Nr ZN) drffts Blatt 177. Mrgang Srtlfag, 23. vrztmber 1927 Erich"«' Soeeicqt »*> jiwtlegt MUfti. eiferen ^■thrxNAHn fj<\e* al m tU* thf S«olt ■••«ifBniprrds: 7 TlnOaear* *** ® Xfl**V■« m li)ciare fit *1» lagtanaewT bt« ach «in«- «ort»«. Prell rar l ■« t}*bc f*I Hn)<:crn »0« 2T m» Bred< .'nli* ü, antöArts 10 Hri*»F*eeiug. ftr Ke« hlameanutg«« von 70 m Steile 35 T.e-4>»p'enrifc t>le>»od*nti 30". mehr. Lhelieüaktrnr Dr. gnebi ITh* Hangt. Deranteorili* ttl Vol.nh Dr gc. ödt>. Van««, »ftr g«viOfton Df tz Ltzyf iot; er *«n übrigen Zeit 6m|t ig*l*ctn; ft, den Än« |nge«lril Mert Ailmann, Werth* 'n ®teN«n Die Ostfragen. «nhc»polttjfche Umfchau. Dem Prof. Dr. Otto Hvetzsch. Md B. Zwar bat brr neu* "Dericht bet Hcrrn ®tl« bei blc 'Xct>aiatum*ftog< in bei ThikU'un!t gätfUt. aber wir wollen rorerfl noch einmal bei %(Uf nach bei 'Probleme» bet Ostens richten. M ist Irin Zweifel, bap sie erneut m bas Bollen «kommen sind und bas neue Jahr ®u- ropa Ui bei Ostfragen sehr in Atem ^altrn wirb. Aicht Id lehr vielleicht ober hoffentlich nicht an Sinne kriegenfcher Spannung unb Gefahr. wohl ab« in Verhandlungen, die unaemein verwickelt unb ausgreifenb finb und 'chur'fle Aufmerksamkeit von ein« nun wirklich positiv ge- richieten Ostpolitik Deutschlands in jedem Sinne dieses Dones verlangen. Beginnen wir mit dem weitesten Are le. das heißt mit Aust land. Das Jahr schlietzt mit Stalins «Sieg über die Opposition Das bedeutet im Innen di« Politik »usammen mit den Bauern, unb das bedeut« noch außen ein« reale, ziel« bewußt« Friedens prstitik. Dir übersehen nicht, daß Stalin seiner Partei diese Pol.tik mit Hoffnungen auf in Zukunft entstehende Aus- einonberfetzungen und Srplosionen in der Welt plaulibei gemacht hat. dost « aus di« Spannungen im Kapitalismus d« Delt und auch sür den Fortgang der Weltrevolution hofft. Zunächst ist er entschlossen zu einer rcalpol.tiichen 3rrte- denspolitik. unb er tauscht sich darüber auch nicht, datz diese ihn Imme näher an Europa an den . d. der nun einmal Europa lusammensaht. herbeführen muf); « will bas vielmehr? __ Las «gibt Buhla nbs Mitarbeit in d« Ad- rüstungskonf«enz unb im Sicherhritskomit. e. Dos «gibt weit« sZne Bemühungen, mit Krankveich die Schulden zu ordnen und mit England in ein erträgliches Verhältnis zu kommen. Das «gibt fern« eine Derständigungspolitik mit Polen und den anderen Bandst aalen unb vielldcht auch mit Rumänien. Das erbstnei jene Ausblicke auf ene groh« Aktion zu friedlich« Ordnung In Oft- «uropa. in die auch Buhlanb einbezogen fei und die unter Frankreich» Führung stehen soll. Bennen wir sie nicht Ostlocarnv! Ts dreht sich nicht um die Frage der deutsch-polnischen Grenze. sondern um eine Fried.'nsaktivn größten Stils in Osteuropa übechaupt, die noch todt ovn d« Bollen düng, ab« in der Anlage begriff on denen erwartet wird, dah sie wenigsten, zu einem modus vivendi führen, äuh7an>d5c:nrag. der einen leb- Polen weiß. wie wir. dah die Sebensbebin» g u n g e n der ostdeutfche n Landwirt- schäft dabei gewahrt bleiben müssen. Natürlich wünschen mir ein politisch gutes Verhältnis »u Polen. Aber Polen weiß wie mir. dah keine deutsche Partei die polnische Destgrenze garonrie- ren wird, wie es Deutschland im Westen mit dem Deutschland und Bußland in Südchina. Eigen« Drohtmeldung bee -Stehener Anzeiger»*. Berlin, 22 D«z. Die Frage der Vertretung fremder Interessen verursacht, wie sie auch gelagert sein mag immer besonder« Schwierigkeiten. Irgendwelche bestimmten Gesetz« gibt es habet an unb für sich nicht. Haben zwei Länder untereinander besonder« Verträge abgeschlossen. so liegt es selbstverständlich auher- Dtbentlid) nahe, dah bann das befreundet« Land dem and«en auch in solchen Fragen beisteht Zumeist ab« beruhen derartig« Xledernahmen des Schutzes sreinder 3nt«elfen durch ein anderes Land auf dem Akt« bet internationalen Höflichkeit, wie « sich im Laufe ber Geschichte herausgebildet hat. Deutschland hat nun wiederum einmal den Schutz der Sowjet intereffen übernommen und diesmal in Südchina. Man er- innert sich dabei noch an die Ereignisse nach dem Abbruch der Beziehungen zwischen England unb Buhland. wo. nachdem d« hiesige Botschafter Krestinski bet der deutschen Bcichs- regierung voracsühlt hatte, Deutschland schliehlich einwilligt« unb die Vertretung der Sowjctintet- elfen in London der dortigen deutschen Botschaft übertrug. Damit war allerdings kein Präzedenzfall gegeben, und es wäre verfehlt, di« Konfequenzen aus der neuerlichen Xlebernahrne der Vertretung SowieiruhlandS aus diesem ersten Falle zu ziehen. Selbstverständlich wirkt viel da- bei mit. dah Deutschland mit Buhland aus Grund des Berliner Vertrages in befreundeten Beziehungen lebt. Andererseits ist aber auch Deutschland bic einzig« Grohmacht. zu der die Sowjetunion in geregelten Beziehungen steht. Trotz alledem aber hat sich Deutschland in allen diesen Fällen, vor allem aber aus dem Grunde internationaler Höslichkeit entschlossen, den Schutz d« Sowjetinteressen zu übernehmen. Das nun ber Ipcjiril« Fall in 6 üb 41 na anbelangt, fo liegt boch bi« 6ady so: Urfprünall4) waren bi« Kommunisten China» gar nicht in ber Kuomintang, ber Nanking« Negierung, vertreten. Erst spater wurden fi« ausgenommen, doch entwickelten sich bald auherordentllch scharfe Gegensätze zwischen beiben, die stch vor ollem nach dem Nückzug im Norben noch oerschärsten. Es kam baroufbm zum Bruch zwisrven ber Kuo- mintang und den Äommuniften. wobei dl« letzteren ausgeschlossen wurden und au» Hankou schliehlich auch noch venneben worben sind. Die Kommunisten fohen sich beshald veranlaht. einen neuen Ort für ihren Dirkunaskrei» auszufuchen. um dort eine neu« kommunistische Negierung ein- richten zu können. Sie fielen babei aus Kanton, oon wo doch ihre Bewegung jo auch ursprünglich au» gegangen war. Es gelang ihnen babei. auch bi« Bauern mobil au machen, unb als die Vage ba» durch in Santon immer bedrohlicher wurde, fchlos- kn sich oll« die Elemente, die gegen den Kommu- nismu» waren. Bauern unb Arbeiter, zusammen, und es kam in ber vorigen Woche durch die dadurch entstandene Nioalität zu dem bekannten Putsch Man nahm nun allgemein an, dah die Nüssen dabei hinter den flommuni« ft en gestanden hätten, we-halb sich die Nanking- .Hrq.erung, nachdem ber Putsch wieder niedergeschlagen war. sofort enlschlost. die diplomatischen 8 r-.e bangen mit ber Sowktunion ab jubre- dien hierauf sah sich selbstverständlich Nuhland veranlaht. einem anderen Lande den Schutz feiner Interesten zu übergeben. Deutschland bat dem Änsinnen ichi-rhlich auch entsprochen, indem es feine Ä o n f u l n angewiesen hat. im Nahmen ihrer «akn'chen Befugnisse unb ber gegebenen Dirkungs-» möglicbf eiten iith der Sowjet in teresten anjunebnun. Den formellen diplomatischen Schutz konnte Deuksch ind »chon dekhalb nicht annehmen. weil wir >< Negierung Südchina» nicht anerkannt hoben. E» wäre aber irrig, daraus den ^chluh ziehen zu wollen, al» würde Deutschland in China die bolschewistischen Interessen vertreten. Da die Bustenverfvlgungen fr-rigefetzt w«- ben und. wie sich h«ausstellt, weniger anti» bvllchewistifchen als f rem d«nf« i n dl i chen Mo'.ven entlpringen. stehen bi« deutschen Äon- fulate vor ein« recht schwierigen Aufgabe, weil sie bei tK*r in Sädch.na herrichenden Stimmung sehr Irichl in rin schiefes Licht geraten können, toenn he sich für verfolgte Bullen ins Mi.tel legen mu^en. Da unsere V ^ehungen zur nationalistifchen Begierung tn Banking gut lind und Deutsch« sich bish« unbehelligt tn Eh na bewegen komUen. darf man sich wohl der Gr- wartung hingeben. d.tst dies« den Buffen gegen- üb« bewiesene Höflichkritsakt für uas fein« diplomatischen Schwier i gket t rn h«- ausbeschwört, an denen namentlich die Engländer rin Int«ell« haben, die sicherlich n.chts unversucht lallen w«den, um di« Ghinefen jetzt gegen uns in Harnisch zu bringen Dis all«- dings nur deswegen, wril der englische Handel in Ehtna darniederliegt, während brr deutsch, noch verhältnismähig wenig durch den Bürgerkrieg berührt worden ist. Sin russischer Protest. Moskau. 23 Dez. -?h!te Pr jekt Fle- oenheimer-Benot stellt sich als Prachtbau mit rin« 14 Säulen um'afenden L-Zaffode und berüt«I:egenber fchw-ch g rb I örmig anftcl« genb« Bedachung in griech ' ichcm Lti 1 ber. Die Gäulen gehen üb« zwei Dtvckwerie. von denen bas unt«e in einem von Crit-r-flüaeln flanliCTien 3nncn5au ben VölkerbunbS- f a a l. das obere die baxu^örgen Tribünen enthält. Dav auf bee Weif: geb Idete Gebäube- vi«cck wird an ber nordwestlichen Dckc von einem Verwaltungsgebäube Vanfiert in bem b c Bäume desDölkcrbunbssekreta- r i a t 6 unt r e.'rächt hnb Die baburh gegen Borden gebildet« rechtw.nklige Gcke rahmt den Shrenhos rin über den man von bet Strohe aus kommend einen Blick auf bie neun tunb» bogig abgrichlof'enen Tore des - bdegung eine« konkreten Antrages in dieser Beziel-ung beschäftigen. E« gilt als unzweiselhost. daß die erforderliche Zwei- dtittelmehtheit hierfür zustande kommt. Del dieser Gelegenheit wird auch ber Versuch unternommen werden, aus der groben Wahlrechtsreform als Teillösung die Bergröße- run g der Dahlkreisverbände von bisher zwei auf drei Wahlkreis burchzufübren. wodurch die Dedeu.una der einzelnen Steichsltsten vermindert werden soll. Weitere grundlegende Qlenbenmgen be« Wahlrecht» dürsten vor den Wahlen nicht mehr in Angriff genommen werden. Heb eigens kann e« als ausgeschlossen gelten, dah bei den Wahlrechksrcformverhandlungen nach den SBab- len sich für tie Heraufsetzung des Wahl- alter» tie erforberlidK Zweidrittelmehrheit findet, da Sozialdemokraten und Kommunisten, die allein über mehr al« ein Drittel der Reichslagsstimmen oeriügen. fich bertit» klar und unzweideutig gegen eine solche Maßnahme er- nflrt haben Wohl aber wird im Rahmen der groben Reform die auch von weiten Kreisen der Oesfenllichtot im Interesse einer gröberen Individual iiierung de« Wahlvorgawge« geforderte Verkleinerung ber Wahlkreise erreichbar sein. Vie AegienmgSbilduna in Seffen. Herhandlungspaase. Offenbach a. M. 22. ®eg (Wolff) Zu den Skrbanblungen über die Regierungsbildung schreibt da» .Offenbacher Abendblatt": Die Verhandlungen über ble Regierungsbildung sinh zwischen den in Betracht kommenden Parteien am Montag und Dienstag fortgesetzt worden. Runmehr tritt eine Pause ein. Während dieser will bas Zentrum eine Sitzung seine« Landesau hülle« ebbalten Die fozialbemvkra- 111 e Fraktion wtrb zu den bisherigen Der- handlungsergebnillm nach Ei gang ber Mitteilung uxt d.e Stellungnahme des Landes- austchulle» be« Zentrums am 28. Dezember nachmittags Stellung nehmen. An diesem Tone bürsten gewisse Entscheidungen lallen, u.io zwar darüber, ob die Dreier-Koalition zwischen Sozialdemokraten. Deutsche Bolkspartei und Demokraten gebildet werden soll. Bei den Demokraten ist bte Steigung für btt erste Koalition vorwiegend. — Der .Heffische Sk>L« reunb" meldet hierzu noch Die Verhandlungen am Dienstag haben zwilchen Sozialdemokraten und Zentrum staktge'undrn und galten einer nochmaligen Zählung- nahme zwilchen den Parteien, da au» beben Seiten die Absicht besteht, den Faden nicht abreihen zu lassen und zunächst einmal alle Möglichkeiten zur Weiterführung der bis- hertgen Weimarer Koalition auszuschöp'en. Ste- grctlicherweife drängt dte Deutsche Volkspa r t e i nach einer Beschleunigung ber Regierungsbildung. die unter den gegebenen Umständen nut Im Stnne ihrer Beteiligung an ber Regierung ausfallen könnte Eine berartige Be- schleunigu>ig verbietet sich aber bereits mit Rücksicht auf ben notwendigen Beschluß de« Hes i- fchen Staatsgericht»hofe« über die Gültigkeit ber letzten Lanbtagswahl. Dieser Vc'chluh ist nicht vor Anfang Ianuar ?u erwarten. Bis dahin besteht also die Mög- i ch k e i t. die Sterbanblungen mit dem Zentrum weiterzusühren und zu einem positiven ober negativen Abschluß zu bringen. Ehe diese endgültige Klärung ber Situation nach bet Seile be« Zentrums nicht erfolgt ist. kann ber Abschluh einer anderen Koalition nicht in Frag« kommen, da auch nach dem Willen ber Sozialdemokratie zunächst bie Aufrechterhaltung ber bisherigen Weimarer Koalition tn Betracht zu ziehen ist. Auflösung des Mecklenburger Landtags. Reustrelitz. 