8enQ« m. u * k>ne b|f5 Qujjlh U a£vj v-y» teä.-; Ä'jAJ iedt. "W* ü oh, ,iebn * M Ä ?*r Monat, bt< »d. lnfleren uA i/vt 5*" )«* fjob, i.t 'ftt btt)ohfn Die b'M y M rchtn uf,fl Wntaulenl fcr. ”"M"Ä 0 emnchtcn, das, .u »•» m.n,; *Mc, |J” Mfr (» - |0 tDUrdt* Ich H Kr Jenunb * Kar'tnbod tnn nW «Ä «°ch btn ih|. Gastspiel - und bau olgt.) rchschule CH.. 20 Uhr. |M 11 btt Untbrrfitit SrW»«»W Oktober 1777 igiubifflttttrSbbnt nch von Sink" Michael Kohlhaat mb 1*6 cberbe?8frtinl8ol^ ir Rich'miigllebei wiüi Soiöertoulaulbttttfr ) an der «beubfoflc. Äonen fro^e Ur. M. »* IWIüi 22.0(t MG W sellfltisch mil RrM , Tränier. ^nHklober W >it-Bu|eck. WM an, »wo öE Tf/tp^on W r-H* $trickw<^e grau, lederbraiw . 68 pi lange Vorrat jeuzpla^^. IIJl'l pci ilien- 10- * li' ! l0>- iini- SlW-7, , i«L? in Nr. 248 Erster Blatt in. Zahrgng Samstag, 22. VNoder I92Z erlittet ta|lt*,spr»cha»jchlKss«: ft, M mx6 112. IwWft ftr Drahtnach- rieten: Iwjdgfr Öleste» gtewffert am Dtatn 1188«. Siegener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen üntd n6 Dtrkfl vrühl'schc Uwh>trf!tet$-Beat In die Sommerferiei, eine tury An>i|ung, striegsschadenschlubgesev neben einer Weihe fldnerrr Vorlagen, die kaum eine Debatte hervor rufen werden. Die Sensation der Xaaung ist zwei i fedoe die erste Lesung bet Keudrllschen Entwurfs ! jum Weich»ovlk»schulaefetz Da, Gesetz lod bekanntlich endlich die Lücke fchlieszen, die in der Weimarer Verfassung feinerAeit durch bae log Schuttompromitz der ba maligen Wegierungspar- eien, Zentrum. Demokraten und ceiialbemofraten, . rsoisorifch zugeflickt wurde, weil die autzenpoli- fche Lage rin längere» Hinauezogern des Der laffungemerfe» irbigllth um diese» einen Punktes finden nicht angdngta erscheinen Hetz In diesen acht I "obren haben eine Weihe von (Entwürfen zu einem | ^teicheschulgesetz da» Licht der Dell erbluft 3m Rdcheministerium des Innern, da» in (Ermangelung eine» Relchskultusininifteriums für die Fragen des Unterricht» federführend ist, hat wohl feder Minister eher Staatssekretär, welcher polilichen Wichtung er end) (inneren mochte, einmal einen solchen Entwurf zu Papier gebracht Die meisten haben die nlntfteriede Schublade nie oerlaffen; andere find in Ausschüssen ober dergleichen stecken geblieben. Auch dieser sog. Keu de fische Entwurf, der nun al» erster vor da» Plen»im dec- Weichstages zur Beratung gelangt ist, hat schon manches über sch ergehen Iahen wüsten, bevor er vom Innenministerium auf das parlamentarisch Schlachtfeld entlassen wurde. Die erste Lesung, mit der die Zwischentagung de» Welchvtags am Dien»tag begann, brachte die grundsätzliche Stellung der Parteien zum Entwurf der Regierung Der Entwurf wird bann in ben nrugebilbeten Sil- kung»au»schutz gehen unb es wirb hier, da auch Ne Opposition ihre Mitarbeit in HusfW fi-fleHt bat, Mer sachlicher Arbeit bedürfen, um diesen ÄHibeflfdlen Entwurf so grundlegend umzugeftal» tm, bah er dem kitlfurpoliistchen Dillen de» deut- scheu Volke» entspricht. Die wenig man die» von dem Entwurf der Regierung behaupten kann, zeigte die Schuldebatte Ncfer Woche Wicht ■ in mal der Minister selbst, der Bel diesem Entwurf Pate gestanden hat, vermochte tel seiner Begründung wärmere Töne anzuschlagen cherr v. steudell ist dafür bekannt, batz er vor b-m Wri Weichsschulgcietz cm meisten am cherzen liegt, schienen wenig Zu rersicht zu der Zugkraft des vorliegenden Entwurfs C haben Sowohl der Abg Whctnlänber, wie r kluge P ?'at D Schreiber Hetzen die Mog- 1 chkeit nach 'Ibänderunaen im liberalen Sinne effen, wenn sie natürlich auch grundsätzlich die Bekenntnisschule in ihrem pädugogifch'-n mb nationalen 2«ed besonders unterstrichen Man oirb ihnen iadoch entgegcnhaUcn wüsten, haft der efanntgegeben I werden kann, da em so umfangreiches Schriftstück J natürlich zunächst eine sorgfältige Prüfung ersor deri Trotzdem wollen einzelne Blätter bereit«- jetzt ! misten, datz Parker Gilberi die Frage aufwirst, wie l sich die Weichsregierung die Deckung der Mehrausgaben denkt, die ste Im Augenblick jur Bewilligung im Weichstag behandeln läfjt Weiter wirb behauptet, Parker Gilberi habe die her- Zeitige Konjunktur als eine Scheinblüte hezeichnd, die nicht von langer Dauer fein würde, unb auf die Gefahr eines W ü cf f ch I a g e c- hingemiefen, wenn im Hinblick auf die augenbllck l.chen Ueberschüste größere Weuau»gaben bewilligt werben. • Wir können heute noch nicht nochprüfen. inroie- weit dieser behauptete Inhalt tatsächlich den Ausführungen des Weparationeagenten entspricht. Aber wir glauben zu wissen, datz Parker Gilbert, der sich bisher stets der pröfjten Zurückhaltung befleißigt hat gegenüber der Finanzgebarung be» Weiches, seit .'intger Zett eine sichtlich kritischere Wolle spielt Das hat im Zusammenhang mit dem jüngsten A n- leihe Projekten begonnen, wobei sich Parker Gil- hort mindestens in einem Falle spontan unb von sich nue durch Aufwerfung von Bedenken al» scharfer trittfer gezeigt hat. Das wiederholt stch jetzt mit Bexug auf die A u » g a h e n h e w 111 i g u n- gen, die an sich keir.e'wegs feiner Kompetenz unterstehen die aber natürlich auf die Entwicklung der linanziellen Leistungsfähigkeit Deutschlands, über die er hn Zusammenhang mit ben Dawesverpflichtungen au wachen hat. von Einflutz find. ÖS-h haben nicht die geringste Qkranlaffunq, i-n» flearri eine r^ovbttlaktische Tätigkeit de4 Webaran on*aatmf(e durch Abbau umräfiger unb übersetzter Berw.'ltungSzweige und durch eine organischere Gestaltung der ganzen Staalsve^rralmng zunächst sicherzustellen. Die Meinung der preffe. Berlin. 22. Oft. (Prio.-rel.l Da» Schreiben des Wcparationsagenten Parker Gilbert an da» Reichsfinanzministerium, da» sich nti: den ' nar zicllen Auswirkungen der letzten von bet Rrichsoeg.oru! g e ngebrachter. Bor'.acp.n besch.it- : gt, finbet in sämtlichen Berliner Blättern grötzte "Sead?tung. Es wird betont, datz von amtlicher deuttchcn Seite keinerlei Angaben über den Inhalt des schreiben» vorliegen, und datz man lediglich au» amerikanischer Quelle c'.tpa» über die ÄusfühT-ungen Parker Gilbert» erfahren habe. Danach soll Parker G.lbert zu :anschautlng. i berühre Die demokratische Fraktion wird bei der Abstimmung über diese Frage keinen Frakt onszwang üben. Aus aller Wett. Feierlicher (Empfang General fiepe« In Boston. Deneral Heye wurde bei feiner Ankunft in Boston von den militär fdxm und studti'chen Behörden feierlich begrübt. Während der Fort- kommandan:. ®encral.najor Preston Brown. den General persönlich bett-i.L'ommr.etch»arbeit»mi aister vr Brauns das Dort, um mit zuteilen, daß da» Eini- gung»oerfahren vora«»sichtl,ch noch heute abend zu einem Schiedsspruch führen werde. Benn bifkr Fall eintrüt, wurde eine Reichstag-Verhandlung den Eingriff in ein schwebende» BerfaHren bedeuten, weil dann die Parteien am Sam »tag zu dem Schiedsspruch Stellung zu nehmen Hätten Der Minister wendet sich nicht gegen die ^effienuna der Tagesordnung, stellt aber an- b-.im. evtl, am Samwofl noch vor der Beratung n b ft a n b zu nehmen. Die Wettei-lüge. Fr&toq Z7 OMob 19* Welt. S Heyn In Bofafl S*j.n« iS\ r Mi BrJJr Uul tonltoö 9 M l«inoioeing genannt bcrttn. >es dcutlcher rialch^ cn itto ßcbtn genta tel an dosirn 3ef!:e. im Juni b,3. füfcrtt inbSüftigMthe&r. QiOBIafl in Danvsi-bt. er DereinS fain1 bet Ä ll* Ü! «te*1!* 3nt qhv nniUöf Cb m ,kL,. jerbranal. Lustdod Dölzschen Mi er im Älter von «wa bis zur llnlennl. Jüten, tot aufgefun^a. ‘langen ist anjur^nvs, 'ehr warmen Vorm luz tten, burd) ein dtnjkt ’n. dort i>at prrmal- ■ atftanben, btn bi# ist babei drei»- i e n morbtn, bei st- die tzanze Staube Ein Verbrechen tomet erlüge. 0 1 ** ® ■■' - ,a rK* wi \o x Umlage- ., Dcst' Bj* rsK. mt». $ nSernP^ al MH- 5 Aus der Provinzialhaupistadt. Stehen, den 22 Oktober 1927. ttarioffelfeuerchen. Steigen uns beim ^uft der trennenden Tannennadeln am "JDeifcna3>Ubäum nicht glück- Itche Ir o «nderlnnerHAngen herauf? CPl i mcht auch Io. eerm drouhen tm lange bie eü|t hur*4i«-be*. enb der Rauch uni Kunde »em den Kartoffel euerchen dringt? -Denn an schönen Herbsttagen die Jungen da« Kartoffel'«roh iutammentreten und aruuab-r;. baim ist ba* »nbe der Srnte. da« önbe bH 3ohre* für den Landwirt da G* Ist der schöne Abschluß der arde.ISreichen Wochen. Wachsen und Vergehen! l>od> für die Jugend ist « ein He« 3n weichem Uebermul springen die Knaben über btt Hlam'ne. hvlen Gra* und V'.atlwert und bebeden ka« H-uer bannt, um _rid)ttflen" Rauch ä«i erzeugen und verbuchen, wie lang.' es ich.'r darin uiMlt1 Tie Hreube aber erreich» ihren Höhe- t'unkt, wenn die üriiten KrNoffeln. die in d e 'Mut geworfen werben gebraten sind Mit der Schale ttwr'-en sie heisthungrig geqesfm. X« ob te nichts Br" er« gloe. al« ob nicht daheim b.r 2tr» t'chenkuchen lrxfte' Oder wenn an einem falten A'-.nd die Karlsffelau«macher frier.nd um t'jrc Säcke stehen, w-lche Wohltat strömt dann vorn ) jfrd?t". au«, das den ft>ltrn 2d7nd nicht nur erhell', sondern auch erwärmt. Da« Heuer brau'^en in der freien Jkuur ist urilte BolWl'te. Wer bcnll nicht an die Opfer- brande, an bas Sonnwend'euer unserer Vor- i ihren» Tarum kifft den Kindern diese Freude? Ich sah ernste TH'inner an einem Sonntag- nachmit ag im Heide an Kartosfeveuerchen vor- übergehen Sic blieben stehen und schauten xu sprachen fein Wort Aber sicher waren ihre Qk- danken zurück in weiter Ferne in der 3ug ndytit. Auch ber Feldschütz atng vorüber Doch keiner der Jungen rih au«, denn der strenge Hüter br* besehe« hatte leine Smmtagell iber an und — feinen Ctod! — Ich kenne einen alten Herrn der jeden i reden en Hauten Unftaut oder Blattwerk. d.n er im Felde twrftnbrt. anxünbet. unbetmiht Loo- beit! meint mancher 3m Segenteil! sage ich. der Mann hat sich seine Jugendpoesie erhalten. Wohl ihm! Proben steh! b.r h.rdstliche Wald, sein bunte« Dlütterwert wird aalben beleuchtet von dm Sonnenstrahlen. Still und ergeben wartet er auf Mn Sterben, wartet, bl« die fallen Rächte und die starken Stürme kommen und ihm sein Laub ahstreisen, -tyrr adn I»'ertion«!osten. fo ist ba« lat j nicht lo schlimm, al« wenn die Gelegenheit, da« Geld Im Geschäft arbeitm zu laffen, versäum! wird Dine gefchrcfie 3nlert on i* nie ein Rififo. SelbstverstänbUch muh man sich vorher einen Ueberfchlag machen, wieviel ^i'erl.ons.'osten die War» tragen kann Man braucht auch bann nicht gleich einen g roh en ‘Betrag zu r« ren sondern kann vor- licht in verfuchei- len Orfolj abwarten und dann erst stärker in« Zeug geben Di« Scheu vor der Insertion, den Gedanken, dast He ein Glü f «spiel fei. muh auch der kleine GefchSft«mann überwinden, wie fit der grobe längst überwunden haü Und ferner muh er fid> mit der Infert on befchäftigen muh sich bemühen, l e zu erlernen. Sie ist ein ebenso wichllge« kaufmännische« Zach wie Buchhaltung utw Einkauf und erfordert keinesweg« ein besondere« Gen e. fond.m nur etwa« F bergetoent heil und gefunden Me llch? - ; verstand (irtpei crungoptäne her 23icbcrtalbo n t un« au« dem Biebertal mügcteiU wird. Ixrab! .cht gt die Biebertal bahn eine 3er- (änaerung ihrer Glt.sanlage und damit die Erweiterung ihre« Dtrfvnenver- kehr« von Bieder nach Selling«häufen Die se t einiger Zeit zwischen der Gemeinde Zel- hng«b<.u''be Königsberg bere.t» besteht *o dürfte un.cr T cnuQuag diese* Gleise« für den Perrone nzugver hr der Ausbau be* Bahn körpere bl* nach Fell.ngshaufen allzu grobe Aufwendungen nicht mehr erfordern M l den Er- tDciterungbarbeiten soll bald begonnen werden. So 'ehr man in Fell ngL^aulen mit dieser Lösung | der Frage zufrieden ist. fo lebhaft wird diese Erweiterung in Kdnig^.ig bedauert, da nach der Durchfichrung be« jetzigen Plane* e ne Verlängerung der Bahn dem weiter n Laufe be* Bieoerbache« folgend vorerst wohl erledigt fein bürfte. -Vornoki^cn. — Taaeefalenbir für c a m e 1 a g 8olt»bcd)id)uLr: 8 Uhr, Grostcr Hörsaal der Unio-r fität, Gedenkfeier für Heinrich von Kleist — Man nerturnoerein. 8 Uhr, Vereinelokal Faulftich (Bahn hosftrahe), ordentliche Mttgliedcroersammiuna. — fficlanflürrcln „Liederkranz" 8 Uhr, Gasthaus t -Uer, Frier de VOiäbrigrn Beftehene. — Verein „liier- fritif" 1'122: 8 90 Uhr, irttctnberaer Hof", «e neraloersammlung — V. f B: 8.30 Uhr, Verein»- lokal, Epielerversammlung. — 224er: 8.80 Uhr, Restaurant ,,Auerhahn" (SonnenftrafK), versaininlung. — Alter »erelnigung 1877—1927: 8.30 Uhr, Unioer- fität»- * Tic Auszahl ung b er MtlHarren t e n Born Postamt wird un« mit geteilt: Mit der AuSzahtuna der Milifärver^orgui'..^«- gebührnüfe für den Monat Rovember durch die Po'tanstalten wirb a,i«nahm*weifc bereit« am 27. Oktober begonnen. • • r i t Wahl tzes neuen otabtthe«* ter Intends nten wird am kommenden wkon- lagmittag in einer ntch'.öffenttlchen Sitzung der Vladtoek.-rdneten erfolgen. ** Direktor Ludwig Hoffmann t. Rach längtiem Le,den ist in Giesten wo er zuletzt der Oberste'll'chen T-iehverfiu^rungsanstalt Ludwig Hvftmann »eifbrrben. Der Heimgegangene ein Bruder be* Oefonoimerate« Hof f • mann von Hof-Güll, war Land»'et von '2\r. * er lernte aber ausserdem in Bremen noch bie Kaufmann'cha'i. Ludwig Hollnmna wurde Ui weiteren Krollen durch (eine Tätigkeit bei der Bieh- ve reiche rur,g*anstalt bekannt Cr batte früher feinen Wof.n',n In Müiu^ berg und Rtdda. erst nach dem Kriege verzog er nach Gtrfen. Um die beiui'che Landwirtschaft hat er ftch al* Dtre'tvr rer oberhefiifchen Viehveeficherungtzanstalt gtvf e Verdienste erworben Durch I inen ooeneh mr.t Charakter und seine stte Hil'«t»creitfchaft, loeme k »rch fein frnrrbhttc« TBren rrwarb er sich in allen Krei en die mit V>t. in Berühruitg kamen zahlreiche Freunde Trr Gnffchlalene der auch ein waidge.,-chier 3äger und guter SportOmann war. gehörte u a. zu den Mitbegründern der rann. ■ ncHerei in G»ek,en ®r hat ein Alter vs« 71 Ja! ren err ich« Pcm toarmher igen Freunde unterer Lan^wrrllcha't und ii-den«aderten lr- 'chen toirb in weiten Bevölkerunqskr f’en ein freundliche* Gedenken 'icher fein. ’* D i e Sammlung de« B»lk*bun» be« Deutsche Ärieg*gräberfür,orge. Ortsgruppe Oi/c . zum Zwede d r Sch :.üdung deutscher IXcffergröber auf dm au*ländifchen .Kriegsschauplätzen bat bisher im grnSen und • inzen eine, zufried^ist ll-nden Ertrag gebrech'. Allerding« ist an dieser Sammfung zu bemerfm dak, die Gebefreud,ns lk für den gatrn Jtoed bod» l hr u> icrfchiellich Ist: wsth;, -d auf der einen Seite in rid)* ger IBürbigung beü groben Opfer* der Gefallen ei, großzügig zu der Spende bei "-tragen toirb, verkenn n a ib re Mitbürger rtf nbar die Dröste de« Opfer«, ba« bie Gefallenen für alle Deutschen obn* Unterschied bou Li?i'.b ui b - bih bierunlcr auch die Dellragefre rdgk. t für b‘.ech einer besseren Ginlich« Platz macht und die Sammlung in der bevorstefeaden letzten Sammelwoche in Dies,en allgemein 'Beiträge findet, damit c* der Gießener Ortsgruppe be* Vol1*bunde* möglich wird, die Sanmielgräber unserer gtallrn^n Brüder in würdiger W.ll? zu fchmüden. Der für Mcfe Spende opfert, ehr' s,ch selbst und bekundet nur einen kleinen Teil M Dank «. den wir alle ohne Ausnahme unseren ® sallenen schulden' • • ViehmärlIe in Gießen Am Dicns- lag nächster W^che findet hier Rmbvieh-iRutz- vieh-,Markt statt, am M ttwoch schließ' sich der Schweincmarkt an. • • Da« Behelf«fchulgebäude für bie gewerbliche Fortbilbung«schulc an der Rodheimer Straße ist nunmeyr fo weit fertiggcftellt. dast e« in den nächsten lagen in Benutzung genommen werden kann. Seine Herstellung war eine bringende Rotwenbigkeit, um den schon leit 2ahren destcheichen Raummangel für die genannte Schule einigermaßen zu beheben. 3n den letzten Jahren mußten bereit« die cin- •,einen Klaffen in grösffenteil« gänzlich unaeeig- iieten Räumen, die in ber Stabt zerstreut lagen, untergebracht werben, wodurch ein orbttung«- mäbiger Schulbetrieb nicht mehr gewährleistet ixit. Bei ber Klärung ber großen Gießener Schullragen Im Juli d 3* ergab sich daß bie au cr’xiuenben Schu en nicht vor Frühjabr 1929 bezogen werden können. Da ber be'testende Zu- stand unhaltbar war ut.b anbctetlcit« au b Räum- lichkrlien für dir Unterbringung der Klaffen ber Sä-i'le^chule bet deren Umbau geschaffen werden muh en, entschloß sich die Stadtvertoaltung zur dut-fütrung van billiaen Behelfsbauten, die 'püwr für andere ?,wecke nutzbar gemacht werben können. Rach Ausarbeitung der Pläne durch >a« Stadtbauamt Wirde Mitte Auaust mit ber Au«führung begonnen and fomlt ber Bau in etwa neun Woa-en fertiggestellt wa« ein aute* ’eugni« für blc Leislungsfählgleit der Gießener Unternehmer und Handwerker befce.itet. Der Bau ist gan^ unterkellert, der Aufbau ist Holzfach- r_»erf mit äußerer Schalung und Ginbedurg mit teerfreier Papp? Zweck« gu er 3'ollerung gegen Kälte und Schall find im Inneren Wände und Decken mit Teltondielen verkleidet, mit Kalkmörtel ve'-puht und mit Hellen Leimfarben ge- ßrichen Da die Klassenfäle auch für Zeichenunterricht benutzt werden wurden reichliche Fen erfläd^n vorgeschei. die einen guten ßidbt- einfall gewährleisten Q.< find im ganzen sieben KlaNenfale ein Lehrerzimmer ein Rektorzimmer. sowie ein Lehrmitsel auM und die nötigen Heben« räume »nrergebracht D»e Ausstattung der Kia' enrtume tst einfach, alle Teile find so vor« ae,c‘:en. dast !U ’ür die enbgült gen St'ulbamen Berwenbung ftnben tbnnen. - Da« neue O r ! ♦ r r d nf enl af 1 e n• gebä ube Al« Bauplatz für da« neue Se« '0.' '".«Haus ter i-zestener Ort*fran,enfalle ist ba« Gelände ber Stephan-. Goethe- und Leffingdraf.e ar «eetehen. br± Ist bab< i von der Stadt bie Be tngung gestellt, daß entlang der Lelling- und der Goethestenße her B^rgänen vor be: zu e-nchtenden Baun^rk. angelegt werden. - Olef aebobene Straßensperre D e Sp -me her Ort« v. J’’.i*»rt Lich 'm ?nge trr Pr7v nzialstraße 0 i rwn Oelnbanlen ist setzt wieder nut gestoben Worten Die Landwrtfchasiliche Schule in L ich beginnt am lliontaa 7 Rovemher. mit dem Unterricht Uclwt bie Anmeldungen ist nähere« cu« ber heutigen Br.'ann m chung er« ficht! .ch ee Ev -kirchliche V e r f o n a 11 e. Durch bie Kirchenregicrung mutte dem tzUartvermaiter Äari T b orn au Obmb.ni|en die eo Vfarrfteae zu Oben- ßaufen, retanat Älrünberg, übertragen ’• SOjäbrlgc« Qtrbcitlfubiläum. Am motaigen Tage 23 Oktober kann der Hau«« diener Konrad Denzel. Ä't3 'trafie 13 wohnstait auf eine 50)äjrtge Tätigkeit in ter blehgen Hirf^apoiheke gurildblidcn D r 3ubl« lar trat nm 23. Otto'.vr 1877 bet dem damaiisen 3ns ater ter Hir'^apo.heke. 2p ll eker Dr. He n« pel ein und ist seitdem unu verbrochen in dem .