Nr. 245 Lrstei Blatt BdUftl; Vietzener ftamiHtnbUhlei Heimat im Bild Die Lchotz«. 2 Utidxmerh and L) 7Uid)eptmeiy ftr Träger« lohn, and) btt $id)t«r. schein», «mariner 9) unun cm infolge höherer ®ru>alL Fertspcchailchiasle: 61, M exb 112. «ntortft ftr Vrahttmch- richten Iwjdgn md nft Derhg: VrLhl'sch« UniversitLU.Vvch. mö Stetidniderei K tan$t In Sietzea. Zchrtftletnmg nid Grschästrstelle: S^ilttr^e 7. Uie|M ho Inj'teea ftr die logeetraewcr m pn .stach «ar ag roeh«. Preti tir | m. ftr Anpeiaen wi TT in« Brr t» ^Nltch 8, „»»Arte 10 Reich»psr«mz. ftr He» klameLA eigen dm 70 in« Breit» *-6 Rta|Mdd)rtli »'. Ht. ?b»‘rrb..ktew Dr Irnebr .T>tth Gange Deranlll». r:ltch ftr TolthM KT. Zahrgat- MMwoch. 19. tiftober flZT Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Das Volksfchulgefetz vor Vem Reichstag. Reichsinnenminister Dr. von Keudell begründet den Regierungsentwurf. - Die erste Lefung. Berlin. 18 Oft. (0M>3.) tWU-ent Lbbe eröffnet M< erste Sitzung nach der Sommerpause mt! QiegrüjUKfletDDcten an die 2L gcecDiuh Auf bet -Lagveorbnung steht die erste Beratung des Reichsscvulgefetzrt dein start besetzten Tisch der Bevollmächtig len der Länder srtzt auch der preustische Äultutmtidfler Dr. Becker. Dor Unlrilt tu die Lugesordnung beantragt Abg. Müller- Franken «Soz.). die Dchulvoriage von der Tagesordnung ab-usetzen. Aach der Ab- ebnxng der Dorlage durch den AeichSrat habe die Legierung daS sonderbare Bert ähren angewandt, ihre ursprüngliche, zweifellos v c r- sassungtündernbe Vorlage im Leichstag einzubrtngen. Da eine qualifizierte Mehrheit für den OmtDud noch nicht vorhanden sei, würde seine Beratung nur Zeit Vergeudung sein. Der Redner beantragt, vor der Dchulvoriage die sozialdemokratischen Interpellationen »ur Teuerung und zum mitteldeutschen Draunkohlenstreik au beraten. Leichsarbcitsministc r Dr. Brauns erklärt, er stehe in ständiger Fühlung mit beiden hie durch Tatsachen begründete Hoffnung daß he bevorstehende Wiederaufnahme drc Verhandlungen zu einer Befriedigung führen UKtbe. Der Minisie, erklärt, daß noch vor Ablauf dieser Woche der Bergarbcilerstreik im Reichstag zur Besprechung kommen solle. Abg. tvras Westarp (Dn.) tritt für die sofortige Beratung der Dchulvoriage ein. Die Ablehnung durch den Reichsrat sei kein verfassung-rechtliche» Hindernis für die Beratung. Abg. Dr. >) a a 6 «Dem.) verlangt von der Legierung Aufklärung darüber, ob die Legie- iu;id no'.i ü::uui hinter der fioulimriafle stehe, ttm Lande werde behauptet, daß die beiden volk-parteilichen Minister mit dem Schulae^eventwurf nicht einverstanden seien. (HSrtl Hdrtl links.) Abg v. Äuörord (Zc ntr ) erklärte, im Degen- fqj zmn Abg Müller Franken halte da» Zentrum die Schulvorlage nicht für versosfung-ändernd. In rum tollte man zur st-ärung der Meinungsoer- ^iedenyeiten recht bald mit der Beratung beginnen. Tie Beratung der Interpellation zmn Bergarbeiter- rlrrif verlange auch dos Zentrum noch in dieser I Legat die Linke und die Völkischen werden die UnlTtiy auf Acndenn.g 6er Tagesordnung abge- ebnt. Es bleibt dabei, daß die Schuloorlage zur •rften Beratung kommt. Damit wird verbunden die keratui-.g einer demokratischen Interpellation über >e Frage der Kostendeckung. Reichsinnenminister v. Keudell: Die Reichsocrsasiung fc .eilst feinen einheitlichen Inp für die Volksschule vor. Uncrläßl-ch ist es ober, LLindestgrundsaste re hsgesefllich aufzustellen, um Je einheitliche Volksschule in de.: i>er|chtebcncn Cdii- festesten zu sichern und zu fördern. Allen disheri- flrn Entwürfen fiir ein Lchulgifetz ist der Borwurf btr Verfafsungswidrigkeit unter Anführung be- I nmmtcr Punkte gemacht worden Gerade in diesen fünften unterscheidet sich aber die festige Vorlage non den früheren. Nach dem Wortlaut der Brr |>fere Kultur auf christlicher Grundlage > ruht und daß dem auch das neue Schulgesetz ' Dehnung tragen solle. Wir wollen mit dem o?r- i genden Entwurf dieses Versprechen der Regie- ^-ng^erfüllen In unsrer Zeit der Zügellosigkeit » d Schamlosigkeit müü;n wir unserer Jugend die .Möglichkeit geben, sich zu UMbrhaften, innerlich J:ien Männern heranzubilden. Wahre Freiheit bc- ♦’M aber nur dort, wo der Mensch gebunden ist Gott In einer Zeit der Autoritötslosigkeit kann ß' nur geschaffen werden durch die letzte, höchste Autorität So dient derjenige, der im Einklang mit dem D'llen der Estern die christliche Schule fordert, der Charakterbildung der Jugend, und so wird diese Schulfrage zur Bolt »frage (Beifall rechts. Zisch, i links ) Abg. Schreck (S.) bezeichne: die Schulvvrlage als einen Wechscl- balg. der nirgends ungeteilte Zusr.nnnung ftnbc. nicht einmal m der (d^o.gichaft der Reaierungs- toalülon. Die Schule dürfe nicht ihres Lharak» tert als einer Anstalt des Staates entkleidet werden. Jetzt wolle die Aeg.erung mit der neuen Vorlage fest stellen A cht der Staat soll mehr über die Lchu.e bestimmen, sondern die Kirche! Damit sei ter Boden der Ae-.chSver» falhma verfassen. Der Papst und die katholl- schen Bischöfe hätten ja stets erklärt, daß nicht die <81 lern, sondern die K i rche In Schulfragen entscheiden muffe. Die Derfafsung stelle d t e Gemeinschaftsschule als Acgelschule hin (Wtdertpruch im Zentrum). Die Art toie der Dlinifter jeder öncklärung zur Äoften- frage ausweiche, sei nicht zu billigen. Die Sozialdemokraten würden nicht baß Mittel der Obstruktion anwenden, aber sie würden auf dem Boden der Verfassung den Kamps aufnehmen gegen die Äulturreaftion für d.e (Bemeinschafts- schule. Abg. Mumm (Dn.) bc^e id^tct es als das eigentliche Ziel der &» zia. enrotraten, ten Religionsunterricht völlig aus der Schule zu entfernen Die ®cmein» schaftsschule, für die sie jetzt eintreten, werde von ihi.en nur a t 6 llebergang zur re I gionslosen we11l iche n Schule bctr< td. Dem Willen der Sllern sei schon tu der DeichSverlaffung ein entscheidender Gtnslust tzi Schall ragen einjerüunrt worden. Bei einem Scheitern k^s vor.legenden Entwurfs wurde auch in Deutschland die Abwanderung von denStaats- schulen in Drivarschulen Immer starker werden. Wir begrüben den lAntwurs, M'en Grundlage die freie (pnNckcklungsmögl ichkeit der drei ver- saffungsmLstigen Schulfon neu ist Wo sie eingewurzelt find, müssen evange.isthe schulen für evangelische Kinder, katholitche Schulen für katholische Ämber aus der CnxnMage des tvr» saffungsmähigeii S.lern rechts erreichbar sein. Wir können die Vortage nicht für verfaffungs- änkemd halten, beim nach dem Wortlaut der Verfassung ist der Wille der ^rziefcungßberechtigten möglichst zu berücksichtigen. Wir Ni en Verständnis für die besonderen Schwierigkeiten Sü dwe st den tschland s, halten es aber nicht für tragbar, dast fast jeden Taa ein neues Land behauptet, es fei geschichtsich S! muttanschulland. Abg. Rheinländer (g.) becrUTugt dir Uebettoetfung an den Blldungs- augiebup. Das In der Weimarer Verfassung feftgdegte Gltenrecht sei immer die Richtschnur gewesen. Davon ausgehend muffe das Zentrum auch jede 'Bevorzugung einer bestimmten Regelschule ablehnen Dem Staat solle keineswegs das Recht genommen werden, in seinen Schulen den Unterricht zu regeln Wir beft reiten nur die Schulomniporenz des Staate» Wir wollen auch den Religionsunterricht nicht her Kirche entziehen lassen, die dazu berufen ist. Wir werden uns bemühen, den noegdegtax dnttmirf gerade m der Richtung zu verbessern, dast das alte Recht der Kirche aus den Rellgivns- unterricht besser gewählt wird als btlben Wir halten die Bckenntn schule für dir Ivie. Es ist auch nicht so. als ob d e Ottern nur um ec dem Druck der Kirche für die Bekenntn s chul« stimmen Wir vertreten immer tKn Deist d« Volksgemeinschaft. Dieser Geift n*d> aber nicht gefährdet foni-cm gestärkt durch bk Bekenntnisschule. Die ÄoflenTrage ist jetzt noch nicht Hat zu überleben, aber zu ihrer Lösung wird lieft schon ein Weg sinden laffen, wenn da» R . ch die Ilebergangskosien übernimm t Um 18’ Uhr wird die Beratung des Schulgesetzes auf Mittwoch, 13 Uhr vertagt. Reform des Wahlrechts. Sin Vorftotz des Zcntrumd Berlin, 19. Oft Die 3 e n t r u m • f r a f • 11 o n de» Reichstage» hat Im Reid)»lag folgende DnterpeUütton elngebrocht; Da» geltende IDahlnrr- fahren zur Relch»tag^wahl brr Deutschen Republik hat schwerwiegende Mängel Im Gefolge gehabt Durch die Listenwahl wird die Deein- jluflung der Beioerberausroahl leiten» der gesamten Wählerschaft wefenNich beelnttächiigt Die (drohe der Wahlkreise macht die notrocrMqr en^e verttauensoerbindung zwisclzen wählersch tt und Abgeordneten unmöglich. Dir fragen an; Ist -le Reichsregierung bereit, einen (besehentwurs, der da» Dahloerfahren zur Beseitigung dieser Maagel umgeftaltrt, so red)t)«hg ein zubringen, dah ct noch von dem jetzigen Reichstag verabschiedet wird? Der Streik im mitteldeutschen Vraunkohlengebiet Eigene Drahuneldung de» „(Siebener Anzeiger» Berlin, 19. Oft. Nach wie vor ist die Loge im rmtteldeutschen -ohlenstrrik ungeklärt Dah sich der Streik noch weiter a.ic^edehni hat war nach Qage der Ding? oo nm »zu sehen. Und nwn farm sogar annehnren. -ast er noch eine wZentllc^e Verschärfung erfahren wird. Die größte Schwierigkeit ist vor allem darin ui sehen, dah \;d) dis jefit auch noch keine einheitliche Streikleitung !>. rausgebildet hat. Es wäre bann bed^.itend leichter, die Parteien wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Bis jetzt ist es deshalb auch noch nicht zu irgendeiner Intervention von maßgebender Seite gekommen. Man kann nur hoffen, bah der Streik, der zunächst nur aus wirtschaftlichen Gründen entstanden ist, nicht durch politische Manöver in ein Gleis geichoben wird, das für die gesamte Vage in Deutschland nur die allergrößten Schwierigkeiten zeitigen wurde. Dor allem ist e» auf der Basis der wirtschaftiichen Probleme natür- litt) leichter, zu einer Zilarung zu gelangen, zumal dotb allgemein anerkannt wird, dvist die Löhne der Bc^hrbciter eir.r Eriu i, mg erjahk.m nwfsen. Mit Rücksicht auf die schweren Folgen, die der Stampf im mitlelbe-rtfcben Braunkoh er.gebiet bei längerer Dauer für die Allgemein wirt schäft haben wirk), find sowohl Reichsregierung al» auch preußische Regierung weiterhin auss eifrigste bemüht, um die Beilegung des Konfliktes Beim Reichsardeitsministen nn wird der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß die Wiederaufnahme der in der vorigen Woche abaebroebenen Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitern schon in lürnic '!cr Zeit erfolgen könne. Von der preußischen Regierung ist Regie- rungspräsident Grützner nach Bertir. berufen worden, um die Berliner Regierungsstellen von der Streiklage zu unterrichten. Ein Auf.u der Ieiilralstreihleitung. (dreien bf* polizcilichcn Schutz der Gruben. Halle, 18. Oft. IWTB) Die Zentral- ftrctlfr.tung bat sagenden 3ufruf erlassen: .D e mitteldeutschen Bvaunkvhlenarbeiter ftebm feit ?. ton tag in Streit zur Srz e^ung brfferer Löbne. Dieser Kamps ist rein wirtschaftlichen Ra tur. hat mft anderen Bestrebungen nichts zu tun. Der Lohnkampf wird nur von den Gewerkschaften geführt. Obwohl nch: der minbeste Anlaß zu odonfreren pvirzeiUchrn HHafonafrncT. vvrliegt, find besonders in den Regieren Halle. Kaffrt, Helmstedt und Senftenberg Polizei Verstärkungen durchgeführl wor- dr.:. Teilweise haben Landjäger und Schupo ene einheitliche Haltung gegen die S weilenden dn- genommen, sogar Äugblätter fH-S-gniftmt und das Lrreift»ostenftehen zu verh.ndern gducht. Au? vielen Werken find Pvl i zei t om ma n dost ation tert worden. Gegen d re *2Habnaft-..brcn und nur den Anordnungen der Gewerkschaften Folge zu leisten." Tenor gegen Arbeitswillige. (Siu Handgranakenanschlag verhütet. Senftenberg, 18. Oft . inittcill, ist heut, nachmittag einSabotageakt vermittelrHand- gra naten auf ihre Grube na nschluß- bahn nach Grvß-Räschur ÄcnntnU gebracht. Wie d^ BcHDalluna der 3Ifc weiter nnnc lt. häufen sich die Terrorakte Streikender gegen Arbeitswlllige. Vom Draunkohlenindustrieverein wird dem W.TD. ferner mitgetetlt: Auf den Gruben um die Stadt Halle herum macht sich ein starker Druck auf d i e Arbeitswilligen geltend. Unter dem Druck dieses starten Terrors hat eine leichte Abnahme tk-r iahl der Arbeitswilligen Platz gegr.(fcn. Aus sämtlichen übrigen Revieren wird berichtet, daß die Lage gegen gestern ün wrtentlichen unverändert ist. 3n einigen Revieren ist eine Zunahme der Arbe.tswilll- gen zu verzeichnen Aus Grube .Frankfurt a. d Oder-Finkenheerd arbeit ten gestern 13 beute JZ Prozent, auf Stube .Sntnu“ gestern 14. heute 20 Prr^ertt. Es wird ferner 1 -richtet, r-aft Terrormaßnahmen mich wie vor aungeübt werden Stellenweise wirkt sich ein Polt.zx schütz der Anlagen günstig aus So wir^ die Grube .B. hlen^ bei Leipzig von 2X) Mann Schutzpolizei gd dbert Ferner ist hier d^ Technische Äothilfe zum Sinsatz i^ckngt Das Großkraftwerk .Main-Wefer' arbeitet. Notslandsotd eiten. Richtlinirn der Lkreikleimng. Halle. IS. Oft. iWTB.) Die hiellge 3en- Iralfi sei Geltung hat nach längerer Beratung Richtlinien aut gestellt, wonach jede Produktion. die nicht ausschllehlich dem Zwecke der Rotstandsarbeiten bient. > . unter« binden ist Rorstandsarbeiten faiu die Sicherung der O üben vor dem Gra- en. 6 c rot» toentigen Arbeiten in den ^effel- und TZj’idnen- ftäulem, 'owie dc» Schwrlece.en unö b Be.- sorgung von fttar.Ienftä^ieni mit Lichr und Wasser. D.e KoblensLrt-crun^ m Solpa dürste daher bereits ab heute naaxr.:tc? start eir.'-» schränkt werde" Dir Produktion des ftir 'Berlin wich:izen Kraftwerkes Zschornew tz w-rd wahttchrtnlich ebenfalls eine starte Ein^ck-änkur'- erfahren. Rotkandsarbei'.en ttxr < nach wie vor rerrichtet werw auch an zwei Stellen die Technische Äothilfe eing-f^tzr worden ist. nämlich in Hirschfelde in der Oberlausitz und in Böhlen bei Leipzig. Denn d.e Tech« ni'che Rothuie nicht tuexogen w rd. w'vb die ZentralstreMertung. wie sie erklärt, bei längerer Dauer des Streikes zu der -rag Stellung nehmen, ob nicht sämlliche Rotslandouroelten, fo* to.ii Sach en in Frage kommt, zurückgezogen werden. Morgen findet ün sächsischen Wirtschaft sm inisterium zur Bereinigung dieser 3 rege eine Sitzung mit den OrganrtationßPcrttclern statt. Die Lage im Kasseler Bezirk. Kassel, 18. Olt. (Wolff. 