». 241 drjttt matt 177. Jahrgang Srettag, 21. ©höbet (927 Seeeiei» web 3**tegi *m tfHT ^w<1 « D« Dt» S*»U Bwt»bi|iMWKi: 2 *n**»«r* ■•» » f*r Ir*ft» Xk M w» f4»nirn et*4*4w#TÄe#w**rw ’M***» b*b#Tvr Iol.t - Dr 3r »M«nn. s»»ttich re Line erstaunliche Rede, rlotzh erwrec Äfrrr * ,,tkfrnnug ^ur»pa-" * Dft («TB ) Bel brr Lnlh«ung tet rw> Vor» Wottnnwrf gefhfteien unb von bem ►«n4ofi|djm Bd6t>ee#c ftuüiaunw geschaffene» 6t« Im „J?» B«li»r»»ce* Hi Kinchley erflarte Lord l«r|r m etwev Webe .jMe toiahif fleht bif B f ■ fr e I » n g brr Menschheit von ber Ä n c * lang u b b Serfflaeeng Europa» durch len groben militärischen Despotie- M u » bar fTttfmd) mit feinen jerftörten Gebieten but bw BBatyce Bebealung dieser Befreiung vielleicht bester als 6ngi*»C erfennt Jener milttarlsche tHpeti^nw- «ft in bem grofjen Wriege seinem IrUmpb näster gewesen, al» einige ahnten. l2Jm I tbe brs brrtten Knegchahres tagen mvr von den leben tnegfubrenben alliierten Ländern am Boden 3br< Armeen waren zersprengt Tenn bie I r u 11 d» i etaatefunfl ber militärischen Tuch bgtett Deutschland» ebenbürtig gewesen wäre. Mr< Amerika nicht in den Krieg eingetreten und inglonb unb Frontteich hatten allein ber furcht lochen militärischen Maschinerie gegenüberpeftan- len. die die Geschichte kannte " Lloyd George er harte weiter, Fach habe ihm gesagt, die beutlche Irtnee in Frankreich sei hinsichti ch ihrer Starte, fcrer Ausrüstung, Ausbildung, Disziplin unb Dr» putyatUMi bie gröstte Arme e gemeßen, die die Welt se gefeben habe Sie sei von Mannern geführt »wesen. die Gehorsam, Disziplin. Autorität unb luterorbnung unter den Kriegsherrn über jebe an» Irrt 'Burgertugenb stellten unb für die bie Freiheit dinglich ein. bie lucht,akett beeinträchtigende Be- frebung gewesen sei Europa habe nie einer «rofjeren (Befahr in» Auge gesehen afs P14 unb der Menschheit sei e» nur mit Mühe er» fort geblieben, daß bie Staaten (Europas zu Sa» fallen einer einzelnen unwidersted» liehen Militärtnrannei würben Die uichfte grefce Ausgabe ber Menschheit sei nicht bie Mrtiunp durch du» Schwert, sondern von dem Zentrum und Wahlreform. ftchener Vruhtbericht des »iestener Anzrigers' Berlin. 21 Ott 'Sie KctdNtatl** tafrtxxx tt# 3entrumeaft liebe Unmöglichkeit den mit m4crigen gefer^ l» r Mjen Arbeiten überlaftc- vii Reichstag mit einer fs tief e-nlchne denden lufgabc zu befallen, der Anfrage die B.»ftnitung ewr crn'ten Rrivrmabsicht nehme. Dalx" wird «rgumentkn mit ber allerdings imbeftwitbaven litlcKb.', tkif» buÄ Jcntrum nicht zu den P.ir- *fmk gehör, die von dem bisherigen 'USahl- xd>t benachteiligt worden find Aber wir glau» kr M» man Damit den Urhebern der 3nter- btation doch unrecht tut. daf> hier mehr a!S nur «ne- Oefte beabfkbt q ift Der b-' Drderfrändc kwrt. die innerhalb falt aller jvaltioncn trotz hi allgemeinen Erkenntnis von der Unzuläng- KHcit der geltenden 1i hl rechte gegen eine knMgc Abänderung am Werke find, der wird e oerfirh.-! worum das >Zentrum zunächst mit «iTvger Dorficht den Weg ber 3nterpella- 1 »n statt des Antrag- gewählt hat Hinzu Tomi, dah auch im Zentru n genau besannt f. wie der von dem ehemaltgi' Reichsinnen- nrifter Sr .Külz auSgeur!>e letc Vorfchiuq uvS verbessert en Wahlrechts aaefi-cht. und das, Ke Regierung unschwer die 3nt rpellation dohn. kcntmor'en könnte, die en Bvrfchluq in feiner kShcrigen Form ober mit lle-.nermAdände» fc;rgen in verhältnismahig kurze Frist dem icrlament vorzulegen. Taktisch ist Damit offenbar bcmx-ift. Der Re» llifriinp bie Initiative zu über» Ii i i ( e n Die keine von den Parteien auf fich neb t«M mochte Demi die Reineren und mittleren Trnr- Hin bc*urd)tcn von ber Wiederherftellung der Ein» si vahl kre.se einen Verlust vieler M-.uchale gegen ie jeweilr- stärkste Partei de? betreffenden Dahl- tries ürr2> roenn auch die ©eban'engänpc non h't und feinen Mitarbeitern hierfür in Gestalt »lieben, io würde auf diele Weife, wie u. (i iäljch ih befürchtet w.rd Den mittleren un»> Heineren Parteien eine (fmbube an Uniehen entstehen. Des u freilich ^rroägunyen. Die gvgenüt-^r den traficn Engeln unseres gegenmartigen 2itahlrechts bet 7*9er Objektivität nicht die geringste Rolle spielen ^^6en. Man wird deshalb gut Daran tun. du An» i^pmg. die Die .^entrumsan'rage bringt, durch einen *:tfen Di verhall Der öffentlichen Meinung zu einer ?cröerung des gesamten Volks zu Raben Damit wir künftighin bei Der Besetzung der fieUhslagsr.iand^rre unabhängig von de 'Partei' fUMuhuhe und den Ei.ilüffcn der Snterehenten« puppen wer-den und roieikr selbst Darüber eru« PciDen können, wer uns würd a und geeignet ocr hemt. unsere Interessen im Parlament zu oer r*p Keine Einigung im Vrannlohlenstreil. Oie Scrlmer (^chlichtungsverhandlungen vertagt. Beeile. 20.Oft sWolff) Die (£imgung»oer- hMnöiungen. Die zwischn Arbeitnehmern und Arbeitgebern des mrNeideutschen Breunfohhmberg- bous gestern im Reichrarbeltsmlniste- rlum io Berlin ftattfanben. fiub bislang trieb- n I »I • » verleasen varons ist durch den Vorsitzen bew, Brvsessor Brahm, eine Schlichterkammer geblbet werden, tu ber aber Rebensrugen (5nr\pt'.bideT Schutzpolizei unter Auslllxiltung der Polizeigewalt der Landräte unterstellt worden. Regierungspräsident Srühuer im öfretfflcbid. Halle 20. Oktober lWolff ) Der Regierungspräsident hat heute früh die Gruben des Gritaltals zur Feststellung der poL> zerlüh-m Sich^rhe tsv rh iltnrsse besicht i gt. 2>as Bechatten der Streitenden ist geradezu mustergültig Auw i>tm den Dergwerksft.vektvoen WRrtbe dieses Urteil für den heutigen Tag bestätigt. Der Schichtwechkel vollzog sich mit der d- nkbar gröfitrn >iuhe und Ordnung 3m 2n- schlust an die BeAchtiqung hat der Regierungs- «Präsident der Strei klcit ung hi Mücheln, dem Haupt ort des Gei eltals, seine Arn?rkennung für das einwandfreie ‘33 erhalt vn ausgesprochen. aber auch mit aller Deutlichkeit zu erkennen gegeben, dah er sich n cht im gennqlten veranlagt sehen würde. Die Landjäger un^ Schutzpolizei im geringerem Ausm. st rlS bisher im Geitaltul zu zeigen, da das (Beifeltal a.S eine besondere politische und wirtschaftliche Gefahren- quelle es ihm zu einer ganz bei anderen Pflicht mache, die Polizei vorbeugend wirken zu lassen. Die Entwicklung der Reichssinanzen. (Eigene Drahmieldung des . (tziehener Anzeiger»' Berlin, 21. Dft Der letzte Ausweis über Die Entwicklung Der Reichsfinanzen, Der zwar für Den Monat September einen Rückgang zeigt, ergibt für das erste Halbjahr des Rechnungsjahres 1927 c i n P l u c von rund 2s0 Millionen Mark gegenübir Dem Voranschlag Dieser belief sich auf 3K75 Millionen, das Aufkommen auf 4115 Mill. Das ist sowohl relativ wie effektiv eine bedeutende Lumme, und wenn auch in der zweiten Jahres hälfte erfahrungsgemäß auf manchen Gebieten Rückgänge eintreten — die Behörderungssteuer läßt nach Der Reifezeit nach und in den Z 'llen waren diesmal für dic notwendige Getreideeinfuhr ganz erhebliche Mehreinnahmen, nämlich runb 234 Mill, von Den 240 des (BefamtbuDget5 — fo ift die Aus» ficht auf eine weitere Steigerung des Plus gegen über dem Gefamtvoranfchlag auch für den Rest des Jahres günstig. Aus dieser Quelle schöplt der Reichsrinanz- nnnifteT die Mittel, die er für tft* qepi^rue Beamten besok dungserhö bung brmeix. Unb auch den Ländern verbleibt ein Utixr» fdxih. namentlich au» der Einkommen steuer, an der p.c mit bisher 75 Prozent, nach der Fulage Dr Köhlers mit 80 Prozent beteiligt fein werden Denn '«*r Boranfchlag mit 600 Millionen für das Halbjahr ist um 40.7 Millionen überschritten worden von Denen allo rund 32.5 Mil- 1 L~nen den Ländern zufallen ober, toenn die Steigerung anhält, etwa 65 Millionen für das fluix* 3afcr Aber ste find Damit nicht zufrieden, denn dieser ‘Betrag reich: keineswegs aus. um Besoldungen rach dem Plane des Reiches auch in den Särdern durchzufuhren. JnD das :st im Augenblick eine der Haupt» kttnen gierten unserer (hrnenpolttik Die Be- fctTn!'gAvrlage für die Reichsdr-arnien ist in fp aus'sthriich begründeter und öllenrb.cher Ao-rm a.igekündigt worden, unb die berechtig ren ober Earol von Rumänien. Paris. 21. Oft. lWTB. Zunkipruch) Das .Oeuvre will aus gut unterrchxner Quelle criübrci’ haben, dah Der vom 27. b'.s 30 Oktober tagende Kongreh der rumänischen Oiationalen Bauernpartei sich f ü r die Rückkehr des Prinzen i5 a ro l nach Rumänien r.usfprechen wrrie Delegierte d e- icr Partei hätten bereits mit ccrol per» handelt und als einzige, inzwischen devrirs unberechtigten Besorgnisse, dah 'ich Daran etnv Preisteuerung knüpfen könnte, sind so breiige treten torrben, dah dadurch die Rolwendigseü Der Xiobncrböbungen geradezu stchon Allgemeingut Der öffentlichen Meinung geworden ist zelne ßäiuenxrrrretcr und bestimmde BerusSstänbv machen die Tattik des ReichsfnraiMnttnfters für das Hnftrehen einer solchen Zwang--- age Permttr wörtlich und wollen sogar einen Jufammenbung ttvtschen ihr und den aufflanrmenDen Arbeits- lampten erblicken Biellricht geht das zu weit. Aber dah hier eine Bewegung «n Gang gekommen ist, die sich mir sehr schwer a bä rosfein Iaht, ist im zweifelhaft. Dre soeben begonnenen Lohn oerhandlungen bei der Reichsbahn zeigen das mit aller Deutlichkeit. Zwar hat die Generaldirettion der Reichsbahn ihren Arbeitern erklärt, dah Die Löhne bis 31. TI ar) nächsten Jahres taftgelegt und die Finonzlage der Reichsbahn nicht Derart tai. dah ste eine (5rhahung ertnw Und die Berbandiunaen find ooriäastg bis nächsten Monat vertagt worden. Aber schon ist auch hier rin Mittelweg geöffnet worden. Der über eine Erhöhung Der Ortslohnzufchlage zu einer ctrigenm^ Der Lohnaufwendimoen führt. Es ist durchaus wünschenswen dah die Einkornmens» Verhältnisse aller Arbeitnehmer nach Möglichkeit verbellen werden, unb wenn mir uns wie die willen» idyaftfldw Austastung ist. in einer echten konsunk» tur berinben. fo wird sich das auch allmählich und obre (BriabrDung Der wirstchanlichen Stab*» tät ftirchführen lasten. Aber es scheint, als ob taktisch nicht mi t Der notigen Geschicklichkeit und Zu rückha I tung oorgegan» gen worden fei, fo dah Die Bewegung Den Chora?» icr einer ruckweise vorgehendcr angenc-nmen f>at; unb das birgt Gefahren, cur Deren'Ztarmeibung oder Bekämpfung zur Zeit die grohte Austnerkfom- keit aller oermstwortstchen Instanzen verwendet weritan muh. erfüllte Bedingung für Wiedereinsetzung auf Den Thron gestellt; Trennung von feiner z-xiten Frau Brattanu fühle sich nicht mehr feiner Stellung sicher. Sr habe d -ster Tage mit ter König.n-Mu»er Maria, die sich nach Paris ui hrem Sohne habe begeben molkn. cme heftige Auseinandersetzung gehabt Brarisnu habe befürchtet, von br verrat en zu werden und mit Der Ausrufung Der Republik ge- Dr »h L Oie römische Frage. Tir Lösung durch den Zasziomne ,.dornig, «der nicht nnntögltch" Rom. 20 Oft ($U.) Das heute abciib erschienene amtliche faszistischc Berord- nung» blatt enthält eine von Mussolini leibst redigierte örilänmg zu Den b-rttan Artikeln De» .Oktarva vee Rv nano ' über die rb- nnsche Frage 3n der Erklärung hriht es Die Pi^emik zwischen Dem OH -rthitntv Romano" und rtnigen saszlftischen Schr ttst^l em über Die römische jtagc gestattet für d>rn Aug. n- biick fotacnDv chchiistfi Auf iDrund Der Artikel ftt' .Ol tarne trnv Romano' kann man sagen dah die 5rage für Den Vatikan nicht eine internationale, svn dem etne zweiseitige Angelegenheit darsteklt. d zwls chen dem italienis chen Staat unb Dem Heiligen Stuhl zu regeln ist Das W hiftorstch unD logilch richtig Aus den Artikeln des .Ostervatore Rvmaiw" ist z» folgern, dah Die Frage der tatsächlichen polnisch n und fttridischen llnab hängig keil des Heiligen St uhlev ickcht notwendig imt B. Dingungen territorialer An verknüpft ist Für das faszistifche Italien ftd>t und tpur > stehen au her jeder Diskussion sne wenn au noch fo geringfügige Wiederherftekkuig der weltlichen Mach', wie fte im 3a 1870 auf härte, und zwar iin'erer Mrinung Aum unmiiefflidxii Borte 11 für das moni i Ansehen ftr römischen Kirche Ift Faszi die sich wtrllich Der Macht und Des (Sbatuf e t> Des saszistischen Staates bewuht Imb. Dürfen Die römifdx Krage tocikr für uni >Sbar halten noch für leicht und rasch lösbar 5Xi» laizistische R^^ime, welches das ganze 20. Jahrhundert vor sich hat, kann, ohne einos Der Drundrechte k»s Staates Miszugeft-n. da Erfolg haben, wo Der Denioliberallsmus trotz mehrerer Berfud> Schiffbruch erlitt. Man kann folgende Schlubfoigerung ziehen Dornig, aber nicht unmöglich. Schließung deutscher ^astfiätten in (Südtirol. B e C11 ■, 21 Oft (TU ) In SÜMIrol Ist dem kürzlichen Vermelfchung-erstitz nunmehr Dir S^flk- fzuna deutscher Gaststätten in 8 ozev GrIeh unb Brisen gefolgt Auch In anderen Orten SüMtrot» ist eine Anzahl von Gaithausem »ob örtnfluben polltellid) gesperrt morben Begründet mlrb diese Mahregel Damit, dah In diesen Gaststätten b e u U c besuchte die Tankschule des «Mtarplai^ Damp Miade Anschließend veran- stol'ete der deutsche Geschäftsträger Dr Kiep ihm zu Ehren ein Frühstück, zu dem die drei Dnteritaalsletvekäre des Staatsdepartc-m-nis. des chäe-.us und tkr Marine sowie stellvertretende Chefs und verschiedene Abteilungsleiter des Ge- «rtaCtabeä. der kommandierende General des Dezirtes CBaffyinaton unb die übrige Generalität der (vereinigten Staaten nach Der Hauptstadt gr- tornmen waren. Am Rachmit.ag unternahm Ge lexal Heye eine Rundfahrt durch Die Slabl und trat alsdann im Hause des Geschäftsträgers mit führenden Deutschen in Washington zusammen Ferner beabsichtigt er. das Schlachtfeld von Geitysdurg zu betuchen und wird dann nach Boston weiterveisen. Erster Deutscher Itzeototzenlag. In Eisenach wurde unter Beteiligung von Hochschullehrern fast aller deutschen Hochschulen sowie Vertretern österreichischer, Schweizer und hoUaudi- scher Unroerfhatcn der Echte Deutsche Evangelische Theologentag von Uncverfitatsprofestor Dr. T i i i u s (Berlin) eröffnet Den ersten Vortrag über bas Äir- chenprodlem des Urchristentums hielt Univeriitate orchejsor Dr. Marl Ludwig Schmidt, Jena (früher en Gießens Attentat auf ttawu Berüwt Arzt in ber Sprechstunde Bei DrErwin Straßmann, einem Sohn des Geheimrots Prof. Dr Straßmann, erschien eine Dame in der Sprechstunde, angeblich um Erkundi gangen über eine Patientin einzuziehen Plötzlich z»g sie einen Revolver aus der Hand t a f ch e , den sie gegen Dr Siraßmann richtete. Die Waffe konnte ihr aber entrissen werden Nachdem die Ä e i st e s k r a n k e (um eine solche handelte es sich) abtransportiert war, stellte man fest, daß sie von der fixen Idee besessen sei, an allen Aerzten Rache nehmen zu wollen wegen des Todes ihrer Mutier, an deren Ableben „b i e Aerzte schuld" gewesen seien. Zwei neue schwere Ttaubübcrjätte in Berlin. In den Abendstunden des Donnerstags wurdet, ii Berlin wieder zwei außergewöhnlich dreiste Raubübersälle verübt. Gegen 6 llfir erschien im 0) o r ta u m des Theaters des Westens ein junger Mann, ging auf die Kasse zu. zog plötzli h einen Revolver bedrohte Damit durch das S^alterfenfter die Kassiererin und rief ihr ju: „Hände hoch oder ich schlöße!" Dabei versuchte er. dort liegende Geldscheine an sich zu reisten Ein im Kassenraum anwesender Herr schlrut Dem Fremden die Pistole aus Der HanD imb lief dann sofort hinaus Darauf suchte Dec Räuber sein Heil in Der Flucht und entkam. Etwa ehre Stunde später drang em anderer SäubcT in die Räume des Gertrauden- stift- In der Wartenburgstraste ein und erpreßte von einer 70jährigen Stiftsiirfassin und zwei weiteren Damen unter Bedrohung mit einem Revolver Geld Rteffnunter,diloauwgen in Düstcldors 3n Dustridors wurden zwei Zi o s s i e r e r der Stadthanptkojse wegen Unterfdü -gungen u Hohe von 12Uimhi Mark verhaftet (fine un- Aorhergesehen oorgmomnwne Prüfung der H e • aierungshauptkosse hatte bas Ergebnis, daß auch hier von ein ein Waffen beam kn umfang- reiche Unierichlagcmzten vorgenommen worden sind. Diese belaufen sich auf fhixi Mark In (»ei- den Fällen fallen die ersten Unterschiagungen bereits zwei >il»!e jurikflieyn. Selbst unvermutet vor» genommene stasfenprufungen hatten bisher nichts aillbeckrn können prtroleumübrrfw n S » • un - n - d trug ' ' ,u ihr Hau g.inir i.