Dienstag, 22. November ,92? IN. Jahrgang Nr. 275 Erstes Blatt Tommi, L 2. 3. 4. 13 "Lu n A ionttnd «• ,-zäb^- !■■<*■« Ml !■>*'•«■ fti d„ dia |kM 51e**ineg rorbcr Peru fir l hstze ftr W*|etgr* »c* 27 mm Srvnt »rlli* 1, aitoirtt 10 1*e *•- gvtxn. Die Besoldunqsvorlage im Haushalisausschuß. stchuiartt. üv. Qkftme tik M Ha k, .bet, 2« Itu.; ' (Odilen,. K. len ö-.ochi^ti., iicrej 58 bU tx ODÜileJdiigi. 1;.-. nftige doHiU». ilkühci iü;.u<. mrts 46 bi» a raiäiieie 42 bi# 4. nährte 25 bii ». fmbet Dm i öchiochuven» 59, Heiligt 5 Moli’ Und SnlUu- t« und SauflldLS 16 c9. Schalk Mmmel von erva 24V } bui tztz von ttoe ivichi 65 bi» c* ^chendgkwibl i etwa 120 b'J 1« 64; Sauen 54 bi» f: Sn allen CM- nur in StwbiH- Reichsiagsbeginn. (•igener Drahtterichi bH „®«ebener Anzeigers".) lldien Slmultan|d)ule; Angleichung der In der Reid)socr|ailurq genannten Grmriafchaft»fchule an öle chrtsttlir^ Simultanfchulc: Sicherung öer Lchrsreihelk gegen jeden versuch einer tonfdiioneflen Verengung des getarnten Unterricht» in der Betenntni»- jchnle: unbedingte Lrhaltungder celsiunas- fäbiqf eit te» Schuljnstems eine« Schal- 161.*' Ü.L Hl.»* -ü:: !U! FS > ■ IÜ.J iii-2 18 Z \Ä iE gromm «enberi. lmschau'.) rmbrr. , k her Ouami • Ä’~- Ä w "b' (Sollfv •■säsS *«'*$*■ id)|hinbf. * ^Uplattentonerr lM< u.» «> ii.ti e> *?:S i:il Zeniralvorstandsiagung der Deutschen Volkspartei Eine grundlegende Entschließung zum J^eichsvoltsschulgeseh. 1,71? 58,K Hl.*- 111. Il-'ii l«.Ä ■H.7N fe Ä.W 59,l* »tz lüg E $ i.L rt>.H Berlin. 21 Dov lBDZI 3m ^uie&altt- auöltbub te» Deichstoge» be'dwxltiate man sich in lii Krer Tebaite mit der Sinstus ung der banbtnernid) v o r ge b i l D« te n Bearn- ten und der »et rieb» all l Renten bei den verschiedenen Ikrrooltutx^^ flm. die noch Qlntrd.ivn der vozalte.nokraren und Äcmmu- n.ften höher etnyUutl t^rötti lolilcn, toäbrenb die Tkrtrtier der Met ihren Mmifterien lür die Heg erungüi'orlaoo eintraten. - 94 folgten dann die Abstimmungen über die neue Truppe 10. Unter X'I.-bnt'nfl der an> renQhtrije wurde eine Bei he Abüird. ruig^x>r1 der Regie- nrnd*pKirte.m genehmigt. Für Knippe A10 wurden < B. Oderleitung»aufeher und LciungS- cutleber sugrteilt. von denen hanbwcrWmabtae 'IVorbtlbung gefordert worden ist. Di« am Ad. ecptcmb- r 142Z im 3mte geblx.-cnrn nicht Hand- ttxrremähtg vvrged.l.-eten tc.egra^>n£XXTltomn.-en m.t der Deutlchnativnalen Dolkspartei nut 99 gegen vier Stimmen gebilligt Das 2btom- nren bdagt u. a. Die Deutichnationale BolL- Partei tn Bayern und die Äationalliberale öenbeepartei Bayern» schließen iich -u gemeinsamer vatetländischer Arbeit xufanunen. Die HationoGlberdle Bvl'»partei Tapem» fuhrt tünfiig den Damen Dationaliibc- ruler Lande»verband Bayern. Der Dationallibe- ra!e Lande»r«rband Bayern behäU leine innere organische Selbständigkeit und fall» nach der politischen Lage erforderlich auch da» Docht, feine programmatische Sonder- heUiriq »um Beispi^ tn Fragen der Äulturpclüti »um Ausdruck ;u bringen 3n den Parletvor- fianb der Deut chnationalen CBol«Partei wurden > e beiden bisherigen Dalionalliberalen Parte »ührer tn Bayern. Deheimtat Vach» und Professor Dr. Cent entsandt. • Zentrum und Bayrische DolkSpartei. München, 21. Dov. (MTB.) M-e der Sande» dienst de» Süddeutschen ^orrc-'pindeny- bureau» erfährt, Haden am 19. und 2) Dvvember streng geheime, abschließende BTlprechungen der Detständigungskommtlsionen de» Zentrum» und der Bayerischen DoU»partei fta tg^unbnL Da» Ergebnis der Befprechufgen ist der von den obersten 3nhangen brr betb.m Part im noch -u billigende Entwurf für eine Vereinbarung -wischen Zentrum und Bayrischer Bolkspartet. Dieter Entwurf nimmt eine engere Zusammenarbeit der parlamentarischen Vertreter der beitem PaNeim für grvye fragen m A^'icht und will the Möglichkeit einer gegenloit^en Deiämpfung der beten Parteien bei den Landtag», und Deich»tLgs- wahlim aus'chliehen. Mil ter S ellu^.gn^hm:.- ter oberften Organe der beiden Parteien ist innerhalb feiner Zett »u rachne-i Händen, denen sie fich nicht entlegen rönnen, so das, die Etatseröne.ung sich »u allgemeinen Spardebatten, unte.rnilcht mit weilschweifigen Betrachtungen über cme Der walt ung»- telorm, vtetleicht auch über die Bildung eine» ®lnbelt»ftaa te» auSwachsen werden. Da» deutsche Boll wird aber schon zufrieden lein, wenn die Paneien wenigsten» ihre Sonder- wünsche zurück st eilen, damit von dem vom Delchsiabinett bei der Aufstetlung te* ®tat» zur Dicht chnur erhobenen Leitsatz alleräußerster Sparsamkeit nicht abaewichen wcrfe Deue Bo- hdtungen kann niemmtb mehr auf sich nehinen. der Delchte^at daks also unter feinen älm'tänden über die Endsummen de» 'Borjafroe» hinaus- BeUegee. »ietzeaer H..-M fw 1U» Die Schale lM«ticrunje i ihre» nationalen und liberalen Bildungsideal» entspricht. Eine Dede SiresemannS. Braunschweig. 21. Dov (MB 1 ^m Anschluß an die Cioung te» Zentralvorstande» ter D-eutfchen Bollspanei sand eine h'sentllche Bersammlung statt, in ter Deich»auf»enmlnister Dr. Slresemann da» Wort zu einer kurten Aus- 'pruche nahm, in ter er u. a. solgente» au»- sührte Dcnn sich ter Landesverband Braunschweig .Stahlhelm" in seinen Forderungen an die politischen Parteien gegen die Fortsevung einer Außenpolitik auslvrich. die von Demütigung zu Demütigung geführt Haie, so must ich da» ganz enllcblete-i zurückweifen. Sollt« e» richtig hin. das, die d e u t s ch n a t i o- na len Braunichweigcr dieser .Forte-rung' nachgegeben haben, so steilen sie fich dai.itt i n fchrosssten Widerspruch gegen die d e u t f ch n a t i o n a l e D e i ch » p a r t « t i e i- t u n g und die deutschnationalen Ral’ln«it»mlt- glieter. — Mit großer Entfchiedenh.lt erklärte Dr. Gtresemann. das, die Aultenpolltlk. die von her Londoner Konferenz über die Be'reiung ter Duhr- und der Sankiionsstädte sowie ter ersten den« nach Locarno und Eens ge'ührt habe, unbedingt s v r t g e s e h I werde, auch wenn e» dem ober jenem nicht gefalle. Dr. Strefemann gab seinem lebhaften Bedauern darüber An»- brutT. dah die nationalen Derbänd« da» Best« von fich abwerfen, wenn sie in den Parteikamps eintreten. C» ist keine Mißachtung, sondern hohe Achtung vor den hohen Ausgaben ter nationalen Ber'dnte. wenn ich (:e warne. In die Parteipolitlk einzugreifen. Iler Dcichäaus'enml'ilster wandt« sich atebann mit besonderer Schärse gegen ten offenen Brief ter Ortsgruppe Biaunlchwelg der Deutschen Zrledensgesellschast und erNärte. dast Me Kreise um Fdrster und Merten», di« ihr eigene» Vaterland angreisen und Frankreich davor warnen. Tculf-tla ,d zu trauen, d l e gröstten Verräter einer Verständigung und Besrriung und somit die verhängnisvollsten Segn er ter Verst^ndir-ung»- polittf feien. Gerate m den verständigungSbereiten Kreisen Frankreich» beflige man da» Dirken dieser Äreife, dl? tn Frankreich M« Verbindung hielten mit den nationalistischen Kreisen und von denen Ne wahren Friedensfreunde Frankreich» sich »u unterscheiden wünschen. . _ Aus die finanziell- Las" eingehend, warf Dr. olrtfrmann die Frage auf, inwieweit die firillt te» Rrporallonto irnlrn an unserer Finanzpolitik berechtigt fei. (Er erhob seine warnende Stimme qefen zahlreiche Erscheinungen In unterem Wirt« lchafteleben. die bei Tausenden den Eindruck er« wecken, a' wären wir ein relck-c Volk, während mir in Wirklichkeit arm sind. Diejenigen Schichten des deutlchen Volke», die sräher al» Mittel« 1 a b u n q di, ruhige Fahrt dr» Staatlschisse» qe- lrahrleistei hatten, seien proleiarifierL Da» Id auch rin Sriegsoerlufl de» deutschen Volke», der schlimmer wiege ol» oedorene Provinzen und viele» andere. Eine Id-fv -chicht wilder zu |(baffen. Damit unsere DtrUchaft wieder do m Kapital der sparsamen Menschen In Deutschland gespeist VL'?. Und SjjvJ ^CÄ* k2**6t* ''borzr. 2608t. 9” H Vx 1 dir latotfc E rieh«^ Mj flroorte. m Wen laue-, l Qualität •»». inläni 255.' bti L W. Haii (te.r M'Iche», ej£; bi» 35, lönie! is 15, örb’en y UddvtlschB g. ■ 53, 2oqg-it^ 1750 dis 15 'Berlin. 22. Doo Der Deich»tag hat am 1>len»tagnadxni tag sein« Arbeiten nr.cber ausgenommen Allzu aufregeiü» werden dte Pienar» fitzungen ter nächsten Zeit nicht sein, da da» wichtigst« Materlai noch immer unerledigt i» den Au»schüffen steckt. Io da» Schul-drd die Besoldung»rrsvrin. ha» A.ieg»sä>idenfchluh- geietz und etnlae» ander«. Hi«r li/gt also nach wie vor da» Schlwergewicht te» Parlament arischem * Getriebe» Dte Oppofltton»prelle gibt sich auch weiterhin redliche Mühe, ten D«tch»tafl«teainn al» Auftakt für die alljährlich in die Wethnacht»- Mit sallente Deglerungskelse zu te- werten. Ta» ist aber etwa« recht voreilig. Dor- iäuftg liegt für eine derartig« Anna hm« «in tr.f- tlger Grund noch nicht vor. wie e» sich kne 2f«Qierung»p kommt zu Weihnachten eine Kr fe. Di« Ehe mit ten Deut Ich national en ist keine Xhebcte&e. sondern eine Vernunfteh«. und 25 Jahve lang werd sie sicher nicht teuere. Zur Regierungsbildung in Heffen. Darmstadt. 21. Dov. Der Lantesvorstand und ter LamtesauS'chust ter Sozialdemokratischen Partei Hesicns tagten gestern in Frankfurt, um zu den Ergebnissen ter Land- tagewahl Stellung zu nehmen. Rach 2?üttv in Zahrzehnten gewährte Schullonnm ent- ftanten sind gleichgültig ob konfessionell oder simultan, sollten sie erhalten bxtben. 3n die- fem Standpunkte \*r Partei komme die Achtun.z vor der gefchichtiichre Sntwickelunz zum Ausdruck. nicht aber, wie t*r und da fälligid> be- fxrupW würde, die Sehnsucht nach Kompromissen. ®nntNagt ter «nrstervrdrei.ich regen Aussprache waren die vom Parteioorstand ausge- arbeltrtre Dichllmien, die von dem Vors yreten ter Vollsparteilichen Preusssrsratrwir. Dr. v. S^irnpe. vorgetrageii unö begrüntet wurden. v. Cxnnpc betonte besonder», da') das Schulz--'et) zugleich rin Kulturaesetz von toe.-ttragenMlcr Be- teuhmg fei und test darum bk Partei nicht von ihren grunbldbilden liberalen Forterungen. ms- besondere te» u u e i n g e s ch r ä n k t e n staatlichen Hoheit» rechte» über dce Schul« und te» AuSgl«iche» d«r V«genIätz« durch eine tolerantt Schulgefet)gebunz abgehen r6mxe. Es wurde dann einhlmm^ folg ende Entschliehung Steil« 36 L»?fing, Pt»,ooefcheist W . ««hr. CtzetteSaMe», Dr &n«»r Wilh Ceegc SftaHtwnlt* ttr Detuib Df 7k Wild Lantz«, für 3«uilrt0n l>f Ist Ibgii»!; fit Sen tebriffR Inl ürnst Sinei*«-.*, ftr bee st*» |ng«nird Rett tzivma**, keilt* ti Gif,«*. Braunschweia. 21 Dov iWLB.) Die Tagung tes Zentralvorstanbe» der Deutschen Bvllspartei. zu ter u. a. Aeich»mimster a. D. Dr Scholz. Deich»minister Dr. E u r t i u ». Geheimrat Prot. Dr. Kahl und zahlreiche Mil- glieter der Läiiterrcg.erunaen und Parlame.ite. im ganzen übet 3X) stimmberechtigte Witgl.eter M Zentralvorstande» erschienen sind, wurde heute vormittaa vom Pa riet Vorsitzenden Deichs- minlstel Dr. Stresemann erössnet. Danach nahm Deichslagsabgeordneter Geheimrat Dr. Puntel da» Wort zu einem Vottrag über da» Deich»- schu 1 g« s« tz Dach wie vor. so «rflärtt «r. hebt di« Drulsch« DolkSpartel aus tem Boten tbr«3 Programm» wonach B«k«n ntnl»- und Gem«lnschaft»schul« von ihr gcsich«rt und gefftetert werden sollen uoerall da wo sie nach Herkommen und tem Schulungsbekürfnl» Heimatcharakter haben. Wir wollen ter De- kenntni-schule Ihren Besitzstand bei ter Umwandlung sichere: sie erhallen ist bann Sache ter tekenntnistreuen Eiziehung».«rechtigt n. Die Deutsche Vollspart ei hat ein« Dcih« von Anträgen gestellt, die von den DegierungSparteien ant-enommen sind. Die Furcht vor e.ner Kon- sessionalisierung deS gesamten Un erricht» Ist dadurch gegenstandslos, verschwunden auch ter Schein einer dogmatischen Bindung te» Unterricyt» nach der Annahme eine» volk»- i parteilichen 21bant)crur.qcantrag6 durch Die De- gierungsparteien. Die Erhaltung der alten Be- lemitnisschule tn neuer Form ift gesichert. Wa» die seitherig« christlich« S i m u l t a n s ch u l« tetrillt. wird ihre Erhaltung von fast all«n 5xteilen g«sordert. TIHr lehnen Dir Im Lnkwors oorgesesten« sech»- jährige rchcmfrsif und auch Die zwölljährig« Scdonfrlft Dr» Relch»ral» ab, well nach unserer «ol'asiuog «rklkel 174 ter Deichsorts assung ketnr Schontesilnimungre. sondern «hk S chust- beffimmang enthält. Dl« Deutsch« volk»- portd wird Deshalb Dafür «inftekn. das, In Den (Bebictm te» Reiche», In Denen «Ine nach Be- renntnle nicht getrennt« Dolkoschulr gesrkllch ober nach f>«Tfommen besteht, r» b f I Dieser Rechtslage orr bleibt GWnerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen tfrvtf »Rd Verla-: Vrßhl'fch« U»tvrrfit-lDv>ch- mb SldiDntderd K taugt in Siebest. SchrtftlettNRg istv SeschLstrtkelle: 5-,Ntra^e 7 ancentunmen: D:e Vorlage eines Deiehsschulg^rfeye» Ist in der Deichsversasfuiui gefordert, an deren Bestimmungen die fldchvK ten ten Faktoren geb unten sind. Die Deutsche Volkspartei hat die Aufgabe, auf ter gegebenen Grundlage für eine liberale Ausgestaltung te» Schulirelen» ein- zutrelen. 3n Aussühruug ihrer auf tem Leip- jiger Parteitag 1919 programmatlld> ‘eftgelegten Grundsäoe und in Anlehnung an die ges<»icht. liehe Entwicklung fordert Der ZmlraloorstanD Daher: neben Slchcrnng Der konfeffionellen Bekennt- nl»lchul« in Ihrer grschichlllch gewartenm Sri bauetnDe Erhaltung Der d) r i fl - nehm.gt. Oie Demokraten zum Deichsschulgesetz. Berlin, 22. Dov. V D. 4) ^e terrm- kratische Deich»:agsfrakrüm saht« «ne ftung zum Schulgesetz, in bet e» Heists teu.'dte temoktaifche Dclchsiagsfrakton tebt tem bisherigen örgcimrt ter D.-r.^rnd^mgen te» Biidur.geaas'chusse» über bas Deichs'chulg^eü mit äusterster Besorgnis gegenüber. Dcr § 1 te» S>efe^es gibt in ter iDt angmommmen Fällung die S ^tShoheit üter die Schule st^i. intern et die staatliche 2htf H 4) t »- besugni» ncL Art. 120 ter. Aeichsv^allung einschränkt und eilte selbständige Aufgabe ter Schule roten ter elterljchen Srz: hunz nicht anerfemiL Die Defchlülle über Die B c f c n n t - nislch-ule. vor allem ter Defchlust. die Schule nicht nut nach ten Konfellionen. fantere nach dre sie beantragenden (?nippen zu benennen reformier*. lu*bcnfd> utw' Harakteriste^ de künftige Doll-'ch-lc w>ch n
