!tt. 249 Erster (77. Zahrgang ütoMtag, 24. OTtober (92Z (br|*«t*i täglich, «tz-- Sonntag» unb 3etcrlag» tteiUft*; Otefcenrr JamilienblAtter Heimo 1 1*1 BITb Th» 540 Im. ? -ieichrmark imb 30 -Rrü^splmtag ftr Iriga» loK och l*i Wch-r- ijwi-'.m rr.)«incr5la*i-ni mfolgt bti)«rrr VltoclL FernfPrechanschlllsle: 11, M end 112 ftr tfrabtne#- r*t1r* lljciftt eid)«L Pel|d)orbm(>eretn »eraortiieten ’jbn>aza:.im bet Refl.mn. tgpärtrXtn entftnwfctnb, hat ber Ketenteci Hauplpr--granempunkre bteter 3ttrtfd)cirtd»unQ fbit». lotoetl angänakl. etie^iot DorbriL T«a4 Oie l< I 4>u l fl« f« b bat Ovet La« m Anf peuch (jmouniwt unk» ist an ben xtifdrfHn BillnnqMa iteHchu f) oegungen. Heber 'ein Otbidlal wird erst tn gerawner 3di ent- Sieben uxrben.S'ot Bea m t e n bef o l bun ßÄ- gefet) tll 0144) nach eattAjiger Desprochung an en Mstäichigeil Aasichu, gelang i dm» hecht in den Hau»txiltunatau£>4xiAber iver berttte Hi lein bi tinnen. Da» Schicksal der 2oria,rr tbcc tie Aufbesserung der Beamttnybtifcer ist trotz «Ilern, trxM wd'dKtl wird, ungeimt). Schi ich!ich It cie4> noch r.- erste L'elu.ig de» Re i chs - versocauiigöaesetze» voigenomiren woran Richt au! Plc JaQM»timimg dieser kaufen Cellion tt .nie i-at LiquibationSfchLben- kefcti gebracht metiKn. da diese» ^nächst noch int R i>. nvirlschaslarat zur '■'X'fluUi.lung steck! Und noch nicht einmal an den Reichs rat ctiartj*. i t. TLi4) !>:ssen Lch.cksal M infolge eine* unge- wohnlicken Schritt«. l>?4 separat innSagenten nebr gL6 zweiteihaft geworden. Die otinimung tm Reichstag war von Anfang '•mofrairn gerieten sich in icharfster Oppoj.ion, K>a» an sich ihr gute» R.chl rit. Der stöhlen- Icrflurbclterftrrlf warf ferne €d atNn Über tM lirrOanblungcn und tt bat nach am letzten Tage . .i? lei-chchc tiueeiuani> r tarrn T<> uifl. Sie wollten umer allen Um itinbcn ein- ‘M c r l u n fl e r u n fl der Session er- LMingtn und ber t-.n bayi da» ltzefetz über Ms Sb kommen n : der Regierungskowtnifston deo Siargeb ete» über hie Sozioloerncherten. Aste an* > ren Parteien Hatton im .'leit «tenrat ihre Zu - Itimmunp erklün liefen (»i,>e,icnnr»urf in allen 5-ei Lesungen mg^hinden durcht-hen zu lassen, um *i n schwer bedrängten Saarländern die Wohlfaten d-r Sostalversicherung i.ifonunen zu lasten. Trog- >-m und trpfi nIler Bitten sowohl de» llheich-üag»- prfiflbenttn wie der Verirrter nerich^Xner Barteten t ost der unoerf.nmhartn Empotmna rn allen anbe- . n V*'N. ■ ■ blieben bie '.llativ'' '.lsoz: listen bei 'rem '^torh . en. und so o-rniehen sie setzt den. trau- rgtn 9iubm, dast die Saarländer c ;f die Erfüllung e ne» Versprc t*vr.: vier Wochen länger i? arten müssen Mit di dem Mi st'lan . ging der Jetrholag nach fünftägiger Beratung auseinander. Cajon die Dera.una dcs Reichvtchulgesch- snlwudiS. mehr ab« noch die der Beamten- Aufbesserung stand unter dem Druck eines Dor- yhenS des Rcparationsagenten. Denn ran die D uge rn j.g und '«ächtern betrachtet. must man zugestehen, daft schon in seinem - behagen, bei dem Seda nie n do» Für einen 6tn- druck die Häufung dieser ür. ci. ielnen und an ich iweisellos nicht nur gerechtserttgte i. sondern notwendigen Suvoabcn in einem solchen Augenblick auf daS 2»sland machen müstte Dir find nun einmal mit dem Äu^ ande durch die QlotiDcnbigleit. 5!r.ea^er. ichädigung zu beeilen und durch daö DaweSabkomn.rn c;;g der- -nben. auch ber Rete'«. oankprL ident sowohl wie - Reichs regier ung hatten immer wiek-cr zur i3ixir amkit gemahnt, und nun hat sich der Re- craii r.xc. rcran af.: gciehen. in dic'ern -ugeitblid, wo der Reichs.aa solche finanziell ILwervie.ende.- "Sorlager tur D'.ircharbeitung an Mc zuständigen 2uü chitssc überto:«. von neuem feine warnende Stimme zu erheben. .'>,cr ha: die "Reichsregieru ig eine, gtiir.be ge- ligt, merdoürdtge "Rolle gejp elt. Der Reichs- siranzininister hat den '^artctf;grem trotz allem die Jinanzlage so rosig gemalt, daß sie annehmen muhten, c» umrden sowohl btc z5eamxnaufbelfc- nam wie die Vigutbati?x6entlJbigung ohne die 3 r 1 d) 11 e fl u n g neuer iLinnahme- quellen auA Äelchrc.nnagmen «zahlt werden Lbimen Jn schroffem Gegensatz dazu sieht ber Schritt de» Aepaianonsageiuen. der oifenbar das Gegenteil sagt XInd nun Mit die zurück, wohl r-tll sie nicht den Mut hat, der Ccffcnllidbl.l. i" -ren IBein eintzuschen.'en. DaS iA ein unerträglicher Zustand. Sitzungsbericht. Berlin. 22. Oft. (VDA.) Da» Hau» setzt die elfte Lesun» ber Novelle zum V e r ' o r g n n g » - qeseg (Lrhuhung ber Xticg-bescha^iglcr.bezuge) rort. Die Vorlage wirb dem Au»schus, für Ihleg»- betoäbtgtrnffoflrii übcrwiesen. Er folgen bie Inter- icllationen und zlnträflc nun mitfelbeutschen Bergarbeiter ft reit *Jteid)»arbeit»minifter Dr. Braune erinnert daran, da st gestern ber Schiedsspruch gefällt worden sei unb fügt i,in$u: Ich erwarte »wch In ben nächsten Stunden die Mitteilung der bciücn Borteicn u »er Annahme oder Ablehnung de» Schiedssprucktes szall» nicht beide Parteien ihn an- nehmen, werbe ich noch heute Über b'e Frage btr Verbindlichkeit» ertlärung entscheiden. Aus der Tatsache, bast sich beide streikende Par- U-ten über die Linzelheiten einer eventuellen Wiede raufnahme ber Arbeit am Montag vollkommen geeinigt Haden, darf man roohl den Lchluh itvben, dost auf beiden Seiten der Wunsch unb die .'wssnung ae( Ärdert.^nfnadme am Montag besteht. 2U>g Dr Scholz (D. Bp3 beantragt, bei die- (er Sachlage die Interpellationen tntb Anträge von der Tagesordnung abzufetzen. Abg Wei» (Sott) bedauert ben Antrag der Regierungsparteien. Der Aiesenkampf sei von den Bergarbeitern mit (Errrgte, Tatkraft unb Ruhe ohne jede Ausschreitung geführt worden. Io datz man auch im N. ich »tag in voller Sachlichkeit über die Ursachen und Folgen sprechen könne Der Antrag Scholz wirb unter Pfuirufen der Kommunisten gegen Sozialdemokraten, Pblk.sche unb Nationalsozialisten angenommen. Die Anträge unb Interpellationen find damit von der Tagesordnung abgelebt. Auf der LugeSordnung stehen noch bie erste Beratung einer Abrede zwischen der deutfchen Regierung und der Reg.erungSkonr.i'.i''ron beJ Saar geb iets über Angelegenheiten der Sozial- erflcherung des Laargebtcto. Die Borlage wird tn erster und Atixtcr Beratung an- >',en«nmen_ Der dritten Beratung wird von Dem Äbg. StLhr (2att-Svz.) widersprochen. Dieser Widerspruch, durch den M? 2ln- >.ahme ber Vorlage vor bet vierwdchigen Sitzungspaufe unmöglich gemacht wird, gibt Anlah au •ntrüftung^hm^ebungen verschobener iAbgeordneter. Prülldcitt ööbe: Mir wird soeben von einem "Regierun zSvertreter mttgrteüt, hast bie Sozialrentner des Saargebiets bl» zum 3 a n u a r auf blc Erhöhung ihrer Bezüge warten müfiten. wenn die Dorlage heute nicht angenommen wird 3 weist nicht. Herr Qlbg. Lröhr. ob Sie es verantworten können, durch Äufrechierstaltung Ihres Wtderfprucheö diese Wirkung für die notleidenden Sozialrentner zu erzielen. Abg. Stöhr: Sie tonnen ja am Mon- tag die dritte Devatttng vornehmen. Ich halte meinen Widerspruch aufrecht, (thrt- riHhmgäfunbgelr.mflen. i Bv^ttdent ßoebe: (Segen bleien W.der- spruch tonnen wir bte Dorlagie nicht anneh- Lin Tischgespräch mit Lloyd George. OaS russische Problem. - Die Revision der Ostgrenze. - Der Dersattler Vertrag nicht unabänderlich. Berlin. 22. OT1. (2U) 3n der Sorm- tagsausgabe des .Berliner Tageblatt" oeröffentheb. tt'^rebofleur ^.^ctki-r 2Dolff ein .Tssch- besprach'. daS er in 2lmvcsenheit bej deutschen ibc|anbtM>clUrat6 Oraf Dmiftorff in dem Landhaus Ü I d b h George» mit dem Führer der englischen Liberalen geführ hat. Da» Se präch er^redte sich auf arte zur Ze t aktuellen pvlitt- 'chen Fragen sowie auf die Äustenpolitik Deutschlands und SnglandS vor dem Xricqc. während des Rrieges und nach dem TDassenft.lli'aud. 2ll.S D.ch behaupten, und hinterher werde eine Diktatur kommen, unter irgendeinem starken Mann. Das könne sehr wohl z. B ein rvtzli fein. Trotzki, der Fähigst? von allen, 'ei ja gva-ih in der 2Uü e.arolitif jetzt noch radikaler als bie anderen, aber das K-ten möglicherweise nur d.e notwendigen Begleiterschttnungen 'er Opposition. Europa werde ein aan z andere. Sc sich! haben, wenn erst Nustfand nlebrr in bie poliliiche Arena ein Irrten werde. 2!ub im gleichen Sager.- blid werde sich bte Position Deutschland, sehr erheblich verbessern, d nn r» werde dann an seiner Selle ern wieder qeträfllTlc«» Ruhlord hab n, da» auch viele» verloren hol und bemüht sein wird, manche» davon prüdjagen»inner. Ged 'iüber dem Einwand, dost kapitalkräftigere Machte ur.» wenig Platz lasten könnten, iah Lloyd ®co;ge auch die Frage ber deutschen Äap.talbilfiung mit schmeichelhaftem Vertrauen an. Die Furcht G" wjetruhiand; vor einem aggressiven Vorgehen Eng- lend» irflärte Llend (ürorac hir uiiagbar unsinnig, niemand wolle einen Äri-g. Es sei auch töricht, be i Kommunismus zu furch' Er gab weiter zu per- f?:bcn, daß er auch btc > tichc Boickik miftdillipe, deren letzte Weisheit ber Aioruch der Beziehungen zu Moskau war Das Gelpräch wandte sich bann ben Verhalt- nisten in Deutschland zu Stresemann.so meinte filonb «ncorge, habe eine rortrefs iche Vclittk ge macht Diese Politik der Gcbulb unb der Würde b-ibe cud) die o'kentlich? Meinung in England 'ugunften Dcuttchlands umgcftimmt. Tbcador Dosts wandte rin. <- >ci leichter, die Geduld zu bewahren, wenn am Ende der 'zSrge, da» Ziel sichtbar sei. Wir ve:m.ch:cn leider noch nicht am 5kce-.be Dan- jig und die L'-iunq der Sd-t torfrage zu sehen. „Sie cifien koch/ erwiderte Lloyd George lachend, ^dast in ?:r ganzen Geschichte noch niemals jemand mit den 3okn fertig geworden ist. Denn Deutschland nur feine Politik des geduldigen Abwartens b.i behält, wird auch e ne Löjuvg der Dftfragen zu nnden fein. Natürlich kann man zu jeder Nevifion nur durch den Völkerbund gelangen. kll'brtgens bin ich sehr erstaunt baribtr, datz tnan bisher in Deutschland in ber Diskusston übet bie Revisionsmöglichkeiten sich fast n.cmal» ans da» von (Hemenceau unterzeichnete Schreiben, da» bein Grafen Vrockdorff-Rantzau In verfall- le» übergeben wurde, sondern immer nur aus den Artikel 19 de» 5ricbeneoertrogce berufen hat. Der Artikel 19 spricht da. Recht de» Völkerbundes, unanwendbar gewordene Vertrage zu revidieren, doch eigentlich weniger klar aus al» dieser Brief. Nilson unb Ich — Nilson war in ben Oflfragcn noch polnischer al» selbst die Franzosen, denn er stand unter ben Einfluß paderewsss» — haben bie Sätze, bie sich auf bie Revision beziehen, mit Ck- mcucean formuliert. Gegen ben Artikel 19 könnte man vielleicht nnwenden, er betreffe nur einzelne Vertragsbestimmungen, nicht bao ganze Werk. Da» Schreiben ist für Deutschland viel verwendbarer, aber natürlich must der IDeg immer über ben Völkerdunb gehen." — 6» handelt sich um ein Schreiben, In dem die Alliierten, am 16. 3uni 1919, uie vom Grafen Brockdorfs-Ra «hau geforderten Abänderungen ber Vertragsbestimmungen n b l e h n f e n, und In da», auf Drängen Lloyd Ge- -rr,e» und Oilson», der folgende Satz eingeschaltet worben war: ..Der Vertrag schasst gleich.eittg da» notwendige Organ, um alle internaliona'rn vro- bkmr auf bem Dege der Diskussion unb der ver •fänbignng ftiedllch ;u regeln unb bi- Mittel zu ; oben, ön-h die von 3 eil ' n Zelt bi< " • tung von 1919, indem man ste neuen Tatsachen nnb neuen Umständen in dem Matze, wie ste sich einHeOen, anpatzt, a b g c ä n - dert werden kann." 2'. übrlich würben brnm b.* nöHerrn llir.« bt- DasfenstiUstandeS und 3fr.tri:te CnalandS bi den Stiege, rtert. Lloyd C^enrnc vm^uherle. er fei über asch: gevetcn. Dcutrd>I jnb dir TD'ssenstUlst and-bebingun- •en akzeptierte, statt mit feiner 2lrme- .ihitcr den Rhein zu g^hen. Dann wäre er ge- • öiigt getixrcn. nach London zu fahren und ir.rti ßanbileutc i zu erklären Jjr könnt den . Frieden haben, aber er wird nicht ganz so ouS- fc*xm, wi<7 ihr euch die Sache vvrg. eilt hab». .Deutsch! and batte keinen richt igen Führer, tne TZiktärt ha ten ei nichl machen tonnet, die hatten aboewirtschaltet. aber der Führer bat auch gtiahlt.E Lloyd Deorde crflär.2 weiter. Sitglend habe der Bedrohung durch eine -waltige deutsch Flotte nicht aelassen zu- ehen tonnen. Den . hätte Nch tm Ltgust 1914 das Kabinct: ASauit . wennDeusschland eicht in Belgien einmarschiert wäre nicht für den 5 rieg erklärt. Auf den Sinwand. er selbst Lloyd George, hab: ja ebenso wie Landsdownr neid endere englische Staatsmänner der deutschen Regierung im Lause der -Jahre wiederhoit : ritt eilri lassen, England könnte eine völlige Riedertoee axr eine Schwächung Frankreichs nicht ruhig htnnehmen, antwortete Lloyd George, so sei es in der Tat. aber es wäre wahrscheinlich gar nicht so weit gekommen, und jeden'alls hätte man Zeit zu neuen Verhandlungen gewonnen. inen. Ich must aber bekennen. « ist in her Gistchichn dieses Hauses noch n.cht vorgrkommen, txah jernanb ohne jeden Grund d.c Ber- uvlchtedung einer Vorlage vere leit, die für in eie '.nutende Sozialvcnttter von so grober Bedeutung ist, vyne jeden Grund, denn alles, was ein Av- Korbneter *agen und erreichen will, kann er :xutt noch in der brüten Uefung erreichen, ävtr »oben vollkommen 3eit dazu (lebliahe x4u|ttm- ituna). Dem Vbunlrye des Avg ^töhr nach 3u» Uiffung einer Aus prachc ist tattgegeben r.'?r* :>cn. ej Ist unerhört in der dte'chchle des Reichs lag», dah durch einen derart gen IDiber» Iprucy ein solch o Gei etz veveiteü w rd. 2ch kann nicht» dagegvn tun. wenn auf diese Uteik* die 46 000 So nlrenttnr des caargebietß geschädigt werden. Ich kann nur bte essen 1 lich» keil a ls Zeugen dafür anrufen. Adg. Roch- Bieter (Deen.). Ich will nut * .«faules 4 als einen unerhörten Ri i st - brauch ber Rechte einer kleinen M i n- b er fielt ansieht. wenn bas Recht zum din- - Völkernng zu fchäöiaei.. Dir verurteilen bbr es Abg. Dr. Kahl «D-. ss ) vernxnft au’ e.ne Bestinunu.ig. wonach ;n autzergewähnl chen x...l n i ber G weichen tonne. ?Ibq fflrof ffieftarp (Dn.) schlagt vor, brm ’ilbg. Stahr elnei»eitereStunbetHebe3rit Vi bcrointgen, wenn er seinen Widerspruch gegc i die brttte Lesung zurückzieh. Abg Stuhr (Nal -Soz.) halt unter grast, r Erregung b<» Hause» ttotzdcm an seinem Wiber- spruch fest. Auch gegen ben Vorschlag de» Abg. stahl erheben die Nationalsozialisten ff in|p- irt). Damit Ist diese Angelegenheit erledigt, d> dritte Lesung kann nicht erfolgen Da» Hau» vertagt sich Der Präsiden! schlägt ror, b'C " ■ lerffen. Reparotionsagent und Ainanzminister. ^entrumbfrHif an Dr. Köhler. Eigen, Drobtmelbung de» ..Dietzener Anzeigers*. Berlin, 23. Oft. Da» Verhalten de» Nepara- tioneagenten Parker Gilbert, besonder» hnisichi- l'ch ber 3 e r ö f f e n 11 i d) u n g seiner Bedenken iDegen der Sicherstellung der Beparatton»leistungrti im Zusammenhang mit den letzten Vorlagen der । teidjeregicrung Hal eine berechtigte Mitzslimmung in der deutschen OesfenUlchkelt gegen Parker ®il< der! heroorgerufen. Aber auch der Reichsf.n,!uz. Minister Dr Köhler bekommt manche» kritische 'Hort zu hören. Was diese Kritik besonder» schnür- * iliegend macht, ist der Umstand, datz sie auch aus • dem Parteilager Dr. Köhler» flammt So spricht die ' ..Germania" von einem „eigenartigen Pcnienu । i» die zuständige Stelle zu dem Schreiben Parker I Gilbert» gegeben hak Recht deutlich wird „Der Deutsche", da» Blatt brr christlichen Gewerkschaften. Ein formeller Drotest de» Agenten, so heitzt ■» dort, ist zwar nicht eingegangen, aber in dem seit einiger Zelt üblichen :chri'tioechlel hot er leineMeinunggesagl.dieio Ichlietzlich nicht die Meinung de» ersten Besten ist. Gilbert ist der Ausfastuna, datz bie Besolbungsoorlage. ivie sie jetzt oorliegt, olle chau»halt»reser- urn erschöpft. Nachdem er bereit» einmal vor einigen Wochen in der (frage des Liquidation»- hädengesetzes feine Meinung In ähnlicher Richtung .Itenb lrmacht hatte, konnte man eigentlich ernten, datz er bei einer Besoldungsvorlage in bte- lern Umfange feine Meinung roieber funfctun werde konnte ber Finanzminister ba» nicht oor- a u »f e b e n? Also mongelnbe Zusammenarbeit mit dem Reparationsagenten, dessen Machtbrfugrisle nuf Grund des Dawesplone» nicht gering sind, ro r» hier /tert" Dr. Ächier vorgeworfev Samstag hatte der Minister nun eine persönliche Aussprache mit Par- Irr Gilbert unb e» ist zu wünschen, datz er manches versäumte nachzutzolen versuchte, brm 1 die Bedenken des Reparationsagenten nicht hod) noch hemmend auf die dringend nohn:; v:n - veroblch cdunq der Besosdungsreform rinwirken, unb bte on unb f ir sich ichon recht schwierige Aus-zad- de» Hau»- daltc-ausichussr-i be? Reich-taaes, btr Deckung»- frage zu lösen, noch schwieriger gestalten. MuMundZLsoidunqSresoi-ni. kine Warnung dc- Reichsverbandeö ‘Berlin. 