Ur. 275 Erster Matt 177. Jahrgang Donnerstag, 24. November (927 • rl^eiet it| li^nfen SwMtt* 111 3» H2 Iwkfcrr't t*r Drel>me* n*im le)rtfi- rnu |et l ■■ MM tii ln>ci4f* »w 27 mm Bi fit« -Ttii* X •■•»Am !0 ftr Tie« co» <0 im Vr«'f 5b «e chepk"»,-, L)' . matzr. Cbrhtbabiret Dr 3n«b< tDiU) Dong«. BeroRteonh^ lir Del 1*1 Dr 3r Will) Cangr. I&{ 3«m0rte» l> A Iboriet; t»r b«n übrig«» I«d vr-JI Bl»»‘*«ie; fir .-«* In- |«ig«attil Hart A'.Bma««, läeibd» in Ti«tz«K. Der rumänische Ministerpräsident Bratianu t- Bukarest, 24. Rov. (T. U. Drahtmrldung.) Der rumänische Ministerpräsident Bratianu ist heute früh in Bukarest gestorben. Bv Rachricht oom lobt bei rumänischen aHnlUctpcdlibmien komm- überralchcnd. wenn auch fett einigen Tagen Rachnch'.en vvrlagrn. bof, Bratta nu crfrüiUi sei Aach dem Bulletin ber Xct*i< schien es sich um eine Or!ä[:ung IndXer Xd zu banZkln. So umgibt voriäusig bai Hin- scheiden dieses vtclg bibt.-n Tlann?* ein etwas mysteriös Ihm (ei. denn man ist immerhin aus bem Balkan, wo mehr noch als Im übrige., Gurvpa MJihole ‘Bombe. ®ih unmtlxbrl Handwerkszeug der Poltlik sind. Und der Iunsere BraNanu Pa le wadr.ich Cbrunh. die Rache seiner politischen Gegner zu fürchten. die ^ukiI Ut>* einen grofwn Teil fr:» rumänischen Boltes hinter sich baren, wenn sie In schärfster Jwt zur tot- rupien Diktatur b*r ö.iquc um die Brüder Bra» tlonu (lanbeiv Co würde es nicht üdermäfug überraschen, wenn man später hörte, bah der rumänische Ministerpräsident aus n.chl ganz natürlichem Wege von der politischen Bühne abgetreten ist. Der Familie Drat^nu txrbjnlt Rumänien unendlich viel in Ieiner (latoidlung vom türfi- schen Xnlnildthon: zur Großmacht des Btllans Der Bat er des Berstorb.men, wie er selbst Haupt der r\gKr.*nbcn üb raten Partei, ist e uer üt bebcuivnbihn C aatsmänner a w sm. tie das rumäm'chc Bott herv^rge.racht hat. S.in: polt- tilche Vaulbabn Ist aus» engste verknüpft mit bem Kampf Rumäniens für kt e tinabbäng'.gTdt. m t her Erlangung der Königswürde für b.-n ersten Hohenzollernherrich i und den grrstm wirtschaftlichen Ausichwimg, den bas der Sürfentctldn lebige Land in den siebziger und achtziger Bahnen des vergangenen Jahrhunderts gmommen hat Der tüngere Ioan Bratianu ist von Hau'> aus Ingenieur. Mit 31 Jahren wurde er Xbgc- nrbnetfT 1807 zum erstenmal Minister. 1010 als Ehef der liberalen Varl 4 M.nisterprüsibk'U Seiner gcl eer vo> den Deut'chen ver i tt:nb »richlagen N* i? belegt un) die Regierung bratianu im Arüd,ahr 1917 zum Ar eben von Bukarest gezwungem Jedoch der Ausgang des Weltkrieges zeigt.- bah Bratianu schli.'cich doch auf die richt ge Karte gef.tzt hatte Dem gef tibla- eenen Brüt wurden Ländergewinne aus Rosien der Rachbarn Ungarn. Ruhland. Oesterreich in unerhörtem ‘21uömühc zuget Ut. Siebenbürgen. ein XeU des Banat, die Bukowina und Bfharabien wurden rumänisch Bra- nanu erfchieaen die Orfoifl: nicht grost genug. Als es ihm in Par « nicht gelang den ganzen Banat für Rumäiüen zu erux-rb.-n v igerte er sich, den Zriebensverteag zu uni.^zeichnen und trat im September 1919 zuruL Jn den nächsten zwei Jahren reorganisierte er seine Haupt tütz«. dir Lberule Parier, er zwang im Januar 1922 den Rücktritt des Robinetts Take Jontf cu und gewann durch Reu- prahlen zum Parlament eite übenvültig.'nde Mehrheit aas Grund derer er selbst das Äa bi nett bildete. Tw, h.s.iger paria nentar.scher Kämpf« gelang es ihm e.ne umsaileadr Reugestaltung der 6lüai*jr4n'ge eae durchzusühren Die berüchtigte Agrarreform wurde getchal en, um die deutichm und ungar^chcn Minderheiten zu unterdrücken 3n Lltrumän.en macht, sich r.ne RorruptionsHerrschaft der regierenden Partei breit, die tei l.rchai esten Di2erfpruch zahlreicher namhafter Politikrr aus anderen L'agem. namentlich aus dem Ärri’e ter rumäni'chm BauernIT»,!'- hervorries Dir Der'uchr des '.'on diesem Rrgt.ae zu bdwc.i und in mxbetinflufucn Mahlen die parlamen- taritche Mach, stclluna Bratianu» zu brechrn, scheilcNen kläg.ich Äönig Jerdinand war genötigt, wenig.- Dochrn vor feitwet Tode Bra- tianu erneut zur Reg.erung zu berufen. Die unvarcn De dü.t.-i in die Rumänen durch den Thronverzicht des Äoonrrinje.i Sarol und Me daraus folgende Thronl-estetgung des kiebenjährigen Röri-.gs Michael unter der Bor- mundlchatt eines Reg.-nt'cha'tsrates gelangte, machten Bratianu zum tai'äch.lche:, ^err^tiber Rumäniens. Ader di« Oppo'ttto.i rührte 'ich in den leyten Dochrn immer mehr Die Partei Rveretcus und die nationale Bauernpartei rückten aneinanbet. Ruch tgang drs Prozesses ge-angteu die Rachrichicn rrn e r.er Erkrankung des Mi- iste.prä ileinen noch S-^rvpo. Bleiche Wirkung in dlefem Rugeichlick bas Der» |g!i.ch.'etl. bah her Sfkrvnprtns Sarol den Tod feines echittersten tDcgners als Signal für feine Rückkehr in bi« Heimat de:rächtet. Ruch die Einstellung der Röntgin-Ditwe Maria, die in der letzten 3eit sich rau ihrem alter .Hreurd Bratianu überworfen hatte wird auf dir Gestaltung der poli-ischrn drcigniHe des Landes nicht rchne Bedeutung sein. RiiMillsabsichien des Slaaispräsidciilcn illrich. Jranksnrt 0.2N. 23. Hoe. (Wolfs.» «ine Beniner Zeitung bringt die Meldung, bah der hes siiche S I aa tsp r äs i den t Ulrich seine» poli- tischen Jreunben den Lntschtufz mitgetrill habe, sich nicht roleter jum Siaat'Präsidenten der hessischen Republik ma kn zu taffen und aof weitere aktive I e 11 n a h m r an der Regier »ng i u verzichten. 6c begründet diese feine ttb- (id)kn mit |einem hohen Alter. Ulrich wird Im Januar 75 Jahre alt Da» Berllrer Blatt nennt bereit* al» 71 achsvIger Ulrich» den fozlaldemo- kraiifchen Itbgcorbnetrn und bisherigen Canbtag»- Präsidenten Adelung. Auch der bisberiqr Jlnanj- mlnlller 6 e n r I wurde zunächst Oberbürgermeister Dr. Landmann - Frankfurt a. TI. vernommen. Dem Zeugen wurde die Frag« vorgelegt, ob er den Eindruck gehabt halte, das, hessische Interessen vernachlässigt worden seien. Oberbürgermeister Dr. Landmann sagte au», bafj er erst im letzten Stadium der iverhandlungen ein- gegrissen habe. Äimlkriakat Winbisch hätte riete für Hessen günstige Ergebnisse au» den Verhandlungen erzielt Da» fei sein persönliche», objektive, Urteil Da» Urteil fine» Sachverständigen werde sich wohl kaum von dem Innigen unterscheiden können. Windisch hab« sich der hessischen 3mer- essen in einer Weise angenommen wie f» nicht besser gesch,h«n konnte. Er hätte nie den ümbrurf gehabt, dost Windisch Sonberinleressen verfolgt«: tr habe olelinchr bi« B«rhandlung«n absolut neutral geführt ohne Rücksicht auf Zukunst»- cr Wartungen. 6tabtrat Schmud « - Frankfurt a M schilderte al» Zeug« Einzelheiten der !Ü«rhandlungen zwife< Heber- gangsstadiums z. D lir altbrwährten Beamten bei her Post usw um die Besterftellung bringen wolle. Abg. Steinkopf (Soz.) fah eine Inkonsequenz in dieser Reuregelung. durch die früher gleichgestellte B amte nun Im Gehalt getrennt würden. Der Stellvertreter des Sparkom- misfars erklärte, die Prüfung der Postverwaltung habe erst begonnen. Vie werde sicher- sich auch Folgen auf personellem G.'bict haben. Darauf wurde diese Gruppe gmehmizt. Genehmigt wurde auch Gruppe 5. Es folgt die Gruppe 4c, Die Gehälter von 2H00 bis 4200 Mark vorsieht 2lbg. Groh (Zentr) begründete eine Entschließung der Regierungsparteien, bei der Zulassung von Sekretären zur Sonderprüsung entstandene Härten auszugleichen. — Die Regierung erklärte sich zur Erfüllung dieses Wunsches bereit, allerdings nur im Rahmen der bisherigen Verfügung des Finanz- Ministers. — Abg. Lucke kW Vg ) wollte dos End geholt der Gruppe A 4c auf 4400 Mark erhöhen und all, hi*her angenommenen Zivilanwarter zur Sonderprüfung zutaffen. — Abg. S t e l n k o p f (Goa.) wünscht, die ganze Gruppe zu streichen und sie mit der Gruppe A 4b mit Gehältern von 2800 bis 4200 Mark zu vereinigen. — Abg. Schuldt - Steglitz (Dem) beantragt, das Endgehalt der Gruppe A 4c aus 4400 Mark zu erhöhen. Daraus wurde die Beratung unterbrochen, um die seit Gruppe 8 rückständigen Abstimmungen vorzunehmen Unter Ablehnung der anderen An- träge wird der Antrag der Regierungsparteien an- genommen, daß bei Ausstellung des Haushaltsplans durch Umwandlung von Planstellen In die Besoldungsgruppe AR in solche von A 7 die Befärde- rungsmäglichseit der Assistenten verbestert wird. In dieser Form wird die Gruppe AR genehmigt. Auch bei den anderen bereits beratenen Gruppen werden die Anträge der R'glerungsparteien angenommen z B die Gruppe A 6 Im Cndgeholt um 100 auf 3500 dzw. 8600 Mark zu erhöhen Die anderen Anträge werden dagegen abgelehnt. Die Bekenntnisschule. -lud bftn VilDnngtzautzschiitz des Reichylagtz Berlin, 23. Roo. (DDZ.) Der Bllbungsaiu- schuß de» Reichstags legte am Mittwoch die Beratung des Reichsschulgesetzes bei den Absätzen 5 bis 7 des § 4 (Bekenntnisschule) fort. Rach längerer Au-, spräche wurde ein deutschnatlonaler An- trau abgelehut, wonach die Anstellung technischer Lehrer nur erfolgen soll, wenn die Beschaffung dieses Unterrichts auf andere Weife nicht möglich ift Annahme fand dagegen ein Antrag Dr. Runkels (D. Dp i. wonach die Forderung konfessioneller Zugehörigkeit ..sich nicht aus die im wesentlichen für den technischen Unterricht angestellter ober anzustellenden Lehrkräfte bezieht". Gegen die Stimmen der Deuischnationalen. der Bayerischen Volkspartei und des Zentrums wurde ein Antrag Rheinländer (Zentr.) abgelehnt, wonach bei Anstellung von Lehrern an Bekenntnisschulen bereit Vorbildung den Erfordernissen der Bekenntnisschule entsprechen sollte. In der Gesamtadstiminung wurde darauf der ganze § 4. der die Bekenntnisschule behandelt, mit 16 gegen 12 Stimmen angenommen. Ergänzend ist noch mitzuteilen, daß zu 8 4 auch noch ein sozlaldemokiatlfcher Antrag Annahme findet, nachdem folgender Satz einaefügt wird: „Auch dem Lehrer an der Bekenntnisschule sind die v e r s o s f u n g s m ö s, l g e n Rechte des § IM und 14V Absatz 2 der Reichsverfastung gewähr- leistet. Zum Absatz 6 bes § 4 beschloß der Ausschuß cinftiimnlfl den Satz: „Die Eignung als Lehrer wird allein nach der Zugehörigkeit des Lehrers zu der v e k e n n t n i s g e m e i n I ch a l t. für die die Schule errichtet Ift, /•eftlmint“ zu streIchen. Zentrum und Bayrische Volkspartei. Trr Abschluß einer Arbeitsgemeinschaft. Berlin. 24. Roo. (VT3.) Der Reichsoariei- verstand des Zentrums wird sich am Montag mit den süngsten Verhandlungen zwilchen Zentrum and Bayerischer Volks Partei beschäftigen. In der Sitz' ng Durfte die Arbeitsgemeinschaft zwischen Zentrum und Bayenicher Volkspartei in der Weise abgeschlossen av-rben daß nicht nur bei den Dahlen jeNr stampf zwilchen den beiden Parteien unterbleibt sondern bei auch im Reichstag eine Srcftlonefltmelnlcbaft gebildet wird, daß also Zentrum und Bayerische Bolkspartei gemeinsam ihre Vertreter In den Ausschüssen und als Redner im Plenum haben. Die Bayerische Bolkspartei Hal bereits die Bene i baningen gutpeheißen. I Die Erhöhung des Maiszolles. Oie Beratung des deutsch-südslawischen Handelsvertrags im Reichstag. Berlin. 23. Aov. (DDZ.) 2hl1 her Xagt*- ordnung sieht Me Dritte Beraturrg Des Deutsch- französischen Handelsabkommens Abg. Kling (D. Bgg.» erflärt. Die Wirt chaft- iiche Derrirrigung könne hem Abkommen nicht zu- stimmen. weil darin die Interessen weiter W.rl- fchaiiökreile. vor allem des 'Dein- unD des Gartenbaues. nicht gewahrt seien. Abg. Gräse (Völk > erüärt. höh aus Den gleichen Gründen auch Dte Völkischen Dae Abkommen ablehnen würden. Da» Abkommen wirb Darauf in dritter Lelung gegen die briDen völkischen Gruppen und Die Wirtschastliche Bereinigung bei Stimmenr- halrung Der Aommunt'ten angenommen. Ss folgt hie erste Beratung Des HanDels - u n h Schissahrtsvertrages mit Jugoslawien. Abg. ftrau Sender (Soz., weist Darauf h'u, Daß Die SvzialDemokra.ie stets sür Den 2b- Ichllust langfristiger Handelsverträge eingetreten sei. Man müsse sich aber entschieden gegen Die 2H und Weise wenden, wie Die Handelsverträge benutzt würden, um auf Schleichwegen eine Grhöhung Der Lebensmittel- zölle durchzuführett. Der süDslawische Vertrag werde jetzt Dazu benutzt, um Den Zoll auf OnDuhriemal» auf fünf Mark zu erhöben Besonders peinlich sei bei Dieser Aktion zugunsten einer Beinen Gruppe Der Kartoffel- rtärfefabrifanten, hast der Beich-ernüh- rungsminister Schiele an der Scholten A-G und der Aartofselstäcta abrik in Bran enburg. 5treu* Lands berg und Schollene mit Aapital beteiligt fei. Die vom Minister Schiele verbreitete Behauptung, die Scholten A-G. verarbeite in Der Hauptfach? Mais, bezeichnete die Rednerin als eine Irreführung Der Ocfient- lichkeit. Sie erklärt, es steht fest. baß Die Schol- tenfabrif ursprünglich Herrn Schiele gehört hat und hab er diese Dann an Die Scholten A-G. verkauft hat. Graf Westarp erllärte beim Amtsantritt der Regierung, man wolle mit elfemem Bef en Der eingerittenen Korruption entgegentreten. Ich stelle nunmehr fest: Kaum je zuvor find die persönlichen 3ntereifen mit Der Politik so verquickt worden. (Lebhafte Zustimmung bei den Soz.) Schon bei einem Abgeordneten würden wir diese ‘Bermenqung von Politik und Geschäft ablehnen. Bei ei tem Minister ist dies unerträglich. (Lebhafte Zustimmung bei Den Sozialdemokraten.) Die Politik deS Ministers Schiele ftehr auch Im scharfen Gegensatz zu Der des Reichswirtlchastsminifters Dr. Turt'.uS. ter für Den Zollabbau eintrete. Die breite Masse der Aermsten im Volke leide unter Dieser Politik des Gmährungsrninisters. (Lebhafter Befall bei den Sozialdemokraten.) ReichSefnähl-ungSminister Or. Schiele: Seit 1920 bin ich an der Kartoffelstärkefabrik Schollene, Deren Mitgesellschafter ich bis zu Diesem Jahre war, nicht mehr unmittelbar beteiligt. 