Donnerstag, 2b Jlpril 1927 nz. Jahrgang Hl 92 itrN« blau Gietzeim Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen s<. ilclon Df II Dr. Blam«4ria. fit bm In- jriflfelt:l fterl Ailweww, ie OHrfefiL 1 Hr**»*erfc uü X ft* U#«. «ach bri Hinter. Bwutagi ■*» Bril«|ei •U*«»cr 5riqre »m 27 eie Dritte Amt* * »MBirtt 10 Xrl**Fhiee*9; für Hf* kloetan.tcigrw »cm 70 mm 9mh » Hi 30 ‘. mehr. Cbe'rfbaMeer Dr. Jnebr HHlb. C««g* Dmintwnh* «ur Votnil DeutichlandsVerknüpfung mit der Weltwirtschaft. Anslalfungcn des >rref$H*rn i^anbft*«i*iftrr* tlln, ».HprtL (Solff.) BH der loflung der f*dni|*en L'anbe »gruppe brr Deutschen DHtwirt- ichaftftchf Gesellschosl Neu der prrubildx fjanbel*- mintsler. Dr Schreiber, am 20.b. IN- enJt Hn- spräche, bei der er u.o. ctwo folgrnbr' ausfubrtr Mu* die mäd>«tgflrn und reichsten Staaten der Weit sind aus Güteraustausch mit anderen bändern angewiesen (Jin übervölkerte» Industrieland nie Deutschland kann ohne innige Herrnupfung mü der «Hrwinschail ntch: leben tft kann höchstens ein» Welle Depilieren, wie Air das in den Hunger mhren des tncy-. 'chmerztich erlebt haben. Auch der Wiederaufbau in der Nachkriegszeit ist gehemmi und aehinden worden bjCurdi. h.-.v, wir den A n - schlug an die Welt wirtschaft rrrlorm hatten. und das» dem deutschen Kaufmann viel« Türen in der Welt nicht mehr »fsen standen, die der Has» des trtrflf» ihm verschlossen hatte, und bah die wirtschaftlichen Stützpunkte, die wir im «efN der Auslanddeutschen und in unseren Kolonien besahen, verloren gegangen waren. Beladen mit hohem Kriegstnbu, müssen wir daher mühsamer al» andere Linder den Bkg in» Freie suchen, um unserem Volke Arbeit und Bro, »u geben. — Der Handelt Minister ging sodann auf die Bedeutung internationaler Kooperationen ein. die, wie er betonte, der oolstischen Annäherung der Völker wirksam dienen. Diese Annäherung wird um so wertvoller sein, je mehr sich in allen Völkern der Welt und vor allem Europa» die Gewißheit durchsetzt, das» nicht Armut der Bachbarn eigenen Reichtum bedeute«, sondern das» Prosperität und Wohl st and bet eigenen Balte» abhüngig sind von dem Lebensstandard der übrigen Welt. durtius über die italienische Wirtschaft, «ailündkr Eindrücke dcdRtichiwirtschafti. miniffrro. Mailand. 20. April- (®B.) Keichswirifchaft»- Minister Dr Ourtme. der sich »um Besuch der Messe in Mailand oufhalt, gewahrte heute dem Berliner Korrespondenien der „Iribuna" eine tlnterrebimg, in der er leine Eindrücke über seinen Ausenthalt in Italien schilderte Der Minister erNSrte u. a.: . Ich habe mit Bewunderung die hervorragenden Leistungen der italienischen Industrie auf den verschiedensten Gebieten gesehen. Ich hoffe, datzdie ita- lienischcheu,scheu Wirtlcha-tsbeziehungen sich in Zukunft noch intensiver gestalten werden, wenn auch noch manche Schwierigkeiten zu überwinden sind. Ich gebe der Erwartung Ausdruck, das, bH ge- oenseitigem guten Willen und wachlendem Verständnis für die Interessen des anderen Teiles es beiden Ländern gelingen wird, die noch bestehenden Hindernisse zu beseitigen. Ich denke hierbei auch an d,e Schwierigkeiten. die sich häufig au» der Handhabung Der gesetzliche, Be fl immun- gen bei der prakttschcn Abwicklung de» Warenverkehr» ergeben. Ich hasse auch, datz lfte inlernatio- ixHen Bestechungen gelegentlich der fveltwirt- schastskonleren, auf diesem Gebiete Erieich- terungen schäften werden die dem Warenaustausch zwischen den beiden Ländern zugute kommen wer- den. .'stisammensassend nehme ich von meinem Besuche aus .-er Mailand« r Mei'e den Eindruck mit. datz die ftaliemsche Wirtschaft sich in hervorragender fortschreitender Entwicklung beftndet. Der Stahlhelmtag in Berlin Eigener Drahtbericht de» .Gietzener Anzeigers'. Berlin. 21 April. In den letzten Tagen ist wieder. brionten* in der Linkspresse, die Besorgnis ausgetauchl. datz der in Berlin statt- sindente Stahlhelmraa eine Gefahr für die öffentliche Ruh. und Ordnung werden kann. B,efteicht handelt es sich hier in erster Linie um einen frommer-. Wunsch jener Streife, die selbst ein Interesse an Unruhen haben, um damit ihre politischen Geschäfte machen zu können. Seitens des Pollzripräfttenlen ist jedenfalls wiederhol« und deulttch genug erfiärt worden, daß die Der- anstallangen des Stahlhelms in Berlin mir allen der Polizei zur Verfügung stehenden Machtmitteln g e f ch ü h t werden sollen Datz ein solcher Schutz sehr wirkungsvoll ist. geht daraus hervor datz der Bote Srontfämpfer bunb im vorigen Jahre gleichfalls von der Polizei beschützt. ungestöN seine Berliner Tagung abhalten konnte und auch die in Berlin veranstalteten Kundgebungen des Reichsbanners konnten dank der polizeilichen Vorkehrungen einen ungestörten Verlaus nehmen. Don Hncr Gc«abr für die öffentliche Ruhe und Ordnung kann allo keine Aede sein. Der Stahlhelm «elb'i. dessen Mitglieder als alte Zrontsvldaten dilzipIinieN genug sind, wird sich durch Provokationen, die insbesondere von trmmun. ..scher Se. e zu er- warten sind, keinesfalls aus der Audr bringen lassen. Im Zusammenhang mit bem sladldclmtag verdienen Aeußerungen de» Berliner Pohzerpräfiden- ttn Zörgiebel dem Vertreter eines Berliner Spätabendblattes gegenüber beionderes Interesse. Mit Bezug auf ein schreib n des Berliner Maa, ftrat.- an den Berliner Lol. > r raftdenten, in dem anlStzlichder letzten Mutigen polistichen Zusammen stütze auf den Etrotzen Berlins verschärfte Um die deutsche Schule in Oberschlesien. I2L Kattowlh. 20. April (Cofalan)dyr). 3n einer Besprechung ,wischen dem Wojwoden und dem chrschäslsiührrr des deutschen Volksbundes. Abgeordneten U l l h hat der Wojwobe folgende 6r- riärung abgegeben Der Erlaß polizeilicher Slrafbe- fehle gegen later, die ihre Kinder für die deutsche TNinderbeilsschule angemelde«, und die sie nicht der polnischen Schule zugesührl haben, ist ml« dem 9. April eingestellt worden. Vie Schulleiter haben Anweisung erhalten, neue Anträge auf Der hänflung von Schulstrasen nicht mehr zu stellen. Der Wo.wode hat die Ausstellung neuer Citi en berknigeu Kinder angeorbnet. die sich im Schultirrik befinden. Vies« Kinder sollen daldmög- lichs« den TNlnderhellsschulen zugesührl werden. Vlc etwaige spätere Sprachprstsung durch den schweizerischen Schulsachmann wird dadurch nicht berührt. Bei der Unterredung wurde auch die Rückzahlung bereit» gezahlter Strafen angrfdmlUrn. Der Woiwode stellte ich auf den Standpunkt, datz eine Rückzahlung bereit» bezahlter Strafen nicht in Frage kommen dürfte Die Aeutzerungen des schlesischen Woiwoden können den Eindruck erwecken, als ob nunmehr durch eine generöse polnische Geste der Schulstreit in Ostoterlchleftcn beigelegt ist. Hiervon kann jedoch keine Aede sein. Denn die Polen e»t keine Schulstrafen mehr verhängen, die bereits bezahlten Strafen jedoch nicht zurückzahlen wollen, so ist dazu zu sagen, datz seit dem Völ- kerratZbeschlutz vom 12. März 1927 die Polen die Zeit ausgenuht haben, um genügend Strafen zu verhängen. 3n etwa rund 600 Fällen sind Eltern, die sich weigerten, Ihre Stuber in die polnischen Schulen zu schicken, ml« Strafen belegt worden. Es wird daher in Berliner politischen Kreisen die vom Dvjwoden angedeutete Regelung als durchaus ungenügend angegeben. Danz abgesehen davon, datz es sich hierbei lediglich um eine vage Zusage handelt Die Polen beabsichtigen, nach der ©rfläruna des Dojwoden. augenscheinlich nur die polizeilichen, nicht aber Me gerichtlichen Strafen rinznstellen. Die Derhängung von Schulstrafen steht überhaupt im vollen Gegensatz zu dem Genfer Xb- toonr.cn. Denn der Dvjwvde erllärt. die Sinder. d,c sich Im Schulstreik befinden, sollen .baldmöglichst" den Minderbcusschulen »ugefühn werden. so lätzt diese Ankündigung an Genauigkeit rech« sehr zu wünschen übrig. Es fragt sich, was der Dojwode in der Proris unter .baldmöglichst" versteht Ulan kann also begreifen, datz in den Sreifen des Deutschen Bolksbundes in Obers chlcften eine starke Verstimmung h.»nicht und datz angeregt worden ist. sich erneut a n den Völkeroundsrat zu wenden. Der Schulfachmann für vberschlesien. Gens. 20. April. lDvlss.) Der Schulinfpek- tor des Santon Luzern. Maurer, hat die Er- nenftüng zum Sachverständigen für die Aegelung cbcrfchleitscher Schulsragen als Berater des Präsidenten der gemischten Sommtf- ston für Obersch!esien. Salvnder. angenommen. Die Schasfung des neuen Postens war kürzlich vom Döllerbundsrat beschlossen worden. Die Haftung für das Eisenbahnunglück im Korridor Berlin, 20. April. (Dolfs.) Aus Anlatz des Eisenbahnunglücks bet Stargard im sogenannten polnischen Sorrioor in der Rächt zum 1. Mai 1925 hat die deuts he Regierung wiederholt die polnische Regierung um Stellungnahme zur ,5rage ihrer Haftung gebeten. 3n einer Bote vom 31. März b. 2. «eilt nunmehr bas polnische Ministerium des Aeutzern der V 'andtschast mit. datz die polnische Sisrnbahnmvwaltung eine Has t pslicht nicht anerkenne. Die Frist für die Geltendmachung von Ansprüchen aufi Anlatz des Eisenbahnunglück- läuft am 30. d M ab. Don einer Anzahl der Gcfchädigten ist bei dem hierfür zuständigen polnischen Gericht Klage gegen den polnischen Staat erhoben worden. Der erste dieser Prozesse wirk» demnächst nur Verhandlung kommen. Die Wahlen in Oesterreich. Sonntag, den 24. April, sindet in Oesterreich eine Veuwahl statt, die den 2lbschlust eines langwierigen. mit groher Erbitterung geführtenDahl- kampses bilde«. Man hat sich gegenseitig in zunehmendem Eifer mit Plakaten, mit Wahlaufrufen. mit Versammlungen und tönenden Reden bombardiert und allmählich ist die Stimmung bis zur Siedehitze gesteigert worden. 3m allgemeinen ist trotzdem der Dahlkamps bisher verhältniemas'.a friedlich verlausen und man darf auch der Hosfimng Ausdruck geben, datz nicht noch im letzten Augenblick die erregten Gemüter so auseinanderplatzen, datz es ,\u Tätlichkeiten und Blutvergietzen kommt Dleileicht spie.! hier fre österreichische i^emütftchteU und das schöne .Früh- ling-wetter eine oer^öhnende und ausgleichende Avne Datz der IDablfamrl zuletzt mit ungewöhnlicher Leidenschaft geft'thrt worden ist. findet feine Erklärung darin, datz sich im (Brunbe genommen eigentlich nur -Wei arteien gegcnüberficbcn. toeim auch noch manche Absplitterungen an die bet uns besonders ausgeprägt vorhandene deutsche Erbsünde von der Uneinigkeit und der Wgenbröbelci erinnern. Ss handel« sich im weftmftichen um einen Kamps zwischen der bürgerlichen Einheitsfront und den Sozialdemokraten um die Herrschaft über Wien. Noch der furnier- lichen Bcrftümmelung. die das Ende des Weltkrieges dem österrotchischen Teil der früheren Doppelmvnarch'e gebracht hat. ist ein Lorfo übrig geblieben, aus dem die Grotzsladt Dien so stark heroorragt datz der Aest dagegen verschwindet. Lchliestl'O) läuft allo der Kampf auf ein Aingen um die Herckchast über Wien hinaus Dien steht feit 1919 unter sozialdemokratischer Verwaltung, und die Mitzstände. die sich da her- ausgefchäl: haben, sind schli<-st!ich so grnh geworden. datz tatsächlich inil einer Einhertsfront aller bürgerlich.n Parte en gerechnet werden kann 'retlich mil einer bedauerlichen Ausnahme Es will jedenfalls etwas beifwn. wern innerlich so weit t*r.netnanber entfernte Parteien, wie die klerikale oder chmstllch-soziale und die Groh- deutsche P^nei ftch zu gemeiniamem Vorgehen zufammenschllehrn De Shristlich-Sozia- l e n waren es bekanntlich die vor dem Kriege, namentlich zur Zeit LuegerS. in der damaligen Kaiserstadt Dien die Oberband haften und auch heute noch vermögen sie eine beträchtliche Stärke zu entwickeln. Zu Luegers Zeiten «var der Grundzug der Partei ein scharfer Antisemitismus Das Hauptziel der Grotzdeut- s ch e n Partei ist in ihrem Hamen ausgedrückt, es besteh! in dem Streben nach Anschluß an Deutschland. 3n diesem Punkt trifft sie sich mit bat Sozialdemokraten, die die Forderung des Anschlusses an Deutschland mit nicht geringem Geschick während des ganzen Dahl- seld.zugS in den Vordergrund gerückt haben. Aus diele Weise hofften die Sozialdemokraten die Massen der Dählerfchast abzulenken von dem eigentlichen Kern der Streilsrage, um die es geh, Das ist die Mitzwirtschast der soztaldem akratischen Verwaltung, die nicht nur eine Aeihe von Korruption«?erfchei- nungen auf den verschiedensten Gebieten, sondern vor allen Dingen schwere wirtschastliche Mitz- ersvlge und eine schier erdrückende Steuerlast zur Folge gehabt haben. Dir sehen hier, tvobin eine ungehinderte, man möchte sagen, ungezügeltr sozialdemokratische Herrschaft in einer grasten Äornmur.e. wie Dien, die Bürgerschaft bringen kann. Der für die herrschende Partei fehr bequeme Grundsatz die gesamte Steuerlast aus die sogenannten Besitzenden, d. b. den Mittelstand und die Unternehmer, abzuwälzen. und die städtischen Betriebe ertraglos arbeiten zu lasten, nur um der Arbeiterschaft möglichst Dortelle »ufammen zu lasten, hat zur Folge gehabt, datz Dien a m Bande des Bankerot 1 s steht. Die dort geübte Finanzwirifchaf« erinnert beinahe an bolschewistische Methoden Rußlands da fit praktisch in nicht geringem Grade auf eine Konfiszierung des Privateigentums hinausläufi Ss ist Tein Wunder. baf3 sich unter solchen Umständen die bürgerlichen 'I*treten zu gemeinsamer Abwehr zutammengefchloften haben. Es mutz für sie zunächst einmal darauf ankommen, die sozialdemokratische Herrschaft in der Stadt Dien zu brechen und zu einer Kommunalpolitik zarück- Aulcbrct bic auf einer vernünftigen Finanzpolitik beruht Die eine bereits erwähnte bedauerlich? Aus- nabir., einer nennenswerten PaNei bei Bildung her bürgerlichen Einheitsfront ist der Landbund Sr hat «ne ritte-r Dahlliste aufgestellt und gebt a’lcm vor. «oril er der Ansicht ist. daß br. ben beiden anderen großen tür^erlichen Parteien dl.