♦•au’e tätig Der frühere Inhaber, wie auch der ietzige ohef. Avotstekek Zr.v Bauer, schären den I invuäbrinen treuen Mitarbeiter, der sich auch der Stzmpaihie i-er anderen Angrstell en de* au'e« erfreut, in hohem Waste. M ein Achtzig übriger. Der A t- v. ter an von 1877* 71 Ludwig Klingel- böser. trebiKr' rahe 10 wahnhaft, bea h am heutigen 22 Cf o c in gei'.iger und köra rl che» Frische feu.e i 80. Geburtstag •• Zur Warnung. Aus Frankfurt wird gemeldet: Gin angeblicher ehemaliger Oberleutnant, der sich Erich Huck n.nnt u">> al» Verirrter de» Notionaloeilag» in München sich ausgibt, oerlucht bei ehemaligen Offizieren unter fassten Vorspiegelungen ttirfe über den Weltkrieg heraustufchwin- dein, vor dem Lchwinbler wird gewarnt. •• Vorsicht bei Au«wanderuna nach A r g e n 11 n l e n! Born Soangel:scheu Haupta r- cin in lö hcnbauien toirb un« geschrieben J.i her letzten 'eit liefen e ne Rech? fon Ansraaen, ha« Kotonllaffonsprojekt der argent.nisch n aiseu- bastngesellfchaften betreffend, bei un* ein W'.e wir soeben erfahren, befind.t Ich bietn Ci.ntocn'enrn Unterkunft zu gewähren Dast bei der Beratung*stelle be* De. t- 'chen Volttdunbe* in Ducno* Aires In der Zett vom 1. April ti« 30. 3uni 5718 Bersonen metr- mal« unb vergeblich um Arbeit vorfprachen. bv’tocift. wie bie Dinge augenblicklich auf dem aiQcnhnl'tbcn Arbeit markt i 1 mer noch anhaltenden starken öintomberung aus allen Ländern Survpa« ist mit einer Befserung in abfef barer >jeit nicht zu rechnen. ül^er vorhandene SledlungL- unb ArbeitSmögllch« leiten In Argentinien - sowie in anderen für die Auswanderung In Betracht kommenden Ländern - erteilt kostenlos her Svangelllche Haupt« verein für Deutsche An i?dl?r unb 3u*toan*,rrt tu Witzerchausen a. b. Werra. - Der Radklub S trmanla 1899 Gießen hiei am feine Hauptv.'v'ammlung ab. Der 1. Dorschende Chr. Pfund berichtete über das verjl-ffs ne ®efd ä'tciabr, worauf bie Fahrwarte au-sühr- ltch Tkr.djt erftatlrtcn Hi raus war zu entnehmen. dast der Klub Erspriestliche« g l istet bc:. u. a. Meisterehr.n erring. Ssdinn gib ber Rechner feinen Bericht Der Vorstand wurde wie folgt gebilde Shrenoorsitzender Rud. Rüdiger, 1. Bors. Chr Pfund, 2. Dorf. Gg. Mohaupt, €. rftführcr und Preffe- tourt K Otpnnel, Tiedner O 21 obiger, Beifitzer L. Rohbe, Saalfahrwart W. Don (3 t ff, Rennlahrwart W. Ä r öd, Wanderfahr- toart Ä KS«. .3eugtoart L Henkel. •• Reue» Operettentheater, Frankfurt a. St. *D?cn schreit'« UN» on» Frankfurt: Der frankfurter Liedlit p (int Wirf gastiert fest einer Woche mit durchschlagendem (frfolg in ber Operette „Alejandro" ron «Ibrrt 6jirmot viermal allabenb- !,ch must Erik Wirl sein Schlaqerlied „Mädel, liebes Mädel mein* wiederholen viUetbestellungen n.mmi da» 9teHfburrau Loeb, Bahnhoistraße 52«, entgegen Die jüge zur Hin- und Riickfahrt sind im heutigen Inserat angegeben. W i Nur nicht so hoch hinaus! Massary^ Perle 4^ A Massary^rerle \ Massary*Delft 5^ Massary= Ritter 6 ic wissen Bescheid: den höchsten Grad einer Eigenschaft nennt man Superjativ. Vn—' Die meisten Verkäufer und so viele Firmen, die Reklame machen, reden immer nur in Superlativen. /W' Es klingt so, als gäb’s nirgendwo auf der weiten Welt 7 etwas Besseres als was sie verkaufen wollen. Gemach, gemachl Wir meinen, das soll der Käufer selber herausfinden. Deshalbarbeiten wir unablässig an derVeredelungunsererZigaretten.damitwirauch vor dem verwöhntesten Raucher bestehen können, wenn er unserem Werberufe folgt: • r# ’te Reisenden Rflffee-Örolirdfterel nnb Lebensmittel' I Mut möbl. Simmei (AroftbanblnnaIn Cberueuen incbt iroedi I mit cl. V- eotL mit Ausdehnung ihres Betriebes branchekund. Perfekte rbcntlidiefl geboten, fttti eine selb- ist | j Stellengesuche) 7m Suxushotel gesucht. 9570D tüchtige 07657 TU steigern und kräftiger fühlbar zu machen. Angebote mit (fle- Hellem trockene, hetzb. lügeräme | Mietgesuche 1 Mark mibt. W m uie« nciti<*t. Äna. u. 07M7 n Gien. An,. an den auch 'jJltttntKh'cn. Zchr. Angeb u.stftö- !«Ö4I) an b. Qjtg’j Au», erb. banden Kontoristin 0616*8 gesucht. 07668 Nlhmaechlnen- Stellenangebote) Klänzeude Grammophon-Apparate oen-lraich, »Zrank- fuyJDL 'Ueteröffr. 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[Vermietimgen NAUMah- Die i^mxfeifr der bentunöni i^tmdfrau Nr. 248 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien) Samstag, 22. Oktober |92Z Außenpolitische Umschau. Qfcm Bro« Dr Otto H 0« tz s ch. W. d. N. Oie euatpäifthen Hab inerte finb faft aut- tchltotzl'ch mit ijren «tarnen Xnjjck jenbrtten. mit denen Guropa» M&fttf. ^Bieter «mma- tümmen man sich kaum en bat, wat aubcr^alb unfetrt Kontinents vorgehr .y. lh auch dsr chinesische Bürgerkrieg im Lugen- blick in ein Stadium getreten, bat es namentlich t*r «fischen Politik ermöglicht, btof« schweren fragen einmal xu ignorieren. Nachdem ct in ba 7»ttte bet wahres ben Anschein hatte, alt würden bi* Truppen bet Südens sehr halb In tptftng Hetzen, ift nun ein hoppeltet Szenenwechsel «inytreteiL Ls angkaidek trat oon seiner mUltärischen Stelle zurück unb machte somit bw Bahn zur Einigung ber KraHcirn Kuomlngtangpartei fort, bw denn auch in ber 'IV-iv-nf juna ber Aenierungen von Banking unb Hankau ersoegt ist. Unb das 11 doch ein bteibenbefl Grgednit Md et wirremeichen Jahres für Ghtna, hab bi« Hofftumgen det russischen Kommunismus aus Ätzina so ooGflänbig gc* trogm Haden er kann dort in keiner Deise nchr aus BunbeSgenossenschast unb Usterftützung für >etiv? Ichwierige au tzenpoli tisch» Vage rechnen. Ader diese UabrtWintemfl bet ÄomniunUntut beyitKtT vt Süden mit dem ®rlahmen seiner Schsoungkras! im Dorf tost gegen ben Aoeben. Xfa nfl t f olin schien towb« Oberwasser pr «tza1»en Da ststz« er — so 1R bat gegenwärtige Stadium aut bi« Gegnerschaft und die An- «rWtbetoeauno voe allem bat Gouverneurs von Schonst, Ben, ber et Versionben hott«, lange iahor sich völlig aubcrbj'b ber Btoger!. MC halten, unb nun arnwutlam ent dem flBeurral Zeng. Mtn ben Borden mck> PeKno tompft 3n bem Wirrwarr ber Aachrrchten sieht man nicht klar, wer etaenilich bfc Uage ift. Vielleicht aber ift 'n absehbarer Zeit doch barmt zu oechnen, bah Peking aut ben Händen Dsangtso- Unt gleitet. Dann würde aber «den bk chinesische Krage aU solche geheilt sein bk Aorde- nma an bw ineevess werten NlLchito, iu einem sich unaotzünatg organisierenden China ein Berhükt- ntt mi finden Vtnstweilen ist bat noch nicht nötig. 3 n a * lan b brauche sich, nachdem die ruflIKLc CMati geschwunden ist. im Augenblick um Shtna nicht « rürmnrrn, inrb Aorbameriko fut tn seiner Außenpolitik bat gleich? beten Passivität eigen! - ' rn sich beute gK*t „Gießener Anzeiger»", Schulstratze 7, 1. Stock, in ber Leit von 8 bi» 1 Uhr vormittag» unb 5 bi» 7 Uhr nachmittag» in Empfang zu nehmen. Den auswärtigen Preisträgern werden ihre Preise zugestellt Verlag und Redaktion des (Hießense An-eigerS Oie Lösungen: Preisbild Nr. 1: Runkel an ber Lohn (Phot. Heinz Wagner, Kietzen) „ „ 2: Grünberg in Hessen, Blick ans dem Brunnental auf die Stabt (Phot. Heinz Wagner, Gietzen) „ „ 3: (Dlelbergterraife mit Kirche (Phot. Pfarrer D. Schmidt, Battenberg a. b. Eder) „ „ 4: Ausblick von der Babenburg (Phot. Heinz Wagner, Kietzen). ,. 5: Da» „Türmchen' in Braunfels mit Durchblick auf ben Marktplatz (Phot vtammerrat Jockel, Schlotz Braunfels). . „ 6: winterlondschaft am Schützenhau» In Gietzen (Phot. Heinz Wagner, ®teirn fein Wien, ob ullmätzltch bi vtcr.^ammtu das eint.rtcn u irp. was man eene Ärtfe nennt, eine Änk .nit .'V-,,ifc*c^ung fre» OedensltanXins. der Lochn bee Karnpft^ um kne Pre-.te u'w '2lo4) deutet sich bwfe (Mabe eben nur an noch ist Re nicht stark gerrusx. bie mat jepenben ^ftorAum 2»achpenken. zu €ie(luTxrwtnnc urb Aul4iu*3 ui gfcr.i^e.t Noch halten sie es beabalb ’ür nitfm unb mk^lich. Frankreich v^genüber jcnni 5tanhpunl! dn*n* nehmen, ben sic ja bei ihrer avmvärttz-mi Macht auch burchßepen werben. Unb ber 3aben. an dmn sie Frunkrerch ktne sühtei, lasten !Innen, bas ist ba# BerHäiNNs zwischen ben derben Staaten in be»ug aut die Schulden Frankreichs an Noechamertta, >is immer noch nicht gerroeü ist (Mit. ber Osten, ber Ferne Osten unb 2lorb- anwrila. innrrhald ber :.;ti diesen DUrnen tn ihrem gisZmwärtigen Stanbe aulgezeichneten Poodlmu' hat Deutschlanb m <ür den □Dinier feine Autzenpotttik zu überbeitlKt Die Mahnung ist berochttM und nxipcnMg. bäh wir Ito noch äußerster Mvglichleu f rci halten von den Bewegungen desMahlkam iM s e s. besten erste Anfänge wer ja schon überall spüren Die Aufgaben smb iv eicht beschnei 3m Bdlkerbunb bie lohale MiiardM. aber allein aut ber Grundlage der beustchs, Gleichberechtigung unb in schärfster Dachftuntoit auf das. toa* in ber Abrustun^s- kmferen^ unb in dem c«4xrheitJluiiitw sich vordereitm unb bk Arbeit an ber Befreiung bas Nheinlanbcs. sodann bee "Bezietzunqon zu Au tzlanb unb die Bereinigung unlerer Bv- ziehimgen zu Litauen unb Polen. Detter bie langsame SorbercitunQ M einer N«vis ton des Dawes-Plane», .normtter wir im Augenblick nicht bie Agitation dafür verstehe^ sondern bie genaue Prüfung unb positive Behandlung der sozufageti Dorprobleme Deutsche Lcistungsfäh-gkeit überhaupt, beutfchr Anleihcpolitik im Ausland, deutsche Sinan*- Politik in ber Prüfung ber Angrisst bk gegrh fk ber letzte Bericht des ?ler*arationsagenten gerichtet hat. Das sind die Hufgaben unb die Desamtbetvachtung ber Laue, tote sie in ben Dorten: .Genf, ber europäische Osten, der Ferne Osten und Nordamerika" gegadmi ift. zeiat. welche Nldglichkeiten sich für btofe deutschen Ausgaben unb Ziele im groben Nahmen ber heutigen Deltpositik bieten. Oer Aührhund als Arbeitskamerad des Blinden. Zur Beschaffung von Führhunben für Blind,- besteht in 'Deutschlanb eine Arbeitsgemeinschaft. in welcher der Deutsche Ber- rin für Vanitätsbunbe, ber Aeichsdeutsche Blinden verband unb Der Grste Deutsche Pollzeibund- verein zusammen mit Vertretern ber össenllichen Wohlfahrtspflege zum Segen ber Blinden tote- len. Ausgabe dieser Arbeitsgemeinschaft ift es. vornehmlich ben im Berufs- unb Q-rtoerbeleben stehenden Blinden einen nach besonders erprobten Drunbsätzen ausgebildeten Führhunb zu beschaffen unb durch ständige Fürsorge bas Zusammenleben zwischen bem Blinden unb feinem Führ Hund zu fördern und zu erhalten. Für die Ausbildung geeigneter Zührhunde stehen bet ArbenSne-neinichafr die als grotzzügig unb muftergulltg anerkannten Einrichtungen des Deutschen Vereins für Sanitätshunde zur Deriügung. denen mit Rücklicht auf eine lange Erfahrung große Bedeutung zukommt. Gs gibt aber auch noch einige andere Blindenverbände, bie beabsichtigen. über ganz Deutschland derartige Aus- bildungsstellen zu verstreuen. Alle diese Ausbildungsstellen |liü> in bei Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen um dadurch eine gleichmäßige. von einer einheitlichen Stelle fcftgclegte Dressur der Hunde und eine einheitlich»- Ausbildung des Blinden in ber 'Benutzung unb Behandlung seines Hundes weitestgehend zu ae» wäbrleiften. ön Anbetracht ber großen sozialen Bedeutung ber Arbeitscemeinschast Ifir das deu''che Blindenwescn bezeugen auch bie sozialen Ministerien des Reichs uiu/ der Länder, sowie Da» Gefängnis der Eisernen Maske, von Gabriele H a r t e n ft e i n. nHic dolor, hic lucius perpetuus" („Hier der Schmerz und ewige Trauer ). — Die düsteren Sorte, Ausdruck eines Schmerzes, ber keine Grcn- jen, keine User kennt, standen in Stein gegraben über der eisernen Pforte der berüchtigten Gefängniszelle auf Eainle Marguerite. Die Hand eines Unberufenen hat diese Worte hinweggettlgt. im Jahre 1794 sand man die Inschrift nicht mehr über dem dunsien Einlaß. Da» Wappen der Reftung Eainle Marguerite indessen verewigt da» Andenken de» Erbarmungswürdigen, der «n ihren Mauern schmachtete, beobachtet und bewacht wurde mie kein Zwe ier, den die Deltgeschichte je gekannt hat In dem schmalen Wappenseide steht da» von einer eisernen Maske eng umschlossene Haupt, unb drei bourbonische Billen umgrenzen es. Der Rame de» verdammten, der so rötsethaste Strafe trug, ist bi» aus den heutigen Tag nicht bekannt geworden, wohl ein einzig dastehender Fall in der Weltgeschichte, und ber Umstand, daß aus allen Büchern, Annalen und Archiven sein Name getilgt wurde, daß selbst die Papiere über seine Abstammung der Vernichtung anheim fielen, führt 3U der Vermutung, daß der Eingekerkerte edlen, wenn nicht königlichen Urfprung» gewesen sein mutzte. Das aber war der Anlaß zu seiner Haft und der düsteren Maskierung? Riemand konnte das ©chtimnis erfahren, selbst Eh 0 iseul nicht und n-djt die Pompadour, denn der Könia verhielt sich auf alle Fragen ein- silbig, ja abweisend. Spater ließ Marie Antoniette eifrig in geheimen Arch ven suchen, und der alte Maure- pas wurde auf ihren Wunsch von Ludwig XVL mit aller Eindringlichkeit nach dem Samen der Eisernen Maske befragt. Aber selbst Maurepas gab nur VerrnutunAen Ausdruck, und das Rätsel blieb ohne Lösung für alle Zeiten. Manche von den damaligen Geschichtsforschern sahen in der geheimnisvollen Persönlichkeit auf Saintc Marguerite den einzigen und wirklichen Erben und Thronfolger Ludwigs XIII. und beze.ch nen den späteren „Roi soleil" als einen Bastard, em unterschobenes Kind Ma-arins und der Königin Anna von Oesterreich. Voltaire hingegen behauptete, der Ge fangene lei der ältere Bruder Ludwigs XIII. ge wesen unb vorn König verbannt worden, weil dieser seinen Geist voller Ranke Hatzte und fürchtete. Noch der Meinung anderer soll es der Graf Herkules Mattioli oder Marchioly. ein Minister des Herzogs oon Mantua, gewesen fein, aber auch Jür den Herzog von Dermandois wurde der Häftling gehalten unh später für den Marquis oon Beaufort. Dies aber waren Mutmaßungen ohne jeden historischen Rückhalts und je tiefer und undurchdringlicher sich da» Geheimnis um ben Verbannten legte, um jo reger beschäftigte sich die Pimntaste ber Zeitgenossen mit der Frage nach seinem Ramen unb dem verbrechen, bas ihm so grausame Straft eintrug. Man wußte nur, daß bem Sträfling in feinem Kerker eine Behandlung zuteil wurde, wie sie nur Persönlichkeiten oon höchstem Range zukam. Rle inand durfte ihn anreden als der dienfttuenbe Offiziere er trug Seinenwösch, unb seine Kleider: tie Speisen wurden ihm auf silbernen Platten in bie 3eQe gebracht, unb Sonntags kam ein Priester auc der Ortschaft Cannes, bem Unglücklichen die Mesi» zu lesen. Diese Zeremonie war wohl der einzige Licht blick im Dasein de» Verdammten. ?lod) heute stehl, morsch unb brüchig, m t einem Ueberjug aus rotem verblaßten Samt, ber schmale Betstuhl wo ber Em iame kniete, im Ehorhaus ber Kirche auf Sainte Marguerite. Niemand machte den Leriuch. ben geheimnis vollen Gefangenen $u befreien, denn dazu bot sich keine M.-glichkeit. Der enge jtombor vor ber Zelle war zu beiden Seiten vermaue.-:: ein bre toches Eisengitter stand in der Fensterhöhlung, unb nur durch das Zimmer de» Kommandanten konnte mar zu bem Unglück! chen gelangen. Die Sefängniswachter schilderten ibn als einer schlanken, bochgewachlenen Mann mit Bewegunaer Anmut unb Abel, keiner oder Hot ft fehu Stimme gehört ober sein Antl tz gesehen. In bem engen, quabratferm gen Raume be roegte er sich, schlief und wachte jahraus, jahrein, bar jeder Hoffnung auf Erlösung — Aus den mächtigen qraucn Steinwänden wed: • bie Kälte, ein dürftiger Lichtstrahl nur geistert durch da» vergitterte Fenster. Ein Stuhl aus der Zett Ludwigs XIV., breit und dunkel gebeizt, steht im Raume, unb hier verbrachte wohl ber (Befangene Stunden unb Tage ohne Ziel unb Ende, ben Blick auf bie Einsamkeit bes Meeres gerichtet. Ein einziges Mal machte der Unglückliche ben Versuch, aus dem Kerker eine Mitteilung an feine Mitmenschen gelangen zu lassen: Auf einen silbernen Teller ritzte er ein paar Worte mit ber Messer- spitze ein unb warf ben Gegenstanb von der Höhe seines Fensters hinunter auf bie Klippen. Ein aller Fischer, der hier mit seinem Boote anhielt, fand das silberne Gerät unb trug es in seiner Einfalt in bie Festung hinauf. Der Kommandant lieh ben Alten kommen und fraalc ihn, ob er lesen könne Der Fischer verneinte Da atmete ber Offizier erleichtert auf, sah dem alten Mann tief in bas Antlitz unb tagte, hab tr unweigerlich bem Tobe verfallen wäre, hätte er den Namen entz ffem können, der auf dem Teller geschrieben stand. — Der Mann mit der eisernen Maske starb auf ber Bast lle zu Paris, wo er seine letzten fünf Lebensjahre verbrachte Brentano veröffentlichte den amtlichen Auszug über (eine Beerdigung, so wie er in brn Archiven ber xirche Saint Paul verzeichnet stehl: „Der Gefangene Marchioly, 45 Jahre alt, verschieb auf der Bastille: sein Seid)ncm würbe am 20. November 1793 am Kirchhof El Paul bestattet, in Gegenwart der Herren Rolage, Verwalter ber Bastille, und Reilhe, Chirurg auf ber Bastille. Gezeichnet Rosory, Reilhe." — Diese Eintragung ist dos einzige geschichtliche Dokument über das tragische Geschehnis auf der Insel Sainte Marguerite. Die Kunst, vieles zugleich zu tun. Dvn iMfar berichten seine Biographen, datz er zugleich imftande war einen Briet zu diktieren und ein Gespräch zu führen. Die'e bewunderte Leistung des Derr es w rd aber weit übertroffen durch ba*. was moderne Artisten leisten. Die tchwieriq es ist. ;wei Dinge auf einmal z» hm. das haben wir als Kinder erlebt, wenn wir vernichten, cuf dem rechten Bein zu stehen und dabei gleichzeitig mit ber rechten Hand einen Linkskrets und mit dem sinken Bern einen Rechtskreis zu schlagen Dem Anfänger am Klavier fällt es besonders schwer, mit Cer Linsen eine Begleitung und mtt der Rechten bte Melodie zu spielen. Ort gehört schon eine Begabung dazu, um zwei D nge zu gleicher Zeit zu verricht-.'^ und es bedarf dauernder Hebungen, um es in solchen Leistungen zur Dollendrmg au bringen. Manche Artisten haben darin Erstaunliches geleistet. Sin Jongleur, tote der berühmte Aaste11i, führt dre: bis otcr rxrichie- dene OonghetuetDegungen und schwierig« Balanceakte flleid),)«: tig aus. S’.nen Rekord in bte’cr Kunst der „Bielfeittgleit" schlägt aber cm Phänomen, das ffcptntoürtifl aus den Darietc-Bühnen Europa» erscheint und dem Rchard Lehmann in der Leipziger .Illustrierten Zeitung" eine eingeheubc Dürdigui^ widmet Gs ist Thea Alba. Dies« bttmdc Dame schreibt auf eine berußte Tafel gle.chzeitig mit der rechten Hand einen französilcheii und mit der linken Hand einen span'.'chen Brief, während ihr Mund eenen engsilchen spricht. Vie schre.bt zwe: ver- lchtodene Satz« mit je e.ner Hand, vorn l« i »nend, während sie den br.tlen mit einem im Mund feftgehaltenen Schreibstift von hrnten beginnt. Dann w.eder nimmt sie in jede Hand zwei Schreibstifte und schrerbt lo zweimal zwei öäge zu'ammen njnmt schsietzlich noch einen fünften Schreibst.lt in den Mund und schreibt fstnttach. Sie läht ich auS dem Publikum bk- verschiedensten Sprachen zuruien und schreibt Latze auf: mindestens 23 Sprachen beherrscht sie auf btefe Weil«. Oft schreibt sie den einen Latz in der fremden Sprache mit der rechten Hand von rechts nach links, den zweiten in einer andern Sprach« mit der l n!en $>anü von links nach rechts. Ferner Ichveibt sie fün1 Wörter gleichzeitig, j« »toet mit der rechten und der Lnlm 3-and uns ein» mit dem Schreibstift im THunb. Dann spielt sie Klavier. D.e R:chtt läßt den Bauernwaldes aus dem Freilchuh die ßinfe »Ach. du lieber Augustin" ertön n während der Wund „Freut euch des Lebens' singt. Endl ch läfr sie sich die Augen verbinden, lv'.rit mit sine» Hand Klavier und schreibt mit ter andern, von rückwärts beginnend, e nen Satz aus bie Tafel. Bei die'em Phänomen handelt es sich zweifellos am e nen Grad von bleöungLl'ihigkeit unb Deschicküchkeiz, der weit über daS o-toöhnliche Watz hinaus- 9«frt und d c ^^rcho-Phrtiologen beschälngt Thea ADa lagt selbst tesie durch Zußall auf ihvr au^ergewöhnsich« Begabung gestcHen und durch Dillensan'pannung und lange Hebung so weU gekommen sei. wie fie heut« M. Tu ni ftn Mn* »•gönnt ne th nod) < ? dre. >r - wMN" Jue 6it-3nl .r. Sohan .7 Zvau « vgitui®®“ Kreitz Vicvenkopf. i KSnlgsberg, 21. Olt. Zu Oct Aus- iinbunq brr Leiche eine- ftanbtDertl» 1 u r I ch e n duf einem Hrlbzi«el-Brrnnofen bd 8 r b a ilt noch mitzuteilen, bao ber Unterftügunq )utf>L a>*t- f Sv werden fast durchweg erhebliche Zu- ...Jfe zur Beschäl ung des Führhunbes und t den Reise- unb Verpfl«gungs.'ostfeite des Ramsbergs, oberhalb des Stein- bruchs ein Atel er mit einem Rebmraum gebaut. Hieran hat der Künstler jetzt noch drei Rimmer mit Küche und Zubehör angebaut. 