< : , io «entinre e lana D;<4: Urv-i : :r.*if ib v.» H aftpu > sie eines kh -i;e- KKiDenen Anfängen peraus eine ä lillag - E. m. d. H entstand, Die ihren T.ncha. < m bo Preußens Vertretung im (steichsrat. Konflikt zwischen 3ent afregierung und provinzialvettretern. Das (Verhältnis zwischen Der preutzischen Staatsregierung unD den preatzU^en Provi nzialvertretern im Reichs rat hat schon wiederholt zu M, sthe l l iglet t en Anlaß gegeben. Durch einen Schritt Dec preußischen Regierung. Der großes Aufsehen erregt. Dünte Die Sache von neuem m Den (Vordergrund de- öffentheben 3r.iereMer gerückt worden fein. Früher wurden bekanntlich Die Stimmen eines Landes im (Sundesvat von Den stimmführenden Mitgliedern einheitlich abgegeben Durch Die Weimarer (verfalsung Die an Die Stelle des (BuuDctrai* Den Reichsrat geieht hat ist hiervon QfixflanD genommen worden. Es sitzen zusammen im Reichs rat Vertreter Der betreffenden Landesregierung und der Provinzialbehorden. Da man also ausdrücklich diese (Verschiebung vorgenommen hat und da die preußischen Provinzen ihre (Vertreter in den Reichsrat selbständig wähkn. so bedingt das selbstverständlich auch, daß diese Provin-ialvertreter ihrem Dissen und Gewissen nach selbständig ab« 8 u ft i m m e n haben ohne Rücksicht darauf, wie gerade die preußische Slaatsregierung selbst über eine Frage denkt und stimmt. Das hindert nicht, Dafi die Provinzialvertreter sich vor den Sitzungen des Reichsrates mit "Vertretern der preußischen Staatsrcgierung zusammensehen und über ihre Haltung sich beraten. Der vltoed dieser Be- sprechmngen soll natürlich der sein, daß den ^rovinzialvertretern zur (Beurteilung der auf der Tagesordnung des Reichsrates stehenden Fragen von der Stacüsregierung Material zugänglich gemacht wird, über das He sonst nicht verfügen. Es soll allo mit anderen Worten ihnen auf diese Weise d i e Urteilebilbuna erleichtert werden Es ist aber bisher wohl noch niemankaut Der Gedanken gekommen, daß Damit D«e Provinzial Vertreter auch Die Verpflichtung übernehmen eventuell sogar entgegen ihrer eigenen Lleberzeugung so zu stimmen wie es Die feweilige prei fii che Regierung wünscht. Da nun Die preuß.ich Staatsregierung tm Reichsrat be der ent cheidenden 2fbfinmnung über das Schulgesetz von fafi allen Prvvin- zialoertretem Preußens im Stich gelassen worden ifl. ttne sie sich ausdrückt, hat he beschlossen. Diese (Berberatungen einzu stellen. Da sie fernen vernünft.gen Fw«k Dafür mehr eii y ui eben vermag. Da» ist schliesttich l-richmacl- sache Wen»g gejchmack- und taktvoll ist es aber, wie Die vneusteschen ProvinMalvertreter van Diesem (Beschtuß der preufiischen ©taatür.«; erung Kenntnis erhalten haben. Ss wurde ihnen beim Erscheinen zu einer solchen D^prechung ein Schreiben des Ministerpräsidenten met Der Ankündigung überreicht, daß von nun an diese Besprechungen sortsallen. Rebenbei bemerkt st darin auch eine scharfe Spitze Der preustisch.n Staatsregierung, also auch Der preußischen jen- trumSmrnrster gegen das Zentrum i m Reich und im ReichStaa enthalten. Zunächst freilich würden das die Herrschafteir unter sich auszumachen haben. Aber auch Darüber hinaus hat dieser Borfall oll^emernes 3ittcreflc. und man darf der weiteren Entwicklung mit c »an innig entgegen sehen. Oer Dritte Tag der Gchuldebatte. öer Iteichsinnenimmster zur Inierpeklaiion über Die Kostensrag«. Berlin. 20 Ott. (B.D.Z.) Ohne Aussprache werden zunächst in allen Drei Lesungen eine Reihe von auswärtigen (Bertrügen angenommen. Hieraus wird Die erste Beratung des Reichsfchul- gesetzes sortgesetzt. Abg. Schulze Franksuot ($>nj verweist auf die größere Mannigfaltigkeit Der Schulformen in Dem Entwurf, wodurch der OnmDfah Der G ew i f s en s f re i h ei t tlar zum Ausdruck tomme. Der Entwurf gebe jedem da s Seine und nicht etwa jedem das Gleiche, wie es Die Gegner fordern. Erziehungsschulen. nicht Lernschulen müsse man schaffen. Scziehungsschu- len müßten aber auf einer gemeinsamen Welt^ anschauung fundamentiert sein. Die Wiederkehr der geistlichen Schulaufsicht werde auch von Den Deutschnationalen abgelehnt. Als solche könne aber auch Die in Dem Entwurf vorgesehene Einsichtnahme in Den Reiigionsuirterricht nicht bezeichnet werden. Gerade m Den weltlichen Schulen toetDc man erfahren, daß totes Wissen nie Den lebendigen Glauben ersetzen könne. Der Redner wendet sich gegen die Stellungnahme des Deutschen 0ebrenwrem4. Den angeblichen 150 000 Lehrern ständen 4<5 Millionen christliche Ettern gegenüber. Die eine christliche Schule fordern. Abg. Dr. Fischer-Kdln (Dem) begründet Die Demokratische (Hnserpeklativn über Die Kost e n f r a g e. Die bisher der Oefsentlichkeit bekannten C-i lyekrredmitwgen gäben ein erscheecken- des Bild. Der Schulgesetzentwurf werde in ferner Konsequenz in weitgehender Form die Zerschlagung der gegenwärtigen Schulen bringen. Für Dir 33 000 Volksschulen de» preußischen Staate» müßte der bisherige Aufwand fast oer- doppett werden. Unter Berücksichtigung der übrigen Länder errechnet der Redner für Deutschland nach veruüschiedung der Vorlage einen Gesamtaufwand von 1112 TRiü’onm Mark, wobei die kosten für Schulaufsicht, Lehrerausbildung ufro. noch nicht einbezogen seien. Sicher sei es nicht iu Hoch qcqrifjcn, wenn man im Reichvdurchfchnitt eine 40- bi» 50pr genüge Vermehrung der Schulkoften zu befürchten habe. Der Redner erflärt, daß er nirgends Dek- k u n g S m ö g l i ch k e i t e n für die (Borlage sehe Selbst, wenn aber die Reichsr cherung andrer Meinung sei. würde seine Fraktion doch nicht bereit fein, irgendwie verfügbar zu machende (nunior.eubetröge diesem RrichSschulaese«- in ob- fern. Dann g be es dringliche re Aufgaben. Die zu erfüllen wären. Der ReDner er.mie t an Das LehrerausbilDungswesen, an das Fortbil- Dungsschulgesetz. an k4e Rotwendigkeit eines um» fassenden Steuerabbaues an die Ansprüche der Liqu.dativnsgeschädigten und an Die Rot Der Kleinrentner Jede statische Finunzgebarung müsse überhaupt aus Den Angeln geh^bm toer'xn. wenn außerhalb Der gefetzaebenen Körperschaften Die Kre.fe Der Erzi hungsberech- t i g t e n Das Rech' Vr Entsche bung über Die Reucinricht'mg von Schulen erhalten Abg Dr Schreibei (3) bezeichnet als schaffen wir in DeuilchianD eine Das gesamte Bott uinfa#enDc Bildungseinheit. eine alle (Betenrthrine und Welkonschauuilgen um- faffende kulturelle und geistige Klammer? Die ganze Schwierigkeit dieses Problems zeige sich wenn man an Die Frage Des öfter* reichlichen Anschlusses Denkt Darum sei der tyoi. Frau Dr Bäumer als einigendes Band gewcrrdiHite deutsche Idealismus eioc zu schmak Basis für den Ausbau einer deutschen kulturellen Einheit. Die Bildungseinheit kann niemat» absolut, sie kann imnier nur relativ fein. Darum kann es auch nicht da» 3Deal jein, Deutschland mit eitlem )lch von Gcmeinjäiaflsjchulen zu übefliegen. Dav wäre Dec an^sicstivloseste Weg, gc wifserni atzen mit polizeilichen Mitteln die Geistes'.'ldnng zu uniformieren. Solange es eine deutsche Kultur gab, trat auch ihre Maanig- sailigkest w den einzelnen Landschaften zutage Wir Kakhollsten wollen mrt der Bekenntnisschule mehr als eine nur tonkfionelle Gizkhung. Der pädagogische Wert der 1 Bef en ntn isschu fc ist st» gefhegen, daß fte besonders geeignet ist, Die Menschenblldung zu vollziehen unter Wahrung Der deutschen Eigenart und Mannigfa>ltigvell, t*e hch doch fchliestlich in einer höheren Kultur- ellcheit Mfanrmenfindet. Die kakholtfche Bekwii- nisschute hat Dem deutschen Bvkk biete Werte zu gebe«. 3n ihr wird jene llniberf a ll tat gepriegt. die Die Grundlage jeder Beiständi- gui^sp^itik ist. In ,'er Außenpolitik ist Die 3Dee d»s Rur-Machtstaates verlassen worden. Damit verträgt es sich nicht, wenn in der 3nnen- volltit der Mochtstaai bestehen bleibt «itö eine brutale kulturpolitische Diktatur sich über das Gl lern recht hiicwegsetzt Wir ertDorlan ixm dem Raichsschulgehch eine Sicherung der Werte, die die Betenntmsschuk öer deutschen Kultur zu geben H.N. Reichsinncnminifter v. Ke u dell beantwortet hierauf die vom Abaeordneten Dr. Fischer (Dem.) eingebrachte Interpellation Die Ä o ft e n , so erklärt der Minister, hingen ab nicht nur von der Gestal hing der Vorlage selbst, sondern auch von den A u s- führungsgesetzen der Länder. Cs kommt dar auf an, wie das Äntragsoerfaiiren der Erziehungsberechtigten geregelt wird und welche Auslegung der Begriff „geordnetes Schulwesen" erhall. Die Reichsregierung wird natürlich die Frage gründ sätzlich klaren, wie weit das Reich sich an den Kosten beteiligt Eine Berechnung oder auch nur Schätzuna der Kosten ist im gegenwärtigen Augenblick noch nicht möglich. Auch die preußische Regierung war dazu nicht in Der 2aae Abg. Alpers (Wirtsch. Vg) verlangt volle Gleichberechtigung ber Bekenntnis', Ge- meii'schasts unb weltlichen Schule Die Bekenntnisschule dürfe nicht benachteiligt werden gegenüber ber Geme'nschaftsfchule Die bisher bestehenden Bekenntnisschulen müßten ohne Antrag als solche üben nm.*n werden Um 17 45 Uhr vertagt sich bas flaue auf Freitag Befolbungsorbnung, Rentneroersor g u n g. Deutende Dividenden auSsihüttete Bis nach Kriegsende blühte unb florie* te das Geschäft Das Porträt von Anna Efil'.ag füllte einen wesentlichen Umfang Der Inieratenfeiten aus. ihr Grzeugiüs ter. ein K >Smeti.'U!ii das auf feinem D tlettemiiM) ‘‘«r Damen 'ehlen Durfte Inzwischen find andere 'eiten ins Land -l>czegen. Der lange Haarwuäs touiDe verpönt, 'er Bubikopf begann zu dominieren Heute hat er die Herrschaft völlig an sich er leiten Tage fi-rhet sich die lakonische ''''kittei ung xih über das (Ber- in v)en her Anna Efi" i pG in. b H ' as Konkursverfahren txwi Dein Amtsgericht Ber» Präh sterische Funde ei Berlin. • - Lebus ;cnu: ? rY-1 h •. ko n i I m '. ch > twas Li 3t Ra ?m Xe B.obe.K dunaen jetzt I 11 e«cliM) durch 't rv: en. ::' : ian'. Nr Reihe nach tzo ' üch >t ich uni ’j > r en | können, ist nie i jezi zu t'er Anna, te griauüt. I Mfi es sich n ter ?.tr um OpserlchÜchte handelt. Ue vor ->a 3000 I-.are.i angelegt worden find. Geklärt muß allerDings noch Die I Frage werden welchen ?ö k -r'chaften o^er Böl- ker iruppen diese Ueberbk* bsel zuzufchreiben find. Die Ansichten her Gelehrt n gehen Darüber weit auseinander, man vermutet jedoch, dafi es sich um Dhraker unb 3 lyrter handelt. Die in tprichichti ezu Die Spuren einer befestigten Stab' vor sich zu bib' i zlaudt. Außerdem b t m in i ie Art Burg g f mhan. Die von e.nem beton ers tiefen **>.^^n um- geben war. Man nimmt aber auch an daß es sich herbei um einen Tempel handeln kann. Doppelte» Dcrkchrvunglück. 3n Gera stieß ein Personenauto tn voll r Fahri au‘ einen mit Langholz be- la ? n e n dB a n e n De ufa: en stoß war >o st. ;ig, Dafi sich Die H^lzst. me tic in Den Kühl es Kn tm 3en- einbofir en. Di Fudr- ltitle unD mehrere StrafienpaflcrdvR waren eben bemüh'. >en Kiastwagen wieder frei zu machen, als in sch.rem Tempo ein Straßenbahnwagen anlain und ebenfalls auf Den Langholzlunante all K. Al aus Berlin schicken lallen. Die Wettefloae. Danner^'}, den 20W L=T /t :„/T - ■ ■ uitcf Pa von fT iNi Vä) ! ■? dstev 6^5 ni h öü Stub m iwof« in Den Kaifenraumen des Beriiner ,-3um Älcufiner" wuiche nunmehr Der . bei. 11 Schlager feftzg. nominen der b- oo n langer flnnb mit seinem Bi unb einem Dritten Mmm. der nur mich Dem ‘Vornamen Alfred bekannt tft. geplant hatte Den Raub oollführte Peter Schlager allein. Darauf gab er feinem Bruder von den erbe,rtNeu 1b. nur 800 Mar-' er» m der Richt rng ;er hotte sich von emgeftetDcL Bald unter ber Borfptcgelung, er Hobe beutet, 300 Mari ab unb sicht Potsdam davon. Auheim Schlu be.i erhaltenen 300 Mark neu danach mürbe er verhaftet. , 6t . . nn jhö gnl .Eutern eine < T'Vtcv ft VOit ww te*»***; auf er ei SinM sester» 6nr tze» üb Li4tr w den Du ntjrir <* e«r Jxxm ber Wei Unb kenn v m W4)öftigi. I e>TX Delt vc ' $ au» HiMgt x-b bebrüt!am 7^» . . äJ- trrf- gesthen Pi f-tört vom Still t» bm IN r h ttrn irb tnem bitte bkieg barm a gr’ an' durch t n Nr imtte t "ri fr*hiffen X mar ffitr. T.xr ber Jugenb tarnte Jn bie 9) VT ab Sri. un 'tt'btr inn >. «•w um d ge Vermischtes. stampfer. Ich brauche zu einem chemischen UrpeeemenO etwas Kampfer. Ich betrete eine ftemc Droge« an öfter» ber guten Stabe Leipzig „Ich möchte lünftzig Gramm Kampfer habeM." Der (Bcriäufer. offenbar Dec Inhaber des Labchens. feiert mich Durch feine Brille an: .