Samstag, 19. November i92Z 177. Jahrgang Nr. rri Erster Blatt Prth ft» | W* Berlin — Wien dfria idica ifimn Jugoslawiens klbft. Wenn wir so m den l> !,°K gezn t>. * J« btt Irr- ’ W str Ifixtt > twiltr ffL*n, 1 » ihre An* |> r konnte bi* $ »ar nun fam II zehn Jahren die r eines deutsch- Irtflnifil tun iAeiili* te S»etz«>. "felge VVm ®*waIL ll, M Hl ■■ktrtfl Ur veah'noch. richten lijdfcv •le|n- tteeffwrl«* Ueli litte. Soneiag» nb •khmri 3 » *ch das beiderseitige Verhältnis trübt, ist die Politik die man in Belgrad gegenüber den deutschen Minderheiten beliebt^ Buch hier wte in Südtirol ringen die Deutschen um eine Kulturau'.onomie. di« ihnen das Staatsvolk beharrlich vertagt, obwohl gerade die Südflawen aus den Erfahrungen, die ihre slowenttchen Stam- sem. Dewis, wirb e, noch in ollen Kochsolgestoattn legttimistische Kreise geben, dir den Tlun elntr Erneuerung der Donaumonarchie unter Habsburgischem Zspier immer noch nicht zu den Hftrn gelegt Haden, «der chm dürste heute nur mehr histonsch« Bedeutung zukommen Nicht viel mehr bedeutet der Gedanke eine» loseren Zu- iammemchlusses der Nachfolgestaaten auf wirt- ichostlicher vasi» durch Aollunlon und andere Hondelserleichterungen. der aus dies« Weise ohne kwotsrechtlichrn Aul^mmenschlutz die Gdahr. die ton ein«m lebensunsäh'gen und daher dem B^I'che wtsmus ossenstehenden Rumps-O?st«rreick den glücklicheren Nachfolgestaaten droht, cbwenden wollte. 6o haben bk Segner der Anschluhide« ihr tm Grunde kein« praktisch durchführbaren Degenvor- ,'chlöge mehr entgegenzustellen. Der Anschluß marschiert, do» weih tn« Pariser und Kroger Press« genau, wenn auch in Bien Hel dem ersuch der veutlchen Däst« kein Bort do ruber verloren In den Beden, bi« der deutsche Reichs - karvzler mit dem Bundeskanzler Dr S.'4*1 au»- lauschte schwang ein Ton her war. doh er ein überzeugter Bnschluhfreund ift. in seinem Tritüspruch txn ..unserem Volk tn Deutschland und in Oefterreich fr-rach. Io ift bai bfl» Be- ferrntrrii zur deut'ch-öherretch'schen Doll-mnheit, das bisher txm einer amtlichen öfterreich i*chen Stelle ausgegangen ift. und da» an Bedeutung durch die Selbftverftänvlichkeitnur gc- deuksche Banfnotm der deutschen Bo(T»»kl- schast Kredit und Kapitol tur Dersüguug Nellen. 6» würde da» ,» einer Jnslation sübren. die sich in einer nnerhbrku Si genzug gegen bi« demiche Än cbi ftbewegung lebhort degwntigkn. icheirtt heut« ertdoüi: o ausgeträumt zu Der Besuch, den der deutsche Reichekanzler and Reich»auftenmintster Streseinonn der osirrreichtlchm Regreruna tn Bien cbpeftüliei Hoden, hat der Pa- riftt Prell« unb ihren Trabanten in den osteuropäischen Bvsallenftaoten Frankreich» Beronlossung ge- geben, sich mwber einmal auf da« eingcbrndst« mit dem «nschluhprablem ZU E>esasferu Dabei haben weder die Trink,pruch«. di« die beiden Re- aterunasches» au»louschten, noch die «n'prache bi« der beutsche Puhenmlnifkr m der Geiandischafi bo Deuifchen Reiche», also.gleichsam aus eigenem Baden an die venreter der Beltprrlir richtete, l'ch in irgendwelcher ^orm mit der Frage de» Anschlusses brfchosiigt Ia. von beiden beiten wurde geradezu ängstlich oermieden. irgend etwa» auozuspre- chen wo» die Wächter de» Versailler Diklol» al« eine' etwa beabsichtigte vettevuno dc» flrt. 80 diese» Vertrage» ouelrgen konnten Da» hat man denn | io auch widerwillig in Pari» konstatieren müssen. I mobei »edoch kaum ein Blatt sich enthalten konnte, furchtbare Drohungen gegen die auszustohen. die t» |emal» wogen würden, an eine Aenderung der im Versailler Vertrag unabänderlich irslgrlegten float »rechtlichen Beziehungen »wischen Oesterreich und dem Deutschen Reich auch nur zu denken Von | einer ..Annerion". von einem einsachrn lieber- schlucken der österreichischen Republik durch den großen deutschen Nachbarstaat wagt man nun heute selbst in Pari» unb Prag nicht mehr zu sprechen, ongestcht» bet entschicben unb einbeutig au»^ pro- djenen BiUene aller ernst zu nehmcnben politischen Kreist Oesterreichs, einmal im arohen Deutschen Reiche auszugehen Ader wie da» Kind, bat- sich im Dunkeln surchtet. |o brüllen Franzosen P o - len unb Tschechen im lauten Choru», unterstützt von römischen Faszisten. bah eine Aenbernng ber mittetenrtipai'rtten Uanbfart«. ole sie bie Weisen von VerfoMe« elnit schusen. ben Beltfr.eben debroh«. bah eine Vereinigung ber de,ben beutschen Lander aus den bewaffneten Blderstand ihrer sämtlichen I Kachdam stohen werde Selbst Ungarn hat man .„rsucht. in diese Einheitsfront einzugliedern. Das Burgenland ist extra dazu geschaf'en worden, um einen Aankopsel zwischen die beiden Donau- floaten zu werfen, aber es scheint hoch, batz trotz aller Biberwart'gkeiten Ungarn unb Oesterreich hier iu einem modui vivendi kommen werben. Auch inItalien sind bi« Stimmen, bie früher besonder» laut unb einträchtig gegen tue Anschlutz- broefimg sich geilend maditm. ruhiger geworben. Musiolmi» outzenpvlilische Aspirationen laufen si» In ganz onberrr Richtung. Der Balkon bie Lew nie .ilorbofrito. bo» sind vornehmliche Ziele itolienislhen 0 rpansion»slreben» unb überall hier finbrl e» bic Fronzo, en ol» die beati *?*’ tödlicher Legnerschait e» an ollen flu ten de» Mn I telmerre» rechnen muft Unb bo Italien sich tron allem auhedi o f (o to a Je i. Sie matt fetzen, könnte THuffofini mar dann gelingen, toemi er feinen D ^erftanb or-a-n dne B-r^m- tftma Ckftcrrridw m t aeben würbe. Denn die öfterrr>L.fch< R publik tote sk beute ift. bie'et dem Durchenarfch gegii^- keinerlei Diderftand Das zw-nzig- laufend^$lann Hdtfe öfterreich Ich- b-toaffnei un> durch fa«a ÄwjJJJ!»«*«1 einer entnerven-en 2*022 dürfte kaum mflande «en. O oft erreich» wirksam zu Idx^cit Luch Ne latente Ärh« b« öfterreich schen Wirlschifi mody feiner beul gen F-rm zum Sr*cfba.l gelüfte seiner Itikbbar.: Aur cm m't fchen Reich vere-nigtes Oesterreich, di« ^oml b«ü des b«u-fchen V-Nes. ift auch heute noch, trotz der auf» Lufterftr be'ckmtttenen peer?»- ftärk« ein Schun der Alpenketre. Das '»ernt man auch in Bom längft erkannt zu haben und wenn man e» vor der OeffeMlichkeit auch noch nicht wahr haben tvill. fo fvelt dabei neben überalterten Gefühlsmsmenlen. auf die man immer nod) Rücksicht nehmen zu müssen glaubt wohl die •Brennerjrtn*e und di« Bnner on SüdlirvlS errtt yctrnffe Tdeiin Blustol ni sich endlich «tl- fchlieften könnte, den ertrem-nal-cmaliftitcheT- Be- strebungen innerhalb ber fa'.iftttchen Partei kne auf eine qewaltfame Bertoel'chung ub- tirol» h-mauslaufen. einen ^.cqcI vorzufch e- ben. unb bie se ersichen Versprechungen röm* If>ten bk bk ilafknifche Regierung unb ber Monarch persönlich der. Lüde rvlern gemach! haben, würde das fchc?erfte SSinbem e. da» beute einem guten Berhältn's zwischen dem deutschen Delk und Italien enlge^mfteh«. befe ttgl toerbm. 2L Milliarden Rm. auf bk » s s e n 111 ch t Dono, LS Milliarden aus bk P r i o a l w i r t, cha s I unb eine halbe Milliarde auf sonftig» Anleihen, von der» LL M'Uwrden Rm. Aukondanlelhen her oftrrk- luhen ttoiid entfallen reichlich 900 Millionen Rm. auf da» Reich, knapp 300 Millionen auf ft a o t • l i Cb ober kommunal garantiert« anleiben. wahrend der Rest von rund 1L Milliarden Rm. annähernd zur chälste auf die Länder und zur chäist« au, bw Kommunen- unb Äommunoloerbänbe entfällt. Von kommu- nalpotihfdxr Seite ift immer nwber betont worden, doh bi# Kommunen nur für wirklich notwendige wiNschasftich«. ,oft« nannte produktive Zwecke ihre Auslandonleihen aufnehmen. Ader Ich stelle hier fest. dasz. wenn bk Städte Ihre » Curu»au»gabrn bzw nicht brlnßllchen Av»gaben unterlassen hätten, man wahr- schrlnllch nicht eine einzige kommvavate Ifu^lanbunkihc hätte ans zunehmen brauche«. Vie seilen» der beulfdycn Kommune« verausgabten Summen für Ausgaben nicht rolrtfdyaff- sicher Art ergeben einen tbefamtdelrag. der nicht weit hinter dem ®2I vrn Iaht zu Iahr fl * ft t * fl *" und man kann schon jetzt erkennen, day das Iatzr 1028 in Rdich Ländern unb Gemeinden । aller Voraussicht nach tint neue Ausgaben- | Erhöhung von insgesamt mindesten« einer Milliarde Mark bringen wirb, toobd die ^ftthrve- laftung von der Aeparalionskit« her noch nicht initqerechnei ist Und dah unsere Zahlungsbilanz keineswegs ersreulich aussieht. liegt auf ber Hand wenn man bedenkt, dah alldn an langfristigen Anleihen von der dffent- (it-n Hand und der Privaltoirtfchasl zu'ammen 'chätiungsweife 5.5 Milliarden Mark aus dem Ausland heteingenommcn toorden find, die zusammen mit der kurzfriftigen Au»landsvertchul- bung schon jevt eine» jährlich« Zins- und Amor- ntotion-rerpflich-ung von 7 bis 900 Millionen Mark für uns bedeuten. p«r generellen Forderung des Reichsvankprasi- henkn bih die öffentliche chand sich b#i ber Ellina hm« von Aurkandanlefkstn äuhersterZu- ruck Haltung beskihigen soll« können wir in- iolgcbefkn auch biesmal nur uiftinmen. E» fragt iim< nb Derlei: Vrühl'sche UetoerfMtpBid)' eeb Steiebriderd & tenge le »ietze». 5chrfft1ett»k- nab GeschLftrUele: ^cht>^atze ». ig^L Oit Wetterlage Frtilag.dtn ® Itoufmbv fOZ? T*abgtfrm. übrioen Wonne» hat. atü bet e« abgelegt tourtx 11*6 Dr. 6 t tef e ma ■ » . bet beutsche Außerrrrlnister. hat « feinet außerordentlich glücklich formu- Itrrten Lede vor den 'Berneiern bet Welt- prelle Me Aervo ität ixon-fiert b e m Paris unb Prag über l ü Ab^chaf'ung deck Pa Difum» ur.b die Lech:Songlerchang zwi'chen Deutschstn-ch un> DetertHd) Platz gtgtif en Hai Gr Hal feirnn Freund Bria ab. der eben erst wieder eine otofce g tiebener« be vom Stapel gelc len hat. beim Dort genommen wenn et sagte wer fcbet» Haupt in der interna nona len Po! tik Mir Ver- ftänbiguna ein trete, bürft sie n.cht da angrzi'ee. too lle Nch aus der Theorie : n bie Pra - fit uwiuetze» besinne, wenn er es ehrlich mit die ErhaltMia bei Friedens ’ei lernet An'ich t nach die Bekämpfung deS Mißtrauens zwi'chen den Rationen. Dazu gehört, daß endlich auch dem Selbstbestimmung-recht der Völker, für bei die 'ZUiiertew von 1914 unb später die Bereinigten Staaten angcoitch in den Krieg gezogen sind, nicht nur dort Anwendung findet, wo eS den Vätern deS Versailler Dertraaes und deS Völker-undes ii ihren Kram paßt, sondern auch dann, wmn Völker zueinander wollen, dir ihrer histori'chen ‘Bergan» oencheit und ihrer fuIiurvUen Entwicklung nach, die auS wirtlchasiltchen BediagtheUrn unb geo» politischen Lot Wendigkeiten »winanber gehören Oie Bekenntnisschule. Irr Begriff „(Arning Dem Glanbe» Berlin. 18. Rov. (V.D Z) 3m Bildung«, ausschuß des LcichStages wurde bet § 4 bet LeichsschulgesetzeS weiter beraten, bet die Bekenntnisschule vehandelt. — Lbg. Dr. Löwenstein iS.) fragt die Legierung, ob sie mit bet Fassung ..gemäß dem CMaubeiT eine starre dvgmatrche Bindung beabsichtige und was die Anpassung der Lehr- und Lernbücher an die Warnart bet Schule bedeuten solle? — Abg Ronneburg iD > lchnt diese Bestimmung gleichfalls ab. Selbst für die evangelische Kirche fei eine einheitliche Definition bet Glaubens ausgeschlossen Der solle da übet die Be- kenntniSmSßigkeit entscheiden, der Staat oder die LeliaionSgesellschaft? — Abg Dr. Hantel e- Die Neuordnung des Reiches wunden au; Reichskanzler Dr. TRary kurz die bisheri SAr- eichtz- beit unb de Leistungen der jetzigen tegientng. die vor einer solchen Fülle vo von schwer r» das auch ermöglicht hat. diese Jagbaugfteflung in einem bisher noch nicht gezeigten Lahmen zu zeigen unb auszubauen. Xie 8or her hl von Periön- ssenschaft eingr- Theatets und eine lichkeiten aus Berlin. 18. Lov. «DD > Zu dem heute abend vom Betet» btt Berlin er Presse im 5tu- toiegrnbften Problemen gestanden habe, als es bei keinem der von ihm präfibterten Kabinette bet Fall gewesen sei Zwang müllen vermieden werben 2n irgendwelche Umwege, lei es auf finangte'.lem oder anbteem Gebiet en zu einet Leuottznung bet Dinge zu fommen oder um es Protektorat bet Deutschen . Iugenbausstellung" des 2.D.A.B. und brr D 3 K. im Lahmen bet „Grünen Woche Berlin" 1028 übernommen. Die Unternahmt des Protektorats dürfte wohl aus den Zusammenschluß dieser beiden großen Oagborgtinilalionen zurückzulühren sein der es , Komponisten unb Gerhart Hauptmanns ihre Ur- \u krnnnen ober nm es ganz unum- z .sprachen dadurch inblreist die Länder iReidystait^er Or TRarv spricht auf dem berliner preffeabend über das Der« bältnis von T^eich und Ländern. Jn Hamburg erlebte Lespigbis Oper versunkene Glocke" in AnwetenheU des Kl Aus aller Welt. Aeichspräfidcol von Hindenburg, Protektor der Deutschen Jogdauostrstong. Der Herr Leichspräsident hat Oie deutsche Schule in Ostoberschlesien. Tie Lprachpriifungrn iFtgtne Drohtmetdung de. ^Gießener Anzeiger Berlin. 19. )tov Än Ostoderfchtet,chen taatsreg erung waren 6ie M.tglirdcr beider Le- gierurgen fast voll zähl i unb v elsnch in Begleitung ihrer Staatssekretäre ctschi.-nen. Außerdem hatten sich pIhlr.ich.- s chreckte Parlamentarter. namhafte deutsche Schnst teller. b-knnnte Ber- trder aus dem Leiche der Bku'i! unb des Beschtutzfasiung vom 12. Mörz 1927 führte der Vertreter Deutschlands im Völkerbundsrat aus. daß er die beschlossene Losung nur al» Ausweg betrachte, aus den Schwierigkeiten hcrausiukonnnen. die infolge des Vorgehens der polnischen Bchö'den hinsichtlich der deutschen Mlnderheitenichisen entstanden waren. Der deutsche Vertreter hotte ausdrücklich er* Wärt, daß Deutschland sich mit einer Ausdehnung der Prüfungen auch aus die Zukunft nicht einoerstanden erklären könne. Deutschland ist daher der Ansicht, daß ei sich bei den jetzigen Prüfungen um eine irrtümliche Anwendung des Beschlusses oom 12. März 1927 handelt. Sache des Völkerbundsruts wird es sein, diese Angeiegenheit umgehend tu klären, schon des- wegen, weil ei ein Ving der Unmochichkeit ist, den ostoberschiesischen Eltern oorzuschreiben, ob sie Polen oder ?lugchuriqe der deutschen Minderheit sind. Es darf wohl ermattet werden, daß her Völker- bunberai ihnen wenigstens dos bescheidene Lecht zur Ausgabe ihrer SeLbftünbigleii gn zwingen, ist von mir niemals gedacht worden, enb wird niemals gedacht werden. Ls ist auch vhllstänbitz aussichtslos, wenn nun nut etnemmal von allen Seiten versucht werden würbe, ein« 'Xeuregtbrag herbeitzukühren. Tlar dann können wir mit Erfolg unb ohne die schwersten inneren Gefahren eil dtefem vrodtern Herr werden, wenn wir Schritt für Schritt oorwärtsgeßen and es nur dort cm- packen, wo die Unhattdarkeit des jetzigen System» sich bi» zur Evidenz erwiesen Hal. Mir müssen daher zw ichen den Ländern unterscheiden. welche den Dellen und bie innere Kraft besitzen, i h r eigenes, durch den Lahmen der Leichsverfassung sestgelegtes tznatl-chrs Leben weiterzusühren. Än den B'z «Hungen dieser Länder zum Leich «ine Qtenbenmg ernt treten zu lassen, l eqt für den Augenblick nicht die geringste Deranla s^ng vor. Cie bei bter,«g« genannt nttrtz'. aus. probiert anirbr. Da» i^Iuozeug konnte zeitweilig fast stationär m bet Lust Mni.cn, manchmal ließ es sich ..wie ein pahrstuhf falten unb DollbrodH« fiurwn in einer so geringen />ohe. baß unter gewöhnlichen KontroU Vorrichtungen etn Unglucksfast hdter gewesen wäre. Auffindung einer ^laschenpsst 3n Marvhe.brntelb stichle ein Ai'cher bteter Tage aus dem hochgehendcn Main «tee 8lasch« auf. In der sich ein Zettel betäub mit sollendem Inhalt . Flaschenpost von 5 I u g g« u a D 4 7 6. ak^-ewor'«« am 2Ü. März 1927 aus 25 Meter Höh« btt Haßfurt Der .vnber dieser HinIchen- voll möge es in btt .te’htM melben Lotwünsche auch er eine schärfere Erfassung bet Einkommensteuer unb sei deshalb immer für die Aufrechterhaltung unb den Ausbau des Systems her Buchprüfungen eingetretm Sodann wurde in der Beratung der Ein^el- bestimmungen fortgesahren. B.'lchlossen wurde u. a gemäß einem Antrag der Legierungspar- teien, bet erwerbsfähigen Krieger- Witwe ohne Kinder, bie bishcr 40 °,o der Bollrente bezogen hat. nunmehr eine Aente von 50 «s zu geben. Ein demokratischer Antrag, diesen Witwen auch die Zufatzrente zuzubilligen, wurde abgelehnt. fanden. Auch eine größere Anzahl Bert, et er tti, diplomatischen Korps, darunter d.e Botschafter von Frankreich. Lußland. Japan und der Türkei, waren anwesend. Aach Aufhebung der Tafel richtete der ber- zeitige Dorsitzenbe des Vereins Berliner Prelle an die Gäste ein.ge Worte ter Begrüßung, für die Reichskanzler L)r. Marx, in einer längeren Lede bankte. In der er über feine Besprechungen mit dem bayerischen Mi- ni«terpräsiden:cn zum Verhältnis - wischen Reiar und Ländern n a. folgendes erklärte Seit ber in Herbst dieses Batzres »lallge^undenen Konferenz der Winisterp.