montag, 19. Dtjember 1927 ITT. Mrgairg Nr. 296 (Edles Blaff (2>®n inderer Sarmfl&Mer Ttebafnon.) in rlcgu.'Qtn ‘jtDltXT- ftänben den ganzen Dawes plan in die Lust sprengen und eine oernünftige Lösung des Schulden- Problems herbetführen kann. erstreben, und 1o Ichbn lunfl für jede fie für die Kleinen HH! ist Äainpf um dir Macht. un_. .iißlid) eine Oppo|ition«ftcl- Parte» lein mag. fo unfruchtbar ist Waftlerfchaff Hinfichtltch der Koalition (öoaldlbcmofrat n. Oer Reichsrai streicht die Mittel für ein Panzerschiff. Tie Notwcndigkrit einer TopprlPorlaflt. Berlin. IS. Bej. (BD3-) 3 m Rrichsral wurde bei der Beratung des Ltals rin prrnfelschrr Mnlraq mit 39 gegen 28 Stimmen angenommen, wonach 13 Millionen Reichsmark für Rendanten von Finanzämtern gestrichen werden. Gegen den tebha» testen Widerspruch des Reichs- rcrftrainliters wurde auf preufeilchen Antrag dir erste Rate oon 93 Millionen für den Renda n eines Panzerschiffes mit 36 gegen 32 Stimmen gestrichen. Der Finanzminister erhärte, dafe die Regierung in diesem Punkte eine Dopprlootlage an den Reich: tag leiten werde. Desgleichen wurden mit demselben Stimmen- Verhältnis roe.lcre Mii.cl in höhe von 63 Millionen am MehretaI gestrichen. 3m übrigen wurde der € lat genehmigt. Ostpreußenhilfe. «abinckicsiyunq unter Vorsitz befe Reichspräsidenten. Berlin. 19. Dcx. (Prw.-Tel.) Nachdem Reichs- Minister Dr. otrefemann oon einer Dftprru- feenreife wieder in Berlin «ngetro-irn ist. wird die oon Dr. otrefemann in einer Königsberger Rebe ongefünbigle genwmiame Setzung des Reichskabi- nette und des preufeischen Hab tnett» unter Bor» s i tz des Reichspräsidenten o. hinden- bürg am Dienstag ftotiiinben. 3n dieser Sitzung icll das von dem Mmistenaid^rettor rm Reichsm n,- ftcrium des Innern. Dr. D a m a n n, oordereiletes Maicrial über die oftpreufeische Frage durch- beraten und die ^nvcheidung über dos hiIss - Programm für Ostpreußen getroffen werden. Sie die Blätter weiter Mitteilen, handel! es Nch in enter Lmie um umfangreiche finanzielle hilismofenahmen, für deren Durchführung vielleicht eine bronbere Anleihe erforderlich sein werde. Die Reichsregierung und die preußisch« Regierung werden -.r. Lause de- brangen Montag sich gesondert auf diese gemeinsame Sitzung vorbereiten. Nach beiden Richtungen oerftöfet die mecklenburgische Regierung. Auch das Wahlgeheimnis wißende x^ohl von Unterschritten geworden wi.d. iE in Zterftofe gegen die Sahlsreiheit ist t»gegen mcht angenommen worden. Bei den Ländern Hamburg und Heiten ist aus denselben Gründen die 'Derlaffunct« Widrigkeit gegeben. Auch wenn es sich hierbei nicht um eine Notverordnung, sonde.n um Ian» desgefetzllche Bestimmungen handelt, so ist doch ein 23 c r ft p ft gegen bieReichs- Verfassung left:,uftellcn Zu tz« hessisch n Angelegenheit wird al« Begründung noch ausirr dem. was grund'ätzüch bei Mecklenburg qe- fag' wurde, ausgeführt Der H I l s s a n t r a g des Landesverbandes Hessen, der Rrtch'par ei des Deut'chen Mittelstandes wird zurück gewiesen. insbesondere ist von bem Gru > ' *X au«gegangen worden, daß eine Daftlbeein- t rächt tgung dadurch, dafe die Unte 14>rif:en auf dem Dahlvorschlag vor dem Bü Qvr.neiticr zu vollziehen waren, unbedingt eingetreten ist. Für die UnflüItlQtelt«f rtlärunfl her erfolgten Dahl in Hrffrn wi d die 3 u - ftänbiflfeit d e « hessischen Staat»- g e r i ch t « h v s c « in An pruch zu nehmen sein. Soweit auf he'sifcher Seite auher den Peirtrirn einzelne Personen al« Äntragstelle au'g'tret n find. Hai der Staat«gericht«hos mit ih.en 2n- tragen sich nicht befassen können. Demokraten und Deutsche Volkspartei > h ihl c6 in dem Artikel: ..Das, eine solche Lösung für die Deutsche Dolkspartci tragbar fein kann, beweist Hamburg, wo feit Jahren eine Koalition zwischen Deutscher Vollspartei. Voztoldemo- fraten und Demokraten bestanden und so rei* bung«lo« gearbeitet hat. dafe man sie xur Jett erneut eingehen will: dah sie in Hessin nur eine geringe Mehrheit baden würde, spricht allerdings gegen sie. Das ist mit ein Grund, dah wir immer wieder den Gedanken der Drohen Koalition in die Debatte getoor en haben darf aber unseres Grachten« kein Anlaß dafür fein, dafe der Versuch nicht einmal gemacht wird .. Dir haben keine Machlpofition. die wir verlieren können, wir können h -chstens et e gewinnen, klbft wenn d es, da« dr. mal fle egnete Finanzministerium s in lollie. Der Finanzministeiposten in Hessen ist gcwife kein begehrenswerter, er ist ab.-r >in- flufereich und am besten geeignet, positive Leistungen zu voller r;in Dafe da« Innenministerium an die Sozialdemokraten kommt, ist wen-.g erfreulich aber von uns r i d)! a u s z u h a l t e n." Schließlich weist der Artikel auf die Gemeinsam.eit der Anschauung bet gekannten drei Parteien in der Schul- frage hin. f*r Pta layMneeeifl Pt» pe Rachminag vorher. Preu ter l mm h»he 2r lw|ttycii pom <7 mm rette Örtlich 8, »»»rvsrt» 10 Reichsp'enmg. fit Re« blamean'eigen oe» 7V n Brette A R,ch »Pfennig ptatzvortchntt »* mehr. Cbfirehaklfn: Dr Friedt Dilh L'ang*. Teraniecrihd) 'ne pvlNiA Dr Qt Wild Canee. Ist Femleton Di tz llhyrwt; ttr -en «brt)en Teil Errst Btnm'chei». ttr den An» zeigenieck Äerl fiiD»ann, isintlich tu <5 letzen b. 3. für tmgülria. ferner den jcpiicn Landtag als zu Unrcthi bestehend zu etfUren und sessizu- stellen. dafe sein. B.ich.u,,e der Gal:tgk«t entbehren. In der heuug n Verhandlung vertrat Rechtsanwalt D ü st in eingehenden Darlegung en den Slandpunk! der Volk »recht Part ei. Die Äotr>r- ordnung verhindere in einem Land, da« über- feüupi mit 65 000 Dv-Hlberechiigte habe, voll- ständig die Vckdung neuer Pur den und w rte sich h: durch die Verordnung. wenn in einem fldnen Land 1233 ^In^rlchriflen aufgebracht wer'«en mühten, da« Duftige- ftctmnt« verletzt. Darin, dafe lediglich den neuen Pat eien die beschränk m^-en Bestimmungen auferleg! seien, licgr eine D.-rletzung der Dahl- Weitere Klagen hatte die Volksrechtpartei gegen die Freie Stadt Hamburg und ba» Lund Hessen erhoben, in denen ähnliche Bestimmungen erlassen worden waren, nur bufe biefe a u s g e s e h l i ch e m Wege unb nicht im Wege der Rotverord nur.g erfolgten Vie Entscheidung des Staatsgcrichtshoses geht dahin, dafe in Mecklenburg Stretih die Rotverordnung oum 5. Mai 1927 gegen tz 37 des Mecklenburgischen Landesgrundgcsetzes und die durch die Bestimmungen bet Notverordnung modisi zierten Vdsahe des candtagswahlgesetzes gegen die Reichsoerfattung verstofeen. In Hamburg unb Helfen die entsprechenden vestimmungen der Rotverordnung mobl|ljlertra Absätze de» Canb- tagswahlgefetzes gegen die Reichsversassung oer stofeen, in Hamburg unb Helfen bie entsprechen bew Bestimmungen der Wahlgesetze ebensall» gegen die Reichsoersafsvng verstofeen. Aur Begründung führte der Vorsitzende. Senat»- Präsident 0 e g g . au» 8» bestehen sowohl gegen die Zuständigkeit de» Staotsgenchtshoses In bieser Hngflegenftrlt al» auch In der Partei» sähIakelt der Äntragsteller keine Bedenken Be- rett» früher hat der Staatsgerichtehof den Stand- punkt eingenommen, dafe die politischen Fraktionen in Fallen, wo es sich um Wahistreitigkeiten handelt. Parteisahigkeit vor dem Staatsgenchishos Haden. Bedenken gegen die Volksrechtpartei in dieser Beziehung waren um so weniger zu erheben, ab diese keine Gelegenheit zum Vorgehen nach Artikel 13 der Reich»oersasiung hatte. Dar das Verhältnis des Mecklenburg, schm Landesrechte zur Reichsverfassung betrifft, fo Iteat feier ein Derftofe gegen ürtilel 17 der Reichsoerfaf- fang vor. der bie allgemeinen unmittelbaren ind hiermit Wahlen nach dem Grundsafe der verhält- niswuhl oorschreibt. Die mecklenburgische Regierung bat zunächst gegen den (Brunöfah der Wahl oerftofeen. (Eine rein formale Gleichheit unter sämtlichen tn Frage kommenden Parteien ist unb^mql c:;; rX: n 5; mufe Gleichheit h rr- schen über die Zahl der Unterschriften unb tie Sicherheitsleistungen. Es darf also kein Unter- schied zwischen alten und neuen Parteien pemachr tuettien. Der Grundsatz der Allgemeinheit der 2Uab1 erfordert, daß feder Wahlderech- tigte mit feinen B? ü-'chen zuzulasten ist unb ihm in- folgebeften nicht Bedingungenund B e - schränkungen auferlegi werden dürfen, bie er nicht ober nur schwer erfüllen kann. Der Staatsqerichtshok ist demnach der Ansicht, dafe eine Beschränkung von ID a b l - Vorschlägen durch tfbfeänqiqmadten oon der tErtequog einer beslimmten Geldsumme ausgeschlossen und unzulässig ist. Das bie Fohl der Unterschriften für die Wahlvorschläge betrifft, so Ist e» unzulässig. weiterzegTheu als notiwmbiq Ist. um die Ern i- llchleit von öafelDorldtlärm sicherzustellen, ftei«: aUs kann hierbei heher gegangen werden. als für dtzr Reichslagewahi vorgesehen ist. sich durch diese tzafepolittk f e I b ft fchSbiaten. Die (Rrur.bfiurmung für eine Unterhaltung über unsere Tcfamtocrschulbung wird also heute wenigstens in den wirtschaiüichen unb finanziellen Kreisen der (Entente vorhanden iem. 5rngt sich nur, w i e die Grenze nach oben zu ziehen rft Die zweietn- halb Pkilliarden lausen nach dem Darorsplcr unbegrenzt auf Generationen hinaus; dafe aber eine io'che " erpstichtung auf Sabrfeunbertc nicht eintreibbar ist. darüber kann kein Zweifel bestehen; es kann sich daher nur darum bandeln, die gegenwärtige Rente zu kapitalisieren, nach ihrem Zinstufe und nach dem wirtschasUichen Vermögen Deutschland- Distcn mir einmcL woran wir find, bann haben nur Aussicht. eisen Teil der Verpflichtungen im Wege einer internationalen Anleihe abbftfcr zu können wir mürben al*o bann dazu kommen, die öffentliche Schuld gewin ermaßen prtvatwirtschastlich umzu- stcllen und eine wirkliche Finanzwirtscha'tt xu treiben. die sich mcht selbst zu betrügen braucht, weil sie ja aus einem jafe ob ne Boden schöpst. Dann werden wir auch bereit lein, auf den Schutz des Transfer zu verzichten, »o dafe durch biefe Derkop- ptfung der beiden fragen Herr Parker Gilbert in der Tal eine Handgranate in die Stuben der Diplomaten und Bankiers geworfen feat die unter Um- Oie Bombe des Neparationsagenien. Do» bebeuirt denn doch ein# llet>erratd^ng. dafe bet Reparollonsogenl le (einem mit 6pannung erwarteten ^uhle»beiicht sich offen unb öffentlich zum ersten »al, für ein« Revision des Do- »«»planes einfetzt, lls ist bekaneU. bufe et schon w»ad«rtzott ausgesprochen hat. er hoste, der erfle unb bet letzte %rparatt6n»ugmt zu sein. Trotzdem nuifeie Deutschtand sich daraus einsiellen. noch aus Fahre hinaus in sinonzieller ttPftäng^letl und fl- nanyelkr Ungewfebnt Zu leben, weil em so rasche» Tempo aufeerfealb unserer eigenen Grenzen mdjt erwartet werden tonn le Niemand wird ixrm Parker Gilbert oorwersen dafe er ein begeisterter Deut- Irfeenfreunb ist. dagegen spricht schon die mehr al» hochfahrende Art. worin er über da» seiner Diktatur untertDorfen« Land urteilt dageaen spricht auch da» mangelnde Berftanbm». da» er selbst heul« noch für bw llA3t»red)tiid)e Sonstruktton Deutschland» hat. obwohl geruie ifem ein solche» Begreifen leicht werden müfele. weil fchiieszlich doch auch die vereinig- ten Staaten ein Bundesstaat find, der den einzelnen Ländern ein gerollte» Vafe oon Ssibständigkeit läfet. Derr Parker Gilbert hat denn auch diesmal nicht | versäumt — wenn er auch In der Form wesentlich I höflicher femoröen ist al» in leinan Zwischenbericht | vom Sommer - mancherlei harte Unfreundlichkeiten Über DeiUschtand zu sagen und eine stntik zu ül'en. die für ein Sechüg-Millionen-volk teichiich peinlich ist. Dächten wir lediglich Innerpoll- t^ch, dann wurde man au» der Anerkennung der Besterung ein Kompliment für bie gegenwärtige Rrtch»regierung herauslesen können, ober eine folche Einstellung ist doch gegenüber dem Problem selbst reichlich kleinlich. I^rzichten wir darauf und würgcn wir die bittere Pille, die uns über unsere dlrherige Finanzgedaeung im allgemeinen gesagt wird tapfer herunter, um bie nötige Unbefangenheit nicht zu vertieren gegenüber den Srgebnisien. zu fernen Herr Gsben in der Sache selbst kommt. e Auch et geh: dabei davon au«, dafe Die 3rtt fees Unlerfudbm« unb M Tasten« noch Nicht rnbflülila vorüber ist. Or kennt wvyi auch die Irrwege feer intcmaiimwlen Politik gut genug, um zu wifsen. bafe auch bet vernünstigstr De- banfe Fahre gebrauch. bi« er sich g gen politische Derbvf" Mt durchs cht: aber die T.-.tsache. dafe et die S-chv-Zchen unb die S^felariffe be« Dawe«planes nicht vetlch'.eiert unb beübalb einer 2 bdnbet v n a tn vortich laer F^rm bas Dort redet wirkt dadurch bnpp'lt Vkufe auch auf untew Gegmt wirken, w.-il sie nicht irgendwie durch Do bl wv st en beetnflufit. sondern rein sachlich gertide aus ihrem Sn'ercffe heraus begrünbei wird Danz fril Herr Pirker Gilbert die GedankengLng? nicht klar g-?Iegt. aber viel- krtcht lind tie tn der Richtung zu suchen, bafe et sich sag', dafe eine Transserlerung bet 2 i/. Milliarden, die wen nächsten Jahre an zu laufen beginnen, ohne G-fährdung d7t deutschen Dährunz nicht möglich sein wird. 9x sieht also einen Zustand vorau«. wo et im besten Falle mit Hilfe Ikt Sach!lesrrungen ein bi« einhalb Milliarden unseren ®:&ub.ffmi überweisen kann, den Rest mufe et bann i n Deuts ch- [an b anlegen, und da« kann er höchsten« bi» zum Betrage von fünf Milliarden, bann ist die Gren> N* Dawesplanes erreich«, der ganze Plan (Mt sich allo f estgesahren. bf r DerfeSItnlowahl gewählt werden.' 3n bet Degründung de« Reichsgerichtsurreil« wirb tm wesentlichen dargelegt, dost durch feie hefsitchen Gefetzesbeftimmungen die Gleichheit bet Dahlberechtigung beeinträchtigt wird, in bet Dahl liege eine Beschränkung, weil nicht jeder Dahlberechtigte mit seinen Dünfchen zu- gelassen werde, auch fei da« Verlangen nach Hinterlegung einer bestimmten Geldsumme unzu- lässig. Da« Dahlgebeimni« werde durch eine sv fftofee Zahl von Unterschritten beeinträchtigt; e« dürften nicht mehr Unterschriften verlangt werden al« zur Sicherstellung ferr Ernstlichkeit de« Dahlvvrschlags erlorderlich sei. Da« Reichsgericht hat nicht, wa« sehr zu beachten ist. mit seinem Spruch bie Ungültigkeit feer hessischen Dahlen ausgesprochen, sondern nur bie Feststellung getroffen, bafe die hessischen Dahlbcstimmungen gegen die ReichLver- faffung verstofeen lieber die Frage ber Gültigkeit ober Ungültigkeit der hessischen Dahlen wirb nun ber he 1 sisch « Staat«gerichts- ft o s entscheiden Die Rngelegenhett wirb sich zu der Frage zufpitzen. ob durch die bisherigen befsilchen Veftimmunaen der Ausfall der Dahl beeinträchtigt worden Ist. e« wird insbesondere zu entscheiden sein, ob durch die Richtbctttl.gung bet D.rtfcha'tSPartei. ber Ra- tionalso'ialisten und bet Evangelischen Volks- gemein'chas t da« D ahlergebni« erheblich g ä n b e r t worden wäre. Sollte der hessische Siaatsgerichtshos b.e Dahlen für ungültig i erklären unb mühten Reuwahlen ausgeschrieben werden, fo läfet sich jetzt schon Voraussagen, dafe die Daftlbeteiligung noch geringer sein wird al« bei ber letzten Dahl. ©er Spruch des Leipziger Staatsgerichiehofs. Der ötaat«gerldftt«bof be« Deut- schen Reich« bei (fertigte sich am 6am«lag unter bem Vortitz des SenatsprüsibentenOegge I mit ber für das Auftreten neuer Parteien bei Sarlamenlswahikümpsen gründe egen'en Feige, ob e Russtellung von Vorlchl agSlisten I oon bet s ellung einer Kaution und b?r De- fchaffung einer gröberen Fahl von Unter- 1 chriften abhängig gemacht werden darf. Vor ben Landtagswahien am 3. 3uli b. 3. tn OKed• lenburg-S t relitz hatte ber L.ndesau«- fchufe in einer am 5. TRai ertaffenen Rotver- I orbnung bestimmt. Dahivvrtchläge v:n Par- I -.eien, die bisher im Landtag noch n cht t>?rtrelen tnaren. nur zu.zu1als rn, wenn 1220 Un erfchnften I bei gebrecht und 3000 VI! Kaution gestellt wären. 