geschlossen, in eine Au^'prache über Südtirol ein- rinder Völker, des Burrdes Hal Autreten, in die auch die slowenische .yrage bezogen werden soll. Ein Ausfall Musfottnis. Deutschland im Völkerbund Der Reichskanzler auf der Tagung der Völkerbundsligen. bunMHgcn an dieser 'Tlcuacftal’unfl einen bervorragenden 3nieil gehabt Völkerbund fit bi< lagrinuwerr bt» jie Rachmrnag vorher. Preis |er | ■■ hstz« ttr von 27 mm Bmtt ön l ch 8, ansmirt» 10 RetAsptenntg; für Re- blameanieigen ren 70 n ra Stttit .<> :Kf;*»p!ceRtq, Ptetzvsrschr,st 2o mehr. Cbclrebalrttar Dr Jnrtt. Wich k'ange. verontWonlich für IM.ftli Dr Je. rvilh. fange, f*r JhuiBeJan Dr A Ibonet; sur ben (ihrigen le.l Ernst Dl»»schein ftr ben He- ftigenietl Run AiEmann, sämtlich ui (Bleben. 0 u n fl. die uns von der Londoner Ännfcrcn^ über Locarno nach Dens geführt hat. Ich kann Ihnen versichern, haft die Reichsregierung seit entschlossen ist, die bisher versolgte Linie weiter einzuhalten und dast trte- beiondere über Mittel und Ziele unserer deutschen Aussenpolitik zwischen dem ReichSaustenminister Dr. Cirelemann und mir m allen Zeilen unseres Zusammenarbeitens wie auch jetzt vollste Uebereinstimmung bestanden hat und besteht. Unsere Polilik ist die der Vcrstän- digung, ausgebaut auf dem Vertrauen zwischen Regierungen und Böller und nicht auf der Macht von Kanonen und "Bajonetten. Die Zugehörigkeit Deutschlands zum Völker- bund ist deshalb der beste und sicherste Weg zur Erreichung des Zieles der Dölkervertöhnung und Befriedung der Welt, das wir anftreben. Am Völkerbund als dem Mittel wollen wir ebenso festhalten wie an dem Endziel der Verständigung. Der Entschluß. dem Völkerbund beizutreten, ist dem deutschen Volke nicht leicht geworben und auch heute noch ist manche auf dem Völkerbund ruhende geschichtliche Belastung einschwe- res Hemmnis in der Entwicklung zu einem Bund freier, gleichberechtigter Völker Ss ist für mich eine betender« Freude und Genugtuung, feststellen zu können, Dast die Union und Rhetnlandnot. Eine Erklärung brr brutschen Delegation 'Berlin. 26. Mat. er bereit fei. mit den kompetenten Autoritäten in ein erneutes Studium der Frage ein- »utreten und nachdem der französische Vertreter unter starkem 'Beifall den Wun'ch geäußert hatte, dast die Vertreter Südtirols den Beratungen beiwohnen dürfen, wurde helft- Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen ist der ernsteste Schritt, der in England unternommen worben ist Er Ist eines der riskantesten Dinge. Die je von einer Regierung ohne Ueber- legung unternommen wuide. in einer Zelt wo die Lage sich »weisellvs besserte. Bevor sie Nelen endgültigen Schritt unternahm, hätte die Regierung einen oder zwei Schritte vor einem vollständigen Bruch Dvr Beziehungen tun müssen. Die Wirkung wird sicher Me Verdoppel ung und Verschärfung der Propaganda sein Wie denkt sich die Regierung Ne W«e7fei geworfen. Ss ist ein Sprung l n s Dunkle und In einen Strudel. Zum Schlüsse der Debatte erklärte der Mi- nifter de« Innern Skr Johnson Hicks. er habe in seinem Besitz eine photographische Kopie des im Kriegoamt verrnihten Dokuments, die im Arkosgebäube hergestellt werden sei. Sowjcttpione seien in allen Militär.schen Hauptorten tätig gewesen, besonders in Aldershot und Portsmouth Er kenne die Ramen und Adressen der meisten Meier Spione Erst jetzt, da man der Spionagetätigkeit der Handelsdelegation klar auf die Spur gekommen sei. befinde sich die Regierung in der Lage, zu handeln. Der Antrag der Arbeiterpartei wurde dann mit 367 gegen 118 Stimmen abgelehnt. Der Antrag der Konservativen, in dem die Entscheidung der Regierung, die Beziehungen zur Sowjetregierung abzubrecheu gebilligt wird, wurde mit 357 gegen 111 Stimmen angenommen. Deutschlands Stellung. Berlin. 27. Mai Der Amtliche englische «Funkdienst hat eine Erklärung in die Welt ge- t^ldt. D> zweifellos Beachtung verdient. Dor allem wird darin gesagt, das englische Vorgehen geaen Rustland sei eine .isolierte- Mast- nahm«. Damit wird zum Ausdruck gebracht dast , “b r,J* Politik durch Die neue englisch-russische Situation nicht berührt wer- den solle. Erfreulich für uns, daß ausdrücklich ein Festhalten an der Locarnopolitik hinzugefügt wird. Dir glauben E-rund zu der Annahme an haben, dast dic'e ofliziö'e englische Erklärung ihre Hintergründe hat. und Nr wesentlichste Dürfte wohl sein, dast mit der Beiomina der .isolierten" Mghnahme zum Ausdruck gebracht werden soll, dast Eng'and keineswegs beab- sichtigt, andere Mächte in den Konflikt h neinzu- ziehen und damit die DesncdungSvolit..' in Mittel- und Westeuropa au erschüttern 3n der ruMichen Presse ist ja mehrfach behauptet worden, dast w i r in irgendwelchen Bünd- Berlin, 26. Mai. (Wolfs.) 3m Plenarsitzungssaal des Reichstage» wurde heute mittag unter austerordenilich zahlreicher Beteiligung Ne elfte Tagung de» Wcstoerbandr» der v.-lkerb mtsligen durch den derzeitigen Präsidenten Pros. A u I a r b (Pari») selerllcb eröffnet. Der Vorsitzende der deutschen (Bnippe. Reichvtagahg. GrafBernftorsf, oegrüstte die 'Versammlung mit einer Ansprache, in brr er betonte, daß der Völkerbund seine grosten Ausgaben nur dann erfüllen könne, wenn in ihm eine völlige Gleichberechtigung aller S t a a t e n bestehe und wenn im Völkerbund d i e gleiche Gerechtigkeit geübt werde, sei ee für grobe, sei ee für kleine Staaten. Leider habe in (Benf wenig Bereitwilligkeit bestanden, an die t^ragf der Abrüstung deranzugehen. und es sei Ausgabe der Völkerbundsligen, bei ihren Regierungen dahin zu wirken, dast abgeruftet wird. Reichskanzler Dr. Marx sühne bann u. a. aus Darin, dast der Verband in diesem Jahre DeutschlanDs Hauptstadt als -Tagungsort für seine Jahresversammlung erwählte. erblicke ich ein bedeutungsvolles Zeichen für ben grunt-legenden Wandel. Der sich im L'aufe der letzten Jahre in Den Beziehungen Deutschlands zu ben anderen Rationen vollzogen hat Diese crsreuliche Entwicklung war nur möglich durch Me unter Den schwierigsten Derhältnil'en deutscherseits begonnenen und unter ebensolchen Schwierigkeiten mit unverrückbarer Konsequenz weiter veisolgte Politik der Verständi- gl« ich! ich wichtiger ist als Rapallo Aber dies schliestt nicht aus. dast wir durch die Vertrage von Rapallo und Berlin, mögen wir auch Ihren Werl mit nüchternem Sinn abschätzen. ein Freund- ichastsverhältnis mit unserem grosten rulsilchen Rachbarn abgeschlossen haben. Einen solchen Vertrag zu brechen, mühte den Kredit des deutschen Wortes in der ganzen Welt vernichten Die ofsiziöse englische Erklärung ist noch insofern interessant, als sie zweiscllos auch ein Ausdruck der Tatsache ist. dast die Snllcheibung des englischen Kabinetts bis zum letzten Augenblick stark umstritten gewesen ist. Offenbar soll die Erklärung vom Standpunkt des linken Kabinclttlügels aus beruhigend wirken. In der Tat liegen die Gründe für das englische Vorgehen ja auch stark auf innerpolitischem Gebiet Wenn man bedenkt, dast der Kohienstreik in die Zeil der konservativen Herrschast fällt, dast ferner die konservative Regierung bisher noch kein Mittel gegen die Arbcüsteligke t gefunden hat. fo ist es schon verständlich, dast Die Konservativen mit der Auspeitschung der Ration gegen Rustland bet Arbeiterpartei für ble kommenden Wahlen em Stück Boden unter den Füsten sortzunchmen suchen. Wie der Konflikt sich nun weiter entwickeln wirb, das wird zweifellos auch lehr stark von der Haltung der anderen Mä^te abhängen. es scheint London, 26 TUI (S1B) 3m Untechaa» Machte heute Eignes im Kamen der Arbeiter Partei solgenden Antrag ein: -Rach Anhörung der trfteamg de» Premier- Minister» ist da» bau» der Ansicht, dast die Be- enbigunq de» bandel »abkommen» mit Rufclanb nnö die £Ölung der dipiomatifchen Be bedünge, ernste Internationale Jotgen bobeu und einen ancsichtsrrlchen Weg inr kvlederher flellung de» bandel» und der Industrie versperren mürbe und dal,er eine Politik ist. ju der da» Canb Nicht verpflichtet werden sollte, bi» ein Bericht eine» Sonberau»schu|se» de» Hause», der sich aus die Prüfung aller In Betracht kommenden Dokumente und eine volle Untersuchung der latsachen gründet, dem hause unterbreitet morden Ist/ Clyne» erklärte, die Behauptungen der Regierung über da» Verhalten Rustland« mustten bewiesen werden. Chamberlain führte in seiner Entgegnung au», der legitime Handel mit Rustland awrbe nicht unterbrochen werden, jedoch würde« russische Staatsangehörige sich künftig keiner besonderen ütorrediie erfreuen und könnten keine rechtswidrige Tätigkeit entfalten Die Regierung könne den Antrag Eigne». der ein Mist- troueneooturn bedeute, nicht annehmen. Sie ivui 'che den klaren Ausdruck be» Vertrauen» und der Bi Ui gang. Wenn sie den nicht erhalte werde sie wissen, wa» si. zu tun habe. (Es Jet fein Dori w.chr an der Behauptung, das, er in Rom und (Yens ver- lucht b-Jbe. einen antibolschewistischen verband zu bilden Die britische Regierung denke nicht daran, einen derartigen aniiboischewlstilchen Feldzug einzu- leiten. England habe Rachsicht bi» uu einem Punkt tetrieben, wo ihr Fortsetzung Schwache sein wurde. He britische Regierung werde nicht läng, r die Verantwortung Übernehmen, diplomatische Buchungen aufrecht,«erhallen, die. Io geführt und nn|,braucht, "icht ein Werzeug de» Frieden» seien, sondern ein ®runb zu neuer und dauernder (Erregung. Lloyd George erfläite dann: Ich must offen zugeben, bah die vowjetreglerung nicht ehrlich gehandelt hat. Ich seh« ein. dast cS für Die britische Regierung nicht möglich ist. alles Bewlismaterlal. was In ihre Hände gelangt ist, Preiszugeben. Meiner Ansicht nach ist es gerechtfertigt, dast Die Regierung eine Aktion unternommen hat. Ls ist aber sehr bedauerlich, dast die Auhenpolitik in England in dem wichtigsten Diplomat ichen Aki seit dem Kriege vom 3 n n c n m i n i ft e r i u i.i und nicht vom Austenmlnisterium diktiert worden ..isbeziehungen zu England stünden für den Fall. Dast der englilch-ruflilche Konflikt einmal akut Derben würde ober dast uns loiche Beziehung durch London zumindest angetragen wordei, ei Das Ist von mastgebender deutlcher Seite chon vor langer Zeit entschieden bestritten worden, und es Dürfte den Russen auch in per- onlichen Unterhaltungen bereits gesagt worden ein, dast die Verbreitung solcher Gerüchte andere Leute höchstens auf schlechte Gedanken bringen könnte. Tatsächlich ist weder früher, noch auch in diesen Dagen irgend etwas an uns h.range- traflen worden, was Deutschland in den Kon- fllft hineinzöae Unbedingte Reut rali- t ä t. das ist Die Forderung. Die von allen 'Berliner Blättern mit Ausnahme Der rechtsradikalen Deutschen Zeitung, Die Die Zeit für eine AbänDerung Des Versailler Diktates für gekommen hält, ausgestellt wirD. Zur Begründung dieser Forderung wird Deknl ers betont, dast Dcut'ch- land in seiner Wafsenlosigkeit gar keinen anderen Weg gehen kann, als die Mittel st raste zwischen Locarno und Rapallo Berlin. wenn auch die Locarnopolitik und Die Ra- pallopolitik nicht als zwei einander ebenbürtige Dinge betrachtet werden können. Diese letzte Meinung kommt vor allem In der Germania zum Ausdruck, die erfiärt: Kein Zweisel. bah bei unserer heutigen Lage. Locarno für uns unper- Rom, 27. Mal. (WIB. Junffprudj.) 3n einer Rebe in Der Kammer sprach Mussolini u. a. von ben neugefdyarfenrn 17 Provinzen. 3n diesem Zu- jammen bange beschästigle er sich mit Bojen, pal- fano oder Bolfiano sei fein alter Harne. Bolfiano ki Jahrhunderte hindurch eine durch- au» italienische Stadt gerat len. seine Ber- beutschung sei erst rrfolgt. al» in der zweiten f>äl te be» vergangenen Jahrhunderte Oeflcrrad), nachd'm es Benejlen verloren hatte. Südtirol vnd Irient gewaltsam germanisieren wollte, um zwischen zwei italienischen Prooln-.m eine Enklave zu haben. Da» alle» Hal jedoch nicht» mit der Brennergrenje ju tun. selbst wenn es im s-dümmsten 3alle in Subflrol fiunbert- tausende von Deutschen gäbe. Ist die Brennergrenje heilig und unverletzlich, und wir iwrben ne. wenn es nötig märe, verteidigen, sogar mit einem ft rieg. sogar schon morgen, sStürmischer Beifall.) Das Unterhaus billigt Baldwins Nufsenpolitik. Der Mihtrauensantrag der Arbeiterpartei mit 367 gegen 118 Stimmen abgelehnt. ledoch nicht, dast Frankreich geneigt ist Den Weg Cf ifl den Verhandlungen, die Tschitscherin — Den man offenbar aus Der langen U.lau'sruhe aufgestöbert hat — in Pa.iZ führt irgendnelch« Bedeutung b.izumcs en. Lasur spii .t auch, dast Di« Beriete über diese Pariser Unterhalt im- H iD 3ii finfüi i Frankreich ebenso wie die übrigen Mächte — einsäi «sti ch Deutschland — ein Interes'e dast nämlich einmal die rullische Taktik . ul dort, die 3. Internationale und :brer tonstigen x^nst.» lutionnen alles mögsich« aushecken zu lassen und dann nachher bi« ^terantwortiichkeit abzu e^nen. Imm«rhin kann man die weitere Entuicklung zunächst mit aros.er Ruhe abwarten denn Di« englischen Mastnahmen haben lebst In Drr Littz oon VonDon, sogar In ihren konlervatioen Krei- eint Begei erung ausgeio t Die aus i genDwelche ernsten Verwicklungen hinbc. ten -könnt«. Kanaöa schließt sich England an. Bccndigung Deo kanadisch russischen Handekoabkouimcns. Oltaroa, 26. Mai. (Wolff.) Di« kanadische Regierung beichtest die Beendigung de-. 1921 unterjeichneten bandel »abkommenmit Ri.fjianb. Der Premierminister erklärte, e» feien gerollte Bedingungen de» Handelsabkommen» oerieI, I wurden. die von den Sowjets fordern, dast fle sich feindseliger Schritte ober Unternehmungen und offizieller Propaganda gegen dir Llnrichtungrn de» vrittichen Reiche» austerhalb Der Sowjetgru.cn enthalten. Der Premierminister Mackenjie Hing hat dem Führer der Sowset-ftandel-mislion. (D u e • tu», in einer Unterredung den Befchtnst de» ftabl- n«N» mllgetellt (Duerus kündigt« infolgedcffeii an, dast die dipiomattiche Abteilung unoeriüglld) ge- fchlossen werden würde, wahrend öl« f)anbel»- abtellung noch ein halbe» Jahr Ihre Geschäfte fort- Irljen werde. «l»dann werde sich die gesamte Mission jurückjiehen und ftanada der Vorteile de» handel» mit Sowjetrustland beraubt sein (Bue- ru» drückte die Hoffnung au», dast Mittel qe urben werden möchten, um da» aufgelöste Abkommen wie- berberjuffeflen Premierminister Rlnq hatte vorher erflärt, dast die Beendigung beo Abkommen» nicht da» Aulhören de» handel» mit Rustland bedeute. Difier handel könne ohne Borjugttarife fortgesetzt werden. Die Abreise der Russen. London. 26. Mai. (TU) Wie an mastgebender Stelle verlautet, wirb die Abreif« de» fowfetriifsstchen Gelcha'tstraper» und de» Perfonais brr Botschaft nicht vor sich gehen, al» wenn sich UnglanO mit Rustland Im Kriegszustand befände. Ein« Au», banbigung d e r Pässe wird fomlt hochstwohr- fch^nl'ch nicht erfolgen, da di« Frag« der ULroab- rung eines freien Geleites durch ben gegenwärtigen Konflikt nicht eniftonden «ft. 3m übrigen hat man in maßgebenden «reifen nicht die Absicht, in irgend- einer Weife auf die Abreife der Ruffen ju bringen oder ihnen irgendwelche Unannehmlichkeiten zu bereiten. Wie verlautet, werden ble Beamten der iowjetrufsifchen Botschaft sowie der J>inöekDelegation — insgesamt 250 Personen — bereit» am Samstag nach Rustland abrelfen In mastgedendtn Rreifen wirt» ferner nicht erwarte:, dast auch das Personal der Arco» foforl zurückgezogen wird. Für diese Annahme soll nicht so Ichr der «rund masiaebend sein, dast die lausenden (Seichaste erst abgewickelt werden müssen, sondern vielmehr Die Tatsache, dast Rustland hierdurch die «elegenh >t er- hol', juncichsi abzuwarten, wie sich die Dinge weiter entwickeln werden. Wie au» Moskau gemeldet wird, hat die 5on>jetregterung beschlofsen. d i t ’2l r t o • j u liquidieren, sobald die pegenroö."