Samstag, 26. November (927 (77. Jahrgang Nr. 277 Erstes Blatt binett g»i die 8 ab lunfl m dteser frufl* Ift ge- nicht Parteigänger Deutschland» Stell' geben. Iteutlttianb ist 6er Ilteulf^eiÄ AI. M ■*» 112 N.lchntt tit thebme*. richte» >«»ei,ee Oietze». Brett» 3S fitiditrirnni-i Piatzvoefchnst 20* , mehr 6 b*tr»* «Itter Dr 3n«br. WU6- ß»»9<- Urranieenli* t*r Volutk Dr 1BU6 Cä"M; t*t ^Vreiirtee Dr tz Ibm of; tftr Mn ubrtqrn Iftl Ernst Blvmchei«: ftr bte Sn» Ittgtetrd hurt Tillmann, länithd) te Stehen wesen. sondern hat fett Benoten e u di inrttr anderer Länder bewegt. pta Bachmmaq vorder Peet» ier l ■■ HM ftr lnj»ui rchnftlrlkii, °»d 5»-I»ra»e I- Der Streit um den Dollar. •int Unterhaltung über finanzpolitische Fea- gen. wie sie heute leider an der Tagesordnung sind ist nicht nach irixrmaHn» Geschmack. Auch ttrtr würden lieber über romantischere Ding« vlaudern. über Morgenland und Abendland, über Milteimeer und Pazifik, wenn wir Deutschen »icht immer wieder mit der Aale auf das 2 und 0 unserer gegenwärtigen politischen Lage und aller sich aus ihr ergebenden Möglichkeiten und Hof'nungen gestoßen würden: auf bas A e - parationsproblem nämlich und alles was mit ihm Ausammenhäiigl. Und da bei Gell-sach.i, beßauntlich die Gemütlichkeit aushört, so wird sich ein jeder Staatsbürger in seiner ihm gewiß Ache unsympathischen Aebeneigenfcha't als Steuerzahler mit diesem trockenen aber in unfern prekären Lage eben unvermeidlichen Thema Miseinandersesten müssen. Daran ändert auch Vie Feststellung nichts, dah die für untere 5t- aanzen verankvort lichen Stellen seit einiger Zeil bi der Erörterung dieser Dinge etwas des Outen zu viel tun. Gewiß können die durch bas Memorandum des Aeparaii. > sagen!en angeschnittenen Fragen an sich nicht fchneil und nicht gründlich genug llargestellt werden. Ader es liegt sicher nicht im Gesamtinteresse d.s deutschen Dol- kes wenn die Debatte über unsere Finanzgebarung zu einem Streit der Instanzen ausartel. aus dem fchliestlich einzig und allein unsere Herren ®läubtgcr jenseits des groben Wasser» schünwAelnb die ihnen zweckmähig dünkenden Konsequenzen ziehen. iM ist nun wirklich auch für uns an der Zeit, aus den theoretisierenden Reden zur praktischen Dal überzugehen, und einmal einen Snllchlust zu fassen, nach welcher Richtung hin die deutsche Finanzpolitik einer Aenderung bedari. um den Antpr, chen zu genügen. die die Erfüllung der Repa rat ionsver- pflichtungen und die innerpoliti'chen Erfordernisse des Staates und der Wirtschaft an sie stellen. M war notwendig, diesen Wunsch vorauszuschicken. bevor wir darangehen, den hoffentlich letzten Akt einer rechi unerquicklichen Debatte zu erörtern. Parker Gilbert, der Reparationsagent. hat bekanntlich in seinem g roh en Memorandum auch die Sraac der Auslandsverschuldung an^rtchnltlen und daraus hingewie- sen. dast namentlich die deutschen Städte Auslandsanlechen in einem Maste ausgenommen hätten, das für den Bestand der deut'chen Wäh- rung und damit auch für die Sdüllung der im Dawesabkvmmen übernommenen Reparations- Verpflichtungen gefährlich werden könnte. Der Reparationsagent hat in dem Präsiden- ten der deutschen Reichsbank einen Sekundanten aetunben. der b.e gewist nicht ohne weiteres von 5er Hand zu wei ende These Parker Gilberts mit austervrdentltcher Schürfe und Leidenschaftlichkeit verteidigt. S-owohl in rtrrn Au'- fall wie auch in einer Rede vor der Rheinisch- Westfälischen Berwaltungsakademie in Bochum gab Dr Schach t an Hand von Zahlen, die sich unserer Nachprüfung ent i hen. der Ansicht 21uS- druck. dast die von den deutschen Kommunen verausgabten Summen für Ausgaben nicht wirt- schal über Art einen Gefamtbetraq ergäben, der nicht weit hinter dem Gesamtbetrag für die Ausländsanleihen zurückbleibe, die dre Städte ausgenommen hätten. Mit anderen Worten. Wenn die Städte ihre n chtdringkichen Ruralen, die der Reichsbankpräsident mit dem vern.ch- ftnben Ausdruck .Lurusausgaben" l'ezi.tz- net unterlassen hätten, hätte man wahr-chem- sich nicht eine einzige kommunale Ausländsanleihe auf unehmen brauchen. Die Städte sind die Antwort nicht lange schuldig geblieben. Der Präsident des D.utschen Städtetages Dr. Mulert bat sich in einem Ausfah vor feine ihm anoertnuten Schunlinge aettfnt und gegen die v’.anmj v r P'?pa,anda gegen die deutschen Sädte und ihr- Finanz- gevarung" Stellung gekommen. Sr erllärt wörtlich Kein Dollar, fern Gulde-a, kein Pfund der Auslandanleihen ist für sogenannte unproduk ive Zwecke ausgegeben worden. Dir au'genomme- nen Auslandgelder llnd auSfchliestlich produktiven Zwecken ,Siektri,ität. Gas-. Waffer- Hafenanl..gen. Berk-strSrnittel ufw.) zu- gefettet und vorzugsweise für Mrd rnillerung Tmb Ausgestaltung der Betriebe verTvendtt wor- den." Immerhin gibt auch er In -inen Rachsatz» S, dast von den 21 deutschen Grvststädtem die uslandanleihen au’omommen haben insgesamt über 77 Millionen fürnichtdrin gli 4>e Jini- snlagen lStabien. Sportanlagen. Schwimmbäder. Grünanlagen. 'Hütern Planetarien. Thea er-. Aotfßxm en) aufflrtrrnbet w r>m llnd B t dnrr Gefamtauslandv r'chuldung der deutschen Gros" ftädte von *06 Millionen Mark ist das immerh n cm recht.beträchtlicher Anteil der auf unproduktive Ausgaben entfällt. Dr M'ilert ha: ja gewist recht, wenn er d-rn Reichsbankpra ideitten vvrwirft. dast er in feinen Be racht-.mgen über die Produktivität von AuSiandanlrtben trnen sehr weltlichen Faktor nicht in Rechnimg stelle, nämllch den Menschen. Di? Arbe-tskraft de» deutschen Arbeiters biete die tncrtvc': : iJninN läge unk-ttr wirt'chaftlichen wtu.-. ‘-rc örbaltung und Förder-anl sei » gleich bx Brr- auifetnmg für die LeistungSfähigke-.t D-eul'ch- landS^ feinen Reparationsverpflichtungen na»- zukommen. _ . _ Man wird aber do» fagen mu'fcn. ban m einer Reihe von Großstädten Dinge eiitstanben find in einem Ausmast und in einer '.eumg* und re ft lote Au'kläru-g tne zuständigen 6td!m sich angel eg-n Ian lallen Ieilten: es kann ans nicht gleichgültig ian. nx-r dafür die Derantwor:ung träat. dast für mcht unbebinat notwendige D.nge erhebliche Summen auegegeben wurden in ein.t 3e;t, wo alle oedügbjrvn Wittel zur Drfe.i.^ng unserer Wohnungsnot hallen aus gewandt werden müllen. 2s wurde hier schon einmal daraus bin» getoic ci. dast heute die 2 o 114 d e r t r e t/i n » gen Reichetag. Lände rparlai7^n:e Stadiaer- orbnetenDcrlammLungen) es sind, die immer erheblichere Sorberunger: an die ös'entlichen Finanzen stellen, während gerade s i e srüher den Wün'chcn der Ministerien und Berwaltunzen mit gröhter Reserve gegenüberstanden, wenn «S sich darum handelte, über den Etat h naus Mllte'. zu bewilligen. Das hängt nicht zuletzt mit der unleugbaren Tatsache zusammen, dast heute eben es meist nicht die Gleichen sind, die Ausgaben bewilligen und W'ttel h.erfur aufzubringen haben. Ein. die' r Lage gewist unvoreingenommen gegenüberstehender Beobae' ter wie der Demokrat f ragen b< sprachen worben. Reben der 71 b - rü|tung»frage. bie den Zweck brr Reise Lil- winow» biibet. kamen babd auch anbtre. die beiden Länder gemeinsam intercssierenbcn Jragra. wie insbesondere die Frage der I i f a u i sch - p o l n i - schen Beziehungen zur (Erörterung. Litwinow gab l*rm Reich»austenminisfer ficnntnl» von brr gefleru in Warschau überreichten Rote bet Sowjetregierung, in bet bitte ihren Be sorgniilrn über die litauisch polmjcsic Spannung unb über bte sich daran» möglicherweise ergebenden Gesahren ttu-tzruck gegeben hat. E» beffanb Urbcr- cinftimmung barübrr. dah e» im allgnnclnrn Dnler- ess, bringen*) wünschen»wert ift. jede Störung der srieblichen Lnlwicklvng zu oct meiben anb allseitig die Bemühungen auf die baldige Behebung der bdlehmSen Schwierigkeiten zu richten. Die „Tägl. Kunkschau' schrddt zu dem Besuch: Die epannung zwifchen Bolen unb Litauen iii nicht nur (»fgrnftonb der Beratungen im rulsilchen 8a- Sinern von der Moskauer Regierung lancierten Alarmarttkd in der .3sweft ja", dsr von nah-- devorftchenden kriegerischen Sreignis- sen an der rusfifchen Westgrenz« sprach, ist nunmehr bte Ueberreichung einer aus den gleichen Ton gestimmten Rote in Warschau gelolqt. Rustland erklärt in diesem Dokument bah es bet irgendwelchen polnis chen An- grissSdlänen auf Litauen nicht neutral bleiben werde. Die Drohung, in dem Augenblick über Polen hcrzusallon. falls die polnischen Arme.ut litauische» Gebiet beirrten sollten. konnte nicht unvertzülltcr au^estosten werden. al» das in dieser Rote geschehen ist. Wan muh natürlich annehmen, dast Moskau nicht auf bloste Gerüchte hin ojxri'rt. toe sie |dt Wochen in grober 3ahl durch bie baltischen Staaten schwirren, sondern bah der russisch-! Sp.oiuige- tnenft ein gutes Mater.al zusamrnengetraaen tz.it. auf das bin sich die Vowjetrellterung entschlofsen hat. grobes Geschütz ausznsahren. Polen wird Idbfio.rftänllid) bie russische Rote entrüstet zurückwei'en und sich als Irelfer- hgftc Ration Europas aufzuspielen vcrtuchew Die Dinge an der l.tauisch-polnischrn Grenze Regen aber, mld dafür liefert nun auch bte ruf- fifÄc Warnung einen neuen Beweis, so, dast die höchsten polnischen Behörden mit litauischen Emigranten palüeren unb sie zum Einfall in litauisches Gebiet zu bewogen suchen. Diese Litauer wollen die Diktatur Wolde- mata» breckb-n. Polen hat' jedoch unzweiscihast andere Pläne im Hintergrund, die es clNm der Sowjetregierung ratsam erscheinen l.e- hen, sich schleunigst elnzuschalten. Moskau verfolgt mit feinem energischen Aus- ttrten In Warschau aber noch einen ganz besonderen ,3öed. Ss fürchtet zwar, vom Weiten ab- gdchnitten zu werden, deswegen übertreibt es vielleicht ziemlich stark, es w.U sich aber auch In Genf gut dnsühren unb dem aushorchenden Europa als Hort des Friedens im Osten, al» Feind jeder kriegerischen Auseinandersetzung unb damit auch als Freund einer wnsassenden Abrüstung vorstellen. Rur soll dabei nicht über- sehen werden, dast es der Moskauer Regierung nicht allzu schwer gemacht wird, sich in scharsen Redewendungen Polen gegenüber au betoegen. Polen hat eben eine amerikanische Anleihe erhalten unb ist im Begrifs. noch mehr aus- ländi'ch.s Gelb hercinzunehmen Das kann es aber nicht, wenn seine litauischen Absichren in ein grelle» Licht gerückt werden. Gllich^<-.tiq wird dadurch der amerikanische Finanz- b i 11 ü t o r mobil gemacht, der über die Verwendung des Rnliihecrtrage» \u wachen und dafür Au ‘orgen hat. dast Polen finanziell leistungsläh-g bleibt, um feine Schulden wieder abiragen zu können. Sin Polen jedoch. daS sich mit kriege- ri chen Planen trägt unb dem rin rcd)t loft- 'fieligcr Krieg angedroht wird, must mit Rück- ‘icht auf feine Gläul'iger und seine Währung schleunigst von mancherlei Absichten zurück- treten, hie das Mtsttrauen seiner Geldgeber wachrufen Di-- Warschauer Regierung befindet «ich allo in keiner allzu angenehmen Situation, bie Moskau, soweit fitz bi« Dinge bisher über- «ehen lassen, recht gut für sich auszuwerten verstanden hat. Moskaus Vermittlung. Die Lowjetregierunq warnt Polen vor einem bewaffneten 3d)ritt gegen Litauen. Pari» 25. Roo. (WTB.) Die Agentur Havas veröffentlicht den Tert der Rote der Sowjetregierung. die am 24. Roocmbcr bet polni'chen Regierung zugestellt wurde 3n der Rote bäht es Die in der letzten 3dl ge- intnagt. ha# WM Dars Den »exll^en *Ma^ba nttnr t 'Identer. irt^t bet» Laien, bie Huf gaben» und damit aiZch die ßafttnoerteiluÄfl. toe sie sich au# der eigenartigen VersasIur gsgliederung des Deutschen Reiches ergibt, mit den gleichen Äugen zu sehen, tote der Re paratwn sagen 2s ift daraus ein völlig schiefes Bild «ethanben. das Namentlich vor dem Ausland w.eder gerak-zurLcken ncht geringe Müh« koken totrd. 34 ift doch nun einmal 1o. baß Ausgaben vor allem hdiur- politischer Art in ganz großem Umfange den ßändem und Kommunen zugefallen sind, während man ihnen gleichzeitig die Verantwortung, aber auch die Möglichkeit für bie Aufbringung der dazu erforderlichen Dittel nahm. Der Ji» nanzausgle ch. der Länder und Gemeinden zu Lohnempfängern des Reiches machte, hat auf bie Kommunalverwaltungen linan.zpolitilch gesehen, gewiß nicht erzieher.sch wirken können. Diese in Ursache und Wirkung äußerst verwickelten Dinge brauchte ein ausländischer Beobachter nicht unbedingt zu kennen, wenn es auch dem Amerikaner Parker Gilbert nicht hätte schwer fallen bürien, in seinen heimatlichen Verhältnissen Parallelen ^u finden. Der deutsche AeichsbankprSsident jedoch muhte wissen. daß es em Unrecht ist, wenn man nun den Städten einseitig d:e ganze Schuld für bie Sorgen auflädt, bie uns im Augenblick unsere Auslandsverschuldung bereitet. Es war zweifellos verfehlt, die vielerlei Sünden kommunaler Verwaltungen nun zu verallgemeinern, ohne feine Kritik auf spezielle Fälle abzusteklen und mit belegtem Bewe:smaterial zu unterstützen. Wenn der Streit in dieser Weise weit ergeht, wird et au einer schweren Schädigung des deutschen Kredits auf den Auslandsmärkten werden Und das hat doch wohl weder Herr Dr. Schacht noch der Deul'che Stadtetag gewollt. 2s erscheint uns fruchter. nun enoüch einmal das Kapitel der Verwaltungsreform in seiner ganzen Breite auf au rollen. Die Reichs- regierung ist offenbar allen Ernstes gewillt, an dieses gewif> 'ehr heisse Problem heranzutreten. Wan wirb ihr jedoch für den Mut und die Entschlußkrasi Dank toif.cn, bie sie der Lösung dieser Frage entgegenbringt. zumal es wehl endlich allen Parteien klar geworden sein dürfte, daß man die Dinge nicht weiter treiben lassen farm, nicht nur mH Rücksicht auf die Reparation#gläubiger, sondern auch im 3nterrife der deutschen Wirtschaft, die einfach nicht mehr imstande ist. bie Dittel für den kostspieligsten Verwaltung#apparat. den man sich nur denken kann, bereitzustellen Außerordentlich lehrreich in dieser Hinfteht ist eine Denkschrift, bie das Reichsfinanzintnistertum auf Wunsch des ?lhinten staatsrechtlichen Struktur, aussallen muß. Das Verhältnis wird nicht günstiger, wenn wir den p a r ( a m e n- to r i schen Apparat bei uns und den anderen Ländern vergleichen, und vier ist vielleicht der erste Punkt, wo ber Hebel des Sporkom- miliar# angefetzt werden könnte, ohne daß das deutsche Volk Schaben an seiner Seele nähme Die Berwaltungsrcform scheint tatsächlich mtft werben zu wollen. Selbst Bayern, da» gerade auf diesem (Bebiet den zweifelhaften Nahm genoß, am ftärfften überorganrttert zu fein, beschäftigt sich mit einem Vhm. den ttehörbenap parat auf ein er- fragliche« Maß herunterznfchrauben. Eine Ironie der (Beschichte: «n gleichen Augenblick eilt Herr Otto "Braun, preufv|rtx-r Ministerpräsident und qeie- flenttid) eifriger Verfechter des Einheit-aedanken». nach München, um dort gemeinsam mit fernem Kol- legen Held. dem Exponenten de» südbeustch-n ^obcrahNnue. da« neu zuvechtgemachtc (Befand?- ftbaftofkilai» Preußen» einzuweihen. Und cbenfaUs gleichzeitig erblickt der Gefetzentwurf zur Bildu ig eine» endgültigen Reichswirtfchaftsrat» das Licht der Weit. Seit vielen Jahren hat man sich mit dem vorläufigen" beholfen und nun. in einem Augenblick wo alle» nach Vereinfachung ber S»aat»wasch,ne schreit und fein Mensch an den «ufbau eine» neuen 'Parlament# denkt, front nun da» zuständige Mimsterium diesen unglückseligen Entwurf hervor, offenbar, um ber öffentlichen Meinung damit eine befonber» freudige lieber, rofchung zu machen. Man mag über Ne ^wcck Mäßigkeit de» Reichswirtschaf teroke». dessen Grund- (Kbunfe zweiiello» gut ist. denken wie man wolle, aber darüber wird dach wohl eine Meinung herrschen. baß im Zeichen ber 'Perealtungereform notwendigere Aufgaben der Lösung harren, al» die Schaffung eine» neuen Parlament». Doch wir woi- len hoffen, baß ber «uefchuß de» Reicholabinett» und die Länberkommisston. bie beide mit den Vor- arbeiten zur Verfassung»- und l\ruxjltung&reform betraut sind. fkmb in Jtenb mit dem Sparfommiftar mit diesen Versteinerungen schnell aufräuincn »erben und den Weg zum Aufbau einer zn>«ckmäßigen und billigen Verwaltung ebnen. Auo dem Berlin. 