Dienstag, 27. Dezember 1927 777. Jahrgang Vr. 502 SrWti Blatt ■et*rrfl Tir Drebme*. ri^tnr lebten •!*>«. pHie*nqrn oo» 70mm Brett» Ab ^»•*sp‘t*nte, Pfetzvortchntt »' . »ehr. tbefn^afcteer Dr Jneöe WUH Gange. Berantwonti^ ter Dolmii Dr Jh WIN» tiaeae; für ^eeileto* Dr H.2hor,ot; flr ben Ihrigen leit Ernst fituiMrii; tlr ben In« geige«teil Anri Atlwann, Idmthd) in Gteste«. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen »rw# nttMif: BriM'Mx flwh*r1Hiti.Bi*- mi6 Strtibnidrrd H. twy ti S^rtfflrttn« re* S0bWt«» t rnann-Ia ckowitzkl« hauen sich befamuhti zunächst Verhandlungen zwischen den beiden 5k- [cgatic-nefuhrcrn angel chlollen mit dem Ziele, zu- nächst da« DerbanDlung » felb ab - ustek - fen. Man bat sich dabei darüber gec.n.gt. nicht nur die bciDetfeitiacn Karnpsmahnahmen ausnuheben und daneben gegenteilig einige Kontingente auSzutaufchen. sondern einen Tlei - nen /> anDelSvcrtrag abzuichliesten. An diese Besprechungen ter Iklcgaticn» führet haben sich dann die eigentlichen 5klegationsr>erHandlungen angeschlossen. fcegenfianb der bieberigen 5k- IcgationS Verhandlungen war feftgu fiel len. welche Gegenleistungen Polen für die deutschen Angebote aus dem Gebiete der Ginsuhr von Schweinefleisch und Kohlen zu machen bereit ist. In dieser Frage kann ein gewißer Fortschritt festgestellt werden, jedoch konme eine völlige Q m igung darüber, sowohl in einem grund'ätzlichen i’-mfie ali auch in ö n^el« heilen noch nicht erzielt werden. *Bei der Wiederaufnahme der Delegation: Verhandlungen zu Beginn M nächsten Jahve» wird zunächst darüber eine völlicc Klärung berbeige»ührt werden müssen. Die bisheriger Der Handlungen haben erneut erkennen lallen v:n welch gründ ätzl.cher Bedeutung für beide Teile die we/.eren Abrichten der polnischen Regierung h.nächtlich der Balo- risierung der polnischen Zolltarif- säne sind. 6» lieg: aus der Hand dast jede Diskussion über die Höhe der polnischen Zoll- lätze so lange in der Vuft hängt und zu festen Abmachungen nicht führen kann, al» man sich auf der polnischen Leite selbst über Piek, grundlegende Frage noch nicht schlüssig geworden ist. Oer Deutsche Beamtenbund zur Verwaltungsreform. Berlin. 24. De^ Der Deutsche Beamtenbund hat zur Bersassung«- un b Berwaltungsresorm eine Kundgebung beschaffen. in der e» heihti Gesunde» und sparsame» öffentliche» Finanzwesen und höchste Leistungsfähigkeit der Wirtschaft sind auch wirtschaft»- und f-.nanzpcllr.'che Zrrie Der im Deutschen Bcamtenbund organisierten deutschen Beamtenschaft. Stne Beamteninflation in brm Dtm Wirtschaft»kreisen behauptrten Sinne wird vom Lkutfchen Beamtenbund auf da» entschiedendste bestritten. Denn seit Be- end.gung de» Kriege» dem Reich, den Ländern und Gemeinden neue Nuf gaben zugesallen sind, zu deren SrtüIIung Beamte benötigt werden. fo ist da» die natürliche Folge einer Gnt- toidlung welche man die Beanuenschaft nicht entgelten lassen kann. Die von den winschak- lichm Spihenverbänden in ihrer Kundgebung empfohlene Herabsetzung der Ausgaben in Reich. Landern. Gemeinden unb Kommunal- bctricben hat nur Dann Sitrn und Zweck. wenn sie nicht mechanisch, sondern organisch erfolgt Rn einet vernünftigen organl'chrn Derweltungsreform mitzuarbeiten, ist der 5kut- sche Beamtenbund bereit. G» werden von ihm feit längerer Zeit 'Borarbeiten hierzu betrieben. Gine mechanische BerwalrungSrrt orm würde überhaupt ein Schlag in» Wasser fein; eine organi'che aber wird sich in fühlbarer Weise finanziell erst tm Laufe von Jahren cusoirfen können. Sine Verwaltung »res orm. Die eine Neuauflage de» Beam t en- a bbaue» und al» solche finanziell unwirksam wäre, lehnt der Deutfche Beamtenbund ab. öbenfo wäre e» nach seiner Meinung nicht zu verantworten, dem Reich»- fommiffar Befugnisse dl k t a 1 o r i s ch e t Art zu geben Der Deutsche Beamtenbund erwartet, da st er bei Schaffung der organischen Mahn ahmen al» gleichwertiger Faktor neben den anderen sachverständigen Gremien zur Mitarbeit herangezogen wird. Xkrwalfung^reform <ßorfd,läge in Bremen. Bremen. 24. 5kz /Wolff.) 5>er Senat hat der Bürgers cha st zwei wichtige Dorlagen zugehen lassen, eine behandelt die Neuregelung der Beamtenbesoldung Die zweite Die BerwaltungSreform. Die Der» waltung»resorm strebt die Berminderuna der Deputationen und Behörden und der Zahl der Lena'.»Mitglieder von 14 auf 10 und Der Bürgerschaft»muglieder von 120 auf 80 an. Eine Zwischenbilanz des Reiches. Berlin. 24.Dez. (Bolff.) Nach einer lieber- ficht der '.'ird^bajpttaffe beträgt im ordentlichen Haushalt die € imune der Einnahmen von April bis ceptem b e r 4322.0, ^ür Den Oktober 997,3, mithin tnsgefamt 5319.3 Mill. Mark. Die Summe Der üusfloben für die gleichen Zeiträume beträgt 4112-3 bzw. %92,5 Millionen Mark, i nsgefamt 5004B Millionen Mark. Cs ergibt nch demnach eine Mehreinnahme im oroentstchen Haushalt von 209.7 bzw. 1043, Weihnachtsboffchasten an die Welt rlstifchen Kon, ankam nachgegeben hätte. imen. Zn in Gr- t au 1 < Zdeen Wir sind jeder ie Erkenntnis, dah die Märkte derWelt auseinander angewiesen sind und sich gegenseitig beeinflußen, wird jetzt Immer mehr anerkannt Der internationale Handel spielt eine wichtige N4'.e bei der Lösung der Probleme der Arbeit«losiskell und der wirtfchastuchen Gesundheit der einzelnen Rationen. 5>ie Internationalen Wirtschaft«bezie- Hungen sollten daher mit aller önergie gefördert fichr der _ WT^|urch Drohungen lasten wir un« aber ganz bestimmt auch ferne Konzessionen erpresten Ist Da« Italien De» Fa'zt-mu« wirklich ernsthaft bereit, sich mü Deutschland zu gemeinsamer politischer Arbeit zusammen zu tun. dann wird man tn Rom etwa« freundlichere Töne gegenüber Dem Reich. Wie gegenüber dem getarnten Deutschtum finden müsten. Auch Herr Tria n b wird sich besten sind vir sicher, durch Da* Gespenst Dee Deut schlank» von morgen“. Da» Die italientfchen Blätter jetzt an Die Cfeanb malen, um Frankreich zum Ablchluh eine» politischen Pakte» mit Italien zu bewege x nicht schrecken lassen. Solange er ftch auf Die Realitäten De« Locarno-« bk o m • men* berufen kann besteht für ihn auch nicht die geringste Deranlastung dazu. Italien toirb mir dann tn Der'.in und Part« wirkliche ^Resonanz finden, wenn es Die Bemühungen. Frankreich gegen Deutschland oder umgelehrt auSzu- fpiden, aufgibt, und sich vernünftig emglicDert in Die europäi che Ordnung. Köhlers Rüüblicl und Ausblilf. B e r l i n. 24. 5k< (WTB ) In einem Artikel .Rückblick und Ausblick“ tm .Berliner Börten- Courier öirtt ReichSfinanzmimster Dr Köhler zunächst einen Rückblick auf Da» Jahr 1927. Da« un« eine Bereinbeitlichung undB e r- elnf achung be« deutschen Steuerwefen» gebracht habe, und vor allem zu betrachten fei al« ein Jahr de« Aufräumen«, um Den Weg freizumachen zu weiterer Entwicklung Wenn auch die politische Lage In Deutschland starke Spannungen zeige und der sozial« Ausgleich, erschwert durch Verwüstungen der Inflation, nur wenig weiter gediehen sei, fo habe sich die zunächst recht schwierige finanzpolitische Lage doch etwa« freundlicher acRaltet Freilich befinde sich die deutsche Dolk«w,rtfchaft. die Trägerin der deutschen Finanzpolittk, noch tm Fluh und fester Grund lei noch nicht überall vorhanden. Ihre Belastungen erreichten immer noch eine Höhe, die auf die Dauer Besorgni« erregen müsse. Der Minister weist In diesem Zusammenhang auf die M i h e r n t e und Naturkatastrophen. sowie auf die großen sozialen Kämpfe, unter anderem auf Den Konflikt In Der Gisenhüttenindustrie. hin und betont, bah der Eridttreglrrung für Die Erhaltung Der IDiriidwil roir des sozialen Kreiden» eint Aufgabe van höchster Wichtigkeit gestellt |et In Der Reparationspolitik, tn der wir un« vor Dem normalen Jahr de« DaweS- Plane« befinden sei Deutschland seinen Bet> pslichtungen gerecht geworden, wa« Parker Gilbert in seinem erstmalig auch mit Leitgedanken für die Zukunft auAgeftatteten Jahresbericht anerkannt habe. Da« Jahr 1928 sei ein Jahr Der WahlentschetDungen tn der Welt. Der Deutsche hoffe für sich, dah die Wahl nicht au« nur parteipolitischen Motiven geführt und nicht mit nur Partei-egoistischen Mithoden auA- gesachten werde, denn auf DU neue politische GrunDlage würden sich Gntschlüsse von aröhter politischer Tragweite auszu- baurn haben. Gin groste» Problem beherrsche Da« Jahr 1928. nämlich bicBerelnfachungberbeut- scheu Nettoaltung unter Angleichuna der staatlichen Struktur 5kutschlandS an Die durch den Berlust De« Kriege« geschaffene neue LcbenSbasi« he« Deutschen Bolle» mit dem Ziel einer größeren Koftenerspaml«. An Dkfe« Ziel sollte ohne Mistachtung De« historisch Ge- toorbaien und ohne Berkennung de« gegentoätilg NottocixDlgen. aber auch ohne Betquickung mit nicht ausgesprochenem, aber Da und hort sehnlich gewünschten Zwecken herangegangen werten. Zum Cchlust wunlcht der NZiniftet dast da« kommende Jahr für Deutschland Dte Sammlung und Ordnung der wahrhaft politischen Kräfte zur Grhaltung und Festigung her deutschen Republik dringe. Kundgebung Briands. Berlin. 24. Dez (Wolfs.) Die .Bostifchc Zeitung' rerös'entlicht in ihrer Weihnacht«au«- gabe ein Interview. Da« Jule« Sauerwein mit hem französischen Lluhenminister Briand hatte Auf Die Frage nach dem 5ort1 ch ritt, den Die internationale Zusammenarbeit im Laufe be» letzten Jahre» gemacht hat. antwortete Briand. fie seien um so e r mv t i ge n be r. al« man grobe Gefahren fast mit Dem Nermcl gestreift hat ist.- fuhr Briand fort, .eine gewaltige, auf weite Sicht gestellte Aufgabe, auf einem Äontin^mt, der von solchen Kon- inorf Rodert Wagner. Der Der erste au» DeuNchlanb ein» S*)erte Amerikaner Ist. Dem Die Wähler den i versastuna»mähig für ihn erreichbaren uenSposten in Wafhingion gegeben haben, übermittelte Wolff» Telegraphischem Bureau folgenden Weihnacht »g ruft aut Weitergabe an Die deutsche Oe I s e n 11 i ch ke i t .Ich Wir willen nicht, ob Der französische Austen- «inister seine Sch!ust'olgerungen au« der fchwan- fr-m Politik Italien« gegenüber Deutschland gezogen hat. oder ob ihn eigene Grtahrunaen dazu veranlastt haben Wenn man bedenkt dast noch vor verhältni«mähig kurzer Zeit an Der Halle- nfsch-franzöfifchen Grenze von beiden Veiten her starke Truppenkonzentrationen stattfa.iden, dann liegt die Vermutung nabe, dast auch Briand schon Aber ein gewisses Mast an Grtahrung ncr'ugt. hast c« ihm geraten erscheinen lästt. Italien bzw. Hern Fas,i»mu« gegenüber einige Borsicht walten zu lallen. Tatsächlich war Mu folini ja sett 1923 bestrebt Deutschland und Frankreich abwechselnd gegeneinander auSzuspielen, um dadurch enttocher Berlin ober Pari« zum Abschlust eine« BunD- nlffe» mit Italien zu veranloslen. Wa« Dcui'ch- land anbei rillt, fr ist über die Haltung de« Reiche« gegenüber Italien Neue« kaum au sagen. Alle Reich«regierungen derRachknegSzcit haben betonten Wert daraus gelegt, mit Italien In Frieden und Freundschaft zu leben, ein Bestreben, ha« auch gelegentlich Der bisherigen Bertrag-abfchlüsse mit Italien vor allem bei ben SchiedSaerichtSabkommen auf deut- scher Veite zum Au»druck gebracht worden ist. Andererteit« war e» natürlich gerade in den ersten schweren Jahren nach dem Kriege und geficht« her vollkommenen Machtlosigkeit be« neuen Deutschland ganz besonder« notwendig die Beziehungen zu allen Nachbarstaaten sehr sorgfältig einander anzupallen. wenn man nicht eine neue und diesmal vernichtende Gntente gcaen unS herauf beschwören wolle. Nur schrittwei« hat Deutschland außenpolitische« Terrain wieder erobern können, und e« wäre gerade vom Ctaiib- punkt der deutschen Interessen au« lehr töricht geioefen wenn e« etwa dem italienischen Drängen aus Abschlust einer politischen Allianz, wie e« in den Jahren 1923 und 1926 zum Ausdruck füll tonen geschüttelt wurde wie Europa, einen wirklichen Frieden wieder herzustellen. eik erlaUr» mürben. Älntvr in den französischen London. eful und fix Konfula sbea-nter ent um» find Stagg engcto awlfflt hau«, toxi qeg«e 14 Uhr m 6vd>» 3m CBocbrnrafH wehte der i) Meter reuten für btt mbm<4>u!fn wer» (Bffl Funllprrsch ' o n q f o n g TBaJ mit über lul'.egunfl nur für fran» wird der -©aarbrüdet Leitung über txrMrtt# fronzbftsche Schulpropaganda bed4>» tei. Äutzer benflitu» in schwerer Rvtlage befinden. Trotz alledem wird dielen Machenschaften der erhofft« Erfolg verfagt bleiben. licher als sich die Bergarbeiter tn*t«Uh* Ktzrer Ari-beurung durch den franj, tlchen wert .Wie ßlebe*. sondere bü Luaae, »rohen besetzt Die im Hake lrege^chen yi Pari«. 24 De- < WTB.) Siratzburg gemeldet wird, sind Wie au« auf Beran- d ut früh der nur glücklich« Hand gehabt..Die Unterdrückung der Strachdurger Zertui^en, die Sapart-Rftär--, bi« Haussuchungen in Mülhausen, tomar, Strasbourg, Hagenau. ÖL Ludwig, die Berhafiung dc« Herrn 'Rots6, die SpionagoafsLre 'Baumann- Kvhtor waren, darüber tft sich heute in Esiach- Lothringen nicht einet Im Unklaren, aU Wahl- arbeit gedachL Regierung. Doltoei und ö:aal*» aitwall schuft haben nun allerkstng« im El'ah Wahlarveit geleistet, aber wohl In einem ganz anderen Sinne al« sie sich dachten." den leit Wochen in der Stille zahlreich. Bätet bearbeitet und ihnen logeiannte Pnidpoftm. to- gar Deamkenstenen. Grubenwohnung.n und ander.- lkraünftigungc» in Ruolichr geitel'.t r- -.m Da- fran-ösifche Vorgehen da« üb.igen- auch dem Versailler Vertrag wider» stündiger Seite wirb mitgeietlt: Obwohl erst vor kurzen au« Rnlatz der Hindenburgamnefti« Vie französischen „Befreier" im Elsaß. spricht, nach dessen sinnarm. die franzdsischrn Eruden'chulen tzdltfche Kinder da lieb, ist um lo bedauer- den Russee m Samen geschehen ist. steht noch inten nutzt fest. Eine amt'.tche Erklärung die Nervosität ver ät. besagt. 1 0 Russen seien während de« Kampfe« getötet worden. Rusländikche Leugen aber lagen, dast fünf Russen hingertchter wirrbe». darunter ywi. dte tm Konsulat vertzafiei w rden waren V aäntxTx sollen nach ausländischen 3ngabcr. acht Rntsen h eg«richtet wvr'-en lein, darun:: nachts est in Freiheit verlnkngen konnten. 6 i u 11 q a 11. 24 Dez iTDnltf.) Ton London 28. Des. (TU.) Do* Schicksal von j'jrau ® r o g I o n und ihren drei Begleitern, die am fTreilag mit iprem Flugzeug „The Daum' von Kap Code nach Harbour Grace startete und nun bereit* mehr al* 72 Stunden oermiftt wird, gibt u erheblichen Besorgnissen Lnlast. Die drahtlose Station der kanadischen Regierung fing gestern eine Mitteilung de* oernntzten Flugzeuge* auf. Die Mitteilung besagt nur, datz da* Flugzeug nicht in Ordnung sei- weder die Position de* Flugzeuge*, noch andere Einzelheiten wurden angegeben. Der Hilferuf wurde um 21.45 Uhr aufgefangen. Die Station war wegen der un- p fügen SDitierung&einflüfie nicht in der Lage, eine weitere Verbindung herzu- stellen, sie hat jedoch während der ganzen Rocht vom ersten auf den zweiten Feiertag Signale au*gesandL Die wahrscheinliche Route des Flugzeuge» an der atlantischen Stufte wurde durch ein Flugzeug mehrere Stunden überflogen, da* bei Einbruch der Dunkel- beit noch (lurtieflelb zuruckkehrte, ohne ein« Spur von dem vermißten Apparat gesunden zu hoben. Ta« amerikanische Qltarinctntnifrenum hat angeordnet bah sich da« Luftschiff .Lo« Angele«- an der Suche nach Frau Gray- svn und ihren drei Begleitern beteiligen soll. Zwei Zerstörer der Bostoner Marfnestation ftnd Hamburg. 