Nr. M Erster Blatt tn. Zahrgattg Dienstag, 24. Mal (927 • r|*eiet «■&« S«niMi wwb ^«wn^e. 8 30 Än**Hrw*ig fix Ir^rr a»4 br. Ih^lrr. tchi in CM fi«|eiwt Jlunntm tatolgc beb«trr (bdfet Oletze«. pHfWetftMl«: free ff eh «■ ■eie 1 IW. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drid in- Verla- vrihl'sch« Uitvrrkiätt Sich- ieö Stcinöridcrd H. laige ti Gieren. Sdfriftkitung und Geschaftrtzele: SAnltraM t liutec Ni !■)< y<" fix Mr M» |bm He*MinM wN* Prell fix | MM HStz, für l«>nj»n t mi TI n ie Breite »rtlich K «••eifte 10 BeUHp’rnnu;. fix Ä6 IleHwu>ief?n<ang anzutun. So ist eS denn gewiß kein Zufall, dah die Ausführungen deS bekannten Agrurwillenfchaf tler* di-r Berliner Umverstlät. Professor Serlng. mit das Delle und Freimütigste waren, WaS auf der ganzen Konferenz gesagt worden Ist. Der neben'ächlichen Behandlung landwirtschaftlicher Probleme aus der WdNxnrtfchaftS- konterrnz widerspricht Im übrigen die ausfallende ad4xtnuna. daß die Landwirt schockt nach dem Zulammenoruch deS AachkriegS-AuiichwungeS allerwärtS In die gr-hl en Schwierig- guten geraten ist, selbst tn Ländern, wo. wie tu den Bereinigten Staaten. Industrie und Handel einen andauernden Aufftlea erlebten. Die Ursachen hierfür sind mannigfach. aber zwei Umstände treten dabei überall tn den Dor der- frunh Mangel an geeignetenA rbeitS- räf ten und ungenügende Md^ichketlen. Kapital und Kredit zu beschaffen Der Krieg b<‘.ldXf von der ländlichen BenSlkerung an und für iich gröbere Menschentribute als von der städtischen. Um fo schlimmer war eS für die Landwirtschaft. das» sich dte entstandenen Lücken viel weniger al» tn der Industrie durch stärkere Inanlpruchiiadme mechanischer Kräfte wettmachen liest. Dazu kam. dass die DerkebnS- und Wan- berungSbdchränkungen der Rachkr;eg*zdt gerade für die Landwirtschaft Westeuropa,scher und über» feeifcher Länder die besten Zusuhrguellen wohlfeiler ArbeitSsiäfte verstopften Pie ifnanskUen -Schwierigkeiten, denen die vo- denbefteller in allen Landern seit dem striege au»- gesetzt wiren zwangen die Negierungen immer wieder zu Hilfsaktionen 3n der Zeit des kurzen Kach. fnegwtiffdtoHmg» wechselten viele Güter den De- sitzer. die Dreis, wachen immer hoher getrieben, und die Hypothekar,'chen Delaftunaen wurden immer «röste r Eine 6leigerimg der Hauff na ft de» Gelbe» ohlle dann dxe Nonnnalwerte ländlichen Besitztums au», während die tat.achliche Last der Verschuldung in gleichem SRjhf sfr. Buch die Steuern stiegen i;nö fasteten mit besonderer Schwere auf der land- lichen Bevölkerung. Der LandwtN. der allen Staunen der Witterung auf Gnade und Ungnade preis- gegeben i[t i.nb von finkenden Trennt stärker al» aschere Vroölkerungegruppen m Mitleidenschaft gezogen wich must von einer (frntr zur anderen iich und fein» ixoxmhr erhalten und bei ihm dauernd be- ichäingten Scheitern Löhne zahlen. Die Fr.stin die verstreichen, bi» sein Betrieb irgendwelchen Kapitalaufwand wieder dereiobringt. dauern von neun Monaten bi» zu mehreren Jahren. Inzwischen must er bei Danken oder Kleinhändlern 8 r ebne in Br.- spruch nehmen Wenn die Pvdfe gefallen sind so must er in realen Denen mehr zu ruck zahlen. al» er empfangen bat. In allen Ländern ist die landwin- '.hanliche Bevölkerung heute an Vertonen, von denen sie vor einigen Jahren Land gffo.Ht hat. an Deborden bei denen sie mit ihren St- ern rückständig Ist. an Banken und Kleinhändler ver- schuldet Um fo schwerer hall e» neue Kredite zu bekommen Der Rückgang der Kaufkraft der landwirtschaftlichen Bevölkerung ist eine der Ursachen der Absatzschwierigkeiten für die Industrien, aber die starke RachkriegS- oerschuldung der Böller GurvpaS bringt für Diele den Zwang »u forciertem Export von Fabrikwaren mit sich waS wiederum vaS Bestreben industrieller Arbeitgeber erklärlich macht, die Lage der Arbeiterfchaft durch Senkung der Le- benimiilelprcxk* statt durch Erhöhung der Geldlöhne erträglich zu gestalten. Die europäischen Tributzahlungen an Amerika wirken wie ein ÄeiL Der die fow-efs bestehende Älufi zwilchen Land und Stadt immer mehr vergröbert. Der Rachdruck, den Professor Ser-.ng auf eine Verringerung der europäischen Schuldenlast legt, ist daher gerade Dom agrarpolitischem Standpunkte au« wohl verständlich Ebenso gerechtfertigt iS fein Hinweis auf Zusammenhänge zwischen der Rotlaoe überseeischer Farmer und der Berarmuna der Irrduftrievölker der allen Welt Dennoch sprechen all# Anzeichen dagegen, dah fein Appell an die Hinsicht Amerikas irgendwelche W.rkuna a ul üben werde Man darf nicht übersehen, dah mit >eder Zahlung, bte die europäischen Böller an die Bereinigten Staaten leisten, die Kaufkraft deS amerikanischen DolkeS in dem Mähe steigt. Wie die Europa* sinkt. Sür den Ausfuhrhandel Der Union bieten im übrigen die südamerikanifchen und aslat.schbn Märkte bessere ZukunstSmöglichkeiien all die europäischen. WaS aber die amerikanischen Farmer anlangt, so ist ihre Rotlage nicht so sehr durch Ablatzlchwier.^k,it,n im AuSlande als durch den Druck bedingt. den ihn, ProduktlvnSüberschüsfe aus Die In- lanDpreis, auSüben. Ihr Streben ist daher Darauf gerichtet, mit oder ohne Hilf, der Regierung die Jnlanhpcetle durch «Pool» . genoffenschast- liche Regulierung Del Angebots. Dalorillerung. zu heben und ftch der »leberlchüsie durch eine Dumping-AuSfuhr zu entledigen Wan darf sich nicht darüber täuschen. Dah Die Landwirtschaft Wittel- und Westeuropas tn den nächsten Jahren mit einer Schleuderkonkurrenz überseeischer Farmerländer »u rechi.e:i Heiden wird gegen die die Der DvrkriegSzeit JttnNr ticl war Wan sollte endlich aufhören. Die Rettung SuropaS auS seinen WirtschastSnöten von irgend- welcher Barmherzigkeit leine* amenlant'chen Gläubigers zu erwarten. Rur S e l b st h I l I e und vor allem die Gntlaltung eines starken konti- n e n t a l e u r v pä i I che n GinhellSwil- lenS kann dem Wirtichaftslcben der Dölkcr du* ropaS mit der 3cÜ wieder eine ge'unde Ba«iS für ihren Kamp« umS Dalein im Wettbewerbe mit den überseeischen KolonlaNündem verschallen. Der englisch-russische Konflikt. Dor dem Bruch. Don unserem E. E.-Berichterstatter, lRachdruck auch mit Quellenangabe verboten!> London. 2l.Wai 1922. Die englisch-russische Spannung beherrscht souverän d,e englische Pol.Nk. Selbst der Besuch deS sranzösischen Staatspräsidenten in London ist von ihr überschattet worden. Kaum waren die ossi.zi,llen Beranstalturmen zu Ende, der Jug deS Präsidenten auf dem Wege nach der Südküste. als auch die Unten!e cordlale wieder schattenhaft verschwand, um ArcoS und W oS- kau Platz zu rnacheii. London steht heule ernsthaft vor der frage, ob eS feine dlplopiatifchm und Hanl jnflcn mit WoSkau ab- brechen soll. Die engllfch-rufsischen Beziehungen hängen in diesen Tagen nur noch an einem seidenen Faden, der schon In den allernächsten Tagen reihen kann Entwicklungen von solcher Tragweite pflegen nicht von heute auf morgen zu kommen, schon gar nicht tn England DaS Problem heiht daher nicht so sehr Arco« und fdne Folgen, sondern welche Sntwlckluiigen und Borgänge haben zu Dem akuten Borst oh auf die Qlrcoi geführt, von dem man wuhte, dah er in jedem Fall zu einer schweren Beeinträchtigung der englifch- rusiischen Bezichungrn sühven muhte. Seit Beginn deS englischen Generalstreiks vor etwas mehr al« einem Jahre ist der englisch- rusiische Gegenfatz akut geblieben. D e Grsahren- momente. die In diesem Zustand lagen, wurden nur einmal. Im Herbst vergangenes Jahre« bedrohlich. al« eine rücksichtslose Agitatum für den Abbruch der Beziehungen zu Moskau offensichtlich an Terrain gewann und al« sich auch innerhalb be* Kabinett« die Kräfte stärker regten, die iSbamberlain« ruhige, abwägende Politik bekämpften. Auch diese Krise ging vorüber, aber sie balle eine solche Bcrstärkung der antirussischen Tendenzen im GefoGe. dah ein auch nur gering- fügiger Anlah zur akuten Gesahr sührrn konnte. Da« chinesische Abenteuer folgte und in feiner Begleitung ein heftiger an!iruf,lieber Feldzug. Don wem dieser frldzug ie Wirklichkeit auSging. bleibt nebrn'ächüch gegenüber der Tatsache. kih er in Gngland den aller stärk st en Widerhall fanD. Die cngll'ch-rullilchm De- Ziehungen muhten bei dieser akuten Belastung der ■j schon nicht a ten Gcge gesährlichen Grub der Zu'pivung erreichen. Und da« muhte man und da« wollte man. StimmungSmähig war die ossizielle Politik mehr und mehr in eine Position abgcDränat worden, die Konzessionen an da« Land notwendig machen muhte. Trotz dieser, einem allmählichen Bruch an sich günstigen Gntwlcklung kam der llebetlaU auf Dte Arco« unD noch mehr Dessen Durchführung einigermaßen überraschen D Wao wollte zunächst ein verschwundenes Dokument suchen — eine reine Posi.zettr" meldet, dah da-. Äabloeh den ernsten Beschtuh gesastt habe, alle Beziehungen zu Ruhland zu lösen, da die sionbd»delegation al» Drrtrelerln der russischen Regierung In ünglanb eine heimliche u m <1 ü r ) I r r i | d;« Iigkeit rnhollrt habe Lindberghs Luftsieg. Neuyork-Paris in 55'/2 Stunden. von unterem Pariser W. 5. Korrespondenten. Pari». 23. Mai 1927. Buto» und Hundert, von M,nschen umlagerten gestern vormittag bas Gebäude der amerikanischen Potschaft an her Place be Jena, unweit be» Troca- beros, wo (Hyortes Lfndbergh feit 2 Uhr früh auerubt von «einem grandiosen Atlantic-Slug Wir besichtigen auf dem Flugplatz Le Sourget im Nor- ben von Pari», diesen seinen grauen Eindecker, wohl bewacht von Truppen und Polizisten. E» hätte nicht ind gefehlt, bann haue ihn vorgestern abend bw vor Bfflfilierung ratende Meng, z,rfetzt um „d r» inn,rung»ftuj bis 6000 Silo- meter Durchweg hatte er gutes Wetter, nur etwa 1 »f Ksiaxr.eter hatte er Ne-m und niedrig, Wolkexr. Oftmals ftoc rr kaum ' Stur über dem Safier, stieg ober nach Wind- und Settedopr zeitweilig auch über 3000 Meter hoch, von der Lstkuste Bmenkas bis Irland hat er kett, einziges Schiss gesichtet. Lindbergh ist also mit einer geradezu erstaunlichen Sicherhnt und einem ungewöhnlichen Orientierung»- vermögen geflogen. neue Ehrungen Lindberghs. Paris. 23 Ma, (Wolff.) Der Präfi- D e n t Der Republik hat heut, bomlltca Den amedkanifchen Flieger Eharles LinDb.igy Den ihm Der amerilanifche Bvtfa-aftrr Herrick vorstellte, empfangen. Ter PräftDent Der Re- publik hat Vmbbtrflb noch einmal Die herz.ichi.im ölücf-r Ürftc ganz Frankreichs auSgklpiochen UND ihm perfönllch DaS Kreuz Der Gyrcniegion an- gebehet Lindbergh wird heute natmittti^ vorn Wt sterpr f de tte P o i n e a r c emp a (,-e w r- Den. LrnDbcrg ist heute nachmittag v-m Iran- zösifchen Aero-Glub emp äugen worden. Der DorsitzenDe DeS Aero-Elub» Lj*, von der Witwe Dr* früheren Borsitze.iDen, Frau De la Weurthe. etn Schreibe., erhalten, in Den sie ritteiü das, sie zur ärtiraefuxii; ktrDLe.ab* 152 COO S.anlen - r ertoollen Pokal» auSgrlctz, habe Der dxm Flieger überreicht werden soll und je 10C 000 fransen mit Der Befiuxnnung, Die Cum. c itr Wlttre TZ u n fl e f | e r »«nD Den Äir <;n w oliS zu überweifen. I« übrigen empfangt Linbb« gh von Den verschiedensten Selten Anerbietung.-. So berichtet Die HavaSaoentur, Dah em 3m- prdario tn Berlin ihm 25 003 Dcllar gechvtem habe, wenn er sich verpflichte, bi Berlin einige Dorträge über feinen Flug über Den O«.?cn zu halten 8in Filmunternehmen «oll Lindbergd 100 003 Dollar geboten hadm. t rrm er fich verpsiichte. acht läge lang zu filmen Lindbergh find auch von Reu York zahlreiche verlockende Angebot, gemacht vordrn. darunter für 403 COO Dollar von den THu'u SyaV.e für 2X000 Dollar von einer mge'esilchaft. «ür 100 000 Dollar von Theatern, für 50 COO Dollar von einer Radiogdellfchaft. We.ere bei rächt suche Summen wurden ihm von Tkrriegern und Zeitungen angebotm Der Gesamtwert Der tbm gemachten Anerbietungen wird auf über 1 Million geschätzt Lindbergh hat auf dem Flugplatz Le Twürget sein Flugzeug besichtigt. Sr erHärtr 3d, fneh einen Seufzer der Erleichterui", auS. als ich feststellte. dah die an meinem von En7Mkrurg»':cbhabern verursachten Sch-!den weniger bedeutend sind, al* ich befürchte: V-attc. Richt*destrweniger muh der Besitzer eine« ' t»se zu gewähren .ferner f l bl Tidg lS- fcit. den Vö'.ketbundsra! mit dem aimderbetten- Ichutz zu befotten fttnfrig offen stehen i) Allen Mitgliedern des Vöch efiirnbas. b) jeder Gttett'chatt ober Korporation, die der betreffenden Minderheit angeböcl. c) jedem ölfewlichen Organ und h*btr De- lell'chaft. die ihren WoEnlitz m dte be- tedigten Staaten hat und jedem Internationalen Organ, das sich nach 1e Statut rmt Minder-tttenftagen be'chtzttiat. Btefcr hatte nur der lat bei Aecht. Minder he t enBag« m Gang M br.nfm. Wetter enthält der tramurf die lerdenmg. daß die Veweisausnahme in solchen Sachen nner- halb einer Höchstfrist von sechs Monaten zu beendigen sei dte Auflaac an den Hat. in Streitfällen Gutachten des Ständigen Gericht st- hoss antufotdem. öffentlich zu verhandel», alle Intervent Ionen in seinen Iahresbench« auf- lunebtncn u’ta. — also lauter Forderungen. die »ur S'chcr-^ng und Veschleunigung des Minder- hettenschutzes bienen. Jin weiterer Antrag fordert t*r Ausdehnung der Minderheiten-Schutz- vertrüge auf alle Staaten. tn< nationale Min- derbeütn haben. Sief« Antrag geht von Hu- mänien aus. das sich dadurch benachteiligt fühlt. daß chm zusammen mit tim gen anderen Staaten Minderhettenverträg» auferlegt wurden, während solche z. V Italien nicht auferlegt wurden. Es iS also «in Antrag, der von Prestige- bedürfniffen vermeintlich . degradiert er“ Staaten diktiert ist. der aber deutschen Interessen, wie gerade in der Südtiroler Fr>.^> durchaus ent- oricht Die uptlgen Imrar betreffen andere *er,cnfiüibk als den Akinb-r?eiwirschmtz und find in der Hauptfach« bereits bekannt. Ob der Weltkongreß einen entscheidenden Einfluß auf dte Haltung des Völkerbundes In der be«onders heiklen Frage der minder bellen wirb ausüben können. bleibt abiutoarten Aber jedenfalls ist es beim steigenden Ansehen dieser Organlfatton durchaus wünschenswert, daß er die'er wicht, gen Frage mit allem Hochdruck «eine Auttnerstamkeit widmet Das Wahlergebnis in Mecklenburg. Keine Klärung der ParteiverßältNtsse. Eigener Drnhtbericht des Gießener Anzeigers'. Veriin. 