- tigen Lu|tröge abgewickelt sind Der Liquidation», projeß hat bereits begonnen. Der Sowjetgeschästs- träger in London hat in der vergangenen '.'lacht von der Sowjetregierung die Anweisung erfüllen, olle rJfi|dXn «eschaste in London zu sstetesten. Wie ble „»efirrinfter «azette" berichtet soll an Stelle London» nunmehr Hamburg das neue Zentrum für Den russischen Ueberseehandel werden Moskau anlwortst. Moskau, 26 Mai. (DB - Der fidlber- tretenD? Vslkskommissar Des Auswärtigen Litwinow erklärt« Vertretern Der Sowjetprvss«' Der Beschlust Englands ist als logilcher Al>- schust jener sow eiteindtichen Politik zu betrachten Die Die gcgcnwärttge konlervatipe Rcgierung Englands seit Dem Tage sühn. Da sie ih« Wäh- ler mit Hilf« von gefälschten Dvku- menten betrogen und Damit die Macht Klangt batte. Der Abbruch der diplomatischen Veziehungen kann nicht anders denn als eine forcierte Kriegsvorbereitung ange* Iprochen werden. Angesichts der Rede Baldwins unterliegt es keinem Zweifel, dast der Bruch nicht k^s Ergebnis Dee Ueberfalls auf die Aikos l st. ' andern dast im Degenteü Der lleberf all felDft a l s Vorbereitung Des Abbruches ausgesübrt wurde. Litwinow w-.es werter d.e gegen die Handelsdriegatcon in L'on- Don erhobenen Beschuldigungen der Spionage als böswillige Dertrumdungen zurück und be- wme. der UeberlaÜ aut Die Arkos habe diese General-Anzeiger für Oberhessen Vrvck i»d Verlag: vksthl'fchr U«WerstIckls-vAch- 5krt»dkMckrret H. Longe tu Sietzen. Schriftteik,,- uiä »eschäftrskele: Schilsttaste 7 Rr. 122 Erster Blatt (77. Jahrgang Zreitag, 27. Mai i927 Gießener Anzeiger Sonntags und Jetertag» Bette«««: ®t«b« Baldwin behauptet, f&aar ine Ramen der Bnaestelllen der Han.l^ls- dttegation. die sich mit Spionage beschäftigten, kannten, weshalb zieht sie d^e nicht zur Ber- antarortung und übergibt sie n cht örm Gerichts Sie tut dies nicht, well kein« derartigen Beweise voelieaea. De vowietunwn -ird alle Maßnahmen treffen, um nicht äberrurnpelt zu werden. Demonstrationen in Moskau. Riga, 26. QBflt. fXU.) 3n Moskau versammelten sich Arbeit«. Studenten und Rot- armthen vor dem britischen Botschafts- a « bäub «. Do es nicht gelang, dre Demonstranten -um Luseinanvergehen tu bewegen, muhten Feurrwehrrüg« cherbeigeholk werden, die mit Spritzen l\- Wenge auseinander rieb. Der stellvertretende Außenkoannisfar Litwinow gab di« Brrsichrung ab, bah di« sowjet- russisch« Regierung die britische Gesandtschaft sichern wurde. 18 Mitglieder der englischen Mission verliehen Donnerstag, der Best am Freitag. Moskau. Der französische Boischaf- t e r wird den Schutz des englischen Botschaftsgebäudes übernehmen. Ieha Jahre deutsches Auslandsinstitut. ttrefemann über die deutsche Zulauft. Stuttgart, 26 Mai. (WB ) Aus Anlast des lOjährigen Bestehens des Druticken Aus- lanbslnftttuts sand eine Festsitzung statt, an der Betchsaustenminister Dr. Stresemannn mit seinem Pr« f«4«l Dr Zechlin , Minister Bolz als B«rtreter des Staatspräsidenten, sowie die württembergischen Minister Bey er le und Dr. D « b l t n a e t , bi« ehemaligen RrichsminiK« Dr. Ä6 18 und Dr. Hamm, der srüher« trürttem- bergiscte Staotsprä'ident Dr. von Hiebe«, der flüher« badisch« Staatspräsident Dr. Hellpa ch und zahlreiche hervorragend« würltem- bergische Persönlichkeiten teilnahmen. Generalkonsul Dr. Wanner wies auf die Bedeutung des Tages hin und trllle mit dast einstimmig beschlolfen worben sei, auf)« bem Reichspräsidenten in diesem Jahre noch bem Betch-aubenmintfter Dr. Stresemann den T.iiilhn Bing' als höchste Ehrung des Auslandsin iltuts sür bie Berbienfte um da» DcutUlum im Ausland zu verleihen Dann erklärte Dr. S * ?femann in ein« längeren Bebe ili: Ich glaube an die Zukunft unseres Dolkes. Dieser Glaube gibt uns bi« Straft, ein neues Haus Wied« aufzubauen. D« Stur, des deutschen Dolkes ist nicht auf sein« Schuld begründet. Moralisch find wir f o frei w i« jedes andere Dolk. Der Dorfitzende des Dereins des Bus land Instituts hat beute morgen drei Dinge bezeichnet, bie für die Außenpolitik von entscheidend« Bedeutung find: Die Persönlichkeit des Staatsmannes, das Busharren und di« Geduld des eigenen Dolkes und das Erfassen der politischen Lag«. Das ist richtig. Man darf ab« dabei nicht vergellen. dast bei diesen Punkten bi« materielle Macht eine grob« Bolle spielt. Wir müssen auch ob ne diese materielle Macht versuchen, unsere Stellung wie- d« au «ringen. Es ist ein groß« 3rrlum, -u glauben, dast die Außenpolitik gradlinig fort» gehen kann, sie must Umwege machen, sie muh mit Widerständen rechnen. Di« Hauptsache ist ab«, das gesteht« Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sondern bauernd auf seine Erreichung hinzuarbeiten. Wenn zahlreiche Stimmen aus dem Ausland auf die großen Fortschritt«. die Deutschland in den letzten Jahren gemacht hat, Hinweisen, warum sollten wir. trotzdem unsere Wirtschaftslage nicht so günstig ist. wie sie oft stingestellt wird, nicht Selbstvertrauen fassen und an unser« Zukunft glauben? Der Minister bat dann die Deutschen im Auslande, sich nicht In Parteien au zersplittern und auch bei der Erinnerung an bl« große deutsch? Vergangenheit nicht di« Sorgen des gegenwärtigen Deutschlands und seinen Kampf um die Zukunst -u vergessen. So wie frühere Generationen Nutzniesser der Arbeit vergangen« Epocheil gewesen seien, fo müßten auch wir arbeiten für die Zukunft unseres Dolkes und für die Verwirklichung des Zieles: .Frieden nach außen, Freiheit nach innen, Selbstbestimmung aller 036(1«I** Der Minister fand mit seinen Ausführungen stürmischen Beifall, der sich in bas spontan« Absingen des Deutschlandliedes auslöste. versozialdemokratischeparteltag Niederlage detz linken Flügels. Kiel, 26. Mai. Huf bem sozialdemokratischen Parteitag In Kiel wurde unter großer Spannung da» Referat Dr. Hilserdtng» über bie Aufgaben der Sozialdemokratie in der Beoublik entgegengenommen (fr wie» daraus hin. daß sich die kapttaiiftiiche Wirtschaft heut« in einem Umwand* lung» prozeß befinde. E» zeige sich immer mehr, dast sie s»ch eine» Tage» der ünijcheidung der Mr* beiter Naße unterwerfen werde Politisch sei heute da» Beßtzorivileg gebrodxri. hkonomifch noch nicht Pi« SozialdemokratI« und alle 'Republikaner müsttea die Vtepubllf mit allen Mitteln erhalten. E» bestehe die Gefahr, bah de r schwart* blaue Block sich unler Umstünden lange forttetze Daran habe tx noch der Zent nun», ubeiler ein Interesse. Der K ebner betonte bann die Notwendigkeit der Schaffung eine» Einheit»* haute» und empfahl die Einsetzung einer Kommis* hon, die die Mi gltchkeiten uir rierdeisuhruna eines Einheit-ftaate» prüfen soll Preußen war die stärkst« Stütze der 'Republik und müsse setzt eine starke Stütze de» 6ojlali»mui werden Die wichtigste Aa'gabe de» Soziali-mu» sei der Sturz der Reich», r e g i e r u n g. Vie Sozialdemokratie sei heute mit* bestimmend geworden an der Geftaltuna de» Staa- le». Zur .'ieick»webr»rage erflflrte der Redner, daß e» gelte, die Tstrwaltuirg in die Aünbe au bekommen um dl« Keich»wchr zu einem verläßlichen Onftru- ment der Regierung zu machen. Ail'erbtna schloß sein« Mueführungen mit der Bemerkung, daß die r oziaidemokr^rtte unbeirrbar an dem Ziel der Er* obenmg der Staat-macht frftbalt«. daß sie aber frei« Beweglichkeit für ihre Taktik fordern müsse. Hieran schloß sich ein« lebhaft« Debatte in deren Mittelpunkt eine Enr'chlleßui-.g Auf- däufer'Fenber-Bo'enfelb stanb. die Opposition-- statt Koalitionspolltik fordert«. Beichstagspräsibent Löb. stellt fest daß bie sozialbemokrat.kche OpboTiium ein« von der Mach^oirteilung im Staate «zwa.-zerr« Opps - t;on f«L Psl r.'ch urb wirtschaftlich werde btt rächst« Zeit bem Kampf und dem BärOrnis gehören Larauf müff« sich dt« Partei ernstellert. Pofitives könne man u cht nur durch Bekell^gung an ein« Legierung erreichen, man müsse es vielmehr durch einen Druck oonaußen le.sten. Es fei eine Illusion, such dauernd auf ehemallge I Bu.-bes ein für allemal festgelegt werden könne. Werterer Rückgang der Arbeitslosigkeit. Berlin. 25.Mai. (WTB.) Die Zahl btt Hauptuntkrstützung-empfLnger in der Srw«bs- loscnsürforge betrug am 15. Mai rund 746 000 «männlich 606 000, weiblich 140 000). gegenüber 870 000 (männlich 716 000. weiblich 154 000) am s Mai unb 983 000 (männlich 816 000. weiblich 167 000) am 15. April. D« Rückgang vom 1. bi» 15. Mai betraut 143 Prozent Die Zahl b« unterstützungüberechtigren ZamUenangebörigen bat im gleiten Zeitraum von 987 003 auf 840 000 abgenommen. Auch bie Zahl der Hauptunter- stützungsenipfängtt in b« Ärifenfürforg« ist vom 15. April bis zum 15. Mai von 234 030 um rund 8000 zurückgegangen. D« Rückgang in der Gesamtzahl der Arbeitslosen (HauptUnterstützungsempfänger in bw Erwerbslofenfürsorge unb in der Krisenfürforge) beträgt 20.1 Prozent. Lebensversicl'erungsaufwertung ausländischer Gesellschaften. Berlin, 25. Mai. (DIB.) 2m «Reidtiöirt. fchaftsminstterium fand am 24. Mai eine 21u»fprad)e über die Durchführung der Lcben»oersicherung«aui* wertung gegenüber mielänbiidjen Dersicherungsge* seUfchaften statt. Bei der Beratung waren außer itzv y.iftanbigen iReid^flellen eine Anzahl von Vertretern verschiedener Verbände, die sich für die voriiegende Frage iirteref fierten, zu gegen. 2m verlaufe der eingehende n Lu Sprache ergab sich eine gewisse Klärung und Vereinheitlichung der Vorschläge der Vertreter der versicherten, die bi» dahin jutn Teil voneinander ab gewichen waren. Es wird jetzt Sache der zuständigen Negieruna»stellen sein, diese einheitlich zum Ausdruck gebrachten Wunsche aus ihre rechtlich« Durchführbarkeit unb politische Tragbarkeit zu prüfen. Hessischer Landtag. von unterer Darmstädter Redaktion. Darmstadt. 25. Mai Vizepräsident Dr. von Hel mol t «öffnet um 10.15 Uhr bie Sitzung. Die Derhandlungen werden bei Kapitel 53(Van- besamt für das B i l d u n g s w e f« n) wieder ausgenommen. Die Abstimmungen üb« dieses Kapitel sowie über Kapitel 54 toerbtn zurück- gestellt Kapitel 55 (Po st gebühren, trtrb angenommen Zu Äapltrt 57 (Volksschulen) bittet Bbg Scha ub (Soz.) die Regierung. Anweisungen an bw KrrisschulÜmter her aus zu geben, in denen deren Kompetenzen adgrgrenzt sind- Bbg. Frau Balser (Dem.) oerlanat eine stärkere Heranziehung weiblicher Lehrkräfte xum Ui. ter richt, namentlich in den Mädchenschulen. Buch sollten mehr Srujen in leitende Stellen kommen Die Rednertit bittet dann, einen neu eingebrachten Antrag de: u>.-ib- : dneten an-unebm> i> ' der Lehrkräfte an den Dolkslchulen Irauen sein sollen, der Antrag enthält auch noch ander« Dünsche Avg. G a l m (Komm.) fordert bie Einstellung bet Lehrerabbaus jetzt und in Zukunft. Die Jungleßr« müßten in ken Schuldienst eingestellt werden. Mehrere Schulräte un Landesbildungsamt und eine Anzahl Kreis'chulräte konnten abgcbaiU werden. Wetter bringt der Rcdn« Befchwerden vor über di« Schulärzte, verlangt die Einführung von Schulspeisungen unb die Abschaffung b« Prügelstrafe, ferner verteidigt der Redner die Areidenker. di« von den Zentrumsleuten besonders scharf angegriffen würden. Die schwach« Position der Soztaldemrkraten im Reich und in Hessen ermutigt hi* Zentrum, einen Kulturkampf zu süß- ,ren; bie Soualdernokratl« habe nicht den Mut. hier im Hau'c etwas gegen die -)erausfordtt-ng des Zentrums zu lagen (der Präsident rügt den Dorwurf eincs Mangels an Blut). Di« h.-u'.igr Bolksfchule lei eine Kürffenschule. denen, die flc erhalt en wollten, sage die Kommunistische Partei den Kampf an Bbg. Kaul (Soz.) erklärt gegenüber den Ausführungen des Bbg Heinstadt am Dienstag, daß Delenntnisschulen > :ch' der Doleranz dienten. SrrthenfeTflnt*T und südliche Kind«, bk solche Sch-'.en besuchen mühren. Härten noch mehr Gr-r^. über JutaL-rcn.) zu Nagen. Die Sozialdemokratie erstreb« die Weltlichkeit bet Schule, st lehne bie WeUa..'chau »gsfchuier auch bie Ärctbcn(er, U der kop»- tallsti'chem Gesekllcha^t »ich« verw'.rlllch«. Hoh« els d-s Sllerr-7 -chr lebe das Recht »er 6* 4eU- 'tiaft an bie K Ber Die So^aldemokwUi« werd« tn Heiser den Wünschen des Zentrums nach KouIefsionsfchule keinen Schritt tut- oeflenternrrett. Die ablehnende Haltung bet Sozialdemokrat » gegen ein Konkordat sei begründet durch bie Besorgnis für die weltliche Schule, gegen bie Hineinnahme der Bolls'chille. der böbrten Schuleu und her Hochschule» in ein Konkordat werde 'ich bie Sozialdemokratie mit eil« Schärt e wenden. M n.stertaldirrkror 11 r ft a b t erklärt zur .Trage btt Berwenduna von Kr:egsbe- 'chüd.gteaim Schuldienst, daß tw mellten Anwärt« letzt unter gebracht sind. Der Redner macht Zahtenan-i'den h'-ttüb«. Wegen b*t v«- mehrtm Anstellung weiblicher Lehrkräfte und bet An stell unq von Schulleiterinnen verweist brr Redner auf di« Danach«, daß das Lavdesbll- 4amt an die gesetzliche '• marungen gebunden ift: bie Ernenmmgen wären von einer 7lr.be von Faktoren abhängig, auf bie das San» i’Iub hätie. Abgeordneten Galm gegen die vchulärnte wären wegen ihrer allgemeinen Ratur zurückzuweisen. Bbg H« i n st c -) meint, er babc gestern der Berständ'-gung das Wort geredet, es fei ab« fruchtlos gewesen. Gr habe nicht andere zu fe.nera Standpunkt bekehren wollen, sondern « habe nur Achtung für leine Anschauungen verlangt Alle Auffaffungen sollten anerkannt wttben. Di« Aussprache über Kapitel 57 wird geschlossen Bei den Kap*:ein 56. 