3n bi Her Bestimmung sah dir Partei lür Bolls- I reck»! und Auswertung eine versassungS- wibriaeDeschränkung de« Dahl.echt« und erhob Klage gegen das Land 1ilecklenburg<-2trelitz beim S aatsgerichtsho«. die Rotverordnung unb ent'prechend auch bi? Landtagswahl vom 3 3uli Gerade deshaff' hat ber Reparationsagent wiederholt neben der Inneren Verantwortlichkeit sür den Transler auch bie duftere Verantwortlichkeit der deutschen Regierung zu konstruieren veriucht. Gr will sie also zwingcn. eine Politik zu treiben, wodurch nicht nur die Beschaffung brr »'.oeieinhalv Milliarden in Reichsmark ermöglicht wird, sondern darüber hinaus auch sichergestellt ist. bafe diele ‘Beträge unteren Gläubigern in Dollar. Pfunden ober Lachsieierungen iMetwiefen werden fön- | nm. Die deutsche Reg erung hat b.cfc erweitert? I Verantwortlichkeit mit Recht von sich au« abgelehnt; b.e Dran« enerung 'clbst Ist au«- schliefelich Sache des Reparation«agen- ten. sie kommt für Deutschland nur so weit In Frage, als es unfertni eigenen 3ntereffe ent- spricht alles zu unterlaßen, wa« die wirtschaftlichen Rus'andkredi'e un ercr 3ndu :r.e aefähr- Öen könnt. Denn aber die deutsche Politik vor der Dah! steht, die Iran«'cncrung unbegrenzter Beträge zu ermöglichen ober zugunsten ber eigenen 3nbuftnc zu d-anX-ln dann lärm es gar kein Zweifel lein, wie sie sich entscheidet. Ebenso wie deshalb für un# auch kn- steht. bafe die Verzinsung der privaten Schulden ins Rus'.and der X;an# erkr ng der Daweslasten vorausgeht, weil wir tonst überhaupt keine Anleihen mehr bekommen würden. Herr Gilbert ist nun sicherlich mit Recht ber Meinung, bafe es aus bieser Intcresienkollision nur ben einen flusoeg gibt, die deutsche Regierung für bie Gesamtheit ber stnegsentschäbi^ung u n d e • grenzt verantwortlich zu machen, ihr bafür aber auch bie Ellenbogenfreiheit nach allen Richtungen zurückzugeben. Dazu gehört in erster Linie, bafe wir also einmal wifsen. w i e viel wir xu zahlen haben. Deutschland hatte schon in Ber- feines einen festen Betrag von rund h.indert Milli arben angeboten, das ist damals abgc'.ehnt worden. Unter ber Parole: „Deutschland bezahlt alles", rechneten die Siegerftaaten mit Hunderten von Milliarde n. mit Summen, die unter Bolksoermögen weit überfteigen. Sie sind verblendet von Hafe diesem Phantom nathgejegt, haben dabei die deutsche Währung ruiniert, haben wirtschaftlich selbst schwere Nackenschläge erhallen und sind letzt langsam jo weit, dafe sie eingesehen haben, in wie hohem Mähe sie GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drr« iwfe öfrlofe: UitocrUtftts-Bi*- eiö Sletiöriderd B. tengt ii »ietzest. Sd>rtfHctnnig «wö Geschäft,Restr- T. Da» Reichsgericht In Leipzig bat am Samstag ... ber Kiagefache der Reich.partel be» Deuijchen ’Äiltelftanbe». xfonbesoerbonbet Heften, unb ber Nattonalfozialiftifchen Arbeiterpartei, Gau Hessen, gegen bie flbänberung be» hesiifchen Lanbtag»wahl- gelege» entschieden: „§ 17, Absatz 2 unb 3 be* Canb- tagswahlgefetze» in ber Fassung be» Gesetze» vom 27. September 1927 oerftöfet gegen bie R e l d) • o e r f a H u n g/ Da» befblAe Landtag»- Wahlgesetz bestimmt bekanntlich, bafe Parteien, die noch nicht im Landtag vertreten waren, wgleld) mit ihrem Wadloorschlag 7000 Unterschriften von Wählern emzureichen haben; auch haben biefe Parteien 5000 Reichsmark als Kaution bei dem Landeswahlleiter einzuzahlen. Der Artikel der Reichs Verfassung gegen ben bas hessische Gesetz oer- ftöfet. lautet: „Jedes Land mufe eine sreistaatiiche Berfastung haben. Die volksoertret mg mufe I n allgemeiner, gleicher, unmittelbarer unb geheimer Dahl oon allen reichsdeutschen Männern unb Frauen nach ben Grunbsätzen Die Dolkspariei zur Regierungsbildung in Hessen. Dir Aiüglichkrit cinrr Soalition von Lozinl» feemotratrn, Tcmolratrn und t3uitopariri. Darmst abt. IS. Dez «in Rrtikei be« offiziellen Organ« der Deutschen Volk«- par tei bekennt sich grundfätzsich zur G rosten Koalition unb faftrt bann fort .Dir tollten aber, dafe die Grofee Koalition zur 3ett an der Ablehnung der Lozialdemokratie scheitern wird unb dafe sie auch nur badurch möglich toure, bafe ein fünfter Minister bestellt mürbe. Dazu können auch wir un« kaum verstehen Dir machen auf der anderen Seite kein Hehl daraus, bafe tolr eine Regierungsbeteiligung Die hessische Landiagöwahl verstößt gegen die ReichSversasinng. ver Staoisgerichlshos für das Deutsche Neich entscheidet auf Amras der Splitterparteien gegen die Länder Mecklenburg Hamdurg und Mfcn. Seentaq» Feiertag» beite,«» estfeee« SaedteebUnei Hel««! m Bi» D « Sch l« ■•eau-Beie, »prell. * Reich»»««» iü 20 Rei*»p|m«i, ftr Iröge» lohn, «»ch bei R«6ur- 'chenen fiÄielarrReewerw infolge hsb«r«i 3ern|pred)»«l*lllle: 61. M »wb 112 «»schritt ttr VrahMMch- richten 3»jftgrr Girtze» peffAedlert»: |t«wftur; an Mat» HOt. Ser Reichstag beschließt die Lohnsieuersenkung. Berlin. 13. Dez. IDDI.) Auf ber Xag«»- ordnung steht die erst« Beratung bei Kriegs- schäbenschluhgefetzes Bus Vorschlag de» Präsidenten Löb« wird di« Dorlag« de» 22 Ausschuh für Enkichädigungsi ragen über- wiesen. Präsident Löhe erklärt da;u: Bus der schnellen Erledigung der ersten Lesung bür- sen die seit Jahren wartenden Geschädigten nicht -twa den Schluh ziehen, dah der Reichstag i»- teresselv» ihren Forderungen gegenüberständ«. 3m Gegenteil, btt Reichstag wollte vermeiden, diesem dringenden Grfetzenrwurs vor den Deitz- nacht- eriea noch Gchwier.gkelten zu bere.ten. Der 22 Ausschuh wird noch vor dem Wieberzusam- mentr tt de» Plenum» die 2rbett aufnehmen. 2lle Parteien sind einig darin, bah diese» Ge- setz unbedingt noch von dtesemReich»- tag erledigt werden muh. (Beisall.) 3» folgt die zweite Beratung de» Gesetzentwürfe» über die ötnfung der Lohnsteuer. Lach dem Ausschuhbeschluh soll der Lohnsteuer- betrag um 15 ürozent gekürzt werden, jedoch um nicht mehr al» 2 Mark pro Monat. 2luher- dem soll der abzugsfähtge Betrog sür Sonber- leistungen. Versicherungen, Sterbegeld ulw. sür den Steuerpflichtigen von 480 Mart auf 600 Mark und für die Ehesrau und jede» Kind von ICO Mark aus 250 Mark erhöht werden Eine weitere Senkung der Steuer soll eintreten, wenn da» jährlich« 2u kommen au» der Lohnsteuer 13C0 Mill. Mark übersteigt Von der Deutschen Volk»partet ist ein Antrag auf Herstellung der Regierungsvorlage eingegangen, wonach der Lohnsleuerfatz von 10 aus 9 bzw. 9.5 Prozent ermähig« werden soll. Abg Keil sSoz.) nennt die Ausschuhoorfaa« «in Vecleg«7ih«it»produkt. Au» taktischen nicht au» sachlichen Erwägungen sei die Ausschub- vorlage zuslandegekommen, mit der man den solschen Eindruck machen wolle, al» wär« damit di« lex-Brüning erfüllt TDtbet di« Ausschuh- vorlag«. noch di« ursprüngliche Rcgierungsvor- läge entspricht dem Gesetz. Wir halten an unserem Antrag aus Aeraufsetzung de» steuerlrelen Sristenzmlnimums fefL Er ist die einzig mögliche Erfüllung der lex» Brünlng Abg. Dr. Brüning (Zentr) gibt zu. dah die Formulierung der Ausschuhvorlagc nicht dem Wortlaut der lex-Brüning entsprech«. Aber der Fweck diese» Gesetze» werde durch den Aus- schuhantrag genau so erreicht, wie durch ein« Hcraujsetzung de» steuerfreien Einkommen» E» werte damit auch die Wirkung der Regierungs- vorloge vermieden, die die hohen Einkommen begünstige. Die Ausschuhoorlage komm« gerade der Mass« der quäl meierten Ar- Au» tiefem Grund« werde die WrNscha'--Partei tU Vorlage ablehnen. Abg. Dr Stroth mann bedauert, dah den kinderreich«» Familien nicht gröber« Erleichterungen gewährt werden konnten. Der vvlksparteittche Antrag auf Lockerung de» vteuertarife» wird in namentlicher Abfnm- mung mit 298 gegen 51 Stimmen bei vier Enthaltungen obgelehnt. Dasür stimmten auch die Demokraten. Der vokksporl etliche Antrag auf Einführung der Veranlagung noch dem dreijährigen Durchschnitt wird gleichfall» obgelehnt mit 218 gegen 133 Stimmen bei drei Enthaltun- gen. Vach Ablehnung aller weiteren QUn.'erung*» anträgen wird in der Schluftabskinnnu! g di« Aus- schuhvorlage mit 193 gegen 16! Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen. Dagegen haben die Sozialdemokraten, Kommunisten (roten und die Wirtschaftspartei gestimmt. Angenommen wird auch die Ausfchustentschliehung. Die die Einsetzung eine» besonderen Ausschuste» verlangt. der die Frage der Veranlarung nach dem dreijährigen Durchschnitt prü en soll. Aach 16 Uhr entlädt Pr^sidrnt Lobe die Abgeordneten in die Weihnacht» erfen, indem er ihnen srvhe Weihnachten und frohe» Reufahr wünscht. Das Manifest des Iungdeuischen Ordens. Berlin, 18. Dez. lWB.i Heute nachmittag fand hier da» Reichskapilel de» 3una- deutschen Orden» in Anwesenheit von zahlreichen jungdeutschen Führern au» allen Teilen de» Reiches statt. Der Hochmeister de» Orden». Arthur M a h r a u n. gab ba» jungdeutsche Manifest bekannt. In dem e» hrfht: Die heutig« Herrschaft von Kaste und Geld im Staate sei di« natürliche Folge der Gliederung nach Parteien. Die wahren Herren im Parteiwesen seien die Besitzer der Geld- und Machtmittel geworden, die zur Durchführung der Wahlaktion notwendig seien. Die Rückkehr zu einer krastvollen Volks- gemeinschast. wie sie der jungdeullche Orden erstrebe, vedinge eine Aenderung der Struktur de» Staate». Rotwendig sei eine organische Gliederung de» Volke» aufderGrunbloge der Rachbarschast eine» von dem einzelnen Staatsbürger au» überblickbarrn kleinen Dahl- treitei. Da» Manifest fordert gemeinde- oder stadlbezirksweise Zusammen, safsung der Staatsbürger zu pcliti'chen Einheiten, Zufammenlafung dieser Grund- zrllen zu einer gröherrn Gern . den Krers oder die Stadt. .-»lammen, fo'sung Dieser Bezirke tu größere» politischen Einheiten unter Berück'ichtiquug der Ctamrr «»eigene tt Rach dem gleichen, gehe.^en. direkten und allgemeinen W^hllvstem solle di. öffentliche Rochbarscha't die besten unter gleiche» zum Führer der politische» Gemei»scha ten wählen di« Führer der Aochbarfchofte» ten» die Führer bei Bezirk», d e'e wiederum Den nächsthöheren Führer und schliehlich d.« Stamme» ührer den Reichsiührer. Der Re.chs- fübrer werde in der Klausur der Stamme»- führer aus Leben»,eit gewählt. Die ent- scheidende Instanz im Staat« sei da» au» den Stammes'ührrr» gebildete R e i ch s k a v i t e l. Den Im Volk« w.rkenden w rrscha tiichen und kulturellen Gegensätzen solle durch bi« Einrichtung von Kammern Rechnung getragen werde», di« al» Fachkammern im Aulam- r.rken mit dem Staate Sonder'rag lösen hätten. Der Iungdeutsche Orden arbeite im Einvernehmen mit allen politischen Krüsten di« sich der Bollsstaalbewegung ange'chlok'rt hätten. auf di« Volksabstimmung hin. Komme e» nicht dazu, dah Parteien oder Pa.tei gruppen oder gar Regierungen di« Reform de» Staate» aus parlamentarischem Wege mit unterstützten, dann sei die Dahlenrhaltung da» schärfste Kampsmittel. Sin Programm der Heichsregierunq für die Länderkonferenz. Berlin, 18. Dez. Der preusstsch« Ttinifterprä» ttbent, Dr. Braun, hat gestern in einer Landtaqs- rette die Berliner Januarkonserenz der Ministervrä- Httenten «rwühnl. Er hat gemeint die vorgesehene Berliner v)ufomnwnfunft werde lediglich i n - formatorischen Charakter trogen. Wie die Blätter dazu erfahren, wird von der fReidyeregie* rung damit gerechnet, dah e$ nicht nur bei einem allgemeinen (Kfantenauetaufd) bleiben wird, sondern dah die Konferenz wenigsten» in den Fragen der Be r rnn l tu n g • re , o r m und der eruxmL-fr ten notwendigen Zusammenardett zwischen Reich und Ländern zu festen positiven ikr- ge b n i s s « n gelangen wird. Bon der Reicheregierung sei ein Programm ansaearbeitci. da' die Gkunttlaae der Debatte bilden und praktische Ergebnisse Doroereiten soll. Oer Schiedsspruch in der Großeisenindusirie abgelehni. beiter zugute. Die Erhöhung der Maximalarenze de« Steuer- auffommene aus 1J00 Millionen Reichsmark ist zwar eine Benderung de« Gesetze«. Aber auf die fcraberung haben gerade diejenigen Cänber- rtglrrungen hlngewlrkl, In denen Soilalbemo- fralen und Demokraten die Mehrheit haben. Hamburg hat sich überhaupt gegen die Senkung der Lohnsteuer ausgesprochen. Order wühle, dah zur Deckung de« Beamtenbesoldungsreform der Ertrag der Lohnsteuer verwendet werden muh. Wer also unter allen Umständen di« weitere Senkung der Lohnsteuer wollte, tote di« Sozialdemokraten, der durste nicht für die Besoldung»vorlag« stimmen. Die vesoldungserhöbung wird auch ein höhere» Lohnsteueraufkommen zur Folge haben. Die 100 Mill., um die also jetzt di« Rlari mal grenze erhöht werben soll, wird also nicht allein von den Arbeitern aufgebracht werden. Durch die AuSlchust wringe wirb da» Lohnfteuer- aufkommen um mehr al» 180 Mill, gesenkt Abg Keinath «itg?berv rband, jede für sich und unabhängig, vereidigte Buchprüfer unterhalten, die gern.infam Unt r uchung n über die Werke vornehmen. Die Delegl-r en b*r frei organisierten Hütten- und Metallarbeiter versammelten sich im städi lchen Siatbau in Elfen, um ebenfall» zu den Schi dsfprüch n St llung zu nehmen. Rach Entgeg nnahm« b*r B richt ' und äuherst lebhafter AuStprache wurd? beschlossen, den Arbeilszeitschi cd sspruch alö v l tg unbefriedigend a dz u lehn en. Sb ns 11» könw der Lohnschi«d»spruch die Arbeiter bei weitem nicht befriedig n. Die Stellungnahme der Arbeitgeber. Düsseldorf. 18. Dez. lWolfs) Die Arbeit gebe r haben die beiden Sch edSsprüche über Lohn- und Arb«lt»zeitsraaen In der Groh- eifeninbuftrie a b g e l « h n t. In der umfang- reichen Begründung wird unter anderem da auf hingewiesen, dah in dem Teil des Sch «d»lvruch.-. Der bl« Arb«it»zeit regelt, die RöhrengiehTreien und HochSsen-Gtehereien nicht berückficht gt feien Es f«l unmöglich, in dielen Betrieben in der dreimal Achtstundenfchicht zu acheiten. da fönst ein erheblicher Prvduktiousaua all au befürchten fei Slnngemäh müsse für dle'e Betriebe die S' ich« R«geiuna eingeführt werden wie für die mmer- und Prrstwerke und bi« entsprechende» 2 lz werfe Als besonder» schwerwiegend liebt die Be» endung den Dell de» Schteds vruches an. in i den zur Zei' noch in zweigeteilter Schrcht arbeitenden Hochoienarbe'.kern und den Arbeitern der angelchtottenen Reparat». Werkstätten ab 1. Juni 1928 eine Verkürzung der Arbeitszeit von 00 auf 57 Stunden «.igebilligt wirb. Bon dieser Regelung würden 12 CW A.bei.er erfahr sie lei nur durchküh.bar. wenn eine entsprechende Zahl von Stellvertreter zur Einstellung gelange Weiterhin geht die B grändung auf Die durch den Schiedsspruch vo genommene Gr- Höhung der Vohnzufchläge sür Mehrarbeit von 12' . auf 25 Prozent «in. Die Arbeitgeber eit« habe, um etn Entgegenkommer. |u zeigen f re willig eine ErhShu auf 15 Prozent an geboten sie mülle darum nach dem ganzen Gang der Verhandlungen Über stürzt 'ein Die Begründung lehnt vor allein bi« allgemeine Lohnerhöhung grunbtätzllch ab. E» sei in ausführlichen Darlegungen bewiesen worden, dah bet Durchschnittsverdienst der Hüt- tenarbettet durchaus angemeffen und gut sei. Der Durchschnittsverdienst liege oetspielsweife für die Hüttenarbeiter der Bereinigten Stahlwerke Im Oktober auf 90,8 Pfennig di« Stund«. Die Arbeitgeber feien der begründeten Auffassung, dah ein solcher Verdienst den Ieitumstanden angemessen ist und der Arbeiterschaft eine gute Lebenshaltuna ermöglicht. Die dauernden Oobnerhöhungen. Me von den Schlichkungsaus- f (hülfen obnt Rücksicht auf di« wirtschaftlich« Lag« bewilligt werden, brächten grob« Gefahren für di« Grfamtwirtschaft mit sich und seien mir dazu angetan, eine Teuerung heraulzube- fchwören. Auch In den arohen Stapelartikeln der Eisenerzeugung könne heute von angemeslenem Ver? lenst keine Rede fein. Die E » portsählg- ke11 sowohl der elfen schaffen den wie her eisenverarbeitenden Industrie, deren mihllch« Lage auch von den Gewerkschaften anerkannt worden sei. werde bei Bestehenblnben de» Spruches weiter verringert Auch In der Frage be» Lohnausgleiche» gehe der Schlichter weit über da» hinaus, wa» von Arbeitgeber- feite al» annehmbar bezetchnet werden könne. Die Arbeitgeber seien der Meinung