1 Nachdem gestern im Kasseler Bezirk ungefähr 34 Prozci.t der Belegschaften zur Arbeit erschicnen waren, hat sich diele Zahl heute erhöht, da aus zwei Werken die ,^ahl der einsahrenden Arbeiter '.uaenommen haue Da auf der Gewcitschast „Main Weser' in Biiken nur ein Zehntel der Ard. «erschaff nicht zur Hrbtit erschienen ist, wird beftimint angem nimen, daß die Stronweriorgung keine Störung erleiden wird Aus der (stewrAichal« „(Blimmerobe"* befindet sich die getarnte Belegschaft im Ausstand Tarifverträge. • Ihre Rotte bei der Erstattung des Arbeit-« friedend. Eigene Drahtmeldung de» „Kießener Anzeiger»^. Berlin, 19. Oll Der große Arveiiskamps, der in Mitteldeutschland im Gange ist. imb au deffen Orleb.gung vorläufig noch keinerlei feste Anbalrspunkie gegeben scheinen, läßt die Frage in den "Vortergründ treten, inwieweit bi. Arbeitsverträge an sieb geeignet und zureichend lind, um eine voroeuaende W r- kung auf das Auftreten solcher Äonfrtfte auglühen. Dabei ist zun -chkt sesizufirtlerr. m welchem Ausmaß überhaupt da; Arbel »vwhältntS tarif« ver raglich gebunden ist. Qfa 1. Januar 1926 sind tn dieser Be lehmig die letzten aL j>( exaben Srmi.t'ung-n g-macht und veröffentlicht worden. Danach standen 11,14 Millionen Personen tn Deut ch!and unter Tar.s- vertrag. d. h. elwaS übersOProz. aller Arbeitnehmer tn allen Derulszwcig n nach dem Stande ter letzten Berus»zählung von 1925. Dir Zahl ist etwas geringer als ün Zähre vorher, doch mit einer Abnahme von WO 000 nicht um soviel kleiner, als in ber gleichen Zeit die Zahl der unterstützten Srwerbslolen gdtiegen war Die relattve Steigerung ist allerdinir haupt^ächich von den Tarifverträgen der Angestellten geliefert worden, die in -She von 2m Prv^ an der Desamtzahl der tarisvertr"glich G -b-.mdeTien beteiligt sind. Unter den (Debklen weist btgvcif- llcherweife das Rhainlan d die größte D- miflMfer au’, wo fast 2 Mill.onen vertraglich @vbunbene eiifii ren Ss folgt Sachsen mit 1,1, Bayern mit 03. Riederfchlefien mit 0,22 und Berlin ra/ 0.7 M.llwnen rund. Zhrer Ratur nach unterscheidet man Jirmen-, Orte» und Bewirkst crisverträge, Mt unae’ähr je ein Drittel der Anzahl der bestehenden Verträge betr ffm. All^rding-' sind die Zahlen der Vetznligten mnerhalb Meter brd Aategorien sehr oertck>-?den Vn den Bezirts- taniDertrügen ind 76,3 tn den Octttatifoer* ttiyn 7 1 und tn Firmerrtartsv-rt rügen 3,L Prvn. der Arveitnohmer c nbegriffvn. auh'rrixm srnd etwa 13,1 Prvtz. der ärbeUneftmer durch Reichs tarisvertrag gebunden. Me chr« Zahl not) not 1 bet buchenden oerlräg« auSmochen Interessant ist auch die Fest- dlung, daß im Durchschnitt ein Zar.loertrag uf rund 105 Betriebe und saft 1503 "Personen ntkällt, eine Zahl, di« gegenüber 1925 um etwa Pro-, herunter gegangen, gegenüber 191-, um JO Proz. in bezug auf die Betriebe und um etwa 200 Pro-, in bezug aus die Personenzahl gelegen ist. . 3m Zusammenhang nrit dem geqenwartigen Arben^karnps wird auch die Feststellung tatet* .-•Ifieren, daft von den bei der erwähnten Sta* üfttf des ArichSarbettsblatteS ermittelten Beträgen rund 12 Prozent für rund 37 Prozent er Arbeitnehmer auf Grund von SchiedS- 'prüiben -ustandegekommen sind, d. h. also, dah gerade die grüy'.en und wichtigsten Ar- britSvertrage häufig durch Schiedsspruch zustande brach» worden sind. Dabei ist ein Streik oder ein? Au-sperrung bei 4,1 Prozent der Verträge und 8,5 Prozent der Beschäftigten vvrangegan- gen. Teu ist ferner die Feststellung, daß die Sauer der Tarifverträge nicht unerheblich x,u r üd gefla^geiy ift lieber die Häiite aller Pert^ge sieht zur Zeit nur eine Dauer von sechs QR.maten bi» einem 3ahr vor. unb nur ein verhältni-mähig kleiner Prozentsatz ein bi» ;llei Jahre, ungefähr ebensoviel wie Verträge mit kürzerer al» halbjährlicher Laufzeit bestehen. Die meisten Verträge, nämlich 92 Prozent für gleichfalls 92 Prozent der Arbeiterschaft regeln zug'eich die Arbeitszeit. Fast ebenso liegt daS Verhältnis bezüglich der Urlaubs- frage, dagegen ift die Kündigungsfrist nur in einer verhältnismäßig kleinen Zahl von Verträgen 'estgeseyt. nämlich bei je 43 Prozent ter Verträge und der vertraglich gebundenen "Personen. In etwa 75 Prozent der Fälle für etwa 90 Prozent der Beteiligten stad freiwillige GinlgungS- und Schlichtungsinstanzen vorgesehen, und die steigende Veigung, tote bei Staatsverträgen so auch bei Arbeit-vertrügen von vornherein die Form ter friedlichen Regelung votAusehen und sestzulegen, läßt die Hoffnung xu. daß ernste und länger dauernde Arbeitskonflikte immer seltener werden. Reparationsagent und Auslandanleihen. Eine Forderung deü ReichSbankprasidenten und die ihr gebührende Antwort. Berlin. 18. Ott. (Wolff.) Der WTB. - chan- dcls-dienst veröffentlicht folgenden Brief des Reichs- bankdirektoriums an Oberbürgermeister Dr. Wagner in Breslau: „Rach einem Bericht der „Schlesischen Volkszeitung' Rr. 478, Morgenausgabe uom 14. Oktober sollen Sie in öffentlicher Stadtverordnetenversammlung gesagt haben, daß in b< r Auslandanleihefrage b l e Reichsbank auch den Reparationsagenten Parker Gilbert mobil gemacht habe. Diese Aeußerung würbe so ungeheuer lid) anasftcht» der Infoltm'tionomöglichkelten, die Ihnen bei Ihrer Anwesenheit in Berlin zur Der- flknnvg standen, und so völlig unverantwortlich sein, daß wir nicht annehmen können, bah st« in der angegebenen Form wirklich erfolgt ist. Tatsache Ift, wie Ihnen bekannt sein dürste, ober doch wenigsten, für Sie jederzeit feststellbar gewesen wäre, bafc der Reparationsagent entsprechend seiner Stellungnahme tn einem früheren Falle von sich au, vor Kenntnis der Entschließung der Deratu nasstelle und ohne etwa» von der Stellungnahme der Reichs- Hank ta der damals zur Diskussion stehenden An- leiheangeiegenheit zu wissen, vorgegangen fft. Del der Auffassung, die Ihre Worte in der Öffentlichkeit gesunden, müssen wir, auch wenn die Wiedergabe in den Zeitungen, wie wir annehmen, u n - richtig ist, von Ihrer Conalität erwarten, dost Sie unverzüglich vor dem gleichen Gremium in öf- sentticher Form eine Richtigstellung oornch- men. Don dem Veranlaßten dürften wir bitten, uni freundlichst zu benachrichtigen." Die Antwort des Oberbürgermeiftcr» auf das Schreiben de» AeichSbankdirektoriumS hat folgenden Wortlaut: Auf Ihren Dries vom 17. Oktober erwidere ich folgende-: „Wie daS amtliche Stenogramm der Breslauer Stabtvcr- orbnetentyerjammlung beweist, habe ich nicht gefaat. daß In der AuSlandanleihefrage die Reichsbank auch den Reparatton-agenten Gilbert mobil gemacht hab«. Ich habe auch nichts Aehnliches gesagt. 3m übrigen habe ich Ihr Schreiben mit großem Befremden gelesen. Ich hätte von Ihrer Loyalität erwarten dürfen, daß Sie mich, bevor Sie mir einen solchen Dries schrieben, persönlich um Aufklärung des Sachverhalts ersucht hätten. Ich weise auf daS entschiedenste die Vorhaltungen und Unterstellungen zurück, die Sie sich mir gegenüber erlaubt haben. Sie haben kein Recht, mir gegen- • über wie eine vorgesetzte Behörde auszutreten. Da Sie. ohne auch nur meine Stellrmg- > ahme xur Dache abzuwarten. Ihren Brief der Presse übergeben haben, bin ich gezwungen, daS gleiche mit dieser Antwort zu tun. Ich lehne es nunmehr auch ab, noch eine weitere Richtigstellung vor der Stadtverordnetenversammlung vorzunehmeir, überlasse vielmehr getrost daS Urteil über Ihr Verhalten der Oeffeittlichkeit." Präsidentenbüsten im Reichstag. Berlin, 18. Dtt. (Wolff.) 3m Reichstag wurden heute die Marmorbüsten der beibat Reichspräsidenten Ebert und v. Hindenburg in seierllchet Weise entbüUt unb vom Reich-kag^Präsidenten Löbe in die'Obhut des Reichstage- übernommen. Die Düsten sind auf Iroben Säule,» im Kuppel raum der Wandelhalle aufgestellt. Für die Feierlichkeit war der Zduppel- rawn mit Lorbeerbäumen, 'Valuten unb Taimen- grün stirnnrur^DSvoH geschrnückt Don einem mit bet schv>'r-rvtgoldenen Reichsfahne überdeckten 'Rednerpult auS hielt der Reichsragspräfideitt eine kurze Ansprache, in der er darauf hinwieS. daß unter der neuen StaatSform die Spitze des Reiche- nicht im Grbgang einem Fürsten zufalle, 'andern das Volk selbst den Würdigsten als Träger des Reichs- und StaatSgedankenS erwählt. Beide ■\< 1 dankenaustausch handeln. Die beiden Im „Osservatore Romano' erschienenen Artikel würden allgemein dem päpstlichen Staatssekretär, Kardinal Gaspari, zugeschrieben. Auch ohne eine Wiederherstellung des Kirchenstaates sei mit der Möglich- feit zu rechnen, daß der ^eilige Stuhl eines Tages einen Vertreter in den Völkerbund entsende. Hierfür würde es genügen, daß Italien seine bisherige Opposition hiergegen aufgebe. Litauen klagt in Genf. Gegen Polens Politik in Wilna. Eigene Drahtmeldung des ..Gießener Anzeigers* Berlin, 19. Ott. Die Litauer haben es tat- sächlich fertigAebracht, beim Völkerbund eine D e - schwerde über das Vorgehen der polnischen Behörden gegen ihre Stam - mesgenosfen jenseits der Gren'e einzubringen. Sie sind aber dabei so vorgegangen, daß sie die Ballung Polens als eine Bedrohung der Sicherheit Litauens auslegen Das ist immerhin eine recht eigenartige Begründung. Sie erklärt sich aber wohl aus der Tatsache, daß die Re- gicrung in Kowno sehr genau weiß, wie wenig Gluck sie haben wird, wenn sie lediglich über die Vergewaltigung der Litauer auf polnischem Boden Hagen werde. Nichts liegt näher, als den Litauern das mcmelländlsche Beispiel vorzuhalten unb sie mit ihren eigenen Massen ’.u schlagen Deswegen spielen sie die in ihrer Sicherheit Bedrohten. Genf hat also wieder einmal Beschaff gung und kann nun eine Kommission in Marsch setzen, die an Ort und Stelle zu untersuchen haben wird, wo die Polen den fjebei ansetzen. um den litauischen Staat aus seinen Angeln tu heben Richt uninteressant wird aber fein, was man in Warschau zu der litauischen Beschwerde lagt Wenn jemand mit dem Paragraph 11 der Völkerbunds'atzung operiert, dann muß die Situation schon recht gefährlich fein Soweit sich die Dinge von hier aus überleben lasten, kann aber davon nicht gesprochen werden. Selbstverständlich werden die Polen die Beschwerdenote zum Anlaß nehmen, um nun erst recht eine litauenfeindilche Politik zu treiben, was der Kownoer Regiening noch teuer zu stehen kommen kann. Die Wahlen zum norwegischen Storlhing. Oslo, 18. Oft. (WB.) Aach ben bisherigen Ergebnissen der Swrthingwahlen erhalten die Konservativen und die Gemäßigte Part« wahrscheinlich 19 Sitze (19). Bauernpartei 25 Sitze (Gewinn 3 Sitze). Radikale 28 Sitze (Verlust 2), Arbeiterdemvkraten 1 Sitz (Verlust 1). Arbe iterpartei 45 Sitze (Gewinn 20), Kommunisten 1 Sitz (Verlust 1). Mehrere Ergebnisse, u. a. auch auS großen Städten, stehen noch aus. DietkrmordungPetljuras Ein Pariser Mordprozetz. Paris, 18. Oft. (WTD.) Vor dem Schwur- aericht in Paris begann heute vormittag die Verhandlung gegen den 38,ährigen älhrmacher Samuel Schwartzbart. ehemaligen rufftschen Staatsbürger, jetzt naturalisierten Franzofen, der am 26. Mai 1926 den ehemaligen Heimann der Ukraine, Petljura, durch fünf Aevvlverichüsse getötet hatte. Schwartzbart erklärte, er wohne fett 1911 in Frankreich, habe sich 1914 zu Krieg-- beginn zur Fremdenlegion gemeldet, fei verwundet und deshalb aus dem Militärdienst entlassen worden. Schwartzbart erzählte, daß er beschlossen habe. Petljura wegen der Pogrome in der Ukraine zu befeitigen, da dieser dafür verantwortlich zu machen sei. Das erstemal, als er Petljura begegnete, sei die er von feiner Frau begleitet gewesen, so daß et nicht habe schießen wollen. Als er ihn später allem troff habe er ihn durch fünf Schüsse niedergestreckt und bei seiner Verhaltung ausgerufen: ..Ich habe einen großen Mörder getötet.“ Schwartzbart erklärte, er habe die Tat allein ausgeführt und sei allein dafür verantwortlich. D';e Lage auf den Salomon-Inseln. London. 19. Oft (WTB. Funkspruch.) Aach einer Meldung der ..Daily Mall" beftebt auf den Salomo-Inseln feine Gefahr eines allgemeinen Aufstandes der 3ingeborenen, wenn auch die Lage in zwei Dörfern der Insel Ma- laita, wo kürzlich zwei Beamte. 15 Polizisten und mehrere Seeleute niedergemetzelt wurden. bedenklich sein soll. Aus Sydney wird ein Dampfer mit Verstärkungen und Vorräten erwartet. Die australische Regierung macht allen Offizieren und Mannschaften größte Behüt - famfelt und Zurückha ltung zur Pflicht. Aus aller Welt General Heye beim Präsidenten (£oo(ibge. Washington, 18. Oki. (WTB. Funkspruch.) General Heye mit Gefolge ist heute früh hier ein- getroffen. Er wurde am Bahnhof von dem beut- schen Geschäftsträger Dr. K l e p und dem kommandierenden General des Bezirke» Washington, Generalmajor Rockenbach, begrüßt. Im Laufe des Vormittags statteten General Heye mit Begleitung u. a. Besuche beim Staatssekretär K e 11 o g , dem Thef de» Generalstabes, General Summerall unb dem Ehef ber Abrnt- ralität, E. F. Hughes, ab. Im Anschluß daran wurde er vom Präsidenten Loolidge empfangen. Ausklang be» Tvartdorgsefie» ber Deutschen Burschenschaft. Der AuSllang des WartburgfesteS der deutschen Burschenschaft bildete ein fern der Stadt Gisenach veranstalteter Festakt im Stadttheater. Der Weimarer Hoffchauspieler Schrei- ner sprach den von Robert Hohlbaum (Wien) verfaßten Weihespruch Oberbürgermeiiter Dr. Janson gab bekannt, dah die Stadt zum Jubiläum dos Wartburgfeste- beschloffen habe, eine Anzahl neuer Straßen am Warten berge, a>o 1817 die Grinnerungsfeier an die Leipziger Schlacht lohte, mit den Ranren damals führender Burschenschafter zu benennen. Studiendirektor Müller dankte im Qi amen der Burschenschaft der Stadt und sprach die Hoffnung aus, daß die Wartburg Immer ein Symbol der Burschenschaft sein werde. Direktor Dr. Hvpch (Kassel» sprach über das burschenschastliche Ideal der VolkSgemetaschaft. Der Festakt schloß mit dem Vortrag der DrahmSschen akademischen Festouvertüre und dem gemeinsamen Gesang des Gaudeamus. Der Erfolg be» Moissi-Gaftsplel» in pari». Pari», 19. Okt. (WTB. Funkspruch.) Alexan- ber M o i s s i unb seine Truppe haben gestern abenb vor vollkommen ausoerkaustem Hause ihr Gastspiel im „L'Atelier" mit ber Aufführung von Toi- ft oi» „Der lebenbe Leichnam" unb be» in französischer Sprache gespielten Einakter» „Alle- Gute kommt von ihr* beendet. Der Beifall, ber den deutschen Künstlern nach dem ersten Stück gespendet wurde, war beispiellos. Der Vorhang ging etwa 20mal hoch und immer wieder mußte Moiffi mit den Hauptdarstellern vor der Rampe erscheinen. Aus Anlaß des Pariser Gastspiels gab der deutsche Botschafter, o. ch o e s ch, heute ein Frühstück, zu dem sämtliche Schauspieler geladen mar.n; u. a. außer Molssi, Rosa Bertens, Leontine Saga n, Johannes Termin, Ina Albrecht, Eduard o. W l n t e r st e i n und Friedrich Kühne. Unter den Gästen befand sich ferner Kriegsminister Painleo 4 , ber österreichische Gesandte Dr. Grünberger, ferner Jules Romain, sowie noch andere Persönlichkeiten aus ber sranzösischen Theater- und Literaturwelt. Ein ehemaliger Kunfthallenbireklor vor Gericht. 