59 und 60 finden fein« Debatten statt bei ftapitd 61 (Sm»aasten ufw.) beschwert sich Bbgevrdnettt Schaub (Svtz.1 über Professor Dreher in Fnedt«g. bet monarchistische und Kriegslieder von seinen Schülern niederfchoeiben und singen lasse. Bbg. Frau Balser (Dem» wünscht ein« Bermehrimg der Freistellen. Bbg. Dr. Keller lD B) bemerkt zum Fall Dreh«, daß man sich nicht auf Kindttausfagen verlassen solle Habe ein Abgeordnetrr Beschwerden gegen einen Beamten t»orxubringen, so sei btt Landtag die letzte Instanz dafür, erst soll« man sich an die Vorgesetz ten Behörden wenden, wenn diese vertagten ob« keine befriedigende Ausdinst aäben. rfrmw man die Sache dem Landtag unlttbrvitcn Ministerialdirektor 11 r ft a ö t erwidert, das Freiftellenwefen fei nicht von dmt Landesbil- dunAsamt allein, sondern auch von den Gemeinden abhängig. Zum Fall Dreh« könne und wolle tt sich nicht äußern, bevor die Angelegenheit nicht untersucht fei. Kapitel 62 (höhere vürarrschulen und höhere TNLdchen schulen) Abg. Fräulein B i rnha u m (D. Dp.) weist den im Haufe erhobenen Borwurt zurück, als strebten die Frauen mit Eil« der Gleichberechtr- gung mit dem Manne au. Das Jet n.cht die Absicht b« Frauen: sie stellten chre Forderungen nicht etwa Im eigenen Interesse, sondern im Znlereffe der Volksbildung unb des Staates Die Frau mülle bei der Gestaltung des Staates Mitwirken unb Ihre ruiturgetooUtf unb wertvolle Eigenart *ur Geltung bringen. Sie Bnne dies nur als Kameradin des Mannes. Denn die Frnu den Willen zur Gestaltung habe, so mülle sie auch di« voll« D«rantwortung tragen; dies« könne sie nur Ausdruck verleihen, wenn flc bet ber Besetzung von öttflen nicht zurückgedrängt werde Die Alles!vrinnen wären in die Bewerberliste der Männer eing«echt. von einer B^rzuaung könne mm allo bei ihnen nicht reben. Anstellungen wären In letzt« Zell nicht erfolgt, weshalb zehn von ihnen Hessen verlassen bürten. Wenn eine mit ein« seminaristisch DorgebJbeten Lehrkraft besetzte Stelle frei werde, fo sollt« sie ein« Akademikerin «halten, aber mit der entsprechenden Eingruppierung. Das Landesamt für das 5 1- dungswesen sollte einen Weg MM w e Frauen zur Anstellung kämen, denn die Listen für eine Slclll'ilbesetzuna würden immer mir von Männern aulgt ft eHt unb immer nur in «ft« Linie Mann« berücksichtigt. Leitende Stellen sollten ausgeschrieben werden, damit auch Frauen in den Wettbewerb eintreten könnten. Bei Kapitel 66 (Förderung der Kunst) tritt Abg. Frt. Birnbaum (D. Bpt.) nochmals für ihren von der Regierung unb vom Finanzausschuß abgelchnten Antrag ein bem Stadt- theater in Gießen einen Zuschuß von 10 030 Mark (statt 5000 Mk.) zu getv-iortn. Die Red- netin weist auf die Kulturbedeutung des Stadttheaters hin, die Nch nicht allem auf Gießen, sondern auf ganz Oberheffen erstrecke Kapitel 67 (taubewnloerfttiQ. Abg Galm (Komm) bringt wiederum den kommunistischen Antrag auf Aushebung bet Universität Gießen zur Sprache Abg Frl. Birnbaum (D. Bp.) erklärt, das ganze Haus fei wohl darin einig, diele alte Kulturstätte zu erhalten Hi« würden aei st in« Waffen gef Jmiebet jum Wiederaufstieg Deutschlands Die Hebnertn bebautet die Abstriche, N« am Etat der Hochschule gemacht wurden, an den L\*b rauf trägen unb an den la.bilden Ausgaben, sie unterbreitet dem Haufe einen neuen Antrag au Gunsten der Landesbibliothek unb bringt Wünsche in bezug auf die Kliniken und bil Studertenhaus vor A'.a Kindt (Dn 1 wendet sich argen den Abaesrdneten Galm Weil die Universitäten Hochburgen des pater a feien, darum wären sie den internationalen Kommunisten ein r?rn im Qlugf Das Landesamt für das Bildungswesen sollte einmal «in« Aufstellung darüber machen, was Ctubeiten und Lehrer in Gießen ausgeben es werde ecn tueil |i< im SettbttPerb ber Universitäten nicht mehr mitkomme. Ädg. ßrt Birnbaum (t. B.) macht darauf aufmerksam, baß btr Landr»-n oersttät auch eine Stätte der freien gorfchung sei, die erhalten bleiben müsse. 3n Gtesten müßte unbeblagt eine pädogo- eHttltai e m i . werden. Ein« Kerhe von Kapiteln wird hierauf vom Lräsitzenlen aufgerusen. ohne baß ftch ein Äbgeorh. Irrtet «um Wort Bu^et — Hie rauf wird tn Mt (Beneralbebatte nngetrrim üb« die 7. haaptcbUi- lang 7N nistertnm für Ürbetl unb Birtschosk. Bbg Dr. 2 t b l i a g c r -dbbj bringt zunächst _ ür. che ba La-2c?;rtl4>ah xur Sprach«, bie « n Kvrm von Le^'ätze, bem r>-u'e unler- -nd betrat dann ei'.. auch machten landwirtschaftliche Kre.'e bet den >. db^re rugungm te Ried Schwirrtgkeiten. Tct Redner vertrat die Anschauung, daß durch 'ie Riedentwällrrung bie Landwirtschaft in ;n-.cr Gegend ganz außeraebent- lich arfdrdert werb, Abg. Weber -Soz.) erörtert gegenwär- ■Ige wirtlchastllchr Laa«: von ein« wesentlichen Bellerung könne n.cht die Rede sein. Rutze« bar- us zögen auch nut die he'ttzrn Vn Klassen. Wen» man bi« Arbeitslosen^ »fern richtig deute, so ft-nn« man daraus ersehen, daß sich die w rrtchafillche» Tertältr/rte kaum gehrt’«t hätten Tw Redner ■tatbi längere Ausführungen um dies« Behanp- ungen zu bewerten geb schliest: mit der Ausstellung ein« Reihe von Forderungen, die sich auf Brbellszeit. Invallbenrenr«. Un'alloertiche- rung. Erwerbslosrnunterftützung u'w. beziehe», allo eigentlich zur Leichsgesetzgebung gebörrn. Ser hessische Staat müßte Offerb:£ »nb den umliegenden Gemeinden pekuniär In ihren wirtschaftlichen Atzten beiftehen. Die Berhandlungen werden em zwei Uhr abgebrochen nächst« Sitzung Tien*tag 10 M^e. Aus nller Welt. Bie Untersuchung des Kasseler rirar.cußabnungsstcktz. WSR. Kassel. 25. Mau Tie Vachverststndtz. gen haben über ihr« Brobachtungen ein ausführliches Gutachten der Staatsansaltschw,'t Über» rncht. Der Wagen itt danach gebremst gewesen. als er abfuhr, und war auch noch » bremst während der Fahrt und »ach dem Un* glucks!all. denn bie Bremsllö-e batten dicht angelegen. Die Annahme, daß ein sieben- oder elfjähriger Junge d e Brems« geldst und damit das Unalück veranlaßt habe, ist bamll end- nüliig a 16 unmöglich widerlegt worden, ihe 5rage, wie «s möglich war. daß rin gebremster Wagen sich von selbst in BewegUnn sehen konnte, gibt tu d« Vermutung AnlaL daß der Wagen nicht genügend gebremst war und durch das beim Betreten des Wagens entstanden« Schaukeln nach unb nach in Gang geriet. Bei der Beenehmung ber Ber- unglückten der Vtraßenbahnlatastrvpbe hat übrigeres Marie P a de zuaegeben. baß flc sich nicht m dem verunglückten Wagen der Um* 5 befunden hat, und infnlgcMfcn auchntchtabsprin gen unb bi« zwei Kinder retten konnte Sie war wohl in bem llnglücksvagen. bevor bmler führerlos abrolll«. bann aber vleber ausaesttegen. um Nch in den st eben gebliebenen Anbänaerwagmi zu Jenen. Rachdem das Unglück geschehen war. bat fie sich an bie Unfallstelle begeben unb bet den Lrttungsarbeiwn m'tgeholfen. Ein Enropaflng ClnDWegH Paris. 26. Mai. (Wolss ) Din .SftteMi Tribüne" meldet. Lindbttgb hab« gestern grunp- sätzlich beschlossen. mit seinem Kiug^eug einen Europaflua au unternehmen, ber ihn von Pari» übet Brüssel. London. Kopenhagen. Berlin. Wien, Rom und Vielleich auch Madrid unb wieder zurück noch Paris führe« würde. Auch ber SIHk Oiran soll stzersiogen m«eben. James Dole, Mitglied des nationalen Bew bandes für Lustschisfahrt, hat 25 030 Dollar sstr den ersten Flieg«, ber bie Streck« zwfchen der amerikanischen Küste und Hawai ohne ZL-.schen- lanbung zurücklegen wird, unb 10 000 Dollar für den zweiten Flieger, d« den gle.ch-n Flug vollführen wird, ausgesetzt. Ss ift wahricheinllch. daß auch Ltndbergh den Berfuch wagen wird, schwerer Raubüberfafl auf einen Lassenbow», Bor der Leichsbank in Osnabrück «reia- nete sich auf einer ber verletz reichsten StraH« ein frecher Raubübersall. Ais ein ÄoffmboN ber Osnabrücker Lank bie Reichst»«nk mit 50 300 rf verlier« 1 plötzlich auf «In Zeichen eines wartenden Autos zwei junge Ueut« aus einem Cafs und überwältigten nach kurzem Handgemenge b«n Kassenboten, wobei sie diesem bie Gelbmapd« entrissen, tn ben Waacn fprangen und ah- fuhren. In dem Auaenblick der Abfahrt Hämmerte sich der Kafsenpot« an den Wagen unb wurde darauf mit zwei Levoloerschüss«, in den Bauch unb ins Herz niederge st reckt. Ter Wagen mit den BandUrn nahm die Lichtung Bremen in rasender Fahrt. Das sofort et* etwa 10 bewaffneten Wagen die Bersolaung auf. An der Verfolgung beteiligten sich auch drei Zluanencht der nledersüchfischen Lufthansa und bei Osnabrücker Fliegers Ports. Kurz hinter Osterkappeln- Wobmte wurde der Wagen gesichtet, als bift« die Richtung nach Minden einschlug Man tomdt bisher bie Täter nicht fassen Schwere kl zetnien E xpioß»K. In Heringen an ber Werra waren hn stestri- ichni-edehau» ber Gewerkschatt Winter»Hatz Arbeiter mit dem Ahjüllen eine» großen fratbtb:beschäftigt. al» dieser au» unbrfanntrr Uriach« eipl 0* ,r wurde v Nebenmann gleichsatz» auf btr Stelle ge • tötet tim fiurtjmmrn eine» dritten ÜrtwUer» rtvwtirit 15 tn der Tlähe beschädigte 0** werter wurden teil» schwer teil» leichter ncrieM. Da» Gebäude wurde »eilig zertru-mnen tkr Luftdruck war so start, daß im ganzen Orte kN kein« Feeste richt de mehr heil gebt leben ist. Berthe een» TUunle In brr Pariser Großen Dm. Parts. 27 Mai (WLB Fundpruch) Sea H-Hevu'.kt ber verschieben«» Bartbv-'enswer, st» Par-.s bildete bw gestrige Aufführung brr g. Symphonie in btt Großen Oper unler Qritung des Kapellrnf.'errs Oskar Fried ans Berti» Er erzielte vr>rn zweiten Satz ab eine sich steigernd« Anerkennung, bi« ylr. Schtust In etw tmr.uitnla :a dauernden Ovanon ihrem Ausbrnck fand Sie Große Oper Dar bis auf b«n letzten Platz besetzt 9tr Buffuhrung ***** u. a. Untere chisminister Herria« unb Krtegs- einift« Patnl « vs bei Sur der Provinzialhauptfiadt. Gießen, btn 27 Mai Ito? Pros. Dr. ^epömq. Dr Hugo H ep di ng. O!»rLib: «d b<* beul- |*tü or*M»atf**« 3" hl «Uli lk gehen; Dor t»o«io»slcheTi über .Attts 1 t u Mythe» wnb leinen Äuit" < 1903# baumibm 5Sm 31i teUnrt-mrr an brn QUaAgrabunam In Pergamon rtnrm Xeianbrr 6u Hb leib* zu gelangen." Der hetNIche Ptorrcrloh» (geboren am 7 September 1878 in Ulrichstein, hrrangetvachlen m droben-Vir.ben bäh als Do^ml innige Berbtn- »ung ml« der lla'Hlchen ^6 loloaie liest über bU yerler bei Aeschvlos unb über DenfmAler des alten Lateins, unb In deutschen Landen ist er besannt, im Ausland beachte« durch leine .AdlHben Mütter Itir Hol!*funbe” die aus .Müttern für hesfifche Bolkskundd' hcrvoraeaan- gtm llnb. Wenn f^pt-lng vtzzant Nische Mild unb steflilche Hausinfchdften aneinander edäulert. Io bezeichnet bas den Uaihrib Ieiner Bildung. 3tzr Tiefgano reicht In bas USemu« hinab. Wir Ir«en uns. BHr bie Fäden b'.efei Tkifdns ju- lammenlaulen Der Traum des Änaben, einmal Millionär zu werden, erfüll« sich im Wachstum btr m!"i r.ejdb dJtiiben Abte lang unlerer Btb- Itotstes Hcpdings 2el glos.tüt ist Sorgfalt unb Ehdurcht et Ist dne humane üatur, Im Felde und im Amte bewährt. wdihertzlg unb warmherzig und allo hilfsbrre t ohne Grenzen. Die (Biebener ärämermärhte vor 50 Jahren. Sie stehen -war heule noch tm Äaknber. die (Siebener Ärämermflrlte. aber sie sind, tote vieles andere, der Aeu-eit -um Opfer gefallen Aur die Ültesten Einwohner in Stabt und Qanb leben Ile noch im Geiste als Sammelpunkte grfchältNchcn Treibens und geleUigen Dcrgnü- arn» Beides wickelte sich in der Äeustad«. der Morktstraste. auf Oswalds Garten unb (enteilt der Lahn ab 3n bie Drehorgdrnulik der Äa- russels. die Trommel^ und ^romvetentön« der >.i .r urteilte unb Schaubuden milchte Nch das Grun-cn und Qutdfen der Borstentiere jeglichen denn der Schveinemarl« war mt: dem Arämetmarfl verbunden während Schien Äftbc. Binder unb Äälb«r am Tage vorher ihre Xüuler fanden Sie Aeustabt war das Gdchüfts- oteriel. der SeHcrtweg kam erst in zweiter Linie An lolchen Markttagen staute sich die Menge der Käufer unb Schaulustigen schon in der Markt» st raste, das Gewoge nahm zu. je näher man dem Oswaldsgarten kam. Hier ballen neben den Schaustellern aller Art die Grünberger Spengler ihre Giestkannen und sonstigen Blechgeräte. bie Schuhmacher, ebenfalls aus •rünberg, ihr derbes Schuh-eug (Lackschuhe und .Schimmle»" warm noch nicht landesüvlich). die Schotlener Tuchweber ihre Kleiderstoffe. die Schliveriänder ihre lelbft- aelponnenen, gebleichten und gewebten Ceinei- waren ausgestellt, und die .billigen 3atobe" priese>i weilhin vernehmbar unter meist schlechten Witzen ihre Sachen und Sächelchen an Aur bas leidlich« Wohl sorgten . H r unb Metzger unb hervorragend die Wirlfchaf en. von denen .3ns Bramme", das .PromenadeHaus", N r Vabnliein", dir be uchlcsten war. " d nn dor« wurde auch getanzt, Schleis- und Hoplawalzer, Schottisch langsam und züchtig Diele der heutigen Orphmüi.er und Urgrohmüttet der umliegenden vbrser haben damal» als junge Mädchen in bleien Lokalen ihre stchweren Schuhe ab- geweht 3m .öinboni' am Lindenplay ging e» etwas .furnehmer her denn hier sammelten fich die auf festlich geschmückten Leiterwagen au» den Kreisen Marburg und Biedenkop' und von der Rabenau gekommenen .Marercder und.Borfche" und auch bte Alten zu frohem Treiben. Sie liehe» es sich etwas kost«», beim fle hatten es ja. Der . ®rnm Rngeab web scherzend aus den Stab:toren hinaus, bte Krämer 'chlugen ihre Stiebe ab. aur hier und da krächzte u»b aut eil chic noch «ne Drehorgel, einige Strahmmulifa» en gaben noch ihn Wet'en au» besten tmb einige HadenmÜdchen klopften die Wird chatten ab. >e Gdchä'.slevte aber namentlich die Aeustäd« -r schmunzelten »m Anblick ihrer gdälllrn Tagesta«'en Sie alten 3-idaber der Läden 3Ldchen und Dirttchasten wb’.m lange noch zu den wohlhabenden Bürgern brr ?tadt fte sind nicht mehr nur ihre vereinzelt rbenbro TlöSfa—mew er Ge'Lästig le ihrer •Lern und Grosteitern. der Olten Aeustädter Bürger unb der vorgestrig« .Himmdlahrtsmard war weiter nichts, als eie« 0rir.TWTur.fl an die Gtestener Krämermärkte vor V 3ahre» LiorUoti;en. Taaeskal«»der für Freitag. i.nL««pieWaus B ahn hokst tast« „Sie Straste des Grauens^ _ A start a-vlchdpide .Die Ttäuber in der Königsschlucht" ukttcrvarauMagc. Dechiclnd wolkig, kühl strichweise Aieber» schlü«. Gestrige Tagestemperolu: Heist, gen» nenstrchien Darum äriarmt «uL der Tiere! Seim bte ff ebn sogleich noch der Tränkung weiter gebt, schadet falte« Vaster nicht Kur rite al! bar4 ■ ee stein (Betreibe unb Atu an den 8 abnf Irpe rn lagern! Tv« Äret «amt Siesten •rrotfmtli*! im neuen Amt» verkünd« gung^iatt o! Lende beter :en«w,ne (fmcbnunfl: Um die Getobt emer (Fruünbung durch i* jnfencuMPuri der Lokomotiven oder durch (tdbrtä'figlrti der Krsten» den pi verhüten ift b.e Ltogerunp von Aeu unb ® nimm et unb Ue flj'ileCung von Getreide m der Xäbe von Bahnkärpern möglich': „nzu'chränken und nicht langer ousAudehnen. ole bte» Zum Trocknen unbedingt reiorDerü «hist ** Gas nächste JKatenblafen vom Turm der 3e»hanneskirche aus findet ntrrgen. Samstag bereit« um 5Ufr nachmittags statt da bte Mu'ik für eine spätere Stunde vergeben ist Ein Seriell bringt zum Bonrage die Melodien 1. Aun pret’ei alle Gottes Barmherzigkeit. 2. 5>ebet eure Augen au« 3 Aun ruhen alle Wälder. 4. Aus dem Dörfchen drüben, ppm Turme herab Tas Maienbiate-i hnttei am Dienstag dem 31 Hat. abends 7 11 br nach dem Läuten feinen Aus klang Hierbei wird das Seiten von rage» 1 Wie arost ist des ?.!.;• \tbtijr-. • ute. 2. Ger Herr ist mein Hirte, ä L.be den Herrn v meine Seele 4 Deuttchland Deutschland über alles ee Keine Tollwut Die Untersuchung des vor einigen Tagen wegen des Baffes zweier Personen von Lollar in die h'efiae veterinär- medt'in'fche Klimf überführten Hundes der aleichzeif.g au« der H.nrerhand aelaymi war. wodurch Tollwut verdacht entstand, pal letzt einwandfrei ergeben dast von Tollwut bet dem T ere keine Aede fein kann. Wie leftgrflelll wurde, hat der Hund durch eine mechanische CneHAung am Aückrnmark und in der Tlimngeg. *b Der- letzungen erlitten die austervrdentl.ch schmerzhaft sind, wodurch das Her so empfindlich wurde dast es auch den dienen Herrn bist Jedenfalls besteht zu irgendeiner Beunruhigung kdn?rlei -de •• Echweinemarki. Der Tiestenrr Cchweine- markt am vorigen Mittwoch war Mil 172 literfein beschickt Iroydem der Handel schleppend ging, tagen d>r Preise an Es kosteten derlei, 6 bie n Wochen all. 2> bie 25 Mark, über acht Wochen all 25 bie 32 Mark. Einleger w noch Stärke 35 bie 55 Mark. WSN ZugunsaIl del Lollar, flm M>N» wochvormittag 4.30 Ubr mustie der Schnellzug Ü Ito (Altona—nranksun—Basel D. Red ) kurz vor dem Bahntzol Lollar tum Halten gebracht werden weil eine Ruppclunflrfiange der Lokomotive abgebrochen war. Der diesem Schnellzug nachfolgende D 4fl (Ber- Un—staffel—ffronkfurl. D Red > mustte deshalb auf dem falschen Gleis fahren, i) Ito erbtest durch den Vorfall 80 Minuicn Verspätung •• tU e Vadezei ten in der Schwimmhalle b e e volkebodee musticn von der Leitung geündett werden Die neuen Zeiten sind aus der heutigen Vekannlmachung rrfldjtlid). •• Hin katholischer Frauentag wird am kommenden Soizntag in Giesten stails.nden. Auf Einladung des Zweigvere-ns Giesten des Katholischen Deutschen .iraitenbundes werden am Sonntagabend in der Oleuen Aula der Univerfi- täl Pros Dr Steinbüchel. Giesten. und Frau Ministerialrat Helene Weber ösfentlich.