- 3TU ereilen der Landwirtschaft Nicht genügend gewahrt würden Er vertraut allerdings cne le.ne Führer veriichern. darauf, daß die Einheitsfront auch ohne ’eine Hilfe Hegen werde Das scheint uns «edoch eine zwe.selhaste und gefährliche Potttll zu fein. Maßnahmen jur Auf recht erhaltung der effenb l.djen Titbe qticTltn mertkr., ertiäne Zörgiebel 3d) bin dcr Ansicht, baß Berdote von Vernon- ftrationn. Beriammlnnoen und ähnlichem im allgemeinen nur Behelfsrnittel sind die mir nicht geeignet erscheinen, das llebel wirklich bei der Wurzr! iu fetfrn und es aumurotten. 2*iir lchemt riclnkbr. daß es am zweckmäßigf!en ’ n>cnn von den vtramwörtlichen Führern aller orteten und Serbänbe eine oemunftige Erziehungsarbeit an ihren A Hangern aderftet wird. Tiefen die dann enlce :n den Ermahnungen und Warnungen ihrer vetanlwortlichen Führer sich dennoch auf den -Irahen mw Kowdirs erbarben. toben es stch jelbft zuzuschreiben, wenn die Polizei mir unnachsichtiger Strenge u n b = Aarfe gefl" tze vorgeht — Tiefer Bu«a«-r.f der Po' zeipräfteenten Zorgiebel kann man nur su- stimmen. Die Neuorganisation des Arbeitsnachweises, vorfchlagr de» T<*tf*rr pohü'dyen streifen, die der englischen BA- fchoft nabe'kbro. versichert man. daß b ? englische .Reqieruna cües getan habe um dielten in ler ,'r-jflf ber direkten Berhandlungen zwilchen Brigr.Ö unb Korn nachgiebig zu stimmen. D»e englische Sepie rung syll der ttonfuila den Kat erteilt hoben, zwar nicht einer Revision des Iiran " fiertrepe» zuzultimmen sich ober »u einer oiii* yeilen Erklärung zu verstehen, baß der B- rt'og r-:r Tirana keine Einmis chun g Italiens in die inneren Angelegenheiten Hl* banien» do riebe. In btefer Erklärung ' U pk> zeitig zum Ausdruck gebracht werden, drtz C-lalien r-.cht on die m i I i t ö r 1 f d» e BeI < tzun . ir * eines Tei'es Albaniens denke und daß her Bm-jg a;id) nichi die Verteidigung des gepenmerhaen albanischen '.Regimes durch Italien t-ork!je. Wie wrku- tri. soll fich die italienische Regierung jedoch r;. gern, den Tirana-Sertrag in ber cngi? ■■ iie ;u inirrpretieren oder interpretieren zu las. Der diplomattfche Kcrrriponbent b-.s .D2 ft) es wird anflenor brr Meinungsaustausch zwischen Par 4 nab > am beften. höhen »blctd>|an# würben die Forderun, Driraa von 20000 Mart auf 40 000 *31 . bU. präch L‘e erkennend rote AKbn' 15. Vornot »ze« tchispieihau» wirb leplanic 7dH> Ml abenM ha auf hau heutigen Tcxbrnmarft: 180 Plenntg. Matte 30 bti 35. 60 bi« 140. IBtdln» 15 bi« 20. Holfrau! 20 gc.b Müden 15. Sr-.-ar 25 Grünkohl 15 M« 20. *me jirtu Wir brr* »k»nd' So fo litt er. Butter 170 bU ÄÄfe (10 Stück) IBeififroul 20 wenn man SabnboWlmM ..Tiabamt wunichf fl,fvi-VtdH^'e't Cowboy ur.b rr* ßeniwo Aber bm tuxümd^weflattfif^er- Äonfhfi auf b»m b i »I rf< Dieder ausgenommen werden wirb fdwnrrh luib aufjer r.m;rn Ärt.’tu in Belgcob ______ch. oav*»...M schel« r unb WiIhe. M. Unter bett Teilnehmcrn wirb sich auch Grrhar, fungt Löhnen 100 bi« 120. 2 upp,-7ibühner 100 bi« 120 pro Pfund, flirr 10 bM 11. Biamenkoßl SO bi« 140. Salat 25 bi» 35 SeNerie 20 bi« M pro Ctiid. An bi eschen 20 H« 25 Pfennig pro Bund r i n a n zgef e « Meier mit Mus der provin^alhaupiftadt Gieße«, bre 21. April '»7 Die tägliche Ganzwaschung. 7'r Ubr Tb S Harter tU orru. zl.ch , Au« dem S t adtl de a le rbur eu un« geschrieben 2m Sonntag 24. Asrt Lafltn. Tw deutsche« flbirurgm haben beete fltn- ladung abgelehnt Icgung der Sesedfchait fir Freie Vdüokphk. Jn Darmsta^: -nbei dir >i*iobngc S. Tagung der ®drili*ah für Srr.c 2Diloioc^r ts brr Zeit vom 24. bis » Xpr.l feau. U a. Bus dem Finanzausschutz des Hcssi chen Landtags. Darmstadt. 20. April. Der Finanzaus- schu', des Hessischen L'anbiag« beriet heute über eine Ot n gäbe ber Chemiker der Landwirtschaft- lich-m Versuchsstation in Darmstadt über ihre A /itUungsverhältnisse Die flingabe wurde lorch die Aölehnuno eines - Antrages zu Äafclttl 82 (Landwirtschaftliches Unterrichts- und Berfuchsvesen) des Staatsvoran- schlaas. der sich aus dieselbe Angelegenheit bezog. Jur erledigt erklärt. Zu Kapitel 83 (Boden- ocrbesserung und Wa s s er v e rs o r - g u n g) wurde ein Antraa Dingelbey angenommen. wonach bei der .reldbereinigung die von den Unternehmern zu ersetzenden Kosten in Pro- Acnffn der Bausumme nach vorher festgesetztem Ta dl berechnet werden sollen, flin Antrag Wvlf- 3oft. daß der Staat, wie früher bei der amten Körpers »ugrunde gehen? Die 5t6rp«rgifte Ahmen eben nicht in genügenbem Maße durch die Haut den Körper verlassen. iH ist aber ken»eswess nur Me Verstopfung brr Hautporen. welche bei mangelnder Hautpflege und Reinlichkeit Schaden br/xit Die Haut bedarf der Waschungen auch aus dem Grunde weil sie gewöhnt werden muß. auf bi« Irrungen der Temperatur ralch und gründkich genug zu reagieren. T risst nämlich die Haut, so ziehen sich Me Hautporen und Blutgefäße zusammen und orrbirxbem eine weitere unnötige Wärmeabgabe ikmgekehrt öffnen 'ich Poren und Hautgefäß.' sofort wenn bW Haut durch etnr Därme reiz gerrolfen wird Dieses Wechkellpkt von 3u' i:—K:'Att*n:ng w»b Ausdehmma der Hau.oderfläche 'st für die Ae- gulimmg der Körpeetempei: u- und für di« Zierbühmq von flrkal unarn von größter Bedeutung. Durch tägliche V)ifchungen des ganzen Körpers mtt Waffer rxm etwa 25 (drad Lelfrus c^rd die Haut an plötzlich« Kälter« z« T«*bnt Stande. Kreu -er Ahm v he' am 17 April in Santa ünii ec Leneriffa ringetcoffen Dermeftungs- Ichifs .Meteor' hat am 18 Aprll Para per- (aller Sturmkataftrophe in 3Utaei» 3n CemerorU, wurde etne Schule burd)einen lomrbo \ u m 6 i n ft u t x gebracht Der Lehrer rour?< getötet unb 25 äHaler wurden unter den Irümm.rn bearobfn. Wettere ümzetdeilen fehlen nodi di 3Ue örrbinbungm mit der Ortschaft un- trrbrod-.cn sind. Kekotb im talicdrintm. ;>n den Bereinigten Staaten wtrb aegenvxirtig ein scharfer Dettkampf um den Rekord -.m K..' -erv'.-r ausgefochten. Bish« trat IReforbtrügcr rtn gcßM’fer iflul flom st o a i.t Minnesota mit 85 Tassen im Laufe einer einigen Sitzung. Anfangs d«efes Zahres behauptete .Seanl Trochimowib aus dem Staate Äord-^Dakvta. ihn u:n fünf Taffen geschlagen m haben, doch würbe bas mangels einwandfreier Zeugen nicht anerkannt aber ist bet anerkannte Meister ein Vrundststittmaüer tat D nnipeg namen« Kinard. d»r MC Zeugen ,W fcher 8.1-5 Uhr und 3 25 Ubr nachmittags hundert Taffen Kaffee bewältigte hJ e tt c rv o r a « c i u# r. ,'ertbauer bt» wlttoen. auch heiterer .i?rtkr» etwa* t üb'er *nb saruu.jiraS .-Men «seltr»gc la:«t:rmpereturfr llap-ry-r V* 2 iah Otl'ni» ®-r.r • at Orod Ücki' i». HmiNq« terjtHwrtrjf'H r*> Qtr«b bleist > S» in her .T initufl Koch fein ■#* T ; i-fHerura von Hutweiden im Vogelsberg zu eh", ind-'I! .u ward-- bv>d''r-!\-n r B>cansfall höhere Beträge als im Budget vorgesehen sind, zu verweiiden flin Antrag Schott, daß den Zcldbereinigungsge'ell- schalien vorn Staalc Geld zur Verfügung gestellt ter-Blank auf zinslose Stundung der von <5>runh- etgcntürnern zu erfeycndrn Zrldbereinigungs- kosten flin Antrag Dingeldev die Aegterung möge eine Aebenstelle des Kulturbau- a in i e S Dießen in Lauterbach errichten, wurde angenommen fltne Vor tellung von Mag- sam II. und Denosfen in Droß-Umstadt wegen Stundung von Btautsi' t gung n wurde für erledigt erklün und dann das Kapitel genehmigt Zu Kapitel 15 (Hube- geb alte, foziale Hürlorge ulw.' wurde ein Antrag V)tdmann-Stvrprache über die un Audestand befindlichen Beamten die noch trt ter beichüftigt werden 3m ganzen find es nach einer Mitteiluna der Aegierung. 21 Beamte <1* wurde ein Trfuch-ni an hi« Aegi.ru iz deich'o''en. un Auhestand befindliche Beamte die das #5 Lebeiisiadr überschriitc balen rur in lolchcn ,Hallen nxtter zu befchäftigen. in denen es ganz be'onder,- dienstliche iDründe als notwendig erscheinen Uff«.- 3m Hauptvoranfchlag find dir Stellen zu b.-Zeichnen, bi« von vorüb««- gehend Befchäftigien «ingemommen werden flin Antrag Dr Leucht gen s. brr e.ne aubert Ae- griung u^oltte. wurde für erled'.tt erklärt. Sin- stimmig wurde eine Borioge u.x-r den Tstain- }tt Som angenom nen. der ein DariedenSab» foa nun nut dem Aeich enthält 3n den Sitzungen des .stfnontzous'a^i'cs um Donnerstag - zei. di« Abstimmungen ub.-r die Kapitel betreffend das Bvlkslchulwefen Imt-.c d'e über di« Setzung de» !^i»onzau• 'dxrfk» '»tgende 6: mrtiutrilnj^^ rinnt Verbindung» marm um'-hen der hu-r-an rneb^zmifcheo und wir rmörmedizimichen Rfultät tzanbeites sich jm ■> Eingabe von Kektor und er- ndl mürbe, soweit iif nicht durch anaenommene Lnträge unb erotgu oder in Lursicht cdteOt« Äajj n«-.h^rn brr Kegierung al» «rtetigt zu betrachten nt. ter UUgicrunq zur BerÜrf'.dTt-gung im kommenben Aatobc't'^br -mp'otzlen 1 D r Q>ngäbe Schmidt formt r. noch unverbrauchte Kräfte. Unb auch diese Ucbcrtegung wäre abw oig denn die Statistik lehrt, dost fast bk Hälftealkr Trrunglüdlm dem iugendlichen Alter nngeßbric. Äiekrnc. Ivotfcfnmarli^rrtk. Sflbfalat 80 Ms 130. Tomaten 80 bl« 100. Ä«beln 15- bi« 20. Meerrettich & bi« 80. Schwnr)od)uxi|kr der Eide ist die Lenzen er Wische bei Wittenberg« sehr schwer betroffen, hier ist ein Gkbict oon r.roo 15IXN"* Mor gen sruchibarsten Bod-n» lr Mttleidenschaft gezogen. Die u . b e ist zu einem Meer o n g e. wachse»' Man be-i üht sich, mit sandsacken and Zosch'7 bic Deiche in dem (Reblet der Dörfer Baarz ii.ld Wootz zu erhchrn. Die Landwirte arbeiten lag und ;i »dtt, abe. t rerscheint auelidjit- (o e, den Deich gegenüber dem ständig wachsenden 'Waljer zu halten. Bei Tangermund« bringt ba» Wasier In zwei Kilometer Brette über die Deiche in da» dahinter gelegene Land. Dculfdx jreibti'douitiffler in Jrcnfreldi Zwei deutsche ,",reldaUon». die an «mem Wett- bewerb um den iAordon-Bennett-Vrei» tcilfl Nach den letzten Meldungen aus China sich dk Vaat in der Provinz KiangsI. Me jetzt völlig in den Han- den der NadUalm- ist. erheblich verfchlechter. Au« K t u k i a n g unb Rantlcha » kerbe schwer. RomrmniillmaLlktireitur.gen gemeUxt Auch in der früheren eng[l'mu. wobei irfw kornnrunistlfch« Interpre'akwn dkfer Grun^.1 c n beulet neu se. ferner dl« Ab da n- f v n n Tf changtf oll ns Augunffer. 1eines ältesten Sohnes fowie endlich tue D^öfkntlichtmg einer gemeinsamen antifommuntfti'hen Prvlla- mat sn Mar. glaubt, daß die mllitärischtn und slnanzlellen Schwierigkett«: der Mukdenreg.erung J|oit« ktt per 'iungen lern,: »u w Landtag *ür den 3 «toi ein buad zur Sprache zu onngra. Logtueiar. während andererkits bas P-oblem nicht von der Borlchafterkoafere z m Pari» grrcseu werben kann, do Deutschland nicht Mitglied der Botlchas terkonf«reTtz Ist. Die Lage in Thina. Tagung der Bttrrtum»soricher in ßilöe»hcim. W 18. Tagung des Nordwe'tdeut'chen Verbandes für Altertumsforschung begann in Hildesheim unter dem Vorsitz von Pro'.stor Dr Schuchhart «Berltni Unter den ajMrei4) erschienenen Gästen erblickte man u. a. den Provinzial- mufeumsdirektor Dr Iakob Fne'en (Hcinnrveri. Konservator Heller (*H*mburg Professor von Sali« 'Münstsel. Dr S.hrvantes Dr Celmann sBonni Internattenaler koimres« rur die iKeichictztt de» Cbrthiani ,mn». Der Internationale Kongreß für die Gr- sch G r des flhristian'Amus der zu Ihren des 70 Geburtstages des Aeligionsforfcher» Allreb Lvilh Wattfir.btt. ist In Von« eröffnet wordei und wird Ms zum 22. April tagen Auch De-it'ch- land ist auf Ihm dertrrten 5t CNlmrgrnfongrr^ In Berlin wurde Me 51. Tagung der D«u - schen G«klltchr!r *ür öbtrurgie im Lsngei^tk- schm Dau'e von- Präftk-cn, Pro' Dr Heri.an, Ä 6 t f n e r • Br Borfchau e-ar5r- ip •SiettttetDrllun» b f kann nun auch Me 'cho l: •< ,nb ©dz er-.r .ellunj w* M - BUR6J HU dl Nenschen. - al|o etta jtäct rr und Seai'yen irgcnbtind UnfaHd etzt hcrautzekam^c?.« hen Nc n Sründll-kti! trab WM\. 11 '.tzr ®Qi^una avn. * aXM LrL ’S^Vr DH PL ’W Utr ■^öeutigM lüft M Denich^" Stfamten ÄttJL S'totr-en r<- * ta %oui \- xs fei iS “&•.au! btt Ar. und grimtf* 1e ^utfrom A finden, tütt fcr Wiht . wsvrt, i>m b*t M getroffen teb immcnjiefmng ■* 'ft für bie 3t. tur unb für bk von Etcr le- lungert bd amuen 1 25 Stab Lelfdis gtobbm. - Ibre-.hmo, vcrb ottoening i% babr •arm ©ar. 3nbtm. Hmg Mich nb d im algmttir' fübk US oder ©4 x4 rrlichen Qkftrengng eher irmert Lih urJ) ton tiefer Dchörk tvtyntfrid unb Ji anben gcfommaicr fchvämider Von- en, um ibn in bff bndvÄrnr.dkM. \\\tt sichen im N* öMch - E. man La! -dic ldneb». unter Sin|ch>ft or t Toten unb 5®®' mb abertaulfflbt w auf den 3tW * di, «ich fei.«* *>• ictten. tnfaww* crt. W”61;,.;! (Dromk he Kl 9roU,n-„S^ ck rfÄ|* A :2®S SUTS«"«" s®5 etwa ■ .bet M ' PÄ*‘ j’fcs* » ®w’bVw i* >»;ix« I ^b«bAz b i« -1 Sfffef« 10 bis 20 bis 35. 