22. Olt lDB In einer Bor» ''andsfiäung bes Rer Anleiheanträge für diejenigen Fälle vorgesehen wird, in denen ein Antrag auf Befürwortung e.neS Anleihe- Vorhaben- gegen die Stimme deS Finanzministerium-, Z>ei8 Reich-Wirtschafts Ministeriums, oder des ReichSbankdirektotiumS angenommen wird. Bei der zweiten Beratung sotten der Reichs- stnanzminifter. der Reich-wirtschast-mimster und der R'ichsbankptäsident peri07hich oder deren ständige Vertreter mitwirken, so dast bei nochmaliger Beratung die von den bezeichneten Bki- nisterien, bzw. der Reichsbank entsandten ständigen Sachverständigen nicht herangezogen werden. Streikende im mitteldeutschen Braunkohlenbergbau. Ter Schiedsspruch vom ReichSarbeitS- minister für verbindlich erklärt. Berlin. 23. Oft (Hl.) Da» Brichsarbrit»- ministerlum fdll mit: Der zur Beilegung der Cofjn- fftdtlgMf Im mltteldcnkschen Braunkotlenbergbau am 21. Oktober gefällte Schiedsspruch Ist vom Arbeitgeberverband abgelehnt und von den A r belIn eh m e r ve r ban den angenommen worden. Vie Arbeitnehmer haben die Verbindlichkeitverklarung des Schiedvspruclies beantragt Dem Ankrag ist vom Beichsardcitsminister entsprochen worden. Die Abstimmung über die Annahme oder Ablehnung de, Schiedsspruches in der Bergarbeiter- Velegiertenversammlung hatte folaenbce (Ergebnis: 381 Jastimmen, 36 Jicinflimmcn und drei weihe Zettel. Man rechnet damit, dast die A r - beit Im Braunkohlenbergbau am Montag wieder ausgenommen wird. Die Berblnb- iichkeitserklärung de» Schiedsspruches erfolgte im 'ffentlichen Interesse, um eine weitere Störung des Wirtschaftslebens zu verhindern. Da» Mitteldeutsche Braunkvhlensnndikat und das Ostelbische Braun- kohlensyndikat haben die Einberufung einer sofortigen Sitzung de» Reichskohlenverbandes und des Grosten Ausschusses des Reichskohlenrates mit der lageeorbnanq: „Neuregelung der Preise für den milteldeutscl)en Braunkohlenbergbau" beantragt. Oie Landarbeiterfrage. (Stiic ‘Jifbc deS Ministerpräsidenten a T. Tr. Zteqcrtvalb. Ü ö n I g » b e r g, 23. Ott. (TU.) Alls dem ersten M'preutzischen Vanbarbeitertag in ikörngsbeig sprach Wbnifk-rpraftbcnt a. D. Siegen».ld über das Thema ,.?ie VmrtMrbeitrrfrage ein deutsches Problem". Er betonte, bah die schnelle mirtldhiftlidye Entwicklung rohe Teile der de 'kschen Arbeitersttzast Heimat- los gemad 1 habe. Die deutsche Lohnpolitik im leg- ten Iahrhunden und in den letzten Jahrzehnten sei ,ozial flcmclen. Die Berfduirfuim der (Regen* ’.ige im deulsttxn Volk fei die natürliche Folge gern r. Solange die de irische 'Wirtschaft nicht gesund könne and» die Landwirtschaft nicht gthmben. 'Ilie versuche zur Losung der Landarbeitenrngk - ihten scheitern, so lange sich nicht das Reich Irrer -i.nehme ^bllich'.iB und öteiermintkrungen tonnten auf die Dauer keine Erleichterung für lüe XJanö- "irtschaft bringen. Rur durch intensive Ve wirtschastung de» Bodens werde >ie sich durchsetzen können. Die ilrsache iür die Landflucht sei nicht zu einem geringen Teil in schlechter Be- !'..mdli.nu .rvO in ben schlechten Uebeneoer- "U t n i f ie n der Landarbeiter zu stiichen. E» fehle öaltchkeik. Der Mangel, ruh 3er Rrichs- mtnister, bah vorn Standpunkt Zhrr gegcnwärtiaen Lage ohne Zweifel positive 3rg?bniHe zu buchen sind: Rückgang der Arbeitslosigkeit unb Zunahme der inneren Kaufkraft. Da- dürfe aber krinesweg- dazu führen, di« wirtschaftliche Desamtlage als gesichert anzusehen. Dir Linnen anaesichis der grfamtd utschen Produktivkraft ausländische Anleihen noch weiterhin aufnehmen, aber zw iselloS kann kneS nicht eine Dauereinrichtung fein. Hand in Hand mit der Besoldungsvorlage muh eine weitgehende Derwaltungs- reform geh«'. Bach Zfen notwendig:n Ausgaben für Befoldungsreform und für daS Liqui- dationSschädengeseh kann baber die Lieber- nähme weiterer Lasten durch da- Reich bei dem Schulgesetz nicht in Betracht kommen. Die Deutsche Bollspar ei w'.rd nicht die Hand dazu bieten, durch Fortfall der finanziellen Berantwortlichkeil einen Anreiz zur D ldung neuer Schulen zu geben. Sie ist bit Meinung, dast Zhe Umbildung von Schulen nur dann zu erfolgen hat wenn siS unter voller finanzieller Verantwortlichkeit der beteiligten Länder und Gemeinden er- folgt. Oas neue Girafgesehbuch. Emc beulsch-öslerreichischc Aonferntz Berlin. 23. Oft (XU.) Heute rralen in Berlin die Vertreter der bciZ>en zur Beratung de- Strasgcseyentwurfes eingelegten Sonder» au- schüsse der deutschen und der österreichischen Volksvertretung zusammen. um sich über die Schaffung e.nes einheitlichen Strafgesetzes für beide Länder unb Zhe Methoden der Gemeinschaftsarbeit zu verständigen. An diesen Beratungen nehmen teil: Für Oesterreich der Präs ident beä Rat onairates, Dr. Waber, ferner der Generalberichterstatter für den Strafgesetzentwurf. Dr. Rintelen und Dr. Gi-ler, für Deutschland: btt Abgeordneten Prof. Dr. Kahl. Emminger und Dr. Rosenfeld. Die Vertreter beider Länder verständigten sich nach eingehenZ>er Beratung über all« auf tauchenden Fragen. Sie werden den StrafgefetzauSschüssen der beiden Parlamente Bericht erstatten Daraus werden beiZ>e Ausschüsse über di« Zusa mmenarbei t zu beschliehen haben. ReichSparlettag der Volksrechtspartei. Stuttgart, 23. Ott (WB.i Am 22. und 23. Oktober hielt Zhe im August 1926 in Erfurt gegründete Dolksrechtpartei (Reichspartei für Volksrecht unZ> Aufwertung) ihren ersten Reichsparteitag ab. 3n der Versammlung am Samstag sprachen tl a. Zhe Referenten Zustizminister 5 u m e 11 i (Dresden). Ministerialdireftor Spindler (Stuttgart), Oberregierungsrat Kraust (Stuttgart), und Dipl.-Zng. Stein- heil (Hetdenhetm) über die AufwertungSfrage, HauSzinssteuer, DaweSleistungen, Rentneroerfor- trung und Angestellten- und Mieterfragen. Am Sonntagvormittag fand im grohen Saale de- Sieaelh-use- eine grohe öffentliche JhmZ'- gebung statt, unter dem Motto: »Der Kmnps um das Recht". Der Hauptredner war her srühere Staatssekretär Gras v. Posadowski. der die Auswerttingsgefetze grausam, ungerecht unb wirtschaftlich verfehlt bezeichnete. Die 2luf- wertung-frage sei keine wiitsck>aftllche. fonbern eine moralische unb Rechts-Ange.egenheit Das Reich solle froh fein, Zmh bte Aufwertungspartei ftch gegründet habe, denn sonst wurden x3ebn* tausende von Sparern für die Kommunisten stimmen. AlS zweiter Redner sprach der Senats- Präsident beim Reichsgericht Dr. Lobe (Leipzig), der die Aufwertung.>p:sehe als verfassungswidrig bezeichnete. Zum Schlust wurde einstimmig eine Entschliessung angenommen, in der von den deutschen Äeaierungen unb Parlamenten verlangt wirb, dast fit endlich den Dillen jur Dieder» gutmachung Ces dem deutschen Volke kmrch die Znflationspolittf zugefugten Lin rechts aufbringen. Deiter wurde gefordert, eine grundsätzliche unj grundlegend« Reuregelung t*rr gesamten Aufwertungsfrage. ferner der offizielle Widerruf der Regierung, dast Deutfchllmd durch die Inflation im Inneren entschuldet Tri. und. von dieser Drunblage aus. Zhe unverzügliche Revision d«S DaweSgr-tachtens. Die AutonomiebeweMng in der Slowak.. Prag. 23. Oft. ($41.) Der Vr tzen!»e der larhottschen slowakischen Bolk-parter der Adae- orbnete Hlinka, wirft den ühnyn Rct Kammer und die Ausschreibung j von Reuwahlcn. Eine ErNarung Earolö von Dxumänien Paris. 23. Oft. iWB > Stnem Vertreter ver AgetUur Havos ertlärtt Prinz Sarth u. a. au' die Frage ob Abgesandte auS Ru- mänien sich kürzlich mit ihm über feine eventuelle Rückkehr nach Rumänien briproch-^n hätten, jedermann wisse, daß er niemals die Fühlung mit seinen Freu.röen in Rwr.änien auf- j gegeben habe. Wenn er auch kein Thronpräten- vent fei. fo bedeute das nicht, dast ihm Zhe konstitutionellen Fragen gleichgültig seien. Wenn , . a i Land ihn rufe, werde er diesem Ru? 1 owri Folge leisten. Der Prinz iparuhe sich gegen die Angriffe auf feine Person. lnSve'onZ>evr von seilen bei rumänischen MinistervrSsidenter. unter 'Betonung, dah er sich jeZ>cn Angntf au? 1 irgend jemand ober gar eine Partei enthalten bähe. Die i.renge Zensur. Zhe In Rumänien hcrr’ie. lasse nur feiner Sache in der öffentlichen Meinung schädllche Rachrichten durch unb alle, die ihm irgenkhoelche Sympathie bezeugten, würden lchikamert. Aus aller Welt. Reue kreiscinleilung im Regierungsbezirk Wiesbaden. Die von der Regierung beabsichtigte Neurege lung bet Ktetseinleilii'ig bi®, die Schaffung eines neuen Kreifes Kochst lMaingau bw>. Maintaunus- kreis) foll auch die Anflökung des Kreifes Königstein bringen. Ursprünglich wollte man den ganzen Kreis Königstein in den neuen Höchster Kreis aufgehen lasten, hot aber schließlich davon Abstand genommen und schlagt nun vor, die dem Kreis Hom- bürg benachbarten Gebiete des Kän.gsteiner Krei fc* Hornburg anHugliedern. CF» sollen Königstein, Schneidhain, Schmalbach (bei Riederhöchstaot) zu Homburg kommen. Der ganze übrige Teil der üönigftcincr Kreises soll dem neu zu bildenden Maintaunuskreis, oder wie man ihn sonst vorerst nennen soll, zugefügt werden. Schneefall im Schwarzwald. Der starke Tempetattirrückgang in der Rächt zum Sonntag brachte auf der f)bbe des Schwatz- Walde» den ersten SchEfall. Bis auf 1100 Meter fiel mich im Laufe des Sonn tag» noch Schnee. Ausscheidende Generale. Mit dem 1. November scheiden aus dem Heeresdienst aus: Der General der Artillerie Bleidorn. Inspekteur der 21 trillerte; Generalleutnant Ritter v. Haack. Ghes des Dehr- amtes im ReichSwchrministerium: Generalleutnant W e tz e l l vom Stab des Gruppenüimman- dr»S l. Ein unglücklicher Schütze. 3n der Rahe bet Schule in Rehlingen (Saargebiet) schob ein 18 Iah re alter Bursche auf Spatzen. Plötzlich brach im Schulhof ein mit Mitschülern spielende- Kind unter heftigen Zuckungen zusammen. Der aufsicht ührende Lehrer vermutete zuerst einen Ohnmacht-er noch schwer krönt darniederliegen. Sämtliche Erttunkten ftnb er- s blinbet, auch können einzelne nicht mehr sprechen. Weil sie rin Batiett gründen wollten. (Jn Heidelberg wurden fünf jugendlich^ I Einbrecher im Alter von 17 bis 19 Zahnen feft genommen, die feit dem Sommer nicht I weniger als 25 Einbruchsdiebstähle in ' Heidelberg verübt haben, um ein Variets grün I den zu tonnen. Die jugendlichen Täter entstammen airgefehsnen Brirgersamilien. Zhve Bente war so grob, dast sie ein ganze - Waren - | lager ausgerichte: hatten. An einer Stelle ! batten sie allein 56 Paar Schuhe mitgeh? heihen. Rcgalelnfluri in einem Berliner Kaufhaus 3n dem Kaufhaus Zonab A qd. stürzte plbtz i lich ein grobe« Regal, in dem sich etwa 10 in-? ! 15 000 Kartons mit Stiefeln be anden, um und 1 begrub mehrere Verkäuferinnen unter ich. Da es unmöglich war mit den vor- hanZencn Kräften die Verunglückter, aus den Trümmern zu befreien, wurde d.e Feuerwehr alarmiert, die nach halbstündiger Arbert fünf Verlenie bergen kvnnie. Jine Veriäuserm hat schwere Verl e Hungen Ztavongetragen. Lgloffftcin will sich stellen. Vor einigen 4’0:1 en entwich aut einem Xran*- pon zum Unteriu4>unc6jriängni6 der verüchrigte 'chon mehrmals ausarcchene Berliner Hach- üapler Ludwig Eglofsstein, ohne dast es gelungen wäre, eine Spur von ihm zu entoeden. Eglvf f stein ist in seiner Dreistigkeit jetzt fr» gar so weit gegangen, telephonisch bei dem Staaksanwaltschaftsrat Kyffer und bei Krimtnalkommistar Kauthack anzu- ruftn. Sr teilte ihnen mit. dast er »ich noch in Berlin aufhalte und am Montag früh 10 Llhr zu Ihnen ins PräfidiNin kommen werde. Sie sollten da» Suchen nach ihm ein- ftellen, da er bestimmt ersch inen oerbt. Auf die Staqe, warum er geflüchtet sei gab er jprr Antwort, die Zuneigung zu feiner Brant habe ihn dazu getrieben. Seinen Aufenthalt verriet der Schwindler nicht. Vorläufig glaubt Zhe Knu.inalpoliZc- nicht dast er ftch freiwillig stellen werde The Aachforfchungx-n nach ihm wtben fvrtgefeNt. Da» Branbengtätf in der CanbnrfoloaU. Das schreckliche Brandunglück in Zier Caubav totonic Dölzschen-Dresden, Zem vier Kinder pun Opfer fielen, gewinnt noch dadurch an l esonders furchtbarem Uba notier, dast. wie lrch bei der Rekogno';.'runa der ftetnvn Leichen i 1 r 14) Das T :ino» Züchters Zsupan sein erste- Debüt im Hesslsckx n Landestheatec gab 2ls Zsupan in seinem Aus- tritt-liede dem Publikum seine Oebensprin.zipien dattulegen versuchte glaubte es mit seinen 3ort» pathien für den Herrn nicht zurückhatten zu >ürft" und gewährt« ihm starke stimm- lich« Unterstützung. Leider gab ei' .wahv- lchrinltch infolge ma n kelhafter BühnenersahrulHi) Ic» viel Ton, daß es seinen Herrn stimmlich sährdete. AuS tz.esem Grund« sand fein Qtul tritt ein vorzeitiges <3 n bc. Das auSverkauft« Haus aber spendete dem kleiirm blitzlouderertz Schtoetnchm in Anerkeniru ng feiner wnh!:ireinem- ten Absicht herzlichen Beifall. Lin Seeräubcrübersall an der chinesischen Küste Der Dampfer „3r«ne" der Chinesischen Handeln dampsschifsahrtsgeselllchaft wurde letzten Mittwoch von Seeräubern überfallen Diese überwältigten die Offiziere und beraubten die Fahr- gäste. AI» die „Cirene" unter Wahrung der £ r- rrtuber abends in der Diasbucht eintraf, machte sie sich dadurch verdachlig, dast sie ohne Lichter fuhr und den Befehl eines englischen Unterseebootes, sie solle stoppen, nicht beachtete Da» U Boot feuerte zunächst einige blinde Schüsse und dann eine (9rannte ab, die im Maschinenraum her „Irene" explodierte Da» U-Boot rettete bar Me Fahrgäste und Mannschaften und nahm ;w >ls S e» räuber gefangen. Die „Irene" hatte 25s Fahrgaste, sämtlich (Ebinefen, von denen 24 oermistt werden. Zwölf lobreopfer einer Pilzvergiftung 3n her ®enwlnbe P a t rauti In bc Bukowina ftnb zwölf Angehörig« einer Kausrn.mr-s- famillc unter sch«x.'iichen Quoten -a ein brri jähriger Änabe, blieb am Leben. Oie Ättfertage 2. Sonnfag, den 23 ONcb 8* vorn. 192.7 O ■ W 7^ tkciicrvoiauiriagc. DaS gestern über Item Kanalgebiet gelegene Ties hat ich lehr rasch oftwärts fort bewegt unb ganz Deutschland weiter R ederfchiLge gebracht. Der öinfluti seiner Rückseite kommt (x-rrits m unserem Bezirk zur Geltung. Dx Luftbewegung bat zum Xeu stürm schen Eharatter angenommen und Riederschlage treten m Form von fidmuem auf. Vleichzetttg setzt ßuhbrudanfHcg em. unb obwohl Über Frankreich heute morgen ein Hoch« druckvorstoh zu erkennen ist. so dürfte sein sttn- llutz weniger auf unsere Wetterlage e;ntou*n. Hs wird vielmehr das neue nordwest-europäische Tief später abermalige« schlechte« Detter her- vorrufen. ®etteroorauefoge: Roch veränderlich, nach vorübergehendem Temoeraturrückgang wieder Temperaturanstieg und Vkwoltungs;unahme, zeitweise Niederschlage. Dikterunosaussichten für Mittwoch Fortdauer bei regnerischen WiNerungscharakter». Lufttemperaturen am N. Oktober: mittags lljf Krad Celsius, abends 6,5 Grad Celsius. am 24. DfL: morgen» h,6 «rad Celsius — Crotemperawren m 10 Zentimeter Tiefe am 28. Oktober: abend» V lstrad Celsius am 24 Oft ober: morgen» 7,3 Krad Celsius Maximum 113 Grad Celsius, Minimum 5^ Grad Celsiu» — Riederschläge 0F Millimeter. । 5- u> frfitinD ; vcktcn- -,k in 'ärjc 5er s ft eilte ein i in Sc^stSj- .h »cl ich auf 1 rillt an H Jrrjnf N L'hnung l er j/>ren. . L-.n 1 Oi'tol fit TZentab '■dllm Di! cm« Ümlc chn 15 : 121816 3e btt Ä ^o^Äatl sich im ■; cpflTdri« ! cht. nti • inlcgtr i-chrtt fc rW Der - ffflnn t ‘o Paß a: Schänder • LlC,* - » ! .3ul btl Jahr 6SH r« Tn i i s C S w v V ( 1 I «Uliil ÄlLMte " b*mtriSr?. c*b °"S m riefte “ - " “PPt au ^PO n7ch iaVr :t6 t\T. l,,; ’r b::> ißen. ' M*”'> drttz^ ? im a . ftTÄfe & te e« mit frVv? JL »«i« li.=. , ^er gab tf (b*. .yerm ftimm.-k) >, sand fein aultrjt «. Da- oujbtrf Ige einer Hausman '- Oi/afen an ptb"-- rrn flamiHr: tg 6 am Weben Mt- 0 ob. m M1 zzzm* ™3e* o ' WW aue'aS^ fltk5t* Äe- ff *«5 w«*tA*S t Detter^-s-ro^ *.sffS*SS 28. °Ä- cff ?L- < ffi 5fn« der Provinziakhauptstadi.! Gießen, t*n 24 O!tobet IM? jiieiH&enb ter Voirstochschuie. Am Oameagcbenö «and un großen Höri aal der UntDerfitat eint Stier anläßlich des IS) Gebur stagt» des großen Dichter» Heinrich von ÄlelW Halt. Pro« TH i 11 e r m e i e r sprach eiMdtenh einigt Begrüstung»n»or:e und betrnu, daß die tfettuni der Dolle -ea^ -,ute geglaubt bade miche eingestellten Welt In das l?:ben der Sinne Ymnter die eine Schniucht tm ^cn«n nach Wahr bett. Jebe «einer Anlage-n wirtend mit rücksichtsloser Krast Grübler un* Träumer, und bet ha* immer lonfequent, maßlos und übrr*chwenqsich itleih* sreiwilliger Tod schtieftllch die einzig mögliche .ttonleautnz foLlxr Beran! aqu na ScL M Müller- Wetzlar la* den 15. Auftritt cu* .Denthesilea" und außervcden sich pfri- iti«. chästsfuhrung g. r u ben G?noff7n|chaf!s- grundsät^i, sich abwi. .- t?. Ter tnlncnhe Be. ich! des Dorstandes stcllt. cinletLmb saft, dj.i bi? EnNvickluig des D« eins auch im 2tz. Delchäiisjahr weiter vor- Lu,.» gegangen ist. Der Gefamtumfah Im < . chi i->..hr 1020 2T betrug 2705309 THart gegen 2 ( 45 215 Marl im Jahre 1925 26 so daß ih Gesamt fleigerung im letzten Iahte sich üu« 12". 094 Hart beläuft. D,e als Eri.xir- nlile an die Mit;lieder zur Tktlnlung konnnende v t - me beläuft sich auf 112 000 Mark. Eine Aus- k.dnung bat der Herein im Berichtsjahre nicht cr chren. Die Derteilungt'.'elle Marburg wurde «i.n 1 OitoLnr 1926 geschlossen, weil die Unkosten sic Tteniabllltät her Dcrteilungsstelle in Frage st eilten. Die Bäckerei hatte im Brtri.bsiahrc einen Umsatz von 39ö 040 TUL - 14,22 Pro», vom i^efamhimlaö. Verbacken wurden tm Ge'chOsts- > .hie 151 000 Piunb Weizen - Auszugsmehl, I 121816 P'und Brot mehl 4300 Plund Hefe 3n her St a |f e e r ö ft e r e t wurden 41 020 Prund Dost-Sias fee verarbeitet Die Sparkasse hat ich Im Berichtsjahre weiter gut entwickelt Die < Bareinlagen Haven sich um 120 96t Ollart er- l.ob! neue rlonten wurden für weitere 905 'inkger erk neL 3m Schlüsse des Geschäftsjahre.