22. Dez Im Mecklenburg- Streliyfchen Landtag verlas ber Landtagspräsident. Landrat Dr. F o t h . eine Erklärung in der es mit Bezug auf die Entscheidung des StaatSgcrichtsho'es für da« Deutsche Reich vorn 17. Dezember heißt Der Staatsgerichtshof hat den Antrag de« Kläger«. .Die am 3. Iuli 1927 in Mecklenburg- Strelitz vorgenommene Landtagswahl für ungültig zu erflären, und festzusteNen. bah ber Mecklenburg-Strelitzfche Landtag in seiner geg n- wärtigen Zufammenfetzung z u Unrecht besteht, und die von ihm gefaßten Beschlüsse bet Wirksamkeit entbehren", ausdrücklich »urüdgebie- f e n. Er überläßt es danach dem Lande, b. h feinen zuständigen Organen, au« dem Spruch die notwendigen Folgerungen zu ziehen. Diese Folgerung kann nur fein, bah durch den Spruch be« Staatsgericht»Hofe« bem Landtage bte 0 e r f a I f u n g » m ä b i g e Grundlage entzogen Ist. Ich habe zum Zwecke dieser Feststellung ben Landtag Aufammengerufen Sie sind dieser Einladung gefolgt Untere Arbeit ist damit bee n be t verletzt und ein neben Ihm st eh .-n der Slbgevrb- neter getötet wurde. — Der wegen ßanbe«- vetrais zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilte Frhr. v. Leoprechting wurde unter Umwandlung feiner Strafe tn 8 Iahre Zuchthaus, wovon er sechs Iahre verbüßt hat, in Freiheit gesetzt. Jleue Verurteilung Zorn von Bulachs. Pari». 23. Dez. lWTD. Funkfpruch.) In Straßburg wurde in einem vom Kriegsministerium gegen Baron Klaus Zorn von Dulach angestrengten Prozeß wegen Derleumdung der Gendarmerie das Urteil ge‘äHt. Sharon Klaus Zorn von Söulach hatte für einen elsässischen Reservisten Partei ergriffen, gegen den. da er sich Im Zustande der Trunkenheit befand, die Gendarmerie einfchreiten wollte. Sharon Klaus Zorn von Bulach, der zum Prozeß nicht erschienen war, wurde zu 1 5 Tagen Gefäng - n i« und 25 Franken Geldstrafe verurteilt, wobei das Gericht in Anerkennung seiner jetzt erfolgten Wandlung zum Bessern diese Strafe al« mit der am 5 Rovember wegen Bedrohung de« Präsekten ausgesprochenen Gefängnisstrafe von 13 Monaten zusammenfallend erklärte. Sdekanntlich hat Baron Klau» Zorn von Bulach gegen diese letztere Verurteilung SBerufung eingelegt Aus aller Well. Eisbildung an der Oflfeefüffe. Vn der Dftfeefufle war In diesen lagen vermehrte ffltbllbung Irfnufteden. flu» Saßnitz wird gemeldet. daß im Lause de» Mittwoch ein heftiger 3lurm aufkam Don See kommende Ö i e I d) o 11 e n b I o d i e r e n 6 I e Ä ü ft e. Tie Binnenschiffahrt vom Stralsunder Hafen au» mußte voll komm.-n ringe* ft e 111 werden Der ffi»bred)tr der Stadt Stralsund konnte nur noch eine Fahrrinne nach Dalm.r Ort freihaiten Oberhalb der Stadt Stralsund ist der Sund ganz zugesroren, so daß schon der Personen, verkehr über da» di» nach Rügen möglich ist Schwere« Butonnginck. Sin von der österreichischen Uaronh Hen: ctw Pflüge! gelenkte« Automobil. *n d.m thr» Mutter, die Prinzessin Da^ia Äarageorge- witsch, und deren Kammertrau saßen, geriet auf einer vereisten Straße in« Schleudern und ♦ubt mit voller Wucht gegen einen Stzaufseebaum. Die Prit^zef'in stürzte kopfüber au« dem Wagen gegen den Baum und erlitt lehr schwere Verletzungen. Baronin Pflüge! erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und ebenso die Kammerfrau. SDle drei wurden in eine Klinik gebracht. Da« Stofutben der Prm- seffin gibt zu ben ernste'ten Be'ürchtungen Wilaß. Gaovergistnng. In Schnappach bei St. Ingbert in ber Pfalz fanden Slachbarn drn Arbe ter Sertzr! und fein kleine« Kind im Bette tot >r m/.brrnb bte Srau noch schwache Leden«>eichcn von sich gab Soweit bi» jetzt fest gestellt werden konnte. Han- beit e« sich um Leuchtgatzvergiltung, die aller Svahrscheinlichtot nach dadurch hervor- gerufen worden sein Dürfte, daß infolge einer Bodensenkung Im Zu'ammenh sprachen. Dte Verhandlung nahm n'rlrm eine > weisach tens^ttonellt Wendung, ah die Schwert ber «zreiaelprochentn mh ihrem Damaligen ttze- vaw Ehemann Fohonn Steda *Vm bnn ffhetn-volen) wurde fast gant « Inße h ert Wahrend be» Kettungawerke» sind neun Personen. Darunter eine Ggmnofialftudennn und zwei Hochschüler um» Leben ae ramme n. Utn>>; zwanzig Personen erlitten IkrWn m- gen. Die Löfcharhetten dauerten bl» xum Ipäten übend und waren durch den starken jiroit. foete durch Wassermangel sehr erschwert. Da» abgebrannte Schiatz gehöne zu den älteste» polnischen Kitierfchlossern und enthielt große fünft- 1 ftorndw Sonwntongen und alte Gem^.de sowie eine der ältesten und »rößten Bidliotheke» Paten» mit über 30 000 Bänden. Der Brand dessen Snlstehungourfache noch nicht auf gefiert ist. brach nacht» nach drei udr au». Der Besitzer beo Schlösse» war zurzeit ber Katastrophe adrv «senb. Seine Muller, sowie die Fü^tin Kabüwtll würben gerettet. Unter den während der LMcbarbeiten um» Leden gekommenen neun Personen befindet sich bet belannie polnische Leichtathlet Llsrod Brener Eine Lnzahl weiterer Per'oven wurde schwer »er- letzt. Rach den letzten Rachrichten konnten etwa 50 Prozent der Sammlungen gerettet werben Man glaubt die Entstehung de» vmnde» dem Umstand zu schreiben zu sollen, baß sich eine Röhre ber Zentralheizung megrn mangelhaster Dar tung übermäßig erhitzt Hal wodurch bqnn am Dachboden Feuer ou»brach wieviel Zeitschelsten bestehen In Veutschianbf Da« Statistische Steich«cnnt hat sich mit diese» Feststellung befahl 3m Rechnung«iahe 1920,77 wurden von der Deutschen Bücherei In Leiptzig nicht weniger al« 17 000 Zeitschriften gesammelt Davon entfielen 14 000 allein auf mit- lenscha'll.che« Gebiet. Jugendbewegung und Pädagogik wurden von 650 vertreten, ble bildende Kunst und da« Kunstgewerbe nahm ben Raum von 273 Zeltfchriften ein; die schöngeistige Literatur verfügte über 284 Zeitschriften. Oie Wetterlage. J\ Hl?) .5^ D,D ' v tk A'ifN« •' • *. VDWMI *Mll fr« »Nw "Wff* ** M* *•* ** •*» yr-e*i» iKWMte It* <■ pW- t« M frN l- «e -HW«« »W W R«hA to* ««rrrvMtB « *—(«• UM«tl terttervorauefagc. Unter östlicher Deiierbeweaung liegt da» bar»- metrische Minimum be» weltlichen Ilde heute über ber Nordsee Zm Bereich leine» Warmlufi-elwr» stnb bte Temperaturen frd'rq angeftieae» fachen heute morgen p!u» 10 Grab Leistu». .trarflurl piue 10 Rrab Eelsiu». Gießen viue 8 Gratz ll«Niues 3m Bereich bei- PnMffaflgefctetr» erfährt zunächst der WUterungecharakter noch teilt« veslänbiakeil Die oieanildK Luftzufuhr bringt nur ei» langsame» Zn- n:r|rm tr m?rnr»» 8J Grad Leistu» Marimum s.6 Grad Leistu», Minimum minu» 0,4 Grad Lei Ru» — ilrbtemperaturen i» 10 Zentimeter Tiefe cm 22 Dezem, er abend» minu» 0,3 Grad Leistu». am 23. Dezember: morgen» miau» 0,2 Grad Leistu» — Rieher'chtäge 10,* Millimeter 'm •- 'i V’ * j । i! W m ii Trng- lenge texte II Ichern und Diberklang in 5kxa ftnbtn werden, für die VtQi n®8D einfenbumi de» Ve rag» und <2>emül derer modXen da» Fest .ine btks- gerftnber Borten batte „Es \oflrn drei Bursche» wohl über hrn Atzet» . . Boe arcn- und Papier- geschälten al» Lpielwarea »um Verkauf gelangen den log «nannten 5hwLlIx>rfen. da deren Lpr. stvffinda.t die für Spielwaren zulällige jHi Äinbrrlrft im 3uni in der 'UolUfwllc einbvachte; durch gü igt Spenden wurd.n bi fe noch ergänzt viwa 28) Kinder strömten erwartungsvolle Herzen» in den grohen CjjI b.»r Li bigshöhe. An langen Tischen fand jed?s ein Plätzchen mH Das Betteln i st ein «inträa- Beruf. Besonder» jetzt vor Weih- ein dfjtiojti.pnu un) zugleich d.e eschichte einer fu' gen Dam- von Wit ^lanbe WaWotbr n :en das der belieb- a. fliehen an 19.22 Uhr. 3n der Zeit vom 25. Dezember bi» 3. Januar der Liebe und Freude ist und bleiben wird. In vielem öinne grüben wir den neuen Brauch und wollen hoffen, bah er zur Hebuno der weihnachtlichen Chmmung beitragen, sich fest bet uni etnbürgem und in fernen Zeiten noch grübt werden wird Gelegenheiislauf! 5000 Vaar Herren-Wintersocken per Paar 39 pf. qU (fliehen folanac Vorrat reicht Ih'tnbelmbrabc 10 Vanr nach au'iuärto per Nachnahme ober Vor nachten. Die landfahrenden ®etDobnvcit4be Iller würde i mit vielen der freundlichen Geber nicht tauschen, leichtgläubig ist. gcbanfenlol und unsozial handelt, wer solchen Bettlern auf die vor- gebradjten Märchen hin Geld verabreicht. Der Altmeister der freien Wohlfahrtspflege. Pastor von Bodeischwlngh. lagt: „Ättiiflofte Almosengeben ist unbarmherzige Barmherzigkeit, ja die gröstte ®raufam!eu.** Wer llug ist und sozial denkt, vermeidet diesen Borwurf, indem er an Stelle von Veld einen Schert de» städtischen Wohlfahrtsscheck-Dlenstes gibt Er ist dann sicher, dah nichtsnutzige und arbeitsscheue Berufsbettler daraus nichts erhalten, dah ober wirklich Aotlttdende unter den Ansprechenden auf dem Wohlfahrtsamt — es ist zu diesem Zwecke auch Sonntag vormittags geöffnet — nicht nur durch die übliche Wanderer- oder Armen- unterhüöung, sondern noch darüber hinaus aus den Mitteln des Wohlfahrtsschert-Dienstes unterstützt werden. Wo die Schecks zu haben sind, ist au» der heutigen Dekanntmachijng des Wohlfahrtsamtes zu ersehen. ee 3 u m Verkehr mit Feuerwerkskörpern teilt das PnUzc'.amt mit: Wegen des bevorstehenden Neujahrs ’ckn wir uns veranlaht. auf die nachstehenden Bestimmungen (iber den Verkehr mit FeuerwerkSkör pem hinzuweisen Wer Feuerwerkskörper, Frösche. Schwärmer und Zündplättchen und dergleichen feilhalten will, muh beim Polizeiamt unter Angabe der zu lagernden Boten Kreuz hielt am Dienstags fährtge Weihnach^bescherung für Är. _ und Kinder von Kn eg» beschädig: en ab Errnög- lich! wurde sie durch die Mittel, b.e das dem Eise der Strahenfläche schon feinen Halt sand und glücklicherweise ohne Schadensolgen blieb. len Erzähler n wie sie selbst e.nmal schreibt, so völlig »er zwe len. engeren Heimat geword.m ,st dah alle Gestalten ihres Werkes und alle seine regebrnbeiien und Schira s erftLungen aus etgener Anschauung und eigenem Erlebnis her- voegewachlen I n) da ist kaum etwas e.drcht und .erfunden-, sondern alles, wenn auch in anderen 3u’amrr.f! b nfen und in wen grr tcg lmähigcm IL'au' »st W.rsl.chkctt gea>e en D e Aomansorm ist nur 'die linnroUe, schwingmde Spannung erzeugende Eink'.e düng, die ein ergreif, ndes. auch beule noch nicht besr ebeles Dolksschtckfal «ich in de» y.oup.f gu.en der Komteh Wclulin.- und ihrer drei Freier trtber'.piegeln labt. Dir hoi en mit DUfrm Weihnachtsangebinde in Gestalt eines neuen, fesselnden 2Loman» allen unfern Cckro und vor allem auch Leserinnen eine besondere zwei großen Bretzeln und Kakao nach Herzenslust, Den die Damen dcs Vorstandes ausschenkt du sellge gnabenbtmgcnbe Weihnachtszeit" erklingen lallen. Wir sind über-cugt. dah der feierlich stimmende Helle Lichterfchein in der 5\cb< und die c(Hieben Weih acht>weisen frohen Wi.er- '^ornotijen. — lageitolenber für Freitag Ltabttheater: 3JO Uhr Nachmittage, „Peteriben- Mondfahrf (Ende nach 6 Uhr). — V s B 8 Uhr, Verein-Heim, Deihnachieseier für Cchuler und 3u« aendklche. — Lichtspiclhau», Vahnhofftrahe: „Der Pfarrer von stirchfeld". — Aftorio-Lichtspiele: „Das Zeichen de» Zorro". den Wohnungen. Auher diesen schw.-rwiegen- den Stürzen hatten noch ein« ganz? Anzahl axi- ____Bürger wider Willen plötzlich das Streben nach dem Mittelpunkt bet Erbe, das aber auf llch» BeHörsten, die den Bürgern mit gutem Bei- fpUl doch wrangeben follen, der PNicht zur Säuberung und Sicherung der Strohe in ganz ungenügender dzw. unzw ckmäs>iger Weis: entsprachen Bor manchen öf'entllchen Gebäuden war rn weder gir nicht, ober nur feste unzureichend gestreut Wichtige Strohenübergänge. z. B an den Anlogen und der Ludwlgsplatz f. beten tt: reinste Eisbahn, nur «Ibn ^ucht U. bah ben Passanten vor Dem Verlas en des Bürgersteigs nicht die er'orderlicheu SchliUschuh« von Der Stabt zur Bersügung «stellt wurden W.r meinen, dah nicht zuerst Mc Bürgersteige vor Privatbäuern von städ.Ischen Arbeitern zu reinigen ’.nD, soabern dah es zunächst gilt, bei solchem Glatteis wie gestern die ottentl.chen Plätze und Straf «nübergänge tn gehöriger Weife zu fickern. auch bevor etwa ein Mitglied der Verwaltung oder ein Stadtverordneter die £änge urD Vreite der 7abrbabn körperlich mihi was ja erfreuii: enreife nach unseren bisherigen Infor- ■Unionen gestern nitzt eingetreten ist Wan darf wohl Holsen, dah bei künftigen ®latut*bdDungen die fiaat’.i.