8t»Ü »" 0 bl» 23 ßid)tlple'e- N »rät« tan, ndc'- Wer aeminnf Kemer verliert Wir es nicht immer so,dass das.was derEINE gcwannvomANDEREN bezahlt werden musste nicht nur im Spiel sondern auch im wirtschaftlichen Leben» Wäre es nicht eine wunderbare Einrichtung,wenn jeder der am Spiel beteiligt isutur gewinnen und keiner verlieren könnte, sowohl der Verbraucher, der die Ware konsu micrt,wie auch der Arbeiter, dessen Hände sie bilden und der^ähnWder sie entstehen lasst» Das Mittel.welches solch wunderbare Wirkung hervor bri ngl heisst RAT 10 N ALI SIE R.U NG Das bedeutet Einführung wirtschaftlicher Ar- beitsvnethodzn,dad\inh. Senkung derUnlcostm, dadurch Verbesserung der Leistung und dadurch Steigerung d&s Absatzes Wrd es konse quent angewendet dann bringt jede Steigerung des Absatzes eine weitere Senkung der Unkosten u nd damit eine ioei tere Verbesserung der Leistung* Auch unsere Arbeiter haben durch die- RATIONALISIERUNG unserer Betriebe gewonnen.sie erzielen auf leichtere Weise einen höheren Lohn als früher Wrr geben gern zu. dass sie für uns em grosser Vorteil ist denn für den kleineren Gewinn- Anteil hat uns die stark gestiegene Umsatz- Ziffer vollauf entschädigt. Verhak mm bti örr Rfltioualificnina unfern* ÖonttoVyS&rihtiw am mriftrn Qanonnm? größten ^roinn Hal der Öoer^olj-Rmidicr feldfd^ Er erhält für 5 Pfennig eine Zigarette, Overstolz-Fabrikation für diesen Preis die er vor der Rationalisierung unserer niemals hätte kaufen können. 1 4 n orlmufS CaX • o • h • o • "X. - rntt^uny eins# Trr- t Aster- — Allgemeine vtiiiranicniaur ® it Arn. Arn Frettaa nächster Woche hnDet du wichtige Hott, die sich u. a mü brr ZbrabBir brr Jahres rechnung für 1^26 Au» dem siebener Standes- Cfli 8 f r. 0# wrharbrn bi bti 3c t Eingesandt. I Mr Form unb Jnball aller untre Dieter Aubrit iie&cnbcn Artikel übernimmt bie Aedaktion brm Publikum geaennb ' >- ' - -'nriung ) 3rübling»blütrn der — Rö ’abrer rnchr (rr JYjt mach«, «wim er a**e» Cd^:?“t-nrr Orl*al** cinm rrt.^t-ien Nch m Ictnrr HahriNchtu:.g buytrtxnbm 2kfl ' Fußweg' aut der lucker. LtraPeeiteite brnLtzl. lurter L chl a ch t »i e tz m o r k t nw tub. Mrje MS Sälbrr. 115 erbat*. ÄS edwrirw Wenn ein langer Winter wie der diesjLdrige |o viel öde unb graue Lage gebracht bat. freut man sich hoppelt, wenn endlich einmal b'e Sonne kommt unb man blnau»wandern kann t.i Wald unb Mur. damit die Serie ttch an der wieder erwachenden Natur erouiden und Hörten, da» Auge heb an d.m Irisch« Grün erlaben kann Aber es scheint sich euic Art Aaturgesstz herausged.ldet »u haben, nach dem einem jegliche Freude durch gedankenlose unb rücksichtslos* Mitmenschen vergällt wird. Die Landwirtschalt ist jetzt am Werk, die Lecker für die Frühlingstaat Irisch zu düngen. Das muß fein Aicht ober muß es lein, daß dann bie großen Papierlücke, in denen der künstliche Dünger angesahrm wurde, in der Aachbarschast heruiniiegen. auf der Irischgrünen Saat, den Wielen und Äkeädem wo sie der Wind gerade hingelrieben hat. Ss ist traurig genug daß da» Publikum trvp tausendfacher Alaßn ing durch die Presse ukw nicht davon ab\ubdnoen ist. .ruß- u>cgc Plüde um die Auheban!« usw. durch Wea- werfen von Älrinpopler, 2lpselllnenschal«n u. a •u vei'chandeln. diese neue Art der Verhunzung nnilenun hat zugunßem aller TUiSenbm Ne bte Ära’tbolln benutzen dnr Uafallve^tcherung ab^«chtong 2 Zähre 3 Monate «efsngnl» adfug ttch 5 Äcmair 2 Wochen Un»r'uchung»ha|t (143 'dHri 3 ugeh 0 r 1 Jahr 6 Monate (Mfingni» abzügltch 7 Monate 10 Lage Unterfuchunashaft (V2 .'alle Gternonb 1 Jahr 6 Monate Wefänflnie abzüglich 12 Monate 25 Tage IlnierluAunaebah <6/ näUet. Körner 7 Moiaie (aJanani» <22 (lalle», cirflf rieb »atz * Monate «elanpntt (17 Fälle, unb 3 | i b o r « a h 7 Monate cUesünani» emichl.et'.'.'ch \trt- bain ÄrcU Schollen zum Lehrer an der Bviks- «chutc zu Unter-Widdersheim. Areis Badingen. Adolf Ära6 zu Ober-Mockfiadt. Kreis Bübin- E zum Lehrer an der Bolksfchule au Dauern- n. Ätei» Büdmgen. Wilhelm Ärei» zu telrob. «reis Lauterbach, zum Lehrer an der Bolksfchule zu Aieder-Deffingen, Kreis Dießen: cheinrich Same» zu Ober-Schmitten, Äret» Lchott^-n. zum Lehrer an der Bolks'chulc au Ilnter-Schmilten. Kreis Büdingen. Georg Wahl zu Aieder-Moo». Ärei» Lauterbach, zum Lehrer an der BozNöichule zu Freien st .i na u. Äre-s Lauterbach. Wckhelm Walther au Sich Ärei» Dießen, zum Lehrer an der Volksschule zu Offen- heim Ätei» .TreDbera, Fritz Kirchner zu Ober-Breidenbach. Ärei» Alsfeld, zum Lehrer an der Volksschule zu Droh-Felda. Ärei» Als- leid: die Lehrerin Lina D Sri ach an der Studienanftali i S zu Dießen zur Lehrerin an Der Bolksfchule daselbst. DSV. 8ine bemerkenswerte Entscheidung für Vadlohrer. «ine wichtige «ntscheidung für Radfahrer wurde vom Bade» rifchen Obersten Landesgericht In München ge- " Straßensperre D,e Landstraße Dießen '-‘.Hat ist von heute ab wegen Walz- unb §lleinpflaster»lbeiien dis auf weiteres auch don km 2 bi» 4jß Ur leben Verkehr gel;wrrt. Dor Verkehr wird non Dießen über Wtefeck Alien-Buie k Daubr ngen Lollar und \ mgnehrt geleitet •• ä e ut vezisferung der »ohntzof s- uhten. 3m JjinMtd auf Die bevorstehende «in- ftiirun« der 21 : ken ,-jählung bei bet Veicho bahr hat die i)auproun 13 bi» 24 in toten fleineren Zahlen. Tet ®e- le^ nh.ii Der Umänderung Der Uhren Iollen die do und dort b flehenden Mangel tn der Bezifferung bei Ubrenfd)eiben gleich mit beseitigt werden Otani 'm Zeichen der neuen rtundenzöhlung Hmu» von i'katur an» eine besondere Äeiauna tur SioRaueidjc! uitn befltM Tol.ida Serne n Irken cmerleuen» und ansatzveihindernd. iMaranite hit ■ rmenbui'A mir i ollroeutflcr aber für i^er» ulm. nicht ichndltcher Jnaietuentien von hohem WirkuNs»- .>ert ^1 '!> fleeonarri SfteifT Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, die vielen Kranz- und Blumenspenden und tjanz besonders für die trostreichen Worte des I lerm Pfarrers am Orabe saßen wir auf diesem Wege innigen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen Ld.N.:Karl Maid,Gemeinderechner Watzenborn Steinberg, den 21. April 1927 3836 D lebt finbtrltcbe» I unter unter (® fianoianget sofort gesucht. *■* Aink. 2'.lelhbinbcrmctftcr, Cafe Emst Ludwig Samstag, den 23. April 1927, 8 Uhr Ehren-Abend der Hauskapelle Karl Lauschek für einjährige Titigkeit - Verstärkte Besetzung — Aus erwähltes Programm Anschließend: ■ TANZ .....- tätet io......:.l‘ 2 gross« Lüden in bester Geschüfislage, für alle Branchen geeignet, zum Juli oder August zu vermieten. Gefällige schriftlich« Angebote unter 03001 an den (Biehefier Anzeiger erdeten. TAädchen kinderlieb für Acim. m. Ä »mb act «chr Anaev hl MeuaiL u. • cs «fr il 8. Ohete. Iiu In den Hauptrollen: Harry Liedtke und Maria Corda Der Film der schönen Frauen, der großen Ausstattung und der herrlichen Toiletten. Die lustige Geschichte einer modernen Ehe. Eine Sittenschilderung unserer Tage Mit graziösem Spott und doch viel tiefen Ernstes geißelt dieser Film die Irrungen unserer heutigen sogenannten guten Gesellschaft. Der Film hat durch seine Aufrichtigkeit, seinen graziösen Spott und seinen ernsten Grundgedanken dieWelt alarmiert. Weitere Darsteller in diesem hervorragenden Schauspiel sind: Maria Paudler, Trude Hesterberg, Dina Gralla, Herrmann Vallentin, Camilla v. Hollay, Olga Mannd. Jugendliche haben zu diesem Programm keinen Zutritt. Wegen des zu erwartenden großen Andrangs zu den Abendvorstellungen bitten wir höflichst, nach Möglichkeit die Vorstellungen um 4 und 6 Uhr zu berücksichtigen. Trotz der großen Anschaffungskosten gewöhnliche Eintrittspreise. Musikalische Illustration: Herr Stork. Leider ist cs uns nicht möglich, den Film „Klettermaxe“ noch heute zu spielen, da derselbe anderweitig dringend benötigt wird. Lichtspielhaus BehnhofstraBe 34 Nieae'vlad ien l Wildclm Zimmer. WtL m. k Badndofürahe IL Tüchtiges Lagerraum | tumllntersiellenoou i IKöbcln gelnch' Sluaialh l Briirt I u* !tt o <*- Mieten. | Mardurgf i Ltr. 7. ? <1 131*4. BH LSdch-n einen Znspellor 3rau Drof. SömnOt iTranfhitt Sir ■> I. VruchftraAe 11. 3um (Barten* umnraben ein fflonn gesucht 03014 Dahndofstr. 40 I. Ad heute bis elnschl. Sonntag: Madame Fleischsalat mit Mayonnaise Heringsalal mit Mayonnaise MMMtulil OelsardiMi Essigsantioen Bismareliheringe Rollmops Filelberioge in verseh. Saucen H^nbliH Hummer Feinkost in Wemsüire Viele Sorten Käse Pim^emidel USW. I Alles stets (nach , und preiswert. Heinrich Driesch kliemiN 71. Tüchtiger WM« der auch polieren kann, für dauernd« Arbeit für sofort gefuchi. 8837D Marl Ltückraih Möbelfabrik. Tüchtige Dachdecker W Ziehveg firawtitrt 6. und 6. Mai Dombau- Geld,LoHerie (Ur den Maltuer und Woreser Dow ba. MODO 5te. für erfit vopothek per L X S7 auf gro* fae« WelchüftAdaud. «TriedenSivett 1JNIW) Jtm. aclnchi- Vermittler pfibeirn Lchr. «nach. 0.03X5 l‘> ,X alt. verfett in 2icroatapble und ^-ichinenfchr.. lucht .. tluna auf Bureau »x i. Gelchaft. Gute .leugnifle votdand Lchr.rtngeb u uö<*) n. d. 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Leitung: Obermuslkmelster Lftber. MD Zur drtma Speise- Kartoffeln . .Tnbnftrt»e. hat ab* - firmeren Men ar ; 8s'ßeit«Hla§erha»e "•D Aletzea An den Elabndsfen 'Gebrauchte tfoBilneital SSrfWmaNBiot’ auch aex .tablanab* rtteid,tei«na • wert- Bedlnannn aut I tnÄofum-, $Beih«un6 Aotmeiiirnbesonders buraetItdJ I leiliunoblablft. lacht beim Handel u. Grob- drocitniäöd)cnb,r^,,nflC', , " ?i*unDenreier ftnöcrlieb. in Vanb* ▼ W WW V WVW Danksagung. Für die liebevolle Teilnahme bei unserem gruben Verluste sowie für die zahlreichen Kranzspenden danken wir recht herzlich. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Elieabethe Stein Wwe. Climbach, den 20. April 1927 ”KD j Stellenanqebote| Bis 100 Mark | ii e orot^»*r ixtX | Lir 6- inirnf fUrtr. I n». Ia > :.iM e fand 1. Rl’ler.etsatilarl Vermietungen | MSbl. Wobii und edilniui'imcr zu veriuleteit (U3012 ydbrrlirake 1 L (Sol möoi Zimmer nut Schreibtisch au vermteieu <00*) Riearlpsad 5H I. mÄ!3immer in. elefir.U an lolid. 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Bewerbungen Mit Alter. .Zeugnis- llJ4n,l,n und i4cd.'lidlo:Serung uuiei e* I» an den «iekmer Anzeiger erbeten Bau er adteneo ----------- und nachmSNd' Friedrich f>Üt eine ft r noch einla« »andte und Hr. f2 Zweites Blatt Donnerstag, 2|. April VJ2Z Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheften) iw toniloldr. oft« 2ufr14nu!r nnn Dfrrtr Otowcnl". Der uni ja m bet nne OaUddK 64xlbmma '«ixt ÄtnNxit unb bei Die öituatüm twr alfo fliehen ftol' brud nicht en unb her obrr bie jcflcnercidtc urrum- Bevor verlehlt hatten Tic Lünden ber zu erklären, um bann, wie er binte wunden zugestand. Cdbftmorb zu beg rt diesen zweifellos bedeutsamen Schritt unternahm, sichtete und ordnete er noch einen umfangreichen 'Dukt vergilbter Familienpapiere, die kunterbunt tn einer alten Truhe aufgefchich et lagen und denen er bisher in der Hast des ®e- fchafi-lcl.nö noch kein InteveNe hatte widmen Aähe der „cUitnt* auf nicht all** großem Xxu» beisammen aui dem bie Häuter d h die pnau- HDte Wellblechbütten ödte und dg!. wie Pilze aus dem 3obm h.rvoeschtehen und bald eine Dtamant en z räderst ad« bi Iben. Der. auch dies alles nur sehr eirlach und noidürfr.g HL io {atm man in dieser lvgenanruen Stadt doch alles Im- den. was man braucht. Täglich werde« neue Geschälte und Läden erdNnet. die alles lubtvn. was der für Inn Leden und feine Arbeit braucht, selbstverständlich schien auch Polt. lete» grapb und Bankhäuser nicht. Auch für das eidliche Wohl ift g "sorgt. beim es gibt eine Un- für fei« Amt doch unertästlichen Zylinder kaufen konnte Dir Regierung selbst !<« gern bereit, die Prozent tu gewähren. Aber dazu fei rote Erhöhung der Steuer notwendig und er empfehle deshalb ber Abordnung ^.c Bubgetkvmnnii.on des D Der abend» nach getaner Atbdt sein Gelb loswerden tr-II. bann sich bet ÄondklL Geschichten aus aller Welt (Flachdruck auch mit Quellenangabe, verboten seines Sinllulles De Abordnung der Beamten begab sich in den Sejm. verhandele mit einflus^- reichen Abgeordneten, hatte jedoch keinen drtpli Aber die Ablehnung war ja nicht von Pilludl.. in England mit Rech abgötfch rerrhNen EHarles Dickens des .Shakespeares des Ts» tkqrabnio nach ägyptischem Vittucll (1). Reuvork Dor einigen Wochen starb im Staate Ohio eine bejahrte TU ulu.it JUonänn. ßude AavuL 3um Mniredalerben ihres aus 2? Millionen Dollar geschätzten Vermögens letzte sie ihren einzigen AcsL-i aus. machte aber von dem Ge- woyndc.te recht amerikan.scher Millionäre. auch aus dem Sterbebett die ungeschwächte Ssistenz eines auhervrbentllchcn Spleens zu dokumentieren. dadurch Gebrauch, bah sie in ihrem Testa- ir.cni eine .allügnptilche Original-Be.fetzung nach pbaraonilchem Rituell" für sich forderte Da dies allein aber noch nicht genügte, fügte sie hinzu, der flrbe mülle eine Pyramide auf ihrem Grabe errichten Der Gebe, dem darum zu tun war. möglichst schnell in der. Genust des Rtefenvermögens zu gelangen, unglücklicherweise aber wohl in Fuh- ball« und Tennisreglemenls nicht aber m Aegvp- tologie beuxinberl war. lieh sich nun auS London einen Sachverständigen für allagnptischc 'Be» gräbnismctbvden kommen. Aber auch Inder war im Augenblick nicht ganz sattelfest und muhte erst eine endlose Reihe von Papyrus-R ollen durchstudieren, ehe er der Situation vollkommen gewachsen war. Endlich waren jedoch alle Schwierigkeiten überwunden Der Leichnam ber alten Dame wurde, so gut es ging, bei der Unlderlich- feit der Akzepte mumisiziert. in feine Linnen- rücher eingewickelt und in einem nach weltberühmten Mustern modellierten Sarkophag zur ewigen Auhe bestattet. Zum Glück für den Erben hatte Curie Aaoul vergessen, in ihrem Testament die Höbe der von ihr begchrten Grabpyramide anzugeben. Ilan IxbauWrt allgemein, und wohl nicht mit Unrecht hab der Orbc durchaus nicht Im Sinne hat. ein Bauwerk von den Ausmahen der Sdeops- pvramide über der letzten Ruhestätte seiner braven Tante errichten zu lassen. — Um jedoch den Wünschen der Verblichenen auch in Kleinigkeiten, die ja nicht viel