3n Düsse 1 bvrf begann der Prozeß gegen den früheren Düsseldorfer Kunstyallendirek* tor H a ck e n b r o i ch . der beschuldigt wird, während deS Buhrkampses in Dielen Fällen Bilder, die ihm von Künstlern zum Verlauf übergeben worden seien, oder den SrlöS dafür unterschlagen und mehrere Quittungen gefälscht zu haben. Hackenbroich be[tritt jede Schuld und beteuerte, ec sei daS Opfer einer feindlichen Clique, d e Ihn auch in den B.lderdlebftahl im Jahre 1925 verwickelt habe. Drei Jahre nach dem Auhrkampf — lange nachdem Hackenbroich aus dem Dtenste der Stadt Düsseldorf auS- ge'ch.eden fei — wurden in feiner Wohnung 15 verschwundene Bilder gefunden, unb »war die wertvollsten. D e Schuld, hierbei beteiligt zu sein, schob ^ddtnbeoid) ber feindlichen Clique zu. Deutscher (Erfolg In der Mailänder „ScOtt*. Eta Stasotaekonzen des ..ScalaOrchester» unter Leitung von Oskar Fried gestaltet« s,ch zu einem großen Erfolg des deuttchen Dirigenten. Der riesige Raum ber „ecala* war bis auf den letzte» Plag gefüllt. Die Oberon-OtuHrtü re „Suite Do pH ne" unb ..Cloe' von Ravel unb die den Schluß bildende Meistersingcr - Ouvertüre fanden stärksten Bcffall, mährend die in Mailand unbekannte 7. Sinfonie Brückner» bei einem kleinen Teil be» Publikums Widerspruch fand. Am Schluß bee Konzens wurden Fried große Ovationen ^raedvacht. Die Kritik erkennt d.e beroorragenbe Leistung Friebs an, lehnt aber Brückner mehr ober weniger ab. Obligatorische Tubcrkuloseversicheruag in DtaBcu. Der Ministerrat beschloß die obligatvrffch» De: Sicherung gegen die Tuberkulose burchzu- sührm. Es werden etwa 20 Millionen Personen versichert unter Bereitstellung von 13 000 Plätze» in Sanatorien unb 2ann. To Mt Txrgutabcmien S 3. Pascoe ' Dutenhofen) 4. 3unn Ehre scheibe: 1. Dr. v Bentheim, 2. 2 Äilbim e n ger. en ge/tliniacUvolleiiAbfcliiuß einer Mahlzeit erzielen Sie mit einer feinen Nach- Eine Reihe guter Rezepte für MR- und Qeie& $ Pf,. v*itk-s«e-»eiwr $ ranbt; usrhal, Jreibtrg. speise. Überall, wo eine gute Käthe gejährt wird, komme. Oetker-Pudding» auf den Tu*, weil eie außerordentlich wohlsdune*end und nahrhaft gind. Du neuen Tc Inhalt-Pud dingt Mandelkern und Krokant itei.en den verwöhntesten üeschmndt zu- fruden. Injotg des großen Umsatzes sind Dr. Oetker's Puddingpulver in allen Geschäft, stets in frischer ®rab Eelsius aufweist. Die deutschen Hochschulen an Hindenburg. unten her genügend ßuft an hie Sob.cn gt: denn in her akmofphärifchen 2uH lh her hd’en nur cfünrnrn unb unter großer Onttnicf- lung von Rauch nur schwelen, so geht ihre Ari^- tra t tat rollig verboten. Damit das O*rn feuer rasch in Olul gerät, muh unter den Sohlen au! einer loderen Papier- oder Lttvhunterlag« das leicht« Brennholz Io au'gelchichiet werden, hab 2. __'.....-L r.get (®rüi.t>rrg . Rehbod-Vvr- gäbe: 1. Brück (Rödgen), 2. Xcrtor (Lich), 3. 1HangJ»bor1L Rehbock-Trostschiehen: 1. Ioebl. 2. Münch, 3. Albrecht. Trollender Seiler: 1 Pascoe i Dutenhofen), 2. Dr v. Bent» beim. 3. L SUbinger Kipphase-Haupi- schieben 1. Böch r 2. Xlmenbinger. 3. Pa»co« (Dutenhofen). Klpphase-Dorgab« 1. Pa»- cvi Dutenhofen'. 2. All nendinger. 3. Albrecht. Kipphase-Troftschießen: 1. TH in geig» dors. 2 Münch, 3. Bruck. Wurf tauben- Hauptschieben 1 Böchet 2. Albrecht, 3. lifior. Äugelmri Iter: Pascoe «Dutenhofen). Schrot meister Böcher Hinben- butg-vchiehen 1. Böcher, 2. Tffit.ienhtngeT, Ter Tank des Heichtpräsidevten ist in folgendem Brief an die Hochschulen ergangen: Der Rech Präsident Bar bi. den 5. Oktober 1927. Sehr verehrte Magnifizenz! 3ür die Glückwünsche. die Sie mir namens her deutschen Hochschu^n durch Lieberreichung der schönen Glückwunichadresfe dargebrachl haben, spreche ich Jfenen meinen herzliche nDank aus und bitte Sie, Meten auch den übrigen deutschen Hochschulen zu übermitteln. 3n vorzüglicher Hochachtung von H i n hen bürg. An den TUftot der Untoeridat Halle 3 Pascoe (Tutenbojen 4 Allmenbinger. 5. Bocher, v Dr Schüz. 7. Albrecht 8 Schönau. 9. Xeftor. 10 JloU, 11. Schmoll Wie man uns jetzt mitteilt, haben bie deutschen Hochschulen an den Reichs Präsidenten von Hindenburg zum 8 0. Geburtstage folgende Glüdwunschadresse gerichtet: Dem siegreichen Helden uni1 Kotier im Kriege und dem gerechten Lenker des Staates im Frieden bringen die unterzeichneten Hochschulen ihre ebrerhietigften und herzlichsten Glückwünsche zum SO. Geburtstag dar. Mehr denn je sind sie davon überzeugt, hab gcrahe in der Periönlichkeit durcr ®r- zellens, wie für unser ganzes Vaterland, so auch für die deutschen Hochschulen das Symbol und der Ruf gegeben ist: .sursum corda“, vor dem das „vae victis“ der Feinde verhall' und in dem neue Gröhe uns winkt. Die LIniveriltäten: Berlin, Bonn, Breslau, Erlangen. .Frankfurt a. M. Freiburg. Gießen. Döttingen, Greifswald, Halle, Hamburg Heidelberg. Jena, Kiel, Köln. Königsberg. Leipzig. Marburg. München, Münster, Rostod, Tübingen. Würzburg, die Akademie Braunsberg: ine Technischen Hochschulen: Aachen, Berlin, Braunschweig Breslau, Danzig. Darmstadt. Dresden Hannover. Karlsruhe. München, Stuttgart; die Tierärztlichen Hochschulen. Berlin, Hannover; die Landwirtschaftlichen Hochschulen: Berlin, (WöMnWBgsowlgni erfordern beste eine lorgf&Jtigc mnd Satzam» «tmntz. ®ete Setzt, lltnngen Hab nur erreichbar, Dean die lajelgc* Rüüjeltig genug onfgegetien werben. Der Unnahmelchlutz Mir alle Vajetgea 'm Siebener Bnzeiger entfällt anf den Koch mittag oor der Knfnohme. Ernpsehlung» an,eigen müllen, |t nach Umlang unb Satz schwierigbeiten, zwei bi» drei Tage vorher bestellt fein. Jhir mit Sorgfalt unb dem not wendigen Zeitaufwand gefetzte Empfehlungen IWrn den ernWü SM! goaAritet hat DZe 9befa !.nw als Nr Äonwnt tw Kosemialwaven-chznzeihu adels ange-proche» werden. Sk Mitglieder d r »etlichen G nntlcn» schallen (xgeben da» Jubiläum ihrer Spidcn- ocganilatron d^rch btc Abhaltung et wr fooe-tanuten Reichs-Ebeks- Woche Di cf i h 1. der Oesfentltchsei in be'onbever Weife Kenntnis g k'en von Nr Leist ungs'ahigkrit des genosfenschaf I ch crgori ,-ruit Kolo t-.lwirv -ä nze^-ndels unb Inner Bedeutung für Ne Doiksanr fchaft " Die Georg-Philipp -Gail- St raste. Bo-, einem Ar.wohner dieser S raste wird «ns g schrieben Am .Freitag staub e.no Rp:tz in Meiern Bi all uS.t h.e Gaorg-Pdll pp- M4lN*l e? . r Bebauern bei aus, Iprächen. b.c man lüli g, gt h.. tc. Auch ich bin einer der Xlebdtüier. der d n Onrartungvn nicht ganz entsproß, ha'. Sun. 1824 hatten Memei'ien Menschen tneing Gelb, unb die Aauzu'chüF« flössen wett spärlicher w < heute Da hrest es. llch ehrlich Plagen und den Nrrg Rechnu gen bewältigen LS>r das hinter sich hat und letzt abends gemütlich auf feinem S.-iu sitzt ist tu- trieben mi dem. wa« er errichte. HOI: 1 .n Häuschen für einen Palast und denkt henn.ch schmuruelnd: .Wer baut an S.ru'<.'. und G risen, must Me Leute reden laften." Biell icht v r< bnt ha» etwas den Schreiber der genannten !, Me sich betx*i*< an zahlreichen Buhnen aU Schlager ertDieien Hai Am Frellag wird Bemard Shaws witzige und wirkungsvolle KomöMe .Kapitän Br ast- bounds Bekedrung" zum ersten Male wiederholt. Die erste Ausführung de» amüfan.en ©lüde» mit Sri. Baumann .mb den Herren Telekh und Geffers in den Hauptrollen hat bekannllich bei Publikum wie Preise gleiche Anerkennung gefunden — Volkshochschule. Nächsten 6am»taa abend im grasten L)or|aal der Unioerfhät: Stteift- (Bebenffeier. (Siehe heutige Anzeige,. Der Herbsloerdandstay der 116er Vereine tagte am Sonntag in Düsseldorf Verirrten waren dabei Me Jwe:grxr ine ehemuliaer ll:er aus Giesten. Alsfeld Darmstadt, .trankfuri, Lauterbach. Aauheim. Wetzlar. Hann.x>er und Me OfflilertPertine. Der 1. Dori dende Kurt Mohr. ( xritattete den ly. u > „■ •- grufjte besonders den neu gegruiuXten Berein Düffeldori Die lungzaMage erfolgte durch Berbandsrechner K. Beder G» sten. Gs ergab sich die erfreuliche Xate, hist Me Denk malschulden M» auf einen kleinen Teil abgetrigen Und. Dem Derbandsvorsttzenden Mohr G esten, gebührt da» BerMenst. hast der Berd und nunnubr nahezu schuldenfrei dasteht. Den Ahschlust der Berhandlungen bildeten einige kleine Satzungsänderungen. Der Hunden mit der Tagung u*ar Me Fahnenweihe des jungen 116er Vereins z u Düsseldorf. Hieran nahmen die Krieger- und Aea:mentsvereine der Kr.iS- knegerkameradschist Düsselborf teil. D e We,'>e- rebe hielt der letzte 5vLKiiug»[onimanbeur de» 116er Regiment». Oberit äidendraht. D e Srühjahrsveriaminlung wird in G > e st e n abgehalten. ,s J’Hontn ^*0» n*»t *n J "Der Turnverein von 1846 hie. am Samstag feine Oabre^b.up Versammlung ab. Me einen recht guten Besuch auizuweisen Halle. Der 1. Sprecher, Ilnit«edilät»-Ol< in'pJt.'r 0 r l e. gab einen ausführlichen Bericht und d inkte allen Borstandsmitgliedern und Turnern für ihre un- ermildliche, tr^-ue unb zielbewustte Taiigf it. Ta» verflossen? 3abr war öuster't eriolarrich. unb mit voller Befriedigung kann der Berein daraus zurüdblicken iZrwühnt sei, dast das Turnen der 2Qler#riegen einen erfreulichn, Aufschwung genommen und neben dem Turnen der Alnvan unb Zöglinge, das ÄinMrturnea eisr.ge unb vcr- stLndnisvvilc Pfleg gefunden hat. Was Mele junge Welt an Liede, Lust und an Leistungen bekunde, MTechtige zu den schönsten Hoffnungen. Der 1 Sprecher »i mahnte zu treuem ,lularnni.n- wirken im Inieresse d r großen deutschen Tun»» 'ache. Der 2!litfli’.,-berbe'idnb bei D rein» beträgt zurzeit 730, ohne die grobe Schar Schuler und Schülerinnen Ober turn t»art Orb berich rio über die turnensche Tä IgMt. F z. Sauer ü:»er diejenige im Schiviminsn. Grim in über Me Erfolge der Sp eler unb Hergenrölher üb r Me Fechtab eilung. Alle Bench:e gaben Jcugni» von rx-idxr Arbeit und den besten Trfolgen. Den größten und besten Uriolg konnte der Verein beim Mesjöhrigen Kreisturnsest an Darmstadt ernten. Vereinsrechner Reining erstatt« te den Rechnungsl>ericht. Don Mn nach den Satzungen in Mesem Jahve ausfchrideiiden Dorstandsmlt- gliedern wurden w>ed<-rge:vLHU: 2. Sprecher Mangold, Obertumwor: itzrb. Deveinorehner R e i n l n g Zecht wari Hergenrother. Schwimm wart Sauer, G egenichreiorr Fr. Bellos, Beisitzer Reuter unb Gg. Bellos. Jleu- ihUxlblt wurde als Spielwan W. Lob. Dis Spielplatzfraae. die den nLchsten Punkt der Lages- orbnung bilbete, brachte eine üufterit lebhasie Aussprache Alle bish.-r untentommenen Schnlle, einen Turn-Dportpllli zu beschaffen, sind erfolglos geblieben Die B.schv.sfun,, ein i solch,'ii P!a?^ wird jedoch al» bnngcnb iwtwendlg erächtri. Gs wurde b schloffen, dast eine vom Vorstand in Dorichlag gebrachte KommiNion unverzügllch mit der Stadtverwaltung in Verhau'lung rieten soll. Hofsentlich wird Me S ahl Verwaltung den Mangel eines eigenen Spi.lplastes des D.relns anerkennen unb den Wunden des alten Turnver.ins . ■ ' n ^chlust ul>. rmt eite 6 t r u d Me besten Grüste von dem in Amerika we.lenden Tumbruder W. Gartenschlüger unb teilte mit. dast Gartenschlüger bei d?n bcullch-amlrika- i'.ischeil Meisterschaften im Diskuswerfen un er starker Konkurrenz als 2. Seger bertiorgegangen ist. MU einem Schiustwort lchtoh brr 1. Sprecher Me Sitzung. " Haupljagdschiesten. Am Sams'ag und Sonntag hielt M-r -Hubertus , Verein weidgerechter Jäger Sitz Diesten, auf den Schi«st- ständen des Schuhen verein» Giesten sein Mes- jähriges Hauptfchiri-en ab. Ds zeiiigte folgende Jrgebniffe: Huber tus-2agdmeifter- fchaft 1. Pascoe (Du:endofen). 2. Dr. v Bent- Mim. 3 Döcher. Rehbod-Hauplfchiesten: 1. PuSeOe- (Dutenhofen), 2 Dr. v. Bentheim, Sauerstoff enthallen. ohne den cs ük»erhaupt keine Verbrennung gibt, unb das Hineinbla'en ins Feuer, lei es mit Vungeidraft. lei es mit einem Blasebalg, ih ja nichts anderes als die verstärkte Zufuhr des zur Verbrennung unerlüstllchen Laueritolfs. Ohne ein flein toc-.ig Phdilk geht s al*n nicht Denn Oefen trotzdem nicht ordentlich brennen wollen, fo liegt die Llrlachc gewöhnlich in ter unzulängl chc-i Rauchablcuung. Der Ofen bat keinen Zug. pflegt bann die Hausfrau zu lagen und da» itt meist dann der Sali, wenn zwilchen O en unb Kamin lange womöglich wagrecht liegende Ofenrohre eingefchal'et find, unter Umstünden noch mit mehreren Knien m lechtem ober gar fpihem Winkel Am besten zieht fiele der O en. bellen Lohr entweder unmittelbar oder lenkrecht in den Schornstein führt Das ist namentlich dann zu bedenken, wenn inmitten groher Räume ober in Zimmern, hinter denen kein Kamin hegt Züklöfen ausgestellt werden sollen. Wand-mal v riagt aber t>eim Anheizen alle Kunst: der Ofen will und wllk nicht brennen Das ist besonder» der 5all bei ruhigem, windstillem Wetter und zumal im Dorsrühling. wenn brausten hell unb Ichvn ziemlich wann die Sonne fcheint. Es kommt daher, bah burch beit bei Hochdruckwetter abhnlenben Lust'trom her Kamin in feiner ganzen Länge nut kalter Luft angefüllt ift hie schwer unb träge dielen engen Schacht ausfüllt. Man hört dann oft tagen die Sonne steht auf dem Äainm. 3n Wahrheit ist die Sonne daran ganz unlchukdlg. denn Ihr? Strahien fallen in unseren Breiten überhaupt niemals tiefer als ein paar Zentimeter in ben Kamin ein, können die darin stagnierende Kaltkuftsüule demnach auch nicht erwärmen Wohl ist aber die ben oberen Rand be» Kamins umgebenbe Luft burch Rückstrahlung vom Dach oft fchon stark erwärmt, fo bah zwilchen der Luft im Kamin unb her Austenluft leicht Temperaturdifferenzen von 10 bi» 20 Grad <5 II,u» herrschen können. Um diese träge unb schwere Kaitiustfäule zu erwärmen unb damit zum Ausstieg zu bringen, entfacht man am besten zunächst gleichzeitig in mehreren, an den Karnin ongelchlolsenen Oe,en ein kräftige» Serscuer au» Papier, Stroh unb leichtern nährt diele» einige Zeit hindurch durch schul- qlci ben Brennsto'se und räumt bann, wenn diese» Heuer abgebrannt ift, zunächst die reichliche Papierasche wieder au», um nunmehr von neuem Feuer zu machen, bas bann auch brennen wirb denn da» Slackcrseuer hat mittler- weile btc falte Kaminlull angewärmt unb fo Durchzug geschafft. Man sieht, es gehört allerlei Dissen und Ueberkgung brzu. um tn der kalten Iahres»ell eine warme Stube zu haben, und wenn Da» Wärmel»ebürfnis de» Menschen auch verschieden ist. Io fühlt man fich, besonder» bei sitzender Tätigtet:, aus bie Dauer doch in keinem Raum behaglich, der nicht mindestens eine Temperatur von lö Grad Leksiu» bei leichter Kleidung sogar - , -L« JfU(» •• Strasten sperre zum Gründerger (BalluemarM. Wegen des morgen, 20. Oktober, anläßlich de» (BaUus-marfte» in (Brunbvtg von dem ländlichen Reit- und Fahroerein Drünberg ocran. staltetcn Reil- und irabrmcttbewerd» wird die Pro- vinAialstrastenstrecke Driinberg—Göbelnrod' «von örunbtrg bi» zur enst ber Verbrauchet g«'teilt Er stc.1t heute M? fübr*nbe Organilatlon des selbständigen kaufrnännifchen Mlltelstanbcs bar, an beffen Erhallung er ständig «mZ >>- ®«n»t ä, '4* &?