Mittwoch, 23. November [927 117. Jahrgang Er. 274 (Erlitt Blatt fir ln|«iqr«< Srritf »ttl'ch mm f*I 14)«»R«M Ml pa SleAwine) »erbet. IwfdjnH Hj Vtebtim*. nd)trn le)dfCf St-tze» Pell<«tf1onlo tH< S*oU 1 Kn4)*eorb »«» X 5tri4>ep1«BBii ttr Irlgft» M **Ur. tchemm eiKjderflhmTmmi infolge Oberer Gewalt. Wt^twr 3»*tbntMÜlrT GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vni« i*6Ptrle|: eribl’fd)« Uilv«rli>1>»-V»ch «0 Stehrtnderri M. £«i»t 11 »leVn. S^rittleltwj -,d S^iRtraM T. 10 ftr K- hioin« jn-ciqf»! DOB 70 > m »rette A Kct*tp|eeei»i VU|»ortorttt 20 ‘ Ibonel; fftr be* ubrt;rn In! Er* st Blum'choA. fAr de« Iw >rigcn!r.| Run Ailmaim, Idmthd) m iBtffltM. Was bringt Genf? Stochdruck, auch mit Quellenangabe, verboten, von unterem Dr. v. H.-Berichterftatter. Genf, 20. November 1927. Zehn Millionen Inippen der Versailler Lieger- UiLchte stehen aus beiten Der besiegten Mittelmächte ganzen 2&UU0O Monn gegenüber (Fine Situation, Mr die 'Kotwendigkett chrt bie bei- len Thesen in diametraler Gegensätzlichkeit nebeneinander aus und zeigt da leere Stellen, wo pater einmal die Abrün.mg.vlstrn für die einzei- mm (.«ander eingesetzt werden sollen. Bon weittragender Bedeutung war ferner die Genfer Flottenkonseren z vom Mai diese» 3obre», bie wenigei al» man allgemein annahm, ün oem englischen Widerstand al» an der amerifanl* schen Prestiuepolltit der Bereinigten Staaten «chci- irrte. Dir Folge war ein orr stärkte» Flotte nrll sie n. über ba» die Beschränkung de» die»- jährigen enalischen »reuzerbauprogramm» von drei «ns ein» nicht Hinwegtauschen kann. Schon durch diese Dinge wuchs der begründete Pessimiemu» in km Urteil der össentlichen Meinung über den Erfolg einer allgemeinen Wellabrüstunaokonser.nz. Eine weitere Verschlechterung der Situation krachte die Septembertagung de» Völkerbünde» Da deren Äritif an den stockenden 'Ibriiftung»o«rhandlungen In der Lust lag. batte der psychologisch geschickte, bekannte französisch polnische llorschlag der Schaffung eine» Sicherbeit»- lomitee« einen vollen Erfolg Dieser Sicherheit»- die Verquickung zwi'chen Abrüstungs- und S cher- beittorobiem ab (ebnen und ? sich auf der am y. Dovember beginnenden Tagung bet vvrberriten«n Ab- rüstungskommtssion ettoe fen ob Amgen um eine praktische Lökung des Abruftungs- orvblems auf ein totes GleiS a schöbe-'- werden >der nicht. Wir sbehen am Wendepunkt, bie Gegner der Abrüstung glauben schon ge- ’iegt zu haben, aber bei eurer aufrichtigen 3u» 'ammenarbeit zwilchen den ehrlichen Förderern ber Abrüstung kann noch manches gerettet uxrben. Die kuliurpoliiischen Fordemngen der BolkSpariei. Oas Ergebnis der Braunschweiger Tagung Der Kabineiiswechsel in Belgien er fand shmpothischc Worte für Ne Land- wirtschaft, Insbesondere N« Äleinbaucm. und deutete zum Schlutz. nachdem er bi« fragen der Besoldungsref orm entsprach nb dem bekannten Standpunkt rcr Partei bclhinbelt hatte, auf bie im Zug« bef ndliche Acuaestaltuna des Verhältnisses zwischen «eich und Länbern hin. 3m ganzen staatsmänni'ch abgewogene, teliw.lfe zurückhaltend« AeuHerungen. die aber, ux-nn man einreinen ver.chtem glauben bars, nicht nur in ber vchulsrage. sondern auch grundsätzlich eine grotk Unabhängigkeit ber Partei bekunden. Me sich mit der gegenwärtigen Aoallr on in einer .Dernunlt.-H.' 1*- finbvt uiO auf alle G DcntualllütenbDr» bereitet ift Tie «rise innerhalb ber bclgischm «egierung. bie schon seit Monaten latent war. Ist jetzt akut geworden: bie Sozialisten haben bas Kabinett der nationalen Einigung gesprengt. Seit bem 3uli 1926 war es im Amt. damals gebildet au» der Aot heraus, den Absturz des Franken zu halten. Die drei groben Parteien des belgischen Parlament». Katholiken. Liberale und Sozialisten sanden sich zu- sammen und bildeten diese «cglerung. um unter (Zurückstellung aller übrigen Zwistigkeiten die Währung zu halten. Da» ist ihnen auch gelungen. Aber je mehr diese bringenbe Sorge in den Hintergrund trat desw starker schoben sich die Parteigegensötze wieder in den Dor- dergrund. und es ist eigentlich merkwürdig, dast die Ehe überhaupt solang« gehalten bat- Die Sozialisten haben im wesentlichen die «osten zahlen mi-flen. tnc Parteileitung war deshalb auch schon vor einigen Monaten bafür. die The zu kündigen. Sie veranstaltete aber schon Im vergangenen Winter das interessante Gir*eriment einer Urabstimmung unter ihren Genofkn. bie überraschenderweise eine Zweidrittelmehrheit für bie Fortsetzung der Koalition ergab, mit ber Begründung, dah ^umal bie Gewerk chasten bie Rückkehr zur Opposition noch nicht für richtig hielten, solange sie die Möglichkeit hatten, innerhalb der «cglerung für die wirtschastliche Lage der Arbeiter etwa» heraus- zuhvlen. Inzwischen hat Herr Danbervelde den Derliiett» ist namentlich die Uebernahme de» Auhenmtnisteriums. das bislang der Sozialist Dandervelde verwaltete, durch den Liberalen Hymans, der Belgien schon bei ehret «eihe von Intemattonalen Kon- fevenzen der Aachkriegszeit unb auch Im Ddlker- b unb» rat vertreten hat. Iaspar bildet eine bürgerliche «egierung. Brüssel, 22. Nov. (DD.) Die neue belache Regierung soll folgender muhen zufammenge setzt werden: 3a|p«r, TMnlsterpräfibenl unb Äolo- nialmlnlfler; be Broqueollle, Minister für nationale Verteidigung: b outart. Jinanjmlnifler: Bad», Iflinlitrr für -s,.>.Ulche Arbeiten unb canbwlrtschasl. Alle vier sind Katholiken. Vier LI bera le: st ym an». Minister de» Auiroarllgen; Janson, Daflljmlnlller; Daul bl er, Minister für Kunst und Tvlstenlchast: tippen», Verkehr»- unb Elsen dahnmlnlsl er. 3rod christliche Demokraten: f) e g m a n , Minister für Industrie unb Arbeit; Carno g, Minister be» Innern. Di« Fraktionen ber Rechten unb brr Linken werden morgen Sondersitzungen abhatten. Der Nationalrat der Liberalen ist für den 27. November einberufen. Die Gruppe ber sozialistischen Fraktionen nahm eine Er.tschsichund einftim« '> ' ntg an. in der es heihi: Die loziaiisti'che Par- u,-.it«nl»gruppe nimmt unter Berücknchtzgung der Totfachs. bah bie katholischen unb liberalen Mitglieder der Negierung, nachdem sie thr llnoercnögen, in der Frage der D i t n ft j« 11 eine Lösung zu sin- den, zu erkennen gegeben hader., unb nicht einmal die ganz« Frage den poriarnentarischen Äommil» lionen Mir ’fruiun^ unterbreiten wollten, di« zu Fefern Zwecke eingeictzt sind, von ber Erklärung der jov^ltstifchen Minister Äenntm» unb billigt einftim« mig ihre Haltung. Sie fortert die Hrbriterfloff« aut mit doppelter (Energie den Kamps für die '.Reform der sechsmonatigen BachkveNröge unb für bft sozialen Sicherungen aufzunehmen. Sparsamkeit gebotene Matznahme E» soll bezweckt werden, rin verständnisvolle» Zusammen- arbeiten zwilchen Nr>ch, Landern unb Gemein- den auch auf bzesem Gebiet herbe Zufuhren 3m übrigen befähle sich Dr ö I r « I « man n seiner besonderen Ausgabe entsprechend namentlich mit auhenpol itii chen Fragen. Er sand tret- send« Worte gegenüber einer falschen Sentimentalität. die da und dort mit Bezug aus das 2or- gehen gegen bie Herausgeber der .Menschheit" bemerkbar wird: er lehnte andererseits mit ziemlicher Schürfe bie Verunglimpfung der Lo- carnopolttik ab. bie eine noch lange nicht abgeschlossene Entwicklung eingdertet hat Ohne Pessimismus schloh er sich den Warnungen an, für die das Memorandum des Aepa- rationsagenten den Auftakt gegeben hat. 3n allen politischen Kreisen war der Tagung des Zentralvorstandes ber Deut- s che n Dolkspartei mit gröhtem Interesse entgegengesehen worden. Man wuht« allgemein, t-ah tm Vordergrund der Erörterungen das Aeichslchulgesetz stehen würde, und da die Stellung der Deutschen Doikspartei in der Koalition für da» Schicksal des Schulge'eyes aus- schlaggebend ist, kann man erstehen, dah überall mit grober Spannung der Ausgang erwartet wurde. Die Tagutrn selbst und die bort angenommene Entschliehung rechtfertigten vollkommen dies« Erwartung. Um ba» Resultat vorweg zu nehmen, in der Entschiiechung sind fünf ganz bestimmt«, konkrete und positive Forderungen ausgestdlt wvr» den, die nun die Vertreter der Deutschen Volks. Partei im Drldungsau»schuh durchzuseven haben werden. E» ist nicht uninteressant, hervorzu- heben, dah diese Forderungen begründet wurden von bem Führer der Fraktion im Preußischen Landtag Dr. von Campe, ber sich von je^cr besonders eifrig mit Kultursragen be- schäsngt hat. Seine Begründung legte den grölen Wen barauf, bah e» sich nicht um materiell« ober andere Güter, auch nicht um blohe Idjtil- technilche Fragen, sondern um Kulturgüter er ft en Range» handelt. E» ist eine Kultur- frage, um die hier gekämpft wird, und in Kultursragen kann man keinen Ku schändet treiben. wie vielleicht bei anderen Gelegenheiten. S» muh auch weiter betont werden, bah mit ganz besonderem Beifall bie Aeuherung eines anderen JUtmcr» begrübt wurde, bie tautet«: .Lieber kein Schulgesetz, als ein schlechtes." , Mit diesen Sätzen ungefähr ist nunmehr die Desamtrichtung ber Deutschen Volkspartei in der Schullrage gekennzeichnet. Man kann die tünftige Cullunq der Deutlichen Votkspariri ungefähr so formulieren, dah sie unter allen Ilm- standen die Staatshoheit über alles andere stellt unb nur eine Schule will, die ausschliehkich dem Staat, nicht aber irgendwelchen konfessionellen Einflüssen unterstellt Ist. Sie wlll vor allen Dingen die christliche Simultan- schule in ihrer heutigen Gestalt bort. wo sie ist, nicht für eine längere ober kürzer« Frist, sondern für bi« Dauer erhalten tmffen. Lchlles'lich muffen alle Schulen, auch die auf Antrag ber Eltern errichteten, lebenskräs- t i g unb so zahlreich von Kindern besucht fein, bat) ein geordneter Schulbetrieb gc- sichert Ist. Zwergschulen sind bann unmöglich Mit der Llcherftellung ber Staatshoheit über die Schule ist auch eng verbunden die Sicherung ber Lehrfreiheit gegen jede konfessionell« Verengerung de» getarnten Unterrichts auch In ber Bekenntnisschule. $>iefe Forderungen ttnrb bic Deutsche Vollspartei nun in den kommenden Wochen vielleicht Monaten, bei den Der Handlung cm mit den anderen Regierungsparteien im AuSchust und in interfraktionellen Befprechungen lotPohl wie nachher im Plenum zu vertreten haben Don den a nderen Aegierungsparlcien wird es sorn,t abhangen, ob sie durch ein verständnisvolle» Eingehen auf die Wünsche brr Deutschen Vollspariei das Zustandekommen eines Arich»- 'chulgesctzes ermöglichen ober ob sie ba» Gegenteil wünschen. In der Au »spräche über die inner politisch« Lage ist von besonderem Interesse der von dem Zentral- vorstand angenommene Antrag de» Abgeordneten vonKaumer.dahin Zukunft Anleihen der össentlichen - and nur nach sorgsaitiger Prü sung durch eine Keichsinftan, bewilligt werden dürfen. Da» ift nicht aufzufasten etwa al» eine Be oormunbung der Gemeinden oder al» eine Aussicht über die Gemeinden, sondern al» eine durch die ob- waltenden Umstände, durch die Notwendigkeit der Der Oelkrieg. Amcrikah russtschr CrlgcfcbäTte. Eigene Drahtmeldung bet .Gießener Anzeiger»' Berlin, 23. Lov. Denn auch bt« Amerikaner wilde Bvlschewtstenfretser find unb schon in jedem der mit soziallstischen (kdeen liebäugelt. r.ncn Sendling Moskaus fefrzn, ben es zu venüchten gilt, io hat sie ba» alles bisher nicht gehindert, mit ben Sowj etruffen bic besten Geschäfte abzuschliehen, wie au4> umgekehn bie russische Aegierung es mit ihren aniikapl allst»schen Anschauungen für Der- embar hält, dem größten Kapitalisten bcs Erdballs bie natürlichen Aeichtümer ber Sowi«- llmon zur Ausbeutung zu über!affen. E» ist bei vn» nur wenig bekannt, wie wett bie XnerJaner in Auhland schon vorgedrungen sind. Wähnend sich der deutsche Kaufmann und industrielle admüht. auf Grunb einiger Grbor.trebitc sich in 2lätcruhlanb ein Ao angeviet zu schassen, arbeiten dort bic Arne rikaner in der grvsi»ugigsten Weife völlig unbehinbert. Da» können sie. weil fte