Samstag, 24. Dezember 1921 UZ. Jahrgang Ur. 501 Erstes Blatt Kachmwag u-rKt Preu ter | ■« -4tz, 10 )let**p1cnmg. ftr K». Maeteenteige« ren 70 mm Stritt 35 V-Ibgrtot; Bleetorie; ftr bte !*• grigteir.l Äetl fttlmcnw, |«mU»ch 'n ®uNm GietzeiierAnzeigel ZMr General-Anzeiger für Oberhessen t>n< n»DHudt den bunten «littet l>rab. cntlcmt bie fltmmcmbcn Silber- strähnen, xulcbt von ber Spitze ben Otern. Dann steht ber Baum kahl unb nüchtern ba, bie Babeln lauen, er ist zu nicht« mehr nühe. al« in den den geworfen zu werden War e« nicht |o? Der Stall von Bethlehem verdunkelte |ich un«. da« kritische Denken kam unb bie unerbittliche Wiflen- 1*aft. löschte da« Wunderlich! au«, verlcheuchte die unbewei«baren Engel, schloh die unwissen- Ichaltliche Himmel«tür zu unb st,eh bie Fenster ber Weihnachlsstube auf. bah bie kalte Winterlust au« ber allein wahren Natur hereinzog Unb Wit fasten im Dunkeln unb froren. Höchsten«, daß einer wag!-, ein Llchlstümplchcn ciuuA-mbcn und ein wenig Stimmung zu machen, und sprach: E» war doch eine poetifche Sache, dieser kindliche Deihnachtsglaude Und der Mensch braucht am Ende ein wenig Poesie. Rust die Kinder herein, die sollen un« fingen: .Stille Nacht' unb ,.O bu fröhliche . Wir Beiteten hören zu und träumen un« zurück in vergangene*läge. — 3n diesem zweiten Stadium sind Unzählige ftcbengcblkbrn, die sich damit begnügen, mit dem Dichter zu sagen .E« finkt auf meine Augenlider Ein golbncr Kindertraum Hemieder Ich fühl «. ein Wunder ist gefchehn." Jedoch gibt e« wohl noch eine dritte Stufe, auf der ber Mensch von heute eine wirkliche Deihnachls eier begehen kann Wir muffen etwa» weiter au«holen. um ba« zu begrünben. Wa« an bem Bilbe ber Heiligen Nacht auch ben Unfrommen auch immer ergreift, wa« alle Kunst gottbegnadeter Maler und Dichter nicht auslchöplt. ist die« dast gerade diese« Kind unter solchen Umstände« in« Leden tritt, aller Welt verborgen. In elendem Lande, in armseligem Dorse. von der obdachloien Mutter, die keinen Baum In ber Herberge gefunden In ben Futtertrvg ber Tiere gebettet Welch ein ungeheuerlicher ®eaen'ab zwischen dem äußerlichen Gclchehni« unb seiner Welt- beöeurung! Nun wohl, I ißt der Poesie, wa« igr zugehört — drückt sie mcht eine tiefe Waknchdt au»? Betflef nicht da« ganze ÖrbenMdn diese« Menschmfoh cS in einer Enge unb Schlichtheit dast man kaum Worte findet, um ben Widerspruch Zwilchen der Erfcheinungölorm unb dem Werte dieser Persön- llchke.t ausiv'prechen? "Wahrlich, hier triumphiert da« Gesest de« Geistesleben«, dast die edelsten Blüten am Baume der Menschheit sich still unb anlpruch« o» entfalten Ucber Nacht, ungeahnt, springen sie auf unb überraschen bie Bklt. bie jle oft erst erkennt unb würbigt. wenn ihre Erden »eit vorüber ,ft. Wir Heutigen im Zeitalter der breiten und flachen Ocsicnt sich keil, ber ge- räuschvollen Reklame de« Scheinwesen«, sollten zu "Weihnachten lernen, dast die blaue Blume der Wahrheit nicht an den Mcrwcllsstrahen wächst, sondern meist tm fernsten, tiefsten Tal. Unb mögen bie neunmal Klugen einer mistver» ftandenen .wil'enchaftlichen "Weltanschauung" übet .Ammenmärchen' lächeln, wenn wieder einmal die .gute alte Mär" erklingt —es bleibt doch wahr, unb kein Bcrftanb enträt'elt e«: da« Höchste. Beste, wa« wir m unseres Herzen« Tiefe erleben, wird un« au« einer uncrtor'ch- lichen Welt geschenkt, kommt al« ein Bun- berxu un«. Boer nicht nur ber Degenlatz zwilchen äußerer Tatsache unb innerlicher Bedeutung ergreift un« vor dem Bilde von Bethlehem. In dieser Geburt. so künden himml sch« Heerscharen, ichlägt eine Weltenstunde. E» ist in Wahrheit eine heilige Nacht. Denn nichts, was geschieht, ist blinder Zufall. So wie wir cklle zur "Welt kamen al« Srgebni« einer unergründlichen Entwicklung. so reicht erst recht bei diesem Kinde die Kelte der Ursachen zurück in die Unendlichkeit. Nicht Bater und Mutter sind leine Urheber, die Ewigkeit hat e« geboren. Alle«, was ist. hat teil an ihm. Unb hinter dem unermeßlichen Ganzen stehl der große Wille, ber aller Dinge Ursprung ist. Und er muh es von Ewigkeit an gewollt haben. So lebte auch biefe« Kinb ungeboren. Kuliffenkämpse um die Verwaltungöresonn. Eigener Drahwrricht bet Gießener Anzeiger»". Berlin. 24. Dez. Dir Flut der Ber- öfsenlltchungen von allen Seiten über bie Ber- waltungf Ttlorm erweckt allmählich ben Eindruck. al« ob irgendwo doch eine große Initiative sitzen muffe, ber e« eine« schönen Tage« gelingen würde, all bie Mißstände unsere« Bet- waltungöapvarate« im Neich unb in den Ländern zu beseitigen. Aber wenn man näher zu- ,eht. ist bie Lage heute doch noch ganx ander« unb bie Schwicngkeiten, bie sich um biefe« Problem auftun, viel größer, al«, man denken könnte. Die Reichsreaierung bereitet bekanntlich eine große Konle renz zwischen ihr unb ben "Vertretern der Länder zur Berwal« tung«re|orm für Mitte Januar vor. Aber um diese ersten Vorbereitungen hat sich inzwi- chen innerhalb ber Ne ich «re gi e r una . wie wir au« zuverläfsiger Quelle erfahren, ein recht lebhafter Kampf entwickelt. Bor einiger Zeit wurden bie auch an biefer Stelle wieder- regebenen Richtlinien für bie kommende Äon- erenz veröffentlicht, bie aber in einer so unbestimmten und abstrakten Form gefaßt flnb, daß sie kaum dazu bienen können, bei den kommenden "Verhandlungen bie praktischen unb konkreten Probleme zu fördern. "Der auf einer solchen Konferenz etwa« Tatsächliches unb Greifbare« erreichen will, muß mit einem ganz fachlichen unb feftumriffenen Programm zu den Ber» Handlungen kommen. 11m diese« Programm ging e« in ber langen M i n i st e r ko n f e r e n z am Donnerstag unb darüber verhandelt heute auch wieder ber Dreierausschuß — Ne.chsinnenminister Dr. Äeubel l. der Neich«finanzminister Köhler und der Nei ch«|pa r komm l f sa r. Die stärksten Widerstände gegen eine entschiedene unb bem Einheit«staate Menenbe Formulierung geben non ben beutschnationalen Ministern ber Reichs- regierung au«. Nun bat sich in den lebten Tagen aber diese für die Ianuarkonferenz recht gefährliche Situation etwa« gewendet. Allem Anschein nach Ist e« In der Neich« reg.erung denjenigen Kreisen, die an einer erfolgreichen Arbeit zur Bcttoaftimgirrt arm tm 6imw ein s Einheitsstaates mit gemäßigter unb klarer Dezentralisation interessiert sind, unter ihnen wird vor allem auch der Reichswirtschallsminister Dr. Gurtiu« genannt, gelungen, ba« Kabinett von der dringenden 7lol Wendigkeit zu überzeugen, endlich su konkreten Entschlüssen für die JamZarkonferetiz zu tornntm. Trotzdem werden immer noch Stimmen au« Kreisen laut, die der Negierung nahost.chen und die vor übertriebenen Hoffnungen auf die Ergebnisse der Neich«.Länder B r&anb!ungcn warnen. Bor allem darf man nicht übersehen, daß es ohnedies schon ungeheuer schwer ist. auf einer Besprechung mit vielen Part ien au« e;ner so mit Widerständen gesegneten Materie wenigsten« einige klare Grgbnllfe h-rau« zu arbeit en. Der Kampf gegen die (5plitierparteien. Eigene Drahtmewung de» „Gießener Anzeiger»'. Berlin, 24. De«. Dieser Doge ist im Zusammenhang mit der Entscheidung de« Staars- gerichtshol« über die Ungültigkeit ber Wahlen in Hainburg unb Wecklenburg-Strelitz eint Meldung durch bie Presse gegangen, wonach man In Reichstagskreisen Maßnahmen zur Ber- Hütung be« AustretensvvnSplitter- par t eien im "Dege von Berfaffung«-, bzn>. ®e|efie«änberungen erörtere Im Januar sollen Besprechungen zwischen allen größeren Parteien in dieser Frage ftattfinben. Man erwägt babei besonder« zwei Möglichkeiten ersten« die Erhöhung der nach dem Reichswablgrtetz notwendigen Unterschrlf- l e n z a h l für die Einreichung von Kreiswahl- vorschlägen. die bisher 500 beträgt, unb zweiten« einen Zusatz zu Artikel 17 ber Neich«- Verfassung, weil dieser schon gewisse Ein- schränkungen für Gemeindewahlen ul®, mittelbar ermöglicht. Damit ist freilich erst bie technische Seile der Frage angeschnitten. Heber bie p r I n- Aipiclle wirb babei noch mancherlei zu sagen fein, bevor man die Möglichkeit neuer Bestimmungen praktisch in Angriff nimmt. Die Schaffung von Splitterparteien ist zweifellos unerwünscht. Unb zwar schon deshalb, weil die politische Urteilsfähigkeit be« deutschen Balke« durch eine übergroße Bielfältigfcil von £ rvg ramm en nicht vermehrt, sondern Im -il beeinträchtigt wird. Vie ist weiter unerwünscht, weil bk idealen Ziele ber Politik. bie ethischen Grundgedanken, bk für bie Bildung einer Partei im echten "TDortfimre unerläßlich scheinen, von den vorhandenen großen Parteien vollkommen ausgeschöpft werden unb sich infolgedessen neue Splitterparteien, wenn sie sich überhaupt von ihnen unterscheiden wollen. In der Siegel auf ganz spezifische, einseitige unb dem Gemeinwohl beshall» eher abträgliche materielle Interessenunterschiebe stützen müssen. Die Splitterparteien führen alfo, wie übrigens auch die Erfahrung ber letzten Jahre lehrt, auf den Weg zu einem rein ständischen Parlarnemari«mu«. Ob man sich als Aufwertung«-. al« Hausbesitzer-, als Mieter-, als Schrebergarten- ober schließlich al« Zuckerbäckeroder Schron steinseger paNei auftut — da« ist nur noch ein gra bucker Unterschied mehr. Dabei lind sich die Anhänger solcher Parteien gar nicht klar darüber, daß sie mit ber Vertretung solcher beruflichen Sonderintereflen doch nur ben kleinsten Teil ber parlamentarischem Aufgaben ,hrer Abgeordneten frttlcgcn Daß sie fich infolgebrtlen der fortwährenden Gefahr aussetzen, in viel grundlegenderen und auch für sie selbst entscheidenderen Fragen, wie der ötmer- gefepgebung. der Aeichsverfaffung. der Außenpolitik ufw, von bleien unter einer cnaen Parole getoäb'.ten Aboeorbneten ,n einem Sinne vertreten zu werven. der Ihren eigenen Absichten unb Interessen auf« schroffste zuwiberiäust Wir haben ba* im Kelche bei der Wirtschaft»- partel gesehen, die |a in Wirkiichkcit eine ganz heterogene Zusanunensetzung au* mitteiltandlichen /)andwerker> unb Kaufmannakretsen, der Wmschast- lichen Vereinigung, aus bayerischen unb milrttcm. bergischen kleinlandwlrtfchastlichen Interessen, dem Bayerischen Bauernbund, den Deingürtnern ulw. und au» großagrarisch pattikularist sch. ii Interessen, den Drillich Hannoveranern, darstelll Demgemäß hat schon die Wittschofteoartel bei bestimmten {fragen oftmals gegen sich selbst gestimmt und In ber nämlichen Sitzung vier oder fünf verschiedene Voten abgegeben, weil e» ihr einfach unmöglich iff, die entgegengesetzten Interessen ihrer Anhänaer aus einen Nenner zu bringen. Da* gleiche mürben mir bei kleineren Fachgruppen erleben, wenn diese zu Entscheidungen in der großen Politik berufen würden. (E* bedarf also zunächst einer intensiven A u f • Märungearbrlt darüber, daß in der Tat solche Sonderzustimmenschlüsfe gerade die Interessen ihrer Wähler auf* schwerste gefährden. Was man nicht alles arünbef. Eigene Drahtmeldung be» „Gießener Anzeiger»*. Berlin. 24. Dez Die Berein«meierel be« Deutschen Ist bekannt 3m Auslände begrcl’t man eine derartige Haltung überhaupt nicht. Diese Grundungswut macht sich leibet auch In ganz erheblichem Maße im politischen Fahrwasser geltenb. Wir konnten bereit« bie Partrt- zersplitterungen in einzelne Verbände bi* «.um Häußerbunde erleben, und letzt kommt plötzlich dne groß ausgemachte Nachricht von einer ebenso beschaffenen Splitterpartei, nämlich der deutsch-völkischen Frelhelt«partei. in der e« mit vielen Worten, bie nicht« befugen, heißt .Eine große Nelhe vaterländischer unb völkllcher Verbände unb Gruppen erkennt bie Schassurtg eine« überparteilich vater« länbifchen Block« ber Opposition gegen die Erfüllung«- unb Entwasf - nungepolt tlf unb bie sich Hierau« zwangsläufig ergebenbe Bcrdenbung be« ganzen beul- schen Bolle« unb Enteignung ber deutschen Wirtschaft für die kommenden Neich«tags- wählen al« Gebot der Stunde Die Gründung dirtes Block« ist deshalb am 22. Dezember ll#2Z beschlossen. Die Gründungsversamnllung findet am Sonntag. 22. Januar 1928 ,ln Berlin statt" Wer an der Gründung diese« .Block«' teiltiv- nommen hat, ist nicht bekannt. E« spielt schließlich auch keine Nolle. Man wird wobt bald Hörern können, wer bapInter steht unb wa« geplant ist. längst gedacht vor aller Zeit In bem ewigen Batet • Unb noch eine» kennzeichnet biefe W.ibnachtä» geschichte daß Himmel und Erde sich über bie Geburt d'.e'es Knäblein« freuen. Ist benn eine« Menschen Geburt wirklich immer Anlaß zur Strube? BJeun man vorau« ehen könnte, was ihm dereinst bevorsteht ob man nicht eher darüber trauern müßte? Cln "Wei er Israel« verfluchte einmal den Tag feiner Geburt. Unb unter ben leben«*reubiflen Griechen ging ba« Wort um: .Gut ist« zu leben, aber besser, nicht geboren zu lein'. Ueber bem Äinbe Manen« aber Ichwebt Ichon ein Dornenkranz, unb seine Händlern find rn.i Du denmal n gezeichnet Unb doch hat et der aus vielem Kinde erwuchs, gewagt zu g l a'u b e n und daraus zu ft erben, baß ewzge Liebe über bieser bunklen Bklt wallet. 3a. wa« wäre Wc hnachtrn ohne ben Liebe«g banken! Da« (üblen auch bie De hnachtslofen. bie sich um bie Festlreudr bemühen, mbem sie Gelb bafür ausgeben. Ichenken unb sich beschenken lasten. Denn der Men'ch Ist einmal so ge'chaslen. daß er Liebe braucht, ohne biefe« belebenbe 5euer erstarrt unb erstirbt er Sonderbar nur. daß Io viele, bie bie Liebe al« da« Höchste pret'ea. nie darüber nachbenken, woher ihnen biefe Wertschätzung kommt. Da doch Liebe kein Eigennutz ist. ke ne kluge Berechnung. vielmehr cm Opfer, da« man nicht ohne Schmerzen bringt Wa« mag biete Tatsache bedeuten. bie eben o>;ut eine Erllänmg forbett. wie irgenbei”. kosmi cher Borgang' Wenn biefdben Naturgeletzc bie auf unterer Erde wirken, bi« in den Organ-«mu« untere« Körper« hinein, auch im Bk;lall au» ben fernsten Gestirnen gelten, dürfen wir nichr auch von ben feellfchen Bor- gangen in un« baä elbc annehmen? Sollte untere kleine Erde eine Oa’c in einer grenzenlosen Wüste der Lieblosigkeit fein? Sollte bie heiligste Empfinbung untere« Herzens aus einer ZufallSmi'chung der Atome hervor gegangen sc in? Unb wenn nur cm einzige« Mal auf un’crem Planeten da« Wunder ber Liebe geboren warb, bie alles trägt, hofft und duldet — wahrlich, von biticm Punkte au« muh sich bie Bklt aus den Angeln heben lasten' Hier muh ber Schlüffe! stecken zu dem grohen Rätsel, wa« eigentlich .die Welt im 3nnerftcn zu»ammcnhält Das ist Weihnachreglaube, bah bet Sinn bet Bklt die tragende, schenkende Liebe ist. sie, aller Dinge Urprung unb Ende. Das ist aller» hing« kein leichter Glaube für einen GegenwartS- menfchen. ber bas letzte 3ahrzchnt mit Bewußt- I fein durchlebt hat. nicht leicht für einen, ber die 1 Kinderfchuhe ausgezogen unb einmal im eisigen Weltenraum ber Distenfchaft geatmet hat. Der bie Grausamkeit des Tode« gefühlt unb bas scheinbar blinde Spiel be« Glück« unb aus scheiterndem Schiss seiner 3beale gestanden ilnb doch ist es möglich, sich durch all ben Nebel ber licbe- armen ErschcinuogSwell h ndurch»utas'.en zu ber Quelle von Licht unb Därme, bie von "Dcih- nachlen ausgeht. Denn in Nacht und Grauen, In tiefen Schmerzen wurde dieser Liebesglaube geboren Zwilchen ber Krippe unb bem Kr uze Ott- läuft da» schlichte Erbenwallen voll Niebrig- keit unb Schmach, da« doch voll wclterfchütternber Größe ist und bleibt. Aber die'e Lebcrislinie muß nach rückwart« unb vorwärts ins llnenbttche verlängert tpcrben 3n gewaltiger Kurv« steigt sie vom Himmel herab, senkt sich in der heiligen Nacht auf die Erde, finkt tief hinunter bi« ins Grab, hebt lich dann wiederum himmelwärts unb verläuft in ber Ew gleit. Nicht .ein enger Ning begrenzt bie'es Leb.m'. unb wir bürten glauben auch nicht ba« unlerc. Da» ist ber Sinn de» göttlichen Drama» ba» man bie heil gc Gc chichte nennt Unb mag ich mir heute ben Schauplatz unb die Personen birte» Drama« ander« oorfteUen al» in Kindertagen, wo mir ber Himmel etwa» Räumliche« tocr — dennoch ist mir ber Sinn der "Weihnacht unverkummert. ja. immer größer ausgegangen, da ich im Bilde von Bc'.y!ehern da» Gehcimni» meine« eigenen Leben» wieder- finde, w.c e» Gellert in bem schönsten aller Deih- nachi»verte au»fpricht ."Denn ich biefe» Dunber fasten will. Steht mein Deist vor Ehrfurcht still. Er bei ei an unb er ermißt. Daß Gotte» Lieb' unenblich ist." ^eichstanzler Mars an General Meinhardt. Berlin, 23. D«. ("BB.i Rdch»kanzler Dr. Marr har an ben Oberbefehls barer de« Grup- penkvmmanbo« II. General ber 3nfautm Rein- Ha r b l iKastel». anläßllch bellen bevorstehenden Ausscheidens aus dem aktiven Dienst im Reichs- Heer ein Schreiben gerichtet, in dem er auch im Namen der Reich«regierung dem General in warmen Dorten für die um Staat unb Wehrmacht erworbenen großen Berbienfte seinen Dank ausspricht. Oie Treichsminifter bleiben in Berlin. Berlin, 23. Dez (Bolff) Die lsteich *. m i n i ft t r bleiben über die Weihnacht »tage fast alle in Berlin, nur die Minister GeßI» r unb Braun» verreisen. Oie ^eparationsfrage in der französischen Kammer. Paris, 23. Dez (DB.) Die Kammer hält heute eine Nachtsitzun^ ab um sich mit dem vom Senat abgeänberten Budget von 1 928 zu belasten. 3n der allgemeinen Aussprache tommrntiertr der der Gruppe Marin angchörende Abgeordnete Dubois (srüheres Mitglied der ReparationSkommisstoi) die Artikel des sranzösischen Senators B <• r e n g « r über die Anwendung be» Daw«»plane». Diese Artikel bewiesen, erklärte Duboi«. bie Unmöglichkeit, ba» Abkommen Mellon-B« renger zu ratifizieren. Betreffenb ben Bericht Parker Gilbert« über bie Ausführung be» DaweS- planes suchte Dubois nachzuweilcn, baß der Dawesplan nur ein neuer Z'ahluna « - plan fei. ber nicht bie Gesamtheit ber Lchulb Deullchlanb». bie am 22. April 1921 auf 132 Milliarden Golbmark sestgefetzt worben lei. än- bem könne. Ministerprälibent PoincarL erfl.-rte. was bk Interpretation de» Berfailler Bertrage» be* treffe, so habe D u b o 16 in ber Kritik des Berichte» Parker Gilbert» recht. Der Betrag ber deutschen Schuld sei hon ber Re - varation»kommilsion festgesetzt worben. Die Reparation»öommistion selber habe n'cht bo» Recht, btden Betrag zu änbem. Bur b. Regierungen würben in gemeinsamer Bcrhünbißung ben Betrag änbern können. Man habe eine Berwechsclung begangen: bet Gesamtbetrag ber Annuitäten könne geändert werben, aber nicht bet Gc'amtbetrag der deutschen Schuld. PoincarL schloß mit ber Erklärung. bah er bereit» vorgestern an ben Bor- sitzenben der Revaratwn-kommission ae chrieben habe, bamit hier feine "Verwechselung ein treten könne. Die Kammer hat bann bas oom Senat mit einigen Abänderungen zurückoenviefene Budget für 1928 mit einigen Aenderu' gen erneut angenommen, unb zwar mu 393 gegen 125 Stimmen. Freitag, dent&Dei. <3Z7 Habt* di. I Sie Schuldenlast der deutschen Wirtschaft. Kriege, schied« * te»2 Schuldenlast Deut'chlands autmerflam (Ht einer 2er nlenlaft« die Mw» ISXlN )■ jbcil rett ! Mi L. | n gung un- Fervinond». ber ein abfoluter Olbera!« beg(Infügte. 'Ibcnn tote ehrt derartige tenilti Oie Wetterlage. ji land- au- lan< hon an» Io hetx u Äl darnieder Mehrere 3e: hingen. -'Xortbolpoiita*. die Per hrung Var e» möglich, neue Anleihen für die auSgevumvte deut'che Volkswirtschaft auszunehmen. Da der inländische Markt zu schwach war muhten wir uns auch Im Auslande nach einer wet gehenden X re» dithilse um'chau« Es gelang dann auch bald namentlich von den Bereinigten Staaten von HorbameriZa. grobe Summen auf dem Anleihewege zu erhalten, die zunächst kurzfristig ausgenommen werben muhten und erst allmählich In langfristige Ärtb.te umge» wandelt werden konnten. Aber fchon bald wurden Stimmen laut, die auf die Folgen einer allzu beiden Kindern im Alker von >/■ Jahren und 21/. Mona:en im Rhein ertrankt Die Leiche des jüngeren Kindes wurde bereit» gelandet. Start zu einen» neuen XranMflaitlfflig Wie au» Kooseveltsleld gemeldet wird, ist eine Frau Graulen am ssreltagnachmittaa ernt dem Dass,rfliigi n die Vorstadt hinter den Friedhöfen verschleppt Dort fielen die Manner mit Gummiki :: ppe 1 n über Rowanczvnll: her. bi» er b l u I fl b e r - vokum f ür die Regierung vertu Die die Agentur Orientradio erklärt, entbehrt die aus Wien datierte Blattermelbung über einen Konflikt Innerhalb des Kabinetts jeder «Trunblagc. tkrartriltr L(«deute« Bukarest. 