28 Dez. Rach ^oeijützriger Abwesenheit ist der De tumlegter Kaptlän Kirchei« heute früh mit seine» Segel» kutter ^Hamburg" auf der Elb« ernge- troffeR. Kapitän Kirchei« trat re 3aeear 1928 seine Weltnmseglung tx* H a » b u r g au« an, bU IN über Spanien, durch da« Mumlmeer rurch Indien. Sumatra. Borneo, Siam, bei Philippinen Ehr na und Japan sühne. Bem dvn ging es in 53 Tagen nach Honolulu über San irarurtcc. Herilo. durch den Pauarnakonal führ.« dir Reise sodann nach der Osttüst« Amerika« und de» '.ctztrn überseeischen Halen Reu« Dorf. Bon hier au« wurde am 10. Rovember M« Rückreise nach dem Kanal anarfrttew. der nach 'chweren Winterstünnen in 18 Tagen er tri* wurde. Hier hielten jedoch Gegenwrnde di« .Hamburg" einig« Tag« auf. Dem Tveltumfegler und seiner Mann chort Ist von der Stadt Lurhaven ein festlicher Emp» lang bereitet worden. Rn» 1. Weihnacht«'e.erlag uN ein Empfang-kovntee der Stadt dem Segelkutter ..Hamburgs mit dem Dampfer -Hochsee I" entgegen. Rn Bord de« Smp'anr.stch.rie« befanden sich auch die alte OButter de« Weltumsegler« und seine Geschwister. Di« .Hamburg-, Me angewiesen worden, entlang der atlantischen Küste nach dem txrrmifjbm Flugzeug zu suchen Kra« (^rayson verloren? Reuhvrk, 26 T ez. (TAL) Trotz eifriger Such« konnte auch heute feine Spur von gleitet btt .Rite Lieb«- tNrfiietie. löste s ch di« ungeheuere Begeisterung in stürm.»che Hurrarufe ro-, hüben unb drüben au«, bi« endlich da« Teutfchlandlied erklang und der Delwml<^ler langsam m den vereist en Hafen e'xlirf. Kapitän Kirchei« und leine Mannschaft oerltesten so» gleich nach der Festlegung da« Schiff. S.e wurden vom Rmtsverwalter Dr. Grapengeter und vom Bürgermeister Bleichen offiziell begrübt. Kapitän Kircher« dankte nnt kurzen Herd» sichen Worten und begab sich darauf weder auf die „Hamburg- zurück. Die groste Menschenmenge rührte sich nicht, und dem Gefeierten Mteb schliestlch n-.cht» Wetter übrig, al« mit feiner Wann'tzo't in die Wanten z u entern, von wo »r der ihm zujubelnden Menge nochmal» dankt«. da» Flugzeug infolge Rebel« auf dem Ozean bat nteoergeben müssen. Die Rotlandun-i Dürfte in der Rähe von Reufundland erfolgt fein. Di« Flieger würden bann den Tod erlitten haben Die amerikanischen Zeitungen hatten von t'ornherein mit dem Scheitern birfrt neuen Ozeanslugc« gerechnet. ,SS besteht wenig Hoffnung.. Haltfa«, 28. Dez. (WTB.) Die dvaht- löfen Reaicrung-stationen läng« der Küste haben keine Rach richten von Frau Eray so n aufgefangen. Der Rufaabeort der schwachen Signale, welch« gestern abend von der Station auf Sablc Irland gehört worden sind, tonnt« nicht festgestellt werden S« ist möglich, datz da« Flug- zeug ..Dawn- auf einer Insel Schutz gesucht bat. Aber evs besteht wenig Hoffnung, daß c« sich tn Sicherheit befindet. auch in diesem Iahr« weder zu Weih nach» t e n eine Anzahl von Strafgefangenen durch bedingt« Begnadigungin Freiheit geletzt worden Danzta 24 De». (TU.) Durch Beschlich de« Senat« lind »um Weihnacht«l«ft Über 100 Strafgefangene begnadigt und sofort in Dreiheit gefetzt wordeii Den E»i'.idenrrwei« baden nur «oiche Straf gefangene erhalten die leichter« De'üngniZstrafen zu ver- büf'.n batten, au# Rot oder Leicht sinn gehandelt unb sich bet der £:r."?x r •; haben Wegen Roheit«vergehen Berurteilt« find grundsätzlich unberücksichtigt geblieben. Defstäffte französische ^chulpropaganda im l^oargebiet. WSR. öaarbrüden. 28 Dez Ratz dem saarfündischen Dergmannsort Elwer«berg lassung de« Denerulfta.rttzcmvalt?« . bei mehr al« 60 t n der Autonomie- beweguna stehenden Persönlichkeiten in S r.istburg. (Solmar. Mülhausen Men unb andervi- Ortsn, ri«r .m« Der autzerordentliche Haushalt Iw -ür Me vkit oon «pril bi» Oktober a*t einer Mehrausgabe oon 217J «ist. Mark Der«« - famtadf chlutz für bie genamüen Wonalt ergibt im ordentlichen Hau»holt «neu fMianb au* dem Nel^»ung»fchre 1926 oon 54A.0 M-llrenen. dazu Me oben erwähnten Mehreinnahmen oon 3145 Millionen Mark, in*gesamt also 8625 Millionen Mark. Der outzerordentlich« Haushalt weist einen Betrog oon minui yflA Millionm Mark auf, so datz der ®efamtbeftont> für Boni bi» Oktober 35L6 Millionen Mark beträgt. Der Stand btr schaxbendm Schuld am 81. Oktober 1927 betrug 1205 Millionen Mark Oie Snhlrechtsfrage in Mecklenburg (Schwerin. Schwerin, 24. De». <»B.) Di« Mecklenburg Schre-rlnlchen Nationalsoziafisttn haben nach einer Mitteilung ihre; Führers, f) i I b< • b r a nöt, den Recht »anreast Dr. Irank (Wim- chen, beauftragt, beim S ta o t» ge r i ch t » h o f Klag» gegen den Freistaat Mecklen- bürg- Sch werfn wegen der oerf iffungsrewn aen Da hl recht Bänderungen einyikitm und erst bann,* wenn diese obgeroirien wer dm sollte, den Siaatogrrichtchos für ba» DeuFche Reich »ur Ent schechunq an zu rufen. Äesorgniffe um das badische Landtagswahlgeseh. Karl» ruhe. ’U De». (Bolff.) Nachdem der Stiatsgerichtchos m Leipzig die Landtogswahl- briitmrrainfien orrf du ebener Länder al» mit der Reich»Verfassung nicht in EtnNang bestehend, be- zeichnei hat, prüft auch die badische Negierung, ob sich eomtuell au» dem Urteil de» Staü»Gerichtshöfe» auch Folgerungen für da» badische Landtag »Wahlgesetz vom 1. Oktober 1027 ergeben. Sie Hot »u diesem Zwecke den Staat->gerichi»yof um die Ucberlnffung der Urteils- begrünbunq ersucht. Vas Ergebnis der Angestelltenwahlen. Berlin. 24. Dez (Wolff.) Da« Ergebni« der Wahlen zur 2n ge stellt «nverlich crung au« 1172 Bezirken (wobei nur noch drei Bezirk« fehlen) ist folgende« Deutsch» nationaler H a n dl u n g « g eh i l f e n ve r- band (DHD.) Bertrauen«männer 1631. Ersatzmänner 2499, Stimmen 273 111. SonftlgeBer- bände de« Ges am «verbände« Deutscher Ange- fteUlengcwelkichaften (Dedaa-Berbände) 294 bzw. 711 bzw. 141225. Gcwerfschaftsbund der Ange- stellten (DDLi Bertvauen«männer 917, Ersatzmänner 1851, Stimmen 241 161. Sonstige Haupt» ouslchusiverbände: 128 bzw 306 bzw. 42 643. Hauptou«schutz zusammen: 2970 bzw. 5368 bzw 701 140. 2! la e mein er Freier Rngestelltenbund (Äfa): Bertrauenmünner 555. Ersatzmänner 1605, Stimmen 270 075. Wilde 91 byn. 238 bzw. 5830. Aufwertung und Ablösung älterer Staat-renten. Berlin, 24. Dez. Da» K e i ch » k a b I n t tt hat sich tn der letzlrn Sitzung vor Weihnachten mit einem Defetzrntreurf über die Hufeertung und Ablösung älterer 6leat»r«nten und ähnlicher Benten. wie bi« Standeaherren» r e n t e n . abfchllestend befafjt. Der Defetzentwurf lehnt sich an Vie Grundsätze der Vuswertungsgesetz- gebnng an. Er wahrt nach Ausfasiung der Neichs- regierung in besonderer Welse auch die Interessen bM Staate». Nenten. deren Inhalt nach den An- schauimgen der heutigen Zeit al» unsittlich an- gesehen werden miiflen, gelten al» erloschen. Der <*«fe|)mireurf ist zuvor In allen Einzelheiten mit der preutzifchenStaat»regierung diirchgesprochen worden, wenngleich hierbei restlose 11«b e r e i n ft I m m u n g nicht hat erzielt werden können. |o glaubte die Neichsregierung in «nbetracht der dringenden Notwendigkeit einer dal- btgen gesetzlichen Regelung dieser Materie den (sie- setzen wurf nunmehr beim Neich » rat al» 5leglerung»Dorlage einbringen zu sollen. Amnestien. Berlin , 24. Dez (®olff .1 Die der amtlich« Prensiikche Pressedienst mlttriLt, ist M« Zatzl der -naben erweise in Preusten anlüstUch de« 6 0. Dedurtätage« de« Reichspräsidenten aus 1 2 000 aestiegen. Dabei ist m -ahlre.chen Fällen der Entlaslungstormin lo destimr ' mv' *n da st dte Bcgnadiaten da« Weih- Sasonows. Pari», 26. Dez. (DIB) Der ehemalig« russische Minister der auswärtigen Xlngelegeubeiien oergtj Dimitriowitsch Sasonow ist in der vergangenen Nacht m Nizza, wo er sich seit «im» ?«n Tagen oushieil. einem Herzschlag er» egen. „Sin Bluff übrlftrn Ltiled Zufti; in btr Lackgasfe." Da« grobe Metzer Blatt, die .Lotbringer Bvlt«zeitung- tkattz.' wendri sich unter obiger Ueberschrifi in entschiedmster We sc aegen die siandalöfim Methodm, mit denen die französischen Behördeu g gen dteautonomistische Bewegung kämpfen, und die ht den iüngst verfügen Hau«Iuchung-en und Berhtstungen Heimat treuer Elfäsi er einen Höh-punkt erreicht haben. Diele Derhaftungen werden b-^ute noch aufrechterhaUen. E4 bvmbrit sich b^bri vor allem um Profestor Ross^. den 6b«fr'bofteur des .Sltäsier Kurier"' und der .Elsah-Lorhringifchen Lebrerzeitung". ferner um zwei Rng stellte. Baumann und Kohler, de« Baron Stau* Zorn von Bulach Während die RnNagen gegen Rost «n-f .Drfähr>lng de« S aatskredit-" lauten, werden Biumann und Kohler der .Spionage" beschuldigt. Die .Lothringer BolkSztg*. die in jeder Weife al« ernste« verantwortung«- bewustie« Blatt einzufchänen ist. v-rfneni au« dt.-fem Drunde besondere Beachtung, wenn fir rrfl&rt .E« ist heute unumstbstl'che Tatsache da st die Heeren Baumann und Kohl.-r ohne i -den Ermch. rbre selbst den Schein einer Berechtigung im Drfängni« fitzen.E Da« bebe schon fest gestanden, al« die erst« Bernedmung beende! ewr I doch .Ein« tolorrige Freilastung der Spivne" hätte die grnz polizeiliche tmb rick, erliche Aktion b.*r v ed-enten Lächerfichleit überantwort e Man wollte d-m Schein w'bren Oo liest man drnn zwei voll- kcnnmen un'chullstge Rkänner. die ni- tn ihrem Leben an Spionage gedacht bib.-n wie g.-meine r^erbrecher tn da« Unkeriuchung«gefängni« ab» führen." Auch di« tnzw.fcheti erfotate Prüfung der beschligmihmten Dokum-nie hab« n-.cht den grrir.jRrn Beton« für di fchwreen Ankchuldi-, gun^-t erbrach' .Wenn jr einmal bien bib?n Polizei und S aatsanwait'chrit In dirfer erd ch- «rien SHonageerffär« Baumann-Kohier eine un- Wieder ein gescheiterter Ozeanflug $rau (Sraysons Zlugzeug vermißt. Aus aller Welt. ^ieftnerptofion in Tientfin. Peking 28 De». (XU.) Da« norbAInt- fifchc Hanvibevot der Standard DU ttee- -any tn T entfux ist heute m : sämtlichen Tank« ux> Zabttkanlagen n die Luft geflogen. Tie Erplos on wurde dadurch berbctgeÜbct. datz ein benachbarte» Munition«lager wahr- (cheinlich infolge Brandstiftung, in Flammen aufgmg Lach tn der belgt'chen Konzell>oa wurden suhl reiche Häuf er »er! ort. Tientfin ist in dichte 'chux-.r-e RauchwoÜen gehstlll. In der Stadt derricht di« grötzte Pantk. da man befürchtet. datz der R rienbrand werter nm sich grc*Jt Dte Zahl der Verlust« an RLenschen ist noch unbekannt, jedoch wirb der Wateri al schaden auf 5) Wtlltonen Dollar geschätzt. Di« Standard Oil Company ist genöttot. ihre Tätigkeit in Norbchina zunächst ernzustellen Lchisf»iusammrnst0tz iw IKarmdrameer. Konstantinopel 27.1kg. (WTB Funk- kpruch) Die Schi f« .Marmara" und .Sevindja . die beide au« Seiry Sefaine kamen, sind im Warmarameer -nfamm« na «stoßen. Don der.Sevindja" sind zwanzig Personen umgekommen. Die .Wannara' ist tm Ha'en von ötambul eingelaufen. Eine Untersuchung ist im Dange stönneck« an Klatoria erkrankt. Der deutsch« 3Heger KÜnn « ck « , her kU 8n fang November in Nllahabab wellt, ist an Malaria erkrankt. Hebers all ans einen ®r(btr antwort Bm Morgen de» zweitem wechnachtoseieriage» wurde auf «in Seldtranaportauto der Leipziger Stratzendahn. da» vom v^hnhof Probstheida nach Doli* untertoeg» war. auf offener Strotz« ein Naub Übersoll verübt. Zwei maefierte Männer, bü neben einer Kraftdroschke standen, veriuchten durch den Zuruf: „Bitte. Benzin!" da» Poftauto zum Halten w veranlasien Der Beifahrer de» Postauto» er- rannte seboch sofort die Situation, zog feine Pistole und gab fieben öd)uf'e ab. von denen der «me Ban bU mehrfach getroffen wurde. Trotzdem st diefer und sein Spietzgesell« auf di« beiden Strotzen bubnangeftraten. E» arlang bleien sedoch sich der Nöuber zu erwehren, dononzusahren und da» Leip ziger Uederfallkommando zu alarmieren. Diel, konnte die beiden Räuber. ,wri Leipziger Lhan fturt, dl« mit ihrer Kraftdroschke auf einem fumrf gen Feldweg« fl«rfeng«blieben war«n. f.stnehmen Au» der Liubeecherchronlk der sirichohuaptstadt In ben Weihnachtofeiertagen ist hi allen Siabtteilen Droh - Berlin» wieder e.w Reil schwerer Einbruch« verübt worden. So drang» - no-ch unbekannt« Täter ht der Kr^seberfstratze zu 2Hariottenburg in die Wohnung da« G«o» graphen Geh. Rat yros. Wb«rt Penk, der sich zur en nicht entstanden. Dte Blätter reiben, datz in einer alten Strotze in troftewn d'« Decke rin#» Linuner» eingestdrzt ist unb datz im Ä.-ntram von Non, st, der vto Quatrofentone et* Priester durch h,rub fallende Owbriftüd« einer Kirch« verletzt reurbe. Oie Wetterlage. o -k ,7 0/ I Montag, den 2££fc?.emd 8 * i 'err* J927 w o £ o o • trteet « Vm«o ■ ■«•«> O- • «*»W Ow jj MU»«’ WMMH ’j *"*•»« M »Ne« »«»■ »t «■ «MM »W WM» >&««• '“"**» I» <• ««Me *< f*MOW — M k»-<» «'M»» W •* WWMM 911 trat ter 5£< M do- drf dr r> •> tiH pi MC * V* 6 fl #! » st r N k t* 'S w m 1 h r. * 9 X\ I b I b b • I i k I > d. n V v, l i ! 1 1 1 I 1 Aus ber Provinzialhauptsiabt. • !«!«■. b« V. «7 Äejchevtt 3* btx bd*cnft toorbrn Aich; te btt Ach« TDtlte. bcrrn ba rüber würbe f}rtj» «den wkt>< U*r.m. Ich bU* mich Mbl bd*rn!t Uab loch tat üb aut bo» toeulgfu basu mxd «te lat Did •cbhcw u*b itmuMDttt «Deibtcnl. Wdialrw» wirt <* adr nie Mdgluh ktx. b« ttafrig« »mi für bai I« *»jj**- “J $ «mphTa Xlo t| ei ein eckben!. bei *4 embhnfl Lui hx*er •efeOiatni km »ch beton. 94 •ar nvbt mcb< früh ®n Ina« Im tir’rn Mummet kg btt Ctrafw uxb mein Hau». Ader mein . bai ich mir am Ich schlug bai Buch au', blätterte bann, lai. the Zgrette qualmte un L'chendtcher welker Ich Hane sie vergesien. Ich t>eDCben. unb sein Andenken wird unsterblich sein ton Kreise ber Landwirte Hessens Sechzehn lange Iahte hat unter armer Korund sich um die Schaffung einer eigenen Klwtk bemüht sechzehn Iahre bat er darum gekämpft, gerungen, gelitten. Unb nun. vor bet Erfüllung seiner Wünlche und Träume, vor der endlich« Bellendung des Baues, tmrb er uns grau’am en trillert. — tn bem Augenblick, da wie hoffen Kurilen bast fetn Leben mit dein Orbtnartat seines Faches unb einer ruhigeren wtsienlchasttlchen Tätigkeit grtrbm werde. Ira- göbk. auch hier! PMchterfüllung und Treue war diese» Ccbcn treue auch gegenüber den Freunden unb Heu. Bunde seiner Studtenzrll. der Landsmannichosi Darrnstadtia m »leben. Eine Stimme nut hd« man E r war unser Beste r! Auch hier wurde ihm die Arbeit niemals zu viel und gütige Gevechligkeit suhlte man auch hter bei seinem Aul tret« unb feiner Stellungnobinc gegenüber ben Dingen unb Menschen. 