gewesen, dah sie etwa ein Drittel tiefe» Lohnausgleiches zu ihren Lasten nehmen Bnnten. während Die beiden letzten Deittel die Arhe.tnehmer tragen sollten, die. wie der Sch edsspruch leibst feststellt, einen ze tweifen Ausfall an Verdienst für bi« verkürzte Arbe.t^elt auf sich nehmen müsse». Statt Men billige aber der Schiedsspruch den Arbeitern «Inen Lohnausgleich au, der di« Werke erheblich über d.e nur bedingten w rtfcho tl.chen Vort.Ue h neu» belastet, di« die Werke durch Sonntag »arbeit erzielen können. Au» allen die en Gründen fö.imen bl« beiden Schiedssprüche nur abg « lehnt werden. Aus aller Welt. Chn amerikanisches ll Boot mit 45 Mann Dcsahung gesm fen. Droelnceloron, II. vez. (Wolff.) Da« amr- rikonische Unterseeboot WS 4 wurde heute aus der Nahe oon Ivoodend oonetnemIerjtorerae rammt und ging unter von der au« vier Offiziere» und 35 Wann bestchende» vesatzuna konnte niemand gerettet werden. Der Zerstörer reai gerade im Begriff, in den baten einzufahre», al« da« Untersee boot i»l. ijl.di vor Ihm emportau*!; Da er seine Fahrtrichtung nicht m.hr ändern konnte, stlehen die Schisse ,uiomrnen Der Zerstör er er rc chte den Hasen mit Wasser im anderen Schiss»- raum. Da« Schiff weist schwere vtschädlgunaen auf Sein Vorderteil ist eingedrückt. Wie di« Beladung erklärt, fuhr der 3erf13ret mit Volldampf durch schwere See, al« plötzlich um 3J7 Uhr ein Unterseeboot io kurzer 6nlfrtnong vor seinem Bag auftauchte Die rasende Jährt der „DauINna* zu lammen mit dem hohen Sreaang machte elnle«- welchen unmöglich Bevor noch ei» enlfpre- chender Befehl «»«geführt werden konnte, erfolgte bereit« die ÄoUifion. und da« Unlerfeeboet fünf augenblicklich, ohne dah der Zerstörer legendn-c'che Kettnnqvaktlov nntervehmen konnte Auf die JTlrlbung von der Katastrophe liefe» sämtliche verfüqk^ren täftro’ahrieea ,i- zweier vlarinefnchboote sowie die Kutter der Küstenwachen aus. um dl« Suche »ach dem qdynfmen Unt-rktboot auszunehene». heute bei I gewrbrud} gelang e« «lärm stüstenwachkuNer mit einem Arttu- anf^r In einer De*t von 30 IHrter» rin Ottfefl test znstellen. br* astem Anschein nach da» Gesuchte Boot IH )vr Irft find bereite «ff Taucher ae der Erbest Jüan tzostt. das Boot In oertzältnismstzig kurzer Fest heben -,u können. Die Blarwebehöed«. der das gt ‘•eboot u ‘ Bldrt»eW»ar1rmmL dach die etWmte Brfadnna W* Bootes al» verloren j» betrachten tIL Die _S C hatte eine elat-mächlge Vewannvna von »5 O4Ijtew» und Manuicha le». Fne Zeit der lata trowbe waren jedoch, wie lestgx.lestt werde» foexte, nur 4 5 Kana an B o r tt. 71*4) einem fputemi Innkspench wurde das IRarinettewrtemmi denacheichitgt. dach Toncher lest stell len. sich i» dem lorp-doennm des Unter '.••cootf - _S 4 sech« Bla»» am Cette» tt«- fielt«. In da« letedeettoot wurde C ■ 11 gepumpt n»d jwischen den Taucher» »nh den eie- r'chiostenen Lenten durch Klopfzeichen v e r ß s « - igvng HergestestI. Liv zur Untersuchung her- unterge'astener Taucher er,»btt. da« In da« Unter- fee boot grftoch-ne koch sei «nschn. al« do« vor ,wtl Jahren oon der .Clio o| Born' gerammten Unter fee boot S 51. Da» Cnf befinde stch rnlNschl's« an de« Steuerbord feite Unterhalb de» Ko mmado türme». vberprästdent nengsteuberg t. 3n Tieobaden ist Otterpriflbent a D Dr. tt. a. Tilhrfm ftenghenberg im Älter von 74 Jahren gestorben. ftenaftenberfl wurde 18L3 in Brandenburg geboren. 1878 fern er alt Referendar rod) vsteo- daden. oon wo er an bat Lummergtnch« mrsegß wurde. 1881 trat Hengstenberg In den Berrvaltung»- t her und wurde 1901. nachdem er k tr Coulbab" tzurchgeinacht hatte, Regierung Präsiden? von Wiesbaden. 1905 Unterftootilefretdr und 1907 Dbrrprölideni der Provinz Helsen-Kostan mit 64» in Kassel. Kocks seinem lleberttltt in den Ku bestand nehm er mit feiner Gattin den Ruhesitz in S«erhoben. General «on Baffem f. In Wiesbaden ent'chllrf Im 89. Leber»,ahr ein bekannter bewähntr General der alle» Arme«, Gcn-ral btt Kavallerie a. D. Robert von ww. i te » utc test ehemaligen 1. Branben- buegischen Dragon er-Regiments Rr. 2. Rstter bet Schwarzen Abtrrvrdens eil der K tte Der Verstorben«, bet am 26. März 1839 tu Gumbinnen geboren war, lebte feit etwa 18 Jahren im Ruhestände unb hat sich in drei Kriegen ausgezeichnet. Scheutzlicht» Verbreche» i» sali!ar»ten Die elfjährig« Tochter «Ines Bank- kafslerers war von einem unbekannten Man» geraubt worden, der telephonlfch et» L 8 f «- gelb von 1500 Dollar verfangt« Als der Bäte« sich mit dem Geld« an dem bezeichnete» Ort« elnfanb. erschien ein Automobil mit einem maskierten Mann, der das Geld In Gmptang nah«, den Körper des ermordete» Mädchens hinauswarl und bavonluhr. vier Automobilisten «erbten■£ Ein schweres Automodllung ück ete gnete stch in der Räbe von Paris, wo «in Pr vatwage» mit einem Skrastenbahnwagen zusammenstlest. Durch eine G rplof ion d-s Benz nbehälters geriet der Wagen sofort tn Brand Die beide» Unfällen konnten nur als völlig verkohlte Leichen geborgen werden. — Ein ähnlicher Unglücks all ereignete sich vor Reims Hier st'eh rin ins Schleudern geratener Dag:n geg.-n einen Baurn Auch In diesem Falle «iplodierte der Benzin- hehältcr. Ein Hot.ldesitzer unb feine Begleiterin verbrannten bis zur Unlenntlkbfrt herzlicher Empfang der „Imbm* I» Sao Paule. Eine 100 Mann ftarfe Abordnung be» gegenwärtig in Santos liegen den Schulkreuze.s .Emden" stattete der Stadt Sao Paulo «inen »wriiägiaen Betuch ab. wo fl« Gegenstand lebhafter Kundgebungen war Der Kommandant De» Kreuzers wurde von den Behörden herzlich willkommen ge hei den Auch der Empfang bei dem deutschen Generalkonsul stand unter dem Zeichen deutsch-brasilianischer Herzllchseri. Vie Wetterlage. in o ' o 7 o «Mviagc. Die käU« hot i »er ganz Teut'ch and etwa» ob- genommen. 8ud) Im Laus« de» g«|:; .g^; gei r,fl tn «‘1 fX**1 Mi !rf » r.S4(«l vt ei° h-N*1 e*dwr Sterv »ch-e-b' lese rrrffi Iminfkl N» vni> MM ssitzini 1 ItedTtufi KI eitb ar« » tet Har ivstu"> i re leider vielsach nicht ohne unerfreuliche folgen bleibt. Denn in gräfzeren Men- «rn wird Marzipan nur von sehr Ieistung»saHlg,n Rogen vertragen Der hohe Heft und Zuckergchalt de» Marzipans bedeutet nämlich eine starke Be- iastung de» Verdoi'iingsopparate». der Kinder und viel, Ur-i r”*lcn sind, zumal, wenn bl, begehrt, küüware im Uebermaft genossen wird Wer also die Weihnochtrtage über nicht mit Leib- schmerzen, nicht mit verdorbenem Magen und mit Darmtatarrh .zu Bett liegen will, der hllie sich davor, alluiolel Marzipan, Mandeln. Nüsse und len* ftig, Saftigkeiten zu verzehren. (Gefahren des (kiseS. DU glatte Elslläche übt «in« ftarft An- »iehung aus al« und jung aus. In jedem Jahr fordert das Tis fein« Opfer. Darum ift es Pllicht. alljährlich die Gefahren vor Augen zu rufen, die zu frühzeitiges Dekreten des Eises, oder Tauwetter. oder auch das Mleindetretrn «kn« Gistläche mit sich dringt Besonders die Kinder wüten eindringlich gewarnt werden, sich nicht in E« ahr zu degeden likr «ing«. D» genügt, wenn die Beteiligten bei Stellung des Antrags auf Erteilung des Erbscheins gleichzeitig auch den 8 r la ft d« Gevüh en und Auslagen unt« kurzer Dailegung des SachrerhallS beantragen und hierbei auf den vorliegenden Dr'ch id (Dr. I. M. 33 882 vom 6. Dezember 1927 an die Rrbei'sgemeknlcha^ d« DDK. Deuk'chtanksi Bezug nehmen." Ehemalig« Knegsgetangene. auch Lrgehörkge perltorbener ehern KnegAge'a: gen« erhalten 21u»rur.h in allen Sra«v von d« A deitA- grmtinl*ah d« HW. Deurschlanda in Berlin- fittebtnau. tSorwotHen. — X a 0 r • r o f « n b« r für Montag Turnverein 1M6 7JO Uhr, Turnhalle, Weihnacht»- tier für Schuler und Schülerinnen. — Lichtsmell >u», Sahnboffiroft« Eastlvtet des russischen Kunst- lenheoter» Arlekin — Aftoria Lichtspiele: «Die venu» von Denetng". — Lus dem Stadttheaterbureau wird uns mitgeteilt Ucbcrmorgen wird als 11. Murwoch-Lbonnementsvorftellung .Der 3 i* aeunetbaren" von Johann St tauft gegebeiv. rnh.Te'eben davon, bah dieses Derk des Die- n« Lltrnmster» zu den belieb,eften Operetten überhaup: zählt, erhält dies« Lutsührung durch di« IHi Wirkung brrter Gälte von d« frankfurter Oper noch ein blonderes Gepräge. Die Vafli wird von firL Eii'abeth Friedrich gesungen werden, der 3,xipi'.n von Kich v Schenk unb d« Homonad von Earl D a u e r m a n. — Das besonders ^errn v. Schenk betrifft, fo Et Mc*« jüngft anlähllch feines 25. Bühnen- dULums gan» ungewdhnltche Ehrungen «« hr«- immer wieder wurde feftgeftellk, baft von Sch«.: zu den humorvollften unb heft« Dah-BuNo» d« deutschen Bühne überhaupt sühlt. Luch in de en Linien ift bk Be- letzung d« Operette mit bewährten unb beliebten Kräften erfolg«. • • Der goldene Sonnlag In Gi«ft«n. Hnirc schon her Jilbem, Sonntag unterer Stahl einen Iuslroii, von Sausern au» der Umgegrnd gebracht, so wurde dieser Käuscrdesuch am gestrigen yoldenen Sonntag noch erheliich gesteigert. Die Neichsbahn muhte hie 3uge auf den oberhelsischen Strecken unb aus den anlchhehenben preuftischen Linien mit bem 3>«lpun(t Bicftcn bedeutend verstärkt fahren, um allen Reiselusliaen bas Mllkommen zu ermöglichen. Auch für bi, abendliche Rückfahrt muftten bie Züge fehl erheblich verstärkt werden, zumal nun bie zahlreichen Paket« ber Käufer die tMa|jo«rbällnif(« In beu Wagen stark in Anspruch nahmen. Auch bl« Kraft- omnibuslinien hatten einen starken Paslugieronbrang zu beroälügcn. 3n ben Grschülfstraften ber Stabt war unter diesen Umslänben tuieberum (ftroftoerkehr xu bemerken, von bem biesmal auch bie Geschäfte Den crhossten starken Zuspruch hallen. In ben meisten Läden herrschte lebhafter Andrang. Daft diesmal die einheimischen unb bi« auswärtigen Interessenten un unserem Wechnachtsmark« sehr rege gekauft hatten. tonnte man an ben vielen Paketen bemerken, mit benen man gestern — zum Unterschieb der beiben vorhergehenden conntagt — da» Publikum nach fiau|e pilgern Jab. Der goldene eonnlag bürste also für unsere Geschäftswelt wohl eine gute, aber auch nvlwenbige Einnahmequell« aeroefen («in. "Evangelisch-kirchliche Nachrichten. Durch ben Lanbeskirchenlag atroäbft würbe ber Re- aierungeral Dr. Georg Dahlem zu Mainz Aum Pizeprasibenten her Kirchenreglerung unb bes Ban- befcfirdxnamt». Durch bk Kirchenreglerung ernannt würbe Regierungsrat Dr. Otto ch o r r « zu Zwlnaen- bera a. b. ». zum ortxntlld>en Tlllfllteb bes Landes» kirchenami» mit der Amtsbezeichnung Oberkirchenrat. * Zur Bewältigung des Eiten- bahnoerkehrs anläftlich bes Deih« n a ch t s s e ft « s hat die Re,chsdahndtr«ktivn um« fangreich« Mahnahmen getroffen Dor- und Nachzüge tu den taboUnm 'h'-wn Zugen werden «fabrrn au her dem werden dies« o« stärkt Allen Deih- 5cht»re,lenden kann nur geraten werden, '-ch lrühM.iia auf den Adreiiedabnhd'en etniu- finden, um di« Mdglichkeit tu da den mit »en Sonderzügen 'ähren zu können, damit bie Haupt« zug, enilaftet werden — Sonntagsrückfahrkarten zu Deihnachten und Aeusahr Di« Sonntag« rten ae'.ten »» zu D « i h n o ch 1 « n zur Hinfahrt am 23. Dc|emb«r von 12 Uhr ab. am 24.. M und 26 X^Hernder zur Rückfahrt am 25. und 26 Dezember am 27 Drzemd«r bis 9 Ubr (allo zur Aückfahrl nicht am 23 und 24 Dezemberi bi am Acusahrstag wie an einem gewöhnlichen Sonnlaa. Im übrigen finden btt allgemeinen Taritdeftirnmungen über bi« Sonniagaruck' SbOMnbnna • • Zur Verstärkung der Sicherheit»- maftnahmen für den Zugverkehr wird di« Keich>bahnv«rVallung In Rurve auf den Hauptstrecken eine grober, Anzahl Fmnlprrd)bub,n auf* stell,n lassen Künftig wirb in |ebem Kilometer der Vaynstrecke ein« llernsprrchsteü« oorhinben sein, die bei etwaigen Betrieb»fi irungen oder UnlaOen von dem Zugpersonal zur Herveirufung von Hilf« benuhl werden kann *^dine wesentlich, Beschleunigung ber Schnellzüge wirb bie Neichsbahn mit Be* ginn be» nächstährigen Sornmersahrplane» burA* führen Die Mos,nähme wirb sich auf etwa 75 v ch oller Schnellzüge ticktrccken Auf hen chouptftrecken. barunter auch aus ber Main-D«ser»BaHn, sollen bie Schnellzilae bann mit einer (Biunb* gelchwlnhigkeit von 100 flilomrter je Stunde fahren, wahrend sie setzt durchschniitlich mit V) Stundenkilometer verkehren. In lefzter Zelt find auch auf ber Strecke Frankfurt — Gleft»n — Kaffes 0 Züge mit ber neuen Grunbgefchwinblgkeil von 100 Kilometer bei voller Belastung versuchsweise gefahren worden ••öinflutobronb war beule früh kurznach 7 Uhr von ber steuerwache zu löschen. Auf ber West- anlaae war an dem Perfonennuto der stlrma Kli n* qelhöfferö Vllges infolge Bergalrrbanbe« e n öeuer entftanben Die fchleunigfl alarmierte unb rasch an her llnfallflelle erfcheiiienbe neuertpadw erftirfle mit zwei ^andfeuerlSschem ben Branb unb i«tiefe baburd) brn 'Wagen Aufter Meinen Br» schäbigungen an ber flohoerfl lbung ber Karosserie ist weiterer S(frohen nicht entflanben. • • Buflrlebo u fbemheu Ilgen strank- furler Schfachtviehmarkk 375 Ochsen, **1 Bullen, 764 Rühe, 410 stärsen, 611 Kälber. 185 Schase, 6’04 Schweine (WrH«e Lokalnachrichten Im 2. Bialt) Berliner Börse. Berlin. 19. Dez. (DTD. stunkfpruch ) Die immer am Montag, ist das Gclwä't Im Heutigen FrÜHverkcHr noch beschränkter als an ben übrl- Jen Dochentagen D'l vorläu'ia unveränderten lursen bleibt der Drunbtvn jeboi weiter freundlich starben tariert man au’ 270. Am Devisenmarkt hör« man Paris geg n Lmdon mit 124 Mailand 89 95. Madrid 29L4 und London*Kabel mit 4 8814 igentlich könnte man sid\Q auch selbst einmal etwas zu Weihnachten schenken. oße wißen ja gamiefjt, ob Sie von anderer Seite eine Gejcfymk^ Packung mit- eHAUS NEUERBURd0 Zigaretten erfyalten.Bekom- men Sie aufdiefe Weife tat- fädjlicf) iwei,-umfo beffer! JAUS NEUERBURG^ Unsere V^ihndchtspadcun^en enthalten. ' 1) 50 LÖWENBRÜCK £5 GÜLDENRING mit^oU 25 GÜLDEXRING gbntfjoUL 100 Zigaretten tu 9oWor^£) 2.) 100 RAVENKLAU zu bJUlark £Jxn die schöne Ausstattung wird kein> Preisaufschlag berechnet. erl OF In r>Iz- ri 'M Prima Qualitäten in reifer Answabl uer-j cl CK CI I Ml. 84.-, «8.-, HO.- f rllTL-“^ Tüchtiqes siSWei für Küche u HauS- ball bei auiem vobn und auier Vedand- luna I. bald nrhittit 6ttr flngeb.u. iMttl an d. Wien. An», erb. Verkäufe Rajewyde rrlnrafl uvmiBue flbft* von Ubamp. Ifgon o Mumlxriu»» brunneu. V , 41 alt. PTfibrottt ui orrt Lchr fln« ii. 115-31) an ntn «Heft yins. AA A AAAA AAAÄA ▼▼““"““▼▼▼▼▼ 1 Mr. BotmlN nolboflb mi idiro ftalie. I» Stoinm« daun, umhanb«* balbfr ta ort taufen. IV. tttnoa. VfärfT. (FttinMbauInu Vo i •‘t nbece :iwn ♦ ♦♦ >>»♦♦♦♦♦<* tlbncc timoufitie and ©Genet <**M7 Slerfitwr iCp«u tu mitaufen. <>. I »her Üebrieaee imiidtti StmcacD-Hnö 1 . P>. Äod .1 .a perto : en h.i|D BfTweiini brr Irtrniär jrtr.frä mer Vrr* ••■re »nd «Irfltbt* itblitiri pionat ettltn in 7 Akt. tu In U-.> .«upt rollen Magd* Sonja. Frlia Kortner. Ma thia» Wiemann. Wolfgang Zilscr, Alex Murski. Full Lind Ferner: Dae reichhaltige Beiprogramm Sowie die neueste Ufa-Wochenschau Astoria-Lichtspiele Ab heute bla elnechlleOllch Mltiwoeb: Die Venus von Venedig Großes Gese4lschaftsdrama In 7 spannenden Akten. In der Hauptrolle: t’euetauee Taiwadge. Ferner: Charly, der wilde Reiter Lustspiel In 2 Akten. I1iv> Die führenden Ofenfabrikate Junker&Ruh Esch Juno all- lafei mit Zubehör, ein Tklckelbad, einen Schtelsmotor (zweiseitig), zwei lonroan- nen, einen Emallllerosen, acht Schtels- sd-elben, verschiedenes Werkzeug. Möll Gerichtsvollzieher k A In Glehen Jheringstrasze 7. 