-.en, mie auch die städtischen Behörden ihrer Ctrr. • und Sicherungspflicht befler als gestern gerecht werken. Eine Anzahl llnglüdlfälle ist leider vom gestrigen Tage zu berichten. So 1dm aul bein itudw-gsplatz eine ältere Frau aus der Wiesenstraste fchwer zu Fall und trug einen Oderlchenkcldrrach davon. 3n der Lebigstrahe stürzte ein Herr aus der Bleichst raste und blieb uni einem llnterschenkelbruch liegen. Ferner stürzte ein Angestellter der Bezirlslpartalle bei einem Dirnftgange so unglücklich dah er einen Armbruch davon trug Ein Giehener Einwohner kam auswärts, eben alls infolge des Glatteises, so unglücklich zu Fall, dah er einen Be.nbruch erlitt, mit der Dahn hierher transportiert und dann nach feiner Wohnung geschasst werden muhte. Die in drei Fällen zu Hll'e gerufene Freiwillige Sanilätslvlonne vom Voten Kreuz verbrachte die Opfer des geftripen Ehirurgen- weiters teils nach dem Krankenha»!!. teils nach überfchreitet. •• von der Invatidenverficheruag. Auf Grund de» Gesetze» vem h April 1927 finb gr* mah Ärlikel» « Absatz 2 mit Dlrkung vom 1 Za nua. 192s bei einem Vruttowochenloh» von mehr al» 36 Mark Veitragsmarten der neuen Lohn- klaffe 7 au 2 Mark zu entrichten Bei ben übrigen Cobnnaficrqrcnjen ill eine Äenderung nicht ringe- ir- ganz geringe Mengen den Sprengst of en ent hatten. Verboten ist jedoch bi« Das Werter it zur Zeit rauh fall und regnerisch Darum mü len wir dankbar per Arbeit der Monieure des Stälti'chen Ele.triz.lätswerls gedenken unb ihrer Hel er. die in solcher Iah res- zeit die Au« ührung des Gedanlens ermöglichten. We hnachts« und 7!eujahrS'Zahrp!an der Reichsbahn. Zur Beoälrjung be» bieisShrigen Deitz- nacht», und Kenjatzr»»ertetzr» tzot die R«ich»bahn-vrrmalrung nachfietzenöe Anordnungen getrosfen 2n der Zeil oom 21 d M bi» 13anuae 1928 werden b«< Züge D 73 M Frankfurt lM j nach Hamburg und Vertin und Rranffurl (H >— Hagen—Munch«n-Giaddach und D 74 82 Hamburg und Vertin—Frankfun 5M ) und Münech GlaDbach-,- Hagcn—Frankfun IM ) zwischen Frantfun |M ) untz (B i t fj e n in nachstehenden Plänen getrennt gelabten D 73 Frai.tsuN (M>—Hamburg. (Bienen an 8 36 Uhr ab K 411. L) 81 Frantturt (M I— Munchen-Glahbach. Gießen an 5.10, ab 8.24; l) 74 Hambura-Fran Nun (M ). fliehen an 21.44. ob 21.48; b 82 München-Gladbach- Frank» un leunigten Personenzügen 769 Fronttun iA >—Homburg Altona, fliehen an 10.14 Uhr. ab 10.19; 770 Hamburg-Altona— Franttun («.) fliehen on y.21, ab 20 N 375 ?r'nk'uN (M j,—Esten, fliehen an 15X13. ab 15.16; 376 Esten— Frankfurt «M). fliehen an 1533. ab 15.42 in nadrftthenben Dianen Vorzüge gefahren Vorzug 769 fliehen an 10.02. ab 10.09; Vorzug 375 fliehen an 15'13. ab 15.12; Vorzug 376 fliehen on 15.23. ab 15.42. > Hauptzug 376 <ünf Minuten später); Vorzug770 fliehen an 20.18, ob 20.23 Uhr Am 2 4. Dezember werden auher den vorgenannten Vorzügen gefahren: Zu dem Bz. 793 Frankfurt (M.>— Hannover, fliehen an 15.31, ab 15.39; oerkehrl zwischen Frankfurt (TL) und Marburg ein Sortup, fliehen an 1457. ob 15.05. Zu dem vz. 794 stossel— hronffurt (1R.). fl le hen on 17.00, ab 17-31. oer- fehtt zwilchen Marburg — Frankfurt HOL) ein Vorzug, fl ie hrn an 1656. ab 17.05 Uhr Zu dem Tv 557 fließen — Fulda, fliehen ab 15.38, verfehn zwisch'-n fliehen und AI»- selb ein Vorzug fliehen ob 15.22. Zu oem Ty 556 Fulda — fliehen. Ankunft 19.36. oer- ! |h )0 allem aul tc'- elvegiinz unb PL- xten. bi« bilden:« nahm btn 3aia schöngeißis.- iriffra. Ä”.:; ÄLr Ä‘: ■We , «Ä ■ - ' l««iC 1?* btr Hr,-. * * Sä- ***5", J fcmoolfi a tNwI v- LQ: bl» jflp ‘rten M K »!. "Ichvert. ben alltjifi tn* ' Semöldr. un ** gwr9*r’ nu9°-2 tter. öann mußt üufüjnen inBofenjiueig laufen (?tmgane Ecke PotkSdad. Seim rtadeu. Guic Darc für wenig Geld sofort fertig ohne bestellt. öenragaröeroöe-ßüDs £. Bofemw’ig W Slrtra. Sfiimmeg 58. i teim "W lene toömt Damen- und BafllH-IMctei tu ü—» 12.—. 14.—» 16.— INI wegen Platzmangel zu verkaufen. Niemand dar, die güoitigc (Oelegeubeit verlämmeu. Sfkniüii ülner, SefclOttr ul Paleteti o.Mk.8.- arr tüuüii Aatt«e. noch »evr aui erhall, von Mt.lL.— an. auch hit foTDidcme - erren Freel-. Seekiir. 6ekrecX-, CiiiviT-iirt|i -jpebe^tt 1 ,|l| (Braten Hin I Docken DVMH Zur Winterfrische im Vogelsberg empfiehlt »Ich 1I623P Haus Luginslasii bei Schollen direkt am SklgelÄndc und Wald. Erstklassige Verpflegung Heiab. Zimmer Pensionspreis kk— JLA bei 4 Mabln lt. n Betihir: hol Uhmui • Ftnral kfionra Nr. 1t. Bouillon _<• «du Wiitrraaflf Tüchtige SausEchneiderio eclucbt >ttr flnfltb unirr 1I72ÄD anbrn •irfe. Änertiirr rrb 11725D gehalten werden. Ä bn.» Aeiettoo) | Im Laote Oft 111140 itrabc 52 aus. I1706D Nachruf. 117380 3 IITO7D Wies eck. Annerod, den 22 Dezember 1927 Abends: D 11? ISP 117111 geiuch: , Am 21. Dezember verschied sanft unser liebes Ehrenmitglied Herr Ludwig Fuhr Kaufmann. Mit dem Verstorbenen verlieren wir den letzten Mitbegründer unseres Vereins und ein stets treues und anhAngliches Mitglied. dessen Verlust wir tief betrauern. Ein dankbares Gedenken bleibt ihm für allezeit bewahrt. Gießen, den 22. Dezember 1927. Verein Frohsinn (gegr. 1864). Nauens da Aihicbtsrats der Seheidbaaer t Giessing ItegeuMafl F e 111 n g e r. HerrDr.Me.li. Mai Giessing der Gründer und langjährige Leiter unserer Gesellschaft. Wir verlieren in dem Entschlafenen einen treuen Freund, einen Führer von hervorragenden Gaben des Geistes und des Herzens, der uns durch seinen rastlosen Fleiß und seine aufopfernde Tätigkeit ein dauerndes Vorbild bleiben wird. Wir werden seiner stets in Dankbarkeit gedenken. Am 21 Dezember verschied nach kurzer, schwerer Krankheit unser prächtiger Bub Karl-Heinz im Alter von 1'. Jahren. In tiefem Schmerz: Wllh. Hainer, Schreinermeister und Familie. Heute morgen verschied nach schwerem Leiden im Alter von 68 Jahren Herr Dr.-Ing.e.h. Mai Giessing der Gründer und langjährige Leiter unserer Muttergesellschaft, der Scheidhauer A Giessing Aktiengesellschaft. Bonn. Wir ver- ' Heren in dem Entschlafenen einen treuen Freund, einen Führer von hervorragenden Gaben des Geistes und des Herzens, der uns durch seinen rastlosen Fleiß und seine aufopfernde Tätigkeit ein dauerndes Vorbild bleiben wird. Wir werden seiner stets in Dankbarkeit gedenken. schmeckt Wurit und Zchinkennochetnmal io gut. Aber welche nie vat in der Räucherung der alte uemauerie Raucher- schrank, wie er »um schaden feines Be» über» noch oft verwendet wir», tfr bietet nicht genügend Schutz gegen Unat- sieter, bat feiten m- nagend Vut*tifulot. u. roitb leicht leucht. Wie tchSn ift dagegen ein eileraer Fleisdj-Riidier- o. iDlheaahrüots- Appparn den Sie dtnftellen tonn wo 2ie wollen, in Alut riimmer e» Metier ifc gewahrt unbebinutea Schutz gegen tegliche» lln- geiiefet. bnt iirt» genügend Vufilrtulai. raucoert Ai euch und W-irtt piflbefleruni bolt He langer »t ifch tnin in set An fchaflnng»oref» ttir leben Vou 'bab lei du su eridiroini Eeden >ie Ich unverbindlich an mein. Vager einige »udfdhrg. an Ski Moltketzr. 82L RollweilerRDde Zomliniewtlealf ■ Nbzuget' n «JWiTb Statt jeder besonderen Anzeige. Heute nacht 2 Vf Uhr entschlief sanft und unerwartet meine liebe gute Frau, unsere treubesorgte, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Elise Amend geb. Schmidt im Alter von 61 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Amend. D UM is Hur: RiabrrbrlArrane p am IU.1O Ubr: fBribaa*tdtcirr. Wut iNnalirbcr und deren flinta haben I geg. Börse igea der [ b:ouen Bingiieddk. bei der Weihnach 4- ittt« Suini:. l' " c 'k junge bmcn tannen rtnarf «ver- en. ihntruilferirn und beim I. Echritf ilhrer. Weyiiein kräht 40 I. eidäiilich. Schulhofe Feinkost Lachs. Salm. Krabben. Hummer, Mayonnaise, Englische Sauce. Fleisch- Konserven. Würstchen, Schinken. Ochsenzungen Gulasch. Diverse Käse. Salzstangen u. Salzbrezel J.M. Schulhof Marktete. 4 u Telephon 119 Bogeloberger Kuh mit dritten, Mutterkalb ,u oerk. H7IHI) NchlOrb, tVfllf- miiblcUA'outer.Zfl. Amt OGundetg 19 kchüned, geräumig. Haus ael dem Vanbr, mit Stallung. Cbft ii. '«emiife arten bei *X)n Mk. nn,abi mg au verkau>en 2chr nnlr. unter uo*t* I an d ÜUrft Ang, erb 'jüfKömenie für Medislner. voll- nanbh neu. preiswert au verkanten 2dir Naqeb un:rr 1117101)0 a. Gtz An». || Empfehlungen) ScUirmvertrieb • nd bHntirVffimn Neuen Baue 17 kein Laden Billlgs>et Verlauf von Tomen nw> Herren Lchiimen' teilte aus'chneiden». Am 21. d. M. v er sterb Herr Hr.-Ing. e. b. Mai Giessing Der Verstorbene war der Gründer unseres Unternehmens, das seinen Namen trägt und Jahrzehnte hindurch bis zu seinem Tode sein alleiniger Vorstand. Er war einer der Begründer der Industrie feuerfester Erzeugnisse in Deutschland. Seiner Leitung verdankt unsere Gesellschaft ihre bisherige Entwickelung. Wir trauern um den Schöpfer und Leiter unseres Unternehmens, dessen reiche Kenntnisse und Erfahrungen nie versagten, und um den aufrechten Mann mit den liebenswerten Gaben des Herzens, dessen Freundschaft wir uns erfreuen durften. Sein Andenken wird von uns stets in Ehren 8BE553 \iVeihnachis-Seier Zeitungs- ' im großen (?«ale 6er Litbigshöbe. Orr Vorhand. | Verkäufe T'Mvi'malchine m. i;o:eU-.n flrlacr -todelichlittea.low I glrtiUufaltri ■ Tkinr. 18 v.. I. (ßt'jcöi. HolmiDt io BuHlahning bi» zur tinoiutitber- den Vrbr.xlbmonatlich 1' ' langung einer ent- lorechenben Annel» lung bin id, behilflich. Echt «ng ii. 1I727D ■'n den iHieh rinz, ißrionoffllsrouniai. Handioerker.Wiwr^ m. guigedendem «e* fchalt m der •Siehrn» wünscht mu älterem .Traulein. eoil Witwe, »weck» spaterer Heirat bekannt »u werden 2tfcr .flnflrb.iL iMKl an b. (Hicn An» erb Lchwarter Dackel entlausen. Geg. Belohn. obAua. «. «chene tlnn, Neustadt Tx\ hinter* hauch Ool Itnk^ „ Heute morgen gegen 3 Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit unsere gute, treue Mutter. Schwiegermutter. Großmutter. Urgroßmutter und Tante Frau Luise Keller geb. Seibert Im 83 Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Kreiling XI. Wwe. u. Familie Georg Keller, Gastwirt, und Familie Heinrich Erb VIII. und Familie Ludwig Keller und Familie August Keller und Familie Luise Keller Bleies 2. r-fiOßJUfsfr^TiM 11 Ubr: Frühschoppen. I «emdg h Ubr: tonacblsta ud semwMfBi ;Ter Bortziutz. Boonieit Sfftmwrrli t BJ & M Zreitag, 25.De$embcr 1921 Gießener Anzeiger iGeneral-Anzeiger für Gberhessen) M. 500 5weittt Blatt 3n deutschen Dörfern an der Wolga Dag. von So* Josef Polte». Buntes Allerlei mit 31 tri fati mychikch untften un« igt. jetzt aber 3arciyeit ilnb 1. Bei lerfannn IMi .W SU bückt. 