21 Dez es Kapltalls» mu» bedeutende Volk-Wirt chaf t« ohne Innere Verschuldung überhaupt nicht, ohne nennenswerte äußere Verschulduna nur in Ausnahmeiäll« denkbar. Bine gewisse innere und äußere Verschuldung gibt Daher grundsätzlich noch fein« Anlaß zu Irgendwelcher Heloryni». Der Gharakter der gegenwärtigen De'an-t chu'D.n'ast Deut ch» land- im Inlanoe wie im Auslände, Aumal ihre überaus schnelle Steigerung allein in Den letzt« vier Jahren, und Die infolge des hohen Fin-fuße- Damit verbundene groß« Zinsen» l a st . vermehrt um Die getoalhg« Verpslichtun» a« auf Gründ de- DaweSpkane». läßt mich aller» ding- mit einer gewiss« Besorgnis in die Zukunst bilden. — Ich habe daher in meinem Ueberdlick über unsere Wirtschaftslage. Den ich als Vorsitzender des ReichSverbandes her Deut ch« Industrie auf seiner Tagung in Frankfurt gegeb« habe. Dem Verschuldung-Problem besondere Aufmcrksamkeit gewidmet. Die Anleiheaufnahme im Inlande allein — rnltbeeinslußt frellich durch das ötn» ström« von Ausland-kapital - war nach Den neuesten Berechnung« Im F.nanziahre 1926 192? nominell um 46 Prozent höher als im Vierteljahre-durchschnitt 1907—13, unter Berücksichtigung Der Gcldentwertung als Kaufkraft ungefähr eb«so groß wie vor Item Kriege. Die aefamte Srnifslonstätigkeit einlch.ießlich der Au-- land-anleihen, war im Zinanziahre 1926 -1927 nominell ungefähr doppelt so groß wie in der Vorkriegszeit. Insgesamt betau en sich Die neu« Emission« an festverzinslich« Wert« In Der Zeit von Anfang 1924 bi» März 1927, also in den letzten Drei Jahr«, auf rund 10 Milliarden Mark. Zusammengerechnet bezifferte sich am 1 April d. I. Der Betrag Der inländisch« Schuldverfchrei- buna« aus etwa 6 Mllliard« Mark, her Der ausländisch« auf 4 Milliarkten Mari, zusammen also 10 Milliarkten Mari. Die Tatsache. Daß Dafl AufllanD uns 4 Milliarkten Kredit gab, ist ein Beweifl Dafür, Daß es Vertrauen zu unserer Wirtschaft hat, und Dafl mit Recht. Rechnet man ui hie'er starken Aeuverfchuldung noch die Aus- wertungSfchulkten hinzu, so gelangt man zu fot» gmh« verbrieften Kapitalflverlchuldung-fumm«. 1926—27 1912-13 Milliarden Mill:arkten Reich Länder und Kommunen Schuldverschreibung« von Kreditanstalten ....... Schuldverschreibung« von Industrie. Handel und Verkehr Zu lamm« Das ist zwar nur die Hälfte tter Kapitalver- schulbung vor Dem Kriege. Man muß jedoch berücksichtige:^ Daß Die Borkrieg-schulh im Laufe von Dezennien. Die Rachkriegflschuld — abgefehen von den Aufwertung-schuld«, die eine Sonderstellung einnehm« — innerhalb Der letzten vier Jahre entftanDcn sind Besonders schwer wirkt sich infolge der hohen Zinsen Die Schuldenlast der Landwirtschaft aus. obgleich sie zur Zelt noch um 25 bis 30 Prozent niedriger als vor Dem Kriege ist. Unter öinbe- Alebung Der Auswertungflschulden und Rentenbankbelastung beträgt sie gegenwärtig etwa neun Milliard«, gegen 12 6tfl 14 Milliard« vor dem Kriege. Rechnei man nun die Zinsenlast für die verschieden« Gruppen der Wirtschaft aufl und summiert Die fich ergebenDen Beträge, so ergibt sich somit eine Desamtjahreszinf«Iast Deutsch» Borah rum französischen Vorschlag eines Zriedenspattes. Washington, 24. Dez. r Bahnkörper. die in d« letzt« Tag« kten Gll«bahn- tteriebt sehr stark beenden und Beripätunge» }um Tell von mehreren Stunden bertorgeru Äranfbrtt selbst sieht. erlagt. Tebulb, Lpiclplau der Hranrfurtcr Theater. 22 Uhr Dorothea A ei tag. mnes. heit-bild aufacbeil! Schsi «blich lei noch herauf hing«ioi.-s.m. datz bie ärz.liche Wissenschaft tm Dettenlny zu früheren Zeilen heute t>a* Sieb.r tm allgemeinen n cht ' ' " sondern Un Fieber einen wert- enoflen tm Kamps gegen die ItanvÄwAW \t\b > ■! in* ia< harter Ire« i an; aus fit chtkti yii| i gtbentt. Johanne« Daniel Falk .0 du fröhliche. .0 bu * ' .ende Weihnachtszeit . unb mber-CuttbaUoii*. ach aulgtlafirntr ih- ibtraaiqbtil/J- rchlklikli. kvvp Tage mit b«l ihrer Mty, tt) ’ munftÜnbliKi dn Sirtdt KteS. brei $ümbabnr ßch Mite elnt^afn ni erhobt worben. . •• Weihnachtsfeier der Gewerbe- unb Maschinenbau schule. Die vereinigten Schüler ber Hochbau». Schreiner». Maler- und kunstgewerblichen Abteilungen ber hiesigen bewerbe- unb Maschinenbauschule hi ltrn am Mitt- tovchabend im Kath DereinShaus eine stimmungsvolle WeihnachtLseier ab AIS etnlettenbe« Musikstück spielte die Kapelle Weller In ansprechenber Weise die .TIN.-ibnad t»-Cup.rtüre“ von Sil en berg. Dan* hielt ber Vertreter des Schüler-Au-fchulles Krüger eine packende Ansprache. Sr begrüfrt« bic zahlreich erschienenen Gäste. insbesondere den Tkrtreter ber Stadt Dietzen. Bürger meister Dr 6 c 16 , unb den Vor- Itöcnben deS Kuratoriums ber Schule. Oberstudien rat Pros. Dr. Krausmüller. Mit besonderer Sxnibe wies der Aedner aus das herzliche Verhältnis hin das zwilchen der Lehrerschaft der Anstalt und ihren Schülern besteht und das sich in beredter Weise darin zeigte daß das gesamte Lehrerkollegium an der Spitze der Direktor. Dipl.-^ng Dr. Bünning». zu der Veranstaltung erschienen War. Vach dem gemeinsamen Gesang des Liedes -O, du fröhliche. 0. du selige, gnadenbringen de Weihnachtszeit" spielte die Kapelle die Ouvertüre zur Oper .3ann>a" von Herold. Hierauf sangen zwei Mitglieder des Gesangvereins .Heiterkeit in eindrucksvoller Weise das Duett Lebensansang — Lebensende" von Mielke. Vach einem Weiteren Musikvvrtrag folgte bei humoristisch« Terzett .In ber falschen »tage* von Venker. das ebenfalls von Mitgliedern der .Heiterkeit" sehr sich« und flott gelungen wurde Hierauf spielte bie I Kapelle die Fantasie aus ber Op .Der Vogel- Händler" von Zeller Schauspiel« Grabe trug alsdann als Einlage .DaS Herenlied" von E. v Wildenbruch in lehr lvirkungsvvller Weise vor Vach der Paul« zeigten bte schon erwähnten Kräfte des Gesangvereins .Heiterkeit" nochmals ihr g rohes Können in dem flotten Spiel der Operette .Ter wUbe Horst" von H Klommt und D. Sand« Hi «auf bracht« das Ü hristkind jedem Lehr« ein« Hnnlae Weihnachtsaab« mit ent- 'prechendem Knittelvers. Oine D«lofung beendete den ersten Teil des reichhaltigen Programms. Danach wurde noch in ausgiebigst« Weil« von jung und alt das Tanzbein geschwungen. (Wdlere cokalnachrichten im 3. Blatt) heruntergeschüttelt wird Ms Ort der Messung wadle man bei Envach- Irnrn zweckmätzig die Achselhöhle. Der Quecksilberteil des Thermometer« wird dabei in die vorher vom Schweitz gereinigte Achselhöhle eingelegt und durch leichtes Andrücken des Armes an die Brust in der Achselhöhle sestgehalten. 3m allgemeinen m ht man so 5 Minuten lang unb liest bann bie Temperatur ab. Bei Kindern, die besonders unruhig find, und da« Ibernomcter in btt Achselhöhle schlecht halten, ist es '-eckmätzig. die Messung im Xtet vor,u nehmen b rch Einführung des Thermometers etwa 1 bis 2 Zentimeter hei in die Asteröffnung Dabei mut aber unbedingt das Thermometer durch die Mutter ober Pflegerin während ber ganzen 5 Minuten dauern den Messung in der I terbtln^ng mit ber Hand festgehalten enb nach beendet« Weisung herausg Srk nnung und Beurteilung d« verfchiebensten Krankheiten. Auch kann ; B eine FeststeNui nur leicht«, üb« das gewöhnüche Mast hinaus 1 hend r Tem- t>«a!ur,4)tojnfungm im Zusammenhang mit an- luren Brranb.Tung-n fftr das Vorh.ndms in unb tnc rech zeitig« Erkennung eines beginnenden Lungen pibenkat irrhs von der alltrgrötzten Bedeutung lein. Bisweilen Wirb d« Verdacht aus eine Malanaerkr-nlung zunächst nur d^rch Nm Aust re: en d« charaktrrlsti chtn Fjeder^chwatikung «weck» und dann auf bi« daraufhin vorgenom- menc Blutuntersuch mg das vorh« unklare Krankbald sein Geschick "ErmätzigungberLohnsteuer Durch bas Gesetz zur venderung des Einkommensteuer» gesehe. vom 22 Dezember 1925 wird die Lohnsteuer mit Wirkung vom I Januar 1928 ab «rmStzigk Di« ckrmöstigung besteht darin, dost sich ber nach den bis» hfrigen Borschnsten berechnete Steuerabzug t>om Arbeitslohn um 15 v ch errnähigt. höchsten» aber um 2 Mark monatlich. 0,50 Mark wöchentlich. <1,10 Mark täglich und 0,30 Mark bei ber Entlohnung für |e zwei angesanaene ober volle Hrbeit»|tunben. Autzerdem ist die Kleinbetragegrcnzr, bi» zu ber 6teuerah jufl»beträge nicht erhoben werben, aus 1 Mark monatlich unb aus 0.25 Mark wöchentlich verböte 1 klingelte «t. Al« bie Hausfrau das Türsensterchen öffnete, sagte er bringend „Machen Cie nur auf. ich bringe Geld!" Durch die gt- Sin unb r war Der menschliche Kcrr« zeigt in gesundem Zustand« stets « ne gleichbleibende und im Lauf« des Tages nut um wenige Zehntel Grad« 'dbu^an- tmb« lambetotur Dani autzetordenUich einen Aegulierungsvc-rrichtunger. behält er dies« auch gegenüber allen autzeren Kälte- unb Hltzeein- tlüflen bei. Tritt inbeVen em« Erkranku g ««- sterer Art aus. so leid«! meist auch dies« .Rcgu- lierungsMechanismus unb e# stellt sich bet du- stanb ein. den man gemeinhin als .Fieber" au bezeichnen pflegt Wenn auch das Wesen des Hiebet« MissenIchafUich noch nicht etnwanb'tti erforscht ist. so willen wir doch datz es sich dabei nicht um eine vermehrt« l£-arnwbilbung. 1enb«m . telmebr um eine verminderte Wärmeabgabe sowie gleichzeitig um tiefgreifende Störungen tm getarnten Körpersto'sLechle! handelt. Ms normale Temperatur des Erwachsenen gelten 36b bis 37^ Grad Selsius. doch kommen auch unterhalb dieser Grenzen liegende Temperaturen bei völlig gesunden, ab« meist schwächlichen Menschen vor. Die Fiebermessung ersvlgi heutzutage mit den überall käuflichen Fieberthermometern die den Hamen Maiimumthermv- Meter ober l!linulcntbcr nc>!"eicr führen. Sie sind so eingerichtet datz sie auf dem leweil« höchst erreichte i Würmerunkt stehen bleiben, stimmt man also eine Messung vor. so mutz jedesmal durch ein« kurze kräftige. Ifclagartig« Bewegung des Thermometers dafür gesorgt werden, dast bie Quecksilbersäule mindestens bis aus 36 Grad schuldig gesprochen. Wiefccncr TSochenmarktpreise. Es kosteten aus dem heutigen Wochenmarkt I Butt« 200 bis 210, Matte 35 bis 40. Kose (10 S ücki 60 bis 140. Wirlina 18 bis 20. Weitz- kraut 15 bis 20. Vvtkraut 18 bis 20. gelbe Vüben 10 bi« 15. rote Vüben 10 bi« 15. Spinat 35 bis 40. Unter-Kohlrabi 10 bis 12. Grünkohl 25. Aosenkohl 40 bis 50. Feldsalat 100 bis 150. Kwiebeln 15 bis 20. Meerrettich 40 bis 80. Schwarzwurzeln 40 bis 60. Kartoffeln 4*/« bis 5. Siebtel 10 bis 20. Dirnen 10 bis 15. junge Hähne 90 bi« 110 Suppenhühn« 100 bi« 120, Gänse 90 bis 120. Vüss« 50 bis 90 Ps das Pfunde 61« 19 bis 22. Blumenkohl 60 bis 140. Salat 40. End-.vien 10 bis 25. Lauch 5 bis 15. Rettich 10 bis 15. Sellerie 10 bis 50 Pf das Stück. Bornotizen. — Tageskalender f ü r Samstag Lichllpielhau«. Bahnhosstrahe: ..Der Plärrer von Kirchseld". — Tageskalender für Sonntag (1. Weihnachtsseiertaa)^ Stadttheattr: b Uhr. ..Das Kätchen von Heilbronn" (Ende gegen 8' , Uhri. - Männ«»Turnvereine 6 Uhr. Turnhalle tOswaldsgarten). Deihnachtsse.«. — Gesargverein ^Harmonie-Gemütlichkeit": 8 Uhr . LiebigShkhe". Wnhnachts!ei«. — Ehemaliger 116«: 8 Uhr. 6-a!« Leib. Weihnachtsfeier — Ehemalige Leib gar di st en: 7* , Uhr Ixt Steck (Hammstrttzel. Famillenadend — Lichtspielhaus. Babnbo«st raste . Der Psa«« von Kirchseld". — Bstoria-Lichtsptele ..Das Zeichen des Zorrv". - Tageskalenber für Montag (2. Weihnachtsfeiertag). Stadnhea'er 5 Uhr i.achm. Peterchens Monliahrt" «Ende gegen 7JO Lchr). — Bauersch« Gesangverein: 3 Uhr nachm.. Oak ßetb. Kinkxrlxjcherung 7 JO Uhr, Weihnachtsfeier. — Gesangverein ..Heiterkeit" 4 Uhr nachm.. ^Liebigshöhe'. De-.h- nachtsseier. — Verband reifend« Kaufleute Deutschlands 8 Uhr Seltionslolal. Weihnacht«- ’cier. — Gesangverein ^Liederkranz": Abends. Gasthaus Boll«. Weihnachtsfeier — 2 f B I 8 Uhr. ^Schützenhaus Weihnachtsfeier. — Die- tz«.er Vadsahrer.Verein 1885: 8 Uhr, ..Hel't'ch« Hof". Weihnachtsfeier. — Kutsch«-2«etn | 8 Uhr Saalbau Sau«. Weihnachtsfeier. ■— | Lichtspielhaus Bahnhofstratze: .Da« H«irat«nest. Astoria-Lichtspiele „Der Sohn des Scherch" •• Schietzen und Feuerwerkskörper. Som Polizeiarnt wird mitgeteiU: Das Schiesten und bae flbbrenntn van Feuerwerkskörvern innerhalb ber Stroben unb Hofreiten der Stabt ist verboten. Zuwiderhandlungen sind in den Paragraphen 367 und 36' KSt« mit Seid ober Haststrosen bedroht Ss wird auch hingewiesen auf bie einen« btto"ar> ?eit von Eltern. Vormündern und sonstigen Zer» ionen, die e« an der nötigen Bkoull'cht gung der unter ihrer Obhut stehenden Kinder unb sonstigen Sflepcbcfohlenen fehlen lasten. " Aechnungen b « zah 1 enl Di* Hand- toersOka-tim«.A«benstelle für bie Kreise G'«hen. Alsfeld und Lauterbach. Sch Giehen. teilt un« folgende« mit. Di« zahlreichen Klagen aus Hand» w«k«kreisen über bie Zunahme des Vvrg- unwcrunk» >uri a M O Verba Vern an 2t*. Dezember und zurück am 2 Januar 1928 fällt wegen ungenügender Beteil g-.mg aus •• Vorn Gietzener Lei eh a 11 ev e r- ein. Die Le< balle bleibt am zweiten Weitz- nach «feicrtug Montag. 26 Deymb.*r gdd*'.-'««n. (Siehe heutige An zeiget» •• E i n zubrlnglicher Hausierer. Aus unteren Les«kreife wird un« geschrieben: Ein besonders zudringlicher Haust«« treibt eben hier sein Wesen. Trotz einem von den Haus- bewohiifm. darunter einem Postzeiwachtme ster. unt«schnebenen Aushana .Bettlern. Hausierern und Gefchäfi-reisenben ist Klingeln und Eintritt Fieber un- Kiebermessung Bon Dr »urt Kavier B«lin-Wilmersd»rf r<‘ «r*ed< ifw** ■auei»«6; , füt M 6ere rauen unb Kind« unmöglich gr5h«e ^tteckcn .'n« Gelatzr für Gefunddeit und Leben fahren ; unten. Di« ablehnende Haltung gegenüb «den Anträgen, bie anfangs auch von Der Stadtv«- rltung unb ber Leitung des Elektrizitätswerkes mgenommen wurde, begründete man damit, datz te St ratzenbahn ein ^fchuhdetrieb sei und bi« Strecken zu hin wären, um «ine elektrisch« De- Heizung zu rechllertigen. Aeu«dings hat stch ab« Die Leitung der Straßenbahn ebenfalls für bie Einführung der «leiirischen Beheizung erklärt. Ls ist dabei zu bemerken, datz für diesen .Zu- schutz-Detrieb- erst in b« jüngsten Stabtverord- netenfihur.g etwa «XX) Mark für Pllastersteine bewilligt wurden, fern« datz bie elektrische Be- B er Stratzenbahnwagen nur einen Xeil- 8000 Mark auSmachen würbe, denn izkorper von je 1 Kilowatt, bie füt einen Stratzenbahnwagen ausreichen- würden, kosten nut 160 Mark (je 40 Mark), auf welchen Preis bat Elektrizitätswerk noch einen beträchtlichen Aabatt Opernhaus Sonntag. 25. Dezember, von 17.30 bi« nach 22.30 Uhr: Di« Meifterstng« von * Hümbetg. Montag 26.. von 15 bi« 17,30 Uhr Da« WeihnachtSst«rnlern: von 19 bi« nach 22 Uhr Die Wacht be« Schicksal« Dienstag. 27.. von 15^D bis 18 Uhr Da« Weihnachresternlein: von 20 bis 22.30 Uhr Ionny spielt aul. Mittwoch 28.. von 15 bi« 17.30 Uhr Da« Weih- nachtSsternlein: von 19 bi« 21 Uhr HLnsel und Gretel. Dvnner«tag. 29.. von 15 bi« 17,30 Ubt: Da« Weihnacht«sternlein, von 19 bi« 22,30 Uhr: Tannhäuser. Freitag. 30.. von 15 bis 1730 Uhr Da« Wc'hnacht-sternlein: von 19 30 bi« 22.30 Uhr Wiener Blut. LamStaa. 31.. von 15 bi« 17,30 Uhr Das We,hnachi«sternlcin. von 19 bi« 21.30 Uhr: 3oratt> spielt auf. Sonntag, 1. Januar, von 15 bi« 17JO Ubr: Da« Weih- nachtSsternlein: von 19 bi« nach 22 Uhr. Die Macht de« Schick'al«. Montag. 2.. von 15 bi« 17,30 Uhr. Da« Weihnacht«ste rnlein: von 19 bt«v 22 Uhr Die Iüdin. - Schauspielhaus. Sonntag. 25. Dezember von 20 bi« 22 Uhr Srottk. Montag. 26.. von 15 bi« gegen 18 Uhr: Da« Käthchen von Heilbronn, von 20 bi« nach 22,30 Uhr: Alt-Frankfurt. DienStag. 27.. von 23 bl« 22 Uhr: Der zerbrochene Ärugx bierau' George ®anbin. Mittwoch. 28.. von 193) bis nach ~ ann. Donnerstag, kenbura 203, In Oderhesten 91 unb in Kh«inh«ssen 130. Die Nichtigke.ts. oder Ungültigkeitoerklarung der LHe wurde in 11 (1925 In 15) Fällen auvgejprv» rtirn. Die Ehescheidungen sind in den Städten viel bäullger al» auf dem Lande (Darmstadt-Stadt 74. Darmstadt Land 14. Kietzen 31 (11), Mainz 74 (11). Worm> 26 (4). Die meisten Ehen wurden nach einer Dauer von ubrr 2 bi» 5 Jahren (134) unb nach mehr al* 5 bb 10 Jahren (139) geschieden, vorher vnb nachher nehmen bie Ais fern stark ab. Del btn meisten dieser Etzen mar kein oder nur ein Kind vorhanden. Die Aahl ber geschiebenen Ehen ist etwa doppelt so groß bei den evangelischen Ehegatten al» bei katholischen 3n den meisten Fällen wurde bie «lag« auf Ehescheidiing von den Frauen angestrengt 3n 241 Fällen wurden bb Männer, In acht Fällen die Frauen und in 102 Fällen belbe Teile machte noch unnütze Redensarten ukw mittelgrob und gut angezogen. Leider war der Polizeiwachtmeister nicht zur Steile, zunächst um zu. prüs«,. ob der Eintzrinaiing ülKr^aufi einen Haus,erschein hatte, um evtl, bft Einziehung desselben zu beantragen. Auch bürste Hau«sriebens- bruch vorliegen. Hvssentlich ereilt den Schuldigen in der .' uuptausbildung für «uw' Berni wird in heutigen Bekanntmag»ung4teil vrrn der Direktion der Stratzendahn angekündigt. Man de- 29.. von 20 bi« 21.45 30.. von 19.30 bi« nach---- SamStag. 31.. von 19 bl« 21 Uhr: Srvttk. Sonntag 1. Januar, von 15 bi« 17L0 Uhr: Sin hellerer Herr, von 20 bi« nach 22.30 Uhr Schinderhanne«. Montag, 2., von 20 bi« 22 erhält. Di« Stromkofden mit 6 Ps. je Kilowattstunde. wie füt Vachtspeicher usw. emgesetzt. würden pro Stund« 24 PI «rg«ben. ein D«trag. der durch höher« Frequenz Im Handumdrehen hereingeholt sein würbe. Die Kosten der Installation. bie da« Elektrizitätswerk selbst aus» sühren könnte, würden auf keinen Fall höher sein al« bie Kosten ber Heizkörper so datz unter Berücksichtigung des Rabattes bie Anlage- festen je Wagen mit höchstens 200 Mark zu deziisern wären. Noch btr wiederholten 'Ablehnung seine- nn- trage, hat ber etabiu. Kurz feine Neigung mehr, sich durch neue Anträge weitere Körbe von der Aus- schutzmehrheii geben zu lassen. Mir unb s'chcrstch mit un* die weitesten Kreise ber v'irgerichast sind aber ber Meinung, batz die Angelegenheit doch burch einen erneuten Antrag wieb^r oorgedracht werben sollte, denn in ber Tat ist eine Beheizung unserer Stratzenbahnwagen von so grotzer Dringlichkeit, bah man darüber wohl kein Wort mehr zu verlieren braucht. Mir hoffen, datz bie «etriebsdeputation der Einrichtung ber elektrischen Heizungsanlage in ben Stratzenbahnwagen sich nicht länger widersetzen wirb, tu mal ja auch bie Kosten wirNich nicht erjchui» temb sink». Weilmachtsfeieni in den Kliniken. Wie tn frührrm Jahren Io wurde auch diesmal am Mittwoch in der U n i v e rs i t ä t s- Vervenklinik ein« Weihnachtsfeier veranstaltet. 8U der sich di« Aerzte, Beamten und An- gestellten zufammenfanden. Unter bem^Weih- I nachtsbc-uin wurden gemeinsame Lieder gesungen, die mit Ehören des Männerge«angvereins Qlrltm" < Klein» Lin den) abweck/citen. Der 'Direktor der Klinik. Geh Medizinal rat Pros. Sommer. hieit eine zu Herzen gehende Anfprache. Von einem Patienten wurde im Hamen aller übrigen der Dank für die Veranstaltung aus- gesprochen. Die Darbietungen des Manner- gefangverein« .Arion- unter Leitung seines Dirigenten K. Ulcolai sanden, ebenis Wie em prächtiger Tenorfvlo des Herrn Syelmuller. ungeteilten Beifall. Auch für die (Jtw. »v» krantten Wurden in kleinerem Kre.se Ehriftbaume angezündet Oberarzt Dr. Schmidt Wies u.L I in aufmunternben Worten daraus hin. datz ttch Berate und Pflegepersonal vereint um bi« Heilung der Pflegebeioh'.enen bemühen müllen: im I Hinblick auf den strabi enden Weihnachtsbaum soll neue Hoffnung auf Besserung und H^lwP in ben Herzen der Kranken e ziehen. Datz der Abend in so harmonischer Weile verlies, legte 3cugnU ab für den guten Geist der Hilfe und Duldsamkeit, welcher in der Klinik tze-ttcht. 