®amrer? Haha! Das gann ch Ihn n awer kar nid) emvahln.' Ich glaube nicht recht verstanden gu haben uns. wiederhole ^Fünfzig Gramm Kampfer." .Rah . sagt Der Kleine, .da lassen Se ee< Ihre Finger drvon 2läh das gann 'ch Ihn » atoer gar nich emvahln Da näbm*n Se mak Mobdenhulwer.' Ich verstehe. Gr glaubt, ch brauche Den KaZnst fer zur M.-stienvertuaung. .Ich brauche den Kampfer za einem bcfthniu- ten Iweck, bitte." _ Pesch di mmden Iwegg! 9 ässe dähn nich dke wolln gann ch mir ßbhafh vorichdelln. Da nähmse mal unser vorziechliches Moddenbukwetzi .AnhrmodD", DaS is Sie nämlich keradezu krvst» arbch Die Firma, d^e das liewerd. is bi-ma. Da hcimse geen Aercher un mschb bermihöe. Dreist'ch Fennche ds Diedchen." ..Lieber Herr, ich rmsl aber doch gar kar Mottenpulver." Jetzt fängt ber Kleine an zu kichern Dann öffnet er eine Tür und ruft _ Auchusde' Gonime mal her!" Auguste wahrfcheinllch lerne Fra», em Iweb- einha l^entnerwesen erscheint .Der Herr ha will barbufi geen Tirr^öe» bnlwer Ham. Sprüche mal «ib Den Herrn. S -ache mal hm Herrn, tote bas Moddenbulwer bei Fra» Ga derbe rch geimrgb hat Alle Modden hob, gann ch Ihn n saachen Dos Stcbchsn bveißch Fennche' Run tut Auguste Den Mund auf: .Die Firma. Die das liewerd is befma. Da beim le gcen Aercher unb ntschb hermtbbe. Dreh» h'ch Fenndx das DieDchen." Verzweifelt kaufe ich een Tütchen Motten» putver Den Kampfer habe ich mir bann spater Twfi? Kes % » kllLtzM soll, d i- H 3u bidtm «4 md ■n^1 -L prr> wx ift rj P- pk nti wagen aukkuhr, so daß Dieter umstell Mehrer» Pastamen kamen unter bie Holz stamme zu liege». 3m ganzen wurden sieben Frauen mu) llchs Wärmer, darunter drei schwer, verletzt. hochwatter im wefttichen Baifan. In Montenegro, Sandichak unb Süd» (erbten sind infolge unaufhörlicher Regengüsse m den letzten Tagen große Ueberfchlvemmui-g.n < .getreten Die Sladt Ipok steht wegen Hochwasser der Biftrctza gr.'ßienteils unter Wasser öefdfir- bete Stadtteile wurden rechtzeitig m.i Hilfe ooe Militär geräumt Die llnui.bung der maniene- gr ntjrtx n Stadt Mikischil > ch ist gleichfalls über- schwemmt 150 Hauser find vollkommen lstert Bei Podgorica, sowie Prekupljc iji gleichfalls Hoch- wasser eingetreten. Der Saatcnsta id ist zerstori. Mehrer Fabriken erlitten große Schoden. Der Haub im ..stiaußner' aufgeklärt Im Zvsannnenhang mit Dem verwegenen Raub liuiuuiüueiftflc. Obwohl West und Mitteleuropa im Bereich tzode» Druckes htaen, so losten sich doch noch die .fieraji dildung leichter Störungen erkennen, die fein durch weg trockenes Wetter in Aussicht stellen liebet Irland hat bereite wieder Lustdrucksall eingesetzt, und ein neues Tiefdruckgebiet ist im A r zuge Btettervoroussage Morgen» stell, nweise Rebel, logsübrr wolkig, . urf) zcitweife aufhnlernb, I*m peraturen nur wenig verändert und oereinzeU g< ringe Riederschlüge wahrscheinlich Witterungsaussichten für Sonntag Fortdauei de» herrfd). nben Ditterun «schoratters Lufttemperaturen cm 20 Oktober: mittag» 10,6 Grad Celsius, abend» 7,4 Grnd Celsiu». am 21 Oft.: morgen» S3 Grad Celsius — örblemperaluren *r 10 , «cniimetcr Tiefe am 20 Oftober: abends 0F Grad Celfiu». am 21 Oftober morgen» 7,9 Grab Celsius Marimum 12,5 Grad Celsius, Minimum 6,7 Grad Ceifiu». — Riederichlöge: SZ Millimeter C 15 o Z. I ° o KV**1 sich öod) nt7lf twB“*’ » errfft(D'n Ul^' Auss'^-^ ringd* : 'st *m. fcUtn** -:;' lor92 üusM^j. > M1 unö K- "V «flf**** (»ed»*“ ‘ ., I«t^ *• ..SlwOJ»**' , ■ ■; --ssr—** Uatiu’ki’fi tc im KMi^lsledm Die Bäche folgen dem Gesetz deRj) Schwere und rinnen zum Tal; sic vereinigen sich zum Strom und bilden eine Natur kraft von ungeheurer Gewalt Es gibt auch geschäftliche Vorgänge, die wie eine Naturkraft wirken Wenn Millionen von Verbrauchern sich in ihren Wünschen zusammen- finden und alle das gleiche Erzeugnis verlangen, so wirkt diese Nachfrage wie ein gewaltiger Strom,der das Räderwerk des Geschäfts vorwärts treibt und es mit seinem Anwachsen zu immer höheren^ Leistungen befähigt. So ist OVERSTOLZ, die weitaus* meist gerauchte Zigarette Deutsch- lands,bereits über das Qualititsni- veau der 5 Pfg-Preislage hinausgewachsen und wird immer noch, besser werden, je mehr Raucher ihre Vorzüge entdecken und diese Zigarette verlangen. BrtUU beten Prämien btt '2x*i U&indcn. ule m ch ijmübcrr rt>cn 2Dobnungilür1orp« Hit Art egtbef (bäbigl« ein Doppelhaus im Nohbau fertiggcfant tnorben. D^ fch Don ß a n b • iertoat Zufall erfuhr man c-’ Tu für bie ©labt in bet BkUferltrafye erbauten bäuDe gehen her «Scrtiflfheflung entgegen «.um Unb (f in sicht sich, ob antwrn ein bet Gespenst trockn. ®e- unb Die iirte 2LwmXi brngcTMten toer würbe he trobgrtieont toteDtr (xuh ■ü f« '-oct tnxuitwn * iufagr» K tmbr ? an z« kichmi Ä» uft: -lheri" i ienw $nm, m Zvs mit. barM gern 'Utf’t* mit) ben ^erm. 6:4 Hoddenbulwer bei $re M- Möwen M W M-‘ rief, btc «^elfter uxrb ich nicht beobachten wir ein sich feind.-. Selbstrasierer! Vrr ja gar fern trüber }■< fonbetn könne schien. Sonne über dem Ur- >Wo Ctomer übet brr Steppe öorwte in dec * rfk lieber rasenden Bergen hoch über ben 7 t4fen. lachte brfl die Btmne. Unb ‘zMumenb-.ift hang herein ix die falle, falte Stube Nesn in bie Stube, nur in bat andere Äärnmer- kwi Und so kam es daft nun Naum und 3eit her XdH'iiaeg nlägr her ausb^ schworen Uriprünglht) für Bel er Holen T'chocheii ult geprägt haben sich nun auch 3nbcr unb Reger bJ-l Schlagwortes uf trieb auf hem heutigen Arant- r Schlachte ledmarkl: Sech fanber. 643 «4h Schöne Mus Der prsvinzialhauptfiadt. 1 ^tn6°' “ "° * hir •• Trämitn an Lehrlinge Heb fteuerptlichtig >Ss war lange Zeit zwettei- ba*i ob t den Lehrlingen .iach vollendeter Stadtviertel. 3u der perlärgerten Liebig trabe ift von der Dauqeii.»ten.chalt 1W4 »>- xt' Mr m " ■l»««rr |etu ,r - ^**1. kb hier. ’.x. nach dem Hohe rvds köpf C-jir eine On- tags«our auch C o n n t a a e ua* dem Hoherodstvpf beheben im Dinterfabrplan von Gieften aus folgenbc ^ugverdindungen Hinfahrt Sicftea ab 531 Uhr Nidda an 6.36 Ufjc. Nidda ab 6 49 Uhr Schotten an 7 3? Uhr Nück» fahrt ab Schotten 17.34 Uhr Nidda an 13J20. Nidda ab 18 26 Ssi.chen an 19.36 Uhr Für eine Docheuendfahrt zu der ab Samstag mittqg 12 Uhr ab Svnnta srücksi»hnla-len gelten, fährt man zweiwöchig (Biesien ab 13.43 Uhr. Aidfai au 14.55 Nidda ad 14 5J Schotten aus )!ichtigkeit.-n aufbair< und die doch grob i b bedeutsam -rschien Und wieder war es. < 4 fei man weit fort gewesen. M in hatte nichts r b ge'-'hon von dem Negen deauft-'N nicht» e »ört vorn Sturm Und wenn schon das Nau- 1 rx bi dem Biatigewirr der Bäume laut her- e i drang so war es nur des Kvntraftes wegen rf> man hatte auch daran feine Freude Stieg dann andern Tags ein lachender IHor- » i aus durch den man frählich schritt so drang J- Me Freude des 3e6t immer noch die Poefie ^sis geftrgen Negentages Da» war einmal Und es kehrt nicht wieder. ‘ ir der 3ugenh erscheint es viesleicht wieder so. *2wr es ift nicht einzulehen. warum mcht ein a Poesie befer ?lrt auch m die fvä' ->-n ■ ge klingen soll, wenn man den guten Willen 1 hu hat. S-r. kemrndevnt'andMrfelt-Altkn-Voselt. 3n diesem Jahre richtete die Leitung des sl'ieftener Stadttheaters an ben Sonn- i jen Fremdenvorstellungen ein. deren ' rünn und Sude früher liegen, um auswärtigen M wuchern eine günftige ->-m,fahrt zu sichern Der leinelndeverbond QDlelecf-'ZIien- " feck will den Be!ud>ern de» Sradttheaters «>ch den leiden Berbandsgemeinden eine günftige ;.1 i - und Nursiahrt bieten and nahm au» dreiem d runde an dcm diesjährigen Dittterfahrplan t!eiintag4plans eimge geringfügige Aenderungen I « Für bie Hinfahrt nach CMefjen wird der "r seither um die Nordanlage fuhr durch die ? | a n l a ge geleitet während der Wagen ab ebenfalls um bie Otanlagc fährt. Diese Brxlxrung tritt bereits vom kommende» Sonn- teg ab in Ätuft C*o rxtize». frelfes (Biegen »eräffrntlidft im brutlgrn An zeigenteil eine Bekanntmachung über die neuen Griindlähne und Beiträge Interessenten feien auf diele Berosfentsichung I'esonders aufmerksam ge macht •• Da » Flughafen-Schaf. Amanda", das den Befuehrm Fliigvlaheafäs b-tvd) fe*n mitrousiches unb drolligem Wesen schon viel Steif' gemach* hat trat dieser Tage die Gnnb- HiKbt an i^s trollte unbemerkt von f-'inen Bc* sihern froh unb unbekümmert hinter einem Nadler der vorn Flughafen nach ^«sell1chasi al bolen wollen andere wieder be- h.iupten. sie habe die »|i .'ü (je' abt, den leilen- ben Hervc. >er Ob!-g ossi-iellen Besuch »u machen Amanda verfehlte aber in beiderlei Hinsicht die Richtung un? landete fchüe^Uvch bei einem - Nleng' r in der Äaiferaljee der sie jedoch freundlich aufnah.n ohne aber zu willen, woher der (Aast des W.'qes kam S^-ft durch einen der Rallen THuh das Io teinf Doch wohl nicht 3ehe Nasie da ihr- «S gnuirt. unb das Richtige Wäre, wenn jede mit dieser alS ihrer besonderen Gabe mitwirlen würde zum Wohl des iAanzen. Heute flehen wir ror bt-r Tatsache dasi doch wr-hl die toeifxm Kolonialmächte durch ihre i>.- waltvotink und ihr Pochen j/ ihre höhere Kultur die Oegerläiw Ixrautüesche. orrn. ul^raus verschär't und Ik'iti. durch die veiutzang von Farbigen im Weltkriea ihr eigenes Ansehen selbst untergraben haben Wir treib.n einer ungeheuren Katastrophe entgegen, die sehr wohl zum llnt. rg mg des Ale dl nide» werb n kann 2Luf- gabc b.r Mission ift c * nun, diese ifteanilähe ausALfllridxn zu miL\rn n‘ her llei,schl>eit zu ieig.n, dasi das (Zi-eisie und Befte unserer 5\ultur in her Neligvii liegt. 3m ^d.al des khristeiituni» hegt ba«* Momei.t welches alle Raffen.'.o 4eme zu einer besri b g.ndcn Vofung fvl.tcn kapr. Abe id? spra-h tedclbe Red -er beim iS.nnii deub i > im 2Hattf)äuvlaal. Nachdem er durch ehrgi Wehrhciin eingeführt war, schilderte er in überaus anfchausiche und intet* effanter Weise, wie heute ZX ID V für die Betätigung b.r beir'fdcu Bliffionen offen steht. Ge i gerad.z.i au f illenö. wie heut g ribe d»e beutidvn Missloneleui. ttn ben Böll m begehrt. ja slür.nisch g er dien werd.n 7!kan darf gewisi hier n eine höhere Ont\#fügung erkennen llrbeutfdx*m Oeistesw.f-: ist hier eine cinzigan ge Möglichlcit zur B lat gung geboten. Du- noch vie! besi.-r ausgeiruyt ia.rd n könnte und sollte, wenn bie bni'lchen Missionen nicht allesamt unter so gvoiwn Geldmangel leiben würden. Auch uniert Basier "Msiivn sah sich in i‘iJem 3a'r eine i S4)(t>'traa von über einer halben Million gegenüber. Sie herzlichen Dankes- wotte. die Pfarrer Mahr zum L-chluh dem Bor* tragenden widmete, waren g.wih im ©time aller Ann-eienden gesprochen — Um dem «vhen Fehlbetrag der Mission zu steuern, soll durch frei» w llige Helher bei Freunden der Mission m der nächsten .leit eine Sammlung veranftallel werden 3m Interesse der Allgc” a R"' - Giefte». Den 21. Ottober 1927. Otriftrtfltn. Um« schmäht chn meift Schon am Mrwgen *tf| der Htmmel trübe Drr.n. *n leiser Regen i Ptit nieder nicht eben Io. haft man von ihm -lachnäht axrb. aber doch auch nicht so. daft • X\ ohne 'chütiende Umhüllung ins Freie g. den inte. Dan ift beben hm in fniwi it-^jru und tKirum o*rDroJöt Man si -"t- ,t i _.i schaut m.ßmurig dcai wir brr yimmef , * THan geh« mtt einem Unbehagen ans I >»ewe-f begegnet au* Den andern ohne 1 cr^ . 61 btfit uwl- bart l ch daher '**< “Minöem I -.» m ’w* b< so a islälll wie man es y- • j,, htt IX.- M.blichkeilen De» Herbfkreocns ' -n auch gar nicht geleugnet werben Und -y be^-kr ich mir Daß auch er schön lein lann. • .ch weift es daft er tchöi. ift Ss kommt nur rauf an. wie man sich zu ihm ftellt. 3ch lasse nietne Oebanlen zuruckschweifen in sj. b Da waris von Dem ein*inten Weiler i-t zur Schule und auf den auf gelöschten We- r ke»n i.ii.A Landern. .Bleioft heut Da- .kn bi 1 cs Und auch mr.ne Lehrer sagten t Nack- einem ftunben'.j*Qcn Weg bei solchem . nn 'ft ^ -ch fein gutes Cerarn, wenn er zu * i« Üi g. JA,rf 8e *&e i,,, n auWlfa ’M * n._d) - Q»T «H . 1 . •*. f-r trotri W,e lüsterne Zungen waren sie. . e ins Land trneutinfun Die alten Pappeln . b.1 n sich bn Sturm, und tm Gebälk Des Kaufes ^)*0< » vsh, 11 Mr r» inen;, sich Der krästig an Den r Hx-l lege« Dl holl, man die Dächer hervor r f lieft 'ich von ihnen erzählen, was es schönes behob, .i uM't dii^ch einen not turwem ettvlgten Deicheid fas l.s inansminisiers Darauf ergibt 'ich Dafi • Präm e« ;m Begdtalk lohn- steuerpflichtig Sie find es immer wenn sie auf ^runb gea -t i'eriragliter Abmachungen ober rninl-ie b. Der kausinänmfcher Xkbueg den Lehrlingen ge ahsi werden ’• Naflenprobleme und BUH»«. An Dienstag . tag sprach ur. 2iartuf1aai Th»ma An Der .:estritt der Ange- fiagie. fahrlässig gebanbclt zu Heiden ist» r.xir ihm an einer unuberfichili«hen Muroe plötzlich ein Lastauto begeg et «3r fteaerte tu scharf nach rechts und kam mu Den rcchien Nädern an Den Sirtftengraben abfeit» des befestigten Teils der Strahe zum Halten. Der Wagen tank nach .echt» tief em and siel um De Fahrprobeu bei Dem Augenfchetn hatten ergeben daft Die Strafte an jener .Huroe ttvsr eng ist das, über Doch jim-i Au io» von Der in Frage lommenb. n chibfte bei gehöriger Vorsicht aiiemanbec voibci ähren können Der verunglück.e Wagen, der fchvi, lange nicht mehr im Betrieb ift. war denkbar schlecht aelniut ar war hinten viel »u schwer >ifchn»tten Wenn sich der An- aeklaate unter diesen Umständen ohne die nötig« berufliche ^rsah.ung Daran machte, den mit etws 16 Btrfonen besetzten Wagen auf Der schwierigen 6:ra>* zu fahren. Io handelte er nach Ansicht Dee Feuchte unverantwortlich und fahrlässig. Ja r ällig war auch s> in Bcib.ilten an De: Kurve. Cr muhte willen daft Da» OrDreiä) seitlich Der beseitigten Strafte austeig.wohnlich ausgeir^eicht war. unD muhte es Desstald vermeiden, zu weit von der beb ftigten Strafte abznkommen, zumal auf Der Strafte, noch hinreichend Plan zur Wetter.ahn gewesen wäre Traute et sich da» Bnrbcifabren nicht zu so hatte er alsbald zu ballen, al» er des entgea i,kommenden Auto» ansichtig wurde Wit N. ck .cht aus Diele Umstände verurteilte der Nichter den Angesiaglen wegen fahrlässiger siorperverletzung zu einer Geldstrafe von 1 5 OMark äscherung Montag, den 24. Oktober 1927, statt 9i&m Die Trauerfeier findet Samstag, den 22 Oktober 1927, nachmittags */t4 Uhr. in der Kapelle des Neuen Friedhofs, die Ein- Todesanzeige. Heute morgen wurde mein treusorgender, guter Mann, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel, Großonkel und Vetter Herr Direktor Ludwig Hoffmann nach langem schweren Leiden im Alter von 71 Jahren durch einen sanften Tod erlöst. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Margarete Hoffmann geb. Strack. Gießen, den 20. Oktober 1927. Die Beerdigung findet am Samstai.. dem 22. Oktober, mittags 1 Uhr, vom Sterbehause Kombhmienstr. 16 aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen: Philipp Heinrich Keller Marie Heckroth geb. Keller Christian Keller Dina Oppermann geb. Keller Wies eck, Fulda, Hannover, den 20. Oktober 1927. Gestern mittag 12V, Uhr verschied nach kurzem schweren Kranksein unsere liebe unvergeßliche Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Dorothea Keller im 59. Lebensjahre. I. A.: Dir. Oek.-Rat Spieß. 0583D Herr Ludwig Hoffmann verschieden Seit mehr als 35 Jahren hat er die Oberhessische Viehversicherungs-Anstalt, Gießen zielbewußt geleitet und auf die heutige Höhe gebracht. Gerecht in jeder Beziehung, immer das Wohl des Ganzen fest im Auge behaltend, hat er durch seinen unermüdlichen Fleiß, durch sein liebenswürdiges Wesen und durch seine große Fachkenntnis die wärmste Anerkennung und höchste Wertschätzung seiner Mitarbeiter und aller Mitglieder der Ober- hessischen Viehversicherungs-Anstalt erworben. Wir werden dem Verstorbenen stets ein ehrendes Andenken bewahren. Gießen, den 20. Oktober 1927. Oberhessische Viehversicherungs - Anstalt Nachruf. Nach langem schweren Leiden ist unser langjähriger Direktor c *o 2 c a Beiträge zur Aranken« basse s pro pro iO H Tag Woche fLK JLK JLH KßstenlüseVerfilhran^srOiclitl-SpitzeJöÄfceit Grose Ausstellung der modernsten Handarbeiten issoe /aal* Verdienst Stufe 0.30 2.10 0.65 4.55 10.- Der Vorstand 9564D WtMni MB8E i [ Vermietungen | (9668st Referenden verfügen. W nefudjt VMAk MM 5-ÜB-ln tuehmded. ordenil. '. Rov Siir den ?JkLiufitn if eine triil U-rnult oau'kel (ontuvun i ivi b Sehenswerte Dekorationen im Parterre - Raum und In verschiedenen Schaufenstern 5.- 6.- 7.- 8- 9- 0.49 1.82 2.31 2.73 364 4.13 Beiträge zur Lrbeits- losen-Bersich pro Tag SUI pro Woche JU( (Smll PiltorTlachf L'kaik ftrnfee Ab Samstag, 22. Oktober 1927 morgens 9 Uhr: 0 07 0.13 0.20 0.33 039 0.46 059 Ausführliche Angebote mit Angabe von Referenzen erbeten unter W. M. Z. 204.5 an AI* Haanenatein A Vogler. Mannheim. [9Ö83A wahrend dieser Veranstaltungen Sonder-Verkauf zurückgesetzter Handarbeiten mit einem Rabatt von Vanb, iiir arm und reich <9r. HbfaUaeb. iiir tüchtige, Itrebfnme Herren ob. Werna. Wut nnehibrl. Angeb. erbe«, von Herren, ric über nOu-IOGO Pik. Eigenkavnai und durch eine erste Kunstgewerblerin a.München InVerbindung mit dieser Interess.Vorführung die von den verehrl. Damen stets so gern besuchte (>deutliche Fabrik ttonrad Wegener, Berlin SO 16. Jüngerer, kra'iiger Brbeifs- buridie e$jtr. her - | c# fort beit b lut &u P*'3 ^>ntröi Nten der « höre» *.eini •rorfl« Thr Rwmmen D *hiber. >gj. Pwöiert 2). b6ffn- am $ nur die: 003 ooe 0.09 0.12 0.15 0.21 0.27 Morgen Lametag, L Cfi. •-'7. H1, Uhr Kneipe. ünsliertuee mirri« H.Dt?tew)en eie Brthilihe Umo.--Drsdem. fi.fauee. «leben. smuinrJ Sie unst 1.- 2.- 3- 0.22 () t2 0.64 084 1.06 126 1.48 1.68 1.90 Wou-IMlverk n. Btom-3leheiel sucht für (Sieben nebst Umgebung mit der Branche vertrauten, beiderentfprcchen- den Kundschaft gut eingesndrten 28? konnte. ®nlab. 5&S5 X?*al6 |Qf] jtt 1 Ui Mrsikttinimß 1877-1927 LamStag, 22. Cfi. '1, 11 br abends im trüberen üitverel- tlti-Ca!4 '1. 2io(f : HlooGlsDPrfammiaDi nebtt BildauSgobe. Ilffl MIHI croittet Angebote von bei Groß- und Kleinhändlern nachweislich einge- fuhrten Vertretern mit In Referenzen. Angeb. u. J. 4SS1 a. d. 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Wb« fg* 5«, & j kmnen jvM eir.1* «adf U ififlifirat tKT die -aud bi: Wir a ftirsd l* ptfii««""F -Stellenangebote I hunger 8 Wsövlsdie W 2obn ordl. q l ern Kg h ioiort aei OjfglD Ke Liginunv o.uub, ■ Snbnbofhrnhe 54. J Bäcker- Der Deitragsanteil der Versicherten beträgt zur Krankenkaste und zur Arbeitslosenversicherung 'Für Lehrlinge ohne (Entgelt sind des Beitragssatzes der Stufe l, also 33 Vf. pro Woche zu entrichten. Dom l Oktober d. F. ab erlöschen alle bisherigen Befreiungen der Hausgehilfen (mit Ausnahme des ländlichen Gesindes) von der Beitragspflicht zur Arbeitslosenversicherung. Gleichzeitig wird behanntgegeben. dah bei unserer Kaste die freiwillige Versicherung kleiner Landwirte ohne Barleistungen gegen ermäßigte Beiträge eingefübrt worden ist. Interestenten wollen sich an unsere OrtsfteHen wenden. S! Feas. Brandl Ä’.VJz J I Soho. müdl. Zimmer | not entlob e. Tel. 1IS3. fiid*. iui : gut n.'öbl. Zimmer nm clcftr.V. u mögl in. Mlnoiersn nneu n 6*r Auaeb unter 'JjüOU 0. b. üiic j. •jtna. litielturi H Baltoni br Ratpothi knkttm die Bofr.-nbri D f^ber^t jpe Berfm ft am; zwar all« dnem auch a Viudp tarn DOT M Ptrücllehri. dc W man hier beurfb: Xekbi ite 20 D-xju »OT hier in g mfarnnff bot fr. Öhme i'/ b Jtf* tvfonZvra 1 '1t fr.cn Dali wetHeUt Ian Ä f k n cud) bett SSim j tfr1! r .^rnnik frnr.cn h' 3am d. hstOilche QT n br# ungarisch Irjän- drs i V g ifi in hief krtfebm vor chrn den Lu: gti adguwe Wärterin »um 1. November gesucht. t-rouimiiil ti nm'talt (Verschiedenes) Mädchen .tllM dchen. ^S,y*** , . i’iioi y ■ aovie er 1 ci -u. vii«sch V:iiiit-'ertn Oie ordentliche Betttetei BeifÄlDBfl findet Sonntag, 23. Oktober, mittags 1 Uhr, im Gewerkschaftsbaus Gießen, Schanzenstr.is, statt Tagesordnung: 1. Verlesung des Revifionsberichts. 2. Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr a) des Vorstandes, b) des Auffichtsrats. 3. Genehmigung der Jahres-Bilanz und (knt' lastung des Vorstandes. 4. Beschlußfassung über die Verteilung des Ueberschusses. 4a Festsetzung des Höchstbetrages für Anleihe und Spareinlagen. 5. (ZrsaKwahl für den Vorstand. 6. Grsastwahl für den Aufsichtsrat. 7. Beratung eingelaufener Anträge. Anträge, die zur Seratung kommen sollen, mästen bis spätestens 19. OH ober 1927 im Sureau, Eckanzenstr. 16, eingerescht sein. Oer Aufsichtsrat. I. A.. Vetters. Sahungsgemäß scheidet aus dem Vorstand aus: Gg. 2 eckmann. Aus dem Aufsichtsra« scheiden aus: Frau Sofie Meier, Hans Horst, Srnfl Laudenbach. Vie Ausscheidenden sind wieder wählbar. e Konsumverein Gießen u.Llmg. e. G. m. b. H. oll 10 LI bis JI.H £ Woche r» 2". pro v* Tlonat. 1.50 10.50 45.- 2.50 17.50 75.- 3.50 24.50 105.- 4.50 31.50 135.- 5.50 38.50 165.- 6.50 45.50 195.- 7.50 52 50 225.- 850 59 50 255 - 9.50 66 50 285.- über über über 9.50 66.50 285.- B' r. • *r-r. Zrettag, 21. ©ttober 192? wirtzener Anzeiger (General-Anzeiger stir Gderhefien) Nr. 24? Zweiter Blatt ich brr ÜiitKlfia «in bic Jleribbfrte hm- »orfommen soll, erinnert nid/ » an Im .51 ul finge e etun tutonmic und da 1 i g ftt man fü Kemal in Siambul Ite Bon unkrtm Kr.-StorwiponbenLi F® SU iVrcn 'DorfiQ bk Hall furla" 'Bollspane. > 4.55 0.30 110 5)0 rn toittetlficQclt. Tkduft brr Tinnen im Bosporus ober ©olbcnm Der Vorstand. um e and. aus 18'" ter*1' i,,,2>?äi den an; ' ' jgrtfn ,1111005 Urf'Ser«” Sobkin festlichem 3ugc durch die ötraf und ha die *3Sabltermine in den «inzl 003 006 0.09 0.16 0A8 0.21 0.24 0.27 .Mmlodb* hbtt . du 022 ü.ti 0.64 084 1.06 1.26 1.48 n ISO 6.49 0.91 1.40 1.82 2.31 2.73 3.22 3.64 4.13 vor allem befrrmbrtc war baft man . imi her dril bn Xapitulationtw das übliche E rbbeben rintritt und bk TBänbc der Häuser in ihren Fugen ächzen und bk iddtef ttvtrt», fetn lang versieg, well geplatzt ist. Äommt 3r>fd*fmbt. nach nd Raitzenstadt Die Schauspieler habt In Wien geben Ma, Relndarbt einer fremden Geselsichaft Waller gibt, nur zu oh 1 ! bishnigrn Btfmict Lndiichrn Erfind«) m herRNg. llh bet unserer M< 3 irie ohne Sarleihur - orben ist. Ontereße» den seine Sorgen Dort und nicht am Donaukorio und nicht auf brr Margaret hcninfel f intet man die wirtliche 11 n g a r n fl a b t ged, aus Sanz 3i'Ct hüll- Die lonn- vnviqr leltkhs. Mm-beit 1 m eigen rechtliche r t 1817 lnb träge ranken. a)|e runj für die 01 r beit da- füHren wird Dah die pro Tag SU pro Woche SUI Der TH in; arfchaf1 nach Griechenland da« innenpolttrich tfrktt. immer mH neuer. Tkg.enmgen aufaxine:. g nügt um hie Vorteile einer dauernden starten Xcgie- Wie P.tt Voung lebte so ift er genorben. Die amer.fani'che Flotte war zum Manöver ausgelaufen. P.tt Voung au' einem kleinen Begleit dampf er. neben dem Kapitän auf der Brücke. Schießübungen. Plötzlich lauft eine Granate auf den Begie.tbamv > c lleinen Beamte.-. 10m digruncr halb luftige, bald traunge Wei'en Vorspielen Denn ma - sich flirt unterhalten will lwa« auf kern .zanzen Gebiete b*r alten Monarchie richt g ier W?Je mit dem magban* schen Wort .mutatieren*1 bezeichnet tpurtfitch:n Presse imb da eben alles Böse, das 31 aiih id> widerführt, von feiten der böfen Teutschen Innuncn nm ft. versteigt sich ein fron- 'ö'i'ch-s Blatt dazu von einer germichllch gcftinkmcn Pre- • ittges ^vanlnndM beigetvagen, bas hnrrnr h> gerne auf seine i abrftun bertrtange aufrichtige «rreundschatt zuc Türkei pocht, aber nur Ckrmi. ivenn es llch politischen Butzen barme verspricht 3angm nxir". es brennt, ist von kher bei Schreckensruf Stambuls getvesev Bach den ' 14 bk tn kilometerweiter Ausbehnung ganze Stabi- thcrkl Stambuls ni Asche lernen, hat es an den üblichen Srostbränben gekhtt Bis vor emtoen Wochen in ® f 111 a r i. auf der lleinafiatischen Seite ein ganzes Slablvierlel in 'flammen auf ging, mit über 200 Häutern tunwift ärmerer Bevolkerunfl Aach emer Woche brtnmk am i^oid iien Horn in Stambul Bas ganze Viertel bet Swlibänbler weg mit etwa 100 Hoch la gern unb 50 Häusern. Orn schaurig schöner Anblick, wenn sich bic ungeheure nächlllche Feuertäule mg: bti Mit «* Silünz unb önt« . Verteilung bes rüge« ft * dazu prädestiniert, früher oder später doch einmal den flammen zum TUntbe zn fallen unb bk Bevölkerung rechnet wohl damit. 5ti#mefI In winlltg sind die engen Easkn gebaut unb gu sehr dörrt bic Gluthitze des Sommers bk funwift aus Holzbrettern notdürftig imb ohne Vorsicht gebauten Häuser aus. zu leidxfhmi.i geht man auch mit offenem Feuer um Was nützt baue die überaus moder. ausgerüstete Feuerwehr, bie mil Grohfpritzen und Autos überraschend schnell ein- trifft und in vorbildlicher Organisation eingrefft; was nutzt bas, wenn die Wasserleitung, die von vierteln llch eine Woche lang hinzogen, chatte di« Bevölkeru.ig fast täglich Gelegenheit, sich an den 'ehr beliebten festlichem Um Mitten zu beteiligen Unter den 320 neugewähft« n Abgeordneten fallen neben den bewährten Führern aus dem Befreiungskämpfe recht viele Wirtfchaftler auf, i*3r allen mehrer« Profeitoren der Univerfität. lehr viel« Aerzk und Ttct'afkure saft aller führenden Zeitungen Soweit «-> fich um Siaats- l'vamte handelt müllen bk Tlbgcorbnekn für di« Dauer ihres Mandatt-s ihr Antt niebertegen. sie dürfen nicht in leitender Stelle oder als Aus- 'ichtsrat in Gesellschaften fungieren. Vor allem ift strenge durchgeführt dah alle Angehör.ge des Sy-ere« vor der Dahl ihren Abschied nehmen, uni 'n peinlichst zu vermeiden, dah .rgenbtoekbe vvlrtächen Zwist gkeilen zersetzend inS Heer htn- uderfvielen können. 3m künftigen Parlament .n Angora wird alfo nur eine Partei tagen, und die TRöq- lichkett einer oppositionellen Spaltung, wie sie ün letzten Parlament eintrat, ift bei der Zusammenstellung der neuen Abgeordneten kaum gegeben Man mag sich zu dem System seines Parlamentes ohne Opposition stellen wie man will es ist falsch westeuropäische Verhält- niile zum Vergleich heranzuziehen eins ift jedoä) sicher, bic neue Konstellation wird der Aegierung des bewährten Ministerpräsidenten 3 e m e t Pascha neue innenpvlirisch« Streitereien ersparen, d e hier, wie die iLrfahrungen des letzten Jahres bezeugen bei der polirischen Leidenschaft fich zurückgefetzt frihlender ehrgeiziger kommt, wie bas angeführte Beispiel zeiat. bk auficTDcbcnriicb bedeutsame flugtechnlfche Erleichterung, bie bei hkr Anl-an^ern da« völlige Fortfällen von drei Starts unb da- für die schnelle Flugzeit brtkutfame FvrifaLen von drei >;wifchenlandungen für bas Schleppflugzeug felbft bedeutet Die bisherigen Versuche, bie bie Aaab-Katzen- stein-Flugzeugwerte tn Kassel allerdings bisher nur mit einem Anhänger unternommen haben sind in einer Höhe von etwa !5OO Metern vorgenommen worben Das TkrbinbungeMl war ursprünglich 205 Meter lang, wurde bann auf 120 Meter berfürjt unb soll später nur etwa 30 Meter lang fern, so daß der ganze Schleppzug rmt vier Anhängern nicht viel mehr als 120 Meter Länge besitzt. Dieses Schleppflugzeug ift ganz zweifelsohne rin Erfolg unserer -cg»Iflleger Hätten wir nicht feit Fahren dem 6tut*um des motoriokn Fluges eine so irrten fit* Autmertfamkrit getchenkl, so waren wir heute noch längst nicht in her Lage, diesen Gedanken des Kchleppslugzeuges praktisch durchzuführen Der Gedanke ist an sich keineswegs vollkommen neu, sondern schon mehrfach, sogar ganz im Ansang der Fliegerei von den Brüdern Wright, unb später auch von Fokker ausgesproche- worben Die ersten praktischen Versuche begann Espenlaub bis nun Aaab-Kahenstein jetzt der praktischen Lö- 'ung nahe gekommen sind. Das Anhänge^lugz-ug ift ri.' Segelfl eger A K 7, t*r eine Spannweite pvn 8,5 Metern hat und nur 6,1 Meter lang unb 1,75 Meter hoch ift Thc grotzten Schwierigkeiten liegen offenbar iwch beim Verbnidungsfe l da es b-.e Manövrierfähigkeit ber einzelnen Flugzeuge nicht behindern bart, wenn nicht .in« Ad'!urGefahr «ntftefjen soll. Auch auf bem erste ^dudwltug den bet Schlepper,zug von Kasfel nach Darmstadt unternahm, zeigten