über bas nötige Kapital verfüg«, vor dem auch di« lautesten Schreier in ber fern- monistischen Bewegung sich noch stets in den Staub geworfen b-2bcn, wie ba» russische Beispiel es nicht krasser illustrieren kann. Die russifch-amerikanifche 3u|annnenarbett hat sich aber nun zu einer ernsten Gefahr für England ausgewachsen. Schon einmal horchte die Weit auf. al» Mann’ wurde, daß die amerikanische Si^k^bard Lil sich an ba» russische Petroleum mit Erfolg Mangemacht hatte Drterting. der englische Ddlönig. versuchte bie amerikanischen Gesellschaften gegeneinander auszufpi^len, um die Kreife der S-'anbarb OH zu ftör?n. Das ist ihm nicht gelungen, berm jetzt wirb ber Abschluß eines neuen Petrol eumverirags be- fannt. wonach Rußland ber S anbarb Oil jährlich insgesamt 5b0 000 Tonnen liefert. Del erring weiß, was bas für bie Gnglänber bedeutet. Buffis ches Del, ba» unter amerikanischer Flagge auf englischem Absatzgebiet schon Fuß gefaßt hat, soll ba» englische Produkt gänzlich verdrängen und die amerikanische Dorherrschast sicherstellen. Der Lelkrteg ist jetzt nicht mehr aufzuhalten. England ttnrb sich gegen die rufftsch-amer kanifche Allianz zu wehren haben, tt>a» ihm aber sehr viel Gdb kosten toirb. ba bie Standard Oil n cht zögern dürfte, ba» russische Oek zu Schleuderpreisen ben Beziehern englischen Petroleums aiqubKten, Amerikas Vertretung auf der Abrüstungskonferen;. Washington, 22. Aov. (WTB Funk- kpruch« Di« amerikanische Regierung wird sich bei ben Beratungen ber vorbereitenden Ab- rü ftungskpmmi I • to r. in Genf durch ihren Berner Grianbten DiUon vertreten lallen. Wilson wurde jedoch angewiesen, an den Sitzungen des Lpezialkomitees für bie politische Abrüstung nicht leilzunehmen. ba diele Fragen Europa allein angeben. Dem Gesandten Willon toer» ben keine militärischen Sachverständigen beigegeben werben. Die aus London gemeldeten Andeutungen, wonach Großbritannien den Wunsch hege, daß eine neue Flottenabrüstungskonse- renj einberufen werde, werd.-n hier mit geringer Begei sterung auf genommen. Besonders in Marinekreisen bri ürchtet man. baß eine Erneuerung ber Gens er Konferenz und das nachträgliche Sinlenken des britischen Admiralstabes die Aussichten, ben Kongreß |ur 3er- größerung des Bestandes an amerifanfcbcn Kreuzern zu bewegen, sehr verringern toürbe. Oie deutsche Delegation. » « r 11 n , 22. Nov. D«r Beginn der Beratungen ber vorbereitenden Abrüftungefommiljion in Genf ist der „B. Z." zusoige für Mitte nächster Woche angesetzt worden. Deutschland wird auf dieser Kon- ferenz wiederum durch den Botschafter Graf Bernstorfs vertreten jein. Die deutsche Delegation, die Graf Bernstorfs führt, besteht au» Geheim, rtf Weißwäcker vom Auswärtigen Ami, Oberst von Bötticher vom Keichswehrministerium und Sdm,ral Freiherr von Freiberg von der Reichsmo n neleitung. Der Zuschußbedarf der öffentlichen Verwaltung. Lie ersten SrgtbniNe der -'«anzstaustik. Das StatlstifcheAeichsamt txt# kni» hdjt al« vorläufige örgebnifle der in Durch» ffcftning brsinolichen g.o,-n Finan 'tatlkik den „Zufchußbedarl der r lcnrlichen B.rcoaltunq im Deutsch«,' Reich in den R?chnungs:a!)r.-n 1913 14 und 1925 2.' 31« Zuschuf) uedari gilt dabei der Teil der 3u«^ab«r der durch Sterern. 3ölle. Belriebsübers r ü l« und lonftigc Vermögens- erträgt gedeckt wird Itt c,«timte Zufchstft bedarf der cf'enllrchen Derivat.un, 3nd). Ldnüer und Gemeinden) betrug 1913 füt do- jetzige ReichSgebiet 54 Mrl- liaeden Mark «au! den «Dpi der Bevölkerung 93,56 Mi.) und im AechnungSsahr 1925 26 11,9 Milliarden Marl louf den ÄOpi 193.2 UH). Der Zuschuftdedar, ist demnach um 6 5 Milliarden Mark gestiegen und damit die Be- lastung aus den MoJ der Den lerung "m 1033 Prozent Der Wehr..'dars 1925 acaeuuber 1913 wird in erller yinie heb ,1t durch die unmMelba ren Ausgaben infolge des Krieges. Allein die inneren und äußeren Kriegs! oft e n erfordern einen Mehrbedarf van 2.7 Milliarden Mark 11.8 Milliarden inner? Kriegslasten. d h. DersorgungSgebührnisfe ufto und 0 9 Milliarden duftere Kriegslasten». Der daneben wichtigste Mehrbedar' tritt bei der Wohlfahrtspflege aus das gesamte Woh!fahrrswef«n ein- fchlieftlich d?r ErwerbLlofen'ürforge nnd des Wohnungswe e-'s er'orderten 1913 nur einen J>u- schuft von 570 Millionen Mark. 1925 dagegen 2840 Millionen Mark. Der Zu! uhbedarf ist hier allo um 2 3 Milliarden gestiegen Auch dieser Mehrbedarf muft in erster Linie au1 den Krieg Aur trfgeführt werden Dir Steigerung auf den Übri en DerwaltungZgeb e.en ist gegenüber denjenigen bei den KriegLlasten und ter Wohl'ahrts- pslege nicht von so wesentlicher Bedeutung. Zu nennen sind noch die Dolks-unb Fortbil- dunaSschulen mit einem Mehr edorf von 490 Million«i M r' und ki'Pvllzeirri einem solchen von 450 «lillivnen Mark. Eine Der- ringerung des Bedarfs von erheblicher Bedeutung ist demgegenüber n urbei der Wehrmacht dngeiretcn. die 1925 nur 625 Millionen Mark Zuschuftbedarf gegenüber 1.7 Milliarden Mark 1913 aufweist Im Reck nungsjahr 1925 25 haben folgende Geriete den grdftken Zuschustbedarf Gesamte WohlsahrtSp'lege 2 8 Milliarden Marl davon allgemeine Fürsorge und Gesundheitswesen 1.4 * .. WohnunaStre'en 0,7 « ■ Kriegslasten 2.7 Dolks- und Fortbildungsschulen 1.2 Auf diese DeNvaltungsgebieie entfallen allein 56.5 v H. des gesamten ZuschuftbedarsS. Alle übric«n Verwaltungen erfordern daher weniger als die Hülste des gesamten Zuschuftbedarl«. Zu nennen lind hier noch Oberste Staatsorgan« und Allgemeine Verwaltung mit 670 Millionen Mark. Polizei mit 650 Millionen Mark. Wehr- macht mit 625 Millionen Mark und Verkehrswesen elnschl. Straften. Wege und Wakserstraften mit 750 Millionen Mark. Die Dorbereiiunfl her VerwaliunsSresorm Berlin, 22.5100. (TU.) Der Kabinettau»schuh Mir 'Vorbereitung der Denvaltungsreform hielt am Montag sein« dritte Sitzung ab, In der «r sich mit der Vorbereitung der vorlaufia für Januar vorgesehenen Konferenz der Uänbermlnlfier über den Einheitsstaat befaftte Es wurde ein Bor- Schlag besprochen, der daraus hinauelSuft, den einzel staatlichen Finanzministern ein Einspruchs recht gegen Parlamenisbeschlüsse zu geben, die neue Ausgaben ohne Deckung do Heben. 5m Falle dieses Einspruches lolfen die Parlamente die beanstandeten Ausgaben mir durch ein« qualifizierte Mehrheit bewilligen können. (Sin Gpai-samlciiöerlah des Berliner Magistrats. Berlin, 23. Aov (Priv>Tel.) In einer Aundversügung des Magistrat- an die Bezirks» flmter über die Zurückstellung von Bauten. für die die Mittel bereits im lausenden Haushaltsplan enthalten sind, oder in den näch- sten eingestellt werden lallen, h.ift« et: Angesichts der Tatsache, haft mit der Möglichkeit der Ausnahme einer Inlandanleihe auf absehbare Zeit nicht gerechnet werd n kann, ist es nicht möglich, die Freigabe von Heu bau- Mitteln sowohl auf dein Gebtn des Hochbaues als auch aus fern Gebiet des Tiesbaues aus» rechtzuerb alten. Der Magistrat hat deshalb beschlossen, daft Aeubauten aller Art nur begonnen werden dürfen, nachdem der Magistrat von Fall zu Fall ausdrücklich feine Zustimmung erflärt hat. Oie Meinrentnerfürsorge. Berlin, 23. Non. (Prio -lei) 5m Reichstag sand eine t n te r f ro k t i o n e l I e Besprechung über die stletnrentnersürforae statt, an der auch der fln .1) • f a n \ l e Sonde rbelprechung des !steichsari*eitsnuntsters Dr. Braun» mit Vertretern der Deutschnationalen schloft stch an. E» besteht stark. Aussicht auf ein Kompromiß, dos den Kkeinrrntnern u. a. 'türk«re Garantien hir die Znneb.I'ung der Reichsrichtlinten in die "'n geben lost. Da» Ausmatz her B-trä^re jm Sind«, ing der Not der St'.einrcnhter müsse mit der Finan zIaae de » *R f t Pr v.-D«l) Wie nicht ander» au erwarten war ist mit 5 ntrilt her Küiteperiod« eine bemcrtenswrrte Zunahme der Erwerbslosen cingctretcn di« sich na- mtntlid) aus dem Baugewerbe rekrutieren. Ss dürft« dennoch nicht zu e.ntr wesentlichen Er')5hun,i f«r Ar'', i # .''en kommen da gerade in den letzten Ta/,en in nlwn 3nin; iriebe.rieben eine v,uirabnt< an Arbeiten und somit ein« Abnahme an Arbeitslosen zu verzeichnen war Die zuständigen Sielen c • i -kentalls in der augenblicklichen Vage k.i sagst,^« s,- Bor Ntn der ? halten wird Die Arbe f'o'tg'e m "“eru'*- Moeig der Bauarbei ildirektvr Vo ' se vom Aeichsw.rt- schastsminister'.um erf art. die im O t^ber b:gon» nenen Derftrndlungen mit b r sranzb ischen Aegierung über den Warenaustausch mit dem äaargebict feien n den letzten Tagen wieder ausgenommen wordrir. Heber die Verzollung her noch in den Zollägern liegenden sranzö'Ischen Deine feien grrad? jetzt B.-ratun- ijen im Gange Zu der Srig« der allgemeinen Zollseukung werde sich kl.- Aeg erring bet der Beantwortung der kozill . .nokratlschen Inter- pellatton liifteriL Der Vertrag wird in erster unh zwr'cker Beratung angenommen. Der her Ob • dachl osen in Berlin unb anderen deutschen Städten. 6r bezeugt« gro'ies Inteve f« und P.~r- sprach zu tun. was in seiner Macht stehe, um di« Hcüs t rmee bei ihren Bemühungen ju unterstützen. Der KSnig von Belgien sprach mir ebenfalls seine graft e Sympathie aus. Natürlich handelt cs sich in beiden L.in-ern um die gleich« n Problem«, nur haft Unterschied in ihrer Schwer« besteht. Deutschland bat noch einen weiteren Weg zurückzulegen. Es fchten mir. haft die Zeichen Der Erholung hl Belgte» ausgesprochener waren als in Deutschland. Aber in Herden Ländern gibt es noch vr«l zu tun für die Unglücklichen und für bieienigen hie irgendwie aus ihrer Bahn geworfen sind und Schwierigkeiten haben, zurückzukommen Deutschland wie in Belgien wurde ich mit her >m Güte ausgenommen. Ich bin aufrichtig dankbar für die Bezeugungen der Wertschätzung des Derbes der Heilsarmee und für das Versprechen her Unterstützung, das mir zuteil geworden ist. Sturm auf her Oflfet. Seit drei Tagen herrscht b.H Sa Haitz ein gewaltiger Wesisturm, der grobe Soez.- für di« Schisse auf See aufkommen ttftt In der vergangenen Rächt wurden von ©er her Mnn Schütt« gehört, auch ein Licht durch den H.rfenwücht«r aelichtet Als Me RciN.'n^smanns^.r len aus- iuftren. war aber nichts mehr zu febm. Gs wird befürchtet, haft ein in Seenot bet npsiches Schiff nahe vor dem Haien gesunken i'i. Im Allen selbst wurde durch di« Wellen, btc über de Moten hlnwcgrölten, der im W.nterquartt«» liegend« Tourendamp er .Arkona- zum X entern gedracht Schwerer Schnresiurm über 7si »t. ldeuIschiantz Än ganz Deutschiand herrscht seit gestern starker Oftftunn. der die Temperaturen teilweilr Ne « !' Grad Äalte herunterdruckte. M>t>eldeutschland H durch starke Schneesäll« und Schaeeoerwehunpen heinigesucht worden. 9m Eisenbahnverkehr Haden sich infolgedessen sedr empitndliche 6 i flr u n gen bfm:rrbor gemacht. Die von Welten in Berfh eintresfenden Züge haben verspa? mgen Ne z" .30 Minuten, die auf den Druck de, LMurme» z» rückzufükren sind. Die isiebiet« der Reichsbahr.d'ret Honen Hannover. Kasiel. Magdeburg unb Münster haben ebenfalls durch Schneetreiben und Schneeverwehungen verspStungen. besondere im G ü k e r o e r k e h r ;u ver-eichnn 9n Berlin »ur- den lemperoturen zwishrn tzsi und PA Grad Mite gemessen 3m Gegensatz Nuu herrscht in Sud- untz Westdeutschland wärmere» Wetter. Stellenweise sind sogar Darnregrode zu verzeichnen, in Suddeutfch- land bi» zu 8 Grad Därme. Oie Wetterlage. Dicnstag/k^U 'tovmbcrlJZ~ 7*<*nd3 I C e-rivr »Ul erW-' •***» • ••*•«* • MM «l-MT' ■«•»!«< -O ■* ir-ttc ov d le*i»«vn- h vmm» < •«•«-> •■> •»• »-* eew- Huw l* n e<»<* < < in-»«••’* «* ** i fGr Freitag Wetterlage unsicher, Riederfchlöge und etwa» mildere» Wetter mit Riederfchlägen wohrscheinllch. Lufttemperaturen em 22 Roo« mb er mütagi miru» 3,1 flrob Celfhi», odend» minus U Gras (Telftut; am 23 Rovembrr morgen» minu» 4.5 ErM Ceisiu» — U'rbrrmperaturen in 10 Zentimeter lieft am 2L R»vembe7 abend» 1,4 Grad Celfiu* om 23. November- moraen» 13 Grad ffefftu» Wajimu» minus 3 Grad Celsiu». Wtnimmn minus lstrad llelfiu» — Lchaeeteckr ' .Zent.meirr *ir w. r ®el|. y» h,'^. i ÖDH 6er 'Ain. ’ ’S. äs.;.. Ä®5 ’» - feyk c Edjifewretbungn fenbobnetrlei- mpiindlichr 6llri* oon Dckni ir l ud VN Ottvrw •. te her igbeburp und Sün'*'' »thtibtn unh 6*" bfjonbft» d^M» inHWjur. Scnt«^11' i 1 Selbstbinder Eine Sonders diau die Ihnen einen Ausschnitt meiner rekhhnJügen Auswahl zeigt. bringt x. 