3a. Her- zensgutt ist er gewesen. Selbstlosigkeit und Der- körperuna de» Streben» nach Wahrheit ein edelster Ehr'st. in allem seinem Tun voll Ber- ehrung gegenüber den Wundern der Schöpfung und bem allmächtig« Baumeister aller Welten. Seine Asche soll in Mainz beigesetzt werden. E» schmerzt un. tief, fein Grab nicht bi er in G'esten immer wieder schmücken zu können. Doch wir ehren auch hier seinen Will« und bk Gefühle, die ihn a!» letzten männlichen Tröger feine» Domen» sich In die Familiengruft sehnen liehen. HKraemer. (Sroue Weihnacht. Entgegen den Hoffnungen auf ..weihe 'Keihnach lei“, bw nach dem plötzlichen Witterungsumschlag durch ettiche »fttrnneibunix n hier unb ba doch wieder wachaeawrben waren, find uns diesmal graue, trübe und regnerische Weihnachtsfeiertage deichi仫 gewesen. Namentlich der gestrige zweite yeiettag zeichnete sich durch lein üble» Weidnachtswetter Mcmber» au». Dat>on_ ab- gr’rhen nehmen aber die Feiertage in unserer Stabt den gewohnten würdigen und schön« Berlouf. Da» hohe Feit wurde am Samstag gegen Abend In eindrucksvoller Weise eingelettrt durch die vbendgottesdienste. die den Bescheeradend fhmmung»D0ll elnleitekn. Nach diesen Gottesdienst« wurde zum erst« Maie in unserer Stadt eine Neueinrichtung bemertbar, von ber man nur wünsch« kann, bah (te zu einer bleibenden Sitte in un- lerer Gemeinde werd« möge: Da» Choral- biafen vom Turm ber Kir che und die «ufstellunaiichteraeschmückterLhrist- bäume auf dem Kirchturm Diese Der- (chünerung de» We.hnachtslestev oertanft unsere Stadt — da» (ei hier al» riihmeneoerte Tat tn unterer Lokalgefchichte feftgehalten — bem Bmisge- ncht»rat Grv». der Un Frühfochr g»leg«ttich eines beimasgeschichttich« vortrage» auf gute, alte ober- hessische Sitten bin rotes, mshef andere da» in dtefer Hinsicht vorbildliche veispiel Älsselds erwähnte und babei die llnregung gob nach bem ?!!»‘clber Vorbild. wo man das „Matenblof«' schon jeit langem fmrtt unb auch ba» wiegt . auch bei un» TUnenbkifen vorn si rchfarm einzurichl« und Örn Wechnach!-.'deiligabend in ähnlicher 2i.rübergeb«b umgeiettet hätte. Dw beiden fwertage brachten unteren Gotte»- Itäutern tn bekannter Welte starken Besuch Der autzere verlaus der Weihnachtswge rocr rrtnr-üiterr* nxne van keinerl,i Störung« oder ^«sichensästen b-einaüchngl. w datz dte keim Beean- lafjjng yun iltr txrttrr hi rgenbrinrr 3pnn batte ttuch bie 'euerwehr hat Jte*t n*ige Inge hinter sich: Cbrf*evwibr6wbe waren nicht zu vei- zeigen. Der Zugverkehr hatte an beiden Feiertagen keine erdediichen verltartung« auszuwetf«: er Der- lies am ersten Feiertag i < rba : i . matz a fhl unb war auch um 4» Bataillons 11 Inf -Agis die Musik für dies« Ab«b zur B.t«ü,7'.ing g.-stellt Gnoa 40 Patienten bet Heilstätte freut« sich beim strahl«d« W idnachtsbaum. .nisierdem tror eine «vhe Anzahl gdab-nrr Gäste erschien« Obetpfarver Müller- üMeft-n hielt eine zu Herz« geh «de A i'prache. Aach dem gemein- schasillch gelung«« LI de .S Ille Aacht" sand bie Bescherung der Patt«t« statt Gie Landes- versicherung»«stalt« Hessen unb Wests al n sti ie- t« ihr« hier zur Kur weilend« Dattniten ausierbem ein Geldg fch-nk tn der Höhe von 5 All Boe allem fei an dieser v:elle ber Ichdn« Musikvof räge gvN; tX welche rnch-n Beifall txrvorrid« Item Oeiter der Hell. Heilstätte •ür Ae««kranke g-dühn für die Btrnstaltuna des äusierft genusireich« Abends httzlicher Dank — Denkt auch an den Hofhund! Ietzt tm Winter hat e» dieser treue Wächter besonders schlecht Ohnehin zeitled-n» ein armer Kett«- gefangener, gsinch! leine Vage während des Winters noch einem äusch« vor Kälte und Schnee mög sichst zu 'chützen. Seine Lagerstätt- to.-rbe öfter* mit frischem Stroh. Deck« ul», versorgt unb stet» ttkimi und reinlich gefralt« Aotw«di ist cK-nfall». dast auch vor ber »tngangäöffnun, der Hütte ein dickes luch obt ein Sack angebre 4)t wird, der dem Hund da» Durch»chlüpf« gestatt.-t aber der y-Jugluft bm Glitt ritt w. hrt. Gs ist meist nur Aachläsiigkeit des Besitzer», w.-nn dt arm. Kettenhund von Gliedert, isten geplagt ist Item Hund soll auch täglich Getegenheit zur g hörig« Bewegung tm Armen g.'oeb« werd«; man lasse den arm« Gesungen« leben Tag einige filmten los. damit er sich frei bett*.-gen und sich freu« kann. Auch der Fütterung musi jetzt be- 'ondene Sorgfalt zugcwrndet werden. Der Mag« iverlangt Warme* unb Kräftiges. An Auttar l-dxnl das Tier jetzt überhaupt mehr al» tm öcwnnwt. Sein - • rügt und wiederholt mit lauwarmem Waller gefüll' Auch bie Umgebung der Hütte halte man sauber •• Da» Visum für Algerien. Vorkommnisse der letzt« Zeit geben Bcronlaff.ina, daraus hluwroeifen, dasi für bie Teile von Kelchedrutsch« nach Algerien das allgemeine frankoflftbe Visum nicht genügt, dasi vielmehr die ausdrückliche Erstreckung des Visum» auf Algerien erforderlich ist Lprcchftundrn brr Ärbrtliioti 12 bis 1 Ubr mittag». Ö bis 7 Uhr nachinlttOE» Samstag nachmittag qeichlost« 3ür unverlangt eingesandte 70 a a u f f r I p t e ober beigr'ugtef ROdporto wirb keine Gewähr übernommen «nielgeaaal träge sind lediglich an tzto «efchoft, stelle ;n richten Spirin- 1 > TAB LETTEN Wdie u nüAeriroffd nun “ Schmcr-tsiiller! für Oe Jfadvl vhCi Ui?* Jeder flrrt *gt uns, da» die esnoettige Kultuttaoet («viel Gebratene», Oebidtena, OekodHe», Oearlrxte», Verfeinerte», Konservierte») zu Störungen de» Kreislauf», der Verdaunngsorgerne, der Niereneekretion. der Dritecn. der Hauttltigkeit. de» Nerven- •y»trm» — al»e zu Krankheiten führt Darmträgheit und Stuhlverstopfung, da» sind die Zeichen unserer Zeit, in 4« Tief« unsere» Darme», in den zahllos« Falt« und Sucht« desselben lieg« alte Schlack«. Krusten, verhärtete Kotreste und Band« verborg« — jahrelang! Die * Viertel» und Kalbverstopft«** sind viel zahlreicher als die Verstopften. BiMlttt* bi Hpo*Alendrian und gew o bnhei tsgem 16« Seb rauch »ch Id sicher flbfübrmitteL Eine an gegessene Darmtrlgbeit muß auch wieder . ad gegessen" werd« — durch eine Natur-Dilt, VoO-Dilt. Energie»Dill, wte ete dte Brofella-fragen - Darm - Diät uscS Mltue Dr. StvteU darsteDt. Broten» ist die Erlösung vom schädlich« HbftlbrmiMeL Bro teil» ist die idrale Mag«- und Darm-Dilt fvr Gesunde und Kranke, die in hundert Zubereitungsart« genießbare Gesund- nabrung für Frühstück, Mittag und Ab«dbrot — für Kinder und Erwachsene. / / Utereter and BnXtfla-K kc««r-rri Wilhelm Hiller. Nahrunqemlttei-Werke. Hannover. ieei«i* M«r»teii«r a«» iskeiaie-Drisas-oiit. Ein gedffnetee Darmstück mit sein« Falten und Zotten Brote,la-mlld (Majr- UPM, Pta Jl 1.4» Broten a-slark tDere-a«??«, Pfd. X 3.SS fcfccua Sm«r6rae*n » Kerse tei«. DteSetlkrr, NereSee, llo irne, sr». Dwretee'L Ob toter Sia-t-tec. Gut \ |E: Ö1S2; Etadttheaier.Abonnement. Die Einlösung bfi vierten Abschnitts der Abonnement» für Dienstag, Mittwoch und Freitag bat am Montag, dem 2. Januar 1928, In der Zeit von 3 bi, 6 Uhr nachmittag, an der Kasse in der Vorhalle des Stadttheaters zu erfolgen. 11787V Die zu zahlende vierte Rate betrögt für: Rm. Proszentumsloge, Rangloge und 1. Rang-Vorderplatz 15,— 1 Sperrsitz, 1. Rang Mitte und Logenrückplatz 10,— 2. Sperrsitz und 1. Rang-Rückplatz 10,— 3. Sperrsitz und 2. Rang-Vorderplatz 7,— 2 Rang Mitte 4,— 2 Rang Rückplah 3,— soweit möglich, ist die Einlösung der Abonnement, schon von Mittwoch, den 28. Dezember 1927, an während der üblichen Kassenstunden gestattet. Giehen, den 27. Dezember 1927. Der Oberbürgermeister. 2 v: Klingspor. f)lnö?nöoro-lDoliilalirl5inotleii! Mit Bedauern müssen wir feststellen, dah da» seitherige Ergebni, de, Vertriebs der Hindenburg • Wohlfahrtsbriefmarken und Postkarten in Sieben weit hinter den gehegten Erwartungen zurückgeblieben ist. Die Sülttgkeit der Marken und Postkarten erlischt am 30. April 1928. Wir richten deshalb an die Einwohner- schäft und insbesondere an die Sesd)asts- nett Sieben» die freundliche wie dringende Silk, anlählich de, Weihnacht^ und Jlcu- »ahr,feste» diese Marken und Postkarten mit Vorzug zu verwenden Zu haben sind sie hi beliebiger Menge beim Wohlfahrts amt der Stadt Sieben, Garlenstrabe 2, Zimmer 71r. 8. 11559V Sieben, den 15. Dezember 1927. Winternothilfe Sieben 1923. Dr. r e q , Bürgermeister, Vorsitzender. Arbeitsverftebttttg. Unter Zugrundelegung der Reichoverdingungsordnung sollen die zur Unterhaltung des städtischen Echlachthof» gehörigen, noch rückständigen 11793V Weissbinder- und Anstrelcheearbeiten vergeben werden. Die Unterlagen liegen bei un, zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrist versehen bi, zum Montag, dem 2. Januar 1928, vormittags 10 Uhr, bei un» einzureichen Zuschlagsfrist: 14 Tage. Sieben, den 23 Dezember 1927. Stadtbauamt: Braubach 30 .' 30 ’ 30 a 00 45 ' vratschellfilche ‘tilunb bioldbar,ch ’Ufunb (Ordnr gerinne Wunb Erliche , leitete BUcklinae Ufunb UAldSlMWlH Badubviitr. r? Slcrni»r. 1631 Rollmops Bl»marvrm eriorbttL Ware m Sommil'ion bei wöchentl Abrechnung. CI ob. ‘hnrfrr 2Vtvr^ t'ambure 6. Angebote au richten an die »ie«trt»lettung ■ u ••IleekeHl, llelea, lakeielilr. TI. Klubtische Serviertische Nähtische Blumenkrippen Flurgarderoben Büfette Vertikos Lederstühle Küchenschränke Kleiderschränke Bücherschränke Schreibtische Kinderbetten in Holz u. Eisen Korbsessel Klappsessel Bettvorlagen Linoleumteppiche Teppiche Sofas Ledersessel zu billigsten Preisen C. Stückrath Möbelfabrik Gießen / Asterweg 47 11X00 Telephon 1383. Dvethesirabe 29 Öfen Driesch-Kaffee in eigener moderner Röster ei frisch gebrannt, Ist kriftig, aromatisch und ausgiebig. 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Rudolf lbbereu4.a rankfurta.M. t Süd) 2 Ehrenoreife 5 goldene Medaillen. '"egrlindet Wl UlTDoA Heyd & Sohn Seltersweg 12. Bekanntmachung. Der hallentennlafport In der volk,halle Ist eröffnet. Freie Epielsiunden können noch vergeben werden. Interessenten werden gebeten, Auskunst bei der btadtver- waltung, Stadthaus, Bergstrabe (Zimmer Rr. 29), einzuholen. 117928 Sieben, den 23. Dezember 1927. Dolkshalleoereln e. v. Dr. 6 e i b. Mittwoch, den 28. Dezember 1927, nachmittag» 2 Uhr, versteigere ich an Ort und Stelle: iwMenWmoWe Zusammenkunft der Steigerer um 2 Uhr In der Wirtschaft Dem, Hob- betraer Strasse 36. U7MD Dersteigerung bestimmt. jaulet, ®eridH5oolljleiier,6ichen beaeltlxen sofort Wlntrrhofl« extra starke ärgsten Husten EucaL-Meotbol Bonbons aus der Drogerie Winterhoff, Ireii|L II löniiif. filaimif Biouret lür Rof»,len bauten folvrt gesucht. "•’D Vr G.9no&Gomg. Boöia L v. Ehriiistrake 9 [Verschiedene»! Am heiligen Abend von iriahnhosfirgitze bl» Roon,trabe braune# Kleid verloren. Abzüge den (09139 R»«u»eatze IHH. Stadttheater Mltt»och.Ett.De^ i2.nnn»od>n-B(lt o 19 , d arg 22 Uhr Das Härtere Sanb Komödie tu 8 Akten von Aelir Galten. CafeErnsILodwig Heute abend 8 Uhr TANZ Bis 4 Uhr geöffnet I'tMc Junker & Ruh-Ofen der epaname Ideale Dauerbrenner EdgarBorrmann.Gleben I : Jeenwaren, Haus- und KttcLen a b « Ana Zuuger Aaulmaun icauennteier) such tum L Januar ISES saubere«, flut möblierte» Zimmer mSgUchft mit voller Venfion 2<6r Angebote mit Vrrt, unter 1I73SD an den flitefc. Antebfnc Anhänger i. haft, in bleiern Lande Dir finb immer V lonber» tum 'Borteil jener Ortschaften. um eine zu werden. Insgesamt 506 Vesoldiing Verpflegung Bekleidung Ünterfunft mit »unberot au» auf die die See zur 1914 Tlf 10R 21* F *7 w 93 trollen hoffen, bah mit feiner Inbetriebnahme ein neuer Abschnitl Deutschlaiid» m (einem harten Sampl um bic Weltst-llung beginnt A. die. obwohl fle keineswegs ble allen formen stilgerecht toelicrfübrtc. dennoch ein feingefühlte« TDeüetbauen im De sie bet alten We ster barstellt. 6r setzte über bie romanische Suppe! drei neue, ble sich nach oben hin verjüngen unb belastete damit ble Pfeiler unb Dsgmi. auf betwn bet Bau ruhte, ungeheuer! Trotzdem hielt der Dau stand und überdauerte sogar den letzten furchtbaren Dombrand von 1793. Seit den sechziger Jahren bei vorigen Jahrhunderts machten sich, besonder» beim Ostbau. starke Bewegungen bemerkbar. Aber erst 1907 cntbtdte man die Wurzel bei Hebel», al» man (ich entfchlvß. die Fundamente de« Ostbou» zu unk ersuchen 1910 wurden dann die gewaltigen Sich rungS- arbeiten in Angriff genommen, die ja heute noch r .cht abgechlossen Und. Die Fundamente wurden überall neu unterfangen und auf sicherem Baugrund 3 bi» 4 Meter tiefer gelegt. Die Last von Hunderten von Düterzügen mit Beton wurde unter die allen Fundamente geschafft. So hat unter -Zeitalter bet Technik da» Verdienst, den Mainzer Dom. den frühere Jahrhunderte erschaffen vom Untergang gerettet zu haben. Professor Heeb wußte feinen testelnden Vortrag durch eine Leihe sehr r. ft ruft wer Licht - d.lder zu illustrieren, und erntete für feine '2h* führungen reichen Beifall. Dr R lichen QCufmerlfamfei! auf die geschäftliche Seite he* Leben» Niemals g «ort en. Unb doch ist e» geschehen. Tu Aulgabc ,st kNirchau» nicht vollendet, aber da» Derust ist aulgerichtet unb niemand (am leugnen, daß der Bau stetige Fort- scheine macht. Ter Zweck bie’er wirtschaftlichen Anstrengung war nicht Seid um seiner selbst willen zu verdienen. Sicher bat ’le nicht zu dem Zweck Hochschulnackrichten. Ter an der HniDerHtä: Köln ncubcarün- bete Lehrstuhl der Botanik ist dem ordentlichen Professor Dr. Hermann Sierp in 2H uneben angeboten worden. Der durch bie Heber» teeb'.ung de» Pro«. R Hefte nach Berlin erledigte L^hr:uhl der 3oc Logic an der Donner lln teerte tat st dem ordentlichen Professor Dr August Reichenfperget an der Universität Freiburg (Schweiz, Angeboten worden. Der Ordinarius an Der Fronksutl-er Universität. Pro« Dr. jur Franz Zizek. hat ben an ihn vor einiger Ze ■ ecg'.-arnen Aul au« den Lehrstuhl der Statistik an der Universität Leipzig abgrfefrnt Da» würd-. wenn bie grnze Aeichsw.hr mir Mrnnschasten der untersten Stufe bestünde, 117 500 Mann in Heer und Marine bereit« ansehnliche Summe von 153 69 Millionen Ptakickch bedeutet da», bafi der neue Sender in einem Gebiet zu hören sein wird, da» etwa vom Oterdlap im Torben, der Aordküste Afrika» im Süden, durch Spanien unb durch Island begrenz: tetn dürfte. Da» beifit alfo: der neue Deulschlanb'enber wird der Eurvpafcnder werden. er wird tatsächlich unseren ganzen Erbteil beherrschen, seine Reichweite to.rb die deut sch.-n Dampfer noch tagelang aus ihr,-n Aeiten begleiten Die ganz ungeheure Onergie de» neuen Sender» wird aber auch den deutschen Rund- funkhöretn zugute kommen Diete gewaltige Station wird es ermöglichen, dah Ne in einem Umkreis von 100 bi» 150 Kilometern selbst mit den einfachsten unb billigsten Detektor-Apparaten wird gehört werden können: ein weiterer be- beutungJr'Xler Schritt zur Popularisierung be» Rundfunk» bet in Zukunft auch mit primitiven Apparaten empfangen werden kann Damit ist fetzt allo Deulfch!anb Im Bef.tz eine» Sender» der ganz Europa beherrschen wirb und damit im B.