/WIM mlungen nturnla. unb Gms*iseliL iverlaiM Sidunn do i gulaniintnffQung 8z.8al.MHChm0.0i 0,11. >788'^ rt • lunoere rH Oj’ Mn: rts 57 bfiR «*• ?te 51 blJf®*fher 9 Otnahn. »r.,. 5b sM-- ÄJ* eN‘Wbu» * WlWbhtt” JTW 62 bis fß Ab's W ?funb 2«. Marttvtrlauf: Jlinbet Aland, fidlber unb ^roeint blnlerlie^n and. reidebörse. 5^*' bta SlandSprei'e für I«. 15 TU. emSsiig! vor- iDt schwierig. ®0Mtt ) liarl ffMt Dm. • lehr füll liegt, 5 TU. ermäßigt vor» ßeftagt und toirb w in Keinen Posten ab- flflenfleie sind unver» nfieie, die qan; ge» Wdlichtr. Ton Ion. Oelkuchen etwas 1,3.1 78,15 5,0-1 20,73 dl.« 2,210 1,116 4,216 Ä.S» IS 51,* IP* *16 8.o» A&- 4,1916 Äi W v> *,19 11.6 7.8V -rL 4.1» g,» 2.21* ts Ä -1^— -jtajtffirt «• !tr. 250 Lrfttt Blatt 177. Zahrgatt- vlenrtag, 25. Oftobtt 1927 er|*eUMaeh*,e*rt 5e*wte<« wwb Jticrtag» Betiegt» •te^rwr gewdieaMttn fteimat im Bild fHe Scholl«. eeeeii.Bf)igsprfU: 1 *tiA»*arb enb » M*epti*nig fir Trage» 1* «•* bd W*Nt. scheiaea rnjelner JMmmrra urfeig« M*xrn ®*®alL ^•rn|ptrd)an|d>lfl||t: BI. M Mb 112. »«schntl ftr Trabte*. ri*tm lejriflfr ffuvffirt am Bein nm. GietzenerAnzeiger • General-Anzeiger für Oberhessen tmHl rwt Prrlef: Vrßhl'sche wwb Stetibnukrd R. tauge t» «etzett. 5chrytieftNit- enb GeschäffrRele: S*»!Wr»We T. l»*fw M Bajriar« fit bi« lagtennewirt bis «AM ^a4>etttag »vrher. Petit für 1 m MM ftr Injrig«« um 27 mi Srttlt örtlich 8, aewmBrts 10 Beich»pfeaa»g- ftr Be» hlaetanjrig«« roa 70 n m ?r«tM 3S Beichapseamig, Vlc^uortodft 20 *, mehr. ffMfrftalrtnrc. Dr. JJntbr. Wilh. Pang«. Veeantroonlich für fchtib Dr Ar 7VUtz. Paaet; ftr Feailetoa Dr /^ Iggriet; Sr ben übrigen Irtl fm|t 'umscheia,- flr Mn »n. irgtnlfil Kurt Jy.Umana, sümNtch in Bietzen. rnglands Kriegsvorbereitungm. «ei dem Tagebuch bei britifchee Geeeralftabichefi. tiln ».Oft. (TU.) Dir .ckttlmsche 3dtung- aerttfmltd* einen Hut^ug aus Dem Tagebuch des Mglischen General» Sir Henn» B i 11 o n, dem Etzel Im bnu'dyrn Okneralftabs aus Mm hrroorgecht. datz TMIfon schon vor 1V06 sich gan; aus ben » r t « g gegen Deutschland einacftrllt Mte 5m jahrr 1909 habe Wilson einen entschiedenen schein getan, um eine enge Fühlung mit Dem fssanzösischen General ft ab herbei- yiführen Fach fei von Wilson bei Mm englischen Jentralftdb alt Mr Mann angeführt morMn, Mr >eere befehlen merM, -i*w\ Mr Grotz, Rn eg tomme'. 2m Sommer 1911 jobt Wilson Mn 3i#giervng»mitgheöcm f^ofbane. 3rvi) unb Crewe Har zu machen versucht 1 datz man mit den Franzosen gehen müsse. 2. dotz man an demselben Tage tme fle mobil machen müsse und 3 dotz man sümUiche sechs Dl Visionen noch stzrankreich werfen müsse. Crewe Hove seinen tiiis'übrimgen zuaesttmmt. während (Brrn und ()aftane noch Vorbehalt« V; rxitht Hütten 3n Churchill, Mr damals die Lei- ttmg der ttbtmraltla; übernommen habe, hibr WU- icn einen verständniovollM Felser für seine •rtefleoorbrrethingen gehmhen In Mm Tagebuch ist 'cmer de Webe ton Besuchen die Wilson dem '»utschen A u f m a r i ch ge d t« i in der (Eifel i Htulleie. In Mr zweiten Äumhalfte Me 2ohrc» 1914 habe er mit Offizieren des englischen Sfrtegs- irrte s eine General st absreise in bi e Regend von Amien » veranstaltet. — Die polnische ^Aeiliftta" schreibt zum Schlutz: Diese» fijd) lehre Satz TUI Hon weit über seine Ausleben hinausgegangen lei; er habe seine J fbent-jrb.it nur auf diesen 9oneere, ohne die venoniwörtliche 9k- rkning zu fragen, zu einer Hilf »truppe de» eanzösis chen Heere» ae-inacht. (Er habe r>» Anrecht darauf, unter den Männern, die wirt- ich Me S chu lb am Kriege trügen, mit a n e r ft t r Stelle genannt zu werben. Ser Sronbergcr Zwischenfall. Irr Täter botn britische« Militärgericht frcigesproche« Dleebaben, 24. Oft. (IM.) Der englische 9>1 bat cn Ceib ,u BoMn streckte, wobei sich haa» eine 4»ert s di n b t l r. e r I c I, II n q jujog. an brr.n Tilgen er Narb, ist deute vom englischen ftrieg»- ,a richt in wie,da den f r t i g e | p r o d) r n worden. Mich Mr Vuosoge der an Mm Zusammenstotz M- r-Ugten Engländer hätten sie an Mm Abend oer- ■ b e n 11 i d) den (Barten betreten, in dem te o o n Oaa» qeflelll wurden Sie hatten sich Mn Mm Jelbhulcr bedroht gefühlt. Garlick hätte •i i0 5 den Spanier (lotfenfro u nben und baut einen Stotz vor den Leid gegeben, woraus Mr Zeldhuter bin gefallen sei. fieiner der Be- iHigtrn hätte geqlaubl. dah Mm Mann dabei etwa» ►f«heben sei. (Ein al» Zeuge vernommener Cron- wrger eir rechnet gibt an. feine Bedrohung • i n leiten de» Haas deiner fl ;u Haden. Oaa» tobe die (Englär'rr nur zur Hebe qeflelll. bar- ms baM Gartick ihm Mn Stock enlrllfen unb ihn zu !»>Mn geflohen (Ein ?lraa» durch den Schlag 's Hft Mn Leib ohnmächtig arworden sei. und sich I t I dem Stur, einen Schädelbruch z u - «trogen baM. an dessen Zeigen er bann starb ffSirllrf wurde mit der Br. rünbung freigefprothen. Mfj et sich bedroht gefühlt und in Tlotreehr , eha n del t bade Lloyd George über die Abrüstung Tatz LZettrüsten der grotze« Nationen ! ein glatter Bertrauenobrnch gegenüber den Llcinen. London, 24. Oft. (TU.) Lloyd George hielt | «ute vor der englischen Völferdund»liga eine '.Hebt t *t die «brustung»sroge. in Mr er »uerst einmal i -tontr. batz kein L'anb |o unmittelbar an einem m-olgteichen Arbeiten de» Volferdunbe» intercHiert ss». rott gerade Grotzbritannien. Wenn heute roieMr t n ernsten Gefahren für den europäischen Zriebrn < sprechen werde, so müsse man leider ffftftcllen, das) jar sehr schwere Gefahren drohen. Die Demonstration der kleinen Nationen : -.f Mr legten Soiterbunbetagung für cd)ieMg«' riijtsbarfflt unb Abrüstung mußte al» iehr de- :ottn?rotrt empfunden werden. L'loq> George er- fürte, datz man sich beim Friedensichluß i) t » 3o b r e • 19 19 in Vari» burchau? em g -awesen sei. später gewisse (Ergänzungen - «ch votnchmen zu müssen. Ä l I e i n d e r V ö l k e t- 5 i n b sei in bet Lage, die durch die Ziehung Mr -•«uen Grenzen entstandenen Schwierigkeiten beengen. Wohl fei e» unangenehm unb unerwünscht. Tratet an Mn ZrtedenSvertlägen bcrum»umäk.n Lrrvpa komme dadurch nur in einen Dauerzu- % mb der Unruhe Jeder Berfuch zu einer Ac- | , sivn eine« Tkrtragei müsse vorsichtig •nb biSkrel unternommen werden. <5in -leidender Stiebe sei aber für Europa eine lln- ^-glichkeit. solange nicht jedeS ben Stieben be- ^benbe Anrecht bi objektiver und rechtliche-. H'.tcrfurni v Qe» winfki g(Hd) tn ben erlten $oien wn£> eS besteht in her Tal nur eint Stimme bafür, bah wir eS hier mit einem unserer fähigsten Auslandsvertreter zu hm Haden, äme andere Hraae ist eS. ob das allein fchem (Tu#rci‘ tun Mn AnfoeM'nnqen MS Waf-in^ hmtr PofwnS gerch’ zu werden. Dee Aeuyorker CbmeraTrcmful hat. soviel uns belamti, eine Amerikanerin zu r Gattin Auf Mn ersten Mick könnte MS gleichfalls ein PlnS tn. ,einer Qualifikation für Washington barstellen. 2lber wer Me unendlich kompilierten gefeil» schastüch^m Berhältn.sse in Mr amerikanischen HauptstaM kennt, ben wird babei ein gelinder Zweifel Mlchleichcn. Denn um alS Amerifaner'.n ersorberlich ist, um Mn Posten MalganS voll auSzusüllen. muh man möglichst urnndtcCbar von ben 'öilflcroätem abftammen unb minbeftcr.i zu dem Hetntn .Fsf der Upper Ftve gehören, b. h zu ben Milliardären ober MilliardärS- famil.eu, die ben Ton angeben. Äaem man diese Anforderung nicht erfüllen, fo ist man alS (Datün eines fremden Botschafters besser Ausländerin. Heb-rbieS ist ber beste Generalkonsul nicht ohne weiteres auch Mr beste Defandre ober Botschafter, das haben wir oft genug in ben tKrqangencn Jahren beobachtet 3n jedem Salle bät-.e die amen konische Presse Herrn v. Lrwtnski mehr amuiyt. wenn sie mit ben unverblümten Smpscch.un^en ein toenig zurückgebalten hätte. 3nAiri,d)cn ift immer noch der frühere Ae chS- finanzmimster Dr Aeinhold ..Spchenkandi- bat". Wenn sich Dr. Aeinhold fo sehr bci.nnt, bevor er «ich für oder gegen die Kandidatur entscheidet. io bat bas öDhi seine Sru.tde in beit politischen Ambitionen deS ^ugendiichen »rministerS. der nicht unmäsiig gern an die Peripherie der deutschen politischen Sreig- nisse ginge, obwohl ihvr in»wifchen gleichfalls von Amerika, wo er sich vor kurzem zu Vkudien- zwecken ausgehalten hat. bescheinigt worden ist. datz er dort mit feiner grosien wirtfchastitchen Sachkenntnis vortrefflichen Eindruck gemacht habe. AIS tnedcrc Ädn7ibat.-n werden immer noch genannt, freilich ohne bah sie selbst irgendwie dazu Stellung genommen hätten, die beiden ehemaligen AeichSkanzler Dr. Luther unb Cuno. Bei Cuno, bem (Mnemlbireftor der Hapag. spricht offen har 7>aS Interesse brr Mu’- schtm LchifahrtSloeise nut. Luther ber in Ameristi gewth willkommen wäre, wird tn absehbarer Seit wohl in Mr He mal selbst an bedeutendem Posten gebraucht werben, chcnanni werben noch der ehemaUge AeichSkommifsar für die besetzten (^eb.ete, Fürst Hatzselbt und ber Herzog Adolf Zrie brich zu Mecklenburg. der sich alS «SäuMmtur von Togo bewährte. Wieder ein denWer Klub in Asm Pir LinwcShungtzfcicr. Aom. 24 Oft. (XU.) Die Seiet ber Entweihung btt Xlubräume ber Deutschen Verein igung Im Hause bet Deutschen Schule am CamBtagabenb hat einen sehr würl^igen Verlauf qe.toimr.tn. Der SefHaal war mtl Pflanzen und Mn Büixm von Ebert unb Hindenburg geschmückt. AuS der dautschen Ao'.onie. die jetzt über 1000 Z^öpfc zählt, und auS ber dsterredchi- (chen Kolonie hatten sich zahlreiche Mitglieder eingdimMn. darunter der Bvt«cha ter beim Qut- rtnal. Ireiheer v. Teuta tb mit Gemah» '.in. und ben Herren ber bml'chen Bol'chaft. fremder Vvtsch^'ten beim Heiligen S:uhl Dr D.cgv v. ‘Bergen; für ben l>eurlaübten bape- r. chen (Gesandten Baron Qiitter v ®rün- ft c t n , Stie.Mt.on»fefretär Dr. Kühn, bet - stcrrech.-ch« ®e’anbtc Egger unb A.ichSlunz- ler Sürft Bülow Auea bk Deutsche Schule. l^aS pr.-u^.'che Hiftorifci'e 3nltiiut. da» Deutsche Arch.rvivg^ck>e Institut waren vertreten. Aach- l-em ein Zck.m d e ^mtflehunz unb ben Ba.i Ms KludS gezeigt baue, begt .sitc ber stellvertretenM Borfchende Schicker die AnwefenMn unb ge- dachie mit warmen Dorten deS vor kurzem verstorbenen ersten VorlchenMn. Professor Ame- 1 u n g vr ga.' den Dank ber Aolonit bem Botschafter ffreiljerrn von Vleurath gegenüber für feine umsichtige Hilf« zum Au»druck, durch die in erster Linie die Gründung Mr Deutschen Bereini- ! gung in Born zustande gekommen sei. In seiner I Entgegnung sprach Mr Botschafter, Mr den (Ehren- v.'i-sitz führte, seine FreuM au», datz nach längerer Arbeit und vertrauensvollem ^ufommeiiaehen der Kolonie heute die Mutsche Bereiniguna nom» eine Tatsache geworden sei, ein würdiger Aul-druck de» Deutschtum» im Au»lanM, ein Synchol der Ein- mutigfeit in Mr Kolonie, die ihre onterl-ndifche Trci c über all? Partelunterschlede stelle Don.-ch banf'.e der österreichische Mefandt« (Egger, datz e Mitglieder der österreichischen Kolonie da- gleiche (Sastrecht im Hause hätten und betonte die gelftiie Gemein'chaft der beiden Völker. Beide Reden wnrMn mit merklichem Beifall ausgenommen Wer sind Deutschlands beste Kunden? Eigene Drahtmeldung be* ..Gietzener Anzeiger»'. Berlin, 25 Ott DaS statistische QHa’.erwl über ben Mutschen Qlu6ent>;mM! gibt bei 211). Italien (166).Dä> aarf(lh2). Oesterreich (158) unb Sch.veden (153) gemacht. 1926 ver'chiebt sich die Liste etwas, nach Drost- britannlen unb Holland nrtl je 537 Million« n folgt Italien mit 245. btc Tschechoslowai, > mit 220. die Schweiz mit 212. Schweden mi: 1 i. Zänemarf mit 179. ©oWjettublanb mit 164. Oeftenxtd) mit 156 unb Belgien mit 121 Millionen 1927 sind starke C tet aerung r n ,u verzeichnen. Aach (Lngland unb yotlanb (»iiifcm f. o.) folgen Italien mit 234. Frankreich mit 229, Tfchecho'lvi-.»akei mit 228. Schweiz mit 219. Schwe- ben mit 185. Belgien mit 180. Dänemark mit 172. Österreich mit 162 unb Sowjetrustland ult 132 Millionen. Der kleinste Kunbe Dcut^ch- lands in Europa war. was der Kuriosität halber ebenfalls verzeitchnet werMn soll. Estland. baS für 9.6 12.7. dzw. 9.2 Millionen Mark In Mn drei verglichenen Halbjahren kaufte' der kleinste Lieferant war Litauen mit 11.6. 6,8, bzw. 11 9 Millionen Der relativ befteÄunbc. d h betjenige. bei dem prozentual die deutsche Ausfuhr am stärksten die Einfuhr überwog war Oesterreich der relativ schlechteste, bei Mm baS umgekehrte Verhältnis vorlag. war 1925 Spanien. 1926 Polen, 1927 Spanien unb Auhland Gefahr liege in Mr Minderbertenbe- Handlung in Mn annektierten Gebieten unb tn der andauernden Aheinlanbbefetzung Deutschland habe den ehrlichen und erfolgreichen Deriuch gemacht, die ihm auferfegten Ver- pllichtuvaen zu erfüllen. Lloyd George gab feiner grof n S.-*rge Ausdruck darüber datz diele Be- fah-ira ’ age m den nächsten Jahren für ben < uropä r en Frieden keine angenehmen Mittungen haben werM. Am schlimmsten 2ber sei die f.agnintc Aichtbeachtung der Verträge im Hinblick auf die allgemeine Ab- r ü ft u n g Verstärktes 2iürten der verschieden en Staaten stelle eine schwere Schwächung bc» Völ- ' u. unbei bar. Der gegonwärt ga Umfani bet Rüstungen in Europa sei ein glatter Ter- trauenSbruch sei'enS der Hat innen, b e nach Mm ? .nege in ben Bölfcrbunb c nartreien sind, um in erster Linie d e Unvcrleyl.chteit ber Ier- 1 tiäge zu sichern. Solange eS gro'ze Aüstungen gäbe, w.-rde eS auch groh: Ärieg? gebm. Die Schätze des Tölen INeereS. England sichen sich das Uusbeuluagsrecht 2 o n b o n, 23. Ch. XU ) Di- die ^Lunday- TimeS" hören, hat Mr Kampf zwilchen britischen, amerikar.sichen und europäischen Synd katen über die Ausbeutung ber Mineralfchätze im Toten Meer mit dem Sieg beS britischen S v n d i k a t S geendet. Durch den Ab'ch'.uh Mr Verhandlungen zwischen der Geleilfchast und dem englischen Solonialmütiftertum auf Mr einen Seite unb den ^Regierungen von Palästina unb TranSjorbanien auf der enberen Seite erhält England baÄ Ausbeutungsrecht für em< der größten und wertvollsten Mmeralgeliiete Mr Dclt. D e Vcr- banblungen begannen bereits zu der .-jeit, eie (2tr 5)erMrt Samuel noch Obedommiffar von Palästina war unb wurden unter Mr Verwaltung Lord PlumerS fortgefetzt. Die für die Ausbeutung Mr Schätze zu bildende Delellfchasi erhä!t den Hamer. ..ArrsbeutungSgefellfchasi für baS Tote THrct“. Ihre AnteUe werden nicht für ben Handel oder den Ankauf an Mr Börse frei- gegeben. Ausschluß Trotzkis und Sinowjews. ZloBtau. 