- Tor- träge halten. Döheres in der Anzeige in unserer Mittwoch-Ausgabe. RDV. Frisches Trinkwasser aus btn Bahnhösen! Rach einer Verfügung der Deut- schen Reichobahngeselllchaft ift roabrmb der warmen Jahreszeit au^ den Bahnsteigen für frische» Trink» «vosl.r und eaubcrbaltung der Trinkgellgrnheiltn zu sorgen. Auch die Bahnhof»wtrle sind verpflichtet, auf Verlangen frische» Trinkwasser abyigeben. WSA 2ückaang der Maul- unb Klauenseuche In Hessen Dach einer soeben erfclgten amtli-1 en Teröffenlüdtung ist die Maul- und Klauenseuhe. bi: Im Winter und Frühjahr tn saft allen deutschen Kreisen stark verbreitet war, jetzt fast ganz erloschen. Die PrcoinLen Starkenbu.-g und Overhes'en sind mit Ausnahme eines fialiti im Kreise Lauterbach ganz seuchenfrei, während in der Provinz Ahein- veffen noch drei Gemeinden mit acht Gehöften peis.ucht lind •• Me Jagd au« Rehtzöcke tm treffe Segler beginnt in b dem Äahre am 1 3unl und "•*, ote terl'ü-t irnf angenemmen wird, schon «n Äüii cl-n';herbcnblungen unterliegen einer Geldstrafe bl# ju 150 Mark bzw rntfprwbenber Aeft WSR Steuerfreie 3utzf isumsaaben. 3n rieten Bet c-e» i«; es ..blich BngefteJirn und Hrbfiitrn v ihrem 2? -beigen bubitoum tzer Be- tnebszugedangkett ein Geldgeschenk zu überweisen. Bisher war bu i'ragi, ob kiese Hubiiäumsgaben der L«nlommen«ieaer und dem Sleueradzug untediegen. vielfach sinkt!», und bie Stellungnah n, her Finanz- > nuer war nicht ganz emheickich. Letzt Hal der Reichs- '.'.anzm n.-ler tn: ‘-leben dast ^.:t-:lAam#gcben bte Hrbfitprbrr ihren Vnaestellter unb trbettem i>-.ch 2 .toendung dner »Ehrigen TimfUrit gemäkren. emkommenfleuer- unb abi.-prfwi bleiben wenn sie den Betrag von XW1 Reich.mark nicht uberfleigen. Bei kürzerer Dtenst-eU bleiben rntsgrechenb ge- nnaere bei längerer lHenft|df entsprechend di dem Betrage steuerfrei, also z B dti zehn,ähnger D>erst» leit 1» Mk bet dre,stig»äbdgrr Diensttzeit tztz" Mk. «.Berel» de - Freundtnneniunger Mädchen Am M tnvvch hi.'l« die hirfige Ort*- gruPFf des Berelns der „Freundinnen junger Mä>. en* Un Gern indes aal der Iohonneskirche ihre Hauptverfammluna unter Ld ung der Bvr- litze den Frou iDderttrchenral Wagner ab. F.au Aahn hielt den Bortrag über die ,.Bahn- do's»M slion^ einem Haupttütigkeitsgeb^i des Bereits Hier, wie te der Sammlung und Be« treuung junger Müd.^ en will der Becein d-e'en eine Stütze «ein unb Ile vor den ihnen brnbenben Gefahren Ichützen Die Bilder, die die Aedne.in zeichnete, brtoiden wie 'e cis reich aber auch wie notwendig die Arbeit des Betet»« tst Hof. fentllch denken immer noch mehr Frauen daran, dem Verein bet zutreten, um ihren gefährdeten Schwestern HUfe leisten zu tonnen Sdl-estlich wurde nock' auf die vom 8 bis 11 Juni in Tarm- fradt ftattflrbrnbe 3ubilaumstagung aufmcrlfam gemacht, die neben reichlicher Boriragsardeit auch eine Üelnfabrt vvrfieht Mu* »cm AmksverküudigunAsblatt. • Gas Amtsverkündigungsblatt 2 r. 39 vom 24 Blai enthalt Uagetuitj von Getreide. Heu usv In der Bähe von Bahnhöfen und Sifenvahngleifen. — Amicigcl'fllchi hrr Molare — Gesuch des Wilhelm Waltet XIV zu Taubringen um Erlaubnis zur Erbauung eines neuen Schlachthauses — Dte ballertoLgtkbe Fldschunteduchung — Feldberdnigung Queck- bom — Diensknachrichten Berliner Börse. ter heutige Zrühverkehr. Berlin, 27. Dlat. (WTB FunNpru-'H, Der heutige Früh verkehr weift bei gröst l er Zurückhaltung eher wieher eine nachgebende Tendenz auf. Die zwei tägige Unterbrechung des Börsenverkehrs hemmt die Geschäflsentwicklung. Kurse sinh noch nicht zu hören. Am Devisenmarkt hdtt man Paris mit 124.02, Mailand mit 89. Brüssel 84KV. gegen London. Pfund gegen Stabet 4.8580 Sprechstunden der Redaktion. 12 bis 1 Uhr mittag», 5 bl» 7 Uhr nachmlttagtz Sainteog nachmittag geidifoffen Jfir unverlangt eingrfandie M a o ■) f t Iptf ohne brigflügte# Rückporto wird feine Gewähr übernommen tin jelgenoullrägr stütz lediglich an dte Gtjchäf 1,stell« io richten t\ufel\e unö frifcfv /njkh.äa» ist du» ikuvxmg für Dein ftinfc Denn Du nidM lochst stillen lvnnst Itze fÜe^H >ne TTtchid benähgf» TTicnge Kufeke < l)f(! str'iti fUr tm ftnä bi» zum b.TRoncf HUF vl MOzugev.n | Vermute | I «MIM 4^= Glucke mäh hm mit >8 gelben naL »ss iteisstz» Ute». Wl-rS'inifi "tt Kücken »u vei k BtetfWrflf Foentb'-n1 Ine Beerdigung findet bxmtteg, den 28 Mai, nachmittag» 3 Uhr atan. ' ur die vielen öewa»< herzlicher Teilnahme beim Heimgange untere« lieben Vaters sagen wir unseren herzlichsten Denk. Im Namen der trauernden Hinterbliebenem. In tiefer Trauer: Familie Simon nebst allen Angehörigen. Wieseck, den 26. Mai 1927. Luise Reiber Marie Reiber. Oienen. Mai 1977 (ieitern morgen 10 schweren Kranksein unsere heiBgchebte, unvergeßliche Tochter, unsere hebe Schwester und Nichte Uhr vciacbied nach kurzem Anna Im blühenden Alter von 8 I-ihren. im Aller von 74 Jahren. Die trauernden Hinterdiebenen. Allendort a. d. Lda, Laasphe, den 25. Mai 1927 Die Beerdigung findet Sonntag, nachm um Mt3 Uhr. statt. Heule entschlief nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater. Schwager und Onkel 'tfetninitiiinrOiim . Litze preis 3.75-5.75 pifof .... 6.00 — 8.50 Florina 12.00—16.50 SÄ. Lieble« macht der Hausfrau (7rcude Wernseife Der'ö nicht glaubt, der wird's erfahren, ^ommt nur in die Hut-Sentrale,Afienpegl2 (^roße Auswahl in Oamenhüten Gras-Bersteigerung. Die diesjährige Gras Nutzung von den Schndfrn und Mähplatirn der Waldungen der Stadt Giesten foU arn Donnerstag, dem 2 3 u a i 192 7. nachmittags 2 . Ubr. im Hofe des Stadthautos GaNenstrahe in 20 Loten öffentlich versteigen werden. Diesten, den ».Mai 1827. 50MB Der Oberbürgermeister 3.2 : Dr Bosenberg Der Doranschlag der Gemeinde Grohen-Buseck für 1927 2j. liegt vom Samstag dem 28. Mai bis einschl Freitag, dem 3. Juni auf unserem Bureau »ur Einsichtnahme offen. 3nnerhald dieser O serckagezeit können bei uns 6bm>cxbvngm schriftlich ober mündlich vorgebracht wer en. Zu den Umlagen werden auch hie Ausmärker herargezogen. 5C64D Grosten-Bufeck, den 25. Mai 1927. Heft Bürgermetfteret Grotzen-Buieck. Gans. Der vom Gemeinderat beratene Dor- anschlag der Gemeinde 2 l l « n d o r s a. d. L a h n für 1927 2j liegt vom Samslag. 25 M a i 1927 an fine Woche lang auf der Bürgermeisterei zur Sinlicht der Interessenten offen. Während dider Zett können Einwendungen vorgebrach: werden. Es ift die Erhebung einer Umlage ddchlol'en worden. zu der auch bte Ausmärker bet- zutragen haben. 50MD Allendorf a. d Lahn. 25. Mai Ito? Bürgermeisterei Allendod a. d. Lahn Dolk Bekanntnilichnng. Dir Badezeiten in der Schwimmhalle muüen infolge Einführung de» oblteoto- ttschen cd)unmmur.ierr:dpt» in btn Höhr rtn Schulen wie folgt gtanbrrt werden: Mont - mittag» von 12 bi« 1 Uhr ge» sckstofien: Monta nachmittag» von 2i bi« 4 Uhr nur für Damen unb Mittwoch nachmittag» von 24 bis 4 Uhr gefchlosten 5041b Giesten. den 25. Mai 1927. Stebttich« Bo'ffbab Giesten Stsütlde rui»#rbli «,,» Eflfar Bormann E eiawiree. Wen- Mlft, lilllL DRUCKSACHEN aller Art liefen die BrGhi eche Druckere Jittiel Mfctwet#w*u«nr«tm Hw UedMMee AwümMal Frei*: M Ul «d 1,—. Iren,* -* Oitaww LeOwrv Ao* ierxnuf- Jr.onde/Wfete, WV«*M IMrtndsntir! Wundervolle Stoffe l"‘%> s" s- J. Sfeffet Jftarfciplatz 6 Ifyoher SerbireR bur<6 Sertan* eine» rrtlla'norn fneben auf ten iRarfi tarn menten Lchiager: au»Xe UalctM.\'e:aQ mit 1‘iaftt Ter ftr» :tfel überlebt »ich nie j.rrirö immer nxeter aorgekouf. Allein Sernteb wird te> »irtSweife vergeben. Anfragen en den C. Kin», ■■lex, i Sömmema'tr iL reim. cm — !■ Junger Friseorgsliille nicht über 31 3adre. Rot.er ferrenbebte- nrr. für lofon ge- 'acht tfobn 12—!3-4 pro Sole. Äoh unt Sobnuna im Hau e H Rirl Rraft. i>rtleur. »,l) AfSield «Coerb-L I veei (au'm. iiareau •ult per fo ori Lehrling eciL auch fetjtmäOfljeu Ml befl 21uibtlo . erbt. «na. il 0 EomStae.rN.Mai. «brnb# *>’ Hbi ViMlnffiuiiiiMI 'M «rreinelofal. »er TersiaaA Des«Kfnell ixt* ixd sehmerr*» b-—Hühneraugen X/3a 4k*w»0r^rw. «wa laUrei-ferkaalsstelles: G<-nnanla-Droa. Friikforter -t ■. Kaiser Drogerie. Lindenolats L: Ha s Noll l udwlxsplata- Droaerta und Neuei»dt-Drxxrerie. V|e:oria»l»ruderte. Marku •tratie 5; Gcorr Wallenfeh. Markt ?1. Dro s le** ft; r Währung mioige der v»n den HOiwrltn Teuifchtonb gegen übei »er« leifllra ® awlioolinf «u'^rrrrrnbr^dj. verkünd« le der tzornalige ®mdfrrpro|iL,r: Sointor«. der Urheber de» Siibr,inhrud>o. in fast jeder ferner thren fwa»ztellen verpfttchtungen entziehen a>oll, Oii adniicher »eil, nimmt rin großer leU der S*< »"er frril« zu dem Berliner Börsenkrach Stellung. 2<» Zusammenbruch tfi sicherlich rin ichr de bäuerliche» Zeichen Er d>ara?iff .htrf dte U , b e r- I n, d U u n fl de« deutschen wtrt'chofttichen Wieder, oufsf« e» t.r.Ä beweist trotz aller Warnung,n - em. r-e^ndn,,lk,s, zkeii de« Publikum» für den innigen 4u#3ng zwsi-lxn ^«aprtai unb Senk,' Um derartiger . ammendruch mürbe turl leicht vermieden morden fern, wenn bat Sublifum. a«1löi! blmbtings einer nnlden Haussespekulation W folgen, sich mit dem Studium der Bilanzen ein । rv i mehr befaßt hätte tf e wäre dann von selbst zu der Uinlt-Ijf gekommen daß die Wer!<:,lg< rnngen der Bvrsenpootere in einem Mißoer- haltnia zu den riioidenden stehen, die bir Gesellschosien aueschutten Per Zusammenbruch zeigt aber noch mehr i-r beweist das, der Sesundungr Prozeß der deutichen Wirtschuft keineemeg« hrt. Io rasch ooll.zieht orte er bi, Sachverständigen de» DonkdpIdnM annohmen. und daß vor allem mit Bürksch I d g, n zu rechnen ist Unter den Äit* lausetn der der u'^ mäßigen -prk.Iatian mag so mancher gewelrn sein, der wie ein verzweifelter Spieler sein 6ab und (Mut elnsetzte. um endlich zu einen, ®' blftanb zu gelangen, brr durch di, In- flotton aber flrb,iielofiflf,it verloren wurde Damit lallen kelnretvege diese „<9lürf»|äflfr* verteidigt wer- den. man muh jedoch auch diese pinchologtschen Mo- mente berücksichtigen, um den wirtschaftlichen vor- gong de« Borfenzusammenbruche s verstehen zu tarnen. Die französische Press«, die den Por- gongen in Berlin lebhafte« Intereste entgegen bring», macht sich ihre Ausgaoe lehr leicht. Die Kommentare sind fast sämtlich auf den gleichen Ion gestimmt. (£» Handei. sich um rin kunst11che « Baissema - nover. das den Zweck verfolge, auf Grund pessimistischer Umdruck, der Au»lanbe» über dt, deutsche Wlrtlchastrlage, »ine Beoifion de« Dawe» planes dulchzusegen. Wenn einige Blätter, wie „Echo he Pari« und „Liberia" diese Autfussung vertreten. Io kann da, bet der nationalistiick»,,i Einslel- Inn i dieser Zeitungen niemanden ubcrraldxn Be- denklicher wirkt jedoch ein ähnliche« Urteil de« ,Petlt Parisien". mell diese« Blatt al« da» Sprachrohr de« französischen Außenminister» Sri- and gilt ’Jlad) Ansicht des Blatte» sucht Deutschland eine Nevlston de» Dawe»plan«» zu provozieren. Por allem wolle man bie ab 1. September l>28 zu leistend, Standardzahlung in Höhe von 2,5 fflillnrben (Bolbmarf vermeiden, um kein, Präjudiz zu Malten und so die Aussichten auf eine Revision ,u vernichten. In diesem Zulamnienhang, seien di, h 'larunflrn de» sAeichrslnanzminisler« Dr. Köhler '.nd der Bärsenzusantnienbruch zu verstehen. Die brutsch, Propaganda suche snsternatisch, oessimistischc Äussassungen des Auslandes über Deutschlands Winschaftsloae beroor.zurusen. Indessen sei. wie die sranzosifch, 3‘ilung weiterhin versichert, Parker 6 11 b , r t keineswegs dieser Ansicht onb von Zissern den deutschen zuständigen Behörden nachgewiesen, dafz Deutschland, ohne Schmie- rigkeiten unb ohne Erhöhung der Steuern, in der Lag, sei. ab September 1928 die Zahlung von W Milliarden (stoldmark zu leisten. C» ist durch- au« unwahrscheinlich, daß ein Mann, wie Parker Gilbert, der die Veränderungen de« Wirtschaft»- lebtn« kennen mußte, solche Prophezeiungen aus Grund gegenwärtigen kvirlschastsmaic nalfö macht.» Die deutsche Wirtschaftslage ist, nach Ansicht des ..Petit Ilarisien", weit davon entfernt, ungünstig .zu Irin. Die Z.chl brr Arbeitslosen nehme ständig ab. und zahlreich, Industrien arbeiteten schon mit voller Leistungsfähigkeit. Daß die «ussuhr der deutschen Erzeugnisse zu wünschen übrig lass,, sei hauptsächlich auf die Politik der deutschen Industrie zuruckziifuhren. die e« oorzieht. anstatt den Örport zu verstärken, nach einer Revision de» Dawrsplane» zu uimmrrn Bezeichnend sei hierfür, daß sich die . len bfn Viiru» eines Zollkrieges Jr > ui ganz gering, r »ruchteil der deutschen volkswirtschaltler trete d.Lur ein. daß die Zahlungen gemäß dem Dawesplan gdriftrl «erden die -btrttieflniN Meßend! unb bi« o'fizieven Kreise | « 1 d st himmri und >'clir in Bewegung, um b < ~leflrn* t,r Mit den Bereinigten Staaten und öngi mb ab p'jchtosienen Schuldenabkonmen . abzufchüt- lein", irvtzdem d,e bann enthaltenen Zahlui ter- p'lichtungen dedeatend -erirwer sind al» Eir D«..t*ch- land» und außerdem, noch übereinst .nmend. .Insicht der Sichreri:o-b gen durch t < dei.iichen .»«hl mehr al« gedeckt werden Abgesehen davcn n ub *ran ,ofhd?rr*rit» xnmrr wieder vergeßen daß der Daweeplan selbst durchou» nicht so flarr unb un- riofliich rti. mir inan e» darzuliellen beliebt Dawes selbst lpnd)i in seinem Schreiben an den Dorsinenden der Keparanovekommilsion von . eioftistben Ambe- tungsnröatichkerten". Der Borichlaa eine« jag.nannten ^Wohlltandrinde^" (Anlage vir. 2 zum Bench! de» Ersten Sachverftandig«n!om,i grasiger Dölchung rin halbes Dutzend Gänse, dte in «in Häuflein zusammen gedrängt, mit gerokten Hälfen ir entge^entchnattern Dcm Frieden der jungen Seele, so scheint es. tat rauhe Wirklichkeit noch nicht geßön In Miene und Haltung, in jeder Bewegung der Kleinen braut sich vollendete Anmut aus. Ich pmm« mit chr ins Gespräch Sie ift btc Tochter Vf Bahnwärters. Ihr Baler, «rzählt sie. hat chrend der Kneasseit sein ^-rben eingebüßt. Glicht draußen in: Feld Als er in einer stürm,- chen Winternacht pslichtgemäß seine Strecke ab» Hritt. ward er von der LokoTnotive eines Laza- eitzuges erlaßt, der ohne Lignallaterne fuhr St vor losort tot Seitdem waren lechs Jahre ver- langen Die Mutter trug an ihrer Trauer furcht- vr schwer Das ein frohes Herz war. wußte sie icht mehr. Aachts schreckte sie im Schlaf atri :4zte und stöhnte, es mochte einen Stein er- 'armen. Zitternd vor Angst hörte es die Tochter nebenan An Leuten die der Mutter Mut #ifbrad'cn fehlte es nicht. ,3etit. wo ich ihn verloren habe." ging ihre Rede, .fühl ich erst, was er mir gewesen ist?" .Wer versieht den Dienst deines Balers?" fragte ich die Kleine .Zuerst", versetzte sie. .war ein Anwärter da Der ist an der Arippe gestorben Bun Haden sie einen andern geschickt. Sr ist tüchtig fpndbt her Herr Bahnmeister. ,st ein Mann in den vier Sckcn. Die Mutter und ich. wir bleiben nicht mehr lange hier. Wenn sie in der Stab: eine Wohnung für uns ausgemacht haben, ziehen wir fort. Hebert Jahr schloß sie. kam sie aus der Schule. Dann wollte sie Kleidermachen lernen. Ihr Onkel, der Osenputzer. sag:c Kannst du was als Schneiderin, hast du dein Brc-t. Mag di« Armut immer dünner, Suppen kochen die Frauenzimmer tragen lieber neue Kleider als alte Lumpen. Unb lassen s sich was kosten. Ihre Aech- nung ist richtig ein schönes Kleid ist em guter -mpfehlungsbnes! So plau'chte die Klein« imb zeigte lächelnd ihre blanken Zähne An der Tagesnrige von meiner Wanderung heimkehoend ging ich wieder an den, Bahn- wärt er hau» vorüb«. Sm kühler Wind hatte sich aufgemacht Die hohen Halme der Kornfelder fchwankim: hm und her. Aas dem luftigen Gcwoge leuchtete «euerroter Klatschmohn hervor Dic sernen Kuppen hatten sich in Welken gehüll: Bor der Tür des Bahnwärterdaufes bei lebendigem Spiel von Licht und Schatten saß eine junge Frau, der man dreißig auch e r paar Jahre mehr geben konnte Ihr fchmale» bleiches mgunc fn: folglich muß bat Be ftveben frin. auch v >ketzrt bonhin u rrponurm. -■ -Irichtam b:r tz_rch bt, lau*t enviant^ n< Äau»- kraft roieber für bie r gme SatfesNrt'duh ., t ^nutzen r* 8Irtuen» ,si c5ki inri geringer al» b< B »fuhr WiefK-1 ließ, Indien bei new stark aktiv, mt 2k, rnerfirn t'anbrr mit r-och unrnteurfriter Wrrtichz't. Der chi-ß muß zu rnrm Teil .T!,n. defonder» ubr. d,, rhr niedrig, Stand d,r Bildunp rerbtnbrrn d„r deute noch und wahrichrinliib auf Jahr, hinaus, „o, mod,rn, Cntwicklunfl. ommerbm bemüht sich itbon nord, sein, Traktoren tn Indien emzusuhren. Sicher lich wird Indien einmal einen pcmaltigen Bedarf an landimrL--östlichen Aa'ch,nen haben - tn’br schrinlich zum '.stutzen Englands Dw Malchinrneinfuhr Indien» ganz allgen,em kommt von England, rislletcht ein .Zehntel ron anderen Ländern Für bir Bahnen ist da» urrsiandkickz. Die ctrerfenlänar der vadncn Briti'ch Indien» cni- spricht der Deuti-Irlands Die BahngeirUIchaften sind, wenn nicht rein staatlich jo doch bnti'di. D-e Iqpen und Normen sind natürlich auch britisch. Di, Sut- schre,düngen und Bestellungen gehen über London. Mit dem Hu «bau her Indischen Selbstverwaltung wird bi, Aussicht ander,r Lander cn werben äußerste Bochch: >m t«a»Ui4ten Äerckehr mit Sabw.' D,i Prozentsatz deuvchte Waren. d»e unbezabU nach Indien gegangen sint. und nie beZahlt werben ift i-ch« flroh '.loch g:öße.' ist btt Menge der Waren, bu im guten ÜU den von Deutschland orrianb; werden und dann -ui de.