5itlfl 1000 Dieter mit kleinen Ehlern au enorm btlLarm PrriS. t’lur solange der Vorrat reicht- WniÄ MtoiiiliMWD BieiHriU 14 ___2 Achtung: Achtung! IBelOüßöiisööoiflf Grvhe ren düng krisch eingetrosten in allen Grdhen zu btSt ften Preis««' Berkaul nur S«Iterator, gegenüber Dom Raffet Zeltler aooas Frau Frosch Wwe. ELECTROLA■ D. Kaminka Autoruierte Electrolo VerkouhMefla Olefcen, Marktplatz 11 das modernste Musikinstrument gewinnt iedes Frauen herz. Hören Sie bei uns ELECTROLA. Auf Wunsch beqirrm» Qatatizohiung. Große Auswahl in Weihnachtsplatten Puppenstuben - Tapeten in großer Auswahl und modernen Mustern Kaust man nur bei Tapetenhaus Ferd. Nennstiel Plockstrahe 14. hioh. ---------------------------------------------------------------------------------------------------1 Hausfrauen!kauft nur k vrjrf cTro 1 zu haben in allen tiitediLDehügeschätien Grosssten zum Bezüge weist nach Gebrüder Eri es c,AkfiertgcselJ schaff Kirschau in Sachsen. Soziale pflicht eici)cuec Anreise» üfa*apes M »*#»* üim-unö DiionDöeilen in Plüsch und Gode!ine. in verschiedenen Qualitäten und Preislagen GMmlH BohnbolitroSf 31 IITm Tüchtiger ***D Mm reiernier Hais* kbloHer. für eine 11W PS-Cael'Vi- monfine in die Bazare gesehen baxn unb in d.e Werkstätten der Slfenlc.nich..üer. der Kunstgewerbler. die enge Flalchm au* Kunstgias ;n muhs'liger Ttäeit von innen bemalen must das ganje bunte Treiben ersaht haben, um diesen Brennpunkt südchinefifchen Lebens gu verstehet^ Der Fremde muh vor allen Tineen da» unglaubliche ®j>;rr r»n Booten gelch n hiben das die Kanüle erfüllt unb durch das sich ein Motorboot nur schwer seinen Deg bahnen kann. Schwimmende Garküchen. Boote mi: fliegen'*rn Händlern und vor allen Dingen Doh n b arken bevölkern die Daf'crvorstadt cuf dcm P rl'lust: w rigstens 330ODO M.nlchen (eben flüntlfl auf ungeübt 33003 Sampans, jenen kleinen Fahr .ugen. die nach ihrer Form . Tan:of elboete“ gt nennt wurden. In g raben Teilen liegen sie aus dem Fluh, bilden richtige vorgab. noch einmal durch km unwahrlchein- lichös und doch so geschichtliches Leben. Dieser geniale Lump, der zugleich die boshafteste Satire aus sein gerühmtes .philosophisches- Jahrhundert war. das. nimmt man des Lagliostrv erstaunliche -r'olge »um Mahftab. im Grunde die Apotheote men'chlicher Dummheit gewesen sein must. So prächtig konterfeit steht er in diesem Buche samt seinem närrischen Jahrhundert vor uns. bah man ihn sogleich erkennen mühte, käme er in seinem Gntrnlchritt daher gewatschelt, sein mächtiges Bäuchlein vor sich herschiebend, den Degen zückend und in den Lchlachtrul seiner Gryaubetei ausbrechend: „Helion. Meiion. Tetra grammaton!" Mit welchem unsinnigen Xrirgs- geheul er sich alle Dummköpfe Guropas, deren es auch damals nicht wenige gegeben hat. zu gehorsamen Sklaven machte. Schwindler und Tb en teurer. Schwärmer und Tarten. Tekromanten unb Dundermänner. die da» grobe Magister.um. d.e .Matena prima, den Stein der Dellen und da» Sebentliriet anpriden und feilhielten wie der wandernden Doctores und Cuadiclbct ihre Unversalmedizi.«n Pillen hat es in jenem achtzehmen Jahrhundert nicht wenige gegeben. Man denke nur an den Deister be'chwercnden Ka''etw rt Schrepfer in Leipzig oder an den tausendjährgen Grafen Saint-Germain, der schon mit Lr. Gr- zellenz Pontius Pilatus, dem Statthalter von Judäa, acta'eli unb ein und ein Haides Jahrtausend später die Grö^nuna des Konzils von Trient m-terlebt haben wollte und rum nach zwei Jahrhunderten Ludw.g XV. und die Pompadour mit allerlei mhsti'chen Scherzen Derierte. Wan denke an Safanosa auch, der wenn gerade die Gelegenheit sich bot. bieten Abenteurern ein wenig .ns Handwerk pfulchte und die Säckel dummer Teufel und. nre bei ihm natürlich war. vor allem dummer Teufel innen au'6 glüd- lichste leerte. Aber der König aller Schelme, der genialste dieser Industrieritter und Hochstapler ist doch Gagl;oftro geblieben. Denn mit rührender Frechheit ist er. seine Seitcenolkn düpierend manchmal wie ein Bettler, meist aber wie r.n Fürst, als Goldmacher unb Wunderdoktor. als Groh- kophia und Weister der ägtzvtlchen Freimaurerei, geliebt, verehrt unb bewundert, ja da unb dort angebetet wie ein Gott, durch ganz Europa gezogen. Unb vor ihm stand das ganze bunt- bewegte. seltsame unb törichte und doch fv htu- ♦ Wrtc# .. Äfyrni •'rvY. A ften Berbindung mit dem südchinelischen Meer oben. Toch etwas «inner: a i Guio- püer. die sich in biekin Gebiet niebciltefien. Im Mandschuviertel der Altstadt, nicht we.t vom Südtor. sieht die Pagode der 500 Götzen, ein Hau» mit rechtwlnlligen Tflumcn; unter den Fenstern fitzen, eng aneinander gereiht. 500 chinesische Genien, von den Europäern Goten genannt, unb unter ihnen befindet sich auch Marco Polo, jener Denettaner. der im 13. Jahrhundert die größten Entdeckungsreisen unternommen hat. Der Mongolenkaiser xublat-Gban machte ihn im Jahre 1290 zum Statt .Halter der Provinz Stlana-Tan, unb nun thront dieser Italiener, freilich in chinefifcher Tracht, al« Gott unter einer groben Anzahl anderer ebenfalls In den Göticrfianb erhobener chinefifcher Heilige^ Tiemand kann genau angeben, w i e grob diese mächtige Stadt eigentlich M. Gs gibt amtliche Schätzungen, die nur 930 000 Einwohner ermittelt haben: aber man ist sich darüber einig, dast mindestens zwei Millionen Shine f e n «anton bevölkern, unb gute Kenner diele« Ortes behaupten sogar, dast dort vier Millionen Menschen wohnen, ab ebensoviel w.e in Berlin oder Par>». G;ne genaue Schätzung tft deshalb so schwierig, weil Kanton, obwohl e« an der Stufte liegt, zu den Städten des Teiches der Mitte gehört, die am ttenigften von der abendländischen Äultur ersaht und verändert worden find. Unübersichtlich, verworren sind nicht nur bie einzelnen Ctraben, die ganze Stadt ist mannigfaltig geahebert. Der sich von Stan- ton ein Bild machen wollte, nachdem er nur Guenihers Eagliostro-Toman Sin nterarisches Gt des Stelembi«. Don Allons v. Gzibulka. Da soll einer kommen unb sagen, man finde ferne guten Tomanstoffe mehr! Gibt es denn einen herrlicheren Borwurf für eine Erzählung al« die Taten. Streiche und Meinungen d-es Giuseppe Daliamo aus Palermo, durch eigene Machtvollkommenheit genannt Graf Gaglioftrof Vermag man Io schnell einen dankbareren Stoff zu nennen als den wirklich gelebten Schelmenroman dieses famofesten aller Galgenvögel, der als drei.,ehniähriger Lehrling der Gaunerzunft über die Stloftermauer der Bensrakelli in lein bewegtes Leben entsprang und es rund btttf.ig Jahre später, vermutlich ohne allzuviel Tcue. in den Kerkern der Gngelsburg wieder txr- lietz? Da» aber -wi'chen dielen beiden Deg- marken seiner Bocksprünge lag. ist der bezaubernde spannende und höchst vergnügliche Inhalt des groben Tomans „6 a g l i o ft t o". den 3o- Hannes v. Guenther uns fchr-.c?'>. Dahrhaftig. ein literar 'ches Gi des Äo- lumbu«! Tut hätte kaum einer diesen Stoff fv lebendig au meistem gemuht w.e Johannes v. Guenther. der als Grzühler fast schon vergessen war. well er nach seinem schönen .Martin.an lucht den teufet" rund zehn Jahre lang geschwiegen hatte. Tun, dieses Schweigen hat sich gelohnt? Denn was ist dieler fein ..Sagllostrv" doch für ein prachtvolles Buch? Gs strotzt nur fo von Leben. Handlung und Bunthe.t. Steine Zeile ist Phrase oder literarisches Geschwätz. Hier ist endlich wieder ein Grzühler. der w.rllich fabuliert und nicht nur die Gabe des schönen Dörtes besitzt. Ohne Unterbrechung durch psychologische Mützchen. die fo oft nur der Deckmantel für man- geinte Ginfälle sind, ohne langweilige Te’leiionen rauscht der Str^jj dieser Grzühuing an uns vorüber. Geradezu greifbar plastisch schwindelt und gaunert, gestikuliert, zaubert, llebt. läuft, betrügt und schwätzt sich dieser famose falsche Graf, der schon zur Zeit der Aegtzpter gelebt zu haben •) Johannes von Guenther: Lag- l i v st r v. Toman. 430 Seiten 8°. Ganzleinen 8.50 Mk. Verlag Grethlein und So.. Leipzig und Zürich. — 680. etraben unb Gassen, sind vom und hinten an Pf hlen angebunden. Oft versuchen die chine- >ilchen Fährleute. mit unglaublicher Gelchicklich- feit noch 'chnell vor dem Bug der vorüber- ziehenden grösteren Dampfer vorbeizukommen, nicht, w il ile es eilig haben, sondern weil sie abcrgk.uoi-4) sind und die sonderbare Ausgasung haben, dast ihnen solche halsbrecherische Manöver Glück bringen. Gs ist wunderbar genug. dast fo selten llnglücksfälle geschehen. Dehe aber, wenn ein Taifun das Dafler des Meeres in die Flüffe und Kanüle treibt* Biele taufend Menschen können dann In kürzester Zeit zugrunde gehen: denn das Bretterdach, das am Bug der Sampans beginnt und fast bis zum Heck reicht, bietet gegen schwere Untoetter leinen ausreichenden Schutz. Aber was gilt schon etn Menschenleben tn Meter Millionenstadt und unter diesem Boll, dessen 440 Millionen fast den vierten Tell der Menschheit bilden. Denn jetzt Massen Hinrichtungen tn Kanton gemeldet werden, fo regt sich die Dell besonder« deshalb auf. weil bieomal unter den Geschossenen oder auf andere Delle ums Leben Grlom atmen auch eine gröbere Zah. Europäer sind. Dast man es gewagt Hai. 18 Tuffen hinzurichten, ist allerdings etwas Ungewöhnliches, und berartge Massrnmassakres smd vielleicht feit dem Dofferaufftand noch nicht dagewefen. Aber Shineseu? Mit .Söhnen des Himmels" hat man in Shina immer kurzen Prozeß gemach.. Aus offener St raste werden fie um« Leben gebracht: und viele Müstig- flänger umringen den Henker, nicht etwa, um ihn bei feiner grausigen Arbeit zu stören, sondern um ',ch v.a den Qvllen her Opfer zu w-idcn. Gs ist Me auf d.e Spitze g.-tr benc Tb- lchrcckung«:heorie der Dunfch tebem Shmrien rindringltch Dar zu n.ch hm bc.vr'!(b wenn er da« G ri Übertritt ober sich in ug.-nts : .r F:rm gegen k> herrschende il cwalt auHi^nt. T.ch chinell cher Auf aslung ist es o-r- Dom Henker erwürgt au l erben; de-..i babri bleibt der Körper unbelchü>.a'. unb das ist für den Toten- kult sehr wich ig Bei Gnthaupt .tngrT! Mrtt-t Me Leiche des Hing richt :-n auf der Slraste lieg». und alle Spe-'eroüng'r m i'l n M n ist Aber Stanlon be inbet sich 'chon sehr lange Im Aufruhr unb kennt also diese Hinrich» tur.g«art schon geraume Zeit. Ha'er.stüdte haben von jeher mehr zum Aulru'ir neigt als andere Orte Die deutsche T-~>lutloii tat in Ä cl unb cn der Das'erkanle begonnen, für die lr zö- ifche Tevolution war der Au rühr In Mar- cil>. dem s.e die e 2Hcr cillai : verdankt von |rnf;cr Bedeutung Auch die chinrsi'che Tero- ution nahm im Jahre 1912 in Kanton unter dem im Jahre 1925 verstorbenen Führer Cun ia- tfen ihren An'ang. unb während noch im Jahre 1913 im Torten der Zopf, das .ieichen der Sriiechllchast. der ilntertreriung unter da« Mandschurcgime. allgcm-in getragen wurde, war er In Kanton ba nal» schon ?ö. ig ver'chwunden. _GbiNa den Ghinesenl" lautete dann die Parole, die die Auorn.ng-Partei In Kanton au * stellte unb mit ber sie im Lau'e der letzten Jahre ganz ü.üna gegen die Fremden in Aufruhr gebracht hat Toch unter Sunyatsen wurde in Kanton die Stuomlngtang gegründet, die ' ch dann immer mehr radikal,'ter:, gegen Gude .es Jahre« 192o to<- ganze Tanglfct. I erobert falte und im An a g dieses Iah:es nach Hantau uberl.f beite Fast sch.en es al« ob dte ve: o- lutir-.wCt» Arbeiter und Bauern, die von Sta ton InUruictt wurden unb sich mit dem lommu- schon Austland verbündeten, in wenigen Mo- reten da» ganze ungeheure chines.sche A«ich fche Land, da« mit feinen Gegensätzen, seine i Altertümlichkeiten unb seinem Ringen nach Tcuein dem Fremden stet« unverständlich bleiben wird Die wirkticheBefnedimg Europas. von Staatssekretär z.D. Freiherr Werner von Theinbaben. Md. V Der bekannte Reichstagsadgeordnete. der der dcutschen Delegation zum iÜJlferbunb an- gebart und der bei allen groben internationalen Zusammenkünften dabei war, Hut soeben ein Buch unter dcm Titel „Don D c r | a 11 • le« zur Freiheit" (8,50 Mk.) in der Hanseatischen 2krlag«anfta!t, Hamburg Berlin-Leipzig erscheinen lassen. Er gibt darin ein abgerundetes Bild der de.itfch'n Außen- Politik seit dcm Tav von Versa.Ne» unb macht zugleich positive Vorschläge, die ohne kriegerische Revanche eine wahre Befriedung (Europa» ermöglichen Wir entnehmen dem Bande, der eine ganze Anzahl Dokumente au» Diktaten, Voten, Memoranden, Verträgen usw. enthält, den folgenden Abschnitt. Glnftroetlen sehe ich Neue» nicht nur darin, dast in (Europa manche früheren Grenzen verändert sind, daß neue Formen internationaler Zusammenarbeit sich herausbilben unb die 61aat»form vieler Lander sich gewandelt bat. Diel mehr, al» all diese» zusammen, besteht e» vielleicht in den neuartl- genBeztehungenzwIschenEuropaund OenCeretntgtenStaatenoonflmerlfa. Diese haben den Strieg zu Deutschland» Ungunften entschieden Sie haben nach bfm Kriege Europa vor dem Ehao» bewahrt: sie halten es seitdem In weit- gehender finanzieller Abhängigkeit, aber wa» für die Zukunft bleibt, ist auch dort ein neuer, bisher nicht dagewefencr Dille zur Zusammenarbeit Die Träger diese» Dillen» in (Europa werden in erster Linie öle drei Großmächte Deutschland, Frankreich unb G n g l a n b fein. Jede einzelne von ihnen hat Amerika gegenüber ihre Sonderinteressen, ihre kulturellen Beziehungen, ihre Schulden. Auf letzterem Gebiet streben sie alle zusammen nach freundschaftlicher IIebereinfünft, nach Endregelung ihrer Verpflichtungen, sobald die Stunde dafür dem amerikanischen Volke gekommen erscheinen wird. 3n sehr viel höherem Grade al» alle» aufgeregte Treiben, alle Unruhe, alle» Planen in euiopaischen E.'zrlp.o- bl.Nien kommt e» für den kommenden Zufkand ter Welt daraus an, dast diese Zusammenarbeit der Bier" Tatsache b I e i b i und in kräftigem Ausbau in die Zukunft hinüdergefuhri wird In anderer Hinsicht wiesen'wir schon zweimal aus die kardinale Bedeutung eine» vertraue, rt-. r- hdltnifie» zwischen den europäischen Grosin, chten hin. Da» erft-mol In der Erörterung über den Ursprung de» Krieges, der in der Gruppenbildunader Grosimächte und ihrer Lüftungen gegeneinander zu suchen ist, zum anderen Mal in ein gen Gedanken über die Grundlagen de» v ö l f e r b-u n • de», der in seiner Ex stenz bedroht wäre, wenn unglücklicherweise In einem ernsten Sio"fNkt die Grohmächte gegeneinander ständen Tun fugen wir dem Hinweis über die Notwendigkeit der Z u s a m • men arbeit mit Amerika noch die Behauptung hinzu, dah e» für den Weltfrieden am bellen wäre, wenn auch hinsichtsich T u (j l a n b • jene Po- litik der Eookution gemeinsam betrieben werden k nnte, die vorher eindringlich al» da» Ziel der deutschen Lusienpoliilk verzeichnet worden ist ... Mehr al» In Paneuropa oder sonstigen Halte- tion». ober Dunlchaebilden liegt In dieser Zulam- menfassung der Siraste unb be» Willen» brr Grost- machte der Cchlüsiel wr Zukunst der zivilisierten Menschheit. Dir Deutschen wenigsten» sollten da» erkennen und die anderen zur gleichen Betrachtung unb Einsicht aufrufen ... Ieber europäische Konflikt, ob Im Norboslen, ob auf dem Balkan, ob an den Hüften be» Mittel- meer», zeigt mit elementarer Deutlichkeit, dast ka» heutige Europa viel weniger theoretiiche L ■' nla- tion»vorschläge al» praktischen guten ö i l • (en und Aufrichtigkeit notig Hot Dir nähern un», so scheint e», dem Ablauf einer Vachkriegsepoche, in ber die Worte nicht nur dazu da reihend« Leben des achtzehnten Jahrhunderts Spalier. Diefes verrückte Jahrhundert, da« in diesem Buche au abenteuerlichem Leben neu ersteht. Hinter dem falschen Grafen drein aber stürzte als sein ergebenes Gefolge ein toller MaSkenzug von hoch und niedrig, von Lumpen unb Tarren, von Liebenden unb Düstlingen. von Adepten unb Gläubigen Einen herrlicheren Scherz mit sich selbst hat sich die Deltgefchichte nie erlaubt Als dreizehnjähriger Galgenvogel also entsprang Gagholtro den frommen Brüdern, denen ihn fein Tater wohl zur Besserung übergeben hatte Gleich darau' machte er sein Gesellenstück In der Gaunerjunlt In jenrr blauen ftzilianischen Tacht. in der er dem ersten Esel, der ,hm über den Deg lief, einem geldgierigen Go'.barbeitcr. einen Schatz zu heben versprach. Bei welcher Gelegenheit das Schatzaraden freilich so endete, dast der Goldarbeiter durch den erbosten Geist, der die Schütze behütete, halbtot geprügelt wurde. Tachdem sich der prügelnde Geist wieder in einen hoffnungsvollen Lausejungen verwandelt hatte, ist Gagliostro nach einigen Irrfahrten im Wittelmeer und einer abenteuervollen Lehrzeit durch Italien nach Spanien unb später nach England und Frankreich gezogen. Hat dann, als ihm im westlichen Europa der Boden unter den Fühen brannte. Stur la nb und Petersburg mit seinem Besuche beehrt, wo er freilich nebst etlichem Golde nicht» weiter erreichte, als dah ihn die grobe Katharina für würdig befand, ihr zum Borwuri für ein von ihr selbst geschriebenes Lustspiel zu dienen. Aach einem einträglichen Fischzug in Dar- schau. tauchte er tm Gl*ab wieder auf, wo er in Strabburg. trotz der wütenden Proteste der Medizinischen Fakultät al« Wunderdoktor Goldmacher und Geisterbeschwdrcr. Triumphe leierte. So dast er als er sich später in Part« nieder- Heb. dort w.e ein Weerwunder bestaunt wurde. In Paris hat er sich schllehlich noch selbst übertroffen. Denn er hot sich nicht nur damit begnügt, mächtige Herren, in ihn vernarrte Frauenaimrner. die Obersten der Freimaurer, die Dol.zei aller Staaten an der Tase herum» zu'ühren sondern hat zuguterletzt durch feine saubere Halsbandaffäre dem schon bedenklich dem Abgrunde der franzöfi'chen Terolution zurvllen- den Tab der Deltgefchichte noch einen beschleunigenden Tritt versetzt, ilnb wenn es auch nicht wahr ih. dah et fv® bei einem Haar auf den schon schwankenden Thron der Bourbonen gesetzt bette, so ist es doch gut erfunden Denn aus der Höhe seines Gaunerglück« wäre ihm dieser letzte Stteich weih Gott nutzt unmöglich erschienen. Doch das alles nur fo nebenbei In dem schönen Toman .Eagliostro' läbt sich da« Diel spannender und vergnüglicher lesen Denn so leibhaftig ist der alte Geisterbeschwörer barm gezeichnet dah er. könnte er sich nur selber beschwören unb diesen fröhlichen Toman sei es einträglichen Srdenwallen« lefen, dem Lichter die Hand schüttelte und begeistert riefe: .Dahr- haltig Junge, so war i<$' Oer gekränkte Amundsen. Der Torbpolfaferer Amundser hat ber englischen Geogra^hijchen Gesellschaft vor kurzem mitge- teiü, basi er seine Stellung al» forrefponbierenbe» Ehrenmitglied dieser Gesellschaft nieberfeg.. Die Grunde für diese Entschtteszung. die unliebsame» Aufsehen in England erregt hat, werden im (8,o- grvphlcal Journal erörtert. Den Anlatz gab ein Ar- titel Smundsen» in ber Zeitschrift „Dorlds Dorf, in dem er ausfuhrt, daß bei Entdeck.