Ur. 270 Erster Blatt 177. Jahrgang greltag, 18. November (927 Semna^s >ü ^ftM !■ VT» Dw 5*ol« ■•w«!»
ti«re t*< bi« I«9«.naawfT et» pie He**inef r.fb«r. Prtu lat | ■■ HStze t*r «apura p»a 27 mm fern!« Irtii* <. «npirtt 10 flct$»pfrnaig, fit ,»• hlarraa itigra poa 70 mm Stell, 31 ^« t!Mp,«n.i<\, Pk,porf*ii|i 20-. **. flbfttrbabtrai Dr. «ynebt. svilh Cang« DrrafUmorth* fit Tal mit Dr %< Cane«, für %«aiflctoa Di H fir b«n ibrigtw Ted (trafl ,l8fR|4xte- ftr bra Ra- fdgcnttd Äurl '; Data an, IdwitfiCb m frühen Der deutsch-polnische Wirtschaftskrieg. €rtt zwei Jahren besteh« jetzt zwilchen Deutsch km> und Polen rin i) o n b f I • f r i t fl, e» soll ßy «in erneuter Der such gemocht werden, ihn zu m>let,n Weslprinis^n und Posen heul, billiger erzeugt werden kann, al» bn un». Trotzdem f* gibt in Deutschland wohl niemanden. der nicht an stch f Ü r den Akllchiust cineü »andeliioertru^cS mit Polen zu haben wäre. Da aber der Handel mit Polen im Rahmen unterer gesamten Effportwirtscho I feit aurschlog- ybcnhe ‘Holle spielt — nur für den Osten Ist er 7»?n grd erer Debenluna — sprechen für den Adschluh vornehmlich politische Gründe Ader eoen weil da» so ist. muh Deutschland auch txt- kngen bah die polnische:, DorauSs etzun- ge n für einen normalen Wirrste;iZperkehr ge« schaffen werden, wenn Polen sich bereit erDärt, feine Schikanen gegen die Deutschen einAuftellen. wenn e* sich dazu versteht, auch die Deutschen als vollberechtl.zre Staatsbürger zu bebnnbeln unb den R,ich-»dcu:f n er Dr. Ltrefemann hat la um au-* 22.cn zurück- ¥ kehrt. die erste B.fcrechung mÜ tem po.i,ischen ntet^än^ler. Dhnine ulOirehcr Jackowsly. E^abt. Dieser ist ihm Cem Fremder denn er hat n^ere Zeit hi durch aU ifcflaiionüral und 0e- fääHeträ e. au, Ut htes.ge' polnischen Grsandt- shaft flcar.'dtet uni) ist in dieser S genschait txellad) mit dem AeichHauhenmin-'rer In Te- rährung ge.ommen 3nf.~n.eit sind a.fo b:e Dor- । aulfefiungvn für ei.’.ea besseren Verlaus der »nw.«. r d. allert i igs zunaar: nur m Zonn ’ »n vor. e. ei ter den Der Regierung»^ trtcivn angerunmnen. der folgende Fassung rorkieht: .Di, Bele-ntnisschule b.eni zur Auf..^hme von Kindern d-iet bestimmten D-.enntn s t», für dellen gerneu lchaftliche Pflege e.ne Rcli lon-^e- sellfchafk besteht. N< In dem'betreffenden Lande die Rechte einer Äörp:r*4>aft Les öf entl.chen Recht- hat. (Art. 137. AN. 5 RB.) Sh« Schul, steht auch Rindern eines verwanltr-n B-- kenTttnisses ofien. AuS bdonbrren Gr. n'en können auch andere Äituer cing 'chulf werden. (J.n besonderer Grund liegt dann vor wenn ohne Ausnahme in di, Bekenntn.Sschul« bt, Rinder nicht oder nur mit besonderen Svo er.gleiten eingeschult werden können. Durch N: Au>ahme solcher Rinder verliert bie schule nicht den iLhavalter alS Bekenrittn-schule." Dle Äovtlle Millionen mehr erfordern, al» für bie Vortag, bereitgefteül seien. Di, VeNreter der Regierungss aneun eftuch ttn um Zi ruckstclluna ber Abstimmung über ben Antrag, bis vorn Rrtchsslnanzministerium seine finanzielle Rückwirkung jestgeftellt werden könne Geheimrat Kerfchensteiner stellt, In Aussicht. datz ber R,lch»flnanA Minister sich am ßretlog über di» sinonzielle Wirkung der Portaoe unb be» Antrag,» ä u b , r n werd. Vorauf wurde di, Beratung auf Freitag vertagt Sine Mahnung zur Selbstzucht. Ter Rtichdbankpräsidrtik verlangt sofortige Reformen. Berlin. 18. Aov. (Priv.-'rel.) In dem heute erscheinenden Heft der Wvchen'chrift „Der deutsche DolkSwirf nimmt A, Ich -bank - Präsident Dr. Schacht Stellung zu dem Memorandum des Reparation Sagen »en Parker Gilbert unb sagt u a.: Wer von Bericht zu Bericht die immer deutlicher werdenden Ausstellungen und Mahnungen deS Separation^- agrnten verfolgt hat. den muh es mft ernster Sorge erfüllen, wohin eine Politik bes Laislez faire treibt. Die erste Cbe’abr vor dec wir stehen, ist. hast auch setzt wieder die Warnungen deS Memorandums im Sand, verlaufen. Di, zweite Gefahr ist. dast wir an Mc mit dem Bericht des Reparationsagenten verbundenen Fraaen. wie BerwaltunaS- r , f o r m . zentral, Aufsicht der lokalen Finanzen unb deraleichen herantreten. auS dem Gesichtswinkel grober innerpolitischer föderalckufchcr bzw. unllarischer Geqenfütze. unb haft wir unS in gründ südliche AuS- emanber1e6ung,n verlieren GS ist notwendig unb muh möglich sein, sofort, ohn, die grvsten fragen deS ^InftariSrnus aukzurollen. praktische ^inanzwirtschast zu treiben, die allein unS einer befinttiven Regelung des Dawesplanes aus fneb- !i.hen <^lag- gen den Flaggenstrett einstweilen zu paralylreren unb steht die EndlosUng In einem BollSentscheid. — 3in Gegensatz zur DAZ. ist die Deutsche Tageszeitung lehr u halten übet den Vorstoß des KyllhäuferdundeS in einer Frag, Ne Im Brennpunkt des Kamp rt der politischen Parteien stehe und erst von tiefen auüge'och en werden mübe, bevor die neutralen Gremien das Wort ergreifen. Es sei durchaus nicht fo. bah dl, s hwarz-rot-g l en. Flagg, die R t--flagg, f.L Di-'» zu unter teilen he.^e bereit- t-er endgültigen Klurung unb ®ni chnbunq eines Meinungsstreit- vorgreisen. Derfallungs- mdfifl hab, das Deut che Arth beide Flaggen, bie fchw-arz-rot-golden, und die schwarz-Weih-rot, — und das Kamplzirt ber Linken geh, gerade dahin, dies, Tatsache zu verschleiern. Werm nunmehr General v. Horn als Führer einer Organisation, deren Symbol bie 'chvarz-weih- roten Farben sind, dir alleinig, olfh'.cfL Berechtigung der s^ worz-rot-goldenen Farben anerkenne. so erlcichere er damit — sicherlich unbewusst — der Linken ihr Spiel und fchroäche prak'.iich di, Stellung seiner nohonalen Fr -unbe. .Tarum bedauern wir", so fchirht daS Blatt, .außerordentlich einen Schritt der. ohne Rot geschehen. Derwirrung In der nationalen Front zur Folge haben muh." Prenfkn» 3ierm lliard-o-Stat für 1928. Berlin. 18. Rov. tPriv.-Trl., Der preu- stifche Haush^ltpton für bai Jahr 1^2: 1r4.l. nach einer deS .Demokrati chen Ze tungS- bienUes . bereits morgen dem Staatsrat oor g e l e g t werr-en. Der Brutto.^at sieht vor an lausenden S i nnahmen 3d54 Mill., an einmaligen Einnahmen 183 Mill., allo insgesamt 4347 Mill, gegen 3345 M.kü im Jahr? 1927. An dauernden Ausgaben 3616 MM., an einmaligen Ausgaben 335 Mill., also i.'.»grtamt 4121 2Äu.onen ge en 3645 Mill, un Jahre 1927. Es bleibt also ein Zu- Was kostet die Besatzung? Zeil aufbolten imb Bezirke brr feilte onnee besuchen. ffr mir nd geringer Tiefe ent- bttfi worden. wclt ein« stark« Macht hat Aehnlichr er» }frait» (len m M chen Ctabt Westdeutfchland und b c Wechseln, fcie In irgendein.^ I •i zwei Personen getötet öellerflet) in Dlallen. die bedeutendsten und prufckn Bezirke ter f)ei(»- b daneben auch eine ganze schuhbedars von 74 MUI. Diese 74 brrtanflt Preuhm vom Aeich als Deckung keiner M'hrausgabrn für die Befoldungs- sich in Deuilchland noch einige Aus aller Welt. Orkan In wastzingtoa. Durch ehren Orkan wurden eine groheMarkt- Kalle und ein Warr-.chau- stark teschä^gt. Aach den ersten Berichten sind weninftens 'leben Männer Frauen und Kinder In Krankenhäuser ein- gellefert worden. Sin Mann tourte vomBliy get ö t et. 3m Lordosten tei Stadt tourte ein Schulhaus zerstört und aus dem Paratefeld «in Teil des Dachrs ter Marinekakernc abge- teckt. 3n der Marineflugstakioi Anacoslia tourte durch den Sturm ein Sachschaden von einer halben Million Dollar airgerichtet und acht Wasserslugzeug« beschädigt. Auch in ten Lachbarstädten richtete ter Tornado Sachschaden an. Aus Hyaltsvill« wird gemeldet, das» daS Sch ul Haus umgeweht tourte. 3n Washington folgten aus ten Tornado zwei Wvlten- f>ie Detterlaae. A - -5 :; Z z’ v-.\ - •,<" ; 7»akndi L— Wie wir gestern schon meldeten jäten sich Berliner Mütter ter Linken übet dl« Verleihung des österreichischen Shrenzrichens an die deut- schen Gäste aufgeregt und nach dem etrQtflckrv huch gerufen. Der Ball wird von den Wiener ©enolfen prompt zurückgegeben. Bunteskanzler «Ix. Seipel mußte im Budget aus; chust des wäre die sie tatsächlich ist". Der Gpracherstampf in Güdtirol. Bozen. 17. Aov. (TU.) Der Präfekt von Bozen i^erösfontlicht eine Grklärung, in ter «esagt wird, bat) über di« letzte Verordnung vezüal^ch der Italienlslerung aller Ausschrtslen Einig« Zwei sei bestänten. Dann heiht es in ter GrLärung wörtlich. .Gs tourte angefraat. ob die Inschriften auf den Grabsteinen, auch wenn sie vor dem 1. Oktober 1927. das lH von tem Termin an, an dem ter Gebrauch ter italienischen Sprache allein in ten dffenl- 1 scheu Ausschristen obligatorisch aeworten ist, dieser Berfügung unterl.egen. Di« Antwort kann nut negativ lauten: Die Inschriften aus ten Grabsteinen müssen einzig und allein nur in italienischer Sprach« abgesaht teerten, wenn sie nach tem 3D. September angebracht werten." — Dies« Milderung in ter Auslegung ter unerhörten Sprachenverordnung entspricht natürlich keineswegs ten berechtigten Wünschen der Südtiroler nach kultureller Auto- iwmie und Wahrung ihrer deutschen Mutter- spräche. Die Wahlbeieiligung der Frau. Bon unserer Darmstädter Ledaktion. Bei ten Lan?taaswahl«n am Sonntag hat man die Frauen In Ma-nz gefentert abstimmen lassen, ein Verfahren, das schon mehrfach bei anderen Wahlen in verschiedenen Städten angewandt Worten ist. Die Feststellungen in Mainz teefen sich mit früheren Erfahrungen. Das ®r» g^bnis lehrt toieter, datz die Frauen ten Linksparteien wenig Shmpalh'.en entgegendringen: schon bei ter Demokratischen Partei sich dies, mehr noch bei ter Sozialdemokranschrn und erst recht bet ten Kommunisten. D < Bergleichs- zissern lauten Sozialdemokraten: männliche 8661. weibliche 6821; Zentrum: männ- Uche 3902. weibliche 7499; Demokraten: männlich« 3127. wciblich« 2519; Landbund: mäirnliche 288. wegliche 133; Deutschn atio» na le: männlich« 988. weibliche 777; Äommu» nisten: männliche 1878. we Blicke 999; Deutsche Dolkspartei: männliche 1707. weibliche 1571; Bolksrechtpartei: männliche 1188. weibliche 1369. Aus ter hohen Zahl ter Wählerinnen beim Zentrum ist deutlich zu ersehen, dah die Wahlparole für die Delenntni-schule ihre Wirkung getan hat und dah die Geistlichkeit über die Fraurn- befonntt Stell« Bethel, wo Jakob feinen Traum gehabt und wo sich Ierobeams göltenH Äalb besunten haben soll, sestaestellt. Buch israelitisch« Gerät« sind in überrasche' Deutscher Dank an Oesterreich Abfchiedtzgrütze des Atichdranzlkrs. Wien, 17. Aov. iWB) Brichstanzler Dr. Mar, hat an. den Bundespräsidenten Dr. Hainilch folgente D pefche P r Adchebs- arü'ien verbind« ich mene innigen Wunsche für Ihr Wohlergeten. lgez.) Dr. a r r. Buntestanzler Dr Seipel ha» von Dr War, nachfolgendes Telegramm erhalt n: ,-öor ter Rückkehr in Me He.mat danke tch Ihtr.-n, fchr geehrter 5)err Buntes anzler und ter S trrreicht- schen Bcg eruv.g. zugleich im 21 amen teS 2ieichs- minilters des Aeui'eren aufrichtrg für d.n u b e - aus herzlichen Gmpsan g, den Oie uns in Wien tere tet hatem. Die mit J»n«n verlebten Stund»-n wer'en uns unvergc^ich meiden und wir würden uns cüückllch sc-tetzen. Sv auch bald in Berlin toililommkn zu hnhen. tgez.) Dr.Ware. _______ _ dgetausschuh tes Äationalratcs zu einem von fozialtemokritischer Seile gestellten tadelnden Antrag wegen Der- leihung des Ehrenzeichen» ter Aepublil Oester- reidj an die deutschen Staatsmänner eine Sr- fiflnrng abgeben, tes Inhalte«, dah nach feinen Informationen die Berlechuig des Cbr e n 2tu* wäre es in der ganzen W lt (l» U n f r e u n d l t ch k « i t crs' i n n wenn von einer Verleihung der Ehrenzeichen an die deutschen Staatsmänner abgesehen Worten wäre und hätte zu unangenehmen Kommewaren Anlast gefliben. ..als ob die Freund'chrft zwischen tem Deutschen Aeicke und uns nicht eine so enge Reihe oon sozialen Einrichtungen sl -d eren und mehrere Armenhäuser und Verbergen d fuchtigen, soweit e» in der Straft der Heil »arme« steht, diesen ihre Unterstützung angedeihen losten. Donneretaa vormittag hat General Vooth dem Beichspräsi- denken seine Aufwartung cemacht. In seiner Begleitung befand sich seine Totbkr, die Kommandeurin für Deutschland. Mary Vaottz. Am Busttog tourten In Bertis bei Bert in nach v nem mlhalückten G» .