ä/iden.ea hauen fich die Cceignifle schneller entw.ckell. und der Gedanle. daß eine Leuorbnung m ben innerpolitischen Berhälttii sen des Leiches erforderlich sei, bat sich in weiten Schichten Deutschland- durch- t,c eht unb verlangt, in Wirklichkeit verwandelt zu werden, älnzweiselhcst steckt in diesem Gedanken das richtige Gefühl, daß die engere Organisation unseres Vaterlandes mit den Bc.ürsnillen der gegenwärtigen politischen unb wirtschältlichen Situation nicht mehr im Einklang steht, baß wir uni von manchen nicht me';r in die Jetztzeit passenden historischen Leminiszensen unb Einrichtungen trennen unb das für untere Kraft zu schwere Gewand der Behörden unb Vcrwaltnngsorganifationen burch ein leichteres zeitgemäßeres ersetzen müs'en. So wichtig b:r Grundgebanle biefer lehr verbreiteten Stimmung ist. fo kann auf biefera Gebiet boch mir ganz behutsam vorgegangen werben. Bei allen etwa zu lre srnden Maß- nahn.en müllen wir baS Zür und Wiber sehr sorgsam und mit ber schärfsten Vorsicht erwägen. 3rgenbeine Uebereilung unb irgenbwelcher Italien und der französisch «serbische Pakt. Aaszistische LicbcuswürdiAlcitcn. Rom, 18. Lov Rach einer Meldung der .Agenzia Stesani" veröffenllicht das Verordnungsblatt ber Faszistischen Partei unter der Ueberschrist .Frankreich und S ü d f l a w i e n" eine Erklärung, in ber es herßt, ta« fafz.stische 3tollen habe die Meldung von der Unterzeichnung bei Freund- schastsvertrages zwischen Frankreich unb der Alonarchie des Königs Aleganber. di-e an territorialer Elephantiasis leibe und mit ihren zehn verschiedenen Völkern noch die habsburgische Mosaik ber Vorkriegszeit übertreffe, m i t vollkommener L uhe ausgenommen. Zur Unterzeichnung des im Mävz 1925 paraphiertrn Vertrages sei AtMiyig Monate später der 11. Lovern der gewählt worden, d. h. das Dalum des internationalen Sieges, an dem wenigstens dreiviertel der heutigen Südslawen nicht teilgenommen hätten da sie l in feindlichen Lager dienten. Der Vertrag werde tu Paris als ein Fr.edensakt. in Belara) als etn KriegSakt betrachtet. DaS serbische Volk gebe sich der JUufion h.n, eine In seiner Otnbilbimg bestehende italienische Einkreisung durchbrochen zu haben und habe laute Frruden- funbgebungen veranstaltet. Da Sa s awien nur ein verschlechtertes Borkrl egsöst er- reich sei. blicke ihm das saschisttsche 3halten mit kühler Ruhe in bie Augen. 2,3 2Ri*'ionee für hte stöfaer Theater. 3n ber Stadtverorbnetensitzung wurden zur Deckung des Defizits bei Den städtischen Theatern 2.3 Millionen Mark bewilllgt. Die Kölner Theater beanspruchten vor zwei 3obren 800 000 Mart, Ira vergangenen Jahr 1,6 Millionen. Für jede Vorstellung Im Opernhaus ist ein Zuschuß von 7000 TRatf und im Schauspielhaus von 1000 Mark notwendig. Uraufführung oon Respighls Oper „Oie oerfunfrue Glocke" meldet »nrbrn sind. Da« Vorgehen der poten ten Vehcrkten. btt übrigenv Lückenbeckiing bei dem Genfer Lochbeorbeitsr einem Colienteet. „rhmöen Hatzen, ist inio’em auffotlmb. ats es yigt. daß sich bi« Warichau«r *)tep<#ning mii ber Abiicht tröiit. btt oprotbprüfungen iu einer ständigen Einrichtung zu machen. Dos roürbt allo bar» auf btiwu«lauten. MN bie polnischen SrhorSn dos Minderheitmprodtem in i b r .• m Sinne Ibfen unb bte Kinder deutscher Eltern aif Polen abRrmpeUv I«gegen ist oon teilen der Krichsreq . eun^ jetzt beim Völkerbund 3ront gemocht warben, eie Hst eine a u I b« n 111 tb « Onieroreiation des Kol^defchtuftes vom 12. Pkarz b. ß. «erlangt. Dieter Befchluß lab bie eprorbprüfunaen nur .1» Aus- n o b m «’ a 11 ror. Do Ximaf» r'olgt der 11aß- "atz nen ber polnllckstn tteborten di« bas Kocht beanspruchten. vorher f«ltjuftr!l«n. ob bie Kinder tat'ächtich zur deutschen Pllnderhen gebbrtea. ein grotzfr teil der »mber ahn, Schulunterricht war brliMoN ber FolterbunbtMf die Ätnber einer ein räumt, ihre Rationalität f« l b ft zu b« stimmen unb ihre frinbtr in die Schulen schicken, für die fie sich entschieden haben. lanbung MotorduteL An Bord alles wohl.' Am Schluß steht eim Llnterschrift die ie der nicht entzillen werden konnte Di« Flasche siel wahrsche. illch tu ber Lähe des Mains acf testeu Boten und wurde jetzi durch des Hochwasser tortgefchwemmt mateeewf»l4*üflrn rulnscher Gerte. 31 bew letzten Sagen Ist es duu Behörden (rluiurn. in Frauksurt a. M. 24 dentner ru" 3cher zu enibedm, di« von run lle ue» S'rudert; Im Austrag« eines Georgiers berget«.J worden r-nea. Bei de» Fä1'chas-.gen handelt es sich um die von den Sowjets herausgegebenen Stück« von 1. 2, 5 und 10 Tschervonez. Der Georg.««, ber in der Armee des Fürsten Awalow tätig oor. war nach Austölung dieser Formation nach London. Madrid und Paris gekommen, wo sich eine Gevr^ergruppe befand. Ne sich Rationale Georg ische Legierung ntrame. 3e Dienste dieser Org^id atüm will er nun Mt -n getanben leben Mu ben Süischmege^ d.f nicht nur In Doullchland. sondern ich in Frankreich und Ungarn ausgriuhrt werden sollten, sollte die georgische Frei» heitsbewegung finanziert »erben. 3u- saramen m.t dem Georg er wurde In M ünchen r.n tu ben dortigen Lochts-Kreite» befanrun Dr. Weber verhittet. ber ch» ei»« Frankfurter Buchdrucker«^ Böhl«, zur AerfteUuig von oenwt.nll^b aniibo.scheu7tstt'chen ^ro'chüre» empfahl. Bei Böhte wurden 12 Kisten mit zusammen 24 Zentner Falschdrucken gt*unten. Doch behauptet Bohle, er habe eicht gewußt, daß sich in bleien Kisten falsche russische Lol«» besunden haben. Auster bitten drei Personen sind bisher noch weitere fit bei Per- feien verhaftet worden. Schorlachepi berate 3i Lummelsburg bei Berllu tt litte bei Schulkindern eine Vcharlach- epidemie ausgebrochen. Es flib bereits 35 meist schwer« Fäll« gemeldet Schon vor den Herbstteritn mußten die Schulen la Lummtls- buxg linmal toeaen 2H«ffene gtsbiofe« werten. vroheub« hunger «not lu CM na. Dem Ontfrnalionalm Hillsausfchuß tourte mit geteilt, daß di« stallte der Drooinz schau tu u§ unb bie südlichen Teile ber Proving I, A i 11 oon einer fiungertnot «mftlld) bebrobt werben, unb zwar infolge ber Trockenheit, ber Heuschrecken, bt« Kriege» unb des Räi.deruntvtsena. Auf rinem sehr weilen Gebiet hat die Ernte nur «in L»tzn 111 brr Karmalzlff«r betragen. Allein In Lchantuna werten mehr als 9 Millionen Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Eine kommunistisch« AomMte Die Dresdener Stadt verordnet«! stimmten mit 43 geQen 26 St.mmtn den Anstelluuas- bebingungen sür ben neuen bv.albemofrartlAm Bürgermeister Dc. Bührer ml Die Kommunisten, die Bührer selbst gewählt hatten, lehnten seine GehaltssordumnG a b. Rur mit Hllse ber Bürgerlichen, bte gegen Bührer gestimmt batten, wurde ihm fetn künftig.-- Gehalt bewilligt. Gr wtetz a» 1. Dezember In fein neues Amt eiugattiefee werden. MtMWU I* r Deller nutet epvumoghdiftu für Ski rmrtente« Wcttcrvsraibfag«. Luftdruck über ökanbinaoten rkl unb gtetchzrtt'g mehr lül nach Rußland hm auMtbrrilet «itteleuroPu test Doflfommen im verrich ber Cftfirömung an brr 61b- test« bt» hohen Druck« Da die talMufl M« Aartzerr 'chast bebaL*. halten sich bte Temperaturen weiter um ben Okhirrpunft Das wtsllich« DrucksoRgeltet verlogen siw mehr südöstlich, unb in seinem Bereich Durften Ntberichlag« Im westlichen hZw. südstchtn Teil vtutfchüirbs w trwarltn lein. fteUtrrorau»|ag« Heilig. rvosNtz, nut ztttwets« Vtwölkung»adnähme, Temperaturen nltbrigrr, stet- Itnwif« unter btm Gefrierpunkt unb vereinzelte Xte b«rfd)l*g< nicht auHjcfdi'offtn. fi>itlcruna«au- hdiif i für Montag Bei men la oerinterlen Temperaturen otelfach wolkig und mefft trocken teifttmiperaluren am 18. Konemder: mtttags - na* Mt hh* Tiixrl. t M flUwJi-edrM «<) L« »i»* bd Aachl 2Han ftdli sich Mm GdichtLMac iu> t w eder vor tai grihtflr Ml hsr, fr,* Xx>r. feiner ölimtnr. man DrtatnrwK-drilgi lich ch» in d'.e'er oder jener e ^uTtton Zgemein bitter tft U. um solche Au itawCTL die in frtber Uebenf^it. enttollen- ö« sas der W«U tiHanflen hab. Da> Mdb u» fdb Heimgegangene xiaixr. um die Söhne, die ,, bet ib«i Ledens vor dem 5tir.be de'aUe« stad «der um sOlche. btrxn andere grobes Scörietb angetan hatten erreicht nie ein Ende e< i4ah sich höchste ns Humps wie das Heb in riner Maschine das sich h-inbertuu etibmal um« gedreht hat und bann abgenützt ifl. Es bleibt eins bet arbftten Xdife des Lebens, warum Menschen tn inni-tr Gemeinschaft eil anderen f-e» Beste und Ede. >e erleben um früher oder spä er in grausamer TDe.k von ihaaa getrennt zu werden liegen den Gram und di« B«tbU'.erung. Dte der Sertufi Beter Menschen ecreyt sucht man sich mU logt na ; nun „Derntui tigta Erwägungen ,n heilen. Man sagt Unsere Loten haoen es besser all wir ©« Und allem Erden lei de mi- hoben. IU brauche-i nicht mehr tzu fürchten, dah sie wm der Arbeit nach Haufe kommend, von einer Unglüd'botk ult stberrasch« werden, das, die Menschen ihnen unruhige Tage machen und ihnen das Leben »erbüteni Man lagt auch, •uw Dell, in der cs feinen Tod gibt, ih tm- denkbar, der Inhalt eines jeden Lebens Ichdp't sich cinmai aus. Sterben ih Aaiurgebrs Alle diese Erwägungen vermögen nicht den Schmerz um bas Hurfchet.'cn lieber Menschen, vermögen auch nicht da» Grauen vor dem Tode wegzu- schossen. Aua aber zeigt die Erfahrung dah die Menschen, die im christlichen Glauben Händen, mit diesen Lebens Hemmungen fertig geworden Hmb Der Maler Ludwig A chter ih ein hervorragender DerfünMfler der christlichen ^froflnung angesichts der Gtäber Olt zeichnet er Bilder von deutschen Gouesächem Da tatet ein Greis mit langen weitem -aare an einem Grabe, ein unschuldiges Äinb betet an her Auhehbtte feiner Mutter Die Blätter sind von den Bäumen gefallen. die Wollen ziehen und wandern, der Nriedhof th öde. aber die Kreuze die auf den Grälern Neben, noch mehr die Gefichts-üge der Menschen, die der .Künstler dar hellt, reden von Troh nab Frieden Aus einem bet bemerkenswertesten dieser Bilder zeigt Lichter, wie Kinder auf einem Sriedhole spielen sie w'vden un Schatten einer Dodhrtfie Blumen zu einem Kranze. Hinter den spielenden Kindern ragt der Grobheia einer Frau Anna von Berg aus Stralsund aus Sie trägt die Tracht einer Bürgersfrau aus einer reichen Familie einer Matrone" wie man in alter 3eit gesagt Hot 3n Lebensgrösse ih sie dargeltellt. betenb lallet für die Hände Die Grabschrist lautet ia der alten Schreibweise „Ham diesem Stein in Gott ich ruhe fein, erwarte den Kertzl>«bst«n auch un’er? Kinder!,la, damit wir semptlich in olle ctrigteit mit allen engefen preisen die heilige Dreisaltigkeit" Es gibt heute grobe städtische Friedhöfe aut denen man nicht ein einziges Grabdenkmal •aa Mahle rdcham ®en fwtbetft vollends ta dem was aut den Grabsteinen steht offenbart Nch eine grobe seelische Berarmung D.e reich an Glaudensgebankrn ist die Inschritl. die Lichter •WbeegtbL Sie preist die tie't 'eiige Auch» bet Gntschlo'-enen. sie weih aus b*e Freude des Dsederiechens in einet besseren Dell hin. he macht gelte-b, dah la Mer ewigen Welt oCr LLtfek des Erd. -'.ebens gelöst ftnb und dost das grohe Lebenslied ia bas Don ausklingt Alles Ting tt-btn feine Feit Gottes Lied in Ewigkeit H. B. (ticftcucr WochenmarktPreise. Es tofteien oat dem heutigen WvchenMotti Du tut 200 bis 210 Pfennig. Matte 30 dis 35. Käse HO Srückf tO bis 130 W.ding 12 b's 15. Wmhkraui 4 dis 10. Aoeltaui 12 bis 15. gelbe Hüben 10 bis 15 rote Aüben 10 bis 15 Wttflt 20 Mb 30 Abmischiohl 10. Un ersohleob <- b's 10. Grünkohl 10 bis 15. A-fenloU 45 bis 50. F.ld- lalat SO bis 100. Tomaten 30 vis 50. .liebeln 15 bis 20. Meerrettich 40 bis 50 Schwarzwurzeln 40 bis SO Kürbis S bis 12. Karro' eln 43 bis 5. Aepsel 10 dis 15. Birnen 10 dis 15. ALfse 50 bU 90 chvmg 45 bi* 50 junge Wre 40 bis 107 Suppen Hübner 100 bi» 120 Gänse SO bis 110 das PI und Eer 18 bi« 20. Blumen- kohl 00 bis 140 Salo? 10 b,s 15. ? ich Wien 10 Ms 25. iXcrfetoM 5 tt» 10 Lauch 5 bi» 10. Aeuich 10 bis 20 Sellerie 23 bis 50 das Stück Aadiesch. n 10 Dtewnig da» Bund ^ornolnrn. — Taaeskalendet f ft t Oaa»tag. Sektion Ziehen im Bet band reifender Kaufleute Deudchland» 8 Uhr ^hotel Schütz'. Jubiläum»- Werbmabenb — Fr.ie Turner chaft Dicfien: 7 Uhr Eaf^ Qria Feier des 25jähr gen Bestehen» - VeNuael- unO Bogelzuchroere.n 8 . Uhr .$101- zer Hof. Bedammlung — Zirkus Mischer & HoisMülU-r 8 Uhr Borheilung — Lichtspielhaus Bahnhofstrahc ..ÖL: ) und Elend der Äurh'aner Astneia-Lichi’vielem .Lätlel einer Aach' — Taoeskalende r für Sonntag. v trural-Ikrbanb deutscher KriegskeschLdigter und Äriegerbinterbliebener 11 Uhr vorn,.. Kranzniederlegung aus dem Ehren'nedhos - Reichs- bund ter Kriegsbefchäbig.en und Hinterblie. c,en und Leichsbanner Schwa rz.'.'H^Dold- 2 33 Uhr nach« 3.*uer Friedhof, Gelallmen-Gedeiikfrler - Zirkus Fischer ä Holzmü.ler: 4 Uhr und 8 Uhr Vorstellung — Lichtspielhaus Bahahos- straste ..Ter Katzen lieg Astoria-Lichtlplele: Lätlel d.ier Lacht *— Ter Goethe-Bund hat für kommenden Mittwoch Franz Werfel zu einem Dor- lragsabend aus eigenen Werken vinaelat^n. Es 'h wohl zu erwarten, dah tne'em Dichterabend, der em Ukerarisches Ereignis für unsere Stadl bedeuten Dürfte aMeits grobes Interesse eiu- gegengeb rächt wird (Siehe heutige Anzeige.) — »Was b er Mensch i stt. das ih dem f-eutigre Wnzetgenteil ersichtlich * GefallenenGedenkfeiern fanden heute vorm nag. wie überall im chestenlande, auch in den Schulen Bietzen» stau Der Unterricht stet out. •e Tic Firma Front Belte er4Mmi< heute nachmiU:g ihren t.r’ Um- und tiwdte- nmg»bau .