kosten, gerecht zu werden gab der tfrbc ihr noch alle Schönheitsmittel einer modernen Frau mit ins Grab, damit sie den Aegypterinnen, die ja ähnliche Gepslogen- beiten hatten, im Jenseits das moderne Schön- betlwibeal vorsühren könne Zum Schluß muhte - streng nach ägyptischer Vorschrift der Lieb- lingskaker der Toten dran glauben: er wurde vergiftet und zu Fähen ferner Herrin bei geletzt. Minister in zerrissenen Hosen. (e). Warschau Zum allmächtigen Ministerpräsidenten von Polen, dem AalionalHelden P i l f u d f k i. kam vor kurzer Zeit mit ihren Sorgen auch eine Abordnung der polnischen Staatsbeamten. Sie klagten über die Aot im allgemeinen und die Kärglichkeit der Gehälter im besonderen Sie schlugen in brtngcnXr Form eine ZSprozentige Erhöhung ihrer Gehäller vor. Pilsudlki eröärte. hab er und feint Mtnisterkvllegen ja felbft Staatsbeamte seien und die schwere Finanzlage der Diener des Staates wohl beurteilen und nachfühlen können. Selbst bie Lage ber Minister fei durchaus n.cht rosig und die meisten von ihnen Iahen in zerrissenen Holen auf ihren Ministerstühlen. Einem von ihnen habe er 150 Zloty borgen muffen, damit er sich den was ihnen beliebte, hatten eine Kantine in der zu kaufen war. wonach ihr Gckchmack stand und kennten ungehindert innerhalb des Gesäignilles - ■.tnnanbrr verletzwn. Aus den elf Zetteln Un- den sich Bitten um bte zettweite Ueherkallur.g einer gröberen Kasterd« .zu cnem .Geburt»- tagsbraten mit ein paar fröhltchen Bärtchen“, einmal auch bie Bitte um die Ausleihung von 5 Guineen, dann wieder ein Aezept für ein Hustenmittel, und alle diele Schritt-tuckchen find unterzeichnet mit dem noch gut lei erlichen Samen — Dickens' Es ist der Vater des heute noch Dah hie Sunden bvr Väter tm wirllichen Leben doch nicht immer bis ins dritte und vierte Glied ihrer Geschlechter heimgesucht werden, dafür gibt es unzählige geschichtliche Beispiele. Das hat tn schlagender Weise letzt auch das Erlebnis eines Neinen Londoner Krarnladenbefitzers bewiesen. her dieser Tage nahe daran war. infolge der 'chlcchten Geschäfte der letzten Jahre und sehlgeschlagener Spekulationen seinen Bankerott ausgesprochen. sondern von den Abgeordneten, " gerettet, zumal die ge- ^»linberhut ihren Gin- raben Wege abwich----. Tab fröhliche Auto. (a). A e u y v r k. Das Städtchen Bvnkers im Staate Reu- York, arm an >2 inwoynern. arm an De. kehr. lag still in der Morgendämmerung. Plötzlich gegen 7 Uhr. «Wen in ber Hauptsttafte ein Automobil, das die seltsamsten Schaustellungen begann. Zickzackfahrt. Autsch auf den Bürgersteig. Vloh gegen einen Baum, und dazu die heraus! or- derndsten. gellendsten Hupensignale Der hort stationierte Polizist. In seinem stillen Winkel halb cingcfdjlummvrt. wird jah wach und reiht die verschlafenen 'Augen auf Daun nimmt er mühfam. wie man so sagt, bie Beine in bie Sand und folgt den Kapriolen des Autos so nge. bis dieses sich in einer Strafrsnele seft- aesahren hatte und er zu dem Mann Hingeiangen konnte, der es steuerte. Dieser Mann war bet ihm bekannte Einwohner Andrew -SurnbdL Der Polizist verlangte den Führerschein. Gr batte keinen. Aich» diese Antwort an sich, sondern, wie es im Protokoll heiht. ber Umstand, .hast Turn bell stark aus dem Munde roch nach innerlich angewandten Spirituosen", gab dem Polizisten die ganze imposante Würde rhw» beamteten Vertreters des Gde^-s wieder, und er brachte ihn vor den Polizei richt er. Was I angesichts der ebenso wie das Auto unbrauchbar gewordenen xmlttm Extremitäten Turnbells ein mühevolles Geschäft war. Bor dem Richter . t den Ucbeltater mit den strengsten ihm zu Gebote ft ebenden Blicken mast, erklärte Turnbell, | cinigermaben zu sich kommend .Sehn Sie. Herr Aichler, meine Frau hat mir diese Macht Zwillinge geschenkt! Als ehrlicher Mann habe ich mich tcufeUmäbifl darüber gefreut I So was muh inan doch ordentttch feiern, ja oder nein?“ Der Aichter - bejahte schmunzelnd unb — fuhr den unbestraften Delinquenten eigenhändig noch Hause tn den Dchotz seiner soeben erst so erfreulich angewachsenen Familie. 2a. es gibt noch Aichter tn Amerika II Lebens seines Vaters im Londoner Schulbgrtäng- nis btnteriallen hat Jedes noch so Re. An» denken an biden grvsten Romancier beltz! heute noch in England mehr als beträchtlichen händie- rischen und Liehhaberwert. Der Heine Händler Hardni hatte nach dieser Aacht. die t jmtll* die lenie seines kargen Daseins hatte sein «ollen, natürlich nichts Eiligeres »u tun. als llch ’potn- streichs zu einer der grbstten Kuntthandl nigen Londons zu begeben und dort feine elf Zettel anzubieten Die Echtheit ber Dokumente wurde hinnen achtundoierzig Stunden einwandfrei festgestellt unb die Kunsthandlung zahlte dem über» V I glücklichen Entdecker 100 Pfund, all» rund 2000 ,4 Mark, für jeden dieser 3et teL I Mister Huryn, hat keinen Bankerott an- gemeldet Allster Harvn, hat keinen Strick gekauft Mister Aaryni ist aber von unsäglichem Danke erfüllt für feinen verewigten llrgrosivater. der in seiner geschäftlichen Praxis nicht gerade die zartesten Skrupel betast unb gerne vom gekörnten. Da kamen, verstaubt und von Würmern angc- sressen von der unentrinnbarsten Äranlbelt aller «rankherten. der Zeit, verunstaltet, ideburts- urfunhen. Taufcheine. Aechnungen und 'Briefe an» Tageslicht, die gcneraiipnenlang in dunkler Verschlossenheit geschlummen hatten Unter anderem saiid sich ein zusammenaefchnürtes Bündel von Papieren, aus dessen Lektüre dem unglücklichen Aachsahren erftchllich wurde, dost sein 11t» grostvater, in derselben Hotlage wie er heute, von seinen unerbittlichen Gläubigern tn das berüchtigte Londoner Schul da efängnls gestellt worden war. wo er über drei Jahve lang genügend Muhe hatte, feine geschäftlichen Fehlschlag? und Verfehlungen, denn auch um solche hatte es sich gehandelt, zu überdenken. Und inmitten dieser zerknitterten und stockfleckigen Urkunden eines gescheiterten Daseins fielen dem modernen Bankerotteur einige Zottel in die Hand, elf an der Zahl, die er anfangs nur flüchtig tn Augenschein nahm, die ihn dann aber veranlah- ten, jäh von seinem Sitze auszuspringen. Er hatte durch Zufall einige für jeden Engländer wertvolle Autogramme gesunden Diese elf Zettel waren kurze Mitteilungen. 'Bestellungen und Bittschreiben. hie ein anderer 3nfaffc des Schuldgesängnisfes an den Urgrvh- vater Haryn» so Heisti der Held dieser «Deschichte - gerichtet hatte Bekanntlich gcnolfcn die Schuldgefangenen zu deren Unterhalt vom Staat wie vom Gläubiger Beitrage geleistet wurden verhältnismühige Freiheit tn ihrer Hast, wohnten in Stuben in denen sie kochen fonulen. t)er wettlauf um die Diamanten.! Bor eudger Zeit wurde aus Südafrika beruhtet, dast bi< 'Kcw-mi- ; bei der Ber- tedunj neu entdeck e. T am .. ens.lder unter c « Dtamantengrädern einen Wett- • lauf um die besten Grabstücke »rtaetalteL Bon einem solchen Drttlauk wird uns vt einem Gietzensr Ätnb. Syrern Xajrl A c ust aus Ichannessturg folgendes ge- scheiebrn Bor U Tagen bin ich einmal m den jetzt so viel besprochenen Diamantenfeldern gewesen Ich bin mit meinem Ehrs Ungefähren unb habe mich da ich doch einmal da war. uu* an einem Wettlauf beteiligt und für ihn 2 dmmt abaetedt allerdings habe ich m.ch nachher auch Drei läge ins Bett gelegt, da ich n'cht «ehr gehen und stehen konnte. Ohne kurze Beschreibung die ich im Bett ausgesetzt habe, lege ich bei. Etwa ISO THnlm von Iohann Lutj der gröstten Stabt Südafrikas, liegt im ndrblichen Transvaal der Dzstrik: Lichtenbur.j. der zur Zett vo seinen nngewdhnltchen Fund.n, an D.ama tten bie ganze Welt sprechen laßt Auf die Äunhe von diesen neu entdeckten Dramanten',Hürn setzte eine wahre Völkerwanderung nach diesem Begirk ein und au» allen Teilen Afrikas, ja aus anderen Erdteilen. ströme--. h«e Diamantengräber > herbei. um ihr Glück zu versuchen, in der Hoffnung, in kurzer Zeit al» steinreiche Menschen wieder heimzietzen zu könne,' Aber so ganz etnsach und Icichi ist «* nitfct. hort ein Vermögen zu gewinnen Die von der Aegterung durch Bodenuntersuchung als gut ernannten Grabplätze "nd reservier, und können von denj'ntgeu. die Geld dak> n. käusllchsür 100 SC». 10CO Pfund Sters, oder mehr erworben werden, das andere Land steht den „diRgers** zur Verfügung Wird ein solches Land dann httgeflebm. fo twmftallen die Behörden ein Wettlaufen und wer Glück bat und ein guter Läuser ist kann sich einen ober mehrere ®rab- plätze (15 15 Vardf errennrn. Die Entfernung vom Startplatz bi» zu den Grabplätzcn betrag: bis zu 1? Meilen. Wer ein Läufer ist und die osrikanliche Lonne kennt, wird wissen, was es heistt. diese Entfernung zu laufen, aber trotzdem versuchen es viele, waren es doch bei dem letzten Hernien cn. 28CKO Menschen! Wer nun glücklich ein solches „chtm“ er nmgen tzal. ist Besitzer desselben und kann es ausbeuten. Aber hiermit sängt erst die schwierigste und härteste Arbeit der „dijtßen* an. Wie bie Arbeit in den Goldminen und Goldfeldern, ist die der Tiamantenflräb-r eine der ungesündesten. trtc es überhaupt gibt. Ständig wird der Staub, der aus hen nach Taullnd, n zählenden Gruben auf- steigt. Tag und Vacht einfleatinrl Tagsüber leben und arbeiten bie «dijmeri“ in tropifcher Hitze und bie armseligen Behausungen Zelte ober aus einigen Wellblech'.afein hergeftellte Hutten, bieten geoen die empfindlich falten Aächte nur wenig Schutz Der zu bearbeitende Boden ist grosttenteils bart, zum Teil sogar felsiges Gestein Ist nun ein Teil der Erde ausgvhoben. fo wird diese gesiebt und was durch das Sieb sällt. wird in der Waschmaschine gewaschen. Hier wird alle Erde fnrta^d^-cinmt. der zurück bleibende grobe Sand unb die kleinen Steine werden nach Diamanten durchlucht Mancher sindet dann in einem Sieb voll solchen Waschgutes einen oder mehrere, meist kleine Diamanten, aber zum gröstten Teil macht der „dieger* nach folch einer Durchsuchung ein enttäufdbtd! Gpsichl Vach allem, was man hier sieht imb hört. Ist es nur wenigen vergönnt «etwr 4 bis 5 Proz.f ihr Glück zu machen, die Hülste aller hier befindlichen Diamantengräber fristen mit den Funden grade das Leben Die übrigen oerfommen und gehen zu Grunde, wenn sie nid)t noch rechtzeitig mit ihrem ersparten unb mitgebrachten Geld versuchen, in anberr Verhältnitte zu kommen. Aber bei vielen, sehr vielen, ist bies nicht mehr möglich, da he ihr ganzes Hab unb Gut versa uh unb alles im Stich gelassen haben, um aus die Diamantenfelder ziehen zu können. Alle die nach Tausenden zahlenden ..divers“ die meisten mit ihren Frauen und Jtmbcrn unb den zur Arbeit nötigen Saffern, leben in der Die Spinne. Bon Marie Henriette Steil. Oben im Dinkel der vergitterten Fensterluke webt d-.c Spinne ihr Aetz. Den Winter über hat sie geschialen sehr gut oeschlasen. denn in diefes hüftrrc und K-i^e Loch dringt fein vor- witziger Sonnenstrahl. Der Mensch unten aus der Pritsche schläst «och. ,Ob er mir wieder Fliegen fangen wird?" denkt die Spinne - ,3a. es ift noch derselbe vom vorige»' Sommer, nur klappriger ist er geworben Kein Wunder, nach dem langen Winter. Wir ist auch ganz schwach in den Beinen. Aber da auf dem Schemel neben der Pritsche, was ist das? Das ist etwas Veues. fo ein D-.ng habe ich noch nicht gesehen. Die ein viereckiger fchwar- »er Stein heb« cs aus und glänzt wie die seuchten Sterne ber Zelle da. wo der Mörtel aba es allen ist. Das must ich mir mal näher anfeben r — Mit ihren langen Beinen den kürzesten Weg ■um Ziele ernschlagend. läuft die Spinne quer über die Decke unb an her aegenüberliezZenden Wanb hinunter ucn Schemel, wo sie regungslos sitzen bleibt. — Das geheimnisvolle Ding rührt sich nicht. - Die Spinne räuspert sich aber alles bleibt still .Ich will hoch mal hinaufkrabbein." denkt sie. Mit drei Beinen ist sie schon oben — .Guten Morgen. Vladame." rast da ein seines, vmnderseines Sümmchen. Die der Blitz ist die Spinne triebet an der Wand Also doch das Ding ist lebendig 1 Schleunigst tritt sie den Aückzug ar. .Aber ich bitte.' ruh bas Sümmchen, .ich bin es ja nur. Papyra. die Bücherlaus" .Ach fo." tagte die Spinne erleichtert, .na. entfchuldtgci'. Sie nur. ich lab Sie nicht gleich da oben auf dem Stein. Sie sind «was nein geraten. Ich bin die Spinne" .Sehr erfreut. Frau Spinne." (hie Laus macht einen vollendetem Saj^'nmbcnfru? .bitte, wollen Sie sich nicht berauVcmübcnT Aber mit Vergnügen." lächelt bk Spinne, .der schöne Stein ist trobi Ihre Dobnung?" ,3a,“ erklärt Papvra. .meine Wednung und Aahrung zugleich Aber eS ist kein Sknr. sondern ein Gebetbuch Früher habe ich in einem Bücherschrank gelebt und bin in vieler Herren Bücher berumgetommen. 3a, ich Tann lagen, ich habe ein schönes Stück Weisheit gefretten unb verbaut Darin nämlich unterscheiden wir Bücherläuse uns v7»n den Menschen. Oe soll zwar Menschen geben, die die Weisheit mit dem Lössel fressen, aber ob sie sie auch verdauen, das ist die Frage! Jetzt, da ich alt geworden bin, habe ich mich m dieses Gebetbuch zurückgezogen. Wenn die Meschen alt werden, greifen sie auch zum Gebetbuch." .Sie sind aber gut unterrichtet." nwinte die Spinne pewunbernd .Aber ich bin mit ihm (lic badet mit bem linken Hinterbein nach der Patsche, eng btfrcunbct. ja fogar verwandt. Er behauptet nämlich, unter hen Menschen gäbt es auch Blutsauger Lader babe ich noch keinen gesehen. Mein Freund 'ft jedenfalls keiner, denn die Fliegen, die er fängt verehrt er mir. O. er ist ein feiner Menschs .Die.' ruh Papyra entrüstet .mit dem Strälling haben Sie Freundschaft geschlossen? UnglauWhb! So leid es mir tut. m Zukunft kann ich nicht mehr mit Ihnen verkehren. Vie werden begreifen, meine Liebe . oder haben Sie es am Ende nicht gewustt?" .Olein," sagt die Spinne ganz zerkiaricht, fo zertniricht wie nur eine Spinne fern kann, .ich habe wirklich nichts davon gemuht. Das ist denn das. an Sträfling?