>ruch tn das Siativns- iKbd.;'v ’toti Einterch r Mt'e~r«fmnr». In einem «t ter terüdXV« Ginbrecher nmt *1r< t a , ter Schwester tes Augustus. Beite Inkchrillen enthalten neben dem ÄamTN den tertr'n>fftaft- lieben Grad zum .Augustus caesar". Entdeckung Vckhel». Jerusalem, 17. Aov. (WTB. Funllpruch ) Bei den Ausgrabungen ter amerikanischen ar- chäologische Schule in Jerusalem tourte, toie man annimmt, die aus tem Alten Testament suche bet der stigmatisierten Therese •Reumann mehr ftatthnben sollen wird von .Therese'. Deren Eltcm und Dem Orttpfontr. tnw e* oorauezusehen war. gewissenhaft befolgt. Die .Bost. 3tg." berichtet aus Konnersreuth, hast e» zu uverquicklichen Lustritten uni heftigen Ä iseinandersetzungen vor dem Pfarrhaus gekommen sei. weil die ,ahlreich eri toten en en Neugierigen mH fRuckbcht auf die bilchvilute Verordnung, dost alle Veiuch) nr>fönge bet Theres« Tleumann adgelehnt warben sollen, abgew-esen warten seien. :nnt. und durch tewn 2.lache»- fcha ten ubfle < «ffttstenzen aefährtet und zu» Teil vernichtet worden linb. a Betrüger kauften mit Hilfe von M ttelsmänuern Ware» aus Oer Kampf um Asien. Bit britisch.russischen ^nicrcsscngegcnsätze in Pcrsjen. Paris. 17. Nov. (IU.) Der Asien Osteuropa. Dienst meldet: Der englische Gesandte in Teheran hat nach dem kürzlich adgeschlosienen russisch-persischen Abkommen dem perfiitorn König und seiner Negierung gedroht, sic zu stürzen, soll» sie ihre „hinterhältioc Politik mit Mookau" nicht dnfteQrn wurden. Die englische Diplomatie versprach sich van dieser Drohung sowie oon der | gleichzeitig an die Türkei gerichteten Frage, ob sie mit England ober mit der Sowjetunion gehen wolle, eine Einwirkung aus die genannten Staaten In antirussischem -sinne. Eng- nitoerleit* sei sowohl in Angara wie in Teheran ,u nerfteben gegeben worden, datz inan In London über gegenwärtig zwischen der Türkei. Persien und Moskau geführte Verhandlungen über die Abtretung b r r Gebiete Urmia und ffbol (zweier persischer Provinzen an der türkischen Grenzei an die Türkei unterrichtet lei. Die Türkei wünsche einerfeit» oon Moskau, andererseits oon Persien ein Desinteressement In bezug auf bk genannten Gebiete zu erreichen unb bk Urlaub« nis zu erhalten unter dem Porwanb eines Kamps«» gegen die kurdischen 9iaubflberlfl(k biese Gebiete militärisch zu besetzen unb sich anzueignen Die Türkei habe vor kurzem eine Sirakrpfbltion gegen die Äurben bereit» fast bl» auf persische» Gebiet hin unternommen habe Ihre Tnippen aber Infolge englischer Porsiellungn In Angon, unb nne» durch Eng lanb venmlatzten persischen Protest»» wieder zu» rück ziehen müssen hierdurch sei bk Fran» ber Besetzung von Urmia unb Qbol jebvch kblgüd) vertagt. Die Vesetz'wa der genannten Gebiete würde den Türken ganc K irdiltan fiberantmoncn worin England eine Bedrohung 6 t • Ttoffulge • biet» vom Norden her seden würde. Oie Arbeit der Tscheka. Warschau 18 7lvv (IV ' W.« aus Minsk berichtet w.rd. .st der dortige katho- lische Bischos Slollau einem rafflni.tite Manöver ter G P 11. (hinter b.ekr Bese p' ung pertiegt fich leit einigen Jahren die berüch« gt.- Tfcheka) zum Orkt gefallen unb verhaftet Wörter Am Mi twochadenk' turr.n zwei junge Leute zu tem Bi'chof. die fich als Polen aus- Kbcn imb um Aachtguart.er baten r Bi'chvl fie au'genonnnen 1>att. er'd, men der Aacht Agcn'cn ter G P 11 tie eine » du3- fuchung vornadnren unb bei den jun.. 'N Vr-j• ten kompromittierende Papiere ausgc^cllt waren. Umgekehrt tourten toieter Warrn im Osten gekauft un7» mit Wechket» aus dem westlichen Deutlaland tezahlk. Die Wechsel wurden n t« e I n g c l ö st. die Ware verschleudert unb die k'ic e. unten hatten das A'-.chehen. Aunmehr ist auch ter Führer, ter .Schwarzen Bande". Hörselmann (m aus Ceipjla verhaftet Worten. Cüi dritter Boteillgter ist noch nicht gc'astt Worten. Grotzfever I» Bürge»le»*. 3n Grotz-Petersdorf wn Burgenland« brach beute durch Funkenflug einer Industriebahn .Jener au», dem 24 Mujer, tn ber ßauptkdk tBirKtoo't: geteilte und drei tßobnpebäute zum Opfer fielen. Dk brilearmee a» B ujjtag. Die teUsarme« hat am Butztag einen groben Derdeseldzug für ihre Ideen borchgesuhn. 3n Berlin hat sie zahlreiche verjumnlunaen unb 3ujammcr.(unfte veranstaltet. b,t überall »inen auBerorbenth.1) starken Besuch zu verzeichnen batten. Die grötzte dieser Veranstaltungen lanb im 31 r • k u» Busch statt, an der ter Begründer, ber General Booth mit seiner Tochter selbst teil- nahmen. Diese Feier im Zirku» Busch gestaltete sich au einer machtvollen Äunbgrb. ng für bte Fdoo ►er f)eil»armee, bk in ben wenigen Jahren ihre» Bestehen» in Deutschland einen so autze.ordentliche» (Irfolg erzielt hat unb bir |o viel Gute» g, schassen hat Die Beteiligung an bei Veranstaltungen bat denn auch gezeigt, »eldx Ersolge die i^eilearmee bisher gehabt Hai. Au» zahlreichen ge- balknen Reseraten ging hervor, batz sie geoen- roärtia in 50 Staaten ter Welt wirke unb ihr, Mis- flonctätigfeit vor allen Dingen in ben heibnI- itocn Ländern autzerorbentliche Ersola» erzielt habe. Der grelle General vooth bei en C -bfneroeit bk Heilsarmee unb deren Organisationen ist. wird sahruugrn lehrten Wahlen in ausgc!pro«hen Pro- tcstantischen Kreisen Äorddeut!chlauds. D e Beteiligung der Frauen tarn hier ten Deutsch- nationalen zugute. In Mainz sind ater öu Deutf(-nationalen und ter Landbund zifsern- mähig zu schwach vertreten, um daraus Schlüsse au ziehen. Bei ter Deutschen Bolkspartei sind tm allgemeinen bt« Absummungszifjern von Mannern und Frauen gleich; in OluriTu haben etwas weniger Frauen abflefrtmmL Bei ter Bolksrechtpartei ist bi« Beieiligungsz.fser ber Frauen um ein geringes gröber Erhöhung be- Maiszottes vom ^eichsrat angenommen. Berlin. 18. Nov. kB D. Z.I Der Aeichsrat genehmi te t-en zn ischen Deutichlanb unb 3ugo- flamten abfftftok4 enen Handelsvertrag. In einem bei enteren Artikel tes G esetzenl tour- Ics war oon ter "Regierung bte Erhöhung des Dlaiszolles von 350 Mark auf 5 Marr vorgeschlagen Worten. Di« 2 u s f ch ü f f e tes Aeichsrats Haden dies« Zollerhöhung abge» iehnt. In ter Bolloerlammlung beantragte Mini sterialdirektor Ritter dte Wiederherstellung ter "Regierungsvorlage bezüglich des Maiszottes. In namentlicher Absfanmung twurte die Regterungsvvelag« mit 35 gegen 32 Stimmen wieterhergefkellt. Kunst und Wiffrnschast. Der Äklftprei» 1927. Als Preisrichter ter Xleiststiftung für das Jahr 1927 bat Dr Montv Jacobs. FeuUlv- tonrebuftcur ter ."Soll. Zig.' einen Preis von 1000 Mark tem 32;ihr;gen Bernhard Menzel in Gottes berg tn cfMc'km für fein Drama Tobogan unb einen Preis von 530 Mark tem r.jähriaen Dr. Ha ^» Hel fei tn BerNn- W Imevsdors für frtnen Roman . todknlofi" verl:ehen 6rftüuffübrung des..SchinderHannes' In Mala, Tai Schaut st ei .Schinbcrhannes" von Karl Ziickmayer erleote am Mittwoch in der He mal» stodt Vs T'.chters m testen Anw^enhell seine erste Ausführung Di« blut- und lebensvoll ge- ».-ichueteo Gestalten te» Iohannes Bücller unb I s. m ten lezun Dortriegsjapren e n einziges Mal 1 Mi.I arte überftkuen hat und 1910 b.s 1911 nur 862. bzto 879 Millionen betrug, überstiegen die Aufwendungen für die relativ«, h. h am Dorkrlogsh«er Deutschlante gemessen, d.eien.gTN für di« gesamt« deutsche Friedensarmer. Auch bk Ausgaben ter letzten bre:. Iahe«, bte wir |a nicht mehr unmaielbar seiber tragen, ble aber auch im 3iUcrd/t bas 2euttchen Berhältnisses zu unlrven Gläubigem eine nützliche re Berweltdung flirten fönrden, llnd vergllch-n mit b«.i drutschm Heeresa us ^.«endu ngen reichlich viermal so hoch als bU «ntfprechente Zropfza^l bei uns kosten würbe. Bklleicht bringen diese Zahlen b'.e BesayurrgSmä^er zu ter Sinlicht, bah es an ter Zell wäre, hier im eigenen Interesse abjubauen. sanden, die der Spionage zugunsten Polens dienen sollten Die beiten jungen ßeut« waren in Wirklichkeit verkleidete Agenten der D. P. XL. Der Bischos wurde verhallet und in das Gesängnis nach Minsk übtriüfjrl. Sr soll wegen Begünstigung ter Spionage für Dolen angellagt werden. Ss droht ihm die Todesstrafe. Selbstmord Zoffet. Moskau, 17. Udo. lWTD.) Adolf 3offt hat heute abend in Moskau durch einen Ae- volverfchuh Selbstmord verübt. Der Grund zu ter Tat ist Aervenzerrüttung. Joffe nahm an den B r e st - L 11 o w f k e r Friedens- Verhandlungen teil und war dann 1918 erster Sotojetbotfchaster in Deutschland, spä.er Sowjetgesandter in Wien. Aach feiner Aücl.ehr aus dem AuSlande belleiteie Iosfe ten Posten als stellvertretender Borsttze.ider des Haupikonzcsiionzkomit es. 3n letzter Zeit wirkte er als Professor am Moskauer Institut sür Orientsorschung. Die toltiuh an der Südseite de» jk.nbinaoischrn Hochs, die »och ten arvtztt" teil D«uttchla»ds über- flutet bat die Temperaturen tot»terhin i» Gefrier- punkt »näh« und darunter geholten Das westliche Xtef breitet "ch oftwart» über Europa au» unb besonder» über grankreich hat bereit» starker Luftdruck- sall eingesetzt 3m Bereich de» DrurfhiL'jet-kts berntot cuto bei um» stärkere Sewölhieg, und Rto- tersch oge treten aus Die Temperaturen werden mir (anglum unsteige» Auch I» ter kcmmende» Bachi gingen ste besonders im nördlichen TeU unter ten flkfrtfrpunlt . Deitervoiaussage: Tebüg, wolkig, auch tagsüber meist bedeckt, rur larglomcr Temperaturanstieg mtt pmtngrllcn Stetei'to'-mger Witterungsau »sichten für Sonntag: Kein« wesentliche Kenterung t Cufttemprrüiurtn am 17 Hoormber mittaas Grab Celsius, abend» 1,6 Grad Celsius, am 18 vemvtt morgen» 1.1 Grad Celstus — Erdtemperaturen in 10 Zent Meter Tiefe om 17 "lavemder: abend» 4 Grob Celsius am 18 Kooemder: morgens 3,1 Grab Celsius Öoftmum 4 Grad Celsius, Minimum 0,1 Grab Celstus Wetterlage ewf brm Hotzcrobskopf Hm 18 Bovemder. morgens R Ufr. Temperatur — 2 Grob Celsius, neblig. Schneedecke 15 .^ntimrtrr. Bei(hiHfn>wtf ber Schneedecke pulofrfonmg: Sport- mi «Achtel« für Sh rorbonten Aus der Proviaziakhaupifiadi. eirt«*. bei 18. 'leorab« WH Jremta Kedern. •4 fltix t*t1*üit- ocr ‘wrexTOn. hinftwU« *t Mf GinibetabUbH »11 Aebhuhnslügsr-Kov • höret bu an &rin$tit ntch« mehr !>« unter- bimste XunitobP« der grau. vor 3ahr.-n »ar cui n»nnfll<» Wagenrad noch das öeinlte Wo- bed da» man tsu den grtbtm ötreu^enfe betn al» »ciMitbe •ebcnlcn'^eune hmfllierte. Die gesagt Rebern suchen -8t» •enmi wie Kleider Leute machen tbrnien. Dem ateichen dekorativen 3»ed bienen auch Me ^»remben -ehern" mit denen man ich nach altem Xdt nicht sch üdrn toll Weil ein Sper- lug. der sich -il» Paradiesvogel auftnitt. 66*- n» feinen Statzeavrrstand zu erkennen gibt Denn die ^Docko cgeluog falch.