-ergroberten Gescha,wenum dem Verkehr bet Budl tum» Wer die .staumoerhöli -.ilic IN dem al en Vabcnlofal gekannt bat. wird von her Erötzc b<» teipgen rr feuftraun m uderralcht sein Durch flbbrutt det angrenjenben alten chauset li. riargaksr und Buffübrung eine» Hcubaue» an b.efer eieür sowie durch Umbau de» Gelchöstihaufei selbst ist e» beri ^irn'en.nf-aber möglich geworden, seinen Laden au« 2u Meter Länge und 1' Meter Breite tu erweitern Der Neu. und Umbau wurde nach tllanen und unter Leitung bet Architekten Philipp S ico- lau t in cklicher Uebrnninbung niefsacher ödtimengteifen zw«kk'näh a durchgefuhr Per lieber raum ist. wie di.her. von der Eike flSutburg- -erdem aber noch oon der BVtter- gafr ai:-j durch einen ne en breiten Ooppelturein- p'np »upanglid) der frühere Oingana von der Mourdurg der tft in die Anlage der Schaufenster eindezogen tr-orbrn. Da» Geschäft zeigt in sieben Schaufenstern mit Lampen netchhvltige >us- lagen tue allerding» nur einen kleinen Teil dessen datstellen wat man tm Annen» bemerken kann Die O'nrlchnma be» Laben von der Spezialsirma Frist Löste- nagen (Beftlalenl, dem Schwager de» hrrrn Bette geliefert und eingebaut, macht in ihrer schiichien und doch DornebirKu Gestaltung, sowie in ihrer zweekmastigen Anlage einen guten Eindruck kll» neue und vorteilhafte Einrichtung für die Kundschast ist die Schaffung oon Kabinen für Kinder an'Hieben in denen die Kleinen bekleidet werden können Zwanzig grohe Leuchtkörper sorgen in den Abendstunden für taghelle Beleuchtung, eine an »reichend. Ventilation für die nötige Frssssust yifvhr in den Laden. Unlchfiestend an den Loden, nur durch da» Treppenhaus oon ihm getrennt, behüben sich im ersten und »weit« Stoek de» Neubaues giofw •.Räume fiir da» Coger und da» Bertonbge- schäft, bic hell, luftig und zweckentsprechend berge- richtet sind )n seiner (Hclamlbeit betrachtet must man sagen, hast fterr Bette durch den etwa halb- Hihriren Um- und (krweiteri ng»dau (tzeschalteloka. lilfiten gewonnen hat, die einen sestr guten Eindruck muhen und die In ihrer Erscheinung dem Publikum gegenüber für da» flau» Bette nur van Vorteil sind flle belonber» erfreulich ifl schliestlich noch zu bemerken, dast auch hier wieder alle Arbeiten — mit Ausnahme der obenerwähnten Epe- ualurbeit der Cjbeneinriditung — oon hufiger ))anbtDcrr»mei(tem ausaefuhrt wurden. •• Da» Blatt Der 222 er, bas Organ der 5re.cn Bereinigung chemallaer Angehöriger des alten hesfifchrn Aeferve-Änsantcrie-Aegi- ments 222. hat 'oeben seine men« Lummer Herausgebi acht E n schöner Beweis des Zusammenhalt ens und ter Opferfreudigkeit der ehe- maligen Kriegskameraden. Das Blatt, das Oberleutnant d L. a D Ludwig Gelestbsuer in Giehen anlpnoch-nd und abwechslungsreich w- stöltet, bringt die Avrtfestunq des AückbNcks. den der ehemalige LegimentsfommrmdvurOber»- leuhumt Freiherr von Lotsmann auf die Sch rstale de« Leqiments tm Rahmen her groben Kriegsereignlff« der ersten Monate des 2Mt* ki-icqs wirft. Besonderes Interesse »er>4ent der Aufsatz des ehmratisen t L österreichisch-ungarischen Malors Auffenderg-Kvmarow. der tm Herbst 1916 als Kompagnie'üheer der ITH dem L»gtamm»s»erh md» wg^brl hat aab nen tbrr bei Kutzandekvmmen her kollert ich- deutschen Su>arm« tm Iahe« 1915 schlecht Dank werben all« Aeg-.mc tslameroden snffei tÄr de kurzen Biographien Ltwr .studrer. ObeaE vchöaf «Id. Graf D'e-.l. Sro« Ki«l- mannsegg imb Odersileurnant Müller e* stehen In warm her ii«n Aul Ixen w tatter ner unteren Augau. Auch Är;cgLmnnmmgr* uab Tagebnchbläncr stab aus ten Leihen der Xegi- men isk am ero^m bei gesteuert, so doch re Blatt eeitarbon i*t. das «Um altw 222er* t« jeder neuen Lumiaer aaf* wik .streu-» machen wirb " Matthäusgemeade Der Licht- bilderv.-rtraa des Garrenin'pekwes L e h n e l t. den bte 285n ter- und str^u.- >e^imguag -er Matchäusgcme.nde .un Donnerstag im Ma»- thäuS'aok veranstaltete, sand e..nen ausgeseich- neten B^uch. der Saal war bis auf don k8te» Platz befett. Munderoore Au>nahmen bot hm 2>vrtr^.rrr.k., meist s^bst gcVrtlgL Iv choee leuchtenden Pracht «r.gten sich bk Palmen der luxpempr.i Landlchaslsbikle: von l-cru.fcnhe Schönste t ,ogen aus her £«*.nmernft vor dar Augen vorüber Ger Boetrzgende verstand «s die Bilder lektendig su erilulem. er schöpfe aus einer retchm .yJ.e das llüslens und au» e gener Anschauung und Kenntn.s der 'üdlichM Palmenweit lieber 1200 Arten Palmen mfc es Aufzucht und Pflege der Palmen, ihor Machstumsbed.ngung.!». ihre wtrttchalUich.- und kulturelle Tk-X-uhmg behandelte b e E.igeirmng des Bortrags Ger Sac »en'* der Bereinig»»« Lehrer ff ebrb».«, dankte und fand all- le tigen Beifall, als er den Bortrage.nden bat recht bald w-.eder in der Bereinigung »u sprochoa 75 Jahre ,(5dfoffencr RrcitMatt'. 3m Oktober konnte das Schot tener K reisöl a t t" auf fei» 7 5 | ä h r i a e s Be- stehen »urückbllckrn 'Aus Mdnn Anlast Hst der Verlag, die rsuch'teutserei Wilhelm Engel in Schotten soeben eine .Sonderausgabe *u® 75jährigen Bestehen des Schon en er KreisdlatteO- erfchetnen lassen. Die SO Seiten starke und rntt Aetmalbtlbem reich lIIuftTirrte ^stelischrlfk nd- bAl! eine grvste Leihe von Lufaden. bi denen Sie hohen Werte der Sei mol und die Bedeanmg ihrer Kultur und ihrer Wirtschaft für das Hel- lenland und das deutsche Volkstum aus berufenem Hebern bärge ft Hü werden. Die Sonder aus- aabe ist ein heimatgeschichtliches Dokument beter An. zu belle Schaffung man den Berlaa mir begiücttvünlch^t kann Er bat damit dem 75 äh- riflcn Bestehen seines Blattes ein würdiges Tenkmal gefetzt. Berliner Börse. ■Berlin, 19 Tloo. (DTB Funksvruch.l h» Kackiwirkung der gestrigen Schsckckreöe fsi man im heutigen AormiNagsoerkehr zurucktzaltend unb weiter eher schwächer gestimmt Vie tieifteifung etr Geldmärkte halt an auch für erste tfbreflen fsi lagrtgrib nicht unier 6 bi» 7 Peo^nt zu befonwaen. Im Devisenmarkt nennt man Barl» argen London mit 124 <13 bi» 124.05, Mailand W M. «adrid Ltz.M. Holland 12^)69. London-Kabel 4A750 bU 4>755 die Kelchemark gegen Äabd 4,1880 M» 4.1885 unb den s)en mit 45,». Der leveeber Wrta»t Erunti|tf«takr. »Tflhune* sind oft folaenlchwer - diriooe. tiromblalfeietti VwnoeneniAünbune ulio. können s. baraiis rnimtdela. firn een Sie vor unb führen Sie Ihrem »srver hch (fr Mltime Gürwe *n - durch die bewsdrie Erreisiam Oiummiroärmflalfte Also benutzen G e neben Ihrem (krcelslor-stzuminlfchwa'nm. i.^rerl'1c>r-«tznmmlk»m^ Ihren Errelstor-Neiien e. Urre 18antVummtrnira*! *aL 'Vortrag bei »nnie- roden Müach. flntiin Y11 Krci» AaU'lche Feuerwehr. Heute nacht verschied plötzlich und un erwartet Auto-Neeh 1790. cuibt leichte Heben deschäftigung. 2cbr Slnaeb. ii.OKSO an d. (Üieh-flni. erb. Die Beerdipmr findet am Totensonntag 14* in Hangen vom dortigen Pfarrhaus aus statt 10554D im 74. Lebensjahr. Rockenberg, Berlin, Laubach, den 18. November 1927. Direktor Eduard Hainer und Frau Berta geb. Leuchtweis Frau Tilde Strecker, geb. Hainer und Professor Dr. Strecker Direktor Dr. Karl Hainer und Frau Llesel geb. Schilling 7 Enkel und ein Urenkel von 20 ooo Mark auf neuerboutei i'aui. v Selbltneber (jenen bohr Zinsen gesucht. 2chr «na >, t-r>lD!> an den Vhefa. Anr 6 Zimmer- Wohnung mit Küche u. Bad. tn bett Vage. oollftrtnb. neu bergerichtet. geg flabluna der fttei- machnngSkosien von 3XX) Mk. au nenntet. Schristi. ttnoeb. mH. lWBt)o.b.Wft. VI n a. Wohnung müblletuL flentrum der Stabt, au 2 ober 8 Zimmer, m. mal- tone, flieh. Waller. Bad. Küche, Mäd- chenzlmmer u. Keller wird am lö.Januar 19« tret, »cbilftl Silikonen uni. u*tit an b. (tieft. Angeig Junge» Ehepaar lein KindrDringltchkeit»- schein vorband, sucht l-UiMtr-WohDii.g auch im Sieubau. lür sofort oder spater. Dchr Angeb. n.t€iB3 an h Wien. Wirs erb. Mine SlöMl iefe. An». Sllber- brackel Zuchthähne 5 orächtiae. bieeiab« rifle. abiufleben. 4 gegen bar, 1 aeaen Unnauich ***D Wicken 9iadrungdbera 38. 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Bahn boHtrahr (II. ,eeA Nr. 2Z( Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderheffen) Zamrtag, 19 Novemder 1927 wische» Frankreich und 3tall«it lut Der 1L M ll ionen etiuf. bk nneic En twickluiigsmögsichr eilen bern sich Immer wieder macht weiss. fremde Ginl Phrase. Zukunst meint. deutscher Maffenwahn dieser Geburten Überschuh in Berlin und Hamburg: m da« bk ftinbl Irrtümer, sondern in ein Feh lbenken gern Es ist heraus Heute fü reinliche Men- Berlin Hamburg Hahn, sei Dank. focuni kurz tw Dtederbegian erchondtunfren. öte sollen sich um 1926 0.1 2,7 denen barm bte groben kriegerischen Aus einan Versetzungen chervorgchen Großstädte 46 beutlcheSfäbte über ICO000®into. 2000 Sinw. 10.16 5.06 5 94 wird die Mög- i. und Don Paul Edmund Weiner Seel und Doti Städte Preuß Gemeinden üb. Land Preud Canbgem. u ®ulibeyrte- Dir wiederholen, man kann n chi sagen, daß derartige Verträge dem europätichen Fr eben dienen. Hat der TBlkrfnmb überhaupt einen ölrm. bann muß er sich mit allein Rachdruck arten dergleichen wenden, gegen Formeln und Diebe mit ^Backentasckien^. Die Ässen besitzen in ihren BackTNtaschrn eine praKt'che Einrichtung, in der sie all er mögliche auibewähre" und t>crfte.eni auch den G fangenen dazu. Opium zu verbergen, von dem fte sich auch im Gesängn s nicht trennen können. 1913 1925 6.1 0.4 91 3.5 borgen*, fatale P rop en wird fester, bekommt einen wuchtigen Halt. Darum stand da« Dasier im Becken, bei un« oben und unten bei Schw eger- mutter«. Da« war brr Tatbestand. Danz unten im Adler wohn: die Verwalterin Wir haben ihr den Derdrun gemeldet, es war unumgänglich. Unb weil wir fo reinliche Menschen 'ind. ^ie Frau im Keller denkt sich schen Konkurrenz bedeutet. so würde man. so scheint mir. sehr bald von diesem Ber l ust geschÜs t Abstand netzen en Für die für Südfrüchte vergeudete Summe könnten z. B 72 000 Facharbeiter, für den Einfuhrbetvag an Mo!kere Produkten ungefähr 300 000 ury.ernte Arbeiter das ganze Jahr hindurch Lohn und Beschütt'.gütig finden, bk ihnen sicher träne, da die ganze Entwicklung beweist, baß die fttnb- Wirtschaft alle ihr zufließenden Mittel für eine weitere Technisierung und Intenstmeruna der Landwirtschaft verwendet. Eine weitere Glicht- achtung dieser Zusammenhänge wäre ein Ba- banquespieien mit der deutschen Zukunft. würde bedeuten, daß sich die Industrie selbst die Grundlage unter den Füßen weggräbt. Seit Jahren führt Deutschlaub den fdbtectoi Kamps gegen die Kriegstchul lüge. Es führt ihn mit benfeiben psychologisch untauglichen 2fM- tvln, mit denen es seinerzeit den Krieg ae- führt hat unb glaubt feine Ausgaben in der gewi"enhaften Or'r>richung bet wirsischen Kriegs- uriachen erschöpft. Boch ist die Tatsache nicht Änne Bewußtsein ringegangen, daß Böller sich nicht rigentltch in das ander«, zum Ber'piel denkt sie: wie kann man rem sich Irin unb den Ablauf verstopfen? Sie hat sehr lang darüber gesprochen, unb die Harmome ging ganz in Stücke. Dann gab sie den Tatbestand rin. telephonisch: es war ihres Amtes. _ Srither lebten vir in der Erwartung. Tag für Tag sind nebenhin weitergelau en. werter mit Seife unb Staub, so mußten wir einen künstlichen Ablauf schaffen, einen Umweg, was die gufwJeme Vertikale anlangt. E» wurde die Der- 'chlußfchraude am S^Menf abgetan tollen zur Nutzanwendung i.n ähnsichrn Fall), so daß bas Dosier auf direktem Deg in den darunter- gestellten ner stürzte. Bur rin geringer, doch triftiger Prozentsatz rann daneben, weil da« Gelenk hart an der Danb sitzt, unb da rann es bet Adhäsion entsprechend und kam zu Füßen de« 8imer# al« glitzernde Lache vor Darum drei- tetrn ir;r um die Füße te« Eimer« r.ncn Lappen, einen sogenannten Pu^lumpen. So ging e« bann. Dährenddem lebten wir in der Erwar unz. Aber jetzt rst es heraus, meiner Seel unb Gott fei Dank Heut waren ste da. die Spengler. Grell unb Lehrbub, blonb alle zwei charmante Kerle vn blauen Arbeit« zeug unb mit der großen Botam'ierdüchse. da war ihr Derkzeug drin Und dann hatten fie einen Apparat: auf ein.-m massiven Brett ein schwerer Zylinder, oben in Augriform, und eine Pumpe gehörie da»u n:it Manometer, unb ein Stück Schlauch m.l Der- 'ch^usigr.si. Da« war die Q5efreiung«r-.aldbtn.- Schwerwr.gend für den Der lau' der Aktion war der Umstand, daß wir oben die Schuldigen waren unb Schwiegermutter« die Leidtragenden w.e man sagt. Dell jener Pfrov en. Er olg un'rcr Ähnlichkeit unten stak bet Schweger- mutttr« im Gabelstück. Dir hätten uns eben geßautft seit wir hier wohnen. aroJlcn sie w.d mH« zu un'erm Dorteil, geschweige dem ihren ‘«Sic man so spricht ovn Stockwerk zu Stockwerk: chlleßllch bleibt es in b:r Fern.sie. Prakn ch verfuhren d e 6?cngler so. dah 'ie unten bei Schwiegermutter« bic Sröf nung Vornahmen. Sie montierten da« Gelenistück q5 Die man w". >. sitzt lo ein Aohr ineinander von öden her. e« si'zt wie in einem Tr.ch.er. unb die Binbungsstellen werden mit @:re und Zement ab- aed.chtet Aatürlich gingen unsre Spengler um» gekehrt vor. Sie kratzten die Dichtung ab und auf der sie steht Industrie und Landwirtschaft fmb also rii" Lchtcsialsgemrinschaft, zufamnmngekettet durch die nüchternen AoaNläten des Qroenfl. Diese Zusammenhänge zu gefährden, bedeutet nicht nur Schädigung des andern, sondern in erster Linir eine Sekbstschädigung, die an Selbstmord grenzt Au« dieser Tatsache ergibt sich, fern von jeder Phrase, lediglich au« toobltxTfkiubcnrm Gigen- tntcrriie, eine nationale B-rpssichtung. der sich niemand wird entziehen können, der es ernst mit Men dergleichen wenden, gegen Formeln Derpssichtungei.. die den Betreffenden dtc lichkcit besonderen Zusantmenschluffe« geben jedenfalls nicht der Tendenz dienen, geme.nsam den Frieden zu sichern, sondern sich gegen den Aachbar ^ufammen m i t dem Bachdar seines Vlachharn zu sichern. Darin aber liegen, wie die •tldßanx) lehrt Keime und Ansätze zu Spannungen un d mmungen. aue nicht anders als durch einen kriegerischen Zusammenstoß einmal zum Ausbeuch fern»- men. Hier wäre - und das sollte für die neue Genfer Erörterung einer der Hauptpunkte fetn - die Gelegenheit n einem neuen Locarno Sollchen bte*<- beiden Mächten. Frankreich und talirn. wtrkl'ch dem europäischen Frieden zu dienen unb der .Sicherheit" zu bienen tm eigentlichen und wahrhaften Sinne dieses Dortes' schlugen da« Gelenk heraus Dann schoben sie die jBrirak" rin; da« Ist ein fchlangenartiaes. sehr prakn'che« Utensil. Sie bohrten unb stocher- ten den unteren Dell des Pfroplens weg unb ließen Daffer nachsltehen Unb nickten zufrieden. Daraufhin kam e« zu der befreienden, doch unheilvollen Tat. Der Gesell ließ osien. was er gcöf'net hatte, unb nahm Lchrsina unb Druck» pumpe hinauf nach oben zu un« Er ging dem Hauptpfropfen au Leid Pumpte vier Atmosphären m den Zylinder füllte ba« Waschbecken mit Waffcr. preßte da« Schlauchende über da« Beckensieb (N'B* für Facheute^ ba« Gabelstück war wieder zuge'chraubtt. brückte den Puylumpen dicht unb hcstig um ba« Schlauchende unb bann drehte der Lehrsing da« Denttl auf: rin bumjt’er Stoß ächzte durch« Hau« ba« Wa'ser im Becken strudelte auf unb raste davon e« war heraus' Ich hüpfte eilends hinunter zu Schwteger- mutter«. Aicht nur heraus, oh eine Katastrophe hat frch ba Augettagen! Hier Atmosphären wetterten durch bte Dasserleitung unb explodierten au« dem osienen Gabelstück. Unb jene besagte Pfropfen-Substanz n-ffchwarz übrigen«, sie hat sich erzentrisch über die Wände unb Türen gebreitet unb über ba« frischgew chste ßinolewn. Da« ge'chah bei Schwiegermutter« Unb so folgte bic -w.ite Epplo'.on. unb dteie ohne Druck- AD.'inber Do wir boch unb während wir un« fo freuten. Jedenfalls, es war heraus, gründlich unb 'ichtbar und mit vier Atmolphärerr. Die Speng- ler kehrten ’anftmürig zu Schwiegermutter« zu- rück. ;e wtfchten da« Gröbste auf unb setzten ba« Abflußgelenk wieder rin. Cie brichmierten die An'atzstellen kunstvoll mit Gw« unb Zement. Unb gingen. D c DeN.kale ist wieder hergestellt. Da« fort »cD. fließt ab. wie e« toll unb bte Harmonie nun ja. sie kehrt etwa« zögernder — irnmerh n auch sie kehrt wieder zurück. waren «te ba. Und alles nur. well wir fcfcen sind Dell vir un« so oftmals waschen, sch muß da« erwähnen, es gehört dazu. — unb well solchergestalt sich aus Seifen'chaum