“ .Hm" Die Laus kratz: 'ich nachdercklich den Kvpt .Ern Sträfling. daS ist. mm. bas ift ein Mensch her etwas febr Schlechtes getan bat. Zum Berlpiel. er tötet einen andern Mcn'chcn dafür wird er bann lebenslänglich eingesperrt und heißt rwi da ab .Sträfling“, fo wie Ihr Freund hier. Manchmal wird der Mörder auch getötet, diese Strafe soll für den Menschen weniger grausam sein." .Run hören Sie aber auf." ruft tue Spinne, .das geht über meinen Spinnenverstand" . Freilich, meine Liebe um das ui begreifen, muh man eine höhere Bildung genoßen haben. Ich habe 3ura studiert, bis ich nir rmtr.al den Macren ar '? einem allen Band verdorben hatte, er muh schimmelig gewesen fein, da bin ich aut ein andere- Fach über gegangen. Das Studium des Mentche-i ist feicher meine LisLtings- beschäfttgung gewesen. Wenn ich Ihnen also mit inanen Kenntnissen bienen kann, fo fragen Sie nur. ich stehe gern zur Verfügung." Bewundernd blickt bie Spinne ihre winzige Freundin an. .Hur eines möchte ich wissen, liebe Laus, ift der Mensch wirklich, wie man sagt, göttlichen Lrfprungs?" .Ha ha ha." lacht Papyra, .ha ho ha, Vie unschuldstvller Engel! Göttlichen Ursprungs! Kommen Sie her. ich will Ihnen Mr Wahrheit sagen, aber ins Ohr Allo ber Menfch ist nur ein entartetes, das gef rüstigste blutdürstigste, grausamste und Ichädl.chftc naubtitr .Um Gotteswillen*“ Entsetzt sährt die Spinne an die Wand .DaS ist ja Blasphemie! Mil Ihnen will Ich nicht« mehr zu schallen haben. Sie scheinen mir ja ein gesährlicher kleiner Käfer ju fein!" Zorrng rennt sie an ber Wanb empor und über die Decke zurück an ihren Fensterplatz. .So winzig und lo verdorben," brummt sie und vollendet emhfl ihr Aetz... Die Laus unten kichert .Je gröher ein Tier, desto bornierter. Angst Hal sie. bie dicke Alle. Laster der Aelpekt. Ich habe das nicht nötig, bei meiner Figur Wich kann der Mensch nicht greisen. Wäre ich noch tausendmal keiner, bann wars umgekehrt — ich würde ihn greifen. Trösten wir uns. kann noch kommen: Ceelcn» Wanderung unb so. — Es lebe der Göttliche, der Bazillusk" Papyra schreit. Io laut sie kann und schielt beraub erbernb noch brr Spinne Die hört sie uuhe. Zufrieden sitzt he H ihrem Hen. mit einem Auge nach Fliegen mit dem andern verliebt nach dem schla«enden Freund auf der Pritsche spähend. Darmstädler Theater. 3m Kleinen Hause des Hefssschen 2 a n- destheaters in Darmstadt fanb die Ausführung eines geistlichen Spiels des hessischen Dichters Burkhard Daldts unter dem Titel .Der verlorene Sohn aus Hess en" statt. Burkhard Waldis ist um 1*90 in Allen- darf an der Werra geboren, war ursprünglich Franziskanerpater. trat aber zur evangelllcheri Lehre über unb lebte in jüngeren Jahren in Aiga, wo et sehr angesehen war. Er geriet von dort aus in russische Gcsangenschast. tn ber er brei 3ahre schmachtete, bis er von seinen Brüdern losgckault wurde Sr kehrte hieraus no<* Aiga zuruck, wo 1527 sein geistliche» Spiel vortl verlorenen Sohn ausgesührt wurde Aach langjährigen weiten Reisen kam Burkhard Waldis wieder nach Helsen und trat in Bez ehungen zum Landgrasen Philipp dem Groh mutig en 15M wurde er Plärrer in Abterode etwa 1556 ist er gestorben Durch feine Fabeln (zumeist Bearvei- ->n Fabeln Adops unb von Bolks- fchwärcken, war er zu feiner Zell ein fehr gelesener Schriftsteller aus bellen Erzählungen saft alle späteren Fabeldichter bis aus Gellert geschöpft haben. Das Spiel vom verlorenen Sohn ist von Burkhard Daldis. da es für Aiga bestimmt war. ursprünglich tn nieder deut scher Sprache versaht worden, die Bearbeitung von Dr. Ornfi Leopold Stahl, tn der das vromo in Darmstadt ausgesührt wurde, wies bochbeutsche Formen auf. etwa m her Ausdruckswelle des Han» Sache Das ^istliche Spiel lehnt sich eng. saft wörtlich an da» Gleichnis vom verlorenen Sohn an, nxe es tm Lula »-Evangelium erzählt ttnrt); von einer eigenen dichterischen Gestaltung des Stosses kann man bei Walbit nicht sprechen, sondern der biblische Tert ist einfach in Gespräche aillaellst- Der äuheve Rahmen des Stückes der auch bei den Bühnenbildern unb bet Darstellung gewahrt wurde, ift der streng lehrhafte Stll der mittelallerlichen Mysterienspiele, ähnelt aber in ber Szene, wo der verlorene Sohn fein Geld in lustiger Gesellschaft verpraß!, den Schwänken des Hans Sachs Die Bearbeitung war infofern nicht glücklich als f;e sich wenig zu Kürzungen verftanden hatte, weshalb sich bte Handlung tr.e obendrein der dramatischen Spannung entbehr! lehr in die Länge zog Zur Berb-ndu>z des Teste» unb ber Szenen hat der Kapef'.me-fter txs LandestheaterS. Or ch Riede e ne Mu'ik gdchneben. die den geistluh-rel aiö en Eharakt« de« Spiels noch mehr betonte. Stilgemöst waren inAbcfenbwe die Bühn end .Iber von Hartontth Pleil- 3n Szene gdetzt war das T3crf oon Eduard Gsbedie Dorf^eller gehöi m t<-r Hessischen Lpielgemernlchah an, r.r.tx ~ " ni- gung. die lich lonst der Aufführung von D a ll- t'tarnen widmet. E. B. Das Braunkoylenfchwelkraftwerk bei Wölfersheim. Bo* Büraerme-tei Tt Tiepolb Schl», TL » . 8 «Bit durch Me Landtogsbericht« wohl all- grmrir brfaiutl geworben ist ha« bie fy*l *d>* 5ött,MTtr#tunfl vor kurzen -rit großer Vtehrhri: einer Brflterunflioorfaflr DI* 3rri<6 t ung eine, Braunkohl*nfchw*lkraftw«rks bei Wölfersheim ihr* ^uftt-nuin; gegeben und den SxxcrtiniintHre rrmaAngi Mt notwen- bigm Berräge mit der Stab: Sranflurt, ber Äranflurttr Gasatfell schall und der Gtwerllcha't Friedrich ubzuschlitften tH« Tedcutung MHtr Bert rüge Mit ganz Ad’tn bad n'ch« unter- f*änt »verben für die Provinz Oberfrrilm. deren Heberlanbtixrf zu den Hauptabnehmern de, neu au errichtenden Kraftwert« zahlen wird ift bi* Aeuregriung von befonderrr Micht'gleit 3« '» deshalb wohl von allgemeinem Onltrrtk wenn ich auf bi* artamte Entwicklung, bi* zu den erwähnten Abkommen führt*, foeir auf den 3n- halt der Tterttdge felbft näher eingehe Di* Brnunfoblrnfelber in der Umgebung von Wöllershrim Q.f)nr-n «eit langem dem hrififchen Staat, ohne hab fr der inTkt » rrganflrnSit eine ungetrübt' Freud* an dem Teil, gehabt hüll* Der Grubenbetrieb bildet* Dtelnebr immer ein Schmerzenskind ’ur bi* irtreJtg; Begirrunfl bti die BbHerlbeimer Kodle ihre« hohen ^a^rt• gebäht halber Im Wettbewerb mit hochwertigeren Traunfnblen nicht aufkommen konnte Der Abbau war nicht rentabel zu gehalten, so bah man Onbe bei vorigen Jahrhunderts den Plan erwog, die Gruben 01 arbeit, abzuftohen, und zu vertaufen. Diesen Gedanken gab man zwar später Wieder auf reichtet* vielmehr zur belferen T?r- Wertung her -lohten ein* Preftstrinfabrik. bi* aber auch nicht die Erwartungen erfüllte. bie man an ihr* Inbetriebnahme gtknü p t hart.' Lc> war eS denn kein Bunber bafi man im Landtag auf atmete, al« *tn Projekt auftauchte, da« etne nuhbringende Verwendung der Traunlohlen zu gewährleisten schien. <3« handelte fich um den Tau eine- KraiwerkeS zur 3r*eug mg von rief- trtfcher Energie für di* Tertorgung einzelner vberheffischer Kreise 0« würde zu »seit fuhren die Umwicklung de« Kraftwert« und der Ueoer- fanbanlagr, später Heber landwert Oberwellen, auch nur zu skizzieren — ich verweil* vielmehr auf bte interessanten Au««uhrungen de« ^erm Pro- vinziolratS Bolf in bet3ubliäam«nummer bei .Giehener Anzeiger«' —. eine« aber muh frtl- gefteht werden Ohne die Stromabnahme der Provinz Oberhessen hätte man den Grubenbetri b in Wölfershtim schon längst rinstellen müssen. Ali nach der Stabilisierung und bet Liquidierung de« Ruhrkrieg« i'n afigeireinc Kohlen- hunger aushört*. versucht* Di* Regierung durch inphenuhcrung der Kohlengewinnungsanlage und de« «taüiDtrr« bl* Wctibewerb^fähiqleit de« Hnternehmens zu erhalten, und der Landtag stimmt* allen dahinzlelenden Vorschlägen der Tegierung bereitwilligst zu. Ich äusterte aber schon vor zwei Jahren Bedenken, ob mit den in Aussicht genommenen Mitteln bi* Wettbewerbsfähigkeit und damit di* Lebensfähigkeit Wölfers- pelm« auf di * Dauer gesichert fei Heute kann man r ückschauend wohl sagen, bah di* Entwicklung die früher geäuberlen Befürchtungen bestätigt hat Rirrnand kann leugnen, bah bi* Provinz Oberhessen bisher lehr zum Schaden ihrer Konkurrenisähigkeil einen allzu hohen Strompreis an bas staatlich* Kraftwerk bezahlen muht*. Tis zum Jahre 1932 befindet sich Der Staat In der formell günstigen Lage bah die Prroinz Oberhessen zur Stromabnahme au« dem Äruittoert Wblfershelm verpflichtet Ist. und zwar au Preisen, die die Rentabilität de« staatlichen Werte« sicherhellen Rach dieser «Iril jeboa) steht c« ihr frei. Dai Strom auch anderswo zu beziehen. Äin solcher Schritt wär* den verantwortlichen Männern der Provinz sicher nicht leicht geworden. hätte sich aber im Interesse der ober- hessischen Wirtschaft nicht umgehen lassen, wenn der Staat hl« dahin nicht imstande war. bl* elektrische Arbeit zu denselben Preisen abzu- gtbc.i, wie andere Grvstkraftwerte In richtiger Erkenntnis bleiet Sachlage hat die Regierung beshalb schon vor zwei Jahren zusammen mit der Ztanllurier i?a«aeleilschal' eine Studiengefeillchaft gegründet dl* ben Zweck haben sollte, die beste Berwertungsmöglt^kell für bl» Traunkohle durch theoretische und praktische Versuche zu finden Da« Ergebnis dieser Bertuch* war lehr erfreulich und ergab «©eitel«- frei, bah der Wert der oberhrtfischen Braunkohl* nicht «o lehr in ihrem Hripoert als In ihrem Teer geholt liegt D e Regierungsvorlage , d)t die Folgerungen au« dem Resultat der Tertvche Di* Verwertung der Kohle feil in der Haupt «ach* zur Geww- mmfl des leer« durch trtxferw Dest^'m -m m fe- genannten Schwel dien rrtolgen. Der Rückstand der Grudekol« ist ein hochwertigeres Brennmaterial als die Rohbraunkohl*, und je besser feine Verwertung ^Möglichkeit um so beHnr feine F .nrr • ur.g«möghd>fr t. um Io rentabler wird kl* Gi'amtanlag* lein. Das will hrihen bet Grudekoks und bi* mit feiner Hilte erzeugt* drt« trtfche Gncrgi* find lozulagen Abfallprsbufte ge» worden, beten Absa, man sicherst eilen must, um bi* T * * r geminmmg in rentablen Hmfar.g durch- rübten zu können Rach den im Anan^ruslchuh gegebenen Aufklärungen muhte aus Gründen 6er Wirtschaftlichkeit bi* Teergewinnungsantage - da» Schall- wert zur Verarbeitung von arbeitstäglich 1000 Tonnen Roybraunkvhl* eingerichtet werden. Der dadurch bedingte Anfall an Grudekoks ist verhelfen. aU auch in der Frage bet Gasversorgung der hessischen Gebiet* ein Weg ber Verständiguna finden wirb, fo bah wir der Entwicklung mit äuverficht ins Auge f*ben und gleichzellig bi* Hoffnung haben dürfen, bah bte Gründung der ,8 cf rag6 für Hellen im allgemeinen und für Oberhessen al« Stromabnehmer im besonderen günstig* Auswirkungen zeitigt. Oberhessen. Lanvkrcis Wiegen. n. K 5ofter Arnsburg. 20. April. Rach alter Wels* versammelten sich auch d.esmal die Freund* des Rettungshaufes Kloster Arnsburg aus der Hmgeanxb am gestrigen Ostcrdienstag zu einer Misflonsfeier, bk im Hinteren Saal des Klosters ftattsand und sehr mit besucht war. Als Redner traten diesmal auf Pfarrer *B l < r m a n n aus Gbersgöns ber über die »Aufgaben ber beulM»* t evonaFischen Rl.slion in ber Degenwart sprach und Riifslonar 8lf ert. ein gebotener Ober Helle aus Rirfeld (Kreis Lauterbach), der nach einer Ansprache von Neuguinea erzählle. wo er längere Jahr* im Dienst ber rheinischen Mission tätig war Allgemeines Interesse sand die Mitteilung bah yräuleln Lydia Schmidt aus Fauerbach, die früher hier ir.t Rettungsbau« als Lehrerin an- gestellt war. sich der rheinischen Missimt zur Verfügung gestellt bat und demnächst al« Millionärin nach Sumatra gehen wirb. - Hungen, 2? April. Zwilchen Inheiden nnd hier ereignete sich gestern rin Motorrad u n s a l l. ber leicht mehrerer Personen ba« Leben hätte kosten können. Gin jebenfaU« von Frankfurt stammender Motorradfahrer fuhr mit einem doppeltbefetztenMotorrab dem besetzten Beiwagen in einer Zriirve über dies* hinau« und stürzt* die hohe Böschung hinab auf ba« Bahn gl elfe Hungen Friedberg D>r Mitfähr.r sprang noch rechtzeitig ab. während ber yihrcr unb die im Beiwagen sitzende Dame in die T.ef* geschleudert tmirben. Die Dame trug Verletzungen am Kni* davon, während ber Fahrer eine Brust quetschung erlitt. Qin gerade nach Frankfurt fahrendes Auto nahm bk Verletzt*., auf und dravh.* sie nach Jankfurt. während de» defektgewordcne Biota trab hier in bte Bahn zur Heimbeförderung verladen wurde. • St * inh * im v. Hungen, 2>. April Am kommenden ©onnlag, 24. April, nimmt bte hiesig* Ortsgruppe des f> e f) i ! d) e n Landjugend- b u n be < die 2B 11 b e ihrer neuen «rahn* vor. Die X*anbiug*nbbunbort»gruppen ber Nachbarorte haben ihr* Beteiligung an der Veranstaltung lugt lagt. Unser Dorf dürfte infolgebeffen zahlreichen Besuch «u erwarten haben, am So mehr el» Keicho- ^>gsai xorbneter Lorsch- Wöt»er»heim die Festrede hallen wtb unb auch ber 2anbr*eeriie*nN des chriftlche« LanbdvO* Br. von Helmokt- .’i;eber-£ Jllftabc. sew. «rsch«nen zuze^gt Not- Vst ^ritrrr’tf wirt von hem 3D TUie Hanen Heflf- ’arps brr FreiwiLlgen Feuerwehr Fnebderg Fauer dach aritelL ZXmeben iß wertere gute Umerhatttmg .eryrtr- . Aus der Wetterau. 