D^ teul ch« temofraiifdx Partei fpr.dü auS dah alle literal unb natlor.il gcfmntcn Xni'e te» deutschen Vollem dies« Erfahr rwch erlernen unb durch ihren cntfdx'.tentefr ♦. ro.cH ten verhängnkvollen Oang bcr ^Berhandlungor. aufhaltre und die deutsche Dslksfchule vor dem oerbanDe»; , 5. volle stusrechietHaikuna ter SchuIhoheiI De» Staate» auch fär Den Rellgioos- unterricht. Sterben förmt und nicht wie f«fci auf bte suetinbt. sthen Geldmärkte angewiesen fei, müsse unser Bestreben sein. Z)n bezug auf die landwinschostiichen irragen oerw'e» Dr. Strefemonn auf seine Au»- fuhrungen in Halle und betonte, daß die Situation der Landwirtschaft GeflemDärtig aufterorbent» lich ungünstig sei und dag eine der enllcheibcn» ftrn Probleme unserer deutschen Wirtschaft bedeute, die Leisten; sowie die Produktionskraft der deutschen Landwirtschaft ,u erhalten Dabei handele es sich nicht um die Interessenoertretung de» Groß- anindbesistc«, sondern vor allem um die wohloer. ftanbenen Interessen der kleinen Bauern. Alle dies« Fragen seien nicht vom Standpunkte der Partee- Politik anzusehen, sondern Fragen bet praktischen, gesunden Menschen Verstandes. In diesem Zusam- men Hang betonte Dr. Stresewann die Notwendigkeit der günstigeren Gestaltung unserer Handelsbilanz. Ein Uebersteigen de» Import- über den CPrport, wie wir e» bisher haben, s in Zukunft unmöglich. Der Niederaufvnii unsere» Vaterlandes, so schloß Dr. Stresemann. iei nicht Sache r.ner einzelnen Partei, sondern der Zusammenarbeit aller vernünftigen Elemente des deutschen Volkes. Deutschlands Wirtschaftsverhandlunqen. (Eigener Drahtbericht de» ..Gießener Anzeiger»'.) Berlin 22. Rov. Soweit sich die Dtnge bi» setzt Überseen lassen, stehen die Borbelpre- chunqen zum deutsch-polnischen Handelsvertrag recht günstig. Dcm Unterhändler Jadotbfli i ft, nachdem da» Terrain in den letzten Tagen der vorigen Woche sondert werden konnte, der deutsche Wunschzettel überreicht worden. dem am Montag die polnischen Degensorde- rungen folgten. Jede Par» i kennt nunmehr die geg7»erischen Stellungen, sodaß der Kamps In absehbarer (jeit feinen Anfang nehmen kann. Läuft die Berliner Aussprache w ter. wie bisher, dann wird Herr JadotofH velleicht schon Ende der Woche feiner Rcgi tunfl Bericht er starten können. — Wäyrr.id also im Offen noch über tie Eröffnung der eigent.ichen Han^elSvertvaisverhand- lungen gesprochen wird, find bn Westen mit Frankreich bereits neue WrllchaftSbespre- chungen eingeleitet worden. Sie drehen sich diesmal um das Saargebiet, für tu» nach dem Abschluß deS Han.'el-vertrage» vom 2?. August 1927 eine neue Lage etrtstanden ist. B^her regelte sich der Warenaustausch zwischen diesem Revier und dem Reich auf ©rund eine» Abkommen» vom 5. August 1926. Deutschland ist der Ansicht, daß e» benachteiligt wird, es verlangt infolgedessen entsprechende Aenderungen De <5 Saar-Abkommens — Auch In Rom ist man am Werke, dem deutschen Export die Wege zu ebnen. Italien, dessen Best reaen dahin acht, sich vom ausländischen Warenbezug völlig frei zu machen und eine eigene Produktion hochzuzüchten, stellt der Der t chen Einfuhr alle möglichen Hindernisse In den Weg. Öt> will, bah der Italiener italienische Waren kauft, was sicherlich ein löbliche- Verlangen ist. Aber dann bars Italien nicht erwarten, daß eS mit seinen Erzeugnissen in Deutschland Absatz findet. Ein Delegierter des Reiches weilt zur Zeit In Rom, um die italienische Regierung zu einer besseren Einsicht und zur Aushebung der Erschwerungen zu bringen. — Schließlich droht uns noch ein kleiner Konflikt mit Holland. Die hollündlsche Glaswaren- und Porzellanindustrie hat eine Verdoppelung der Zölle im Haag beantragt. Wird ihrem Antrag entsprochen. woran man nicht zweifelt, dann verliert die einschlägige deutsche Industrie ihren bolländischen Absatzmarkt. Benachteiligt werden Diejenigen Industrieunleriehmunien deS Aachener Reviers und Westfalen», die GlaSwaren von geringerem Wert. Porzellan, Steinguterzeugnisse. Fensterglas Herstellen. Der Porz« lanezpori nach Holland trat bisher mit etwa sieben Millionen Mark In unlerer Außenhandelsbilanz In die Erscheinung Wenn auch Die holländische Porzelianindustrie nur vorüberaehend Schutzzölle beantragt, so besteht doch die Gefahr, daß unsere Industrie das holländische Absatzgebiet nicht mehr zurückzurrobc.n vermag. Rußland und die Abrüstung. Sine Grdärunn Litwinows. Moskau. 21. Roo (WTB. Funkspruck.) Der ftelltte tretende Außenkommissar Litwinow legte In einem Interview den Standpunkt Der Sowjetunion in Der Abrüstungsfrage Dar. Die Regierung Der Sowjetunion verbarg niemals ihr M i h t t a u e n geg *nü er de. ‘ ereil chast unD Der Fähigkeit kapitalistische: Länder zur Beseitigung des Systems der K fege und zur Durchführung der Abrüstung, das durch die siebnr- jährige fruchtlose Arlteit hinsichtlich der Abrüstung geiechtfertigt ist. Durch ihren Beschlust, eine Delegation zur bevoruehenden 4. Tagung Der vo bereitenden Kommission und auch zur AbrÜstungskonferenzzu entsenden nimmt Die Sowjetunion ihren Feinden die Möglichkeit, i b r ein etwaiges Mlßlinaen der Konferenz zuzuschreiben. und sie entzieh! ihren Rachbarn Den Anlast, Ihre Ablehnung Der Abrüstung Durch Die Richtleilnahme an Der Konferenz zu rechtfertigen Der Sowjetstaat betreibt eine konsequente Friedenspolitik. Er biete feinen Rachbarn und nicht nur aUri-i feinen Rachbarn die Ad- schlestuna von Schiedsverträgen an Die Sowjet-Delegation wird in Genf mit ihrem eigenen Programm erscheinen und jene Delegierten als lorv Verbündeten betracht n. die sich diesem Programm anl$(teficn. oder Anträge vvr- legen. die sich in gleicher Richturrg beweg.m Als eine ihrer Haupt..ifgaben wird sie es betrachten. Die Aufmerksamkeit der Konferenz auf die Schaffung fester und wicksamster Friedensgarantien zu lenken. SieSecrttfldrt, ber curoFäiftDcn Nationen London. 22. Roo (TVTL. Funkfpruch.) In dem Streit üetr die H«er.»fiärke der europäischen Rationen hot Ärlegominlfter Dorthington- Evans wieder Do» Wort ergriffen und einen Brief an die . Daily Mail' gesandt, in d„n er au»- fuhrt, wenn Vloob Georac und Lord Ratderrnere nicht nur bk Stärke der aktiven Heere, sondern tritt) der Reserven der siegreichen Kationen in Rechnung stellten, müßten sie auch die b r u 11 d) < n . österreichischen usw. Reieroisten mitjflbkn. Lord Nothermere veröfsrntlicht in brr »vaUtz DLill* eine Antwort aus dielen Bries und tagt, der B erst i e i ch passe nicht I in geringsten. Denn für bk in Deutschland vorhandenen militärisch ausgebildeten Männer gäbe e» keine Waffe, während Deutsche Rot in Oberschlesien. Ost-Vberschtesien. nnft qutdeutsches QaM. steht In der Gewalt Der Polen. Da» geht nun schon durch Fahre, und e» scheint fast so, al» hatten wir uns Daran gewöhnt daß wir faum noch Daran denken, a>lc schwer Deutsche unter Öen Bedrückungen eine» ..ö-egidtaate»' w ktöen haben Täglich lammen Ä’.vXA'ruif über tw künstlich geschaffene Grenze deren Liwemührung ausgerechnet von einem Hfiatm bestimmt werden mußte. Ls ist unglaublich, wo» für Htldenftückchen sich Die Baien von einem Tag zum anderen leiften: Ueberfall auf örri junge Leute, weil sie sich auf der Strafte tn deutscher Sprache unt'rhH-li.-n. an dem rohen verbrechen beteiligten sich zwei Personen m polnischer Grenzjägeru.ii- form; drei in deutscher Sprache erscheinende Zeitungen mürben beschlagnahmt, weil sie über diese, Öen Polen unangenehme, Roheit berichten; der Abgeordnete Franz. Delegierter der Deutschen Katholischen Dolkvpartei. wird In einer Versammlung von einer Bande unglaublich mißhandelt, weil er unter Benutzung des Lidelzitat» ..Gebet dem Kaiser, was de» Kaiser» und (Bott, was (Botte» ist', die Deutschstämmigen zur Loyalität gegen den pointieren Staat ermahnte. Fit solch surckstbare» „Mißverständni»' — mit t.e Polen den Vorgang hinziistellen sich gefllssentsich bemühen — überhaupt möglich? Das Vorkommnis erklärt sich auch viel einfache und folgerichtiger au» der planmäßigen Ser- Heß u n g , die amtliche Stellen betreiben und deren Früchte au» einer einzigen Zeile einer deutschen Zeitung be» bedrückten Gebietes ersichtlich werden: ,.E» vergeht nicht ein Tag, an dem sich kein Ueberfall auf Deutsche ereignet; der Deutsche ist eben vogel- frei' Heber Die Bedrückung der Einzelperson hinaus bekommt die Allgemeinheit Den Druck der Zwangs-Polvnisierung zu spüren. Man geht systematisch vor. Seit ewiger Zeit ist ganz deutlich die ßtntt zu erkennen, wie Polen allen deutschen Einflust in der Verwaltung aus- Äumer^en bemüht Ist. Im Jahre 1926 wurde der Bürgermeister von Myskowitz. Dr. Rak»- wainski, seines Amtes enthoben, die Peelen warfen ihm Deutsibfreundlichkeit vor. Selbstverständlich wurde diese Maßnahme angefochten, eine Abänderung ter Entscheidung konnte aber beim Woiewoden nicht durchgeht werden. Jetzt bat das Oberste DerwaltungSgericht in Warschau Die Amtsenthebung bestätigt. In K a t t o w l h haben die polnischen Parteien durch ständige Obstruktion die Auflösung der StaDtverordnetrnver- f a m m l u n g erzwungen. Das ist aber noch nicht genug, man verlangt nun noch der Kopf des Sl ad-obe.Haupte». Dr. Gornik. Der Bürgermeister von Kat.vwiy. nach polnisf'en Brauche SlaDtpräsident genannt, soll gehen und nü< ihm noch andere Beamte des Magistrats. Wir haben Demo Veranlassung, für Dr Gornik n-iiuttr.cn; Der Kat owitzer Rechtsanwalr hm sich sehr teilte auf Die volnlche Seite geschlagen. Aber e» mutz anerkannt werden, daß er sich in 1 einer Amtsführung nur Don sachlichen Gesichtspunk.en hat teilen lassen. Er ist nicht Deutschfreundlich gewesen, wie man ihm von polnischer Seite Doc- tmrft aber et war gerecht Des will für Die Deutschen in Oft Ogerichlesien sehr viel beißen, sie sind ja wirllich nicht verwöhnt. Gerecht:gleit Darf jedoch nach Ansicht Der Wojewoden und der Warschauer Regierung nicht jo weit gchen. dost sie sich auch auf v.e Deutschen erirreckt, weil Dr. Goenck die deutschsprrchendeo Xteile Der Bevölkerung zur QRilarbeit tn Der Gemeinde heranzog. must er gehen. Vie Tatnowitzer Polen läßt der in Darichau wohlge.allig auf genommene Schritt der Kattowiyer nicht ruhen, sie wollen der zahlen- mäßig starken deutschen Bevölkerung einen Polen als zweiten Bürgermeister auförängen. Dies Vorhaben scheitert an Dem Widerstand der Deutschen Partei. Run sind die Polen sehr böse, und sie haben die polnische Bevölkerung au,gefordert, passive Resiftenz zu üben, niemand solle sich an den Arbeiten des Stadtpariamenkes beteiligen. Wird diese Parole von der polnischen Bevölkerung ausgenommen, so hrsfl man Die Auflösung nach Kattowiyer Muster zu erzwingen. obwohl sich Var sehende Polen auch von einer Neuwahl für ihre Ziele wenig versprechen. Es ist kein Mittel zu schlecht, wenn man es nur gegen Die Deutschen anmenbtn kann. Die polnischen Zeitungen Heyen ganz unverhohlen, das Duldet die polnische Zensur Die gleiche Stelle zeigt sich aber ungeheuer empfindlich, wenn die in deut'chcr Sprache erscheinenden Zeitungen auf die täglichen Ueberflrilfc gegen Deutsche Hinweisen oder gar an das Genfer Protokoll erinnern, das feierlich der deutschen Minderheit Schuft verspricht. Westlich der Korfanty-Vinie kommt solcher Schutz Den Palen unvermindert zugute. Leider sind es auch hier, im eigenen Lande, die Deutschen die nach wie vor unter Den Folgen Der willkürlich Dorgenom menen Grenzfuhrung zu lei Den haben. Die Dabei entstandenen Entschädigungsansprüche sind noch immer nicht befriedigt, so daß mancher Geschädigte sich in schwerer wirtschaftlicher Rot befindet Ss war seinerzeit in Aussicht genommen, zur Lösung und Erledigung aller einschlägigen Fragen einen Spezialkommissar zu bestellen. der. mit weitgehenden Vollmachten aus- geftattet, Darüber wachen sollte, daß niemand ges6)ädigt würde. Sei Der Ist diZe wicht-ge Stelle noch nicht geschaffen worden, doch fcheint Das Versprechen in Kürze eingelöft zu werden. die siegreichen Nationen volle Ausrüstung für ihre Reservisten hätten. Ferner nxift Lord Rochermere darauf hin, daß heute, 9 Jahre nach dem Waffenstillstand, da» britische Kriegsamt über «inen so großen Stab verfuge, wie er i n k e i n e m Verhältnis zu bin wirklichen Bedürfnissen de» Heere» stehe. Amerika und das englische Flottenbauprogramm Conbon, 22. Jloe. (1DIB. JonHprudt) Der politische Korrespondent der »Daily Mail' schreibt; »34) höre, baß dir Linfkelluva de» Baue» Zweier Kreuzer al« eine Geste an bk Vereinigten Staaten gemeint ist und daß sehr wahrscheinlich im nächsten Jahre bet Bau eine» weiteren Kreuzers ausgeschoben wird.' — 3n Washington wird amtlich erklärt, daß da» dem gegenwärtigen Kongreß oorzulcgcnbe J I o I - tenbauprogramm von bem Bcschluh Großbritanniens, dm Bob iweier Kreuzer au ju| hieben, nicht berührt werden wird. Präsident Loolidge und bie Marincbehörden sind der Ansicht, daß die Stärke der amerikanischen Kriegsflolir weit unter der normalen höhe ist. Kabinettskrisis in Belgien. Äcinr Einignng über die Herabsetzung der Tienstzcit. Brüssel. 22. Nov. (WB.) Der Minister für nationale Verteidigung legte dem Minllterrat ein (k^poss über bie allgemeine Lage uni) die Reor - ganisation derArmee vor. in dem besonders die Vervasfnung der Einheilm, da» System der St- sesliaungen und die Herobsttzung der Dienfkzei! be- handelt wurden. Der Minister kam zu bem Schluß, daß es Ihm unmöglich gewesen sei. gegenwärtig einen Gesetzentwurf über die Herabsetzung der Dienstzeit vorzulcgen. der die Billigung aller Mitglieder de» Mlnisterrate» herben könnte. Er schlug daher vor, die ganze Mliitäriraae einem g e - mischten Ausschuß zu untere «Ihm, der ent- sprechend bem im Jahre 1920 gebildeten Ausschuß lammendes etzt sei. Da die Mitglieder de» Mmifter- rate» sich über diesen Vorschlag nicht einigen konnten, beschlossen sie, die Gefamtdemlljion dem König zu überreichen. In politischen Kreisen glaubt man. baß. wenn der König I o I p o r wiederum mit der Bildung des Kabinetts beauftragen sollte. Da» neue Ministerium ziemlich schnell gebildet werden könnte E» würden bann ju Den Mitgliedern der Katholischen Partei uni) der Lide- raten der Hörigen Regierung zwei Mitglieder der Liberalen imb zwei Mitglieder der Demorrahld)- christllchm Grupp, treten. 3n btetem Fallt würbe da» KabintU noch in dieser Woche gebildet werden können, und Zwar unter tiu»id)nbung der So- ziatisten Eine neue Phase im chinesischen Bürgerkrieg. Tschangkaischtk aus der Vrrdannung \urfi wurde durch Feuer ein Schweineftall vernichtet, wobei 140 bi» ISO Schweine verbrannten. Durch Funtensiug wurde auch der Befitz eines Landwirt» eingeäschen. Das Feuer wurde von in»- gesamt zwanztg Wehren bekämpft. Der Scheunenbrand bei Katferawerttz. Zu Dem bereit» gemelbvlen Scheune-rbronda 2 oha ul en bei Kaiserswerth ist weiter zu berichten daß außer Der Dort vorgriundenen verkohlten Leiche eine» der Obdachlosen, tne bi« Scheune al» Rachtlager benutzten, auf der Brandstätte noch die Gebeine von zwei anderen vollständig verkohlten Leichen gefunden wurden, über Deren Persönlichkeit sich noch nicht» ermitteln ließ. Eine Ichtoer verbrannte Person ist inzwischen gestorben, te dast da» Unglück bi» jetzt vier Todesopser forderte. Brand in der Agfa Filmfabrik Wolfen. In Der Agfa-Filmfabrik Wollen Der I «G.» Farben nbustrie A.-G. eatzkpz^ete f ich durch einen clekrr.'chen Funten ein Behälter mit losen Filmstreifen. Der Beanb Dehnte llch schnell auf Den ganzen Raum aus. Der In kurzer Zett ausbrannte Der Sachschaden wird auf ca. 30000 Mark geschätzt Personen farmm nicht zu Schoten Eine Betricbsstöruig tritt nicht em. Bon einer glühenden Slseuslonge durchbotzri. Ein gräßliche» Unglürf e eigner« sich auf dem Eiteuwerr St. Ingbe L Dem -<«i>igm Arbeit«, Julius Becker aus Ober-Würzbach Drang rin glühender Eisenftab in den Unterleib. Der bei vcib vollständig durchboh.end« Eisenstab mußte mit einer Zang« miedet herousgezogen tnerbex Die Verletzungen waren so schixt. daß der V-r- unglüdle auf Dem Weg« zum Krankenhaus gestorben ist. Drei Kinder eingebrochen und rrtrunfen. In Klonn bei Aastenburg ertranken Die Drei Kinder eine» Landarbeiters Im Aller von sechs bis neun Jahren. Die Kinder spielten auf einem zugesrorenen WalDtrich, der mir eine Dünne Eisdecke trug. Vie Wetterlage. 