Nch am Verbindungsseil Störungen, die zu einer Zwi'chenlandung zwangen Auch diese wurt-e glatt durchaefuhri und ber iltfx-rtanbflufl ohne jeden Unfall vollendet Zur praktt'chen Verwertung im Luftverkehr fehlt cs vorläufig allerdings noch an bet notigen Berr ebsficherhe: bie erft -urch eine Aeihe von Erfahrungen erreich! werben kann. Auch bas Prodicm ber Derftändigung zwischen ben einzelnen Flugzeugen muh noch gelöst werden, obwohl bie Cd?toter Serien babri mcht groh find Ss ist wahrfch.'v.lich bah wir schon tu ben nächften In ber vor deckt en Vorstabt V 71 rs -Zughunden citffcrnt, wahrend man Svn hier in 9 Stunden in ber krtnlchen Haups- i rdt fern tomt Aber bie kulturell? und ethische bntferTnnig bat ganz andere Mahstäbe 3n trie- em Sinne ist dk Leistung, bic bas Maghavsntum prd besonders Budapest vollbracht iMl, inbem Ir einen Wall gegen bte Ba 1 kankräfte 1 u 1 g c ft c 111 bxibm ungeheuer imb kaum zu Hberschätzen Man ift sich dieser gefdrichtlichen Miftion ber auch betrübt De»we«en nimmt man mit Genugtuung zur Ke«mtnis dast nun auch in der hfirnttlichen Meinung der Grobmächte sch immer fTel r Freunde ber magyarischen Ration zu er- fr nm- n geben Dah Lord Rothermere, bet frif 3uni d 3 ohne Unterbrechung eine publizistische Aktion im 3n1erellc ber Revision hes imgarifdyen Friedensi>ertragcs fuhrt ein Bruber des berüchttgten Lord Rvtthclifs t wobei arf»i Türten ums Leben kamen Dk tüilrdxit Behörden verhaftetcii buraufbri bei fcjnei Äntuntt in Konstantinopel den traiochittdrini Kapitän und otiurkilkv ihn fokow au* den Kapitän bes türtklchen Schilfes uxgen Fahrtäsil«»- r.ti au einigen Woche Gesänmtts liefern ihr doer gegen Kaution folort wteder frei. Diefes borg, den löste in Frankreich einen allgnncnKii (in!ui'*unaeftumi aus und was bie Xurtn ten nichts anderes eis ablehnende Handdcwe- »ungcn ernten. Pitt toan?t- sich an einen Staats- Mretär ..3ch habe meinem B att telegraphiert bah Cie den Bau der Paz.fi'bahn im Minifterrat ifei 3ene durch fchränktci Lei s:t br geschickter Wc könnt.ti cbenk ;nfrc> iflober Id" Är** - -y A,. Vetters. *$*** nn. irfer®^baT' Bverei" nu.M ( 6 t a ni b u I im Oktober titainbu! bot damals «tn anderes Bilk al» Sterna! Pascha vor lieben 3ahren auf einem kleinen Sch.f'c die Sultansstadt oerl.cfi. um vom •nifemtcfteu Winkel Anatoliens au6 fe nen Br- freiungsplun n» Wcrt zu fetzen Damaiö lagen drohend die P-anzerlchisie kcr fremde 1 Mächte vor den SuliLiispalastcn. und auf den Straften b. rr'cbtc bic Anmasfung der Befgvungsttup:xn Heute ist bic Türke' .ach hartem Kampfe völli-z frei unb der überaus grvge 3ubcl ber T« *öl- f.rung Siambul» ist nur zu begre si ch. ak der Befrckr des Landes. Gali M u st a p d a Kemal Pafcha der Prälibenr ber Türl.fchen Repudli! in trie'em Sommer zum er kn Male wieder den Boden der allen Stadt Letrat. Ein Teil des märchenhaft ichvr.en früheren Sultans- fcrall» Dolnia Baghsichc ift für ihn al» Wohnung hergerichtei worden. Davci fei hier gleich eins vorweggenommm. eine Rückveri^)ung der Regierung nach Konstantinopel ift durchaus nicht beabfidbtigt Angora 1 ft und bleibt aus guten Gründen Landeshaupt ft ad t. unb der Prä'ident fottre auch die vorübergehend hier toeiknben Minister habeii cs vermieden, irgendwie osi^ielle Fühlungnahme mit den uim Teil noch n.cht nach Angora über gesiedelten Vertretern fremder Mächte zn nehmen Der Aufenthalt dient e-uzig ber tikftoluiig und hier an dm Ufern des ewig kftönen Bosporus dürfte Der Gali b«e notwendige Ruh« finden. Ine ihm in den 3abren entbebrung»- reidxn Kampfes und der ngch'olgenden arbtitü- 1 eichen Zett des inneren Aufdaus im rauhen Binnenllima AnatvlieiS bisher versagt war. Der Bosporus, die Gestade des Schwarzen Meeres ober des li«blichen Marmaraineeres bieten in den Abend stunden ein nahes Ziel, unb Irise gleitet die weihe Jacht deS Gafi. vom 3ubc’ des Volke» begleitet, dahin Ober er erscheint plötzlich eines Tages in der Strahenbahn unb fährt in der 2. 'd>lechderen — Klasic von Schifchli zum Tunnel und nimm! in einem lleinen Kaflcehaufe in der Peraftrah« feinen Stofe« «in. oder '.tzt am Strandbade in Ftoria am Marmarameer und fchaut dem Treiben der Vadenben zu unb fährt nut bem gewöhnlichen Abenbzuge wieder heim. Die bat früher ein Herrscher in der Türk«, sich so offen und frei zeigen können. 3n der kommenden Woche wird der Präfibettt eine Reif« durch Thrazien bis Abriaropel unternehmen und die Bevöllerung diese» letzte 1 Restes ber Suro paifchen Türkei arbeitet eifrig baran. ihm einen festlichen Empfang zu bereiten Auf dem Dege zum Lufischleppzug. Bor einigen Monaten ging bk erste Roriz über ben Lufi'chlcppzug durch bic Preffe, man verbreitete geb-imn.jnolle Zeichnungen von einem Flugzeug du» an einem Droht eil ein zweites motorlofes Flugzeug hinter fich herfchleppt. 3m geeigneten MomeiU fällt bann das DerdinbungS- tau. und ber Anhänger geht im Gle.tflug zur Erde nieder während der .Triebwagen ruhig seine Strecke tnriterfiugt. 3n ben Kreisen der Sachverständigen lächelt? man em wenig überlegen über dieses phantastische Projekt t aber nun haben wir diesen Lhl.vpzug schon in tyr Pvaris gesehen, auf dem Flugplatz in Tempclhof am letzten Grostfluatage. too er uns fowohl den Start als auch bie Landung vollkommen < mwanbfrei vvrführte Da- Xr.-bflug- zeug tx» durch ein etwa 50 Meter lange» Drahtseil über feine Schwalizfpitze hinweg mit einem ©Iritfliegcr oerbuniien war. erhob sich glatt vom Boden fast gleich^ittg nrit ihm ber nachrollenbe Anhänger Befonders ütteresiant war e». haft trotz bc» Miftlinoens des ersten V«rtuch-s infolge eines geringen Motorbefekt.s am Triebslugzeug beide flugzeuge nach einer ggnz kurzen flug- fturfc .tollkommen glatt Wieder landeten. 2lach Sric.tigung bes Motordesells gelang ber zweite Vcnuch voLltormnen. Mehrmals inulreifte das fluflieug in.' feinem Anhänger den flugplatz des es endlich ba» VerbinbungSfeil löste 3n vorbildlich 'chönem Gl. ttfluge, bei dem man ständig den Eindrurf absoluter Stchersi' t unb Stabilität batte, ging ber Anhänger allein zum Boden nieder Die ganze Bedeutung die'-.s neuen flug- syftcnrs läfit f'.ch heute noch nicht übersehen. Ohne «Frage ergibt sich daraus, eine ganz behütende Verbilligung bes Frachtvertchrs Der Konstrukteur. 3 ng em cur Raab der 3nhaber der Kas- feier Fiugzeuawertc denkt sich nämlich t .e Sache to dah beifptelswe le in Dettm e.n Schlepper- 'lugzeug mit vier Anhängern abfliegt von denen der rin« in Erfurt, ber ander« in Frankfurt, ber dritte in Karlsruhe und ber b zrte in Freiburg abgctoppelt wird unb selbständig ;m Segels lug lantxn Die Derbill gung des Luftfrachtverkehrs wirb in ber Hauptfach barin erziekt, bah bie motvrlofen Anhänger felbstverstänblich fehr viel billiger sind als e mit Motor verfehenen F!ua- zeug.' Wirt'chasilich stellt '.M bas Problem allo fo bat dah man einem normalen Flugzeug eine sehr trid gröhere Luftfracht mitgeöen kann, als cs fribst zu tragen nn Stande wäre. Dazu »chränke an zu wackeln fangen To beunruhig oa- den Westeuropäer und er wundert sich, baft dabei alle- hier so ruhig bleibt. ,Harrtet oldu". eS hat eine Bewegung gegeben, lagt der Lürie, und wenn wirklich eine Moschee einstürzt, so ist daS, ebenso wie eine grob« Feuersbrunst, ein beliebter AnhaltSpun.t für die Zeitrechnung. Dur au oft hört man jemand lagen: ich bin in dem Jahre geboren alS da- grobe Erdbeben war, bei dem die Mlhrimah Moschee einstürzte, oder damals al- die grobe Feuersbrunst in Fatich war. _______________ Oberheffen. Landkreis Wicftcn : 0 aasen. 20. Oki. Wie stark di« Ba s a l t- t n b u ft r t e in Anspruch genommen wird, zeigt sich auch bei un«. Seit ein-gen Jahren lag der Basaltsteinbruch auf dem Veit - oerg still, weil di« Ausbeute den Ansprüchen nicht mehr gerecht wurde. Bun toll der Bru6 wieder m Betrieb genommen werden. Zur Zeit finden di« Aufräumungsarbeiten statt, und di« Errichtung der notwendigen Gebäude ist in Arbeit. GS ist beabsichtigt, aus dem Material des Bruche- Kunststeine herzustetten. Der Bruch liegt insofern sehr günstig, al- er rin Anschlußgleis zur Station hat, und somit die Beförderung von Matertal nicht durch Wagen oder Auto zu erfolgen braucht. Durch die Wied.r>nl>. i< bnahme finden ein« Anzahl Arbeiter im Winter Beschäftigung. ede lehr leicht bearbe ten IteV dabei liegen bie Wohngruben nicht nur ixreinxclf, sondern oft dorlartig, ja geradezu reihenwetse gcord ei D e'er letzte Fall findet sich in dem stein e - ^vrf Diemarden: m ben bi» jetzt unter' achten p l a«t war verschwunden. Aun aber in btt 3träne fertig, und der Betrieb setzt von neuem ein. Da hilft alles Fenst erschließ en nichts, der Staub bringt durch die kleinsten Ritzen. Schade, daß in unferm Dorfe (toe auch in Kirch- nO Läng-Göns) die Straften nicht asphaltiert ist Das gäbe doch ein wenig Besserung. - - Die Provinzial st raße ist nun von Rie- bertoeifel an rwrdwärtS b.S etwa- über dis Mequinwette mit einer starken Ashalt - decke belegt. Don t-a ab folgt K l e i n p f l a st e r, zwi chen Lang-Göns und Großen-L.nden eine leichte Asphaltschicht, auch durch den Ort Großen- Linden, bann wieder Kleinpflaster bis Klrin- Linden. Für Autos und Radfahrer eine Musterstrafte. Besonders für Radfahrer: denn bei der Zurichtung der Straße wur. e die Erhöhung da. wo tie Straße die Rebenbahn Butz- dach — Oberkleen berührt, gesenkt und unten entsprechend aufgefüllt. In ähnlicher Weise bei den Meguinwerken, am sogenannten ,Windhof". Die Bäume stehen am Straßenrand auf kleinen Hügeln. Ein Radfahrer kann nun von Butzbach nordwärts ' urchfahren. ohne — wie früher — bei den lästigen Steigungen vom Rade zu müssen. — Auch hier in Pohl-GönS sind in den letzten Jahren einige R « ubau - ten entstanden, teil- an der Straße nach Wetzlar, teils an anderen Plätzen. In diesem Jahre wurde zwischen Pohl-Göns und Butzbach, eben da, wo He Straßensteigung herabgedrückt wurde, ein großes Wohnhaus, in daS auch eine Wirtschaft kommen soll, im Rohbau vollendet. tttreis Büdingen —/— Bobenhausen, 20. Oft. Bei herrlichstem Herbstwetter fand in Gegenwart der ganzen Gemeinde, vieler Bereine und zahlreicher Gäste, unter denen sich auch Kreisdirektor Dr. G a ß n e r. Regierungsbaurat Frey u. a. m. befanden, die Einweihung des zu Ehren der 13 Gefallenen unterer Gemeinde errichteten Kriegerdenkmals statt. Die Feier Wurde durch Chorgesang des Gesangvereins und der Schulkinder, sowie durch passend« Musikstücke des Bläserchors umrahmt, die Weiherede hielt unter Ottsaeist kicher, Pfarrer Raumann- Schwik- kartsyausen. Außerdem sprachen Kreisdirettor Dr. G a ß n e r , Regierungsbaurat Frey . Leh^ ter Jakobi. Bürgermeister Haas, sowie die Vertreter der Vereine. Das Denkmal ist eine Schöpfung von Reaierungsbaurat Frey: es ist in unmittelbarer Rähe unseres schön gelegenen Friedhofs aufgestellt, in Form einer dreiseitigen Pyramide gehalten und in seiner schönen Einfachheit von großer Wirkung. Die Ramen der 13 Gefallenen unseres Dorfes stehen auf ihm geschrieben. — •/— Büdingen, 20. Olt. Dem Obst - und Gartenbauverein unfereg Krei - ses wurde von der Landwirtschaftskammer eine Motvrbaumspritze zur Verfügung gestellt, die im Laufe des Winters zunächst in einigen Bezirken zur Aufstellung kommen unb erprobt werden soll. Wie hoch die Obstzucht im Kreise ^n Blüte ist, geht aus der Tatsache hervor, daß allein 40 Preise bei der großen landwirtschaftlichen Ausstellung auf Obstzüchter im Kreise Büdingen fielen. 3n der Obst sonderausstel- I u na errang der Obst- und Garlenbauverein in Verbindung mit den Obst werken einen Ehrenpreis. Kreist Lauterbach. P. Schlitz, 20. Oft. Die hiesige Orts - und Schulgruppe des Vereins für das Deutschtum im Ausland hat unter der Leitung von Assessor Rückert und Fräulein D i e f s e n b a ch «inen sehr erfreulichen Aufschwung genommen. Ihnen Bemühungen ist es in erster Linie zu danken, wenn in der Werbewoche für die Ausländsdeutschen bei uns 600 M. für diesen guten Zweck aufgebracht wurden. Es wird wohl kaum eine andre oberhessi'che Gemeinde von der Große unsres Städtchens geben, welche bei dieser Sammlung eine ebensolche Opferwilligkeit bewiesen hätte. Der schöne Ertrag aus den 16 SchliZerländer Dörfern für bmfdben guten Zweck in Höhe von 281 M. ist ebenfalls zu einem erheblichen Teil auf die QScrbctät.gfH: der beiden hiesigen Ortsgruppen zurückzufähren. Starkenburg. WSR. Darmstadt. 20. Olt. In der kommenden Stadtverordnetenversammlung wird u. a. Beschluß gefaßt werden über die Einschränkung des städtischen Bauprogramms. Beispielen handelt es sich um höchst primitive Anlagen dvN sehr unrcqclmuniflcr Form Gin ganzes System von zusammenhängenden Einzelgruben, angefüllt mit tiefschwarzer Asche, bietet sich dem Auge des Beschauers, nachdem die obere, etwa 30 Zentimeter starke Humusschicht fortgenommen ist: da bis jetzt Spuren von Pfosten Weder im Innern der Gruben noch in dem umgebenden Löß nachgewiesen Werken konnten, scheint ein einfacher Windschirm von geflochtenen Zweiten einen Wetterschutz abgegeben zu haben: gleich in der Rachbarschaft bestellten die Grubenbewohner mit quergeschäfteten Steinhacken unb der schwereren stemernen Pflugschar (diese charakteristisch durch ihre Schuhleistenform) ihre Aecker: hier wuchs neben der höchst altertümlichen Hirse, die sich für den Hackbau besonder- eignete, auch schon eine Gerstenart: (der daneben in Süddeutschland vorkomnlende Weizen ist bi- jetzt bei uns nicht nachgewiesen): ihre Frauen, gewiß schon bei der Arbeit auf den Aeckern vornehmlich beteiligt, kannten den Gebrauch der Spindel unb wußten an dem höchst primittven Webebalken mit senkrecht herabhängender Kette Gewebe herzustellen. Schließlich waren sie auch Viehzüchter, sie kannten daS Rind und das Schwein, ohne daß sich über die einzelne in Frage kommende Art oder den Grad der Züch- tung bis jetzt genaueres auSsagen laßt. Reben diesen fefihaften Bauern, deren Kultur Wir soeoen auf Grund der Diemardener Funde gan^ im Groben umschrieben haben, erscheint nun von Rorden her daqegenstoftend eine andere, mehr jägerisch cmgcftelltc jungsteinzrit- licht Gruppe mit sehr altertümlichen Gefäßen, die durch Tiefstich höchst wirkung-voll verziert sind: ihre Hauptsitze finden sich in den nord- westdeutschen Heiden: die großen Steingräber «die Megalith«) sind ihnen zugehörig: in Süd- Hannover war ihr südliches und wohl auch nur qan^ «poradifch überzogenes Grenzgebiet, die hier stattfindende Ueberfchneidung Zweier rer^chiedener Kulturen wird bei genauerer Untersuchung wich- tig*' Erhellungen in der relativen Chronologie der jüngeren Steinke.: ermöglichen: doch darein scheint auch innerhalb der einzelnen Kulturen ein kbr starker Fluß der Entwicklung aeberttcht zu ba^n f- wnd sich mit dem Instar ber südöstlichen vüdiur, also der Dandkcramik, nur a)te finanziellen Belastungen in d.eiem Jahre erscheinen so hoch, daß sta.t der geplanten 140 Flachwohnungs^au en mit einem Kostenau'wanb von 700 C03 Ml. nur 70 mit :ine:n Aufwand von 35'3 0'00 Ml. au'geführt werden tollen. Die neue Siedlung soll an der Pallaswiesenstrahe erstehen. Preußen. itrcie Metzlar. fuWetzlar, 20 Lkt. Der jüngste S ch ro e j n c markt hatte einen sehr starken Auftrieb zu oer zeichnen, (ks hatten sich dazu außerordentlich viele Käufer eingefunden Der Handel ging flott. Die Preise blieben hinter denjenigen Trüberer Märkte etwas zurück (ks wurden bezahlt für K Wnchrn alte Schweine 14 bis 1 > Ml. und für 7 bis s Wochen alte 17 bis 23 Mk Trotzdem im großen und ganzen l’cberangebot herrschte, wurde der Markt fast voll ständig geräumt. Dornholzhausen. 