TU. 272 (Elftes Blatt 177. Jahrgang Montag, 2|. November (92i trn li)dt 1 beriet; ffir den Ikdgte Ini Er« st Dlumichrtn. Itr ben Xu» leigtwtrd Mert Ailmaew, lÄMtlitf) i» G letzen. Finanz und Welthandel. Wmrrilee Macht alt «länbinrr>-ii Staaten und eine vesierung in dem Aufschwung ta vag« der übrigen Staaten verbürgt werden. Der Rüstungstaumel. Ein inicrrffanhr Streit in lLngland London, 19 Loo. 1WTD.) Der Sekretär be* «krieg» am. er Worthinglon-Evan». bat heute eine Erklärung abgegeben. In der er >>ch gegen bi» Jenlattonclk und irrtümliche Dar- Teilung" wendet, die in der letzten Zeit von ilohd George. Lord Rothermere und bem 3r* «eüerführer Thoma» dezügi'ch der Stärk» der «uropüifchen Armeen abgegeben worden tkn. Or sagte: Lloyd George» Behauptung, tle siegreichen "Kationen hüllen gegenwärtig über 10 Millionen Mann unter den Da f len. beruht aus salfchen Anformationen, ^sächlich stehen beut» in Europa 3 552COO Tmnn untre den Dalsen, davon entfallen aber I: 124 000 Mann auf bie Hole Armee in H üblen b. so hab e# cihne die Sowjclstreitkräftc «gesamt nur 2 428 000 Mann gibt gegenüber 318 000 Mann im Jahre 1924." Der Kl . n1 ft er :eonte weiter dast die britilche Aegierung alles :ri>gliche getan habe, um den Weg für bie allgc- • rein« Einschränkung der Aüstungen zu fixen und lagt«: »Denn man den verminderten Aert be# Selbe» berücksichtigt, fo find die Ausgaben für da» brilifche Heer viel ; --ringer als vor bem Kriege Don den 41L Lillionen Pfund für das heeresbudgel entfallen rodäbr 8 Millionen P' md auf Pensionen rb bergleichen. so datz für ba5 eigentliche Heer «r 33 5 Millionen Pfunb übrig bleiben. Dem- :< -r zeigt bet Etat der Dolen Ar m e e tue bemerkenswerte Steigerung von 43 Mil- '. men Pfunb im Jahr- 1924 25 auf 87 Mil- I »nen Pfunb im Jahre 1928 27. Lorb Aothermere erwiderte heute auf Erklärungen bes Kncgsministers Ich ver- '!ehe nicht, was Worthingion ®ixin» mt seiner Orflänmg meint. Es ift eine unbeftreltbarc Xat- '»he. bah Im Falle einer Kriegs- brvdung Innerhalb von zehn Tagen Frankreich vier Mi llionenMann unterben lassen haben würbe. Italien dreieinhalb Unionen unb Ne brri Staaten der Ä leinen B ntente zwci-inholb M Ilion en Mann, was i,«gesamt zehn Millionen Mann er- prnen würbe. In meinem Artikel habe ich bie ten Vlovb tTcoryc genannten Zahlen benutzt ich n.cht den Dun'ch hatte, den Eindruck zu erwecken. aL8 ob ich übertreibe. Tatsächlich aber bet ßloab George bie bewaffneten Stveilkrüfre bU im Sofie eine» afiffemeinen Kriege« sofort rvbü gemacht werden könnten, ganz erheb- ! leb unlerschLtzt. Das übrige SurotM kann -tne SchwierigkeTt weitere zehn Millwnen -«gebildeter Soldaten auffkefien. was eine Seern t s u m m e von zwanzig Millionen bewaffneter ergeben würde Die amerifonitoen pk-äsidentsckastswohlcn. Dashinqton, 20 Roo. sDP ) Nach den (Er- n-ttlungcn, bie da» ^National Repudlic Magazin»' unter den Verlegern und Politikern de» ganzen Santa anftedtf, werden Herbert hooo » r und A. L. 5 m i I h an brr Spist« der Nepubfikanifchrn b«D 'r. Dcmokrakiichen Partei 1928 bie Präsidentschak::. f: npagn» führen. Don den bei der Umfraac abq?» Plenen Stimmen erhielt Hoover von den Äepubli- !nem M4 Stimmen, Fran' 2 o d b e n 766, Charles h - ghe » 133. ? a ro c * 1J'5. während auf bemafre- :‘qer Seite •rrtb 1071 Stimm n feinem Oiegen kibibaten, bem Senator Reed ron Mistouri, der rar 274 Stimmen bekam, weit überlegen ist. Die ^rabeatzfttmmuna wurde in der SiTnabme oorge* »nrnen, datz Toolidge nicht kandidieren perbe. i) • o o e r ift Handelsminister im gcg?nwärt> ?tx Kabinett Coolidge, ?I. 8. 5 m i t b, der demokra- Noe Prösibentschastskandidot, Gouverneur des ctan- Ik Neuyork. Dom sibirischen Sträfling zum Gowjetminister. Das Schicksal Joffes. Moskau, U.Koo. (WI3.) Der, wie schon kurz gemeldet, durch Selbstmord geendete Lowfrtführer Joffe wurde heule auf dem Friedhöfe bet Kloster» Uowodewitsthi deigefestt. Vie Grabrede hiefl namen» de» Zentralkomiter» der kommunistischen Partei der Sowjetunion, de» Rate» der BolMom- mlftare der Sowjetunion und de» Rufjenfom- miflarialx I f d) 11 f di e r i n . namen» der Dolfefommlffare Jnnerrutzland» Lefchawa und namen» de» Moskauer ftomltoe» der fommuninifd)eu Partei R j u 11 n. weitere Grabreden hielten ats Zreunde bet verstör denen Irohki. Slnojero, Kamenew und Ra kowfki. Der deutsche voifchafter. Gras Vrockdorff-Ranhau hat dem volkt- kommistae bet Reiheren. Ifchitscherin. bat Beileid \um lobe Joffe» ausgesprochen. Eine phantastische Laufbahn hat ein über- raschen des schreckliches Ende gefunden: Adolf Abramowitsch Joffe, russischer Diplomat, kom- munisti'cher Agitator, slelloertret.-nder Dorfitzen- ber des Hauptkomitee« für die Verleihung von Konzessionen in Sowjetru^land. hat sich in Mvs- S er ade in Deurfh'.and wird der plötzliche Tod dieses Mannes grobe Austnerk- lamfcit erregen: denn Joffe hat tn der Geschichte der deulsch-russi'chen VezicHungen eine hervorragende Volle ge’blclt. und man kennt in Ver- liner Diplomatenkreisen die gedrungene Gestalt dieses ersten Sowjetdotschafters in Deutschland noch recht gut. Wan lad dem geletzten Manne nicht an. wie bewegt fein Geben verlaufen ist. der» charakteriltstch. fo schien es beim ersten Eindruck, waren die hohe, runde Stirn des Thevretikers, die durch den erst in der Mitte kes. Kopses beginnenden Haaransatz noch mächtiger »rschicn, und der dichte Vollbart, der schon an fing, ein wenig grau zu werden. Sah man aber genauer hin. so waren das Aufsülligste doch bie blitzenden Augen, die scharf durch einen altmodischen Äneifer mit riesigem Bügel blickten. Auf der Strafte Hütte ihn wohl niemand beacht' : und doch war Joie einet der radikalsten Aevvlut ionÜ re . »in Mann, der Gesilnanls und Verbannung kennenaelert hatte, und dem. wie seinem Parteifreund Rakowski, das Schicksal nicht fremd geblieben ist, als lästiger Ausländer von einem Land zum andern gejagt zu werden. 44 Jahre ist Joffe all geworden. Hm 10. Oktober l^T wurde er in Simferopol geboren, ciner Stadt von rund SO000 Einwohnern, die jetzt di» Haupt» stabt der Ärimrepublif ift. Lenin war 17 Jahr» all. al» rr sich der russischen soziaiistifchen Bewegung. Bakowlki noch (tzymnasiast. als er sich reoolutio» närtn Organstationen auf bem Balkan anschlost, und euch Joffe zahlte erst 16 Jahre, als er in di» russische sozialdemokratische Patte' eintrat. Als Jude war e» schwer, als Sozialdemokrat unmöglich, in Rnstlond di» llnioerfi'.ät zu besuchen, und so tauchte Josse in den ersten Jahren des neuen Iahrhundett» in Berlin auf, um dort Medizin zu studieren. Mu» dieser Zeit stammt wohl seine hervorragende st . nntnI• der deutschen 8prache, btr später, bei feinen diplomatischen Verhandlungen, so .zustatten gekommen ist. Aber auch im kaiserlichen ^eutichlano sah man russische Revolutionär» nicht al» willkommene Gäste an und so wurde Joffe im Jahre V* aus Deutschland ausgewiesen. 211» Mitglied der Sozialdemokratischen Pattei ging er nach Wien unb lernte dort Trotzki kennen, mit dem er bi» an fein Lebensende befreundet geblieben Ift. Damals war Leo Trostki noch kein Bol» fchewik, fonbem im Gegenteil ein ernster Gegner Lenin», ben er in zahlreichen Huffahen de- kämpfte Joffe» Stellung innerhalb brr sozialistischen Parteien in dieser Zeit ift nicht mehr fo klar zu ernennen: man kann auch nicht sagen, in welchen Ländern er sich aufgehalten bat denn viele feiner MgitationereHen wurden illegal mit falschen Papieren und unter falschen Namen ausgefühtt. Cr lebte in Zürich und Pari», und immer wieder fuhr er auch nach Nustland. um die Fühlung mit den russischen Sozialisten aufrechtzuerhalten. 190R gründen er mit Trotzt, die Zeitung ..P r a w d a': im Jahre 1912 wurde Joffe bann von den russischen Dedörden entdeckt, verhaktet. o»r- utteilt und auf Lebenszeit nach Sibirien verbannt. Bi» ;um März 1917 muhte er in der russischen Einöde ousharren, bann aber, mit der perenfki Jievolution. kam auch für ihn bie Freiheit, und wenige Monate später begann fein grandioser Aufstieg Dom fibiriMben Sträfling zum Sowjcimmi- ster! Doch wöhvmb der revolutionären Dampll'. die vor itfrt Jahren zur Err chtunq der Sowiet- herrfchaft fühtten. wurde Joste in ben Petersburger Arbeiter- unb Solbaten- r a t gewählt. Die erste Sorge der neuen Machthaber war es, 5 r i eben m ; t Deutschland zu Ichl'.rhen. unb bie russische Deirgation. die zu bidcm Zweck nach Drest-Litows k gc- gesch.ckt würbe, stand solange unter bei Führung CfoHci bis Trotzki zu den Der-andlungen persönlich erlchvm. AIS Vorfitzender deS Krieg#- r.itrS unterzeichnete Joste m Vrrst-Litowsk ben Masfenstifistands>ertrüg. verwegertc aber feine llnierkchrift dem Entwust des Ir edensvertrages. den die deutsche Delegation ihm vor legte. Man fegt, dast er Trotzki xu jenem Abbruch der Zviedensver^andlungen, zu der .Veend.gunq bes Äricgc» ohne Freden", geraten habm foll. bic den Au"en nichts genützt hat. da sie wenige Dechen später doch einen beutIch-ruststchen Frie- bensvertrag unterzeichnen mutzten, lieber bie nte Atnwfphär» die damals in Vvest- Lltowsk berrschke. bench- J auch Pn>v Ma» von Baden 'ehr anschaulich in feiner Erinnerungen. D e deutschen Diplomaten und hohen Militärs verhandelten mit den Mitgliedern ber russischen D^egalion in einem Ton ausgesuchtester Hö' S'ie Mahlzeiten wurden gemeinsam eingenommen, und neben dem General Hostmonn ober dem Fürsten 8mft Hohenlohe 'atzen Joste und Frau Dyzenkv. bie am 5. Dez 1905 den General unb ehemaligen Rr egsminister Sacharow ermordet hatte. Das Ichvostc 01 ultet en des Generals Hoffmann in ben Verhandlungen lelbst machte auf Joffe, der ebenfo wie Centn und Trotzki an ben baldigen Ausbruch bet Meltvevolution glaubte, nur geringen Eindruck. Man weist in Deutschland nicht, datz er damals zu den übrigen Milgliebem der rusfifchon Delegation 'pöttilch sagte .Das war der letzte Faust- schlag der Monarchie" Im März 1918 er chien bann Joste alsruf - flfcherVotfchasterinDerlin: aber feine Tätigkeit aalt weniger der Anknüpfung diplo- matifcher Veziehungvn, als ber Vorbereitung ber 'Resolution, eben jener Delt- revvlutivn, auf die man damals noch in 2tuh- land unerlchüttettich hoffte. In aller Erinnerung bürste noch die Episode fehl, bie am 5. Aovewbrr 1918 zum Abbruch ber deutsch-russischen diplomatischen Beziehungen führte Pr.nz Mat von Vaden schreibt Araber: .Am 4. Aovember abends war bie (russisches Äurerfiftc auf dem Schlesischen Dahrchos plamnätzig entzweigegan- A»n (planmätzig übrigens auf Anraten des damaligen parlamentarischen Staatssekretärs Vcheibemannj. Soll berichtete am Morgen des 5., datz dabet aufrührerische Schriften denkbar tom^rr) mittleren “en Inhalts ans Tageslicht gekommen wären. Aufruf» zum Aevolutionskarnpf und Meuchelmord. Runmebr hatten wir die gewünschte Handhabe gegen Jolle unb feinen Stab von geübten Aevolutionk^ech- nüUem. Aber bie Sowjetunion, die um ihre Esistenz rang, kannte b;e Arbeitskraft eines gestrmungSlreuli4c7L Ailerbings werde es unrnbUlich frn den ganzen Betrag etruiribaren. 3n elfter Cinie solle an Bauten. Telegraphie Telephonie, Vorräten usw. gespart werden. Der Rest solle gedeckt werden 1. durch Heranziehung der an ba» Reich ab- julicfemben 70 Mlll^nen Aeichsmark für 1927. 2 müsse men zur Deckung des Bestes auf bie *3 üd lagen zurückgrei'en, ba» fei jedoch rtMta von 1' . Milliarden und für P r e u ft e n 193 Mill.o'.en Mark Die lAot Wendigkeit einer Besoldungsaufbesserung ist in Preußen schon lange erkannt worden. Daher hat man auch in brr Jinanzw.rtschaft des Staate« systematisch daraus hingeardeit.'t. daß ber jetzige Glu:, ber bk Brsoldmigsaufb.-sscrung ent- häit. nicht nur rein äußerlich im G e.chgewicht ist. Wenn man wdljtenb der Arbeiten an der Reuregelung über den ursprünglich sestgetctzten B« rag von 160 Millionen Mark hinaus- gegangen ist. so geschah dies aus rein politischer Grwäaung Man ist bi« an d i e äusserste Grenze de« sinanziei ßM ö g- 1i ch e n gegangen Mil all diesen Fragen stehe öle Frage der Derwaltungsreiorm in engem 3Jammen» bang. Di« Aotwendigle t der Re arm liege au? der ftanb. doch müfse man auf ihre finanziellen Au«wi rkungen achten. Die Lehrerschaft und die Schutzpolizei können keinen Abbau vertragen Biel größer wäre .«hoch die finanzielle Auswirkung, wenn man sich zu einer vernünftigen Reugiiede- rung entschließen könnte $lcr liege eine große Aufgabe an der die Beamt,nicho ! in ihrem eigenen Interesse tatkrä iig miiarxi en mü> e. Die ört l i ch c n S on d - i u s ch l ä g e fe:cn bei der Bereinheittichunv, Die s. öurch d e neue Besoldungsordnun.g erie»4)t werden soll, nicht aufrecht zu erhalten 3m fttnbVid au* bi« be- «u« dem rüohnungöauöichttß beo -ikichStag». Berlin. 20. Roo. (DDF.) 3m toohnimgeaus* schuh de» Reichstages verteidigte Abg. Dr. Steiniger (Dnl.) die »eitimmung der Novelle zum Mieterfchutzgeietz, wonach der Derichtsfchrei- ber di e Zu lafsigk «ik de» Kündigung»- Vorganges prüfen soll. Er machte besonder» darauf aujmerfiam daß es sich nicht um «int Prü- unfl derwründefürdit ttünb»guna handele und daß au» diesem Verfahren keine Posten entstehen, während inr(Regeniaft dazu die von den Oppositionsparteien oertangte Entscheidung de» Einzelrichters Kosten verursachen wurde. Der Redner regte allerdings eine Streichung dieser Bestimmung an, falls das möglich sei. — Abg. Tremmel (Ztr.) schloß sich dieser Huffaffung an. — Abg. Lipi n»ki (S.) blieb bei der Aufsassimg, daß dem Gerichtsschreiber durch die Novelle auch die Prü- ung materieller Rechtsvorschriften übertragen werde. Er forderte bi« zur zweiten ßekina eine Er- Hebung bei den Großstädten über die Zahl der Räumungsklagen insdlge der letzten RootUc. über die Zahl der Vollstreckungen und der Räumungen, die durch die soziale Fürsorge abgewendet worden seien. — Abg. Domsch - Dresden (Dnl.) trat für die Vorlage ein. Er führte einen Fall an, wo ein ftau»- b?sitzer eine angebliche Dame, die tatsächlich ein Bordell in seinem Hause einrichtete, nur mit größter Mühe habe er mittleren fön- nen. Abg. Dr. 3örrtffen (Dirtsch. P) hielt die vom Abg. Lipinski geforderte Auskunft für über- flüssia. Könne der Mieter nicht zahlen, so dürfe man die Lasten »’* dem Vermieter aufbürben, sondern ber Stabt. — Abg. Deythien (DBP^) trat für die Regierungssassung etn. Er glaubte, daß die Mieter, die ja während der Zwangswirtschaft geschult worden seien, ihre Rechte wohl wahren könnten. — Abg. Lipinski (6.) betonte, daß nur 15 Prozent der 13,4 Millionen Haushaltungen in eigenen Häusern wohnten. Für die übrigen 11 Millionen Mieter sei diese Novelle zugescl)nitten. Da sei es Pflicht der Linken, für di« Mieter einzutreten . Ministerialrat Dr. Brandl» versicherte die Bereitwilligkeit der Regierung, da» Formular so aus- zugestalten, daß der Mieter aus olles hinge w i e f e n wirb, was zur Vermeidung von Rechtsnachtellen erforderlich sei, namentlich auch darauf, wie er den Widerspruch einlegen müsse. Man rönne auch einen Hinweis auf die Fürsorge- tätigten der Gemeinden errangen, damit bedürftige Mieter wüßten, wohin (le sich zu wenden hätten. Zu prüfen werde auch sein, ob bi« Frlst, innerhalb deren der Mieter durch nachträgliche Zoh- hing die Räumung abwenden rönne, nicht für den Fall verlängert werden könne, in dem die Für- forgebehörbe die Tilgung de» Rückstandes zufag«. Oie Bekenntnisschule. AuS dem BildnngSauSschntz deS Reichstags. Berlin, 20. Rov. (BDZ.) 3m Bildung«- au«schust be« Reichstage« erklärte am Samstag Ministerialdirektor Pellengahr nochmals, daß frr gestern mitgeteilte Antrag der Deutschen Bolls- Partei, der den Unterricht in drr Bekenntnisschule nicht auf ber Grundlage be« .Glauben«", sondern auf evangelischer, katholischer usw. Grundlage ausbauen will, zu verfassungsrechtlichen Bedenken kaum Anlaß geb«. Zugleich toerb' damit n cht mir ben Richtunaen, di? innerhalb der evangelischen Religionsgesellschaften zu berücksichtigen sind, sondern auch der katholischen Auffasiung Rechnung getragen werden. Auf Anfrage de« Abz. Alp-ers IDeut'ch ftannov.i bestätigt die Reg mmi, daß die Schulen dann Ramen. wie ..Gvang'l «che Schule". .Evangelisch-lutherische Schule", .Reformierte Bolk-schule", und ähnlich tragen. Rach weiterer Debatte wurde der vierte Absatz be« 9 4 mit 16 gegen 12 Stimmen ber Opposition in folgender Fassung angenommen .Die Bekenntnisschule wird nach dem Bekenntnis der Kinder, für die sie best'mmt ist. bezrichnet S.e erfüllt b*.e ilnt.rrto - und Erzi b ng-aufg be der deut'chen , Dollsschul« auf evangelischer, ka - thvlischer oder sonst durch die Benennung gekennzeichneter Grundlage. Die für all« Schulen qelt.mden allgemeinen Lehrpläne der Volksschule find derEigen- art ber Bekenntnisschule anjupaf« s e n. 3n der Schulbüchern find ti: D.dürf- misse der Bek Die übrigen 'Bestimmungen diese« Absatzes blieben unverändert, auch der letzte Sah. der besagt .Der Religionsunterricht ist für all« Klassen ordentliche« Lehrfach". Oie Zusatzrenten berGchwerkriegobeschädigien. veschiüffe dcS ReichStastSauofchuffeS. Berlin. 