3n der Öhrenklinik oerfammelten sich am Mittwochabend bie Patienten unb bas gesamte Personal xu einer «eihnachttseier. Pfarrer Müller hielt eine zu Herzen gehende Ansprache Zwischen- durch ertönten bie lieben alten Deihnachlslieber. I »etni Brüggemann erfreute mit einem fein oorgetragenen Gebicht. Ein „Weihnachtemürchen Hort gelpielt von ben Tlablxn der Öhrenklinik. fand grotzen AnNang Jedem Patienten unb a rt, ben Anaefteü.en wurde burd)Ueberrfidxingein«^i> nachtsgeschenke, eine Freude bereitet I^er Tireftor der flnfnlt Prof. Dr. Brüggemann dankte in -einer Ansprache allen, die zum guten Gelingen Der Feier beigetragen harten, unb wü^chtc allen etn froher Weidnachtrsest. Die Weihnachtsfeier m der Eh, rurgt - schen Klinik an Dvnnersta -dend «rh eit -hre besondere Weihe durch bie Mitwirkung erm» aer Mufillreunde Vach dem wmemfam gelungenen Liede „CtiQe Vacht heilige W würbe eine Weitznachtsmufik für eine Singstimme Geige und Klavier zu Gehör gebracht. Fräulein Zander trug m-.t ihrem -arten Sopran alsbald bie recht« Weihnacht«stimmung m die aller Patienten unb Ifegestellres. Die Beglei» timg au’ der Violine und dem Klavrer lagen bei Hräulein Zimmer und Fräulem Fel ch- ncr in besten Händen. ernet Ansprache pon Pfarrer Müller wurden noch einig« schöne Musikstücke rorg«tragen. Wohl den H-tzcpunkt der ganzen Feier bildete di« Händellche Ar« für Sopran ..Er weid«t seine Herd« Vach etn«m gemein'amen We-chn 2 ch: «gelang fanb ö« erhebend« Feier, bei der jedem von den Patenten und dem anwesenden Personal klein« Geschenke ausgehandigt werden konnten, ihr Ende. Oie Ehescheidungen in Hessen. 3m Jahre 1926 sind in Hessen 424 Ehen gesihie» - 1 ben worben (404 im Jahre 1925). davon m ctar- " Mciperprüsungen 1928 Der diesig« On»geu>erbev«rein hält für die M.-'f'.er» Prüfungen un Hrühjahr 1928 einen Vorb.ret- tungskurlu« ab. ber an Sonntagen vormittags und an Werktagen abend« in der Gewerbe sch ul« flatthnfet. ?lä!'cre» in der heutigen An,e.g«. "Kein Wintersportzug nach Ober- TBtfl. ro,k >' Un* 1 im I n Änne tilge qnahenbnngenb« Weihnachtsztt^. und «psindet nicht, batz «S arm an Gebankengehalt » und datz die italienisch« Weis«, nach der man s singt doch anmut«! wi« eben enw Arie au« feier Italienischen Oper Luther« unb Gerhardts »uchtige g«5anftnt'.t’e von deutschem Geist« ge- rogent und in erhabener Melodtt einhergeh^de Deihnachillieder sind kaum Gemeingut geworden tnialb verstehen viel« nicht, datz nur der Deihaachten recht leiert, der an diesem Seste in« w.rd datz bur .*> bie .gnadenreich« Geburt Cefu". wie man rüber sagte, bl« Menschheit 1 Berbinbung mit den ewigen Mächten ge- *»mmen unb datz in 3du« der Heiland erschienen 1 ber alle, bi« mit ihm tn Verbindung treten litt Tro» Ära t unb gritixn erfüllt Man redet * lei von der grotzen Freude vt« Weihnachten bringt, und redet damit gegen di« Wahrheit Am 24. und 25. Dezember ist da« stülldorn der »reub« oft so wenig über di« Beeid)beit ausgegossen, wie im harten, strenge« Dinier der Artz der Matur über der Landschast Liegt Auch an Weihnachten gibt es alte. v«r- Siamte Menschen, die von Tag zu lag mehr bie Kunst lernen müssen, zu verlieren wo« sie an Wertvollem besessen haben G« gibt Trauernde. I bie an Gräber denken, die jesti mit Schnee über- Vdt sind Berzweiselnde. die nirgendswo mehr Xat unb Hilf« sehen. Gebeugte, mit denen eine 3ulb au« vergangenen Tagen geht, alle Freude alle« Freiheitsgefühl dämpfend, es gibt weite Säle mit stöhnenden Kranken. Dennoch gibt es einen Weg um eur Freude zu gelangen. I5n findet der. der sich Mühe gibt, anderen Freude zu ma tzen. In der Zeit vor Weibnachten stehen alte Männer gern In Spielwarenläden. II« sehen sich die Baukasten, die Spiele, bic bölzemen Pferdchen an. gedenken der fernen Beit, da diele Gegenstände sie in Entzücken «erlegten. und wählen für di« Enkelkinder aus Ille Frauen machen Puppenkleider OTännet unb Frauen, bi« tm tätigen, bewegten Leden stehen lesen wieher di« Märchen der Brüder Grimm, den Aobinsvn Srufo« und d«n .Legten her Mohikaner-, oder sie wählen an den Strafen- ecken Shristbäume aus. um ben Kindern ihres Familien- unb Verwandten kreis es Freud« zu nachen Freude hat man auch, wenn man für cmen Erwachsenen etn Buch auswählt, da« seiner Eigenart entspricht Freude hat überhaupt der her dem anderen «inen Liebesdienst zu erweisen | fu4)t unb habet sich im voraus sreut. batz et U ben Augen be« anderen die Freud« wird auf- leu4)t«n sehen Voch sehr wenig ist unter ben beute Lebenden die Einsicht nerbfeitet. datz jeder verpflichtet ist. hem Vebenmenschen Freub« zu bereiten, und datz der. der ha« nicht tut, sich «m Vächsten mehr geben soll al« Dinge, die nan für Gelb kauft Paulu« schreibt bas einzig- irtlgc Wort .Eure Linbigkeit lasset kunb werden jflen Menschen Es ist schad«, datz da« Wort Lst,bigkeif aus ber heutigen deutschen Sprach« verschwunden ist e« ätdeutet so viel wie Güt«. ~ Freundlichkeit. Di« Menschen unserer Tag« ver'ügen über organisatorisch« B«sähigung. le haben mehr Berstündni« sür Politik al« ihre Väter aber c# fehlt ihnen bie Lindigkeit. 3n Den Häutern herrscht oft ein scharfer Ton, harte Worte werben mit harten Worten erwidert. Und gar im öffentlichen Leben kämpft man mit geschM'enen Waffen das tn der Gegenwart beliebte Wort .Kamps in ber schärfsten Form" lagt genug Lindigkeit sollen wir allen Menschen erweisen, nicht nur dem Standesgenollen. dem SamUiengliebe. hem Gesinnungsgenossen unb dem Parteifreund« sondern auch allen anderen, auch wen, sie un« .unsympathisch" sind Aus solcher Lindigkeit heraus wächst die rechte Weihnacht»- 'reude. B. Aus her provinzialhauptsiadi. • leben, be* U Dezember 1927 Weihnachten. Kem andere« Fest der Ehttstentztt wird mtt he« Anteilnahme und in einem AuSmatz« ge» «tert wie das Weihnachffest. «b J^n «h txr «OnfimtKU -reibe-. {Vatter* Jtetienoer unö frunfltmmel* branche abloiut vertraut im Verkehr mit der Lanbguiicbait. auch mit befirrtn chuid- tn-üyern und 'i.kirtjtcrn per 1. Januar bCN ober Iva er gesucht Mit prima Seueuinen und Referenten ned'i Angabe der Webnlil- au«vnidje ivcube man 'ich unter ltt*±!i > an den Uhenener Anzeiger Eoii. werden auch Arovifron-reifende anaeitellt. In tiefer Trauer: Ludwig Leyerer, Polizeidiener Balthasar Leyerer und Familie Wilhelm Leyerer III. und Familie Severin Leyerer Witwe u. Familie Heinrich Leyerer und Frau Konrad Hölscher und Familie. Todes-Anzeige. Heute nachmittag le/4 Uhr entschlief sanft nach schwerem, mrt großer Geduld ertragenem Leiden meine hebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter. Schwester und Tante Frau Christine Schmehl Lehrerswitwe. MM- Jikninrlliui durch Generalvertretung eine» aussichtsreiche" Unirrnrbmen» von «roher volkswirtschaftlicher Vkbeuiuna Gefcha-lSg,wandle Cerren. welche über ein 250 Hektar Feld, wie ist al» gute Hochwild- sagd bekannt, liegt vier Kilometer von der Station Butzbach und ist durch eine gute Mutolinie de» Autoverkehr» Butzbach und Umgegend leicht zu erreichen. Hoch Weisel, den 22. Dezember 1927. Hessische Bürgermeisterei. Diehl. 3. Aart Wagner. bunttich In Grotzen*Buseck. Angeklagte wegen Beleidigung, wurde folgender vergleich geschlossen 11755D Die Angeklagten nehmen die gegen den T-noatflager ausgesprochenen . gen mit dem Ausdruck des Bedauerns als unwahr zurück, zahlen eine Butze von je 10 Reichsmark zu wohltätigen Zwecken und übernehmen die entstandenen Anwalts* und Gerichtskoften. Gietzen, den 19. Dezember 1927 gey Unterschriften. Vorstehenden vergleich bringe ich hiermit namens des Vrivatklager» und auf kosten der Angeklagten zur Berofsent- lichung. Rechtsanwalt Dr. Ceopalb floh. Für den Verkauf eines bei derdrloatkundlchast sowie In Handwerkerkrelsen gut cinnefübrien und vor aUrnTmnen für jede Familie unentbehrllchen Arii/eiS wird für sofort gegen Provision und Svclensufchuh ein tätiget leöegeroanOtM in mittleren fahren, dem beste Empfehlungen aut gelte stehen für die Stad« «Miei.en per 1. Januar 19A gelacht. Sdirtttl Angebote mii Zeug- niSabfchrtften u. VebenUnuf uni 11047 I > a d Gies, An,eia Heyd & sonn Seltersweg 12. Am 22. d. M., abends 9*;, Uhr, entschlief sanft nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine hebe Frau, unsere gute, treu besorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante Frau Christine Leyerer geb.Findt im 75. Lebensjahr. Pin. Brandl Seen. nlbL Ummer ■■tillaii. 7,1. ISS.5 Laden in Wevlar in der -ktibe de» Bahnhof» au vermieten, evtl. au verkaufen. bchriftl Anfragen unter 11745D an den Gteh An», erbeten. SelterSweg 73 2 Räume al» Werkstätte oder al» Möbellager fof au nerm. 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Angebolsvordrucke, und zwar Coe 1: Materiallieferung für die Kanalisation. Coe 2: Cieferungen und Arbeiten für die Wasserleitung sowie Arbeiten für die Kanalisation sind zum Preise von 2 Mark für Los 1 und 3 Mark für Los 2 durch die unterzeichnete Behörde zu beziehen, bei der am Mittwoch, dem 4. Januar 1925. vormittags 10 । Uhr. die Eröffnung der bis zu diesem Zeitpunkte einzureichenden Angebote statt- findet. Zuschlag»srist drei Wochen E» wird ausdrücklich Vorbehalten, die ftanali- falion ganz, teilweise oder gar nicht auszuführen. 11625D Gietzen. den 15. Dezember 1927. Hessisches Kulttirbauamt H SI e i n d a ch, Begierungsbaural. Zn der privaiNogesache des Heinrich Sdbega in Srotzen vufeck, per- treten durch Bechtsanwalt Dr. Leopold Katz in Gietzen. Privaiklögere, 'Dertrftrr! Abend* mahl eingewedi in Vetnen SiW.KV» VtacLn Vtlie gratis P. chaliier. , »A Breslau A. AM. Hausbui-sche nicht über H** Clabrr, ivö ,uch't oomx'anse. ul 3u erfr. L b. üie- «chäftStt. d. 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Trr tertenbe 0Ui**taa 6m Vordergründe der Erörterungen stehen Das deuifche Volk wird sich zu fragen haben, ob di« Weimarer Verfassung m all ihren Bestimmungen erträglich ist oder ob Ne. natürlich unter strengster Aufrechterhaltung ihrer demokratischen Bestimmungen, nicht in einzelnen Punkten geändert werden könnte. Wir stehen durchwegs auf dem Toden der Verfassung, obwohl diese une nicht als ein Noli mc tangere erscheint Vor allem bin ich der 2ussoNung. dost die Weimarer Rational ver- lammlunfl nicht das Aecht hatte, durch den Artikeln dernzufolge Verfassungsänderungen nur mit einer Zweidrittelmehrheit möglich fein sollen, dem deutschen Volk ihre Anlcha innigen f ü r alle Zukunft aufzuzwingen Sine Verfassungsänderung müßte möglich sein, wenn sie von zwei Parlamenten in einander folgenden Legislaturperioden mit einfacher Mehrheit belchlofsen w»rd. Auf diese Art hätte die Aation in ihrer Mehrheit sich zweimal sür dies« Verfassungsänderung ausgesprochen. Gleichzeitig wäre der jetzige Zustand beseitigt, der jede Verfassungsänderung im Sinne der bürgerlich eingestellten Mehrheit der Aation gegen den Widerspruch der sozialdemokratischen Minderheit unmöglich macht Aotwenbig erscheint mir auch eine Stärkung der Stellung des Reichspräsidenten. der nicht so weitgehende Rechte haben müßte wie sein amerikanischer Kollege, aber doch weitergehentc. als er sie gegenwärtig besitzt Die Frage wäre zu erwägen, ob ein vom Reichspräsidenten gewähltes Kabinett nicht besser nur mit einer Zweidrittelmehrheit vom Reichstag gestürzt werden könnt«, und darüber binaue. ob Minister vom Parlament nicht ausschließlich anläßlich der Bewilligung ihres Etats, also nut einmal im Jahr, zu stürzen sein sollen. Vor allem ist aber eine Stärkung der Stellung des Reichssinonzministers gegenüber der ausgabeireudigen Volksvertretung unbedingt geboten. Die Stärkung der Regierungsgewalt, die sich aus dieser Verfassungsänderung ergäbe, wäre zugleich ein« wesentliche Stärkung des Parlaments. das sich mit seiner ewigen Krisenspielevei tn weitesten Kreisen unbeliebt gemacht hat. Hebet- Haupt muß der Pa r la m «n t a r i s m u s schor, durch den nächsten Reichstag tn seinem Aiveau gehoben werden. Wir müssen zur freien Rede und zur interessanten Debatte rücklehren. Der Zustand, daß das Plenum eine reine Abstim- mungSmaschlnerie ist. während die politischen Geschäfte in einem kleinen Ausschüsse abgewickelt werden, darf nicht andauern. Auch daS Verhältnis zwischen Reich unb Ländern wirb grundlegend geändert werden müssen. Die allg zum Einheitsstaat, dessen Fundament eine enge Verbindung zwischen dem Ac ch und Preußen fein wird. Die kleineren, nicht lebensfähigen Staaten müssen gänzlich ver chw'.nden. Freilich bin ich mir der Schwierigkeiten, die dieser zwang«- Gießener Stadiiheaier. „Prtrrchcnd Moudfahrl". Wer einen Heinen Buden oder ein Mädel Hot. die so eben vielleicht 5 oder 6 Jahre alt find - für b»e kleineren ist es wohl ein bißchen Slang, oder Itc fürchten fick» am Ende vor dem fen Mann im Mond und den drei grauSligen Kanonenfchü'fcn —. der gehe mit ihnen »ns Theater er wird ihnen bestimmt eine große Freud« damit machen. 3m Theater wird nämlich jetzt, weil Weihnachten ist. ein Märchenfpiel aufgeführt, das heißt .Peterchens Mond fahrt", erfunden und gedichtet von Gerdt von Vassewitz. hat sieben Bilder mit Gelang unb Tanz und ist daS hübscheste und kindlichste Dechnachtsstück. daS nw* sich denken kann Eiemens Lchmalst ich hat eine ganz reizende Märchenmufik dazu gc'chr.e- den. die das Ga n.z« «inrahmt und begleitet DaS Gan.zc ist aber auch ein furchtbar auf- regendes imh lustiges Abenteuer es ist kaum zu sagen, was man alles zu fefcen bekommt. Utto wenn es auch etwa nur ein lufti'er Traum der beiden Geschwister Petcrchen unb Annelies« attrefen sein sollte, so begibt sich dow alles so leibhafttg und natürlich vor untern Augen, daß man denken könnte, es wäre die reinste Wirklichkeit. Ss ereignet sich so viel, baß man eS kaum erzählen kann. Denkt euch: der Seine Peter und die kleine Annel-ek fliegen ernes schönen Abends mit dem Maikäser äumfemann auf den Mond, um das sechste Maikäferbein dort oben zu holen, das auf eine ganz merkwürdige und traurige Weile auf den Möndderg gekommen ist Unb was sie da nun unterwegs alles erleben, das ist überhaupt beinah unbeschreiblich. Auf der Stern en wie*« zum Beispiel kann man bi« kleinen Cferne sitzen sehen und unter der Aussicht vom Sandmann ihren Strahl putzen, bis er ganz blank ist. Unb dann gehen sie auf — man kann eS genau verfolgen, w.e daS isti — unb bann tanzen sie einen allerliebsten Reigentanz. Unb bei der Aachtsee. wo die Kinder auch hinkommen, ist gerade ein großer Kaffeeklatsch im Dange, wo sich Donnermann und Vlitzhere. Wollenfrau und Aeaenfritz, Milchstraßen mann und Wassermann unö Sonne ein Stelldichein geben, daß es einfach zum Verwundern ist. Aber die Weihnachtswicse, die ist fein! Das ist ein richtiges Schlaraffenland für Duden und Mädels, wo Puppen und Soldaten und Lhriftdäume und Pfefferkuchen wachten und eine ganze Menagerie dazu. Und der Weihnachtsmann schaukelt daS ährtstkind in der W ege. Und bann werden die drei Reisenden vom Sandmännchen au# einer großen Kanone auf den Mondberg geschallen, wo he einen schweren Kamps mit dem Mann im Mond bestehen, und wo dem guten Sumte mann da» sechste Bem mit Spucke wieder angemacht wird. 3hr könnt euch denken, wie der sich gefreut hat! DaS alles hat Karl Bold mit großer Sorg- sall einstudiert, und es wird sehr hübsch unb lustig und märchenhast gefvielt. Die beiden Geschwister sind 3ngedorg Scherer ind Ehtnlly Saft ein. Luife 3ünglina ist chre Mutn. 3uliuS Ba st s der Ma Hafer. Cularne Heym die Aachtfee 2Uir Ärabmer das Sandmännchen Paul Gebre der Weihnachtsmann, unb Sie □eine Walt raut Lauschck fahrt ben Sternenreigen an. Lina Olbint ha: bk Tänze c n- geubt. Die neue Ausstattung ist von Löffler ur.b Ä-e i m besorgt worden Auch die Kapelle verdient em Lob Und die Kinder, sie hören es gern« Dr. Th. Das Weihnachislied. Eine alte Geschichte, utuerm De:hnachlSbaum zu erzählen. Don Ma» GungnideL M» jedem Weihnachts'est kommt baä L eb. „Stille Rächt, heiligt Aachl!" immer w.eder w e r.n freundlicher Stern. Unb unmtr wieder ist es neu. Ueber Hunden 3ahr« schon kommt ee. uni) jedes 3ahr wirkt es w.e neu geboren. S.» wunderlich fchönes Lied! Sm P atttr hat es gedichtet. Zeilen sind darin, die w.e filberwerße EngelS lügel auf- und n ebtrgthen. Und ee Schulmeister hat biefem L td tin NingendeS Gewand gegeben. 3a. es sind schon über hundert 3ahr« htr 3n einem Heinen Dorre war s, in Tirol, wv die hohen Derge schneenef m die Wollen steigen, unb wo die Bäche fo schnell rennen, daß sie von keinem Frost zum Stehen gebracht werden. 3n so einem Tiroler Dörfchen saß der Herr Psarrer Mohr: 6in guter unb doch ein bchchen wunderlicher IHamu 3m Sommer ging er über läufigen Entwicklung von jede n Landesparlamcnf und zeder Staatsregierung tn dem Weg gelegt werd«?, turchaus bewußt. Trotzdem muß aus eine Beschränkung der Parlamentefpielerti in den Ländern gedrängt werden. Die Paneiluunc kann schließlich die Politik im Reichstag, teineslalls aber die Verwaltungen der Länder bestimmen. Der neue Reichstag wird auch eine Steuer- tel orm 'm Sinne e:ntr Verein'achung unseres Sleuerwtftns durchzuführen Haden. 3n der Außenpoli11l sind untere gro- ßen Ziele: Befreiung der Rhelnlanbe und Erleichterung her Dawts-Lasten. emsprechend bet Traafähigkeit bet deutschen Wirtschaft Dieb* Frag« hängt natürlich eng mit dem Oefamtlomoler des mtetalluetten Schuldtnpro- d'.emS xufdmmcn. Aut ein wirtschaftlich florierendes Deutschland kann feine schweren Verpflich- tungen erfüllen. Dieses Deutschland wirb ater etn lästiger Konkurrent auf dem Weltmarkt Irin. Ss liegt mithin em« Milderung unirrer Repara- tionSlasten im Interelle bet Westmachtc selber. Deutschland wird jedenfalls die Locarno-Politik unbeirrt f ortluhren An dieser außenpolitischen (T.nftcllnng können di« jeweiligen Mehr- bcitevcrbältntff« nichts ändern. Welche Mehrarbeit der neue Reichstag hoben wird, läßt sich beute noch nicht votausseben. Die Länderzablen haben einen starten Ruck nach links gezeigt. Vielleicht wird er auch im Ergebnis der Reichs- tagSwablen. wenn auch nicht tn gleichet Stärke, zum Ausdruck kommen. Die Deutsche Volkspartri tritt jedensalls mit vollständig ungebundenen Händen in den Wablkarnpf Wir werden, ohne Riicksicht auf alle Flügelparkien. für Nejenifle Mehrheit zu haben fein, deren AtbeitSprograrnrn im Interesse des deutschen Volle# liegt. 3ur wirtschaftlichen und sozialen Harmonie! Von Adam Stegerwalb. ehern preußischem Ministerpräsidenten. Mitglied der Zenfrumsfraktivn des Reichi-iags. Mit Deklamationen groß angelegter Programme ist nicht viel getan Die mühevolle tägliche Kleinarbeit allein ermöglicht den Ausbau der sozialen Republik, an den Wit im neuen Reichstag stärket al# je werden Herangehen müssen. Hier unterscheiden ök Vertreter der christlichen Arbeiterschaft im Zentrum fich in uircr Tätigkeit vielleicht ein bißchen vom Herrn Dr. Wirth, der nach unserer Auslassung vielleicht etwa» zu seht am demokratischen Formalismus fest hält und eS uns überläßt. Tag für Tag die praktische Aufbauarbeit zu leisten. Aach den Wahlen wirb baS Verhältnis zwischen bem Zentrum und Herrn Dr. Wirth freilich trgend« wie geklärt werben müßen. Allerdings stehen unS nach ben Wahlen noch ganz andere und viel größere Aufgaben bevor. Wir muffen bas wittfwaftliche Gleichgewicht im Reiche Herstellen, bas fett dem Jahre 1014 vollkommen zerstört ist. Seit btefer Zeit find die Agrat^ er feht wenig geschützt, während die Industrie sich bn Krieg unb in der Aach'riegszeir wirksamer Schutzmaünahmen erfreute. Hier tmen gesunden Ausgleich zu schassen. ist eine der dringendsten Aotwendigkeiten. Auch bet natürlich« VevölkerungSaus- tausch zwilchen dem Osten und dem Westen Deutlchlands. wie «r jahrzehntelang bestand, ist derzeit unterbrochen und muß auf eine neue, zeitentsprechend« DasiS gestellt werden. Früher lagen die Verhältnisse so, daß bet industrielle Westen sortwäbrend große Menschenmengen aus dem Osten oulnahm. Heute ist diele Aulnohmemöglichkeit vor allem durch die Tatsache, daß die Kohle sehr viel von ihrer alten Dc- "Deutung verloren hat. wesentlich eingeengt. Wir die blumenwilden Wiesen, immer ben großen Schlapvbut in bet Hand. Unb bann setzte er sich au* den Diesenratn. pslückte in den Schlapphut duftende Sommerblumen, zog di« Deine an und stellte den Hut aus die Knie. Unb kaum hatte et daS getan, ba kamen sie schon angeschwebt in gelben, braunen, bunten Schleifen, die Schmetterlinge und Sommer'alter. Und sie umschwebten ben Pfarrerhut und ließen fich daraus nieder. Und Mohr fah wie ein glückliches Kind auf d.efes Wunder hin unb redete, flüstert« mit den Sommers altern, laug ihnen vor und erzählte ihnen Geschichten. St ging erst nach Hauk, wenn die Sonne hinter die Berge kroch. Und dann saß er noch lange am Fenner seines Ptedigtstübchens und sah zu den Sternen auf. 3a. em wunderlicher Mann war et schon, der Herr Pfarrer Mohri Und einen Tag vor Heilig-Abend sah rr in einer einsamen Schneehütte auf einem kleinen Berg Sr wollte fich in der Bergemfomkeit auf eine Dcihnachtvrredigt porbereiicn. Der Cicn in der kleinen Hütte krachte und fununte unb bibberte. SS war traulich warm. Und der Mohr hart« Aeplel mitgenommen. D e schmorten und bu'teten unb sirrten auf bem Ösen herum. Auf dem Tllch flackerte unb golbete etn Licht. Da# war gerade, als ob bet hebe Gott tn eigener Pet'on in btefer Schneehütte faß unb vor sch ymläckklte.