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I Cs wird zur Befchluhfafsung über die 1 । Beibehaltung des ernannten oder die Dahl ‘ I eine» anderen Verwalter» sowie über die ! Bestellung eine» (Blaubigerausschusse- und I eintretendenfalls über die in Y132 derj Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemcldeten «Tor- i derungen auf Donnerstag, den 19. Januar 1928, oormitlag» 9 Uhr. oor dem unter zeichneten (Berichte, Zimmer 7lr. 106, Termin onberauml. Allen Personen, welche eine zur Kon kursmosse gehörige Lache in Belitz haben oder zur Konkursmasse etwa» schuldig ' sind, wird aufgegeben, nichts an den ®e- meinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die ing auserlegt, von dem Besitze der Loche und von den Forderungen, für welche sie au» der Sa ehe | abgesonderte Befriedigung in Anspruch. nehmen, dem Konkur oerwaUer bi» zum , 10. Januar 1928 Anzeige zu machen - elsiiche» Amtsgericht in (Bieben KlkWsloiui- n. MüeiiW. Au» den (Bemeindewalbungen Aauer- i bad). Gri»-7libda. 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Zahrgang rtr. 298 Erster Blatt ©ie Kältewelle in Europa In der Reichshauptstadi 3xü ber teilt hierzu amtlich folgtnbe» md: Ter Kreuzer lag Ende Rsvember einige Tags vor Sdcrnförbc zur Ergänzung seiner Ausrüstung für tk Ausreise. Beim Äom» Mandanten des Kreuzer» ..Berlin" war von dritter Leite angeregt worden, dem Grotz- admiralPrinzHeinrichvonPreuhen Prinz Heinrichs Besuch auf Kreuzer „Berlin". Sine Erklärung bre RttchHwchrmiaifttriame Berlin. 22 2e$. WTB) 3n ei cm Dom Eise emgeschloffen. Die kleine In'el Ruben im Greifswalder Bodden . vrik mren von der *2: üben - toclt abgeschnitten Leit 14 I o g e n fin2 d.e Bewohner ohne T711 db und jetzt auch ohne LebenSmittel. Dcr Lot endawp'cr Cfrief- low^ soll versuchen den Bewchn-m -nruni-- mittel zu bringen Der Gre sswalber Bobi) a hat sich mit einer testen Siibede überzog.n und der Tender .Rordtce . der von Psilau nach Stralsund bestimmt war. muhte bei Sahnitz u m - Sonntag« ■*» Joiortag« vetioHei Lietzenrr ^aetlirablArtfi f)rt*at 'm Bild TM« Scholl. " K»,cho«art> » d 30 Än*$ptreRig f*r Ir&grt* lohn. o»ch bt« dichter- ich, n^eanjetnerRummeNl »folge höhere, Lewast. AernfprechoAschl-llo: 51. M leb 112 »aschns, für Vrahtnach. d*tfn Bre«« .-5 -ir chspsenNtg, platzvorschn'i 30* ««he. LhesredadleNi Dt Fn»vr WUH Lange. Berantwonltch ’fcr VrlH’M Dt Ar wild Cana«. ttr Aet'-eion Dt f> Ibor of; für d«n ubihm lest ckr ft Blumschein. für den Sn» |«tq«nt«d Äurt tz.Imon», lämtltch in ®l«'ir* angrtreten. wo der Kreuzer am Donnersuig em- tre'fcn wird Die . Berlin" lall bis zum 2.3anuar in Genua bleiben. wird? Das .Mainzer Journal" schreibt bann weiter: Man will es o scnbar doch nicht ganz mit dem .zentrum in Heilen seilens der Deutschen Dolto- partei vererben. ' allein belügt sei. über feine Auflösung zu t<- lchltesten. Der Präsident betont weiter, dost auch die Linfetzunc des früheren Landesau S chusses keine ^-rfastungsmästige Grundlage habt, weit besten Gültigkeit am S. Juli 1927 endgültig und un- widerruflich erloschen sei. Zum -chiust erklärt der Pro :tr iber um die W.ttagsstunte statt. Rachbern ter Galt einige Einrichtungen des Schisles in Aa-enschein genommen hatte, folgte er ter Einladung des Äcmmantanten zur Teilnahme a n seinem Mittagessen in der .Komnrandantenkaiüte. bei ten beiden Herren nur noa, zwei Offiziere zugegen waren. Kurz nach 2 älhr verlieh der Orohadmiral den Kreuzer unb richtete als er an einem Teil der dienstlich aus Deck beschäftigten Manrr'chast ror- beiging, einige Dörte an diele, in denen er unter Bezug auf keinen eigenen Besuch in Ostal en den Bikreilente-i glüdli.ieHeimkehr wünschte. Bei dieser Sachlage ist das B e r h a l t e n b e s Kommandanten tefc Kreuze s .Berlin" nicht zu beanstanden, da er £c.;:n die Best immunc en nicht rer'.rhen hat. ti>cg;n den für die politische Zweckmäßigkeit des Besuches verantwortlichen Inspekteur des Bildungswesens ist das Erforderliche ver- anlatzt. Kapitän Kolbe hat Befehl erhalten, an Bord des Kreuzers „Berlin" zu rück zu - kehren und d: k- Kommando wieder zu übernehmen. Er Hai bereits die Reise nach Genua diese Lelbstkostenkrise sich Mtllgen laste, wenn die Wtr.schuft sich für dte Lentung de Zolle sowie sür den Abbau der Ka.teil- un > T.L n ^.streuten e.nsetze lieber Monop.l reuten v^.s gen in Deu schland nur die Gemeinden, die V.4)t. Krcsi un> Berkeh. selbst b.w.rtschtsten. Es 18' l sich beim besten Dillen nicht behaupt.-',, 's» gerate sozialistisch regle.le oder berir i u-le Gemeinden diese Mon. Polrenten an trgcnXi .ec Stelle abzubauen ge enken. Die Qlouell. die das Bo Programm 7:. deutschen Wlrtsch ,1 g bo en hat. kann halbe Entsch ülle nicht gebr..uaxm C j gchr auch nicht an. zur D r sah ung eine Reit e oon Gesetzen zu erlassen, die Leit kosten. 3m Reichshaushalt ist mit einer allgemein-n Kürzung ter Ausgaben mit 6 H der 2k.i ina g - mach! worden, Wenn bet pielsweste auch .« Prcutzen so versah en wir?, so müssen sich im Haushalisentwuis für 1928. de mit über vier Milliarden Ma k sich ausgleicht. rund 2'3 Millionen Mark Sr pa.nlsse machen l.s en. 3it ; dast die grotze und notwendige Berwaltungs- r\f?nn auö dem Schwebezustand he a »' i.t. > sie Wirklichkeit wird, eh« eS zu spät st. Wirischafi und Siaaisfinanzen Das Roiprogramm der Wirtschaftsverbünde. ... Prelle waren Llngriffe gegen den Kommandanten des Kreuzers ..2dcrltn" erhoben wegen eines Be'uchs kes Prinzen Heinrich von Preuhen aut dem Kreuzer ^Berlin" kurz vor desten Ausfahrt nai) Oäaiien. Das Rei^swehrministcrium Wir können ia abwarten. Ob di» etwa geplante neue Koalition in 'en. bestehend aus den Sozialdemokraten. Demokraten und Deutscher B-lkspartcl. überhaupt zahlenrnästia tragbar wäre, ist mehr als sr glich, da diese Koalition nur über eine einzige Stimme über die HSlste der 70 Mandate. iHo über 36 Stimmen, verfügen würde. S.lbst bei söge.sinter stiller Dul.ung durch die üari- gen Be^lsparteien wäre im Ernst all noch keine sichere Mehrheit sür diese Kombination gewonnen, da die sechO Kommuni st en unter allen Umständen gegen die Regierung stimmen werden, und da der Landbund nicht gewillt sein dürste, ähnliche Konzelston.m an die Sozialdemokraten und Demokraten zu n.achen, wie ite mcrkwüri'iaerweise die Deutsch« Bolkspartei In Hessen offenbar zu machen bereit ist. Die übrigen Splitter der Rechten können unter Umstünden ein sür die Regierung sehr gefubrllches Zünglein an der Wage bilden. Jedenfalls besteht keine zuverlässige Mehrheit. Das Zentrumsblatt bringt barm folgende Mitteilung Wie wir hdren. werden anfangs bitter Woche die Verhandlungen zwilchen dem Zentrum und der Sozialdemokratie wieder ausgenommen werden Wir werden in Buhe unb mit sachlicher Einstellung unter loyaler Bohrung unseres Standpunktes den weiteren Gang ri« nur so bei den noch unfertigen versaslu'-gs- rech lichcn ZustänXn ein wirksames Aufsich »- recht ausbilden lätzt. Die 2U»jiben müssen sich nach den Einnahmen nch'en, nicht um- gekehr'. Preutzens Schuld ispiel dar! nicht di- Regel werd.m. datz ein HaushaltSeTckwuri mit einem Fehlbetrag vorgrlegt wird, dm das Re ch abbürXn soll. Wenn gegm die Forderung des Die Wahlanfechiung macht Schute. Tir Änlionalfoiiflliftfn verklagen drnLlaat *Uirfllcnburfl'^d)tvrrin. Schwerin. 20. Dez. (SIL) Wie der Bei- irrtet der Telegraphen-Union aus zuverlässiger Quelle erfahrt, werden die Rationalsozialisten Mecklenburg-Schwer>ns Mm Ciaaiflge ichtsyos gegen Mecklenburg-Schtverin klagen. nachXnn ihnen bet Urteils p uch wegen Xt Wadlrcchtü- änEningen gegen Hessen. Hamburg unb Meck- len bürg-St reit tz bekannt geworden ist. TIedlen- burg-Scheoerm hatte bekanntlich eine Kaution für die bisher nicht im Landtag vertretenen Parteien verlangt, fo bah die Rationalsozialisten bei den letzten Landtags wähl en vom 22. Mai d. 3. 3000 Rlarl hinterlegen muhten, die der Staats.'akse verfielen, toal diese Partei keinen Kandidaten avfzubrtnger. vermochte. Rutzerdem sieht die QknOcrung de» Landtags- wahlge'etzes bei bisher nicht im Landtag ver- tretenen Parteien vor. datz sar die Zulassung des 'Wahlvorschiagcs 3XN) Unter ch. sten ersor- derllch find. Rach e.ner ®.-fiärung des Führers bet Ta: ionalf?jta.iften in Mecklenburg-Schwerin, des früheren Land:agsabgevebneten H.ldebrand:, soll zunächst von tahl vom 8. Juli 1923 ge- wählten Landtag seinerzeit bestellt worden war. übertragen. Gegen diese Negierungcbekanntmachung wendet sich heute eben sall, in einer amtlichen Bekanntmachung in der Lander- zcitung für beide Mecklenburg, der Präsident des Meck^nburg'Streiitzfchen Landtags. Dr. 5 o t h. Er weist bararuf hin. dah das Urteil des Staats- gerichl5ho''es es ausdrücklich dem Lande über» lasse, die Folgerungen aus seinem Spruch selbst zu jteben. P25 berufene Organ des Landes hierzu lei nach §21 des Landesarundgeietzes lediglich der bis auf weiteve» bestehende Landtag, der in ber vergangenen Rächt ha. umfang eiche Ber- kehrSstörungen und Zugvc. pä u gen zur Folge gehabt, da auf ben vereisden Schirmen nur sehr vorsichtig gefahren we ich f.hr au»- gtebi 1 auig biut bab.n. Die Hoheit Derw.'.ltungL'ostcn. bie m'ngels einer gründlichen Statistik nicht zuve läfs g bekannt linb. bäri ti nicht nur nach der finanz- technischen oder stnanzpolitischen Se'te gewertet werden. Sin bewill'.gungif.-eub gc» Pa l:ment kann selbst keine Sitnabmen schaj en. beim die 2» lor ngung der Zrlle . » Sleae n wird immer bie Sorge der Wirtschaft sein und bleiben. Dte Kosten ber offen lich.-n Verwaltung belasten bie Wirtschaft. Wirten sich in be.t Preisen au», beei.ti'uben also auch die Wett- dewcrbö'ähitkit der <7r ugn'.sfe in 3n- unb Auslage. Ss ist töricht, zu behaupten, bab kehren, ba ein Weiterkommen insolge der Vereisung be» Was'ers nicht möglich war. Zn Osteuropa. Bubapest. 20. Dez. tWolls.) Rus ganz Ungarn wer en grobe Kälte und Schneefalle aemeloet. bie bie B Hebung ber Infolge der Schneeverwehungen cingetrctenen Störungen In Lllenbahnvetkehr verhin-ern. Auch weroen mehrere durch die Kälte verursachte Unfälle gemeldet. Bei Jelegyhazlut ist ein Lanbwirt der mit seinem Wagen In einen Strasiengraben stürzte samt zwei Pferden erfroren. Jn ber R2he von Szeged wurde eine alte Bettlerin in einer verlassen n Windmühle, wo ’le Unterkunft gesucht hatte, erfroren aufqcfu 1- den. Auf dem Plattensee sind zw.i Schiffer tn einem Motorboot mit ihren Paff agieren in -er Mitte des Sees eingefroren. Auf der Donau ist Eisgang elngetretHL Insolgedessen bat bie Donau-Dampf chis ahr aefellschait die Fracht- annahme eingestellt. Auch in Böhmen. Schlesien unb Rordmähren lind die Temperaturen In ber letzten Rächt durchweg unter minus In Grab Eelslus gesunken. Eger hatte ein Mlntmum von 28 Grao 4elllu». 3m Böhmer Wal b verzeichneten bie Stäbte Klattauf unb Budwe's minuS 23 Grad Eel iu». Prag selbst verzeichnete einen Tle>stand von minus IS'/., Grad, ein Tiefstand, wie er seit dem Jahre 1622 nicht mehr beobachtet wurde. DieSchneekvpp aber hat t wie alle übrigen Höhen über 1000 Meter eine wärmere Temperatur unb meldet minus 15 Grab Celsius, gegenüber der gestrigen Tc pera- tur von minus 21 Grab Celsius. Für morgen rechnet man mit einem Rach! aff en ber Temr eratur. Vefkehrestök-ungen in Polen. Warschau, 20. Dez. (TU.) Snfolge ber starken pröfte in ganz Polen hat der Verkehr an den verschiedenen c teilen ft arte Störungen er» littm. DerTelephonoerkehr n>ar aufneri* e- denen Strecken lange Zeit untekbrochen, da Oie Drofjfe b.trd) den Frost gerisien waren. Si» »um späten Nachmitt,g war die leleohonverblnbung von Marsch-u nach Berlin unb Danzig fast gänzlich ’h* -2 tZ -8 =<= 'n 2=5 == Mr«’? IJhsH : 2 5 x- sa§5j8n 3 ’® •• « » = - S. e 2 -stäSSZK asyg&g iS* " 1,1 Q-'S C » 3 -* °sSA 5; i; «ft Den Tarifsorgen der Reichsbahn nimmt! iütnmat Ttermenbung Ku» annklich In eine Q3cdi4>e» Rr.rg-rt) nter- 300 003 Mark sgeschü teten Million en Mark zur Vie Wetterlage. teminlL*« t nen ergeben. Direktor Jürgen» i[ Beendigung bei ihm erteilten und mehttachen insgesamt l.l Auszahlung gelangt. A - rüflufr wurde als Deschluh feflgefte.!:. daß die Mittel bet Hindern burglPen de unter keinen Umstünden dazu in 2Ln Pouch genommen wer'en dürfen, um Rerch. ßänO/cr, öcmeinbcn u w. von den trag zur Be.füg ng. "Jon bnn auck den Woßlfabrts na r f en ausgekommenen Erlös wurden der Deu.schen brfllibcnten an Kriegs e ch^d gte. Är.c j tbjjtet' oll ebene ufto. auf rungsbetrugsafsöre verwickelt Die neue Bejolbung für Mt Stobt Detün. 3n der Stadt verordnet enversammlung txnrrbe die neue städtische Resoldungsorbnung angenommen. 3n besonderer Abstimmung waren zuvor die Gehälter des Oberbürgermeisters und der anderen höheren MagistratsmilgUekter bestimmt worden. Der Oberbürgermeister der Stadt Berlin bekommt aus Grund dieses Be» Ichlusscs an Gehalt und Aufwandsentschädigung 00 000 Mark jährlich. Hindenburg Lhrenprotektoe brr Berlin 1121*. Sie von zuständiger «teste mitgeteilt wirb, hat Reiche Präsident von Hindenburg da» Ehrenprotektorat über die im kommenden Herbst le Berlin (tattfinbenbe Internationale Leftsahrtauo- stellung Berlin 192« übernommen. Die Schiedssprüche in der Großeisenindustrie verbindlich. Berlin. 20. De). (®TB ) 3m Reichearbest*- ministerium sanden heute im Lohn- und ladjprelt der Großeisenlnbuskrie Rheinland Desftalen erneut Verhandlungen statt Eine Annäherung zwischen den Parteien konnte nicht erzielt werden. Der Reld)5arbeit£mlnlfter hat darmis die beiden Schied»sprüche vom 15. Dezember 1927 von Amt» wegen für verbindlich erklärt. ihnen gesetzlich obliegendenBerpslich- t un gen gegen die genannten Pcrsoaendreise zu entlasten. Das Kuratorium wählte einen aus den Herren v. Staust, v. Mendelssohn. Arnhold und Dr. Karstedt bestehenden Finanzaus- s ch u st. 3um ehren2in lieben Geschäftsführer der Hindenburg'pcnde wurde endgül Ig Ministerialrat Dr. Karstedt (Reichsarbeitsministerium) ge- wckhU. nen. Ader boetnflustt Da» csttiche Hochdruckgebiet errlagert sich »fiter iudösrlich und der Einfluß tetner loltluh -j* unsere ätetteriage geht ieinm siebt *u Str kommen : eimehr in den Bereich der mestlictra Tiefdruck- hörung. bu un» ».den startet BemoUung vor aU.*n Dingen einen kräftigen lemperaturanstieg dring-n wird. Wenn auch zunächst die lemperaiunre noch einige Grade unter dem Gefterpunft zu Heilen Mimen. so ist doch die lälle mit Tempera; h- werten bi» V mtnu» 2v Grad E eistet. beendet. Die aufg^iUnbe SurmLilt den westlichen lief» an der jtelUufl führt weiter zu erregten Schneefällen. uub der Lohnerhöhungen gestiegen sind unfc dah no.WcnMje A.u'ch."ungen und Aenbau»« zurück gestellt Ex-tb. n tbe- Arachtemootuck d.-r Reichsbahn Brand, der Infoloe der (Trplofion entstanden war konnte von her Besatzung noch oor dem Ghrtrefler Der hilsefchisfe geioichi werden Man nimmt an. bei* bie Erpiosion durch einen schadhaften Benzinbehäkter verursacht wurde. Zusammenstoß zwischen Schlitten und Auto. Infolge de» dichten Tiebel» wurde in der Bähe von Remstädt bei Gotha . ngefpann von einem tiuto angel obren Der Kutscher, der Seih nachten betraten wollte und gerade da» Brautkleid getauft batte, erlitt einen Genickbruch und mar f 0 • Schwere» verkehr.unglück. Aus der Treptower CH ausfee in Berlin erfolgte geg. 12 Ubr naxt» ein 3« anrmen» floh zwischen Straßenbahn und einem Kraftwagen, wobei eine Person getötet und zwei schwer verletzt wurden. Die Straßenbahn 'owle der Äraf:»:ctn wurden zertrümmert Line Hirschkuh van einem Auto totyfobmu Unweit der LheinböllerHütte bei Stromberg 'prang tu de. Du.-kttdei: plötzlich eine Hirichkud. Me durch den 61 i kearl eines Autos Je bien bet war. gegen raten Kr s wag n. Das ier wurde übe fahren und ge ölet. während as Auto l >lche Beschädtgungen erlitt, bah es in Reparatur gegeben Werber, mußte. Da» Opfer darchgftzrader Pferde. Ein mit drei Damen au» Naumburg und firem Kut'cher besetzter Schlitten massierte die Elsenbahnbröcke an der .loßt-acher Straß«, dl» Mt Bftrbe be» Schlitten» durch bte Dampf Die Hindenburgspende. DaS »nratoriuin beschließt zuschiage den Neichibohnbediensteten so gut wie gar keine finanziellen Vorteile gebracht hätten. Der stellvertretende Generaldirektor Selb* rauch gab für die Hauptverwaltung die Erklärung ob, daß au» ber allgemeinen finanziellen Lage der Weldjibabn heraus btefer Wunsch n Ich t erfüllt werden könne. Da» sei auch schon deshalb nicht möglich, well da» Neich unb bie Reich»post ihren Arbeitern bie gleiche Forderung hätten a b s ch I o g e n mästen. Oer österreichische ÄundeSrat unter Vorsitz einer $rou. Sten. 21. Dez. (TU.) Der Bunbe»rat, die zweite österreichische Kammer, hatte heute einen großen lag. Zum ersten Mal führte eine Frau, und zwar die erste Bundesrättn Steiermark». Frau Olga Nudel-Zeynek, den Vorsitz, wie e» überhaupt das erste Mal in Oesterreich ber Fall war. daß eine Frau einer gesetzgebenden Körper- schäft vorstand. Diese» Ereignis fand denn auch die entsprechende Sürölgung. Ein zahlreiches Auditorium wartete mit Spannung auf die Eröfsnuno der Sitzung. Auch Bundeskanzler Dr. Seipel hatte sich eingefunben. 