3m Laufe des Winters wird die 3nneneinrid^hmg ausgeführt werben. 3n diesen Tagen haben die Grdarbeiten zur Errichtung einetz Wobnhcukes In derKalfersiraheim Krampfra fcyen ©arten neben der Hohmaitnfchcn Fabrik begonnen. Unmittelbar am Krampfradich«n Anw.sten wird eine Dutoncrnae (Im Äe(Ietgefu)oh) gebaut. Das Haus tr rb zurückgestellt unb davor ein Tergartcn angelegt wer! en. Mrcie Lauterbach. WSR. Lauterbach. 21. Ott. Die zur Zell Im Gange befindlichen Pflasterarbeiten Berufs- — -----—,— har, und die Tätigkeit ber Arbeitsgemeinschaft bedeutet eine immerwährende Mahnung an alle BottSgenesfen, den Blinden bei ber Beschaffung ine» Füh bunc-s zu helfen. Borsitzender der Deut'chen Arbeilsgemcinfchaft »ur Beschaffung von Führhunden ist der Oberbürgermeister von Göttingen der allen Interessenten mit Rat und Tat zur Veite steht. G r u n d st ü ck » k a u f ber freien Aufwer - tung unterliegen. Bei ber Aufwertuna eines (tzrunostückskaufpreises Ist vom Vertragspreise aus zttgehen unb ber feinem Inneren Werte zur Zeit feiner Vereinbarung fetzt entsprechende Geldwert zu ermitteln. Für die Aufwertung darf nicht dos entscheidende Olcwicht daraus gelegt werden, welchen Preis ber Verkäufer gegenwärtig für das Grundstück erzielen könnte, es ist vielmehr von bem verein, barten Kaufpreis auszugehen. Der gegenwärtige Grundstückswert kann mir für bie Bemeffuna des inneren Wertes, welchen gegenwärtig der Kaufpreis hat, Bedeutung haben. Ergibt sich bei Prüfung des Gegenwartswertes des Grundstücks, daß der in der Inflationszeit festgesetzte Preis außer allem Ler- tzältnls zum Werte des Grundstücks steht, fo wird ber Aufwertuna ein höherer Galdmarkwert des vereinbarten Kaufpreise» zugrunde zu legen fein, als derjenige, der sich bei Umrechnung nur nach ben Reichsrichtzahlen ergibt. I st ein in der Vorkriegszeit abgeschlossener Grundstückskauf jetzt zu erfüllen, s o kann nicht einfach die Vortriegcmark mit der Reichsmark ersetzt werden, wie vielfach angenommen wird, vielmehr ist auch in solchen Fällen die Aufwertuna nach aUgc- meinen Grundsätzen oorzunehmen. IReichsaerichts. entfdjeibung vom 22. Dezember 1926.) Die Aufwertung eines bereits gezahlten Grundftückskaufprelfes hat nach denselben Grundsätzen zu erfolgen, wie Die Aufwertung eines noch zu zahlenden Preise». Als frühester, für die Aufwertung In Betracht komme der Zeitpunkt Ist ber 15. August 1 922 crntzusehen. Srst mit bem katastrophalen Sturze ber Txark fett August 1922 würbe bas Mißverhältnis zwischen ßeiftung unb Gegenleistung so groß, ban man an bem Satze .Mark gleich Mark' nicht mehr festhdlten konnte. Oine für bie Ausivertung nach ben allgemeinen Vorschriften wichtige Entscheidung hat bas Reichsgericht am 26. April 1927 gefällt. Gs stellt hier ben Grundsatz aus, wenn bei einem längfi abgetoidellen Geschäft ber Gläubiger durch langzeitiges Stiilschiveigen in bem Schulvn.r ben Glauben erweckl hat, daß er daS Geschiift für erledigt erachte unb dieser sich darauf einstellt, so verstSsit es gegen Treu und Glauben, wenn er plötzlich doch mit einem Aufwertungsverlangen an ihn herantritt. Gs ist überhaupt lehrreich für bte Einsicht in Art und Wesen der Tätigkeit ber Gerichte, bte Entwicklung zu verfolgen, welche bie Rechtsprechung In der ÄuswertungOfsage genommen hat. Sie ist nur zögernd und tastend Dotgegangen, Inden, ft« nach Anhaltspunkten suchte, die ein Abweichen von dem Satze »Mark aleich Qllarr zu rechtsertigcn fchicnen. Allmählich festigte sich die Aufwertui^srechtsprcchuna immer mehr, unb unverkennbar tritt der Gestchtsvurckt hervor, die Rechte des Gläubigers stärker zu schützen. Interessant ist in dieser Beziehung das bekannte Urteil des Reichsgerichts vom 26. April 1927. bai den Recht ltrf derkc^r'ch'lrl tBahnhof) an 5.15 llfir Bad 6 ilA'chliri .Baonhof) ab 5.55 Uhr. Bad öahfd)lirl I.Bl. Wunder'^ ab 5.56. Uettbaufen i.^cu« Sippe! > ab 6 01. 7!le* derftvll lSchule- ab 6 04, Al')wein Dernsbauien ab 6.09. Schlitz fs'parf. 'rf ab 6 15. S^Ntz «Postamt) an 616 Ußr. Tic Führten werden nur an Sonn- unb Feiertagen au •geführt. * Rheinhessen. WSR. Main,. 21 Oft Gin Stallknecht versetzte im Streit einem 1 3 1 ä f> r l g c n Schüler. mit dem Messer einen Stich In Dem Rücken, der die Ounge verletzte. Der Scheoer» Perlebte wurde ins Kr.inttnliau- gebrac! 1 wo ex in brforgniserresteirf lüft '"b darvi'det liegt. vpd. Worms. 21. Oft 1711.) Di" Siübl’ .-r- waliung ist mit einem grr' züglaen Projett nu Schaffung eines Schwimmbades Licht-Luftbades und daran an' 'lehend eine« Stadions vor d e Oeffenllich' !' getreten. Ob der Plan aber ,ur Berw -'slchun^ kommt, ist noch frngllch. Preußen. Oer Mord in Hedamar. SPD. chadamar, 21. Ott. Gestern nach» mittag sand die Sezierung der t ldx- d r bon dem Kraftwagenb sitzer r t 5 ermer? t.n Fl u bon Borstel (genb andauerte, ergib, >ast Jarth sich schon feit einig't Zeit mit bem Gedanken trug, die Frau zu ermorden, ch-irttz ist ein gefäyriicher Heiratsfchwlndler. bet biS vor einem halben Zahr im Zuchthaus ge- leffen hatte. Dor zwei Monaten war er zu ber Frau ins Haus gezogen: er dttte fit vollständig ausgepiündert. Als bie Frau sich desba a schon vor einiger Zeit von ihm trennen wollte, hat er den Gntschlutz grfaf)L fit zu ermorden. Seit fünf Wochen trug er ständig ein Dolchmeller bet sich Mehrmals äuherte er sich: .3 ch mache e« toi e Angerstein" unb einmal sagte er .Au« diesem Hause gehe ich nicht h?rau-. e« müht« denn fein als Leich ober um auf8 Schlot AU gehen." Der Tater, ber 51 Zähre alt Ist. sitzt im Lanvgerichtsgefäng llS In Limburg. Kreis Wetzlar. O Hochelheim 21. Ott Zur Graäiuiung ber Lehrmll!el für die hiesige Schule Hal dis ®emrinbe etnetT Lichtbild apvarai beschafft. ®« handelt sich um ein Hpidiallop, welches von ber Firma Leih in Wetzlar geliefert wurde. Gin Teil ber Ans^sfuna-kosten tourbe durch ben Gr lös aus bet Beranualttmg verschieb, ner Lichtbild voi träge in der Oemrinbe bestri t-n. t Öü he Hinten, 21. Ott. Der Gemeinde» r a t beschäftigte sich In feiner jüngsten Sitzung mit ber Vergebung der Arbeiten zum R e u • bau eines Bullenstalles für bie hlellg« ©emelnbe: er beschloh, die einzelnen Arbeiten dem jeweiligen Wenig st fordern den zu übertragen. Gs sind dies: Maurerarbeiten ber Unternehmet 3 ö r 6 von hier, Zimmerarbeiten die Firma Spengler S Mdglich von hier, Dachbeckerarbeiten der Unternehmer Georg A 11 e n d d r * s e r Klempnerarbeiten der Spengler und Installateur Karl Belten von hier und Schmiedearbeiten der Schmiedemeister Ludwig Schnorr von hier. Gs werben somit sämtllck-e Arbeiten von ortsansälfigen Handwerkern au?geführt. Dir InOWgrifsnahme der Bauarbeiten soll sofort erfolgen. Als Frist für bie Beendigung bet Maurerarbeiten wurde der 1. Dezember und al« Termin für die Fertigstellung der Zimmerer- und Dackdeckerarbelten ber 15. Dezember bestimmt Rach den Angeboten ber Unternehmer, denen der Zuschlag erteilt ist. wird Uch bie Gelamtbaukostenlumme auf rund 18 000 Mark üblichen Maßstäbe auszugehen und von Ihm aus die Cntschclduna zu treffen. Vielmehr soll der Richter stets In erster Linie von den Umständen des Einzel- falles ausgehen und diese allseitig beachten. Cin auf dem Gebiete der freien Aufwertung be> sonders wichtiger und häufig vorkommender Fall Ist die 'Aufwertung oon st.aufgeldforde- r u n a e n au, G r u n d st ü ck » k ä u f e n. Hier hat das Reichsgericht den Grundsatz zum Ausdrilck gebracht, dab n i ch t h y p o t h e k a r 1..... Kaufte st forderungen Sie AechWechiW über die freie Ausiveriung Bon Bürgermeister Dr. D S ls I n g - AkSfeld. Als Im Jahre 1925 das große Werk der Auswertungsgc'etzgc^ung in Kraft trat, waren sich die Praktiker bald 'lar darüber, daß diese neue Materie bei bet Fülle von Ginzelfragon, welche die Auswertung von Ansprüchen mit sich brachte, die Auswertungsstellen und die Gerichte in erheblichem Maße in Anspruch nehmen würde. Biele Aulwcrtungsproftes e schweben noch. Auch die Aufwertungsnovelle zu ben Aufwcrtungsg. et)en, die als Gesetz über bie Verzinsung aufgetvcr clcr Hypotheken und ihre Umwandlung In Grunüschulden, sowie übet Bor- zugSrenten vom 9. Zull 1927 bezeichnet ist, Hal wieder neue Zweifel gebracht und zu Streitigkeiten angeregt. Eines der umstrittensten Gebiete aus bem groben Komplex der Aufwertung ist zweifellos die freie Aufwertun g.'Unter diesem Begriff versteht man die Aufwertung von Ansprüchen austerhalb der Aufwertungsgesetze, im Gegenlatz zu der gesetzlichen Aufwertung. Die Auswertung anderer als der in den Päragraphen 4—61 deS AufWertungSg?setzes bezeichneten Ansprüche richtet lich bekanntlich nach den allgemeinen Vorschriften (8 62 be« Auf- wertungsgesetzess. Unter diesen allgemeinen Vorschriften sind die durch die Recksilpvochung entwickelten Grundsätze des bürgerl chen Rechts in der Aufwertungsfrage zu derstch?n. Die aesetz- liche Grundlage sscr die freie Auswertung oilbet der § 242 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, welcher lautet: „Der Schuldner ist verpflichtet, bW Leistung so xu bewirken, tre Treu und Glauben nrtt Rücksicht auf bie VerkehrssteHe es erfordern." Dies« Aufwertung soll gemäß ben Anforderungen von Treu unb Glauben die Rachleile ausgleichen, die für dcn Gläubiger auS dem Ver» fall der Währung entstanden s-ind. Dabei sind, wie das Re!chsgericht in einer Entscheidung auS- führt, die gesamten Verhältnisse, nicht etwa nur die Interessen der Gläubiger, zu berücksichtigen. Daher kann es nicht als rechtlich nottvendig anerkannt werden, dast bet Gläubiger stets ben vollen Betrag erhalten mülle, der lich bei rech- irungsmähiger Aufwertung des ihm geschuldeten Betrages zahlenmastig ergibt. Wie oben ausgeführi, steht die freie Aufwertung unter dem Zeichen des Begriffs von Treu und Glauben, d. h. es must ein billiger Ausgleich der Interessen beider Parteien nach den gesamten Umständen des Falles gesucht werden. Es must ein Ergebnis erstrebt werden, bei welchem weder dem Gläubiger, noch dem Lckuldner durch bie Geldentwertung eine ungerechte Bereicherung oder eine der Sachlage nicht entsprechende Schädigung zuteil wird. Es ist namentlich auch zu berilckfichtlgen, ob und in welchem Maste der Gläublaer wahrscheinlich In der Lage gewesen wäre, das Geld vor der Entwertung zu schützen. Die veraltete und als irrig erkannte Reqls- auffassung, die In he in Satz „Mark gleich Mark" ihren Ausdruck gefunden hat, hat für die heutige Beurteilung nur nach Bedeutung, soweit Fragen des verschuldens bei ublehnuna des Aufwertungs- verlangens ober des Beginns des Verjshrunasab- laufo zu entscheiden Nnd. iReichsgerichtsenticheldung vom 23. Januar 1926.) Mastgebend ist Im auaeinel« nen für ben Zeitpunkt der Aufwertung nicht die Fälligkeit der Forderung, sondern die Zeit ihrer Entstehung. Cs kann daher für die Aufwertung in der Regel nur der Goldmarkwert der Forderung zur Zeit des verlragsabschlusies mastgebend fein. Was nun den A u f w e r t u n g s m a st st a b an langt fo Ist es nach der Auffsffung des Reichsgerichts grundsätzlich verfehlt, für bie Auswertung siinächst von einem ber verschiedenen sich darbietenden und Einfach In gut - t Liter kochendem Wasser aufgelöst, gibt der Würfel kräftige Fleischbrühe mm Trinken und Kochen, zum Verbessern oder Verlängern von Suppen und So2en aller Art. LD ZrD ijJjSs; bot* L5- y iu »ijfeft *n Qu^fv,.,.' nri sKLs ■ Ld e#'S «r-M . , Mrltn tffd iffen. 3l°5rlgen 6ff. ,fn, «'ich in gellte. Dr ‘lauf gelraiL- vv n , -lüd'rkr. Wgt\ 'Dr^itf i<4 -Wmmbot'fi ?. daran on'Xirf dr Offfaillltfd' je- !t zur >en. Sodamar. !1. Olt. ®tfim nA n g btt L'lche b,: -'^1 ittb ennrt? t;n fru ne Dunlk, Rat! 5» zigm 61 i) mit einen ilutabrt der Iruft gt )Mhmunz, blegrlem anbauerte, ergib, 5a| Iflrt 3eil mit dm, h* u ermorden. -mH lisschdlndlrr, da fit Im Zuchthaus «• muten Var er «u der t hatte sie Wtikty b\? freou sich A* » n Ihm trmwti »'M«, f Iltfu ermorden. kxV Hg «n ‘Mdjnw^« W sich: .Ich mache «I einmal lagt« er cht heraus, es müyli er um aus- Ww"tx : 51 Jahre alt IR, W , In Qimburg. etzlar. H, Olt Zur Srgiw iesige Schule b« °" dabparat btfW wU. s [len mrde fort }" img verlchledcim nde bestritten. Oft Ter Temetnie feinet jüngsten M4 Arbeiten M Jtu alle« für N< gj Ik «Inseln«" «L5*™ äS von M'lin ^ot1 Ister ftj* ÜL,$ Z “£ Tecnblflunfl M . veMbrr und r l- 2)ner> oten der u" fj4 & II »itfül* 21- **»• t» ft nes ViJrennrlen «'S# j| Harbur dem striekhofe in 6rba stattgehmben Ttt bd ben« Inten d- rgriunbene flktbbetrag belief sich auf Ttorf Anii Marburg. u3rt« ringel üfort. II Au» dem Steift Warbura. :l Ott 2m Zonnlag begehen bi< öfclcuie Vüti2- tuirt Jobanrr# Bobcnbrnber und Krau vb. ®ciMrr, in ®b «b»rf bie Hricr her e i f e r- nen Hochzei. Der Wann l|t 87 Jahre all, Lie Stuu ein 3obr jünger. 7k be find noch vrr- baUn:»muhig rüstig Marburg. LI. Oh «e fetze btt TtUfenner t» &r n unkw ©UM -«u6h4ich bei S n I • e r H t A11 i u b i IA v ■ < -uf den IlelfchDerbraudb uSfcewvtt b ' V“.Jt •UertehübrenatJi'f b** Marburger Sch ach.Hof-4. so bn J2lon< t Oull m t 139f e*lad>lun» cn Mh-jn ' )t und zwar ourVn g taUachl^: I CWc 24 >X:e.K H Äafx. 1J0 Minder. 4J2 halber 757 C4wl:** und 3! Scharr 3m Ttenct Xuguli wur^ n iniqefaml 10W und un Seplember 1071 edtifoitri Itn oorgrnornmen. 3m gan-rn ;>4rben im Men Sierleljahr 97 Ochf.n. r3 »tillen 33 X ?. 2--0 2t iN*r. 132? Kälber 1M6 e u I) n , 21. DM. Die alte 8a le n t i n u ♦ • k i rche Hohn s. c eine 'Jteibe Don 3abren al4 TDrad baoeft.inten unb cm eine Im Weltkrieg jerftfcrte Ähdx gemahnte, tmrb nun zur De- nugtuung bet Bewohncr In neuer Pracht er ft eben. lDie f-> manche« von unteren Tälern Örerbie, M stolz Jahrhunderte hindurch >en Säbm.r n der Seiten gvtrotz. In den Aach- Irlegipbrni fiel, so wurde auch die altehrwür. ge Kirche mit ihrem eigenartigen, weithin sich: ven Zu nn. dem Wahrzeichen Höhns, ein Opfer tte«bau* entstehen Tur der danke, einen Raum zu haben, um des sonn- äal.cheii G ueSdienstes nicht entbehren zu muflen, tfj noch einen teil bd Voiles hause« erhallen. ' eser wurd« notdürftig überdacht. 7ln einen leubau war nich« zu hrulen. da ein l)lnre»chei^ nicht befannien Gründen entstand in der Vorhalle de« Kini»« Heuer, da« mf grober Cfrridv.nb gleit um sich gr-*' und Der Thund wütete Io stark, dast die .rlamr. an der Austenwand be* UkMu'c« bi« ju.r Dach empor!chlugen. Den tatkra'ligen dingre.'r.i der F-euerwehr gelang e«, den Brand bald zu iöichen. »<-. -men find nicht zu Schaden gekommen. doch wurde die gesamte Inneneinrichtung de« Kfno» vernichtet. Kunst und Wstsenschast. Grhcimrat Georg von Bcloro f. Freiburg. 21.Olt ,Wolfs.) On Badenweiler ist gestern abend älniveriilälsprv eisor (Debet mer Hosral Dr. Vevrg v. Below im Alter non 70 wahren unerwartet gestorben. Der Heimgegangene war einer bet angesehensten Kenner der mittelalterlichen unb der neueren Dc- chichle. Seil 1905 wirkte er an btt Freiburger Hochschule. Georg von Below wurde am 19. Januar 1858 in Königsberg geboren, besuch e da« ComnaHum In ® um binnen unb fnibierte an den UnivetHtüten Königsberg. Berlin und Bonn. «$r promovierte 1383 in Bonn, wurde 1666 Privatdozent in Marburg, folgte 1901 einem Au' nach iüblngen und hat seit dem Jahre 1905 den Lehrstuhl für mittelalterliche Geschichte an der Universität jr ei bürg i. Br. inne Au« dein sehr umlangreichen wissenschaftlichen Werk Below«, da« sich neben eingehenden Stühlen über deutlche« Ttäk tewesen, landstüni ische Bersassung, über den mittelalterlich n St^at auch neueren und neuesten geschichtlichen uno polili» chen Problemen zuwenoet. feien al« hauptsäch- ilchste Arbeiten herau-gegrif'en: .Entstehung der deutschen Stadtgemeinde" >1389». .Ursprung der teut'chei Stadlverfafsunsi (1392 >. „Da« ältere keui'che S iudtewesen" 1396, 2. Aufl. 1905 > .Die Urfachen der Rezeption de« römischen Aechie in Deutschland" (1906), .Die deutsche Geschicht«- Ichreibung de« 19. l^ahrhunderl" (1916. 2 Ausl. 1924). .Soziologie al« Lehrfach" (1920). .Die parteiamtliche neue Gefchtchte-uufsalsung" (1920). „Deutsche Reich-Politik einst und seht" 1922), .Die Hemmnisse der politilchen Deaadung der Deutschen" (1924). 3n .Deutsche Politik Bd. 5 erschien 1925: .Geschichte der geselsfchaftlichen Schichtungen". Below war ferner MikherauAgeder de« Handbuch« der mittelalterlichen unb neueren Ge'chihie der Viertc!rahre«>chrilt für Lrzioloa.e und 20\ri- 'ch?'ttge'chichte. ter Chroniken -\-r drnt'chen , der Urkunden »ur beut ‘Serie: un , unb Wir^chaf «reichtcht< lernet bet 1924 erichtc- nenen tilustrietten Au-, .tebe van 9 ^rt. tag« .Bilkrrn au« der deutlchrn Bergung' - >r Heid ber.icr Akade ..e der Di enfcha' en. 1916 zum korr^'p-ondietrnden Mitglied der W r 3!aoem.c ernannt Ur Dar aubei'.m Mitglie" >r badilchen historischen Kor^misfion. Aemälbev. rstrigerunß In Iranksuri a Bl. Bei den lemen Verstrigerungen bet Auktion»- Hause* Rudolf Bangel in Frankfurt wurden folge nbt ch-chstgedote erjird: Alte Meister: Bert dc iUelber (3ahb mit dem ffngel) 10000 Mk.. Lchwadi- scher 6ipr’. C ppe) unb iZ tamil' ■ e chau« altarchcn um 1490 (Xriptc b?ni je bOlO Mk teuere Meister Cchreytr (W'll.ichisches olflpann) 8*^ »gtl (Schilsterde) 6'HJO, Seidl (Älnbrrbtlbnti) SD.