25 Ro" Bor hinten m die Ta- gesorkmung erklärten dir Äommuri t,-n bie nachträgliche Ablehnung des devt<*-fran^' i,d).-n Handelsvertrages Die Rcichshaushai,. rech nuna 1^26 wirb dem Grick-ätt4ordnuna4- austchuß überwiesen. Reichsarb- r#.inmfter Dr Braun» us brr (Jnttmi Krankenfürsvrgevvrlage brr Seelenit- slleichfteitig eine aekchloffene Berussverstcherung len 1. 2. 3. werbe c i n g e r e f (e 11, ai schen Italien und U nb und Oie Drtter-lage. frtirag.dtnll Kovtmbtr fQZI ?habei*da- anI «y « n ber T'. rozentrale mit gerin- gern 2»tell beteiligt. Daß btde Anleihemrttei a usschl iehlich für produktive Zwecke liimal da die Beziehungen zwi- n g a r n recht herzlich si hing mit dem Hinweg, baß toendburfeit vieler Beamten r — Rbg. Lucke (Wirtsch Vgg. Gehalt In Gruppe 3a von 42)0 auf Fehlbetrag al Heiheermächti ahr 1928 vvrgefeh Berwallungsausgahen bis an die Grenze der Aufrech.'erhaltung einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung der BrOürfMt'e gedrosselt worben Itwb Der GesauttaMchluß für 1928 ergibt gegenüber 1927 einen Mehrbedarf, der noch nicht einmal der oolte Höhe des zwangsläufigen Mehr bedarf es für bie Reparationsleistungen erreicht Dieses befriedigend? 3raebn-4 dürfte um so txmeckenswerfer letet weil tn dem Qluügal^etat bereits der vooaus- 'lchtliche Mehrbedari aus ®runb des tm Relchs- tagc gegenwärtig zur Beratung steheteben neuen 1926 und 1427 durch besondere Tilgung M ermäßigen. Daß der ®riamtetat ohne Hrchl- betraq abfchliestt, ist neben den Kürzungen tm außerordentlichen Etat nur dadurch möglich gewesen. daß im ordentlichen Etat vor alle»' die Veränderung des Verhältnisse» zwischen Reich und Ländern: Maßnahmen zur Gewährleistung sparsamster Jinanzwirtfchast. Derroaltungsreiormee in Reich und Ländern. Gemeinden unerträglich ist. Ke\d) und £änbtr. Berlin, 25. Roo (®B.) Da» K uMlabinett beschäftigte sich ie seiner heutigen Sitzung mit dem Problem de» Verhältnisse» zwischen Reich und Ländern. insbesondere mit Beziehung auf Spar- aflion und Derroallungtreform. L« be- fchioß. der m der zweiten Januarwoche itattfinben- den ftonferen i mlf den Ministerpräsident en und Vertretern der Länder folgende Jengen )u unterbreiten. Die Gestattung des Reichsefafs für 1928. Eine Erklärung bco Rrichrfinanzminiftera Berlin, 25. Rov. (WB.) 3n einem Interview, das der Reichsfinanzmrnister Dr. Köhler einem Vertreter des WTB. über den Haushaltsplan für 1928 gewährte, erklärte ber Minister u a_: 3n formeller Beziehung ist bei der Aufstellung des Reichs haushalte# 1928 größter Wert au< Klarheit und D u rchsich- tigkeit f*ne auf die Mögl.-chteit der 3er- al e ichu ng gelegt worßrn. Die materielle Etalgestaitung starb umer dem festen Willen, unter keinen Urnffflnden einen Defizit-Etat auf zu stellen. Das lst auch erreicht worben. Der neue Etat wat drei wesentliche Merkmale. 1. schließt der Manuela! ohne lieber bie Bestellung von Pcridjfer Hattern zu diesen Jrag en finden noch Verhandlungen mit den Ländern statt. toanb für die Durchführung des Deteeniwurtes über das Liquidation s^chädenschluß- G e f e > c ngerechne. ist. Zahtromäßm «chlteßt der Gela:n haushalt für 1926 gegenüber 1922 von 9135 Millionen eil 9502 Millionen ab. allo mtt einem Mehr von 367 Milllouen. während altem Me Mehrbelastung ans dem Dawesabkom- men für den Leichsetat 1928 im ganzen nmfr 400 Mill -men beträgt Auf was es mir toar. keinen frisierten ober Irgendwie per- Weierten. sondern einen Etat auf zu stellen, ber Gerade auch auf dem Gebiete ber S.e-^richätz«^ gen ber Wirklichkeit soweit wie immer nur m&v l»ch nohekommt Der Etat fstr 1923 ist »ebenfalls gefu-nd; er enthält aber keinerlei nen nens- werten Reserven. Eine Ueberfchnß. winkst ui treiben, toürbe ch für den größten Hehler der Zinan.zpvlittk des Reiches ballen 3n den Diplomatenstuben Europas macht man wieder einmal recht sorgenvolle Gesichter. Die Lage ist ohnehin nicht zum be ten und jetzt kommt mit einem Schlage von zwei Setten eine Zuspitzung der Krise von 'Mchland mit fc-nen Roten an Polen im Rorden und von Hu(lo* II n 1 im Süden. Dte Franzosen hatten geglaubt, daß sie stark genug wären, um vielleicht mit leisem englischen Druck Italien bagu zu bringen, daß e# den französisch-jugoslawischen Vertrag stillschweigend zur Kenntnis nahm. Sie haben sich wieder einmal in Mussolini gründlich geirrt, er hat nach kurzer Vorbereitung zu einem Gegenschlag ausgeholl und seinerseits den Vertrag von Tirana, der eigentlich der Ausgangspunkt für den franzbiisch-jugosiawi^ schen Vertrag war, zu einem italienisch- albanischen Schuh-und Trutzbündnis ausgebaut, so daß Italien jetzt in Wahrheit der unbeschränkte Herr von Albanien ist. Der Heine Staat war ja eigentlich nur eine Der- legcnbeitoghindung. weil ursprünglich Italien und Oesterreich sich gegenseitig den Besiv, nicht gönnten. Später trat bann an Stelle Oestereichs ganz folge' richtig Jugoslawien, und seit 1919 ist Albanien der Tummelplatz heftiger Intriguen gewesen, die von Rom wie von Belgrad au» angezettelt wurden. Italien darf sich rühmen, daß ee jetzt den endgültigen Dertray errungen Hai. Da» bedeutet machttheoretisch nicht mel. Albanien mit feinen 800 000 Einwohnern hat aktiv militärischen Wert nicht, e» Ift aber für Italien ungeheuer wertvoll, weil mit Hilfe de« Ha- sen» von B a l o n a Jugoslawien an der Adria vollkommen boykottiert werden kann, well außerdem Albanien für Italien da» gegebene Aufmarsch- g e l ä n b e ist, um Jugoslawien in die Zange zu nehmen, so daß jetzt ein Doppelstoß von Trieft und vom Süden her erfolgen kann, weil außerdem aber Albanien bie Verbindung mit Mazedonien herstellt und ein makedonischer Aufstand Jugoslawien auch im Rücken treffen würde, der dann automatisch wieder auf Bulgarien überspringen müßte. Jugoslawien, da» bei seinem französischen Vertrag sich Aktion»freiheit gegen Italien sichern wallte, ist nun tatsächlich feinerfeit« von allen Selten bestimmt waren, ist durch die Genehm.gu»g der Beratungsstelle, welcher auch der Herr Reichsbankprälident angehört. au^rüdT ' erkannt. Glauben amtliche ober for’tigt_____ etwaige E1 n ze l v o r k o m m n t s f« öffeNil ch beanstanden zu muffen, fo erwartet der Reichs- ftädtebenb. daß künftig loyal erweise diele Ebnze'.- fälle genannt und nicht unzulä'lia netall- qemeinert werden was für die Ge a»M.)eit der TtL Tie vo^akvemorraten treten Mr rfne Adschak- funq der heute noch bestehenden Seemannsordnung als der heutigen Zeit unwürdig ctn. Die Vorlage der Kvankenveriicherung tor) dem sotz'alpoli^lch. n Ausschuß übertoiefen. Vas Haus vertagt sich darauf auf Donnerstag, den 1. tfewnber. Eine Erklärung des Reichsstädtebundes. Grgr» dir Angriffe auf bie Ausgabe»' »»b Anleißewirifchaft ber Hemeinbeu. Berlin. 25. Rov. (Wolff.) Der Gesamt- oorstand des Re.chsftüdtebunbes hat heute folgende einstimmige Tnllchließung gefaßt: Es ist unverantwortlich, daß in der Oellenilichteit. auch von amtlichen Stellen, wiederholt Dorwürfe gegen die Ausgaben- und Anleihe- wirtschaft der Gemeinden im allgemeinen erhoben werden, die geeignet sind, bie FinanzwlrNchaft aller Gemeinden tm In- lande und AuSlande in Mißkredit zu düngen. Der Ge'anttvorstanb des Reichsstädtebunbes weift tm Romen der von ihm vertretenen mittleren und kleinen dcullchm Ltäbie derartige verallgemeinernde Vorwürfe als völlig unberechtigt zurück. Diesen Städten fehlen die Mittel zu vielen notwendigen Ausgaben. Sie haben bereits seit längerer Zeit ihre Ausgaben auf das äußerste ctnge'chränkt und find an den Ausländsanleihen nur bei den Sammel- Mffolims Gegenzug auf dem Man Das italienisch-albanische Oevensivbündnis gegen Jugoslawien. Oie Besoldungsreform im Haushattsausschuß. Der Hau»hattiau»schuß de» Beich»n>ae» fen» heute die Beratung ber Beamtenbe'oldungiochnung fort Von den Äegieningspartewn log ein Inbug •or. eine neu« vesoldung»>rupp« etnzu- ’ügen, btt al» A 4b die (Arbeiter oon 4100 bi» HW» Mark mit Wohnung «gell» zuschuß IV umfafftn soll. 3a dies« Gruppe sollen alle bi« Beamten «stellt »erben, die noch der 9tegirrung*oork)fe Stellen- Zulagen erhalten follen. Setter wirb in einer Ent 'tWirhung die Regierung ersuch«, zu prüfen, »temef Bezirk« zollinfpektoren al» De strk»zoll kornmisiare in die neue Briolbung»gnippe A 4b pi überführen sind. In ber «u.spmche wurde von -nehrenm 5tebnem eine « i n tz « > 11 i ch, re Krnp- pierung ber Buchprüfer geanmicht. Ei, Ko. Sg für bie B.ichprüfer au», erklärte aber, die Regierung werbe bei Örn 0 tat »verband- kmoen die Frage der Einstufung einer Bu^ Prüfer anfdjnelben. Schließlich mürbe unter Mich nung noberer Anträge folgende Entschließnn, angenommen, ersten» im .lahmen ber Verfügung be» Reichgmstrister» ber Finanzen über die Au- Jaffung oon Sekretären lAffifienten alter Ordnung) zur 6 o n b e r p r ö f u n n rrrtfianbenei garten auszugleichrn. zweiten» htnjentgen Beamten. die nach den am 31 Mar, 1920 flrttmben Öauf- bahnbeftiirwmingen zwar bi» zum 31. Mörz 1920 in die frühere « f s t st e n te n l a u f d a h n eingetreten sind, aber rwd) Örn Befhnrmmgen über bie Ablegung ber ConberpriHuna nicht rüge testen »erben durften, in den Grenzen ot» techtichen Ve bürfniffe» bie Möglichkeit zur Ablesung der «ott- Prüfung für den p«*obmen mittleren Dienst pi bi« drgänumg»prüfung. bt< mir M» mm HO Sep tember b. 3. zugriassrn war noch bis zum 29. g«- bruar 1928 zu «rmöatich«n Ebenso wur?»en dte üb rigen Anträge und Entschließung«» brr Hegterung»- Parteien zu Gruppe 4 genehmigt folgt bie Beratung der Gruppe 3 b. Tkr- waltungsamtsmänner usw. mit Gel>.Utern von 4300 bis 7000 Mark. QTbg. Steinkopf (So»» beaitfmgt hier auch den Durchschnitt der M ntsto- natamtemdnner ein*urt ben, damit man sie In Me Provinz zurückversetzen könne un> nur diejenigen tn besonders gehobenen Stellen bei 2 c zu lallen. — Auf Ersuchen der Regief ingsvartelen lief) die Po ft Verwaltung erllävm. wenn andere Ministerien den tn die Promnz versetzten Beamten ihre Bezüge erßöhtm, würde auch Me Poft das tun. — Abg. «chuldt Steglttz. lDem> beantragt eine Vereinigung der Gi-uppm 3i.3b und 2 c, um die Amtsmänner und RezKe- rungdräte in eine Gruppe zu br.natn Eilten sotzialltemokra tischen Antrag. Me Reichsvoft- raffenrtnbanten tn Gruppe 3b s^-sizm. legen, bekämpfte ein Vertreter der Po, oe«oal- Italicn gleichzeitig auch versuche macht, mit Rumänien wieder in» Geschäft zu kommen. Daß alle diese Verträge mit ber Satzung de» B ö I f e r b u n • d«« kaum mehr in Einklang zu bringen sind, darüber sich zu unterhalten, bat eigentlich keinen Sinn. Wäre der Völkerbund wirklich ein« Macht, dann müßte er in seiner Deymhfrtagung sich einmal ?rundlich mit den Mächtegruppierungen auseinander- etzen Er wird sich hüten, weil er den siegreichen Großmächten nicht unbequem fein darf aber aerobe darin zeigt sich sein« gan^r Ohnmacht, zeigt sich auch, daß über den Völkerbund hinweg die Völkergegensatze sich vertiefen und mit Riesen- schritten einer gewaltsamen Entladung entgegen flehen. Englische Besorgnisse. Das Wiederaufleben der alten vundnispolittk auf dem Balka«. London. 25 Rov tWTB.) Der diplomatische Korrespondent lei ..Datltz Telegraph" seht In dem Abschluß des italienisch-albanischen Ver- trage# eine Antwort auf den franzöfisch-füd- slawischen Vertrag und führt au# So wie Süd- s l a w i e n den Schutz der französischen Heere gegen Italien gesucht hat. so hat Albanien geaen ©übflatrien Italiens Schutz gesucht und gefunden. Italiens Reaktion auf den tranzöfisch- fübllawklchen Schachzug wird sich möglicherwei'e über Albanien hinaus erstrecken Graf Dethlen muß mit Rücksicht auf Ungarn# TBaf enlofigkeit sehr vorlichiig handeln Er kann sein Land noch nicht offen zu einem Desenstv- bünbnt# mtt Italien verpflichten 3ber alle gefühlsmäßigen politischen Faktoren, die auf ein italle nrfch. ungarische« Bündnis hin- wirken, find nicht nur vorhanden sondern sie werben auch häufig in offiziellen und Volkskunb- gedungen zum Ausdruck gebracht Du- Donau- gebiete und Südosteuropa werden tn schnellem Tempo 3 u m Schauplatz zweier s i ch ständig erweiternder und zue ran der un 9<> genial stehender militärischer und diplomatt- 'cher Gruppen Die Aufnahme in Belgrad. /Belgrad 25 Rov (XU.) 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Ne grosten Tluler |ur Buh« dte Verkündiger des gc-tilid>en Trostes 3n dunkler. Hof nungsarmer Zeit weck« Ite aus das »ukuaitige -eil hin. 2lls der lestte ,n dieser Ve.he e.'Lc iu Zohonnes der Läufer. Dte Sonne te* Morgenlandes leuchtet auf bie fahlen Helfe,' 'rat* 5cn ®°n6 der Düste am Loten Heere, da steht der Munn, der 'ich ein KamelleH um.e^ängt Hot vor den Si-uvohnern von Jerusalem, tie tn Scharen »u chm beraun- 6r -mmen sind und sogt ihnen Lut rechtschaf en# trädle ter Buse .. Aach m r kommt ein Star- I. i fern ich .ncht genügtem bin, bah ich bie X . iien !einer Schuh« auflMe" Mn friedliches Bild b.c-j hier ben Sch.uft Jesus ) eht ein in .te.ulalem, da» Volk breitet vor ihm « De hnuchts-Ausstel» l u n g e n statt, tte jeöem stuW,freund Geieoenheit geben, für niedrig gehaltene Preise oeiginate Kunstware von füa tien’chee Qual lät zu erwer- b« Für die Prvv nz Obrrbeffen liegt bw BeranstaUi-ng kem Liverhessischen Kunstverein ob Te Ausstellung wirb Sonntag. 77 Aovemder vormit aas 11 Uhr. im Xuna» bau» am Brandplah. erbfnet werden und bis 23-Dezember baue« bet freiem Eintritt für irbermann Als 9r, änvmg bies.r A isstste lang ist w eker e ne Auslpieluna eingenchsst toerben, deren O.trnnne in Kun'twerk« behebe, bie von den auS’tell«d« helsilch« Kunstlee angeraute werke- Der Preis des Loses b.träGk 50 Pf Hierdurch Ist ledermann G.'.eaerrhe: ge- aeben zur Be'Irrung der wirtschaftlichen Laoe unserer Künstlerschaft deizutrag« unb sich gld#» »ei ig eine Seto.nmchance |u siche« Dte Ztehong findet cm 16 Dezemlter im Turmhaus am Bronb- r.atz statt Tie C’etoinnliüe wird Im _G'ebener Airseiger' verks.ntllcht werd« Die Ausstellung. 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Sch»lsta- Aaumburg 18.30 bis 1930; Stund« bei Ahefn- Ulaint,dtcre Zunahme wadrichen!ich. b«n bo« neue IslänbiirtK lief tsffl an ferner Sübieite Warmluft nach 0 uropa Vordringen. Setlervaraussage Nach stellenweifem Nebel, wolkig mit Aufheiterung, trocken, tagsüber milde. *'itvrunpsau»fid)ten für Montag Weiterhin milde« unb noch meist trockene« Setter wahrscheinlich. Wetterlage auf bem hoberobsfopf. Lind schwacher Oft. — Setter: klar — Temperatur: um den Gefrierpunkt — Schneedecke 12 den- nmrter — Befchafienhter: teilweise vereist. — Lpornnögstchkeit: teiwetfe zremt.ch gut. teerch«Hainer HSHe. Wenig Henbervng; Lportrnöasichkeit noch vor- bnnb«. VSenwald unb Saurrlanb ste,ne -SportmSgsichkete Liornoltzen — Tageskalender für Samstag. Graste Landes, unb Allgemeine Ukfiugel-ÄusfteUung, Lolkshalle. — Geflügel unb Itog. tjuchin.rein Giesten unb Umgegend 8.30 Uhr. Saf# Leid, Feier des 30. Stiftungsfestes — Glestener Theatervereinigung 1926 8 Uhr, Saalbau Sauer. Theateraiiffuhrung — Lhr.stttche Perfammlung: 8.15 Uhr, „Stabt Weylnr'. Vortrag — Lichtspielhaus. Bahnboiftrahe: ..Metro- polte". — Aftoria-Lichtlpiele „Oie Brillanten- schmugglet von Keuvork". — Valast-Lichtspiele „Mensch unb Tret im Urwald" mit Vortrag von f>ans Schomdurgk — Tageskakender für Sonntag. Stadttheater 6 Uhr. „Oer fidele Dauer* (ffnbe gegen 9 Uhr) — vberhefsischer Kunstverein: 11 Uhr vor- mittags, Turmbau* am «randplast. liroffnuna der Werhnachtsau«stellung Künstlerhilfe 1927. — wohe Lande», unb Mgemelne (Bcflügclausfieüung. Volke- balle — Gesangverein ^Harmonie-Gemütlichkeit' 4 Uhr nachmittag«. Katholische, Vereinehaue, Volks- liederkonzert — Sv. «rveiterverein: H Uhr. Vereins lokal. Feier hee 3ö Stiftungsfeste«. — Lichtspiel thealer wie Samstag — Palall-Lichlfpicle 4 Uhr nachmittags unb 850 Uhr: „Mensch unb Tier Im Urwald* mit Bortrag von Hans Sdiomburpf - Zn der Dvrtrags-Dereinigung sprich« am kommend« Montag der Leiter der deutsch« Spihberg«-GUpedttion von 1925. Dr. ® rote toa bl aus ÄleL über feine Forichimgs- lahri« im Fal'boo! und SchNtt« im GiSmeer. 