3n ihrer Eröffnungsansprache betonte die Prösidenttn. daß e» nur der Demokratie zu verdanken sei. baß sie als Frau deute aus diesem Platz stehe. Sie Kosse, daß alle Mitglieder al» echte Demokraten sie kollegial unterstützen werden. Eigene Drahtmeiduag be» .Gteßener Anzeiger»' 'Bertie, den 21 Aezewder 1027. Auch die Reichsbahn spürt von Jahr zu Jibr die drückende R e p a r a 11 0 a S l a st . bis auf ihr ruht. 3mmrt wieder wird In dem Reicht des ReichsbahnlLwmissars Leverve daraus h-.n- gewiefen, wenn er auch zugibt, daß verfchiedeatkich die laufenden Einnabmea zu Klage» keinen Anlaß boten. Gs ist aber notwendig, umfangreiche 'Umbauten vorzunehmen, den 'IBajcnvad au verbessern und zu ergänzen, wofür recht erhebliche Beträge verausgabt werden müssen. Die sie neben der Abtragung der Reparationslasten aufgebracht werden fallen, läßt sich 1« Augenblick noch nicht Übers-Hen. 3n der jüngsten Derwaltungsratsfikung der Re chsbahn Ist darüber schon gesprochen worden, ohne dah eS gelang. Wittel und Wege zur Umgehung einer Tariferhöhung zu finden. Auch im Bericht des Rcichsbahnkommi sars wird daraus aufmerMam gemacht, daß man wahrscheinlich genötigt lein werde In Kürze zu Tariferhöhungen zu f(breiten. Soweit wir unterttchtrt sind, scheint eine Hinaufsetzung der Tarife vorläufignoch nicht notwendig zu lein, wenn auch nicht bestritten wird, daß Erhöhungen in abiehbarer Zeit doch in die Erscheinung treten können. Das wäre auherordentlich zu bzbau-m, zumal die Politik der Reichsbahn in den letzten 3ahren dahin ging, die Kracht ä:»e nach unb nach zu senken. Sie ist zwar schr vorsichtig zu Werke gegangen, doch läßt sich nicht leugnen, daß übern (I Dor, wo Etteich erungen et (Ural en. sich der Verkehr hob unb die Einnahmen sich bei len en. Vei der V.'dutung. die die Fracht- tarife für unsere Wirtschaft blitzen, muß mit ernsten Folgen gerechnet w rden. wenn die vom Reichsbahnkommissar angebeut t ? Möglich- keü Wirklichkei' werden sollte. Dabei soll gar nicht überleben werden, daß die Ausgaben der Reichsoahn infolge der Preissteig rungen Aus aller Wett. Ter Untergang deö „S4 “ Die Bettung,schiffe unb bie Taucher, bie zur Bergung des gesunkenen Unterseeboote» J4' au»- gefuyren waren, mußten gestern mittag (amerifa- nischer Zeit) infolge de» hohen Seegange» ihre 'Rettungsarbeiten wiederum unterbrechen. Rach den zuletzt vernommenen Klopfzeichen fcheinen die in dem Unterfeeboot Einae- schlojsenen bereit» zu schwach zu jein, um regelrechte Klopfzeichen abzugeben. Der Sturm wirb immer heftiger, so daß wenig Hoffnung besteht, ba» Reltungvwerk zu vollenden. Die letzt e Botschaft von den an Bord be» Unterseeboote» emg,-schlöffenen Üeuten beft mb in Klopsignalen um 12.2U Uhr Greenwicher ZeU. durch die eine Botschaft von Frau unb Kindern be» Leutnant Kid!» beantwortet wurde. Bi» 4 Uhr nachmittag» Greenwicher 3eit wurden noch unentzifferbare Klopfzeichen gehört Man glaubt, baß bie Mannschaften schlafen, um möglichst we )g von ber Lust zu verbrauchen. Dte Bettung »arbeit en sind infolge der stürmischen See noch nicht weiter oormärt» gekommen. — Rach einem neueren Funkspruch erhielt da» Mirineamt gestern abenb die Rachricht. daß da» neben bem Unterseeboot J> 4* getauchte Unterseeboot Lebenszeichen in dem gesunkenen Schiss gehört habe. Man hosst daher immer noch, wenigsten» einige ber Unglücklichen lebend zu retten. Esplosion auf einem Flugzeugmutterschiff. Aus bem in ber Bucht von San Diego fWalifer nien) oor Anker liegenden amerikanischen Flugzeugmutterschiff ..L 0 n g I e g' ereignete sich eine folgenschwere Explosion, durch die zwei Mann her Be sntzung getötet unb fünf oettetzl wurden. Der I Abend au’ den Rachhauleweg begehen. Da er nicht nach Hause kam stellte man A ich’^ttchsmgen an und fand ihn kur, vor Ttcnba auf der Landstraße tot auf. Auichetnend Ist ber Derstvebene von einem llnwvhlf.'t». befallen worden. Hal sich medergesrtzt. um sich zu erholen und ist dabei erfroren. Großer L.-arrabranb la Antwerpen Antwerpen. TI. Dez. (STB Funkspeucht 3» bem großen Warenhaus Innovation brach Sflem abenb ein Branb au», ber rasch einen sotchrn mfang anno hm, baß man bereit» mit dem räBigea Äleberbrennen de» Gebäude» rechnen mußte. Im Lause brr Nach« gelang e» der Feuerwehr, be« Brand zu lokalisieren. ledoch ist der Flügel, der die Abteilungen IRnbetiager, Moden unb bau»witt- Ichaftllche Artikel entßie't. m^saedrannt. Da» wett«, dritte unb vierte Stockwerk low e da» Dach stnh 0 011 ft ä n b i g zerstört Der Schaben ist setze bebentenb Die Hebabinttemaa dr» caadgettchtodlrrklor» jlryeua. Die gegen Landgerichtsdirektvr Jürgens erhobenen Torwüde sind sämtlich eingehend unier» lucht worben, nachdem bas Urteil des Schwurgerichts In allen AnNagepunkten seine Unschuld in einet bas Dilttpllnargetichf bindende« Weife festgestellt hat. Dir Ermittlungen haben keine ausreichende Grundlaae für die Ginleitung eines Difzlvllnarver ahrenS gegen chn Wolkig bi» bedeckt Rückgang de» starken Frostes» veremzett Schneefälle. Srttervaraussaae für greltoa Weiter 00:wiegend awlflgt Witterung mit vereinzelten Schneefälle«. Lufttemperaturen an 20 Dezember mittag» minu» \7 Grad Eelpu». abenb» nuu» 14.7 Grab Eeisiu». am 21 Dezember morgen» miau» 15,4 Grad Eelftu». Warimum minu» 8 Grad Ceifiu», Äinin .m minus 2OJ Grab Celfiu». — Erdtempera- turen in 10 Zentimeter liefe am 20 Dtjmber ibrnb» minu» 1.4 Grad Eelstn». am 21 Dezemder morgen» m nu» 1-8 Grab Lelsuts — Sonnenschein, bauer: 4 Stunden. der Rom. 21 Dez. (XU.) In der Sitzung franzölifchen Kommilfton In Tunis berührte ein Redner auch die Frage ber Ratural.llcrung und sagie. bie Xür zur Raturalislerung stehe, allen offen, bte würdig feien, in die iraiub- fische Zamil.e au genommen zu werden. Der blühende Zustand der Kolonien gebe Z rank- reich unveräußerliche Rechte auf das llil:t:lmeer und Tunis. De Schild wache ,ei sich hrcr Plicht bewußt Diele Ausla'sung kommentiert die ..X r I - du na" u. a. dahingehend, daß niemand in Italien Sranlrei** Recht im Wittelmeer beft reitet Aber auch Italien habe unter- äußerliche Rechte, d e es ei erlüchtlg wahre. Denn der Redner meine, daß außer Iran reich keine andere Macht Rechte tm Mitteftr.eer habe le» fei dies eine Srklärung. die sich unter ber Ducht der Latfachv-n nicht halten lallen werde erlitt auf den meisten Strecken große Berspä- t ungen. Ein TeU der Züge, bte morgens In Warschau etnlreflen |odlen, waren um bte Mittag»- zeu noch immer nicht eingelaufen, tvr Berliner Schnellzug. ber jahrplamnästig um neun Uhr morgen» hier rinlriffl kam erst am |p fiten Ha d) mittag auf dem Warschauer Bahnhof an Lus einer großen Anzahl von Hebmftreden liegt ber Verkehr vollständig still. Auch in gaiu Gali - Alen sind hi den Unten lagen Schneefalle van bisher kaum erlebter Höhe erfolgt. In Lemberg l-egt ber Schnee in einer Höhe van zwei «tter Der gestrige vochtschnelhzug Warschau—Lemberg hatte infolge ber Schneeverwehung eine Verspätung tx>n beeielnhald Stunden. Bei weiteren Schneefällen wirb mit einer vollständigen Einstellung be» Elfendahnverkehr» gerechnet. Sibinscher Dinier in Italien. 51 0 m . 21. De4. (XU.) Aus ber Strecke Tarent- Bari stnd mehrere Züge im Schnee, ber l^TOeter hoch liegt, stecken geblieben, viele Orte In Mpulten sind Infolge ber heftigen Schneefälle von jedem Verkehr a b g e | d) n M t e n. Der Telegraphen- und Telephonverkehr ist unterbrochen. Der Orlent-Erpreß traf, von Belgrad kommend, In Mailand mit a ch t Stunden verfpfitung ein An einzelnen Orten In Toscana ist bie Temperatur bleauf 10 Grab unter Rull gesunken. Kältewelle in Frankreich. Pari«, ltz. Dez. (XU.) Die Kälte in Paris dauert auch heute an. Im Laufe des Tages wurden 11 Grad unter Rull gemessen, auf der Spitze des Eiffelturms fc^ar 14 Grad. Die Meteorologen prophezeierr. datz die Seine m einigen Tagen Auf r le tt« wird, was feit über 43 Oafiren nicht mehr der Sali gewefen ist. Die großen Drücken, dte über die Seine führen, sind unter bem «Inflüft ber Kälte beschädigt worden. Unglücksfälle find bisher nur in geringem Umfange -u ver- zeichnen 3n Patts selbst liegt noch kein Schnee, doch wird aus faftallen De g e nd en Frankreichs reichlicher ««dneefall gemeldet. Man erwartet, daß die Kälte zumin- beft bis Weihnachten andauern werde. Lchncefall in Dalmatien. B e I g r a b , 20. De*. (Tel ) Infolge der heftigen Lchneesulle her letzten Tage Ist der Eisenbahn verkehr in Subllaroien In» Stocken geraten. Auf allen Schmalsvurlinien mußte ber Verkehr eingestellt werden Die Temperaturen liegen etwa 20 Grad unter Null. Auch in Dalmatien Ist Schneefall eingetreten, wo» dort äußerst selten ist. Die stanzSsische Kammer nimmt das Flottenbauprograrnrn an. ras Miticlniter, bte Plattform sranzSsischcr «ußenpotttik. Paris, 20. Dez. (TDX'S ) Die Kammer be- schäsiigle sich beule vormittag mit dem Gcfetz- tnttru f betreffend den Reubau der Im zweiten Teil des Schiftbauprogramms vom 1 3ull 1027 bis zum 30. 3unt IS2S vorgesehenen Ginhette^ Gs handelt sich um den Reubau e I ne e 10000-Tonnen-Kreuzers. von sechs Xorpedobootszerst örern. von drei Unterseebooten 1. Klasse, eine m U n - terfeebootmlnenlegerundzwelAvt- sos sür weite Fahrt. Auf Antraa des Marineminister« wurde dieser Gesetzentwurf angenommen. 3n fee Ausfprache wies der frühere Vtaatssekre-fic der Handelsmarine. Da- nltlou (raMlale Linke) auf die beut f ch e Kriegs- unb Hondelsmarlne hin. bie einen mächtigen Aufschwung nehme. Tor allem muffe man auf die enge Verbindung von Ä 11 e g e - und Handelsmarine acht »-eben. Die tzan- belSflolte fei so organisiert, daß sie schnell auf die KriegslxdÜrfnisse umgeftellt werben rönne. Das mülle das Ziel jeder Marine lein, «in sozialistischer unb ein radikaler Abgeordneter Wie en auf den Zusammenhang zwischen .^rank- r e I ch s M 11 t e l m e e r p 01111 k und den Re- ziehungen au Italien hin. Der Sozialist forderte die Einstellung der Zlottenlonzentration Im Mtt- telmcer. nachdem eine Gntf pannung in den französifch-italien>schen ehungen sich bemerk- bar gemacht habe. Der Radikale dagegen fragte, ob bie Schwierigkeiten mit Italien bereits voll- ftfinbig versi.wunden feien. Man mülle bas angeftchts der Haltung ber fafzistifchen Presse bezweifel n. D.e Mittelmeerpolitik müsse immer die P l a 11 s 0 r m der französischen Außen- poll.ik bleiben. Der sranzöslsch-ilalienische Gegensatz im Mittelmeer. Aiederländisch'Indien auf dem Wege zur 4^elbstvenvaltung. Batavia. lv. Drz. (Wolff) Der Dolf», raub, der d,e beratende unb mil teilweiser aetep ptberHtfccr Befugrrit au»aerüstete Ber,rrtung»kor prr|da‘t ftir Nicberiandijch-Inbten Ist. hat mit 34 a gen 18 oH.nmen emen lltesetzentwurl über teme cw i* ’.l < 11 ge ft a 11 h n g angenommen. In bem hxn ist fcr^fben. baß ber tiolferoab in Zu- kunst au» 30 Bert re lern der Einaebor, nen d e 0 ' l k e r u n a . 25 911 e be r I fi n b t r n mtb fünf Vertretern der Im Lande anfä,litten tlnpebörl- anderer Völker de» Osten, rbm- - >n,- ke; t ist trflhrenb er sich norber aus 25 Ein- .' i'fninoertretern. vi stieder'ank'ern unb ^Ber tret, ni ber otimtaiftchen Völker pstammentetzte Un5urvi4)cn> Irr., n 7 Uhr machte rin [I® einer Zrau ober "H 211 onblabrr gt- Ohne Umschlg Deib iad> S- und Ur.;- Uhr. In Meten Äarten außer wie Kragen und Schals aus; Fuchs, Ferner bringen wir eine Verkauf im 1.Stock Zu Gesthenkiwecken eS In feine In den per- bH Buntes Allerlei Clne fllütflldx Stab!. (Rodelgarnitur) aus Pelz, Krimmer oder Plüsch Hauptpreislagen: MIl 1X50, 9.50, 7»50, X SkFcnbern nur delngend geraten »erben. HcU • nuimngen gu beadbßen. Hit Aücks.chi Karten ...--K---- - „, |» start. bah Ontetellcnten gut tun »erben, sich tenftrefje zu haben *• Zum TD e l HuljabeorU. »le auch nach austerhald b PI * “ »erben Sornoturn. falenbtr für Mittwoch Aus der prvvinziashauptsiadt. G sehen, den 21. Dezember 1927 Deihnachtsbäc/ereien. ,AH da rtechlS leinT — Io rufen jetf viele Kinder, »enn Ite au» bet Schul« deimkommen und bte unermüdliche Hutter über bm WeihnachiS- Mdcrt en Ist bte jo in der deutschen Samckte zum und bah hiervon---- eint« M i dchenS L en. baS 3o’c Ine he be 2lach langwierigen QLutotouren und vielen Unierrcbui» gen 'and er endlich die rechte aber lecher war sie bereits verlobt nnb leat« «ul Oclb feinen UkrL Sie hatte nämlich einen Mil« Wal aby, Seal-EickCric, Nerz- Kanin, Biberette - Kanin, Woll- Ziege, Skunks-Ziege, Skunks- Kanin. — Wir haben diese außer- ordentlich preiswerten Stücke zum Teil in Serien eingeteilt deren Haupt- iicnu Preislagen sind: Mk. 75.-, 50 -, 25.-, 15.- I i o n a r zum Holet Trotzdem begann et seine THicde. und erschien, obgleich abgewiden. bei einem Zelt, um leine Attache Icmu'eben, $*ir <>j|le üoerwaiiigtcn ihn und sperrten ihn in einen Keller MU einer Klage wegen Freiheitsberaubung und einem vergleich schlvh diese romantische Fahrt Der Mörder bet Jenaer pollgrtbeomlre bekannt Die schwere Muttat tn Oma. wo ein Kriminalbeamter von einem Herbrecher erfchosten und ein govtler lcdentz- gefährlich verlegt wurde, be'chä't^i nunmehr auch die Herltner Ä.lminalpoliyu OS hat sich ganz bes geeignet sind unsere im Preise — ohne Rücksicht aui den Einkauf — ganz erheblich herabgesetzten Peliwaren-Reslhesiände große Auswahl liiMMMM 'iohanneefinbe. Dechnuchieseier. — Sinasaal bfi stealgnmnasium» 8 Uhr. Vortrag L chlipidhauo, ^chnhosstrake .«ata hart ble rote lanjertn". — toria L chtspiele: ^Die Senue non Venedig . LU. Son ber Canbe»unloer|ltiL IJte riootbojentrn Dr. Gerhard Lüttmann, vr ton Srlbrom. vr. Fritz W o o n d r r H ü ß - c n. Dr. Stephan Rothman und Dr. Walter t o e H<> ctha'kn» war er aus dem Tiefbauamte löna. wo er insbesondere bei der )>rflellung der tanalipnen miBnirtte. € pater arbeitete er auf dem ®ebiele de» StrastenbauweseN». in ben letzt en beiden Jahren war er unter der Oberleitung de» Seigeorbne- trn vr Hamm mit der Bearbeitung von Staöt» Berliner Börse. Htrlln. 21. Dez (DTB. Funllpruch i Die Annahme der ffre gabebill Im Aeprasentant.n- bauS hat im heut.gen BornttttagSverkedr eint cttoaS freundlichere Ct mrnung h rvorg rusen. DaS Geschäft blieb jedoch unoerändr.t g.-rmg An Kursen hörte man Farben mit 263 263.5. Siemens 2935 2SM. -apag 147, Hord. Lloyd 143. Hm Devisenmarkt nennt man Paris gegen London 124>2. Mailand 83 95. Madrid 29,40 und London gegen Kabel 4-8L.0. Man sollte eS kaum glauben, dast Deutschland einen Ort g6be. an dem eS WohnungSnol gibt Uebtrall. selbst kleinsten Dörfern, herrscht ein austergewohrüicher Mangel an Mohnungen und nirgends besteht ble Aussicht. bah In absehbarer Zeit diesem Mangel abgebol'en werden könne. Die Hau- Programme lassen nirgends den Schlusi auf eine l aldigc Besserung zu und eS dürfte wohl noch mehr als ein 3ahrzehnt vergeben «he wieder einigermaben normale Berhältnisse auf dem WohnungZmarkle herrschen Klingt eS bei dieser Misere da nicht gerade wie ein Dunster, wenn eine deutsche Stadt von Hamen und Klang von sich behaupten kann, daß sie keine Wohnungsnot kenne und für alle Ihre Bürger Wohnungen und Unterschlupf In genügender Zahl habe? Linz amBheln ist die Stadt, die ver- kündet bc6 die Besserung der Wohnverhältnisse dazu ge’übrt habe, hab der Hegte rur.flSprähbcnt von Äoblcni die Stadt Linz als ohneWoh- nirngSmcngrl im Sinne beS Gesetzes erudren konnte Die Stadt hat daraufhin natürlich nichts eiligeres au tun gehabt, a l S ihr WohnnngS- am t auf gul ölen, »in Ctefjleuher wird auS der Brust aller derer ent innen, hie nicht daS Glück haben, in Linz am Kbtin zu leben, und irgendwo anders noch viele Jahre werden warten müssen, ehe sie ein eigenes -eim ihr Olgen nennen können. Huf nach Linz, 'dr ewig vertrösteten DohnungSsucher. dort wird eurem Wunschtraum Gdül'ung werden Schlägerei In Gericht»gebäude. Aach etn mGheIch idungSprozrbvvr dem Berliner 2aiux-g :ich III kam eS vor dem. DerichtLflrbüude zwilchen den Pari Im ,u einer Lchläorrrt wod^ d.egefchiedne 5rauxu Boden geschlagen wurde. Si - wurde be- vubiloS In d S GertchtSgebänste g tr-ig m. Die Schlägerei falt: sich dann Im v blühe fort und nahm einen b.'tar.lg.m Umfang an. dah da S Ueberfallfommanbo alarmiert werden muh e Särn-.liche brteWgten Personen tour- den zur Feststellung ihrer Prrlonallen kestge- n o m m e n. - gegangene, der sich durch feine au»geze chneten vienlkleistunyen jnb durch sein freu nötiges Seien dte Sei . . [einer tioraneoten. Kollegen und weiter Kreise der stzurgerschast erworben Hot. war insbesondere dem Beigeordneten De.chamm bei den Urteilen für den <Ämero(bebouung»pian ein wen voller Sa* arbeller. Luch in seiner ehrenamtiithen TäligkeU al» zweiter '2'orißenbfr der Bougenossenichatt 1TO4 hat sich der Sntschiasene in sehr !chätzen»werier Seife bewahrt und verdient gemacht. Da» Ändenken un diesen ausgezeichneten Beamten und oorlresslichen MeMchen wird in bester Erinnerung bleiben. •• Rerlenbeginn. Heute vormittag toaren in den Schulen die letzten Unterridftsftunben vor dem Seihnachfsrste Von den Kindern natürlich lebhott begrüßt, wurde am Schlüsse der Stunden der Fe- rechtzeitig <01.11)< zu sichern. im ersten Feiertag wirb als Stern- henvor st ellu ng b h. zu ermäßigten Prei- fen und bei Ü- Ub r - Anfang. .Küthchen von Heilbronn gegeben, und am log dritten Feiertag dem 27. Dezember die Komödie .Spiel iw Sch lob" wirderholt. die bei ben bisherigen Borsteliungen Io burch- fchlagenden 2r ola erzielt hat. Die'e letztere HotheUung findet Im D enStag-Hbennen enl statt — Bm Aachmlttag des dritten Feier- taaS um 3 Uhr. wirb als toe.tere Bor- M D« .rmbet mit dechen Grüßen Ihre llDerk-en '.