0* fei barf. Qr mbdtHc mal ft> tncnn er reden, fo ttne mit Man Uen fitenK der luchte ble Stube Hans Mehlmann und das Christkind Dem Paul Qbmunb Hahn. Haar ein Zeichen i> nur bei ben alten ttemen Pferden. Achten ober Durbcit Pa« stille Leden lot PolknM, denn man geht mit bet Lirck, bameiti H783D hf Tnfi »önhett. und zwar nicht chen, fonbern auch in AoLFiltrtifini^ Zmeitoii bei Slugllrt (Hati AoZ.Feiirltjut^ von 4 Uhr ab ViiUife ouf brr örbtalNbe U?WD Itr Tirnnl ihm fagen- Sieh mal, du bist bad Thrrstkrnb guten Ta« Dir wollen aber gleich auf die etrafK. du und ganz langsam bi* zur 8 bei dem stärkeren Geschlecht lang herabwallenbes verboten was man gern möchte, und wenn man gar nichts tut. bann ist man brav ilnb bann bringt einem das Christkind was Woher weih es beim, ob er brav ist. Qr darf ja nie mit ihm sprechen Qr dreht der ‘Stube den 'Rüder, und bläht am Fenster Die Leute auf der Str atze laufen sehr rasch Manchmal nimmt einer den Hut ab. und der andere sag: .Ah, guten Tag" und nimmt auch den Huk ab. Dann gehn sie ireiter, ganz schnell Jetzt führ', ein Mag m vorbei. Das Pferd nickt immerzu mit dem Kopf. Zwei Laternen find am Wagen aber sie leuchten nicht weit. Schade dast hier feine Autos vorbeifahren Cs ist über- Deutschland komme r so berichten Sie nur wahr und getreu was Sie gesehen haben, uns ist bann nicht bonge." Q* war tiefer Abend geworden Im fajicb freundlich aus dem Sowjet. Die letzten Männer kehrten von den fernsten Felbern heim auf Haupt f ehr langweilig Qr muh de Mutter doch fragen, ob er diesmal an Dähn achten zum Christkind dinän- nal fo gerne allein mit ihm fdnem Freund Or würbe zu stchtig Der Stuhl darf nicht kippen, wenn man auf die Kommode langt. Aber bann zieht man das Ding auf und läftt es im Streife laufen. Das geht zehnmal, man wird nicht müde habet Aber dann muh es mal rückwärts gehn- Das will es nicht. Alles Spielzeug ist dumm. @4 nnih aber gehn, wenn man rückwärts dreht. Cs gebt nicht, es schnarrt nur. ilnb dann knackt etwas Man muh es jetzt schütteln, damit cs Angst bekommt. Aber jetzt geht es überhaupt nicht mehr. Weg mit dem dummen Auto zum hählichen QfeL Das nun? Die Bleisoldaten mühte man haben. Aber die hat Bat« eingeschlollen. Alles schlicht er em. Hans Mehlmann steht vom Boden auf. Qr ift schon fünf Jahre alt Sie machen ihm schon Angst vor der Schule. DaS da Furchtbares fein soll. Den Ranzen farm er heute schon tragen, her ist nicht schwer Und auf die Tafel malen, ist auch Aber die Mutter kommt noch nicht. Bielleicht kommt doch noch was vorher. Hans Mehlmann schaut angestrengt, die Scheide läuft immer wieder an. sein Aermel ist schon sehr nah vom vielen Milchen *20). jetzt steht jemand unten, ein Herr mit einem dunklen Hut. Qr hat den Äragen hoch und die Hände in den Taschen Qr steht neben der Laterne und pfeift. Qr pfeift jemand ans Fenster, immer denselben Pfiff Denn man doch jetzt das Fenster ausmachen dürfte. Hans Mehl- manr. drückt die zitternden Fäuste an die Backen. Mas soll er tun ör klopft mit den kleinen Fingern an die Scheibe Aber der Herr unten bleift Immer weiter er hört den Hans nicht. 3cht geht er auf die andere Säte vor die Drogerie und pfeift noch einmal. Hans Mehlmann kniet verzweifelt am Fenster und Winkt mit den Armen. CS nützt nichts, der Herr geht jetzt fort ilnb d.c Mutter kommt immer noch nicht. Sicher kommt doch noch etwas, sicher jetzt erst. Soll er mal beten, dah bce Christkind jetzt kommt? Qr betet ja sonst nicht gern, weil he ihm alles vottprechen Aber hier könnte er beten, tote er will Qs könnte sogar fein, bah es was nützt Qr ist ja jetzt so miserabel allein, er möchte am liebsten schon heulen. Allo betet er Christkind komm. Christkind komm. . Qr wirb lehr müde dabei und kann sich kaum noch an der Fensterbank halten. Und well er fo mübc ist. schaut er nur noch grabauÄ durch die Scheibe, immer auf bas dumme Schaufenster drüben. Ilnb betet immer» fort dasselbe Er betet die zwei Morte fo rasch hin'creinanber. bah sie sich vermengen, aber er Iaht sie nicht los: er versteht nicht mehr, was er betet, aber er hört nicht auf. ilnb nichts er* eignet sich, nichts, gar nichts. Stein Mensch kommt über die Straße, niemand bleibt stehn» und pfeift Aur das dumme helle Schaufenster drüben bleibt und geht nicht fort. Cs ist jetzt nichts mehr da als das Schaufenster mit der Christkindpuppe auf dem Schlitten. Qr ist schon fast froh, dah es da bleibt Qr merkt fast nicht, bah er schon zur dummen Puppe thnÄberbetet. Qr preht sich fest an die falte Scheibe und hastet lein .Christkind komm", und schaut immerfort auf die weihe Puppe. Sie sitzt so rätselhaft still auf ihrem Schlitten. Menn es doch das Christkind wäre? Qs hört ja sonst niemand auf Jein Debet. Surft und lochelnmal bet. welche bat in der nabet ult« e Hauchet- pte er »um feines tfo ch oft ver- tnrö. >rr ilienüflenb gen W , leiten »t* uli»l>kn>al- et»l leu-dl- Ichön ift ineiicntft Händler- Ba&nmiJ- parat dinfteflen ^ieicollen- Ziwlner^ Ä glicheöUv' SS ss ‘«Jtf ffr 2, mch' ’Üinb- äs nicht schwer Die wollen sich nur alle wichtig machen Aus der Straste muh was los sein Man muh ans Fenster, aus den Stuhl klettern. Qr drückt die Stirn an die falte, nasse Scheibe. Das tut so gut. Da» ist fast wie damals, cris er so lange im Bett bleiben muhte, als ihm die Mutter immer was Kalte« auf die Stirn legte. Aber damals hatte er die Augen zu und träumte sehr dumme» Zeug. Cs war doch nicht schön. 0» ist doch schöner jetzt am Fenster mit offenen Augen Alle Leute haben dicke Mäntel an und den Kragen hochgeschlagen. Aber das tun sie. weil er nicht auf die € trabe toll. Die Mutter bat getagt es ist kalt und jeftt laufen sie so herum, damit er e glaubt. Aber er glaubt es nicht. Menn es kalt wäre, würde es schneien. Man mühte einfach das Fenster aufmachcn und die Hand hincius- strecken. Aber das hat Baler verboten. Da ist nichts zu machen. Cs ist einfach alles gcmdxt Andere Amber find natürlich unten Sie stehen brühen vor dem Laben. Qr würde sich nicht hort binf-eitot Qs ist ja Schwindel, was dort im Schaufenster steht. Qinc Puppe als Christkind auf einen Schlitten und ein toter Hirsch davor mit Glasaugen. Ilnb der Schlitten kann nicht vor und mcht zurück, überall ist Da'.tc drum, das soll Schnee sein. Hahaha' Auch die Muller ist fo dumm. Alles glaubt sie. Sie lagt: .Schau nur richtig hin, es ist doch das GfniMinb. und wenn du mcht brav bist, bringt es dir nichs." Ausgerechnet die stocksteife Mädchenpuppc auf dem Schlitten. Papi er! lüge! haben sie ihr auf den Bücken ge- llebt und ihre Haare sind gar Nicht von Do Id. llebrigens ist da noch was nicht Har. Mal tagt die Mutter, das Ehrnstsind wäre ein Qngel im weihen Hemd mit langen Haaren, allo ein rich- tige* Mädchens und dann sag: sie wieder, es wäre das Jesuskind. Aber das JduAfinb ist doch kein Mädchen. /Jetzt gehn bte Laternen an. Ah. auch das Schaufenster drüben ist hell geworden. Und die Xinbcr müllen nach Hause. Da« ist recht, alle müllen oben fein. 3n der Stube ist es jetzt schön bunfeL Aur die Uhr lickt und der Ofen brummt Man muhte mal schauen können, wie das mit dem Feuer ist. Aber das hat Tater auch verboten. Alles hat er der Bibel. Davids Sohn. Abfalom. galt al« her schönste Mann in Israel, und zwar hauptsächlich loegen seines Haarschopfes, von dem die Bibel etwas Merkwürdiges berichtet »Menn man fein Haar schor — das geschah gemeiniglich alle Jahre: denn es war ihm zu schwer, bah man’« akicheren muhte — so wog fein Haupthaar 200 Lot nach dem königlichen Gewicht." So lautet die Stelle in Luthers llebersetzung. die den Theologen soviel Kopfzerbrechen gemacht hat. Qkmy Bücher sind darüber getrieben worden, und des (bei ehrt enst reit es war kein Ende Qe handelte sich dabei um das im Alten Testament angegebene Gewicht. bas Luther mit Lot über'etzt und das mit 200 Secke! angegeben wird. Handelt es sich bei diesem Haargewicht um den ganzen Schopf ober nur um die abgeea; eül Kssfc h. Der Wortschatz de» Finket» Dv Geheimnisse der Bogellprach. will der amenka irisch. Prvsesfsr D. JR. Paiterfvn von der (solumbia-lln,versl.ät ergründ t haben De- nigstens crflärte er in einem Vortrag vor der Amcrikanitchen Pfhcholrg.schen Gesillschaft. bah der amerikanische Fink, den er feit einer langen 3c.t ftuburt habe, einen DoNfchatz von etwa 300 Sorten besitze unb auch aug:nsa)einlich em Asph'bct von 24 Buchstaben ober F nch n. .Der Bogel singt nicht, wenn er feinen Schnabel öffnet, wie man allgemein glaubt," sagte er -sondern er hält tatsächlich eine Heine Red' Diese Reden sind nicht etwa DiDerholung.'n eia und desselben Mortes. Ich habe fest gestellt, dah mein llciner Fink ent Mort sagt unb es dann bisweilen wochenlang nicht mehr wird.-rbolt." Pal- ter'on führte au«, das, sein Fink bei seinen Reden im Gebrauch feiner Dorte ebenso abwechfeit wie der durchschnittliche Mansch. Der Bogel erwacht jedeii Morgen zur feiben Stunde unb hält fast immer dieselbe Morgenrede. die 14 Sekunbeti bauert unb etwa 20 Dorte umfaßt Rach seiner jur gewöhnlich ist ba* einzige was man in n raaesstunben beim Manbem durch ein beut- He« Dorf an der Molga fleht, das ungehemmte Aerumi« ben unb sehe natürliche, durch keine Zuchtwahl geregelt Treiben der Schweine von der Ralle der Bvrstcnfchwcinc. die morgens die Höfe verlallen unb abends tn ihre Ställe -«rück- kehren. Hühner unb Gänse gehen tn Familien spazieren. Rinder spielen nut den Schweinen oder — ... ober alles gedämpft, still freue? Die Mutter ,ft------ . glaubt, sie wove ihm was geben oder mit ihm spielen, streicht sie ihm über den Rops und sagt: .Sei schön brav." Dann ist sie gleich w eder toe-g. Qigcnthd) kann man ja mal allein bleiben. Man kann sich auf den Boden fetzen und bai alten grauen Qfel fragen, was er treffen will. Qr will nichts freffen. Also muh man ihn klopfen, bis er ein schiefes Maul bekommt. Man muh den hählichen Gfcl wegwerfen, ^egttonnle man bad Auto aus der Schachtel holen. Sehr Petin acht Tagen abschnei de« fonnir Qr »oU d,e»e Pracht «eine# Haupte» an die Hösiinae verkauft haben, die sich daraus Perücken machen ht<>en. unb man hat auf Grund bider Annahme die 200 Seckei als eine Preis- und nicht Gcwichts- bchiinmurg angenommen. Die vorsichtigste Schälung der Bidelgelehrten gab das Gewicht be« Haares mi' etwa einem Kilogramm an. und der ^bcT'.ofle Petteiier schrieb zu Anfang des 18. Sahrbundert« .Denn man die nngrheueren Haarmenge., betrachtet, die unsere Frauen au« dem Stopf tragen unb die nach ben Angaben der Frileure mcht weniger als ein Kilogramm trtegen dann kann man auch Abfalom e.ne solche Haarlafi zumuten Bei Männern ist allerdings eine solche Haarfillle ungewöhnlich Al>er was btc Heilige Schrift angibt, muh man glauben " Schwanenbrateo — eine Delikatesse Der alte Dischefssitz Qlorund), Hauptstadt der Grafschaft Rorfolk in Qnglanb erzeugt einen wenig bclamüen Schatz, nämlich ben Schwanen- btaten. 3n alten Seiten war das ..Schwanen- recht' . das heiht ba« Recht. Schwäne an« ben öffentlichen Mäfsern zu ballen, weit verbreitet, unb jeder Eigentümer patte eine befmiberc 5uiu*- marlc. Diese wurde ben Heren auf den Ober- schnabel eingif4>nitttn. wie es noch heute geschieht. Qbemale aber hielten ble Gilben. Innungen. Patriziersamilie». bei Herzog von Aorsolk sowie die übrigen Abeisfamilien Schwäne, heute aefchieht dies nur noch vom Hospitale, von ber Rorwicher Schwanei,Vereinigung unb vom Herzog von Rorfolk. Die Xiere bewegen sich frei in den flachen Gewässern ber Umgcgcnb unb nähren sich wie ant-cre Masservögei. Am Fliegen «mb sie durch Degschneiden einer Schwingens hue gebindert Der Schwan vermehn sich gut unb ist widerstandsfähig. Man hat ein Dchwanenpaar bcDlaajtct, welches in fünf Jahren 82 Küken burchbrachte. Da« Aussuchen der zur Mast geeigneten Jungen wird von ben Unfällen des Hospitales besorgt, und man nimmt nur fo viele Tiere al» von ben Besitzern be« „Schwanen- recht-" bestellt werben Diese haben für das Stück 1 Pfund Sterling <20 Mk.s Blastgelb zu entrichten. 