unb dem was er nriminnnl. Staub der Stra-.e. Staub be« Zimmer«. Schmutz «chlechth.n. unb au« dem was rich mitlöst, ich muß ba« erwähnen, es gehört dazu die Haut nämsich. soweit abgebient unb mit Aetben der Hänbe im Seifenschaum abge* schobt —. weil au« diesen dreien sich b.e fötale Mass« bildet, die unserem Lebensablauf auf Tage fo sehr Hindernis geworden ist. sagen wir be e man we st eine Aohrleitung. ein gußeiferner B>eg von uns oben hinab tief hinab in bte Erbe zu den gröberen. dickeren Böhren-, ein vertikaler Deg der sich manchmal winkelt, nicht viel, zum B^sptel beim Passieren der Decke, allo in jebtm Stock- teert wo übrigens jeweils Zweigstellen angebracht find, die Daschbecken unter un«. wo allo ebenfalls tote bei une das Dass er im Becken au'-- gefangen wirb, durch ein Sied läuft unb durckr ba« Gelenk in 8-Form. da« spitzwinklig einmün- det. da» Gabelstück al'v Und da« ist alle» famos. wenn es in Ordnung ist. Aber wenn, wie bei un«. besagter Schaum-Staub-Haut-Schlamm sich sammelt, ftch lagert, wo die alten Gußrohre am rostigsten sind, wtc eben unten bei Schw.cger- mutter« an jener Zweigstelle, jenem Gabelstück, und dort einen Pfropsen bildet, daß nicht mehr oben bei un« unb nicht mehr unten bei Schwiegermutter« abläuft, wa« fort 'oll: ja. dann ist rin Hindernis in unterem Werdegang die Harmonie. Bestandteil de« Wer.'tag«. sie geht in erüdc; nur der Pfrop en. der unsichtbare, ner- Gefährliche Bündnisse. Außenpolitische Umschau. Bon Prvfesivr Dr. Otto Hoetzsch 2« d A Briand hat am 13 in f««« t» er ftr 1>U ^»^^a^wted« «ockaestriU tooetwn ist. rine brourfenOtoerte lUb» 9 .halten^ Vie betonte eine enri*xi>eiw Frwrvnsposittk M dem Ctme. wie Briand M< fett längerem be- hribt Dtr glauben auch durchaus daß «twi brr Abs cht und dem Dillen befhmmt ist. Guropa Den Friri-n zu erhalten und zu sichern. Orrabe h#*balb aber tmrfz der Bertrog. den «mit stuaoslawten am 11. Tlooembi-r abgefchlollen bat um so auffälliger, um nicht zu sagen beun- rubtgenber Briand hat ihn ein ßoearno genannt. Das ist er nun wirklich nicht Deder dem Iichalt nach — vovausgrietzt daß der bisher verdsientlichte Doetlaut richt-.g ist — noch den Begleitumständen «ach. unter Denen der Terirag entstand Gs ist über ihn anderthalb Jahre verbandelt worden. Man darf nicht vergessen, daß es die Idee wenigsten« des jugosiawischen da- maligen Außenmi Esters war. einen Bert rag au ©ritt in dieser Art zustandezubringrn nämsich «zwischen Iuaosiawien vransre.ch und I ta - (len. Man bari auch nicht verbellen daß Iugo- siawlrn zu der .Option-, zu der es jetzt grichr-si- len ist. nur getzwungen gekommen ist. und man barf vicklricht auch annehmen. daß auch Briand kneten Abschluß dem er sich nubt mehr ent- z.chen konnte nicht gerade mU Begeisterung öd' tegen hat $er wie dem auch sei. bi« Hauptsache ist da«, was t st. Und ba« ist daß Frankreich hier seiner bekannten Kette von Bündnisvetträgen über Europa hin mit Brüssel und Prag unb Darschau und Bukarest jetzt den mit Bel - Bb hinzufügt. Das ist weiter, daß dieser Der- nur zum Teil mit Desen und Geist des rrbundspaktes vereinbar, zum anderen Teil ein Bündnisvertrag alten St 1« ist. der selbstverständlich in irgendeiner Form auch von m i - lltÄrtf®en Erwägungen unb Hebertegungen begleitet ist. Und das ist schließlich, daß der Der- trog rin absicht sicher und bewußter Gegenstoß sein soll gegen Italien, ba« auf der c.nen Seit« mit dem Tirana-Bertvag und dem albanischen Zwischenfall, auf der anderen Seite mit «einer Flottenbemonstrotion von Tanger eine sehr bestimmte Stellung in erster Linie doch eben gegen Frankreich nimmt Dabei bat es Spanien an seiner Se'cke und glaubt c« auf Vie Unterstützung Englands rechnen zu kön- nen. Gegensätze des westlichen Mittelmeer« unb der Balkanbalbintel verschlingen sich so miteinander unb bestimmen die Aufstellung, die jetzt mit dem sranzö tsch-juaoslawt'chen Bündnis vollständig iKtoorbm ist Das aber ist ein Allianz-System alten Stil« Man spricht in diesen Bert rag i mit Reverenz von den Dölleri»unds»erpllichtun>.en, aber man schließt sie in einer De sie die mit Desen unb Grift bes Bölkerimndspaktes nicht vereinbar ist Unmittelbar berührt der Bertrag Deutschland nicht Doch wirb darüber erst abschließend nu urteilen fein, wenn man weiß, ob in dem Artikel 6 Mrinimgsaustaufch über alle Fragen der europäischen Polst k. das Dort .europäisch oder .mittel europäich". dellen Tendenz ja klar wäre, steht Im übrigen betrübtet Deut'ch- lonb den Abschluß nur unter dem Gesichtspunkt, ob er dem europäischen Frieden dient ober nicht, unb weiß, baß jedenfalls Jugoslawien ernt Spitze gegen Drnitfchlanb. was ja auch gar keinen Sinn hätte, damit nicht richten will. schäft ttneber mobil zu machen. Das sei an einem e:n*rinen Beispiel« beleuchtet Man schätzt den Bedari der deutschen Üandwiit'chaft an Drill- mrich neit. Hackrna'chtnen und Düngestreuern auf Die grundlegende Deränderung. die sich innerhalb wentger Menfcherutltrr in der Zusammensetzung der deutschen Bevölkerung vollzogen hat. hat m bet deut'ckxn Oefentsichkrit lehr stark Die Uebr rjrugung auf kommen lassen, baß Deutschland imt Schickialsnotwendigkrit den 3kg «um Induftrie-Stoa« gehen mülle Dährend 1871 noch jeder zwölfte Deutsche etn Einwohner einer der 25 deutschen größten Städte war so war da» 1925 bereit» bei jedem vierten Deutschen der Fall. 1871 nahmen die Einwohner der deutschen Großstädte nur 4 8 Prozent. 1925 In der gleichen Zril- t>er ländlichen Bevöl- Industrie und Landwirffchast Don Karl Hepp. M d. 2k.. Präscheni des Aetchs-Landbunde« bereit« 26 7 Prozent ein. In der gleichen Zeitspanne sank der Antest der ländlichen Bevölkerung von c3 9 Prozent aus 35 6 Prozent Die deutschen Städtc hatten in der Bolkszählung«- verlobe von 1900 bi« 1910 einen Danderungs- gewinn von 1.4 Millionen au verzeichnen. Dieser Menlchenzustrom hielt auch In der Volkszählung«- Periode von 1919 bi« 1925. trotz be« Menschen- Verluste« durch den Krieg und trotz de« Arbeitsmangel« .n den Stabten, fast unvermindert an unb betrug 0.6 Millionen Menschen Diese Tatsachen scheinen auf den ersten Blick eine Entwick- lung duhuörifen. die immer mehr Land unb Landwirtschaft eine untergeordnete Bolle zu- Trotzdem kann dieser erste Eindruck einer näheren Prüfung nicht Stand halten: denn zunächst Hot die oben gekennzeichnete Entwicklung auch eine Kehrseite, die die Bedeutung der ländlichen Bevölkerung trotz schwindenden Antest« an bet Ge'amtzahl. in immer stärkerem Maste hervortteten läßt Die einst ba« Land dem deutschen Heere euren unverhälmismästig höheren Anteil von Aekruten stellte, als bic städtt che Bevölkerung so ist heute ba« Land eine unentbehrliche Kraftquelle für bie Ergänzung ber industriellen unb gewerk - lichen Arbeiterschaft. Es ist kennzeich- nenb. baß von ben nach Berlin zugewanderten Männern im Jahre 1910 65 Prozent sich an besten Wannesalter befanden, al« sie ihre Tätig- keil nach Berlin verlegten. Da« Land ist allo ba« große Menschen- u r^h Kraft- refervvir, ohne da« Maschinen in ben Induft riewerken bald stille stehen würden, denn aus sich heraus haben bie Städte nicht bie Kraft, ba« notwendige Men'chenmater'.ai auch nur zur Aufrechterhaltung be« heutigen Standes deutscher Industrie-Tätiglest hervvrzubringen Da« beweist die durch folgende Uebersicht gekenn- e« betrug ber De- Srnwvhner berech- sprechen Insge'amt hat man den möglichen -3 .|c-m.cbn'erlTau4> durch bte brut'X.- Land- match nen ndustrie auf jährlich 530 030 Tonnen i^erUmschlagt, immer vorarisge'etzt. daß e.ne Die- derberkiri'.ung her AentadsiitÜt der Landwirtschaft eine Höchst inten« irierung ihrer Betriebe gestattet Man sollte annehmen, daß bidc Tatsachen auch ein ent scheidende» Kriterium für die Gestaltung ber deutf che n Hanbelsver- tragspvlitik abaeben tollten Die Entwicklung der deutschen Hondrlsbllanz beteriß. daß die Möglichkeiten einer E,portstetgerung viel zu gering sind, um bie bam'.t verbundene Steigerung der Einfuhr jeder Art auch nur auszugle ch' Dtrlltch entwicklungsfähig ist lediglich der deutsche Binnenmarkt Geheimrat Dulsberg hat vor kurzem darauf hinaewirien. daß der Ant tl des innerdeutschen Verbrauchs an der deutschen Gesamt- erzeugung von 1913 bi« 1925 gestiegen ist bei der deutschen Strinkohlenförderung von 87 aut 95 Proz . bei der Elfen- und CtaßlerÄeugung von 77 aut90 Proz. bet der elektrotechnlscheii Erzeugung von 75 auf 83 Proz Deichen entscheidenden Anteil an dieser Enttricklung die deutsche Landwirtschaft hat und noch bähen tonn habe ich bereit« nachqetinesen. Es scheint mir dah.-r eine gefährliche Beriennung der deutschen dWontwrftdkf Art M*rt oet*ti«ftn loHen bas « trftfTälHaen ed*tnuna*n wkberf«6rt und bur;e ba« Fieber den Typhus fcroorruh Sondern wie das Fieber nur eine De^eiterscheinung der Äranftdt ist. so ist auch die Hetzpropaganda nur Begleiterscheinung nicht Ursache des 'Bölkrtaff«; Heute klingt es '.och felllam. weil diest örfcnntnie zu neu ist. und doch 'st t* so und jeder kann es im privaten Leben beobachten wett A. dem B. unrecht getan hat muh A. den B ungünstig beurteilen. Seine Selbstachtung, fein Geltungsaefühl. da« der Wensch braucht wie das tägl:t>c Brot, würde le'kx n. wenn er sich elngestünde. tast B. ein wertvoller Mensch ist. Gerade well er ihm unrecht getan hat, deshalb muh rr ihn her absetzen und kidurch fein Unrecht zu Aech» machrn. Solchen Beobachtungen ist der Weg geöffnet wo:' en durch die bahnbrechenden Gedanken von £urt Bas chw l tz. die im neuesten S)cft der Süddeutschen Mv-iatoheste .Massenwahn" zum erstenmal eine gedrängt?, für weiteste Streik berechnete Darstelluna gefunden haben. Di.- Aus- faHunfl, bah der Krieg zu arwinnen war. und dah die ÄuSllTirkung unter er Siege zerstört wurde durch die falsche Einstelluna der pol lisch maQ- «benben Ä teile durch die Verkennung dessen ao.-aus ee im Kriege ankommt. erhält hier eine unbeabs chl.ate und daher um io furchtbarere Begründung. Die önlbeaung hoi Basch Witz ist der erste wirklich neue und ordnende Ge anle in einem Geb ei, über ba# ton nationalen Stindpunkt der einzelnen Bat o ien au« Bibl.vtheken geschr eben wurden Ts ist schwer, in Reagen. die ba« nal d mle Bewußtsein so stark berühren, unparten'ch au sein, sich der Herrschaft de« »efübk zu enhicbui 2b>r gcrob das ist ein Prilsstein für d e Baschwiyschr Th.o le, daß sie nicht nach Utah gemacht ist. etwa um kxm geistigen Är eg De i'chlands zu seinen Gunsten zu enllchr>d« sich Schlag auf Schlgg prograrwaähig abwi(feiten und zum ausfallend vaschen 2lbschluh gekwacht vur^n. verstummten die Dtrastenkritiker ganz. Ia. letzt sah man ja leicht ein. bah auS der alten, baufällig n Scheverhalle doch noch etwa# Ordentliches geworden war. Fest uitf trotzig steht nun bet Bau wieder auf feinen Fühen. Der Aoddau ist fertig! Gin Seufzer der Sr- ieichterung entringt flch der Brust des Architekten. wenn der bänhergcschmückfe Tannendnum auf dem Dachfirst feine Zweige über dem Gebäude reckt, wenn der Arhbau abgrschlosien i't, wenn Äichtkst gefeiert wird. Veden der eigentlichen Beruföardelt des Bauküastiers hat eine Reibt von 2luseinand-rfetzungen m t Presfe (Vicht mit dein „(Siebener Anzeige?'. D. Veb.). Behörden. Bauherren. Unternehmern und Arbeitern ihren Adschlub gefimben. Der kounnende innere Ausbau wird mit erneuter Kraft in Angriff genommen wenn bet frohem Becherklang ein gutes Mab an Aerger hinweggespült ist „Herum irrectipcrabilium summa felidtas est oMivio". IXi« bat der Schöpfer des schönen Alsfelder Vathause« vor über 400 Iahren In ben Ännfolftetn eines Erkers einmeibeln lasten .Glücklich ist. wer vergibt —--", mag in ähnlicher Lage gewesen sein, wie es die Bauleitung des neuen Pollzeiarntrs heult Ist. Wir fühlen heute mit ihm Freuen auch wir uns. bah der nicht alltägliche und ichw'.erige Aohbau programmgcmäb. ohne jeden Unfall verlaufen ist. freuen wir uns. hab der Bau heute jeder sachlichen Kritik wider- stehen kann. Wenn nun der Vichtsachmann unb uneingeweihte Beschauer bet ursprüngliche Zweck bt« Bauwtrk» nicht mehr zum Bewuhtsein lommt. es sott ja jetzt den Ausdruck eines öslentlichtn Gebäudes Würde und Monumentalität besitzen. Io ist doch die ursprünglich« Konstruktion klar erhallen gebhfben Um dos durchzuletzen. muhten «ich bk allen schweren Eichenkoloise. nachdem sie Iahrhundert, lang in behäbiger Vuh« gelaatrt halten von welchen sich manche schiel aträdelt, wieder andere ihre Verdinbung mit etn Vach da rn ganz abgebrochen hatten, mit Aechzen unb Stöhnen dem Willen her Bauleitrma fügen bis alle Deformationen korrigiert, bie Wände ins Lot. Mo Balkenlagen rn bie Waage gebracht waren 311« Artung vor ber Arbeit, welche hier btc braven Zimmerleute der Finna Vuhn «leitet Haden Und befondert Anerkennung gebührt auch C-t n tüchtigen Maurern des Unrenehmers Vemntcr welch« die schwierigen llmedängungen bei mißlichsten Platzverhältnisten auf» beste durch- 0« ührt haben. Sieden Bindcrfelber teilen der zu».iae>cho4li- gen Kiu der Länge nach ein; wie bie Sckwtten eine« Sch ffes ist Meie Einteilung vom Erd- aefch b bis jum Dachf.rst durchgeführl unb auch heim Umbau erha.ten gebt.eben und im Aeuße- ren und Inneren klar iU erkennen. Wo innen ein Binder fteht schliefit außen ein Fachwersteld nvt »• nrm Pfoften ab In bet Querr ch'..ng ze-grn die cdemaliaen Stiele auch heute noch deutlich ihre ur'prünal iK Funktion auch bie Hegerhen ^achb nber blieben so weit wie inög- mögl ch Heftchen. Da. Wo mehrere B.nhersoche zur Gestaitung größerer A.i^mc zukammengekaßt werden mußten, bilden Unterzüge, Wcnbpfvst« und Kopfbänder di« Derrn ttlung zur einstigen Konstruktion. Auch vom Material iM das Alle möglichst erhalten geblieben bzw. w «der verwendet worden. Wo batten stch auch heute berart ge Mengen aUerhärfüer Eichenpföften In ausge'rvcknelem Zustand« bernebrnr lallen? Ober welche Kosten hätten diese E.chenhclzer verschlungen? Mit ganz geringen Ausnahmen ze gt ber Bau beute sein altes .Konstruktionsmater.al. im besonderen in den äußeren Fachweri»wänden. Hur da, wo das Holzwerk durch Feucht!gke.t unb Ätalldünste zum Verfaulen gefemmen war. wurde es durch neues ersetzte ein ge Langbölzer muh en aus konstruktiven Gründen neu e ngebracht werden. Im übrigen wurden Pfosten. Siegel unb Streben, wo es nötig war. ausg> wechsel:, neu beschlagen, gerichtet und ver, mmer: Veunzig Prozent bei alten Eichenholzes Ist im heu.igen Aohbau wieder verwendet! Auch das vorhandene unb zum Teil noch gut erhaltene Z.cgelinaterial, Biberschwänze, wurde wieder auf da« geschalte Dach aufgelegt. Sogar von den Gcfach.'i. wrlch« nach althergebrachter Weise mit Fitzgerten und Stlckslecker mehrere Arrestzellen und ein Wärterraum einerseits des Treppen- zuaangs, andererseits Ist ein Aaum für beschlog- naomtt Sachen, ein Keller für ben Hausmeister, eine Waschküche unb das Kesselhaus mit Koks- raum für die Zentralheizung eingebaut. Das Erdgeschoß wird da« erste Polizeirevtet nnt allen zugehörigen Aäumen in reichlicher Anzahl aufnehmen. Das erste Obergeschoß soll bas Hauvtpvlizeiamt enthalten mit dem dimmet be« Amtsvorstands, großer Schreibstube, großem Unkrrichtszimmer, einem Arztzimrner und weiteren zugehörigen und notwendigen Aäurne. 