3n 'Dori und Lichtbild wirb der Aedner über d« bte ihm innig na bestand« leine Braut unb fein« Bruder, durch den lob oerlor« hatte. Unter bte1 en Schicksalsschlägen unb im egen« anal- voll« Sterben blieb er standhaft unb getrost, weil er fu Jesus lagen konnte .Avas wär ich ohne dich gewesen was Bürb* ich ohne kkch aicht !eUF 3e her AdveEsprit sind d e Aächte lang und dünke! die Tage trüb und hia. in b« See e derer bie 3elus anhäng« iß es aber auch in bietrr Zeit hell, und das grvste Dort des Ielaia bleibt immer m Geltung Das Volk- das Im Sintern wandelt siebet ein grobes Sicht H. B t^cttrn>ornutef«flf. Ueher Korbwest, unb Mitteleuropa .st her Luft- Sichere Existenz ihn (Henetbe- unb «emilchimarenaetcha.r auf bem Vaabe. »«iral Im heft« tanb- mni«ftahlidten Vrobuk lonsaedtet der 4‘Jciierau oelearn. mit bester koulkrästiger U.ngcbuna mu Holralihe roeaen Ster befall flimhia tu verkaul«. 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Da er nicht nur bet der politischen Slaatsleitung. fonbem auch bet Mirischaftssührcrn vom Hange eines Qöan- g«nhrim-K1 einspie qel und eines Hugo StinneS auf gaxA unzureichendes Derftändnis für feine Besorgnisse und Horderungen flieh, so ift es weiter kein Wunder, bah Groener fchon nach wenigen Monaten von der Leitung des Kriegsamtes abberufen wurde Einen Mann, der dem Kriegsgewlnnlertum die Ausnutzung des furchtbarsten aller Kriege zu privatem Dor- teile das Handwerk legen wollte, den formte daher rschende System da nicht gebrauchen. ®menet kam zurück an d l e Front, erst an die West- Ironi. bann tn die Ukraine um das Brol- korn Heranzuschaf'en, das der Graf Ezcrnin da in Hülle und Hülle entdeckt baden wollte. Der rasche Wechsel, in dem einet bet fähigsten Äbb’e des alten Heeres bald hier, bald da vetwendet wurde, ebne baff man ihn irgendwo ganze Arbeit machen lieh, scheint auch zu ben otqairischen Mängeln dle'es Systems gebött zu haben. 3n Kiew wo er Hrühiastr und Sommer 1918 verbracht hätte lieh es ihm schlld'lich feine Ruhe mehr ör reiste an die Westfront um sich (3k- wlhdeit über b’e militärische Lage zu verfchas'en. dir ihm als b • wo man’ an Ort und Stelle noch die auslchwei» f mb ft en Hoffnungen nährte An, 24 Seriem bet bat ihm Lubendotff auf e ne «inbrinzftche Frage hin noch versichert, er könne sich bis Weihnachten halten. Da» war mehr, als Groener erwartet batte Auf der Rücktell« in Berkin Ende Gießener Konzeriverein. WcthAschtsoratoriutn und Maqnifirat. Heinrich Schützen» J)i Ilona von der fteuX n unb gnadenreichen isebun 3qu ttbnfn* stehl yettitm (einer Iotzanni-- unb !XaUl>au*pa|Hc.i nah,. ne gebt Ihnen unmittelbar vor au» unb Kl da» Werk des rnchezu achtzig,ähngen öeifler». ’fi'abnen^ die Passionen m der Partie de» (loanfleliflen ben unde- rliefen Skzentu» anwend«, kehn sich hier im eihnacht»oratorium cdxi dem Stile des itahentfdxn Secco zu. einmal, wert für ihn m bieten Kalle nicht ane für die Passion eine ftü^li-che Tradition befrinwnenb war wn andern mochte ib- der sirlo recititivo reuen- && ihn selber bteit An de» Krzitatioltst» geweste Schwierigke:ten at/v. irigen umfast ende flenbemngen in der Gwngrlrfl-n- stimme, bevor da» Wert dem Druck übergcvr:, wurde. Da» von dem Dresdner Santor Hering oeftaßte Borwon weift daraus b*n. bas, telche V- -itatioe in Deutschlar^ bisher überhaupt noch nicht ..im Druck brrrurgcfonuTim' feien. Cm dem 'S< tati» nach dem nebenfen Intermedium wo d.r Örningellst die Piston de, Profhefen 3cremia un.rt (»Huf dem Gebirge Hai man ein Geschrei gehört'«, erbebt sich dieser Pan in ßorm de» siylo oritono zu liarfem Auohruck. lieber dem Schicksal des Verke». da» in seiner An und Anlage a!» da, edle brunche Droh'- im anzusehen ist. bat ein unglücklicher Sten. a..vail : denn Schütz hatte nur d»e (Eoangeliftcnf: nm.- und den Generaldah dazu drucken lasten, w-t'rend b:e konzerttevenben Teile des Werken nur in bar> tr licdcr Suefertimmg dn'tanden. Cs ist eine glückt oc Entdeck -ng L. Schering, g wesen, als er in der UmoerfitötsbiMiDtbef Upfala bei der Uachprü» ng einer angeblich Johannes Theile gugrdjncbtr Äompoiinon em fast ooll'tän^ge, Cr. -ipUr vieles Werke) wieder austand und es durch nne hl« gemäße Bearbeitung und (fracr^ana ibronber» im Eingangschor) der Hur*'jbrurcT?rur : w eder »u- ■ der Rezitorivc Arnold W.-nbth’CMs *r - r< Bearbeitung des Weidnachtsorator ,-is brr Die ge'chlvfencn ,TDm-. n des Oro i .mS bezeichnet Lchün als Jltcanebirr. te u.^2'en aus dem Rezitativ hervor, und stell -n in ■ 'rcr Ein-igken Perlen intimer Kleinkunst dar. Septeu «r und A-ckar^ Oktober, eriebtt er das Bekanntwerd et der Bitte um schleunigen TD affen 1111 b a n b unb chre ver-^ü^.ende Wirkung Bon Krem wohin er stch sch!e--mgh gurückbe^ebrn hat.e um dorr die Liquidation des Kriege,» ei-.z c-r n. wurde Groener ungefragt nach Spa geholt unb mü der Aachs olge Qe- bendorffs betraut. ' g ber u,>br.tten«ie Teil feiner w lttLrisch« La ui -ahn. aber auch ber. der ihn uni fax ben ruck chauenden B-.t aus ber -) bhe seines Könnens feiner Sin- licht uv) feiner Verantwortung zeigt. W '*n vir d heute -inben bürg als feine gr ' :c Xal ue,rechnen dah ec in der Deutschen Lch-ksalstzunt. den Lmat Ü6et die Stactetorm. das Batrrland über die Monarchie gehellt bei. Io dürfen wir uns auch daran erinnern datz damals Q* r o er e r fein erster Berater ge- wc'«n Ist. Awcierlei. was Parteisuchi unb Bor- t.ngcrcnunercheit ihm fi*m »ar Last gelegt hät- tar hat (Stockt n-.cht gewo.lt C- bat mcht gewollt ben Sturz der Monarchie, unb er hat richt m j>oilt die widerstandslose unb qoh- ergebene Annahme ber feindlichen Sr.cber#btltcte. Er hat von- obersten Träger des m.e».narchi'chen Gedanken», wenigstens ver'uch»wt»'e. bas Opfer verlangt, bo» 2 Wil- Iinnen Deut'cher bereit» gebraut hatten, um dadurch die hnfenbe Stimmung tnteber hnchzu- trcihcn. Als das mlflang, hat er ben Staat, der von der Monarchie verlaffen worden war. nicht auch nn Stich gelassen, fordern ist nut Ebert unb der M.hrheitsiozialdemo- fratie gegangen, der et damals noch die Kraft lutrauu-, den wankenden Staat * der USP. treiben, start die Ashr-ung zu übernehmen ueb Heer unb Volk «um letzten nonnenbigen Widerstand — ober I...mehr nur gu.n Willen zum Widerstand — aut-uru'en. So lautet auch Groener» Schiust- unru in seiner Münchener Aussage dahin, die Aevoluiicei Hane dem H er unb leinen Subr. r . die Möglichkeit genommen durch einen letzte, Widerstand um bessere Zriedensdedingungen zu kämpfen. Was geschehen ur.b unterlassen worden war war nicht mehr zu ändern.' Dah Groener in ber daraus bedacht war. die Trümmer dee Staates tu1am m cn^u ballen unb nicht das 2Haos boi'chewiVischer Anarchie her- cuibrechen zu lassen das lolften ihm die am wenigsten verdenken die heute - um in der Ae- pal I1.! mltragieren zu können offen oder fttU- Ichweigeed anerkennen, was fie gestern noch l'ch« Lsftlich bekämpft unb verwogen haben •tn paar Jahre hat Groener dann dem neuen Staatswesen noch als Berkehrsmlnlster gebirm un^ als lolcher den Beriuch eines flhfen- daher erstreik» «rlosgrerch nirbergehalten. Aber der Mann der lieber mir eigenen Augen Iah. als sich auf die Berichte ferner Hoden Beamten zu verlalscn. war im Amte nicht beliebt. Die Ae- publik glaubt feitbem. von bieler ungewöhnlichen 'Beaabunj unb Arbeitskraft keinen Gebrauch mehr machen zu fallen. Dafür hat Groener uns bas beste Buch geschenkt, was über ben Eröffnung»!elbzug de» grosten Krieges geschrieben worden, und wir Dürfen uns auf btc Horr'etzmtg freuen, die das .Testament des Grasen £ j^ieffen* befmnmen soll. Die Aepublik aber wird man inzwischen nicht nur daran erinnern dürfen, dast «Begabungen von der Art Groener» in Deutschland nicht wild wachsen* — um das Dort anzuwenden, das Bismarck auf Adalbert ,^alf geprägt hat. — sondern auch daran, was fie dem vielleicht besten Stopfe aus der Schule Schliessens schuldet Wirtschaftliche und politische Eindrücke aus Südamerika. Don Hans von Aaumer. Aeichswirtschafts Minister a. D. Mitglied des Reichstages. <2-» ist von hohem Ohucreffe, sein Da'.erlanh Im Spiegel anderer Böller zu sehen. In Südamerika, vor allem in den Hauptorten Brasiliens, tonnte ich mit Genugtuung die wachsende Achtung vor Deutschland und vor seinen Rachkriegs- leistunaen frftfteUen, aber auch die Erfolg« der deutschen Austenpolitik. Allenthalben erbieil man ben Eindruck, bah die deutsche Auhenpontik der letzten Jahre starke Wirkungen cuf Deutschlands Stellung im Auslande ausgeübl hatte. Die Jührung der deutschen Auhenpolitik wurde allgemein als eine ungeivohnlich kluge unb weitsichtige anerkannt Bezeichnend ist. dast der Osftentlichkeit in diesen Istdamerikanlfchev Ländern elgnutlch nur zwei Deutsche bekannt und gelachig sind Hindenburg unb Stresemann. Wenn man von einem Intereste an Deutschland spricht, so darf man das Mast dies« Interesses nicht übe schünen. Die sstdamerikani- Ichen Republiken befinden sich feit ernte Reihe von Iadren in einem sehr starken wirt- fchastlichen Aufschwitng. und mit diesem hat das Selb st a e fühl eine ungemeine 6t5r- kinnig erfahren Man traut sich zu. eine Ration zu werden die den allen europäischen Ration.-n an Bedeutung nichs nachgibt, sie in Zukunft vielmehr Überresten wird. Aus diesem Ralio- nalisnnte heraus versucht man auch allenthalben. nationale Industrien zu entwickeln, die z. B in Bros Ilten unb Uruguay mü ungeheuerlichen Zollen geichützt werden. Wer tn Brasilien et rw nationale Industrie auf machen will. ", ben er verlangt Hier feinten Proble.-te auf die für Die deutsche Handelspolitik gröhte Bedeutung erhallen können. Wenn diese Länder verfangen. bah Deutschland ihnen Ihre Agrar Produkte ab- fauft, während sie selbst den deutschen Induftrie- produften ihnen Markt verschliesten. so kann bas eines Tag« dazu führen, dah Deutschland zu einer völligen Umkehr feines Zolllnstems schretlen must, bi« man kurz dahin präzisieren kann: Einfuhrverbote für Agrorprvdufte und Gewährung von Omfubrfontir geilten gegen die Gegenleistung der Oessnung der Grentzen für unsere Induftricprodukte. Die graste Wirllchaftmacht in Südamerika sind die Vereinigten Staaten, die m diesem Kontinent etwa 18 bi» 20 Millionen Geldmarkt angelegt haben, deren Spuren man überall begegne Diese wirtschaftlich« Durchdringung bat einen derartigen Umfang a'genommen, dah sie starke national« Bedenken ausköst. die etnern oft in scharfer Horm entgegen treten. Die Welt erleb« augenblicklich den Kamps gegen die staatsrechtliche Beherrschung eines Vrnkes durch «tn anderes, wer auf- merflam durch Südamerika reist, kann sich des Gefühl« nicht erwehren, dah frier die Ansänge eines Kampfes auch gegen die wirtschaftliche Beherrschung durch ein anderes Doll zu fpuren sind. Ter Eindruck, den die geradezu ungeheuren Aalurfchätz« Südamerika« auf manchen europäischen Besucher machen, ist derart stark, dah Ile schon Im Geiste eine lüdamerllarnsche Wirr- ichüt und Industrie entstehen sehen, die einmal in der Lag« ist. die eutopäikfre abzulösen Ich h'Itc heraniae Besürchtungen für übertrieben. « c industrielle Entwicklung etnr« Landes wird n>cht allein durch den Reichtum seiner Doden- schäye bestimmt, selbst dann nicht, wenn eine günstige Derfehrslage unb die Möglichkeit ber Es ist ein ltesondev« Ber^iensl des Konzert- Vereins. dah er sich dieses seltenen Werkes an- nahm Dast « nlch« tn alten Xe len gteichmühig zur Auswirkung kommen konnte, mag toofrl besondere Ursachen haben. Schütz war sich feiner Zett sehr wohl ber Schw. rigfe ten dewutzt grtoefen. btt nmnenillch für bte deutsche Proris tn ber Darstellung der Eoangel>'tenpame mrt ihrem eigenartigen Re- zirnnvstü lagen, so bqf) im Dorwon d« Werke« tne Mdglichteck sogar in« Auge gefahr wird bi« Rrtzitative aeg»denenfalls .in» alten cioraliter redenden st)lc adzuslngeu. Maß Meili, München. «Tenor' trof ben StU für feinen Pan mü a izuerrennender Sicherheit dramatischer Kraft und inniger Befenfuna. Dah er an einzelnen Stellen die sicher abgewogene 2Ren Das sechste Jntcr- mebimn soll Herodos nut seiner Schadenfreude unb Amlcr.i « kennzeichnen -ter Brhfollst Gerhard I «keiius - Ber.in fand febvch dafür rucht imr-.et den tre senden Ton S '.tsi Organ fehlten hier Me chrralienstiiche Prägung und ber flcng ,se E anz, di. Äotoe-!tar Lonnte sich daher nicht pla'.ilch ouswirken Der Ehor war am stärksten i n zweiten Zn.tr.n7diani (tue Menge ber C^.gdi. Di<- Polyphon e birfs» SitzeS er» strahlte D er in ifrr.t uf prüng.lchen K ah. b«» fonherj y. Soproite traten auSg-prägt htvor T hier Der ihm gestellten Ausgabe mü bestem Wollen. Arn besten gelang ihm di« Bahari« aus Ivh. Seb. Bachs ,7Hinvrans übernommen. IrmgardHeer- mann-Giehen «Alt» war stimmlich wie muh» kallsch von r»chr anspreche-nder Leistungesählg- kei«. ttxnmgkteb chvr Stimme tn ber Mittel!rg- etwas bart erschien unb der Ucl-eryng zur Höhe rocht immer ar<*hmühr: war. Ma, Meile zeigte auch hier feine ^äptgte-.ten für den Bach- ichen Stil. In dem Magnsncat rvaven di« Ehöre voll klangftcher JmtniPloltüt Die starten 2llz»mte strotzten Ich frahooll aus. ebm*o wie bte Poly- tfpHe klar unb plastich erschlo"en wurde Rur mühte ein zu stark« CtafTattem in der Kvft>- ratur vermiesten werden Den 'Paf der hohen Trompete harte man L. Werke aus Köln übertragen. Wie schon so oft, so befunbete er auch Mer tid'Tve Stilgefühl unb lieh seine virtuose Technik in ber HaT^hadung d« Instritmente» Seinem wicheigen Kaftor beim C-rfnjen der ^tührung werden Auch tne HoUstiä'er des Instru'menralfbrper- (frankfurter Sixipstoni?- rockest er« traten angenehm unb tonkfröa hervor Ob-e. : -nette und . während ber U«- lo rnlücrg n dem Schü?schen Werk b?i au*Qc- ynametm Leistungen cm>einer Streicher eine letzte Abrundung vermißen lieh. Dem verdienst- vollen Leiter des Konzertes Uni* i ä.smu'ik- tirettor» Dr Stefan Teme» vary 1 ,len Bachs berr-ter Stil mehr zu liegen als d.e An &fÜL*KTj. Darum hinr erliest da» Maa^.'süal ftcherftch ben stärksten 2 n.'ruck des Abends Am Cembalo fügte sich Erich Kahn- Zronksurt dem E-nsembi« geschickt ein. —in— Be'chas'iuig hnansleflcr Mittel bin« tlomml: not - .r »g ist t>-r allem rin Arbeitsklima du- : • : ' _ ..v 5cTe. ugs v Santos uu* Fivrtcu.cholls. Pen. JCcgtr Pcl»tas unb Riv örcnX. wo etwa 1 5 Millionen *>ut«*rr wohnen Es handelt lich hier weit weniger um Reichs deu. Ich« dl» um deutlchstäminige Dealilianer die rft fch n In her v.ceten Generation Brasilia iwr find, aber ist re b#uil* Kultur stark festaehaiten haben Da.' Deutschtum da» einem «m Staate Rio Grande bo Suk ent- gromtntt. ift brarat> r tiM« manches, was inner- hüt' der Grenzen Teuftchlands l> u« Ich hatte Cclegenhcti, mich mü un*Sfrrtgrn Dei^fchen .ms- I.chrllch zu unterhalten, deutsche .Tabufreie- und Handelsunternchii u gen ctni hc"d zu ! 'tchnOcu unb vor den Deutschen tn Sao Paulo, In Porte Alegre und in Rio Grande ausführlicher zu sprechen Wie ift mm dieser Deutsche? Eine lieftmung ist charafteristifch: Jester hält unocrrück- bar das Bild von Deutschland ML datz er bei seiner Auswanderung rmtaenommen hat unb so fr rnrnt es. bah man bem neuen Deutfchkand vielfach verständnislos gegenüber fleht. Wird nun diese (Mnftellung noch von her Henna- aus Irgendwie geschärt, so enthebt die Gesahi einer völligen Entfremdung des Ausland' deutschen gegenüber Deutschland und damit hie Getahr. Xih er sein Deutscheum nicht mehr fefl- Wlt Ss ist deshalb eine dringend« Qurtgabr diesen Auslanddeutichen ihr alles B-iterianh verständlich zu machen und fie innerlich auf bas neue Deuftchiand überzuletten. Dieses zu tun habe ich mich allenthalben bemüht und dabei gesehen, wie hutwillia eine crntfrdfte Infor- mation ausgenommen wird (?tn besonderes Ko- pitcl ift die F l a g g e n f r a g e Schon in Deutschland empslndri man sie al» etne kaum noch erträgliche Beunruhigung, für das Auslante- deulschtum kann man aber 'nicn. daft «s erst dann wieder zu einem wirklich fieuMom Zusammenarbeiten mit X*m alte, Kitevfanfte kommen kann, wenn in Meter Frage cnMtefr ein« Lösung gefunden ift. Wir haben feine Kolonien mehr. Die Auslanbd.