3m Jahre 1920 ging die KartoffelstSrkesabrik Schollene in Die Scholten A-G über und Die Gesellschaster. Darunter auch ich. haben Dafür Scholle-Aktien bekommen. Die Scholten A-G hat früher nur Kartoffelstärke fabriziert, ist aber 'chon seit Jahren in ihrer Hauptfabrik Brandenburg zur Meis- stärkesabrikation über gegangen. She .Maizena" -Maisstärkefabrik hat Die Mchrche-.! des Aktienkapitals Der Scholten A-G (Hont Hörll rechts). Wenn ich meinen persönlichen Untereren Dienen wollte. Dann hätte ich zugunsten Der Maisstärkefabrikation wirken müllen. (Sebr wahr! rechts ) Wenn man mir meint finanzielle Beteil.gung an einer Fabrik zum Vorwurl macht. Dann hürbe ia niemals ein landwirt schal tlicher Genossenschafter Landwirtschaft-Minister wer Den. (Sehr gut! rechts.) Ich fühle mich verpflichtet, der nationalen Wirtschaft zu Dienen und verwerte dazu Die Erfahrungen, Die ich in Liädriger fach- männi'cher Tätigkeit gewonnen habe. (Beifall rechts.) Damit sind wohl Die well erschütternden Beweismittel für meine Korruption erledigt »Beifall rechts.) Der A i übermalt hat mit der hier erörterten Zollfrage nichts zu tun, wenn man nicht an den hier erörterten politischen A i n Derbrei denken will, tSehr mit! rechts.) Der Minister geht Dann auf die Gnt- wicklung des Aartoffelmarkte- ein um darzulegen. Daß Der Zolllchuy eine nationalwirt- schaftliche Rotwendigkeit sei. um Den Aartoffei- abfatz zu regeln und zu fördern. Der Aartosfel- stärke- und GlykofeinDusirie Die DringenD notwendige Grundlage zu geben, die nationale Arbeit durch Intensivierung des Aartofselbaues zu schützen und um die -^indelsbilan- zu korrigieren. (Lebhafter Beifall rechts ) Abg. Borrmann (W. Da.) hält Die Bor- Würfe der Abg. Sender gegen den Minister für zu weitgehend, ist aber mit ihr einig in Der Der- urttilung Der Zollerhebung für Induftnemais. Für die Herstellung vieler Rährmittcl lasse sich Die Maisstärke nicht Durch Aartvsfclstärke erlegen. Im Ausschuß würden Verbesserungen auch bei anderen Positionen notwendig sein. Abg. Frau Sender (Soz.) erwidert dem Minister, er habe ihre Verwürfe im wesentlichen bestätigt: tat'Schlich sei btt Fabrik, an der er persönlich beteiligt sei. in der Hauptsache auf Aartosfelstärkesabrikation eingestellt. Hier $eige sich wieder, wie bedenllich es sei. wenn Rexhs- Minister neben ihrem Amt persönliche Geschäftsinteressen hoben. Bon einer Förderung Der (ar- toffeG>auenhen Landwirtschaft könne in diesem Falle keine Rede sein, gefördert werde nur Die kleine Gruppe der Aartoffelstärkefobrikanten. Die Rednerin beantragt die llcberweisung des Vertrages an den hanDelspoilti'chen Ausschuß. Abg. S ch m i d t - Aöpenick (Soz) befireitet Dem Minister gegenüber, daß die Landwirtschaft mit Verlust arbeite. Die Untersuchungen des An- gueteauSschusfes haben daS Gegenteil erwiesen. Der Verlust werde künstlich dadurch errechnet, daß vorher von den Einnahmen sehr große Summen als notwendiger Aufwand für Die Familie des Landwirtes airnc zogen werden. — Reichsernährungsminister Schiele behält sich vor, bei der zweiten Lesung die Angaben des Abg. Schnndt zu widerlegen. Der Handelsvertrag wird hierauf hem handelspolitischen Ausschuß überwiesen Oie deutsche Schule in Oberschlesien. Eine gerechte Entscheidung Calonderö. Aattowitz, 23.Rcv. (WTB.) Der Präsident der Gemischten Aommilfion. UalonDer, hat in Der Frage der Achterrichtung e.ner Min- derhei sschule in Giraltowitz eine Entscheidung ge t) len. Der grundfätz iche Bedeutung zu- komm. Von 44 Anträgen auf Errichtung Der deutschen Minder'-eitsschule In G.raltowlh hatte die Wotzwodfchack nur vier Anträge für gültig erklärt, da die 44 Antragsteller zumeist beide Sprzcken. deutsch und polnisch, als i'tt Mu tersprache angegeben hatten. £a- lander stell e fest, daß die eS Verfahren als ein Versuch zu be rächten sei e.nen Druck auf Die deutsche Minderheit auSzuü'.en, Die ohnehin schon einem schweren Aampse mit den polnischen Behlr en aus e etzt sei. Ferner erblickt der Präsident aber auch ei: e Beeinflussung darl r Im Sinne des Art. 106 der Genfer Aon- ven im. und bestimmt, daß de deutsche M nder- hei'sschule in Giraltowitz unverzüglich zu eröffnen fei. Lalonder stellt sich auf den grundsätzlichen Standpunkt, daß bei Der Anmeldung zur MinderteltSschule lediglich die subjektive Erklärung des Erziehungsberechtigten erforderlich fei. Oer Balkankonfliki. Der serbische -lnßenminster über das Verhältnis zu Italien. Belgrad. 23. Rov (£11.) 3n Der Skup- tfchina gab Auhenmin ster Dr. Marinko- witsch eine mit Spannung erwartete Erklärung über Die auftenpolitifche Lage ab. Der franzöli'ch-füdslawilche Vertrag sei gegen niemand gerichtet. Er stell.' nur bereits Vorhandenes noch einmal aus rücklich fest. Frank.e ch wie auch vüdslawlen wollten hi: Achtung vor Den ChrunMähei des Völkerbuirhes durch einen neuen Pakt sichern Mil ausfälliger Dlrme sprach der Aubenminlsier Dann über bat Verhältnis zu Großbritannien. Die südslawische Regierung »ei der An icht. hast die Sicherung her Svmpathte Grollbritann ens hen Interesse de» südslawischen Volkes entspreche Sie werde Mbalb mit allem Rachdruck in Die»er Richtung tätig fein Auch gegenüber Italien schlug Marinko- wittch einen außerordentlich friedfertigen unh ent gegen! twnmenh.*n Ton an Or w.es ener tisch hie Behauptung Zurück, hast Ita'ien stzsiem tisch an der ,Zertrümmerung Dvt Al einen Untente arbeite und hast es dütHlattH.-n zu isolieren trachte Als Aussenminister müsse er erklären hast er von einer Isolierung Süd- slawiens nichts bemerken könne Untere Beziehungen zu Italien sind nicht Io wie w.r es wün'wen Zwilchen Italien und Südilaw.en muh wohl nach den gegebener. Voraussetzungen als auch nach der geo-zraphifchen Lage etn Verhältnis bestehen das von Den "orwiegend atntinfamtn 3ittet t Hen M :trr? w rd 3ä> bin davon überzeugt hab zwischen Zral.en unh SüDslawien greifbare Irckerrssengegenfätze nicht bestehen fondern nur Mistverständ- nisse zu einem Mchtrauen führten. In her Debatte übte der Abgeordnete Pri- b i t f ch e w i t s ch scher e Ad ik an Den Vorgängen in Italien anlählich des Abschlusses des sugo- llawisch-französlfchen FreundschastSver r ges und hob hervor, daß die zahlreichen anti-jugollawi- schen Demonstrationen hie Illotzali ät Italien- gegenüber Iugollawien bewiesen hätten. Der Redner erllärte wörtlich: .Wir toerDen dm Frieden auch künftighin wahren. Wir verlangen aber andererseits, hast den andauernden Provokationen von feiten Italien- ein Ende gemacht wird. Wir sind genügend stark, um hie Würde unseres Landes zu wahren." In feiner Politik gegenüber Albanien steh: S.-rbien weiter auf dem Standpunkt. Albanien Den Albanern. Oer (kingeborenenaufstand auf den Salomoninseln. T u l a g l (Salomon-Inseln), 23. Rovember (Reuter) Siner Der Rädelsführer Der Gin- geborenen ist am Montag gefangen genommen unh ins Gefängnis von Tulagi eingeliefert worden. Gr war von seinen Anhängern verlassen und hen Behörden g.f fielt übergeben worden. Die Singeborm.m an bet Allste feierten dieses Grdgniä durch Ar egs änze. Ge wird noch nach dem Häuptling Rorgu getabn- del. der ebenfalls zu Den RäD.'lsfllhr rn g?yörtn unD die Gingeboeenen zur RieDerm?tz-lung Der englischen Beamten unD Polizisten auf gt wiege (t haben soll. Aus aller Wett. Da» Ltratzendastnunglück in AafkL lieber boe neue schwere Strahendahnunglück In Aassei, von dem mir bereits in einem Teil der gestrigen Auslage berichteten, liegt folgender amtlicher Bericht der fierfulesbabn vor Bei gelindem I rost wett er setzte am 23. Rooem der plötzlich leichter Sprühregen ein. weicher a u s der Schienensläche za einer Eisschicht f r e r. Insoigedesien glitt der oom Herkules nach Reuholland planmäßig fahrende Irtebroogen Ar. 4 mH se st gezogener Handbremse und el n ge I d)a I tene r Strom bremse, trotz Sandstreuer eine kurze Strecke im Gefälle abwärts, ohne daß der guhrer vorder Weiche bei Reu- Holland halten > nd diese vorschriftsmäßig stellen tonnte Daher streß der Wagen gegen einen bergwärts fahrenden Triebwagen Rr. 11 und druckte besten vordere Plattform ein. Der tat märte fahrende Personen wagen war nur vom Fahrperional besetzt. Aus dem Waprn Rr. 11 wurden 14 Personen, davon zwei schwer verletzt. Während von den LeichtoertetzHen bei dem Siroßenbohnunglück etn Teil bereite wieder entlassen werden konnte, ist bei den beiden am schwersten Berlenten. dem Schüler st r an aus staffel und dem cdmlfner Benrath eirr Belnamputation normend y geworden Unmittelbore Ledenegefahr besteht bei keinem Der Verletzten Beber1*w*menftn In Dtortm. 9n oeddRebenen Testen Italiens hnb infolge starker GeanUrrregen Ueberfd^weminungen etnwtre- ten. Der Fluß Brfagno dr, Genua 'Ühn storch unffer. Mehrere Inchrtzrirdauten. Darunter auch bas Gebäude der lelephongesellschost wurden über- Ichwemmt Bei San Pierda reno liebt das nodzawfjer auf den Eisenbahn schienen. Vie 'Züge Mailand — Rom nu ßten usngrleilet werden. Ein Güterzug blieb in einem Tunnel sinken. Der Po steigt iründilch um ehren Zentimeter. Der Bar- kusplatz In Benrd»g Ist überschwemmt; Die Sähet* Häuser ftehen unter Dasser. In Rempel hat der Sturm mehrere Schisse losgeriffen. bet nut mit Mühe wieder kftgemadx merher. konnten. Der Herkehr mit Tapri und Ischia ist unterbrochen. Hebers chmewmangskatosiropha In einer marokkamlchea Stadt, Große Verwüstungen rrchiete in der marokkanischen S adt Sass r das pl tz.iche Anschwellen eines Heinen Backes infolge hes rgcr Regenfälla an. Das Das er stand mt erboch in Den Straßen unh überschwemmte hie arabischen Läden. Rach e wa fünl Stunden begann das Dasicr sich zu verlau'en. T-ertabaoer unh Irüm- n;er aller Art mit srch führend Bei den Aus- räumunaäarbelien wurden hie Leichen von vier Gingeborene« ge'unhen. Zahlreiche Wei ere Gingeborene vor allem A t n b e r werde» noch vermißt und dürften von den Stute« i n s offene Meer getrieben Worten sein. Zwei Geschäftshäuser, in Deren AeCIem sich Azeth - len befanD. wurden durch Srplosionen voll- flänhli in Trümmer gelegt Vie Werkspionage bei den 71 orrna-Werken. Das Große Schössenaericht verurteilte Den Lichtpouser Hahn von hen Romw-Werken ge einem Iabr unh htd Moesaten Gefängnis unh hen Jnqenleur Aohl. her früher bet hen Rvrma-Wer!en an gestellt war. zu zwei Jahren unh sechs Monaten Zuchthaus Hahn hatte auf Veranlassung Aohls hen Rorma-Werk« wertvolle Lichtpausen unh wichtige mebige- heimntsse entwendet. Me de'er an auswärtige Firmen verlauste. In h^ese Angelegenheit sind auch Dee Berliner Riebe- Werke verwickelt Zuchthausstrafe sär postranb. Das Geweiterte Schössengrricht in Haltern verurteilte Die toegm eines in Haltern verübten Postraubcs angeklagten Arbers unh Hegel au sieben Jahren zwei Monaten Zuchthaus, sehn Jahren Ghrverlust unD Stellung unter Polizeiaufsicht. auherhem erkannte Das Gericht auf eine Zusahstrafe von zwei Monaten .3uchthaus. da briDe Qlngeflagten wußten. Daß her dritte Mitschuldige Schreter, Der bei hem Zusammenstoß mit her Schutzpolizei getötet wurde, eine Armeepistole mit sich führte. Unfall in einem Säuglingsheim. Im släDli'chelt Säuglingsheim Bunzlav erwürgte sich Das neun Monate alte Alnd einer BunAlauer Arbeiterin tn einem unbewachten Augenblick mit einer am Bettch-n bjngenhe« Schnur, an Der ein« Puppe befestigt war. WieDerbelebungsversuche waren erfolglos. Ein Veteran der chemischen .ning. In Diesen Tagen noUnihrte (t. S^mior der Dozenten Der Ruperto Garoia. Geh. Rat Drof. Dr. August Hör st mann. In voller kLrperllcher unh geistiger Frische sein 85 Lebensjahr. Der aus Mannheim ftairmmhe Geiehrle studierte, nachdem er zuerst Die kaufmännische Laufbahn eingetragen hatte, In Heidelberg unh Bonn Raturwlsfenschuften. Gr gehört nunmehr 61 Jahrs ununterbrochen dem akabemischen Lehrkörper an. Oit Wettekloae. 165° H. &0. O**ec»si O—'fr» g mw ««**■*•• • e,W • Mxt a wumm e *«hi M Uevet»' - X o-u —' «HXMa e.« "fr» Wettervoraussage. Das Islondties bewegt sich ostwärts nach Skondt- nomen hin weiter Seine Rankst runaen bärsten unserem Gebiet unter Südwest Lust Zufuhr neben Temperaturanstiea auch Regen bringen Wihrschei«- sich wird später die eorbtingenbe «alttust an Der Rückseite des liefs unsere Temperaturen wieder de- einstvste» Vestervoraussage: Wolkig, lemperotumi |u nächst ansteigend und zeitweise Riederschlaae. Witterung sau sfichten für Samstag Fort dauer des herrlchenden Wttterungscharoklers, nur oerrtn- zelt Riederfchläge, Temperaturen wieder sirtend P ifitemperoturen am 23. Rovember: mittags minus 1.5 Grad Celsius, abends minus 1,4 Grab Celsius, am 24 Rovember morgens minus 0,9 Grab Celsius — Grbtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 23 Rovember abends 1,3 Grad Celsius am 24 Rovember: morgens 1,3 Grad Celsius - Mari- mum minus 1,2 Grab Celsius, Minimum minus Grad Celsius w Her läge aus dem stoherodskopf. Vindrichtuna: Schwacher Südwind — Tempere- tur. minus 3 Grad Celsius — Setter: .ebllö. — Ve'chafienheil der Schneedecke ch-r'^ch vereist. — Sporimoglichkeit: mäßig — stein Reuschnee. bett öt; vtniM bn >la, W). lal In voller Ktpdlta 15. Ltbrnsja-t- 6n St'.fbrtc fhiMmt. ünnilfr Qaulbefa -elberg uni 'Borm , Mnmehr 613a<)ti j)en Wtag« ex C «sA * n5”,M J„7? ..V*— Ä ”erMntw. % vMtttrilt» ba «Äh" SfrJ*MiR « M« M be f * 3cbm &JU£ Uttt *n ^onna.^-f- bWtt u Qlj. ,0“ftt 3n fr* 8 Dnlk« 2li* Poflröo». ‘««J* i" Mim n Mim tvrih* htj «nb -eßel *n 3Mm, *$, luna untn tzdLei. eu» tbe BlDnotm Mtfot . dah btt btith in. I bem 3ulam-ncii6r| ötri nmrbt, nm führte. DgllnjiMm lzcheiin 3un|hi i Monat, alt» Xn? bi einem unbrB* Deichen Mignta uppt bcMi^f Mi ttn echhloi. ''•»SLh «n Slik itte in L, Rfcnz 1 I». 0,ue*- S--K ssfcs ZS-- Cc??'inir LtzA f $innnum •' , Ü|r. lf OtSrnsuri'. fcr nufkfce Bcriacnntunfl Serien hn Ja Öre Untern AortiNd |ur Brstchüguns flatrhn t>rn» *rt6en bch tu t«ln tKranflaltei morgen, Steifai schen 3mln<6ovi ein* 2 tmr •eng TBeJe, H i cnljxxnmg ein- tm- 225ti> 2OOtb 160tt> V2 PfUai SO "Pfennig. DriesMallee Geschäfts - Ltebevnahme! Drucksachen allerArt das ndnifi MaieL Das Haai *M Dum Trieben 13*1 U» .gtl.Uii« • <>en Hochelheim Dis Haar der Dame |*iH»t>#rein ,e« eint HeideNrt wM Ww tkr Inh tut Ditrfr Heede dos und dem BedvC smicdiler Stoflwctiiscl hai häuligKörpcriiillczurFoläc i. XileL Hur (firo Snarb btitevttdjten e FruHr.lWtVw. likültMi 'Hess ' Blot. Wenn brn$f*tftirh$ « OenOon m» nütan Me Irbelter «11 ’^•CL• frorberung vrm 8 Togen in bet einte Äranfenftaltlif. larbfltrm Äranffreiten *d>t Mutig auftrrten unb zu Irubem Sfachru« lUrm. Jn Deutch^cnb leien Hat 180003 Xtbtiwr ewb 1 ebener.mwn autfle'i'trrt A» II üowmbrr bähe in Bert hl ctm Be pnvchsrng »Siechen den Vorlrim im MMt bei Ae.chsarde-ts Ministers Kattgesunbrn. doch die lebettgebtr Hütten 1*» xiobnertbbung cbgelefcnt Luch hi •annlabt Ext eriKultur, Ostieebad Kolberg. fivot. deten: parfltr m. UM 2 — 3—, and 4.75 , h.o’-Go'J RM t-B *4 <40 - Aus her Provinzialhaupisiadi. • lebe«, bn 23 IwebeT l«T. Dinierblumen. Ave» gerät in BeigeflenNll. »der i.dee Ue» Miedet «Iwechen. wenn m Irgeebein entlang gen lag gmauti « una, »»• -v mlleran bee Sriild)murz/Hj getfrrt-frifitj gebuttat-nut vielen taufend ötera Wlüdi,gdugt die LV/Mche gHafofimaiyaitoo^laubaad* in die Hmröe der 9ansfetm,6ie 6ea Riadern damit eine ftäftige ^Hatjl^eitbereitet und dtaaodj Ip&etLrfte •• Jlfdinmtihunflberntutnflöumf be, Landwirlschastllchen 3nftituli Aiinlertr Universität wird am Samstag, dem JO- Lezemder. flattfinben Vormittags wirb ein Frsl- aM in der Neuen Hulo (ein, dem sich mittag, eine Besichttfluna der ynslitutr benckenbergitrah, 17 und vraugasse 1 unter Rührung brr Dozenlrn onschliehrn verein gur •«4<0igfc t vereinige, - »le 21 ui weife 11t die lagt« ßelltenversicheru>aiwohi detti's: eene Descnnln-achung des Dahlici rti te im er cm ae* trigei 2'che'.ge r..tt^ Outet es en te, mögen dieser LnTKnbiaung Ute besäet de re 3uhr.erf,«mle4i scher'en - *3 e, bet ÄreUpolliole ® 1 ÄleebotbiaL 3n ttn Mcmafen 3uH. Äuguli Sbmpolhie brr 3l>\bahnet aus Daraus trurbe sollende CnlldyhcfiimQ dnUlmmig angenommen: Allen Machenlchasten der OlrbtiiQ'bcr zum Trotz ifi unter fdnen Umfldnihm Die Ärd t' eth*r auf» »unetzmen. dis die 2lrdeitged-r olle Änderungen bcbingungelo* erfüll! Mbcn." Mil einem GchiuH» ttmrt bed »oulrileri Miet fand die Utdamtn- lung dann ihr önbe. Berliner Börse. vtrIin , 24 äop (®TH. ftunkspruch) Hm heu- tiarn .srübnerkrhr scheint sich die freundlichere (Brunbhlmmung der grftngm •Rodp und Hbrnbbflrfe etdoklen zu fönnrn. Voriäusia ist es noch fast ge- Ichäslslos. Die genannten dürfe weisen nur geringe Veranberunaen auf yarden 242, Siemens 246 und Gesfürei 256 vrozenl Kietoesuche | IHu <*encOuiicuß* etfuifWetn*. k>. Wad ni rasa mit, fache tu tvdaidal>tns^Gr»il. 1. 