3m zweiten Obergeschoß wird die Kriminalpolizei Unterkunft finden. Ein Aaum für den Erkennungsdienst fand hier ganz befvndere De- achtung Auch h-ec sind die zugehörenden Aäuine vorhanden. Außerdem ist in diefeni Beschoß noch eine Wohnung für einen Hausverwalter eingerichtet. Alle Dirnsträumc sind von den Korridoren aus zugänglich xmb reichlich belichtet, lieber ihren inneren Ausbau wirb später an dielet Stelle Näheres berichtet werden. Die vor dem Hauptgebäude stehende seitherige Gendarmeriekaserne wird ebenfalls zu 3tt>eden des Polizelamts arksgebaut und eingerichtet Daß sich der jetzt zum Abfchluß gekommene Aohbau auch bzgl. der Kosten im Aahrnen de« Voranschlags hallen konnte und größere un- vvrhergc'ehene Fälle nicht ringe tret en sind, bars noch mit besonderer Genugtuung lest gestellt werden! Aus der Provinzialhauptfiadi. Gießen, ben Itt. November 1°27 Die Ardeitetmartilage im nördlichen Oberhessen. Im Bereich« be« Arbeitsamtes für da« nördlich« OberbtHen (Stabt und Kreis Gießen unb die Äreik Alsfeld. Lauterbach unb Schotten» hat sich die Arbeit«marktlage in der Zeit vom 15 Oktober bi« 15. November gegenüber ber Zeit vom 15. September zum 15 Oktober etwasverfchlechtert. Der Aück- gang ist auf bk Beendigung der landwirtfchsst- lichen Arbeiten unb bas durch bie Jahreszeit bedingte Aachlafkn der Bautätigkeit ,urümu» führen Die Lage in ber Industrie tft bisher nicht ungünstiger geworder Seit 14. November ist auch im hiesigen Bezirk bie Arbeiterschaft dec Ztgarreninbustric ausgesperrt Der Iahreszetl entsprechend büritc beim Eintritt von Frost durch weitere Stilleaungen tr Baugewerbe noch mit einem Anwachsen ber Arbeitslosigkeit zu rechnen sein jedoch Wird dann auf ber ankeren Seite durch die Holzfällerarbelten im Wald für einen Teil der Arbeiterschaft neue Arbeitsgelegenheit erschlossen werden Im einzelnen Ist folgenbes zu beraten Ar eit«l»fe>'ürf»rge. Gießen-Srabt an» 15 November 124 Hauptunterstützungßemv ä ger. W: Zuschlagsempfänger (1* Oktober 91 bzw 128). Kreis Gießen; am 15. November 34 Hauptunlerstützungserndfä. ger 3? Zuschlags- «mpfängcr H5 Oktober !• bvr 24 Kreis Alsfeld am 15. Aovembee 40 Hauptunr«rstützungsemp!ä.^er, 104 Zuschlags- empiänger «15 Oktober 1t bzw 13). Kreis Laut« rbacy am 15. Xopember 38 Hauptunterstützungsemp äi-ger M Zufchtags- ernp'anger 15. Oktober 15 bM> 34). Kreis Schotten; am 15. November 20 Hauptunterstühungsemp ä .ger. 32 Zuschlags- enwfSager (15 Oktober 8 bzw 8k Insgesamt am 15 Hooemtee 25c Haupt- unter tützungsemp ä ger 456 ZuschlaGsampfU»H« (15 Oktober 143 bzw 207). Krisen ürssrge-SmpfLuger. Gießen-Stadt; am 15. November 60 HauptunterstüyungseTnp ä igtt. 95 ZushlsGs emp'ä 'cer 115 Oktober 32 bzw. 50). Kreis Gießen an 15. November 10 Hauptunterstützungsemp äi-ger. 19 Zuschlags- empfänger (15 Oktober 10 bzw 24). Kreiß Alsfeld am 15 November 4 Hauvtunterstützungsernp'ä ger 11 Zukchlags- emptä v.cr «15. Oktober 3 bzw 11) Kreis Lauterbach am 15- November 1 Hauptunterstützungsemv'ä-ger. — Zuschlagsempfänger (15. Oktober 1 by». 4). Kreis Scholten am 15. November — Hauptuaterstützungsemp'änger, — Zuschlags emp Lager (15. Oktober — bzv. — Insgesamt; am 15 iotxmler 75 Haupt- unkrstützungkemp L ger. 125 ZuschiageemifLager (15. Ottobet 46 bzv 96). •• Die Wahl der Ce r t re u« n • m6 ■ nei zur Angestelltenverslcheruiig betrifft eine Bekanntmachung Im heutigen Anzeigenteil, auf die mir die Interesicnten besonders Hinweisen. ,e Eine Aeichsporzellanvoch« findet vorn morgigen Tage ab statt. D e vor Jahrzehnten die fogenannte .gute Stube" nur an Sonn- und Feiertagen benutzt worden ist. To führt auch beute nvch manche« Geichirr in Vitrinen und Schränken e n verborgenes Dasein trotzdem das täglich« «Aefch rr schon an vielen Ecken und Enden ab^estoßen unb nach Form unb Dekor veraltet ist. Da uns aber Porzellan bet allen Mahlzeiten, vom Frühstückst.sch bis |uu: Abendessen, begleitet, ist bt< Idee. bl«f? Mahl zelten durch gutes Parnellan zu täql chen Feierstunden zu gestalten, ein hohes Kulturz ei. da« vollen Srsolg i'erdimt. Porzellan Ist aber nicht nur unsre schönstes, sondern auch das gesünbestr und Hhgien fchste leramisch« Erzeugnis. Spetsen halten sich am längsten in Porzellm, Baktarim, können sich in Spalten und Aislm nicht eirmisten da die Glasur zu bart ist; etwaige Splitter Unb. Im Degen la tz zu Dlasfpl (lern, sofort sichtbar und können deshalb nicht, w.e auch fplitrtmde Emaille, Entzündungen und KranThe len Hervorruf en. Abgestoßene Stellen werden nicht dunkel sondern bleiben weift unb hell. Nur für ein» Mark Porzellan wird In DeutIchiand pro Kvp' der Bevölkerung Im Iahre verbraucht, in anderen Ländern bis zu acht T.iarf, auch das dürst« ber «Erfolg dieser AeichSporzrilanWvch« verbckrgrn •• Born Lurngau H«ff«n D D. Uasese gestrig« Mitteilung über Vie Veranstaltung am morgtqfn Sonntag in Gieftm ist dahin zu be- richtlgen daß bie Gau-Dortumerflund« fit Schüler-Tucnwart« und Vorturner nicht am Nachmittag. sondern am Vormittag in ber Zumhalw des Aealgdmnasiums Wattflnbet. Die tumrri'chrn Hebungen sür das Deutsche Turnfest tn ÄMn Werden am Nachmittag In ber Turnhalle des Turnvereins von 1846 stattfinden Nundfunlprogramm des Sreefteitet Sentzers (Aus bet .Aadto-Umschau-.) Sonntag. 20. November. 8.30 dis 9.30 Udr Morgenfeier veranstaltet von bet Evangelischer Bemeinschafl. Gemeind« Franllurt II. — 11 bis 11.30: llfb«rtrcgung von Kall«! Sk Öltcmftunte - 1130 bl« 12.30 Heberttagung von Kassel: Ernst« Musik fir Blasinstrumente. — 14 30 bis 15.30: Feiet be« Voltsbunde« Deutsche Ärtc,]#gtäb«rfüjorg«. - 16 bis 17 D.e Stunde bet Iugend — 17 vis 1s Konzert des HauSorchesters. — 18 bis 18J0 Gedanken zur Zell, eine neue Vortragsreihe, veranstaltet von Dr. Hans Flekch. Prvfellor Hermann Schubotz und Prosessor Fritz Wichert. — 18JO bis 19.30: Stunde bei Ahe» - -Ma .Nischen Bav- banbe« für Bolk-blldung: ..Wilhelm Hauff zum 100. Todestag des Dtchtets". Dortrag und Dvr- lessngen aus seinen Dichtungen von Alfred Auerbach. - 20.30: Konzert I S. Bach. Montag. 21. November. 15JO bi« 16 llhr. Die Stunde bet Iugend 10.30 bis 17 45 Konzert des Housorchestets Die Oper der Woche - 17.45 bis 18.05 Di« Lesestunbe. — 16 *5 bis 19 15: „Äombtnarten von Flugzeug unb Eilen bahn im Dienst« des Taw oerfanbH". Dortrag von & Neumann von ber Deutschen Lufthansa 14. - 19.20 bis 194» ..Di« Hmd«nburgmorken neue d«utsche Wvh(- fabrtsbrkfmarkrt?. - 19 45 bis 20J5 lisch« Ltteraturprooen — 20.15: Deuten« Tod Drama von Georg Büchner. ^Neumeyer-Piano billigstes und ideilstes Qualitäts-Gebrauchsinstrument für jedermann Vertreter: August Förster Bahnhofstraße 65 B MS. 15. 15. ,»Är 1 18 •Äobmk V). 1;^-. Sn 11 bux. *efaiSj lau<"ie|lll| *LU 11 betr.fn n WietntnL aw LJ® e tot 3ok. !*• torba (i । ii Ju -V"'" N* ’JIOR M wtler jb nach $üm «r Porcia, be Jdltif* M M ^r. bidt 1*. ‘u Al chen >n- ? ÄulhmK ht lan iß akr mch 'ch bat gdünS* ^niznii. 6>din 'hätto M nld)t riwil» »1« Splitte lieb lofort lichldu Ät auch Nümttk tratufrlcn betet- erben nlchl bald tlL Ihn fit *> ullchland pro Jtor braucht, in anbntr uch bai büdtt be nvoche rnritaftn Ihn ». L UM LnanNaltvW ar t ist dahin w N- ortumnl.uitf» ftt na nicht aal* g in ber lumbelk et Die hirwÄ Suntfrf In Mr fr turnjdle M tbrn zramm »«ibtti. Umschau".) ifflbtt. genftlet. otranldltt teinIM •meb* Mt M L iß 15J0: Mit W 1U9CnVwlU6 ttut Srrtc^rr* 'M Silbtta Vortrag «J ettvmt W3«'* . Pach- vetnbet.__ hink' JäSirf SE: vs^r r££s NSllN idealste HeinridiHodistätter 1 ■ -T- . ■ l J .y»M—E=MM—M—»II I --, Neu eingetroffen t Orient sT eppidie direkter ImporUtitta Brücken und Teppidie in allen Grüften I Beachte« See bitte die Preise in meinem Sebewfeeeter! I Teppiche Meine Familie erhalte Ich gesund, wenn ich ihr zu “5 Staubsauger ±£’& Fußböden, schwere Teppiche, Matratzen und Polstermöbel. Gardinen, Bücher usw. 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Lehrer der Ausdrucksgymnastik Dr. Bode, Turn-und Sportlehrer Freitag, den 25 November 1927. abends 8 Uhr. im Katholischen Vereinshaus. Ab Hontag bla rlnacblleUllch Hlttwoeh: Ferner: Dn* er*tkln»««|ge Beiprogramm. Sowie: t.ll-FliiuberlchtcrNiatlung der vereinigten Llchteplcle <•’teilen-Homburg. ABENDESSEN zu Mk. 3.50 Schildkrötensuppe in Tassen Hummerschnitten Rehrücken Diana Engi. Tapioca Pudding Vorbestellung von Tischen erbeten Deutscher Sprachverein / Zweig Gießen Donnerstag, den 24. November, abends 81/1 Uhr 1. Dortrag von Professor Dr,Alfred Göße über Deutsche Studentensprache im Hörsaal des Geograph. Instituts, Äranbplak 4" Gäste willkommen! 2. (krganzungswahlen für den Gesamtvorstand. “*"D Was der Mensch Wt. das ist er! Redner: Herr Dr. med. Erwin Silber, Frankfurt a. Main. Zur Deckung der Unkosten Eintritt 50 Pf. Naturheilverein Giehen. miete 1 iMllMllM werd, faebflemdb il oreiSweri gestimmt u. reoor S.kl>erl^7 6le6en.Blotmr.il tclepbon 24rlttes Konsert H. Schütz Weihnachts-Oratorium (Hletorla der Geburt ChristiI. J. S. Bach: Kantate für Baritonsolo: Ich habe genug. J. S. Bach Magnlflcat für Soll Chor und Orchester. Der Käheniteg 7 Akte nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Mu der manu. BESETZUNG: Eberhard. Baron vou Scbrandrn .. Gustav Rodcgg Boleslav. sein Sohn Jack Trevor Pfarrer Götz A. Bohrens Helene, seine Tochter Louiia Woldura Merkel. Orts»chulze Rudolf Lettinger Felix. «In Sohn J. Mylong Münz Hackel berg. Sargtischler Max Maximilian Rcginc, »eine Tochter Liesl Ar na Landra- von Krotkoim franz Stein Engelbert Ekkehard Arendt Der grolie Preis von Kentucky Ein Seniaiions-Srhausplel von Menschen n. Pferden iu 0 spannenden Akten, kernet. Sein siebenterjunge Ein reizendes Lustspiel in 6 Akten Mit der groben deutschen Besetzung. Emil Schm all Bl ergro fahan dfung Giefaen ’fruitemrfciN 7. Telrfb* M Aufführung der Bodeschuiefür Körpereniebung und Ausdrucksgvninastik mit 7 Schülerinnen d. Frankfurter Arbeitskreises 3m Saaldoo Sauer, 0-waldsgarten sprich! Samrtach,b«n 1« November 1927 •% Udr abends Nörten im Doroerfaut ad 18. November, Im Soaldou Sauer und an der Qfbmfr kaffe - soweit berrdfly - crMIfTi». Lichtspielhaus HahnhofetraOc 34 Heute letaler Tag: Glanz und Elend der Kurtisanen mit Paul Wegener. Ah morgen 3 IJhr bla einarhL Itlttwoeh: Das Werden desMenichen Von der Empfängnis bis zur Geburt Populärwiffenfchaftlicher Grohfilm In 5 Abteilungen Ein Aufklärungsfilm über das Allerwichtlgfte, das Allernatürlichfte und das Allerunbekanntefte: Die Erzeugung des Menfchen und die Vorgänge im Mutterleib bis zur Geburt des fertiggeformten Lebewesens Der Film der nützlichen, ftreng fachlichen und dezenten Aufklärung in gefchlechtllchen Dingen. Acrztllcher Vortrag von Herrn Dr. med. Günther von der Unlverf Frauen-KHnlk. hier Vorstellungen 23. und 24. Nov., abends 10« Uhr Im Lichtfpielhaus, Bahnhofftrafse 34 trinkt das gute Mainzer Aktien-Bier! fZZ D.. ,, ..............., ,, Christliche Vorträge mit den Themen Wer lat ein Pharisäer und wer ein Zöllner ? Gibt es eine bewufate Sündenvergebung ? Da* grobe Hindernis. Die suchende Liebe Jeau. Hellagewifahelt. Der unfruchtbare Feigenbaum finden vom 23. bis 27 November 1927 im Saale zur •Stadt Wetzlar”. Ludwigstrabe 55 statt. Jedermann lat herrlich eingeladen. Am Donnerslaa 24. Aoo, abends 5.30 Uhr finde! im phnfiffoal des 3lealqymnaffums cm Dortraq des Herrn Dr. cheußel über die „eletirischen Maßeinheiten" , ftaif. Anschließend Sesprechunq der Störungen durch die Straßenbahn Oer yerflan» lllllllllllllltlllH'lllllllllllllUlillllllllUUlllJllllllilUlltlUUin la Mamapuppe lt Ub.kepf k" ki Fiof.i HUI llaaar, 'lUttn L TW. cm.. 4,20 (Wem.. 6,00 75 em . 9,CO LIiH.eecNOber etne rgeS folgen eien zw t s che n der 6 if en GegentvarlssragenderWirlschMordnung Die Vortrags Veranstaltung des ® t a a t 4 w- Härte die von ftn geprägten ‘Beprlffe Nachdruck verboten. 17. Fortsetzung. vor einigen Jahnen aepl rieselung der ®t< bahn Wetzlar-Gteften einerund der Lahn andererseits dal S Garben heim, 18. Dav. Für d.e bereits ante künstliche De- 0 u n g fbcmali veranstalt eie am '* le und verlas ein Telegramm »ierungsaefchäfte im leoicn Kameraden. Vornan von Felix Moeschlln. Copyright by Lari Duncker, Berlin W 62. ss. Friedberg, 18. Aov Die Dereinl- iacr Aua u st i ne r s chü ler Mittwoch ihren zweiten Vorder Bezirksausschuß tn Koblenz das Recht zur Ontnabme des 'Hya^cre aus der Lahn ver- heben. Wenngleich der Demeinberol sich darüber Bar ist. daft in der heutigen armen Feil das Projekt nxfrt zur Ausführung gebracht wer- den laem, so soll doch der Krers bau meist er gebeten werden, sxh weiter mit der Sache zu beschäftigen und eine vorläufige Kostenaufstel- tintemehmur-gsmehr- und -nnnderwertc-s Gr behandelte bann das Problem der Bewertung, ör lehrst bit von Simon. Staub und Rehm vertretene Bewertungsmethode. sowie den An- schassungs- oder Herstellungswert als Bewer- tungsbasis für den Wehr- und Mindertoert ab und sieht den Wertuirtarfchted zwilchen dem Gesamtwerte der Unternehmung als WiNschosts- einhest und der Summe der Realien )ans*, rief ft» ins Zimmer, und chre Stimme zitterte, .hier bring ich dir einen Besuch Der Mann, der in der schmalen Stube vor einer Schreibmaschine saft, stand auf. Er drehte ihnen da» Gesicht zu. Seine Augen waren erloschen Sie gab «hm die f>anb und sagte: „Leiht du. wen ich dir bringe?" Und sie behielt seine Handeln der ihren und lehnte sich in imausdringlich/r Selbstverständlichkeit an ihn. — .Sie find eins*, dachte Georg, der sie betrachtete, den schmächtigen, etwa» jüngeren Mann ui'ammengeiügt mit der starken, mütterlichen Frau. .Dann ist es wohl In Ordnung ' Der Blinde schien den Atem seiner Frau und den Atem des Fremden in sich auHu nehmen. Sie schwiegen alle drei. Georg dachte: .(Er wittert die Atmosphäre meines Herzens. Die werde ich bestehen?« Hans sagte langsam: „Dillkommen.* 3n diesem Gruhe log noch enoas Fremdes. Dann schien er auf einmal das Kechte gesunden zu haben. Mit erhelltem Antlitz streck* er die Hand aus. Ls war erschütternd. wie diese Hand suchend und doch irgend» tme sehend auf Georg jufam. (Er ergriff fit. So standen sie einander stumm gegenüber. 3n dieiem Augenblicke erlebte Georg zum zweitenmal das Batergesühl. Ls kam wieder über ihn wie eine Krall, die bw ganze Dell ans Herz nimmt und sagt: ..Ls ist gut." Für den Sa ter gibt es keine Ejseriuchc mehr. Ltn Vater kann aller ertragen. (3raup kitzel er, aber fehlte chm nicht das wesentliche. wenn er nicht litte? Be.m Handschlag hatte Marianne otri geatmet Das Schweigen machte sie wieder unsicher. Nun jagte sie drängend, ein wenig unruhig und besorgt: Jyans. willst du nicht wissen, wer er ist?" Die kann sie bas noch fragen? dachte Georg. H^ns drehte ihr die erioichtnen Augen zu, ohne die Hand des anderen loszulassen, und lächelte. Sie errötete unter bleiem Lächeln. ^2ch weift es.' sagte er ruhia. ..Und du trägst mich nicht, ob ich bei dir bleiben will?' stammelte sie. ..Darum fragst du mich nicht, ob ich deinen Der- zicht' und dein Geschenk annehmen will?" sagte er. ihr ganz zugewandt, und lieft die'Hand sinken. tragsabenb in diesem Winter Obgleich her Fest!aal der Auguftinerichule gut bden' war, hätten doch um des bedeutenden Themas willen noch mehr 3 über er «schönen 'ein können. Per bekannte, in Friedberg lebende Dichter Albert H Aausch sprach über Stefan George 3n einem zweiten Vortragsabend, der am heutigen Freitag ftattflnbet, wird Alben H Bausch " * Vorlesung aus Werken Stefan Georges h mdgenstelle abzüglich der Schuldens als timet* nehmungsmehrwen an. Vem tiebertt*legen des Aep roduktionswertes der ’Xtalkn ergibt sich ein Minderweil. Der Gesamtwert der tinienwbmvna ist das arithmetische Mittel zwischen dem Zu- kunfisertragswerte und dem Aeproduktionswerts der "Xealtwi Den Vdrieickurswert und den Oc* iragSwer! tonn man nach der Auffassung Aulers mcht als Gescrmrweri der tinternehniung ansprechen. Vei der Frage der Btlanzierungs- säh.gkeit und -notwendigkeil kommt Äuler zu dem Grgebm.s, daft sowohl der denvativ Mainzlar. 