2 4 5tt 'J ** w «aw 0,1 d «mf q weetM» »4 t:«f nxe<« e.< H • —O HMWi uimmh I» *• -X " V^-< .»'WM» ftrl« e* M v*n*.o RLekkervoranGsage. Die westlich«» Druckstörung,n flachen stch ob uxtz dürften kemen wesentsichen Einfiuß auf di. Weiter- tage gewinnen, jo daß im KaUlusidereich zunächst in unterem Gebiet da» tVoflOMlter onhdlt. Wettervorau»jage M.ist ttockene», awlfigc» und leite» Leiter mü Frolt L:«terung»au»sichten für BonnrrMag Weiterhin üdttwlegend trockene» «etter und Nochiirrft. Lulltemperaturen om 2l November mittag» 1J Grad Celstu», abends mmu» 1,1 (Bro6 Celsius: am «r morgen» minu» 3,2 (Brab — Erbternperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 21 No- oemder 1,4 (Brab Cetsiu», am 27 Nooember 1,4 (^rad Eelßu» Sarimum 1JS drob Celsiv«, Minimum mrnu» 3,6 Grad Celsius — Nitderjeh age 0,4 Millimeter Dr Mer lag« auf bem Heherodsfopf. .tiung: Norboft — Temperatur: minus S Grob Celfiu». — Schwacher Nebel — Schneebccke: Ist Zentimeter Befcdollenhett der Schneedecke rr«a bindende» Scfcroden des Muu i kew Pcuunf de rteuL , imw «•»■«•* überstrahlt wird. Dann tarier manche« anber*. nur MIK. mit Nur fachmännisch erprobte edle Rohkaffees kommen zur Rösterei. Spezialmischung I das Pfd. 4 Mark. Hatte ich am frühen TRor 'en schon ein Serger- ni« barm genügte nur ein 2Älm will mich « dünken, al« ob mein Mikk rach dem Fenster und t(e 9r nneruna an ba« Müschen genügen, mir den Alltag feftftdjer 15. Meerrettich 40 bi« 80. bi« 60. Äarto'kln 4.5 bi« 5. 3.men 10 b-4 20. QKil'e 50 20. junge Hähne SO bi« 110 bi« 120. ®änle 100 bi« 110 18 bi« 23. Blumenkohl 60 10 bi« 25. Lauch 5 bi« 15. Irndem am XüuaoD enb Doanerataa. Ubr abend«. Wort. Sei beg'.eit«nden «r«li*en LU. van bet 8 a n b e e U ■ 11 e r | i I * L Lach per läufiger ^ufammenftellunfl beträgt die ,jabt der orbfRlfidw fetubterrabo ün taufe oben ttiirUxt- femeftrr 1446, der charrt 25, ber fyolpitanttnnen 2 unb ber (Baftbarer ISO. 3m fcllnterfrmefttr 1926 27 mären immaintuUrrt ordentliche ötubiereebe 18*1 H. rer 25, Aclpitonimrtcn 2 unb Äoftbtrer 191 3m Bommerirnufur 1927 würben gejohlt orbenthdx Ehibierenbe 1468, Hörer 23» Hospitantinnen 2 unb Gasthörer 176. »ent ii|U rmrfeM. Ärcftnanl tet Met- vealchwotve, Bitrter» m»t ILWvenrtoftskeit, M »ern bthtrvt r»m. Leden bei Bot fee einzugliebem Hier tritt ber ®e- memschattegebanke bei Deu chnavonalen Hanb- et«rkero Pr« tii.one- Doopal- le-ler- volle« Untrrr.lXim tttl für HeMjtner sowohl, al« auch »ur Voten betrachte ' Die r una .Der lob he« Äleinbflr» lebe heutige Anzeige.> Vfl Uff« B’jfc leuutt ift. 8lllS!envklWk!W. Sör erne beu klx Veielllchali wirb ein txxx be*i $heiarat mH Haube 2 Türen und rundem Keto ani- bchalltrieh erUQu .lltlt. «w.au wt« Afr bildnmz. in E< he (.ro>e 41x41 xll «m. prima Schalldoie. »larkea > mit 25 cm ' l .ttentaller mit »J Sadeln und 30 KoniertmiuikaiQckan Jur Slngestelltenversicherungswahl. Dom Drutschnationolen H.mdlung«gaHilf«e Tkrbarxb wird un« grschrtabrn 2Un Sonntag. 27. Oiohenber, werden bn Stadtbezirk 9i«B«n unb am Sonntag. 4. Digenibrr. int Ä rei • •leben die Mahlen der Der t r a uen« m 6 n n e r zur An - geiielltenverficherung ftattfinden. Ö4 stehen Nch bet diesem OlkibUainpf zwei Parteien gegenüber, unb -war der im log Haup4au«'chuh Haus mit Laarr- u. Hol- raum tu laufen ad. mieten ar'utfct. ßre- ttaleVaacbroortufU Lchr Äna u. 1C616D cn ten Wifk, Snz bin ich ihm banflxic. Unb ich wünsche jedem Leser, bah es ihm ähnlich ergehe, bof) fein Deg — do« welcher öeJe- e« auch sei — von stiller Zufriedenheit M« 140. •ndivten _ Rettich 10 bi« 19. Sellerie 10 bi« 50 Pfennig Für kalte Tage: Schulhofs Arrac, Rum. Liköre Zwetschenwasser Klrsdiw'lsser Trester, Punsche JMSchulhof Marktstrahe 4 ♦ Tel. 119 Seh neck«-n werk 1 Jahr Garantie für Laufwerk und Feder. Sd ntliche Apparate werden In eigene n \\ erk fachmdunlach l-rraeitel t end rar d.- •> N ersaiid u-cprÜlL Wir war jia vor ■lalerwkrtliiiSaeia Bue«n.Viei. Uank- aenreio.-n. PiAChtkataloK Uber alle anderen ln*ti ürnente gratle und franko. Intet 1 Jog, leoeirüe ür.l sskvk! ) Vecgebllligvonzuhriefstungen Die Anfuhr von etwa 2000 Tonnen Äkinpf:aftcrftcinrn an bie cträfe« Vic- focn—ötrinbad) ab Bchnbcf Gieven ift ;u Ptrgeben. SngebotaDorörude. die bet uns tZohaN' neaftraiic 17) zu kaufen sind, mühen bi» zum 28. d. 2H.. vormittag» 10 Uhr, aus« gefüllt eingereicht sein Sicken, den 2? »voember 19?< Wurstwaren unter rttueOer Nu nchr empfiehlt In be* fanntrr guter Dualität ab morgen Krim* Ocneenflrlech. ui BeiwUnng frei Hau« Mito H. Lublinski (Mc •trinftrw Tammttr. 41, XeL HVfc. Strafkammer Gießen. • • : eben. 18 !->' 21m 27 THal fand 9dt •oeihestrah: unb QuMrtgfkabt ein Zu'am- menftofi zw.Ichrn einen Ätaftoa yt und einem Woierrad statt, bei dem der Zrhoer de« leb* terra in hohem Sogen zur Seite j.idVeubrri unb perteht w.tr!e. Da« ImiS^rrw Stehen hatte den Fahrer de« 2Luto« toeym fabrlälliqer Äbrpen>erler,ung zu 100 Marl Geldstrafe txruriellt. Die Strafkammer bestätigte diele« Ur- letl 2luch sie hielt aus Grund eingehender Beweisaufnahme für erwiesen, dah der 2lnge- fiagte tr.el zu schnell gelahren und damit In erster Linie den Unfall verschuldet habe. S'.n Metzger und PferdehLndler au« st le in- Steinhetm batte Im Herbst 1926 von ebnem Landwirt ein Plerd gekauft und -Wei Wechsel in Zahlung gegeben. Da diese ohne Deching waren, hatte tgn da« Amtsgericht istrte -berg trenra 'Betrug« -u drei MonatenSefäng- n i« verurteilt. Seine Berufung wurde verworfen. Aos ber provinziachauptstabt. Siesten, den 22. Aovember 1927. Zvfnedniheit. Aus meine* Deras «weg komme ich « e«M flainra Haufe voeSei Mi mir immer !«m erae'z oufHef. wett vor ben ™ aiOgdudH ItAne Dl innen standen. Auch ünTDin- trt sah ich Mühende Stott« hinter den Scheiben bemerkte Ich auch neben den Dlu- «wn ein rtHije« rt.ndcrg.-llchtch?n da« frranb- lich allen v >rü dergei^mden a chb. i He Ich edu-Mgie mich «b hörte bast .es vom Geburt an schon an beiden DeinTN g-iItmti In. Der Vater war un Ärua gefallen, b.c Mutter tag In de Fabrik, die Gr^stmutter hstteee da« iua und da« sttnd. 2n einem warmen Arüdttng«taHe. al« da« sten'ier of lenst and. araht? ich trat nähr unb / ßesiinilesKindX f das aecen das we. 1 WinterwettereeachQtat n-n »oll. t raucht jei st eine Kur mH bestem Medizinal-Lebertran oder Lebertran-Eniulsion GitiQmilt Sten haben einen müden Geaebmack und werden ix'igL 2ll« die .^rau TR. die« der fr-au TB millellte. entstand ein Tdorttvech»el -witchra ihnen üi dettra Brrlauf Me letztere zu der ersteren gesagt haben IMI: .Schämen Sie fich putzen Sie Ihre Treppe. Sie V3uscheoeib. Sie bretfige«M frau W. bestreitet diese 3cuherung getan zu haben. 3m Mittelpunkt Borlefung be« zwei fchiraraen Erzählung get«* Weben. (Siehe --------- — Hausdesiheroereln Gissten Morgen, Mittwoch, abenb im Caf6 Leib Mitglisderver fammiung (eiche Anzeige ) - .Da« Werden de«Menfchen. Der Leitung de« VtchfMelhaule« ist e« gelungen, sich den populürwiflra'chastllchen frlm .Da« T5k.?en bra Menschen" für ein.ge Son^ertAacht-ipor- ftellungra zu sichern. (Siehe heutige Lnzeige.) Ter frlm hat. Io schreibt man un«. Im un- imb 2u«lande da« grdhte Aufsehen erregt und einmütige 3nertnnung al« öpi'enldhung der deutschen povulLnp.'sen'chaflilchm grapb.e gefunden. Da« bet— ---- viel sittlichem Ernst und so feinem TahaefuM behandelt, dah die Ienfur nicht einra Meter beanstandet hat Prof. Dr. D 5 de r l«,t n. der Leiter ber Unwertitüts-FrauenklIrak bt Mün- chra. schre.d: nach eUier Barführung de« frirn« bi seiner Klinik u. a. folgenbH .Tie «tubi®- renden haben die Borführung mit grbhtem Interesse ausgenommen und wiederholt stürmiichen Bef all geäußert, ein Zelchm dafür, dast her frlm in mcdiLmischen Kreifen groben Anklang s.ndei. tl* ist mir ein Dergnügen. Ihnen zu behängen, dah ich den Film i.i feder Hm'icht tn der wilsenlchaUUchen Anlage wie Durch- «nsteüra Bos i4Än«!t IntttH Udler tRunt-fmu* ®lrh ablichcnh. Seide Schön Helt»'«hier werden eriiri‘ *> bt eilig t * khon durch dnwtaliore Vufcrn et! der tzerr 'ck, erhtl+jenb ’l-m'-crt«* ilitoro. dool - 3abwpaftL Tw Zähn« erhallt» Uno«) eirrn wunder, vollen Cflmfcemglsnv such an ben Letten'izchen be',entere bei qie>ch>e"'ger SeANtzun, brr battf «eens fouhri-irncn < hloro- «onl ZabnbOreie nnl on-tnlmi tkn'u- ♦'-tt Fa 'ro« SM. rttiU n ben 3ab-4»:'-'.'iräumrn eie Ursache Sei üblen nicht möglich war. den Wagen r^-chttzeitig vor der Schranke völlig abzubremfra. •• von ber Strecke L a l l a r — W eH l a r vom 1. Dezember ab halt der P, 3102 ber strecke Lollar- Detzlar taalich in Gardenheim Der Jua fahrt wie folgt Lollar ab 4 40 Uhr, Gardenhetm ob 5 21 Uhr, Witzlar an 515 Uhr. •• Hessischer Aichterverein Am nü.hstra eamatag findet in Aranlluct a. TU. un Ifcomalbtäu" eine auherordenliiche Hauptversammlung be« Heslischra Aichlerverein« statt. Aach ter Iage«6rbftu*g soll u. a. ilre Aussprache »ur 'M-Itungiorbnuna unb Aeuwahl de« Ucr- staute 1 statt inben. "LinePferbepersteigerung findet am nächsten Freitag auf dem Selgenhof statt Nähere» der heutigen vnzeige berliner Böisse. Berlin. 22. Aov. IW5B frmllvruch) 0h Erwartung de« heu:e erichettZe i^en Aeich^liank- auüwelse« bleibt die Spelulailon im fcutlgsn Früh^erkehr '«hr zurück-altend. D e Leiben- ift weiter gdtW’Ulo« und vorläufig wenig verändert. gür Farben nennt man e.nra Äur« von 252 Am Dev.'eninarkt härt man Pari« gegen London mit 124.01, Mailand 89,60, Madrid 28.84, London-Kabel 4 8775 8D. ______________ wrb Me Lahi eine Entscheid».ns dringen, bie weithin sichtbar Irtn unb lange nüchwirken wird Auch im flia-Sunb albt es weite Dtuglieberfreile. die bie ÄngesteUtraVersicherung als einen der wichtigsten Eckpfeiler betrachten, bie ben Stand vor ben Hin- obtleiifw schützt Vos gilt bi »besondere Mr die Werkmeister, bie früher zu ben ■ Idrifi-Tler- banden gehörten, bie ober sich m«wiichra den lotml- demoktotifchra (bewerttch'fter' angeichlofsen haben. Die Rorbervngen be» Deutschnatiraalen Hanblunq»- geHilfen-Vervande» beziehen sich im emzetnen auf eine Verbesserung ber Tienu- Uniungen auf der (Brunbtagc bauernder Eicherheit. Erhöh ng be» st Indergelbe» oon ») auf 1WI »f. Herab,eftung ber aitersgren.w ran 6» auf 60 »*3abre. eetlnen flu»- bou be» H verfahren» Heradletzi.ng der Dattezeit auf 60 45«itrag»nwnau. Ausbau bet Selbstverwaltung durch €l8rftmg ber Kechte be» PenDoftunq»- rat». Beiettigung ber Okbaltsgtenv für bie versuche- rungspflicht unb Ausbau ber Hinterbliebene«eente. Es fei besonders darauf hingewtefen. hast am Sonntag. 27 November, mir die in Siesten wohnen den ooUfährtgen «ngestellten «ur 21 ngestellten- oerficherung wählen. Pie tm Ä r e I • Diesten wohnenden flngefteaten üben ihr Wahlrecht am Sonntag, 4 Dezember, aus. Wahlausweis Ist die grüne CuiUungcfarte ber Angeftclltenverstcherung. (ist.ftener B)ochenmar»tpretse. änMi* »amil bdeMit Berluche, c# nbe I* »0 < Ulor^dont- O*g. fOr tarnen 5R I 21 ttv< ch» ihcrtt »TTtten» Äer rdn tw l!c> zu!ammengeichlofirara düraerfichra Angestelltcn- verbrinde und die sozialdemokratischen Aige- stelltenverbände, hie im QLlacmdnra jeden Än- geUeilienl’Ui.b zufannnragefchloslra sind 3u den Hauptau«schubver^nd«n grhön der Dratlchnanonale »antHung«gcbüien-3 rdand der in allen Mahikreifra Im Attch eigene T'rfchlag«. Ultra zur 2>ahl stellt Der D. H 2. hat mit bra übrigen Hauptausschustverbünden gemeinsam die Angestellt en Versicherung geschaffen unb sie gegen die Angriffe de« Afa-Bunde« tm DahlLmps 1921*22 m;t Srsolg verteidigt. Co wird bar Deut ^nationale Handiung^-t llsra-Derband aud) bei b’.K’fra Wahl um bie chrchrltung unb den planmäst.gra Ausbau trr Angel,eatenv'-rttcherung al« Sonderverficherung frimpfra. Die deutfch- nattona ra Handiungbgehilsra wollen nicht dulden. Hast h< alten Gegner der Sonder» Sicherung der Angefteiltraverilcherang aus dem 0&-ge über bie Aufzehrung der Aucklogen. d. b durch eine wahllose unverantwortliche Erhöhung der Gegenwartaleistungen. bie 2ngest?llr mver- flcherung zerüövra. um da« alte Atel der 6J>af- funq einer allgemeinen Boik-tür'' rar zu err ichra. Dem politischen Ziel be» Afa Sunde», die flnge- bie Biumra. iU zum ersten Male tm Sonn.i iche stand, l Aber ei öebrteab und sagte mir . Da« macht alle» die ® roh mutter. Ich I* mir nach, ob sie auch nicht trotten sind.- Ich svaglr ob e« ihm denn nich< langwe hg würde, so den gan*ra tag in dem ^cfniftubf zu sitzen und zum Fenster hiaai'^u'.hen .Ach nein. verletzte e«. .ich fetze jo immer etwa« andere«. 3.11b fahren die Bauern in do« Jeid. halb kommen bie Auto« e« gibt Immer etwa« zu sehen Unb wenn Ich keine Schm r ra Hobe, dann sitze ich am liebsten am -rnster." Mit der Zeit wurde H «r zur Gewohnheit wde Txxa einen Augenblick an dem Fenster zu tzAen unb einige Morte mit dem krankem THdb- chra zu wech'eln. Und merkwürdigI Immer hatte ich einen Grw nn davon. Äam ich ärgerlich von mrinem Geschäft, brauchte ich nur nach dem tinbe zu sehen, wie e« so freundlich zum Senster brrau« ;tübte. bann war aller Unmut vertag wie In der Stadt Giesten auch uberoö In den Orten der Provinz statt, tlu» den un» vorliegenden Berichten, deren Iv.rtxrgobf IM einzelnen mit Rück sicht out den lstaum und In Aadetracht der Gleich ariigleit der ^feiern in allen Orten hier nicht mog sich Ist. geht hervor, bah unserer Entschlafenen, ganz defonder» aber der für Soll und Vaterland Im Weltkriege gefallenen Briiber überall in herzsicher und würdiger Weife gedacht wurde •• Din ber Bautatigfelt in ber Warburg e r Strohe Do» z> - Untertrinqung von heisilchen Staotibcamten im Lause diese» Sommer» erstellte Beamtenwohnhaus an der Äarhurger Strohe ist setzt nahezu im Vohhau oovradetz «ach bem im kommenden grühsahr der innere tzusdau roUenbet n rd> dürste mit dem Bezug bet Wok, i unpen zum I.Juli 192b zu r.chnen sein 3m Laufe diese» ncrbfle» ist ferner nächst ber .mebtofsallef mit dem Bau eines Sinfamillenhausei begonnen worden, da» ebenfalls der Vollendung im Mohbau entgegengeht. •* Cin Wasserleitung,r oh rbruch wurde am Sonntagnochmittaq vor dem Studentenheim im Burggroben f.fhvftcüt Zur Befeltignng des 6d)oben» muhten die Arbeiter be» Wasserwerk« etwa von 3 Uhr nachmittag» ob bis gegen Mitternacht angestrengt arbeiten Die in den Heller be» Studentenheim» elnoebrungenra Wassermengen waren zum Glück nicht allzu umfangreich. |o dast Schiden besonderer Art nicht entftanbra sind •• M i t dem Autoomnibu« gegen die Sifenbohnschranke. Gestern Perm t- f.ig fle^ra 7> Ubr fuhr der Autoommbu« der 5Trofiirigerführung auf der Orunbcrg-r übauffw in der Aühe Mi Profesforraett«. Die Schranke wurde bei dem Anprall dr« Magra« teil« vrbtrdKn, teil« stark verboara. Der im XupmHid deö Anprall- fei Auko« Serade vvr- ub.rfjbrrnbv CHUwnAug Gr. nt> rg^bievra strri te lerlx>gcncn 5?il der Schranke und wurde fuetf.unb leicht bt'drf' flt. Sin Reifender au« Orr>’ -cyidbra. ber in anem 2tl>teil brittcr xlaffe .ach T'.itzbach fuhr wurde an der Schulter leicht t'erleOr er muhte fich jedoch in Butzbach in är^t- Itdx D.tzandlung begeb.n. Der Ärafttoagra wurde nur unerheblich beschnitt und konnte feine Fahrt foNfehra. Di: Ursache de« Unfall« ist darin au crbl ttra, dah e* dem rer bei Auto» „ttolge der sehr schneeglatten Strohe ba« Stück. Vornoti,en. — Tageskalender für Dienstag StadttHeater: 7.15 Uhr, „Der Zorewisich' (tfribe nach 10 Ubr). - AsA Bund. 30 Uhr Aatbolischr-r Bereinsbau», ossentliitzer Dortroa. — Lichtspielhaus, TabnholftrafK: „Der »ogenfteg* — Aftoria Licht spiele „Der prohe Preis von flentudq". Au« dem Sta d 11 tz e a I e r b u re a u wird un» gefchr.eben Bruno Frank. de"en Sck-auspies ,3 to 81 f t a u I e n b* am morgigm Mittwoch hier zur Grstau'fahrung gelangt ist für da« Giehener Publ.kum kein Fremder mehr. Sein 1918 hier geo.bra«» Schauspiel .Die Schwestern und der Fremde" hat seinerzeit auf ba« lebhafteste tnWrdfiert. In dem neuen Schauspiel, dessen «inftuMetuito Herr OberregNeur leltft) leitet, sind hi Haupt rollet beschüsilqt. neben Ftt. Baumann die Herren X a n n c r t, Gesker «. Telekh. Schubert, Gehre, Hennig und M e h rl. - Der Goethe-Bund bittet uns nochmal« auf den morgen abenb ftatttinbenben D.lge wird bie «drucke vom Frau A und nicht von Frau H gebraucht werden sind • Girhen 17 Aev Sn der lorbolle eine« Dohndaufe» dahier «pidra öfter Kinder b < t« k a« Kiwi gehören, un- auch andere au« der Aacovarfcha t Ikr hierdurch bä. hfl entstehend« kam stdrte schon sehr oft einen dort wohnenden f«t: .ankeret c c s p r n ch « n. liegen Sachbeschädigung bo e*en mit Aück- sicht daraus, dast er dollen vchaden^er'a^ aa- leistet hatte, unb dast «L sich nn unb 1ür sich um einen unbede itenden B^ttaN tart‘'.’