-" Mark Vit Bat der Studenten. I: Not der Studenten, die in den Inflation» fahren besonder» kräh in (krfcheinung trat und viels Studierende dazu zwang, in die Fabriken und Betriebe zu gehen, die Begeisterung f r da» Tiudtum, die den Ltubenlen jede» MMei, seli'st Me Almosen- an nähme recht erscheinen lieh, hat glücklicherweise in den lestten fahren bebeutenh nachgtlaffen und der Werlftudent ist, wenn auch nicht AU einer seltenen Srfchcinung der Hochschulen, so doch zu einem immerhin ger.n^eren Prozcnlsast der übrigen Studie renben geworden lrotzdem oder gil t e» auf den dcutfchen Hochschulen noch recht viele Studenten, die mit großen wirtschaftlichen Sorgen zu kämpfen haben und die ihr Studium nur unter weitgehendem Bericht auf ihre flebenriiebürfniffe durchführen können Ahnen nuch Möglichkeit zu helfen unb sie einig'.masten zu unterstützen, ist die Aufgabe de» deutschen Studentenw rle°, das in erster Linie den Studierenden m (glichst billige llnterhmft»r8ume besorgt, aber auch sonst daraus bedacht ift, deu Be durstigen ihr Loo, so gut e» eben geht, zu erleichtern So hat da» btudeuienwerk bereits im »ergangenen Smnmersemester vielen Hunderten von Studieren- den unentgeltliche flimmer nachgewiefen unb wird mich im komme' den Wintersemester wie in den an- fern 3ahren sich wi-der In den Dienst der Bedürf Ilgen stellen. Lpiclplan der Aranksurler Theater. Opernhaus. Sonhlaa. 23. Oktober, 19.30 bi« 22 Uhr: Jonny spielt auf. Montag. 24. Oft.. 19.30 bi« 22.30 Uhr Hoffmann« Srzühlungrn. DienStaa. 25. Oft 19 bi« 22 Uhr: filgoro« Hochzeit. Mittwoch 26. Olt.. 19 bl» 22.30 Uhr: Tannhäuser Donnerstag. 27. Oft.. 19 30 bi« 22 Uhr: Jonny spielt auf. Öamriag. 29. Oft.. 19 30 di« 22 Uhr ToSea. Äonntag. 30. Oft.. 17 30 bl« 22.30 Uhr: Die Meistersinger von Nürnberg. Montag. 31 Oft.. 19 bl» 22 Uhr: Manon. Lchauspielhau». Lonntaa, 23. Oft 15 bi» 17 Uhr: Ter ewig« 3ubri 20 bl» 22 Uhr: Der ewige 3ul* Manag. 24 Oh 19.10 M 2 80 D e CilnbflMt. 22 t.« 13 X1 Uhr 5rit'> eraus Georg« 22 b * 24 Uhe Die He rot. Lormtag. K Ott 11 l.5 3 Uhi Jualabi Xteum. 15 bi» 17 u ? t Wider x . itn flähmung 20 Ml 2 Ihr tjf i 7'tpntug. 31 Of«. 19 uil 2: U' r ? ,. n ni« X.iutU 22 h» 24 Uhr: Armut ift !.- ne Lündr. Kirdylicbt Ttecbricfifen. rvaaßriische chemeindcn. Sonntag. 23 Oktober 1U Sonntag nach Xnnua«». Sladikirche. V 30 Uhr Psarrassiitenl hertel 11: stil dertirche 1 ir die Marku .meinbe tUarrafhlteni Aertel. 6 M Iflo.Aar Schlaudrusf — 3obanne»fir*e. 9.30: Pfarrer Hu»|elb; 11 ;imbrrhrd>e für die 3o- Hannen meinde, Pfarrer Bu»seld: 6. IM^rrrr Berch- tol»heimer. — wicseck. dr itrhantfeft 9 30 (tirauen- chor). Opfer für den stteinkinderschinsond», io45; • mderlirche stirchbeeg ürntehanlfeft. 10 stirch« berg, 11: bi Abendmahl |ür die alten Gemeinde- r«lieber non Taubrtngen unb 9tulter»houf#n — Kol- r’le. 1 30 Mainzlar, ftl tTbenbmnhl - stollehe — Cid). 9 30: otift»Ded)ünt Lenz: 11.45: ttinderaotke»« dienst: 1: oitltepfarrer Schoriemmer iseieriiche tzr- cssnung de» or.firmandenunterr'cht»). — stausen- Garbenteich, ukütenteicb- 10 Öeier de» hl flbenb- mahl» )>aufen: 1. — iPatjrnborn-Steinbrra. 9.15: Reichte 9 3" >PreDlafpotte»blenft, Im 7ln|d)lub steier bc» hl ’lbenbmahl»'(ir sllngere vbdeute; 1 stinder- kirche. Katholische Gemeind«" Giehen. Samstag, 22 Oktober 4 30 und < iihrt Reichte Sonntaa, 23 Oktober 3" conntag nach Pfingsten 6 30: Beichte. 7 Messe, Kommunion der Krauen: R stommunion. 9 Hochamt mit Predigt: 11: Meise mit Predigt: 5 30: U Ijriftenlebre und An- dacht Ole Rofenfran'.andacht ist am Montagabend 7 30 Uhr, an den übrigen Tagen um 8 Uhr. — fflrünberg. 9 30 Mess.- mit Predigt — hungert. 9 30: Hochdmt mit Predigt. — Cich. 7 30. Meste mit Predigt _______»__ Cot'n oqSd'e st d.rierzte u.Avotd-fe', am V io 27 Dr. TtevexboP Dr. Wolf VcllfaudDOiberr. /.r.bannt: > r Adam "*D In reicher Auswahl und guter QuahtAt Betten Daunendecken Bettwäsche c. o Reuter haberM^! Da» Haus A. M Eckstein 8t Söhn». Dresden.Deutschland» älteste fahre»• (fe Zigarettenfabrik (fegr.1842) wendet ich mit diesen Ausführungen an er- tellsflhige Raucher und Raucherinnen Wir legen Wert darauf, ohne propagandistische Übertreibung, lediglich durch Tatsachenmaterial, den nachdenklichen Leser rur richtigen Erkenntnis ru führen. Lesen Sie, was uns unaufgefordert *— wir betonen unaufgefordert — au» Raucherkreisen geschrieben wird „Als erfahrener Ra ucher kann ich es mir /teufe kaum verzeihen, früher im Preise gleiche, in der Qualität jedoch weit weniger wertvolle Zigaretten geraucht zu haben. Selbst deroberfMchlichsteGelegenheitsraucherwird den Qualitätsunterschied mit Sicherheit feststellen können" „Meine volle Anerkennung dieser milden, wohlgeratenen Marke! Ich werde Ihre Ulmenried in meinem großen Freundes- und Bekanntenkreise weiter empfehlenT „Als begeisterter Raucher Ihrer Marke Ulmenried möchte ich nicht verfehlen, Ihnen | meine Bewunderung über die herrliche Mischung, den blumigen Geschmack Ihrer Zigarette unaufgefordert zum Ausdruck zu bringen. Ich habe nun schon viele andere Marken probiert,greife aber zum Schluß immerwieder zu Ihrer Ulmenried" Wir freuen uns über solche Vertrauenskundgebungen. Auch sachliche Kritik wissen wir m schauen. Und durchführbare Anregungen aui dem Publikum sind uns durchaus willkommen. Sagen auch Sie uns Ihre Meinung über Ulmenried! e Aber erat nach reiflicher Prüfung, nicht im vorgefaßten Bestreben, uns auf alle Fälle Angenehmes gu sagen* Auch über andere Eckstein-Marken wäre uns Ihre Ansicht interessant Wissen Sie, daß Eckstein Nr. 5 die älteste deutsche Zigaretten marke ist? Seit 40 Jahren dem Raucher zur Freude — keine andere heimische Zigarette hat eine so interessante Geschichte! Mancher an Jahren und an Erfahrung reiche Eckstein- Raucher wird Episoden und Erlebnisse er» zählen können, die gerade Eckstein Nt S io ihm wach ruft Und manche Schilderung aus jener Zeit dürfte wertvoll genug sein, um in der Geschichte der Eckstein - Zigarette festgehalten ru werden. Aber auch Gegenwartseindrüche im Zusammenhang mit Ulmenried, der jetzt zu letzter Vollendung gebrachten 5 Pf.- Zigarette, können mehr als augenblickliche Bedeutung haben. Wir lieben es, mit der großen Familie der Eckstein - Raucher in jene enge Fühlung zu kommen, die uns als Vertrauenskundgebung den Ansporn zu kritischem, erfolgreichem Schaffen gibt Überzeugen Sie sich, daß wir Ihr Vertrauen verdienen! Werden Sie Ulmenried-Raucher — wenn Sie*» noch nicht sind —und sagen Sie uns Ihre Meinung in Ihrer Art: so, wie Sie empfinden Wir legen Wert auf Ihr Urteil» A,M. ECKSTEIN & SOHNE DRESDEN-A.27 Deutschlands älteste Zigarettenfabrik Kommandeur des Kreuzers „Königsberg“ an der Küste Deutsch'Ostafrikas, spricht am Samstag, dem 29. Oktober, abends in der neuen Aula zu (neben über das Thema: Kämpfe in Deuisch Osiafrika zu Wasser und Land O In anschaulicher, freier Form spricht Vizeadmiral Looff über den von ihm geführten Kreuzerkrieg im Indischen Ozean, den heldenhaften U ntergang der „Königsberg" und den heldenhaften Verteidigungskampf mit Lettow'Vorbeck in Deutsch-Ostafrika. Der Vortrag wird unterstützt durch eine große Anzahl vorzüglicher Lichtbilder. Preise der Plätze: 150,1, — , -.75 RM. Vorverkauf bei Challier (Neuenweg), Hermes (Bahnhofstr.), Keißner (Schulstr.), Löb (Bahnhofstr.). Studentenkarten bei Sekr. Ritter. Vizeadmiral Looff «■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Deutsches Volk, vergift nicht deine Kolonien? Bund der Kolonialfreunde / Marineverein Bahnhofs-Restaurant Gießen Sonntag, den 23. Oktober 1927 MITTAGESSEN zu Mk. 2.20 Rahmsuppe nach Carmen Kasseler Rippenspeer mit frischen Gemüsen umlegt Eisauflauf Lucullus zu Mk. 3.50 Rahmsuppe nach Carmen Lahnhecht blau, Butter, Salzkartoffeln, Kalbskotelette überkrustet nach Doria Eisauflauf Lucullus ABENDESSEN zu Mk. 3.50 Kraftbrühe Colbert in Tassen Steinbuttschnitlen, Sauce Choron Jg. 1927er Hafermastgans mit Aepfel u. glasierten Kastanien Dauphine Kartoffeln, Tausendblätterteig Vorausbestellung von Tischen erbeten! 9638a Ientrumspartei Bietzen. Jur Landtagswahl! OkWWe WlMWMlM Montag, den 24. Oktober 1927, abends 8 Uhr im Katholischen Dereinshaus Redner: 1. SlellDertreteaöer MIM des jenem und öer Jufttj Sen Mittet St. kitndetget-VntmWI. 2. Seit lMWMWtdneiet Wediet-Wenbetg. Freie Aussprache.9597D Der Dorstand. Einladung Die Verlobung ihrer Rinder Paula und Karl beehren sich anzuzeigen Srauereibesiher Hrch. Heller u. Frau Elisabeth geb. Zimmer Rektor K. Lecker und Frau Marie geb. Löss Lich Dietzenbach Paula Heller Karl Lecker Verlobte Dich Dietzenbach z. Z. Reichelsheim fSdttrao) Oktober 1927 Dein Lebenslicht wird Nein sorgst Du nicht beizeiten dafür, Deine Körper kraft aufzu« frischen. Gs liegt an Dir, in gesunden Tagen LebenS- energien aufzustapeln, so daß immer ein Kräftespcicher vorhanden ist, etwaige schädliche Einflüsse abzuwehren. Der richtige Weg hierfür ist der tägliche ®enufj des herben, vollwürzigen Köstritzer Schwarz breres, das viele tausend Aerzte verordnen, es wird auch Dich stärken und erfrischen. Das echte Köstritzer Schwarzbier ist erhältlich durch Emil Schmoll, Diergrohhandlung und Eisfabrik, Karl Durhenne, Flaschenbierhandlung, Giehen, Steinstrafle 63, Fernspr. 1169, Wilhelm Möller, .Zum Anker', Alsfeld, Seb. Riedmann, Aierverlag, Grünberg, W. Horz, Bier- Verlag Weilburg, und in allen durch Schilder und Plakate kenntlichen Geschäften. Das echte Köstritzer Schwarzbier ist nicht zu verwechseln mit den obergärigen, durch Zucker gefügten Malz- und Weizenbieren. Am Dienstag, dem 25. Oktober, abends 8 Uhr, findet im Saale des Kaufmännischen Dereinshauses eine Der« sammlung für die gesamten Handwerker und Gewerbetreibenden statt, wobei ein Vortrag über die „Alters- und Fürsorgeeinrichtung im Handwerk und Gewerbe" gehalten wird. Um rege Beteiligung wird gebeten. meas Handwerkskammer «Aebenstelle Ortsgewerbeverein gez. Decker gez. Röhr gez. Dr. KrauSmüfler Vorsitzender Syndikus Vorsitzender NWlMWM kmgellWMWMiWgsl liegt auf der Bürgermeisterei bis einschließlich Mittwoch, 26. Oktober offen. <»5IUD (Evangelische, besucht in Masten die Restauration ZumschwarzenMalfisch Telephon 1186 ♦ EelterSweg 50 Sonntag, den 23. Oktober, ab 16 Uhr *Iamilienkonzeri Gleichzeitig empfehle meinen guten bürgerlichen Mittagstisch sowie reichhalt gc Abend» karte. Um gütigen Zuspruch bittet 07636 Franz Soldan. f Saalbau Sauer Oeffentliche Versammlung der E. V. am Montag, 24. Oft, abends 8 Uhr im Saalbau Sauer Palast-Lichtspiele Ab beute bla elnschl. Dienstag: Die Unehelichen Eine Klndertragüdle in 7 Akten. Iteecle Gerhard Lamprecht. I. <1. II.: Margarete Kupfer. Hüte Haak, Karl Planten und Bernhard Goetake. Ferner: Die Würilerin Fünf Akte aus dem Leben eint« kapriziösen Toll- köpfchcns. In der Hauptrolle Prlecllla Dean. Astoria-Lichtspiele bla inkl. Sonntag: Fred.derGefürditete Klo Todeeriit In die Steppe. Groller Wlld-Weat- und Senaatlonsfilm In 5 Akten. Ferner: Jolli, ein Teufelskerl Sensatloustllm in 6 Akten. 004 3< DRUCKSACHEN ALLER ART liefert in Jeder Aweetattung stilrein und preiswert BrOhfeche Univereltlta-Drucherel R. Lange, OleOen Morgen Sonntag: Tanzabend Die Musik wird ausgeführt von Mitgliedern der hiesigen Reichswehrkapelle Sonntag, den 23. Oktober AM« Grotzen-Buseck. ES lobet ein 107633 Gastwirt Heinrich Brück „Zum kühlen Grund". Dir liefern ab Lager: ZMilMle aller Art: Mellen, Ringschmier» u. ttugel* lager, Hartholz»Riemenscheiben la ^ernledertteibriemen Schleifen u. Jtifleln p. Hartguhwalzen iKeparaturwerfflan für alle Aric-i I.&H.Grieb,Mascliinenfalirik Gambach b. Buhbach. 9O71ss Cafö Ernst Ludwig Heute abend 8.15 Uhr Sonderkonzert der Kapelle K. Lauschek Anschi lebend 9653c TANZ SHHBSÄHPSSBBSH« or Lich — Klein e Saalbau -M» Nur Sonntag, den 23. Cft., abends K Ubr, nasneri Europas erfolgreichstes BF Liliputaner-Theater "Wl 20 kleine Künstler und Künstlerinnen 15 VlltDutQner eigene» starkes Blasorchester, 6 Mann eigene Jazz Kapelle. Direktion: 81. Lcheuer jun, Hamburg 5 Dir.-DleUverir. W. Berndt. 0/591 Opereilcn- und Laufspiel-Abend mit d. Lchlager Wem nebövt der Mann Gr. Heiterkeit. Burleske in 1 Akt o.W.TtU- mann. Gr. BeistiNsst. — Nachrn. 1 Ubr: Gr. Märchenjchattiviel in 4 Akten u. 8 Auf» Schneewittchen und die 7 dtocrac Tataeft. v. wirkt. Bwergen Die Direkten. Die Borst, sind, nur an ob. naen. Ta.re flau, da dieGekellfch.ucrtraai.anderw verpflich: ist. — Vorrerk. bei Herrn E. Bn8, Ziiarrenh. Neues OuerettenTheater Frankfurt a.M. TlgUch abdß. 8 Uhr Enthusiast. Bellall Gastspiel Erik Wirl in der Operette „Alexandra“ Muaik von Albert 8zirmaL Num. Sitzplätze UjO—ii Mk. 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Oktober 1927, abends 71/« Uhr im Stadttheater ERSTES KONZERT Symphonie Konzert Frankfurter Symphonie-Orchesters Leitung: Dr. Stefan Temesvary Solist. Prof. Friedrich Wührer (Klavier), Wien Weber: Oberon-Ouverture, Schumann: Klavierkoniert A-Moll, Brahma: Erste Symphonie in C-Moll Der Blüthner-Konzertflügel ist aus dem Pianobaus Robert Schönau, Gießen, Seltersweg 91 Eintrittskarten t Zu M. 5 —, 4 — und 2.50 bei Ernst Challier und abends an der Kasse. Studentenkarten M. 150 nur im Vorverkauf bei Herrn Sekretär Ritter. 9529c Cafe Astoria Heute TANZ-ABEND Voranzeige: Donnerstag 27. Oktober, 20 Uhr Militär- Konzert 07654 Dienstag. den 25. Cftobcr, von 4 bis 7 Ubr uno von H Ubr ab, im „<»otcl Schütz" Ausheilung von SieMiitgttSmMeo. Abends k Ubr Donrag von Herrn MlMigMrMklMlW Eintritt 30 Pi. Tcuticbr Zrauenkleidung n. trauen fnltur, Crt^nruVbe lstienen. !W3D Aaiohetrieh Weller Anruf 189. Tag u. Nacht ■MÄH» Spßhß-undSalal- Mfieln cpeisizvM ■ IN nur besten OnoL H. 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Rachdruck an- im "Xulaus verboten). 6eit langem versuchen die fcfoner M Foszis- :nui frcn revolutionären Gharaner der Srerg- rüste tn 21)rede >u Nellen, die sich m der -weilen Hälfte de» Ok ober 1922 zutrugen. Zur Ml* düng ihrer Behauptungen dringen sie folgende Argumente vor 1. 3e h^-be keinen ernst l ichen Wider- Sand aeaebrn. und deshalb let eS nicht zu Zu- «amm«'nftöften unh Bluiverg-e^ en g -frm-n.-n. 2. Aue aniLf lzi'tllchen Pari eien hätten sich zurückgezogen und die Bahn srei gelassen, axti so fügen diese böswilligen Beurteiler hinzu die bolfchewisitsche Gefahr oereit» seil 1920 verschwunden g wesen sei. alt die Besetzung der Fabriken wie eine Seifenblase endete, die von Giovanni Gioluti erkuchr and so weit wie möglich aufgeblasen war. Gegenüber diesen unwahren Behauptungen. **• nur dazu dienen sollen, die grohher igen und nit koftb irern Blut erlauf kn Taten der Schwa rz- hernden herabzus«Nen. dürfen wir nie Nachlassen. Me Tollachen fettzuhalten und zu unieriirdd>cn. die zu der fasztstischen Revolution geführt haben. Gs ist falsch zu sagen, daß die Gefahr, he unser Land bedrohte. ob man sie nun bolfchewisttsch. umstürzlerisch oder sonstwie nennen mag - bereits >om italienischen Horizont in dem Jahre ver- fthwunden war. al« die Schwarzhemden auf Rom :iar1(friert en Gs ist im Gegenteil wahr, dah die Bolschewisten in ganz Italien, auch nachdem die Besetzung der Fabr len zu einem F hlschlog a?- üfrrt halte, noch eine höchst intensive Tätigt,-,! entfalteten, (k# ist wahr, dah die Bolsaxivisten im Rovernber 1921. also ein Jahr nach der Be- 'etzung der Fabriken, in Rom mit Generalstreik tnb Mordaiftchlagen die Generalmufterung Der italienischen Schwarz Hemden, beantworteten 2S ist wahr, dah der Bolschewismus sich im Rugust .922. also zwei Jahre mach der Besetzung der rabriken und nur 3 Monate vor dem Marsch <:uf Rom, noch für stark genug ansah. um die berühmte .RrbeitsaHianz" zu versuchen. i;m damit eine beherrschende Stellung im politischen Leben wiederzugewinnen und tncllcicht aar die Herrschast selbst a>, sich zu reihen. Die Grundlage der .Rrbc.tSallianz" war antl- fafzistisch und kommunistisch; denn die -r Der- fwfr geplant worden, um dem Bormari - deS liafzismns einen Damm entgegen.zusetzen Tai- flvblich hat der blutige Äamfrf zwischen dem Ialziomus und dem Anti-Za'zismu» am 15. April 1419 begonnen mid seinen Höhepunkt Anfang August 1922 erreicht Das bedeutet eine Zeit- fpanne von nah zu 4 Jahren, während der daS tanb sich eigentlich im allgemeinen Bürgerkrieg Ivfant». Mit der vollkommenen Riederwerfung Der General st reikbewegung hat der ftctfjlÄmuÄ eine der blutigsten und glorreichsten Seilen seiner Geschichte geschrieben. Gr hat damit die letzten Anstrengungen seiner Diener zutchanden gemacht und den Italienern gezeigt, dah er fähig war. cn die Stelle der b^derig.m Regierung zu tre- tai. um die Gntwicklung deS Staatslebens zu Seit August 1922, nach der Niederlage aller enti-saszistischen Parte en. blieben nur noch zwei Streitkräfte auf der pol'.tftchen Bühne Italiens. die demokratisch-liberale Regierung und die bew-istnete Orgamkritvn der .? afzisten Der Kamp' aegen den subversiven Anlisaszismus war beende:. Die Umstürzler waren zu Boden ge'chmetrert worden. Sie wer- t*n sich nie wieder erheben könn.m. Rie werden he wieder wagen, sich zu zeigen. Die von der Bewegung llebriggebliebenen lind flucht g und werden non den Justizbehörden verfolgt. Alle lieberrefte der Rot-n Armc-e sind einfach wie tneggesert Männer. .Zeitung-n und Organifa- itonen winden sich noch heute unter den turch:- baren Folgen der damals erlitten m vchläg-. S e wagen kaum zu atmen. In stumpfer Resignation stehen fte den vollzogenen Totlachen gegenüber. Etwas wie ein Appell an die berühmten.Massen" ist freute einfach nicht mehr denkbar. Richt em nn*tfler Schrei des Aufruhrs w.rd mehr gehört. Keine re.«Ursch.- Geile wird mefrr gesehen Do verstecken sich diese Element ? Ihr alle- parlamentarisches Spiel mit Majoritäten, Wandel- hallen-Intriguei«, Hinterhalten unb papiernen Turnieren in ein sür alle Mal vorbei Rachdcm tas Land von der Gefahr des Umsturzes befreit war. nahm der Äamfrf zwilchen dem überlebten System und dem FaiziSmuS an Intensität zu Der saszistische Aul st and dauerte drei Monate. Gr ist durch zahlreiche blutige Zusammenstöße besonders bei der Ginnahme von Bozen und Trient gekennzeichnet. Auf s.stlen der Za'zistcm sind in dieser Zeit sehr viele Männer Sfallen Die Geschichte der Riederwerfung des eneralstreiks ist gleichzeitig eine Männrer- geichichte der jungen Faszisten. Ich hab? damals offen verkündet, es sei notwendig, dah die Aus- standSperiode durch das Ringen um die Ergreifung der Staatsgewalt abgeiöst toerben muffe. Alle Derfuche, die in elfter Stunde unternommen wttrdcn. um eine Lösung durch „Koalitionen“ zu finden, tchlugen volllommen fehl. Tatsächlich hatte man sich nur darauf eingelassen, um die notwendige Zeit zur Vervollkommnung der sehr primitiven Bewaffnung der Faszisten zu gewinnen. Die alte Regierung versuchte eine List, indem sie das Land zu einer grohen patriotischen Demonstration für den 4 November, den D ff nstillftandStag. .m’r.cf Wir beschlossen unter keinen Umstända» zuzulassen, dah die Feier des 4. Rovernber den Todeskampf eineS Regimes verlängere. daS bereits endgültig zum Tode verurteilt war. Der UnbekanMe Soldat sollte nicht zu einem Schutzschilb der Regierung entweiht werden Wir beschlossen daher, zu handeln, und wir waren uns klar darüber, dah unsere Mobilisierung und unser Dormarsch dem Schachzug zuvvrkommen muhte, den die Re- aterung für den WassenstfllstandStag geplarrl batte. Am 26. Oktober marschierten wir Der Ausstand hatte seinen Höhepunkt erreicht Der Zeldzug ging graben Wegs auf sein 3itL Während sich kfte verschiedenen Äntonnea in Roni konzentrierten, wurden gleichfalls im ganzen Lande Mahnahmen, die man als ofl- qcm.'in? Besenun^ bezeichnen Fann, durchg. führt. | Bewasfnete Faszisten besetzten alle lebenswich- t g n Zentren de/ Landes. Sifentxrfrncn, Post- und Telegraphenämter, Präfekturen. Kasernen und die übrigen öffentlichen Gebäude Die Prv- Namierung des Belagerungszustände- d^rch die alte Regierung kam zu einem Zeitp nkte, in dem es auftersl schwierig gewesen wär., eine bewaffnete Intervention mit dem damit verbundenen schw.