■ toylommn. in K 7- m EP t?V* ÄÄ Bl1^ brd Lurt< h btu & "«Ä .etTf.5Jty -k. 6a • Ueber ben &K.i, auffäVU || , 9«W>6[lcrten di.ll, uüten botgtbmt-a “naUfatVoVX "longelyaft M. verlilltt 3mkin ’w »dum Älaui. wurde ein freche, «rietfien ein mv- vuchhalteru, 3dbla m wünschte. Äaue m bthtltn, all a unb bU antMknba N btn Rai- Jn- T.richMtz Idjattiflen Mn d-z Io bah bU Utbct- jatten, ha» Utbtdai:. hdrii in btn migrni- )erle Don tzäsiti varen. gelang ti bem ungtbtübtrt buriva- mlliche Dthälitr M » einer vtrschlvslmm SjSht non U» bil n geffotbeu. beim ‘Bebienrn vnn bisher Mwsgekläm 23jdbrige» eine erhebliche Rolle Daß Räum« im Erbgefchoß. über offenen Torwegen oder kalten Lagerräumen schwerer warm werden al» andere dir rings umher ron gut geheizten Zimmrm umgeben Hiw. versiebt sich vem selbst Aber es kommt auch vor. hast in lonst leicht heizbaren Wohnungen irgenbein einzelnes Zimmer nie recht warm werden will, so viel auch di« Haussrau an Kohlen verlachelt. Berüchtigt In dierir Hinsicht sind besonder» die Balkon- und Erkerzimmer. Bei Zimmern mit Balkon wissen sich Mc Bewohner ha» von selbst zu erklären: bei Erkerzimmern hapert es schon mehr mit ber 'Begründung Hier ist e» stet» die vor,gebaute Erkersrvni. hie Mr kalten Außen- luft leichter Zutritt gewährt al» bie Front der übrigen Räume, denn bie Erker sind gerröhnlich weit leichter gebaut: bl« Mauer besteht hier au» weniger Steinen und da sich bie Auhenkälte burch eine bttnne Mauer rascher nach Innen lortpflanzt als burch et ne dicke so ergibt sich des Rätsels Lösung zwanglos bei auch nur einiger lU-bfrlegung Selbstverständlich sind auch Räum« mit ein'ach«n Fenstern ungleich schwerer zu erwärmen als solche mit Doppelrinftern: denn die zwilchen den beiden Fenstern befindliche Luftschicht wirkt wi« rin Kissen, da» die kalte Luft fernhält. Allen solchen einmal gegebenen Umständen ist bei der Heizung von vornherein Rechnung zu tragen. Einer ber größten Mistftände bei der üb» llckien Ofenheizung ift der Umstand, daß sich Me • i r Oien fast au>nabmS- r an der R i liuanb des wo es ohnehin am wärmsten ist. Am kältesten ,fi dagegen stet» bie Fensterwanh. was zur Folge liat. daß es so oft in u ifewn Räumen zieht", i wohl Fenster und Türen verichlofsen find. D ek Zualuft, gegen bie gerade wir Deutsche Io empfindlich zu Irin »Hegen, ist lediglich die Folge des durch die Heizung im Zimmer verur- 'achten Lullkretslau's. Da warme Luft leu ter ist als kalte, fo steigt fie in der Rähe des Ofens, also an ber Zlmmerrückwanb. nach oben, brcuct lich hort au» unb finkt an bet Fenstersrvnt. wo lit sich wieher abkühlt. hinab, vermischt mit der burch bie Rtzen be» Fensterrahmen« von außen unmittelbar »inbnngenden RaItlu-1, bie fich in den bodennahen Schichten de» . immer» wieder bi» in bi« Aähe des Olcni auebv.-itri. um an biefem erneut nach oben zu steigen. Erft wenn her Raum gründlich durchwärmt ist. Der- fchwindet dielet älebelftanb. ben es tn Wohnungen mit Zentvalheizuntz nur höchst feiten gibt well in solchen bie Heizkörper vernüniNgetweile unter ben Fenstern, also an der kältesten Seite des Raumes angebracht inb. Die Samin I- heizuna hat nomentUJ) vor ben großen, in QZcrb- unb Ostbeutschlanb meist üblichen Kachelöfen ben Vorteil voraus, daß fich htt He zkörper mit ihrem oberen Rand meist nicht mehr als 75 Zenn- meter über hem Fußboden belinben. wogegen die warmen Flächen bet Kachelöfen last bi« zur Deck« reichen, belonbets bei ben Oe'en in älteren Häusern. Dadurch werden bie Lufisch-chten in bet Höh« weit stärket erwärmt ah hie nahe am Boden lagernden, unb emp'in^iche Periornn Nagen in solchen Räumen bann i.bet einen heißen Kops unb falt« Iüsze Auch die von ben Heizkörpern der Samme'.deizung aueftrablcnbt Lärm« steigt felbftDerstänblich na® oben: aber He bildet indem sie zunächst an den Fenstern aufsteigt gtlDlff«m;ahen einen unsichtbaren warmen Vorhang zwilchen der von den Fenstern auSsttahlen- den Kaltluft, bie fich überhic» folort anwärmt und der innerhalb bes Raums befindlichen Vi ft- Ichichl. Eines her wichtigsten Kapitel beim Heizen st das richtige Anriuern. Sie da bet fo oft gebt« falsch« Spatsamk-ll im Gebrauch leichten Anne rholzes ist m Wahrheit die größre Bet- ‘.t Bildung Denn wen: b>« Kohlen leien es Steinkohlen ober Brtletts. Nicht rasch zu b.-'.l Hadernder Glut angefacht werden, statt iussage« [t im ito*. t und i" a11 5^3, *<Ä)S . B.Anz. Scheuerluchweberei lucht für Dietzen, IKarburg. auict *"D diffnhnnbi, AiilHeei 1790. 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Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme. für die zahlreiche Beteillßvnj? bei der Beerdigung, sowie für die vielen Kranzspenden *nlIhllch des Hinscheidens unseres Heben Entschlafenen saPen wir allen unseren herzlichsten Dank Ludwig Rinn und Familie. Cxestern verschied santt nach schwerem Leiden meine hebe brau. unsere gute Mutter, Schwiegertochter, Schwester, Schw ägerin und Tante Susanne Scheid geb.Siegfried Lm Alter von 39 Jahren Im Namen der trauernden Hunt erblichenen: Heinrich Scheid VI. Allen denen, die beim Heimgan/ce unsere« teueren Entschlafenen eine so Innige Teilnahme bewiesen haben, sowie für die tröst reichen Worte des Herrn Dekan Gußmann und die zahlreichen Kranzspenden, sage Ich auf diesem Wege im Namen aller Angehörigen meinen herzlichsten Dank. rrau M. Marotz geb. nartmetz. Staufenberg, den 19. Oktober 1927. Gestern abend entschlief sanft nach kurzem Krankenlager meine lieb« Frau, unsere gtrtc Mutter, Schwtegenmrtter, Großmutter und Schwester Frau Margarethe Seipp geb. Klos Nr. 245 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefien) Mittwoch, |9. Gttober (921 Manöver jenseits der Grenze. Dem uniesrm ni./Zteri^t'critalter. !Aochdruck auch mit CUteOtaaegafa hcrbotenO Älf*t nt» .QMleeaZHfn; DItobcr 1Ü27. 3* Mekr. lagen flogen bei ben OBanboeox der Roten armer In der IHcdtne mehre« Ifari giUbcnt rumä;rt'd>c Granaten über die rumäni- fdr Grenze wnb planten auf bellarabttchern Oe» btet.---5>tc Morteappara:« Oabpem, das X*jrabben«mt arbeitet mit Sy&tbrurf. der frei- Mie Lel«g ramm verkehr Ift feit Tagen gesperrt. Vor dem ouffal tenb gut und ausfallend toetfj geftridyenen Regterungsgebäud« Äratttoagen. Schon die zweite Kommission geht an die ruf- sisch« Gven-e ab. Die Juden fürchten P ogr ome. Jebrn Augenblick erwartet man die Verhängung bet Delageruagszu stanbes. Gestern wurden vier Dauern unb «In Mann mit einem 2lugeng'ov verhaftet. Und der Grund? - Grohmanöver der Roten Armee in der Ukraine. 3n gewisser Beziehung haben ta M« Ru- r.iänen recht. Ausveuck gumachbarltcher Freund- fchast lirrd M*f« sowjetrustifchen Kriege spie le nicht. Auch Ut es vom Standpunkt internationaler Achtung der Hohes,-recht« ungehörig, Uebungs- granaten, die .ver'ehentlich scharf geladen" sind, auf rumänischem Boden platzen zu lassen. An- de«rselts find auch die Dukarester schlau genug, um die Gelegenheit zu einem in Westeuropa deutlich vernehmbaren Klagegebeul gründlich aus- zunutzen: ..Der Wols kommt, der Wals ist da!" Was geschieht aber, wenn der Wols wnckllch einmal da ift? Dorläufig Ift es aber noch lange nicht so weit. Würde nicht ab und zu ein bolschewistisches Propaganda du re au ausgehoben, wobei jedesmal ..kompromittierende Dokumente"' gesunden werden. dann wär» Kischinew ein politische- Dorado. Duhig kommen die Dauern zum Markt, friedlich hauen die Juden sie über'- Ohr. und gemächlich rollen die Stuten des Dyk zu Tal. Bloß die t>erb. .. Aussen schieden über die Grenze. Unlängst hatte mich ein Deutscher, einer von denen, die im Süden zwischen Abmerfchanze und nördlichen Trajanswall toobnen, auf ein Dorf hinausöeführt. Auf ein russische» natürlich, denn rumänische Enklaven sind hier selten und nur auf den ..Sprachenkarten'' in Dukareft zu finden. Sine Schule war nicht vorhanden, die Kirche ver- waist Der Pope ift vom Metropoliten adgefetzt worden, und sein Aachsolger ift Rumäne. Die Tauern sind nicht fanatisch, sie wollen aber wissen. was man ihnen Sonntag- predigt. Der Staroft (Dorfälteft«) lief» sich in ein Gcipräch mit uns ein. Wir tauschten Krieg-erinnerungcn au-. Auch er war in den Karpathen gewesen. Vielleicht hat man sich an derselben Stelle gegenüber gelegen... Hebet den bochgepolsterten Dellen Harren Heiligenbilder ins Lee«, und der bluttriefende griechisch-orthodoxe Cbriüofj blickt drohend aus der (Me, in der der klein« Hausaltar fleht. Plötzlich ein Geräusch schlürfender Schritte, und ein Riefe, uralt uub doch nicht gebeugt, ein Rübezahl des Märchens, steht vor uns. .Ihr Krüppel, was wißt Ihr! Ich war noch bei P l e w n a dabei. Auch damals sollten die Au- mant kommen. Wir werden sie aber auch heute zum Teufel lagen, jal“ — Der Slarost gab uns ein Zeichen: „Or ist ein bissel blöb, der Alde. tut jedoch niemand was zuleide." Aber das Bild, bl« Wort«, bleiben einem erhalten, wirken nach, tage-, wochenlang Man Halde Aumünien 1878 um CM1 ar ab Um [wlrogcn und ihm dafür die Dobrudscha ,.gc- 1dxnn", und lauert jetzt auf den Augenblick, tun ihm bk-fe« selbe Desfavabien wieder zu nehmen. dieses Desfavabien wo Ruthcnen, lUramcr. deutsche. Magyaren, Tataren, Juden und, ach, so 11 «eilig Rumänen wohnen. — Ewige 3rrcbcnta. putsche Hölle, wo das Recht des Stärkeren legiert und nur brutalste Gewalt sich durchsetzen kann. Armes Rumänien! Die Kommissionen arbeiten jetzt in Dcseni und cotofi. Sie fertigen Akten an. die m D.tka- reft komme..liert und In Genf registriert werden sollen. Di? Herren sind nicht zu beneiden. Autofahrten . SeinbcJanb" sind kein Kinderspiel. Unb man merkt, baft der Pruth doch eine be* (Biebener Stabttheater. Mleift: „Tao Käthchen von Heilbronn". 3n einen Reisebries schildert Kleist ferner Braut ein halb traurigäi. halb lächerliches ®c* lebnis in der Leihbibliothek zu Würzburg. .Hove uxi» ich darin fand, und ich werde Dir ferner nichts uxhr über den Don von W^zburg za 'a»8 .Kächchen". flüchtig angegeben, das rom.mttfchste unter allen feinen Werken: man r.nts nur scheivesi zwischen dem, was ihm innerlich dabei vom Herzen kam, und was äußerliches ZugoftStrdnis an ein Publikum quemert Grenze war. Unb dann bic Bccnilen bte Geni.'armen, bic Armer was kost« t dafür Geld! Schrecklicher Dallaft! Wenn dieser Ballast nur nicht so furchtbar wäre! Odessa iß zu nah and Odessa Ift für Me befsarabischc Verwaltung das roce Tuch m dop- pciter Bedeutung. Wenn nu: die Hälft« von dem wahr ist. was mar. oon den Plänen M« dort Aegen Rumänien geschrniede: werden, erzählt. Io muhte «s ein Gebot der 'tertza. Me ohnedies schon stark ramponiertc Stadt von rumänischen Si egern in Grund und Beben bombardieren zu lassen. 3n Odessa war angeblich auch der Generalstab der «inen russischen Armee, die den Aufmarsch an der bessaradtlchen Grenze vollzog und bk lchatt geladenen Granatcngrühe her.ck>er- fanbte Odessa Ift auch das ®irJa;'.«t?r für Me roten Propaga ndakommlssare 6k 'obren vor bon nach Akkerwan ober. — pardo . Tschetatea Alba, wie es jetzt so schdn he.ht Dabei rnüsten sie über C Pi bl 0 bei. bat j»tt Mer viel gcannt u irt Ovibl 0 pel! S.adt des Ovtd! Mt'auier Rar e, mit dem Hauch tzlstvn .xr Romantik umgeben unb ,ctzt Onbcgnff Polin u>cr Propaga-iba und rnilltärttcher Spionage <5 -.g,* hundert Kilometer von hier, dort wo die südlichen Trajan-- wälle an's ckchwarze Meer flohen, schrieb einst her verbannte rdrnttche Dich er'ürst seine erschütternden Lrista. Welcher Rumäne versaht beute für fein Vaterland das beflarabische Klagelied? Die deutsche chemische Industrie und ihre Stellung aus dem Weltmarkt. von vr. Hermann Grohmann, Profrssor an der Universität Berlin. Die deutjche chemische Jndusttte hat von j.m wirtschastliwen unb technischen Or^eugung der Stick st otf-Industrle b.fond.'rs in Deutschland anzu'elien ist. Hiermit hängt auch zu ecnem erheblichen -feil der stark absolute Rückgang der deutschen Sinfuhr von Chemikalien zusammen, di« jedoch für den erhebe.chen Rückaana cr.^dner Fw-ige des deutschen Chem.kalienhandd» in ber Ausfuhr bei weitern Innen vollen Grs atz Meten konnte. Ss ist immerhin zu bedcnketr. dast an sich die deutsche Chemikalienausfuhr von ranb r.ncr halben Milliarde Mark im Jahre 1913 fast auf die Hälfte im Jahre 1925 gurikfgegangen ist. während die Ausfuhr immer noch über eine Milliarde Goldmark betrüg'. Ferner ist zu berücksichtigen dast der deutsche Anteil an ber Wrllprvdukrion in der chemischen Industrie von einem Viertel auf ein Sechstel zurückge- g an gen ist. 04 ergibt sich daher doch im ganzen aus Mesen Fahleii ein viel weniger glänzendes Bild der deutschen chemischen Jnbuftrie. all eS .1 genug allein auf von • e niscpen Srfo'.gen geschildert wird, deren Wir- fmrgcn sich immerhin erst im günstigsten Falle in späteren Jahren bemerkbar macheii dürften. Aus der anderen Seite aber darf naturgemäß auch niemals vergessen werden, dah ein b. sonders leistungsfähiger Teil ber deutschen chemischen Industrie gerab? in den letzten wahren auf ganz bedeutsame technische Leistungen hinweis.'N fann. Me auch für die Zukunft ein ersm-eichcs Arbeiten zu gewährleisten scheint. Aber e- haben sich doch unter dem Crinfluft dos Krieges unb ber Rachkrtegszeit nicht zu überfebenbe gewisse Wandlungen in der chemischen Industrie der Welt vollzogen, die bas häufig viel zu leicht ausgesprochene Wort von ber unbebtng.cn monopolistischen ileberiegenh.il der deutschen chemischen Industrie, das übrigens auch für die Vorkriegszeit keineswegs allgemeine Geltung b:an- sprachen konnte, in ber Gegenwart bestimmt als völlig unzutreffend erscheinen laffen. Mit Recht weist auch Ungewitler darauf hin, dah man von einer gc issen Ueberlegenbelt Deutschlands üb r upl nur In dem öinnc sprechen fann. dal) diese- Land einen bcfonders grohen Anteil an allen neuen wisienschas tlichen und technischen Ideen auf dem Gebiete ber She77ne gchabt Hal unb auch heute nrxb hat. Stark Aurüif gegangen ift der Ulen je nach bauptsächlich die deutsche Ausfuhr an Teerfarbstoffen. während toerim. (jig besonders neuerdirigs Meter Aü fgani weniger stark ins Gewicht fallend erscheint. ifVfttegcn Ist dagegen sehe erheblich, wie bereits erwähnt, die Aus- fuhr an Stlckstoffverblndun gen, Me auf der Tatsache beruht, dah Deutschlaich setzt bereits mehr als den dritten Teil bet Weltprvduktion an Stickftoffverbindungen her stellt und auch bei 'Ik-rgroDerung der ausländischen Gea gebundenem Stickstoff auf diesem Gebiete wohl noch längere Zeit ein starkes älcbergewicht behalten wird. 3m Gegensatz zu dieser günstigen Entwicklung der StickstofIndustrie steh: aber leider immer .wch Me der Leistungssahigke-.t der deutschen LuperphoSphaIndustrie keineswegs entsprechende Produktion und der Absatz an biet em wichtigsten phoSphvriäurehal! gen Diingem'cktel. ®tne starke Steigerung weist dagegen erfreu- llcherweise die Kunstseidefabrikation auf, Konzernen in ben letzten Isthren technisch sehr we, »gehend ausgcbaut .'