-lche Kart«« im t ’ «um ilmfchtn iaub«. Io t*V6 Ile fowrhl m DnSberei, ben starken Brin x keh-. zu lllechadr ist eS der Post feh: erwünsche. wenn G«fchfk:s'.e«te. Mt ihren Kunden regelmäßig zu Ar-jah. S- IalriC-uischland 8 und noch 55 allgemeine Horfchläge HettHlniSmäfilg schwach ist der Aleberrhein beteiligt Köln brimrt zwei Pläne auf und Wesel einen für die Schill- wie e. Der AeichSkun stwart selbst schreibt übrigens zu ter Frage des Aclchs brenmalf. baß die Gräber unserer ® e 1 a U • n t n In sich bereits tal gröftte Denkmal sind. t>.aS le ein Delk sich errietet hat Denn wie ein Aing liegen bit deutschen öräb r rundum geschlossen weit vor ben Grenzen beS LanbeA. Sie zeigen dadurch die Droste b S HertelbigungS- lampfcS. der im wesentlichen jenleitS der Grenzen und in die Weite des HletreS geiühri wurde. Würde man alle die Kräfte und realen Opfer zulammenzühlen. die auf Ne Propagierung vor» mehr alS 200 Plänen oettoanöt sind, so ßJtte man gewist längst mit diesem Aufwand an Arbeit und Mitteln das AeichSehrmmal errichten können. Äraftwo0tnfüf>rächtnls zu behalten. 3wneotMle. nerfWöte stch derart te Hefen Kopf, dost er bekchlost. baS Mädchen auTtnfrg »u machen, um eS zu heiraten 9t liest sich bte Adresse deS Plakatmalers geben Bon diesem erfuhr er. hast das Modell 3o1eflne Da- »Hon be.be und tn Lhicaav lebt, mehr wtffe er nicht Samonbc setzte sich auf daS nächste Schiss und gondelte nach Dhicago. Dori rnust:e er er'obren dast eS 282 Familien Daotson geoe. neubeglnn perfflnbet •• Starke Augoerspätungen. Infolge der Kälte und Der dadurch emgetteltnen orgetragenen Prolog begrübt« der Kompagnle^ef. Haupimann Ofsenbächer. die zohlreiar erschienenen Dä ie. die krampen be» Saa.e» verlöschten dann -nd anaesichiS der bun- ne/tben Kerzen de» WcihnachtSoaumeS lang die Kompagnie Otilie Aacht. heilige Aachf. hierauf wechfelien tn bun.e: A.ihenfolge MufiNlücke. Her» Ehrungen ernster und heiterer A.i, ein flott gespieltes Xbeaietftüd besonders gefiel das von einer J4trniie^e vorgcsührte Barrenturnen, inzwischen hatten junge Damen ble Lose zu einet mit vielen wertvollen und praktischen Dewinnen auSgcftatieten tombola verlauft, dum groben Teil waren bU ökainn« Stiftungen Diestcner DeschästSleui« und Zirmen. Ana» beenbigter Lomboia belcyhb ein Länzchen. baS jung und all bi» »n die frühen Blorgenstunden 5u|ammenbitlt. das tn jeder Beziehung harmonisch verlaufene Zest. •• Delhnocht»seler der Äinberob* teUungen de» Turnverein» 1848. Am Tiomaaavfnb öffneten sich die Tort ber Turnhalle au» besonderem »nias, ber freudig erregten Ougenb bes Turnverein» und ben erwartungsvoll gestimmten Mitgliedern. Angehörigen und ßreunbrn ber fugend- llchen Turner und Turnerinnen. Du alljährlich, halten auch in diesem Jahre Vorstand und Lor- t irnerschaft eine besondere Weihnachtsfeier für die fhnberabteilungen oorbereitet. und die Lungen» und Madel» felbft halten viel Schöne» gelernt und ein- geübt, was sie nun ihren Eltern und freunden -eigen wollten 5Rufif und ein varfpruch leiteten die txner ein. und nun folgten in bunter 'Reihenfolge die einzelnen Riegen mit Hebungen an Sprossenwand und Schwebekanten. Pyramiden, Keigen (hänsdien flelnk L'üngflobübuiwen. Freiübungen. Bocklpringen, Harrenlurnen, Körperschule. Volkstanz und turnen am Neck. VUe Vorführungen fanden oerblenten Beifall, und wenn wir sogen, dost un» ba».F)önschen klein', die Körperschule und da» turnen am Neck besonder» gut gefielen. Io soll damit nicht gesagt sein, dost die anderen Vorführungen weniger gut waren; dem Dberturnroart und feinen Vorturnern machten sie alle Ehre. Den Schluh der Vorführungen mochte ein von den Mädchen sinnig gelpieltc» .hnachtsspiek, da» allaemeine Anerkennung fand. Und dann kam ber Nlkolou» mil feinen Gaben ... Bneslasten der Redaktion. (Kecht»gutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schlistte,tunp I 0. B. ft. Vie Ladenschlustreit ift durch relchsgesetz. siche Besflmmungen oom 1 ■> Marz 1919 einheitlich für ba» aonje Kelch f stgesetzt worden. In den hier in Betracht kommenden Vorschriften de» § 9 diese» Defetzr» he stl e»: Vds. 1' »von 7 Uhr abend» bl» 7 Uhr morgen» müsien offen, verkauf- leürn, mit Vusnohme ber Vpotheken. für den ge- «höftlichen Verkehr gelchlosien fein. Vie bei Loden- chlust schon anwesenden Kunden dürfen noch bedient werden.' Bbf 3: „vor 7 Uhr. jedoch nicht vor 5 Uhr morgen» dürfen Leben»mittelge!chiste roch näheren Bestimmungen der vrt»polizeibeh'rbe geöffnet sein ' Der Sleben-UhrLobenf chlust qfft also auch für solche Geschäfte, bie feine Tinge- stellten desch^ttigen. Denn Ihre Vrt-oollzelbehörde bisher beim Offenbalten einiger Geschäfte nach 7 Uhr ebenb» noch nicht einqefchrttten ist, so Hal sie eben beide Bugen zugedrückt _______________ sahrs-Postverkehr. t . fan.Ve ge>ruckte. eir’ 1A» Weihnach ft- iafcrSlartcTx, Me Öen Bestimmung« flr P^st' far:en enl'prechen müssen, kosten s?tovhl im Orts» - - - s. als auch Im Fernver- ftdlung -P e geben. mgen Bräuche öle'er Seit Die Jabl und Mann g altlgkett beer Weih- nochtBbückere.er. ist Io grost und 1» verschieden wte ihr Deichmack. ihre .^1ammcnle»u*a wb ihn Form Da gibt eS Duttertr'ge -n »klid- (bou Makronen AuftpUtzchen THarsl cn Pfe'- lern. i|e. huuS gemachte '^cbluchen. da entstehen uS der lüsten Mas e allerlei Bögelchen und sonstige niedliche Xlrrlcin. da gibt t4 Aitter und freuen, da formen sich Buchstaben und Fahlen, und all buS riecht so wunderbar fein aroma- titch verluhrerilch und sieht Io appetttlich auS unb schmeckt fo 'chreckl ch flut Die Uviier macht zwar ihre Bäkercien möglichst heimlich und am liebsten, wenn öie Kinder n,cht zu House sind Und wenn sie nur die Xür» glode gehen hört, dann sucht sie schon mit einem schnelle» Dr.ss ihren Sch an vor unbclufifn Augen und noch mehr ra'ch zugreisendm ficinen Händen tn Sicherheit zu brinoen Aber natürlich so ganz ohne Opfer geht baS auch nicht Die kindliche Ungeduld will bezähmt und aemcift.rt fein. Womit gelänge baS besser, als mit Heinen Adzadlungrn aus kommende DenüNe und W:lh- nachtSfreudenk llnb so wandert denn schon vor dem Fest manches Plätzeri und Lecker! in die Schlecker äuler unserer Kl.-lnen. 11 bngenS lagt man. dast auch der geftrenfl« $ctr Papa einer folchim ftüßieitlgen ftohprcLx flat nicht abgeneigt sei und bah er dabei ein überaus pflichtbewusstes und sachverständiges Wesen *ur Schau trage... Aber warum darf man denn eigentlich leit ein paar Tagen nicht mehr in der Ollern Schlafzimmer? Warum sagt denn die Mutter so un- wlrlch. man hätte um den Schrank herum, wo S doch gar so gut und fe weihnachtlich riecht, nichts, rein gar nichts zu suchend Sind das nun bl ost Ölt Weidi achlS-Duf.ln oder steckt da am Ende sonst noch was dahinterf 2ch. was ist das für eine schöne, für eine schwere Zeil, wenn eS nur noch ein paar Doge vor dem Heiligen Abeiid istl Verschönerung deo Ludwigsplahes. Diesten Ift nicht reich an öffentlichen, mit Grünanlagen veifevenen Pützen. Um so mehr sollten die tDe-Uei. die vorhanden find, neuzeitlich unierhalien werden. DieS ailt ganz besonders vom LudwigSplatz dellen uMreife ab- sterbende alte Kugelakazien mahnen, dast hier nüchstrt'.S etwas aeian u erben must. Da die .iaht der Arbeitslosen geacntoörilg in der Zunahme bearis en ist und die Stadl wübrend deS WinlerS beträchtliche Summen für Arbeitslosen- Unterstützung wird aufwenden müssen, böte sich hier eine dankbare Gelegendell. bte in gewissem Maste bezahlten, aber doch brachliegenden Kräfte zum Wohle der Allgemeinhell nutzbar zu machen, indem sie diesen an belebten Straßenkreuzungen liegenden Platz von Grund auf s o neu« und u m g e U a 11 e n. wie baS vor einiger Jett rr.it dem Platze vor dem Hoiel Kühne und an der JohanneSklrche geschehen ist. Da die Stadl baS notwendige Pslanzmaierial auS eigener Anzucht vorrätig hat dürsten die Unkosten kaum allzuschwer ins Gewicht fallen. Gin wichtiger Teil unserer Stadt tröre bann um eine vchmuckanlage reicher. Gladtihealer Ziehen. Vorflelluaflen en den Feiertagen. bereich des Aulaabevr kehr 3 PI 94 dürfen den log. Ab'enderanga.b«n (AdlendunaSlag. Harne Stand und Wohnort nebst W-d" deS Äb'enderS u'w.) noch toti ere fünf Worte, die aber mit dem gedruckten Wortlaut in leicht erkennbarem Zusammenhang stehen müll«, hand- scheu lich h'.nzugefügt werden. XS solche äm- kLllige Aach ragungen geütn z. B die üblichen ZulLtze Jnöti. .Ihre. .Den Freund . .len- ßr.2 fri »f * -’V Versteigerung 6efiimml. II667D * 1 MobMrih 1 *** Hattenrod, Harbach, den 20. Dezember 1927. 1310! IIM7D X 09059 gan» tfltbengeU 11611* Fertige Betten Franz Lösch und Angehörige tfldfi wen» TWt >rli Lieh, den 21. Deaembcr 1027. 3r* 11662D nu empfiehl» UI8M» Verkaufe Braut - Schleier h Modehaus Salomon 0.55 clniof flelh. u arlljidir. rcileacivandlc 0.72 jr fici i. u. uri viair. irrvnr ivanoir werbekraste Ulritaurt)'* d Mi oon flniiina ii» Irffe» Ltinfumin i nür rnQlllfbfn"fnr Verschiedenes! 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Für die uns In so reichem MaUe entgegenge brachte Teilnahme bei dem Ableben unsere« Hanen Entschlafenen sagen auf diesem Wege Innigsten Dank Frau Sophie Storch Wwe. und alle Angehörigen Träte-Mttnaenberg, 30. Der 1927. s. G. -fHcinhctm Hobnbotitrene LV tsr eetraecae krmkieider u 611 dSchi-e Uteile I- Hou ewcl< »irSn.5fiifWi.5li He Spiefmoiersiiigemg Lrnnerstag, den 22. Deaemder 1927, ab 2 Uhr versteigere ich im fiScoen, Ti tu en» reg 28: 1 •rammubbon mit 16Platten (tritt- terloS) Puppen, reddydären, AutvS. Kerzen, Seife. Leifenpulrer, elef» Irische Sona», Kognak. Kaffeeu.KefS unb verschiedene andere Öpielmarm. Sofakissen r.A.r.rt.1.75 "«Ä1"’ Für den Verkauf eines bei derPrloaikundlchaft sowie hi Handwerferkreisen gut einiiefübnen und vor itQenTinaen lür jede Oamilte »nenibehrlichen NnlkelS wird IQr fefoti gegen Provision und Soeirnzuschust ein lWNmlevkgefvMiM in minieren Zadren. dem beitcSmp'eblunflcnsur Aelle flehen, für die €toM Oste en per 1. Januar itt> aeiucht. 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Ich muh jetzt »ehe», bete sch habe errngc Leute erimelaben." füU«n. Dte 3(taii?aat>i lorgung der Kno bliebe nen, der 9kl1 bem Ihre Freundschaft mich lich aufger.r.nmcn hatte ®» war leineiweg» Ihr Cetrr.är, dem S.e diele vertraute Wohnung gegeben haben. Ich bin dadurch tief verletzt Aber ich begreife €tc Ich begreife, daft der weise Otganiiaiu« Ih o» lieber 8 'rfori das von sich flobcn muft was chm schädlich erscheint, um in Inner Qfcbeu unbecübn zu bleiben — Wie ba» Rüge den (bcgenfldr.b ausstötzt. der fein Lehen behindert Ich beere.-c da» und - er rmern Vie sich, wie oft ich Cie m unteren glüd- hdjen Betrachtungen begrif en habe? Ich bin überzeugt, daß ti leinen Menschen meine» RLer», weder in Frankreich noch anderswo gibt, der turch lein Zeacerament und durch seine Rrbeit " egabt ift. Sie zu begreifen, Ihr zu begreifen und ei so tief ju be- Jleue (beschichten von Cecil Rhodes. ötn naher Frund und Mitarbeiter bei grob*® englischen Äolonimgrünber» Srril Rhode». 3. 9. McDonald veröffentlicht soeben eine Lebensbeschreibung bei Schöpfer» von Rhodesien, bi* manche neuen bezeichnenden m Botschafter seinen Rock auSgezogen und fünf Minuten später unterhielt er sich bereit» in der zwanglos ft en Weise mit dem Sultan übet Angora-Ziegen. 2ll» Rhode« 1899 in Berlin war. Wurde er beim AiiteC etngelaber. .mb unterhielt sich mit ihm enrige Zell vvrzuguch. Plötzlich aber sab Rhode» aus die Uhr, hiell dem Äatfer feine Rechte hm und. ---Oh. ich wollte eine schöne Geschichte hin» phantasieren, so ganz au» Blau- und Silber- weift Und nun sprich« gte, die den Verlust oon drei oder mehr Jüngern einer fianb. den Verlust de» Daumen» an der Ged rauch» ha nä. den Vertust der Sopfbout s Skalpterungj, den Verlust de» Gaumen» oder iü.n'llcher ,^chne. beider Odnnuschrin oder Ihre Angelegenheiten in Ihrem Sinne unter 3bxen Augen er lebigen zu können. Wenn ich ba» Gefühl hatte in Ihre Ab'ichten einbringen zu mül'en, um Ihnen eine* Tage« wirklich helfen zu können, ohne Ihre Sntschlieftung vorher zu kennen, so darf biete« 9t uhi nicht getabeU werben, es muhte in bem erwachen der helft wünlftte Cie zu entlasten unb Ihnen vollständig den D.enft abzunehmen, mit bem Cie ihn betraut Hatter. Richtöde'toweniger habe ich augenblicklich allen Anschein gegen mich da e» Ihnen gut tünü. meine tenen Bemühungen unter bem Gesichtspunkt einer mihtraurschen R.chtachtung zu oehandelii Ich bin w e ein bicbi|negerhinter Itrr von Offizieren und Mi- 'M betragen ftn Jahre 192«: 965 Millionen Mark, 1925: 1280 Mill. M?., 1926 1310 Mitt. Mk. l'*27 lVorai.ichlogs: 1334 3RUf. ®t.; für l'.«2d wird unter stinfchiuft der jetzt Pri ’l’/rn Se»«bsüsic mit einer Gesamtausgabe 00n nahezu 16ri" M,ll. Mk gered)nrt werden müssen erhebt sich vom Standpunkt der Steuerzahler dir Fruge, wa» nm diesen bedeutenden Geldbeträgen aeschiehl. Daraus ist zu antworten, daft wahrend und unmittelbar nach der Inflation die ftriegobeschä- älaienrenkn derart ubgri unken waren, daft m den Famiiicn derer, die ihr Beste» für die Bewahrung be» IViierlanbe» vor feindlicher Uebertchwemmung emgefetzt hatten, entsefzliche Not herrschte. Erst i* „nb mich konnte diese Not gelindert werden. * ■ ' * ‘ ~ '---diejenigen eisten zu neuen Schnlhau». brichlostcn Auf Grund bet Aoeanichlög.- wurde Ke Au» ührung der Ar» betten an m nerm . t.-r Jung In Lu. e.l nkten al* d.m W. g ifoeb r ch n üb r ragen. Die HcIzhalle iol mit zial:ent.-n mv Lnger., unb toastigen HU'tz« bebüi« igen e.n? A> i n te r b ei h i l s e gewährk werde.1. Der »Dem inbcrat g nehmigte kilür den betrag von S4? Mk., und zwir sollen erhalten alleinstehend Per on.-n 15 Mk TMtw n mit eigenem 5^au»b «l' 20 Ml. und Ghel. ut? 25 Mk i?ine lange brwit; eiitl^mn sich über de Rnschafs ung von 8euerwehrau»tustung«» gegenständen Jme tchrn vor.ieg nd? Rech» nur.g wurde genehmig . ; a ftbr.gm iv-rde dio Befch^'fung b.*r neuen Um or n ' vt ajt, ab*t dem auw.s.nd.n Z.nirrw drh^up mini anheim» gestell'. wegen d x Au 4> vlung von neu n Unt« formen für alle Mitglieder d r Areiwlll gen Seucrmcbr da» w.uter zu o rmlaften. ( ) Lang «on». 2i» Tty »m 1 November 1926 mar Lehrer 6 I n n babier in den Ruhestand getreten. Auf ba» fiu»fchreiben hatten sich 24 Vebrcr um die freigewordene Stelle beuterven. Da» Cante »amt für da» Bildungsweien hat nun dem ä 11 e ft e n Bewerber, Lehrer Gustav ch e r b |t. für Seit in Billertshausen (Ärel» «l»felM dte hiesige ediulfieUe übertragen gr. Grüningen. 2? De^ Am € ?tmiag* abend batte tne Oberklasse der hlellgen S d>u le zu einem Xbea teraben h etnge» laden. Der Ve'uch war ein seh.' guter: Ni^zen doch ung. i ihr ein Dri tel de.- ge'amten motn.Tl5c:i anwesend gewesen fein. Und alle, die sich eingesunden hakten, dursten einige schöne Stunden verleben <3* war eine F eude. die Stinbcr bei ihrem Spiel zu leben. Sie hadm ohn« Audnahme ihre 6ad« rech: hübsch gemacht Da« Rteihnacht« Piel .Li denleid und Weihnacht«- ireud". ba* Märchen ptel .Ierg Rate" und da» Schatten'p.el .Der Schneiker in der ^51F gelangten neben Gedlch«- unb Liedervorirägen jur Ausführung. Z Rödgen. 20 Dez Der letztc Advent brachte un» zwei schöne 'Deihnachtsvor- feiern Um ',4 Uhr veriammelte sich ein grof er Teil unser/r G.m inde in der Kirche, um mit den Kindern dte die K l e i n kn d e r s ch u l e besuchen. Weihnachten zu f irm D r iSbrintMum strahlte, von der Orgel tönte .Ihr Kind Irin kommet, o kommet doch all*, al» die Schar der Weinen, geleitet von d.n Schwestern und einigen Helferinnen, erwartimg)lroh in bi« Gotr «I-aus ein zog .0 du sröh'.ich.'. v du fella\ gruUvmbvu / genbe Weihnachtez ?if. bl Mer froh.' Wrihnacht»- choral Iri'c.e di- F.i r rin. Unb dinn trugen, d e kleinen Ber»chen vor. fangen mit ihrer Schwcster Lieder unb vernahm.n gegm Schluft b.T Frier ixm Pfarrer Bö >in, ng. der in feiner Ansprache so ganz den rechten 5on für die Kinder sand, daft ihnen nachher da« slhriftrmD auch etw.i» schenkrn wolle Run wurden die Grister unruhig, bi» fte in der Kleinktnderichul^ ihr .Ehr.stk.nbch.m" tn ilrnpfang genommen hatten unb an der Hand der Mütter glückstrahlend heimwandert 'n Der Abrnd sammelte die Svnntagßschüler und ihre Angehörigen im Saale der Rleinkinderschule. Auch hier erlebten alle Trilnehmer unter dem brvn- nendeii Lichterdaum eine frohe Stunde § Da udr ingcn. 20. IkA. 2ün Smintag- abend fand hier im Saale der Rlelnkinder - schule eine schlichte Weihnacht«seler der Kleinen mit anschließender Bescherung statt Der Saal war bi» auf den letzten Platz gefüllt. Wech- nachttzgebichtchen unb Liedchen Wurdeti in echt kindlicher Weise vorgetragen. Al» Weihnacht«^ geschenk bekamen sämtliche Kinder eine recht praktische Gabe, rin Triteochen einen Lössel und y TI a Instar. 