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L . km» ß*ir ’ie Ci i tw brr D?z?nt nfchaft her 2anfc4unuvr Ü3t für .Aocporat nnen. bi? an Wh am Abbe nicht mehr gehöhlt er* «Jbmto fei bte schon lange ge,orderte Heilbehandlung für btt flhegetbinlerbi«ebenen in dem neuen dnltourl nicht heiligen Petrus gum Vater firtmt Janet H*r: Onbal'banflobe Sch ksal« 19 Ubr Oper von Berdl Die Tür- unb tvenfterumrabmunaen an den A-niptemgöngei »ur Solhbaile werden gepenwär ■ g en Basis aber fast vollkommen qei^üitslss. Bon einer Beteiligung beb PublÜumA war weiter noch mchls Cmer*en Die Spefu'alivn felbst bfkb zurück- lienb Man tariert Farben m t 212 bis 243 2m Vevifenmarkt hört man Vori« gegen London mit 124 03. Mailand 5^35. Madrid 28,79 unb London gegen Kabel mit 4 8705. Rundfunkproqr'amm. Dvnnr Stag. 21. Hobember. 13.30 bis 14 30 Hhr Heb* tragung von Kaffe! MitiagskonHert k, Hbt an der UnlPer'itäi der On!auf gegm 12 Hbr ebenfaN» an der Hnio.-rsilLt. De -Rückkehr .....a-ien 12 Hbr auf Marburger Straste •amtne: bee KeichschaushaUes nicht toesenlltch de- lallen wurde Benner zog bann vergleiche rote bas Keich bei anderen flrupper aus anderen An- 14'1 en bedeut end mehr Geld ausgede. was nicht |s erforberlich fei inb e» gerade bei den stkiegsoplern cm Kötiglte: kblen laste Die Organisationen buten einen aus'uhhichen (Bhepentmurf erngereicht, ber In der kommenden Bahamentsfefstsn pt Debatte flehe, flottenitich geling, es bon noch eine weitere t er- beflfrun,; rum Kohl, der Är.eg,Opfer au bewets- stelligen Der ehk Itorfftenbe Moosdorf er- gön ie die Aus’; orunaen Benners und wies baupt* lackt ck auf die Sniwicktung der wiialpouiilchen Problem, innerhalb des Deutschen Kelches In bee lebten Lastern hin Auch er zog Vergliche, w'e sti fazwlpotttifcher fitnMrr bas Stritt nach in viel em oerfage Irogdrm fei aber georntiber früheren .Set* tm schon nn, bedeutende Besserung r ngrirtieM. Um auf der lefetgen Bahn weitere Orfolgc zu er zielen mahnte auch er bte Versammlung zum vetteren festen Zulammenl-hust unb zur Ausbreitung der Obren des Reichsbundes bei allen Kriegsopfern Die Ausführungen der Keferrnfen wurden mh Bei fall ausgenommen Ufbrr die Vorbereitungen anbliing seien hinsichtlich ber Hah: ing bes Rranfcngelbes an zugeteilte Kriegsbeschädigte. aHo an solche, die nicht pflichtversichert sind, auch verschlechlerungen oorge- sehen, weil da» zusiänbige Krankengeld In der seit- die zur vogelfütter. ng an Bäumen ergeb den. sind bi, gutterglacke. bk Br MeiI , nbose und andere Nach meinem Geschmack ist bi# erstere dem Ansehen nach schöner. 6u wirb besonders an Baumen bridngt urb befiehl aus einer nmgedreht.n Flasche die mh Oanf gcsullt ilt unb automalisch ihren Inhalt entleert Die «locke gibt ben nötig« n Schutz oor der Witte- ning. Sine ahnluhe Vorrichtung >ft die Mefsenbose. 6in 14)111,lärmiges Fenster bient ,ur Kontrolle ber Fällung, auch hier wird am vorteilhaftesten mit iSanl gefüllt. Damit die Sperling,, diese Vtelfratze. nicht herankommen können, gibt er eine Sfnncht -ng. welche dies verhindern soll Mit der Anbringung ber yiittergerötfchaffen in östentlichen Aorten I«; man etwas oorsichtii befonbers in Stödten da sie ost von boshaften unb rohen Menlchen gesckiädigt werden, worauf gerechte Strafen folgen mutzten. lieber die Futterstoffe mutz ich ein paar Worte lagen st, müssen stets in bester Beschaffenheit unb leicht 'li^ängNch sein Man |«t p, ’ie i-or dem verderben. 51’n‘e, darf sie mdglichfi nickt bedecken unb Frplt niltst nn,zuoönglich wa«tzen. Am besten sind ölh-iltlae Särnere en und Fettstoffe In Wasier und Milch getauchte» Brot darf nicht verabfolgt werden, weil rs leicht lauert unb verderblich wir'en kann Wenn die Vogel Ihre Bflhrmg bei gewöhn- sickern Wetter In brr Natur finden, halten sie stck meidens ron ben F- nerelnhchtungen fern, b de sind jedoch Hauptiäcklich dazu da. um bei Wüte- rungeweckiel im Winter, bte ein schnelles verfchnelen unb Bereu.n Hervorrufen, ihn Dienste pi tun. ‘.•‘ogeltrÄnfen brauchen in der kalten Jahreszeit nickt emgericktet zu werden ba Schnee unb tfieftürfe hm Vögeln genügenb Gelegenheil geben, ihren Durst jti löschen Die Sckulen sollten Im Unt'rrfckl die Kinder belehren, mir der Zogelwelt hi ihrer Wint.rsnot geholfen werden kann! ^rornottzcn. — Tageskalender für Mittwoch otabllbealer: 7 30 Hbr, ^Zwölsiausend' (Ende 9.30 Uhr). — Goethe-Bund 8 Uhr, Neue Aula der Um uerfital, Vortrag Franz Werfel — chourdesitzer- twrein 8 Uhr, Öofö Leib, Mitgliederversammlung — Lichtspielhaus, Bahnhosttrotze ,J>er Katzensteg 10 45 Uhr „Bas Werden bes Menschen oon der Empfang- nts bis zur (R.bun* — Astorio Lichtspiele „Ber grotze Preis von Kentuckiz". — D e u t s ch n o I i o n a l e r Aanbfungs- gehllfen-verbond Morgen, Donnerctag. abend, öttentliche Angeftelltenoersammlung im Ne- ftauram Ambenburg. (Siehe Anzeige.! — Deutscher Sprachverein Der vor trag oon Pros. Dr. « ä tz e ift aus nächsten Dienstag verschoben (Siehe Anzeige.) — Die «leben er D h e a le r o e r e i n i - gung 1928 veranstaltrl am nächlren Sonntag- odend einen Theaterabend. Näheres siehe im heutigen Snseratrnteil Qntergrapp. Kiesten bes Bundes etWinbeter lew- per orrcrhuiirt oj* m diesem Jahne eine Weih- TKUtHtWwr U- bei dieser (IKroenhett Kbem er dlmdeten Kriegskameraden eine Freude in setnem ewgrn Dunkel gewähren zu können, bittet b* Uniergnippr all, Mitbürger um einen fkinro Beitrag zur Pr<1M Md H*«Ui •*« Ui«» *••»« d« teimrWw« «cfctAuÄ* Um. iwp •w UM** hkrukiU ** 1U1W ud 4* Al»»U* (Nochdeuck verboten ) Der Vinter ist in bas Laad getonunen und ma Aus ber Proviuzialhauptfiabt • irben. ben 13. 'looember 19K Die ffiintcrfühminfl der Dögel chen he schon'gm, deren besang und (Be|»i scher unter ne«5 '« Frühling und coiwrner erneu: kgt b|t. den libgetn auf das nenit •• bretl K,", t on Mahl zetten hinzuftreuen. Salb lam mein Id n erster Linie Ei'frtmge. für bte aber rtgandid) die Öufirrung nicht gedacht ift. denn sie fSei auf ben Strotzen, bie namentlich mit Vogen NMrtn werden, genug Crnährungsftolfe. Gatzen wir zu ckinfchtungen über, die man tn •Arten und Walkern anbringt, unb die uns der ■tarifier de» Vogelsch tzes Freiherr v. Ber- |tp| A. empfohlen hat Die chauptsache ist bet lebet Bmtfrfutierung b'e unbebmgte Wetlersichfr hast bei betreffenden Uutierapparatf. Dos natur- bu (er An ist der 5 ui ter bäum Na- tzMtane besonder sichten, können zu einem Dta herpericklel werben lannmbäume, bie noch WMtachlei w,ggewor'en werben, mutzten War fmlnhk, hirrf.ir aufstellen. Der brennende Lich- terbam । lii seinen Nnsten, Atpfeln and Schoko tarnst -t - en. der uns zu einem 1 rohen Fest ver- ehügt lou nachher bie IVInen Sänger anlocken, damit auch sie ihr Welhnackf geschenk In Gestalt von ■vtaniittrln oon uns ent-eaennehmen können, als Donk Ur ihren schonen (•'•’ang Die Futtermaste womit am'neltalg in welchem bas andere R her gemischt unb verrührt wirb Andere öhnkiche Fufammensiellungen sind auch geeignet, im I rocken- futter m tz sich aber Immcj Aanf bettnden. Die ganze Ma'le ist im erwärmten fluffigen Zustand, auf Me Baumirorige w gretzen Der Futterdaum wirb von asten Vsgem besucht unb bietet daher Gelege, he t sie aus nä^fter Nähe zu beobachten. Ein oor-ualicker Fütterungsapparal ist das hetz fische F u 11 e r h i u s . bo bie zum oberen Kanbe des stuttehstche» eirf Aöhe oon 1 40 Meter unb ein, Breite non 1 V Meter hat Unter dem „Was ist denn mit Dir los?" „H—H-Heiser I" „Nanu! Warum nimmst Du denn nicht Lakerol ? Das bekommst Du überall?“ Solvente Vertreter an allen geeigneten Flitzen gesucht, für den deutaohen 9/40 PS 6-Zylinder Cyklon Die elegante Innenienker-Umoueine, 4-tOrlg, 4-6-eltzlg.......Mark 6960,— Dae schnittige Phaethon................... Mark 6360,— mH fünffacher Ballonbereifung • Konkurrenzlos Im Preis • Zuverlässig, in sündiger Bereitschaft • Vornehme und moderne Form • Probefahrten erbeten Dixi-Werke Verkauf: Beriln-Schöneberg, Innsbrucker Str. 17 • Telephon: Stephan 4816—17 «UM* Prwto Mk. ISS eed Mk t - taittilMe G akL, SrttNO. Feak*. IH4. Telephon Nr. 1730. Bckniiiitiiinrstunlz. Bftr Dif Wahl der Vertrauensmänner unb Sciasimanuer in brr Angestril trnofrstcherung. stur bu am 27. b M stattsindfnbe Wahl bient als Vahlausweis die Berstchfrung^ karte oder eine Bescheinigung der Ersatz käste. Aue laben Htuewaicu mutz dir Wohnung bre Wahtvfrrchtiqlen hfreorgrhen 3ur Brrmribung des Au*id)luf|rs rmpfcblr ich, die Ausweise rechtzeitig daraufhin nach zuprüsen unb Bfrichi.aungrn unverzüglich bri brr Kanenau^gab«stelle, GaNenstratzf Nr 2, Seilendau. ,u brartragm. Der Nach weis des tat'achuchen Wob",ns im Siabt bezirk vsithen kann, soweit eine Sfrichli- gung nicht mehr m. g'.^ck ist. nur noch durch Vorlage des Abidin ns über die er folgte polizeiliche Anmeldung ober durch sonstige öffentliche Urkunde nachgewiesen UHrber 10M8B 3um Zwecke der Berichngunq der Ber- ficherungs'arten ist bie Ausgabefklie (®or- tenstrahe ??r. 2, Seitenbau) auch am Da dl- tag, von 10 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags geöffnet Um Andrang zu ver meiden, w^ll, man aber möglichst 'ckon vorder Ber chtigung beantragen Gietzen, den 22. November 1927. Dr Freu. Bürgermeister, als SiabUeilcr Drucksachen aller Art Bcttri ■ jeder g< ■<—etw AnMiM| «*eie eet arabwal 4w BrSai tcte CelK-DrwcSHTi. L Uxm Mehrere Bauplätze in bester Lase iküdntertel' der Lladi nn ansarbauTT Eiratze za verkaa en. scbtihlid* Anatno e nur ron Leibst- 5ufn au rtchien anler l'J549D an cea OStcweaft «nariae^^ M2Zta /Toöette-SeöenX können Sie überall kaufen, aber \ achten Sie nuf fBc des Neuen Friedhofs statt.die Beerdigung nachm. 3'/, Uhr In Lieh lomsn Steinfirabe 36 08234 WUMM i/iMe hemienlnen her mir hen ,T/I#er 0.75 zahle ich demjenigen, der mir den Töter, 08414 ■ vorgehen kann. 10841D Modehaus Schreibtische, zwei So ach drei Dertifoch 10658« Wieseck, den 22. November 1927. : BW I Uicfas ist gefäMicfar zur VcrrwtiftunS DRUCKSACHEN nie enden will Schnupfen, der Brühfeche Drucker«. Zerspringen. Ein Kopf rum leichter als heilen. Vorbeugen ist Verkäufe Brücken und Teppiche in allen GröBen Bcaditcn See- bitte die Preise l<*M5 sihKben HeinridiHodistälter Hrandplatx 1 Gegenüber dem Alten SdiloR ■ L L " tt fr der meine wertvolle deutsche Doggen- Hündin in der Nacht zum 12. September 1927 vergiftet hat, so namhaft macht, daß ich gerichtlich gegen ihn $ Gießen (Kalserallce 31), den 23. November 1927. Die Beerdigung findet Freitag, den 25 Nov.. nachm 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 12). 22. November 1927. Verwandten und Bekannten findet eine Die Beerdigung findet Donnerstag, den 24. November, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehaus, Ermelgasse 1, aus statt. Carola Zimmer, Otto Zimmer Jakob Friedrich Zimmer Husten, der bringt. als dieses nah kalte Wetter. Damen Trlkol-Handsdialie » » » » mit Kcrauhter Innenweite. In verschiedenen Farben, mit 1 Druckknöpfen Damen-Triliot-Randsdmhe ♦ » ♦ ♦ mit HalbfuCter. mit 2 1'ruckknöpfen, in allen Farben und GröBen Damen - Strick - Handsc&Hhe »i- Qn.mii, sehr warm, reine \\ olle, innen geraubt Damen ■ Imllalioo Wiläleilef Bandschnhe beste Qualität, mit IlaJbfutter Damen-Strldi- und Simri-Handsdmie » In reine Wolle, mit modern , buntem Rand, oder mit laiMroo Stulpen für den Wintersport Salomon strafte 4 ®lcid)ftrom» . 