.erden ift. Eh« auch catf dem internationalen Äunh’r.bewarf! etne feste starke 2 ‘.tllung c mehnrcr 3m !etz:en 3ahre stellte die deutsche AuFuhe an übc.n.I en rund 10.4 Prozent l*r gr'..taten be».: ch n Ausluhr t*ar und stand MimU tote auch bereu- : >r dem Är.^., mit an «rfta £: e u-.mdtcLbar b wer Vr Xf rill» unb Metallwaren-Induftrie. S.ne ine ta« an sich brienber» cru unschte Steigerung Mr deutschen Ausfuhrtätigkeit erscheint jedoch nur unter der Dvrau-'etzura mdgltch. b.i*\ Mrrch wetteren Ausbau M-r Han M l-vertrag i ne cr aeb .lche Der» mir.;'m. Gn Vergleich Mt »►oUbdaTumg vor dem Kriege u-rd in tw Gegen- tvari. Hegt nämlich bei fast o'.'.en ‘J-'.nbem eine derartige starke ärhehung der Satze, da st es ber c'Ifrgrf1 fiten 3n‘rr»-r.iungen Mr deutschen chemischen 3nbuftrie bedürfen w rd. um tt troiC’em nrck^S von ihm toifien wollte. Unb über solcher Romantik wurde beim oft übersehen, was die eS vrlkstümlichste seiner Vchau- spnrie eiq-eniltch, vor allem andern und in eeecm tieferen unb einfacheren Sim« war: bas fchlich» tefte deutscheste unb juqendlichste Stück. daS Klrist je ge^chrteben fat. das freundlichste auch unb das faxrerfte unter seinen ernsthaften Schauspielen. Wo gibt es in deutscher Sprache eine Liebesszen«, inniger und anmutiger als das Idyll ber Heilbronnerin unb deS Grafen von Strahl in ber Laude am zerfallenen Mauerring 1« chara .wo der Zeisig sich das Rest gebaut, brr zw-.ttevernde. In dem Ho' iundersrrauch" ? In diese» Werk, wie in alte andern, bat der pteifr.Mjc Junker ber einem inneren Be- ‘dX ge dorchend. lerne glübeiCen Berte nieder- 'choeiben muhde. sein ganzes üdergueitendeS Gefühl ergossen, das er un öcben streng keu'ch. auf» äufartte beherrscht, in sich vertchtcH. mit aller L.eblichtei: aller hiirgebenden Treue em Mädchen grtchmückt. da- wie ein Hundtein fernen hohen Hrrm und Herzliebften durch Ward und ZPertcr Reeen und Smenschcnn geduldig nach- läu't al^ cxn als Schwester ober Äamcrabin und Be- gicäerin in ben Tod Zwischen Alkmene und Penthesilea erstand das K-ribchen. zwi'chc-n de- -ny! loschen ycauen bei.« tl'cher Dorzett das bew'cheste Geschwister der Goe.he'chen Margarethe, zwilchen be« im Labyrinth .Hre4 hoffnungslos ve.wirrten Wetbgefühls den schmalen 2u-weg suchenden Griechin, en bte- (ci Lckwadenkind. da- mir einer nachtwandlerischen E rterheit. bem untrüglichen Kompah seines jung räu.ichen Herzens folgens, über d e tteürigen Lanbft rasien keiner Destirmn ung en »gegen läuft... mit ae!chlo'fenen Augcn gleichsam, aber von der Uns^lbarkeir etnes Wrsfens geteilet, das pentetrs alter rerstandesntästigcn Vcwusithett liegt. Unb von hier aus gesehen ist das Ritter- schaufvie! viel mehr als ein adfchsiehendes Glied jener langen Kette rostig daherrastelnder Schauspiele und Spukgeschichten, mehr als ein romantisches Dokument, mehr alS ein dankbares Publikumsstück: von hier aus gesehen, ist es am leichtesten und zwanglosesten in die Besonderheit des Kleistischen Schaffen- cin^ugliebem: gerade bas GeheimniSvoU-UnalltL^liche. das aur er falb deS Gewöhnlichen Sricheinen.e. der Luhevste Gren^- sall vieler Möglichkeiten ist für Kleist und für sein Heilbronner Stuck so charakteristisch: hierin ist es zeitlos, an keinen Stil und te.nc Gattung gebunden, deren äuhere Merkmale es teilen mag. hier ist <8 reines Werk eines Dichter-, höchst einmalig und benachbart eben nur wiederum anderen Werken die'e» selben Dichters, der in feiner Amazonen fürst in das äuster'te und tragischste W'.eberipiel der schwL'.schcn Waffen- IchmiedStochter g« unden und gestaltet fat. D.e Aufführung, von H.--frat Steingoet- itr Inszeniert, war. um fefttich zu »irren, .m Gesauuetnbruck zu uncinfa tlich. Ihre Vorzüge lagen zunächst (n einer iiberrafcfa.d schnei en LzeTiensolge. die ohne gröbere 8treichung?n bic fünf Akte in knapp zweiernfalb Stunden bezwang. D.« Grrmenfzene etwa wtro kaum jemand em^ lich vermiht haben: dagegen w ch ber geltem abend gripielre Tert mchclach ohne Rot von ber Kleistischen Fällung ab. z. B war der Schluh Deränber:. und der ar. sich leicht voezufühvenr-e Zwetkampf zwische Strahl unb Fr ebebom hinter b.e Szen« Derl.gt; er tourM ubetch ey durch bte auf der Bühne Stehenden nicht gerade mit bvomatilcher Spannung vermittelt. Am besten gerieten das einleitende Fehrngericht bann vor allem das blühende Herz Lück der Dichtung, die Hollundertzrauchszene: auch war her technisch nicht teichre Schiostkwand geschü» bewäl' gl. der Eherud gluck'. .chertveise gestr che-- Sehr matt erschien uns >doch der voraus gehend? Alarm beim UeberfaU. Die Mä..gel ber Aufführung lagen we-.trrhin in der nüchternen StttrntnmgSlof gfett der Szc-tei.- bilder unb. besonders gegen Gnde hin, in einer oft reche spürbaren Brüchigkeit m s-enrfchen und IpoaLtchen Gefüge des Schauspiel». Der Kterlttfche Svrochstil Heilt allerdings, ymcl h«r im Sfaörtponreichen Wschirl zwilchen Vers und Prosa, Me höchsten Anforderungen an ben rm« zelnen: Im ganzen tourten die weiblichen Partien auffallend Vesser gesprochen als Me männlichen^ die Damen Scherer, Baumann unb Jüngling sind in diesem Zusammenhang mit Anerkennung zu erwähnen. 3inen sehr guten Driss hatte man in der Besetzung Mt Hauptrolle getan: Käthchen war 3ngebot) Scherer, die von der ersten bis zur letzten Szene eine gleichmah g sicher., ausgezeichnete Leistung bot. Ihr. verschüchterte Zt nd- lichkeit in der scheuen Haltung unb der zaghaften Sprache vor bem Fehmegericht. Me verträumte, selbstvergessene Schelmerei unlerm Hollunder kamen so schlicht unb echt von ;nnen heraus, wie die hetzende Angst vor Man lieber* fall, bas Schulbbewuhtfein im Anges chte ihres hohen Herrn unb die Trauer um Ihn auf bem Wege zum Kloster. Wenn man etwa- vermistte, 't> wäre e- im Sinne des D chterS wohl bat UntTgrünl e und immer halb Unbewußte Hl Gebärde unb Wort, da- bei jeder neuen Begegnung mit ihrer Eriche nung ben 3i"br nf erwecken soll: s.e handelt nicht, sie wandel: im Schlas. es geschieht mtl ifa*. ® elf er» war ein stattlicher cfaen^afiet Filter vorn Strahl, ein ianger.T Bertichinaen, Meder unb wvhlgrtinnt: Me scharfen G.gmfätze der Rolle waren in feiner Wiedergabe einigermaßen verwifcht: Härte und Schrofsyeft gelangen :hm wer. ?er üM-ryrugenb. alS bas ha b cmftfafte Spiel am Holunderstrauch: hier war ferne Darstellung einheitlich unb ungezwungen. Gegen Gode wurde er äußerticher und auch von tertlfchea UirsicherHeire»« gefanunt — Die Äuntgimbe, die meistens in der modernen Darstellung ein wenig peinlich wirkt, gab Maryela Baumann mtt wohltuender T-c-enx; M? uxbanfbarfte Szet« hatte man ihr gevschterwe^'e gestrichen. Als tüchtige Sprecher erwiesen sich Dolck fOberfter der Fehmc> und Lutte Jüngling lDrioitte); Teleky sKai'er- unb Sehre lRheingraf) dagegen sprachen, ihre Partien recht trocken und unfrei Doll /Gvtttchalk- unb Schubert l Friedebom.) sollen im grofan Aufgebot des Abends nicht vergessen sein Das Haus war gut besucht, das P Mtfum rn angeregter Sttmrmmg bei der Sache. Dr. Th. de-Kreife«Vübtngenvo«ri Mai 1927 in Sachen: Entschädigun g für an 3 euchen gefall enc XI «re; hter: Antrag des Georg Kröll M »u Heegheim. Dir Seuche war cm 19. Mir, 1927. 1.45 Uhr nachm^tta^. b« der Bürgermeisterei anoemeldet worden; da« A.nd verendete am 20. Mär, 1927. oormttlag- 830 Uhr. Da es innerhalb 24 Stunden nach brand' bung der Seuche eingegangen war. lehrtte der Minister de« Innern die Entschädigung ab. Hiergegen versolgle Kröll Klage an den Kreisaus- schuh mit dem Antrag auf Gewährung der Ont- schädigung. Der Kreisauskchuß de« Kve.se« Vu- dingen sprach ihm für ein an Maul-und Klaue,., scuch« verendetes Aind ölt gesetzliche Entschädigung zu. Gegen diese« Urtell verfolgte der Minister de« Innern Berufung. Da« BerusungS- gericht gab der Derufuna statt, hob da« erstinstanzliche Urteil auf und wie« den GntschLdr- gungsanspruch ab. Mit den Kosten des Der- fahren« wurde der Kläger und Berufungsbeklagte bei'stet. Klag, de« Be- irkssörsorgeverband« der Staut Giehtn gegen den Bezirks- fürsorgeverband de« KreiseS Schotten wegen Ersatzes von Unterstühungskoslen für Milli Knauh au« Gehen. Der Klage wurde insoweit stattgegeben, al« der Beklagt« verurteilt wurde 1. dem Kläger 1639.61 W. Pflegekosten zu erstatten und 2. das Kind Milli Knauh in eigene Fürsorge zu nehmen. Der Anspruch des Klägers aus Zahlung eines Zuschlages von 2? Prozent des gesamten Aufwands zur Deckung der erhöhten Derwaltungskosten wurde zurück- gewiesen. Die Kosten des Derfährens hat m.t vierfünftel der DeNagte und mit einfunftd der Kläger zu tragen. Oberhessen, tnnblreie «letzen X ft 111 n • ß I n b e n, 18. Oft. Die Renovie - rungearbelten in unserer Kirche sind jetzt soweit vorgeschritten, baß die feierliche Einweihung am Sonntag, 30. Oktober, stattjinben wirb. Seit langen Jahren findet an diesem Sonntage dos alljährliche Kirchweihfest statt. — Die Obst- unb Rar- toffelcrnte ist hier zum grüßten Teil geborgen. Die Preise betragen für Aepfel 8 bis 10 Mark für den Zentner, bei Kartoffeln („Industrie") bewegt sich ber Preis zwischen 4 unb 4,80 Mark für ben Zentner frei Keller. X Allenbors (Lahn). 18. DM. Durch weit blickenbe Einwohner würben in früheren Jahren durchweg viele edle Sorten Ob ft In hiesiger Gemarkung angepflanzt, die den Grundstücksbesitzern eine ansehnliche Einnahme bringen. Soweit ber Absatz nicht am Platze erfolgt, werben die Aepfel auf dem Bahnhof nach dem Sieg- unb Ruhrgebiet oer- fruchtet. Seither wurden bei ber Lieferung an ben Eilenbahnwagen gezahlt: für gewöhnliche Sorten s 'Ulf., mittlere Sorten 9 Mk., für Tafelobst 10 Mk. für ben Zentner. In letzter Zeit wird von auswärtigen Händlern für gute« Tafelobst 14 Mark für ben Zentner geboten, wobei allerdings handelsübliche Verpackung In Körbe unb Kisten einschließlich Transport zum Bahnhof einbegriffen Ist. Bg. Grvhen-Buseck. 18. Oft. Einet» empfindlichen Verlust erlitt ein hiesiaer Gastwirt. Beim Verladen von Obst am Bahnhof mürbe sein Pferd von dem eines anderen FuhrwrriS so heftig gegen den Oberl chenkel eine« DorderbnneS geschlagen, daß cS beim Abführen nach einer kurzen Strecke zusam- menbrach. Aach Besichtigung durch einen Xkrunt wurde das offenbar große Schmerzen auShalleirde Tier an Ort und Stelle geschlachtet. Der Besitzer de« Pferdes ist nicht versichert, doch dürfte der Schaden durch die Hostpsii chtvers i eßeruna deS anderen Pferbe» vesitzers gedeckt werden. st- Hungen. 18. Oft. Der hiesige Turnverein (D. T.) veranstaltete sein diesjähriges Abturnen in der Turnhalle und auf dem neuen Marktplatz. GS wurden recht beachtenswerte Leistungen sowohl im Geräte-, als auch im volkstümlichen Turnen geboten, die beweisen, biß die Leitung deS Vereins in guten fänden ist Da« Ergebnis war folgendes: Aktiv: Wanderpreis Kurt Katz 168 Pmrkte: Paul Aeuter 158 P. 1. Pr.: Wilhelm Brandeichurger 2. Pr.: Wilhelm Hofmann 3. Pr. Iugend- turner: Heinrich Schlößinger 186 P. 1. Pr.: Wilhelm Gerhard 2 Pr.: Kari Lutz 3. Pr. Schüler: Karl Schäfer 106 P. 1. Pr.: Grnft Wokf 2. Pr : Sri- Emmerich 3. Pr.: Ernst Hof- mann 4. Pr.. Heinz Hömmg 5. Pr. T u r ne - rinnen. Mar.^ervreis Marte Liese 181 P., Leni Schmidt 178 P. 1. Pr.. Sessc OppeTchemter und 21nneliefe Dirlamm 2 Pr.: Mw Schaler 3. Pr. iurne c innen »Un ter Uufe: Arma Schmalz 145 P. 1. Pr.: Margrct ®eren£xrt 2. Pr.: Slfe Schneider 3. Pr. Schülerinnen: Lotte Schäfer »3 P 1 Pr.: ßicfet Schäfer 2. Pr : Gertrud Aieger 3. Pr Vier kämpf der Aktiven: Cieger Kurt Katz 27 Punkte Vierkampf der Turnerinnen: ctegerm Oeni Schmidt und Sessi Oppcnfcimer 56 P. Sieger im 200-Met e r - We t t la u s war Kari Brose, der dazu 26» , Sekunden brauchte. T Obbornhofen, 18. O.t Auf der Bahnstation Obbornhosen-DellerSheim herrscht gegenwärtig ein außerordentlich reger Derkehr, wie er noch niemals seit Bestehen der Bahnlinie Hunger. Frietberg zu finden war. 3nnerßärb der letzten drei Wochen wurden 50 Bahnwa gen Obst oerlaren. la« sind über 1000 Zentner, die in den Ortschaflm Bellersheim. Obbornhofen und zum Teil in Mohn- hach und ältphe geerntet wurden. Hinzu kommen noch 24 Waggon- Frühobst aus den gleichen Gemeinden. Außerdem kommen täglich für unsere Verhältnisse große Mengen Stückgut, hauptsächlich Körbe mit Obst zum Versand: es ist die« Tafelobst, das von den Ob ft» erzeugern unmittelbar an städtische Verbraucher geliefert wird. Die Verfrachtung von mir etwa 25 Bahnwagen Kartoffeln ist im Vergleiche zu früheren Jahren gering, was darauf zurückzusühren ist, daß hier die Ernte früh begann und biS zur Haupternte»eit fast fein Handel in Kartoffeln war. Große Mengen tourben von den Erzeugern eingekellert. In den letzten Tagen hat die Zu ck er r ü be ne r n t e begonnen und damit aus hiesigem Bahnhof die Vorladung durch die beiden Hauptgüter au Obbornhofen und Bellersheim an die Zuckerfabrik „Wetterau" in Friedberg ihren Anfang genommen. Die Rüben sind sehr gut entwickelt und durch das trockene Detter der letzten Wochen fast schmuhfrei. Mrcid Friedberg. 