33. April Sri ObthSewe zeigen diesmal einen Knofpen- anfaa wee er in den Boqahmi fetten beobachtet wurde Rich* nur bi* Avirldäum*. die iw lehtm Jahre !aue einen Ortrag brachte», fonbetn auch die Birnbäume mit ihrer lestjährtgen TeOrnUr zeigen übentihigre Aprtkolen und P' .riich*. b.e v elfach als Spa! er gesogen werden, hoben ausgeblüht und hatten rr .-rr 'ches Blüten- werter wo« den Fruchtan'itz lehr Ixe-.nträchtist hat Arabisch* Kirschen unb auch Frühd.rfchen stehen eben in voller Blüte Ho' entllch kommt nun gutes Wetter damit aus de« Blütenjahr auch rin Obst:ahr wird Tros der kühlen W tte- rung der let-ter. Zeit Hot llch d.e hinter- frucht gut bestockt. Die Jnitn ' a. besonders des Weisens ist vielverfpr«r> •> Auch fr* Sommerfrucht, sowie ber ein gesät* Rot- fiet stehen vrüchr.g Beide brauchen nun Sonnenschein. 3’1 Cfa, für M< mangelnden Wielen wird hier viel ewiger Klee ober Luzerne angebaut Rach guter llcbcrwirderung hat er schon h«tdslang ausgestosten und rerivrtchk wie der gut stehende Klee, einen vollen Grtrag Areii -ricdders • Friedberg, 20. April. Der Berlehrs- oerrin trift mit. bch kürzlich Vie Stadt Friedberg ein grästeres Anwesen »u Ausstellungszwecken gekauft Hai. Das Anwesen lieg: mitten in der Stadt, in der Bismarckstrahe. zwischen dem Bahnhof und der Kaiserstrah*. D»e aroheu ül'erdeck'.cn 2iäume eignen sich ^u Ausflellungszwecken. Reben dielen gedeckten Räumen befindet sich ein grvher freier Pl^V. der zu weiteren Ausstellungen lehr geeignet ist. , Wohnbach 20. April. Seit Menlchen- denken wird hier all, ährt ich ku ORrrx dte MaienIeier <:.\jebal>"- Lfu.'-kt 9 Hhr ziehen am Ostersamstag dte Mo lenkender «das sind die Schulkinder, die nächste Ostern aus der Schult entlassen werden! mit Sang und Klang in den Wald, um die Maie, eine S bis 12 Bieter hohe, schlank gewachsene Fichte unter Anweisung des Förster« zu fällen und ins Dorf zu Triagen. Aach einem sköstlichen Umzug durch bte Dorf- gaffen wirb sie in eine verschlieft!^r« ücheun* gebracht unb dort mit Kränzen. Blumen. Bän- dem und Fähnchen geschmückt, bl» an den vorhergehenden Tagen durch die Maientinder von den Dorieinwvynert' unter Eintragung ins Maienhuch gesammelt wurden. Die Bänder sind bunt gestickt und mit den Anfangsbuchstaben der Besitzer versehen. Einzelne davon staben schon 40 Jahre den Maienbaum geziert. Am 2. CWerfet ertag um 3 Hstr beginnt dann di* rigentlich* Malmfeier. Di* gesamte Schuljugend yeht mit ’lotten Marschkiritem. bl* eigens für diesen Zweck eingeübt werden, nach dem Festplah. einer Ge- mrindewtef* an brr Straft* nach Münzenberg zu. um dort di* Maie zu pflanzen. Bald bat sich di* ganz* Dorsfchaft und rin* Menge Zuschauer aus den Rachbardöriern ringesunden. und nach der Musik eine« gewandten Harmonik».- splelcr« beginnt nun der In, der MaienKnher dem sich allmählich die ir rige Jugend nach Entrichtung dev üblichen Aka'engeides an den Spielmann anschlieftt Bei Eintritt der Dunkelheit wird die Maie ir-ieber ins Dori verbracht Am 3. Feiertage wiederholt fich die Feier. Ite beginnt indessen schon vormittags 9 Uhr. Als besonders bemerkenswert urB für bl* Freund* der Volkskunde von Bedeutung zur Ert rfchung der Herkunft und Bedeutung tß das Bewachen de' Äaienbaumes durch zwei Ma'.enbuden während der Mahlzeiten am 2. Festtage, damit der Baum dbrch Entrinden nich! befchäd'.g» wird Das Fest erinnert In feiner Aufmachung an die Iullcier unterer Vorfahren und reich« sicherlich mir seinen Wurzeln in M< He-.de" ^i.' zurück Gerade aus diesem Grunde sollte es nicht, wie leider feftzustellen ist. von mancher Sette heimlich beld:npt'. sondern mli allen Miktrin gefördert Werken Kreis Büdingen. - - Selters. 20. April. Hier wurde an Oft em rin Jun« konsterniert der wohl mit zu den grbhten Konfirmanden in Succu, der Herr von Sardinien. Von unterem römischen ^-Korrespondenten Rom im April 1927. Jener Etzrlstian Vulplus. dessen Schwester keinen G.nngeren als Goethe heiratete, tft jetzt gerade hundert Jahr* to* und i dem Romanlchrif'steller. dem Versafler des unsterblichen .Rinaldo T'.nnlbint" einen Iud 1 iums- austatz zu schreiben Ader gerade wie ich mich an bi* Schreibmaschine sehen will fällt, nach«- llcherweise. ein Schuft, unb das Leh*n schieb« mich rtferfü4>tlg auf sein* btfiere Äunft auf die Seit« Setzt Itch selber hin unb legt los bah bie Funken stieben Ricks ohne rin mokantes Lächeln über di* Herr- tonten, die den wackeren Rlnoldint ganz lieber veraltet gefunden hätten Man denke, da« Wert edetHen schon 1798' Was soll uni ba im Zeit- alle- der Flugzeuge fre Bäubrrromanltl' Hnb doch ist lle bis zu bte<*r Stunde nicht ausgestorben Rinaldtni hat immer wieder Rachfolger gefunden und am 1 April dieses Jahres konnten bte italienischen Zeitungen von dem bra- imitilchen End* de« berühmten lardinllchen Räuderhauptmonns Onorato 6u«u derichien Vulptus Volksbuch hätte keine belfert Würdigung linden können als durch diel* vabrhelts- gemähe Wttderholung All* jene sterben Mannes- kugenden. bie ^inaldini ausie chnrten. verkörperte Suceu. bet ungekrönt* König von Sardinien. Um fein Haupt webte bas Volt den gleichen v*gendenkrnn.z von Schrecken unb Abenteuern und Wohl taten Er war der Modell- räuber, der Belchü^r der Armen und Schwachen, kn, Furcht der 'llöandcrer und Tenbannm und nicht IthU* leine wunderschöne Beglel'erin. lene Seralina BUnc t die er "olz vor den Altar führte. Ein Stück italienischer cn dedeurendes Kapitel fardtntscher Grtch-.chke schlieft« mir dem Tode Mele« Brigante'-. Es beginnt mir i!'en unb Sardinien. Mit Metern Gegner ba« wuftt* Suttu. war nicht §u fpaften. Jetzt ging es stünblich. Tag unb Rächt um das Leben Di* Rach« zum 30. März war dunkel unb regnerr'ch. Swtu unb feine Räuber batten 'ich in eine Kutte geflüchtet, rin .teuer --gemach» und rin Huhn gebraten. K -xr dacht* an Schkf. fie wuftten. ein starkes ,Fähnlein war Ihnen auf der Spur Zum Teufel mit bitter Finsternis. Irin Prismen'eldfrecher und Ite vertügten über Me ctetien deurfche- Marken, vermochte fte zu durchdringen. Rc-ch einen Vatronengürtei u ngrichnallt f Ta ein Schritt — rin Anruf Ergebt euch ober wir schiestenl Ohne ein Dor» zu verlieren, streckte brr Hauptmann den unnorfidy .aer. a irab nim mit einem Hrrz'chuh nieder Das Gefecht begann Hageldicht Nalfchten dte Kugeln durch das Tlä»- terwerk und das inortch* Hv-z der Hütt* während dte BerleiMgcr lein zw.-;r« Ztel mehr fanden In einer Feuervaute kvnrnen die Angmier hören, wie die Räuber bera.llchlagten unb Ich» ehlich be fchlollen. fich zu ergeben. Run war es klar, hab eine Kugel dem Leben Luc.-» ein Ende gemacht batte Er war feinem Schwur nicht untreu geworben. Rur erner der Banbrten wollte fischte- wurde aber gleichfalls von bcm tödlichen Blei erreicht. Biet Tot« unb rin Schwerverw anbei er lager auf dem Platz*, als bte grietmäMg* Gewalt Über Me w llkstrliche liegt* Seralina Manca ist seither -nauffinbbax Es hriftt auch «te Ir. schon 'rüder ge'torhen Es be ftt auch Onorato Sucru fei nun aber ganz bestimmt der allerietzte Räudethauptniaan gewesen ... ts* Q[U'^JW PtSs "0-*^ yofftnüi* ,. lS dm AS ^ü-ikHsx 4 die to(1 'Jng, 5^^V* ^--.d N2 !VM5e A-ü nun fionrj,. St*t »Tttoi 'berg ?/ ontuba-? " rM t» :e«^b«lnn ßfMt bll $ej öer etoht, in t jf"} W« intf! J e/n «roher Irr.« Stellungen lehr y. 'Nl. Seit Denlchm K )u Oßm n Wt 9 Uhr 4lt^3 Mtt Ittot ftnb b« em m der ‘\.V 8 und Klang in bn 8 bii 12 Derer bcfr. mler Lnveikung M iS Dorf zu ‘■r. jtn. M durch 6 . r^. in-en. Huntn. Jin. ütti. die an der. *t. die 'Saienftnte * ubrlgt Jugend mä WwM « den (Siniritt der lunM- ti inS 5orf «rbrach! eit sich die 5^*« »mittags 9 M Md für nhing zur e£“ ♦. * ung ist das drei Mienbuden-4H. 2 Festtage. dm>: I« n«6t M einer M*” ijten unf r«* r'V? .die JtWU de sollte es M. i mancher Sem d.''- lil allen Mitttiii V ter Eintragung Im den. Die Länder sind AnfangSbuchstadkn d« t davon haben schrei geziert. 2m 2. Ohr- t dann die eigenllrch- Schuljugend ueht mii eigen« für btAn jetd n Festchlah, einer Ct* !he nach MnzerLerg n pflanM Dald bat und eine Mengt Zu- dingen fitmie’1’ •” 'gonfinn^Li SÄJP4*" 3&itt ier. ■M g'Ng « LS^. sie verfuS^ 1U bitr^ *$5‘ «* U Ziel W- «gt«" “1 d »--L AM ü*1^ g^. Zuccus ^ t s-fc- Lchverl«!. @etr-lt ,.kt $ iß S- Z#:- hon fy nun F ;^e^^t1T,fl y»ol »b a u < er be*. I>!«3fireb3d> 20 bm IMra fV.b e« her. bch e« b«r mll e* ein elegante« bnb heirat um Utaurer cheinr f) ü U sein. «reis Biedenkopf. ManefeMrefe ^prd. 9 5 PF r (^chumc^bn Jilite sser Hab RMen btoetaitx, CtUMtel W»»l 4 (Riefen. 10. «pril IW1 3810 D Auto la Garteokies Ä Aug. Klidinger, Seltersweg 78 ; । IN allen Berten. ! L -iübiame«. Telephon 1euchelbeim 21. Ipnl Ittl d Sttß« Schulranzen für Knaben und Mldchea von Mk. 3.— an und höher ledenieSdüJlmsppen beete SatUertiandarbeit rnverwaeitlcbe 3WD Lederranzen Keeft beie Fachmann! •tu zerlumpte« abe« Werd, bei etne* 6od 3ht&Den trug, bu e« aut her Struste y ,tte. wurde finit* in Van« angr- -Giwdlerlti» mldlir n'i aid>< 'M- ’r.dm li i.m mrtfee«" J«nk eprivb. 6t*r die WUkaet rjan* t)wf<*ianb gichöer hcchen büdte Der 5ungc hat sä mit* bU anfebn! 4k Ä6r>«r» ia^a. »«« '»,?«'?' "» - gewicht von 140 V'° Ortenberg. N 2tonl wirt rnrnitag sand in unserer geich«uck^» 2? bckbicn Kirche die snerliche S..n'.gnung £1 18 Konfirmanden statt, darunter nur vier Knaben Mr bir verschöedenstcn wohl' •Aftern 3tocd. gab bi« ficftgcme.nbe an ben - dur Xeuaulnabme in ?Je fXlle tommen in nächster Drche 2L Kinder Da auch im bongen 3obre dieselbe 3ahi aufgenom : < vnabt unb auch wr kne nächsten 3ahre nnt feiner Abnahme W r»*ixn Ist. so wird die sstemeind. über fan nixr ^ng Dt-der an die « nrichtung extwt brtt.en vchul- Kasse, wie trüber benfen müHen Mrei« efcoUtw. in ®ati« unb etmg«^ Vum- pensarnmlettn ist M 3ahre alt unb oerfnent 'ich ihren Oebcniunterhalt damit, bah 1* m der C'fqenb um die MarkthaNen beru' wandert unb alle mögliche- QMMk auf bebt, non denen sie lebt Sie ist schon verschiedentlich ,elbenftü’1 gerühmt, toie H feiten fkine«gleichra aefunben. Da« mag unter ^viiiUcrten Menschen, die selten mit diesen qesadrl.chen Hyänen der riessce in Berührung kommen, auch nchng sein primitive Dölkcr mit lanyr artubnr.y im schwimmen und Tauchen sehen sich aber bauhg chaifi'chen unbewaffnet gcaenüber _ und müssen "ersuchen, sie au nersch imharbe ist 1- gr. t.’i Turnen, Sport und Spiel Handball der D. T. tv von IM« «viestra — lamgnneinbe stintrachi jranffurt a. Bl. 3:1 (1:01 3n überzeugender Weise gelang es her Hand- ballelf des Turnverein« von !S4v Ziesten unter einwandfreier Leitung von Turner WenAel (Männert urnvereinl. am 2 Osteriel erlag au< bem eVielt»lan der Cpietoetetnigung 1900 knc Turn- D.meind, 0 int rächt-Frankfurt mit 3 1 »u schw- gen. Der Tv v 18^ Diesten, mit zwei Mann Orfah spielend bat durch leinen 3 l-Dieg über die fpidfiarfc Sintrachtels den Dewei« erbrach:, das, er ^ich auch jederzeit mit stürkerra Moirn- schasien austcrhalb unsere« Daue« Heilen joeffra kann, jedoch dürfen gröbere Umstellungen keines- fall« mehr porgenommen werden, besonder« was die Aintcrmannschast anbelangt. Diesra. betonter« re±4- funft geben fo dast man lic wieder entheb. Vie Mittellungen Ne sie über ihr Verrndgra machie tu Mich< über neue Derlchtc nachd«ckra wwb fchdpfcn'ch. Ideen nr^anac* können. •» paar Bücher gechören in b« Küche ete paar 3iumra hin eile« was «neu Raum a»obnl'ch «aj<- wn« nreube und Heiietteii strr. ein bringt und die Vet- hc«Mftc anregt Auch die Kochtöpfe unb WR- higen Def Lste sollen r chi so nüchtera und schmack- ;?* ktiu sondern sollen zu Xuntwerfee au«ge- Hallet weiden damit die ibnei innewestnraoe Schönheit 'ich der Kuchensmttteile. Kt dann aixfc .in Schönheit' kochen werde Dte CempraWrmurietie al» ÜUBwaMt. WSA. Wetzlar 2fi. April. Ein felltner Vorfall trug sich dies« läge in Leun zu. D« «etter de» dortigen Konsimioerein» war vor zwölf lstihrra. im 9uni 1914, im Osten verwundet worden, und iwar trbielt er einen Steckschust In da» 11 n t e »nie. Eine Operation war bamal» unmog- hch weil an dem Knochen hätte gemeistell werden mü'fNiL Da» Ärichost hatte sich irn Laufe der Jahre verkapselt und bereitete 'einem Träger nur geringe Ve'ct,werden. In der istige de» Oftercriduifte» fticft nun der ehemals Verietzte mit dem Bein an «ne Leiter und tag» herauf zeigte heb an der otobheue ein Eiterdläschen. Untersucht, stellic sich deraus. dast die Kugel unmittelbar unter ber _ t fast. Der Lerletzte bemühte sich, dast Geschost xu entfernen, und fchliestlich gelang e» ihrn mit leubter Mühe Durch den Aufschlag war^dte Kugel etwa» gebogen unb hatte sich an einer -ehne fest Laubach 20. April. Destern wurden »m Schützenhof die ersten Rordeoettunaen zu K__.' Vom 12 bi« 14 3nni stattf ndraden AuS'chustsest getrotten. 'Xa* träbh an die'em tage die Laudacher 21 u«schust' aeub da« Seit am Rach- mittag durch allgemctne D^ktde.ust gung (Ra- ruflelt Schiestbuden Konzert usw) Arn Montag 'st Hau, :sest. D'ic ^usstchnst Defellfcha't. 13 Sektionen zu je 25 bi«>30 Mann. kamm.it sich auf dxm UUrfiptat und "" l Hbr zum Schlöffe Hier begrüßt dec Ru«schust- Hauptmann den 9 r a ! e n mit einer Ansprache unb labt die gräfliche .SanrJtc zum 3»Tle eüt D«r Trai dankt unb stiftet einen Hammel für btn .eftra Schx.hen Dann gebt der Zug zum MpUg. der sog Hätte, wo sofort da« PrriS- schiesten beginnt Am D^enS^gmittag Mngtda» •^Ig< ber regen Bautätigkeit in den lebten Oabrra in unserem Orte, (neben zahir-ichen lanb- wlrtfdKifthdxm und sonstigen Bauten wurden m - errichtet', genüg: der feincr.cJ ausgestellt.' O r t «- bebauung«plon nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Au« diesem Grunde hat sich die ®cntetnbetxnretung genötigt grieben, eim neue Baufluchtlinie zu projektieren. Da« in Betracht kommende Defändestück wurde bereit« von dem Kulturamt in Devlar besichtigt Tlach Beseiti- aunq einiger dem Plan «rod. ent^genstehender Kbuienglriten dürfte de enrgültige Festlegung be« neuen Baugelände« in Kiry zu erwarten QUut«am4t ^oedxrg. -m dort bte Rettraabtr-.