« waren b.tm 'Deran 117 Personen beschäf- ttgL Der Bkitgliederbestand von 12 131 am Beaii.n des Jahres hat 'ich um 1827 verringert. Io ?ah am 30. Juni * 27 noch 10 304 Mitgüedei 1’c.cbflnbvn waren 3-.1 einzcinen ist über die Mitgltebcrbcwegung svl^iidcs zu tagen. Stan, am 1 3uh 1926 - 12 131. cingetveien im Laufe des Jahres - 1030. uögc'chieden durch Stünbl* funp 1181. durch A »lchlicstuna 1676. so dast rm Qleudntrtrt hon 1030 Mitgliedern tn*ge- I fr.prasch Stadtchealer-Znlendanl. Oiehe» . 24 Ofl. Die Sladloerord- nctenoerlammluig Wstzlle in ihrer Heuligen nid)Iöffentlidxe 5 .jung, die kurz nach 12 Uhr unter dem Dorsih des Oberbürgermeisters vr. steiler stattfund, den Obers viel- leilet Dr. Rolf Drasch von Stuttgart zum Intendanten des (Lietzener Stabt- ttzeater » Dr Hott Drasch, jut Zeit vdeilpieileit/r am schau'pieldau', in e t u ttga r I (ob Nochfo.grr Dr Vegbanb*), wurde l1*« zu Rar »ruhe (Sct.nl al» einziger 6ohn de» oedtorbemn Onirnb r.ten de» Mannheim^' Raiionaltheater, (pie^: Direktor» rnetrerer Buhnen r BcUin» und seiner ilhesnau. der bekannten öd>au bei tunt* ner Helte* Prüfung cm Grauen flöher tn Berlin hubiertr Drosch In areibürg uns Verl die 8iech»r fn* ging nach SNrgmg lerne» Jteferr.barernmer« 'Berlin 190*«), einer lange GehegtXeigiirq tvi. clur Vühnenl^u bahn über, weine Fünft len idv 81 »ml- bung rr bre'.i et bued) Ürtb-ir fron st neck (etcoti* tbratcr Ber.tn). lower durch »*ine Mutter, die dem Glehener Publikum wn chren Gastspiel testen her noch in Cr mwt.tng vm dürstc Xad) leinen Febut in Düstetbrn lÄT» erhielt Pra ch nn erste» Sn. oppemmt i-, Amicke.i t*r> hanr nMhrenb h.ner uun lb*Qiu() zu bringen und in Jicibetberg jum Dr. für. zu tramomeefn Sr um* hiern. ch an da» E»*ftberirr -;i Bremen nerpftlMet gtna non hon an die Ikrttmckn Eläbni.lien Sub^tn in 3än4nn Jod re 1'15 täti * nut Durch der. Krieg ro.irbe cx oerhin. n. et er *Wulf Mos Veinh. scht» nach deriin ttvige Pi leihen. Dr. Traitb war Mrm über ♦ünt Jahre hin,; .r. einer ÄriegeaekUldN^t kauf. rärn;|d|. org.:r .tvrisch un) wrwo!tunpeted>niu inb c.beitete sowohl in leilender cleihe 2 nwt a -ch al» Darsteller an oenchi«denen BrN ner Bühnen. IpÄler am Stadt 1 beeter tn Bo«ei. boraui cm ■.’ir. Lchausptelbau» in fbn.gtbe: . j. letzt al» Obers prelle \« und Dra- mttur^ am c -.waler in sta-e! nsd am Dan üger clabtibeottt. lach einer emf6bnflen Tätigkeit an den San uwsky B.chnen in Vettm ist Dr Pralch seil brrt 1. Dftn'. er d I. alt Obedpielleiier am Schn alhouie in LnitstwN beschädigt samt 2557 Abgänge gegen überstehen wonach >ich Me obenerwähnte Bestandszi'ser von 10 304 ergibt. Dt isc'chästsantcile brr Mit ! der betrugen am 1 Juli 1926 106 477.13 Mark am 30 Juni 1927 - 163 52' .2 Mark, sie vermehrte ich Iiar^il) um 57 106>9 Matck. Die 5>aftfummc bezlsserte ich am 1 ouit 192b auf 363 m30 Marl. !ie verringerte sich für Ausgelchlossene dzw durch ÄünFigung ausqelchiebene Mitglieder um 51810 Mark. Io dah sie am 30. 3uni 1927 noch 309 120 Mark betrug Die Bilanz r>?r 30 Juni 1927 lchlies't mit 305 845 32 Marck ab. auf der Aktivseite sind die B>armbesdSnM- mit 222 ^2 -17 Mk. aulgeführt die Betriebsbestände mit 20 504 Mk.. der Grundbe'i» mit 361 970 Mark, die flüffiyen Mittel mit 150 521.99 Mark, die Betei'.gungen mit 43 340.28 Mark. Forderungen mit 6 057.58 Mk. Die ^Vattivfeite vcriteichnet für Betriebsmittel 261 674,27 Mark. Gritnd'chulder 35 709,05 Mark, aufgenommene Mittel 355 313,57 Mark lhierin lind die Svareinlagen mit 313 332.40 Mari ent- halten^. Betriebsschulden 145 505 27 Mari ornottzen. Lageskalender für Montag. ,3eiUnun*ixirtei. 8 Llhr. Zkathol sches Dereins- Vau*. össenlliche löablversammluiig - Gvange- lilchc Volksgemeinschaft: 8 LIhr. Saalbau Sauer, össentliche Versammlung. — Palast-Lichtspiele: .Die Llnehelichen". — Die Dolkshochjchule eröffnet die sturst des ®intcr|emefter» am nächsten Sam-tog, 29. Oft, im Singsaal des Realgymnasium» mit einem Aor- irag, musikalischen und rcittatorildjcn Darbietungen Die fturje beginnen am Montag, 31. Oktober, in der Oderrcaljchule Ein musikalischer B 0 I k » k u n stad e n d (Beethoven- und Schub er t-Lieders, zu dem Dr. Stefan Temesvary (am Flügel) und Erich Meyer (Bariton) gewonnen wurden, findet am Dienstag, 1. November, tn der Neuen Aula der nnlorrfitüi statt (Siehe die Anzeige in der heutigen Nummer.) i’tinu.nprate. S» koste en au dem Dochenmark am Sanrs- ia ] - u ter 9 LU -0 P e n g Mtt.e aä li» 35, Sc c 110 ©tu.l u0 bi» 130. hJir tng 10 bis 15. ^cif traut v bij ;0, Aotlram 12 bis 15, gelbe Aübcn 10 bU 15. rote Rüden 10 . is 15. ©pmat 30 Lir 35. A«.ini'chkol)l 10 llmerlo()lrabi 8 bi* 10, So.^iLbl 50 bie v7 Heldlalat iOO. Skanatcn 47. ^Wiebeln 10 bi? 15. Meerrettich 40 bis 80. Schwarzwurzen 45 bis 60. Kürbis S bi» 10, ÄQrtoflehi 5 bU 5L. Acpscl 10 bis 25. 2men 10 bU 25. Aüsse 40 Honig 45 bU 50. junge Hähne 90 bU 110. SuHpeichu:>.ier 100 bis 1X>. Nän'e 100 bis 110 das Pfund; Lauben 60 bis 70. Sier 16 bis 17. Vlumenlvh! 20 bt* 120. Gndivim 10 bis 20. Dbertoolrabi 5 cU 10, Lauch 5 bi* 10. Aetttch 10 bi» 20 ej.cric 20 bis 40 das Stück. Aadic. chen 10 Pfennig das Bund •• Der (iifenbabnbrürffnumbou an d e r N e u ft a d t ist in jetzt in ein neue» Stadium ein getreten 3n den letzten lagen der vorigen Woche konnte der (Einbau de» neuen östlichen Brückenteil» Dollenbei werden, io dah sich der ,-sugt'eilehr nunmehr aus dem . stüchen Älei» (Richtung Gießen— Lollar) abmirfelt. Stil heule früh sind die Abbruch»- arbeiten cn dem rorf'iiihen Brückenieil im Gange, wodurch für do» westliche Gleis (Richtung Lollar— Girtzen» ^uglperre cingetretcn ist. Der gejomle Zug- vertehr wickelt sich nunmehr nach dem Umlegen der für die Bauzeit eingelegten D> >chen auf dem östlichen Gleis ab. Um den Wünschen der Bewohner „Sachsenhausens" und der Neustadt entgegenzukorn men, ift bi» j.tzt trotz der Abbruchsardeiten der Per- Ionen hur Ala 6 im Zuge der Neuftodr nach der Lohn- drucke freigelassen. Man rechnet mit einem raschen Fortgang der Arbeiten, so dast der gesamte Umbau wohl in einigen Wochen beendet fein dürfte. •• D1 e Bautätigkeit in „Sachfen- Hause n". Im Stadtteil jenseits der Lahn „3 n den Schiestgärten" lind im Laufe dieses Sommer» zwei weitere Doppelhäut«r erbaut worden. die nach dem Stand der Bauarbeiten tn Kürz« bezogen werden können. An der ® leibe r g e t Strafte wird ein seither für Lager dienendes Gebäude für Wohnzwecke umgebaut, während die etwa» weiter zurück liegende ..Da- lentinsche Siedlung" im Lause dieses Sommer» um zwei weitere Heuhaufen vertrösten wurk-e. •• Äei nc stostenvorschusse in Arbeitsgerichtssachen. Aach tz 12 Abs 5. 8 66 Ab! 2 des Arbeitsgericht*io ey>?s vom 23. Dezember 1926 können in Arbeii-gerichtssachen KoNenvors^üsse auf di« Geb/Pren und Auslagen k«s Goria-i» eich, erhoben werben. 2lud) die Gerick «0 l.zieher i-ürten in kiesen Sachen keine Vorschi'te «,ut Deckung ihrer Gebüliren fordern. ee Aus dem Gteste ner Stanbc*- amt*rcgiftcr. C* ver'tarben in der Zeit vom 1. bi* 15. Oktober: 2- Ott.. Heinrich Harimann, stsdi Arbeiter 67 3abn. Sicher Str 106, 5 Irchannes Ar. öugfübrer l A 71 Jahr«, Ostanlage 27. Ivhann Obeorg Schupp, ötr.n- bauer. .4 Jahre. Hemmst raste 10. Peter Spies, Arbeiter. 42 Aibrc ©teinbrchc 25. .. Me S.l» berr.fr geh M .scke. 59 Jähr. Al oenstr 14. 18 ?:iar.e 0*r.c4ihcuer geb TiüUct M 3abet, Lv nstrvste N 14.: Margarete Marie Bock. geb. v'4kt 32 Jahve Georg-Ph lipr-ildailstrafte k 2'ar.e f».(' .'hrw Beruf. 21 Iahvr sta.'ev- a-k.ee 106 S.i.st Ludwig S-gen Dürr, ohne Berul, IS Jahre L . d gstrafte ST. e* Vorführungen 1 m elektrische« S 0 .d e a nerar.ujiift da» Elettn Zitat »wert la brr <>cti noir. 1 bt» 8 Novembei in G,eften und tn einer Reihe von Orten de» Streik» Gieften Näheres ist aus N-rr heutigen Anzeigenteil ersichtlich " st 0 l 0 n i a I 0 011 r a s stm > achfien Sam»« tagadend Ipncht in der Neuen Aula der Universität aus 6ml ? r g . r Giestenrr Ort >ruppen de» Bunde» der stolonialsreunb, und bc» V. rineoercin» brr frühere Kommandeur des Kreuzer» „StontgtbenT, ? izeadmiral V 0 0 ff. über impfe i" ?eutsch Ost' afnka zu ÄmHer und 11 Land« Da bei ar- tragende au» eigenem Ctleben bei,chtet und frine Darleaungen durch zahlreiche Lichn '.der lllust. irrt, verlor ich: der Abend auft.-rordentiich intere".int zu werden. (Hon beachte die Anzeige In unserer Sams- taeautgabe.) *• Auftrieb 1 u f dem heutlaen Arant» f u r I e r Schlachtvieh markt »2 Ochsen, NO Bull.n. 74*i Kühe. 430 Färsen, 402 Kalber, 219 SAale, 6010 SAweine. Bücherstsch. — Aranz 6 A u ft e r: 6 int eingerichtete Kleinwohnung. Prti» 1.2" Tif. engletl 6t Schloff er. öranffurt a. M — ..Naueii ist in der kle nsten Nutte" —: Da» zweettnsstip geschnevene, überflAt.tch angevrbnnr und mii einlnchttnben üüuftra: onen julgehärtete Bändchen gebt tuobl- durchdachte Anweilungen, wie ou» der (leider Immer noch aktuellen) No in versügdarem Wohnraum eine Iuqcnb hygienisch ioirt|d>i|tliA "nd afthensch einwandfreier Sparsamkeit zu machen ist. wir man eine Wohnung auf llrlnuer Grundfläche, bei bescheidenster Ra.unzah!. mit mbghAhern Nutzen rin- richtet und bewohnt. Die kleine Sehrisl enthalt manchen willkommenen jingerylg — sie soll kein Bericht und tvill kein Programm sein, sondern sie oer- aber der Pran» entnoimi.-nen Beispiel. 46" 3 m B c r n st e i n w 0 l b von Wilhelm Bölsche. Mil Abbildungen und einem farbigen Umschlagbild (stosmosbändchen) Stutt- gart. Ät*mr*. Franckst'fche Berlangsbuchhand- Rundsunkprogramm. Dienstag, 25. Oltebtr. 15.30 bis 16 Uhr Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45. Äongert des Hausovchester^: George* Blzet (gest. 25. Ottvber 18381 17.45 bis 18.05 Die Lelestundt. 1830 dl* 18.45; Hehcr- tragung von Rassel Dir Stunde der Frau. 18 45 bi* 19.15 Uebertrogung von Rassel .Ghemie in der Aechtspslege". Vortrag von Dr. Brauer. 19.15 bi* 19.15 -sunkstvchfchule .Altdeutsche lafel- inalcrd II". Bor'rag von Dr O*watd Götz. Assistent am Städtischen stunstlnstltut. 19.45 bl* 20 15: Zunkhochschule .Verwendung von Bestrahlungen beim Spork", Dvnrag von Stadl- und Sportarzt Dr. Lade. Hanau. 20.15 bis 21.15. Hebert tu gung au* dem Mannheimer Befpr»chung*raum De- langskonzert. 21.15 bis 22.15: Uebertraquna von staksel: Kammermusfkkf nzeri Anfchliesttnd: Schallplattenkonzert. Wunschabend. 3er(iner Börse. Berlin. 24 Okt. (WTB. unkspruch > Daft die Bergarbeiter In Mitteldeutichland beul« ihre Arbeit gröfttenteils wieder ausgenommen haben, wirb im heutigen Irühverkehr mit Besnebl- gung feftgeftellt. G» bleibt aber unmer noch ?weiselhast von wem die bewilligten Lohnerhöhungen getragen werden, deshalb ist die Bend.-nz auch in der neuen Woche zurückhaltend und die genannten Kurse bewegen sich auf Cameiag- schluft-Ba es Man nennt garten mit 275.5 bi* 276 Am Devifrnmarkt hort man Pari» mit 124.07. Mai and 89 13. Madrid 28.25 und London Kabel 4.8720. Gleichmäßige Leistung Voraussetzung für Zuverlässigkeit Ob Ihr Wagen pfeilschnell dahingleitet oder ob die Vierradbremse kraftvoll in Tätigkeit tritt, immer wieder werden Sie über die hervorragenden Eigenschaften des CONTINENTAL erstaunt sein. 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Sine andere lyragc I > it alferbuigd. ob rechrzeitig bie richt igen 'Bittet angewandt worden ftnb um fo d'd) aÜ möglich über bie xiaxinQtl'j.'irtldxif t eutweaflulc-mmen unb den IBobnungdbau. ber Lvutt Inmitten Eiferer Wuf freie .^-ynhirrer^ ern- •vfteilien TD.rttodt wir ein Ueberbleibfel au« dingst Hergang nm Ooxialtfierung«tagen, trxc ein Bebenbig gctt>uri>ener Alpdruck unb ein Jnemb- vrper trrtrft, triebet ber freien Wtrtfchaf t -u 5 ul übten. (gegenüber dem erbitterten unb durch rein polnische Schlagworte meist nfcbt eben trk*ui>- trten stampf. Nr um bas Problem ber Zwang«- wirtschaft auf Ixt einen Sette von ihren fozic . ftifchen Verfechtern, auf ber anderen Seile von *en Einern Nr .kalten ©o^ialilterung' geführt irirlT tlt es vielleicht nicht überflüffig. bie nüch» fmtvn Tatsachen tu betrachten, w c fic heute itrrt legen. Die Schätzmrgen des Wohnrm.^«bebarfe gibcn niKtr venlich weit au«dnnnber unb erroichrn ferfchichene Schaltungen amtlicher Sitten, bl? unabhängig voneinander angeftcllt worben sind, (•rgeben iek>och übercmfllnuncnb einen IRinbeft- beba r f h 011 600 000 Wohnungen. Ferner ' cht fest, das, ber m u? zuwachsende B?Nrf von <21 nur eben zur Bot gedeckt werden wirb unb bist barübtr hinaus irgendeine Produktion zur -Ibhedung bei» alten M hrbedarf« nicht er» ' 4gen kann. Dabei hat da« Baugewerbe im ab» gdaufenm Sommer eine ausgesprochen günrtigc Konjunftur gehabt, bie jetft irtfch.'t stark beschäftigt war. unb vir rricbcn jetzt, bah mit ben crUcn Zweifeln an einer ^nrtbauer der günstigen Konjunktur sich zn» Dleich -.uch bie ersten Anzeichen ein?p* da« sich verzweifelt wehrte, an einem Strick hinter sich her zum Hlebger zog. Ai» ich in bie Todesangst seiner 'lugen sah. in d.clc stumm? schwer Ku tragende Llnflage. defchloh ich. chn a tout prix zu reiten. Sin grobe« ‘Bitten unb 5>anbeln entspann unb endete damit, bah ich, an einer Hand 7a? Pferd, an der anderen da« Schasböckchen I chrenb. mich unter der stürmischen Heiterkeit 1 M pcdmimcltcn Dasthofes entfernte, der Kleine ‘ ?Igte willig unb still. aU wisse er um seine ®c- tSrgenbcil. Aach lanq.m Tiarfd? unb vielen zaften kehrten wir endlich — ein höchst unreiter» . ches Bild — durch bas erftaunic Feldasing in i»m heimatlichen ©arten zurück, wo meine brave . ofe Stesli. an Kummer gewöhnt, nur sprachlos de Hände über’m Kopf zwammenschlug, während brr Kleine, mächtig hungrig geworden, sich all» 'rgleich über bie Gartenbeete hermachte. Er wurde, in Derlennung seiner späteren Entwicklung, stehenben Faste« Waldemar getauft Lid in die Farnlliengemeinschaft ausgenommen, welche in der Haupfache au» Hunden bestand Hit diesen vertrug er sich recht und schlecht, borte |ih wegen jeder Lappalie mit ihnen herum, war Sfetzener Anzeiger (General-Anzeiger für Tberhessen) Gelder allo durch die Konstruktion un'ever Wohnung^ zw a-: j«toirt1dxri . 2nberrrf«nt* kann wv!>. kaum geleugnet werden, bah von fozialbvgten *chrn e ib letzten Oxbe« auch pvii-?chen Gd.ch.«punkt en ar eben der Za- stand noch weit ungefünber wäre der ch ergeben hätte, wenn da« Baugewerbe ohne öffentliche Alittel geb! eben wäre. Derrn w.re nämlich auch ber Zugang an Wohnungen in Höhe von etwa 202 0)0, der '.esetz Jahr vermutlich immerhin fertig geworden ist, nicht entstanden. Die lebhafte Konjunktur der anderen Produkt. mMweige tT-ürbc Kap : allen in die'em 3ahr schätzungsweise wohl höchsten« für 20 0V) Wohnungen fre gelassen bebe:'. D e Wohnungsnot. anstatt in ihrem jetz gen Statu« wenigstes stabil.',en zu 'dn, wäre noch erheblich verschärft tnorber. ?te Aück irfungen auf Arbeitsfähigkeit unb Gesundhe t«zustand be« Dolle« mag 'ich 1 'der 'dbft autzmalen Uta-, f.eht sich also. to,e es scheint, folgtn- bem Dilemma gegenüber: Entweder Woh- nung«.zwang«wlrtfchaft verbunden mit einer Ges ihrdunq der freien w rtschafrlichen Entwicklung unb mit unzeitigen Ämjurrf*uren und Knien bc.» Baugewerbe», oder aber freie Wirtschaft mit einem auf Jahre hinau« wachsenden Wohnungtzelend. Diese« Dilemma ist in Io troff er Form aber doch wohl nur scheinbar Vorhand?,.. 3n Wahrheit l egen Mögl d/eitci vor. Auswege zu finden unb bie Wucht biefer Ai.ernative ttxnigften« abzuschwächen. Wa« zunächst bie Abhängigkei! vom Kapitalmarkt betrifft, so erscheint e« für bie Sicherung einer ruhigen Entwicklung doch wohl unerläl'l ch. au«- ländische« Kapital für den deutschen Wohnungsbau herein zuholen. Für emen Geiamt- bc:mg von 100 Millionen Mark ist diele Möglichkeit z'axir vor kurzem durch Befreiung von der Stu-. t afertrag«fteuer gegeben worden: aber man hat wohl auch hiermit zu lange gewartet und ben günstigen Zeitpunkt für die Aufnahme von Auslandanieihen verpatzt. Ferner scheint es, al« sollte der Betrag bad) noch erhöht werben; c« wäre kaum ein Unglück wenn von dem au' SO) Millionen zu schätzenden Bedarf an 1. Hypotheken für 1927 bei einem Gesamt- baubebarf von reichlich 2 Mllllarben — etwa 200 bis 230 Millionen langfristig auS dem Au«- lanbe auf genommen würden. Der ablehnende Standpunkt de« ReichSbankpräs ident en. der im Wohnungsbau nur eine konsumtive Angelegenheit sehen will und Ihn dem Kauf eine« neuen Damenhut rs gleich!etzl, kann tm Ernst wohl kaum Ix-grün bet werden, da in Deutschland noch mehr al« in jedem anderen 9anb bie Arbeitskraft 'elbst, zu deren pfseglicher Bchand- lung ausreichende Wvi) nmögl l chke. ten gehl-ren, da« wichtigste Kapitalgut barstellt. Dielle.cht aber hat man dich er überhaupt I zu 'ehr nur an bie Fmanzict ' und riet zu we- | ncg an de P r 0 d u ! r l 0 n «1 e i i < g ^ochr. Schon allein org?.n.satori'ch hat sich dreher 3ahr tür Zahr gez< r: bau >.e Verteilung derAus- träge über be • Zatzr unrationell war und noch jeder De'amtp'.an. ber un Haufe e.nrt Winter« für da« folgend? Jahr au .gestellt wurde, zu ' p ä t fertig nmrbe und sich spätesten» bn öomr.er schon alt« unz. r?»ch? d erw es. Am meisten haben dazu die östenii.chen Körperschaften beigetragen, die mit ihren umfar.gve^>en Dau- aufga.x-n durchweg viel zu wm g Aück'icht aut bie zeitliche Di«.