25 Oft (Molff. Funk'pruch- Daü vc,. gte Plermm MS <-enrra'.ko-ni:ceS unb Mr .^enrralkonrrvllkommsision Mr ScOcheruuion bat Lvn AuSfchluh StnowjewS unb Trotzkis be- fchloNen. Der B<4chluh weift bar auf hin, dah man gegenüber beiden r.ne weitgehende Duldsamkeit u,» b A a ch g i e b i g fe i t bc- durch an ben Taz l^te. datz man hnen dir Mdglichke-ck gab. ihr Versprechen über die Lossagung txxn FraktionSkamps einzuhalten unb (t4> damals auf eine Verwahrung, die die letzte war. belchränkte Trotzki unb Sinowjeto betrogen jedoch Ldermal- die Partei und ver- ler.xn in gröblichster Meile ihre übernommenen Verpf.-chtungen. indem sie ben Sraktionökarnpf gegen die Partei unb deren Einheit auf eine Stufe brachten, die an die Gründung einer neuen Partei gemeinsam mit ben bürgerlichen Intellektuellen grenzte. DaS Plenum beichlotz. ba* gesamte Material über die 'er-aranstifche Tätigkeit ber Führer ber ^lvnkischon Opposition ebenso Wie Mr Gruppe em- mo^^-Saprenow bem 15. Parteikongretz zur Prüfung zu unterbreiten. Der prager Gesandtenmord. Mi en. 25. Oft. (T. U.» Die llnterluchung Mr Ttorbta in Prag dem der bärtige G-'andre Albaniens Sena Beg zum Opfer fiel, hat unter Mitw.r'ung der österreichischen P^lL^i daS überraschertM örgebmj gezeit gt, dah d r Mörder MS Prager albanischen Gesandten vor feiner Fahrt nach Prag eine Begegnung mit bem Diener albanischen Konsul. 6a - racci, gehabt hat 2>ie er steht jetzt unter Mm Verdacht. Mitwisser M< 'Präger Gesandten- :nordeS gewesen zu fe.n. Dx : D rbacht orrtärft sich dadurch, datz Saraeci. olis er noch 1925 Konsul in Italien war, mit ber Ermordung be6 albanischen älnterrlcht 6,n ! nisterS in Bari in Jusamm enhang gestanden hat. Der Mörder des Minsi ers war ein Vetter MS ÄonfuI«. der ermorb..-ic Minister ebenfalls wie ber kürzlich ermorb-te Preger Geland.? ein Gegner des albanischen Diktators Achmed Iogu. llebnge i5 ist der Minister- mörder damals, obwohl er auf frischer Tat ertappt worden war, freigesprochen worden jlusde ite aber, wie wir n. mit Die mif)ttauif<6e Kami wobei sich herau» stellt ilie lieb den Inhalt prüfen. ?Ute, bah er mit einer Der na nzpo l i t ik auch der Länder S u r nehme und fach anläßlich bet Besold ungset kauft und Hunderte mässen abstchttgt, noch batte» eine T, Preußen der De- Vie Wetterlage. ragen zu beschäftigen. Es wurde eine c» and in Punkt 5 u«nieten gefordert. arn gro! j un- e be- und Gemeinden Stellung nehme und habet die Frag« der BesoldunaSerhö- duna erwähne. Ich glaube nicht, po erklärte der Minister, daß dieses Memorandum dazu schutzgesetze und der gesamten Wohnungsgesetz- Qebung hat dem Deutschen Gew.rkschaftsbund, die spitzenorganisalion der christlichen (-ewerflchasten, Veranlassung gegeben, sich in einer borstandssrtzung mit diesen I dclLvertragsverhandlungen beschäftigt schieden« Behauptungen ausgestellt, bii feftfteUen konnten, nicht den Tatsachen entspreche Es ist bis setzt noch in keiner Weise irgendein le fuhren könnte, daß die De'oldungSvorlage der Reichsregierung zurückgenommen werden würde. Weiter erklärt der Minister gegenüber den Bedenken, die die Qfclx' . c chatt, der Mittelstand, die Landwirtschaft und dir Industrie viel- jjgjnc an: m». tt^b’ rM -«re' ja d W Seit- J „hedl -r aU 90* öhung geltend aß die Befvl- »le, was an- ris ,3um Bor- erreicht haben. X-** Inj , yfl II*1 ’S® * ;.5 ruht" Reich helfend eingreifen, weil Preußen seine Verwaltung nicht weiter drosseln könne. Aufwendungen über die Vorlage hinaus konnten nicht beschlossen werden, weil die Regierung dafür die Verantwortung nicht tragen könne. Vas Mchskabinctt zum Memorandum patter Gilberts. 8 c r l i n , 24. Ott. (WB ) Da» Reichskabinett beschäftigte sich in der heutigen Sitzung mit der Prüfung des kürzlich dem Reichsfinanzministerium v 0 n d e rn R e p a r a t i 0 n » a g e n t e n übermittelten Memorandums. Zugleich nahm das Kabinett von den Darlegungen Kenntnis, welche der Reichsfinanzminister am 26. b. TL im Hauptausschuß des Reichstags über die Finanzlage des Reiches machen wird. Das Wohnungsproblem. Korderungcn des Deutschen ttewerkschaftS- bundco Tigene Drahtmeldung des „Gießener Anzeigers". Berlin, 25. Oft. Die bevorstehende Verhandlung im Wohnungsausschub des Reichstages über die Neugestaltung der Mieter- fei oungserhöhung nur das nachh dere Derufsgruppen hn Derhäl kriegSstartd ihrer Besoldung schon her Arbeit wegen gänzlicher Unrentabilität, besonder» im Srirnmaer Revier. Hier handelt es sich allo um dauernde Stillegungen. ws ® - nAr ® IanXl b> unb wxdl 3a, es BSw ioamt tu 90. aus StciX. 1 xnettv'i jflfürnod D Sput* »lschev SnDru Mi M Wu bw Sc tchver.' Mell« Kräften s0 ttch! Der wird ift auch!chc dir 6-n; s» * d 3dr.ncT auf 3< ’jfit nm den. Jiy ItflV 'chvimgs Umj ujüi Ärty y M. dem rnü uni « half. S)lt ’anjo tet fln: dem Xi 'ch dir bst 2«s V *ltx 71 nlwid Acthcrwellen-Musik Die Sensation des Berliner Musiklebens bildet augenblicklich eine Vortragsreihe des Leningrader Professors Thsremin, in der er feint neueste Erfindung, die Accherwellen-Musik, demonstriert. Die Technik dieser Aetherwellen Musik ist allerdings ein Geheimnis ihres Erfinders. Es darf jedoch angenommen werden daß es sich dabei in der Hauptsache darum handelt, wie bas elektromagnetische Feld, das durch die Antenne der Appara- tur des Professor Thsremin erzeugt wirb, von dem Vortragenden Künstler mit der Hand durchschnitten wird. Je nach der Richtung und der Schnelligkeit, mit denen der Arm de» Vortragenden dieses elektromagnetische Feld durchschneibet. wird der Stromkreis, der von der Apparatur durch die Antenne in ihr elektromagnetische» Feld durch den sich bewegenden Arm des Vortragenden durch diesen und feinen andern Arm hindurch mit der Apparatur geschloffen wird, so induziert, daß mehr ober * Miete a<- k .>men Verkehrsgesellschaftcn di« önttouflung ihrer Arbeiten schildern, die dritte Gruppe fou auf di« Ausbildung der Piloten frtn* weisen, die vierte Dr»a>pe wird wissenschaftliches Material bieterr, uiti> di« letzt» Druppe schließlich soll eüw historisch« Zusammenstellung des ganzen Flugwesens sein. Hinderlich für die Ausstellung, wenn fk tn Jahr» statt gefunden hätte, wären di« gewesen, t>Lt von der Or.trnlc auf Grund des FriedensvertrageS der deutschen Luftfahrt auferictii worben waren Da dies« inzwischen aefallen sind, steht itzrer tntematio;. :^i Ausgestaltung nunTnehr nichts weiter im TBr-«, fo dah die Vorbereitungen bereits jetzt schon m csrvßtzügiger Weise In Ang^'f genommen wer- den können. Schm jetzt finden mü den Ländern, dis sich an der Au. Stellung beteiliaen sollen, Verhandlung« über hie Art und Weise ihrer Beteiligung statt. Auch die Regierung hat ihre tatkräftigste älnterstützung zugefagt. die DeäungSirage. Für uc3 zwette kalb« Jahr des raufenden Rechnungoiahres sei m Preußen die Deaung des Mehraufwandes aus der De- ivldunaSerhöhung gesichen, für bafl Jahr 1928 könne Preußen 130 Millionen au3 eigener Kraft übernehmen, für den Restbetrag müsse aber daS charaktcrs, der mit den THSreminefchen Apparaten erzeugt wind, macht immer wieder auf den Hörer die tiefsten Eindrücke. In den letzten Vortagen hörte man Kammennusikwerke von klassischen urro moder- nen Komponisten in einer Wiedergabe von so vollkommener Klangschönhcii. wie fie von keiner Geige und keinem Ecllo bisher erreicht wurde. Den Höhe- puntt der Demonstrationsabende bildeten einige Lieder von Schubert, die von Th^rernins Apparaten im Charakter einer Altstimme gefimgen wurden. Immer wieder ist das Publikum von der epochalen Bedeutung dieser wirklich genialen Erlftitnma sichtlich ergriffen und bringt dem Gelehrten stets von neuem smrnüsche Ovationen. Stets ist der große Konzertsaal der Philharmonie volsttändig ausver- Der Hochstapler ttglofffletn festgenommeu. In her vergangenen Rächt sahen mit dec Verfolgung öglo 11 ft ein «DerteU bsauf tragt« Kriminalbeamte auf ihrer Streife einen Kaufmann, her a I 6 Vermittler zwischen dem Flüchtigen und seiner Geliebten bekannt war. Der Kaufmarm wurde in der Friedrichstraße sestgenommen, und die Friedrichstraße und auch der Bahnhof Friedrichstraße wurde nach vglosfstein-Oerlel ab- gesucht. Gr wurde mit feiner Geliebten a uf g e - funde n und nach dem Polizeipräsidium gebracht. 6r bleibt bei seiner Behauptung, daß er sich habe freiwillig stellen wollen. Gr habe unbedingt mit Frau Bonent, feiner Geliebten. sprechen müssen, da er befürchtete, daß ihr von feiten ihres Mannes Gefahr drohe. In der vergangenen Rächt hab« er mit ihr ehre AbfchiedSaussprache verabredet. Sin prin; Schwarzenberg al» wechfelfchwindler entlarvt. In Prag ist der 30jährige Prinz Gdmoüd SchwarzeTibera, der Sproß eines der ältesten böhmischen Adeis^chicchter. wegen Wechfel- fchwindelS verhaftet worden. Der Prinz, der eine Ehvristin geheiratet hatte, lebte auf großem Fuße. Als feine Schulden ins Unermeßliche wuchsen, ließ er sich auf zehn Wechsel für eine fingierte Firma Ncfyn Rativnal-Re- giftrierkaffen bei der Rational Eash Register <5o. aushänhigen Die Kaffen verkaufte er weiter Als der Prinz verhaftet würbe, gefiand er, mit Komplizen einen Ginbruch bei dem Kaffen- gefchäft beabfichftgi zu haben. Der Grbprinz Schwarumberg bemüht fich durch Wiederaut- madiuiig der von feinem Bruder verursachten Schäden diesen von der Anklage zu befreien. Die Uatrrfkßlagungen In Düsseldorf Die 11 n*.et zur .seit liegt, wird uns die Südwest-LuftströnnmG des Tiris bei etwas anftrigenbtn Temperatur«» Bewölkung und Riederschläge zuführen. Wettervoraussage Meist welttg mit zeitweisen Riederschlägen, T 7mperatur-n zunächst etwas anfteig<-nl>. Wit erunaSausfichten für Donnerstag: Veränderliches Wetter mit Regenschauern, Temperaturrückgang Lufttemperaturen am 24. Oktober: mittag» 10 Grad Celsius, abends 0 Grab Celsius: am 25. Drtx morgen» 7,1 Grab Eristu». letzten find bereit» gritorben. Die GefoTTftzaU b* Todesopfer beträgt 21. Explosion bei einer Siitzlichfaafnahme. Bei einer Mitzlichtausnahm« auf einer Kirmes in Zaandam ,Holland» erplokiene plötzlich aus noch unbekannter Ur*adx das Magne'ium her Blitzlichtlampe. Durch die Splitter des Photograph napparates wurde eine grobe Anzahl 'Personen verletzt. Gin lSjährigcr Junge ist seine» Verletzungen erlegen und zwei weiter« Verletzt« chweben in Lebensgefahr. Lin D-3uq-Dteb fcflgenommrn. Beamte des iZ senoah Überwachungsdienstes verhaftcieu in einer Berliner Pension den 20jL^ rigen Karl Ludwig, der in ben letzten Tagen mehrere l)-Zugdieb'tähle verübt hart-. Im Besitz» des Verhafteten bFanden sich die Koffer einer Studentin, die Reifctasch: der ®attm eines Direktors der Leuna-Werke und die Dapiere ebnes Bankbeamten, der seine Brieftafche in einem 6afe am Potsdamer Platz ein gebüßt hatte. Grubenunglück. Durch herabfallenbes Gestein würben auf b«r Zech« „M a n sf «ld" bei ßangenbreer }»«i Bergarbeiter getötet Die beiden Leichen find geborgen. Ein brittcr geriet fo tief unter bie Irüm- mer, bah e» bisher nicht gelungen ist, ihn zu bergen. Li« heimtückisch« Spende. In Halberstadt wurde einer Familie ün Auftrage eines unbekannten Spenders e 1 n Paket mit Kond itorwaren überreicht I i ch ausgenommen werben, bock sind zur Zeit bie Grunblagen bazu noch nicht voustänbig oorhanden. Das Reichskabinett wirb inbessen sich voraussichtlich schon in den nächsten Tagen mit ber Frag« befassen unb insbefonb«re bieAu » wähl ber deutschen D e l e g a t i 0 n zu ben D«rhanblung«n treffen. Roch- bem bie Rieberlafsunasfrag« In einer für Deutschlanb erträgllchen Weise geregelt worben ift, erwarten nunmehr bie Polen, baß Deutschlanb rin Angebot über bie Höhe bes von ihm -u gewährenben Rontingente für bie Einfuhr von Kohlen unb Schweinefleisch macht Gegenüber bie- (er polnischen Erwartung wirb von beutfcher Seite crHän, baß bie Regelung be» Rfeberlassungsrechtes eine absolute R 0 t w e n d l g k e i t gewesen sei unb nicht etwa a(» Kampensattonsobjekt bei ben Der- Handlungen über die aoberen noch nicht geregelten Fragen bee Hanbelsoerlrog» oerwenbet werben fön- nen. Die Frage bes Kohlen konttnaent» bürft« noch einige Schwierigkeiten bereiten, (eboch ift hier eine praktisch« Lösung nicht ausgeschloflen. Welt kompll- Werter ll«gen bk Dinge in der Frage ber Linst'hr polnischer Agrar Produkt«, inebesonder» ber Einfuhr von Schweinefleisch, da in tiefer Frage auch im Reichskabinett die Gegensätze scharf auseinander- stoßen. Das unsere Verbantiungeo mit Litauen betrifft, so Hot sich In tiefem Falle noch nicht da» geringste ereigne!, was als eine Fühlungnahme ange- lohen werden könnte. Die litauische Regierung scheint letzt andere Sorgen au haben, denn sonst hätte sie |a eigentlich auch bie so bringende Memel- frage langst bereinigen müssen. E» Ift außerordentlich bedauerlich, baß ev b l s j e tz t n 0 ch n i ch t e l n- mal zur Bildung des Direktorium» kommen konnte, denn damit ist es auch noch nicht möglich gewesen, die Arbeiten des Landtags aufzu- nehmen. Man darf gespannt sein, wann sich die litauische Regierung entschließen wird, Ihre Der- sprechimgen einzulösen. Deutschlands Wirischasillche Scheinblüte. 3»r deutschen Unleihepolitik. Paris. 24. Oft (XU.) D«r .TRattn" vor- öffcmNtcht «inen längeren Auffatz Sauerwrius über M« d«u t sch« Anletyepvlittf, bie nach feiner Meinung mit ehret politische unb Wlrtfck-aftSkris« enben müsse. Sauerwetn gibt dann «tn« ilnterrrfhmg mit dem Direktor ber Gommer-- imh Privatbank, Kurt Sobernhetm, wieder, ber ihm u. a erklärt habe: Während bte An- leihebegehvenden mrr die Dortelle einer solche» Operation dervorhösien und voll« Drw«- gungsfr«iheit durch die Unterftühimg beS misl'ändischen Geldes verlmtglen, halten Dr. t sP«bt. ^Ot tum tfl- . ^nten eJJJJ*!» *t Sdxetit 10 >1 '>4 tu ‘" ftt! e Mü, chifichrl«o»f,^ Nen bot d « onateuten e^a ■WhmQ fa grfonjg .du biM 3^ M W\4> toar an 11*4* inlemationaft M. , ^"Un ftaitfmtn, timg der teutf&n &-> , «r Rffl Tdt an, soll. Oe loC bl* vesen ton Dem tc-jif» t DoCenbtien Iftore n wird bU Lus't^lu« MsWtimen ri.igclett von ber 3nbutitii verden bu torföL-.e aftcn bi« ®ntoidL™ die drill« Sruppe io» z der Piloten fa. ü Wirb dissen! waren Aj drefe t> 1 ihrer Inttrrkirw . :!e M veiler im 1k'- r txrroAl 'M I avgAW genommen wo inden irtil ben Länden tomfl beteiligen ! V zugesagt. tterlage. m <0 eich die A U > o o )-Sö 0** ==?