4 Bad-Aauheim, 18. Ott. Einen trefflichen Ueberblicf über die Dielsertigveit des altbekannten hiesigen Obstbaues bot die Ob ft* auSstellung, die der hiesige Obst- unb Gcrr- tenbautxcrein dieser Tage veranstaltete. Man war erstaunt über die große Zahl der edlen Sorten und auch über die nur selten erreichte Schönheit der einzelnen Früchte Die Ausstellung gab neue Anreize zur Beschäftigung mit ixt volkswirtschastlich jo bei eut tarnen Obstoaum- zucht. — Auch unser Aachbarort Ober-Mörlen hatte gleichzeitig eine Obstschau, die einen entzückenden Anblick gewährte und aus der Umgebung stör kbesucht war. Daß Kceis» Mreftor Gebhard (Friebarrg) die Veranstaltung mit seinem Besuch beehrte, zeigt, welche Wichtigkeit man behördlicherseits dem Obst- und Gartenbau als einem der wertvollsten Zweige unserer heimischen Volkswirtschaft beimißt. Durch KreiSobstbauinfpektor Den 1 slief>enb an ben .Langerain' mit etwa 50 Morgen an ber geplanten Jungmehwetbe zu beteiligen Nach ben (xrfld- rungen bee anroefenben Regteningeoertreter» tonn bamit gerechnet werben, daß bem Anfrage aus Freigabe bes genannten Salbbiftrittes ftattg. geben wirb An ben Bestrebungen zur (Brunbung ber 3ungoirbDeibe sind etwa 30 flanboirte mit zirka tiO Morgen Prioatwalbbesttz unb außerbem bie De- meinbe mü etwa 50 Morgen beteiliat Al» 6nt- Ichäbgung für die Hergabe be» Laibdistrikte» L'angeroTn* soll bie (Bemelnbe ben Prtvalwalbb«- s',g ber beteihfllrn Landw.rt« IM Au»taulchwege erhallen. Die Abholzung soll, wenn bem Anträge ber Gemeinbe stattgegeben wirb, in diesem Winter erfolgen. O H ochel He i m. 18 Oft. Die blefige evangelische Gemeinschaft feierte am Sonntag in ihrem neu erbauten Dereindbaufe ein DerneinschastS- unb •rntebanf- l e ft, tat sich ei«S lehr guten Besuches erfreute Singeleitet würbe bas jeft durch einen Po- launeurortrag des hiesigen ^o'aunenchorS unter Leitung trm Äari Boller lLano-D-nS). Bach Lchriftv:r esung unb Debet durch Prediger Trippler IDrvst-Aochranbachl hielt Derwal- iunft^x'ertnfbcftor C-arl (Wachen) die Fest- anfprochE Dir Zweite Ansprache hielt ‘IBiffionar BÜHr < Grob-Rechtenbachs DaS Schlußwort sprach Pfarrer Schnei der lHochelheim» Sri. Kuder. SrL TI a cf unb Sri (Jarl (Sieben) trugen Deklamationen über Omi Hegen unböntie» dank vor 3m übrigen wurde daS Heft durch ®cfana#t»orträge bet gemischten (Jhöre von -och-ch rim unb Hörnsheim unter Leitung von 3E5er* Kuhl lHdrnShesmf wnrahmt tHe ÄeU (ehe war für ben Berei tShauS-Beubau be- fttmud. XX Kros bors, 18. Ott. Runmehr wer.en auch auf ber Strohe Diehen KrvsdoH M« leit- pbon hangen von ber MMUdbe »erleb to t n b e n. 3n einem Je. träum von kaum 10 Tagen ist von ber Oi ebener Lahnbrücke bj Inmitten un'eveS Dorfes daS $o ft fabel gelebt worden. Die Orbarfxiten auf der etwa 10 Kilometer lanarn Strohe wurden durch Unternehmer Derlach ausgeführt JRreie Viedenkopf. T Waldgirmes 18. Ott Di« F:rma Binn * Slot Hot hier drei Grund st ücke erworben, um ihre Jlgarrenfabrit durch einen Anbau zu vergrößern. Jn dem Teubau sollen etwa 150 Mädchen beschäftigt werden, so doh bann die ganze Belegschaft in hiesiger Fahr k an 300 Personen beträgt. Die örb- unb Maurerarbeiten führt bet Maurermeister Friedrich Ätoi von hier aus. während bie Ollcnbetonarbe ten bet Firma Hei nr ch Weimer in Dießen übertragen sind — Da zum nächtlichen Aufenthalt beS PoftautvS kein geeigneter Baum vorhanden ist, bie ®cinetnbe ' ch zur Orbauung einer Halle ablehnend verhält hat bie Firma Ainn & S l öS ihre Durchfahrt zur Fabrik der Poft zur Verfügung gestellt. Äe Firma ist gleichzeitig damit In Verhandlung getreten, dah baß P-»staufo morgen« und abends eine Fahrt mit 30 Mädchen zur vzw. von der Fabrik in Heuchelho m macht bis der Neubau vollendet ist Kreis Limburg. MSB Diez. 18. Oft Die Deutsche Tiefbau- gefeUschäft nimmt gegenwärtig tn bet Lohn unterhalb deS ÄatToNner Wehrs FelSspreft- g u n g e n vor Zwei Ladungen wurden dabei von der Strömung abgetrieben. Die eine explodierte 150 M«er werter unten auf dem Walter, die andere letzte fuh unter einem Sanbkahn fest unb nh bi den bet ber e»r»U>- fion mitten auseinander Die auf bem Kahn beschäftigten Arbeiter konnten sich noch rechtzeitig tn Sicherheit bringen. DaS Schaff sank sofort. Maiugau. DSR. Frankfurt a. M. 18. Ott, Wegen 3taumüberf lufi infolge Beschränkung der VIesse auf einige wenige Hauptheanchcn hat di« TleffeoerwaUung doS .HauS O f eadach an zwei Firmen ber Leberbranche vermietet. Sine dritte Grvhfirrna dieser Branche uxrö ihre Zentrale dorthin verlegen. Das .HauS ber Technik" ist an die Adlerwerte verimetrt worben, die borl ein Lager e.nmchien werden. — D.c Musikausstellung hat nut einem Fehl- b e t r a .* ab 0)1 off«, woS regnerischen Sommer* vorauSzufchen war. Die Stadt hatte zwar «inen Betrt.vSfsitdS von 1)00 000 M. dewilliot, nach ben vorlauf gen Berechnungen wird sich der Fchibetrag aber auf mindestens zwei Millionen Mark belaufen. Sin Zuschuß seitens der Beg.crung ist nicht zu erwarten. — Gestern abend 9 55 Hbr fuhr ein Personenauto auf bem Wcgäber- gang zwischen Nied und GrieSheim gegen eine geschloNene unb gut beleuchtete Schranke der BeichSbahn. Do« Auto durchbrach bie Schranke unb rannte gegen einen vor- beisahrenben Personenzug. DaS Auto wurde zertrümmert. Personen Würben jedoch nicht »erlebt. Der Darmstädler Freidallonwetldewerb. WSA Darmstadt. 18. Ort Bon ber 0 a i> r- u ix g ;cr a;n nationalen Freiballon uett- bewerb tei.nehmenden BollonS liegen bis fegt folgende Meldungen vor: Der Ballon .Union" Führer Prof Jbcrbarbt. der aufcer Konkurrenz flog, unb nur einen Kurzflug beabsichtigt batte, landete Soiuuagnachm: uag 5 Uhr zwischen Lc»rtch unb BenSdeim Der Ballon .M u n )ier VI" Führer Fräu.etn Marianne Hef t ng tanbae Montagirüh glatt on ber tschechoi lowok. ichen Grenze. Der Ort der Landung konnte noch nicht genau festgestellt werden Der Ballon .Dror h'. Führer Ober- regierungS al Dr Qanbmann. Ian ete bei der B hr.statt ni Ao enberj in Obe. chl.s en. einen Kilometer von bet polnischen ^rentzS, Jltonug- vormittag 8 Uhc. De> Sa l Ion .M ün- her VH", Fuhr . Dr. Pr« deck, ianbett Ium» tagnachmitto.t 4 Uhr in ackwerthheide in O wr- sch.es »en, fünf Kilouetet von ber pvlm'chen Drenze Der Ballon .Darmstadt. Führer Daurat Hackstädter. Mitsahier Xoöert Schneider, ist am Montagnachmnlag 4 Uhr tn Sog an. westlich von D log au. gelandet Amtsgericht Wetzlar. -ä- dm Arbeiter au> Jliebertleen wat rw gen ©iberftanö», tkldbigung, Uebestchreikung der Polizeistunde und Serübimg groben Unfug* ange- klagt. Der Angeflagtr jasz ftn«» Sonntage Im August mit mehreren Bur|dxn und Mädchen nach eingttre’.cner Polizeistunde in bem Rimmer einer WiNschast. AI» der uanö|ägtr Nie Zimmer betrat, würbe im gleichen Moment das elektrisch« Licht au»- gedreht. Aus feine Aufforderung, bat Licht wieder NORDDEUTSCHER LLOYD BREMEN einzige deutsche Lime, mü regelmäßigen direkten Abfahrten für Reuende und Auswanderer von Bremen nach CANADA Nähere Auskunft über Elnreisebedingungen u Abfahrten erteilt Gieben: Theodor Loos, Kirchen platz 13 Den verehrten Einwohnern von Gießen zur Kenntnis. dab wir die frühere Huf- u. Werkzeugschmiede L. A. Hefe / Löwengasse 22 weiterführen. Wir empfehlen uns In Schlosserei , Schweißerei-, sämtlichen Schmiedearbeiten sowie Eisenkonst rukttonen und Bledibearbeltung. Es wird unser Bestreben sein, die frühere Kundschaft der Firma L. A Heb reell und preiswert zu bedienen. Firma L. A. Heb. Inh.: Senget A Hiügärtner. JDe ich e«u 1 J ihren Verbraucher Ihrer Aok-Seesand- Mandeikleie Mn, d*ri ich mir wohl heute «rlM.no, meine volle Zafrie denket« MuaujiOden Ich hxlu die* Mittel rar Pflege der Haut (er do* naiSiUdwe eod dwxh »eine Blutanrcrruot fW da* vjlumue* P. 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Oktober 1927 nachmittags 2 Uhr verweigere ich tm .Söven", Reuenveg 28 dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 1 QSüfett. 69 Flaschen Likör 1 Klavier, 1 «slchrank, 1 Sola, 2 Dertikvrt. einen Trumeaulpiegel. vier Einlsgeichweine. 1 dftenl4>ranf 2 Kastenichrank ein« SchreidNsch, 1 Ghallelongue, 1 Schreibmaschine, 1 Ehservicc, 1 Kaffeeservice. sS Salomon Eine deutsche Volkssage in 8 Akt., i d.H.: Emil Janningi, Camilla Horn. Dazu: Unser Reichspräsident Hindenburg sowie: Die neueste Ufa.-Wodiensdiaii Berliner Börse. Berlin, 19. Oft. (B)TB. Funkspruch.) Auch heute vormittaq herrscht säst ooHTonunenc Geschäft-stille. Die «Stimmung scheint etwas be- Anrtge Kleidchen Reformhosen S.Sauer^So. Oiephanftr. 41 Tclephon 1154. 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Ain Devi'cnmarft där: man London gegen Kabel mi: 4 S2J25. Mailand 39Jö. Madrid 28.36, Brusk-l 34.97 und Pari» 124.0t. F $cn 5* äStati iib gofei gemeldet. Der Lod tritt gewöhnlich 20 biS 30 Stunden nach Auftreten der ersten Krankheit fnmptome ein. Mehr a ls 1000 Fälle tmn> den bereits sestgestel.lt. Die Kälte und die Weigerung der Bewohner, aus Furcht vor Ansteckung. die Leichen zu begraben, machen die Äpidemie noch schrecklicher. Tragödie auf hoher See Ein aufregendes Drama, daS sich auf hoher See abspielte, wurde nach der Landung des fron* ÄÖfifcben Frachtbooteö ^Beausoleil" zu Libreville in Franzostsch-Acquatorial-Afrika enthüllt. Die „Beausoleil" hatte Äavre anfangs September verlassen, und die Fahrt ging glücklich oonftatten, bis an der Elfenbeinküste WestafrikaS dec Ober» ,£*R1 ALK tu Dk i 2 Mtgfnbein «n Kl« wirb rtnr übnf « y beulst 4u*n uni ,. tu W> Leigen L< L.don hj. SS h 3 tj*. e 13.30 bis 14.30: Hebertrammg von Äaffd: MittogSkonzert der Kasseler Hinskapelle. 15 30 bis*16 Die Stunde der Zugend. 16.30 bis 17.45: Konzert de4 Hausorchesters: Neue Operetten. 17.45 biS 18.05: Stunde katholischer Weltanschauung. 18 30 bis 19: .Die Werkstoffe in Ihrer Beziehung zur modernen Technik. Dortrag von Oberingenieur Zohann Gzochralski 19 30: Heber» tragung aus dem Frankfurter Opernh.ru- : Bigo» lettv, Oper in drei Akten von Ö>. Berdi Dllhschlag !■ da Älnereh. 3n Tirana (Albanien^ hat der Bll- in daS Minarett einer Moschee eingeschlagen. Da- Minarett stürzte auf die Wo'chee und verschüttete die darin eiitguartierten Soldaten. <31 n Soldat w u rde getötet, mehrere wurden schwer verletzt. Ein besiiaiischer Racheakt. »inen gr icnba^te '«Ul übte in PariS nach einem Streite mit ihrer Nachbarin eme Frau aus mdan sie dem kleinen Kinde der Nachbarin in derer Abwesenheit ein Stück Schwamm tief in den Aachen steckte. Als die Aachbarin wieder heimkohrte, sand sie ihr Kind im LobeS kam Pf vor. Blut lieferte aus Mund und Aase. Alle Hilfe der A«wcke. die zuerst an eine Vergiftung glaubten, half nichts. Olach zwei Tagen verschied das Kind unter entsetzlichen Qualen. Grlt die Obduktion ergab die Todesursache. Den Sohn Im Streit erschlagen. 3n dem Flecken Gülzow. Kreis Tammin (Pommern) erschlug ein /-otelbesitzer mit einem Stufjlbein seinen 22 2ahre allen Sohn, der — nach Angaben des Daters — im betrunkenen Zustande Miene gemacht hatte, ihn tätlich anzugrcifcn. Der Mann wurde in Haft genommen. 144 Liter wein trinkt jeder Franzose im 3ahr. Wie auS Paris gemeldet wird, ergab eine statistische Feststellung, dast jeder Franzose Im Durchschnitt 144 Liter Dein im Jahre trinkt. An zweiter Stelle steht Stallen mit 128; dann folgen Oesterreich, Ungarn, "Rumänien und Bulgarien mit je 20 bis 25 Liter, Deutschland mit 7, Dngland mit 4 und an letzter Stelle Skandinavien mit ’ z Liter Dein auf den Kopf der Bevölkerung im Jahre Mit der neuer* dingS vielfach aufgestellten Behauptung von einem übertriebenen AlkoholismuS in Deutschland läßt sich diese Statistik kaum in ®infkmg bringen. Briefkasten der Redaktion. iRechtsgutachlen sind ohne DerbindlichteU der Schriftleitung.) wchlar. (Ein solches Institut in Gießen ist un» nicht bekannt h k in (S. Soweit die Steuerzahlung frist- gerecht erfolgt, wird Ihre Zahlung natürlich von der Finanzkaste nach Ihren Angaben gutgeschneben, vorausgesetzt, daß die oteutrarten zweifelsfrei angegeben sind. Da Ihre Fragen wegen der Sonder- steuer die oerfchicdenften Möglichkeiten berühren, »ft eine Beantwortung hier nicht möglich. Dir empfehlen Ihnen, sich deswegen direkt an das Finanzamt la Holsteiner Weißkraut Rotkraut Wirsing gute, gesunde, feste KSpfe. la rote Speiskarotten alles erster Tage eintreflenb iu kon- kurrenckos dllltaem prei». Diederverkäufer und (tzrosabnehmer er- -t n Gestelle Anfertigung v Lampenechirmen 26 m ÖASICrhlF m a Seide, Satin - 8 L gtdr w S B li ■ ■ ■ fiel Fransen, Rüschen Modehaus 9S15N Kordel, Quasten S 31 O ITt O H utw. In reicher Auswahl hxgenieui plötzlich starb. Als das Schrsi den 5>äfen vor <3abon hn französischen Kongo gerade sichtete, erchlen S Llhr morgens der Gehilfe des Kapitäns viöylich an Bord, den "Revolver in der Harck), ging auf den Kavitün zu und erschotz iHv. Der drabllof« Telegraphist, der den Knall hörte, sprang sofort hinzu, und der Aasende feuerte zwei Kugeln auf ihn. so bah er tot über der Leiche des Kapitäns zufammcnbrach. Der Mörder sprang dann inS Meer und ertrank. Da die „Beausoleil" den Kapitän, den Oberingen.cur. den drahtlosen Telegraphisten unb den Vertreter des KapitänS verloren hatte, muhte sie in Libreville Zuflucht suchen. Der gastfreie Laternenanzünder. Die Behörden der Stadt Bofton sind in die ärgste Verlegenheit verieyt durch eine Komödie, die in der Geschichte der „schlechten Scherze' wohl nicht ihresgleichen findet. Am 28. September er hielt der Bostoner Magistrat ein Telegramm von der Moskauer Aegierung. dah sie die Einladung annehme und eine Abordnung zur 300- Iahrfeier der Stadt entsenden werde. Da diese .Feier erst in drei Ilahren stattfindet und noch keine Einladungen erlassen waren, schüttelten die Stadtväter verwundert den Kopf, und dieses Sr- ftaunen wuchs noch, als bald danach von der deutschen unb der dänischen Gesandtschaft Erkundigungen über die Art der Feier eingczoacn wurden. Es stellte sich nun heraus, dah Einladungen von einer Stelle ergangen waren, die sich alS „Organifatot und Präsident der Dellliga der Städte" bezeichnete Deitere Aachforlchuttgen ergaben. dah es ein Laternenanzünder nan.enS 211)0n war, von dem diese freundlichen Aufforderungen zur Teilnahme an dem Fest ausgingen. Ryan hat nicht weniger als 7300 verschiedene Staaten und Städte eingeladen, an dem Bostoner Jubiläum teilzunehmen. Als man ihn deswegen zur Rede stellte, war er darüber sehr verwundert und sagte, er habe alS geborener Bostoner, der sein ganzes Leben in der Stadt verbracht habe, geglaubt, das wohlerworbene Recht zu besitzen, einzuladen, wen er dafür für würdig halte. Die letzten vier Jahre lang hatte er täglich durchschnittlich vier Einladungen auSgesandt und die Kosten dieser Briese an alle Welt von seinen geringen Einkünften bestritten. „Bor zwei Monaten." erklärte er voll Stolz, „schickte ich eine Einladung an den Bürgermeister von Moskau, und bat ihn, diese Botschaft bis in jede Ecke von Rußland zu verbreiten. Die Tatsache, daß er die Einladung annimmt, ist doch etwas, worüber man sich nur freuen kann." Autz Dem -lmtsverkü .djguntzsblatt. • Da s Amt»oerkündigungsblatt N r. 7 4 vom 18. Oktober enthalt: Straßensperre. —- Falsche Kentenbankscheine. — Die di-fübrunc der amtlichen Trichinenschau — Die Fleischbeschau- gebühren. — Da» Einhalten der Tauben. — Die Erofinung de» ordentlichen Lehrgang» an den landwirtschaftlichen Schulen. — Die Erhebung einer allgemeinen Wert;uwachsfteuer. — Dienstnachrichten Des großen Erfolges wegen bis auf weiteres verlängert FAUST Buntes Allerlei. Jflrff Bismarck Im diplomatische« Dienst. Der ehemasiae deutschnationale Reichstags- abgevrdnete Fürst Otto von DiSmarck, der Enkel des AltreichSkanz<«rs. ist »um LegationS- sekretär bei der deutschen Gesandtschaft in Stockholm ernannt worden. Bei einem Jeaerwehralärm verunglückt. 