---Au* einmal wurde baS Fenster dufgerifkn. Der Schnee stob unb legt« sich in langen Schwaben in die Hütte hinein. Aber das Licht verlosch nicht Ss zuckte nur ein btßchen stärker, ober es leuchtete heller. Der Psartet Mohr wurde von einer treten Fröhlichkeit etgr.i'en. Sr loh. w.e draußen, tm we.ßen Frieden, die Well lag. Ss wat. als ob er die Träume der Kinder hört«. Aut ein einzioer Stern stand am Himmel. Der Stern stand über bet einzigen Schneehütte. Und da fiel ihm ein, wie es gcwelen wat als Lhtiftus geboten wurde. Und et gn’f feinen Federkiel und fchrieb: „Stille Aacht. heilig« Rächt! Alles fchläh, «äifam wacht — —" Di« Zeilen wuchsen wie von selbst. Die kleine Bäume wuchsen fit, wie Blumen. Unb fit schlangen sich zu Reimen. Der Pfarrer faß unb lächelte, ganz warm und funkelnd wat fein Her» Und alS et fertig war. tanzt« er. wie toll vor Glück, in der Schneehütte herum. Sr muhte eS jemanbem fagen, wie glücklich «r war. wie groß die Freude über ihn gekommen War.-- müllen ol'o an neue Betbrndungsmögllchkeiten »wischen d m Osten und dem Westen denken. Hierher gehört rot allem die Schollung eines grrf.iüglgen Kanolisations^efetzes Mit einem oder dem andeicn prunkvoll anatfünbigieii Äanalbau ist gar nichts getan ? « Möglichke.ten. die aut diesem Gebiete liegen, mu'kn ganz anders ausgenudt werden Die Arbeiten am endgültigen Finanzausgleich, der tm kommenden Jahre un er Doch und ,id4) g .'tocht werden muß. werden unS zwingen, alle wittschostS- und sinanzpolitischen Probleme sehr ernsthaft zu behandeln. Bom Standpunkt der wirtfchaftlichen Har- nw ue. die wir m Deutschland wieder herstellen wollen, mußten wir inu» auch mit der Ver - toHungtlroge beschäftigen Die vielfach geforderte Zi' irnrnenlegun», vom Reich und Pteus.en erscheint mir durchaus wünschenswert D.eicni- gen Staaten, b ren Sonderetisten,» unter. Wirtschaft in unerträglicher Wersc belasten, olfo lämt- '.,che Kleinstaaten, müßten vertww.nden. Ist bte große Resorm volllogen wird cs neben Preußen noch zwei ober br.-i lüdbeutlche Staaten gelten, di« In der Verwaltung unabhängig fein können, trenn auch die Finanzen grundsätzlich und ausnahmslos A.ichssache fein sollen Ebenso wichtig sind unsere sozialpolitischen Ausgaben. Wit müssen endlich daran gehen, ein vollständiges Atbeitetrecht zu schallen unb Io die bisher ganz uirzuiammcnhän- ger.bcn einschlägigen Bestimmungen zusaminen- zusassen W.r müllen ein moderne# Miet- und Pachrrotzt schassen, daS unter Vermeidung aller überflüssigen S°rten gegenüber den Besitzern, doch vor ollem durch entipreckenbe Kündigungs- ieftimmungen. das Recht jedes Deutschen auf beuiung ih hier auch die Siedlungspolitik. Dio der neue Reichstag treiben wird. Vielleicht bte wichtigste Voraussetzung für den Frieden hn Innern ist die großzügige Aeu - unb Wiederbefiedlung Deutschlands DaS Zentrum zieht in die Wahlen unter dem Motto ..Frieden nach innen und nach außen." Wirtschaftlicher Ausgleich soziale Harmonie, Weltfrieden — das sind die Ziele des Weges, den wir gehen wollen. Heraus aus der kranken Zeit- zu neuem Rechtsempfinden! Von Staatsrat Dr. Ludwig Haos. Mitglled her demokratischen Reichstagsfrakt on. Im 3ntereff« der deulsch-österretchischen Aecht#angleichung wäre es zu wünschen, daß der Reichstag nach Verabschiedung deS Etats noch d.i« neue Strafg «setz, in UeberclnftlmmuTifl mit dem ösierreichilche-.i, erledigen möge Freilich kann man keine sichere Ikrmutung aus- sprech.-n, ob «s möglich fein wirb. Ich persönliä, bars die Bcmetfung mch» unterdrücken, daß mir lediglich diese deutsch-österreichische Rechtsanglei- dnmg die Parlament art sch« Behandlung des Staatsgesehentwurses durch die jetilgc Mehrheit erwünscht erscheinen läßt. 2ln imb für fich Ift unsere Zeit für eine derartia Q[uf»ibe denkbar unflceifliiet. Unsere Zeit ist krank Sv find auch die Atchter dieser Zeit krank und leibrnlchast- sicher, erregbarer, wie alle anderen Menschen, ul» in ruhiger Zeit. In einer solchen Bei iode der Hochspannung die Souveränität des Richters zu steigern, erscheint mir nicht undedenNich. Aber auch der Gesetzgeber kann m ruhiger Zeit zu vielen Problemen objektiver Stellung nehmen, olrf ihm dies beul« möglich Ift Denken w.r nur au d,e Todesstrafe, zu bereu erttfchiedenen Gegnern ich gehöre Ich bebaurre es baß trotzbern recht diele unter dem Einfluß ber Verwilberung unserer kranken Zeit glauben, vtzn. bie Tvdes- Unb er rannt« auS ber Schneehütte, immer ba# Blatt mit bem Lied, dos ec gedichtet hatte, vor fich hinlchwingcnd wie eine weiße Fahne. Sr hei in ben Schnee, stand wieder auf und wußte gar nicht, daß er gefallen war Zum Lehrer wollte er, zum Lehrer Gruber Dem mußt« er daS Gedicht vorlefen Gegen Mitternacht kam er beim Lehrer an. Aber Gruber schlief Da schlug et an die Tür. Wartete. — -- Und do erschien er. barfuß, nur mit Hose und Hemd bekleidet Gruber, ich hab waS! - — Ich hab was!' Unb er rennte ins Studierstübchen des Lehrers unb las ihm da# Gedicht vor. Der Lehrer war lehr jung Unb als er das Gedicht gehört hotte, sah er au# wie ein Kind, ba« In den funkelnben Christ bäum blickt. Und «r zog fich seinen Rock und seine Schuhe an und sagte: ..Ich hob auch wc# für da# Lied. Herr Psarrer. Wir wollens gleich nal probieren ' Unb nun Helen beide tn die Kirche Und sie tasteten fich hoch, bis zur Orgel und Gruber fing nun au zu fpieien. DaS war wie Wiegende# Engrltonzen: das War, wie wenn der Wind fanst über Schneefelder geht: da# wer w.e wenn die Mutter über das Haar ihre# Kinde« streicht. Unb nun fang Gruber das Lied. Unb nun warS. als ob Gott an ber Tür der kleinen Dor'kirche stand unb laufchte. — Auf einmal klang von unten, aus bem Thorgeftühl, bas Lied mächtig und vlelstimmig herauf Der Lehrer und der Pfarrer fchauten nach unten. Da fotz die ganze Gemeinde: Männer. Frauen unb Kinder Unb die fangen unb fan^in; wie verzückt fangen fU. Da flüsterte Mohr bem Gruber inS Ohr: ,D.r haben bie Kirchentüre oirgelaflen, al# wir reingingen. Do haben fu da« Spielen gehört unb find au# ihren Betten gekommen. O Drüber, wir haben was ganz Feines in bie Dell gerächt!" Ha, die beiden haben wirklich waS ganz Feine# in d.e Dell gebracht al# fie da# Lied schiller Derrn von diesem Heinen Dors« in Tirol ist t-3 L eb von b.iSea, sondern in den meisten Füllen reichlich drückend. Im (Segensatz au frlcher zeigte da» heurige Wrih- nachlvgeschaii aber auch ein« sehr betrübliche beite: weite streike der Bürgerschaft batten unter «mp - kindlichem Geldmangel mi Iriden, der Dem auch auf den Umsatz in den Läden lingünsiig rinwirktt. In erster Linie ist ec di« B « a m 1e n | dj a f t, bi« in diesem Jahr« weit wenige kaufkräftig ist al» in den Borfahren. Brich, Staat, Reichsbahn und Post haben die früher gewährten Beihilfen diesmal versagt und da» Gehalt auch nicht vor dem Feste auszahlen tasten. Di« Folge davon Ist natürlich arg« Knappheit in den Beamten familien, in denen diesmal das Ehristkindchen sehr klein und mager aussallen wird, dann aber auch ansehnlich« Einbuben der (Seschösiswett. für welche die Beamten kundschaft in unserer Stadt natürlich rin bedeutsamer Faktor ist. Weite, wird >:-is manchen Qr.ilfn der stmnmannschast bitter darüber gelingt, dgst namentlich von einen Teile der bester sttuierten -chichten zahlreiche Häuf« in Frankfurt iwigenommen werden, und auf diese Weife der heimischen Wirtschaft (Mb entzogen wird daß diese gerne verdienen möchte. Dieser Zug nach Frankfurt wird non der (Seschästswelt al» gänzlich unbegründet und völlig überflfljflg bezeichnet, denn die bt« stgen Geschäfte seien bestrebt, nicht nur in der Qualität der Waren, sondern auch In der Auswahl und in den Preisen» dem Publikum bi« gleich günstigen Angebote wie in Frankfurt zu machen. Dazu komme noch, bah die hiesigen (kstschSsst bei gröberen Kauten von Fall zu Fall in den Zahlungsbedingungen der Runti'ifyiff weit mehr Vorteil und (Erleid)teruna bieten als die Frankfurter Firmen. Au» der In stallationsbranche wird über ft a r f e Konkurrenz der ft fi 6 t i I d) e n Werke, insb.-sondere des Elekiriutätswerkes. geklagt. Man gibt hier der Hoffnung Ausdruck, bah es durch Berhondlungen auf (Brunb einer (Eingabe an die Stadtverwaltung gelingen werde, ein Abkommen zu treffen, das bei den Teilen gerecht werde. Znm Schlüße der allgemeinen Betrachtung fei noch ein« Anregung am» Geschäftskreisen oorgebracht. die dahin geht, künftig in den Au»nahme sonntagen die zeit nicht wieder auf die Stunden von 11 bis rt Uhr. sondern auf 12 bl» 7 Uhr sritzufetzen Im letzteren Falle fönne da» (Mchäftspersoiwi erft zur ungefähr üblichen Zelt zu Hanse da» Mntagesten einnehmen, wodurch eine umschictztia« Befetzung der Verkaufsstellen erspart werde, ferner hätte man die Möglichkeit. Ipäterkommende stunden von 6 bi» 7 Uhr noch bedienen zu können, während setzt von 11 bi» 12 Uhr meist nicht» ober nur wenig Io» sei 3m einzelnen fei nun aus riniaen Haupt- brauchen über den Verlauf des hiksjührigen Wribnachtsgrichäfsts fvi^tendes mttgetellr Herrenkonfektion Die llm'atzztffer tvar wohl gröster als im Bvrjabr«. sedvch ist hierbei auch her höhere Warenpreis zu beachten In: ganten geleben war das (Beschält eher etwa» gedrückt. Die Käuferschaft beschränkte «ich in der Hauptsache auf die dringendste Bedarfsdeckung weil die Geldknappheit dazu zwang V-m den Hoffnungen blieb ein grober Teil unerfüllt Damenkonfektion Das GefchStt war nicht so gut wie im Bvrsahr« Zwar wurde hier und da anfangs Dezember lebhafter gekauft bann kam aber ein Umschwung und btt GeschMtstättg- krit schrumpfte ein. Lamentllch bessere "IParcn mit entsprechend höheren Prellen wurden nur wenig gekauft. Dazu kam auch hier die Auswirkung des Geldmangels in vielen Familien Das Ergebnis der Lusnahmefonntage hat etwas enttäuscht. Die Aoffmmatn der Geschäftsinhaber haben sich nur teilweise verwirsltcht Teetilien und Schnittware 7t Hier war das Ergebnis des Deihnachtsge schäft es u> triebenhellenb. stdenfalls etwas beHer als tm ^oriadrc. Per Geschäftsgang letzte lchvn Anfang Dezember befriedigend ein und wurde dann erfreulicherweif« noch reger. Auch die Ausnahme- fernntage haben hier befriedigt. Schuhwaren: Das Geschäft war im Durchschnitt zufriedenstellend, wenn auch nicht alle Hoffnungen erfüllt wurden. 3n der Hauptsache wurden billiger« Waren mehr gefragt, da auch hier die mangelnd« Kaufkraft zur Einschränkung zwang. 3m Durchschnitt Dürfte wohl Die Ertrags- Höh« des vorjährigen Weihnachtsgeschäfts erreicht worden lein. Der Geschäft-Verlauf war sehr unterschiedlich, einmal schleppend. Dann wieder sehr rege, wobei Die Witterung stark mitbestimmend toar; Der Silberne Sonntag wirk) als besser denn Der Goldene bezeichnet. Haushaltung-gegenstände und 3 n ft a 11 a 11 on 8 a r t i f el: Das Geschäft war in Haushaltunassachen Der l^lrinei enbranche etwas besser als Tm Vorjahre Der Absatz erstreckte sich in Der Hauptsache au| Waren in mittlerer läge, wahrend gröbere Stück«, wie Oesen, Gasherde usw. weniger gefragt wurden. Die Kältewelle brachte eine Belebung Im Verkauf von Schlitten und Schlittschuhen. Die mh Dem Witterung-Umschlag jedoch ebenso schnell wieder verschwand, tote sie gekommen -war Der Absatz in 3nftallationsartik«ln toar zum Teil ein wenig schwächer wie im Vorjahr, anderseits auch wieder etwas annehmbarer. 3m Durchschnitt Dürfte ungefähr Die vorjährig« Höhe des Geschäfts erreicht sein. Meist wurde nach Waren mittleren Preises gefragt. Das Geschäft werde beeinträch- tigt durch Die Konkurrenz des Elektrizität-- und M Gaswerkes, Die stark empfunden werde. Auch über Geldknappheit grvher Teil« der Mitbürger sei zu klagen. Porzellan, GlaStoaren. Kunst- gegenständem 3m ganzen war das Geschäft zufriedenstellend, jedenfall- besser als das vorjährig«. Meist wurden Waren in mittlerer Preislage gekauft, jedoch sanden öfter auch wertvoller« und höher preisend« Stück« Absatz. Der Ertrag am Goldenen Sonntag stand hinter dem Ergebnis des Silbernen Sonntags zurück. Di« ftarfr Geldknappheit führte beim Publikum zum Teil zur Einschränkung beim Kauf, zum Teil auch zur 3nanspruchnayme von ÄreDitcn. Trotzdem ist das Geschäft nicht zu bemängeln. Möbel- und Teppich« Auch in dieser Branche war das Geschäft zufriedenstellend. Aa- türlich sind ganze Wohnung-- oder Zimmereinrichtungen kein Geschenkartikel für Weihnachten. Für Geichenkzwecke kommen sog. Älemmöbel I Flurgarderoben. Toilettentisch, einzelne Sessel. Küchenmöbel usw.) in Betracht. 3n diesen Artikeln toar der Absatz befriedigend, jedoch wurden vereinzelt auch aanze Garnituren verkauft. 3m ganzen gesehen Hal sich Der Umsatz etwas günstiger gestaltet als im Vorjahre. Als belebendes Element für di« Möbelindustrie Ist DI« Auswirkung der rtg«n Bautätigkeit auch auf den Dezember au verbuchen, woraus man einige Hoffnung für guten Weitergang des Geschähst in der Zukunft schöpft. Auch in der Teppich- brand* find dl« Erwartungen ungefähr erfüllt worden. Der Silberne Sonntag erwies sich auch hier besser als Der goldene Sportartikel und Lederwaren brachten den Geschäften einen befriedigenden, gegenüber Den- Vorjahre etwa» gestiegenen 'Absatz. Die Kälteperiod« toar insbesondere für Wintersportart-k«l lebt günstig. Lederwaren, ein beliebter Grichenkartikel < an den auch diesmal wieder beim kaufenden Publikum starken Zuspruch Di« einschlägigen Geschälte leben mit Befriedigung auf das Weibnachtsgrichäft zurück Spteltoaren Der Absatz in Dieta Branche stand etwa auf der Höhe des Bvrjabres. jedoch mach»« sich auch hier Die Geldknappheit bemerkbar Teurere Waren fanden hier und da weniger Anklang, der Hauptbegehr toar auf Waren in mittlerer Preislage geratet Das Gelchä't tm Dezember war befriedigend, dagegen war Der Absatz im Aovember ungünstiger all im Vorjahre Obwohl Die Au-nahme'vnntage und namentlich die lungften Tage vor dem Feste regen K luferzulpruch brachten Dürfte Die Hoffnung dieser Geschä'st wohl nicht ganz erfüllt sein. Es tritt auch hier zutage daß die Bevölkerung notwendigenveile ihr lug en wert mrhr als trüber auf die Beschallung von BeDaris- aetifrln richtet Der Buchbondel hatte ein sehr unttr- schtedllches Geschält zu verzeichnen. Auf Der einen Seit« war der Absatz von Büchern während des gröstteii Teils freies Monats lehr flau, und erst in den allerletzten Tagen st»t« hier der Zuspruch der Käufer ein; auch Die Ausnahme- sonntagc blieben erheblich hinter dem Ergebn s Der Ausnahme'onntage des Vorjahr«- zurück tzV brachte steNenweife der Goldene Sonntag nur ein Drittel des vorjährigen Abfatzes 3n anderen Geschäften dagegen war der Grichäfts- gang schon vom Monats beginn ab recht de- •rtx ? und In den letzten Tagen logar lehr lebhaft. Während bei einigen Geschälten das Gesamtergebnis als unbefriedigend und erheblich hinter Dem Vorjahre zarüdofeibend net tr.rb. erfährt es vor anderen Gelchä'trn eine weit günstigere Beurteilung da mar hier das Geschäft sogar als etwas brifer tri« tm Vorjahre ansieht. Bemerkenswert «st. dast Dir Kauflust des Publikums 'ich zu« geboten Teil auf ältere Literatur, insbesondere auf ältere Klassiker-Serienautzgaben erstreckt« Aeuerfchei- r.ungen dagegen erst in Der. allerletzten Tagen gefragt wurden und zwar in so grohem Aus- mabe. dast «intge Geschäft« alle auf Lager gehaltenen Aeuericheimengen ab'etzen konnten, während tn anbercr. trotz mehr acher Aachbestel- langen alle Wünkch« auf Lieferung von Aeu- eriche-.nungen nicht zu befriebtaen waren jedenfalls aber in diesem Teil des Buchhandels voller Ausverkauf zu kontzatteren ist. Von Den übrigen Branchen kann man wohl sagen, dah auch hier ein flotter Geschäftsgang zu verzeichnen war. 3nsb«sond«re trifft das wohl zu für Die verschiedenen Geschäft« Der Genust-nittelbranch«. Da bekanntlich Deren Waren beliebte Gaben für Den Weihnachtstisch sind Hossentlich ist bei allen Käufen das Aecht« getroffen worden, damit Die Beschenkten eine 't reud« erleben und Den Gelchäfts- festen da» Immerhin nicht angenehme Umtaufd)» verlobren erspart bleibt. Oberheffen. tniiDfrne Wiffcrn. w Lollar. 23. Detz. Gzne Gemeinde- r a t s s i tz u n g fanD am Dienstagabend statt. Di« Einladung fc.er-u an Dir GememDevertreter lautete auf eine geheim« Sitzung. Di« Punkte der Tagesordnung toarm jedoch zumeist solch«. Die u. E. für eine öffentliche Verhandlung nicht nur geeignet waren, sondern Die man gerade wegen ihres allgemeinen 3nt«reifes zur ö f - lentlichen Berntung h^tte bringen sollen. Wir erwähnen z. B.. um einige Punkt« herauszugreifen. Die Festsetzuna Der gemeindlichen Hundesteuer, die bekanntlich In früheren 3ahr«n mehrfach bei örtlichen Wahlen In den Wahlversammlungen sehr kritisch b«trautet wurde. Gleiches gilt in bezug auf Die öffentliche Behandlung für den Punkt, der Die Um le au na von Baugelände betraf. Gs handelt sich hier um Die Vorbereitung des Baugeländes ..Auf dem Stein", worüber wir schon berichteten. Es Dürfte Daher Der Ansicht Au-druck gegeben werden. Dan sich künftig untere gewählten Gemeindevertreter mehr zur Behandlung der Gemeinde- angelegenheiten bei Zulassung Der Oesse n t II ch ke i t bereitfinden lassen. Heben Der Bezeichnung als öffentlich« Sitzung gehört eS aber auch, dah Diele vorher der Oe 'entlichkrit durch Au-Hang in Den dazu bestimmten Kasten belanntgegeben werden, demt es hat feinen Wert, öffentlich zu verhanDeln. wenn feint Zuhörer da sind, einfach aus Dem Grund«, weil Die interefherten Kreis« von einer solchen Sitzung vorher nichts erfahren. — Wir bringen nach- ftehenD Die in Der Dienstag-Sitzung behandelten Gegenstände und Beschlüsse: Die Höhe des örtlichen Zuschlages zur Hundesteuer für das 3ahr 1928 wurde tote im 3ahre 1927 feftgelegt. Gs werden demnach zu den staatliche^ Sätzen für den ersten Hund 10 Mk.. für den zweiten Hund le^DZL, für den Dritten 26 Mk. zur Er Hebung kommen. Zur Einleitung d«s Kaufes Des Geländes für da- neu« Baug« bi « t ft>T!«n DI« jetzigen Eigentümer zu einer g«m«infamen Defprechuna eingclaben werden. Von dem lief- bauunternebmer Geora Buhl- Lollar Ist über di« Befestigung otr Stein st raste eine Vachforderung von etwa 900 Mk. ringegangen. Man hat beschlossen, das Krrisamt Diesten, das seinerzeit den Kostenvoranfchlag ausgestellt bat. um Äachprüfung und Aeusterung zu ersuchen. Der Bürgermrifier gab Kenntnis von einem Schreiben der Gewerkschaft hellifcher Gemeinde- beamten um Angleichung Der Gehälter an die staatlichen Sätze infolge der allgemeinen Defoldung-neureaeluna Der Beschluss wurde vertagt, um zunächst Feststellungen zu machen, wie andere Gemeinden dies« Angelegetiheit behandeln werden. Bei der Tteufeftfegung Der ®<- metnDebeamtengehälter (Frühjahr 1927) wurde das 3ahr«sg«halt Des Gemeinderechners etwa um 700 Wk. gekürzt dagegen für einen Schreibgehilsen 600 Mk. auf Die Gemeind« übernommen. Der Rechner bat nun, ilm den früheren Gehalt mit Aückftcht auf Die ein- tretende Aubegrhaltskürzung weiter zu gewähren. will ober den Gehilfen selbst entlohnen. Man hat infoweit zugestimmt, dast der Gehalts» betrag des Aechners um den für Den Gehilfen aufgeworfenen Betrag von 600 Mk erhöht wird. Eine Mehrbelastung für Die GemeinDe entsteht dadurch nicht. Wethnacht-unterstützun- gen an Bedürftige sollen wie im Vorjahr« gezahlt werden. Auverhald Der Tagesordnung gab Der Bürgermeister noch Kenntnis von Dem Eingang eines Schreibens der Firma Da uster- Gieyen in Der Angelegenheit Der Abtretung von GelänDe am Loklarer Kopf. Gin« bei gefügte Zeichnung entspricht jedoch nicht Den seinerzeit gemeinschaftlich an Ort und Stelle getroffenen Abmachungen. Befchkust wurde Darüber nicht gelabt. V Ma inzlar, 23. 