1 flrr > Wohnung log am ^ormtaa tiemini|tere für ^onj Deutsch lanS geschssen. Sn diesem Tage wird wiederum eine tveter ftottsinben. Hus dieser Einstellung heraus sind die vielen und oerschiedenortiaen Heinen fei« ern, die von bestimmten Organisationen outzerhiid Ihnen bei regelmäßigem gutem Stoffwechsel gesund« Nieren and Montan den Otiier der b-.:i'chm Opthbergm- ji^-Mlnn l*r. Grotetoadl aul did zu einem Lichtbilderr-oc:rag Aber b.e chtlebnitte feinet •<« pcthtion cingdaben. 3w 3obrt 1»2S tmirhc durch Die .Deutsche e.yiabcTgeu-S unn- schal! Aoab ergebnislos verlausen. Die Arbeitgeber wollten nicht eher verhanöein. bis die Arbeit beNngunzsied Wie. er ai.s»>e «innen würbe Am 14 3lrceraber fei In Ziehen alles Irrig fetten ent- «tunben Sein Derband lehne die DeeanttuertuM für dielen Konflikt ab und mülle Ile dem Tabak» arbeitmxrbanh überfallen. Di.- Gnt'chiduna gut Aus'perruna fet dem Albritgeberi>er.>and Im ®utentr '»ezirk schwer ge,allen. Der Arbeit- geberveTbanh sei ber t! Derchandlungen über den neuen Acichslaril und Damit auch über die Vbbne ab I Urs 1^23 einzugeben, kdnne aber ben Lohn nicht für die jetzigen Tionate erhöhen. Oin Benreter der Firma Schirmer na inen» Teppiche. Läufer io deutsche Dualität rt?erf Äuiter dtliis'i - Cone Äniflätune — ’* Monatsraten Tiskrr e Abwicke- luee llRDerbinbL Veiireterbeiuch flalrarrn us rt ..d. T.“ Nr M an Aimtu-Exttlii ss X Daneben. Frankfurt a ■_. Belnsrkl T. WID bau* Generalpersornrr.Iung "hn'iiZche Ber koDnlmt •itben: 8 . Uhr Stadt Wetzlar- Twttcg — S ng aal des A.alg n-na tun »: 8 Uhr Lorrraa. — LfchtfpielhauS. Bahnhotttratze .De- frorolir - Atzora-Vichripirle .Die Beil» Unten Mn Umgegend Ausdruck. Gauleiter Älet tadri'e La# harinäcki^e Verhalten Mr Arbeitgeber, feil saft zwei Jahren fei Bet'— rt‘t—------ getreten. Das fefjige Ql, haltbar In TBlfjmar arbeiteten Furichser für 19 Ds. die OtunV In Fellingshaulen A oll er für 26 Pf. und Dlckelmacher für 21' , Pf. Die Ar- » e hätte ich Seit gehabt. «K*n tag p denken. Mr mich ob 3onarn auf schwerem trentm- lager fahl Von einem zum andern Mn ich grltörmt von Grunbe J« e i l> <» im Hn Helertt ZtubenL Tau.ritu Inn z ui l Dez 1 et. - Hia;L /. I m ni <■ r ikchin 't. kevotch iSbaileteugifei. Cait. rtnaeo. unter WM2i on d idieU. Itna erd ___ ________ ufKibnina. bei der mit 7 Schülerinnen des ^ran.Furier Atch^.ts» krrise» di« Bode-^-mnasick bargritefit werden soll Bet der Auslühruna ver>n di? gynmafft- bes Volk.tvaurrtages begangen werben. Io gut sie gemeint sein mögen, brn vofksbund nicht lehr erwünscht. Der Totensonntag biene dem ®fMd)tnts on alle Seritorbenm; unfrven (Befallenen aber sei be»wegen noch ein befonbeser 8 r • b e n f t d g gewidinet. zu bem sich ging Deutschland vereint. * Eine 3lgarrenatbeller-Q5tr- f a m m I u n g fand gestern nachmittag Im ®e- werktch-Utshau'e statt mit der ra-Tesvednung: .Ter Tarlfbru4) des Arichs-mrdandes Deut'cher ?l larre-ihe. stellst'. S g g e r t» Diesten gab feiner Genugtuung über die zahlreich erschienenen Arbeiter und Arbeiterinnen aus Gasten und der in eigener moderner Röstera frisch gebrannt, ist kräftig, aromatisch end ausgiebig Spezixlmischung I das Pfund 4 Mark tcwiw Den »erehrlichen Lutomodil-Seßtzem von Gießen und Umgegend bringen wir hiermit jurReontni«, daß sie fettster von Herrn drnfl .^aber betriebene Aulomobil-Sandlung mit Revaratur-Werlflätle Gießen, Hübantage 7. mit bem 22 Aovember 1927 cuf uns übergegonaen ifl und bitten, to, feithmgt Ikrtrcuen eu* ao< uns flbertragen »u wotlev 6err Qm*1 Jaber iü cM Grichsttsführer uns «Leiter ber Jleparatu'-Skrf- |dtte tätig und wirb für ladigentaße tzusktihrung oller lRe»araturen tri-e Gewähr flbtmomme». - Hotstachfunasvell Kader & «Schreiner ® s Atzoravlchripirl« ler rm Aeaynrf'. — Oschttplel baut. Bahnkv"r rohe 10 45 Uhr Das Der- Den des Alev'chen ont Vortrag Die Bode-Schule für Körper- vr.l eeOglom erfüllte die »argen,onne meine Ar.nlenstube Die Fenttrr sprühten, und gerade aus men. Decke siel rin breiter Strahl wie em «and. c^wirkt oue durchsichtigem «old 3d) spielte mit ihm b i- rr sich Ichtovaelte wie eine behende Otter vor chrem Verfolg, r fln weine Sonnensreunden dachte ich da unb :n mein« Aomersden. die setzt nichet worden salsch tll. Dori bätten ireiwtllige Arbeiter 1' , Ztr. Tabak a.-nppt. Hansmann, der Vertreter des Ortskariells Dicsien. degrühte. datz der stampf, der den Arstri» tm aufgegttningen worben fei. einmütig durch- gesühri »etbim solle, und forderte Xum 3u- sammenhalten auf. 8 g ger t ermahnte die Un- organiherien. sich bem 'Serbanb anAuld)Uct>m. 'Benner vom 2iienbahnrrverband sprach bta 1300 Nummern Rassegeflügel aller Arten Samstag, den 26. und Sonntag, den 27. November d. J. Eintritt Samstag RM 1.—, Sonntag. 50 Pfg. Elektrische: Bahnhof—Ausstellung, rote Linie toeoo mittags 31/* Uhr, statt 08431 Stellengesuche Otefien. den 23. November 1927. 10M9D W. Br. 1 ÖflOeMralning IJ8427 LNausbuea Ab «, mit 78802 , 185 I f)877D lisch mll €>piegdauffa|. loci er> A b. «. 3M0 6 i*cbbd, Gerichtsvollzieher In Gießen Oommstray« 24 1 Telephon 239 Sonder-Angebot Darum wähl! am Äonntag 10G62D ca. 7000 m Wäschestoff «nlräge auf Lbschlogszahiungen mit 1. Der Arbeiter Die Arbeiterin . Die Freuen der e* Igen Glrten I00MC Brigitte ilehlm Menech sehen muß. Werkmeiiterverbond u. Butav erhielt nicht nennenswerte Zahlen Der O.ll.Oaf an lüöreno.siede Die Mgeüelllen-veNlHemng erförnpft Der® VA lümoft für Den rorlieren llusöau u.öleGrijöbunq Oer Beulen Maria Ein Hirn den -eder gebildete die Liste L des G.D.A. Gewerkschaftsbund der Angestellten!! Eigene Ausrüstung! Zwei besonders preiswerte, bewährte Qualitäten, per m Aaufmärmischev Lehrling On Drankiurt a. M. erhielten: G.D.«. GCOt Stimmen unb 7 vertrauens- und Ersatzmänner D.V.V. 3067 , Aäenivsrksiluiag, Mcketa, ßs •einwIrsw.Kestemckiat. FlaeM- tsfl, eft. Belsen. Ke|lsc>merxM, It^enmmt. WutreielgMl. . Zucxefkrenkhett RiirteleKe*.......... UmgSflleMea, lat>*e..... laUenstsinen lucht zur wetteren Anoblidimgt Kochen passende Lehrstelle in Hess, (laufe oder Hotel, ^.ähkenntnisic vorb.Aatnnienanschi. uetio.Taichetia.eut' Schr. rtnfled. u. 084'25 an d.ll-ieg.AnA. erb. Gro6e Landes- and Allgemeine GeOfigelaussteM in Kietzen. Volkshalle. Kaiserallee Taasehea-Heiseber. r. les. H'JtWc Christliche Dorirage >2. »ur Ltadt Wetzlar^. Vieh-u.Krammarkt in Herborn " Nenint 28. Norember 1927. Der Magistrat. Der schöpferische Menech . Der Mascbluenmensch Der Tod Die sieben TotUönden Gestalten des Job. Frederscn Eredor, Job. Fredersens Sohn . Rot" ang, d< r Erfind«'.. Der bch-nale........ Josaphat . Mr. 11811 .... Groth, der Wflchter der Honmaschine Jan . M Inue Der Zeremonien meister Ule Dame im Auto Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen spreche ich hierdurch meinen wämsten Denk aus. ImNamen der trauernden Hinterbliebenen: Anna Hosse geb. Pfeil Gießen, den 24. November 1927. Kreitag, den 25. J2otxmber 192? nachmittags 2 Ubr versteigere l* im „Littcit", Reuen weg 18 dahier, zwangsweise gegen Danahiuna einen Ofen, einen dlsscheank, «Inen Hand« vaaen, einen kkachenschranf, eine Ausschnitt- maschine, 20 Flaschen Dein, »wei Tische, ein Sofa mit drei Sesieln, ein Sofa, eine Kredenz, eine TidHmaschine, ein Dertitv. 2 Ladentheken, 1 Otwan. 1 Spleaeischrant. 1 Pferd, i Ruh, 2 Schrelbladenkaften, einen Rastenschrank, 1 Schreibmaschine, 1 Dasch» lenres- end Henstimagia. . W Ir. B ttsm-Stirancw .......W.fir.lB Fettls Weiten .........W. Br. 11 1.10RM.- K- *f < We**i X— RM Verkauf in Apotheken. Drogerien end Reformhäusern. Beratener: Georg IM.Fflag 1 Ck,Ura-TMr. Suche durchaus bronchcfunbigc Verkäuferin Lrauz Vette VJui eiöaitener Kindes wagen il lait neuer Klader- । stnM2*n ont Hanrrallce 1" II Mack kokender"Cigcsarlxit muß er tu Hause Leliagli Ji sein EIN «ORANIER» DAUERBRANDOFEN macht er gemütlich warm.Er Lewirkt al*r auck die ro wichtige rnglreic Lulterneucrung. Angenehmste, billigste und gesundkeitlick Ixste Heining. Unverbineilidie Laqcrbe«im non*en Reiche, In 342 Nahlkreisen. erhielten bisher: Die Hnuvtausschnkverbllnde 342681. Asa-Berbäude 1512-X Stimmen An öei Sülße aller Beiöflnöe Hem öet G.D.A. mit 1:142512 Stimmen. 388 Vertrauend» unb 744 Ersatz männer. ihm folaen: T.O.O.mh 129271 Stimmen,382 Vertrauens» u. 634 Ersatzmänner Mk. 500.- monatlich verdienet, nachweiöi. uni. Ver- trete, A.ir ludten no-u licht ns larrsa A. Besuche tnobivtri* schal itcher Mte fe. Ostheü, Bertis W 67, Billowur. 6. i**l» Bremer Kaffee-Import sucht für seine Qualitätsware zuverlässigen, arbeitsfreudiyen toeoöa Vertreter (in) mit guten Beziehungen tur kaufkröstiqen privatkundschafi. Dauernd steigendes (Zin- kommen. Angebote unter 6. R. 504 an Ala-Aaasenstein 6- Vogler, Bremen. Bekaniitmactzuug. Setr.: Regelung des Zahlungsverkehrs für Rechnungen und Abschlagszahlungen bei der Stadtverwaltung. Die Schwierigkeit der Geldbeschaffung macht eine besondere Regelung Anwei sungs» unb Zahlungsverkehr? > imenhig. Es müssen deshalb Freitag früh |amtlichc Zahlungsanweisungen für Ende der Wothe bei der Stadtkasse eingegangen sein. Hu diesem Zweck wird bestimmt: Palast-Lichtspiele Llndenplatx nelane Ifaemeuii-ScHuie tt er »I CHoc Tam^aunric Verkäufe IRtttelltbroete» Pferd 4iäbrl(i, fehler frei, au verkaufen. 08421 L. BERNARD Plnckstraße 16 Wegen des «u erwartenden Andrangs su d<*n A^cnd- ▼orsU-i langen bitte w Ir höflichst. i-aeh M oglichkrlt die Nach mittag» vor- --Hangen b.-suchen au wollen Gewöhnliche Du tri ts preise. Heute abend um 7 Uhr entschlief sanft nach schwerer Krankheit mein herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner Kinder, mein lieber Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Georg Möckel im Alter von 40 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Christine Möckel geb. Jung nebst Kindern und allen Angehörigen. Watzenborn-Steinberg, Oießen, Kirch-Göns, 23. Nov. 1927. Die Beerdigung findet Freitag, den 25. November, nach- Am 25., 26. und 27. November Freitod ond Samlafl 8.30 Uhr, Soenlat 4.00 l 8.30 Uhr Dar bekannte Afrikaforscher Hans Schomburgk spricht persönlich zu seinem Afrika-tiroßfllm „Mensch und Tier im Drwald“ Ernste und heitere Jagd- und Forecherabenteni-r. Elntrlt(epreiee von SO Pfennig an. Kinder ruhten crmUDIgten Eintritt 1 1 Drei Stfick werd, aebranchte Gseichstrom- Molore L 1 uno 15 P S. 220 bzw. 440 Holt, fern- Dien, mit «nlflHet au verkaiileu. <*415 Lfidauioae 18 ». Äercfbea« Lchretdmaichine neuroextiu modern, billig ob\uflrb L-o. logt die 'stelchaltsu. oea ®. «nt 1 Hlnt■ 'Magsret» Lanner IHel. t. Münchhofen I Hilde WolUcheff Frits Alberti Donneistao abenb» in der Turn» Halle des VtiAeumfl. Stadttheate. Areitaa, 186. -lov., 8.3rrllgg-llln)n.-B(n. von W1/. bis.21'/, U.: Zwölftausenb 2chausotelm:i«kicn von Bruno firrtmL den notigen Unterlagen sind spatesten» Montag 12 Uhr bei den zuständigen Dienststellen einzureichen, fall» aus Auszahlung Ende der Wache gerechnet wird. Anträge, die bi» zu diesem ^rit- punkt nicht eingeaangen sind, können erst in der darauffolgenden Woche er« ledig! werden. 10663B 2 Rechnungen aus ausgeführte Arbeiten und Lieferungen sind so rechtzeitig ein» zureichen, da st eine ordnungsgemabe Prüfung möglich ist. Rechnungen, die keiner zellraubenden Prüfung bedürfen, müssen ebenfalls spätestens Montag 12 Uhr der zuständigen Dienststelle oorgeiegl sein, wenn noch aus Auszahlung bi» Ende der Woche gerechnet wird. Durch diese Regelung sind Rückfragen noch Anweisungen zwecklos geworden. E» wird deshalb bringend ersucht, non derartigen Nachfragen In Zukunft obzusehen, um den Anweisung»verkehr, der von den beteiligten Stellen so schnell al» möglich abaewickeit wird, nicht unnötig |u stören. Diese Anordnung tritt mll dem 1. Dezember 1927 in Rrost. Kiehen, den 19. November 1927. Der Oberbürgermeister: Dr, Keller Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abteilung B wurde am IR. November 1927 bezüglich der ijirmo Vereinigte weinbreunerei und CI- forsabrikrn, Gesellschaft mit beschränkter heitung In Glesien, eingetragene Die Li quidotion ist beendeL die Firma ist er romi Biesien, den 21. November 1927. Des suche» Amtsgericht _ Konkursverfahren. Auf Äxtrofl des gvnluroverwalkers unb des Lläubigerausschufses findet in dem über da- Vermöge» der Main- Veser-Vasalt-Verfe (Nir6cn erö'fneten fkvnkur- 10667D am Momag, 28. November 1927, nachmittags 4 Uhr, Zimmer 101 des Am sgerichts ö t c 6 r n eine i^löubigerversaMmlunq stall. lagesordnung: Ankauf von trvdff in der Okmcrfung Hesselbach gelegenen Grundstücken mm Zwecke der Vertertzödung der Masse. Gießen, den 23. November 1927. Desfisches Amtsgericht. Schirme in großer Auswahl, zu billigen preisen. Heinrich Sack, MarMaste 19. »eparawren. —v Vereine 1—1 ?i. XI. 1 ükr ärgsten Husten heaeltliren sofort " Wintertoofi« rxtre «tarke Encal.-Menthol Bonbons aus der Drogerie W'interhoti, InnjL II Nr. 275 SmeHes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheflen) vonnerrtag, 24. November (927 Der neue Rcichswirtschastsrai Die 0Uin Tklrt.bitäld au* Ne •m*?una eine« 3riM»le. d.< heem Rainen entsprechend Au wirllcha|lOpvtiri|chen. f«ialpolt:fck«n und sinanzpvliiUchen Aragen © dlung nahmen. Darüber bin. u* schrieb da* bei der ©UbU ficnrng der Währung aulgeketUe Sparprogramm der Rnchsreg'-TU' g dem Reichswtrtlchaftsrat g »dl? Bereinlachungen leine« Appeal.