20 Oft. Bei Ge- leaenheit der hier im Gange befin'lichen wirtschaftlichen Umlegung der Grund- st ü ck e sind die f»genannten .Stockwiesen" zur forstlichen B'wirtschastung auSgewiesen und unter di.' Verwaltung der Forstbehörde gestellt worden. Es handelt sich um den schmalen D efenstr.ifen. der sich zwischen dem Hose .Strauch" und dem Distrikt .Wäldch.m" des hiesigen G'> Uhr Samstag vormittag 8.30 llhr: nachmittags.3.30 Uhr: Sabbatausgang 6.10 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr: abends 4.30 Uhr. 12 Kilometer nordwestwärts von Diemarden bei der Springmühle in der Rähe von Grone ein Wirkliches Pfostenhaus mit einer ebenmäßigen Feuer stelle von 17 Meter Länge (das sogenannte „Langfeuer" m der nordi'ch.n Festhatte biete: sich als eine jüngere Entsprechung): Wie erllärt sich dieser beträchtliche Fortschritt im Hausbau gegenüber den oben geschilderten Diemardener Anlagen? Oder finden sich auch unter den rund 60 Wohnstellen deS Diemardener Dorfes einzelne in ber „Fortbildung" begriffene Beispiele? Für diese und andere Fragen des vorgeschichtlichen Hausbaues wird eine jetzt stattfindende Ausgrabung eine Antwort suchen. Eine andere Fragestellung betrifft die Bestattung ber Toten innerhalb des Hause-: auch ihr Wird die dissjährige Herbstgrabung nach- gehen: Sine jüngere Schicht bet bandkeramischen Kultur hat sie durchaus durchgeführt: auch die Iägerkultur kannte solche Rücksichtnahme auf daS .Recht des Toten": Der Lebende überließ ihm die Hütte und fand leicht im weiten Iagd- gclänbe einen neuen Wohnplatz: feine schweifende Ratur stieß hier auf keine wirtschaftliche Schwierigkeit. In einer ganz anderen Lage befand sich ber steinzeitliche Bauer, sein Dasein War wirtschaftlich an die fruchtbaren Lößhänae gebunden: diese waren nur voa beschrankter Ausdehnung. zudem war die Besiedlung darauf ziem- lich eng: kurz. Wir befinden uns hier auf den Spuren ber frühesten menschlichen Seßhaftigkeit in Mttteldeutschland. Hier ergaben sich nun Schwierigkeiten bei der Bestattung ber Verstör- benen (wenigstens in gewissen Fällen, denn nicht alle Beisetzungen fanden in der Wohngrub« statt: nut dem verstorbenen Familienoberhaupt scheint diese Ehre zuteil geworden zu fein); ber Lebende muß mit ihnen an dem gleichen Orte sein Dasein führen, da- war bei ber früher geübten Körperbestattung aus htzgienifchen Rück- fichtei: aber nicht mehr möglich: so haben wir hier einen ber Gründe für eine völlige Reucrung im BestattungSwesen. näml ch den Toten zu verbrennen. Ob diele neue Anschauung in dem stein- zeitlichen Dorf Diemarden schon Boden gewonnen hatte, ist noch völlig ungeklärt. Daneben Wird die Grabung auch den Gesamtumfang der band keramischen K- Hut weiter Wirtschaft. Weitere Besserung im deutschen Außenhandel. Der Einfuhrüberschug in ber deutschen Außenhandelsbilanz ist im September um 50 Mill. Äm. auf 242 Mill. 9tm. infolge Zunahme der Fertigwarenaus- i u b r um 64 MiU Rm. bei geringer Beränderung des Lebensmtttc: und 'Rohstois 2lußcnbandels ge fünfen. Wahrend bei der Handelsbilanz vom August die bcJeutenbftc Crlcid)terung von der satsou mäßig begiündet« i Minderung der Getreideeinfuhr und ter Dexttlrobstofseinfuhr, zu einem Teil auch in der gleichfalls saisamnäßtg begründeten (»rhähung der Ausfuhr chemischer Düngemittel herrübrU, zeigte die Augustbilanz gegenüber dem Juli keine weitere Steigerung der ^abritaicnausfubr. 3m Au gust war zw.it eine für die deutsche Zahlungsbilanz günstige Entspannung erreicht worden, aber die 3)o:fnungen auf eine Steigerung der Fettigwaren au rühr hatten sich nicht erfüllt Man sah somit fit spannt dem (Ergebnis des deutschen Außenhandels im September entgegen, welches darüber Aufschluß geben mußte, ob Pie Verminderung des Passivsa! dos, die im 3uli d. 3. einsepte, nicht nur durch eine Verminderung der äebensm.tteleinfubr, sondern auf der positiven Seite durch Steigerung der Fertig Warenausfuhr sich fortsetzen wird. Diejenigen Leute, die angenommen haben, daß unter dem vinfluß ber Saison und bei Ausschaltung der konjunktureUen Momente die Pafswrtat unueranbert bleiben bzw. ein wenig fteigen würde, haben nicht recht Meilen. Für die Best'runa der Handelsbilanz im September ist einzig und allein bie Steigerung der 5er tigware nausfuhr um wiederum 10 Prozent aiij.id l iggebenb, unb sie stellt mit insgesamt 693 M.U. Rm gegenüber einem Aesamtaussuhrwett von 933 Mill. !Rm den R e k ordderNachkrieg», zeit dar. Der große Zug, wie ihn der Reichswirt^ schaftsrninister seinerzeit auf der Mitgliederversammlung des Industrie- und Handelstages in Hamburg bezeichnete, hat in dem deutschen Außenhandel Platz gegriffen. Die Ausfuhrsteigerung geht weit über da* Maß einer rein saisonmaßia zu ertnarienben Exportsteigerung hinaus. Diese Steigerung in ber Ausfuhr ist um so bemerkenswerter, als (h- ßch auf Teile der beututen Industrie erstreckt, bie an fid) einen gutenInlandabsatz haben. DieMaschinen- in du st rie allein ist an der Exportsteigerung mit 21.6 Mill. Rm. beteiligt, und sie liefert bas beste deutsche Qualitätsfabrikat unb barmt den Beweis daß die Rationalisierung bei ihr (Erfolge gebracht bat. An der Ausfuhrsteigerung sind ferner in erster Linie die chemische 3 n b u f t r i e , (Farben, pharmazeutische (frzeuemisse), die Leder- und Lederwarenindustrie, bie 6 p t e 1 n>a • re n - unb Musikinstumenteindusttie, bie (Elfen und Stahlindustrie beteiligt. Die Icrtilinbuftrie dagegen weist in ihoer Außenhandelsbilanz Zahlen auf, die zu Bedenken Anlaß geben müssen Und dies um so mehr, aie gerade die leytilinbuftrie den wichtigsten Piatz unter den deutschen Cxportinbustrien eimrimmt. Die Einfuhr von Textilrohstofsen ist weiter zurück- gegangen, während gleichzeitig bst Etnstchr an Tel» tHferNgroaren eine Zunahme im Wette van 5,9 Millionen Rm. aus weist. Die TettUwaren ausfuhr ist gegenüber dem Vormonat ncchkzu unverändert gebüeben. Au» dieser T«tt>lhandelsbil,inz ergibt sich ohne Zweifel, wie wir bereit» bei der Vetrochtuna des Außenhandels im Aupuft feftgefteUt hoben, t*- Ueberfd)reitung des Höhepunt ts der Textiikonsunktur: unb es liegt jetzt, da man mit ber Deckung de» Iv- landbedarss bald rechnen kann, an der Textilindustrie, den Export vor allem m ber Prei»frage wieder eine erhöhte Austnerksrnnkeit zu widmen. Die Einfuhr an Lebensrnitteln, bie biesmai eine Zu- nähme i»on runb 24 Mill. Mark zeigt, wird im Oktober erheblich zurückgehen. e * Wagendochbedarf bei der Reichs- b ah n. Die Anforderung von GÜtettvaaen ist in letzter Zett hauptsächlich Wegen der Deriadung der Herbftcrzeußnisse stark gestiegen. Die Reichs- bahn versucht durch Beschleunigung des Wagen- umlauses dem erhöhten Verkehr gerecht zu Werden, so durch Einlegung neuer Güterzüge an conntagen, vermehrte Bedienung der Fveilade- gleise und der Anschlüsse, Son ist ug »ar beit auf den älm labe bühn en, rascheste Ausbesserung schadhafter Wagen ufw. — Gleichermaßen Wird t* Pflicht der Verkchrslrcibenden fein, durch schnellste Be- und Entladung der Güterwagen zu erhellen suchen: hier bestehen viele ZweifelA- frägen: auch hier ist unsere Kenntnis nur das Fragment eines Fragmentes. Blick durchs Gchmiedefenster. Don Mar Iungnickel. Gestern, zur FeierabeTtdzeit. bliche ich durchs Fenster d«S Schmiedes. Ich konnte ganz deutlich sehen, was drinnen vorging.--- Der Schmied, ein Dreißigjähriger, trat in dsr Stube: Berußt, nackte Füße in großen Holzpas- toffeln, Schurzfell um, Anne Ma behaart. Hände tote Pranken. Er ging bis in die Mitte der 6tubt. blieb dort stehen. Sein fünfjähriger Jung« kam angerannt. Der Schmied streckte den rechten Arm seitwärts. Wie ein Schraubstock war der Arm. Die Muskeln Wellten sich, die Adern Wurden grvch. Der Heine Junge sprang mit erhobenen Aermchen hoch. Jetzt hatte er sich an den Arm des Bäte« gcHammcrt Wie an einer Reckstange hing er. t- Ein selig stolzer Schimmer flog Über das schtoar^e. i>ert.l)U'einte Sck>miedegettcht: .Gib Oö acht, Karl! Los! — Los! — Der AufschtoU»«' So brummte er und sprach er, der Vater. Unb ber kleine Junge beugte die Arme wfc' machte, mit hochrotem Kopf, den AustchmmA Wittlich: Er machte den Aufschwung am aus gestreckten rechten Arm des Vaters. Ein Derklärungsschimmer ging über da- arbeit-harte Männergesicht. Ein Jauchzen floa buflt bie Stube, baß bas ganze Haus fröhlich zitterte: .Frieda! — Frieda!" Die Frau erichien: Eine zierliche, zarte Perio»-. mit fladwblonbem Scheitel. Sie stand in der Tür. .Er hat den Aufschwung gemacht, Frieda!" Hub ohne eine Antwort zu geben, flog sie beet Schmied an den Hal§ Wie ein seidiger Dogri hing sie an ihm. Unb küßte ihn. küßte den ruftigtn Mund, küßte die rauchfiocktgen Wangen. Ein entzückender Anblick: Der Junge dpi rechten, au-gestreckten Arm des Schmiedes, an seiner Drust bie zarte, zierliche Frau. Unb die Abendsonne fiel mit letztem Segen auf da- erdenlchöne Erlebnis. Handel»^» in haB. deutschen H’Rfonk; rftfigcrung geh, ^ätziri zu (TOork!*i ltlt Steigerung in btt Wttet, als k M «u; * Mttckl. b* an *n. DieMoschtnev. 'r 6rportfi«gfnm| nrit ü sie feiert bas b* nb bannt den Btöm ri ihr (irjolfr gchroch, nfl sind ferner in e*t nbuftrie, (Mn >. die Leder- vnd e, bie 6piel®o. lenteindustne, b* «ftrie beMifL tbe gen toetfl in *m auf, die zu Ledenk» dies um so mchr, aü den wicht! gs«n tya| irtinbuftnen eumimnc toffen ist weiter $mid Hfl die Emfchr an !q- ne im Werte oan v ie lertilaxiren jf , fi«l 81 Dem allgemeinen Intererte auf Beschleunigung bre 'Klagen um laufet zu bienen. • Ä 0 n t u r b Gebe. Himmelsbach A G Di< au» den 24 Ottober anbe räumt# Olä-d.ger« Versammlung in Lachen des ÄontudeB Der •ebr. Slimmeleba ti 3Freiburg Llr., ift durch GerichtSDelchlutz auf den 7 «ovemder vertagt worden • Bereinigte Stahlwerke Ql»®. D »fkeld 0 rs. 5n den Autsichtsrake'irunv-n der Tkra.tigu: Siahlwerkc wurde über die t f4,jf«ü4c und technifche Entwicklung der x-e tiivbe und ihre im taufe deS am 30 Sept < . der abg.laufenett G, ch.t'tsjahres erfolareich durch- gMubrte 2atio uilitii-rung berichtet Insbesondere wurden die lehr wesentlichen Seld'lkoftenverlxrtc- rungern bte tm Laute des Jahres erzielt wurden dargelrgi 3n Eilen» und Stahlerzeuznissen ift bte Tflarfllagc im Inlande nach wie vor befriedigend und dic Beschäftigung gut Die Bergbaubetriebe und Äpkrvtni sind zwar auch noch etni- fiermaben gut de'chä'ti gt jedoch ftnb die Oriöte in Vergleich den immer weiter bergenden Lasten fo un»ar«ichend. das» wesentliche Einschränkungen de« 0 rvones und bamtt verbunden 2hl- tegungri. einzelner Bet nebsi eile vorgenommen werden müflr: Die finanziell n Gesamtergebnisse (arten sich noch nicht überleben. frankfurter Börse. 3r an (futl a M . 21. Off Tendenz: abwar (end und schwacher. — An der heutigen Börse war bir )>allniig aflpemein sehr ruhig und zurück- h -i 11 e n b bei .insicherer Wrunbftimmung. V 5 oer s zur Betlegung de-, Rohlenflreif oollfommen ergeb• ni»los verlausen sind, und man üble gröstle Zurückhaltung, da man bat Ergebnis der für heule neu vngesepten Verhandlungen abwarten will Bet fehlender Publtkumvbeteiligung blieb die Geschäft» 1 |feit gering I Send e 1 m .1 > schwacher. Größere Abgaben rour en zunächst iedoch nicht oorgenominen im Hinblick daraus, daß ber ® e I b m a r 11 für kurzfristige Mit tri leichter geworden ift. Man beachtete ben (leigen- den Güterverkehr bei der Reichsbahn und die steigen den Ziffern b. Ri heil« Ieflsegung der ersten Wurfe liberwog- ' Verluste von 1 bis 3 Prozent 3 ® Farben eröffneten bei lebhaften Umsäste" gut behauptet. Clark angeboten waren Etahlverein und Licht und Straft, die je 3 Prozent verloren (Elehraeerte gaben sonst 1.5 bis 3 Prozent nach Montanwerte bis 2 Proze 4 «chr >. «her Bheinstah! konnten sich knapp behaupten >il hoff Haidhof verloren i Prozent Gut begaupun konnten sich Die Werte ber *RrfaUbanrgnipp- Im verlaufe wurde dar- .Ingebot b»urtcnNr. k < Wurf.’ Jaben bei der geringen Sufnahmeiähigkeit de» tortle» erneut nach I G Fa.ben waren test! an geboten und 2,5 Prozent ich.r cher Me Renten Märkte biteben rernochi sigt Spot.r mürbe da» Geschah allgemein still, und d ? r b e i 1 M Qk»nnttt igen>'rfofrrf lebte tich zu Beginn des vss-i eilen Verkehrs weiter fort nachdem vorübergehend im Dorbdrfenverkehr eine festere S^ntknu die Oberhand qcti*nn." konnte Der Bericht über die Qlufsicfe-ratsiihung bei den Q3ereinigten Stahlwerken ift unbefriedigend und rief am Mvntanmarkt 'Abgaben der Spekulation hervor, die das Kursniveau um 2 bis 3 Prozent senkten Die 2luf[cgang der (J^mm.'r^- banfanleibe bereitete in gewisser Hinsicht der B6de eine Snttäuschunq Auch kn-e Verla ihim der Sm ron 1 hi- 3 Prozent Schultheis komnen b?i lebhasteven llmfdtum 3 Pr: »ent anziehen Am Geldmarkt ift Tages- geld leichter, da aus den Stenerein-ränaen '-'.'in 15 Okto''er grofte Summen \ut iicflu-fcn Der Satz für Dagesgeld stellte sich au 5,75 bis 7,50 Prr»- ymt Monatsgeld unveränder! 