3n Der Ur 298 des .Giest Lnz." vom 21. D TR wurde berichtet dast Die Gerne nbrix-rirc-tunct Die Linierstützung für den im Frühjahr diries 3thr«s ins Leben gerufenen Kindergarten in einer feiner lewen Sitzungen abgriehnt habe und gleich- zeitig Der Wun'ch ausgesprochen, das unternehmen. das in Kiner letzioen Gestalt die be- trrisenden Eltern zu sehr belastet, auf eine breitere gesicherte Grundlage zu stellen Gewiß wird Der Beschlust der GeuxcnDevertrrtung den in Betracht ftwnrncnfrm Atem nicht ganz verständlich *r.n. andererseits Dari aber auch nicht verkannt werden, dast Die Gemeinde hier ein gewist gemeinnütziges llnterrwlhnen zum groben Teil finanzieren soll. Dem die E,nwvhnerichast leider zu iTe-, Pritrin interri'rio# steht. D'.e'em Umstand hat eben der Gemein Derai Rechnung getragen und Den oertangftn. schon Betrag abgriehnt Gs toäre wohl das Brite und Sicherst«, wenn 'ich zur Ermattung und Ausbau Dlrier Sache ein Berrin bilden würde, der di« Mittri Dane aus Mttgtteds- bri trägen sowie aus fori welligen Spenden und Unterstützungen von .Zreunde» und (bännem der Sach« axfbrngen würde. Zu dirien Bei trägen fbnnte von der Gemeinde alljährlich rin fester Zulchust griffet werden, der schon bei Ausstellung Des lsorai'chlagS bt a- werden mühte Hoffentlich ge<‘n<;: es den Kindepganen zu erhalten, zumal im oenachk^rNen Taubrinaoi rin ähnlicher Verein kbon Mehrer« 3apr« besteht. v Treis a. tz Lumda 21 Da lieber Balienland sprach freier Tag« tm Auftrag Der Liga für deutsche Kultur cina rcr. pol. von 11 n - gern-Sternberg aus G esten Gr MufDerie aus r. atr.tr Wrichauung fre politische» und w^efr lchafUichem Verhältnisse ferner Heimat und »nfltt in vortrefflichen Lichtbildern deren Schönhe-.t«» • Münster. 23. Tey Von einem 11 n - glücksf al l wurde gestern abend Der .m 70. Qebeniiabre stehende üanDtoirt Heinrich Klös von hier be:roff«n. Gr glitt durch das Glatteis aus kam zu Fall unD erlitt eine» Oberschenkelbruch Kreis »«rtcdberF Bad-Aauheim. 23. Detz Gtu ktit gewähltes Programm bot Die Dlesjähnge Weihnachtsfeier unterer Ernst-Ludwig - S chu l e sOberreallchule und 'Xeftcm- realgpmna'ium l E >. 3m Th’tttrix’unfi Der Tor* bictungen stand Fr. Hebbels . M i ch e l a n g e l o". Das mhaltrriche klein? Drama wurde von Schülern Der Obertassen treksllch wiedergegeden Aa- phaels Sittlnllche Madonna als Wei h nacht s- DilD behandel le in feingeist:ger Weist Studim- rai Waldl. der sich um das Gellngen Der ganzen Feier besonders verdient gemacht Hal. Der von Oberreall.hr .-r Vechlolsheimer geleitete gut geschulte Schülerchoe gab der Veranstaltung mit einigen ertzchrnden Ehören darunter .Ghristnachf von 5, Schulz und .Gelobet seist du 3efui Ghnst von 3oh Walther (1*90 bis 1570), Dte besondere weihnachtliche Lote. Vertreter der hiesigen und Friedberger Schulen, der Stadt Verwaltung usw wohnten der eindrucksvollen B-. r nft . r.mg als Gäste bei • Langenhain-Ziegenberg. 23 Am Mittwoch IcnD in: Aathaus eine gutbriuchst Versammlung von Obstbauinter- e s l e n t • n statt, bei der Direktor Dr. Schad und Fachlehrer A e n t s ch von der Hettischen Lehranstalt für Obstbau und QanDanrUdtaft Friedbera Ansprachen hielten und Auffchlust gaben üoer das gemeinsame Umpfrvpken non Obstbaumen, das jetzt zur .Forderung der Grirag- fabigkeit der Baume, fotoi« des Obstabfatzes allenthalben tn di« Tat umgefrtit toerden soll und auch vvm Reich« unterstützt wird. Eine ganze Anzahl der Anwesenden zeichnete sich tn Die au’ihligt« Liste ein ein Beweis dafür, bast Die Obstzucht«« Langenhains vvm Wert der ae- planten M-stnahn^n überzeugt toamt Dieses llmpsrvpsrn wird sich inlofrm von dem früherer 3ahr« unterscheiden, indem eine grvhe Anzahl Bäume auf einmal gepfropft jedoch nur eine geringe Zahl von «rtragrricheii gangbaren Handelssorten aufgepfrvpst werden sollen. Hur auf diese Weis« kann Dem Sorlenviekeriri und dadurch bedingten schlechten Obstabfav gesteuert toerden. Es ist bcadsichtigt. diese Mastnahnten. mit denen in Langenhai.-Ziegcnberg. wo Der Srwerbsobst- bau eine bedeutende Lotte spielt, begonnen tverden soll, im Lauf« der nächsten 3ahre auf ander« G«m«inden auszudehnen. Arci* Budinge». # Klddo, 23. D«z. In der jüngsten de- m«inderat»sitzung murden fohimN Br- ichlüss« gesastl Die Durchfahrt durch den Lchlohhof ist wirderholt Seaetrstand der Et- örNrung in Sitzungen Der 8flD6at»*i(j« bewilligt — Die Firma Drott tz Dirty zu Kitzda beafr'chciat In bei Kttppe einen Steintz « uch anzulegen Koch vor- ausgeganwner Ort »bettchtttzung steh« frr Gemeinfr- rat auf dem Standpunkt. gegen dst Anlage et nee Sstinbruche» an frr gepianttc» Stell« gruofr [äfridN B«d«nken nicht bestehen. — Vst im Laufe de» Jahre» btx Schafherde zu zu treibend en Schafe muffen vorher h#rnruf'rf) -mNrfuifr untz hr von Seuche bestanden werven. Händlerichatt find von dem 3u1 reiben yir Herde auegrichlosstu. — Vie Pacht f Q « Die ftätztischen Grund« ft ü d <• roitl) ebenso wie im Vorjahr« um 15 •. f). ermäßigt — Der Gemeinde rat nimmt Wenn Inte davon dah Du Berechnung De» Str o m • prelj«» für dst efehrifd>e Strastentzeleuchsung ad 1. stpni 19® auf anderer CBrunfroo« erfolgt un» hstrdurch eine nicht tinmestrttllch« (fripamle für die SeoDt rintritt. — Zum Schiuft« kommen riniy Wohnung» fachen zur Erledcaunü. wodri fr« Bürgermeister«»' beauftragt Wirb Über den Erwerb von E'stnhohnmagen Offerier ri-izubolen. die ost IkotWohnungen für M»estr tn ftätzftfchen Vodnun. gen. dst chrrn Bermbcht-ragen stchr muhkomraen eingerichßet werden sollen Kreitz Lchstte». , ■.« Gedern ö Dez. Der Gemeintzerat stimmte in seiner jüngsten sitzung 11 n h i m m I » einem Antrag der b««fari Dmgruppe fre Keich»- donner» schwarz Kot-Gold zu. fr« bead ftchtlgt auf frm Galgenderg «ine Ed«rk«Ge- denkstö11e ui .rndjun. E» w rfr dabei zur v- frratna gemacht, da«, frr Gemeind« durch frest Hn- log« kein, Kosten entstrden dürfen und frr Hnlace- plan vorher rorr.rleat wird. —- In zahlreichen hiesigen Fomilstn Herrichen n-a t fl Diphtherie, Walern und Scharlach Vst driranfee- gen rahmen frshe« einen gu^rtigtn Verlaus. i.- Herchenhain. 23 Dez Dst lot« fjanDskommlNvU hatte das hesMche Mrm« 6 en um für Aebett und Wirifchaft. Abtriluv g für Ernährung und Landwirtschaft, gebeten. dah Die Verhandlunge» über DI« staatliche Hilf« möglichst "och vor Weihnachtzen flattfinDen möchten. Ursprünglich war vou letten her Kom- Million beadllchtigt. Hst VerhanDIu -gm erst nach Der Bildung der neuen Legierung Wattfinbee tz« lassen. Da sich hie Legterungsblloung nun aber bekanntlich tn Die Länge zieht. fr> war DU Kom- rnitti-m der Meiming. Dst Bethanö'unaen doch beginnen yi lallen da fou* Dst staatliche Hilf« tüt Da» nächste Frühjahr |u spät komm« könnte c an fre Legierung wurde Die Kvm-7ttll»vn tekephemisch auf Drmnertz- cu$« 4^ unb «Ätt * bot oCznr, ’ > C|Ä? > ” floß bn < ^mlj unj, - *WÄ bn "brrg.L^ ?,"» OUbdu* *®r ®t L-ab S » Qetftoni^ift n unb Qbnjj.x Umpswpsw tie ^rung ber stniag. M CbftflbkM m Mn dem frifrtr rtnt größt Anzahl t, jtbt-i nur tt» gong barm Has- m foUen_ Hur af ielnlet unb dadurch I atfW 'nahmen, mit brr» ) oa •aa6fcü' , spielt, btgomrT nächsten Jahre ad ntn. er-. SÄ "elvuch bn £* igeu. bet jüngsten 9« rbtn folgenb» I al)rt durch >«» Tegmslanb br it- kibberemiaunp^ell- lea^tiL im 11R tHd)tigung «l achou» ftatl an Direktor Ur. fljß' *r fruf (W^> 'ifrnonrntn fcbr •r frutftbrn (fc"r uchaue ymäax* - W w W- den Healjch'l' igangentn W^o* joraetragen. M!>V- it öubmiffion acht- t Angebot den 8or- . S Deihdindtk. ftbinbermdfwt Ty cmeindehunöt- DtL pro rt — tfnrtprctfl«M nb de, 6ü*W wr* nttn um: rQUMflK^(tT li- - Vie i’Uwt.fX X«» “S *sw£ L »<*„. 50^5^6%!« ?**Ö3 -W feg i i’^i^*** tn nl^ no । ein* ^dtk fN .sS-Lx «■W enwarVS 6rfrJntu» Ä’stfe WfcJS »Äs? *?a*,Si5» SS’lW KiK tit l°°^<Ä pW W ns Slf. m tfinnabme und r MS 157.» mit brm 3m : (Tbrtfimrtte. RinHiche Jiatfiriditen. toange(l|dx Gemeinden. cuineiag, den 24. Dezember, -eiliger flbenb Sladlkirche. 5 Uhr: (£hi .fiaelprr, Pfarrer Mahr Johannesklrche. 5 Uhr: tüeihnachtsanbacht, Pfar- r#r *Bed)lol6heimer — öabmborn-Steinberg. rt (tbrdtmetie (6d)ülen6or i ort schwer verbrarni Nifi er fo,nri ffranfcnfiait» clngefiefen werden nnchse Wjinflau. B>SA firanffurt a. JH. 23. Dez 4.3(1: Beichte: 5.30: Pes per mit Segen: 7: Beichte. - L - ftungen. etaMtdl Xftb.ÜKim erfolgte am Mittwoch ein Zusammen sinh »wrschen divr 2hit»hr?'J)te und einem andern Auto Der in bet Droschke weilende Rechtsanwalt Dr St ul» erlitt durch die Zertrümmerung einer Dlasfchdbr eine er« Hebtiche Aefich'snerletzung. Mt s 'ne Brrbringima in da» C üdtische Krankenhaus nbtig machte The Deriretung d.r .vninfiurter rtxm- zeMchen Landest»rch? bat in ihrer Plenar'chung NN Mniwvch der Eingemeindung des Kirchenkrei'es Bvekenheim nach .rranl- iurt grundsätzlich zugeftimmt. Dieter Beichtutz er- leigte dnflinvmg Die Ttefom den hsieden her Xbh immimg fern Predia« 5 30 'flnbaAt mit Sege — Srüutzerst. y.»> Messe mit Predigt - bungen. h: Hochamt — Ccraba*. 10: Messe mit Predigt — Ci*. 10 NI sie. Hochamt__ To 'Nl^-'t'biei'il ".llerite u.tvotb-ken nm*. 12.17. Dr TV ff le in. (>tI. Pr. eteriaa Dr Neumann ftxmx Dr. Ma,r. 'POtbefr 3obn«r»f: Dr «oderberf — (ycünberq. 0.30: Messe mit Predigt 9.30: Hochamt mit Predigt — CI* 6: Montag, den Jrt Dezember UeO de» hf Stephanus. «iehrn. «30 Uhr «eichte 7: «die. b «om- munien; 9: Hochamt mit Predigt: 11 «die mit Mart In Aufgabe toeie der Haushalt der ffreissparkafse in Höhe iwn TW W «f tn (fimabme und Aufgabe penedmigi Tidtrn«. H. Haigcl. 23. De^ Vie Ha gerer Hüne da: mit dem 23 Ve,7mden der Stadt Haiaer Ss behebt jedoch 71ust»chi die 3eleg- 'chatt grötzrentd's in anderen Streben unter- lubdogcr M Tllsderscheld 23 Sc* Aut der ?lbol‘#bätte ereilte sich ein Unglückssali. Beim Sntschlacf.-n des Ou benochrich! oy damit (le noch rechtzeitig in Darmsadt dntreden könnten. Vie BeÄ>gernng wurde W®Ji' hedum mit der toent uingere äetl wüchrenden «wnfteü des ?MfU>enten U e,beA Hun sollen aber bte Berchandlungem bestimmt knrg nach «eihnachten ftattsinden. । Breungeshain. 23. D*z.Da man bi" mit der Äulucienrng des OeblanbH gute ®t- 'abrunaen gemacht hat. will man auch In diesem T^^e®^g»nn^n M e li ° r a t i o n . ar- beiten terdegen. An der Strafte nach wkreT Aachbargemeinde Lichenhauf en befindet sich das Sengce'. eine altehrwürdig« LtLtte. die maddchetnllch ihren Aamen daher hat. doft der Idnetieit dort befindliche Dald adgetengt »der verbrannt worden IW Aon will zunüch« dort bU «ellblMe bdf.ngri und eine HutWeide rrrtebtrn Das Gelündc das auigetprochen.- Son- nenlage bat. würde sich auch hervorragend als Jung Viehweide eignen «reis Lauterbach. Lauterbach. 23 De» Die Schwarz- wildplage hat auch unter Gebiet ergriffen, das sdi dnr n Menschenalter v.rfchont war von den Schwärzfttteln. Die Schnei dede der Boe- '□ge erinöglichte es kttn Schädlingen beiter als laut nachzuftdlen In allen Aevteren war man hinter ihnen her. »um Xdl auch mit wurde bd yncr durch die Aiedefdtche Ticn.er* Verwaltung ffifenba* oerantzallden Poil^.i^gd dn Keller von 180 Pfund zur ©trede gedroch« 3m Bediel der Oberförfterc, Msfdd erlegte Förster Bentel in Maar emc ftorfe Bache. Auch aus dem SchHherland. wo die Schwa rzsiitel fdt Kriegsende defond-rs ft ad auf treten sind Meldungen von erfolgreich?! 3a gb dngda^rn^^ Unser gaftfreundllches Städtchen wird In den -tagen vom 27. bis 29 De- zember der Ort dner der Tangertagungen sein wie Ne in den legten 3ähren von der Zentral- stelle zur Sörbetung der Boilsbildung und 3u- SdpNege berdts tn verich,. denen Städten lens verunstalld worben find. *4 banbdt um dneu Dirigententag. der Im 8 m- vernkhmrn mit dem Hrftischm Tüng?rbund unb dem Deutschen Arbeit r-Süng-rdunb hannesNrche »*■ P'arrrr fludeO; veichte und bL Abendmahl für bie Lukas- und Ishonnesgemdnbe. 5 Pforrverwalser Dotzed. - Kapelle br» Allen JriebbeiK 930 Pfarrer flen* - Klrchbertz. 10: Mehr für die Bttsston. 11 hl. Abendmahl für die jungen Banner und yrau«n von eiautenberg. 4 liturgischer Weihnachtsaotte.dienft: Kollekte - »abenbom- Steinberg. 10 Ktnderkirche: i 13: Predigt (k rchenchsr. Äoflelle). — Wlded 10. 3rauend)or Opfrr für bie Heide an itsston 11.15: KinderArche ' v U bnft»dl*r (Schillerchor — raufen Aarbenldch 10 Haufen, (leier des hl Abendmahls stovette 12 lstorbentelch: Kollekte — eich kaUehc für die $ttn6ertirm< 10: Missionar c4)ljubraif 2 en. •• • .OK liuinjfHP'. I ‘Üil. 'i1' ' "ij ■■ । । । Nainx erjÜfi'icn-SiecEsüutveiJTt ain;; w v- / /X- // ■ W WWMWWMM^ <$mil SchmaU, Versvotzhandluns, Oieften / Tel. S3 Frankfurt a. M. Restaur. Kölner Hof am Hauptbahnhof rechts Vornehm behagliche Rlumo Anerkannt erste Küche Dortmunder Aktien - Pils und Münchener Mofbrlu Große und kleine Rlume für Konferenzen u. Festlichkeiten Hotel Kölner Hof lieber 100 Zimmer mH fließ, warmem und kalt Wasse' von Mark 4 - en. 20 Privatbild er Lichtspielhaus Nur noch heute und morgen: Der Pfarrer von Kirchleld Sieben Akte nach dem bekannten Schauspiel von Ludwig Anzengruber. Sowie das glänzende Beiprogramm Und Eiliilmberichte aus aller Welt. Ab Montag bis einschließlich Mittwoch: Ein reitende» MlIltÄr-Lustsplel In 6 Akten von Walter Reisch, nach Ideen von Davis. Personen des Spiels: Print August Hans Tust Kriegsminister Grat Denkstein Hans Junkermann Obcnt von Orodlckl.......... Livio Pavanelll Rittmeister von Der!Ung Harry Liedtke I cutnant Wranow............ Wolfgang Zllxcr General von Blalkonsky Viktor Scnger Die Generalin........ ....... Julia Serda 1 lelene 1 . T. . I Gritta Ley I mmy | dr,rn T6th,cr.......I Iwo WanJ. Frau von Somer............. Margarete Lanner Madame Rosa...... ......... Ida Wüst Der Bürgermeister Hermann Pkha hall, das Stubenmädchen Claire Lotto Ferner Familiepumpernickel Lustspiel In 2 Akten Sowie Die neueste Ufa-Wochenschau Astoria-Lichtspiele Heute geschlossen Nur noch morgen Das Zeichen des Zorro Grober Sensations- und /Xbenteurerfilm In 8 Akten. In der Hauptrolle Douglas Fairbanks. Ferner Die Nächte einer schönen Frau Gesellschaltsdrama In 8 Akten. In der Hauptrolle \dolphe Menjou. \b Montag bis einschließlich Mittwoch । Der Sohn des Scheich Grober SensationsflUn In 7 Akten. In den Hauptrollen Rudolf Valcntlno und Vilma Bankt Romantik, wie sie nur in \rablcn vorkommt Drama, «de es nur In der Wüste herrscht Und I.lel>e. wie sie nur die heißblütig Beduinen kennen ■ \rablen*' Rudolf Valcntlno tn seiner Glanzrolle! F,,nt, Die einzige Frau Ein Film vom groben Opfer der Liebe in 7 spannenden Akten In der Hauptr Norma Talmadge i irc- Drudjadwn aller Art Ile BrHfjrHb« ilalütrlliah Vnidtnl. R. tauge, Sletzen. S^ultr 7 linden Sie In reicher Auswahl In der II263D Buchhandlung Dr. Meyer, Seltersweg 89 117«» iGiaufenverg! i • IMrtfr-»» Hmv- K^c tmn. Kalter’» Bruet-Caramellen 1O SCHAUFENSTER , 2. Feiertag: Gedeck zu Mk. 220 Kühnerer em e-Suppe Montgdas, Prager Schinken in Burgunder garniert. 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Dezember 1927 im Saalbou €durr Weihnachts-Feier perbunben mit Ibcdfer, au-gefübrt pen der —' Theater-Vereinigung 1926, Verlosung, Tanz / S-nner und Freunde willkommen. Anfang 6 Uhr. Der Vorstand. Am 2. Weihnachtsfeiertag: Tanzmusik wozu ergebtnit cinladet: „7N0 Ludwig Zecher V. erhält ihre besondere Weihe bei den Klängen von Odeon-, Pariophon-, Collumbia- Musikapparaten u. Musikplatten Erhältlich in allen Odeon-, Pariophon- und Colambla- Spexialhäusern sowie In den besseren Fachgeschäften. CARL LtNDSSRÖM A.-G., BERLIN SO36 Sinnliche Lindetr Örn-Fabrikate Odeon, Pariophon, Columbia usw. Cafe Ernst Ludwig An allen Feiertagen KONZERT m>\\ Aufführung d. Weihnachtspotpourri«. > Koedel Am 2. Feiertag Frühschoppen - Konzert \m Dienstag (3. Feiertag) 8 Uhr abends TANZ Bi» zu den Frührügen geöffnet! _______________sa Herren- und Knaben Anzüge fertigt l'tllla an FrleirlebAaerswald, Wlisick.a eS BI US. VW w w w vwww Auto } Telephon Nr. 1730. in einfachster bis feinster Ausführung Teppiche/ Dekorationen INH TH WfINERT giessen. Nr. 501 Drittes Blatt Samstag, 24. Dezember 1921 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gdcrhefsen) Weihnachiöpreisrätsel. Der Raiseionkrl spricht: Hilf 3ahre wieder kommt der «ätselmann 3u artiger» Mädchen und drooen Buden Um btt »echaach»»Hdit i" die dämm rigen Stuben Und redet sie alle gar freundlich an: Ihr »inderlein kommet. So spnchl er und lacht. Schaut her. wov euch frommet, Ihr groben und Heinen, Ihr groben und feinen, 8n einen jeden hab' ich gedacht. Still« «acht, heilige «acht — ,3ur jeden hab ich wa» mitgedracht 3um «alen und Bafteln und vuchftabieren, Aum «üffeknacken und Phanta fieren, (tiM Menge ftreuiöorter zu probieren, Ein „(Blutf im Winkel' zu studieren. Siele neue Wörter zu finden Und eine furchtbar fchroere Geheimschrift zu ergründen. 0 lonnrbQum, o Tonnebaum ... Der Ratsrlonkel — ihr glaubt e» kaum — ar erringt noch mehr! Site ihr, Haden wollte leicht oder fchwer. ar kommt zwar nicht zur Sommerszeit, , Nein, nur im Winter, wenn et fchneit. ar kommt bei federn Detter, Gchwarz aus weih find feine Blätter: am Silbenrätfrl. ein Zahlenrätsel, (Serfd)lungen wie eine ^oftenbrejel), «älfel in Reimen — ihrer vier. Wer eint geraten hak, rufe „hier"! Morgen, Sinder, wird't wat geben Oder in Zwei Wochen auch. Wenn die Frist verstrichen ist. Die't beim Onkel Brauch Westen Losung richtig war. Bei wem et gestimmt hat auf ein Haar, Hu dein kommt wie ein Rikoiaut (Ein Bote mit fchonen Preisen int -aut. Sm Weihnochttbaum die Lichter brennen. Und auch beim Ratselonkel find |e angebrannt. Und flUen, die ihn lieben und ihn kennen, Reicht er zum Abschied jetzo still die Hand Und spricht: Wir lehn unt wieder über» Jahr In alter yreundsä-ast, wie et immer war! Für heute sollt ihr gegrühet sein, Ihr «Inder alle, weil und breit, ytrid)l cuch die Hande und stimmt mit mir ein: D du fröhliche, o du selige, gnaden- bringende weihnachfzeitl Bit zum S. Januar 1938 müssen alle Lösungen mit der genauen Angabe von Aor- und Zunamen, Alter, Schulklasse. Wohnort und St r a he de» (Einlenbert in einem g»lchlo'«enen Umschlag mit der Aufschrift „DeIhnach11 - Preisrätsel' bei der Redaktion bet „(B i e fj < n t r Anzeiger t' eingelausen sein. Die richtigen Losungen werden zugleich mit den Romen der Prei-träger nm Samrtag, 14. Januar 1928, im „«(ebener Anzeiger' veröffentlicht. (Sitbenrätfet Hut den 62 Silben; a — □ — a — a — da — da — be — che — do — dar — de — bet — bl — e — eh — ek — ge — gen — I — |or — ka — ka — ke — kla — so — Io — la — lat — le — II — lo — ma — ma — me — mo — na — na — net — ni — no — nu — o — o — par — rau — re — re — ren — ri — ri — rie — rat — sa — se —Jet — ta — le — te — tri — iua — a>a — witsch Rnb 17 mehrsilbige Marter zu bilden, die nach- ehende Bedeutung hoben: 1. «diätischer gürft; 2. norbamerilanildier Staat; 3. Musikinstrument; 4 italienischer Dichter; 5. griechischer Held; 6 alter- tümlith-t Fahrzeug. 7 militärischer Begriff; 8 Lzoheittzeichen; " Polizeitruppe; 10. rulsi'cher Rome 11 weiblicher Borname; 12. Stobt in Italien; 13 Stabt in Ruhlond; 14. bebeutenbe -asenflodt (Hltertum): 15. Zimmerpflanze; 16 Ati iptffabt bet Altertum»; 17. philosophischer Be griff- Die zweiten und die vorletzten Buch staben der gefundenen Wörter, beide von oben nach unten gelesen, ergeben den Anfang einet Welhnochttliedet. Hierbei gilt ch al» ein Buchstabe (-eheimfchnft. ft dhbc tjdi bd$ ev d» ilju. ebta Ijo hlcpu wpo dn Ibjth In hvtuvt bvthjoh. ebn bmml xfmu hltdiblu.iu xvfsd voe eifrf tdibfuavoh xbs ejf bmmfdsluf voe hfldibi t\ ds afju. eb dalojvt mboeqgmfhh jo tzsjfo xbs. voe Idelsnboo hjoh. ebta h tjdi tdiblualo mjstas. Ijo Mhmjdil» jo tljol tubeu. Die tfntvfferung der Gehelmschrist ergibt einen weihnachtlichen Text Oas Glück im Dinkel. Manche «eihnachtträtsel findet man durch Zu soll In ganz unweihnachtlicher Zeit. Sogar im Sommer, wo noch niemand an den (Thriftbaum denkt und an «reuzworter und an Rosiel und Zahlen- Ungetüme für die rateroüHge Jugend an langen Winterabenden Diese» fanden wir im 3ull, al» er am deihesten war — und hoben e» vorfichtia auf in der aebeimnitpaQen dicken Mappe, auf der „Weih- namt en" geschrieben steht und ein zierliche» Ton- nenzweiglein lustig und verheißungsvoll gemalt ift Dot kam so: Wir gingen in der Mmagopoule durch die Setzerei. In der bi nitriten (Ede hockten zwei Lehrlinge Mit einem kleinen Setzkasten zwi- chen sich Bei einem durchau oeriiid)cn Gluck», piel. Der (Einsatz betrug auf Heiden Seiten — wie durch ein strenge» Verhör h.rautgebrachi wurde — zehn bäte Reichtpsennig Auherdern durste der, der gewonnen hatte, eine Wc-che lang sur die ganie Ge- ellichast da» Frühstück holen. Da» ein wichtige» Ehrenamt ist Da» anmutige Spiet biefj „Do» Glück im »tnlel' oder „tat Halde Abc'. Nämlich: Die beiden hatten sich zw->ls Buchstaben au»gcsucht und probierten au» Leibeskrastev, wieviel Wörter man wrou» zusommenfetzen konnte Wer die meisten and, hatte gewonnen Da die Glocke ertönte, die Pause )u (snde war, der gestrenge»Metteur erschien und sehr dose wurde, konnten wir leider den Au»- gong der interessanten Partie nicht abwarten. Dir schrieben un» aber, vorsorglich an Weihnachten denkend, die Buchstaben ab, baten um gut »etter für die zwei Gluck»spieler und taten die 3etlef in die Mappe mit dem Tannenzweig Darin haben wir sie jetzt wiedergefunden, neben sie hiermit prei» und sind begierig auf die Losung, (f» gibt auch mehr al» zehn Rcich-pfennig zu gewinnen. Die Buchstaben sind d-n — i—k — n — o — p — » — t u — v — z. Wer au» diesen Buch staben d I e meisten Dorier zusammensetzt, gewinnt. In den Wörtern können die vorstehenden Buchstaben m e h r m a I » vorkommen, andere Buchstaben dürfen aber nicht verwandt werden — Wir sind begierig? Aber bitte „richtige" Wörter! «eine Phantasie- schopsungen" Wer etwa eint „Internationale Obst Versand Zentrale" gründen will — wir haben nicht» dagegen, aber wer mit dem »orte „Iovj^ ankommt, handelt gemeingefährlich und gegen die epietregeln! JühlcnrätfcL 1) 1, 2, 8, 4. 