*v t sn ber k'nt:.xien Miutätig» leit nahm.n unb dadurch v-ellcicht zu unzeitigev Prei«ste.gerungen unb Prei«tretl»rre.en au' dem DaustofImarkt und zu DerknappungvM am Markt der Arbeitskräfte bc.trugen 3« erscheint dringend notwendig, datz es dem 3e ch-.'wirt'ch?sl5- min.sterium endlich für da« 2ahr 1928 gelingt, eine vernünftige planmählge Verteilung der staatlichen und sonst gen öffentlichen Bautätigkeit aus arbeiten dazu müssen jetzt fk-g tmen. wenn der Aess ortpa rtirula n «rrru ■* noch vecht;cit»g überwunden werden soll. Weiterhin aber verdienen all? Dersuche lebhafteste Crmimtcrung. bie dazu führen können. Den '^r?- 1:!’. - .»organg selbst zu verbilligen, Die heutige Höhe der Baukosten, die ohne die Hilfe offen:.-.jer Mittel zu phantastischen ter Friel-ensmicte fuh.en muhte, eroclvn sich au« zwei Faktors dem höheren Zinssatz und dem höheren Daukostentnber. Da e« bisher nicht gelun<7en Ist. au« dem erwähn'>n Dilemma allein durch Ormäfjigung de« Zinssatzes durch bk billige Hauszinsst -ue^chpokbek berciiStufrmmen. fo wird ber andere W?g ber Heradbrückuna ber Baukosten beschritten werden muffen. Dicht durch ministerielle Tllahnungen — der erhobene Zeigefinger hat im Dirtschaftslelxm noch weniaer Wirkung als anderswo — sondern durch ptanmähige. großzügige Förderung der zahlreichen Dersuche, neue und billigere Baustoffe und Bau Methoden zu finden, Dersuche, bei denen die vorn usschauenden Firmen der Baustoffindustrie unb des Baugewerbe« zusammen mit Kommunen unb Architekten schon grobe« geleistet haben. Möglicherweife allerdings werden alle Dvrfuche auf diesem Qfebiet tn ad- fehbarer Zeit wesentlich an 'kX-utung verlieren, toerm nämlich die OJereirügten Obetfeble- sichen Hüttenwerke ir>m Osten her das angetün- digte grotze Produkt ionsprogramm für da« deutsche Stahlbau^ zu verwirklichen begtrmen. Ein Schlüssel zum Dassel Osiasien. Aus den Geheimmffen ber chinesischen Schrift. Don unserem c.-Berichterstatter. (Machdruck, auch mit Quellenangabe, verbotenl) Tsingtau, im Oktober 1027. Da« ..Dehestnni« Asien«" ist oft rridtrt mit Unrecht von Skeptikern al« etn großer Dfnsf bezeichnet worden Dennoch wirb jti>et, der einmal die Länder or-entalischer •fort! betrat, von dem Sind ruck einer völlig fremden Well ersaht worden sein. Und. was das wichtigste Ist, er glaubt niemals in bie Abgründe der fernöstlichen Seele blicken zu können. Man kann sich, wenn man will, mit dieser Tatsache abftnben, und. wo c« geht, nach englischem Muster die Reitpeitsche als Bindeglied unb Dolmetscher zwischen sich und dem Asiaten benutzen. Oder man versucht, allen Hindernissen zum Trotz, einen Weg zu finden, t-er durch den 3rtgartm absoluter Fremdheit zu Griemnnilfen“ führt. Dabei muh man allerdings die Möglichkeit mit in Kauf nehmen, dah man i«em erwähnten Bluff zum Opfer fällt unb mehr sieht als überhaupt vorhanden ist. Wa« in Ostasien den Weg zur DorstellungS- toelt unb Seele des Gingeborvnen besonder- versperrt. ii da« Hindernis überhaupt zu sein kt-cini. was sich auf Schritt und Tritt gleichsam aulbrängt und in demselben Augenblick wieder abstöht. ist die chinesische Schrift. Dewitz. auch bie Mohammedaner aller Rallen imb Dationen haben ihre eigenen Zeichen, aber diese wirken trotz oder viellächt gerade wegen ihrer vielen Schnörkel unb Dogen ornamental, schmeichelnd. ftnb l-nprestionistlsch-« Andante gegenüber dem gotisch-infantilen Furioso bet chinesischen Hic-r.^lhrhen. Da« ist auch da« Crldircdciibv und Pacfende an ben Aufrufen be« Bürgerkriege«. der tn diesem Qanbe tobt Diese Aufrufe mögen oft inhallsleer und kitschig sein. Aus den Europäer wirken fie durch dieWucht ihrer Schriftzüge wie Materialisierung des Begriffes RevolutiiTn. 34> versuchte nun. ein wenig tn bk Geheimnisse der chinesischen Schrift einzudringen, und was ich da erfuhr, war «um Teil so seltsam, bah ich jetzt saft jede freie Minute benutze, um mich auf biefem Gebiete weiterzudilden. Irgendwelchen Optimismus habe ich dabei natürlich gänzlich beiseite getan. SS ist mir nämlich bald klar geworden, dah ich tm ganzen Leben nicht einmal ben kleinsten Teil jener 8000 bi» 12 000 Zeichen werde lernen können, deren Kenntnis zum Lesen eines alten chinesischen Werkes nötig ist. Ss ist keine w©4>riff im landläufigen augenblicklich ein Her; unb eine Seele mit ihnen, ir-cnn e« irgendeinen Unfug auSzulühren galt, oa» r mit fern Dserd. dessen ©tallgenoffe er wurde, verband iyn eine wirlliche Freundschaft, und wenn sich die ganze Tiergesellschaft im i.Aar:en Herumtrieb, war Waldemar immer an der Seite des Arabers unb spielte ihm fo wenig Poffen, al» die« bei ferner Ueranlagung nur .mmer denkbar schien. So lange er noch sehr jung war. sah er sich allen Meirichen m großer Liebe verbunden: denn jeder sand bic'c weihe, wollene Kreatur charmant, unb er verstand es auf« graziöseste, sein weiche« liäödxn in die Taschen der Damen zu verienken, um nach Leckerbissen zu spähen unb sich in jeder Hinsicht ein liebenswürdiges Air zu geben. Aber öa« Entzücken. daS er erregte, versarwand leibet ziemlich vcstlos. al« Waldemar ben Kinderschuhen entwuchs unb sich seiner robusten Kraft bewuht wurde Gegen mich zeigte er sich weiter attach.ert und leiblich folg'am. aber mit meinen Besuchern unb mit der gutmütigen Steffi sprang er in der rüpelhaftesten Wei'e um. Cr hatte sich ein aparte« Spiel auSgcdachr, das für ben Unbeteiligten sehr reizvoll war, für ba5 jeweilige Opfer aber von äuherft peinlicher Wirkung, er schob sich arglos weidend bis tn bie Aähc deffen. den er sich erkoren hatte und ber nicht« Dö'e« ahnte. Mit cinemmcl aber. In vollem Ansturm seiner stämmigen Gestall, raste et dem cklng'.ücllichen zwischen den Beinen durch und zog ihm ganz ein- 'ach da« Fahrgestell unter dem Leibe fort, woran' der Betreffende je nach 'Veranlagung und Ge^lccht cTtitoeber stumm sluchcmd ober um Hilfe schre end am Boden Iah während sich da« Dickchen iichtl.ch erheiten in den auSgela'fensten Kapriolen erging — und ich in mühsam aufrecht erhaltenem Ernste mich tau endmal entschuldigen mußte. Ä__ Es kam recht halb soweit. txi6 ::ieinc Ga'te refüsierten, bie Gartenpforte zu überschreiten, ehe nicht vor ihren Augen Waldemar tm Stall versenkt worden war. was gar n.cht fe> einfach ging, denn er weigerte sich mit sehenswerter Obstinalwn. bis der gutmütige 3rabcrfrciollig mitlicss. um ihm Geselllchaf t zu leisten. Alle mÄne Freunde waren sich darin einig, dah Waldemar eine evuselsbestie fei. und schließlich b-elt nur noch ich Ihm bie Stange unb entschuldigte alleS. wie die« heutzutage so üblich ist. mit ber berühmten Derbrawzung geroisfer Komplexe. Auch die gute Dieffi. welche die gesamte um mich versammelte Zoologie innig liebte und dem ungezogenen Böckchcn immer wieder alle Flegeleien verzieh, yrfämit: eines Sage« das Tischtuch Mischen ihm unb sich Ich sah mit Gästen Im Garten, und Steffi, mit fo!eitern Häubchen angetan, kam mit ber unnachahmlichen Grazie der Wiener Zofe angetrip- pclt, das Tablett mit dem Kaffee tn erhöbenm Händen. Aber mit ein» fuhr Waldemar wie ein Weiher Blitz au« dem Gebüsch — ein Schrei! — unb Steffi, Kaffee un? Sah e bildeten eine schwer zu i rennende Dere.nlgung im grünen Aasen. Dein, bc? war zu viel! Blamiert zu werben, als 'le eben mit korv.lier Würde ihres AmteS walten wollte! Sie erhob sich gekränk!, sagte mit sanftem Borwurl: .Ich muh dcr Gnädigen txr-neTben, dah der Waldemar sich ein biffel unpassend gegen mich benommen hat — als ob wir das nicht durchaus gesehen hätten! — .ein Augenblickeri Geduld, bie gnädigen Herrschaften, gleich werd ich der, Schaden reparieren.'" Unb vrrichwtnd triefenb mir den geleerten Kannen. Aber von diesem Mom.n ab verachtete fie den Waldemar unb redete leinen Ton mehr mit ihm. Der machte fich nichts daraus Zu einem starken großen Kerl hon an gewachsen, 'chtug er «ich mehr schlecht als recht durchs Dasein. Unb zwar baS egozentrischste, da« man sich nur vorstellen lernt Meirichen und Tiere HauS unb Garten waren gerade rech', um ihn zur schönen unb unterhalt lichen Ausgestaltung feines Lebens zu bienen unb nur vor mir unb dem Araber ?cn er ctr. toenig Wärme des Gem t?S vnripüren. Seine selbsthmr'.iche Bitalttä: war sehensw-rt: er zeigte vor nichts De-'pekl. und ba« sollte ihm auch den HalS brechen. Er hatte eS sich angewöhnt, wenn man gerade nicht aufpahte, über ben sehr niedrigen Zaun auf die Landstraße zu fpringen und dort draußen mit ben Borübegehendm Allotria zu treiben. Und eine« TrgeS rudfe mir denn auch Montag, 24. Gstober 1927 Sinne bei Wortes sondern vielmehr ein« Art Malerei Der Shine'e M X.rtuml «atz ich beim Ab'a'fen feiner Werfe e:,e unendlich viel ordßerc Mütze al« die Klosterbicktder des : ;ä: Den Miritia.ters vor bet <3r*in>img bei Uuchdr-uckc-rkui. • Der modern« Shi: e'e macht sich allertzi ..« die Sache leichier. indem et Hch i't ■ 'chon tzä- j der S ?. '.'eder bebtent motzet ledvch die Lchri'tzelchen so zulanun.-ngezogen wet- ber ba*. nur da? geübte A c zu sehen oennag. we'. che Grundformen in tebem Schrifttztttz enthalten ftnb Mir wurde zuerst die Bedeutung be« einfachen. wagetechien StriD 1 m der chrne'.schen Schrift klar, der Sin? il-d da» war für mich die wichtige Brücke zum IVr'tOnbn » des ciren«. ba« der Phlloloph t.: : c an die Sp.ste feine« Werkes gefetzt do« v. en ’ür da« Wort Himmel und tm weiteren Cm 1 des B griffes 311. Olanemar ausgedru ' it eine au*recht stehende Psetllpitzo mit - cttvahnte ütn« darüber gesetzt — der Ehinese scher tzk bekanntlich von oben nach unten und da« Himmelszeichen- ist fertig. Ss heißt ai'o wörtlich E i n Große« Dach bet chinesischen Philosophie gibt ee mrr e i n Ding da« bie Bc-c. 1 bnunfl . grohE verdnmr. nämlich ba« Weltall 3HH übri-x ist höchstens arost Im Derhältnl« zu der zwerihasten Ärealur Mensch. 'Aber bad ist kein typisches Bellpiel für die Form chinesischer Hicroglyphen. Dur wenige Ixxivn einen philosophischen Sinn. G« ist eine Bilderschrift, dcren Zeichen mit ber Zett fo abgefchliflen wurden, bah man zumeist die Ursprung.ich« Form mir schwer oder gar nicht weht cdcmicn :ann. Japan dem 211 u . um 21 ie.i», oder vielmehr seiner Wiffenfchatt ist es zu banken, dah in letzter Zelt etwa« Licht »n biefes Dunkel kam. Cinem Professor bet Wasseba-älnivcrfität in Tokio ist es gelungen, eine große Zahl bild- bah ur.ncrftänbU ter chino>t'cher Eharakieie auf ihre Urform zurückzukonftruicrrn. Schon Dort *r war aber zum Beispiel bekannt, baß bie zweite Silbe bc» Wort?« Dippon iJapan > da» S 0 n - beut«. CbcacntDärtig ist es ein ball teric« Decht- ed. 2k>r Jahrtausenden war ba» chinesische welchen für Sonne ein gekreuzter ZfeeiS: daS Svmien- rab mit Speichen. Der nächst« Schritt war di« Unterbrechung des Kreises, der nur durch Winkel an ben Enden ber Speichen inach Art b?« un« bekannten Hakenkreuzes) noch angcbeulet tourte. Doch b^utc ftnbet man Mele Form aus ben Fried- böfen Japan« al« Sinnbilb be« Streben« ber Seele zum Licht. Die« Hakenkreuz aber wurde in der Gebrauchsschrift lchließllch zu dem erwähnten halbterlen Dvchleck adgeschlisfen. Materieller ist daS auch beule noch als solche« gut erkennbare Zeichen für Baum. Zwei Bäume nebeneinander bebrüten Waid, «in dritter In ber Mitte beruhet heißt Urwald. Da« Daumzeichen zwilchen ben stilisierten Tragbalken eine« Tores (Me für sich allein auch Tor bebrutem heiß Langeweile. Einsamkeit Seht btasttfch, beim «S muh wirklich recht einsam fetn. wenn tn einem Tor etn Da nm wächst Dfe Schrfftgelehrien, Me vor Zahrtanfenden bfef« Unmenge von Zeichen ersannen, hatten auch Humor. Sv ist «in ®ing. da« man etwa al« uenerrH Di er ansehen Bann, bk schriftliche Dar- fterTun-j des auch im Ehineslschen einsilbigen Wortes Fran. Zwei .Frauen" nebeneinander unb ebne tn ber Mitt« herüber bebeukn--- grober Krach. Skandal! TUan Neht. auch die Oha« 164)ler tm fernen Osten werden — zu Decht ober zu Unrecht — für geschwätzig gehalten. Dicht Aulvtü hat sich die künstlerische Seite des chinesischen Wesen- in ber Schrift auS- g«drückt Für ba« Gestirn ber 27acht hat man । sich nicht mit dem Halbmonbzeichcn allein be» gnügl. Dein, man hat auch ein« Wellenlmie Innbiirchgezogen, um anzubeuten, baß mitunter Silberwölkchen ba« schimmernde Antlitz Diana« verhüllen. Aber nicht alle« läßt sich so leicht erklär em Manche« bleibt bunlcl Es Ist nicht ganz unberechtigt. daß vor 2ahrhu:cderten der deutsche DollSmunb von Ehina als dem Lande sprach, wo da- Feuer löscht unb das Wasser brernit. Doch heute fällt es uns schwer, bie Umkehrung von ja unb nein beim Dicken unb beim glücklich die OrlSpolizei auf« Dach Ich zog alle Register b-r Der*ührung»kunft. Schon hotte ich tz ' 1 <*r die Siche noch einmal auf 'ich beruhen lassen wollte, schon geleitete ich ihn mit liebenswürdiger Dr nglichkell zur Dartcnpfor'.e — . ba kam ber infernalische Waldemar angerannt! Unb «he ich noch rettend cm greifen konnte, hatte er auch schon der Staatsgewalt bie Beine unter dem Leibe ent zog ? n imb der Tkrtreter der Herrn andab kollert mir zu Füßen über den Sand des Weges. 2hm hatte ich wohl allen Grund, erschrocken zu sein, aber es gibt Situationen, derm Lächerlichkeit völlig unw.derstehäch ist unb - Gott Helse mir! — ich platzte Io« Das schlug dem Iah ben Boden aus. Gegenüber ben Dertr -lern gewissm Berufe bekommt ouj) d 7 harmlv'e:e gute Laune bas fintiere Glicht der Bearn:end^ ibigung Der so crupttv um Ansehen unb Würde g brachte erhob sich bedrohlich, er setzte ben H:lm auf. er gab 'ich Haltung: und im Handumdrehen fcch ich mich ausgeschrieben, toä^re.-b brr gewif mllse IDalbemar fich aus einiger Entfernung die Situation besah Es ging noch gnädig ab: immerhin erhielt ich ein Schreiben ber Ort»Polizei, baß .ber ge- mar.gdäbr zr Schafbock a -aket fei'*. Dv:^ es Däfern wollte ich dem an Freiheit gewöhn!cm Wildling nicht bereiten unb fo fcheck:7 Ich ihn denn schweren Herzens einem Gut. gegen ben Schwur, bah er fich au; den Wiesen feine« Lebens freuen könne bi» an fein seliges Ende. Aber fo weit kam es gar nicht. Denn Waldemar glaubte, bie flegelhafte Art imb Weise, bie er sich gegen meine Hunde an gewöhnt hatte bei bem großen Hofhund bet Gutes fortfeiyen zu können. Ader ber nahm es krumm, und fo kam e» gleich am ersten Tage zu einem ernsten Kampf zwilchen ben beiden. In dessen Der lauf? Wald.inar einen tödlichen Biß tn bie Kehl-- erhielr 34) betrauerte ihn tief, unb mein Araber suchte ihn noch lange leise wiehernd tn ©arten unb Stall. Aber bie Dachrufe, bte ihm von anderer Seife gewidmet wrrden, e^idehrfen feder Därme, Schütteln ttt Kopse« »u btattifcn. Eher tarn* man sich schon dabei etwaö denken, bah ..schwer >ehen" achten und gleicht sehen" verachten hecht. Trete ich aber nach heißem Studium bann .n die chinesische Lacht Humus. so erscheinen mir die grell erleuchteten Plakare in den Straßen nicht i7u.hr lo unhelml.ch wie zuvor. Da« Grauen vor den ^ehinmnrsovllen Schlnkt-eichen de« Äon*uj|tu« und de« Laotse ist geschwunden. Luch sie >ind da« Werk von Menschen, die über die Lärlel der Schoplung firmen, die um chr Dasein kämpfen müssen und die mitunter auch suchen (formen. Asiatische« Mysterium oder asiat.» scher Dluff? — 34 habe mich sür da« Mittelding. die Wirklichkeit, entschieden Vom Grünberger Gallusmartt. XIX (Brünberg, 22. Oft Der -weit« Gaklusmarkttag mar vom Detter nicht so begünstigt rote der erst«. Irofoberi mar auch am .ureiten Markttag der Besuch befriedigend. Der Dor mittag war für dcn PserVe- und Rindmehmarkt vor- aeseh«i, wayrend der Nachmittag dem II. Neil- und -zahrwettbewerb des länbL Neu- und Fahrvereine (Brünberg und Umgebung gemidmet war. Der Pferdemarkt mar nicht gut beschickt, d» rnaren 17 Pferde bjm. Fohlen au getrieben. Der Nindoiehmorkt hotte etroas mehr Tiere auf- .ptoeifen. 6s wurden 61 Rinder der Dogeibcrger bzw. Simmentaler Rosse aufgetrieben. Das Gejchaft mar sehr schleppend, fand auch im Berkruf des Marktes keine Belebung. Das Reitturnier des länbL Rett- und Fohroerems auf den Fräuleins, iviesen hatte auch unter der Ungunst brr Witterung >,u leiden. Trotz des schlechten Wetters hotte sich eine grobe Hchchauermenpe eingefunden, die die einzelnen Konkurren,zen, insbesondere dos Galoppreiten, die Kelchicktichkeitsprufungen und dar Fogdjpringcn mit flrohem Interesse oerfolgte. Das Bferbematerial ivar im nltgemeinen recht gut. Als Preisrichter fungierten: iLandstall- meister a. D. S ch ö r t e , Oberst a. D. Kock. Oberst o. D. Klein Hans, ßanbeflöfonomierat Müller. ftammerMrehor Fohr. Löw von und 3U Steinfurth, Riktmiester a. D. Gras von Bredow und Rittmeister a. D. o o n N e u s v i l l e. Die lurnierleitunglag In den ftänben von: Rittmeister a. D Fchr. Roeder von Diera- burfl. Dr. Seiger, Postinspektor Carle. Hosgutsbefltzer Reumeyer und Oberpostsekretär Becker. Die In den einzelnen Konkurrenzen erzielten Preise sind folgende: Lei terprüsung Klasse A fürLeitabtellungen. 