- Ium Oberwiera adtzuwanen Unter den «Tn- ace rie<« schneidigen Moriche«. ;> .‘ dt oon der hriigen ^rattwehrkape'.le setzte sich von hier au* Me Aottliche Reiterichar b»e au« 100 Rettern unb 6 Retterinnen betianb. durch der u traben unserer Stadt nach Bühseld in Bewegumg. wo eine gemütliche 3ufdmmnthmlt hattlanb D< Okmnlatbme »ar al« Trbfi,ch< Militärgericht verbleibt. Degen dr« Mordverfucu« wird dann in Dar stadt gegen wohn er untere« Dori c« wiederum auf 3N der Scheune be* 3Mm Pebe« war au*^bi«ber unbekannter Uri achc Heuer em stunden An den Ani- und Strodvoeräira hatte e« reichlich Rah- rung. ritte, bte Gemeinde Sarnau besitzt sogar eine Neiwc Motorspritze An mehreren Orten haben fid> tu Utter 3eu freiwillige Seuertoebrrn gebildet Pfund nur Limburger lu* bü r-A Äiffl • cfik 3* k 'M«! hi ImI ru ßwd«. ■Mim (#r«a -So »< 3Ü# _ *3rai Vcri $ |HP< L6V1 hf >•* •■■js fter »zsrln ^*.1 E.*n kS^rLgr i jRSßff« kr Ct^! ks**!ta Sottb SS fr« test« a« errtflt De ritt 2tk Giddi Wt btt •ittrrri |Ma ttd«» SAikLWIlMlik Filialen in allen Stadtteilen Wc Bullenverkauf. ?t< (Benwinbr Staekubcrg etrfauft auf dem cubmtffiOMBtgf einen fetten, abjxuiaigrn 9 1.36 Eamembett sollten . . e*o*tci 0.48 Blut' UNd Leberwurst geräuchert Wb. 0.85 Plockwurst eolfttinex Wunb 1.60 Servelatwurst Wunb 1.80 Tofcbllcpftl ftinhe amerikanisch« Staab 0.52 Blut-Orangen 3 wu*b 1.10 Matjes-Heringe 3 Stück 0.40 Malta.Kartoffeln 3 Wunb 0.55 in einfachst er bis feinster Ausführung \ Teppiche/ I Dekorationen Bequeme faTeiljaNunoj Möbelfabrik m.BRÜCH Inh. th. wciNtur (giessen, Brandplafy (ALTES SCHLOSS) * Frankofurtia-Sparkernseife.2? 50 501 3 wm Melliand-Seifenflocken 50 a Kernseife prima gelbe Kernseife prim« Bohnerwachs Toiletteseife m« ler JCauspntx hält, tpart tefir viel Seid. 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Don lonWigen rehgmfen D mein'chasten find au verzeichnen 2t* $rdrdigiöfc. 69 Apostoiisch- Kathvll'che. 208 Üteuapostolische 15 Adventisten. 43 Baptisten 10 Methodisten Zur evangelischen Kirche sind 7 Perfoncn übergetreten. auoge:reren dem alte, alleinstcbende . Trauen cingdaben werden. Tiefe Einrichtung erfreut sich groher Sympathie in den Kreisen der Geladenen. Die Armen, namentlich die Alten und Krank.m unter ihnen, wurden an Weihnachten durch den Deretn beschenkt. Der Frauenverein der 3ohan- nesg* in finde trat alle 14 Tage zu'ammen und MdKnhe an Weihnachten die Annen mit »um Teil selbftgefert'gten Kleidern und Wüschest ücken. ihr Gustav-Adolf-Frauen verein richte.e regelmässige Arbeitsnachmittage mrt Her- ficUung der Kleidungsstücke für Vcdür'kigt in der Diafpvra em. man kamt hierin eine .yru4)< erbrachten 24® 3Unt bw ftr die Artstärtn«« der Gemeinde bestimmter Ä’rixnnbter 3734 -•>* An Büch, e".g e Ist* r-i bei Tanten und Trauungen gingen 1415 71urt ein. M* gtetchtalls Wen Be» d .ri: -en der Gemeinde iwguif kommen- an ’tm- »laen teeiwllllgen Gabci für Notleidende Wer Temcind* wurde 2243 Mart gespendet. 1® dak im ganzen für fcc Annen «ist Kranken der Gemeinde tv*Ä Mart nur Bertügung -ander. Gtf >abri für Hciben siion betrugen 1208 Mart fre Hr Jnnert Million 10 766 Mart tonnUet 10 500 Mart, die der .Allgemeine Verein für Armen und Krankenpflege' für die ärbanung der,3e|tu4** eingdammelt bat Für den Gustav- Abvll-Verein gingen 1850 Mart, für den stvan- geli'chen Sund 56? Mart, für kirchlich* Zwecke vertchiedcuer Art iV«ell» der finden. Kirchengesangverrir.. Jugenb»!leget 11 »4 AN. ein be it immer zu geher.. cir bah* 'ein Fehlen «m. Tllch nft nach aerau- mer Ze,t bcn#rt! und erschrak über die «atzen. Sie konnte sie nur! Eie bähe ia doch bie ganze Nacht v‘m Träumen und Grübeln gehabt. Db ihm ihr 5chrr< ?*n -u'flernllen mar* Sicher richt, er n,ürb* sonit gefragt dabei. Sie nahm eine fyanb- erbat und gmg p ihm hinüber f-a» Zimmer nxjr leer / .Fanna. meist 1 du nicht, wo mein Mann Zustand der klrcheugebäude. Aachdem im vorigen Fahre das sehr schadhaft gewordene Dach der Stadtfrrche beroefudU worden ist. kann man den Zustand der KirchrngcbSude als befriedigend auf eben. 3m Voranschlag 1927 sind einige JLuebeffenmgen vorgesehen. 5he 3v- banvetiirdx sollte eigentlich neu gestrichen werden, auch find in 'dr die Ktrcheillcnster neu zu befestigen: dirte Arbeiten müssen jedoch vorläufig zurück- geslcllt werden.__ Dll GchLMt-Gemeindeoertr«-rz der < oa ■ g * • 111 db « n Rlrcheoaemeimde unserer Stadt nahm io hrrr ^ifurg oom 8.HptU lennt- rtii w>n bem Berubt uk*r dll evangelllchf® Kirchen semiindeverhSItmisse im Jahr* 1728. Lae diesem »ericht geben w>r ? lger.de, wieder 3ahr«geschlchte. Am 14. Juni 1926 wurde bet ztüeht tm Auhe- sand zu FranNurt a M. lebende Kttchenrat isfarrtr ö Schlosser, der von 18Z3 bis 1915 hier ein Pfarramt bekleidete und von 1892 an bis zu feinet Emeritierung Pfarrer der Mattdäus- gcHttiabe war. hier au< dem Alten Friedhof bestattet. Dom 19 bis 28 Ofteber veranftaltrtf bie Baseler Mission in den Bäumen des früheren Hotels .Grotzherzog eine Misslons- ausstellung Tiefe wurde lehr gut. auch von auswärts kZucht Mehrere Missionare wellten hier und ub.rnahmen dir Führung. Fast an jeden, Abend in dieser 3tit wurden WMons- Vorträge gehalten. Am 24. Ofteber predigten in allen Gottesdiensten Missionare, und »war in der C abends Millionär Schweikhart. in der Ao- Hannes kirche vonnittag- Millionär Keller, abends Missionar Schlaudraff Seitdem das Gustav-Adolf-Fest un 3ahr* 1925 hier veranstaltet wurde unb einen. Wie allseitig anerkannt uorben ist. erhebenden Verlaus nahm, wird Gietzen mehr und mehr als Kongretzstadt für kirchlich» Best re- düngen auserlehen Sv wird in biefjtm 3ahre. am 21 Otuauh. hier die Tagung des .Verbandes der evangelischen weiblichen 3u,'cnb in Hellen stallfinden .Für das 3ahr 1927 bittet der Verband der hessischen Posaunenck^re. für das Jahr 1928 der .Verband deutscher 3ugenö" um gastliche Aufnahme Au Herden, ist in den lebten lagen o t uns k ie Frage gerichtet too**. i u. “5 1 ein grosser Taubstummenkongreh in diesem Jahre sta«finden soll ohne Zweifel wird durch der- artige Veranstaltungen das kirchliche und religiöse Leben unserer Gemeinde vertieft, derartige Veranstaltungen stellen aber auch an die Arbeitskraft bet Gemeindevrganisationfn unb an die Guitsreundichast unserer Gemeindeglieder große Anforderungen, so dah man. bei aller Förderung dieser Bestrebungen, doch daraus halten muh. dah nicht zu viele Tagungen hierher verlegt werden, toeti fönst auch da« 3ntert<,f an ihnen erlahmt Zur Qnnnerung an bie vor 400 3ahren erfolgte Einführung der ■Reformation In Selten wurde am Abend des 21 Oktober in der ohanneSkirch« eine Feier ab gehalten, bei bet Geb K.rchcnrat Umvertitätsprvfesfor D.. Dr. in Haus und Schule". Ebenso fanuntüe der Svangelif che Arbeiterve rein' Inne Mitglieder w Famillenabenden unb gemeint^aft- iKben Ausflügen Auch die Sinze!gemeinden ent- falteten auf diesem Gebiete et ne vegelmätzig* Tätigkeit. Ti* Matth Lu «gemein de richtete, um die verschiedenen Bereinigungen der Gemeinde straffer ju’annnenjufaffen unb ihnen eine ver» tiefte rellgiöfe Grundlage zu geben, eine mtmat- Udx Konfirtnandenstunde für Erwachsene ein. Ferner hat e« sich als notwendig erwiesen, um di«- Gel amt fugend der Gemeind« mehr zu er- reichen, neben der organisierten 3ug>-ndarben in Knaben- und Mädchen-Bereinigung die frühere Konfirmandenvereinigung wirt« auf- tubauen. Die Männer» und .^rauenvere.nigung (djatfie ein Evidia'kop an; ihre Famillenadende traten rege besuch. Der Frauenm iss ionsverein sorgte durth Sammlung von 240 Mart für den LoSkauf zweier armenischer Wai'enkind« _ Die Zusammenkünfte de« Frauenvereins der M a r - kuSgemeinde. die alle 14 Tage ftaiifinben. wüten gut besucht Die Mitaliederzahl ist wie» herum gewachsen. Mit den Frauenvereinen von Eberstadt und Treis a. d. Lumda fanden Zu- fammenkünfte stati Für den Dertaufstag am 7. Aovemder deS 3 ah re« 1926 wurde gemein- same Arbeit geleistet und ein guter sinan-ieller Erfolg erzielt. Auch die Stellenvermittlung und Fürsorge leistete ersprietzltche Arbeit. Die M a d- chenvereinigung kam ie^ Woche zusammen. di* Betelligung war recht gut. Auch die Vortragsabende erfreuten sich immer regen Zu» Tuche. Die F l i ck a b en de. die der Verein von Weihnachten bis Ostern, unter Darbietung des SlidmatenaK abbäh. fanden stets rege 'Beteiü- aung Mehrere Gemeindefeiern mit Vertragen fanden statt. Die Lu k a s ge m e l n be veranstal» trte Familienabende mH Dortraaen. Lichtbilder- vertragen, musikallfchen und gefänglichen Darbietungen. bie sehr gut besucht waren. Die Mitglieder des Frauenvereins kommen regelmäßig olle 14 Tage zusammen. Eine besondere Ein- ,g ist ein sog. .Grotzinütter-Kafsee". zu Ite. alleinstchrtide Frauen eingeladen toet- ftnb 50 verton«, zumeist wohl, ohne Anlchlu- an eb* andere reügtb»« hoben. Gas Cdunsxfen hat. obwoh. >ch zwei neue Wien aulgrtan haben, nicht sugenrmmen. GoN«bteostUche- Cebee. 3m ganzen wurden 256 Gottesdienste für Erwachjene und 95 für Kinder veranstaltet Der Brtuch des Gouesbienstes betrug am 1. Oftertag 2545 Erwachsene unb 258 Kinder, am 12. Sonntag nach Trtnttati« 1211 Erwachsene und 438 Kinder am 1 Advent 1256 Srwach'ene und 479 Kinder. Am heiligen Abendmahl beteiligten sich 4319 Gemeinde gl feder. und zwar aus der MattbLus- 997. au« der Markuk- 789. au« der Lukas- 1356 unt> aus der 3ohanneSgcmeinde 1277. Sehr viele Gottesdienste sanden in den Krankenanstal ei flalt, 29 Gottesdienste tm Vrovinzialorresthaus 3m Jahre 1925 beteiligten sich am heiligen Abendmahl 4471 Gemeinden!iider. mithin ist ein Aückgang vrn 152 Teilnehmern zu verzeichnen. StoflHif brr Amt,Handlungen. 3m ganzen wurden 435 Kinder gelaust, da- von 6S aus der Matthäus». 95 aus der Markus-. 144 aus der Lukas- und W aus der 3ob^nnrs- gemeinbe. Für das 3ahr 1925 betrug diele Zahl tm ganzen 445. Vei den Zahlen der Lukas- unb 3ohannesgemeinde mutz man tm Auge behalten, datz es sich hier nicht ausschlietzllch um Kind«. Ehe aus Gietzen stammen, handelt. 3tt der Lukas- gemeinde werden viele im St. 3osepH-Kranken- haule geboren* Kinder auswärtiger Eltern 11926. 33) gelaust, in der 3ohannesaemeinde Kind« bi* tm Gvang*lischcn Schwesternh^u'e gebotei sind unb ebenfalls auswärtigen ZamUicn entstammen. Legt man diesen Umstand zugrunde, so sieht man. datz die Zahl der laufen und damit bie Zahl der Geburten zurückgegangen ist. Konfirmiert wurden tm ganzen 471 Kinder, gegen 433 Im Dorjahre. darunter waren 106 aus der Matthäus-. 82 aus der Markus-. 165 aus der Lukas-, US aus der Ivhanncsgemeind*. Don 1929 an wird die Zahl d« Äonflnnanten start zu rückgehen, da sich hi« nun die Kriegslast« au «ehrten, von 1930 an wird kaum noch bie Hälft* der Kind« d« früheren Zeit f?tcr ton- ftrnucti nxrben. Es fragt sich auch, ob bie Zahlen der legten Zell in dem etwa 1933 beginnenben Jahrzehnt erreich« wert-en. Trauungen fanden un ganzen statt 179. Darunter 41 aus der Matthäus-. 36 aus d« Mar- kus-. 53 aus der Luka«-. 49 aus der 3vhannes- gemeindc. Be«digt wurden im ganzen 233 Gemei.ide- glich«, darunt« 53 aus d« Matthäus-. 44 aus d« Markus-. 70 aus her Lukas-, 61 aus der Zohannesgemclnde. Amtsgericht Giehen. ' Gietzen. 20. April Lm Geschäftsmann von hi« hatte mit einem H«rn aus Frankfurt 0. an einen Aechtsstreit. In bem bem letzteren etn richt«! ich« 8ib auf «legt worben war Als ber Frankfurter den Gib vor dem Lanbgericht ge- leistet und damit den AeOrtostreit g.-wonnen hatte. tonnte sie vor Erregung nicht mehr in ihrem Bette bleiben ei* begann sich mit bjHrnben Fingern wieder anzullechl-n und zu frisieren Vauttoi klinkte sj* die tzoui-tür, auf unb ver-perrte sie wieder Ao sollte he ihn suchen, vae hatte er noch nie getan. tofj er nicht «elopi hau*, wohin er ging. 'Ratto» sah sie die ch-ari^^"cke entlang. Lus den Weg« i rocr niemand ju sehen. Lautlose 6tlBe. Xa&ftünmung. &i* fuhr zuiammen. wenn ihr Futz den Hie» kmtfchen machte. 2bo mr er denn? — Eie buchte pnr nicht» mehr, als diese» eine, vielleicht war er ich dem krank en Hause Gegangen. IAt Etratzen bisenbach» Ligen grabesftfü. 3n diesem lauschigen ’Balbroi-’fd gab es kein .stach«eben, kein Theater, leinen Z*irientftr.eb, n-cht» Seit sie verheiratet :aor*r fonme Iw sich nicht ermnern. datz n in einen ber Wasthös* gegangen war.. Die dien st habend* Schwest« *rschrak, al» stttfa- b-ert> bw V nstarrten. Irin Schritt wurde laut Zwei Schläge kamen oom spigturm her Kirche au» der /)SH*. eie begann zu kuren. Drunten rauschte der fterr? Ftotz, alte mutzte sie auch noch die Dichtung nertebU hoben Qutr durch die Lniagen kam sie am nädjiten nid) f)aufic üb« t*en Leg. I ;e kleinen Bärte, aus Btr.'enho z Stimmen, leichtrten unhe mljch weitz im motirn lonz ies f'^o-onbes Die »jgen der jungen Frau rften -ch schreck erstarrt cuf. Dort satz <;n "Starr Dos t nach ab wart» yr.tigl, bie Bem* bnnobr über den Wes nt'trtd’. bn k# gehen mtlhke. sFortferimg folgt.) etwas hübsche» gehinben?