24. Mai. Die Wahlen im Freistaate Mecklenburg-Schwerin haben keine Klärung der labilen HegierungSverchältnisle gebracht. Das Verhältnis der bisherigen Hegte» rungsparttten. Sozialdemokraten und Demokra- len. die mit ihren 22 Abgeordneten eine Minderheitsregierung darstellten, zu den übrigen Parteien hat sich nicht geändert. Bernet- kenSwert ist der starke Verlust der Völkischen und das Anwachsen der Wirtschaftspartei. die ihre Stimmenzahl mehr als verdoppeln konnte. Dieses Zeichen von einer gewissen Politikmüdigkeit sollte den politischen Parteien zu denken geben und sie sollten die Ursachen seftzustellen suchen, die Ne Abkehr weiter Kreise der Wählerschaft von den politischen Maffimen und die Zuwendung zu den wirtschaftlichen Momenten herbeigeführt haben. Wie sich die neue Regierung zusammensetzen wird, liegt vorläufig noch völlig im Dunkeln, und es wird wahrscheinlich langwieriger Vesprechungen unter den Parteien bedürfen, um überhaupt eine Regierung zu bilden. Ob es gelinat, eint Mehrheit» koalition zustande zu bringen ist mehr als fraglich, wahrscheinlich wird es bei der Minderyeitsregterung aus Sozialdemokraten und Demokraten verbleiben, die sich jeweils ihre Mehrheit suchen müßte. Hein rechnerisch genommen, würden allerdings die Parteien außer Der sozialdemokratischen und der kommunlstischen eine geringe Mehrheit darstellen, es ist aber mehr alS zweifelhaft, ob sich all diese Parteien unter einen Hut bringen lassen werden. Die Koatttionspolitik des Zentrums. Taö Ergebnis bc» Berliner Parteitages. Eigener Drahtbcrichl des ..Gießener Anzeigers'. Berlin, 24. Mai. Die Tagung be» preußischen Zentrums, die am Samstag und Sonntag In Berlin abgebalten wurde, Ist in politischen Kreisen mit einiger Spannung erwartet morden, weil man allgemein glaubte, daß von ihr bestimmte Hichtlinien für bi« Weiterentwicklung abgeleitet werden könnten. Das ist eine Enttäuschung gewesen. Die ganze 'Beratung staub auf keinem fehr hohen Aiveau. Eie war zudem schlecht besucht. DaS einzig« positive Ergebnis ist dies, daß das Zentrum nicht daran denkt — oder wenigstens vvr- l ä u s i g nicht daran denkt sich in Preußen um zu orientieren und nach dem Vorbild des HeicheS Anschluß nach rechts zu suchen. Ganz im Gegenteil. bei der doppelten Bindung mit den Deut!chnaiionalen im Heich und den Sozialdemokraten in Preußen fühlt bai Zentrum sich sehr wohl und bat keine Bettung, daran etwa» zu ändern. Allerdings steht auch der linke Flügel des Zentrums dte Entwicklung der Sozialdemokraten zu einer Immer schärferen Opposition mit einiger Sorg«, selbst Herr Wirth, der im übrigen von dem ganzen Parteitag toi- geschwiegen und mir ohne Namensnennung gerüffelt wurde, fürchtet mit Schrecken, daß durch dic Taktik der Sozialdemokraten dte gegenwärtige Hegicrungskvalltion hn Heich nur noch fester verankert wird. Die Herbstmanöver der Neichswehr. Berlin, 24. Mai. < Drahtrnttduna des ö X) Die Heeresleitung hat nunmehr, wie tmr erfahren, die Pläne für i*e kommenden Herbst» mnnöver im einzelnen fertiggestellt Manöver in größerem Stil werden nur von bet zweiten Division auSgefubrt. die zwischen dem 12. und 20. September auf der Insel Bügen und tnBcrpovimern stallstnden werden Boraus- lichtltch wird bei diesen Manövem Bei ch s - Präsident v Hindenburg persönlich |u- Rgcn sein Die erste Divifion hält Anfang ptember mir kleinere Hebungen hn Kreife von Friedland Heilsberg und Preußss<^Eylau ab Die dritte Dtvi«ion veranstaltet ficmert Hebungen etwa i» der Mitte des Cebtemher in Obcrf-MeTten und FrankfuN a. O Die vierte Dirnfion bat für den 13. dis 20. September Divisionsubungen zwckchen Lützen und Zeitz an- gesetzt Die fünft« »zu der auch JXß in 9' cf en grhoni und siebente Division unternehmen lediglich kleinere Hebungen auf ihren Truvvenübungsrlätzen und deren wäderer Um» febuna. Bie sechste Dünfum fotwe die dritte xa nauened ■- rn * ton veranstalten schließlich Hebungen größeren Umfang» Ende September zwischen Paderborn. BrafcL Trmddburg und Xteber- ■astberg. Die Neubauten der Post. ®imir vratztbericht des @w*fl*r Brplfrrs* -erli». 24. Mai. t < bereit» ob d riet Stelle «gef -h tn>T trte Erhöhung der Gedsttz- r en der Bost wurde damit bcgn»E«k. daß die Bost im laufenden Bechnung-iU)re eiM außer- ordentlich hohr Summe für Heuboiten und Neuanschasfuna technischer Apparat« be.vttgt Die ferWeuinbe letemetl|i«- re ng 6«» 8» r ■ f p r t * ■ «fc« • * tW™ Keiche swingt vor allem die v«ttfche Keichrpoß $er Errichtung neuer Selbstanschlußämter. Darüber hinaus erfordert die völlige Umstellung de» Bost Verkehrs 'vwie die lastache. daß unter den gegrweömtrn *nf*htidN* brrbali- nisten der Bost Bkietsraume und Mietshäuser nicht mehr zur Dersüguna aeslelll werden, den Bau r«ich»eigenervebänd«. So werden im ganten Reiche int Zeit über 150 Poftneubauten aujy- führt, dte allein einen stostenaufwanb von 300 ®fl- ltonen Karl verursachen. 19 Millionen Mark muß außerdem die Bost für den Ä«u b a■ »o n D e - amtenwohnungen jährlich aufwenden. Alle Nefc Beträge stießen ndoch wieder der Onkiüne. dem ß an del und Gewerbe zu. An der Spitze der Bauten für die Dost sttht Barlin mit 22Nenbauleti. Bon den interestantesten und dedentenditen Boltnau- douten im Reich sind vor allem der Dau eine» reuen Grvßpc^tamt» m Bremen, ba* Bostamt in Hamburg, der Dau eine» neuen Boßfcheckamte» in Hannover und das neue Posttzau» m Magdeburg zu erwähnen. Immerhin ist es erfreulich, daß dte Poft sich nunmehr entfcklosten bat den zum Teil außerordentlich veralteten Betrieb zu modernisieren. Gerade von feilen der Wirtschaft war aus diesem Grunde schon des öfteren vielfach in der Äidttunq interne- niert worden, daß die Post ihren Betrieb den modernen technischen Errungenschaften entsprechend Im Intereste der deutschen Wirtschast umorgomfhren soll. Vie Stichhaltigkeit der Gründe, die mit triefen Neubauten und Neuanschaffungen den geplanten Erhöhungen beigegeben wurden, haben wir bereit» eingehend an dieser Stell« erörtert und koimttn seinerzeit nicht umhin, die Frage aufzuwerfen, ob die geplante Erhöhung wirllich eine Mehrein* nähme erbringen würbe. Nach dem System unsere« Steuerwefen» in den letzten Jahren haben wir jedenfall» beobachten können, daß Senkungen allem eine Steigerung der Mehreinnahmen zu er- möglichen vermochten. Man dars gespannt sein, in- a> weit die Forderungen der Wirtschaft in dieser Hinsicht schließlich doch noch berücksichtigt werden. Die Beamtenbeso düng. Smc Aktion der Deutschen Yoirsparlei. Berlin. 23. Mai (WTV.) Am 24. Mai hat sich der Bo tilgende der H eichst a «Fraktion der Deutschen Vvlkspartei, Heichsmimster a. 5>. Dr. Scholz, in Begleitung des Abgeordneten Morath zum Heichsmimster der Finanzen, Dr Köhler, begehen, um im Auftrag der volk-parteilichen Reick agsfeaktion die Forderung zu unterbreiten, die Besoldungsvorlage für die H ei chSbe ernten schäft den gesetzgebenden Körperschaften so zeitig vorzulegen, baß sie am 1. Juli In Kraft treten kann. Der Heichsfinanzminister Dr. Köhler er- stärte sich bereit, das Vorgetragene hn Kabinett zur Sprache zu bringen. Es ist zu erwarten, baß er nach dem TBi eben ufammenirttt des Heichstags eine bindende Erklärung des Heichskahinet t s bezüglich des v^eitpunktes, von dem an die erhöhte Besoldung gewährt werden soll, abgeben wird. Die Zukunft des deutschen Weinbaues. 61. Gogrshaulen, 23. Mai. flUJ Der Wahikrcisverband Hetzen-Hastau-2valdeck-Wetzlar der Deutschen Demokralischetz Partei hielt feinen diesjährigen Parteitag m St. Goarshausen ab. Direktor Friedrich (Kassel) eröffnete die befonders aus Winzerkreifen gutbesuchte Petiammiung. Im Mittelpunk: der Beratunqen stand ein« Rebe de» Neichstagsabg. Pfarrer Korell au» Ober-Ingrl- heim in Nheindetzen über ..Vie Zukunft de» deut- fchen Weinbaues'. (Es fei notwendig, daß man sich in Deutschland auf di« Gewinnung guter Qualität» Dein« beschränke und gab an Hand statistischer Erhebungen einen Uederblick über di« Selbstkosten de» Weinbauer». An der Mosel betrügen die Selbstkosten für 100U Liter Wein 1350 Mark, am Niederrhein ledoch nur 700 Mark für Liter. Wenn wir nicht genügenden Zoll- schütz schaßen würden, seien unser« Wein« zu t«uer. Daran» ergeb« sich von selbst di« Unt«r- läge für die zukünftigen Zollvertrag»verhandlunj,en. E» sei «in Unrecht, daß sich di« Industrie gegenüber dem Weinbau m den Sorbergnmd stelle. Welch« • x follte man mrn dem deutschen Weinbau und Deinhundel geben? Der ’Jtebner antwortet«: Pflanz« keinen Rotwein mehr, wenigsten» r«inm dünnen Rotwein von der Sorte der PorNiaieser, sondern allenfalls frühen und späten Burgunder Für da» ffljrtal möge die» bart sein, sei über die einzige richtig L«hr« au» der Vergangenheit, denn der deutsch« Rotwein sei für bi« rauer nicht zu halten Ferner forme Dem deutschen Weinbau nur durch eine scharse ttlltrfon- trolle geholfen werden Gegen die Weinponlcher fei mtt aller Streng« oorzugehen. Qualität und Preis« müßtrn unbedingt miteinander In Einklang gebracht werden. Di« Frna« der R e b • lau »bekämpf u na « J* Jahren Gefängni» oeru ereilt w* war fern bi« Ttro‘*umnrr jur Breweruno bn b* rvfun« be» flngrncqtra Da» Gericht btrll r» K' erwiesen, boß der er^rttogtf bk tot mlf leben fegung ousattichn Hut VeltkrvoraussaEe. Zeitweise wolkig, mötzig warm, ncki »emnz^ee Rieberschlö;m ist zu rechnen Gefttto« Ioaes:emperoOxren Marim' m u* Grob Cekstllinimuw: 7A Grad drifte». Rtrstr- schlög« 0.1 «illlmeter. . Ä . j'Vu: vt *Rc:a l EWchn *Vi km unb bignlre len begrüß W Üncau türm toiibtt ufar ™ Nchrn auf k rr Mn? m-mfa -schleuß > 'zenm t>as flftr a '«* Itn t* chl btt DskNI K-7 rbrn Dit Ifftr^ EotpfMccbfttir- W .6ar*ou‘, « n fo/Ifr. mn* fr* kW ß*r*r Ar «flütfcW»jL us verurt^l r ^2 N* * ung.,m * ib sewa »®7, beide tbb‘,w- noch »"*£. $**- ***" ^i,,H i. ~ tätig, gtnoh m* ! chlÄ Wt'- Mit u «f ten nächili» szugehku. »e. (i 1Z ftinbtt nfr*! i^ungtn sei Löwen ngtKn tbt in de« 3irfui Wed) in - i : tiototnbäntig« ? 1 •Üc-Dtti anfltlaßff ? Süden grauest änb ifi beberZch ■ JaS wn ruvr \ j ibe zählende f*- j ne Pttfonal krt< | !, W !«*"' Ins der Provin^alhauptstabt. Gießen. bw 24. *3Ui 1927. Kennst du das Land, wo die Orange . • • ? Dom 11 rM Aunneroab auf 5nbbrrg lenr.ft du t*i Land. ®o die Orange bllchjetz Os d räächt wen» von Heer um Harnt Sitzt) Da glDoamoal reife $ru4)i die Dauern frirbir Mn tdbrl.d) »»aamoal lebet &irJd brrtzl Do fteftn die BSOm wodeoen» Orange brr Je lif hier b« uni M>2a - die Aebbelbäftm TRr brauch» die Qkft nor ftt(«) un bev *r fchwenkd Dann falle die Orange gaxi bequem Un km« in de Orangrihder bunMl 3tw Ovlee far niente alles Hebt Die s bo mit Blicke voller Liewe huifelt Un jeder letfn) Orange beim Dickei kr chtf Un iHttH Maa desleid Orange-Hertzche lln folgern m Orangegärde hrob. Tann bi«ei, de aa(n) dem annmt 's vewiAskertzche Hi m Meiler aus! Des mech! mr dar', ei»! 0* lüAft de 6aft von dunkle Blutorange 3n alle Adern fttunne hi dem Sltzd Co beb bei amte rn als de L ewesbranch, Mr eoch des Mdier In bi» Aivpe kriehf ÄBtntt öu des Sand wo die Orange buhl biene — 04 14 p aoat iu! weil von btt behaa» - Ali Hfl begehrt* Lewensvitamine ®enaa Hie 4 Ob 8 Don untern AebbelbaamV Äennft bu des Land, wo Blutoranae stehle IM D-Ich un Slänb »n lebet Seit der Ctroab. Do ufl des Drvddwaa qMIc Schorle flieble lln bu rlttchh aus un ftrrg: Icheeeni aff die Avasck Äemtfl bu des Land wo Dlurvranfleläfde Aus fleflbentMhe Hcknn mr fchlirlend ichlmfl lln mit Oranflcfem aus Leiwesknl'de rTRt (ufblfl kreuz weis grohe Dvge spuckt? Äennft bu bei Land, wo den Orangeicgc 3m chllebob/n-abbeil mr laut geniest Do Saanv Kinner fick) orange»sdern reue. Sv deh des Schndwwrlche baa! iwDersstetzt? Rennfl du des Land wo alles des ,4 TL'bet — Dann schweia dich aus un sog net. wo es liehN GH dentfche Aedbel kinfdig bu nooch Seht, • •mit f e net u m f o n W fo fchee (n) g e • bliebt« Sechs ^Regeln für die Vehandlung von Säuglingen. Bos ISronflurter Tlad« gesund heilsam? macht auf nach«! ' be iechs wichtige Hegeln für die Df banMuna 3er CAuglingr und Wien,(inbet m bet brtben Jc.i>rr4*ett aufmetdam 1 Halle bas dimmet kühl' Ueihig lüften! i Tur4MHfl schade, ) jufcboben feucht halten! Schütze dos R1nb vor direkter Ctm: enbeftrablung durch Dorhänge unb Lüden! Bei 71acht Senftev Mhvel Das Kind muh das kühlste Plätzchen in der Bohnung Haden. Bäume in denen gekocht, z.wafchen oder gtbüaelt wird, finb ungeeignet. 2 Halte das Kind kühl! Leichte Rleibung end leichtes Bettzeug (auch im StrienI). Bei {»ter Hche tmm das K md auch wf! Degen lüg! t> rntvdehens einmal lauwarm haben! 1 DmfMnbet tciberüeben der Hche am betten. Meter feinen UmMnNm bar» fett adgetzMt werden! 4 G richte Dochtzcht n her Ernährung 3e nicht übetfenem! Degen den Dürft gebe man dünnen. loMWarmen Tee 5 Die AI.Ich muh in'ch fein, beim Deqng sofort rdgeüoch! unb gleich triebet gefühlt werden Die Uch mich immer tMM tzeden ft 3ebefl mit der Flasche ernährte Kind mA ärztlich überwacht werden 3n her Caug- lmg#beTarungi <.! t des Ctadtgefunddeüsamies erhall jede THuu«. MiWmi ttrr unemtgeilltch Aal und lefthmfL De, der erben (Sesundbeils- Übnmg bringe das Kind so rasch wie möglich zum ArD' (*u ,;rec. ?*odLc.iuiartti>ictic. E» Meten auf dem bewligee Dochenmarkl Duner 140 die 170 Pfennig. Blaue 30 b:J 35. KS'e <10 Stück CO bis 140 Dirftng 35 Deist, traut 25 gelbe Sähen 15 bi» 25. rote Aüben 15. Ctxnat 1? Hs 15. Ilöm f-pLohi 15 CMtnei 20 Hs 05 Tomaten 100 bU MO Zw edelm 25. Dleertetiich 45 Hs « Ahat^rber 20 Kaetoffein 6 bie 8. Aepfl 90 Kirchen 50 bis 120 -omg 50 junge -Vbnen 100 bis 130 Lupperchützner ISO M 130 das Pfund (H r 10 b s 11. Blumen, kost! 80 bis 120 Salat 6 Hs 15. Calatguden 50 Hs 100. Okenich 30 bi4 50 Cellene 20 k* 50. Lauch 5 Hs 10 das Stück Aadieschen 10 dis 15 Pfennig das Bund Bontotizen. — lageelolenber für Stentlag. LichtsH^lhiu». Vahnstosftraste: . Der heilige Berg' — ÄWorfo iAd)^ riH< ..9tm-Tfn*Thi unter Wösten'. ” Dom oberen Aiegelpf ad Tlachdem die Stadt Diesten die 'Ruinen her «rüderen Hey- ltgenflüdtfchett Fabrik am Aiegelpfad erworben und mit grdstieren Mitteln der Aeu^ei, entsprechende Dohichäufer aus dieses Gelände erstellt bat. Mlic men annehmen können, dah die Straste bgw das mit ihr in Verbindung stehende Bahn- qelände in einet den nunmehr gegebenen Der- fehesverhältnis>en entsprechenden Delle geregelt worden wäre Seit •rbauung der Häufet In der Pnaulhk,raste ist bet Aregelpfad em bedeutender dmgana wm Dahnhof geworden bi« Stea ste i st aber berartig eng. dost Personen die die Straste passieren ober aus den Adekm kommen. \iu ck» 11 br brach in dem Gehöll des Schmiedes Damm in Drosten-Linden Feuer aus Der Brand entstand wahrscheinlich in der Scheune und griff aus die anliegenden Stallungen über D'.e Pllkchrsouerwehe unb die Fretwlllige Feuerwehr ^rosten-i?inden bekämpften das Feuer mit drei Schlauchleitungen. Der Brand tonnte Ho gegen A . Uhr aus fernen Herd beschränkt werben. Der Dachstuhl der Scheune hd ben Flammen zum Opfer, die Stallungen wurden mir leicht beschäd-gt Die um 9 Uhr alarmierte und kurz darauf in Grvsten-Lfnben cingetrHIenc Krr.s-Dlvtre*pritze brauchte nicht mehr einzu- gmfrn. i Vorsicht bei gif Ilgen Blumen! Sehr oft begegnet man Ertvachsonen und Kindern, die Hc Äewohnhe'i hoben, ubgepflürfte öl amen mit den Stiften in den Mund zu nehmen. (?• werden dadurch gar manchm i! vergistungserkronkungen herrorgerafen. Eine Weibe von gelbbluhenben Jjaft- nensust- uns Knobenkrai Mrten, He gerade in der Jeetze« Hüften, find gifthaltig und haben diese un- angenehmen Eigenschallen Man sollte auch das gegemninig so gern gepflückte, lieblich bullende MaigkSckchen nicht in den Mund nehmen. ” 35 Mittelrheinisches Kreis- Iurnsest Die Dorbereitungen für das in Der Zeit vom 29.3uli bis 1. August in Darmstadt tzattllr.dend, Ä Mlltzelrst^tllche ÄreWurafeft stnb lebbef: im Dange Das Fest, das leit dem Zähre 1*3 urcht mehr ti Darmstadt adgepalten wurde, wird bcr*n bahnen liefern im allgemeinen iür die 3et> ’.L*- rung Ne richtige Zelt, Ne Mitteleuropäische eii. Die Avrmalzeit wird der Aeichsbahn täglich von der Sternwarte Potsdam-Bal'elsberg auf eleltrischem Dege selbsttätig mitgdetlL Don der Zeitzentrale der Aeichsbahn erhalten sämtlich« Aeichsbahnstotivnen um acht Uhr vormittags die genaue Zeitangabe. D»e ^tangabe erfolgt diirch ben Telegraphen, mit dem ja auch die lletnsten Slativnen ausgerüstet sind. Sinige Minuten vor acht Lhr werden die Zeit Übertrager Iür Ne verschiedenen Deel graphen lei fungeii eingeschaltet, hierdurch wird Nr Derbindung mit den Dired tion-vermlttlunfl-fteilen herbeigesührt. Nr tolcbtt mit allen ihren Stationen verbunden finb. 'Befindet man sich vor acht Uhr in einem Teie- graphenzimmer der Aeichsbahn, so hön man an einem bestimmten Telegraphenopparut die Tor* Meldung dast die Zeit kommt, der Apparat klappert ununterbrochen. Mit ben Augenblick, wo dieses Aufzeichen aushört. löst der Telegraphen» beamte dos Lauswerk für den Morsepapierstreifen, es erscheint auf dem laufenden Streifen ein ununterbrochener Strich. Der Beamte hat jetzt Ne Lhr unb Ne Striche genau zu beobachten, denn in dem Augenblick, wo dieser Strich mit einem hörbaren Knock fein Ende erreicht, ist es nach der Mitteleuropäischen Zeit genau acht Lhr. Die Dahnuhr wird nun genau nach Aorrnalzell gerichtet Brqtrem* U'ixW und Morietsreten z Katalog au/ Wunsch grefi» Mi fa-Fabrikverkauf stelle Gießen Neuenweg 4 / Leiter: /. P. Mono Vcrfolgungs-uJO-km-Mannschaft trennen wä* VeVi Zürich, Sieger: Kaufmann «o JMllf CB Beknnntinnrhung. 