8 bi# 9 Prozent und Darüber Warenwechsel 7,25 Prozent. Pfandbriefe waren leicht be'eftig; Ausländer ruhig. 3m Verlause trurt ? Das Geschist bei gröberen Abgaben schwächer Die heutige Aeichs to gssihung, in der die Besoldung» res arm be^rodbr-i wird die onlch tnend auf Schwieria- kiien Ifcoht vers> m»w. ®egei- ne A i a^^stude .-•rltrcn f-.e nuisten Berte 1 bi# 3 Piozeri (^essurel. Glonzftosf Berg nann und Cpctra-*rtT minus 5 Proxn Lkahiverein Ichsvächten tich weiter ob. ifrourfitricr HftrfihfWrjc. $ ran !f u r t a TR., 21 Oh Die Iorigv’c6t wrichenken Auslandpreife drücken auf bei be.ti- schenDe^cn. der w.ede-r um 0.25 Ti'.tf ermäst g: werden mutzte, was ' ch auch auk den Preis für TDeizenmedl aus2ehnt« De Aachlrape ift bei 15t m bei normalem 3 geb al -.vrhälinis- mätzig klein, nur gute Qual :atcn lin" bester gek-ich Das 1$>« z.-ige'chis ;»t lehr ruh a M eie liegk au5crvrdentlich st.ll 3t warben nottc.i 'Do-zeu. idunD trocken. auswachs*ret 25 75. Deizer. ^dund. r rocken, nut vere nyltem Aus- wuchZ. 24.50. Tveizen. DeNerauer acr.nqc O.ua- likäten. mit b s zu 23 Proz F. ach laten. 22 50 d s 23.75. Avgge tnlan*' 21.75 d s 25. Cocm-.-er- gerlte für Boa ».zwecke 26 bis 28. Hafer, inländ. 22.V b.s 21 551‘cr ausländ 24 5? b.s 2S TRa * igdb) 19. TJS vr.itteK, inland Ichcs. Sp. » 0 38 bis 38.25, Aoggennu h! 31 25 0 s 31.75. Me zen- kleie 12B0. Arggenkleie 1350. Dcndewz Schnxtch ^rantiertfr Lchlochlvichmarkt. S ranlf u r 1 a. M 21.011. Auftrieb: 52 Binder. 677 Kälber. t68 Schale. 282 Sieweine Kälber ^efte Malt- und Saugkälber 78 bis 83 Wk mittlere TH ah- und Saug la .-er 71 bi» 77 geringe Kälber 67 bis 70. Scka, c Maftlämmer und jüngere Mafthämmel iDcidc- maü 47 bi» 50, mittlere JMahlämmcr allere Ma ihämmel und gut genährte Legale 40 bi» 4e fleischige» Schasvieh 32 bi» 3<) gering genährte» Schakvieh 26 bis 30 Ml M a r k t v e r l a u » Schweine wurden des geringen Austriebs halber nicht notiert. Ääloer und Schafe ruhig, ausverkauft. Berliner .-sduktenbörse. Berlin. 2?. Oft Ss notierten (1020 Kilo': Deizrn. märkischer 246 bis 24-i Ml Oktober 267, Dezember 271.50, März 273 lrtchig Aoggen, märkischer, 245 bis 247, Oktober 243 5^ dis 244. Dezembcr 244,75 bi» 245. März 249 bis 249 25 (ruhig); Sommergerste 220 bis 267 (ruhig 1 Haler, märkischer. 203 vis 216 < etwa» fe ter). Ol r-ber 277. März 221 (etwas fester): Mais, öd Plata 192 bis 191 (ruhig); Raps 315 bis 325 (fester); (IftO ZtUogran - Olimen « 3175 W» 35 < ruhig1, Ars,ant.iebi 32 bis a! 65 ruhig); tenfkir U b.» 14.25 tetig' Rog?. nNc e 14 bt» I4J5 -hettfl) .xftoriaerbei 52 bis 57; kl eine •rbfen 35 bi» 37. Sui e .rbsn 22 bis 24 Peluschken 21 h s 22 Acker.whnen 22 bis 24. Legic Tkachrichicn. Mordprozrft mit greifpruch. T8 21. Frankfurt a M 21. Okt Bor dem hiel.gen Schwurgericht fan7 g.ftern die Verhandlung gegen 7en am 9. Dezen.der 1924 der des Mord.» an der ^''...h Deh^ann und des Moikver'uchs geg.r» r der Arbeiter.n Martha Drnruch b. ch..17 gt v.’urt c Der Angeklagte unterhielt ein BerhIUnis mit der D'vrauch. einer als '.hr er7.rntl.ch bekannten Per'on Die 2Denrauch d a lecenttt t € .IHI- mordg>danken äusierN oer chwvii- > a.;: 4 März. dem Main g..anbei. C;*at.r wurden .:;r Veilten teile aueq.gidben und auf Ar en ur.educht. Man sand aber nur eine g.r nge OiLnflr Olr'cn, '0 datz nicht anzunehmen .'1 t°aä dlerour.1 Der Tob . litrtgt war. Die An!la ia’jtt bieten 3all als Mord» er uch auf Bei ber Mutter des Anarllagl.n trojntc als Mnuu:. r n Die Cli'a- beth Dehmauu . b.c Der Gewer.. u izucht nach- g.ng und auch .n lrtt.i..*n . jungen zu Dem Angeklagten ftand Die Dehn.ann .erstarb am 5. Mai ga3\ oldtzl.ch unD es tauchte die Vermutung auf bUl D.e D.hmann k n.» : atür.ichen Totes g.'stor. . .1 k. B.. Der Untersuchung der Leiche stellte l.ch heraus das. ehe rb hebe M.nge 21 den imr tauben itxtr 3n diesem Salle wurde dem Angcklagien vollindeter Mord zur Last gelegt Der 2ln. leugne:e 7)fvifer Die D lei ,rüber einmal in einer Sabrif pdarmazeukischer Präparak t tig g.wesin und tnelle.chl Hove lie von Dort h r da» ötlt. Nachdem gestern das 3cuge m :rb6r statt gefunden hatte, wurde die Verhandlung heute früh zu tfnbc geführt. Da» Schwurgericht sprach den 2ingvflagtvn Äarl Pfeifer von D.r Anklage d s Mordes und de» Mordversuches auf Den Antrag des Staatsanwaltes' frei. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — AeichSbankdiskont 7 Prozent. Lombardzinsfuft 8 Prozent. .tronffen a.lW Vrrlin » er* l.Utr. • ur» s*iu». Kulans »irre =<■« Tetun W IQ- 21 10 10 10. 21 10 F-, T« V-ttTantctbr t> 1977 1 < nut Abi.1 clutb mit — - 87.5 — Nu ol — St 3 51 65 51 5 T< >u( pü; । Hut 1 ■ Htd)un 7 . ,.n: t! H^p 0! Oo dpi II.u — 14.7 14,65 unfui.btMt bl IVJ2 % — — . .htxlniid-f dov -Vant vtqa isoidpl W » als < -Hnl. N 5 • — — «•, £chrrri*ilit>< ffolbttt 4.*|' , Crflrrr :rt Silbtrnr XL» 32 —• 6 C * 5.5 * i . l rirrnrid# n ciil iXtt r.t> - *■ — « IhiQcuidir tiolbric w — < llneauia;« 2iaat«r v 1910 25 3 — — 35.4 « . ton I9H Ü 2 es. 4 Vu Uugai lchc Rroiunrir 1,11 — 2 4 2.« lurt -tollonletbc o ivii 4' . lu.t Ü'-ubac-boLn-em c * — — t»oo dura-Nuuiil- t*-M . » i - mb dbom r.iou 16 - 14t- 145.25 146 145 75 • 21.’. 5 • Vor.<4 TanuHAui t — 122 2 15 wcrbteutlCir r-• ub < fin» ?u *• 137. rs IJ- 3 i:R.25 v....... van.'«. ; <111* 1. ■70 75 SJJ 24- :s eoeumo- u » fnoai 1 । lärm', u. üauoncl. anl >r IS» IG'.- IbV □ 21» 216 rib ri7 D0 Tiüvi.i; ükHUI6o,i Inl iv li« IM# i: j . 1.85 la«.! - 151 1.0 5 T«»biur vau.' lu l>. s 156.6 15« 5 156 Mi.iriMuil* it-nbütanr 9 4 2h n tWciaubmit • 135.5 1 i. Ul 116 kdeaHcf । • • U9 75 170 85 9rankhni a i'i Istdln Pur» Uhr- Pur» Per» Wnlang Kurs Damm: 20. 10. 21. 10 20. 10- II- 10. !L ® ® . . . .7 172 17 1,25 i: 75 169.6 »krfltndiin . . . . . .b 205 •M.5 - tfkllr. ifttfrrnngen . . 10 172 169 170 13 dicht und tro'i IG 2W j 06 206 .06 5 57 — 246 234.75 Stbciniiabl 0 194 193.5 191 9 19) 25 Siir deck Mcnian ... (. — I6U 5 Scrriniflle Siodlkv. k. %9 3 121 117.5 120.75 116 Ctaol l'.'tnrn 1 sh 58 36 8.4 .8 13 Stall fllibcrilfbcii «aliWrfurritlB 11 164,5 - 164 5 10 176.5 177 _ »allwtrf eoUberturtb |2 — 239 — 9 ® iltirorn-nnbuftrti 10 eG.9 05 264 6 284 Dvnamli Höbet e<6rtb-anhall 0 — 1 4 — * 235.5 «15 * t»olblchm:bi . . .5 I2U 120 >20 120 Sluigkrlwerkr . 0 " 75 67 67 6 *7.5 Wrialladrll cha" 10 HU 75 IM * — ^ranMurta M Berlin Sdiluk Hure t Uhr- Mur» Sibluh- »Hang flur» Tamm: «' 10. tl 10 2U 10 ZI. IU. ybtltpp Holimann . 1*1.5 l*i UH.«5 179.5 fvthrlb#r :ri U5 75 • — ermrni ffadfubl * 195 t. aoi A 3rrltaa u 162 IM. 5 echoubd« ■yntrnbofri 15 — 124.25 427 Cfmxrtr 12 • 404 6 404 t< KJ. ZS flblrrötrlt Kleve». . . 0 — 100 97.5 Lvdw tftxirt - . . - 1- * 267.75 267.5 Wat HutomcbH 6 — — 108 IM Crmflrin A «koppel . . . . 4 * — 127 127 Vinte Hs^mann . . C — - — — l'conbaib lull . . . ( • 159 & 157 fantaf r .;itn .... 0 31.6 — 31 • tfranff T. ‘d) 117 5 • — Tiiaa ...... 10 1II 130 129 25 — 9; hTMl— 9*n " fltrrf 1,766 1,792 66.15 1.791 frl «nm’ >* rj 66.2 -8. 55 V tnfnanic 410,1-1 HO. 2* Ropendagen 112,19 112,41 112,19 112.41 <3iik1bolm 112.71 112,94 llk.73 112.95 Cxlfineforl. Italien . 10,542 22,665 10,562 S.925 10,54 : -2.66 10. .03 22.9k London. . . "-'ennork . . 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Ptatzbecker: Lieder von Höcker. Schubert. Hirsch, Mendelssohn-Bartholdy: Vlolln stücke von Beethoven. Tschaikowsky-Burmester. Kreisler Preise der Plätze 1 Platz 1 50 Mk . 2 Platz 1 Mk Karten im Vorverkauf bei Herrn Cballier. Neuenweg. und nach- SesanHerein Heiterkeit Gegründet 1878 'Mitglied des Deutschen. Hessischen u. l^hntalSängerbundes Oer Gesangverein Heiterkeit veranstaltet am Sonntag ein Konzert, dessen Äesuch wir unseren Mitgliedern wärmstens empfehlen. DerVorsttMd WUm iMMM @ef(Onifid MMSiAMilkMIlllSM! S Auch Sie sollen feine Katze im Sack kaufen! I besichtigen Sie unsere große Auswahl I in Qualitätswaren zu billigen preisen. I Für Herbst und Winter: Sieuc eien ■errea-Ulater von Mk. 27-an, Schwarte I | Paleteta mit Sainifraacrt ■■reaeo-Paieieti. Iah- I . Paleiets von 3)1 f 35.— an ülaiar mr t^ui Ittien und I sfnabrii iebr vretSiveri: LHaaelstel von Dtf. 16— an; I । »ömielatel von !)<’(. 1! an neue eleaan t ■ arten- I i An-lge von 1*11 A • an. 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Jum 21ue|d>anf kommt bad beliebte Mainzer Aklienbier, Marke Ooppel-^ad Um geneigten Zuspruch bittet Svledvtch DcUsf. Arisch geschlachtet! Offettlegung der Stimmkartei für die Canblegsroabl am 13. Jloo. 1927. Die Stimmkartei (Wählerliste für die zur heisijchen Landtagswahl in der Stadl @ic ften mü Gemarkung Schiffenberg und JXrrnaialö stimmberechtigten Personen, liegt von Sonntag, den 23. Oftober 1927, bis ciafdHiefclid) Sonntag, den 30. Oktober 1927, im Stadlhause Bergstraße 20 — früher Steins Karten — Zimmer Rr. 13, Zu jedermanns Einsicht offen, und zwar werktags von 8 bis 1 Uhr vormittags unb 3 bis 6 30 Uhr nachmittags, am Samstag, dem 29. Oktober, nur von 8 bis 1 Uhr vormittags, an den beiden Sonntagen nur von 9 bis 1 Uhr vormittag: 95Ö6B Einsprüche gegen die Dichtigkeit und Vollständigkeit der Stimmkartei sind in »erhalt» der O'ienlegungsfrist. bei Mei düng des Ausschlusses, bei dem Dberbür qermeifter (Wahlamt, Stadthaus, Berg ftrafje 20, Zimmer ’Jlr. 13) schriftlich an Zu Zeigen oder zur Niederschrift zu geben Soweit die R chtigkeit einer Behauptung »icht offenkundig ist, sind Beweismittel beizubringen. Wird ein Einspruch nicht sofort für begründet erachtet, so enkscheidet über ihn der Kreisausschufz endgültig Stimmberechtigt ist, wer am Wahltage (13. November 1927) Reichsangehoriger. 20 3abre alt ist, in Hessen wohnt und nadj dem Landtagswahlgesesz am Stimm recht |en ist Adstimmen kann nur. wer in eine Sttmmkartei oder Wählerliste eingetragen ist^ oder einen Stimmschein hat Kietzen, den 21 Oktober 1927 I Der Oberbürgermeister I.8.: [)r. de i b 5Ccn4n:u \ ^onsumperein Sieben u. e. G. m. b. H. y>i(M Abgabe nur an Mitglieder BND Man bekommt es in jedem Kon/umverein. y Nimm nur Famos derGEG, und weg ift alles Wafchiagweh VMi "d Klein cllon«i Neu. llch» Mäntel. '^•Mänie! in roßen - Baby. und Kleider in cn "wen Aus- Jen zu «ich billig« n! Uhntolsänßerbunda achmittags 4 Uhr. Jrsität Gieben -Schättler.Giebea tnor) iieben (Violine) mus, Gieben Ken, Brahmi - Hege, Werth. Ortbegravei) er Schubert Hindi Ire von Beethoven. "rdskr Pietz 1 Mk Ktncn tuenweg, und nach- >e. «UV Win «71 v Idir'1..***"' wt. , f peronlioltet om lesuch mir unseren en.SttMlld MW UWE m 6a‘!’ ch« gS»«*1* men^ifft‘! «*?s* es oon$*L * lt£S WB Freitag, 21. Gktoder (927 bril ein 'Dnthitlpid- ergeht!« tu D-rmerfen. um*" yoar ebrnlaiU rin 8 I ro .’wnbdtc f«t> hier um frie l'iaftrin- toeibungtfptel be* €>.3 $Vrt*crn geg.m C'cnnaiiia vl*uher»bü guten öteflcdänhcT DerLoren JVr (ommmtv Sonntag bringt fr< 3?rie Idtung her CabnfmÜmdf tmi .itoet XtefL*n: Siesten 19 00 anrb gegen bi. r^vnertödtynleii ^erbornrr antnrtm nnb trieb in lernet jrijigen .form einen 5teg mit na4) Ägide bringen Her» bom ih aber imnwrtnn au* e.gmera i'lao uni) vor eigenem Publikum !etn leichter i> gner 1X1* tollte 1400 w Nmlen geben 3m \©eiten Gang mufi fi Svobn boulen Dm Sranfenbrrgern auf beten Plan gegemi berfldlvn Glicht fo b ch tpie in Gieren, aber verlieren wirb b-r jkuhng hoch. 'Ulan kann ibm kaum an fr-re Hvllnungen >nahen. M W. öanbMU im Sczirt ötffen-i&annoptr. Durch einen lehr knappen unb nicht geraba verdienten 5. 4 »Lieg sicherte sich Rurthlfen-iPoli- zei aste!, her Dorjäbrige Handballmeifter über »esfen-Preusten auch diesmal wieder Oie Boe- berrfeboh im Maifeier Bezirk Pie Spiele haben zwar ibr Qnb< noch nicht erreicht aber hie anbertn Gegner sind den Kucbcllen nicht ,je- tährlich. :..>< bc und her 3abl der teilnehmenden Bereine imch bätte sich her Schwerpunkt im Haiidlmlllpori non Wehlar nach Sieben verlchob'-n Da« erste Spiel liefert die Spielnereinigung 1900 Sieben m Wetzlar gegen den Sportverein Wehlar Die Siebener gehen nicht mit allzu viel c ege«auÄ» li eu nach Wetz ar Die Wetzlarer spi len einen le.-r körperlichen Handball, wenngle' "♦) sie technisch la um des er fein werden al« ihie Siebener Säue. Zur diese ist aber trotzdem das Spiel noch nicht verloren. Sewinnen trimen fle nur mit rationellem Spiel, d. h. IlneigctnMtzigßett und 3v* fammenarbeiten. M. W. Seine br| ififien Mballcr nach Amsterdam do Die Ochmpifchen Komiteec Australiens, Kanadas. Neuseeland« und Südafrikas haben dem englischen Oltzmpilchen Komitee netgetcilt, hab Ite sich hem Beschluß ®nglanM am Fustball- turnier in Amsterdam nicht teü^unabawn. aa* I (blieben. Olympische Spiele 1928. Die viel »och Derb rettete Qhefhbt datz bar Dreisprung vom Programm der Amstev bamer i chen Spiele 1928 gestrichen worden fei entspricht nicht den Tatlachen Di« deutschen Springer werden daraus birxhtn'elen, diele Vribeeubimg nicht zu Demachld'fiiMi ha sonft ein vollkommener Ausfall der deutsch«» Teilnehmer im Dreisprung zu erwarten ist. Timer repischer Sedelfiaaretord. Aus dem Marienburger Sluggelänfr erreichte am Dienstag der bekannte Cxgcltlteoeo Schulz mit der ..Wettpreusten" de« westpreuyt- schen Berrins für Lufttahri bei einet Windstärke von 14 Sekundenmeter eine Höhe von 650 Meter womit er den sranzdsischen Höhenrekord von 546 Meter erlel-Iich Derbei J e r t e. Leider konnte seine Höhe incht bart>- graphisch feftgelegt werden da lein 3nftruinei< an Bord war Schulz landete nach übet vier Stunden Flugdauer glatt. Urner deutscher SSPenfiaa Kettretord. do. Am 9 Oktober unternahm der Lheb» Pilot der Bäumer»Werke, Bohne, mit feinem Apparat .€*a*ttKiri> II“ einen Höhenflug- Rekordversuch, der glänzend gelang. 6r ftartete mit einem tagtet vom Flugplatz Fuhls- bürtei und vm-ubu- fre H öhe von 5680 Meter, eine Leistung, fre vorn Deutsch» Luft- rat aU offizieller deutscher Aekord notiert worden ist und nunmehr der Federarum Aeto» nautiqiac Ontematrmxil ($. 