* säMieichelt st* und legte von rüdmart» beide ärme um die alte Dame. „3ü. mein Kmdchen — du bist beinahe so schön wie mein l)ans Oöra!' „Rur .beinah*'. Tcutttr iltlbertl?' Diete gri’f lächelnd nach dem jützen, »artgecöteten Frauengeuch! und kützt* es. „Di* Rase ‘s. ander», mein Viebling. Sonst bist du gan, Die mein Bub'" ..Rur die Rase — sind Bie einverstanden, -an» Lörg? Ist e» so, Die 3br* Mutt« lagt?” ..Da tag' ich nun. bleib nicht SU tancc. latz den Kranken nicht zuviel fdmäyn, unb du fq.t um fünf noch bei ihm unb prrtzt ihm den letzten Ltemzug au» der Lunge!' Rei zugrunstc gelegt haben Da sich bei st« grotze» Arbeit welche die UmbctPirtunj den Finanzämtern verursacht. bie Unmöglichkeit herausstellle. bie neue Glnheitsbjwecke würbe für Reffen da» Steuervoraus-ahlungsgefet vv« 29 März 1927 geschaffen unb eine vorläufige Steu«- erbebung auf Grund ber allen Werte beschlossen. Sobolb Die neuen Sinhellswerte nach dem Aeichs- stewertungsgesetz frttstrt>- er'olat alsdann im Vau’e des 2-icch.iui.asiahres 1827 eine neue Stei erveranlogung aut Grund b« neuen Werte, to batz bet seyr un«wünsck8e Zustanb emlreten wirb, datz man mü zwei o.richiedei'.en Steu«- rcranlagungen innerhalb eines 3ahres -u tun hat. Dieser unersreuliche Zustanb hatte Anlatz gegeben zu Anregungen von selten verschieben« Lünber bvi ber Tteich«realerung daMngehrttst. Me Rechnungsjahr 1^27 noch von der Anwendung stet neuen GlnheitSwertc zu defre.en. ein zweifellos berechtigter Gedanke. Diese •Xnregur.aen bet htm Reich« haben nun den «strebten Grsolg gehabt, indem vom Aeichstage noch fun vor 'einen Osterferien tw« iJctea vom ö Otodl 192* ub« MeHinausfchlebunaderBindung einzelner Länder und Gemeinden an die nach dem Ae i ch s be v« r t u n g s g e- fetze festgestellten Glnheitswerte er- la'ten wurde. 3n Metern Defehe wirb der Aeichs- minist« d« F nanzen ermächtigt, auf Antrag eines Landes zu bdiimmen. datz das Land unb seine Gemeinden für das Kalensteriahr 1927 ober ein in b.cfem 3ahv* beginnendes Acchnungsjahr ihren nach bem Merkmal des Wertes bemessenen Grund-. Gebäude» und Ge» werbesteui-rn Me nach dem Artchsbewertungs- gcsehe festgestellten Sinheitsv«te noch n.cht zugrunde legen müssen. D« Ankrau Ist Inn«- halb eine- Monats nach d« D«künbung des genannten Gesetzes bei dem Aeichsminist« d« Mnanzen tu stellen. Es dürfte zu erwägen sein, ob angrtichts des oben gi-'childertcn unertoünschten steuerlichen voppcizusta »des un Aechnungsjahr 1827 nicht auch die hefflfche Aegierung einen entsprechenden Antrag stellen follte E» mochte ihn unmblidj glüdtid*. k»tz M* deiben Frauen in o irmi^tr b:*be cinander zugetan waren. (Er liefe fein* Blick von ihnen „So schweigsam Ist mein Bub heute!' sorgte sich di* alte Dame Frau Doktor Reichmann verklagt Mich |a de, ihrem Manne, axnn ich zu viel spreche*, beruhigte ar. kf > hatte ja em unb dieselbe Frau bieie beiden. Ihr jo teuren Menschen geboren, über wenn men bas wutzte unb die beiden nebeneinander sah jnb ran ^-och viele», was ihnen gemeinsam war. Da» dichte, dunkle mar ba» bei ihrem Jungen ger ra 'o seidigen Glanz hatte wie bei lkbiadeth. Zdie so grotz und immer etwa» tröjinenh in die Seit sahen, rote z. B bi* von nan» gerade letzt INI Auoendlick. ter fletne Mund — immer mehr wurden der Sehnlich- teilen, die sie »e r.-.dr'-, gesprochen^ nur m- -er ^gehort. Reichmann iühtte feir* Frau die Ire?pe_ hm- inter. Ter Ollodtrabend fag wie ein Mauer ten über den winkeligen Etratzen 6ie sprachen beide kein Sott. Elisabeth war in (Betonten bei f>ans Jörg. E» würbe ihm doch nicht» fehlen. Morgen in aller Frühe, noch eh* G*org ihn deucht*. a>ürb* sie ftoima nach dem Kran k< nha u e -.ckc.i und jragtn lassen, rote die Rächt geroeten *L E» schlug sechs Uhr von ber kleinen Ber^kirche drohen auf der hohe Ihr war, al» mufft sie m ba» Gotteshaus, cn dem sie eben vorüberschritten, rin» ireten u;ib beten, dafe ba», roa» sie kommen zu fühlen glaubte, in Anoden vorübergeh*. Sfer «dendtisch oerlief so ’ehroeiroie ihrer beider .faimaxg. Sie kam mit ihren (Betonken nicht ron f>an« Jörg roeg. Rnchmaon hatte sie uveimol um Satz gebeten, oder sie hatte es nicht gehört. (ft brototbiete sie unauswItfeL Wahrend iw das Fleisch schnitt unb von dem Kompott nahm, lag etn c'.igrr H. sbn.d um ihren Mund. Wo war sie mit ihrer Sette? Zweifellos bei 5an» Jörg. ,.£□» Bi« ist mir zu falt' sagte er unb schob TTtodyu btt eitfermr cm../ - - bafj ft mrtrmal« äußerte, btr anhm hab« 'txbcn Sn S gridtti Da« tu» ft* brr 84t* rmZx natürlich nicht gefallen. hmbern er oertUff!« den ®d*äfl«marm wegen 'Bddfrtgung 3* Nm* ttgm Zerrnm kam e» zu einen Vergleich, in- f>rm der Angeklagte die Beleidigung reit dem Lusdruck d«S Bedauern» zurücknah'T- und au*» drück!ich erklärte er hab^ dem Privallläg« den SJcrttrud eine» Mdr. ds nicht machen volle« imd mache ihn auch nicht Außerdem übernahm länc gewisser Industrien und Länder sofort auch die frage internationaler Regelungen auftaucht Da« is» auch jehl wieder der Fall gewesen mit dem aus Orftrlt-rungen im belgischen Bergbau zurückzuführenden Projekt dner kontinentalen Kohlen- herftänbigung Ihren Busgang genommen Hal diese in ihrer Struktur und in ihren Auswtrkunaen aller- ding» noch in keiner Meise klar erkennbare Anregung in Besprechungen, die innerhalb de» belgischen Bergbaues über Abhilfemaf,nahmen aegen- Über der seil Beendigung de» englischen Streik» auch in Belgien herrschenden Kohlenkrise statt- gesunden haben In diesen Verhandlungen ist man sich anscheinend darüber klar geworden daß auch der belgische Bergbau Vatlonaliberunasmast. nahmen ähnlicher Ratur, Wie sie der Ruhrberg- hau getroffen hat, durchführen must und bah insbesondere die Zusammenlegung einzelner d Inoat-ftint. tv. 221.75 32" 5 220 4nn*L unb ^aitonalDan! . dJ.S IWS in 5 «75 271 2 «untb.- ’^ont ..... t«5.l• 195 35 194.5 3 iltonM v mmanbu . . . in; IN6 >7" IN6.5 Inlbnfr Bank ... IW 5 187 173.5 1*7 J^ftaübant......... if. I7D.5 1' " 25 17! UÄtitrlttml..... 214.75 320 215.4 319,75 ..................... ................... 'N rr »4 233-9 9J 15 22^5 95 233 ^ant'etder.......... 17t 9 174 172 171.75 Cb#rb#Did ......... I2N 5 * 127.5 12V Ironie Oeradem....... 'lieuijsche Srannfobkn . . ■ *<11X111*10)1........... 141.15 329 45*. 5 143.12 3.0 2*7.1 142.V 328.5 157 141,75 331 ’Hutxd IKcutan....... !»' i Id. 5 190 le9 Itöul Beradau....... tktfhtle« Sladtwertr.... 126 * E*> 152.5 151.5 152,9 151.82 Aamboro-lowdfa Tatet. . . vrorddenitcher ........... 154.13 154.5 154,'* 157 IM 156.5 154 — ZemrnUvert Heibeldor« . . . Pdiiiov Hotzmano...... 185 04,8 ir?,5 227.75 ! 225.75 m Hnalo 6om »aano..... — — HO — < olbldjmtbt ...... 148.1 133 149.5 ist Polzverioblung....... «1,1 « — 3 U» .ckaroen ändaftru. . 3J7 3* 137.25 '36.13 'Jlutflrrinwrtr ....... 145 Ul.75 145 144.25 €<6#i6auftatt...... L5.5 237 — * «Qo 6lftrrf40.75 Hi 14'1 1 atm:rr Motor«....... 136.5 12*. 5 13* 138.9 trt)U(irnft)Xbf ...... 39.5 ** — «■ ■ 109,-6 109,64 11’1,31 10-1.6.’ Äntxnbce*" >12,41 111,44 113. . € trwftiolm 113,N* IU.1t 112.86 113.11 fxlfinafort. 1U.59N I0.5W 10.1k- 71'ollen. . 21.> 31.34 21.62 31,*' Bonbon. . . L.46I 30,»16 ',.46. .-9.31 N nm ort . . 4,214 4,224 I.1IJ Pari» . . enxU . 14.5 5 18.M5 .".5> 18,54 NI.O M,15‘. M.'>4 »1.21 Cpa ikn . .4.16 74.14 74.14 74.J- Iarxm - • .‘,049 3,05. ;.au 2.017 <.«M3 39.24 U.47» *.w 13,11» Cdt- aber! ®rna - • Mjrab . >9.25 • 2,174 >9.39 >2,518 ?.»' 7,418 • .399 7,419 VnDa^O . .1.44 .3,62 72.54 U.«3 Bnl.orten 1,04 > >.053 3.047 1.05; yflabon 21,4» 24.M5 li.4'3J 41.54^ Ton ito »enftinnn 81.62 81,*3 M.66 81.16 4.157 1,167 4.J» 2.17 «iben. . . 5,77 i 5.79 5.M 5.^ lanaba 4,215 4,22.'. 1.315 4.23^ Um nab 1.1*5 4.395 4.30 4,29, »atro .11,993 1 044 -0.994 • 1.044 Aeichsdankbiskont 5 Prozent. Lombard,inssnß 7 Prozent Vertin, 20 April itzeld drie- Amerttam'ch, ..... 4.305 4.225 ♦vlgtlrtv ''loizn . ...... 5*. 4.. TantlAf 04«ni ....... 112.11 113,67 iniallsche «ot'n ...... 29.41» ».515 Fnmtonlch« ’Kofrn...... 16.54 >48,13 16.63 lte.9* tt.53 ,,t • Itrr i<1># ''lofm...... 31.43 VonveaUche "Reun - ... Teuilch-c13.54 >13.In tzchwelier ..... 'O.'Jli -a.3 Svaniich J.’otrn..... 74.b’j 71.47 rich-ch^ilow-itilch« Keim 11.461 11.521 Ungarisch« ’A’oan 71.17 71.»d frankfurter Lchlachtvietimaikt. Frankfurt a M 21. April Auftrieb 24 Rinder. 813 Kalber 195 Schal, 443 Schwein, Kälber beste Mast- und Saugkälber 7$ b.s 81 Mk. m.Niere Mast- und Saugkälber 65 bis 74. geringe Kälber 55 bis 64. Schafe Mastlämmer und jünger« Masthämmel i Se.bemaft) 50 bis 56. mittlere Mastlämmer, ältere Mast- hämmel und gut genährte Schafe 42 bis 48: Schweine voUileifch.g, Schwe ne von ca. 240 bis 300 Pfd Lebendgewicht 57 bi« 59. voll- fleischige Schwe.ne von ca. 2X) di« 240 Pfd. Lebendgewicht 57 bi« 59 vollflelfchige Schweine von ca. 160 bi» 200 Pfd Lebendgewicht 57 bi« 60 Mk Marktverlau' Kälber und Schale be anfangu tegtm 1Väter abftauenbem Handel aus- pcrlauh In Schwe den verblieb bet schleppende» Geschäft Ueberstand BcrUncr 45rä-utte»öörlc. Berkin. 20 Apnl An be« Lokomärtm» konnte kne geringe frage leiten» der Mühle», der kleine» Inlandangebei gegenubcrtdnb. bet kaum veränderten Preisen heute bdneDtgt wer- heu Weiter-Lieferung war infoloe Gegieichun- ge» b<» iHart niedriger Da» leicht befestigte Ausland übt« keinen «mfluft. Rogge« tptri* oer- Cinzdk in der Provinz mehr gdragt. Auch Irnb dort be"err Preise al» hier zu erzielen. Am .feumarfi eröffnete Der Bat unverändert, sonst bi» 50 Ps schwächer Gerste still. Hafer und auch Bai» fest *8» notierten für je lSOO 5hl». Wetzen, märt. 270 bi» 274. Roggen 252 bl» 257. Sommergerste 218 bi» 2*5. W> rerger't« 192 bi» Haler märt. 217 bt# Z25 Mai», loiv Berlin 179 bi» 163, für j« 100 Kilo Weizenmehl *43 di» 36.5 Roggenmebl 34 bis 35.75. Wetzenkfet 14.25 R.-^genllei, 15.6 bU 15.75. r.htxtaetbfen 42 dis 56. fietne Sveil^rbfen 20 bis 29. Sutter- erb'm 22 bi» 23 -Pelußchk«« 20 bt» 22. Acker brbnen 20 bt» 22 Wicken 21 b<» 24. Lupinen blau 14 bi» 14.5 bo- gdb 15.75 bi» 165 Seera- belle, neu 205 bt» 24. Rapskuchen 15 bt» 15.6 Leinkuchen 196 bi» IM, Xrvefenschmtzd 12* bi» 12.7 Lovaichrvt 19.5 bi» 19B Äarto4Mfiedrn 30.2 bt» 30 6 Bücherlisch. — Jack Lonbv«-3errd. btt Insulaner. 311 Seiten 8* UniDedüa», DeuNch Berlags-Aktiengesellschaft. Berlin — Der burt cine Xttbe anderer Bücher i.Südfeegtschichten' .König Alkodal" .Der Seewolf u. a > schnell bekannt gewordene Amerikaner schildert b»er die Geschichte eine» .'•'luubH. die aufregenden un*> wechselnden Schickfale und Abenteuer eine» goldbraun en irischen Terrier» bte ihn von feiner Heimat auf dne Südfeeplanlaae. mit einen Werbedchifs auf eine Menlchenfeesfertnstl und endlich wieder zu seinen geliebten .cveistrn Göt ttm" zurückzuführen — Da» Buch da» ün Rah men einer deutschen Gesamtausgabe edchi«. ist ohne Zweifel dne gut« und gebteger# Arbeit Das schließt nicht au», daß Jack Londons Xomar bi, thematisch vergleichbaren Schilderungen etwe von Flcuron und Beugt Berg weder an tier t'indx'lnii'dxr Gindringlichkdt. noch an künst- lerischer Reil, errdcht. 1<2 - Die Frau. Gin neuzeitliches Ddunb- heitsbuch von Dr Hermann Paull. Stadt-Mebi xinalrat in Äarl»ru!x Mit 76 Abbildungen«. 24 Seiten 8° Kartoniert 4Mk. gebunden 5M' 100 Tausend Verlag von Strecker u Schröder Stuttgart — Man merkt beim Lesen sogleich daß eine langjährige ärztlich« Lebenserladrun: Dem Verfasser di« .Feder geführt hat. Ader nid) allein der Arzt der di« .Frau In allen besonder. Erscheinungen ihrer Gdchfechtsdestimmung berä* sondern vor allem auch der Biologe und frdch« der weiblichen Seele spnch» hier Worte, dte ernü liche Tfeachtung verdienen Besonder» geiunj. ist die Behandlung de» Seiualprvblem» vi* zeugt in glei k> r Weife von der klaren •dallurv der Realitäten des Geschlechtslebens auch der modernsten .feil wie von mer idealen Au'- sassung. die selbst in der rauhen Wirklichkeit bet Senialttät die Reime zu jenem höheren Men- schentum erblickt, welches gegeben ist durch den von Geist und Sitte beherrschten Katurtrieb. 3n dem Abschnitt . Frauenkrankheitmi werden au« Grund einer reichen persönlichen frauenärztlichen ödabrunq alle diejenigen Krankheiten und Zustände be-lpevchen die mit der Geschlechtsbestimmung des Weibe» Zusammenhängen 160 — DerSpurkalender 192728 ,feodfe Aullage 235 Seifen, mit zahlreichen Abblldungen Der Weiße Ritter-Verlag Ludwig Voggenreifer Potsdam Da» gut ausgestattete mhaltsreich- Büchelchen bringt eine Benne guter Ratschläge allerlei Wissenswerte«. Belehrende» und Unterhaltsame« für fnfch«. wanderlustige Buben und wird ihnen auf allen großen und kleinen Wanderfahrten em getreuer und zuverlässiger Berater lein. 154 Rundfunk-Programm. Freitag. 22. «peil 4 30 bis 5 45 Hou«srauen-Rachmtttag. Programm u. a. .Wenn das Kind zur Schul« kommt". Bortrag von Lehrer Karl 6lri*r. 5.45 bi« 6 05 Die Lesestunde 6.15 bt» 6 45 Funk- hvchschul. . .Grnst Tröiifd)". Vortrag vo« Prtvat- dvzen» Dr F Heinemann. 6.45 di» 7.15 Das Slearinglvstem im Werlpapierverkehf. Vortrag scher Sprachunterricht 815 bis 9.15 Kammer- musik-Konzert 9 15 bl» 10.15: Uebertvageng von Ka'l«l: Dtwrrtten-BdotHen von gestern und heute Kirchliche Nachrichten. Jsraellt ich« »eednb««. Gott«sbi«nN her Hr. Rellgionsgesellfchaft. Samstag, den 23 und Sonntag, den 24. April 1927. Pafiahsest-Gnb« 7. Tag Vorabend 7 05, votm. 8. Rachm 4. 8. Tag: Vorabend »20. vvrm 8, nachm 4. Fest«», ausgong S 20. Wochengottesdienst morgen« 6J0l abend« 7 00 Sehr einfach ist Obs HbscAer mii " fyr.vköfnrison’s v,_ SeifenfiuhJer - Äs-sW i £s wösdr/ Satire// utd se-fenpjlv^Qi $c*or/de* WasMxdata CB3EME MOUSOll mactoraufije.Tis&uiebaut gtoitund