-« vor. Io bah Ml vieler Zett Ne Körperichasi prall Ich nur noch au« 110 Mitgliedern zufam menge letzt tst. Die Arbeit dides nur zu gutachtlicher Tätig- feil, nie zu geietzgeb ri'chm vri'lungn gjawl- fenen Partam.-7'i* hat in der Oeffentlichkeit nie Io rechten TviderhaU gefunden. Da* lag dnmil in der besonderen Art seiner Tätiatdt. zum anderem in der Vorschrift, alle Ausfchusz- schungen unter Ausschluh der Dessen t- »ichleit noniHKbmm eine Maßnahme, die im 3nlerdk der Geheimhaltung d r s hr oft zu eiuschiMdender 'SMrfung führenden Adlichten bet 'Regierung notwendig war Der Tori ivfige Rrichswinschaf.sra» Hal viel Ätii.l e.1 ähren miifsen auch — zu seiner Ghre sei c« g-sugt — t Hal gerade der (S.nlluh der Irit fch-n Deflentlichteit dazu beigetragen, daß man jetzt nach dein ihe acht Jahren au« dem nur in beschränktem llLifte arbeit«iühigen Geb.Ide eine neue Körper» fchas t errichtet. Der Rrichswirifchastsmm ster Hal dem Reich« age soeben einen Gntwurf ein.-g Gesetzes über den Rrichswirischassrat vorg^lgt. an dellen duftanMommen. der V.-rfasiunasau*. schuh der bisherigen Körperschaft erheblich mit» gewirkt Hal Auch der neue Rrichswirischastsrot erhält seinen ©ofhmg von Vorschlägen, die zum Interessenausgleich und zur Milderung sozialer ©pannungen geeignet sind. Anregungen de« Rrichswir.schostsrate« muh die "Regierung auch bei ablehnender Sellungnahme dem Reichstage zur "Bdchiudfassung voricgen. Meinung iten hatten sich bei der Frage der ©türke der Berus«aruppen ergeben, die endlich gefundene V6fung erscheint dennoch keineswegs glücklich. G* ergibt sich nämlich. dah insbesondere die Gruppen des Handels, der Danken, de« Ber- sicherung«we'ens und des Derkehrs gegenüber den Gruppen der Landwirtschaft und der Industrie nicht unerheblich bevorzugt sind. Reu» Dertre ungen lind geschaffen für da« öffrnt- Kche BerficherungsN'esen. die Sozialversicherung. di« Zeiiungtzverkeger und da« Ausl and deut «ch- tum Für die Beratung von ©ix-vJfragen ist e« dem Reichswinschafsrat a - tKi-ng Urill. fachkundige Personen als n.chtstä.iNge. aber ftinnn- berechtigte Mitglieder h«an»u»i:h.ir Die Arbettsweile des n-u#n Rnchs- wirtlchaftsrate« wird sich von der leine* Vor- gängtr* vornehm.ich dadurch unter meiden dost die ihm oblegenden B-ratungen und Gntlchn- dungen In den mil dem Rechte 'ekdstä iDig.-r ilni» Schließung ausgestatteten Ausl chüssen erledigt werden. Die Dollo.rsammlung. die sich zur Abgabe von Gutachten al« ungeeignet er wiesen 5?1 wird in Zukunft nur in ganz be- fonderen und nur au* Antrag zulammcn- treten. Wich g ist die Bieber .r. chtung de« S r - mlttlungsau«schufse«. der In der bi*- herigen Körperschaft zwei Ongueten au* dem Gebiete der Leder- und T ».ilw.rt'cha't veran- Hal lei bat und in Zukunft umfa'endere Au*- gaben zu erfüllen haben wird. Dies.-r Au«schust wirb zum «ie fow c die Borlage von Unterlagen r.tlangen. auch B-- sichtigungen find ihm zu erlauben. Zur Sriüllung feiner Aufgabe iH ihm auch Ne Vernehmung unter Ckb gestaltet Der Rcich-tag w.rd nunmehi zu beschließen haben, ob der ReichswiN'chafGrat weiterbestehen toll. Da der Gesetzentwurf die Borschriften der Reichsoerfastung abänbert. muh ihm eine Zweidrittelmehrheit zusttmmen. Der Bai der Diechunderi. Don unserem römischen E -Äorr Jponbentm Hom, Ende Dovember. Aus einem seiner geüebtrn Ausflüge in die Anttlc ist Mussolini nun auch nach Hella« gekommen und dort ©ölen bcg.*gn.*t. Der weile Staatsmann must grohen (tinbruJ auf ihn gemacht haben denn was der Mlchsolger Julius Lälars leinen Römern als Rdseand.mk.-n m.tbrachte. ist aittfche« ©aU die Timokrati«. G.n ©taat. in dem der Bürger nach feinem Berdienst gewertet wird, nicht wie in brr modernen Demokratie nach der Kopfzahl feiner Partei. Derart oeral de ©oftemo da« p .rlamentarische voran, paffen nicht mehr in die Zeit de« lZalz s- mu* ©olon hat da« grahnt und einen .Rat der Bi er hundert" ge'chajsen. 3n Rom wachte man auf und las dah der falztfti'che Grvhrat in ein« Rachll.Yung d.e Abschaffung des bi«b«igcn Mahllvstems und der üblichen DoHsvertr-Nung befchloffcm habe. An die ©teile des Adgeordnelenhauf.« tritt als nationale Vertretung ein Rat der Vierhundert. Diese vierhundert MLnn« werten nicht mehr wie die früheren 563 Abgeordnrten auf die alle lärmende und ränkevolle Bcife vom Bolle nach dessen Laune gewählt, sondern zum Teil vo:n safzistilchcn Groh rat ernannt, zum Teil von den dreizehn Tvirtfchastsoeroänden der Arbeitnehmer und Arbeitg brr vvrgeschlagen. Pxr Grvstrat unterzieht jeden einz In n dieser Äanbibotm ein« genauen Prüfung auf feine fafzistische Gesinnung unb öignung, bestätigt, dct- wirsl und crgänAt als oberste unb einzige Instanz. C« kann insclgeoelfen nur einen Wahlkreis, nur eine Partei nur eine Liste grben. bie nationale Al* Zeichen trägt sie da* Ruten- bünM. und led g.ich für da* Ji-it man oder man stimmt nicht. Wahllämpse find alfo fortan nicht mehr denkbar, weil nicht mehr möglich Richlstuer können keine ©rssrlpolitik mehr trdben. weil nur solche Männer wahlber.chtigt und wählbar sind, die sich durch ihren Gewerk- schasts beit rag al* Arbeiter aus weisen ober pu* ihrem Arbeitskreis heraus ernannt »erben. ©olon stellte über den Rat ber Vierhundert den Areopag, den Hof der Mächtigen, der Die Dberauflicht über jeden Bürger führte, ©itten und Gebräuche überwachte, die Religion wie die Erziehung, Faule xum Arbeiten, ©chlemm« zur ©parfamkeit. Lüstlinge zu einem tugendhaften Lebenswandel anhalten konnte. Genau wie im heutigen Rom, wo er nur ander« heiht Grost » rat Regieren toi in Athen in Wirllichke.1 nur einer: ©olon. Wie In Rom Muffvlini. Obwohl nun ©olon« Berfaffung schon mehr als rin Menschenalter, üb« zweilausendfünf- bunbert Jahre all ist. gibt e3 Römer, die in Heller Begeisterung au«rufen: Rie dagewrienl Der Du rg er , st geboren'Gestern ha! . mus ber Gdchichte bie neu? Figur des cittadino Stfchenkt! Das bedeute die Srh.bung de« zwanzig- en ZahrhundertS. die Grhebung der Vernunsk. des Rechts, der fokalen Gerechtigk-ill ©o steht das schwarz auf weist in den 3e.hingen zu lesen, und wer etwa denkt, sich ähnllcher Töne schon — um nicht bis Hellas zurückgehen zu müssen aus der sranzöllschen RevÄution erinnern zu können, wird foforl eines Bellerm brlehrl: Rein, bie Grund,ätze vcm h^S sind überwunden, überholl! Sine blir.be Reaktion war da» bimals. Zetzt aber hat ber gdunbe ethisch', wirtschaftliche, politische Realismus über den ob'lralim 2Ulu- ralismus gesiegt. Auf die Auswüchse folgt das "Verständnis, die Ruhe, das Gleichgewichl Das grobe Drama, das leit dvristig Zahrhunderten. mindestens, bie Men chhrit beweg', das getoal.igc Drama ist zu <3nbe! Mm es noch einmal zu sagen: so steht das da. Trotzdem wäre es verfehlt, über den neuesten ©chachzug Mussolinis m.t e nrm Lächeln, m.t dein Lächeln, das die Kenntnis der GZchichte verl.iht, hinwegzugehen. Denn mag ähnliche* auch schon einmal vor Tausenden von Zähren dtg-wrien fein, wir wollen nicht oergdlen. dast die Menschheit. was Politik und © oatstorm bclnffl. feilst« rocht oft rückwärts, vielleicht immer nur i m Äretlc herum gegangen ist. Trotz ©olon, dessen Jime heute niemand In Rom n nnt. un- geachio: der Beibehaltung des gewohnt^ii Rahmens für bas neue .Parlament", stoben wir vor einem iSrperiment. ba« ein* ernste Beobachtung verdient. Denn wer möch e Inign.nt. bah selbst in ber besten unserer mobrmen Demokratien ober verfassungsrnästigen Monarchien mandx* verbcsse« nmg*beburfttfl tft? Glücke nun ber Versuch ob« nicht in Rom. jeder © aat kann daraus lernen. Was am meisten In die .1 igen sticht, ist die Ausschaltung der Parteimanöver. der bi« zur Entartung gediehenen Kuliss nschle- berci, ber Int«rifenlämpse verschiedenen. zur Macht ob« nach "B.lehnung strebenben Gruppen oder Kamarillen. Gowlh liegt In dem Rocht der ©yndikate. Kandidaten vorzuschlagen, noch eine Art von Wahlsystem, aber das ist angriichts be« Vetorechts des Arevpags mehr eine Formsache, praktisch stimmt nur da « Regime selber. Dio Regierung wirb au« ihvrm eigenen ©chosie gehör m Auf den ersten Blick also nichts als rin ©chrinmanöv«. eine Äarce geradezu, ab« man darf den faszistischen ©taat eben nicht mit den Augen de« mittel> urvpäifchen ©taarsbürgevs, des Wektbürgevs schon gar nicht, betrachten, sondern must bedenken, was oornui* gegangen ist: die Konstruktion eine« korporativen Claate«, der keine Sinzei- und ©onderrnteressen mehr kennt, sondern nur noch Arbeit Im Dienste und zum Wostle des ©taate«. d« Infofgebefkn weder Streit noch Aussperrung duldet und mit spartanischer Strenge verfolgt, was ihm nicht frommt. Wenn bie borizehn Wirlschaftsverbänbe Männer für den Rat der Bi«Hundert Vorschlägen. um diese Bezeichnung zu gebrauchen, bl« eine amtliche für bas Reue gefunden Ist -, so versuchen sie nicht riwa Vertrauensmänn« In bie Regierung zu bekommen, bie sich lediglich für Ihre Lohninteresfen einsehen, sond-rn sie empsehken Muslolini Mitarbeiter, bie sie haft persönlich« Kenntnis für geeignet für Irin Werk «achten. Wählen bars nur, fo tautet ber Grundsatz, wer produktiv im Sinne de« Staate« tätig ist, alfo nur her Arbeitende. Richt aber, wie in Rustlanb, jeder nächstbeste Handlang« unb nur der Arbeit«, wählbar gar ist nur Ne Qualität. nicht bie Quantität. De« Mallenpetnzrp tmrb da« Auswatzlprinzip entgegen- ?stell! Ne ©le^e . N. Best n an Kommandv! Da« Par.a non. -oll nich m.or Z.o . sondern nur Berhrug l.nn, mchi Regim . sondern b ralonde Stelle Wo der © imm*rt!d Anfang unb Ont* rin« ©taa sgew.il ist. da ist o* auch. Io glaubt Mulloltni. bald zu Snde m.t dem Staat. Ob mit der Ablcha'sung d« .Tyrannei ber Parteien auch das »ersetzend.' Slemm'. all» ein natürliche* au*gri4)teben w«d.m tonn, tot heute Ne Itegiubelnben Reuerer glauben, das fr.'tlich kann erst Ne Zen lehr.n Wahr ch i dich kling' es keinem, d« im Gdchicht*i'up b än rt Schon erheben sich lvr.in.Ml« M’nv in dem Bahlrechi b« Arbei.sv r.xtnde «ne ®riabr tNli«n und e* als ein Glük bozrichnen. hast Mussolini nicht, tote es udpranglt 6 gedacht war. lediglich den 'Beru'siände'i d«e .Bo ksv«» irctung" finrüumt, lonN-n- lolort rin Gc,en- gewicht und rin Mebergewich: schul durch Ne unkontrvlli«bare Ernennung verNenl« Köpfe au« d« fafzi iilchon H evirhi^ D.e Gewerk- Ickbifien, fo wirb das entlchu Mgi. find noh nicht rrif für Ne Poetik, f e können noch L- n.- fichere Grundlage für rtne Parlamentarifche Jteucr'nung bilden, sie sind .unfähig, jene h.-ro fche Atmo- fpk»äre ständig aufre4Xiu«ballm, Ne für Ne geistige Snlw.i« Ne große Malle heute frhen unb hören will, was ihr schmeichelt und brr herrschenden Meinung erck gegen kommt. Da« Motiv, bu« bei Schill« in rnrr einzigen knappen unb leidenschaftlichen Szene (.Kabale und Liebe" II. 2) angeschlagen und trieb« fallen gdaffm wirb — der schandbare ©»Ibatenbanbel deutlchcr Duodezfürst?n im 18. Zahrhundert —. füllt bei Frarck drei Akte. Der Herzog sulch« näh« bezeiDnett verkauft unter schmählichen BeNngungen 12 000 Mann an den englischen Unterhändler Faueilt. gegen Amerika. Sekretär Pideri:, Hrid des Slückes, hintertrerbt den Handel durch einen Brid an den König von Preußen. Dee verbietet den Durchzua d« >Svöll- tausend durch fern Gebiet, rettet durch seinen zum Herzog grichickten Obersten Ne armen Landeski nN-r vor Nr Verschickung den m:t dem Rade bedrohten Verrät« unb Volksretter Piderit vor der Wut be« rache«chnaubenden Herzogs, unb bietet logor ber Matorife (Ne eine zweite Lady Milford isti galant den Arm al« sie den Hof Dcrläftt Sie gibt den Ho» und den Hersog auf, da sie, durch Piderit. sich an ihr gute# H«z Unb ihre einfache Herkunft mmxT: fühlt unb an dem Verrat der ganzen ©chuftigkeU mug.-hollen hat. ©ie wiril den fakichen und teuer bezahleen Glattz einet Gräfin Spangenberg von sich unb •) 121 ©eiten 8»; geb. 4,50 OHL: Srnst Ro- Wvhlt, V«lag. Berlln 715 ist wieder da« sntrpls Fräulein Rapp, bie Mhr- macherStocht«, bie sie ehedem war Piderit mit feinen beiden Brüdern (Ne auch unter den Zwölftaufend waren) wandert au« nach Amerika, wo man soeben die Menschenrechte proklamiert hat. MtxD der Herzog und fän Mimst« (rin .feil« Sllav der Tyrannei") schauen zähneknirschend. al« betrübte Lohgerber, dem vielen schönen davongeschwommenen (Selbe nach Die XugenD hat gesiegt Da« Last« verkriecht sich, schw« gebemütigt. Fehll bloß noch, daß sie sich gekriegt hätten, d« Pid-nl unb bie Rapp, (ie hätten rin schönes Paar gegeben unb gut zu- fammen gepaßt. . unb hätten # beide verdient. Man muß gerecht fein: das Stück ist technisch fdir gut gebaut, im Szenischen, im Dialog federnd, voll Spannung, ohne 'Bruch, ohne Lücke. Ab« verstimmend unb im tielften Grunde unkünstlerisch ist Ne ertrrme Schwatzwrißmani« in der Behandlung b« Sharakteoe ber edle Pibtit. bi« gute Span gen b«g. der wackere Oberst aus Potsdam ... ber hundsgemeine Herzog und ber widerliche Mimst«, wie d« Herr, fo« Gricherr, und bann, das Stück soll im Zähre 1176 spielen: gut Man sieht Ne Kostüme man hört etn Menuett .. da# ist alles. Die Sprache. Ne hi« gesprochen wirb, hat mit dem 18. Jahrhundert nichts zu schaffen. Ss ist Ne nüchterne Prola von 1927; wie denn da# Ganze überhaupt oft wenig« um der Historie willen grichr.eben. al# zum gegenwärtigen Publikum mit erhoben« Stimme gesprochen scheint. Die Ausführung, von T e l e k h Nrtgiert, war — soweit wir Ihr beiwohnen konnten — geschloffen unb wirksam, man hatte die theatralischen Cuafitäten de« ©chaulpiels ersaht unb wohlpvfn:iert b«au#gearb«itet Auch das Bühnenbild war st liecht unb stimmungsvoll. Tanner: den Srfrctär Piderit $u spielen. Den Verräter am Herzog. Den Rritcr d« Zwölf:aulerid. Sr sand einen starken, befreiten unb erföfmben Ausbruch am Snde be« MUtel- attis. wo b« Potsdam« erschnnl. auf Den er schon nicht mehr hoffen lonn e... reche gut: ab« bas meiste, was man vorher fach, entsprach nicht Nri« plötzlichen Cirigcruag und Snlladung, da war vieles so malt unb blaß in d« Darstellung. wie bas mehrfach in letzt« Zeit an Tanncrt auf gefallen ist. Sr hat eine Doppelrolle zu spielen, muh zwei Gesicht« zeigen — geto.ft; ab« hinter der Maske muß doch Ne hetzende Angst und bie fiebernde Srwartung sich bergen, unb man muh da« spüren. Ab« man spurte es kaum Gräsin ©panaetib«g. Fräulein Rapp. Lady Mllsorb. Franzista von HoheTiheim — al'.ti In rin« Person Harty la Ba umann; heben«» würdig, charmant, lrichtfertig unb gutherzig, ©ehr hübsch, man sollte ihr öfter (oI4k Rollen geben, (belfer« war der Herzog; « hatte e« an Ndem Abend am schiveriten einen g -malten Wüterich mit An stand unb In empörender Ron- chalance zu mimen, ein wandelndes, warn-nde« Brifptri zu geben: nie wieder Absolutismus! S:ne undankbare Sache... auf der Bühne. mit