-ren Dlutv.rglehen durchzuführen. Damals wurde die Theorie aufgestellt, dah > I e rtaul&tt Armee mit kid ter Mühe ber faszistischen ÄoUmnen hätte Herr werden können. Diese Behauptung ist indessen völlig grundlos. Zu ihrer Widerlegung genügt eS darauf hinzuweisen, dah die .Holomumfüfrrer Generäle waren, die mehrfach Auszeichnungen für ihre Taten im Kriege erhallen hatten, den sie vom Anfang bis zu seinem siegreichen Gnde mit- gemacht hatten, und dah die Männer, die unter ihnen kämpften, tn ihrer grohen Mehrzahl frühere Soldaten traten ö» war nicht eine regellose Mat e die man mit ein paar Salven hätte zerstreue!, können, sonderri es waren gut disziplinierte und v'llbewasfnete Legionen. Sie standen ur - Führung von Männern von erprobter Tapfer eit L e traten an Kriegs- handwerk gestählt und ’.'crcit. thr Leben für das Ziel elnzusetzen Man darf au-h daran erinnern, schon uiTi die in jenen schicksalsschweren Ta am gefallenen Schwarzhemken zu ehren, dah in der letzten Phase des Aufstande» viel Blut ge- f l o f l e n ist. In den Kämpfen zwischen dem 26 und 31 Oh ober wurde Dutzende i on Fa'ziste« getötet SS fielen mehr üp’er als bei der Erstürmung der Bastille die 150 Iabre lang als eine der größten revolutionären Gpisoden der Geschichte gefeiert worden ist. obwohl diele nicht einmal zur Befreiung von po'.itlfchen Gefangenen führte, weil damals keine tn der Bastille verwahrt waren, sondern nur vier gemeine Ber- brrcher. Auch war da nal», wie General Santo Lecche- rini. einer der lapsersten Haudegen Italiens und eifriger Faszist, mit Recht bemerkt, der Abmarsch der Faszisten au» der Hauptstadt, der der fast rein 'vmbolischen Besetzung Rome beinahe unmittelbar folgte eine grobe Leistung nicht nur vom militärischen, sondern auch vorn psychologischen Standpunkte aus. GS gab kein Rachspiel, wie eS säst da» Blld eine» jeden Siege» trübt GS gab fein Lagerleben, keine Plünderung, keine Gewalttat und Ruhestörung. Dieser Tag war so vollkommen rein, leuchtend und von asketischer Unbeflecttfrcil wie die jungen Italiener selbst, die ihn gewollt hatten. Der Kreis der Erhebung hätte nicht herrlicher geschlossen werden können. Rachdem sie ihre Pflicht getan hatten, kehrten die Legionäre ohne den geringsten Lohn zu verlangen, in die Städte und Dörfer zurück, auS denen sie gekommen waren. Die Periode der Rebellion hatte damit ihren historischen Abfchluh gesunden und der Zellabschnitt der Revolution begann. Die Grundlage und da» Werkzeug für die Umwälzungen wurden mit der Errichtung de» Großen Faszisten- rat» und mit der Bildung der sasziftischen Miliz geschaffen. Der Bruch zwischen dem alten unb dem neuen Regime war endgültig Dolhogcn. Seither, also feit fünf Jahren, ist die Umwälzung im Dange. Ricmand n>gf mehr daran zu zweifeln, daß eS sich um eine tiefgehende wirkliche Revolution handelt, um Wechsel In den Personen, um Umbau unb Reform ber SSaalSeinrichtungen. um tiefgehende Aenderung von Geist und p'tzchologifchcr Sinstellung beS Bolle», (einer Arbeit und ber Gesetze Die Tatsache. baß all die veralteten Parteien ausnahmslos. von den Liberalen bis zu ben Anarchisten, antifaszistisch eingestellt sinb und die Konterrevolution bilden, ist allein schon Beweis genug für die umstürzenbe Reuerung. bie der FasziS- muS in das Leben Italiens gebracht hat. Gin weiterer Beweis dafür, daß wir es mit einer wirklichen und großen Revolution zu tun haben, liegt in der Tatsache, daß die „Dend^er" he» AnttsasziSmu». die ..Bourbonen" de» Anti- sasziSmu» unb bie antifaszistischen Emigranten, wie aus ihren Schriften hervorgeht, einstimmig bi« Rückkehr b c » alten Regimes anerkennen, ba» burch den Fafzismus endgültig bearaben worden ist. Somit hat ber ZafziS- mus selbst nach Ansicht seiner Feinbe endgültige Tatsachen der Weltgeschichte geschaffen. Daß wir einer Revolution gegenüberstehen, wird auch dadurch erwiesen, daß in jedem Lande der Welt der Kampf für unb wider ben FafzismuS tobt, daß Strömungen. bie mit dem Fafzismus eine starke Aehnlichkeu Haden. In vielen Ländern zutage treten unb daß ber Bolschewismus in dem Faszlsmus seinen 'urchtbarsten Zelnd erkannt frat. 2 in solches Aufsehen hätte der Fafzismus nicht in ber Welt hervorgcrusen wenn er eine vorübergehende Erscheinung ohne /.ulunfl wäre. Daß er eine wirkliche Umwälzung bedeutet, geht auch au» der Tatsache hervr daß er 'ich an das Problem de» modernen Staate» in feiner llatut und seinen Funkrtonen heran^eu^gt hat. In der Schaffung de» neuen Staaies ber ein Obrig- bierarchtsch und doch organisch aufgebaut ist. ba er Angehörigen al er Massen Gruppen und Interessen die Möglichkeit dc» Ausstieg» gibt, liegt die revolutionäre Eigenart de» FafziSmu» unb vielleicht gleichzeitig auch eine Lehre für die ganze heutige Well, die zwifchen ber Betonung der Autorität de» Staate» unb ber Rechte de» Inbividium». zwischen dem Staat und dem Anti-Staat, hin und her pendelt. Wik alle übrigen Revolulionen hat die saszistische Revolution einen dramatischen Verlauf genommen. Da» allein würde indes nicht ausreichen, ihr einen de'onderen Platz in der Geschichte zu sichern. Die Herrschast bet* Terrors ist keine Revolution sonbe.n sie ist nur ein nottoenbige» Mittel in einer bestimmten Phase ber Revolution Heute nach füns Jahren, gibt sich kein Faszist der Täuschung hin. baß seine Ausgabe Inendes sei ober vor dem Gnde stehe Wir müssen uns selbst unb einanber immer ivieber sage, baß wir nie ein Ruhejahr kennen werden daß das Jahr 1928. unser sechste» Jahr, nicht weniger von Problemen unb Schwierigkeiten angelüllt sein, wirb als bas sünste Jahr. G» ist auch wohl gu' daß dem so Ist. denn das hält unfl wach unb schärst unsere Sinne. Wir können nicht Halt machen ober am Dege rasten. Wir nehmen diese Rotwenbigkeit nicht nur hin. sondern Lbcn darin vielmehr einen Lohn unserer Arbeit. Verband evangelisch-kirchlicher Arauenvereine. Der Derband evangelisch-kirchlicher Frauenvereine in Hessen hielt in den letzten Tagen in Darmstadt seine Hauptversammlung ab Die Tugung begann am Dienstag mit einem Begrüßung» b h Die Berhanblungen am Mittwoch wurden r> n Prälat I > l)r. Diehl mit einer An'prache > i - öffnet t barm wurden sie der Besprechung interner Angelegenheiten (jdoibmei, ebenso die Verhandlungen am DonnerStagvomiitlag Donnerztag nachmittag fand eine außer- ordentlich stark besuchse öfsentliche Versammlung im Rummelbräu statt. Oberkirchenrat Zentgraf hie t einen Vort rag über .kirchliche» Qlm t und Frauen- vereine". Der Redner führte hierzu etwa aus: Die kirchenverfaNung bestimmt zwar in Art. 18, daß der Pfarrer sich der kirchlichen Frauenvereine annefrmen soll, aber eS Ist von Uebcf, wenn ein Pfarrer erst in der ksrchenverfassung nachsehen müßte, was er tun soll Gr muh seine Ausgabe als innere Berufung empfinden Da» kirchliche Amt hat r Apostel . i Aufgaben zu erfüllen, und zwar die Gemeinde fo zu führen, daß sie tn rafrtem "Verkehr zu Gott und den Menschen kommt. Der Psarrer kann niemand die Pflicht abnehmen, wie er zu Gott steht, aber ber Ehristenmen'ch kann auf bie Dau r auch nicht das geistliche QImi entbehren. Richt bloß für bie Iugenb Ist es ba, fonbem gerade bie Vorwärt »st redenden brauchen eS GS kann em Christ auch burch Privaterbauung, durch ein GrbauungSbuch. die "Bibel, Gott dienen, aber bald wird er bie Erfahrung machen, bah er, wenn er feiner Gemeinde fcrnbldbt. verkümmert. Ist LlmLrfolgundüede. Roman von Robert Misch Copyright dy (Karl Dunter, Berlin SW 62. 13 Fortsetzung Nachdruck verboten Roch einmal, Geliebte, danke ich Dir für Deine Liebe unb ast t>a?. wo* Du mir g ichcnkt hast Nicht wahr, mein blonde» Glück, Du bist mir nicht böir, »ab ch Dir so Lebewohl sagen inufc"' tiber wir werben un» ja ball» mubcri^hrn, hoffe ich — in Dien oder Berlin ober in Mailand, wenn Du Dich eNllchNeßeft, bei der Adolstni weiter zu ftubierer Getbftoerftanblidj komme ich für alle» auf. unb Du wirst nicht so lleinllch sein, e» auszuschlagen Hun Zerttauffnb Küste non Deinem Dich immer lieben« len, aber heute sehr eifigen Joseph Beraih nicht — bu, wie ich bich nie verge'jcn hnn. Diese Liebe brennt mit Flammenschrist in meinem Herzen D Mobonna — Madonna 1 fiebrigen» war die Düse gestern beraujchmb als .tarnetttnbamc" Wer kann ihr „Ärmando — Ar« ranbo!“, ba» sie ihm beim Absch eb nachrust, je rergdlen, ber e» hörte" Morgen werde ich mich von br vernbichieben. Das italienische Gastspiel werde ih mir aus dem Kopfe schlagen Diese Italiener sind viel größere Künstler als wir '5 c Im fünfen wir uns auf die Mynheers unb vielleicht spater auf bie 'Ainfees, bie auch mehr money haben. Addis — Addio, carissima madoona mia!" — Ja, das war das Ende, das brutale Ende deutlicher konnte man es nicht lagen und zeigen, trotzdem er sich die größte Mühe gegeben, feine Gtbanfrn Ttwvjbüncn ..Eine dicke, bittere Pille mit Ätzern dünnen unb fchlechtrn Zuckernufguh*, lachte ste grell auf. Er lud sie anstandshalber nach Karlsbad ein, trotzdem er wußte, daß ein Zusammenfeln in diesem Btöbabc niemals verborgen bleiben konnte, trotz btm er wußte, daß sie ihm dorthin nicht folgen Türbc. Eine Flucht ohne Abschied — mit erheuchel« "•en Zärtlichkeiten.' Er bankte chr „noch einmal" unb bot ihr Geld an — wie einer Kokotte, bie man bthn Auseinandergehen abfindet. „Abdio Hrmanbo": ben Bretterschmerz fühlte er, ben echten, der ihr ba» Herz zermalmte, ben überhörte er. eie suhlte einen faden Geschmack im Munbe unb drängten gewaltsam ihre Tränen zurück. „Adbio öuikppc!" — Dann laß sie ben Brief noch einmal, wie eine Buße, eine Züchtigung, die sie sich selbst dafür aufcrfcgte, daß sie sich einmal in ihrem Heben hemmungslos hinaegeben hatte. Ja, fo war 'ie Welt, fo waren bie Manner — fo war bi cf er , ’Jlann, bem sie nur ein achtlos gepflücktes Blum« । chen war. Nein, sie sollte nicht um ihn meinen — ctol3 unb bitterer Schmerz verboten e». Nicht einmal bie Muhe hatte er sich gegeben, gut zu heucheln. „Sie solle ihm nicht böse sein — unb er hofft, sie bald wicberzuiehcn . . Unb er würde sie nicht rergefien.* Unb diese elende, ab gebrauchte Phrase von ber ^Flammcnschrisi', ber er gleich daraus seine Dufe«Scgeifterung halte folgen listen Die war echt, alle» andere hohle, unwahre T'hrafen! Der Ehrgeiz war bas große Gesetz feines Lebens, der alle anderen Gefühle auffraß. Wo war ein Wort innigen Zufannnengelftrens, das eine dauernde Trennung nicht ertragen tonnte' Unb in iner Aufwallung aefräntten ctoUcs zerriß sie den . "Brief in kleine Fetzen, bie fte in den Komin warf Wäre er zu ihr geeilt, hätte mit heißen Küsten Abschieb vor ihr genommen, ihr ein bald, s Wiedersehen zugi-'chworcn: sie hätte ihm selbst die Hoffer gepackt unb habet gelacht, sie hätte seine Sehn« >uchr nach ber Bühne begriffen. Ader bies war ber schlichte" Abschieb Als sic wenige Minuten später bas Haus verlieb — es brängte sie fort aus diesen Mauern, in Denen sie sich so alücklich gefühlt oder vielleicht nur gewöhnt — trat Anita mit einer Frage auf sie zu. Aber das Mädchen oerftummu plötzlich unb blickte ihr erstaunt nach. „Der Signor wirb nicht wiebertommcn", flüsterte sic Giovanni zu. der im Garten arbeitete. „Das soll bas heißen?' .Hättest bu die Augen unserer lchönen Herrin gesehen, Dummkopf, würbest du nicht fragen. Ich muß ihr nach — vielleicht tut sie sich ein Selb an.' Einige Tage später verließ Ija auf immer bas gastliche Haus unb reiste nach Genua in Begleitung Anitas, bie fte zunächst in ihren Diensten behielt. Die Koster Lenzens waren nach karlsbab expediert worben. Auch feine (Belbfenbung schickte sie dorthin zurück. Zum Glück hatte sie die ganze Summe aufg- ipart, die ihr Nettebohrn damals unb später noch einmal wieder geschickt hatte Sie war reichlich bc mesten unb konnte lange reichen. In Genua besuchte ihr bringenb empfohlen hatte Sie berichlele ihm, was die beutkchen Henle gesagt, unb zeiate ihm ihre Vorschriften. Er untersuchte sie lange und gründlich, aber mit einer ganz zarten Hanb. Songenb wartete sie auf ba» Resultat „Keine Furcht, Signora" Offenbar hat sich das Leiben in unserem milden Klima pebefferT, tröstete er sie mit einem freundlichen Lächeln „Aber dem rauben Ämter Ihres schör.cn Vaterlandes, das ich aus meinen Studienjahren kenne unb liebe, bürfen Sie sich nicht auslchen Bleiben Sie ben Ämter über hier ober in Nervi ober Rijja, wo Sie sich gewiß nicht langweilen werden' In ein bis zwe Monaten kommen Sie bann Dieber zu mir ' Unb bann genaue Berhaltung-maßregeln — ein Rezept — Vorsicht gegen bie Nachtlust, vor rauchigen Lokalen unb bergleichen. „Singen* Hie unb da ein Liedchen, einige Hebungen mit halber Stimm.-, edrnung, Sa nora — dann wird eines Tage» die Stimme w eher femmen*. fügte er gütig hinzu. Unb mbem er mit feiner feinen, fast weiblichen Hanb über bie ihre strich, lagt? er mit einem verstehenden Lächeln „Und fröhlich fein! Zerstreuen Sie sich, was einer «o schönen Dame nicht schwer iallen wirb. Das Leben ist kurz — und die Jugend nach mehr. Alles gebt vorüber — nichts lohnt im Leben. — Äas uns heult fifriper erscheint, ist uns in einiger Zeit Gleichgültig. Wie sagt Ihr deutscher Dichter?' Und in (i-cm gebrochenen Deutsch: „Heber ein Weilchen ist beme Kammer voll Sonne.' „Woher wissen Sie, baß ich Kummer —T „Ich bin Hr$t, Signora — auch ein wenig See- lenant' Einige Tage später überfiedelte sie mit Anita nach Niz^i, wo langsam bie Herbsstaison in (B-rq kam. In einem mittleren Hotel, von einem Deutsch« Schweizer gut geführt, ftmb fie Zimmer mit Süd- sonne. Auch ein Klavier wurde zu ihr bmoufge« schosst, an dem sie morgens unb nachmittags eine kleine Weile mit halber Stimme übte. In Begleitung Anitas machte sie weite Spaziergänge. viele Blicke folgten ihr, wenn sie am Stranbe ängstlich jeher neuen Bekanntschaft au» bem Wege. Briefe gingen ihr zu, bie sie um eine Zusammen« funft baten. Sie las sic lachend Anita vor unb lieh alle» in ba» Kaminseuer gleiten Promenabe unb Konzert zerstreuten sie vor dem Diner. S.e wollte sich zerstreuen, wollte vergessen. Mühe Gleichgültigkeit legte sich gleich einer schützen- den Haut über bie zuckenbc Wunbe. Zuweilen würbe fie an ihn erinnert. Dann schluchzte sie manchmal in ihre Kisten, österreichische unb bcullche Blätter berichteten von seinen Gaftspieltriumpl en: unb eines Tages la» sie in einem Wiener Blatt, ba» von . latsch unb Pikanterie lebt-, mit jagen- ben Pulsen ein-n Karlsbaber Babebricf „Unser berühmter Theatergast, der sich einige Monate ganz von ber Welt zurückgezogen batte (man spricht vorn Süden unb einer Unbdanrlcn), sieht übrigens brillant au» — braungebrannt, (tret- vnb von Gesunbheit, Lebenslust unb f)e terfett. SVelhemerft roi-b ein Flirt mit einer aUerbings bildschönen, oschblonben Amerikanerin Miß F . er. Stundenlang sieht man unseren Romeo mit dieser Julia aus dcm Dollarlanbe in unlcren Wäldern umfrerftreifen. Aus ber Promenade, beim Brunnen, im Restaurant, beim Kaffee unb auch noch bem Theater, stets stehl man diese beiben e'rganten unb aufi-’lrnben Gestalten unterer flurftah Zusammen, als Solodu7tt ober in luftiger Gesellschaft, bie ber berühmte Mime — bekanntlich auch ein witziger G.?pf unb Charmeur — durch sprühende Laune erheitert. Eingeweihte spreche" ' avon, baß halb eine Vertobui g 'wischen >em *P chnenprinzen und ber Dollarprinzcsstn bas Ende fein wirb. Warten wir's ob!'-- Sie lächelte voll Bitterkeit. Unb da die treue Anita jetzt ihre Vertraute war, so überfetzte sie es diescr in ihre Muttersprache. Anita ballte bie Fäuftc, als "-*cnn Ne einen unsichtbaren Dolch in der Hanb hielte, unb rief mit unterbrückter Stimme: Jlrutta bestia! " fForttetzvng folgt.) >fr*r ist sein ge, ob ein unb btt Gilbet; soll all diese Fragen der Pfarrer mit Frauen beiprechen, ober besprechen sie nicht besser Frauen?! Da- 5ttrd>cnamt muh einige Frauen zu trief em geistlichen öamaritertricnfl schulen Auch in der *51 beiarbeit In den Frauenvereinen imch da- Kirchenamt totrffam fein. Ss können die Frauenvcreine, richtig geleitet, au- einer Organifation ein Organ werben. Oinc Organisation ist ein gute- Werkzeug in einer Hand, ein Organ ist aber ein ®lleb der Hand Ohne Organifation gebt es nicht, sonst verlieren wir den Ginfluh in der öffentlichem Fürsvrgetätigkert..Ie Sefchloffener der 'K-rbanb ist, desto gröf inslutz auf das Volksleben. Die Fra, Dicht Energie gegen E>chcckbetrügct W\\ einem schon lange empfundenen Miststand uibeHcn bat der xVntraiverband bet Deul- 11 n Bar.liers und des BanNergeweibe-^ an das •'v u'unifkrium eine \5 ngv.be gerieret, in trel- t gesörtert wird, bah In 3ufun’t zum Schutz« - ->i >'.irzwlrtsch'as •1' ib vf.:,e''mcn wn Scheckschwinblern un Lcheckskilschern t^orgegangewird Oe- ' ’■ der letzten 3cU hat da- Unwesen be» < lch'oindels in beänqüi reihern Mahr um l -b geyr.ffcn, ohne Mf) die Banken ht der Lage schon die perfönfich» Selbstsucht ** hSstNLe ,^yrm des Egoismus, so ist es die religiöse Selbstsucht noch mehr. Ss ist 5ieS di« Dille nur für persönliche Angelegenheiten. auch die Fürbitte für Frau und xinb ist ine Aeuhernng der persönlichen Selbstsucht. Erst wenn man für andere bittet, das ist wahres Christentum. Wer fein Christentum lebendig machen will, der must hinein In einen Kreis, dessen qrr,f)e« Anliegen er mit trügt, er mutz hinein in die Gemeinde. DaS eigen? Leben farm nicht wachsen bei dem, der nicht in die Gemeinde geht und an allen ihren Sorgen teilnimmt. Der Mensch muh herauSgeyoben werden aus dem Ich, er muh fiezwungen werden, sich mit seinem Inneren Leben n die Gemeinde zu fteNen Das bedeutet dafür die Frau? Sie muh in die Gemeinde! G» gibt hier gottgewollte Unterschiebe, beim manche Frau ist durch häusliche Sorgen feit gehalten, sie s ’-tbt daher mehr aus dem Standpunkt der Emp- fungerin Andere Frauen, die fr?L r sind, müssen ak'id am G-cmetnbdeben teilnehmen. Die Frauen haben setzt grdtzere Aufgaben erhalten: fte müssen z. B wählett. Sie sollten jedoch nicht In erster Linie parteipolitisch eingestellt, sondern vor allem Christinnen sein Durch die moderne Gesetz- aebung, die Fürsvrgrgesetze, sind den Frauen oesonbere Aufgaben zuteil geworden, unb eine Reihe von Remtern im Fürsorgedienst können die Frauen belfer versehen als die Männer. Die K'rche