•’© I E E i«pt!CC .vll»«“ ,raueiö9c- -raltluN in * ngittap Aus ber provinziathauptsiabt. ® te fren. ben 25. Oktober 1927. Herbstflurm. Huich' lagt er unb kommt Don trgeibeo um Vie ®uer träumen 3r bläst tn ben Schomftern hinein, dach das Heuer unwillig flackert Lach mich m Ruh! Wer brauchen ist. vebt den Hut tiefer in bie Stirn herein, kuschelt sich tn den Mantel hinein, stemmt stich dem Sturm entgegen und trautet, in schützende Räume zu kommen 3a. es ist einem doppelt (leb. das behagliche Heim, m dem ber Ösen Wärme strahlt, freundliches Licht ben Raum erhellt Ganz unvermittelt kommt einem die Erkenntnis, baf) es ein Unsinn war. aut ihm fortzustredrn. bah man fo manche Stunde, Me schönen liefen Inhalt haben formte, perwettelt hat mit schalen Oberflächlichkeiten und dafür noch Opfer brachte. Unb der Wind brau ben höhnt Werm du Lust hast, fo komm nur heraus, ich tmll dich empfanden. Man bart das "Blätter- rauschen und laulch: auf den eigenartigen Sang ber Äatur. Die sich zum Schlafen vorbereitet Unb diese Melodie Hingt bis in den Schlaf hinein Mitten in der Dacht aber totrb man aus dem Schlaf genffcn. Ans Fenster trommeln schwer K.- .cnrropfen. Der Sturm hat sich seinen Gesellen geholt Run wirten sie mit vereinten Kräften für das Zerstörungswerf. wie es uns ja erscheint «on;eri de» Gefanavcre n» SeiterttiL Der Wannergefang. tote er heute gepflegt totrb st ein Kind des 19. Jahrhunderts. War auch schon :m Jahre 1792 unter Karl Faasch die Singakademie in Berlin ins Leben getreten so ist doch als ber eigentliche Geburtstag des Männer gelang- ber 21. Dezember 1808 an dem aus Zelte r s anregung hin ber Brichlutz ge- fastt wurde, in Berlin eine Liedertafel zu gründen. anzusprechen. Wettere Gründungen in der Proomz folgten, unb die Mitte des 19 Jahrhunderts 'ah bereits emc weite 'Berbr.itung des Man nerge längs. Ui ine Zeit immer größeren Aus- ichtoungs folgte, bis ber Är:eg die Fortentwicklung unterbrach. Aber schon gleich nach dem Kriege zeigte sich die Sangesfreude unseres Boltes. denn allenthalben wurde der ®dang er- ncut und mit grvtzem Eifer ausgenommen. Hnb er half, manchs schwere Zeit leichter überwinden. Hier i* unserer Stadt war wohl der Gesa n g D e r e i n ^Heiterkeit von ,eh -r eine der strebsamsten Wänncrchorverem.gunaen. und in dem Konzert am Sonntag in der Aula zeigte t.ch b* frucht langjähriger ernster arbeit unb die Destat.gung des Wahl^pruchs: Erst der Gesang — bann der Verein. Ich fann nurNich nicht sagen, welche von den bargebotenen Leistun^n die beste war. Intonation. Aussprache. Dyn^nnk unb fluffofftinfl, alle» überall glich gut unb richtig unaewendei. Hin bezüglich der uffalfung nur zwei Beifptel« betausyigreifen: ..In stiller Rächte und „Vie liebe Liese", jene» warm und weich, diese» mit wunderschönem Kontrast .yvifchcn Sieif mb fteinritf) -mb freudig feurig vorgetragen, t-er Chor steh» bur m w»esten aut an erster € teile. Er hat den uHrtg de» Konzen» tetnrsi fhtbfamen Eifer urö — man ju wr^eftefl' — sei neu au»- ste) chnitei ttberiet ■ r >j danken. Aerr B d? a 111 e r bit e» verstanden ch in dem Berent eenen Älcng- körper brrar. «u)tebrr der auf jrben Sinf reagiert, unb dm er so — unb nut so — zn dem ou»biIben konnte, wa» er tm» am Eotntwg zetg» — De Prv- granrrtutem.TenfteUung benxe» guten Geschmack: alle 'l-aHnerdjorfre nde Serben btt Licbereniehung de» früher viel gefuntrrntn „Wenn die Schwalben Helm wärt» ueben", dankbar begrubt haben. Der Sei'aU de» Publikum» war herzlich. Zwischen b eine» aulopftrnben Amte« mit viel Geschick und Anpassung. B k .1 ttwififc. Ls kv'tc^n auf dem heutiger. Wochenmarkt akuter 18? d.s 200. Matte 30 bis 85. W.rsing 8 tes ’2. Weihlra/t 4 b 6 12. Rotkraut 10 bi« 15. gelb? Auben 10 bis 15. rote Rüben 8 dis 15. Spina! 25 b.e 30. Asm Ich^ohl 10. Unter-Äobl- rabi 8 b i 10. Aoftnkoh! 45 bis M. Seibfalat 80 di« 100. Tomaten 40 bis 50. Zw edeln 10 bis 15. Meerrettich 40 b s SO. Schivarz vurzeln 40 bl» 50. Yalläpfd 3 bi« 5. Aepfel s bst 25. Dirnen 8 l » 25. Z tot Ischen 15. Cu t’.en 15. Hagebutten 5. Busse 33. Hon!g 40 bi» 50. junge Hähne 90 b.» 110. Suppenbühner 103 bis 120. Gänse 100 bst 120 ‘JJf. das Pfund. Äale 10 Stück 60 bis 130 M . Tauben 60 bis 70. ! ?tes dgenbänO.ge» Glückwunschschreiben tcs Aeichs- prä iOcnttn von Hindenburg mlätzlich dieses seltenen Jubiläum» ubcr:«i-d. Oberregie- rungsrat Dr. H e st überbrachte dem Jubilar die Glückwünsche der hessischen Ltaatsregierung mit einer Ghrenurstiude bei Hessischen Minute- rtums für Arbeit und Wirtschaft. Ferner zeich- TKirn noch der Deutsche Apotheker-«.c n und der .-'tessische Olpothekervercin den Zubiiar durch I Ghrenurkunden au». ’• Persovvlie ffmenirt wurde ber gehret Heinrich i‘ i nattma^n Hand- lur.gi*gebtHen-2krbanre» beging am Samstag- abend unter aunerordvro- ol>re «Streich- und Dias» mn'lk von ktr Deichewehrkapelle in ausgezeichneter Weise abgewick-U wurde Dca Darbietungen wurde langanhalienber. stürmischer DeilaU ae,sllt. ber der «.Spelte zu vielen Einlagen 2Uv last gab. die mit besonderer Delriedigung ausgenommen wurden Einige ernste und heitere Dortiäge de» Herrn Fritz Eberhardt, Main», stellten eine tresslich« Dereicherung he» Programms dar. belohnt durch ledhasten Beifall. Einen tter Hauptpunkte bildete die Festansprache de» Gauvorsteberv Auerbach au» Frankfurt a M. her tn feiner Aede u a Itetontc. hast der Deutfch: a'ikma c Hand!ungsgchil'en-2terband mit feinen 308 000 Mitgliedern bie Derufs- orgam'ation der dcufchen Kautmann-^ehtlsen fei unb bie Giesteier Ort »gruppe mit über 800 Mitgliedern biet dominiere. Zn langjähriger, ernster und flatteriger Arbeit habe der D. H D. e» erreichen können, dast bic deutschen Kaufmann»- flcbllfen in sozialer und wirtschaftlicher Dezie- f?ung heute wetentlich belfer flctec.lt feien. We ter Monte der Aebner es fei daS Ziel des D H. D. den deutschen Gedanken auch in Uebedee zu verbreiten unb für das deutfche Kaufmannstum zu wirken. Der D H. D. wolle neben den rein cewerkschaftlichen und sozialpolitischen Ausgaben stark den nationalen und vblkt'chen Gedanken her- au-stellen, ohne parteipolitische Bindungen Er sasse seine Ausgabe nach dielet Dichtung hin in erster Linie als Emiehungsausgabe an den beut- ^autinannsaehilfen. belonder» aber an dem .'aufrnännilchcn Nachwuchs auf. Der D H. D fei niemate ein Freund des feto eiligen Zeitgeistes getocten, sondern er habe immer die Zdce vertreten au» der er hervorgegangen sei. nämlich die nationale und die Detuss-2dee Der D H. D. 'ei kein Freund von Kompromissen in geistigen .pingen gewesen, und er habe auch alte 2ln- te.r.ung überstanden, als man ihn parteipolitisch abftemix.n wollte. Zum Schlüße ging der Aedner auf die FreiheitS-2dee ein, bi« uns Deutsche niemals verlassen dürfte. D!e Taktik des TTühe- ma/ens unb des Ginlullens in Pazifist.sche Ge- i'anfengänge bezeichnete der Aedner als gesüht- lich. todt sie geeignet fei. das Streben des deut- fefen Dolle» nach Diebererrinaung der wahren völkischev Freiheit zu beeinträchtigen. Die Ansprache fand lebhaften Anklang der zahlreichen Zuhörer. Der zwei!« Teil der Feftfole.« brachte weitere musikalische Bort.äge ber Aeichswehr- late'.le. Den Schluß des Abends it.b« e ein Tall, ber die Teilnehmer noch lange in bester Stimmung beisammenhielt. Erweitertes Schöffengericht Gießen. • Dietzen, 19. OH. Ein junger Landwirt hat sich ipegtn Aotzuchlversuchs au verantworten. Die Deweisaufnahme ergab Die Schuld des Ange klagten. Mit Rücksicht auf feine Zuzend. seine -lnbestraftheit und daraus, datz er bei der Tat betrunken war. billigte ihm das Gericht mildernde Umstände zu und Derurteilte ihn zu 4 Monaten Sesängni » und rechnete ihm bie IlnteduchungShaft nut 5 APochen an. Ein Arbeiter unb ein Händler find der Untersagung «ine» Sabrrahe» b*to brr Hehlerei durch Ankauf desselben beschuldigt. Ersterer hat ein Rad, an dem sich le n Verkäufer das Eigentumsvscht batte, an den Händler toc rr.'crftaiHt. el*p un ertchtagen. und bahrt chterrm auch einen gefälschten Kaufvertrag, nach dem da» Rad lein Ö.gentum \nn foCe. voeae'egt. Ster Arbeiter erhäi: wegen lln:edi cndrmtm sich beide Angeklagten, ihren wert io en Koller m Hotrf zurucklalsenb. per Auto aut Dau heim da Ite angeblich noch in Frankfurt eine Operation honunebmen hatten. Olach langen Ermittlungen gelang es des Haupttäters, her ben Ssteb'tahl ausgclührl - des .Prolessors" - ha dHalt zu werden. Er wurde bereit» poc Monaten zu 2 Jahren Ge| ängnls verurteilt. Heul« hatte sich der Teilnehmer der .Alliftenzarzi" — iu verantworten. Er wurde nach längerer stter- banMung aus Grund eines schlüssigen 3nbnim- bewci'os zu 1 Jahr 6 Monaten Gelting» ni» verurteilt, auherbem wurden ihm die bür« aerlichen Ehrenrechte aus die Dauer von fünf Jahren aberfannt. 3ur Ueberführung trugen namentlich auch bei b e Aussage be» Einbrechers und Fassndenkietier .s Walb, der vor kurzer Zeit in Berlin wegen schwerer Einbrüche In Swinemünde. Heringsdors unb aus der Insel Rügen zu 12 Iahrvn Zuchthaus öerurteilt wurde und in der heutigen ^.-rbaiibjang als Zeug« auftrat Dieser halte die beiden Hochstapler In Vab Swinemünde kennengelernl. vs loUtcn In Verl in mehrere Einbrüche ausgesührt wert en. I5alb hielt aber später seine neuen Dekannien für Einbrüche mchi .gct.gntt'. weil zu feige. Sie tviefen nun Wal) auf bi« Gelegenheit In Vab-Rauhcim hin. Ss wurde tterabreth*:. datz die beiden beul gen Angellagten nach 21 anheim rorau*rci|en unb einen D.edslahl oort>erei!en sollten. Letzterer findnyerte b.c ersteren und gab ihnen 700 b.S 800 Mk. AI» Wald aber nach Rauhe!m kam. sah er, datz das .Ding", das _ge' rcht“ u erden sollte, sich nicht für ihn eigen«; er reiftt alsbald wieder nach Berlin zurück, nicht ohne hie anderen energisch an Rückzahlung des vorgefchosseeen Geldes, zu mahnen. Gr bestätigt feu!.*. das, ii« ihm auch von einem .Schlag", den ic bei brr obenflcnanntei Dame zu machen gf- t ächt en. gesprochen hätten. Sie seien ohne Geld actocte t unb hätten etwas unternehmen müssen. Aus Grund bteler Angaben In Verbindung mit rer übrigen höchst belastenden Dewe-i saus nähme gewann ha» Gericht die lieberzeugunq hon der Schuld de» Angeklagten und säilte ob-ges Urteil. Berliner Börse. DerUn, 25 Oki. (DTV. Funksvnuch ' Rach ben gefthaen schweren Kurseinbrüchen an der Bärfe macht sich im Heutigen VormittagsverkcHr eine leichte Beruhigung bem.Tfbar. Das Deichasl ist sehr gering Um'ätze nur in Farben. ®elf ircl unb Glanz'toff. Die Kurie halten sich ungelähr auf Ihm Riveau der Frankfurter X>cnbborie. Farben 263 bis 264. Gesfürel 256. Glanzstoff 568 eher Geld. Am Devisenmarkt hör! man Lonbon-Kabel mit 4,8713, Paris gegen London 124 0^. Madrib 28,35, Mailand 89,10 unb Br. frl '4 99. Wlnlt-i kur nie Nervenkranke und Ner>a»-Lrtch3pfle. 5ywunden. Für diese Befreiung bin id> Ihnen von Herzen dankbar. Das Tollste was dn getreten ist, Kopf« und Bart haare haben einen hoben Prozentsatz ihrer Gretoenferbe vei nr und nlbem sich der Jugendflrbung. Id) fühle mich gegenwärtig wie ein 25-30 Jähriger und bin der Qbermütigsti iw Orthester, treibe Unfug und kenne keine Ermüdung mehr. Im Punkto Arbeitslust bin ich nicht zu bändigen, fremdsprachige Vokabeln, die ich längst vergessen hatte, tauchen wieder auf, kurz daa Gedächtnis funktioniert tadellos, ebenso bat da- Hucmli*: und Gehör eine Stärkung aufzuweisen. Ihr ergeb er "er R. S tos ... . Mk 175 t Lukutate-Beerensaft (™m tnaiedw 2etnrud«r).... Mk IN k Lakutate-lftark konzeutrierl ....... Mk. 7.— e. Lukutate für Tiere...................Mk 175 hi flpwxka. tzrogcriok RdoraMwrn ertDtS*. Lltmhc * F WILHELM HILLER, ■efcrw.amittrt.W.rli«, HHNNOVBR, MmKta a* O-^eOe-Oerw-DtSI «SitetPt 0.25» Lieh, Frankenberg, Kassel, Neuyork, den 24 Oktober 1927. Heidelberg. »7260 ZMrlWgei I. ncfucbt. Eugen Dürr und Familie. 97U7D Nabn.Bahnbalstr 35 Buchhallerin Gießen, am 25. Oktober 1927. 97020 9719V erteilt. Junker 9718D 1380 gesucht. 07708 Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 Gießen Telephon 277 o. Anfang 4,6,830 Uhr / Preise der Plätze von 0.80_2.50 Perfekte Ordentliches 2 9712c .. 450 450 90 un8 M M öanht -ndi rech Herzlichen Dank all denen, die uns bei unserem schweren Verlust so warme Anteil* nähme erwiesen haben. geg. Gebalt - Besuch der Vonbroirte u.@e» schästvlente f. fofort gesucht. £ fierten u n.B. 1243 a Ain. Bxp. 01 Ino & Rnmmert, Brignehwelj. ,J) Die Beerdigung findet Mittwoch,den 26. Oktober, um 3‘/«Uhr statt. 9706D Wegen Trauer iit mein Geschäft am Mittwoch, dem 26. d. M„ von mittags 12 Uhr ab geschlossen. Th. Schlierbach Frankfurter Straße 9. 9721D Kanalisierung Mainzlar. Ku melden aus der Baustelle. Gerichtsvollzieher in Gießen ®oetMtrafie 29 — Telephon 1383. für Ladenverkauf und Äureau für sofort gesucht. Georg Appel Seltersweg 56. last neu. 16 m lan& 2iOX10 mm dovvelt. 'keine Anfängerin', die an fiotte». ne- rotficabnfiep Erbeuten flerodbnt ttt von biefio. möir'triclirn x‘Jer leibt einem ebt* litten l'anbrulri au üblichen Ktnsen und nut flute Bürgschaft einige 1000 Mark? Nach Eingang schr. Angeb. kaun d. Lache verfünl vollzog werd Sehr. En v u. 1*001) an den (Mtefi. Anz. Teppiche, Lauser la deutsche Qualität (Pers. Muster» billigst — Ohne Anzabtung — 9 Monatsraten. Diskrete Abwickelung. Unvcrbindl. Bertreterbeiuch. Anfragen unter ,.d. T.“ Nr !M an Annoicen-Expedltloi J. Dinasberg, Frankfurt a. M., BoBmarkt 7. .0MD 21 m lg^ 3X)x5 mm einfach, -.günst Breis ab»ug. Lchr. 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Oktober 1927. Die Einäscherung fand in aller Stille statt. 07606 taoimlin madchen hunger Bäckergeselle wird gesucht (9722 Bilderei, fionöilorel und üstsö Heinrich UVeimor, frankfurter Str. 41. Telephon 833, Tüchtige Erdarbeiter Mtwoch, Den 26. Otlober 1927, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Aeuenweg2S(imLöiven)zwangS weise gegen Barzahlung: ein Damenfahrrad, einen kleiderschrank, ein Sofa, eine Kommode, eine Chaiselongue, einen Spiegel, ein Nählischchen, ein Oelbild, eine Schuhmacher-Slepp- maschine, zroanzig Paar Holzleisten, ein Stück Sohlleder, vier Dlckwurzmühlen, einen Ofen, eine Nähmaschine, eine Bandsäge, eine Fräsmaschine, eine Abrichthobelmaschine, eine vicklenhobel- maschine mit Motoren, einen Personenkraftwagen, zwei Ladentheken, drei £a- öenregale, fünf Ausstellungskasten und Zwanzig Flaschen Sekt. 