20. Rov .BDZ.) Der Kr egs- befchäbigtenauslchuß des Re chStages beschloß. Me .3 u f a o r e n t e der Schwerkriegs- beschädtgten folgenbetm bei e ner Minderung der Grwerbsfädigkeit um 50 bis 60 Prvz 144 Mk., bei e.ner Minderung der Grrrerbsfähigkeit um 70 bis K) Ttoa. 3^0 Mk.^ bei e.ner Minderung Der Hrwerd-Iahigkeil um mehr ais SO Proz. 504 Mk.. für ein« rentenberechttgt« Witwe 406 Mk.. wenn die W.twe lediglich auf di« Rente angewiesen ist und keine Waisen vorhanden sind. 450 Mk.. für etne vaterlose Waise 120 Mark, für e ne elternlos« Waise ISO Mk.. für e.n aitemletl 150 Mk für ein Slternpaa: 240 Mk.. Hausgeld ober Liebergangsgeld 300 Mk.. Witwenbeihilfe 240 Mk.. TBalfenbeijilfe 96 Mk. außerdem sollen Schu erbelchüdigke ober Hausgelbernvf0nger. wenn he htr Kinde: sorgen, zu ihrer Zukatzrente 106 Mk. für jedes Kind erhalten. Diele Beschlüsse bedürfen noch der Bestäti- gung in zwe ter Lesung und ber Annahme durch das Plenum. Die Beratung.n werden ‘o:t«e c«t Der Ausschuß behandelte lernet bi« Pflege- »lagen. Argenvnnnen tmxrbe ein über bi« Regierungsvorlage h.nau-gehende r Antrag der Regierungsparte en. der die einfache Ptleaezulag« auf 6>d0. die erhöht« au* 900 und die höchste auf 1200 Mk. im 3abr ftei- gett Das bedeutet gegenüber der bisyerlg.m ^egelunz eine Erhöhung um 2 b.« 4 Prozent. Blinde sollen in der Regel b* höchste JMlcge» zulag« erftallen. wenn aber bw Ge'unbhe-.ts- ltvrungen auch bei anderen Schwerbeich Öd^ g u- so schwer sind, daß s.e dauernde« Krankenhaus ober außergewöhnliche Pflege erfordern, so toll die Zulage je nach Lage des Falle« bi« zu 1500 Mk. im Jahr betragen. Für bieten Antrag stimmten auch die Sozialdemokraten, nachdem er auf ihren Wunsch noch durch eine Erhöhung ber Blinbenhundzulage ergänzt worden war. Sensationelle Verhaftung in Warschau. Ptlfudski fürchtet Attentate. Warschau, 20. Roo. Das Blatt Pilsudskis, „®loi Prawdv", meldet di« verhaf- t u n g de» Vorsitzenden des Bunde» der challersoldaten, EustachiewtcA, die im Zusammenhang mit der Verbreitung eine» regierungsfeindlichen Flugblatt«-» über den verschollenen General Zagorjki steht. Zugleich aber soll e» ich um eine Verschwörung handeln CE u ft a • chiewicz habe in dem Bureau de» verbände» für nationale Einheit in der Kopernikusftraße in Dar- schau den sog. Rat der Ritter de» Rechte» gebildet. Unter feierlichen Zeremonien in einem dunklen Zimmer vor einem mit einem Kreuz geschmückten lisch seien hier die Verschwörer von Eustochiewirz vereidigt worden. Einer von ihnen, ein gereifter Preis, habe bei her Polizei die Anzeige gemacht, daß Euftachiereicz ihn zu einem Attentat gegen Pilsudski habe überreden wollen. Die Rechtspreste "schenkt diesen Angaben keinen Glauben, behauptet vielmehr, Pilsudski habe aus persönlicher Rciche Eustachiewicz verleumdet. Außerdem sei Preis ein halbunzurechnungsfähiger Mensch. Aus aller Wett. Der Reichsprästbenl bei einer Berliner Gefallenenehrung. 3n der neuen Garnisonkirchr in Berlin sand am Totenson üag eine Gedächt ni«feier für bi e Gefallenen der ehemaligen Dardcregi- mei.lcr stakt. An ber Feier nahm außer vielen Generälen brr alten Arrnx unb D.-rlrstern der Reicks wehr auch Reichspräsident v. Hindenburg teil. Bor der Kirche hatte sich eine große Menschenmenge eingefunden, die das ReichSoberchaupt beim Verlassen des Gotteshauses stürmisch begrüßte. Dr. Voellh besucht Lhlle. Ter frühere preußische älnterrtchtsminister Tr. Boelih ist vor eln*r Woche in Santiago tx Dhile e’.ngetraffen unb au'r bas herzlichste ausgenommen worben. Ter Staatspräsident empfing ihn in besonderer Audienz. Auch mit dem Unterrichtsminister und führenden Perfonen be« chilenischen Unterrtchtswesens hatte Dr. Boelih lange Besprechungcm. 3n ber Universität hielt er zwei mit größtem Beifall aus genommene Bortrage in fpanifcher Sprache über bie Untern ?fent- sich. Dort wurde niemand verletzt, obwohl Gefangen« und Pertonal von einer Panik ergriffet wurden Der Unfall ist durch ilnvorfichtigtett verurfacht. Erplosion eine» Frochtbompser» Ter Frachtbamp er .3ohn Luckenbach" wurde von einer Sstplosion zerrifsen. Bon den 35 Personen, di« an Bord Daren, wurde nach den bisher vorliegenden Meldungen «In« getötet, während zahlreiche verletzt würben. Angeblich soll die Erplosion barouf rarückzu- führen fein, baß Arbeiter, bie an Boro Reparaturen aussührten. in ber Räh« eine« OtU tank« mit einer Azetylen-Lötlamp« ftanhert«*. Die Wetterlage. o -5 Sonntag, den 20 Itouvnbtr 1Q2T öhwm o ♦ ye-f« aVi.M” • MX« K O**1* Niretr- d M1W leoeewr» '*"** MM» I V. w *• WM x MM Ueiw« WM MM UM Ke M**' •'* !<••<'•••' M ®4 MMO» MV *> KAM ,, RttfOkNM MMUftMtIM LNWW* Hpciiereorduofoflc. Tie Verstärkung bei nordöstlichen Hochbmch gebiete« bauert fort und unter Mntm Eintzch hält bas kalte Wetter mit vortrikgender w hrbn-ung an. Besonder« tm nördlichen unb «t* ltch.n Teil Teuttchlonb« herrscht starker 5ttt lS.eckin minus 8. Königsberg minus 11. Treltee mtnu* 6 Gradf. 3m west.ichen Teil Deutschland«. das mebr tm Bereich be« Tief« Hegt liegen die Temperaturen stellenweise über dem r erpunlt l Lachen tlu - 3. Ka l«.u(e plus 3). Der Ein'lutz der westlichen D.uckstörung«»l Idfr: in unterem Gebiet das wolkig« Wetter mit Riederfchlägen. bi« teil« tn fester Form fall««. (unätpft ior:bestehen. $Hr Temperaturen dürfte» n der kontmenden 2 2-h: mich stellenwei'e unter dem Gefrierpunft zu liegen kommen, jedoch iß allmählich Temperoturtnanftieg zu erwarten. Wettervoeaug'agx "Steift wolkig b s d deckt, nur vorüh.rgehend stell nweise B«wölkung«ah-I nahm«, wttoi.1 < Aiedertchlä-e Temperatur« wahrtcheinlich etwa« anfie ü.-nb Duterungsaue tch.en für M nwoch. Roch wolliges Wetter ml. Aeiguni zu R.rb-rtchläge»» Lufttemperaturen am 20 ‘,1op ctenö« 2.1 Srad Lefsiu»: am ?l. November: mor**» 1J Grad Lelsiu» Mazimum 1,4 Grad Lelstu», Minimum — 2 utrad Leiflu» — Lonnenich«>nhouer: 2ft- Stunden — Schneedecke: 12 Zentimeter. Mttrawan frur*i fdnr äqifi, lra|e wirb g(; i'. r erste Frühoerkedt der neuen Woche Ist vollkommen arschästslos. so bah Kurie noch nicht au hftren fmb. tte epefulotion bleibt irbr »urückhaltend. Sei den Banken ist man eher schwScher gestimmt da man an eine weitere Anspannung am Geldmarkt glaubt. Am Devisenmarkt nennt man Pari» gegen London 124.04. Mailand 89.65, Madrid 28,71 und London gegen Kabel mit <8785. bann vlonmühig vom k von 688 Mort jährlich w bltluj* bl! ««•it7.fr Aus der prvvinziashauptfiadi. Gieße», btn 21 *wertet 1927. Sparen und Sorialversickerung Mer ■ Leche» Doetnüirttemmen. stch ui* Wm BaellU txx ÄturJ^c » und Ao« Mi*> Mm 17all»b* durch dinUe »trbeH<£* Dill, der muff Iba re»! Wahlen beweisen bee 1l4tigt«Ü dieses Satzes »iei besser als Morre. Pas Geht aus folgenden Beispielen hervor I. Wenn nn lunger Monn «U 14 Jahren gu erbet len «Hangt und pro lag 50 Pfennig |u» fcoSfZ* s. •** * Bnesfosten der Redaktion. beeberg. Die Baljnentfernung von Bremen noch Hamburg »st 120 Kilometer. Hamburg ist Untoerf- I6leftobt sihenbe Self men» einigt Berte bet •ebenfene an bw Gefallenen Mu bem von bar Äapeflt inunierten lortreg bei X!*ebtt JM» hott' erneu Karne- raten* schloß btt zahlreich besuchte Beranfleltung SeU dem Är.ege ist in der deutschen □upenb. Inibelonbete in der akademischen, eine fiartc Dardiung ringe:reten Da» Aationalgefühl iß mäklig emporgeslammt ötne starke Urtetli- fÄltgfcu ist seitens des jungen Akademikers notwendig. um mitzuhelien, daß r» lüsiage- , S-ZS srjM Üe'Eä HW* 5 trief' len. Weite Schichten be* Sölten feien mittellos geworden. aber trotzdem bleibe ei Ausgabe bcs Brr- band es, weiter zu kämpfen für die restlose wirtschaftliche Sicherstellung der Hinterbliebenen der Krieg-. Opfer. — Die vom Reichst» unb der Kriegs- bei tätigten und Hinterbliebenen, Ortsgruppe Gießen und dem Reichsbanner Lchwarz-Rot-Golb veranstaltete Feier sand wegen des (Boitesblenftes in der Kapelle erst um 8 Ubr statt. Mit dem Musikvortruge „Wir beten an die Macht der Siebe* wurde ble Feier eröffnet, es folgte der Gesanaoerein „Eintracht* mit dem Liede ..Tie sie so sanft ruhn* Bczirkvleitcr Ben ner hielt die Geböchlnisrede Der Totensonntag lenke den Blick auf die in allen Weltteilen uie in der Heimat ruhenden Opfer de» Krieges, sowie auf die um sie trauernden Eltern. Brauen und Kinder. Die Opfer mahnten zum Mitgefühl für die Hinterbliebenen. stellten ober ai d) an uns die Busgabe, dahin zu wirken, daß in Zukunft Kriege vermieden werden. Der Redner legte daraus einen Kranz nie- der. tarnens des Reichsbanners Schwarz-Rot Gold sprach unter Riederkegung eines Kranzes der Bor- fo^ben. < Der » JT ■vw annimmt daß er dann heiratet und die Stm aber die gleichen •rtMnrffe »erlügt, kv Vabe» beide yrkrmmen 8020.70 Mark. Io daß fu iber 446 04 Mark jährlich Zinsen verfügen. 3w guten Zeiten werden sie fr.c Zinsen weiter *um Aapittu schlagen und weitert) n regelmäßige Gin- kibümgen vornehmen. Bei irgendwelchen 64) d- | tvschlägen tonnen sie nicht nur die Zinsen für f-ch verwenden, sondern sie tonnen auch das Kapital angreifrn. das sie ja für Zeiten der Aot ge- fpart haben. II. Bin Doll achtrer befahlt durchschnittlich hoen 15. bis 65. Lebensjahr cn die Alters- un»* 0 nval l denverticheruna einen Wochendntrag von 50 Pfennig. der als Ausgleich für die Mtersver- jprgung angenommen werde. Ihr gieichhohe Beitrag des Arbeitgebers Mut zum Ausgleich der Jnöal I ditütsvc rt orgimg. Der Arbeiter erhält jnHngn JMlngm Sflxg-. Holland. *m iitnSchtie, ttntn üiitnbabigy riratnbiul a W drriq- la nn«, btn llebtv TL In Sofia. Igcn giücklfhnwck irilllttlo 6.abt öir '-vnn ^Übungen v-rvends oh geTaben. aii himiflnaibtei frt ®ranatr Hoe je,r »in bolbai ort, rn«he. Hchadm th verlthl. vbvch! 4* einer ^j:ü trgrife hmtz lliwochchtigtt iclplan der frankfurter Theater. Opernhaus Dienstag. 22. *210».: Jvnntz spielt auf. Anfang 19.30 Uhr. Snde 22 Uhr. Mittwoch. 23 Madame Butterfly, Ans. 19.30 Uhr. Ende nach 22 Uhr. Donnerstag. 24.. Die Macht des Schicksals. Ans. 19 Uhr. Ende nach 22 Uhr. Freitag. 25.: Turandot. Anl. 19.30 Uhr. Ende nach 22 Uhr. Samsiag. 28.; 3orm0 spielt auf. Ans 19.30 Uhr. ®nöe 22 Uhr. Sonntag. 27. Der Hing des ‘Nibelungen. Zweiter Xog: Siegfried. Ans. 17.30 Uhr. Ende gegen 22 30 Uhr. Montag. 28.: Diener Blut. Anv 19JO Uhr. Ende 22.15 Uhr — Schauspielhaus. Dienstag 22. Äov William fPenn An'. 18 Uhr, 8noe gegen 21.15 Uhr. Gastspiel Blauer Möge!. Ans. 22 Uhr, >nde 24 Uhr Mittwoch 23. Gastspiel flauer Bogel, Ans. 20 Uhr. Ende 22 Uhr. Don- rerstag. 24.; Der Widerspenstigen Zähmung. Ans. 19 Uhr. Ende 21 Uhr. Sast'liel Blauer Bogel, Ans. 22 Uhr. Ende 24 Uhr. Freitag. 25 Der zerbrochene Krug: hieraus; <3 orae Danöin. Ank. 19 Uhr Ende 21 Uhr. Gastspiel Blauer Bogel. Anf. 22 Uhr. Ende 24 Uhr Samstag. 26.; Gastspiel Blauer Bogel. An. 20 Uhr. Ende 22 Uhr. Sonntag. 27.. Gastspiel Blauer Bogel. Anfang 18 Uhr Ende 13 Uhr Gafttpiei Blauer Bogel. Ans. 20 Ubr. fribe 22 Ubr. Montag. 28.: Ast Ma m Penn. Ans 19.30 Uhr Ende gegen 22 JO Uhr w«deoerwacht« ObcalUmue entgegen der in der studentischen BeweguM, eine start» Stllpe hat Ts Ist falsch, zu glaube», der 2Uabev.lt.- wäre allein auf Grund sc nes Skudiun.s 'chov Führer das Bolles. Führer können llberhauvi nicht ge- züchte: weebetr Aber Aeichtum an M I en ver- ckkichtei Daru». muh der Atadentiker in vor- ieester Front stehen wenn es gilt, die vblstsche und nationale Erneuerung unseres Bolles zu ertompten Aur tret starken MtUens ist und den Mur des Beke-rn-ns zu A Ng vn und Sittlichkeit hat. wird b.e'en Kamp' beheben können Meiches sind eun die Grundgedanken die heut« nach Gestaltung ringer, f Da »st zunächst der Oe- barte der Schallimg el-el deutschen 2mbc.»s- staa:«s und bet Gedanke der M.larbeit im Staat. Ttotzbem wir heute die Demokratte besitzen, »etrscht aNenthalden ein Ueberdruki am Parlamentarismus Unser »d must d e Scha'suvg einet Aristokra ie fein d e gest'.U Ist am Boll mllzuardeiten imb die Ode. n bet Freihe.t zu Machten An der sozialen Zra^e bdrt der Ala- bemtler nicht vorüdercehen Der deutsche Arbeiter sieht bann vrcht bl oh «In Streben nach wirischastltcher Beferstellung 'le '.«deutet fiit ihn vielmehr einen Kampf um die O eichberechtl- aung tn der menschlichen Gesellschaft A cht aus EhrgeiA soll die akadem»ich« Jugend sich im Staatsleben betätigen, sondern aus Vflicht ®tn andere- wichtiges Brcblem ist der TMebetaufbou Mitteleuropas Dies muh entgegengesteNt werden der 3bet von Gan-Guropa Pan-Europa bedeutet letzten Endes nichts andere» all die Verewigung der BormachlftrUung Frankreichs ®e ingt es uns M tteleuropa zu gestalten, ko iretben wir das Führervolk le n Das Gemeinsam kett sbew uh sc. n das rach den Krieg« Io mächtig bei allen Deutschen in der Weit erwacht ist. muh ganz besonders von dem Akademiker gtpNegi toett en Dem Problem des Auslanddeutschtums und dem bet deutschen Minderheiten muh gtöht« Beachtung geschenkt trer‘ inneren Siedlung Ist von gröstter BZichttgkeit Sine Aufgabe von ganz besonderer Bedeutung ist di« Qrbaltunt und Pflege bet deutschen Kultur. Es gibt nur eine nationale Kultur, feint internationale Mit grofier Sorge muh et uns erfüllen wenn wir sehen, wie wir auf dem Gebiet der Kunst, der Mode und der Geselligkeit fo sehr fremden Ein! üfen unterworfen sind. — An den Bortrag schloh Nch eine sehr anregende Aussprache an, an der sich Studiosus A e u s ch. Siudfenrat Dr K 5 n i g. Prof Dr. GmeIin und ‘T’rol. Dr Schmidt beteiligten. •• 8 u f I r I e b auf bf m heutigen Fran f I u r I e r Hchlachtvlehmarki 270 Ochsen, ft*» Bullen, 6ÄR Kühe. 309 Färsen. 106 Kälber, 244 Schafe und 6155 Schweine nommeiL Vos auf- mit Hilf« einer •• Kaminbrand und Aimmerbrand. Heute morgen geaen 7^0 Uhr wurde bw Feuerwehr nach der ÄaHeraflt« 8 gerufen, wo ein Äiiminbranö ausgebrochen war. Die Wehr beieitlgte innerhalb kurzer Zeit jede Gefahr. — Um 8,20 Uhr wurde die Feuenvehr nach dem Hause Frankfurter Strohe 60 Ljlganentabrif Pietz) alarmiert. Dort war ein Zimmerbrand entstanden, der durch glühende Bri- kellasche oerursacht worden war. Der Fuhboden und der Hmiptbalken der Zimmerdecke wurden stark be- Ichädia: Nach knapp einstündiger Tütlgkei! konnte die Wehr wieder abrücken. •• Oberhessisch« Blehversiche- rungsanstalt ® i eben. Ctn einer auher- vrdentl'cheii Hauptocrlammlung der Oberhessb- schen Dichverstcherungsanstalk, die am Freitag tn Friedl >-rg stattsand, wurde als Aachsolger des kürzlich verstorbenen, lanajährigen Direktors Ludwig Hossmann der bisher.