.t zu einer Selbst raf e von 3 Mark terurlnilt. I Wir eröffnen unsere bedeutend vergrößerten Verkaufsräume Mittwoch, den 23. November, nadim. 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Klein-Linden, Krofdorf, Emmerich, 22. November 1927. Die Beerdigung findet Mittwoch, 23. November, nachm. 21/. Uhr, vom Sterbehaus, Frankfurter Straße 87, aus statt Teppiche, Läufer la deutsche Dualliäl (Perl Muster» biUlßH - Ovne «NAahluna — '.» Monatsraten Tiskrcie Abwikke- lniifl UnucrbmbL Wt'itrctetbelurb .'inlraaeu unter „4» T.M Ät i an AonoBtea-Expedit ee J. Daxaebera, Fraakfwrl e. BL, leflmarlt 7. n,.L) an die Fußbekleidung ganz besonders hohe Ansprüche. Wir führen nur beste Qualitäten. Besichtigen Sie unsere Spezialabteilung T.—. S'rka 15 rrbbubi- Verkäufe { farbine Italiener DRUCKSACHEN • Iler Art liefert die BrOM'iche OrueNere> (leichtere und schwerere, verschiedenen Ättcro) gatt. Versieigerungsdedingungen werden an Ort und Etelle bekannt gegeben. Selgenhof bei Ulrichstein (Oberheffen) Statt besonderer Anzeige. Nach kurzer, schwerer, mit großer Geduld getragener Krankheit entschlief gestern nacht sanft in dem Herrn mein Heber Gatte, unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater Herr Georg Jaeger im Alter von nahezu 68 Jahren. Der Herr über Leben und Tod nahm ihn in ein besseres Jenseits. In tiefer Trauer. Frau Helene Jaeger geb. Faber Christian Jaeger u. Frau geb. Bechthold Wilh. Holler II. u. Frau Helene geb. Jaeger Martin Jaeger und Frau geb. Mader I edneibtilrt» I PUiich-Lofa I lii* 1 Äusziebtisch Stühle Rtnbrrllicb .Ninbervnlt W nter - lieber Aieber alles nm erhallen. roeniufl»bnlb. pxeU« iveti au verk. 08379 t*9« Lfl»S gewnJ und erwärmt« Zimmer. Wer »ORANl£R<- CHen, Jk ULtnnttn euenwn D.uxr-Brenner w*kl|, ät TufrxJen. A$ekrere IwnJtrftMiKnJ Stück rm Cekreuck, Heute starb nach kurzem Kranksein meine hebe Frau, unsere liebe Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante LinaHoos geii.HeibertsIiausen im 50. Lebensjahre. Hugo Hoos Fritz Hoos Lotte Hoos Familie Heibertshausen. am Mi'iwoch. dem 23. Vioie ruber fallt m |«|O Rödelstiefel .end ä 75 wasso d. Fuller, hoch- R geschn.geichi. Lascne I I Am Totensonntag entschlief nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Schw. g r und Onkel Herr Hermann Hosse Kirchendiener i. R. (Kriegsteilnehmer von 1870/71) im nahezu vollendeten 81. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen-. Anna Hosse geb. Pfeil. Gießen, den 21. November 1927. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 23. November, nachm. 2JO Uhr. auf dem Neuen Friedhöfe statt. — Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abxusehen. w Hile et-Herein jpj Sieben Die Beerdigung unsere- lieben Kameraden Hermann Hosse Altveteran von 1870 71 iittdel Mittwoch. 28. November. 27» Ndr. ans dem Neuen «Zned- boi flott. Rege Beteiliguua er- witnlchl. Ter iBoriianb. Am Zrettag, den 2S.71ovember, 13 Uhr(l Uhr nachmittags) findet auf dem Setssrchsf eine Dersieigerung von Skistiefel Handarbeit, garantiert wasserdicht x4. -lov., abends 8' » tm Bootsbau-. T.-Ctlm.: Val <¥e. schdstdberlchi Um Aahlreichen flh such Dittet 1190c brr löorllaab. Stadttheater Mittwoch.ra.-lov. 7 MMtoorv Hd. Vvttl 19 , bi» -i - llbr UtTitnunubtuna ZwSittallsend 2n>- .4m. «n nicht |M Marn. Uebrl unserer nnrrm oix telvmbole. metfi ohne den Qte- «chmack und die Dialektik zu besitzen. Ne grrade Mir Lösung heikler Hvrmfragen nötig find ■feien wir doch ganz ehrt.ch imj wirklich ein- mal üderpaNeiltch Seubert sich abgesehen ron einigen (Drietzesle.ftungen. Ne gewisferma- tu n bo* .Schicksal zw itcn Ran verkörpern, irgend etwa» am System, toeitn etwa ein Kabinett der Milte von «nein aitg^blidxn Rc4>l»* fabinett abgelön wird, ober die garte Koalition will dem peinlichen Klotz am linken Dein herum- hrainpeit? Die .bewährte Linie" unsere» alten Aohenkurse» wird fortgesetzt Arn 11. Ruguh setz.-n sich die fozialdemokratischen Häuptlinge ebenso wie die beutschnat oiialcn den dolinher auf und gehen Verfassung feiern. Mal schluckt, mit Hilfe der Rechten die L. ndw rischast einen Happen. mal brummt man. mit Hilfe der Linken, der 'Wirtschaft eine eoi-albelaftung auf. Die rau- 'chenden Segletkwind« In den Tvaldungen Nr deutschen Presse lalfen zuweilen den Eindruck auf- fontmen. hah wirklich etwa» geschäht Aber c» wird nicht regiert, beileibe nicht, sondern nur verhandelt und schliesslich lahmer Ausgleich gefunden. Dir jammern über den Mangel an Ctaat»- autorilüt; wo kann aber echte Autorität vor- hand,n sein, wenn niemand f le fordert und keiner bereit ift zu sagen Io und nicht ant-ert. Die Parteien, die oomebttt. sich zum Wahlkamp' zu ruhen, banxern Itch weder zum Drostkamps um ihren Seftanb, noch wünscht irgenNuie maßgebliche Gruppe, durch Wahlsieg einen völligen Hml.fipung zu erzw ngen Die Sozialdemokraten fühlen sich in ihrer Löfterecke viel zu wohl, um 'ich wieder einmal an der ach Io antimareiftllchen Staat-w.rklichfeit Ne Singet zu verbrennen Und die Demokraten? Ihre Protcltstellunfl zum Reichsregime fördert zunächst ihre angeborene A.igung zuui pol'- Llnhörvare Musil. Dan THar 8 i 1 durch einen markt - schrei ert'chi Titel der gute Kern tvrbunfeU wird. Nr in Nr 6adbc fttdl 3n dem Vortrag banerftc Pros eis« Dhere- mhi. bk Mu'ik sei tn ihr« Instrumenten nicht mit Nr Technik vorangeichrilten und bediene «ich noch immer alter, ehrwürdiger Werkzeuge zur Tonerzengung w:e N» Klarer». de» Cellos und der Geige. Ox Nabfichtifl.' die Elektrizität in den Dienst der Tiufifertengiing zu hellen De» tut er In der Dei'e. hast er durch Rückkrppelung bk K'fcwnln Töne erzeugt, die der Schreckst jedes .nunkgastes find — ausgraonnnen desjenigen der sie von Ich gibt An seinem Apparat bot er echt- ernt sogenannte Antenne, ein etwa 30 ^ent meter hohe- Stäbchen, und link» einen wag< rechten Skebtrinü. Räber! er be rechte Hand dem Stäbchen. Io kann er durch die da- durch cinrrvtrnN Der Änderung der Kapazität die Tonhöhe vom tiefften Ton bi* zum böd/trn hörbaren verändern, nähert er die Hnfc Hand hem Ring, ’o fetzt er d.e TonSärie allmählich immer mehr h-erab. bt» lie Ni Nr Berührung Rull wird Rim würbe man natürlich diese Musik nicht bbten: hie fo gefteuerten elektriichen 6tromrei*e werben de-hald einem Laut'p.echer »u "ühn. Nr sie hörbar macht. Art fich vmgen die Töne rttoM büritig: dem fteuert aber Prvsrikr Dhere- min dadurch, dah er d.e von Obcrtörer. N- gleiteten Töne muner etwa- zitte rn Iaht, tnbem et bir bem Stäbchen genäherte rechne -Ha^d n cht tischen StvilletzmKnuu#. erleichtert lobann ihren Reichabannerhelden ein Demagogentum durch ba» fle republilaru'che ‘Mriebfam/at Vortäuschen Don den Wahlen haben sie nicht» zu erwarten 3m übrigen geht e» ihnen aber insofern nicht schlecht al* lie btt Nr 3agb um bie hohen Remter hei- MonNr* gut abfchneiber Die Deutsche D o l l» p a r t e i tfi nut Nr berühmten .bewährten Linie der Auhenpolitif oerixtratet und innenpolltilch für absehbare 3eit kaltgestellt. Vie Deutfchnativnalen unb Zentrum- leute führen mliebtonber bald höfliche, bald botzhaftc Dialoge und müssen wohl ober übH -.'eniu-'.ltg.-mäh zusamrnenbleiNa obwohl gcraN da* auf polinlche ö.nfanrfetl fonft Io bebe.d?le Zentrum gern von der Ehescheidung Ipricht. Dei Nr. Drutlchnatiemale.i tntt immer ’mebrr Ne traa.lche Dariache in Erscheinung, bah sie die sich am mellten mit Nm Suhrerprvblem Nschäftigen in Wahrheit ob ne «Viibrung sind Diriteicht zeugt Mer Vorgang viel weniger von mangelnNn Säh.gkeiter. ihrer Prominenten, cl» t’cn einem «ellältigen Reichtum an innerer pv- litllcher Kraft den noch irxmanb gciftorgani- latonld) brtoältifli bat Der envMfle d r ka* ohne weitere- im fonfoltNcrtm Staat fmtg- gebruLr hätte mußte unter ben ^ugtriumnern von V.llinzona elendiglich verbrennen So bat allo niemand neue Parolen al* Heilmittel zu offerieren, niemand Nn lernen- tanemu* zum Herum reihen N* Steuer# Unb Nch tie Demüdung uni Hitz g vorgetragene Wahlthein en? Wie reimt sich ba» zusammen? Wir befinden un» in einer pvi t fch:n Minute Roch in keiner Dlntersaifon dev Reich»tag- ift so wenig io-gewefen Die Differenzen mit dem Dawe-komlnilsar sind gew.h sehr ärgerlich Der Trara um bie Reich-voll s chule ift in Nefem Stabium. wo die Reichsrat-bureaukraten in Nn DurchfüdrungvNtail- herumltochern. N*-rüdenb langweilig. aNr anfonhen leere* Zrid Wir könnten diefen Stillftand im politischen Geschält zur Atempause Nnutzen. Aber der ganze Shoru» Nr Deruf-politi'er um jeden Preis ift gerade durch diese faktische Stille nervös geworden. Sie sind daran gewöhnt, bah Immer die Kesselpauke fiirren muh; erh bann sühlen sie sich im Dewuhllcin ibr.r Wichtigkeit in sich leihst beruhigt Wenn es einmal nm flc her gedämp t zugeht, merken sie die Z r a g w ü r d i g t e i t ihres ganzen Arbeitsbaseine Wirken diese pshchologilchen Feststellungen nicht auflcrorNiitlid) NNnkl.ch? E- wäre ein gänzlich unreifer Standpunkt, wenn man sich einfach in einer Reflation aller pvlit.schen ANtagsarbeit die doch an Nn pariamentari- Ichen Rahmen nun einmal gebunden ist. gefallen wollte 21ber den einen Hauptvorwurf kann man unseren verfallung-mähigen Hütern der öf ent- lichen Jnlerdfcn nicht ersparen Sie hoben wirklich alle* getan, was geeignet war. der Ration bie Politik zu verekeln. Das Albdrücken Nr Parianrentarier, das krankhafte Bemühen um neue aufpeitschenN SchlagwoNe rührt daher, das) sie allesamt längst die Smps.ndniig haben, bah die groben Volksschichten pol.tisch einfach nicht mehr mitspielen wollew W" man auch hintippi. lind unsere AÜnftiacn Politiker sestfleranin in Rechthabereien. Rian wage doch nur etwa einem Dolt-parteiler Zweifel an Nr Richtigke t N» auhenpolitifchen Kurf es zu äuhern. Man wird zu hören bekommen, bah man ein 3nmgant. wenn mchi gar ein Bet- ratet sei. Ober man verlange von einem Demokraten. er solle vor ben ehrwürdigen Farben Schwarz-Wei''-Rot ben Hut ziehen Oder man suche einen Sozialisten zu bem Geständnis zu be- wegen, hab «t schematlsche AchtstunNniag ein Unfug HieN. Ober man üNrzeuge einen Alt- konservativen davon, tah die Monarch fche Frage zurzeit gänzlich gegenstandslos fei. Sie haben alle ihre SpruchuanNr Nreit unb lassen nicht mit sich reden. ANr. wenn es handeln heifst. hanNlt niemand. lonNm jeNr iivht sich zurück und Reichstagsausschuh oNr Habmctt- sitznng rühren irflenN neu Brei der allgemeinen Snttäulchung. Selbst bie gilchlisfene Polem.k ge- ger.ii-uinNr gewöhnen sich die Parteien allmählich ab. Sntwedcr. es wirb losgekchimp't. ober man läßt den (Pegner unbeachtete Monologe sprechen. ruhig hält, sondern etwa Io, al» ob er den .T-at- :er.ch" hätte. Dadurch flmgen Mt ^n:’e «i b n- I; ch denen einer Peige. manchmal nähern lie sich sogar dem Klang Nr menschlichen Stimme Die mittleren Töne s'md bri^ub allmählich iireinander über; das geh: at er so schnell, dah es nicht störend, sondern höchsten» aiigenehm empfunden wird, denn die Rkufck bat dadurch etwas au berat Nixl- Jx 2Vn ogungen be» P rosesfvr» Thei e.noi beim Spielen 'eben etwa au» wfe bk eines Kap-.llm> Her», ber mit beiden HänNn den Taft schlägt, aber noch etwa» ruh ger. Ratürlich ^ann er nur immer einen einzelnen Ton gleich zeitig erzeugten. Sollen mehrere Tone gle.chscuig herveraebrach: Werben. ra4)t werten kann Der Aulhellunason des Laislpoccher- lü klbftoer- fiändlich betiedig. P: kfs'r TNremm ze qte auch. bah> man gieichgertig ober abwechiclnd mehrere Lautsprecher tm Saal e..ud>ahen tann. was Ni Ni Eie.ch»< rigkeil einen lehr vollen Klang gab; die» rührt daher, dah d.cfeiben Donwellen infolge Nr urrkNebciei ®nl1ermmger der Xliul» Iprecher von ben Ohren Nr Höveöben an jedem Öhr mehrmals nacheinander eintrrikn Sins erwähnte Profri'oi Therem'.nicht, irae aber brionbero wichtig ericheiin. bah man nämlich cui diese Delle Runbfunlmufil ohne ben Umweg über ba» Mikrophon machen unb fo eine grobe Berzcrrungsauelle tst- ftopkn kann. Man kann b.ek Mvf.k gervi'kr- mahen ganz geräuschlos erzeugen, fo bah man nn Senderaurn überhaupt nichts hören würde, wenn man mdx auch Nrt einen Laullprecher zur Sribftkvnrrolle des Äünfiler» aufftdU. 3m ganzen Hellen bie Deriuch: Tchrremins ben Anfano eines sehr wichtigen Fortschritt» auf dem Gebiete der Mukiktechnsk dar. Richt einmal an Nm noch von allersher dazu berufenen Starnmtllch trirb noch über Pol • rif gefprocheir Man greift zu Nm Klatsch Nr Dtmlevardblätter 5ür ein balbwe^s Ntmgliche- Gemüt lohn, es sich ja aut viril ch nicht mebt, über Nn Schutz der Rerub.ik zu räsonier, n ober eine neue Waage na frtn zu erwarten Parole Ichwarzweihrot? Sehr scheu' Aber was nützt die Parole, mit der man rrruil in den Kampf gezogen Ift, Wenn hinterher nicht wirklich Nr «maagen- kämpf zum Ausdruck '?mmt? 11 nb nun ert der IchwarzrotgolNne Helifchz-muS' ch.nem Menschen, ber fich wirklich noch polin'chen Grunbnhinkt bewahrt hat. kann doch vor Mefer ewigen Kl.«.- ktnderwäfchc nur noch übel toerben. Das Voll, ba» Ob| ekt ber Politik Ngumt potinlch zu h r e i f e n Iftacht was ihr wollt Sam ert euch tme IN könnt, aber Iaht uns In Rübe: Dir leien bie letzte Umfrage über den vollschlanke' .^rauenlbrNr* Die Pnitt ker ahnen bas alles und z, tni.ibcften» rin 3ahr zwammenblelbr Sie möchten politische- Seuer rr- zeugen, um dann ihre neuen Quacksakdermedlka- me-te in aller Mund zu bringen. Kein Mik>ver : indn s. wr wolle' Poliiikl Dir sind jeNrtze.r be^.eng. Nn zu höie,i. Nr programtnatilch von nraer Pvlltik fingen und s-'.ge" will. Und unpvlii «che Dösigkell NNutet RieNrgang. ANr bitte, wenn ihr mit Parolen kommt lo bringt uns nicht taube RAfle, fonNrn Probleme, an denen wir alle mtn- deftens knacken können! nicht ver olrllicht haNn Li* rd d < . Weg weit r erzielen, sowohl was die Shönb l bet 5ön.