5» 6, 6, 3, 2. 2) 1. 2. 3, 4, 5. 6, 7, 8, 9, 3. 7. 10. 4. 6, 5. 3. 3) 1. 2. 3. 4, 5. 6, 7. 8. 8. 4» 7. h. y, 10, 5, 6, 11. 5) 3, 11, 10, 12. 13. 14. 15. 14 * 6) 5. 9. 10, 11, 4 7) 12, 13, 12. 5. 14, 1, 3. 15, 2. 8) 14, 11. 3, 2, 3, 5. 9» 4. 5. 4. 12, 10, 9 10) 4. 16, 17, 17, 8, 11. 4, 5, 11. 11) 5, 3, 16, 14. 3, 4. 17, 7, 16. 12) 13, 10, 14, 6, 15, 9, 7, 3, 4 13) 15, 18, 3, 6, 19, 11 Die vorstehenden Zahlen sind durch Buchstaben zu ersetzen Jede Zahl fleht immer an Stelle eine» gleichen Buchstaben». Da» Rätsel enthalt d r • i o e r • fchiedene BuchstobenschIusseI, und zwar für die Zahlenreihen Rr 1, 4, 7, 10, 13, für Nr 2, 5, S, 11 und für Rr. 3 6, 9, 12 je einen anderen Schlüssel Die für die ,Zahlenreihen sich ergebenden Wörter haben folgende Bedeutung: 1 Scho «platz einer modernen Seeschlacht; 2. technischer Betrieb; 3. Dichter; 4 Bolksstamm; 5 Airchensonnlag; 6. Dichter; 7. Musikinstrument. 8. biblischer Name; 9. tue* kische Stadt. 10. deutsche Stadt; 11 Mischung. 12. sportliche Veranstaltung; 13. antike wogen- gestalt. — Die Ansang», und Endbuchstaben der Wörter ergeben, beide von oben nach unten gelesen, den Anfang eine» Weii)nacht»liede». Kreuzwort-Gilbenräisel. In die leeren Quadrate de» vorstehenden Kreuz- roorträtfrts sindSiIben elnzufctzen. |e zwei Silben ergeben ein Wort. Die Wörter haben folgende Be- beutung: Don link» nach recht»: 1. Deutfche Stadt; 2. männlicher Vorname; 3. griechische Saaengeftalt; 5. dichterische Gattung; 6. Tanz. 7 Blume; 8. Säugetier; 9. Singvogel; 10. europäischer Staat; 11. volk»rasse; 12. Raubtier. 13. nautische» Instrument. 15 männliche» Säugetier; 16. literarischer flrtbegriff; 17. Wohnungseinrichtung; 18. Baumaterial; 19. Gebäck; 20. Kartenspiel; 21. nordeuropäische Insel; .22. Jagd- gerät; 23 Münze; 25. osteuropäische Großstadt; 26. «leidungrstück 27 Handwerkszeug. 28. Säugetier: 29 Teil des menschlichen Körpers; 30. Inlett; 31. Goethefche Dramenfigur; 32. deutsche Stadt; 33 deutscher Dichter. Don oben noch unten 1. Gebäudeteil: 2 biblische Gestalt. 3. deutsche Stahl 4 Ibsensche Dramenfigur: 5. mythologische Gestalt; 6 Brennmaterial. 7 deutsche Sagengestalt: R Stapelplatz; 9. Teil der Uhr; 10 Hohlweg: 11 Naturreich mung. 12. itoNenischer Fluß; 13. Satzzeichen; 14. Sommunalbeamter. 15 englische Stadt. 16 Spieszeuo 17 Sleidungsstück: 18 Aau»geräl. 19 mathematischer Begriff; 20 kaufmännische Be Zeichnung. 21 deutscher Fluß: 22 weiblicher Borname: 23 Verzeichnis; 24 Brettspiel. 25 amerikanischer Staatsmann; 26 deutscher ffrmvorlft; 27 lanbmirtkboftl *•« Gerät 28 griechischer Weiser. 29 deutscher Dichter; 30. Raubvogel. Vier Rätsel in keimen. l. vom fitmmel hoch, da komm' ich her: Errätst du meine Erste Der aber ohne die Zweite mär'. Dem wäre da» Allerichwerste. Drei — vier durch Winterweiter und Ei» (Ich täte e» sicher um keinen Preis') — Doch da» Ganze ist ein vergnügen: 3m hoben vocelsberg, wenn'» schneit. Auf fröhlicher Fahrt zur Weihnachtszett Rote Backen und Hunger zu kriegen. II Die beiden ersten wachsen In einem fremden Land, 3n jeder Suche werden sic al» ein Gewürz verwandt. Die beiden letzten findest du bei uns an Baum und Strauch. Man schüttelt sie, man ißt sie roh und reibt sie manchmal auch. Da» Ganze kommt zur Weihnachtszeit braunknusprlg auf den Tisch: Ein jeder «reift zu und beißt hinein — am besten schmeckt e» frisch. III. Die ersten beiden, wie man weiß, täten vor grauen , Jahren Einmal ein ganze» stolze» Volk vorm Untergang bewahren — Doch leben sie, wie wunderbar. Auch heute noch und sind nicht rar — Man findet sie allerorten. Wenn, sie jedoch gestorben sind und waren gut geraten. Und hast du Gäste zum Drei — vier am Weih nachlslag geloben. Dann werden die Gäste nicht blöde sein. Und loben da. Ganze samt Ein» — Zwei — klein Mit schmeichelhaften Dorten. IV. Die erste nennt euch ein Metall. Richt selten — man findet » fast überall; Eine Stadt bezeichnen die zweite und dritte; Da» Ganze ist eine fröhliche Sitte: Man pfieat sie nach alter Baterweise ?!l» Gesellschaftsspiel im 3cmifienfreife, Al» einen prophetischen Zeitvertreib Für jung und alt und Mann und Weib, Hür Urahne. Großmutter, Mutter und Sind — Und ob auch ihrer gleich viele sind, E» vergeht ihnen allen im Fluge die Zeit, Bi» auf einmal die Glocken weit und breit Die großen und Heinen, mit Schwingen und «fingen Dem neuen Jahre willkommen singen. Erweitertes Schöffengericht Gießen. Das Schöffengericht Gießen hatte fick» bider Lage mit einem Falle zu beschäftigen, der unter Ausschluß der Oeffentlubfeit verbände.: wurde; gegen 43 Zeugen und 2 Sachverständige waren von der Staatsanwaltfcha't und der Verleid:- gung geladen, dem Angeklagten standen 2 Der- terdiger zur Seite. Ein Einwohner von H. hatte Im Jahre 1922 ein neun Jahre altes Mädchen in feine Familie ausgenommen und erzog eS als Pflegetochter. Er wurde beschuldigt, feit bidem 3aij:e in daS Jahr 1927 hinein an dem Mädchen sträfliche Handlungen rorgenommen und eS auch zur Verübung fvlcher Handlungen verleitet zu haben. Derbrechen gegen die Paragraphen 174 Ztst. 1 und 176 3 StGB. Der Angeklagte hat die 'BedeÖlungen immer abgestritten und blieb auch ;n der UnteduchungA- hart und in bet Hauptverhandlung bei leine« Leugnen. Ss land eine um'angre.che und eingehende Beweisaufnahme statt, nach deren Ab» schlusi der Staatsanwalt in längeren Aus'üstrun- gen die Derurteilung bes Angeklagten forderte. Er beantragte mit Rücklicht auf - d.e älnbestraft- heit des schon im vorgerückten Alter bdendlichen Angeklagten und den guten Seumunb. der ihm von allen Seiten ausgestellt wurde, ihm trotz der Schwere der Verbrochen mtlbembe 11m- ftänbe zuzubilligen und chn zu 2 Jahren Gefängnis »u verurteilen. Da- Gericht sollte nach fast zehnstündiger Verhandlung und längerer Beratung sein Urteil Da der Angeklagte keine Reue gezeigt und bl- zum Schluffe geleugnet habe, verneinte e- da-Dorliegen mildernder Umstände und sprach eine Zuchthau-strafe von 2 Jahren au-, sowie die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Ihren. In der Verhandlung hatte auch ein Hoch'chulprosesfor al- psychologischer Sachverständiger fungiert Meine Strafkammer Wehlar. O Gin Polizeibearnter von Schwal - hach war in erster Instanz vorn Amtsgericht Metzlar wegen Beleidigung in Tateinheit mit Bedrohung zu 40 Mk Geldstrafe, hilf»- weise acht Tage Sefängni-. verurteilt werden. Er hatte hiergegen Berufung eingelegt 70ie die Verhandlung ergab, wollte der Angeklagte eines Tages im April In einem Rau- borncr Geschäft rückständ gc Steuer einziehen. Da der Inhaber de- Gefchalles abwesend war. bat bie Frau den Beamten, doch ein andermal w ederzukommen da ihr Mann befkr orientiert sei 0# entwickelte sich dann ein Wortwechsel, der schlteßstch in Beleidigungen ausariete. Der Angeklagte brbauMet nun, korrekt porgeganjen au letn. ?ia4) Schluß der Betveisaustiahn-e verkündete da» Gericht. daß es Bedrohung nicht all vorliegend aniteht dagegen wegen Beleid.gung au* bie gleiche Strafe wie der Vorherrscht« ertennt. Durch bie gleiche Angelegenbell in Mit- lelbenkt jh gezogen war eine Tochter der SefchuUsfrau Sie war Zeugin der Ausein- anderfedungen zwischen ihrer 2llutter und dem Beamten unb halte auch erregt, in die Debatte eingegriffen, wa» zur Folge bulle, daß he sich wegen Beleidigung des Beamten verantworten mußte Cie wurde in 1 Instanz I reigcfpro- chen. Auf die Berufung des Beamten, der als Tlebenlkiger m d.esem Ber ähren auftrat gelangte da» Gericht zur Verurteilung der Angeklagten wegen Beleidigung zu 1 0 M k GeIdir a f e. evenluell für [e 5 Mk. eine Ersatzsvel- »ellsstrafe von 1 Tag Hast. Mittelrheinischer Fabrikanten-Verein. Der Verein hielt dieser Tage in Mauvz unter dem Vorsitz des Gehetmrals Dr. H a e u s e r eine zahlreich besuchte Mitgliederversammlung ab. Ss sprach zunächst Oberbürgermeister a. D. Dr. Most- Duisburg. M. d. A.. über Derwaltungsrefor«. n5c führte dabei folgendes auS: Die Fragen der Verwaltung-- unb Vers ass ungsrel orm sinb letzten In starke Bewegung getommen. 29at noch vor etwa zwei Iahren nur sehr vereinzelt vertreten wurde, ift jetzt fast Allgemeingut für bie Mehrheit des deutschen Volkes geworben: die llcbcrftcugung von ber llnbaltvarfett der gegenwärtigen Zustande unserer staatlichen Organisation, sowie die Forderung nach ihrer gründlichen unb bolbtgflen Aenbc- rung. Daß von ben verschiedensten Seiten positive Vorschläge, namentlich In der Richtung besänftigen .Siichett-staates" gemacht worden find, ift zur Älarung ber Dinge erfreulich, doch sollte man sich davor hüten, sich allzusehr aus den einen oder anderen IDcg sestzulegen. DasMesent- liche ist. daß bad Ziel zur Idee ber Nation gemacht unb basür gesorgt wirb, daß seine Erreichung aus keinem ber in Betracht kommenden Wege verbaut oder gehemmt werbe. Bei der Beurleilung jedes einzelnen Weges sind zwei Ges ähren im Auae zu bebalten: Die erste ist, baß nicht eine Verstärkung der Reichbemalt zu einer übermäßigen Zentralisierung ber Verwaltung führt Die anbete ist. daß bat Ergebnis nicht statt einer Stärkung de- Danzen bellen Schwächung, insbefonbere eine ®nt| rembung zwischen Vörden und Süden wird; habet ift allerdings zwischen vorübergehender Mißstimmung, auch wenn sie einmal oder gar sehr oft kräftigste Worte gebraucht unb dauernder Entfremdung ein himmelweiter Unterschied. Aedner besprach im einzelnen die Vot- Wendigkeiten und Möglichkeiten der VerwaltungSreform, wobei er seinen schon vor Iahren gemachten, neuerdings vielsoch ausgenommencn Vorschlag einer stärkeren ilnab- hängigkcil der Regierungen von Parlamenten durch eine verfassungsmäßige Bestimmung, wonach die ^Regierungen arundsätzlich so lange im 2lmte blelven, a l s das ihr das erste Vertrauensvotum erteilende Parlament selbst fungiert, stark unterstrich. Regierungen, bte jeden Tag durch knappe Parlamentsmehrhert verjagt werden können, vermögen die zu einer gründlich.'N Derwaltung-resorm gegenüber dem Parlament erforderliche Tatkraft nicht aufzubringen, ebenso bleiben alle Rechte be« Einspruch« der 'Regierungen gegen finanziell unverantwortliche Par- lament-be'chlüsse bei Aufrechterhaltung de« gegenwärtigen VersasfunaSzustande» leicht nur Geste. Gegen bie vielfach geforderte Verstärkung der Rechte des R e l ch - p r ä I i d e n t e n lin-besondere Ernennungen und Gntlaffungen der Regierung fachlich unabhängig vom Parlament) äußerte ber Redner da» Bedenken einer allzu starken Hineinziehung dieser einzigen über den varteipoutifchen Kämpfen stehenden Stell« in Deutschland eben in diese Kämpfe. Die ersten gefetzgeberifchen Ausgaben großen Stils seien Im übrigen . Abänderung der Reichs- verfaffung Artikel 6 bi» 11 zwecks klarer Grenzziehung zwischen Reichs- unb Länder-Gefetz- gebung; Beseitigung be» 5 35 des Finanzau»- gleichsgeseye». Verstärkung ber Reichsauificht gegenüber ben L'anvcrn. namentlich sow Relch-au'gaben aussühren. Die kommunale Selbstverwaltung werbe bei stärkerer Entwicklung »um Reich hm erhöhte Ausgaben erhalten müf en; Voraussetzung bafür fei. baß bie kommunale Selbstverwaltung sich wieber das Vertrauen bort sichert, wo e» selber heute zum Teil verloren gegangen ift; auch eine GZc^- gebung. die bte Herstellung eine» gefunden Verhältnisses von Rechten und Pflichten innerhalb ber Gemeinde unablä'’ig im Auge hat, werde sich nicht, wie «äfichlich behauptet wird, als Feindin, sondern vielletchi geradezu als Retterin der Selbstu.'- waltung unb ihrer Bedeutung im Gelamtorganls- mu» be» Staat-Wesens erweisen. Bei ber Behandlung des Gesamtkompleffes dieser Fragen gilt es nicht theoretische Srtreme zu vertreten; Die Größe der Aufgabe verlangt aber andererseits. daß. wenn guter Wille unb Vemunst bei ben ßänbem zu der bringondst nottoenbigen Beseitigung des heutigen Rolstanbes unterer offent* lieben BerwaltungSorganifation nicht ausreichen, ba» Reich im Bewußtsein feiner Verantwortung für das politische Gefamtfchick'al Teut'chsanb» die gesetzgeberischen Folgerungen für fein Verhältnis zu den Ländern und deren Umgestaltung zieht. Aber bald! (Lebhafter Beifall.) Der Vorsitzende unterstrich die AuSfuhrunaen des Redner-, indem auch er davor warnte, ben aufgeworfenen Problemen mit vorgefaßten Meinungen gcgTnäberzutteten. Woraus es anfomme, fei. daß in unterem Volk da- Bewußtsein dafür geweckt werben müffe, daß dem Ziel einer einheitlichen 2tu6geftaltung unfereS Staatswesen- im OnUtrflt von Staat und Wirtschaft unfxbmgt »ugehrebt torrben müfft. tncrm wir künftig 6e» fiepen wollten Ter G«schäftsführrr. Dr. 0D« jenwnb. der nicht bennimabifl mit diese« Gebieten zu tun habe, sich aus ihnen zurecht- finde, und auch von den Seru'Atä! gen beherrsch« jeder nut einen kleinen Ausschnitt Als neuere/ Beispiel 'ührte er die Denkschrift bH Aerchs- arbeitsm.nisterL über bt< Jtatifuwruna der Gen- ser Beschlüsse über di« Ausdehnung der Unsallversicherung an. Obgleich die deutsche Sozialversicherung, wie von allen Seiten anerkannt sei. dertenigen aller anderen Länder ttxtt notau» sei. befürworte di« Denkschrift di« Einbeziehung auch der kleinsten Betriebe und der ungefährlichsten Berufstätigkeiten in die Unfallversicherung und dab«, seien sogar neu« örtliche Bersicherunatiräger In Aus'icht genommen. Sein Antrag, sich gegen bl« Aagiizlrrung auszu- sprechen unb. falle sie doch vvraenommen werde. h«t neue Versicherung an bte bestehenden 7k r- slchrrungs träger der Unfallversicherung anzu- schlietzen, sand einstimmige Annahme. Der Vorsitzende schloh hierauf die Versammlung. Aus der Provinzialhauptstadt. Dietzen, den 24. Dezember 1927. Die Streupflicht des Haus- und Seschästsbesihers. Diner neuen AeichOgerichisentscheidung, bte aerobe jetzt sehr beachtlich erscheint, liegt folgender Sachverhalt zugrunde Der beklagte Kaufmann $>. in Ilfeld ist Eiarntümer eines Hausgrundftücks. Im Erd- geschoh des Grundstücks betreibt et «in Solo» nialwarengefchäst Der Eingang zu dem Laden befindet sich in dem mit glatten Stein- sliefen ausgelegten Hausllur. Von der Stratze aus führen zwei Stufen |u her Haustür D<-r klüger. Austräger der ..Patzer Allgemeinen Zeitung". ist am 27. November 1925 bei herrschendem Schneeweiler, als «r nachmittags dem Versagten bi« Zeitung In den Laden bringen wollte, auf den Fliesen des Hausflurs vor dem Din- gang zu dem Laden gestürzt unb hat erhebliche Versetzungen erlitten. «Für die Folgen des Unfalls verlangt er nach § 823 VDV. Ersatz vom beklagten 5>au*- unb Ladendesiher Das Landgericht Norbhausen hat die Klage abgewiesen. dagegen erklärt« das Oberlanbesgericht llnumburg den Klageanspruch für gerechtfertigt Ebenso hat jetzt das Aeichsgericht entschieden und die Aevision des Beklagten zurück- aew lesen. Aus den reichsgerichtlichen Entscheidungsgründen : Vach der ständigen Vcchispre- chung des Veichsgerichts zu § 823 BGB. obliegt dem Hauseigentümer die allgemeine Verantwortlichkeit für di« Verkehrssicherheit seines für den Verkehr von Menschen Ixsiimmten Gebäudes. Das Matz der anzuwendenden Sorgfalt richtet sich nach der Lebhaftigkeit des Verkehrs und nach den lichen Verkehrsverhältnissen. Der Hauseigentümer muh, mag er selbst tm Hause wohnen oder iricht. insbesondere bi« Zugänge zu dem Hause ht verkehrssicherem Zustande erhalten. Dazu gehört auch seine Verpflichtung. Teile des Hausflurs bei Dlntergldtte au bestreuen. Veden dem Hauseigentümer trifft diese Sorg- saltspslicht u. a. den Kaufmann, der als Mieter In dem Gebäude für seine Geschäft szwecke einen Verkehr geschaffen hat hinsichtlich der Zugänge zu dem Geschäft. Hieraus ergibt sich die Verpflichtung. den Hausflur bei Winteralätte mit abftumpsenbem Material, wie Säge- späncn, Sand. Asche oder dergleichen, zu bestreuen. Das angefochten« Urteil hält sich durchaus im Nahmen dieser Drundsätze. wenn es den Beklagten als Hauseigentümer für den Unfall des Klagers' schadenersatzpflichtig macht. Weiterhin stimmt bas Aeichs- aericht der Ausführung des Oberlanbesgerichts dahin bei. batz bi« Kleinigkeit Salz, welche die Frau des Beklagten jeden Morgen im Hausflur gestreut hat, kein zur Beseitigung der Glätte ausreichendes Mittel Ist, da bas Salz durch Auflösung des Schnees die an unb für sich schon bestehend« Glätte der Fliesen noch erhöhe Habe der Beklagt« aus Sauberkeitsgründen ein avstumpsendes Mittel nicht anwenden wollen. so hätte er aus dem kurzen Wege vom der Haustür bis zum Ladeneinaang Matten, Tücher oder Säcke ausbreiten müssen. Buntes Allerlei. Ein neues Dokument über Colambu». Der Streit über bte Nationalität des Entdeckers der Heuen Welt ist in jüngster Zeck de- sonbers heftig entbrannt unb spanische Gekehrte behaupten, dah M« Famtli« zwar aus Genua stamme, aber 'chon die Ipanisch« Vationalität erworben hatte als der Entdecker geboren wurde. Eine neue Stütz« für dies« Anschauung bietet «in Dokument, das auf den Kanarischen Inseln auf» Befunden worben ist. Es stammt aus dem Jahre 719 unb ist «ine Genealogie der Familie Kolumbus. die von dem Lizentiaten Don Juan Aunez de Pena ausgestellt worden ist. Denn sie auch ziemlich spät ist unb einige Fehler auf- weift, so verbient sie doch Beachtung Vach diesem Stammbaum waren die ersten Spanier, die den 71 amen Eolumbus führten. Dominik Dolomb. der als Zeuge für eine Schenkung Garcias II. von Vavarra an die Kirch« Xud«la 1125 auf- geführt wird, und der Bischof von Lerida Ferrer Dolomb. 1334. Dominik Golomb war mit einer acwii'cn Sufanne Fonterrofa aus der spanischen Provinz Galicien verheiratet, und von bleiern Ehepaar soll Dolumbus abstainmen. der zu Al- vizoles nah« bei Saena in der Grafschast Senora geboren wurb«. wo seine Eltern von 144b bis 1451 als Kaufleute lebten. Bisher nahm man an. datz Dhriftoph Lolumbus zwischen 1436 unb 144t geboren worden sei. Erft kürzlich aber bat Garria de la Aiega nachweisen wollen, bah der Entdecker aus Galicien stammt, unb das neue Dokument bringt dafür eine gewiss« Bestätigung Da# teuerste Bad) bet 19. Jahrhundertt. Die erste Ausgabe von Dickens unsterblichen .Pickwick Papers", die in 19 Lieferungen erschien, itt kürzlich auf einer Veuyorker Versteigerung für den Vekordpreis von 65200 Mark verkauft worden. Damit ist der bisherige Höchstpreis für dieses Buch, da- unter allen Büchern d«S 19. Jahrhunderts gegenwärtig am höchsten bewertet wird, um das Doppelte übertroffen. Der frühere Besitzer dieser Rarität, ein Schuhsabrikant von Leicester. Thomas Hatton, ist trotz des Viefen- preises sehr betrübt darüber, bah er sich von dieser Ausgabe getrennt hat. .Ich habe 20 Jahr« gebraucht, um diese 19 Helte zu lammeln, 18 einzelne SchilllngauSgaben unb eine .Weih- nacotS-Doppelnummer" zu 2 Schilling.' sagte er. .Ein Amerikaner, der mich besuchte, hat mir solange zugeleyt. bis ich in den Verkauf toOHdtt. Man muh bedeuten, oatz von Teil 1. 