3n unser ihondeleregister Äbt A w irden snaet ragen 49440 Hm 3. Äai 1927 tue ,iirma Decker ft Gras, Gfesten Gesellschafter stnd- stous. norm ft art Decker und Monteur '-«ul 3raf. beide in Siesten Dem Kaufmann Jbuarb Sehrt in Siesten Ist Prokura er eÜL Tie oiient cklaiideis^IeUlchaft hat air . Mai 1927 begonnen, ferner wurde bei tiefer Firma am 12. Mo, 1927 folgenbc» eingetragen: Die Prokura de« fkduaet öedrt In Giesten ist erloschen. Hm 11. Mai 1927 e) die Finna stugo stunk, Siesten Inhaber ist her Staufmenn öugo Aunk iü«eften; b) bei der ,nrmo Ruhl L A»'nk. Siesten: Tie Firma ist er olchen Bm 14. Mai 1927. br, der Firma Pion 'ow & 3übemann. Giesteu Tie Firma Ist erfolchen Hm 17. Ma, 1927 •) bei bet Firma Vern Harb Steen * Sohn Giesten Die zlrma ist rriolchen; b) bei ber Finna L -alkhas ’Jlodjf.. ’siisten: brr Heinrich Erle fbefrou Esst. geb. Leoermann. in (Rieften, ft Prokura erteilt. Siesten, ben 19. Äai 1927. 6dfl|dx» VmtGericht. Bcknniitinnchnng. Sn unler Handelsregister Abt B wurde stuie bei der Finna Mineealfardwerk IHünd). Tc cllfdxift mit befcheänktcr Haf- ung in Diesten »eigendes eingetragen Dur4) Befchlust btt DestUfchaitcr Dom 8. Spril 1927 ist § 1 Abi 2 unb §7 AN I >es D«,ellscha’tsvertrazs geändert. Der 5i| der Defcüschall iff nach OberfchelN villkreis »erlegt Raufmann Heinz Münch >at fein Amt als Defchafisfuhter meden itiMt 4O43L Giesten. den 20. Mai 1927. Hessisches 2tnf ' nur ,Betitelt • -tr-n I». iherbei Stiuiti Ix>tt On» Flimm, autier- de । bei 1» Eifort. Konrad Emtnerieb, Herrn Kuhl S. Ixieb, Frie* Lot^ H a Reut, r W tlh. Semmler u. Willi Weber tMsssilMNIlI'IIIIIIINIlNfMlWUmaMWUMvoslMMMn Wasserschlauch IN le QualilAt und allee Größer Verschraubungen Gartenspritzen / Gießkannen Friede. Betd L Sohn , Seltersweg 12 tunii Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. B. wurde am 3. Februar 1927 bei der Zinna Haas s AlederHaufen, Gesellschaft mit beschränkter Hastung in Diesten folgendes eingetragen: Die 5tnna ist erloschen. Giesten. den 20 Mai 1927. 4945C __Hessisches Amtsgericht.______ MMmrsNiM nachmittags 2 Uhr versteigere ich Aenenweg 28 (im Löwen», zwangsweise gegen Barzahlung: 1. 3 Pianinvs, 25 Äarton Schokolade. 2Schreibtische. ISOelichürzen s. Metzger. 1 dreiteilige Friseur eine ichtung. zwei Kleibersthrönke, 1 Trumeauspiegel. eint Schreibmofchine. 1 Kommode. 1 L halst- longue. 1 Aähmafchine. 1 'Partie D«rt»- stüftlc 1 Eisschrank, 1 Stiubfauger. 1 Basten wagen. 1 Ladentheke. 2 Bestimm, 4975V 1 älteres Klavier und 1 'Regulator Junker Gerichtsvollzieher in (Stehen. Lohholzversteigerung OberffttWevd Branbobemborf. 8m Freitag, dem 27. Mai 1927, 9 flftr vormittag- kommen im Gasthaus ..Deut» • iches Hau-" in ffleeberg, aus Distrikt 30c ' • ftühlbrtf). ca. 200 Lohstangen unb 12U re eichene Aeiferknüppel (geidjälti zum Berfaut 4942V Frische Fische Pstmvoch früft 9 Uhr etmrrfknb Pa. qronc Schellsische im DuSfckalti Ifö tz.L«» ft.Seelachs und Kadliau im nuftitbm.’t «fb ft.ie Frisch« Fischkoteleits Wb. G.4V Dratschellsische Yfo. o.to Frische Bülklinge ZkstG fKve yerSuch.Heringe FrilchgerSuch. Seelachs i. Kücken 77eue Matjes-Heringe 1 Lick O.7O Ba.hOU.Pollber.er •.UuO.lt Ananas 2iMb.-Tefttn.8bid i -beiden I .xt» t tll^ Tafel —, .-f t ToleO.S<»[ frrn aOeenb örüfttell n2Vtz. T NichardBrun-wald Beftnboiür. 27. ÄerwfWr. 1611 «Ob Zurück zur Mr Wen. Rettlcherlrakt, einstcherkOMttteldei Gallenstein Don S8 Zähren In utel taufend Fallen crfolerelcft erprobt! Kriilefhm, Gießen Odiultraln s. Strickmaschinen iür vautcriuerl) liefert preiswert Sl.chard tVtiiiid), üRftblbauien i. Tb. tbler Mnndgernch ■Xrh ebltohenb -Itztlch pd**tr Zstzne .nMMe, da» fchL-st. Antlitz. Selbe Sftunbei^fti ^t werden oft |*en durch «lnmaiiae» PPben mit der Ixrrhd) etfr.fvixnbtn Jabnpalte < hlorodeni bt- leitlct. Die ZLhue erhalten Ichon nach kurzem chdravch rt*rn wirifcn- »eilen «fenSetnplanj, au* an den Seiten'I»ch«n. drl gteichzeltiger Benutzuna der Dafür eigen» f an liniierten Chlor»4»at- Z h h n bü r» 11* mit grjabntom »orll,nlchni!t Faulend« Spell»- •tfle In den ^ahnuvtschrtiraumen a’.e Ur>u*« b-i üblen Mund- ,ier werben qrÜneHA damit destlUgt «lerfafften Sie — ,» ntchl, mit einer Reinen Tube pi vvPsg Chlorodont-Xehm. bür.t» für «inder ?0Psg. für Tarnen ®M 1 M ,we'ch« »erften), '3e Herren Mk 1 t& start, VarUrn, Wur echt tn biau-grflner CrigineU raArng mü d«, Küffchr « M'*rotnnt-. Überall z» beben. imifrood), dm 25. b. BL, versteigere ich im „cSiven", Neuenweg U. ab 2 flftr: 1 Oekonomiewogen, 1 Butlersast 1 L^aichnzaschine, Tifchc für Ziaarren arbeiter, Kuchen- und Wik-yctzafts- tische. Pektm, 1 Küche. 2 Bufetts, 1 Äähmaschine tgedr >, 1 National- koste, 2 Ga»herbe, estktr. Lüster. Uhren unb Decker, goidcne unb filb. Ringe, Zink- unb Emaillewaren, 1 Rachtschrank, vamcnschfupsho|en. mehrere Mille Zigarren unb Zigaretten. 150 Haarnetze. Herren- unb Damenräder, Dezimalwage unb viele» anNrc mehr. -I969D Versteigerung bestimmt £. Hartme^. Auktionator unb laxator. Neuen weg N, Telephon 1414. Achtung! Achtung! 1 Lpargel, lalat, Gurten, Tomaten, neue Gelderüde«, Blumenkohl Aetlich, «psel, Apfelsinen,Zuronen BsnaneN neb neue ZwiedelN einaetroffen, verkauf ZKittwoch frift, van 9 Uhr t,öenk «inber- Damen 'Sintmpse Lchlupshosea Dkt. jCA 2.75,3.95. l.JV 2W- AO 0.90,0.95, V.^tV Umber-Sllstmpfe Samen hemörn fltt. 043, A A1Q 0 95XBr.iV»2>O 1Ä1S0.95 ftmser^sckchen S.pnozeö stöck. Ml 0^'A AAL 0.45,0.95 V. Mk 3 21,^ - 3.95A9i^-2f^ Johanna £64 D abxu rufen Herr Wilh. Falkenheiner Frau Katharine Schaler geh. Ihm Im 72 Lebensjahre Wiesede, den 24 Mal 1927 Die Beerdigung findet Mittwochnachmittag 2 Uhr statt Gießen, den 23. Mai 1927 4O39D <berii>wleknid)i Bebg. fi?lbmein.a. d- ärvaflinb?!u»n’ k o.t. Mtaae. rrtir Ang. nreiladebahnbol Vabcitrnüc 5. 49IHD Hanoiuag- Limousine 2 Monate gefahren ineuwertia'. unter günstigen Bablnna*- bebingungen luucrt zcbrtltl Angebote uitekener flnteterr er.il. mit 2 Anbange- wagen aüniite au oerk Gttr Angeb. u. ißBISo. tt «Ich. Bn*. Gestern morgen verschied nach langem, schwerem Leiden mein langjähriger Gehilfe Junges Mädchen mit Koch» und Nah- kenntnissen sucht Ctcflune in gutem Haufe Aur wetteren Ausbildung raschen gelb erwünscht. Schr. Anged. unt. (JtfltBon d. "fteh-Anc erdeten Durch Fleiß und Gewissenhaftigkeit hat er sich stets meine größte Zufriedenheit erworben. Georg Dahmer Neuenweg 40. fielt- ehrliche, eins. Frau ob. Fräulein ohne Anh. wird zur felbttnnb. nübruna d. HauSd u. B'lege von altem ifbcpaar au bald gefucht. Schr. Anged. u.03929 an d Wien- An*, erb. (Mea Beamten torfjter, 19 XY alt. lucht etcllr als Häüslochler mit.;am. -Anfchl. irafchengeldi. «mA Al. Nchrclber, Svrendlingen, Kr.Ofib^ Bahnhof Wegen vftfinntana meines MuddeuS älteres, lohte» Mädchen das kochen kann, ge lucht. BorsteUung Aw 1—3 Uhr nachm. Ihr addS. M UraiDr.Roromlirrafr Wieben, Vubroiflltrahe 14 v geschäft eine tüchtige Gesucht süchtige Persönlichkeit bei hohem Berdienst Aiim Vertrieb von Margarine und holsteinischen Brvduk' ten. (Geboten wird fester Wochenlohn u. Provision. Geliefert wird Saftenkarre, Butterkru/en. Wageufw Verlangt wird strastenweiles Abfragen unb Vie- ferunq frei HauS bei llnierstützung mit Aieklamemateriai unsererseits Heller ist an m zum A ulde- wahrenu Abwiegen der Ware u. äicher- hen in Mt von I JLM eotL tn Qorm einer guten Bürgschafto Sicher- heitSvvvothek. erfor- Nachruf. Infolge seiner Kricesbeschädi- gunj; verstarb am 22. Mal uner- wartet unser Mitglied Wilhelm Falkenheiner Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 25. Mal. nachmittags 2' , Uhr auf dem Neuen Friedhöfe statu Um rege Teilnahme wird gebet lelcbsbead 4. Krleieb.a. MlaterbL Ortsgruppe Gleis». 49790 SlWtes leeres gimmer für Bureau auf mehrere ^ahre ohne jegliche Bedienung »um l. tl 27 tn der Mittelstadt gesucht. Schriftliche Anged unier 4<*W7l) an d (Bteh Anz. erb Ich werde ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. | Mietgesuche .‘lum 1 3uni »»Zl Simmet roil. Manlarde, tn rudlgem Haute aef Schr. Anaed. u.iX6LV> a. d. (Miefe. An*, erb. Die Beerdigung findet am Mittwoch. 25. Mai. nachmittags 2'/, Uhr. von der Kapelle des Neuen I rlcdhofcsausstatt-DieMIlglleder werden gebeten sich recht zahlreich zu beteiligen. Der Teretsai. z. baldigen Eintritt Kem. Hmtirtfrrl Gesang-Verein Concordia Wir setxen hiermit unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Heben Sangesbruder» WkM I Mit! für forort gesucht fln erfragen tn der gstsstelle des «len Am. «ein In tiefer Trauer Polizei Wachtmeister Wilhelm Naumann und Frau Willi Naumann. Gießen (PoHzeigeflngnls Sandgaase 18). den 23 Mal 1927. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 25 Mal 1927. nachm. 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt Hunger, strebsamer Quäler a. 8t in ungekitnb. Stellung, iucht sich ui vet 1 * Jnbuutte 0. trngios- wefchaft Schrill. Angeb. unier tUBOti a. b. Gleit «ns. erb Suche Stellung al* Wohnunnstansch. gn 'beiter Vage Ichdne «Zim-W. u. nr Suche in bei! vnule gegen 3- biJ l Jtnim • J'Jvbnn. Ai lauschen gefuchi. Dchr Anged u. 031H2 a. d Ostest Ans. erb. tilänieRÜtBriÜtni ^ahre hindurch sichert sich, wer schnell den Ort*- oder Bezirk» • Alleinoetkaul eine» gronarttgen Massenarnkelsllver- nimmt Rielenabsatz. Vaden u. flaoitol un- nüitg. trtn durchaus reeller Artiketdrssen Berttteb keinen Ber- drun. sondern hohen Gewinn bringt. Bei- iungvreklame wird oon un» bezahlt jedermann ist Sauser ein Bettuch beweist Brolpekie unb AiletnoerkaufS - Bedingungen gratis. Man schreibe Bost- karte an „laee»M, 2leudetien-BertrtelA Wiiibihi 1*3, Sdjdnc Au Reisende Rebegew. Herren u. 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Rlnbet Allinarsch miiiag» 130 Uhr Ude Wall ior» unb Marburger Lirabe. »>llr Nach zügler Auskunft Ludwigsburg Um Aahlr. Beteiligung wird gr E.I • Der Vwilui HrnimelfadrtStag ABfiroinDfrunn nach Bubenrod «dicke uritbei. Blasbach. Wetzlai. Abmarsch 7 llbr an der Vabn- drücke Nuckfackoer- ostegUNg «auC Um allfeittge Beteiligung bitter 4er Vorslaa» 4ee llesesrap*. ferelee „Blelee-lekref ‘", ■leise. te. «ai «c öimmelfflljrt- IDonöeiüiifl 7 Hügel — Glridach- 10I — Lanwalen - VeQar. Admailch 7 llbr Fahndrucke. Wfisn. 5. Himmeliahri aa .«ruhiour nach Bad- Nauheim. Abfahrt Uhr vorm. ,vffl Hof. 4WUe Der slahrwari. M.T.V. Wanderung amHimmelfahrnage Niederweimar - •1 rauen bet» — IKer» duraAdiahrtd"ttdr vorm. — Sonnreal- larie Y.' vunkt für NachAUgier 1'latlg.Iuinrtflart Amicitia Himmelkadrtlag: Wandenine ins Salzhödetal Admarich mit i>w mitte 7 Uhr von der l'ahndrtrckr Der Boestand. flehte* wd «ÄordrfliUdwe Aan< m Frm dm oder ia Cx«f udcOoe ■*rr «d |iUMi> * Gegründet IM8 Seitenweg 79e Telephon 627 Post- und Bahnsendungen an die Fabrik in Butzbach erbeten. 4737D Nr. 120 Zweites Biart Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhesfen) Dienstag, 24. Mai 1927 Die Beamtenbesoldung. Son p a r l am en l a r i f dfr e r Seit« wird tme gd4nrfxn. lieber b'-t Heuteatlung der 'Ädolbunatorb- nur.g Der Beamtenschaft und Die Damit tu’ammcn- Mimenbcn Probleme ist m der Prelle in der letzten Zett viel Richtiges. aber auch viel Un* nittjjrt verbreitet worden 3Xe’e Prell ikampagne hat jedoch dazu beigetragen. Die Frage fetbft t n Der Oeffentlidbfeit zu erörtern und Damit tnbtrrti Den maßgebenden Stellen zu zeigen, welche Stellung im allgemeinen Die Öffentliche Mefe nun® zu Dem ^^oldungsprvblem der Beamten etiminunL Soweit wir Die Prelle verfolgen konnten, muh Dabei festgestellt werben, daß sich Diesmal un Degen«atz -u früheren Zeiten kaum ein Biber,pru d> in Der Frage Der Beamten- befoldung und über ihre ^totwend-gke-! erhoben hat Luch Diejenigen Birifchallskrrife. Die ton ft Harke Bebe nie« geltend gern - a>i hab-n. sind Diesmal anderer 3uHaHjna B.r glauben mit» teilen zu können bah mahgebenbe BirtfchafeA. führet aus fich heraus eine Regelung der Be- amt endet oldung geforDert haben um endgültig eine getollte Beruhigung und Stetigkeit Derbruu- führen und die Äinrffraft des inneren Marktes zu heben Auch im Reichst i na nzmini fiert um fcheint man fich jetzt mehr und mehr zu der Rulluttung durch- Lunngen, daß die angekündigte Besoldungsrrivrm für die Beamtenschaft noch am 1. 3 u lt in Kraft treten mülle Wenn man Dort eine Zeitlang mit dem Gedanken fvielte, die Revision Der Besoldungsordnung erst zum 1. Oktober d 3. zu lchatten, fo deshalb, weil man gewitte Schwie- rigkeiten im Zufammenhang mit den Bohnung»- flelbaTiberunflni am 1 April und 1 Oktober befürchtete und andeverfeits daraus wieder Roch- wirkungni auf die Lohnbewegung der Arbeit- nehmeristasl Bon feefetn Gesichtspunkt hat man fich jetzt frei gemacht. Dazu kam. dah Der Druck, der aus politi- fchen Kreisen heraus erfolgte, immer stärker wurde 2 a ch f e n hat im Leichsrat einen Antrag gestellt, in dem eine möglichst baldige Erledigung Der Beamtendesoidung gefordert wurde. 5hc Landtagsfraktion der Deut fchen Volks- parlei hat tn dielen Tagen dem preuhifchen Landtag eine Enilchli<-Hung oorgelegi in der weben der Bfedereinsührung der viert eijührlichen Gehaltszahlung eine betchleuingie Borberritung Der in Auslicht gestellten BriolDungsrriorm gefordert wurde dergestalt dah die Auszahlung Der neuen Bezüge bereits im Laufe des Sommers erfolgen kann. Auch Die Reichstagsfraktion Der Deutschen Bollspart ei hat im gleichen Sinne auf die Reichsregierung eingewirkt Benn allo Damit auch Die BesolDungs- erhöbung und die Reform der Besoldungo- ordnung in Fluh gekommen ist. lo wird man manchen Rbsichten, die nun bei dieser Revision durch», führt tivtben sollen, stark skeptisch gegen- überstehen müssen. Einzelnes ist Dabei sogar entschieden abzulehnen Bir wollen auf die Frage, nb Gruppeneinteilung ober Lausbahnftzstem. in diesem Ziilanimcnhang nicht näher eingehen. Man kann annehmen. buh hier In dem endgültigen Entwurf Den Auffassungen beider Richtungen in manchem Rechnung getragen wird Starke Be- dnkcn werden sich ,edoch vom Standpunkt des bürgerlichen Beamtenpolitikers aus gegen den Versuch geltend machen, eine Herabsetzung Der Pensionen mit der Befoldungsreform zu verbinden. Wan hat die Absicht, die mit 40 Dienst,obren zu erreichende Höchstpension von aul des peirtionstöhigen Dienstein- kommens herabzufetzen Das würde zur Folge haben. Dafi Damit für die meisten Pensionäre eine Einkommensl»erminderung um 10 Prozent eintret en würde Um Die .wohlerworbenen Rechte Der Beamtenschaft" nicht zu verletzen, trägt man sich mit dem Gedanken, diejenigen Pensionäre. Die in eine Kürzung ihrer Pension um 10 Prozent nicht einwilligen, in Zukunst an weiteren Besoldungserhöhungen nicht mehr teil nehmen zu lassen. Wan will allo Drei Gruppen von Pensionären schallen, als ob die Beamtenschaft an den sog. A l t Pensionären nicht bereite genug hätte 3n Kreisen Der nichtsozialistischen Beamtenschast wird man in diesem Borgehen eine Gesährdung Der Beamten rechte erblicken. Darüber müssen sich auch Diejenigen Kreise klar fein. Die nicht unmittelbar zur Beamtenschaft zählen Die wohlerworbenen Rechte Der Beamtenschaft und das Beri.sebearnt.ntum gehören zusammen. Staats- Die Nattenfängerstadt. Bon Anton Schnack. .Wie Du weiht bemächtigt sich Der Böse gern Der Kinder Einst erschien er in der Gestalt eines Rattenfängers und lockte mit dem Klange feiner Pfeife alle Kleinen aus her Stahl Hameln Bie manche erzählen, ertranken alle diele Unglücklichen un Beserslusi. andere behaupten, dah er sie im Innern eines Berges einlchloh." iMarccl Schwob Der Kmderkreuzzug l Werde ich ihn hören, leinen magischen Psill. an Den ich. zulammen mit dem anderen Spuk, leit ÄtnDbeit dachte? Vielleicht sähe ich ihn unter einem alten Dor stehen? Vielleicht träfe ich ihn. über Den nachtlilbernrn Spiegel der 'Befer gebeugt. um lich an Den flehenden und ängstliche S't iVraufltn v grausamer Bolluft zu weilen, hie er in Dni Strubel geführt Vielleicht träfe ich ihn im Krug zum Rattenfänger hinter einem Glate Dunflen Bieres sitzend Aat Der BinD nicht einen bohlen, hohen und vogelartigen Pseifenklang? B^e vielleicht Der 26. 