3m Schwanenteiche des >-er»ogs von Rorfolk werden ungefähr hundert Schwäne acta her,. Ihr Futter l'esteht in gekochtem Mal«. Mob!. Gerste. Qrbsen, aufeerbem verzehren sie alle rohen unb gekochten pflanzlichen 5tüd)en- abfälle. Die jungen Tiere haben vielten, in denen Ihr Gewicht unb Aussehen Aurüdgebi es,bar werden sie gerade um die ft en t Kraul, seither Vorsitzender des Auslichtsrates, übernimmt die Leitung des Vereins. während Landwirt Karl Heß an freiten Posten tritt. Trotz widriger Umstände cn tändelt sich der 4 Jahre alte Verein weiter auswärts. - Untere Schule hatte gestern ihre Weihnacht s s «i« r. Ste war für bie Kinber die Erfüllung der in den vorangegangenen Advents- feiern genährten Hof nung im HaLmen der Schule Zu dem Lichte der 4 Kerzen des Advent, kränzt unb bes -leuchter» erstrahlte der hohe Weih- nachtsbaum im Glanze zahlreicher Kerzen unb ba- neben auf weißen Tischen bie Gaben ber Liebe WeibnachtSUed. -spruch unb -gedicht. Ansprache unb Erzählung umrahmten bie vom Knecht Au- prechk geleitete Bescherung. Spenden der Gemeind« und der Eltern hatten sie ermöglicht. Krcis Lchoktcn. Schotten, 22. Dez. Aach den Feststellungen der Körkommission werden von den 53 Gemeinden deS Kreises in 27 Fleckviehzucht. in 19 Aot- und Fleckviehzucht und nur in 7 reine R o tv iehz uch t getrieben. In diesem Jahre find, veranlaßt durch die überragenden Erfolge des Vogelsberger Ain- de«. auf den verschiedenen Ausstellungen 5 Gemeinden zur Rotvichzucht zurückgekehrt. Die Gemeinden Gedern. Bulenborn, EinartShaulen. Hartmannshain und Weiches teilen sich in die Anerkennung bie stattlichsten und bestgepflcg- testen Zuchtbullen aufweisen zu können. Schas- Herden werden noch in ' . aller Gemeinden gehalten U l f a, 22. D«^ Die seltene Feier der D i o- ma n t e n en Hochzeit begingen dieser Tag« Philipp Fleischer und Gattin OHargant« fl«b. Eiser D«r Jubilar zählt 81, die Jubilarin 83 Jahre Landeskirch«. Kirchenvorstand und Gesangverein brachten dem hochbetagten Jubelpaar ihre Glückwünsche bar. Kreitz Alsfeld. w 3liib«r-CB#mflnben, 22. D«z. Hm Sonntag veranstaltete der hiesige «van gell Ich« 5raueno«r«in einen zahlreich besuchten Fa- milienabenb, b«r zugleich eine Degrüfcung uns «re» neuen Pfarrer» Keichert mar. 6d>wefter Hnna hatte den Schulkindern fünf Theolerstückchen iveidnochtlichen Inhalt» eingeudt. di« sämtlich in tzüblcher Weise zur Ausführung gelangten und mei Beifall fnden. 3m Namen de» Verein» richtete Lehrer Wilhelm herzliche Begrußung»wort« an den neuen Seestorger, der mit wannen Dorten dank:« und um bk talfrflfha« Unterstützung de» Herein» bei der Arbeit zum Dohle der wmeirtix bot Ilnt gemeinsame Raffeetaftl bildete den HuNlong de» wohlgelungenen Abend». Der Neinenraa ber Ber- anftaltung kommt der hiesigen jtnmfenpilegeftalion zugute. Preußen. Kreitz Wetzlar. •t- 2tz doch. 22.Dez. Bei einer diclrr Tage in bet hiesigen Gemarkung ftattgehabten Treib- | a g b wurden über 123 Hasen erlegt e*n fto bie d csiähr.gen Verhältnisse außerordenAich gü^ stiges Ergebnis Lützellinden 22.1k«. Die Woh - nung-dautätigkei! hat in diesem Jahre auch In uxfemn Orte an Umlong zugenommen Während sich de Bautätigkeit tm Vorjahre ledig'.ich auf landw.rt^chastliche Umbauten nnb Aeparaturen erstreckt« und Wohngebäude überhaupt nicht entstanden, wurden in btdem Jahre ,nxt Wohnhäu rr erbaut weiterhin sanden die Bauarbeiter bei den all »ährtich vorkommenden An- und Umbauter, sowie auch bet '3kg«beulen tat immer Beschäftigung In den Nachkrlcgs- iobren wurden frier noch feine 20 Häuser gebaut, tm Vergleich zu der Größ« untere* Orte» ein lebe niedriges JtefuItaL — Di« frkl.ge Klein- klnderschui « h c t am Conntogatwnb in bet Kirch« ihre bi«»iAbr :g< D e i h n a ch t s s e l e r ab. D e Nein« Schar fratt - unter Leitung von Schwester Luise Aühl zahtr, . Weu)^rchi»li,'>cr und pa"end« Tcflamtii.onen e ngeübt. welch« di« Kleinen mit lobtn»«pertem Ei er r.rtrügen. Pfarrer Koch hielt «m« kurz« Ansprache. Die 5riet wurde durch Gefangsvorträgc he» Gemilchten 2 ho ces verschöni. St« Kinder erhielten mancherlei Geschenke, beten Kost n ans dem Era.-bnis einet ^elb'amm'ung bestritten waren Sie Kollekte wurde dem DiokonissenmuNerhamtz zu Aonuen- weier zuaeführt. - - Au» dem Hüttenberg. 22. D«tz In den letzten Taaen vor Weihnachten bat in den Dörfern des Hütimderas ein« start« Nachfrage nach setten Gänfen eingesetzt. Fatz als xuriMum muß es bezeichnet werden, daß der An- unb Verkauf der fetten Gänf« fast nutt nvch durch Handlet aus H-msbetm unb Hoch.lfreim erfolgt unb nur noch vereinzelt von den uchtern an Privatkunbschalt in bat Stadt verlaust wird, während in früheren Jahren auf den Dochen- märkten bet Umgegend die Bauers.rauen oft lrundenlong bet Fron unb Schnee auf den Käufer warten mußten. Die dtcriävrGänsepteife find den vorjährigen fast gleich, sie betragen |« nach Alter und Größe der leiten Gänse 1Ä bis l Jo Mark pro Pfund Maiaga«. LPD. Frankfurt a. M . 22. Dez. Bekanntlich wurde vor wenigen Tagen die Ehefrau Henning auf ber Wilbtlm»bruke von einem Au t o überfahren und getötet. Aunmefrr wurde der Chauffeur des Unglücksautos. der nach Zeugenaussage auf der falschen Seite in sehr schnellem Tempo fuhr, s e st genommen. WS2! Frankfurt a.D. 22 Dn Det Magistrat und die StadtverordnetenverlammlunM haben beschlofsen, auch die jetzt neu errichteten 442 Wohnhäuser in der SledlunG Praunheim, welche Anlang kommendem Jahres bezugsfertig werden, als Arlchsheim- Ritten zu verlausen. Die Kiafprrif« betragen etwa 15 000 bis 20 500 UZt für bW Drei-. Bier- unb FünfzimmerhäiUer und etwa 22 300 Mk. für bas Zweifamilirnhaus mit vermietbarer Wohnung Das durch den 'Bitte- rungsumschlag hervorgerufenc Glatteis hat zu verschiedenen Verkehrsstörungen unb Unfällen geführt An zwei Stellen ent- gleisten Straßenbahnwagen, fo an bet Hailpttociche und auf der Waiirner Landstraße. Bet letzterem Falle wurde ein Wann durch «mr Echirnerfchüilerung schwer verletzt Sine ganze Aelhe von Straßenpasfanten kam z u Fall und erlitt Beinbrüche oder Verletzungen am Hinterkopf, tm Geficht. an Annen und Händen. Auch OarmflaM ohne Licht. Upb Darmstadt, 22. Dez. Seit freut« nachmittag 8 Uhr ist In der Stromzuführung de» lflrflrHit«it»roer(» eile U n t « r b r r - d) u n g eirmetreten, so daß ba» ganz« Stadtgebiet leit dieser Zelt ohne Sicht ist auch di« Straßen bahn verkehrt nicht Die Ursache der Störung ist noch mcht bekannt. In den Gkirt? iftm unb Wohnungen behilft man sich mit Kerzenlicht Brand im DmlSqerichiSgebäud« WSN. 6 eiter • iW^kerwald), 22 Dez Im hiesigen Amt»a«richt»gebäub« brich freut« morgen um 8 Uhr «In Branb aus. dem läintlich« Proz«ßakt«n des Jahres 1927 ,u rn Opfer fielen. Als oennuttiche Brand«»lache Es Ist übrigen« nicht sicher, ob da« nur eine stocksteife Puppe ist. es Ist gar nicht sicher ob sie fo still sitzt Auch der Hirsch steht da. als ob er auf etwa« warte Hoffentlich kommt nun die Mutter nicht gleich. Wenn er jetzt nur noch ein klein wenig fo weiterbetet. dann — bann wirb bas Ehriftkfnd vom Schlitten aufftebn. unb. Es wird zuerst vom Schlitten aufftebn Eben nickt es schon mit dem Kopf, ganz, ganz fein, zitternd fein. Sein Händchen. fein linkes Händchen winkt der. ja. gan* bestimmt, freut Mittag hat es fräs Händchen noch nicht fo gehalten. Hon« Mchlmann atmet nicht mehr Er frört es Ichon freutlich fprechen .Jetzt warte nur noch «in kl«ln«s Weilchen Hans Meßlmann und bete weiter: siehst du ich will gerade vom Schlitten auf Rehn . Jetzt muß «s geschebn. Ehrtstklnd komm, »hristklnd. komm Es bat sich bewegt es bat sich deutlich bewegt Drüben Ist das Licht ausgegangen. Hans Mehimann rutlchl vor Angst fort vom Stuhl Aber er hält sich. 3a. das Ehr,stl,nd sitzt jetzt nicht mehr im Schaufenster es ist schon unterwegs, cs muß gleich kommen. Tränen steigen ihm in die Augen Plötzlich geht hinter Ihm di« Stubentür auf. Grelles Licht dringt ins Zimmer Ter Klein« am Fenster schreit aus und hält Uch bi« Hände vor die Augen Die Mutter nimmt sein Köpfchen an die Brust unb streichelt ihn über# Haar ,Aa. warst IchSn brav. Hans, warft schön braut Sie riecht nach warmem Vackwerl Ader Hans Mchlmann vergräbt sein Gesicht in tue BaZ. schürz« der Mutter und schluchzt, fchluchzi rttf und ausdauernd Er will ins Bett, er will keinen Brei mehr. Er will dem Vater mcht mehr Gutnachl saaen. Er will »ns Bett und die Augen zumachen Die Muller tut ihm den Willen Wer weiß, vielleicht kommt es doch noch zu ihm. ganz allein zu Ihm... Hasen-Legendchen. Von Margaret« Bruch. Ein Deiner Hase lag ht feiner Sandluhie mitten zwilchen den Feldern Die Nacht war nicht lehr fg’t es glitzerten die Stern«. Irvtzfrem fror das Häsl«in. und ein wenig hungrig war es auch. Zugleich zuckte ihm eine sonderbare Unruhe durch bie ©lieber. Bald bewegte es die Ohren hin und her. bald schnupperte es über den Aand der Kuhle, oder es verändert« seine Steilung, um bequemer zu liegen. An Schlas war nicht zu denken. Der kleine Hafe ichien nicht das einzige Wesen zu sein, das In dieser Nacht wachte 3n einiger Entsernung. dort wo die Hirten bei ihren Her- fren waren, bellten von Zeit zu Zeit schlaftrunken die Schäferhunde. Aß und zu huschte ein aufgc« fcheuchler Vogel durch da» Gebüsch. Angstvoll lauschte der Has« dem Knistern bes dürren Laubes. Aus einmal richtet« sich der Has« In der Sandkuhl« kerzengerade hoch und blickte starr nach dem Tanncnwalde hinüber, hinter dem strahlende Lichlbundcl «mpvrlchosseu Aus ihnen entwickelte sich ein Stern langgefchwelft und über- ‘’u® flWn4enb. In dem Lichtkegel stand ber Engel der Verkündigung von Ühristi Geburr Die Tromveienftöß« schmetterten bi« Won« au« seinem Hluntx zwilchen bie Hlnen nieder .Biehe. ich rerkünbiqc euch groß« Freud«I Denn «uch ist heute der Heiland geboren f Ss fang und sang der Eng«! Daß sie das Kind arm und in Windeln gewickelt finden wür- den zu Bethlehem im Stall« Und baß fortan Fnede unb Liebe die Welt regieren feilten untre feiner Herrtchafi Unb bet Engel fchwieg Einen Augenblick herrlchk Totenstill« auf der Erde Des Häsleins Herz Hopft« zum 3er- fbringen Das würbe nun acfchehenf Dann brach draußen der Jubel aus unter den Hirten bes Feldes. Und sie stürmten gen Belhleßem mit ihren Herden und Hunden und ließen dl« Hürve« im Stich Unb der Stern wanderte Es wandert« In feinem Lichtschein ber große Engel mit ihm. Es wandert«! za ablonßerlich geformten Wolken gehallt, bie frimmli<*en Hereicharcn guW«lengrtchm' ckten Aäucher- gefäßen. Drei Kronen lagen demütig auf dem Stroh der Krippe. Das Kind lächelte unter feinem Kränzchen au» Dinterrvfen und spendete Segen mit den Deinen Händen Es erschien voller Glück und Freude Der Deine Hafe aber faß zwilchen all diesem unerhörten Geschehen und 'uh unverwandt au! das Kind Er war flchertlch das unbebentenbRe unter allen 3k'en, die sich hier vertammeit hatten Er konnte nicht einmal fingen. Er hatte nichts zum Schenken, jo. er vermochte kaum, feiner FreuX fühlbarem Ausdruck zu nerfetfrew. Er konnte bloß Männchen machen. Unb da machte er Männchen! Unb des heiligen Kindes Blick fiel auf den armen Hafen begriff. wie er flch darzubringen mühte in einer einzigen läch.-rlichen Gebärde und lockte Ihn mit liebreichen Dorren Da fprang der Hofe mit einem ungefreurrn Laz au' Mt Kripp« und an allen ©liebem zitternd mitten in ber Kron« des b«il«• hffCibung rrlafckn und m BranJ |e|trn. Di, an- <1 l*.:r #iirn der biff Mir n ürri®Jp am MHdf m Metzlar ab M ist nun bet Dun'ch ^wfym worben, de Fahrt nach ® t o b-L e ch- leaboch früher imb zwar «’ die Mittag stunden nach Beendigung brt Dochenmarkte«. zu octUoen Ccrttii» der Po st Verwaltung steht man Mdtt Änregung 'nrnpalhlfch gegenüber. weil baue die beiden Fasteten nach Srost-Aechtcnbach und Leiskirchen aneinander an'chltestend statttin. dee Bnnten. Ob die Früherlegung der Fahrt nach GrsE-Rechtenbach tat'üchlich burd>gddbrt tmrb. bängt aber von dem Ergebnis «teer U m1 togr m dee Gemeinden Grosi-Lechfenbach. Hv- ch «l st e l m end Klein-Lechfendach ab. durch die festaestellt werden soll. wieviel tkr- fuhl-rnästig den Kasfeicrn ein kleine« Plus zuzugest chen, dos vielleicht zu einem knappen Steg reichen könnt«. — Am anderen Ende der Südgrupp« toieb Germania Marburg, die in ernster 2lbste-.gSgdahr zusammen mit d m B. st B. Diesten ist, alle« dranfetzen, um in Kassel gegen den A l t m e i st c r .Sport" sich wenigstens einen so bitter nötigen Punkt zu holen. Sin Unentschieden kann also die Blarburger schon zum Verbleib in der 1. Vezirksklasse verhelfen. Die Aussichten dazu find aber alles andere al« rosig. .Sport" ist trotz seiner Dodonntäa- lichen 5: 1-Viederlage gegen die gerade nicht erstklassige Tuen Kaffei immerhin doch noch F.tvcrii 3n der Aordgruppe ist soweit alle* bn klaren. Kurhessen holte sich feine letzten, zur Meistedchaft gar nicht mehr nötigen Punkte aanz . bedegen mit 10:3 Toren gegen den Tabellenletzten S Vg. Göttingen Alle Spiet« im Norden sind beendet, bis auf eins: Hessen 09 und Hermannia Kassel treffen ebenfalls an den Weihnacht «lagen zum letzten Kampf auseinander. Der Ausgang ist ungewist. Die .Hesfrn" werden voraussichtlich die etwas besseren sein, wenn Me Gis In Stimnrung ist m w. 2. Btziklsligs Lshntreis. Da« audülNgstr am vorigen Sonntag war die hohe ^iiederiage des Wetzlarer Sp. V. gegen den 3.1 B. K, rchhain mit 17. Damit Ix.: Wetzlar lerne schwachen HoflTUingen auf Me Vielster*chatt begraben müssen Der Meister werden will bad nicht mit nur neun Mann an- treten' Sin« i'.eberrafchung bildete der 1 "2-^lel der Butzbacher in t?ckershauf«n de« nicht gerade verdien; war der die Butzbacher aber eie tüchtiges Ende vom Tabellenschwanz lorigeholleM hat ®t« Derbandstpiele n'erben erst Anfang nächsten Jahres fangeführt. An den ersten Spiel- fvnnlagen des Januar wird die Meiltedchalts- entfcheidung an der Lahn fallen. Gs ist nicht an'unehmen. dast lich der B. f.B. Rurheden Marburg seinen Berfprung adnehmen lüht. m w. V. f. B la« Feiertagspr?aramm 'ieht nur zwei Spiet« vor Am ersten 2- . ‘ •< .! :#!aa emplüngt die dritte Mannschaft die aleiche der Frankfurter .Sportfreunde zum DdrlUchalsO- Iptel: für den sveile» Feiertag hat 'ich die Liga die Ligaetf des'elben Vereins i.Sportfreunde" Frankfurt, cingclabeti. Die dem Dest- mainkreis angehdrenben Gäste sind fvweit Meister ihre« Kreises und bamü Anwürter für die Be- zirksllgaNaN«. was für die dortigen Verbal miss« 14)011 einiges Können vorausfetzt. Di« V. 1. V - Stf wird 'ich feste anfrrengen müssen, wenn Ile ehrenvoll bestehen will. Sie sollte Mer Gelegenheit nehmen di« Schlappen der letzten Zett wieder gulzumachen. Die übrigen aktiven Mannschaften, einschliestlich Handballer, find spielsret. Die Jugend- und Schülermannlchaften haben Dinier- !perre Ringen. Mannschaftekampfe Im »Ingen um die Gau und st reismeister schäft de» 7. streife» im Ventschen «thletik 5poewerband t«sl. Am Sonntag hat-.e die I. Ainger-Mannschafi de« btcfigcn l Kraft- und Sportklubs 1 89 5 die gleiche der King- und Stemm- Derelnigunq Marburg als Gast Giesten wurde überlegener Sieger und flchert« fich damit die Gau - und Kretsmeisterfchaft von Heften 192 7 28 Aachtzehenst di« Tabelle: Gasten 6 Kümpfe — 10 Punkte Kasfel 6 Kämpfe — 8 Punkten Marburg 6 Kämpfe — 6 Punkte. Alsfeld 6 Kämpfe - > 4 Punkt«; Aeimenrod 6 Kämpfe — 0 Punkte Go«mir in Budapest siegreich. Anlühlich de» 80. Jechterjubllüum» de» unga- nfthi-n Fechter» Berti fand am Mittwochabend in eine Jechtakademie statt, an der auch der deutsche Meister L a » m t r teil nahm 3m Florett- st-chtrn siegle Ta »mir über den Ungarn Ter- I 1 H a n ffn mit 10:7, im Säbelfechten schlug er »ach hervorragendem Kampf den unaartfchen Europa meister Viombo» mit 14:12 Treffern Der beutfche Meister wurde nach feinen grasten Erfolgen vom Publikum stark gefeiert. Preiswerte WEINE! ■atwrelw TIscbwelM See Aetoe, fwt. »ctdankd . . See Antae. rat. eifr» W fett oder Ma1a«a dkl. Htt . 135 135 MaM«a. denket oder «old dehcet • . • 1.75 IM MeecateMer. drtteat. winde......13» 1.7» M Sw* .......... 13» UB leeef Samoa, ntn Ma ...... IX 13» Cadli Sberry • • • X— Cadtl Stw-rry. drBeat ..•••••• • e e Ul Üteel Madeira................. Doero Portweie. tewny ..••••• ... X2» Dowo-Portwein, danket ...... e ... 13» Docro-Portwein, w«B......... • IM Vtoo Vermont» dl Tortao iXarttai s BoeM) X— 135 ESP ANA BOOE&A COMPAMA, BMÄRBT A.M. Alleinverkauf für Gießen und Umgebung: J. ML Sdiulhoi "STÄ" • WcihnädiKlrcndc i$l eine tmphnduno, die zu einem outen Tei von den ffützen flu^oehl Bereiten Sie stdi und anderen diese* Vt ob ge fühl, indem Sie t Schuhe bescheren Auch für das Kind die einzig richtige Fußbekleidung Anatomisch richtig Vollendet in Schönheit und Form Alleinverkauf: SchuhliausW.Herberl Keita. MarttiWz 2. neben der Eitel-Mbelu KamxJhaarschuhe in allen Preislagen nm. 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Ms Georg auf die Bühne trat, hörte er Bei- fall unb lauten Jubel. Nicht we.t von der Nampe er öHnet die Tür. Georg steht in der Mitte des Zimmers, aufrecht wie eine Statue. ..verzeih!" ruft sie und läuft auf ihn yj. ..fiter hast du den Beute! es ist wieder alles darin, jedes Fetzchen ... Berze.h" Er nnnnt den Seberbeuiel und leuchtet auf. Er hält ihn fest und lächelt. So steht er da und rührt sich mchr. wenn wir fetter marft- hereingekommen ist. und daß er dem Dehn die Hand gegeben hat und daß sie miteinander hinaus» gegangen find." ..Das ist ganz richtig", sagte Goldmann erleichtert. ..Und die schwarze stöpsel?" flüsterte Georg. nicht berührt und nicht verlestt. Sie deutsche Regierung hat nun bo» Schiedsverfahren borge chlag« n. SS ist zu hoffen - die italienische Ant vort steht noch aus — daß Rom in freundschaftlicher Weife zu- stimrnt. fr» daß Berlin nicht einseitig den Schied»- nchrer anru'en must. Allerdings w.rd sitz Italien der vielen deutschen Umfälle nach kräftigem Anlauf erinnern, stabet aber stoch nicht veraessen. dost Dcu 'chland. al» fein bester Kunde, auch nichtganzwehriosisi wenn wir durch unsere unsere Sinne — —, schreierischen Frier öffnen. Leben heißt: a r - beiten unst dienen: feiner Familie dienen, feiner Heimat Mmcn, seinem Bolle bienen, den Menschen dienen. Gott bienen, wo dich Glaube und Gewissen verpflichten. Rur auf dem Boden ehrlichster Arbeit und g-wifsenhaftest-m Dienen m diesem weiten und großen Sinne erwächst jene Freude, die uns frei und glücklich macht. Darum, ihr junaen Menschen, frib. wa» ihr feist, ganz und mit all euerer unverbrauchten Kraft. Sunich «rechten " — -Ich m^h ihn tehen." Sie wirft sich gegen die Türe. Er ist stärker als sie. Sie sagt ralch „Ich habe ein Papier lerriHen." — „Er spricht in der Tat von einem Papier." — .Hi hrbe das Bapier zusammengelesen, ich habe es bei mir. e- wirst ,hm gut tun. wenn er das Papier m-eber hat." — Der Arzt $u unb billig erscheinen, in den 2Lu»- Ilana des Jahres auch unser gnneinsames Wollen unb S retten einklingen zu taffen, bann will « mir notwendig enchnnen, daß w.r geraste in den Tagen des Jahres. da die M.mschcm enger zusammen rücken und da» Gemeinsame iprei Sazicksal» ahnen, immer wieder da» Geme infame betonen, da- trotz allem B)lk unb Jugend m sich unb miteinander auf- engste tterfhnbct; dann kann ich die Tage, da Friede den Menschen des guten Willen- verkündet wurde, nicht hingchen lassen, ohne euch al- Kämpfer und Streiter für ein bessere- unb reinere- Morgen zu grüben, unb mit euch alle tn der Hesfenhennat. bte euch zur Seite stehen. Denn fo vielverzweigt auch die Wege fern mögen, das Streben, wie e- in der Arbeit der Jugenstbünde unb -verbände leitend ist. will der einen Formel bienen: (beben wir unserem Leben bte wrihc eine» sinnvollen Sein»! Dieser Kampf ist allen ausgozwungen. baß et notwendig wurde, ist bte Kränksten unR-rrr Zeit: eine Rrankheii. über die un- auch die hervorragendsten iechnsichen Leistungen, die tounber- vollsien (?dini»ungen, die umwälzendsten önt- deckungen nicht hinwe-täuschen können. Technik und Wilsen gingen riefen haste Schritte, sie warfen die Menschen stark und stärker an die Maschinen, sie zwangen sie. d.m Zweck zu denken unb besinn» zu vergessen. Darum klagm fo viele, baß unterer Zeit stie Seele fehle, unb fle hassen biete Zrit. Aber wir find die L benden. und diese Zeil ist unsere Zeil. G- ist dumm unb unfrutfrMr. feine Zeit zu haften unb ihr b.-thatb nur im Taumel des Genuss^ oder in untätigen Träumen begegnen zu wollen Wir flnb bi? Lebenden und wir sind die Kämpfenden. Auf un-. unb besonder- aber auf euch, ihr sangen Menschen. komm' eT an. ob toir den Willen unb bte Äraft auf bringen, aut Tag und Jahr bte Krankheit „Georg." ruft sie. „ich bin'» ... die fiilse ... sag doch ein Wort!" schreit sie. (Er steht stumm da. den tiebcrbeutrl gegen die Brust gepreßt, und lächelt vor sich hin, ohne sie ZU sehen. Der Arzt macht ihr ein Zeichen. „Kennst da deine Hilde nicht mehr?", sagt sie leise und flehend. Sie starrt ihn an. Sein ausdrucksloser Blick geht über lie hinweg. E» ist ihr als müsse e» ihr b* Brust zersprengen. Dann schlägt sie ohnmächtig hin. Sie era>ad)i Eie liegt auf einem Diwan. Picht weil non ,hr sitzt eine strankenschwester. „Wo bin bin ich?" fragt he. „3m fiotel Monopol", antwortet die Schwester. Sie denkt nach. ..Wie geht e» Herrn Lutz?", fragt sie bann. „(Es geht ihm nicht gut", sagt die Schwester. ..fiat man keine Hoffnung?". Die Schwester zuckt die Achteln. fiilde schaut vom Stiften aus durch» offene Fenster Man sieht über viele Dächer hinweg. (Es hat ausgehort yi regnen. Jetzt gibt es doch noch schönes Setter", sagt Hilde .Ja. der Feftzug hat Glück", sagt die Schwester. Wieder denkt Bilde nach. Wollen Sie mir vielleicht ein Glas Wasser geben. Schwester?" Die Schwester dreht sich um. Hilde springt, auf, ist schon am Fenster unb stürzt sich hinaus. stund Hermann Wehn. Neben ihm sah (Brunbt. Lis . sagte der große Mann mit Heinrich der Löwe muh unser Ausfuhrerschwerungen vor. In Rom stellte man sich durchaus nicht taub, wa» anerkannt werden riufi. dic Negierung tat ihr Möglich re», um d e beanstandeten E.nzelfälle zu überpru en. fie versprach eine weith.rstge Auslegung der Bertrags- llaufeln. e.ne ralch.re Zollabterngung. b.e y.u’- Hebung bei vielbeklagten Forderung auf "Sain- h- tnachNna de» letzten Sn-pfänaer- bei den E miuhrpap e ren und andere» mehr Zen ging h.n und in vielen Fällen stand man nach 3atzr<»frist fo weit w.e vorher 0» lam daher zu neuen mündlichen Verhandlungen in Rom wobei der deutsche Delegierte lieber eine Reihe von Zugeständnissen erre.chte. fich aber :liültiq derau. teilte, daß über b.e gründ- s ä tz l i ch e Frage keine iZ.niaung möglich ist. Wahrend Deutschland b.e Bestimmungen der hattsßlu teonomica al» unvereinbar mit dem Ge.ste de» Handelsvertrages betrachtet, stellt llch Italien auf den Sian^pun't. daß der ^anbelii'erirafl eine Sache für s i ch fei und au feinen Fall die W rsichaftsschlacht beeinträchtigen bur'e. Or könn' unb mülle sich in deren Rahm.n cii. ügen. jedenfalls werde er durch die späteren Gesetze der ballig La economica ihren Menschen srhll. Ist es nicht wie heftigste Fieb-r, find ba# nicht kranlß. sie unb frami'ftjaite 3u jungen in unserem Bvll-körper. wmn da- Jahr schm nicht mehr genug Sonntage, ja fast nicht mehr genug Tage hat, um alle bic Feste unb Bergnü - flungen unb Feiern zu veranstalten, die man sich unb seinem Derrin unb frinrr Gesell- schäft schuldig zu sein glaubt? Ob Anlas', ober nicht, man feiert leider vielfach in Stadt unb ßanb unb da nicht am wenigsten — nur um zu feiern. Tötet man da nicht etwa Siim unb Seele jeher echten, wahren unb not wendigen Feier? Ist das noch die Freude, um bie wir durch unsere Arbeit und durch unsere Gntsagung ringen müssen, wenn sie un- Irastvvttes unb tiefes Grieben wer dm soll? Sind da» noch die .frohen Feste" al» Krönung jener .sauren Wochen", wenn sie an rin unb demselben Platz in solcher Häufung kommen, daß man beim neuen .Fest* noch müde ist vom vorigen? Sind wir um etwas besser als Prasser unb Schlemmer, toenn wir uns derart mit Genüssen übersättigen, baß uns bet Genuß verlor m geht? Wir formen nicht dadurch zum Sinn unseres Lebens kommen. Bon unserem römischen E.-Äflrrejponbenten. Kam, Dezemd.r W2«. Der deutsche l>aRbel»eerirog mit Italien, b.r am Zl.0i'od.r 19» in flrah trat, war kaum ■ unter Dach, al» sich schon »euu.ng.oer|d: «• ner notorischen (Bulmuiigfeit ober schwache oder mie man e» nennen will, wenn einer . stammende Proieste" g.gen seinen Widerfacher ichleuderi dabei aber defun Ylpfelfmen zum Munde fuhrt. Wir Haden m der ersten Zornesauiwalluna so oll den au» bem schönen -uben mie ays bem Jlod) im b.