must zu vielen Fragen Stellung nehmen, x. T> zur Modefrage: wenn sie das nicht tut. barm wird ein gnHer Teil der Frauen dieser kritiklos nachlaufen. Ebenso ist es mit Fragen ber Literatur, der Schundliteratur, bes Kinos KnkgSbcschä-i-icn-raguni In Offenbach Der Lande-Verband Starkenburg- Rheinhessen t«s FentralverbandeS deutscher K r i e a s be s ch 2 d i g t e r und Kriegerhinterbliebener hielt tn O s - s e n b a ch a. Ak. seinen 5. Landesverbandstag ab. Das Haupt-"Referat hatte der 2. DerbandS- Porsinende. Mitglied deS ReichS-AusschufseS der KrietrSbeschüdigivn und Krwgerhinterblielenen, Dr. Panzer (Berlin) übernommen. Der Redner l-^handelte i en gesamten Fragenkomplex der r f o r g u n g und Fürsorge der KrlegSbefchüi igten und Krieger- hl n t c r b l l e b e n e n. Die grostzügig angelegten Ausführungen, die mit aller Schärfe i>en RechtS- standpunkt ier Kriegsbeschädigten und Krieger- hinlerblielenen darlegten, hielten sich frei von RadikastSmus. Heber die Stellung der ftriegerHinterbliebenen innerhalb des Zentra lverbandes referierte die Führerin des Lande-verbandes Westfalen, Frau Zartenar «Dortmund). Beide Referate wurden mit Beifall ausgenommen. Die Kassen- und Geschästsberichte lieben eine gesunde Aufwärtsentwicklung des Lande-verbandeS ernennen. Die Borstandswahl ergab einige Aenderunaen In der Zusammensetzung des Borstandes. Der bisherige erste Bo.fltzende, Berwal tu ngSiw Vektor Scherer (Offenbach a M ) muhte tr»egen Helfer- Häufung mit anderweitigen Gefchrften zurück- tre'cn An feine Stelle wurde als erster LandeS- verlmndsvorsitzen'er Hu'.»ert MoSbach (Bin- gewählt Der Bcrbandstag ernannte den bi eurigen Landesvrrl'MidSvorsitzenden, Berwal- tung-inlpektor 6 th e t e r (Offeirbatib a. M ) wegen seiner Bttdienste um die Kriegsopfer und Terra Organisation einstimmig zum 3bre> Vorsitzenden mit Sitz und Stimme Im Lan- '-e-vvroankSvorstand Der Berbandstag beschäftigte sich dann noch eingehend mit den Fragen der Mvlungssürsorge für die Krieas- Nfdxi' unb Kriegerhinterbliebenen und Den AuSbau der Sterbekasse. Besichtigung der ^iedentwässcrungsanlagen. *h>-2 st. Da r mftabl, 2t. Ott. Am Dienstag hab eine Besichtigungsfahrt nach brn im 'Xitb durch bas Auhurbauamt Darmstadt geschaffenen Ent wasser« na, anlagen statt. An brr Fahrt nahmen na teil Jinanpninisler Henrich. pandtag»p«.isident ?l b e I u n g , Provinzialbirektor ?i n r a n z.b n h l e r, Präsident Nebel von der 2i blei hing i-T Landwirtsärast unb Ernährung, Krei»- tureftor br. Merck (Giost Werau), Staatsrat Reitz • Fi itreter be» Minister» de» Innern, Landtags- .'i'N'ardnete unb Iwhere Minifterialbeamte sowie Ulet tretet der Presse Mann oder eine Frau den Vorsitz der Vereint- gunq führen soll, ist von Fall zu Fall zu entscheiden Die «roste Ausgabe des geistlichen Amtes ist es, dast es Gemeinschaft stiftet, und eS gibt eine besondere Frau nseelsorge. Kirchliche Frauenvereine, die nur Kaffeekränzchen sind, und die nur Frauen bestimmter DesFlschaftSschlchten sammeln, Vereine, die die B sprechung häuslicher Angelegenheiten über Me religiöser stellen, haben ihre Aufgabe nicht ersaht, sie müssen vielmehr hineinwachsen In die gross en k rchlichen Ausgaben. Der Pfarrer kann ntd>t alles übcrfibauen; Kleinigkeiten. die Männer nicht wahrnehmen, übersehen die Frauen nicht, und gerade In diesen Kleinigkeiten können die Frauen viel leisten. DaS höchste Ziel der Frau muh fein, ein lebendiges Glied der Kirche zu werden. Der Pfarrer braucht die Frauenvereine und die Frauenvereine brauchen die Pfarrer. Die Vorsitzende deS Verbandes, bk Fürstin xu Erbach-Schön Hera, dankte dein Redner für seine fesselnden Ausführungen. mit m Groll ii,U> ante ante ird fürdi für d hMon 19lic nsei I Aule .o schuldet. «Reichsgerächt 111.362 12 i Turnen, (Sport und Spiel. Sicßenkl Tennir-Slu 1922. Wenn die Herbststürme die ersten welken Blätter über den Platz jagen, bann ist die Zeit qefommen. wo der Tennisfpie cr schweren Herzen» leinen Schläger zur Seite legt, bi» die erl.en Strahlen der Frühlingssonne ihn wieder zu neuem Leben erwecken. Mit dem letzten Städtewettspiel, das eine zweite Wannichast deS Giehener LenniS- Llubs 1 9 2 2 gegen iie erste des Wetzlarer Tenn i S-Sl u bS mühe.os 14^ 4 gewann, türftc die diesjährige Turnier-Saison ihr *Snbe erre cht haben. Wirft man einen kurzen Rückblick auf die Leistungen und Entwicklung des Giehener Tennis-Eluos >n dem verflo"enen -Snmmerhalb- jahr, so kommt man zu hem erfreulichen Ergebnis. daß die Epielstarke be» Eluds in ganz auhergewöhnnchem Maste zug-n-mmen hat. War es fern Glub im Sommer 1926 noch unmöglich, gegen einen einig rmahen spielstarken Tennes- 6Iub ber Rachbarschaft aufzukommen so konnte er in diesem Oahre. auster dem Turnier gegen den neugebackenen Bezirksmeister — Tennis- und Eis-Eluo Darmstabt — seine sämtlichen Wettspiele gegen nun Teil namhafte Llubs wie Tennis-Elub Bab Homburg Rauhelmer unb Marburger Tennis-Eiub. u a. siegreich beenden. Selbst die äutzerst spielstarken Darmstädter konnten von fleben Herr.n-Einzelspielen nur zwei für sich buchen, unb lediglich dem schwacher Spiel der Siebener Damen, die außerdem noch ohne ihre Spitzenfpielerin antraten, verdankten die Darmstädter ihren knappen Sieg. Auch auf gröberen allgemeinen Turnieren, zu denen einige Mitglieder des Elub» persönlich gemeldet hatten. konnten zum Teil recht beachtliche Erfolge erzielt werden. Es erta -jen auf dem Allgemeinen Tennis-Turnier in Marburg 1. Preis Herren Doppel mit Vorgabe K. Werner-Dr Bostroem: 3. Preis Herren Einzel Äl. A W. Kirchner: 3. Preis Herren Doppel Kl. A K Werner- Dr. B o - ftroem: 3. Preis Herren Doppel Kl A W. Kirchner mit fremdem Partner Internationales Jubiläum 6» TenniS-Turnier in Bad Homburg. 1. Preis Herren Doppel ÄL C E. Schststler mit fremdem Partner BezirkS-Tennls-Lurnler Diesten. 1.Preis Herren Einzel Kl. ii Dr Dönges; 1.Preis gern. Doppel MB K Fifcher- Frl (8mmt) Fischer: 2. Preis gern. Doppel Kl. A K. Werner mit fremder Partnerin; 2. Preis Herren Doppel RI. B Dr. Dönges- H Müller; 2. Preis gern. Doppel Kl B Frü Lili S t ü ck r a t st - K. Schmidt. GS wäre noch zu wünschen, dast der Plan de» Baue» einer Tennis -Anlage in der DolkShalle verwirklicht würde, wodurch den Spielern die Möglichkeit gegeben wäre, ihr Training auch wahrend be« Winter» fortzufetzen, damit die neue Saison 1928 wieder wohlvorbereitet begonnen werden kann. Miß Oleihe gibt auf. Die englische Stenotypistin Mercede» G leihe, die am Donnerstag ihren bereits einmal geglückten Versuch, den Kanal zu durchschwimmen, wiederholte, um die ithre der Kanalschw.mmerim en zu retten, muhte, acht Meilen von Dover entfernt, ihren Versuch a u f g e b e n. aermeiüet Mf 20. Reigen i cctDtii bi nn echte .Drochen- kämpse" ausgesochten. Für diese Drachenkampfe ist eine bl» in alle Einzelheiten actzende Karnpf- orbnung vorgesehen. Zunächst läut man den .kula", einen ,männlichen Drachen", Ih ren Er bat in der Regel die Zackenlorm eines lünf- strahligen Stern» unb besteht au» einem vam- busgerüst. das mit einem Pergament ähnlichen bunten Papier beklebt unb oft noch kunstvoll bemalt ist. Man Iaht ihn etwa 400 Meter in die Höhe steigen. Seine Lchnur ist in Zwischenräumen mit kleinen Gewichten unb mefserfcharfen Bambusstäben belchwert. Hat ber .kula" die erwähnte Höhe »re icht, so lästt man mehrere .Pak pao", .weibliche Drachen", steigen. Der -pak pao" Ist etwa» kleiner als der .kul-a". ©eine Ausgabe besteht barin, durch geschickte» Handhaben einer an feiner Schur befestigten Schleis« den .kula" zu Fall zu bringen. Das hat in einem genau dorgefchriebenen Flächenraum zu geschehen. Diele Drachenkämpfe sind ein wahre» Fest für die Siamesen. Zu jedem .kula' gehöet eine Mannschast von acht vis zehn Männerst, die Mannschaften der .Pak pao" sind kleiner. Für die Gewinner sind beträchtliche Geldpreise au>» Srfeht, außerbem werden hohe Wetten auf ita »ewinner abgeschlofen Ss ist eine Fr ub- .Jeuge der Geschicklichkeit zu sein, mit der die Blmnr- schasten ihre Drachen handhaben, mit welchen kniffen ber .kula" den Angriffen feine» zahien- mähig überlegenen Gegner» zu entgehen obet Klne Schlinge unb Schnur eben mit H'l'e btt einen scharfen Bambu»mefser zu zer1chneld«n sucht. ?i< Siamesen vollbringen wahre Wunder in der .Handhabung der einfatpen Schnur, die ihren Dtachen hält, |a es scheint, als ob sie ihn in kber Xichtuna fliegen lasten können. Welch ein Siegesgcfch v. wenn ein Drache zu Fall gebt«* ist! E» gibt e1ulau. die viele Kämpfe siegreich bestanden haben und sich von Familie zu Familie oererbm, wie überhaupt diese DrachenkLmpse aus früherer Zeit stammen. Die Drachen bienten In KriegSzeifen als Waffe, mit ihrer Hilf« steckte man einst Städte In Burma unb «am- boblen In Brand. Aber nicht nut .kula' und .pak pao" iieht man den Himmel bevölkern - Drachen In allen möglichen Formen fliegen als Gerippe, Aixen, Schmecken. Schlangen unb wirkliche Drachen dahin: es werden sogar Ballett» ausgeführt. Frankreich wird „abgetüffef". Die bitterernste Gegenwart wäre nicht zu ertragtn wenn nicht das Leben selbst hin unb wieder für einige humoristische Schlagl'chter forgt Geht ba in der Rächt vom SamStag zum Sonntag Giraßensperrungen mltgetellt vom Oberhessischen Automobil-Tlub E. v., Siesten. Welche Strecke wird gesperrt? In welchem Strastenzuq liegt di« Strecke? Für welche Fahrz. erfolgt die Sperrung? Voraussichtliche Dauer ber Sperre Umleitung Fritzlar-Wet kel Die Slrastensperrung Giesten- Marburg-Kafsel ber Strecke Gchli für sämtliche Fahrzeuge z-tzuhdorf ist ei 6. November 21. Oktober 192 Haddamar 7 wieder aufgehoben. wären, daasaeu ernstlich vorzugehen Auf Grund ktt jey' vestehea^en gesetzlichen Bestimmungen ist der Schecks rüg in Deutschland eine reine zivilprozehliche Angelcgerchelt. unb selten gibt er eine Handhabe, gegen die Schuldigen strafrechtlich vorzugehen Trie Cbanfen 'ordern in ihrer Eingabe daher eine Umgestaltung der bisherigen BestimTTmngen um auf bttfe Weife lafber vor ?ch keine ®ntfeit In feinem 5>ote( zu sorgen unb wird schadenersatzpflichtig, wenn er die im Berfebr erforderliche Sorgfalt auher acht lästt. Der Korridor war an jenem Tage, wie an allen Tagen, geglättet worden darunter hat aber die Äerkehrsficherheit nicht gelitten. Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen! UeberMe» konnte die Klägerin bequem auf dem Läufer gehen: ging sie neben ihm. so mustt? sie besonders auf die Glätte unb den Läufer achten. In derartigen Etablissements ist es üb- l:ch. dast Korridore und Parkett» blanf gemach! toerben, damit ein vorne^ne» und sauberes Aussehen erzielt wird. Ob öer Läufer sich nun >>er- schoben hat und die Klägerin mit dem Fust Rätsel-Ecke Lilbenrätscl. Kreuzworträtsel. nach vorn er in >och tn einem prachtvollen Bau. ich früher in seiner bescheidenen Rätsel. Aus Fluren tanze ich und Auen, Du kennst mein wunderbar Gewand. Kannst adcnd» mich unb morgens »chauen. Mein Felm steht gern an Vaster^ Rand Die Sonne kann mich nicht ersehen. Der tömt zerreistt mtr Kleid und Herz; Durch mich kann Unheil viel aelchehen. Schein' Ich auch meisten» nur ein Scherz! 0n Stadl, n könnt' ihr oft mich finden, Sd, eine ist mein Herrscherlitz. Odj kann die Augen Vir vrrtztnden — Run, Freund, gebrauche deiner Wlg. Oie Narrenkappe. Splitter nnb Sparren vom RedeMonstisch. Shaw» neue» heim. Wenn Bemar> Shaw von seiner Erholungsreise nach den ttal.entschen Seen zurückstrhrt, wird er feine neue palastartige 1?ohnung in Whitehall Gourt beziehen. Er wohnt jetzt 5 Stock Aus den 36 Silben: ar — du — da — die - 66 — gar — Qd — 1 tert — lo — ma — Ma misch — na — ne — n sa — slt — la — t sind 14 Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden: 1. israelitischer König, 2. Wirtschaftsgegcnstand; 3. Singweise, 4. Ort in Oberbayern; 5. dünnes e — ei — em — es — - kl — kra — ler — - nie — mer — min — — ra — ra — rac — — u — us — vid Ausllisfungsausgobe. ft rippe — Maut — Karmin — Stand — Orange — Funke — Jlasche — Muse — Glut — Torf — Zinne — Tuell — Schuetz — Vorn. Kartoffelfeuer. Scher,-SilbenrStsel. Sonntag Nachmittag-Ausgeh Rock. Bilderrätsel. Suche dein Glück in dem, was du hast. 1. Von links nach recht»: 1. Tafelfisch: 4. Mauervorbau: 6. Haltepunkt: 9. Mjtrolofl; 15. Laufvogel: 16. Lolksstamm; 17. scharfer Wind: 18. Teil des Kopfes; 20. Glücks- und Gesellschaftsspiel; 22. andere Bezeichnung für Sitte; 23. Himmelsrichtung; 24. Doiksname; 25. Fenstervorhang. 2. Son oben nach unten: 1. SUettervoflel; 2. ehemaliger Gerichtsschreiber, 3. Schieserfels. 4 Staatshaushalt; 5. Farbe: 7 Nachtschattcngewächs; 8. Weichtier; 9. Naturrrsckei- nung; 10. krankhafte Neigung; 11. langer Mensch. 12. Fusel im 2Iegäischeu Titer, 13. Sinuspruch; 14 englisches Handelsgewicht; 19. andere Bezeichnung für Schniutz; 21. wie 17. wagerecht. Bilderrätsel. Adelphr Terrace, wo er so viele Jahre gehaust bat. im ersten Stock eingerichtet hatte Wahrend des Umzugs, der von vielen neugierigen beaufsichtigt wurde, bot mehr al« ein Amernkaner eine sta'rtiche Summe für seinen Kamin. Aber Meier orte dem Wirt und war nicht verkäuflich rin viel interessanteres Andenken wäre das Heine, mit scharen Spitzen versehene Gitter gewesen, das Shaw s.ch an der Steintreppe vor ferner Wohnungstur hatte anbringen lasten und da» nur von innen verschtvsten werden femnte Der vielgeplagte Dichter oerbarritaMerte 'ich mit diesem Gitter gegen die ^dringlichen Autographen-Sammier und Journalisten, die ihm den ganzen Tag keine Ruhe Hetzen Richt immer blieb Shaw hart gegen das Andringen der Besucher. und manchmal wurde unvermutet das Gitter geöffnet, wenn der Sindrlngling die nötige Schlagfertigkeit belast Ein unternehmender Reporter war arrsarland'. worden, um den Dichter über die Zurückweisung eine» Antrages zu befragen. in dem die Rachkommen eine» bekannten Mannes gegen Zahlung einer hohen Summe eine Biographie des Verstorbenen au» Shaws Feder anmuten. Der Reporter sah sich dem verflossenen Gitter gegenüber, überredete aber die Dienerin feine Karte b nauf-ubringert. auf bk er geschrieben hatte: .W^rrruie das vvllia unangenn'ster.e Angebot". Daraufhin liest sich Shaw fprrdxrt unb lachte herzlich über den Trick des schlauen Besuchers. Wollgewebe. 6. Stadt in Japan; 7. russische Landschaft; 8. biblischer Flecken; 9. deutscher Dichter; 10. Klettervogel; 11. alkoholisches Getränk; 12. Sumpfvogel; 13. biblischer Priester; 14. Opernkomponist. — Sind die Wörter richtig gebildet, er- «eben deren Anfanosbuchstaben von vorn inten und Endbuchstaben von hinten nach ein Zitat von Friedrich Hölderlin. Kapselrätsel. In den nachstehenden acht Stüdtenamen ist je ein weiblicher Personenname versteckt enthalten Wie lauten Lefe? 1 Rastatt; 2. Gelsenkirchen; 3. Andernach; 4. Reval, 8 Pilsen; 6. Meiningen; 7. Pirmasens; 8. Wolgast. Attflösange«. Silbenrätsel. 1. Interlaken, 2. Minute; 8. Schläger, 4. Cello 5. herrenalb; 6. Moltke; 7. Eilenburg; 8. Rezept. 9 Frinyi; 10. Enklave; 11. walros;; 12. Isere; 13. Ramsau; 14. Debatte; 18. Demmin; 16. Itzehoe Im Schmerze wird die neue Zeit geboren. Anfügungvausgabe. Klipp«; Irade; Radler; Tulm; Hocker; Walter, örebue; Ilia», Heros. Kirchweih. Kreuzworträtsel. Toppelritckläufcr. An einem kleinen Flusse, der in Italien fliest!. Und den man auch ganz richtig vom andern Ende liest, liest. Ist eine Stadt gelegen, die, liest man umgekehrt, Da» nennt, was fromm und gläubig, ein Heiden- oolk verehrt B fflB Bö smnitüBi ran amiiiBffli riHrani “ICIRffl IBDIB nriSfki 5(u56 'SÄT** iuhu?oe^ J*®* er km SA tM’< Witter - .nam^ftc Aubs^ "» <>** 3 Mass teifs e *bn £ *1 *• t*ttohtn vu J ®*«8- llld) QI* gfc. 2",rP denn» firn r cali^ gont^ cht beachtlich, tW» auf öem: nniS'Xutwitt (« «n Doppel mit 3ci. «•Btoe®; lind Kusner; l-prtti lernet.pr. » Doppel Jtt A D ^ittntt, 8 3ubil6ie|# ,n Däb HomdukL l ÄI.C L 6*t|Ut ^4? ’ M Igo) * d>« « -%?£s $*Wti - 'ebener j. h* er^ btt TB.?"*- >är14 ♦ 4*2u,,r «Ion ibr JJJ’ Hrh, DSutnltt -le- iinjel MB ®t f)h> )«l MB ä. Ijichtr* 2.Preis gern P-r-, iii fremder Par -ttr MB ®r. VöngeS. jem. Doppel XI. B chnndt. Mschen. dah btt Pl« iS'Anlagt in btt cht würde, wodurch fr gegeben wärt, ihr In ■ i Mittet- fortjiMr 928 Vie-et vohlootbf rr. tzibi aus. rlr>Mn ’Rmtbb la- ihren bereit» einr: mal zu butd)|d)wimrr jer XanalfchwiMinkl!"'' :ilen von Dover entfe^' n. Mcki. erlteib In Siem- «61 .. Ma unb 6tflm 18 n Zeilvertmb ta «r jFÄtfej nem ***,">- •- t tT*^ Dra^n, g a.r ümpse 1^ gtl* Zu 2Könn:r x>lv°° Lprei'r t* en W -..,-y • <- c IW??! iein. A mit feW< lintell*1 * inS^'Ä. **£ "'?T iB <* U» 6*5^6 S*<- .« unb >Lfin «J ula u §kochen Hern « y SÄ«* irb J SÄfeSS de «ter Mannheimer über die H6e i n- 6 t u dc «wischen Manheim unb 2ub- »I 0 I b a I e r. Die tapfer u'-xrllanhen« Prob« be* reuen UrnuiofiiS e«id): sich nicht nur m diwm 'rbhlichen exgenterten ufianb besnrrf- Set «andern auch <« eine» ..mKrlcrebarm teie-tronfl Ale er an de» ®e>lndschrtft, die stch eine dauenide Berttauene* stellung erarbeiten wollen, werden um ausführliche schriftliche Angebote mit lückenlosen Angaben und Gehaltswünschen unter Rr. 9601 D an den Gießener Anzeiger ersucht. Lichtspielhaus Mehrere nette, junge Mädchen mit guten Umaangsformen zum plahanwei'sen gesucht. Dorzustellen Montag, nachmittags 4 Uhr, im Bureau des Lichtfpieldauses, Bahnhofstraße 34. W)D Filialleiter od. Filialleiterin kautiontf&hlg. Monat»gebalt t'rka Mb 200 - eur Führung eine» Seifen- und Pur(ümerte - Geechlfte» sowie rwel JAngere, tüchtige Verkäufer au» der Kolotxla,warenbranche rum baldigen Eintritt gesucht Schriftliche Angebote unter 9651D an den Gtefecner Anzeiger erbeten- Offenlegung der «Stinnntartei für die candlagswahl am 13 71 ov. 1927. Die 6timmfartel sWahlerllfte für die jur hefsischen Uanblap«roobl in der etabt (Sie feen mit (Bimarfunfl ^chifsenberg unb rrnutolb ftunmberrd)hQten Iperfonen, liegt von Sonnlen. den 23. Oftobet 1927, bl» elnfchNeßllch Sonnlag, den 30. Oktober 1927, im totobthaule Veiastrahe 20 — früher clein» (Barten — Zimmer Nr. 13, zu febermonns (finfkbt offen, unb zwar roerftofl» von 8 bis 1 Uhr vormittags unb 3 bis H 30 Uhr nachm Nag», am Samstag, dem 29 Oktober, nur von R bis 1 Uhr vormittag», an den beiden Sonntagen nur von 9 bis 1 Uhr vormittags. 