3um. auf Den Festtag von Johannes und Paulus. Der Dem protestantischen Hameler Bürger heute nicht mehr gill. und Die WorgenstunDe um sieben Uhr. so wäre es möglich, den buntgekleideten Pleiter, dem sie deswegen Den Rainen Vundting gaben, im roten Hut mu Der Psei'e am Wund Durch Die Strafte ziehen »u sehen. Die he Die .bungelose" nannten, imb daS dciht ionlolc. weil zum Zeichen Der Trauer über hundertDreistig entsühne Kinder, feiner bann tanzen noch hnaen noch musizieren Durfte. Ich gehe in das Haus, das sie das Ratten» fängcrbair* nennen. Dein Gang. Haus ist nachmittäglichen Dunkels voll, weder au schwarz, noch zu bell. Du hast eine braune Sure, die halb geöffnet ist. und durch die schon viele mit dem- Helden Schweigen und Lauern gingen wie ich. der tsrr unsterblichen geheimnisvollen Gestalt nachsteigt. Die die Zauderet Der Betörung und 2er- ßührung im P leisen rohr hatte. Du Haus bist politisch enxb das Berufsdeam.: ennrn als eine unbedingte Rot Wendigkeit angriprochen werden müssen. Dann bad man aber -u4> Die Boraustetzungen für das Beruf tbeamtem-t . die log .wohlerworbenen Rechte", nicht aMasten. Run kann Inan allerdings annehmen dah bei der parlamentarischen Behandlung. Die nach Der jetzigen Situation Ende 3um oder 2*nlang 3uli tamftnDcr. wird. Der Versuch, eine Pen'ions- kürzung herbeizusühren, auf starken Biber» stand Kotzen wird Unklar ist Dabei nur Die Hal- rang des Zentrums. Bereits im B.mer d 3. ist ein Zentrumsantrag gegen Die Stimmen Der Deultchnatimalen Deutschen Volkspartei und der Dnnokraiifchen Partei angenommen worden, der sich mit Penfionskurzungen betchästtgt. Bon sozial- demotran'cher Seite .st togar ein Gesetzentwurf Dem Reichstag ooegdqjt Das zeigt Bar und deutlich die parlamentarische Situation. Alan wird auch jetzt annehmen können, dah Deutsch- nationale. Deutsche T:'.*.6>2r.a und «etotvr.cr. eine Peniisnskür-ung a bl ebnen. Fraglch ist. Die das Zentrum dazu stehe Lätzt «ich da» Ze-ntrum von feinem Arbeiterslüml bx-etxfluffen. Dann find die Beamt en recht c >:c'Ihrdet Hoffern- lich ist das nicht der Fall Die Beonuenschall würde eine Reuvrgelu a der Bel oldungsordnung natürlich begrüsten, eine Kürzung ihrör Rechte aber als untragbar empfinden mit dem Linienschiff „Hessen" im Atlantik. Bon Äoroettenfapitan 51 r a e b l c r. Da» rege Znteresfe. da» frühere Berichte von den Kreuzerfahnen der .Aamburg" und „dmöen' bei unseren Lesern gefunden haben, oeranlastie un». an den »ommanD-imen de» Lmienschift» .Hessen'. Herrn tapiian pr Lee Junkermunn mit bet Bitte beran^treten, un» über die Hu»lanb»au»bllbung»reife de» Patenfchisse » unsere» helfen- lande» Berichte Mir Beriüqung zu stellen. Unterer Bitte wurde bereitwillig^ entfpro- chen. so dost toir heute in Der L'age sind Den ersten Bericht von den Erlebnissen unserer ..rieften" im Atlantik au» Der Jeder de» Herrn Äoroettenfopitän c trat hier zu oeröffenllichen. Km 29. März trat Linensifesf „Hessen' zusammen mit dem ^lottenfloggschisi „Schleswig-Holstein", dem ü'tnienjch's ..(Usasz" und Den Kreuzern „Berlin", ..Amazone" und „Nymphe" eine zwolswochige Au». Iand»au»bilbung»reife noch dem Atlantischen Ozean on Rur auf der hohen Lee, im Atlantik mit fernen Stürmen und seiner Dünung ist e» möglich, die Ma- trafen zu rechten Seeleuten au»zubilfen. Der Cha- ralier wirD gestählt und die Grundlagen ergänzt, die Ost- und '.'lordfee geschahen haben. Der Er- holungsausenthalt in den au»ländischen Häfen, da» Zusammentreffen mit Schisfen oller Rationen weilet den Blick und stärkt Nattonaldewutztfein und Liebe zur deutschen Heimat. Schlief,lich können die Deutschen im Lu »lande einmal ein Stück Heimat begrüben. Da» deutsche Kriegsschiff zeigt ihnen und dem Auslande, dos, ernste und solide Wiederaufbauarbeit geleistet wird, dost au» den Trümmern de» BeriatUer 5 rieben »Di hat» neue» Heben blüht. Die ersten Wochen der Reise dienten der Aufgabe, die (.fenzrischijse zu einem Verbände zusammen zu- schweiften. tfrnfte Arbeit wurde Tag und Rocht geleistet. Luch Der Ozean wollte zum 9lu|,en der Besatzungen seine Lrziehungsaujgabe nicht auf die lange Bank schieben. Raum steckten die Schifte die Rasen ou» dem englischen Munal, da fotzte sie ein echter Nord weststurm. Stärke 7—9. Schwer rollte Die „Hessen" in der immer höher gehenden See, die allmählich Brücke und Ausbauten erkletterte. Besonder» natz und unfrcunblid) wurde e» in der Nacht zum 1. April an Bord, al» die drei Lmienfchftie in selbstverständlicher seemännischer Hilfsbereitschaft Rur» quer zur See nehmen mutzten, um dem Hilse- ruf eine» englischen Dampfer» zu folgen. Der Eng- lönder kam ohne fremde Hilfe wieder klar. Groh war an diesem Tage Die Zahl der Seefronten an Bord. Don Tag zu Tag wurde sie in der Folgezeit geringer, obwohl wir auch fernerhin in der Dünung stark schlingerten. Am 2. April abend» gmgen .Hessen" und „Amazone" vor Marin, dem Hafen von Ponte Bedra, In Nordwestspanien zu Anker. Auher für die Roh- lenübernahme au» einem von Deutschland nachgesandten Dampfer wurden die Hafenlage zu belehrenden Aueslügen der Mannschaften mit ihren Offizieren benutzt Ponte Aedra, Provinzhaupt- ftabt mit etwa 20 000 Einwohnern, liegt in wunder- voller Vage am äutzersten Ende der gleichnamigen Bucht, die nur bi» Mann befahrbar ist. Don Marin, einer kleinen Hafenstadt, ist Tonte Aedra mit der elektrischen Bahn in etwa 30 Minuten zu erreichen. Die Strotze führt an der tief ms Üanb e inspringenden Bucht entlang, die mit ihren bewaldeten Abhängen und frischen Wiesentälern malerische Landschaft--- bilder bietet. Die Provinz (BaUijia, zu der Ponte Aedra gehört, ist eine Gebirgslandschaft, die m nie- d eigen Hohen Zügen nach der Rüste *u ausläuft Da» gleichrnatzig mtlde Rlima macht den Boden sehr er- aiefeg, der außerdem eich an ILifen und tUiicryn ist. Trotz Des .zleiste» der Bewohnet, der allerdings bei den weit in der lieberzahl betmdluhen grauen auffaHt ist ßrotzerer Wohlstand nirgend» vertreten, da Die Beoolkerunb zu dich« ..nb der Bauer nur Rieinpächter ist. Die Auswanderung ist daher be- nächtlich, worau» sich Die lieber5aM Der Frauen er- klärt. Die Bevölkerung ist freundlich und leicht zu- ganaiich. Ponte Bedra bietet manch Sehenswertes Die Colle Real mit ihren niedrigen Arkodenbögen. die alte Ruine Der Klosterkirche „Santo Domingo" und die anderen Rirdyn fuhren in» 13. bi» 18. Lahr- Hunden zurück. 3n den Anlagen Der Alomedo erinnert rin Denkmal an Den Unabhang,gkeit»kampf von 1809, in Dem Die Gollizier Den Franzosen bar: zugeseM hoben. Kolumbus soll von Ponte Bedra oder Morin au» zur ’Bdturn' cgiun^i gesegelt, sein Schiff, die „Santa Moria", soll hier gebaut worden fein. Wie stet» in Spanien sanden wir herzliche, a ft freie Aufno hme wahrend des ganzen unstägigen Aufenthalt.». Allenthalben war zu beobachten. dost die auch wahrend de» Kriege» un» Deutschen bewahrte Freundschaft der Spanier in nicht» nachgelassen hatte. Äon irrte unserer Rapelle, gegenseitige Tonzeinladungen. Besichtigungen des Schnfes und der spanischen Marincanlagen sowie sportliche Beranstaltungen beschleunigten die gegen- jeilige Fühlungnahme. Die am 8. April morgen» aus Marin auslaufende ..Hessen" begleitete Der spanische Torpedoboot»zerstorer ..Billamil" bi» zum Ausgang der Bucht, (fr übermittelte die herzlichsten Abschiedswünsche seiner den besten Eindruck hinter- lassenden Besatzung. Am 8. April, nachmittags, trafen wir mit dem [flöt- tenflagaschifs „Schleswig Holstein" und mit Hinten- schiss „Eisatz" zusammen, um gemeinsam den Weite r m a r s ch nach Süden anzutretrn und mit en auszui ar Den inneren Dienst bot der auf acht Tage an gesetzte öeelorn Gelegenheit zur Weiterausbildung für die bevorstehenden Jahre.besichtigungen und für die auf der Reise zu erledigenden Schietzubiingen. Die durch nördliche Brise kühlbleibende Witterung unterstützte eifrige Ausnützung Der See tage. Einen freundlichen Anblick auf tropische Witterung gab mit strahlender Sonne und tiefblauer See der Palmsonntag, den wir in Höhe Der Strotze von Gibraltar verlebten. Weiße Mutzen und weißes Zeug erschienen zum erstenmal an Deck. Am Nachmittag wurde auf Der Schanz ein fröhliche» Sportfest für Die Besatzung veranstaltet (Hute turnerische Leistungen wechselten mit h imoriftischen Wettkämpfen ab. Der sprichwörtlich gute Appetit de» Seemann» war als Ansporn herangezogen worben: Die Preise bestanden vornehmlich in Etzwaren. Dutzende von leckeren Würsten forderten hoch oben ften Mast ui immer neuen Shetter anftrengungen heraus. Besondere Leistungen wurden im Sackhüpfen gezeigt: die Teilnehmer bemühten sich, es ihrem Trainer ..Fietje" gleichzutun, einem Känguruh, das, feit Iahrecbeginn an Bord befindlich, Stolz und Liebling der Besatzung bar- stellte. Leider fiel spater da» zarte, in der Gefangenschaft geborene Tier einer tropischen Darmerkrankung zum Opfer. Auch dieser Sonntag in See, wie ihn schifte in der Heimat selten erleben können, war ein erzieherischer Erfolg der Reise. Dienstfrei, ganz eingestellt auf die beruhigenden Annehmlichkeiten einer Seereise, wie sie den Landratten vorschwcben. die den schn Kriegsschissen nicht kennen, freunbete sich bie Be breit unb noch oben von durchbrochener Zierlichkeit. Do» Haus eines ^Patriziers, eines Bohl- edlen. eines Vehäbigen. eines Stolzen. Der mü GolDDukoten kUmperte und violette prächtige Kleider trug. Du kannst virileicht das Hou» Der Tuchmacher und GcwanDschneider gewesen lein, die hier ihre Vechereien, Shgelage und lauten Mummensefte abhielten, und er. Der Rattenfänger, war vielleicht niemals in Deinen gewölbten Dong eingegangen und niemals mit Dem unbeweglichen grausamen Deftcht an einer Fensterluke gestanden Dann durchstreife ich alle Bintri und Dassen der alten Stadt. Den Spruch am Rothaufe im Gedächtnis .3m 3ahr zwölfhunderwierundachtzig na Lhnst gehört Tho Hamel worden uthgevort hundert und Drctbig Kinder Dasülvest gebom. Dl?ich einen Piper unter den Koppen verlorn.. .** bis -um Poppenberg (Köppen). wohin der 2ben- t eurer mit seiner lachenden, schwatzenden, neugierigen. fröblichen und jubelnden Defolgfchaft zog. Das mystische Kindergrab ist feit den 3j;aarettenraudx und fee Schloger wirbeln, sitze ich allein. 3d) trete ein: fein Ädlnzr kommt. Ob gluMeiiges. abseitiges, tote auf einem Märchengrunfe IiegenDcÄ Hameln! Darai. eine halbe Stunde später, trage ich nach einem Rdreft- buch sie finden es nicht, und als sie es gefunben bsben, ist cs alt, verstaubt und unbrauchbar. Glücfteliges. zm.'iemeS. spiehbürgerüchis. vcr- tchlafenes Hameln, aus dellen Gärten und rückwärtsliegenden Höfen Hahnentchrei und Spatzim- flüge kommen 3n den alten Vierteln wohnen fee Keinen Handwerker, fee Schuster. Schneider, die Räbe- rinnen fe-c Arbeiter, die in den Rieseiimüblen satzung mu ihrem Schtst an. Bvrgesetzfe unb Unur- geben« sanden Gelegenheit, sich autzerdienstlich naher zu kommen. Doch bas gute Wetter Hieb nicht. Scharie Lord- wc'iboen oerfcheuchren fefe- Gedanken an die Tropen. Denen die cdvj’e raltto» ••..'filebten. Selonber* unfreundlich zeißie sich da» Wetter am 12 Spnl Sol» im Morgengrauen Da» Felsmafsw Der l I e n e r I f a in Sicht kam Btr nahmen m Kur» zmilchen Teoerila unb Der AmeueiiZtz- len. kreisrunden 3nH Gran ttenctia *■ durch. Ln der Ostku'te Teneriso» am tibbannc fe Bic» kam bie Hauptstadt Der eine fpanrtche Piooiaz dUdenden ZofelarupVe in Sich«: SaniaLruztze Jener i f e. Mit desonberem Znlereste richtete fee Besatzung ihre Blicke nach diesem Hasen. Den Hetzen" nach den Kapr» Berdel, mit kahlen 3el|engipfeln von 2000 bi» 30i- Meter und sind vulkanischen Ursprung». Die be kannteste unb grösste 3n|el Der nordwestlichen Gruppe, 6t. Sine en te, ist al» einziger Balkan berg von gewaltigen Masten aufzufassen, in dem die rundlichen Gedirasketten Teile de» urfprung- lichen RratenanDe» sind. Die mittlere Ebene aber Den allen Rraterboben darstellt. 3n der Mitte be» l ,. Iahrhtinbert» sind die Dnmal» unbewohnten Unfein von Den Portugiesen entdeckt unb zur Kolonie erklärt worben. Da ber Zuzug von Europäern ne ring blieb, wurden Negersklaven angestebelt. Dii Portugiesen stellen auch heute nur 5 Prozent ber Be volkerung bar. Porto Grande ist der beste Hasen bei ganzen 3nfclgruppc. Der von HanDelsDampferr aller Rattonen gern zum .Kohlen' ongclaufci wird Die halbkreisförmige Bucht ist nach bei nördlichen, offenen Seite zu durch Die 3nld Sa*Tfyr.i unb eines erfäflcnfem 2a- teins. Balkeu ausgehöhlt von den Linien und Br dr sängen Der Hnl-würrner, Gesims knöpfe aus geschLä.-tten, beschlagenen Steinen, tn Die Regen und Stinte Lücken und Löcher aefvellen feaber. und das Ergebnis ist eine RachrnMagsstunde voll Leben, tote es überall treibt, und dos mich nicht beferefeg? weil es nicht zu Der Serie und ?-ee Beriallenhett patzt. Die Der Rattenfänger über Ham rin cuögridjüttet hat. . rische» 3»,ein entgegen. (heiaietcn im Verbände unb T&diafnLbuna der Befatzungeu un Inneren Schif'sdienst Brrxten auch diesen viertägigen Seetönt Eine Lchretzübung nad) atü» genommenen Scheiden, die sich tue Schifte gegenseitig schleppten, gab den Geschützführern Gelegen- hert ihre Schiehkuntz vom bewegten Schiff gegen die in der See tanzende Sche.be zu erve.tern. 2kn Dienstag. dem 26 April. nachm klug» lief .Helsen" mit den Kreuzern .Nymphe" und .Berlin" in La Lu- dem Hafen von Las Palmas au- Dran Tararia ein. Unter den Hurras der Deutschen machte do» Schiff an der 3nnen!anu der N-S verlaufenden AußeiuTiole fest Gran 6 a- narifl ift die saft kreisrunde zweitgrößte 3nld der Kanarengruppe Dt Inselgruppe besteh: aus sieben größeren und sechs kleineren, unbewohnten 3nfein. Sie ift wahrscheinlich vullanischen Ursprunges und hat sich auf einer unterseeischen Fortletzuna des maroklanl'chrn Llasgedirgesauf- erbaut. Die .Kanaren", eine Bezeichnung. die angeblich vom lateinischen .an» Hurid her- ftammen soll, well sich die Ureenwohuer. bte Guaachen, große Hunde gehalten haben solle», sind 1336 *um ersten Male von den Portugiesen be'uchr worden. Der Puerto de LaLuz. sieben Kilometer oo» der Stadt Las Palmas entfernt, ift einer der verkehrsreichsten Hälen des Atlantik Fahrzeuge aller Nationen laufe» saft ununterbrochen ein und aus- Aul dem Haupt- ladekai stapeln sich die 'Baren des Erpsrrs und Imports. Apfelsinen, Bananen. Tomaten bilden die Haupt2ussuhrartikel. Las Palmas mit etwa 60 002 Einwohnern ift der lebhastefte und wohlhabendste Ort der Kanaren. Weithin sichtbar überragt die zweitürrnige Kathedrale Sa» Errftobol 1497 gegründet und 1781 erneuert, die StaN mit ihrem bunten Hüulerarwirr. Die Häu'er zeichnen sich meift durch schone Patlos Hole mit reichem Blumenschmuck au» Palmen und Blumen in allen Farben wie wir sie un t-enllchen Sommer nur vereinzelt sehe», machen die Hauptplätze der Stadt zu prachtvollen Anlagen. Die ausgezeichnemn £ tragen, ins Innere der Insel führend. gaben der Betastung Gelegenheit. tn Tagesausflügen mit Autovoonbutten die reichen Naturschönhelle« der Insel weitgehend kennen zu lernen. Das Höhletidorf L a A t a l a h a, das noch aus der Zeit der Ureinwohner. der Guanchen. Kämmen soll, und der in der Nähe liegende erloschene Äetuerfef,d Bandama, von etwa 5OD Marr Tiefe und 3 Kilometer Durchme'ter zogen brionderes Interesse aus sich Am 29 Aval bot die pomphafte Feier der 444. Wiederkehr der Einverleibung Scan Sana- na» in bas fpcn.ldx Neich einen OtnbUd in bas Leben und Treiben der Bevölkerung Besondere Freude brachte die Anwesenheit der deutschen Knegslchitfe der deutschen Kolonie die bei vielen Gelegenheiten Gäste an Bord war. Am 3. Mai verlegte .Hessen" mit .Berlin" au- lammen den Ankerplatz nach Santa Eruzde Tenerife, um. auch auf Meter Kanarienrnfel einige Tage zu verbringen. Provinzialtag der Provinz Oberhessen. 