-. Besteller nut einem nicht voraustzefehenen Pre,»erlaß aegeben werden müßen Die -nd 'chen La rate b : en ui btdftn Zw^k lehr ra’ ntrrte - r,ltrmr autgetnlbr! c.f batten Xi» lut tuchi-akril — in Wuklichkeu Iß diese» (Sebarrn eine der Ursachen der wirt ck», itichen Sanbel»|dnunmi wr!a|kn und sich v-m,,* lästiger Vertreter (am besten Deutscher) bedienen Mit dem Oberhessischen Geschichtsoerein nach Alsfeld. Der Dies jährige Sommerauiflug führte die Mitglieder des Oberhestischen Gefchichtsverer>is nach AlsselD. LriDer war Die Trilnchmerzahl geringer, als man hätte erwarten Dürfen Zum Smpfang hatte sich eine Anzahl Mit- t'.heDer des rührigen Ilsfelder Gefchichtst er>ins am Bahnhof einge'unden und begleitete Den Cber- heststchen Geschichtsverein aus dem Gang durch die Stadt. Die Führung auf Dieser Wanderung hatte Der Kunsthistoriker unserer Universität Pros. Bauch, übernommen. Der aus» hefte über die (beschichte Der Stadt und ihre Denlmaler unter- rhblet ist Er begann seine Aussührungen auf hem MarktplaN mit allgemeinen Bemerkungen über Die Gründe die Die hohe Blüte der .Bur- ger"--Stadt AlsselD beNnaten Dazu gehören u. a. hu politischen Berhältniste im Mlttelalter und bie gco^rapbifdK Lage der Stadl an der politi'ch und wirtschastlich bedeutsamen großen Straße von Thüringen nach Hesten. In seiner Gefarnt» heil gehön Alsseld wenn auch von der Besesti- fluna fo gut wie nichts erhalten ist zu den he« J4xn Städten, die sich durchaus mit den viel westen können. Don gan.z befonbrrer Bedeutung für Die AlsfriDer Geschichte ift da» ausgezeichnete Archiv, das von vielen ncrl»reuen Urkunden wrnigstenS Abfchriften enthält und Erhaltung Iich der Dirri rin großes Verdienst erworben hat. Durch da» Archiv sind eine Seltenheit säst alle Damen der Künstler bekannt, die sich tn Alsseld mit ihren Bauten selber Ttenkmäler gesetzt haben. Da» Gebäude, das auf Dem Marktplatz zuerst den Blick frflelt. Ist das Aa thau» Mefco bemerkenswerteste Denkmal des Geistes alter Bürger-Kultur und -Macht Es ist 1S12 errichtet unD gilt als eins der herrlichsten Baukenk- ntfller in deutschen Landen Auf Dem spätgotischen strinernen Unterbau — Der Markt- baiie - erhebt sich ein zweigeschossiger Fachwerk- Einzrihriten Des Im ganzen einsachen Baues, der wie alle Bau- und Kunstdenkmäler des Mittelalters in prächtigen lebhaften Farbei, prangt«, kinn hier natürlich nicht ringegangen werden Beben dem Aathatrs steht Der wuchtige S'-in- bau des IDeinbaufr» ans dem Jahre 1 }38 Schot, seit 1414 besaß Alsseld das Priv legium. Wein zu schenk-n Gelegentlich eines Umbaue in der Mitt, th vorigen Jahrhunderts hat man lctder di, spätgotischen Fenster mit ihren reichen Verzierungen durch plumpe romanUitrenbe ersetzt Dem Weinbaus schräg gegenüber erhebt sich rin Prächtiger Renailsance-Bau. daS Hochzells- boui (1565 bis 1571). in dem Me bürgerlichen Festlichkeiten abaehalten wurden. Im zwecken und dritten Stockwerk ist heute das Museum des Alsselder Defchichtsverrin» samt dem Archiv ausbewahrt Don den anderen etwa 140. brionherc Beachtung verdienenden Dürgerhäusern. die in ben verschiedenen Straßen Alsselds zu sinden sind, seien nur das Deurathschc und das M.n- nigerodefche Haus in der Bckt.-rgalfe erwähnt. Hinter dem Dathaus absichtlich ohne .Zusammenhang mit dem Marktplatz liegt der Kirchplatz mit der Walpurgisklrchc Als Denkmal der Dereinigung kirchlichen Sinnes unD bürgerlich-stolzen Geiste« ragt der gewaltige Turm empor Der einerseits Kirchturm anderseits Stadtturm war und al« solcher der Hauptpunkt Der ganzen stüDtischen Des,stigung«anlage Die Walpurgiskirch« stammt aus verlchiedenen Bauzeit der älteste basilikale Teil der Mitte <,'■ f.ohl.ckxs Altarblat, r au« dem Bilderbuch« Gottes Wie sah der Mönch aus. als er dieses Wunder schuss Wo faß er? Und wann bracht« er diese fromme Schöpfung ans Licht? Sr war wohl noch jung, saß in einer Sri le. an einem Fenster. DaS an au funfein sing voll jubelnDer Lenzsonne Dogelfchattei, am Fenster vorbei. UnD daS Grün Der Bäume ist noch ganz keu'ch Wie lilbertn Strahlen spritzen unD fDringen Dogeltöne in Die Mönchszelle und umwickeln Di, See!, de« Mönches und wollen sie heraus- z-.rixn. in da« Licht, wollen die Swle hoch- schleudern, m da» ewige Angesicht der Sonne. — 2lber der Mönch sitzt und sinnt und mall. Um ihn her vergeht die Zeil. Und alle« was ihn noch an den Fahling bindet was ;r »einem Herzen noch dem Menschmfrühiing zu'chlügt da« alles zaubert er in die Seite rinrt Gebet- buchrt *3r mall seine Sehnsucht nach einem anderen Herzen, Da« er nicht kennt. Da» er nicht kennen will und bas doch für ihn lebt unb auf hn wartet Und al« er diese Sehnsucht malt, tft da« Herz da draußen in der Welt verwaist S- ist nicht mehr für ihn da Sr denkt an ein Grigen» fe«t an einen Tanz unter blühenden Baumen und al« er daran denkt, verzaubert er Fest unD Tanz in eine jubelnde Initiale, in einen imdg umschlungenen Buchstaben. Gemalte Sehn'acht gemalte Freud«, das alles ist diries Blatt - «in Blättchen «rftenluh ntedergriea' am Thron Gottes UnD während Der Mönch Dieses schöne Geschenk Demütig vor Ne Füße Gottes legte ging vielleicht rin Wanderer mti leuchtendem Gesicht unter den Kirlchbäumen dahin, fang ein Lied hob jubelnd beide Hände und berührte mit bieten beiden Hän^n das große Herz des Unendlichen. — Und wußte es mcht Aber er fühlte es bi« in die gvbetmften liefen feiner Serie des 13. Jahrhunderts bet viel höhere Lhor oue dem Jahre 1393 3n ber Dreifaltigkeit-- kirche ber Kirche bei im Hmentriertel gelegenen AugustinerklLsters. hat Alsfeld r.r ch ein zweites Gotteshaus Don bem JöoÄet selbst ist nur noch wenig erhalten. Hinter ber Kloster- anlage flnb noch Hefte ber Staftrbefestigung qu tehen. bereu einziger übriggebliebener lurm der Leonhardsturm ist Die Hachmitragsstunben benutzte ber Verein zu einem Dang nach bem nahgelegenen Dori Altenburg Aus einer Anhöhe im '^»chtoft- garten steht bai Hiebeseliche Schloh Dai An- wesen, bai ehemals ben yefti'chen Landgrafen, bann ben Herrn von Lieberbach unb von Homrvd gehörte, ift seit 1432 im Delitz ber Herrn von 5kMeL Oberhessen. Landkreis «letzen • Hlbodj, 25. Mai. Bei dem Wertu ng» fingen bei Sängerbünde« „C b o 11 i o* am vorigen Sonntag in Nonnenroth errang ber hiesige Gesangverein ,,Sä n g e r k r a nmit Ißl Punkten die höchste Punktzahl. Ihm folgten die Gesangvereine von Hattenrod und Lfndenstruth mit je 158) Punkten • Climbach. 26. Mai .iu unserer Meldung vom Montag über die Folgen eine« gefährlichen Kinderspiel« mit dem Beil teilt un» ber Vater de« verletzten Mädchens. Herr Lehrer Schöne, mit. das, Infolge der Hilfeleistung durch Dr. Kunz (HUenborf a. d. Ldo ) die Folgen ber Fingeroerletzung bei Kinde« auf ein germaes Matz vermindert wurden, so dotz ber Ung(ü«r. elfer anzulegen, bewies Sh item febM> vom der Gern, inche te .umr.t eirb Für ben Kubikmeter c erben 20 P g e.hoben ttx;be-r. Die Eingabe be» Vorstands o ber t ft aelitischenGe- m e i n b e wegen llcbedcfleifl ctr«e» Bauplatz. » an ber fegen. ..Klemen Hohl" wurde genehm,gr. Gebern. 25. Mar. Auf irrunb ber bereits vortlegenden Hnmetbungen farm eil einer sehr starken Beschickung des d*.e»sLhrigrn Marktes trat gerben sowohl, al» auch mit Htnboieb und Schwernen gerechnet werven. U. a. werden 15 Simmentaler unb Bogel»berge: Bullen die bei der Lanbw»rtfchafrska»me7 gtwlbei waren, zur Auknon kommen — Hachdem die Fürstlich Stolberg'che Berwallung dre Schloß- k ü ch e zur Berfüwang gestelll hat. ist. beabfichttgt. ber jpmg demnLchst einen auf bte Dauer oon wer Dachen berechneten K o ch - kurfus nrver brr Leitung ber Haupt am rltchen .inbufhidebtertn Frau L Kuhl bahier ei hau» rechten In erster Ltnie kommt für ben Kurfus ber bntte Jahrgang der Mäbcherckc-rtb.lbun-s- fchule in Frage. Do teboch tnfolg? der drängen den iandwirttchaftlichen Arbetten damit gerechtml werden must, datz iuch der diesem erstmaliaen Kursus nicht alle Schülerinnen beteiligen formen soll auch ’ibulentlaffenen Mädchen bte Beteiligung am Kursus »re aestellt lein T Ober-La is. 25 Mai, D.e H e rft el- lungsarbeiten an der K i r che z u Unter» Lais schreiten rüstig vvrwäns Der Krrchturm prangt bereits in seinem neuen Kleid Bevor der Hahn wieder feinen luftigen Plad etnnmnnk" wird er nach alter Dachdecker-Sirte toi Dorf herumgetragen. Das gelchah jetzt. Huf einer S:an« rr.it bunten Bändern g .sloa" der Hahf von Hau» zu Haus dabei kündete fein Träger .Hier zeig ich euch den Kirchendahn. er zeigt euch Dind und Detter an. Gr zeigt nach Horden. Süden. Ost unb Deft damit ihr auch da» Trinkgeld nicht vergetzt' Gr heitzt auch Meier unb frifjt gern Speck unb Gierf Hicht umsonst .krähte" der Hahn dies Berschen. Die Dachdecker konnten am Schlutz des .Hahnen sluges'' reichlich beschenkt ihre Arbeit wieder auf» nehmen. Gern gab itber seine .Giersteuer" ben Handwerksleutrn. die einen so gefährlichen Beruf haben. Auch hier war vor kurzem ein Arbeiter abgeftürtt aus einer Höhe von acht Meter, hatte aber glücklicherweise keinen Schaden genommen. — Der Kirchenvorftanb befchlotz im G.n- pemehrnen mit bem Gemeinderat auch btr Ausführung einer Heizungsanlage für die Kirche. Die Anlage dieser Heizuna lGfch-Luft- heizungi dürfte einen Kostenaufwand von 14 000 bis 15 000 Mk verursachen — Der Gemeinde- rechn er Otto Fritz, der über 17 Jahre dies Amt bekleidet hat. hat aus Desurchheitsrückfichten fein Am t n i e d e r ge l e g t. Um die freigeworbene Stelle haben sich sechs Bewerber gemeldet. Äreie Alsfeld. fr* Alsfeld, 25. Mai Au» der 6 i obi o e r • orbnelenjigung. In her gestrigen Sitzung wurde ein für die künftige Bebauung der Stadt mubtiger Deschlutz «esatzt. indem der tz 32 be« Drtebauftatut» für die ötabt Alsseid dahin ob- afänbert wurde, datz bei der foa. offenen Bauweise künftig der Zwischenraum uvi'chen zwei Gebäuden, von Wand zu Wand gemesien, nnnbeften« fi Meter betragen mutz, statt 3 Meter seither. Hierdurch soll erreicht werden, datz Neubauten nicht so nahe aiteln- arrbergerürft werden unb mehr Luft unb Licht bekommen. — Für die städtische Wohnung»- b e o u t a t i o n wurde an Stelle be« nach Darmstadt versetzten Mitglied««, Oberlanbmeffer Schade, ber Kaufmann H. Gerhard oemobil. — Bezüglich der ft n b t i | d) r n Faselhattiing würbe auf Empfehlung de» Ibreittamie» beschlossen, von der Durry» führimfl be» Beschlüsse», einen Bullen der Vogelsberger Nasse anzuschaffen, vorerst ab.zufehen, nachdem sich sowohl da« Äreieoetennoramt. wie auch der Lanbwirftchaftskcnnmerausschutz für die Provinz gegen die Anschaftuna au«g«sprachen hatten. — Dem Kreisziegenzuchtoeretn AI «selb wird anlählich seine» 25jährigen Bestehen» am 20. Juli ein Geschenk geftiftei. — Für die Kosten der Herst e 11 u n g eines Film» antatzlich de» Festzuge, an bem Landoolktag am Sonntag. 29. Mal, ber in Alvsttd stattftnbet. wurde etn Betrag von 100 Mark bewilligt. Der Film soll dann welker au »gebaut werden zu einem Werbefilm für Stabt unb Kret» Al »seid. Wie der Vorsitzende mitteilte, wird der zug etwa 24 verschiedene Hummern aufweisen. Man rechnet mit einem grotzen Massenbesuch — Bezüglich der städtischen Diegegebühren wurde auf Antrag btt nadtnchen 2Stegemerfter» beschlossen. :n ab-^nöerung der teicher»z;.-nmlpori tn ,«orm eine» ee"xmmfefte* verbürg" werden. t.< cor. Nm besten Schw mmem btt Gaue» He fen der Deutschen Tvenettchch' unter Leitung bet G:u!chvia-mwa.te» Sauer ron Gtetzen veranstaltet wird Die bei ier c röi’nung^ewr entfld>enben Raft en warben oereh ...... " : - -. r Gebühr, . neue Schwe-nmbad ent prechend den Bonchagen der 8oufomrrilfion genehmig: E» ftob Tagevkanen Wochenkanen und Abonnement« 'ür bte ganje BabQrit vorgesehen Der «irncha wbeteieb m der Badeanstalt wurde ber Frau nugo Klingel Höffer übertragen, ak» Badewärter wurde brr Etobtb.ei»vr H Falkenbainer ngeftek" Unter Wittnlurxr*. gab der B?rf am Schb-fte ber öffenttichen Sitzung bekannt, datz nach einer Kit teihmg be» hestft«hen I -ftipnlnckterium» in Ai » - seid Hm fl rbciler la m me : unb fl n geh r II- tenfarr. mer bei Arhmt gericht» Lauterbach ihren sitz erhalte» soll Dte Austo.-chigkei.' be#er Rümmer soll sich au- die Ürnsgeh*».yrfr Älitefb und siomberg erstrecken Dte ersorderiichen Bureauröume sollen beschafft werden — Autzerhoid der läge»- ortmmg wurde auf Beschwerden an» der Mitte ber Versammlung über die d .rch ben zunehmenden Auto oerkehr gerad.-zu unter ragt* g.'w ordern Staut plage innerhalb ber Stadt be»ct. n;n bie vaukonmnfsion mit ber Av«. rdettung geeigneter Matznohmen zur Bekämpfung be» Mttzstonde» ju beauftragen. L Oder-Ohmen. 25 Mal Hecht gefährlich ist gegenwärtig die Benutzung des Diese n- Pfades nach Huppertenrod durch Ne .Kreuzwiefe" Dieser 'T’ab führt über eine prl- mi11ve Holzdrücke über bte dort Verhältnis- mäßig breite und liefe Ohm Die Brücke besteht aus vier morschen Balken, von denen einer gebrochen und in bie Ohm gefallen ist. Da sich auch das Geländer tn lehr srugwurd'gem Zustande befindet, ist es geradezu levensgefährlich über diese Brücke zu »reden. Der Dietenpsod wirb recht vtei benutzt Gs wäre deshalb endlich an der Zett, dasi untere Gemeind.' dort einen dauerhaften, eisernen Slea errichtete, damit etn für alternd diese Brückenkalamttat befetrtgt wär«. - In weiten Kreiten der Bevölkeruna herrtch- Mlst- h t m m u n g über die P reite für Da» Loshol« und über bte Zuteilung. Die Prnte bewegen sich teilweise bedeutend über den Holzpreifen auf den letzten Berfteigerunaen. und dazu liegt das Losholz teilweise un .Heimerholz", über zwei Dea- stunden von hier entternt. Betonders 'chwer Ist das für die Leute die fein Fuhrwerk besitzen. Da ein Los etwa 15 dis 18 M7 deimzufahrrn kostet, wird dadurch das Holz sehr oerteucrl. und viele Leute haben sich enttebloffen. Ihr Los zurück- .zugeben und auf da» Holz zu verzichten Gs erweckt allgemein den Anschein, al» wol.e die Forstbehörde diese alten, verbrieften Hecht durch die Preise und die Art der Zuteiluna te stark vermindern, datz die Ginwohner schl'etzllch darau« verzichten. Auch hört man Klagen über Holz da» nicht dem dafür gezahlten Preis entsprich« Da die D a l z a r d e i 11 n auf der Strafte Huppertenrod Ermenrod in etuj Tagen beginnen, ist man augenblicklich c.frtg eit dem Hei ms ähren des Los- und d t r g Holze» beschäftigt. Die Strafte wirb dann für langet.