9556B Einsprüche gegen die Nichtigkeit unb Vollständigkeit der Stimmkartei sind innerhalb der Cffenlegungsfrift, bei Mei* düng de» Ausichiusfe», bei dem Oberbfln fermeifter (Wahlamt, Stadthaus, Verg trahe 20, Zimmer Nr 13) schriftlich an* zuzeigen oder zur Nlederlchrih tu geben Soweit die A chtigkeit einer Behauptung nicht offenkundig ist, sind Beweismittel bei- xubringen Wird ein Einspruch nicht sofort für begründet erachtet, so emicheidet über ihn der Kreisausschuh endgültig Stimmberechtigt ist. wer am Wahltage (13. Novern'er 1927) Neich-'angeh-rtger, 20 Jahre all ist, in Hessen wohnt unb nach dem vonblagswablaefeh am Stimmrecht weder behindert noch von ihm ausgeschlossen ist M'stimmen kann nur, wer in eine -timmlartei oder NählerklNe eingetragen ist ober einen Stimmschein hat Giehen, den 21 Oktober 1927. Der Oberbürgermeister V vr. Selb 9(rbeit^vcr^ebnitqe ilür den Neubau eines Finanzamt»- qebäubes In (Brünbftg werden öffentlich in getrennten Losen ausgeschriebene 1 die Dachdederorbeiten 2 . die Spenglernrbeiten. Die Verdingungsunterlagen liegen auf unterzeichnetem timte aus Ängebotsoor* drucke finb ebenbon zu den Selbstkosten für Los 1 zu 2 Nelchsmnrk unb für Los 2 zu 1 Reich mark zu haben 07520 Die Angebote find verschlossen mlj ent sprechender Aufschrift versehen, pofrfrei zum Derdingungstermin am 29. Oktober 1927 für 71 r. 1 um 11 Uhr vormittags für Ttr. 2 am 11 JO Uhr vormittags dem Amte einzufenben, wo Re In Segen wart der Bieter geöffnet werden. Zuschlagsfrist: 14 Tage (Biefeeu, den 20. Oktober 1927 Neubauleitung 1 Gießen der Baugruppe bcs Landesfinanzamts Lonbgraf.Philipp-Plan 4 (®ad)tgebäube Jcugbausraferne). Drucksachen aller Art liefert In jeder rrwfiniehttn ÄBMtittnnf «Hl-ein and preiswert die Brühdie Univ. Dmckrrel. R. Luce. 27/ 8 hat alle deutschen Hausfrauen erfaßt« Die Quelle unsäglichen Ärgers, die Ursache vieler verschmierter, oft sogar verletzter Hände wurde beseitigt durch eine überragende Erfindung, den PILO- Dosen • Oeffner. Dieser praktische, patentierte Oeffner ermöglicht es, durch einfaches Drehen am Griff jede Pilo- Dose im Nu zu Öffnen und bereitet somit allen Unannehmlichkeiten beim Schuheputzen ein Ende. Jede kluge Hausfrau kauft deshalb heute nur noch Düngekalk AeUkalk ' intlictr flunll- Tunarmiticl in b« ‘ich Cualitritm (Isis auf faser auf Munich an öle t«rr* l-tniidi'lttllf gelie* kn. IMD H. Trechsler ? irinftr.73 ^et tyi Uepselwein- Gaffer t VIter. sowie O-ilbfnlrfrnnrhrblt -ivset Bßflner 4 fioroins «nunak ellichatt ___Mn, ÄZaffcrvtchte Plenlß- imd WaysHtiecken liefert in lebet /■ ------' üaiiskleÄr Stele Darunter prachtvolle, reinwollene 130 cm breite Velours weit unter Preis. L Bernanl letzt PlGtfcslrBfce 16 - BeermoDinjgfl)- fiömmr beereudüfmtöDtfier OimöeerfTcöBtnet BromoeeUlrdumer in nut roerioolirn Sorten Bold) roten ln 2" Vrach! sotten empheblt preis«, da irgt bebe t(lanueii Gärtnerei Dönges (»lefaew.l'latbutflet I___xItalic «7. -m Hansa Handelsschule I J. Kunze/mannl Otrßc*. BeNnNoJrf* wl Bertni neuer K«rw I 1. November. \ Auto-Neeb 1790. Bekanntmachung. Der nächste vichmarki In Giehen finbcl Dienstag, den 25. Oktober 1927, Rlnbvlrh (Iluholrh-) Markt. mittrood), den 26. Oktober 1927, Schweine markt Die ttuftdebsjell findet am Markttage von 8 blo IS Uhr vormittags patt. ©icfien. ben 22 Oktober 192/. her Oberbürgermeister. I. D Ä H n g f p o r. Der Schulbeginn an der hessischen Land wirtschaftlichen Schule Cid) ist auf 2Non tag, ben 7 November, vormittags 10 Uhr, fefigelepl Unmelbunqen werde7 und mündlich oom Unterzeichneten ange nommen 9S370 Lich, den 20. Oktober 1927. Hesflsches Landwirtschaftsamt Lich. (Landwirtschaftliche Schute.) ________________Dr. g e b r,________________ Sperrzeit fürlauben Die Besitzer von Tauben werden aufge- fordert, ihre Tauben wahrend der caat zell vomi5 Oktober bis 15. November 1927 einschließlich ein-uhalten, andernfalls die i laubenhalter za gewärtigen haben, bafe sie bestraft, unb die Tauben von dem jeib schuhpersonal abgeschossen werden 93308 Gießen, den 3. Oktober 1927. Der Oberbürgermeister I v : Dr.Weftnberq. | — Ziehung 25.- 28 Oklober - RAem- $anr. äßMeriJL, 14134 Im I • t rtle f SB Wer'* WB Sten 225000 eui • e Owe»!*» le Ur wie e. M 1OLOOO HMeteew'*!* Bel rle Eier*«* » Wwh » « 50000 §30000 5520000 ■ IW. ■»». SSwntrB. Hwta.. ww*ee bb! VumS «er Sewn-n.r wh W„ Oe« > e- »tSIfre < M t!) ** IV > 1» Los I M. Doppellose ! M. e. *o »■« l l'e 45 eiter.H lllr. J UN. . ..... ® 5 Doppelloie twu » i 'uk»U SwBti. VerkfcwfWBUee. Sect ee*ert*)L rr* Nwlmbwe »«Bf KU BBSlBBt f P«BlBrJl»rlteBtB. Fraklirl 15194 A.KiielfflMD.Wonni Hier bi i Th. Mmn. U Ufert. Hermann Kahl. 9. Loeb, trau Klla Reuter Wwe. H ¥IM V«R Ihre Küchengeräte loecdeji, icenn mit VIM gp/uitzf, ebenso wie Jhc Jfoch ’unct SfochgeM!hicr,Metj sauber ^ein» 0567D Wlcscrk, den Ü. Oktober 1167. 967HD Krina und IMumrniprnden. los Ho Ehrung d«*r Altem ononen an- M-hiddcne meiner lieben Fran, Mutter ragen wir her*!kb*in Dank ftlr die riete • beton irr«' f A01 ich des I Qi die vir etii weis« her* icher Tetlnahtr.r und f.irdl tro4tr» i ' .‘liWorted*** llrrrn l'farr* r»,eowle hankaagwng. I ü lt vi h u Beweise herallcher Teilnahme ml > Leh rartS „Ravhanose- aus NeMllssllsl al» gutes Mlnitttel.* gez. 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Mittwoch und LX-nmi Mag aadina ros 3-*Uhr DU übdj Sec Jttll» btt »4 tw®-; r.nf. txM*n i ,-irt Mitüg.»U .rirr M '» ssbi 198 b tijü zu gdt-ili reift gellen j t» der Qantn ■tii anfaittwi leiht es m ei -tegittMg. 2 Tirmfag nach Dürfe bem S Nm» 9t. ®in vor eiellvrspp tutet auf Äi vttb Ausland" t, 48 ' rin Ps ?tt ®b 118 t Wd flt W 1 01!^' '^.Selchädlgt '* hkltni & Z-LL L« ’ »4Am‘u” X4.JZ al rirUate man l t aft en folafnl 'rllendr Ache 4Wt'b SchlMai brr. L t. Ärrtircf Lpsn 3* «i fitt« ksll-eilichcn ®i tffltwn. Tic i brf 3n|im «naMm ktn jixr bat ta fein« Ctiibt Bübingen einen aDtxfcen- ladl und alljährttch um Ttemiaiuttag einen ».«- iaiaen 3at)nndrf! otHutzallen. D« lUmLfltu*- Tarft gewöhnlich die Pf arrktrb genannt, i Turde 3ahrhunt«le lang bei d« Vfarrk.vche nn > tzrohexxdvrt. otxx genau« gesagt, tat Rwd«. D»rch. bei iett bebauten .ylur V-ri'-bcr. Ärieg«- 'ernfnel und Bahrxho' abmchalten. 1578 wurde die ! ±iabt vom Äail« Rudolf II. mit einen 2. 3abr- Mtft auf Sonntag Jubilate begnabtat. und die wxr Grafen Wolfgang Genf! I. bn Jahre 1801 jq ebene Ulatftottnnmg nennt schon t*i« H&rfte. Lutz« den beiden oenamxten werden not) zwei Hebmdrfte «wähnt ein« aus Sonntag nach Zatodi, b« seit alt« Zeit als Ätrbmarfl auf *een fytcq gehalten und nach Bübtt^en verlegt eorden war. unb ein« auf Pauli 'Oefebnma»* ■4 Trotzdem erscheint aber der 3afo6.wunf! nicht e den spLteren etc^HredZ'unavn, feine definitive feitegunq «folgte erfl 1770. Die Aechenmgen ™»n 1673/74 unh 1889 nennen dvei Märkte, ‘wrxrnt« ab« keinen Gallusmarkt, unb wenige 'obre ftätet 181». zählt d« in Offenbach bei 2 3 Zinnnermann «fchrenene .Ho Kühe, 48 Rind« unb 677 Schweine aufge- llrteben; ein Pferd, fünf Ochsen. 24 Kühe. 23 Ain- bet und 178 Schweine verkauft, im ganzen 108 > tehhändel getätigt worben Ab« schon 1840 ■erlegte man den Markt auf Montag vor Dalli, unb tm folgenden 3ahr Hei btt auf den 18. Oft 'iUenbc Dtehmarkt tbufkrt kläglich aut. Das Dctter war anhaltend schlecht gewesen, die Land» 1 ide fledten noch schwer In tter Feldarbeit, die ktobt Scholten hatte glrichzeittg einen Markt egen, unb vielerorts war die Maul- unb Klauen* txbe ausgebrochen. Mied« dachte man an eine Zerlegung des Dichmarktes von Montag aus Dtnwag vor Galli, und schon 1843 mutzte er Ufächllch auf Donnerstag. 18. Oft ob«, verlegt •jcrtten. weil die 3üben vorher Feiertag hatten. . Iiizeilichcn Gründen auS der Stadt hinau- zu 'fliegen. Die Stadtverwaltuna ging jedoch nicht id das Ansinnen «in, da auyerhaw d« Stadt- neuem kein Platz zur Vrasugung flehe, wenn Tim nicht bebaute* Lantz für teures Geld «werfen toxxle. unb zudem würden auch bei ein« terlegung die Gewerbetreibenden in der Stadt: tat Bäcker. Metzger. Gastw.ric unb Kräuter zu tx geschädigt. 5X*r BürgermeiN« schlietzt mit tm b«eichnenden Morten .3ndesfen denke H: Kommt Zeit, kommt Aatl" Gr Hal 'echt behalten. Heut« hat die Stadt Büdingen außerhalb tat Mauergürtels in d« .Bruchwiese" einen M«rft geräumigen Markt- und Festplatz, den it vor Jahren von d« Herrschaft gekautt unb f» den letzten Petri markt zwertentlprechend hat sfirichtra laffexx. Unb nun gilt es, auf bleiern •rxen Marktplatz dem bevorstehenden Gallus- nackt auch Wied« neues Leben einzuhauchra fe Termin für einen Mark! grtb«en Stils f: nicht ungünstig gewählt. Der Landmann ist r.tt d« geökrrbeit nahezu fcrt.g. « setzt seine tcDbufic um ob« pal '.e bereits umgeietzt uni« .'MUxlen Zei:v«haltn Isen hat « Geld. Damit tcht hie Kauflust Hand in Hand, d« Handel Dich unb allerlei Krämerwaren <.cht flott »ifantexx. Dazu hol die Stadtverwaltung ein "ritte* Programm vorgesehen, um auch Schau- -t'flc an^ultxfen. 2m Sonntag. 23. OtL. ret^ug durch die Stadt unter Mitwirkung des "tat- unb Fahrvecein*. Anschi iehrab 'lVierung. Mittwoch, K Oftob«. ÄrdmerxnartL Biele Gemeinden. ilorperschaflcn unb Prwate haben ansehnliche ied- und andere Preise für Prämi erungen von l«mental« und Dvgelsb«g« Rotvieh fleft.ftet, rti allerorts rüstet man für den Gmp^ang d« »^reichen Marktbeluch«. 2chl Tage da:xäch hx dem Nachbarsiädtchen Orumberg d« ' 'c 3ahrhunt«le alle unb wextberühnne Kalte 3e:tbewerb zwisch.n den * 'en seit alters befreundeten Mar.tstädtch.rn rc Palme davontragen wird. Heus o h n. Äus dem Amtsveekündigungöblatt. ■ 'DaS Amtsverkündigungsblatt -c 75 vom 21. Oktober enthält: Stratzenfperre- Hebung. — Die Wahl der Mitglieder der dtrofsenschaftsveriantmlung d« kantz- und forst- wirtschaftlichen BerufsgeTxossenfchaft in Tarnt- ftata. — Die Eröffnung des ordexxtüchen Lehrgangs an den landwirtschädlichen Schulen. Licher Beobachtungen. ' Sich. Mitte Ollvder 1S27. Wir leben tn der 3etl des Dcrkehrs. Warxur. sollte man da nicht auch exnrnal von ken öffentlichen BerkehrsaRstalten retexx. An das Fluatvrtcn braucht man . ken denn einen Flughafen baut Lxch no-l> lange nicht. Auch kter bietjäbrige Siugtag th ausgefallen. warum da* geschehen il weth man ntcht, vielleicht waren die Flieger io sehr mu der Projektemacherrt für O»canfiügt in Anspruch genommen, dah ihnen für den bleflgen Fluglag lein« Zeit mehr übrig blieb. Wir wollen darum lieb« von dem reden, was uns näher liegt, von der Post und von der Sisenbahn. Die letzt« 60 Jahre bilden d e Zeit einer gewaltigen Beriehrsm.wi Giuseppe D, früh« einer der el gantest« ii«den kter römischen Getellkchas:, bekannt« Kunstfreund, eifrig« Sammler. Desto« ein« eig-'ien fmaren DergixügxmgSvachr im Haf« von Ostia, gar nichi «u sprechen von dem telbstverstänblichen Fiat- Prachtwag«. kter überall da zu seh« war .do sich die .befl«« Ceutc“ ein grselllchastlichee Stelldichein gaben. Die Dach. bas Automobil, di« Sammlungen sind ban uner'ätllich^m Moloch, dem wir ben verbindlichen Damc n .Dervirxdllch- feit«“ gegeben haben, schon längst geops«! worden. und vor einig« Tigen etfch-ra b r Gerichts- vollzieh« mit sein« fatal« Mappe tri.herum in d« pompösen Dilla D.. um eine . Veinif.f ' t“ zu regeln. Ster reTignlertc, vom Schicksal g-schla- g«e Beicher ließ dem Dertrct i b-r mltlcrb- Ix/« Behörde völlig freie Hand. Wir Sorg« hat. braucht nicht zu musizi«« dachte dies« unb pfändete kurzerhand das Musikximrn« mit sämtlich« darin rai^altenen »um Teil äußerst wertvollen 3n mmen en 65'oh särn r icht Türen, verllebte sie mit feinen Oblat -n. und tat noch e n übriges, indem er auch noch die sämtlich« noch dem Dort« gehenkten F«st« brj. Mustkzimmers versiegelte. Empfahl sich mit dem bei einem liche Smpfindung« hervorr-tenlen „ A re\idere!“ unb lidj dm armem Signor D. ai* den Sviei- allb heimlicher S-elbstmotidera und melancholisch« Anwandlung« zurück. Soweit ist, wie man nach unteren Luxaangs- ichilderungra verstehen wird, die ganje Gexhichte alltäglich. Sie «hielt aber plötzlich ehre ganz be’oexbet« Wendung, als am abeixb plötzlich gerade als H«r D. wie ein rubelo'cr Geist durch die hall» Detttteten Gemächer se nes Hauses wandelte. aus dem versiegelten Musikzimmer das klagk.che Miauen einer Äanr erklang. Ster Ge- ri-chtsvollzieb« hatte, unads^htll^ natürlich, hie während feiner Anwesenheit in bem JHufUfakm ein geschlichene weitze Angoratav« des Her« D. mit einge^chlossra und mit gepfändet. 3hr Herr, ein gercher Xierfreunb. fühlte bei ihren Klagerufen alle Lebensgeister to.etter in Nch wach werden, ab« waS tunk Di« das Tier aus seinem Gefängnis befrei«? Dte Oblaten des Gerichts von Türen und Fenstern entfernen h.eß. mit dem Strafgesetz in Konslikt geraten! Unb nun begann von ber Dilla D. her am späten Abrad In ganz Rom eine seltsame 3agd: zuerst nach dcr Adresse des (Sterid)leixrtü ebct*; er war nicht zu Hause: bet Zivilger.chxsvorsiyende. zu dessen AmtSoesuani'sra die behördlich« Gr- (ebigunfl b« unerledigten Verpflichtungen des Herrn D. gehörte, war gerade zu einer Tagung nach Turin abgereift: die Polizei zuckte bedauernd mit den Schultern: sogar tue Feuerwehr, dte doch sonst Mädchen für alles ist, lehnte eS kategorisch ab. sich um einer noch so wertvollen Katze willen an den Hoheitszeichen ber 3ustitia zu vergreifen. Unb da sahte d« H«r D. einen verzweifelten Entschluß, der feiner Tierltebe wie auch fein« Zivilcourage alle Ghre machte: er lieft sich kurz vor Mitternacht noch dringend in der Privatwohnung sein« Gfzellenz. des Herrn Iuftizministers Rocca, meiden, und hatte. Ikinl seinem gesellschaftlichen Rufe, auch das Glück. au dieser ungewohnten Zeit angenommen zu werden. Brtustlgt hörte sich dte Srzellraz ote Sr- klärangen ihres aufgeregten Besuchers an und gab ihm dann lächelnd die schriftliche Erlaubnis. seine Katz« unter Pfandbruch aus ihrem Ge- sängnis zu befreien. Also war dies« abendliche Ginfall des Herrn D.. obwohl « füt die Katze galt, doch nicht „für die Katz '! Pilgerfahrt her Flugzeug. (f) Konstantinopel. Daß das Flugzeug bis In die fernen Gefilde Arabiens gedrungen ist, ist eine längst bekannte Tatsache, wurden doch die erften photographischen Ausnahmen ber Heiligen Stätte in Medina während des Krieges von elnmx englischen Flie- g« (Kina(6t. Gleichwohl lst bat Flugzeug in diesen ©egenben nicht gerade zu den alltäglichen D«kehr»mitteln zu zahl«, da an fid>. nachdem d« Krieg zu önbe geviangen war, keine europäische Macht ein Interesse daran hatte, noch in diese Gegenden Flugzeuge zu schickeii. So ist dran auch feit 3ahren tn der Umgebung d« Heiligen Stätten kein Flugzeug etlanenra, bi* vor kurzem ein« der reichen, klein« Scheichs vom P«sischen Golf sich veranlaßt fühlte, ferne Pilgerfahrt al- freu« und brav« Muslim per Flugzeug dorchin zu machen wozu ihm eine ragllsche Fluggefellschast ein Sonderflugzeug zur Derfügung stellte. Der Scheich fühlte sich zu dieser zweifellos ungewöhnlich« Pilgerfobrt bewogen. weil « zwar einerseits seinen religiös« Pflicht« nachkommen wollte, um einige besondere Sünden beim .Verwalter de* Paratiefes" in Vergessenheit zu bringen, anberrrfeit* ab« befürchten mußte, baß infolge dies« Sünden eine Palast-Revolution ausgebrochen wäre, wenn er läng« als vi« Wochen sein Reich allein gelassen hätte. Daö uruguayische Aasfeehauö. (s. m.) Montevideo. Man wird mübc, w«n man die ganze ,18. de 3ulio“ benmirabuntmett und bei jedem zwciren Bazar stehen bldbt. um die Au^ßigra anzu- ftaunen. Man muh sich imm« w ed« wandern, wie einträchng h.« w.rll.che Kunst und bombastisch« Kxttch nebenexnanb« in den Schaufenstern stehen Ab« es sind 40 Grad im Schatt«. Man fc.rt» müde unb durstig. Allo auf in* nächste Kasteehaxis? — Dir tre en in ein Neines Vestibül. ?MKi große Türen füllen die gegenüber- liegende Wand. .Para Senoras" (für Dämmst eßt üb« d« rechten, .Para EaballraoS" (für Herren, üb« der linken. Dir sehen uns etwa* dxxfiert an Draarlige Schild« könnten wohl etwa* diskr«:« angebracht fein. Da öffnet sich die linke Tür unb wir sehen in einen Raum, d« ganz mit kastertchlürtenden, frrobelnben od« ichachfptelenden Gaba'lervs besetzt ist. Während wxr noch interessiert hineinschau«. kommt ein Kelln« durch die rechte Tür. au» d« xm* ein Gewi« schwatzender unb lachend« Frauenstimmen «igeg n'chwi« . übertönt von em« sehr mittelmäßigen Musik. Wir sehen xm* etwas hilflos an. Langsam bänenert un* etwas von bet Unnahbarkeit der südamraikanischen Frau — — — .Also, mein Beftet**, sage ich zu meinem Begleit«, .jetzt werben w:r uns trimm. Sie Sben tn* Herren-, ich xnS S^immraf;. 3n ein« i«telstuxxde treffen wir und hi« trieb«?** — Dir streben auseinand« 3n selben Momeal rpring! dra Manag«, der nn* schon eine Weile beobachtet bat, auf un* zu und weist mit leb- fcatt«. I üdländischcr Geste aus eine bri.te Tür in d« Seitenwand: „Para samiliaSI me.neHrar- schaft«?*' verkehr fommm wird und Ile hofft ferner, daß da* flk.'äube neben einem gediegenen tnnenra Ausb xu auä) in fernem Aeuf^ren Form« et hält, die e» xur erde unterer Stadt machen werden. Bet einem Xteu der 100 COO DI.' kotzet, kann man schon verlangen daß auch ziemlicher Wert iiuf etm ar.*x:ef:ort ch t ? lendete iit’ung grl^t tmrb. 1*0* neue Voftaebäube bekommt rtne aus» ^czeichn.-:e Geschätt*lagc S* liegt auf halbem -Stag* xwxtchen dem D.:! ntof unb dem Zentrum t*r CtaN Io daß man kaum einen besseren Platz finden lirnme IIur eins muß man beöanem. Der schöne Ausdltrt den man b sher von der .‘^ibnbrifirafvc aus üb« da* tiiomeiertange präch- tige Wettcrtal nach den Höhen de* Dogels- lterges halte wird nigcbaut Wer Itelcn Blick fünfug genießen will der muß tn dte Rtng- ßvas»e gehen, so lange, bi* vielleicht auch dort Maurer unb Zimmermann den Vorhang spann« vor die Schönheiten der Darur. Dem Postamt »st also seine Haxtt längst zn eng geworden. Bei dem Bahnhof ist das gleiche der Fall. Wie könnte auch eine Doetahe»- anlage, die im 3ahre 1860 geschahen tmiube. den heutigen Bedürfnissen genügen T Aber es ist noch verborgen, wte dte deutsche Reichsbahn- gesellschast dte sehr brennend getrorbme FnIge der Vahnhosserweiterung zu lösen w* denkt. 