« Direktor der Friedberger Lehranstalt sür Obstbau und Qanb- tmrtlctk ft. Oekonomierat Spich etnftnninig zum 1. Direktor der Bichveritcherungsanstalt g-wühU. 21s zweiter Divrktor wurde ebenso cinftimm.g der Deterinärarzt Dr. med. vet van Bentheim in Diehen berufen. — P ers onalle. Grnmrni wurde derIustiz- prakrikant D.lhelm Büttner zum Oberjust^- sekretär bei dem Amtsgericht Grünberg, mit Ukrtung vom 1. Oktober ab. — D i e Grundlagen einer vftlki sch- natio na le n Erneuerung Hebet dieses Thema Iprach 'S iplom - Kaufmann Stückel, Frankl uri a. M in einer Sludentenoersammlung. zu derderDereinDeutscherStudenten an der Diehener 11 n i d e r , i t ä t eingeladen hatte Der Bortragende führte u. a. aus: geistigen Heber rembung heraus kommen. Als Ziel muh der deutschen akademischen 3ugenb vor- schweben die Schalung einer deutschen Nation sgc-mä,>n Staates. Der Begriff .Nation* ist vielfach umstritten Die einen sehen den Begri s des Volkstums im Begriff Staat*, andere m dem bet .Aasse*. Beide Erklärungen find unrichtig. Volkstum muh fein bte geistige Gemc nschäft derer, die gleichgertchtet fmb im Denken. Fühlen und Wollen. 3n Deutschland sind Doll und Staat nie -usammengefallent auch l^ule ist das AIngen um den Aaum noch nicht abgeschlossen. Aus dem Schaffen unterer Denier unb Dichter entstand ernst der deutsche Idealismus. bet einen gewaltigen Ginsluh aus den Ausgang bet Befreiungslrtege hatte Der Idealismus wurde von dem Materialismus abgelftst. der auch heule noch in weilen Kreisen des Bolles herrscht. Ihm stellt sich in unfeten Tagen btt •• Starker Schneefall trat heute morgen noch 8 Uhr, nachdem gestern abend noch ein scharfer, kalter Wind durch die Straften fegtr. In unserer Gegend ein. Wahrend der Schnee auf den Dächern noch handhoch liegt. Ist derselbe in den Slrahen br relts wieder zu Wasser geworden. ee Der jDinterln den Giraten der Stadt. Vom Polizeiamt wird une mit geteilt Das Schleifen und Äoötin, das Fahrtm mit sonstigen kleinen Schlitten aus ftstentllch» Strafen Degen imb Pläden (sowohl auf dem Fahr- bamm, wi. auf den Bü^versteigern ist b.*i Strafe verboten. Zum Schuhs' Der Pasfanten l.nb btt Pol.zeibc t i e.i angewiesen, dem Unfug entgegen- Auiteien uno x^uWiderhandlung unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Dl« Ottern werden gut tun, den Kindern von dem Verbot Kenntnis zu geben, und auch bie jungen Leute, bte noch amtlicher Beobachtung sehr ost als Milletäter tn Betracht kommen, mögen bie polizeilichen Anordnungen beachten. Meiler weist bas Pollzeiamt Darauf hin, bah bei eint ortendem gröberen Schneefall es Pflicht bet Hausbesitzer ober der mit der Hausverwaltung betrauten Personen ist. den frisch gefallenen Schnee alsbald von tat Bürgersteigen ni entfernen, wie ei anderseits auch 'elbstver- standlich ist. dah das Bestreuen Der Fuststeige bei Glatteis ohne vorherige QLifforberu.ig durch bie Pollzeideamten eine int Interesse der Sicherheit bet Strahenpafsanten liegende Pflicht ist, bereu Aichsbefolgung Strafe nach sich zieht. •• tstefallenen-Ehrung. Die es fest Jahren Brauch, jo fanden auch am gestrigen Totensonntag au Ehren der Im Weltkrieg gefallenen oder an Verwundung und Krankbeit verslerder.-- Kriegsteilnehmer Trauersettrn auf dem Friedhof statt. Um 11 Uhr vormittags versammelten sich die Mitglieder bet Zentraloerbandes deut- scher Krlegsdeschkidiater und Krleaer- Hinterbliebenen auf dem Im Laufe des Iah- res würdig hergerichteten Ehrenfrttddofe. Der vor- sitzende der Ortsgruppe Gericht;Vollzieher Molt, legte einen Kranz nieder und dielt eine kurze An- spräche des Indaits, dast wir Im Blick auf die in Feindesland, wie in der Heimat In der Erde Itblum- unb bas Vertrauen feiner Pattenten unb b:rüber hmaus weitester Ätri’e brr Bürgert chatt erworben Als Auszeichnung wurde Dr. Tvincher tas Attterkreuz 1. ÄUrile des Berdtenstordens Pht- Upps bes Grohmüttgen. bw Kr.egsd.-nkmünze von 1870/71, bas Mitttärianitätskvewz. bie Aott- Kreuz-Medaille ur.b das Gsteme Krru; vergehen. Im Jahre chn b.e Giesten durch Erneuerung feines Dvkwrdiploms In srtdstloser. pflvchegetreuer Dättakeir ist er rin Wohltäter der Armen und Kranken gewsr- Höhen unb außerdem würde er seine Familie versorgt willen, ba sie über ein Lk>arvermbgen tn Höhe von wehr als 5000 Mark verfügt. Bei Angestellten fei ein durchschnittlicher Monatsbe- trag von ISO Mack für bie Zeit Dom 20. VA © Lebensjahr angenommen. Vom 65 Lebens- tahre ab wurde der Angestellte eine gesetzliche Rente von 1776 Mark erhalten. III. Ein Angestellter, der den gleichen Betrag gut Sparkasse bringt, den er für He A ng.-stellt en- Blcherung regelmäßig bezahlt, ttürb. nach 45 een ein Kapital Don 15 200 Mark erspart m unb über eine ewige Aerttze von 760 Mark versügen tonnen, er würbe allo feine gesamte Amte auf 2536 Mark erhähen toratm. dazu noch «in Vermbgen von über 15 000 Mark fein eigen »ewnrn. Darum beanüge sich niemand mit ferner gc- 85. Lebensjahre. Dr. Milhelm Minther wurde am 17. September 1843 In Diesten als Sohn des ortent- ktchen Professors btt pathologtlchen Anatom,« knb bet allgemeinen Pathologie Ur. Ale fandet •SHntbet unb seiner Gemahlin Antonie, geb. Baller. geboren. Seine Jugenbzeit verlebte er in «Tiesten, wo er bas Gymnastum besucht«. Aach Irtfcn Absolvierung bezog er die Gewerbeschule t. Darmstadt, ttn stch bann an den Universitäten (b.ehn 2udcnba<4" tio n ztrtissts. 2» 1x6 tMren, rirt< en Meldungen tli< ächt verlcyl ttnrtr. ion darauf «ckhr- die an 2vrv 2cc- tr W d-rt 0* Lötlampe hitttto» Delrtrteg sein ganzes Kftnnen dem D enste des Vaterlonoes gewidmet. Das Andenken dieses ansgezeichneten Menichen unb tr rb unserer Stabt immer tn Ehren forrteben Bornotizcn — 2 ageskalende r für Montag Geselllchoit für Grd- und Völkerkunde: 8.15 Übt. Heue Au!a der Universität VitbtbtlbetTortrag. Aaturheilverein Giehen 8 Nhr Katholisch s Berel nshaus Vortrag. — FrciwUlige Gailsche Feuerwehr 8JO Uhr Monatsversammlung — Licht'prelhaus Bahnhofstrast«: .Der Kadensteg*.- Astcria-Lfchrtpieke .Der grvste Preis von Ken- hufl)". >ampfmol*e veret>»et Die flrtritrn find ju degrtz Men. da sich die Ctrast, m einem sehr üblen Zu- stand befand und gerade bu Kltnikstrohe in brr Hauptsache von Fahrzeugen benutzt wrrb. btt dem Krankentransport tir-.cn In wenigen Dogen bürgen bu Brtulrn beenbel sein •• Märkte In (Mieten Morgen, Dienstag, wird b*rr Rinboeetz lRutzotttz I Markt sein, am MiNwo-t> wirb 6d?rofinfmarrt fiatifinften. Die Aus tnrbsv t ist von 8 bis 9JO Uhr vormittags. a Jin obethefsiicher Heimaifilm der in der Haupttachc den Kreis Friedberg s Friedberg. Bab-Äauhcim. Butzbach unb zahlreiche Orte der *2Dctterau sowie verschiedene Plätze des bx*f1i‘dx-,i ^aunui' ler Bildern Gtesten und seine Umgebung beban.vit. wurde am Sams'.agnachmtttag von der Herstellerfirma, einer Unternehmerin aus Wiesbaden, un hiesig«" Lichtip ekhaus einem kleinen Kreise geladener Perionen vorgekührt. Während die guten unb klaren Ausnahmen aus dem Krell« Friedberg gelallen konnten, mustte htnslchtllch der Aufnahmen aus Giesten und Umgegend leider left- aestellt werden, bah hier Grund zu mancherlei Beanstandungen Vorständen ist. Diese Teile bei Filmstreifens finb reichlich unklar und trüb da man sic bei ungünstigen Wetter ausgenommen hatte. Ms völlig über'lülig und unangebracht must man die dem Fllm bet gefügt« Geichllts- rrflamc in Bildern ansehen. Die Befriedigung über das Geschaute war daher nicht resttos. ' . 'M! . ■ 1 MnttöerMemöenWl! SW öle 5Dollere! •O| • 0 77 treuer Kinder-Mäntel bei Carl Nowack CS 85 KSS 10M5D V ,T Stadttheater Gießen, den 21. November 1927. 10902 D Trauer-Bekleidung! Gießen ineota Schreibe mit KLIO 105990 üormittafl. Klio ist der beste Goldfüllhalter wünscht. Trr Vorstand. 105911D 102660 08X77 Süt bett Keftausschutz: Dr.S. Schmoll Herbst-General Drriflmmlued. Schwarze Kleiderund Seldenstoflo Kleider Blusen Röcke Mflntel Spezialitäten Tee, Liköre, Weine, Schokolade, Keks, alkoholfreie Getränke. Niederlage d. Espana Bodega. Seltersweg 85 Auswahlen bereltwilllget Springmann, Vahnhofsir. 58. Am Radiotische: Schulhofs Juno & Cora finden Sie preiswert und in größter Auswahl in dem ältesten Fachgeschäft Oie 40. Landes-Versammlung des Hessischen jXdupMfrrtint des Goangelischen Vundes ist in allen Teilen glänzend und hochbcftiedigend verlaufen. (Zs ist dem Vorstand daher ein herzliches Bedürfnis, allen, welche zum Gelingen des festes opferwillig beigefragen hoben, aufrichtigen Dank sagen. Hie einzeln aufzuführen, ist leider unmöglich. / besonderen Dank den Familien, welche unsere zahlreichen auswärtigen Gäste so liebevoll und gastfreundlich ausgenommen haben, daß sie, wie immer wieder ausgesprochen wurde, unser Gießen in heilem Andenken behalten werden Heute entschlief nach kurzer Krankheit unser treuer Bruder und Schwager, unser guter Onkel Dr. med. Wilhelm Winther ÄN das evangelische GieSen Oberstabsarzt a. D. leitender Arzt der Bäuerischen Stiftung Im 85. Lebensjahre. Junker&Ruh Esch Die führenden Ofenfabrikate San.-Rat Dr. Hermann Winther und Familie Dr. phiL, Dr. ing. Adolf Winther und Familie. Gießen, den 19. November 1927. Die Beerdigung findet statt Dienstag, den 22. November, nachmittags 3*/i Uhr, auf dem Neuen Friedhof in Gießen. J.M.Schulhof Marktstr. 4 s Telephon 119 Siddi Rothschild Hugo Schramm Verlobte Hypotheken für Industrie,Oausbcsiv iind^andwirt- Ifbalu in .'Idlchnnien mein unter 20 000 .A ah lebt nünftinen iBebinaunncn lofon au vcracben! Zwilchenkredit! OoUc Vc Irtbnna! KiiOhl-rL (Mrhidjr um. B. I. L. 4841 Dl an den Ohcfeencr Einzelner w'fiile-er Beteln Mpi Sieben Die Beerdtaung unsere» heben Mmnctnbcii Vs. Winther, Augenarzt findet DtenStaa. 22. 91oucmber. 8‘/| Ubr, aus dein Reuen iZrted- bol statt. Reae Beieilifluna er- t^on IB’.'.b n mb 2*0. Ser Zarewitsch Cpeteue in .1 Rtten von nTniu Wbar. Für die Balsersdie Gesamtlamilie Sanitätsrat Dr. Schliephake. Emil Pislor Nacftl Mirtlslrite ll. m. Hypothek 10 000 M. auf Neubau ob. Kit» beiiy. gegen Frei- mntbunn einer be- ikblagnabmeireten 4—5-^un.-Wodnb^m. 'Bob u.ßubebör. mite Vaqe, au vergeben. I£oil, bess. litnacnb- bAw. Ifm- ob. Bniei« fainilienb.m. bCAtebb. Wovn. au kauten ne- sucht. Auch Banvtau bat Interesse. 2dir. Angebote um. <>HS72 an den Wien. Anh. Der Administrator der Balsersctien Stillung Mendelsohn, Rechtsanwalt Gießen, Äahnhofstr. 64 Äerlin, Äadstr. 35 Zu Hause: Samötag. den 26. und Sonntag, den 27. Jtoo. ärgsten Husten beseitigen eofort '**'» Wlnterhofln extra starke EncaL Menthol Bonbons aus der Drogerie Winterhoff. IfMIjI. 10 Todesanzeige. Sam- tag abend entschlief plötzlich und unerwartet, nach kurzer schwerer Krankheit, meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin, Schwiegertochter, Schwiegermutter und Tante Fran Katharina Römer geb. Becker im 51. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Römer I. Aug. Wilh. Römer und Frau Ernst Römer und Frau Pauline Römer. Heuchelheim, Gießen, Kinzenbach, Hausen, den 21. November 1927. Die Beerdigung findet Dienstag, den 22. Nov., nachm. 2 Uhr, von Bachstraße 84 aus, statt Gott der Herr erlöste heute morgen 9*/, Uhr unsere Hebe, treu besorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester. Schwägerin und Tante Frau Elise Lemp Wwe. von ihrem schweren Leiden Im 61. Jahre durch einen sanften Tod. In tiefem Schmers: Gretel Leesp - Und als das Korn zu Ende ging, gingen mit ihm ganze Völker zu Ende. So schreibt der Chronist, der von alten Zeiten und furchtbaren Kriegen erzählt Wie reich sind doch wir! Wir alle können ja das Korn genießen als „Seelig’s kandierten Kornkaffee“ das kräftige, aromatische und von Aerzten empfohlene Getränk für jede Familie. 1 Pfund für 50 Pfennig ergibt etwa 90—100 Tassen. Zubereiten wie Bohnenkaffee. MW« in prima Qualität empfiehlt billigst W. Hantel, Treuen Väue 7. Teleph. 612. —p Entlausen klein idnoaiAflrauet, raubbawturr lebet* scher Terrier. f^iettfTbTtnger Pe lobnuu*. 10GMD IHarbure. Etr. M. Am 19. November verstarb in seinem 85. Lebensjahre der Arzt der Balserschen Stiftung Herr Dr. med. Wilhelm Winllier Oberstabsarzt a. D. Der Verstorbene hat viele Jahre hindurch die Augenheilanstalt der Stiftung geleitet, hat sein ganzes ärztliches Wissen und Können, seine ganze Kraft in den Dienst der Anstalt gestellt und mit einer beispiellosen Hingabe und Aufopferung bis in seine letzten Tage für sie gewirkt In schwerster Zeit hat einzig und allein seine absolute Uneigennützigkeit und Opferfreudigkeit die Aufrechterhaltung des Anstaltsbetriebs ermöglicht Dankbares Gedenken für sein treues, selbstloses Wirken bleibt ihm für alle Zeit bewahrt. DH— Schwarze Schwarze Schwarze Schwarze WOel' von 20 000 Mark auf nenrrbaute» txi.iö, v Selbfinrber genen bobr Zinsen । gesucht. Lchr Ana. it. 10519D ' an drn Wtcfo. An» Erklärung. L«e von mir au*nr* forochene tieleibt* fliing eegrn than Loeka baserkorn I und Ibrtn Lohn (rat l?aftrforn nehme ich mit bedauern al# unroabr AurUck. 086» 1 Stan Betin Beeer Annerod. ■ IIIII Modewarenhaus Carl Nowack | k Umbau! -va Wir baben noch au verkamen: Dio. Türen, Rolläden, (Blas? abschlüsse usw. sehr billig. flitAufebcn nur DienStaa» oder Mtitwoch- Geetel l.emp Familie Ferdinand Work. Gießen (Crednerstraße 46>. Koblenz, Hervest-Dorsten, den 18. November 1927. Die Beerdigung findet am Dienet*#?, dem 22. November. 3 Uhr nachmittag von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 08383 Nr. 272 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhessenj Montag, 21. November 1927 Kriegsentschädigung und Reparationsagent. Dem De. TB. Herold TBw befaimt. ha, der wBubge Reich»- »irtf chalre ra, ,u der »orlar» der Delchsregirru^ »u einem Kr egsf^den- in einem urdanflrr len Dutacht? n CttUunu amfrtnxr.cn. Dw LbLnd.rurgSanrrugc B*« Gutachten» sehen einige Derbesserun- fltn be* #nnr»r1d tw. die aber tnibrionberv ♦ür den Mittelstand unter den Gekchädtg- trn kaum von Bedeutung sind Zu der Frage der Dlitteldeschafsung dem Kernproblem, schwell Uch der De«r.'vnrrschasitret ganz au». Dreie noch dem Gutachten äußerst heille und schwierige Araar" bat inzwilchen n d-r Tages- presse au» Änlas, der Derössentt.chung de» Schriftwechsel» Zwischen dem Generalagenten lüt bw Repa ra Non s > ah l ungen und der, Deichs- fmanzminister eine breitere Erörterung gesunden. TBtt au» dem Memorandum de - R«paration»agenten vom 2? Oktober d. 3. hrrvorg ht. hat der Agent '.h bereis» früher (In einem Schr. iben vom 2» August d 3. do» bi »her leider nicht veröffentlicht worden ifl) gegen die von der DeichSreg erung geplant« Der- Wendung der hx ihrem Deutz brs ndl.chen Dor- »ua»aktien der Deich»bahn zu Snl- fchädigungszw^cken gewandt Seine Bedenken sind fthensallS out die Befürchtung zurückzusübren. bab durch den Berkaus der von der Deichsregierung erworbenen Deichsdahnrorzugsaftien di« spätere Unterbringung der der Repara- tion»lommif|ion zur Verfügung siebenden 11 Milliarden Goldmark Reich»bahn- Obligaiivnen. mit denen die Rc.chSbahn ar. den Aeparation-lasien beteiligt ist. gcfährdet werden könnte. 3n noch stärkerem Maste würde — nach dem Memorandum - der Reparattons- agertt gegen bi« etwaige Auslegung e nct Austenanleihe des Deiche» zur Brichaf'ui.g von Sn^chLNaungsmitteln Grnwendungen zu erheben haben In seinem zweiten Teile nimmt daS Memorandum allgemein gegen die Finanzierung öffentlicher Ausgaben mit Hilfe von AuSiandS- krediten Stellung. Hier geht 'eine Argumen- tahon soweit sie auch gegen die Vorlage xum Kricgsfchäben-Schlußgrictz gerichtet sein sollte. t«bl: denn bei den En^chädigungSzahlungen handelt es sich in hervorragendem Maste um produktive Aufwendungen, deren produktiven Der- wendxnxaszwect übr.gcn# auch da» Gutachten de§ DetchswirttchastSra'.s al» ohne weisere» gesichert anstehi. 