solchen Mitteln. Reben ihm T e l e k y als Minist« von Treysa: rin glat ei, charakterlose«, höfisches Wefen, etikettierte Schachfigur mit gefährlich« Machtl-esugnis. Sine markante Sharge ßcferte Gehre, ber ben englifchen Hnt«hänbier machte; b« martialische Pveußeiivberst war Schubert; Piderits Brüder, unterdrückte Slends- aeft alten, Wortführer ber Zwölf auf .mb, Ne man yinirr der Szene marfdhterm hört mit Trommeln unb Pfeifen —: Wehr! unb Hennig; beide lebendig unb glaubwürdig Der Srlolg be« ©chrn?p.rir (b« mit feinem Wert nichi* zu tun hat) bürste hi« nicht gering« fein, aU anberswo; e« wird volle Häuf« geben Dr. Th. Goeche-Bunö. Bortrafleflbaib von Zrauz ticrfel. Die große Aula war dicht beseht; sehr viele waren gekommcn. Fran; Werfel sehen, ben Dichter der ndtorx von Huarez und Maximilian, den eben inich mit dem Schill«rprerse Gekrönten. Sie saßen stumm, in langen Keihen stopf bei stopf, — keiner regle sich, während der Tochter sprach — und loufchHen klopfenden Herzen*, bewunbernd. er- r" ";e wird glanzend beherrscht. Ist voller Musikalität, Wandelbarkeit und Gewalt kx* 8u«t)ru(fs. Die Dortrag*we«se wirkt ganz schau- spielerisch, fast btjrrmbmb am Bonrogsiiich, ab« d. zwingend unb yinreihend. weil man fühil. daß hier nicht* um be» äußeren Bilde* und Beifall* willen geschieht; sondern, wer nur rin paar Minuten hmyon, muh da* empfinörn weil hier jede* Wort aus dem Herzen kommt, au* dem Blut, au* einem Erlebnis, bo» seinen Nchterischen Gestalt« noch in der geprägten iZorm auf» neue zu bedrängen unö zu überwältigen scheint. Der einleitende Adschnttt de« Dortrage« galt einem Profawerk. der SrzLhlung vom ..Tode des Kletnbür e.s". Wer el f.izz er e zurächst den Inhalt de« «iten TtLH. um danach den zweiten zu Iden ...zu sprechen und zu gelal en In t ntr fo Di ionäcm 8inbringlichteil unb e n« fo hu>- rot festaesetzten läge. well, wenn « nur e nrn Tag srüh« starb. Die Versicherung erlosch unD Die FamUie unversorgt war ... der erü zwei volle I-Gje nach Dem sestgrietz en Datum V7k- IchieD unb In bellen Be:t man al« Hinterlassenschaft ri"tn Äalenb.'t Ls beabsichtigt den Anschluß an Den hiesigen Eilen« bahnveretn und steht unter dem Vorsitz des Oberbahnhofsvorstehers Heinzelmann. Die musikalische Leitung hat Karl L h e l m ü 11 e t übernommen. Das Quartett brachte einig? Ehbre sehr gut zu Dehör. Verschönert wurde die Fier durch verschiedene gut ausgenommene Vor.rägr von Deorg Heß- Leihgestern und des Humoristen H o m m e l - Rödgen. Herr Karl Stephan (Violine) leistete tbenfafie Vorzügliches Der Abend kann in allen Teilen als wohl gelungen angesehen werden. "AuftriebaufdemheutlgenFrank» surter Cchlachtolehmarkt: 1073 Kalber, 684 Schafe, 644 Schweine Oberhefsen. Landkrcto (Htefctn. • Rödgen, 24.9100. tim nächsten Sonntag- nachmittag gibt der (Belangverein „Concordia" Wetzlar-Rieoergirmes im Wagner- schen Saale Hierselbst ein Konzert, bei dem zwei Solisten mitwirken werden. Der Verein genießt auf dem (Bediele de» Männergesanas einen guten Ruf, so bah man auf einige genußreiche Stunden bei diesem Konzert rechnen kann. Man beachte die heutige Anzeige. t Treis a. d. Lda , 23. Roo. Zu dem Bericht im „(Biest. Anz." vom Dienstag über den D i e b st a h I einerLohntüteinder Fabrik von Scheidhauer & Giesting (Mainzlar) ist berichtigend zu bemerken, dast e» bl» jetzt nichtgelungeni st, den Täter z u ermitteln. ' Londorf, 23. Rov Am 26. b M friert das Ehepaar Schneidermeister Eduard Becker das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Die Ehegatten erfreuen sich noch voller ® lunb- belt und Rüstig it. Vor zwei Jahren beging der Jubilar sei i 50jähriaes Meisterjubiläum, er übt noch täglich dir Kunst des Schneider- Handwerks aus. Er war feil seinen jungen Jahren selbständig In Mülhausen im Eifaß, bis er nach Kriegsende als Altdeutscher aus Mülhausen ausgrwiefm wurde. Durch seine rege Tätigkeit in den Vereinen imb seine Bl.ebthelt gehörte er dort dem Vorstand vetschledener Vereine an. Auch hier ist er trotz seines hohen Alters noch eifrig im DerclnSleben tätig. ” Cid), 23 Nov. Aussil end gering war im Kirchenjahr 1923 27 dir Zahl der verstorbenen evangelischen Ge.nelnd.'mt glittet. D.r Zahl der Helmgrgange et be rüg 18. * Utphe. 23. Nov. Am Sonntag feierte im Verwandtenrreike Frau Katharina Böcker Witwe von hier in voller körperlicher und geistiger Frische ihren 8 0. Geburtstag. Das hockvetagte Geburtstagskind hat 43 Jahre den Handark^itsunterricht an unterer Volksschule erteilt. Kreitz Friedberg. 4 Bad-Nauheim, 23 Nov. Die Im »ergangenen Winter hier ins Lehen gerufene Volksbühne, die sich d'.e Ausgabe [Hit. weih- rend fer Wintermonate guten TheatTrstoff jfu bieten, eröffnete gestern abend ihre 6bl ?heit mit Gerhart Hauptmanns .BIbtrvel z Das Frankfurter Künstlertheater erfreute mit guten schauspielerischen Geltungen, die lebhaften Beifall fanden. *wv Besuch yätte besser sein dürfen. beim der fiehw Bahnenfaal X Kurhauses wies noch mannen freien Platz auf — ödtbsn die evangelische Gern ei» he in der um gebauten alten Wllhelmskirche über e n behagliches Gemeindehaus verfügt, entfallet sich boet reges Gemeind.leben. Die Kirche ist kaum einen Abend unbenutzt. Starten Besuch tote» dieser Xage ein •rnwinbeabenb auf. der dem Gedächtnis von Walter Fier, dem .Körner des Weit- fnegef". galt. Pfarrer Schäfer behandelte in fesselnden Ausführungen Geben und Werk des im Weltkriege fürs Vaterland gefallenen Dch- ter* Orgel Dort rägr von Lehrer Diehl und Sologesänge von Fräulein Diehl umrahmtem den gedankentiefen Vortrag. — Gestorben sind im verflossenen Kirchenjahr in der eoanqelllchen Gemeinde 56Petsonen. und zwar 28 Männer. 25 Frauen und 5 Kinder flrrie Tübingen. • Bellmuth. 23. Nov. Am 25. November begeht die älteste Einwohnerin der Ge- mdabe und Umgebung. Frau K a r o l i n e Earl Witwe, geb. Volz, in vv.ler geistiger und körperlicher Frische ihren 9 5. G e b u 11 41 a g. D e Drei,in tonn e schon vor einte Re he von Jahren mit ihrem Manne, der 87 Jahre alt starb, das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feiern, und ist schon seit sechs Zähren Ur-Urgroßmutter. Die Jubilarin lieft heute noch die Zeitung ohne Brille und geht noch ins Feld. flrei# Schotten. (■) Stumpertenrod, 23. Rov. Rach etwa einjähriger Unterbrechung hat der hiesige (B e • mischte Thor feine (Belangetätigkeit wieder auf- fjenommen. Um Sonntag wirkte er erstmalig wieder m (Botteebienft mit. Zn den Kreisen Der Mitglieder trägt man sich mit dem Gedanken, eine vereinefahne anzufchasfcn. (Hebern, 23 Rov grl. Johanna U I m a n n , Reiseschwester der Basler Tti|flon»ge|ell- schaff, sprach hier im (Bemelnbeiaal über „Die Fraucnnot in der Heidenwelf, schilderte in ergreifender Weise da» Elend der heidnischen grau vor allem in Indien und China und stellte sodann die rettende Liebe»arbeii der christlichen Mission dar. Der Dortrag war von einer größeren Anzahl von Frauen und Jungfrauen besucht. Ärcie Alsfeld. V Homberg ad. Ohm, 23. Roo Dieser Tage haben ble Holzhauerarbeiten in den Distrikten der Försterei Homberg ihren Anfang genom men. E» sind insgesamt nur zwei Rotten mit elf Arbeitern, und zwar eine au» Maulbach und eine au» Rieder-Gemünden, mit diesen Arbeiten beschäf tiat, während im vorigen Winter vier Rosten mit 28 Arbeitern hier Winterbeichäflio.un^ sanden. Der firöfjte Teil der vorjährigen Arbeiter sindet zur Zeit n den nahen Basaltsteinbrüchen dauernde Beschäftigung. )( Appenrod. 23 Nov 3n unterem Orte treten zur Zelt unter den Älnbc.n recht heftig die Masern auf. Besonders sind es die Augen, die stark in Mitleidenschaft gezogen sind. Oester liegen mehrere Kinder gleichzeitig erkrankt darnieder. Die Baut ätigkeit war in diesem Jahre nicht so stark. Es wurden außer kleineren Reparaturen durch den Landwirt Konrad Scho- j a n ein Wohnhaus neben dessen früher an der QUaufbac'tfr Straße errichteten Schrune im Rohbau gestellt. Die geringe Bautätigkeit erklärt sich aus den zahlreichen Neubauten infolge des großen Brandes Im August 1888. Krcitz k'mitcrbrtd). Ä Schlitz, 23. Rov. Eine oerchältnismäßig reiche (Ernte hat der I o d stn abgrlaulenen Kirchenjahr In unserer Stadt geholten: find Insgesamt dock 47 Personen gestorben. Die Rnchbarpforreien weisen folgende Zahlen auf Hutzdorf 6, Kreuper»grund 7, Oiurf I“. Wil los, 2. Starkenburg. WSN. Groß-Gerau, 23. Nov. Eine in Goddelau bei ihrem Sohne wohnende 88- jöbrige , f a st vollständig erblindete Witwe Heinz wurde gestern mittag von Nachvom mit furchtbaren Brandwunden aufgefunden. Die Kleider waren vollständig verbrannt und das Sofa, auf das sich die alte Frau gesetzt hatte, war ungebrannt. Die au» Darmstadt alarmierte SanitLiskolonne brachte die 'Bedauernswerte nack dem dortigen Städtischen Krankenhaus, wo sie ihren Verletzungen gestern abenb erlag Preußen. Kreitz Marburg. js M a r b u r g 23 Ncv. Bekanntlich lind fest einigen Mona en gur Bestrebung.n Im Gange, eine Verschmelzung der beiden hiesigen evangel licken iluiherische und reformierte) Gemeinden zu einer einheitllche» evangelischen Gemeind« herbeizuführem Der lutherische Kirchenvorstanb hat sich bereits mir die'er Berfchmei.zung einverstanden erklär.. Gestern ate. 6 an? eunmepr ü» Phrltpps- haus dite Versammlung der lutherischen Gemeinde über Die e Frage Hat. Et ne em- fallende Aussprache ergab mi überwiegender Mehr est NU Einverständnis der Gemeinde zu der Verschmelzung. Als Grundlage sott tk Auasburgstche Kon effiov und der K eine lutherische Katechismus oel en. Es ist wa-rschtzstW- iich. daß sich die n»ch einzubcru e-.de r formierte Gerne:ndep Sammlung eben!» ei.tfche.te, inb I»» mit einen Zusammenschluß errnögllchen wird. Srcitz ttsinllkn. # 6 leebe rg. 23 Ro» Bet einer in einem Teil der hiesigen (Bernd n befugt ,b gehalten re Treibjagd wurden 8 Rehe 7 Hasen und ein Fach» ertegL Seine 3er,»aernna ter £a6n!anali|atien. WSR. Dausenau. 23. Rov. Vor einige« lagen ging die Meldung durch bte Prelle, daß durch Verzögerung der Arbeiten an der Staustufe Dausenau die Lahnkanalisation nicht rechtzeitig beendet werden könnte Die bauausführende Firma wendet sich nun in einer Erklärung gegen diese Vorwürfe und weiß auf die besonderen Schwierigkeiten hin. ww v B. große Felsblöcke aus dem Boden. Auftreten mehrerer Quellen mit kohleträurehaltigetn Waller ufw. Durch Beseittgung dieser H ndemlfte f»- wie das mehrfache Hochwaller sind die Arbeite« nicht fo schnell vorwärts gekommen, als an den andern Staustufen. D'.e Arbeiten werden trotzdem Ui einigen Monaten beendet sskn. Große Strafkammer Gießen. • Gießen. 22. Rov Nachdem rin b'-effaer Tapezierer weg.m dreier S.tttlchß-ltsverbrechen bestraft worden war. erfolgte eine neue Anzeige gegen Ihn. daß er sich auch an einem ander« Kind vergangen habe. Er wurde deshalb vom Schöllen geeicht unter Annahme mllbemt« Umstände zu sechs Monaten Gefänants verurteilt. Auf seine B.-rufung hob tue Strafkammer heute das Urteil mangels ausrrtchend« Beweises auf und sprach l h n frei Noch ben Angaben des Kindes hatte es sich wahrfcheUMch nur um einen harmlosen Vorfall gvba xb It. bet nach der ersten Bestrafung kos Ai g k..- nen eben weil man ihm nunmehr alles zutraute, autgr- bauscht worden war. Die wegen Di?bstahls m -hrfach, auch schon mit Zuchthaus bestrafte )'>au«Ml:erin v F. verfolOa Berufung gegen ein Urt il des Schof'engtr hW Niederschläge haben ri • t ttsäch icke jetztVer- breltung muh erdge'ckichi :-.- im. Vic ^Irheimat der trionydne ist nach Erwägungen des Vortragenden dicht in Nordamerika au suchen, hier sehll der ixsistontologische Befund. Weitergebende Meberkgun:>en aber deuten auf Ofiahcn, wo wahrscheinlich auch die Urheimat bet tertiären Säugst.ere zu suchen ist. Der Vortragende lommi bann auf Die Stamm,'s« JSchichte der WZchsch'.l'krbten zu sprechen. Fhr Ganzer weist auf landdewobnen^e Vorfahren in und ist bei ben Wassersarmen rückg -bildet worden. 3bre Entwicklung w«i t daraus h n. daß das -Biogenetiiche Grundgesetz' Haeckels nur mit Vorsicht anzuwenden ist. Die Trionvchben sind ferner ein autes Beispiel für Konservativ- hämme im Sützwasser. Die llrfachen er bl ckt der Vortragende Im häufigen Wech'ei der Oe- bensbedingungen im Süßwasser, als da find Wechsel der DaNerm.'nge. der Dasserbeschallen- heit, Temperatur und ähnliches, Die Tiere können meist nicht auswe cken, was eine besonders K* t Elastizität erfordert D e Ummelt wirkt häufige und starke Stöbe, auf welche die Organismen durch individuelle Bariat.onen reagieren. Das Süstwalser bedlnat lom t eine Auslese des Elastischsten, allo Sonnen mit guter Anpassungsfähigkeit Die Trioiitcnia sind ferner von Bedeutung für das plötzliche Aussterben der Caurlx, bie .»Saurter-Dämmening'. wie fle brr Vortragende nannte. Sie haben gewi'se Vertrxinbllchaft la ben Sauriern, überlebten aber das Ereigr.s des groben Aussterbens wohl vermöge Ihrer Elasti- (ität. Die Urfache der 6aur er-I^lmmrrunj War ein gewaltsames ErZgn'.s. auch k ine •»♦bemten, Aitersenchcinungcn oder bgl. sondern ein normales Ereignis von ausnah aöwe:'e grober, weltweiter T-er^raiung. wahrtcke nlt4> eine kosm sch b.d ngte Kl ma'ckw nkung hie ev ntu.-ll nur hrr>e Zeit anbauerte und daher g ologi ch nicht feststellbar Ist. Die Saur.er oerfaitb-nbcn weil he tn ihrer Spezial •irrung erstarrt waren und Ihre GlaftizitLt verivorn gegangen ift She Trionychi- den überlebten diese Ereign llei zwar sind auch sie spezialisiert, aber dennoch elasttsch geblieben. Dr. H. L. H. Hochschulnachnchten. Für das Hach der wirtschaftlichen Staats- Wissenschaften habilitierte sich an der Universität Gießen Frau Dr Eharlotte v. Reichenau. As Iftentin am staatswl lentchaftllchen Seminar, mit einer Schrift .Die K.'pitaifunkrion des Kredits". Die neue Do^entu,. die aus Köln gebürtig Ist, studierte zunächst Medizin in Sena und Berlin, später NationalökoTwtnre in Freiburg und Gießen befanber« unter Dtehl und Mombert und promosterte 1923 in Gießen auf Grund der Dissertation .Wilhelm Weitling". Frau Dr p. Reichenau ist ordent»iches Mitglied der Deui'chen Gesellschaft für Soziologie. — Der Privatdozent für Pharmakologie und erster Af'iftent am P!>armakologischm Institut der Universität Freiburg i. B Dr. Stgurb Janssen, bet am 1 Oktober In gleicher Eigenschaft an die Berliner Unlredltät Über- siedelte, hat einen Ruf als ordentlicher ®rofesnge l ch-theo- log sicher' Faku'.täi der Universität Münster D Äarl Barth Hai den Ruf auf den Lehrstuhl bet systematischen Theologie an ber Universität Bern als TiaaMclger 5S Lüdemonns abgelebnt — Vom Bayerischen Kultusmlniftertum wurde die Wahl bw .irSeckNichcn Profe>'ors ber klassischen Philologie an ber Untredltll München Geheimen Rates Dr Eduard Schwertz jum Prä'ibenten ber Bsperi'che i Äfabenle der Wisienfchasien auf die Dauer von bca Zapoen mit Wirkung vom 1. Dezember b. 3. an be» stäiigt. Vom gleichen Ze.ipunkt an wurde Pogf. Lchw^rn als Denrra^l.