-r Xdt1o*en“ wie der 3urt1t »tw die .fremden Ordern" mn'chrei- den würde ist Äulturinb'.aner.ixm. auch wenn f.ch dir ttrauNn Sebera al» Äricg»1*mud noch Io echt urh eigen an fetz en. Der leine Hache bt- Innbet» fld*llt macht, tonn lange unter fremder Älacge fegrl-, der er für leinen eigenen Lee- derei-Wimpel auSgibt. um den Ln'chein zu er- wecken al» ob da» betreten he Helft e»pro dickt von den -eklingen 'eines Hirn» zu WaNer adof m lei. Derartige Freideuter fthwimmru zu faulenden auf dem Ozean des Leden» herum. Di» eines Tage» einer mit dem Dort .Pla- Sator" die Waste von dem zweiten (belicht reiht, nd man fielt einen Unglutfiraben mit ein paar JVaumkbrm. di» sich w.e Adlerlchwingen gckprrtzl hatten. Der ft* mit fremden Federn schmückt M ein Grifst»!ruL'vel. der sich nut gestohlenen Krücken forthil't. 9x ift eine Dernegroh in einem Anzug den er mit falschem Schein aut cmem Ideen-Leihamt eingeldft hat Der eine b&nfft ich chickchgrandeln an die Uhrkett» und BT"* lich wie ein w ider Jäger vor. der andere gibt sich mit fremden Federn al» Dvgel. den er vielleicht hat oder ist O -n es gibt wunderilche Dögxl in dem zoologischen (barten, bk der Herr- gott frei unter un» berumlaufen läftl Ä. 3. ® «Zchroeißtreibender Tee. So manche von den Mit ein. die von der Volksmedizin feck langem a'.s heilsam gepriesen wurden, bdben er kl viel spülcr dir An-rkenmma her offiziellen H -l künde g lunbrn So hat sich neuer ding» die D.nenschaft auch mit den schwech- treibenben Lees bei acht, die seit lmigem als Hausmittel im Gebrauch sind Di» Medizin verwendet streng genommen .Schwitzen nur beim Verlagen der HieerniAtlg- keit al» therapeuitlche Mastnahme an. höchstens werden noch zu Degitm von ötlÄItung»- krankheiten und anderen siederhasten Gr- franfungen Schwitz Prozeduren auch von ärztlicher Seite emptvbi n Zs ist mm bekannt, doch t*ie lchweist tret den den Lees ebenso wie die bekannten -stederarrneirnittel wohl bei einem gr- ***** Orgamtsmus twrlbrfW Schwei hob« «m Gerung. aber kein» Temperaturerni dngung her- iwewrutm vermögen, wsheesd Fi ber bur* bee Gebrauch von hei Han Lees wie vom TUfr lamentee unter verstärkter Schwei ftabfemherung abfmh. Der Lrz- verordne: viekfach ckckrrikch« Di*t- vder Hckftluttdädrr al» Schwrifterrcgungsmittck es handelt such hier eFo we IBärmtiufubr Die 'S^thma derartig schwnh:reibender Dro»edun-n rrflAvt st* ohne weiteres durch Därrn üjjung — der Organismus wird verhinder Därme ab- eugeben —. durch Därmegufuhr und «chlieftlich durch Drregung der TMrmenei»--nmbigungrn in der -aut. Man nahm bisher an. dah auch der schweih- trnbenbe ®ff«tt der Tees lediglich auf Därrn.- zufuhr und teilweiser Derchinderung der Därme- abgabe — letztere al» Folge des OinhüUrs» in Decken — beruhe Aeuerding» ist es jedoch auf Gründ von G<- benmenten. die im phar nakvlvglschen Jnfl tut der beu:i*m Unux-rlrät zu Prag v.rgenvmmen word.-i knb gelungen au» dem b. kannten schweifttreilenden Kamilienlee. Flted.-rlee u. dgl Drogen Ctoife tu gcannnm. die die Gmpsindl * leit der Schweißdrüsen für Där^n:zufuhr lebhaft zu steigern vermdgen. bi» also die Ursache der erhöhten Schwetftabsonderurig nach dem <*e uh dicker Heist genommenen Lees borhdlen. Dck Besuchen am ge'unben Menschen zeigt es si* haft die Menge de» abg.-'emb-rten Schweift • »er allem unter dem Chnfluh von Flederte? erheb.i* anstieg während kranke si?demde P r'vnm verstärkte Schweistscmden.ng vorwiegend nach Kamillentee au Hotel en 9« ist allo der Schl uh erlaubt, hast bestimmt» ichweifttreibend.-, helft genossene Lees die 3m»- sindlichkckt des Schwinapdaoa es lebhaft er- höben und somit den 3tWg der D noch erhebt,* zu steigern vermögen, »ö ist demnach ganz richtig, wenn man zur Ausführung von Schwitzkuren nicht nur helftes Da ff er. sondern einen steiften schweißtreibend, n Lee zu f * nimmt l)r. M. Vornottzen. — Lag«»kal»nv«r für Freitag SSadttheuter 7 30 Uhr ..Das Kä stchen von ftcil- bronr." heN ent I^veickiMg über .Die THi.ocralquellen De-.ckchle:.da. 3*: Raftrck.m. ihre 2k|*uf <-chert unb DickunL 21s Girckührang tn dre Räder» künde I Tetr Der geolvgi'che Leck dicker H»r» lckung wird von Pvofestve Harrassowitz. der medizin-.sch» Leri von Pn.»ar>ore7U Dr Schulze und SO erodier L Ä e be r »eftrBm. Oie Doeickungrn 'inden Mittwoch« von 18 -20 Uhr nn geologi chen lstckt.ru» der Untoerfitäl Gieäen statt. • • 3 r weiter ter 6 I r a st e > tz a tz » » e r- verkehr morgen» unb obenl» Die die Direktion der Et^stenstastn Im heutigen Anzeigen- teil befonntgibt. führt sie. vielfachen inregunacn Rechnung trogriü1. ad nächsten Dienstag eine Habr- plfl urrDeiterung durch Die 0,Weiterung de» Dien sie» bringt morgen» nun auch auf der roten Linie einen Sjgen, der den Genutzern de» Moraenschnest- ttZge» . d Liesten em 7.50 Uhr die tzohrt mit der islektrifchen zu in Bahnhof ermöglicht, der Straften- babr.rrigen trifft 7 45 Uhr am Bahnhof ein. Um den Fahraasten, die mit den Hügen abends nach 22 Uhr hier anfummen, (seiegenheit zum Fahren tn die Statt zu geben, verkehrt künftighin aus jeber Strecke noch ein St roste nbahnwagen ob Bahnhof 22 25 Uhr ee Der Siraftenbahn-Sonderftienst zum Friedhof an.äst'.-.* de» Lotrnseftes le- rinnt am Samstag und Sonntag bereit» um 0 11fr vv rm i tt OGtz • • Der (kisendahndrücken. Umbau an der 91 e u H q b t Ift nunmehr vollendet Geltem vormittag wurden bie vor der Baustelle für den vor übergeben den eingleisigen Beiried angodrockien Deichen wieder nbgebm L gestern nachmittag dir Langsamsahrtsignale beseitigt und damit der Zugoer- kehr aut beiden Sellen wieder freigegeben Die ?v ae deuusien leit gestern abend beide kolckse wieder in her üblichen vollen (fteschwlndiakell. von dem allen Brückenunterbau ist der ein« Pfeiler bereite abgebrochen der andere wird in wenigen Togen gleichfalls bdringt sein, ebenso auch die vauschuttmassen, bi# gegenroflrng nach an der Baustelle lagern. Es ist damit ,u rechnen, bah bie Strafte mit her erweiterten nahrbabn in wenigen Tagen dem Verkehr wieder völlig unbehindert zur Verfügung steht. •• Lu» hem Gießener Standes- amtercgiftcr. Ss verstorben In der Zeit vom 1. bi» 15 November 1 Richard 3mil Hugo Debcr. Buchdrucker. 51 Jahre alt, Gnouthstr 44. 1. Peter Henrich, ohne 05-ruf, 79 Jahre all, Licher Sraft« 74. 4. Katharina Henk». g*6 C*n iher, IDltJ*e. S5 7^thrr al' Grednel-ftvaftr 4'. 8 N-.s- Wllabetba Diehl, geb Schmalz. 31 3 brt alt, CötÄ-nfl^re 13. 10. Art ebn* Deimer. ohne Detul. 70 Jäher alt. Astarweg 52. 10. 3u(ie Kammer geb Kremer 63 Jähre alt. Sicher Strafte 23 Sine Achtzigjährige Unsre» Mitbürgerin Frau Ditw» H/rnrich R d r i g. Frank- •urter Graste SV bsgöh« morgen In seltener körperlicher und geistiger Frisch« ihren achtzigsten Gevuri- og. •• E vangelischktrchliche T r r | o n o • 11« n Durch die stnchenregieruna wurde übertragen: dom Pfarrer cheinrich K sichert zu Schaaf, ftckm die eoangcklsch« Psarcktelle zu Tliebtr-ttemün bau. Monet •rtto^erg, unb dem ^1o^wva*3tti^ t i ■ tg zu S esst-Eichen die eonngettiche tüurrfNÜ< zu Gköstlichen Dckana! Grstnbero — Pfarrer Man S-uav Deiftgerber zu Äestck ourbe auf |dw Kochiuchen und unter Hrwrfmnung seiner treuen Dtenst» oom Vmt bes Dekans de» Dekanats Darmstadt (mit Dickung twm stmkeontritt seines Kachkoigers al» Dekan) enthoben S65L Ott Eoongtlische Landes- f l r * e n t o g tritt nunmehr wie gestern schon kürz gemeldet, am Dienstag 22. Xooembrt. zu eine» mehrtägigen Beratung tn Darmstadt ju'. nunrn. Eine! brr wicht gsle» Berotungsgegenstände wild die Dahl des stellvertreiindrn L-orsi,«enden des Landes- kirchenamtes an Stelle des so plötzlich dadtnaeschi» denen Dr Bern deck sckn. lieber die Person«»» staae ist trotz eingebender IsttHandlungen kn den twr1*lebenrn Bkitgl «deroeee.nigungen noch feine Einigkeit erzielt n-oiben. Äusteidem ltchi die Bs» setzung anderer Wichtiger Bemter im Landeskirche»- amt bevor. • Wildschweine In vderhessen Vie Nachrichten von dem vereinielten stustrcken von Schtvarzmild In unserer Provinz werden schon des- halb mit besonderem Interesse ausgenommen, well man von den Jägern we st. haft die Dildscheockn« seit mehr ai» 11X) Jahren tn unfeter Provinz ganz veckchtounden waren, vor allem In ber Writeran unb im Pogcksdern Landau berichtet In leinen 1519 erschienenen Beitrügen zur Gkf*i*te der Jagd und ye.lknerei in ftessen". dost in den qjrnbiwf» düd ngischen Meldungen 18tr2 da» letzte Stuck erlegt wurde und nur z .mellen noch em Tier ous dem Spessart h. rubeewechirlte. Wie stack dos «bemal • sehr verbreitest Schm.rzwild Im \* -abestünde rt In Dberhesten abnastm. ersieht man aut den Registern ber Riedeselschen Jagden am Vogelsberg. 3m Jahre 1682 83 wurden 17 Schweine gelange», hn vnhre 1713 14 vier. 1714 15 fünf und von 1716 dl» 1731 durchschnittlich sede» Jahr 6 dis 7 Tiere Zu Beginn de» 19. Jahrhundert» war auch tm Vogelsberg das 5*n>.ijiroilb völlig verschwunden, (yrft bie Nachkriegszeit brachte uns wieder die läfti- gen (Balte. WSA D i e Maul - unb Klauenseuche t n Hessen Ao* t*r amtlichen CtatlfHI vom 1. Tke'veml>er ftnh in fteffen »eckeuchi 8 C^em«tav- beu (5 neu) mit 14 V.chöften (11 neu). 3n Ttar» kenpuvg find tn den Kre (en Darmstadt unb ®rab- Omni je 1 Semeinbe mit se 1 Oebhfl veckeuchst Neu verieucht find in ben Krcklen B nsh im unb Offenba* je I Gemeinde mit 1 Ge> t Ctn Vb« rhesse n ist ber Kreis Friedberg mit 3 ®emeinben i2 neu) un> 8 Gehüfkrn (dovon 7 neu) veckeucht 3n Aheinhesien Ist hn Kvckse WormH 1 Oemeinbe (neu) mit 2 Gehäst.n itieui verseucht. Berliner Börse. Berlin, 1« Aon (DTB. Funkspruch) Bei sehr ruhigem Geschäft ist die Tendenz de» heutigen irrühverkehr» gegen gestern abenb wenigoerandeN- B'sondere Anregungen liegen nicht vor «an nennt 3 -D -Farben mit 260 unb Gesfürel mit 271 Ber- läufig lähl sich nicht feststellen, ob dos Vnter.I« de» Äuelanbe» anhält. Bm Devisenmarkt hSck man Pecks gegen London mit 124,05, Mailand H035 bl» Hfl,48, Madrid 2*,64, Oslo 18,32 und das Pfund mit 4,8710 bi» 4/17875 (^NSldfuibiM desHXITHlAS OVEKSTOll am Raüjausturm zu Köln hält infeiner rljei- mfet)€n Heimat die Erinnerung an jenes Gesdjledjt lebendigdas mit dem Ifedj/Un Waffenrutjm der Stadt verbunden ift. Wie die Overftolum m leiten g^aljrvoUer Knegstdufte Dir griffen, um üjr Leben für die Verteidigung der llädtiftben Freiheit emiufttoenft) wirkten fv? Generationen bindurdj audj alsjriedfer tige Handelsherren und Mitglieder der© R^tes für den WobUtand. ihrer Vatrrftndt^^, IJlnsere Marke OVE RSTOLZ hat den Mang ihres guten Namens weit über die Grenzen der engeren Heimat hinaus getragen Jn ganz Deutschland ist sie heute diemeistgerauchte Zigarette, weil der Raucher den hohen Stand ihrer Qualität erkannt hat . Sie verdient es also wirklich,den achtbaren Namen der Overstolzen zu führen,die den Kölner Handel und Kaufmannsgeist schon im Mittelalter zu Ruf und Ansehen gebracht haben. OVE RSTOLZ» ist neuerdings dudi in PacKungen zu 10 StucK erhält]xh 8r-: MM» einziger, geliebter Gießen, Neuen Blue t3 Kontokorrent- u. Scheckverkehr r Nt 1O46QD Beratung bei Kapitalanlagen NM0 lltüt) Gießen (Gnauthstr. 1). den 17. Nov. 1927. '*a Telephon 1403. H V Eine Werbe-Woche bat I I Leihgestern, den 11. November 1927. 104790 = Oberlaasen, die vom 19. November bla zum 20 November in 4 Serien zum Verkauf kommen ..................................mwnm imi......im mm...................................................................................... W c St’ie 4 Serie 3 2150 1850 jedes meinem Eck- cheufenster ausgestellt in Lollar, den 16. November 1927. 103080 M l b 2 E zitIH- GIESSEN Gegründet 1889 Mäusburg Nr. 12 ................................ ivf: b« t ttnl d «« aBf M So» "t »S t- verdltL I JlUbi. 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Die tiefhauernden Hinterbliebenen Familie Eberhard Ranft und Angehörige. Allendorf a. d. Lda . Londorf. Darmstadt und Gießen, den 18. November 1927 Sdeai leilSZtf. 