3n besonder» akzentuierter Weile richiet sich Mc allgemeine Kritik de» Memorandums an der deutschen Finanzgebahrung gegen eine Anspannung der öffentlichen Einnah- men. also rmplicite wiederum auch gegen die dritte Mdgttchkeit der Erfüllung der Enllchä- dtgxma»verpsl'chn>ng. nämlich die Heranziehung von DeichsbauShaltSmitleln. Der Ge- dankengang de» Reparalion»agenttn ist der. da st die Stat»b«lastm,g zur Steuerbelastung der TBirt- schaft und bannt xur Verteuerung der Selbstkosten der Wirtschaft. also zur Verteuerung der deutschen Produktion führen müsse mit der Folge einer Preiserhöhung und der Verringerung der E r p o r t s ä h i g k e i 1 für deutsche Tvaren. die im Interesse «ine» möglichst weitgehenden Transfer» der Reparation»- zahlxmaen notwendig sei. Auch diese Argumentation ist — mindesten» soweit sie sich gegen die Schlustabftndung der Krieg »geschädigten richtet — abwegig Denn ,cde auimdümb« Entschädigung»- zahlung an die Ausländsdeutschen. Kolonial- deutschen usw. und die grosten geschädigten in- landSdeurschx n Ssportfirmen must sich im Gegenteil aut dte Dauer e , p o r t st e i g « r n d und daher transererleichternd auSwirkcn. Mit Recht weift die Entgegnung de» Deich»- ftnanzmimster» vom 5. Dovember d. 3. allen diesen Ginwendungen de» DeparattonSagenten gegenüber daraus b.n. dast der Entwurf zum vchlustentschädigunflsgeietz eine zwangSläu- fxge Folge der Mastnahmen der ehe- maligenFeind möchte und der Bestimmungen de» Dersaxller Vertrage» ist Der ArNket 297 i verpflichtet Deutschland wegen dieser Voccherini kehrt nach Lucca heim. Von Han» Arno Dichter. Dor ein paar Wochen kehrt« Ludwig Docche- rint nach 122 Jahren au» Spanien heim nach 3talien. Feierliche Aufbahrung in seiner Vaterstadt Lucca, feierlich umttungen von seiner Musik, die zu dem Zwecke erst wieder auSgearaben werden mutzte — 3n der entlegenen kleinen Kirche in Madrid hatte man lange unter dem Kalküberzug der Wände suchen müllen, «he man den ärmlichen Grabstein sand. Lui» Boccherin, — 1743—1806" stand daraus sonst nicht» Di« meisten von un» wüßten nur cm Wort b'nzuzu- fügen: Da» Menuett. Jeder kennt e». aber wa» wissen wir sonst von seinen Kompositionen? Viele» liegt in der Königlichen HauSbibliothek in Berlin. — Stilistisch war er sür keine Zeit ein Deutöner. beeinslustt von Johann Stamih. dem Meister der Mannheimer Schule tSbarahe- rxstisch ist für ihn der Reichtum an Figuration und die sehr differenzierten dynamischen Be- zeichnungen. Sein Stil ist falcmmäßig virtuolen- baft. sich gleichbleibend in all den Jahren seines Schassen» Originell ist die Besetzung seiner Kammermuflkwerkc. Gr schrieb 91 Streichquartette. 125 Streichquintette (teil» mit zwei Violoncelli und teil» mit zwei Bratschen be'etzli. M Streichtrio» (Bcsetzunq mit zwei Violinen und Violoncell oder mit Violine Bratsch« und Violoncelli. 12 Klavierquintette. 18 Streichquartette mit Flöte oder Oboe. 16 Serielle zwei Oktette. Diollnsonaten Duette. Sinfonien, ein« Orchesterserenade. Bioloncelllonatev ? er V olo-cell- konzcrtc und Kirchenmusik j.Jammen 366 Kompositionen Dun ist der fast Vergessene in di« ver- funken« Stadt hcimgekehrt. Lucca liegt ab!eit» von den großen Straßen, noch jetzt un Dinge seiner mittelallerlichen Mauer beschlossen. C» ist eine Heine Residenzstadt, mit aristokratischen Palästen. Plätzen voll harmonischer Melancholie. Die gewundenen mittelalterlichen -2a‘'cn !.nb reich an künstlerischen äleberraschungen. S.e wirken in der Dämmerung wie verbllchene Kul-llen für die ewig neuen Liebespaare D e tönenden ® loden türme der Kirchen ragen über alte Baurn- gänge auf mächtigen Bastionen. Carrara» Berge Maßnahmen die eigenen Staatsangehörigen zu entschädigen und stellte kv die LiquidatwnSlLnder von der Pflicht der Schadloshaltung Im. Seit 1919 warten dre Geschädigten auf den Ausgleich ihrer Schäden. Weite Kreise der deutschen Be- rc Urning 'mb durch diese Ennv.cklung der Dinge m wachsendem Maße beunruhigt worden. Hier einzugreifen und wenigsten» da» zu tun. wa» na* den schwachen finanziellen Ätd'lrr. de» Deiche» g.'chch n kann, um einen Bruchteil dieser Schäden abiuaehcn und notwendigsten Wiederaufbau zu «öroern. war unabwei»bar. Di« ..Gertnania da» Organ de» DeichSftnanz- Minister», führt dazu trel'end aui: .Bei In- kraltsetzung de» DaweS-Plan» wurde okt genug betont, daß e» sich nicht um ein« Aushebung de» Derfailler Vertrage» handle Derselbe Ikdaillet Vertrag .eh: aber vor. daß Deutschland leine Staatgangehörüzcn. dte infolge der Völkerrecht»- widrigen Beschlagnahmungen im Ausland u m Hab und 0) u l gekommen sind. entschädige. Jetzt, wo die'« Entschädigungen durch- geführt werden sollen, erhebt der Reparation»- agent Bedenken. Man darf sich daher im Au»- land nicht wundern, wenn bereit» da und dort in Deut chland der Verdacht laut wird, daß es den R.parationSaläubigern darauf ankommt, den Wiederaufbau de» Deutschtum» i m Ausland zu verhindern" Man muß sich ftagcn. mit welchen Mitteln die Schadenrttam^rpslichtunz be» Deiche» au» Artikel 297 im Derfailer V.tttag erfüllt werden Geschichten a (Rachdrud. auch mit Quellenangabe, verboten.) Tas Wüstrnauio. (f) London Ibn Saud, der Herr der heiligen Stätten und der Bcfitzer der augenblicklich strahlend tcn ÄroiK in der arabischen Welt hat viel gelernt, seit er von den Küsten de» persischen Golfe» zum Kamps au^zog gegen Hussein. König von England» Gnaden. Ion Saud, der früher Eng- lar.b» Schützling oelärnpfte, um heute selbst die britisch« Gunst zu genießen, ist em moderner Mensch Gr hat zwar die edelsten Pferd« unb die besten Renner, aber er verschließt sich nicht der Erkenntnis. daß bi« Pserdekräfte de» modernen Motor- die Leistungen auch be» besten Araber-Hengste» weit in den Schatten stellen. So hat er sich in London für viel schöne» Geld ein Auto bestellt Kein gewöhnliche» Auto, wie c» in den Großstädten der Alten und der Reuen Welt zu sehen ist. sondern einen Wagen, der die technische Energie verbindet mit den au* kühner aber primitiver Phantasie geborenen Ansprüchen feiner Heimat. Da» ganz« Auto ist nämlich mit blankem Silber belegt unb Übertrifft in seinen Ausmaßen unsere Benzin-Vehikel um ein beträchtliche». 8» birgt einen lujrurib» ausgestatteten Wohnraum, ein gemütliche» unb geräumige» Schlafzimmer unb eine Küche Reben Seiner Majestät, dem König 3bn Saub. bietet e» zwei Dienern unb zwei europäischen Lhaus- seuren Raum. Außerdem werden nach Art der vornehmen Kutschen alten Stil» acht schwer bewaffnete Wächter außen an ihm hängend oder hockend mitreisen können. Roch ist da» Wunderauto nicht in Betrieb genommen. ... Aber wie lange wird e» dauern, bl» ein Raunen durch die nomadisierenden Wüstenstümme geht, ein Raunen, da» sich von Mund zu Mund weit außerhalb der Telephon- und Telegraphendrähte der Autostraßen, de» ^«nzin» und de» elektrischen Lichte» sortpllanzt.- die geheimnisvolle Srzählung von dem schnaubenden Unflebcucr mit den brennenden Augen, die einen Kilometer weit (so haben die englischen Ingenieure die Scheinwerfer konstruiert) die Wüste taghell beleuchten. Von dem älnge- Heuer, in dessen Leib Menschen sitzen sollen-- Und man wird sich im ßeltc be» Araber» fragen, was auch wir fragen werden: glückselige ober verdammte Menschen? — Ob Ihn Saud diese Frage beantworten kann? Heute noch glaubt er gewiß an sein Gluck in den, silbernen Wundcr- glänzen herüber. Weerluft slaagt weich über die fruchtbare Oben« ringsum, und der grünblau« Himmel ist in diesem welchen Herbst so hoch unb leuchtend darüber ausgekpannt. wie er e» bei un» nur nach mächtigen 6türmen ist Hier wurde Luigi Doccherini am 19. Februar 1743 geboren Sein Vater war Kontrabassist mit kargem Verdienst Früh bekam der Junge Mn'ikstunden Mit 13 Jahren wurde er auch Vivloncellfpieler im Orchester mit 16 Äotwert- ’Vieler. SS litt den Lebhaften nicht zu Hauke in bet kleinen Stabt (fr lernte bet Sorelli und Xartini in Rom Komposition, ging nach Dien ugd kehrt« luri al» Kapellmeister nach Lucca zurück, um bald für immer sortzugehen. Von Stadt zu Stadt zog er. vvn Land zu Land. 1768 ebnete ihm in Pari» der spanische Gesandte den Weg an den Hof von Madrid. Der Insant Lui» Mbcr war al» Musilliebhaber bekannt Aber neidische Kollegen arbeiteten gegen f-rn h-.lflo» ehrlichen Meister, der nach dem Todc de» Infanten Hofkapellmeister wurde. 2ll» eine» Tage» ein Prinz beim Hofkonzert selber die erste Geige in einem Boccherinischen Quartett spielte, tadelte er, schon aufgehetz! von den Reitern, dtc Otnförmigfctl einer gewissen Stelle in seinen 'Boten. Voccherini entgegnete ihm, daß. wenn hier die erste Geige sich auch nut. wie ein Pedal etwa, do *i, do si bewege, doch die anderen Instrumente die Melodie führten Der eingebildete Thrvnst>lger erhitzte sich: .Richt einmal ein Schüler würde eine fo verachtenswert langweilige Musik hingeichrieben haben. W> unb «!. do unb si. do und siT .Hohe::, erwiderte Voccherini unb wußte, daß e» dabei um seine Stellung bei Hott ging — .um Mull! beurteilen zu können, muh man sie verstehen." Dies« männliche Aufrichtigkeit hätte dem Meister fast da» Leben gekostet — der gewalttär-ge Prinz wurde nur mit Mühe daran gehindert, :hn xum Fenster hinauszuwerfen — sie kostete ihn feine Stellung und jede weitere Protektion. Hier begann des Alternden schwerer Kamps ums Dasein. Seine Sompofüionen waren wohl weltbekannt. trugen ihm aber nichts ein Er batte eint zahlreiche gamilie — die Bezahlung ferner Mu- sikstrndcn war Näglich. Kurze Feit hal'en chm Friedrich Wilhelm II. von Preußen und Lucian Bonaparte. Für den König arbeitete er bis zu besten Tode soll wenn der Deparationsagent nicht minder argen die Veräußerung der Deichsvermögen und die Aufnahme von Auslandsanlcchen «u Snt*chädi- gungszwedcn w.c gegen eine entsprechende Belast urq brt .b»bjj»b Ut» Sinfpruch erhebt Der Einbruch in deutsche» Privateigentum. der Mit der Preisgabe de» deutschen Auslandsvermögen» all der ersten Date der deutschen ReparaiwnZzahlungen erfolgt ist. mutz, und das will ja auch der ‘Skfailler Der- trag wieder gutgemacht werben. 3» muß befremden daß Patter Gilbert.-der selbst der amerikanischen Ration angehört die ich in Fragen de» Privateigentum» durch eine besondere Empsuibllchkett auszeichnet, dte'en Gedankengang poillot imm überl ebt Man wird e» in Deutschland niemals verstehen können, daß eine große, reiche und freie Ration wie die amerikanische, den von chvrn führenden Geistern prollamienm Grund'an der Unverletzlich.'eit des privat« Eigentum» bekämpft. S» ist zu wünschen, daß der R.ichsflnanzminister se.ncn Kvn'lllt mit dem Reparationsag.nien auch weittrhtn vor aller Oeffentlichkett austragc Der deutschen öffentlichen Me.nima muß Gelegenheit gegeben werden, an der S:ellungn-.ihf.e Gilbert» zu der Ent'chäkigunq»-,ahlui.g»ver-llichtung Krittk zu üben, einer ^ahlunglvervtticbiung. die In brr völlerrrchrsw.drigeii Konfiskation deutschen Privateigentums durch die immerhin von Gilbett vertretenen Mächte ihren einzigen Grund hat. 'XV wagen Ob er über Jahr unb Tag aber nicht doch wieder in den Sattel steigen wird? Volkszählung — ein Fasttag (h) Konstantinopel. Die Türkei hat kürzlich wie daS in jedem modernen Staate in gewissen Zeitabständen üblich ist. eine Dollszählung veranstaltet. Allerdings war lie weit pttmitiver al» in anderen Kulturstaaten, und so war e» B. jedem türkischen Untertan verboten, vom Beg nn der durch Beamte ausgesührren Zählung ab 6a» Hau» zu verlassen und die Straße zu betreten. So war ganz Konstantinopel an jenem Tage vom srühen Morgen ab in die Häuser eingelchlossen, die Straßen waren verübel. b:e Kassoeschenken leer. Um vier Uhr. nachendtag» sollte die Zählung uttprünglich betnbet k.n; aber e» tarn ander». Mit der ihnen eigentümlichen orientalischen Ruhe und Gemächlichkeit entledigten sich die Zählbeamtcn ihrer Pflicht, und erst abend» um halb eis hatten sie ihre Ausgabe bewältigt. Run hatten jedoch fast alle Haushalte mit Rücksicht auf den vorher angekündigten Zäh- lung-schluß nicht im geringsten für das Abendessen vorgesorgt unb al» sich b:e behörbllche Aktion immer mehr in bie Länge zog. begann ein allgemeine» unetträgliche» Maaenknur- rtn in der alten Hauptstadt am Goldenen Horn. Und al» glücklich Kanonenschüsse da» Ende der Zählung unb damit bie Erlaubnis verkündeten, au» den heimischen vier Wänden hercru»zutr«ten, füllten sich die Straßen im Ru mit einer stürmenden und brüllenden Menschenmenge, die Mossenanattsle auf Leben»m.ttelattchäftt unternahm. Dabei kämpfte man mit fuchtelnden Armen um den Bott ritt, ritz sich gegenseltia die Brot» au» der Hand, und wer so glücklich gewesen war, eine» zu erwischen, schlich sich durch dunlle Rcbenstrahen nach Hause zurück, da er Dttahr lief, auch unterweg» noch überfall en unb seiner Beute beraubt zu werben. Kurz, da» ganze sah au», wie eine leibhaftige kleine Revolution. Unb die Behörden wollen, nach dieser turbulenten Erfahrung, da» nächste Mal die Zählung doch lieber nach europäischem Muster orgonis.eren--- Tcr blamierte Konsul. (e. m.) Montevideo. Ganz Montevideo bedtt vor unterdrücktem Gelächter. Aber die Zeitungsjungen unb ein paar nord- oder südländische Matrosen lachten 1797 als Hoskomoositeur, Lucian vergaß ihn im Pariser Trubel. Der Sechszigighrige lebte ärmlid) hahin. lebte mü feiner Famili« in einem einzigen Zimmer, er, der Musik schrieb für prunkvolle Kirchen unb luxuriöse Salons. Der Lärm der Alltags- hantierunaen. der Rinbcrlärm stimmten schlecht zu der entrückten Ekstase seines künstlettschen Schassens. Wie sich Helsen? Er hammett sich e,nen primitiven Ballon zusammen, befestigte ihn zwei Meter über dem Boden, baut die Treppe und trägt sich ctubl unb Tisch hmau» Dort oben arbeitet er. läßt die Noten auf der einziam Saite seines abgenutzten Violoncello klingen Diese armselige Zuslucht gibt ihm bie Illusion, in feiner eigenen Welt zu leben, üter unb auyerholb der alltäglichen Tretmüü.e So findet chn rin Herr, brr kommt, um ihm für jein Subat 100 Louisdor zu chirtrn. Der ehrliche, arme Teufel verweigen es — er hat es fchon einem Verleger versprochen, der ihm nur 60 Dukaten geben wirb. Hm 25. Moi 1805 stirbt er mit 62 Jahren, stirbt flaglos. blickt zuletzt nur noch nach feinem Ballvmhron nach seinem verstummten Violoncell, Die Kachttcht feines Todes durcheilt die Welt unb — wie es auch heut« nach geht — brr Tob lößt sein Werk wieder lebenbig werden. Bocchermi wirb Mode. Sein Vrtteger verdient 2 Millionen. (Em Kritiker schrieb damals: ..Denn Gott zu den Menschen reden würde, so würde er sich Hoybnscher Musik bebienen. aber wenn er selber Musik an- hören wollte — er würde Bocchermi bevorzugen." Der Bergefiene ist bei der Heimkehr wieder gefriert worden. Aber jetzt ist Stille um ihn. er ruht in Can Francesco Der Gesang der Mönche hallt durch bas einzige Schiss der alten Kirche, farbiges Licht strömt reich unb froh durch die große Rose, durch die hohen eeitenfenftcr herein, von draußen Hingen Rmderstimmen unb die festlichen Schreie der Bogel bie um den (Biodenturm streichen. — Der weiß, ob Bocchennis Melodien nicht einmal wieder auferfteben werde tu ,$ünf von her Jazzband^ obgeseht. Sw m ber vorigen Woche am hiesigen Statt- cheater erftawgeiühr'.e Komödie ..Fünf von der Jazzband" von Fellr Ioochimson ist auf Anweisung der Thearerbeputation vom Spiel plan a b g«f e R t worden, d. bie noch geplanten ferneren AufführuT'gen dc- Stüdes tm so schallend daß es de« bettettende oder viel- mehr der betroffene Konsul vorzog aus riet Wvchcn nach Paraguad zu reif«, um auf seiner Estancia wieder einmal nach dem Dechten tu keßen Der Herr Konsul - welche Ration er daent* ltch verttat möchten wir au» Hösllchkeit und iur Dermcidung diplomatticher Schw erigkenen r ;*>t verraten — war ein aller, ehrwürdiger Häuterrvorteur. der. um des bunten Bändchen» im ÄnoMlod» willen, llch Ml Mühe au'geladen hatte, hier und da ein VN um aulzustetten oder l.