-ektoe der wl srnfchaft- lichen Sammlungen des Staates bestellt. — Ernannt wur^e der Pri-.-atdozeni Dr ,H«inr4ch Behnke In Hamburg vom 1 Oktober 192t ab xum ordeni.ichen Profellor ber TRatbemaltf an ber Unt er iiä: Munster. - Der Prifeff« an der Univer ität »erlitt Dr Fritz Däne t h hat von der StaatsunioeriULt von W i s- conf l n (11. S A ) eine Berufung auf einen dort neu geschaffenen Lehrstuhl für anorganische 4be- mle erhalten. - E-mannt wurde der -lichtdw amtete a. o Prvfeffvr l> Julius vchnlewinb In Halle zum ordentlichen Professor für Reuas Testament an ber Univer l ät Greifswald als Nachfolger von Prof. Drihner. Folgende ®rirrniungen sind erfolgt: Der otbenilidx Professor Dr Eduard Rehe von der Mediz'niichen Akademie tn Dftliel borf wurde zum Ordinarius der Gdirurgie an bet Universiiät Bonn als Dachsoiger des Geh. Ried-Rats K. Garrs ernannt; dem aute otbent- itchen 1. r? ' ->r vr W ..elm GküterinBonn Ist das Ordinariat der Augenhe Ikunde en bet Universi ät Marburg als Nachfolger von Kart S'.ar^ard übertragen worden: ferner würbe bet f ’t- t -ta DD etr Mahnke In Greifswald zum ordenU chen Prcftsior für Philosoph e an ber Universität Marbura ernannt — Der Ordinär us unb GirtBor des botanischen Gart«ms und bot an schen Mufeuars her Unloert tät Breslau. Dr. Peter Start, bat den an ihn ergangenen Ruf au d e Uni» verfität Frankfurt a. TL anqcncmmen. — Der Kduigsberger Lehrer für ö fentlicheA Recht Pros. Dr. jur H^tder: Kraus Mt be» an ihn vor e.nigrr 3c-,l ergangen - stuf nach Göttingen angrnrnunen. freitag/ SAM STAG i November fld[c. prtid l - JRirf Menn die <5cknccsl0kken falle» loerm4 ettiywf jncrfcnMm LAki-Stiefei Harfe "RlffTr w* ©<|u|>lelUer SchuhhausWaldschmidf eflttirorg Aernfsercher 2*55 ade piosfN«he berburger LvmmfckNde I. CSimen a. ferrrn dos XL 1.95 n »Nr Wir VWMMki Die Preise haben nur Gültigkeit H Bei Einkauf von 2 Mark ein Freitag und Samstag j| Ballon gratis! fjtrmanMt froißhnni GiehM/ Skchnhofstrahe 14 _____________________________________I00«« Herren-Socken 1.20 0.95 und farbig Hk 1.15 Hk 3.25 1.95 Modefarben Mk weiche Qualität, »ehr warm. Mk 4.50 Mk aparte Färbte Damen-Strümpfe echt Akfptlacber Mako, »diwari Damen-Strümpfe Wolle und Flor meliert, neueste Damen-Strümpfe Wolle mit Seide, mod. gemustert Herren-Strümpfe reine Wolle, gestrldtt. schwarz und grau ................ Mk. reine Wolle, gestridit. Herren-Socken Damen-Strümpfe reine Wolle, schwarz und moderne Z Färber..................... Mk * • WZ kräftige Qualltlt. gestrickt.. Mk Herren-Socken Tapetenhaus OttoTäubert I00MD Seltersweg 70 Ecke Westanlage Teppiche beste deutsche Fabrikate Orient-Teppiche, Brücken ausgesuchte Stücke zu billigsten Preisen . .. und dabei sehr billig! Denn Quleta ist doppelt so ausgiebig uie Bohnenkaffee oder Malzkaffee. Man kann also nach Belieben noch Bohnenkaffee zusetzen u. spart trotzdem. Probieren Sie Ihn! Es macht ja nichts aus, wenn Sie statt Ihres gewohnten Kaffees einmal Quleta kaufen. Quleta als Kaffee! Quleta Gold mit 4V». Sohoenkaffet Vidf M 1.20 Quleta Gelb mit £!>•/• Bohnenkaffee 'hr! Karten an der | Kaufgesuche | ItihDaclüto ae« Vortrags -Vereinigung (Ooethc Bund - Kiufminn. Verein - Ortigewerbe-Verein) iino ?tbmf beeilen ii. «laöhebr.ulnie'irn (finfiirien. Herbre« wen. hou-eu n »• QrlcOlofleii. la Siele* remeh verbauben. Bdgar Itnuu. iicbei Mozart Abend Sonntag. 4. Dezember, von 5 bis gegen 7 Uhr Im Singsaal des Realgymnasiums veranstaltet von Cläre Schlesier-Altmann unt Mitwirkung v. Lore Sander (Gesang) Hedwig Moeser (Klavier) u.Musiklchrer Franz Bauer juo.(Violine) Sonaten für Klavier und Geige, für Klavier tu 2 und zu 4 Händen • Lieder und Arien EfotriftsiirtM za UN. 1.58 lei (ballier (‘leieaiet) o. OK a. d ütu Gesangverein Soneordla Wetzlar-Niedergirmes »rarünbd 1511 (Tb»dnirr: pH Groh, Viefed KONZERT Suafubrmbt: Herr Jafvb Jranji. 2vctzlar ((Teflo, Wulcin Liefe! Fran« Dctztar (Rlar-fer) btr Mdnncrchor de« Btrtin« Die h'slie SpiiztapeibEipeililiiii 1825 Mil Fa'.lbnol uni Stliliilen ioi Einte Dr. Grotewahl, Leiter der Expedition Mitglieder: Einteitt frei auf zwei Plätten. Kontrollabschnitt Mit O 50 Nichtmilglietlef Karten zu Mk. 1.50 an der Abcndk.v«e. Studentenkarten zu Mk I - bei Herrn Rtt tr. ZumBcsten der Rinde - Veihnachtsbesctacrungen Iifd). linoleum und Wachs- t che emvllfbli in den einguarhen ■? Nr. 275 Drittes Statt Stetzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhejsen) Donnerstag, 24. November 1927 Evangelischer LandeSkirchentag. (Ton tndfTft ®ar«Mb«t TebetiieiM • tumhOt. ö.T»pemberl827. frttiboii D. Dr. Freiherr Hstzl |* er» In« - bi« « «n 940 ^Lach Nm «c» |nuaeba«bc:. M* Ohme D Malier «c-r.» wurste der neu 1» den Laodeslirche» ag euUtatcnbe 'Xbgtotbr.tx JLnti- gertchtsdtrettor Schmäht. »«dbigt. Luf ter ragesoedRung Hand oll erlitt Ounft hi< IbinorreM der tireftpragmotit ßß (torMtbang N« l*"Melre fut bet Pierre*!). Prton Guhmaan. Klrchderg-LoUar ertotteie hm gUto1*uftb.rlj,: -„»nach ldn;cn etnjatrtuen Kur ei beim Lehrvilariat nun eine kürzere Ausbibungsztit Heien soll Gegenwätttg Mw« das Studium der Theologie an allen Hakuliar« i zu. auch b G ehen und zwar wegen des Platte rmangels Der Aednet sprach sich gegen eine zu lange Ausdehnung der pädagogi- schen 2Tiab: ubmrn zur Ausbi.dung der Psatr- anitslandiduten aus. dum Schluffe lein, r Ausführungen zog ter Redner feinen Antrag »urüd. Geh. Oberfonhftorialrat D. Dr. FlÜtin p legte nochmal» den Standpunkt der Kirchenregierung zur Hbonö/rumi der Tnltpragmotit dar: statt be» luebruite .Aufsicht" fall „Beratung" in den Text eingefugt werden Rach weiterer «»»spräche wurde die Diskussion geichlossen, die Abstimmung soll |pä» Ur uorgrnommrn werden Die Versammlung trat hierauf in bte Beratung eine» Gesetzentwurses über die Errichtung einer pjarrtüch ter koste eb. vieler Gesetzentwurs besteht au» 7 Artikeln Die »ichtigsten Bestimmungen lauten. Zur Unter Nutzung binterblkbrntr Tochter von Geistlichen brr Vanbe»lird.f wird eine PfarrtSchterkaffe errichtet Die Einnahmen der Raste bestehen 1. au» regel mShigen Beitrügen 'amtlicher definitiv ongefteUUr Geistlichen der l'unbrtrirrfir, 2. einem von der Kirchen regitrung im Kähmen de« voranfchlap» jr weih festzufetzenden Truro« der ^'ande»kieche. der mmMUn» die Ot^amthibe der von den Geistlichen bezahlten Beitrüge erreichen |od; 3. brlonberrn Zu- rombungen. 4 den Ertragen eine» anzulammelnbeu Permsgen». Diefe «aste übernimmt die Prülal- KdhIer'Schniiii Nubicht Dalz-Hstilung. deren Auf. gaben sie erfüllt und deren Vermögen fie verwaltet. Such die unter der B-teichnuna vfarrwitwenkorn der Landeskirche zuf^?senden Einnahmen können nach Veschluft der / henregierung dieser Raste zugewenbet werden Jlj#,r^tarn>«ihur.fl brr Roste lire.t tn den chünben eine» ^.a»ichuste, Hu» der Kaste «rhalten bi» Hinterbliebenen Töchter von Geiftlichcn der Landeskitchr die rin gewisses Mmdefteinkommen n,cht haben eine gleichmüstige ralenweif« auszu- zahlend« Beihilfe. Oberstrchenial Dag ne r begründete als Vertreter der Krrchrnveaierung die Vorlage, die au! eine Anregung des verstorbenen O\h OberfpnlUt rtalraiel D. Dr. Ternbed zutüd- geht Abg Dekan Gust mann erfiatteie den Aus'chustdericht. er begrüstle die Gn'indung bet Pfornöchterkalte all einm kvzialen ^jrribiiti Abg Best Finanzrat Stroh gab zu der Tor- tage finanzielle Erläuterungen Adg. Pfarrer D. Dali e r-Dvrms bat auch die in Aot geratenen Psarrcrslöhne zu berücksichtigen Ober' strchenro! Dagner bemerkte dazu, doh dem der Mvrtiaui he» ^‘enmttrurlel mtgegrnUtbe: für solche Salle habe bte Kirchenkasse einen fre- lonheren Honda 3n der weiteren Ausl brache wurde rrtUrt dah der gerrnge Beitrag zu Mer Kaste gleich vom GechaU dboeyarn werden tolle man setz« das 'i.ll'chr^.inende Elnverständnts der Pfarrer damit voraus itr Tartage wurde dann In der So Jung des Aus chustontvagas ein- ßimmig angenommen. Zur Teratuna stand nunmehr der •ntrurt zu nnrm neuen Kitcheng.stetz betr die sttnlerbl^de... nverforguna der Geistlichen bet evangeUfchen Ceebrwir* in steifen Dieter Entwurf bestimmt den Kreil der Ter- forgungsberechtig en den Beginn und dal Ende der Berechtigung u;ib die An der Tetforgung Dem Entwurf ist nnr T.grtnbung bei gegeben in der u a erklär! wird Es war nvewenNg geworden dos allmählich in die tvddxebcnWm . cht wieder tn ein r »he.t'.iches Gesetz zulammenzufasten. 2ta einer kirchlichen Semderr a Ung glaubte man .nach den gemachten guten Erfahrungen fest halten zu folleit Gewih lühl sich auch sür den staatlichen Grundsatz manches anfühern. der das Ditwrn- geid und da» di.riach zu berechnende Dalsen' gelb ausschllestlich nach der geleisteten Dienstzeit des Beamten berechn.l. Di kirchlich A g.lunfl hat ober den Tonra. daß bereit» die junge Diiwe eine so ausreichend' Di'wenpenfion erhält. dost fie «ich voll der Erziehung ihrer Kinder widmen kann und nicht einem Beruf nachzugchen braucht Unterstützt wird bei bet kirchlich» !, Argeiunq die Kindererz ehuna weiter durch da» länger gewährte Dolle,laeib «11 Jahne statt 18 Joftre). Dabei ist daraus hinzuweifen. dost nach der staatlichen Tcjeiung eine Hinter- Mi ebenen - Terf orgung tvon gewisten Ausnahmen abgelehrn» überhaupt erst nach zehnführlger Dienstzeit der Beamten g.-wädrt wird, wahr nb die kirchliche Berforgung bereits mit brni Austritt des Amtes bzw. mit dem Ablauf des fünften Anwänerdienstjahres g-g den ist vberkirchenral D. Buchter begründete im Flamen der Rirchenregierung die Vorlage. Ada. Ged. Sinanzrat Stroh besprach einige linanuelk CmzeiHellen dr» Entwürfe», der ein (ovaler jSorl- Idjntt fei Trog der schwierigen Finanzlage sei die Vorlage sertiogestellt worden, die einen finanrieUen Mehraufwand von hOOOO Mk. ersordere. Dekan Saubt trat für ftärtere Berücksichtigung der äUe- rtn Psarrwitwen ein. Ibg. Mauser Darmstadt brachte einen Antrag ein, der eine -leihe von Gin- Öiwunichen bei Bemessung de» Dikwengelde» ent- Ät Um 11 Uhr trat eine Pause ein. -lach Wieder aufnohme der Verhandlungen verlas der vräsi- b e n t nachstehende DnterpeOalien an die Rirchenregierung Durch weite Kreise der eDangelifdien Bevölkerung geht ein Gefühl schwerer Beunruhigung über die finanzielle Lag« der Landeskirche, die sich auewirkt in dem fortgesetzt austerordenl- lich hohen Ausschlag der Rtrchen- steuern. Auch di« Glieder der Kirche, die ein namhafte» Opfer für die kirchlichen Belange nicht icheuen. sehen an vielen Orten mit grobem Be dauern, wie infolge der hohen Lande»kirthenst«uer die Ort»fir(benfteuer, die für die Aufrechterhaltung dcv Eoitcsdiensles, für die Erhaltung und pflegliche Behandlung der Kirchen und Pfarrhäuser, für fo. ziale Betätigung ber evanaelsichen Gemeinde u.a. m. ersorderlichen Betrüge nicht mehr erbringen kann und die Gemeinden sich zum Teil fori(je|»ht mit schulden belasten müssen. E» wird habe, mit Be frembenbeodachtet. dast in anderen benachbarten Gebieten die Xiug. der t.'ande»kirchen weilau» besser ist. da dort die Verpflichtungen d r • Staate» gegenüber der Kirche längst in einer befriedigenden Weise festgestellt sind und erfüllt werden Bei der tiefen Beunruhigung der »vangel,schen Bevölkerung wird oft in stürmischer Weise die nragi’ aufgeworfen, ob denn die die aufoerorbentlid)» Hohe der Kirchensteuer bedingenden Umstände noch immer nicht xu beseitigen feien, warum die Kirchenregie rung in der A u Ie t n a n d e r s e tz« n a mit der Staatsbehörde noch nicht zum Schlust gekoin ii,en sei, welche Hindernisse einer endlichen Erledigung dieser da» kirchlirhe lieben schwer schädigenden Angelegenheit noch immer im Wege- stehen Bon dieser bedrohlichen Lage der Dinge der Rirchenregierung Kenntnis zu geben, fühlen mir uns verpflichtet und erlauben uns daher die Anfrage ßu Hefen 3fr He Kirchenretzierung In der Lage und bereit, ubn Mr Lage der Divge Auskunft Zu geben'' Prälat D. Dr vtetzl erhärte dazu, dast Mc Kirchen regte rung morgen bte Inter peüanon brant- »orten werde Abg Bürgermeister Krapp- Sickenhofen ts- gründete die Jntet»eUation und betonte dabei u. a Die Steuern rbemen nicht mehr erhöh« werden, die Ausgaben nehmen immer mehr zu der Staat must einen gröberen Zufchust leisten Aba 3rbeitertefrrt4t Lauser etfUrte her Delli'che Staat stabe nicht wie die anderen deul- fchen V-mbrr dem geschwundenen Geldwert en!» 'pr.chend der Landeskirche einen erstöstlen Zu- schuf' übertpieiert Die Landesdrll-enst.-uer In Dessen fet die stichst, in ganz Deutschland, Schuld daran srt der >>stllche Slaa:. der seinen fiaan- xlefien Terp lut: an gen nicht nachtomme. Der Aedner erhob, unter dem Beifall der Terlamm- lung. ledhast Einspruch gegen das bitter vom Staat geübte Berhalten Präsident D Dr. Jrei» berr von Hehl xu -errussteirn bemerkte dazu, die Tertammlung sei auf Ne Antwort der Klrchenregierung gespannt. DM Beratung des Ge'e^nUvurtes übet bk Versorgung der Hinterbliebenen der Geifkllchen wurde dann wieder ausgenommen Adg Slu- Menrat Dr. Avemarie- Darmstadt möchte, dast Me längeren Ditwen nicht schoch'er geftellt werden als Ne älteren. Dk frühere Art der Tertorguna. wonach alle Ditwen gleich viel erstatten hälfen, wäre beifei gewesen Abg Slarrcr I). Da11er » Darms will statt der stimmten Lochien der Tortage Bro^ntzadien Abg. Stau Dr Lambert - Aleder-Ingeiheim sprach für die Torlage der Kirchenregterung^ eine jüngevr Ditwe könne iich auch noch nach Erwerbs möglichketten umiehen Adg Dekan L e h n - Offenbach trat ebenfalls für die Tortage der KirchenvegiTrung ein. Abg Archivrat t». Herrmann- Darmstadt forderte die gleiche finanzielle TestanNuna aller Ditwen. Die staatlichen Beamten sähen in der bisherigen Ditwen- vertoraung der Lan^-eskirch? einen grossen Tor- zug Abg Frau Heräus stimmte den Aus- 'ubrungen des BortednerS zu Abg. artet D. Daltz - Darmstadt sprach 'ich gegen Ne Gleichstellung aus: der Grundsatz bei der Tedormma müsse fein: nicht festem das Gleiche. Itmbenw jedem stas Seine Abg. Lauser- Darmstads trat für Ne Gleichstellung der Dttwen ein. Die TcrtxinNungen über diesen Beratunas- ae gen st and wurk-en iodann abgebrochen und Mr Abstimmung über Die Abänderung der Dien st Pragmatik vorgenommen. Geh Kvnfistorialrat D. FlSring stellte iwchmals den Standpunkt der Kirchenr.