- unb ihr 3uidminCTiriir.gcii. aU auch N _• V luthärie Nuilb, die auf dctiril*em Drge sah auf b • llebige 5,ohe gebracht werben kann Vor allem aNr entstehen, wie gllagt. für bi Runbfunt- mu Mikrovbnn in elektrische Dellrn, umu setz' wird' es werd.-n tndmebt gleich Ne elekti ischen Driien erzeugt, bw bann bie Musil ergeben. D.i Nr »ngcheui n Rerbreilung von Musik durch Nn ün Rundfunk gehört al» unmittelbar , Ift Ne* von gan* auherorNntlixNr QkNutung. ANr bis e» so weit ist. wirb iuxp mancher Schweißtropfen sl'ehen — da» tfl 'ic. wie lle eine Griellschatr nicht alle Lage auf zuweilen hak, fanben sich jüngst bei einem Gatlenpicknick en, ben bie Poti titen eine* Sanatorium» tn bet Aähe von Setajewv veranstalteten, und riden hier etr* lebhalte Panik hervor Ein gewaltiger Dar. gefolgt von vier Jungen tauchte plötzlich aus einem Wäldchen auf ba» an ben Garten grenztr unb schrill unbekümmert um bie Schreie der Patienten und Pflegerinneri. bie in» Hau» flüchteten. vorwärts Die Bären bri bnü’f Iten di - Spellen t oft den auch von ein.gm, schienen sie aber nicht nach ihrem Geschmack zu finden, denn sie Nrl'-?hen allooalb ba» Frlb unb verschwanden fo rufrg. wie lie gclcmuien waren. Der ßdter bce Sanatorium* Halle inzwilchen nach ber Polizei geschickt aber auch hielt durfte nicht Ichtehen bo diele 'dienen Tiere unter einem Schichte>eh stehen Sie konnten nur ihren Rückzug in bi» benachbarten Dergc birigieren. Die Dikiatur Vratianu in Rumänien, lüm anjerem 8ker -Verichterfkatter. sRachdruck, auch mit OueUcnangaN. verboten) Bukareft, Mitte KooemNr 1927. Ma » ai 1 efcu. Nr Gnibboic Ne ttflrunprin- Carol, gegro den die .Regierung Bratianu bie 2nNaa< wegen Ne Lerdrechroe gegen die Sicher- heil be» eiaatee und der Umstürze» brr Thronfolge erhoben hatte. murN srrigelprochen. Da» Ift gewih rine ^iniiche ‘RicNrlagc Jonrl Bra11a n u e. der in Örn letzten Wochrn mchte unoerlurt't lieh, um dir noch sehr reichliche Votketi'.mlichkcit. die brr frühere S^sronprinz im Lande genosi. zu untergraben und dessen '.Rückkehr zu vereiteln. Menn man aber au» diesem Frei' ruch. N|onber» im Äu»- lande, auf eine schwer- Crichüllerung der gegen loärtiaen liberalen Regierung schlirhen möchte, io zeigt dies eine völlige Verkennung ber rumäm ichen Verhältniffe. vrotianu hu allen unangenehmen folgen, die Manoilcscuü Freispruch nach sich ziehen könnte, geschickt vorgebeug!. liine «eihe äußerst strenger Ausnahme Verfügungen, ein neue» Lchuszgesesz. da» die öilliobriqc Kammer bedingungslos annahm, die denkbar scharlftr Vreijeiensur hält die gesamte Opposition im Lchach, unterbindet segliche, der Regierung seindiichc Willensäuherung »err 3oncl Brationu, heule 62 Jahre alt, ist auf bem ‘hk-ge, eine Ichran f r n I o , e Diktatur aufzurichleii. gegci, die rin *flufbäumen i>on namhercin aussichlslo» erlchrinl. 15 rft kürzlich iuhrte der ehemalige Minister- Präsident. General Aoerefcu. in einer oenak sitzung au»: „Ucbrr den Ursprung ber liberalen Partei ift man verschiedener Ansicht. (Eines aNr ficht fest: sie wurde in einer glücklichen Stunde geboren, ist jebodj durch dir politische und wirischastUchr (Ent- Wicklung, beginnend mit dem alten Brotianu. und gefördert burd) gunflige Umftänbe und infolge bco Mangels kräiiiger (Regner im politischen Lager vorn riustond de» Uebergrioidjlo langsam In Nn der Tyrannei binübrrgefllitlcn. Die LiNralr,, regieren — wenn sie an der M a ch t sind unb diktieren — in der Opposition!' Dieser .'luolpruih kennzeichnet die feg. Da» tuinidjafilidK Uebrrgewichi der liberalen Pari ei. die inst alle wichtigen Jnftituke de» Londes in fiänbrn bat, bedingt da? politijche, aan, gleich, ob biese Partei am Ruber ist oder nicht. Bratianu kann nicht gestürzt werden, solange cr nicht selber die 3ilgrf Nr Regierung nieberfcarn will. Und ‘olange er di.- Geschicke Rumänien» lenkt ober -uch nur mitbritimmi. besihl der früN" Exkronprinz Carol urd) nicht b i e geringsten Aussichten, den Thron diese» Oanbes zu besteigen. 3n seiner Kctk-töigu/a inlerpratierte zwar THanoilricu die Nkannte 3rfl8nntg Carol» da- hin, das, der Prinz eNn nicht al» König, sondern nur al» Regent zurücktehren wolle. Tiescr habe griagr .Sch bin bereit, zurückzu- kommen, wenn mich ba» Land ruft um als guter Rumäne und Da ter. meinem Sohn unberührt bie Httfchoff zweier yöfter Könige zu erhalten, d.s leine Zeit kommen wirb." Ma- noilefeu wies nun darauf hin. haft unter .tfrb- feftjft" das gdamtc. nationale Patrimonium zu verstehen fei unb bie Wenbung „a 1» Date r“ doch zweifellos Nwelle, Nh Carol feinem Sohn« n db: die Krone ent triften, londern bl vH burch UeNmaftmc Nr Dv r m u n b f cha f t N» (lernen M.hai unb durch Eintritt tn Nn Regent:chasrs- vai feinem Sohne bieles Erbe sichern wollte. ÜHmioildcu erklärte schlleftlich u,U> «bei r-tefc Erklärung lieft den .xrc vruch erwarten, oft cr sich mit Nm (Nbani । einet Dhromreck» el» uberhaupt nicht befahl Habe unb dass daher seine Aktion K*ine»ueg» unter bie Patagravhen 78 unb 80 Ns rumänischen Strafgrietzro falle, weil er kern Attentat fle jen Nn König vv. - bereitei hätte Er kl auch nicht gegen die bestehende Verfassung ausgetreten. Denn btc . .i- lammen'.-r una Ns Reflentschaftsrate» sei nicht in ber Verfass um begrunNt, ktu-etn durch ein eins ach« 5kl en geregelt, ba» fe>.T- zei. abgeänbert werden könne E» ist aber flur. diss itvnel Dratianu u.uer feinen UmliänNn Carol au nur als Regenten akzeptieren toürN, ba zw> h ihm unb bm Prinzen zu gro1 • unüber brücket. (*earnldlK bestehen Wie r-vnig Bratianu g.willt war. von der $*i nafhc sich In seine Acgierun »geschöste hintinred.-n zu lassen, dewirs -och. Nft cr Nn verdorbenen Kdnia Ferdinand wanlnftle. von Mlen letztem Willen einer Berufung dcr Königin Maria in den Rev iticha'tsrat abjulchen Tie polllisch feijr agile Königin» Witwe konnte diesen Schlag nicht verwind.,i unb Btalianu mir ihre::-, ganz::- Cin’luft ur.ierhuM hat. zu seinen schäriften. we.m auch nnai bei;. - lichen ® e g n e r r. Letzten Ende» muh e» ihrer (Initiative zugefchneben werden, bah m in d » Carol-Anflclcflcnheit wieder aufrollte tTN zweiter Sohi. Prinz R i f o l a u » . der als einzig r Vertreter Nr königlichen Familie im Reuen«- f duft »rat sitzt, hat lieb nlemal» viel um Polit ' gekümmert. . sobald bie Öa< kritllch wird, auf die SildKrei oNr auf di» 3a. ' in bie Karpathen schicken um nicht mit taal - politischen Sorgen geplagt zu ioerben ;n g * schah es dud, in dielen Tagen. Auch die fenkttoneh. i (inthi'llungtii b * vormaligen Minlfterprä'ib.'me.i 2 vei »cu. König ererbinanb hab- vor Irin, n roN eine.» geheimen Besuch in Paris unternommen, 'ich hort mit Ieinem Snhn auSgrii. >ch« n und Vertrauten erklärt er bolle haft Prinz Harri an der Sacht ie zur Zeit nlch'S ärd-ri- Dm- tianu wird nicmol» eine Rudtrhr Ne t,«kro - prinzcu gehalten, solang. Liefer 1*4 üchi Ixreit erklärt ei r gehorfamer König b<*r liberalen Partei zu km unb alle pvlUil Dazu aNr dürfte e» kaum Irin.tun Uebrigcii» ift die .^vrifpr.-chung Maaoile- feu» durch ein aus Offizieren h flehendes Kriege- gerid)! kinetfai!» alt Äffron: gegen B nu aufzufaffen. Wie Ich ou» aut irt->nniertra Är nm erfahre, hat der Minifterprällbent au» pnlfti- Ad.i eben nur emm Anfang 3d> flfau ( nicht, bah man Ni Nr Steuerung ber -Ebne burch die HänN bleiben wirb, wenn auch Profellvr Dh.remin einen bdonberm Dori dl In Nr Möglichkeit liebt, jede Zwilchenlage zwischen zwei Tonen - halbe Mertel- Ach'd- uh». Döne - wieterzugeben unb fo Nm Komponisten gröbere Mözpichkeiten zu gewähren: man wirb vielmehr mechanische MiNd antoenben tnNm nun bie Töne etwa mit Kiaviertaflen oder auf eine andere An auelökn und lenken wird. Die Sieuerana durch die AmüNrung unb Enlfe rnun z Nr HänN ift zu ungenau Sie mag bä Nr Steuerung der Tonstärke ausreichen weil es babci auf eine Kleinigkeit mehr ober weniger nicht fo genau anlonrml wie bei Nt Steuerung Nr Dvnhuhe. wo natürlich ein Zentimeter qröner.' ober geringere Entfernung schon eine vollkommene Der- siüikmung beroorf'rmgt. Jm Höchstfall geht Prozessor TNr^ut etwa 40 bi» hO kn tun ei er weit mit der Hand vom senkrochte.i Ciäbdxn weg. um die tiefen Töne zu erzeugen Ebenso wird man da» 5rddimg eines mulikairfchen Tone» er- •orNritdx filtern nicht m •. Nr HarB ma n. fo:iNrn es durch eine Qkrndnung besorgen lassen, die natüriid) auch steuerbar fein muh ®* ist beifptelsweik für den Erivlg ganz glächgükt.g, ob das S äbchen fchwmgl ober bi- Hamb Die (iuhrrcT beftanNn nur zum geringen Teil cui Technikern, meist war es Konzertpublikum tm enllprechetiN« Anzug Nn man beim wendiichen Teil Nt ,juhörer leilwellc auch Auszug nennen könnte E- kargt.' nicht mit Dell all. aber meist an den Stellen, bie für brn Techniker gar nichts Wunderbares hatten die aber allerdings fo orrgetragen wurden, als kicn flc etwa- goTH Besonderes Unterbliebe diri- W.riungS- hafcherri - dazu rechne ich auch ba» Erscheine n k a 11 en bunter Lichter, da» übrigens recht mäftig war unb ihre Steuerung durch die Töne —. fo würN Nr Vortrag außerordentlich gewinnen namentlich auch an Klarheit. Vorläufig hegen die Soeben fo. dost die Vorrichtungen Profriior Zbcranmß noch genj erhcbkiiher Vei> bcHenrngen durch ernste Ei^rro: chnikr bedürfen bie fie konzertbrauchbar werden. Damit sollen Ne Derticn'ie Prolelfor Therimin» nitht h rabgefetzt nxrN” die bann Nehm, haft er einmal einen W-eg in Ne Wirllichkinl um gefetzt hat, an Nn zwar ichon andere gedacht haben, die ihn aber yäj/K ötxyrtSräfcm dem KrteoAgericht einen LH!« Dia! gegeben, von einer 'BeurrUÜJmq abju« sehen. 5he Freisprechung soll ein Zeichen |einer Derföbnlichteit unb feine» Dill«» fern, mit den Oppositionsparteien, vor allem aber mit den Zara nisten i Bauernpartei), die bekanntlich heute noch die (be’etmaf) afeü der Verfassung. t*t Parlament (Dahlschwmdel) und der gegen- toä tilgen Regierung bestreiten, eine Brrhanv- lungsbasis zu schassen. Gewiß besitzt Sorol in der Armee, bc'onber» unter dem niederen Ossizierkorv«. grobe Sympathien Dennoch erscheint es undenkbar, daß ein aus Offizieren bestehendes Kriegsgericht ei gewagt hätte, die von der Regierung erhobene Anklage als unbegründet zurückzuwettcm, wenn eme Freisprechung den Absichten Ionel Bratianus zuwider gelaufen wäre. Darum er den Wünschen des Ossizierkorps entgegenkam, wird erst verstLndl ch. wenn man hört, bah er sich jetzt mit der Absicht trägt, die Stelle eines Höchstko m m andlerenb«n der rumänischen Armee zu schassen. Laut Verfassung haben der KrieaSm mftet unb der Generalstabschef - dessen Stelle zur Zeit unbelebt ist — unb auster diesen bet Oberste Lan- desvT-rteidigungsrat für den Schutz deS Landes zu sorgen. 9in Generalinspektor der Arnwe würde sich notgedrungen in die Befugnisse des Kriegsm Nisters unb des Veneralstabes ein« mischen und. wie bie OppositionSpreffe betont, bei der hierzulande herrschenden Mentalität die Entstehung e ner Kamarilla begün fügen. Gerade dies liegt aber in den Intentionen des Ml- niherfral Renten Durch einen Höchst komm andrer en den. der selbstverständlich nur e in liberaler Parteigänger sein bad. Will die Regierung die politisch ein wenig gespaltene Armee fest in ihre Hand bekommen unb nach und nach alle unsicheren Elemente aus dem Ofsi-ierkorps ausschalten. Bratianu macht also ein Zugeständnis, um spater die Zügel desto lester anzusaslen. Seine staatsmännische Klugheit steht jedensalls auster Zweifel. Im Schatten des letzt in Straft getretenen .Gesetzes zum Schutz der össentlichen Orbmmg und der monarchistischen Einrichtung". nngesichts des aus das ganze Land ausgedehnten, ständigen Lelngcrung^ufiant-es und der 'charsen Preisezensur kann 'Bratianu ruhig den Kamps gegen seine Widersacher aufncfrncit ®r hat heute das Recht, Beamte und Geistliche, sobald sie nur im geringsten gegen die Regierung auf» muefen oder ein unzufriedenes Wort zu äußern wagen, sofort zu entlassen, er verfügt über eine willenlos gehorchende Deputiertenkammer — denn die paar, die bei dem letzten Wahlterror gnädigst bewilligten Abgeordneten der völkischen Minderheiten dürfen nur gelegentliche, fruchtlose Proteste einbringen —. nun sucht er auch die Armee fester in die Hand zu bekonnnen. Es bleibt abzuwarten, ob es den Gegnern der liberalen Partei gelingt, die ganze, aber immer wieder auseinanderfallende Opposition unter einen Hut zu bringen und die Diktatur des Mannes, der heute der ungekrönte Äonifl Rumäniens ist, zu brechen. Dorläufig bestehen noch wenig Hoffnungen dafür. Oberheffen. Lonvkrcitz Wiegen Klein-Linden. 21. Rov Seine ordentliche Generalversammlung hielt nm Samstagabend der hiesige Spar- und DariehnSkassenverein Raiffeisen bei zahlreicher Beteiligung im Saale der Wirtschast „(jur Burg" ab. Der DereinSvorsteher. Lokomotivführer K. Lotz eröffnete die Tagung unb sprach insbesondere dem Landwirtschastsiehrer Ha a cf und dem Verbandsrevisor (Soll, Giesten, Dank für ihr Erscheinen aus. Alsdann erstattete er den Geschäftsbericht über das laufende Iahr. Die Darenums itz^ bet ugen in den 2a ren 1925 und 1926 rund je 70 000 Ml. Diese Zahl wurde aber lchon End>' Oktober dieses Geschäftsjahres erreicht, und wird bei Iahresschlust über 25 Prozent höher sein. Die Mitgliederzahl stieg in diesem Sabre um 3d und beträgt nunmehr 238. Der Mitglieberzuwachs dürfte in erster Lin e der hohen DividendenauSzahlung von 7 Prozent im vorigen und auch in diesem Jahre »uzuschreiben sein. Den Aechnungsbericht legte hieraus Derbandsrevisor I o l k ab. Gr berichtete, dast er Anstände bei der Kaffen- und Warenrevision, sowie im übrigen Geschäftsverkehr nicht vor- Das Gnmdfieuerrahmengesetz nach dem Entwurf -es Steuervereinheitlichungsgesetzes. 2km Regretungsral Do Ploch. Schotten. »benfo wie bw Gewerbesteuer, soll nach dem Gnrwud des S teuervereinhescheides sind, wie bei der Einkommensteuer. Vorauszahlungen zu leisten. Die Veranlagung der Steuern, also insbesondere die Festsetzung der Hauptstcuerbefräge. Steueraufsicht. R^ht- bzw 1250 Mark bezahlt. Laut Kausbedincrungen bat der Käufer Mr QLif- laffungskvsten und die Gruiiderwerbssteuer zu ttag-rn, die sich insgesamt auf noch etwa 7 M 9 Prt»4. des Kaufpreiks belaufen. Arcii Kricdbcrg WsR. Friedberg. 21. 71oo. Da» m dem benachbarten Rockenberg gelegene Land«»- zuchthau» ..M a r i e n] d) l o 5* wird gegenwärtig im Innern größeren baulichen Veränderungen unterzogen. Küche und Wasch küch« nKrben umgebaut, vergrößert und modern eingerichtet. Ferner wird noch eine Dampfbatfrrrt eingerichtet, von der au» auch bie ZeUenstro'anstatt 'Buhbad) mit Brok versorgt werden kann. 'S39L Bad-Rauheirn, 21. Tloa ®k bk Bade- unb Kurverwaltung nuttdlt wurde in der vergangenen Woche das 400 000Ite Bad in diesem Iahr abgegeben. Der Kurgast, den bitfe Inb iläumsziffer traf, ex ne Dame au» Schlesien, wurde Dem ber Bade unb Kurverwaltung bunt) Neberreichung ein«» üiumenftrauße» geehrt. 0 (3 a m b a d), 21. Rov. Im letzten Kirchenjahr sind hier zwölsPersonen verstorben, fech» männliche unb sechs weibliche. Ärci» Büdingen. & Ridda. 