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Äug u 9716D J an den (jith. i EclbftSvd. titbt. ' SDklSkkiü ' nah! in und nutzer ‘ dem Hauke. Zunft t fnb.tWheii m n Äieb. Anz, iQH ' Bestellungen aul 7 Mchftn- Mreiftr t werden btt w. > -\ Lochern er tzl Uteg 21. ) Televb. IW - * r- rt k I flt D e AAAAII1ISMI VWWVVVVVvv Mllribieine-ue^ lidjen Vanbnilri »u üblichen Zinsen in) nur fltue Bürg'chun einige 1000 Mark? Nach Eingang,'Le Ängeb.kannd.Lnchk persönlvolliog-wkib Schein' U; M>I) an den Kich- Entlaoieii.-rtiä». Lchaicrbnobichw»- (STunoiTtldi.Tpa flt.fltüit'Vc'nitile dttbr-'rM« nunfl. i'or *nfflU' wird gewarni. ■» WleireM Oietitncr €irj^ ilt Stadttheakr We! m htutt (NOtiüii) .spiel in 3 Wg llr. 259 Zweiter Blatt Siebener Anzeiger sSeneral-Anzeiger fflr Gderhessen) Dienstag, 25. ©ftobcr 1927 ,r । i.i—-■—j (Englands innerpolitische Lage. , itodjbcud, auch mit Quellenangabe Deibote^!) Dem eifer em l-Berichserstatter (London. 19. Obober 192Z Vie *6«’ilfimhdjfcit heft cngkschen Dahl- lufbrnti brin»: ** «ml 'ich. da- bk r Attischen Dattel en lerne stEeolllche Ruhepause kennen. Der auf betr Konti mmt wohlbekannte Zustand bat jll 3a6tr vor den Neuwahlen ein pavtischen jsHanb entert. in dem jede Handlung des Parlaments immer nur unter bem ® e- s rcht spunkt den Wahlkampfes aetehen wirb, tritt .'tihen In »ardisk sDurchführung der 1?bcrb^u4rcform zum Sllnitz ber Ration vor revolutionäre. Sipctimenlen) hat auf das deut- ..chfte bewiesen, dost die Rücksichten aus bi? ausschlaggebend sind 3n England gibt es kaum fttt.il Unpopuläreres als bie Erneuerung der Vormacht des Oberhauses, die seine.zeit der emokratlschc Lloyd George gebrochen hotte. Auch Mt von Baldwin stet» vertretene These. - erst Arbeitsfriede zwischen Unter» aehmern und Arbeitern und dann QTcu- efragung der WÜ leiZchast — spr cht nicht gerate sür Aeuwahlen Am ausschlag,en ften Virf man aber Wehl die erneute jorberung der atlixn auf Tkrmcbrung Der S chu h- lölle al» wahlteindUch be -chuen. da die un- ^nneidlichc Ixneucrung fer Lebenshaltung ' arch die rgeschagenen Schutzzölle geeignet st. die Wählerschaft der Konservativen avzu- ch recken. Wenn trotz allem rine gewisse Unsicherheit iaber der inncrpolitischo' L.tuat.vn Englands •legt, so ist dies nicht aus das eigentliche, qe'.ti- ,hL der erste Satz nachwei'en. 3n einem Br.ese an 3 o a d) i m 'prich: «ich Klara Schumann über diesen ihr non Brahms zugesch.^ten Satz sehr beifällig aus. Aber Brahms schien d-a» Werl doch noch nicht für votlrn.et zu holten, unb trotz mancher- lei Drängen seiner Freunde vertröstete er sie auf spätere Zeiten. Denn angesichts der Sriolge mit seinen anderen Werken wollte er nur mit einer in allen Te len reifen Schöpfung heraustreten. (54 scheint Io. dost auch hier wie bei der Vollendung Seo Aequierns em Au'enthaU in der Heimat seine Schaffenskraft beflügelte 3m September 1S76 Tonnte er bat fertige Werk 'einer Freundin Klara Schumann vvrfp den. unb m Aorestider desselben 3ah«s wurde bas Werk in Karlsruhe zum ersten Male auf geführt. Denn Brahms zu den für ihn austerordent- ichcn Mitteln de« Orchesters griff, 'o mußten 'chon tiefgehende Ereignisse zugrunde liegen: Das Erleben des Schicksals. Dem ersten Satze geht eine S.nle tung voraus mit getvaltiger. innerer Spannung. Heber einem oochenden Orgelpunkt der BÜs'e. des Kontrafagotts und der Pauke erheben sich die Streicher zu einer leidenschaftlichen Melodie unb infen wieder zurück. Schmerzlichen Seu'zem entringt sich ein Diolinmotio. Zxw nachher un Allegra dem Kampf thema als Kontra punli gegenübertritt, vorerst wieder von dem Schick- alsrnotiv beaiuoortet wird. time tröstende Dbocnfantücne. vom ticllo modifiziert wieder- ■yoU. vermag nicht zu beruhigen- Der Kamps- Gedanke bricht mit voller Macht im Allegro- Heina durch tis entfallet sich kvlostha't mit tarier rnodulatorischer Kraft, besänftigt durch >as in der Einleitung geborene Biolinmoriv als tontrapunkn'cheS (Segenthema. DaS zweite Thema virb durch die Oboe getragen. Der Satz beruhigt ich scheint verhallen ju wollen, bndk aber im Io gigantischer wieder hervor und gipfelt m Ls-Moll-Unisono und sühn so noch einmal >urch diese Spannung zur Wiederholung Der rchemenäuf stell ung. Die Durchführung erwachst aus H-Dur heraus und bring, wohl eine der macht.gsten Auf- 'chliestungen symphonischer Gedanken seit Beel- roven. mit groben OraclpunÖentfalhr-gen unb hromarisch drängenden Bälfen. Die Soda van tert oatth gesinnt ist vor allen Dingen h c* bet Dvrwurs der Ueberalterung. iKn man bem Äabincti in jeder Hinlicht machen zu können glaubt Diese Regierung ist in der Tat un Kabinett der allen Männer aib der veralteten Anschauungen Shamberlain. «nes der lüng^.m Äabinef.imf.glkber ist btr.-.t* cl. Balfour nahe an bte 90 Der vor lurym zurück- getretene titell war i.ich« sehr viel länger ur.b Da» aktivste tillmen: irr ÄdLnnttl, der Schttz- kanzler Churchill, .das Kind" ist immerh.n bereits 53 Jahre unb kann mit feinen modern.n 3deen gegen Die der .ältrrenT Kollegen im Kabinett nicht durchdringen Doch 'chlimmer steht es mit den Mahnahmen k^r Aegierung auf austenpolitischem Gebiete. Zwar hat btc engli'dy Polllik grobe und überzeugende Grioige aufzuw Üm, unb Gnglands Ontcn- 'm werden von dcrn Kabinett aus baS lorgsältigste gewahrt. Das geschieht aber aus die .veraltete" bureaukvatilche Man er durch bie Beamter des Sorrign Office, meist ohne Presselärm unb sehr häufig, ohne hab die breitere Oeffent- lichkeii etwas von ben Angel genheit n erfährt. Der Dorwurf der Geheimdiplvmatie, den die liberale Preise den Konservattven macht, ift fomii mehr als beroch:igt. Bleiben doch selbst Derhandlungsergebnisse mitunier gchrim Dazu kommt, das» dnglanb agileren S aaten gegenüber scheinbar ständig in bie Defensive gerät 5aft nie hört man davon, bah au’ die englische Initiative hin irgenbein großes Programm begonnen worden träte Akit anderen Worten man hat allgemein das Gesutz!. bah Ongl^nb b ; < moralische Zidrerschast S - c . pas verloren und an Frankreich abgetreten hat. odwehl eine genauere Lnallstc zweifellos zu an bereu tirgctmilfen kommen würbe . Aber fei bem, w c es immer sei. Wenn L»o.- rale und Arbe »rpar.eiler jetzt glauben, da st ?r Weizen blühe, so : -die dies v er 11 ü b t fei:. Die kürzlich owi lit^-raler Seile angelund g e gröbere Beta igu g der L-berolen ist somit ebenso wie bie Jjal.unj der Arbeitcrführ r aut be n Parteitag tk-r 3tba:et in B.u kpoel noch immer farm vor t r Schlacht S>vc»H Arbeiter wie Liberale befinden üch i i-ncr noch in ber Berte i d i g u ng qege- die Anllag der Konservativen, daß sie emw< >er den Bel'chewismus, das SchreZgelpenst des enali'chcr. L.lehdürgers. hegten ober Nicht genügend b kämpft.n Gl.ich- tpobl darf man ber LnNcht sein, dast sich bi.ler Zustand ber Desen-ive ber Oppositionsparteien feinem Onbe nähert, die Konseroaiiven beginnen jent :at ächlich bie ersten großen innerpv. : fchen 5estler zu machen. Das ist, was man hinter dem Geschrei brr liberalen Preise, hinter der Heye ber Diehurds und bem vorläufig noch orfichl g zurückhaltenden Benehmen der Arbe.: riuhr.r zu 'uchen bat Mehr ist darü-er nicht zu sag^n. Denn der Kamps der Opposition wird erst mögllch, wenn die Konservativen bie Oberbauir-lorm und die Grhehung bet Zölle burchgefühn haben. Der Mikado 8Uw Studie von Titel K a Der Mikado? Der Kaiser von Japan? 3n ter Borstellungswel, ter meisten Europäer muh , r sich mit den bunten Garden ber Operetten- jxrfonni auf eine Stufe stellen laffen. Gewist. dah es im Lande der auf gehenden Sonne, dem über Hokkaido. Kiuschiu, Zeddv verstreuten Reich der untersetzten Infulaner nicht nur wie in Sidney Jones melodiöser .Geisha" zugebt, das tt>eifl inan nachgerade Die illustrierten unb fachlichen Beiträge aus dem jenen Osten haben es uns erkennen lassen, bah Dort mobtr.ic Millionenstädte entstanden sind, bah man mit ber bühlaubeten .Waffe Japans", der Kriegsmarine eines Admirals Logo unb Kamimu zu rechnen hat. Wir hören viel von der aeheinnisvollen. innrer jedoch zielbewuhten vspanfie --Politik 3a- pans. unb auch Barnen grober Staatsmänner, nie Ito Okuma, sind uns meistens nicht unbekannt Aber der Mikabo. der Herr dieses Lande-, ist uns herzlich unbclaimt. Kaum einer der europäischen 5enwft/Xci1ai- den Hit bei einem Besuch der blumigen Inseln jemals ben Kaiser zu Gesicht bei .men. 3m Höchstfälle eine flüchtige Audienz, die sich not- gebrungen bei dem Aus ein ändert ressen zweier so entgegengesetzter Kräfte in steifen, durch das Hofzeremoniell noch unerträglich böUemen formen abspielen muhte. Selbst während des Krieges b-ftanb trotz ber engen Ontentt mit ®ng- lanb keine nähere 'Serbin'ung der beiden Höfe. Kein Diplomat drang sehr nahe zu ber foifer- lid'en Familie vor Die entfernten Benvandten keS Monarchen beteiligten sich zwar oft unb ungezwungen an ben Festen ber Diplomaten, aber zwischen ihnen unb bem allerengften Klan bestand doch noch immer eine weite Kluft. Durch diese Abgefchlvfsenheit der Dynastie- btc übrigens durchaus dem japanischen Empfinden für bie Heiligkeit der ältesten Herrschersamilie ber Welt entspricht — lassen st.ch oft europäische Beurteiler der >apa- nischen Dinge dazu verleiten, ben EinsIust ier Kaisersarnllie auf die Politik des Insel- reiches au unterschätzen ober überhaupt zu vergessens Erst ein paar deutsche Professoren, bü per. lange Jahre an der kaiserltchen Kader tenanstall unb anderen Lokivter Einrichtungen wirkten unb sich dadurch Vertrauen bei em'luhreichcn 3apa- nem erwarben, tonnten aus Grund ihrer Beobachtungen diese leichtsinnige Beurteilung unbekannter Dinge zurückweisen. Sie hoben einmal ben in ber Politik wie auch im kulturellen Beben recht suhll aoen religiösen Einflust der gd>cilig*cn Persönlichkeit des Mikado hervor Aber auch politisch unb militärisch betrachtet ist ber Einflust des Kaisers aus bie Verchällmlse im Lande recht grob, obwohl Japan angeblich nach europäischem Vorbild kottstiiuttonell regiert wird. Wieviel Bücher sind über das Wunder bet V erwandlung Japans aus einem in mittelalterlicher Partetherrschäft befangenen Lenb in eine Weltmacht allerersten Ranges geschrieben worden? Unzählige sicher. Aber kaum eine» würdigt dabei ben fördernden E.nslust der aus bem Karttpf mit ben Aebenkaifern, den .Lhogu- nen“, gelösten Kaiser. 3m Anfang des heutigen Japans war M u t s u h i t o, der 3unje. ein ungemein bescheidener, dabei sehr iü^i.qct Kaiserjüngling, ber auf dem Thron zum Dre.s werden ftüllc. ®r war der erste Mikado, der bic europäische Felbmarfchallunisorm trug unb in Prachtkarossen im Stil Aikolaus I. durch feine Aefi!-enz ?,u den Tempeln fuhr. Or räumte wie ein japanischer Pcter der Dros>e mit den Vorurteilen in einer Weise auf, bah ben Stockkonler- valiven die Haare zu Berge standen. Sr schuf bie Flotte, bie einst Aippons Stolz werben sollte. Auch er machte bie .Spielerei“ der Perserschal-s mit, sich europäische Dinge in Hülle und .julle anzu chofsett, aber er war klüger in ihrer Der» wenbun,. Er lehrte feine Ratgeber, den Europäern ihre Künste und Dortelle abzufehen, unb diese wieder lehrten das Volk in ber gleichen itunft, die einz g unb allein verhütete, bah Japan zu einem toilUommcncn Kolon alland Ruhla nds oder Englands ober bet Bereinigten Staaten wurde. Aber darum war er nicht so töricht wie bie Grvhsultane unb Schahs, trotz dieser Steuerungen erivas von feiner alten Macht herzu- get*-'.. Der greite Ka ter tü.cv ben modern gewordenen Iapaoem so Verehrungrwürdig wie iuir einer f ratet Dori ahnen. Unb als er sich -u-. Sterbe lederlegte, da zogen wie ernst un ~b der Kraniche unb des filbr g.n Schi ' » bte beä.gcn Tempelt.ere den Totciikarre: der .n echs 5 wn fi ucn te. D e Genera.« gingen aj^ur dem l?<.<^,rapdeiidräd!en der n^ucn Zell. de Galau on . n bc> neuen Staates. D.i iuir. erstenmal enu 'and Europa bie wahre Bedeutung des Ullludo In '. den Staaten ist es so. bah ber Herr- '4Mr deutlich hervortritt, m der Geschichir des- -iigen ori natüriich bie Virbevren seiner genialen Diener mit empfangt In Japan ist es lns beult umgekehrt Man hat hinter Jio Soap unb Ba- mamalo nicht den 111 er n e n Kaiser benutft jebcnfcl « das Ausland nicht. Das ist Io fern- ost. che Sitte. Auch bte tib.-'et. • ha!» n ihre tüchtigsten Monarchen nie zu Gesicht tx-fonunen. 3 o f b i b 11 o Uxit der twelle M kabo Japans. ei i seitfamer Mann. Man hat ihn oft als > ..idende.i Deutschen ind hinstelle" wollen, alec uenn wir gerecht fein wotl.n so wüsten wir zwei Ramon erwähn, n. bie alles zu erklären vetrndnen: Z b i m o n o f e t i unb X11 n g t a u. Die deutsche Intervention beim Frieden zwischen I^pan **b ebino wiriie wie eine glühen! e Welle auf b e tiionalstolzen Insulaner Das vergaben sie den Äeutsa-e-, nicht. Auch die 'Vetehung von Äiaut- schau empsand man in Tokio als eine Anmabung sichert. mit Unrecht Aber gerade dieser Fleck war seit ,eher von den Japanern als Aus- ^a -c-spunkt für eine tiroberungspolitik auf dem Festland betrachtet worben. Schantung unb .'eorea wollte man haben. Mutsuhllo eroberte roch Korea sein Sohn sollte in S^antung den Siege.-ug sortfetzen. Erinnert sei an die große Denktchritt' die im Auftrag Japans wahrend des Krieges den Chinesen übergeben wurde. Japan wollte China erobern, wollte Aachfoiger Mächte hin mißlang der Plan. China hätte sich nicht da»,, gen wehren lönnui! 