-ul'chen müssen sie uns ersetzen und können di«S auch In wesentlichem Ums an«. Dte deutsche BroölkeruTig tn Rio Grande bo Sul nimmt rinheiilidfrer beutiche Waren auf als biss in Deutlch.and selbst ge'te-bt. DorauStetzung für ■> Schulrund Kirche, und ihve Förderung nicht nur rin Kamps um die Grhaltung dieser kulturellen Ulin tonen in Ausland«, sondern sie ist auch rin Kampf um die Erholrung ber besten Förderer beulschep Ausfuhr Die Dicht iakett dieser fuLtzedfat Zusammen hänge wird froftimllich dem deutschen Dolke wie auch dem Deutschen Heitre*i-i X-wucht werden Dost e# rin Deutschiand gibt und welch« kulturellen Qu« len die K -nthttfl seiner Sprache «rschftes»- wird dem Ausland« nur dann bewicht bleiben, wenn t>rauften die deutschen Schulen me Das Bild der Eindrücke wäre unvollftänstig. wollt« man ber deutschen katholischen Orden vergessen, die drüben eine ung br.fT4 .Xuü rrarbeü leister Wände im wir durch bir Mark, so lechen wir alte Benedifttnerklöfter. von denen voe 8Ö0 bis 90) Jahren Kultur und Zivilllstum tn Metes Land getragen unir&en, und nun steht man in Brasilien ben gteidien Dorgan, sich wiederholen In die unaesräibeften u bringen biete Orden vor unb bringen ben Indianern Christentum und Zivilisaiivn St« bauen die Strachro, fie sind die Träger des Unterrichts. Ein vekgeßlicher Ehinirg. In einem Londoner KranfenhauS liegt zur Zeit dn« hü-sche 25i0frr.gr Dvllarprin «sftn Tochter eines bekannten a-ner.lantfa* ihnen versprochen worden uhit Auch bei reeller Handhabung fres beabsichttgten Aufwertungsshsteiu» können bei nüchterner Ucberlegung nur lehr wenige Be- sitzer allen Borkriegsgeldes Darauf rechnen in absehbarer Zeit bei Der Auszahlung berücksichtigt zu werden. Die Polizeilrehörden warnen daher nachdrücklich da» Publikum, den Verlprechimgen der genannten Organisationen Glauben zu schenken. " Deutschnationaler Handluugs- flebilf en-Berba nb Mik den Vertrauen sm ännerwahlen für bie A n- gestellten -Versicherung ix-'chästigte sich am Donnerstagabend Im , Hi oben dura e.ne Ber- f am m lung von Angestellten Geschä»t*fühn- Schulz vorn D H. V in Diesten wie» aut Daf grobe Interesse der Angestellten an den Wahlen hin. hätten doch an den in niel.n Gegenden Deutschsanfrs bereit» stattgehabten Wahlen bts zu 80 Prozent der Angestellten .'.»gestimmt Ss zielte nichts geringere* als die Selbständigkeit der Angestellten-Versicherung zu trabten, gegen- übet der Ber'chmelzung mit Der Arbeller-In- vallden-Ver icherung Gauleitei Auerbach IFrankfurt» knüptte an bie'e Ausiührunaen an Ter Kampf gelt? der Zukunit, \-r Gestaltung »inv dem Ausbau der Berlicheiuna Rebner erklärte an Aon» von Flugblättern Reben unb Protokollen, vast der Afabund und leine Fugtet die Verlchmeizung anstrebten Man motte die Angestellten mit ben Arbeitern an ..net Stange .neben lotsen Sk Sozial Demokratie hab» die laufmännttchen Benilskrankenkatlen von sehr bekämplt. Schoa 1922 habe Der Afabund die Berfchmelzung der Angestclsien-Verticherung mit ter Arbeiter-Invaliden-Versicherung angestrebt 5 te Sozialdemokratie fordere das ollaemdn» Fürsorge Prinzip, Das Wäre eine An vk:ven- fürtorwe. Die Die Qlngefietlkn ensichled. c bl ebnen In Der Invaliden-Berficheru.g feien 19 Millionen Arbeitet. In Der Angestellten-Bertich.-. rung 2.8 Millionen Angestellte versichert fu Verwaltungskosten bei ersterer betragen 5.8 Pr- zenl der Beiträge, bei leMeret nur 3 4 Pro,, n Bei einer Bertchmeizuni beider Kosten würden »ich die Berwaltuiigskosten rerboppein. die An- gestellten wären bie Geschädigten Pie monatliche Rente ter Ingeftedten betrug 1927 Ss Mk bei Der Arbeiter-Bereicherung 30 bM 33 Mk 1 te 'Realen bet Angestel l t en-Bert icherung II leg er von Iahr zu Iahr. sie zahle bet 50 Prozent Be- rufsunfähtgkeit Ihre Rente, die Invalioen^Ve - licherung erst bei 66 Prozimt Arbeitsunfähigkeit Tie Angestetttenbeitrüg leien feit dem Krieg: Sesimken. die Leistungen der Kaste aber ge- tf>?en Die Angl.ichunqsm g ich eil zii chen Moen Bef'Errungen bestehe keinesfalls, r die Ver- Einheiti.chvng beider ist nach Ansicht des Äed- ners ein Unfug. Der Vertrag rnde kam dann aut das von den Gegnern »Afobu.iDt viel gerühmte Umlcgeoerfobren »u Iprechen. welchen her D H V entschieden bekämpfe. Di, Kapsiolbttdung fei eine unbedingte Aotwendigkelt zur Bertorgunj späterer Generosionen, das llmia e«»fahren würde tum Untergang der AngesteUt.'-Bersiche- nmq 'üchren. Die Zahl Der Rentenempfänger steige von Iahr zu Iahr. Ueber ben Aut bau Der Berlieberung tagte der Ardncr Die Letstun- gen der Angestellten-Verficheruna befriedigen un» noch nicht, wir halten deshalb ben Ausoau der Kalle für notwendig Un'erc Dünsche lind daher 1. Ber'odfcrun.i der 'Xentenlelflung, in erster Linie durch Srhöhung der Steigerungsvrträge. 2. Grhöhung des Kindergeldes von -K» Mart auf 180 Mk jährlich 3. Herabsetzung der Altersgrenze von 65 aus 60 Iahte. 4 höchste För- berung des Heilverfahrens. 5. Herab'eyung der Wartezeit auf 60 Beltraasmonate ober fünf Iahre. 6. Erweiterung her Selbstvcrwcltun z durch Stärkung der Rechte des Berivaitungsrates 7 Be'eitigung der Gehaltsgrenze für die Ver- sicherungspflicht 8. Gewährung der Hinterbliebenenrente an Angehörige, trenn Der Ernährer stirbt. Dobe» legen w.r aber Werl daraus bah bie durch daS Ge'etz versprochenen Bentenleiftungen auch wirklich gegeben werden können, und wir wünschen deshalb ausreichende Pücklage» zur wirklichen Sicherstellung bet Ren- tfn. Hier liege bet gninblegenbe Unter'ch'.ed zwischen der Stellung des D H B. zur Versicherung uni) bet Politik bcs Afa^Bunues. welch letztere burch beckungslo'e Leistungssteigerungen und durch Aufzehrung brr Aualagen den Unter- gana der Angestelltenversi üerung in einer allgemeinen schematischen Bolk-für orge erstrebe. Dast die Angestellten ihre Interessen zu wahren wühlen, gehe aus ben bereite» staitgehobten Ber- trauensrnännerwablen von SCO Dahl c ir.cn her- vor. Für D. H.V. unb B. Ql st Im n dort 431 500 Angestellte, für ben Qi'abunb nur 167 500. Da» Ergebnis der flattgebabien Wahlen zeige bah das Vertrauen der k^ut'chen Anqelt VcS- bauer Bei all.) Der Versammlungsleiter S h u itz lotterte nach einer kurzen Ausiorache ned u als zur Wahl b:r Liste des D. H V. aus „M e n | d) unb Iler I in Urwald' ist der Titel De« Äsrika Grostsilms. oufflcnommen am der Lchoinburgk-Liberla.üwedltian 1P23 24, der zur Zeil In den Paiafl-Lichtspielen zur Dorsührung gelangt. Der bekannte Asrikasorschcr Hane S ch o ,n b u r g k al» Leiter ber Damaligen Forschungsreise gibt Im ’Hohmrn eines sestelnden Vortrages nähere (frläutc- runaen zu blc|ein prächtigen Fstmmerk, das im roeff afrikanischen Urwald entstanden ist und, was befon bers bemerkenswert ist, auch dort entwickelt w: rdc. Die ersten beiden Akte zeigen die Ausrcile Der tfrpe blilon über Rotterdain, Teneriffa, Las Palmas nach Monrovia, der Aauptfiabt Der Frei.n '.Rcnerrepiiblif Liberia. Besonders zu erwähnen find hier bic Aul- nahmen von ber Einsetzungsfeier des Präsidenten von Liberia, Charles D. Ring, Der Miliz unD Der ZugenDwehr, sowie Umzüge Der Freimaurerlage, Der auch eine gleichberechtigte Frauenlage angeschlossen Ist: ferner Die BtlDer aus .ürutoron. Krutanze. oon Den Stromschnellen Dee 3i paulisl 1 werk bietet h'bnnit eine grosze Anzahl auegezeichnet gelungener lifroulnuhincn des Urwaldes: wir sahen Webervögel, Kletterfische, üuhreiher, Ürokodile ujro. Interessant sind vor allein ber Fang eine» Zwerg, fhihpferhbaboe. Der bis bnbin laflrnumroolwnrn Tierart unD Die prächtigen B'IDer einiger ausgewach icnen ff^cniphirc Dieser (Baltuna. Eine 'Reibe weiterer Ausnahmen oermltteil uns Kenntnisse iiber bas Volksleben im Urwald, ein Fest im Unuulbborf Bwatgbon, Schwert und Stelzentänzer, über hen Bundu-Orden ((Hrbehnbunb Der Frauen- mit ibren bkiDnisch iiitzslischen Gebrä.ichen. ben ltzeheunorbeii der Männer. „EHImpansengeirUschafi" genannt, mit seinem Mtzstiichen Kult. ?rr beschrankte Raum ge stauet es nicht, die überaus zahlreichen und präch üiien Vlufncbmen anszuzählen. Die Dieser asrikanische (flrohfllm weiterhin noch bietet Ue sei zufommetz foflenh gesagt, bah ber Film in hrrnorropentem Maste geeignet lft, Kenntnisse über Die westasrlko sche Kultur unD Tierwelt zu vermitteln unD Dast be lonDer» auch ZugenDlichen unD Schülern Der ’Rehirt) ZU finpffblen ist. Pern vvr'rage Schon,durgks ist zu wünlchen. Dost er auch hier tn (fliehen Das Inter este findet, dos er In vollem Maste verDient Stirche und Schute. X Büdingen, 26. ‘Rod. Am nächsten Mo mag findet im hiesiaen ÄemeinDelaai der D e k a n i s - tag Dcsev Dekanat» Büdingen statt. Den AnuplDortrag hält Psarrer Hamburger (Staben) über „e o n n ( a a » b 111 i a u n g unD B t r g ti u aungssucht' Dem zum Dekanatstag erichienenen Rechenschaftsbericht Des Dekanat». a u • | d) uJ I e • über den kirchliche,, unD whgtb«. sittlichen Jjuflanb der Dekanat»gemeinDen sür die Fahre Iü2 > unb 1v2ü ist u a. zu entnehmen Die stirchen in Burgbrocht, Longenderqhetm. Stockheim unb Wols wurden grünblid) u iederhergestellt, die im Kriege abgelieserlen Kirchenglocken wurden in (Reh, baar, 5)ainchen, Herrnhaaa. Lindheim, Ortenberg und Wols wieder ersetzt Die Zahl ber kv. Gemeinde -lieber des Dekanat» betrug tn 21 Pfarreien mit 40 Gemeinden 23 401, Dir Zahl brr von drr rv. Lan Drskirche Getrennten 8.»3 bzo 26.3 Zur rv Landeski rchr traten vier Brrfonrn über, ebenso prost war die ,-iaht Der Austritte. Dir ,jnhl Der 'tirchrndeiuchrr war an den Drei ZoDkfonnMaen 10615 dzw 10 7"' oder 22,t* bzw. &.06 v j) brr Erwach'rnrn. flm hl. AbrnDmai-i nahmrn trll I I 4S8 b»m 11 Vrr lonrn oDer 73.70 b,w 73,50 v. ch tln Gat en für Ö‘e cbriftlldtr L’irbretoiigfril gingen in b,w 1W2». »in 28 324 btro. 21 6" TOort obtt pro Kopf drr oölkrrunp 1.21 bzw O,y2 Äarf Der Brnch« über den religiös lull .Nen Zustand zeigt in uirkn Punkten nn trübe» Bild Drr Zusamm.-, brach nach dem Krirpr und In her Inflation bat Dir M rol tovitejlrr Mrefte im Qnnrrflen rrschuttert Die eonnton*brittaung ’Vtrb viril ich durch dir vieler, brrftntfHllkVriien ui,ltruruben l*r» wird darüdrr get agt, dast der Spork nicht immer die aebübrenbr fflu.füd'i aui t,r polte» birnstliche - Srunden und Feiern übt. ort tnn Sonn tag völlig in Befchkag nimmt und dokvrch dir It aenb der Nrchsichen Sitte unb brr Sonnwg»hetligung rnl fremDrr In manchen Gemeinden halten Vereine ihre a,sanglichen und sonstigen Uebungrn gerade In her ,jeit te« j)üuptgotlr?birn(L,5 ab. Es ist Pflicht der kirchlichen Vehörben unb auch htf Dekanatstogs, hier eine warnende Stimme ju erheben unb ba» sirchrn treue Lankoolk zur Irene gegen feine Kirche unb feinen evangelischen Glauben aufjurufen, damit es nicht auch In dl» blecherne eeelenurrfdffunq birein- komme, DI» vor kurzem ^>on bedeutenden ^olittkern 'Gertrud Bäumer unb Dr Hell pacht als grBhfr ffle fahr für ha» inner» Leben unseres Volk»» aufgez.-ig! • Turnen, Spori und Spiel. Offenbacher ^nfernaiiot.afee ^echttumier. Olfen bad). 25. Äov 'DIB.» Di» 9nt- fchelvuna I tn Florett ist in später Abendstunde aefanen ur.o bracht» cin.'h viel bZubelten flieg de» brutschen Meisters Eafmir gegen bie überaus starke Konkurrenz bet Italiener Zum Dchluh ber Konkurrenz standen 6 a f • m i r unb ® u a r aig n a mit je 9 Liegen punktgleich wobei ®uiraqm sogar ir’p'ern ein PIu» halt», da er bic nt'brig •• Zahl ber Treffer auitrie». Zwi'.ocn bei?en Fecht.m wurde dann aber eine Entscheidung durch einen neuen Gang vereinbar'. Den Tafmlr In drach'volt^ Manier 5:2 an sich brachte. Der Iubel war ungeheuer. Tie Acihenlolg» der flieget faulet wie folgt 1. Eafmir (FranNurter Hermann a Q (10, fliege. 23 Treffe^. 2. Guaragna-Malland ü fliege 21 j’rrffet, 3. Pignotti-Florenz 3 fliege 35 Treffer: 4 Blni-Livorno b fliege 33 Treffer 5. Pefsina-Aom 5 fliege, 33 Treffer, b. Gaudini- Aom * Liege. 36 Ire'lct; 7. Marzi-Livorno vier flieg», to Trelfrr. 3. Glrace-A^apel 3 fliege 40 Treffer. 9. Ad!-kl 2 Liege. W Treffer; 10. 'Ragno 2 Liege 46 Tre'ser und 11 Thomson 2 eicq». 47 Treffer. Tie während der Entläb t'mngskämpfe im Herr, n Florett zritw-t unterbroch.'nc-TiD a men- florettkämpfe brachten in der dritten Vorrunde fol-zendes Irgebnis; Frl. Hel 711 a b t r (bie dcui che Meisterin) 6 fliege. 2 Frl. Sonb- helm-Mistrchen 5 Slene 3 Frau de Iong-Hol- land 4 fliege; 4. Frl Tdfel-Leipzig 3 fliege 5. Frl Schirmer-Aürnberg 2 Liege und 6. Frl Aiebel-Tarmstadt 1 flieg Gerichissaal. Cln Inlrrnalionakr D-jugbleb verurteilt. DSA. Mainz, 25. Asv. (5 in i in 3tü d. I. im hiesigen Ha, uauhnhos aus lri,d>cr Tat er- tapplet D - 3 u g b i c b, ber 44 Iahr' alte Kaufmann Lcholem Herz Tcrzichrrter au» Lodz, wurst- v. m hi.-si^en Amtsgcrich zu drei Iahten Gefängnis txrutMIt. Der D'.eb ta'le msi einen g schift a Griff einen W'.'s- Labtner Vurcanvorsle^er bi? Brief laich' mU 56D Mark entwende. Di? Frau d:- Bestohlenen hatte den Vorgang b?m~r't irtb Lärm geschlagen, fo bah ber Talchenbieb fcstgrnominen werden konnte Einem Komp'.lze.n gZang es zu en'kommen. tclplau Per ttnuitfni ttr Tlicatcr. Opernhaus flomitag. 27 Rovember. von 17'/, b>- gegen 22' , Uhr; Der Alna des 27(belangen 3tociter Tag fliegsrieb. Montag. 28 von IQ' . bis 22 <: Wiener BI ,' Dienstag. 2° von 19 bi» nach 22: Die Macht be* L^chlcksals Mlüwoch, 30., von IS'/, bis 22 Ionny spielt auf. Donnerstag, 1. Dezember, von 19'/, bis 22'/,: Amelia ober Sin Maskenball. Freit na. 2 . ge- schkolsen fl imstag. 3.. von IS' . bis nach 22 Der Freifchütz. flonnteq. 4. von 17'/, bi- 22' . Der Äing des Tlibelungen Dritter Tag: Götter- däivmetung. Montag 5 vcn, 19' . bi? 22: Ionnv spielt auf. Lchauspielhaut Sonntag. 27 Aovbr. von 16 bis 18 Uhr Gastspiel Blauer Vogel; von 20 bis 22 Gastspiel Blauer Vogel. Montag, 28 . von 19' , bis gegen 22 . Milliain Denn. Di» ,*- kia 29 oon 19' bis 22'Kol-'m,» Hund Tmtiwoch 30., von 23 bis 22 Robert Gui-katd Hieraus Der zerbrochen? Krug Donnerstag, f D itlxr, von 23 bis 22 Iuaend Frettaa. 2 von 19 , bi- nach 22 Prinz Friedriw von Homburg Lamstag, 3.. von 19' , bi» geg n 22 Por?- thcu Angermann. Sonntag, 4. von 16 bt» 18 Iugend: von IS' , bi- ge^e.i 22. Dorothea Anger mann. Montag 5.. von 19' , bis 22 William Vern Büchertisch Aoda Roda Dieflttelche desIun- kets Martus Ganzleinen Am. 3.50. — 3un- ket Mario». da- ist die zu Beginn bei Buch.» neunjährige Maria Roda. Ke in der puAta rnie ein Uunge aufwächst unb unglaublihe oft toll- kühne fltreich» vollfühtt was ihr den mdnn- lichen flpihvam'n e'.nträgt. ö» Ist ein - von den fetteren Buchern In denen lich innere Heiterkeit und äust.-re Lustigkeit die Wctgfchale halten. Dleke AusLrglichenhcit finM man nur frort, wo echter Humor sich mit anekdotischer Mrilterichasi Paart Daher auch bic i^ppeit» IDlrfuni d-- kost- lichrn B »Les auf Her- und Zwerchfesi! 7*3 Reinhard R r hl« G 0« ben - Stieb- nlffe in Spanien. Lehr- und L»13 nsjahte des deutfchen He rluhrers. Aaar leinen eigenen Aufzeichnungen 231 Leiten m t 41 '2ldb!ldüngen Im Tert nach Originalen der Zeit unb einer Katt» In Ganzl. n'.-m»and Am. 7 80 Union Deutsche Bcrlagegek.llschaft. Ctuttqart Ruqufi von Goeben. einer der bekanntesten deutschen Heerführer hn siebziger Kriege hat von Ab^-n- Uuerluh aetrieben, in den v.erziger Iahren des bonQ.i Iahrhunfrerr- mehrere Iahr.' lang tn Spanien in dem Hee^< ter fogentinnh-r .Kai- liftrn" rnitgekämpsi unb später lein» wechsel vollen Lchicsial« und Eri.bntsie In e n m längst o egriMenen Werke n leb regel cgi Mit gefch.ckter Hand hak Rftnbarh Xoehle fratauc bai zeitlos W-eivolle hcrous»' ccit $h< B richte Goebcns ir rten nun wieder als ein ga x) neues KulturDokument und zetgen Zugleich das Boebtlfr eine* in Glück unh Unglück auch ,m Dirn sie e.ner frrtnXU.fl über- rmmenen Rulgflb. t .plrttr cchr fr.