20. Dez^ Im vorigen Sommer wurde hier von einem Angestellten der hiefiaeu Fabrik eine Klelnkinderfchule gearüntvi Die Unterhaltung«kolten Wurden seither von den »Item der teilnehmenden Kinder auigrinacht In der letzten Gemeinderat»sltzung wurde nun der Antrag gestellt, diese Kofi en. die jährlich etwa 500 Mart betragen, auf die Gemeindetasse zu übemehmeii. Leider Wurde der Antrag abgriehnt Im Interesse von Kindern Wie ist das mit den Engeln? Bon Mar 3ungnidtL W»e ist denn ba» mit den Ong.Hn? — Grzähle bo4‘ Grzähle doch' Ja, fo drängt mein ttrinc« Mädchen. Ihre Augen hängen an meinem Munde.-- Unb nun erzähle ich wie die Gngel aue der blauen ÄimnuUtür herau»slattem: .Die P'u»- bädlgen, Stupönaligen. Vvielhän>g.m 'Du^ri- baumherzigen mit der Lockung eine» Grübchen» in den ‘langen---Oh, die Lichtverichnritan. die schwärrnen'chen Blum.ng sichter Nc Gotte« glüdlichfter Gedanke g fd)iff n. durch dic Gotte» zarteste Sprache red i alle diese Gng l baden die schneeweis^-n Flügel und flattern au» der ftim- melcktür. 0» find fo viele Gine Wolle ift «. rnt Gngelwolke Unb li< werden alle von einer Im- genben Unruhe, von einem ®14d»fi.-b r. oon ein er lüften Beraulchthei: ergnff.n. ®» Ist rin Bim- fern und luftige» Flinkem tn der Luft Die i/gri Ipielen und gaukeln, schaukeln und über kommen wieder in« Gl.nchg-wicht^Ihr.' S.-eichen tanzen, ihr Herzschlag wird verzückter wtd seliger. Ihre Augen werden Wrid> und schwarmenfitz. Hier und b»ri Hingt in l>et ®ngri«wolle t>:r- steckte« Lachen und Kichern. Sch.llhalte Worte flattern auf. Der Herrgott aber st ht oben an der Hinnnelö'ür und belügt die XaumcCbncn 'einer ckngei. Manchmal steht er noch ein icbn’udxiq Weifte« Aerrnchen eine slattrmde Locke eine weifte, nackte Brust Die Gngri schweben ub'rm e annenwalb." .Richt wahr, jetzt kommt ein Flieger an Sv fragt sie mit hungrigen Augen. — — .Sin Fliegers-- Sie hat mich mit ihrer Frage ganz au» der Phantaficrerei geriH.-n. — -- Sin Flieger? — Rein, damit hatte ich md>i gerechn.-i — — Ja. jetzt kommt rin Flieger. D.r InaUcrt unb rattert Da« Hingt wie ba« Helle Pochen de« S.lber- hammer». mit bem 0?:t da« Well.-ndach schmiedete. Sin Xie’cnrwgri ift e*. Licht unb Mond'che.n tragen da« Ungetüm. Jmmcr näher unb naher kommt er, wie ein surrende« G kpenst." — - .Richt wahr, jetzt müllen die Sng^ r.-cht« fliegen? — Sonst passten was. Sonst fährt fic ja der Stieger um.* .Ratüritch fliegen fi« recht« nud) unb nn eriolflt war. Der oorlieg.nd« Gefetzentwuri nuiftte sich deshalb v>m 3i«te '«Ren. in erster Linie die Dtrugbarcn Mittel au- die E r Höhung der Renten dieser seither benachteiligten Gruppen |u konzentrieren Di« «ncg<-bri(babigten. di« nur rin« Minderung ihrer draterb»(äbigteit um 10 unb 2Qo.fi. nad>ro.i- Ader ich habe nicht gezögert Ihnen der zwei Stunden saft mein« ganze Zeit meine Kräf.e - leider habe ich nicht zu viel — Oberheffen. tonNrei« Zieste» d Heuchelheim. 20. Dez. Sin gut gelungene« Konzert gab am Sonntagabend in der Turnhalle der hiesige Arbeiter- Ge- sangverein. Der Dirigent Hch. Rikol«i- Groften-Buleck hat c» verstanden, den Herein, bet lehr gute« Stimmenmaterial, besonder» im ersten Xcnor. besitzt, auf eine beachtllche Hoh. be» Können« zu bringen. Shöte von Schulten Schrader. Böhren. Baumann Geller. Shcfser. Schauft. Wcngert Fittlg und 11 ti)mann wurden vortrefflich zu Gehör gebracht. Befonber» gefiel der Lhor , D.r Fremdenlegionär" von Wen» bert, her am Schluft bet Deranftaltung noch einmal wiederholt werden muffte. Den instrumentalen Teil hat die Kapelle Otter von Gieften in guter Weif« ou»a«füllt. OO Klein-Linden, 20. Dez. 3n her we» mein bcrat«lin ung vom Montagabend Wurde die Höhe b?» örilich-n xüd*loa» zur Hunbefteuer für ba» Jahr 102d feftgclegt. 3u bem staatlichen San von 12 Mk. follen. Wie im Iahte 192r. durch die Gemeind? an örtlicher Hundesteuer für den ersten Hanv 6 Mk.. für den zweiten Hund 12 Mk. unb für den dritt.rn Hund 18 Mk. erhoben werden. Die schon lange für f>ic neue Botts'chul Far bildungöfchule und ba« Bürgermeister rilokal rin Holzraum fehlt, f? wurde die Strich, ung einer Holz halle, nah, beim Ich werbe Sie nicht mehr testen — aber wie für bie Apofte.' die betrübt unb al'ein blteden. beginnt für mich ba« Leden, da« Ihr hohe» Beispiel adeln wirb unb ba« darin feinen Trost findet, sein Reht und feine Kraft Wir waren einig, fab et im Leben eine geheime Gerechtigkeit gibt, die sich langsam, aber ohne Fehler durchsetzt. Aus bie'c Gerechtigkeit fetze ich mein« ganz« Hoffnung^ fie wirb eine» Tag.» ba» Unrecht wieder gut machen ba» Sie bem angetan staben, der weder Wittel noch Recht hat, Ihnen fein Her, zu zeigen " sr-chopädischen unb anderen filliemillrin au». Für Mr bieetKUightben Maftnastmen forderte der Reichstag Mr NiIbipe Vorteguog einer neuen Verordnung SchOrftlnd wurde tn einer ÜnllchUckung der butch di« jetetigebenldxn Onhnidlunp befonber» benoch- teiligtm fiinlerdllrdenen der gefallenen Offiziere br» Beurlaubten ft ande» «d-cht unb t;r-or- den bah diese fiätten au»geqt,chen werden Die früher gezatz.te lautende Snftchad quno für den 3‘- riloeriorgungridtem bis zum rödjfWf trage ron 12 Mark mona'Iich, soll den Verionen wieder ge- wahrt werden, denen 'te im Jahre 1V23 genommen worden dl. Sin« toruete Untichiieftung crudM dir Rrlchrregirrung. für die Srziedung»d«ih«l- t e n der strtrgerwaisen bi» ou< weitere» jährlich 3* Millionen Mari zur Verfügung zu stellen und dir (Frprh jng»b«ihillen im Bedari»fall die ium i'vUrndeten 24 Led«n»»ahr zu gewahren Dte Renten- kurzunp»d«slimmungen w-oden so verdesieri. daft künitig drei Sehntet der Griamtrente dem versor- gunasberedjtifiten verdtelden müften. Der podiebenbe Uebrrbbrf. der natürlich auf voUstöndififci! feinen Anspruch ersteh: dürste pr- nugen. um erkennen zu lassen, daft zwur bi« Bul- befteruno der B« fug« 2ter ftriegrrhinterdlle- denen hinter dem Au»rnaft zurüdgrdliehen ist. da» an Aufdesterungen den Beamten und Beamten- ptnhonören zupe'tandcn wurde, doft aber bte Krieg»des cha digten, uigunücn deren d,< verfügbaren Mittel nrratenbet wurden einen bevor na.1i? sic telbft folany« statten zurücktteben traifitn. In t«n Fallen, in dcncn di« Versoigun^gedudniifs« der <)interdiied«nen ergänzt werden durch Veftia-.' au» der Soziolversichcrung. kann man sich heute mit Ser Versorgung im ninbltrf auf dte Rot de» gan;rn Volkes einigtnnobcn abhnben. So aber solche Ergänzungen nicht in Frage kommen, unb da» ist bei groftrn Schichten des Miuristondes der Fall, da wohnt auch heute noch di« Rot am fi erb. Die riesig grofte Rot brr Bersorgung»- derechtifiten aue dem Srittrtefl« ist eben, vir auch di« geringsten Suid«sserung«n finonprll sich so gewaltig au»roirten latzt. Jeder Dolkegenossc. in»- besondere in feiner Eigenschaft ab vlleurrzahler, mofic ot*r stet» bedenken, wo» re für Hundert- tausende von Mneg»opfern twbeutet. neben der Tragung ihre» Leiden» aui 200, 300, ja bOO unb mehr Jlcr! lahrlidte ‘Jlcnlcnv. \ug auf die fie nach den früheren Dieven einen An- jpruch trbrlten konnten'. Dte Folgen de» ftricge» lasten 'chwcr aus bem ganzen Volke, die ft. beschädigten und Knegerhinteritti.denen aber können für sich flnipr.'d) nehmen, in der Vergangenheit bae Schwerste getragen zu h^dcn und heute noch oon allen Deutschen die gröftten Opfer dem Battrlanbc zu bringen. Der Reichriog hat in ferner Sitzung vom 15. fr- vnntter den öniwur« eirx Gefetze» jur Abänderung de» Reich»oeriorgung»aesetzes unb anberer frrfor- aunaraetette oerablmifM 2» brr Echt-ftabstimmun« litmTien nur di« lo»m nulten dagegen T< her td'.en »rratung b«e Entwurf» In der Sitzung oom 21. Oktober 1927 hat* ich im Buftrage der Re itenuigepiririrn unb brr k-trischa'kllcheu frrnni ung erflärt. doft da» Firi, ba» wir tn der versor- Hig anstreben, nicht auf einmal «rreldji »erben tonn unb doft auch brr voritegende w- -rttrnhnurf nur al» rin Schritt in der Richtung aut diese» 3»rl brirothf.: werden dürfe, teldst wen:,, wie wir hofften, im -1 >»sa)uft noch in einer ganze-, Reihe non Fragen tUrbelteringen der Dorlagr burchgriettt werdcn würden. Rückblickend konnte ich Damah tesrstellen. daft mir feil der StabUisierung brr Währung mit jeder Roorlle unserem Frei nähvalbemofraten attennal» meiterur.fl der übrigen Schwerdeschädiglen verläuft in ähnlicher Linie. , Die Bezüge her 1500 U00 fiint«ri>iiel*nen (Rrie- gertltem ÄnegtraMtroen unb ftriegerwaiien) wurden durchutefi um etwa zehn Prozent erhöht. Lüfter- bem wurde «ine gante Rrih« oon (I rleichterungen aeschajseii, dic in den Äteifen der Beteiligten 'ichcr •reu big degrüht »erben. Die Einkommen »grenze für die Gewährung der Ifltemrente wurde erhöbt. Den alten, notleidenden öhern von gefallenen Söhnen, bei denen nicht einwandfrei nachgewiesen werben kann, daft b* Gefallenen die (Lrnahrer bet Eltern waren oder geworden wären, wird künftig ein« Elternb«i hilf c gewahrt. Hestnlichc Srleichierun. iten wurden auch für bie Witwen- unb Waisenbci- bitten zur Besrii,gung von fianen geschaffen. Dte Säfte für dte Psiegezulagc für den Vlindenfuhrtr- bunb sowie ba» Sterbegeld würben angemessen erhobt. Es wurden Sicherungen dafür ge^duffen, daft in der Gewährung der vjlegezutoge wie ubrrbiupl den ichwertuderkulöjen Kriegsbeschädigten weitere» Entgegenkommen al» irither bewiesen werben wirb. Auch für die Krieger Hinterbliebenen wurde troh nachhaltigen Wider'pruch» de» glnanvninlfte- : nun» rin brid>riber*» Sterbegeld bewilligt, jo dah kunstigstin bic alten Kriegereltern unb Kriegern»,iwen auf ihrem cterbeben« der Sorge enchoben sind, woher bas Geld für ihre Bestattung genommen werden soll. Für Sicherstellung der fiellb« • ha n Ölung erkrankter fitnterbltebrner. bte keiner ztrankentoste angeboren wurde eine Entschtteftung angenommen, die eine Äcnberung der Ne,ch»arund- lätze -ur bi« öffentliche Fürforgr dahingehend ver- lang«, daft alle Iusatzrenienempfänger unter den knegerhinttrblteben#n al» der ficilbrbanblung bedürftig betrachtet werden müsten. Der Re:ch»ioa 'prach sich weiter für Erieichterungen und Verbesserungen in der »e'cha'sung von Sörpererfatzstücken, Ein »6fd>itbrtritf Rilke« an JRebin. Die Brie« Raine.' Maria Rilke« an Rodin erf *' einen demnächst in einer beschränkira Auflage im Inlel-Berlag und werden da» eigenartige Verhältnis erflären. da» der geniale Lyriker zu dem groben französischen Bildhauer Robin batte, tn besten Dienst er kurz« Zeit al« ddretär grftanken hat. Da« „3 n I « l' d) i f r vercs entübt m feiner Wr.hnachtcknummer einen wichtigen Brief te* Dichter« an den Meister vom 12. Mai 1936. in dem er von ihm 2b'- eb nimmt, nachte Zerwü.f.ük e sein« CteOung unmöglich gemacht hatten. .Sie haben '.ch ..cht mehr taran erinnern woden.“ schreibt R tte rn btefcin französischen Brie' au« dem wir die wichtigsten e.eilen in Ueberietzung tr et-crg«ben. „boft Sie mich al« Ihren Freund eingelaben haben, zu Ihnen z» kommen, und daft bte Be- Ichäftigung. mü der Sie m ch einige Wochen später betrauten, zuerst nur ein Mittel war. einem armen Freunde eine ruhige und für ferne Arbeit günstige Zeit zu verschal en. So haben Sie unser« Bedingungen an dem Woraen formuliert. an dem wir in bet XI« Ibay.cren gingen m 6rj:ä;jnfl fcic'er Wbglichkeit. über bie ;etrie- be< gezwungen war. z ve i Oefen ft 111- *u Ieg cn . wurden — um eine Entlassung von Arbeitern zu vermeiden — jetzt Felerkchich- t e n eingelegt. r. Göbelnrod. 20. Dez. Am Sonntagabend land die Weihnachtsfeier der hlesigen Schule Natt, au der sich die Eltern und An- gehörigen der minder in grober iaht versammelt halten 3m Mittelpunkt des ersten Teiles stand do» Stück .Knecht Ruprecht". das von den Kindern zue Darstellung gebracht wurde. 3m zweiten Teil erlebten wir in dem Stück .Hnlige Nacht' die De'bnachtsgeschichte. Zwschen durch erklangen d.e l.ebUchen Wethnachlswe sen und wurden Weihnach'.sgcdichte vorgctrogrn. Uni et hem Ehristbaum wurden dann die ®aben an die Kinder verteilt. Bürgermeister Weber dankte nm Schluh Ihm Leiter der Deranftaltuna. Lehrer Allenddrser. für seine Mühe Mit der Stier war eine Ausstellung der von den Schülerinnen angcsert'glen Handarbeiten verbunden. Diele zeugte von Fleih und Sorgfalt in der Arbeit. Der hiesige Gesang- verein .Eintracht" leiert im nächsten 3 ah re sein 25 jährige « De stehen. Do« fr'fi ist endgültig auf den 2. Pfingstfeiertag (28. Mai- gelegt worden. • Weitershain. 20. Dez. 3n uniercr Kirche wirb gegenwärtig eine elektrische Heizungsonlage eingerichtet. D c man hört. wirb die gleich« Ginrichlung auch in den orten Aübbi na «Haufen und Alten-Du- 1 e ck ernstlich In Grwä iung gezogen. ri 2 leb. 20. Dez. Al« lieblicher Auftakt zu den diesjährigen Weihnachtsfeiern erklangen am Sonntag die Liebchen und weihnachtlichen otoie- Gespräche ter l 00 kleinen Kinder, die unter der Leitung her Kleinkinberschulschwelter Lina Nebeling Im Chor der Marienstiftskirche vor dem brennenden Ehristbaum und den mit Gaben besetzten Tis ben ihre Weihnachtsfeier hielten. SliftSp'arrer Lchorlemmer lchloh die Feier mit Ansprache. Gebet und Segen. Darauf folgte die Bescherung. 3m nächst ei, 3ahre wirb die <5det wohl In dem schönen neuen Heim der Kleinkinderschule stattsinden. Der von bet Stadt errichtete Olribau steht am Doli in der Oberstadt. 3m Frühjahr wird die Ginweihung stattsinden. — Heber die Besetzung der einen her hiesigen P s a r r st e l l c n, die durch die Ver- setzung de« Pfarrers Lenz nadb Giesten srei- geworden ist, hört man Immer noch nichts, obwohl die Bewerbunasfrist schon seit vielen Wochen abgelaufen ist AuNallenberweise haben sich für diese Stelle, die früher viel umworben war. keine geeigneten Bewerber gefunden, so datz blrtmal die AuSübunz des P r ü f e n t a - tionSrechte«. baS der Fürst von Lich Hot. erschwert ist. Da baS kirchliche Leben unserer Stobt durch die ungenügende geistliche Versorgung unnennbaren Schaden leibet, wäre e« sehr erwünscht, wenn die Aeubesetzung bet Stelle be- schleuniat würbe. • Hungen, 20. Dez. Auf der hiesigen Gisensteinarube „Abendstern" der BubetuSschen Gisen st einwerke, im log. Heckenwald, wurden in diesem 3ahre atötzere Umba uarbel ten und Aeuaus- ftellungen von modernen Waschmaschinen aus- geführt. DaS Werk hat dadurch seine Leiftungs- kraft bedeutend erhöht, so bah Aeueinstellungen von Bergarbeitern erforderlich wurden. Auch hie Verladestation an der Strecke Hungen--La ubach wurde umgebaut. Dor einigen Wochen wurde auf dem Grubengelände ein etwa 400 Meter langes Schlammwassergefluder nu'gestellt. Letztere Arbeiten wurden in verbältnlSmäs'Ig kurzer Zeit von der Firma Gebrüder Müller. Zlrnmergeschäft und Sägewerk, in Hungen auSgesührt. Jrtrci# ilvicbVcro । Friedberg. 2l. Dez. Seinen 8 0. Geburtstag feiert heute In voller körperlicher und geifHger Frische der frühere langjährige Beamte her hiesigen Zuckerfabrik, Hermann SchallaS. Der 3ubflar nahm am Feldzuge 18<0,71 teil und wurde wegen Tap'er- keit vor den, Feinde mit dem Gifernen Kreuz ausgezeichnet. 4 Ba b-Aa uheim . 20. Dez Der lau- nuSklub .W e 11 e r a u" veranstaltet im Lause des Winters wieder mehrere Wandervor- träge hier unb in Friedberg Als erster Heb- ner war für Sonntagabend der bekannte Hoch» gebirgswatOerer Regerungsral Dr. Gretsch- m a n n (® leben) grtoormen. brr in einem '«sselnden LichtbUdervortrage über seine im letzten Sommer gemachten Bergt.hrten in den Hohenkauem berichtete. Der Vortragende sand starken Befall. Die hrefige Volk« bank hielt ihre gut betuchte 93. oebentliche Generalversammlung ab. die von Aotar Stahl, dem Dor itzent.-n des Aut'lchtSrat«. geleitet wurde. Der Vor'itzenbe gab einen interessanten Heberblick über t-a« Wirtschaftsjahr 1927. insbe'ondere beleuchtete er dessen Auswirkung auf Bad-Rai. heim. Angenommen wurde ein Antrag des Vorstandes, hie Summe der auszunehmenden sremden Gelder von drei aus fünf Millionen Mark und die K re di t- grenze für den einzelnen Kreditnehmer von 50C00 auf 75 000 1 zu erhöhen. Der H m k a tz des sehr reg,amen Bankinstituts ist in biefern Fahre weiter gestiegen Gr beträgt bis Rovem- ber mit rund 82 Millionen schon etwa 20 Mill, mehr als im Vorjahre. Notar Stahl gehört nunmehr 25 Jahre ununterbrochen dem Aul« 'tchlSrat an. au« welchem Anlab ihn die Versammlung ehrte und beglückwünschte. — Der Turnverein 1860 veranstaltete am Sonn- tag für seine Schalcr rbteil rngen Weihnacht«- feiern, die ein schönes turnerisches Programm boten, lern er mit einem schön gespielten Weihnachtsmärchen erfreuten. An rund 200 Knaben und Mädchen konnten, wie in den Vorjahren, wertvolle Wcihnachtspale'.e durch Knecht Au- precht auSgehändigt inerben. dank ber Opfer- willigkei! bte'iger und auswärtiger Xurrtreunbe. Lehrer Ostwald, der die Vorbereitungen für die wohlgelungenen, stark besuchten Jeiern leitete, rnhrte In seiner Begrübungsanspraa-e au«, warum gerade die Turner Weihnachten schon immer fo innig gefeiert haben. Butzbach. 