1 ® leben. 23. Mai 1927 Unter dem BorliH de» ProvinzioldlreVors ® r 0 f f land heute im Neaierungsgebäude die d,,sj< huae ordentliche Sitzung de» Pro- vinziaitages der Provinz Ober- Hessen statt Anwesend waren 32 Abgeordnete. es fehlten 3 Mitglieder Zu Beginn der Sitzung gedachte der Vor- litzrnde In ehrenden Worten des verstorbenen Mitgliedes Londw n Gustav Mogkl., Grund- Schwalheim. zu dessen Ehren sich d.e ‘Bedommef- ♦en von den Sitzen erhoben Ferner würdigt- der Vorsitzende in kurzen Worten die Mitarbeit des srüheren Abg. Iuftizrat Dr. h. c Neh Alsseld der nach Darmstadt verzoaen ift Al» Erfatz- I evte irnfcn in den Provinz nltag ein und wurden verpslichstl: Landwirt ysinrich Wilhelm Wols, Dübel»beim (für MogL' und Fabrik- direkter Daniel Schanz. Dber-Schm tten ksür Dr Neh Der verwaltungodericht für 1925. Al» nächster Punkt der Tagesordnung stand der Dervaltung-bericht de» Provin- zialouslchusses her Provinz Oberf^üen über den Stand der Prrvin ijinerban.K»onq Sie buroui ausmerkfoin machen, batz im allgemeinen Interesse eine solche Ialschunq ber Polizei angezeigt werben sollte Ich hoffe. Sie werben e» tun1'" ./vielleicht". .räuberte Blitz, inbem er brn Scheck tu sich steckte „3d) werbe e» mir lebenfaü» überlegen " 'laxin'lk’ ®lnu,cn Ipoter trat er undeiongen in die Halle eine» Wohnhäuser, wo ihn b»e»iual fein alter Porti« 1 mit erstaunter Berbeuaung empfing Ohne zu lauten sperrt, Bsttz mit frm.m eigenen Schlussel btc Wohnungrtur aus unb begab sich m den Salon. Da ftanb (Tloroe» unb redete aufgeregt aut Derrington rin. nähme 44 230 TU. Ausgabe 2500 Ml: All- gemeineVerwaltung Einnahme 3000Mk.. Auspab- 91 000 Mk. Provinzftratzen Em- nahm- 3 167 000 Mk Ausgabe 4 489 500 MI. (Bonahr 602 500 MI bzw 1007 500 Mk., Un - terrt cht. Wissenschaft unb Kunst Ausgabe 5000 Mk ' Gesundhe'lsvfleg Einnahme 25 700 OHL Ausgabe 27 900 Mk. Landwirtschaft. Gewerbe und Verkehr, kulturelle Aufgaben Ausgabe 10 000 Mark Soziale Fürsorge und W 0 61 • sahrtSmatznohmen: Einnahme 171 140 Mk Ausgabe 246 247 Mk (Vorjahr 168 775 MI. bzw 253 882 Mk.) Kapitalzinsen Einnahme 12500 Mk Ausgabe 5000 Mk. Kursgewinne. Kursverluste usw Ausgabe 500 Mark Kapitalrückemplang unb Kapitalausleihung Ausgabe 8000 MI. Unvorhergesehenes unb Neservesonds Ausgabe 20 923 Mk.; Provinztalumlagcn: Einnahme 1558 000 Mk Ausgabe 75 000 MI < Vorjahr 595 000 MI. bzw 40 OCX) Mk ) Provinzialdirektor Graes wies tn seiner E'nführunasrede Aum Voranschlag vor allem hin auf die nnonzielle Auswirkung des Ueber- gangs der Landstraßen aus bet Verwaltung der Kreise in die Verwaltung der Provinz. Die starke Steigerung der Ablchluß- zissern des Voranschlags bringe diese Wirkung zum Ausdruck Der ‘Rebner trat für die Unterhaltung der ©traben nach einheitlichen Gesichtspunkten ein und betonte, bah die Kleinpslaste- tung der Landstraben in Oberhessen im Vergleich zu Starkenburg noch tont zurück sei. Um auf diesem Gebiete wenigstens den dringendsten Er- fotßerniffen Nechnung tragen zu können, habe der Provinrialausschuß die Ausnahme einer Anleihe von 2.1 Millionen Mark -weck- rascheren Ausbaues der O-Straben (Landstraben für den Durchgangsverkehr) beschlossen Mit dielen Mitteln könnten 33 Kilometer Kleinpslaster angelegt werden. |t> dast bi» Ende dieses Jahres die Provinz ein Lcmdstrabennetz mit Klrinpflaster von 70 Kilometer Ausdehnung haben werde. Die angeforberten Mittel feien das geringste, was für die Instandsetzung der Strafen gefordert werden müsse. Notgedrungen habe der Prvvin- zialausschuh die Anträge auf Uebernahme von Notstarrds-Stratzenboulen ablehnen müssen, well die Mittel für die schon vorhandenen ©traben nicht ausreichten und deshalb für 1927 weitere Lasten nicht übernommen werden könnten. Das fcblitfk jedoch nicht aus. für das Jahr 1928 die Anträge erneut zu prüfen Der Nedner berührte weiter kurz die Arbeiten des Verein- Ha f r a b a (Verein zur Schallung einer Auto- mobilftrahe Hamburgs Frankfurt Valel). die bisher allerbing» nur provogandistjschen Zweck hätten, keineswegs aber schon den Bau der ©trabe selbst bedeuteten. Ferner beschäftigte sich der 2tebner mit der Lahnkanalisierung, für deren Fortführung von Limburg bis (Dieben die Aussichten einstweilen ungünstiger geworden feien. Der Redner legte da» im einzelnen dar unb mochte dafür vor allem den hemmenben Sinsluh des neuen NeichsverkehrsminifterS Dr Koch und die dadurch auch bedingte Schwenkung im preuhi- fchen Wirtfchastsminifterium namhaft In einer Konferenz, an der dv matzgebenden Behörden und Dirtlchaftskreile von Gießen. Wetzlar unb Umgegend beteiligt waren fei man einmütig des Willens gewesen sich unter keine» Umständen bet ,;vflcn Strllunflnahme 6- beruhigen Eine erfreuliche Auswänsentwicklung konnte der Nebner auch von ber Luftverkehr A G Oberbeflen-Lahngaa. an der die Provinz beteiligt ist berichten. Hieraus wurde mit 16 Stimmen der Nechten gegen 15 Stimmen bet Umfen und der ThUe ein Antrag de» Abg Breidenda ch (1‘anbbunb) auf Eröffnung einer Generalaussproche angenom men. Adg B reibenbad) (Ubbb.) wie» noch-rück Iich au- die hohen hnanvfüen Lasten durch d,n lltbfrgang ber Landstraßen auf die Provinz hin und betonte, datz LandwiNlchast und (tzewerbe diele fterfe Mehrbelastung wohl kaum tragen konnten Die Landstraßen hatten eigentlich Staatsstraßen werden müssen. Zu fordern fet. datz die Krei»steuern allgemein um die Summen gelenkt wurden, die hier im Nahmen de» Provin;iolhau»halt» jetzt mehr erforderlich seien. Der Nedner stellte gletchfall» den schlechten Zustand der Landstraßen fest, und regle eine Dezentrolifotion ber oberen Baubehörde an. damit Rosten erspart werden könnten. Weiter beanstandete ber Nedner die bisherige Verteilung de» Staot»zus(husir5 zur Bestreitung ber Stratzenfosten; Oberteilen mit dem größten Straßennetz bekomme jetzt den geringsten Beitrag: da» sei dringend ab« Önberunß»beburftifl. Schließlich iorberte der Nedner eine weitere Senkung be» Preise» für die Eleftri- utät; der bisherige Abbau genüge noch nicht. — Provinzialdireflor Graes nahm zu einigen Wünschen de» Vorredner» gleich Stellung. Er sprach sich einstweilen gegen eine Dezentralisation der oberen Baubehörde au», ba man sich von einer zentralisierten Arbeit in ber Spitze bieser Behörbe ein wirt- fchristlichere» Dirken verspreche: zunächst müsse man In Vieser Hinsicht aber erst Erfahrungen sammeln. Hinsichtlich der Verteilung b#» Staatszuichusie» stimme er bem Sorrebner zu. e» fei aber schon be- stimmt, datz dieser Zustand jetzt geändert werden solle: ein neuer Verteilungsschlüssel sei aQerbmg» bisher noch nickst gefunden worden. In dezuo auf die Höhe der Kreissteuern fehle bem Hause natürlich eine Ein- wirfung-möglichkell Abg Cur (Soj.) bemerkte, die Beiträge zur LandwiNschafwiammer seien höher al» die Prooinzialsteuern: da» solle keine Kritik fein, sondern lediglich bartun. datz sich an bem. wa» not- menbig sei, raum etwa» sparen loste. Weiter hob ber Nedner hervor, daß gerade auch die Landwirtschaft an einem guten Zustand ber Landstraßen ein starkes Interesie habe. Der oorlitgenbe Stratzenbauplon fei im allgemeinen zu begrüßen. Im übrigen loste sich an bem Etat nicht» mehr sparen Zu Beginn ber Spezialberolung stellte der Abg. Schäfer (Komm.) einen längeren Antrag, ber nahezu in allen Teilen Forderungen ent- hielt, die von ben Webnern der Nechten. der Mitte unb ber 6oxiafl)emofraten übereinstimmend al» unmöglich, unburchsuhrbar und undurchsichtig dezeich- net wurden. Au» der langen Au»lprache, btt sich an diesen Antrag anfnüpfte, ging lediolich hervor, baß man eine stärkere fturforge ber Provinz auf dem Gebiete ber Tuberkulosebekämpfung und de» f)erberg»öefen» für notwendig hält, und ferner den Gedanken ber Bausporkonten zur Wohmingsherffel. Als Blih erschien, wenbeten sich beibc um. Da» Gesicht bes Dienere wurde lang, länger, und feine Dangen verfärbten sich aschgrau. ..Mein Gott'" stotterte er. ..der gnädige Herr!" Dorrmglon lächelte. ..Da» ist ein Kompliment* Gehen Sie nun, (Tloroe»’ Ich kann mich jetzt nicht mit Ihnen unterteilen." Blitz, die Hände auf dem Nucken, starrte ben Sprecher an. . Der zum Teusei sind Sie denn. Herr, datz oie mit meinem Diener so berumfomman- biereit?" ..Grotzarug!" riet Donington. ..Aber letzt hören Sie auf mit bem Blödsinn! Hoben Sie do» Geld?" Bl.ß legte den Zylinder auf den Tisch. ..Clo- meö. sag' mir sofort, wer Weser Kerl ift. und wo, er in meiner Wohnung tut'" (Tloroe» sank in sich zusammen. Der Schreck war zu bfftifl für ihn ..I.h bereue e» Io sehr, gnädiger ))err!“ jchluchzte er. ,Vch mutz wahnsinnig qeroeien fein! E» war hier so öde und einsam, unb da habe ich zu spielen angefangen unb verloren Um e» roiederzugewliinen. habe ich bte Wohnung an diesen »eern vermietet. Ich dacht,, da mürbe fte in sicheren Honben |cin, und do» Geld hätte ich Ihnen ganz geroitz zurückerftottet. — E» ist eine unselige Zu- mutunq, den ganzen log doAusigen und nicht» zu tun. Sie hoben un» olle zu hon geprüft, gnädiger Herr!" Dorrington trat ein paar Schritte auf Blitz ju. Er blickt, ibn fast rotlb an. „Sagen Sie. wo» wollen Sie eigentlich'’" . Mein Diener roitb Ihnen bestätigen, daß ich Ernst Blitz bin. Ich kann Sie nicht einmal wegen Ihre» Hiersein» tadeln, roenn ba». roa, (Tloroe« er- (0bl! der Wahrheit entipreicht Aber Sie muffen no- türtid) lofon ausziehen Wenn Sie noch etroo» von der M ete Ichulbia sind. «0 behalten Sie e» m Anbetracht bkfer beichleunigten Kündigung " ..Geben Sie mir ben Scheck zurück'* keuchte ber Hochstapler Blitz runteltr btt Stirn ul» verstehe er nicht Er gmg — w»e in W»eder|ehen»ireube — im Zimmer auf unb ab. schob hier und da ein Bild aerobe, schüttelte traurig den Kops vor der offenen Zigarrenkiste und au'chte mit teieerr lakbenfu.D den Staub oon einer tieinm Statuette Eine felttam. St'lle Herrsckiie zrostchen brn drei Männern Bsttz blickte in bo« Badezu tmer unb tarn bann zurück. ..Wirklich," sagte er. „ich möchte nicht gern unhoslick) erscheinen, aber wollen Sie nicht —" ,öMt lchn»irze laiche cppeh'iflt mit Sihuhab'äzen au» 3miiationekber unb einem Be iung beachte, zu iehen wun,cht Der Hntraa rourbe ichLicßüch ban D,'aüir,j;aLiKild>j5 al» Material übenwejen; gegen diele Entschließung stimmte nur der 8mrcgfteilet. In ber Au-'Drache trat auch ber Abg. Kechthien - Blltxk (Soz.) hervor, der br der Veleuchkung be» Herberg-w. en» u. a. behaup leie, man roi»e daß bie Neck» rrrchung un argen liege Gegen bwf< Leußerung kgw der Abg Neuen Hagen Giene, (T. Vp.) entschieden V,r Währung ein Al» Landgerubt-Präsident überwache er die Nechtsprrckiung. die er also genau Irnnr bar auf gestützt weile er brrartiae allgemeine und ur begründete Aeucherungen mit aller Schärfe wnm ftri» fallen -n* um bie Ariatzr bitten würde Ich bin beute bei sechzehn Sabn kant en geroefm- Dir die mit ber fferm brr bis he uiirirben warm, lanöm brn Perl» mn nun- besten» hrr• zvhr Prozeni zu hoch, und Nr. benen bet 9m» üTTTrbmbdr ichten behauptrire batz Ne fta»vn ptraflrt Icl' s^vrtsetzunq folg:) 3062 765,60 ÜRarf. do- Sem rbse rwbm» de- Doster fiarto.-rls Ififoberg mit 127 17"Lj Start. Ne Ber- mög m ifl I. vor der nbflimmunq gab es eine bemerken», inerte Äusfprazhe. Provinzialbirettor Otoef machte zunächst ORiftedun-jen über die Stellungnahme be» Pio- vtnzialausschukles nur Gründung der befrag 'THan habe dieser Gründung bet Heimchen Staate« und der Ctabf ^ronRun keine Schwie- rtgkru. gemach», und man lei auch enwerstan- den. buh die befrag tn do« zwilchen bet Prvvm.» und dem Staate deftehenke Bert ragsverhäl kni« eintrete Leider !et « aber nicht möglich ge- »ekn. eine Sattle!« oder tDemgften« Gewinn- betetligung der Provinz an der Aeugründung zu erreichen Weiler lei darauf Bedach! genommen worden, eine Senkung der Strvmprelle nicht nur für btf lleberQange* tt. sondern auch von da ab. wo die befrag ku arbeiten beginne herbeizu- führen. Der Prcvinzialaudlchuk, fei der Auffas- lung. daß Ne goiue e-.rompreisverdilligung au« dem Bertrogooerhalin'» reftto« den Ronfumenten zugekühri werden müsse (M fei leider auch nicht erreicht worden, bah die Provinz einen Sitz tm Aufsichtsrat bekomme, jedoch fei anzunehmen, bah die Provtitz-Interesken durch die tn den 2Lyl- hutsichtluh be* Umganges mrr SchuhL^Ren bester un 3ugc behalt en. Pies tazir-i sich auch auf die zahlreichen jugendtichen Löberschützer deren SchtehL-ut neben manchem Sper!rag auch viele unterer nützlichst en Singvögel zum Opfer lallen. L Göbelnrod. 23 JRat 2U« vor einigen Jahren bet der Reichsbahn bet grobe Abbau «folgte wurde unsere Station 11 llgeleoL Aach langen Verhandlungen mit der Aeichsdahn- btrrtiion erreichte endlich die Gemeinde, bah wieder drei Süge an Tag hielten Aach und nach Wurden har die Station weitere duarflänNdffe gemach» und mit dem Inkraft trete de« neuen Fahrp.anes find <♦ nur nr>ch zwei ügr die ohne zu hallen. an der Station vorbe tadren Die Diederindetriebnahme der Lrativm war zu einer Aotwendigkelt geworden, denn dir Haltestelle wird von der 'N-Kollerung der Orte Göbelnrod Reinhardshain. Beltershain und Quedbern al« Gin- und Aus steigestativn benugt. t Grünberg 21 Ma, bu b eftge grvstte Htufilfrrrimgung, der Musik verein len einiger 3«<1 durch innere dedplittming nicht mehr Ipietfäbip war und d,e Stabt bei jefthdfletien immer aueinärtige Musik kxrc nziehen muhte, oer- handelten letzt auf Anregung bei •ommanbankn der Feuerwehr die Mitglied«! be* ehemaligen Mu- ftfocretns, bei Ewdtorchester» ind eine Anzahl anderer Musikfreunde mit dem ltzememderat und den vorsttzendrn der übrigen Vereine über die Möglich- feit der Gründung eine» neuen groben M u kichrsral entsandten vberhessikchen CanNag*abac- ordneten Lu» und TBedler in ausreichender "T. tk- vertreten wurden Tlach 1933 wende eine TVvrag*ernruet~ag u,t der befrag nur dann in Betracht kommen, wenn diese konkurrenzfähig fei. Der hessische Staat habe jedoch jetzt bereits zu erkennen gegeben bah er groben Mert darauf lege, auch über 1933 hinaus mU der Provinz in befriedigender Meile zulammenzuarbeilen Meder machte ber Redner gen zu dem ffa I l Schirrmann. an die sich eine längere Aussprache anknüpfte Auf blese Angelegenheit wer- den mir morgen beltmbert zurückkommen 3um Schluffe teilte Provinzialbirektor Graef mit. bah a b I Oktober h 3 eine neue Strom- Preislenkung vor genommen werde, tn welchem Umfange sei heute aber noch nicht zn übersehen Sau u n j ailverstcheru ng. Au' Antrag des Provinzialausfchutses wurde etufttmmtg bridxoUen. einer aus den drei Provinzen bestehenden Bauunsallverfiche- r u n g. die im chinblick auf Ne Gigenf chaft der Srvvinzen al« Unternehmer für ©trahenbau und trahenunterbaltung geschaffen werden soll, bei- tzu k r e k e n. Seither waren bte hessischen Streife als zuständige Behdrden für das Strohenwesen in ein« Bauunkallversicherung der kreise zum Zwecke ber gemeinsamen Durchführung der Unfallversicherung bei den von ihnen als Unternehmern auägefübrtcn Bauarbeiter, zu gt Dieser Berta nd haftete als selbständig« Trager der UnsaUoerstcherung für die in den Betrieben der Berbandsmtlglleder vorkommenden Unfälle. Die drei Provinzen sollen nunmehr an die Steile der 18 Streik treten und vom 1. April 1927 ab die Bauuni allverf icherung. Ne sich aus der Uebernahme und Unterhaltung der 6traben «gibt, als Träger gemeinsam übernehmen. Auf den neu zu bildenden Verband werden Ne Verpflichtungen aus der Bauunfallver- ficherung der Streife über gehen. Diese bestanden ün Aj. 1928 in Luszahluna von 13 578.15 Am. Ariden an 57 Lentemünpfanger. Der Mini ft« des Iwiern hak bereits feine Bereikwilliakeit. Ne Provinzen zu diesem Zwed zu einem Verband zu bereinigen und diesen für leistungsfähig zu erklären, zum Ausdruck gebracht. Schlun der Tagung. Oberhessen. Landkreis «letzen liloerein«. ber alle outubrnben Musiker bei rtabt jinmnenfallfi soll. Bürgermeister Jockei eröffn ir und leitete die Beratungen. Pa ouf allen Ketten bte Bereitwilligkeit zum 3ulammenl-.rdeiten vorhanden ist. büriten die mritrrcn Verhandlungen, die auf dir Echafnmg eine» Bla», und Streichorchester» hinzielen einen guten Erfolg versprechen. • (Brünberg. 