3n der jetzig« verkehrsreichen Zrtl IW bet Betrieb auf bem hiesig« Güterlmhntzof geeabqni beängstigend geworden. Was ßrnn es helfen, wenn dxs Baynhvs*p«som)l alle Hebel tn Bewegung letzt, um einen geordneten Betrieb nüf allen Mitteln aus recht »u erhalt« e* fehlt an Raum, und bc hilft alles Organisteren nichts. Gs ist wie bei einem zu kurz c. raten en Beinlleidt Soll es oben pass«, dann feplr unten ein Stück unb läßt man es herunter, tkrnn klafft oben btc Lücke Wohl hat man not einte« Jahren btc Holzlabera, xpe verlegt, aelrcul haben sich btc Fuhrleute nicht barübra, aber es mußte fein, unb heute steht man wieder vor der gleichen Frage Der Bahnhof muß erweitert werben, aber noch weiß niemand wie Zu Den Schwierigkeiten, die burch dte fürchterliche Gnge für Warenempfänger unb Betfrachler entsteh«, gesellt sich noch ein weiterer Dochtcil. ber lehr unangenehm in ble Grscheinxmg tritt, das ist das viel zu oft eintretend« Schließen de s Sifenbahn-Lleberaanges über btc Hauptverkehrsstraße unterer Stadt. Oteben bem Durchgangsverkehr Gieß« -Hunaen-Aidba usw. findet hier ein sehr flacker örtlicher Perfonexte unb Huhrwerksveckehr statt, denn jenfetts der Bahnlinie hegt ein gute* Teil der Licher 3n- buftric. nämlich zwei Brauraeien, ein Sägewerk und eine GisfchranNabrik: auch eine Ztgarrra- fabrif foll nächstens dort entstehen. Für Mete Betriebe unb ble in ihnen befchäftigten Personen, nicht minder auch für die Bewohner des ganzen Siabtteil* ist die Säirankenschließung sehr lästig unb — da bekanntlich Zeit Gelb ist — auch schädigend. Wie schalst man Rat? Denkt man an eine Unterführung, die den ganzen B«- kehr abnehmra lönnte, denkt man an eine Ueberbrückung. die ab« mir bem Perf onette verkehr bienen würde, oder denkt man vtellcicht an eine radikale Verschiebung des Güler- bahnhoses nach Osten oder nach Westen? Auf alle Fälle muß der Gisenbahn- Uebergang entlastet werden, denn da* häufige Schließen der Schrank« ist ein schllmmc* Dcr- kehr*binb«nt*. S* wirb Zeit, bah sich bie Oesfenlllchkcit uxxb auch dte Stadtverwaltung einmal mit dies« Ding« beschäftigt. Spectator. Wirischast. Str verschmähte Dollar. Doch vor wenigen 3obren waren in Deutschland Dollarnoten und Dollardevise n ein sehr begehrte* Objekt. Man erinnert sich, wie an der "Börte täglich ein sörmltcher Kampf um den Dollar entbrannte unh jeder al* glücklich angesehen wurde, ber im Besitz eine* kleineren ober gröberen Dollarchetrages war Seit b« Inflationszeit hat sich nun mancherlei in Deutschland geändert, auch ble allgemc ne Axxsicht übet ter. In diesen Tagen haben diese sogar Ihren tiessten Stand seit der Stavililie- rung der Mark erreicht. Dach den Wüte» rungsverhältniss« stellt sich die Parität bet Mark zum Dollar auf nicht ganz 420 M.. kter offizielle Devisenkurs ist aber 4,1860. Am freien Devisenmarkt wraden große Beträge noch unter diesem Satz angeboten. Dte R e i ch s b a n I weigert sich da-* in Deutschland mit einem Male vorhandene starke Dollarmatex-ial auhuncfcmm. die Banken haben infolge der jetzt lebhaft nach Deutfchland > (icbenben Ausländsanleihen ebenfalls leinen solchen Devisenbedars. daß fic die angebot «en Dviiarbettägo ausneßm^n. und so «gibt sich die Grscheinung. daß d« Dollar- kur» seit Wochen immer stärker zu- rückgeht Man könnte säst glauben, daß b« Dollar heutzutage verschmäht te». weil « wied« jedermann In beliebigen Beträgen erreichbar ist. So sicht die Sache wenigsten» bn ob«slächl.chra Betrachtung aus. 3n Wahrheit ist der gegenwärtige Tiefstand des Dollarkurses an bet Bert in« Börse abet ein Warnungszeichen. Cr spiegelt feine Blüte bet deutschen Wirtschaft, sondern eh« eine Krise wieder Die Reichsbank würde nämlich an sich nicht ung«n ihr Devifrapvrie'euille und den Goldbestand steigern. Sic tut es aber nicht, weil dann tue ©rfaftr tw- liegt, bah ber Notenumlauf auf gebläht wird unb eine Wirkurxg auf die greife brr Waren etrtreten muß. b.e inflationistischen Bev^ höltni'fra ähixlich sehen kanix. Wetter muß fte befürchten, dah ber ReparationsagetU dte h«- exnflenonunenen Dcvll« mit ^ddb^ag belegt, um die von Deutschland in deutscher Währaug «- folgentten Reparati.>h!ung« zu t»an*f ?nexen. Die jetzigen, in Scutfcblanb vertiigbav« unb un» noch zullieheTxdra Jrabrrrage stammen ab« nicht rttDa au* G5p2rtübc.rtchüs.cn ob« anbraen devisenschassenden Vorgängen, sondern stellen le- digl.ch ben Gegenwert ber neuerbaxg» wied« Leb- haft« gewährten Ausländsanleihen bar. Die RechSbank will also vermeiden, dah dte Reparationszahlungen mit geborgten Devisen beglichen werden. Des- halb überläßt fic den deutschen Kreditnehmer, ber eine Ausländsanleihe «halten Hal unb biete nun in Mark umrrxrnbeln will, bei btefer Um- tculch^perativ- bem offen« Devis«markt, ttet sich hauptsächlich cn ber Börte abtDcddt Dra Dollars egra, ber uns jetzt anscheinend übetfaller. 5af. entpuppt sich somit al- etne Vision, eine ein nmrkttechnilche tirf4>tinung. Um zu beweisen, daß d'.e deutsch« Wirtschaft in ihrem srmalen Ablauf keine tteberlchüsle abwirft, bie fie ungeheuren jährlichen Aeparatlonszahiunge i irgendwie beatn. will die Reichstem! dos 5.1 d r Devlsenbllan- nicht verfälschen, r-räivegen besieht an der Börse im Augenblick ein Ueberangebot an au-ländischem IDechsel material. Man muh schon jetzt gegenüber hätten, daß ein ebenso großer o>r och schärf-, rer lleberbrdarf und d m entsprechend anc Aeaktion nach der anderen Seite eintreten muß, wenn die jetzigen Kredite wieder zurück- fahlen sind, erhöht durch Zinsen und andere Faktoren. Wochenbericht vom gronffurfer Effektenmarkt. 3n die er Woche war die Stimmung an der Börse im allgeme.nen sehr unsicher und n e r - vös. Der «Se'chüfiSumsana blieb nach wie vor rnni:n sich Wcizen III, Aoaaen. Sommergerste Hafer iauöl.) und Aog gerlleie gut behaupten. D e Woche schloß ,u folgenden Votierungen: Wei,.n l 26, W . rt II 24.75 Der fetz III 22 . Aoggen 25. Sommergerste 26 biä 28. Hafer (Irtl.) 22.5? bis 24. Hafer kauSl.) 24.50 b.s 25. Mais 19. Weizenmehl 38.25 bis 38.50, Aoggeumchl 34.25 biS 34.75, Weizenlleie 12.50, Aoggenlleie 13.50. Wochenbericht vom Frankfurter Schlau tviehmarkt. Auch in dieser Woche war bas Gel.' äff am Frankfurter Echlachlviehmarkt sehr tti i. Bei den meisten Viehgaitungen verblieb . .■ :anb. Am Hauptmarkt waren Tanber er7 ?r Klasse rege gehanbelt, fette Schweine wurden über Aotiz bezahlt. Der Aebenmarkt war ebenfalls ruhig: doch alles ausverkauft. Schweine, die sehr wenig anfettieben waren, konnten infolgedessen nicht notiert werden. D:- Gesamtaustrieb bestand aus 436 Ochsen, 76 Bullen, 709 Kühen. 428 Färsen. 1179 Kälbern, 838 Schafen unb 6217 Schweinen. 3m Vergleich zum Auftrieb der vergangenen Woche waren 397 Binder und 426 Schweine mehr zugetrieben; wahrend 243 Kälber und 78 Schase weniger zum Verkauf standen. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen AI 61 bis 64 Mk. A II 58 bi- 60, BI 55 bis 57. B II 50 biS 54; Dullen A 57 bis 61, B 52 bi- 56; Kühe A 49 bis 53, B 43 biS 48, C 36 bi« 42. D 28 bis 35; Färsen A 59 bi« 63. B 54 bi« 58, C 49 bis 53; Kälber B 77 bis 82. C 71 bis 76, v 64 bis 70; Schafe A I 48 bi« 52, B 39 bis 46; Schweine (Voliz vorn Hauptmarkt, da am Beben- markt die Votierungen infolge des geringen Antriebes ausfielen) A 70 bi« 71, B 69 bis 71, C 69 bi« 71, D 66 bi« 71. E 62 bis 65,0 60 bis 64. Verglichen mit den Dotierungen der vergangenen Woche waren Ainder 1 Mk., Schafe und Schweine 1 bl« 2 Mk. und Kälber bi« zu 2 Mk billiger. • * Aheinisch - Westsälische « Kr> hlen- yndlkat. 3n der gestrigen Mitgliederver- ammlung des Ahetnisch-Westfälischen Kohlen- tzndikatS wurde, wie WTB-Handelsdienst dort, die Umlage für September auf 1,38 Mk. je Tenne sest^eseht. Die Einschränkung der Beteill- gungen bleibt unoerLndrrl lieber die Markt- Btf’ 6er Kamps auf dem ®clttüligctionen ce« Vestbetrag soll j: i> noch gestern twrmitlag nachträgtich Aufnahme gesunden haben. läge wurde folgendes berichtet: Wenn wir im 75crmmat bereits von einem gewil'en TFefcar* rungSzustanl- fyrachm. fo können wir heut? lagen, daß dielcr Zustan > mit Heinen Schwantt:ngen in den einzelnen corien bisher angebalten ha:. Der Koksabsay ist ungefähr auf gle.cher Höhe geblieben. Der Braunkohlen streik bat auf unserer. Abioy rnSher keine ‘ubfbacen Wirkungen auSNÜbi. Wöhrend der 2lbfah z.em- llch unverändert g^'.ieben ist, s'md die dfr'öfe Sieder gesunken D.eS ist im wefentlichen tu« dnS Abaufen der Lltt-rrt, unter den 6intotr- find alle Beträge, die aufgelegte 4.3 Millionen är.che ber 6prv',entlgen Staates Preul'en gezeichnet sind, voll gugeteilt worden. • T le Polenanleihe In Holland Die am Donnerstag in Holland au(gelegte 4- Millionen-Dvllar-Ai lcihe als Beitrag zur polnischen Stabilisierungöan'eihe ist, w'.e zut>er. lässig verlautet, während der vorgesehenen Ze ich. nungSsrist nicht v-:l untergebroebt worden. Ter weiter gebt sche Ant« il an der ?. Wie au« Sm'.ttenten- lungen des englischen Streik« zu günstigen Preisen 2bgelch.':''enr7-. Verträge zurückzu'ühre-'. Abe-, mich die Al,wär-s ewegung der englttch-en P.rise. die sich in den I* «‘rn Monaten sehr oerlckttg- samt hatte, hat t st im Oktober wieder ver- schärst: ein Zr.7 Welikchlenmor': • Der ho.. Preußen » 2 > Kreisen mitget'i. auf die in Hc. Drlsor betrage flfrntifhtrfrr Börse. 5 ro 11 ff u r t a TL 22. Oft lendenz: schwacher Auch zum Wochenschluß war die Stimniuna an der Börse außerordentlich unsicher. Bei kleinem -oin-taggeschäft gaben die Kurse überwiegend weiter i.tch. Dor allem verstimmte öle innert oli- tische Lage. So erklärte der Reparattonsagetzt in 1 einer Denkschrift an die Reichrr.glerung. der Stand der Reichsfinanzen vertrage nicht die Belastung der Dconii-nbesoldungsreform, so daß Besürchtunsten :vrptn Zchaffunq neuer Steuern auf die Stimmung ? Bald nach dem offiziellen Beginn konnten inipe Decku ngs kaufe das Kursniveau verschie- dentlich getingffigia heben, da man in Börsenkreisen damit rechnet, daß der in den (kinigunasoerhand- lunn n im Kahlenstreik gefällte Schiedsspruch für verbindlich erklärt wird, was das Ende des Streiks bedeuten würde. 3m allgemeinen ergaben sich an den Effektenmärkten neueKursabschwöchun- t; e n von 1 bis 2 Prozent. 3.« G ' Farb en, die nur zeitweise etwas lebhafter umgeseht wurden, verloren 2 Prozent. Schcideanstalt lagen gegen gestern 7 Pro zent schwächer Einiges Intereste zeigte sich für Gelsenkirchen, plus 1,25 Prozent. 2(m Elektro- markt blieben Licht und Kraft, die schon Astern acfragt wurden, weiter verlangt bei gut behauptetem 'ttirs. ® e ß f ü r e I dagegen gaben 3 Prozent nach. Start angeboten waren noch Z e l l st o f f w e r t e, die 3 Prozent nachgaben. Bon Bauunterneh m u n g e n verloren Wayß & Freytag 3 Prozent Zion Autoaktien blieben Kleher knapp behaup- tt't, ebenso Schiffahrtswerte. Am heimi- lchen Rentenmarkte waren Abläsungsschuid ' »eiter angeboten, von Ausländern Türken m , wiegend schwächer. Im Verlause ging die Um saßtattgkett auf ein Minimum zurülk Die Kurse blieben jedoch im.allgemeinen behauptet. Für J.-G.- Farben zeigte sich etwas Deckunasbegehr, plus 1,5 Prozent. Es befriedigte, daß der G e l d m a r k t weiter erleichtert war. Lagesgeld 6 Prozent. Am D e • offen mar ft konnte die Reichsmark wieder an- stehen auf 4,1865 gegen Kabel und 20,40 gegen Lvn fron. Paris gegen London 124,07, Mailand 89,1.3, 'iadrid 28,26, London gegen Kabel 4,87175 Merline Börse Berlin, 22. Oft Auch zum Mochenlchluß konnte sich an der Börse keine Belebung durchsetzen. Eine Reihe von Momenten verstärkte die an und für sich große Unsicherheit, so daß die Börse In sehr uneinheitlicher, aber übertole- 5c n b schwächerer Tendenz eröffnete. ? (B - a r b c n wurden Im Pormittagsverkehr mit minus Prozent gehandelt. Die Entwicklung der inNerpoll- rischen Sage ruft gewiße Beunruhigungen hervor. Auch der Bericht be« Kohstusanditars befriedigt» nicht. Die Kurse lagen zumeist 1 bi» 2 Prozent unter dem gestrigen Schluß. Bauwerte, Sprit- aktien. Rheinische Elektro ,d Brau- bank tagen bis 5 Prozent schwacher Uuf den Bericht über guten Geschäftsgang konnten Schubert » Walzer 5 Prozent onzirder. Auch B e m b e r g gewonnen R Prozent. Am heimischen Renten- markt blieben Ablösung-schuld und Ligli.dutton»- Pfandbriefe weiter angeboten. Ausländer lagen bei kleinem Geschäft eher schwächer. Die Situation am Geldmärkte ist unverändert. Tagegelb 55 bis 7 Prozent, Monatsgelb 8 bis 9,5 Prozent Warenwechsel 7.25 Prozent und darüber .'koch Iest' iffiung der nften Kurse wurde das GefchStt etwas lebhafter. Einige Werte konnten 1 Prozent anziehen Gesfurel lagen jedoch schwächer. Schubert ft Salzer verloren fort ihren ganten Ansongsgewinn. Die tung der Börie blieb sehr unsicher, die Kursgeital. tung uneinheitlich. Büchertisch. . — Marcks, Erich. Aus - und Rieder- , gang im deutschen Schicksal. Fünf Rund- i 'unloo.-iräge vor dem Deutjll-l.mdjender. (1 Aust.) I Zerlin: Deutsche verlagsgeiellschait für Politik und Geschichte m. b. S). Preis st.u fort 1.25. TI?. — Den tragischen Verlaus unserer deutschen Geschichte hat uns das Erlebnis unserer Tag< von ncuem erjdjui- temb vor die Seele gestellt. Rach Epochen müh- fernen Aufstieges ist unter Volk, dank seiner europäischen Mitlellage, dank [einer politrswen Schwachen. Schwächen sowohl feines (tzeiamlstaates wie mancher ieiner ieest'chen Eigenschaften, immer wieder in jähen Katastrophen zurückgeschieudert worden. Und immer hat sich nach solchen Sturzen die Ledenskrast Deutichstind' neu erhoben, in langsamem. aber Unwiderstehlichem Aufstiege ber Ration All neuer Einheit. Und immer ist von den Errungen- Mui len jeder Ausstiegsepoch: auch nach dem neuen (fdU ein reiches Erbe auf die neue Epoche neuer Arbeit übergegancen. Der Verfasser stellt Mflarlld) begreifend, wohl mahnend, aber nicht scheltend, und überall neben dem Negativen da» Positive, die Heb ftunq jeder Epoche, di, A.issirt > auch unserer jüngsten Jahre betonend die en ebensaarn, unb Schicklaisgang un srer (tz unichie Meten Wechsel von Übtnärls und ll i .. — Kleirt stück. Erwin Pom Wesen de» deutschen Veamtentume Ein gesell- schaftswissenschaftllcher und politischer Versuch auf geschichtlicher Grundlage ‘Bertir Leusiche Ver- Ingsgesell'chast für Politik und (tzeichickt m. b ft. Preis steif fart. M'. 3. — Das Buch will ein li#r 'eUschastlich und politisch so bedeutsam geronrD ■ en Gruppe als Beruf unb Stand zn erörtern. Hierbei wird die Rollvendigkeit der (w'rbrfrtHthen ’3elr .ih- tuna betont Die D " ' ", die ltzkichjchte des beulid,'»n folke» als Sinnt r-rb habet bejonbers beleuchtet t>fjonbtre B - r tung linbet die Bedeutung d»s preußisch-b' ttiä-n Beim- lentztrns für den Staats ltzedanken und leine Rück- Wirkungen auf die Umbildung de» Dienst und Ireuegetkinfen«. Die Lo-lösunu vom dürften wird als zwangsläufig erkannt Bet ber (Srortenlng des Mutigen' Beamtentums wird eine politische Entwicklungslinie versucht Bei voller Erkenntnis der "öedingtheit eine? solchen Bersuch- m'rb er unternommen um die Öraae des benrfrhen Beamten- turne allseitig zur öffentlichen Erörterung zu stellen. t?n — Was t ft Magnetismus' Tuilj» langen eines Slettrons Don ftann« Günther lW. be Haa«>. Mit einem llmschlagbilb von W. Planck unb 60 Vilbem im Tert nach ?ich- nungen von H. Metz^i. iK"smos-Vänbchcn.i ötuttaart, Ko-mos ' istra-'-fb sche TDerlang ich- hanblung*. Geb 123 Mk geb. 2 Mk -19 — Von ber Frankfurter Gesell iaft für "n« junkturforfchung ble unter her wlfs.-nkchastlisten Leitung von Dr. Tuqen Altschul steht, ist :m Verlage von T Vrnun. Karlsruhe, ein kle^ 4 Merkblatt herauSgegZ cn. ha» sich bie 2':stzabe stellt, ble verlchiebenen Methobc - zur Dere' -"'"g tnb 2lu«i?flaflung vo- kai'onk^ "ankung - :n gemeinverstänblicher Weise zu schildern (465) Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse. Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt beschlossenen Dividende an. — AeichSbankbiSkont 7 Prozent, LombardZnsfuh 8 Prozent. ________ Datum: *'« Dl ftfIDiantelbe v. 1927 tznslot -'Jffdjten . . . Dceat. oUik «uSI. l -Re • ffr.aiitJ Ovv -Bt. «o imfu.tbbar bi< 1932 . . •’ ■ • ' bft i tr 6dd -Baut Vlju «tfo.bpl . . fl (1 (8 atu 8ortrkal-Cb lioationtn. rudiablbar nöl « , StbweU f uudk-b.-Anl. CffttrtUbiftfc. t- oibnr <.2V,J Ctftrrr Ich Sn-rrrtr «7. L ''□rm t t'antvcrtLi ^trlinct ^anDtlietltnid). U c>mmcrz- und Privat-'t l i I armft. u 9ia:tcnaltanL )X rcui'che Pant ;«? jl?fDutc O’tuafGaft Int m rrtibutt P-ii . lo " tfiMntIGe tinbhbanf *» LWintlbant l Nttchivaot t "iranffurla. 1 Berlin Schlug Uhr Sa-Ivh. Anfang ftnre Hur» Mur» 51. 10. it. 10 ei. io. tt. 10. - — 87,5 — 51 1 51.1 51,5 61.4 l< — 14,5 iS.fl M — - 74.8 — - - 93.1 -» — U.5 — 5,5 — 5,3 — — — ?7.4S * .'7.75 — 35.4 '.'S 25 «5.7 Ü. J 8,6 7 S.7 11,75 18,13 u 1! 8 15.5 — IM 18,«5 18.5 11 — 0,35 ■ * — 17, iS 17 — * * 144.5 Itt.J tu 141 — — :1" 147 It> Hfl. IM I 1516 !5ü 151 — 15.18 tu 1 13 i 1 ISS * 161. ITO .'5 r. renrfltri a.M. Berlin Schlnq. Rut» I-Utzr- Auti Schlub- fiat» sn'ans >1 irc Datam. 71. IC. ;•!. w rt. 10 it. 10 U9..........7 Brrgmann ........ 8 Eltfir. ätffenmaen . . . tu !rcht uub Straft......io Sthen .t Ctuill.atmte . c f (. (Fleht Untern . 10 'amb. ffletfr. Serie . . lo iUrin, tleftr ......9 !chlel. tklettr. ..... . ic> ’djudtrt 7 : lernen« A Halst» . . if :ran rabii' ..... 8 iabmeoet ck To. . 9 Snbeeul . . ......... Feutkche Erdöl . . . .6 hieltet e-eutfoblt . .... » *el(enftn6ener . f. g. 4 ^arpenet . . . . . s 'lxIA fiten.........5 tlte Bergbau . . .....8 ri»rfn?rn*.rf« ... töti! .'l-uesten . . r>. ..inne'manu .f- V« 0- < .'.'an6 elb-r . ?'’trirf)!f rtsend- Sedae« i f berichtet Ao!4nvrfe t- p.'onir f •/» y - ^bttnische vrarmkobten ic Ibeinnabl . . o ftiebcet Wonton.......c. ‘ reintQie CtabU». f. Y,9 ; 7rar>t Mine' । «h toll ItcherSIeden . in tnliöefierrjcie . . io t.'.llnxrt €aUbtrhnt6 >- 1 * irut.-en pHbntric H [ünamtt Nob'I <- icheid mtro:t . . 8 »olbfifcmtM . 5 1utg»r«6*erft.......o Rctanaeten chatt iv 'S 101 75 l'ti <71 ISO 186 11» >01 136 1.17 1^4.75 • St U5.5 «r.- IM » 113 1(1 17H 117 ‘ .11 183 tfl'.IS 105.5 Ist 202 •78 IM.5 ’7I 75 tül 1311.25 18t 110,5 I52."s IUI 186.5 113 160.75 -76 108 115 15 132.5 165.13 15 5 165.25 .00,18 124 270.5 143.5 151.5 HO 183.75 .-72.71- 118.25 174 j 111.85 1 7.25 111,5 Ä? 127,06 lll 133 113.73 St 4 250 185.75 II 71 6 75 231 US ist 115.5 -3.5 t J | 410 Cfiwerre ver leitmlftofl . . 12 15 '?» '04 r.m Setnbetg ........ Waldbo' . . Jeafloff nffbanntberd S — 4lt 476 12 Ui 192.5 IW ’M 172 '“.arlotlenbnroet Watz er 7 Hfl IK ^OBrr CBtti. «- — _ 17» 176 d '74 Inltnler 17etortn . . 0 106,13 j 105 105.5 Tcmaa . . . 0 M* | 77 7fi 21 He enterte Ätetxr 0 95 94 » S6.3 4udw. roelle . . . . . . 1. - — r»7 tM Hat gutptnobit . — — 101 li t Crenfirln 1 R.ppel . — ' H4 lei.: L’tnFe Ho mann • 9fonbar> ietz.. • — 13t 151.25 jntlri in . . jr:r" ch ve» . . . 1 . . « Ji ■ It 67 -?rld ii? 116.5 . . r -.1 — Juns 2k!. . . 91.5 90 5 .'echmerke - . . ,, 1*7 ..tn fr oft torrff . . . . . . » 117.75 — . . I Hfl. - — l'hag . . . . . ir l -' IM .29 75 ’.’riarfnlintr . . . . fl 1'0.5 l'H 'J Verers Urion . . . Hl III (lebr. Noeber , , , Pe(nt ck Hoemier . . Subb flidet . . le IM 5 . « 175.75 ir 177 139 71 174.5 Banknoten. Venm. ri Ctlbr ■’*» 10 tzm r:tai".Iche tzoten 4. I7j .1’« ttelzltch: flottn M 11 T.uiHtte II i| .41 mngltlche ?1oteo O.Nf- 0.421 Berlin 11. Cftbt. )ran>onl
. 111.11 ij!.4 II.'.:: tl.’.M 18. fl. 8t.» 0,4.' •.IT! «,111^ ii H ii.iei 7t* U1 |i'ix ; i.Im M .MM W.u H.I7 1 1H 11.411 7.171 7.#’ iJ.II 71.1 «4 «.* -' 74 .0,7 •I.H «1.4 3.1». Sv 1 16/ .11 1.11« l.lt 8T.«-1 -J.» flmmAe tzotlernna «.747 .761 >6.14 ,6 H0.I4 li'.M 111.16 I.'.IN 111.71 Hf.M ".541 -».Ul .7« »410 >14 I.UIU .44 -4.4* 1.71 O.M : t.u l.fct 1,646 Hu .:iJ f.O* M.20 11. JW .2.111 7.N1 71,16 ij| ,r-4 .«-•1111 RATHS! ROMANE DER WELTLITERATUR ST»1'— Dauerbrandofen« Marke «ORANIER» HONOR6 DE BALZAC Euterne Gründet: Vater Oortoti Die Frau voe dredrig Jebrrvi Poststation: VICTOR HUGO MANZONI Veotzki s Patent SüdCeulschianöPfluü IM es es Angebot gilt nur Mr Abschnitte. die innerhalb 14 Täfer an uni dngesandt werden bedeutendsten Werke folgender Klaieiker HelteretheJ; Zwischen Himmel und Erde Elixiere des Teufel« Titan, Dr. KaUen bcrgere Badereiee a. a. Kenll worth u. a. 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