20. Dez. Bei einer im hessischen Taunus in der Nähe des Forsthauses „Hubertus" veranstalteten D rückjag d auf flauen wurden fünf Schwarzkittel zur Strecke gebracht, und zwar von drei Jägern aus Bad-Nauheim. ( Garn dach. 20. Dq». Am SamSiag und Sonntag veranstaltete der hiesige Kaninchen- und Geflügelzucht verein .Fortschritt" im Saale von Mohr eine Kaninchen - und Geflügel-Ausstellung. Die Schru war im ganzen mit 148 Nummern beschickt. Die Leitung der Ausstellung lag in den Händen deS 1. Vorsitzenden Wilh Bergk. Die Preisrichter für Geflügel waren Lehrer Seipp (Rüsselsheim), für Kaninchen Haas (Friedberg). S« war keine leichte Arbeit für die beiden Herren, au« dem zur Schau gestellten Material immer noch das Beste HerauSzusuchen. SS wurden im ganzen drei Siegerpreise vergeben. Diese erhielten für die Bestleistung in der Hühnerzucht Wilh. Düringer (Ober-Hörgern), für Tauben Wilhelm Schmidt (Gambach) und für Kaninchen Wilh. L. Metzger iGambach). Ghren- preise errangen weiter folgende Züchter: Fritz Boller. Düringe-. H. Wächter, Fritz Br öder. Wilh. Schmid:, Artur Rosenbaum, Kari Ohle- mutz. Konrad Boller. Wilh. L. Metzger. Gust. Rumpf, Willi Wiehner, 3oh. Alles. 3at ötft Außerdem erhielten eine ganze Anzahl Züchter noch 1., 2. und 3. Preise. Der Verband oberhessischer Geflügelzüchter hatte für die beste Gesamtleistung eine Medaille gestiftet, die von Wilb. Düringer (Ober-Hörgern) errungen wurde Au« Anlab der 2 '«stciluna veranstaltete der Geflügelzucht verein einen Vortrag«- abend. Als Referent war Dr. Lang vom Tierzuchtinstitut der Hnioerfität ® eben gewonnen. Er sprach über . Zeitfragen aus der Geflügelzucht" und konnte den sehr zahlreich er» tchienenen Zuhörern viele praktische Vorschläge und Fingerzeige geben, was dankbar empfunden wurde. Die Ausstellung war ein voller Grfolg für den Verein. • TroisMünzenbera. 20. Dez. Dieser Tage v e r f ch i e d in der Universitätsklinik in Dietzen ploß(id) und unerroartft der Ältocteran von 1870/71 »einrich Storch, Ritter de, Eisernen Kreuzes 2. Kl , * im fast vollendeten 8 0Leven»jahre. Der Der- ftorbtne mar wett über die G "inet Heimatdorf» hinaus bekannt: in der Gemeinde war er jederzeit aufopfernd für feine Mitbürger tätig. 3n vielen UnglürftfMen und Geschicken war er Helfer und Berater und bat manche, Schmer; im Samariter- dienst gelinden Alle werden Ihm ein treue» Weben fen bewahren. Brei# Büdingen. L Aibda. 20.De^ Dieser Tage hielt die Niddaer 3 a g b g e 1 e II f <6 a f t ihr dnttes Treiben ab. wobei nur das Feldaelände zwi «den Geis-Nidda—Bad Salzhau en und Nidda in Betracht kam Es wurden 32 Hasen und e i n Folan gescho fen. 3m ganzen war das d.es- derbstliche 3ogbergcbni« im plef:gnt Bezirk günstig — Die M.tglteder de« eoangekitchen Kirchenvorstandes de« Kirchspiels widmeten dem nach Darmstadt ver'ehtrn P'arrer Köhler elS Andenken an feine Niddaer Amtszeit ein grvf-s Bild der Niddaer Stabtklrche in kunstvollem Nahmen. )( Orlenberg. 20. De» Am Sonntag ich- mittag fand in der K.rche bi* Weihnachtsfeier ber Kleinkinderschule statt. 3n kindlichen Liebern, Gedichten und klvrr.m Aufführungen. unter denen besonders .D-r Zwerge Weihnachten- gefiel, vustlen bi* Kl Tinen von Weihnachten und dem Christkindl-in zu singen und lagen, so datz auch den sehr zahlreich erschienenen Grotzen daS H-rz B>irat wurde. Die Feier war von Gerne.ndeUcd m. die von der Feuerwehrkapelle begl -i^l wurden, und vorn einer 'Tsanfprache dr« Or-Sg-iü 'ch n umr.hm: und endete mir der BT'chrrung d r Xinbec, Injcr wurde die schön warme Kirch' empfund.-n. dir trotz grober Autzenkäll« durch die neue KIr - chen Heizung cu' 1 gebracht worden war. — Abends fand im Mauerg r!rn die Weihnachtsfeier der Volksschule statt, die von Lebrer Carl grl.-it't und mit einer Ansprache eröffnet wurde. Fröhllche Weih- nach:Slieder wechs.ll-n mit sinn g.m Aufführungen ab. die dank einer vorzüglich ’ V rbercttung. schöner Bühnenbilder und slv'tm Spiel« tiefen Gmdruck |m vollbesetzten Saal hinterließen. Reicher Brnfall lohnte die Mühe und Arbeit, d.e sowohl Lehrer, wie Kinder lang.* Wochen vorher batten. Mit einem Reigen und ein r Ve'cherung. die durch die Gaben der Gemeinde und d « Schützenvereins ermöglicht tourbc, fchlotz die in allen Teilen wohlgelungene Feier. Mrci» Schotten. 0 Laubach. 20. Dez. Am Sonntag wurde hier am Cinllutz des Schüllenbachs Tn die Wetter ein Fi fchreiher beobachtet. Gs ist wohl derselbe, der bei Wetterfeld und Münster feftaesiellt tour'«. Man sollte dem bei un« so feiten gewordenen schönen Dogei Schonung gewähren! Oder-Schmitten, 20. De). Durch ve» schluh des ®em ein berate« wurde die Auflösung der hiesigen Schäferei und die Veräuherung des vorchandenen 3nventars angeordnet. 3n dem ablaufenden 3abre war die Schafherde stark zusammengeschrumpft, der Pserch wenig begehrt und sehr billig, so dah die SchaThallung ein Defizit von über 500 Mk. ergab, das von der Gemeinde zu decken war. Die fetzt aufgeföfte Schäferei war in den 3n- flationtfahren ins Leben gerufen worden, hat also nur eine kurze Zeitspanne bestanden. Ihre Vorgängerin verfiel einige 3ahre vor dem Krieg der AufUsung. — Die Zahl der Radiobörer hat hier bereit« das erste Diertelhun- bert überschritten, und we-tere Anlagen stehen für die Feiertage in Aussicht. Auf 20 Ginwvhner entfällt ein Radioapparat. Mit diesem Grgebni« dürfte unsere Gemeinde in ber dörflichen Weit Wohl die Spitze hakten. ftreit «Isfeld. * Windhausen, 20. Dez. Der Landwirt Otto Geih von hier schlachtete dieser Tage ein !*/• 3a6re alte« Schwein, da« Im Schlachtgewicht 516 Pfund toeg. Auch in der Zucht der Milchkühe hat dieser Züchter einen bemerkenswerten Grfolg zu verzeichnen dadurch, dah er eine Kuh mit über 5000 Liter 3ah- reSleistung besitzt. Dc« Tier gab nach dem zweiten Kalben täglich 24 Liter M ich, heute «’m Monate später, gibt e« noch 11.5 Liter täglich: es gehört zur Simm^nthaler Ralfe. ö Groenhausen. 20. Dez. 3n dankenswerter Weise haben in biefen Tagen verschiedene Familien unserer Gemeinde sich der Bedürftigen und Notleidenden in Bethel angenommen und durch S t t s t u n g von ganzen Anzügen. Wasche und Kinderkleidung bewiese«, daß Re bereit find, ein gutes Werk zu tun Die HauSsammlung für Bethel belief 'ich im Ergebnis auf 12,10 Stackenburg. DSR. Offenbach. 20.De^ Gegen die Leiter der Mieter - Baugenosfenfchast e. G. m. b. H.. Offenbach ift wegen Betruges von der Staatsar.waltschast d.e Voruntersn- chung einaelcitct wsrdca. Di- Gesellschaft baute oor.c jegllQfn pelunrären Ruckd^lt und machte Schulden. Rach den bestehenden Vorfchriften hätten von den M-tglte^rU. für die Häufer gebaut wurden, zehn Pr:tzent t-er Bau u -.ne. die vorder eir.g. ^hlt werden, stch.'rgest.l t werden müllen. DieJ toll nicht ge fein. Die Vauhand- werker drängten aus Bezahlung Da ihr? Forderungen nicht erfüllt werden konnten, wurde vor einiger Zeit des K o n k u r S v e r f a h ae n ein» Geleitet. 3n diese Sache ist auch der städtische Baurat 3uLu« Klingelhöer rerwi lell. der feinerfeitS der Stav'.verwaltung mit^eteckt bab;« foll datz die Zinanz.erung der Bauten der Genossenschaft In Ordnunz lei Gr ist vorläufig leine« ämtel tnlboben und unter Vorbehalt weiterer Matznahrnen in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden. Preußen. Arcie Wetzlar. Witzmar. 20. Daz. 3n diesen lagen find 25 3a b r e verflossen datz die bieftge Zigarrenfabrik der Firma Rinn L Cloo« ihrer Be itrnmu ü»ergeben werk-en konnte. Q« war dies der erste grützere Fabrikbau der im Jahre 1895 t>eg.n.v»ten Finna. Das 3ahr 1902 pal aber für unsere auf ebener Gemeinde noch insofern B?deutung. al« damals hier ein? Postagentur e.nae.ichtet und Anregung für die Güterverladestelle gegeben wurde Inzwischen find Wasserleitung, elektrisches Licht und Zusammenlegung a « weitere segensreiche Ginrich- tunaen gefolgt, die alle mehr oder wenia.r grotze Anforderungen an den Gemeindefäckrl gestellt haben. j G rotz Rechtenbach. 20. Dez. Im Sam»- lagnbenb fanb hier ein von dem Ä rieflet herein vera cktalteter Ltchtbllderoortrag statt in dem Oberstleutnant a. D. von Lohberg (Detzlar) über den Völkerbund und die Ab- rustungsjrage sovach. Der Redner zeigte dabei Bilder au» dem Leden der Reichswehr. Mit Dankes- roorten an den Redner schlotz der Borfipende des Kriegervereins. Polizeiortriedsafsiftent Langsdorf, den Abend. O> Niederkleen. 20. Dez^ B. i Neuschnee waren im Distrikt .Stachelhardt" des hie- ligen Gemeindewal des Wt ldschweine .eingekreift". Bei der hieraus veranstalteten Treibjagd wurde von dem Landwirt 3ohannes Reuter IV. von Cberflctn ein Keiler erlegt der ausaebrochen ein Gewicht von 148 Pfund hatte. Drei weitere Sauen kamen au« dem Treiben unbefcholfen durch Svctt Wnvburfl. ]| Marburg. 20. Dy. Die Viehzählung im Kreike Marburg hatte folget- des Grgednis: viehbekitzende Ha^haf rmgen ^158 (gegen 7313 im Vorjahre). Pferve 43OJ (4387), Maulesel und Vel 3 (6). Rindvieh 27 338 (25 715). Schafe 8072 (7818). Schweine 34 03« (28 175). Kaninchen 1719 (1841), 3tegen 5118 5321). Geflügel 132 923 (100 344 t. Birnenvölker 1972 (2020). Aus die Stadt Marburg entfallen, viehbefitzende Haushaltungen 061 (730), Pferde 245 (214). C'ei 1 (1), Rindv.eh 125 (103 . Sch 'e 38 (230). Schweine 489 (370). Ziegen 21Ö (26^). Kaninchn 753 ( 968). Federvieh 5266 (6460). Bienenvölker 97 (185). Ttllkrcio. bl. Driedorf. 20. Dez^ Die Ba utäl igle i t hat sich auch In unserem Ort wieder recht gut belebt. So hnb In diesem bzw. im vorletzten Jahr etwa zehn neue Gebäude entstanden, die meisten« den Winter über Im Rohbau stehen bleiben. An einer St ratze Im Ort entstanden eine ganze Reihe von Neubauten. Aoffentlt4> belebt sich der Baumarkt in 1928 noch veiler. bl. Gusternhain b. Schönbach. 20. Detz Der Wildbestand ist hier e.n recht guter zu nennen. Vornehmlich in den Gemarkungen von Bei Luzifer. Von Gustav W. Ober le in. Rom Der direkt, ja direttmima zur Hölle fahren will, braucht nur die neue Cisenbahnlinie zu benützen. die jetzt das weltliche Rom mit dem ur- weltlichen parthenopeischen Golf verbindet und daher die Dirvt । im.i heitzt Fünfzig 3ahre haben fic mit tbr gespielt wie mit dem Feuer, und nun bohrt sie sich in knapp drei Slunden durch die pontinischen Lümvse und da« wilde Volskergebirge geradewegs in nie vhlcgräischen Gefilde, die glutbebenten. Kein Hmweg über Dante ober Neapel oder Falerner» uxin ist mehr nötig, um einen Blick ins 3n- ferno zu tun. Man steigt einfach eine Station vor Neapel au«, in Pozzuoli. und geht durch das Tor. über dem Solf atara steht Schwelel- grübe. C« ftnb schon manche Sünder in diele Grube gefahren, ohne jemals wieder an« Licht zu kommen wer aber meinen Artikel mit llemenden Aufmerksamkeit liest, kann sich den Führer sparen. (Hebrigcn« verlangt er nur 10 Lire, und wer die Nummer 13 wählt, die in Jlallen al« Glücksbringer gilt, findet ein in- lelligentes. auch Deutsch Ivrechende« Kerlchm darangeheftet. da« für die paar Sllberlinge allerhand garen mit den Höllengetstem anftellt.) Die brennenden und sengenden, glutbeben- den Gefilde heitzen nicht nur so. sie sind noch recht aktiv Richt nur die natürlichen Thermen und Schwitzgrotten der 'Alten sunktionieren noch, nicht nur den göttlichen Falerner dem wir bie 'ützesten ringe von Vergil und Horaz verdanken, nähren die unterirdischen Kräfte, ne.n. es werden auch in unterer Zett noch Berge geboren. Da ist »um Beispiel der Monte Ruovo. der die Unart beging, zu einer Zeit wo es in Europa doch schon ziemlich aufgeräumt au«1 ab plötzlich unter Abschüttelung einiger Dörfer tarnt ihrem krabbelnden und krakeelende 3nhalt aus der Cdene aufjufteigen. Buchstäblich über Rächt stand er da. vierhundert Meter hoch bei einem Durchmesser von nicht weniger al« 18» Meter im Jahre 1538! Ctnc Crscheinuna die sich also durchaus mit erotischen Wutausbrüchen mellen kann. Da stehen der Gaueo. der Clgllano der Zstroni. die alle mehr oder minder erloschen tun. ohne dah man ihnen recht traut. Der Vesuv ist ehrlicher. Am ossenherzigsten aber die Sol- latara. Kaum durch den Torbogen getreten und Cin- tritt bezahlt, spürt und riecht man sich schon angezischt, angedarnpst. angeraucht. angeschwelt, angefl unten. Man braucht keinen Schritt äu steigen, ist schon mitten im Boden des Herenkellel«. Rings in weiter Runde steigen die Kraterwände auf, angdault. abbröckelnd und fürchterliches Weh einschliehend. Das ist der grobe hohle Backenzahn des Höllenfürsten. Denn ihn der Schmerz überwältigt, fchüttelt er fich und wenn habet die blühenden ctäfrte und Dörfer zugrunde gehen, lagt er zynifch Das kommt von eurem lobo- mitischen Leben! Feuer und Schwelet über euch! Nehmen wir die Sache aber einmal willen- fchaftlich-erperimentell Man schlage mit dem Absatz aus es Hingt hohl Man werfe einen großen Stein in bie Lust: beim Aufschlägen pumpert es. wie eine grobe Pauke. Heute hier, morgen dort platzt der Fubbvden" aus und Dampttäulen quirlen betau« Grauenhaft grandios der Blick in so ein Loch da wallt und wogt, da kocht und spritzt da« flüflige Orbinner«, ohne .Heuer und Flamme, ein schwär^iches blasenwerfendes Gebrodel ein stinkender Schlamm der Hrbrei. Cs ist erschütternd. > - •• ' - i 'el'.gen V'..'.u h.naus- tut. »um paradiellfchei Grün, auf die moderne Schuhspitze oder di 'eidenstrümpfe der Tarne und bann In den 7* > der Erde er ist furchtbar und unbegrri'. der Kontrast: du stehst hier, ein Mensch des zwanzigsten 3ahrbundeNs. und süns Zenttmeter daneben ist die Grde noch im Gebaren begriffen. 3n deiner Verlegenheit treibt du gar nicht« Be'feres zu tun, al« bie Geschichte zu photoaraph'-eren 3ebt geistreiche Crklärung würde hier lächerlich wirken. Uebngen« hat noch keiner eine Crklärung gefunden Cin ingestrichenes Zündholz, ein auf« (lammender Zeitungsfetzen »idt alle gelehrten Bibllvtheken über den Haufen Nähert man nämlich die Flamme dem kochenden Schlamm, so aehi nicht nur in dem kleinen, etwa simmer- grotzen Loch der Ein- ober Ausdruchstelle wie man es nennen tr.il son> gen Krater der Sollatara eine aullällige Veränderung vor sich der Rauch in der fumaroh schwillt gewaltig an und gleichzeitig brechen Dampssäulen zu Dutzenden und Hunder'en aus allen alten Schlammlöchern, au« den Trichtern und Spalten de« ganzen Vulkan«, selbst noch unter den Füßen ber Arbeiter hervor, die in weiter Feme, an scheinbar längst toten Stellen Sttine brechen Man spricht von Kondensation und Abtuhlung. von Sympatyieerlcheinungen. von Clettronen und anderem, da« Phänomen wird dadurch aber nicht klarer. Rur die sogenannte Tode«sun-arola bat man frühzeitig bearif er. benn näherte man ihr e ne ga le!, fo erlosch lle in wenigen Augenolicken. also erstickt durch ein Gas. Kohlensäure vermutlich. Camille Flammarivn. der bekannt- Astronom, kam einmal in die Solfatara und fühlte lich fofort heimisch. Die auf dem Monde? Schau: cud) dielen Krater an. genau w.e drobenl Das Sandvett absolut glatt, ohne zentralen Ko- der >5.1-d weih und ls au« Kal- Aiumlarbonat bestehend. Da baoen wir« aUo: Die auf dem Morde b.rb er veckuch n. Die 3tbcMertt>oblfa Mitglieder! Unsere Qualitäten und Preise sind fahrend! Wir bieten an: Für nen< Pfeifen, Tabake Konsumverein Gießen u.'Mm^.e.G.m.b.K von i ld und Echt französische Walnüsse, Pfund 0.70: Haselnüsse, Pfund 0.70 'Ä r jtipif dabei Lil. *J)r. Mit bsntts» Ort entftanb»« ÄolfcnM be.td- fi bettet. Hönbach, t.n tt»l flut« IJ ©emodunjt’V, Für die Weihnachtsbäckerei: Mehl fst Spez 0. Pfd 0.24; Mehl, Auszug 00, Pfd. 0.27; Mehl, prima Auszug. 0.30 Mehl in 5-Pfd-Säckchen 1.65 und 1 45, in 10-Pfd -Säckchcn 3.10 und 2.75 X. Mehl, in 25-Pfund-Säckchen 7.50, 630 Eier 016 und 0.18; Zucker, Kristall, Pfund 032, Zucker, gern, Pfund 034; Puderzucker, r Pfd 0.44; Streuzucker, Pfd 1.60; Kokosnub, gerasp, 4 j Pfd. 0.64; Haselnufokerne, Pfd.132; Zitronat, k Pfd 2.00; Orangeat, Pfd. 1.40; Suita- nlnen. 0.60 u. 100; Korinthen, \ ~ "*<< • Pfund 030; Rosinen, X S. grobe, Pfd. 030 irfl. He Diehzlb' rj hatte fohev iuÄafamo. Llndvieh 2: tzjpeine 8 \), ,3'\um Stehen, -m selben Mom.-nt tau'«? auch 'chon der DÜ ! e r»ug von Limburg heran. Der Mtand war 8u kurz, al« dah der Lokomotiv- 'ührerd en Zug noch «um S ehen brng-n tonn Da gelang e« buch1Lb!tch in lthter S künde dem Führer de« 2u;o« den Dagen von der Stelle .u bringen. Io bah ein grobe« Unglück vermieden n-urde. 3n hem'eiben Mom.-nt sauste auch schon der 3ug über die Strecke «reib Usiage«. -I— Cleeberg. » De» Boe einigen ragen quartierte sich in der Wirtschaft zum Deutschen Haus" ein Frewber unter bem Hamen Maler *X ob r m gn n ein. Dr gab <*l i^erschiedene bt.ligc Vurg-r flnt ju ftnnen. auch wuhte er in der 11mg g nd ziemlich ^*1ö^d Dirtäleule schenkten ihm. .obwohl er zwilchen Licht und Dunkel erschien, ihr vollste« V-Nrauen und bewir eten ihn dem -ntlprechmd Än> hiesige Beamte richtete er Drützc von Uhng.