23. Mai. Der verein für Je * Deutschtum tm ISu»lant> Ortognippe Grünberg, die unter der umsutzttgen Leitung non Stubienrat e e g b o I b steht, begunn feine Derbe- Veranstaltung am oamslagabenb mit einem FackeIzug der B. T. kl.-Jugend Der Zug stellte sich am Neustäbter Tor auf und bewegte sich unter Uoranlrdi der Äoprlle f) o r ft (Th-fLk eretn Stan genrobi. durch bu Neustadt. Frankfurter Strohe. Marktplatz, Marktstroh, nach der Turnhalle Im An- schluh daran sprach clubtenrot Di St ö n t g ® i e • hen in fesselnder warmherziger Weife über „Volk und Staat ber Deutschen' Dobet beschäftigte er sich u. a. auch mit d-n Aufgaben be» B. D A und betont.' die Notwendigkeit, unfere Brüder tm Äu»lanb tu schützen und ihnen mit !Rat und Tat zur Kette tu (kben Stubienroi 6 e n b o I b sprach anschliehend über ..Per stampf um Deutsch- londs Grenzen". Seine tluefubningen wurden durch eine grobe Anzahl guter Lichtbilder unter- stützt Auch dies« Nebner hob die Bedeutung des Deutschtum» im stlu»land Herr i und gat von dem stampf, der sich in der Welt um unser Vaterland ent:- ' 'lulaobe b.» ." ? « ifl unsere Volksgenossen brauf}en zu stützen und ihnen In der Not behilflich zu sein. G» InQte moralische Pflicht eine» jeden Deutschen sein, diese Idealen Ziele zu unterstützen. Tie Ausführungen der beiden Ned ner sanden den ungeteilten Beifall der Anwesenden. Am Lonntagvorminaa l.mb auf dem itz ein vlotzkonzert statt, do» von dem Musikverein Stangenrod (Dir. D. Horst) ausgefuhrt wurde, ver« bunben hiermit wurden durch junge Damen Blumen oerfauft und für die . flleinen* ein Ballonwett- fliegen veranstaltet. Abends wurde in der Turnhalle eine Theaterausführung gegeben, von Mitgliedern de» „Begu»e wurde in flotter Weife da» heitere Volksstück ..Nur ein Bauer* gespielt. Der üb- liche Tanz bildete den Schluh ber wohlgelungenen Veranstaltung ds. Bettenhausen. 23. Mai. f)kr ereignete sich ein schreckliche» Unglück. Die 13jährige Paula Steul machte fich am herb zu schaffen, wobei ihr ein Herdring ins Feuer fiel. Sie wollte ihn mit der Schurze aus dem Feuer holen, diese fing aber natürlich Feuer. In seiner Angst lief da» flirb auf die Strafte und vergröheNe baimt die Gefahr. Io dah e» al» Flammensaule durch da» 00 stleln-Linden 23. Mai In dem mit Blumen und Maiengrun reichgeschmuckten ©aale der stleinkinderschule versammelten sich am Sonntagabend die Mitglieder be» hiesigen nrauenoer- ein » zu ihrer biessöhrigen Abschluhfeier. 'stach dem Lingangslied „(Reh au» mein fttrj und suche Freud begrühte der Vorsttzende. Pfarrer Göbel, mit herzlichen Dorten die Grichienenen. Frau Lehrer Nou erftadete den Nechnunaedericht be» verflossenen Jahre» Gemeinsame Lieder und Gedichte, vor- aetraaen von jungen Mädchen, verschonten die Feier. Die Begleitung der Gesänge hatten einige junge Mädchen mit Lauten. Mandolinen und Violinen übernommen. Der Grlä» der oorgenommenen Verlosung kam der Vereinekaste zugute. Im Mittelpunkt de» Abend» stand ein Lichtbilderoorlrag über den Maler W Steinhaulen. den Pre- biger von Gotte» xrrlichkeit Den Sommer über Hnbet nur noch an jedem ersten Sonntagabend im Monat versominlung statt. T 2 llendors (ßa bn). 23 Mai 3n Nesen Tagen verliest unter langjähriger, allseits beliebter Lehrer Marl Himmler unser Dors, um nach Giesten üderzuilebeln. Gr wirb demnächst in den Auhestand treten, nachdem er 45 Iadre im Volks schul di en st tätig war Lehrer Himmler verlieh im Fahre 1832 da» Lehrerierni- nx »u Friedberg und wirkte seit dieser Zeit m den Orten Obcrweahirtb. Maar und feit 1W9 in unlerem Tor** Tste gaiue Gemeinde sieht den beliebten und verehrten Lehrer nur ungern scheiden A'.s sein vorläufiger Nachfolger ist seit Beginn des neuen Schuljahres Schulverwalter Bell hierher versetzt worden fr Alten-Buseck. 23 Mai Das leichtsinnige Umgeben mit Schußwaffen hat hier wieder einmal recht unliebsame Folgen gezeitigt Einige Bürschchen hantierten in einer Mirtlchast 'pielend mit einer sog Scheintod- Pistole. Dabei entlud sich ein Schuh und verletzte einen der Beteiligten derart am Auge, dah er sich anderen Tages zur BehanNung in die Stlinif nach Giesten begeben muhte Denn auch in bteiem Falle abgesehen von den jedenfalls erheblichen Behandlungskosten. Ne Sache vielleicht noch einigennahen glücklich ablaufen wird, fo zeigt das Vorkommnis doch wieder, wie dringend nbttg es ist. tast bte Estern ihre Stüiber Dors raste. Herbeierlerchen Männern entfloh e». Ml» man cr endlich ergriffen batte, war es schon sehr verbrannt firn Tage darauf erlag e» feinen Wunden. Trais-Hoi lol> 23 Mai Dah die Umstellung menschlich'r Tätigkeit auch auf den Pflanzen- und Dierbe stand einer Gegend groben Ginflust hat. dafür bietet unsere Umgebung ein gutes Beispiel. Mährend früher unsere Gemarkung vorzugsweise landwirtssastlich genutzt wurde, werden jetzt groste Strecken derselben auf ihre B r a u nk vh lenl a ger ous- gebeutet. Infolgedessen sind groste Flächen Oedland entstanden. Mo die Braunkohle unter Tag abgebaut wurde, haben Nch ganze Gebiete 8um Teck besten Ackerlandes — gelenkt und sind sumpfig geworden. An einer Stelle hat sich ein grober See gebildet Infolge dieser BerLnde- rungen tritt hier der im allgemeinen durch Ne dnitDälferung ziemlich selten gewordene Sk i e h i tz häufig wieder aus. der fich haupllächllch von Meichtieren. Ne im Schlamm und Sumps leben, nährt G.n noch kühnerbesitzer dadurch geschädigt, tah ihnen die chühner gestohlen wurden. G» peiang einem der Geschädigten durch eine sinnvolle Borrichving an ber Tür seine» Stalles ben Hühner- bieb tn Gestalt eint» Fuchse» kbenbig zu fangen. So hatte N ei necke diesmal irine Kechmmg offne bm Diri qemadM. Mrcts -llsscld. XX Alsfeld, 23. Mai. Am Sonntag ooend orranftclte^ Nr htrsige Ortsgruppe be» Verein» für ba» Deutschtum im Ausland im groben Saale be» .Deutschen Hause»" einen wohlgelungenen Öerbeabrnb. Al» Äebrzr war Dr. Bell au» Skafsri gewonnen worden ber eine so packende Schilderung von ber 'flöt unserer Nutschen volkogenossen tn iremben Landen, vtsonber» In Ungarn. 'JLimamrn unb Südtirol zu geben wusttr. dast er Ne Auhörer mitrist m den Schwung seiner von edler Saierlanbsliebe getragenen Anr'ührun gen. Dem 3t ebner wurde langanhalten der 'all pty>nt. Die Spieskchar de» 3ungnationolen Bundes in Äl»frlb brachte darauf das Trauerspiel „Die Bauern»obrer" von bem talentvollen, leider im flnege gefallenen Dichter Salier Fier zur Aufführung. Beridjkbene Musikoonräge de» Als«elüer Iugendorchesiers unter Leitung von Oderreallehrer Dotter umrahrmen Ne schöne. fthnenungwpUe Feier. Ne hrsienckich ba.su beigrirngen tat den Bestrebungen be» Berein» für dar Deutschtum ün Ausland mich m Alsfeld weiser neue Anhang er zu- zuführen Kreid Lauterbach. * Angersbach 23 Mai Gestenr fand das 6. ßcutertalbunblängerfeft. mit zusühre* 288 Büchertisch. DerSpieler Bon F. W. Dostojewskij. Aus bem Auslischcn übertragen von A D Br'un. iTtovellenbücherei süss deutsche HauS > Lied'-aoer- band 2 Mk. Bering von Quelle ft Mever tn Leipzig. — Die BcrSssentltchung neuen, bisher ungehrudten Materials zur Biographie Dosto- iewlkijS — Aufzeichnungen seiner Gattin, eigene Briefe und Tagebücher — »rgl. dast kaum ein -Welles BSerk Doftojewskifs fo ausgesprochen auto- diographisch ift. uxe Ne vorliegend» Lovelle. Der Herausgeber toeist in keinem Aachwort darauf hin. dast Dostojetvllij felbft Jahre hindurch leidenschaftlicher Spieler war unb dast er alle Sreubrn und Qualen der SNell^^-'choft. die Dollust des Gewinns und die zermürbenbe Marter des Derlusts mit allen bar an hängenden seelischen und materiellen Konflikten an sich erlebt hat Die Dämonie der Spfellridenschafl und ihre zerstörenden Mfriungen sind tvohl tn keinem Merk der IDtUlilcratup so erlchüllernd zum Ausdruck gebracht wie in dieser Lovelle, tn der felbft eine fo prächtige. energildbe Frau wie Ne Drvstmutter für Stunden unb Tage völlig tn Ne Aänbe des Spielteufels gerät Die unverglnchl ch packende Gestaltung des Stokfes. ber stü rausche und wechsel volle Ablaut bet Ereignisse toetbtri Mefem mei ft er haften Merk auch in tat neuen Ausgabe zahlreiche Lrier J Wetzlar, 23. Mm De Ne»iahngc Früh iabr»t iflung der xtofalcbtrUung land wirtschastkichen Verein» für bi< Mhrtnpro rin z war au» allen Teilen be» flreise» fehl zahlreich deiucht Der Geschäftsbericht, ben der Vor sitzende de» Verein». Vanbrat Dr. Sa rtoriu» fritahete. gab erneut .Zeugnis von dem Bestreb«' h. ein», 'n .’ rrbinbung out der flm»bauern schatt die Lanbwirtschast be» Streite» unb de anderr auch die Viehzucht inuner weiter zu heben und rationeller zu gehalten Die G nrichtung van Bei spiel»wdSchäften. Ne Ldholt-mg nor besonderen flurfeu. Ne Errichtung von Jung rieh weiden bf- fanderv auf bem flnütf bei flirchhain. die von dem Btufteih 'ffluf Altenberg tmrnrr wieder zur Beleb rung borge boten en Vorteile emer munftr arbeiten den Grosttondwirischost, gaben reichen Stoff zut Aussprache bei ben Sttrin« unb Millteldauern unserer engeven Heimat. Die Forischritte. die tn den letzten Jahren in bezug auf bie Intensität ber Badendewir: ld*a «fest d >» •m Vvlkrmimd hin oenannte „0*1enff—► Schreibe mit KLIO MMBBHMIILI türtttho Achtung! Achtung! tat 4973D Aueflngeort Zum Heüüchen Hoi, Steinbach r-t 1 Grobes Tanzvergnügen!! J. B. Häuser, (riehen Fernspr. 660 Neustadt 56 mnrmeMer üflöioiiDö snarne Crteornvpc «ieh ® 111 • • jT $ An stastenvorrat..... , Warrn lt.3nveniur . Mobilien....... , Auszenstünden.... . Geschiftsantett bei dHauptgenossensch , Aktien d. D. R. D. 114.76 7 3O6H9 180- 4 86030 S = per Mtgüedeeanthab , Aeservesonde ... . Warenschnlden .. , Darlebneschulden . Aktien Tiestzatzltz . Reingewinn .... 108091 l 32168 5 71698 1 100- 3001- 3 94277 13 46124 13 46124 vr. 120 Drittes Blatt Siebener Anzeiger sGeneral-Anjeiger für Gberheflen) Dienstag, 24. Mai 1927 KLIO iillhalter ES. - i dki Jt'lm chen haben Dolomiten Wc 1925...117 ....... 9 126 ..... ........120 4M6P e. ®. m. u. b> itr. Jung, tghauleii. Ibn.. Ritten 108041 182168 5715« 1100 istzahh. 300 - nn .... 1 394277 . jede Bewe- ;0m Gehirn. Erschöpfung, icrschwadie ftWoUenSie ,f und krafh* undkörtf; 3 nehmen Sie XL Tatkraft umsonst! .eit, Ihre Ä ie »V ipfr Id l^Ap Sronflurt mit fein« 2hianzl«ung Äoöann Wo le die 2nt-3:tc aui ). bi» von Stau reich» ng darre Pi von Oebcnfbl jtiern geebn Die firftvebe larrer ßic. Plar h. d^’cn. übernommen, brr die Bedeutung brr her in warmen Denen ül Turnen, Sport und Spiel banden, die (UnridMung Ai Gießen und TDormA ist ftti r den Besinn des von Wetter aus und gewann hoch Die Döste kamen gegen die technisch ur mit 8:1. und taktisch Schach-Ecke Bearbeitet von regelwidrig D s. B Liga su Schwär-, d e erzielt» Xcrt durste er K ®iebener Deneidiger bei behindert tpurbe. Problem Rr. 109. Do» D. Schorles. Schwarz, c d e f Das Spiel der Ligareserven 1930 gegen Marburg-Odershausen fiel aus. da Die Döste es vorzogen, an einem DesangSwetlftreit teilzunehmen. Die Illa. (Lehrrnannschast) unterlag er- chwöcht in Lollar 1 0. leider durch eine Fehlentscheidung des sonit guten Schiedsrichters. Der Ball hatte nach Auslage des Linienrichters von Lollar nicht die Linie überschritten, als der weit« entfernt flehende Schiedsrichter Tor ent- lchied Trotz dem war 1900 überlegen, ab« das schwache Spiet des 3nnensrurms versagte der Mannschaft jeden Erfolg Alle für Me Aedaktion bestimmten Mittel, lungen, LSsungen usw. sind zu richten an Die vchachredaktion des .Diebener Anzeigers*. Sine richtige Lölung zum Problem Ar. 106 sowie zum Endspiel Ar. 31 sandte ein Herr Aanz. öletzhaufen. Endspiel Rr. 33. Do« 5. Amclung, Reval. orrget ragen. Darmstadt und Mainz je eine Abteilung vor- l» ein« solchen in D. f. B. — D. f. B Marburg 2 4 verjüngen, haben bis jetzt zu toenig günstigen Ergebnissen geführt. Gewiß können bet derartigen Depertmenten, wie sie die Aufstellungen in den letzten Spielen darstellen, keine sofortigen Erfolge erwartet werden es läßt sich jedoch lagen, dah ein dauernder Erfolg nur durch Heranbildung junger und rerbesserungSfabig« Spieler erreicht w«den kann. Hierzu bedarf es vor allen Dingen d« baldigsten Lö'ung der Trainings- und Trainerfragen. wenn die Liga sowohl wie auch die unt«en Mannschaften nicht noch mehr von ihr« einstigen Epielstärke verlieren sollen — 3n der ersten Hälfte des Spieles, in dem von beiden Leiten keine besonderen Leistungen gezeigt wur- Die Tellnehm«liste des Homburg« Sechs- mei ft «turntet* steht jetzt endgültig feft Die Meist« Bogoljubow, Orbach Rett, Sämisch, Dr. Tartakow« und Iates werden in einem Doppelrundenturnt« miteinander kämpfen Das Turnt« beginnt am Sonntag, dem 12 3um. Spielzeit von 9 bis 1 Uhr vormittags und 3 bis 7 Uhr nachmittags Als Preise sind ousg.'worfen vi« Preise zu 1000, 600. 400 uiid 250 Mk. Die Aichtpreisträg« «halten für jeden Punkt ein Spielhonorar von 40 Mk.. für seden halben Punkt ein solches von 20 Mk. Am Hauptturnier können sich alle starken Amateure aus Deutschland ob« dem Ausland beteiligen, deren Meldungen bis 4.3uni 1927 beim Turnt«!eit« einaegangen sind Zunder- leit« Ist Aechtsanwalt Senator Dr. Krug. Frankfurt a.M , Driedensstrahe 7. Reugeld zum Haupt - tumtcr 10 Mk. Di« Preise wurden für das Hauptlurnt« ausgesetzt, und zwar 150. 100, 75 und 35 Mk. Bei groh« Beteiligung werden die Preise noch entsprechend vermehrt werden. D. s. B. Ligareserve — Wetter. Erste 8:1 D. f B Dritte — Polizei Friedberg 1:1 D. f. B 2. H - Wett«. 2. H 55 Die Derluchc. die Ligamannschaft Weih. Weih zieht und setzt in drei Zügen matt. Weih: 6 Steine Kf4: Da7; Tgl; Le4; Sb5; Bd4. Schwarz: 5 Steine Ka2; Sa5; Bb3, b6, fö. ■Dtir . SVr Sonntag* Em vottveftsiches Orcheft« uni« Le-tung von H«m Mettendorf brachte u. a. den Krönung» m^rich aus den .5t«Ihingem~ zu Gehör den Prolog sprach Fräulnr Tom Otte Alsdann trug«, der Kivchrngetangvevecn Wetzlar luUrsBMr- mit dem K.rchengesaxxgvevexn Aiedergirmes das brfa^tie Lied .Sonntag Jt‘f~ vor spät« folgten noch mehrere LiedervoNräge d« beiden Vereine. Me ad^echieind uni« brt Leitung von Xxnuor Schneider. Wetzlar, und Lehr« Merlau. Waldgirmes, standen D« Driesitzende des gastgebenden Vereins. Pfarr« Schmidt- Wetzlar Mgrüßre d e e-.< dämmen Döste Supern ndentent Wieder überbrachte Glüdwünsche im Auftrage d« S? wde Wetzlar. Pfarr« Lühs namens des Wetzlar« Presbd- teriumi. und Pfarr« Heep im Aamen des Kirchenchors d« Ehristusgemeinde Aiedergirmes. Die Dründ« des Vereins wurden durch Heber- Weih Schwarz zieht Weih macht remis. Weih: 3 Cicme Kc4 Tfl: Lei Schwarz: 5 Steine Kh8; Tal; Ld7, Ba6, c3. Lösung bei Problems Ar 106. Do» T. D. Clarke. 