^gen die Leute, die zu Hause geblieben find, sich abfällig über den Erfolg eines ^orschungsreisenben äußern, zumal wenn er nicht von ihrer Nation ilt. Belonbers ine Engländer seien „schlechte Verlierer". Al» Beispiel fuhrt er an, baß der verstorbene Lord Curzon bei einem Festessen, das zu Ehren Amundsen» 1912 von dem Geographischen Club in London veranstaltet wurde, einen höchst sonderbaren Toast ausgebracht habe. Er habe Bezug genommen auf das hohe Verdienst, das Amundfen >n feinem Vortrag feinen Hunden »ugeschrieben habe, unb feine Rede mit bin Sorten beendet: „3d) schlage daher drei Hochs für bie Hunde vor." Auf bieie Sfeifjeruna hin hat der Sekretär des Geographischen Club, Amundsen mit- geteilt, dah kein Ber.cht oorliege, wonach Lorb Curzon einen solchen Toast aurgebracht habe. Herr Amundsen aber lieh burch seinen Sekretär antworten, bah er als Ehrengast bie beste Gelegenheit gehabt habe, diese Worte au hören, unb bah er nur durch grohe Selbnleherrsch ng sich gezwungen habe, daraufhin ruhig zu bleiben. Amundsen könne nichts von dem zurücknehmen, was er geschrieben habe, unb ber Zweifel, den man in seine Worte zu sehen wage, oeranlasie ihn dazu, seine Mitglleblchast der »ngltschtt Geographefchen Äefeüjchcch eu^ugeben. waren, um Gedanken zu verbergen, sondern um Tatsachen zu verschleiern Deutschland sollte die Führung in einer neuen Volttik Loyaler Ehrlichkeit' übernehmen. um In ollen Ländern Kräfte und Energien zur Mitarbeit am Liederoufdau zu m«d r Fiste, die Ont- stehung von 3roftf>*-ul*n oder ba» Erfrieren der Der gesunde m nlchftch' Körper kann durch seinen A guli rung-rnechani-mu- In der Hauk zwar den Einflüssen von Kälte und Hitz« bi- zu einem g?tDi|L*n Grad? Trotz bieten. Treten aber S.ürungm b?- Blutkr.nslaus s ein, fv sind die davon be'roffrnon Stell?n b-r Defnbr besonder- ausgefctzt. Man unk rfchnd t im allgemeinen drei Arten des Erfrierens von Körperteilen. Die erste Ar. gibt sich durch Adlung oder Schwellung kund und crxcugt in geheizten Bäumen oder in der 2kl,»Arme CTuaim und Brennen. Man nennt diesen Schaden ehw Frostbeule. Die zweite Art führt zur Üdlafenbildung. Man spricht im Bolksmunde vom Lufbrechen de- Frostes. Die dritte Art bestehl im Erfrieren des ganzen Körpers. da- beim Fehlen von rchiz:ftiq-r Hilf« oen Tod xur Folge buben kann. Die Fristbeulen find am Ni i ij'i. u '» i?xm fich b scmder- an den Zehen oder Fingern. Zu eng? Strumpfbänder, Schnürstiefelt^änd'«. Handschuhe. Schuh«, die eine Störung im Bluikr -i-laus her Haut herbeiführen. sind die Ur.'achc für die Ent- 3mg. Der einmal erfror ne Händr oder Füste bl Hal. bei de>n Pflegt die Krankheit all- ich wiebeAukrstren. 2xm Frosterkranlung.'n können alle Aiter-Nals m b laU m w rden. Bc- sonder- neigen dazu schwächlich? oder kränklich« Menschen. Die trockene Kälte ist weniger gefährlich al- di« nalfe. Al- Schutz gegen Schädigung de- Körp rs durch käl eeinwirkung stellt der Arich-au-schuh für hygienisch« Aolk-belehrung folgende Aat- schlüge auf. T. Man trage wollene Strü,nvfe. warme Handschuhe, unter Umständen auch Ohr nk'.appen. 2 Da- Schuhwerk fei bequem und lasse den Zehen aenüg nden Spielraum 3 Der gezwungen ist. bei nasser Külte sich hn Freien aufzuhalten, der sorg? dab?i für aus- Oie Alten. Don Audolf Schneider. Aun komme Ich langsam in da- Aller, in dem di« Menschen um mich herum beginnen zu sterben. Heule überraschte mich ein Mann, dem ich noch e«wa» mUzut^len halt«, durch seinen Tod. obwohl er schon vor Monaten eriolg« ist. 3ch dacht« mir di« ganz« Zeit Das wird «r wohl treiben? Er wird seine Partie Billard spielen und abend- im Variete sitzen, er aber liegt seit langem unter her Erde. Der Satz, den ich ihm sagen wollte, und den ich i«dem meiner Toten sagen wollte, bleibl bei mir. und dieser nie aeidrochene Satz bedrückt mich ab und zu. Er yetstt. 34) ward dir nicht gerecht, du warst viel besser, al» dein Lebern Zenei starb, und man erzählt mir. dast er In Aube und Glück dahingeganaen lei. von keiner Sorg« beschwert, «in heitere- Mahl vor sich, für da- er sich durch «inen kurzen Schtummer stä.k n wollte. 34) hör« hast leine Tochter zu ihm ins Zimmer getreten sei mit der Frag« was machst hu. Papa- Und dast er geantwortet habe. 34) will «In btstchen schlalen. Dann war er tot. Di« Tochter lab ich vor einigen Tagen. Sie ging in einem ««tigerten PZ»e über die Clratk und blickt« zu einem Mann« hin. der ihr folgt«. 34) muhte noch nichts von ihre- Paters Tod und fühlte nichts, als ich sie sah. denn sie war munter. und so munter, wie sie war ober keinen wollte war sie auch gekleidet. Aber am Abend als ich gelangweilt durch die Straften schlendert« und mich nach ettr-as Leben sehnt«, schob lich plötzlich ein Arm in tKn meinen, und ein alter Freund taucht- neben mir aus. den ich lange ni4X gesehen hatte Er kragte mich, wie es mir gehe .Aa alter 3unge." sagt« er .du bist zu fett geworden dir wird es gehen wie Truisd?rk. bald wirst du nur noch sitzend Waten dürfen, und ein«- Tages wird es zu End« mit dir Irin." .Di, Truisdorf?" 'ragte ich und erfuhr von feinem Tod. Dann sprachen wir von anderen Bekannten, und es kam heraus Färber war In Otalien gestorben Schumann in Köln Eka« Stirnen, Sport und Spiel. Sin deutscher Sertürner für Smfl.rbmn. Die im Amsterdamer Turnbund zusammen schlossen«« Vereinigungen Haden dev deutschen Kunst lurner Otto E rhardt lLeipzig- al» Zarturner St Auebilbung für di« olympifchen cptele auf drei onate verpflichtet. Vefbandsspiele im Ss-irl &t(Ten tionnotwr 3m Spiel um die Meist«richost der Kord- grupp« besiegt« gcft«rn k u r b e 11« n Kassel die Spielverein loung Göttingen noch dauernd überlegnem spiel mit 10 3 3n der Sudgru pp» £i«flt« üderralchender weise Iura Kassel über Sport Kassel mit 5:1 Toren. Oie Hußballverbandsspiele im Beziek Main Hessen. Gruppe Main. Die Lage tndermainischenGruppe wurde i gestern, am vorletzten offiziellen Spieltage, volltom- 1 men geklärt. Dk drei Tabellenersten und di« drei Adstieg»kandidaten stehen endgültig fest. Selbst eint etwaige anderweitige Verteilung der Punkte auf dem vrotrflmege vermag an der Tatsache nicht« mehr zu andern, dast Eintracht-Frankfurt die Grupp« Main in den spielen um die Süd deutsche Mcisterschaft vertreten wird, während F u st- ballfportDtrtln und Istoiweist an der Bund« b«r Zweiten uni Dritten teilnehmen. Eintracht-Frankfurt kam gestern mit einem klaren Stege von 4.1 Toren au« Hanau zurück, wo der 1. F E 18 9.3 der Leidtragende war. gust- b a l l s p o r t o« r e i n Frankfurt Gewann auf eigenem Plane gegen Union Fronksurt mit 3:0 Toren. Union spielte aber f der Spielzeit nur mit 10 Mann. Rotweist Frankfurt war im Be- griff«, in Offtnbach gegen Kicker» glatt zu verlieren, al» dies« zwei ihrer Leute durch Verletzung elnbüstten. Hierdurch kam Rotweih zu einem glücklichen 2 2 Sehr hach siel der Sieg ber M | d) Offenburger Victoria über Sport 1 860 Hanau au» Mit 7:1 blieben die Bayern. 6k rotoen h«r fltf.en sie verhängten Platzsperre in Hanau spielen muhten. Sieger. Victoria 18 9 4 konnte sich aeern die 3p. Vqg 1903 Fechenheim nicht yalten und verlor 1 5. Germania 1 89 4 «rfomt einen Rklcnsieo gegen den vorleftten ber Tabelle. 10:1 schickten sie den B. f. R. nach Offenbach zurück. Gruppe Hellen. Bei den Ergebnissen des gestrigen Sonntags fällt vor allem der knapvc 3:2-flies der Dormatia-Dorms »Ver Sportverein 98 Darmstadt und di? hohe 1.3-srii.d-r^ :? der Turn - und Spor lat mtinöt Höchst gegcn Mainz 0 5 auf Dährend aber Dor- matia dem Spielverlauf nach weit höher hätte liegen müssen, ist di« Aiederlag« der Höchster durchaus verdient. Mainz 05 hat sich durch diesen grohen Erfolg den 2. Tabellenplatz gesichert Der dr.u« X»b«n«apU| w.ro aller Ser* auslicht nach dem A. k. L Aeu-Ise«burg 4«‘allen der nur noch das Spiel gegen Darrn- -dt zu gewinn«» braucht. Gesten» «rtümp trn die Itenbvrger In ber letzten M nute mit 2 2 den Ausgleich gegen Sportverein Wiesbaden der damit für dieses Jahr auf eine Plazierung verzichten muh Sp. Bg Ar heil- gen har nunmehr auch Alemannia Dor ms mll 2.1 bei trat und sich damit den Berbleib in der Bezirks.iga erkämpf», während Darmstadt 98 ur.b Germania Dies- baden absteigen müllen, GiäXehandbattspiel Trümberg'^üi-ch —Münchrn. Da» gestrig, Hondballspi,l der b,id«n Stäb«, manr.ld)a,ten endet, mit rln,m knapp,? Sieg dec Nürnberg-Fürther Monnschast von 4 3 Rippert schwimmt unter Weltrekord. Bei einem Schwimmabend in Oberhäuten startet« auch der deutsch« Aückenmeister und Rekordhalter Küppers In einem 1 00-Meter- Aückenlchwimmen und erziet« mit 1:10.8 eine glänzend« Zeit, di« noch unter dem derzeitigen Weltrekord 1:11,2 liegt. Sa di« Bahn .«doch nihl den Aelordbestimmungen ent prich! - sie ist nur 20 Meter lang —. so kann bi« Zeit als Weltrekord nicht anerkannt werden. Auch Acni Erkens- überbauten erzi.lt« mit 1:15.4 ein« Zelt, die txffcr alS der deutsche Aekord im 100-Meter-FrcistUlchwimmen ist Mercedes Sleihe gibt auf. Au» Tang « r wird gemeldet, dast dic englisch, Schwimmerin Merced,« Gl,ist, ihren am Freitag unternommenen versuch, nach Gibraltar zu schwimmen, noch über sieben Stunden infolge Seekrankheit aufgeben muhte Sie balle bereit» die Hälfte der Strecke zurückgelegt J^adländerkarnpf Deutschland — Frankreich. Aus der Aadrennoahn des Pariser Winter- velodroms kam am gestrigen Sonntag der zw«it« Aadländerkamps Frankreich Deutschland zum AuStrag. Die zu erwarten war. stellte Frankreich in den Fliegerweitb«werben die Sieger, während in den Sauerrennen durch das bervo - ragende Abschnelden de- Hannooera-er- Erich Möller ber Sieg an Deullch'and fiel. Der deutsche Zltegcrmeister Fricke wurde von S ch i l l e - o'att gesch agen Die Leipziger Fahrer A e b e und Seifert kamen gegen die Franzo'en A a y n a u d und L e d o u c q nicht auf 3n den Sauerrennen gewann Möller Heide Lause über 40 Kilometer und blieb im Gesamtergebnis vor Miwel. Grasiin und Krewer erfolgreich. Den Länderkamps hatte damit Frank reich mit zwei Siegen gegen Deutschland mit nur einem Sieg« zu seinen Gunsten entschieden. reichenbe Bewegung und Vermetve längeres Stehen oder Sitzen 4. Aa!4)er Uebergang von Kälte und Hitze oder umgekehrt ist zu vermeiden. 5. Zweckmäßig ist gut«, kräftig« Ernährung und reichlicher F«ltgenuft. 6. Bei schwerer Erfrierung bring« man den Kranken in einen kühlen Aaurn. g he mll erfrorenen G'iedern b sonders v^rilch lg u.n. weil sie leicht brechen, und lorg? für fachgemüfte ärzkliche Behandlung, die auch In leichteren Füllen zu empfehlen ist. , Die Vernehmung Jugendlicher. 3n «inem Ausschreiben de» Helslfchen Mi- nlmherlum« 6, r Justiz wird daraus hin- gcroklen, dast die Vernehmuna , u g « n d licht r Zeugen und juaenblicherBeschul- digler eine deiondece Sorgfalt und ein deson- ber«» v«rsländni» für do« 5r«l«nkb«n brr Jugend- lichen «rfortwrt, dah «in ungeschickte« 'Zergeh,n bei tiner vern«hmung nicht nur der Dahrheit««r- Mittelung abträglich fein, sondrrn auch in dem Jugendlichen schädlich« Eindrücke h«roorrusen kann. An Orten, an denen bei der Polizei in der Behandlung Jugendlicher besonder« geichult« Kraft«. Beamt« oder Beamtinnen, xur Verfügung stehen, soll sich die Staatsanwaltschaft bei den Vernehmungen ihrer Unterstützung bedienen: sie kann ihnen auch, wenn sie erprobt sind, unter Umständen bk Oer- nehmung ganz überlassen. Auherhald de« Lmtssine« ber Staatsanwaltschaft wirt) bi« Iknwbmung ^u- aendlicher In der Aegel durch bi« Amtsgericht» urb hier wieder durch den Jugendrichter erledigt werden müssen. In yDtif«Haften Jollen wird zur $harftrllung der seelischen Eigenart eine» Jugendlichen «in Sochverstarrdiger zuzuüehen fein. b«r über besonder« KennMisi« und Ctri ibnmgtn In der Seelen kund« Jugendlicher verfügt Geladen» Zu- gendlich« sollen bi« Wartezeit In besonderen Räumen. getrennt von Erwachsenen, nötiaenfatl« sogar unter geeigneter Obhut, pirbrlrwen. Nach der Der- neh?iung sind jugendliche Zeugen au» dem Sitzungrsuak zu entfernen oder, wenn möglich, xu entlassen: insbesondere muh bei versahren. bi« «In Verbrechen ob«r vergehen argen bk Sittlichkrtk Zum Gegrnsmnb hoben, dom is geachtet werben, dah bi, si> flul-ung belicht, ober «vnn zu defürchen rft daß wickstge Efrurrn bet Tat oenmicht werden Die vorstehend 'tizzknen Bnortnuegni bepeh», 'ich i« der haupTicütx nur auf 2»ßendlich« unter 18 Jahr«« Ste trugen von ht'xben- dem vrrttänbn?» h)r bi« flebanbian« jugenchiicher vcrsonen. hie bei Ihren, «rften Zu^rmT^ntre^en mit ber ktoat»an watts chaft unb denn Gericht, wi« n häufig geni ohne ihr, Schuld zu einer twmoenden Sotoenbigteit wich häufig einen tw- Wr h?n oulzu-rmgen find. Die Kapitalbildung acht in D.'ulfchlann nur langlam voran. Hier mü' te die Art», t in ber Schule einfetzen um das beronwoch'ende G schlecht zur Sparsamkeit zu erftchen Leider ttedi ober bi« isrultg« L«bens ührunz in starkem W dertpeuch xum Sparsystem Es gilt beute für leben Deutschen. bie Schäden nicht nur zu erkennen. Imt» bern au beteiligen unb m.t.Mb,i'en am Aufbau des Datrrlandes. — Aeicher Settoll und her Dank des Borsitzenben lohnten die tief schürf enden Ausführungen des Aevners. An der noch- iolgenben anregenden Auslpra4>e beteiligten lich Aektvr H Schmidt - Gleften. Lehrer Sonn- Heuchelheim und Aektvr Dr A, i n - Wiefeck. Aach kurzer Pause fp:ach der Dnzent an der Frank urter L.hr rakademie Dr Körper über dos The na: .3om Deutschen Bund b I s zur deutschen AepubliF. 3' ein« n Gang durch bi« deutsch« Geschichte von 1803 bi» zur Ge.e-.iu art zeig « der A«dner di« Eniwicklung DeuZchlonds. Unf«x< I« l « A«pub ik Io «r- k.