2 mMe l M Ree« abend» k* , Nhr. im •Vielter t»ei: VNilLMlM. • fiert : AnSfielln "g. ftttN» «tieort aN c'S Ügrnat Ikri Ion 9» < 14«!°' Inwine Sri Dotiagra BnDlnöungsilMt EiatmoRt Qöaileiongucöffla Mr -» in reicher RutwadL tu btOlafien Prellen Iigetnom Wtartl «lorfhrakr 14. Eichelsdorf and Gießen, den 17. November 1927. Die Beerdigung fand auf Wunsch der Entschlafenen In Gießen in der Stille statt. Von Beileidsbezeugungen jeder Art bitten wir abzusehen. ,e*MD giaubf itrgro et6r Tina. u. i>fll4 an b. rtntz. Förtschfitl-Sci'uhe 10 Prozent Rabatt! M Ul uw, II ni nach kurzem schweren Leiden in Eichelsdorf im 82. Lebensjahre zu sich in sein himmlisches Reich. Dekan August Scriba und Frau Medizinalrat Dr. Karl Scriba und Frau und 5 Enkel. SS* tat- in pnmd Qualität empfiehlt billigst W.Hankel, Treufn Baue 7. AClepb. 612. 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Quehtlfen fOhrt dl« CsBtrsbDroisrl« Schulitnße i«iJee Herrn und rar für Nr. 270 Zweite; Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für OderlMn)Zreitag, |8. Nsvember 1921 *tTD-cgcnKc 3Lbriabi Nr tJinjrffrÄwb“ aber volkswtrtfchafihch genujcnb »eit- Unter Mein Xitel bat der 5er Preilc zu beantworten Do» Gegenteil Wirde verständlicher tein. Dieser Udxiyugung hat auch der Aeichswirtfchostsmrnifter Dr Gurt iu» auf der Tagung der Hauptgemeinfchaft de» deufchen Einzelhandel» Ausdruck gegeber al» er als Aul- gäbe diese» Stande», .die Erzielung eine» möglichst bobe-a Umlage» durch grötztmbgliche Senkung der Betriebskosten und einen möglichst billigen Berkau«sprei» bezeichnete G» darf auflb nicht hergef c.i werben, dast der Boriwende der Haupt - gemc>n!chast bc* deutschen Einzelhandel* ’elbft erklär., .dah in keinem Einzelhai.bel»v.rbanb oder fönst in einem Jusammeiifchluh von Detail- geschälten jemaU der Gedanke hab. Platz greisen können, bah höhere» Einkommen weiter Beamten- schichte» em 2ttilasi zur Preissteigerung se.n mit dem Dopt: wohk aber könnte brr Film hier eine dl de lende Misston erfüllen unb mieber zum Sud) hinführen unb zwar nicht ausschließlich zu eben dem Buch, um das es sich handelt, viclmkhr zu dem imponierenden Gesamtbilde des genialen Fronzofen, zeichne 11 ur dcrjeinge kann zur Vogt der Dinge m Dcuifchiand 1id> einiger matzen richtig einftcUen. ber die Jetztzeit mit den furcht barm Jagen bei Julammenbruch» de» Bürgerkrieg» und der Währuiigszerrüttung vergleicht. Der nur au» her wirtschaftlichen Unzulängl chleit der Gegenwart «eine Ä lagen schöpft, ja. teer jroeiy so lut oder g< auf wand zeit Derbraucher, und er begrützt gewif« auch ben Umstand daß der deutschen Beamtenschaft ar ihrer Bedeutung aogtinrffene Leben» intgnchke.: gekichert werden toll, in der Preisbildung ledvch iri er von dem eigenen Dollen vei: wenig» r abhängig al» von der Gntw.ck.ung der Mar!:.-g» auf b»n R oh st vs f m ä r 11 en. vom Beschäftig ungögrod und von den Äol- kulatlvn»prinzipien fener Bvrlieferonken, m beten Händen der maßgebende Ginflutz auf bie Gießener Sängerkranz. Lchumann: „lae Paradies und die Peri-. Eine ähnliche Stellung w.e Mendelssohn» .Walpurgisnacht" -u Debet» .Freischütz" nimmt Robert Schumann» Paradies und Port" zu Debet» .übertön" ein. Tort not- h?che Geisterromanttk h er die phantastische Zauberwelt de» Orient» ö nen stofil.chen Hin- Wei» hat Schumann sicherlich durch Marichncr» .Klänge au» dem Osten" erhalten «Ouvertüre. Lieder und Thörc waten dort ohne Unterbrechung aneuiandergereiht). in ferner Besprechung de» Werte» bebt et besonder» hte neuartige Bearbeitung hervor Den Tert nach Thoma» Moore batte er von fernem Jugendfreund ö Flech'rg erhalten. Schumann unterzog ihn einet durchgreifenden Neugestaltung und damit wesent- lichen Verbesserung Im «Gegensatz zu Men- dels'vhn» ..Walpurgisnacht" tritt hier da» cho- ri'che Element nicht so stark in den Vordergrund. Der Form nach könnte man da» Derk alJ ein weltliche» Oratorium beze.chnen. aber Lchmnann t^rm.d auf der Original-Ausgabe jede klaf ist zierende Bezeichnung. Aeufterungen Schumanns bestä.izen den eigenartigen Ehatakter be» Deries: ..Ich glaube beinahe an ein neue» Genre für den Äonyr^aaL* An anderer Stelle äuhert er sich Ein Oratorium, aber nicht für den ÖS-raal — sondern für bettete Menfchen - und eine Stimme flüsterte mir manchmal zu. al» ich schrieb: Die» ift nicht ganz umfonh. was du tust." Richard Dagnet patte auch schon einmal an denselben Stofs gedacht. ..Ich fand aber keine Form, in welcher da» Gedicht wiederzugeben sei und wünsche Ihnen daher nur Glück, die richtige gefunden zu haben", fo schreibt er an Robert Schumann. Gerade diese» Derk hat seinerzett wohl dazu Delk bekannt zu machen, denn berät» 1843 kam da» Derk In Tieuvori zur Aufführung Der starke Crfolg ha'te für Schumann noch die persöi.liche Folge, daß dadurch die Drrsöhnung mit Friedrich □Steif, dem Vater von Klara Schumann, be- gettnllt ift. im Sunde mt: ehrlichen G.eichst redenden auch alle Kräfte der Selbsthilfe wirken zu la Heu, der braucht nicht ynu zu ver- «am. 3m Hndl^ auf die zun.-hcnende bena- gvgi'che Bearbeitung bc» Mittel stände» tonn ein» nicht scharf genug beton werden Gefctze»- hikfe ift mmer nur Beiwerf. niemals Hilfe an 'ich. Di« Reich»-. Lande»- und Geme.ndepoiitck verständnisvoll und zielsicher Im Sinne Mittelständilchen Schutze» zu ber.ninbNck aus bevor- stehe.'de Konkordate und auch da» Aeicheichul- gesetz von allcrgröbter Dichtigkeit ist. Alle mit- geteilten Falle von gröberer Bedeutung sind in her Broschüre an Hand der Akten eingehend bar- gebellt und kommen so erst nach ihrer ganzen Tragweite zur Dirkung. In dieler Stelle können wir nur kurz anbeuten, um weiche Art von Fällen e» sich dabei handelt Da ist ein Schulanu»>bewerl»er X. der bei feiner Auötritlsprüsung au» dem Seminar seinem Aeiig'ion»1ehr.r persönliche GewiNensbeden- ken offenbart hatte Bei der Zweiten Prüfung 1926 erklärt er sich bereit, ben katholischen Aeli- glon»imtcrrigcbi!det und enwickett angesehen werden kann Bis jetzt sehit dem S: mmNang durchaus der strahleTibe Si-vrancharakter. die Höhe erflang fteflentDei'e forciert. Hella Ma - ternu«. Gietzen. könnte ihrer fnmpalhifch gefärbten Stimme noch gröbere Intensität abge- Wirmc" in den (frn'entMefänen kam sie nicht voll zum DurchlNngen. Die Altpartie lag In den Händen von Nofy Hahn. Frankfurt. Ihr Organ erklang voll, ob- wohl nidjt immer gleichmäßig strahlend in der iftf ihre Aufgabe sonst mit gutem (Bf ist Jordan. Franksurt (Ifnon, hat ertn in dfa Ausführungfn dfS Eängtr Der Gntwurs beftiinnit in 8 4 Abs. 5: .An der Bekenntnisschule dürfen... nur solche Lehrkräfte hauptamtlich angestellt werben, die dem Bekennt.ii» bvr Kinder, für welche die Schule bestimmt ist. ober einem verwandten Bekemrtni» angehören." Es ist nun von katholi'cher Sette die Forderung erhoben worden, daß die äußere, rechtliche JugehSrigkeit zur Kirch« nicht genüge sondern haft eine Innere Zugehörigkeit nötig sei lieber ein« solche abule an dl« Kirche a b“ Diese Besürchtuna ist in keurer Deisc aber- trieben. Dir sind mnnlich in t».eser Fra^' nicht blvh auf Vermutungen angewiesen, wir können mit Tatfachen aufwarten. In dem berüchtigten Bayerischen Konkordat, ha» schon leit Anfang 1925 in Kraft ist. enthält närnl.ch 8 5 eine ähnliche Bestimmung. Fragen re.r also einmal nach den Auswirkungen des Konkordats in Bayerw Idblcunigt wurde, lieber das □Bert selbst haben die Dorbelprechungen ld>on das Wesentlichste gebracht. Tie Ausführung von .Paradies unb Peri" stellt besondere Anforderungen sowohl an den Ehor als auch an den Vertreter der Peripartie und des Tenorpartes. So litt die erste Berliner Auksührung darunter, datz der Thor der Singakademie stch nicht ganz auf den Geist des wrt:lichen Oratorium» einzuftellen vermochte, und batz die Solisten nicht besriedigend besetzt waren. Tie Aufführung des Sängerkranze»- Gießen war nicht in allen Teilen gleichmäßig — aber trotzdem kam das Wert zu einer nachhaltenden Wirkung Vermißte man auch eine letzte □Ibrunbung im Gesamtklange wie auch in ben Tempvübergängen der Orchesterbegleitung. fo mag die saubere Durchführung der Tellosigur im Thor der Genien des Rils. wie auch das Horn« Icio zu Beginn des vorletzten Thore» besondere Erwähnung Haben. Die Thore selbst waren saub.r und fachgemäh etnftubtert und erhoben sich zu ausbrucksstarter Älangfrah. Von besonderer Frisd>e ettoiefen sich die Frauenstimmen In dem ^hec her Houri» zu Beginn des brüten Teile» Auch der Einzelstimmen des Mt sei anerkenn end Vertrauen gegen Vertrauen! Bon Senator a. D. Bevthien. M. d R. Die Sora« um bte Leben»Möglichkeit de» lauf männischen unb gewerblichen Mittefftanbes ift eine der wichttgtzen Ruf- Daten unterer 3eU. benn feilen un Auf unb Ad der deutschen Wirtfcha te-ge'chichtf war bi. er alte •rottb»1tanb wohl «o bedroht, wir In unterer ««rtobe bet dcutfchen Dieberaufdaucs: fchetnt e» doch als tollten wir immer mtbr den amen- laailkt ce" Prcbukt.on»- unb Bertaufsmsthoden unb der schrtna'.liierenden konfumgenofsenschaft- llchen Ware ixitc-rgung. die derb« unterer über- kowmfnen Eigenar: nicht entfprechen oerlallen. Groß find untere» Bottes unb Staate» Röte eu| allen Gebieten Wem e» obliegt, al» Der- antworilicher sich zu bemühen b«n wichtigsten ¥ rech! en Wuntchen der einzelnen Bott»- und erutskreite Erfüllung zu bringen unb batüber hinan» dem Dlutlchen Reiche Leben unb Freiheit in bet Jukvnft zu fichern. teilen Arbeit wirb von teelifchem Druck leiten mehr frei. Hier ad? t». in großen Linien zu benfen unb den aut da» Wefeiitstche gerichteten Willen nicht durch Kleinlichleit be» Erwerbsstreite» burch pertön- lichen oder Beruf»egvismu» auf dtt falfche Bahn drängen unb endlich zerfplittetn zu lallen wt» kann uxiber dcutfche Politik nie S t and es - und Berufspolikik fein. Diefe Politik führt Ium Kampf aller gegen alle, denn ihr fehlt te au» bem llinlaflenben kommende Kruft de» Au»aleichs. Ad.r wenn irgendeine Aufgabe, ein» georonrt in bicfcn 3ug zum Ganzen, befondete Pflöge vcrbiciit. dann ist e» die Arbeit für den möglichsten Schutz de» f e l d ständig fchat- senden deutfchen Mittelstände». Seme Preisgabe tnärc her Riedergang de» Selbst Verantwortlichkeit »artuhl» de» kampsfrohen Ringens au» eigener Kraft de» sozialen Ausgleich» der Klafsoigegentätz unb guter lewährter bcut'dxr Eigenart Die Untertu4>ungen von Somvart - bie je- boch nicht lür alle Gegenden be» Reiche» zurrest en ergaben zwar, batz z. B Warenhaus unb Konfumvereine ben lautuiännitchen unb gewerblichen Mittclstanb weder hintichtlich der An- »ahl der Betriebe noch bet 3abl der befchättigten Arbeitnehmer erheblich zurückgebrängt haben doch lonn nicht geleugnet werden daß der Iteiben für eine aniinuttcHtdnbH4).