- Zeit gesperrt, und das Holz must bis zur Beendigung Der Dolzarbeiten im Dalde sitzen bleiben, wodurch es sehr an Deri verliert T Kirtorf. 25 Mat Am Sonntagabend sprach im Saal des Gasthauses . Helm" Pfarrer Deidner üb*i die Grund., d.< die Gründung der Gvangelifchen Volks- f,ern ein schäft bedingt haben. D.e Bersa-n». ung. die von Lehrer S r d m a n n geleitet wurde horte mit großem Interesse zum erstenmal roe Vorkommnissen in Hessen, die auch ihr die Hot» wendigkett einer evangelischen DaNei im hessischen Landtag deutlich zeigten. Aach dem m t grobem Beifall von allen Anwesenden — meist Landwirten — nufacnr Erdmann dem Hebner für feine überzeugenden. sehr fachlichen Ausführungen unb schloft mit der Mahnung .Evangelische, seid einig, schlieft! euch zusammen." Die Gründuna einer Ortsgruppe der Evangelischen Bottsgemein- Morgan betarf der Ablenkung, unb ich habe heute auch schon etwa» geleistet." Morgan hob ben Kopf. Er war wieher her Alte, nur verjüngt und fröhlich. Er la» die wenigen Zeilen durch in* unterzeichnete voller Freude. Dann steckte er da« Geld in die Brusttasche und knöoste den Bock .zu. Er reichte Blitz beide Hände unb fwüt- teile sie kräftig. .Lunger Mann." rief er strahier*. ..da» war der alücklichste lag meine» Lebens al« ich in die Slratzendahn in Lain derweil fneg! Sie sind ein Glücksbringer geworden für zwei Men- fchen, die immer schwer gekämpft haben unb immer ehrlich geblieben sind Mehr kann ich nicht sagen — ich farm nicht so gut roden wie arbeiten. Mutter, nimm ihn auch beim Arm. wir wollen unter Glück begießen f Sie gingen über die Stiege auf die Strotze Blitz zwischen ihnen, ff« war ein hätzliche». armselige» Viertel ber Tag drückend heitz der Geruch Der Wirtsstube unerträglicher denn je. Frau Morgan halte sich auf der einen Seile eingehängt, fein Dienst- gebet auf der anderen. Der Hut der Frau fast schief, unb ein Stück Band hing an ihm herunter. Die Situation war grotesk, aber Blitz schritt hocherbobcnen Haupte», und fein Herz klopfte in sturnnicher Freude Die Erinnerung an oll die langen Monate der Muhe und Entehrung war plötzlich verwischt Er hätte wieder einen liefen Trunk getan au» bem vollen Becher de» Leben». Jjtmmel. ist do» nicht Ernst BUtz?!' Der Angerufene, der gerade auf dem Wege nach dem nächsten Arbeitsbureau über den Stand ging, blickte rasch auf. Da« er so lange befürchtet hätte war geschehen: Er erkannte mit Entsetzen in dem Sprecher Dick honerton. einen feiner früheren nbe. den |e5er kannte und niemand Genaue» wuftte. „Mein Lieber, wissen Sie. dotz Sie do« Kstsel von London sind? Wo stecken 6te denn' Da» soll do» alle» bedeuten?" .'Ich weift nicht, wo» da Kstseihofte» ift. Ich dachte, jeder hätte von meinem Unglück gehört." Der junge Mann hüstelte, aber er war zu taktvoll. um seine Verlegenheit ui zeigen. JQfo ist e» wah». datz Sie Ihr Bermögen verloren haben* Aber da» wäre doch kein Grund, sich zu verstecken! Ich bin überzeugt. Ihre allen Bekannten würben gern etwa» für Sie tun!" ..Sehr gütig! Doch Ich fühle mich verpflichtet, jetzt selbst mein Brot zu verdienen, und da» möchte ich lieber unter mir fremden Menschen." ..Ist e» wirklich so arg?" fragte Honetton mH höflichem Bedauern. Blitz bejahte düster. Seit dem Tao,, ato er. ben Bedingungen seiner Delle gemoft. sich von Moe- gan trennen mutzte, hatte et zwei Wochen auf der Suche nach einer neu. n Stelle verbracht. In t Augenblick besatz er nicht mehr al» einen Sch Hing, unb am nächsten Tage war seine Miele fällig. Auch seine Kteider holten udftten Die Armut hatte ihn nun in ihren Fängen: Seit zwei Tagen batte er sich nicht mehr rasieren lallen können unb lein Gesicht war schmal geworden. Und wa» am fdiimmfim war: Er hatte seit einer Woche nicht mehr oeroagt France» oufzusuchen Denn sein ganzer Optnnlemue wäre nicht mehr imstande geweten. sein, ssmmer- liche Loge zu verbergen, und mehr ai» alle« fürchtete er, datz sie bet feinem Anblick bo» Flimmchen Hoffnung vertieren könnte, do» er so mublam ge- nährt hatte Solange sie einander nicht freien war er ihrer sicher. Denn er batte ihr do» veriprechen abgenommen, dotz sie nicht» Wichtige» beginnen wurde, ohne ihn zu benachrichtigen Also schickte er ihr blotz fröhliche Heine Briefe, in denen er Ihr mitteUle, batz er zuviel zu tun hätte, um sich auch nur eine Stunde von seiner Arbeit -frbebten w können Dick Honerton war ein Mensch, der von seiner Schlauheit lebte und ber sich etwa» darauf zugute toi. ditz er kein Herz und em weites Gewtften habe. Er strafte sich jedoch sofott leibet Vügrn. Kommen Sie. wir wollen vor allem ein« trinken Sie sehen wirklich au« al» ob ein steifer Ddtßt» mit Soda Ihnen gut tun würde." Ste betraten eine Deinhall«, und Honerton bestellte die Getränke. .Dissen Sie." erfürle er -ich kann e» noch gar nick: (»Her 5» ftnb doch nach keine sieben Monate her. haft Ich 6U gebeten habe mir tausend Pfund zu leihen." ^Ich weift. Unb Ich hätte e» beinahe getan.* kyontetzung feigt) ter M*t« wäre zu lener ür Sie? -Xber gan, und gar nicht, öte '-den eben keine Ahnung. wie billig luterläfflg und v«lchwiegen ich al# erfahrener Buchhalter 36re Bücher rühre. Ich f-ete tage, ober mindenroeile zur Teriügung. Schreiben Öle bitte vertrauensvoll unter 5043D an hen siebener Anzeiger (P 0 Unbekannten angeschofsen worden »u kein, der bann die Flucht ergriff Die Arbeiter bratbim den Verletzten. her mehrere Stund?n hort gelegen hatte nach bcm Acanfenbjue in Ehringshaulen Sine Untersuchung führte bUber W keinem Ot efult.1t Spargel laglich Irisch qe- siochen. empfiehll tnlltgsk 4»D W. Hankel Armen Baue 7 Te**D*’on Ri?. 0?,e i/V 0 aabrif 3 io iRetei doch'ein flndjcnrr Äammoarn, auch für I» lackenkleiv * : JLA' 46 — portofrei gegen Aachnadme Muster tu Ttrnhen « «nrn rvederei 8- Schnitzler. L> Aachen Brand. - -3, ------- bei In« rw. Der Berk eG fe gab an. von einem \v^s eine Dame heute tragt wird mit B>SL Wetzlar. 26 Mai. n-.:un< grtwe d« Arbeussert durch ,tzrc geduldet haben. 3n den ihnen unterftelfun Betrieben waren Inne.^ett Arbeitnehmer über 60 und bts zu 80 bis SO Stunden pro Woche bei «ncr Bank auch nächtelang te'chättigt gewefe,' Die Strafen lauteten demgemäß auf 9 11 b f! ra » »en von 1200. 1000 und 1 50 Hl art Bei hem Ausmaß derselben waren bte D uer her Urberfchr.iu.ig aber auch ander.- Grunde maß. nd Die Arbeit war an sich eine freiwillige ge« wesen. Ab« auch eine solche ift »ür den Ile duldenden Arbeitgeber nur bann frraflm* wie dies in Abf Z ? 11 ter BO. bestimmt zum Au»- hrud gebracht ift wenn die Mehrarbeit abgesehen von noch and«en voraus', düngen Nicht durch Ausnutzung der AoUage hei Arbeitnehmer MDlrfl worden l|L Eine derartige Ausnuv d« Aotlahe b« Bankangeßett'ra die zur ba maligen Zeit noch ihren Abbau und and,res mehr furchten mußten, falls sie sich nicht der Mehr- arbeit unterzögen, lag aber in den drei Betrieben na b Ansicht des Gerichts vor Luch noch aichere Grunde trugen xur Beeurteilung bei. die hi.r anzugeben zu weit führen würbe fernen Regen Nr Dohlen zu ihnen bered und fetzte» i ch out ihr. eoudern oder XOpte Seid t tvenn ‘ ' v?!l anderen Ämtern g.nedi und ge,agt wurden, '»tg'er. «te den Pflegern l egend vach ^aus Das Getaun.iche habet ift nicht etwa bal Wieder« erkennen der Änb« unter 100 andern sondern die LaNsche. daß während vieler Stunden viele öwt-wta .Fremde* vorbeigingen und trotzdem bve ^Bekannten* lo'on bemerkt würben Will d« Mensch eine sol che Le' ung vollbringen, z. B beim Ldholen am Baanho' dann muß er kreier Aufgabe ferne volle An'a.erksamkei, widmen, dir Bbgel ater fanden ihre Bekannten viel leichter unb sicher« h^ani. weil ihnen eben fortgesetzte v er, auf He Beobachtung aller Vorgänge naturgemäß 11L otaben und Falken e: lennen auch ihr. V heget m t'Oufomecn veränLerier Rlrtbung to'ori heraus, metl sie sich augcnscheio ich nur nach dem Belicht nchteu. Wie scharl Labenvdgel beobachten uigt bet Fall von Rrähen, bte der vor.ugltche Iiermai« unb Jallnet 2U:u Waller beobachtet« fet ein» feiner Sailen griff die Krähen an öer aei-crc nicht. Obgleich die beiden Falken für te.» Mcnfche r völlig gleich ausfahen. henadmen »ich bu Jhaben ihnen gegenüber trenn Waller mit ihnen au » 3<.b tarn, doch ganz Dem leben, mieden den ein. i vorsichtig und schwärmten um bcn andern beruir D r fchäilcre Beobachtung b« Xabenvögri wird durch eine betondere :»vftologttche Eigenart unlerf.uttt indem ihr Auge nicht wie das menschliche unter Blendung», ericheinungen leibet. Baden vermögen in die uns .bunkri* erscheinenden 3enter em« hell beleuchteten 7>aii«i. and hineinzuiehen unb erkennen trotz hellf.es SoanenliLi » ll-tnflc Infekten In dunklen >.zcn und Vdche.n So gern fie auch picken und baden. |o w«d das Erficht des Pllegers doch niemals verletzt unb es tn^t da» Spnchwort durchau» zu. daß .eine Krähe der anderen nicht die Olugcit au »hackt* Jur die richtige .Bewertung* durch d»e Bögel spricht bte Beobachtung, daß bic rechte .'ianb des t'ficgeri, von brr ihnen Nahrung und Öute» kommt ganz ander» behandelt wird als die linke, die ihnen als .feindlich* befannt tst und faher bei jeher Qtelcgenbeii an.iegnftcn w.rb Lus 9runb ihrer Erfahrungen gerrinnen die Xabcn logar Einsicht In bte dulcmmenbange. wie die verkach'un^. Hefnroto» zeigt. Men stärkerer männlich« Lade feine Ichüchterne Schrneßer fofort au» dem Bade jagte, wenn fic h n durch । ie Spritz« benetzte Brmbarblurr-rHnonhcalioe. co schnell scheinen rott also die Unruhesttster in un|eriin Bateilaiibe nicht Io» AU werden .Raum fmb e» hre Menschen müde geworden, gegen die !Prr- fall urig Sturm zu laufen, und schon übernehmen bi<- Hunde bk weitere jsuhrun', bet teooliitio nären Veltrebung. Ihnen geht e» aUerbmg» nicht wn Bersas angosragen. ihnen geht r» mein,ehr um Stanb eefragen. Der fiunb ist eben doch ein edlere» Tier al» der Menich. er weis, aui sich ju halten. Die» konnte man vor allem bei dem D.mon- ftrattonsfug der Bernharbinerhunde durch die Berliner Straßen beobachten. Thema d.-r De- itwnfirahon war der Protest gegen die B e r roenduna von Bernhardtnerhunden als Ziehhunde, und stolz pilgerten nun die edl-n Tiere, geführt von ihren Besißern. an bet «piße der Odle Sara von Wildlingen. Inhaber der Rettung-rnedaille und ’Xiu« usw. zu ihrem Ber sammlungeplaß dem Zoologischen «arten. Ta* Verhalten ber Demonstranten war ausgezeichnet diszip« niert unb gab der Schupo In fein« Seife Veranlassung zu irgenbwelchen Linlchrettungen. Die Menschen sollten sich demnach an diesen Herrn ein Beispiel nehmen, denen e» doch wahrhaft, । um eine bebeutungtoolle Angelegenheit ging. Selbst d.e rabauluftigen Clemente promemibegeniifdjier Aunbe vermochten e» nicht, die Bernhardiner au» ihrer Wuhe flu bringen. Muf alle Fälle hat em Umzug von Elchen Ausmaßen wie dies« ein eindmckroolle» Bild hmterlassen unb man darf nur hoffen, dos, e» biefen stattlichen Tieren gelingen möge, d.n Werl ihre» Stande» auch bi. zum letzten Milchkulfchcr du rchzusef.cn . Tobessturz zweier Kind« Level in Hamburg zu Besuch weilende Ämter stürzten au» dcm Fenster ter im vierten Siock gelegenen Wohnung eine» Musiker». Da» eine Kind roar sofort tot, bot andere starb bald nach der Einlieferung in» Krankenhaus LJ 8ue dem Kreife Wetzlar. Mai. 0dwohl die Saatkrähen für die UanteDirt- lchafi Überwiegend nützlich find unb daher an lüd weitgehende Schonung genießen müßten find sie In e.nzeinen Teilen des Kreises bech in solchern Umfange auf getreten, hab Mavnaßmen AU ihrer Bekämpfung getroffen werden muß« >en Das Vandratsaml hat daher eine Zer- Mftrung ber Ä “ x Buntes Allerlei. Naden-Weisk-eit. Die Aaben genießen schon in ber altdeutschen Mythologie als bie DSgel Wotan» bcn Auf hoher Weisheit, unb biefer «laute wirb durch die mobeinc 3rrld)ung in überralchenb« Weife t>el'.üi:gt. Man darf den Aabcn in hohem Mate ^niellrgcnz zuerkennen, unb bie» erk'Lrt sich schon aus ber sehr verfchiebenen Lei. in h« ff« ihre Aahrung enr«ben müßen Daburch. daß fie sich bei d« Suche nach dem .täglichen Brot* in ten terlchicbenen IahreszeUen ben v«fchiebenstcn Berhaltnisien gegenuberieten, müssen Ne lernen, su -wählen* unb .sich zu entschliehen* Aus dieser Aotwenbigkett leitet HorN Wach» in einem Aufsatz l>« .Aalurwiffenschaften* die fast imm« vorhandene »inn«e B«eitschaft zu aktiver Betätigung* bei den Rabenvögeln h« unb führt eine Fülle von Beobachtun ren an. die in letzter Zeit, tesond«» von Fräulein Mathilde Hertz, gcmacht worden sind. Sie hielt eine Dohle, eine Aaden-Krähe. bie beide ung in Gefangenschaft gekommen waren, und eine all gefangene Saatkrähe und fand daß sie mit Wohnraum unb Pfleg« sehr halb vollkommen :e iraut waren. Jede geringste Veränderung innerhalb ihre» Wohngebietes fiel ihnen sofort auf. unb Ihre Beobachtung war fchärser als die des Menschen. Die genau die Laben sehen und bas «efehcne geistig ©«arbeiten, zeigt rin gut verbürgte» Beispiel: 3n einer 3amilie in Damerow wurden tabme Dohlen frrisiiegend gehalten: diese begleiteten )le Äinb« alltäglich auf bcm Schulweg dis nach Lostock zu dem in b« alten Stabtmauer gelegenen .Kröpelin« Tor* wo den Sommer über zahlreiche Dohlen nisten. Don mlschlen sie sich uni« ihre Artgenosten: sobald ater bie Kinder mittags mit vielen andern Schulkindern wled« durch» Tor Uteriufcr bevdachie Dirie «rillen fetz das kine 2«' T*C-int .gfcit ,-svtfond.rr cn de. Einmün- lang des Dirieck« Weg» in die Marburg« etute poli»elstunbe in Daß« nnb Schankwirt- 'Haften dahin geSnd«t wird, daß ter Leoie- rung»prä|iteiü ermächtigt ift. in besonders te- qninteten Hätten in Pa nbf reifen die Po- lizeistunde bis 1 Uhr nachts und für Kur« und Badeorte während ter Sommer- und Wintersaison die Polt^» .stunde allgemein zu verlängern. Ferner sind die 0nspvsizeitehörten te- recht'tTt bei nachgewlesenem Bedürfnis ») für einzelne Teran ft al hingen und b) aus besonderem Olnlafi vvrfib«gebend allgemein eine Verlängerung ter Polizeistunde zuzulassen schatt tourte beschlossen Beitritte erfolgten schon am **\ •' . rrriimr >ir. äiheinheisen. .r&Ä. Bingen. 25. Hat. Der hiesigen Boitze, ist e» gelungen, bu tat«, die kürzlich in ter h,esi- gen Bsnrrklrche ein, »brenn sinh b Gestalt j tarier 16 unb 1 7 jäbrlger Burschen au» Bingerbrück zu ermitteln und fest zu- nehmen. 5w haben bisher tereit» nur Sint-r-üche b si che« iugegeben itußerdern baten fie em« , "vk. d>« i*»i v 1« < *#ien Preutzen. Greis BVe^lar i Senior, 25 Hoi. Bor einigen Tagen te- 'uchte ter Präsident de» rhein Ron- fiftoriumg grbi. r b Goltz in Begkei- hmg eines ßößeren kirchlich«, Beamten unsere Vlad« Außer internen Beratung^ mit den strch- lichen Körperschalten galt ter Briuch auch den hiestgen evunael.fchen Atr*.n die ter Präsident eingehend tefubhgte und dabei 1«n« Freude Uter du 'vnlchr«.enk«, ® rneuerung«. a.rb<‘L<\0,L b" Ätr$e am Schiller- platz 2lu»druck gab 3,ne neue begrüßenswerte Einrichtung hat die hiesige evang Mrchenteh5rde noch dadurch getroffen, daß sie seit einig« jeti Ä pllburgGoklesdienste abhatten ött Diese Iinten m ter Aula ter dort inuer- -Evrachten Aufbaufchulc einem für diesen 3»ed tervvrr^!;,-"id geeigneten großen unb w^irdigen *6um. ftail und erfreuen sich eines fiunbig wachsenden Besuchs ter Bewohn« ter Spil« owg und des sogenannten Lagers. Vetter hat "ch kUr schon vor riniaen Jahren gefaßte Plan, du vi« großen Elocken auf dem T o m t u r m mit einem elektrischen Läutewerk zu RSMeo. Gienen. Seltersweg 31. m e ubeoerf retima te'chloß in ihr« letzten Vitzung den Cn »u kanalisieren S,e Ar teil sott stücktoeife »oegrn»cune-. werten Es ist geplant von jedem chausteittz.r 40 Mk Anlchluß- sebühren zu erheben In diesem Iah re herrsch« bi« ettu rege Bautätigkeit Auß« ter- schiebenen Um« und Anbauten werten acht neue Wohnhäuser erricht«. litt,reis. M Herborn. 