-r Bekannten liut. Die Siche ging ganz gut bi« der Mann •n Sonn' gvormi tag unter Hinterlassung seine« Hute« und seiner Mappe verschwand. Seinem Benehmen nach nim.nt man an, es mit einem steckbrieflich Gesuch, en au tun »u babnv Allgemein fiel au’, dis» er sich nicht rasieren lieh und immer die neu' Leitung v-?rlangte. Bekleidet war er mit gelben S t-fein, Spvrtftrümpsen und DÖchfacke Sr trug ziemlich starken unrasierten Bart, auf »er bem fehlte ihm einer der linken Schneibezühne. Maingau. in Mainz jm nrrfaulen suchten denn sie ta uen tchon balb in Deldnot, bie ja nicht auü'.ctben konnte Die beiden 3unjen lind zwar de« Betrug c » 'tu;*:g. werden >edoch. da he sich ionH bisher gut gehibrt haben, nach der vom Jugend- gerichlSgee« gegel*enen Möglichkeit nicht in Strafe genommen, da da« De richt im Hinblick au* ihre D^rsdnlichsett arzlehung«mah- regeln tüt au«ieichend hält über die der Bov- muntfchas:«richler befinden wird. am 'echzehniLhnge« München bzw sein ge- fezltcher Vertreter hat gegen einen aml«gcn*)t- Uchen Strafbesehl Etnlpruch eingelegt, in dem c* beschul, igt truebe. am lörOunl in übermüsug schneller Deschwlntigkei» die Äal’erallee in Diesen bmabfle'ahrvn zu sein, ohne dazu die rechie .Fahrbahn einzuhalter wodur a ein VeichSwehr- soldat mit ‘einen .zahrrad umgc’ahren und led- tere« start beschädigt wurde. Per an sich zwar lall alltäglich Vorkommen.e «tuU wurde insofern dramatisch, al« die Beschuldigte die Tat bebrüt und eine mit ihrer Schwetfer wohlbekannte Zeugin. sowie der .irschidtgte T.e,ch«wehrsoldat m beeug au’ bie wirkliche Täterin es fim al« solche auch die Schwester ter B.'sch »ldigten oach Bngabe de« Soldaten in 3rage Angaben machten, bie lich teilweise 10 schar’ widertprachen. das» eine Protokollierung der Aussagen notwendig wurde, da eine ovesapliche oder ’ahr- lüssfg lal'che Side«verlerantwor1licher junger Mensch für den bereit» die Jürsorge. rziehuna für »ulüssig erklärt worben ist. hat sich unzuchtige Handlungen an fu igen Vkä^chen zuschulden kommen lassen. Mi! »>edauern muhte im Lause der Verhandlung festgestellt werden, bah e« in der Bildlichkeit minde’ten« einer verheirateten ,tu- ’chauerin gelegen Hütte, frühzeitig tnamenb ein- zugrei’en. Dafi diese« nicht geschah, sand tch-irss Vüge Da d äusterst leicht- fertig. Io dasz er eire n zwölfsöhrigen Jungen, der 'ich zufällig mit seinem Bruder zu ihm gefeilt hatte, durch den rechten Unterarm schob Sehr leicht Hütte ichlimmere» Unheil angerichtet wer! en können. Der Lehrling, dellen Ollern eine grobe .stinderschar besihen. und von dem Dor- handen’ein der Wa’le nicht» wuhteii. ist der fahrlüssigen « ö r p e r v e r l e v u n g . de« Schieben»- an Orten, an denen Men'chen zu ver- kehro.i p legen und der .^uwiderhandluna gegen die Verordnung vom 17. Dezember 1918 angenagt. die den Verkauf und da« Tragen von Stob-. Hieb- oder Schubwassen. fowie von Munition verbietet. Lediglich im Hinblick au» Jet ne bisherige gerichtliche Unbestralihnt und bie Vermögenslage feiner Dl lern wird brr Angeklagte wegen fahrlässiger KörDerverletjun, in eine Deldstrase von 10 Mark, bil’-iwetle zwei Tage De anants. wegen verbotenen dJ)it^cn» in eine Strafe von 8 Mark, hilf-weise ^wei Tage Halt und wegen verbotenen Waffenbefihe« in eine Deldstrafe von 10 Mark. 6Uf*- weife zwei Ta« Hast verurteilt. Vleichzeitig wurde die Schaywalfe eingezvgen. Zwei Dirhener Buden wurden von der in ihrem Alter häufig austretenden Wand.rlust ersaht. Der allere von ihnen kam auf den Gedanken. mit Fahrrädern, die sie noch nicht besahen nach dein Bodensee zu fahren, der jüngere schloh sich ihm ohne weitere« an. Sie enl- ssehen in einem Geschäft unter unwahren Dvr- fpiegeiungen zw:t Däder. die sie bald darauf rti ',IL . y- au1» abbein u^.n l au 97 ®wt> w 'd" ««b * iS M ?v,ap:* jrf b«l « tt 0>ä>> ifero\ p. seinen 8® einen > iS”; in e< Ach-n tet.* meine ÄS"*” docke Mienftcicn Schweia-r zu einer vemen Bitöeinantecketzung "c’cmtnen. Din Dritter wollte Frieden stttten. zog den Schweizer mit In den S'juiCu:.,; und redete ihn gut zu. Dicker rth ’ich aber Irö fein Mck er und schlug um ’tch Dabe, schnitt er einem unbeteiligt dastehenden junger. Mann beinahe den linken raumen ab. Dir em ankeren stach er den Oberarm durch und ging er flüchtig. Aus die Zurufe der Leute, ihn fei zuhalten, wollte ein ihm entgegenkommender Mann die« tun. erhielt aber einen Stich tn den Arm und e.nen tiefen Lchnitt in» Sinn. Da» Lnt«gerichl .Znedberg haue den Schwerzer wegen ÜSrperverlcstung in drei füllen zu 4‘ , Monat Dckünnri« verurteilt Die Strafkammer erhöhte mit Bücdicht auf die Delö irlich- keit der Tal die Strafe auf S' , M 0 n a t e D e - paeden vnl« 5ibr.!bau 31 Sirtiix Daß all MaoU rtichtrt uab Qfa. adesielle & Dasserl.i. uni) Zusa«. kntre.che ».nnch. tt ober toenlg. r 1 ©emeinWail O.Dev Imoon» ' Rritfltt»ch mit 3u|räu- mung«arbeiten befcha tigt. ©in Frösteln überlAu’t einem, wenn man die leeren, kahlen Zellen sieht und daran denkt, wieviel menschliche« Glend, wieviel 'Xeuetränen sie im Laufe der vielen Jahre gc’ehen. w.eviel zerdrochene Lnstenzen ihr verp.ufchte« Leben dort bckchlof- fen haben Die De töte sollen anderen Anstalten überwiesen werden Unter dem Inventar befinden 'tch auch die srüher so blutig verwendeten ..Zuchtha u « pei11chen' und da« .Schliestzeug". ’chwcre Ketten und dicke eiferne Stangen, an deren Gnde die Handgelenke de» S rütllng» ge’chlofsen wurden Dicke« Schliehzcug allein wog 14 P’und. Danz gcköhr- llche, widerspenstige Verbrecher wurden über- ble« mittel» Äettcn an eiserne A 1 nge im Fustboden angckchlollen. Fürchterlich, barbarisch geradezu waren die au» dicken fieber- ftrei’en geflochtenen ..Zuchthau-peitschen". Mle oft sie in Tükigleit treten mufften, geht au« den alten Rechnungen und Akten hervor. 1785 wurden die zwei ersten Peitschen angddxiflt. 1789 war bereit« eine neue nötig. Äctn Wunder. erhielten die ^Schwerverbrecher' bei Ihrer Ankunft doch den sog ..Willkomm- in Destalt Peitschendieben auf der ..Zuchtdank" auf den unbekleideten Körper, und dieselbe Behandlung bei ihrer Sntlassung al« ..Ab- schied". Ö« ist schon lange her. bah die körperliche Züchtigung al« Strafmittel nicht mehr zur Anwendung kam. Diese traurigen Zeichen einer barbarischen Justiz sollen dem V a s s a u i s ch e n Lande« mufeum überwielen »eben. Nr. 298 Drittes Blatt fiiefiener Anzeiger (General-Anzeiger für Tberhefsen) Mittwoch, 21 Dezember (927 Bücher unter dem Weihnachisbanm. Neue 2Romone und?7ovetten. — Drei Bücherber Liebe. Die schön- »m Siebe* edbu- en der Lebenden. Denk) Ib * III <151. 15® 157 Geilen »). 2m Ber'.ag Mistet». Vertin. — a.iUüdcnti — fla:» eni*üaenD! We.ch etn feiner, welch ein Versucher Oebank em- mal g eingeleitet, d.e grä.i2 ich s D len m t packmder Unrecht vergess n Dieser jüd.fch- Aristokrat d.-r Biedermeierz it hatte das h ifje S-reden, an der deutschen Kultur initz'schaffen, fr üb r d.e Lindes grenzen hinaus zu v rbr i'cn. Di V.roi.t«lung zwischen deutschem u it> franzö 1 chm Geiste. I den war ihm — wie Heine — Die grofte Ausgabe seines Lebens Den Preuh n gaU er all .jüdischer Parvenü, jüdischer Glü^.'ri'ter" — den Zranzven als .Preuste bis ins Mark" —. Zu einflußreichsten S a'tzst llung < q langt, spr ch Die ganze Delt von seiner Al.macht Iw: Schl i t- macher grollend dem rfte). £n>3 seiner Driivtra- tischen Uncntipcgtb it verk hrt e er in den vornehmste!'. Kreisen und mt: allen z'itgenötttschen Berühmtheiten Kor ff war Dux r und L DH. 2L Hott nan.aS. Mitdegrü'.der der Der.iner Romanick und der Uni Pera ä! Bonn. Medearzt und 9e.b- arjt des St ak^k tnzlerz Hardenberg UcberaC zu Hau'e. in Berlin und Dien wie m Par 5. In den Am fr hüben der D Hörden wi - in d.n akademischen Hörlälen. an den Kranlend. ten wie aa den Dasein der Genuhrn nsch->a. fährte er ein 20xm'eurerl den von einer k s.idottepi chen Bant» beit. Die chronol gisch gcorim -t • Urkundensamm- (ung stellt ein hi.tur- un> literaturittchichll'cheS Gemälde ersten Ranges d r. Ls ist ein Qu.r- schnitt durch Rom an ik und Re ktionS>eit m Preuhen. durch Restanrationsz it und Bürg r- tönig um in Fran!.aich 827 6. D. 6 a | o n o f f . Lech» schwere Jahre (Seilag für Kulturpolitik. Berlin). — Der el).malige russische üufjenmtnifter. Der in Den verhängnisvollen Sommertagen De» Zahre» 1914 verantwortlich zeich nete für Die Äataftrupbenpolitif De» Zarenhose», hat sich nun endlich entschlossen, feine Erinnerungen und Dokumente Dem kritischen Urteil Der öffentlichen Meinung zu unterbreiten. Dos Urteil roirD nicht ou»bleiben, unb e» roirD hart sein. Denn an Herrn aonoff scheint alle» Da» spurlos oorübergegongen ein. was in Diesen Dreizehn Jahren Die Äeschichts« chung an Dokumentorilchem Material zur unoor» eingenommenen Erkenntnis Der Vorgänge. Die Direkt zum Ausbruch Dee Weltkriege» geführt haben, an« gehäuft hot Gafonoff stellt sich taub, er roeitz von oQeDrm nicht» Ohne jede ernsthafte Bemühung zur Sachlichkeit tischt Der ehemalige Äustenm,mster alle Die längst roiDerlegten unb entlarvten Fälschungen. Verzerrungen und SerleumDungen auf. Die einst im Arsenal der seinDIlchen Kriegspropaganda zu f nDen manen. Drute aber wirklich Des Reize» Der Neuheit entbehren. E» ist ein Rechtsertigungsbuch. Da» mit ganz falschen Mitteln arbeitet. 635 viele neue Anhänge unD Anhängv-rinnen zu vermehren. — Die verle-tteische Au/sta'.rung des schönen Buches, das alS Deihnachtsang^ttnde vorirefllich geeignet erscheint und angeleaentllch empfohlen werden bad. ist geschmackvoll unb sehr gediegen. 748 — Friedrich Griese Sinter. (Roman im Verlag Otto Ouitzow, Lübeck.) — Dieser erste grohe Roman de» Mecklenburger» Friedrich (Briefe zeigt Die hohen künstlerischen Qualitäten, Die wir schon bei der Besprechung früherer kleinerer Novellen rühmten. Und doch ist dieser Roman in ge- roissem Ginne eine Enttäuschung. Man oermiftt den ganz prüften Zug, der Schicksal der Menschen und Schicksal der Landschaft zu einer grandiosen Einheit iiisammenschroeiftt Grade, ehrlich und wahr sind 1 riefe» Bauern, aufrechte Gestalten, inftinftartig In Ihrem Tun, klar und eindeutig (beehalb scheint un» ein Vergleich mit der Undf et. den wir häufig fanden, febljugehrn) von höchster Plastik die Gliederung Der Landschaft, da» einsame, eingeschneite, von Der fluftenroelt obgeschnittene Dorf Dort Drunten in der niederdeutschen Ebene oder noch weiter irgendwo im Osten, leicht verschroimmend im sagenhaften Grau der tWrne. Seltuntergona gleich die furchtbare Naturkatastrophe. die in rascher Folge über da» Dorf und se,ne Bewohner hereinbricht, sie zum Urgrund menschlichen Sein» zurücksührl und sie schmettert Ein einziger von ihnen ist mutig unb entschlossen genug, mit feinem Seide dem Verderben $u entrinnen. Sie ziehen über da» Schnee- seid, die Erde zu suchen, von der ihnen neue Kraft wird Trotz de» oben angebeuteten Bruches steht der Roman turmhoch über der graften Menge unwahren Schrifttum». Da» laut unb aufdringlich sich an greift SM — Manfred Hausmann: DI e Verirrten. Zwei Novellen. Mit einem Nachwort von Wild. Edtorreünann. 91 Seiten. Kl. 8*. Verlag von Philipp Reckam jun„ Leipzig. — Der vertag Reclarn in Leipug läftt seit kurzem in überau» de- grüfttnsroerler Weise in der Buchreihe „Sunae Deuttche" eine Snjaftl junger, zum TeU noch lehr unbekannter Dichter zu Worte kommen. 3n einem bwler mit Grtchrnack unb Sorgfalt ausgeftotteten Bänbchen smb zwei Novellen von Manfred Hausmann vereinigt, der ja den Lesern bet (Bieftener Anzeiger» nicht von ungefähr kommt; sie werden sich — wir denken: mit Freuden — Der feinen Kinder- Novelle .Dntje Arps" noch zu entsinnen roiffen unb 2uch der temperamentvollen und ganz unkonventionellen Schilderungen von seiner Abenteuerfahrt ..Durch da» heimliche und unheimliche Deutschland^. Und wer nun schon einmal etwas von Hausmann gelesen hat. dem wird man nicht oorenthakten Dürfen. wie er in kurzen Sätzen sich dem Leser seine» Noocllenbande» „Die Senrrten" oorfteüh Äl» ich am 10. September 1898 In Kastel geboren wurde, war e» mit meiner Sefthastigkeit vorbei. Zwar gab e» in Göttingen ein Gyinnasium, aber meist trieb ich mich mit Freunden zwischen der Nordsee und den Schweizer Beraen herum. 3m Kriege kämpfte ich tm Osten und Westen. Dann hospiiicrte ich in der cdjroabinger Boheme, zog nach Italien, lebte auf Skiern in den Alpen unb erwarb eine» Fasching» in München den philosophischen Dokwrhut. Weber al» Heidelberger ^rioatbo wutrna|pirant. noch al» Dramaturg Der Hohentwielseftspiele, weder al» Volontär einer optischen Fabrik in Göttingen, noch als Korre- sponbent eines Bremer Exportgeschäftes, auch nicht ab Schriftleiter der Weserzeitung suhlte Ich mich recht in meinem Element Jetzt bin ich einfach freier Schriftsteller, habe ein Meib, zwei Zwilling-lause- jungens, ein Stück norddeutscher Erde unb eine Sepcl'olle. flufterbem besitze ich. umherwanbernb, die Welt mit ihren Wäldern. Meeren unb Sternen — So ist Hausmann. So Ist blefer junge Deutsche, der Da» zarte unb im allerbesten Sinne oocsteoolle, aus tiefem Erlebnis unb wohl auch tiefer (Erinnerung heraus gestaltete Knabenschicksal im „Dntje Hrps8 beschrieben hat. Und die im gleichen Bande zu »in- brnbe Schilderung einer Besegnung zwischen zwei verirrten rnb einsamen Menschenkinbern; wenn auch in biefer Erzählung burchaus bie eigenwillige, von einer ganz berouftten Versönlichkeit diktierte Hanb- schrift Hausmanns unverkennbar scheint, so ist e» boch moncherwl. als ob bierkl:chkett einer in enMyen Berten dahinr^r?chenden Psesir vertchlofsen oder ver- schkeiert btteb. wird m Zxfem schmalen Bande vvn Rausch mehr gewinnen als aus einigen Gelängen des griechitchen Epos. Hier iß all'S nicht allein aus hellenifttschrtn Geiste neuge- schaffen, vereinfacht, verlief: und verdeullichi. fo Daft einem tne D.nge grnfbar und von menlch- hdxm Dlaft beftimmi vor bie Augen treten, fordern Rau'ch versucht auch, eines der elcmen- :ar'; n Prol ieme d s w-ittchib gen homenlch-n €Uoi tudei der^usb-b.nd. der Schick alsv rbun- dein hei' des Patroklvs und des A b'U eine n -ue. e:vKne Deutung zu geben, ob dicke Deutung möglich und r ch .g |d. »ft r.nc müftige Frag tr-mn man emp'ind.- dch sie in elttrn : seren chz kleine ?!e»velle ist eines von den heute n»ch immer s br lelt n n Vu ‘'em. b c f.nen Weg ins Alterium weilen rot - er vvm Humanismus nie. aus den fchulüblichen Rlaftd-m n-C sehr feiten ertchlvsl n werden kann 818 - Nikola u »Schwarzkopf Amors- brenn. Lkne Oiuh.unfl 212 Seiten 8'. Georg Müller Verlag Vl.inchen 1928. — Shw:rzkops. der Darmstädter Dichter, Ist den L fern b s Gi.-st^ner Anzeigers k in Fr mder m?hr gerade vor ^atiortfrift erldütn in un'crer Un'c.bal- lungsdeilage seine schöne unb wand-rliche Geschichte vom Domkind. Diele Lr'ähkuni hier, .Amoesbroim". Ist v?n gan.z anderer Ar.; rou;v d-rlich ist se auch, wiewohl s.e s.hr weltliche Dinge behandelt. Ls hält' so ettvis wie eine Legende daraus werden könn n; S hwarzlops beginnt keine Geschick) mit b r Vol.ssage und d m Volk-Aauben. der dem 2Cmorlbr nn ein* ti.1- sinnige Deu »ng gibt und w ndertät g . ftc Ifame Kräfte zulchnstbt. Und auch der R .n* des anmutigen Amorbach, au? den die m.t Lieb Kraft und Mu ler'Hn'ucht schier überbürdete i mge Heldin ber G^ch chte b rvor, h‘. w.rd eben v jum Symbol, rok der Rane dieses Biu rnlind s Lva Softenni». S' re Leb nZg schi bt . N* hi r Md)ricl»en ro r.*>, i't ein- L hin v r- 1'6:en', gründen sich auf nein •'• i.m r und äussere Unausgegttchenfttzi'en d s Sr»rach'>ilS. Ne lid> zum Teil schon in frücheren Arb i enSchw rz- kopsS ankündigten. 774 Aus fremden L'ieraiuren. — Marie Hamsun Die Langerud- Untier. Lrzäftlung. 225 Öden 8°. B? echiigte ileberfeßung aus dem AorÜ'egischen von 3. Sandmeier unti S. Angermumr Linban^zeich- nung von Olaf Gulbranlson. HrciS in Leinen gcbun?-en 7 Mk. Verlag von AÜ>»r Langen in München. - Ls ist ein e ttzückeir'-es Buch, b - unS Marie Hamsun, Knut Hauis»nS Frau, in diesen .Langerubklndern" belebe t. Mit toarm- 5ergern Humor und eine: scheinbar kunstlosen Schttchtl-eit, die in Wahrheit sehr jene Kunst ist. wird uns hier ein Sommer gewidert, den vier Kinder vom Lande mit ihren ®Uchi oben auf einer norwegischen Alm ve,b legen. Ob auch die örelgnüfe dieses Sommers in den Augen von blasierten alten Leuten klein und gering erscheinen mögen. sie sind g oster unti solg^-rricher für die Kinder als vieles 14). n» bar Wichtigere, das sie einst als S wachsens erleben wer^>en; und so hallen diese Abenteuer uns durch daS ganze Dch in lebhafter, toem auch ftei.erer unti niemals ängstlicher 2 pari- nung. weil wir Die vier Hamen Heiden bet Erzählung. Ola und Linar. 