2 unb 3 nur 400 Stück verkauft wurden, und datz der grohe Erfolg erst einsehte, als Sam Meller er- schien, woraus die drei Teile neu gedruckt wurden. Diese ersten Ausgaben der Erstausgabe habe ich gesucht, und besonders die Hefte, in denen sich noch die Anzeigen befinden. Heine Papierstreisen, die eingenaht wurden. Einmal lauste ich die sanften Dickens-Vorräte eines Londoner AntiguarS. ein ander Mal erstand ich einen ganzen Bücherballen für 2000 Mark, um darin cm Heft in dem Original-Papieremband zu finden So ersetzte ich von den 19 Heften immer wieder eins durch ein besser erhaltenes und hatte zeitweise mehr als 40 Heft« in meinem Besitz, ois diese- sehlerlose Gremplar zusammengebracht war. Die überschüssigen Hefte habe ich so gut verkauft, bah die 65 200 Mark für mich ein reiner Gewinn sind." DU S*Dimmrrinnre een Gibraltar. Die blonCx Mitz Gieiz . oon B rak Steno- tppistin. welch« in diesem Sommer den Kanal durchschwommen hat. verlieh den Londoner Da: «rioo-Bahnhof in der Ab-ich«, sich nach Southampton zu begeben, n von hier ans ral tt yu fahren, wo sie die Morrenge dur bichnnmmen will. Von dem gleichen Bahnsteig unb mit dem gleichen Zuge fuhr auch bU braun« Mitz Hudion. von Beruf ebenfalls S eno- thpistin und ebenfalls in diesem Sommer den Kanal durchauert habend, zu ebendemselben Ziel« und ebenderselben Absicht fort Die beiden Aiva- Imnen musterten sich mit f-indl chen abschätzen den en wie zwei Toter, die zusammen den A ng betreten. Mttz Hudson ging aber dann doch, sich bezwingend, auf chre Konkurrent in zu unb reichte ihr die Hand. Das tot Mitz »Iny? Sie lehne ihr den Rücken. Xi bann bi« zu einer ktaiUichen. Linie formierten Photograph n das Bild von Mist Glecze auf ihre Platten bannen wollten, stürzte Mist Hudson zu ihrer Atvalin, um auch noch auf die Bilder zu kommen. Diese weltg fchichtüch. Gruppe mutzte wiederholt gestellt toerben, unb schließlich sind bann die beiden Sportsdamen trvebu cs war der dunkeln Schwimmerin gelungen, tm Augenblick der Aufnahme ihre blonde A ben6ub( rn zu umarmen, die vor Dut kochte. Der Impresario der Mist Hudson ist empört über den .Mangel an Spongetft der Dame Gleiz«. die erflärte, sie kenne die andere nicht unb wolle He auch rrtemal« kennen lernen. Mitz Hudson hat auf dem Dampfer nochmals versucht, zu ihrer Äonfurrentin rnen'ch- liche Belebungen anzubahnen, aber bi-fe hat ihr die Äamnentür vor der Aase zug^worken Der Rattenfänger fängt landen. Die Londoner Stadtverwaltung hat den Tauben, die fich auf vielen Plätzen der Stabt häuslich eingerichtet haben, ben Krieg erklärt unb 2000 von ihnen zum lobe verurteilt. Da man eine allgemeine Xaubcnjagb erwartete, so hatten sich viele Leute aus dem Platz vor der St. Pauls- Kathedrale eingefunden, wo Tauben von Her- freundlichen Leuten gern gefüttert werben. Es war aber nichts von einem Blutvergiessen unter ben friedlichen Bewohnern des Platzes zu bemerken. dagegen konnte man einen stattlichen Mann beobachten, bet auf feinen Armen unb Schultern und auf seinem schönen Aut eine Menge Tauben versammelle. Der in ihm einen besonderen Taube ns reunb vermutete täuschte sich aber gründlich, beim ber Mann war bet offizielle Rattenfänger der Stabt Conbon. D. Dalton, ber mit der Vernichtung der 2000 Tauben beauftragt ist. Die Tierchen ahnten nichts von ber Bähe dieses grimmigen Feindes und pickten sreundlich Körner aus seinen Händen. Der ^Rattenfänger, der jetzt zum Taubensänger geworden ist. wird erst bte beste Methode studieren, um bte Tauben zu fangen unb möglichst schmerzlos zu beseitigen. Von etwem Stab von Gehilfen mit Aetzen und Fallen unterstützt, wird er pro Tag etwa 400 bis 500 Tauben auf den einzelnen Plätzen fangen unb sie bann ins Jenseits befördern. Gröhe Enttäuschung erregt seine Erklärung datz sie sich nicht zur Bohrung eignen, und die Londoner, die sich bereits auf einen billigen Tauben braten gespitzt hatten, müssen unbefriedigt abziehen. •• Ausgehobener S ichtvermer ks- zwang. Mit Wirkung vom 1. Januar 1928 ist Der Sichtvcrmcrkszwang Im Verkehr mit Grotz- brita nuten. Aordirland. bem 3 r i - schen Freistaat. Aeuseeland. der Süd - asrikanischen Union, Aeusundland unb Sübrhodesien aufgehoben worben. Die Vereinbarung gilt allo noch nicht für Australien. Indien unb die übrigen vorstehend auf» geführten Teile des Britischen Aeiches. Deutsch« Aeichsangchdrige können danach vom 1. Januar 1928 ab auf Vorlage eines gültigen deutschen Baffes, aus dem ihre deutsche Staatsangehörigkeit hervorgeht, über jede amtliche Grenzübergangsstelle Grohbritannien und Die vorbezeichneten Teile des Britischen Reiches betreten und verlassen. Die am Ort« ber Ankunft sonst geltenden frembenpolizeilichen Bestimmungen bleiben bestehen. Die kanadischen Bestimmungen über ben besonderen Sichtvermerkszwang für Einwanderer bleiben unberührt. Für Knaben r 15 Intzren genügt an Stelle des Aa- tionalpaffe- ein amtlicher Ausweis, ber Harne, Alter. Staatsangehvriakeit und Wohnort des Kindes enthält. Bei K.ndem über 10 Jahren muh dieser Ausweis mit einem von der aus- stellenden Behörde abgeftempelten Lichtbild des Kindes versehen fein. Deutsche Aeichsangehörige. die in bas Gebiet von Grohbritannien und Nord- Irland einreifen wollen, um dort eine Stellung anzutreten, müssen vor dem Grenz- Übertritt im Besitze einer besonderen Erlaubnis ber zuständigen Behörde (Zusicherung der Bewilligung aum Stellenantritt, Ministry of Qabour Per- mit) sein, die gebührenfrei ausgestellt wird. Deutsche, die ohne diese Erlaubnis einreifen, um eine Stellt anzutreten, werben an ber englischen Küstt von ben Einwanderunasbearnten zurückgewiesen werden. Es empfiehlt sich, batz deutsche Aeichsangehörige. die nicht zum Stellenantritt. sondern beispielsweise als Touristen, Besucher ober Studierende einreisen, sich tm Beith.- von Korrespondenzen. Einladungen. Quittungen über belegte Kurse ober deraletchen befinden, durch deren Vorlage fl« ihre Angaben den brt- tischen Einwanderungsbeamten gegenüber, bi« In der ersten Zeit nach Inkrasttreten des Abkom- mens die ankommenden Deutschen jedenfalls eingehend nach Dem Zweck ihrer Aelle befragen werden, glaubhaft machen können. •• Weihnachtsfeier des Bunde, er- bllnbeter Kriege r, Untergruppe Gletz e n. Wie früher hatte auch in diesem Jahre die Untergruppe Sitzen chre Äugütber je «teer Weihnache^eier ringdaben. von brr. 40 Krieg»- dunden waren 34 «richrcnen. dee übrigen warm durch Krankheit am Erscheinen orrbmSbrt. Koch enwr mufifaiikben Einleitung und einem von .3tL Ä e o » b o r f gesprochenen Prolog er griff S« Vorsitzende ber Unterarupp«. KeaUeheer Kranz, da» WoN za einer vegrünungsamprech« und gw dachte dob«! afler derer, bi« m durch Spenden ermöglicht Hoden, wbrn- ffrwgiM mb«» eine nacht »tob« |u Überreiche» Luch denen, dl« stch um da« 3u rn « ld « nf — wenn man den Hund adgefchaf f t hat! Die Im Lause diese« wahres abgeschafften Hunde müs'en bis spätestens -um 31 Dezember bei der zuständige« Bürgermeisterei abgemeldet werden Mlrb die Abmeldung erst nach dem 31. Dezember betritt!, so ist di« Hundesteuer für bas folgende Jahr weiterzuentrtchten. Der ferner am 1 Januar selbstgezüchtete junge Hunde Im Alter von unter drei Monaten, besitzt, wirb entweder gleich oder nachträglich zur Hundesteuer für das kommende 3ahr zugezogen. Aur wenn nachgewlefen tv,rd datz «in lunger Hund vor Err«ich»rng des Alters von drei Monaten zu Grund« gegangen, oder nach Orten autzerhalb Hessens veräutzrrt worden ist, tritt Steuerbefreiung ein Bemeckt sei noch, datz Hunde, bi« im Laufe des Jahres mehrmals ihre« Besitzer wechseln, auch mehrmals zur Hundesteuer herongezogen werben, da nicht der Hund al« solcher, sondern der Hundebesitz besteuert wird. Turnen, (Sport unb Spies. Deutschs (Seher nach Neuyorf eingeladen. Di« beiden bekannten Charlottenburger Geher Schwab unb Schnitt - SU.) Haven vom Mlllrofe AS. eine Einladung zu dem traditionellen Hallengeben am 28 Januar in A « u - York erhalten. Sie würben dort auf fo gute Gegner wie Plant unb Hinkel »retten, die beide amerikanische Meister nnd. Granville- Kanada. der ebenfalls «ingelaben wurde, ist auch international «rUflalhg. fo datz falls bi« Einladung angenommen wird, hervorragende Kämpfe zu erwarten find. Mannschaftswettfechten dee^eichswehe Di« Aezchswehr hat »ur Prüfung der vn ihren Aeihen stehenden Olomp-afanblSaten für den modernen Fün'kampf dl« stark« Mannschaft des Hamburger Fecht-Glubs zu einem Degen» Mannschaft«kamps nach Münsdorl «ingeladen. Der HamdtZraer F. S. wirdzu den am 21 unb 22. Januar statt*inbrn^en Mettkämpsen mit fo(- ganber Mannschaft antreten Ta km an fr.. Körner. Aökhig. Kestemeler. Ohlsen und Dr Sonbr^off. Lprrchstundrn brr Ärbaftion 12 bi» I Öhr mittag». 5 bh 7 ttftr nachmiNag» Samtlag nachmittag qeichlallen Statt Karten! Ihre Dtrfobung beehren sich anzuzet'gen Heuchelhelm z-euchelheim — (Sr.-Linden Zrun Jlorbcnbtd pödlbtif) Lch (DberbefTen) Deihnachfen 1927 Weibnachten 1927 «091 Knoblauchsast Spezialitäten -AülQm2enrnu°:‘' ^«»abri er»«u vor- upvtiainaicu tetnw» Klrern «nrrleiioeTfalfunn ul* Derloble >3000 Lich. Deihnochien 1927 oeni Asbest- Erfinder - Vorwärts t40e L«« 1IT20O 0009? etatt Karlen' Verlobte Gießen Großen-Lnben, Weihnachten 1927 an® £tim oeny, Luise Rohrbach atniti Frankfurt a.W. Großen £ind en ®ii3 Weihnachten 1927 «084 f>6 Emilie Möller Theodor Weller DiescckGießen z.Z. Obcrlbad) f Sachsen) Luise Klemmrath Heinrich Schiefersiein Darmstadt KeuptTra^e 50 Gertrud Kley Rudolf Wenz Ida Luh Karl Keßler Etalenlaoi - nahe UniDCiflidL 4> i.Htmnu Bad, Oütür u «Marien. ÄnilMf 15 2>hO'. Marie 36rb Werner Schulte 5inanj.proWfatrt Verlobte Anny Gimpel Heinrich Gernhardt grüßen als Verlobte Kätchen Sing Wilhelm Opper DU Verlobung unserer Tochter Hertha mit Herrn Ernst Heidenreich zeigen wir hiermit an Heinrich Wagner und Frau Martha geb. Lonert Ihre Verlobung geben bekannt Oinchen Döring Ewald Stephan Gustel Schmidt Georg Pfund Verlobte Elara Leinweber Dave Sauer Verlobte Setty Rentmeister Iran; Sobbe Verlobte Eia Schaefer George Keller Verlobte Hertha Wagner 6rnst Seidenreich SteuerpraNstant Liesel Siri Hans Kögel Verlobte «storia £ 3. ^rm-üert 3205 3tb. 24. Oezemder 1927 Großen-Äuscck, Äahnhofstraße 27 Weihnachten 1927 Enteilen nabe Badndol 4x7 Simm Qüd>e u Worten, ♦fir. leetrelbelL. rirLi.UHlHM- bilee. flmabta. «r isoooi Ihre Vermählung beehren sich anzu zeigen Earl IBeingdrtner unb Jrau Anni geb. Bürger S2ft drescent Street, Astoria £ I- plcuftorf) Weihnachten 1927 Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Gretel Günderoth Zrih Aulenbacher Gießen SUPhaostraöe 34 Weihnachten 1927 ata (krestent Street, Astoria £ I. pkuoorf) Weihnachten 1927 SiUbadewanneu Edgar Borrmann, Gienen Ellen waren Haut- u. Küchengeräte Ihre Verlobung beehren sich unzu»eigen Liffi Reinhardt Hermann Michel Ihre Verlobung beehren sich an,ureigen Elly Hildebrand Artur Hof, Forstreferendar Ihre Verlobung beehren sich un,u,eigen Elisabeth Groß Philipp Suchberger Ihre Verlobung beehren sich on,ureigen Erna Werner Otto Secker Söniiige 9005- oetlöoi? Bestitilibais Fobnbtf ue, ti HininuMiKt nebh Qrohen voi. Warten u B uo m. Vaa- । Eenen- ba-L LeeacUHa- betrliU |iiir Art peMtnd Anzahl. IHt. 10UÜU. Elaienhaai nabe Babnbol. 4vO ‘Vmui. ad. flüdie n. (Warten, lern laatralbela.. Pari i.L ioIiu- I am «nzabla 1NL 8UU0U Tüchlige Näherin empneblt sich tm «glitten in u. auszer dem Hause. EchrtttL Hnaeb. unter WL24 ir frühN da « e ladt i zu ßÄ?** Ij ; Utr Tina Schäfer Walter Wahl Verlobte Frankfurt a. M. Weihnachten 1927 Kälha Lenz Zrih Schneider Verlobte Neustadt 31 Niegelofab 4ft Weihnachten 1927 «tnten «r e h ™ kifinig aukt,?? J* «unyL Äit WEte in V *"■ Mi, bit « Statt JHnbtn bei Iddxi daß Ht "d. i|l btt btfif je» ti«r foldjai Ke« ’tnn dqi 5ti Die im 2au!t dich, hülfen bU lpLte. bet bet HbMfla Verben. Töirb b« -Dezember befcitfi. M folgen be 3* n«r am 1.3« sc m Älter doi ur iiltoebet gleich *r für bat fe.'r't nachgevir>- rrt ceichung M litt« gegangen, ober nach räuber! morden \l, imttft sei noch, dd ret mehrmalt ihn, alt zur ^untdnrr lchl btt ->mb cJ esitz besteuert trieft. in» ßpitl. d« dottmburatT -eher 656.) Hoden roei mg zu bun tmbi* , Januar in Uta» t hort auf fo ade »Intel treffen inb. Srandille' geladen wurde. II so bah. fA d» irb, hervorttgende Schon ien'?ra sie 16 Tderstraße 20 p 2)«ihoach:cn 1927 Elifieilwi nabe llmoerfuAi. 3 •« 8imm« Bali Qiitfte ii e-aiien. «ni Mk?naiM Einheirat t. flklcbätL al welch Branche i. stavi oö. Van6, mit foito ebrb. Staoel in Berbind». » itet. Lchr «ng. m. fAilb u. HMb a d dich fln^.6fxenbFL \ / \ Orfglnal-Fraueogurt, Cmstand»- / . \ \ \ Frauengurt. Bastenhalter für * \ ' •'lillende Frauen, Spori-Büaten- \ >■ JZ’-V lialter. Edclgurt. Edel-Lelbdien, I 1 Hflftgflriel.Beckengartel.gumml- loee Wlxard-StrOmpfe tflr V I K ra m p I a d e ro itlnd auf Lager Aerztlich ausgebildete Vertreterin Gastei Sciilumber^er-Daniömann Grieben. Ludwigsplatz 14 _______ _______________' um» Inventar-Versteigerung auf dem Wattdof bei Sründorg, am Mittwoch, dem 23. Vezemder 1927, vormittags 10 Uhr. Nach völliger Umwandlung de» Wandale» in ördnlonö wird da» dort nicht mehr dea-Ngie tote und leben de Inventar abgegeben. • .^urBer steiget uns kommens L Etammdnchstntcn.M jähr., beste abaebartete ArdeitSplerbc. ttetnet tuarbrebiubrr. »etrctdcmäder. Trtllmalchinc, NarioficlpflanUoch maichine. i>amdrtdge»al»e. Teiimalwaaae. RerteHrl- iortierwaichine. tUinbirnc. Nnltivator. Hlcrrcibrr. Bfltige nnd («««en. ^ekonomiewaaen. Rummri- und CrbicHacitbirrr. Rartofielkörbe, Lacke. Sabeln. Hacken ■im. Bnbcrdem einige Sestabebettew Aast ämtliche Ufr,imstande und kaum gebraucht. Au« der gleichen twrhcuicruna vertäust die ^ui»oerwaltung Lelgendof rin gute» .'IrdcttSvfcrd lernrr * AnffeiUrierbe. VeirtebSlettnn» des WartboleA iitsd Zuschneide-Kurse für Herren- und Damengarderobe Auf Wunsdi der vorjährigen Teilnehmer hält die Fa. E Mehring, Nürnberg, Anfang nächsten Jahres in Giehen wieder Kurae ab. Der Bezugspreis des Lehrwerkes, der gleichzeitig die kostenlose Teilnahme am Kursus einschlicht, beträgt 40.— RM. und kann In angenehmen Monatsraten bezahlt werden. Herr Fritx Ortwein, Giehen, Löberstr. 12, gibt gerne über diese Lehrmethode Auskunft u. nimmt die Anmeldungen entgegen. E. Mehring. UsMMrliit Nürnberg, Hallplatz 11. Neuzeitliche Dekorationen Klub- und Stilmöbel in Leder und Stoff Garantiert nur eigene Qualltftsausführung Beratungen bereitwilligst Südanlage 20 Gebr. Seelbach Blelchstr. 4 H umo Ihr Bruch * elrb Immer orbkrt, »I>. Och bin wleber In meinem 64. Leben,jadr« ein ganzer unb glücklicher Mensch." Land- «Irl Ar. Sl schreib! u. a. .Och setze mich gendilgi, Ohnen nach 3abren meinen Innigen Dan» anezusprechen mürbe ich gan, befreit von meinem Leihen.' «anbagen mm «h. 16,- an. Für Vruch- enb varfalle'vrnhe holtenloe >u sprechen In aithen, Tennentag. 7H De,br von 8— llUDr, Im Vahnhos. betet .Cees*. - Friedberg, Tlenetag 17. Tejbr, oon 1-11 Uhr, Im Botel „Deuische, nau« . Nleselb, Denneniag, » Deidr., eon l1., 8 Uhr. Im öotel .3er Ärone*. - Nldba, Areitag Si. De»br, oon e 1 Uhr, le fielet „3er Traube" «.Kutfing. »pOHtat Vetndeigtft, K0lna.HI>.. ReiferWllbelmrtngM Meisterprüfungen 1928 Für die Meisterprüfungen im Frühjahr 1923 hält der hiesige Ortsgewerdeoerein einen Dordereifungs-riursus an Sonntagen vormittags und an Werktagen abends in der Gewerbeschule ab. Äeginn Sonntag, den 3. Januar, 9 Uhr, und Mittwoch, den 11. Zanuar, 15 Uhr, in Saal 15. Anmeldungen werden oom 2. Zanuar ab schriftlich oder mündlich auf Zimmer 13 täglich von 15-13 Uhr entgegen- genommen, woselbst auch weitere Auskunft erteilt wird. Samstag, 24. Dezember 1927 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderbefien) llr. 501 viertes Blatt Geschichten aus aller Welt. Ba$6rud. auch mll Qurflrnanflahe. verboten!) tfrtceteael entcrri*trt dc»Oritg-mi»»ster (-) Part». Kri^smlnister Pai«lev< »» t»,Prtval- Irixn rin «ober Gelehrter rin Io grober bah Me UntDeriiläi Lambribge chn unlänflti »um Etzrendokror ernannte Die» brachte Ihn jedoch tn arg# Verlegenheit. htnn er wurde von der eng- 'scher' , -«schule aufgc'orderl. einen Bor- troa über Dellentheorie »u (►allen, wovon Herr ShUttd bU vor kurzem leinen blatten Dunst w. 3n tdntr Hot wandt« sich der Ärieg»- miniUrr an den ihn persönlich gut bekannten Prosettor Perrln. Aber auch dieser konnte nicht btllrr. Vein Lohn »rann» jedoch Io logt« n, »üfHe Bescheid. Hur befände «ich der Heg'.ud- IdU« gerade im Augenblick al» Leierveleutnant au» Woftenübung in 3d ul. Hirn, da« war weiter fdn Hwderni». Wozu ist man Kriegsminister? Painlev^ telegraphierte an die ®arntfon. Franc!« Herrin bekam »ofort Urlaub und Abend für Abend unterrichtet« der Leutnant der Hrierv« leinen Herrn und Gebieter. den allmächtigen RrtegbrumfleT Painlev^ und weihte ihn »o gründlich Tn k-le Geheimnisse der Unbulation»:bcont dn, bah der versprochene Dort rag in ttambnbg« glatt non statten aing und vbendvrln von allen Fachleuten al» besonder« instruktiv bezeichnet wurde Und da« ist auch weiter nicht erstaunl.ch. Denn al» man den Herrn Leutnant über seinen Schüler, den Kri«g»minister. bdragte, antwortet« er ..Der Mann ist erstaunlich intellt- fl#ntr Muqnamfn sind Trumps. (f) London. Kürzlich wurde in der alten ehrwürdigen ’r Pavle-Kathedrale ein chinesische» Mädchen gelaust. teilen 3ater aus den durch fetre Kü»e zritgemäbe'i Hamen Ma hört. Aber englische Blätter wollten nicht geilen lassen, dah ein China- man durch irgend etwa«, und sei e» auch nut durch seinen Hamen. Englische« übertrumpsen könnte und ruhten nicht «her. al» bi« st« heraus- hatten. bah sich am Uray* Inn Rnad in London dn guioebentte« Galanter! ewarengeschäsi besände. dessen Inhaber einsach Mr. v. 3e hietzc. wobd 3c. sprich 3t, angeblich kurzer al« Ma sein soll. Run meldete sich jedoch da» Dominium Kanada und erinnerte daran, bah Ottawa von Eolond Ho gegründet worden sei, Australien, nicht faul, wie« nach in Melbourne erfreu« sich der Handel«» INN NN John H n beiter Gesundheit, und endlich t> • ciaaien die Hach: eine der ältesten »amllien der Union hiebe schlechtweg 3 t Und. Wie dn 3litz au« heiterem Himmrl. must, zu sriner Schande sd's wlaflt. da« Angrisachlentum erfahren. bah di« Siege«palme im Kauips um die Kür^ der Hamen Frankreich gebührt 3n einer Seiten st raste, unweit be« Boulevard de* Haben* in Pari«, befindet sich nämlich ein« Wein Handlung, die. die .Feder sträubt sich, es Jv schreiben, der Mme O gehört. O. einfach O und Xrouer zieht durch di« Länder englischer Zunge. Ette Vtrtie »hist in 1100 Meter Höhe. (aga) H « nhork. Eine abenteuerliche Parti« Dridge-Whist. bri der e« im wahrsten Sinn de» Morte« hoch her- gegangen ist. spielten am 16. Hovember über dem nluqbalen der Surtist-Aerowerk« bri Tlineola au» L"mg Irland dicht bet Heuyork. drei Flug- gästc und der Führer eine« Fairchild-Eindecter«. Zwei junge Mädchen und «in Heppner der „Hem Hort «vening Post" hatten sich der Führung Hoberi Simon«, eine« Prodeslieger« der Fair- chtld Flugzeugwerke onvertraut In etwa 1100 Hleter Höhe cnaclangt. wandte sich Simon Plötz- sich seinen tn !>daglich gehetzter Kabine sitzenden kästen zu und Irafltc. wie es mit einer Partie Mhist uxirr Man war natürlich sotort bereit; aber Lharle« Murphy, der Mann von der Post, wandt.- ein. dast dazu doch schNestlich vier Per- Ionen gehörten Dem ist leicht abzuhellen.'' er- närte S»mon. rüttelt« ein bistchen an feine* Kontrvllknüppel herum, zog rin Drahtfeu straft. «hob »ich zum 3nde»en der Pastag ere von seinem Fuhreriitz und nahm den vierten leeren Platz tn der Kabine ein. Mth Hooeicb Holme« und Mist 3bna Mor'Ney. d e beiden jungen Damen. wären svlort in Ohnmacht griallen. wenn sich die« mit Grari« In dem engen Ha um hätte bewerkstelligen lallen, so aber beschränkten fie sich darauf, enrietzt autzukerifchcn. „3eruh.gen Sie sich." sagte Simon. ..da« Ding fliegt ganz von selber, der automatische CmbtlUator lorgt dafür Auster dem fliegen wir gerade durch Hebel, sehen können Cie doch nicht», also können wir gerade fo gut Karten ’piclen." Da» Spiel begann. 