21. Rov. Die Riddaeegu- lierung im Kreise Büdingen ist nach knapp zweijähriger Tätigkeit bis axrf eine fury Strelle bei Lindheim beendet Sämtliche Arbeiten wurden mit Hilfe der produktiven Gr- werbslofensürsovge durchgeführt. ♦ Ridda, 21. Rov. In dem vergossenen Kirchenjahr starben tn unterem er». Kirchspiel 32 Perscmen. darunter war nur eine Perton unter 20 Iahren. Gin Alter zwischen 80 und 90 Iahren hatten 10 Personen erreicht, und zwei der Bex-storbenen waren über fK) Iahre alt Eine Frau tn Kohden war 95 Iahre alt. In Ridda starben 24. In llnter-S-chei.it len 4. in Kohden 3 und In Michelnau 1. In Bad- Sal,chausen ist kein Todesfall vorgekvmmen. Id. Ridda, 21. Rov. Die Landwirte imkrrr Gegend klagen sehr tlber di« Schäden, bie die S ch n e ck e n auf den Kornäckern angerichtet haben. In vielen Fällen mußte zur ll m s a a t geschritten werden. Besonders groß sind die Verheerungen in Gemarkungen mit Feld bereinig ung. da hier die zwischen den auSgest^lten Grunb- ftx’iden liegenden Kleeäcker den Schädlingen llnterschlups bieten, während sich M geschlafener Drellelderwirtfchast der verursacht« Schaben in erträglichen Grenzen bewegt - Rachdem die besseren Aepselsorien vwlad u find, lagern immer noch, besonders in Orten ohne Bxhnv.r- bindung. große Mengen Tafelobst, die nur sehr schwer an dexx Mann zu bringen sind. rf. Ortenberg. 21. Rov In der Bezirks »Lchrerversammlu n a h'e.t Lehrer fl aucr-Obeda;» seinen dritten Vortrag über Kameraden. Roman von Qelij[ Mocschiln. Copyright by Carl Duncker, Berlin W 62. 19 Fortsetzung. Nachdruck verboten. Pcter (Brunbt lachte, „ei# hat mir verboten, ihn zu besuchen, nun kommt er sewer. Führen eie ihn btrauf/ Er setzte seine schwarze Brille aus und wartete. iiidjtr "utu lange zu roarkn. Flink« cdjrifte fliegen die Treppe hinan, und unter der Türe er- schien er. ja, der (tzeorg Lutz. Einen Augenblick stand er still und musterte den Mann, der nut dein Rucken dem Fenster zugekhrt gegen den Tisch lehnte. „Bist bu auch blind?" fragte er erschüttert, „edwu komme ich von einem Blinden, eind denn alle blind?" ,.(F» hat mich nur eine Auge ^kostet " lagt« 'Peter, „du kannst dich troffen. E» hätte schlimmer ausfallen können. Ich muß zufrieden sein, schön sieht'» nicht au», dr.un trug ich eine Brille Er reichte Ihm die Hand. „Wie sindesf du dich zurecht?' ,.'21 d), e» ist nicht (o leicht. Di« Maiianne bat und» aus viele» vorbereitet, aber et wird wohl noch «Ine qciuille Zeit «rgehen. bi» ich mich an alle» gewohnt habe Du wirst mahl noch willen, daß wir im Lchuuenaraben gelegt haben Loßi nur «rst einmal den Krieg vorbei Jein, dann ..." ^9a. bann ..Peter lächelte überlegen. „Bi» jetzt bin ich noch nicht zu den rechten Mensche" gekommen Schon auf dem Bahnhof fing e» an. E» ist so an und für sich feine leicht# Geschichte, sich auf einem 'Bahnhof zurecht zulinden, auch wenn inan endlich den richtigen Bahnhoi gefunden bot — Wao für eine Kkal|#? fragen sie nvnn man die Fahrkarte kauft. — Sind wir nicht Kameraden? fag# ich. — Kein# foulen Witz«' lagt er - Ich mach# feine faulen Witze, fag# td). — Dritte oder Vierte' schreit er. — Vierte, läge idy. Ich will t» nicht besser haben, al« Jene, die #» am schkechtesten Haben. Gut. id) erhalte mein# Kart# und ich find# auch meinrn Zug Unb da Gibt #» nun wirklich Wagcn zweiter, dritter unb v erker ZNass# Und im Schnellzug gegenüber gibt #» sogar Wagen erster Mlalfe. Wir sind jahrelang im Krieg gewesen. Der eine Hal'» gehabt wie der andere, und nun gibt #4 wieder vier Massen. Man sollte #» nicht glauben. Ich werde noch viel lernen müssen, denke ich. Unb ich gehe in meinen Wagen nieder Klasse. Da e» im Wagen für Reisend# ohne Traglasten schon voll ist, steige id) in den Wagen für Reisende mit Traglasten. Ich muß flehen. Warum soll ich nicht stehen, denke ich. die anderen stehen auch. E» sind alle» Arbeiter. Einer von ihnen muß krank fein, mager unb bleich lehnt er sich an die Wand, er kann sich kaum aufrecht halten. Zwölf Männer sitzen auf öen Banken. Die meisten ichlaseii. Sie find müde, denk# ich. Man kann nicht verlang#n. daß sie auf- stehen. Bist du im Krieg gewesen? frage ich den Kranken. — Bier 3ai)re. jagt #r leise. Ich khe ihm an, daß er nicht begreift, warum ich da» frage. — Komm, sag# ich. ich werde dir einen besseren Platz verschaffen. Ich steige wieder au». Er kommt hinter mir drein. Er denkt wohl, daß ich einen leeren Wagen weiß. Am besten ist'», ich nehm ihn am Arm. denk ich. und ich tu's. Bei der dritten Rlajk halte ich an und frage die Manner, die au» den Fenstern schauen- Ist einer von euch im Krieg gewesen? — Ich. fagt einer ein wenig verwunden — Ich auch fagt ein anderer und kann sich wahrscheinlich auch nicht denken, wa» dos bedeuten soll. — Hier ist ein kranker Kamerad, lag ich. er hat den ganzen Krieg miffltmad)!. Wer will seinen Platz mit ihm tauschen. Kameraden! — Da könnte |#bfr kommen, sagt der eine und locht — Ich bin doch nicht verrückt, logt der andere. — Man muß den €d)affner rufen, sogt «ine Dome." „So steh# ich bi: und sag# dann, e» ist «me Schande, an einem Kameraden jo zu handekn. Wenn da.- im Felde gewesen wäre, t* * hätte sich einer wahr- hastig nicht mehr sehen losten dürfen. Sie lachen nur und bann kommt der Schaffner Der Kranke ist '«-hon meggegangen. und der Schaffner logt ich müHe eine ,-iuschiagllarte lösen, wenn ich in die dritte Klosse wollte. Vlaturlid). denke ich. ich kann mir leider helfen, ich habe |ü Geld, aber ich weiß nicht, wie weit der Arbeiter fahren will. 6o gehe ich jti seinem Wogen unb frage, wie feine Station heiße, ich wolle eine Zuschlagkarte lökr Aber er ic.gt ich solle ihm den Buckel raufsteigen oder «lwo» in btfkr Art. ich glaube er sagte e* noch gröber. Da löste ich bloß eine Zuschlagrkarl# für mich allein, denn nun war » in brr Sieden so voll geworden, daß man keinen Hund mehr hineingebracht hätte. Ader in der dritten Mass# hatte ich auch kein Glück." „Armer Kerl", lochctte Peter (Brunbt „Es war auch gut besetzt, wir hatten gerade Platz, e» waren Frauen da und Kinder. Doch wie der Zug avsahren soll, zwangt sich noch ein Mann herein mit einem großen Soffer. Er setzt sich hin, wo e» ihm paßt, wir anderen tonnen sehen, wie wir uns einncbtcn. Ein Kind meint und eine Frau jagt man konnte auch ein wenig Rücksiche nehmen. — Man nimmt keine Rücksicht auf mich, worum soll ich dann Rücksicht nehmen * schreit der Monn. Da» trifft mich, cs tut nur irgendwie weh. Ist dos nun unser# Weit, denke ich, und ich sage ganz ruhig zu ihm: Sind Sie im Krieg gewesen? — Geht Sie do» etroos an? antwortete er. E» ist ihm nicht ganz wohl dabei, do» merk ich, denn alle sind still und schauen ihn an. — Ja, ich bin auch im Krieg genxien, schreit er, brüllt er, unb wenn Sie es nicht glauben ... er streckt mir sein# linke Hand hin. cs sehlen zwei Finger .... bie gingen an ber Somme flöten. Und wenn Sie wollen, kann ich auch noch do» Hemd ousziehen. Lundenschuß. Man sieht da» Loch immer noch. Sind Sie letzt zufrieden* — Ich schau ihn ganz ruhig on. Haben sie im Krieg auch keine Rücksicht genommen? frag ich. Jetzt oer- steht er, wohin ich will Er schout sich um. feiner lagt rin Wort Er scheint on etwa» zu denken, er wird rot, er schluckt etwas hinunter. Dir warten, eine Fron kichert, sie denkt wohricheinlich. enc es wäre, wenn er bo» Hemd ouszoge unb dann löge id): Haben Sie auch damals nicht gewußt, was Kameradschaft ist? — Er wird noch roter. 6ic wollen mich wohl beleidigen? schreit er dann gon, aufgeregt und schlägt mir ms ^eitrf-i. Er hol mich flcheriich nur geschlagen, weil er sich geschämt hot." .Dptimist." sagt« Peter (Brunbt, „unb was haft du getan?" ..Auf der nächsten Sraiion hat er seinen Koffer genommen unb ist ausgestiegen." „Unb bo» hast du dir ganz emsoch gefallen losten?" „Das Schiimme >|t nicht, daß ich gejchloqen morden btr sondern, daß er ge* biogen hot lnb vielleicht ist do» nicht einmal so schlimm, denn es ist doch ein Zeichen, daß er jene Kamerad,most doch nicht ganz oergcfsen hat. (fr sucht mit einem Schlag Darüber wegzukommen, gcrabe roi# es Manner gibt, die von den Frauen schlecht rebm ... au» lauter Sehnsucht." „4>.e grauen, ja ... Weißt du. daß deine Frau hier dewejen ist?" „oit hat e» ongedtittet." „Hat sie dich geschickt?" „'Rein." sagte Georg verlegen, ..nicht gerade her- geschickt." „Sie hat dir wohl abgeraten, mich zu besuchen'" .Io. sie hat mich gebeten, dich nicht |# besuchen." „Und dennoch bist bu gekommen Hattest du feine Angst?" „Warum sollte ich Angst haben7^ Haft bu nicht ge|d)n>oren. mein Kamerad zu jein?" „Run geschworen? Ich bxiB nicht, ob bas da» richtige Wort ist. Iedensall» weiß ich nicht, wo» bu damit meinst" „Da» meine id)!" sagte Georg öisnrle den Beutel an der Brust nahm bas Papier heraus und streckte es ihm hin. Ikrounbtd nahm er es entgegen, faltete re auseinander unb tos „Begreifst du nun. jag ich feine Angst holte?" jagte Georg triumphierend „Und Da» nimmst du irgendwie cmp?Ä fragte Peter, sachlich un6 kühl. 18. Georg Ibrtz schaute ihn unsicher an. ,.Wo» hast bu arfagt?" fragte er leise Teter (Brunbt räusperte stich „Run. ich Hobe getagt ob du wirklich im Sinne tjattrft. diese» Papier, das übrioens schon bedenklich b- rgentmunen ist unb stark n-railbt man merkt r» ihm cm. daß damak» Vtoeiiellohne kein beirre*» Papier mehr jur Verwendung gekommen Ist. ob bi btqes Papier al» eine rqendwie ernitbsH in Betracht kommenbe Angelegenheit ai Im Sinne hättest?" Jill» wo» fastest bu es auf? fragte Georg drängend. Run. ol» eint menschliche Kvriosttor." „Host bu vergelten. >2* du es mit beman eigenen Blute unterschrieben host?" (Forstetzung folgte b.r I <- *teb«rol!tnec»a<»tae»ee le 1 ibber l al TAHr.x lpr -ch « Mk ev * an BtrrhDÜrfrgm 3btyelb^* 1W4 °E«nall- Uchner enl bet Heo*gen£. yboU werb«. 15® erbt b.e Xto*tr<4Miic Hirz«hain rin. Ton ba b« 16t# ist Hirz«h im au4> m IVty.dKr Te- ttebuna tt.4x bu AI» nach 1504 ein Hoch-^en grbout w:rb. ed-br.fwn ®lebet 5fer unb Stifter dankte Währ«b de» Falleni der Hülle IpieUe die Kapelle daS Lieb .Sch hott' einen Kameraden". Aachdem Bürgermeister B u r l e i n bat D«kmal in Obhut unb Schul» der Gemeinde übernomm« batte hieit Är*i*b'.reftDr Dr. Dastner eine kurze Ansprache. Danach wurd« von b« Tor- U|*Miben bet hiesig« Vereine Kränze nieber- gelegt DaS Denkmal besteht nut aui Talalt unb Mörtel 3n der Mitte ein Tataltbau, bet sich nab ob« verjüngt, auf dem ein flieg«bet Adler ruht Umgeben ist der Block von 14 Pfeilern, bk burJb Ketten miteinander verbünd« sind. 3n rbalb der Ketten lieg« vier Findlinge für die vier Vermissten Ürcio Schotte». s ( AuppertSburg. 21 Aov Der hie- Hia* Äriegernerein hielt gemeinsam mit bem Mannergesangverein unser dem Torsitz fgineS Prälldait« Wilhelm Lein c - en Fa- mili«ab«b ab Der Schlbrbsche Saal war dicht belebt Der Gesan verein eröffnete die Ter- anflaltung mit tem schön« Lhor. .Bleib deutsch". All Aedner hatte man d« 'chiverkriegSbelchä- btgten Metzger Karl Krad auS Frei«se« gewonnen. 3n beredt« bald von fiel em Emst, halb von köstlichem Humor getragm« Worten verstand er ei meisterhaft die Anwesend« so iu fesseln, dost fle gelpannt lauschten wa« der (ebner In fast 2 »stündigem Lichtbildervortrag über die ehemalige deutsche Kriegsflotte, besonders über «eine Svez al- tpaffe. daS Unterseeboot, auf dem et den Weltkrieg mitmachte zu erzähl« wustte. Seine periönlichrn Erlebniffe im lhHedenf- rnaliau*schufsei. Olxrpoltschiffrier Diehl, auf die Bedeutung bei Tage« btngetrid« hatte, f.et unter b« Klüng« be» Altnrederiändisch« Dantgevete- b.e Hülle bei Denkmali. D efei stellt e.n« von vier Säulen getragen« Tempel bar, bet eins rechteckige Säule mit emem barauf- I.egend« eicheniaudbekränzt« Stahlhelm tn H4> birgt Tor dem Denkmal befindet sich em Wa'ter- batftn. Dai Denkmal trägt d.e 3nfchr'tfti .Unser« Hdb« 1H4-18." Se.Uich unb hinter bem ö^wnrnal hab« Auhedäicke Ausstellung gefun- ben, rKxböem tchm früher eine Umzäununa ge- ich.ff« und c.nc au4 i.crstrauche« bestehende natürl.che Hecke angepf'.ar^t worb« war, die spätech.n ber ganz« Denkmalianlage ein« würdig« Ahschuh nach aufren hin geh« dürste. 3m Antchuh an ein« Thorvortrag bei Ge- iangvere-.ni . Liede rkrang" hielt Hosprediger Widmann die Weiherede. Er bey+hnete d« Teickmalibau ali ein .heiliges Werk', bai entstand« fei zunächst zur uiwergänglichen Ehre, die sich untere Tot« um uni erwarben. Weiter solle eS krn der äuheve Auidruck bei Dankei. den w.r unferm gdaUencn Trübem für ihre Treue bii zum Tode schuldig sind. 3um dritten möge c» uni c.nc ernste Tlabming fein an itnerc eigen« Pflicht« gegenüber To(f unb Vaterland. Anschi, ehenb an die Weihe rede intonierte die NacheNe daS SMcb .3ch hall ein« Kameraden'', bai von der Menge enlblöht« Hauptes gelungen ttntriw. Aach einem Ltedvortraa bei Arbeiter- aelangnete nS .Torwärti " wurde daS Denkmal durch Kegierunflöbaurat Aodnagel- Schotten, bem Schöpfer bei Entwurfes, ber Gemeinde übergeben. Bürgermeister Müller übernahm das Denkmal in ben Schul; ber Stadt. Er dankte allen beim Tau TeteUlgtcn, tnibdonbere Ae- gienmgibaurat Aodnagel- Scholten und Oberbauintpektor Fink-Gedern für die verständnisvolle Leiturig und Auifüchrung ber QU» beit« Sr. Durchlaucht dem Fürsten zu Stolberg-Wernigerode zollte er Dank füt d e unrntgellliche Ueberlassung bei Denkrnal- plaNei. 3m Auftrage ber Stadt Tebern legte hierauf Bürgernwistet Müller ein« prächtig« Kranz am Ehrenmale nieder. 3m weiteren Tedaufe ter Ze er erfolgt« unter entfprech«- t« An'prache.l zahiveiche Kranzniebedegung« turch bie hieltgen Terrine, die evMigelüche Äir- dxnpeiiTcinbe t^eVrn. durch tten Terticter S. D. bei Fürsten zu Swlberg-Wernigerode. Fvrstrat K o t t m e . e r. ferner durch d« BezirkSkrieger- verhanb C*rt«berg bie Ortsgruppe Gedern bei AeichSbundeS ter Knegibefchä^ igten. das Reichsbanner .Steixrrz-Rot-Gold ', die israelitische Re- !lg onig mrini< Ge em. den Reichsbund jüdischer (Xav.tlol'-ciHi. d« 3ungdeutschen Orb«, bte Baptistengemeinde Gedern, ben T. H. C . u. a m. 3m Auftrage der Kre SVerwaltung Schott« legte Regierungsrat Dr Helmreich tlmm Kranz am Ehrenmale nieder. Mit weiter« Lhoevor- irügen der beiden Gesangvereine kam die wüv» big Dedavfene Feier zum Abschlust. Burkhards. 21 Aov. 3n d« Gemeind« deS oberen Aidderta 1S wurde eine RahrungSmlttelfammlung für daS Krankenhaus in Dedem veranstaltet. Obwohl die CX-mcir.ben durch den feucht« Sommer und die Unwetterfchäd« schwer heimgducht Word« find, kam eine Reihe krocht «S wert er Gab« lammen. DdPendel wurd« vor allem Äartoftcln. bann aber auch Wirsing. Meerrettich. Kraut und Wurst 1 Treur. geShain. 21. Aov. Deste« nachmittag fand tm Klubhaufe auf bem nah« Hosterostgfopf eine Berfa niiling statt, bie sich banr: bdastte wie ber « chwet betret f e ne ■ Landwirtschaft i ■ oberen BoaelSbetg zu Helf« sei. Der Bodch wurde. Vie bei b« ähnlich« Bauer-Derlamrnur’.g« bet lest!