-aierung gegenüber den Vänderungen und den Anträaen zu DMer Totlage sest Der Terichl ces Ausschusses wurste dann mit den vorgeschlagenm formellen Ab.mderu.ngen angenommen. Um 1 Ubr wurden Me Terstmidttingen auf heute nachmittag vertagt Ilachmittagssihung Der Landeskirchentag trat heute nachmittag um 4' t Uhr wieder ,uknmnen. Aach Eröffnung der Sitzung wurden als stellvertretende Mitglieder des Landeskivchentages Hrau Pfr. G u h v t Ditwe- cheppenhei m und Dekan Ä e i ch e r t» Lengfeld t. O. vereidigt. Die Beratungen über die Berforgung der Hinterbliebenen ber Geistlichen wurde fortgesetzt Aach längerer Aussprache wurde über di« fünf ersten Paragraphen des Gesetzentwurfes adg,stimmt und birte angenommen. Der entscheidende 8 fand mit 2d gegen 25 Stimmen Zustimmung: er enthalt die Bestimmungen über bas Ditwengeld. das bei einem Dienstaiter des verstorbeneii Geistllchen ins 20 Jahren 2000 Ml bis zu 40 Zahven 2500 Mk.. über 40 Jahre 3000 Mk. beträgt Es erhöht sich alle t Jahre um 100 IRt. und zwar be. einem Ditwengeld von 2000 Mk. bis zu 2300 Mk von 2500 Mk. bis zu 2700 Mk.. von 3000 Mk. bU zu 3100 Mk. Ditwer. die bitter ein höheres TDitttKnödb erhalten haben begehen es weiter, bis erhöhte Satze in Xraft treten. Mit der Annahme des 8 5 ist ein Antrag Läufer, iunsere und ältere Ditwen gleichzustellen avgeühnt worden 3n den weiteren Bertzaudlungrn wursten dann Ne übrigen Gara- graphen bei Gesetzes t* erster vrtimg angenommen^ <*egtn - Uhr »eg fi* bte Tertawunlwg m geheimen Tera,ungen zurück Auch etwa einer halben S künde gab bet Dorfttzendc Ne Lages- ordnuna der morgigen Sitzung bekannt, bk als »ichngstrn Punk« die Dahl des Ttzeprü- f ibente* der K i r ch « n r « g ie r « n g eul- hält preuhcn. Ärcii stLctzlar. Metzlar. 23. Aov Der Bezirksausschuß zu Koblenz bat den Beginn brr Schonzeit für Btrk-, Bafel - und Rdlantn- kennen auf den 18. Januar 1928 festgrtetzt. so datz der 17. Januar !®28 der letzt- Trägst- tag ist. A Wißmar. 23. Sou Jn der |ungHcht werden kann. Wenn fie van ber gesamter. TcvNfmina getragen wirst und die M tici durch freiwillltze Spe'.den aufg.bracht ttxvben. junächft soll sich deshalb der Tolksblidun^s.iusschuh. dem alle Terrine ang?b6ren, mit der Sache beschäftigen Der Gemeinderat legt Dert daraus, bei der Terhandlung Im Tk-lkslnldungzaus'chust zu- gezogen zu werden. Durch Me dritte Terorst- nung über MeLockerungderDohnungs- zwanaewirtf cha f 1 galten Me Gerne unter 4000 i!niw- Tejlrffeintcilima erfolgen Die näheren BeNngungeii tmitien von dem Gemeinde rat festgesetzt. Die Gemeinde- obstbaumanpflanzungen sollen entsprechend dem öutadp'cn der KreisoMrtmulehrr^ in Ordnung gebracht ©erben. ~ Salzböden. 23. Aov 3n den jüngsten Gemeinderalssi Hungen ist brtchiollen worden, den von der Forftbehörde im Gern einbewald ausgewiesenen Sieindruch zu verpachten. Für die Ergänzung der Dander- b ü ch e r e i wurden 25 TU. bewilligt. Die Holz- hauerlöbne Wurden wie folgt festgesetzt Stammholz pro 8etmeUr 3 M. Derbholz pro Raummeter 3 TU . Reifer pro Am. »3 Gs Stangen 1. Klaffe 30 Pf. Stanaen 2. Klaffe 20 Gf. Stangen 3. Klaffe 10 Pf. Stangen 4 Klaffe für 100 Stück 4,50 Mk.. Dch'lerlohn pro Festmeter 1,50 Mk.. entästen aller Tuchen und Eichen pro Stück 1.20 TU Rücker lohn für Stämme pro Festmeter 1 Mk. Dazu treten 3 Prvz. als Vergütung für den Ho!zhauermrtster Kameraden. Kornan eon ftelix ViaefchIin. Corrrtfhi by dort Duncker, Terhn W 62. II. gortfetzung. Kochdruck verboten. 19. Georg fächelt« ..Ich kann iiidyt amicbmen, daß die Betechttg.üig deiner ütifteng in der Bmtumm. lung deine» 3nttiBc3 liegt S» mag angenehm fdn, einen Grund zu Haden, um mit Gott zu Hadem, aber mon wirst daraus doch nicht den Sinn de» Leden» machen. Senn man Nie tut I® wird man jich auf einen ganz bestimm»«, Vorwurf gefaßt nuichen müssen.' .Huf um» für einen Vorwurf?" .«ui den Lorw.-r» du feist wohl froh seweyen. freien Grund au erstatten, um mit i*Nt mit einem Anschein von Recht haNrn yi können." . Weiht du. dost du scharf bist. Okorg. Und wetfü du. dast r» ft4) von nun an um einen Kampf handelt. innldKn Nr und mir?“ Sr änderte den Ion nst fuhr tn fast geschäftlicher Art fort: ..Qtoutii du stark genug zu jein, tun alle» ut hcrer, du. mit Ninrm Glauben an Nt hamtrobfdwt?e Georg nid*. .Patz auf. tll» ich aiu dem Lazarett entlassen wurste, mubte ich mich mit zwei Dingen abfinsten. All einem, wo» mich al» Ntnich btira'. mit etwa» anderem, uw» mich al» Deutschen betrat Zum ersten Man wich mir au», man ging mir au» dem Ä>at sich was mit der Kameradfchajt m einem ialch.n Zustande, vielleicht wirst du *aper., in diesem Zolle (ogiir: der Frieden sei eine Lache her anderen und e» hänge von uns ab. was w r damit modjien d.-r Un'tnn strafe sich fnher oster fpeter seiber, es gebe eine WeltgerechngNit. Drum will ich gleich 3« dem üdergrhen, was von uns getan wor ben ist 3dj will dir sagen, was wir mit dem Frisdkn (jemadM haben. Ls wird Nch mehr inter- ei fieren. Du, mit deinem Volk von Kameraden! Tu kannst ja zwar noch einmal jagen, warum ich nicht orrangegangen ein veifpsel gegeben gelebt hoste noch dem welobm». Du wirst mir immerhin die Untschutdigung lubdligen, das, Ich nicht gerade der pasier.de Mann gcwejen Nn. um ooranzugehen, axnn ich auch der. heften Willen gehabt hätte. Mein flntlle ist feine begeisternde ftabne* dr schaute Georg höhnisch an. „Aber die Snstern, die heil und gejunb au» dem Kriege gekommen sind, und i«ne andern die nie eine Granate gehört, noch irgend ein Tulner gerochen haben, wo» haben die getan? Weiter ging», wie es im Kriege gegangen war. während wir im Felde im Dreck lagen. Weiter ging», noch toller ab vorher, mit Eigennutz und erraffen. Ric ift in Deutschland der Spruch.Äester ift sich selbst der Äädjfle". mächtiger graxxn. Wenn man sich nicht wehrt« kam Trum zu kurz. 6o wehrte man iich denn und freute sich be» Leben». Man tanzt« werter. Man bitt« eine Keoolutton. aber keine neuen Männer. Man hatte finen Frieden aber nicht hie ffrfennmi», war dieser oneben eigentlich bedeute. Man 'chloh gan; einfach die Bugen zu und tanzte und «chob alle» auf Ne jbinbe. eine neue Ltgenschaft der Deutschen. Wenn einer bäte, warum soll ich noch arbcittn. der steinst- buitb nimmt doch alle», jo ift da; begrei'lich und nicht ohne Beredirigung, wo aber lag Oie vcrechti- gun^ auch noch dem Rebenmen che:. alle» zu nehmen. wenn er dumm genug war?" ,.L» war em Taumel, man laumdw mit Die Kameraden, die waren tot. Mm lief noch einen Winter In £«Hbaienröden und Saidatenmäntelli herum. Die bu noch jetzt, aber da» war kein Schüpen- grobengeiit mehr. Äe Kot nur groh. und auf der Tot iayn die (freier und mästeten * Weil man da» Kr.egrn gewähnt war. schlug man sich noch eine Seile ietoer tot in chawburg Bremen, hier. 3n Münchtn, don kannst du setz: noch hu Kugellöcher sehen am Iufnzpalaft. Äamnunifirn. Spartakisten. Keglerung:'^:ie. Rote und Weifte. Kameraden, die sich nun mit Nm legten l>anhgrün-iien und den paar Maschinengewehren, di« uns 11 Entente übrig gelaßen hatte gegenseif'g korichssfen. Uib da» Volk erlebte heute Nr* und morgen »en« und vergift übermorgen wieder alles, was es erlebt hatte. Es schrie Änrw 1K16: Riester mit den ifngldnNrn. und Ämw 1918: Kauft mglifche Zigaretten. Mehr ab je hängte inan die kleinen Schelme und lieft Me graften laufen. 6» gab Schelme mit sie ölt Wett noch Me erlebt batte. Die» ist nicht nur in Deurichiand fo gewesen. jandern überall. Per Kamerad«ngeist wor tm Schützengraben zu Ende gegangen. Und der Mui auch. Man drückre iich, wo man konnte. Kein Wunder daft man sich iagtt: Nicht Demokratie, sondern Diktatur. Pas Wenige, was mon lat, toi man gezwungen. Willst du Beweis hasten, jo fehlt e» haft du Hngft vor mrtn«n oanunlungefl. Ne mich davor bewahren, zu oergesiea? flnlmortt doch, wenn bu eine aut« Antwort wertzi. Erinnerst du dich noch an die ersten Krieg«ptakote. mit ihren prächtigen Sorten?" Er rollte ein Plakat auf. ,Xa« ist da« Bioko: von Berlin 1M4. Schön rot, domo!» war do» Rot noch nicht verpönt. Wie jchön geschrieben. Wie do» Hingt Run ift die Zeit der Prüfung auf Mark und Kern gekommen. Zurück mit ollem Denken an Geld und Gut. an Eitelkeit und Behagen Wer setzi in her Stund, «rnfter Bedrohung bu Reichsgebiete» feinen Grojchen aus den ostemstchcn Kasten. oNr Gewinstitaten in den eigenen Strumpf yi bringen sich obrnühl. wer bi« Erregung dazu br nützt, um «ich r.n Nn L'ebtnemittdpretfen yi bereichern. cNr wer durch törichte Soreinfäufe den Drei« treibt Nr macht sich chwei oeranttovrAlch oor feinen ß-anbesgenoffen. Er ist schuldig, boft Deun'chc tn Den Ruf kommen können, eine grafte .■feil durch Eigensucht und Kopitosigleil zu erttwür frflfn. Da» ift unsere Hn nicht." (Fortsetzung folgt.) I Groß-Rechtenbach, 23. Rov. Die hie- Hfl« Orl8gn4>t>e der Kreisbauernschaft veranstaltete im Gemeindetaal im neuen S^chul- Hause einen Umerhaltungsabenb, der sich eines guten Besuche« nicht nur au- Streifen ihrer Mitglieder, sondern auch durch die sonstigen (Sw wvhner der hiesigen und der Aachbargerneinde Klein-Rechtenbach erfreute Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Landwirt Wilhelm Langsdorf, richtete herzliche Begrühungsworrc an die Er- schienenen, er gedachte des langjährigen Mitgliedes .Friedrich Hofmann, der Dieter Tage feinen 80. Gebuns'ag in seltener körperlichrr und geistiger Frische feiern konnte, ferner de- Lehrers Mesferfchmidt, der in diesem Jahre 20 Iahre als Lehrer in der hiesigen Gemeinde tätig ist und seinen 50. Geburtstag feiern konnte. ÄlS -weiter Redner sprach Lehrer Messer- schm i d t über .Das Deutschtum in Ungarn und Rußland". Ferner sprachen: für die Gemeinde Gemeindevorsteher Krill, für den Krie- gerverein Polizeibetriebs-Assistent LangSdorf und für den Gesangverein Liederkran.^ Lehrer Gerhard-. DaS Schlußwort sprach der Dor- sthendr der OrtSbauemschaft. 3m übrigen wurde die Feier durch Gesanavorträge des hiesigen Gesangverein» und durch Musikvorträge des hiesigen Pofaunenchors verschönt. Dornholzhausen, 23. Rov 3n den letzten Tagen fand in der hiesigen Kirche eine (LvangelisationSwoche statt, in der Stadtmissionar O. Karsten- auS Berlin über verschieden tiefgründige religiöse Themen sprach. Die Vorträge fanden jeden abend um 7', Uhr statt. Die Kirche war stets bis auf den letzten Platz gefüllt. An verschiedenen Abenden trug der Gemischte Lhor von Hochelheim einige Lieder vor. - Die von dem hiesigen Turnverein in der Inflationszeit erbaute Turnhalle hat in diesen Tagen einen äußeren Verputz und 2n- «rrich erhalten. Bisher fehlten! dem Turnverein die Mittel, um diese Arbeit auSführen zu lassen. Der Verputz erwieS sich als ein dringendes Erfordernis. weil sonst daS Gebäude zu sehr der Beschädigung durch die WitterungSeinslüsse ausgesetzt gewesen wäre. Die Arbeit wurde durch den Unternehmer Zöller von hier ausgesühri. O Oberkleen, 23. Rov. Bei Reulchnee hatte man gestern in verschiedenen Distrikten deS hiesigen GemeindewaldeS 21 Stück Schwarzwild eingekreist. Zum Teil gelang eS den Treibern nicht, die Sauen auS den Tickungen herau-zudringen; da, wo sie herausgebracht werden tonnten, kamen sie unbeschossen '.urch. weil nur eine geringe Anzahl Schützen tut Verfügung stand. Außerdem haben dieSauen in der Rächt in der hiesigen Gemarkung Wiede« erheblichen Schaden angerichtet: sie Haden verschiedene mit Wintergetreide bestellte Grundstücke, die bisher mit Kartoffeln bepflanzt waren, aufgewühlt, wodurch die Saat fast vollständig vernichtet ist. Der Schaden wird auf mehrere hundert Mark geschätzt. O R ieder kleen, 23. Rov. DaS in der hiesigen Gegend immer mehr auftret enbe Schwarzwild hat an Eichelsaaten im hiesigen und im Demeindewald Dornholzhausen erheblichen Schaden angerichtet. Die Abschätzung des Schadens fand jetzt in einem an Ort und Stelle anberaumten Termin statt. Die Iagdpächter einigten sich mit den Gemeinden dahin, daß sie für den durch das Schwarz- , wild angerichtet en Schaden den Gemeinden Ersah im Umfange der Beschädigungen leisten wollen. 21 u e dem Kreise Wetzlar, 23. Roo. So sehr die Pollzeiverovdnung bet Oberpräfrbenten ber Rheinprooinz vom 6. Juli 1925, die den A b • schuß des weiblichen Rehwildes u n • ttrfagt unb die Jagd auf Rehböcke wesentlich cin schränkt, ursorunglich aus 9ä- gerfreifen bekämpft würbe, so sehr wirb jetzt anerkannt. daß sie den R e h w i f b b e ft a n b im hiesigen Hreife in ben brei Jahren ihres Bestehens äußerst günstig beeinflußt unb gehoben bat. Wenn auch seinerzeit kein (Bruni) vor lag, bie Poiizeiverorbnung, bie in ber Hauptsache zum Schutze de» weiblichen Rehwildes in den besetzten «Bedielen ber Rheinprovinz erlassen würbe, auch für den Kreis Wetzlar in Wirksamkeit treten zu lassen, so läßt sich boch erst beute übersehen, in welch er« hebiichem Umfange sie $u einer Vermehrung des Rehwildbestandes auch im hiesigen Kreise beigetragen bat. Fast sämtliche Jagdbezirke des Kreises Wetzlar weisen heute einen Rehwildbestand auf, ber hinter bemjenipen ber Vorkriegszeit kaum zurück- bleiben dürfte. Es banbelt sich hier aber nicht ausschließlich um Erfolge ber Polizeiverorbnung, sondern auch um bie Ergebnisse einer weidgerechten Ausübung ber Jagd durch bie zum größten Teile dem Allgemeinen Deutschen ^igd'chi.tzoerein angehörigen Iagbpächter des Kreises. Die Vostzeiverorb- mmg tritt am 31. Dezember dieses Jahres außer Kraft. Wirtschaft. Erhöhte Passivität des Außenhandels, aber neuer Ausfuhrrekvrd. Die im September eingetretene ziffernmäßige Besserung der Außenhandelsbilanz hat sich im Oktober nicht fortgesetzt. Rach den vorliegenden örgetmiffen hat di: Paff.vität des deutschen Außenhandels um 42 MM. Rm. auf 284 Mill. Rm. bet einer Zunahme der Einfuhr um 70 auf 1244.7 Mill. Rm. und Der Ausfuhr um 28 au! 960,9 Mill. Rm. zugenommen. Wir sagten einleitend, daß sich die ziffernmäßige Besserung nicht fortgesetzt hat. jedoch ist eine Verschlechterung der Handelsbilanz, relativ betrachtet, nicht vorhanden, sie kann daher keine Ueberraschung bilden. Denn d'.e Steigerung der Oktoberziffern ist. w'.e ein Vergleich der entsprechenden Monate der Rachkriegsjahre und auch der Vorkriegsjahre zeigt, vor allem auf Saisoneinflüfse zurückzuführen Es handelt sich alfo mit andern Worten um eine Entwicklung, die regelmäßig im Oktober eines jeden Zahres besonders in der Steigerung der S nfuhrziffern zum Ausdruck kommt, und die mithin die B e f f e - rung in der Tendenz und Richtung des deutschen Außenhandels nicht verwischen kann. Eine genaue Betrachtung in der Zusammensetzung deS 70-Millionenplus bei der Einfuhr zeigt nämlich, daß für di: Steigerung vor allem Tertll- rohstoffe. die allein einen Wert von 33 Mill. Rm. ausmachen, und Tefftilfertigwaren mit 8 Mill. Rm. ausschlaggebend