3o'tibito hatte die stllle Autur eines Lyrlleis und die Energie eines gewiegten Politikers. In den letzten Jahren seiner Aegieiung cdtanke er unheilbar. Seine Gedichte, bie er in seinem prächtigen Soi.imerschlofi verfahte. befangen in buntesten Farben fein Arich. Acch einmal tauch e er auf. I^as Aiesenerbbeben fräst eine I albe Million Iap,nier, legte die Acichehaupt- ftaht mit zwei Millionen Einwohnern in krümmer. D e Ollinlftcr verzagten, die Abgeordneten ergriff stumpfe Gleichgültigkeit. Da tauchte ber Trnno «Solin bcS Htmmeis) au'. Kaller Joshi- hiio ordnete die Dinge mit fabelhafter Umsicht, rist bic Japaner au» ihrer gebullten Ergebung in da- llnsahbare auf Damals fbürten auch bic Europäer, bic bisher wenig von dem Mikado gehört hatten, welch .ine innere Macht diel en e-errschc. zur Verfügung stanb. Unb Japan l u lv . An.erikantscher Zenient wurde Ins Land gcidiailt. Selbst wenn Iofhihito Irin sapaNischer Kaiser gewesen wäre, so hatte ihn bas 'Volk vergöttert, unb wir hätten ihn auch dann für den mächtigsten Mann des Aeiche» erklären müssen. Der Traum von ber Eroberung tihinas burJ) bic Truppen des Mikado erfüllte flch nicht Hier standen bie Westmächte im We sahen im Deist Mutsuhllos Werk, trotz ber tausenbsachen Bedrohung war ilapan zur Droh- mad)t geworden Auch her junge Kronprinz- r gent H i r o h i t o, ber in den letzten 3obren tut seinen Vater 3ofhihllo die Aegierung sühne, verstand sich zu meistern. Er lächelte, schwieg bas Thema ber Einleitung unb schliesst mit bejahendem Dur ab, einem Ausblill auf die günstige Wendung des Schillsals Do» erste Thema des Andante sostenuto lasst ben herben Sch-llsalsschmerz burchllingen. der Trvftgefang ber Oboe irlrb mit Wendungen des ersten Themas verflochten. Der Mittetfah des Andante kann mehr als eine Improvisation über die thematischen Vestanbtelle angesehen werden, bei ber Wieder lehr des Haupllatzes erscheint dieser verklärt, dem Trost gesang der Oboe eint llch daS Hom. und bic Solovioime schwebt über bem Orchester Das Thema bc» dritten Satzes (Un po»ivo) mit tppefd) Schumannscher Kantilcne ein. Auch ;m Imermezp kommt daS Desttng- l.che zur Deltung briorüxre im Eellopart. Das Anfangsmonv bes erften Satze» leitet über vom Intermezzo zum britten Satze, ber dem Haupt rherna emr neue, heitere Seile abgewinnt. unb das Werk zum knriatenbetonten Schrillte führt Weber- Ob.'ron"-Ouvertüre stellt bie letzte grosse snmphoni'che Leistung bei Meisters dar Durch daS Dunderhom Oberons hauchte er feinen letzten Lebensatem aus" Richard Wagner.) Unb eben dieses Wunderhorn er- crinet in bet Ouvertüre nm feinen drei Tönen ein fcLriame« Märchen reich ber Elsen, bes Rittertums unb bet farbenprächtigen Welt des Orierai. Das Defangsrhema voller Poesie steht dem rasch pulsrerenden Hauptchema gegenüber, das n bem Ariemhema: „0 Hüon mein Datte' aibfeli. Mit ihrem eigenartigen Mll.eutolorll bedeute: biefe Ouvertüre einen Merkst en in der Deich ich der deutschen Qpemnm'rt ui - rJotmt? spielt auf" m btt frankfurter Oper Kurz nach Wiesbaden hat nun auch Fvank- furt bte Iazzoper des in Wiesbaden wirkenden Komponisten Krenek herariSgebracht, und zwar mit fi arten Erfolg, der zunächst der ausgezeichneten Auff-ähnmg im:er der Leitung des Leipziger, früheren .^ranfturter Op rnbirek'vrs Brugmann zu danken ist. Kvencks Oper ift eine typische Zetterfchemung die Groteske zeigt bie boniiraetenbe Ct.Ilung der Rigger-^kkus k in ber adendlänbllchen Kunst. Wenn man will: eine Äulhnfattre in niuftkdramatischer Form: bie ttrupello'e Manlsestativn eines Mobem-m, der den Zustand unserer Zivilisation so gut kennt, bass er ihn veripotien kann Stofflich bringt ein neues Element in den Tempel der Kunst ein; bas Publikum will es so. unb Herr Krenek macht ein glänzenttes Dcschätt bab.ri. Denn er hat mit diesem Werk ben GZchmack einer Matte g-?*roffm, btc tatsächlich bem 21 gatt Jonny zujubel'. wenn er allen Völkern ber Jrbe in einem ekstcttffchen .yreubentaumel ausfptett. Vom mulikalischen Stanbpuillt btängt sich zweierlei aus die Mufik Ktenels, ber zu den begabtesten der jüngsten Schule gehört, ift wenig« atonal als man vriurchte', unb bann erscheint ber Jazz-Rhythmus in formal gebändigter Geste lt. Allo auch dieser Unu-rer ist an bae Gesetz btr Form gebunden, infolge dessen wirkt vieles unlo .. rationelf. an prschcnd und melodiös m einen sagen wir Ichr liberalen ©inne. Die Musik bJ-.jt Frische und Grs in düng, sie ift stellenweise sogar nicht einmal .modern", denn Krenek verschmäh« nicht bie Melodik unb ben Kargcgiiebcrtcn San. und das gibt dann sehr hübsche mitunter ausg.tzri iynet charalteris ei nbe unb i iinmungshakte Partien. Er ist ein guter Musiker und ein noch beferer musikalischer Illustrator I\r szenische Eindruck tkr kraulen kmohasten Handlung wurde in Franklurt barch di brillan.e Tarftellur.g geh eigen Sh< gestohlene 2 matt, bie 'on.no Rtgrtta) behauptet b« K.mponiv. den Jonny beli ebt: und betrug. bie Sängerin, die sich Jonny nn flüchtigen Rausch erobert, bletscherhotel und Gifenbahrtod unb bic 3aMr Apv.hev'e bat alles roirädt in '»« !<-) E- ’amen BtUkm an dem Beschauer und Zuy^rer vorüber, blufft und saszimeri te unb güt ein mondäne- Kun Zeitbild. Kapell- nv-V er Rett ft raeter binginc ^rzugttch^ ben Haupiparttc- boten Benno Zteg ler als Irmny. Völker ate Kvmttmist, «fifabet Friedrich als Sängerin, 'crnec Rodert Doet Schridt Lena Bösniller. bie Herren von S cnk ' SchranSarets. Witta- fchc k :uegezeichnete Leistungen; der kompl^terle te±.: ikche 2ll>pcrai wurde von Walter D i nf e ani «ftaur.'.uber Präzt^wn getettri. Krenek wurde zum Schllch jhtiorf) vor dich Raavve yiuNn L « unb arNilete. Osaka wuchs zur Drei-Williv- nf-.-SioM; in Europa e:ms,: man kaum etwas i o. di:. Tot'? nb Jokohama ttftai.Ni neu ,-i. janbelep. lüften unb btei.en Straßen. 'L er er e ÄßiieTioßfl 3at/an,, bcc ben -Jefl .m I luc t 6tle. H, rohiti. N t irg ben Thron. .-Ute i i er. N r all Kaiser unb TNihbo Nn r einen „C/DT'”" (bet an Sne-.i Jung e, fdftrf. Jahr»' alt. Suf tun trurben '?n »einer 'e c «ach Europa q »Shrliche :/.*nioL Der. i Auch baS Ift ein jrp.niicN« . e.? »einer Thron seit-.gurg hat Halfer H rchiti la« Land bei Chrysanthemum k--,- mit Nr D?rtaf»en. Auch sein '»ruber. Prinz ;>c« h>ik> 'IM itni, ben man an w rmeu 6Dm« r t qtn oft t;i Hammersmith unb Richmond < •»! Nr Td'-ns? ruNrn sehrn konnte, würbe ur- ’ onlic) nach Hause berufen. Als Thronfolger i e \u hem Tage, wo bem jungen Kaiser ein Ccnn nrboren wirb, soll er sich nicht im Au»- lanbe befmben. Wir merken auch hier toieber ben Klan von To.'io. in bem auch bie Witwe be« verstorbnen Kaisers. Sabals, eine beroor- tagenN Rolle spielt. Alle bie weiter-?" Ber- wandten Ns Kaiserbaues haben dagegen nut eine sehr bescheidene Stellung, öinc große £ und 3 7 Vorstandsmitglieder, die mehr als 25 Jahre als Dirigenten bzw. Vor- standsmitglirder in Gesangvereinen tätig waren, ferner eine ganze Anzahl von Sängern die 40 und 50 Jahre als aktive Sänger tätig find. Man trat nun in die eigentliche Tagesordnung ein und beschloß, daß das nächste Bunde-- sängerfest 1 929 in Darmstadt statt- finNn soll. Der nächste Bundessänger- tag wurde nach Gießen verlegt. Der Bundes- vorsitzende erstattete alsdann Nn Bericht über die Bundestätlgkeit. und Nr Schatzmeister den Kassenbericht, lieber die Satzungen entspann sich eine rege Aussprache, Die mit der e i n st i m m i - gen Annahme der neuen Satzungen mit geringfügigen Aenderungen" endete Die Wahl Ns geschäftssührenden Vorstandes nach Nn neuen Satzungen hatte folgendes Ergebnis: 1. Bundesvorsitzender Ministerialrat Dr. Siegert, 2. Bundesvorsitzender RechtSanwalt Dr. Reeh. Mainz, 1. Schriftführer Finanzpraktikant Schönberger, 2. Schrittf.'hrer August H a uf,Bundesschatzmeister Wilh. Bitter. Darmstadt, Pro- vlnzialvorsitzenN Wilhelm M i tz e, Darmstadt, Karl Mattern. Mainz. Fritz Gengnagel. Grünberg, Geschäftsführer Roth. Darmstadt. Schulrat Dr. Ha f finget wurde unter lebhaftem Beifall einstimmig zur Ehrenvor- standSmitglied ernannt. Oberheffen. Landkreis Wietzen * Klein-Linden, 24. Oft. Der hiesige, Nr Deutschen Tumerschaft ungegliedertr Turnverein beging gestern s?in diesjährgeS Ab- turnen. Morgens begann unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Sattlermeister Weiß und des 1. Turnwartes örnft Pfaff das Wetturnen, das sich infolge Nr vorgerückten imgünftigen Jahreszeit in Nr Hauptsache auf Gerätekämpfe beschränkte. Von den volkstümlichen llebxmgen tourN mir Nr 100- bzw 75-Mrterlauk für die männlichen Teilnehmer vorgenommen. Rachmittags fand xmter Leitung des 1. Tumwarts ein öffentliche« Schc turnen im Turnerheim statt, da« allgemein Beifall sand. Auch die Tur- nerinnenabteilung unter ihrem Führer Fritz grüne Farbenpracht der Palmcngärten, Nr ewige heftrau,d) dieser mondänen Weltkarawanserei schulen hier unter Nr grellen prallen Sonne die 211«- |ion eines wundervollen Frühling«, die nur ganz jetten non scharfen Winden und jagenden Wolken zerstört wurde. Anita kam mit dem Tee und der Post und blickte sie mit einem seltsamen Blicke ar Einig« Anzeigen Nizzaer Modehäuser, ein Brief aus Berlin, den sie setzt nicht lesen wollte, und — ihre chand zitterte, als sie danach griff: da» wohlbekannte große, graue Kuvert Lenzens mit feiner Handschrift. Sie ließ sich von Anita die Taste reichen, und schickte fie dann unter einem Aorwand hinaus. Eilig durchflog sie seine zierliche Handschrift mit den eckigen Schnörkeln. Der Bries war schon aus Holland. Kritiken lagen bei — ein Bericht über Erfolg und Publikum, über das er sich luftig machte — über thre Sprache, ihr« Art zu leben, über ihre Frauen — über alles Und schließlich „Warum kommst du nicht weniasten» auf einige Wochen* ?'.i k ir.tei: ’ in prachf.'oUer '.'teerlufi leben unb ich dich dann jeNn Taq leben. Kein Mensch sollte dahinterkommen. Ich weih dort ein kleines Häuschen für dich — nnb es leben Aus- IdnNr genug da, fo daß du nicht cmsfallen würdest — Was um (tzotteen'il'en machst du noch in Nr Billa — ober wo bist du sonst*" (Ter Brief war nachgeiandt) (Sine tolle Sehnsucht überfiel sie plötzlich, all,» brileit« werfen, nach Holland fahren, wieder In einen Armen liegen — Aber ba schob sich zwt'chen hn und sie da» Bild des blonNn ßorfenfopfd)i Funke mit 174 SP. 2. Tuly Fre) 95 P 3. ?!tar*e Funke 96 P.. 4 ülife B.e- txT. 95 P. Schuler-Oberstufe. Acht- fampf: Stzr.npre.S dmft Jung mit 157 P., 1. Fritz Jtülln 141 P 2. Wilhelm Froh 121 P. 3. Dilhel n Jung und Otto Volk je 113 P. 4. Waltor 35rb mit 139 P Schüler- Unterstufe. Achlkampl 1. Wilhelm 36 r b und Walter Weder mit 1« 124 P. 2. Karl Marten mit 116 P, 3. Ludwig xtung 113 P. 4. WttheUn Muller 107 P. 5. 9mil Lud 103P v. Karl Ludwig Rau 96 P. 7. Fr»eNk Jung 86 P Den Wanderpreis de« turn- verein« errang Heinrich Marten mit Nr Bestleistung von 162 Puntten in einem Wettkampf am Barren. Reck. Pferd und Freiübung. Tan, im Turncrhelm Nfdbloß die Feier. # A 1 bach, 24. Okt. Üin Autounfal 1 er- eignete sich am gestrigen Sonntag auf Nr Licher Straße. Gegen 2 Uhr kam aus der Richtung von Lich her das Auto des Meugers und Wirts Heinrich Schmidt von Lich, das otc erste Mannschaft des Vereins für Rasen spiele von Lich zu einem Fußball- Wettspiel nach Großen-Buseck bringen sollte Der große Wogen kam nahe der Brücke am hiesigen Friedhof ins Rutschen und konnte nicht mehr un Gleichgewicht gehalten werden, jo daß er umftürjie und sämtliche Insassen unter sich begrub. Die Sch«> ben des Wagens wurden völlig zertrümmert, trotzdem kamen bie Mitfahrer, vhne ernstlichen SchaNn zu nehmen, mit bem Schrecken davon und konnten zu Fuß ihren Weg nach Großen-Buseck fottfetzen. L i n d e n st r u t h . 24. Okt. Da« Grummet ist bei uns nicht alle« geerntet worden unb kommt auch nicht mehr ein. Schuld daran sind die lange Rege,izeit und Nt traurige 3m- stand Nr Wiesen. Der Wiesengrund ober- uni) unterhalb bei Dorfe» gerät allmählich in einen Fuftand. der einem Sumpf gleicht Ueber- all wuchern die Binfengewächse hervor, und der Rasen verschwindet. Gs war ganz unmöglich, mit der Sense oder der Mähmaschine in Metern Sumpf zu arbeiten. Die Dieken oberhalb Ni Dorles wurden zum großen Teil gar nicht gemäht. auf vielen Wiesen liegt noch das Grummet auseinandergebreitet und ist bereit* mwn Gras überwuchert An Nm Einbringen haben die Eigentümer fein Interesse mehr, da irg'icher Rährgehatt berlorengegangen ist Man tzosfl. daß nach Fertigstellung der ÄulturatNiten Nr ganze Grund wieder zu ertragreichen Wiesenflächen umgewandelt werven kann. Gegenwärtig finNn die Vermessungsarbeiten für die Bereinigung statt. Die Orbarbeiten zur Verl egu n g der W i e s e ck wurden im vergangenen Winter eingestellt und ruhen noch. Der Hauptgraben ist zwar in seiner ganzen Länge durchgezogen, aber die Verböschunasarbeiten und die Anlegung von Setten« und StichgräNn müssen noch geschehen. Sodann hat die Verkchleifung imb Ver- ebnung der gewaltigen Grdmassen zu erfolgen. 6in großer Teil Nr Wiesenllächen werd daher eine vollständig neue GrasnarN erhalten müllen. Cs wird noch lange 3«t vergeben, bli sich da« Tal wieder in einem Zustand oefindet. daß die GemeinN mit einem vollen ömteettrag rechnen kann. Reinhar dShain . 24. Oft. Auch unser Dorf ist mm der Errichtung eine« Gefallenendenkmal« näbergetreten. Sine einmalige OrtSfaminlung hat den für unser 300 Oin- wohn er zahlen des Dors beachtenswert en Betrag von 500 Mark ergeben. Außerdem beteiligt sich der Kriegerverein an Nr Ausbringung der Kosten DaS Denkmal wird nach dem Gntwurf N« Kunst- b>!dHauers Arnold ,Aliendorf a. d. Lda ) in Londorf er Oungftein auSgelührt ein hoher Säulenschaft, Nt als Symbol da« große Giserne Kreuz trägt Ss kommt auf den Platz vor der Kirche zu stehen. Nr mit Steinpfeilern eingefaßt werNn soll. Tie Steinausführung Ist Nm Steinrnehmeister Müller iGeikShausen) übertragen worden. Mit schnellem Entschluß steckte sie das Illustrierte Blatt mit dem Momentbilb nus Karlsbad und die DaNplauNrei Nr Wiener Geltung, die sie eifersüchtig aufbewahrt, in einen großen Umschlag. Darin nur wenige Worte, in fliegender Hast nlederge- schrieben. „Bant für deine Zeilen — aber du brauchst mich nicht mehr Du täuschest dich selbst. Ich sehe flarer als du. mein Freund Ich wünsche dir weiter alles Gute — ich zürne dir auch nicht trotz Ns schnellen, schroffen Äbschied». IeNr trägt seine Bestimmung !', sich unb folgt unerbittlich den' ßnetSU Wege Du bist ihm gefolgt, aber nun laß es auch aus fein! Cs muß aus sein! Ich bereue nichts — nur schwache Menschen tun bas — ober Zerrißenes soll man nicht wieder anknüpfen CT wurde nicht halten, «ielleicht frhen wir uns spater einmal lachenden MunNs wieder Mir geh, es gut — rornn auch die Stimm« noch nicht da Ift Leb wohl und schreibe mir nicht wieNr? Madonna " e Dee kleine, freundliche TlallänNr Arzt schob nach Nr Untersuchung seine Bnllr zurecht „Wir können sehr zufr„Nn sein. Signora Die Schwellung ist 'urückgeganaen, wenn auch noch nicht ganz verlchwunNn. Ich freue mich. Ihnen Mitteilen \u können, baß Sie unter Assistenz Ne Herrn Professor Lacaze in Riz^ Ihre Hebungen wieNr aulnehmen können " «uf 'bren sragenNn Blick fügte er hinzu „Monsieur Lacaze, ehemals Mediziner, dann Opernsänger, ist Spezialist und Künstler tn Nt Behandlung kranker unb ruinierter Stimmen, vertrauen *le sich ihm ruhig an, wenn Sie die rolle Gewalt über Ihre Kehle wicdererhotten wollen. Ich bitt« Eie, nach etwa zwei Monaten wieNrzu- fommen * — strotzen Herzens reiste Isa nach Nizza zurück. Luch (stnllentzorg freute sich mit ihr Zwei läge später verabschiedete er sist ganz plötzlich. „Ich ditze ganz wichtige ?l.'chrichten erhalten unb muß ich«,un ait auf ein bis zwei Monate nach ’-h dann wieNr- I mme, Madonna, so baffe ich. Sie in GefundNit und mit ertzalter Stimme wiederzufehen Vergessen Sie mich nicht ganz!" sstortsetzung felgt) z Gründers. 