1. Td2-k2 ufw. wurde Alsdann fang Fräulein 6ma Simon. Franks uN. Me Sopranarie aus der Psingsttantate von I S Bach., woran sich Me Arie aus d« Kreuzftabkantate (3 S Bach» für Bah >Dr Äurt • »tum. ira- ri j? ■ P)rvr 3 8 r - n i Wetzlar Irwlie zwei Soioftücke für Cello Es folgten schließlich .Drei biblische Szenen" (3. & Schützt für gemischen Chor volr. Dlollne und Orgel D,e Zuhör.-r lauschten andächttg d« prächtigen Wiedergabe durch den Chor. sowie den Solisten. Me Me ihnen gestellte Ausgabe glänzend lösten. Die Orgeibeglettung bei sämtlichen Derlen lag bei StuMenroi Otto Theis in guten Händen. D« Festabend im Schutzengarten der ebenfalls stark besucht war. stand unter dem Leit- Sprechstunden brr Redaktion. 12 bla 1 Uhr mittag». 5 bl» 7 Uhr nachmittag» Sa in »tag nachmittag gcschtosi.n Für unoerlangl eingesandte INanuskrtpIe ohne belgrfügte» Rütfporlo wird kein. Dewöhr übernommen klnjeigenauftröge sind lediglich an die «botenI* Die Stimme des Volkes. Anna bot von ihr« Herrschaft eine Karte zum .Aosentavalier' von Richard Strouh geschenft bekommen. Als sie am nächsten Tage gefragt w,rd. wie es ihr gefallen hat. antwortet sie: .Ach. es war ja 1or.fl scheen. wtrksich sehr scheen. nur die Musik störte so sehr!' Amerikanisches. D« Vertret« eines nordam«itanisch«n Blattes in Deutschland meldet sein« Zeitung, dah Michael Bohnen demnächst nach Amerika fährt und '< ne Dast viele mit Hans Sachs in den Mc,' --rstn crn dort beginnen wird. Die Zeitung mekdet: Michael Bohnen wird mit Hans Sachs in Den Meistersingern auftret en. Daran' AüMrage aus Amerika an den Äorrc- spondenten .D« Sänger HanS Sachs hier unbekannt, erbitten AäbereS ' Die AH - M annf chaft liefere der A H von Wetter . - en abwechsl ungsve4chen und int«t<1aTTim Kamp' mit einem urum richt ebene» 55 trennten sich Me Ocgner Aus dem ‘Mrbeitcr-Turn* und 5portbun6. £ Hm 6«maag trug die Freie lumeejchast Di eh en mit vier MannfLafien Spiele mit dem Turn- und Sportverein Butzbach aus Die au’- stredenden Butzbach« zeigt«, sich auch diesmal von Ihr« vorteilhasietzen Seite konnten fie doch Me Diehen« erste Mann'chasi 3 1 d. siege:-. Allerdings hatte Diehen hir einige Spieler Ersatz aus der Ib-Mannfchasi eingestellt, der Sieg der Butzbach« ist ab« trotzdem etn stark»: Ach- tungserfvlg — Die zweite n Mannschaf- t e n mähen vorher ihre Kräfte hierbei er wiesen sich die Diehen« als bk Beferen und fetranwen verdient 3.1. — Bei starken körp«- ichen Unterschieden siegten im Spiel der 3 u - gendmannschaften ebenfalls die Diehener und zwar mit einem Torverhältnis 4 0 Den Anfang machten die Kleinsten. Me S ch ü l er Aach interessantem gleichartigem Spiel waren hier Me Butzbacher die Dsitchlicheren und siegten l 0 3n Drohen-Linden standen sich der Platzverein und Alten-Buseck tm 2krdands- fp>el gegenüber Beide Mannschaften sind T u- linge der zwe nur mit 10 Mann und diese noch erfatzgeschN'ächt Bei flotten Angriffen Drohen-Lindens kam ein Halbzeit-Ergebnis von 4 0 zustande da» ton den Sindeimischen bis zum Schlust auf S 0 erhöht wurde Die Angriffe Alten-Bufecks gelangten zumeist nur bis zur Verteidigung Bei gleuten Leistungen verspricht Drosien-Linden ein ernst- Hafter Degn« fn der zweiten 5klasse zu werden Äinbengeiangr.-rrrne tm Dienste der K rche sprach. Lobende Erwähnung verMent noch die geschmackvoll ausgestattete Festschrift. Me durch rchnenfche Beiträge von H Dockhorn. dem Vorsitzenden des Vereins. Wesentllch verschönt wurde. haupwerfammlung des heffiichen Richterverems. Am Samstag sand in Frankfurt a M Me Sauptderfammlung des Heffifchen ichtervereias statt. Me ausi«orber:r1ich gut besuch; war. Aamenillch aus Oberhessei» Waren viele Aiche« «schienen. D« Vorsitzende. Obersandesgerichtsrat Dr. Schneider. Darmstadt, «öffnete Me Q5er1am»r.- Ung und gedachte zunächst d« im r«aangenen Sabre verstorbenen Mitglied« Staatsrat Schwarz II.. AmtsgerichtsdirZior Dr Specht. Dandgertchtsdirektor L 21 Lebrecht Landge- ttchtSrat Willenbücher unb Landger.chtsrat Hartmann, au deren Ehren sich Me Versamm- fung von den Sitzen erhob. Sodann erstattete « eingehenden Bericht Über ble Tätigkeit des Vereins und de» Vorstandes, des Deutschen Alchterbundes des Acichsdund« Mr höheren Beamten und des Hessischen Landesv«- vandS 3m Anfchluh Meran erfolgten Me Berichte des AechnerS und des Schriftleiters bex «Hessischen Aechtfprechtmg". denen Entlastung «» teilt und d« Dank d« Versammlung für ihre «- spttehliche und mühevolle Tätigkeit ausgefprochen Wurde Pros Dr Hol last Darmstadt der Leit« der dortigen Vtzrwaltungs-Akademie. hielt alsdann einen kurzen Vortrag üb« Zweck und Ziele der Akademie. Me dazu berufen fei. bei der immer gröheren Kompltzi«theit des Staatsgetriebes und des Verwaltungsgebäudes den Leberblick darüb« zu erhallen und Me Arbeitssieudigkett d« mlinenm Veamten zu stärken. sowie die Prakt.fchen Kenntnisse derselben wissen schatt sich zu ergänzen und zu Verliesen, irgendwelche B«echtigungen für Mt Erlangung von Stellen können durch den 25esuch der Akademie nicht erworben uterben. Zur Zett ist in 50 Jahre evangelischer Kirchenchor, Wetzlar. Ter evangelische Kirchenchor Wetzlar konnte am Sonntag auf ein fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken und hat bie'en Tag in zweckentsprechender Weise festlich begangen. Der Ehor wurde im 3ahre 18*7 von Ober- Pfarrer Aoebenackc gegründet, d« auch bis 1883 den Ehor selbst leitete, alsdann trat Kantor Hassel an seine Stelle, bis im Jahre 1900 Kantor Schmidt Me Leitung des Chores üb«- nahm, d« bis zum 3ahve 1910 «solgreich wirkte. 3n den Jahren 1910 bis 1914 führten Studien rat Theis. Kantor Ho11 st e i n und Lehr« Luck den Stab, bis tm Jahre 1914 Kantor Schnei- der Me Führung übernahm, in dessen Händen noch heute die Ehorleitung liegt Der Festtag begann vormittags mit einem Festgottesdienst im Dom. AIS FestpreMger war Psarrer Lic. Plath. Essen, gewonnen worden, der in warmen Worten Me Defchichte und die Bedeutung des evang. KirchenchvrS und seines Segens für die Vcineindk schildette. D« Kirchenchor brachte verschiedene grösiere Werke zu Gehör. vämtllche vorg«ragenen Chöre zeigten eine «attc Aussprache und aufmerksame E.nstudicrung und machten dem Chor und seinem tüchtigen Dirigenten alle Ehre. bessere Spielweife der Platzmannlchost nicht aus und konnten nur durch großen Eis« eine noch höhere Aiederlage verhindern. Die Dritte hatte gegen die Polizei Friedberg einen lchw«en Stand Es gelang ihr. dem körperlich überlegenen Gcgn« in zweimal 30 Minuten Spielzeit ein 1:1 abzutrvtzen Winters In Aussicht genommen. An den hieraus solgenden Vorttag von Amtsgerichtsrai Schneider. Bad-Aauheim, üb« Me Arbeitsgerichte und deren Organisation in Helfen schloff sich eine eingehende Besprechung an. Mc mit der einstimmigen Annahme nachstehender E n t s ch 11 e - st u n g enbete: .Der Hessische Alchtcrverein hält mit all« Enrichiedenoeit an b« allen Forderung feft. daß Me Vorsitzenden Mr Arbeitsgerichte unter allen Urnftänbeii Aichter sein müssen." Der folgende Punkt bet Tagesordnung »Stellung und Lage der überplan- mähigenAichler undStaatsanwälte" bot Gelegenheit, die Verhältnisse d« in den hessischen Staatsdienst übernommenen früheren elsaß-lothringischen Kollegen zu besprechen. Es imtrbc M ft bei daraus Mngctoiofen. dah Aussicht bestehe, daß Me Angelegenheit infolge eines Antrags des LandtagsabgeotDrieten Schreiber schon hx der jetzigen Landtagstagung zur Zufriedenheit d« Beteiligten erledigt werde. Hiertzu tmii' * folgenbe Ont14nief)img einstimmig bc- fdblr er Hessische Aichterverein «achtet Mc ellaff-lothringifchen Aicht« als gleichberechtigt und bittet darum, dah Me überplanmästigen Al cht erstell en in blanmäftige üb«gesührt werden." Schließllch sand auch eine umsangreiche Aussprache üb« Besoldungssragen statt. Es wurde tm Zusammenhang damit auch Mc Anwärt «frage behandelt und der Wunlch ausge- lprcd>cn. baff die 'IMoIbung b« Anwärter nach den Orunbfflhcn des Aeichs geregelt Wörde, und daff die im Etat oorgeffheuert sog .14 dauernde Verwendungen" als aufferplanmSßlgc Stellen eingesetzt werderi sollten. 3m übrigen wurde daraus bingewiesen. daff die Au-fichlkn in der De- soldungsfrage in Heffen nicht besonders gut seien, da Helsen bei ein« Acnderung der Beloldungs- vrdnung im Aelche zwar nachfolgen roerbe. aber zu desürchten tci. dah es nicht dieselben Sätze h getodhren werde. T.e Abwanderung d« besonders quallsizierten Beamten In vic freien Berufe und In Me Wirtschaft werde alsdann Imm« stärk« werden. Der Umstand, da ff sich In den letzten Wochen allein vl« Alchter in mittleren 3ahren um freie Aotar- steilen beworben hätten, sollte d« Aegierung eine Warnung sein. Die Aot der Beamten werde immer groß«, und sofortige durchgreifende 01b- hiife sei dringend geboten Desball, v«langte d« Aichterv«ein Im Anschluß an Me Leitsätze des Deutschen Alchterbundes Mc Aeichsregelung und sprach sich gegen jede Sonde«cgelung durch Me Länder aus Ünabbängtg hiervon wurde d:e Ab- schosfung d« Qurhficrung d« Stellen in den Gruppen X und XI und entsprechend der früheren Regelung in Hessen Me Wiedereinführung des Ausrücken- nach dem Dienstalt« mach neun 3abrcn) gesordert. Ein gemeinschaftliches Mittagesien und daran antchsießend ein gemütliche- Beisammensein im Palmengatten beschloß Me vom Geiste einheitlicher Zusammenarbeit getragene Tagung. Wieder ein schwarzer Börsentag Qfn ben deutschen Bütten Hal ■?* am Hontag wird« einen schwarzen Iifl X* geben. Da» unrf> wohl deine Aufnahme bvnbcrt Me Anzeichen deuten darauf hin, früh die T®dtn vorläufig wenigstens ihre guten Tage gehabt haben und jetzt schlechten .feilen «ntgeg aeheiu Tie Banken haben vor 14 Tagen eine Rata» tzropbe aufhalten Rmren. indem Ne ihren Kunden 7jriH zur Aachzahlung gaben, langt am drän.- gen lie aber doch auf 26’ung der >igdgemenli. und da Aufnahmefähigkeit «o gut wie gar nicht vorhanden ift. fallen Ne ÄutQ bei kleinem Angebot schon um 23 und nehr Prozent. Die 3tr» lullt, die man in Berlin bid^er allein auf 80 Millionen aekchüizr hatte S eigen weiter. Da» alles wäre nicht nötig gewesen, wenn bei der Einleitung zur Abdrosselung der 'Böden» fretnte etwa» mehr lleberlegung gewaltet hätte. Daß die THaf)regel notwendig war. darüber kann eigentlich Pein 3ttxi*«I beftefren. Sie 'Böde bad mcht die Gelder für fich beanspruchen, die nützlicher m der Wirtschaft unrangebracht sind, und es ist auch nicht gut. die Äude kunftlich auf eine Höhe hinauf‘,utreiben, wo sie jeden stammen» bang mit der Verzinsung verlieren. Man bad eben bei uns und auch draußen nicht verqellrn. das» wir noch weit von gefunden wirtschaftlichen Zuständen entfernt sind Bedauerlich nur. Ntb der Hüdgang der Kurs« einen so stad t freut er» mäßigen » nbmd machte. Da» ganze Ausland glaubt jefrt daß das der Anfang des Aachweises für die Unmöglichkeit der Zahlung der Dawes» summen fein sollte. Und das war ganz gewft nicht beabsichtigt. ,"frant;urtcr Börse. Frankfurt, 24. Mai. Tendenzi Ruh,g und mäßig erholt. - Die heutige Effektenbörse lag zwar etwas erholt trotzdem war die Haltung außerordentlich zurüdfral- t e n b. da man die weitere Entwicklung der Offdtenmädte durchaus noch nicht übvrbliden kann Die Abgaben der Spekulation ließen etwa» nach, wenigsten» wurden keine größeren Blankoabgaben mehr beobachtet. Aud am Ka s sa - markt scheinen die 'Bedäufe nicht mehr so drin- aend zu sein, zumal au den ermäßigten Kuden frier etwas mehr Aufnahmeeingang befiehl al» an den Termin- und variablen Märkten. An den Terminmärkten lagen besonders die gestern stark gedrückten Werte etwa« fest«. vor allem Siektrowerte. Bergmann plus 5. Licht und Kraft plus 5,75 Prvz. Schuckert plus 3 Proz.. Üahmeyer plus 35 Prvz. Schwacher lagen noch Lechwerke minus 1.75 Prozent und Mainkraft minus 0.75 Prozent Am Montan markt war die Äurvgeftaltung gleichfalls überwiegend freundlicher Rheinbraun plus 2.75 Prozent. Älödner plus OB Prozent Harpen« plus 1,5 Prozent, etwas abgefchwächt waren dagegen weiter Phöni, minus 025 Prozent. Gelsenkirchen minus OB Prozent. Mansfeld« minus 025 Prozent Kaliaktlen waren nach dem gelingen starken Kurssturz etwa« erholt. Westeregeln plus 3.5 Prozent Am Bankenmarkt lagen Darmstädter 25 Prozent. Dresdner 3 Prozent fester, dagegen gaben Metallbank ein weitere» Prozent nach. Metallgefellschaft plus 4 Prozent. Zellftoffaktien uneinheitlich. Waldhof plus 3 Prozent. Aschaffenburg« plu» 2.75 Prozent. Bauaktien lagen eher schwächer. Zement Heidelberg minus 1B Prozent. 3. (B. 3 a r b e n. die da» Hauptgeschäft hatten, waren wenig verändert. ihre Konzernwerte. Rfrcinftahl und 2t ;e- ded-Montan. lagen etwa» freundlich« Holz- destillattonswert» nur knapp behauptet Autoaktien fester. bdonbev» Kleyer und Daimler. Maschinenaktien etwas niedriger. Hei mische Anleihen un- veründed. Schuh gebiet eher schwächer. Fremde Kenten fast gefchäftslos Aussen etwas niedriger. Der weitere Börfenoerlaus blieb sehr abwartend und unterlag mäßigen Schwankungen. Vorübergehenden Erholungen folgten sofort wieder leichte Abschwächungen. Zu Anfang der zweiten Stunde lagen die Märkte eher etwa« unter den Ansang-kursen. Der Geldmarkt zeigte weiierfrin starke Anspannung für Wviiatsgdd bei anziehenden Sähen Erste Adressen M , Prvz.. zweite Adressen 81/« Proz. Tagesgeld dagegen unverändert leicht zu 4* , Prozent Warenwechsel 5. Privatdiskonto 4’-, Prozent. 3m Devisenverkehr konnte sich London gegen Kabel weiter auf 4.8575 erholen. Pari» gegen London 124,01. Holland 12,13. Zürich 25.25, Mailand 88,75. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel auf 4,22075, gegen London auf 20,5030. Berliner Börse. Berlin. 24 Mat. Sie Stimmung war an der Böde wesentlich ruhiger und das Kurs» lÜDtOU vorwiegend leicht erholt. Sie großen Abgaben aus Kreisen der Bankenkundtch.ift lief,en etwa» nach, während gleichzeitig die Baissespekulation nach ihren umfangreichen L«r- verkäusen bedungen nornafrm. Darüber hinaus bestand aber auch heute kaum Aufnahme» neigung. Die Geschäftsunlust und 3 u • rüdfraltung hielt an. da die noch herrschend» Unklarheit über die weitere Sntwicklung jede Unternehmungslust hemmt, fo daß es auch an SpeAialbewegungen fehlt Sie ersten amtlichen Kurte zeigten Besserungen von I bi« 3 5 Proz gegenüber Borbödennptierungen Einzelne Papiere erholten sich um 5 bis 8 Prvz. Besserungen erzielten Berdn. Glanzstoff mit plus 14 Proz. und Schlefilche Zink mit plus 12 Prvz. Am Geldmarkt bestand wiederum die merkwürdige Situa- tüm, daß Tagesgelb lehr leicht war mu 4* , bi# 6‘ , Proz. und vereinzelt noch darunter w^ihrend Monatsgeld mit 7u, bis 8* , Prvz. fehr stabil lag 3m Devisenverkehr konnte sich das englische Pfund weiter erholen auf 4.3590 gegen Kabel Die übrigen Hauptvaluten waren nicht welentlich verändert Bödotkud«. ■metoe «Mywee 1h « WA» an k M 4 n k H 1 MI.I — 113.» 11 • U i — MS ’M tt 4 I» 1?» 1» • • • • — • * • 14.» — — *• *i * E — -4 ff- ITT 171 J :7> 'St ue.a ff« 37 IU 2» iC 11 , IG.3 IV i<$ r Kl« 1«1 n IV, ne 143 !*• TS i» IM Ml - IV. — - *■ 413 #4» • • TM 9 « » 3 im.» E» lri.3 WB 3 — — • 113 — IIS m !*■ K7.3 Kl i« s IM in iW 73 ie? n ki a in IM 171 3 10.1 in in in i 7» 7» — 4.3 IM 1« H» HG Irt > 12» 3 12# < 127 I» II.5 MM ITT » IT7 S i e 9 * Sl fSI ti T11 IX V IM 4 *0 ie» iri *: 1-0.1 IM.» Hl 23 1 *4 II» i — • «y !N) . 139 n III..' 130.23 m 3 131.3 131.3 ul U' 133 4 M4 1*. IM — 18: IW 3 — — * '«.73 — i«.5 ■ 127 124 b*.s * r». M3 •’M/. il.i — in Hl 14 1 11« — • ItB.I im 17» 179 17« 7-> i* 174 I7-.» I7U.4 * 1.» 