1. Preis Ablei ung Obergleen (Reiterv. AlSfeld); 2. 'Jrei« Abteilung Büftfeld lAciterv. Alsfeld); 3. Preis Abteilung Geilshausen (Reiterv. Rabenau), 4 Preis Abteilung Rieder-Ohmen (Reiterv. Grünberg); 5. Preis Abteilung Mücke (Reiterv. Grünberg), 6.Preis Abteilung Drünberg (Reiterv.Gründe^). Ländliche« Dalopprciten. Abteilung I: 1. Preis Julius Dock, Düftfeld (Reiterv. AlSfeld); 2.Preis Fohr. vonRots- m a nn. Obergleen (Reiterv. AlSfeld); 3. PreiS dmft Da ist, Mücke (Reiterv. Grünberg). Abteilung II: 1.Preis Karl Srb. Stangenrod (Reiterv. Grunberg); 2. Preis Wilhelm Krug. D.ilZhaufen (Reiterv. Rab-nau); 3. Preis Ernst Zimmer, Dingmühle (Reiterv. Grün- bera); 4. Preis Friedrich Katz, Rieder-Ohmen (Retterv. Grünberg). Abteilung III: l. Preis Otto Schmidt, Trohe (Reiterv. Rabenau). 2. Preis Hugo Dränning, Mücke (Reiterv. Grünberg); 3. Preis Walter Repp. Grünberg (Reiterv. Grünberg); 4. Preis Wilhelm Seipp, GeilS- haufen (Reiterv. Rabenau). Ges chicklichkeitSprüs ungen. a) Sattel rennen: 1. Preis Otto Sanner, Mücke (Reiterv. Grünberg); 2. Preis Ludwig Schmidt. Groften-Dufeck (Reiterv. Rabenau); 3. Preis Friedrich Katz. Rieder-Ohmen (Reiterv. Grünberg): 4. Preis Friedrich Decker, Düftfeld (Reiterv. AlSfeld); 5.Preis Ruppert, Obergleen (Reiterv. AlSfeld). b) Die Reife nach (Jerusalem: 1. Preis Friedrich-Obergleen (Reiterv. AlSfeld). 2. PreiS Otto Schmidt- Trohe (Reiterv Rabenau). 3. Preis Konrad Earle-Rd-Ohmen (Reiterv. Grünberg). 3agbf bringen. 6 Sytnberniffc. 30 Teilnehmer. 1 Preis Ludwig Schmidt» Drohen-Dufeck (Hd‘. err>. R abenau). 2. Preis Hubert Frhr von Schenk zu S chw e i n s b e r g - Kirtori Rei.,ro AlSfeld). 3. Preis Wilhelm Krug- Geilshausen (Reiterv. Rabenau). 4. Preis Friedr D e cke r - Obergleen (Reiterv. AlSseld-. 5. Preis Dörr- Obrrsleen (Reiterv AlSfeld. S. Preis Kari Srb-S.an- aenrod (Reiterv Grünberg'. 7. Preis Wilhelm R ö h r i g - Rb.-Ohmen ( Rc .terv. Grünlerg'. 8. Preis Kar! D'edenkapp- Mücke (Reiterv. Grunberg). 9 Preis Otto Schm i d t-Trohe Reiterv. Rabenau). 10. Preis Friedr. Ka tz - Ad.-Ohmen (Reiterv Grünberg). 11. PreiS Rudolf Jakob-Mücke (Reiterv. Gr. tq). 12. PreiS Decker- Oberglecn (Reiterv. 2llS- frib). 13 Preis Hrch Dock- Düftfeld (Reite-rv. Alsfeld). 14. Preis D. Weifenbach- Mück? (Reiterv AlSfeld'. 15. Preis Ruppert- Ober- qleen (Reiterv. AlSfeld). 16. PreiS Hch Petri - Geilshausen (Reiterv. Rabenau). Eignungsprüfung für Arbeitspferde. a) Einspänner. 1. Preis Ernst Zimmer- Dirrgmühl-- (Reiterverein Grünberg). 2. Preis Ludwig Dblsing -Gros)-Felda iReeterverein Drünberg-. 3. Preis Feh. v. Rvts- m a n n - Oberglcen (Reiterverein Alsfeld). b) Zweispänner. 1. Preis Artur Go - d o s a r - Georgcnhammer (Reitcr^erc.n Grünberg). 2. PreiS Kari Grb - Stangenrod (Reiterverein ©rünberg). 3. Preis Gutsverwaltung Warthos (Fahrer: Verwalter Hering). Gruppenspringen. 1. Preis Grohen-Duseck (Reiterverein Rabenau). Reiter: L. Schmu t-Gr.-Duseck, O. Schmidt- Trohe. 2. Preis Obergleen (Reiterverein Alsfeld). Reiter: Frhr. v. RotSmann. Dörr. 3. Preis Rieder-Ohmen (Rciterverein Grünberg). Reiter: Röhrig, Reitz. 4. Preis Düftfeld (Rciterverein AlSfeld). Reiter: Albert Seipp, Julius Dock und Friedr. Decher. Ein schneidiger Parademarsch ün Schritt und Trab in der Reihenfolge der siegenden Ab- teilursgen unter den Klängen de« Grünberger Musikvereins bildete den Schluß der wohlgs- lungenen Turniere. Die Preisverteilung wurde in der Turnhalle im Rahmen eines wo^gelunqenen Reiterabends vorgenommen. Zunächst sprach der 1. Vorsitzende des Reitervrreins Grünberg. Dr. Selzer, allen Mitwirkenden beim Turnier herzlichen Dank aus. Insbesondere datrkie er der Stadt und der Bürgerschaft Drünöergs für die überaus grobe Zahl Ehrend reise. Dem Ehren- Protektor der Turniere, Land stallmeister a. D. Schörke, widmete der Redner sodann herzliche Dankeswcrte und brachte ein dreifaches Hoch aus ihn aus. Rittmeister a. D. Graf von Bredow, der 1. Vorsitzende oeS Reitervereins AlSfeld und Mitbegründer des hiesigen Reitervereins, dankte im Ramen der Gäste, <5errt Hurra galt Grünberg und Umgebung. Ritt- ineister a. 'S). Frhr. Roeder von Diersburg, der Ehrenvorsitzende des Reitervereins Grünberg, dankte deut 1. Dorsiheirden des Vereins Drüirberg für daS ausgezeichnet arrangierte und verlaufene Turnier. Er ermahnte Jung- unü Altveiler, die Destrebungen dsS Vereins und die Arbeit des Vorstandes eifrig zu unterstützen und zu fördern. Der Redner widmete der Tugend herzliche und bedeutsame Worte. Sem dreifaches Hurra galt dem Reichspräsidenten Generalseldinarschall von Hindenburg und dem 1.Vorsitzenden Dr. Selzer. Anschließend to-ut^e das Deutschlandlied gefunden. Rach der PreiSverteilung sprach Larrdstallmcister Schörke und gedachte der deutschen Jugend und der deutschen Reiterei. Er ermahnte sie, ihren Körper zu ertüchtigen und weiter zu arbeiten, damit die Erfolge noch besser würden. Sein Hurra gatt der deutschen Reiterei und der deutschen Jugend. Dr. Setzer dankte noch besonder- dem hiesigen Musikverein für das Konzert, das bei den De- suchern so groben Anklang gesunden hat. Al- letzter Redner sprach Dürgermeisder Jockel. Im Ramen der Stadt dankte er für die ehrenden Worte, die der Stadt Drünberg gewidmet wurden. Er versprach nach Möglichkeit alles zu tun, um die Destrebungen des Re.irrverein« weiterhin von feiten der Stadt zu unterstützen. Aw» schliehend kam die Jugend zu ihrem Recht. Der lange über Mltteraacht dauernde Tanz hielt die Rettergemeinde noch einige Stunden beisammen Oer Oachs. Grimbarl ist au« den Tiersabeln jedem Menschen ein gut?r Dekannter, aber niemand begegnet ihm jemals tm Walde. Selbst die Mehrzahl der heutigen Jäger hat einen lebenden Dach« In freier Wtldbahn noch nicht gesehen. da er recht •dien geworden ist und in bä Tiefe seine« Erb- vaueS den Tag verträumt. Gest nach Eintritt der Dunkelheit wagt er sich auf die Suche nach Rahrung und vor Tagesgrauen schlieft er in die Röhre 'eine« unterirdischen Verließe«. Rur aus- nahmSweise steckt er sich im Waldesdickicht, oder sticht bei Tag im Do den nach Engerlingen jedoch mir in verletzrSentlegenen Revieren, und 'vlche Gegenden gibt es heute nur wenige. Der Dachs unterscheidet sich von seinen Verwandten der Gattung Marder durch die spitze Schnauze, gedrungenen niedrigen Körperbau, kleine im Pelz versteckte Ohren, kurzen buschigen Wedel und mächtige Scharrkrallen der Vorder - sähe. Den schn re weihen Kops zieren beiderseits von den Lippen bis über die Augen und Ohren ziehende schwarze Streifen Der hellgraue, mit DurrMen Grannenhaaren untermifTte Rücken ist als Pelzwerk allgemein bekannt. Grimbart ist Allesfresser. Mit feinem Ge- ruch'inn und Krallen schaufeln ausgerüstet begibt er sich, daS Haupt boxmtief gesenkt auf nächtliche Wanderung in Wälder und Fluren, um Schnecken. Würmer, Käfer oder Insektenlarven au zulesen oder im Doden nach Mäusenestern zu schürfen. Sr weidet (ich an fälligen Daldbeeren und verzehrt in jetziger Jahreszeit unter behaglichem Schmatzen süste Dirnen und ZWetschen, wenn er Glück auf seinem Bummel hat. Die den Marderarten eigenen Analdrüsen scheiden beim Dach« ein Sekret in eine Hauttasch: unter dem Schwanz ab, das nicht parfümiert ist, im übrigen aber alle Eigenschaften der Riveacremc besitzt. SS schützt die vielgebrauchten Krallen gegen Sprödigkeit, Fähe und Bauchseite gegen Taunässe des Boden«. Einen richtigen Winterschlaf hält der Dach«, wie allgemein beraubtet wird, nicht. Wenn der gedeckte Tisch fehlt, zehrt der Einsiedler von : Körperfett, er verläßt aber von Zcü zu Zeit seinen Bau und unternimmt nicht selten im Lchmel^schnee Heine Wanderungen. Bezeichnend ist eS für die heutige Denkweise, daft man ein wildlebende« Tier nicht schildern darf, ohne zur Frage seine« Rubens Stellung zu nehmen. Eine strenge Entsch:idung gibt es in ben meisten Füllen nicht, das gilt auch für den Dachs, der aber zweifellos überwiegend nützlich und für Jagdreviere mit Reh- und Hirsch- beständen unentbehrlich ist. In Fasanerien wird der nächtliche Gast als Gelegeräuber nicht geschätzt und meist rüc.'iicht«lo« verfolgt. Die Jäger- Welt hält Grimbart im allgemeinen, aber mit älnrecht. für fchädliw. Schon bet Gedanke, daft er zum Raubwild gehör, und zufällig auch einmal frikchgesehte Häschcm in ihrer Hilflosigkeit verspeist, genügt gar manchem Weidmann, den Stab über dem anspruchslosen Rachttvandler zu brechen. Wenn die Herbst stürme daS Laub -von den Bäumen egen, unb sich unser Einsiedler ein Feistpolstec unter dem Platz alS Wintervorrat ausgespeichert hc" wirb ihm mit Hunden und Spaten auf die S^warte gerückt. Oft genügt ein voller Tag nicht, um seinen Sitz freizuschaufeln, und hat er sich erst einmal verklüftet unb den Hunden so viel 6ti>e in den Weg gescharrt, dast sie von dem Gepeinigten abgeschmlten find, dann geben einsichtsvolle und erfahrene Jäger rechtzeitig die Hoffnung auf erfolgreiches Graben auf. Die Deute ist von geringem Rutzwert. aber das Erlebnis mit all seinen. Rebenumständen wird al«, schöner Jagdtag gebucht, wenn Diana dem Schützen hold war. Den Weidmännern sei gesagt, dah sie durch allmähliche« Graben deS Dachse« ihrer Jagd unberechenbar m Schaden zu- fügen, sie fördern durch solche« Unterfangen die beim Rutzwild stetig zunehmenden Erkrankungen durch Rachenbremsenbefall. Im Windfang (Rase) der Rehe und Hirsche schmarotzen über 2 Zentt- meler lange, an Engerlinge «rinne, nde ungern :m lästig? Parasiten; mu ihrem anlerävnlichen Haft- opparat und Stachelkleid reizen sie die Rasen- sck' mhaut ständig. Erstickungstod wird voran- la;,., wetm auch nur ein Exemplar zufällig nach dem Kehlkopf vordringt. La mitunter 30 bi« 40 dieser gefährlichen Parasiten in der Rase eine« Zeim Paul, der Dichter des Fluges Don Peter Warm und. In diesen Tagen der O-eanfliegerei mag eine verschollene literarische Erinnerung willkommen fein, auch wenn e« sich dabei um Jean Paul handelt, der bei der Wiederkehr seine« zweihundert st^n Todestage- vor zwei Jahren zwar über alle Masten gepriesen wurde, aber wohl noch ebenso wenig gelesen wird wie zuvor. Unb dann betrifft diese kleine Reminiszenz zwei feiner Schriften, die in der langen Reihe seiner Werke an verlorener Stelle stehen und auch denen, die sich etwa mit seiner Gestalt beschäftigt haben, weniger bekannt sein dürften. Unb fv weit ich sehe. Ist Jean Paul der erste, der die herrlichen, phantastischen Eindrücke, welche der Flug dem Menschen bietet, dichterisch verwertet, der zuerst mit hem intuitiven Blick des Propheten die Möglichkeiten erkannt Hai, welche der 'Aufstieg Mvntgolfier« (1783) literarischer Behandlung bietet. E« war ein Jahrzehnt nach den ersten Ber- futben de« Franzosen vergangen, al« Jean Pcu»l seine Schri't .Da« Kampanerthal oder über die Unsterblichkeit der Seele" beendete Schon damals hatte er mit der Heldin diese« Werke« eien. 4 Eine «ftra Mehllpets 5. Ein bciftabg/c t.a oder eingemachten dann und wann gebra cnen guten Fisch 6. Gebackenen F»fch oder andere« aeboffene«. 7. Sallat oder Krebs m. Konfekt, besteht in Obst, oder Stetig. Käst und Butter, Mandeln, BiSguit. 12 Kreuzer Kost An Fleiichtagen: 1. Eine gute Suppen 2. Ein Stück Rindflellch. bayt Soft oder Krenn. 3. Eene grün- Sve ft. worauf j dermal Wurste oder ander s Aeni Norweger ,-rsten M dtgn'fen ®lüd für abfeit« ur -vgrri li .■dolg nid irintm L Stuhls hr-e Dot unö unha • :’.t Sor Wen burc -'tert; bi . tm 2auf 'r chütn ■ ir.«lt \t h m ai itbtn r. hrte Ä 0ore( As. SS s-s s-r« * NT. 5 br. Ml 'M ’ (K= W aus» «i,o«rum her Cüft« MbO ■w lasb Mu verte TBfl te 3 ’.rM für VM ol bei solcher ■ Gtiefrf lief erav'rn, U «ynorhgt-, ir.rt, :icra\ jj® Küj-a— Dene bei ’Br^, toirö in lolc.«ül ien und da« SrejzM. t*em ichmien moa. t» Leihen. olt 3«” vg 'eufcwy'v-: "Ä5ÄV; ***Twk* '' ld-61* ti, Äw 6t«1*®' »llfr g£*«Ö5 e ft*”*.» sSr..'" ; f Gießen. ®in älterer Cantern Nh^noerf au» te :m> ohne entjeynlom* iuweichen. unttr denen nd. ©tflmc'ji.r.ena'- )er Canteitt S.r^ru^ t auf das Hinbcft. ibgektjt. ba km Der- d)t erschien. Imnechi» fr klar Macht Verden, vorfchnhe« cm-ichaltrn hatte auf dem €dtr* »r einem haut abcc > imte Äotimttqe gk.jy und mit der2urgerßcia tei lag. Der Än’VrJ >1 Var ohne fr M Angeklagte wäre r:i ?r den folgenden T? jättc. nachdem die 2c- tret# abgetragen IMt vom tad) b r.n - , SjcqjM , daß der Ängekfac« m anaebrcchl. auc t rr itte, der jedesmal mt- den Hof ging Der b freigesproche- unter deMben W auf die Stt- - x ein Freifpvch W> ?'mü kirnt d iftigung m«*» mhte erfahren. M «■ rworfen vor Mragi ang^ag..n F>- rrfchienm twr. ergvtz ift fchon lan£e untere, //aupttoröe. denn wir witfen,wieviel an Wbh liefen mack, und ydroma die Zigaretten in gewöhnlichen Pappkartons fchon nach wenigen [Jochen verlieren. ' *”11 nfere ^41uminium~C/oldfolie~ ‘DacKymc^ bietet die öewähr, daß: die Zigaretten, wirklich frifch in die Hände des — chers gelangen , da der allseitige /Hetall- ßela£ jegliches >lustrockncn der Tabake, verhindert, die ift trotz diefes eminenten Pbrteils anderen 'Packungen <^e<^enüber nicht teurer als ein gewöhnlicher Papp~ karton. W\r liefern , To verpacke.unfere drei ^Harken: SCHWADZ-WEISS APj$. AUSLESE ÖPf$. JUWEL QPfy- Turnen, Spork und Spiel lunfte tpen jer cr- mrr ein ter gleiten juin dem Xage gleich Ä i 5alDitxmira Roger Stang oi«. Xabf era kommenden iie(tr. M.t Spannung sahen die zahlreichen 3u- 0 P. S. H ’pano-Äi • fipoltinc-^nberfcT die vorgeschr ebenen Jia Chinosol zur hygienischen Mundpflege notwendig. Zu »abin In eilen Apothibon und Fechdrogt^n Winnen konnte. Germania schwang sich zu beherzter Lat auf und schlug Sport 1860 Hanau 4:0, Os s enbacher Kickers er- reichten gegen Fechenheim 1 90 3 in ebenbürtigem Mamplc nur ein 2:2. ilnentld>.cbcn 1 hielte auch Dict oria Lschassenburg gegen den D. s. 2L Offenbach, da« 1 1 gegen die Offenbacher ist für Aschaffenburg t^cht be- denkhch Dai, Treffen Hanau 1 893 gegen oportfiub Rvtweih Frankfurt mufitc nach ausgeglichenem Kampfe beim Halbzettstarrde von 1: 1 wegen des starken Legen« abg brochen werden. Au« dem hessischen Kreise komm.-n über- rafdKnbe FuftbailMeldungen. Zwet Kämpfe forni- ten infolge ungünstiger Plarverhälinisse nicht )u Ende «führt werden Spielvereini- gung Arheilocn gec.t Sportgemeinde Höchst wurde nei 0:0. B. f. 2. Aeu-Isenburg gegen Sp. D. 93 Darmftadt bei 2:2 ibgebrochen Die drei übrigen Srgrbmsle Zeigen, dah gerade die stärkeren 2kreine diegmai schlecht weggelommen lind. Dvrmatia 2D o r m «. der Tabellen, rüe. konnte g gen ® er mania Wiesbaden. die seith-r qar leine Aoki7 fpielte. wenigttea« noch einen Punk, retten und erzielte cn diesem Irduinv n.ch:» zu andern obwohl Deutschland leicht überlegen iptellc. Aach der Pause war die beul'4k AMI tr.c umgewandett Kalb, fer vor Halt zc.t wen.g gefallen konnte, war ;etu die Serie be# deutschen Angriff« 3n Ter 9 THinutc stand bat Spiel l 2 für Deutfchl.nd Pöttinger »ar e* bann rorbehalien. in ber 22 M nute den Luggleich zu erzielen. Aorwege?'- Alannichaft li«6 immer mehr nach kämpfte aber pJbc. um ben gün- ftigen Stand de« Spieie* u> halten. 3dl in der 24. Minute muhte ber gute Torhüter Aorwegens c;nen Pöttingerlchuk' zum dritten Tor für T-eurichland durchlasfen 3m Lnschiuh flelaug bann Halb einer feiner bewährten flachen Lchrägschüfte. und da« Spiel kand in der 28 Minute 4:2 für die benschen Farbe • IxWe®m warf nun feinen Angriff mit Macht t*o Demich- lanN Tterteibiflung war aber w>t t.t Hbchfp form ö.n schncUer Durchbruch bei linken deutschen Flügel» ffrilx 2-a» Xefaltai in der 37 Minute auf 5:2 für Deutschian> Auch m der letzten Kampfphase war Deutschland überlegen. 