2L J.) zur Briläri- gung als Weltrekord mit geteilt wurde. Bohne hat den bisherigen WekNoikord, Der 5273 Tllrter betrug, um 407 Meter überboten IstenedeS Sleitze wieder am Start. Die Londoner Stenotypistin Mercedes G leihe, die am 7 Oktober den Kanal von Lap Sri« Aez nach Dover durchschwamm ist in Bou- logne für Mer eingetroffen, um einen neuen BerIuch der Äanalburcbquerung z»» unternehmen. Rundsunlprogramm des Stänkertet Sender« (Ans der ..Aadio-Umfcha'i“.) Saro^teq, 22. Oktober 15.30 bte 16 Hbt: Die Stunde der ?,ugert>. — 1630 bti 17.45 Zfonzeri des ?-en g-stellt. denen gegenüber brr angehende Schiedsrichter Stellung zu nehmen und leine ®igiiung zu erweisen bat Man wird auch einmal zu dem M.tiel greifen, den Schiedsrichter-Schüler zum Zuschauer und Kritiker zu mach««, um aus den Fehlern - oder den Tu- Gden — anderer zu lernen. Am 0d>luh eines St IldungSlehrgangeS ftrr Schiedsrichter wird •eturhd) eine Drillung statt finden müllen, bereu AuSgona en scheidend dafür ist oi» her 'Heftel- hnbt sich eignet oder nicht Fitr sehen Ter and 11 es nicht nur Pflicht, sondern .igene« howites DntirefR auf strenge Qualifikation seiner Schiedsrichter zu achten, denn daun wird auch die nottoenhige Autorität nicht fehlen iS» lann gar nicht starl g.nug gesiebt werden, bis man aneriannte 6d> eher chter hat. 3n Gngland mit fei mm ausgedehnten Spiel- bet rieb tolri z. B zu Schied»richterktrsen nur zu- odafkn. wer »tne imrangeganaene ärztliche !lntersuchung enoigreich beftanie-n (xit. 71.1.1) vc ■ kbieöeirfn Lehraa,g wieder von der Liste gestrichen. Was verlangt man heim von einem Schied»» wxchserDie erste T'ehtngung ist. datz er die rocige Llmltchl hat um sich da dura) von vornherein das unbedingte Tkrtrauen und die Achtung der Spieler. cl»enlo wie der Zuschauer zu sichern Diese Umsicht hat zur Boraus-Ier.ung daß er neben der genaue AcTmtuie der Regeln imb ihrer Anwendung da» cmel jederzeit auf» nertKun veriolgt. Die zweite 7-orbcvitwung hie ehenfo unerlästlich iS wie die Umsicht, iü De- irPunkte-B. ripr. iig an bc: Spin, bechauptri. Rur mit Muh, und Lot gelang ihne, am txrgangr.wn Stnnlag rin sehr knappet 2 -Sieg Tuva Kassel 3n der nunii-^hr folgende,! zweiten Serie wird sich zeigen, ob mit den Borucken als Gruppenux-grt zu rechnen ist. Llnlerer Meinung nach st llt S <5 03 Äaffd den wertvoll te.i Segnet d x öü hfl nippe dar Jiad> Fulda folgen mit der g .-.chen Spie'.'ibl 03 und .Sport' Xaffd. Jura Hal einen guten Mittel plan nur einen Punkt hinter den beiden zurüri $>a ohne Spiel, konnten die beiden Lahn- tHTtrcter B. f D Siesten und S rmania- Marburg ihre Politwn nicht rsrbefrm @e- legenbnt dazu ist erst am IwnuuTib.m Sonntag gegeben Unb zwar Innbelt es sich 'in diesem günstigen Falle um Begeginnig'n in denen jeweils he uahnftädter Platzverein sind B f B. Siesten empfängt die nicht schlecht • Jura ÄafkL Germania Marburg Hst den Spi Anführer Bo» rulfia Fulda zu Safi Die Serm nen hafien wenig Hollmmg. sich erivlgveich durchzu»e.ien. S rabc diese Punkte werden die BoruNni wohl kaum Iridbritnriq verschenken In brr Aordgruppe des Bezirks leiste! such der Meiste: ^urhellen einen zahlenn.ästig überzeugonL-en 9 0*S4cg über die ganz auffullenbv S. Bg. Göllingen. Trotz der vielen Tore war Zpurhrisen dennoch nicht m 2Rei fierfonu Wie immer, wird aber auch m dirievi Jahre die Äurbeflend' erst gegen Snd? Ist ©allem in Hochform kommen. Sine ^rixrralchung brachte der Kampf Spielt», gegen Hermanma mit 0 2, und hier mit einem Ergebnis, mit bem niemand gerechnet haste Hermannia hat mit diesem Sieg an die Miltelgruppe An'chius' gefunden Der Kampf um die Spitze unrb stch aber wohl nach wie vor zwischen Hellen CM »uid Kurhelfe, ab- spielen. W II. vtiirtSNaffk £abn. Hier hat lich der Jicultng Frohnhausen wenig vielveriprechend eing sühn Di S Bg 1900 Sieben hatte wenig Mühe, einen fidxr-n Sieg zu landen. Dabei war 19Ä). tote bet allen Späten gegen lädx ■ S -gn'r. nicht einmal in besonderer F»>ni> Butzbach konnte sich gegen Ockers- baulen nicht hal en 2 0 biidxm die Marburger in Front Im Tabrilenstand führt nach wie vor Sieben 1900. nunmehr aber mit einem wesentlich Was der Sonntag bringt. Sm dem 2nrn«au S ffei (S. $.) Den groben Tagungen der Turnaucfchusfes imd der Verri7i»ooi-sttzenden im Turngau 5)effen am wnloffewn Sonntag folgt twrnnenben c-onniafl eine toeitrre n*d>hiri 'R.Klinge (Frankfurt« M ) sieht ind Io wohl d e conuiur- als auch die Winteripiele der D. I. behandeln wind. £eir()fatf)letit bei Sv.-Vsi. 1900. Iuge rverrin-'tzmp' geg n . f. 2. Wetz ar. o. Den ii dieser Cai o, laum im Wettkampf tätig gewesenen Iugeno.i /en ist am n ten Sonntag Gelegenheit geboten ihre Krä L zu m< en. Der Berein für Leidesü 'unqen Wetzlar sendet die Au>erwählien seiner Ja «mb ei tat')- leten nun Bereinezweikampf gegen Giesten 19J0 Die Jugendlichen 1^00'S haben cr,t kürzlich bei den abeiallampffptclcn in Kreuznach gezeigt bau sie mit ihre« Leistungen m die vorderste Arihe zu fteikn sind Das Können der Wetzlarer wird durch die treffliche Schulung bei Sportlehrer B a u 1 u s verbürgt. Der Kampf wird in drei Klaffen (Klaffe A. Jahrgang 09'10. Klaffe B Jahrgang 11/12 KlafleC. 3abrgang 13 und jüngeri ausgetragen Die für jede Klaffe ausgeschriebenen vier Ginzelkonkunrenzen toetZ-en von je zwei Beretneoertoetern. die Staffel« von je einer Mannschaft bestritten. Das tBcgebm« wird auf dem Wege der ^laywerrung ermittelt (1. Blitz 5 Punkte 2 H.atz 3 Punkte. 3 «llay ’ 2 Punkte 4 Platz - 1 Punkt in den Staffeln 1 Platz 3 Punste 2. Platz IPunit). Die Sk e'.Vereinigung 1930 läfjt an dem gleiten Tage zum erstenmal eine Jugend- Handball Mannschaft 'pielen unb zwar gegen eine Mannschaft hce B f. L. Wetzlar Hier kann man ohne weiteres sagen dah der Handball in Wetzlar schon zu sehr Boden gefallt hat. als hast man der neuaufgestellten Siebener Männl ^aft Gewinnchancen ein.äumcn könnte. Spielvereinigung 1900 Gießen. ö. Die Ligamannschast trägt am f ntnmen« den Sonntag rin tneileres schwerec Meisterschaftsspiel au-. Der Sportverein 1 920 Herborn ist diesmal der (tzegner. rin aus riaenem Bfai; a.ihrrft w>dcrsta7-chssäh>ger Kreisivraverein. 190U bestreitet dieses Ireffen in bester Aufteilung, fo daß man auf Grund bei seitherigen Leistungen mit cm em — wenn auch knappen — Erfolg der (Siebener Aau- weihen rechnen kann. Eine widrige Bcgcgtrung hat die V i g a - rcserocM.innschaftlstOO-: vor heimischem Publikum zu bestehen. Der Wetzlarer Sport- i» e r c i n . her derzeitige Tabellenerste der Gruppe L'igur#fernen im Gau Sieben Wetzlar, stellt sich zum Spiet Der Ausaavg ist offen. Man erwartet rin spmnevdc-s Spiet für Kiesten nicht aussichtslos Die Illa Mannschaft hat Sau bringen* I. zu Kost. Für die Giestenrr gilt es hier, die einigen seitherigen, durch 'Jhdytantrrten in Zknifringen erhdenen Berluftpunfte writzumachen. Die llfb Manns cha s t eriebigl chr Rütllpiel in Heuchelheim gegen die dortige II. Mannschaft. Ini Borspiel boticn sich bie 1900er ihre einzige Niederlooe m der Saison mit 3:2. Die I. Jugend eriednp in Lich ihr Dipslun- spiel. Lich^ 1 Jugend ist Gegner und wird den (Riebenem vvrousiichtlich imterfieoen. Die 1. Schüler elf empfangt Heuchelheims 1. € d)ü l eT im Tlürfipiri. Fußball in F. E Burgsolms ift der (Regner des Spo. 20 am kommenden Sonntag. Burcholrns verfügt auster einem groben Qamplgeift auch über eine oute Technik Da die beiden Mannschcillen punrigleich in der Tabelle kteden. wird jeder der (Regner o-riinhen, das gute Ende für sich zu haben. Im Borspiel verloren die Heuchkldermer m Burgsolms 3K). Die zwecke Manmchm fpirit vor freiem Treffen gegen die rienc von 190i» Sieben. inebuD-tänkrtampf 5)tu tolant - Sorweatn. Das zweite Länderspiel innerhalb dieses Monats finde! am Sonntag in Altona statt. Es ist wieder rin Gegner au* Skandftraviem. aber wir brauchen ihn nuht so zu fürätm wie fre Dänen, die untere Bertretung so glatt besiegten, henn in 2loNveqen spielt man einen nicht Io guten Futzball wie in Dänemark. Aichtsdesto- treniger darf die deutsche Ländermannfchast das Spiel nid)" zu Irich nehmen, denn auch hier sind unangenehme Liede rrafchungen nicht ausge- schlollen. Ardeiter-Turn- und (*i>ort6und. Die ü trief (affe. L Auch in der Kreisklalle kommen fre diesjährigen Berbandsspiele um die einzelnen Srup- penmeifier langsam zu kSntk- 3n der ersten Gruppe in her die obrrtxffildxn KreisNallo- inannlchasten spielen, ist an der Gruppenm nit>er- schaft her Westend-Blannschaft nichts mehr zu ändern, die seither sämtlich? Spiele gewann, ilmffritten ist jetzt zunächst her zweite Platz her entweder Frie berg oder Siefien zufällt Friedberg hat bei e.nem Spiele mehr vor Gicsten nur einen Punkt Borsprung. habe; trägt Friedberg am kommenden oonntag gegen Bocken- heim fe n letzte« Svft l auv Verliert Feed» berg Io ‘«art. er Ziehen i Mannsch f: Xt Attxru Pl .aer fein, da lese noch gegen hen Tabelle letzten Dorh im zu fp eien hat. wo.» i schwer »ch m.t einer Aiederlage S eben« zu rechnen ist. Arn Sonntgg hat Siesten gegen Frank- furt-Westend auf he rem Plan anzutreten. Als bestimmt ist anzunehmen, dist die Weitend- ler ihren d.esmaligen Gegner sehr ernst nehmen. Im andern Falle gehören die Punkte G.esum. Bei kompletlein Antreten tont» Westend alles daran setzen, um auch fern letztes Spiel zu gewinnen. 3m dritten Spiel stehen stch Praunheim und Heuchelheim cn Praunheim gegenüber Wenn es den Oberhellen gelingt, mit entern möglichst niederen 2krlu/t-2lefultal brimjuMjren. so werden sie mit freiem Achtungserfolg beiriefrflt fein. Auch Praunheim trägt 'ein letztes Spiel juo und durste hierbei unbestrittener ötegtr bleiben. Die erste Beftrisktssse. 3m rinz.gen Spiel dieser Klaffe stehen sich Aaunheim und Lollar gegenüber. Di« Lhailcen stehen für Lollar schlecht denn deren Linksausten ist gesperrt und mit Ersatz dürften sie gegen di« ÄaunHeimer kaum etwas ausrichten können. Mit klarem Unter1 und^Antla in die Bucht hinausrudern und heimliche Fischer Inder norfingm, wozu der jung. Fischer mit der Mandoline klimperte Das zerstreute und beruhigte sie twa.- und langsam kam cs wie eine freubige Gewißheit über sie, daß sie unlösbar mit ihm ver imnöen fei Len; war nicht der Mann, sich durch cm Keines Wiener Mädel und ein Lind fesseln Zu lassen Am dritten Tage kam dann em ausführlicher Bries Juerft Liebesschwüre — wie er sich nach ihr febne Ihr Herz pochte und hüpfte. Dann schil berte er die Düse und die beiden Rollen, die er von ihr gesehen „Ich habe biete wundervolle Frau nun auch per sonlich kennengelernt — eine große, vornehme Dam., eine geniale und leidende Frau! Sehnsucht und Schmerz klangen auch im Leben aus biefer wunbersiißen Stimme So ging es zwei Seiten lang; und zuletzt — eine Eisfaust preßte ihr plötzlich das Herz zu sammen — schrieb er: „Ich bjn wie aufgewühlt. Anck* io sono pittorc Man verachtet dos Theater, das Pu blikum — aber unsereiner kann ohne bas nicht auf die Dauer leben .." Sein Wiener Impresario sei nach Genua gefom men, um ernsthaft wegen der Böhmischen Bäder gaftfpiele und der Holland Tournee mit ihm zu verhandeln — „Schließlich muß ja dies Faulenzer- leben einmal wieder aufhören, und Geld muß ich ja auch wieder verdienen, was du begreifen mußt." Und bann nochmals eine Liebesbeteuerang, und wie schön diese unvergeßlichen Tage gewesen feien.-- Schweigend starrte sie vor sich hin. Sie merkte kaum, daß sie weinte - stumm und lautlos. Es mar aus - aus der sch ne Traum von Glück und Liebe' !Sie wußte jetzt, daß er jeder Auseinander, setzung aus dem Wege gehen, nicht einmal mehr hierher zurückkehren würde. Er haßte Szenen und Irenen — fte kannte ihn fetzt genau Die in setze Seelenfalte Aber dann schalt sie sich eine Tärrin Das hatte Jie denn erwartet' Dies Idnll mußte ia einmal ein Ende haben. Mußte dies auch das Ende ihrer Liebe lein? Würde ir meßt immer zu ihr zurückkehren? Waren sie nicht beide Künstler, freie Menschen, erhaben über die kleinen Borurteile der Welt' Hatte sie geglaubt, daß er mit ihr auf» Standesamt eilen würde, um sich fürs Leben zu binden" Vielleicht, daß eines Tag.s ^os Leben sie doch noch so fest aneinander schmiedete, daß sie nicht mehr voneinander loskommen konnten! Aber (S war doch nur ein blasser Trost, um den Abarand zu überdecken, der sich plötzlich ausgetan. Und da» lachende Land ringsumher erschien ihr wie von einer schwarzen Wolke bedeckt. 3n>ci Tage |pater kam wieder ein Brief, in einer eiligen nervten Schrift „Madonna mia! Ich liebe Dich — Du haft mir Monate de» reinsten Glückes geschenkt — ober ich kann dies müßige Leden nicht langer ertragen. Ich habe mit L einen Vertrag über die Padertoumec und daran anschließend nach Holland unterschrieben, zu welch letzterem ich freilich erst eines längeren Urlaubs au» Wien bebau' Schon in vier Tagen sollen in ftarl». bad die Proben beginnen — Depesche*, sind hin- und hergcflogen — ich reife morgen über Mailand ab Schicke umgehend meine fahrende Habe in den zwei großen Koffern per Expreß nach Karlsbad, wo ich bann den .soll erledigen kann' Die Billa kannst Du solange behalten, wie Du willst Ich werde das mit dem Vermittler ob- machen Vorläufig ist sie dis zum ersten Ottober gemietet Ich sende Dir vorläufig zweitausend Lire für die nächsten Monate komm doch nach Karl», bad. Liebste' Ich werde e» so einrichten, daß nie- manb in diesem Weltbad etwa» merken soll. — Willst Du aber bleiben und dieses Dolce far Diente weiter auskoften und Deine Stimme in dieser gott lichen Luft gänzlich ausheilen, so würde ich e» Dir burchau. "icht ubelnchmcn Biel Zeit würde mir ja für Dich in K. fo nicht bleiben — und nach drei Wochen geht es bann nach Marienbad mit einem Abstecher nach Franzensbad Je nach den (Annahmen verlängern wir das Gastspiel — und dann auf nach Holland' (Fortsetzung folgt.) Habe bei meinem Schirmgeschäfi Herrenwäsche neu ausgenommen Zur 6insühol-icinev drrvcl twnrit.Piund l.xo Mofocictt, bliiieniucln -bio 0 r»a schnialz MJ’f. o.no 2ü huhu ■ «rlafcbe 1.10 O.NO t.r>o 0.68 0.9 1 lUiltrHUiibl 0 2luc»;ugSutebl 00 Reue Oo'iä 11 bert>eringe,3 Stück 0.25 9huv ett, vsd. Echter Lchweizerkäie, uoü'cn und farila . Bid. 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