^eflen kommenden Genüßen abgeschworen unb finb bann eben |o ost :u strei ze gekrochen, baß niemanb mehr den luror loulonicu« ernst nimmt nicht einmal auf den Frachtbriefen Dte Italiener warfen daher ihre Zoll- truppen in richtiger stratraischer Berechnung zunächst gegen die schwächste Front, die d e u I s ch e liom iialienifchen Standpunkt au» betrachtet, kann man dieser battiglie economie.i die 'Bewunderung unb bis zu einem gewißen Grobe auA bie Berechngimg nicht versagen. Do» rohstosslose Land, in dem überdies .nlofpe der viel zu hoch stabil,. fierten Wahrung eine nnbe(iegbott. bie Vebensfreobe der Bevölkerung lähmende Teuerung herrscht, muß nclurild) danach trachten, feine Industrie voll zu be- schiift.gen. den Abfluß guten Gel dec- ms »usIonbAU urtrrtinben unb sich aus allen Gebieten feldstänbifl S machen. Dazu kommt ber raketenhoste Schwung r nationalen Erneuerung, bie bas Vertrauen in bie rigrne straft ungemein, bc unb dort bi» zur lieber- ftriger I q gehoben hat .'!!» Slrieflemittel werben natürlich sämtliche mehr ober minder berechtigten Waisen de» f)artbelsrt*db be.oerbcs. alle stnille unb Listen ber Ztonkurrenz- manvver heranaezogen •Jl.in dehnt den Begriff der (Elr.fvbrverbPte bis zur Groteske aus hält die frem- ben Daren an der Grenze durch Zollparagraphen to lange fist, bis sie verd r. en ober nicht mehr auf tragsgerecht cintrelien. fallt bem Transport in die öpfid-en holt ans dem Schaufenster, was nicht rem italienifdi nussieht. Der deutsche Bleistift wirb einfach durch Dekret aus den Schulen unb Bureaus per- bannt, bie b.sten Fabrikate ber chemischen 3nbuftrle erliegen der gesetzlich geschützten Rachahmunfl. de- sonders bie pharmateutischen Produkte, unb was bie 'ch i'chen d.-s f)anbel»»ertrage» durchlasien. fällt ben Busnahmegefetzen »um Opfer. So machen es eine Reibe von gesetzlichen Bestimmungen dem italienischen Hersteller zur Pflicht, n u r einheimische Prob ukte zu verarbeiten, dem Verbraucher, nur nationale drjeug- n I f f e , u taufen. Scharfe stontrallen sorgen do- für daß bie Gesetze ber betteflUa economlca auch elnpebolten werden, der Verzicht auf ausländische De- nsifse wirb also nicht nur, wie es bi ober Immer In Tcutfiflanb brr Fall war. cus Patriotismus „er- nxtrtet". lonbern v o r g e s ch r i e d e n Unb bas faszist 'che Italien kennt bri Gesetzesübertretungen triren Spaß. Der Zeichenlehrer, der einen Deutschen -ptr.ftitt l.-iren ~ifidem empfehlen würde, könnte buiarn 24 Stunden bas Fliegen lernen. Bor beut- Id'em Spielzeug wirb nicht nur in ber Presse fle- lujrnt. die Ber aiifer erhalten auch gewiße Besuche, die italienische Bezugsquellen ..vorlegen". Der aus- lanbHdic Sachen kommen läßt, wirb sofort vor Die Frage gefielst, warum er da» getan. Unb was eine ,o|che Inquisition bedeutet, braucht sa wohl nicht Goldmann Miuberte einen Augen.-..ck. bann sagte er: ..Cs ist eine Waffe. (Eine in ihrer Wirkung vielleicht etwa» überschätzte Waffe, immerhin eine fürchterliche Waffe. Tcr Ausruf de- Fräuleins hat mich Damals auf dir richtige 6pur gebracht. C» war ein nicht ungefährlicher Augenblick. Doch sand ich eine Lö'ung. Warum sich bekampsen, habe «ch gesagt, flau; in Ihrem Sinne, fiert Lutz. Äann man nicht zisammenarbelten? Darum sollen Vernunft unb alter Schein nicht miteinander gehen können? prinzipielle Unterschiede sind nicht vor- hanbe . Sollen sich intelligente Menschen einiger gen totschlagen ober vergistrn? Wedn ______ brauchen, und Grundt kann Weyn brauchen, flijo. miteinander und nicht gegenrinan- ber! Die beiden fierten haben das eingetehen. haben sich d,e fiand gegeben als flute Kameraden. ganz in Ihrem Sinne fiert Lutz. Darum ist beute Grundt da. Wehn wird reden, unb (Brunbt nnrö zuhören. Grundt wird sich auch beim ..Men- 'chen Neil" aktiv betätigen. Unkre Erfindung kommt ihm sehr gelegen. Man eneid'1 dadurch die von ihm verlangte 'teiwillige Entvclkerung TeahäNanb:-. 3ud) b>e Boder.irage kann nun einfach gelöst werden. Wenn wir die Macht haben, dann ist es keine aber -- auf bte anbecn zeigen. Nein, jeder einzelne, jeder, der In seinem Verein irgendwelchen Linstuß hat, muß bei sich unb denen, die ihm am nächsten stehen, aofcmgen, sonst frißt die Sensation den Sport vollend» auf, unb man wird In späteren Jahren seinen heutigen Vorkämpfern wenig Dank wissen für da» Erbe. Unb an euch. Ihr jungen Menschen, um bie man ja wirbt unb die man ja braucht, wenn man bc* flehen will, an euch ergebt bic Forderung unserer Zeit, laßt euch euer Recht auf bi« 2Mb‘Iburg unb Durchbilbuntz eure» Körpers burch solch« Ft ebereri chrin im gen nicht nehmen, flieht n chi vor eurer Zeit, svnbern stellt euch taiMfug unb banbrfnb tn fte blnein, b h. werbet Ihr Arzt auch bri bteter Aranfbrit. tragt ru.T Fordern auf Ritterlichkeit unb Anstand unb Gerechtigkeit unb Achtung vvr bem Gegner unb feinem Können immer wi -ber in jene kranken Kreise, fordert auch hier euren Anteil am Leben des Dolkes. aber forben ibn für eure Gesundheit, für eure Erholung von Lernen unb Arbeit Ihr lieben jungen Freund«i Ich weiß, daß es für euch al» b.i» Bolk von morgen Fragen geben wird, bie euch weit wichtiger erfche.nen unb für euer Streben vielleicht auch flnb, ab?r ber Alte tag mit seinen teil» erfreulichen, teil» verbitternden Sricheinunaen. wovon die angeführten Fälle mir eben al» besonders mar!ante D.ifpiele hr- ausaegrissen sind, der Alltag um un» ist das wirtlich greifbare Leben, ihn müssen w r Schr tl für Schritt mit jenem Geist zu erfüllen unb zu durchdringen suchen, ben wir in unserer Zeit vermissen, örft wer dic kleinen Kreise des Lebens „Vh. der? Natürlich. (Er hat eint 3tebe gehalten. Es ist ein Jrriinniger." S'te hält die fiand aute firry Ste iit dem Umsinken nahe. 21ber bas kann ja nicht scin. wehrt sie sich. Denn einer etwas Ungewöhnliche» faßt, bann halt man ihn für einen Irrsinnigen So geht'; nif der - Delt. Sie fragt und teogt, bis fte den Weg sindet. In diesem Zim- ner sei er. sagt man. Sie will öffnen. E» ist fle- schiosien. Sie klopft. Di« Türe öffnet sich eine Spalte weit. Sie sieht ben Irrenarzt, den lie gestern ange- trösten hat. Wieder muh >>« b* fiand auf» fierz halten, unb roieber ratet sie sich auf. „Oft Georg L'uq hier?" Wird er sich wieder verwundern, bah ich nach ihm frage*, denkt sie flüchtig. — Der »rzt schaut sie ernst an. „(Es tut mir leid," sagt er, .Herr Litz ist wieder erkrankt." — Dieder, lagt er. ffienr. er doch wenigsten» gesagt hätte . erkrankt", (9 hätte eine andere Krankheit tem können. .Ich muß ihn sehen", stammelt fte. — ,,(E» tut mir leib," wirb bester fein, wenn Sie auf dtesen chten." — .Bch muß ihn sehen." eie hängigen Unternehmen Nn luboeutio- nierten Industrien wie den Vcabs.rt' nvllen'chatt-n. al'en !reMt- und dersis.n.'«dürftigen Gc eUf. asten ben Bezug nichtnatio - nalen Orte» u n t e t i a a Siedel: sich also beispielsweise ebne Fabrik an einem Flul'e an und gewinnt au» dem Wasler S'.eltrizitäi . ollen ben Kamera» ben und 5 re unb fetzt unb achlrt wenn ihr tm Andersdenkenden zuerst und immer ben Menschen sucht und auch bte nicht scheut, f.ch nnmai in seine Lag. unb ferne An- sch.uung zu versehen. l*t fe Okmaitc find unb bleiben bte Grundlagen jeder Meuschenbiidung. Ltari unb sich r im Eigenen unb voll Achtung geg n da» Andere. Bon einer werteren Kranktzeits.r'che.nung in unterem lk«tf»!et>en muß in dceteur riufammen- bang gesprochen werdei,. vo' einem F. ber. tM» viel lei ch: noch tvrbnercnber ivcrtl al» fra» Fieoer ber Festfcuch« Bon allen L-riten ettbn! mit Recht ber Ruf nach GriundertzaUung «rteriT ilugtnb burch € b o r: und Turnen. 34) bin der erste, der dtefen Rus unterstützt, und wahrlich nicht ber len c wenn es gilt, ihn zur Tat w rd.-n au lal’en. Um so bekümmerter aber st ht man ong >tcht» der Aufwüchse und B« : . rrungen. die alle unter dem Rainen .Sport" üWg g*bnb.n Aus der einen Seite e.nc lacheri.1'? 2krb mmdung rii zelner Per onm in B Ib unb Wort, aut der ei.deren Se t eine sp kul ttirmslüsteme Ausbau- Kameraden. Roman von Feliz M o e f ch 11 n. Copyright by darf Duncker. Berlin W 62. (Schluß.) Wallt rand oerbeugle sich. „Dann kann ich wohl in den Saal zarückkehren. Ich bin nämlich de» Festes roeticn hergekommen unb möchte mir die Reben nicht gern, entgehen lasten." Dehn begleitete ihn zur Türe. „Wenn St, mich brauchen IoUten. io bin ich im Saate zu finden", jagte der «rzt Iris, Bin ich denn krank, daß er mit ihm flüstert, pachte Georg. (5r sah ben Bl.ck (Bormann» auf f.ch ,xrichtcl. Mitleid mir in diesem Blick Warum Mit- leid. Sr war nicht krank. Rein, er war nicht krank. Wenn sich mir nicht diese trennend, Wand erhoben hätte zwischen :hm und der Wirtlichkeit, lllle» rückte fo uxtt n>. - Goldmann sah ganz klein au». Und jetzt sah er sich selber. Dgs ginc nicht mit rechten Pingen zu. Er nahm alle setn« Sbrafte zusammen. Gewaltsuchte er zu erfassen, wa» um ihn ber geschah. Da drüben, ja. da drüben ftanb der 2vehn neben dem Goldmann. und fte lorachen mit- einander, und jetzt kam ein anderer Mann herein, «in Mann mit einer schwarzen Drille, war das nicht drr Grundt. er sah ihn deutlich. 0. er war -nicht blind und nicht irrsinnig, er war bei voller Vernunft. Oder n>.:r er vielleicht doch irrsinnig? Denn, war bas nicht ein Irrsinn, daß Wehn und Grundt einander dte fiand gaben ... Und daß sie miteinanber hinausgingen? Miteinander? Sah er die Erscheinungen? Goldmann war noch da. Ttüb;am ging Georg auf ihn zu. Er war darauf narbe reitet, l»ß sich Goldmann unversehens in Lust auflösen werde. Er träumte wohl nur. daß Goldmann im Zimmer sei. Tastend streckte er die fiänbe aus. Wahrhaftig sie stießen auf einen Menschen. Er hielt einen Menschen mit beiden fiar.be n. . Goldmann. sind Sie cs?" .Ba. ich bin es", sagte ber Nein« Mann er- schultert. „®otiXT«ann, bin ich irrsinnig oder nicht? Ich habe etwas geiehen. Und das kann doch nicht fein! Denn ich es alio doch gesehen habe dann bin ich irrsinnig. Ich hab« nömi'.ch gesehen, baß der Grundt Ichung b?r doch wahriiar nicht tpeltl-ctnegcnbeit Begegnung voa Mann'chisten ober Aämpsern. Wenn man de Wui unb Berbiss.nh?it. ben nur schlecht verboraen m fiaß ob-r die zügellosesicm Ausbruch.- suchen fias'es si ht. bann muß man sich doch 1 ragen, ob nicht barch solche Art .Sport" writ mehr zur sittilch.'n ckc.'rankung al» zur körp.-rlichrn G.fundung uns.res Do'.kes leigctragen wird. Gerade w.ii ich siet» in engster .lahinngnahme mit drn Führern der Sport- und Turnbewegung in unser.tn Lande stetz.-, gc-r.ide weil ich weiß, wie s.hr emftt und ehrt che Führer verzweifelt und durchaus m -liier Mnnung find, gcrabe destz^lo darf und muß ich bi» lagen. Wo si, da» Bolk. M Sport treibt, das turnt? Gin kleines Häuslein Menlchrn, ben.n e» tatsächlich um ihren Körper, um bie Raynng ibtvr SecUctl im Dienste ihrer Griundh sit gcht Da» U