ärte ke: Bortra-ente ist ketne^w gs im ütekn. sondern nur in brr orm « was gtund'ätz ich andere» als das Srutl-h« A.ich tr*t 1918 S e ist auL-tbaul auf dem Di len des Bllkes aller- dlngs nicht ganz unabbd igtg von den jewe.ls b«rrfd. ist ober barnL.«. Lai s dem Elnh«i.sc«)anken entgegen. Ob unb wann Wir zu <1 er Lösung dieser 7rage kommen, ble'bt abzuwarten. — Auch dieser Borirag fand dankbare Zuhörer, unb reicher Beifall lohnt« den Artmer. 61 « Ausspra ' e muht« wtg#n der vorgerückten Stunde un.«.bleibt«. " Bom Aundfunkdienst Das Tele- grophenamt wcist darauf hi«, daft viel ach um Tag. da erscheint das Leben dir malt, unb eines Morgens verlockt ei l^ch nicht mehr, aufzu- stehen, um xu .leben' Lies langwe.lt dich, du verstehst n'.cht mehr, warum es dir f .üher schwer sch««« -u v.tzlchien. nun willst du es gerne tun. um jede Last von P.r zu bringnt Du gehst Qrt^p Itn Hetzens teilest du die Wanderung an." Geschichten von Ingres. Der grohe franaüsische Maler Ingres, dellen Kunst heut, wt-ber Io atofrrm ist. War in frtnem ßrbm rtn ech :r 6>ib.-diag Spr ch- wörtlich Ist in Frankrrtch b« .Grtg, □ngr^*1. die er mll Isicher Lnb nfchafr unb mit le pn Gelchlck Ipiell. unb M? allo m.stn a'.l Btzeichnurg einer Liebhaber I vrw nbet w rd Öen« Liebe zu Beethoven l.uchtrt aus ein r b.t G.-fchichie« hervor, die in .Kunst unb Künstler" von Ihm erzählI werben Srenbhal. b.r -ch ein arvster Mu''kfreunb war aber nichts H>d (V n ’A-n I n^t Loä< de I n 5t M m rfmürbige 3 t tbing n * bil ,g n. w r-u ? b her ander» mit b x 2Ui i t o m: au M: ÄA i et erillchul» b g r .bl & r er m itert Q un bhä gig. SM st Ingres au • tei. unb tot Fxrgehen h rrtcht er Y an .Herr w.nn mit zv'lftau'enb TLrntt In Skulp ur -7«ch< zicht non leinen Statuta k in Um r-oft« axT Billig kauft wer gut kauii! Bekannte Marken trügen nicht! Aiexanderwerk lesserputz-, Reib Hack-Maschinen Fruchtpressen Roeder Kohlen- u. Gasherde Siemens-Sdiuckert Staubsauger Protos Miele Wasch-, Mangel-, Wring-Maschinen Zentrifugen Haus- und Küchengeräte aus Aluminium. Emaille, lackiertem und verzinktem Blech, Holz, Holzstoff, Guß / Solinger Stahlwaren und vieles andere empfiehlt als zweckmäßig für Weihnachtsgeschenke Oranier Dauerbrandöfen Herde, Kamine 1 Junker & Ruh I Dauerbrenner Gasherde rranRennauicn, w.rku - ah - liwecb-e 8 • rfret-cet Ai L flr Meerh - - leederwn f laatu. A»'*«B*ttibM. ^.IIHUIUIIIIIIlllllllllllllllllllllllllllllUlUlHIUiMMlügM»1111111^ Morgen Oienstag und Mit woch, phoi0«Apparate, KiNVS UnterHcht towttoeiiiijiiiiiii ,Löwtue, Tkenenweg, Verfieigerunq (V&hnate- 21 ;nbe 1 Ult dniet- r’ln tn belieb ibie bestimmt brr großen Abteilung porfümei.Rarfons 11512« -SNA vitpenuolc Lebensmittel für Küche u. Haushalt Schlittschuhe in a rügtet flubmabL äcbelUrebe 6 ILMe flsrefle u. i. b. (seich', ü ob 6. Kyffhäuser -Tec/nikum Frankenhausen. Kölnisch Wasser 4711 und Gegenüber Spiegel, Ropsbürsien, Ramme, Zelluloldaetttel, DSrisüolkmkiilteltii^S'lee th feine Bebilur unkchädUch unb ver» mlnbeit dog «tcroUbt o .i notütlitbe Seife Tlagelpflegeetuis Sentval-Ovogevre, (Stbulftt 9lervenoiäpaiac Bluttan. ^uiiememb re. Kett Ich B«rt ,5?apbono«e* n a. beroattt 'ieß-®auenfiein.yettaltuna.€>ornldure re. Kräulerhaus Jung Oei( inb Vfleeeetttcl der Kater Burgerbütte Oeten in grofler Aus*a I lUeiBait»! • I-Otlei em p Renk Edgar BomntM Eiten waren. WerkKUta G le flau. t-on jn. ll » a. dw. 1M. 40er 3- et gL 'tulbenhet u. Bar m*u m. erro »inb futtr du. iVtä.iletn o 2nwe »weck» Heirat kennen au lernen. Brief».nähere Sn* | qaben. u. >«9VS a d I m. äbl (Lbrenfache. ). s. Raufer, Sietzen Um C^tvafbaeartcn. ballen. Me p r^nen. die vor- übertragen worden Dit luflul urigen vieler 2kt- Jntid>e Er gab einen fu.yn Rückblick auf die Entstehung Dereins und hob Mrmbrrt die Bet dienst« hervor, die sich der landwirtfchaft- licht XonfumDeretn während der Kriegs» und 3nflailO' »zeit um die Gemeinde erworben Hobe, ferner übe .ml .tefte er ine Grufee des Gemeinde» Vorstandes Ge'chOi s ührer Haack überbrachte die Glückwünsche der ^aiFeiien-H'.up flrnoffen» Oberhessen. t-aibtrcie Whhrn X ftleln-dnben. 1* Ien der bie l ch . 18. Tei Die Markrkvmml's on hat der Stadt Sich Ratt^nbcnbcn r i m Jahre 1 92S in Iviaender kestgelegt Fastnachtsmarkt i Schaf» • und Krümermarkf am 13. Bebraer. ItricDVcrft 18. Dez. Wegen bei lut- unb ft I d u r n f e u d) r In der Streit, btt manche $ retour, f in unsere (Beine mbe brachte, leinen Sbichtutz peunber L Wie'eck. 19 St, am Sums', agadenb feierte der landwirtschaftliche Konsum- lätzli-ch entgegen den Bestimm orbnuna Fun. .nlagen err.chter --- 'uchswei'e — oder beftr;ben. « I hosten Ctrafrr belegt, n U. '»gar mu funkteUnehmer werden will ist ^' in Idnem eigenen Interesse verpflichte: bei dem für chtehen AUständizen lelegrarber.amt recht^ck.g. dH vor ber Errichtung der Anlage um Mt Geness nigung nach.uluchen. Bor. den bereits vv-tzandenen Bundfunkt«'..nrhmera selbst w r> noch lehr häu ifl die Bestimmung :rn 1! bet Genehmigung», devingungen auber acht gelassen wonach Tob» nungsänd. runaen dem Fustellvv'tamt ssstr Eiesten bem Lelearaphenamt) unoerzüg ich schr.M'ch mit- zuteilen unb. fürs nach fionnenunterga g zu leben Der Schwel wird vorausllchtlich noch on tröste zunehmon. — Fahrhreisermästigung j ü r Blinde zu B e r u s s r c i s e n. Mit Wirkung vom 1. Januar 1928 werden B Inde bei Beilen rr Busubung eines Berufes in bt 3. und Waaenklalfe b.r BeichLbahn zum halben Kahr» preis, tn der 3 ÄlaPc der Sch icllAÜge austerdem «-gen larifmdstlgen Ijulchl^g b lörb.rt Die gl iche nnäfuflunfl wird einem B gleit -r g währ:, wenn der Bünde unb der D al iter gemeinsam reifen. Der Begleiter geniest! b l Meinreisen keine Fahrpreisermässigung. Der Aührerhund des Blinden wird gebührenfrei b sörd rt, wenn d r Blinde nicht in Begleitung einer P rfon reist. D.e Fahr- farlen zum halben Preis werden von den Fahr» karienausgaben auf Brund von B'sweif m n>ch votgeschriebenrn Muster v rabsvlgl. 2lls Bus- Weis bieni eine aas b.n Hamen d S Blinden sau ende, von der Elfenbchn sür di Dau.-r eines Ädlentkri hres au.'g st Ille B schein gung darüber. dast der Inh,der erblinbrt ist und feinen Beruf ausüb. aü helfen L subung er die Elfen» bahn benunt. Die Bescheinigung w rd auf 2 -trag des Erblindeten von b*r EisTnbahnv.rwaliung ausgeftell . in deren B ^irf er seinen Wohnsitz bat. Dem 2n:r g sind beizufüqen^ a) Das Zeugnis der Or spo izeibch rd d rub^r. we'ch?n Beruf der Bünde auSüb und bist er dazu die Eisenbahn benunt b) Dis Feugnifl ein^ beamkt.-n BtAtes üb;r die Bündst-it. c) Das Lichtb Id des _ hie Ser. eh ml gung zur Errichtung unb wnn Betrieb von IXunbljntemp angsanlagen erst bann »Lchge'ucht wird, wenn diese bereit* errichtet worden llnb. ober gar schon betrieben werden Bach der Berorde ang zum Schutze des Funt- oetkehts vorn ö Mat; 1924 b-dats auch die Erricht Ung einer Zunfempsangsanloge der ♦enebntiuna der ichstelegtakhenverwa.tung Bach § i 1 e. O. werben Per'oaen die vor» Orlen der näheren Umgebung ßriebbetgi bat, der für Mittwoch, den 21 Dezember, b 3 vorgesehene Lchweinematkl nicht abgehaUen werden. ■ - Bad»Bauheim 18. Dez. Die von uns kür-lich schon mitgeteilten Schritte, welche die Hot Ina unternommen hat. um anderen Beru sftünden das althetgebrachie Becht des Bermietens von F r e m b t n a I m m e r n t m Bedengewetbe zu beschneiden, ssthrte die Botstbnde des hiesigen Einzelhandels und des Beamtenkartelis zu einer ae» meinsamen Sitzung zusammen. Man wat s.ch vdllig einig in der Abwehr der vom Hotelgewerbe ausgehenden Bestrebungen. Die Vorstände. die »eitere gemeinlcha tliche Fragen besprachen und auch etwaige VegensStze auszu- aleichen suchten, waren sich ferner dann ein g. dast die takfbchliche Ctflrlung der Kau fra't eine bessere Umsatzmdglichkeit bedeute unb also eine Preissteigerung lediglich als Ausw.riuna der Besoloungserhdhung ein Betstost gegen jeden ge unden De chU'tifl.nn sei. Dbhrend das besonders von den Führern des hlesiaen Einzelhandels betont wurde, er’annten die Be- amtennertretfr an. dast bet h.imische Sinzel- handel eine tatlrL'tige För^erunz durch die ganze Einwohnetfchasl verdiene. Die Aus'prach« war In jeder Hinlicht sruchtlrlngend unb trug ernstlich zur Klärung von WissvetstLndnissen bei; sie zeigte, dast S.nzelhandel unb Beamtentum nicht gegeneinander, sondern zur Vertretung gewißen die in fest Heren Sohren sich en ^olz-mochen betr.^hn. hoben gleiHsall» fw die Wn termsnate De'cha-t ii..ng bei ber Hndastne angenommen. > Mainzlar, ll. Dez Heute eutben die Arle ten an un tre? Kanalisation infolge d« starken Frostes vollständig eingestellt. Sie machten in ber Lollaeer Straste in den letzten Tagen derart g gute Fort chrikte dast bet g.. st ger Witterung dis Weihnachten |4mt- Itche arbeiten beendet gewefen todren. Die B t» ^cru ig der Hausanlchluf e wird demnächst et» folgen 1 Beuern. 19 Dez Sn unserem Dorf« hol die RI rin. i 2oh Ba11h. »teil in Eiesten an ihre leit Sohren beliebend« Z i ga t r e n s a v t i k einen (f r io# Iterunflibcd ernchten lasten, so dast nun Dekanat ©ninberg auch In unserem Kirchspiel seine Lichtbildervorlräge. Am Dienetag war in d-r Kirche veiteberg ein gut besuchter Vortrog am Mittwoch sprach der Missionar in Stein* harbtboln. am Donnerstag In Belterebaln. Die ifhSnrn Silber au« China, wo ber 9tebner saft ?r> Iostre gewirkt hat. unb feine Ausführungen gefielen allgemein gut. HVeinhardvhain, 18. Dez Die ® I e b e r- Herstellung unsere» Kirchlein» ist wegen der ungünstigen fterbftmittenmg nicht vor Winter fertig geworden. Die Arbeiten n hen nun bi» zum - Märkte in Giesten. Am morgigen Dien» . g findet B.ndv.eh» Äutzv. h--?U r.t statt. 3m Mi twotz ift Lchweiiemarkz. Luslricbsze.l von 8 bis 9.30 Uhr. — Bus bem Siebener Standes- amtsregister. 3n der 3rlt vorn 1 bis 15. Dezemder verstar^n 2. K itharine GtlbeN. geb. Kiingauptstraste und dem 'hkg entlang dem Bahnkörper, die durch do» Grundstück be» Maurermeister» Heiv. Deibel geführt wirb Diese» Grundstück wird dadurch gleichsall» für eine spätere beiderseitipe Bebauung vorbereitet, ohne dass «» .zunächst In ben genannten ‘Bebauungsplan ausgenommen wurde und daher auch Im Eigentum be» gegenwärtigen Besitzer» bleiben bann. An der Strafe« entlang bem vahnkflrper llnb gleichfall» wfen Bauplätze gelten. An bem senkrecht von ber Kolonie zur Bahnlinie führenden Weg werden In feiner oberen Hälfte vier, im unteren Telle fünf Bauplan entstehen. Mit der Erschliestung dieser 39 Bauviäge von [« etm.i 40«) Quadrat.ne ter Gröhe. Dürfte man für einen längeren Zeitraum vorpesorgt haben Die Bereinigung be» gesamten Baugelände» dürfte vorau»sichtlich baHuqft in Angriff genommen werden, da bereits einige Bau luftige für diese» Gelände vorhanden sind, tie schon im kommenden Jahre mit dem Bau beginnen wollen. — Der gute Grschästsgang der h^cxn 5n- dustrie benur’te. dass bi« (Berembt bis jetzt keine Leute sür da» Holzfällen finden konnte. Arbeitslofe find nicht vorhanden, auf bie jurüefgegriffen werden könnt«. Sichne von Land- Ossermarkt 'Lchwene- unb Krämermarlkl am 10 April. T’.r.öfemar!l (Ziegen» Lämmer- Lchweine- unb Krämermarkt > am 29 Mai. Cc-m nermarft «BmbvKhmar.t. "Du lenauhioei. C4)tP« nemarft. Schafbock-Au t on unb Krämer» markt । am 16. 3uh. Kirchweidmarkt ,Schwetneun d Krämermarkt > am 1. Oilobtr unb Deih- nachtsmarkt «Schweine» unb ÄrämermartH am 17 Detemder 1928 Okach ben Erfodrungen ber Horfcbr« bürgern sich birfe Markte bei ber Bevölkerung der engem und weit rrn Umgebung untere» Städtchen» immer mehr em. und e» stehl au Hel en. dass dl« Mürlte tm kommenden 3ahre noch viel grössere Beachtung finden werden. G Lich 1» Dez. Dte (9 « n « r a I oe r | a m m • lung de» hessiIchen Lan bfugensbun» de», bk hi Stein» Saaidau abg«halten wurde, hatte eine guten Besuch au» ben Ortsgruppen zu verzeichne7- Der Vorsitzende Koben 6 d> m 111 (Eteinbeim) wie» auf die Ko'.wendtgkesi orak- nlcher Orgamkition»arbeit hin unb betonte host «in rvi»kletderoum für Frauen mit zugehöriger Garde- rob« zu schossen. Di« Versammlung bewilligt dafür einen Kredit von 11 000 Mk. weil sie von der Neueinrichtung eine Steigerung der Einnahmen au» dem Betrieb de» Bode» erwartet. Üpb Ober-Mörlen. 1R Tty Um ein Haar wäre e» hier vor elniaen Togen zu einem schweren Unglück gekommen «in Personenauto fuhr in die geschlossene Bahnschranke hin- ein. und nur im letzten Augenblick gelang e» der Geiste»gegenwart de» Blockwarter», den von Gietzen herankommenden Personenzugzum Stehen zu bringen. jRrcio Büdingen. )( Ortenberg. 17. Dez. 3m Nahmen der landwirtschaftlichen Bortragvwoche, hte in dieser Woche hier stattsand und besonder» auch von Landwirten der näheren Umgebung gut besucht war, sand gestern abend ein Vortrag von Obstbouinsoektor Metternich (Büdingen) über .^Zeitgemäße Fragen au» dem Gebiet de» Obst- baue»' statt Dem Redner wurde für leine lehr- reichen Au»sührungen reicher Beifall zuteil. J:( Gelnhaar. 18.Dez. Aachdetn unser Gemeindehaus nunmehr soweit fertig gestellt ist. fand die Verlosung der Wohnungen unter denjenigen Familien statt, die eS beziehen sollen Da« Hau- wird sechs Familien ausnehmen, wodurch ober auch die Mieten pro Monat sich verringern. Kreid Schotten. • Glashütten, 18. Dez Der hiesig« Gemischt« Ehor. der seine Tätigkeit long«r« Zeit «ingestellt hatte, ist nunmehr noch der Neuomnel- düng zahlreicher Sängerinnen und Songer zu neuem leben erwacht. Di« gesangliche Leitung hat Herr Lebrer B e h m e r übernommen. Die Gesang »Übung en sind eifrig im Gange. (•) Köddingen, 18. Dez. Zur Anschaffung einer Veveinvsahne veranswitete der Vorstand des hiesigen Männergesangverein» ein« Sammlung unter den vorseinwvhnern, bei der die ansehnliche Summe von 500 Mark erzielt wurde Di« Herstellung der Fahne wuide bereit» in Auftrag gegeben Die Fabnenwelh« fall im kommenden Sommer stattrinden, gleichzeitig mit dem Bunde»f«st der Schwalm- Vntrl ft-Felda-Sänger- verein lau na. zu der 18 B undesoe reine ge- hören. Autzewem hat der hiesige Verein noch Einladungen an zahlreiche andere Vereine ergehen losten. Äreit fltefeO. X Alsfeld. 18. r«v Am Samstagabend 'and da» dritte Gastspiel besGietzener S t a d 11 h e a i e r S in der d.eS.'ährig n ix’ inter- lpielzeit statt ausfr^uennachmittag, veranstaltet vom Hausfrauenverein. Programm u. a.: . Deut'ch« Dichter zum "De hnachtssest", Vortrag von August Kruhm 17.45 bis 18.05: Di« Lesestunde 18.30 bis 18.45: lleberrragung von Kassel: Stund« Haus und Garten 18.45 bis 19.15: Heberiragung von Kassel ..Mechnacht .n deutscher Dicht.rng-, Vortrag von Dr. He,nr.ch Schleichen. 19.20 b>s 19 45: Stunde des Süd- westdeutschen Radio-Elubs. 19 45 bis 20.05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Tviffentzchaft und Technik. 20.15 bis 21.15 KonzeN des Frank- hirtcr Mot/ttrnchors 21.15 bis 22.15: Konzert des Hausorchesters. Anschl:es,en5: llebenrogung von Kassel: Spätkonzert. Somelag, 24. Dezemder 15.15 bis 15.45: D e Stunde der Iugend. 15 45 biS 17: Konzert des Hauöorchesters M«ih- nachtskon.zert für Kinder. 17 bis 17.45: Uebertragung des Geläutes der Tvethnacht-glocken. darunter der Tarolusglock« aas dem Frantfuner Dom. 18 bis 19: Veranstaltung des Bundes der Altstadtfreunde. 19.05 bis 19 45. „Clefonlen- jägers V5e-chnachtenVortrag von Han» Schom- buraf 1945 bis 20.45: Hell.ge Aach« E.n« Meih nachts leg ende in oberbayr.scher Mundart von Ludwig Thoma. 20.45: Uebertragung von Kassel: Hirtenlegend« (Uraufführung). Oper in einem Aufzug von Eua.-n Bodart. Dichtung nach Lope d« Vegas »Spiel von der Geburt »Lhrifti- in der deutschen Ueberfevung vv". Friedrich Dalther. Anschließend: ..Ealtforr.^che Tveihnacht", Erzählung von Beet Harte EprechstandcU brr Redaktion 12 bi» 1 Uhr mittag». 5 bi» 7 Uhe nochmiNagT Sam»taa nachmittag qeldjloflrn beeeiligen sofort W Int erhoff* extra «tarke Den ärgsten Husten EacaL-Menüiol-Bonbons au» der Drogerie Winterhoff. Ireujl. 