3n Waldsee (Württemberg) fuhr die Motorspritze der Feuerwehr, die zum Löschen ein«'s Drandss alarmiert wurde, beim Ausweichen in der «ngen Straste bei der Kirche auf den Bürgersteig. Dabei wurden zwei 15jährige Schüler »n die Mauer gedrückt. Der eine wurde getötet, 6er andere so schwer verletzt, dast an seinem Auskommen gezweifelt wird. Schwerer Unfall an der Brenner Bahn. Beim Ba u der elektrischen Leitung für die Brenner Bahn hat sich ein schwerer Unfall ereignet Bei der Station Gossensah kamen vier Arbeiter beim Auf stellen eines Mastes den Drähten der Starkstromleitung zu nahe. Drei der Unglücklichen wurden sofort getötet, der vierte trug schwere Brandwunden davon. Bekanntmachung. Nachtrag jum Orlabauflolul der Stadt Giehen. Aus Grund de» Artikel» 16 der Städte orbnung vom 8. Juli 1911 und der Artikel 2 und 8 der Allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881 wird auf Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 16. De> zember 1926 nach Anhören de» Rreiflaus- schusse» nut Genehmigung de» Herrn Mi- nlster» de» Innern vom 22. März 1927 zu ’ne. M d 1.0976 zum Orlobauslatut für die Stadt Gießen folgender Nachtrag erlassen: 9507V Zu Artikel 29 der Allgemeinen Bauordnung. In dem Gebiete, da» von der nordwestlichen Seite ber Rrantfurter Straße, der Alicensirabe, der Bahnhofstraße, dem Wetz larer Weg und ber Straste Hollerweg um. grenzt ist, bürfen Anlagen ber in § 16 ber Gewerbeorbnung bezeichneten Art, sowie Betriebe, ble burtb starke Geräusche, übel- riechende Lust für die Bewohner lästig werben, nicht errichtet werden Diese Bestimmung tritt mit ihrer Der össenilichung In Ära ft. (Dießen, den 13. Oktober 1927. Der Oberbürgermeister. I D.: Dr. Hamm Krbeit^vcrqebnnfl» Für ble (Bemelnbe Staufenberg soll bie Ausführung von etwa 250 Meter Kanal onzudrehen, erfolgte dte Antwon. daß die Beteoch- Umg ne rege. Als der Beamte nun verfuge, mit fiilfe ferner eteklrifchen lofchenfcxnpe das Atnrn-er xu beleuchten, wurde Hm diese au* der Hand geschlagen. Bei dem kurzen Aufleuchten der Campe Ixitte der Beamte den Anqekl gten erkannt. Auf die Aufforderung zum Bettofltn de» Zimmer» leisteten alle Folge, nur der Angeklagte nicht. Die »er wurde " ellnrtzr fvech unb oerlietz da» Zimmer erst, al» ihn bie Wirtin dazu aufforbrrte. Auf der Straße führte er sich dann noch s<-hr tout auf unb wurde auf die lLrmahnunaen des Beamten, nchig zu sein, gegen diesen beleidigend. Der Anaeklngre war nur teil- weife geständig. Da» Urteil lautete auf Geldstrafen von ineaesamt 50 Mark, hilf», weise für je 6 Mark emen Tag Lrfatzfeecheitsstrase Auch muß der Angeklagte die Mafien trogen. (L4n Arbeiter au» Krofdorf stitz wegen Diebstahl» auf der Anklagebank. Ihm wurde zur Last gelegt, In einer Wirtschaft und Metzgerri in Kros- darf, in der er öfter aushllfseoriie tätig war, sich mehrere Dürfte, Firisch und Fett angerignet zu haben. In der veryatchtung bestritt ber Ange Nagte den TMrftaljf. Er will vielmehr lediglich nicht mehr genießbare« Flrisch und mehrere beim Kochen voll- fommen geotatzte Würste mitgenommen haben, bie (di Hunbefutter Verwendung finden sollten. Die Mitnahme von Abfällen fei ihm ertaubt worden. Durch die Zeugenauosogen sah do» Gericht den Angeklagten jedoch al» überführt an unb erkannte wegen de» geringen Wertes der gestohlenen Sachen auf 15 Mark Geldstrafe, hilisweiie drei Tage Betnnutmachnug. Die am Landwehrgraben tm Neustäbter Fclb zwischen dem Hohleichweg unb ber unteren Brücke lagernde Gradenerbc, etwa 250 ftubltmetcr, soll zusammen ober in gewünschten Teilmengen verkauft werden. Angebote find mit Angabe bco Preises für ben Kubikmeter unb ber gewünschten Menge bis zum 24. Oktober an uns ab^u- GieHen, ben 16. Oktober 1927. 6tabtbauamt: B raubach. Nr. 2^5 Drittes Matt Lietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen) Mittwoch. (9. Gktober (927 Aus der Welt des Films. Film-Triptychon. Sie t>«ut'4x Uraufführung De* Aapoteon-Film«. Au- Berlin wird un- geschrieben: Man har t*on dreiem sranzöfifchen Ailm, der jetzt feine beutfdx Uraufführung im Berliner Usa-Paloft am 3» erlebte fcfrxi gehört. Da* Heue liegt nicht eben ün Stofflichen der Bir» gravhi« Aapoleon* bi* zum .Beginn Dc* ttolie- Ritoen Srifotua* — sondern in Dem Einfall des iXegifftur* Adel Gance. Kreckemoeik drei gesondert« Filmstreifen nebeneinander brrlaufcn pi kiffen. Da« sei. wurde uni au* Frankreich versichert, ein überaus fruchtbarer ®ebaute. 3«ht erst sei e* möglich, die Möglichst t bei laufenden V.djtbUbe«. mehrere giet Aapoteon von Korsika auf einem kleinen Lchtlfer'ahn über, da« ftarmird)c Moer nach ,>r.....*ld) übersetzt. Da« flürmiljj# Herr wird zum Schlagwort Obenfo stürmisch wie der See. sagt ein SUntteyt. ist in diesem Augenblick der Rationalkonvent in Pari* bewegt. und diesen (literarische) Dergfeich schollst Da* Film-Triptychon ein: cm wogende* Meer von Köpfen in der Mitte, da* wogende Meer r zu allem bereiter Mann ohiw Aerven sein mutz, desien Liebe zunz Berus vor barten Ausgaben fein Halt kennt, dessen Unerichrockenbei! und Wagemut off grdher fein muh al* der Der Darsteller. die Sie im Bilde bewundern. Haben Sie sich einmal überlegt, welche phy- sische Kraft wohl dazu gehört, unentwegt auf offenem Meer, gefährdet durch eturm unD Sturzwellen, die Kurbel zu drehen, um einen Sch.ff*» Untergang realistisch aufs Filmbild zu bringen? Ober wie gefährlich es sein must, hoch obm am Luftschiff oder Flugzeug angebunden zu sein. Hunderte von Metern unter sich den Erdboden zu wissen und zu dretzen zu drehen? Oder auf irgendeinem winzigen Felsvorsprung in Eiseskälte auszuharren. sich nicht rühren zu können. um dann nach schier endlosen Proben ein paar Meter Film auszunehmen? Schm Ulciii das Ersteigen De* Berges in Sonnenbrand o?er Eiseskälte ist keine schöne Sache, wie jeder Amateur-Alpinist wissen wird — <-» aber voll bepackt mit Apparaten und Material zu tun. ?a* äutzerst w rtvoll ist und dessen Beschäl-igung unter Umständen alle getroffenen Vorbereitungen vergeblich gewesen fein lässt — das ist ein« Xat. die Drr Laie nur schwer einzuschätzcn und anzui-r- tennen vermag. Oft gar zu off. toeißt man euch Laien in dte Trick^'h.imnilse des FilmS ein — und daher scid ihr häufig, allzu häufig geneigt, jede gefäirr- liche Aufnahme lächelnd als .gesteckt' zu bezeichnen. Da* ist grundfalsch Gewiß arbeitet man tn der Wimderwelt De* Film* mH Tricks — aber zumeist mir bann, wenn gar zu real ist sche Wiedergabe unausblcil'lich für die am Film Arbeitenden Lebensgefahr mit sich brachte oder wenn e« gilt, Da* Aeich der Phantast k vor ff ud) aufzubauen. Aber glaubt nur. ungezählte, äutz.rst gefahrvolle Svenen, ungezäblte schwierige' Aua.-11- aufnahnnn sind unter Einsetzen aller nie,.schlichen Energien, so w'.e 3hr sie seht, droutzen in der Aatur ausgenommen worden — manche 2;ene. Die in Sekunden oder Minuten vor euch abrollt unD euch Herzklopfen verursacht. Hal die Filmleute ungeheure Aufwendung von Aerven- und Muskelkraft gekostet Und wenn ihr an das alles künftig denkt, tixnrn ihr dem Darsteller und feinem Le ter Der „Faust"-Film. Patasl-richtspicle (victzcn. Die Aufführung des _Faust"-Ftlms gibt nrucrNng* Aniutz zu gründiäGlichen Erörterungen. wie fie an dieser Steile schon bei früheren Gelegenheiten entwickelt wurden: zuletzt bei der Besprechung der ..Weber". Wir tonnen im Prirzip hier nur wiederholen, was wir schon damals ausgesührr haben: wem aber an einer ernsthasten Auseinandersetzung Mil dem modernen Film und feinen Problemen gelegen ist. wird eine solche Wiederholung vielleicht nid)t ganz überflüssig finden, um so weniger, als die «Angeicgenhett feit kurzem zum Gegen- eintt Diskussion geworden ist. die sich in Der deutschen Oefsenilichsett vor jedermanns Augen und Ohren abspielt. Bor wenigen Sagen erschien in der Kölnischen Zeitung unter Der Ueberschrifi .Apollo wider Phoebus", eine Besprechung der gegenwärtigen Lage Der deutschen Film Produktion, die den von fünftlerffd) und kulturell maßgebenden Kreisen tn Ttümberg und München aus gebenden Protest gegen den von der Phoebus AG. her- gestellten Filin .Der Meister von Aürnberg" zum AuSgangspunlt grundsätzlicher Befrachtungen macht. E* heißt da von dieser Verfilmung, für die Ludwig Berger verantwortlich zeichnet, fte habe sich in ähnlicher Weife an Hans Sachs Tvchen und Walther Stvhing vergriffen, wie der Faustfilm der Ufa an Goethes unßervlichmi Werk. Uni» nach einer fchlechterdings Vernich'enden. aber, tote man zugeben muß. sehr gercchien Kritik am .Meister von Aurnberg" tann man weiterhin folgendes lesen. »Wenn die von führen Den Ä reifen der Kunst- weit ausgehende Dewemmg nicht wieder auf halbem Weg-? [taßen bleibt. Dürfte nun enDlich Das lange uni et der Alche glimmende Problem des Films zu Hellem Feuer auflodern und eine kulturpolitffche Löiunn finden. Die drei heisigsten Güter Deutscher Mythenwelt finD mm schon von der Würde ihrer lläffischen Hoheit herabgezerrr und silmisch Deflaffierl worven: Aibelungen, Faust, Meistersinger. Seelische Jiligranwerke, tote Buddenbrook* unb Gösta Berlin- sind zu humoristischen Abenteiwer-Trauerspieken umg filmt. M 0 fes. Ehriftu* und Buddha, alfo was die westliche und östllche Kuiturwelt an unantaftbarm Gestalten Dc^ Aeligiöfen besitzt. nxmD?ln auf Dem Zellulvidstveifen umher. Wievi?! Kinder müssen denn in den Brunnen gefallen sein, bi» Der Brunnen AugeDcdt wird?!" Das ist sehr deutlich und e* tut wenig zur 2ache. DaQ wir Den Aibelungenfilm von einer Berurteilung «msschsiehen möchten. Die wir sonst Dort für Wort unterschreiben müssen. (Weil es sich bei Den Nibelungen, im Gegensatz zu Faust unD Den Meistersingern, um ein Werk handelt. Da* schon aus äußeren Gründen nur einem sehr geringen Teil Der Italien zugänglich und alle wirklich „Besitz" getoorDen ist: unD weil u. E. Die Verfilmung, wenn man von einigen kleinen Entgleisungen avfehen Darf, in Der Tat eine geistige unD künstlerische Bewältigung des Stoffes Darftellt und allein Die Möglichkeit bieten Dürfte, einem großen Teile unseres Dolkes Den fernab!iegenDen Stoff nahezubringen. und zwar in einer ursprünglicheren Form aU sic etwa Die Wagneroper oder Die Hebbclsch: Trilogie auf» treffen. Die Den gleichen Motivkrei* zum Bsrwurs haben.) Das Problem Des Film* Darum hanDelt es sich. Ss soll hier nicht Die Aedc davon sein, welche (gefetzlichen) Wege zur 2ldhilfe d-er angezogene Arttkcl vorschlägt. Wich.ig scheint un* vielmehr und vor allem, zu begreifen, Daß Der moDernt Film keineswegs fo selbstgewiß und unbestritten Dafteht. wie es Den Anschein haben kann: daß es wirklich ein Filmproblem gibt, unb Daß Diese* Problem in erster Linie weder technischer noch fmanzielicr Art ist, sondern ein künstlerisches. Daß e* sich nicht um die Ausführung eines Film* handelt, sondern um Die Boraussetzungen dazu Aoch faltunt cOer nur unvollkommen vermittelt oder ersaßt worden. IMan denke sich eine Darstellung des Faustmotivs, in seinem ganzen Umfang, durch einen Maler oder einen Bildhauer.- WaS bietet der Film allo? Ein Bilderbuch vom , $auft". Da* wäre roch nicht das schtinunste Aber die Bilderfolge wird in wichtigen Tellen, man kann eS kaum anders bezeichnen, zur Aevue Da* heißt der .Saust' w.rD seines geiftigea Wesens enekleidet und ein äußerlicher Vorwand vir Entfaltung «ine* FilmfpoktateiftückS mir einem Riesenausgebot an Ausstattung und einer Paradovorführuna der letzten technischen Kunst- qriffc. die der Kurbelkasten jetzt mit einer an- crkermenswerten Leichtigkeit bewälligt Die Hauptabweichung, auf die der Film t Regte. Murn au: Hanuf trift: Kyser- sich beruff — Faust nicht al* grüb.orischte GelehNer. sondern als Wohltäter der Menschheit — ist erstens eine hoben er Rahmen ero alten. Dec Alm, der heute die Weilstatt der erlesensten Gchirne der Men'chheit ist. ein Kultur* saktor von ungeheurem Ibert und em Wirt- schaft4gei'il?e von gewaltigen Ausmauen vieler Alm Gegenwart soll nun als geschlossenes Sanzargeboten werden. Die besten Erzeugnisse der Almlunst sollen im K'nv-Monat Ort ober in allen Lit,.ip:el- theatern des Reiche» gezeigt werden. Dabei wird jeder Deutsch-, auch der Im eMseoUesten kleinen Steden, Gelegenheit haben, sich davon zu überzeugen, daß der Alm der Gegenwart etwas ist. was sich sehen lassen kann "«wen den erlesensten Werken bei Schauspielkunst, der Malerei, der Musik und der Plastik. Wirtschaft. Wirt eisenindustrie. 3m Export wird über die Wirkungen der englischen Wettbewerbspreise geklagt, die den DurchschnittSerlöS ständig herabdrücken. Die industrielle Gesamtlage rundet sich zu dem Bilde eines gewissen Deharrungszustandes. der allerdings auch durchaus nicht frei von Spannungen ist. Die Spannungen ergeben sich einmal aus der Preis- und Lohnbewegung, zum anderen aus der Geldmarktlage. Bon einem Preisauftrieb ist noch sehr wenig zu erkennen. Die Aufwärtsbewegung der Fertigwarenpreise ist durch leicht rückläufige Agrarpreise wieder etwa- abgeschwächt worden mit dem Ergebnis, dah da« Gesamtniveau sich im Laufe deS letzten Vierteljahres nur um l'? Prozent gehoben hat. Die Preisbewegung industrieller Fertigwaren ist wie die Bewegung der Häute- und Baumwvll-Preise erkennen läßt, zum Teil von der Rohstoffseite, d. h. vom Weltmarkt her beeinflußt. Bei den im Inland hergestellten Grundstoffen, Kohle und Eisen, ist dagegen schon feit länger als Jahresfrist keinerlei Veränderung erfolgt. Die fartellmäßige Bindung hat hier im Verein mit behördlichem Zwange (Kohlenpreise) verhindert, dah sich die Mengenkonjunktur in einem Preisaufschlag umsetzte, wie das in bei Vorkriegszeit regelmäßig der Fall war. Die Lohnbewegung ist zum Teil mit der Durchführung der neuen Arbeitszeitgesetzgebung aus dem Bestreben der Arbeiterschaft entstanden, den durch Verkürzung der Arbeitszeit entstandenen Ausfall durch erhöhte Lohnforderungen auszugleichen. Daneben hat sie ihren Anstoß durch die Verteuerung vieler Gegenstände des täglichen Bedarfs, vor allem der Lebensmittel erhalten. Wie verhängnisvoll es wirken müßte, wenn ein Kreislauf von Lohn- und Preissteigerungen untere Expvrtfähigkeit. deren Verbesserung die deutsche Gesamtwirtschaft ihre besten Kräfte zu widmen hat. in Frage stellen würde, braucht angesichts der bekannten Zusam- me.chänge zwischen Handels und Zahlungsbila.^. auvgleich, Währung und ReparaNonsvrrp Rötungen nicht besonders ausgeführt zu werden. Zur Geldmarkt läge ttr.n- u. a. ar- gelegt: Bei Erhöhung des Reich->banko.^one» handelt eS sich hauptsächlich um bie Anpassung an eint bereits feit lang.'m besteh^rde — larft- lage. Die Reichsbank w.es daraus hin. daß btc DeckunosverhiUr risse der Rcichsbanknoten e.ne starke Verschlechterung erfahren hatten. Ohm- bar spielt hierbei auch btc Erwägung eine Rolle, baß noch vor Ablauf dieses Wahres 300 Millionen Rentenbankscheine auS dem Verkehr gezogen und bei ber Aufrecht/ihaltung der je9tgcn Mamtzirkulation durch Reichsbanknoten ersetzt werden müßten, womit auch die Deckungserforder- -nisse entsprechend steigen würden. Angei.chts der beschränkten Bedeutung des Zinssatzes als ginkot^nelement ist es uuwahrlch.ini. cki. daß die Kreditier teuerung tie Pre:sauftriebstend-rn,zen entscheidend verslärken werde. Die Verhalmisie am Kreditmarkt sind nur der Ausdruck ber gegenüber dem Bedarf für Investitionen und Ilmsatzsteigcrung völlig unzulänglichen Gr^ß. der inländischen Kapitalvorräte und Kapitalbüdungs- kräste. Der inländische Anlagemarkt erweist sich nach wie vor als völlig erschöpft. D'.e wenig s.