3ine sehr gute EinzeNeiktung von Hofmann- TRerane lieh Pöttinger erneut zum Schuf» tnrnmen. und m ber 43. Minute fiel das 6. Tor für Deutschland Die deutsche Ländermannschost konnte in her treten Halbzeit re fite« gefallen, oor her Pauke 'dielte Stuhlsauth teilweise recht *dobren; auch die Verteidigung bewährte sich nicht m k»7r erwarteten Höhe Aach hem Dechk. fpfefte die deutsche W wie aus einem Duh Str gtüriat Zußdall n Hrfftn-Sannover. Germania Marburg— Vorussin Fulda 1:4. v. f T. Eichen — iura Kassel 1:0. Kurhelfen Staffel — Spicloereln Kassel 1:2. Spiclog. Göttingen — Göttingen 05 0:2. Zußbatt im Bezirk Main Hessen. Die Spitzenvererne twr Gruppe Main Fieseier triebet von feiner cn Seite Da» Schfebsgerichr erflflrle schl.ehlich D ore t zum Sieger und zum Inhaber bei Titels »König der Lüste''. ZuMIl-Länderfpiel DeuWand- Aorwegen 6 2 (Halbzeit 0:2). Aachdem die ersten beiden öänberiplele Deutschland gegen Aorwegen von Aorwegen verloren worden waren, brachte auch gestern die Begegnung ber Auserwählten Aorwegens und Deut ich- landS für Aorwegen keinen Grfvlg. Deutschland siegte wider Erwarten hoch 6:2 (01). Man merkte e8 den Düften aus Aorwegen an. ba| sie sich vorgenommen hatten die beiden vorherigen Atederlagen am) zu wetzen. Die Alannlchalt ttmruv von cif ebenbürtigen Spielern gebilbet die sofort von Beginn des Länderkain 'es an aus sich herausgingen und ihr brite» L.rgabcn. im Gegensatz zu bet deutschen Mannlchoft. bei der sich erst zahlreiche Mih- verftündnlssc bemerkbar machten, landen sich die Avlweger sehr gut »ufammen. und bereit» in der erften Minute wanderte der Ball, vom Halblinken getreten, in» Aetz. Kalb, der nicht angegriffen hatte, lieft bie'e Griahr aufkeimen. Zum Glück für die Deutschen stand aber der Aorweger abseits und das Tor wurde nicht gegeben. Aor- n>cgat» linier Flügel lieh sich durch diesen Mih- eriolg nicht einfchüchtem. er wuhte losort wieder seinem Läufer und Derteidiger davonzulauien; S t u h l f a u t h zögerte mit dem Eingreifen, eine hohe Borlage kam zu Aorwegen» Mittelftürmer und uubahbar sah bereits in ber 3. Minute bas - i(;c Tor für Deutschlands Gegner. Deutschland schien durch diesen Srfolg seines Gegner» aufge- lumlert; ber rechte Flügel konnte sich durch einen guten Laus durch etzen. doch parierte Aorweaens . piljüter geschidt die hohe Flanke. Deutschland . .ir.gte letzt leicht, aber P ö 11 i n g e r. der mehr- 1 ch in ausfichtcreicher Vchuhsfellung war. hatte .ch mit seinen Schüssen, ober kam im entschei- . oben Moment zu Fall. 3n bet 22. Minute h hi le Aorwegen mit 2 0. Bis zur Halbzeit war mieberhrlt werden, di» Termin für das Rennen sind tue Tage vom 2 1 und 22. Juli bestimmt und ;um internationalen Kalenderkongreh im Te- tember d 3 in Zurich angemelbet worden Zum Unterschied von den früheren Rennen wird die Fahrt bet Jahre» 1928 über Prag führen und in zwei Etappen von *Btruf»fabrcrn und Amateuren bestritten werden Die Strecke ist 6 00 Kilometer lang und weist bi» zur Hälfte de» Wege» starke Steigungen auf. Die bisherigen Sieger de» klassischen Kennens waren IMS Josef Mischer (München). 1908 Han» Ludwig (Frankfurt a. M l. 1911 Hans Hartmann > cchwabachi al» Berufsfahrer. Jahn Dedde (Hamburg) als Amateur. 1912 Franz Guter (Zürich) al» Berufsfahrer. Arthur ft r 6mm l ng (Berlin) al» Amateur: 1913 Paul Thiel (Breslau) als Amateur, für Berufsfahrer nicht ausgefahren. 1914 Erich Aberger (Berlin) all Berufsfahrer, Kari Kohl (Berlin) al» Amateur. Den Rekord der zuletzt 598 Kilometer langen Strecke hält A b e r g e r mit 23 Stunden 35 Minuten 8 Sekunden. 1914 zum letzten Maie zum Hu »trag gebrachte fahrt Dien — Berlin wird in Jahre vom Bund Deutscher Radfahrer 112 P. S. Dieme. S - Aaab-Katzenfte bas Pflichtprogramm ohne Lchwi _ Vortrag brachte. Der Deutsche hatte wedrrhin das Pech, bei den vorgrichr ebenen Z ellandun- gen Hehler vu machen 3n den im Anfchluft daran au6griübriet Kürflügen >igte sich Unloerfltflt fn 7:3U »or ber Technfchen Hochschnfe ÜftaNotterfurß mit drei Viertellängen durch» 3fet Luder verunglücki. 00 Der zwer^ache deuhch» turopanvdln UN lunn pnngen. Han» ti a b e r wurde am ftrettag* avend da» Lp er eine» bedauerliche» Unfall» Beim Absprung in tev öduotnunbaftin de» tiunapdrf- bade» ui Berlin getw: er. du allem Anschein nach zu oiel Dusser abgeiaffen worden war. auf Grunb -nb kugelte sich ber rechten Arm au». Dee Unter- iudbung naai der Ucbcrubr.mg um ffebuxg-lran- kenhau» ergab, datz auher der ’äjtLjgeluag de» Anne» auch noch ein ftnachen': ru»^i int Qk*n! em- getreten war. Lader uxr: hreodurch zwangtwetse w lanaenrr Pause wrurtrtlt >o bah v^Ün.tM fetne Le:inähme an den Oiompi'chen tepieUn 1V28 in Amsterdam m ft rage gcfteUt bh* Vie Inrner chwimmcr im 3a6re 1028. Die hauptsachliehltcn Termine ber Turnerschwim- mer für da» kommende Jahr find folgende: 12 Februar ü Jahn schwimmen in Halle (Dlumpta-Vor- bereitung.meltfampfe). 27 und 29 Mai Letzter Oir.mpia Lehrgan», im Frankfurter Glabton; ftuei und 3uh «u»scheidung»kampfe im Wasserball. 21. bi» 24 Juli Rheinstroinftaffet oon Basel bi» ftöt«: 27 und M Juli: Schwimmwettkümpse in Köln. Oeutsche ^cchtennncn im Ausland. Vie erste Au»ianderpedition drutfther Fechterinnen wird wohl Anfang Rovenwer oonftatten geben Die hnitidw Meisterin H Mayer und Frau L- Hartmann (Offenbach) haben eine Einladung erhalten. am londoner internationalen Weltsechten nm den Jllfreb Hutton Eup" teiUunebmrn. Die beiden Deuischen werden dort auf Paninnen, Belgierinnen, Schwedinnen, Holländerinnen, Französinnen und Engländerinnen treffen. Hoöfernfahrf Wien—Berlin. Die im Jahre 1893 gegründete und im Jahre Reuee deutscher Rekord im Kugelstoßen Der betonnte Ostr reiche Htr' chfeld- Alfen- ffem kounn am gettrgrn Sonntag bn $rcin:r.g M deu^chcu Aetorb tm he.dar'..iig«n Äugd- ftvfter. um 15 Zennmefer überblrrrn Hirichirid wari irnks 12.10 rechts 14.40 uiO errechne also nsgriamt 26^0 Meter. M den verschärften 2S- bmgungen ,n der Aufftrilm g neuer Aekordhochft- Irtftungen bürhe ber Trs nungsrekvrd des Oft- preuhen aber kaum bie g.wun^chee Anerkennung durch die Spvrtbehkrbe hnben S>chwerathletit'DetlkL.ckpf Oeulschland — Frankreich. Ain Switagabenb ’vurbc in Paris der zweite Lchverathi.iik-Länberkamp! Frankreich-Deutschland -usgetragen Auch in diesem Jahre konnten die Deutschen siegreich bleiben. Sie gewannen mit 1580 K.lo- iramm ,egen 1519 500 Äilogramm der Zranzo'en. Hofer Sieg tft bei weitem knapper als der des Dor ahres. denn beim ersten Lanbertampf. der 1926 in Mannheim flattfanb. hegten die Deutschen mit 236,5 Kilogramm 11 ,-bergewicht. Der .Hamp! bestand aus detda einigem Drücken. Reihen und Li oft en. Bon den fünf au»- getragenen 5iämplen getr^nnen die Zranzoien die noch im letzten Augenblick chren Federgewichtler Luvtgny. Parts, wegen einer Handver- fetzung durch Mascot ersetzen muhten, zwei Äonfurre.^en Ergebnisse: Federgewicht Lchamper. De. t ch- land: 80 X icaramm 87,5X)0 Ä l g amm 100 Kilo- Frankreich 70. 70. 97. insae'amt 237 Kilogramm. Leichtgewicht: Ryetnlrank. Deut ch- iand 90 92.500 125 insa.es amt 307^00 Ällogr. Messe. Frankreich: 85. 85. 115. insgesamt 285 SrarJrtid): 95. 100. 12 insge'aint 320 Kilogramm Z i n ne r. Deuüchland. 82 500. 105. 125, tnsgesan.t 312,500 Kilogramm. Halbschwergewicht Aalet Frankreich 97.500, 105 135 insgesamt 337,500 Kilogramm 03 o g t. Dmr.b.g und e'eganl. Die Aisaer wech'cUen •o?ann die Waich.nen. und her fiel Flefeler. ( er mit den G:genschaften d?s frantzös.schen Appa- ...tei nicht fest vertraut war. in Punkrcn gegenüber dem ^rawzo'en zurück, der auf Frese! ers 112 P. s. Ltemei S-Aaab-Katzenstein - .Schwalbe" WMchundÄebe. ‘■Roman von Robert Misch (topn iflhl by Carl Dunker !Bfrl :i SW 62. 24 >or rtzung. •JMdjdrntf verboten. (iin.’fr leget lief ihr in den Bergen ein fremder Hu. u ,u. in miltrlgr ;er, junger und zierlicher ■ gilb, (fr id)ien feinen Herrn verloren zu haoen, icfjmi.gte »ich mit einer fragend scheuen Zutraulich- I.H oii 3fa uni) bcgieikte sie uurf) öabeim. Sie zeigte ihren Fund der Polizei und in den Blättern an — niemand meldete sich. Da sie sich schnell an dos Tier gewohnte, das von echter Roste schien und außer- gewöhnlich schon und zierl-ch war, behielt sie den Hund, der auch des Nachts das Zimmer m«t ihr teilte. Und sie nannte den jungen Rüden „Froh" nach dem altdeutschen (Bott, den Wagner wieder populär gemacht hakte, und weil er Io fröhlich und spielerisch war. Anita lachte, als es ihr Isa erklärte und zerbrach sich jeden lag von neuem die Junge an dem harten Nomen Hintereinander trafen zwei Briefe an Isa ein, die sie beide erregten. Aus Berlin bcridjirte ihr d e Mutier den Tod der Frau Kommerzienrätin Nettebohm, die noch wenige Tage vor ihrem Tode me Freude erlebt hatte, dos, fie jeftl eine „Geheime" Rätin war „Sie- ist zuletzt so furchtbar dick geworden und hol Zucker bekomm n und Atemnot wegen Herzverfettung. Der Tod ist eine Erlösung für sie. Und der (fbeibarb soll schon nächstes Frühjahr ins Geschäft treten. Bis dahin studiert er noch in Berlin weiter sie wollen ihn verloben mit dem Fräulein Werneking. (fr soll aber erklärt haben, er denke nicht daran, so früh zu heiraten, und erst müsse er noch große Reisen machen." — -- Isa richtete einige Kondolenzzeilen an den Geheimen Kommerzienrat. An Eberhard selbst zu schreiben, unterließ sie, bat nur den Baker, ihm 'bensalls „ihr Beileid auszudrücken". — Wie früh diese Frau den unvermeidlichen Weg ongctrclen hotte, die ihrer Kindheit als hohe, unerreichbare und beneidenswerte Persönlichkeit oorgcsch.vebt hotte, ols Stern am Iugendhiminel! Die sie dann zu ihr'r „f)au=fffarin" hotte machen wollen. Alkes ging vorbei. Ein slüchtiges Schattenspiel! f Ein Brief von Lenz erregte H* nicht mehr so, ; Die - r tj noch vor einigen Woch >. getan ha ' He- er sprach er von den herrliche. . noergrß- chen Tag • in t r Billa Elorissa", von seiner Liede, die „mit Fkaminenfchrist" .. Und er kchiug ihr vor : rer Hollandreise irgendwo in Deutschland, Oester- rt ch oder Italien eine Zu ammenkunft ocr — „an e . m oerborgenen Orte, Len tu beftimmrn magst." Ab - ;w 'chen und hinter diesen Zeilen sah sie das aschblonde, übrigens bildfch.'ne Köpfchen von INH Frizer, mir sie wirklich hieß. Eine illustrierte Salonzcitschrift hoi.'e über ein Karlsbader Tennis- turn er berichtet und dabei ihr Bild gebracht. Urb Len,, I : te neben ihrer Bank, flan iert von den anderen Partnern und blickte sie verliebt an Sie antwortete ihm in einigen Zeilen: „Dos Unvergeßliche muh eben vergessen werden Es ,st i esser, wir sehen uns nicht w eder ... Dielleicht später einmal!* .. Für einige Nächte und Tage wühlte es jedoch ..lles wied i auf, war sie sich zu vergessen bemüht hatte. Anita schlug der Signora vor, sich in Monte Carlo zu zerstreu.'n, wo man eben ein großes Fest feierte Also fuhren sie auf zwei Tage hinüber. Anita hotte ihre heimatliche T.acht oblegen müssen. In einem neuen „Kostüm" und einigen allen Kleidern Isas sah die Italienerin ganz damenhaft aus -- von einer etwas drallen und kleinbürgerlichen Eleganz neben der königlichen Gestalt, der stolzen Haltung und dem schwebenden Gong ihrer Herrin. 'Ain Abend ihrer Ankunft ging Isa mit ihrer Begleiterin in die Spielsäle der Kasinos. Erst gewann und verlor sie wieder einige Zehnfrankstücke an der Roulette. Aber Anika, die das Kasino schau von einer früheren Herrschaft her kannte, schlug ihr t u., Ihr Glück an den hinteren Bakkarat Tischen zu verfugen, wo man nur um Gold spielte. „Denn die Signora ist unglücklich in der Liebe, also wird sie sicher gewinnen." An ein in Tisch, der nicht so belagert war wie die anderen, fanden sie einen Platz iv'jcn einem mageren Engl.inder, der mit unerschütterlicher Ruhe gewann. Isa kannte dos Spiel nur so ungefähr, und sie pointierte erst nur ganz zaghaft, gewissermaßen als Spielschülerin. Bold kam sie hinter die Finessen und Geheimnisse, die eigentlich keine waren. Denn dos launische Glück entschied hier alles. Wenn man es beobachtete, sei, en plötzlichen Tücken (Pech strähne nannten es d:e Eingeweihten) aus dem Wege ging, die „Glückssträhne" mitnohm, bis sie umschlug, fid) nicht hemmungslos feinen Nerven überließ, sondern sie beherrschte, und den Willen roobl dos Glück zu sich zwingen. J:.fanc5 Derer Iso - an die fünfhundert Frank Für sie ein empfindlicher Aerlusi - und sie :ooll'. schon oufhoren. An.ta feuerte sie mit der Leidenschaft und dem Aberglauben ihrer Rasie an, das Glück weiter zu versuchen. Und pl. glich aewern sie — fünftausend Frank in kurzer Zeit. 6ie negierte tie Hälfte, die Glückssträhne war da. Sie verdoppelte, verdreifachte den Sa^. spielte „Banko" — das Glück blieb ihr treu. Menschen (ammelten sich um sie, flüsterten — sie fühlte die prickelnde Er regung des Spielers zum ersten Male, der olles um sich her vergißt. Anita zählte den Gewinn und flüsterte ihr zu: „Eine halbe Million hat die c.g nora — sie muß sie verdoppeln!" Aber von diesem Augenblick an schlug das Glück um, als hakte es Los Nachzählen rerlebt. Einhundert — zwechunderttousend hatte sie bereits wieder verloren. Eben wollte sie aufs reue einen großen Hausin Banknoten hinschieben, da tauchte Gnllendorgs Antii", plötzlich vor ihr auf. Er lächelt? ihr zu und schüttelte warnend den Kopf. Schnell stopstc sie das Gold und die Banknoten in ihre große Tasche und stand auf. Anita folgte ihr ärgerlich zur Tür. Die Signora o tke sicher ihren Derlusk wieder herausgeholt. „Unglück in der Liebe" es konnte nicht trügen. Ehe sie weiteres sagen konnte, trat der große Herr auf Isa zu. Sie sprachen L utsch: und Anita folgte erstaunt Len bei' en, die lebhaft miteinander ret'ifen, in dieser Anita unverständlichen und so rauhen, barbarischen Sprache. Und dann schüttelten sie sich die Hände — und zum ersten Mole noch dem Fortgang des Signor glänzten die schönen, grauen Augen der Signora, diese „nordischen Augen" wieder im alten Glanze und froher Freude. Dafür war Anita, die ihre Herrin abgöttisch liebte (mit jener Liebe, mit der die Menschen Andersart ges und Fremdes lieben), dafür war sie diesem fremden, Manne dankbar. „Spielen Sie öfters, Madonna?" fragte Gyllen- borg, mit einem leisen Lächeln. gestand ihm, daß dos zum erstenmal sei. „E-, wäre gut für Sie, wenn es auch dos letzte Mal wäre. Eine Beschäftigung für reiche Müß g gängc, um ihre Nerven aufzupeitschen Wenn sie gerupft werden, fo gehen sie fort — zuweilen aber | rupfen sie selbst die Bonk. Nur ganz Törichte kcm- ! men immer wieder und opfern ihre Existenz." „Es spielen doch aber nicht nur lehr reiche Leute?" . 'ein, auch Rarem und Abenteurer, die meist k'.ä-z!.ch enden. Und dann der Durchschnitt: Hoch- bic i? nachdem ein paar Hunderter ober Tausender h er lassen — nur in ganz seltenen Fällen mitnehmen " „Dann bin ich solch ein seltener Fall", lächelte Jia und o in te vcrg .ügt ihre Talch. „Ich habe" - sie zählte schnell noch — „über dreihundert fünf- zigtausend Frank gewonnen." „Donk mir. Madonna — sonst hatten Sie wahrscheinlich keinen Sous mehr Und versprechen Sie Mir, nicht wieder hinzugehen. „Das hatte ich vielleicht auch ohne Sie getan.** »Aber nicht an diesem Tage Erst wenn man nicht mehr das Rollen der Goldstücke sieht und hört, diese ausgehäuften Schätze, dies? Riesenver- mögen, die sich in einem Nu verdoppeln, verdrei- fachen oder in dem großen Abgrund der Bank i'erichwinden, erst bann kommt man wieder zur Besinnung, erst dorn ist der Bann geb rod)--n Das heißt, für die Vernünftigen " Da gestand sie ihm ein, daß es ein Vabanque« Piel für sie gewesen sei. eine Existenzfrage „Ich habe allerdings einen väterlichen Protektor in Berl-n Solange idi nicht singe und Geld verdiene, hätte er mich nicht im Stich gelaßen — Lachen Sic Mich nicht aus, (ßnUcnborg. — aber ich freue mich über das Geld, das mich bei kluger Sparsamkeit unabhängig macht “ „Ich lache Sie nidht aus. Am Kolde hängt, nach Golde dränest Wir stehen olle unter feiner Herrschaft — Aber es gibt Menschen, denen ihr Dasein wertvoll ist — auch wenn sie nicht fingen * Sie errötete leicht „Ich weiß. Sie sind mein guter Freund Aber besser so!" Sie faßen jetzt auf der hochgelegenen Terrasse eines Hotels, inmitten eines Meeres von Blüten, die schimmernd und schwüle Düfte hauchend aus dem tiefen Grün leuchteten, das sich terraffenformig zum Meer hcrabsenkle Wie eine dunkle Glocke überspannte das olles der Nochkhimmel des Südens mit leinen^ glitzernden Lichtern (Ein halber Mond legte lein Silberqcjpinft über die Gärten, die Terrassen und die leicht atmenden Wog-'n der See. (Fortsetzung folgt.) Ihrer Kleinen sind rasch Die 1 zierlichen farbenfrohen Kleidchen gereinigt- und sfefs wohlgepf legt mit Lu: t 5EIFENFL0CKEN «SUNLICHT'>MANNHEIM Koniursverfalfren. lieber da» Vermögen der Main wcser volaltwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung in (Dießen wird heute, am 20 Ok tober 1927, nachmittag» 5 Uhr, das Kon- kursverfahren eröffnet. Der Rechtsanwalt und Notar Albrecht in Gießen wird zum Konkursverwalter er na-int 9678C Moiiluroforbeningcii sind bis zum 15. De jember 1927 bei dem Gerichte anzumelden Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eine» Gläubigerousschusses und eintretendenfalls über die in $ 132 der Konkui sordnung bezeichneten Gegenstände auf Mittwoch, den 2. Jlcvcmber 1927, nach mittag» 4 Uhr, Zimmer 112, und zur Pro fung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag, den 12. 