24. Olr. Am ^mstcsoixnb t r | d) o ’A i.ch i .er .. ■ r » ung cm au» Aürt»sterg j......m.- -:*. Ofctryri mont r. Mn» tvn UnUrUfa-tn flun.c geze»gdm Lüftungen w«den von den ®rmbtt*rteti -tilge mein antr- Itrrmi Lrais-Korlvff. 24 OV Gestern feierte unser Kirchspiel, w dem Noch die .Malen Utphe und 3nf)eit>cn gffyvren. das Grnte- dankfeft Seide» konnten die Viederher- stellungda r bei ten an ber Orqel die dAkch den DUtz im Sommer stark beschädigt worden war. noch nicht zu Gnde geführt werden. Jntigtbeflen wird die fcierfache Ingebrauch- iiabme der Orgel, die urignünglich für bc» Crntr- tefl vvrgesetzen war. bi» zum Aesormationtsest hwausge'choben Der Ortsgeistiiche wies in feiner Predigt ncuVrücAlch auf die gcgerJeitiff? Ab- tüngigh.: aller Brruv^ändr hin. Die FestkoNekte 'oll für die Beschämung einet nrd*x Aliar- und Kanzeldekleidunq Berwrndung finden. — 3n die- er Wochs toll in Hungen ein Waggon Kartoffeln für das Slifabeihenstift m Darmstadt gesammelt wer.en. wosu auch unser Kirch'viel zwei Ikigenlakmgm voll als Jmie- gäbe spenden will Mrrti ,*riftbrrfl IM??. Aodhetm v d H. 2* Oft Hier wurde ein Hall spinalerKinderlühmung feftgeffelh. Das Kind wurde im frankfurter Kränkenhous tollen untergebracht. Urei« Büdingen. „F Bad-Salzhausen 24. Oft. Aach- dem m den letzten 3afcren das Kurhaus erweitert und .nnen uno austen erneuert wurde ist jetzt beantragt, die Fremdenzimmer mit fliesten- dem Wasser, tnarm und kalt, zu ver'chen. um auch anspruchsvolleren Badegästen 2tcd nung tragen zu kbnnen. ^lufierbem ist deabs.chtigi aase, ts de» Kurparks eine Badeanstalt zu er richten, die auch auf die ganze Umgebung, in der keine geeignete Badegelegenheit vorhanden, eine starke Anz.ehungslrast ausüben müstt.. Man hofft, dast der neue Sand tag die Mittel für diese Derbes'erungen bereitsteuen wird. jlreie 3ibottcn. # R reim feen, 24. Oft. Am gestrigen sann- lag fand in unserem Orte die Bürgermeister- Stichwahl statt. Bon den beiden Äonbibaten erhielt der Landwirt und Gastwirt Nudolf M a n n ch e 231 stimmen. Landwirt unb Kaufmann Gg. B a tz 129 Summen Die Wahlbeteiligung war auch diesmal. wie im ersten Wahlgang, recht leb bah; be'» v. ch der Wahlberechtigten übten ihr Stimmrecht au». Ein Wahlkampf mit fein n üblen Begleiterschrinun gen blieb ersreullcherweije dem Orte erspart. Das neue Ortsoberhaupt wird ein reiche», dankbares Arbeitsfeld porfmben. 6» fei nur auf den Bau einer der wichtigsten kulturellen Einrichtungen hingewiesen, deren Segnungen der Einwohnerschaft biv Mt per lagt waren, nämlich den Bau der W a s I e r I e i - lung. Gründliche Verarbeiten wurden in dieser .Hiditunn pon dem hier hochgeschätzten Vorgänger. Bürgermeister Immelt, geleistet, den der Tod c.Ujufrüh au» feinem mit grohter Gewissknhaftigfeit gesichrten Amte rief. Ärciö Altzscld. >4 AlSseld, 24. Oft Am Ssewiag eri-r- ntit das Vieh ener Stadttheater feine bicC ZstriApn ®lwtert>e>rHeilungen ht u I8f db imt fern Lust v .Bkäde l von he.. !<' o.n V'4ft4» JtX: h». Da* 6:üd tana Le. dem ^)ul»iiJum warrae Hulaabxe. in Dar» ffclkr :>rr Danner» emieten reich.ich«, T-eifaLL £ir r.n Brand au*gcbr.x^'n Als der QV uv t ir. em Oien in ber B>crtl it aiunachen wollte, schlug da» Feuer aus dein Ofen heraus, u ' -,-rtch.ebene leicht brennteiv Lnlfe bi< uw dem Ofen hingen, kngen Feuer bc» sich sofort dem ganzen Aaum mitteüte. so bob in toemgen Minuten der ganze Inhalt her DertstLtte in Flammen stand. Hcrzue: cnk< Ur. ohuer aus her Awchbarfchaft halsen fvsvrt loschen, und als d.e Frueraxstr f.ntrat war der Dran> bereits saft «lo'ch! Tem Bcstner ist ein nicht uiwrhel.,ch Schaden entstanden, te die ganze Inneneinrichtung ber LerNhätte mit allen dort lagernden Materialien verbrannt ist. Starkenburg. DSA. Offenbach. 24 Oft. Auf fünfundzwanzig Jahre seines Deftehen- fann letzt ber Obst- und Vartcnvau- verband Offenbach wrürfbüden Dem Ernst der Feit entsprechend, hatte man von ber und nur die S^aufrh?ebr der AüNelSheimer Opelwrrke unb der Mainzer BerufSseuerwehr nTlang es nach mehrstündiger Arbeit, ein an d.e Brandstelle anschlie- benbes zutammenb^ngendeS L'^-u-.-iviertel ra retlfiu Preußen. Mrcio rHctzinr. □ tu» dem strelse Aletzlar, 24 DU 21 a»fern 'ich d'.' Arbeiten in der Lai.bwirtlchast ihrem CnN? nühem. beginnt in den Lanbaemei»- ben des Krr es m biekn Soaen ber ländliche Fer:bilbungsfchul-Unterr»cht. Da das l isdcr .re Kretsstaiut wegen e nes sor- malen Fetz ers *ür lehtsunaültig etk.ärt worbe» ist. bab* :i der 5trti*iag unb der Kreisausschust ml: Oencbmigung be# Bezirksaus'Luises eine neue Kretssatzuno für d'c ländlichen Sort- bildun^sfch»len Ät. Wetzlar erla’ <•' )ia4k dieser Sitzung lind in bensenigen fremenben in denen et.-.c lortbiltzunaslchÄle bestes: oder <.n- getidiiu wir' alle nicht mehr ichulpsltchl aen ir.ännllcten ‘Vertonen unter 18 3ahi n a'.eichMel. weichem Feru1 he angebpicn, i - rplilchlet. die für ihre Oemdnte emäireie Forthtldungsschule zu betuchen Die S^uipNich' be'tcht für vier aufeinanderfolgende Dinterhaldtuhr. 3n der Woche werben mindesten# vier U: rrichts' unden erteilt Tie Erteilung des Unterrichts erfolgt durch die ortsansä'tlgrn Lehrer ;u den Kosten der Fortbllbungs'chul.' leisten Stan: unb Kreis den Oancmben Ju’tüile. Schulpti' hiige die eine Fach- oder 3nnungsschule ober eine hbhere Schule be|ud>cn. hab hon dem Fortbildungsfchulunier- ncht befreit. CbcriPcrtcnvAlthTio. D Schönberg, 24. OfL Tie hiesige Lei» rerst c 11 e . hie diirch bie Versetzung von Hehler Schmidt nach Mühlen bei Limburg am 1. Oktober frei geworben mar. ist dem Lwulamtobewerber Leber au» Xxinflrnmeillngen. 9rei» Limburg, übertragen worben. Matngüu. WSA Frankfurt a. M 24 Oh. Bei den Städtischen Bühnen ist nach dem ..F V." ein Fehlbetrag von 850 000 Al k. entstanden Dieser Fehlbetrag sei in erster Linie durch Vagen bedingt, die infolge her allgemeinen Steigerung 6 " - 1 - ----■ ■ UM Erkältet? Soüraer Warmbrunata No. III oird Sie von buiftn, ^tiftrfcli, Dirfltimun(i befreien. 2?runnum Thema Die Geschichte im heutigen französischen Bewußtsein". Auch er gedachte zuerst Goethes, des universellen Deutschen im europäischen Panthenon und zeigte hierauf, daß im Frankreich der Nachkriegszeit eine wachsende Kritik an der Gültigkeit der geschichlltchen Heberlieferung einsehe. Professor Hans Eibl von der Universität Wien verlangte eine reichere, sozusagen symbiotische Auffassung der Geschtchte, als die modernen Nationalismen es ermöglichen. Für Oesterreich sprach ferner Gtaf Thun- Hohenstein noch einige Worte. Darauf wurde die Diskussion durch Exzellenz D ö d r e r o (Italien) eingeleitet. Nach Professor H a l e d i «Warschau), Dr. Berg st räßer und Vien- n o t führte Proffessor H e 11 p a ch (Heidelberg) in längerer Rede aus, wie er kurz nach dem Kriege als badischer Kultusminister selbst vor dem schweren Problem gestanden habe, ob man den Geschichtsunterricht in dem früheren Sinne weiterführen sollte, oder ob man nicht vielmehr bie Geschichte als einen bösen MythoS aus der Seele der Kinder sernhalten solle. Er verneinte jedoch diese Möglichkeit wie die andere, ein Volk nur seine nationale Geschichte fern e i zu lof en, sondern betonte die Wichtigkeit, bei der Dislrepanz zwischen dem Kulturbegrisf Europa und der politischen Wirklichkeit, auf die ideellen geistigen Zusammenhänge europäischer Art hinzuweisen und damit den Politikern einen Sinn für die tieferen Realitäten des politischen Lebens zu geben. Zum Abschluß des Kongresses gab die Stadt Frankfurt im Römer ein D a n I e 11, zu dessen Beginn Bürgermeister Graes die Anwesenden, vor allem die ausländischen Gäste, mit herzlichen Worten willkommen hieß; beim Bankett ergriffen unter lebhafter Spannung der Anwesenden Prinz Karl Anton Rohan, der Generalsekretär des Verbandes und Gründer der Bewegung, ferner der englische Kolonialminister Lord Birkenhead. Professor Zielinski (Warschau) und schließlich Staatssekretär a. D. Kühlmann das Wort zu längeren Ansprachen. Born Deutschen Akademischen Assisfenlenverbande. Der diesjährige Vertreter tag des Deutschen Akademischen Assistentenverbandes. der.Gesamtvertretung der wi^senscha,tiichen Assistenten des deutschen Sprachgebietes sand unter reger Beteiligung in Danzig statt. Aus den Referaten der verschiedenen Landesverbände ist her- vorzuheden, daß die Lage der wissenschaftlichen Assistenten an den deutschen Hoch'chulen noch durchaus uneinheitlich geregelt und teilweise noch weit entfernt ist von der erstrebten Angleichung an die preußische Regelung. De- sonders ungünstig liegen die Verhältnisse in den süddeutschen Staaten und namentlich in Braunschweig und Danzig: die Besoldung der Assistenten bleibt hier weit hinter den preußischen «De- haltssähen zurück. Der Vertretertag beauftragte die Derbandsleitung, sich mit allen Mitteln dafür einzusehen, daß bei der jetzigen allgemeinen Neuregelung der Beamlenbesol- d u n g auch die wissenschaftlichen Afsistenten aller Länder in die für die höheren Beamten vorgesehene Eingang^gruppe eingegliedert werden. Eine solche Einstufung der wissenschaftlichen Assistenten in das System der Beamtenbesoldung ist bereits in dem neuen preußischen Regierungs- enttourf vorgesehen. Wie Preußen seine bisherige angemessene Regelung in die Neuordnung grundsätzlich über.-ommen hat, so muß auch in den anderen Hochschulländern die Gleichstellung mit den anderen höheren Staatsbeamten erreicht werden. Schach-(?cke. Bearbeitet von W. Orb ach. Alle für in« Redaktion bestimmten Mitteilungen. Lösungen usw. find zu richten an die Schack^edaknon oes „Gteßener Anzeigers". Endspiel Rr. 42. Ben Freiherr von Holzhausen. Schwarz. a b c d c t g h 8 z'astät a b c d e i g b Weiß. Weih am Zuge erzwingt das Remis. Weiß : 4 Steine. Kfl; Te4; IJ)7, Sc3. Schwärz: 11 Steine. Khl; Dh8; Tg7; Lhö, g8; Sf7, h7; Be3, f3 g6, hZ Problem Nr. 132. Von P. A. OrHment. Schwarz. b c d e 1 ß h 3 2 8 7 6 5 4 3 2 8 7 6 5 W///Z __ d e Weih. Weiß zieht und setzt in vier Zügen matt. Weiß: 5 Steine. Kg8; Dg7; Tb5, b6; Lb2. Schwarz: 7 Steine. Ka4; Ta2, d3; Ba3, d4, d5, e7 Lösung des Problems Nr. 129. Don E. Wintec-Wood. 1. Kal-bl .', b5-b4 2. Dh7-h6ü ufw. 1......Kd4xc5 2. Dh7-a7+ ufw. 1......Kd4xe5 2. Dh7 - e7 + usw. 1..... Kd4xc3 2. Dh7-e4! usw Aus dcr Sckachwclt. Ostseebad Niendorf. Der Echluhstand im internationalen Meisterturnier war folgender: Nirnzowitsch und Dr. Tartakower je 5’ Punkte 1. und 2. Preis, 3. Preisträger Colle 4 Punkte, Ahnes 3'/, Punkte. Kostitsch 3'/z Punkte, Drinck- mann 3 Punkte, Km och 2 Punkte und Steiner 1 Punkt. Der Länderkampf zu London ergab folgendes Schlußrefultat: Ungarn 40 Punkte und Sieger, jeder der vier Kämpfer Mardczv. Dr. Nagy, Dr Vogeler und L Steiner erhielten bl« goldene Medaille des Brtttfchen Schachbunde-: es folgen Dänemark 38 Großbritannien 37V» Holland 3-5. Tschechoslowakei 34 Deutschland 34 Schweiz 32. Jugoslawien 30. Italien 28’ ., Schweden 28. Argentinien 27. Frankreich 24'/,. Belgien und Finnland je 21' -. Spanien 14 Punkte Sowjet-Rußland. Im Ultainifdyn Meisterturnier in Poltawa siegte Selesniest mü 11 Punkten. Asien. Sin Schachwettkampf mit levenden Figuren fand in Afien am Ufer de- Ladschorc- Sees statt. Cs kämpfte China gegen England und gewann nach 4* .. Stunden. Dem mtereffanien Kampfe wohnten 1000 Zuschauer bei. Oie Narrenkappe. Splitter and Sparren vom Rebattlvfistisch Der Reingewinn. Strod) und Mick« hatten kein Geld. Micke wollte tvas flauen, aber ctrod) war bagtgrn. dr nannte sogar Gründe. Aber er hotte auch eine Idee: „Wir werden einen Sock voll t den letzten. Fahren Sie gefälligst zehn Minuten früher!" Savnef-Öfen gibt rvcn’m *■*- und efspaft den Hefd Z B. HÄUSER. GIESSEN AM OSWALD SG ARTEN In allen Größen und Aus- lühr. er- Warum mehr Kohlen und Holz verfeuern als notwendig, wenn man durch diesen praktischen Sayner-Ofen gleichzeitig warm haben, kochen, braten und backen kann. Das ist der praktische Land-Ofen. 1 Klafter Holz reicht im Durchschnitt einen ganzen Monat und gibt nicht nur mehr Wärme, sondern kocht auch alle Mahl- Zeiten.— BI RW KRHCTTE OK.FE V iu großer Auswahl. Ileeleaitebl-Oefea empfiehlt FIX. Al{ HOKHÄASt Eieenwaren. Wcrkaengr. 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Unter Zugrundelegung der Reichsver- diugungcordnung für Bauleistungen sollen für die Erweiterung der astwvgenholle in Mroföorf nachstehende Arbeiten vergeben werden *>723B 1. Erd- und Maurerarbeiten. 2. Zimmerarbeiten. 3. wpenglerardeiten. 4. Dachdeckerarbeiten. '» Weißbtnderarbctten Angebote auf Bordruck stnd bis zum Er- asfnungstermin am 5mluq. dem 28. d. M. vormittag» 10 Uhr bei un» einzureichen Juschlag.fr.n drei Wochen. Greßen, den 24. Oktober 1927 Stadtbauamt Braubach tictniiiitiimrfiainfl» In unser Handelsregister Abteilung B wurde heute bezüglich der Firma virec- llon der VIsconto-GcseUschaft, Zweigstelle Gießen, eingetragen: Direktor Otta Hell mann in Frankfurt am Main ist Gesamt Prokura für die Zweigniederlassung der Gesellschaft in Gießen erteilt worden dcr gestalt, daß er gemäß Artikel 11 der Satzung die Finna der Zweigniedcrlai'ung in Gemeinschaft mit einem Geschäftsinhaber oder mit einem anderen Prokuristen zu zeichnen berechtigt ist ')699C Gießen, den 20. Oktober 1927 Hessische» Amtsgericht.