3ngerU> und Mar fta. von der ersten Begegnung an klebgewirmTN. Es kann kein Zweifel daran bestehen, biff dic'e. trotzdem ihre kleinen meirschlichen Schwächen keineswegs unterschlagen werben, ganz besonders gutrassigen unti wohlgeratenen Kinder, biefe nobdn. grvstzügigen Buben, diese lieben, lustig n Mädel nicht .aus der Liefe des Gemütes- geschaffen. sondern dem Geben abaelaufcht sind. Unti haft eS offenbar bie Kinder Knut Hamluns sind, die hier NLdell geftonden haben, wird len Verehrern des groften norwegischen Dichters von besonderem Reize fein. 821 — Rudyard Kiplina: Ausgewählte Merke Sn neuer deutscher Ausgabe, »ehn Bände. Herausgegeben von Hans Reisiger Verlag Paul List in Lerp^ig 3e Band in sie,. Ganzleinen Preis ca. 650 Mk. — Bei der heutigen Vücherproduktion soll man mit Dem Evi- •beton ornanS vorlichtta umgehett. Aus diese deutsche Ausgabe de» dtchtev.fchen Merle» Ru- dvard Kipling» bad da» Wort „monumental* doch wohl angewandt werden. Der deutsche Büchermarkt wird augenblicklich überschwemmt mit schlechten llebersetzungen schlechtester Aus- landsware. Mit Recht wenden sich führende deurtche Verleger gegen diese Heberschätzung mäfngtr Geistesprodukte. die bei un» nur tftr Publikum finden, weil sie in sremdlärUnschem Äkwande einherstolzieren. Man braucht nicht be'tyntiere zu betonen, daft ein Mann wie Kipling dessen berühmte» Dichungel-Buch schon in unterer Jugend dem groben Fennimore Cooper cdoljrnd) ftonhxrrenj machte, von diesem Tadet nicht berührt werden kann, zumal, wenn feine Merke uns in Io ausgezeichneten Uebertragun» gen geboten werden, wie sie Hans Reisiger mit Hil'e von Meyrink. Hardt. L. 2. Rheinhardt, Benvenuto Hauptmann u. a.. be*orgt hat. 21» letzte Bände in dieser auch äufterlich sehr ansehnlichen 2u»gabe e richten en gerade eben vor dem Zest ..Geschichten au» C i m l a" und da» oben schon erwähnte ..Dschungelbu ch". Beides Sammlungen von Novellen aus Indien, die zu den besten und sormvollendetsten gehören, die Kipling geschrieben hat. Auster der Reihe dieser Ausgabe, aber in gleicher Au-stattung. hat der Verlag einen weiteren Novellenband ..Bilanz" herausgebrachl. der späte Früchte der groften Erzählungekunst Kipling» enthält. 810 — 2. L. M. Hutlchinson: Da» achte Münder «rrei^Nasken^Derlag. München.) — Der englische Dichter, tieften grostartiger Roman ,Denn der Minter kommt" unvergessen ist. hat hier lech» Novellen zu einem Bande vereinigt, die in jjrem Wert austervrdeutlich verschieden sind. D.e bei weitem schwächste hat dem ganzen Buche den Namen gegeben. Anderen jedoch dankt der Leser erheblich mehr, wenn auch keine das hohe Rrvea» der früheren Ro- mane erreicht Enterbte bes Glückes schildert die 2Bur voa jUeiaar- c * »A ch« . <^e mit der leichten S.nttwenkal tit. bie der Engländer io liebt, trügt die Aovelle .Das wlbt kleine Mädchen und bafc sanfte klein« Mädchen". Dir helfen, bald wieder ein viel'agenderes Buch det Dichter- an-eigen -u können, 527 Kunst. — Wilhelm Haufenstein' Reife in Lüdsrantrrich. Ot 47 go^L'.lt^en 3b» bUdunzpen hoch über da» sandige Tal f bannt. Da ist die tt)l laienhafte. den Beschauer falt erdrückende Stirnwand de» römischen Arnphi- ttzeater» in Orange, da» zierlich feine Maison- Carröe in Rimes au- spätrömischer Zeit. Und daneben Avignon, der truhiae Pap-tpala/t. ein« kleine Stadt für sich, mehr Heftung al- Schloss, in Arle», der alten Kroi una»sta/t. dar Dom St. Trophim« mit lenen herr?ich bisher nicht existiert, oi'wohl eine Reihe von Vorarbeiten hier-u Im Lause der Zeit entstanden ist. will die »orliegenhe Arbeit, al» erster versuch einer Ke famtho'lteUung, keine gant reftlo» erld) psende No nographie sein, vielmehr ist sie gedacht al» Gründ rifj. der auf die mid)iiq|len Fragen im Rechtsleben einer Bibliothek etwa in dem Sinne richtiinggcbend geschrieben wurde, datz eine selbständig praktische Entscheidung auch durch nichtjuristische Bibliothekare Von der Verjährung. In ten letzten Tagen eines zu Eide gehenden «ihres ist «4 besonder» tat Geschäftswelt. Die iüchtig die Augen ai^machen muh. will sie sich nicht durch eine Unter la! ar g?lü nur brr G« ahr schwerer materieller Selostschäd.gung au-se-en Denn demnächst die Silvesterg.ocken erschallen, so läuten sie auch manches Recht zu Grab«, das jahrelang, womöglich lahrzc.-r. «laug bestanden hat. Tenn mit ber. Ablaut des 3 1. Dezember jedes Jahres trift fit manch?» Recht die Berjährung ein. Darum hecht es jetzt für gar manchen .Tue die Augen aur oder Den Beutel", oder Prü'e ob mit dem Iahreslchlutz eines deiner Rechte — fast stets kommen nur Forderung»recht» in Frage — erlöschen kann, und. wenn ,a. so tue die Schritte, die nötig find, um dich vor Schaden zu bewahren. Denn immer wieder wird an Gerichtsstätte die Einrede der Verjährung erhoben und der Kläger, der vielleicht im besten Recht« steht must er erleben, dast er erfolglos gegen feinen böswi> Schuldner vorgegangen ist. und dast er zu allem Verger und Schaden auch noch die Kosten eine» verlorenen Prozesses tragen must Da- ist die Verjährung? Sie ist der Erwerb von Rechten durch Ersitzung, oder der Verlust von Rechten durch Ablauf einer bestimmten Zeit. Im letzteren Falle spricht man von erlöschender Verjährung. Rur von ihr soll hier die Rede fein. Durch Z «i i a b l a u f wird die Unmöglichkeit begründet. euren Anspruch zu erzwingen, wenn sich der Schuldner auf die Vertährung beruft. 3m folgenden soll auch nur kurz vor der Ter ährung die Rede fein, wie ft? da» bürgerliche Recht lennt Rach § 225 des Bürgerlicyen Gesetzbuches kann sie durch ein Rechtsgeschäft (Vertrags weder ausaefchlossen. noch er.chwcrt werden. Bei Kauf- uno Merkvertragen ist allerdings die vertrag-müh.ge Festsetzung einer besonderen Verjährungsfrist zulässig, dies kommt jedoch In der Praxis kaum vor. Die Verjährungseinrede kann — sie must es selbstverständlich nicht — im Prozeh im der Einrede geltend gemach! werden. Sie ist niemals daS lauterste Mittel hu Kampfe ums Recht, und dennoch muh sie bestehen, d. h. vor- aebracht werden können. Denn es geht nicht an. dast ein Gläubiger noch nach Iatzr und Tag kommen und eine Rechnung präsentieren kann, die längst qu< dem Gedächtnis be3 anderen Teils verschwunden ist. und von der dieser — etwa der Käufer einer Ware — glaubt, dast sie längst erledigt sei. So trägt da» Recht» ,'llitut der Verjährung dazu bei. geordnetere, sicherere Zustände im Rechtsleben zu schauen, und so hat es neben einer materiellen, in Geld oder GcldeS- tocrl berechenbaren Wirkung gerad za auch eine ethische Gelte. Wer al’erbingS in Kenntnis der Tatsache, dah er eine -lechnung noch nicht bezahlt hat etwa die Schuld bei einem Lieferanten oder Arzt mit der Verjährungseinrede zunichte macht, wird keinen Anspruch darauf erheben können, dast er vornehm oder auch nur anständig handle. Und doch können Rechtsansprüche nicht ewig dauern. Sie muffen einmal ein Ende haben, sonst litte die Rechtssicherheit selbst not. Andernfalls wäre niemand mehr nach langen Jahren, wenn alle Beweismittel sür oder wider verlorengegangen. etwa alte Papiere vernichtet worden oder Zeugen gestorben find, vor einet Klage sicher. Der Verkehr erfordert fla.e. sichere Rechtsgrundlagen. Das bloße Bestehen der Verjährung zwingt den Gläubiger, sich aus ihre einredeweise Geltendmachung gefaßt zu machen und danach sich einzurfchten. Jedermann sollte wis en. dast das einfache Verschicken von Rechnungen oder dast noch fo schöne ober grobe Mahnschreiben niemals eine laufende Verjährung unterbricht. selbst bann nicht, wenn sich der Schuldner auf fie ausschweigt. Rur Zustellung eine» Zahlung-- befehl» oder einer Klage — vor Fristablauf — schützen den Gläubiger T'e Vorschriften über die Verjährung sind in den > ^aragrarhen 194 folgend« des Bürgerlichen Gesetzbuches geregelt Es kann nicht geordert werben, dah der um/angreiche G. von der Berjähruna handelt, hier ajgebrudt wird Das Bürgerliche Gesetzbuch sollte in «der Familie zu finden sein. Dort les» jeder das Gesetz selbst nach und prüf« danach den eigen«., Fall. 3m § 194 BGB hecht rt klar und bestimmt .Das Recht, von einem anderen ein Tu i oder 2a!'en in verlangen tgücrltcgt der Verjährung." Unter Tun ober Lassen ist stets «ine logma.inN Leistung im Sinne des § 241 BGB. zu verstehen. Eine Le-.stung im Sinn« des bürgerl.chen Rechts braucht nicht einen in Geld bestimmten Vermögenswert zu habens es muh aber ein nach der Anschauung der menschlichen Gefell chast schutzwürdiges, regelm 6 g virllcha tllches Interesse vortieaen und auch bet Eharaller • er rechtlichen Bindung er i .ut ich se n. Reine 0?« rietet en. die dem Gebiete des gefesischa t ichrn L'. j.n», dr Freundschaft, der Famll c und der Religion angeboren. kommen nicht in Frage. Ein« Leistung selbst richtet sich entweder nach dem Gesetz. oder nach einem bestimmten Vertrage Hier fei nur kurz noch auf folgende Bor- schriiten hingewiesen- l. die regelmäßige Verjährung- rist beträgt 30 Jahre, je och bilden d.e kürzeren Ver ähruvgs- sristen di« Regel. In 33 Jahren verjähren beispielsweise bare Darlehen ober Forderungen, die durch Vertrag in eine Darlehensschuld um- gewandelt wurden, um sie vor einer kürzeren Verjährung zu schützen, ferner Ansprüche auf eine VertragLyra.e, Schuldschein« über den Gesamtbetrag einer Rechnung, für deren Einzelbeträge kürzere Verjährung-, rillen lau en (§ 195 BGB ). 2 In 4 Jahren verjähren die Ansprüche auf Zinsrückstände. Wirt- und Pachtzinsen, Rente.,, (bäuerliche) Auszugsleistungen, Befvldungen, iln- terhaltsbeiträge und alle rege.'m big wiederlehrenden Leistungen (§ 197 BGB.). 3. Bereits in 2 Jahren verjähren u a. die Ansprüche bet Kau leutc, Fabrikanten und -and» Werler für Li« erung von Daren usw. mit Sin- schluh der Auflagen es sei denn, dab die Leistung für den Gewerbebetrieb des Schuldners erfolgt ist. ferner die Ansprüche der Land- und Forstwirt« für die Lie e-ung ihrer Epzeugnisf«. der Gastwirte, der gewerblichen Arbeiter, der Lehr- Herren wegen des Lehrgeldes. d:r älnterrichts- anttalten. der Aerzte. Tierärzte. Apotheker. Zahnärzte. Hebammen, der Rechtsanwälte. Rvtare. Gerichtsvollzieher u. a m. Die vorstehend auf geführten Ansprüche stz 196 DGB.) sind di« des täglichen Lebens. Mit dem Ablauf des 31 Dezember 1927 verjähren sie alle, soweit sie noch im Jahre 1925 entstanden sind. Jeder Geschäftsmann prüft daraufhin unverzüglich seine Bücher. Auch auf die Ge abr bin. dah schon bekanntes hier gesagt wird, sei folg nder Rat erteilt Besteht die Gefahr der Berjährung. so sorg« man schleunigst, wenn irgend möglich in schriftlicher Form, für eine DertragÄmäÖig erneute Anerkennung der vetressen- den Forderung. Wan wandle sie In eine Darlehens orderung um (siehe oben unter Rr. 1). Rotialls nehme man bi« Hi Ist eines Rechtsanwalts in Anspruch, der toe 6 was zu tun Ist. Böer durch seine Saumseligkeit gutes Geld verliert. darf nicht das Gesetz, sondern nur sich selbst verantwortlich machen. F. G gefällt werden kann. Rach einer zugleich al» Einleitung gedachten, abgrenzenden Dorunterfuchnng über c sfentlich-rechtliche Rechtsinft tute erörtert die Arbeit in den anfch'.icfnnden, übersichtlich geordneten Abschnitten zunächst allgemeine Begriffsbestimmungen, kann die Behandlung der Bibliotheken im Reichsrecht, sehr ausführlich und sorgfältig gegliedert da» Bibliothekgoerwaltungsrcchl, ferner da» Zivil- und 6trafrrd)t im Rechtsleben der öffentlichen Bibliothek, im Ech'uhteil Finanz- und Beisicherung»- rechtvprobleme. ver Anhang handelt von den öffentlichen Bibliotheken im Kriege Ein Sachregister in Etichworten erleichtert den Gebrauch de» Buche», da» eine erhebliche Lücke in der juristischen Literatur zu schließen bestimmt ist, in wünschenswerter Weise. Wi — Lebensmittelgcsetz vom 5. Juli 1927 nebst Erganzung»geseHen und Verordnung über Leben» mittel vom 28. September V>27. Kommentierte Ausgabe mit ausführl chem Sachregister. Qür die Pror,» bearbeitet auf Grund der Gejetzmotio« und der Recht- sprechung oon Dilh (T o e r m a n n , Amt»ger cht»- rat (Stuttgart). 133 Seiten 8*. Start 2.SO Rm. Ganzleinen 3,S0 Rm vertag oon Emil Roth in Giehen 1928. — Der fachmännisch bearbeiiete Som- mcntar mit dem ausführlichen Schlagwortregister stellt einen, aste bi« Lebensmittel betreffende« Gefetze uberstch!'..ch und klar bfbenöetr.be» Rechteteistantz und DJUommenen Führer für bü «kafi* dar. der in erfter Lrnre für die <9ewrt erretten bei ber Le- bensmtttetderftellung sowie für den Lebensmittel- handel befttmmt ist SngrfiAi» ber cvdigen Reu- geiuUung den Leben»mittelgefehe» wirb die vor- u-e-ti- s*1chenausgabe in bei meisten FäU.n zur Orientierung unentbehrlich fein Die e,nschtäg»tze Rechtlprekhung der ber Grl.if - entlang, also not» schrif:-mäßig. Trotzdem wellte der Rag-5lag'« ihn rech.» Überholerr, obwohl er di-s auf der linken S.-ike hätte tun müllen und obwohl l.n!» Hoch genügend Platz wir Xi er unnuLtbar hinter dem R^ibf^hrer war. hup«- er noch m-hr» mal», fo hast ber Radfahrer tot) e. er muste nrch mehr nach rech'» s ihren. Infotg b flen w^rd- er vor dm unvvr'chrisksmä^ig recht» fahrenden Au o von hinten erfaßt und Im B grn zur S-it« arschl«ud?r. Er war 10 Tag: in ärztUch r h-ud^ung unb leide', fetzt noch b<»».*i[m an den Folgen des S urzes Der Ang klagt: bestritt zunächst fdne Schuld. Gr behaupitt . d-r R-Hsahrer sei stanz lln.'» gefahrm und plötzlich mrft rech s über die ganze S rast: hrüo-rg fahren fn das 2lu o Hinern, da» schon m!l ben B rderräd rn an ih'n vorbei gewesen wär«. Das konnte aus verschied?nrn Grund n nicht stimm -n. Auch mit leinen, Einwand, beim Li.iksüd«rhol«n hätte b • ®efabr beständedast er an b-r nächsten Gl« mit einem voelchrist-.nä^ig an kommenden Fuhrwerk zusammenstvbea würd«. könnt« der A ge- klag e nich» durchdriogen. Denn an solch unüber* sich lrchen S eilen ist das älederho en eben verboten. Der Angeklagte hätte l mglani fahrm oder anhalten müssen D-zrn fabdäf'iger Körperverletzung tautet« die Straf« auf 50 IHt eventuell 10 Tage Ges 2 ngni » Der Angcllaa'e ersinnt' da» llrt.il an. Tlkehrcre 6 unben wurde geg n «inen Landwirt und dessen Ehefrau au» der 11mg ding Giestens verhandel!. D-r Echem rnn war beschuldig'. Mich grwässer'. di« Obrfrau. Bkilch cnt- rahmt und die Bkilch in den Berk.chr gegeben »u haben Für eine S ch i.d der Eh^riu ergab Die Verhandlung Mn?rl i B edacht»Momente. Cie tourt* s rei gesprochen. Hauptde.'astungs- Aeuge gegen d n Ehnnann war ein en lassene» Schweizer, der beim D ag h n dem Ang-Lag en Rache an gedroht hatte. Der Schw ,H«r wollt.- ge» Wisse verdäch igr chandlun i n des Arg klag en beobachtet h-iben Sein« Anaaben konnten aber nicht zu einer Berurt Uung führen, da bet 3a.gn nicht unbefangen erschim. Auch konnten kn angeblich verdächtigen Aanbümflen harmlos gedeutet werden Da» llch h rmiftefli -, war lebig» llch. bad gelegentlich die Gefäst^ ettx>i» leicht- fet ist mit aDalfcr au-g schw n.'t txnirb n. so dast geringe Quantlfä'en Da'fer in d e Bk Ich lamm. Beanstandet ist die Bkilch während b r fraglichrn Zeit trotz rnebrsacher Prüfung nt-mck» w rd.m. Degen Fahrlässigkett wär- der Anq.-ll ig, b;- straft worden, toenn nicht dies Tat v-e-äh-k gewesen wär«. Deshalb wurde bi» B itah.en gegen ben Ehemann wegen Verjährung eingestellt. Kleine Strafkammer Giehen. * Siesten, 16. Dez. Ein Bürstenmacher von hier und seine Tochter waren wegen Tiber- stand» zu je 40 Mark Geldstrafe der Mann außerdem wegen Beleidigung zu 20 Mark verurteilt worden. Cie Hattenn ein n städtischen Beamten, ber gepfändete Miet, ab- holen wollt«, tätlich ange.ir.sfen und beleidigt. Ihre Berufung g g.-nn das Urte I b » Arnt»- aericht» Gie'ten halt« keinen Erfolg, nach- Dem dr« Beweisen nahm« da» gleich« Eriebris wie in erster Instanz gehabt het t. Die C.ro en wären erhöht worden, wenn nicht der Mann all und front und die Tochter eine aulgeregt« Person wär« ble sich nut schwer beherrschen» kann. Ebenlalls keinen Erfolg m t Se.net Berufung hatte ein früherer Gefangener in Kameraden. Roman von Sein Mor 1 chl > n. Copyright by Eat> vuncker. Berlin W 62 40 ßortleßung Nachdruck verboten «Affe der Grostdauer. der zu viel Land bat. ist » ber lüoortMuer. der zu wemg Land bat? Ist» der Mann, der auf den Sanbc wohui. ist e» der Mann, ber aus dem Steine wohnt, oder in der Marsch, auf bei Veest. aus der J)aQia? Ist» der Mann, brr lots sticht. Schafe züchtet, stütze weidet, starn baut mit Moto.en unb Traktoren, mit Jl-i- idiinen sät und mit M -ichmen mäht - Ist » der Mann, der ba» Eisen srachtet au» be.n Rhein, ist » der Öafennwtfter. ber Kteher. der chochoienHeizer, der uijendreber ober der Taglchner. der in ber vier- *n stlass« ft.benb Aur Arbeit iahrt. sein IRittageljen im üinaitltopff tLVr ist nun ber echte Deutsche? Der Deutsche?' (JXrfoQ aurboren*. |ogte ber stellvertretende Bor- sitzende ,m <>e.t^.>.» Schutz, ber »war streng ge- noinmen. nicht» mit dieser Veranstalt, ng zu tun batte. — Loht ihn reden", sagte ber jroe te Bor- sihende tm apta ieschufz ein Sattlern eister. der mit der bäuerischen Beootterung nntraalidk Be ziehungen unterbiet,. ..Dieser Redner ift sicherlich ein Vertreter ber Landwirtschast. unb e» ift ganz gut wenn dies« Richtung hier auch zu Worte r»nur.L“) Wer arbeitet wo e» auch sei wa» es auch sei. ow» bestem Willen, au» allen straften, ber ist der rechte Deutsche!" (»Sehr richttg!" «chrie man im Hintergrund > JlB.iv ift Deutschiond? Deutschland .st zroft wenn unser« geeinte Arbeit grost ist. Deuttchl.ind ist klein wenn unsere zersplitterte arbeit tkin ist Di« Einiakeit aber wird n^cht geschahen nnt Fest- .zögen und lebenden Vitdem." (.Lst ba» auf mich gemünzt?