* Entwicklung im Hnwlick aui di« neuzeitliche Rückfichts- unb Ärittflofifl- |rit da» Vordringen be» Kasten- unb Klaffen- geitte». unb nicht zuletzt bti Grotzkapiialitzmu» ein wesentlich günstigerer ift al» in der Borlriegsze,! Wer wie der VvlkvverIrrtet gezwungen ist. die Klagen der Erwerbs- unb Berusstchichken entgegenzunebmeu unb zu prüfen, der ’ollte glauben das, es überall nur « och eine Last, unb nirgenb» mehr .eine Lust zu leben" sei. Heber- erganltatton auf allein Oebirten eraengt aus einem vielfach übertriebenen, von findigen Leuten felbftitch au»gciiu»tcn Klassen-. Standes- unb Interettengesühl glaubt ohne eine aetoiMc Uebertrelonng iwrhandener Rot stände nicht mehr auSkvmmei, b. h unter anderem auch die Organisierten nid>i mehr an der Stange halt«, zu töunai Ich bin mm der letzte der nicht geneigt wär.', wirklicher Hol sein Ohr zu le ben unb «ich zu ihrer Abstellung durch prak- lllches Eingreifen bereit finden zu laffen. aber sch glaube ebrlidxm Dollen unb bet Begründung gerechter Fork^rungeii nicht zu nah« zu treten wenn ich die wetemne ametc Art als ben gröhlen Feind n.cht zuletzt auch d^ kauf- uiunnildFn unb gewerblichen Mittelstanbe« be- iar wie mandxr unnötige Ledens« igt bester leben möchte als bie Lage bet Vorkriegszeit da» ermöglichte, bet wirb bei [einem ernst blidenbcn Führer Der- üänbnis tinben. Man sehe auf die mclen. die Gn Vertrauen auf Deutfchland» Stern dem Daterlande alle ör'parnlffe babingaben und letz! ^cr Für'org« unb dem M.tleid übeianttoortet worben fino. Der gefunb ift und noch c.nen Uebcneugung zu offenbaren.“ D.eLerhvlt ist e» auch vorgekomnien, das) ein Lehrer, der rechtmäßig von seiner crfir.i Frau getcheden war, «ine zweite Ehe ringhtg. Die katholische Kirche erkennt die staatliche Sb*- sche.dung nicht an, für sie bleibt die erste Ehe gult.g. die z'.xite The ist in ihren Augen, trotz hanbe»amtl.äxr Trauung, ein sündhaftes Äon- kubmat. .Folge: solche Lehrer werden erfommuni- ziert unb ihre öntfernung von konseslionell- kathol.'chen Schulen wird getortert. Der Staat, gehorcht, denn ein solcher Lehrer ist nicht mehr .geeignet, in verlässiger Weise rn der Religion £ unterrichten und im Geilte dos katholischen Inubsw tu erz.eh<-i'. (6o 8 5 de» Konkordats Ein anderer Ltebcrr w.rd unter Androhung der Urtomnnmfa.ton autgesorden. aus einer Fre.mauverivge aus^uteeten. es wird .hrn nicht uni gestattet. Xnen LnierAützuitzistaNe tn die er bereit» lab.-elang Betträge bezahlt bat tot.ler ^iugehören! Mo.-, '.eh: wie bte kirchliche Kontrolle >üp durchaus ncht etwa nur auf bi« amtliche Tätig- fei: der Lehrer beschränkt, sondern ttel In Ihr Privatleben e ngreift Wie auch Mischehen katho- i.'cher Lehre: oder von Töchtern kathol^cher Lehrer Anla/i tnrten zu Deiunziationen unb Plack, re.en aller '2k: da» mag man toi der vro'chüre eldft nctblrten. D?n gr?*tter pr nzipieller Bedeutung ift auch der Fall des Haupilehrers Engleri *.n thllingen Er hat ein Buch über den Bauernkrieg von 1525 r«röff«nti:4X und darin auch bte damaligen .'.rächen Miß stände geschildert. D.r» IBüfa- bürget Crb.naridt 4>craheriil.*rt da» Buch al» Schmähfchr.f: g.gm bie katholi'cho Kirche Gs hilft Olsten nicht», da' er ausführliche histotifchr Rachwerte für die wichtig keil feinet Da.ite'.lung be.bringt Der Datzbutger Vifchos Dr Ehren- i r. c b erflärt ihm in einer Unterredung Im Apr.l 1927 die Geschichte, bte öte tn 3frvtm Buch< ineNtgriegt. kommt nicht in Frage btei bani-rit «ich lediglich darum Ist da» Buch noch kathol.'ch oder nkb(? Und das bestimme ch (der Bi'chos ' 2N'o die 3nbertonunil(iem genüg! nicht mehr, für die Lehrer deftellt bei Bischof och e;ite brivndere Hen«ur! Und wer sich dieser n.cht fugt, der wird von temer Lrhrer- ftclk" entfernt Der Staat aber gehorcht und zahlt' In c.nem Falle bringt 21 ü«toter den atten- mäh.gen Rachwei». bah ein Lehret geyen brtln; Xel.g.vn»unterricht nicht bte geringste Brai,- ftanbung vorlag wegen «inet eßuiig auf hischöf- 1 ch«s Verlangen seiner Stelle enthoben tourtk «nter ausdrücklichem Hinweis auf den oben an- geführten Artikel 5 dro Konkordats Fast dre.- viertel Jahre lang hat man keine Verwendung für ihn. er bezieht aber den Pollen Geholt Später wird er verletzt Er findet .bin« Doh ituthv Der Staat vergütet ihm bte Kosten einer doppelten Heutshaltungssührung In einem analogen Fall wird «in Sebotv wegen seiner Wledervecheiratung zwonosmädig pensioniert Der Lehrer ist au her ordentlich tüchtig imb in seiner Ge.neinde sehr behebt. Die beiden Bürgerme ster unb Dreiviertel aller Eltern reichen bei der Regierung von Rtedeibatzern ein Gesuch ein, man i'wge ihn tn seinem Amt belassen Alle» vergeben»' Die Kwche mißbilligt seine Ehe. verlangt seine (frnftennmg. d« Staat gehörchi unb zahlt. Unb wie steht e» mit dem Gltertirocht / Bon dem ift in der Reart nur dann bte Rede weirn die Kirche ober die Partei es sür ihre (Zwecke brauchen tarn Jedenfalls haben auch die katholtsthen Vshrei allen Grund durch Ne Erfahrungen, bte man inzwischen mit dem Konkordat tn Bohern go- macht hat. sich warnen zu lassen. Immer totebei muß daran cr.nnevt werden, e» handelt sich hier nicht um eigentlich religiös« b*tt>. Glaubens- tragen, lonbern um pädagogilche Probleme unh kirchtiehe Machtsragen. er musikalisch zu singen versteht. Die coloquartett- fätze hätten on einzelnen Stellen noch mehr Aue gleich erhalten können. Der Leiter der Ausführung. Albert Ä a ft e n. bewährte auch hier wieder fein Direktionsgeschick, und die reichen Beisostskund gedungen des leider nicht voll beiepten Hauses ver mochten ihm den (Erfolg, ben er mit der Aufführung errungen hatte, zu beftänqcn. Auch dieses Honten legte wieder Feugnis ab für das Bestreben des Ser- edler Kunst ju dienen. -in- zum Ueberdrutz wiederholen. Natürlich kann (unb fcC) biek Bilderreihe Balzac» Luch nickt er« fetzen. ist auch keine Verfilmung im engften und eigentlich." Ginne, sondern eine Bearbeitung. Zugereister Motiv- v m i. u ->v«t ‘ Jl *.n Xie 4cn«ciJtim >n gvn auf btt d, 4 n gtnet unb mit taum g c j d) l« u • trhtt «den einigen ...n £ r u d> ü < » .1 en ti r n. * 3 u.n Aelchästsmann aus (Brün- g biud,K lk uerl.fit« Zorne in da» llrankenhau» ch r.;» ÄuiD wurde erheblich teschätlgt. - . n Ivmtnenbee Samstag und Sonntig findet t/,#r tu oiesiLhrig« Kreieverbandsausftel- 1 u n g ; u r Kaninchen de» Kr'i-oerbande» (8it- yn. wrbunöen mit einer Pnimiteruna der besten furr. ftatt. tw Vorbereitungen sind von dem Saninche'^uchlverein Stangenrod besten» getroffen worden. Neben den verschtedenariigsten Züchtungen von Konmthen soll auch (Beflügel tur Schau gestellt werden. Die Vusstellungsleitung liegt in den ndnben von Gesängnitwusteher Stein. ri. Lich. 17. Bov. Hier und in Tlieber- Besfingen hielt an zwei Abenden der Obmann für Vie Leipziger Mission Psatrvetwalter tiaubt au# Btedet-Erlenbach Dorträge über die Weltmission mit besonderem Ausblick auf die Gage der evangelisch-lutherischen Leipziger Mission im vormalig deutschen Ostafrika und Indien. Die Botlräg« fanden ein aufmerksames und dankbare# Publikum Die Person des Beb- ners erweckte hier und in Aieder-Bessingen be- fondere» Interesse, weil er ein Urenkel des einst weit über die Grenzen der Stadt Sich hinaus bcrü&mten. originellen Predigers und Kirchenmanns. des Stiftsdechanten Bichmann. ift. der ein gebotener Aodheimer. vom Jahre 1841 an 38 Jahre lang mit grobem Segen in Lich gewirkt hat # «Bill in gen, 17. Noo. In einer außer- ordentlichen (Beneraloeriammlung de» Männer- gefangpcrein» „Eintracht wurde ein« ftimmifl beschlossen, am 30. Juni, 1. und 2. Juli nächsten Jahre» da» 50 jährige Stiftung»- fest in größerem Ausmaß zu begeben. Verbunden damit wird voran »sichtlich da» 2. B u n d e » s e st de» f) o r l o f f - 'ffl c 11 e r t a 11 ä_n g e r b u n - de» Der Gesangverein ist einer der ältesten länb- lidjen Gesangvereine hiesiger Gegend und steht unter Leitung von Lehrer Walther, dahier. △ Aus dem Horlofstale, 17. Bov. Biel zu früh für unser« Landwirte ist in diesem Jahre der Umschwung zur winterlichen TBi tterung erfolgt. Im Felde ist noch viel Arbeit mit der Deizenaussoat und der 3udcr- rübeirernte zu leisten. Diese Omte konnte seither nicht unrmterbrochen vorgenvmmen werden, well die Zuckerfabrik in Friedberg nicht auf einmal die Zuckerrüben abneymen lagen. zum Schienenpfad und zu allem, was ein Bahnhof und die Streck« umsaht. samt Tunnel» und Brücken. Günther vergift! auch am Schluß Fahrplan und Ku «buch nid):. I.i seiner volkstümlichen, eindringlichen Art bew.tttigt der Verfasser diesen reichen Stofs. D.c technischen Einzelheiten, fiat und anschaul ch, geben gute Bilder ün einzelnen und im Zusammenhang. Alles in allem ein vortresfl.chcs Buch, empfehlenswert für jung und alt. imd auch al» passende» Weihnachtsgeschenk durchaus geeignet. 642 DerTerrariensreundvon Dr. Kurt F 1 o e r i ck e. Mit 16 Taseln auf Kunstdruck- Papier und 46 Abbildungen im Text Franckhscke TZerlagsbuchhandlung. Stuttgaif. In vier Lieferungen zu je 1 Mk und in Ganzleinen gebunden 5.60 Mk.) - Unter richtiger Anleitung gibt da» Terrarium einen Ausschnitt au» der Batur und trägt etwa» von ihrem unendlichen Zauber in unsere Häuslichkeit Darum fei jedem Terrarien- freund das Floerickesche Buch angelegentlich empfohlen. 0r findet nicht nur Praktische», sondern auch Dinge, die ihm und jedem Batursreund Freude machen und Kenntnisse über eine Art von Geschöpfen vennitteln, die sonst al» langweilig verschrien ist. Beben bekannten Tierarten werden auch Heine Säuaer. gewisse Bö^el, zahlreiche Kerfe und anderes Klein^etier berücksichtigt. die nicht auf den dauernden Auienthalt im Wasser angewiesen sind Daneben wird alles sonst in Frage Kommende, von der Einrichtung bis zur Zucht der Futterticre. sorgsam geschildert. Durch die LieferunaSauSgabe kann sich auch der Minderbemittelte le'cht in den Be'itz ke^ schönen Buches setzen. den tiefer gelegenen Gegenden. Aoch am 9. Ao- vember standen in den Gärten die Dahlien, Bosen und andere Blumen in voller Blüte, daß eS eine Pracht war und mancher Fremde, der aus tiefer gelegenen Gegenden kam. Darüber staunte. Die Herrlichkeit hat nun schnell ein Ende bekommen, weil seit einigen Tagen plötzlich die Kälte eingesetzt hat und Schnee fällt Ärrie UUfclK w tnteber-öemünben, 17. Bov. Dieser Tage verläßt unser Ortsgeistlicher Pfarrer Wörihhoffer unsere Gemeinde, um nach seinem neuen Wirkungskreis In Hangen-Weift- heirn, Dekanat Mzetz, uberzusiedeln. 7K*un Jahre lang hat der Seelsorger seaensreich in unserem Orte gewirkt. Ende 1918 kam er hierher Er hat den evangelischen Frauenverein gegründet und bi» zuletzt geleitet, ebenso ist ihm die Gründung der Lchwesternstation zu verdanken. Dem Scheidenden wurde am Mittwochabend von der dankbaren Gemeinde ein« A b s ch i e b s s e i e r bereitet. bei der die Liebe und Tkrebrung. deren sich Pfarrer Wörißhosser hier erfreute, eindrucksvoll zutage traten In einer Ansprache be» Lehrer» Wilhelm wurden di« Berbienst« be» Seelsorger» gebührend gewürdigt ein Dankesgeschcnl in Gestalt einer Schreibtilchuhr soll dem Scheidenden eine bleibend« sichtbare Erinnerung an fein« dankbar« Gemeinde Bieder- Gemünden sein. (•) Windhausen, 17. Bov Die Schüler der hiellgen Schule führten auch In diesem Jahre wieder ein Leben-mittelsammlung für da» ÜlifabetbenÜift in Darmstadt durch Bon hier, aus Kestrich und .w» Grvft- Felda gingen je ein Wagen mit Kartoffeln, Gemüle und sonstigen Lebensrnitteln nach der 7)ahnstation Ehringshausen zur Berladung für da» Elisabethen- ftift ab. Starkenburg. W6?t. V f u tf fl ft a b t, 17. Bov. Gestern abend stürzte brr 1 3 i ä b r i g c Lohn de» ttolzdreher, Stamm in der Sandstraße beim Spiel in den Kanalschachi. Durch da» 'Kachsiürzen von Sand und Steinmastcn wurdr der 3unfl< o o 11 ft ä n 6 i g begraben und konnte erst nach dreistündiger Arbeit als Leiche geborgen werden. 'IVSB. Michelstadt. 17. Koo Gesi.rn nachmittag verunglückte der Monteur Wilhelm Keil aus Skinbadk Er war an der Hochspannung 1) n ■ dem £ t r n i" > n Berührung gekommen und stürzte tot vom Mast ab Preußen. Tidtrei*. ' Herborn 17. Bov Auf dem ,ungft«n Markt wäre, aufgetrieben 167 Stück Rindvieh rnd 170 Schweine Es wurden bezahlt für Ochsen 2 Qual 40 bis SO Mk Kuh« und Binder 2. Qual 35 bvt 45 Mk. per 50 Kilo Schlachtgewicht Auf dem Schweinemarkt« kosteten Ferkel 20 bis 40 Mk. Läufer 70 bis 80 Mk. bas Paar Mrcio t^efterburß. GO Beflerburg, 17. 