-f.tz eine» nicht zu unter- 'chäyenben propagandistischen Mittel». Davcntrv ist damit zwar nicht auSgefchaltct. aber doch bei weitem überflügelt worden, was jetzt in da» Mikrophon von Zecken tönt, wird ganz Surr Pa vernehmbar werden. 3ccten übernimmt nunmehr bie Abgaben von .Rönig6wuRerbe!che gewaltige Verteuerung der butschen militärischen Aufwendungen dadurch entstanden ist, bah ber Fneden-vertvag die Deriorgimg btt Reichswehr mit allem Äriegömateriol dem Wettbewerb bet freien 3 n b u ft r i e ent zogen unb in die Hände einer kleinen Anzahl, durch ba» Ausfuhrverbot von Kriegsmaterial zu unfruchtbarer Arbeitsweise verurteilter Mvnvpvlbe t riebe gelegt hat. Ader von Meten allgemein bctnmtcn Tatsachen - geteben, gibt den französischen Argumenten im- gewollt etne treffende Erwiderung ein Bericht, den ba3 bekannte Bankhou» HtHgm * 6a In seinen Wirtschaft »Übersichten über den .Eins lud ber 'Utebrmod)18oermtnbmmg auf da» gesamte öffentliche Finanzwesen" gerade eben veröffentlicht. Darin wirb fcftgeftellf. und zwar an Hand von eigenen •rmlttlunjcn be» Bert aller», nicht von amtlichen Angaben, dah die Ausgaben f ü r ben Soldaten der unter ft en Rangstufe wie folgt gestiegen sind: Cberbcffitoer Geschichtsverein. 3n der letzten Sitzung sprach Prosessor R e e b au» Mainz über die Geschichte de» Mainzer Dome» und führte etwa folgende» au»: Der in der Zeit von 978 bi» 1009 erstandene erste Dombau de» Erzblschos» 'Billigt» brannte am Tage seiner Einweihung ab. Ein sofort in Angriff genommener Heu bau unter Erzblschos Bardo konnte tm Jahre 1036 eingeweiht werden Dieser Bau. ber llvilltgis-Barbo-Dom. war eine slachgedeckte Pfeiler- oder Säulenbaftlifa. die mit ihren Grundmauern zum Xetl auf älteren römischen Mauerresten stand Auch dieser Dau fiel dem Feuer zum Opfer, und zwar im Jahre 1061. Aus feinen Fundamenten wurde unter Heinrich IV unb Srzbifchof Adalbert l ein neuer, unb zwar gewölbter Bau erstellt, ber heute noch ben romanischen Äetn be» Dome» bildet Da die allen Fundamente sich der Last ber Pfeiler und Wölbungen nicht gewachsen zeigten, verstärkte man fie, und iC-at wurden sie durch P f a h l r o st e verbreitert. 3n dieser Wastnahmc ist die Wurzel zu de-, späteren Schäden zu erbt iden, denn tm Lause bet Jahrhundert? senkte sich ber Spiegel be» (SrunbtM’ter». in bem die Pfahlroste standen, die Köpfe der Roste kamen trocken zu liegen, faulten ab und die Fundamente lagen stellenweite bi» zu 20 Zentimeter hohl. Schon um 1200 must Erzbischof Äonrab 1. die Wölbung des Heinrich-Adalbert-Dome» erneuern. Um bic gleiche Feit wird auch an der Stelle de» Querschiktes de» Willigi»-Dome» der heutige Westdcu begönne:' der unter Erzbischt« Sieg- fried III. vollendet und um 1239 eingeweiht wurde. Dom Ende de» 13. Jahrhundert» an wird der Dau durch eine Reihe von Seitenkapellen un gotischen Stile erweirer:. 3m Jahre 1767 schlug der Blitz in den Holzhelln be» westlichen Turme» unb zündele. Daraufhin baute Franz Ignaz Michael Reumann ben Westbau nut T. rmen feuer stcher um. eine künstlerisch wie technisch geniale Leistung. stattgefunden eine Aristokratie mit Reichtum au»- zustatten. Sie ist von der Regierung gefördert unb ermutigt worden um die breiten Schichten be» Dolle» mit einem Einto, men zu t*rteben. Amerika be^ichnen. Segentpartig ist unter Land die Heimstätte de» Frieden», der a!lgcm9rsad- rung der letzten Jahve Unerwartet wurden wir btnemgcrtflm. Ohne Jaubem, m Mute entsprachen wir den Anforderungen jener gc’abr.'dlen Tage Wir be» Itegten nicht nur den iemb. sondern wir beUegten un» selbst In ber Stunde be» Siegel erzwange ' wir feine Deute Während der Reaktion auf ben be» Dolle» mit einem Oinfotrnnen zu vor«eben, ba» hinretcht, ihre Leben»haltung auf etne. einer freien und aus gellt rl en Ration würdige Stufe zu heben Bei t*r Ausführung diese» gewaltigen Unternehmen» dt» in feiner Mallung und Durchlützrung von keiner menfchlichen Fortfchrjtt»- bemÜbung jemals übertreffen worben ist. haben untere 0Inwohner die weitere Wohltat einer cntfprechenden <7baratterenttridlung erfahren. Die ckrgebniffe finb bi» in bte einfachsten Heimstätten im Lanbe gcbnmgen und haben mit bet «tunbe. bast ihnen die Tur der Sclcgenbcit auf- getan wurde. Hoffnung und guten Mut dorthin getragen C» wäre g.'n«I'.ch falsch anzunehmen. dast unsere gegenwärtige Lage da» Resultat etne» ^ifall» sei. Sie entflammt einer sorgfältig erwogenen Politik, die zum größten Teil konsequent befolgt wurde. Irarr-fa tW viel mehr, al» eine gcozraph sche -imma 04 ist eine ÄPmbmaium unb etemRerwonbr 1st die Bestimmung einest dominierenbe-> Iioniervolke». ba» alle Be- f*BeTbm der Besiedlung einest neuen Landest er- trägt und enllchlollen ist. frei zu tem. Ost ist bte Erklärung bet Unabhängigkeit unb bie Bunde»serta'fung mit einem System brr lokalen Sefttwgtenwg. O» ist die Jntwtdlung »arm. der Fabrik unb be» Bergivert'». ÄÄafhma eine» über ar osten Hin bei» und Wohlstand und seinen hohen Maßstäben der Lebenshaltung zu erreichen. Denn diese Ber- hältniffe auteech: erhalten werden teilen, exrb lene Politik fortgeletzt norden müllen. Auf einigen Linien können wir mit der ganzen Welt konkurrieren, aber im allgemeinen lind unter« Vanbtrirti4>aft unb untere Industrie gezwungen, mehr für die Ausstattuna ihrer Einrichtungen auezullgen und einen viel höheren Lvhnlatz zu zahlen, lie ’tnben daher ba i ihre Produktionskosten viel höher finb. als in irtm.vn Ländern ?tbe weieniliche Her^bfetzung unferrr allgemeinen Taiiffär-f mürbe Ichließlich zu einer brastllchen Deflation tn unterer landwirtfchaEtlichen unb industrieller. Werten, in den Lohnsätzen und tn den Mahstäben ber Lebenshaltung lubmi. Unter unterem gegenwärtigen System hat unter Außenhandel ben höchsten Friebensstanb erreicht unb unter nationale» 0 in kommen bat sich stetig zu bem enormen Umfange von 90 Milliarden Dollar lur da» letzte flalenderiahr vermehrt. Dies stellt einen Produktion»- und Handelstbetrig bar. der alle», wa» irgendein andere» Land je errcubl bat. weit übertrifft. 0» ist der >tentlh untere» Wohlstände« Alle» die» feilte bei einer Abschätzung de» Werte» untern lange-bestehenden Politik in Erwägung gezogen werden. Während mir die Unternehmungslust de» Lande» unbeschränkt in private Hände legten, haben vir ein System der RegierungS-Regu- latlve angenommen und im Wege de» Cteteoe» Deichränfungen bc» Handel» und unlautere ®e- pslogenheilen im Handel für unerlaubt erflärt, damit ba» Publikum bir vollen Dorteile jeher anständigen Konkurrenz geniesten kann und die Ctelcncnbeitcn unsere» Handel» allen gleich 1rci- stchen Vorrechte haben weder in unserem politischen noch tn unterem Wirtschaftssystem Platz. Die» find einige der wirtschaslltchen Resultate, bic au» ben amerikanischen Prinzipien be» Her- lalle» aus die Initiative unb Freiheit be» Individuum» hervorgegongen sind. Os ist bic wahre Antithese be» Kommunismus, aber e» hat bic allgemeine Wohlfahrt de» Dolle» logar weit übet die Dcrfvrechen der Eitremcn dlnau» emporgehoben Aus bemfclbcn Prinzip stammen oolkstiimlichc Erziehung, ba» Recht auf Eerechtig- feit. Redefreiheit, und freie Ausübutm de» Ootte»bicnftce. wa» wir alle» unter der Bezeichnung .Freiheit unter dem Velcy" hoch fchatzen. Wir ruhen auf diefen Fundamenten. Sie sind die Stützen beilpiellolen Fortschritt». Wohlstand» und allgemeiner Aulllärung gewesen. Sie alle sehen für uni ziemlich groh au» ist möglich, dast fic in kommenden Generationen klein erscheinen. 0» ist notwendig, stet» daran zu denken, bah wir dielen Punkt unterer Entwicklung nicht ohne eine Welt voll Kampf unb Mühe unter vielen Enttäuschungen unb vielen zeitweiligen Rückschlägen erreicht haben. Wir haben gezeigt, dast wir imstande find. Mißgeschick zu ertragen und es zu überwinden Der Prüsstein, der jetzt an die Bereinigten Staaten gelegt wird, ist Wohlstand. Richt» gibt e». da» die Seele eine» Volke» sicherer enthüllen kann. Die Deschichtc ist voller Beispiele von Rationen, die durch ihren eigenen Reichtum den Untergang gefunden haben. E» ist richtig, dast wir etne Heine, aber lärmende Sippe der Ausschweifung und Verschwendung angefammelt haben, die in Faulheit au'wächst, und noch eine andere unerwünschte Klosse, die ohne Arbeit zu leben such!. Ein erfolgreiche» Volk ist immer der ®.cr de» Lasterhaften und de» Verbrecher» ausgesetzt. Aber ble (allen vornehmlich burcy ben Gegensatz aus. Die große Masse untere» Volke» ist. wa» lie auch an Besitztum ,hr eigen nennen mag. gewissen hast und arbeitsam und sucht, der Menschheit dienlich zu lein Sic weist, dast die Doktrin der Beguem- lichlcit. die Doktrin ber Unterwerfung und de» Verfalle» ist. Der Anstrengung, welche diese» Land aufgebaut hat. fügt fie Die erhöhte Anstrengung hinzu, e» zu erhalten. Da» Herz der Ration ,st gesund. Richt» hat den S baralt er Amerika» kriegenschen Ausschvung. erlitt die moralische Kröte brr Ratten nur geringe Iterminberung. Mit auf! aller bet urückhaltung und ouöerribent- licher ckelbftbeher: chung wandten wir uns unter Enthaltung von allen Ausschreitungen den Frie- bensproblemen der Diederberstellung und be» Wtederausboues zu Unter Aufstieg m ber Welt bat uns neue Probleme, ne-e Berantworllichkelt. tewchl daheim wie tm Ausland, gebracht. Da» Retz unterer Angelegenheiten Ist äußerst zart, äußerst oertDlddt. Eräugen, transportieren, auf ben Morst bringen «inanveren — olles das er- ordert ein höheres Gcfchlck. eine tniclligeniere Organisation, als bei einem weniger entwickelten, weniger wohlhabenben Volke. In der Xot war c» jene* Geschick und jene Intelligenz, welche da» Maß unteres Erfolge» abflabett Ta» gesamte Leben ber Ration alle ihre wtrtschostllchen Tätigkeiten find derart In wechselseitige Beziehungen ix-rtooben worben, bah schlechte Aiipassung in trarnbeincr betlelben hinreicht um ernste Un- nrbnung tn allen übrigen zu erzeugen Um etwa» mehr eu tetn. al» ein Ackerbau treiben des Volk, ohne bcmufdK Märtte sür lanb- wirlschattliche Orzeuonisse, bei dem jede Fomille nur die Mittel zu ihrem eigenen UnterstUt auf- brachte unb gezwunaen war, ausländischen Fabrikations-Zentren Tribut zu zahlen, sich selbst erhaltende Gemcinschali ,r nxlche bte au» einer Dielsältiokeit ber Befchäs- ligungen unb Interellen ent'pringenben unb für bie Tilbung be» Ralional-Tharaktertz fo wün- fchenswerten Vorteile erhält, haben wir väh- tnib einer Zeitperiode von über 100 Iahrcn ein Systeiu ber Schutzzölle eiiigeführt unb in sehr weitem Umfange ausrechterholten. Tie» Hot im» in ben Staub gefetzt, untere natürlichen HilsSqucllen zu entwickeln, untere großen Industrien auszudaurn, Beschäftigung für untere wachten de Bevölkerung unb Morste für untere verschiebent'.ichen .Fama- unb Fabrik-2rzcu-rniffe zu verschaffen. Diese Politik ist leychtn durch Sinschlust ber Cintt>anberung6bc14ränhing ertnet- ,ert werben. Ohne den Einfluß eine» Schutz- Zolltarif« wäre es unterem Lande nie möglich aetnefen. seinen gegenwärtigen Zustand der viel- fältigcn Entwicklung mit seinen liberalen Lohn- Iahen, seiner bisher unerreichten IteN 'lung von Oer deutsche Europa-Sender. Tn grStzte Lrndrr brr Welt. Rachdcm vor einigen Wochen bre erste B ll ö* telegrapbenlinie von Verlin nach Wien mir Öl'endlichen Benutzung fretgtgti>en würbe, hat die beutiche .Funktechnik m.t bet Inbetriebnahme be» Zeekener Sender» einen weiseren Schn« vorwärts getan. Dieter neue Sender, der jetzt fr«;lichen TMjt* fetten für Unt.-rricht« zwecke. ®tfclung. Sport. Sordini ftn en ft ufto, bte meftr öfter weniger alrichfall« Folgen bei Berufsheere« Rn». Derrn ftte_Atoft[f 3aftte dienenden Aeichwrhrangehörigen müssen naturgemäß auf einen späteren Beruf ganz ander» und viel hxftfplHiger vorbereitet werden al» die jugendlichen Dienstpflich- ligcn von früher, die wieder ht ihren allen Beruf zurückkehrten □Denn ollo auch tat 103 LO3 Wann-He.r heute ungefähr so viel foftet. t»ie 360 003 Mann vor dem Änege jrfoftet haben würden, so ist es doch ab'vlut abwegig die Budq-chzahsen h criür trgcndwi.' mit denjenigen von dienst- pfllchtigen Heeren zu vergleichen. tme da« in Frankreich anlähiich de« geärgerten HerrrK- bubflct« wiederum geschehen ist. Denn in Frankreich entfallen die gesteigerten Au»g >b n auf eine vermehrte Kampffähigkeit, auf eine Bervvlikvmm nung der technischen Kampfmittel, in Deutschland aber auf ein veränderte«, un« aufgezwungmr« Heere« system, bei gleichbleibenber, allo im Verhäkkm« zur Umwelt rückgängiger technischer Ausrüstung bie^ kostlpieli- gen Apparat«. Oberhefsen. Kanfttrrt* (tMcfcnt L Biefeck. 26.Dq. Bergangenen Freitag fand die Generalversammlung der Spar - und Darlehenskasse e. G. m. b. H. Wieselk statt Oft erfolgte zunächst die Bekanntgabe de» Bcrnl'vn-der'chte« Sodann wurde beschlossen. den iperlonaUreöir von 2033 auf 5030 Mark zu erhöhen. Die auLscheidenden Mitglieder bet Vorstände« und QhxlfiMSrateS wurden alle wieder genxihlt. Vom Vorstand und Aussichts- rot vorgeschlagene Statutenänderungen wurden angcncntmm. De« weiteren beschloß man, da« Gcschästsguthaben von 50 auf 100 Mark zu erhöhen. Eingehend wurde noch über da« ®c- famt [a|f entnehm berichtet Der 1925 auf genommene Spa rmarkenverkehr hat eine sehr günstige Gnt- toicflung angenomrnen. Während 1925 für 9803 Mark Lparmarken avgesetzt wurden, konnte 1926 der Sparmarkenvrrkchr aus 15 503 Mark und 1927 sogar auf 23 030 Mark gesteigert werden. Auch da« sonstige Sparwesen hat sich sehr gebessert. ein Zeichen dafür, dah da« Vertrauen zur Kaffe sich ständig steigert. Die Kasse konnte den an sie gestellten Anforderungen jederzeit gerecht werden, ein Bewei« dafür, dast die Ge- schäftSsührung in den besten Händen ist. t). Heuchelheim. 26. Dez. Wie alliähr- lich, luden die Gesangvereine zu ihren Weihnachtsseiern ein. und diesem Aufe sind die Mitglieder gern gefolgt. Der Arbeiter- gesangverem. die De'angvere'.ne Germania und Uiederkranz feierten in ihren Deveinslvkaien. und bei Lichterglanz. Konzert- und GefangSvorträgen sowie Verlosungen vergingen die Stunden schnell. Der Gesangverein Teutonia hatte sich die geräumige Turnhalle zur Abhaltung der Wech- ruxftt «feier gesichert und bot seinen Mitgliedern und Gästen rainihreichc Stunden. Gin gut gegebene« Theaterstück, drei prächtige Humoristen. Äon- zert und Gr fangvorträge hielten d»e recht zahlreichen Besucher lange zusammen. 00 Klein-Linden. 