3anuar 1928, vormii tage 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gr richte, Zimmer N. 112, Termin anberaumt Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nicht» an den Gemeinschuldner ui verabfolgen oder zu leisten, auch die Berpsstchtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, jur welche sie au» der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, bcri Monturovrrmcller bi - zum 15. De zember 1927 Anzeige zu machen Hessische» Amtsgericht in Gießen. Wie erfreut sice doch uirser Herz Lßberstrabe 8 964 ID derdroeit: oo Mk. Salomon Modehaus Sdralstrafco 4 Die Erleichterung durch kühle Getränke ist nur eine momentane, die Erfrischung eine scheinbare. Stets umlauert Euch Gefahr. Besten Schutz bieten die Wybert- Tabletten. Sie stillen den Durst, halten Mund und Kehle dauernd frisch und desinfizieren, ohne Magen and Zähne anzugreifen. Tückischer noch als Schwungrad, Treibriemen und Hochspannung ist die unsichtbare Gefahr, die in der Luft liegt. Dampf, Staub, giftige Gase, kalte Zugluft nach grober Erhitzung sind schlimme Feinde. das kräftig, aromatische und von Aerzten empfohlene Getränk für jede Familie. 1 Pfund für 50 Pfennig ergibt etwa 90 —100 Tassen. Zuberertcn wie Bohnenkaffee. wenn wir durch komgesegnete Gefilde wandern Korn, ja Korn, hat Kraft und gibt Kraft! 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November d. 3., in Gießen Donnerstag, dem 10. November d. 3., in Gießen (Lokal wird dtirch die Tageszeitung noch bckanntgegeben) Freitag, dem 11. November d. 3., in Watzenborn, Fader Samstag, dem 12. November d. 3., in Treis a. d. Lumda, will Montag, dem 14. November d. 3.. in Mendorf a. d. Lda., Ranft Dienstag, dem 15. November d. 3., in Londorf, Borger Mittwoch, dem 16. November d. 3., in Beltershain, Hach Donnerstag, dem 17. November d. 3., in wcitervhain, Schwäbel Freitag, dem 18. November d. 3., in Staufenberg, Bicrau. Die Vorführungen finden jeweils abends um 20.30 Uhr statt. In Gießen, Heuchelheim, Klein-Linden, Krofdorf und Wieseck sind außerdem noch nachmittags kochoorsuhrungen vorgesehen, die um 16 Uhr beginnen. Das Lokal, in welchem die Kochvorführungen in Gießen statt- sinden, wird an dieser Stelle noch bekanntgcgeben werden. Wir laden schon hetzte die gesamte Einwohnerschaft zu diesen Kochvorführungen geziemend ein. Die Direktion der Städtischen Elektrizitätswerke Gießen. 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(F:r»e ”für d ‘Ws’rttni -st Koni ' Aoehir dieses Itifei a!' «n Rauft 'strkttegssc S « Wa luj -°rch diez rtkxf)'?, r tutz fnff I 'irübtt bl ■—er !7ru auch frJV uni> Januar b ** |lt ; S ~ 3« rai '»'n"' itri •J Lich a ,1t Nr. 249 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen) Montag, 24. (Dftober V)2Z Buntes Allerlei ifrr« Doller tg ca Cie [dRung hres- ictS- frist liest quartett fingen. bei Oberheffen. Bad'Aauheimer DerkehrSfraqen. Lpd. Ir19f a . 23.Oft. Beim U «berschrkI - te n dir OHetfe auf dem ftiiflgtn Bohr.Hof wurde gestern morgen 8,15 Uhr der Nrierv.foko- moHnfi^rer Hermann Yi | cher (Triofa) mm dem elnßahrenden Perfonenzug 783 g ♦ t M e I. Kreitz Limburg. 2pb. Hadamar, 23. Oft Au, der hiefigrn Jürforfleanftalt wo nm mehrere weibliche Zöglinge au,gebrochen. Auf der Flucht fhktfe in der Dunkelheit ein Mädchen in einen 6 t< I n b ru d) und erlitt f« hr schwere öcrleuungen. Die Begleitertniwti gaben darauf di« Flucht «ij und forgten für bte Ueberfufi- runfl der ’Benmgludten in, Sh-mtfenftau«. totcflunfl Curnffe und fei chic« stehend btau4>»m Sie Hnb gesioungen. häuf _ Oberfläche des Wagers &u iomtncn. unft Io bat Kreitz «Isfeld. b* Alsfeld 23 Oft. Am Freitagabend fand der zweite diesjährig« Vortrag der I hiesigen, unter Leitung tron Studien rat ®tae» I der stehen den sehr rührigen Dürer-Gef eit» | f 4)a f t im 'Cbofiffaalc der Ober-Realfchule ftalt. (?s sprach Prvf. Vielor von der llniverfl- I tüt diel-en über .Georg Büchner". 3n I feinet, gcifiooHtr Sprache gab der Redner ein I Bild von dem ungestümen, jungen hessischen Dich- I ter, der fo früh gestorben ist. Büchner ist fchdn im 24. Lebensjahre gestorben. 9t schilderte ihn als Sozialisten, Vatu Forscher, Dichter, der sich in kühnem Schwung« über die Konventionen des Liberal,-mutz und Zdealisntu» der dreißiger I Jahre des vorigen Jahrhunderts mit seinem ungestümen Radikalismus fcintregfette. Der Dor- I tragende bezeichnet- den so trüb berftorbencit I hessischen Dichter al» ein Genie von hohem Range, I der mit feinen Gedanken über die Fritverhölttvlle allen anderen Zeitgenoffen weit vorausgeeilt fet Mit feinem Drama .Danton" habe er sich über Me Dettkungsart des damaligen Liberalismus in genialer Weise hinweggefern. Seine Poesie, die, wie der Vortragende ausführte, nicht ausgereist ist, beseligt und erhebt allerdings nicht. In der .Zeit der hessischen Bauernwirren ver- fahle Büchner eine sehr ungestüme, ausreizendv Flugschrift im Jahre 1834: .Den hesfifchen ßanb- dvten". die aber bei den Hefti'chen Bauern nicht die erhoffte Wirkung fand, fo daß Büchner schließlich flüchten muhte. Bekanntlich hat die heffi'che Regierung zu Ehren des Dichters einen .Georg-Büchner-Preis" ausgesetzt, der alljährlich vergeben wird. Starkenburg. ' Darmstadt. 23. Oft. Im Ä re ie a m t fand dieser Tage eine Besprechung van Vertretern des Hach.auamts. des Kreisamts und des Potizeiamts. eines zoologischen Sachver- st änbigen zwc 14 Bekämpfung des Mef - fing käse rs flau. Rach c.ncm Gutachten der B »log 'chen R icheanstait für Land- und Forst- wrrichaft ist bet Käser lange nicht fo griaftcft4>, wie er oftmals hnge stellt wird, und es fet mög- lich. chn nahezu iostenlos mit einfachen Mitteln zu 5efär.rfcn. Es wurde tabct von einer Bekämpfung deS Kä'ers durch Gas (Vlaufäurc- abge- chen. De Bekämp'ung er.tb durch Tränken der Fu . ab:n mit Venz n unter sachverständiger Ausfuhr erfolgen und durch Auslesen feuchter Tücher, unter btt nacht- tre 5täfer lriechen, bte dann am nächsten Morgen getötet werden Oie Darmstädter Flieger in Rußland. DS.'l D a r m ft a b t, 22. Oft Da- hessische s t a a t 5 m i n t -t c r t u m har nicht u r.terlaKen, tf) nach dem Sefannfroerben de, -Ä cffal« der reiben if u f t f obrer, die von Darmstadt au, in der Nahe von IS0stau gelandet such, mit dem Bus- roüriigen Amt in Berlin sofort in Verbindung zu setzen Es erhielt solg-nde Antwort: „Die beiden ,-iallor.fahrer Honnerlage (Münster) und s a» BSfe mcibel, trtc die Wbel lagt. Dann ift auch cu jddAlollen Me Treue, die wir den QHcn- chen schuldig hnb: den altern und der Familie. >cm Staat und der Kirche. Und ein Hauplstück guter deutscher Zukunft. Darum Bekenntnisschule oder die chriftllche Limuitan'chule. Mc wir in Heifen und Aach- badchaft schon bisher belasten Landesparte,tag des hessischen Zentrum«. WSA. Aranksurt a. M. 23. Olt Am heutigen Sonntagvormittag fand her der Qa n - devpar tei t a g des hesfifchen Zentrums statt. Reichst2gsabgeordneter Dr. Dok- k i u S hielt die Sröffnungsanfprache. tn der er in ehrenden Dorten des herftorbenen Minister» v. Brenta nv gedachte. Obedchulrat Hofmann behandelte die hesfifchen Fragen, sowie die Schul- frage. Da» Verlangen nach Aufhebung der Ländergrenzen sei aus der Aotromtdiakeit au Sdparnissen entstanden. Daft aber der Cin« heitS'taat wirklich (*r't?cmilk bringe, bezweifelte l<. Redner stark. Rehen der unitarischen Jbee sei in He'sen ber Gedanke aus getaucht, btt staatliche Sribständigleit aufzugeben tritt) Anfchkuh an ein Aachbarland. iltne 3erfb(ittetung iet un'innig. Die ganze Bewegung sei durch Me behefv.Jkn Finanznöte verudacht Diefe mühten von Hessen selbst briritigt werben. Grst wenn die Aeuordnung der Landergrenzen allgemein im ganzen Reich zur Gntscheidung aeftellt werde, cude Hefieu fid) auch mit d.eser Frage besagen. Den demokra• >chen Dorichlag e ncs Bolts- cntscheids über die hefsilche Selbstankng^it lehnte .der Redner ab, aber nach der Aeuwahl solle ein tntetfraflierteilet Ausschuß zusarnmen- treten. cer sich mit d.eser Frage briatzt. Zu der 2 ch u 111 u fl c erklärte d ?< Xcbncr, von allen Ka.i7ol.len *vi da» alte Re chsschuigesetz als un- bcrea)iiflle6 Ausnahmege etz emplunoen worden. Der ctaat muffe eo den Del oulchruungsgruppen überlalfen. die Schule mit hren Ideal er, zu eriullen. D20 neue ReichsfchuiGesetz fei n cht ber- faifu:^gsrDr.g. Wenn .3 Hellen dir Kosten für die Bor.e'^nlle um 2 Pr jent eri/vht würben, dann lafk lich die kon'rifionelle Bolls'chuie durchführen. Änschllestend sprach AechlKanwait Dr. Lockiut über die K e i ch s p 0 l i t i k. Besonder» berückstch» 1 flte ber Brdncr die Heflen betreffenden Fragen, benen er die Brfatzungssroge vorc: .stellte. Da» Deutsche Be ch :be em '.stccht auf Luchkbung I ber Bdeftunfl, besonder» nach Locarno. Such bte KrieasfchuldiSge fei zurückzuweifen, und in L efcr ifrcfl.? stelle er sich hinter die ^ussührunaen Hindenburgs. Die Realfteuern feien in Hessen !a hock», wie in keinem 0nieten Lande des östliches. Don e.ncr Erhebung der .sten st.uetn dürie daher keine Bebe fern Die Mittel für die Besoldung co* Reich »«geben wer: Lurch. Achtung ber hessischen «ns pruche an das 1 e t eft will ber Bebner einen Äusschuh gegründet Minen, der k'e Ansprüche gegebenenfalls bis $urtt ' Reichsgericht verfolgt. Ann Schluß kam dest man denn diefe Larven gelötet, indem man die Oberfläche der Sümpfe mit Petrrleum bedecke In Allam hat man zur Berglltung der Larven eine Alllchung von Pactler Grün und C;' > verwendet. Me auf die Oderfiüch? der 1 :> loten Gewäller gestreut wurde Obwohl dieses c^ist die Larve gut ausrvttete. wurde da» Land aber doch nicht von Moskito» befreit, und man hat nun orfaimt, wie Dr. Halfvrd Rost In einem Bericht mitttilte, haft Me zunehmende Berwen- bung von Bambusrohr für Zäune an manchen Orten die unterbrochene Kette der Krankheitsursachen wiederherftellt. Die Bambi'.srvhrc können nämlich Wasser m genügenden Mengen ent- hallen, um den Moskito-Larven ha» Fortkommen iu ermöglichen, und man wird auch hick Bambuszäune beteiligen müllen, wenn man die Malaria aus Allam gänzlich vertreiben will. Sine ähnlich« merfnnrrbige Verkettung wurde kürzlich hn British Medical Journal aus gedeckt. Ss handelt lich um einen Wurm, der al» die Ursache einer löblichen Form der Lungenschwindsucht bei Katzen bekannt ift. Dieser Wurm verbringt einen Teil fetnes Lebens in den Körpern der Mäuk unb wird der Katze erst dann gesährlich, wenn Mefe eine mit solchen Parasiten behaftete Maus gefreßen hat. Die Aatur hat alfo in dlefem Falle erne ihrer Verkettungen dadurch geschützt, haft sie sie mit einer anderen Verkettung verbindet, denn um die Katzen gegen den Wurm zu schützen, wäre es notwendig, ihnen den Mäuseiang abxu- gewöhnen. der bekanntlich cm Lebenstnstinkt des Tieres ist. Das Studium Meses Wurmes ist deshalb von besonderer 'Bedeutung, weil der Parasit in vieler Hinsicht dem ähnlich ift. der die Lun- gcnlchwinbsucht bei Rindern Hervorruft. Alle diele Deriettungen erinnern an die berühmte Gclchichtc. die Darwin von den Katzen und bem Klee erzählte. Der rote Klee konnte in Aeufee- I land nicht gedeihen, bi» Hummeln zu feiner De- siuchtung eingriührt wurden. Die Aefter der Hummeln aber wurden von Wühlmäusen zerstört, und die Kleernten biteben schlecht. Gut waren Me Ernten nur in der Aachbarschast von Dörfern, in denen Hauskatzen die Mäuse töteten, ohne sie zu fressen. 3e mehr Katzen es gab, desto mehr Klee gab es ft mehr Kl«, desto bessere und reichere Weiden unb insvlgtdesfen me$e Rindvieh und mehr Fleisch. So bestehen überall in der Aatur Verkettungen, deren einzelne Glieder «♦ Bab-Baubelm, 23. Dfl. Die unter dem zlorfttt von Notar wtahl stehende Verkehr». kommission, die im Frühjahr diese» Jahre» n>s eine rAsöhrige ersolgreiche Tätigkeit zurstckbllcken konnte, mitt ihr Arbeitsfeld bedeutend ver- gr öfter n und In monatlichen Sitzungen, die die Hebung des Verkehr» betressonden Fragen ingehend beraten. Me letzt staitgehabte Dollstftung '-ei0rach Im Anlchlust an den von Notar Stahl erf! 'rieten Rückblick über die obgelaufene Kurze t In hr reger '21uo|prad)e den zukünstigen Uu|- nabentrtU der StommlHlon. Wie ehr ber elrzctne hier an dem Rurbetrieb interelfiert K ba» Ist au 3 einer sehr lehrreichen Statist,k zu ersehen, hfc .'21 Murgaftc aus |e 1000 ömroohner nährend für Babcluibte wie Wiesbaden, Baben Baden, Bad Homburg ber entsorechenbe yeraleid)»,üb aav\ mcfentild) geringere Zahlen auf. weist Gin» nicht hoch genug 311 bewertende Bcbeu- funa für die Heduna bei Verkehrs unb des öe- ichaltriet en» ift Bad ’lauheim in feiner (FigenfAift als Kongres,stabt beizumefsen llurbirektor .> Boehm er konnte auf die vomügl-che Veiucher. zahl dieses Jahres Hinweisen, während Kaufmann 'l i ck e I als Vertreter des G1n*e(hanbri» die geringere Kaufkraft der Badegäste im Brrglrich zu den Borkriegs|adren beloncn mußte, wie auch die lab iiche bah trotz aufrodrhftrebenber Ireguenzkuroe die Umsätze in der flofrflnbuftrie nicht gestiegen leien. Auf d'e «lankurrena. die dem Hotelgewerbe durch hie ui nehmende Zahl her K n ft a (I » erwachse, wurde im Zu'ammendang damit von ver. Ichledoner Se k hlrgerolrien. Sin besonderer Sus- ichuf, 'oll die Frage ber sturhelme prüfen unb darüber btr.au» lieft auch mit ber Angelegenheit einer Neuorganisation be e Verkehr»- vereine beschästlaen Oegenftanb der Aussprache waren auch die Orchester - unb Dirigenten- fragt und wohnung-politische Erörterungen. — ^er Kefamtbefuch de* Bade» betrug vom 1 Januar bi» 20 Oktober 37 100 ‘Perfonen, von denen tcrft fichergeftellt chatte, abdc^en unb nahm es in Berwahrung. GS entftan'» iriort Me Streitfrage: Dem ybört die Wildfau? Der Stabt, 'er Schwpo. dem Hofbesitzer ober den ^agdpächrern? - Der Warktplan fiTftt uir Zeit wie ein Kriegslager au» Gestern bat : ie Deurichc Afpchaltgesellfchaft da eloft iboe I 3Nifch- und K.chmafchtien crufgestel'.t. um mit er Asphalt i erun g der Wetseler und I Wetzlarer Strafte am Akonlag be» I r.nnen. Bei etrdyma^en qü v.aam Wetter foH :«r Alphaltbelag bis zum 5. 2ixvmbct fertig I au igel 7it fein. Dann w.rd Butzbach eine tadel- I los« Durchs-ahm strafte haben. 3c- 'v nerrb en I Frühjahr wirb harnt noch Me Strafte nach Griedel bis zum Oftbakmh^ neu f-rrot *:llt I unb ebenfalls asphaltiert werben, f? baft bis zum nächsrjächrigen Dauntrnstst das hier obre- 6al:en wird. Me Butzbo-cher Haupt straften '.ch I in gutem Zustand befinden. Merkwürdige Verkettungen in der Jlatar. Die Maßnahmen, bie jetzt tn Allam zur Anstatt ung ber Malaria unternommen werden bieten wieder einmal ein 'Beifpiet für die Wahrheit, daß Krankheiten feiten Gricheinungen für 'ich find, sondern daß lle nur Giteder öarftc:irn in jenen merkwürdigen Verkettungen ber Aatur. die die Wr||enfcha|t erst langfam etfmnt. Als die Gr- reacrin der Malaria hat man eine bestimmte Moskito-Art erkannt, deren Larven zu ihrer Gat- Preußen. Oie postvefchVerr»en aus dem Rlecbaditat. > Hochelheim. 11 Oft 3n 1tr.tU des . Oirftenc. 5. zen»er»' tft bereit» > ' Me mit IWt Dostdefsrdckunß nach ber hirit»rn Wgmiur oert»unbr«f^. öd)n>ten»!cl1rn dinge wiegen worden mch)en her jivaftpouverk.'hr auf Ser L'mie röeplai- ftoch!be,m ir zw'chen eine w «ni- Itchc < n dirantur , «l-ähren bat hoben sich Me l-oftnerha, ."5 tör Me b:< ;*• akmcinfte noch uw* kehr ntze tk uu’ crhcl »etzi nur ch 5R .loodw unb cam^rogtconnittiig bn irocheiheim durch, an den übrigen logen verieh't .» nur bl» Gvotz» Nechienb.ub. An d.e en lagen, al-a Montag. THen»- kig Donnerstag und Fre log. mutz der htefige Post- fchai'uer daMirch, daß dir ^."l.'zentr; ftocstribetm noch immer bem DberpoftMnrtnea»flfb-ei Fi rnfftirt unb damit den Vsstamt Wetzlar zugetri'.t ist. b-r Boschachen tn hirvtz'.1kchtent>ach u-it Voitouro ob- holen. Nrn In Meier *cbr umstänblichen Bastbes^rde- i..ng einen "JBanOel unb dow't eine Veroefterung zu 'cvas'en. wäre e» bringend erwünscht, wenn bem von der rü.n'einbe gestellten Anträge .aus Zuteilunfl her diesigen Postanentur zu dem Dberpoflolrfftion»be|lrf Darmstadt dzw bem Postamt Gießen baldigst enlsprvchen würde. Greift??lorburg. id. Hochd 0 r n , 13. Ott. Hier st a t d der weithin betanntt Ledrer i.5t Sußman n Mit dem Verstorbenen ist eine Peri-ni,chfeit baMngrgangc’i. n'ie sie in unserer matfruli gerichteten Zeit Immer seltener werden. Die Lielfeitigkeit biefe» Manne» kann hier nur kurz ermahnt roerhen. Qtn £ mmrl- gerne .r|i?i> Fange», hnt er ein lange» Leben bin- durch keine Opfer an Zeit und Gelb gescheut, um auf den I»er>chiebensien Gebieten dochwettwe Sachkli unb Gegenjt.'.nbe zu einem kleinen Museum zu veremigen. Die Schaukasten mit buntfarbigsten Foltern unb Räfern nfro., die l-rfonber» le den »wette umfangreiche Munzlammtiuuz füllen medrere Raume. Unter den fossilen wrgrnftdnben ift wohl der mrrf- n> irbißhe ber In ber Nahe von fto'lel atisae,'unde"e ! --lotzzohn eine« Mammut», ein scltrne» i'orfomtn- I ni* in unserer vuUonischen Formation, ein Zeuge, i bdft bi<|e» vorweltliche Tier auch einmal bei un» heinaild) war. Auch ein Exemplar jener schönen asten Truhen, wie man sie nur bei ben wodlhabenden für- laclsitchen Bauern ontrifft, seh« In birfer Sammlung nicht. Ilm bie Heimatkunde hat Suftmman sich burd) seine (Tbronit de» Hochbärner Kloster» *