25 Mai Die Stadtverordnete» beschlossen die Erhebung ein« Biersteuer. Es werden durch diese C:ee« vorausfichtlich ZOOO Mk. emgehen. ve-m 7 Pro» Rhoden werden. Die Vetrünkeßeuer ist in 5®rl- lau gekommen ^cherborn. 25 Mai Aui dem 5 diestähri- Vieh und 325 Schweine E» wurden teiahit »ur I. Qualität 350 b.s 600 2Lk 2 Qual 200 bis «0 Mk. p« Stück. Aus dem vchwe.ne- markte kosteten fiedel 18 bis 30 Mk VS ul« 30 bis 40 ML das Stück -ftainflan. ^bSL firanffurt .* M. 25 Mal 3n ein« Bitta in der fioesthau»straf,e effplo- dlerte gestern nachmittag die elektr.sch betriebene Am motziakkü hl vor richt ung eines Etsschranks. Durch bie Strlosion wurden $au«angefteHte und »wet Kinder ziemlich schwer verletzt Io daß sie in» Ären- kenhaus eingeliriert tt*rten mufitcn. Leben»gefahr brsteht jedoch nicht. D« größt.- Tril ter Küchen- einrichtung wurde »«stört. Die Frankfurt-Offenbacher Gasgemeinschaft. WS«. Sranffurt a. 25. Mai Durch ba» «frankfurter -labtoarlament wuebc ic«t ber Vertrag über bie dranf f urt - Ls s endacher »versorg ung» « emeinIchaI, ein- stimmig genehmigt. Mit biefem Verirr ist ein roeiieret Sinken der ifieneralkosten in ber her- teHuop verbunden, da sich dadurch für bu ff rank- sitri« «a»gelellfchaft rin Mehrablaß von 15 Millio- uen Kubikmeter ®a» und 17 Millionen ftiloroatt- Itunben riettrttche Energie eigibL Such die Stabt Offenbach erhalt, wie bereit» früher benchtet. durch diesen Vertrag erhebliche Vorteile Amtsgericht Gießen. ' Gießen. 20. Mar Den vorigen W«ih- nachtsadend verbrachten einige junge Burschen oon Alten-Bufeck in Ittel er Stimmung in ein« bärtigen Wirtschaft (Jin Ausfluß bider Stimmung Daren Lingkämpfe ter beiten Ange- Haglen. die lauten, auch auf die Straße bringen- * m ^^Pxrfa4>lcn 2>i^ Lärm veranlaßte den Lachtwächt«, der schon früher Luhe geboten Halle einsugrrifen: « versuchte, die Lingenten. die sich auf dem Boten wälzten, zu trennen und ma«^ zu diesem Zwecke auch von feinem Qhimmi- an b« Lingenden griff daraufhin den Nachtwächter tätlich an. intern « aufsprang und ihm einen Aschenbcter an den X0l>’ Die beiden Angeklagten erhielten Degen nächtlich« Luhestörung eine G e l d ft r a f e » o n je 5 Mark unb ter eine derselben erhielt außerdem wegen tätlichen Angriff» auf einen Be- ainteiv der seines Amtes toaltete, in Tateinhctt mil .^orperverießung eine weit«e empfindliche Geldstrafe. Ein Lef«endar unternahm auf einem Kraft- rab eine ttebungsfahrt durch hie Marburg« Otrafie und wurde dabei von zwei nichtunifor- rnierten Wachtmeistern, an denen er zw. vor- 59-64-79-9O-1OO blusw. bequeme Wochen und blonoUreten , Katalog au/ Wonach ffratü Mifa-FabrikverkaufsteIle Gießen Neuen weg 4 / Leiter: /. P. Mono Landet Kampf Deut fchland-Bclgten.Kreteld 7-7? Siegers Lorenz-Miethe »lelnichagtzecke o*riete*. 3m ter B, awrb *!etn djlag au» hristschen B- tttsiei verwandt t-t Scl^orteiirn sühn tee ffiki au» Limburg au» Mrci* Bicdcnkops | Mw begonnen fo daß sie doraussich«!.ch tes Mitte Uur.l fr tgestett: Irin ^rr .-i O Ohtlltti 25 *5U'. £ < m Unrertzri- n»fl te» R ecke» Seukar siebente Beri .-^^ng» straß« »oa bi« uach Cleeberg iLl«tz-'sin»kri wird zurzeit auf n-rr Ietlf:rt4< - tm<* -r-cn IQCCe wuiilpt; Seiieill! vä: »ülürtb-güü-X Schuhe für Pfingsten M) 40 ISLAX 14«, Weiße Sdmhe ♦ Tennissctinhe * Halerischühe * Sandalen * Reiseschnhe ♦ Baossflmlie sehr billig Migmqw M Z Babnhofetr 58 Lahns'r ' Marktstrati«* 17 Land Markt 10 WMtn SK MM «mn FmMr! 25. Mai 1927 J. B. Häuser, Grieben Fernspr. 660 Neustadt 56 wni I63D Filmvortrag 49WA E LICHTSPIELHAUS Gefrier- wQtoai WWVg sleilch 5017a o «aaano <*roic lellier-Weeiei iithrni rirlirrrrt. Da men-Span gen schuhe /ISO beige oder hellgraa, -nltlert. L. XV Abeac MM 17 JO, OVX 1130 Das schaffende Amerika (Eine Studienreise durch die Vereinigten Staaten von Amerika) Der bekannte Vortragsredner Marine-Ingenieur a. D. u. Dipl.-Ingenieur Knoke-Hannover: Ueberfahrt aut einem Dampfer des Norddeutschen Lloyd Bremen Die Bretliuer Zig. ecbrdbt . Das ist nun ein I ilm and ein Vortrag, drn eich eigentlich alle an- erben und anbOrcn tollten, die am Fortschritt der Technik and der Menschheit überhaupt Interessiert sind: Ingenieure und Baumeister, Verkehrs beamte aller Art, Kaufleute und Oewerbetreibende, Lehrer und Schüler. Erfinder, Hausfrauen usw., ein Flunrortrag roller erstaunlicher Neuigkeiten, voller Belehrung und Unterhaltsamkeit, wie er sobald nicht nachgeahmt werden dürfte. lleritcllcr Döring-FUm-Werke Hannover In Gemvinechaft mit dem N ordd. Lloyd Bremen Freie«: Mk. OHO, 1 20. UM». Mndentenkarten Mk. 0-0»' Von-erkauf. Th Looe, Lloydagentur. Kirchenplatz solche mH steifen leinen, gesunden und entwickeln sich überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Etzlöffel voll echte* R ASSOL Mosikverein „fiemisditer Chor" Butzbach Sonntag, den 29. Mai, abends 8l/l Uhr im Saalbau des Hessischen Hofes, Butzbach KONZERT Die Jahreszeiten Oratorium von Jos. Haydn Solisten: Hella Maternus (Sopran), Gießen Aug Jordan (Tenor). Frankfurt a. M. Herrn. Diersch (Baß), Frankfurt a. M. Orchester: Orchesterverein Gießen Chor: Gemischter Chor Butzbach Leitung: Albert Kasten, Gießen bod Eintrittekarten xu Mk. 2 - bei Ernst Cballier Hinfahrt: 19.41 (7.41). Rückfahrt 23.17 (11.17) mengen. Verlangen Sie nur echtes Raffol in Originalflaschen u. weisen Sie Vachahmunaen zurück. Allein. Hersteller: Engel« apotheke «iehen. Zu Haden in allen Apotheken. Herren-Halbschuhe lodern* Ferm. MT<)S braun Ca< eehwari Z IW 1KÄ O 14J0. 1LBA ae. ■ Herren-Agraffen-Stiefel Q $o vrriehi Kiene Aufführungen 1790. 1U-X UM. 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In»b< Sir bdihrn beute 4- w\* lonner. welche nm Riesen- luftberetfur.g eine Gefchwrndtgke,, von 3-' Sdometer und mehr in der Stunde entwickeln Juf der untersten Stufe der Lieferwagen stehen di, dreiräderigen - Hannornag Kleinlaslwagen. Aufstellung lieferte wieder dcn Beweis, dah der deutsche Last- und Spezialkraftwagenbau, besonder» m bim schweren Typen, unerreicht bj'i.bt "Jtur IN den Sagen mittlerer und kleinerer Grötzc hatte sich auch da» Ausland beteiligt. Vier Punkte sind es. welche neben allgemeiner besserer, konstruktiver Durchbildung die Entwicklung Mannesmann-Mulag-Unioersalkipper. de» modernen Lastkraft- und Lieferwagen» kenn- zeichnen. 1. Herstellung in großen Serien durch Flieh- arbeit unter Benutzung eine», möglichst vielseitig, Anwendung finbenben Fahrgestelle», um die Her- stelluna- und Betriebskosten niedrig zu hasten. 2 Immer weitere» Vordringen be» Sech*- zylinder-Motor» auch in da» Gebiet der Lastkrast- .Muk_______________________________________ Universalmotor!ippcr „Muk" al» Eeilcnkipper. sahrzeuge und Dmnibuffe. Bei letzteren kommt saft au'schliehlich nur noch der Sechszylinder-Motor in Frage. Seine Vorzug, sind vor allen Dingen in der hervorragenden Elastizität und in dem grüneren An- Augsmomcnt zu erblicken. Der Motor verlangt also fast fein S(halten mehr und zieht schneller an. Man ist vielfach beim Sechezylinder in der Lage, nicht allzu grohe Steigungen im direkten Gang zu nehmen. 3. Es wird danach gestrebt, den Rahmen- und Karosseriebau möglidrt den Ansorderungcn der einzelnen Industriezweige anzupassen, wobei mit Recht besonderer Wert daraus gelegt wird, auch den Spezialwagen eine möglichst universelle Verwendung zu hebern, um die Zeit der Nichtbenutzung gering au hasten. 4. Die Lastkraftwagen erhalten eine ständig wachsende Geschwindigkeit, welche bei den kleinen und mittleren Lieferwagen bi» zu 50 Kilometer und Sheintraftroagcn. welche mit Recht sich einer ständig wachsenden Beliebtheit erfreuen. Zwei besondere Klaffen für sich bilden die Zugmaschinen. welche bei entsprechend starkem Motor bi» zu zwanzig und mehr Tonnen ziehen und die kleinen Elektrokarren. Gemeinsam haben beide die geringe Geschwindigkeit. Die letzteren besitzen nur Muk Mannesmann-MulagUnioersalkipper. elektrischen Antrieb, während die ersteren Benzinmotor oder Akkumulator mit Elektromotor auf- weisen. Außerdem gibt e» die elektrisch angetriebenen Last- und Lieferwagen, die sich besonder» für regelmäßige Fahrten in einem gewissen Umkreis eignen. Innerhalb der Herstellung von arohen Sperial- wagen mit mehr oder minder abweichendem Aufbau wird versucht, nach Möglichkeit zu normalisieren. Für schwere Lastkraftwagen kommt besonder» der Kippaufbau für all, Schuttgut« sowie der Pritschen- und Plaleauwagen mit vielen Spezial- fonstruktionen und auch mit Kastenausbau vor, während bei den mittleren und kleineren Lastwagen der Kippaufbau gegenüber den anderen zurücktritt. Nur beim Elektrokarren finden wir für Spezial- zwecke den Kippaufbau wieder. Ein Beispiel für die Vielseitigkeit des Aufbaue» ist da» für die städtischen Betriebe bestimmte Kraft- sahrzeug. Wir erwähnen hier die Spezialwagen für die ^lrahensprengung und -reinigung und für die Müllabfuhr. Zweck eine» wirtschaftlichen Betriebe» muh es hier sein, die Nutzlast und damit die Beirut- dauer einer Füllung möglichst gras - ten. Au» diesem Grunde finden wir Strastensoreng- wagen mit 10 und mehr Kubikmeter Wasserbehälter- inhalt und Müllwagen, die 10 bis 15 Kubikmeter und mehr Müll in einer BetricdsfahN wegschasfen können. Zufammensassend kann gesagt werden, dah man auch aus der Kölner Ausstellung du- Feststellung macht, dah gegen da» Vorjahr abermals eine Typen- Verminderung (nahezu 12 Prozent) cn Fahrgestellen anzutreffen ist. Wir sind der Ansicht, dah sich die Motorisierung de» Verkehr» in allen Zweigen von Industrie und Handel immer weiter durchsetzen wird, und besonders der Lostkrastwagen sowohl im Inland als auch im Ausland eine grohe Zukunst vor sich hat. Es gibt heute schon große Berufsgruppen, wo da» Pferdefuhrwerk vollständig verschwunden ist, wie z. D. bei der Feuerwehr, im Polizei- und Sanitätsdienst und bergl. Wenn rückständige Geschäftsleute einen Lieferwagen noch für einen unnötigen Lurus halten, so werden sie durch ihre Konkurrenz bald eine» besseren belehrt. Nicht nur die KundKofferanhänger für Personenwagen. mehr in der Stunde erreicht. Auch hier ist da» Ziel Leistungssteigerung und oessere Ausnutzung von Peiianal und Fahrzeug. Wenn wir uns die Zeiten zurückrufen, wo früher ein schwerer Lastkraftwagen von 3 Tonnen die ganze Gegend in Unruhe verletzte und damit di, beut, fahrenden schweren Wagen von 10 und mehr Tonnen vergleichen, so kommt un» so recht zum Be- «uhtsein. welche Fortschritt« innerhalb eines Jahr- schäft verlangt eine schnelle und sichere Lieferung, fondern ein Lieferwagen erhöht auch die Leistung»- Zähigkeit und den Umsatz. Durch Verwendung einer formschönen. dem Zweck des Geschäfte» angepahten Starofferie erhalt man ein vorzügliche» Werbemittel, da» überall in der Stadt und Umgegend geieben wird und da» Geschält empfiehlt. Vielfach wird dieser werbenden Auhenreklame beim Nutzkraftwagen noch oid zu wenig Beachtung geschenkt. Der schönste Gewinn ist bas Reiten in freier Ratur. die gerade in der Umgebung von Diesten für den Reiter besonders reizvoll ist. An einem herrlichen Frühlings« oder eonrnennorgen auf grünem Mv^s durch die Baldschneiken zu galoppieren. ist eine Fr. ade. die uns bie D.chrerworte in Erinnerung ruft: .Bleibt ihr bi euren Hütten. euren Zelten, und lastt mich nur tm Sattel gellen!" Die Bieöcreröffmmg der offenen Reitbahn des LI niversitäts-Reitinstitutes, die dank der Unterstützung der Behörden, sowie der tatkräftigen Förderung durch den Rett- und Fahrllub Diesten und durch unser Reichswehr-Bataillon, neu Hergericht et ist und nunmehr allen Anforderungen entspricht ist ein Velvets dafür, dah in b esten der Reimport wieder aufb'.üht. Möge er Ne Bedeutung gen nnrn. Ne er in Tübingen feit langen Jadvrn besitzt! Prvfesior PH. K u b n. Süddeutsche Fuhdallergednisse von gejterw. Backer München — B.! B Stuttgart 7 3. Ka rlsruher F. V. — Z S. Psorzheim c 1 Sri lve:e 1 gung Orte» e - Kck r» Offenbar a M 2.0 Saar Saarbrücken — Unten Bederrad 2 2. F Lp. V. Frankfurt — Sportllub Dresden 2 3. Eintracht Frankfurt — Bfcum-Bil. 21m ft2am 3 4 <2:1). F Sp. V M^tnzOS — Freiburgrr F.G. 4.1 (3.0). 1 8 Kl. Rünsi erg — Bum ev-Lonbon 4 2 (0 1). Fukzdallstädtelpiel Berlin - Bern 3n einem Städtespiel der Mann'cha't-n v:n Berlin und Bem siegten die Deiner die durchweg überlegen waren, glatt md 5:2 . en. Die Berliner Mannt .aft war schleck'! oul i< < U und zu schwach, um dem Sieger ebenbürtigen Biderstand entgegensetzen zu können. D. s. D. D. f. B Liga — Bab-Nauhe,m I. 3:2. V. s B Ltgareserv, — Bab-Naubeim II. 8 2 Der Ligamannschast gelang e« nur mit groster Müh, ihr Propagan^tpiel Riegen bi, Erste be» Sportverein» Bab .'1 auheiui ..it einem Tor Unterschieb kn.ipp zu aeannnrn. ti ‘ B. halte eine v,rhastn>»mäf,la stark, ^.i,tzung geeckt, von der allgemein ein bobere» Resultat erwartet wurde. Wenn bie» nicht ein traf, so lag btr» nicht allein daran, daß bie Manns chatt, auch in stärkster Belegung, zur Zeit wett unter ihrer sonstigen Form spielt, sondern auch da» wirtlich neipefiable Können de» mit Auc-b trug zum Zustandekommen de» für ihn recht Idrnei- dxlbarim *.Rc*ultatet bei. B«n< Spirloerlaus ist. dah Nauheim 2:0 in Führung lag und Giehen erst bann bie drei Tore scho> Die Ligareserve zeigte sich der F, w e i l e n de» Gastgeber» von Lnsang bi» zu Ende be» Spiele» weil überlegen und hä.le bei etwa» mehr 5-chuh. stchecheU der Stürmer noch höher gewinnen können. Auch hier war Nauheim üb,rau» eifrig, konnte sich jedoch nur selten durchsetzen. Beide Tressen dürsten ihren Propaganda zweck erfüllt haben. Für kommenden Sonnlag ist al» Gegner für bie Liga V. f. B. F r l eb b e r g hierher verpflichtet worden. Die der Streitliga de» Mainbezirk» angeboren- den Gäste trainieren feit einiger Zeit untre der Leitung be» auch hier bekannien ebemaliacn internationalen Schnürte, der die Mannschaft bereit» pul in oorn gebracht hat. Obgleich bie v. f v -Elf von dem 6t)flem Schnürte» nur wenig noch ihr eigen nennt oertpricht die Begegnung mit dem Friedberger Namen»vetter doch recht Interesiaitt zu werden. Die Llgareseroe hat Werborf» Erste zu Daft. Die Dritte Ist spieisrei. Kampfspiele im Frankfurter Stadion. BXB. Frankfurt a.M.. 26. Mai Anläft- sich des dreijährigen Bestehens des Frankfurter Stadions fanden am Hlmmesiahrlstage aus säint- lichen Kampfbahnen der Stadionanlage Beil- kämpfe aller Sportarten statt. Schon um 9 llbr früh begannen bie leichlatbletischen Betlkämple, die sich bis in bie Abendstunden hinzogen. Lin im Rahmen dieser Veranstaltungen liegenbe- Handballspiel der Frankfurter D u» tumerfdbeft gegen den Frankfurter Verband für Leichtathletik endete 9:2 für bie Turnerschast. Das Hockehspiel der Kreismannschast Franlsurt gegen bie KreiSmanns/ ast von Heidelberg konnten die Frankfurter 3 1 gewinnen Auch der Rachmittag war ausgesüllt von Bettkämpsen aller Art. bei Denen die besten Frankfurter antraten. Tti den leichta thlet ifchen Bettkämpfen überraschten die Siege des Sp. Kl. 16ä0 Frankfurt gegen bie Gintracht selbst in den grasten Staffeln, bei denen die Gintracht bibber immer traditioneller Sieger war. Beschlo'sen wurde tie gelungene Teranftaltung durck» Ste! er- unö Fliegerrennen, b e abends um 8 llhr begannen und einen würdigen Abschluh b Idetcn. Hindenburgkampsspiele in Hannover. 