10 Slchiung! Grotze Eendung Weintrauben. 3ttrenrn, Kliffe. Huielfiutu. Änanas. Tooiflire. nde Porten Cbu, Cüblrüdile, LLeidaachtspackanae». (»icmüie und * 17 3->7 Xk bar unter keine bevoirech itflien Es beiragt ’omit die Tiütöenöe »Ur die nid), bevor lechuaen '»laubiger B’U Po» Schtutz- verrelchnt» der tu b«rüctfLtiigent>en noröeiungrn liegt auf ter •'■entfett- Idiretberd (elfischen Amiiigerichi» «ate- den »uv tfinütfet au» iliwei> WieftitL den 19. T». ifmber l«7 £. tntuoff, Konkiirsverwailer Für kalte Tage: Schulhofs Arrac, Rum, Liköre Zwetschenwasser Kirschwasser Trester, Punsche J.MSchulhof Marktstrafce 4 » Tel. 119 Bekanntmachung. Oie Auszahlung der II. Rate der Dinier- beibllf« der cÄtdM ließen erfolgt a) für ©ojidlrmtner am Oicnstag, dem 20. vezemder 1927, Buchstaben A-R vorm. von 9-12 Uhr, S-Z nachm von 3-4 Uhr, b) für Kapitalrentner am Donnerstag, dem 22. Dezember 1927, Buchstaben A-N vorm. von 9-12 Ehr, O-Z nachm. von 3 4 Uhr im Stadthaus, Sarienstraß« 1. Zimmer Rr. 4, c) für Zusatzrenten empfangend« Kriegsbeschädigte und Krieg»binterdli«d«ne am Freitag, dem 23. Oezcmber 1927, Buchstaben A-K vorm. von 9-12 Uhr, L-Z nachm. t»on 3-ft ilhr, m der Gefthästsstalle des Kriegerfürforge- amtes, Gartenstraße 2, Seilrndau. Gießen, den 19. Oezcmder 1927 Oer Oderdürgermeister (Wohlsahrisamk) __Dr- Hrep, Bürgermeister n«Kk ifbcroerhauf. Die Gemeind« Harbach verkauft nächsten BUla»4 - l d. 7N . vormittag» 10 Uhr, im Gemeindezimmer meistbietend einen abaänglgen tum Dirnolag. dem 20 d JH, nachmiiiog» I 2 Ufer, aus unterzeichneter Bürgermeisterei I einzureichen. wosetdst die Bedingungen de- fonntgegeben tcerbhr den Willen tun. Er lacht und sagt: „6o zeia denn brr.* Run siebt er das vergilbte, brüchig gewordene Papier. D. es dl kein Brief. Er weiß bu m Spruch auswendig Sie bat er ihn perprften können' 'Aalt er so dos Gelöbnis der Lamerad'chasi m einer -er- nüfteten. zerrißenen Dell' Öh das Kameradschaft. iu eilen, zu «chlafen und glücklich zu fein mit einem Mädchen' Letzt hast bd das 9tedm cf^nben". 'djrcit er. fpnngt auf und beginnt sich in Hast und Eile anzu- Neiden. Sie fleht da und ichaut ihn' verständnislos zu und tragt Dos ioll das alles bedeuten?' „Daß Ich gehr', (egt er. Jieue Büche». Jalob Dueckha edt Die Kullui Der Aeno . sfance in 2 tolie n. (16. Auf- age. durchgesehen von Pros Walter u» Jtrbn.re Taschenausgabe Verlag ...hcö Ärfcnee in Leipzig GanUetnen 3.13 Mk । Tai «rühmt« t Derk über „bit Glun-croche ua- Mlher Geschichte gleichzeitig auch do» derühm. •.ete de» großen fchw.i» t fri'tor.k t* aus dem uh unsere Orfennint» der -.talien.'chcn Veno s. ane» in allen wesentlichen D naen heute grün, btt. er cheint h er in neuer handlicher Form zu dem. angel:cht» der LusstaNung und dem Um« ♦ang de» k'-ch.-» aerobe au crstaunt.ch billiger j)teile von 3 53 Ml nachdem früher sch.->n her berühmte Ei ervne' und ..Die Zelt Konstannns des Sroßen" in gleich uiultergülltgcr Aufgabe derausgekommen waren Der in diesem neuen Vurckhardrdonde blättert, irlrf immer weberü er- rasch» (ein von bet vollendeten VcherrichunI des Stof es und der meUterbe*!«« Dorßellung-su:.>i. mu der bte reizvollste Epoche der italienischen beschichte mit ihrer fiülle erhabener Menschen, bernt Glon, und *Xrtiytum an Schicksalen und Serien geschildert wird TM Dlsmarckgesp räche Bon fein m An- Dali. Oustizra firrbtr.anb Phil'PP, ausgezeichnet ind au« brisen Vachlaß berau#soeben. (Ver- log Lotl Arißer m Dreeben, Are.s drosch. 4 Mk) On dem umfangreichen ostiziellen Quellen- material rar Grfch'ch e der ‘Diemo refft en Aeta .-trifte nicht mehr all tuv «I sein was den An- ptudj auf Aeuheit erheben tonnte. Um so wertvoller ist es. trenn Erinnerungen. 'Muheiänunqfn. Vririe. I4f.c’'ü er u. bflt. au» Ä ci’en. die au«» 'chllesikich ul» Srtvatpersonen mit dem Kanzler Ausanuuragekomnen find, an die Oe1 entiichlett gelangen vorousoesetzi. dost sl« uni haxu dienen Ihnner. lein Bild auszufül'en oder Süden zu 'chltri« bte tn der ttrfeimtnii der hist vrischc n iulfli,' e hänge auch he ite noch heft eben Dos klein- .i , , B.emailte.inn run, e ". bae Auf- Aet4-i t des Haniburger Aehivanwalt» fier* dinon» Philipp enthält, die bietet jetpetlu nach seinen in den Jahren 1860 bl» 1893 recht häufigen Besu en in fir edrichdruh gemacht hat. gibt in bte er Hinsicht viel Werlovlies. Besonderes 3rdcrebe beansprucht alte», was hier üoer den • ec» .,«■ a n ift * -eichnuiige.i wenige Loge nach der Entlastung «schrieben Im* und der Aecht.anwalt vermut» ich der erste »-e.i Dingsn fiernstehende gcwe «n »ft. tein D>>-marck fein Herz auslchüii.ie Es iß eine Rritif der Person unJ der Aegieruna»- i.etfe Dilhelni» ll. die an Schärfe den dritten Kano her chedanlea und drinnerungen" weit bt.uer sich laßt Ohne jede Rücksichtnahme und n i-rv.ri Ol rate I 'vricht bxr der Xan-Akr i'?n heu Sargen, die er aus der iLharalterverania» gung re» Herrschers für da» be.itlche Volk lom- 751 Pros Dr Lidi ü)unt>i Die Ehre als Quelle des sittliche.i Velten» in Soll und Staat JaiiacnlaUa. Hermann Lever ä Söhne i Beyer Sl Thanm Padagogt chc» Magatin. frest 11-2. M fidien Preis 1.40 Marl. - Ma, Wund! hat sich hier die Ausgabe gestellt, durch die Kenn- Zeichnung der Ehre als der Quelle de» sittlichen Gebens und durch eine gründliche Klärung bdfen, was Ehre ist, bte tbcorefüche Borarbeit für die Erreichung dieses d.eles zu leisten Do» gelingt »hm durchaus Mn sein innige» Erfassung der t res sten Julammenbänge zeigt er Des en und Auswirkungen der wahren Ehre im per önltchen. -oztalcn. rtfig sen unJ nationalen L\lxn 791 — I. (1. i‘ Lawrence: Bus st and in der Wüste. Deutsch uon Dagobert von Mikusch kBer- lag uon Paul lüft, üeip.ig. Brei» lletnen u TÄt.). Da« Buch gibt eine grandiose Schilderung de» in seinen ckinzicheiten bei uns in Deutschland viel zu wenig bekannt gewordenen Ausstande» der Araber ..egen die lurkenhen schalt tpabrrnb de» Weltkne« gc*. Cm lunger englischer ütclehrter. eben der ver» lasser diese» Buchen, rammt im Auftrag der briti- schcn Äegurung au» Aegypten zum (tzroßscheriien non Mekka um den Ausstand der arabischen Stämme gegen den deutschen Verbündeten zu orga» nisieren. seiner erstaunlichen Energie gelingt e», die m endlosen 6tamme»febb,n sich untereinander be- amptenden Arader in einer geichiollenen nationalen ßrem gegen den Türken zu einigen. Der vor geschobene Gmir 3er. !. von den donsibarra Briten *ur trine Dienste igätrr mit dem Königreich Heb idx-» belohnt wird ter Führer im Ur.obhängfl- keit»ko,nps Ziber hinter thm steht Uaerenu. ftug, energisch -letbewußi. bu Araber in den Binp um die SlinefmAdHc einretbend Bon '.tnrrhoiim Sdxuiengfriten. Erfolgen und Bücksöven st richt diese» B ch. bi« Werf eines Abenteurer», wie wir ihn im 20. diabrbunbert mttter im Brand«n be» Weir kneoe» nicht für möglich gehalten hatten '»50 "Helfe nach Sumatra SAidlalc r*on Mratchen un) Llercn von Rvrdert Jocaues Dan^lelnen 4 Mark Hone 1 fchc Berag'^nst lr, r>omdurg 36 Die dem Europäer so irai-mweite Welt Sumatras stetgt vor un« auf mit ihrer prallen Tropen'onne. den weiten Tadakptlan- iungen. den dunklen Rächten die den artfremden Europäer tn die Tiefen eines unh.-im- lichen Schicksal« stosien Den Detßen in all feinen Schattierungen vam er o aae tönten Lflanzer dis zum gc 4>f itcrten Mlohsstfei. zeigt 3ocauH in bteiem fef e nt«n BuOx Schicksale von g d km» ntsvoUer Unbar: b.r 1 ifcii cntbällra ich au« den Erzählungen d.r Europäer, die Lu natra als Dirl chalk.objckt befrach et en und Ich e Itch an Lumotra cleud zugrunde gingen .veil e sich .cht selbst b in'«gen tonnten <73 Juhu« Weier-Vraese. .Pyramide und Tempel . Dlo.ue.i v drend e.ncr Reise nach Aegypten Palästina. Gr.echenland und etombul Echestei 10,50 Mark Verlag Ernst Aowohlt. Berlin D 35 Meier-Eracse dal eine merkwürdige Art. die Dinge zu seh n V'et» 'önliche Er ihn sse Inüp'en an an wifsenschäst iche Erdrt' ru.igcn farbige Gea nwart die -Mhorie von Jahr au enden. Xun i W rt ch^fi. Döl ec» künde wcchieln in bunter L>enenfo gc SLto nachdenklich und anregend iinb diese an piuchs- los sich gcl'enbcn Rc sen:ti>cn, d e nim.nliich vo.i Aegi)ptrn unterstützt durch eine X. i e sehr schöner Vildcr. starke Eindrücke vepmilkeln. 43 — Bichard Hartmann Im neuen Anatolien. Xedeeinbrutfe mit Im Abbildungen auf 32 Tafeln, Preis l^orulrmcn 1<> Mi. Verlag der 3. C. Jlmrict) •dien Buchhandlung, Ueipzig. Die moderne Türkei Mustafa Hernals ist mchi mehr von stonstantinopel und dem Bosporus au» zu utr- sichen, wie seinerzeit do» ‘Reid) der Demantn. Hier ist alle» tot, Historie, Museum, Veben Ist dort drüben jenseits be» Meere» in Anatolien, dem Herz der jungen tiirkischen isiep blif, der Heimat des türki» lchen Bauern. Hier ist die Grundlage der politischen, siillicheii und wirtscholtlichen straft, mit der die Zur- frn an Den 'Jleubau ihre» Staates gehen. In diese» Ringen um neue Ueben»formen fuhrt da» oorlie- fl#nbf Werk be» bekannten Islamisten der Heidelberger Universität steine romantischen Phantasiege- bilde werden hier gezeichnet, krotzdein sind diese Keiseeindrücke mehr al» ihr Titel logt; eine gründliche Einführung in die Geschichte in die geographischen oolkskundluhen und wirtschastlichen Ligen- arten eine» Vanbe», do» sich mit einem Buck zu sachlicher nüchterner Arbeit an der nationalen Erneuerung umflefteilt hat. Line wertvolle Bereiche- r.mg be» Interessanten Buches jinb bie vielen guten Abbildungen, die einen plastischen Eindruck der Landschaft und de» Volksleben» orrmitirin. 747 — Martin Andersen ')lexo Bauern- Novellen. (Qn Leinen oebunben 8,50 Mk Verlag non Albert Langen In München ) — Da» Jod, der Arbeit hot Andersen ‘Jltru früh gezeichnet, und noch eine andere Last das Joch be» Leiben», de» Mit leibens Ged den flammenden Büchern von „Pelle, Eroberer' und „Ztine Mcnfthenkind'' reiflen mir, dost bie Armen, die Gedruckten und ^erdrückien keinen beff ren Anwalt, keinen treueren Bruder haben al» Ihn Auch in feinen „Bauern Novellen' ist er ein Anwalt alle» besten was in den Winkeln der Meter lebt und unter die Göhlen der unbrfi'm inerten Besitzenden getreten wird. Die Bauern aber verteidigt er weder, noch klagt er sie an. Er stellt sie nur hin, wie ste sind, ohne jedes Sentiment und (Hute» neben Enfletzlichem bergend, wie bie Scholle, die sie pflügen, einförmig scheinbar und doch gc sahrlich, wie da» Meer, an dem sie wohnen 783 . Kameraden. .vornan uon geliz Moesch 1 in. Copyright by Lari Lunder. Berlin V 62 38 Fortsetzung Nachdruck verboten. Georg spurt einen unbeschreiblichen Schmerz tmb stammelt ,,^hr seid unser Fuß und Fundament. Wir iinnen Deutschland nicht mehr, wenn chr nicht mehr bei un» seid. Wir muffen euch anschauen und eure Steine streicheln können, damit wir nicht klein wer- den und damit wir immer die Menschen spüren, die euch gebaut haben, uns In Ihrer Gemeinschaft wissen und den .strichen Geist in do» legen, oa» wir bauen.' So spricht er. Aber er ist nicht recht luirieben mit dem. iva» er sagt ck» kommt ihm verworren und irgendwie leer und ungenügend vor Da fällt er auf die stnie. er weiß nicht» Besteve», er. der da» Änien nicht mehr gewohnt ist und nun auf einmal findet, daß e» nicht» Bester,- gibt, um do» auszudrucken, was ihn bewegt und er lagt, mitten auf dem Platz: ,Lch bitte euch, kommt zurück.' Die stirchen schweigen eine Weile, dann sagen sie: Wenn bu vorangedst. dann kommen wir zurück.' Er will antworten: 3a. ich gebe voran — Aber eine innere Stimme flüstert ihm ju: Iu e» n.chi. e» ist wahrhaftig das Schwerste, was du auf dich nehmen kannst, und wer weist, wie es dir dabet ergeht. — Und fo sogt er: „Muh ich oorongehen? Äann nicht ein anderer vorongchen." Die Äirtben antworten: „3a du mußt voran- -iehen. Du öarfft es nicht auf einen anderen ab- schieden. Denn jeder saöt, der andere solle Deren gehen, dann wird es nie geschehen. Und du bist sicherlich der rechte Monn, man sieht es dir on." .Du gleichst uns ja', sogen alle die bärtigen Manner mit der Dornenkrone, die an den hölzernen und steinernen kreuzen hönoen. Und noch einmal sagen die Kirchen: „Du mußt vorangehen!' 37. ($r erwachte. Jemand hatte deutlich „Georg' gerufen. Wer hatte gerufen, er kannte doch biete Stimme? Er schaute sich um und fand eine alte freundlich« Stube und foh ein Mädchen, dos beim Fenster stand J ob n Xmlltl. Theres« ättenn. Aoman 4'6 freien 8 >'r und Leipzig 1628 Anitkl» crllc Xocian.* waren in Ong.ant erschienen und hatten chn bort sehr rasch hcrühmt gernocht Lein letztes Derk .Der *3kg durch b c acht', ein Xoman von einem halben Tau end freiten konnte als Prototyp - ne* eng'.t-cheii Tto . anc feilen bee ^r.'h'e-n Vic der Darstellu-gsart nach cknglstch bte QU» n.o phLre unb Lan^fchost. englisch auch die Menschen bis ne Mark Danach war wan aenetit. in vielem Schweizer einen ähnlichen Äafl zu leben Vie bei dem Polen Conrab vollsianb.g.s 6m- geben in eine fremd« .Ruilut. geling unb seelische Transplan ok.en' Die Äcewurz« unj sch en cnbgultig Da kehrt« Knittel p!o'stich in seine Heimat Äurüd uab schrieb lein« renflc frchbplung >' eut'ch Den Roman . Th rese Ltira «'. > landschaftlichen Hsntergrun' bl dc he d T. irzs» weit des Okrucr Obrrlanbc«. QH.t höchst in QD.rt- lichkeitssinr' ohne jeb: fr put dc. herkdmmlichen Hochgebir.isromantik wird c.n fr kuck modern- 'chwe »r fchcn ©ro' bautt lums batgeftellt in dem stüdtiiche und bäur sch« Elemente wider- ftnbcnb «ich vermischt da c . Eroßaesch-ut. grei- bar und lebensnah beeilen sich bie V.„enden uat unseren Augen aus. da« Oamstal ba« Dorf, der macht ge QMuentiil) Die Menschen da» ganz« bä ar. sch. Ä. ich. Oll le« aber mit epischer D.stanz qclcbe.i, k ncn Lugend i k w rd bie Lchilb.rung freldftzweck fr.« d enk allein der Gestaltung des Ccbeneraumee für emc nur aus dem inner ft amra 'oll vor bwltm Papier da Da hättest der Beutel nicht öffnen sollen”, verbuchte er zu scherzen. ..Bcr^ih, Ich bin neugierg peweien. 3ch dachte, roas tann da bnnnra fein' Deswegen brauchst du doch nicht zu gehen.' „Stein nuht besaxgen unb doch besioegen.' „D. ich ha»t« bi eie» Papier”, schreit sie. Tiicht hosie". Hilde ^ieEeid» muß do» olles so sein, vttllricht host d.i mir die Rroft gegeben, ... wegzugehen" Sie lacht höhnuch auf. „Bwürittt ift da; di« Rroft." ai)rt er fort, „bte H05 Werb dem Manne gibt, htnweg^gchen zu jri» heutigen guastigen Konzu.ckiur Ist ihr x,ula..mi«n* mtl h.m ioriwädeenden JuHuft von Aus- lanNarital nicht aus Nm Auge zu verlieren. D.c Uriachen, bi. anerinl» «u Nr g # r r n g « r < n eigenen R a p i : a l b 11 h u :i g. anNrrndl« w der grtbvr. .i Kapt!a!nachsr tgc lut-nm. sind |um aroßen Teil p'ncholrgi'chcr Art. und auch blcr lasten sich kn« S 'MzHrtungen b?r Inflation«.* eit d.-ut'.-.ch erkennen 7ür tat >cu!lchc Wirrlchasisleben bebeutet tat bebe ^insnipeau eine ' ch w c r e t.' a st. Andererlcii« ist Me W'.rtfchalt in den letzten Oabrri defrnders w< durch 3rb:U«'onnth« cc'trrt werde 3n bie'er Hinktcht find jedoch tu <'.*.< eyt w-r.ige' gstnsi a Diese akuten R)njiin!turlt^e un > hu.ei p.grelf i fierwcis« die «.'age d.r .1«i ch » b a n k ndg:e'.fenb de- rinlluflt '3'äbrer.b ta» Jahr 1926 und Me ersten Hc-natc des 3adres 192? trov einem D skonk'atz von So. H. und schllestlich ’e,.b,t 5 6. fr durch den sehr starken Xüdjang be« Inlantü^eck felporte- feuil'.es und rin kaum f.erlngere« An'ckmmllra des Devisenbestandes Me we.t über den für normal« Deckungsverhä'.knlp« dcndiigten Detrag hinaus gekernzetchnet r artn. ira: 1927 bald e n so dost al» tm 3unt der Dlskonifav tu'eher auf fp.fr gebraut wurde, sich beraubte.Ile. tast t ausie.chlt. um der Artch-dank die Kontrolle über den Geldmarkt, besten Va c bereits feit elnlotn Monaten viel gclpanntci geworten war. zuruck- zuacben Crfi die Erhöhung auf 7 v fr am 4. Oktober d. 3 tat bet Arichsdank bieV Kontrolle wieNr pe.schafft. 