173.3 I-' 73 1* HU LS 1J*3 11- * — i7r 11» 173 9 179 1 «i <1 M 9 3D IUI 131 10» 3 131 2* in 113 ne i 112 5 Ui MM * * 31 MM 3» 54 — — * — *■ u M» — — 7» — - i>o V» — H* 120 23 — 77 72 •* i.7'« — ** ul y -a, S -Hl 23 Z75 rfT 2«L25 17».73 Die (Entwicklung des Baustoffmarktes. Die Belebung de« Baumarktes als Folge der Bestrebungen der öffentlichen Stellen, den Wohnungsbau mit allen Mitteln zu fördern, mcht nur um den Wohnungsrnangel zu beheben, sondern auch, um Handwerk und Industrie Arbeit und Absatzmöglichkeit zu schassen, hat bi der letzten 3eit mancherorts eine Steigerung der Preise für Bauftoffe. insbefondeve für Mauersteine und Bauhölzer mit sich gebracht. Diese Preissteigerung ist geeignet, das Bauprogramm ernstlich zu gefährden. da die vorhandenen Mittel vorzeitig erschöpft toerben und die Schwierigkeiten der Kapitalbeschaffung ihre Auffüllung bintanfralten. Der Anteil der Baustoffe an den Baukosten ist bekanntlich recht erheblich, wenn er auch gegenüber der Borkriegüzeit etwas zuruck- gegangen ist. Während man in der BvrkciegSzeit mit rund für Material und ‘/» für Löhne rechnete, berechnet man dieses Verhältnis freite in Berlin mit etwa 1:1, an anderen Stellen mit 60 Prozent für Material und 40 Prozent für Löhne. Die Steigerung der Baustvllpreij« ist befoiiders seit Mitte vorigen 3obre« zu beobachten Der Bauinder erfuhr von die'em Zeitpunkt an biS zum April 1927 eine Steigerung von 157 Prozent auf 168 Prozent Der Baustoll- Znde, stieg in der gleichen Zeit von 142 auf 155 Prozent. Seitdem ift eine weitere Steigerung eingetreten. An der Steigerung find sowohl Steine und Grden. als auch 'Baueifen und insbesondere Bauhölzer brttüigt gewesen Letztere Gruppe stieg in dec genannten Zeit von 131 auf 159, Steine und Srden von 159.4 auf 162,5 Prozent Der Mauerst» in markt ist naturgemäß erheblichen Saison- und Konjunkturschwankungen untenvvden. er v-iqt entsprechend auch ' enttoidlung. Da infolge des ix'rhaltnismäßig milden Ovinters sich im Vorjahre die Baulai’on erheblich verlängert hat. standen m diesem Jahre der früh einfetzendeii Bautätigkeit keine genügenden Vorräte zur Verfügung, fo daß der Mauersteinmarkt In einzelnen Gebieten eine gcanlle Berknappung zeigte. Die manchmal etwas fen» fationelk Ausmachung über Bauprogramme förderten auch eine I pefiuatthe Ausnutzung der Lage. Aachdem hier jetzt eine gewisse Beruhigung ein» getreten ist. sind auch B. für Berlin die Mauerstetiipreis» nicht unerheblich gefunfen. Eine besondere Bedeutung für di» Preisbildung haben die örtlichen ZiegelverkaufSvereinigungen und Ziegelkarlell«, bei denen leicht die Gefahr besteht. daß sie ihre durch die verhältnismäßig hohen Frachtkosten für die Heranschafsung hon Steinen aus Aachbargrbieieri gestärkte örtliche Monopolstellung durch Ueberteuerung bet Breife ausnutzen. Sie Ztegelinbustrie ist darau» '«nzu- weisen, daß j« bötwr tu« Mauerfteuiprei 'Ind. desto stärker das Bestreben fein wird, sich ix»n der alten Bauweise frei zu machen. Sie Pi >'e für Bauhölzer find m stärkerem Maß» als die für Mauersteine gestiegen Sv z. B dtefenigen für Rundholz 111 B-Älafl« Fichte seit Juni 1926 bi» April 1^27 um 34.9 Prozent für desgleichen Kiefer um 35.8 Prozent, für Schalbretter bi» Mar 1927 um 20 Prozent, für Bohlen um 1825 MAGGI5 Würze IMan verlange ausdrücklich MAGGI* Würze Prozent, fit Kantholz um M3 Prmzern nnb für Fußböden um 29B Protzen: 'Br brr bekannten BerfauHar: am Holzmarit richte» sich der Preis in bdanderem Maße nach der Rachfrag« Cb und in welchem Ausmaß eine Senkung der Holz- preile möglich ist. düdte im wesentlichen von der Preispol-rik der Länder und Gemeinden abhängig 'ein. 2Uf dem »onttgen Baustoff markt ftxbec’ mt- .ich» Grhöhui-^en nicht ni oer^ichnen. Sie Zo- mentper'» ftnb gleichgebiieben. während >r Preise für Kalk fogar wenn auch nicht erbebt i> ge- fünfen lind. Ser Re^chsarbeitsminister hat bereits darauf b-.ngttviden, baß jede Uebfdpaimung der Preise zn einer schwerem Störung der *rto l-UUTi i.5>: 0W-n.'slke- I.TM I.2M 1.7* *.88 vttl.-aniw ni.in • 4.61 itetiort) i«.m »11.39 iw.'* "* »t 112.39 IM. 14 >11.'3 112, M e«*1»olin • 11.71 113.-1 •11.71 li u 6' !'» i-Liti 'I.Zcki ri.tr 'I 227 t > 4.34 7J.- 73.97 9apoii . . *llo de 9an I.W* I.M2 i.ae 1.96« o- ;ob '.*• SWn f* T Ceft ata# ' B.« 0.50 *».l» 1?mt . . p«i,r»d . >4.4,: .»U! •1.5' 7.411 "..IT. -.466 7.4,9 Satk-tx« 13,47 4.61 .J.4» a.64 Tnkanrs -,W .052 .1X6 S.üti jhFabon .1.17 tl.ll 41.17 &«. *1.71 -i.7» M. M i.«»4 -.21» :.r® Z.M4 Hi5m . . 1.341 5.636 J.354 6.636 (Idnotta I.ZH ..SM «.ZK UR4 Iru ojo . Uli* <34 4.214 4.L4 Lair, n.v» i ee d.e a.of Banknoten. 23 »ei 1 em- rinr KiemljnildX 'JMtte..... 4 IW 6,11» 9?etrn ...... te.<»3 M.7J5 I-m'dx »otrr ....... • 12..'4 111.70 ckuaiilch« Woirn........ a,«2 -1.514 ' rrg .... K.srj öoN'indilchr Tlofre ...» 14* 41 i«e.u9 n.ei ♦i ii ’flortwa 'Ar Houn . ... 16».58 UB.K2 J " r . ... Otcnni 4O..1M .9.4 HunM'.'.tldw '»Mrn 2.33 1.53 2r Uotra *12.37 • u.ai xrtmxn-t *’?otrn . . . 'I.VT3 evairHitx Roten..... ;3.9- 74.27 ililolfilon'.rhfitw Äeirn M.44 • 3.M UaeanlOK 'A'otca n.m n.eo frankfurter ^..r. j .^nc. (öigenet Drahtbericht b»S „Gießener Anzeigers-^ Frankfurt a. M. 24. Mai SS wurden rotiert Wetterauer Weizen 31. inl. Roggen 28.75. inl. Hafer 25.50 bi» 25,75. ausl Hafer. 24 bis 27. Mai» gelb 18,75, Weizenmehl hil. Spezial 0 41 BO bi» 41,75. Roggenmehl 3850 bis 38.50. Weizenkleie 13,25 bis 13B0. Roggen- stete 15,75 bis 16. Tendenz fest Berliner drovuktenl^rie. Die geringe Umfafrtltigfeii im Berliner Wei- zengefchäft bleibt auch nach Eintreffen etwaS höherer Auslandsmeldungen recht fest 3n der Qualität nicht besonderes Angebot fand keinen Absatz. Der erste Kurs wurde 2 Mark fester notiert Futtergetreide mhiL Mal» fester, im übrigen ohne Aenderunq 3» notierten ilOOO Kilogramm, Weizen, mariischer 291 bis 296. Roggen 2r8 bis 274. Sommergerste 234. Wintergerste 230 dis 262. Hafer märiifcher 237 bis 243: Mais, loco Berlm 191 bis 194; <100 Kilogramm, W*izenm<-ht 37 bis 39; Rogg.nmehl 30 bis 3750; Weizenk.eie 1550. Roggenkleie 18.25 Viktonaerbsen 42 bis 58. steine Zpeifeerhsen 27 bis 30. Futtererbfen 22 bis 23. Pelulchken 20 bi» 22 Aderbohnen 20 bi» 22. Widen 22 bis 2450 Lupinen blau. 14.75 biS 15.75 Lupinen gelb. 10 bis 17.50; Rapskuchen 1550 biS 10. Leinkuchen 19,00 bis 19 90. Trodenfchn,tz»l 13,40 bis 13.60: Sovafchrvi 19.50 bi» 20.10 Mark Starkenburg. WGR Offenbacha M 23 Mat nmostrw unfr Gestein Dorjanö Turch öw üar.clilaiiM tft e» e-.. 1 Wißmar. 23 Ma« *5bglcich in den letzten 3aHom zahlreiche neue a tz in bet fridlgen Gemeinde «Mtstanben sind umb auch in dtriem 3afrte mit dem Bau rv *ünf bis sechs Bofrnur ', Pohl Dom Vach» eines dreistöckigen Haukes in der Kostheim, traft» tn tn zahlreichen W. Hunderte von 2frbetirrn und AngclirlUen aus nicht wenig« al» 50 Beruf Ma tegorien beschäftigt find und in denen f'.ch Kompadengard«ob«». Kopieranstalten, chemische Anstalten ufttx befind«» 50 3sfr« beutfche» Paientrecht Dies« Tage hat das deutsche Patentrecht feinen 50. Geburtstag gehabt. Di» gewaltige Sui» Wicklung der deutschen Industrie und Technik in bi cf« Zmt bdn.it auf» eng ft» mit dem Palen l- wesen zusammen und ist durch den Paientlchutz ' geförben worden. Ciroobl das dri^M Paiciuadetz das jüngfl« unter denen der großen 3n>ustrieUäider ist. sind seine Gmndfdp» doch bereit» von vielen Staaten übernommen worden, so daß da» deutsch« Patentrecht Ur Ausland» größtes Ansehen genießt Iteraefrufrc ans bah« 5«. stin furchtbares Auentru« erlebte die Bo- mannung eines Dampfers, der von HollänbCfch- Ostindien mit rin« Labung von u irren für Menagerien nach Sunderland fuhr Der Kopf- ton des Schisses fchllderl das grauflge Grirbni» in einem Londoner Matt Aus dem Schiss befanden fich zahlreich« Allen. Tiger Schlange» und and«« wild« Ti«e. und während eines Sturms entstand eine .Meul«ei" unter den Tieren, indem einige der Ädftg« ausbrachm. Die Tier« ftüral« auf Deck, und dadurch entstand unter den Matrosen «in« Panik, so daß alles in finalvfri Angft flüchtete Das erste, was der Kapitän sah al« « an Ded stürzte »ar ein rirftger Orang.H.un, d« «inen schweren Kohlenhamm« fcheoang 3r drang damit tn den Tliaf birvnrodn.. unb auch au» diesem flüchteten die Heizer und 3ngenienr< D« Orang-Utan machte 'ich an den Maschinen zu scholl-n und einig» JHiruitm war alle» »t« gelähmt m d« Angst was tirirr 'Htfame Schills- Jngrmewr anrichten würbe Unter bell en fraften Me Leute Ne tn den Kabinen tchiirfen. Me aufregendsten Abenteu« Bor einem Hatrefe bäumt« 'ich plötzlich eine 20 rtuft Ung« Kodas in großen Originalflaschen zu RM 6.50 besonder! vorteilhaft Mao füllt darauf da» kleine Maggt- Flüschchen sei bet nao* und hei aufier Gtldersparme ttech die Garantie der Echtheit! AcAtaa« auf invuAdti Ble*6eavw^af‘r.et zusammen, und die Here wurden in bte Jtahge jurüdgr- rrreden. fo ba6 die Tetierveile sicher zurück- grifft werden kannte Gripenftschercke». Zu den sonderbarsten Inletten, bte ei über* haup: gibt gehören zwnsellos die ®ri$H .‘v fcheücken. die Angehörigen bet Ga-rung 'Hhas- moibtti- Vie sind nicht nur die imübemüftenrn 'HZriter bet THxiilc sondern auch von etnrr für Infekt en ganz unaeu öhnlichrn Gröde. Mauch» dieser bamlNm tyl tn»-n*rriWr können. nicht Kiefen anbew Wieder Haden gw aufgcbUbcte .y.ufel Bald ähneln bte Gefpevstf checke» Mrm Xrfrn halb wieder sind sie von P''.Q-i^nl läi.ern kau» zu unlericheiden. Selbst die geübtesten Te- turioricher werden durch M 'e Wunder der 2n- pofhing getäuscht Sv wurde einst bm hervor- rifmben Onfeftenfnuier TUItrb Wallace r-on einem atitgeboDenen der Philippinen ein Gegen« f and gebracht, von bm der 9 ngebonme be- haWteie. es lei eine Griperstschrrcke Wallace ab« wies das Stück zurück. inbem er sagte tnr*- naf habe er sich griLuicht es 1ei ein wirkliches 3eÄ Kops rund W Zentimeter B. trüge die Länge bet Arme 136 Prvi bet V umpf länge, so müh'en sie 132 Zentimeter lang sein, unb bie Beine bet 10S Proz. 81 Zentimeter Die Gesamtlänge des Köepert bei ausgestreckten (Miebmafkn wäre dann 3 Meter Dabei ist noch berücksichtigen, bat die Beine bei der Slaoheuichrecke an der Brust sitzen und bah bet Hinterleib diele noch um ein Erhebliches überragt .jeitschrtiten. — Senlarer Heimatehefte 1 geige de» Hemwtbuche» für Swtbi und Krei» S*r. Druck und l-ertog echerie» Druckermen t. • Wetzlar. — 3n ber «m Lehrer H. Keuhea ». Be^ar. herau»gegebenen Hrisiotge — en< bu Jtl Herrn PubtLauonen bähen wir betritt su merfia- -emache — !*! »etz! da» 3. Hrit erschienen da. |Bhi bemerkentwrn» irnsiangUchr Arbeiten en'bal'- Dr. H Ktchier. Weptar. und Pro» Helmke Sichen. erweisen sich mit einer gemeinsam aatgeiubrirn Untersuchunu über bte dürsten menichiichen Lied- langen in BluNgebiete der Lahn al» korrekt ar- bri’-ri* Ult besten wGenschesit chern Küsttztug auf grtuitWt fUmurntfeanee. Sok drin sehr tmnrifan- l« Er. 'arstiri bebenbeü Sicht, r die stiere 6 «tu- ritt. Helmke sühne bw Arbeit a eiter für bte neuere OirtnN L Eilen, unb SronriZei! uni gibt eine kurze ckppenb. über Khmer ui* ranken. Der zweite Ten de» hefte» ist etnrr Histör chen Darstellung von Dr Zchoenwert. Düren, gewidmet. der bte ®r- schichte der Krichestabt Wetzlar ,m StBeäiUrr (bie 15UU) bebenbt.: unb uawr Hrnr .Setzung einer ar», brn rinschiäv gen Literatur zu frdr wisten-wertrn fr- flebniWen gelangt Der rrichhaMpe Mlberichmuck t«s hebe» foimrc vor allem der ersten, archäologischen Arbeit besten» zustatten. — .Die Wan W 'Moderne Malenri Plastik Wehnungskunst Kunftgewerbe u'w I Maihrit Vien»!>ähr!.ch 6 Mark. Verlag $. fBruifmann L-G München. - Das neue Hrit enthält illustrierte Aufsätze über den Stuttgarter Maler Oswald Tr-b.-l berget über den Berliner Plastiker Kari Trumpf, den Münchener THalcr TDillr PrerivNu« m:t groh griehenen sehr eindrucksvollen Landlchatten, einen höchst interessante» Ansiatz .Wirklichkeit und Traum m der Malerri" in dem die künstlerilchr lul» safsung der östlichen unb W.-Michen Kultur verglichen wird, einen Aufsatz aber ®af>ar David Hriet-richs srüheste Bilder mit einigen herrlichen Bildwledergaden einen solchen über einige neue Werke des Dresdner Malers Ludwig von Ho<- mann unb schliehlich eine iUuUncric Lionographie des spamlchen Malers 3 ® Solana einer der stärksten künstlerischen Kräfte des Landes Der zweite Teil des Heltes Ist diesmal einem brr edelsten Zweige des modernen Kunstgewerdes drr Porzellan- unb keramischen Kunst gewidmet und gibt in vielen wundervollen IUustvaiic-nen einen ausgezeichneten UeberbNck über daS Beste was in Deutschland zur Zeit auf diesem Gebiete geleistet wird - Gemälde neuerer Meister zeigt der Katalog 1Q°9 der Hirma Rudolf Bangel. Frankfurt a. Bk an Aus dem Inhalt des mit 15 Tafeln Abbildungen illustrier'e^ Kataloges find Arbeiten folgender Künstler hervoezuheben X und O Achenbach. Boehie Burnrtz. Busch Som stabte. Gor-.nrh leert. Driacrmr Gebhardt ^raX Jcnf Kam.pl. Krüger. Liebermann, Peiler Schönleber. Schrrver Spitzweg. Thoma Trüberr ** Zöget — Stickereien nnd Spitzen - Weran- der Koch Garmstadr > Hrit 6 der Bläk:er für fur.hliebenbc Zruue» bringt wieder n. a. eine groste Anzahl . 7 gut rrorvduz erier Illnstraiio- nm. dazu Xeftbe-.tr ige z B über .Stimmung und Stickerei' über .S-edanken-2Uderetcn". über .Aeuzeitlichc K sie»' über .Zeichen und Bilderi and nmuch» and-re. a»ch knrie Auwwer ist. wie bte gange Zeitschrift von jrtxr grichmack-.'vll an- tefenb. vorne, m tm Ton unb geb*egen tn der Form ihrer Äartfaiirag unb Abmachung ihr Bei:reden, y^nba rtxit unb Kunst tn WxfUnj zu bringen, bedeutet eine fange g.-nug vernachlässigte Knktunaufgade - Das neue Daheim (Ar 331 ist er schienen und bringt dem Leier unb Bc'chauer eine ZüUe tiuerrilanter Tert- unb Bildgaben Aus der in gleicher Weife Unterhalts amen unb anregenden Ausiatzvc-.de feen nur genannt .Deutsche Erfinder" von Dr G Köhler, .Lieder tvr Bäume" von K Guhmann. Der Jäger aus *iinftiHu» fttwtfonen — Das Leben (Leipziger Berlagsdruckerei G. m. b. H vorm Fischer u. dürften. Leipzig Das bereits vorliegende Junihrit schmerzlich abgebrochenen Kasieier Mauvoch *-at das .Kasseler Xageblau* iX-C ' :r Druck unb Berlag vorm. Gcbr. Gouhcl't in Kasiel» eine umfang reiche Sonde it»u an» r hciaus- gcbrwche. Rundsitnst-Programm. silittmuch, n »ei. 15J9 M» ls lltzrt D»< ktimste der Iuaentz 16J0 di» 17.45 Ubr Ä.-nyn de» JXiu»o«!K-kr» Xeue lanzmusik 17 45 bi» lb ich Uht Die Vüchetstuntze 1*» 15 bi» HOrt Uhr: Uri*riru bi» lv Uh UAertrogung von talk; sirau Diaigorrte siraust spricht über _TXf Frau al» Kä.iseiin". 19 tn-, !9Jb» Uhr Detitfch^^uxizensche Wiriis»rft«tirfe.'.n^<-n. variraa von Dr van KatmttkH. 5y -birii» bv. Beu,- | Uhl 6trn.>graphischer siorwildungrkuriu» siir fln*ang bi» 20.15 Uhr Senckenberg Bieriritt.inde. ..Iage»lruflen und Smworten". frieren! I rosetzor Dteverniann 20.15 Uhr Lustspiel de» ,ir\)n?*.inrr »unlUer lheatcr» für Khein unb Hain Pl i in« boltno", Lustspiel In bm Auszügen van Carlo Lot. doni. Sommerfrteche Alle Packungen sind bestimm) vorriliia IndrrL'nIveriitl)» Apotheke au ni *o(denen Fjutrl; Mrd Drotf.Hau* Hindenburg. H.H gr» S.-Itrnweg »ia; Kalter-1 »rogrn« Kuiul Noll, Lindenpialr. Lnd wlxtplalobrojrerie Han» Sui HoonetraO^ Dro^vrie« arlRribi IJndrn Lind-r ApeO'eke. Zärtlichkeiten erfordern ctom appctidldiai Mund und angeeriun du 11 ende» Aicm. Der getegenththc Gebrauch von Wrigley* rorxOeltahrn und billigen P.L-Lau-BonhoD» entfernt Jede Spur von Eeecn, Trinken u. Kaudne und hiMeHlut rin dauernd aa- genchne-e Aroma. Aueeerdrtn fördern P. K.-Keu-Bon- Ixxne Geelechs ohne «opL -Vfü. 30 Ul Bratsche II fiiche 2® -OL «orbbdeirr. echt, la per Vir «L tfa Ifbaerr »die d'V 1H t*'. •uwrabmbutter e«» i'iL i .so Marioadeo. 1-Vit.* Tose, alle Sorirn, ver Tale »6 ld. II. Kalbflelach. TsikPh HKk l—e Ta» ideale Bmirtimaniis- oiiiel Ist eine Sur mit Wacholdersaft «■ in IL u. er Ilaschen. 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