ünstige Entwicklung und die älngeklärtheit der Geld- und Kapitalmarkt-Verhältnisse waren ber wesentliche Grund für die leblose Haltung der deutschen Effektenmärkte. Leider birgt die außerordentliche Verkleinerung der älmsähe an den Effektenmärkten auch in sehr vielen Fällen die Gefahr einer stark dem Zufall unterh ?genbm Kursbildung in sich, die das Bild nach außen schlechter macht, als eS den sachlichen Momenten entspricht. Erhöhung des PrivaldisdonLs. Berlin, 18.Oktober. (WB.) Der Privat d i s k o n t wurde heute auf 67/* Prozent für beide Sichten erhöht. * Keine Anleiheverhandlunden der Reichsbahn in Amerika. Zu den über Anleiheprojekte der Reichsbahn in Amerika verbreiteten Meldungen wird dem WTB. • Handelsdienst mitgeleUt, baß zurM keine Verhandlungen der Neichsbahn über eine Anleil-e ftattfinben. * Die neue Kommunal-Sammel- Ablösungsanleihe. Dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband bzw. der Deutschen Girozentrale-Deutschen Kommunalbank-Derlin ist die Genehmigung zur Emission einer neuen deutschen Kommunal-Samnel-Ablösungsanleihr ohne Auslosungsrechte im De rage von 30 Mill. Mark erteilt worden. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband will mit dieser neuen Anleihe die Ablösung der früheren Markanleihen neuen Besitzes der deutschen Gemeinden, Gemeindeverbände, öffentlich-rechtlichen Körperschaften vornehmen. Obwohl die Anmeldefrist für die Aeubesitzanleihe noch bis Mitte Januar nächsten Jahres läuft, so daß eine endgültige Uebersicht zur Zeit noch nicht möglich ist, glaubt der Sparkassen» und Giroverband mit dem vorgesehenen Betrage von 30 Mill. Mark auszukommen. Wie wir erfahren, ist eine sofortige Emission der neuen Sammel- Ablösungsanleihe nicht beabsichtigt. Die Emission wird erst in einigen Wochen borgenommen werden. * Kei ne Prolongation der (Renten* bankschuld. Die Rückzahlung der letzten Rate der ber deutschen Landwirtschaft seinerzeit zu- gef(offenen Wechselkredite im Betrage von 293 Mill. Mk. macht, wie wir früher bereits mitteilten, der Landwirtschaft große Schwierigkeiten. Der Reichslandbund hat in einer Eingabe außer der Prolongation eines Teilbetrages dieser letzten Schuldrate im Betrage von 100 Mill. Mk. die Hergabe von Reichsmitteln gefordert. Die Forderungen des Reichslandbundes sind von den zuständigen Stellen abgelehnt worden, so daß eine Prolongation nicht vorgenommen wird. Dafür soll die neue Amerikaanleihe der Rentenbankkreditanstalt zur Erleichterung der Rückzahlung der Rentenbankwechsel herangezogen werden. * Großer Erfolg ber Polenanleihe. Wie der Neuyorker Vertreter des WTB. von beteiligter amerikanischer Bankfeite hört, hatte die polnische Anleihe in den Bereinigten Staaten einen großen Erfolg. Zeichnungen liefen aus allen Landesteilen ein. — In London wurde die polnische Anleihe im Betrage von zwei Millionen Pfund überzeichnet. Die Zeichnungsliften wurden bald nach der Auflegung geschlossen. * Dom Rheinisch-Westfälischen Kohle nsyndikat. DaS Rheinisch-Westfälische Kohlensyndikat wird in feiner Mitgliederversammlung vom 2l. Oktober die Umlage erhöhen. Die Umlage, die im vorigen Monat von 1 Mk. auf 1,25 Mk. pro Tonne erhöht worden ist, wird voraussichttlch auf 1 40 Mk. gesteigert werden. D'.e S.n ch'änkungszttfern der Beter! gungäquote werden in ber neuen Versammlung toktentm erhöht werden, hoch ist diele Erhöhung - genau wie tv. ber letzten Mitgltederve.-famm- lung — nur von formelle: Bedeutung und hängt dufammc.; mi: te i Schwierigkeiten des Absatz- Marktes. Die Haldenbestände betrugen im August 330 Tonne.: v.nb bi» »um September 490 Tonnen. Seit k e n I. Oktober ist aber keine Zunahme der Haldencc länbe cingetrcim. b h. die geförderte Menge ist glatt abge etjt worden • Weitere Entlassungen vonBerg- arbei:ern im Ruhrbergbau. Rachdrm bereit» bet ber .im VranneLmann-Konzern ge- bdr.ge.i Schachtai ^e.Königin E.ttabeth" in 200 Tcrgarbciter.i zum 15 O.rober gc.ün2 igt wurde und zum gleichen Zeitpuirlt auch auf den Rhe.nbaarwSarächten i.i Bottrop 5!K) Bergarbeiter zur Entlassung gefommen such, wird jetzt dem WTV.-Handelsdienst aus Herne ge- meldet, daß f ± die Harpener Bergvau-A-G genötigt s eh . auf Cer Schachtanlage „3ulia“ in Herne 320 Ard euer zum 1. Rovember zu entlassen. Als Grund für die Kündigung wird ber augenblicklich schlechte Absatz bezeichnet. Die Zeche beabsichtigt, demnächst zwei Reviere unter Tage still zu legen. • Bereinigte Königs- und Laura- b ü tt c. illach Abzug der Geschäftskosten und Ad- schre.bungen verbleibt ein Reingewinn von nur 2O.s 17'J Mark. Da die polnisch.' Königs- und Laura butte für ihr erstes Geschäftsjahr 1926 keine Divi dende zur Auszahlung gebracht hat, wird der zum 22. November einberufenen Generalversammlung vorgeschlagen werben, den Gewinn vorzutragen. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M, 19. Oft. Tendenz: Etwas erholt. — Die heutige Börse war e t wa s erholt, ohne daß sich jedoch ber enge Rahmen des Geschäftes etwas erweitert hätte. Das Publikum verhielt sich immer noch ool Rommen teilnahmslos, die Spekulat on schritt aber nach den gestrigen Blankoabgaben verschiedentlich zu Deckungen, so daß sich das Kursniveau etwas heben konnte. Die Grund st. mm ung blieb jedoch reichlich unsicher, vor allem, da der Geldmarkt im Mittelpunkte des Interesses steht, dessen Entwicklung vollkommen undurchsichtig bleibt. Hinsichtlich des mitteldeutschen Streikes hofft man nach den Schritten des Reichsarbeitsministers, der für morgen Verhandlungen angesetzt hat, auf eine Klärang der Lage. 3m Verlause konnte sich die Stimmung allgemein etwas bessern, da der Reichsbankausweis eine befriedigende Entlastung aufweist und die Befürchtungen einer neuen Dis.onterhöhung daher etwas zurücktraten. Bei Festsetzung der ersten Kurse ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse durchschnittliche Kurserholungen von 1 bis 3 Proz. Gut befestigt lagen Zellstoff- Waldhof plus 4,5 und Gessürel plus 4,75 Proz. Am Farbenmarkte war die Hmfaßtätigleit etwas lebhafter, doch lag der erste Kurs für 3.-G. nur 1 Prvz. höher. 3n Verbindung damit blieben Rheinstahl etwas gefragt und lagen 1.5 Prozent fester. Am Bankenmarkt gaben Disconto 1 Proz. nach Von Lokalwerten blieben Wayß & Freytag nur behauptet. Scheideanstalt vernachlässigt und minus 1 Proz. He imische Anleihen vernachlässigt, Ausländer angeboten. 3m weiteren Dörsenverlaufe wurde die Haltung zwar allgemein recht still, doch konnten die Kurse weiter leicht anziehen. Anregung dazu bot die Tatsache, daß sich der Geldmarkt schließlich doch etwas erleichtert zeigte. Tagegeld konnte auf 7 Proz. ermäßigt werden. Monatsgeld blieb aber unverändert und äußerst knapp. 3m Dev i s e n verk eh r konnte sich die Reichsmark erneut sehr stark befestigen auf 4,1835 gegen Kabel und 20,377 gegen London. Paris gegen London 124,08, Mailand 89,15, Madrid 28,41. London gegen Kabel 4,871/i6- Berliner Börse. Berlin, 19. Oft. Die leichte Beruhigung, die sich schon vorbörslich durchsetzen konnte, erhielt sich auch zum ofsiziellen Börsen- beginn. Während vorbörslich Geld auf die höheren Sätze nicht erhältlich war, zeigte sich später für Tagesgeld eine geringe Erleichterung bei einem Satze von 6.5 bis 8 Prozent. Monatsgeld unverändert 8 bis 9 Prozent und darüber. Bei dem nichtigen Kursniveau lagen einige Deckungskäufe vor. die bei einigen Werten Kurserhöhungen von I bis 2 Prozent zur Folge hatten, doch blieb der weitaus größte Teil der Kurse 2 bis 3 Prozent hinter den gestrigen Rotierungen zurück. Der der Börse zum Teil Letamite Reichsbankausweis wird günstig beurteilt. Die Frage einer abermaligen Diskonterhöhung wurde weiter diskutiert, doch sind die Meinungen hierüber geteilt. Die Ablehnung deS Bauprch, trocken. auSwachSsrei 2VL5. Weizeit. ge'uitd. trocken, mit vereinzeltem Aus- toucr/i 25, Weizen, Wetterauer, geringere Qualität. dis zu 23 Proz. Feuchtigkeit 22.S0 bis 24. Roggen, inländischer 24.75 bis 25, Sommergerste für Brauzwecke 2ö bis 23. Hafer, inlänb 22,50 dis 24, Hafer, ausländ. 24,50 bi8 25. MaiS. gelt) 19, Weizenmehl, inlänb.. Spezial 0 3825 dis 38.50. Roggenn.ehl 34.25 bis 34.75. WeizenNeie 12,50, Rcggenllcie 13.50. Tendenz schwach Berliner 'rovukteudörse. Berlin, 18. Oft. 3m Einklang mit de.n schwächeren Ausland haben sich die Eiftorderungen besonders für Weizen ermäßigt, wahrend die Forderungen für Roggen bis zu 5 Cents höher gestalten waren. Das Geschäft an diesem Markt ist jedoch bi* her noch nicht in Gang gekommen, besonders die tivette Ztzand hat nichts zu tun. Das 3nlanbangebot für Weizen ist m allen Qualitäten bis auf prima mitteldeutschen ausreichend und stellt >>ch zirka 1 Mark billiger. Der schlechte Mehladsak laßt aber nur vereinzeltes Interesse aufkommen. Im Gegensatz hierzu steht das Roggenangebot fast ganz und auch etwas reichlicher angebotene gering-? Qualitäten sind nur vereinzelt zu finden, wobei btt Preise um zirka 1 Mark anzogen. Arn Lieferung»inarkle eröffnete 'Weizen 1 Mark niedriger, für Roggen konnten sich die Preise um 0,25 bis 0,50 Mark leicht befestigen. Das Mehlgeschäft bleibt für Weizenmehl trotz teilweise bis zu 0,25 Mark niedrigerer Angebote schwer, für Roggenmehl hat sich nichts geändert. Für Hafer und Gerste ist die Gnindtendenz behauptet, dem sehr kleinen Angebot steht auch weiterhin nur geringe Kauflust gegenüber. Mais ist bei stillsten, Geschäft ziemlich unverändert. E» notierten (1000 Kilogramm): Wei.zen, märkischer, 248 bis 251, Oktober 268 bis 267,50, Dezember 27.3 bi* 272, März 276 (etwas fester); Roggen, märkischer, 243 bis *245, Oktober 245,50 dis 245, Dezember 245,75 bis 245,25, Marz 249 (still), Sommergerste 218 bis 267; Hafer, märkischer, 201 bi* 214 (etwas fester). Oktober 217, Dezember 215, März 220 (etwas fester); Mais, La Plata, 192 bl» 194 (rußig); Raps 305 bis 315 (still); (100 Kilogramm): Weizenmehl 32 bis .35,25 (ruhig); Roggenmehl 32 bis 33,65 (behauptet); Weizentteie 14 bis 14,25 (stetig): Roggenkleie 14; Bikloriaerbsen 52 b<» 57; kleine Erbsen 35 bi» 37; Futtererbsen 22 bi» 24; Peiuscl) fen 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bl» 24; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau, 14,50 bis 15,50; Rap»kuä/en 15,80 bis 16,10, Leinkuchen 22,60 bi» 22,70; Trocken- schnitzel 10,10 bis 10,50; Soyalchrot 20,10 bi» 20,40; Kartoftelflocken 24,40 bis 25 Mark. Bücherlisch. — BüSscher & Hoffmann A. G. Berlin. Die in Eberswalde gegründete jetzt in Berlin ansässige Firma konnte gestern auf ihr 75jähriges Bestehen zurückblicken. AuS diesem Anlaß hat die Anna ein Buch herauSgegeben. das über die Entwicklung der Gesellschaft von her handwerklichen zur industriellen Betriebs- sorm interessanten Aufschluß gibt. Da» Buch ist bei Eckstein« Bibliographischem Verlag hi "Berlin erschienen. — Das Holz und die Technik. Don Dr. O. 3elünef. 77 Seiten 80 mit 29 Ilbbildungen 14. Auflage. Dieck & So. (Franckh's Techn. Verlag) Stuttgart. — . 44« — Graf S. Reventlow: Minister Strefernann al» Staatsmann und Anwalt deS De l t ge w i s f e n S. Reimte umgearbeitete Auflage. Mit zwei B.ldtafeln 3. F. LchmannS Vertag. 3n Leinen gebunden 3,20 Mark. 452 Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuß 8 Prozent. V, .. Zrankiuti o.T«. Berlin Frankfurt a. M. Berlin Srantfatto T? Berlin Berlin ix uhor. _ Zramo ttche ’JjDttU...... holländische Noten . ■ • ,it tUenifch« Noten..... Norwegische Noten • I misch Cft-rr .ilOO Rrentn Nnmantsche Noten...... ^chwedllche Noten...... 211.88 M.»0 r 6i 111.37 HD. 44 71.43 13.367 78.* —Frankfun Aus * 0 d I» 4* 168/4 2t.03 59.14 . ei 113. ► > ;r. 71.71 12.437 73.18 a. HL lang. Rere 1 1-Ubr. Rur» Schlud-Anfana • ’ Xur*, Schluft aur» Ubr (tute sa lull' Anfang «tut» flut» 1 Ubr- Rur» Aur* schluh- Anfang Äur» Run Tu tum. 18. in i 19 lu 18. 10. | 19. 18 Dalum: 18. 10. 19. 10. 18. 10. IS. 10. Datum: 18. 1U. U. 10. 1* 10.; iv. tu. «•/. Dt «klch»anuih« v. 192? 'Tt Inl vibtoi Schuld mit flutlol .Ntchttii . TfOat. obu< Hüll. (-'Jlctfcltn 1»U Ui an M Hop-ftgio du, ui>kündbar bi» im: WbclmlÄt Lvv -vanl filqu -»oibpl n Sr W abfl < U.L» 13. Ü - 16,4 10.1» 119 lij.SS 14« V, 1.9 5 1.7 16» 2l6 IM IjU 166 .10 I3.\ IW. - 61.0 14,6 i« a M. ;.V 21h 2j I44.j ue.» 1.3.2* IM 117 I5S |M> Ik, W 134 448.9 H. tf Ö.......... V'ttflntaiui . . ...... H El.ktr. Hicftrungcn . . . lo Vicht und Kratt......10 irtltcu A iSutllramiie . . . .6 tfc! t- Elekir Untem - . 10 tflcftr. ffltrtt . . io Rbein. Stellt........8 ecbief. Elektr........io Lchuckert ........7 tcitmtiil 4 Halske .... iß It.ui.roblo........ .8 Vabmcocr * Lo.......9 Bubrrn* ..... o TruUche Erdöl......... Essener C etnkoble . . . . x ixUenkirchener . f. g. < Harvener ■ ........8 Hottch äll.-u.........5 alft Vergdan ....... .8 Slodnrmxrte ...... L Aoln-ViCutfTtii .....5', 1' anneümann ■ • -f- 5, I ♦ s'Xansulder..........' CbtrtcbUf Etlenb. vedart t C Lcridjlrl. ÄoUnxrte . . 0 t'bdnu Beradau f S3 3 'Kbtmt'dx Braurckoblen . io ‘Nhxtnftobl .......0 vHttbcd Montan.......r «'«triBtQt.- etabüv. f. */» 9 ? k :.iv: ..inen......1 Äalt mcherSleden.....10 Äa!i® •Nutctrvm « । il.«i « ।»s 1 5,25 198. 5 16« ZU6 1.6 25 266 75 145.5 1511,25 186.25 275 llj.l 176.9 99 5 135,75 141.25 185.5 157.4 225 144 159 153.25 US.5 VI !4 75 104 —J1 188.25 161 118.5 36,9 165.5 174,24 23» ftO 35 133 118.6 I» 161.3 19-I.I3 167 25 203 121.75 2X9 115 151 161 185 5 275.75 125,5 ICO 65 15 13 116,5 141 .5 186 157.4 SO 142.5 157 l&J 116.5 Vi irt 75 101 232 188.5 117,5 »*. 4 161.25 288.5 111,74 II« 85,13 Bumov Holjmanu Hetdelderaer Lemenl . . x Lemem Karlstadt... . > '2i’aofe Jt Rrthaa • . . k ecbultlxt» Vcwboftr. 15 Cftroerfe.........12 ü’cr. ölaniftoff......15 Bem berg..........8 SeUfto't Valdbot. . . . 12 Zellstoff HittiaHmbuTo . in Ubarlottcnburoe* Sailtr. 7 eiTautr Sa»......8 Tamtier Motoren.....0 Tfmaa .......< Hbterroertt Lleoer. ... 0 rmdlv Ifocire .....1 .^at. VntanoMl.....c Crrnft-tn 1 Soppcl. . . . « Vinte Ho mann ...... 0 Vtonbarb Tuy.......t Bamaa- " egotn......r Krankt- Maschinen .... 0 Cirtbnrt .......... Herllarngardt . ......0 IunabanS - . ...... 1 ^«chwerke ....... > iictntrattro.Tfe ...... '■ lOiao ...... 10 9it!ariolnur ........ x Betet» Untern ....... » wbr. Reeder ...... ic Binar k Haeftver.....6 Vndd. Ssrfa ......0 Bon 178 135 23 110.5 .93,5 IIÖ.5 1'8 95.9 J 67 115.5 28 90 118.1 117.4 tritt 4 109 138 131.5 taoten. Sh 1 -Ht t I '« killt' 8 • 1 • 1 - 1 1 • i<8 25 410.5 384 6lhi 5 495 293 5 128.25 t*U 25 U7 13 75.25 95 265 107 123 158.5 34 M 111,71 89 128.15 iUl.24 110.75 ISO 134 - 111 iti 1111 1 31 uli? uzao.LSe.i6.w-L: 111 c? 18. Cfrbr. 11. L ktdr Amtliche Natt Tana »eld Betet LmtUche Notierung '»eld Brv> »mir.-Nou flirt» u' brtfrtanla .Kjixnbcaen etotfbolm . Belkngfor*. .Italien. . . London. .. •Kfnuorf . . •Pflrtt .... Schweiz .. Soanira . .huwn . . . *10 de Jan ttJtnj In T-- CtfL eborft Btag .... Belirad . . 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