'Jloo. lieber die Einrichtung einer Landwirts chaftofchule im Kreise Westerburg Ift schon viel geredet und geschrieben worden. 3m Sommer wurde das Pro- jekt, in Westerburg selbst eine solche Schule ein* jurichten, fallen gelassen. Es sollten dafür zwei schulen, eine in Rennerod und eine in Wallmerod, aufgetan werden Run aber ist man sich doch schlüssig geworden, be: hohen Kosten wegen nur an einem Orte den landwirtschaftlichen Unterricht zu erteilen so beginnt denn am nächsten Montag, 21. d M. hier in Westerburg erstmalig in unserem Kreis der Unterricht dieser Land- wirtfaiastsfchule. (Erweitertes (Schöffengericht Giepe«. • ®leben, 16. Bov. In der Llbficht. sich b«r Berpslichtung zum Militär dienst bauernd zu entziehen, hätte ein Obergrenadier M hiesigen Bataillon» leine Dümftftelle heimlich txddncn imb fich in das besetzte Gebiet begehn. Dort wurde er schon einige Tage später bei Aus- fübrund eines Einbruchdiebstahis geiaht und zu einer längeren Freiheitsstrafe verurteilt Degen Fahnenflucht «chiekt er heute 6 Monate G e - fängnis. aufterdem mürbe auf Dienstmtlaf- luna erkannt Sin noch unbest raster Tlrbeitcr hatte sein Fahrrad, da» er unter S gentumsvvrvehal! je- kaust hatte, ungeachtet ketten we ternerkaufi. Zum Bachweis ttine» TVrküaungsrecht» über 'n» Fahrrad zeiate er dem Käufer, bzw Berm-ttlrr zwei von ihm gefälschte Bereinigungen vor. Wegen llnterfchlagung. schwerer Xlrfunbenfäl» Ichung n Tateirchett mit Betrua tm:rbe er unter Zubilligung rnllbernder UmstänDe eu 1 Monat 1 Woche Gefängnis o rurteitt Au» der Unter'ua^ur.g-Haft forg.füüt* vurl« «in wiederholl twbewraher Mann, der lich di» «in sehr gefährlicher Brieflallenlchwinbier -nt- ouppte Bei Ausl chr.ing feiner Betrüge«-ien. bi« et über ganz Süddeutlchtand erstreckte, wandte er »olgenhm Knift an Er ersch'.ei in der Hegel b« kleineren Geschäft»ieu!c-n tpr r meistens eine Kleinigk.it kaufte und bat t*.ch mir Papier- 'ckn.tzel und ein und« chri.bener Briefbogen befanden. was feine >ihire.ch«n Opfer immer erftz zu spät entdeckten. Hrute wurden ihm 25 derartig« Fäll« nachgew.efen. Wegen jeden einzelnen Falle» wurd? er zu 3 Monat Gttängms verurteilt und daraus c ne Gelamtstraf« von 3 Jahren Gefängnis gebildet. Buntes Allerlei. Vas Schicksal bei ersten Entdecker«. Da» tragisch« Sck icksal dos *o fielen Gn.- b«d«rn defchieden waltete auch über dem Leben des Florentincr Giovanni da Berraz- zano. brr al» erster Europäer den Hattn von - > «reii'ch cb-t»- auch nur tm entferntesten zu ahnen, kost an birQr tamrl» kaum bewohnten Küste wenige Iahrdurbette fpdter di« arötzte Stadt der 7D«tt stehen ttllte Skr 1488 m Bal di Greve bei Flore u geborene Bitter Tee» razzano trat etwa 1520 al» Fübrer ecnes Kapee- l^ftes in di.- Dienste Franz I. vvi Frankreich, um. srwrtt dies mit den damals sehr belchränkten Iranzöttlchea Seestrritkräften möglib war. den Spaniern einigen Echtdrn zuzu'ügen. Tie Aufgabe gclani ihm fo gut dast et ich den ganz be'onder-n Ingrimm Katts V. lUAog. wie er später »u feinem Schaden erfahren lolllc im Jahr« 1522 kaperte er das Schi'f. das neben Cortez Bericht über bi? Eroberung von Mettks Getchenkr an d.m Kaiser im Werte oon zwei Millionen Petts mit sich führte. Irn Januar 1524 unternahm er dann et.»« Ent- deckungsfahri an die Küsten de» nerdamerikani- «chen Festlandes und ühtt« ein Logbuch auf Grund betten später sein Bruder Gerontmo eine Katt« der Küste vom 30. bi» zum 50. Breitengrad« zeichnet« äußerst genau aus'itt, und deren Original im Archiv der Propaganda in Bom aulbewahrt wtr"> Pie schriftlichen Berichte Berrazzanes wurden 1556 von Xamtfio in seiner Sammltmg amett kant scher Belsen gedruckt. Hier linden wir die erste genaue Beschretbuna der Bucht und dr» Ha'en» ocr Beuvott und her Strecke über Lonaisland Blockisland und 7l«w- port di» hinauf an die Küsten von Maine. 1527 aber erreich« den crttlarei §en Fottcher auf neuen Kaper ahrten fein Schicksal unweit Laöi» qefanceu. wurde ihm auf besonderen Befehl des Kaisers der Pro»«!' gemacht, und im Tkovemb« dcs'elben Jahre» «lei lein Haupt zu Puetto bei Plcc> au« fern "ich >>. ,- Ehruna ward dem unglücklichen Seefahrer zutetl. als 1910 die in Amerika ansässigen Italiener ihren berühmten Landsmann auf der Batterh in Beupott ein schöne» Denk.nal setzten, chm. dem Entbeckee der TBeltstadt Eingesandt. iFür Form und a.lei unter dieser Bubttk sichenden Artikel uuci..imml bi« Bedaktioa dem Publikum gcGcriüh '> ^gris^Ti^ngZ Unhaltbare Zuslande im Zugverkehr Gießen Gelnhausen. Biele» Ist bis jetzt über IVrbeHenmgtn bei unterem grödten Derkehrsurckernebmen im Deutschen Beiche. der Deutschen Belchsbahn. gesprochen und geschrieben worden. Bei alledem Ist jedoch Me Zugüberfüllung zu der nach- folaend Ctellmia Genommen werden foR. immer völlig unberücksicht-.gt geblieben. Diese Ueber- lüllung der Züge ist in letzter Zett Io unhaltbar geworden, bah ein öffentlicher Botruf erlorherl d> erscheint. Z. B der Pettcnrenzug Br 506 auf der Strecke Gtesten Gelnhausen, der Gie- sten Samstag mittags um 13,43 Uhr verläßt ist fett längerer 3dt so überfüllt, bah man sich unwillkürlich m die Zeit von 1918 19 zurück versetzt glaubt Dieser 3ug der an Samstagen hon Wochenmarktbesuchem. Schulern. Arbeitern usw. die durch früheren Att>>tt«schluh nach Hause M gelangen versuchen, benutzt wird, kann unmöglich in feiner derzeitigen Zufammenftellung (5 Wagen IV. Klaffe. 2 Wagen III. Klatt« und ' , Wagen II. Klasse) bestehen bieibetr Bier .rünhei aller Betfenbrn benutzen Me IV. Klaffe, so dast es ntch« möglich ift ch ist, bah hier loforttge XMtelluna der Jlmaiänbe eriorderltch ist. In g.'undhettiichea Hinlicht ist es unerträglich, hast eine solche Anzahl Personen zulammengeengt befördert werden. Man bebe nie den Schaden an der Gesundheit der Menschen der dadurch verursacht wird, daft 40 Pettonen m einem anerkannt gut geheizten Abteil da» bei bet jepigcn Iahreszttt nicht gut zu lüften ist untergebracht sind. H.er huft es auch nicht» weitn ein Teil der Badegäste i» höhet« Klatten gewiesen wird: hier k-mn nur durch weiter« Einstellung von einige« Wagen geholfen werden Auch der Einwand, daft der Zug nach zwei Stationen leer werd«, ist völlig abwegig denn es ist teftgeftttlt dast sich nach der brtti.n Station «Lutz ohne die MMwftW- genen Fahrgäste noch dO Pettonen In |r eine» Wagen befanden. Dies« Hinwelle badten wohl genügen, bte geschilderten M'*''u ch« fofort ab- zufkellen und nicht zu »arten, bis zu Beginn der Ferienzeit ,md vor stehen stefttagm Menschen zu Schaden, kotmncn 9.ß tziunvsunkvrogramm. Semtleg. 19. Tlooembee. ;530 bis 1» Uti D«c Stund« der Jugend. 16 30 bi» 17 45 Ko > rt he» .nauer r Htrt Franz Schubert 17 45 bis 18 0* Di« Lefe- hunär 18 45 bis 18.15; Der Btiettaften. 10 15 bU 19.40 Stenographischer Fortbildungs- kuttus für Anfänger und Fottg«>ck!ritten« «Diktat von 80 Silben luitpürtt" — 10 45 bis 20.15. Stunde des Franttuncr Bundes für Bolks- biibui Wilbelm Haull. zum 100. Todestag de» Dichter« Bontag vr- LilU von 75aum- aarten 20.15 bis 22.15: Bunter Abend An- tchliehend Uebertraflunq au» Mannheim: Konzert nach vollendetem Umbau und Erweiterungsbau meine vergrößerten, neuzeitlich eingerichteten Geschäftsräume dem 19. November, nachmittags um 4 Uhr Durch die jetzt gewonnenen großen Räumlichkeiten sind alle Abteilungen meines Spezialgeschäftes bedeutend vergrößert / Die, der heutigen Zeit entsprechenden, modernen Einrichtungen und Auslagen überzeugen jeden von meiner großen Leistungsfähigkeit und ermöglichen deshalb einen leichten und angenehmen Einkauf / Die schon in meinem alten Hause anerkannt große Auswahl bester Qualitätswaren ist ganz bedeutend ergänzt, so daß es mir möglich ist, allen Anforderungen gerecht zu werden « Besichtigung ohne jeden Kaufzwang erbeten Beachten Sie bitte meine 7 Schaufenster! GIESSEN x MAUSß Uß G 1& • M 'V w D Iw51 v cfftnl bdb D vmr 0 yi On^wi «MM' M m ee: -s*i'* Btt 8 Jur V r ctr V in Bett-Kattune Bettzeuge solide Qualitäten ....m 1.05. OaniaslhäDölüdier vorteilhafte Qualität .. 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Zuschlagsfrist: drei Wochen. Büdingen, den 17. November 1927. .hessische* Hochbauamt Büdingen Frey. b) Cinlr vohnhos—Neuer ^rledhos: ab Bahnhos 22.25 Uhr. Ab Dienstag, den 22. Jloocmbcr d. 3., nerkehrt der erste Wagen zum Neuen irrieh- hof ab Äohnhof 13.15 Uhr, ab Marktplatz 13 22 Uhr, der letzte Wagen ab Friedhof 17.05 Uhr. Gießen, den 17. November 1927. Direktion der Straßenbahn Stalle. Zeichnungen, Bedingungen und Ang« botsuntertagen sind auf unserem Amt rin I zusehen, die letzteren iind daselbst zun- Seidstkostenpreile erhaUlich, solang« Vorrat Tisch- linoleum und Wachstuche emvuebli hi den gangbarlien Mustern und Urenen ,wia rapclcnhauS Fern. Nennsliel. Plocksiraßc 14. Ludw.gsplatz 7.32 Bahnhos 7.45 Bahnhos 7.37 Bahnhos 22.2-5 s„,„klr.r„ 4 Modehaus Salomon Rr. 270 Drittes Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhrssenj Zrettag, 18. November 1027 Das Gewerbesteuerrahmengesetz nach dem Entwurf des Steuervereinheitlichungsgesetzes. Doti 3tegUnmg»rai Dr P loch. Schon kN. irlbe ®tflenftanb nunnwbr nur noch entweder pur bnmbOeuer oder zur Gcwerbtiteu-r. aber nicht M teiben Steuern (xrana^ogm »erben. Wa» nicht als Gewerke anzufehen ist. ist ein- yin angefüfrrt. As soll hier nur betret geb oben A. Gegenstand der Vteuerpslichr Steve rata tnttanb ist nach dem Entwurl jede» MbnanMoe stehende Gewerte für «ich, soweit im 3nlanfi 'Bftrrbtttütlcn um erhalten werben, nni Gegensad zu der sehr flltt'igen ‘Btiitmmuiy M M M -H. ii.s .i- n -’cte* ist ausdrücklich und eindeutig bte AuMchl'.ehlichkrtt der 'Sefieuerung der einzelnen Gegenstände entweder dem Gewerbe- ober nach dem ®runMteuer- «fd ftrerxi durchgefühet Es kann allo frier- ,ach Im gaiwrti Gebiet de» Reiche ein und der- - - - * ■ -hx nur noch entweder pur Gewerbesteuer. aber nicht Werden: _ ■ | Uanb-, Forstwirtschatt und Gartenbau. b) die freien Berufe Unter diesen beiten 'Beruf»3den hat gerade Die Älchtheraiuurhung der freien "Berufe (z. B. fluie. Zahnärzte. Tierärzte. Aechtsanwälte ufto.) gar Gewerbesteuer Hol Erörterung ten'orqc- eilen. Die Forderung nach der S nyefrung der freien Berufe in die ® etoertef tcu«uff14)t a;bt Ha. von dem Gcfichwpuntt au», eine i.iogi.chst «roh« Bali» für d.e Ofetoerteflcuer xu schaf- fen und die oft groben ö.nfonrnen der ®?uwtbe- 6^rr nubbar *u machen. Allein finanzpol irisch frt sich diese Besteuerung mcht begründen. S» wird auch nsofem unberechtigt sein, al» die freien "Berufe grundsätzlich an feste Gebühren ae- tzMpft sind und bab lomtl eine Abwäkzung der Gewerbesteuer aus der Konsumenten schwierig ist. Dagegen soll sich die Befreiung nicht erstrecken auf die Unterhaltung besonderer An- ftalten und Erholungsheime. Schulen ulw. 3mmer gilt al» ®ctt»erf>ebe*rJxb die Tärig- feil der sogenanMen Erwerbsgefelll «haften. ohne Rücksicht darauf, ob sie der Srlangu'tg Wirt- 1 ha Micher Borteile der Mitglieder, dem Betrieb eines Gewerbe» oder dgl. dienen. Man bat also In dem Entwurf den Bcgr.fi H Gewerbebetriebe» nicht direkt feftgefe(M. ifrn aber indirekt dadurch umschrieben, hab man auf- »Lhll. weiche XMgleiten mcht al» Gewerbebetrieb antzusehen find. Z. Die Befreiungen von der ©teuer- Pflicht. Diese sind im einzelnen auf gezahlt. E» interessiert hier zunächst die Befrei ungsmögllchkeit für die privatttxrtlchaftlichen Univmebumnacn. Me sich im Bellst der öNentstchen -and tefenten. «eener die gemeinmitzigen und milMhaen Unter- nehMungen. die Gmollenschaftrn ul®. ®» ist nicht Xufcabe dieser QI. bau'tun». darauf näher e n- ♦ugrtcn. ob grund'ätzllch diese Befreiungen am Platze find und ob n.cht »nstesondere privat- wirtschaftl'.che Unternehmungen öffentlicher Dc- eieinwesen. Vie jedem Privat betrieb Äonfunxn» netten und zwar eine Konkurrenz g-g-n welche Ziefer meisten» au» Mangel an Mitteln und Sgl. nicht aufkommen kann nicht auch besser steuerlich den Privatbetrieben völlig gleichzu- stellen sind. Q Besteuerungsgrundlagen. Die jedem Gewerb.treibenden in Hellen bebt er die Gewerte- «esetze» welche» vor einigen Monaten k^erkrient Km dekanmgegelxn rr-orten »weiten Te l tei le^nrte ®^r>rfbdln«vrab- menar'eb Die der Barne schon zum Aus.