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Ablieferung S Varfcber f Erwach tene d yoiüv«nbetL Vudwigür 5. bts «um L Dezember. **c li'o - tatel echt SlavvaTkebcr, *1m OiDtnuif. iventg Betragen, Anschaf- fang»»reiS 430 Mt^ türSßODU. per Kaste au verk. Anzus. mm. von 11-3 Ubr. Oiooitilraur 2s I ! Slirolete i fjunnünim werd, fachgemäß il vretSwen ge- iltmmi u reoar Oetl'SX «letzen. Vivistttll t eleubon 24U3 likeahibt. Qlan il variiionhtms Besonders günstiges Angebot für Warme Handschuhe ■■ Seefische jeden Vmwerdlag i. Zreilog frisch »J.6« Jakob Maternus Todesanzeige. Heute entschlief sanft nach kurzer schwerer Krankheit meine Hebe" Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter. Schwägerin und Tante FrauLisetteHuber geb. Schmidt im Alter von 65 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Huber Familie Hartmann. Großen-Busedr, den 22. November 1927. Die Beerdigung findet Donnerstag. 24. Nov., nachm. 2 Uhr statt. au vrriiueifti. Hu erfragen in b. Äefchft. b. Wieh AnA. UMiÜ rillHiillllllllHNillillMHIIIIII teiploU au oerniteien. Su erfragen in b iMefdjfi. b. Wien Yim lutUOD IllllllllllllstllllllWllllllllll Für die hiesigen Trauerfeier am Donnerstag, um 10',, Uhr vortn.. In der Kapelle x)unflvo tmöriloic» (khevaar sucht »um 1. ob. 13. (ton. 28 eine 2-is-Zimmer- Wohnung mit ttüche. 2dniftl. Angeb ml1 Brei» unier ik-ANi an oen i^tek. iflnA t’flruc sucht f. einig» Heu eine Schlafstelle 2cbnftL Angeb mir Viel» unter UfOVT an den (lieft Anz w cihaacht»- wunach I Zwei txstere Damen, m.ttfebniinnteinrid)* nina. im Al er von suchen einen idealen Velwn»kamerad. up. Iva etet Heirat, ■itelbe grob. schlank, dunkel und bionv. Lchr Ang m.SBilb u. ifflM an fr. 01. Ins Tie gegen •* $rüu HaiPtin auSgesorochrne 1k- liibifliinn nebme tch inu beiuAuSdruckbeß ttebauern» Aiitürf. Wichen. 2t Nov 27. J. Coen Äatbura kräftige» Mädchen aut täglichen Au»- b He lucht s-tet>3 ,lrau tlchfprachige Gastsplrie arbulbrt fmb wäferrnb die städtisch,» Bühnen In diesem fast rein deutschsprachigen Lande au»fchliefzlich die Iran- znsisch. Sprache benutzen, selbst bot Wagneropern oder bei Niozart» ^aubrrlletr“. Frankreich» Verbienft Hl e» demnach nicht, bah ,« deute noch ein kbrnrfrflhlg»» Elsah-Lothringra gibt Die Gegenllnl» nun zeichnet sich darin ab. doh in brn gleichen Jahren da» Bewuhtsein. gegen- über Frankreich etwa» B,sonder,». eine ..nationale Minderheit" zu sein, immer mächtiger geworden ifi. Di» -efmatrechtrbewegung die autonom!» stlsche Bewegung ist dafür brr slnnsällige poli tische fluebn d geworden. Elfah Lothrlnaen Hal kein Vertrauen mehr in bi, Fähigkeit brr französischen Nation, dra besondere Leden «dedmgrmara feiner ..wi^ergesundenen Brüder" cherechtigknt widerfahren zu lasten Daher färben e» unter Berufung auf da» audi von Bari» anerkannte Seldstdestim munge- unb Mlnberheitenrechl Im Nahmen de» französischen Staate» leine Geschlckr selbst zu lenken. Ober bir besonderen Lonbeeangelegenheiten zu ver- fBgen wie einst in bratlfrrr ^'l ..unter dem deut- Weihnachts-Oratorium und „Maqnisicat". jn br»orfirbrnhrn Bnssührting dc4 Ko»zen-Ekrei»4. Dom Gießener Äo n e< r t -3 «re in wird und «schrieben , . _ Das erste der beiden Hauptwerke des Pro- grcmm» b<* Weihnachts-Oratorium von Heinrich Schütz, ist Im Sohr, lt>54 rat- standen. Schlicht und herzlich rurkündet es die .Htstvria von der I.tubrn- und gnadenrrichen Geburt Jesu Ehrlstl“. 3tt Schütz, indem er für seine Tert, fast aus- »chiiehllch auf das Bibriwori aurüdjvHf:. mchts toraiarr als ein □teuerer. Io ist er btngegrr. von rein muikaltichem Otanbpunftt aus. geradezu ein AevolutLnär zu nennen. Ttraotulionär ist die feldstün.zge Derwendung des Orchesters tn «einen .stomvcHitionen. ebenso die Witfübrung der regttalimschen Sologei ünge. Um zu tterftebra. was dtes für eine Steuerung bedeutete, muh man sich oergegrawsnwei das» die probefian- tikbe Nirchramu tt zur Dieder gab, des Schrift- Wons durch einen ei-Meinen, nur Me Ptalmod« kannte, d h die au4> in der kaiholitchen Kirche übliche, noch nicht in Safte gej;-.ebene, monotone □ttAitienmg. Don dem Äugräbl an. tro Schütz träfe r mb seines Aufenthaltes tn JtaiÄn mit Dontererkes r-zttativilchem Arioso befanrn wrrd. verwendet er die«es $He«e neue Form. Io über- ratchend Ile auch ist, und so groh die Umgestaltung war. die He hervor gebracht hat. ist nur Diraerin des neuen Geistes. Auch Schützens Äunft -.st primitive Kunst, aber eine solche. t>t< von keiner kommenden überholt werden kan-t, eben weil sie Getst und nicht 5t>nn ist. Für solche Vrimitive Kunst ist das kommende Dolttommeuere nicht ein Lukheden e:nes Llnvollkommenerert. sondern es bient zuletzt nur dazu, alle*, was m jenem Vrimitivismus lag. offenbar zu machen. Bei Betrachtung bei zwetten Hauptwerkes b«s Abends, des .TL a g n l f i c a t“ von 3ofe. 'Seb. Dach bUereffiert und die Frage, tn welsch, o Joch" ..Bir wollen mindesten» f• ölet Freiheiten haben w i e vor 191b." Die Anerkennung ÖHafe t'oibnngen» al» -nationale Blinderh^t", verweigert Frankreich Em gefondene» eisah-lothnngilche» Volk erfran: r» nicht an. Selbstverwaltung Autonomie erscheint ihm • r. rr • t- jr mit de finfenihthen fronzösiIchen Nation von der bi, Ül'ast- Uotbnrgfr n-ch lewer Austastung nur einen unlö» baren BeflandtcU bilden Stakt Selbstverwaltung zu gewähren, forben Frankreich Verzicht aus lebe SonderstrNung. alle statt Autonomie Assimilation restlose verschmei-ung Da» würde den un« entnrnnbaten Uniergang Elia'» Lo.hnngcn» de- deuten. Die Bereitschasl dazu, die nur au» der An rifennung einer weit überlegenen Kulturh-he besten kommen fonnir. wo» man für ble aufgegebene eigene reich Vergangenheit emta ischen würde, diese Bereitschait darf niemand heute von dem eltast- iothringischn Volke verlangen, da» in diesen Jahren allzu nahe mit Frankreich in Berührung g^ kommen ist. um seine Schwächen (al» Staatswesen unb al» Volk» zu kennen. Eine Lösung diele» Zwiespalte» ist alle nur in doppelter Form möglich (stewöhrung der Autonomie oder gewaltsame verwelschung. Die Üirig- niste der letzten Wochen (Diktatur über die deutsch- sprachige Londe»preste. B"lach-Broz^s und ihr W brrball m der Iranznsilchra Vestentlichkeit be- weisen, dast Frankreich stch für den Weg ber (Hewatt rnstchiedra hat Am Vorabend be» 9. Be- fieiung»toge»’ Litauen. Politisch» »cdifrltvirfuMflcn Um di, Zusammenhänge her drei Probleme Memel, Vitavcn und Polen klaruistellen. scheint es doch anqcbra4)t. noch einmal die Lage Litauens zu charaklertsieren. Alan darf dabei nie berg eilen, bah dieses Land von einer Min- derhett regiert wird, die al» die lau- tininfats politisch in 'BXrflamfdt treten. Diese Panei hat vormehmltch völkilchen Cha- raher und Huld gt einem Aalionalisrnu». der eher pr.mitiD als kulturell w-Nvoll „ngelchätzr werden kann. Dolde maras, der Minislsr- prüsident des Landes, vertritt unter ihnen eigentlich mehr eine gemäßigtere Richtung, kamt davon aber [einen (Gebrauch machen, da seine Macht in der litauischen Armee beruht, deren Offiziere zum wesentlichen Teil aus Anhängern der Daul.nlnkais bestehen. So ist drr Sachverhalt. Man darf sich dabei nicht darüber hinw^stau- scheu, dost 6.der Zustand keineswegs fv labtl ist, wie er vielfach angenommen wird Trotzdem bestehen selbstverständlich in LUauen starb, Strö- immgm, d.e daraus h-.nausgefeen. die Regierung m.t ihren autokratischen Regterungsmastnahmen zu stürzen und dafür wieder eine ocpudlikonische Regierung zu setzen. Diese Strömungen haben sich tn letzter Zeit wesentlich verstärkt, fv dah die Regierung Doldemaral nunmehr allra daran setzt, durch auhenpolitische Alastnahmen im CTrmern den nöligen Diderhall zu finden. Aus diesem Grunde erfiären sich auch die zahlreichen Warnen Handlungsweisen de litauischen Regierung. 11 nb in dieser Hinsicht dürfte ihr vielleicht auch bk jetzt« Spannung mit Polen, die zum grofyen Teil auf anscheinend polnische liebergriffe zurückzusühren ist. gelegen sein. Alan kann nur nicht umhin, bei »•.der Gelegenheit den Litauern eins In Gr- amenmg zu rufen, dah es sich nämlich bei beim potnitch-litauischen Streitfall doch um eine litaui'che Minderheit hankett. eme Minderheitsfrage also, für die Litauen, was Memel anbei r.fh. sonst nicht recht grvszes Cfr-refle gehe gt hat Alan kann deshalb nur b.ffnx dah die litaui'ch.' Regierung doch einmal tt; .ferer parteivolUitchen Nnbungen. Lernt das ist das Ddentlichste, zur Einsicht kommen wird und kee Memelsrag^ endlich ein für allemal aus der Welt schasst, damit der Weg tret wird zu der Aerständigung mit Deutschland. AuS dem Amlsver-lündigungsblatt. • Da» Amtsverkündigungsblatt Ur. 8 4 vom 22- Aovernber enthält: Anleiheablösung. — Strahentperre — ötnfcnbung der Tage- und Handbuchsauszüge — Ausstellung von Dandergewer bescher neu. — Gewrrbelegit i- mationskarten. — Dtenstnachrtchten. chem Sinne ist Schütz als Dorläufer Dachs arv zusehen? Schützens Derhältnis zu ihm kann nur ideell begriffen werden, sagt Spitta. Er steht nicht auf seinen Schultern, sondern zehrt von seinen Errungenschaft en, ohne es zu wissen, wie in der 2atut eine neue Vegetation ihr Leben aus den Dtn ihr verlunkenen zieht, die sichtbarlich nicht mehr eit fiteren und doch da sintd, als wirkende Kraft. Dach hat sein Magnisicat wahrscheinlich für die Deihnachtsvesper K23 komponiert. Da dä, r das Magnisicat Im De^pergottesdirast ziemlich kurz beme«en war. muhte Dach feine Malik danach ein richten. Zhr Scha >e ist es mcht gewelen. Die herrsche Knappheit iäht ihre Schdn- fecit in der vollendetsten D«se zur Geltung kommen. Trotz lern drei Trompeten munxrk-n. wobei die erste m einer so „votiert hohen Lage aeMxneben ist, wie fk heute Nicht mehr r-ortcmmi. ist die 3r.ftrament?erung nie .bitf*. da Dach die Diäfer mi: äuhe:ster Dor"ich: verwendet. Eine grandiole Ausgabe wird in diesem Werke dem fu.stimmigen Ehor gestellt. Zwischen diesen beiden Werken gelangt Dachs Solo-Kantate .34) habe genug* (Ferto Pun- ficationrs Mariae) zur Aufführung. Unter den von Rezitativer. durchbrochenen Arien dieses Werkes leuchtet in hoher Schönheit .Schlummert ein. ihr müden Augen". Wer diese Art, hört, der fühlt, datz hier kein Musiker redet, der sich in die Ideen sei.res Tert^ h-neingelebt hat, um ihn zu vertonen, sondern einer, der diese Worte an fich gerJIen hat, um ife-nen etwas von dem einzuhauchen. so» er in sich trug und offenbaren muhte Hessisches Londestbeater. Etwa einen Monat nat der Derliner Hr- aullührung hat jetzt das Hessische Landes- tfecater Zu^mayer» .Schin derhannes" in den Spiclplan auf genommen und in kurzer Folge mehrere Ausführungen herausgebracht. Zuchnayer, der bekanntlich Hefe ist und im vergangenen Jahre für feinen .Fröhlichen Wein- Evangelischer LandeSlirchenlag. (Don unserer Darmstädter Redaktion > • Darmstadt. 22 Roo Der Evangelische Landeskirchen- taa trat heute norm.rag tat Oe.xi.;bf des Lan- deskirchentags zu ammen. Prä tben1 l >. Dr Freiherr von He »I zu Herrnsheim er. ’tncic um 91 4 Uhr die Tagung Das Orr'l-iur.aigebet sprach im Anschluß an den tzd. P'alm Pfarrer L). Df Wattz Prä ident D. Freiherr von Hetz! wies tn einer Anlproa darau« fern, dast di, XM cht bestanden hätte den Kandeslirchrntag lur« nach den Cotmncrlenrn ernzuberuf-n ab.-r durch den Tod dos Skt. Oberfrnhfcpttalrai» U Dern - bed habe tich bi, tonberuhmg t*ec*6gti Der Dorfitvende IchildeNe dng.'b nb di, autvplernde Tät>gkcti Dernl'ed» im D enne b.*r Landeskirche, sein Leben»werk sei das Odra zur Derb flerung der Pfarrstellen gern s.n. grofi.