26. Dez. Am Heiligen Abend gelangte in unserer Kirche durch b<< hiesige Dugendoercinigung ein welhnachtlichcv Ä r i p pen , pl el zur Aufführung. Da unsere Kirche die vielen Zuschauer nicht alle »asten konnte muhte ba« Spiel am ersten Feiertagabrnd. aftermalf bei überfülltem Dotteohmise, wiederholt werden — 3m Dornnttag^oltesbienst bei ersten Feiertag-, wirkten der hiesige Kirchengesangvercin und ein Wlat)d)cnd)or mit. wahrend den Nachmittag»gottes- dienst der Mannergesangverein 2lrion unter seinem ÖhwiNrigrntcn Konrad Nicolai (Grosten-Buseck) durch den Dort nag eüugtr Ehortieber verschönerte. 3m lstottcodienst amAweiten Feiertag sang Frl. Käthe (Härtner unter Orgelbegleitung von Frl. 7oni K n S s s e l. - Die künstlerische A u , g e st a l - tun# unsere» Kircheninneren durch oen Kirchenmaler Otto R len Ale von Darmstadt konnte noch vor den Wrihnachisseiertagen beendet werden. Die Felder an der Emvove zeigen zwischen Blumen- gcbinben mannigfaltigster Art die Seligpr.-isungen au« der Bergpredigt Der Sockel der Buhne trägt al» Inschrift die drei Artikel bet christlichen (Wau- beno, und Die Felder über dem Ltzar sind mit alt- christliche,, Symbolen auegeinalt warben. o Klei n-Linden . 26 Dez. Der (Hefa n fine r e i n Arion veranstaltete am ersten Weih- rtM)t«frifn4gmnl eine Weihnachtegabe von 500 Mark mit brr Bestiminung dast 100 Mk. an arme Kranke verteilt und 400 Mk. seiner Stiftung zugeführt werden Vie Zinsen au» dem Stistungekap'tal kommen allsahrtich am Geburtstage N» edlen Spenders jur Verteilung an arme kranke diesige Einwohner. r Annerod. 26. Dev Am Freitag ist unser neuer Lehrer für die hiesige z wette Schulstelle. Herr Host au« Ober Wegfurth, hier zugezogen Die zweite Schulst eile ilt nun vom neuen Jahre ab wieder endgültig beseht Sie wurde über zwei Jahre von Frl. ® u t ver,aaltet. Diese ist nach Steinbild) versetz! worden 7. 'M ft b gen 26. Dez Am Heiligabend wurde unsere .L i ch k c r k i r ch e" gehalten. lln- urm brennenden Shristbaum trugen die Kon- firmanben die De hiiachtsgelchkdte und pa’lmbe Meihnachtsl.eder vor dc Sdül r der Ober- klasse fangen drei dreistimmige Tvc hnach «lieber Gemeiiidegetang umrahmte die Ansprache de« Ortsacistl.chen Seither Ist d • A>e sbndd)t«- abenfcMcr am 1. Fe'ertag gehalten worden D e- ke« Jahr wurde zum erstenmal nit Meier Sitte gebrochen und die Frier wurde auf den 8*1- ltgabenb verlegt. Du« scheint, wenn he ht Zukunft etwa« ftätet beginn», viel für ' ch zu haben. denn die Feier in bet Kirche berr: • < auch diese« 3abr unter erster Ikbrrr und Drw Herder mit 'einen Kindern ein Weihnacht« spiel eingeübt, bc, am ersten Feien,ae abend« in der üterHiNtrn Kirche auf dem Beü-der« Vr geboten wurde stiaber unb iMjrrr formen Jt«•rteber sein mit den, tiefen Eindruck den da« Spirt vorn ersten bi, zum letzt«, auf alle ZuhSrer matter. 3n einer kurzen Schiusta»spräche vertiefte der I*:crrcrlden. — Die Stadt stellt ihre nm angekchaffte städtische Motvrsprl h e den benachbarten Gemrinden in Brandfailen zur Verfügung unter der Bedingung. dast Ihr die entstehenden Brnndhilfekoslen nach einem geirau au^rtstellten Tirff. der vom ^emeinftcrat gm hmigt wird, vom Krci« bzw t*on den l^iinrinben ersetzt Werften. Die Firma Vapierfabrlik Moufang tn Ober- Schmitten bietet her Stadt einen jährlichen 'Beitrag von 50 Mrrk. die Sradt stellt ihre Spritze und Mannlchrft der Finna im Bedarfsfall jederzeit zur Verfügung. Der beste Dank der Stadt wird der Firma ausgesprochen. — Den verheirateten Grwerb«lvsen wirft vom Wemeinfterat eine Tveihnacht«heihilfe wn 10 Mk. bewilNgt, ebenso auch den Gemeindebeamten unft Bediensteten — Zum Verschalen des neuen Krankenhaus e«. ki« im Rohbau fertig gestellt Ist, werden ca 100 Quadratmeter Dielen angekauft, die später für den Trockenboden Verwendung finden sollen Die Lieferimg von 200 Meter Derrazzv-Tkandsteinen zum Preise von 4 50 Mk. pro !tft Meter frei Platz wirk» Maurermeister Spamer Übertragen. — Chr einer Reihe von ähnzeUäll n toerftm Mcihnacht«belhllsen bedurlligen Familien gewährt. — Die neue Jugendherberge ist fertiggestellt und wird tvohnlich und l'.chaqllch eingertchtet, fo dast Ire m Kürtze bezogen werden kann Streift Lauterbach Z Schlitz. 28. Dez. Unser Bergstädtche, hatte teilher säst keine Kanalisation. Soweit rmr loldir vorharden war. war sie oe.nftet. E, ifi em Verdienst untere» Bürqenneistrr» Vr. R i e v o t h. Kaft er die Anlage einer neuzeitlichen Wanafilation >n Me Vege geleitet hol. Sie wurde vor etwa zwei 3ohrrn begonnen unb wird nach unb nach burchge- führt. Man etil auch in diesem Winter da» begonnene Wer' wieder fartfuhren. Der üknMtnbtrut brrninigt; In seiner längsten Sitzung 50 000 Mk für den Ausbau der Zinsterftraste unb die Ran«. Ufa Hon der ZI ntzerst raste nd der unteren Slabtürahr. Bor.'.'i»setzuv^ für die Durtteührung ge« n.mnter flrbcHrn ist nflt irlick». dast ein Zuschust und rin Di riehen au» Mitteln der prob kf ven Erwerb», fr'fnfürfrrge gewährt wirb. Unter btetem Borbe. halt mürben auch 35 00) Mk. für Erbauung eine» notbhrhäller« mit einem f4a0una»rrrmägm pan 4*10 Kubikmeter bewilligt um k ?? rftemertotflung der Stadt für alle 388e auch tz e der b.- t*'erlegenen Wohmmstev zu heb#rn — Bf*«Metten wurde ferner Ne feststengm 64 tw Ht bte Hundesteuer noch im kommenden Jahr bei zubchatten. E» beträgt die 6t. tr für ben ersten Hund 12 Mk . für ben zweiten 24 Mk . für ben dritten 36 Mk. trfm. x Au» dem Schlttzerland, 26 ve^ Die S ch a rlachepidernie. bie unter ben Sck^lkin- Pern in Rimbach perbrettet war. ist fast ertoichen. — Zwilchen Hart er, hau'en unb Hemme« fuhr beeter Tape da, Auto einer Fuldaer Firma gegen einen 5aum Der Führer erlitt einen Schabeldruch Er wäre, da sich ba» Unglück kur, vor Mitternacht ereignete, rettungrko» verloren gewesen, wenn er nicht von einem kurz herauf durchfahrende» Sagen mitflfncnur.cn und ärztlicher Behandlung Übergaben warben wäre. — Die neueAutolinieSchlitz- Burghaun, die erst begeistert begrübt worben mar. «chien in thr.m Weiterbestände bedroht, nach dem die Rentabilität zurückgeaanaen ist, unb der preussische Ärri« Hünfeld Ne feitbrngeB Zufchüüe zu schmälert deabsichfgt 3» einer Herlammlung der Vertreter aller Otemeinbee, bie an der Erhalwng der Herkebrsllnie interestiert find, garontiertrn aber jämtliche anwesenden Gemeindevertretungen den ftmaigen Fehlbetrag, so dast bie Linie zunächst webet auf ein Jahr gesichert ist. Ubeinbeffen. WSA. Mainz. 24 Dez Heute früh kur, vor 3 Uhr brach In dem in der Müntzerstraste, neben der sranzäkiEchen Garnisonkirche gelegenen. von einem lranzäslschen Militär- geistlichen bewohnten Pfarrhaus ein größerer Dachstuhlbrand auS Der sofort alarmierten Betu'«seuerwehr gelang e«. mit mehreren Schlauchleitungen nach e.nstünd ger Tätigkeit da« Feuer erfolgreich zu bekämpfen. D.e Feuerwehr der fran.chll'chen Besatzung war nach einiger Zeit eben oll« am Brandplatze crsch'.enen Da« Gebäude war erst vor einigen Jahren erbaut worden. LPD D o r m « . 24. Dez. Dieser Tage wurde die Heizkesselanlagc im Keller de« Dorne«, in der Taufkapelle, in Betrieb genommen, Io dah da« Bauwerk mit feinen 60 000 Kubikmetern Raum jetzt geheizt werden kann. Preußen. flreift ESetzlar. CO Krofdorf. 26. Dez 3n Nr jüngsten Gemeinderal«sitzung lagen An: aqe der hiesigen ländlichen Spar- und Dar- lehn«kassenve reine auf nachträgliche Aufwertung bzw. Ablösung ihrer Papiermark- anleihen vor. Beide Kalsen erkannten in ihren Anträgen an. dah die Gemeinde eine gesetzliche Pslicht zur Ablösung der Anleihen nicht hat. e« wurde aber au« Btlligkeit«gründen der Gemeinde nahegelegt, die Ablösung nachträglich vorzunehrnen. Der Gemeinderat be- schioh nach eingehender Beratung. Ne Anträge bi« zur Gtatsaufstelluna sür 1028 zurückzustellen. ®« soll al«dann im Rahmen der Mvalichkeit versucht werden, den Anträgen zu entsprecheiz. - - Die Gemeindevertretung nahm sodann Kennt- ni« von den weiteren Verhandlungen mit der Obet»otbirefriee über bw Garantieleistung für die Postkraft51 nie Giesten— Krofdorf. Danach kommt ein Zu'chuh für Ne Gemeinde nicht wehr in Frage. Die Postverwaltung hat dagegen den letzthin von der Gemeinde geön:r.\teen Anschluß der KraflpoArne nach Glel Hera abgekehm weil Nefet Auöbehnung techor che Schwrer gkeiren eiugegentdnftcn. Der Gerne.nderak erkannte an. datz Im Brater bet stärkerem Schneefall ober Bert-Jung der Strafte 'ich Schwierigkeiten ergrb.m könnten, er bat bc*- halb. wenigsten« in bet übrigen Zeit bie Sagen di« Oie brr q per1rb. cn zn lassen. Der Vorsitzende wurde brau» tragt, in tn cf cm Sinne nochma.« mu der 'JWri>crtrJliung in ve.handeln. Dx Potz- Verwaltung soll badet luqteift gebeten werden, von den werttag« um H.& Ufte am Acustädrer Tor abfährenden Bugen 'chon einen um U 10 Uhr abzulasten, damit Ne vielen Arbeiter dort mich' so lange zu warten brauchen. — Für ben Ocmeinbewald foU en neue# jorft- betriebütperf auf gestellt werden. Ser Vor» litzenbe legte bie darüber euitnitbciwn K-rftani- Iungen vor Der Gcmeraderat legt Bert darauf dast die Aufstellung des Beir.c^Hxr'» dem Oc- m<-- >--.x r . r D gtId« n WrilBhll lAtetzerwaldj übertragen wird — In da« Miet- eint girr g*amt wurden gewählt al« Vctsiper Omt Schubecker in Gleiberg unb Büft. Schwa I b |Gtet berg», al« beten Stell Vertreter Wilhelm Schmidt (Krofdorf) und Johanne« Jung IKrofdorf). — Der Vorsitzende berichtete über d.c uhcrrrbentltOcn Schwt c rigkei - len. bte bet Au!nähme ber von dem Gerne nderat beschloltenen Anleihen entgegen- stehen. Die B^-muhungen werden fortgesetzt. — Mit den Holzfällung«arbeiten ist begonnen worden. -Z- Au» dem Kleebachtal. M Dez. 3n den letzten lagen vor Weihnachten hatte N# Kraftpoftlinie Siesten — Kleebachtal einen Hochbetrieb, um er auf Nefer Lttme noch nicht twrwdwt wurde. Tlamrntiid» war btt ben ÄbcnN Rück »ährt «n Ne Jnonzpcuchnohme |o stark bah Ne PoitverwulMng an manchen Abenden zwei Fntzrten einirgen mustte. 3n erster LMnte banbelte m sich hierbei um »rohrgafte. die ihre Wechv. ichterinIGnst in Giesten oorgenommen hotten. 3* den Winter monaten wird ba« Postauto in grofternn Maste auch van solchen erwerb«tätigen Perionen imtenrr Orte benutzt. Nr im Sonuncr den Weg nach Siesten mit hem Fahrrad zurücktegen. TiUfrci«. Spd Herborn, 24 Itei. Am 1.3anuar kststtz wird der an der Eijrnbahn st recke Rieder- Walgern —Herborn zwischen den Stationen Eisemroth und Bischoffen gelegene, bteher geschloffen, Bahnhof Uebernthal für ben Personen-, e«öaden gegen Henna nid verliert, gegen Haksta Bingen noch einen Gmlchcibungskamps austragen darf. Bagern Hen*ni — Bpnwefte Hom« 1-2 (1:1) Da« am 2. Dechnachieseirrtage Ju«*etrwwet erste 6p el In Nr Kurt - Nr Ersten in per Süd- N. rschen Mersterschoft enNte mit einer kleinen Ueberroschuna. und zwar mü Nm Ergcbm, ni 21 (1:1). Da. Spiel selbst brach:- keine autrffenNn Momente. Ein 8r;r.'f N» Unken Flüari» von I Sagern München '.»hne |»m ersten Is- rtsig. wor- ms WorniaUa tn Nr 2"J. Minute ouegl* ^1 konnte. ■% Nr zweiten Halbzeit war Winkler wicNrum der Schütze N» zweiten Torr», während Bayern München erst In letzter Minute mit viel Stuck den tiut- gleich herstellen form. v f K. Tirtb - »SD. Xünibcrfl 1:1 |0:l). Durch Nese« 6piel rourN B. s K. mit einem Punkte Boriprung endgültig Ta bellenden ter und wird an Nr Kund« Nr Zweiten unb Dritten um Ne Süddeutsche Meisterschaft teiinehmen. wacker München München 1560 3:2 (1:0). Da» Spiel — ein Kamps gleichwertige Monn- • n — wurde vor ca. 12Ü00 Zuschauern au» getragen. Wacker konnte durch au»gesprochene» Gluck den Kampf für sich entscheiden. Gcsellichaft.spirie F. 6p. B. 06 Mainz — Erickrt Vienna tüten 6 2 Eintracht Frankfurt — Ertcket Sünna Wien A O ■ ’o Prag 2K) 6p S 06 Wetzlnr Sportfreunde Frankfurt 0:1 V f. B. Siesten — Sportfreunde Frankfurt fcü. Otr Berliner Kuhbollmeistee in Paris geschlagen. Der Berliner Fuhballmetster Hertha B. G. spickte an den Wclhnachis^eior- tagen in P a r t«. Das am Hcillaen Abend vor- gesehene Spiel gegen Aed Star tlnympiguc muhte infolge de» schlechten Zustande« bei Spzeiplatzes auf den zweiten Feiertag verfchoben werden. Am Sonntag standen die Berliner tm Bufallo- Stadivn einer au« den Vereinen Skadc .Stoncat« und G A. Pan« nulammcngcftf Uten Hanffteft gegenüber Zur Halbiert stand ba« Spiel noch 2:2. zum L dluh ging Ne fraazöftfche M:inftchnft mit 5:3 al« Sieger au« dem Treffen hervor Da« Spiel fand bei Regemoetter wnb «nriaeweich- tem Boden statt. Auch am »weiten Äeiartne konnte der Fcrki’.cr Meister bei feinem Vst« im Stadion Bufalls bei Pari« gegen Red Star Olnmpiauc keinen Orlolg davon tragen. Er mufttv iich mit 3:1 (1:1) gefchlagrn bekennen Pa bei beherrschten Ne Berliner Vertreter »4b- renb der ganzen ersten Halbzeit unb an* noch während de« ersten Teils der zweiten Hälfte das Feld. Offenbar waren fle ahn durch den stark ;6e ,rr 1 7!tuen Baue 7. Kesselbach, Beuern, den 26. Dezember 1927. DieBeerdigung findetMittwoch ,28.Dez..nachmJ V4Uhr statt Die trauernden Hinterbliebenen Katharine Lotz geb Ruppentha! Familie Wilhelm Weniger. 9»fe*4 M Problems Tr. 138. Taa 1 Se tmrfr arten gu Juno & Cora finden Sie preiswert und in größter Auswahl in dem ältesten Fachgeschäft Erweitertes Schöffengericht Gießen. * ® i c fi e n. 21. Dez Later und Sohn Junker&Ruh Esch Die führenden Ofenfabrikate Bekanntmachung. Mittelgvotzee Sund fltaugtlbe 3arbe. guflelaufcn. irre Polizeiverwaltung Arofborf. bet gemeinschafttich unb m bet Absicht. sich einen HerrnbgeniDorteü gu verschallen. begangenen io- genannten i ntelleftvellen llrfnnbenfäl» schung angellagt Der Holet foll vot einem hessischen ®runbbuaint cl cm Dritten eine Hypothek an Onrobttüden. die nicht ihm, sondern seinem Lohn gehörten, bestellt haben: letzterer soll Wiesede, den 27. Dezember 1927. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 28 Dezember, nachmittags 4 Uhr vom Trauerhauve Kornblumen*trabe 37 aus statt. Am 26. Dezember, morgens 9 Uhr, entschlief van ft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, ntei- guter Sohn, Schwiegersohn and Schwager Herr Friedrich Rau im blühenden Alter von 35 Jahren. In tiefem Schmerz: Margarethe Rau geb. Schwalb Adam Raa Gchach-Gcke. Bearbeitet von Hk Orbach- „Dalli" Kühler und Kotor-Heizn nq BethLbrurg re bettet t G. Atthoff hiiehee. SeltetS- rvee IS Telerh JSM Die Narrenkappe. Splitter aa» Sparrea vorn AedaNloastisch. Intiquitdt M®tc alte Standuhr ist seht hübsch — aber Ne geht falsch- „Db man must sie mir kennen? t»«B ». B.: wenn der Zeiger auf halb Neben steh: und die Ult elf schlägt, tst es treiriertel acht Todesanzeige. Geilem morgen 6 Uhr entschlief sanft und unerwartet Infolge eine* l lerrvchlages mein lieber Mann. Vater. Schwiegervater und Grobvater Herr Heinrich Loli M, emmr. | Empfehlungen | MW In prima Qualität empfiehlt billigst Emil Mr Na Mirtlslrate 10. Deist zieht und setzt ht brci Zügen matt. Weist: 6 Steine. Kb4; Dal; Td4; Lad. Sd8; Bf2 Schwatz: 3 Steine. Ke5; Lbi; Bftx. Endspiel Nr. 46. iPrvblematliges Endspiel i Tee H. Hau*. UetzhaNsea (Original.) Schwatz. der TetwNW fe**a. der st» 3axw wu etwa bertiägigen 3ag bau’entfall eint reffen sollte. Tw Uriadx bei Brandes Ist unbdannt Trotz energischer TRettungiahion wurde das Schiost vollkommen eingeäschert. Der Materialschaden ist Todesanzeige. Heute morgen 7l/t Uhr entschlief sanft im hohen Alter von 79 Jahren unser lieber, guter Vater. Schwiegervater. Großvater. Urgroßvater. Bruder. Schwager und Onkel Herr Balthaser Schaaf I. Kriegsveteran von 1870/71. Die trauernden Hinterbliebenen; Familie Jakob Becker Familie Philipp Lepper. schäft Wisla in Schlrillch-Trichen ist Hreitaa nacht da« Schlotz des ehemaligen SrHerzogs Friedrich von Habsburg. Qcgaitedrtig tzxgenlum der pol mischen Legierung vollständig nieder 6 rannt. In dem Schloß sollte der Prüft Das neue Krafts ahrzemgsteuer- gesetz tritt, wie dem DLL mUgrtnlt ttntt». rtH am 1.April 1928 in KrasL Steuertarten, die vor dem 1 April gelöst fUb. Nrib*n M |W chtem Ablauf gülng. und zwar au4> f«‘Meddt nach dem 1. Apr>l- 3nbab>en must, wird unter Um Wnfxn vor der «Tog< 'tehen ob er zunächst eine kurzfristige eteerrfarte lösen soll um zu dem frühest mög- »tchen .Zeitpunkt in den neuen lanf zu kommen. . . — - ---k——.< • 'en, qm# für dk Aedaktion bestimmten Mit- trilur.gen, Lösungen u'w. sind zu richten an dk vchachrekalnon des .Gießerter Anzeigers". Problem Nr. 141. Daa K. Wakadiktz. 1. Sd2-B, Kd5xe4 2. Dgö-l4-s- ul» 1......Sf7xc5 2. Th6-d6 + ufw. I......SPxh'- 2. DgS - d8-f- ufw Dk Drohung besteht in 2 Sc3-u «bst 3 DKe3 matt. Sösmag des Sudspiels Lr. 45. Ten Stus H DUKeeeX. ReaMwef und pantoffela Die Pautr>sfkl'abtikanten der Demniaten Staaten haben rine betrüchtliche Zunahme ihrer Erzeugung im letzten Jahre festgesteUt lieb« drei Millionen Paar wurden mehr verlaust als un Dorzohr Woher kommt diese wachsende Dor- liebe der Amerikaner für Pantvltelnk Gute Zeitung bearrtportrt Hirte Frage xn überra'chender Weise diniere Mitbürger aehen nicht mehr so viel aus wie früher. Der Aundfunk fesselt ft« an xdr Heim, und wenn sie 'ich des Abends behaglich ui eberlassen, um das Programm zu ge- n eßen. dann wollen sie sich s natürlich recht ve» gunn machen und ziehen Pantoffel an" Daher kommt es. dast in den Vereinigten Staaten dk Aachfrage nach Pantoffeln in demselben Maste wächst wxe die nach Lautsprechern und Aadio- appa raten ftochwastergrsahr am Mlttelrhein. Aus Ä o b l ♦ n 8 wird gemeldet Der starke Witterungsum'chlag hat am Mlttelrhein von einer durch'ch,i glichen Tagestempcratur von 15 Grad unter Axill zu Deiixperaturen zwischen zehn und »w öl s ®rab über Aull gr- sühn Das dem Schaffner unb bat um Hilfe ..Sagen Sie dem «erl. wenn er nicht sofort aushört. schlage ich ihm den Schädel n Dienstbeflillen betrat der Schaffner das Abteil. in dem der Pfeifende fast. »Wein Herr. Sie müssen das Pfeifen sofort einstellen, die Pas- logiere haben sich beschwert!" Der Angesprochene verzog keine Miene während er tn Trillervariatwnen schwelgte, hob er lässig die rechte Hand und wxgte nach der Bi- htenfarte. die Poincarö auf das Tischchen gelegt hatte. Der Kondukteur la« sie dreimal durch, wurde leichenblah. entschuldigte sich stotternd und verschwand. Drauhen wartete Poincart: „Huny Der Schaffner legte den Zeigefinger auf den Mund und lispelten „Psssssst! Das ist doch Pmnears. Der Gsel soll pfeifen, bis ihm die Zunge mulfälitr In dirter Beziehung wird darauf haft tm allgemeinen kein Anlab in solchen Fällen kurzfristige lösen da für diese gegenwärtig noch etn erhebliche Aufgeld zu zahlen ist Krafträder und Persvnenkraf twagexx mtt Antrieb durch Derbren- nuugsmalchine werden künftig nicht mehr nach der Pferdestärke sondern nach dem Hubraum besteuert. Die verschiedene Bewertung von Zweitaft. und Viertaftmowren fällt fort Für Krafträder betragt die Iahressteuer 8 Mart für Per- soumtkraftwagen mtt ^Lrtricb durch Verbren- nuMasma'chxne 12 Mart für 100 Kubikzentimder Hubraum Für Rraftomnibuftt und Lastkraftwagen mit Antrieb durch Verbrennungsmafchine Im allgemeinen 30 Mart für je 200 Kilogramm Gigengetmcht. für rieftrische ober mtt Kraft angetriebene Kraftfahrzeuge (alfo auch für müßten außerdem die bürgerlichen Gören rechte aberkannt werden Das Gericht verurteilt ibn zu fünf Jahren Zucht haus unter Anrechnung von zwex Tlonaten Untersuchungshaft: Ghr» v e r l u ft wird auf die Dauer von zehn Jahren ausgesprochen. 1. Sc*-e7+ Kg9-h8 (I....., Kf8 2. Se6+) 2. Kg6-h6 idrvht 1 Sgt>* nebst 4. U>3-|-, was nur durch den tolgenden Zug pariert werden kann) 2. .. , Tc5-c3 3. Sd4-(J. Fc3--c3 (btr T. baif die 3 Aride nicht verlassen.» 4. Sf3-h4, Tel-hl . ixt7 5. Sg6-f-) 5. Ld!-h5! (v gewinnt.) Heute mittag 11 Uhr verschied nach langem schworen Leeden mein Heber Mann, mein treosorgender Vater. Schwiegervater, Großvater, Bruder. Schwager und Onkel Herr Lodwig Beckerl.. Landwirt im 64. I .ebinejahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Weist Weiß am Zuge kündigt Matt in spätestes sechs Zügen an. Weih: 7 Steine Kh6; Dc7; Le3; Sg5; Bf6, gä. h3. Schwarz: 8 Steine. K18; Db4, La6, a7; Sc6-, BbO.t?, 17. Vermischtes. Dm Rhein ertrunken 3m Oppau er Wer! der I. G fiarbeuinbuMrw ereignete ft* etn tragischer Vorfall. Als zwei von Ginkausen au» der Stadt zuruckkehrende Schxsse- führertöchter »ich auf ihr Schill surudbegebm wollten, stieß die löjLhnge Margarete Mahl mit thrvu Korb auf dem G uxgbord an und fiel in den Ahein. dabei die 20 Jahre alle Vkari« Vowinkri mit sich ziehend. Aus die Hilferufe der Mädchen sprang der 60|abrtgr Vater brt jüngeren Mädch-ms in das eiskalte Wasser unb kann!« auch seine Tochter glücklich an Land bringen. Das ältere Mädchen von dem anliegenden Schiss war jedoch, bis auch ihr Hilfe gebracht werden konnte, in den Wellen verschwunden und ertrunken. Sroßsever in einer vau schreiner ei 3n Betzdorf (Sieg) brach ein verheerender Brand in der Bauschrrinerex Ettuthsndrik GmbH, au» Mit -nsender Gefchwindigket nerbrritde re sich über die ganze Fabrikanlage und setzte die gesamte Schreinerei, da» Magazin, den Majchuxenraum und ein angrenzende» Wohn hau» in Flamme» Die Bewohner be» Fabrikdause» batten kaum Zeit, da» nackte Leben 3» rette», rit Loscharbeiten wurden durch den strengen Frost ungemein erschwert. Da» Wasser mußte au» dem dickvereisten Fabrikgraden entnommen wer dc» unb fror in den Schlauchen zu Ei», verbrannt Unb neben kostbaren Holzbearbeitung* Maschinen ruie große ‘JÄenw Fertigsadrikate, darunter en- näbernd 1000 fertige Patenttüren. SperrtzSlzer und lonftipe ftolzvorräte Etwa 00 bi» 70 Mann werden durch da» Brandunglück nun vor Weihnachten ar- bdtelo». Schwere ckirplostoa in (Buatrmola. In uatcmala-dabt sind infolge emes Feuers das Pulvermagazin und andere BeKiube. in denen Dynamit und Petroleum ans- bewahri wurden. In die Luft ge flogen. Man befürchtet, dast Zahlreiche Personen um- gekommen find. Die Zahl der Verletzten beträgt nach den bisherigen Feststellungen 15. 8in polnische» Schloß abgebrannt Au» Krakau wird gemeldet: 3n der Ott- 33er(iner Börse. Berlin, 27 Dez. (Drahtbericht) 3m heutigen ^tormittagsverkehr herrscht noch auegesprochene Feiertag» st immun« Bi» letzt sind Umsätze überhaupt noch nutzt zustande gekommen. Geld bleibt infolge der Ultimovorberritungen weiter gesucht, dach scheint die allgemeine Stimmung freundlich zu srin. Kurse find noch nicht zu stören Am De- oifenmarft London gegen Pari» 124,02, Kabel 4hh,.yj bi» 4SK.35, Mailand 92,50 bl» 02,60, Brüssel 31,895 bis 3sM't. Madrid 29,17, London gegen Mark 20,42 bi s 20,43 % Lieh, A Ibach, Bellersheim und Steinbach, den 27. Dezember 1927. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 28. Dezember, nachmittags 3 Uhr statt 118C9O Familie Adolf Breker. WiMeck. den Ä Dezember 1M7 Die Bcerdlizunir findet Mittwoch, den 3S Dea- mb nn t> 'Hteh. zins etb Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Heimgänge unsetes heben Entschlafenen »•> wie für die Kranz- und Blumenspenden, die trostreichen Worte des Herrn Harrer» Hartmann und die freundliche Hilfe der Krankenschwester dankt herzlichst im Namen der trauernden Hinterbliebene Marg. Schneidmüllergeb. Rabenau Alten-Buseck, den 27. Dezember 1927 Altersvereinigung Gießen 1876-1926 Wir erfüllen hierdurch die traurige Pflicht, unsere Altcr*kainoravn unsere* lieben Kameraden Professor Dr. W. Knel! In Kenntei* au aviaet _ _ Unterfertigter CG erfüllt hiermit die traurige Pflicht, von dem Ableben seines lieben La.CB Fritz Karl Kammeroo Kenntnis zu geben Die Beerdigung findet Mittwoch, den 28 Dez., um 3V» Uhr, in Bellersheim statt Der C. C. der Teutonia Unser lieb Kamerad OteneffTltimi ProfefforDr.W. hnell ist am Weihnachtsabend gr- •torbeu. Die Trauertet« i findet Mitt woch.2KDea^ um 3 Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt Cm lahlrelchee Erscheinen bittet Frau Johanna Schulze geb. Grüneberg im vollendeten 74 Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Julius Schulze, Rentner Carl Schulze und Frau Professor Julius Schulze und Frau und 2 Enkelkinder. Unterfertigte betrauert das am 24. Dezember erfolgte H hi scheiden ihres lieben alten Herrn Professor Dr.Wilhelm Knell (act. 1893-95) et Guilelmiae-Berlin In tiefer Trauer: Die Landsmannschaft Darmstadtia I.A.d.C. H. Christ x Statt besonderer Anzeige. Mein lieber Mann, unser Vater Oberveterinärrat Professor Dr.Wilhelm Knell Inhaber des Eis. Kreuzes I.U.IL Kl. und der Hess.Tapferkeitsmedaille ist am heiligen Abend an den Folgen einer Blutvergiftung sanft entschlafen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Else Knell. Gestern vormittag um 10 Uhr entschlief sanft nach längerem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unser lieber unvergeßlicher Vater, Schwiegervater. Bruder. Schwager und Onkel Herr Adolf Steinmüller Dreschmaschinen besitzen Todesanzeige. Am 24 d M vormittag» 8‘ , ITir. entschlief nach kurzem, schwerem Krankenlager meine Liebe Frau, uniere liebe gute Mutter. Schwiegermutter. Großmutter. Schwester. Schwägerin und Tante Fran Katharina Koch geh. Klein im 70. Lebensjahre Nachruf. Am heiligen Abend entschlief nach schwerem Leiden unser langjähriger I. Vorsitzender Herr Oberveterinfirrat Prof.Dr.Wilhelm Knell. Wir verlieren in dem allzu früh Verstorbenen einen außerordentlich begabten und verehrten Kollegen, der unermüdlich sein reiches Wissen und vorbildliches Können in den Dienst der Allgemeinheit und seines Standes stellte. Daher trauern wir um einen unserer Besten und bewahren ihm über das Grab hinaus ein treues und dankbares Gedenken. Der Verein Hessischer Vetcrinärbeamten Im Auftrag: Dr. Stein, Veterinärrat ______________________________________________ II765D Am Freitag abend, dem 23. Dezember, wurde uns unerwartet unser lieber Junge, der Forstreferendar Fritz Karl Kammer \m 2 Weihnachtsfeiertage, vormittags 6* . Uhr. entschlief sanft nach schwerem, mit grober Geduld ertragenem Leiden unsere liebe Schwester. Schwägerin und Tante Helene Stammler In tiefem Schmer*: Ida Stammler Georg Stammler, Oberregierungsrat Frieda Stammler geb Hofmann Kurt Stammler Walter Stammler Gießen (Ludwigstr. 6). Darmstadt. 26 Dezember 1927 Die Beerdigung findet Donnerstag. 29 Dezember, nachmittags 2 , Uhr. von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. mit drittem Mutter I falb au oerf 1I7IHI» ftehlörh. Welf müblcb Vautrr.Zrl «mi Grfinderq U> Niedrere jünger«, ipninflfabiat, foiew ein älL schwerer m Eber Heben a. Verfaul bei । Sdnorleneflifemt Lang-Gön« iöÖBSÄÄ. ‘Hiiume b. iOiOOlNf hfltuabluna *u verfall len X tlacr, Cltanlaaesi *, Tode*- Aneelge. Am 1 Feiertage verschied plötzlich, nach längerem Leiden, mein Heber Mann, unser IleberVater. Schwiegervater. CroÜvatrr. Bruder. Schwagei und Onkel 0P|3ä Herr Kaspar Lenz Im vollendeten ttil Ix-bcnsjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: In deren Namen Katharine Len«. Gießen (Neustadt 3t>. den 27. 1 excinbcr 1W Die Beerdigung findet Mittwoch, den Dez. nachmittag» ,9*/, Uhr. von der Kapelle des Neuen Friedhöfen au* statt. Am 24. d. M verschied unser liebe* Mitglied Herr Univers.-Professor Oberveterinlr• Rat Dr.Wilhelm Knell Darmstadtiae et Guilelmiae einer unserer besten Berater und ein treuer Freund, der sieh um die Förderung des landumannschah- liehen Gedanken* bleibende Verdienste erworben hat. Wir beirauem da* Hinscheiden dieses ausgezeichneten Mannes aufs tiefste und werden sein Andenken siet* in hohen Ehren halten. Vereinigung alter Landsmannschaften Gießen. N Nfrrfl I -< Knet Orttpi v-s - kwKfg ° rs tis fc nritz ml Or^er1 OMI l&ili 1 Dir: Mr ! ttl r Steuer ' tHt tdk* «rhi Imtn •vrdXn 'NM bnhr M 141*1 Tu *■ 3t wob! Ä*es I-Hn J* Ns . LZr < , • * fflif L-r Dienstag, 27. Dezember 1927 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheflen) Nr. 502 Drittes Blatt Wie klagt man vor dem Arbeitsgericht? (1 in czahlt. weil er leiten nach feiner ■n will. er bleich, bie Nachdruck verboten. 1. Fortsetzung. Der Site stand äußerlich fast unbeweglich. nur der 'N' bereits haltend und rasselle brau» von mir bekommen, sich hierzu Unmitlrfbor daraus dröhnte alten Diener» erkannt. 3m nächsten Augenblick stand schevarzsamtnen Äugen flackernd vor ErregunH unter dem schneeweißen Scheiteihaar, an der Tur im Zimmer: ..3d) habe Madame ein Unglück zu meiden. Der junge Baron Naymond ist mit seinem Jreunbe auf dem Eise eingebrochen--* Die welken Hande der (Drahn krampften sich der Form de« nachstehenden Musters. An de« Arbeitsgericht...... in den Landern auch au» die Gemeinden au»z.rbeh- ncn ift. schon, mit Aückiicht daraus daß die i.nan- ueUe Lage der Gemeinden auch diese zu größter Sparsamkeit zweige. Man war sich aber auch klar bar über, daß in den Landgemeinden, in weichen non Hessischer Tandiemeindeiaq. Der Dor st and des hessischen Land- gemeindetog» befaßte sich dieser Tage in einer unter dem Bobitz von Bürgermeister S I e ? a n b_e r (Gonsenheim) in Frankfurt a. M staNgehabten Sit- Geil 1. Juli 1927 ist ba« Arbritsaerichts- cefet i' Rrah getreten Bet der Annahme des Se'eW snirb-r. IttnerMti -u^erordent.uch trete - gemacht. Aach dem letzt eine 'S schon etn genfeitifl überstürzend. Der alte Sacque» geleitete Baron älcefte um eine neue Biegung bei Gange«, um dann auf eine nahe Tür zu deuten: „von — im Schlafzimmer vorn jungen Herrn!" 