*, sagte ber stell vertret« i de Vorsitzende Im ^«st i ms-iuefchufz. Der edle Bors inende wir nicht ba.) .J>abt ibr ba» Bild qesthen im Aojv ver- waschen ist ber Spruch .Wir wollen sei» ein nnta Volk von Brübem*. Möge e» allen Sprüchen jo gehen, bi« blotz hingemait sind mit dünner, wässeriger Farbe, aber nicht mit unserm Blut." U.willkürlich griff er sich Md) ber Brust. Cie Erinnerung, bafj ba» Gelöbnis zerrissen war, lief) ihn einen Augenblick unsicher werden. (Die Männer im Ainterpcunbe nah nen sein Stillschweigen für «in« rhetorisch« Paus«, bi« Geste nach der Brust al» «In Wirkung-rolle» on nmuni»- mittel unb riefen wieder: ..Sehr richtig." Äm Tisch« der Bu»fchuhmtttzlied«r 'raate man sich mitz- trauisch. ob man e» mit einer abgekarteten Sache zu tun h^rb«) »Einigkeit^, begann er lonpsam oon neuem, ..kann man befehlen. Ader bann ist e» ein« tot« Einigkeit. Sie kann ajfaxi zwangen in ben Schützengraben, tief In ben Boden hinein. Sahen wir nicht au» in unseren Uniformen, wie vermoderte» Hot^ wie übennoofte» Gestern? Waren wir nicht ber Erde gleichqe.nacht unb faum mehr oon ihr zu unterfdxiben? Dir hätten un» wahrhaftig nicht gewundert, wenn (Brut gewachsen wäre auf urferen Schultern. Wa» bedeutete ba»1 E» bedeutete, bafj wir un» um unser Land kümmern sollten. Vie Entwicklung Ist gegangen oon München nach Hamburg, oon innen nach außen Jetzt geht der Weg wieder von M,md irg nach München, von nutzen nach innen. Wir wollen unter« Erd« in bi« f)3nb nehmen, bl« leicht«, bk tm Wind verweht, unb bw fdunere, in ber man mit ben Fützen stcckrn bleibt, die braune, bie schwarze imb bk rot«, ö*# Door- erbe unb bie S^eterde Dir wollen bie beuche Erbe in bk Hand nehmen .. / r,at«n nach vorn.) -Zktm wo» hcitzt desiegt? Gill Da» btotz ben Dassen? Äst unser Geist besiegt? Sind w,r nicht unbesiegt mit fter^ Seele, Leid unb Willen? Ist nicht in un» Männern bie Stärke, bie Welt neu zu zeugen ift nicht in unseren Frauen bie Stark«, bk Dell neu au gebären?" (Die Z-chorer wurden unsicher Da, war nicht ganz ba». wa, man erwartet hatte. tie3unpen hörten «» unb konnten t« nicht begreifen.) -Da, brauch« Ich cber. wenn diese» neue Deutschland erstehen soll, zu bem dereinst die Dell to.rjnen wirb* Diese, Deutschland, da, nicht Jein Heil such« im Offen und Desten. sondern kn Zentrum. in sich selb««? Ich brauche jenen Geist, ben ich gestern bet ber Jugend griehen habe, al, sie d irch bie Stabt marschierte." (Die Jungen streckten sich ereart ingwoO.) -Ich brauche Disziplin. Opserbereitichast. gr»at- jeift. stampswille!" Wieder ging ein Beisalloftarm durch den 6-wL Oie Jungen Ipranc.n auf bie Tifche unb Stühle ..nb ichr»en oor Begiisteruna Wer axr der Wann* Kannte chn niemand Einen solchen Mann mutzte man doch kennens In der Mitt« de, Saale, fotz Dr. Dnllbrnnd. 39. .Ich kenne den Mann", jagte De. Dulldrand $u seinem Freunde. JEr Ist oorpeftem noch bet -m, gewesen " -3m Irrenhau, ?' wieder hotte ber Freund, dinipe h. rten ba. Dort ur^ oerootzen r» wieder -Di« I'gend will 2«r>2upi einen Weg? Einer ter sperren an ben Tischen be, llu-schust«, sagte 'chüch- :rrn, er Hitze gehört, datz diejer Mann, der so grast- artig red«, vorgestern noch im Irrenhaus« gew sen sei. Sein Dort ging unter Rur bir Nächsten bitten e, oento.T -en. oie bitten feine Zett, daran tu denken. Dieser Irlltame Mann da oben fu-tt la Vogrisi«. ihnen bie Mackt über die oo-ertändisch gesinnt« Jugend au, den hänben zu reihen, «an mutzt« »chrhüsttg auf der Hut sein. • 'Veorg spürte ben Rausch de. Allmächtigen, er stand auf der Bühn« wie über eirrm Steer. Unb diese» Meer oon begeisterten Menschen oon unye- Hürnen Sillens'rä ten p«horchte ihm. Diese Ja g- Ung« und Männer begehrten n,ch«, andere, mehr, al, oon ihm geleitet ,j werden 0. w rum st mb dUbt nicht neben Ihn. Ran mützte st« sa sehen, brst «r rech? hatte. Man Hurtt« sich nur »ich! fllrch:-n. Jetzt e-'U e, in kämpfen ‘ür d.e Idee ber > Hast gegen bie'f drunbt, unb Dehn, unb Gott- -arns 0. sie sollte« nur kommen. Di« 3-Jcrrb «r mit tb v Der kannte ihm da noch widerstehen' Er sah ben Saal nicht mehr, er fiortt -richt nehr aus dem Äretlerboben der Buhne Er sah bc, n;.-h-jn le :'cklrt»b vor sich. ver»:ntz«lt in ein -• 6r s-h ble Strom, Niesten durch bk Sand- •i' - ber BoO-'n ö""«:e sich in Millionen Furchen nö wart ba, llorn in bte Dell Darum braucht« ar, noch zu reden? Genügte et denn nicht, wenn "P»1’ ben enteren sagt«: Schont ... da liegt Deu« tikmb vor euch, ba, grvtze Deutschland ... fForttegung toigi » irast aus 5011 •jfUinH Da til an. ? M n einen ßa* LirZ ter Hx»-k« 5a nm Shtzm. Mch ton tla nkl-ff hn dem QhgfÜ^a 61313« t>xi. f* |it H Xig^.i ngaten foama oder führ.m, k da 3MI Jui Ionita bi „ - »tu Äjjy* ” Je ch S»»d=ri £ State «S» ^tbertibix «• Du bmüt ffj4 Wnunx QL* ». AEL rtetfc öftä itner 0itgti. ün Dürsienmach«' w iren w.'M D i der* { Seldstras« da 3e(eibiguifl »■ in. 6;c Mg1 qriften m3 J* >n »> ".iS'kÜ eint cusgrregU V Dtt aSB* n «*" f,,”?1" i|d'u„6.«s^"*‘? itr ntw w* , da I s« Ä, w» taM iK,6i W fi&W* . to 6i*r M I’SSäS „ ,u txnttn- »»*»£»* b« ‘«® *. rs^ sich nur n*7$j.i!r \ r öl‘ Ad MWchE»e.':.5 16" mih'a-d.lt ui bobte xnj . ibalu wegen o i || c n 111 c selber Xnlbuliiguifl •Vilm* au zwei 2H e x c t c x <3 e f • ' n g x i • murteilt eoM* war. Da such axch Heu e •über He Basch uld^uxg. bu er ubr.g:*» klb4 mbM- «tuwun. hatte di un»ajr trunti. würbe Die Seni’uxa sutüdgeto.rfcn. atn vchrnteh Pon Schlitz war wegen ft ans- Iclebr !. br u*i und c u 6 e ft r r r x 0 e n Arni zu 20 und 10 War« ® e 1 b tt r e f e terurULt »orixa. Lui \< tu 3e t xI x x g Würbe er von der 3dU»e bei nchestormdax Lärms leetaelpeechex .» ihrigen toure bai «rte flr-et! betätigt »r war traf brrQMrger- TttiHrret Schlitz tx.» Ab-o!«i bet •rre.bi- WeriunfrrWftiung -dne jeb.x »rund derart an. »erlch-mk und auilalUnh gehörten, dah et aui Xe Zimmer xefliie'ex werden xxb. da er der 3mHoebetur.g leine golfe lalsteta. tit trnl Der- Ice muhte tc'i et dabei Ix c n:r das Publttxm keiOh'.gc bcn Dcl e gelaunt Halle to.inte nicht •a4g.u> t|st «rataltetisllsch für t < . 1 he» Lutomodilhanbeli xnb für die Weltbewerbitagc bet deutschen Lulo- nobi.lnbu|tie. Xi dieser La.lache kam» die in len erste.i r.ean Monaten bei lausenden Jahre« «rgte.!, Ld av utgening ooa L) bei -0 Pro-ent cenenuber her glci en 3eU des Dor ahrei nichts labern ba dir Sinsuhr auiländtsüher Dagen xletch,,ittg ert»5:i4>. im zweiten Quartal be>S Lufeitten Oahtei l?Lat um xicht weniger ali 100 Prozent gegenüber dem Derteljahtsburch- schnitt tel Iahte« 1926 gelt legen ist. De Sorgen iet beuilJ ea Rutomobi.inbuittie lind gerade »m Xltonrnfiibang mit kem Gntwuri des neuen astsadtzeugsteuetaesevei emeu? in ten Strei» ter ds.ent i^-ex viitussionert gezogen worden, und ei wurde bei kiesen örbrterungen fcen-^rge.oben. bab die 2latomobi.ixbuiUie m Iet Vd;e sei. rund 60 ODO Arbeiter neu In b.: Vrobultum ei.tAuhcllen. trenn Deutschland die 'detriebistossstexer Un ühre. Erst kürzlich hatte bür deutsche Automobil- mdxhr e erneut eine Revision der Derzol- iung von Automobilteilen verlangt, tnb die Leichiregierung hat dem Reichitag einen C-eleeenttouri zugeleitet d.r unter Abänderung ÖDl gelv^e« auLbrüd.ich d e O^erznl'ung von Automodilieilen mit hbhercn Sohcii leststellt. 3utr Schutze bet in schwerstem Dettbewerds- kamps mit der ouil<»nbischen Industrie stehenden teuIschen OhitDmobtlmbuhrie toll durch dieses (btlcn die Zollumgehung durch bieaui» ländischen Montagewerkstätten, die besonder» die groh.'n am?r.konischen Automobil« sirmen, wie Zotd. General Motors, Lhrnsler und auch die 'ranzbsische Firma Sitrven in Deutschland errichtet ba! en. ousgclchallet werden Gi soll also die Sonbetzolldehondluna auch cuf die Teile von Motoren, aus weitere Sm-el« teile von Untergebenen lür Motorwagen aui» trbebni ttxrben. Mit b.elcm iL: ehentu. urs ist le iochZreg rung den berechtigten Dünschen der deu.schex Axtoowbilindustrie er.tgeg ngetom- nen ei scheint ali pS auch in Deutschland die Lx.sassung Ploy grell, dah die Automobilindustrie einet Lande« aB Srohabnehmer ter Qi,en- und ei,eni*erarbeit :nben 3 ibuftrica zu ten Lchlüslelindustrien g:rechnet werben !onn. wie dos heute bereits m Amerika ge- chieht. Tenn oboteich die amerikanische Automv- lilindustrie im Jahre 1926 nut 8 Prozent ihrer eesamterzeugung errorHerte. d trag n diese - Prozent mehr ali die a.'samte europäische Lx omo. llptoduktiex. QD st aller. Ingi bemerke i- vert. bah die drutschrn Automobil abtikex. we» üigstcni was die Fabrikat on von Persvnenkralt- vagon onbcUngt. sich nur unter dem Druck bet »uiBnbilchen Konkurrenz zur Rorionali'ieru-g jnb bisher noch gering üg. im XerbiUigung ihrer Fabrikate entf*loHcn dir ...nwageus beträgt 5O0C Tcudt. während der deut ch« 15 ddO Mark mithu» Iet L Prozent torr/.j r kostet. Der Huagcni der Lxs'.ul-t ist um ,» au' alliger. ali die bia 4>e Last ra iwagen-Inaustt e grc^e Action^ii' erunziet o ge au'zuwei rn hat und b:e Ixbustttrn auch des Auslandes i'.ch n zuneh- bebunen. Ta lür b;< < Pc»2d. on»^r-phe cui Preisdruck ielreni bei AailaiQei nicht vor Hegt so mst'sen bei b:r deui chen Lasttvagen wohl i och »rchn.sche Aachtril, vor'legen zu deren Be- heouxg die tot Monat« rist e5g h tt.ne eng?.'che Qlvmpiasch.au bet Lastlta tvxüg.n die besten Anregungen ge rüstunz b:r Lastlre wa^en ssast durchweg mit Trudlu t t: Im) axl. w hren> die ix Deut.chland btLebte Jfrorbnuxg der Hand- und Fuhdrende wen.g zu sehen war. • Der Absatz bei Ahelnisch-Dest- sSlisa. en « ohlensynOlkats. D.ece'tr.ge Milgiiederveisanimlung bei Aheinisch-De^lsäli- laen Aoh e .syndlkati setze, tote D TA -Handels» bienst bett tct. die Umlage sur b e Monate Ao- vember und De e aber mit 138 Mk. je Tonne leit Der Te.iAt über bi: Ttarlüa'c Lustert sich breiteten Aot^chkäge eine- ein;-he-,den Pri'mg ui ct*rL< Hanen, auch v. uglich der pr.'w le- leneu 3f0irt;u gen hlxsi^. sich der Qualität d.-s Ma eriali und der Xii,..b ng Sie Derwal- txng lorLert zu neuen Xigenf.eiger-n i !4r 1-2’ erbet t Te.'onntUch bes.ndet Ich die L't cnma.orität die cs UntctTu ^mm» tn sehen Händen, so dah nur lehr wenig Material am Markte zu lein Vi'.egt Ter augenb.lckllche i!atS betrug im Oktober arbeits- täfllia) 274 407 Trnnen. im Aovember 268 406 Tonnen. 3m laufenten Manat hellte sich der Getamtabsatz In der 3tU vom 1. bis 12. Dezember arbeitetä^lch aus 263 175 Tonnen argen 259 849 Tonnen tn der entlprechen)en öelt de» 2for- mrnatd. Sie e:cicrn:ng entlalit zum gröfttm Teil auf das unbe tritie.ie Gebiet, und zwar be- sontcri auf Ztoks. Lnsgxfamt wurden arleiti- tägllft in das unbestrittene Gebiet versandt im 0.1 ter 14 1 4;7 I:n c und l,i Ql n.mLer 1'8279 Ton en. Der Absatz in der Zeit vom 1. bis 12. Dezenler war mit 155 535 Tonnen gegen 155 745 Tonnen in der Zeil vo n 1. dis 12. November dagegen säst unverL.tdert. Das entspricht der allgemclen Wirtschaftslage. Diese hat sich un Aovemder get;r rüber dem Vormonat wenig verLnde.t. Die Sajlüllc Industrien sind un allgemeinen noch gut beschäftigt, ebenfa die 31ellra- unb die d;emil-K Induftr - und ter Terii.industrle wird vereinzelt ein Aück- aang des Veschäsiigungsgrodes gemeldet. Das Taugen erbe ist falsonmästig start zuruck^egangen. Der arbeitstägliche Absatz in das unbestrittene Gebiet ist nur wenig ge liegen. Während er sich im Oktober mit 106 030 Tonnen zeigte, stellte er sich Ln Aovember auf 110 027 LonneDer Absatz bn laufenden Monat in der genan den Zeit betrug 107 640 Tonnen, gegen 104 140 Tonnen in der entspre enden Zelt im OLovember. Die Deprei Ion am Qveltkohlenmarkt hält In unverminderter 6:ärle an. Die englifchen Schwierigkeiten sind Letannt. Po.en ist besonders aggressiv infolge der niederen Selbstkosten der Zechen und der bald unter den Selbstkosten liegenden Gisenbahn- tarife zur Ostsee. Am belgischen Ztohlenmarkt haben sich die Aosatzverhä tnlsse weiter verschlechtert. Ton ^ef.e i ehe wird stark Propaganda gemacht. die Lizenzen für die E.nsuhr von Ztohle wieder einzckführcn. 3m Hinblick auf den Wider- stand der Qfcrbrau-TerlreUe wird jedoch damit nicht zu rechnen Igt venteilt: F.ied ich 3trupp 2.-G 20 Lol m.tiven zu je 5770 Pfand Sterling: Lin7e-H ! mann-Wer e 5 zu je 6)00 P und Sterling: Henlchei 4 Sohn 25 zu je 6933 Pi und Sterling und 14 zu je 5270 P and 6'erliag; Hcchenz Ilern A.^ lür Lvknmo «vbau 6 zu je <320 P>and Sterling und Ver.ine. Maschinenbau 2.-G norm. L. Schwartzlor f 4 zu je 6242 Plun) Sterling. QUigcbrte sind emgeging.n aus Großbritannien. Amerika, Deutschland und Italien. Die technischen Beratet für die Okrtoaltun';»- dehSrde hatten dem iJ.senbahnm tifler einstimmig gern en. die deut chen Angebote anzunch- men. nach, em sie die verschieden en, ihnen unter- günstige Zeit, dagegen ist da» verkaufsgeschast in diesem Lahre bieher zu s rieben stellend perkiufrn. Die von der Fusion arieten auoroirfungen bin- sichtlich einer wirtschaftlicheren Betrieb» und Qe- |(taftyubrang lasten sich für da» Len-tttfahr bereite frftftenrn Nach 1 304 O4R Mark Ldschreib in- gen ivrtHelbt einfchtiestlich be» Botlrage» von 1 033 644 M! ein Reingewinn von 3 2.46 65* IRL aus be n auf 296 Mill. Mk. Stammaktien eine Dividende von 8 o. ft. und aus die 400000 Mark Vorzugsaktien eine Dividende aon 7 v ft. verteilt werden sollen. Der 9teft von 1 105 784 Mark wird auf neue Ärdjnung oorgrtrogen. • Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.-G. Die G.-V. der Jllaic Inen abrtf Tugbburq-Türrb'r' A.-G. befibft. den 'Rein- gewinn von 1003 839 Mk. auf neue Rechnung vorzutragen. Tjr gegenwärtige Au transb^stand betragt dem Werte nach 85.96 TRIII. Mk.. wovon auf das Ausland 27 Prozent entfallen. Der Au'tragSl'^ stand ist last doppelt b grvst. wie zur glclchen Zeit des Vorjahres 68 sei auch zu ho kn. hast die Bemühungen, die W.rkstattarbeit in Serien und die Massenherstelluna au vervollkommnen und im Wagen- und Lasttvagenbau ein? sinngemäss Flieharboit durchzu'ühren. nach und nach ein besseres finanzielle* Snrägnis liefern werden. frankfurter Börse. Frankfurt a. W., 21. Dez. Tendenz^ übettoiegen/? etwas f.fter. — D.-reits vorbörslich war die Ssimmung überwiegend etwas fester, da die Meldungen von b.t Annahme der Sreigabcbill bn Rrpräs n:amcnhaus anregten. Zu Beginn bet offiziellen Berkehrs machte sich jedoch wieder eine gewisse Unsicherheit bemerkbar. D.r Monatsbericht der Discontvgesellschast, der kl - Äurtfte.gerungen der letzten Z li für zu rasch und gewaltsam betrachtet, wirkte ungünstig, währmd die Derbindlichkeitserklärung d?sS i ds- «pruches im Konflikt in der (Jlfenlnbuftrie, da sie erwar ei worden war, ohne merklichen Sinflust blieb. Auf das neuer.iche Dem-nti eines voraussichtlichen llm.ausches teon Phönik In Stahiverrinsak ien z igt' sich am Mont an- markt fog r DevdHebrit ich 3Lgabendgung. Das u i ere Fehlen von K aus auf trägen wirkt' allgcmc'in lä' m.md. die Um ah äligk ü war stark eingeschränkt. da cruch die Sp.lulLlion säst Line Unternehmungslust z eilte. Bei den ersten TUti-nrngen war die Äuräen’wi Jlung wieder nicht einhe l- lich. doch überwogen Heine Besserungen. Für S l c k t r o ve r t e ?e gte sich to ober et as 3nt r- esie. weil sich die D!v dendenhofsnung n erhi-lten. Oc^ürel, ATen Aotierungen gelt mb Obgleich bas Geschls! äusterst ruhig Ist und-die Äaufet sehr zurückhalrend find, mustten Weizen und "Roggen um 0,25 Mark im Preise e odh'. tor .vn. Ma.s liegt etwas leichter. D.e amtlichen Art e- rungen wurden he.ad„e eLt Welzensieie Ist eti. s fester, doch ist bas Delchäft oerdältnism. «>ig ruhig Weizenmehl un > Aoggenmehl sind mr- nachiäsiigl Aoggenmehl Ist von der zweiten Hand billiger anaeboten As notierten Weizrn 1. gut. gesund, troae.x. bis za 1 PrvA. Auswuchs. 25 bis 25.25; Weizen 2. gu'. gefun > tro. -n. bis au 3 Proz. Auswuchs, 23,75 bis 21; Weizen 3. geringere Befchaifenhei. bis zu 23 P oz. Feuchtigkeit. 22,25 bis 22.t5. Aoggen. Inlänx. 25. Sommergerste für B.auzwecke 2Z bis 23; Hafer inländ.. 22.75 bis 24: Mais (gelb) 2121 bis 21,50; Wetzenmehi. inländ.. Spe»ial 0. 3? 25 bis 3J.75; Aoggenincol 31,75 bis 35,<5; Wei-en- sieie 13.85 bis 14; Aoggenkleie 15,25 bis 15,50. Tendenz Stetig. Bcriinrr ProdukkrubSrsr. Berlin, 20. Dez. vom Mutianbe lagen heute durchweg festere Meldungen vor. die siocher"i!»ea waren sowohl für Ausland wetzen al» auch sur '.Roggen um etwa 10 Lulbencent» erhöht, von tl ji- atzen war bi» zur Bertchtabsassung nicht zu hören Do, Lnlandangebot von Brotgetreide hat sich weiter sehr verringert, aber auch die Nächst;.t ist keine»weg» dringend. Da vor allem Unpebal guter Dualitäten manacll, findet geringe» M:k- nal toeiterhin beste re Beachtung. Lm Lieferung», markte waren dir Dotierungen für den laufenden Monat kaum nennen»mert verändert, von den zu heute erfolfiten Andienungen von je 300 Tonn n Weizen unö iRoggen wurden 90 Tonnen Weizen für unfontraftHd), der Best jedoch ab lieferbar erklärt. Die Irllhj. hr »fichten von Weizen t id Roggen waren aui OJrunb der festeren Ausl tnd- Meldungen im Preise hoher gehalten Weizenmebl blieb in ruhtgern Ge » im kx'MI rr et trtnezi 1 in» 117 — * si^r Sw‘rrww~eii i:e ITC trwH Xcz!'l-»< > 176 — * — r & an» «ror 10 nx 1 m ;s •i» ra 8n< 7j irt > Äf UM 1 '41.3 141 — — |co: . :-7Nk -1 iij U4 II».73 ? *■ rt'rt t .lefltrt 1 13*. rt £3» 1 53» 73 >| 73 cau-m ......7 • ■MS ler Ht.» ■rtile-i n 174.23 177 ■-mrt t C^I#X - - . M re an 5 u :i. 30 LterlM- w?3r;n BJla 7 - - ITl.l» 123 4 Ir-.n •••• • • 12» J 117 '-leert (J3| • - - 170 75 i;ii » ü . - » Iti ■ KJ IM 7 «n»irt 1. eierte . . v 0.3 63 M 3 ,7 M »J.i 13.73 — 7 rtZK.3 ... • • • 7» 71 ;s 1 i -> •. 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