-ut *-n 2Ean- ite*. dem Irbrtwion.i mu Lnteiknah ae unb Begeisterung toi rcird 738 Do-raaebuchdet BruderGon- court. Pol'.sik. Literatur. Ge'ellschasi tn Pari* von 1851 bi* 1605 /.uSgcwahlt und . ngele tr, 00, Paul CZßi.'aler In Lein«I aebunben 5 Mk Belag von Alserz Langen tn OLüochen - Da* T iflfb. b bet Brüter ®tn-.outi war urtrrüngsich nur »Ine v brentl bet »tanzösiichen viieralur- und MaleNvelt ItU Baud.'air« und Sarorp- leit den Iahten nach dem Ll^^tsbreich Aapvico"» III den ettrn des Ka 'ertums Aber es »npnint sich al für jedermann Vertreter. August Förster Bahnhofstraße 65B einem G- 'amitnlb des an Individualitäten und Fatb.n überreichen Lebens, fresien MittelpunD Pans war Renan Talne ertchelnen. Turgenjew unb Berlhrlo FlaubeN und Zola. Drr Brüder Gvn«oart 'i-ifr leine Politiker Iefroch sie laf'en auch bie posit'.'chen Chnmungen unb Mondlum- gen erkennen, dcr Oppv dir Gelchehnlkfe in der Aevubl l kis zum Prozest bei Haupk.nanns Dey'u* Unb neben b.i, Stgurrn bet Lchrttritell« sind es bk des Theater» «Noa flarafr Bernhardt, btt Ariane « f Guildert. die tn die'em Panorama vor- üb,-'. gleiten. Jede »st hell b« leuchtet, fede hat ihr Liichwort v3:n Werk ba» übet diese gleite Hälfie des IS Iohrhunderts mehr logt als eine ganz» B.aliotd«k T27 D i e rote Stepp, 3 ovetlen aus Vowi»,- ruhlanfr Bon Iofrrh Kessel. 170 fl.ittn 8 KattrmieN Am. 4. in Le nen Am. 5JO Verlag vo, Ivllus Hoffmann, flfutrgan Aus b.*t Sammluna .Aotvdeu11 che Laienspiele", berju*gegeben von Grich flchatff. tm /Berlage non Ob Blochs Berlin C 2, siegen uns folgende Heim vor: .Ma- tientind" ein Legenbenfpiel von Manfred Hausmann. .Durchkreuzungen", ein öcherzfpiel oen #ni Scharff. .Aapun 8e 1", ein Märchen' l l von Willi Kagci- m ach er, .Meister Schlich", eine Äombb* von Walt her Teich 728 GustavAennet Weltundfleel, ®in» Auswahl Gedicht» Altes und Rem# Ge heftet 2 Mk.. tn Ganzleinen 3.50 TR! Verlag von Adolf Bonz & Eomp Stuttgart 713 Ter Da alog 1C8 der A nna Ruboll Ban- > I G m. b. H. in Frankfurt a. TH kündigt die Terfleigcr.ing »inet Sammlung von Gemäl - den alter Meister aus Pttvatdesitz an Der Katalog, btt mit 23 Tafeln autgeftattrf Ist. Dcrjc tnel u a. Derk von Brueahel d. 3 Angelika Äaufhnann, Da Ponte Rembronbt Ttnlers D I. Bafati und Wouverman. CKnoefanbf. ' Für Form und u - i;i miet unter dieser Aubrik stehenden Artikel fibt r mml die Redaktion dem Publ'k m o * • - • ng Vie Jilmoorsührung oom ..werden be» Menschen' „Da» heikle Thema De» G. 'chl»cht»levens behau belu Der in diesen lagen frier oorgcfüfrrtf Film „Da» Werden de» Menschen von ber Emplängnl« ble zur Geburt". Angehörige sämtlicher Gesellsidast»- kreise unserer Stadt haben e» auf» tiefste bedauert, bah ein» öffentliche Vorführung der Inlimfien Ledensvorgange unter dem Deckmantel Der Färbe rung wissenschaftlicher Erkenntnis überbauet mögllck) roor Wir protrjiieren im Int-reffe ber OMunbun# liniere» Volke», bah solche fluiharung, wte alltäglich, Vorgänge beweisen, nicht rtiefrr braucht, gan,i eni schieden gegen Die Wiederholung derartiger „Grosz loh n ber Aufklärung". Wenn bi»,er Mullurfilm „Da- Brite oon Dem Gut»n frarsullt — unb „nur ba Beste oom Guten soll geboten werden", wie e» in Der Eröffnungsfeier lautet», so ift ba» ein titftrau rlges Zeichen der ZeU. Sicherlich ist da» 3d)am- und Zartgrsühl oon anständig Denkenden Müttern aller Volksteil» durch kurte Filmvorfübrung und durch die oorausgegangene Ankündigung auf» gröbste Verletzt worden. Beide haben auch |rb»nfod» nicht dazu beigetragen, bei unserer Fügend Da» richtige Empfinden für Anstand und sittliche Zucht zu oermefrren. wa doch wirtlich brinaenb geboten wäre Alle» In astem eine traurige Grosttat' Viele Mütter. fltnMhfte Tlodirirfiftn. Evangelische Gemeinden Sonntag, 27. November 1. flDuenl riadlkirche. 9 30 Uhr Psarrer Mahr. Beicht« und hl. '21henbmafrl für Matthäus unb Markusgemelnbe 11.15: KInderkirche für die Mattbäuszwmeinde, War rcr Mol,r. 5: Pfarrer Becker Zofranne»kirche 9.30 Pfarrverwaltcr Dotzert: Beichte und frl. Abend mahl für Luka: unb 3ofrannr .gemelnbe; II 15 Rin Derkirche für die LukasgcmelnDe, Pfarrer Bechtol» Helmer: 5: Psarrer Aussrtb: Bwewesorechung Im Oohonnrefaal, Pfarrer Becker. Rapelle sx» Alten Friedhof». 9.3ii Pfarrer Lent wiefeck 930 Beicht»: 10: Predigt, Im Anschluh Feier be» ht Abendmahl» Opfer für Die kirchliche Jugendarbeit — ksirchberg. II hl Ibrnbrnofr, für bk Iupenb oon Ruttershausen I JO. Lollar — Montag, 28 Äon, abend» M Uhr. Mainzlar. Missionar Lauf. - Alten- vufeck. 10 Trohe: I wob nborn-Steinberg. 10 11 ninderkirche — Lich. Der 'icrmlltogegohetbleeff fallt au». 2 GHflepfarrer Schorlemmer Ratholllckze Gemeinden. ctzleften. eam»tan. 2» Rovemfrer 4.30 und 7 Ubi h - i •, cirntaa ?7 November f Advent * *' Beichte, 7: Meste, Kommunion ber grauen: 8: Rom munion: 9 Hochamt mit Predigt: 11 Mette «Hi Predigt: 5 30: Christenlehre unb Advent «an dacht. — (tzrüni erg. 9 30 Mette mit Predigt ftuegre. 9 30 Hochamt mit Predigt — Cid). 7JO Mette mit Predigt. • onnta 'R der ur u. luoierfei aii 87 n 97 Hr. 2irlnrel* l>, Ule* vooelaowbfft rvuna- unlerv 2 lanbfl- feii ihrem Zkn, iietzen hn fm hu fm fm Im lb.»loh< • 30 2a st last« - 30 16 l(i Alsa.Laval Separatoren ttutitrWfer be(ot!> Perl nretMvert rmoRebl Edgar Borrmann Eiieuwaren.tzSerk lewnet BffoorlMefl Berfclnöuaasftätfe Cöuleiltoffe 8Mitioogi)f6tia Oer Afd'Dvnd befdmpfi die oetiltUeum» 'Jhn 20 möchten S e gerne wieeen, wenn S>e Deckbetter , Kiesen oder Matratzen kaufen. - Wir bitten Sie. beim Emfüilen dabei xu sein, damit Sie sich Oberieugen können, welch reines und edles FOIImatei al wir Ihnen liefern. - S-e sollen an edem Stück, das Sie kaufen, jahrzehntelang Ihre Freude haben. - Unser Grundsatz Gute Ware, schir.slens kalkulierte Preise, ree iste Bedienung Ltättewäsche * .m h* f». j ageli i inirt anvnom nrn I «icaenteee 17 L den 27 ’JloDfmbcr, en brr Xegrsfol'r bei Stabltbrctrr» ödbrenb brr übfkben Rasten ftunbfF geftattet. gitetzen, bcn 25. tRonfmber 1027. £vrr Ob«rb ü r flermelfUr. 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Deiewiber b. 5. oormlllag» 10 Utzr beim 6tabtbauamt objugeben, wo die Et offnung der etngegangenen Angebote in (£rg,nn..irt der etwa erschienenen Bieter erfolgt Juldjiaga« und vlnde'rist ölet Lochen. Ätehen. ben 24. November 1017. Dos 6tdMbauamt: Beaub » ch 3» Sloste 5 bn. 1O7(J8Ü Die Angebote stab bib Donneretag, Mn 1. Dezember 1927, nadymittag» 3 Utzr, bet der unterzr-.chnelen Bürgermeisterei hhäj. retbrr. wo'etbft die (iröffnung erfotal Do°> Holz wirb zur Zett gefällt. Die Bt iingungen werden vor tzer Eröftnung be tcr-tgegeben. Tiähere Auskunsl erteilen Förster Äaffcrrlah und die Bürgermeisterei. Büraenneifter« ßiudbmgstzaufen (yoft Londorf): ® ü ff i o. 5 - M Mark werden a-,l eto oeu- er bautet n obnuoul in der ' 8be Oke heas oll t Hvvaidet ;u le.br« aeiucht t^obni na fonn auf Lunlch refermrn weiden. Lchr tn aebetf un'er an den (Siefc. Snz. ui reicher fflnlroabL iu bllltgfren Breiten lenttfuMis Ferd. Nennsliel VlotNirotze 14. VlMvlZ o»enfern» Anmach balL tfblatlboli. ?. dacmrbl *umKau (Vrtn ni vigeben J. V. < I Ibikfrr. relevd 741k verlaust auf dem eubind|ion»UHg einen imei Jahre alten, jum kprung uniaug- UdHn. gut genährten Vogelsderger Dullen Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bi» zum Dienstag, den 2<1. November 1127. nachmittags • Uhr. auf hiesiger Bur gtrmrlftrrei eltqureltpen Bedingungen Hrrftir liegen offen und tönnen oorHer ein gesehen werden 10744V Watzentzorn-Lieinberg, 22. Boe. 1927. IXlfUdx Bürgermeisterei. ___________ Sch» f er Kleinschlagarbeiien Die Gemeinde (Drotzen-Luied beab- Pchtigt im Lauf« des winters ca.d-«0ct,m ZNetnfchlag im hiestaen Demeindestein- tzrach, mit Hilfe eines Steinbrechers, her- stellen xu lasten 'Besitzer von Steinbrecher, welche aut b«de Itbetien rcstetireren.tönnen stch bis zum Samstag, den 3. Dezember b. 34- mit der unterzeichneten Bürgermeisterei ins Benehmen fetzen, woielbst das Bäder« zu erfahren ist Droden-Buled den 25. Ipo 1W7 Bürgermeisterei D rotzen-Buled DIE (TIMME HIN» Hl RAN Jeder Hörer ist begeistert Deutsche 6rammophon-Aktien Gesellschaft Bahnhofs-Restaurant Gießen Sonntag, den 27. November 1927 MITTAGESSEN zu Mk. 2.20 Geflügelcr em suppe mit Pistazien Hasenbraten, Schwarzwurzel Kartoffelbällchen Charlotte Rothschild zu Mk. 3.50 Oeflügelcremsuppe mit Pistazien Verlorene Eier nach Stephani Rumsteak Grand Hotel Charlotte Rothschild ABENDESSEN zu Mk. 3.50 Kraftbrühe Helene Galantine von Kalb, Gemüse-Salat Gemischter Grill Aprikosen auf Nußeis mit Schokoladentunke Nachbestellungen erbeten! 10701» Vortrags -Vereinigung (Ooethe-Bund - Kaufmann. Verein - Ortsgewerbe-Verein) Montag, den 28. November, abends 8 Uhr, in der Neuen Au la/der Universität Lichtbilder-Vortrag Die deutsche Spitzbergen Expedition 1925 Mit Faltboot und Schlitten im Eismeer Dr. Grote wähl, Leiter der Expedition Mitglieder: Eintritt frei auf zwei Plätzen. Kontrollabschnitt Nr.2. Beikarten zu Mk. 0.50. Nichtmitgtieder Karten zu Mk. 1.50 an der Abendkasse. Studenten karten zu Mk. 1.- bei Herrn Ritter. ffffffff 101801 t irtittrii Am Montag, dem 28. November 1927, abde. Ä*/4 Uhr. wird Im Palast-Licht spiethan s am Kirchen platz ein Film „Schweizer Alpenwell" gezeigt Wir fordern unsere Mitglieder zum Besuche auf. Beilscher nid Oeslerrelcilstier Aloen Verein Settlea „OlerbeMen". Resonanz^ Iprcdimauhine Musikalischen Hochgenuß im Hause durch fftesonapfion der Edelton-Sprech-Apparat in Verbindung mit Columbia der Nebengeräusch freien, unübertroffenen Schallplatte. In reicher Auswahl vorrätig bei: Dr. Meyer Seite re weg 89 94770 Uhr, film. Spielfilm, nburgk erwählt gleichnamigen ___ 1 One Welt beneidet n wiMenscha ft Heber und deutsche Expeditionen j eil übertrifft. Eine ur A WM an tropischen Aüfl irde IBerlin „Der Ta<" ver Spielausschuß. 10779D Cale Ernst Ludwig I016JD Telephon 190 Telephon 190 Statt Rdrtw! Gießen IBorme Aovember 1927 iiiiiiiiiMihHiiRiiillHinimmMiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ÄS. ZHre Vermählung beehren flch anzuzeigen Gießen, ben 2f. Apvember 1927 107670 Ihre Vermählung beehren flch anzuzeigen Gießen, den 26. Aovemder 1927 Wollenqosse 18 (?berfiraße 14 2L. Schlachtgewicht I 26. äoeemter 1927 iiiiunimii Himniii Gäue men! (f«tritt frei. Der SoriUn». Voranzeige |»717D Ser olnö.linsifliDB Nr £?lbe5ßbongen thomderg a. Äbrrh Margaret enstr. 6 6?pei!infliftö?[6l?6.5laö?olfnitflll Sonntag, den 4. Oezember 1927. Abmarsch unb Ziel an ba Unwerfliäi, Ludwigüraße. n m Uhr, OFnbe gegen 12 Ubr. Deutscher Sund für chrißL evang. «Znltfotwi in SauS nnb Schule (twv* <<**) trifi. lom- Christian Marr und Frau Gretel geb. Schmondt Sonnfagabeud 8 Uhr FamlNenabend Im Dereinsheim. Gei-ichtsaffessor Or. Heinrich Schönhals unb 3rou Leny geb. Letter Ihre Verlobung beehren flch anzu-elgen Alice Treusch Or. jur. Phil. Groß Sertchlsreserentzar 8urfb6rWM. 2A d R Dem den Ländern, die t>f r Reuwahlen V.ehen, t| nun in Belgien »ucrit die R«g enmgstrrie ausae brache" Die rach men'cht.chem Örn unmlltdbar in den Wchttamp. und die Iteu- wählen bereintühren trnrö. Den.' auch wenn die neue Regierung 3dlpor einige 3:-.t am Ruder bldK Io Ifl daS. W3* Da ehr und worum dabei gekrittcn wird, nicht« al« Teil De« belgikchen Wahlkampfe«. dessen Füh- rung nach mancher Richtung auch für un« irtter- rilant lein wird. Dr. Äoalilion der Reg erungs- t>jrWm, U vsn 6 Monaten. Der Arietiimin 6.er 6x>r zu Protesten bereit, denen di? C^ial' n» zustimmten Ader dagegen erhob das är W,d?rspruch. und Da» wurde von franlvcio) au» hbr entschieden unterstützt Go entstand eine Krise, die an hd> mchl unenparci kam G.n neue« Kabinett Ifl gc bilde!. wieder unter 3aipar au« den Burgr». l*r.i. d. b den k uhoirich.n Liderakn und, den Lhr,Erichen Demokraten Wie für dielen Fall erwarte' wurde, ift an Otdle De« fo5lahfit- I4xn Auheiunmil'.er» Vandervelde d-r Äb.-ral.' Hyman «getreten. XlnD nun wird brr Kamps um die M i1i t ä r ref or m zum Mitteipunl! der Wahll-ewegung werden. 3n Nehm Falle ist die Situation der Sozialiften günft.g Denn die Herab'eyung der ? enltzeit, die Ärtabkhuna überhaupt der Mttitärlaft ift eine in Belg en populäre Forderung Da« sind zunächst belgilche Angelege/.hei len. Aber fk haben zugleich ein? wichtige austen- politische Seit«. Schon im September war nor- ouszufeh.n dast da« Kabinett 3afpar-DanD?r- velde sich nicht dauernd würde behaupten können und dast bei einem lLVl>*el der durchaus nicht deuttchlreund.iche HnmansAuftenminister tortbeii wurde. Das ist nun eingetreten. So wird an tich bte'er We'ch'ei schon beitinnnte Wirkungen in brr Lustnrpoiitlk z.it.gen Da« Dürfte sich noch n ebr akzentui ren. wenn der Wahlkamps tritt!Idj um die Militärsrage di« Herabsetzung der Dienftzeti in Belgien, geführt wird Denn dann liegt ja nur zu nahe, dast die Gegner rhw Herabfehunz mit dem Schlagwort der deutschen Gefahr und der frind'chast gegr.t Deutschland atwiten werden und dast da» agitatorisch 'ehr kräftig non einem bekannten Teil der Pariser Pre'te unlerftüht werden wird. Wie die Gefamtlaae Im weiteren auf die Haltuirg Belgiens in der jet»t beginnenden Abrüstungsund Sicherheitsdebatte wirken wird, latm man sich ja auch denken, wenn an Stelle Bande rv:lD?« Hymans als Führer der belgischen Delegation tritt Diese Abrüftungsdebotte, tie am 30. beginnt wirft Ihre Schatten voraus 6le wird jebt zweifellos nicht zu areisbaren Grgebnifsen führen, da die am 33. Rovern der beginacnXi Tagung der vorbereitenden Abrüftungstennmif ion schon am 3. Dezember enden Dürfte, weil bekanntlich am 5. Dezember schon die Ratstagung wieder beginnt. 3tne Reihe non Ländern Ist ja gar nicht tn der Lage, die'e Vev» rretungen ausreichend und wech'elnd zu bei fixen, so dast schon einfach aus der vho'iichen Hnrnbg- lichkeit. die Dinge nebeneinander zu behandeln, 11^ dieses Programm ergibt Wie nun das mit tci RonimiVion im Zusammenhang stehende Sicherheitskomitee zu'ammenge'etzt wird, h» dem Die ganz« Sich rheitslrage sich wieder ausrollen, welch?» 2rl»eit«programm sich die'es Komitee vvrsey.-n, ober welch.-« ihm vorgesetzt werden wird, ist noch unsicher. Dazu kommt schiiestlich dast Rust land sich beteiligt Ss hat leine Delegailon kfr dedeut'am zufarn- m enget ent Man kann darin ein Zeichen leben, briett« aber wird s cher diese Drie-atton Rustland« versuchen, mit 9 n g l a n b In Fühlung zu kommen Ratürkich hat auch der Wuwch nach bieler FaUungnahme bei D m Gnt" Mu1) 6til n«. nach Sens zu geben, mitgelprochen. 5>?nn so wenig man cs auch i^ich austen merken läfjt: min will in Moskau r?d>t gern die Verbindung mit Gng- lonb wic!ersinben. schon um daraus Den Druck aus Die Fortführung Der BerhanDkungen mit Frankreich zu gewinnen. Sv ergibt stch für de nächste Dens er Zusammenkunft ein bwitr« Bild, in Dem es von ©egen- sähen und Schwierigke.ten von Prvbiem-n und Krisen nur so trirnm.