-rzweittlten Ertstenzen mit ein paar Pttv» aul die Beine »u Helsen, dzw sie nach dem Mutterlande abzulchicben. Der Herr Kvnlul war stet» sehr sreundltch zu den Bittstellern und hatte chre Angelegen- heiten immer 1o schnell als möglich erledigt Ader ianb wirklich das Flugzeug des groben Lindbergh von der Reuen zur Alten Welt tragen half. „ Wochenschau" der Chicagoer Kriminalpolizei. • lag») Aeuyork. 3u seinem desperaten Kampf gegen das organisierte Verbrechen hat sich das Lhikagoer »eiamt eine der stärksten modernen Waffen bar gemacht, die .Publizität-. An jedem Wochenende findet ein grohes Kesseltreiben aus die Schlupfwinkel der Banditen, Strahenräuber. Einbrecher ul», statt, unb Sormtagmorgen wird alL*. was zum Wochenende eingehetmst worden ist, den Tetektiven wie auch solchen Personen, die von dem Gesindel Überfällen, angegriffen, bestohlen, beschwindelt worden find, tm grohen Saal der Polizeiwache an der Tesplaines Stroh« vorgestellt. Bei dieser Schau sitzen di« Zuschauer im Halbdunkel; die Verbrecher find grellster Beleuchtung ausgesetzt, wenn sie auf dem Podium erscheinen, und sie müssen, nolens volens, allerlei Gesten »eigen und sich von vom, von hinten und von jeder Seite beguden lassen. Gleichzeitig wird von einem Beamten verlesen, was die Spindknader. Taschendiebe. Strolch« und was immer sie sein mögen, bereits auf dem Kerbholz haben. Sine ganze Reihe notorischer Verbrecher, nach denen die Polizei da oder Dort lang vergebens gesucht hatte, ist auf diese Weise ermittelt worden, und die lichtscheue Hnterschicht de« Lhi- kagoer Gesellschast-körper- macht sich jetzt gewöhnlich gegen Wochenende dünn und verschwindel aus der windigen Stadt, um nicht in das behördliche Fangnctz zu geraten. Bon noch weit gröberem Srfolge als diese .Vorführung der Raubtiere" dürfte die soeben getroffene asterneueste Neuerung fein: rin Filmgesellschaft macht während des .Auftretens" der Verhafteten Aufnahmen, die schon am nächsten Tage in einer grohen Anzahl Kinos zusammen mit anderen Zeitbildern gezeigt werden. Tatsächlich hqt gerade dies Verfahren der Verbrecherwelt einen solchen Schreck eingejagt, dah man sich entschlossen hat. diese Filmvorführung auch auf eine Reihe anderer Grohstädte au-zu- dehnen. Durch die Vorführung der Singeheimsten auf der Polizei und im Kino sind außer einer Anzahl anderer bereits drei flüchtig« Mörder erkannt worden. Gin unhaltbarer Aufwertungsanspruch. Vom hessischen Landgemeindetag wird »ns ge'chrceben: Dem Vorstand des hessischen Landgemeindetags liegt zur Zeit eine ganze Anzahl von Anfragen, namentlich au» oberhesfischen Gemeinden. vor. welche die Aufwertung der von den Gemeinden zu zahlend tn Tilgung -renten für Ablösung der Steuerfreiheit einzelner gemeindesteuerfreier Grundstück« betreffen. Wie die vorgelegten Ablösung-Verträge zwischen der Domanialverwaltung und den Gemeinden ergeben, ist die TilgungSrente auf Grund de- Gesetze- vom 8. 3uh 1911 bett, die Ablösung der Steuerfreiheit einzelner gemrinMteucrfvrier Grundstücke, so lange zu zahlen, bi- die vereinbarte Ablösung-- summe abgetragen ist. Die Abteilung für Forst- und Ka - meralverwaltung hat nun neuerding- bei Anforderung dcr Tilgungsrenten den vollen Goldmarkbetrag angefordert, welcher einer 1 00 p r oz e n t i g e n Aufwertung der früher vereinbarten Ablösungssumme entspricht. Dieses Vorgehen kann nicht gebilligt werden. Bor allen Dingen ist es im AufwertungSgesetz richt begründet, dah man den Gemeinden kurzerhand durch eine einfache Verfügung des Ministeriums der Finanzen «inen bestimmten Auf- wertungsfatz diktiert, beim es handelt sich hier um den Fall der freien Aufivertung. bte nicht rinseitia von dem Gläubiger feftgriep werden kann, wnbern bei deren Zustandekommen auch der andere Terl gehört werden muh. in der Form dah ihm rin Vorschlag über bi« Höh« der Aufwcrnmg zu machen ist. Falls bann eine Sinigung zwi'chen den beiden Teilen, hier: Ministerium der Finanzen unb Gemeinden, nicht erzielt wird, fo hätte die Aufwerttmasstelle über bie Höhe der Aufwertuna zu entscheiden, kecnestalls aber allein bas Ministerium der Finanzen. Rechtlich liegt der Fall so. dad der hier arltenb ae- machte Aufwertungsanspruch im Hinblick auf DU Bestimmung des h 63 Ziffer 4 des Aus Wertung sgesetzes nicht der aeketzlichen. sondern der freien Aufwertung unterliegt, ba Ansprüche auf wiederkehrende Leistungen bie bei Abfindungen, Auocinanbersetzungen tllw begrünbet worden sind ausdrücklich nicht als Vermögensanlagen mit der begrenzten Aufwertung von 25 Prozent gelten. Auch Der Begriff der Reallast im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches mit der Aufwertung gemäf) § 31 Absatz 2 des Aulrvcrtung-grietzes .st im vorliegenden Falle nicht gegeben, ö» bandelt sich vielmehr um eint Leistung aus einem gegenseitigen Vertrage um Ansprüche auf Wiederkehr en de Leistungen, die bei einer Abfindung bejttündet worden find und daher im Hinblick auf die Vorschrift des § 63 Absatz 2 Ziffer 4 des Aufwertungsgesetzes der freien Auswertung unterliegen. Die freie Aufwertung soll gemah btn Anforderungen von Treu und Glauben erfolgen, habet sind aber bie gesamten Verhältnisse. nicht etwa nur bie Interessen des Gläubigers zu berücksichtigen. (Val. Wameyer-Kvpp«. das neue Auswertung-recht 6. Teil S. 268). Das Finanzministerium hat aber einseitig nur seine OntcreHcn berücksichtigt, wenn es kurzerhand den Kapitalbettag der Vorkriegszeit als Aufwer- tunosfumme in Ansatz bringt und darnach bl« vollen Tilgungsrenten als Aufwertung mit 100 Prozent anfordert. Das Reichsgericht hat in einer Entscheidung vorn 22. Dezember 1926 ausdrücklich zum Ausdruck gebracht, ifiehe War- neyer-Koppe a. a. O. S. 289 unten), dah man bei 8 r f ü l lun g eines Vertra aes aus der D o r kr i e g - z e i t nicht einfach die DorkrieaSmarkdurch die Reichsmark ersetzen Dürfe wie es im vorliegenden Falle das Finanzministerium getan hat. vielmehr fei auch hier bie Aufwertung nach allgemeinen Grundsätzen anzunehmen. Es verftötzt gegen Treu und Glauben, wenn man die durch die Inflation allgemein hervor- gerufeite wirtschaftliche Schwächung bei den Gemeinden nicht anerkennen will und von ihnen eine hundertprozentige volle Aufwertung im vorliegenden Falle ocrlanqt, zumal der hessisch« Staat feine Schulden auch nicht mit 100 Prozent aufwertet. Dabei ist ferner zu berücksichtigen, doch schon allein die Tatsache, dah die Kaufkraft der heutigen Reichsmark im Vergleich zu der Dorkriegsmark wesentlich geringer ist, es bedingt, dah man auch den Gemeinden kein« hundertprozentig« Aufwertung auferleaen kann, ein Vorgehen, das übrigens auch jetzt in der Aufwertung nahezu einzig oasteht. Wenn da- Finanzministerium zur Begründung seiner Forderung angibt. dah neuerdings die Aufwcrttmgsgrietz- ?ebung abgeschlossen worden sei, tn-besondere urcb da- Rrihsgefitz vom v Iufi 1927, und dah Bestimmungen, die im vorliegenden Falle zu be- rüd’ij)tigen wären, darin nicht enthalten seien, fo gibt diele allgemeine Behauptung dem Fi» nanzministcrium doch noch kein Recht, eine hundertprozentig« Aufwertung der vereinbarten Ablösungssumme zu verlangen, bi« genau fo gut von dem Währung-verfall betroffen ist, wie andere Ansprüche auch und nach dem Haren Wortlaut be» § 1 des Aufwertungsgefetzes der Aufwertung unterliegt. Mit Recht wehren fich daher die Gemeinden gegen die ihnen zugeaangene Anforderung der TilgungSrente in voller Höh« der Vorkriegszeit. Da es fich um «in« für alle Gemeinden grundsätzlich gleiche Angelegenheit handelt, hat der Vorstand des besuchen Landgemeindetags diese Angelegenheit in die Hand genommen und wird durch feine Rechtsauskunftsstelle eine Verhandlung mit dem hessischen Ministerium der ausgebreitet, Früchte, Tomaten, bi« „Gourge" und die ..Auberaine", gurtenarttae Pflanzen, die, mit Reis und gemahlenem Fleisch gefüllt, gebacken als Delikatessen gegeben werden In der Worgensrühe werben sie von den Mädchen mit flachen Körben gep'lückt. Unmittelbar vor der Küchentür ist die kletternde „ttourge“ gepflanzt, an einem Gitter von Bambus hängt sie. Wenn der Küchtzngeneral die Küche betritt, findet er ihre goldenen Blüten über der Marmorplatte aueqebreita. wie um- gestülpt« Gläser, auf den Kopf gestellt. Gr füllt und bäckt sie. Das macht er selbst, er hält nichts von der Arbeit der Frauen. Sie find nut seine Handlanger sein Genrralstab. Artischofon werden mit gehacktem Lammfleisch und Reis, rotem indischen Pfeffer. Ingwer und arabischen Kräutern gefüllt Retten und Kaneel streut er darauf, der in marmornen Wöriern geflohen wird und mit fettem Hammelfleisch gemischt Dieses Fletsch darf nicht seinen infamen Geschmack nach Hammel behalten, es wird verwandelt, gemischt und gewürzt, hab man es als Puter'leisch iht. Man weih überhaupt nicht, wa- man iht. wenn der General gekocht hat. Unb was für leckere Gebäcke er macht. ..Iungsrauenhand". ein Gebäck von Butter und weihem Mehl, nach AniS und Rosenöl. Muskat und Rosmarin duftend, mit Rosinen und Mandeln gefüllt Gr betrachtet feine Küche als ein Laboratorium. in dem Erfindungen gemacht unb aus» probiert werden Sein Amt ist thm hellig. et ist schweigsam, würdevoll, felbstbewuht unb streng, und bas muh er Irin, zwtschen all den lachenden, Atottfd ernben schlanken, jungen Mädchen, sie IIngen. schwatzen und um ihn her imlausen In dem Gesang der dunllen Dafier- schildert bte Prin- Äcf in Mirza R m Khan Aria diese Küche des Hauses ihrer vornehmen türkischen Schwiegermutter Es find eben nicht allem türkische Gerichte, die da bereitet werden, fern Repertoire ist unendlich grob. Aus der einfachen Kartofiel macht er ein« Blum«, die er auszackt. aushöhtt und füllt, kaum eine Frucht bletbt fo. wie fit ge- wach'en ist Darin besteht ja feine Kunst Mehr als zwanzig verilsch« Flc''chg-richte wrih er zu bereiten, arabische und indische Gerichte Alles macht er aus dem Kopf Er wurde -iemals den Kopf tn rin Kochbuch stecken er ist ein Gentt Gin Kochbuch Ni4 ist etwas für Stümper, er ist ein Künstler in seinem Fach, auf zwanzig Arten weist er dasselbe Gericht zu verändern. In Fleischbrühe gekochter RriS der mit Hühnerfleckch und Hammelstückchen gemi'cht wird ... aber toie gekocht und toie gemischt! Der Reis, das stnd Perlen bei ihm. Die über die Speisen rieseln ... kein Brei, bewahre ... ein persischer „P'.laf von diesem General bereitet. Dafür gibt rin Türke schon saft seine halbe Seligkeit hcn Man muh nur leben, wie er in der Frühe sein« Einkäuse mach:. Gr bemüht sich nicht ui den Händlern, sie kommen zu ihm. der Fleisch- bänbler. der Gemüsehändler und bet Milch- Händler. der seine Schalen mtt dicker Milch auf zwei schwankenden Tabletts an einem Bambus- reif trägt. Der Küchenchc! .empsängt" in dem flernen 6afc am Markt, neben fich seine Wasserpfeife Ohne Interesse au betunben, läht er sie reden und ihm schmeicheln, währerrd er rin Trie- ttas spielt. Ader et hort alles besonders die Prelle ... Sie feilschen, sie überbieten sich, sie breiten ihr« Waren aus. bte Erbsen, die Tomaten das Obst. Der Spezerethändler unb der Ää Vogelsberg betreffen, regfkn Anteil. Sröu Kling wurde 1837 iu Kölzenhain tm Kreise Schotten geboren und ist bk Witwe bet im Jahr« 1901 In Watzenborn verstorbenen Lehrer« Heinrich Rfing. en unb deck:« seine Schützlinge mit feinen Flügeln zu während das Männchen nach Wegnehmen der Lett r an8 Rest llog fich von bem uriptüngfichen Zustarch übet* Cugte. cu1 unb davon ging unb bald mit Futter I Schr.a'ei zurückkmn, um «ine piepsenden Kinder zu füttern." * reift Zrirdftcrg L'cut€Tbo4 I2X 2X1. 2XL, für 64)id- ?aute*i inlomnirn v, rbester», fub "tvban ) machen wo en ob rm«pr. Strii nj al» Hautm. Pb l'n tr. r e, r. Gesch«' tzrei. (Jtliolbclirr. tapei- baliei Ketsenber. t^rrfauicr. flarnt uhe tuchen iubau‘e ob. außer» .itzrer tüobu n 1 mehr tibelb octbitnrn ropUeiL orrt. Sie unoeibtnbL ko tent sä' Au»- futti' V an schreibe unt H-P. Ir.Blon A i ritseiiteii * Vegter, Itraberg. Lchr Ang u. iKSTT» an ben wlrfA flna Um zu räumen gebe ich Ihnen Gelegenheit, noch zu vorteilhaHen Preisen Blumenzwiebeln zu pflanzen und biete an, solange Vorrat reicht Sortiment 1 enthaltend 50 Stück gesunde, blüh- bare Zwiebeln wie Tulpen. Cro- cus,Narzsson usw. zu WM. 5. - Sortiment 2 enthaltend 100 Stuck Zwiebeln zu UM. 10.- M? 11 ADa lür Pekkrafen T vllv i»ll HesaimeiAe = aiüöletPi I MtnnotiliMK : werb 'a'.grmah t i>. r-rei-weu ae» • nimm: u reoat • $.6üen^; : «•rtHLlMKlT.il Ztlrpjpn 8P1 ; aalmulabl.iho t t u barmpnium, betragen schon wirdm 2 000 000 Ml. ■n damit 6Z Prvz. de- Standes der 3n längeren Llu-sühnir direltor Dr Michel und da- TkrMhnti zur Sparkasse und gaben ebenfalls ihrer Freude über da- gute Gelchäs »ergob- nis Aue druck. Für wohltätige und ac- meinnüdige Zwecke wurden folgende Bewilligungen gemacht Landwirtschaftliche Zwecke Landwirtsch. BetzirkSoerein Lauterbach 350 Ml Kreisziegenzuchtverein Lauterbach 350 Mark. Krei-schweinezuchtver^n Lauterbach 300 'n Lauterbach 350 Ml. rötlicher und w'.rdchaftUcher HmNchi t*rt«*a urb H< tm bcniftn^rn Leben weirn ausbilden Als BmUprndrr wurde Skudienrat Äuft*- Friedberg gewählt Brei* vüdinge». 225 2HL. 6 d n 6 t a c I 2>vgflsderger Hölu nriub Lauterbach 150 2KL. Doacl-derger ^bSmdub. Gcsamtrxrern lDampf her,ung Dohervdskore) 150 Ml .^l^nktnderichu'..- Lauterbach 300 Ml . Aartoffel gelber für Minderdemiltett« der Stadt 3M 2UL Meitcr wurde einstimmig von fümt- lichen Mitalied-g.-neinden beschlossen, den Ap>- •Mrr 9.. n anzul darin en neues den Zeitverh-ltnissen und der Bedeutung der Sparkasse entsprechendes Berwltungs-Ge- bflube «u crrll) « Sitzung rtn gemütliches Zulammenlein der Vertreter an. Dorkriegseinlagen erreich:. Die 2usleihungc-n erreichen die stat liche Hdhe von 2 743 000 Mk.. es lind damit bereits 85 Prvz des DorTricgsftandes .-rreicht 2n Daugeldern zu Hr-badttn ^it die Sparkasse 750 000 28! zur Verfügung ac'k'Hl Der Reingewinn betrügt 33 356 2Äl., er wurde nach Dückftellungen der Aeferve zuge- fübrt, die bereits wieder den ansehnlichen Betrag von 104 000 am erreicht hat Hervorragende Gefolge hatte die Dezirkslvarlasse tn dem rm vorhergehenden Jahre esngefLhrten Dersiche- rungsgeschüst der öffentlich-rechtlichen Lebensversicherung Vs wurden 280 Lebensversicherungen mit einer Geiamtlumme von 825 000 Mk abgeschlossen. Die Sparkasse Lauterbach siebt damit von allen hessischen Sparkassen tm Derlicherunasgeschü't an erster S -ll». Der 25oriidend« des DuslichfSeats. Dürgerm-ister Lpd. Dill ? nbvrg . 20 Dov. (XH.) Dieser Lage weilten zwei Deamte der Fronlsurter Wordlonnri'sion in Uebernthal, um noch- mals Srhc nmgen aruuftellen. die zur restlosen Ausklürung des Der brechens an der 16 Jahre alten Paula Pfeifer aus Uebernthal dienen fvllen Dekanntl.ch ist bas Müdch.n anfangs Qiuguft d 3. erdrosselt und dann m ein Qßa.icrüxb geworfen worden, um einen Selbst- morb rvrzutäuschen Unter dem dringenden "verdacht. den Word verübt zu haben, befindet fich seit etwa zehn Wochen der 21jührige 25auarbeiker Srnst Peterin Untersuchungshaft Peter hatte mit der Pfeiler längere Zeit ein Liebesverhälnus terbalken. das nicht ohne Folgen blieb Als die Frage der Unterhaltspflicht akut wurde, scheint es dann zu Auseinandersetzungen gekommen zu fern, die den Llnlah zu dem Verbrechen gegeben hoben. Obwohl starke Verdachtsmomente |Stellenangejo!fl| Unabh. Trrau fnriirj'iinr.ttunMiiiiöe irraulei Haar e,h5 ff ne frühere * r - nieder ' urch SSfümlirrp float- ‘orBt UtefTOtt- NtCn 6wü laoo i » ndi vflvätzrt. ?jti beairbrn durch U mH Wort», Saifü» rnrrie. Leliersm 74 rohnhousen. Die näberen iZeststellungen hoben ergeben, datz der Krankdetteherd in einem Eisenwerk zu suchen ist. Dari beschSstiqte Arbeiter haben unreines Wasser getrunken, sind erkrankt unb hoben den Varo'nphus weiterverbreitet. Bereit» vor Ioh« rrn schon bildete dos Doster des in Frage stehenden Eisenwerker do» etwa 200 Arbeiter beschosstat den Ausgangspunkt ,u zahlreichen lyphusertrankungen Im Kreiie Dillenburg. 