__ Ein gut genährter (Eber, etwa 3 Zentner schwer, wegen Fnzucht zu verkaufen Schriftliche Angebote für den Zentner Lebendgewicht sind bi» zum Donnerstag, dem 27. Oktober, mittag» 1K Uhr. ein- zureichen, wo alsdann die Oesfnuna der Offerten in der alten Schule irnttfinben soll 9727D Keiskirchen, 24. Oktober 1*^27 Hessische Bürgermeister«! Scho m brr._________ Drucksachen aller Art Befrei la feder ec*-wirten Aaetatlung «tilreia eed preiiwert die Britridie Vah Druckerei. p Uaft Guter Gesellschafter kann nur Jemand •ein, der gesund ist, dessen Körper und Geist frisch ist. Die Vorbedingung hierzu ist aber, daß das im Körper kursierende Blut die richtige Zusammensetzung hat: in der jetzigen aufreibenden Zeit nutzen sich die Nerven sehr schnell ab, daher die vielen sich einstcllcndcn Beschwerden Jecifimji) wirkt durch die Verbesserung des Blutes sehr kräftigend auf die Nerven ein und macht mithin den Körper und Geist irisch und vergnügt InApoth.u. Droger. Pr. Mk .1.75 gr.FLMk-3. — GALENUS Chem. Industrie, Franklurt-M ■ ■■ liefeI Hillgärtner Otto Schmidt Derlobie Gießen mt» Husten? Erkältung? Dann nehmen Sie sofort Wmterbeffs extra starke Eucalyptus-Menthol-Bonbons Drogerie WWerhoftKreuzpi.io J70Qs Gießener Anzeiger (General-Anzeiger fflr Gderhessen) Nr. 250 Vritte? Blatt Turnen, Sport und Spiel M W. o&n* jeden Tadel. und 3t (T ftrn IM« bt. 2 Tleter ,e n. imife. den Kostheim. 29 Brill (D f. 2.» 34.21 Meter. 34.08 Meter. 3 TDoti (1900) am Montag c t m . der zur insheim. )rob-Umslabl. isheim. uheim. schift den Spielnachmitta de- GaufesteS zu Heuchel Ippt. 1.35 Meter T t « f u A 1 2. Bolter (!&»- »enheim. bt. fm 1$46 II gegen Frankenau und Detter I 52:47, in der Iugenvklaste für Holzheim jmen Bau- Horn und Frankenberg 53:50, in der Meisterklaste der Turnerinnen für den Männer turnverei n Gic- rach. L mbadpSBürgel. ii. iorms. 27,88 Meter: 4 Frey (Vs. 2> 27.61 Meret Schweden ft affel: 1 Vielten 1NX) 2; 16,8 Min.: 2. CB. f. V Wetzlar 2.20.6 Min. ÄL B (Iahrg. 11/12). 100 Meter. 1 Mar» (D f. L) 12,4 S . 2. Schick (B f. 2.) 12 6 S . 3 Hvhzigel (1930. 4. Müller (1900) 3 Bieter xur. >r 1 Baller (1930) 2.23,8 4x50-Meter-Gtaff«l 1 Gießen 1900 S . 2. D.f. 2 Wetzlar 4 Meter zur Gpielvereinigung 1900 Gießen. Liga — Sportverein 1920 Herborn 4:2. ö. Nun haben bte Blauweißcn die gefährliche '".tue Aeffcn, Main Frankfurt. Offenbach-Hanau d ÄinMo) zu Büdingen, ebenso die Trommel- illmannkSaft der Turnerinnen Bad-Acmheim s en gegen Turngemeinde Friedberg 56:51. Kampflos wurden Meister im Faustball Gießen 1316 (Altersturner. im Schlagball Akad. To. Marburg und im Trommelball Bad-Aauheiin 1660 (Turnerinnen) Als höchst achtungswürdige Gegner gegen la7»gjährige, gut eingespielte Frankfurter Mannschaften erwiesen sich di? Gaumelster Turngetneinde'Friedberg (Turner) und die Tur- i erinnen deS Thönnertumhereins V testen bei den Meisterfchaftsscimpfen im ersten Gauherband (die ’ol! ’ willst bubiebrri s lynchen,. war. feinen An» i Sflrarfouf unb 1880 gegen den spielstarken Turnverein Tub- iMIcr bei den MeisterfchastSbünipsm auf dem Kreistest deS Mittelrbrinkr.^es zu Tarn;Hat*. Als etm freudig empfundene Auswirkung ihres KdnnenS tn SommerfPielen empfand dir vpieler- Tcr Steuer Besten 1900 zetgf al* hervcrilechenbitk. Jcthnal großen L er und vor dem Tore gefährSchuh. Ta* Rammen- fpiel läßt no4) zu n..nscheu übrig. 8:ne Aie'en- arbett leistete her unermüd iche Mittelläufer 2 irkenstock. ter li y gegen ha» Vorjahr ganz erheblich derauegemachi hat und der die Stütze ter (SU ist Ter Schlustmarm im ».ebener Tor war etn Spieler oon ganz grobem ß.nnat. Tur ihm verdan.t die Mann'chatt ihren Sieg. Dem Sportverein tm.t »ah'.rei- em Ersatz) fehlte die Hauptsache be.m Handball, nämlich die Einheiiiichkctt. .judem war der Torhüter feinem Kosten en;schiete:r nicht gewachsen. Ter MittellLu'er H Cabello trat her erfolgreichste Spieler (einer Olf. der ununterbrochen die 3n0rille, belonder» in her zweiten Halbzeit, neu ausbaute Der gute Schiedsrichter Thomas. Äafle'i. mu(iie viel pfeifen. Seine Leitung war sprechenden DaumeifterfchaftStpiele zu Pfingsten in Fr ans en berg bei Marburg unter schlechten, Detter zu leiden hatten. Tic Ergebnisse stellten sich bei den (Bndspielen tn der Mcisterklasse für die Turngemeinde Friedberg gegen Gieszcn 1346 “'tanfenau 38 36. in der A-ftlaHe für Die- mit k M ofig* Belebung des Tages und zur Werbung für da- Turnerlpiel beitrug Sall »u ©leben und Wetzlar rege Tätigkeit: letztere fühlten zur Aufstellung einer Gaumannfchaft. Tic Ende August in Butzbach gegen die Ltädte- »annfchaft Frankfurt a. M. mit 6 7 Toren ehrenvoll bestand. Durch daS Anwachsen des Spielbetricbs rücken zwangsläufig Fragen deS organisatorischen Ausbaues in den Vordergrund. Tcm Gauspielwort der wie alle anderen Fach- Warte vom ordentlichen @ au tum tag bestimmt tnrt>. fleht ein D a u s p i e l a u S s ch u st zur Bor'chiaa der Bezirksspielerschaft gelegentlich der ordentlichen BeürkSvoNurnrr- künden auch die neuen Dcz.rsSspi.'lwart'« g - oähik werden, unb bas, damit zugleich der.Diu- pi ei aus sä.' ub gebildet ist. Während der llcber- rangS-e;: wird der seitherige verd cnstvvlle 9cu- piciauSschust bestehen bleib, n d m unter Wmder- vahl der Spieler Weisel (Butzbach) unb ,'angSdorf (Bid-Aauheim 1860) noch angc- ■'ören 0rimm 'Dichen 1846'. Slawistki (Mw Siebenunb Zeitz (Butzbach Ta ferner nad) >er Spielordnung nur sechs Mannschaften zu iner Runde züsammengesatzt werden bürten. Min.: 2. Kremp > D. f. L.) 2 40 Min,: 3. Zimmermann iTJ.f. 2.) 15 Meter zur.. 4. Derstl (1900) Bru stbr zur. Weitsvrung 1. Balser (196)) 5.17 Meter. 2. Ärämer (1900) 5J5 Meter. 3 Schick (B. f. L) 5,10 Meter. Speerwerfen: 1. 3ae de-t (D. f. L.) 44.37 Meter. 2. Schick (B. f. 2) 4L92 Meter. 3. Müller (1900) 41,01 Metzer. 4 Äufcnwr (1900) 34,38 Meier 4 xl 00-Meter-St affel: 1. B,f. 2. Wetzlar *)»7 S.: 1 Dieven 1906 513 S. ÄL C (3ab tg 13 xrtb j ft 50 Meter: 1. Outftarbt (KOO) 7,1 S.. 2. Rofenchch.(B f.2.. v. 3. dbcäf (1900< 1 Meter zur ; 4. Dbbel (B. f. 2 > 3 Meter zur Weitsprung 1 ®räf (1900) 4.78Meier. 2. Ludwig (B. f. L.) 4,50 Meter: 3 Guthardt (1900) 4.25 Meter: 4 Södel (B. f. 2.) 2.88 Meter Ballweitwurf 1. ® rät 41900) 73,85 Mieter: 2. Lutwig (B. f. 2.) o8.95 Meter, 3. .Baim (1900 ) 64.30 Meter: 4 Hendch (D. f. 2.) 55,40 Meter. Anschließend an den Sauspieltag sand nachmittags em SchedSrichterlehrgang unter Leitung von LerbandSipi.lwan R. K 1 i n ge (Frankfurt a. M' fla t, der Sommer- und Winterspiele behandel! c Ta kaum eine tum r.lche Hebung in HSbeovn (Jr-be wie gerab. das Spielen erfabrung6gv7Ud(, auch bi' Gemüter erhitzt, hat sich der ÄreiSsp.el'.uSfchuh genötigt gel»chen. vorbehaltlich der Zustimmung bv.rd) br-. nächsten 5kreiStum:ag für die Spielerschaft des MittelrheinkreifeS vorbeugend eine Strafordnung zu erlassen, die auch für die «Taue unb Dauverbände verbindlich ist Sie hat den Zweck, die Spieler zur Ordnung. Pflichterfüllung. Mäs-igung und Selb'«beherrscheng, übeehaup: zu einem richt ge-i turnerischen Betrag ' i gegenüber dem Spielgegncr. den, SchedS- und Linienrichter zu erziehen: Derf'.öhe to rben mit empfindlichen Strafen biS zum AuSfchluh au8 der Teutfch-n Turn erschall geahndet. Mit dem Wunsche, dast die arbeitsreiche Tagung sich der Ausbreitung unb Dertiefung des lumerfbieK förderlich erweise, schloh der ®au- spielwart die anregenden Derhandlung'n. Handball im Gau Hessen (V T ) Mw. Gilchcn III gegen Io. Iretsa. b. Cumba I (4:0) 6:0. (4* ist begrübeiuuKtt, das, die ländUchen Ium- vereine Irriö a. b. tiumO». eftlar ■ 'Jltebergirme« :ni> Arosten-Lurden sich neuerdings dem Houdvall- (m«l zitgewendet haben Der Mtv. hat aus feinem cpidcrmaterial eine dri'te Mannschaft neu gebildet, und |o standen sich am conntag zwei Neulinge, tue erfte Mannschaft de» Id. Tret» und die dritte Mannfchaft des Mto. Gießen zu einem Geseliischaftslpikl gegenüber. Wenn dte (Bif- (jener in Fangsicherheit und 3ufammenfpiel einen Borjprung hatten, fa glichen die Gaste bi eie lieber- legenhen durch Eifer und Schnelligkeit wieder au». (Siesten hatte von .'Infang an stet» mehr vom Spiel und tonnte fein Urberge wicht durch vier Erfolge bartun. Irrte leistete sehr fchänen Widerstand: wenn die Maimschast auch noch etwa, »gtyiit spielte, und manche günstige Ge'.egenheit nicht zu verwerten wußte, so mufo doch (unb die» besonders in der zweiten Spielzeit) «urtomck werden, dost die neuen Handballspieler wussten, was sie wollten, unb daß sie bk ersten Spiele vertieren müssen, um durch diese .'lieberlagen zu lernen. Mit 4:0 wurden die Seitz« gewechselt. Trete wurde in der zwei Um SpieLzest Hrfefy-nbe besser, imb e, hätte dem 6pteioerknif entsprochen. wenn Tret» da, Ehoentzor erlieft hättze Mio. , Dritte konnte noch zwei Erfolge verbuchen unb so seinen ersten Sieg mn 60 sichersiellen Den Schied nchter stellte ebenfalls der Mkv.: er leitete das Spiel gut und einwandfrei, wenn auch eine lor- entfcheidung als Fehlentscheidung angesehen wer- indes. <«<* US, 5*1^; ar 1928- Handball in Dehlar. Weljlarer Sportverein — Gießen 1900 3:4. (Sin überraschender Sieg der Gießener Spiel» Vereinigung! Bei denkbar schlechten Bodenver- bältntffen und zeitweise strömendem Hegen kam diese- erste Handballverbond-spiel zum AuStrog. Tie Siebener begannnen vielversprechend und verwandelten schon tn den ersten Minuten einen Schrägwurf (Freiwurf!) durch ihren Mittelstürmer zum Führungstor. Wetzlar» Anstürme, die teilweise mit prächtigen placierten Schüssen von Boß endigten, wurden von dem vorzüglichen (Siebener Torhüter unschädlich gemacht. Sein (Aegenüber war vielleicht der schwächste Punkt 'einer Mannschast. G u h o 1 aus A. A. ging einer langen Borlage nach, die er aber nur noch durch Hineinwer'en in den SchuhkreiS erreichen konnte. Sein Zaustfchlag bug’ierte jedoch den Ball gerade in die äusterste Ecke. D.e Wetzlarer waren weiterhin unermüdlich tätig, sie tonnten aber nicht txwhindern. dah die Gäste da» Halbzeib' ergebni» auf 3:0 stellten. Gleich nach Beginn der zweiten Hälfte schien eS zunächst. alS ob der Platzverein ganz auAeinanberfallcn würde 1900 stellte über die zu weit aufgerückte Derteidigung hinweg seine Gewinnchancen auf 0:4. Erst ein Alleingang von Wald^chmidt brachte den W. S. B.em da» erste Gegentor. Derselbe Spieler konnte noch zweimal cr'?lgreich fern. Ständiges Drängen der Wetz'arer liest die Gäste kaum noch zu Atem kommen. Sie versuchten ihr Heil auch nur noch in einer verstärkten Verteidigung. Ter Ausgleich lag in der Luft. Tie abgelaufene 3eit machte diesem Zustand jedoch ein Ende und der Platzverein verlor zwei kostbare Punkte. Gauspicttag des Turngaues Hessen O. T. — o- Am Sonntag fand in Gießen der ordentliche Gaufpieltaa deS TurngauS Helfen T. I. statt, an dem außer den Ber- retern der Cpielabtei(unacn in den Turnvereinen auch zahlreiche Spieler, ferner Gauoberturnwart Wilhelm Will (Gießen) und Gau verbandst pte!- vort A Klinge (Frankfurt a. M ) teilnahmen, $He Verhandlungen dte von dem Gauspielwart Fritz Seibert (Wetzlar) geleitet tour beit, ftan- :b.:ai.n'chaften tzvrhanden. die sich zur Teilnahme an Tau- Urtellen zur Zeit noch nicht für hinreichend fpiel- hält Auch innerhalb der Vereine hat die der Spieler so zugenommen, dah tm lau- Jahr teilweise biS zu 60 Mann zum Welt- gestellt werden konnten. Heben dem zahlenmäßigen Wachstum hat das svielerische Können der Mannschaften eine erhebliche Steigerung £ ähren. Tie Bezirksmeisterschaften in i Sommerspielen wurden bei fehr guter Beteilt gung glatt durchgeführt, während die ent- Herborner Klippe glücklich umschifst. Lusgeiproche- ne» Pech roar t» |ur sie. daß 19UU in der Mitte der ersten Spielhälfte feinen rechten Lerbindungssturmer Dtrlor, der bet Erzielung de» zweiten Trester» für Gießen erheblich verletzt wurdc. Die llahnleute hielten jedoch die Begegnung offen und lagen mit 10, leilmeife sogar (durch Ausfcheiden de» verletzten Linksaußen) mit 9 Mann mehr im Angriff al» der (Baftgebcr unb erzielten noch zwei wettere Tore. Die Leitung de» Spieles lag in den Händen des Schiedsrichters Dörr von ..©ermanta*, Marburg, mit dem man im großen und ganzen zufrieden fein konnte. - Herborn spielte zunächst mit Sonne und Wind tm dürfen bergab. Da» bessere Zusammenspiel lv")s ven war. gab es bet dem 3ugcnManu>f der tsibcn trm jugebenhen Vcutot- athleitkvervi'.'.' des Vafmfr.i'c* ein brrt.« V.n- gen um tne Punkte Knapper als erwartet, blieben die 1900er mit 7C 3 Punkten Sieger. d< Wetzlurer brachten es aus bl1 3 sieben spinnenden Kämpfen wurden auch recht a»nehmbare lleiftungen gezeigt. Tie Ergebnisse XL A Oahg 0” 1 0). 200 Meter 1 Völker (1900) 24.9 S. 2. Mau» (1900) 25.4 S 3. Wetz (D. s 2 ) 2b.l L.. 4 HochhäuSler (D.f. 2.). weit zur. 1 5 0 0 Meter 1. Pausch (D h 2.) 5:3 2 Min 2 Psas, (Bf. 2.) 5 7.1 Min.. 3 .Ralb- sleifch (1900) Brustbr. zur: 4. Guvot (1900) weit zur H ochs prung 1 Völker (KC-0' 1 55 Meter, 2. Wolf (1900) 1,55 Meier. 3. Hoch- häuSllr (D. f. 2.) 1,55 Meter. 4. Zehner (D f. 2.) Picnstag, 25 (bftober 1927 frr. dem d,r unbewachte fialbredMf Herborn» dirch i terx Sch ß bei \cx u Tor Lr ten Gastgeber felgen Uetz, damit da» Endresultat von 4:2 her» stellend. Die 2. unb 3* J!| 1WXH trugen ihre tierbanb»- spiele stark ersatzqefchivächt au» und unterlagen auch demgemäß. Die 2. gegen Weelarer Sponverein 2. 