18. Aov Infolge der nassen Witterung der letzten Wochen schreiten die Kanalisationsarbeiten in der Vaftn- hos- und Lollarer Strafte nur langsam vorwärts. Die Aoftre tn der Bahnhofstraf»e haben einen Durchasel ser von rund 1 Meter wodurch ein ungeheurer Grdaushub, stellenweise b s zu einer Tiefe von 3 Meter erforderlich wird Da sich eu beiden Seiten der zu kanali'tercrnden Straften viele früher benutzte, aber seit Fertigstellung her Wasserleitung aufxr Tätigkeit befindliche Brunnen befinden, so werden die Arbeiten durch Gindringen di ries Wassers in die Gräben lehr erschwer: Stellenweise gleicht die Bah ntzvi strafte einem richtigen Schlammbecken, doch hofft man, diele Strafte in einigen Tagen fcrtiggefttlli au haben. Die Arbeiten m der LoUarer Strafte dürften rascher vorwärts gehen, da hier nur Bohre von 50 Zentimeter, stellenweise sogar von 30 Zentimeter Durchmesser, verwandt werden. Vach dem jetzigen Stand der Arbeiten wirb der Voranschlag jedoch überschritten werden. 'Grünberg 18 Aov Vei der Vesirks- Sparkasse Grünberg betrugen »nbe Ok- tobet 1Ü2Z: die Spareinlagen auf 1532 Sparbüchern M3 3Z4 Mk.. d.e Giioeinlagen 148 208 Mark Die Bestände haben also zusammen die Summe von rund 1 M.Ilion Mark erreicht. Das bedeutet ein Drittel de r Vvrkriegs- höhe der Ginlagen. Die 3abl der neuen Sparer ist sogar auf über die Hälfte der Konten- vibl oon 1914 angewachsen D.e Aufwertung«- rmlagen mit rund 440 000 OH!, sind In obigen vtiffrra nicht enthalten. st Sich 18. Aov. Der hiesige Gesangver- ein .Gäellia' feiert am 9.. 10. und 11. 3uiti nächsten wahres se.n SOsährige» Jubiläum und verbindet damit einen graften Sän - aerwet t st reit. (Hi einer geftvm abend in Steins Saalbau ftattgefunbenen gemeinsamen C hung aller interessierter Äteile der Bevölkerung wurde nach kurzen Odihitcrungcn über Art und timfaiui des Festes die BUdung brr Ausschüsse, und zwar eines Presse-- und Verkehrsausschusses. Lokal- und Gesangsaus- schufses mü Schiedsgericht. Bau- und Aus- schmückungsauSschusses. Wirtschasts» und Der- gni'igungsau»schu'7es. Wohnung»i- und Emp- sangsausichuNes. 3ug- und Ordmmgsausschufses und Finanzaus'chu''es Dorgenomnien. Gleich- zeitig wurden die Vorlivenden und Schristsuhrer drier Ausschüße gewähii. Den Ausschüssen gehören insgesamt über 200 Mitglieder an. 3um Festpräsidenten wurde Bürgermeister Völker. über . Freie und gebundene Wirtschaftsordimng t Kartelle. Trusts. Monopole s*. Der Vortrag dürfte, wie wir hören, im Druck erscheinen. Sodcnm nahm Pros. Wilhelm Auker das Won zu seinen Forschungen über den „Maternehmungsmeht- und miaderwert In der Bilanz*. Der Vortragende je.gte einleitend den Unter» sched zwi'chen terdem überbrachte er zusammen mit Bürgermeister Lein die Glückwünsche des Kirchenvorstanbes und überreichte einen sinnvollen Deden ftpruch Herr Schombert gehörte lange 3aftre der Kirchen gern eindevertretung an.________ Ärcii ei*frl>. y. Kirtorf. 18 Aov 3n den letzten Wochen wurden m unserem Llädtchen durch Pflastermeister Kappel aus Dre.hausen. Kreis Marburg. wesentliche ti m pf l a st e r u n g e n wrgenOTtriciL Gs u-urben das letzte Decktet der Oberg alle der Groben und ein Teck der rechten ©e t« de Als»elder Strafte wu hergestellt Da auch verschrobene Anwohner ber Haupe- strafte ihre Häuter neu hemchren lieftm. gewann das Aussehen unseres schön gelegenen StäbscheiHs lehr. (-) Windhausen. 18. Aoo Der hiesige Gesangverein hielt jetzt kttw dieszähr^e Generalversammlung ab. Dct bisherige Vorstand wurde emitimmig wiebergewähit Au» Anlaft des 50jährigen Bestehens des Vereins wurden im Hinblick auf ihre 25- iähr ge Mitgliedschaft zu Oftrenmit al lebe r n emamti Dür gerne-, ft er X o t b. Vebrvr D 6 r m e r. Karl Johannes Stein. Audoli Stenernagel. OCbert Lev Steuernagel. Georg Kraft, Ludwig Schara II.. Ot^Geift. Adolf Steuernagel. August Reinhard. Otto Kuppel, Ehristian P loch Für besondere Verdienste um den Verein wurde Lehrer A o t h «Kestrich», brr bevt Fahne Dirigent des Vereins ist. ebenfalls zum öftrenrnttgiieb er ian.it cf Dannenrod. lh. Koo. Tie Holz- Hauerei wurde lieler Tage mit einer Aotte zu vier Mann begonnen. Die nichtige Arbeiter- zahl ift aus die bessere Lohnzahlung her in unterer Aähe befindlichen mit Hochdruck arbeitenden Balaltindustrie zu Homberg und Hiebet ' '•en zurückzuführen Preußen. Arcio Wetzlar. Verbände. Se. Maa^iftzens der Prvk. Dr. Vosen- berg begruftte die Geschienen eit tn _ben Aäu- mer der Hcch'ck des durch 1 Umg on^ufertigen, darnck bei Gelegenheit ber Plan verwücklicht werben kann. <> Hochelheim. 18. Ks» Di, Kott, in 5h 266 bes ©»ebener Bnjd^r»* wirb von un- le rem Bcnchterftatter dahin berichtigt, daft sich tue 6 labt ® i f ftf n an den Kosten der Auto- hall, nicht mtt .»NJO »f. sondern mit 15OG «k beteilig: bat. rx? Ktein-Kechtenbach. 18. «ov Mehrer 5 e I b n , r von hier ist nach kurzem Ärantldn an den (iolgen einer Blutvergistung. zu der sich ein treustes L*eiben gesellte, mit dem er in den letzten Rohren behaftet war plötzlich gestorben. Er hat die bwftge Lchusitelle feil dem 3abrr lyl' oerwaltet und war »um 31. Mär, 198b iscgra letnrs Geiunddeitszustandes auf feinen Antrag In den Kubeftand verletzt worden. Arci* ^icdcnkopf. 1 Waldgirmes. 1R. 5tov Die Arbeiten an dem Fadrikneudau ber Fckma Kinn li 6 I o o s sind rüstig oormärtsgeldjnitrn Die mehr als 1000 Quabroimetfr grofte Eifenbeionbecke tit vollendet Der Bau soll in den nächsten Wochen noch unter Dach kommen Starrrii. f Driedorf. 18 Vor 3m 3uni n. 3. feiert Trtedori das 6 51 ä ft r 1 ae Vesteften leines Gesangvereins. — Am kommenden ersten Advent wird der durch einen Brand not- tnenblg gewordenen W l e d e r ft e r st e l l u n g ber Kirche vor 100 3aftvcn gedacht werden Vach Aul Zeichnung des damaligen Lehrers in Madenmühlen ftatte eine Frau prophezeit, die Kirche würde bei Ginveihuna zusammenltür^n Ju der Etinnerungsfeier ist die Kirche teilwelle nsteder erneuert. Tie dem Krieg zum Opker gefallenen Orgelpfeifen sind erfetzt. T-ie Festpredtgf wird von Professor S chl o f f er - Herftrrn gehalten werden WSA Hörbach, 1-. Aov. Die tiriachc des groben Brandunglücks tn Hördach konnte noch nicht sestgestellt werden: man neigt aber zu der An'icht. daft Brandstiftung vorliegt. Die Geschädigten sind meist arme Familien, die darum mir gerinq sichert sind Unter dem Vorsitz des 'Bürget- I meister- Holler in Hörbach ist ein Hilfs- au -schuf, gebildet worden, der Geldspenden und Sachleistungen für die Gefchädigten ent» gegennimmt. etwas Graftes geschehen Ich wuftte noch nicht was. Dann hörte ich. haft du die Kassette mit seinen Briefen in die Hand nahmst. Du stelltest sie wieder bin, ohne sie zu öftnen. Es tsied still. 3ch mähte ’Jlun stehst du da und legst beide Hände um die Kassette * „Du weiht etwas von der Kassette?* stammelte sie, „und hast nie ein Dort gesagt?* „Darum alles sagen? Denn du graft bist, soll ich bann Nein sein? Die Kassette zeigte mir die Kich- tung. Nun begrlf ich den Sturm. Nichts anderes hatte dich so erschüttern können. Du hattest mir nie von einem anderen Menschen aesprochen als von ihm. Dann kam der Brief. Deine Ergriffenheit, deine Erregung tat mir körperlich weh Du konntest die kleinen Ausrufe nicht zurückhalten, vielleicht Mt du gemeint, du seiest ganz still und stumm Gewesen. Und bann hast du mir etwas vorgelagert.* Sie wollte sich verteidigen. „3d> weift*, (aale er ad wehrend, .choft du mich nicht angelegen haft, um mich zu betrügen, sondern um mir etwas zu ersparen Und doch solltest du schon längst w:sien, doft man einem Blinden nicht; ersparen tarnt. Der Blinde albt sich nicht mtt dem zutrieden. was die Augen lehen. wie chr 3ch begaff, doft rum das Wunder geschehen war, aus bas du pbntang gewartet hattest als du immer wieder nein saaleft zu mir, — das Wunder, das du ln den letzten fahren nicht mehr erwartet hotteft. Und ich tagte zu mir selber: vielleicht kommt sie nicht mehr Stück. 3ch war Io feige, daft ich mich ans Bett un- res fl:nt4rins sctzte und dacbte viellncht hilft es mir. daft sie jurürffomml. — Denn du nicht zurück- gekehrt wärst, vielleicht hätte ich es ertragen, vielleicht hätte ich es auch nicht ertragen Man weift nie zum voraus, wieviel man erträgt Als du wieder neben mir standest, war dteie Frage gelöst, dafür [prang eine andere auf. Und die war noch schwerer. Hatte ich ein Recht, ich, der Krüppel, chm gegen- über, der dem Wann gewesen ift, — drin erfter. Ich spüre, wa- bannt au-griprochen ist — und bi r gegenüber. der er der einzige gewesen ift und vielleicht immer noch der emjige ist. womit ich nichts gegen bei ne Liebe $u mir tagen will, das Herz ift groft. Aber es strömte etwas aus von chm und das tagte stark und deutlich -3a. du darfst? Ich kann es nicht genauer ausdrücken. Ich habe es Helligkeit ge- normt ich t'püre talche Ströme als Licht, ein anderer vernimmt sie vielleicht als Stimme oder Ton.* (Fortsetzung folgt) tnreä> btt y5d)äfcfct Tauet bex Rachwirkung bitte* 'Berte* en» ttrit. Ocm Qlb' treiinmfl bei TRirv bertoent» kommt nübt in Frage He Bert» ftnttrung tr.de* Derlei tptri) auf einem Bert» berübtiflunflitonio »ritgebalu-n. Die Attchrei- bung*quot« stellt < nen Xßfienfattor dar. der tn einer nahen Set bst kostens r echn ung nicht fehle» bad. ha Ion ft bie ßelbft lohen tu niedrig auügtwirien werben unb bie Gefahr der Kopte lalverichteuberu ng droht Aach einer Mittagspause begann an Stelle bei berpinberten Ür. h.c. X ( o 8 b a d). Cften. der Hauptgeschäft. ju:,rer bei Herein* Deutscher Elfen- unb 6tabl»3nbuftriellet Dr Reichert, Berlin. M b L. leine Ausführungen aber die „Joleraationate RoMtaMgenirinUhafr. Innerhalb der europ*if-,en E.senwirtfchaft — so begann der Xebr.tr - wurde die Zahl der Produktion* anter. sowie die ber ftrportlänber durch die Friedenoverträge verdoppelt Tea:ll)- lanM eifenscha sende Onouftne erlitt eine U n- bube, die Frankreich unb Belgien zugutelom und für diese Länder eine Verdoppelung ihrer gesamten Produktion bedeutete Aach Kriegs- schlutz teilen sich per verschiedene Staaten in einen Produkt ion*raum von 530 Kilometer Ra- diu* der 60 Prozent der E.senindustrie Europa* fafit. Unter solchen Verhältnis en war die (Jrün- bung ber Internationalen Rohstahlgeme.nlchafi besonders für Deutschland eine Rotwendigkeit, damit geregelte AblachVerhältnisse und eine feste Äalfulationibafi* gdchalsen werden konnten. Der Eisenpakt kontingentierte die gemeinsame Produktion derart, das, Deplchlands Produktion*» quo e auf Grund de* Beschäl, ioungägrode* von 1914 mit 74 Prozent bered);.ci wurde die Frankreich* dagegen mit 95 bi* ICO Prozent Die ursprünglich m". zunächst in seiner Wirkungsweise erklärt In dem Apparat ist ein vvllftünd * abgeschlossenes Kochen möglich, so daß die erzeugte Därme mit einem außer- ordentlich hohen Wirkungsgrad zur Bereitung der Speilen ausgenutzt werden karnn Bei sehr viel en Spei kn ist es möglich fit roh tn den Apparat htnein,zugebe.i. den Strom einzulchalten. da» Hau* zu verlas'en unb bei bei XudTebr vom Ausgang das Wien in fchmackhaster und dekömml cher Weif« fertig ^übereilet vorzufinden. Auch bei den etwas schwieriger zu bereiten dem Speisen zeigte es sich daß die .teil, die bi» Hausfrau zur Vordere tuna des 6lkn* bei der Verwendung diese* Apparate» benötigt, außer- wrdeutlich gering ist Smrte ter von ber Br- tragenden »u^ubereiten“« B aten angebraten uxrr wurden Me dein Apt^irat übergclvnea Sper'en (Braten. Kartoffeln Supp« A s u:ib Pflaumen ebne weiteve Hanbre chun^ be< Hauslrau vom Apparat automatisch fert..ige(ielp Iuch die Kuchen, he im App»rat gebacken wurde,. fielen tauSaezeichuet au*. Der Apparat reorlt ben Xodtcoraana in'v'ern aut auitifd) als b « Evre be i der Kr -i ->v , ,i. tur durch einen auf der Haut» b^s Avp. tes sli4Kn untren selbsttätig abgeschattet wirb Di» Sp dc i kochen dami t» ber erzeugten K^chditzc ohne trt rvn Stromverbrauch gar Auch 1h im K . braucht die Hausfrau ten Apparat mt: . . 4. - legt en Hearing zunächst nur e nz u schal t.i ?i etwa 50 TH muten schaltet der Apparat aus. öü mörderliche Backhitze ist erreicht Vun braucht die Haustrau nur noch de» Kuchentrig fe nem- Äuflenen. der Kuchen wird dann ohn: tr> itrrm Stromverbrauch in etwa 50 Muuttcn fertig gebe der.. Es ist ein besonderer Vorteck diese* Apparat.», bah auch ein lange* Strh.-ndleiben her Spetten in ihm kiw Nachteile m t sich bringt Die Spe len brenn-n nicht an unb ter Kuchen verbrennt nicht, auch wenn dir Spe sen noch stundenlang im Apparat bleiben. Wenn bis heute im allgemeinen die Anschauung tzerr'chte. daß bat e4ektriiche stochen zu teuer sei. so wurde diese Anschauung durch die Aortrage wider- legt. Etn Ellen bestehend au» Suppt, Äartortein, Oitmüit und Fiel sch. ausreichentz für dnr fünf- kopsig« Familie, wird in dem Apparat für etwa ein« halbe Kilo Wattstunde Strom zubereitet. ebenso kostet da» Bocken von ein ober zwei Kuchen eine halb« Kilo Wattstunde Strom. CEe st jeboA auch möglich. ben Apparat besonder» wirtschaftlich aus- zun.itzen. wenn unmittelbar hinter dem stochen ge- baden nnrd. da der Stromverbrauch für ben zweiten stoch ober Bockoorgang naturgemäß geringer ist. al» für den ersten. In Gießen rft e» möglich, ba» genannte Essen für einen Prei» »an fünf Pfennigen benuftclUn. wenn der Stromabnehmer den Haushalt Doppeltarif bereit» besitzt oder beim Werk beantragt. Tie Sperrzeit, bei dem in diefem Tarif Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen! I________________________________________________________________________________________________________ ——— fir der Cid)tftromprei» erhoben wird, kann beim Kochen mit dem „(fleftro-Otfonam" insofern vermieden werden, al» bie Hausfrau das Abendessen bereit» etwa eine Stunde vor Beginn der Sperrzeit an- setzen kann, so daß bet Beginn ber cperrv?it der Zlutomat bereit» ausgeschaltet hat und die Speisen während ber Sperrzeit ohne Strom oarkochen. Im Ueberianbgebiet ist ber Preis für das obengenannt« Eisen etiD.iv höher, er ftellt fl$ hier auf neun Pfennig, ba ber Heiztarif bcs Uebertanb- febieks bei Tage einen Strompreis von 18 Pfennig ür die Kilowattstunde imrikht. Es ist jedoch zu erwarten, bah auch im Ucberl.inbgediet in kurzer Zeit ein# Äenbcrung für stvchzwccke herbeigeführt werben kann. Büchertisch. , — Vater unb Tochter. Tolstois Briefwechsel mit feiner Tochter Ma- t i e. Herausgegeben von Paul Pirukoff. Rotapfel Verlag A.