«ruck ».mgt. soll durch diese» Gesetz eine, gemeinsame '■iroeHuna der B< f ri j r ru ngtr-.ertrnak und Be- •ieuenm^arunblaflcn für Ne Gewerbesteuer hn «inwn Beich durch ein Aabmenge'etz erfolgen, vcmit wurde die Bantscheckigteit ht den einzelnen Ländern wenigsten» in gewisser Beziehung be- Idri.ftt werden Der Entwurf bringt un» vor allem 1 GU Ichheit be» Gegenstandes der Besteuerung. 2 Gleichheit be» Kreises der Steuerpflichtigen. L. Gleichheit der Bef re, ung».'07 Triften. 4. Festlegung des BechälflNe». nr.t dem der Gewerbeertrag und das Gewerbekapit al getroffen werden können steuer teil» nach dem Anlage- und "Betr.eb*- kapital, teil» nach dem Ertrag erhoben, und zwar aegenwärti; al» Vorauszahlung auf die rn vorhergef-endcn 3afrc* fällig gTweiene Steuer- schuld Jmvieweit Ipäter rnmal eine endgültige "Veranlagung kommen, oder ob die Steu rfchuld durch dre -* Dr.iu»^biungm al» abjegolten angesehen werden wird, ist jebenfall» noch unbestimmt Die Merkmale der Gewerbesteuerveranlagung waren In den meisten Bundesstaaten verschieden. Cie gründete sich zum Teil auf den Ertrag ausschließlich zum Teil afiein auf da» Gewerbe- kapital, «um Teil auf Ertrag und L'Dfrnfuimnc, »um Teil auf Ertrag und Kapital, oder auf alle diese Merkmale zusammen. Sowohl die Besteuerung nach dem Ortrag all auch die nach dem Tlnlaac- und Bdriebstapital hoi ihre Borzüge und Schattenseiten. Beide Steuerarten tonnen un- wiitschaitl.ch und unsozial fein au» verschiedenen Gründen. Während im ursprünglichen Gitwurf *um Dewertesteuerrahmengcletz vorgesehen war. das, alle brti Besteuerungsmcrkmale nebeneinander turmilatk herangezogen werden sollten, bat die Aeg"erung»oorlagc bestimmt, dah der Besteuerung unterliegen a > ®viixrt*.rtTO0 und Lohnlumme oder b) G.wcrlxertrag und Gewerbekapital oder ci Gewerbeertrag Gewerbekapital undLohn- Ixmnne. Die ü'cwerbeeNragssteuer soll also In jedem Fall erhoben werden. Man verfolgt bet dieser Befiel ung den Gedanken, den jeweiligen örtlichen Bedürf nisten Rechnung zu tragen. gibt aber dadurch andrerseits da» Ziel bet Sinhcitk-chkeit der Besteuerung durch das ganze Gleich preis. Die vorgeschlagenen Steuerfähe selbst sind folgende a) 2dragobcfleuerung bi# 15«) Am 2 vH . weitere 1500 "Jm 3.5 v. H.. der darüber hinausgehende Ertrag mit 5 v H b) da» Kapital mit 5 v. H. c) die Lohnsumme m t 0.33 v. H Die Freigrenzen sind • ) vom Ertrag' Falls der Gewerbeertrag nicht den Betrag hon 10 000 Am im Hahr übersteigt. 1200 Ttm. b) vom Gewerbekapital Falls der "Betrag von 23 300 Am nicht überfhegen wird. 3000 Am c) von der Lohnsumme. Falls die Gesamtsumme 50 000 TUn. nicht übersteigt, 10 000 Am Die Höhe der Freigrenzen läht sich in ihren letzten Auswirkungen noch nicht übersehen, soviel steht jedoch freute wohl schon fest, dah eine erhebliche Zahl von Gewerbebetrieben hierbei von der Gewertesteuerplllcht überhaupt mchk getrosten wird. Jebenfall» würde hierdurch ein ganz erheblicher Ausfall an Gewerbesteuer für die Steuergläubiger eintreten, der auf andere 'Tbelfe wieder he reingeholt werden must Eine Oontertelaftung der wenigen grvhen "Betriebe unb auf der anderen Seite eine völlige Freistellung der riet irren B.ckrfete von der Gewerbeneuer ist finanzpolitisch und ttirtschastllch unhaltbar. Don Interesse ist natürlich noch die Frage, wie sich der steuerpflichtige Ertraa. das Kapital und die Lohnsumme errechnen sollen. 1. 31» gewerbesteuerpl 1 icht-ger Ertrag soll der nach den Vorschriften be» Aeichsemkommen- ftcitcrgelen« oder be» Körperschaftsteuergefetzes für den Gewerbebetrieb festgestellte Gew.nn gellen. Di ei ein Gewinn sind zedoch zuzusetzen die Zinsen für die nicht au» laufenden Berbindd.ch- fciicn bestehenden Schul.en. Aenten unb bauern- den Lasten, sowie die Beträge, die an stille Gesell - ichafter oder andere nicht al» MiluMernrhmer ‘Betül fite entrichtet werden. Dicht hnzugerech- ne» werden Miet- und Pachtzinsen. sowett sie den ortsüblichen Miet- und Pach.wert der gewerblichen Aöume nicht ubedtciaen und soweit es Ich nicht um Miet- oder Pachtzinsen für die Überlassung von Gegenständen handelt, tle zum Dewervelapital de» SteuerpfIchligen gehören. Bismarck als Schabernack in Biarritz. Dem Dr Stephan Kelule von Strabonih. 3n den Brieten te» berühmren jranzöffchen Schriftsteller» Drvsper Dlörimee an Pa- »izzi befindet stch eine lehr merkwürdige Stdle Brief vom 13.0.'tober 1365). an der erzählt wird M^rtmec habe in B.arritz. int S -wer- »ändni» de» Kaier» Äipoleon III. und der Kaiserin E u g e n i e . c.mr Drm bee Kaiserlichen Hose» den schlechten Str ih g.-sp.kll. ihr heimlich eine Puppe („mannequin-) mit den ou- *n Bismarcks In ihr Bett AU iJD.miagdn. Den Hamen biefet Dame deute» M nmöe» Br'.e. wenigsten» in der Deröffenllichung seiner Bne*e an Panizzi (2 Bande Par.» 18dl) nur durch drei Sterne an, und er t'l bilder der O Henri.chker» auch unbetann» geblieben neuerdings ist er in einet französtschen Ze.tchnit an» Tage»!cht gezogen worden. (Jntermcdia re“ usw rem 10. April 1927) E» war die Gräfin Glotilde H u - chet be la Bedohere. g*borme be la Aochelambed. zu jener Zeit Pa'.o^rdame der Rai.'Tb,t auch in Biarritz unk h t. wie aus z.st!genös'i!chen B.r.chren fest- steht, dod uTvner. mit Oer engsten ilrr.g bung des Ho»es ctr. seht ungejtoungent». heiteres an- tnu!i ie Umtoelt, in bet B smarck unwifsent.ich Gea nst.nd des von M ratet der Palastdamt der Kawerin Gigerne gespielten Schabernacks werden konnte, so ist eS zum besseren DcrftÜndnissc de» ganzen Spi bdchens noch not- wend.g. ein paar Worte über die Persönlichkeit Dort Pro«per Mcrimse zu sagen. Dreier fruchtbare hervotruaende. feins>nn-.g. und auch berühmte Schti rsteiler (geb. 1K3 . von dem man aber in Deutschland hum mehr weist, als dah er diejenige Lovelle geschrieben hat, aus der bas Eine Befcmderhett be'trfrt noch inlokm. als der hiernach stch ergebende Ertrag gekürzt wrrb. wrn- im 2 zentum des Lteuerschu!>«^r» in- ländi'che Betr ebsgrunk-stücke Aehen. um 4 o B de» noch den Bor chniren br» Re.chsbewertungs- oesetzt« sestgestellle 0 t-che t»wertes Diese Be- franmuag hat .frre llriache in folgendem Der Entwurf immt die "Betncb*grunv'rü4< aus der GewerbeIteuer herau» und uitlrnridi sie der Grundsteuer Lach dem Grundsteuee- tafrmengele» betrügt aber der normale Sitz der Steuer 9 v. Laufend, während die Gewerbesteuer vom Kapitol normalerwefe 4 v. Taufend beträgt Ein Lusgle.ch für diese Mehrbelastung soll deshalb dadurch geschaffen werben dah der steuerpflichtige Gewetbeenrag. tote oben angegeben, gekürzt wird Maßgebend für den Lichtabzua bet Zinsen für Schulden au» laufenden Berbindl'.chkettm 10 wohl die Gefahr von 6truerumgefrungen durch Ber- schiebunn 2 . M» Gewerbe kapital gilt der nach den Tariert her. de» Leichsdewertungsgefetze» fest- u.stellende Etnbe.t«weN Wie berdi» an anderer Stelle ausgefüvri gefrören zum 'Betriebskapital nicht bte BetnebAgnuOftüdt. während tfrm andrerleit» die sogenannten festen Schulden zu- gerechnet werden 3 AI» Lohnsumme atlt bet Lrbe-tslvhn. der im Steuerab'chnin der Ernckommenfkeuer oder Körped chatt »steuer an die im Betrieb beseitigten Lebe ter gezahll woeben ist. D. Df e "Beranlagung und Erhebung bet Gewerbesteuer Sie soll für da» Lechnungsjahe erfolgen. De Veranlagung. Steuevouf^icht. Lechsmalel und Straiveriähren werden allgcm in den Leichs- iinanzbehörden Übertrager ein Zustand, der für A elfen kein Loo um bedeut.« Dagegen toll die Entscheidung über Stundung und Sriast vorerO den Steuergläubigern «Land. Gerne nde. Kreis u«to.) überlasten bleiben 9» ist felbstverstänb» sich, dah in ckukunt« bet der Veranlagung der Gewerbesteuer auch eine M-twirkung der Steueraus- schüste, allerdings tn andever Zusammensetzung als seither, vorgeseven wirb Tumen, Sport und Spiel. Fußbattkamps Holland — Deutschland. Zum elften Male treten sich am 20 Lrvember tn Köln die .M>b>geszug gegen Gle den B. s B. fod und stärkt am Sonntag sein Können tn einem Pdvaripiel gegen den mehrfachen westdeutschen Meister Arnrinia, Bielefeld. Dost der Spielv. Kassel die S Bg. Göttingen mit 4 .2 schlug, ist an sich bedeutungslos. wenn nicht die Gött ngcr dadurch nun* n.ehr aussichtslos am Tabellen ende st. den and dem Abstieg rettungslos verfallen Unb — M.t einer gründlichen Äiederlag, von 1 .7 mu'itm di« Hessen 00 Kassel ifret Meisterschafts- Holl nungen gegen den Mets»« Kurfressen, K a l s e l. b«gvat>en. Kurheslen Ist brr lor b - gruppentitel kaum noch zu neh-nen. Kur- 1x1 len tdfft am Sonntag auf Herrnannla und dürfte in lirsem Gang genau so leicht g.-txr.nnen tote am Bodonntage ebenfo wir Spt »1 vg. Göttingen sich selbst in Göttingen nicht g.-gen Hessen CA wird durchsetzen formen. 3n ungefähr 4 Wcchen (an den beiden Weih- nachtsleienager.) erreichen di« 6pt~U- ihr En e Alsdann werden die Gruppenm. i ter um die Bezirksmelsterschaft m tr.nanber kämpfen. M. W. 2. Be-irkSklaffe Lahn. 15:0! Ein !Rr(orb - Hil»e von tem OcfTcnti^be?. G»undhr. »dienst der Bcrr.nigtvn Staaten bereit» seit einigen 3ahren te:r.cjcn. Mehr al» 300 Aufe um Hilfe kamen während r«c» ieyten Jafrre» auf drahtlotem Wege an deie Steife. Die Hi.fe.ei^ung ist aal Handels- fefrcHt' beschränkt, da auf Pa^eg.edchi fen der Sxch 'fsarzt die Behan^-luna Iciter. ' XL Ater da auch auf Pallagiedchrsten dir Arrzte nicht feiten über d.e beftc Behandlung in Strti: geraten, fo wird auch von diesen bisweuei der Bat des Ge'un^ heitsd.enstes aagcru'en. 3ti>er. der einmal d.e angstvollen ©tunten durchgemacht hat, in denen man den Anruf te» Doktor» in der Aacht bei der Erkrankung eines nahen A.,ae- hörigen erwartet. w:rd ten Seaen dieser tifn» r.chtung ermessen fermen. Früher warm d.e Kranken auf Hoher See. wenn ke.n Arzt auf tem Schiff war. ganz such selbst und eigener Kur überlassen 3etzt sendet ter Kapitän e.ne» solchen Sch.ffe» etn< drahilofe "Botschaft an da» nächste Mc r-.nekrankenhau» ober eint Hllfsftatrvli. Me Botschaft w.rd sofvd kostenlos überall an ten Küster, ter Bere n.gten Staaten nach dem De- lundhe.tsdienst in Acuyork übermittelt. H^er behüten sich Tag unb "Aacht hervorragend Aerzte. bie bie nötigen Anweisungen auf schitllstem Wege üHerrn.nein. So war torzllch ein Dampfer ;n ter Aähe te» Hafen» von Baltimore durch Mafch.nentesekt geztoungen. an einer unbewohnten Äuftmtteik vor Xuer zu gefren. (Kfl Munn hei batet durch eint offene Luke und brach sich da» Bein Dir bcafrllole Bitte um Hilfe wurde tor ter Stahon am Kap May in Aeuierfey ausgenommen und t«m MarinekrankenhauS in 'Baltimore übermittelt Da» Krankenhaus sandte durch t:c Station lofod die Mitttilung dah ein Krankenwagen mit einem Arzt an die Stelle gtianbt toer.