2 7 bi< Xj gegen Daubrincen 1 u 3. Die 1. Jugend gewann in Llch gegen die dortige 1. Jugend, wie vorauszufehen war. 4 2. Fußball in Heuchelheim. S. B. 20 I — 5. C. vurgsolm» I 5-0 Ecken 9:3. Vom Anstoß weg erzielte Jxuchflhfim in der ersten Minute da» erste Tor. ttargh'Im» fand sich trotzd« m schnell zusammen und machte der Htnier- Mannschaft non Heuchelheim Arbeit: dock) bald schälte sich die Uederlegendeit der Heuchelheimer heraus. Nach zehn Minuten konnte der H»i blinke zum zwei- tenmul einsenden. Burgsolms war nun gezwungen, mit in Mann zu splelen, da der Slcchtsaußen we-ie 1 einer alten Berletzung ausfcheiden mußte trotzdem brachte es die technisch gut unb eifrig spielende Mannschaft fertig, da, Spiel bl» zur Pai. . ossenzu- halten Mil 2:0 ging e-» in die Halbzeit In der zweiten Hälfte log Hei.chelheim wieder tm Angriff, ".ich seck - Minuten kon nte Hali-iink» auf 3 0 er hi den Burgsolms konnte da, Spiel immer wieder ofsenbalten din Ulsmeter wurde von ihm in der Aufregung verfchoffen Heuchelheim Kalte mehr Glück und konnte kurz darauf einen fflfmeter zum nirrfen Tor verwandeln Nun gab Burgsolm» ba■> Spiel verloren, nur die Hintermannschaft arbeitete unner- dro'len weiter Irotzdem gelang e» Heuchelheim, noch rin fünfte» Tor einzufenden GroßenÄuseck. Tom S. iS. 1926 Grosten-Buseck wurden am Sonntag folgende Spiele aus z.-tragen: l.Mannlch V. f. A. Lich l.Mannfch. 3 2 (2.-2), f. Jugend Grosten-2inben 1 Fgd 4:1 (0 1), Watzenborn-Steinberg 1. Mannsch^ - 2. Mannlch. 4 0 (1-0). (Eichener Radfahrer Verein 1885. Tic Aadvall-Maimschalt Teibel-Tlcger M Gießener Radfahrer-Vereins 1885 e V nahm üm CanuUia an ben Saallpvrtuxltdeivv rben t^-s .ladfahrer-Verenns .Germania" Fechenheim teil. 3n gramm. Mittwoch, 26. Oktober. 15.30 bis 16 llhr Tie Stunde der Fugend 16.30 b's 17.45 llhr Konzert des Haus'rchesters Teue Tanzmu'ik. 17.45 b-s 18.06 Uhi Tie Bricherftunde. 18.30 bi» 18 45 Uhr: Ucbert r igung von Kassel: Tie Stunde .Haus und Tarten". Vortragender: ® arten Ingen mir Karl Hrnze. 18.45 bi« 19.15 Uhr: Tie vchachstunde. 19.15 bis 19.30 Uhr: Englische Literaturproben, vvrgetragen von Oberftubimrat P'er in eine Dachrinne, um es da- lbst kurze Zeit auszubewahren. Ein ÄL-m^rxct- Ehrling. ?er unter 'ehr mangelha'. .r h. ^sl.cher Erziehung nahm das Messer an sich und gab es al.bald zu Synre seinem Vater Li der offenbaren Absicht, zu verhüten, daß es bei ihm selbst gefunden würde. Der Junge wollte anfänglich das Messer ge'imbcn haben, gab aber dann nach Verkündung deS Urteils endlich zu. 33= / l iz •lat -i geringeren Sorten leichter Unterkunft finden können, und zwar bei 1 bis 2 Mark höheren Preisen als am Samstag. Westernro.'.gen war in den Forderungen um 10 bis 15 Eents fester gehalten. Arn Lieferungsmartt war Oktoberroggen infolge dringender Deckungen 5 Mark fcfeftigt und auch die späteren S ch rn tourt):n hiervon nicht beeinflußt. Am We.zenmarkt hielt die Geschäfrsstille an, d e Preise sind aber trotz der anhaltenden Schwäche der Auslandmärkte recht gut gehalten. Gutes Jnlandmaterial ist wenig offeriert, b.e Mü" 'en find aber ziemlich zurückhaltend, da das Mehlges >äft keinerlei Anregung dielet. Weizenmetzl ui zu unveränderten Preisen reichlich angeboten und in schleppendem Geschäft. Roggenmehl macht sich mehrfach gefragt und ist in den Ofierten 25 Pf. erhöht, Hafer blieb bei kleinem Angebot stetig. Gerste weiter still. Es not orten (1000 Kilo). Weizen, märkischer. 245 bis 248 Mk.. Olt. 267. Dez. 270,50 bis 270,25. März 272 (fester): Roggen, märkischer, 249 bis 253. Oft. 254,50 bis 253,50, Dez. 249 bis 241,25 bis 248,53, März 251,75 bis 251 (fester): Sommergerste 220 bis 264 (still): tafer, manischer, 205 bis 218 Oester). Oh. 223 ez. 219,50. März 225 (fester): Mais. La Plata, 192 bis 194 (still): Raps 330 d s 335 (belebt); (100 Kilo): Weizenmehl 31,25 i 34,50 «ruhig): Roggenmehl (32,75 bis 34 (lest): Wci.zenlleie 14.25 (etwas fester); Roggenkleie 14,25 bis 14,50 (etwas fester); Dutoriaerbsen 52 bis 57; kleine Erbsen 33 bis 37; Futtererbsen 22 bis 24. Peluschken 21 bis 22: Ackerbohnen 22 bis 24; Wicken 22 bis 24; Lupinen (blau) 14,50 bis 16,50; Rapsluchen 15,90 bis 16.20; Leintuchen 22,60 biS 22.70; Trockenschnitzel 10,50 bis 10,80; Soyaschrol 20,20 bis 20.50; Kartoffelflocken 24,90 Gießener Jugendgericht. 3n der Sitzung vom 21. Ofiobct wirkten als Jugendschöffen mit Oderpostselretär Robert Heck von Gießen und Schreiner Karl Voigt von Gießen. Am Abend des 22. Juni verübten sechs junge Leute auf dem Ostoaldsgarlen dadurch groben Unfug, daß sie einen anderen jungen Menschen auf dem Ptahe umhertrugen, dabei lärmten und einen Menschenauflauf verursachten. ?r8 infolge der ungenügenden Verkaufspreise für Kohlen, nach und nach ungünstiger gestaltet. Dem Gesamt rgebms deS laufenden Geschäftsjahre- w-rden die günstigen (Sr-iebniHe der ersten Monate zugute kommen. in denen die Folgen deS englischen Streiks noch nachwirkten. . • Süddeutsche Drahtindustrie A. (9., Mannheim-Waldhof. Der Abschluß ein- schließlich des Dortrages beträgt 134 669 Mk. Davon fallen als Abschreibungen 48 321 Mk. verwendet werden. Auf das Aktienkapital von 900 000 Mk. wird eine Dividende von 6 Prozent verteilt, wahrend 32 .347 Mk. auf neue Rechnung oorgetragen werden sollen. Der am 1. Januar in Wirkung getretene Drahtverband arbeite zur Zufriedenheit. ^rnn!fnrti*r B3rse. Frankfurt n. M , 25. Okt. Tendenz: erholt. — Bereits vorbörslich konnte sich die Tendenz nach den gestrigen scharfen Rur»cinbrüd)cn allgemeiner h o (e n , ba nadi den starken Blankonbgaben einiges Dcckungsbedürfnis bestand. Es schien, als ob die überaus nervöse €limmung des Vortages eine wesentliche Beruhigung erfahren habe. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs tourte jedoch die Haltung wieder z i e m 1 i ch u n s i ch e r. Die Aufrollung der Repara tionsfrage und hie Warnung des Reparationsagen ten wirkten weiter beunruhigend. Angeblich fall auch das Ausland größere Verkäufe vorgenommen haben, im Zusammenhang mit den Verlusten bei her Banquc d'alsace et de Lorringe in Straßburg. Unter fort gesetzten Schwankungen eroaben sich bei der Fest setzung der ersten 5turfe überwiegend Erholungen von zwei bis sechs Prozent. I.-G Farben konnten bei lebhaftem Geschäft 6,5 Prozent anziehen, ebenso Gesfürel plus 7,5 Prozent, Siemens plus 7,75 Prozent Die.übrigen Elektrowerte lagen 2 bis 4 Prozent hoher Am Montan markt gab es überwiegend Kurserholungen von 3 bis 6 Prozent. Mannesmann etwas gefragt und plus 5,75 Prozent Weiter ahgeschwächt waren Dresdner Bank, minus 1 Prozent, Kalt Aschersleben minus 2 Prozent, Ze- ment Heidelberg minus 2 Prozent. Don 2( u t o ro c r- t e n gaben Stiener 1.5 Prozent nach. Don Bauunter, nehmungen lagen Wanß & Frentag 6 Prozent gehäuft. Holzmann konnten sich sedoch um 4 Prozent befestigen Heimische Renken überwiegend angeboten. Später wurde die Haltung allgemein schmö- cher. ba neue Abgaben vorgenommen würben. Auch heute war von einer Interventionstätigkeit der G--,'s'banken kaum etwas zu merken. Später konnten sich die Kurse eine Kleinigkeit erholen, hoch blieb bas Geschäft klein, und man übte weiter Zurückhaltung Am G e l b m a r k i war Tagesgelb zu 6 Prozent weiter angeboten. Monatsgelb unoeränbert knapp Am Devisenmärkte notierte ble Reichsmark gegen Stabe! 4,1875. gegen London 20,403 Paris gegen Conbon 124,06, Mailanb 89,125, Madrid 28,36. Conbon gegen Kabel 4,8713. 'Betli nc. B^rfe. Berlin, 25. Oft. Die im heutigen Dormittags verkehr erwartete Erholung ift nur zum Teil eingetreten. Für die gestern im Frankfurter Abend verkehr besonders stark gebrückten Werte waren zwar' Erholungen bis zu 10 Prozent festzustellen, doch Ingen die Aebenwerte gegenüber den gestrigen ichwa chen Schlußkursen nur wenig verändert, teilweise noch niedriger. Die heutige Bewegung ist rein börsentechnisch zu bewerten. Den Deckuna, n standen weitere Sclbfte-'ehitionen gegenüber, doch hielten sich beide etwa die Wooge. Eine Interventionstätigkeit Eingesandt. (Für Form und i.let unter dieser Rubrik sichenden Artikel mmt Sie Redaktion dem Publikum qegenuk V' > rnrtung.) (Eine Anfrage an die Polizei. Ein wirklich schöner und gcnuhrelcher Spaziergang zieht sich zwischen der Cohn und dem Damm der Main-Weser-Bahn, von den Mühlen bis nach der Babenburg zu, hin. Don er- holungsbcbürftigcn Spaziergängern aller Art, aber auch hauptsächlich von ben Besitzern der anliegenden Gärten und ihren Frauen und Kindern wird der Weg lebhaft begangen. Ceiber scheint her stille Frieden dieses Weges auf immer dahin zu sein. Fau chende Autos und Motorräder Hullen die Gegend zeitweise in graue Staubwolken und stellen bei ihrem rasenden Tempo auf dem schmalen Pfad eine große Gefahr für ältere, gebrechliche Leute und für Kinder bar. Doch bamit nicht genug. Der Weg wirb von Pferdefuhrwerken aller Art, oft im schnellsten Trabe, befahren, wobei bie Pferde häufig vor vorbeifahrenben Eisendahnzügen scheuen Lose Viehtronsporte, Milch wie Foselvieh, werden burchgetrieben, wobei ber stellenweise nur brei Meter breite Weg (zum Beispiel an ber Schmalljchen Eishalle) vollständig gesperrt wird und der Großbanken ®ar nur in ben iellensten Fällen zu bemerken, und bann auch rur in ben ihnen nabe ftebenben IM.rten. HeimischeAnleihen ruhig. Von Ausländern Türken teilweise minus — minus. Pfandbriefe überwiegend weiter ange boten Der Geldmarkt war unverändert. Im I'erlcufe wurde die Tendenz allgemein schwächer Ersetzten anscheinend wieder stärkere (frefutionen in den führenden Werren ein, so daß diese 3erlufle von 5 bis 8 Prozent hatten. Die Stimmung wurde wieder sehr nervös und die Kursentwickkung stark schwankend. Aranksurtcr (Mrcitcböric. Frankfurt a. M , 25. Dh. Weizen und Wei zenmehl liegen weiter schwacher. Zu den amtlich notierten Preisen ist Weizenmehl kaum anzubringen, und man rechnet mit einer weiteren Ermäßigung in den nächsten lagen. Ein Umschwung ist in Kleie cmgelretcn. Die Tendenz ift wesentlich gebessert. Feine Kleie liegt weiter verhältnismäßig ruhig, da gegen ist grobe Kleie stark gefragt. Auch Hafer zeigte eine freundliche Stimmung, so daß man eine Preis erhöhung erwartet. Im übrigen ist das Geschäft unverändert. Es wurden notiert: Weizen, 1. Dualität, 25,50 Marl; Weizen, 2. Dualität, 24,25; Weizen, Wetterauer, geringere Beschaffenheit (bis 23 Prozent Feuchtigkeit) 23,25 bis 23,50; Roggen, inländischer, 25: Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 28; Hafer, inländischer, 22,75 dis 24; Hafer, ausländisch r, 24,50 bis 25; Mais (gelb) 19; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 37,75 bis 38; Roggenmehl 34,25 bis 35; Wcizenlleie 12,75; Roggenkleie 13,75 Mark. Berliner ovuktenbörse. Berlin, 24. Okt. Der Roggenmaickl beanspruchte auch heute wieder das Haup: Interesse. Die Auswärtsbewegung d r Preise für Roggen hielt weiter an, da die A ..infte von IDe'tcrn- rcggen vom Konsum und vom Wiedererport absorbiert werden, so daß Andienungen immer auch keine Ausweichgelegenheit vorhanden ist. Schreiber dieser Zeilen beobachtete vor einiger Zeit einen Fafeltransport, vor dem eine Frau mit Kinderwagen und Kinder au» den Bahndamm kletterten und flüch- ten mußte, wollte sie nicht riskieren. dem bösartigen Tier vor die Horner zu geraten. Zetzt wurde wieder- um ein Transport von etwa acht Stuck Rindvieh lose durchgetrieben, über welche der Treiber völlig die Gewalt verloren hatte und die sich in der Um- Hegend des Wegs, in der Rudiamenjchen Wiese, im Hose des Hauses „Rudersport" ujw. heruuuritben. Auch hier mußten Frauen flüchten. Mann den unhaltbaren Zuständen auf diesem schmalen Wege nicht ein Ende gemacht werden, bevor sich ein größere» Unglück ereignet? Ein Anlieger. Letzte Nachrichten. EntgleisungeinesGtraßenbahnwagens Heute mittag geaen 1 Uhr entgleiste in der Cicher Straße ein Wagen der Elektrischen Straßenbahn. Der Unfall schzuu noch den In- formotionen, die uns bis zur Stunde oorliegen, glimpflich abgelaufen zu fein. Personen tarnen, wie bis jetzt bekannt, nicht zu Schaden. 2vr''fiftnnbrrt ber T^rDeiffiott. 12 bis 1 Uhr mittags. 5 bl» 7 Uhr nachmittag» Samstag nachmittag geschloßen Für unofdangl eingksaudte ZUanufftiple ohne bfific ügle® RQ M 1 .13 : .» a. UL Inna. .vrnnffBrto.ÜX. Berlin zranktun a.T?. Terln äroDtfurta T? Berlin sitilub Uhr- So.lub- Anfang SitlUM i-Utr. Sdilub. Imang chluß- ’l-Ubr. schlich- Sufaiie Huri Äur« ftur» ftur» ' Btt ftur. »ar» tu- Iure fltrrt ftur» Hur» Datum: -<• «• 23. 10. »4. 10. 81. 10- Titwnr 21. 10. 25 10. 21. 10. a io latrnn: - 4 10 5. 10. 24 10. 2k 10. ♦ o Dl v 1927 Di Hnl »blot schuld mit rt i u «-LS..........7 156 '5> I'S) ÜL2j ‘Dctlivp Holzinunu 159 HM iM 165.. *0.» Bergmann .....8 IM) l>4 184 2 . 1-4 6 . f'etbelberoit Cancnr 115 153 51 51.4 51 2 «flcftr. Lieferungen ■ . . 10 )hl 159 «lerntn: Änrirtabi 193.15 Tf jl ohne Yiai-t 1 -Aechirn ti.r» 12.9 13,C 12 9 Licht und Kratt . 10 IS“ IM 191 192 -co6 A Rnttaa 143 137 _ untuubbdr bU >9^2 äiou -Mio dpi _ _ Felten X Suilleamne . c (Stf * cEletir Ilriem lv 117 253 119.5 116.5 118 9 143 ectinttbetf Uaombortr 15 39?.5 «.» 74 5 Hamd. witfn Wert, .10 141 Cnnxrte Ber. iSlaniftof! 1 — — 270.5 74 376 Sn? #1 v i* ato i‘erfrtto*.Cb- ftaitionm. ni^iauioar ivai n.i - — Schlei. Elekkr. .....io €- .....o Deoftchc (riböl........ (Hiener Sinntobte....... 256 - M3.75 «3.7» 117. 268 118.5 IN, j 123 170 5 101 75.5 93.25 12 . Ctftcrr. i v.imb 3iibam Tompl» > Vain.i Tonu-HdfiH ■ Aorddeuilitier vlenti ■ 6 niia Deuilche gi kauft.. >v B0 BrrUnrr Hankrl... iellsch. 12 ttommcri- u/.b ’önDut-rt. Ii 133 133.3 IT.' I3S 136,5 139.25 114 >59 139 IW Sl» 140 U4. IM.73 224.5 Ul 139 IW.75 Ito 140 4 133 7. H3 5 an.13 IW.!." OderiLlei- Lotswerte . .u Vhümr Bergbau < V» 9 '.Xbeuiilche vraunkodlen >. Ätxtnftabl u iHutwd Pentan • «entntoie öiadtw. f. '/,I 3 Ctobi '!'«»«i .lib PaU li»crttebe: K S-:U1Mtrnie'.i ic 95 213 1-0 3 150 IW m Itü M.I3 -W >73.3 u» 3M >33 164 1 99 177 - 154 111 3 165 8.75 W 7 220 177.75 119 114 6 155.5 165 3 . 6 . 8 . W « 26 16 5 HS UM) 1» 13» II» irs 99 25 12* 108 108.3 <73 -5 1.9,5 123 Tann ft. u ’.'^ttonalbanL i: »7.3 -VS 210.X5 113 ÄjftWrf CcUbethmb — 1Z6 13V Tfiiuttif ifcuit io Tu'!Linni.0» 410.4- HU.I» lu.41 ,16 112.41 llt.H 12,.4 :.7i IU.Wj 112,71 112,63 .541 io,:tu 0.541 l",564 .87» 23,VI» :2,6* -2.V25 4i: O.4.- *,>?: <0.417 IM. I.4VI5 4.18 i.iviu 421 16.465 16,42 ■ 4.46 *y Ml, ei 1,67 u.W 74,13 71.»j .X.00 16- l.»52 1,656 LMU • W4 -.504 .07 M,b *.K W.18 1.414 4.4. 11.-Vn 12,418 171 7.GJ <.:-■»7 ,1» ».« 71.17 3.31 «4 »U-Ä 1 .124 .U3O 7» -e.77 41.7U 4 74 <4 »1.40 '1.42 •1,5m 2k> 4.114 7,2.3 :.2»7 .44 :.*i- .564 .1- 4.1*6 4.187 1.195 4.216 4.1*4 4.1H 4.244 1 di.yj AH M.065 fl»ie&encr XanülXewb\ättev