3cgrei'l.chdnen zu amerikanisch Machukata hätte sich selbst entleiben müssen Harakiri So denkt man tn Japan Sonst soll man In der Wdt anderer Auffassung fein. Wirtschaft. Wochenbericht vom Sronffurkr Effektenmarkt. In der l^och« vor dem Weihnacht«sest war das Veschätt an der Essektenbörie autzer- ordentlich eingeschränkt und still. Da« weitere Fehlen der zweiten Hand wirkt« lähmend, und die Spekulatton übte im Hinblick aut die bevorstehende Unterbrechung be« ®e- schäste« durch die Feiertage die grötzke Zuruck- : dlung. Einer gröbercn Ausdehnung des (be- schäste« stand jcdvch vor allem die ®elb- Marktlage im Wege Hier war von einer Entspannung auch In dieser Woche nichts zu merken. Hur vorübergehend trat sür Tagesgcld eine geringe Erleichterung ein. Vkonatsgeld blieb stark gesucht namentlich von kommunaler Seite soll die ^iachsraqe wieder grob gewesen sein. Starke Hachsragc zeigte sich auch nach Heport- geld. in Berlin muffte der Satz dafür um 0.75 Prozent auf 8.75 bis S.25 Prozent erhobt werden, so bab sich die Besorgnisse über die Gestaltung de» Geldmärkte« zum Jahre«ulttmo noch verstärkten. Verstimmend wirkte auch der Monatsbericht bet Discontvgc'ellschast. bet bie Börienlage sehr zuriickhaltenb betrachtet und die Kur«entwicklung bet letzten Zeit sür zu rasch und gewaltsam hält. In grober Unsicherheit würbe bie Böric bann auch durch bl« ungeklärte Lage Im Konflikt in der Eis«nlnbusttte gehalten, bi« burch bi« BerbindlichkeitserNärung be« gefällten Schiedsspruch«« rine 3dlegung be« Streite« erfolgte. Einen ungünstigen Eindruck machte ferner bie beutsih« Auhenhan- bel«bilanzfütHov«mber, di« «kn« Ctd- gerung der Passivität um beinah« 100 Million«« Mark auiweist. wobei diese Verschlechterung sowohl aus einen Auckgang be« Ekporte«. al« auch aus eine Steigerung der Einfuhr zurück- zufuhrcn \V Man w ) darauf hin. das» biete Entwicklung zum Teil saisonmätzig bebingt sei Gegenüber den Kurien der Vorwoche ergaben sich trotzdem überwiegend Kur«besserun- g e n. da lebhasterc Hachfrage nach einigen Sp>- zialwcrtcn dem Markt eine gute Stütz« bot. Stark hervor traten vor allem die Elektro- wert«. Hier war wieder da« Ausland al« Käufer auf getreten, und bie Spekulation nahm gröbere McinungSkäuse vor, ba Hoffnungen aus- tauchten, dab bei t>erichiebenen Ervstunterneh- men mit einer Divibendenerhöhung bestimmt zu rechnen sei. Sv sprach man bei Siemens von Es zogen drei Burschen wohl über den Mein .... ’Woman von Erica Trupe-Lärche r. Erft«* Kapitel. ..E* zogen drei Burjchcn Wohl iber den Kdcin Bxi einer Frau *ü6irtin Da kehrten sie rin ..." O. iala' Las singst du für Zeug»?' flkd« yxirnnuridxag durchqueri« ben Hocheie- ganten Kokokofaion. i-m auf jein# junge Der- loanbte am Rlugci zu zu steuern 6ie fuhr temperamentvoll zu ihm herum. Ein Paar axmbetrolkr arotzer. bun(rlbloutr Lugen blißien ihm Umpf- luftig entgegen Audi ohne dast ste em« Äntwori qab. la* man ihrem beweglichen Gedankenspiri bie Stanken at ..La» geht» dich an. was ich tpiek?" Er beugte sich nut einer 3#»egung zu »hr herab. die kx'lö Bctttebthcit. halb Seoormunbung nwr. .Deutsch« Lolkelieder" la* er. al* «r chr Koten hell nach vom >chiua. ,Lch glaub, tufinet du bist metchuggc' B»andern für mich jum Zeitvertreib!' Eine kleine Vause folgte. Ihre gekegenlliche Kratzbüritigkeit reizte ibn. gerade weil die anderen jungen Damen seines Bekanntenkreises ftch nach ihm. dem eleganten jungen Baron von Hammer- schlag, den Hals kcher umbrebten' „tlalmier dich! Wenn ich grab zur Li'ii« bei der Grandmama hier bvanhen bin. bann — brauchst du mir doch nicht deutsche BolfNieber vorzusmgen! Tann hol doch etwa» scharmanter au» dem Holen- ftanbrr von her Grandmama!" Er beugte sich ’eit- wäns pm Ebenholzgrilell und zog auss Eertte- tcobi rin kleines Notenhrii herou- Da* junge Mädchen neigte sich über den Titel: „®di tmr doch mit bem D,ng da. Älceftr .-Zer- knickt« ii lüg ei'" Brauch ich jung«» Ting mit meinen ad)tybn Jahren solch sentimentale» Zeug zu «ptelm* G -ck. da» ist mir lieber: ..Es logen drei Burchen wohl über den Hbein In ihm erwacht« die Eif«rfucht des Vetters. „Gleich drei Burschen auf einmal' Drei Verehrer aus einmal? Da» tat dir passen! vielleicht zur Sa»- mabi: em Elsässer, rin Deutscher, ein Franzose?' Er machte rin kleine Pause und sah ihr »ach ms Griich. gerade weil ihr sonst so bewegluhe» Mienen- •Vban’en xtzt gar nicht oernet: .Dder — — ober wenn » gar Öre- Deutsche nä- rtn. die über ben Khein Herzögen? Ich 'age b:r nur em»: es sind genug Dorische über ben Rhein ui un» in* Elsost her^ekommen' Ich wollte, die ctunbe körn', m der i:< all Harnt miteinander weder über ben Kdein hinüber — — unb aus bem Lande hinaus mutzten — —'. Ein leffer, tiefer, inbrünstiger Bcuiyr ich webt« durch die »ritgeöffnetm tjlugeilüren aus Dem Nebenzimmer. Das (unge Mädthen wandte ben Kopf. Dann erhob «* sich plötzlich mit einer tempe- ramentooCen Grazie und schrill aut dte Greisin ju. bie im Nebenzimmer in einem lirien. alnnodischen Gobeiinfessri am Fenster jatz. Da» Grau einer früh bereinimfenben Binterbammerung umhüllie die ftrauengettalt im jchwarzen Ariden kleide mit »eichen. geheimnisvollen Lchatten. Sie em« Nonne satz fie da. fast regungslos, da* ichneeweihe Haupt gnh — — wartend her Zukunft entgegen- nd. — — starr und regungslos ,m Bem.itzt- . datz der eherne Schritt der Zeil Eefunbt um Sekunde oorwäru ging.--nn Salten ewiger Sellxe gehen muhte. .ffiranbmomo! Was ist dir? Warum iraf- zeft du?" Di« Enkeiin war vor der Qreijin mcberarfniel und legte mit riner weichen Bewegung ihr Tri'-cht in die alten runzeligen Hand« im -chohe. Der junge Baron sah ,hr noch. 0. er liebte ja gerade frete Weichheit, diese natürliche Zärifichkrit, biete runden, anschmiegenden Bewegungen, bie tl Sar he nicht begret'licb bei der Herkunft der Grohmutter. ba ber el-afsische Boron von Hammerschioq vor mehr al» «mem halben Jahr- hundert 'ich bie junge, 'chone Romieffe Sern-inl brühen au» einem der prächtigen alten Sck^öftcr her Ehampagne in Frankreich zur Gattin geholt? aber n>ar bie Sehn»acht brr alten Frau auch dte Sehnsucht der Enkelin? Ihre Gebar ten eilten über ihr junge» Leben zurück. Nein, sie hatte über nicht» zu Magen. Worum grotz«. gewaltige vrränderun- gen herbe«wünschen'' Die zierliche aolbene Nokokouhr auf bem schwar- Vn Marmorkannnftm» holte zu em,grn jchnellen. «ehr Hellen Schlägen au». ..Wo rst .staymonb?', ‘ragie bie (Brrrtn. e» wirb dunkel. Man wird halb zum Sprilln gehen' So «ft er?" Da» junge Mädd-rn richtete sich aus und ttnch' die Fallen de» Sinterkteides au» fanftem braunen Tuch über den Hüften glatt ..Er fährt noch brautzcn schfillschub. (Branbmcmü! Hui dem Schlotz- reich! Do »0 es zu ben .‘lebenormen 00m Rhein bmabgebt? Ein Freund ist bei ihm! Der ist erprrh aus bet Stabt berausgriommen. nxil mich gute, nchige Bahn auf dem Schiohmecher ist!" ue^t kam auch ber iunce Boron näher. Mil fernem" Freund föhn dein Bruder SchtiMchuh? Gelt, b rer „Freund' :st »ob! wieder der rang« odyolyr'* Dirier Pveutze! Dieter Beomterifohn r' Die Baroneste Meluten« nahm joion wieder rine fam^berrite Haltung an, da der Tonfall be» lieUer» «inen Angriff auf ihren Bruder bedeutete. „Unb »cs roürtte das i«baden7 Und roenn du zehnmal am Tag lamentieren tofft, so bleibt doch der Dielroatt von Lchölzee iem Ireund! '.staymonb ift mit «hm zusammen bie letzten Jahre auf ber Schulbank gejelfen! Dte beiden Haden zusammen da* Abitur gemocht Eie haben im aleichrn Regiment unb m ber aleidxn Kompagnie ihr Em,ubnqe, ab- gedient. Und jetzt studieren sie h«er zusammen auf ber Etrohbuger Unioerfität. Du kannst dir ja mich dein« Freunde wählen, wie du willst!' Hkeft? geriet in Zorn. Diese» Thema war ein wunder Punkt bei ihm Golt, roieoiel Difput halte er wegen b'der Sache ichon mit Kusine und Vetter unb ber Mutier beider Geschwister, her Tante Helene, gehabt! teGranbmamo " appellierte er jetzt an die alte Dom«. ,chu. bie du Lolldlulllan-ösin bist — —, bi# du feit i erundvierzig Jahren darunter leidest, datz bc Tlfah von ben Preutzen üdergeschluckt morden Ht, — — du ertaubjt, datz bieter deutsche Beamlensohn deinen Grund und Boden hier betritt, um mit beinern Enkd hier Schlittschuh zu «ähren--?' Dl« Baronin versuchte mühsam, sich aus ihrer starren llnberoeglichkril etwa» oufzurichten. Die Dämmerung sank 'chnell Herrin. Raum vermochte man noch ihre Griichfrzug« unter dem weihen, ge- fchriteltev y>adr zu erkennen, bas von einer fiel; neu Epitzenhaube au* grotzer Kostbarkeit zum Teil überlegt »or. „B rn-r och: immer mit taten Sachen! Ich habe dir mehr als einmal schon gdagt: meine Äbneiguna richtet fich nicht regen bie Deutschen insgesamt, die un» bie9 Land enirJten. Ich aber gehöre jur adsterdenden Generation' Deswegen «übte ich nicht ba» Recht, euch, ben Heronwachienden, einschneidende Vorichristen zu mochen' Rein, ibr müht nach eurer Ueberyu- rna handeln! Unb roenn mein Enkel Raymond - e llederzeugung hol. von einem deutschen Freunde Gute» zu gen>innar da» <2e|$u>t nur noch am Farben- markt tiva- lebh-r'ier da der endgültige Ah- j luh Dee deutsch-lranzök chen SatbenabtDmmen« jnregle. Omen allgemein kehr günhtgen Sin- btua machte entgegen viel ach gehegten Be- »ürchtuu^en der Jahresbericht de« Re- voratlonsagenten. Der ruhige unb ver fkhnliche Ton de» Berichtes befriedigte die 'Börte, not allem aber die Forderung auf eine Girierung der Schuld Deutschlands Degen die Vorwoche waren überwiegend 5tur«eri)6bun- gen von 2 bis 5 Prozent zu verzeichnen Olef- itowerle gewannen di« 10 Prozent Kurs- adichwEichungen gab es für einige QHonlanpoltere, die ;3auunlemebmunqen und für Scheideauftakt Im 'Xentenmarfl blieb das Geschält lehr Will. Bor übergehend erfuhren Oifendahn-Bosnier eine härtere Kurssteigerung Am Devisenmarkt hielt die Marthaulfe unvermindert an. Bei der herrschenden Knappheit am Geldmarkt leien vielfach Deoisenverkäuse am Geldbeschaf- funa«Aicerfcn vvrgenommen worden. Die Mark erreichte gegen den Dollar einen Kurs von 4,1810 Auch das Pfund lag weiter seit Wochenbericht vom frankfurter produktenmarkt. Der Besuch des firanflurter Produkten- marites war in dieser Woche sehr klein. Os nachten üch die bevorftehenden Aerertage m härterem Matze bemerkbar Zrstbem die ausländischen Märkte ganz erhebliche Preisfteiae- rungen zu verzeichnen hatten, war von einer De* 'onderen Preissteigerung am FranNur.er Markte kaum etwa« zu merken. Da« war wohl in der Hauptsache au’ die große Zurückhaltung der Händler und de« Konsums zu rückzuf ähren. Ottoa« stimulierend wirkte die gänzlich stillaelegie Schiffahrt. infolgedessen da« Inlandangebot recht knapp geworden war Bon fetten der Mühlen sand in hier Zeit geringes Material mehr Beachtung, stärker begehrt wurde neuerdings Mai«, da hier größerer Deckun^sbegehr bestand. Auch ) ’ 1 ■ r (inl i bheb Nicht ganz ohne Interesse Am Guttermittelmarkt war die Tendenz weiter fest, doch wurden Umsätze nyr in den ngsten Grenzen aetätigt. Zum Wochenfchlutz mürbe da« Geschäft noch ftiIler e« trat eine völlige Stagnation ein. um Bergleich zu den Aotierunaen der vergangenen Woche waren die Preise für Weizen I. II. III. Aoggen. öommetgerhe, Weizen- und Roggenmehl unb KoggenHele unverändert. Da* gegen zog Hafer (inl) eine Biertelmark, Mais »nie halbe Mark, und WeiienNrie 0.15 Mark an. Die Woche schloß zu folgenden Dotierungen: Weizen I 25 bis 25.25. Weizen II 23 75 bi« 24. Weizen III 22.25 bi« 22.75. Aoggen 25. Sommer, gerflc 27 bi« 28. Mai« 21.25 bi« 2IB0. Weizen- >,hl 37 25 bis 37 75. Aoggenmehl 34.75 bi« 33.75. Weizen »5 bi« 14. Roggenttrie 15.25 bi« 15.50 ochenbencht vorn frankfurter Gchlachtviehmarkt. Durch die bevorftehenden Gtterlagt machte >>ch am Stan/furier SchlachtviehmartI größere, Bedarf bemerkbar So konnte sich d»>s Geschäft in uMni Biebaattungen sehr lebhaft gehalten Hauptsächlich S chweine waren stark verlangt Der Mark' wurde hier vollkommen geräumt. 6« balle sogar eher den Anschein, al« ob der in dieser Woche besonders große Auftrieb den Anforderungen der Metzger nicht genügte. Selbstverständlich wurden au« diesen Gründen meisten« von feilen der Händler höhere Preise gefordert. Auch in den übrigen Biehgattungen war ein i edeutend gröberer Antrieb zu verzeichnen. Alle Märkte außer Binder, wo ganz geh na er Ne verstand verblieb — wurden geräumt Der '^•lamtauftrieb bestand aus 1701 Rin- Vern. Darunter befanden sich 375 Ochsen, 60 'Bullen, 764 Kühe und 410 flärfen; ferner aus 2074 Kälbern, 671 Schalen und 7505 Schweinen. Gegenüber dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 180 Binder 150 Kälber und 421 Schweine ->ehr dem Markte jugetrieben, dagegen standen 240 Schafe weniger zuin Barkauf Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht Ochsen A I 59 bi« 63. II 55 bi« 58. BI 52 bi« 54 II 40 bi« 51. C 45 bi« 48. Bullen 5 52 bi« 56. B 48 bi« 51. C 45 bi« 47 Kühe A 45 bi« 4*4 B 30 bi« 44 C 34 bi« 38 I) 25 bl« 33. Sä den 3 60 bi« 63. H 54 bi« 50. C 47 bi« 53. Kälber B 76 bis 82. C 68 bi« 75. D 60 bi« 67. Schafe \ 45 bi« 50. R 38 bi« 44. C 35 bi« 38. Schweine R 63 bi« 65. C 63 bi« 65. I) 62 bl« 64 F 59 bis 63 Bergtichtn mit den Rvtierungen des Hiuplmartte« der vorigen Wochen war.-n Kinder di« zu 2 Mark billiger Kälber gaben »u den Ttolitnrngen des letzten Tlebenmarffe« dis ,iu 3 Mark nach während Schake 1 Mart und Schweine bl« «r 4 M?rt Hi Preife rnz'rhm konnten. 3ur Lage des deutschen Bergbaues. Otner her 'ührenden Oiseninduftriellen hat kürzlich getagt, bah Deutschland im Frieden zwei oesunke Beine gehabt habe näml'd) ein Ollen- beln unb rin Kohlenbein Heute sei da« Kohlenbein krank und das. was die Oi'entnbuWrie auj der Vinn herau«geholt habe, werde durch die Ber- lüfte de« deutschen Bergbaues mehr als aufge- rhrt Die Lage de« beulf »en Berg - a u e« kam wohl nicht besser als durch rin solche« Bild gekennzeichnet werden. Sie hat sich grundlegend in diesem Habet gegenüber den unter dem Zeichen be« englischen Bergarbeiter- ftreiks stehenden Jabrt 1926 geändert, und der Korlurr*nig hinter öm <.. vt.'mbern.veau zurück e Die Preußische 0 c n t r a l - B v d e n- kredit-Akt.-Ges. i eri t n'I f im heutigen Anzeigenteil einen Prospel: .• - ernt Zeichnung aus neue 8vro,. Sentrai-Gnlo-Pfandbrieie vom Jahre 1927. Die Anleihe ist an der Börse zu Berlin neu einge'ührt und w rd in den nächsten Tagen zur amtlichen Rottz kommen Die P'and- bride sind ouigefertigt tn Oldschnitten von 5000. 2000. 1000. 500. 200 und 100 Mk Sie sind mit holbtährlichen Zin«schemen. jeweils am 1. April und am 1 Oktober fällig, vergehen Der erste ''chein ist am 1 Ohobcr 1Q?S fä Zeichnung auf einen Teilbettag von 6 000 000 Mark findet statt bi« zum 10. Januar 1928 zum Kurfe von 98 $0 Prozent abzüglich Stückzinsen vom Tage der Abnahme bi« »um 1. April 1928 Die Abnahme kann in beliebigen Bettäoen di« spätestens 31. Januar 1928. eventuell aver auch schon sofort geschehen Der Anttag auf Beleihung dieser vcntral-P'andbriefe von der Reichsbank in Kialse A wird sofort nach der erBcn Aonerung gefteM ‘rrrbea the Drtamt- kündigung diefer 5wlr.Dc it bis zum 1 Apn» 1933 ausgeschlossen, üine Auslotung bart bis dahin nur in Höhe derjen gen Beträge «rietgrn. weiche auf die deu Pfandbr rte» als Deckung dienenden Dar.ehne durch Ttlgunaibeürüje ober durch Rückzahlungen eingehen Die Iltaung ber gesamten Anleihe muh bi« 1. April 19c5 beendet Irin. Lie ist auch durch Rückkau' zu lästig Be einem Grundkapital von 19200 000 Mart waren von der Gesellschaft am 30. Aovernber 1927 in Berk.hr X3 072 537 Mart S r un g l ii ck t . n zu bergen. Di? M'ttagsschlcht fuhr heute früh 6 Uhr rin. Die .ständige Bergbaubehörde hat sofort eine Untetfurfimg einerleitet. Wu's Antwort an Tschitscherin. Berlin. 24. Dez. (XU.) Wie rin Morgenblatt au« London meldet, erklärte ber Han* klngzAutzenmtntster Dr W u in einer Antwortnote an Tschitscherin bie Rationalisten hätten entdeckt, bah bie sowjet - ruksischenKousulMte hn Wibertpruch Mo internationalen Prar s zu anderen al« zu r»nfeleri1*en Zwecken benutzt worden leien, a« s« daher notwendig grtr^rr. die Sowzerkvululn au«zuweN.: Weiter werft Dr' Wu darauf hin. bah bie Rattonalitzen. im Belitz von Dokumenten au« dem russischen Konsulat iu Kauton seien, die bic teil« daderf chal t Ruhlands, an den dortig« Unruhen bewirten. Monarchistisch« Organisationen in ^uhlanb. Mo«kau. 24 De» fWB.) Tekegraphe»- Agentur der Sowjetunion. In Kiew und Obeffa wurden gegenrevolutionäre monarchistische 0rgantsatlonen. dervn SSHne ehemaliger Offutert. Adeliger usw an- g eh örter auf gedeckt, viele Organüatlonen be- rrifeien terroristische Akte vor. knüprien Beziehungen zu ausländischen monarchistischen Ot» gani’a,tonen an unb zoaen Spionageinlsrma- l Ion en ein. Sämtliche Mitglieder der Orgamlat innen wurden verhaftet. veutschenglisches Zeitungsunternehmen in jkrfin ? Berlin 24 D« tWokff Wie eine hiesige Korresponden., erfährt plant ein. b.utsch- englische Gesellschaft für das fDaunenbe Frühiahr bk Gründung eine« neuartigen großen Blatte« nach Art der Londoner .Talib TDair. bet dem man den Versuch machen will, die Crrungenf(baffen des modaenften Rachnchten- dienfte« der besonderen Eigenart be« deutschen Zeitung «ksers mzupasten Rundfunkprogramm be« Srenffntter Senders (Aus bet .Radio-Umschau".) Sonntag. 25. Dezember 8.30 bis 930 Morgenfeier, ».r.inüallel boot Wartburgverein Fransturt ol M 10.45 bi4 12 Ueberiragung aus dem grohen ©cabtMrfkial Kassel: Weihnachts-Morgenkvnzett. 12 bis 1230 Die flliemhunbt. 12.30 bis 1330 Äamnwnnufif- Konzett Oonaten für Bwline unb Klavier 15 30 bi« 16.30: Uebertraguna von Hamburg Funk- hrinzelmannsstunbe. 16 30 bU 18: Konzert des Hau«orchester«. 18 bi« 19: S:unbe bri Rhein- Mainifchen Verbände« für Volksbildung .Weihnacht In ber Wort kirnst . künstlerischer Äonrag von Univ.-Lektor Korbern «Der 20 30 Wrih- nachts-Konzert Anlchliedenb bis 0 30. Tanzmusik. Montag. 26. Dezember. 8.30 bi« 9 30 Morgenfeier. 10 b«s II Wei> nacht».Musik. 12 bi« 13 Konzert ber Kapelle atbeit«lo(er Berufsmufikcr 15 30 bi« 16 SU Stunde der Jugend 16.30 bU 17 45 tVmwl des Hau« vrcheftrrs Die Oper ber Woche 17 48 bi« 18.05 Die Qde*unbc. 18 30 M« 19 .Erinnerungen an Bavreuth jur Zeil Richard Äagm-r«' Vortrag von Dbetingenleur W ild mar Schevner 19 bis 19 30: .Polnische Dichtung ber Gegenwart". Vortrag von Jacob X AmdursbSchubert. 19 30 bi« 20 .Münchner Brief", rin Kun st- bericht von Friedrich Pütz. 20.10 b « 22 Urb r- tragung von Berlin Wenn Liebe erwach» In. schlkhenb bi« 030 Uhr Tanzmusik. ViensGg. 21. Dezember 15.30 bi« 16 Uhr tw Stunde der Jugend 16.30 bi« 17.45 Uhr Konzert des Hausnrchefters Reue Operetten. 17 45 bi« 18.05 Uhr tH; Oefe- fhmbe. 18 30 bt« 18 45 Ubr Ucbertragung von Kastel Die Stunde der Frau. .Gedanken zwi- schen ben Jahren". Bvrtrag von Mathilde Mei» hei. 18.45 bl« 19.45 Uhr Uebertragung von Kastel Vorgeschichtliches und Geichichtuche« über unferc Haushühner". Vortrag von Direktor Herberg 19.20 bis 19.45 Uhr Die Schachftunds 19 45 bi« 20 15 Uhr Srtgltfche thieratun-roben 20.15 dis 21 15 Uhr Ueberttagung von Kastri Kammermusik 21.15 Uhr Robert K ppri-Abend Anschliehend Schal Ichlatt en-Konzert Overn- Adend. >..............- " ........ ■ z-------------—\ Ultra-Röhren gasgefüllt 6« w ihr leisten den besten I mpfnng diene» Programms Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse Die hinter ben Papieren angdübrten Distern geben die chöhe der zuletzt besrr> o"cnen Dividende an. Reich«bankdi«kont 7 Prozent. Sombardzintzfuft 8 Prozent äraHhnna. ®J. derltn 152 —. lamm: a u u u. 22 U XL U Wl—M 171 « 171 Devifeumarkl Berlin IV' • ■nätüSTier TOU IU tu IM nsm Um in <1KW t Ina IM.« iter HU IE ia in. iw •al.» Banfnotru. er».» •i ■ U.4I U2.I1 M.A» in 73 l».M 12«.» IM. 13 111.3 W.73 171 » III.M IU. II IU.M IM HrUrlefW» * III.W 1 IM 3 Ul 771 Ul.» U0.7 Ul. II 7.77» Ki IM. Ti IM U IM 1.1473 t N. Urta ftudtn rt.«3 IM in.* M.ei 2. IW rirNrwnsen n 4 »eiO 4*nw ■ N #1l>i«r Sa«d«rda»tt Dn le/. H’jl €«* II <*, StunMnui .aetwit MN. '.Sum4 <■ ftaftani Mn IUI «tu Iren* giwntoln i l> a» -eau.m t;iu'i» s öj - j T m.' • ^jr»Hnntbrr k-i.t>» 4 rt. 4 r.utlax Crv?M«e 117 iu.r *TiI M.1J 13.U M.' •1 tll.l *4.3 M.3 I NJ M.3 1» U.I 11.» 11.13 4.1 1 it.n । — IM.» 130.73 IM Ml IM TM Ml.3 IM 3 IM ns IW« r?:i M.1 11. M »Ti I.» 0 14 IK» 11.» 144.» >11.3 I» 73 iui :.s :M,3 134.73 IM eilt IU.3 IM ' w ■. 3S 11.» M.3 ■i: ii.n 11.43 144 IM 1M 11».4» 141.4 IU W m t ■a M3, i IM.11 19.73 m « 5rarthma TL Mr Hin s** l«n «n« T mnn «- » 0 IX n tt 0. u ifeurw o- umaa;: . xfb/!sHW»W Äf»e*frTer- ic ftarlaviUdur^ t9;’ ».:* N.M 11.41 73.» 71.0 Frankfurt a. Ä. na...... KB Hw Krtrn ...... ^■ ."rW w Ci*•