* Derdi-nste habe er fich auch um di, stnaniielle Aus - nandev- setzung zwischen Staat und Kirche erworben. Rach einem Htmve.» auf die w cht gr«en Punkte der vorliegenden Tagesordnung teilte d r Redner mit. Adg. Dr von Helmol: habe sein Mandat niedergefegt, sein? S Ile habe Dr Werner (Friedberg- eingenommen. Dra verstarb nen Abgeordneten Dietzel und 1111 m a n n wurde ein ehrender Rachrus gewidmet Weiler erwähnte der Dorfitzende. das» Oberkirchenrat Wagner 25 Jahre dem Landeskirchen ag angehör-. Dür- germeifier Krapp 'Sidenhosra! lein 25jäh- riges Amtsjubiläum als Dürgerneister. Pfarrer 1). Dr. Waitz (Darmstadt) sein 25ia6r.gra Amtsjubiläum als Plärrer und 'Dürgenneitter Sl eiert lHradach- lein äOiäferigra Jubiläum als Dürger.neirer geseiert habe. Den 3ubilarcn wurderi berdidx- Glückwünsche im Ramon der Dersammlung ausgesprochen. Hieraus erfolgte die Deveidigung d.-r neu.'n ANtgl. Der d.s Lan- devlirchratages. Fritz Deifer. Landtvir! in St Johann. Studienrat Dr. Werner in Flicdberg und Altburgermeister Fauerbach in Cf arbeit Die Dersammlung trat sodann in die Beratung der Dorlage über die Abänderung der vicnst Pragmatik ein. Liese Abänderung bezieht sich aus die Dorbildung der Kandidaten für da« Pfarramt Die ■Jiraftpragmalil soll künftig bestimmen, daß der Psarramislandi'al während kincr weiterDor- bildungszeit aus mindestens zwei Zatzrc neben der Aullicht des 6upetintrabraten und des Dekans in der Regel der besonderen C.itung eines vom Landeskirchenamk zu bestimmenden Pfarrers der auch Dekan fein kann, unterstellt wird. 3n der Lusfprache ergriffen Dekan D. 3aubt» Plantg. Öcbeimcr Oberkonfistonalrat D. Dr. $1 bring, Pfarrer Georgi- Ermenrod. Pfarrer Lenz- Diesten. Prosellor D. Han- Sch m i d t-Diesten. Pfarrer S ch u st e r - Aler- stein, Psarrer Schrimpf- Dieburg und nochmals Dekan D. 3 a u b I das Wort. 3m groben unb ganzen stimmt en die Redner der Tk>riajje zu. doch wurden auch viele Ernzelbedenken vorgebracht. Lurch die neuen Bestimmungen soll nämlich tn Stadl- und Landgemeinden rin Lebr- vikoriat eingerichtet werden, als Ergänzung des Seminarbefiuhs zur weiteren Ausollbung der Kandidaten. Lie Kritik in der Aussprache richtete lich insbesondere gegen die Aussicht von drei Instanzen über den Kandidaten, auch gegen die zu lange Dauer ter Ausbildungszeit, für die rin 3ahr vorgesehen ist. Inzwischen war solgender Antrag des Abg. Proses or D. Hans Schmidt durch den Präsidenten mitgeteilt worden. Der LandeLlirchrataz wolle beschliehra 1. Der Plarramtskandidat untersteht nach bet evi^erleminarzeit audj wä-rend t-er wetteren Dorbildungszeit dra von der Kirchenregierung für seine weiter, Ausbildung gegebenen 'Beifügungen: 2. die Pfarramlskandida:ra unterstehen auher ihrer llnterstellung unter ken Superintendenten und dra D.'kan auch bem ältesten Psarrer des Kirchspiels in dem sie tätig sind: 3. di, Kirchenregierung wird eine Anzahl von Psartrn. besonders von Dori« gemeinden auswähira. deren die lln.erweisung von Lehrrikarra übenr-le'ra wird: 4 die Dauer des Lehevikariais be*rä ;t mindesten« vier Wochen 3,der Psarramtskandidat hat ein Ocbrotlcriot zu absolvieren. Die Kosten des Sehrr-ikariats werden von ber Kirch, getragen. 5 Inhalt trab An ter Urneiwel una de» Lehr- nuhzuweisen- den Spuren der Xäugitil der gewalttgcn D rischer die sich in ber Eiszeit tun ÖlanbinoDicn au» bis t.ef ins Herz Deutschlands, bis an die deutschen Mittelgebirge erhrtdien und an vielen Dr en als Moränen Gletschersa.l s« und -schlämmen. erotische Blöde usw zu sinken sind. Dra Schlust bildete ein, Reihe von Lichtbildern, die eine Fahrt nach Helgoland, iowie bi, 3nf, DeschmadlosigkeUen und Derbheiten des sprachlichen Ausdrucks waren bei der Darm- ftäbier Aussührung gemildert sie wären übrigens leicht ganz zu entfernen, ohne dast ‘em Drama envos Lharaktenstilches genommen würde Ais Schtnderhannes (Johann Büd'.er, gast erte Gustav von Wangenheim. der früher dem Landes- rHeater angehört hat mit schönem Erfolg — Stark besucht ist gegenwärtig eine Zyllusaufsüh- rung von Dagvers Ribclungraring Rhein- g e 16" ent) die .Walküre“, die bereits ausge- führt wurden, boten durchweg gute Leistungen der Darsteller, ebenso das Orchester unter Leitung von De K .reftor Dr. Döhm: tn, Bühnenbilder Nnd weniger befriedigend, zu eigenwillig und überbirt war di, Bühne meist zu dunkel. — 3m letz en £r, mpbor.it • ÄD i rt tes Thea erorchesters (ßti e:. Ck etalmu, tbi.efior Dr Böhm) kamer. der Hollän-er Eorneiius Döpper, der Italiener Ottorino R e s p ia h t und der Xu-fe Peter Tschaikowsky zu Dorr, die beiden erstgenannten mtt neuen Werken. Döpper war mit einer .Diaconna Dotica“ betitelten Tvndichtund vertreten di, ,ine rnbring» fide Musik von sei,rl chem säst religiö'em Eha- raher trag unb beifällig ausgenommen wurde Respiahis .Fon:an« di Roma“ sucht nach Art der Programmusik das Plätschern römischer Brannen nachzuahmen Es ist e ne Schöpfung, die stark unter dem Eirrflust von R charb Strauß steht: die Zuhorerschatt zeigte llich ihr gegenüber zurückha! erch. In einem 2Lki? c.-nic-Äcr>,ert (Lei- ter stäbti'cher Mufikdirek'or D.lhelm Schmitt) war das Theater tfcenfalL» 'chi gut f> Die Deranstalmng machte m-.t einer jungen Geigerin aus Köln, Rile O u e 11 n g, befarmt, die ein, starke technische Begabung au'nxift. 3m Kleinen Hause tu Landesthea er» ha t, Kammersänger Karl 3 ö r n n I einem A.ien- und Lie ec- abend eine stattlich, Zahl von D,rehr,rn lemer Kunst um sich versammelt, die bei dra tf ,.leri- schen Leistungen 3örns auf chi, Rechnung kamen. E.B. Die Tröger des Kleist«Preises 1927. Der Kleist-Preis ist diesmal bekannil ch in einer Höhe von 1003 unb 500 Mark den Dichtern Gerhartz Menzel und Dr Hans Melfel verkiehen worden. Betbrn Prristrägern kann man tncfe Zuwendungen burchrus gönnen da es sich um zwei oirlocr prechmde d utlche jung D chter handelt, die sich sicherlich des Presr-s durchaus würdig zeigen wenden. Gerhard Menzel ist rin Schlriier, dessen Drama .Toboggan“ zw:r noch wenig bekannt ist, dafür aber manches andere moderne Bühnrawerk durch feine Wucht unb frin atemlo*ra Tempo bei weitem üb rraat unb ein starkes und riemratarrt ßebra t> -rräl. TUrn^ri rrirmert vielfach an die Raruralistik Gerhart Hauptmanns, ohne ihn jedoch zu lopierni; er geht leine eigenen W'zr? dir zwur noch nicht geebnet, aber doch gerichtet find Der andere Preisträger. Dr. Hans Melfel, hat die Auszeichnung für feinen Roman.Torsten- Ion“ erhalten, m dem er sich mit den großen Problemen der Zritgefchicht - bfafjt unb tn d?m er dra Ausstieg eine« Dikta ors zum Mittelpunkt der Handlung macht 3>er junge Dichter greift die Probleme der Zeit hei der Wurzel an unb durchleuchte sie mit dem Scharfblick eine» klugen unb oorilchrigen Politikers, der se.ne Zeit und ihr, Ereignille kennt. — Beide Dichter, Menzel wie Me.fri, stechen vollkomm.m in der Wirllichkrit. ste wurzeln m der Gegenwart und packen ihre Problem, mutig an, ohne an ihnen fli Ich, i' ern. Tie Derlrihung des Kl.ist-Pc Ue6 dürfte für beide Dichter n.cfet nur eine ehrrnvolle Destäu- gung ihrer künstlerischen Bemühungen lonbm auch eine i«hr fühlbare Hilfe bei der Erschließung eineS großen Publikums bedeuten. Mtt olsbomi b#m demnächst von hier scheidenden vehrer Döhn wann« 'IDort« M QLbldjifM. (D Ruttershausen. 22. Roo. Vei der vohruag de« Brunnen» für unsere ge- plant« Wasserleitung ist men in den letzten Tagen auf «rohe 2D j | | e r m fl l, < n gefloßen. Nachdem man schon bei 5 Meter Ties« einen Malier stand von Meter seststellen konnte, fließt bei der fegt erreicht-n Bohrtiefe von 6^0 Meter überau» viel Wasser in das Bohrloch ein Da» Wasser dringt in der angegebenen Tiefe seitlich au» der Richtung des Altenberges vor. woraus man bi» jetzt schließt. Laß e» sich nicht etwa um Wasser der Lahn, die ihren Laus etwa 200 Meter seitlich in der entgegengesetzten Richtung hat, handelt. Seit Donnerstag wird mit einer elektrisch ancelriebenen Pumpe in ununterbrochener Tag- und Nachtarbeit da» Wasser gefördert, um Feststellungen machen zu können. ob der Zulaus in gleid^e r starke anhalt, roae bi» heute der ^aU geblieben ist. Da» Wasser entströmt der Pumpe hell und klar in einem starken Strahl, nach oorgenommenen Messunaen stündlich 2.5 Kubikmeter. Nunmehr soll das Wasser durch dar Chemische Unterfuchungsami Gießen auf feine Brauchbarkeit al» Trinkwasser untersucht werden, wahrend di« Bohrung noch etwa 2 Meter fortgesetzt wird. Der Tagesbedarf unserer Gemeinde beträgt etwa AK Kubikmeter, so daß oorau»slchtlich große Wassermengen verfügbar bleiben dürsten. t Obbornhofen. 22. Hcx>. Nachdem bet Dersaus des hk’lgen .Obborn«' an bfe „befrag A G." gerichtlich getätigt ist. läßt die Käuferin gegenwärtig die CBrunnenfaf- f un g vornehmen. Die Arbeiten werden durch da« Liesbauun'ernehmen Stefan Kuhn. 3n- briden, auiaefübrt. Da« Bohrloch wird auf zwei Meter Durchmesser erweitert und auf eine Tiefe von ach' Meter abgeteuft. Gewaltige gußeiserne Aohre mit einem äufjeren Durchmrsser von 1,80 Meter und 64 Zentner Gewicht werden in das Bohrloch eingelassen, toohet eine große elektrische Pumpe, die stündlich 100 Kubikmeter Wasser auswirst, in Tätigkeit gefetzt worden ist. Don der Hefrag wurden auneri'em an der Gemar- kung-grenze zwischen Obßor hrfen und Wohnbach in der sog. .Medebach" Bohrversuche nach Wal- servorlommkn vorgenommen die i'doch bi« setzt noch au keinem greifbaren Ergebnis gekommen sind. Fall« der Versuch gelingt, soll da« Walser ebenfalls wie der Obborn in dem zu errichtenden Schwel traf twerk Wölersheim Verwendung senden. Arrid Friedberg WSN VadNouheim, 22. Nov. In einer der letzten Nächte ist hier ein überaus frecher Cinbruchsdlebstahl verübt worden. Gegen 5 Nhr morgens schlug ein Unbekannter an einem hiesigen Konfektionsgeschäft zwei Schaufenster ein und entwendete zwei Herrenmäntel. Der Tater verließ bann mit seiner Beute auf einem Fahrrad den Schauplatz seine» dreisten Einbruchs und konnte noch nicht ermittelt werden. • Butzbach. 22. Aov Der Bezirk-Verein Butzbach und Umgebung «bemal. Artilleristen hält am 27 November, nachmittag«, in der Gastwirtschaft .Zur Burg" in Mü n Arnberg zum ersten Male seit seiner "Neubildung feine Bezirksversammlung ab. Der Bunkstsvorsitzende. Srz. von Kleinschmidt. Darmstadt, wird der Bezirk-tagung beiwohnen. lieber alle In letzter Zeit eingetretenen Vorkommnisse, die für de Kameraden von 3niereffe sind, soll auf der Tagung ausführlich berichtet werden, so u. a. über Me Ergebnisse der ersten Bertreterversammlang am 9. Oktober in Frankfurt a. M. Die Versammelten Jollen sich über Wege zum festeren Zusammenschluß der Kameraden aus'prechen. C) Gambach . 22. Aov Der hielte O b st - un 6 Gartenbauverein veranstaltete im Saale der Gastwirtschaft Müll einen Vortragsabend. bei dem Diplonllandw rt Dr. Krautle, Kaffel. über .Schadlingsbelämplung im Obstbau und in der Canbö'rt chaft' sprach Ginleitend brhandeltc der Äedner die Frage .Wie kam, der heim sche Obstbau rentabler ge- haltet werden?" Hierbei Derbreitete er sich näher über richtige Sorienauswahl und da« vernünftig« und sachgemäße Tlb- und Einernten der Früchte, ferner über reelle Sortierung von Wirtschaft«- und Tafelobst in erster und zweiter Qualität und da« einwandfre c und sachgemäße Verpacken de« Obste«. Die wichtigste Maßnahme zur Hebung de« Obflbaue« fei jedoch die Schüd- lrngsbekLmvfung. denn dadurch werd« ble QuaRtih de« Obstes verbessert und die Quantität gefte> gett Der 3tebner gab hierzu eine Anzahl praktischer Winke. Dann behandelte er b* Schädlingsbekämpfung in bet Landwirtschaft. Besonders erörterte er den Dei^enstUnbrand. Schnee- schimmei Strri fenfranffceU der Gerste. Haserllug- branb den A üben Wurzelbrand und zeigte ausführlich bt Kran.he.tsur achen. den Krankh :l«- verlauf und die Bekämpfung mit den chrm.fchen Mitteln nach den verschiedenen Be Aunasmetho- den Der lehrreiche Vortrag sand lebhaften An- flang. On der anschließenden Aussprache wurden noch zahlreiche Anfragen von dem Aedner beantwortet WSN. Wölfersheim, 22 Nov. Die Jj e f r a g" wird demnächst am hiesigen Kraftwerk zur Anlage eines Schwelkraftwerts E r - weiterungsbauten vornehmen. Um da» Kessel- und Maschinenbau» vergrößern zu können, muffen die beiden niedrigsten Schorn st eine (45 bim. 75 Meter hoch) niedergerissen werden. Der niedrige Stamm tonn von oben abgetragen werden während der höhere Schornstein durch Unterminierung zu Fall gebracht werden wird. Ätcte Schotten. n Laubach. 