3m Stadion zu Hannover wurden am Himmel- sahrtstage bie 2. Hindenburgkarnostpirte vor etwa 7000 Zuschauern ausgetragen. Dir Besetzung war ausgezeichnet, denn den 'L'cranftaltern war es gelungen, neben der deutschen Epraklasse Irländer, Norweger und Hollander heran zu ziehen. Der brüt- sche Rekordmann Dr. Peltzer könnt, nicht entschei- denü etngrrifen. In der 3mal 2l)0.M,ter-S:Hsel machte er zwar den versuch, jedoch zwang ihn eine Knochenhautentzündung zur Vorsicht. Di, tkranftal« tung hatte sehr unter ungünstigem Wetter yi leiden. ErAebnis'e- Im Diskus 1. Hoffmeister- Hannover mit 4<,42 Meter. Speerwerfen: 1. Sund, Norwegen mit 61,78 Meter, im Deitsprung 1. Schuhmacher- Hamburg mit 7,01 Meter, im 100 Meter-Laus ttriter Borner-Derlin in 10,8 Sek., im 4f>i Tleter-L'auf 1. Diese, im 800-TOet,r-tiauf 1. EoghlandOriand in 1:59.9. nn 110 Meter-Hürdeniauf 1. Steinhardt- Karlsruhe in 15,9 Sek., im 5000 Meter-Laus um den Hindenburgprei» 1. Petri-Hamburg in 15:17,8, in der 4mal l"0 Meter-Stafsri 1. Mannfchatt D. H E. Hannover in 46.9 Sek., in der 3mcl 2lX» Meter- Staffel 1. Mannschaft 1896 Magdeburg in 68,2 SeL in der 3mal 1000-TOeler-Staffel 1. Mannschaft Preu- sten Stettin in 8:05,4. in der olympischen Staffel siegte D. H. C. Hannover in 3 47,6, in der 4mal 100- Mtier-Slaftei 1. Mannschaft Phönir Karlsruhe mit 43.4 Sek., hn Hochsprung 1. Help- en. Norwegen mit 1,89 Meter, hn Drei kämpf 1. Schuhmacher-Hamburg mit 203 Punkten. In den Frauenkämpfen fiep:, im 100 Meter-Lauf Fräulein Lorenzen-Hambura in 12.9 Sek., in der 4mal 100 Meler-Staffel siegt, bie Mannschaft Eimsbüttel in 53,3 Sek. und im Speerwerfen Frt. Suxen-Hamburg mit 28.66 Meter. Städtebillardkampf Giehen-Kassel. Da» Rückspiel im 6täMe-B:Harb-BcttfamDf Diesten gegen Kassel wurde von Giehen mit 63 Punkten gewonnen. Der gestiftete silberne Pokal ging bei einem Endresultat von 6685 Valle« für fciefjtu gegenüber Aalki nut »78 Bällen, al’o mit 107 Bällen Ueberleqenbdt in den Bf iy brt 1. Siebener Billa rd-Tlnb über ih.t beste Sin-elle.ftnng ety.eü# Atrr Deren- t>o rf. H.lben mU einem Duvchfchnit von 5 172 unh einer H-chstserte tron 42 Bällen Dierköller in Amerika. TD.e unJ ein eigener Draht bericht mdki. •ft der beutfche Kanalschwimmer 7H < c f ö! t e r ..mH» t tpo-.rn rg n In Ji< o n 11 c o l ungif mm n Die Ae. inOfcfpiele im rbeiler-Tu. :• unö Sportbunb. Vie trdehdP# £ Hm kommenden Sonr.toß tragen die beutir. Mannschaften des 3 »tiirh Heuchelheim nö , Ueverroschung wäre nicht so groft. wenn sich dieser Vorgang rot-berholif Die Eigenart de» spiele» verlangt ferner einen energischen Schiedsrichter, so daft. wenn auch diese vorbedin- gung erfüllt ist. am sonntog ein gutes Spiel mit guten Leistungen geboten wird. Bv» dem Be)irf. Mit Ausnahme der 2. Rlosje werden auch hier die leßtcn Spiel, der Vorrunde ausgetrogen. In der I «lass, sährt Wetzlar mit der erffcn und »weiten Mannschost nach H I • f e I b. Rormalerroei,. sollte Wetzlar mit allen zwei Mannschaften siegen, wobei es sehr wahrscheinlich ist, baft der Torunter- schied im Spiel b.r ersten Monnschokten grSfter tft al» in ben, der zweiten 'JRannldfaften. lebhafter Betrieb herrscht noch in der 2. Klasse, da hier durch Hinzukommen neuer Mannschaften noch viel nachzuholen ist. Burkhardsseldenl Hot aus eigenem Plag Weilmünster I al» ®ofl. Ichen werden Sieger bleiben-, e» Ist möglich, baft die Niederlage für die Gäste enlspre. chend dem unterschiedlichen Stürkeverhältni» etwas hoch wird. Besondere» Interesse erweckt die Begegnung Groben-Linden I gegen Leun I. Der Neu- ltng Grohen-Linden überraschte in den letzten Spielen durch recht gute Leistungen, die es nun gegen einen der stärksten Gegner der 2. Rlasse unter Beweis zu stellen gilt. Leun dürfte Sieger werden. Die ersten Wann,dyxften vronhausen» und R o b be I m » zählen zu den Spitzenmannschosten ihrer Rlasse Da» Spiel in ffronhausen wird also ein harte» Ringen werden. In dem man schlieftlich Sronhausen ben Sieg Zutrauen sollte, zumal sich ronhausen schon eifrig Im Spiel mit Mannschaften der 1. Rlasse übt. Deutsche Hand- unb ^utzball- meisterschast ber D. T. Tie Zwischenrundc in Mannheim, Hannover und Chemnitz. Bon den 33 Rreibmeiflem. dir am 23. und 24. April bostnung«freudlg den Kamps um den deutschen Meistertitel im Handball und Fuftball ber Deutschen Lurneischast ausnahmen. befinden sich nur noch je vier im Wettbewerb Arn kommenden Sonntag findet nun die letzte Ausscheidung vor dem Schlusilarnpf statt. Io baft bann nur noch je zwei Onblpietieilnehmet übrig bleiben. ble am 12. Juni In Dre-den zur Hauptentscheidung antreten. Wie in den Kcclsrundenspielen hat es darüber hinaus ebenfalls keineswegs an Heber* caschungen g.sehlt. Besonder« im fiuhball hat so manche scheinbar zum Durchhalten berufene Mannschaft den Kampf vorzeitig ausstecken müssen, da seit dem vorjährigen Weisteischaltsrennen spielstärkere Mannschaften herangewachsen warm. Polizei Kostokt unb lumflnb Hannover sind im Handball die einzigen, ble da» gehalten haben, was man sich von ihnen zu Beginn der Spiele ver'prach Während sich Rastatt Tn erster Linie auf »ine gute Berteidigung stützen kann, hat Hannover mit seinen schnellen Anlaufen und seinem weitmaschigen planten'piel einen kleinen Borteil, zu welchem sich noch die bessere Plav- fenntni» gesellt. Io bah es scheint, als würde TurnNub Hannover ber Sieger bieses Spieles werden. Als Schiedsrichter ist wieder Busch- Bremen ausgestellt wordm. ber sich in ber Vorrunde schon bewährt bat. le. (bemalt) — Gablenz unb V T. G Gero find mehr ober weniger lleberraschungsfieger. Chemnitz Im Kreisgruppenspiel gegen Vorwärts- Breslau unb A. T G Dera in ber D D -Vorrunde gegen Spandau 1860 Gegen Shemnltz aber fehlen alle Vortelle. welche ber Thüringische Meister g.-gen Spandau 1860 in gleichem Maste aenost, wie sic Spandau entbehren muhte Eigener Platz und von keiner Bahnfahrt firafrawerte Mannschaft Diese zweifelsohne gewichtigen Vorteile genlestt ble»nml bcmrtn-ü'ablfru Ob sie abgewartet werden Aach ve.hältnlsmäsilg knappem Siege gegen Kdnigsberg In ber Bo runde mdchie man das bezweifeln. Viele» Spiel leitet Mendel- Magdeburg, ber ebenfalls sich schon mehrfach In groben Kämpfen als Unparteiischer bewährt hat. Gleichfalls in Ehemnltz steigt eines ber Fuft- bal!- Vorrundenspiele Io. Jorfl 1*61 - tt. Io Rabe beul. Der Brandenbuiaische Meister St Fischer- Altendarg bsiÄttAen. Io. Mannheim 164t - le. Lastrop 117t 3n Mannheim Äe gr das kftU Zwifchenrun- denfpiel. Berte Mann schalte, waren ihren Bor- rundengegncrn in jeder Beziehung überlegen und werden '.ch ruramrtr selbst r.een ebenbürtigen Kamp» liefern. Möglich, daft brr mm Steg brr Mannheimer mit fich br.Rflt Sch cd»rich-er ist ein Pfältzer Turner Handballmeister . jaft derD.S. D. 8m kommenden bannt na wirb auf Vern neuen Sportplatz be» 6Port-Club Charfo tenburg die Endrunde um btt Tt >nax Hs- 5boilme0terfcha'i der D. 6. B durchgefubri. Der Votizei-Spv. Berltn. der ben Titel leit lütt in ununterbrochener Reihenfolge 'rangen konnte, bat m Mefem Sah re eine jaiu be >ander» schwere Äufcab# zu 161 rn. Sein gnVspiei- oegntr Ifk der Pol i.zei-Sportverein Hannover Die r'annooerener haben sich btt Bortzbeutfche Meister- schaff durch einen überlegenen Sita über den T ab. Die Zwischenrunde brachte ihnen dann überraschenderweise den 42-Siea über ben P. S. V.- Halle. Äe Berliner treffen aüo auf eine äuftedt starke Mannschaft, fo dotz die Garantie für ein erst. fH hoe» Spiel gegeben erscheint. Um d,e D:men itcnbbaUm Male im Endspiel. Dagegen konnten die E. C (t.ennnen die Meistert -fernenrtoerte Heidelberg. Mannheim. Stuttgart wurden die Aegu- larien einstimmig erledigt und der Berwaitung Entlastung erteilt. CM wird aus einem Reingewinn von 2^5 Millionen eine Dividende vva d Prozent auf die Vorzugs- und vcm 8 Prozent auf die Stammaktien verteilt. * 3 u 11 t ga r t e r ^ebensverfiche- rungsbank 2L*C Die Deneraloersammlung hat den Aechnungsabschlust über da» Geschäftsjahr 1S26 einstimmig genehmigt. Die Ao.chluh- rechnung für 1926 zeigt, einschliestlich der Ueber- träge aus dem Vorjahre, eine Ges amt Einnahme von 29 318 5052d Mk Als Prämieneinnabme werden verzeichiset 12929470^2 Mk., Zinsen und Mieten haben 1 148 794.33 Mk. gebracht. AuS den Bermögensanlagen hat sich ein Gewinn von 166 048,91 Mk ergeben. Für Verpflichtungen aus den im Geschäftsjahr emaetretenen Versicherungs- sällen waren 72 763 Mk. teils zu leisten, teils zurückzustellen. Deckungskapital und Beitragsüberträge mit 13 070 187.82 Mk haben sich mehr als verdoppelt. Die Jahres Rechnung hat einen Bruttoüberschuh von 3 070 759.61 Mk. geliefert. Hieraus fliehen der Dividendenreserve der Ber- licherlen insgesamt 2 911 384,65 Mk oder rund 95 Prozent des Bruttoüberschusfev zu Die ®e- roinnrücfiage erreicht damit einen Stand von 6 778 086.05 Mk 3m Geschäftsjahr 1927 wird an die in den Divldendengenuh eingetnetenen Versicherungen «ine Dividende von 32 Prozent der vollen Iahresprämie ausgeschüttet, für das Jahr 1928 ist die Dividende der Versicherten auf 34 Prozent erhbht worden Die Sähe gelten für sämtliche Versicherungen der Tafeln l bis VII. ^ranl, irtcr Börse. I ra n kf u rt. 27. Mai Tendenz^ Sehr ruhig und uneinheitlich — Aachdem die Offerten« b b r f e die bekannten Vorstöhe seitens des Aeichs- bankpräsidenten. des Aelc,>«)erbandes der deutschen Industrie und neuerdings des Herrn von Siemens ausgehalten hat. bewegt sich das Geschäft in äufierft geringen Bahnen. Gelegentliches Deckungsbedürfnls führte au einer Kurserholung Die letzte Aede des Aetchebank.- Präsidenten übte keine besondere Wirkung mehr aus. Dazu kommt, haft man sich ber IM stark dem Ultimi näftert und nach dem mcr.igen Vbrsen- ausfall in Berlin auch in der nächsten Woche nur fünf Börsentage hat Aach einem leichten Ansatz zu einer Gefchästsbelebung und mähigen örbolung traf eine Meldung ein, wonach Auftland gegen England mobilisiere Das »eschtft flaute sofort wieder ab. Auch 3 ®. Sorben, die stark Im Handel waren, wurden vorübergehend fo gut wie umsatzlos Bei 8röf nunq stellten sich höher 3 ® - Farben plus 4.5, Ahelnftahl plus 4L Proz. Am Montanmarkt blieben 3t|e angeboten und 95 Proz schwächer Rai la Ulen um 2 bis 3 Proz. niedriger. Bankaktien durchweg um 1 bis 2 Proz. ermäftlgt. nur Lorn merz plus 1.5 Proz. Slektrowerte äafwrft still und leicht anziehend. S.emens plus 1.5. *30®. plus 2 Proz. Bauak11en uneinheitlich. Wavd «t Frevlag plus 3. dagegen Holzmann 1.5 Prvz. schwächer. .i IM M IM 171 77 II IW » IM IM.» 1___£2£L Ul.» ! 17« m » IM U IMS m ’.U 117.71 Inllut Cent Vtruawmt. andere Werre um 1,5 Prozent zu erholen, wäh- vrrb der ctiHe Teck der Terv, n- unb twTxay.cn 'BXrte Lolwwächvnge-, von 1 b.s5Proz. zeigte. Zrrundlich agen während der eriten Stunde auch 3 9 Harden. >e nach ivre« Borbv ri enhxrt von 278 aut 2M Prozent -nzotzen. Die Spekulation träte »•-$ tonst durch bee W:rnungen des Aeichs^erda»:>.» 1 in.tu 10.6 j araiun a.Mi • J . • J ..Ul London .0.1.» ai.iii 2M,iU •fininxf I.ZI4 Ltm '.«!» i.tzt Ton« S..I <6.»l II. u Hebio-u .. »LUM »1X1 11.IM • 1.26» •t-- ''n .4.1 ' 74.tu Japmi I.M' 1X7 1. HJ I.Mt «.MM l 'M •.kau Äti-n in T Cd: abgr w.m 4».J« >».«u f:aa i.«U >Z.»I ’l.V» il.»i jtat> !.«>'> 7.U4 7.M.* 7.03 .1.«8 .3,<4 . 1.47 72.61 «ul ark;: ..04* »,*4 .«>1 ».*1 i'ifiafcon :i,u .'1,17 ri.« 21. »7 Tania ei.m» ■IX •1,1« •I.M tonf! nur ,4V» :.xi» r.-te Wibrn .Ml Mi« -.»*, 4.»tf7 tanaDo ..II» f.rr« i.xie ».n« Um uao '.tt» '. TU «.21* I.M infro d.« 1 M «Me I.M Banknoten. r.mrrfcn '-b» «r»..... «Wt ♦.tt: •' > ijtlS’ '.atta ....... 1- l, 3 •••( ti- •A’ot.-a ...... HI.»« 111.RI ■ *y V.-t-n . ....... •».«.; S.Stt ’m...... ii.ii» ti..: bollen; 1k ■Ula-rn .... M.'l . j। lun1' v- •) c’re ... .- 7 Konw > f-ctrn . IW.M 12*. I.- J fi mrrr . « iafl trenn «SS. •Hutn.ini«* Weera 1» Ml T • *t tetrn 118.«» • 17 1 ea pr'Vt ftoira . . . il.e» 11.11 evai'1* Imcw .... lÜlVit.Mle vflfif* *»*x •LM 71.U I.M Ungertl* *ttra n.» 71.ee Aeichsösaldlsksal 5 Prozent. e»nb«rb|in4fab 1 Prozeut. rt ranlruricr *v.tn u..^4e. .Iranlfurl a. 13.. 27. TUI 0s wurden notiert Wetzen. WeUrrairer 3125, Asagen in- lSnd.'cher 29. Hafer inländ 2330 bis 25.73. Hafer, ausländ 24 bis 27. Dkals gekb 19.73 Ml 19. Wei.zggen zwischen 1- unb l» Mark Häher. Auch Mehl war beute in ben Sotitetuegce höher gehalten, ohne Adreßbuch der Stadt uni) -es Kreises Gießrn. Cer V mit »en «nfrsag» Mer KM Handels- unb SeVerberxl-zeichnis Hr euM G esten :^t »mi nd M. W im 'chittstack- H. 2X31. pi •->*rm*n-x* llwftchMOtzmg le «•> ftrw C*«M,tricBc Mftn. Oi< »uftänNam «lesens teerte um ainrriw a-; Xi^tuTnt unb Trfl-UMif. tat sttenvi' stbf tx M 3trt und Berlin. — DU Won des Psalmisten, vor Gott leien tausend 3äbre wie ein Dag. wirb b'.er einem Mönch zum Erlebnis, der. von der Hand des Dichters geleitet, einen Dana durch tausend 3abm deutscher Ve'chichte gebt Wir erleben bif TP unter des Al Verl Magnus, das Bingen Meister Gerhards vo.» 2tÜe um sein Wert, den Kölner Dom. Hvchauf reckt sich 6k knorrige Gestalt Martin Luthers tm Kampf mit dem Papst unb ohnmächtig zittert die schwache Kreatur vor ber Brutalität der Herrnoerbrenner 3od. Seb Bachs Qobprtifunfl.m Dvltes erllingen. und dichtes gewaltige Beden rütteln da« geknechtete tkuldx Voll wach 237 Kirchliche Nachrichten. 3lr*lltilche Gemeintzen. Oft. Beligionsgemeind«. Dottesdienft In der Synagoge Eüdanlago Samstag, ben 28 Mai 1927. Borabend 7 45. morgens 8.30. abends 8.40 und 9 ÄX Gvttesdlenft der tsr. Belialonsgesestschaft- eibbalfcirr den 28 Mal 1927. Freitag abend 740. Samstag vormittag SOQ, nachrnlNag 4.00. Sabbatansgang 9». Wochen- goitesdienst, morgen« 6.15, abends 7 15» Rundfunk-Programm des ^ranünrter Lenders» (Aus der.Hablo-Mmfdwr.) Sam»tofl. 2s. Mai. 12 bis 13 Uhr Übertragung vom Goettze^lstz; Proinenodenkoniert. 1530 bis 16 Uftr: Dw Etunbi der Jugend. 1630 dis 17.45 Ubc Ronun d. » haut» orchesters Karl TtHIödfr. 17 45 dis 18.05 Utzt Ci« Leseftunde 18.15 dis 18.45 Ubr: Der Briefkasten. 18.45 bi» 19.15 Uhr Zun'hochichule; J^dianb unb Wallharlu»'. Tortrag von Pros. Dr Hans Kan- mann. 1915 bis 19.45 Uhr . Bedeutung bet (Be- werkschasl für Volk und Staat", Vortrog von Ingenieur Horn. Gauleiter des Bundes der trdWidßm Angestellten und Beamten. 19 45 bl» 20.1 ’> ubr: ..Reue Seh.nswurdlgkeiten Im (irantfurltr Lovlogi- I t#n Garten'. Vortrag von Richard Liefchke. 20.11 Uhr: Diener Abend, «nicht,estend bU Ö3ü Ufte; Tanzmusik. Letzte Radi richten. Vei der Nettunq seine« Hundes tödlich verunglückt. Gin tragischer Unglücksfall ereignete «ich beule früh gegen 7 Uhr in 9rftnln- a c n (Ärrt« Diefteni. Dort war ein junger Hund des Landwirtes Karl .ftriedr.ch Schäfer aus ber Hofreile auf die CtrarK gelaufen, als gerade der grofte Autoomnidu« ber Krnflwagenlin e Holtz- beim Drünlngen O.eftcn auf der Strafte not der Hofreile berangefähren kam. Schäfer versucht, das lungr Der vor dem Ueberfahrrnwerden i» bewahren unb lief zu diesem Zwecke neben dem Kra iwagen her um es zu verscheuchen. Hierbei geriet ber 44 3ahr, alle oerdtiralete Mann vor feiner Hofreile dem Autobus «o nabe, er wurde zu Boden ger flen und von dem Hinterrad