ch s s ch u l g e se tz zu sprechen. Hessen sei gar kein Simultanschulland. Das Schulgesetz von Hessen sei 1874 gemacht worden, und damals habe man 80 Prozent Konfession schulen gehabt Tin der Zwischenzeit habe sich nichts ge ändert. Es gehe heute um die Existenz des hessischen staaks und um die Zukunft bt-j hessischen Kindes. Darum müsse der Kampf geführt werden. Noch einer länaeren Diskussion gelangten schließ, hd) zwei Entschließungen jur Annahme. Die eine sordert die baldige Verobschie- düng des Reichsschulgesetzes, die andere wendet sich gegen den zentralistischen Einheitsstaat, da er der Eigenart der deutschen Stamme nicht genügend Rechnung tragen lünne, und weil die Selbstverwaltung nicht genügend gesichert erscheine. Dagegen sieht der Partei- lag in der Schaffung finanziell und wirtschaftlich leistungsfähiger großer Staatsgebisde unter Berück slchtigung geschichtlicher, kultureller und wirtschaftlicher Zusammengehörigkeit der Bevölkerung einen geeigneten Weg, die deutsche Staatsgestaltung befriedigend zu lösen Wirtschaft. Relordaussuhr und Außenhandelsbilanz. Di« Abschlußzahlen über den deutschen Außenhandelim September zeigen den absolut höchsten Stand seit dem Kriege. Zwar lestecht ein starker Einfuhrüber'chuß fort, aber . uch er ist, verglichen mit den Vormonaten, relativ und absolut zurückgegangen. Der letzte Monat einer akt iven Handelsbilanz war der September des Vorjahres: seither ist die Handelsbilanz passiv, und zwar bis zum Monat Juni, der eine Passivität von 449 Millionen Im reinen Warenverkehr brachte, fast regelmäßig in steigendem Ausmaße. Seit diesem Monat ist der Einfuhrüberschuß gesunken: auf 430 Millionen im Juli, 292 inn August und 242 im September. Die höchste Einf-rhrzahl war mit 1277 Millionen im 3uli zu verzeichnen: s.e sank im August auf 1161 und wuchs tm abgelaufenen Monat um eine Kleinigkeit auf 1175 Mill. Die AuSfuhrzisser von 933 Millionen. die ihr g'genübersteht. ist die bisher absolut höchste: ihr ist nut ein früherer Monat, nämlich der März 1926, mit 923 Millionen ncche- gekommen. Die Efsektivzahlen der Vorkriegszeit, wenn auch nicht umgerechnet auf die heutigen Werte, sind damit überschritten: im Jahre 1913 betrug der Monatsdurchschnitt der Ausfuhr E41 Millionen Mark. BesonderZ günstig erscheint dabei die Steigerung der Ferligwaren-Ansfuhr. Auch sie ist mit 64 5 Millionen im September die höchste Steigerung dieser wichttgsten Ausfuhr- posttion seit dem Kriege. In der Einfuhr find Zunahmen auf d^m Gebiete der Lebensmittel und der Fertigwaren zu verzeichnen, auf letzterem Gebiet jedoch nur die geringe Steigerung von 8,2 Millionen, die hauptsächlich auf saisonmäßige Einfuhrvermehrung von Textilwaren und Pelzen zurückgeht. Bei all diesen Zahlen ist keine Rücksicht auf die Repara- tionssachlicferungen genommen, die natürlich in der gesamten Handelsbilanz eine nicht uncdjeb- liche Rolle spielen: hier ergibt sich eine Steigerung um 6 auf 55 Millionen, davon 33 Millionen Rohstoffe und 19 Millionen Fertigfabrikate, ferner 1.4 Millionen lebende Tiere, 1,7 Millionen Lebensrnittel und Getränke. Symptomatisch betrachtet stellt daS Außenhandelsergebnis der abgelaufenen Monate eine entschiedene Besserung dar: denn gegenüber einer Elcigerung .,vvn etwa 14 Millionen In der Einfuhr ist eine solche in der Ausfuhr von 64 Millionen eine recht beträchtliche. Bedenklich ist nur die noch immer anhaltende Passivität der Handelsbilanz. An sich hat eine solche Passivität entgegen einer weit verbreiteten Ansicht durchaus nicht ohne weiteres Rachteile im Gefolge. Die vorn Ausland hereingckommenen Kapitalien können ebensowenig wie die deutschen Reparattonslcistun- gen an das Ausland auf die Dauer eine andere ot>nn als diejenige der Güterübertragung an- nehmen, und es ist bisher noch immer fremdes Geld nach Deutschland gestrom». Da jedoch die Ziffern deS Einfuhrüberschusses seit 1924 etwa 9.2 Milliarden ergeben b. h. mindestens 4 Milliarden mehr als die Summc der fremden Anlagen in Deutschland, und da sich andererseits eine spürbare Verschlechterung der Zahlungsbilanz nicht ergeben hat, fo darf man daraus den Schluß ziehen, daß die überschießenden 4 Milliarden bereite wieder, wie m Vorkriegszeiten, gaiu oder annähernd aus den Erträgen unterer ausländischen Anlagen gedeckt worden sind. Diese Erträge kommen zusammen aus den Leistungen der deutschen Schiffahrt für das Ausland aus dem Verlauf deutscher Patente und sonstiger Rechie und aus der wiedererstarkenden Betätigung deutschen Kapitals und deutscher Arbeitskraft in fremden ßänbem. So dringend also im Hinblick auf unsere Dawesverp'lAchtungen das Bedürfnis nach Ausfuhrüberschüssen ist. b gibt die Handelsbilanz zunächst le nen Anlaß zu Besorgnissen. 2Birtft6aft, Ur big, zu der Frage, in welcher Weise die holländischdeutschen finanziellen Beziehungen von der Diskonterhöhung bei der Rie - derländischen Bank beeinflußt würden, daß die Warnung welche die Rieder ländische Dank augenscheinlich mit dieser Maftnahme gegen eine zu starke Zunahme ausländischer Emissionen in Holland beabsichtigt habe, vermuUlch auf künftige deutsche Anleihebegebungen in der Weise elnwirken werde, daß das Schwergewicht deutscher Emissionen noch stärker nach Reu York unb teilweise auch nach London gelegt werde. Hinsichtlich weiterer deutscher Anleihebegebungen könne allgemein gesagt werden, daß der ausschlaggebende Faktor hierbei in dem gewaltigen Bedarf der Bereinigten Staaten an ausländischen Kapitalanlagen zu suchen sei. Obwohl die Gefahr, die bis zu einem gewissen Grade in der weiteren Ausgabe deutscher Auslandanleihen liege, nicht übertrieben werden dürfe, würde es doch Wünscl-enswert sein, toemi kurzfristige Kredite eingeschränkt würden. * Keine Tariferhöhung der Reichsbahn. Im Anschluß an eine Sitzung deS Ver- kehrSauSschusses des Reichsverbandes der Deutschen Industrie über die Fortführung der Verhandlungen über die Gül. tarisresorm waren in einem Teile der Presse (nicht im Gieß. Anz. D. Red.) Meldungen verbreitet worden, wonach die Reichsbahnverwaltung beabsichtige, in Kürze eine Erhöhung der Tarife vorzunehmen. Wie wir voii zuständiger Seite er ähren, entsprechen diese Meldungen nicht den Tatsachen. Für die Reichsbahn ist nach wie vor der Beschluß ihres Verwaltungsrates maßgebend, wonach Tariferhöhungen für dieses Jahr nicht in Frage kommen. Selbstverständlich muß die Reichsbahn ihre Tarifgestaltung im nächsten Jahre von der En'.wick- Tung des Verkehrs bzw ihrer finanziellen vage abhängig machen, e Die GrohhandelSinde?ziffer. Die auf den Stichtag des 19. Oktober berechnete Großhandelsinderzifser des Statistikchen Reichsamtes war mit 139.9 gegenüber der Vorwoche unverändert. Don den Hauptgruppen weist die Indexziffer für Agrarstotte einen Rückgang um 0.6 v. H. von 13S.5 auf 137,6 auf. Die Indexziffer für Kolonialwaren hat um 0.7 v. Ä. von 131.1 auf 132,0 angezogen. Während die Inderziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren mit 134,1 unverändert lag. hat sich diejenige für industrielle Fertigwaren gegenüber der Vorwoche um 0,5 v. H. von 152,4 auf 153,2 erhöht • Kohlentrust im fernen Osten. Das Präsidium des russischen Zentralkomitees des Berg. I arbelterocrbandes beantragte in Moskau die Bildung eines Kohlentrusts für den fernen Osten, der die Anlegung neuer Betriebe in die Hand nehmen und sein Hauptaugenmerk auf die Ausbeutung der Kohlenlager auf Sachalin richten soll. Aranlfurter Börse. S r a n k f u r t a M , 24. Oft. Tendenz zuruckhal- t nd. Der Wochenbeginn sah die Börse wieder in sehr stiller und zurückhaltender Stimmung. Das Fernbleiben des Privatpublikums hemmt immer noch eine lebhaftere Entwicklung des Geschäftes, doch war der Grundton der Börse im Anschluß an die beruhigtere Stimmung zum Schlüsse des Sams- tagverkehrs nicht unfreundlich. Die Tatsache, daß im mitteldeutschen Braunkohlenrevier durch die Derbindlichkeitserklärung des Schiedsspruchs die Arbeit wieder aufgenommen wird, wurde mit Befriedigung aufgenommen, so daß namentlich am Montanmarkt nach den Leerverkaufen der letzten Woche etwas Deckungsbegehr heroortrat. Dagegen mahnten die Schwierigkeiten, die der Reparattons- agent dem Reichsfinanzministerium bereitet, zur Zurückhaltung. Ferner verstimmte, daß die Elnigungs- Verhandlungen im Textilgewerbe bis jetzt erfolglos geblieben sind. Die weitere Erleichterung am Tages- geldmarkt führte man im wesentlichen auf umfangreiche Vorbereitungen zum bevorstehenden Ultimo zurück. Die dauernde Knappheit in Termingeld er- hohle die Besorgnisse über die zukünftige Entwick- hing des Geldmarktes. Gegen die Schlußkurse vom Samstag gestaltete sich das K u r s b i l d n i ch t einheitlich, die Veränderungen blieben im allge meinen gering. Am Montanmarkt konnten Mannesmann, Harpener, Rheinftahl, Mansfelder und Stahloerein 1 bis 2,5 Prozent anziehen. (Helfen- kirchen und Phönix blieben dagegen vernachlässigt und bis 2 Prozent schwächer. Kaliwerte eher an geboten und bis 1 Prozent abgeschwächt. I.K - Farben lagen bei etwas lebhafteren Umsätzen mit plus 1 Prozent behauptet. Elektrowerte blie den überwieyend angeboten. Gesfürel und Siemens konnten sich jedoch auf Deckungs uufe um 1 Prozent erholen. Bankaktien still und im allgemeinen behauptet, nur Commerzbank minus 2 Prozent Von Bauwerten lagen War)ß & Freytag 2,5 Präsent schwächer Z e l l st o f f a k t i e n gaben 2 Prozent nach. Scheideanstalt minus 1,5 Prozent 21m Renten markt überwog das Angebot Von Ausländern lagen Türken schwächer. Im Verlaufe stagnierte das Geschäft fast vollkommen, und die Kurse bröckelten überwiegend etwas ab. Es ergaben sich Kursrückgänge von 0,5 dis 1,5 Prozent Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 6 Prozent. 3m* Devisenoerkehr notierte die Reichsmark gegen Kabel 4,1870, gegen London 20,40. Paris gegen London 124,08, Mailand 89,10, Madrid 28,33 London gegen Kabel 4,8720. Berlin? Börse. Berlin, 24. Olt. Schon heute vormittag war man etwas zuversichtlicher gestimmt. da die Wied.raufnahme der Arbeit tm Braunkohlengebiet befriedigte und vor allem die Situation am Geldmärkte weiter freundlich aus- fieht. Zum Ultimo dürfte Reportgeld In .zcnügen» ber Menge vorbanden sein, da das Kursniveau einerseits sich efsck iv um 10 Proz. gesenkt hat und die Engagements fidner geworden sind, ,'um offiziellen Beginn war die Kursentwickltma nicht einheitlich, aber trotz des klein:n Geschäftes und des nur unbedeutenden OrderSet n gang es bei den Banken überwiegend höher. 5m Durch» schnitt betrugen die Abweichungen ca. 1 Proz. Jvfter lagen Glanzstofs, Marimilianshütte, Harpener Gesfürel und Bufch-Waggon Als schwächer find Löwe. Licht und Kraft. Slfener Stein- kohleit, Sarvttt unZ> Hugo Schneider zu erwähnen. Heimische Anleihen ruhig. Ausländer uneinhetttich. CUtajeDomer leicht befestigt. Pfandbriefe lustlos. Licrutdationsvkandbr.ee und Anteile weiter angeboten und schwächer Rach Festsetzung der ersten Kurse wurde es allgemein fester. Die Kurs« der führenden Werte tonn- b'S 2 Proz. anziehen. Später wurde da- Geschäft jedoch ruhig und die Gewinne gingen größtenteils wieder verloren. frankfurter Lchlachtviehmartt. Sranffurta. TO, 24. Oft Austrieb: 1651 9hn- der, darunter 392 Ochsen, bO Bullen, 749 .Kühe, 430 Färsen, 402 Kälber, 219 Schafe, 6010 Schweine, tfs notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwctts: jüngere 61 bis 63 MarkMere 57 bis 60; sonstige oollfleischige: jüngere 54 bis 56, ältere 50 dis 53. Bullen: jüngere, voll- flcl'chige, höchsten Schlachtwerts 57 bis-60; sonstige vollfleifchige oder ausg,mästete 51 bis 56. Kuh«: jüngere, vollftcischige, höchsten Schlachtwerts 49 bis 53; sonstige oollfleischige oder ausgemästete 43 bis 48: fleischige 36 bis 42; gering genährte 30 dis 35. Börsen (Halbinnen, Oungrinber): oollfleischige, aus- gemästete, höchsten Schlachtwerts 59 bis 62: voll- fleischige 54 bis 58; fleischige 48 bis 53. — K ä l b e rt beste Mast- und Saugkälber 76 dis 80: mittlere Mast- unbjeaugtälber 68 bis 75; geringe Kälber M bis 67 — Schafe : Maftlärnmer und jüngere Mast- Hammel (Wcidcrnaft) 48 dis 52: mittlere Mast Irimmcr, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 47; fleijchiges Schafvieh 28 dis 39. — Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 67 bis 69; vollfleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 66 bis 68; von ca. 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 66 bis 68; von ca. 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 62 bi» 65; fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 58 bis 62 Mark. Marktverkauf: Rinder schleppend mit geringem llebcrftanb. Kälber und Schafe ruhig und ausvcrkauft Schweine hinterließen bei langsamem Handel Uederstand Frankfurter Gktreibeböric. Frankfurt a. M.. 24. Olt. Unter dem Druck der nachgebenden AuslandSprei'e für Weizen ist dieser wieder um 0.25 Mk. ermäßigt worden. Dabei ist der Absatz sehr schwierig. 'Roggen ist dagegen sehr knapp und stark gesucht Dementsprechend Ht Weizenmehl, da« sehr still liegt, ebensalls rm Preise um 0.25 Mk. ermäßigt worden. Roggenmehl ist gut gefraat und wird zu den notierten Preisen nur in Meinen Posten abgegeben. Weizen- und Rogaenkleie sind unverändert. doch liegt Weizenkleie, die ganz ge- schäftSlos war. etwas sreundlicher. Bon sonstigen Futtermittesn waren Oelkmhen etwas ge- srnht. Ss wurden notiert: Weizen (1. Qualität, gut, gesund, trocken, bis 1 Prozent Auswuchs) 25.50, Weizen (2. Qualität gesund, faxten, bis 3 Prozent Auswixhs) 24.25. 'Weizen (geringere De chafsenheit, biS 23 Prozent FeuchtigkÄt) 22.25 bis 23.50, Roggen (inländischer» 25. Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 28. Hafer (inländischer) 22.50 bis 24. Hafer (ausländischer) 24.50 bis 25. Mais (gelb, 19. Weizenmehl (inländisches. Spezial 0) 37.75 bis 38. Roggentnebl 34.25 bis 35. We.nnkleie 12.50, Roggenkleic 13.50. Erbsen 35 bis 60. Linsen 50 bis 80. Heu (süddeutsches, gut, trocken» 7 biS 8. Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 4 50 bis 5. qcbüntxü 3.25 bi« 3S0. Treber (getrocknet) 16.50 bis 17. Bei Kopfweh / Migräne wie insbesondere bei Erkrankungen nrutala. und vroinvl und Zuverlässig GermosaokanselD. Tie auffallend ratche und zuoerlalnge Wirkunn bericht aus der spejtsischen Zusammensetzung (Amidophenaz 0,15 + Phenaz. aal. 0.45 + Chln 0,01 + Coff. 0.1). (7434m 3« allen Avocheken erbaltltch. Schachtel 1 Mark. Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse. luo.ia IM 101,7. 186.5 ' l*ü 6 167 i 6.X4 -77 176.1: 130 H! 15 Tic hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinstuh S Prozent. 101.36 134,1 ' 1*7, IW <4,23 ISO, 5 13» 186.5 111.73 »15.75 :i.*9 13,351 71.97 iw.r. r-.ii iio.m 108,81 - 54 II!.I U5 114.75 .7.1' 160 16* 2» rvv ibJ 159 5 187.25 -85,5 41.; 155 151.15 U5.75 *.76 5,75 11/3.60 ita.f I M 65 150.5 116.» 96,35 Devise«markt Derlia -Stanltxrt a. U Telegraphische AnszahlNag 73,17 71,87 UL -•30,6 >8» ' l5S-< II? 3.81 t ® Bergmann .... Llekr. yiffernnotn üitftt imb Kratt . . . .vviten A ÄaiO aiunr 3tf. f. Stekcr Untern- pamb- Vtlrttt fjtrte «drin, eirttr . . . Äoltroerf eaUlxffutit 3- O Serben-3n»utr(f mit Sobel .... echkibcanttalt ..... . !bi<6mtbt....... SRutocrftDcrfr ...... «ctallgettll'chatt . . . IOC.» 143 ’ 1.19.25 1^.75 144 jl.J9.18 IK7 »136.-.-5 IW.. 153. . 151,7 I 91.75 167. W Tatum: 7 Vanknolen eyntn, u Ctl.-r I I loKnbuiiiQc Koten..... | «oten ... ... I «otrn ...... I , • sngttsche üoitn ...... | i 2<7)(tf. liltfn . . . Schlickert . . . . . Siemens 4 tzalött Ir.nt-rabtn..... öodmever A (o. Bilder» S Teutschc trb51 . . iFfcntr Steinfobfc ttnktrchener . ü^irvener ... DCfftfi^eUtn . . . JHe Bersdaa . . rnxrfe . . . Qi'in senkten . . L'onnt6mcnn Man«',Iber..... brrftW etknb Bedarf o Cbfrlctlf' KokSwrrte . . .» fbontr Bentdau f •/, g 3 XI,'nilch, Braanrodlen io 'Jibdnftabl ........o Nt.deck Ttontan...... c ^••.ctniüte eta6(n>. I. *L 3 3 CtQt>< Mtnrn......1 Jh «nr 58.» 112. 4 ■Ü.43 Berlin ii C-tit. ^ran,o8schr ;n...... vollänbilch» Sloten 3Ui((rn-f4)r 'Jloten..... Norweattche Noten T eottch Crfterr., 5100 Kronen RinnSnttch« 'flottn...... bchwevitch, ...... Schn "i^-r 'Hoten....... danach- ’Jlotrii ...... !sch,l>oi: iwaklsche 'Jloien • . Utigan'chc '.loten . . . 8 f< % 8 4 8 6 ...... . - - - 5 ... 6' , f. V. 8. 4 ssrankfurt a M Berlin ächlob- Nur» 1-Ut)r. Nur» --chlud- Nur» ■'Infang 4ut» Tat nm: 11. W. 4 10. 23. 10. 24. 1U. *1» Spt HctchSaniethe v 1027 Tt iliil Iblof s lulb m > NJ.iU - »7.15 XiK'lol Rrchtrn . . 51.15 -1 51 .0 51.23 DfBnl. Olrv Hüll 1 lief.- 11,60 1 .8 18.7 13,7.5 T’oftraiirt pnp.Bk. So bvt unhmbbor bt< IW2 . . _ <’ <*/• vidtti'tschk Vvv -Ba, 1 öt«,u.«olbps . . 74.75 — i'I * *8 ob« iBorrrtegl-Cb Ujationen. nuftaLlbar iss? 8.*. - - «' «cbweii Vin-deii! flnf 93 50 — 4*/• Ceftentdulrtj- ®o(brle 3i.ro — 31 4.W’.'. Ccftcrr Ich Läderrt, 4.Ml - i"t Lelierrciä,. tinhettl. 'Ji' — 4’ , Ungarisch, cVolbne - 27.76 4-'.-Ungadfct-tetaoter v tOlb 25.25 25 4'.,' . deögl von Itfiu 1 «"» Ungarisch, Ntontnrfe . . «°/> Lurt Jofic.nltft), d ivn 4'. Turk ivagdabdadn-Aia D,rie i 12.84 15.5 12.75 18.75 U, 2,75 12 '5 4' 6,9(11. e,rlc II . ... 11 2 J! ' «'. Rumänkn conrtrt 9tr- 6,10 41 > iKuniärcn chclb. n! von 1915 ... . 16.ir. — 16 — flda T' U'tch. 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