22. Aov. Dic vorig« Woche stank im Zeichen ber Evangelisation. Än jedem Abend fand in der Stadtkirche ein Vortrag be« Missionar« Waltber aus Beuern statt, bet im Dienst des Oberhesfischen Verein« für Dolksmissivn steht. Die Vorträge erfreuten sich eine« von Abend zu Abend steigenden Briuchz. so daß die Stadtkirche zuletzt dicht gefüllt war Die für den Verein gesammelte Kollekte betrug 81 Mark. — Aus dem Verzeichnis der in bieiem Jahre Verstorbenen, ba« am Sonntag von her Kanzel Detlefen würbe, geht hervor, daß die Gesundheiisvcrhältnisfeu :’ere3 Stä t- chen« seht günstig sind. Don Den 21 Verstorbenen war bie Hälfte über 70Iahre alt, brei Personen waren über 8), sieben über 70, sechs über 60, brei über 50 Jahre alt, — Der Geflügel - und Voael- zucht-Vetein für Laubach und Um* g e g e n b hat sich neuerding- seht gedeihlich entwickelt. Gr zählt fetzt 76 Mitglieder und umfaßt die Orte Laubach, Dettertrld, Aöthges, Ruppertsburg. GonterSkirchcn. Fr.ienfeen, Mün- stet. Lardenbach. Stockhausen. Altenhain. Auch hat er schöne Erfolge zu vecAeichnen. So wurden auf Der Zunggeflugelschau In der Fest- Halle in Frankfurt, Die vom 4. bis 6. Qlo- vombet ftatlfanb. die von feinen Mitgliedern ausgestellten Hühner sehran erkennend bewertet: Gestreifte Italiener be« Bäckermeister« P i h erhielten die Hote .sehr gut", schwarze Italiener des gräflichen Leibkutscher« Kries el ebcnfill« .seht gut". Hamburger Schvatzlack und Hefsi ch: Kröpfer tes Metzsermeistets H ö g y .gut". T Glashütten. 22. Aov Wegen ® r * bauung einer Kirche in unterem Orte findet in den nächsten Tagen ein: Behandlung der Kitchenbebörde und de« Kreisamts mit den Kitchspielgemeinden hier statt. 6« handelt sich hierbei in erster Linie um die Regelung der Finanz- und Ablösungsverhältnisse im Kirchspiel Kreis «lvseld. (*) Groß-Felda. 22. Aov Bei einer Treibjagd in der hiesigen Gemarkung wurden 8 Hasen Unjb 2 Aehe erlegt. Diele Streck' bleibt weit zurück hinter ben Ergebnissen früherer Jahre. y. Ober-Gleen. 22. Aov. 3n "ber hiesigen Wirtschaft .Zur Krone" fand eine Filmvorführung durch Schulrat Lorentz und Lehrer Schmidt (Lauterbach) statt. Gs wurde der Vogelsbergfilm und der .Schmeer- scho rsch" gezeigt. Ersterer brachte Rotviehzucht, Hutweiden des Vogelsverges. die Vieder-Vioofer Teiche mit ihrer großen Fischzucht und den Skisport. Der letztgenannte Film zeigte die Herstellung be« SchnreereS und Holzteere« au« Kiefern stocken durch den Schmeerbrenner Georg Jung zu Kirtorf, im Doiksrnunde .Schm re r- fchorfch" überall bez'ichnet Jung, al« der letzte Schmeerbrenner Mitteldeutschland«, ist durch seine Erzeugnisse weil über unter Hefsenland rühmlichst bekannt Mit Schubkarren und zwei Fäßchen durchwandert er seinen Bezirk, die Erzeugnisse seines 64>meerofen«, ber >, Stunde von Kirtorf im Spitzen gründe zu sehen ist und von vielen Fremden auf gesucht wird, aeyifweten Den Kindern ist er a[« Kinderscheeck (.Der Schmeer'chorich fcmrmt* i bekannt, den Erwach- lenen gilt er al« 3tege3t>orau«lager, ba er zwecks beferen Qlntreffen« feiner Kundschaft den 3m- rritt schlechterer Witterung benügt Die Vorführung am Aachmittag wurde von ben Schulen Heimertshausen, Obersten. Ar ns harn. Berers- bürg, Auhlkirchen. Ohme«, Kirtorf, Erbenhausen und Lehrbach betucht. Dir Beteil,guna durch die Erwachsenen am Abend war schwächer, vchmeerbrenner 3 u n g war selbst «ugegen. Die Filmvorführung gefiel sehr gut. Starkenburg. DSV. Darmstadt. 22. Vor» Bei Baggerarbeiten tm Ahein bei Srselden wurde von einem Fährmann ein Schwert geborgen ba« schätzungsweise au« dem 12 Jahrhundert stammt Die Infchrckt be« Schwerte« konnte noch nicht entziffert werden. Da« Schwert wurde dem Heffitchrn Landesmuleum in Darmstadt überwiesen. DSN Wixhausen, 22. Nov. Bei dem am Sonntag hier fiattgefunbene Fußballspiel erlitt ein hiesiger Fußballsportler einen komplizierten Unterschcnkelbruch mit Schlag- oberblutung. Der junge Mann wurde durch die Sanitätskoionne in bedenklichem Zustanb in ba« Krankenhaus nach Darmstadt überführt Vheirchessen. DSN. Ober-Ingelheim. 22. Nov. Sn bas hiesige Finanzamt drangen Einbrecher und erbrachen in verschiedenen Zimmern die Schubladen. Es wurden 2 4 Mark Bargeld gestohlen. Preußen. ftvcie Wetzlar. 5 Groß-Rechtenbach, 22. Nov Bei einer dieser Tage im hiesigen Gemeindewald veranstalteten Treibjagd wurden 25 Hasen 3 Füchse und 2 Schnepfen er.egt. TillkrciS. Lpd Dillenburg. 22. Aov Zu den Th - phuserkrankungrn im Dillkrei« ist noch zu melden, daß es bi«her noch nicht gelungen ist, den Ttzphusverbreiter festzuftellen. Tie« wird erst möglich sein, wenn die Unter- fuchung ber etwa 2-X) Mann starken Belegschaft be« verdächtigen Si «nwerfes in Dillenburg abgeschlossen ist. Ss wird angenommen, dar» fich imter der Belegschaft ein Typhuskranker befindet, der durch die Benutzung des gleichen Aborte« feine Arbeitskollegen infiziert hat. Das Befinden der im Krankenhaus Dillenburg befindlichen Ttzphuskranken gibt zu ernsten Besorgnissen feinen Anlaß mehr Lpd. Eisemroth, 22. Aov Auf dem Tagebau ber Srzgru be .E i senzeche" bei Eisemroth tmirb? der 37 Jahre alte Bergmann Audvlf Weil aui öiiemeotb von zwet plötzlich abrottenden Grzförderwagen erfaßt und durch Ueberfahren auf ber Stelle getötet Der Verunglückte hinterläßt eine Witwe mit sieben Kinbern im "Alter von 2 bis 13 Jahren bl. Kubenfcheib, 22. Aov Montagmorgen entstand hier ein Brand, dem in kurzer Zeit ein Wohnhaus mit Scheune und Stallung zum Opfer fielen. Da« Vieh wurde gerettet, lieber die Entstehung bei Brandes steht noch nicht« fest Der Suaden soll durch "Versicherung geberfi fein. KreiS Limburg. WSA. Limburg, 22. Aov. Gin b «her noch nicht aufgeklärte« Autounglück etrign-te sich in ber Aacht zum Montag In Freiendiez. Paffanten fanden gegen 2 Uhr nacht« in der Qlarftrahe eine stark beschädigte Limousine. bie gegen einen Daum gerannt war. 3n einiger Entfernung fand man mir schweren Verletzungen den Führer de« Autos, den Fuhrunternehmer Mohldenerich au« Lin- burg. Mohlhenerich wurde in die Gteßener Klittlk transportiert, wo er noch bi« h?ute abend besinnungslos bamiebcrliegt Au« diesem Grunde konnte da« Unglück auch noch nicht aufgeklärt werden. Allem Anschein nach muh sich e ne zweite Personin dem Auto Mim' en haben, von der jede Spur fehlt. Eigenartig ist auch, wie der Verunglückte au« dem Auto gestürzt ist. da an der Seite des Führersitze« sich keine Tür befindet, während ein» von den beche» h-nteve» Wagenrüven offenltanb, brei Sch Lxn zerbrochen waren «nd der Anten des einen *rtvü>iu«t«n Vorderrades tm Wagen lag. Kreis »ruldn. D5N. Fulda, 22. Noo. Vei ber am Ssnn- lag ftattflefunbtnen Bertrouen»möno«r- wähl zur flngeftfHtfnoerfiditrunfl mürben hn Gtobtl rei» Fulda riamt stimmen abgegeben. Die meisten Stimmen (332, entfielen aut die Liste bei Katholisch-Kai.smsmm. schen Verein» Der Gew>n'r unter der da« kulturelle Leben d-s deutschen Voiles leidet und von der alle geistig und künstlerisch schaff mden Kräfte irgendwie betroffen Widern. De ichbnen Künste haben heute einen fchw cen Sta.rd und müssen mühsam um ihre Anerkennung rtigee. 3ebe Ermunterung, die d m deutschen Äulturtebe« auf diesem Gebiete zuteil w.r.«. wird, da« it meine feste Mebetyugung. reiche Früchte zum Dohle der Allgemcinh it tragen. Möge das Beispiel, bas Sie in hochherziger Ges.nnung gegeben haben, nicht vereinzelt bleiben." Briefkasten der Redaktion. tAcchtsguthaben find ahne Vtrbtndtichkeit bar Schrif tleitung ) O.O. 1. Der Sohn kann ba« Wohnrecht ohne Genehmigung der G-meindtbthörde nicht an feinen Vater abtreten, e« fei denn baß Heide schon früher in dieser Wohnung einen gemeinsamen Haushalt innebatten. 2. Da eine Miete nicht erratet wird, die Ssnderfteuer aber für sich allein nicht gezahlt werden kann, find Sie unsere« GcachterS auch nicht berechtiat. die Sondersteuer allein einzuziehen. Gve tuell käme für diesen Teil ein Sclah der Sondersteuer iw Betracht, einen dahinz!elenden Ant ag müßten Sie beim Finanzamt stellen. 3 unb 4 Untervermietung ist nur mit Genehmigung des Hausbesitzers gestattet. 5. Wenn da« Wohnungsamt auf Ihren Antrag von bet fraglichen Dohnimg ein Zimmer befchlagnabmt. ba« jedoch füc den Mieter entbehrlich fein muß und es einem anderen Mieter abgibt, f» ist natürlich bie Miet, an den Hausbesitzer zu zahlen. 6. Das Wohnungsamt kann sowohl dem Hausbesitzer wic auch dem Mieter gegenüber ein entbehrliche« Zimmer beschlagnahmen. Wenn eine Verständigung über bie Miete unb den M jg V,' ’ jpM -3ni*2 tntirr brr bsi te" «»-öS Mrb. bog tl $ri*t !■ frQö«’- Boy bei »Srr ®* : bleiet Bei kf. _ ’no,r|i*,|,t* 3 k«^7» «°»w» • * ,uhH t*l2? )on innen b« »“£ «in* iTr: t >—■“ K *• ,-. *inW " 1 ..- Redaktion. 3erblnb(l4ta z, tl .nTi bo| '3o)irt4( :"Jtbt^6tbt r'4(« In beim bt* nunj tun gn*. 2. So ttM Huti snbetticwr abn ffe eben tarn. |:nb & 'tcht bMtift. te >«i. ew rut’l K» bet ÖMibrrtnitt t len 2nfraj «tfi« 3 unb l UnttW' jmiflunq bti W ba« W-W sraglichn, ‘S-'-et da» irSoch fit br |, unb H r-irn o natürüt b't 1\ 4 ein 3aht fltWn n $om. ba# c-W 531®. 2 W «I? Drrttaz ton JJnr hiirben lvotbei M btt Unfein’* > amlfiAr. in iter bei 1^°" 6 fr WW’t ürf* fe; »«<<** WO r-A7--'^ i^ c«b(jr l^jny E öu, *1^’’ «Ä*-* baksorten Das Rezept litzrPsSstet REEMTSMW XANTHI-OVA ^-XANTHI-YAKA ^-XANTHI l— ZICHNA MAHALLA < CAVALLA PR AVISTA Az— SERRES- DOVISTA L~ SERRES- SARMUSAKU ’r— DUBNITZA I^KUSCHUKAVAK 7»-DJOUMA AYASOLUK LYGDA AK-HISAR []V SAMSUN- l BAFFRA ^ALATSHAM ERBA'A HENDEK KIRUKOVA PURSUTSCHAN Sf* DR AMA-B ASM A Gießeoer Konzert verein Einzelne Modell'Kleider für Nachmittag und Abend geben wir jetzt zu Vorzugs - Preisen (Eintritt frei' (Eintritt frei ab '/, Stunde vor Beginn. 10449c Mey erhoff & Goslar Straubes 86I0D Harmoniumbau Anstalt Lieh 10525 D Keine Sammlung! Eintritt frei! Christliche Versammlung, Gießen. SH* Llchtsplalhaus-Bahnhofstr. 34 Gäste willkommen! Gäste willkommen! Anschließend drgdnzungswahlen zum Gesamtverstand. Freie Aussprache. Eintritt frei. IM VERLEIH DER io: Werkstätten der Ufa sowie Hermann J. Kaufmann. Astoria-Lichtspiele Der Arbeiter Die Arbeiterin Die Frauen der ewigen Gärten Brigitte Heb Im l‘*W< Donnerstag, 24. Not. abends TU Uhr. In der Stadlkirche: Angestellter Zerstörung oder Ausbau der Anqestelltenveriitüerung? Juno & Cora finden Sie preiswert und in größter Auswahl in dem Ältesten Fachgeschäft Film s: Alfred Abel Gustav Fröhlich Rud. Klein-Borge Fritz Ham Theodor Loos Erwin Biswanger Heinrich George Olaf Storm Hanns Leo Reich Heinrich Gotno Margarete Lanner iMax Hetze ' -eurg John W« ter Kuhle IArthur Rhrinhard lErwin Vater rGrete Berger Oity Boheim I Eilen Frey Hose Lichtenstein I Helene Weigel Beatrice Garga Anny Hintze Ma uaretc Larner Hei. v. Münchhofen Hilde Woitecheff Fritz Alberti Junker&Ruh Esdi Die führenden Ofenfabrikate Der schöpferische Mensch Der Maseoinenmeosch . .. Der Tod .......... Die sieben Todsünde® Maria . Gestalten des Job. Fredersen Freden Job. Fredersens Sohn Rotwung, dor Erfinder Der Sch-.iale ■ Josaphat Nr. UHU Groth, dor Wachtor der Herz maschine Jan . ... Marinus Der Zeremonien meister... ... Die Damo Im Auto ......... Ein Sensationsfilm In 8 spannenden Akt unter Mitwirkung der gesamten Neu\urker Hafmpolixcl unter dem Schutze des Staats I apartem. « Ferner: Das Interessante Beiprogramm. __ Christliche Vorträge mit den Themen Wer Ist ein Pharlader und wer ein Zöllner? Gibt es eine bewufate Sündenvergebung ? Das grobe Hindernis Die sudiende Liebe Jesu. Heilsgewlühclt. Der unfruditbare Feigenbaum finden vom 23. bis 27. November 1927 im Saale zur .Stadt Wetzlar",Ludwlßstr. 