-G., Zürich und Leipzig. Ged. 6.30 Mk. ..Gin schwaches, kränkliches Xtnb .... grob« seltsame blaue Augen, seltsam durch ihren tiefen, ernsten Ausdruck . diese da wird stet* ein Rätsel bleiben, wird leiden und suchen und niemals finden: fachen aber wird fie ewig und AU>ar nach dem Allerunerreuchbarsten" Das find Tolstoi* Worte über Maria, seine Lieblingstochter Der Briefwechsel mit chr der hier veröffentlicht wird gehört zu den intimsten Tolstoi* überhaupt Diese Tochter war ihres Pater* nächste Weggefährtin. Ihr erzählt er von seiner Arbeit, fw arbeitet aufopfernd mit, von feinen Kämpfen, Darin fic ihn wie keiner sonst versieht. von fernem Glauben, der auch ihr Glaube ist. Ihm offenbart sie sich ganz. S* ist ein ganz ungewohnllchc* Verhältnis zwischen Bader unb Tochter. Sie tritt in vielem an die Sdslle ihrer Mutter. Wie ein Schatten hängt es oft über chr hab diele Mutter ihr fremd und kalt gegen übersteht Sie leidet darunter unb müht sich feinen unfreundlichen Gedanken in sich auftonunen zu lassen. Der Da ter ermutigt He auch da mit feinem Trost«. Gerade dies« feinen Beziehungen zwi'chen Vater. Mutter und Tochter sind e*. bie diese Vriefe psychologisch so reich und sefselnd machen. 667 — Äarl von Wachter Krieg und Geist. (Verlag R Olbenbourg. München. Preis broschiert 4.50 Mk.) Rach dem übereinstimm.nden Urteil der Sachverständigen ist die Erfolalos.gk.lt de* Feldzuges, mit dem wir 1914 den Jtrieg im Westen erössncten. der unzulänglichen Führung, und diese wieder verschiedrnen JMibgr-ffcn bei her Stelienbesetzung zuzuschreiben. Man kann dies« Kritik in ihre u Ergebnis unfruchtbar finden. ohne daß damit e was gegen ihre Richtigkeit bewiesen wäre Das vorliegende Buch versucht «ine andere, nniuger zufällige Ursache des Verjagen» der Führun i ins Licht zu rücken und zu begründen Der Versasser kommt dab.i zu Dem Ergebnis, das» nicht einzelne geirri haben, sondern eine ganz« Richtung, die m der Vorkriegszeit immer »ehr zur herrschenden geworden war Er zeigt, inwiefern Die deutsche Führerlätigkeit auf die Ausbildung Der Führer- schuft und damit zugleich aus Die geistige Verfassung Des Heeres zuriidzusübren war Beide fuiD ein getreue» Spiegetbild De* deutfch.-n Geiße*led^lis vor Dem Kn?g:, hdk» Ehnrakie- riftilum wissenschaftliche» Spe»ialitentuni und mangelnd er Sinn für die großen Zusammenhänge war In biekr geistesgetchicht- lieben Entwicklung liegen Die Wurzeln De* Verlagen* der mUitäri| selbst untreu geworden, zu seinem Unheil hastete. Es weiidet lich deshalb auch von oom- terein an alle Oebilhaen und ist in se nein mlli- t irischen wie geistesgrschlautlichen Teck gemun- verktändlich abgeiaht 653 — .Vom Fliegen und Fliegen- lernen" von Hermann Fricke Heft 1 der Svcrtllug Bücherei -'Bedag Gerhard SiaUmg. Ctvenburg i. 0., in Gangleine.i mit färb gern Schutzumlchlaa 2 Bkk in brolchierier Aasstot- hing 0.60 »k - 3w dem kleiien Buch!ein. ba# sich auf die während mehrzätzr.ger Untunq ter Sports lug GefeH'chaft ariammellen Erioh- rungeu auf boul, will her Bsriatfer. der fribst al» Fliegervssiz.er im Kr ege den Pou: k m.rue errang, dem Leier z,ig n w.lch« Aufgaben heute tkm Lehrer. h?c iuxg? Ueute zu F.kgerri erziehen vckl. g 'kill find. unD w .' die Spottflug-GeselNchgfß M«1e Aufgaben praktisch zu LMtn Der uck» Der flagb AiC'*l.r .*» Iag-nd sollte das Büchlein von ben Lehrern auf der Schule .n DU Hand gegeben wtbm Sami werden Die Jungen* frühzeitig erkenn« daß Das 5üegenlemen und später das Fliegen zwar ein# li-'che und ta.enfrvhe Arbeit, aber lew leichtes sportliche* Spiet ist 463 -Reuzeitliche Sportanlagen. «Je» menroerlog G m. b. H Eharimienburg 2. He t 24 der Serie „Zementve.ardeuung^ «Preis 2.40 HL). — Während Die bisher erschieneaen Beröffent- llchungen über Die Anlage der für tzi» verschiedenen Sporiacten dienenden Plätze unb Räume 'ich in der Hauptsache nur mit den gründ «gen- den Gesichtspunkten unb den Ausmaßen befahlen geht die vorliegende Broschüre auf die konstruktiven Einzeihe.len und Di« tz er ür m Frage kommenden Baustoffe näher ein Auf die neueren Schöpfungen Der H irburgnng" und .Das Qünrterbamer Stadion" wird befvubers eingegangen 563 — Iß dich fdHant! Eine Auswahl talo- rienarmer Rezept« von Sotchie Sukup 1 Zrandhsche Beriagshandluns. Stuttgart. Preis geh 2.50 Mk.. acb 4 Mk.) — Es find in diesem Buche keine Gerichte ausg nvmmeii. bi* über 200 Kalorien je Port.on auiweifen. ab^ wiev.el gibt e* ha... Keine einköniae. askrtisch' Küche mehr mit Hungerkuren unb Maskelstrapazen sondern abwechslungsreicher Genuß kalorienarmer Rahrunq .Ich eile ein« Menge unb bleibe doch schlank" 544 Selbstherstellung unb Pfleg« von Getränken unb Konserven Bon Gbujtb Oaeobfen iBerlagsg« cllschaft A. Müller m b H Eberswalde Preis 6 Mk -. — Ein sehr biauchbarer Ratgeber, der über alle Fra ei auf diesem Gebiete erschöpf ende Auskunft gibt. Da» Buch ist geeignet einem vielfach empfundenen Bedürfnis voll gerecht zu werden 502 - Weihnachtsarbeiten Bon Studienrätin unb Zeichenlehrerin E Ricklaß Mit Titelbild unb 47 Abbildungen im Test 56 S. 8 Kart. 2B0 Mk Verlag von B G Teubner. Leipzig und Verlin 1027. — Das Buch zeigt, welch rin Reichtum an Material und Techniken heute für die Deihnachtsaebeitrn der Kinder aller Altersstufen so. nutzbar gemacht werden kann daß Nützlichkeit. Schönheit und Geschmack -u ihrem Rechte kommen. ' Reizende und prak- ti che Geschenke unb ihre Herstellung sind in Bild unb Wort beschrieben. Da entstehen Pa- rieritttnetlen. Kalender. Lampenschirme. Bckber» rahmen. Leuchter Tä'chch.n ober Kis'en aus faltigem Bast, gewebte M eder und Westen unb anderes mehr — alles mit einfachsten Mittet» und geschmackvoll. 664 ^irtbfidx 7te*ricMen. Loangriischr Gemeinden. Sonntag, 2D November 23 Sonntag nach Inniteh». lotenlonntag. Stabmr*. ‘«,D Uhr Pfarrer Becker: 11: Ltn derkirch« für bi« TUrfu»gem#.nbe, Pfarrer Becker 5: Pfarrer Äahr - Oohaaiu »:ir*c. VJ0 Wen« Lusselv. zugleich fOUlitarecilc*bienft. 11: Kintz«, hrdx für bi« Johan ««»gern« mb«, Pfarrer Ausfettz: 5 Pfarrer B«chtot»tzeim«e — ftapril« bei Alten Inebhofn. 9X) Pfarrer Lenz. — Kapelle De» Xmre fsriebtzol» 2 Pfanasfiftent Hertel - Uniurrflliem SolteebienH in ber Haien 1»la ber i'ancwenwet Mt*. 11.16 Predigt, D Bon» Schmttzt - »irchtzrr, 10: Kollekte für bi« Deutsch« trifgegräberlurlorge* 11: bl flbentmahl für die Jugend oon Dnudringen: 1.10: «a.nzlar — Alten-Bnseck 910 Beicht« für bie weiblichen Uno« rtKir.net en. 10: Gottesbienst. 11: hl Abendmahl: 1: »irroirfunfl «ine» Manner- uni Frauenchor» — tlch. 9.30: 6tift»pferrer Sehortem- mer Der Nachmittog».Gottesbi«rst fallt au» — wiefeck 10 (Frauenchors, Opfer für bie Deutsch« Ärieflegraberfürforw; 710: Liturgisch« Totenfeier ,Schülerchor» — k>onfen^artzentetch 10: darben le ich 1: Hausen, Kollekte — w aßen tzorn Steinberg. 10 Kinderkirche 1 Haupt^ott.-»bienst (Kirchenchori. Kollekte, anschließend Feier am Denkmal katholische Gemeinden. Gießen. Samstag, Ist November 4 10 und 7 Utze Beichte Sonntag. 20 November 24 und letzter Sonntag nach Pfingsten 610: Beichte: 1 Meß». Kommunion der Jungfrauen. Hau» an gestellten unb de» Skisabtttzenverein». 6: Kommunion: 9: ßochamt mit Predigt: 11: Messe m>t Predigt 115: Ber fammlung de» 3.Orben»; 4 10 Berfommlung der ^ungfrauenkongregation 510 (rbnitrntehrr und Andacht — Grünberg. 9 V: ®«ffe mit Irftw* — Hungen. R: Mess« mit Predigt. — Cauha* 10 Meß« mit Predigt — tich. 10 Hochamt mit Predigt eonnraabMe'iÄ *. ’lenten. 'lu-iib.-few im ÄH 17 Prof I>r. Hontgmann. I r. Wolf Sirfchopoehehk Zahnarzt: L>r. Beern. "O Rätsel,Ecke. Silbcuratfrl. bei — bri — bn — bi — bi — e — e — eich» — el — en — fe — selb — form — git — hi — i — in — fa — land — le — H — ma — ma — nü — nar — neu — ui — nitz — nu — ra — ro — ras — ralef — fe — fee — [io — te — u — u — roab — zi» — zwo Aus vorstehenden 42 Silben sind 14 Wärter mit folgender Bedeutung zu bilden: 1. geschliffene Flasche: 2. Hochfläche in Thüringen: 3. hinterinbischer <;trom. 4. Blume; 5. männlicher Perfonenimme; 6. Sumpfvogel; 7 Stabt im Freistaat Sachsen; 1 militärische Ausrüstung: 9. Insekt; 10. asiatische» Land 11. Nam« eine» Sonntag»; 12 weiblicher Personenname; 11 russische Provinz unb Stabt; 14. Inselgruppe im Stillen Ozean; — Sind dte Wärter richtig gebildet, ergeben die Anfangsbuchstaben non vorn nach hinten und Endbuchstaben von hinten nach vorn ein Zitat von Tacitu». Kreuzworträtsel 16 122 ZE 20\ 31 17 'S Bon link» nach rechts: 2. Zeitabschnitt; 4 Aggregatzustand de» Wasser»; 7. weiblicher Personenname, 10. fapanischer Staatsmann; 12. malayische» Heiligtum. 15 österreichischer Feldherr: 16. Beteu .■ und 2. die wagerechten Reihen beider Quadrate, tufom mcngezogen. Doppclmörter. Dte SinzelwSrter be- beuten 1. Baumbestand; 2. kurzer Schad. 1. Acker fluche; 4. Ehrenbezeugung; 5. Beraipitze. 6. groß« Taiche. 7. Eigentümer; 8. Verlauf der Bahre, tage. Stunde« BilDfrrölfri Trrtftlbigr Scharade. C» werden oft ein» — zwei De» guten Jäger» Beule. Der, wenn fi« auuj nur Drei. Sich stet» darüber freute. Man nimmt nach altem Brauch Ein» — zwei zu gutem Braten, Doch schmeckt ba» (Hani« auch, Sofern e» wohl geraten Auf1-f>mgeU Silbenrätsel. 1. Arnold; 2 Wenn; Banane. 4 Eigelb. 6. Infanterie; 6. Tenni»; 7. Salut. 8. Anekdote. P Mandrill. 10 RUo. 11 Euphrat. 12 *• ’t 13. Tratte; 14. Ingwer. Ix Sakristei. 16. Trave Arbettfamkett ist dl« hefte Lotterte Er-n wor'rst «' FJ10 FLElfl Rillt iclrl |£1SIcIh|e| iu _ istc HÄIrI ITiEieIfl Fl 1 ■1*-0M pnnuliijuiilijnii-j wuwluüdaulu«^ Inf agnngeanf gäbe. Mur — Alb — Ren — Typ - 30 — Rah — SO — Gnu - l|a - Mi - Sub Btarfinegae» Silben verändern ngorätfel Daheim — Minna — Prise — Spinat - Motzd, — terwiin — Dosts - Zterak — «ega — Getoatz. Ttarimetog »teltzerfchrank 1 Kock. 1 Hut 3 »rite; 4 Has«. 1 Mantel. Schirm Bilderrätfrl Sehe» Totgstcht hall sich für ein. Wachster» Oie Narrenkappe. Splitter aal Sparren »em Aedatttonststch. Motze .Sitzt mein Aut richtig7" R«:n Liebling ganz schief" „Sot ANv doch rich k g'" Ozean isches. Hunderliaufend Franks hat der fronzöfttche Flieger Drouh n bekommen tnril Levin, ncht mit ihm geflogen ift Ich hatt» Iflr achtzlgtaufentz getan1 Das Rezept Möjel kostet Da» TZittcgriten Siedl, spuckt lagt: .Bring mir mal Das Rezept Warum DcnnF .Da muh bestimmt ein Druckfehler drin voe- taim -ie , KAYSER i ’hnetbaum-Schmuck Welhnachtekerrcti Puppen inechan. Spielwaren ruchdand dieser Billig und gut Hadeka-Waren HAMBURG-AMERIKA LINIE des Strodes hat fvlaende Verteilt den Quab/ä/sschuh mtonstiiK. wrzuot ter es fluflabcn des IKqles. und vor allem m Cuefitdt Selb Über n lung mil ReididEl/etuen ist eine einlathe Sache und lelingl Immer. In Drogenm und Apolh. erhältlich. Dr Reichel« ReieplbOdilein daselbef um*un«i oder koalenfrri durch Ollo Reichel. Berlin SO. Eisenbahn tlr«*« 4. 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H lelegrovd'lch« *3 « * a a b । u n q. «foli, i" ±raiur'i ij.- >o^o . ■ . • (wU »ft», As-» Aar» 1.1 irr. *rn Knlfll 3 «an > Uhr- «an Sur» ff« Arm r«imn 18. II. 19 II 1« 11 IA. II 1« II 1» 11 1" II , 11. Tarnt.- 1«. 11 IS II 1* II V- II Pt, ®t R ,ero. V Ccp -#!■ »o dvi ennh-bber bt« 'S» 49.S Wkl.nKbe 6bP -Bant e »e -«» dil' tl * 4 at« I«3t!nc6»-Cb itjeueatG. rudwjftar i»TZ i -.2 r n v ’s R 1 1 1 -g ' ■:.s SO.2 ir.s - 11 । i t n.* ®- evremean - • . ■ fitm etr’rrsafir« und »ra r Jrlita 1 v-on cnBW i><‘ »irf r Ui: rm f?n tkrt« st r. in eteht . .. e*lr1. flüht . . . e*Bdfn ..... .ri.-v.-4 1 6-li* . . . Ir-n radi .... äibmrea * '3 dl > ll 14 17 > 12 l< 153.5 130.3 IM 115 03 1W.5 IU.5 154 — rxr >55.25 357.5 S2U 525 400 233.5 153 11».4 IM 73 ».75 42.5 K3.» 228.75 »1 25 114.5 155,75 » 45 115 kill iir.K 11 i u * e*rt*U Bm N4b InL <•« CehmtAUitf »oidne 4.2U* , CefUrr iö e«1t-r:tf eem eut «tu e», Ungerillte ®ertnt ee.llnijdrd4f CiMitr v Hlv «' ,• (*♦■;! ren 191» •», UncariiSt Mrcntnrtt <* luif .^cnenlnöe B 1911 * . Znrf c nr । <* Mel €en. !l <•, «tamlnrn eenem Su ' r?Sl Irr I 'N I - » s- III 1 1 1 1 1 1 1 1 1 13.S 4.7» 74.7 S.l IM 14.3 12.7 16 e 9 0 6 4 1 ! P, « 1 Eg iE. i ü t i i tu i Vvi i i ; ■ । .‘r L i i E u-sr.ac rinr-rr ec**rr 7 cfloarr »c# » 7cur In -- etrrot .... < Tor:; ... r, atUnmer «Vm. ■ . v rorut .... 1 nci eetemenl ... # Cr ta * ficrvet.... « . ntr fro B*«aa . . . . l 'cnbcrt Iir< .... < fg-rn .... r "-rauft 'ch um .... i ■ n»rn ..... : 6cTitxc*atM ...... c jtrwgbcr» ...... r rearoertr ...... » c-Ttvchwrtt ...... » ^:-0 ........ ':rta^:'3tT ...... » Urten ..... • 3#tr Äwber ..... 1 SrtsT * t^rfTirr .... t enb» .SMrT ... r Bon - SS 9 «M.ti 114 24 *3 114.5 115.5 134 73 104 IW 1X2 knoten. 2 0.5 153-23 W.3 CT. 3 111.13 IM.5 ♦ -, *J Oflnfa XanuKfti-’ t ViKbMtltber ricrd t »Ug leuHit« 6nnianfi i- Barm t Bsrrkverrm «ktlma öenv« »a.ieUiS i. flemmen- und •Bnrct-t’f i Tcrmft u Äanonal.cnf U u.fi IB IX.fi 13» 123.4 IM M i itii ia11 ist i * 14.23 131 23 i»; IJ4.23 1» 156 213.73 3*4 1*.73 1* 23 ,2» 3 213 133 5"4 L • 3 lv C f 3 U h 16 ■■3 SS.3 134 145 99 144.3 133 -34 W W».3 142 y>.i3 M.3 13- ru 334 IH MS M. 73 167 isr.-s 99 ’S M.4 251.5 116 5 1KI l 1 1 l 1 I e i isrR is« __"8 1 1 1 1 1 1 1 1 1 BL.-.! !< Iilfonic CkitafS^'- In: i1- tn«br.t: BLn! 1 Kuitlbeati* .13 112.« 4.111 3S.4S 112.47 W 44- IS «ovdr 1» «e*r. Ostnufir atrWUK. Smistchk . _y.«8 ior^nma Sff* dkl» »rV :.nta-> Xot- 1M763 ie».* 1<*,lf L7M. 1.2*» I.7h6 1.790 rrfi-flenv 34.M3 3-.5O5 d ^rrfhortä 111.13 111.37 111.14 lll..6 V:prnt,aetr 112,15 112.41 112.21 112,42 - •arflöJtn 112.0 117.31 112.7« 132,92 prIT-nafert Jieltfr. . . in.545 22.7» I0.5U, £2.|U 10.543 22.763 l'-.Xl 22,1*13 Renten. . Ä'.rz» 20.4.7» S0.4' - ' I.IM3 2".442 ■*.fswr! . . I.IKK, 4.1kü, 4.1V23 ton». . . IC. 44J l'.,4- 16,445 l'.4,7, e-t .oru .. -/J.7I W.fc. tu. 71 -0.U7 6v: tra 71.3) 71.54 71,1» 71.13 3 coan I.»l» 1.323 i ,9a t.tn *te bt 3er i>.M> ,'MI ".501 la i.. CrH ebyd! 39.ho 39.12 59.(0 »9.12 12,403 12.423 i2.e,4 12.423 t*ti irab 7. »71 7.3-7 7.17 c, 7 »4 «Bb=er#l . 73. > 7 3.4z 7J.2A 73.42 t*ui -nen J.K7 ..IWO 3,024 r-flaton Zfi.5.: 38,57 29.53 -'.57 Tcnttc Rduxl ntnt »1.57 •1 v -1.34 61.70 2.19- :.v»; 1.39 2,197 5,54.1 5.57» 5,564 3.57* ILCBObC 4.1» 4.IW 4,190 3.39* Lira mb I.25A. 4.304 4.ZH 4.534 tatrt 3» n ?»'.* 20.92 «.*6 Wirtschaft. Oie Deutsch« Aeichsbalm im Cf (ober. Der Gütervereehr bei ber Deutschen Aechsba-ngefoistchail war im Oktober der bester stärkfte im laufenden ^ahre. tvus ut«- besondere auf die amiftra-r*Doru zurückzusuh- m ift QLud) der Kohienoerland war hart -,rv Ma« der ün allgemeinen weiterhin guten Be- 'chäfnwutzl der Industrie luberotX'ntlid) Ub- bah gestaltet. ft4> der Sil- und Frachtstück- avtvenehr. einmal wegen starker Verfrachtung von ÄartoMdn. ,um -Indern nfoig« kräftiger Belebung N* We.hnachtsge'chäf:e» Vie Güter- b6t*w in den Grvststädren waren fo fehr ge- füllt, bad an einige-. Orten zur Erhöhung deö Lagergeldes geschritten werden muhte, um schwer. Stockungen zu vermeden- Der am 1. Oktober gerne:n|am mit der Deutschen Lufthanka einge- r-.chßete Zfugeifendahnverkehr war noch schwach Aach vvftäut gen ErrnlMungen wurden insgesamt rund 4 Wagen gestellt arbe tstäg- lich 166 887. d h 8.1 Prozent mehr al« im Vormonat Der gesteigerte Wagenbedaft konnte b.« aus wenige Ausnahmen voll und rechtzeitig befriedigt werden Vern gesteigerten Verkehr ent- lprechend hn!> die Belriebslelstungen im Oktober weiter gestiegen Zur VewLltigung de» Verkehr. hnö zahlreiche Gülerzüpe eingelegt worben. Der Personenverkehr war entsprechend der xlatrrrtw t merklich schwächer al« im Vormonat Insgesamt wurden im Oktober 1769 Sonderzüge (Vormonat 3825. Vorjahr 15Q2) gefahren Xe VetriebAergednisse im September zeigen solgende« Vild Einnahmen 435.639 M.U. Mk davon 122,845 Mill Mk au« dem Personen- und ®ütenxrM)r. 275,533 M.ll. Mk. au« dem Güterverkehr und 37.261 Mill. Mk. au« sonst:gen Entnahmen Die Sep- r-Einnahmen bleiben damit um 36 hinter den Augufrergednissen zurück. Die Ausgaben beliefen sich kür Betrieb und Unterhaltung auf 295,750 Mill. Mk. für Erneuerung der Anlagen auf 65.2JM. für den D.enst der Repa- eationsschuidveftchreibungen auf unveran'ert 54.977 MUI. Mk. für feste Lasten aus 12.613 7ff.lL Mk und für allgemeine 'Rückstellungen auf 7995 Will. Mk Auf der Ausgadefeite find entsprechend dem erweiterten Bau- und Be- fchasfunfls Programm die Anforderungen nach wie vor erheblich Da« Personal erhöhte sich im September wiederum um ca. 1500 aus 729 280 Köpfe. Wochenbencki vom frankfurter (Effektenmarkt. 