-it 11 ah wie schon rtvn Da« praktisch gewordene belgisch Ve spiel Migt. die Wahlbcwegungen. in Denen die in Frage kommenden hauptsächlichen Länder heute schon stehen, werten aus die tntmiJt.onolm Rusetn- anber1c Aao '. f 2 piest, einen Sohn untere« Hessenlanbe« (geboren 1810 in Laut.rbach!», von der Scht^iz au«, von wo sein Ruf al« SchLpser des Lchultumer.s bereit« in alle Lande gedr.t"ieii noch Darmstadt. An dem tm Februar 1849 von ihm daselbst ein- gerichtiten 3it'truktlon«kurfu« für Turnlehrer beteiligte sich auch der damals 19jäbrige Ferdinand Mart, der nachmalige erste amtliche Tuminspektor Hellens. Ferdinand Mar» wurde am 27. November 1827 zu Kranichitcin bet Darmstadt al« Sohn eine« 3agdzeug n. ifter« geboren. Seine Dchulausbildung erhielt er auf Der Realschule und anschlichend aus der Höheren ®etrerbc,d)ule zu Darmstadt Später leben wir den jungen Mann, der sich dem Fi/.anzsach zuwandte, al« geschüytcri Zeichn?r aus dem Katasteramt in Darmstadt, gleichzeitig aber auch als eifriger Turner an der Seite de« Darmstäbter Sunt- vater» Heinrich Felstng, bem Die Turner bie zu einem Kreuz i»?reinigtrn vier I al« allgemeine» Turnerzetchen veroanlen, in der 1843 gegründeten Turngefellschast für Schüler, kurz daraus al« MitschZpser und Turnwarl in der 1846 in« Leben gerufenen Darmstädter Turn- gnnclnbe, die ihn später zum Shrenmitgliede ernannte. Rachdem er sich Durch Beteiligung am dem oben erwähnten Sptestsch?it Instruktionskursu« das Besähigungszeuani« al« Turnlehrer erworben, folgte Marx, von Spiest empfohlen, einer Öinlabung des Oberfchulrats Im Königreich Hannover, um an einigen höheren Lehransta k-n ber Provinz Ostfrirs.and b e Turn- ansta'.ten einzurichten und den Schultur.mnter- rich: einzuleiten, ging bann im gleichen Auftrage 1852 nach Baden-Baden und war In den 3ahven 1856 57 Lehrer am Der Srziehungsanstalt de« bekannten Acrbartlantr« 6 t u ö in 3ena. Bon Dort wurde Marr nach Darmstadt berufen und mit der Qciiung bei Tunnmter- r.chts an der städtischen Knaben- und Müdchen- schaleit und 'päter auch am Gymnaiium betraut Sein reger Umgang mit gleichie irmien Lehrern führte 1863 zur Gründung de« Darmstädter Lehrerturnverein«, der ganz Marren« Schöpfung ist. wie auch in der Folgezeit die Entstehung der Turnlehrervereine zu G i e st e n. Mainz. Worms usw., sowie der Au- sammenschlust beweiben zu einem hessischen Landesturnlehrerverein ebenfalls leinen unauigeieb- ten Bemühunge-.i zu verdanken ift. Aul Crund De* liberalen Bolttschulgeseke« von 1 8 7 4 da« da« Turnen an allen he'silchcn Schulen al« obligatorischen Lehrgcgenstand etn- sührte, trat War, al« LandeSturn-3n- fpektor in den Staatsdienst über, in welcher Stellung er LI« zu seinem Ableben am 31. Augast 1898 äuherft segensreich w.rlle. hochgeschätzt von ollen hervvriagenden Vertretern de« deutschen Schulturnens, des öfteren geehrt und ausge-cich- rct durch die hefiische Regierung, die ihm noch kurz vor seinem Tode den Xitel ..Schulrat" verlieh. Als Xuminlpchot war Mark mit der Leitung und Deaufsichtigitng des Schulturnen« im ganzen Lande und an allen Schulen, höheren und niederen, sowie mit der Ausbildung und Fortbildung der Turnlehrer betraut. 3n zahlreichen Xumhirkm. die auch auf da« Ter- e i n « » e f e n befruchtend wirkten, führte er die hefsifchoch dankbar des ausge.eichneten Schul- tnann« erinn?rt in seine Methode e.n Xurninfpcltor QU a r j hat al« praktischer Turnlehrer einen weitverbreiteten Ruf erlangt Gr war au» der Spic- 'ste-n Schule berrotgegangen und blieb zeitleben« ein eifriger Verfechter de« Spiesischen Xu inen«, Da« er selbständig weiter ausbaute. Ganz besonder« hervorragend war seit Mädchentumunterricht, worin er den Meister noch uxrtraf, und der auf ber Allgemeinen deutschen Turnlehrerversammlung zu Darmstadt 7872 die Tetlnehtner au« allen Teilen Deutschlands und des deutschsprachigen Auslandes zu lautem Beifall fottrift Als War, noch kurz vor seinem Tode seinen 70. Geburtstag feierte, liefen aus aller Welt Glückwunschschreiben bei ihm ein. die zeigten, welcher Anerkennung sich unser erster Turninspektor auch austerhalb Hes- lons zu erfreuen hatte. So schrieb u. a. der Vorstand ber Preußischen Turnlehrerbildungsanstalt zu Berlin: ..Stets haben Sie die Fahne Ihre« Lehrers A. Spiest hoch gehalten, fast 4D Jahre in seinem Sinne gcnxrft. und nichts hat Sie in Ihrer Treue gegen ihn beirren lassen. Dte Meisterschaft des ädnterricht« hat sich von Spiest auf Sic vererbt. Lebhaft gebenden wir Ihres unvergleichlichen Turnunterrichts, m ihm sehen wtr den Meister Spiest verkörpert." Schri tstellerifch war Mar, auf Dem turn- methvdtschen Gebiete äusterft sruchtlmr. Seine Lehrbücher, von denen nur der ^Leitfaden für den Turnunterricht in Volksschulen und .Da« Biädchenturnen in ber Schule" erwähnt seien, fanden in immer neuen Auslagen weit über die Grenzen Helfen« hinaus Verlr itung. Auch auf turn geschichtlichen, Gebiet verdanken wir Martens Feder manch wertvollen B.itrag. Die 1388 zum 25jährigen Bestehen be« Darmstadter Turn- lchrervrrein« erschi neue Iublläumsschrist .Entwicklung be« Schulturnen« im Grostherzogtum Hessen" ist heute noch eine unentbehrliche Quelle für alle, die sich mit Schul- und Turngefchcchte befallen. Einen wertvollen B.itrag zur Kulturgeschichte be« 19. Jahrhundert« bildet Marten« Kameraden. Roman von Felix M o e f ch 11 n. Copyright by Carl Duntfer, Berlin W 62. L2. Fortsetzung. Nachdruck oerd-ten. Deter (Bninbt schaute ihn betroffen an. ..Da» meinst du damit? Ja, n^llcicht. wir werden nachher Darüber reden.' Und er schaute ihn immer noch ior- ichend an. al» wittere er irgend eine geheime '.’le- venadiicht. Georg hielt der schnurzen Br,Ue ruhig stand. Er hatte nicht; zu verstecken. ..Dir werden nachher vielleicht darüber reden", sagte (Brandt und wandte sich wieder den Jeitungen zu. „Tm muyt lesen: Künstliche Erhöhung der Kaufkraft de» iiitanbildten Markte» durch verkehrt ge- handhabte Bewirtschaftung öffentlicher Gelder, xu muht leien, wa» der Re:ch»bankprai'.dent sagt. Du mustt lesen, war der Re>ch»wlrt'chait«ninister fc^t. Du nmstt lesen, dast hunderiraufend rhetnischn'.st- falische Bergleute brotlos roerbai. weil anr juo.d Kohlen haben. Tu muht lesen, dast der Bedarf an Lu^u»waren gestiegen ift. und bist eine geistere Nachfrage herrscht nach eeibenftrümp’en al» nach Doüstrump'en Du mustt lesen, dast die Konkurie im eriten Halb, ihr zugenommen Diben und dast ihre Aahl d.e entsprechende Labt be» letzten Jahre» um da» Vierfache übertnn'L 2Leistt du. n>j: die» alle» bedeutet? E» bedeutet, dast mir attlid) erkennen mühten, wie es um un» ftebt. Bt» setzt haben wir immer noch auf etw.» geho Dir haben gehofft auf Amerika aber Amerika legt uns n-.rft die Bedeutung bei. die wir ihm be legen. (Fs hat genug zu tun auch ohne uns und schaut mehr nach Westen ab nach Citen, denn bas eerpeiridx der Dell verschiebt «ich vom Htlantri^ < • Öjean zum Stillen Ozean. Dtr baren -u' d>e ^ntzwe i von Frankreich und England gebe s s- jubelt, wenn ein (^runb vorhanden war diese Ent- zweiung näherkommen zu sehen. Wir Haden auf -d:e Russen gehofft und die brilchewiftifchen Heere f(ton neben uns gespürt auf dem Dege nach Westen, um Ernst. Wirklichkoitsmenfchen haben da- geho'-t und erwartet. Sie wustten schon den genauen tpur..*i und die sestgeieg* Marschroute, ununer hoben mir auf etwas gehofft und gewartet — das ist früher nicht deutiche Art gewesen —, nur nicht auf un» seiber " „3a, auf uns selber." rief Georg, du meinst da» gleiche wie ich.' ..Ich weist nicht, ob ich da» gleiche meine wie hu', sagte Wrunbt lauernd. „Vielleicht können a»ir noch darüber reden, vorläufig Hollen wir noch auf die Lu-Ian," !red,te. flkr erwarten nicht» sehnlicher al» Au»laudskredite, die un» wieder auf bie Leine helfen ioller.. Dir oeraellen dabei, dost wir dadurch noch tiefer in» iklend Hinern kommen, denn se mehr axr leihen, umfo weniger brauchen wir uns selber Muhe ri geben und um’o fröhlicher können wir urtfere ireste feiern. E» sieht bei un» alle» ganz hüb ich imb wohnlich aus. aber e» ist unterhöhlt. Dir tanzen nicht auf einem Lukan wie am ffnöe de» achtzehnte." Jahrhunderts. Da» wäre zu großartig und traoi'd) ourgedrückt, aber wir tanzen auf einen, herzlich schlechten Lretterdoden. über einem recht trüben Dosier, trir tanken während wir andere» zu tun hätten. Weiht du wo, Graf Brockvori zurzeit der Frieden»verhandlungen ge- i ebn eben bat?" 21. Georg schüttelte den Äopf. ..(fr schrieb on Clemencecu. dast bei einer Durchführung ber Friedensbeding-ngen in Deutschland densvertrag unter zeichne, spreche damit da» Todesurteil über rtele Millionen deutscher Männer, grauen und Kinder au». Sehnliches bc: Rachenau (fnde 1918 ;n feinem Hufru« an bie Welt .'richr.c- ben. Nur noch starker und lcidenschafrNcher.'Grundt gri’f in eine rtb-ubtaDe und zog eine Zeitung hervor. Ratdenau schrieb nämlid): Wer in zwanzig fahren Deutschland betritt, dar tr als eines der blä)cnbftrn Länder der Erde gekannt hat wird niedersinken vor Lcham und Trauer. Die grofecn Städte de» Älter- tums. Babylon. Nlnioe, Theben waren von wei- dxm Led-n oebaut. die Natur liest 'ie zerfallen und ifättet Kod.n und Aügd. Die deut'chen Städte werden nicht als Trümmer stehen. 'onDem als halb- erftorbene. steinerne Blöcke, noch zum Teil bewohnt von kürnrnerüchen Menschen. Ein paar Stadtvrenel sind belebt, aber aller 6llanz und alle Heiterkeit ist gewichen. T7üde Gefährte bewegen sich auf dem morschen Pflaster. cpeluiVai s«d «teuchtet. Dte Lundstrasten lind zertreten, die Wälder sind obge* fchtagen. auf den Reibem keimt dürftige SaaL Hasen, Bahnen. Äanule oet1o:nmen. und überall stehen traurige Mahnungen, die hohen, verwitternden Bauten au» der Zeit der Droste. Bing» umher blühen, erstarkt, ölte und neue Kanter un Glanz und Leden, neuer Technik und Straft, ernährt vom Blut de» erstorbenen Landes bedient oon feinen vertriebenen Zähnen. Der deutsche Geist, der für die ffirlt gesungen und gedacht hat. wird tkerpangenl>elf, da» Gott zum Leben gefd)offr:i hat. da» noch heute jung und stark ist, lebt und ift tot.' . 21ber fo Ist es nickst,' sagte Georg langsam und dichte sich cn do» zu errrvrr., wa, er heute auf brr .' n>rt oon Berlin her ge»-ar sagen, wir hatten beute wieder eine Goldmark, die Franzosen aber lernen ®oio*rortfer. und dte Bolen noch weniger. Die Arbeitslosigkeit in Eng- land ist sechsmal sröfjrr als bei uns.' ..Dann nt es al»o oar nicht fo 'chlstmm in Deullch- ianö,* sagte Georg, getröstet ane etn ÄinD, dem man Abhandlung .Die Gteftener sogenannten Schwarzen^, Ne sich au« grünblstches Studium Der vom beglichen Mtntfterium über* lasten en Akten stutzt und 1881 verössentlicht wurde Ger't^ge!chtcht'.,ch wertvell tti auch bie um«astende Schilderung de« Lebensganges eine« der .Schwarzen". De« nach Amerika enflohenen Shrlftian Sartorius. Dast «ScrNnanD Mar» etn gesuchter Mit irbciter an einer Reihe bei Der Bedeutung De« ertabienen Schulmannes felbstverftändllch wie auch «eine Beiträge zu Juler« .Handbuch De» gesamten Turnwesens" Erwähnung verdienen. d. Oberheffen. Ltindkreiö Wirte* OO <(tin-flinben, 25. Tiov Um schreck- l, d) e r U n a l ü (Fo. oermietet, welche Firma unabhänaig oon un» ist unb nach wie vor weiter defteht Datz dte Räume in Grasten Buteck für unsere Ipätere i}tb» nfahon nicht geeignet feien, kann nicht behauptet werden. ' Grüningen, 25. Rov Glück in der Lotterie hatten zwvi hiesige ßantnmrte. Se Iptelten zum erstenmal gemcinschaftllch ein ganze» Los in der Pveustilch-iSüDdeutschen Klaffenivtterie unb gewannen daraus bei der Rov-mberziehung mit ihrer Glucksnummer 361958 Den Betrag von em fchöne» Märchen erzählt, nachdem man ihm mit ernsten, Gestcht fo viele traurige Geichtchien berichtet Hot. „Es Ift nicht fo fchllnun, wie Käthenau geschildert bat. aber e» ift immerhin oiet fcMtenmer, al» re sich im Gehirn de» gewöhnlichen Bürger» Dar- »teilt. 8i» fetzt haben wir aewüiermosten bie Welt für un» zahlen lassen. 3n Aukunst werden wir fei- her zahlrn muffen, unb Da» nohgt uns. dem 'icöanlenio'en Schtendnan zu entsagen und der Dirtttchkeil offen und rückficht,lo» in bie Augen zu ichouen Da» wollen dte Leute nicht. Weil fie e» nicht wollen wird man demnächst einen anderen Weg etrridjlcpee müffm, al» $u jener Zeit. Do man diese lehr richtigen unb punkto Li.?örh-ilsprixüt nicht ?i bestreiten den Plakate an die Wände hing, bie in -igem Trucke oerkurcheten. .Rur bie Arbeit kann un» retten ... Lebensmittel können nur durch unser aller Arbeit billiger werden.' Da- mal9 lind Dte Lebensmittel allen Plakaten zum Trog teurer geworden, und Darum wird man heute tu einem anderen Mittel greifen, wenn man will, dast e» ander» werde.' „Du sagst also auch, e» wüste anders werden ' ,/3a. tote du. unb rar sind sicherlich nicht die einzigen, De Das sagen, ich glaub, blost. dast wir über dte Art und Seife de» lZiorcrf>er; nicht ganz gleicher Meinung sind.' Er schaute ihn prüiend on. flenn man offen mit dir retten?* »Ich wünsche mir nichts Besseres, als oi en mit Dir zu neben. Da» ift doch flamkradichaft. Habe ich e» nicht unterschrieben?' Er legte die Hand auf Die Brust JTm hast Recht, in diesem Sinne waren wir fla- rraben. (Es ift also melleicht ganz gut. bah wir cne» Schriftstück untcr^ichnet haben, und man kann es demnach etn nützi- che» Pa girr nennen, nicht em ge ährliche».' Er dachte eine Weile nach, während er tm Zimmer auf unb ab schritt, seine Schranke prüfte, irgend etwas vergessene» Denotate, eine Tchublade. die nicht gon; jchlotz. hineinschob, auf bem Bücherbrett ein Buch, das jchef stand, gerade 'teflie. ^T» ist nämlich etwas sehr Wtchtiges, was ich dir zu sagen habe/ „Auch ich hätte Dir etwas zu fapen, was : kehr wichtig ist,' jagte Georg osfenherPg. - (Forifeftung loUttJ 10 000 ULart, wovon sie nach bem üblichen Abzug 8000 QEori in bar erhalten werden. Der Gewinn wirb von den beiden Glücklichen sicherlich gut an* gewandt werden können. ?Stch 24. Noo. Der Ve r le h r »- u n d v e r- nt runitotrrln fit d) hielt gestern in Stein» Saalbau dahier unter der Leitung seine» 1. Vorsitzenden, Bürgermeister Völker, fein# dx»- zährioe ordentliche j)oupioer|afnmlung ab. Die Versammlung war verhältnismäßig gut besucht. Der Bericht über da» adgela ul ene Geschäftsjahr wurde vom Vorsitzenden erstattet und zeigt eine rege vereinstätiateil. Die Zahl der Derein»mitglieder beträgt zur Zeit 149, außerdem sind 7 Ehrenmitglieder vorhanden, vom Rechnung»- iahe 1927 ab leistet die Stadt Lich al» korporativer Mitglied einen Jahresbeitrag von 50 Mk Oberanus- richter Rausch hat dem Verein bei seinem Wegzug nach Bad-Rauheim eine Ruhebank grslistet, die auf dem Hardtberg in der Rah« de» Hosgutes Köln- Hausen Ausstellung gesunden hat. Der Vorstand hat zur Entlastung des Vorsitzenden den Postmeister i. R. Rau zum Geschäftsführer de» Verein» ernannt. 3m Rahmen der Vorjahre ist in hiesiger Stadt ein B l u> menschmuckwettbewerb veranstaltet worden, weiterhin ifi auf Betreiben de» Verein» eine da» Landschaft»bild störende Plakattasel am Eingänge de» Schloßgatten» von der allen Post au» beseitigt worden. Der Verein ist Mitglied des Verkehr»- Kunde» Oberhessen. Die von letzterem im Fruhiahr veranstaltete Presserundfahrt hat auch unsere Stadt berührt. Die Berichte der Pressevertreter, von denen verschiedene der ve«ammlung dekanntgegeben wurden, sind dazu angetan, den Fremdenverkehr zu heben. 3m weiteren konnte der Dor- sitzende mitteilen, daß in Verbind ung mit dem Weihnacht»mark! am 12. Dezember d. 3. (Schweine- und Krämermarkt) eine Geflügel- aueftellung de» Geflügelzuchtoereins Lich und Umgegend am 10., 11. und 12. Dezember d. 3- statt- findet. 3m Anschluß hieran erstattete der Rechner Moritz Goldschmidt den Kassenbericht. Die Kassen Verhältnisse sind dank der vorsichtigen (Be- schästsführung als günstig zu bezeichnen Bei dem Punkt Vorstandswahl gab der Vorsitzende bekannt, bah drei Vorstandsmitglieder jahungsgemaß au»zuscheiden haben, jedoch wiedergewahlt werden könnten. Rach kurzer Aussprache wurde durch Zuruf die Reuwahl vollzogen. 