3um Mädchenmord in Uebernthal für bN lOflerichatt des Peter sprechen, leugnet krier horrnäKg Die Lvahriche.niichtzeit Iwgt nahe bah her X4ter ohne Helfershelfer den Mord nichi bat ausführen tonnen und die Ilnreriuchungsbihkrde glaubt nach die'er Aich- hmg hm eine bestimmte Spur erlangt zu haben Streift KSetzlar. J GrotzKechtendach, 80 Ko» Dieser tage 'and die Vergebung der M cs! ihr» gen Svizf silungsarbeiten i n ben Ge- meindewalbungen der Bürgermeisterei Rechtenbach statt Ss wurden im allgemcinen Mr- selben Ldhn, griordert. »errenscihrrod. ein Glaskasten, fünf Tacinidiranfr. einen Lisscheank. eine stbler 5ckueibmaschine, einen lu»- ziehtisch. einen Rauchtisch, einen Seffet, zwei Schreibt'sche. eine Lt»waschine. Bestimmt ein Damenfohrrod. Möll Gerichtsvollzieher k N. in Gietzen Lheringstratze 7 ft Lauterbach. 30. Koo. Die Schulktn - * Ifes Lauierboch werden zur 3dl von Kreflsorzl Dr Di llmann Untersucht Dabei stellt stch heraus, dast ein hoher Prosenriatz der Kinder an Kropf leidet Ligen.rin scheint Samenhaus Heinrich Hahn Bannhofstrafta / Ecke Wolkengatse Telephon 1403 lÄlle den Bamlanstalt beQulrete*. Die Le we m tung des Reingewinnes vorn Zehre 16 28 wurde ent'prechenp den ÄorichtLgen des Dort ende« wteftmlgL An Steile des verstorbene, AufUchtsraism tgi.eies 2Sirgernw-.6ei Kprell (Eudorf- wurde Düraerm^ster Schweiker (Homberg a. d Ohm te ben Auf- fichlsrot gewählt. Der Antrag des Dorstandes und Aussichtsrais auf Bilbnng eines ®ea» slonsf pnd« wurde genehmig'. Darrsach sollen die Angestellten der Kaste, soweit fte nicht der befischen DerftcherungAanstal! für gemeindliche Beamte angeboren, au ihren Bezüge, aus her Angestellten- und Jnvalidenveri.cheruna einen -iuschuh aus Mitteln der Kaste im Aaste ihrer Pension.eruno nach mindestens »ehnjLhrlg.r Dienstze.t erhalten. Am Schlüsse der Äeriem;.• - lang gedachte Kre.sd.rektor Dr Stammler der arvtzen Berbernfte des Jufttzrotes Dr. Ach um die Gründung und hx gedethiiche GnNvick- lung der "Vetzirks'parkaste Alsfeld. An die Tagung 'chloft sich nn gemeinsames Mittagesten im .Deutschen -aule" an flreift Lauterbach. r. Lauterbach. 2) Aov. 3m Äalhwtaale fand die 90 Generalversammlung der Bezirksf parkasfe Lauterbach unter der Leitung des Aabrikanten Diehm statt Als rerteeter der Aufsichtsbehörde ttKrrrn Kreis- Meeftor Dr Michel und Aegicrungsrot Aanz erfchietZen. Die chestische Virozrntrale Darmstadt »erirat deren Direktor Seipp Es waren 44 Gemeinden vertreten. Sp^rkalsenr?chner Peter trug den Rechenschaf tsbericht für 1928 vor. der in allen GeschLftszwrigen Ichr erfreu- tn der Ashe fernes Geburtsortes Echzeil mit grvtzem Segen unb Erfolg zu wirken und on der Entwicklung der Schule von einer kleinen erweiterten z-olksschule zur höheren Aürgerschule und zuletzt zur Aeoilchule mttsuheisen Zahlreiche Schüler hat er erfolgreich zum Eintritt in die mittleren Klasten eines Gymnasiums, btzw. Aeal- gymnasiums vorbereitet, die nun in hohen Aem- tem des Staates, her Kirche und der Gemeinden, oder in fre.en Berufen an einfiustreichen Stellen stehen Die grobe ,4ohl felmr ehemaligen unb fetzigen Schüler sowie seine vielen Freunde haben den aufrichtigen Munich, dast es dem Penlionör vergönnt fein möge In gleicher Aüftigkeit und Ge'undheit wie et in den Auhestand tritt, noch Diele Zohre hier unter ihnen ungetrübt verleben zu können «reift «Isfeld. t# Alsfeld, 20. Aov Am gestrigen Sams- tagvormittaa fand die diessöhrige ordentliche Mi tgliederversammlung der Br- zl rksspa rkasse Alsfeld unter dem Borsitz des neuen D rrktors Hoj|t[eh tm Sitzungssäle d.-s Aathauies statt. Als Vertreter bet 2Luf- sich'sbehörde war Kre sdirektor Dr. Stamm- I e r anwesend, für ben hessischen Sparkassen- unb Girvverbanb war an Stelle des verhinderten 5kuftlzrats Dr Aeh Direktor Seipp von der Girozentrale erschienen. Aus dem Ae » chenschaslsbericht für das Geich g s t s- sahr 19 26 war zu ensnehmen hast die Kasse im abgelaufenen Jahre e nen weiteren Aufschwung genommen hat Die Spave!nlagen be» trugen am Ende des Jahres 1926 * 1 137 166 Mark unb haben sich 'm Lause des Jahres 192? auf etwa 1600 000 Mark erhöht Der Reservefonds beträgt mit der Aücklage vom Jahre 1926 rund 90 000 Mk der HauserneuerunAfonds 35 000 Mk . her Aeingewinn aus 1928 nach Abicheeibung beläuft sch auf 12 936 Mk 3m Anichluft an ben Geschäftsbericht hielt Direktor Seipp von der Girozentrale einen Vortrag über die Gelb - und Dährunasverhält- nisse In Deutschland, wobei er besonders her In ben lehren Monaten zutage getretenen Flaumachern mit dem Gespenst einer neuen Jnslation erterg'lch entgegen trat. Zu einer Tcunrubigima liege gegenwärtig kein Grund vor. Seine Ausführungen klangen aus ht einem Appell an die M tglieMgemeinben. Im 3nianb zu sparen, damit Deutschland t» eher vorn Ausland unabMnglfl werde An den Vortrag schlaft sich eine Aus'prache an Zu der Angelegenheit liche l^ichsn des arotzen Aufschwungs der Kasse gab Der Gesamtumsatz stieg 35 612 809 Mk auf 39 095 094 M' Dt< Gri nb Aid da. 20 Aov Jnlolge Erreichung der gesetzlich fest gelegten AltersgreAze ist vchrer Milhelm Küfer an der hiesigen Aeastchule :nfl vom l.Detzember d I In den ___ _ _ _ ib verletzt worden Gr hatte das Gluck, über 44 Jahre an ein und derselben Stelle Ar»i. «Obi. setze- Jimmer mttri L-vet»d.u.fep ihn* i 1 12 « oerm Gsmwstr 17 1.1 Dauerm,e er Hirzenhainer Buderus-Oeten •mcrikaoische I»aa«*rbrrnner a. Iri«rhc» Svrem tritt rite t n*Ue, eu.pflvli't EDGAR BORRMANN liaenwaren, WertAxeuge, Oieanen ArbeitSvergebnttg. Unter Hinweis auf die Keich»oerdin pung»orbnung sollen nodthebenbe Arbeiten beim Neubau de» «edriintsch Wissenschaft lichen Snftttul» in Sob ' i. ubeim oerg.ben werden 1. ®U),erarbeiten 250 enn genfier elnschlietzlich Verglasung 2. V-itzbinder arbeiten: 970 qm Deckenputz, 3300 qm Vandputz. 970 qm. .stalksardenat.strich. .3300 qm Kosetnsarbenanstrich. 740 qm Del- und Cürfiarbenanftnd) usw.' 1 Stuck arbeiten; 58 qm Kob!Hecken, 82 qm Stuckdecke n, 150 m Stuckgesimse. 150 qm Edelputz u[w . 4. Schreine: arbeiten: 5 Ein- gangNüren, 70 3immenucen, 50 qm Kuh hoben. 100 qm Slbschlutzwände. 350 m yutz- sockel usw., 5. Sch'.c-Herarbett: 90 If.ren w beschlagen. 2000 kg Lichtschachtroste, 200 kg Treppengeländer usw. — £ht An- aebotsuntfrlagen find von unserem ,-weig- bureau tn Vod Kauheirn. Bade hau» B. ju bestehen, wo auch Zeichnungen und Setm gungen eingesehen werden können Tbit entsprechender Aufschrift versehene 8nae- bete bi« Samstag, den 1 Vezember 1927, oermlttag» 11 Uhe, an unsere Zweigstelle in Vab-Kauheim. vadehau» 8, erbftfn dr- [Stellen lesuche) Ein mädchen von ausw wsnicht in bcfieteui an ö.tbieu. 8da. eil Vereine Lrschkises Rind rau zirka 12 ßeatnr 'chwrr nn le.embe» falbe, b. au verkam Genchrlbe m —. (jlarten-irolel Grippefrei bleiben Sie durch rtehtie tlren Oebrioeh der ■attrHebee VoebeerwngemltUl EmserWasser(Kränchen)/Quellsaiz Pastillen AUbewlhrt auch W Kaiarrbe. Aathma, Holten, HeUerbeH, VepchJeimaax Marei.ülure (Sodbrennen), Zucker and hameaare Dlatheee ' “ toi ihr MundpHeremiitel. ea verbladert Zahneteinaneatx. in ein fad) st er bif feinst er Ausführung Teppiche/ Dekorationen JH.BRUCK INH TH Wt INI A r Giessen, Branaplafc IAlTf3 SCHLOSS» Kameraden. Roman von Felix Mveschlitt. Copyright by (Tori Sünder, Berlin W 62. IS Fortfe^ung. Nachdruck verboten. Er wandte sich zu Georg Lutz. ,.E» freut mich, Ihre Bekanntschaft zu machen. Ein Mann, der tne Frau eine» anderen heiratet, wie ich, der nimmt mit der Frau auch den ersten Mann ins Hau». Wohlan, ich habe Sie gerne ins Hau» genommen. Da» soll fern leeres Wort fein. Das Eingeständnis befer Tatsache ist mir zuerst auch nicht leicht geworden. Ich brauche Ihnen da» wohl nicht zu erklären. Heute sage ich offen (damals hätte ich es nicht getan): Bielleicht liebe ich viele» an ihr, das von Ihnen ist. Ich kann da» .vielleicht sogar getroft weglafsen. Ich gebe mich keiner Täuschung hin." Er schwieg und schien wieder zu lauschen. „3n Zukunft werde ich das noch deutlicher wissen." Er lächelte, ju seiner Frau gewandt, die ihre Hände gegen die Brust preßte. Sic wußte nicht, war cs aus Freude oder aus Schmerz, so tief war das Gefühl der Erlösung. „Vielleicht", fuhr der Blinde fort, „sagen auch Sie später einmal — Sie werden die Anmaßung, die in meinen Worten liegt mir zugute holten — vielleicht sagen auch Sie: E» hat mich gefreut, die Bekanntschaft Dr. Schröder» zu machen. Wir Blinde sind nämlich olle ein wenig eingebildet. Da» liegt in der Natur unserer Isolierung. Nicht wahr, Marianne?" Georg fand nur einen kurzen Satz, um das aus- zvb-Ock-n, wo» feiner Meinung nach olle» erklären und gleichzeitig fein Tun auf fein rechte», bescheidenes ;ucftau in Lich, Gesamtgut der Errungenschaft-gemeinschaff im Grundbuch eingetragen waren, sollen [10660 D Freitag, den 20. Januar 1928, vormittag» 9 Uhr durch da» unteucicfmctc Gericht im Arntsgerichttgebäude Zimmer Nr. 1 versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung auf tktreiben verschiedener Gläubiger. Der VersteigerungSverrncrk ist am 16. August 1927 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Einttagung des Bersteigerungs- vermerls auS dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens nn Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzu- meiben und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls fie bei der Feststellung dc» geringsten Gebot» nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Vcrstei- gerungSerldieS dem Ansprüche de» Gläubiger» und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, rorftbe ein der Versteigerung enttzegenstehcnde» Recht haben, werden ausgefordert, vor der Erteilung deS Zuschlags die Yhifhebung oder einstweilige Einstellung de» Ver- fabten» berbeizuführen, roibrigcnfall» für das Recht der Ver- steigerungSerlS» an die Stelle be» versteigerten Gegenstände» tritt. Lich, den 15. November 1927. Hessische» Amtsgericht. Bezeichnung der Grundstücke. Hütte Ordn.- Qua- Betrag Nr. 17 Flur Nr. Sulturart Gewann drat- meter Grundbuch für Lid» Band VIII Blatt 7' II 209 Acker an der Ehaussee u. dem alten Wca 1195 der Schätzung 86: 550 NM. 18 111 48 Acker vor d.roten Busch 2960 700 NM. 19 21) VII VII 2 219 GraSgarten Gralgarten ün veinberg auf dem (Mieten-* berg 294 1042 100 280 R«. RM. 21 IX 326 Grad- und GroSgarfen am l‘ang»botfer Weg 303 368 1000 RM. 22 IX 328 tzosreiie Wiele daselbst 718 12000 RM. 23 XI 190 bei der Ziegel- 790 420 RA. Grundbuch für Lich Band Vlll Blatt 767: Drucksachen aller Art Wt Brflbrf*« UitlversNätt'Vrvckeeel, R. csnge, Netzen. rchulUr. 7 12 II 208 Acker an der Ehaussee u.dem alten Leg 1143 670 RM. 13 kV 120 Acker an der Ehaussee u. dem Hodlweg 1203 800 NM. 14 VII 220 Grasgarten auf dem Gleien» berg 2206 600 NM. lö IX 329 Grasgarten am Lang»doricr Weg 161 240 NM. 16 XI 189 Diese bei der Ziegelbütte 1119 560 NM. herrlich warme Wintersaehen waa fann man ö»ch heute eas Essliagre wolle für prächtig, Kleidung selbst Herstellen, in» wir sarbenftsh fann man Mtfe Sachen nach eigenem Seschmack gestatten, denn ckssllnger wolle gibt es in allen eräenfliehen Jarbtönrn. Zuleitung zur Seldstanfertigung von Sweatern, Schals an» ZSastlingen gibt Ihnen das Essliuger Wollbuch mit seinen hundert Vorlagen un» genauer firbeitsbeschrelbung. Sie erhalten es kostenlos in Seu einschlägigen Geschäften. wenn Sie wolle kaufen, müssen Sir aber auf »lese Schutzmarke hie, un» den Namenszug achten! Angestellter!! WIsslingerWolÜe Auto-Neeb 1790. „Wie-Neu“ ist eine amerikanische Exprcb- Dampf büßelanstalt für Herren- und Damenkleldunß „Wie-Neu“ frischt Anzüge usw aut. bügelt u.dämpft sie für nur 2 Mk. „Wie-Neu“ liefert innerhalb 2 Stunden direkt von der Maschine zum Kunden belkostenl. Abholen u. Zusend. „Wie-Neu“ übernimmt auch Reparaturen bei billigster Berechnung u. Sorgfalt. Ausführ „Wie-Neu“ hat Tel. 2503 und befindet sich Wolkenßasseö. Auto i Telephon Nr. 1730. Älrrr Dienstag, 22. November 1928 abends 8.30 Uhr, spricht im Katholischen Dercin-Haus, Liebigstraße, der Leiter des Neichswahlausfchufses Seer -kein SchvSder, S seiht über Bit Wie» M MMIIlkMWkkW Kolleainnen, Kollegen I Euere Interessen stehen auf dem Spiele. Erscheint deshalb alle zu dieser Kundgebung. Qfllg. freier Angestelltenbund. - Zentralverband d. Angestellten. - Lund der technischen Angestellten u. Beamten. - Deutscher Derkmeisterverband. - Polier- Werf- und ^chachtmeifierbund. - Genossenschaft Deutscher DühnenanyehSrigen. - verband d. Zuschneider, Zuschneiderinnen und Direktricen. - Allq. Eine Groh tat der Aufklärung in geschlechtlich en Dingen In ernstester, sachlichster und vornehmster Form bedeutet der einzigartige Kulturfilm Ao* dem Inhalt: Schema des mlnolicben und des weiblichen Geschlechtsapparates / Der Vorgang der Befruchtung / Die erst« Minute des Leben« / Wachstum des Keimes In der Fruchtblase / Feststellung der Schwangerschaft ' Vor dem Königen schirm Menschcukeiin des zweiten Hon >ts. aus seinen Li- hüllen Itvnomin-n , I luinliniT liu Fingerhut Embryo m einer durch Operation entfernten und gvoflneten Gebärmutter l Keimling des vierten Monats nach Entfernung aller EiMillrn Mehrlingsschwangerschaften Entstehung von Zwillingen Eineiige und zweieiige Zwillinge Künstliche Aufzucht von Frühgeburten. Fflr Jugendliche verböte«! >’ör Jugendliche verboten * lenillderVonrailiBerrDr. med. fiduihenon der üHiv.-FraDeokUnlk.Mer Voratellungen em "23. und 14. Sos ember. ebenda 10.15 I hr KaaaenOlTnnng 10 I hr Lichtspielhaus ♦ Bahnhofstrafae 34 __________________________ligaw Verband der deutschen Sankanqesteltten. |W11D Hausfrauen! kauft nur zu hab en in allen emschLDefaüqeschäfter Grossisten zum Bezuae weist nach . Gebrüder Friese,AkhengeseUsdiafi Kirschau in Sachsen. Leinsaat lüt Futterawecke emvfiehli "^'a preiswert Samenhaus Hch- Sahn Bahnholtttahe Teleobon 1403. fliirti bet alle» Gallensteinen Gallen- und Nterenarie». «auenblalen- emeündung nnüKaarrd. Veberfc6roall'pariverein batte mit 6pieltterdnigung 192a Z?che:tfr?im schon mehr Mühe, gewann aber nach einem Halbzeit- ftanb von 0:0 schließlich mit 3; 1 Toren, noch knapper schlug Avlweih Frankfurt Sport 1860 Hanau Mehr al» ein 2:1 war aus dem frem- 3n Hessen fielen zunächst Atoei Spi.le wegen be* Totensonntags aus Es bandelt sich um die beiden Tressen (Dmnania Wiesbaden vicgen F 6p. B. 1905 Mainz und Wormatta W»rms g?gen Sp. Dgg. Arheilgen. D. f. L. Aeu- Isenburg verdrängte Alemannia Worms durch einen 4: 2»6irg vom 3. Tabellenplatz und nimmt ihn nunmehr selbst ein. 6p. «Ihn. Höchst erreichte gegen Hassia Bingen nur ein 2:2. Mit dem- de-, Platze nicht heraus zu holen. Die drei übrigen 7.x t>r. «Truppe endeten unentschieden crufr- ballklub 1893 Hanau gegen Union Frankfurt 2:2, Germania Frankfurt gegen Offenbacher ÄUfere 1: 1 und Berein für Aasenspieie Oftendach gegen Diclvria 1891 Hanau 0:0. Die ‘Tabelle erführt mir insofern eine Aenderung. als Fechenheim 03 und Äider» Offenbach den 6. und 8. Platz bahn zu erzielen: fei. _ - - . tunp weiter gearbeitet. 3um Schlnil.- rief bei Xebner alle Berus»aenc»skn zur Mitarbeit an den Ausgaben deS IkrbmM .n dessen Aech.