gewesen sind. Auf der andern Seite zeigt die Tefftilfertigwaren- Ausfuhr mit 6.9 Mill. Rm. innerhalb der Steigerung der Ausfuhr an Fertigwaren die bedeutendste Zunahme. Mithin hat also der Xcrt l- auhenhandel die Oktober-Bilanz stark beeinflußt, da sie allein für die Hälfte der getarnten Einfuhrzunahme verantwortlich ist. Absolut betrachtet, sind sowohl bei der Einfuhr, gegenüber den Vormonaten, als auch bei der Ausfuhr gegenüber den Vorjahren Rekordziffern erreicht. D e Rohstoffeinfuhr, die maßgebend für unsere konjunkturelle Entwicklung ist, bewegt sich in der bisherigen Höhe. Da auch Fertigwaren wi:derum in Der Einfuhr ein weiteres Steigen und eine Rekordziffer auhutoeifen haben, so kann sicherlich von Dem so viel gefürchteten Abflauen Der Konjunktur nicht Die Rede fein. Denn ein Rückgang Der Konjunktur mußte sich einerseits in einer stark „forcierten" Steigerung der Ausfuhr, andererseits in einem Rückgang Der Einfuhr an Rohstoffen und Fertigwaren, die ja teilweise von der deutschen Industrie weiter verarbeitet werden, zeigen. Die Oktoberbilanz beweist das Gegenteil, sie zeigt eine Zunahme, sowohl der Rohstoff- als auch der Fertigwareneinfuhr. Auf Lebensmittel und Getränke entfallen diesmal, wenn man die Ausfuhrzunahme von 6 Mill. Rm. berück', ichtgt, nur 11 Mill. Rm. Einfuhrzunahme. Betrachtet man die Fertigwarenausfuhr im einzelnen nach den an ihr beteiligten Warengruppen, so ergibt sich, abgesehen von Oer Zunahme bei Text l- fertiatoaren, besonders eine stärkere Besserung bei Papier und Papierwaren, bei chemischen unD pharmazeutischen Erzeugnissen, sowie weiter ansteigend bei elektrotechnischen Artikeln. Der Außenhandel der Eisenindustrie zeigt bie Schwierigkeiten. Die sich, wie so oft von maßgebenden Leuten dieser Zndustriegruppen betont, besonders für Den Absatz auf den Auslandsmärkten ergeben. Der Export an Walzwerkprodukten ist fast allgemein zurückgegangen, und bnnerienswert für Die Konjunkturlage in dieser wichtigen Industrie ist der Rückgang in der Einfuhr von Eisenerzen, der sich weiter fortgesetzt hat. Da wir unS jetzt dem Ende des IahreS nahem, so kann Wohl Damit gerechnet wer en, daß eine Beseitigung des Defizits unserer Handelsbilanz nicht mehr eintreten wird. Eine so starke Steigerung Der Exporte bei gleichzeitigem starken Rückgang der Importe, wie sie die Beseitigung dieses Defizits notwendig macht, dürste wohl nicht mehr eintrsten. Die b den Momente, welch: für d'e Oft b r,ilanj des e tschen Tuß.nh n el ch-r k> teristisch sind, nämlich unoeriin ert hohe Rohstoffeinfuhr und weitere D sserung der Fert'g- warenaussuhr. rufen einen gIn.ijm Gesamte n- druck hinsichtlich der Konjunkturlage hervor. 3um Kampf in der Zigarrenindustrie. Berlin, 23. Rov. (WTB.) Von der .Vereinigung der Deutschen Arbeitgeber-Verbände" wird uns geschriben: .Rachdem ter Arbeitskampf In der Zigarrenindustrie schon mehr als zwei Wochen dauert, bemüht sich Der Deutsche Tabakarbeiter- Verband, wie auch aus der Presse hervorgeht. durch Verhan>lun'en mit den übrigen Zen- tralgewerk chasten Den Xarifftrnt in der Zigar- teninDuftrie zu einer Angelegenheit der gesamten Gewerkschaften zu macher. Qbx- geßchts Dieter Umstände muß zur Beurteilung der Sachlage auch von uns daran erinnert werden. daß der Konflikt durch einen Tarifbruch Dee TabakarbeiterDerbanDes entstanden ist. da Der Lohntarif bis 31. *2Hän 1928 »est abgeschlossen ist Aus diesem Grunde har auch das Reichsarbeitsministerium rn der Presse rot kurzem mitgetdlt. daß kein Raum für ein Eingreifen Des R e i chsar- beitsministeriums vorhanden fei weil Der Tarifvertrag DU zu jenem Zeitpunkt für beide Teile bindend sei. Auch DurDurdb ist zum Ausdruck gebracht, daß es 'ich bei Dieter Auseinandersetzung um die für Die Gesamtheit aller Tarifs- und Vertragskontrahenten entsch:idende Frage Der Anerkennung Des Grund - satzes Der Tarif - und Vertragstreue handelt." * Reue Preisvereinbar un gen f ü r Ehamvtte und Silika. Wie WTB.-Handel-Dienst von zuständiger Seite erfährt, find nach mehrjährigem Preiskampf in Der westdeutschen feuerfesten Industrie nunmehr neue Preisvereinbarungen für Ehamotte und Silika zustande gekommen. * Deutsche Gold- und Silber- Scheideanstaft A.-D. norm. Roeßler. Frankfurt a. M. Wie wir von zuständiger Seite erfahren, findet die Bilanzsitzung am 13. Dezember statt. DaS Ergebnis des am 30. Sep- ’.ember abschließenden Geschäftsjahres 1926 27 fei etwas günstiger als im Vorjahre (8 Prozent Dividende). • H Fuchs Waggonfabrik Heidel- Vera. Die Bilanz für das Geschäftsjahr 1926 27 schließt mit einem Verlust von 498 839 Mark ab. welcher aus noch vorhandenen besonderen Reserven aus der Kapitalszusammenlegung gedeckt werden soll. Der Auftragseingang war so gering, daß weitere Detriebseinschränkungen vorgenommen werden mußten. Erst in Den letzten Monaten des abgelaufenen Ge chäftSjahres ko.mten größere Bestellungen hereingenommen werden, fo daß wieder Arbeitereinstellungm erforderlich wurden. Die Hebung des Umsatzes wird 'ich erst im neuen Geschäftsjahr bemerkbar machen tfvanthirtcr Börse. Frankfurt a. M., 24 Roo. Tendenz. erholt. Nachdem schon an ber gestrigen Abenbborse eine etwas freunblichereStimmungzu erkennen mar, konnte sich bie Haltung wciterallgemein bessern. Das Geschäft war etwas belebter als an den Bortagen, wenn auch heute wieber von einer Beteiligung der zweiten Hand kaum bie Rebe sein konnte Bei der Spekulation herrschte ein größeres Deckungsbebürfnis, ba gestern zahlreiche Leerver kaufe oorgenommen worden waren. Daneben sollen auch vom A u s l a n b e zu ben niebrigcn Kursen einige Kaufaufträge Vorgelegen haben. An- regend wirkte, baß in Amerika neue Stimmen für eine baldige Rückgabe des beschlagnahmten deutschen Eigentums laut werben, unb man verwies auch auf den Abschluß ber b e u t sch - p o l n i f ch e n Vorbesprechungen. Bei ber Festsetzung der ersten Kurse machte sich eine gewisse Zurückhaltung bemerkbar im Zusammenhang mit bem plötzlichen Tobe bes rumänischen Ministerpräsidenten B r a • 11 a n u , wodurch man neueVerwickelungen inRumänien befurchtet Die Mehrzahl ber Kurse war um 1 bis 3 v H. erholt. IG..Farben hatten lebhaftes Geschäft und zogen 3,75 v. H. an. Banken hatten sehr stilles Geschäft. Disconto, Dresdner unb Reichsbank blieben nur behauptet. Am Montan- markt traten Rheinstahl etwas hervor. Von hei- mischen Anleihen zogen Ablösungsschuld etwas an. Ausländische Renten lagen nach wie vor still. Im Verlause schwächte sich die Haltung überwiegend etwas ab. Das Geschäft wurde still unb zuruckhostenb, bie Kurse gingen um 1 bis 2 v H. zurück. Am G e l b m a r k t blieb Tagesgelb flüssig mit 5 v. H. Im D e o i s e n v e r k e h r notierte die Reichsmark gegen Kabel- 4,1875, gegen London 20,421. Paris aegen London 124,03, Mai'and b9,60 unb Mabrib 28,85. Lonbon gegen Kabel 4,87675. Berlinc Boris. Berlin, 24. R?v. Die Rachricht ton dem Tode des ru.r.änifcfccn Min.sl .rpra ide t n Bra- tianu hat eine gewil e Unlieber beit in Die Vorbörse gebracht, da man Unruhen in Rumänien befürchtet. Zum of.iziel'en Beginn setzte sich aber Die schon im Dorrn ttagSverkehr zu beobachtende freundlichere Grund- ft i m m u n g wieder durch. Da Deckungen der Spekulation zu einem Ctüdeman-.cl führten. Teilweise noch he:aiUkommen' e Srekulionswa^e auS Kundenkreisen fand glat e Aufnahme. Zumeist betrugen die Kursgewinne gegen gef em 1 bis 3Prozent. Svr kwerte zozen 7 bzw. 8Prozent. Kunstseide 8 bzw. 14 Prozent, Löwe 15 Prozent und CHIrurel 7 Prozent an Das Geschäft war nicht lehr groß, auch vom Auslände war wenig zu merfen. H e i m i s che Anleihen er- holt. Ausländer eher fester. Merikaner etwa 1 Prozent höher. Pfandbriefe ruhig, aber freundlich. Der Geldmarkt war unverändert Auch Der Satz für Repongeld. der heute von Den Banken festgesetzt wird Dürfte kaum eine Veränderung erfahren. 3m Verlaufe wurde es etwas IfofrUter Man verwies auf die verhältnismäßig feste Haltung der Deudd»eu Wen, an Der gestrigen Reudvrker Börte Die Kurse zogen unter Schwankungen an. Die Gewinne gingen jedoch feiten über 2 Prozent hinaus frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M 24. Roo Kleie und alle Kraftfuttermittel lagen unverändeN fest. 3nfvlge der fallen Witterung hnb Oeikuchen stark gefragt. Futtermehle weiter gesucht Das Weizen» und Roggengeschäft ist unverändert bet anziehenden Prellen. Ss wurden notiert W:izen 1 Qualität 2f. 2. Qualität 24.50 bis 24.75. Wetterauer 22.50 bis 23,50, Roggen inländ. 15.5? bu» 25 75 Sommergerste für Drauzwecke 26 50 bU 28. Hafer inländ. 22.75 bis 23.73. Mais, geil» 20.50 bis 20,75 Weizenmehl inländ. Spezial 0 38 bt» 38,50. Roggcnmehl V bis 36. Weizenlleee 13.K* Roggenkleie 14.50 bis 15. Kranlsurtcr Lchlachtviehmartt. Frankfurt o. M. 24. Rov Auftrieb 46 Rinder. 1076 Kälber, 676 Schafe. 544 Schweine Es wurden notiert: beste Mast- und Saugfälbc 71 bis 75, mittlere Mast- und Saugkälber 64 bis 70, geringe Kälber 54 bis 62; Mastlännne. und jüngere Masthämmel, Weidemast 40 bis 4V Stallmast 35 bis 39. mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schate 29 bis 34 rollflei(d)ige Schweine von ca. 240 biS LX Pfund Lebendgewicht 65 bis 67, von ca. 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 64 bis 66. von ca. 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 61 bis SS. fleischige Schweine von ca. 120 bis ISO Pfund Lebendgewicht 55 bis 60. Markt verlauf Kälber und Schafe schleppend, Schweine mittelmäßig und ausverkauft. Rundsunkprogramm. Jreitag. 25. Jtooeinber. 13 bis 14 Uhr: Schallplattenkonzert 15J0 bi - 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bi» 17 1 Uhr: Hausfrauen Nachmittag, veranstaltet von dem Frankfurter Hausfrouenoerein. ^roaramm u. o „Die Kohle und ihre Verwendung im Hausbrand', Vortrag von Ingenieur R. Knoblich. 17.45 bis 18 05 Uhr: Die Leseftunde. 18.30 bis 18.45 Uhr: Uebertro gung von Kah.l Stunde „Haus und Garten", Gai teningenieur Karl Hinze: „Ratschlage für den (Bar ten" 18.45 bis 19.15 Uhr: Uebertragung von Kastel Poftinspektor Wilhelm Heerdt spricht über .For: schritte der Funk Empsangstechnik". 19.20 bis 19 l Uhr. Stunde des Südwcstdeutschen Radioklubs. 19 > bis 20.05 Uhr: Zwonp.g Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 2015 bis 21.15 Uhr S<> natenabend Walter Caspar (Violine). 21 15 bl» 22.15 Uhr Uebertraaung von Kastel: Chinesische Stund. Anschließend: Uebertragung von Kastel: opolhfr t#rt. Letzte Nc^richien. Der neue Präsident her evanqelische« Landeskirche. Darmstadt. 24. Rov «Eigener Draht bericht.) In k:r heutigen Vormittagssitztmg des Evangelischen Landeskirchenkages wurde Der Regierungsrat Dahlem, zurzeit bei Der Reichsvermögensverwaltung In Ma^nz beschäftigt, zum Vizepräsidenten der evangelischen Kirchenregierung in Helsen an Stelle Do* verstorbenen Geh. Ober- konsistorialrats D. Dr Bernbeck gewählt. Sprcchsiundcn brr Skbrthion. 12 bl» I Uhr mittag», 5 bi» 1 Uhk nachmittag» Samstag nachmittag gefchlosten flnjflgcnaaitrdgr sind lediglich an die (Defdjäf t»f1f llr zu richten Für unverlangt eingesandte kN a n a I f r I p 11 ohne beigeiüfltff Rückpa'w wird keine Gewähr übernommen sui ist, we»5 |c»t Mutue. öah .nufrk* billig ist, sollt» jede Mutter eiffen Die für eine Hlahljett brnovgt» Meng» . Hufefe für dnRind bt< pi 6menatcn fefhi <>”*• Zührene» JadwrjXt berotjugen und tmpfthltn Museke Mtick! Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter ben Papieren angeführten Zistern geben Die Höbe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Relchöbantdiskont 7 Prozent. Lombardzinstuh 8 Prozev ^ronWurtfl.'1' Berlin .rrnnffnn a.M t*trhn Säl.utz flirt -Ubr- *UT» Bu lU»- lurt Hefihtfl »ure ^»r» l-Ubc. »ur« Rnr» Anfang Dalum: 53. tt. 24. tt 23. |t. | 24. 11 'v-itn-tr 13. tt. 24 11 23 11. 24 11. *'• Tt ,nri»flntritx o IW7 < 1 — fl-9 u» ......7 146 147.3 1 1 1 . 147 • Änl Hbl»1 €cvulP mii 51.25 yrrgmann .......8 170 5 171 167.75 142 3 170.5 5t. 1 30.1 5t CHrhr. t?irfrrunflfn . . . io 14« 1 i*> THjl. odi>r । ." ?! IM% 18i ttaotionrn. nufwblbar >«.' K? — — — iStbndm ......7 134 135.75 152*5 IM S-fweli VundeSd.'Nnl. !*? ttrmrnl * fck'ft ... 16 -46 248 »41.3 24* <*#, CfhfrtUbifctx dolbrtr M ___ -___ Iran rable ...... f —— 112.3 112 7 . Ctrtrrr nf eubrmr 4,95 - “ahmtDfr * 8z*. .. .» 146 — 146,5 Ctiurrtt* rin ml Stu — —— lPub5arorncr .... 1 173, j 17». 5 173 I7< Zur! Solianlrtbr o l»H Turf vcabobbebn-*iRi 1? — 12 11.» Aorta fikn ....... .3 Jlk Pcmbca........x — 13V, 25 131.4 |*9 hr 1. ■— — 14.73 «t16<#nfrro, hflnrHmann .1 < 129.25 uli i’lumänrn cwicwrt 9ti< 3 130.75 133 12»,5 13? 73 • Ve humanen gtoldaot. '^an» rlorr 7 96 91.5 13,75 97 63 von I9U ftflo tfi'enbflbrt <’ , 14,2 14.3 Cbrr16lc< 4ftfci:b. Srbflr* 0 C btrtalc* *?(4rwrtr . u t>bona Beracau f , K 3 ftbrimtac Brauntsbien i - — 73.5 IC 74,5 M.o »,'>omburti-elni«nid tfalri . v »ximd JjatrU y 1>' 131.23 IK5 5 1"> 417.* 200 • 87.23 201 17.65 SM.73 144 97.73 !2vr'--r-q<:ii 10 Äalhorrf »jUorHtmt it 144,73 IH 141 13? 97 'Reim t yonftmm 10 Bertmer Pondrieo.lrltsch. U «tonimtr»- nnb ’^nroi-tU. H kannU u Äanonolranf lt m 5 I1M i> IIIJ 199.9 in.3 IW.3 15» II*.5 121.3 210 150 tf< -K । r-1 149 15.13 137.75 146 SM J3 67 14* M 14» isaiik 10 h: —• 145.3 149.13 241. tS 243 Jin.73 247 ‘^iltenio.ükita’dtih Ttnf >v 111.3 Hl 14» 9 141 4 oncaiu Kobel ... >' — 113 IrtSbntt tkint 10 111.5 141 141.4 141 I .irvolf . .8 !«.» 175 Wiu 511 ......... * — — 367 »76 S-aftc MbL'5' 12 217.3 TS' 115 rrn .'0*1 t-n .*1f*et#rab-rj 10 146 149 145 Verton-nbarc-- Safftr 114.6.5 113.3 doarr N — 148.73 15: Tctmkr IKci-rm k» 43.3 «5,25 M 64.25 Itmaa 11 3» J «1.3 ÜbUnrrrft PUdti 0 7W.3 — 79 79.25 !Judw rceirt ) — 213 11« Net r notncci' — — Kl . T A ■— CrrcfHn 1 Äoertl . . 4 — — IW.3 1i*.3 tJtnh te-wta™ ■ . . . — — — — Uronborb TU» f — 154 131.3 tJamcc- •' egmn..... 0 28.5 »> — Ären!- 7 »'ntr . . . . — — 63 — «mra ..... 1 113 111.1 — f 1*: 1 -•■nv i*.r -.4- M.17» 31.41 ärtttaeM til.lr 411,34 111.11 111,5. (iiribar 111.13 141.37 111.14 >11.- - ■ 'n 114.7 IU.W I I.’ . 72 113 »« Ärln»fl 10.344 10,1« io.Me £?.;• ».FS .17* X3.M tonlon. • . SO. »7 30,437 .-U.39* 9.4» ' -Ttwrf - 4.1-v 4.191 4. IM I.IM7 16. IM lirtl... 14.44 14. 4' l< 44 • ■e.e; W.8O - 633 *,813 »ba re - 70,93 79.64 76.79 L»ll 1 947. 4.9ii 1.917 Nt» Nr (fee v.4»- j*v> 0.469 >.301 Vn „r- c«e «Ht«* A.t» M.r M.M K7?k'- 13.307 11.J»- 13.41* 7.X- LU 52 7.JM eaNar-6 . 73.14 73.» 73.37 1*«: ■crira j.ea l.9fr «.«14 3.000 nlal-e si.iü .-.li Tcwdc •i •» M.67 <1.1. M.69 •en» rne • r- 1.14» 3.376 14» 1.17» TI’ <3- > M .344 1.4* 4.l«> 4. IW 4.IW- 4.1» Ire 4.T» 4.»4 ♦ .TW 4.7«M <■ U» *e r. 2n n *9.«