3m Mittelpunkt de» Abends stand die Bekanntgabe der Preisträger de» Blumenschmiilkwettbewerbes. Die höchste Punktzahl, die erreicht werden konnte, betrug 70. Au» der Liste der Preisträger geben wir nachstehend die Ramen der mit einem 1. Prei» belohnten Bürger nieder: 3oh. Dietrich, Forstrat Schlotterer, Postmeister Rau, je 70 Punkte: Witwe Elise R S g e r, Schule, je 69 Punkte: 3oh. Spahr 68 P., Witwe Anna Jung, Ww. Iohs. Haber- mehl, Max T ha mb re, Bürgermeister Völker, je 66 P. , Heinrich Menge», Vorsteher Berk, Dr. Walther, Heinrich 3 h r i n g, Bahnmeister Beumer, je 65 P.: Hch. und Wilhelm Fuhr, 3oh. Hch. Schmidt II., Dr. Roth je 64 P: Ludwig Volz L, Ww. 3ak. Heller, Karl S ch i e f e r st e i n, |e 63 P. Außerdem wurden noch 37 zweite Preise, 66 dritte Preist- und 37 Anerken- nungen verteilt. Diese umfangreiche Liste von Auszeichnungen beweist, daß unsere Bürgerschaft sich mit Eifer und lobenswertem Sinn für die Verschönerung unsere» Stadtbilde» dem anerkennenswerten Wettbewerb gewidmet hat. Dafür fei allen Teilnehmern, den prei»gekrönten wie auch denen, die diesmal noch nicht bei der Preisoerteilung berücksichtigt werden konnten, öffentlich Anerkennung ausgesprochen. Den Preisträgern ist bereit» vor einigen Tagen eine schriftliche Mitteilung de» Vorstandes über die Be- Wertung ihre, Blumenschmücke» zugegangen. Für L, 2. und 1 Preise wurden außerdem in der heutigen Sitzung noch recht schöne Au»zeichnungen In Form von vergrößerten Ausnahmen alter Baudenkmäler von Lich usw. unter Rahmen, Gebrauch»- und Zieraegenstände und Blumenstöcken ausgegeben. Unter Punkt verschiedene» wurden zur Sprache gebracht: die Frage der Bekämpfung de» wilden Pkakatanschlag» in hiesiger Stadt, da» Straßenreinigung»wesen, die Anbringung von freihängenben Wegemarkierungen an ber Ecke Braugasie-Unterstadt, die Aus- ftellimg von Warnungstafeln für Kraft- f a b r i f u g c an den Ortmlngän jen - zli h rinaerung der Fahrgefchwindiykeit, die mangelnde Straßenbeleuchtung, die Der- kehrsbehinderung bei dem Eisenbahnübergang nach der Hungener Straße durch ran- gierende Güterziige. Rach kurzer Aussprache wurden die Anträge und Dünsche dem Vorstand zur weiteren Bearbeitung überwiesen Der Geschäftsführer Postmeister Rau gab bekannt, daß im Monat Dezember ein Schaufensterwettbewerb statt- linde, bei dem da» Publikum durch Abstimmung die Preisträger bestimmen soll. Die Stimmzettel wurden in den offenen Ladengeschäften unentgeltlich verabfolgt. Ein heiterer Vortrag de» Herrn Goldschmidt beschloß die gut verlaufene Versammlung. • Lich. 26. Hop. Morgen begeht 5rau Eleonore Diehl mii bem fast 6 Kilometer von hier entfernten Albach ihren 8 6. Geburtstag Tagtäglich, bei Wind imb Wetter, kommt fic noch zu Fuß nach Lich wo sie feit 1870. allo bereits 57 Jahre, im IhenHc ber Fürstlichen Gutsverwaltung steht. Mit seltenem Fleiß und Eifer erfüllt fk noch heute ihren Xd gabenfrei« und gibt damit den Jüngeren ein k-udjtenboe Beispiel von Pflicht bewußtf «in und Pflichttreue. Arci# -rievberg «5 Bad-Aauheim 26 Aov Gin frecher Lieberfall ereignete Nch gestern nachmittag gegen 4 Uhr auf bem Promenaben- weg zwilchen hier und Friedberg Ein jun-»es Mäbchen aus Dornaffe n beim, bas hier einen Arzt aufgesucht hatte befanb lich auf bem Wege zur Bahn na* Friedberg als ein junger Menlch plötzlich auf sie zuktürzbr. chr bie Handtasche entriß unb schleunigst bavonellte. ehe Pattanten zu Hilfe kommen konnten. Der Polizet gelang es noch am Abenb. hm Wegelagerer in Piefiger Stabt !eshzunebmen Es hanbelt sich um einen etwa Siebzehnjährigen aus Friedberg, ber erst vor kurzem eine Gefängnisstrafe verbüßt hatte. 2S. Bab-Aauheim, 25. Rov Bei gutem Besuch fand gestern die Jahresversammlung ber hiesigen Gruppe des Vereins ber Freundinnen junger Mädchen uni.-r bem Boriitz von Frau Pfarrer Sorto futt "Born Lanbesverrtn nahm Gräfin Elisabeth von Schlitz genannt von Görtz an der Beriannnlunq teil, auch die Ikrvme zu Gießen 'Butzbach und DarrnftaX waren vertrete:- 3m Auftrage ber Stadtverwaltung begnihtc Tteige- ontetvr Riffel bie Tagung. Der 3abrr*ber chr nab ein Bilb von ber o e'.feihgen Arbeit des wahres, vor allem auf bem Gebiet der Bahnhofs- mittion. Auch bai LlebernachtungSde.ut für fui- lenlose Mädchen hat sich als 'egensreiche Emrt-ch- hmg erwiesen. Aach einem aebanl en riefen Bor- trag bet Frau Wa rl i ch (Kattelt der erschüt- temb unb ergreifenb von den Hüten unb Gefahren berichtete bie das stellungsuchenbe Mädchen bedrohen, sprach Pfarrer Knodt zum Schluß ein herzliches Dankeswort. — Ein junger Mann von hier, der sich von hier entfernt hatte, um in die Fremdenlegion zu gehen aber von ber Werve stelle aU untauglich befunden würbe, konnte In Stuttgart festgenommen werben. Streit Büdingen. # Echzell. 25. Aov. Der hiesige G e f l ü • I gelzuchtvereln einer ber blühendsten ber ganzen Wetterau, hält vom 16. bis 18. Dezember eine grobe Geflügelschau ab. womit eine Prämiierung auf Le stungs- unb Rassezucht rerbunben ist. Sämtliche hiesigen Vereine haben Ehrenpreise zur Derfügung gestellt, auch bie Ge- meinbrt>ertretung hat in Anbetracht ber Wichtigkeit bet Hebung ber Geflügelzucht einen entsprechenden "Betrag bewilligt. g. Aanftadt, 25. Aov. 3n ber nächsten Woche verläßt uns Lehrer Muller, ber leit 14 wahren mit grohem Fleiß und hingcbender Liebe und Treue an unserer Schule toirfte. Als junger, gesunder kräftiger Lehrer kam er 1913 in untere Gemeinde. Aber schon tm nächst« Iahte mußte auch er in den Weltkrieg, und als Schwer- krieqsbelchädigter kam er zurück Gr erhielt einen schweren Kopfschuß — bie Kugel konnte bis heute noch nicht entfernt werden - und wurde dadurch auf der einen Seite gelähmt. Troydem nahm er feinen Berus wieder in der starken Klasse auf. Auf feinen Antrag erhielt er zur Erleichterung vor drei Iahren eine Schul stelle in Gießen. Aber da er dort keine Wohnung finden konnte, hat er feine Gießener Stelle mit einer Stelle in Lol - l a r vertauscht. In dem größeren Schulbetrieb hofft er dadurch Erleichterung für seinen Berus zu finden. Kreis Lauterbach. Ifl. Angersbach, 25. Aov "Bei Schlittenfahren verunglückte ein hirfiget Schulet fo schwer, daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte »Der Iunge, der auf einem Rodelschlitten liegend während rascher Fahrt einen stellen Abhang hinunter ent* gegentommenöen Kameraden auSweichen wollte, fuhr in einen Haufen D«um stäm me hinein und erlitt dadurch erhebliche Kopsver- lehungen. fL Maat. 25. Aov. Das Gesprächsthema in unserem Orte bildet gegenwärtig der Umbau bzw. Aeubau unserer Wasserleitung. Die seitherig« entspricht nicht mehr den Anforderungen. Ein ganz besonderer Uebelstand ist eS. baß Reu-Maar nicht mit Watser versorgt werden kann und nur auf Brunnen angewiesen ist. Da die Quellen unterhalb deS KolkbergS liegen, müßte man, um Reu-Maat beliefern zu können, eine Pumpstation unb einen Hochdruck- behältet errichten. Eine Auswechselung der jetzigen Leitungstohre. bie dann nötig würde, dürfte sowieso im Laufe bet nächsten Iahte erforderlich fein. So entstünden allerdings erhebliche Kosten, die den Gemeindesäckel start belasten. Schlossen sich jedoch mit Maar die Aachbargemeinden Reuters und Wernges, die noch keine Watter- Irihmg besitzen, zu einem Gtuppenwasserwerk zusammen. so wäre dies für alle Gemeinden ein Vorteil. Matter Ist genügend vorhanden und der Wasserbehälter läge auf der BilSkuppe recht geeignet Es sind schwerwiegende Fragen, die zu einet Entscheidung drängen, zum mindesten innerhalb ber nächsten Iahte. Den hohen Kosten stehen aber auch große Dortelle gegenüber: Versorgung mit gesundem Trinkwasser, erhöhte Sicherheit bei Bränden unb öaffung von Arbeitsgelegenheit für bie Gttoeroslosen bet Um« gegenb. — Dieser Tage ereignete sich hier beim Treschen ein schwerer Unfall D.im Suchen eines verlorenen Gegenstandes stach ein Mädchen einem anderen mit einem Messet. daS eS zum Auf schneiden der Strohfeile gebrauchte, i n s Auge. Aus ärztliche Anordnung wurde die Verletzte schleunigst in die Gießener Augenklinik gebracht, wo sie sofort operiert wurde. Dor Schnitt in bet Hornhaut wurde genäht, so daß Hoffnung besteht, das Auge und einen Teil ber Sehkraft zu erhalten. Preußen. Kreis Wetzlar. ' Klein-Rechtenbach. 25 Rov Von der am Ortserngang von Groß-Rechtenbach belogenen ben Helmschen Erben g-hörigen Ziegelei würben Mriet Tage bet vordere unb hintere Teil versteigert. Erwerber würbe Pfarrer Helm in Daaden mit einem Höchst- gebot von 380 Mk. In bem mittleren Teil ber Ziegelei Ist zur Zeit eine Kleesamenbrefchetel untergebracht. dieser Teil soll später ebenfalls versteigert und bann bie gesamte Ziegelei abge- btxxben werben DaS hierdurch getoonnene Gelände soll zur Anlage von Bauplätzen dienen. tderwesterwaldkreiS. L Schönberg. 25. Roo. Die musikbegabte und wanderlustige Jugend unseres Ortes bat sich zusammen getan und einen Verein utfc Geben gerufen, der sich ber Iuaenbpflege dienstbar machen will. Im bdonScrtn strebt et an, in geldligem Beisammen fein Gesang unb Sattenfpiel zu üben und an schönen Tagen ben Wänderslnn zu pflegen. Da die Mehrzahl ber Mitgllcbet Iugcndirche unter 20 Iahnen sind, ist ber Verein tox bte Reihe ber Iugendpslege treibenden Vereine des Ärrile« auf genommen unt> dem Ortsausschuß für Iugendliche im Kinch- spiel Höhn-Schönt>rg angegliedert Word«. Durch den An'chluß kommen bem Verein die Vergünstig aungen ber staatlichen Jugendpflege Ermäßigung bei Bahnfahrten Uehernebmc ber Hafrpfttcht- rerlkbenmg durch bem Staat u. ä.. zu gute Die Leitung des Bereins hat Hermann Ke fiel übernommen Schriftführer ist Karl Helsper. Buntes Allerlei. Die Äoffüeforgew de» Balletts. Die mächtig ernfedende Theatersaison wird aar halb auch manche Aeuschöpfung auf bem Gebiete des Balletts an unseren Augen vor- überziehen lassen. Deiche Sorgen unb Tiüben aber der Schaffung eine* in fernem Reize unb feinem Zauber dem verwöhnten Theater» publckum fo selbstverstänMich er'cheinenden Gebildes oorauSgehen. davon enttoitst bte berühmte rvttrsche Tänzerin Pawlowa aut e.gentzer Gr» fahrui.g ein Bild In einer englUchen 3eihtng. .Um unbedingte Rat urtreue in allen Einzelheiten zu erzielen, wird viel Geld auSgegeoen und ^ach- Rätsel-Ecke. Viersilbige Lcharadc Segen Krankheit wendet man Oft ein» — zwei erfolgreich an. Stet» zum Zweck die rechten wählen. Hilft dir, nie ihn zu verfehlen Wer sie reichlich hat, fei froh! Manchmal seufzt der 6tubio: -Ach, bie mein drei — vier mir sendet. Die sind immer bald verwendet-" 3a, weit mehr verschlingt do» Jahr, fll» im ganzen nötig war, jenen langst oerschwundnen lagen. Wo die Preise ander» lagen. Kreuzworträtsel. 9 16 7 12 31 3* 32 3? 5 10 Vf 17_ 8 Don link» nach rechts: 1. Sohn Jakobs, 5. biblischer Nam«. S. portu giesische Kolonie in Indien. 10 Schweizer Kurort: 11. englisches alkoholisches Getränk: 13. Stadt in Süd- tirol; 14. Luftspieldichter: 15. türkischer Personenname: 16. Stadt in der Provinz Brandenburg: 17». Stadt im Rheinland: 19. Laufvogel. 21. Stadt in Südfrankreich: 22. Gewebe: 25. otabt in Brasilien , 27. Bezahlung: 31. Blutgefäß: 32. Schicksalsgöttin: 33. andere Bezeichnung für Paradies: 34. weiblicher Personenname: 35. Bedrängnis. 36. Pelztier. Don oben nach unten: 1. Banktechnische Bezeichnung: 2. Prophet: 3. flache Büchse: 4. berühmter Reisender: 5. Wüstenwind: 6. Schlachtort in Estland: 7. anderes Wort für Hast: K. Brennstoff: 9. Raubvogel: 11. wie R; 12. afrikanischer Strom: 17. Blütenstand: 18. mann- Ucher Personenname: 20. Metall, 21. andere Be- Zeichnung für Dichter: 22. Erdsenke: 23. männlicher Personenname: 24. seltene» Metall: 26. japanischer Staatsmann: 28. Abschiedswort: 29 Wurfspieß: 30. Nebenfluß des Neckars. Rätsel. Mit l da ist's ein wackrer Mann, Mit m hingegen zieht man'» an. Und wird geschrieben es mit r, Isi s in der Küche nötig sehr. Arnchstückaufgadc eile int nbin ifP arti Mit Huje .. Buchstaben e — e — g — m — n — r — r —J — t — u sollen vorstehende Bruchstücke zu Wörtern umge- stallet werden. 3ft dies richtig erfolgt, ergeben die Anfang»- und Endbuchstaben, zujarnrnengesügt und beibemal von oben nach unten gelesen, je eine, ine- besonderc herbstliche Naturerscheinung Einsetzaufgabe. a b c Schbu ? Plan Skat ? Gast Streit ? Hieb Mund ? Tier Mord ? Kraft Zu ben unter 1 und c verzeichneten Wörtern ist unter b ebenfalls ein einsilbige» Wort einzustellen, da» einmal al» Schlußsttbe zu den Wörtern unter ■ dient, da» andere Mal ab Hnfang»ft[be zu den Wörtern unter c Die Aiiftmg»buchstade, der « suchenden Wörter müssen außerdem eine iportTuy Bezeichnung ergeben Bilderrätsel. Auslösungen. SUbewrilM. *" 1. Äaraffe. 2 Sichsfeld. 3 Ieawaddi 4 Kar ziste: 5. Emanuel 6 Marabu. 7. Kwamtz: 8. Umform. 9 Libelle. 10 Indien: 11. Estornch,. II Brigitte: 13. Uralff: 14. Neuseeland. Keinem zu lieb und keinem ja leibe Alogische» Onadral. w a l | v — d o | t 1 ■ r u | C 1 I e s « | c k f e I b «■ H e | t | t b o c b = j e 1 t > t Dreisilbige Scharade Hasenklein. Kreuiwortrltsel. E A fl RQilfNl ÖMUteiN riQaau U|'N|i4 — Li □.1114 W4'A ÖQÜ OQ"Q afiniüci- u'j Qaalauiiia eHeiflaa- Kl Ä13 UlN rTt Zahlenrätsel. Ozeanslug. Sttderrätsel. Sei auf der Hut. Wer kicher ruht. Ist leicht stet» zu besiegen Die Narrenkappe. Splitter und Sparren d»m Nedattbustlsch Da» praktische Geburtstagsgeschenk. Der Dankbirektor Z — fo wirb In .Rerfams vrfum“ erzählt — feierte frinen (K). Ge- irtslag, unb ali ihn sein« Jvau fragte, was er »ich am meisten Wunsche, meinte et: .Ich hätte ja einen groben Wunsch Man wirb allmählich alt, unb da möchte man einmal Me ganze, große liebe Verwandtschaft zusammen Lbn ©i.en; mir ein Album mit ben Bilbern aller bis ins br.ttt unb vierte Glied." Das Album lag beim auch wirklich auf bem Gabentisch, ein b der Band prächtig in Maroquin gebunden. Die Freude b«S Bankbirektors war grenzenlos: er erklärte, er werde sich von diesem S^atz nie mehr trennen unb ihn mit ins Bureau nehmen Als die Gattin nach Wochen ben Bankier in frin.-m Geschäfts- Hause betucht, sieht si« bi ber Portierloge, zwischen Telephon- unb Adreßbüchern einen Band liegen, ber ihr sehr bekannt vorkommt: Md und in Maroquin gebunden. Als sie frag» was ber Band hier zu suchen habe, ba kratzt fitz der Türhüter verlegen hinter b.m Ohr: .Ml ber Gnä- bi gen mache ich natürlich eine Ausnahme - aber alle bie andern aus bem Buch. Me bart ich unter keinen Umständen vorlassenl" leute bet ersten Museen. Bibliotheken unb Sammlungen um Rat befragt. Kostüme unb Requisiten müssen bem Zeitpunkt de« Balletts unbedingt entsprechen. Wenn bas Stück In Aegypten spielt, so muh alles, bis herab zu ber Sandale, genau bem Zeitalter jene« Pharao entstammen, unter betten Herrschaft da« voraesuhrte Ereignis fällt. Meistens werben einige Kostüme direkt aus dem Lande der Handlung eingefübrt, unb ni& selten geschieht e« babei. bah bie wertvollen Stücke aus der Reise gehohlen werden ober verloren gehen und in aller SU« im letzten Moment ersetzt werben müssen. Bisweilen werben uns auch wertvolle Originalkostüme ovn ihren Besitzern geliehen. Da die Trupp« oftmals 40 ober 50 Personen zählt, kann man ermessen, welch ein« Zulle bet Arbeit und der Sorgfalt auf diese Kostüme bis zu ihrer letzten Heinen Garnierung verwendet werden muh. Häuftg werden auch Seine Bühnen- mo delle angefrrtigi. für die genaue Kopien unserer Kostüme im verkleinerten Maßstab« her- g«stelll werben mutten. Aus bie!« Weis« können auch neu« Lichtessrkt« zuerst aus probiert werben. Sine besonders schwierige Aufgabe bietet bas harmonisch« Ad stimmen bet Kostüm« untereinander unb mit dem Hintergr-und, vor bem sie chren Glanz entfalten sollen Sie müssen rin vollkommenes BUd in lebendiger Farbe dar- bieten. wenn bie Tänzer In Bewegung sind. Io bah mrgenbs eine Dish^rmvNle bes Lichte« ober bet Schaltens entsteht. Die Zell ber Proben ist eine Zeit fortgesetzter Aenderunaen. Das ur- fprüngliche Ballett, wie es verlaßt worden ist. hak häufig nur eine blasse Aehnlichkeit mit dem schließlich aufgeführten. Das Leben bet Tänzers gestaltet sich immer mehr zu einem harten Äampf um Ruhm und Erfolg, gipfelnd in bem Wunsche mit jedem neuen Ballett etwas noch nie Dagetoe- seneS alle Vorgänger in ben Schatten Stellendes m schaffen. Denn für jeden wahren Künstler muß Me neu« Schöpfung stets besser fein als bie letzte Am Rande des Weges zum Ruhm Mriben Me erschöpften Körper und ber gebrochene Geist jener. Me unterlegtn flnb. nicht so häufig beim Tanze selber tote In ben Vo rderritungsmonaten und nicht feiten bebart et Sabre ber Vordem- hmg um einen wirklichen Erfolg zu erzielen." Da» Rätsel dort von!verschätze*. Da« AaruchistorUche Museum von Toulouse besah tu feinet trat ‘torriAer, Abteilung fett über 40 Iahren einen Pantbrrichäde.'