nj>?rf ün.net tote der tweforutncn kann und wird, einmal ein Mißverständnis aufte.lt -wischen euch und eurer Ansicht und dem anh-m und seiner 2r' cht, so wollen to.r solches ttliüvrrstänhni- nicht u4- deu en In indichast und schl-rchirn W ll.m. wir wollen immer daran benfro. daß die Erde Aaum hat für alle, d:fi wir nicht als un* sehlbare Dichter über unsre. Mitm n chen gsctz: T e r ft e fj c r un'' Lieb . auch da, w.-> w 7 mit uns filbst darum ringen müssen, das sind bi? Bausteine, aus dm n sich m nfch nwürdig s S i i sinnvoll aufbiuen läßt. Sv hä te ich nvch manches auf dem Herzm was mit weichnachtkicher Dvrtge'.ärdr zu euch hin möchte, ober tch weih, ihr verst.ht mch auch so. Mit besten Dribnachtsgrühen und hrrzlich-n Arufahrstollnschen bin ich in treuer Dcrbtmdenh i Euer Heinrich Has finger Schulrat, Leitrr der Fentrulst ll? zur .iörd runj der Volksbildung und Jugendpflege in Hessen. Wirischast. (^aisonmäpig öerffärffe Passivität des Tlovembei-'NußenhandelS. Der bereits im Oktober ringetceten« Qtüd- gang der zisfernmühigen Be'seeung der deutschen 2uhe n Handelsbilanz hat sich im Aovember tocikr fort geletzt. Der Einfuhr- uberschuh ist. wie gestern schon mttqe!cilt, im Aodtinber um 93 Mill. OKI. aus 311 Mitt. Tttatl gestiegen, woran in gleichem Au-mast sowohl eine Erhöhung des Importes um 46 Mitt. Mark, al- auch frer Rückgang des Erportrt um 47 Mill. Mk beteiligt sind Konnte die im Oktober elnntirctene E. Höhung der Passivität des Austenh-.ndels keine Ueberraschung bilden, so atü dies erst recht für eine Beurteilung der Aovemberbilanz, da die älcsachen der Verschlechterung säst au-na.)inslos faifon» m ä h i g e sind. Allerdings -eigt die Sie gerung der Sin.uhr ein Aus mast, tote man eS im Voi-ember unter nominalen Derhältnisfen nicht fietrobnt ist. 3n ter Vork.regszeit war getvöhn- ich im Vovember ein Dleichvieiben der tS nfubr scsi zu stellen. Für die Beurteilung der (Ximubr un.-» auch der Ausiuhr must in erster Linie als mastgebend die Tal ache herange,zogen werden, dast infolge bet in diesem Jahre reichlich veripätelen Einbringung der Ernte seit August noch zur Deckung des Bedarfs Lebensmittel aus dem Auslande eingefuhrl werden muhten, während sonst eine Steigerung der Leben-mittcl- einsuhr mit der Einb.ingung der Tritte nicht e'.nzutreten pftegt, sondern darüber hinaus 2c- bensmitkel in der Ausfuhr enthalten sind. Der Tertilautzenhandel hat — und das ist das »weite wichtige Moment -- auch die Äcvem- berbilan- stark beeinsiustt. denn dies« Industrie- gruppe ist an der Einfuhrsteiger mg mit nicht wertiger als 4IL Mill. Mk., di« Einfuhr an halbseriigen 'Baren mitberechnet, beteiligt. (Samt und ®eucbe machen trotz des Rückganges der Fertigwareneinfuhr über 100 Mill. Mk. bei einer Gesamtsumme von 233 Mill. Mk. aus Der Außenhandel der Eisenindustrie zeigt wie- der in erhöhtem Maste die Schwierigkeiten, die sie besonder- In ihrem Absatz auf den Auslci.id- märkten zu be'ämpsen stak. Der Ölbort an Dalz- wersSerzeugni sen ist säst allgemein toei er zu- rükgegangen. Gieichgeittg hat die Einfuhr von Eisen er »en weiter nachgel issen und liegt bereits um 10 Mill. Mk unter dem Stande des Monn 3 September. Wenn die Ei' nindustrie in Mtbcrelnl immund mit den Umersuchangen des Instituts für Koninnfturforschung vor einiger Zeil von einem Rückgang thrrt AustragSrin- ganges berichtete, so wird dies durch den Ein- fubrrihfgang von Sifene zen bestätigt, und man kann seststeilen. dah sich da- Grict>ttr in her Eisenindustrie weiter langsam abgeichwächi hat. toa# auch auf die nachlassende Tätigkeit auf dem Baumarlt »nrüdAufObren ist. Die 3t cninbu- strie ist bereit» ün Vvvembec in ihren Einkaufs- diSpositionen vorsichtiger geworden und verfolgt an'cheinend konsequent die von ihr ausgestellte T nun- wieder im Ar chwellen begriff nie Patt o.tLt des Austenhank-els zurückgeht. oder ob mit anhe.cn Borten die Ursachen der Steigerung in der Passivi Lt tatsächlich saisonmästige f nd. Denn die 2ei iliniu'trie wird inito schen ih e Achüoif- lager aen. gend au gejüll haben um. ihren Aoh- stottoe^ars für die nächste Zeit zu itesen, und tritt» sich untrere sei'S an der Ausfuhr wieder in zunLs.m.enr-em Maste beteiligen. B r rechnen daher für den Monat Dezember nut einem Rückgang der Aohstv und der Lebmsmtttel- ein'uht und mit einer 2 rige.unq dre Ausfuhr, die die Gestallun^ der D-e'.amtbclanz für den Dezember en'scheinend beein'fusien dürfte. • Bamag-Meguin A-G. Berlin Der G -B der ^amag-Ve» ui/i 1*® tei't? d Ber- waltung mit. dast die Grundgebüöe . c3 Unternehmens heute noch daS GaSgcb t fei Die Ferngasversorgung grei'e intmer we.tee un fich Bei der Ucbernabme von Meguin famc.i die Herstellung von Anlagen zur Ko l naufb* eitunq und der Bau von cSrostkrahnen b nzu. Bei.«re Fabrikat onszwcige sind die Herstrf u iq von Anlagen zur Beiter^erarbc.tiinfl von Stikttols woraus bereits grolze Aufträge au» Drut^chland und Frankreich vorliegen, ferner die Errichtung von städii chen Mül verbrennuni.arln en u d der Bau von Verschwelungsan ai«n Es w de beschlosen, doS Ctammait en at> In' im Tc.tni» 3:1 auf 5 333(XX) Mark herabzuietzen und auf 12 Millionen Mark wieder zu erhöhen. D r Aus- aabekurs der neuen ab 1. 3uli 14Ä dividend.n- bercchiiglen Aktien wurde zum Aennwert festgesetzt. Die Aktien torrben von einem Konsortium übernommen mit der Mastgabe. 1 111600 Mark den allen A't onären derart zu n .Bezüge anzubieten, dast aus drei -,u ammenqel aiv Aktien eine neue A I - zu iO’’ rezent «n: ''lt. Die restli hen neue t 3 tien w rd.n von dem gm Hinten Kon orttu.n ubernom.nc.i. Die Bocu) ö.-c Ov- positton wie- die Derw tmg dahin zurück, dast die Sanierung Vorgene nmen werden mastte, um eine sicher« Sulun,t d:r G.srllichaft zu g währ- leisten. Der zwingendste Grund zur Zusammenlegung liege darin, dast daS Butzbacher Berk keine Möglichleit zu ausreichender Be chäsiigung gehabt habe und erst langsam in Produktion komme. BaS die Jlüquiöit\t des Unterrehmens anbetreffe, so bleibe die Gesellschaft auch noch nach der Sanierung verschuldet. DaS Banken- lonforlium habe sich jedoch bereit erSäri, die übrigbleibendeu Schulden in langiristiger Form und au günstigen Bedingungen dem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. * Erweiterung der 3-G. Die feit einiger Zeit schwebenden Verhandlungen zwischen der Gruppe der A.-G. Lignos« (Berlin) und der I.-S.» Farbenindustrie A.-G haben, wie DTB. Handels- dienst erfährt, nunmehr zu dem Ergebnis geführt, dast di« Mehrheit der Elammantellc der Lignofe- Film G m b. H auf die * (9 •Rarbrninbuftrie über geht Wie bekannt, betreibt di« Lignos«.Film A. m. b i); di« ihren Sitz in Berlin hat, ein« Filmfabrik in Büchen. Di« Erwerbung der Mehrheit ihrer llnteile durch di« I.-A bedeutet sonach eine Erweiterung der Interessen der letzteren auf dem Gebiete der Filmfabrikation. * Gewerbebank Hanau e. G m b H, Hanau. Kestern ist von der Genossenschaftsbank für Hessen-Nassau e. G m b. H in Wiesbaden die Eröffnung des Konkursverfahren» über da» Der- mögen der Gewerbcbonk Hanau e. G. m. b. H beantragt worden. • .Aheinmetall", Aheinifch« Metallwaren und M a t ch i n e n f a b r i k. Düsseldorf. Die Desellfchast schliestt daS Geschäftsjahr 1926,27 nach Abschreibungen in Höbe von 2 016 164 Mark mit einem Reingewinn von 1 113 403 Mark ab Da es fich um das erste Geschäftsjahr nach der Sanierung handelt, wurde, wie dem BTB.- HandelSd-enft mitgetcilt wird, beschlossen, von einer Dividendeaus chüttung noch ab tu'eÜen und der Gewinn zur Stärkung Ser M t e! der Gesellschaft so zu verwenden, dast dem neu zu bildenden Ae ervelxmds 6)0 000 Mark übertoHen und der Aest von 513 403 Mark auf neue Aechnung vorgetragen werden. Die ersten Monate des neuen Ge'chällfsihres sind g4nst'g verrufen, fo Ergebr.is und der B < Jcran na ez der Divi- derdezaklungen für das laufende Ge ch «t».ehr za rechnen ist Die $.rna ist ix fämtllchen Abteäun- gen noch für zwei biS drei Monate gut bc- chäftcgt. * Acckarwerk« Ehlingen 3n der gestrigen äußere Centimen ®.*ne.a.D.:uug. AuS- ge^cud Den der A-.^crdigkell der Kapital erhöhung wurden vcu» AusiichtZratsvorfitze^en nühere Au-sübrunaeu über den Ee'^äsis'.an-i ter Attk-r.wer.« 3-0 gemacht Er teilte u. c mit. dast das Unternehmen infofem in etner be- lonters glück.i..en Lage Ui, da die um angrc.chen Taulcn aus dgerci Mitteln gedeckt ar tuen feien Die Entwicklung des blnieruehmcns bibe ün laufenten Geschäfts,ahr eine über 100 Mlliionen y.ütnrallflunben gehende Steigerung und «ine über 80 Xulliomn Kilowattstunden höhere Abgabe gebracht, was gegenüber dem Borjahre. taa cntsprea‘ hbbaftet E g-, bee Anfangsno immgen bekfefc« die Kurte ca. 0L Protz, ab Aur 3 9. Farben. Dresdner Bank und Polyphon plus 1 Prvz. ^raaffurter ttetreitebörfc. Frankfurt a TL 23. Dez Bei sehr geringem Bör enb« uch sanden nur sehr Heine Um- tafte statt. D e C« ^uiaat ist unorränderr. Mehl wurde in den letzten tagen «kwaS belkr abgeru en. da sich der Kon'um noch für di« Feiertage «.-deckt« Aeuab'chlü '< tourten da- flegen nur toe-iq getätigt. 'BenenHetr liegt et- was fester bei aomarteaber Haltung der Käu'er Vs non.-rt n Deizen l. gut grtund trocken, bis zu 1 P.-o ent Auswwchs. 25 btf 2525 2Bet- wn 2, gut ge nnd kroken. bei geringem dk- ichatt nur unbedeutende Preiooerfchtedungen. flm Mehlm.irkte herrscht saft ooMge fteienagsMHe: Äach»raae oeftebt nur mr Rot;genmebl« für Friitz. |iJ?r j. «»erung. Hafer blieb bei Neinem Angebot stetig. Gerste unwranberi ruhig. S, notierten (IfUxikjf): Weiten, märkischer |74^^' Kl4dewistt) 233 bi» 236; lezember.Av; «är, 275 bi« 274.25; Mai 27750 bi» 277 (still); Koggen, märkischer (SS.str Ki-Genncht). 235 bi» 238, teten.bet 2M25 bi» 263, Mar, 264,50 bi» 264 25. Äai 26750 bi» 26725 (stetig), Sommergerste 220 bi» (etwa» matter): Hafer märkischer 201 bi» 211. Dezember 225. Mär; 229 (ruhig). Mai, La Plata. 216 M» 218 (ruhio); Kap« 345 bi» 350 (ruhig); (100 kg) öeitenmebl 30.75 bi» 34 tttehauptri); Ko^iaenmchf 31,50 bi» 34 (behauptet), ffieitentleie 15 (ruhig); Koggen kl eie 15 (ruhig), viktoriaerdsen 51 bi» 57; Hein« Erbsen 32 bi, 35: Futtererbsen 21 bi» 22. Peluschken 20 bi» 21; llckerbotznen 20 bi» 21 Vermischtes. Dombaumeifier Hertel f. Dombaumcifter Geheimrat Bernhard Hertel ist im Alter von 65 3ahren gestorben. Besondere Verdienst« hat fich Heri»l dadurch erworben, das) er nicht nur der Entdecker der Baufchäden am Kölner Dom war sondern unabläsiig daraus hinwies. das) es höchst« Zeit fei. mit dem Aettungswerk am Kölner Dom zu beginnen. Zwei Minder verbrannt In ^Mannheim erlitten bei dem Brand einer au» Brettern erstellten Wohnhütte btt beiden ein unh drei Jahr« alten Kind«r einer Zigeunerin so schwere Brandwunden, dast da» längere bald baroul. ba» Altere In der vergangenen Nacht seinen Bertetzungen erlegen ist. Rachnckien. Loangel sche dkmeinbee. Samstag, den 24. Dezember Heiliger Abend Stadtkirche. 2.-30 Uhr W ihn n tot «feier her Rin berfträte der Matthau»g«meinde, Plärrer Mahr; 3.30: Weihnach«»feier der Kindersirche der Utarfu#- gemeinde; Pfarrer Becker; 5: Christ vesper, Pfarrer Wahr. — JohanneoNeche 2 30 hsiihimchfsiier her Kinderkirche der Luka»aemeinde, Pfarrer Bechioi». Heimer; 3J0: Weihnachtsfeier her Kinderftrche der IoHannesaemeinde, Pfarrer Auefeld; S Weihnacht« ondacht. Pfarrer Bechtoi»heimrt a. - ‘»fttl-i 3ranf*wrta V Bertt» .trcnflur. o-TI 1 <*erh> **♦ u« War» 1 Übt- flur» ■ er» tafanq tei»F Rnr» 1-lUr. NVT> 5*Ub- Mur» fl-ia-fl «■ » »Ma | l-U»r. • are »** »art Anteile n(»wn T<»p( o»^r flau 1 -ter^frv •"* . A«ai tf her -IV Q>« dv M.5 fl. t ® . . . .7 tt. 11 17» 23 U 170.5 A 12 -FT 21 U • ST VMiiyp Ho^eaian . bcib*ri । r Urnen 6am» t'rtn 8kite *6#ta eirfu c ♦ul. fllrftt- ÄJJ IM 20.5 IM IH 3 IM IM 5 97.» 137.5 VawwOaerr n Cflwrtt . k Set OKemflafl . 1 Mk« ......... — 1 1 t 1 400 133.» ie Ul «C 73 IW IM.» 4M Itauneeru. tuOMviMr i*r. • e* — €<*udit6# c»oidki« NI U > - — €irn*r4 1 hälfte . . . Iraa rott» ...... 14 • 97 a; l*.73 173.7» 170.5 13» 71.» M.5 IH <,Kf , OrUrn i» ic«»u •*'« k rtitrrri* n ct I Jti, «* il tgatiidx **eiMit r h janf t< tiMi»; » l»t< 1.11 — 4 — tMmrwr * U .» IH — 10» IM It.'l W 171 »4 ri.u N.l — i । flikf 4 .... ■•<&< *nni6<6n «' H * IM — CteddbU' enntfr tu Mei C' reichtet lattierTt* 0 » * ! — iet 9.3 H.« tweCo*N ......1 «0 13» 143 - W Mwrarj-flawnfa la.#* , 6- 3t? - ? u Mm r .'.nv M) 141.11 144.5 III 1 UM 144 tu.» i’u tcra au « 1 te 9 stteu'Nche rreMfaaira 3 14 I«? 38 5 IW um. 3 na.* Ji* V* zahc'ne«* .«?••'. t ■heo. ....... >•> bunia Taeufl*!« « W.'rereMhrt* t kkob » Hl « f« 107 '» 170 130.5 MD >01 85 IM * riaiui t tt*nh.'40 > 145 5 174 14* :4S > 17? kiav - an • i Rah fllch,r«:rte r r-hC?- .tna- ■ »jlherr* CaUArffant er 1« U 10.3 172.3 04 5 «3 k. I4J 171.» tt 13 ►«•M * '. i EIN Sedrr ... r m.5 111 Wurvt i a tonal Peet l. r*ri H, Van! io fi#’ m>O«waito«h tni iv :34 1 IM IM tii.S • M.j IM.S ?W.5 i»l 73 43» 144 j IM • •71.73 an J 3 »ar 10 13 «rtaner»«! ch«N . . . . ISI ' heelUchr Haan 1 U. 17 1 e.w 44 ,»rou*. -y iwi . . Ti tt ('•diafcik*# flcTn l<* <: K1.1l «chr Va«m..... Äorwc»tl* -Nctri Jl »■ ” 'N li« M UL* Iw» C-flrrr.»|oo Krane, •V* 1 »71 tt U teeeMn i* *aere...... tzchDrdNch, «warn..... I.M HkU in«; edlnwitrr laera ...... -* 71 m e sao»-ich» ........... jlchfch.- T.etiw . «.?« 70.» 13.13 11.41 Uneari'te *wn 71 U 73.U n. Tel* n aat.-«e Aar reu fl»nl!ch< flamm. <* 4 INrOMete 111.34 iii.e ula ihm * X? J l u. u 11 4.37 e«a4*4 5.4X 5.404 5.070 U-N Un aal 4.5* 4.304 ta 4 304 W.W» »Ml NH* 7V W