« 3dt. wieder von Her« Steinmann- Hetch-r.bain geführt. Dte TXeraiungeii erstreckt« sich auf euer ziemlich genaue Feststellung bH ent» fcanbenei- Lch^dr-S Man einigte sich dahin, dost alle Ort«, bie weniger al« 40 Prozent Schaben aufurwei'« hab«. auS ber Aktion ganz an Sschc 1 ben Die übrig« Gemeinden will man dann tn Grupp« Anteil« biS xu 00 Proz. bann 80 Proz unb schließlich 103 Prvz Schab« Ton d« Anwe'enb« warben 11 Mitglieder bestimmt, weiche beim Ministerium in Darmstabt vorstriNa werd« soll«, um bte Wünsche bca ober« oogettberge# batxuleeen. Bevor man jedoch hort vorstellig wirb ’nn nrch- malS eine fune Beratung in E ct-idain Watt- find« Hier soll federn Xebner ein besonderes Sachgebiet. B C:niedrigen. Huttve,bevetbeffe- rung«. Feldberrinigung. Zinanzf rag« ickw. zugeteilt werben. Kreist Nlstfeld. -er. Homberg a. b Ob«' 21 Aov Am gestrig« Totensonntrig weihte bte Stakt Homberg ihr« an Weltkrieg, gefallenen Söhnen ein Ehre nma l. Unter b« Klängrni eines Trauermariche« der btef.g« tvuertDebr- dyr dug von Einwohnern und auSwüNig« Gästen nach Nm, alt« Friedhöfe, wo neben der Friedholskapelle der Ehrensriedhos fürbieGefallenen angelegt ist. DaS eigentliche Denkmal erhebt flch in beften Mitte unb stellt ben Rttter St Georg, der ben Drachen tötet, bar. Um das Denkmal sind halbmondförmig 35 Trüber gruppiert von den« jedes einzelne mit bem Grabsteine eine# Gefallen« geziert ist. Die ganze Anlage ist eine Schöpfung deck DilthauerS Arnold von Teuren bei <$ie<>en. Die Feier am Denkmal wurde von der Feuerwehrkapelle mit bem Aiekeriändi» sch« Dan f gebet ringel ei tri. Der ®dangivr?tn . Zrau«Ioi» und der Männergesangvere,n leiteten mit würdig« Ehorgdäng«. gefolgt von Dedichwoeträgei durch Schüler, zur Torldung der Qlam« der Gefallenen über. 3in Anfchlu^i an ein« weiter« ®tbid)t Port rag und ein« gerne infamen iShorgrlang beider Gelang vereine hielt der Orte die Weiherede, bie mit ber Wethe des Denkmals alS ei rate DankcS- unb Hoffnin^SmaleS abfchlost. Rach gemeinsamem Gesang ber Gemeinde sprach Kreisdircktor Dr. Stammler, daraus nahm Bürgermeister Schweiler das Denlmcil in bte Obhut bet Stadt unb bankte bem Schöpfer be< Ehrenmals für das wol)laclimg«e TJert. Anfchlie'ieirb folgten Kranzniededegung« burtb bie Stabt, b e BoefGenben aller hielig« Tx-reine unb durch Taron Schenk-Schwelnsberg zu Wälder« häuf en Mit bem gemeinsam« Gelang des Solbatenlied« .34) hott' einen Kamerab«" schlost bie toürMge Feier. Die Teilnehmer marschierten bann in geschlossenem 3uge mtt Musik bis nrm Rachau« zurück, wo sich der Fug auflöltc. Starkenburg. • DarmstaVt. 21. Aov. Der Pro- vinzialtag berProvinz Starkenburg trat jetzt zu einer auhervrbentltchen Tagung zusamm«. um ben Sirastenvoran- schlag s ü r 1920 sesizuftell«. ineorionbett um Kapital aufzunehmen, bamit bte bringwbftrn Arbeiten erledigt werden könn«. Al« solche werd« von ter Verwaltung t)ü Herst ttung ber Straf»« Darmstadt- Mainz und Bensheim Worm« mit Kleinpflaster bezeichnet, die em« Äoftenauf- wand von ! 630 000 Mk er ordert. Provinzial- Mrcftnr Dr Kranzbuhlcr begnmöete bte Vorlage, baf D ld soll in Form einer lang- f ritt igen An leihe beschälst werden. Die Aussprache förderte eine Menge lokaler Wünfche zutage >iamen:lich in bezug auf die Straß« bei RüffelSheim unb im Ob«toalb. Auch bie Frag« der Kostendeckung für Klein- pflasterung der Ortsdurchfahrten wurde lebhaft erörte.t Eine Reihe von Anträgen tourt« dem ProvinzialauSfchust zur Prüfung überwiesen, darunter auch ein Antrag der Sozialdemokraten ben Ctrahenträrtcrn eine einmalige Zulage von 50 Mk und für jede« Kind 10 Mk. zu gewähr«! es würde dies ein« Mehraufwand von 15 000 Mk. verursachen. Der Provinzialtag stimmte d« Vodbläa« deS Pro- vinziolausschufics für eine Anleihe in der an- gegebenen Höhe ju. Rheinhessen. DSA Worm«, 21. Aov 3n ber Rächt zum Sonntag entftanb in einer WTrischast in der Äämrncrcrftrahe zwilchen zwei Gast« ein Wont- wech'e! der fchliestlich in Tätlichk'it« auSartete. Der 26 Jahre alte Dachdecker Messer «tzog sich sein«, Angveiser durch die Flucht. 3n stark angeheitertem duftaub wollte er durch das Haus unb ü der das Dach ber Waschküche in ben Hof gelang« Tr Mb Beglich aui M Wa'ch- kuchendoch mi stmg«. Mich bie dort stehende ?dche er.ter eib Meller stürzte In b« Äof. JU So- r..g morgen lanMi Ihn dte Hausbewohner in ttnrr groden Btuttache l.egend vor. Ser Mann hatte ba« Genick gebrochen unb war unmittelbar nach dem Stur, tot. 1Vt Tote hinteriaht fim und ein ÄuxZK Preußen. Ärct# ESctziar. WSA Wetzlar 21 Ttofr. Die gehe« hier und im Äreite ftartgdurdenen Wahlen der .. c n # m 3 n n e r unb Ersatzleute für bte AAgestellten Versicherung drach- t« ben Hauptautzschustverdänden < in« vollen Oriolg. Mu 352 St.mm« erlangt« biese zwei Tettrauenzteute und v.cr Ersatzmänner, die Alaverbände mit 152 Stimm« ein« Vertrauensmann und ein« Ersapinann. die Uit- prgantf.ei'en mit 67 Stimmen c nen Orlatzrnamt Die TXiblbrteiligung l^etrug 60 Prozent, die d« Ärct»orten war die Wahlbeteiligung be- deutend 'chwächer Wetzla r. 21. Aoe Die bei Mi Qanb» wirt« immer mehr um sich grettenbe Erkenntnis. bast eine gründliche theoretische Lutzdil- bung des Landwirt« oevbunrvn mit praktischer Eriahrung für eine Produkt.ve Wlrllchvftstüh- runa unbedingt nötig ist. wirkt sich in einem jährlich fteigmt« Besuch ber btdlg« Lanb- wirtschastlichen Schule au«. So konnte daS 36. Wlnterhalblahr mit 3 7 Schülern eröffnet werd«, eine Zahl die frit Besteh« ber Anstalt noch niLht erreicht wurde Au« bem Aachdarkreife Bie denköpf wirb die Schule von drei Schäle« b.-'udbt. während von bai Gemeind« des Kreises Wedlar die Gemeinde Lützellinden mit fünf Besuchern bte gröhie Schülerzihl ausweist Tififrcio. BL Schönbach. 21. Aov Der Stein- bruch .Stelnrtngsberg" hat b« Betrieb bi« aus weitere« st i itgelegt. Der Bri-glckratt. rlttxi 1 zum 19. Ao- vember wurde in ber Eronstett«straste ein Till«einbnub auSgeführt. ba bem ber Täter Möb roher Tteti. ' , i> .u An>4>ri- n«b hat er nach Geld unb Schmücken4)« gesucht, aber nicht« gesund« 3n ber barauffotg«- b« Qlr'tcne ' Siliat t on 80 Silben auf wärt«). 20 bi« 20.15 Uhr Senckenberg-Viertelstunde: .Bew«gung«oo ginge bei Pllanz«" Vortrag von Dr D. Si'-tig. 20.15 Uhr: Cinfonle-Äcntert HL_ .ja M - Mnr TolN- feftefr. flfimn cnb 3 Sv »all. «M botld Ich < r.swi fit f -4 < * «Ti Ss AuFi roiHli rynfi ßmwfl fud« Heben brn » w»nt trtw 2 Ito. ab 4 Te.-ffi Ur Uotlli 'Ntf# Oniw & Vehra ta V mwr r Jtbtp» bdVt f.ScDttl dirtrr Ä bttbn trmie ilebwn f« Wirf üj «ae Werden des llenechen“ urteilt: Berliner Lokalanzeiger ■Filmechor ernst, dezent und delikat, nüchtern, exakt, aber doch int restant Berliner Tageblatt . eine wesentliche Bereicherung — vornehme Sachlichkeit — natürliche Spannung. Filmkurier: Ein Lehrfilm In de« Wortes bester Bedeutung, technisch eine Meisterleistung. tenilidjerVortrae: HerrUr. med. Malier ton der Bili.-Friaealiltnili, feier Voratellungrn nm 2X und 14. 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Sg3-e2 wurde hier alt Remis abgf' 2 2 f das auf 8. 17-16 den 6. 7. 6. 7. 1. 2. drei auf dem über 1. 2 3. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 22. 23. 24. 25. 18 19 20 21. 22 23. 21 25. 0-0 c7-c6 Zügen matt. Lh8; Sh4; Bh3. fleht über Qk- Se2-f4 Lg6xf5 Dc?Xf5 Sf4 - d3 Die Partie Aliechtn bu bekannten Weg« vergeb und Chewinu zu fvielen versucht«. e. Dd!-c2 9. 12-13 9..... ia U5-B4 11. eOxdS ist das Schlagen mU dem erft den hat d7 — d5 «7-e6 Sh8-d7 db 10 Tf8-e8 3n der zweiten Partie tauschte Mjechin d5. eine alte Spielart, welcher man schon d2-d4 c2 — c4 Sgl-f3 Sbl-c3 U1-r5 e2-e3 Ttl-cl terro unmöglich dauernd an der Lp-tze Survpas Kehrn. 15. Sf6-e8 16. Se8-d6 17. Sd7 - f8 h2-h3 Sc3-e2 5e2-g3 SO-e5 Sc5-r6 Ld3x«6 12 Sf6-h5 13. Te8xe7 14. Sh5-f6 an Wenteuern und endet -3d mal« Schilder seit zwanzig Jahren und schreib« Gar dienen brnnrt mit K und wer' mir Ihretwegen keen« neuen Lojaritimen anschaffen." Wes kann rrgn da machen? Schreiben wir also Gardienen mit te! Rus dem Rotizdich eines Schlemmers. Das ist die Hngerechtigleit der Welt' 3n Fre-. urg steht ein Denkmal für Berthold Schwarz, weil er das ' chredl.che Pulver erfunden Hai. (Unb das tft noch nicht mal sicher.) Aber der edle Don Perianon Hot noch fein Denkmal. Unb der hat doch den Sekt erfunden. Unb das tft sicher' r.rmri Vorbehalten, die übrigen Stund« sind für btt allgeuene Studenteidchafl bestimmt. Stwa 200 Studierende nehmen daran irtL Qbcnlo hoch tft brr -esuch der Schwimm- und Badest u n Herr 9s Unb wöchentlich sieben Schwmmstun"-« eingerichtet von denen vier für ~‘ ~ * —?i für Gardienen. Do kommt einer vorbei und meint ^Gardinen schreibt man nicht mit k, schreibt man nur mit L“ Aber brr Anst rescher wird böse, kühn anderen mit seinem P-nfel ein paarmal seinen neuen Herms'.palerot unb ruh; dem Turnier zu Barmen 1905 begegnet dann ausgcgeden. «edoch später wieder ausgenommen in dem Turn.er zu larlsbad 1923. Falls Schwarz mit "Bauern wiekerfwiägt erhalt er dn schwieriges Spiel, Gavabianca Ichlag jedoch mit dem Springer, unb die Verwicklungen welch« hiernach folg.«, ergab« ein leichte- Remis. Gut gegessen hat man m M..t.Ieurvpa krt der Mana von 2HftL-i. TA* Dame hat Gebrauch der Gabel eingeführt. Bis dahin man bestenfalls gut — gefreßen teilungen. Cöfungen usw sind zu richt« an Schachtet alt ion des ..Giehener Anzeigers". Problem Är. 136. Don 9. Pradignat Schwarz. Weih Weih zieht und setzt in Weih: 6 Steine. Ka4: Dd8; Gardienen. Ganz drob« em Norden von Berlin em Anstreicher aus einer Leiter unb malt das Stoben fenfler eines neu eingerichtet« schält? H-f6 Sf8-g6 U8-c6 Dd8-d7 Leb-15 Pd7xf5 Sd6xf5 Sf5-d6 3n der wert« Partie versuchte Al,echin 8 a3 '3ahnev — Tetchmann. Teplitz — Schoenau, 1922) unb nach 8 .... 16 9 Lk2; es folgte 9 Te8 10. Ld3. h6 11. LM anstatt Lh4 womit Gchach-Ecke. Bearbeitet von W- Orbach. Buntes Allerlei. Volkszählung bei den Setrobben. Längs der Küste von Äalifomi« soll jetzt eine Volkszählung im Reiche ber Srervbben 8 b punkt der Hebung« steht das Hallenturnen, das a» wer Abendr-i unb drei Nachmittagen 0«pflegt tmrb Davon sind zwei Rachmittage der QLu4bJbuna der Turnlehrer unb lurnlcbnc« 3n manchen Geschichtsbüchern wird fälschlich er^hlt: SUeotarta har- ihre berühmte Perle in den Dein aeworfen b ber; sie sich cullöftc. DaS iü ein Quatsch Um ’oldh Dämlichkeit« zu unterstütz«, mühte btt Wem schon Essig fein! (Shift. Q5L j bequem« Ausgleich. 11..... 3n dieser Variante Dauern vorzuzieh«. 12. Lfl-d3 13. L<5xe7 14. 0-0 Die Partie ist arm bald unentschieden. Schwarz: 7 Stein«. Ke6: Lh7; Sc7, gfl; Bc3, c5, cb. Parkts S?r. 91 Gespielt am 14 Oktober 1927 zu Buenos Aires, vierzehnte Partie des Wettkampfe«. Abgelehntes Damengambil. Deitz QL Aljechin. Schwarz 3. R. Capablanco Rapolevn hat daS Äonfeft zur Suppe. Fi^ch zum Srs gegessen — ein ioicher Mann Ich rechn« den Anfang der Äuüut von bet Mitte der Regierunaszea Ludwigs des Bier- zehnt« BiS dahm hat man nämldch ahnungslos die Bouillon in d« Abfluh g«schüttel Die Leibesübungen an der LlniversltätGjeßenÄ.S.ly27i28 3>k Onitwdlung dcr Leibesübungen an der Universität Giehen hat im r-er- gang«« Semester gute t.*tK'.Me g« ix D es zeigt sich einmal an tkm Ausbau des Akademisch« Turn- unb Sportplatzes auf dem umfangreiche G nebnungsarbeiten durch^rfühtt wurden. unb zum ander« an der Le.lnahme der € lub.rrvrr en an den Hebung«. Gs bctrdia'« sich ca. 50 Prozent der eingetragen« vtudie- allgemf;nrt Schwimm« unb Baken, zwe spott!, ches Schwimm« und eine für Schwu der Turnlehrer und Turnlehrerinnen bestimmt find. Gs beteilig« 'ich über 200 Studierenbe bäum. Auher'em sind Stund« für das Gr vor! egen Damit ist zugleich bw begründete Rus'.ch: Vorstand« t-ast 'ich der -e"«gau bei den G-n-ekw^nttämps« In Köln erfolgreich betrüg« kann Darüber hinaus wird aber auch der Gau als solcher r nr Mu Herr-.ege am Red eufstefl« und k*> esti'.ch ei e i.ertwfübrung mit nur hochwertigen Kürübungen an einem Gerät vordere.t« die Im R ahm.m eines Zvst- abends als Schauturne- zur Darf .etung komm« soll. 3n Ausführung b.~'ci Beachtuttes werd« alsbald die Turner Sinnwell iBab-Rau- beimi. Reuter (fru-fien 18461 unb R les (Ridba. in Berbt.ndung mit dem O.erturnwari unb dem DUnneriunupart des Gaues die ent- sprechend« Uebu igen zu ammenstell« Aus- sche.bungskämpse ver'« anschlie -nd zur Auf- steNuag c.ner QRuP.err.eje von zwölf Teilnehmern führ«, die in drei Stuf« zu je Pier Mann sechs verschiedene Uebunje i zur Darstellung brtn- g«. Io bah auf r.ne; Turner In reX*r Stufe zwei Hebung« enttal.« Schon de ntebriafte Stufe soll der Leistung ber Oberstufe im Gau gleichwertig fein. Diele Kölner Riege wird dann alsbald d« Gauvere nm als Werderiege zur Verfügung steh«. Handball. v.s. c. Wetzlar - Io. Grohen vufeck 12:2. Mit einem n«er.ch.m 17 Tore-Unterfchi d fiegte der Verein für Vkibc*jbungen Wetzlar gcg« ber. dem A D. T. ongebörenb« Gegner der allerdings durch fein« tiriaMortrü.l'irr stark im Rachteil war Die Grofien-vulecker zeigten fid) von Anfang als lehr verteidigungsflark. und Wetzlar hatte Mühe, zumal gegen ben stark« Wind in ber erst« Haidzttt, burchzukommen. Das belfere Zusammenarbeit« hilf dem Platz- Verein nach und nach zu 12 Toren, brnrn die A D T.er nur 2 entgegentteilen könnt«. Wer geglaubt hatte, dast das Grgebnls der zweit« Spielhälfte mit b«i starken Wind im Rück« für Wetzlcir noch besser ausfall« würde, sah sich getäuscht. Der D. s. L. verstand es nicht, bei fein« ständig« Angriffen das Spiel aue- einan betzuziehen. Beide Halbzeit« enbet« mit einem 6: 1-Stand für den V s L ber bannt erneut ein« Beweis fein > grohen fpieler.sch« Könnens abgab. Schiedsrichter Waldmann gut und regel fidxr. TL W. broch« Lösung des Problems Ar. 133. Tew 3. OebanifL 1. Tc5-c4! usw- erfind« konnte. Der 11. Zug von Weih ist demnach nicht konseguent und gestattet dem Schwarzen Übung« erlahrungsgemäst gern an das Gerät aeb«. ein Leberbiid über die Reichhaltigkeit dtefer Lebungsart« lieh erlern«, dast sie Stofs genug für d e erst« zwei bis drei 3ahrr bieten, und datz be. gröber« R'.eg« durch die Mil- rerw«dung der Barrenholme die Langeweile, der schlimmste Sr.nb be# Sch-uertu««#. nicht aufzukomm« brauch' 3n gü.cher Weife be- b.ndelte Reallehrer Paul tG etz«j. ber Leiter des Männertu«Vereins unb Gaufrou«kurnwart, b:e einfchläg.g« Uebungtart« am Z'-arren. An b.eQm Gerät Unb Stütz- und Beuge-bang« noch v es gefährlicher, well oas G»g«gew»cht bm Äbr- ber tN die -olnoengosse Htnabzieht unb dadurch bie noch schwache Wirbelsäule eine Verkrümmung erlebet, bie als .lumrrbuder bekannt ist. Auch ber Darr« ist dem Ansä.iger In spielerisch« Formen nahe zu bringen, unb bie Langstanb» e«« gu.« Ginsührungsstoff. Mit .yrvube übte bie Schülerrege weiter am Boll unter Leitung bes langiährg« 'Bezukstu«watts Paul Schüler tWetzlari. während der Dauod.-rlumwart ahlchliehmb t nfadx Lebungsmbg.ichkei:« am Pferd an ber Le.ter unb ber Sprossenwand ÜU'zeigte. Zum Schülerkurn« gehört unbedingt aud) innrer ein Spiel, das um Io beUer wirkt, je mehr Tclnehmer dabei In Bewegung gesetzt werd«. Dieser erste Versuch einer solch« Lepr- Üunbe gab nach 3nhait und Zorm reiche Anregung und 'Befeurung und wird sich bei der Turnarbe t der Schülerabt.'ilung« förderlich aus- wirk«. Bei einer nbdyft« Zusammenkunft soll der Stoff nicht im systematisd)« Aufbau, loix denn im Tabmcn von ötun?