3m selben Moment eilte seine Äufine aus jener Tür, riß ihren hla hnpräanierten Seidemnantek oom haken an der Meinen Flurgarderobe, auf die man seine Sachen hing, die man eilig «um Gang in den Park überzu werten pflegte, und lief an Älceste vorüber, indem sie ihm xurief: ,Lch fahre eben jum Srzt. Dein Ehauffeur hat sogleich Betel)! nalen Gefühlen her;--! .Lacque»! Wo sind beide? — Ertrunken?" Es zogen drei Äurschen Dohl über den Mein .... Roman von Erica Grupe-Lörcher. um die Armlehne de» Sessel». Jeder Schatten von Farbe war au» ihrem Gesicht gewichen. In dieser Sekunde fühlte sie plötzlich mit hellseherischem Empfinden, wie lieb, wie teuer ihr doch gerade Raymond war. — trotzdem er in seinen nativ- andere Dege ging al» -hr in...... .....den 15. Oh 1927. Klage des Handlungsgehilfen Arthur Traun..... gegen den Kaufmann Krause...... Kläger ist seit 1. 7. 1924 beim Beklagten als kausnian,.i!ch.r Angcstelll.r tätig. Aach dem schriftlich ahgelchlolfenen Dienstvertrag kann die Kündigung ietx>uU am 1. des Monats zum Ende desselben Monats erfolgen. Kläger hat daS Di nstverhältnis am 1. 8. 27 zum 31. 8. 27 gekündigt und ist am 31. 8. 27 au« seiner Stellung ausgeschieden. Don dem Gehalt vom Monat August in Wirtschaft. Don den Schlachtviehmärkten. Die Feiertage hatten an den deutschen Schlachtvieh Märkten eine etwas regere Deschä ts- tätiflleit zur Folge. Da jedoch in Erwartung des verstärkten Absatzes die Zu'uhren wesentlich erhöht waren, flaute das Geschäft im Derlaufe der einzelnen Märkte meist wieder stärker ab. Der E r p o r t übte starke Zurückhaltung nebst Zinsen zu 6 v. H. vom 31. 8. 27 an. Arthur Braun. Der in diesem Beispiel einer Klageschrift angegebene kurze Sachverhalt genügt vollkommen. um erst einmal die Eröffnung des Der- fahrens zu bewirken. Die eingangs genannten notwendigen Angaben sind in dem Musterbeispiel sämtlich enthalten. Der Sachverhalt ist trotz der Kurze dieser Darstellung klar und Übersichtlich. Io daß sich da« Arbeitsgericht schnell davon überzeugen kann, worum es sich bei der Klage überhaupt handelt. Bei der Klagelchrift ist vor allem zu beachten, dast diese notwendigen Erfordernisse angegeben werden 3n allem anderen fasse man sich so kurz wie irgend möglich. Weitschweifigkeiten oder gar Beschimp ungen des Gegner«, wie sie nur zu oft Vorkommen, sind vom Hebet Die Baronin stimmte zu. Da der Alte sich unter einer kleinen Verneigung von vollendeter Eleganz jetzt wieder .zurück;' chen wollte, rief ihm fllcefte noch ju: ..Denn man mit dem Servieren beginnt, sage auch gleich meinem Chauffeur, er möge bereit fein'" Und ai» der Alte |ich entfernt, wandte er sich zu seiner Kusine: „Ich bin heute im Coups heige«ähren ‘Stenn du willst, kannst du mit mir zuruckzahren!" Sie war gerade im Begriff, ihm zu antworten, dast sie mit dem Bruder auch noch für den folgenden Tag al» Gäste hier bleiben würden, al» von hinten ein langgezogener Aufschrei klang. 8Ue drei horchten aut. In dem Moment, in dem der alte 3acque« die trennende Tür zwischen den vorderen Wohn raumen de» Schlosse» und den Hinteren Dirtschaftsröumen aufttiest. mochte der Schrei einer bellen Frauenstimme hindurchgeklungen haben. Juli ehe |ene Tur wieder zufiel, hörte man noch ein kurzes erschrockene» 6timmengcanrr, al» wenn eine Menge erregter Fragen durcheinander- prallten. Die Baronesse eilte au» dem Zimmer „Da» ist geschehen?" Llceste aber blieb bei 'einer Großmutter. zog sich einen Stuhl in ihre Bähe und sagte mit einem Ton von Udxriegenbeit, in den er gern verfiel: „Sa» wird c- fein? Irgendein Disput -wischen der Köchin und dem Kuchen,nödchen' Ober zwischen dem Zimmermädchen und dem Gärtner' Melusine scheint sehr schreckhaft zu fein! Ihre Mutter lebt viel zu zurückgezogen mit ihr, ©ranbmama!" „Sie w«rd nun bald da- große Fest mitmachen. — zum Besten der städtiichen ^rn-enkaiie!" Uber die alte Dame wurde zerstreut. Die Unterhaltung über den Wohltätig!eitsdall interessierte fte um Augenblick gar nicht, wo ihr der Schrei oon eben noch unaufgeklärt war. Sie neigte sich dem Enkel triebe mit mühtamer Bewegung um eine Kleinigkeit entgegen: Bitte, drücke auf fre eleftri'dx Klingel — — zweimal lar - trogen' Jacques Ir6 kommen und mir sagen, w-; da» eben bedeutete! Und dann — drehe da- Licht auf, — ich habe do» Gefühl, als sei diese Dämmerung faft unheimlich" fjefl sprang das Licht, das der prismenfciMnger.e kostbare Kronleuchter in schmalen, hohen Glaskerzen zung unter anderem auch mit der Frage der Ser- ein । achuna der öffentlichen Verwaltung. E» bestand (toilrimmig!elt darüber, dost die gegenwärtig von allen Seiten erstrebte Beran- tachung der öfentiichen Verwaltung im Keich und Sie rist ihre Hand von ihm Io», chatte sie vor- Her gelächelt und einige Gran von Spott in ihre Sntoorten an chn gelegt, so war sie letzt voll »fsenfichtllcher Ungehaltenheit ..Da» redest du für Aeug? Ich glaub' gar. du bist jalü? Ich kenne ia liefen cherrn von Schätzer kaum! Kur ganz venia! vr kommt viel, viel seltener zu un», al» ^r Kaymond zu ihm gebt — —" Bon brausten kamen leise, gleichmästige Schritte uif den schweren dunkelroten Blü^aufern heran. «Hie drei im Zimmer gaben sich sogleich eine Hal- ung. die dem nun emtretenben Diener in nicht» -erraten sollte, dast ttf Herrschaft eine Meinung», -erschiedenheit gehabt batte. Eine mittelgroße Stannergefittü trug die dunkel- »raun« Tuchiivree de» Freiherrn chammtrichiagschen Schlosse» mit der Würde und Gemessenheit einer oft oeriunkenen Zeit. Ach. der greife Jacques hatte roch Die afenADotten Zeilen Frankreich» ^rieben, denn die allerersten Erinnerungen seiner Bedienten- ausbahn sühnen in den luilerienbof in Ban», al» tr an der kaiserlichen xa’ei de» dritten Kap eon and der schönen Kaiserin (tugerne die Stühle gerückt und Servietten gefaltet hotte! Di« alte Baronin riammerichlag hatte iftrtn Diener einst au» ihrem väterlichen Schlosse mit hierher in ihre neue neimat. ins Elsaß. genommen. 3ept diente Jacques seit über oierunboieryg Jahren diesem Hause Vereint mit feiner Herrin durch temeinfame Erinnerungen an eine vergangene Zeit, vereint mit ihr in der Trauer über hie Gegen- DaN. — vereint mit ihr im zähen Glauben an die Zukunft und eine Gerechtigkeit nach ihnen f)off- iungen -- Er kam, um seine Herrin zu fragen, ob er in einer halben Stunde das Abendessen servieren ivllte, der junge Baron Alceste habe den Dunich zeäusten. weil er noch in die Stadt rechtzeitig zu- rückkehren wolle. iielie L'cge der Gemeinden auch viele yi gro^rrr Sparsamkeit zwinge Man war sich aber auch klar darüber, hast in den Landarmem r-m. in welchen ron teber Einfachheit und Bridxit'imbfU oberster Grundsatz war. nicht tehr viel an IternMlr.inawuiawnb gcipart werden kann, zumal in den letzten Ikbren ihnen eine solche Menge neuer Ausgaben jugerote- len wurden dost neue Ärä’te emoefkllt meiden muhten. Der Vorstand w rd demnachtt der l'anbc-^ regier.mg Vorschläge machen, in welcher Weise eine Geschöstioereinfaching in der ganzen Verwaltung, so weit fie tnibefonbere ba» gemeindliche Gebiet berührt ftatriinben kann. Aus keinen Fall kann vettere« dem Gegner von dort »»gestellt Das geschieht vcrn Amtt wegen, so baii sich damit der Kläger nicht weiter zu belchäftrgen braucht, 0« Vst nur erforderlich, dast er. je nachdem ob es 'ich um eine 5Udjc gegen mehrere handelt, auch gleich eine genüge-de 2n»ähl von 2d- tchrrften seiner Klage dei'ugt Gs muh jeder Beklagte n. nlrch eine 3be Besttmmun- gen der Iciihcriafn Tierwalning. gesetzgebung nach wirtschaittichen Gesichtspunkten, ober durch bie oer» änderten .'eitverhaltnil'e bedingt, umgestaltet und den veränderten Verhältnissen angepaßt werden. Nicht eine Aendenmg biekr ober lener vesetzstchen Bestimmungen, sondern eine durchara lende flenbe- rung de» Äulbaur der gesamten Berwalning unter dem Gesichtspunkt der größtmöglichen Einfachheit und der dutch die finanzielle Vage aller Ge v.einwrien bedinnten aufierften L^irsamkeit. ist bringend notwendig hierbei wirb sich auch eine Ausschaltung kleinlicher da» Seldstverwaltungsrecht der Gemein- bin einschränkender, obrigkeitlicher Be'uaniste der Aufflcht!>behörben nicht umgehen lassen. Erst bann wird die zunächst mit der Gesetzesanderuna de- lonnene verwalt an g»reform eine für da» JXffenj and nutzbringende ..Derwaltungsreform" werden. Deiterhin bildete die Frage der Lockerung bet Wohnungszwanstswlrt- schaff wiederum den Gegenstand eingehender Aussprache Don der Tatsache ausg-hend. hast dieser aus der hostentlich für immer überlebten Zeit der Zwang «wir tschalt verbliebene letzte Best von Zwangsvorlchrilten auf virtfchaltlichem Gebiete für einen grosten Teil der Gemeinden, namentlich in den Gemeinden des flachen Landes, bereit« seit geraumer Zeit seinen wirklichen Wert cingebüht hat in gröbere Gemeinden zum Teil noch nicht gänzlich entbehrt werden kann, soll die Degierung in einem erneuten Anträge ersucht werden, in denjenigen Landgemeinden, in denen nach Feststellung der ®emeinbeoertretunacn die Wohnungsnot als behoben angesehen werden kann und ncch Dekchlust der letzteren eine Zwangs- bewirrlchateung des Woltnungsmarttes nicht mehr ftattanben soll, sich mit der Aufierkraitsetzung der W^nungszwangsvorschriften für die betreffende Gemeinde einverstanden zu erklären. Schliestlich nahm der Dorstand noch gegen die am 1. April wiederum erfolgte Srhöhung der Umlagen zur Hessischen Der- ficherunasanstalt für gemeindliche Beamte Siellung. ($« erstatteten die zu einer Besprechung eingcladenen Herren Degierungsrat A tu- fing und Direktor 8 r b von der genannten Anstalt eingehende Des ernte über die Organisation der Derlicherungsanstalt und ihr geschäftliches Gebaren. Znsb'fondere gab Dir k'or Erb eingehend Ausichlust über die auf versich-rungs- technifcher Grundlage zur Errechnung kommenden Umlagen und Beiträge zu gnunrn'er Anstalt AI« Ergebnis der fta'lg.-fun^'nen Aussprache richtete der Dorstand an di.' Dertreter der Hesti- schen Dersicherung-anstalt für gem indliche Beamte das dringende Griuch-en. unter allen Umständen von einer weiteren Gr Höhung Abstand zu nehmen. TAerzögerung einrritt. __ . Wird die Klageschrift beim Arbeitsgericht terdnungsgemäst eingereicht, so w rd f'.c ohne und beteiligte sich nur w wenigen Klassen etwas mehr am Handel. Der Auftrieb trug Dem erhöhten Bedarf zum Fest allenthalben Rechnung Bereln-eit waren, die Zu'uhren zu Beginn dcr vorigen Woche »u reichlich Gegen Schluh der Woche würbe das Geschäft, vor allem auch m Aus- w.rkung des Ditterungsumschlags. ruh.ger. 3m etr .einen waren auf getrieben: An der 16 000 . IS XV). Kälber 24 XV (18 000). Schafe MOO (80V). Schweine 105 0V (106 000). wobei zu Hemer- !en ist. dah nach Eindeckung des Sefthrbari« auch die Derkäuter nur noch toenia Ware auf die Märkte brachten, was speziell am Freitag in Erscheinung trat Die Preisgestaltung war nicht einheitlich Bei Aindern waren hauptfächitch i?ch'en. Bullen und Zresier in Frage und erzielten leichte Au schläge. Kälber hatten in allen Klaffen stärkere Betterungen zu verbuchen, da hier die Weih nacht «et ndeckung am deutl chsten xum Ausdruck kam. Autschläoe von 6 bis 10 Pf bildeten kerne Seltenheit Schale hatten keinen besonders guten Markt, und nur ganz erstklassige Lämmer dtachten etwas mehr. Bei Schweden wurden mäßige und geringe Qualitäten wenig beachtet und gaben durchweg leicht nach Sonst waren hier die Dotierungen ungefähr behauptet. Speck- schwe.ne erzielten viedbr kleinere Auttchl.ige. S» wurden an den nachbezeichneten Märkten Oie deutsche Ernte 1927. Noch den endgültigen Schätzungsangaben der amtlichen Ernteberichterstotter ergeben sich nach den 3" lammen,teUungen de» Swbltischen Ketchsamt» iur die diesjährige Ernte iffl Deutschen Reich folgende Griamterttäge bei nachftelx-iiden Fruchtarten: in 1000 Tonnen Dinter-Aopgen 6 738. eommer.Roggen 96, »Inter Weizen 2Ü7V, Sonuner-Weizen 301. Winter-Spelz 138. Winter- Gerste 398. Sommergerste 2 339. s)afer 6 347, Gemenge au» (Betreibe aller Art 566, Erbsen aller flrt 131, Spettebobnen 18. Ackerdohnen 123. Wicken 45, Lupinen 61, Gemenge au» HuitenfrÜchten ohne (Betreibe 49. Gemenge au» Hütens rächten mit (Betreibe 186. Fruhkartofteln 2 701 Soätkartotteln 34 849. Zuckerrüben 10 864. Bunfelruben 24 389. stohlrüden 6 836. Mohrrüben 583. Weitzkoht 11/22. Kap» und Rübsen 38. Klee 9 682 Luzerne 1 7M, Bewässerungswiesrn 2 028. Andere Diesen 21911 Iterglichen mit den oorfährigen ungünstigen Ernteergebnissen weist die neue deutsche Ernte bei saft allen wichtigeren Feldfrüchten höhere Mengenerträge auf, insbesondere auch an Brotgetreide unb startosfeln. Än Brotgetretbe stellt sich da» dies- Iübrige Ernteergebnis nach den endgültigen Schal- uingen um über eine Million Tonnen oder 12 o. S1). hoher als im Borjaljre. baander um rund 428 000 Tonnen (6,7 o. f)) an Bog gen unb um rund 602 000 Tonnen (25,4 o. f).) an Wetzen etnschliehltch Winter- speiz. An R a r t o f fei n ergibt sich im ganzen ein um rund 7,5 Millionen Tonnen gröberer Ertrag, d t. um 25 o. h. mehr al» 1926. Diesen Mehrergeb- nifsen liehen aber bei beiden chauptfruchtanen nicht iiebetrachtliche Ouali töt »Minderungen infolae de» schlechten Erntewetter» gegenüber, wie sich schon trug, über das mittelgroße Zimmer und ließ die Umrahmung der Model au» Hellem, blankem Ktrzchholz noch Heller und noch blanker «rideinen. Die Greisin preßte plätzlick) tue Hönde im Schoße Zusammen. Ihr feine» Lchr hatte draußen bereit; den eckig berankommenden Schritt ihre» hen im Hinteren Hose der Mowr seine» Kraft- wagen». Und dann glitt da, (Befährt in den dun- kelnden Ionuarodend hinein. Die Baronesse Melusine lehnte sich In Ne hell- braunen Polster de» Gefährte» mit einer Bewegung von plötzlicher Erschlaffung »urück Der Schreck hatte sich wie ein Kiese über sie gestürzt. Sie schoß bie Augen. In oll dem ou-gepritlchttm Entten^n war es ihr etn beruhigende» Gefühl, wie der Wagen. lautlos und weich gleitend, den Verhältnis« mäßig ithnwlen Nebenweg vom Scholle au» zur IZandltrahe schnell hinautrollte. Der Ehautteur gab boe rasendste Tempo. Sie seibst konnte im Augen, blick nichts tun. was Hilfeleistung war,--nichts tun. als sich jetzt in schnellster Fahri zum Arzte fahren zu lassen. nrjfete, baß der Hausarzt der Großmutter, ein Lltelsäfser. in besten /jaule oleichalls stets nur Franzosckch gesprochen wurde, durch einen erlittenen Unfall ans eigene Hau» gebunden war. So hatte sie dem Chaul-eur bie Adresse eine» deutschen Arztes in der Vorstadt angegeben. Wenn der nur zu Hause war. Und fomnen würde. — gerade weil die alte Baronin rings seit Jahrzehnten als eine Persönlichkeit bekannt wir, bie sich mit den Bertzälmisten seit 1870 nich abfand und au'rechl ihr Franzoienturn bekundete. Ihre große pekuniäre und oe ellfchoftsiche Unabhängigkeit erlaubten ihr das. Denn dieser deutsche Arzt nun nur kam? (Fortsetzung folgt.) bie riänbe krampften sich ihm unwillkürlich ui nte-dcrgehaltenen Erregung zusammen. „Man hat sie eben ms Schloß getragen. Madame! Durch den Hinteren Eingang' Der Gärtner unb sein Gehilfe. Unser lunger Herr ist schon wieder bei Bewußt- fein. Aber — aber der andere — der deutsche junge 3n der Prarls geschieht bie Einleitung des rsbeitsgerichtsverfahrcn« meist derart, dast sich der Kläger ir.it elftem Schriftsatz an da« Gericht wendet. Or macht das dergestalt, daß er auf Wien Veiten alle« Mögliche über feinen Klage- Gegenstand nteberfchreibt. unb als Erfolg davon sstch bann innlt bk Punkte, auf bie es wirklich I ankommt so bi anderen unwefentlichen Sachen Verschwunden daß sich das Gericht kein Nares Dlld über die Sachlage, ja nicht einmal über DU Wün'che des Kläger« machen kann. Die Äolge davon ist eine Sr'chw. rung des Gefchäsis- «anges der Arstei'.sgvrichte, auf der anderen Sette auch eine mit Zeit- und Geldverlust verbundene Derzö^erung des Prvzestversähren«. Wie verhält man sich nun am besten, wenn nun vor einem Arbeitsgericht klagen totHT Oft |org.tl Erfreulich, s herauskommt. ist erllärlich. Dur » den wenigsten Aällen wird die Klage derart .