55.8*/, Uhr beginnend, statt. Jedermann Ist herzlich ringelnden. Deutschnationaler Sandlungsgehilsen-Verbd. Liste A. 08404 Strande Harmonium leli 18»f rühmlichst bekannt und beroäbit mehriach oramnert. Helen ankerst orelö- rt>eri und su günhifl. SndlungAbedtngungrn Regie: Fritz Lang Idee und Mnnuskrlnr: Thea v. i. ar bau / Musik: Gottfried Hunpertz ' An der Kamera: Karl Frenud. Gflniher ItiUau I Bauten: Otto Hunte, r rieh Kettelhut. Karl Vollbrccht Plastiken: Walter SchnRze- .MIttendorf KostflmeiitwUrfo: AenncWillkomm - H«T*le!lungder Kostüm 5üi lomelines, große ßeroinne Brlngeoces Untentebmcn wird orbeitllrrubtflfr Herr tueltbcr über Stnutml imlnbcitmo JLK » ocriüflt, 10661 L> 0'5 oOflnlger feilet einer oarllgen äro igiteße folort gesucht. Ylbfolut felbithnMne Tätigkeit AuMührl. Angebote an tvoitlagcrkartc 276, iBtrhn W 30. Das Filmwerk wurde geschaffen in den Jahren IBS» IKM Ein Film den jeder gebildete Mensch sehen muS. Wegen des zu erwarten* den Andrang» t i den Anoodvertc-'.lungea bitten wir bödichsL nach Mög- lieh keil die Nacnmittag« vnrsi cllungru besuchen au wollen Gewöhnliche FJntri Uprcise. Musikalische Illustration: Karl Stork. Beginn der letzten Vorführung 8.30 Uhr Heute Mittwoch Die große Premiere Deutscher Sprachverein Vortrag von Professor Or. Alfred Götze über Deutsche Studentensprache verschoben! auf Dienstag, den 29. 71ov., abends 8'/, Uhr Geographisches Institut / Brandplatz Ar. 4 u Sießenerrheatervereinigunggegr.ly26 Sonntag.27.2lod Saalbau Sauer.SHHr auf wiederholten Wunsch zum 4.Mal LmMhiiWlraum nach dem gleichen Qtornon von Fr. Lehne Schauspiel in 6 Bildern Eintritt 50 Pfennig. Karlen bei den Mitgliedern. Mustkalien- Handlung L 6ballier u. an der Abendkaste Der groSe Preis von Kentucky Ab ■argen bl« elnecblleUllch Sonntag: Palast-Lichtspiele Uadraplati üpeise-und Salat- Kartolieln Speismteln k in nur besten Qual. H. Trechsler eteinttr.73, tel I5BL ifl. 5if0fl tau „ fiflbednoo.fi. . Botjongen „ SEM | irtitbc SlfWtlts Oft. SAfUnidi . Bütflnge , Scrollen Mimen nfra. C. G. Kleinhenn SchMschk fiabeija» Seelachs Schollen Hohuiwn vech.e Sam Schleien enipnebh in bekann- ter Wflie au UtUigiten Lageovreiien die Am 25„ 26. und 27. November Frtliü n* tiutii LM hr. Sontit 4 Jl l 8JI hr Der bekannte Afrikaforscher Hans Schomburgk spricht persönlich zu seinem Afrika GroBBf* „Mensch und Tier im Urwald“ Ernste end heitere Jagd- und Forscheraben teuer • XlWel,,,la‘"r - ^^4 Marktplatz 19 Telephon 1608 Ueber dieses Thema spricht am Donnerstag, dem 24.November, abends SV, Uhr, in öfsentiicherVersammlung im Saale des utess Hindenburg, Seltersweg, Herr Gauvorsteher H. Au er dach, Frankfurt. Wir laden die Angestellten aller Äerufe und die freiwillig Weiteroerstcherten höflichst ein. H. Schütz Weihnachts-Oratorium iHlstorla der Geburt CbrlitlL J. S. Bach: Kantate für Baritonsolo: Ich habe genug. J. S. Bach Mannlflcat für Soll Chor und Orchester. Leitung Dr. Stefan Temeevar> Der Akademische Gesangverein. Das Frank für ter Symphonie - Orchester Emmy von Stetten. Jrmvard Heermann. Susi Schoombs, Max Meili. Gerb. Jekehus Eintrittskarten RM. 5.-> 4.— und L5-) bei Ernst Ch«liier und abends an der Ka«»a. Btudentcnkartfn RM. IAO nur Im Vorv- rkauf bei Henn Sekretär Ritter. Oeffnung der Kirche Emil Mr Nacht Marktstrabe 10. Fischhandlung N Koch Nnchslgr., jetzt Wouobutg 11 Ieiepfe. IslL ”*c Sprechmaschinen oou RM 22JjO an. 2 L-aUpiattca tn bö After ttudenbuna ■tirefp. frei (08412 Earl Pfeiffer, «iefeck SMeMmtMl) . Oitsgnmoe Sletzea Am Donnerstag. 24. Xee ab<*1 nichts in der JMl brr- grtcUt, Da* nicht gelegentlich auch einmal — oenriben Sie das harre Won gellaut wird So darre ti auch tn den Ktndhe flagen bce v-ortitroato einer lüi WMdmibig, jebre-aii» aber für leftr dlllia «rLaltee. sich elettn'che» Vt*l da?- r^ zu re.scha |tn. tast er eil fach riua Da), I ab »w o.’i.rUau'mt« v In. anfchioh Da» Nettrtzitätswerk t>«rCagU den Mann der sein« La, nicht belr.lt und auch nich» be.trtken konnte, en» glaub e natürlich. der 14.er werde ebne Wt ttt< wegen D-«bUahls verune.U r. i.bcn. Dal war aber < m 3crtum Di» Sachverständiaen ton« ui auf die 5ra.;i ob «lettrizitst eine beweg lche Lache e und ob Ile jemand gehören Ihn • nach tem bomo.i ,rt< empfangen Hot Das Werk bekommt alle genau soviel Elek- trizil.n wieder, toic es odtätOverkes mutz man bezah'en? 2tun ble Sache ist eigenUich ganz e.nfcch. es »ft nämlich genau 1o wie beim Waller Die Elektrizität an 'ich kotzet nichts, ebenfowenig wie das Watt r etwas tollet — unb doch müf'en wir ja auch für Wallerleltungswaller in den Städten bezahlen. Wir bezahlen eben dafür, batz uns das Wasserwerk das Watter hochpumpt. es auf einen Druck bringt, kor es i» unsere Wohnungen boeb- treibt und mit der erforderlichen Stärke aus- Wrbmen lätzt So müllen wir auch an das Elektrizitätswerk dafür bezahlen, datz es ble Elektrizität auf ein« Spannung bringt, di« die 3'.r!ir zität mit der rum Hellen Glühen «rsorterlichen Strom- stärke durch uniert Lampen drückt. 3m Grund« f rommen befahlen wir für ble Kohlen, hic da» leklrtzitätswerk verbraucht, um ber Elektrizität ble erforderliche Spannung au verleihen, unb vir müfei natürlich um fo mehr bezahlen, je mehr Elektrizität wir durch untere Lampen oder auch Maschinen von biefer Spannung fletoiHermatten Eedallm lallen. H.benbel mutz fekbstver- ch in diel« Preis« auch Derzin'ung unb 2tb- ung für die Maschinen, ble Kabel, Arb.-.ts- tbbue ufw enthalten lein — hin gesagt, die bem tvetbtaucher »ufltestende Elektrizität muh genau fo gemeßen. gezählt werden, wie etwa Gas und Was et Man braucht alto EtekrrtzuätLzähler und zwar viele, da eben jeder Verbrauchet fchlredlich rtnrn haben muh Es ist daher kern Wunder datz sich ber Bedarf an Wählern mit der 3ul- brei.uvg ber •ldir*Al:ät.DeJoreung ständig geheimen hat. So bat g B bie X.gemein« Elet- trizrtätsgetollschaft. dl« vor 33 Jahren mit bem Bau von v? e.!r.y.:äi»5äbltrn begonnen Hot im September 1667 den ersten Zähler senigaestellt. 3m 2lovrm.ee ltzü7 wurde ber taufenNw. im Mal 1002 ter bundentou'endfr im Juni 1011 btt tnulionfte Wähler ge.iefert £«u:« ist bereits der achtmllllonste . ahler aus der .-Zählerfabrik ber Mlgemelren Elektrizltätsgefelltcha! t hervorgegangen Liefe Zahlen braucht man nut zu nennen, um au zeigen datz es sich bei der Zähler- bcrls< -.u.. > um Maflenerzeugung handel, Do» Won Masfenerzeugung löst aber heut« ohne weiten» N» Wort Mietzar?«tl aus. und to bat denn bie Bilger e ne Elet.r.z>tä:^g« » lfcha t ihre x ählerladrik von Anfang bis zu End« für Die Fi e ,-toeit einjerijjtet. S « ist zur 3eii die Mtbrik der Feinmechanik, tn der ru^illon-appara« vom -Hrbfio l an gefangen LU Aum Verland del lettl-*,en Erzeugnisses durch Fite arbeit hergestellt »eiben. Die auf tem Habnkhos anlommenben Rsh- fti"' Elfe»-, Aluminium- unb Meff.ngblech, ge- lan-en zuerst in das Erdgefchosr wo sie durch Stanzen In Streifen unb S'.ücke geschnitten unb durch Pre sen zu Grundp'atten und Kappen der ä ler ersetzt i nb kurh die Warle t 'chanla» e daS berühmte lausende Band, weiter befördert werden. 3n elr.er gleichlautenden Reben strahe werden ble sie.neren Te le. Aufhängeösen unb kergfeichcn. hergestellt: sie werden dann rn die Taupistrahen uusgenommcn und durch bie am ‘TDanberbanb aufoehellten «lekiri'chen Punkt- k-mdbrnalAlnen das sind Maschinen, bi« Ellentelle. statt fle mit einem Faden jutommen- iurä'-en durch elektrischen Strom punktweise zum Müfcen bringen unb hc so an den gluhcndv.i C eilen zufammenschmekzen - mit den Haupt- teilen pere.niat. Die un Lrdgeschotz gefertigten Xeile werben dann in Auszü^ien ht den Plenen Stock gebracht. -1 .r.b Entstaubung werden btc Grundplatten mit einer Ketienförderanlag« durch ein Dauchlockbecken Hindurchge ührk und wandern weiter durch Mc Irodenden Durch eir.en Hebei- kruck auf die Spr.tzgutzr-Errichtung wird bei Schauglas ml! ler tzappe durch einen 21ahm« au« Spritzputz verbunden. Di« Kapp»» w«rd< ' zwn Teil selbst.äria in einer Irammet, zum Xe.l auch von Hand durch Au'ipritzen von flarlv lädier: Di« ählwerksbock« werben durch em Sjrä»i'ipi\eljufH'«rl«br»n he:getz«i!t bei dem bie Mr.en Löcher nach dem bflamiien 2l«zept für ble Anfer.iaung einer Kano « — hierzu nimmt man bela- ntlid) ein Loch unb gietzt Metall herum — gleich mit eingegolfen werden. Di« seiner Suche nach «ine« H.-r'tcll«e deses Metall». das damals bi« ersten Stuken Linet Entwicklung durchlief, sand er den Fabr kanten Kart Berg In Evektito in Westfalen. d.t M« B deutung des lenkbaren Luftschi f* für das Ttotciianb er könnt, unb Schwatz mit 2iat und Tat und nve bie Hauptsache ist . mit G.-l) unterstützt. Et tot bto- obwohl .in gewisses Mitzttauen gegen Schwarz nicht ganz unberechtigt Dar. da dieser in Petersburg, wo er vocher e.n Luitlchl" zu baue begonnen hatte, b.-i 2lacht unb liebel .ausgerückt" und über die Grenze nach Deutschland geflohen mar. Berg tour.*t auch dadurch auf ein« harte Proit gestellt, datz sich Schwarz nicht «nügenb um den Bau unb ble Erprobung des Schills fummertc unb seine G-fun che't durch unsolides Leden untergrub So erlitt Schwarz am 13 3anuar 1897 In Dien auf der Strotz« einen 'Blutsturz. konnte sich noch In e n Haustor Ichletz'- pen unb brach dort tot zusammen Kuq vorder hatte er die Meldung erhalten, bah sein Lu'llchll' in Berlin zur .tjüllting bereit frl. Di« letzten ;1abrc seines Ledens hatte er viel Spott und Hohn ertragen müllen, von bem auch Kart Berg ein reicht ches Teil zu spüren bekam — man htett eben Luftschiff erfindet damals alltcmr.n für Phantasten Es gehört ein grotzer moralischer Mut dazu, unter solchen Verhall nisten an dem für richtig Erkannten unbe.rrt festzuhalten. 2kach bem Tode von Schwarz nahm sich fein# überaus energ sche Krau. M.lanie Schwarz, des Üebenswerkes itzr.s Mannes an. Sie gewann in bem früheren Lufstchillerunterosfitz'-sr Dagels einen Führer für das Schiff, das am 2. Aovemd. > 1897 unter Leitung des leider zu früh verun- fllüdhen Luftschiff r-Dberll-utnanra Barkfch von Vlgsfelb, des Erfinders des Drach.-r dallons. auf Dem damals am Tempel dos er Felde gelegenen Gelände der Luftichlsierabteilung ge- füllt wurde Dieses Luflschist hatte eine Gesamtlänge von etwas über 88 Meter und bestand aus einem Wal- zenförmiaen Xetl von 12 Met.r Durchmesser unb rund 24 Bieter Länge unb einer 11 Meter langen kegelförmigen Spitze. Das b niete Walzenendr war durch eine Halbkugel adgcfchlosten. Vie äubere Hülle des Schiffs bestand aus langer. Aluminiumblechen von zwei ckbnt.4 Millimeter Stärke, die auf ein inneres Aluminiumgetüst aufgenietet waten. Die Gondel bestand ebenfalls aus Aluminiumblech und h'.ng 4,40 Tüder unterhalb bes tragenden Gasdchait.-rs an vier Gitterträgern: fle enthirtt einen Daimler.notor von 16 Pfeevestärken Diefer Motor trieb über A'.emen drei Luftschrauben zur Vorwärtsbewegung des Schiffs: zwei davon mären rechts und l nks am ^Ilmr.luiiimlxinon etwas unterhalb ber M tt« an- gerrbnet unb hatten 2 Mct.r Durchmesser: die dritte Schraube von 2.6 Tlleter Durchm. ffer be fand sich am Hinteren Gondelendr. etwa 3 Meter über dem Gondel do den. Am 3. Novemder nachmittag» >. 3 116r wurde das Luftschiff von 2Lannfchaften der Luftfchlffer- abtelluno auf das TernprtHofer Feld gebracht. Don wollte Gagels zunächst bie von Schwarz Vie mechanisielleLotterieziehung Gan DelmtanÄ»ali Depl.-Ing Paul Goldstein. «Nachdruck Dcrbotenl) Oie Betrügereien, b« bet btt 28. Ziehung &S. Klaffe b*r Prcutz^-chSudd.utfchen allen- T.