«bUbem Io grup- p ett werd«, baft bie Zusamm«fte.'iung ber e nzeln« Lebungsart« unb ihre Abwechselung beu>I.ch erfetmbar wird. 3m Gegensatz zu den Shülerübung« brachte ber Rachmitlag eine Lebungsstunde ber reifen Turner. Auch hier war die Be- telligung aut. nldü nur aus den gröheren Siädl« unb b« Laiidstädtch«, so»dem auch aus Land- lx-reinen, wie Burgsolms. Rtedergirmes. Krofdorf. Gvohm-Lind« und Heuchllheim. Gs )dgte sich, baf) ber Gau über e.ne gröbere Anzahl bervorragmier Geräteturner verfügt, ei' Mah- ftab bafür war m den Hebungen gegeben, die für den Zwölf- unb Zehnkampl ber Manner und wn Rmnkampf der 2kHeren in Schwung- unb Kraftübung« für daS Deutsche Turnfest in Köln Der Ghmnastik aller Art vorbereitend« Uebung«, 2usg'eichscymnoftik und rhtzthmifcher Ghmnastik sind 11 Stund« wöchentlich :t- met. Gs wird Her mc.ft in Gruppen von 13 15 Perlon^' geübt Gtne 2fi>t iluivj von 8 rfa 23 Skudiermdm übt an einem frei« Vormittag Waldlauf Die Bopabkeilung. bx aus 22 TLurrr besteht, trainiert zwei Stunbu wdch-'nllich 3n klein« Grupp« wird sportliches Fecht«, Reit« und Fahr« gepflegt. Spielmannfchaften besteh« für Fuh- ball. t)anbbali und Hockey. die regsl- mflhig üb« bzw. Wettlplele austrag«. Teu auf- Q«wmn« in dm ^lebungsb f Z.b ist das Kleinkaliberfchieben. dos fehr gut be- fucht wird Bei günfttgem vporttoetter Wied Ski» und G i s l a u f e n eifiJ.fl betrieb«. Der Akademische Ausfchutz für Le'besübur^m hak auf dem tzohe- eodskops **rvi 3immer für d e Studierend« zu unenlgelllicher Unterkunft cinrichtm lass«. Gs können 18 Perlon« ausgenommen werden. Skt- kurfe für Anfänger und Fortgefcheittene und Hebung« im Sprunglauf sind eingerichtet Zu den vorhandenen sind neue Schneelchahe ange- fchasft worden, bie unentgeltlich an bie Studie- rvnben verlieh« werd« An Wettkämpfen find in diesem Semester ein Gepädmarlch am Sonntag 4. Dezbr. Schwimmwet kämpfe am Di«stag. 14. Febrmir 1928. ein Hallenlporttest am Samstag. 18 Jebr. und Skiweki kämpfe, der« Termin sich nach dem Wetter richtet, vorgefehen. Untre Oberleitung des Univ -Tum- und Sportlehrers kl Iw zwölf UefnmgMdtet dies« betrieb Fünf Botkefung« befxmbrfn bie Theorie der Leibesübungen. Don dies« Vorlesung« sinb zwei päbagvgischer. drei medizinischer An Rur Grwähnung find« soll hier bk Forlchungs- und Lehrarbeit des 3nstituts für Körperkultur, das in zwei Stellungen, einer meb.zinischen und einer phtlosophilch-pädagoailchen, arbeitet. Die kurze UeZ«edld>t » tg*. wi? allmählich die Körpererziehung sich in die überkomm m« Ar- beitsged.e e der Umoerlliat Geest« prakt lch unb theoretisch in Immer gröberem Umfange eingliedert. Aus dem Turngau Seffen D. T. 2dinier» unb toriftcriurntn. -O— Unter ber Mtung des Gauoberturn- wattes Wilhelm Will iG.est«) versammelt« sich am Sonnt agvormlt lag Schülerturn- warte unb Vorturner zu einer erst« Uebungsstunbe. die stark besucht war unb ba- burch zeiats bah da# Bedarfnis nach Unicnoet- fung und Klärung fühlbar getoorb« ist. Ginlettend gebucht, der Oberturnwart anlüstlih des Toi«, festes in ehrend« Wort« der gefallen« Tuvn- bniber. 3n Irin« allgemein« Ausführungen betonte er. bafi Ne Zufamm«kunft weniger eine Hebung»-, als eine ausgesprochene Lehrstunde fein solle mit dem Ziel, em« einführend« Ueber- blid über solche Uebung« zu geben, bie sich für Schüler unh erste 3ug«dturner eign«. G.tmh ist dieser S: off kreis Gegrnstand des Schulturnens unb feiner Li eratur. aber unsere Schüler- tu «warte unb DoNurner find in der übergrvst« Mehrzahl keine Zachlehrer: fle komm« aus der langjährig« Schule des ülUnnertumend in bw Dereineri. und fo besteht immer di: Gkahr. dast Hebungen aus jenem altgewohnt« Soll gebiet allzu frübtnlig herüdergmomm« werb« unb dadurch schädlich wirken. Doch sollte man auch tng. werbe» bedeute Di. staa liche F «cherci- und 3agdkommit1ion soll daher die Srlauimts ert.-d«, diese 5tü‘lmb;u»obneT W ll ab e stiegen von 43 Gulden, bie in Augsburg um 1413 ausgesetzl warb«, auf 320 Gulden, die sich um 1633 brr glücklichste Schütze erwarb Der schlechteste Schütz« aber bekam anfänz.tch «In SHwe.n. und zwar In ber Regel ein recht junges, das ihm unter vielen Spott red« Überreicht wurle. Der also Belchrn.'te muh le bann feinen Preis unter br.n S.oü der Mitbürger unb dem Hallo ber 3ugcnb durch die Stabt führen. War cs ein Ferkel-ch«. Io ze»g er es vor, es im Mantel ober auch in ben sehr wci:en Aermeln des damaligen Oaerlleides unbemerkt nach Hause zu tragen. Darauf bezieht 'ich eine Stelle in Brant« »Rarrenschiff: .Wer 'chiestcn will und falt de» ram l'chtt bie Scheibe), der btdt (ttägt) bie fu (Sau) im Aermcl he.nv" Auch beim Pserderrnn« zu Ulm wurde im 3abre 14t8 bmt R.^ier des langsamsten Pferdes eine San gestiftet, die mit einer Heine an das Plerd gebuno« unb so zur Stadt geführt werb« muhte. Al« später dx Geldpreise auHamen. führte her ..Treckpreis", b« brr schlechteste Schütze erhielt, bm Ram« „Schwein" Daher mag die Red«satt flamm«, die sich bis au| den heutig« Tag erhalt« hat: ihr Sinn wie zunächst. bah man noch eines Glückes teilhaftig wird, auch wenn man es nicht verdient hat Öine andere Örfiärung weist darauf hin. hast Im Kartenspiel da» Ast früher d>e Sau hlch So ei'ert Abraham a Sama Glara In einer e ner Predigt«: .Gs sind in der Ratte vier ©lu. Gichcl- Cau. Schell« Sau. Herz^au Gras-Sju, und wcil die Säue mehr gelt« al« b:r 5tön*g. so ist do« ein säuisch Spiel." Danach würbe die Rebrnsart zunächst bebrütet haben, bah man bie höchste Karte im Spiel hat: he ist barm verallgemeinert Word«, unb fo sagt man jetzt von einem, ber viel Glück hat: er hat ein Sau- Glück". ober gar: et hat ein .Sau-Schwan- Wirtschaft. (Schachts Bochumer Kebe. Der Dottrag. bm R -' chsbo rllpräss ^-ent Schacht am i'irc'.fog In Bochum gehalten hit. dürfte weit« Änt'm klarae'teslt biben, w« sehr es in Deutschland wirtschastspoütdch or Ormein- finn. Rorpsgeist und nat onakwrrtlchaftlichem Ber- antwottungsbewuhtsein fehlt und ci viel t*e öffentliche Finanzwirtfchost durch eiymc« Bei'Piel jur "Mnhgun) dieser Mängel fKitragm könnte Mancher mag in b»ui aus Ginzel-eit« dieses Vortrages anderer Me nung sein, dem ganzen Vortrage trir*» w?h' frn.*r die Anrr?«nung eines hoh« rinfchasttp-l'llschm Gehaltes der »ugleich Mm sittlichen Wett na- tionalw«ttschas:llch,n Derantwottungsbetvu'tt'«ins hervorheitt. vertag« könn-n. Fast zur gleich« Zeit, da Goolidge, ber Prälidein der Verein gtw Staat« von Amerika, der Welt verkündet hat. wie fein Land sich auf dem Zenith des Wohlstandes b'fiide woraus folge, dah die amerikarn/che Zollpolitik keine radikale Arnd-ztung ersaht« dürfe, hat Reichsbank- Präsident Schacht darauf hingew es en. ba*) r.n Land, das ben Gkport nach andern Ländern etürebc. kein f ch u tz z S11« r I s ch e s Land fein dürfe. Gerade hi.tzu liefert jedoch Amercka bm prakttsch« Gegenb.veis Grfolgrcich erpor- tiett es nach ber gan-en Will, obwohl es 'ich Q^gtn 3mprtte vom Ausland, mit Schutzzoll« verschlieft, bie m manchen Position m b^inn l df eine recht hochprozentige Höbe erreich« Äre- d-.tdumping ist keineswegs die Hauvt^r^ach« be der OHltte »wi chen Aachbarläudern. d e chre Zotl- mauern erhöhen, wird daher in der we.feren 3nt- toicflung seiner Zollpolitik wohl ober übel ein Lyiiem wählen müssen, das den pra.'tiichen Sriorbernissen der weltwirtschaftl.chen Grgenwar» entspricht. ^indermarki in Gießen. Der heutige Rindviehmarkt in Giehen war mit 593 Stück Großvieh und 256 Kälbern beschickt. D?r Handel war anfänglich sehr flau, lebte dann etwas aus. konnte jTdvch einen Pr-is- druck nicht verhindern. CM wurdm bezahlt: Für Kühe 1. Qualität 530 bis 600 Ml . 2 Qualität 350 bis 400 Mk. 3. Qualität 150 bis 203 OHL. Rinder, ein- bis zweijähr.g. 100 bis 250 Ml. Kälber 50 bis 60 Pf. je Pfunb Lebendgewicht. Crtra gute Tiere wurden über Rotiz bezahlt. DTR. Der AuSschutz für Sparkassenwesen beim Deutschen Spar- tasten- und Giro-Berband bat in feiner 6ii)ung vom 18 7ü>iembcr den Bericht der Ber- bandsleitung über das Eindringen der Privatbanken in da« Arbeitsgebiet der Sparkasien durch die planmäßige Errichtung von Sparkonten entgcgengenommen und nach eingehender Prüfung zu cer Angelegenheit wie folgt Stellung genommen: „1. Die Sparta,,en-Qrganisation iann sich, solange der Beshluh der Danken über die Errichtung von Sparkonten und der Ausgabe von Sparbüchern bet Privatbanken nicht rückgängig gemacht ist. van Ott Fortsetzung der Der- ständigung»rerbani)lungen mit dem Zentralverband te» deutschen Dank- und Bankier,Gewerbe- in ter F:aze der Dan'arbeitsteilung keinen Erfolg versprechen. 2. Dagegen ist d.e Spariassen- Organtlailon auch weiterhin bere.t. die Der- honblunL«n über die Regelung von gegenseitigen W«ttbcwerbSbe;chwerdcn sortzr'.ühien" • Peters Union A-D. Frankfurt am Main. Wie wir neuerdings von AUDei- läs'i. er Seite hören ist aus Grund des sehr befriedigenden Geschäftsgänge» und der erheblich hö'eren Umsätze auch auf daS erhöhte Kapital mit der gleichen Dividende <8 Prozent) zu rechnen, wie sie schon in den letzten zwei Jahren gezahlt wurde. ' Dom Röhrenkartell. Rach längeren Verhandlungen ist es, wie der WTD.-Handels- blenft meldet, dem kontinentalen Röhrenkartell gelungen, mit den polnischen Röhrenwerken zu -einem Abkommen mit sofortiger Wirkung zu gelangen. * Maschinenfabrik Augsburg- Rürnberg. Der Drschäftsbericht der Maschinenfabrik Augsburg-Dürnberg A-G. führt zur Begründung des d.vi e idenlo ea AbschLu^Es aus: Während 19I3Z14 für Vteue m und soziale Lasten rund 2 Mill. Mark zu entrichte»» waren, betrugen de gleichen Aufwendungen in diesem Jahre annähernd 5 M'.ll Mark. Die fortwährende Steigerung aller Lasten und die mxh nicht arnngeiib erfragte Ai'.swirkung der betriebliche Mahnohmen. vor allem d:e w?nig klaren wirtschaftlichen AuS'ichten haben die Verwaltung veranlaßt vor- zukchlasren, den Gewinn auf neue Rechnung vor- ^utracnx. 3m Zusammenhang mit Fortschritten in den Fahr, ka t Ivnsm et ho en konnte die De'.eg- fchr.fi im Lause d's Ge'chältSiahres von 11 000 auf rund 13 000 Mann erhöht werken • Gesellschaft für Lindes Sis- maschinen 2. - D — 3. -S. - Farbenindustrie. Die Gesellschaft für Lindes Sämaschinen A.-G in Wi.sb.iden und die I-G - Farbenindustrie A.-D beschäftigen sich zur Zeit mit der Einführung eines neuen De fahrens zur Beförderung von Saue stoss in flÜHiqer F^rm, daS dem öauetft off Verb aucher in vielen Fallen Dorletle und Ersparnisse bietet. 5ki< Dersahren und die xu seiner Einführung e.forderlichen Apparate stehen unter Palentschmtz. Neue Bücher Das nissen. fennen r?9 In der Sammlung deutscher Dolksbücher Wunderbrünndl", he.ausgegeben — Wilhelm Schaffen: Die spanische Reise. Sin neuer Schelmenroman uabein halber. In Ganzleinen gebunden 7 Mk. (Tkrlag von Adolf Dvnz Lomv. in Stuttgart.) — Der Humor geht eigene Wege Di: Hriterke.t mb das schnurrige Schwabentum Schulens iü zu bekannt, um erneut geschildert zu w rd:n. Hier »ngl sich d e ck.g-nart des Dichters in einem ganz nm:n Ge- wande Die spanische Reise V* in ihr» ersten Teil eine moderne Del:k-ivg Schichte, in der es von Weltumseglung. Kinoaufnahmen. A»ssadenlletle- rem. lelNamen Verwechslungen, von Llrbe und Eifersucht wimmel:. Der zweite Teck fch.ldert die wirkliche Reise dreier Schwaben durch das Land der Jugend, durch Span.» in der humoristisch empsmd amen Gestaltung ier besten Bvrbi.der. 5 ir Aeise gehl durch alle bekannt rn und brrühmten Plähe. aber ei wird kein Wort von dem wiederholt. was jeder erzählt. 606 — Wilhelm von Kügelgen: Ein Meister des Leben«. Das Köstlichste aus den ßeben*:r.rtnerungen des Alten Mannes in Driesen an seinen Bruder Gerhard aus den Jahren 1640 b J 1867. bearbe kl und heran«- gegeben von Pani S. eg wart von Kügelgen. 253 Se.ten 8 . Leipzig 1927. Koehler * Amelang. Ganzle.nenband 2.85 DZI. 615 - Paul Keller: Titus und Timo- theus und der Esel Bileam. Dom an. 1. bi« 30. Ausl. 296 Setzen 8°, in Ganzleinen 7 Mk. Brrgstadtverlag Breslau. — Ein seltsamer Titel und ein noch seltsamerer Inhalt, zu dem man vergeben« im weiten R-ich der Qlttratur e n Degen stück suchen wird! Die Geschichte zweier sonderbarer Käuze, die ein ®in liebt erleben sühr- Icn. Das Wie bildet den K^rn der Erzählung. Ein echter und guter Paul Keller, von Lebensernst erfüllt und von sonnigem Humor erhallt. 613 von Max Mell, dem Dichter des „2lposlel- spteles". sind im Berlage von F ® Speidel. Wien und Leipzig, zwei neue Bändchen erschienen. Zunächst das mittelalterliche Spiel vom Sündenfall. das .ParadeiSspief in der wundervollen Fassung, die es bei den Heite- bauern in Oberu'er bei Preßburg gesunden hak: dieses Denkmal frühester volkstümlicher Dramatik, das klassischen Rang beanspruchen darf, hat Marianne Seeland mit Holzschnitten versehen, die den Reiz der Frühzeit mit Glück aus modernem Empfinden neu schassen Diele un erer Leser werden sich gew h g:rne der schönen Aui- sührung des alten Stückes durch Haas-Derk w und feine Ceuie in Giehrn erinnern. — Das Dändchen ..Till S u l e n s p i e g e l" folgt dem ältesten Druck des berühmt.-n deutschen Volksbuchs. das durch feine besondere Erzählungs- krast ebenso wie durch seine Plastik und feinen Witz unübertrefflich ist. Die Zeichnungen T O. Petersens find voll fröhlicher Romantik. — 3n Friedrich Manns Pädagogischem Magazin (Dertag Her-nann Beyer & Söhne. Langensalza! ’iwb folgende Hefte neu erschien«. Prof. Dr. Sr-ch Becher Rndoll Gucken und ft; ne Philosophie <11231; Prof. Dr. Erich 3 a e n f Roqgennmht war wieder stärker gefraat. Futtermittel legen weiter gut behauptet das G schäft 16 lebhaft Es worden notiert Welzen. 1. Qual rät. 28 Mk.. Wei^n. 2 Qualität. 24 50 24 75 We Zen. Wetterauer. geringere Brichaffenh.it. 22 50- 23 50 Roggen. tnkSndi'cher. 25 50 Sommergerste für Brauzwecke 26 50- 2S Hafer in.'änbi cher. 22 50 bis 23.75. Mais (gelb- 20 20.50; De zenmehi inländisches. Spez W 11.1 1t 4 i:.i 12.3 'M — — i » b.hif ON bvv -Va I - an -t>o »pl 7»., — _ 8 1 4 «tl t'vrfiwob-Cb hjdrenen rudtebibar tvr n -__ * <• f dimeh t*n -Rnl n * «•-. Cefreie'0i<4># froibm 13. ri *■» 4,.iF>e £«Ü 'ltxm< *• —— « uettnnt* i. — w 4 llnflanl*r f»»r»ri< n 9 — 21 7 4' llHuerilte p ioi 4 . Wtfli DOW IV13 11 71 E» * li — * — <’ . Unuorilttt v ipncnnc — — 3.1 t.u « Iki( 5»liüiilribe p i^i1 11.1 13 14. t i 1ml «KiaMPbabn-llRi * ru 1 n.rt 41 i*«al €tn. :i »il US 11. s —■ *•. hun«HKW lenr-ert «tu * 4', Wuawiitn •elp-.nl oon iju 14.# 14.1 —• BUn I.i t». *u .*■ — Hl 1« panlo Tarn, •' f' ' « ■ —1 l»4.S ■** •.'.»rc-Mgtlfl'fr ri >-o i 137 # 147 1* 13 nup Urtbittn« >' ■— — im.u Iri 5 «lärm r rm lwin.i U 114 ui n iri.is t^rlmtt t*anr< :<□» IM Ul t'.utelbeutxw tzrebttd^nk V * — l»l 191 IKtianb'iut .....S Un 10.3 11* IM » •ift«OJXf 1 l«.s IM» ^ranlfnri O.W. Ycflm i-Ube» toiiS f.n'ono »■n Äoee nur* l»r 11. 11 n II 21 II n. 11. 1L tr »• ... 7 ISO UM 119.4 ‘ IM ♦•etjniinn ......» — 174,71 177.ZA 173 lit ftr JfwfernnaeB . . . Io un — UN — Vttti unD. Sra r ... 10 I X) ri 1*7 IW 73 1« • Selten 1 t»etd jume . t 112 III.s HZ 110.1 g 1U — — 1 In IM ettüutri .......7 IS,,73 156.' IAO 117 73 ewwu» 4 fraUN . . . 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