3n dieser Woche konnte sich die Börse von der starken Erschütterung zu Beginn her vergangenen Woche weiter, wenn auch nur langsam erholen, und die Stimmung wurde allgeme-n b c. ruhiqter und sreundlicher. Gleichzeitig erfuhr da« Geschäft jedoch eine auher- ordentliche Einschränkung. De Tat- tache, haft von einer Beteiligung he« privaten Publikum« am Börfenaekchäft immer noch so gut wie nicht« zu merken ist. verhinderte es. bah die Kurserholung raschere Fortschritte machte und da« Geschäft ein« Belebung erfuhr, da sich auch die Spekulation äusterst zurückhielt, und. durch die Vorgänge der letzten Woche vorsichtig gemacht, nur sehr »dgernd an neue Engagement« heran- ging. Verstärkt wurde bic herrschende Zurück- Haltung durch den Medio, der allerdings glatt und ohne Schwierigke ten vorbeiging, da ja d.e Terminengagemt-nt» eine starke R.'duz erung erfahren haben Auch der Zahltag ging leicht vor- uber Der Geldmarkt war relativ stüslig Vorübergehend trat eine lokale Verknappung am lageggeldmarkt ein. Ne aber bald © etter behoben wurde. (Tn Nachwirkung ter Metioliqui- kbition blieb gegen Ente der Woche eine gewisse Versteifung bestehen. Ungünstig bemerkbar machte »ich die Unterbrechung des Börsengeschäfte« durch den Zeierlag am Mltiwvch Demgeaenüber lagen ,edoch auch einige s'mulierende Momente vor Hier bot die M ttnlung eine Anregung, bah in der nächsten Sitzung de« Auf iltsrates der 3 G Farben Industrie am 10. Dezember d.e von der Börle schon lange eruxirtrfen finanziellen fragen zur Verhandlung kommen sollen. Beachtet wurde auch eine Weihung der .Daily Ole©«", d e kn» jetzt allerdings keine Bestätigung sand, wonach Vertreter der chemischen Großindustrie von Deutschland. Frankreich und England in Par.« nn Dezember zusammenkämen, um einen Vertrag Aber Ne Aufteilung der Absatzgeb.ete für Farben und Kunstdünger zu unterzeichnen Dann befne- Ngtr es bah der flrohe Streik in der rechtsrheinischen Jeftiltnbuffrie durch b c VerbindlichkettserULrung de« Sch»edsfpeuche« tx- endet ©öden ift di:xm neuen Antr^b erhteit die Börse durch die lebhafte Aachlvage nach den Elektrowerten, bie im Zusammenhang mit einer Elektrohauste an der Vii'i'eler T^de eintrat. Die Tatsache bah Ne bdfltkb Aal onalvank den Diskontsatz um 0.5 ' enna ,t jte. Ixh nämlich Ne Hoffnung berecht gt erfch.inen. bah diese Kurssteigerung in Brüssel n.cht nur vorüber- gehend fei Von Nck.m > ttno* gröheren Interesse für die ElektrtzitatsaltKn die namentlich für ausländische Aechnung aus fern Markte genommen wurden konnten auch Ne anderen Marktgebiete etwa« profitieren Elektro werte gewannen gegen die Vorwoche durch'chninl ch 5 b * 10 • . öicht und Kraft und Gesfürel al« Unternehmen mit gröberer Ausländsbeteiligung erzielten eine Äurificiflerung von je 20 3 -G - Farben gewannen bet cbeiifall« etwa« l.bhasteren Umsätzen 6 ' Auf den anderen Marktgebieten ginaen d.e Kurslx-ss. ru ngen kaum über 4' hinaus Am Anleihemarkt nuwiddte sich in Ablösung«- schuld etwa» gröbere* Ipekulattve« Geschäst. der -r* konnte sich um 2' « erdeten Auslän- Devisenmarkt lag da« Pfund international fest Wochenbericht vom $ranffurttr Schlachtviebmarlt. Da« G«-'chäft am FranNurter Schlachwieh- mark: war in dieser Woche sehr ruhig Es oerbheb bei den meisten V.ehgattungen etwa« Uederstand. Hur bei Kälbern und Scha - f e n gestaltete sich im Verlause da« Geschäft lebhafter. fo bah die Märkte geräumt wurden 3n Schweinen war das De'chäft am Hauptmarkt, fotvi? am Qlcbennmrh still es verblieb an beiden Markttagen Uederstand Der Gesamtauftrieb bestand aus. 337 Och'en. 80 Bullen. C-42 Kühen. 312 Färsen 1504 Kälbern. 1078 Schafen und 6841 Lchwimen. 3m Vergleich zum Auftrieb der vergangenen Woche waren lr Ainder. 33 Kälber. 193 Schafe und 830 Schweine mehr an- getrieben Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht A I. 61 bi« 64. II 57 bl« 60. B I. 54 bi« 56. II. 50 bl« 53. Bullen A, 55 bi« 58. V. 52 bi« 54. Kühe A 48 bi« 52. B. 42 bi« 47. C. 35 li« 41. D. 27 bi« 34. Färsen A. 60 bi« 64 B. 54 dis 59. C. 48 bi« 53. Kälber B. 77 bi« 81 C. 70 bi« 76. D, 60 bi« 69 Schaf« A I, 42 bi5 46. B. 37 bi« 41 C, 30 bi« 36. Schweine B. 61 bi« 64 C. 60 bi« 63. D. 59 bl« 62. E. 54 bis 60 Gegenüber den Dotierungen der vergangenen Woche muhten die Preise für alle Viehgattungen ermäsngl werden. Hauptsächlich Schase gaben beträchtlich nach — bi« 4 DHL —, da der Antrieb gegenüber der Vorwoche bedeutend gröber war. Kälber verloren im Preise 1 Mk Schweine waren 2 Mk. billiger angeboten Wochenbericht vom Jronffurter prohuftenmarft. Die feste Stimmung und die erhöhten Dotierungen der ausländischen Märkte übertrugen ''.ch auch auf den hiesigen Markt. Da« Gefchäst war gegenüber der Vorwoche lebhafter, angeregt durch Ne steigenden Preise, da auf allen Marktgebieten Deckungen vorgenommen wurden Besonder« Aoggen konnte erheblich tm Preise anziehen, da die Vachfrage beträchtlich gestiegen ist und da« Angebot nach wie vor klein blieb. Da» Interesse für Weizen war anfangs geringer, doch im Verlause machte sich ’eitene der Händler und Wühlen Kaufneigung bemerkbar. fo bah der Prei« dafür atuiehen konnte. Teilweise wurde sogar, hauptsächlich für Weizen und Roggen, über Voti, gehandelt. Weizen- und Roggenmehl war im Einklang mit Weizen und Roggen ebenfoll« lebhafter verlangt, doch war hier da« Geschäft nicht so rege wie an den übrigen Märkten Weiter fest un> lebhaft war da« Gftchäft am Futtermittelmarkt Befondcr« gesucht waren Wri-en- und Roggenllcie. auch Futtermehle und Treber zeigten lebhaftere« Gesch.ift bei steigendem Prei«. Rach- metzle waren lebhafter gebucht, da die zweite Hand vollkommen fehlte und der Vach rage n.cht Rechnung getragen w.rden konnte, so dast nur Abfchlüsse für spätere Termine getätigt werden lonnter. Auch in Mai«, der in der letzten Zeit vernachläBigt war. konnte sich das Geschäft sehr lebhaft gcftaltcr. Es wurden gröbere Umsätze vorgenommni. von feiten der Landwirtschaft hauptsächlich für Futterzwecke. Der Preis wurde ganz beträchtlich erhöht Zum Wochenschlust war die Stimmung weiter fester, doch verh-elten. ftch die Käufer zurückhaltend, da die Preise al« zu hoch erachtet ©urNv Roggenrnchl und Futter- artxlel wurden aber weiter gekragt, auch Mais blieb «e't bei steiaendein Preis Werzen und Roggen leie wurde knapp, da 'ich bet e-ncutes 3n- tereflc bemerkbar machte Rachmehle wurden »ür ♦emc Sichten weiter stark begehrt Da« K a r • tosfelgefchäft lag lehr still, bei etwa« ab- fiauenben Pret'en 3m Vergleich zu den Rotierunacn der »et- gongen en Woche wurden auf allen Marktgebieten Preiserhöhungen festgestellt Hauptsächlich Mai« wurde ' . RIark tm Pretfo erhöht. Auch die übrigen Sorten hatten Preisste.gerungen zu verze.chnen fo 4. B. gewann Roggen eine halbe Mark Hafer Weiten I und II. Weizen- und Roggenmehl sowie Weizen- und Roggenklere je eine Biertelmart tRoggenNete gegen Ende der Woche sogar eine halbe Mark«. Die Wvch. schlost zu folitt nben Rotierunaen Weizen I 2e. Weizen II 2450 di« 24.75. Wei- 8en III 22 50 01« 23-50. Roggen 25 50 Sommergerste 26 50 N« 28 Hafer (tnLi 23 dis 24 25. Ma « 19.75 bi« 23 Tveizenmehl 37.75 bl« 3815. Rogaenmehl 35 bU 36. Weizenkleie 13 25. Roggenkleie 14 25 bi« 14.50 • Peters Union A. G. Frankfurt a. M Zu PresfemelNingen, wonach Ne Peters Union A. D Frankfurt a UL. für Ni« am 30. September enhcnN1 Geschäftsjahr auf das erhöhte Aktienkapital voraussichtlich wieder 8 c« D- vidende verteilen w.rd. erfahren wir von zuständiger Stelle, bah Nc Bilanzariv ten i>or Mitte Dezember nicht abgeschloflen werden können und eine Mitteilung über das Ergebnis demzufolge noch nicht gemacht werden könne. ' H V a n a A G Mannheim R. Wolff A G. Magdeburg Au« der Tagesordnung der auf den 15 Dezember einberufe- 'nen Generalversammlung steht u. a. die Abänderung N« 3ntereffengemeinfchaft«vertrages mit der R Wolff A G in MagVbnrg We der W T. B.-Handelsdienst erfährt, schweben zurzeit noch Berhandlungeii über den Umsang der Reu- prbnung, so hast Einzelheiten noch nicht feft- stchen. Die vor drei 3ahren geschloNene 3nter- efsenflemeinschaft hatte da« gemeinfchastl.che S^i- brikationsprogramm im wesentlichen so ausgeteilt. bah der H Lanz QL G. die Dreschmasch nen- und Traktorensabrikation zusiel, der R. Wvlss A G dagegen der Bau von LokomoNlen und stationären Motoren. frankfurter Börse. Frankfurt 0.91., 19 Roo. Tendenz zurück haltend. — Zum Wochenschluh verkehrte die Börse wieder in I u ft i 0 f e r und sehr zurückbalten berötimmunfl. Vorbörslich bereite erfuhren die sturse überwiegend Llbschwachungen, da die gestrige Rede des Reichsbankprasidenten Dr. Schacht mit ihrer scharfen Kritik an der deutschen Finanzpolitik die Börse verstimmte Zum offiziellen Beginn konnte sich die Tendenz wieder etwas erholen, da von den (Brohbanfen offenbar mit Interventionen eingcgriften wurde Hinsichtlich der Beurteilung der Schachtrede fetzte sich im verlause eine ruhigere Auffassung durch. Man wies daraus hin, bah die Rede nichts Ueberraschendes gebracht habe und bah Dr. Schacht nur feinen allen Stonbpunkt aufrecht- erhält Die Tatsache, bah am Geldmarkt wieder eine stärkere Anspannung eingetreten ist, mahnte jedoch zur Zurückhaltung. Bei kleinen Umsätzen war die Ruregeftoltung bei Festsetzung der erften Notierungen nicht einheitlich, die Grundtendenz jedoch behauptet. Die Veränderungen nach beiden Seiten gingen nur vereinzelt über 1 v f) hinaus. 71 -G Farben und ScheideanstaU je mmue 2 0. f). Rütgerswerke konnten 2,5 u Sy anziehen. (fleftroroerte blieben im allgemeinen behauptet Montanwerte waren ebenfalls nur wenig verändert. Frankfurter Maschinen konnten 1 0 H. an ziehen. Voigt & jjaeffner verloren 11 0 H Bon Ba u w e r t e n zogen Holzmann 1 0. Sy an, dagegen lüayh & Freytag minus 1 v. H von heimischen Renten toaren Ablösungsschuld angeboten und ichlvächer Ausländische Renten umsatzlos. 3m weiteren verlause konnte sich die Stimmung zunächst weiter desiern, da der Reichsbankausmeis, der einen Rückgang der Wechsel und Sch-ckbestande um rund 220 Millionen Mark ausweist, befriedigte. Gegen Schlust gaben die Äurfe auf Realifati 0 - n e n bis auf Anfangsnioeau nach. Arn Geld markt stellte sich Tagevgeld auf 6,5 c H Da» D e • vifengefchoft blieb ft ll Die Reichsmark notierte gegen London 20,418, gegen Kabel 4,1880. London gegen »adel 4,8750 Pan^ gehen Lcmdvn 124.02, Mailand IXabnb 28.86 tbrrlin xSurif. Berit». 19 Roo Wahrend n»xtz norm,«tags 1* Rachwirkung der gestrigen Sibochirebe recht tchwache stufte zu b.-ren waren, konnte sich ichon zum ost' yellen Beginn eine gewisie Beruhigung durch setzen Die Meinungen über die Rede waren geteilt, einig war man sich nur darüber, datz die in ihr ent bastenen füarnungen berechtigt seien Bndererfeit» beruhigte die Beseitigung der Gefahr eines allgemeinen MetallarbeUerstreik» durch die Bnnahme des Vergleich»»»oftchlags durch die Berliner ÄetaUformer Dte Spekuiatlon schritt zu Tfohingen, dies konnte aber nicht verhindern, haft das Geschäft nur Nein blieb und dasz die eftten stufte um 1 bis 3 Prozent unter gestrigem Schlust tagen Heimische Bn- leiden gaben nach Ausländer zumeist bebaur tet Pf 0 nddriese schwacher Toar*Scld a>ar we, ter angftponnt mit V dis Ifi 0 ft.. Warenwechsel 7,2' v Sy Rach den, Bekanuin^rden de, heute erscheinenden Reichsbankausweise», der ai» günstig beurteilt wurde, konnte sch allgemein eine 1 bi» 2 0. Jh betragende sturserhoiting durchsetzen, oh-,e dost bat Geschäft indessen an Umsang zugenommei, hätte Rur vereinigte Stahlwerke wurden lebhafter gehnn .lest und über Part notiert Berliner rodnktenbörse. Berlin, 18. Rov. Wahrend Wetzen heistl . « nen vreissianö gut zu behaupten vermochte, war Roggen, der vorn Vnlande sowohl in «ahn. al« and) in Waggonware reichlicher angeboten nwr. starker im Preise rückgängig. Weizen nxir in den Äuslandosjerten etwas fester gch^ilten. da» von her Provinz vorliegende Angebot war wenig dftnglich und begegnete ziemlich guter Nachfrage seitens der ‘Dlüblen. Roggen war dagegen in den «usland- Offerten ermästigt. von der Provinz lag bereits in Nn gestrigen Rachmittagftunden zu nachgebetiden Preisen stärkeres Ängedoi vor, wahrend die Muh len. Ne nimmehr bereite längere Zelt über schlechten Mehlabsatz und vor allem über fehlende» Ren de ment klagen, stärkste Zurückhaltung üben, fim Markte der Zeitgeschäfte waren die Delzenpreise nur wenig verändert, dagegen erluhren die Roggen preise besonder» die Dezembersick»,. einen stärkeren Rückichlag Weizenmehl halte bei unverdndert.n Preisen regulären Kvn' 1 nabsatz. Roggenmehle w.' ren auch von der Provinz oerftörkt und zu nach- gebende» Preisen anq •-4 * Drucksachen aller Urt X'ISMSÄ 1 »,e vrühl'fche Uiloerßltl» Draderri, ». Aietze«. rchaitzr. < auf. — Sie geben eine angenehme, wohltuende Wirme, brauchen kaum reguliert tu werden end E 1 2 3 Vertreter: Ludwig Graveliur, Ziehen. 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Primi man leis ne hentoiifn. den fett HO 0«6«»> »«kirdian tabaf der fiirma B. v peeerneder in Rerblt.iufm. üt tu auf 86cU maucol. n6mtl<* cufgriutbten fhntudqeUftrrr ür.gfftlJt UN» el« Rtnr al» Vertrauensmänner: Ihorn,, Peter, Direktor, Giehen, Binn, Heinrich Wilhelm, Bauunternehmer, Giehen, Horn, Wilhelm, Raufmann, «letzen, b) als erst, Ersatzmänner: Münch, Paul, Syndikus, Gresten, Winterhoss, Otto, Drogist, Giegen. Dr Gretschmann, (Emil, Regierungsrat, Giehen, c) als zweit, Ersatzmänner: Zchudt, Richard, Landgerichtsdirektor, Giehen, Weimer sen, Heinrich, Bariunternehmer, Giehen, Bauer, Ho bann Josef, Kaufmann, Giehen 2. (für die auf Sonntag, den 27. November 1927, anberautnte und im Stadthaus Gartenftrahe 2, Zimmer Nr 16, stattstndende Wahi der Bert raue ns männer und Ersatzmänner in ö, 5. Emu Bär, Prokunsl, Westonlage 26, 6. Heinrich Wühl, Kaufmannsgehilse, Schilleritrahe 9, 7. Heinrich Muller, Kaufmannsgehilse, 3m Gartseld h, 8. Heinrich Gros, Kaufmannsgehilse, Löberftrahe 18, 9. Ludwig Drilhousem Kaufmannsgehilse, Goelhefir. 25. Liste B, eingereicht vom Gewerkschaftvbund der Angestellten, bevollmächtigter Beitreter: Heinrich Ohr, Giehen, Wetzlarer Giehen, den 19 Nooesttder 1927. Der Oberbürgermeister. 3.V: K 1 i n g s p o r. Rekanntiuariiuna. 3n unser Handelsregister Abteilung A wurde am 15 November 1927 eingetragen: beiiiflüd) der Firma Lmll Otto In Giehen: Die Airma ist erloschen, b) Bezüglich der Rirma Hugo Hellwig & Co. In G ehen: Kaufmann Hans Wenzel zu Giehen Ist aus der offenen Handelsgeselilchaft ausgeschle- den und diese erloschen, ffirma und Ge- schäft sind mit Wirkung vom 1. Juli 1927 auf Hugo Hellwig unter Uebernahme der seither im Geschäftsbetriebe begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten über- gegangen 10535C Giehen, den 16 November 1927. Hessisches Amtsgericht.___________ Slrdeiivucriubiinq. Jür die Feldbereinigung Irel» a. d. Cha. sollen auf der Bürgerme.sterei zii Drei» a. d. Ldo. 10572D Drainagearbellen, zu 1600 Reichmark