-n auf. (Cebfraher Beifalls .Der IkrWnb rrifrater «eeHeet» Ikut|ahn zu »0 Protzent gem-hmigt wor* 220,6 MUI auf 2167 6 Mill. Alk. zuruckgeganaen während tujenigen an vombards eine Zunahme um 10.3 Will, aus 42 4 Will. Mk. erfahren haben. Di: Anlage tn tfklten ,st mit 92.1 MM Warf annähernd unverändert geblieben. An Ae.chsbanknvten und A«nten- bankscheinrn Ausammen find 2?9.0 Will. Ml m dir «assen der Bank zurüdgeflof'en. unb zwar hat sich der Umlauf an ^.bsvonknoten um 233.0 011 dl. auf 3787 4 Will- MI., derjenige an Aentenbankscheinen um 56,0 Mill, auf 800.3 M.ll. Mk. verringert. Dement^PveHend unb unter -Berücksichtigung. bafi in der Bir.chiewoche 25,0 Will. Mk. Aentendankscheine gemäb 8 11 des Petzes über die Liquidierung des Umlaufs des Aenfenöans*cheinen und 8,0 Mill. Wk. gemflfi tz 7» desklben Gesetzes getilgt wurden, sind die Bestände der A'.chs^nk an Aemenbanfscheinen auf 187 9 Mill Mk. gestiegen. Die fremden Gelder \c.jen mit €43.7 Witt. Mk eine Zunahme um 2o 9 Wnl Mk. De BeständeanGold und dedungs- sähigen Devisen haben sich insgesamt um 8.9 Mül Mk. auf 2141 6 Mill Mk. vermindert rm einzelnen zeigen die Goldbestände eine Ber- mcbrung um 2 4 Mul. auf 1854,5 Will. W! . n-ähte:xb die Bestände an dedungssähigeu De v-'en um 11.2 M'U. auf 287.1 Mill. Wk. abgenommen haben. Du Dedunq bet Boten durch Gold allen befferte sich von 4» 1 Prozent in der Vorwoche auf 49.0 Prozent, die durch Gold und dedungssLhigr Devisen von 53 5 Prozent auf 565 Prozent. Der vorstehende Ausweis der Aetchsbank zeigt ein a uher ordentlich gÜBItat6 Bild Die Aeichsbanl hat es tatlachlich durch Die Begrünung durch d,e «dsste wurde von Burgermetster Dr. Selb noment her Stadtverwalning unb der 6tabtoerorbneten*Oei fommlung eröffnet Per «ebner sprach der Sektion eirhen hrrilr*«- ÖlurfrounfAe zum Jubiläum au» unb roürblflte bie hohe Brdeutunq de» reifenden staufmann» für unter Dirtschafteleden Der Vty präfibent der Industrie, unb Handelskammer Gle st en. Äommerilenrat Ällngfpor, übermittelte die «rüste und Glückwünsche der Kammer, ferne. sprach er noch al» ältestes unterfiüuendes DhhiUeb der Sektion «festen des Verbandes seine stolze Be frlebiflung über diese Mitgliedschaft au». Stadl» 3 rt> ro I e b e r entbot den Delegierten unb her ®ir stener -cktion bie herzlichen Gruste unb Wurf wünsche bet Giestener vertehrsoerein . bet In nie len Punkten mit bem Verband an gemeinsamen Ausgaben bet Verkehrt arbeite. Der zweite Vvi sitzende der «kfccner Sektion. Her» ©eilig, be grustte bie Vertreter der Stadt unb ber Handel rammer unb gab bekannt, bast anlastlich ber Xagung 15 Vleuanmelbungtn erfolgt seien. Weitere Vegrü stungtansprachen an den verband hielten noch CHenbabnamtmann D 6 rr und Etadtv. Mischer. Ein Sängerchor von Mitgliedern des Sauer- schen Gesangnerelnt umrahmte bie Vorträge unb Ansprachen mit prächtig gelungenen Lhären unb Liedern in bester Weise. Eine Hautkapelle mufi Alerte flott unb unermüdlich. Frohgestimmte «e knigfeit bildete den Abschlust bet wohlgelungen en Abend». Die Verkehrtkommifsion Hessen-Ihüringe« beschäftigte sich gestern oormittag Im Hotel Prinz Carl mit einer langen Weihe von Eisenbahn* ssahrplansragen aus den WcirfKbabnblref tionsbeztrken Zrantsurl, stassel, Erfurt unb Halle unb leistete hierbei oute Arbeit zur ilörberunfl des Bahnoerkehr». Im übrigen wurden noch intern* Angelegenheiten erledigt. Wirtschaft. Die Reichsbank Mitte Aovember. 'O'niDer sein« Sk.er nicht so behan>rir. vir vorstehend ausgefüdrt. wird sehr bald lchari^- rilhae unb an den Kanten runbgrid.dfme Kr haben, bie ihre »Wt- und We^e- K*Si da» attes aeicheheu io beginnt die Be- Handlung - auch für neue öfter - mit .^ten- । holz-Aohieer 3n erwärmtem Zustand, nicht ro- I $mb wird dieser Teer mit r.nrm Pinsel so lange aufgetTogen. Vis JSJ rrichts rmchr annimmt Ist der Teer «lasdart ein- getrodnet werden die Flächen wieder mit feinem Schmirqelvapier peVert. bis sie ^»egribtanl Gs sei besonders angeraten, nur ^ich^''dc'l.z. Bobteer zu die'er ersten arundleaenden /Dehanv- lung zu verwenden \JeinBl Ul’» Wjn*f dazu ganz ungeeignet, weil sich b ete Mittel mit dem fcAter aufzulragenden Wachs nicht innig genug t*'b3ie letzte .Salbung", bas -Wachsen", geschieht furz vor der jeweiligen Rohrt und st nach den Schneeverbaltnitsen berichiedea Mn ideales ödtmlermtttfi gibt es leider nicht, er- fahningsgemäst tmb die norwegilchen Präparate noch immer die kesten. ^ür ralcn unb gejTOtenen Schnee nimmt man Oestdv- oder BraMieNtster tür trodnvn unb pulvrigen Windschnee 3jl dtam. Brattlie oder fiinbflL Alle diese Wutei bestehen aus Mchtenholz-Bohteer Bienenwachs Gummr unb Harzen 3c nach Schneeart ist das -Verhältnis der einzelnen Substanzen iue.m iN-r verschieden 3n lelchtxrw.'rmtem Zustand wird Vas Wachs auf getragen, ob glatt perri.benot» aetutrit ob pin-r ober gerippt, must bet er- fiürung unb SchneeicnnMis überlassen bleibem Das Wach en ist bie Nunst unb da» Deheimnis des Skiläufer- .»wed Uebuiig ist. derm Beraanstrigen das Iurüdrutschen der Bretter zu verdindern nach wen gen chleitfchn ten muffen sie aber ih« fchnettste chlritfähtgleU w.eder de- Rm Samstag unb griiern beberl» ä d r i g e Bestehen der ve kt l o n O Ivfien dides Beriande». die am Samstagabend eine Kundgebung tm Hoie'. Schütz veranstaltete, der Ich gestern pcrmlttag eine Sitzung ber BerkedrskvmMission Hessen- Thüringen im Hotel Prinz Kari anichlvst 84 war eine sehr stattliche Zahl von Delegierten aus dem Verband »gebiet 5>e'len-Thürin* gen. chästen aus der Stadt unb W igliedern ber diesigen Sektion die am Samstag zum 3nbita*m4-fi>rrbf*Uc*b den Vaal des Hotel Schütz bis auf den letzten Platz füllten. Als Säste aus der Stadt waren u a Bürgermeister Dr Seid als Bertreter der Stadtvenvallung, eine Anzahl Sladtvervrd- nete. der Vizepräsident der Industrie- und Han* beiskammcr Siesten. Kommertz»enrat Kling- f p o r. mit zwei weiteren Angehörigen der Kammer unb Bertreter des Berke^svereins zuaeaeru Der erste Borschende ber Sektion Giesten, Ludwig r a p e l i u ♦ entbot den Bcrbands- delegierten den zah'.richen hiefiaen Düsten und den Sektionsmi«gliedern den Wiluommengrust des Lektionsvorstandes Darauf sprach der Bor- sitzende der Sektion Kassel. A e u m a n n - Kaksel. Im Barnen des So ues He" en-Thüringen der Sektion niesten herzliche Plürfwünsche jum Jubiläum aus unb versrcherle sie der steten Svmvathie und I Unterstützung des l-esamtverbandes wie des Saue». Das W'.tglied des Berbandskürektoriums. He in-Kassel, begrüfttt unb lvaUidwünfd)tf bie Sektion Siesten im Barnen des Präsidiums und brr Verwaltung in Leipzig unb gab ber Hoffnung auf weitere rege Mitarbeit der Siebener Sektion an den Berbanbsaufgaben AuSbrud. Der Aedner betonte weiter die unbedingte Parität be» Berbandes. Me enge Verbundenheit des reifen ben Kaufmann» mit der IDirtldw’t und warb irm weitere Förderrrng des Berbandes. dessen Arbeit im Dienste des Semeinwohls stehe Ginen besonderen Srust entbot der Bedner noch der Industrie- und Handelskammer Siesten, die erst I kürzlich dem Verbände beige treten ist. Darauf sprach der Direktor des Verbandes. Dr. I 31 a o be Leipzig, über I „Da» stoniunkturproblem der deutschen Wirtschaft und irr rt-i nde M r. Besonders beim Skigerät rächt sch iebe Unlerlassungs ü-dc bei späteren, hossnungssreubig begonnenen Hahrien Waren bi« Brritl den Sommer über gut etngespannt. durften ste ihre lechte 8-Form behalten haben. Bun untersuche man fte genau ob sich im Hol» nicht irgendwo Sprünge zeigen als falge letzter 8ahrien im ergangenen Winter Bach dem Austrodnen in der Sommerhitze sind sie besonders gut »u sehen, unb wenn man sie wirklich feststellen tarnt, ist eine Beuanschaffung nicht zu umgehen, denn bei der ersten Talfahrt und beim ersten Sprung mürben die Skier doch in dic Vruche gehen Ist dagegen Die Prüfung gut nuegriallen. htkn die OHetallbadcn noch fest tm Holz, dann he ist! es die Gleitflachen liebevoll in Ikbanblung »u nehmen Bon früheren dorten Fahrten her sind ste nämlich von sahlreichen Billen und Scharten durch zogen, die Kanten sind rund geschlllsen und faserig geworden Manchmal Ha ien auch noch Wachs erste von f rüber her den Gleitslächen an. man entferne sie mit Benzin ober Petroleum vollständig Mit einer tauber aeschlissenen Zteh- ntnge » eh« man dann die Slawen mit langen Marten aleichmästigen Strichen ab. bis all« Barben verichwunden sind Tu ^rn an den Kanten werden vorsichtig entfernt, bis biete wieder scharf und edig sind Mit seinkbrnigem Schmirgelpapier werden die Gleitflächen noch- Winterfporilers Vorbereitung Aus allen Wtaterfpartaebieten treifen jetzt m., -u^ützirn über den » rwg des Wmiers •u hu bebe .3ei! des Winteriportlers nimmt Irrrn Arrf-ng 3r ber frohen Hoffnung, bah ttüen Schne.'alten bald weitere folgen und thN aletchn-ästige Schneederfe die für btf Aus- fr«# Winteriports Borbebinguna ist schaf- g>|,b H notwendig, bie W nterfvorigeräte aus dem Sommerfchlal zu weden. Will man jtrtflet sein, müssen nämlich Sster. Aodel und auch Schlittschuhe einer gründlichen Nachprüfung inch Behandlung unterzogen werden ^uSbaU'Wndertampf Deutschland — Holland 2:2 (0:1). Tal 11. Subball-Unbertreifen Deulschiand- Holland. das am gestrigen Sonn:ag auf brr Haupttamp'dahn des Kölner Stadions vor ungr- tabr v0»)7 btgnlirrien Zuschauern ftatlfanb. endete, nachdem Neulich land die beiden letzten Trefser getronnrn hatte. 23 urrerüschieden. Tie beutwbe all spielte die erste Halbiert gegen den Wind. Gleich zu Beginn muhte S t u h 1 f a u t h einen hvltanrifchen Angriff unterbtnben. 3n der , Fvlgezeit aitwidelte ich rin änderst schönes Felk^ spiel, bas abwechselnd beide Mannschalten tn Torteil sah Itm Drängen der Drangebluta« nach bem gegnerischen Tor wurde kur, vor der Pause ein erfolg beschert einen Stuhlf aukh entrollten Batt nahm Weber auf unb schob ihn unbebrängt in das lerne Tor. Nach ber Paule kam Deutschland durch einen blitzschnellen Angriff zum Auegleichrlresser durch Pöttinger, der eine Vorlage mit Bombenschuß verwandelte, (fine Äombination Hofmann- Pöttinger brachte Deutschland in der 26. Minute die Führung. (Erft acht Minuten vor Cchlust errang Holland unerwartet den Ausgleich durch cnietli, der über Kuglers stopf hinweg den Boll In eine (Ede be» Tor» lenkte. (Einige Minuten später gab e» noch ein dritte» Tor für Deutschland, bat aber wegen Abseits nicht gegeben wurde Der unentschiedene Ausgang entspricht durchaus dem Spielverlauf, wenn auch eine leichte technische Ueberkgenbeit einzelner MLnnschaftsteile der Deut- schen unverkennbar war Besonders heroorzuheben ist von Holland die Hiniermannschast. in der D e • n i s unermüdlich tätig war 2hm ist es durch seine । Nbseitriechnik auch zu bonfen, dost ber deutsch» all'p2rtverein hatte Die Leberteile der 'Bindmtg. ebenso ba« «chuhwerf. müften mit fäurefre.em Lederfei! gründlich gefchm ert w.rden. Sind fit frort nn- getrodiwt. knetet man sie md 3dt allem merke man sich daß man nach Gebrauch Skier. Stöde und Led.-rzeu- in krvdrner. letcht- erwärmrer Lust, nicht am heißen Ofen, trod- HfcbrC<&\ucn trerben bolHoinnien zerbrochene oder gesplitterte Tr le rrfebt. efrmfo verlorene oder abgenutzte Sch auben und ^cn. ®te abäenutztei, Kufen und evtl, das ganze Serat überziehe man g'.e.ch"atts mit einem Stmts- anßdK Die stählernen Sleitfchienen mulsen vom Bost b.-fr egte in dem Hauptkamp' des Abends Per Bcrufsbvrer I»r. phil. Bach Heidei- berg gegen ben Oberleutnant a. D Aieke schon in der er ten Aunde durch k. o. Möller in Paris siegreich. 3m Pariser Wi..tervelodrvm kam am Sonntag ein deuf ch-französischer Biererkamps zum Austrog ,u dem deutlcherfeits Paul K r e w e r. Köln, und Erich Miller. Hannover, (vgen bie Franzosen Jules Miquel und L^vn P a r i s v n 1 an den i Start gingen. Erich Möller zeigte sich in guter j ,Tocn und gewann beide Qäutc über je 30 Kilv- | meter sicher. Sie kaufen MAG6IS Würze am vorteilhaftesten tn einer großen Originalflasche N°6.aus welcher Sie Jhr MAGGI-Fläschchen nach Bedarf selbst abfüllen. Das ist für Sie bequemer, und Sie haben außer Geldersparnis auch die Gewähr der Echtheit. MAGGIs Würze ist unbegrenzt haltbar. Gründe genug für den Einkauf in plombierter Originalflasche zu RM. 6.50 bic Dt»1onlerhöhung erreicht, ihren 6tahil au vereinigen. Die Frage einer Dt-konterho- hr g ift daher nickt mehr al» akut zu bezeichnen. Dirie Entlastung der Reichsbank tft um so mehr zu begrühen, al- gerade die nächste Zert di» zum IahrcSende mit ihrem erhöhten Ge- 'chäft noch gan; echebliche Anforderungen an die RrichSbank bringen wird. Die Reich»ba«k wird jedoch in der Lage sein, diesen Ansprüchen nach der nunmehr eingetretenen Entlastung zu genü- gen. Auch für die Landwirtschaft bzw. für die landwirtschaftlichen Kreditinstitute tft di« Entlastung von Bedeutung insofern, al» die Reichs- bank tm Rahmen ihrer Di-kontpolitil von den landwrrtfchaftlichen Kreisinstituten Wechsel au» der Aentenbankschuld in gröberem Umfangt her- einnechmen kann. Von den Schlachtviehmärkten. 3n der Berichlswvchr hat die Brllbung der deutschen Sch.achtviehmärkte, wie sie erstmalig wieder in der Vorwoche zu beobachten war, nicht cmgehal en, wa- in der Hauptsache daraus zurückzusühren sein durfte, dah sich die Käufer infolge de» Feiertag- berritS vorhrr eingrdeckt hatten. Auch die Witterung-Verhältnisse waren vielfach als weniger günstig anzufprechen; dazu kam, dah sich der Export im grohen und ganzen mehr zirriickhielt. Dem an sich schon etngstchränk.en Bedarf stand überdies eine erhöhtteilweise unerwartet grobe Deschickung der THärtte g-.g.'nüber. Dies gilt namentlich für den SHweine- markt, auf dem sich die Zufuhren von 92 200 in der Vorwoche auf 101 303 in der Berichts- Woche vermehrten. Der Auftrieb für Schwnne hat damit in diesem Jahre einen neuen Rekordstand erreicht Die Preisbildung zeigte daher überwog.nd eine Tendenz nach unten. Großvieh vermochte sich zwar zumeist in den Preisen knapp zu behaupten. doch sind vielfach Abbröckelungen von 1 bi» 3 Pf. festzustellen Lediglich gute Ochsen und Bullen blieben gesucht Für Kälber war die Preisgestaltung uneinheitlich! die G.'Winne und Einbußen hielten sich ungefähr di? Wage. Schafe waren im allgemeinen l icht abg schwächt. Stärker rückläufig war die Tendenz bei den Schweinen, wa« angesichts de» Rekordauftriebs nicht weiter verwunderlich erscheint. Di' Rückgänge betrugen hier durchschnittlich 2 bis 4 Pf., aber auch darüber» so vor allem in Berlin, wo sich die Einbußen auf 8 bis 10 Pf stellten. E« wurden für ein Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert: Rinder Berlin 20-60 Bremen 25—58 Breslau 15—58 Ehemnitz 20-62 Dortmund 25—62 Dresden 25-63 Düsseldorf 20-63 Elberfeld 25-62 Essen 28-63 FrankfurtM. 27-64 Hamburg 15-58 Hannover 20-64 Husum 18—57 Karlsruhe 18—57 Kassel 20-62 Kiel 20-54 Köln 25-62 Leipzig 23-62 'Magdeburg 20-60 Wannheim 15-62 München 18-62 Stettin 25-56 Stuttgart 15-64 Zwickau 20-60 Kälber Schafe Schweine 55-102 25-55 40 - 83 - 40-56 25-50 35-53 33-63 50-80 50-86 50-92 60-88 50-85 60-85 33-90 40-85 55-80 50-65 34-84 50-85 40-83 56-82 60-84 35-88 58-85 55-82 33-38 30-50 22-60 35-55 36-62 15-53 4'2-50 20-53 30-54 50-66 48-62 53-67 52-66 50-67 58-70 48-67 52-64 54-67 52-66 46-65 50-65 55-68 55-67 42-64 50-64 50-68 50-67 52-66 47-66 50-66 48-69 58-70 50-115 25 - 57 60-82 58-115 40 - 55 35-62 * Die amtliche Grohhandelsinder» z i f f e r. Die auf den Stichtag des 15. Rovcmberö berechnete Grosthandelsinderzifser des Stalisti- Icben Reichsamtes ist gegenüber der Vorwoche um 0.2 v tz. von 140,0 auf 140.3 gestiegen. • Serif r Ab ergbaui m v ktoder. Bet den Tiegerländer Gruben war der Absatz im Oktober noch befriedigend. Das Geschäft ist jedoch merklich ruhiger geworden. Eine Belebung des Absatzes durch Herabsetzung der Verkaufspreise ist bei der finan stellen Lage der Gruben unmöglich, zumal ab 1. Oft. die Staatshtlfe aufgehört hat. -- Lahn-Dill- gebiet einfchl. Oberhessens: Der Monat Oktober zeigte im wesentlichen noch ein Anhalten der bisherigen Absatzhöhe, obwohl die Absatzprämien aus '.steich^initteln ihr Ende erreicht haben. Jede Möglichkeit, den Ausfall der Absatzprämie irgendwie zu ersetzen, wird erwogen. Auf eine Preiserhöhung scheint jedoch wenig Hoffnung zu bestehen, da den Lahn- und Dillerzen oon gleichwertiaem Material anderer Länder auf dem heimischen Markt schwere Konkurrenz gemacht wird. Reue Bücher. — Hermann Stegemann. Jakobäa. Roman. 