3n mancher frinsicht Ift die Politik der vjmtrolno eixbanfeu beut« schwieriger als po« dem Kriege, unb wäre c« schon allein wegen her außerordentlich kxirächtlichen frummen an liquidem Kapital von sehr arofier internailoniiler Detrcglichkeit, welch« iene Pol'iik leicht durchkreuzen können, fiür bie Arichsdank war auch ka» Dorh.i-denlrin von sehr groben bfienilitten unb semi- icntlichen fionds. in deren Verwendung oft eine fcib’tänplge Ele'.dmarkpslitir an den Tag trat. ein Hindernis. Tiefe firnM lind setzt bedeutend weniger umfangreich, nährend glrich^ci::g eii c bei «re Zusammenarbeit mit den vjftänMgrn frtellen zusiand« getommen Ist, Auch tr ankerer frinsicht stehl sich di« Aeichsbank. insbesondere tm ^ufammenyang mit ben Der- tältniffen am Kaps almarkt. noch vor große Probleme gehellt. 3nd«ssen ist zu konsiatierra. daß bie Dank ihre Position während der Irbten 3ahre bedeutend gestärkt hat. wobei dl« allgemeine ÄonlollMeruna de« Wirt- scha st «lebens günstig auf Ile zurückwirk:« Ihrer frn ptaufgabe, der Ausrechterbaltung bet Stabilität der Währung, die st« in den vergangenen Jahren in oollem Ausmaß erfüllt hat, steht sie wohlgerüstet gegenüber. Oie l^eichSbank Miiie Dezember. Aach dem Ausweis der Aeichsbanl vom Dezember Hal die nifamlc Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks. VombarM unb Esteklea um 105fr Millionen auf 2422 5 Millionen HUr! obgei'.omm«n. im ein- ,einen bat sich der Desland an Wechseln unb Schecks um 121,8 Millionen aus 2270.5 Millionen Mart verrinnen, während btt Lombardbestand um 10,3 Millionen auf 58.0 Millionen Mart zu- qenomnie-i hat. DU Anlage in Ef'-! » '' m 1 03.4 Millionen Mari unverändert geblieben An Aeichsbanknoten und 'Renten- bankscheinen zufaiitmtn 'ind 137,4 Millionen Mark In di-' Hallen dec Dank zurück«,«slosira. und Zwar tat der Umlauf an AcichSbanknottn um 112,2 Millionen Mirk aus 3)31.4 Millionen Mark, derjenige an A« tenbankscheinen um 25.2 Millionen auf 724 7 Millionen Marl abgenom» r.e^. Demcntsprechend und un'tr Terüdlld ligung, bab von dem auf Aentenmarklilgunasionde neu» stehenden T«träge weitere 26.2 Willinnra Mark Aur Dernichtuna von Acntcndanlscheinen vertuende! wurden, tzal sich der Deftan 1 der Acichs- bant an Tic. lenbontlfretnen auf 23 5 Willivni-n Mark v«ri'I idert Die fremden ®tibtr zewen mit 525,1 Millionen Mark eine 3ur.ahr.te um Ä Mill. Die Deftände an e» Rapier, da» sie mit beiden Händen kramp'halt umiafot. loch weicher sagt «r „Denk au deinen Spruch in der .stack! Warum soll Ich allem trinken, wenn die andern bürltra?” Jetzt schreit sie auf wie ein wilde» Tier jerrrtfet da» Papier tn hundert fielen unb wirst iich bann schluchzend auf ben Boden. ..Gut. ’o ift e» also ...” sagt er. E» ift eme teile, tonlose Stimme, bie da» lagt Er Ichaut noch eine Weile au- die weißen Fetzen, bann wirst er den Bock über, greift nach her Mütze unb geh- au» dem Zimmer Ene liegt da, ohnr sich zu rühren Da sie tkn Mcp‘ hebt unb 'ieht, daß sie altem ist, spürt sie Luft, lugen zu 'ck! eßen unb sich wie der bin»u!epen. Dock bann richtet sie sich auf mit Aufbietung aUrr ftraite unb beginnt weinend, auf den Knien rustchend, die Bapiersetzchen aufyitefen. Alle» .rorgtt um halb ei' Uhr zum allgemeinen L>urit'rühstück im großen fieftfaal an der Säger« st naße E» regnet, wieder, aber man ließ sich durch ben Jlegen nicht abhallen, vielleicht hciterte e» über SR ttof, an*. Senft wäre es wirklich ichade für ben fieftyia la hatte man nun fein* Müh« gescheut, auch aroße Hohen nicht pe fürchtet, man batte Dachen lang umsionbsiche Vorberritungra getroffen, jeb« Innung eder Berent hatte Sitzungen unb Briprechunoen gehabt, bie Aurichüfte hatten sich r iibe peTbe tet. jnb heute, do alle» bereit war, bte Menscher bte Äagen, bie T-fetbe unb auch bte Autor-obite war der Himmel im Bepriste. einen Strick dcrch bc‘ prächtige unb reichhaltig» gramen zu machen (Torstetzung foigL) •Sie amtliche Großhanbelsinder- Ziffer. Die auf dem Stichtag des 14. Dezember berechnete Vroßbandclsinderziffer bei Statistischen Reichsamts ist gegenüber der Vorwoche von 130,9 auf 139,3 ober um 0.4 v. H. zurück- gegangen. Von ben Hauptgruppen ist btc 3nbcr- Aiffer bet Agrarftoffe um 10 v. H. auf 135.2 (136,6 in ber Vorwoche) gesunken. Die 3nber- Uffet für Kolonialwaren stellte sich auf 129,8 (129,7). Die 3nber$iffer ber industriellen Rohstoffe unb Halbwaren ging um 0.4 v. H auf 133.4 (134,0) zurück, während diejenige ber in- bustrieNcn Fertigwaren um 0.2 t*. H. auf 155.6 (155,3) angezogen hat • Maybach.-Motorenbau G m. b. H, Friedrichshafen Wie ber WTB Handel»- dienst erfährt, hol die Maybach-Motorenbau G m. b. H einen größeren Bootsmotorenauftrag au» dem fluelanb erhalten Da außerdem ein großer Aus- irafl von Maybach Dmnlbuomotoren von deutschen und nuoländlschen Omnibus- und Verkehrsgesell- schäften und auch Bestellungen von Diesel- und Luftschiffmotoren In befriedigendem Umfange vorliegen, kann die Firma mit guten Erwartungen In da» neue ®e|d)aft»jahr eintreten. mit 286.2 Millionen Warf, ber Goldbestand mti 1860,7 Wulionen Mart Sie Deckung ber Voten durch Gold allein besserte sich von 46 Prozent in ber Vorwoche auf 4; »ent, tu durch Gold und betfungdfähige Devilen von 529 Prozent auf 54,6 Prozent. ÄuS deMsch-sraiuofische farbenabfommen lieber da» Ergebnis der seit Monaten geführten Verhandlungen über eine deutsch-franzö- fische Serftänbigung auf dem Farben- gebiet wird von deutscher Seite folgende» mit Seteilt Die deutsche und die französische chemische ubuftrie haben in Vorbereitung und alo Teil einer ihre beiderseitigen ®t,amlinterefjen auf den wich- tiflfttn Gebieten dcr Chemie umfassenden Regelung sich auf dem Farbengebiet dahin oerftändgit, daß Produktion und Berkaus beider Gruppen nach einheitlichen Gesichtspunkten geschieht. Don ihrer gegenwärtigen Produktionsbasii ausgehend, beabsichtigen sie, bei voller Aus- r e cht e r h a 11 u n g der nationalen Selb- st 4 ndigkeIt der Gesellschaften beider Länder die Produktion und den Absatz In den einzelnen Er- Aeuflunasaruopcn nach dem Grundsatz höchster Wirtschaftlichkeit unter sich zu oerteilen. .''n der künftigen Entwicklung bleiben sie im gleichen Verhältnis zueinander betriliat, wie e» für ihre heutige Produktion vereinbart ist. Jegliche monopo- listische Tendenz liegt den beiden Industrien ebensosernwie eine Kamps st ellung gegenüber Industrien anderer Lander. Verbindungen mit solchen Industrien sind durch die ermähnten Verein barungen keineswegs ausgeschlossen, im Gegenteil von vornherein vorgesehen. Von französischer Seite äußerl sich da» UomlU des Industrien Ehimique» de France h erzu wie folgt: Im 'Oerlauf der letzten Monate haben zwilchen den maßgebenden Persönlichkeiten der französischen und der deutsthen chemischen Industrie Der- Handlungen zu dem Zwecke ftatigcfunben. au einer allgemeinen Verständigung über bie verschiedenen Gebiete bieser Industrie zu gelangen. Die legten Verhandlungen haben ev ermöglicht, die OMtmeinen Grundlagen eine» Zusammengehens auf dem Gebiete der Farbenstoffe und derjenigen Erzeugnisse zu prüfen und festzulegen, die sich auf die Produk- tion der Farbstoffe unb auf ihre Anwendung beziehen. Indem lebrr ber beiben Kruppen ihre volle 5elbftdnbiflfeil erhalten bleibt, wirb da» Ziel verfolgt, bie Herstellung unb den Verkauf ber Pro- bufte dieser Industrie in rationellster Weise , Bullen, 764 stütze. 410 3 idea; 6**) Kälber; !•<> Schafe 6504 Schweine E» notierten Rinder Ochsen oollfletlduge, aus- gemästete, hochtten Lchlachtweris: jüngere 51 bi« 63. altere 5.5 bis ?8. ionfhae roll fleischige: jüngere 51 bis 54; allere 49 bis 51; fleischige 45 bi» 48 Bullen jüngere, oollfke'fchige, höchsten vchlachtweri» 52 bi» 56. sonstige oollt <"chige ober ausgrmastete 4' bi» 61. fleischige V' bi» 47 Muht lungere, vollste,schige. höchsten Schiachtwert» 45 bi» 49. lonftige potiflei- • 1 ste 'chige M bi» 38; gering genährte 25 bi» 33. Färsen (flalbinnen, Iungrinder): vollfleischiae, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 60 bi» 65. vollfleischige 54 bis 59. fleischige 47 bi» 53. — Halber: beite Malt und öauafalber 76 bi» 82. mittlere Malt und caug kalber 68 bi» 75. geringe Kälber 54 bi» 57. -- Schafe Mastlammer und jüngere Mafttzammek iDeidemast«: 44 bi» 49; mittlere Mastlammer, ältere Masthammel unb gut genährte Schafe 38 bi» 43; fleiichiaes Schafvieh 30 bi» 15. — Schweine Frittchweine über 300 Pfund Lebendgewicht 51 bi» 61; von ca. 240 bi» 300 Pfund 51 bi» 61: von ca. 200 bi» 240 Pfund -8 bi» 61; von 160 bi» 200 Pfund 57 bi» 60; fleischige von ca. 120 bi» 160 Pfund 54 bi» 56; Säuen 50 bi» 58 Mark — Marktoerlauf Rinder ruhig. Ueberftanb. .’tälber, Schafe, Schweine rege, aueoerfauft. Berliner Produktenbörse Berlin, 17. Dez. Der anhaltende 'char'e Frost, der nunmehr zur nulii^n Stillegung ber Schiffahrt geführt hat, ließ bte Auswänsbewegung am Brot- oetrcibemarft weitere Fortschritte machen, da vorläufig mit ber Heranschaffung kontraktlicher Qualitäten auf bem billigeren Wanerweg nicht gerechnet werben kann. Die heule vorliegende, gunjtig lautende. irgentinffche Ernteschägung blieb völlig unberücksichtigt. Die ausländischen 'Weizenofferten waren allgemein wenig verändert, lluslanbrvggen war dagegen erneut befestigt. Dom Inlande liegt ausreid^eiroe» Angebot von Wetzen und Roggen vor, zumeist werden aber abfallende Dualitäten offeriert, während sich bie Nachfrage auf gute» Durch- schnittsmaterial konzentriert, für da» auch eine Mark höhere Preise al» gestern bewilligt werden. Am Lieferungsmarkte bestand weiter Deckungsfrage für den lausenden Monat, bie Frühjahrssichten waren ebenfalls leicht befestigt. Don ben zu heute gekündigten 270 Tonnen Weizen wurden 150 nl» imkontraktlich erklärt, von loggen waren b»e besich tigten 90 Tonnen anbienungssähig^ Weizenmehl weiter in schleppendem Geschäft, ^noggerwnehl um 25 Pfennig erhöht unb lebhafter gefragt. Hafer bei kleinem Angebot in guter Konsumnachfrage, Gerste still. E» notierten (1000 kg): Weizen, märkischer (74,5-kg sil-Gewicht) 228 bis 231, Dezember 26.5 bis 2ßf, Mar; 273,5", Ma- 277,25 bi» 277 (ruhig). Roggen, märkischer (69 kg hl Gewicht), 230 bi» 233. Dezember 265 bis 264, März 265,25. Mai 267.25 bis 267,50 (fest); Sommergerste 220 bis 266 (ruhig); Hafer, märkischer, 19V bis 209, März 230,50 bis 230, Mai 239 bis 238,50 (etwas fester); Mai», La Plata, 214 bis 216 (befestigt); !Äap», 345 bis 350 (still). (100kg). '©ei^rnnchl 30,-50 bis 33,75 (be houptet); Roggenmehl 31,15 bis 33 50 (fester). Weizenkleie 15 (still); Roggenkleie 15 (still); Bik toriaerbfen 51 bis 57 kleine Erbsen 32 bi» 35; Futtererbsen 21 bis 22. Peluschken 20 bis 21, Äckerbohnen 20 bis 21; Dicken 21 bis 24; Alpinen blau, 14 bis 14,75; Lupinen, gelb, 15.70 bis 16.10; Rapskuchen 19.70 bis 19,80, Leinkuchen 22.40 bis 22,»'; Trocken schnitzel 12.10 bie 12.30, Soyafch7a' 21.20 M» 21RÜ; starioftelf locken ?4 bie 24,10 Mk Amtsgericht Gießen. * Gießen. 15. Dez Ein Straßenhänd- I e r hatte nicht innerhalb 14 Tage nach Quartalsende am 1. Oktober d. 3. fein Straßensteuer- hest zur Abrechnung der Umsatzsteuer dem Finanzamt vorgelegt und nicht innerhalb dieser deit die vorgeschriebene Vorauszahlung für das nächste Quartal geleistet Trotzdem übte er am 19. Oktober In Grimberg bei. Strahenhantel auS, wurde aber dabei von einem Steuerbeamten feftgcftelh. Er erhielt daraufhin einen Cteuer- strafbescheid des Finanzamts über 23 Mk. Hiergegen beantragte er richterliche Entscheidung. Sie Strafe wurde auf 10 Mk. herabgesetzt, da sich einige Strafmilderungsgründe zugunsten des An- genagten ergaben. dwei Bahnbeaiute Iahen bis morgen» gegen 4 Uhr in einer Wirtschaft Bereits nach 12 llbr nachts war Feierabend geboten worden Als die Polizeibeamten bie Ramen der Gäste feststellten, cs waren insgesamt fünf, gab der Wirt zunächst an, er habe seinen Geburtstag gefeiert, was er jedoch demnächst vor der Polizei widerrufen mutzte Bon ber. fünf Gästen legten die beide« Anael.agten Einspruch gegen eine» Straf- befehlvon 5 Ml. <’.n unter ter Behauptung, sie feten Pnva: äste des W ns .noefen ter ihnen B:e: und Ltg^ret.en fpenb.ett tobe Daß bie Gäste na-,.cm Feierabend geboten wa für bu genossenen Getränke etwas gezahlt baten, ist i^nen nicht nachgew.elen worden Es ergab sich jedoch, insbesondere durch das 3eugni» des Wirts baß et bte Gäste nur deshalb etn;<^itei hat. Exil diele Stammgäste sind und et 'ich im Jntetel e eines Gelchästs verpflichtet »rfübü hat, ihr Verweilen zu dulden unb ihnen Freibier zu geben. Ste Angeklagten konnten deshalb nicht als Prrvatgäste angesehen werden. Dielozehe erfüllte der Wirt irn vorliegende« Falle durch das freie Bewirten eine rem gelchäfil-.De Psltcht. Es blieb deshalb bei der Strafe des Skraftefebts. Am 31. August b 3. war an ber Bahnunterführung Ecke Westanlage ein Lastauto Io wett auf die Schienen gefahren, daß ein 2Pagen ter fieöeolt oer Qnngernöen Vögel! 5M öle Zugtiere! Elektrischen gegen ihnauffuhr. Ser Führer des Autos hat dadurch gegen eine lokale Polizeiverordnung gehandelt, wonach die Elektrische vor allen Fuhrwerken b;e Vorfahrt hat. Strafe 10 Mark. Der Sachschaden war nut gering gewesen. win Häusermakler, ter früher in H eben wohnte, hatte den Verkauf eines Hauses vermittelt und gegen Käufer und Verkaufet einen Provisionsanspruch. Als ter di et.« - R * i» a^a <»vd < 111.» 113 3 1X1 S IM Mag Deultche CrrdN«itz >v term , t*onfbi IW * hi y 143.5 IW - Hl 141 H* » •'M 5 >47.71 174.1 :*» 75 .-44.5 171 174.5 174.3 ToemN. a ÄjtionalNinf it .*13 .30.» Ul. 11 tu fl Teui'che 'Pent io l'ilteniMSfl.-niiteih Im i' 16-1.13 !*-• IM 5 143.1 IM 5 111.75 IM. 5 111 Irrit’rtr« itent 10 37.13 117 5 157 7» 13* teiinldeui'ch« » 1IJ — I« U‘ Krtollbcnt ..... • NtWMflf u IM. 75 — Iri.Tl lte.3 Ich.» I W. 4 1*7 9 ^ranffana 1t Berlin OTF 1-Ubr. • ur» Kur» «•■Tt Taunn: 17. 13 1» I» 17 13 t». tr n. t » 141.4 142 161.71 M.' ^eramann . 1 l*i 1*1 7s v«.:s irr kictn K-.tfmngtn . . . 10 14*. 1 IM 148.5 IW. XI ^>chi ono »ra'i . . 10 IM) — »n.s »1.75 .Melken 1 i>mü atnnr ... 6 111 IM. 5 ir chet stevr llntrra . 10 .7» -■*1 fis.i JK 5 teun?- siett' f^-rtr . . 1 • > 14- 14» fltftt ... e 111 133,5 IM 114 75 Schlei. .■ 2 »h-za .......1 — 147 3S 148.» Jtk ......< — :nä.S »l s - «r**8 e*...... Iw * .tranfhm n.Vt. ffertir »41« - Im l-USr» 4 KT» ^Uik. Mnfana *rr» 1 tw Tetwv 17 tt 1» tl 17 tt I» 11 ♦ CHIPS Ot-iunann IM.-5 ile.S 141 5 6fiP<(b«r-tr 1 11* «raira- ft rt-tatr * I7S _ ‘ flOi * »nut« 144.71 IU * — Meuteti lewetefrr Cfheertr 1» 12 _ — w Ut.l 106 w vei «4Ian4ft9ft 11 — — 4)1 V-KbeTQ * *» — 440 V* 12 1** 'i 741.5 xi ;s 3«afio« fl't-'rrl-CT.' 10 174.1 — 177.1 INI »barten rtarger Baffer 7 * — 117.1 117.1 rffaur: • w — 171.71 171.15 I ctmlrr Tw’o«mn . . . 0 MS M i M.41 Inr.a3 ... . 0 — _ 71 15 71 •$ eMrntrrfr Itrarv . . . e M u a r»dw exur . . . . i — 07 Lte 1 ffai ttatrairn: . . . » — 101.5 r> 7 Crraff-a * Ä-rcwt . . . 4 — IM. 71 IM 5 tftnfr He . .. . 0 — — • verv-tb Iie, e • 171 17« famac rernr •,, J renn r ch.... 0 c ».» 74.71 • » 7» 15 <>n»cn . . . . . T in 111.1 * ter'.ioraff_x i ...... c .t.l — ...... t *.3 n - rr*—■r4- ..... r 111 — — ■—» t’ewfrc'rsxrf» ...... 9 * — w - sri-, ..... V 141 III ■^rfertr im ..... * '«.5 — 143 — B*sr« Uatei- ... . » 1* 5 147 —— ch-te Werter ...... h IM — * s e-«Ut ch fcwWrtrr ... 1 m ie i» 1* 7 5 1» in eÄ R»6n 1» 75 Baohiotm 17 Ml» Irrsrr-’x.—r.-tr= . . . . 4,t«" i S«!arich- letrn...... > 40 M »4 lerrt* ämqi ...... festu* «Mn....... | III.M 111.» X.W »44 Lombardzinsfuh 8 Prozent. Debcke,markt Berlm -Frankfsrl e. 3L ' W., P TtU —TO- L' W „roni- .-ch- S'oita HallOnkkich» 'iour n i IM 7- II H 140 44 ^s'1»nttch- *ofrr 7! 45 73.75 111.05 III 41 T#ai,-»-C4.45 14 «» «».74 ■W.x 4» >4 74 e l.ffll Leu ».Ml ste»» 4.« wir 13.*1 U. 411 ? X» ^3 n. t; 1 31 3 »71 •.■•1 *7» <1.03 •1.71 fite 3.170 Lite 4 174 4.IM 4 TV 4 IM *W3 30 071