. von bem «s H eß. daß er mit anferen Knochen vor Höhlenbären Aenntürren. Bi ton« ufto. zusanmnN gefunden wäre. Dv gerade bie Ueberrrfte von Mitgliedern bes Katzengefchlechte« au« ber Urzeit seßr feiten flnb unb bas Stück, abgesehen vcm einer Verletzung ber linken Seite bes S-HäbEs seht gut erhalten war. fo war et tehe berühmt actoorben. und alle Bücher über Paläonthotogte bildeten et ab. Da kam eines Tages rin Forscher. sah sich ben Schädel genau an und rief überrascht aus ,0h. das war ein Aleisterichuß! Di« Kugel hat gerade in der Mltte ber Stirn getroffen unb hat bie link« Seite bes Schädels gesprengt." Man kann sich vocstellen, wie tw duht ber Konservator be» Museums über Mriee Gebrauch des Lchvßaei^eores tm Strinzritalter war. Als ehrlicher Mann wollt« er «brr Klar» beit schaffen, und so wurde Meter denkwürdig« Schäktel einet ganz genauen Prüfung unterzogen. Tas Ergebnis war niederschmetternd Man fand noch di« ©puren von Galten und Fett an bet Knochen, fo daß si« kaum f«S! fein toraHen; auch Teile von Knorpeln unb gefrcxfneitm Blut ließen sich in etmgee Tellen bet Schädels noch fests!eilen. Damu war ber Glanz des Paucher- fchäde's verblaßt, und bet Gelehrte machte m einer ber letzten Sitzungen ber Rakuchistoeischwi Gesellschaft von Toulouse Me traurige Miltri- tung. daß ihr Mvfeum um «in Prachtstück ärmer geworden ist. Kirche und Schule. ± libba, 25. Aov. Die letzte biMjährige Kvnseren» der Geistlichen bet Dekanats Aibha sand h««r tn der .j-. raufV unter ber On una von Dekan Sc11 ba lEichritz- Mxf) statt Di« Ijg-jng wurde mit Schr ttlriung und Gehet von Pfarrer Bock « 2t JWv**A potwxttf*< I gün/hgeÄilyihiung! W Sär fcdan Betrieb die po/J&tdß (Jröße. gert wird, zugleich auch die billigste Heizu*g»#rt ausgcwäklt zu hkn. 4^/er eine goto Zigarette rauchen tritt, raucf)t Liga. Mannar und Tad)mann. die sie einmal versucht haben, bleiben der Liga treu. Überzeugen aud) Sie sid) durch einen Uersud) non der Güte der Liga. Genußreich bis zum letzten Zuge. 4 Marktplatz W lEMCbb Telephon IÖO4 Neuheiten in angefangenen Kissen und Decken Während die Einzahlungen sich nur Perlgarn.....Strang 0.12 OmbrtPeritUkelg.KOJO Seiden TwUt. 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Trr »rft- fcrQfd]t’i>en Wirtkchofts».dietS Mu tS *; ;•*, ni cu1 Me On’tr'or yj 11 aus bcm Äuriande an .c- wiesen brobt her deulfchen Öi entnrtu trie Heu e die Gefahr bah eines bet wertvoll fl en deutschen ä r * q e b t e t e a n Sieg unb Lob" einfchlleßl.ch Oberbef «en. bi» r.lm vcllsgetter unb Peine übzrßaup: noch Md)mX-r ift. verloren -eht bo kn hortig.n Bergwerken noch TBegfaU her Stckaksdeihi.se ? e veriuftbrin» ambe Ausrvhtertzaltung tbrer SrzförXrunz nicht twbr möglich 11. Boa 60 dr'flruben vor btm Äregc find beute nur noch 23 rm 'Betrieb, unb twb beliebt Me Möglichkeit, au» b.-m Q-famten Rotstandsgrdei noch eine 3abre»för.c:ung i on etwa vier Millionen Tonnen manganhaltig t •ne herauszuholen Drohen öinbrud machten die Abführungen von Direktor. Bergasicllor a 1> Wenzel. Dvrtmunb bet bar a al hinwi e tn welch besorgntsetregcnb.n We'.- auch Me Sicherstellung her aus betn Ausland b.-y>jenen •r*e als flefäbrbet angesehen werden müsse unb hab berechtigte Beb.rnten schon heue auf tauchen, * in ahirbbarrt Zeit eine noch wirtschasilich er- kbetnenbe Beschallung von Visen et-en möglich Ift. •s müsse habet mich Orückl ich. unb zwar auch im odocmetnen Volkswirtschastlichen Int.-resse, i er- langt toerbcn. hab bas Notstandsgebiet e n Steg Dill unb Lahn von heu ba,Mi berufenen Stellen in irgendeiner .Form, unb sei es burch Wiederausledenlafseii der staatlichen Beihilsen. unt.rftützt werde Rasche Hilfe In biefcr Dichtung tue not ba an die so dringend. Herab'luni der frbrütfcnhm SvGtalbelastung her Rohftossinduftr.e in absehbarer 3ett kaum gedacht werben könne Wochendcrichi vom $ranffurter (Effeff en mar ft. Luch in biefcr Woche konnte die allflrmcinc Börsensitualion keine Besserung eNähren. Unter bem Druck saft völlig.r GZchas SloügkcU bröckelten bie Kurse von Laa zu Lag ab. Vs machte sich et ne Derartige Lustlosigkeit und Zurückhaltung geltend, bah khv Bemühung her derussmä fugen Spekulation, die Börse aus ihrer Letharaie tu reiß.m. im Keim.' .‘rftldt wurde, zumal jede Unt.rstühung der ^tiKileu Hand fehlte Das Private Publikum »erhielt sich nämlich immer noch austerordentlich reserviert unb au keinerlei Reuengagements geneigt, so bah Ichlicftlich auch die regelmäßigen Borkcn- befucher in Teilnahmslosigkeit verharrten. Del der 6nge des Marktes genügten schon einige Blancv- adgaden der Baissiers, um merkliche Kursrück- gange berbeizusühven die um so mehr ins Dc- wicht sielen, als bas Kursniveau bereits eine flarfe Senkung erfahren bat Geschäft sh emmmd wirkt« vor allem die noch immer im Mittelpunkt des Interesses ftehmde Frag weiterer deutscher Auslandanleihen Dabei verstimmte die Rede des Leichsdanlpril ident en Dr Schacht In iBssen auhervrdentlich mit ihrer scharfen Kr tck der deutschen Finanzpolitik unb namentlich der Anleihe Politik der ossentlichcn Körperschaften, wenn man auch daraus binwics. daß Dr. Schacht nur seinen alten S andpunlt aus recht erhalt, n und im Grunde nichts Deues gesagt habe. Die Mitteilung, daß die wichtigsten o in e r : f a n i - s ch en • m i f fionshäufer zu der Frage neuer deu tscher 2 nleihen gnncinsam Stellung nebm.n wollen, wurde ebn lallt mit gemischten Gefühlen ausgenomm.m Dad t beachtete man auch die Berftimmung sür deutsche An- leiben an her Leuyorter Börse, ötnr gew.Ne Klärung der Lage dürste die Stellungnahme Frankreichs aut Folge haben, ba» die Aufnahme Weiterer Anleihen durch Deutschland für unbedingt notwendig Mit. Diese Meinung b.irflc namentlich in Amerika zur Beruhigung her Stimmung beitragen. Die deutsche Außenhandelsbilanz für den Monat Ott*her dedeu- trtc für die Börse eine vnttäulchang, ba man mit künftigeren Zahlen gerechnet hatte Zin gewiffe €tüne sand die Lendenz in her ö.ilD.(Tung bcs Geldmarktes. Hier war befonb.-r» lurz- sriftiges Gelb eizen etwas besser doch beschränkte sich da» Geschäft aus ein Minimum. Bur gute Qualitäten waren verlangt unb teilweise auch über Aotiz bezahlt. Arn Doggenmark! war die Stimmung flau, verstimmenb wirkte hier dal' auswärtige Käufer kaum auf- treten, ka bie Preise überall die gleichen find. 3m Verlausc wurden einige Abschlüsse getätigt, fc daß der Preis hier'ür im Ginklang mit den h.-s i aus^änl i'chen Ao^ierungen berau’gcfeht ttxrfvn muf'tc. 3nl. D» a s e r war bei nachgcl»en- Ihem Preis v.-rnachläfligt. Mais ist weiter sehr fei: doch ist bie Dachfrage etwas zurückgegangen da sich die Landwirtschaft damit schon zur Genüge vertorgt hat. 3n Meizeamehl war das Geschält Icdr befchr-inkt dagegen wurd-e Aoggen- mehl stärker begehrt unb lebhaft er umge’tM Futtermittel sind nach nue vor lebha'i ge handelt bet anyeß»ii>< Pr.iien. 0s wurden ;. sonders Leäung. , für spätere (h lerur.gtn noi- genon.mtzn. da Eie Darc bie an den 2Earti kam. nicht den Aüforderungen genügte Drshdem der Preis Wat! anzeg. kon lc bte Aachlrage der Käufer nicht bcliiei .gt werden Auch Kraftfutter- mittel lind start begehrt Das Karto s felge ichä ft war Nein bei gleichbletbenben Pret- dum Bärchen ende blieb die Tendenz weiter fest. 3n 'Deizen unt Koggen konnte sich das Geschält eine Kletnigkeii beleben, jurttrmitlel wurden weiter stark gefragt, besonder» Ckl- tuchen auch Aachmehlc wurden Miet umge ezl. Tte anhaltende Kalte bertn'hißte den Marti weiter 'ehr günstig. Gegcnüber den Dotierungen der vergangenen Doch tonnte man aul s a ft allen Marktgebieten Preissteigerungen feftstellen. mit Ausnahme von Weizen lalle Sorteni. Dom- mcrgerste unb Aoggenmchi. Aoggen wurde eine halbe Mart unb Otoagendcie ebenfalls eine halbe Mart höher notiert. Mais erzielte iogar eine S '.eigerung von drei viertel Mart. Hafer inl. gab eine halbe Mark nach Weizenmehl unb Roggen- lleie zogen eine viertel Mart im Prelle an. Tie Woche 14)1 oft zu folgenden Dotierungen Weizen I 2t?. Weizen II 24LO bis 24,75. Weizen III 22.50 bis 23.50, Roggen 25,53 bi» 25.75. Som- mergerste 26.50 bis 23. Hafer inl. 22.75 bis 23.75. Ma,s 20.50 bis 23 75. Weizenmehl 33 bis 38.50, Roggenniehl 35 bie 36. Wetzenkleie 1330. Rog- gendete 14L0 bis 15. • Erzeugung und Derbrauch von elektrischem Strom. 2lach den Angaben des Statistische.l Reichsamts ift die arbe.totägliche Stromerzeugung in Deutschland im Septemlxr weiter gestiegen. D.e Gefamterzeugung tn den Monaten 3anuar bi» September 1927 ubertriift diejenige der entspreckenden Zeit de» Zahres 192d um rund 21 Prozent. 3m dritten Biertel- jabr 1927 betrug die Zunahme gegen die gleiche 3cit des Dorjahres 22,6 Prozent. Der gcioerblidx Stromverbrauch hat sich dagegen, veriiichen m l dem Borjahr, nur leicht erhöht. Die ote.gcrung im Augitst betrug gegen den Bormonat nur 1.4 Prozent, gegen 7.4 Prozent In der gleichen Zeit des Vorjahres, in welcher der allgemeine u> rt- schastliche Ausschwung in Deutschland e.nsehte Allerdings lag der arbeitstäglic-e Derbrauch um 15 Prozent höher als im August 1926. jedoch hat die im Vorjahr verzeichnete starte ©teige- rungetenben» bedeutend nachgelallen. • Bamag-Meguin A - G. Berlin. Tie Gesellschaft beruft bie Generalversammlung zum 22 Dezember ein. Die zum 30. 3uni 1927 ausgestellte Bilanz und Gewinn- unb Derluft- rechnung für 1^26 27 schließt nach Abjcchreibungen in Höhe von 761 017 Mk. mit einem Verlust von 1 844 933 Ml. ab. 3n bet gestrigen Aussichtsrats- sihuna ist beschlossen worden, der Generalver- sainmlung vorzulchlagen. zur Deckung des Der- lustes zuzüglich des Berlustvortrages au» 1925 26 von 845 166 Mk. den gesehlichen Reservefonds (2,6 Mill. Mk.) heranzuzieben Da» Stammaktienkapital soll im Derpällnis von 3. 1 zusammengelegt unb im Anschluß daran wieder um 6 667 000 Mk.) aus 12 Millionen erhöht werden, wobei den alten 6ta iimafttonärcn das Recht des Bezuges einer neuen Aktie auf drei zusammengelegte zu einem noch seftzusestenden Kurs eingeräumt werden soll. Der durch die Zu- lammenlegung frei werdende Betrag soll zu einer den Erfordcrnillen entsprechenden Hcrunterkchrei- bung der teilweise zu hohen Anlagewerte verwandt werden. Die Derwaktung hosst, nach Durch- sührung der vorgeschlagenen Dlaßnahmen imstande au sein, wieder ein besriedigendes Ergebnis zu erzielen. Der Beschäftigungsgrad der Werke der Gesellschaft ift augenblicklich gut. Der Auftragsbestand sichert auch für die nächsten Monate eine ausreichende Sättigung • Daimler-Benz 2.-G Wie wir hören, übersteigt der Umfaß de» laufenben 3ahrcs bereits 100 Millionen Mart Zwar lalle sich bas Gesamtergebnis noch nicht übersehen, doch werde ba» Geschäftsjahr ohne Deriust ablchlicßen wenn auch mit Rücklicht auf die Umstellung mit einer Dividendenausschüttung nicht gerechnet werden könne. ^rnnffnrter Börse. Frankfurt. 26. Noo. Tendenz etwas erholt. fHegen die schwächeren Kurse der qeflrigen Abend börfe konnte sich zum Wochenschlusse eine gewisse S rholung durchsetzen. Die Spekulation zeigte etwa» Deckungsneigung. Bon privater Leite 6i>ritrn kaum nmncntax.ie liiu'duiHagc »orgelegen ßaUn ’;n< Ji.ng.ng bot die tktui.n-.ng der Ge - I. .. ;r t »z beule itt Yen .»fitreiclN bei ^«istnel v :. b« 5>i!! >i|u- und Sviftnupe v rubi|ur. g de lung durch esetzl Da» <’e -.<-'t na um Ic.n gr^ i flu»i '.tz an ba die . panr.h pe. ii,«be c.fuation rn Dvorn.i»sichtlick. Tividendenioilgkea .mgcboten unb 3 1:rp» idinxaAer. Ylnteiben büt:cn sttste» Ge Idwi 3m Her laufe wurde Nc Börse etwa» leb Hosier, die Deck - fd ife wrttdrlten sich. Io balz bie Surfe um 1 bi» Pro; anzogen. lageegelb 6,5 Bro etwa» Heiser Im Devisenmarkt er- reidne da, ngli|dx Pfund einen neuen ttöchst für» nut 4 S7 g.gen label. Di> >tei (epotigelb H bf. >.5li Proz. 3m Verlause konnte die strholung weitere ,3orifchnite machen, fo baß bie Kurse noch 1 bi» 2 Prozent anzogen Berliner .‘»budtnHtle. Berlin. 25. Rov Der Markt verkehrte benie in lustloser Haltung. Dav überall emqetreune lau- nertabungen. Da« 3nlanbangetot ist zw'r weder tn Weiren noch in 'Koggen wesentlich starker geunrben, die Provinz zeigt sch aber doch in ihren Forderungen entgegenfonmie Ser. Die MuvIanboHerten für Weizen, besonder» für d.e argentinischen Proomien- Sn waren nneberu.n eni ähigt. ohne t-doch regerem nierefk zu begegnen. Interessant ist be|onber» daß 'stofass- und Birufo-Weizen mH einem Natu r. . tyuiitif t on kJI ' t . mm je 'xktolitrr angeb''.n merben, o> la ungünflige Nachrichten iehr iixnif, Untemehmunflelufl ba die Stagen über ■ n rooll.r Die ,zo lauten »war nominell unverändert die Äbgebrr beleben *,j können. f)afer ist in den Forderungen piebiger; (Bertie unverändert E» not erten (1000 Milofrjmn’i 'S* en. "artt'cher. (74,5 Milogramm, 5>ektollter (Bevncktt. 2-V bi» 747. Dezember 270 bi» I 270,75, Mär, 27«M Mai 2".s V) bi» 278,75 (mall); 'Xoggett nartlicher fhlogr imrn. örttot(!-r» | 04ewicht», Ö8 bi» 242. De^mber 256^0 bi» 256.75. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die dinier den Papieren ang« ährten Ziffern geben die Höhe bet zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent. Svmbard^nSfuß 8 Prozen 3ianbwr: a. t sLw M«r> qU6r. Sa Iw»- ’•« »e‘ar» T«um. 15. II 36 II M. 11. Äll * . Ti 1U:»4enlfi»< o l«2' 1: Bnt Adlei €iul» u ;i — *•. * 1lu»lef -9t<(6U:i 51.< 51.1 A.*e Tcval eUet X-v. i .'Xc4« T A<6; tl bc; -is? »0 bv' ll . 11.w 11.» iiuluufctat tu .x 2 ♦ t d t , . Wbrmi’* vev -Back SU« s»s sr 79,4 — • *• r. >r c» at< e» i sti. — — — — — — — « lluaani»# Aeifciit 33. M d 23 » — r llnaan't# 6:^ur 8 itl. 34.4 — .1.5 — 4' |‘ M.-. r.-n 1 1 — • ♦ Un«ar — 14 5 — 11.5 — < beiel- €4k ^anf > i<: — H7.4 147.3 $t«tom»-8 t.».i 10 Fncabont s ■cKMoanf ' 127.5 l»<. — 12« 5 i-< :: 147 » "WaKtlsn a.1*.’ ffftU »all . 1.11er. »er» ■Wsiifc. einfaa» Mrr» T«mr 35 11. M 11 35 tl 31 11 tut o t a l - amt t dkl 6 i? : Um cra li t" • l- : tftt urrtt - 1 * r*r ..... L»4.-sirarste» » . inndaua 4- % 3 * «02,4 . Ic.t C? d*:n B v-rt CKrS.c lot' ^ft:r i 17c-tr tktj c« ' '.I : * < Li öTäj.-.fst :a .t ♦.».KJ tfMU t-err.-i»« euä'.w 1 5« 3 : Ctaa - tsr 1 k Sill 5f&-t»U»e: h »2h Ch kv« ■ It Bürort €cll>2.75 06.33 124 M.3» 2M 110 3 »4.75 75 73 145 147 1, . » I>- — 4 ast 1 Srräaa l 130 — — e46.5 C*rrt ta 1 8;rsd . » • . 4 — — IM 5 1<* 5 >--.tr t" tr::- .... 1 ■* — — J --1 rt Tin. . . . r * 152,5 145.5 t — — .v U — — — W - 41 ( tf-r-er .... < — —• Kl 144 t-t 6 125 125.11 — Banknoten. 1 rr.f floB-ntr- ■ *• .. rt.i..... 1 4,171 4 191 rr $Mtx...... 5 * I ..7-iL-: >.-irr. ...... 1 1. ‘7 41 cn:ir'±r Sen ..... 30.27 3 ».43 Devisenmarkt Bersirn -Frankfurt c HL L r. fr'J i-J ■ kl» » ” - "•'WS . It* hl K-.4- .li hrni«*- -t.'n-n ..... U "1 n.« 7i:r»- r t- 'S otta . . III 1*9 111,53 Teer'1 •'•-rr ,4 1'*.' tre » 5*,» 2 521 ,9.40 Ulam :ntrt? .’lntn...... 2,541 Echn-r-'L' ..... M'-.-r «[■!•! - ... 112 U M.47 112.9*. 80.77 .... ;<• 3« :o.3t TiL-L rwclr'che flöten . . 12.275 12,4713 Ung«n'■ 3*. 52 U ta’iri.-is 112,29 112.51 111.29 111.51 eteentefl:.! 112.17 113. II2.M 112,9» 113.76 112.9- bei tjierl 10,32* IU.S- : *1.322 lc*.55.' .l:e ws . " 73,22 73,X fs* mra 3,822 3, <»211 ?rt* - 'P:. : - M. u» ."'37 I-7 41,57 •LH •1.75 6 :-fc nßr. 2,17« 2.174 7.17" ’.174 5. >4 5.5:» 3.344 5.35» L-N29O 4.192 4.2U0 1.191 4.199 Uru i 1. -A 1.294 < . 4 »i.to tu W? r»> 9 ,4 2*1.974 Der billige Verkauf JedeHausfran spridit davon die beste Ist doch Reise-Muster feiner erstklassiger Damen- und Herren-Schuhe Serien in den 4 Serie 4 Serie 3 Serie 2 1250 Gießen Gegr. 1889 Mäusburg 12 übertroffene Oeiletiolge bei oeioliciem übertroffene vcikriolne bei retelieiem /.n** (Uvf liefert In teOrr MllsLW aller All ti!n WeSi? ■» * u"? ’feSi' Kuiflortrno mirein u Drrieroen dir BitWimr 0 Unlo.-Dniiprel. R. Cange. (BifBen, StnuiiU. 7. 10752D ua htats-Arbeit c.%£ t M 540. 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