< non zwei ungetreuen Beamten verübt, wb bie for kurzem aufgedeckt wurden, haben hie Preutzllche EineraÜottrriedirrktton einer beruh gendrn Kunbgebanfl an bie Lotteriefpieler Deranlaftf Rach Au'ulb'ung einer 2Utbc von Vicherungsmastnahmen. die fofoN tn Kräh tre:«n tollen, wird ovsichert, datz darüber hinaus dne mngedcnde Prüfu.g der frage ftattHnben werde, wie m 3uhinft beim siehungsvorgang bie menfchttchc Tätigktt! durch ma'dxmUe Etnrnch- amgrn ersttil werden könne. Diese Ausgaben- NOeül wird sicherlich einen förmlichen Dell- lauf der ErtInder zum Patentamt zur Fol« habet, die rielleicht una .genehm überrascht sein werben, zu erfahren, datz bie keineswegs neue Ausgabe bereits eine 2toche mehr oder weniger brauchbarer Lösungen gefunden hat. Es ertdv; daher nützlich, einen kurzen HeberNid darüber zu geben. Die ältere Erfinder bie Aufgabe angesaht haben. Di« älteste ber in kn« Klaff« 43 j, Gruppe 40 Äüoetelrr. Der Erfinder schlägt daher auch vor. di« Rinne in Form einer ©ptralc anzu- nebnen ober In mehrer« Langen zu unterteilen. Ader auch bann würde ein recht arat zum Ziehen von Lott «riegeVinn losen und zmn Drucken von Ziehungslisten, bie der Schwennmger Uhrmacher Aichard Bü r k am 16. Februar 1819 zürn Patent angemelbet hat und worauf das — längst erloschene — Patent 316963 erteilt worden ist. Diete Vor Achtung arbeitet nach der 2üi btt Glücksräder, wie wir sie von 3abrmärften unb Schützenfesten her to.-men. bei denen rin Rad. t-as an 1 einem Umfang 'Summern trägt, in Drehung rfriebt und durch eine Bremsvvrrich- iunfl ungehalten wird. Die an einer bestimmten Stelle erichrinende Rumner bezeichtt das Gewinnlos. Ein solches Glücksrad kann nur ei« beträufle Anzahl von 2lummem aufnehmen. Die Maschine von Bürk kann dagegen beliebig hohe 3cMen anwigrn Ie nach ber ertorbet# sichen Steilenzahi ist eine 2nza-l von Hoden frei drehbar auf einer gemeinsamen 2tchie nebeneinander angeortmet Jede Rolle trägt auf ihrem äusteren Umfang in best b.ger Le hr.folge bft Ziffern 0 bis S Durch Drehen der Rollen tonnen also tz B. bei sechs 2tollen alle Zahlen von 000 000 bis W9W ÄU'ammengeHdlt tret Den. 3tbc Rolle träat dn Cpcrrab mit einer Klink« unb kann In einem beliebigen Augenblick fest- gehalten werden. Die Rollen »erben dnerin und unabhängig voneinander dadurch Ui Um- drehurm nrrlcnt. datz M. fraget einer Kurbeiwelle die Raven ber Rollen berühren und um einen Teil ihres 2veges durch Rribung mit- nehmen. 'Berni Me Rrllm dann gehörig Im Schwung sind. laufen sie enw Zeit lang frei Welter, genau wie das alte Glücksrad, unb werden «chlirtürch durch Sinfchwenton ber Sperr- n infen ptoylich an geb alten Die ganze Vorrichtung ist in einem Kasten untergebracht, der vorn eine Oeffnung in ber Grohe einer Zahlenreth.' trägt 3n Meter Schauöffnung erscheint bann Me Losnummer Me als gezogen gilt. 2U1 den Zadlenrolle: tonnen auyer den Schaunummem noch entsprechende Drucktypen angebracht werden wenn man bann den Rollenträger mit ber fest- gestellten rnpenrrihe auf einen Pavierstreifen fenft. über den ein Farbband geführt ist, fo wird Me gezoge« tioe nummer abgeb^urft Das fofortige bruckfchrfstliche fr ft leg en ber Losnummer in einer sich ’cibftänUg druckenden ßlfte lätzt bie Erfindung als äuherst simwoll er- scheinen besonders wenn man sich vorftellt. batz t-tr Gewttinummern tn dieser Äste schon vor gedruckt Unbk und bah Me L'p/,proz. Erhöhung auch die am 1. Oktober d. 3. zu erwartende Mietsteigerung abgegolten werden sollte. Der Taris Hai Gültigkeit bis zum 31 Tlära 1928. Die 2Übersteigerung beträgt seit Abschluß des Tarifvertrages etwa 4 Prozent. 3m September d. 3. machte sich in verschiedenen Gegenden Deutschlands eine Lohn- betoegung bemerkbar, die sich schliehlich in Leipzig und Breslau zu kategorischen Lohnforderungen verdichtete. Der Reichsverband deutscher Zi- garrenbersteller hat den Arbeitnehmern nie den geringsten Zweifel darüber gelassen, dah er un- bfblngt auf der 3nnehaltung des Reichstarifs bestehen würde, da sonst eine geregelte Geschäfts- tätiakeit und eine kaufmännisch einwandfreie Kalkulation nicht möglich wäre. Aus dem ganzen Verlauf der Lohnbewegung geht hervor, dah die freie Gewerkschaft, wenngleich sie zunächst zu bremsen schien, doch innerlich sehr stark mit den wilden Streiks, die einsetzten, sympathisierte. Dies kam Har und deutlich zum Ausdruck. alS am 26. Oktober in einer Besprechung zwischen den Spitzenorganisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Zigarreninduftrie der Vorsitzende der freien Gewerkschaft solgendes erklärte. »Die entstandenen Lohnstreitigkeiten in den bestreikten Orten durch lokale Zugeständnisse aus der Welt zu schaffen, lehnen wir ab. Wir fordern vielmehr darüber hinaus eine sofortige allgemeine Lohnerhöhung." Die Befürchtung von Arbettgeberseite, dah es sich bei den sogenannten wilden Streiks um eine wvhlvorbereitete Aktion handelte, war damit in vollstent Mähe eingetragen. Dah die Tlrbeitgebtrjeitc von dem ihr zustehenden Recht der Aussperrung Gebrauch gemacht hat, wirb ihr von keinem objektiv denkenden Menschen verdacht werden können. Erschwerend für den Tarifbrttch der Arbeitnehmer fällt ins Gewicht, dah sie ihre ganze Aktion in die Zeit des Weihnachtsgeschäftes gelegt haben, um dadurch die Fabrikanten nach ihrer Auffassung zu zwingen, klein beizugeben und nun ihrerseits unter Tarifbruch in neue Verhandlungen einzu- treten. ES steht also zur Zett gar nicht die Frage ter absoluten Lohnverhältnisse zur Diskussion, sondern eS handelt sich darum, ob durch das tarifwidrige Verhalten der Arbeitnehmer ein Präsedenzfall geschaffen werden soll, der die bisherige Grundlage des gesetzlichen Verhältnisses zwischen Arbeitgeber imb Arbeitnehmer außer Kraft setzt, wenn einem der beiden Kontrahenten auS irgendwelchen Gründen dieser AeichStaris nicht mehr paht. Sicherlich wird man. vom rein menschlichen Standpunkt auS. die ganze Stillegung her Zi- garrendustrie gerade jetzt vor Weihnachten aufs tiefst» bedauern muffen, Schuld an diesem unerquicklichen Zustand - da« muh offen ausgesprochen werden - tragen die wilden Streiks und die Tarifbrüchigkeit der Gewerkschaften. die die volle Verantwortlichkeit für die von ihnen herbei geführte Lage zu tragen haben. . Die Arbeitgeber sind nach wie vor. wte fie dies 'chon verschiedentlich betont haben, bereit, die ausgeiperrten Betriebe wieder zu öffnen, sobald von der Arbeitnchmer^eite der in Kraft befindliche Aeichstarif wieder anerkannt wird. provinzialverband Ober Reffen des hessischen Londgemeindetags. Am QHcnlagDormittag hielt der Verband feine erste Mitgliederversammlung im Saale des Katholischen Der.'tnshauses in Gießen unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Völfing. Alsfeld, ab. Ss waren etwa 250 ober hessische Gemeinden vertreten. Ferner war auf Einladung ber Provinzialdirektor der Provinz Oberbeffen erschienen, die obcrhesti- schen KreiSämter waren nah?zu vollzählig durch ihre Kreisdirektoren vertreten. D«r erste Punkt der Tagesordnung. das Gesetz über daS Straftenwesen in Hessen . brachte eine sehr umfangreiche und angeregte Aussprache Der Berichterstatter. Bürgermeister Gon. Heldenbergen, verbreitete fi ' , einer ©rfjolimg gerechnet, wohl in ber Hossnuv 7 bast die Banken intervenirrey toürbni. jum dadurch die Spekulation zu Deckungen bercmla* « würde. SS lagen einige günstige Meldungen vor. so die Rcubildung des bdgif eben Kabinetts, der Abschluß der deutsch-polnischen Wirtschaftsverhcinblungen.. Melkungen über die Freigabe des deutschen Eigentums in Amerika usw. Da aber immer noch in e.nigen Spezial- toerteu gröbere Abgaben i>orgenommen wurden unb die erwartet en Interventionen ausblieben, wurde die Tendenz bei Festsetzung der ersten Kurse allgemein schwacher. Bei den Hauptwerken gingen die Verluste über 5<'o hinaus. SHeideanstalt i*erlor n 10 °o, Spritwerte 9 hzw 15 . Löwe 8 . D limler notierten zunächst minuo-minus. später 81 (minus 525 f,o). Vei Reben wert n gingen de Kursabschläge selten über 2 hinaus. Heimische Anleihen nachgebend. Ausländer zumeist behauptet. Psandbriefe lagen eher tchwä- Her. Der Geldmarkt lag unverändert. Rach den ersten Kursen konnte sich embe tlid) eine leichte Erholung durchsetzen, später wurde die Haltung aber wieder unsicher, b.i das Pr.vat- Publikum angeblich mit kleineren Verkäufen am Marlte war. F-rnukfurrer Hrtrcibcboric. Frankfurt a. M. 23. Rov Die Rachfrag, nach Weizen ist bester g.morben. Gute Qual täte wurden über Rotiz bezahlt. Weizenmehl A;.g Ueir.es Geschäft, doch find d. Preise um 025 erhöh! tnerbeu Roggenmehl ist gut gesucht brt 'mveränderlen Preisen. Das G 'chäft in Kleie i': lebhaft, auch für spätere Ivnr.ine. Futtermehl. Iteger. ruhig Gs wurden nor.cn Weizen, I Qua lität, 26 Dk.: Weizen, 2. Qualität, 24 50 -24.75. Weiten. Wei.'erauer 22.50—23JO; Roggen, in* ländischer 25 53 25 75; Commer^erftr. für ‘Brau- Zweck* 26 50 2tv Hafer, inländischer. 22 75 Ire 23.75. Dais (gelb) 20.50 23 75; Weizenmehl. länd'fches. Spezial 0. 33 38JO; Roggen mehl 33 bis 36. Weizenkle.e 13J0; Roggenllne 14 50—15 Tendenz; fest. Letzte Nachrichten. Lin Millionen - Zollbinteriiebmi^tpeozet. Mrfängnie- unb tNi Humen itrafru. WSR. Mainz 23. Rov Die beiten Teilhaber der Klofterbrennerei ..Maria- k r o n". Daniel R ö b l i n g in Oppen Heun unh Beter Wirth in Mainz, sowie zwei Angesteilt> her Firma hatten sich vor dem hiesigen Gench» wegen Zollhinterziehung reip. B a n b t n- « chmuggels zu verantworten. Die Gestllfchaft üt,r:e über zwei Jahre von sechs 3u#tanMlnneT Branntwein mit einem Ackohoigehalt bis 96Vvl.- . roz zu dessen Einfuhr keine Erlaubnis vorlag. unter der salschen Deklaration „Branntwein 2» Vol -Proz." ein. Die Sendungen, die unter Hm Zuziehung der Eingangsabga^en einen Wert von über 20 Millionen Mark hatten, wurden bei ber in Oppenheim Borge ommenen Zollabfertigung als Branntwein zu ermäßigtem Zollsatz von 10 Mark für den Doppelzentner ve.zollt, während fie als hochprozentiges Destillat einem Zollsatz von 1002 Mk. für den Doppelzentner unterlagen Dem ‘Reife wurde dadurch ein Zoll von 13.4 Millionen Mark entzogen. ferner wurde der Monopvlausgleich von 55 Millionen Mark nicht bezahlt. Durm eine kunstvolle Vorrichtung im Rohr des Kettelt wurde bei der Probeentnahme her Zollager«' ccnbe 'Beamte getäuscht Rabling gab feine •Straftat zu. während Wirth in me Machen ich-.i-ten feines Teilhabers keinen E nbttck gi-ft,»" haben will. Die beiden AngeftelUen gesta"dranffnrto M Berlin ■trenffun a.M t nlu» zrantknna. 2- Verttn 1---T“ S-1 —te. - 3*iüT Mur» 1 UhT- ! Mur» bdilufb Uufxing Mur* Mer» ädjlu . i.um. *«» Mut» •jdiiuk. Anfang »irrt Mut» UST Mur» »o ii* Bnlang ♦’wr* hur» VaUSnonch, ’Äctcn ,li l!.-itg-»e Äotra . . Äonveoi's« ÄOfTK . . Jriit'tt Ccirrr .1100 fftoBrn tmnuntkche Äetai...... rische Koten..... JdiwiKt ÄNtn....... er>cnH6« ÄotTH....... 7"2-Lon'eU ym-brlu slal < e Cifttrtttfc'1anf ..... . i 40.5 1.' 1 H 79.25 M »' XI 1.55 21 2i. t;. •ü i.Ts 5.2 14.25 LM.75 151.5 IW lt< Hl IV I2S 1*7 i II 1 1 1 lliliiiiß III 1 l S11"111S11ki *7,25 50.7 12.3 2.1 12.1 1» 13 191.5 135.5 IS.5 151.35 151.5 19*. 3 1 li- lll.75 1H 19t "M 50,9 11.9 23.0 2.N5 11.9 12.25 129 25 |K- IM 134.13 137 ir Ii» 195. J 117 II- III 127 197,23 tt- ff ® .....7 Ffrymann ........ ffirhr. Lieferungen . . lu Sui! unt Ära-t ... io ^. itm ,t i>u:a oume . 6 - o!ek r Untrrx . !v vam'.' '6irtir Evert, ■ . Io iftvein fflktrr .... 9 Schirl, fflttrr ... . lu €<#urttn ...... .7 VlbOttlKT Z Co .....9 Frdee » ..... v jeuilch« ffrS-M....... v Hentr S tinfoble • . . 5 itewni Äcdftabt avß 1 Ärcita.. |- Ta-xnHf»: U tkr fflanistost ... ! femder > fPair..»? . . . |. Jfilhofi Nnva'«adura l ülartc: nbur^-r Saflci 7 eflaurr Qk: » 1 craiUr Ti'otcta . . . c I w>un:tcn< . rtfcnxdt ..... > isotahafnrertfc ...... » «tat ...... i ';' !■ 1 ;• *** 1 , 0,691 49.97 39,99 U.M 17.47 73.> 73.12 tua» »1.53 M.71 r. i> t. le* 5.594 5 3.» 1,19" II* 4.MM 50.93 5V.97 1.7,7 111.If 113. U 117,77 10.6* «.«■; 4.1*1 14.41 «.67 1.911 -.499 M.N 7.869 5 M. u. n.i L* 1» 1.9 i.M y» 7.1 3.M 3». •1 H * * 1 « i f 7 « o b* * >« r. 170.4 l-v' ** M.5 76 73.5 t^CTttTL ?! mCODC .193 3.394 LI1* t.n ii l.k 39.1 luwrifanfr*t Kctta..... feieti* Ji.'ttn...... Tanftch« Ästet...... ÄctzB....... 1 Ä \t:.u ®,N6