3n Leinen geb. 6 — All. Deutsche 3er- lags-Anstalt. Stuttgart. Das Heldenlied von einem stolzen, kühnen Mädchrn. dessen knabenhaft schlanke Gestalt durch Greuel und Elend des Dreihimährigen Krieges, durch das wirre we-.i- verschlungene Spiel der Diplomaten und w'.ldes Lchlachtgetümmel voll männlichen Mute» und doch echt weiblichen Sinnes hmdurchschrettet. einem frühen Heldentod entgegen. — D.r Dichter. der ur.» in das Leben und unter die Waf'en jener suvchtbarsten Zeit deutscher Geschichte m tten hineinsbÄt, ist hier völlig ein» geworden mit dem fru unbigen Historiker, der Feldzüge und Schlachte in all ihrem chaötisch wvgcnden Hm und Her plastisch zu schillern weh. 666 Robert Michel: 3efu» im Böhmer- wald. Roman. 275 Seiten 8“. F. T. Spei >el'- sch Verlagsbuchhandlung. Wien und Leipzig. 1927. Brosch. 4. Mk. Blauer Ganzleinenband 6.- Mk. Behutsam und zart leuchtet ein Dichter in die Werkstatt der Legende unj erzähtt m t keuscher Herbheit den Roman des Knaben tm Böhmerwald, dessen Schicksal eS ist, das äußere Geichehen deS LcllenS wegeS Ehrt t nachzuerleben und dessen Gestalt, trotz allem Erdhai ten, ins Mystische empvrwächst. Verhaltens AtemS erlebt man der Mutter Gläubigkeit, die den Dornenweg des Sohnes bereitet. daS Wesen von Landschaft. Tier und Mensch, das dem sprossenden Jüngling tief verbunden ist. und seine Paisions- geschickte von der aus lichten Wolken sich formende Verlün igung an bi) zum Martertode. Ergriffen schilpt man das Bach, das be . UerErd- aebun^enheit an Je Wutto.r der Seele rührt. — Professor Rudolf 3unf gab dem Buche ein Gewand. das es zu einem schönen Geschenkwerk macht 549 — Zwei neue Ullstein-Romane der 1-Mark- Serie sind soeben erschienen. Sling: »Tausch im Ring'. Eine heitere, verwickelte Geschichte aus der aUerjüngften Vergangenheit, als die Wohnungsfrage die brennendste und aufregendste des Tages war. — Fünf Personen suchen eine Wohnung, die Parteien kommen miteinander in Berührung, fast scheint es, als ob nicht nur die Wohnungen, sondern auch die Frauen ausge- tauscht werden sollen, aber der Tausch im Ring schlicht sich nicht restlos. Alles bleibt beim Alten, und man bescheidet sich mit der bisheriger» Wohnung und der bisherigen Frau. Das ist in dem klugen Plauderton Cling» austerordentlich reizvoll und fesselnd erzählt und lieft sich in einem Atemzug. - Ludwig Biro: „H a u S Molitor". Sin Roman, der- das Problem der Suggestion behandelt. Die Geschichte vom Zusammenbruch eines vornehmen Haukes. Besonders iirteteffant ift die Figur eines Mannes, der in traumartiger Hellsichtigkeit einen Mord in der Familie entdeckt und zu feinem Rächer wird. Die Handlung ift au her ordentlich spannend. 590 591 Humor bei Goethe Herauszegeben und eingeleitet von Hans Heinrich Borcherdt Einbandzeichnung von Jürgen Wegen .r. 320 Sellen 8 Deutsches Berlagshau» Bong A So.. Berlin. Preis Leinen 6.— Vkk. — Goethes Humor, wie er uns aus seinen Schriften und le nem täglichen Leben in den Aufzeichnungen von 3rt- gen offen entgegentritt! Man erstaunt dast kiries reiche von Lebensfreude überquellende Buch, da» sich frisch und unmittelbar, ohne Kommentar und Ballast an den Leser wen t. bisher gefehlt hat. und dast Aneld. ten Sammlung.-n mehr oder nunter beglaubigter Art nrkantig seine Steile ersetzen muhten. Ricmand wird an diesen blinkenden Köstlichkeiten ohne tiefinnere Freude und ohne Erquickung vorüber’«breiten. 3n der Le p- ziger Zeit scherzt der 3üngl ng such.m) und früh- reif-spottend über tie Mädchen und die Liebe nach anakreontischer Art. 3n der Sturm- und Drangzeit treibt sein Kraftgefühl hohe Wellen: er tummelt sich mit den Fr:u :n. liebt Verkleidungen und Späs.e und fordert starke D gner, wie Wieland, heraus. Aus J:kr Zeit stammen im .Faust" Szenen, wie Die in Auerbachs Keller, das Gdvräch Mephistos mit tem Schüler, die Gestalt der Vkarthc SchwerdZ.in usw. Auch in Der klassischen Zeit schweigt der Humor weder in GcethcS Lebeir noch in seinen Dichtungen. Aber am reichsten offenbart sich seine volle Menschlichkeit wieder in seinem Alter, wo der Dichter mit lächelnder Sicherheit auf das Leben sieht. Freute an froher Geselligkeit emps.ndet und die innere Ruhe hat. Die St.mrne selbst scheinbar so geringfügiger Dinge zu hören wie die deS beruhten Top'eS. DaS vornehm ausgestattrte Buch wird für jeden ein froher Gefährte fein. 550 Per Mikrokosmus nach neueren physikalischen Forschungen. Von Oberregierungs- Medizinalrat Dr. L. Slawyk. iWiisenschast unu Bildung Band 240). 132 Seiten 8 mit 54 Abbildungen und Tabellen. Gebunden 1,80TU. Verlag von Quelle A Meyer in Leipzig. — Ausgehend von den Grundlehren der klassischen unb mittelalterlichen Ehernie, bringt das Buch einen Hcberblid über Element- und Atomvorstellung des EhemikerS. wobei die kinetische Gastheorie, das periodische System und die Elektrolyse eine gebührende Berücksichtigung erfahren. 3m weiteren Teil beschäftigt sich Verfasser mit den Röntgenstrahlen, physikalischen Erscheinungen deS Lichts imD radioaktiven Substanzen All 2» WissenSweNe wird in einer für die Kurze des Buches erstaunlichen Reichhaltigkeit behandelt, ohne die Klarheit und Lebendigkeit der Darstellung zu beeinträchtigen. 597 • Frankfurter Maschinenbau-Aktiengesellschaft. vormals Pokorny & Wittekind. Wie WTB-Handelsdienst erfährt. wurde in der Sitzung des AufsichlSrates dahin Bericht erstattet, dah die ersten drei Quartale des lausenden Geschäftsjahres ein befriedigendes Ergebnis gebracht haben, und dah voraussichtlich mit Der Wiederausnahme Der Dividendenzahlung gerechnet werden kann. • Ausbau der DaS-Zern Versorgung im Rhein- und Ruhrgebiet. Die Verhandlungen Der A -G. für Kohleverwertung mit den Stätten Duisburg. Düsseldorf und Köln nehmen einen guten Verlauf. Die Leitungen werden vom 3nDuftricgebict über Duisburg - Düsseldorf nach Köln gelegt. Zwischen Der A -G. für Kohleverwertung unD Den StäDten Duisbur z unD Düsseldorf ist eine grr'ndsätzliche Einigung über das an Die ötäDte zu liefernde sogenannt-' Kon- zerngaS erzielt worden, das 4300 Wärmeeinheiten enthalten muh. Unter KoirzerngaS versteht man das GaS. daS Die Der A.-G. für Kohleverwertung nahestehenden Werke liefern, im Gegensatz z B. zu d.m für das Bergische Land zu (iefemten DaS. das von einer anderen Erzeugung» stätte stammt und 5000 Wärmeeinheiten besitzt. Die Städte Duisburg und Düsseldorf »erlangen von dein gelieferte« Gas eine Abgabe von 0,2 'Mrmrg pro Kubikmeter. Dieser Satz ist auch nicht^nnäh-rnd erreicht. Außerdem ift eine allmähliche Staffelung der Abgaben vorgesehen. frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 21. Rov Tendenz Schwächer. Zu Beginn der neuen Woch: hat sich Die an Der Börse herrschende Lustlosigkeit noch v e r st ä r k t. Pas Geschäft wickelte sich in den bescheidensten Grenzen ab, unD Die Tendenz erfuhr eine allgemeine Abschwächung DaS Geschält litt vor allein wieder unter Dem a n - dauernden Austrag» mangel, da auch die Spekulation grobe Zurückhaltung übt und sich nicht zu neuen Engagement» geneigt zeigt. Vor allem verstimmte die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung deS Geldmarktes. Die m BanUreisen momentan über- wiegend ungünstig beurteilt wirb. Bei der Landwirtschaft sei mit steigendem Bedarf zu rechnen, wahrscheinlich werde sich auch die Zurückziehung öffentlicher Gelder in nächster Zeit unangenehm bemerkbar machen Der lokale Deldmurkt war flüssig. Da an Yen Effektenmärkten leine Aufnahmeluft bestand, bewirkten schon kleine Abgaben gegenüber der SamStagSbörfe überwiegend Kursabschwächungen von 1 bis 3 Elektrowerte waren stärker angeboten. Gesfüter minue 3.5 °o. Schuckert mimi» 3 °’o. 3.®. Sachen eröffneten 3 schwächer. Scheide- anftalt minus 3.25 Am Montan markt war das Geschäft äuherft still. Rhrinstahl gaben 3.5 n’r> nach Stahlverein blieben gut behauptet .'nr Kaliwerte zei zte ereffe. Asä-ersleben plus 2.75 " . Zellstosf-Wcildhvs waren mit minuS 6 stärker abgeschwächt Von Vauunternehmungen lagen Holzmann 3 schwächer. Ain heimischen Anleihemarkt waren Ablösungtschuld weiter angeboten und schwächer Ausländische Renten blieben umsatzlos. Am Pfandbriefmarkt waren bayerische Werte etwa» stärker verlangt und fester. 3m weiteren Verlause zeigte sich etwas Pt dünge■ Neigung in den führenden W.'rlen. die 1 bi» 2 anziehen konnten. 3m allgemeinen blieb das Geschäft sehr still. Tagesgeld war mit 5.5 reichlich angfbeten. 3m Devisenverkehr notierte die Reichsmark gegen Äabel 4.1890. gegen London 20.432. London gegen Kabel 4,8770. Pari» gegen London 124,03, Mailand 89,70. Madrid 28.74 Berliac Börse. Berlin, 21. Rov. Wie schon heute vvr- mittag zu erkennen war. he.richle am Es selten m a rkt rin» starke Lustlosigkeit Tu- ersten Kurie waren von Zufallserders abhängig und eher schwächer, zeigten aber nur testen gröbere Abweichm.gcn geg-naher den Samstag- Notierungen. Die Spekulation blieb abwartend. iuma; die weitere Entwicklung M Geldmarktes undurchsichtig war Taqesgekd. Da» noch stark gesucht war. wurde im Verlaufe De» Vormittag» von Grobbanksrirr etwa» an- aebolem Mona:»geld ist weiter fest. Heimliche Anleihen -and Ausländer vehaaplM. Pfandbriefe gefchäftSlos und schwäch». 3m B erlaufe trat die Wirkung dec Schacht- re d e stärker in Erscheinung 5Un befürchtete weitere unliebsame Ausrinanpers.tzrmgrn und erschwerte Bedingungen für zukünf ige 2 us - l an hanleiben. Pa die Ölxifnabmrfäbiqtni Der Börie auherordenllich gen na uxve. genügt» fchon kleine» Angebot, um hte Kurie um 1 bi» 2 Prozent zu drückt« Rela iv wtde.standskähia lagen Eiestrowtrkt. Stahlve.rin Hieben gehallt. Arankfurter Man»b:börie. Frankfurt a. BL, 21. Rov. Heute herncht, lebhafte Rachfrage nach Futtermittel«. während Getreide und Mehl ziemlich still lag Für Rogge,, ift man etwas flauer gestimmt. Eint Versen- Dung au» Kurhelft« rtnüert sich zur Ztit nicht da die Preise in allen Gegende-. gl ich sind Mais ift etwas ftfter, doch Ift die Rach»rnge nicht allzu grob- Kraftfuttermittri ziehe« in. Preise an. Kleie ift äuberft knapp geworden Rogqe.illeie ift auch zu erhöhten Prti:«i kaam erhaitiich. Es notierten: Weizen. 1 Qualität. 26. We zen, 2. Qualität, 24,50 bi» 24.75, Weizen. Wet.erauer. 22SO bi» 23.50, Rcgge«, inländ 25^0. Sommergerste für Bra uz wecke 2552 bi» 28 Hafer, inländischer. 2250 bt» 23,73. Mais (gelt' 19.75 bi» 20. Weizenmehl inlän-Nches. Spez. 0 37,75 bis 38,25. Roqgenme.,. 35 bi» 33. Weizen tleie 13,50. Rcggen.i.ie 14.50 bi» 15, tJrbfc« 35 dis 66, Linsen 4J bi» 80. Heu. fuddeutfchc». gut trocken. 8 bi» 9 Weizen,»roh 5.50 Rc»qgerftr-»b 3.25 bis 3.50 Treber, getrocknet, 1750 bi» 18 Tendenz: Stetig. ,yiaiitiurtcv Lchlachtviebmarkt. , 1 r a n U u r t a. M . 21. Rav. 2 u 11 r i e c 1358 Rinder (Darunter 270 Och,en. 59 Bullen. 7t4 Kühe. 315 Sürfen), 512 Kälber 244 Scha < 5155 Schweine Rinder iOchlen-. Doll fleischige, ausgemaitei«. höchsten Sch.achiwei.» ijün^ere» 60 dis 64 Mk sältere, 58 bi» 6C sonstige oollsleischige hungere) 54 bi» 57. (ältcu 50 bis 53; (Bullen, lungere, volllit.schige. ften Schlachtwerl» 55 bi» 59. sonstige volstlcisch » oder auegemäfteie 49 bi» 54. (Kuhe jüi.gc. vollfleischige, höchsten Schiachtweri» 46 b'e j. sonstige vollsleischige oder auöqeniä leie 42 bi» 4.. fleischige 35 bi» 41; gering genährte 25 bi» >. «Zar len — Kalbinnen. 3ungrinder DOii fieisa-igt, au»gemä|tetc. höchsten Schiachnveri» (m bi» 64; vollsleischige 54 bi» 59. sltischige S. bis 53. Kälber Beste Mast- und Saug- kälber 76 bi» 60; mittlere Ria ft- und Saugläibe 70 bi» 75; geringe Kälber 60 bis 09. Schafe Mastlämmer und jüngere Mafthämmel «Weide- man 46 bi» 48; mittlere Maftläinmer. ältere Mast Hümmel und gut genährte Schale 40 bU 45 fleischige» Sch f leb 30 b » 35. — Schweine; ^enkbUNinc noer 300 Piund Lebendgewicht (*• hi» cä; votMeischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 66 bi» 68 von etwa 200 bi» 240 Pfund Lebendgewicht 65 bi» 68. von etwa IbO bi» 200 Pfund Lebendgewicht 63 'iS 67; sleifchige Schweine von eiwa 120 bi» 1 in 131.3 131.23 — ■ IV.1 —- 6anla Tampfitfcffl — — 1— 193.5 diordSeiutcher riovS <• 137 13».5 IM 7'. 1«. 9 «r.O Teuiftte vrttnauft. io 138.3 128.-5 13». 5 129.5 Baern t BauNxttin 10 125 IM 115.5 Berliner Handes trllich. 1? 191 — ir: 101 petaQtanf .........s 139 •— Ul WclAlMn! ........ U 169.5 170 170 1.0 ireanffun a.M. Berlin l-Ube. Schiuk- Anfang ter» Nur» «ur» Tatet«: 19. 11. 21 11. 19. 11. I1.1i. 8. C Ql..........7 119.9 - — 149 75 K* t'ajmjitn . ..... s (tiefte, üieftnwaen . . . lu 175,75 174 174.75 173 151,5 14*.5 148,13 ü'chi und Äraft . ... 10 IM 1*7.5 IW. 75 IW, 73 Zellen .t »uiUeaimtt ... 6 III 113,75 113,-5 »e< l triefte Untren. . . io 301 15*. 5 260.2.5 259 ftamb £lett- "Stete . . lo St dein, lilelre. . . . . r — 197.75 1.».33 iio.;, 117.3 139 134 <£d)!e>. lelefte- ... la — >41 5 Sch uckeri ....... 7 139 156 15* 136,75 eictnenj 1 4>al4fc . ... 16 231.35 .'3" 152.65 231 leun taHi ...... » —— 113,5 150 Budee 4 ......0 ■Teund)< Erd5k........ 84,73 83 83,15 114 110.15 111.75 113 S^enee € rmfoble - ... 8 —- — 12* i^elienkrecherrre t. % y 4 131.15 — 130.5 1» daevenrr ... » 17* 175 177.5 175.23 L' ctch thltH ....... .5 — — 114.5 133 ^Ife Bervdau ........8 * 192.5 Alixtn-rn«erf.- ....... 111.5 114.3 114.5 Äol.t-'Rtucilcn .... 6', —- — 134 134.73 uuuluwnii .f. V« I 4 155 Itl 134.3 131,5 *P?an4 elf-; . . 7 !<•' tm CttrtAlri wiieefc. Bedarf c 78/» 71,75 Llbeekchlet Äof4i»erft v dü-ny Beea.au f 0 -> iMäcuii'-tc Cra.-.n'eäkn — — S3.5 »5.75 'M .'»■3 -«'73 !»Ü.6S •) 153 14'* 132.13 1 NI *ttb • . • 10 Kl 144 ii> 147 «QltlDe’terr-i. .■ . . 10 ■ 1 | VI 15a 3 •alhncrf ecUBetferti .2 -* ie Q 3 iterrxn-thileltrte ir iDnamii «ot<( ... u 431 248.3 231 .•49.75 ■M — ii» \ ii4 17 '• 75 172 5 iHOfüiniD! l'H 1»1 15 —- W. !ü<; -. r. .ft....... u -1 «i 1 79.13 UuaQ0tieQ>4»aft . .... 10 171 j — ^ranffurta. IN Berlin Schluß Nur» -Ude- Hur» Sroluh* «»fang Mwri Datum: 19. 11. tt. 11 l». 11. 91. 11 VbUtvp Holtmann . ... Mfrtlbetaer llnrnnf . . s tenuni AaefftaM . . , Sav» * ffnhoa . . . lo e*alfbe« Tawe»»»^ . , is C'iweefe.......n Bee Maiuftaff ...... 14 itvmtvea..........8 Saldhof. . . . 12 Zellstoff Mchaf*»buro . io ubarton nbaratr Baffrr 7 •rflanee dal . . H Tcimin Äetenn...... lemac Vblrrwerft .49 7 42 462 Devtfenmartt Berst»-Fea»k7»rk a. 1 Telegrarb'scke Aoszablnn«. öe'i— ^ramo'vttK *cun..... irus 168.77 irnr~ Hollanbllche V ~trn 14»,4» ftlalientftbe 'S c ten ...... werweelfw Noten ...... Ttittto-Ceflm ,i KX> Jhoaxu 22.79 iie.»» 39,11 NumoirUche Wette...... Schrexdltche Roten...... 2. M3 112.4.' 112.W Schweizer Wette....... N^7*l 7»,M 7l.il lichechoilolvafrlche Nette • - u.>: 12.41; 71.4V Ungarfiche Wette 73 1 1». KevSe. 11. Re«tr. taitlft' #ett.Twng Amtt* 1 •Ml» »etwree» Ham.- * n W.64 1,1* rtTIF" 16».Ll 180.11 1.791 1.7» 38.4« i.7»; >.!*■' 111,14 5*. 4» 111.17 M.4» «ibttlHenU 111.3* 111.41 411.54 Mei*fi6eerp H2.71 111.21 llt.4* - «ftalai Il2.7i> Hl.T 112.71 II/.*' wiMia'er« 1-54.- l»,**7 11.IM I".1U . . 22.765 22.0. 22,7*» 11. iw VMfcee - - . ü,4»r ».447 zv. 44: -Ranw* . • 1.1*15 4.1825 4. IM- 4.1*? 18.445 >6.4- 16.4-5 16 1» 0.71 7LM e».w ■«.K» e»«. vi« • 71.49 i’k“ 7».f7 I.MT3 1.93* I.V7- o.ey- "301 <■.4-*- ",3t»' te J 3».1? CtA- ad^l 39.W 9.17 59,« BtUm* 12.4-, 11.415 11.4".' 17.4' 5*3 ;.su 73.41 7.17» 71.97 2.IM ■ .3.41 ral -r*rn 9.4124 1.»»' r- 3.»?* y*e8