-^gereicht bah sich die Nagende Partei zum ' littet'»gerion bie oe M .-hreNräge auf Riet 12.7 o ft.) und Luzerne (5,7 o ft.) entfallen. Tie amtliche Grotzhandelsindei- * i f f e r. Die auf dem Stichtag de» 21. Dezember berechnete OrThhanbfLIinbe zl fer de» Sta l tstchcn Beichsamtes ist um 0J5 v ft gegenüber der Vorwoche von 139.3 auf 140,0 gestiegen Von den ftauptgruvven haben die Jndeizl lcm fürAgrar- siosfe um 1.1 v ft. auf 136,7 (135.2 in der Vorwoche). für Kolonialwaren um 0.1 v ft auf 129.9 (129.8) und für die industriellen Bohftostc und ftaldwaren um 0.3 v. ft auf 133,8 (133.4) angejoien. Die Inder-ifker der inbuftrieflen Fer- lagtoaren war mit 156.6 unverändert. • Oinlagebeftanb der preuhifchen C b o r f a 1 f e n. ®nbe ^ot>c^lber 1927 belief sich her Elnlagebestand bei den ge'amren preuhifchen Sparkaffcn auf 2901.7 Millionen Mark gegen 2840,7 Millionen Mark Onhe Oktober. Der (Zuwachs beträgt demnach 60.9 Millionen Marl • Bamberger. Leroi L Co.. QL - ® Frankfurt a. M Die (Defellftöaft fchlieht bati Golchäft»jahr 1926 bei drei Millionen Mark Aktienkapital mit einem rZkrtufl von 983 030 Mark. Da» Geschäftsjahr 1925 hatte mit einem kleinen Ueberlchuh von rund 7030 Mark abgeschlossen. Lieber bie notwendige Sanierung büriien im 3anuar Vorschläge v irgelegl werben. • Vereinigte Glanz st oif-Fabri- k e n A.-G Zu den Meldungen wonach die Vereinigte Glanzstosf-Fabriken AG nach Schät- zuna unterrichteter Streife voraussichtlich eine Dividende von 18 bi» 20 Prozent verteilen wird, erklärt bie Verwaltung, dast sie jede Divi- denbenfchätzung ablehnen müsse, solange die Sr- gebniffe de» lausenden G.schaflsjahreS noch nicht voriiegei Eleichzeitig verweist Le auf ihre kürzliche Mitteilung im Börsenprospekt, wo,»ach vor- auolichtlich auf das erhöhte Aktienkapital minbe- stens dieselbe Dividende wie im Vorjahre (15°,e) gezahlt werden könne. ' Schuhfabrik fterz A-G. Frankfurt a. M. Die MLB-ftandclsdie-i. erfährt, soll die geplante Zusammenlegung des Aktienkapitals der Schuhfabrik fterz A -G.. Frankfurt a M. im Verhältnis 4; 1 auf 375 000 Mk. erfolgen Auster dem werden die Vorzugsaktien von 40 000 Mk auf 30000 Mk. zusammenaelegt unter gleichzeitiger Aufhebung des Vorzugsstimmrechts. Das berabgefchte Kapital soll s obann um 875 000 Mark auf 1 250 000 Mk wieder erhöht werden. Von den neuen Aktien werden 375 000 Mk. den alten Aktionären zu pari angeboten. 500000 Mk übernimmt die dem Unternehmen nahestehende August Annathan Leder-Akt.-Ges. in Frankfurt a. M Krankfurier Börse. Frankfurt a. M.. 27. Dez. (eigener Draht- berlcht des Giestener Anzeigers) Tendenz: etwa» fester. — Auch nach den Feiertagen blieb die €1 immuna an der Börse zuversichtlich und freundlich. Weiterhin wurde in Börsenkellen die ftoffnung ausgesprochen, bah zu Beginn de» n.- -■'ii Jahres eine merkliche Erleichterung am Geldmarkt cirUrvten werde Das Geschäft blieb Jet och nach wie vor ziemlich klein, da einer- f !'s da» Publikum am Markt fast vollkommen fehlte und anheretfelW auch von der Spckiüation rmc acwille 3urürfbaltung geübt wurde Man r hnct \um jahresfchluh mit einer starken Veanfpruchuna der Aeichsdank, zumal von kommunaler Seile Montanwerte waren b?trr?ugt. Gelsenkirchen gewann 3 Prozent, ftar- tencr und Mannesmann je 2 Prozent. Phönir und Ahelnftahl je 1.25 Prozent und rheinische Braunkohlen sogar 4.75 Prozent vcrltnc Börse. Berlin, -7. Dez. Zu Beginn des offiziellen L^ikehrs herrschte noch n.i»gesprochene Feiertag «ft i m in u n g. Der Orb. rrtngnng von den T-mfen war gering Die Spekulation zeigt, für einige Märkte etwa- gröbere» 3nierefk. Der «klb marrt lieh, mit Auin.ihmc von Ultimo^ld, da» mit 5 4 bi» 72 o. ft. zu haben Ist. noch feine Zeichen einer Entspannung mabro*nen. V-nawgeld axr roeiter steif. 8.76 bi» 9.75 o.ft Geld über Ulnnw Z5©.ft. Jitpangeib gesucht- OtnpelUr Sah 6.75 bie 9.25 o. ft. 3m großen und ganzen war d,e Tendenz jedoch freundlich Bevorzugt waren ®on- tanotrtt Gerüchte wrbwiieten baft bie Dm- twnber bei Gestenkirchen und »anneomann wohl erhöht werben dürften von vankenwerten »var Barmer Bank etwa» lebhafter tnit 3L» ft Suiländer waren uneinheitlich. »eboch meist etwa- fester. Renten sehr ftest Roch den eisten »arfen würbe da» Geschäft red) ruhiger Da« turs- nioeau senkte sich urn 0.5 bi» t o.ft. gegen In- sang, später jedoch setzte stch wieder eine kid)U Erholung durch Der Hu»lanbmarft lag ruhig Türken waren etwa« Häher. 3m weiteren versau) wurde tne haltimg allgemein 'ehr stest. bie sturst brodelte* etwa» ab, doch konnte stch späterhin, ohne dast eine Belebung eingetreten war wieder em, Erholung durchsetzen Veoorjugt Hieben Wald- Hof und Daimler. Araukfurter sts^tretvebörse Frankfurt a.M 27. Dez. Tendenz Bei kleiner Börte »st der llmfa» gering. Die Getarnt- sti nnung ist infolge der billigeren Auslanb- oiferten etwas schwächer ohne jedoch bie amtlichen Dotierungen zu beeinftuffen. IBeven I. gut ge’unb trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 25 bis 2525. Weizen H, gut gesund, trocken bis zu 3 Prozent Auswuchs 23 75 bti 24. Weizen III. geringere Beschaffen hei« bi» zu 23 Proben« Feuchtigkeit 2225 bi» 22.75 Hoggen. tnfän- bischer 25. Sommergerste sür Brauzwecke 27 bi*2c ftafer inländischer 22.75 bi» 24 Mai» . ;elb 2125 bi» 215. Weizenmehl. bdän*Hieener die Frag.- der Xarifbeeef'uM < ngehend erörtert Bach ten neuesten Schätzungen w.rd der vor- a u * l i ch r l» ch e I a h r « * v e r k« h r etwa 8 50 000 Tonnen betrage*. Da die Zahres- !osten de* Anlagekapital* durch Schi 'ahrt*apga- ber. gedeckt werden mütten. kann der Kanal nicht abgabefret sein Bei der Festsetzung der Tarif- 'ätze, denen die an' den Aetchewa f erst ratzen ut>- liche GnterNaslcneiRtellung zugrunde au legen ist wird einerfeil* den Ontetdfee brr Mnscha t anbericiK aber auch den finanziellen Bedüri - niflen Rechnung getragen werden müssen, liebet die Tarifgestalrung sott demnächst mit der tn Frage kommenden Industrie verhandelt werden, und e* ist zu ho,'s«n. daß diese Berhandlungen zu einem alle Teile befriedigenden Argebni* fuhren werden. Düchcriisch. -- Malo, der Pfahlbauer 3m Kulturbild au* der heiinifchen Dorgefchchte für die 3ugenb und ihre Freunde von G. Blecher. Mit zahlreichen Abbildungen von Sari Barna*. Verlag von Sari Vindernagei in Friedberg. Preis aebunpen 3 Mk - lieber die Vorges.^ichte unserer engeren ft ei mal ind wir heu' bank der eifrigen Tätigkeit namhafter hessischer Forscher schon recht gut unterrichtet. 3» liegen rech« schone Abhandlungen vor. die es auch dem interessierten Laien ermnqlit.en. sich rin Bild Don der Besiedlung und der Kultur unserer fteimatgaue in grauer Borzcit zu machen. Ma» sehlte. das war eine Darstellung, dl« die Jugend für die so schöne „Missenschast de* Spaten*' zu begeistern vermochte Pros. Dr Biecher. selbst Forscher in der Altertum^wilsenschast und sachkundiger Verwalter de *5} « «rauer Museum» in F Daneben Schulmann her für die unterrichtliche Behandlung der Vorgeschichte reiche Erfahrungen sammeln konnte, hat auf das Drängen zahlreicher Lehrer hin den Versuch gewagt, ein vorgeschichtliche* Jugendbuch für Schule und ftau» zu schaffen. 3r hat unseres 3cach«et* den ganabarftzn Meg beschritten und fein reiche* Mitten über die Vorgeschichte der Melterau zur sachlichen Ausstattung einer schönen, ansprechenden Erzählung heran» gezogen. Spannende ftanblung und packender Stil erfullm tne ftauptforderung die an e-n gute» Jugendbuch zu steilen ist. Die wissenschaftliche Gründlichkeit des Versassers, die dem jungen Celer unaufdringlich ein gut Stück vorgeschichtlicher Belehrung »:nh Kenntnis vermittelt, ist ein toei:erec Vorzug des Derie» ftinzu kommt ferner al» nicht hoch ctmig au bewegender Faktor die ethische Beeinflussung Der Jugend, denn bie Schilderung unserer Melterauer Urmenschen in ihrem kümmerlichen Leben und ihrer noch einsamen Kultur läftt stark die menschlichen Saiten anflinien, und e» bleibt etn dauernder Gewinn sür alte Leser, wenn sie berabfteigen von ihrer vermeintlichen Kulturhöhe- und dem Tun und Sein her llrzeitleute. die man rar zu leichtfertig oft mit hem Schlagwort Barbaren" abtut. mit Liebe und Achtung begegnen, vor allem, wenn man von ihrem norbUDltcben Familiensinn unh von dem ausgeprägten Gemeinschaftsgeist der Dorfgemeinde lieft. Die Erzählung schildert die erste Befiebeiung der Friedberger Gegend, sie führt etwa 4000 bi* 5000 Fahre zurück in die jüngere Steinzeit al* die Menschen nur mit Steinbeilen mühevoll die Bäume zum ftausbau fällten, mit Steiuwassen hem Geiler de» Mulde* und der Steppe nachlteilre.' unh nut ben fruchtbaren Lehmboden der Melterau bearbeiteten und den einfachen ftaushaU beforatce. Die Geschichte, in deren Muteipunkt die äußerst sympathische Lrjcheinung ke» lorgfamen ftau*- vutcrs und späteren Häuptling* Daiv steht macht uns in erstaunlicher Anschaulichkeit mit dem Leben ber Sieinzriticute bekannt. Der überau» reiche, wohloelungen-: Bildfchmuck des von Friedberg gcbürtiden, jetzt in Laubach wohnenden hessischen Künstlers ü Barna* unterstützt ganz treff- lich da» Mort und trägt so wesentlich dazu bei, bah ber Leser jene längst versunkene Welt eindringlich unh zum Greifen deutlich vor fich sieht L»ebe zur ftnmat und Freude an der Arbeit haben 'Berfafier und Künstler die Feder geführt. Da» von hem bekannten und rührige* Friedberger fteüuatt>edag dazu auch forgfam au*gestattete Buch tft eins ber schönsten D«ihnacht*gefchenke für bie hes i che Jugend, kann feines fefiemben JnbaltS wegen aber auch Erwachsene* aus voller Ueberzeugung empfehlen werben. (754) -*- Bundfunkprogramm. MUtwOch. 24. bcyebci. 15.30 tn* lv Uhr Die 6tunjc ber Jugend 16.30 b:* 17.45 Uhr Konzen he* ftau*»-rche^^ 17.45 b»* ISJ5 Uhr Su Dücherstund«. 182? bi* 13.30 Uhr JrJb-üiangabe der Op« .ftänsel und ervttr 18 30 Hs* 21 Uhr llet;n Humperdinck 21 Uhr ftalaU. Jagd vorbei 29. VrznWtzer. 13-30 bt* 1420 lle.-ertraguag von Xaftei: MittagsstaMdchen brr Kastei« ftau^fapelL. 1526 bi* lv Uhr Die ChuCe brr . loJO bt* 17.45 Ilhr Konzen be* ftausor^'ter, Beue Tanzmufck. 17.45 bi* 1806 Uhr Die Lriestu-k^ 1820 bi* 18.45 Uhr llebetlragung von Xattel. 6:unte ftau* unh (barten. Bcnrageeber. Oarm» irgrmrur Karl Hintze 18 45 bi* 19 15 Uhr IkSt- icaguna von Kassel .Grohstabt -unh BH!** grun2bett*. Vortrag von Lt^b:mcb»,inulrar Sc Keting. 1920 bi* 19.45 Uhr ,«r Zentral. Politik be* Betches und frrmber Länder^, Dortrag von Pnvatdv*ent Dr. ft 1 rumart 2045 bi* 21.15 Uhr Norwegische Bottttteder. J r- irag mit Beispielen noe Xcbaticvr All Dar. O*lo 21.15 bt» 2215 Uhr Äjmmffira'if-Ar urt, Tur* für zwei Btoiine* von Spähe Btoift un* Heger. s en tag. 30. Dezember 13 bi* 14 Schallplatte*-Konzen ftrtirn* K Jahreswende 15,30 bis 16 Dm Stund, Jugend 16.30 bis 17.46 ftausf rauennach. tniiiag. veranstalte: vvm Haus rawe. e:«in Frankfurt a M Programm * .Zwischen de* Festen . Bortrag oon Jnu Dresdner 17 # bis 18.45 Konzen Franz Baumann 19 bt* 19.25 Stunde bt* Südwest deutschen Aadto-Etubch bis 20 Film-Wochenschau. 20 XI- traguna au* dem Kuetzau* Wiesbaden Konzen. Anfchliehenb Konten, gälischer und angle» inscher Lieber Anschließend Urbrrtragueg ooe Kastel: Spatkm.zert der Kasseler ftanskavrll, Siim*4ag. 31. Dezember 1520 bi* 16 Die Stunde der Jugend. 1630 bi* 17.45 KonzeN be* ftausorchrster» M llöcker 17.45 bis 18.« Die Lriestunde 18.30 bis 19 Der Briefkasten. 19 bis 1925 Stenographisch« Fortbildungskurfus für Anfänger uns FvNgeschrittene 'Diktat von 80 Silben auswärts) 19JO bis 19,45 SenckenbergvieNrlstunde .Entwtck- lungsvorgänge bei Pslanzen". Bortrag von Dr M. Siktig 19.4! bis 20.15: Stunde bei Srai* furter Bundes für Volksbildung .Beuiahr bet den verschiedenen Völker* Im Mandel der Seiten-, Bortrag von Prof Edmund Sittig. 20,# bis,21,15 Konzert: Franz Baumann. 21,15. u. g.: .Die Bummelstubenten' Poste mit Gelang tn drei Akten von Scharm und Mehli^ch Anlchitetzend Tanzmuli' xeftfe Nachrichten. Kevsiorrfchieherei le Soettz Diti »bürgt Zwilchee einer 8n*aM oon Echutzleutee ber 6taM South Pittsburgh und bt* angrenzende» Lanübezirk» kam es gestern abend le ber ftaußß- stratze der Stadt zu einem Lircit. der in riet K • voloerschletzerel aunartete Fünf Schutzleute wurden getötet und mt brr re orrwunbet Piraten aof dar* jraitzäslfche* Narfrr. Ehl NN i'che Piraten übctft.Lm eure Hebung au* S-chunahat zufolge etnm kra*zöttsch«M Dampfer unh plünderte* ihn voilkommen aas Zahlreiche Post agiere wurden gelötet oder m» to unfrei Kurszettel Lt Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papiere* ange übrtc* Zikfern geben die > tue bet zu.etzi brlchlofsene* Dividende an. — Xetchsbankdiskont 7 Prozent. Lombarh;tn»t*h 8 Prozent. Brünften a.1 Berlw £>**» Amt» 1 Ubr- Mur. • nr» ■■Ida« Au-» Darum D U n u U IX I 17. 13 • . D> e i«n 5T i am At ,»i g»ui» mit *1 «1#l -S. %ini n7 «4 — ■7TT" M, 11 11,1 31 i: f ecai »h < *u«l | .*<»«■ r lieanff -t»t »• d»> *utu.i6Nu bt# ts M u.» 11.» 11 3 M.S — • - « dvp f«°r fio» •»» dr Sl — ■ e e am e«rtrw#«-Cb '■aaneaeu tuMeuiMr iw. VJ 5 — < Sch NX'» (MtnbcM -am M.4 ■ - - < . ilelMt U 4 — 4.r C#*tri tib €iU'< ßrrMene t Ul j am '4, » IM fc.m i tsiufwine ti> • 44 in r» IA iM 4 •* rltr-ct Pan i. li-mmru and f ecu X*' i .♦J • .4» .4» 1H IN u m.u 9 ml ■ „»trank li .M > .r v; ff- t'CHf U' •M.S IM.»4 IM # l«l.i ff .t«it.'-ä-> Ti* » 2>'4 V. re; Arftra A - j U Jtnnr 6 IM i 117 4 ir?/» «9.71 Sbee'chie' •-t4n-.-r«< • — 4.4 4,Ü t . t4 rj c . .7 t e» t im 4 li».?t im.» *br,.- t t*:-: r.t»6.cr. r-M -44 -4 244.7j »immim« Nir MU Uküi V m 4 i» 173.» 17: 4 144.4 173 Ul 4 ®»trus iM s M k ', g 1*4.24 e* lU 1*1 Cu* um« t* r 3» n.:> .7.» ■ dl K'^r;*U*x 1- i«: — tu j n# ■ II 174 * 114 ,».» • tftortf €»iie *m» • rt»a»r4<« «M . . . . K IM. IM.4 ^teeffwn ».». ftrlv Mto . 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