-en würbe, wo da» Schiff vor Anker lag. D e Entfernung betrug etwa 25 Ä.loireter; man holte ten Kranken ab und brach'e ihn in» Holpital. Wie sich gewöhnlich dt braf/iiofe ärztliche Behandlung abspitit tefür gibt vk Aeu- porfer Sun ein typilch^s TSet piel Das lorint« franferfrav» von Äcunorck erhalt folgenbe M.t- trJung .Dampfer Sfestro Patient an Fieber erkrankt, geben 15 Grain» (tfrmin. ^JA.. sich freut morgen besser, hatte abends S^ilttifrost, Temperatur 30 Erbitte Äat.“ Die 2m wort lautet: .Dampfer Efestro. Steckt bei Mann in» Bell. Leute" für Schrttelfrvst. Htihts Getränk. 10 Grain» Thinin pt.rmal am Tag. Letzt DvlÄ auf die Hälfte fr-rab. öerm Cfrrre- I auf en Berichtet morgen.' Darauf ant hortet der Dampfer, dah es tem Marrn schon befer g-h-, und er erhält toe.tcre Anwtilungen über Fi'r'-- setzung ter 'BefranMung. über d-.e e.rqayiÜenbe Diät, wie lange der Patient noch ün Bett gehalten werten soll uhn. w gegenseMgen ««mktverhältms nutzt« gtänbert. Mm kommenden Sonntag sind alle drei Spitzen- o«reine Tlarburg. Gietzen, Wetzlar wieder im Äompf. Einen schweren Gang gehl Dießen 1 9UU noch D cf t r 11) a u] t n unter der C««tung von Aller- Wetzlar. Lykershausen ist von „her ein schwer zu überwindender Gegner auf eig.nem Llotz gwesen. Gießen mutz schon rin erheblich bdfert» türm«rsp>el «eigen ab cm Sonntag gegen Frankender p um sieareich zu oletbrn. und mehr Tempo, denn die OckerLhäuser zeigten sich in Wetzlar unae- mein eifrig und schnell am voll. Richt weniaer einfach dürste für di« Marburger V f. B deren Spiel geg-n den Neuling in Ä i rdiba in sein. E, sei hier nur an bat 0-h der Gietzener in Äird)- Hain erinnert. Wetzlarer Sp. V. ist in f) t r • dorn -u Gast und sollte dort der ionntäglichen Leistung der Herborner In Marburg nach kaum verlieren können. Ais v ertec, Tressen steigt m flranken- berg flr. gegen B« tzbach. Letztere« mutz sich beeilen, oom Labellenende Dfppifommen. wenn et nicht von flrohnhaulen eing-'holt sein bHU^ GchiedSl-ichtervereinigunq Siehen. *2[m kommenden Connan lallen zur Würdi- «um M Totens-mitagc- 'Smtliche F hballipiel« in Hrsrn aul. D:e Pse jemnän« er der Ort«- grupp« T'-etzerr-'D. tz'ach wellen aber die .leit nicht unienütjt vvrubergehrn lassen und selbst ihr? Ardhc aus dem grünen Aasen mel'en. Bereits am Samstaanachrnittag wird aus dem Sportplatz der Svielvereinigunq 1920 die Begegnung ftart(ini>«n. Orfolae Absaa« ker Wey- lorer Schiedsrichter wird eine kombinierre Elf des Playnercins den (Segnet abgeben Die Gif der Schiedsrichter weist zahlreich: gute Kräfte aus. so bah ein spannender Spielverlauf zu erwarten ist. Fußball. Maschinenbauschule gegen IlnioersilSl Dietzen 0:10. Zu einem Freundschaftsspiel standen sich beide Mamftchasten festern auf dem Unioersitattsporlplatz gegenüber. Oer Autgang des Treffens war von vornherein ziemlich War. Daß der Torunterschied aber ein so hoher werden würde, hatte wohl niemand erwartet. Die Universitätsmannschast spielte eine glatte Klass« besser und konnte dies auch weih- renb btt ganzen Spielt zum Ausdruck bringen. Schuld an der hohen Riederlage ist vor allen Dingen Mangel an gegenseitigem Verständnis auf der einen Seite imb der Eifer und das rationelle Spiel auf der Gegenseite. Bei Beginn her zweiten Halbzeit gingen die Schüler der Mnschinenbnuschule etwas mehr aus sich heraus, und bei dieser Gelegenheit muhte der Tormann der Universität sein KSn- nen wiederholt unter Beweis stellen, was ihm auch geschickt gelang. Der Sturm der Unioerfltätmann- schäft zeigte ganz annehmbare Leistungen. Adelberger buchte allein sechs lore auf sein Konto. Huhball und £eidifa(f)ktif in Güddeuischland vereint. In Karlsruhe sand am Sonntag eine Sitzung her Vorstandsmitglieder des Sübbeulschen Futz- ball-Verdandes und' bes Süddeutschen Leichtathlet ik-Berbanbes statt. Der Zweck der Tagung war. bl« schon lang« geplatzte Bereinigung der beiden Verbände zur Wirklichkeit werden zu lassen. Aach eingetenben Beratungen wurde ber Zusammenschluß beider Verbände unter ber neuen Firrnierunq ..Süddeutscher Futzball- unb Leicht- oihktik-Derf'and" vollzogen und bi« Verträge unterzeichnet Deltrelordmeldung aus Amerika. Da Der bekannte amerikanische Brustschwimmer Walter Svence soll, wie gemeldet wird, in Aeuyork 100 Meter in der unwahrscheinlich guten Zeit 1:14 geschwommen sein. (Der Weltrekord des Dbpprngers Faust steht auf 1:15,6, Aademachers deutscher Aekord. dm er auch kaum annäbemb tvkf*r erreicht hat. auf 1: 15). Für 100 Parbs wird Gpences 3eit mit 1 7.8 ang «geben. Dir Leistungen sollen auf einer 25- Baros-Bahn erzielt worden fein. Man tut gut. diese Meldung mit aröhter Dorficht ouszunehmen — man kennt solche Weilrekordmeldüngen au4 Amerika — unb eine Bestätigung abzu- warten Waffei-ball-Landek-spiele Deutschland — Holland. vo. An Stelle der Oltzmpia-Uebungs» spiel« der deutschen Wasserball-Auswahlmannschaften am 10. und 11. Dezember dringt der Deutsch« Schwimmverband an diesen beiden Xa- flen zw e t Länderspiel« gcgnt di« auf ei- er Deu schlanbreise brii bliche holländisch« Wasservallmannschast zum Austrag. Die Beraitstaltmtg ist dem Magdeburger S. E. v. 0 6 Übertrag en worden Am ersten Tage werden die HolläiÄer gegen die deutsche B- Mannfchaft. am Sonntag gegen bi« ^-Mannschaft lrieten, ein zweites Spiel an beiden Tagen trägt die im Länderspiel nchi beschästigte Mannschaft gegen ehw Magdeburger Kombination aus. i’li-Mannschaft am 18 Dezember bleiben unverändert. Westdeutsche ^oder begatten 1928. Der Bund Westdeutscher Aegatta-'Derbänd« Hot auf feiner Herbstausschuhsitzung in Linchurg an ber Lahn bi« nächstjährigen Aegatta-Termtn« tzestgeiegr Di« westbeutsch« Saison wird bi« Mül- Henner (Ruhr) Regatta am 27. unb 23. Mai ei- Öffnen, am 3 3unt haben Regatten in A oblenz und Saarbrücken statt. Die Trierer Regatta am 0. unb 10 Juni bient auch ber Ausscheidung der Olympiakandidaten. Am 16 und 17. Juni folgt di« Aßln«r Aegatta am 24. Juni bi« in Godesberg, am 1 Juli Regatten in Essen unb Dietzen, am 7 unb 8. Juli die Mittelrhernilche Verba nd-repotta in Höchst, am 14 unb 15. Juli Regatten in Duisburg-Ruhrort unb Limburg, am 21. und 22 Juli die Iuknläumsregatta bes Mainzer A. B. Hnerfonnftr Auiomobileek-eö. Der von Hornberger, Frankfurt a. M. em 6. August 1927 auf ber Jreckrurger Axiometer- Strecke mit seinem Vugattiwagen ausgestellte Schneltigkeitsrekorb über 1 Kilometer in ber Zeit von 18,696 Sekunden (192,564 Km.»St.) ist oen der AZALR. anerkannt worden. Lchiehsportveeeme als Zugendpflegeveeeine anerkannt. Verschiedentlich haben Alrinlallber-Sch-rh- spvrtverrine für ihre Juflmbabtcilunflm Anträge auf Anerkermung als Iugenbpkleg-v.-rnne tm Senn« der Erlasse des preußischen Ärnisters für Bolkswohlfahrt gefiell. Dabei sind des öfteren Schwierigkeiten in der Beurtmlung sicher Verein« ausgetaucht. Der preuhilche Minister für DalkswvhlfahN unb der Minister des Innern haoen neuerdings entschied^.:, dah Iugend- abteilungen solcher Verein:, bk einem Ort<- vder Arrisausschutz für Jugendpflege angrhörrn. unb die keine politischen ober staatsfeindlichen Tendenzen vertreten. auf bi« Vergünstigungen als Jugendpflege- Vereine Anspruch haben. Hlrichzrift.g Hal sich ber preußische Minister des Innern bahn ausgrivrrchen. dah Jugendlichen zwischen 17 unb 21 Jahren die Ausübung des Schieb» sports grundsätzlich gestattet ist. Jugendlich« b.ir'ei auch mit Waffen, die auf Grund von Waflenb^i.7scheinen auf brt poli.ze-.l ch zu- gelasseren Schießplätzen vorhanden lind, sch-.ch- sportlich auSg'bildet werden. Die biitrri Bestimmungen über das Verbot der Ausstellung von Waffenscheinen an Pionen unter 21 Jahren werden hiervon nicht berührt. Oer Wobnungsmangei in Hessen. WSA. Bei ber Reich-Wohnungs zäh- lang am 16. Mai 1927 wurden in Hessen 25 145 W ohnung s uckxrnde sestgestellt. darunter 13 333 mit selbltänlizer WrHnung. 272 davon eirucUebcnbc Pnckonrn über 30 Jahre 952 Familien mit Räumungsurteil. 370 Familien mit gekündigter Werkw^hnunn. 11 807 Wohnungsu- chende hatten keine felbstän igr Wohnung. Unter diesen waren 307 einzellsbcnde Personen über 30 Jahre. 5733 Famuirn m t zwei Personen, 3814 mit drei. 1275 oft vier. 678 mit fünf Personen: ferner 2314 Verlobte mit zwei Personen, 135 mit drei und 15 mH vier Personen Die Zahl der Wol)nungsuchen5en steigt mit der Gröhe der Gemeinten In den Gemeinden von wen-ger als 1000 Einwohnern waren nur 1.8 Promille, von 1000 bis 2000 2.5 Prvnn.le. von 2000 b s 5000 4.6 Promille, von 5000 bis 20 000 8.7 Prom-lle. von 20 000 bis 50 000 18.0 Promille, von 50 000 bis 100 000 222 Promille, von über 100 000, batst Mainz. 22,4 Promille Wohnungsuchende. Dementsprechend waren auch die meisten Woh- nungsuchenden in den Areisen mH gräheren Städten so in Mainz (18.8 Promille). Darmstadt (15,9 Promille), Offenbach (13,6 Promille) und Worms (12.0 Promille). Von den übrigen Areifen treten hervor Friedberg (6,9 Promille), B n- gen (5,9 Promille). «Dieben (5.3 Promille), Droh-Gerau (4,7 Dromille). Den-Heini (42 Promille). Die toen alten Wohnunm uchenden batten die Areis« D.eburg (1.9 Promiue) und Schotten (0,7 Promille). Amtsgericht Gießen. • ® leben, 12. Doo. Din Maurer von Treis a. d. Lda. hatte einem dortigen Landwirt imb einer verheirateven Frau von da unerlaubte Beziehungen nachgesagt. Der Landwirt oerllaate ihn deshalb wegen Beieidiguna. Heute versuchte der Angeklagte zunächst seine Behauptungen aufrecht zu erhalten, er gab jedoch nach brr Vernehmung dcs ersten Zeugen klein bei und verzichtete auf die Vernehmung ter al« DntlastunHs- jeuain geladenen Frau. Sr nahm alle seine Behauptungen al- gänzlich unwahr mit dem Ausdruck des Bedauern- zurück, verpflichtete sich zur Zahlung einer Buh« von zehn Mark an die Ortsarmen und übernahm sämtliche Aoften des Dersah.-ens. Dinr Ausfertigung dieses Vergleichs soll auf Aosten des Angeklagten eine Woche lang an der Ortstafel In Treis a. d. ßba. zum Zweck« ber öffentlichen Besanntmachung angeschlagen werden. • Dietzen, 16 Aov. Im Sommer vorigen Jahres brachte ein junger Mensch aus Staufenberg nachts einem Brrfchen aus Auttrrshausen auf der Land ft ratze eine Stichverletzung b*i Dr behauptete, in Notwehr gehandelt zu Vben. Durch die Beweisaufnahme wurde dies widerlegt Der Angeklagte halte sich über einen Trupp Burschen geärgert, den letzten von diesen zur Aede gestellt imb kurzerhand nach dem Mester gegriffen. Strafe: 4 0 M k.. tm Fall ber Uneinbringlichkeit 10 Tage Gefängnis Der Angeklagte war noch unbestraft Die Verletzung war nicht allzu gefährlich. Der Aaufmjim 8 A aus D. to.ir angeklagt, ein Blotorrab, das er einer auswäNigen Firma jur Sicherung übereignet hatte, dadurch unter« schlagen zu haben, datz er es anderweit verkaufte. Der etwas verwickelte Sachverhalt ergab, datz der Angeklagte obsei iv eine Unterschlagung begangen hatte. Ds bestanden jedoch Zweifel, ob der Angeklagte mit Rücksicht auf verschiedene Geschäfts- Vorfälle ber Meinung war. datz das Digentum zur Zeit der Weiterveräutzerunq noch der Firma zustand Gr wurde deshalb mangels Beweises s reigesprvchen. Gtn auswär:iger Reifender hatte nachts in einer Wirtschaft in kleinerem Arrk. aber bnmer- 8n .bfsentlichE, di« Reichsfarben beschimpft. träfe 50 Mark. Da er au her dem noch «inen Totschläger gezeigt battr erhielt er wegen verbotenen 16a ff ent ragen# eine weitere Geldstrafe von 6 Mark. Wirtschaft. Die Lage am ßifenmarft Di« Ldschlutziätigkeit am Eisen markt bat. wie bi« Deutsch« Verzwerkrzeitung- berichtet, etwa, abgenommen, ieboch gehen flreiortzer», tz. h. Aufträge mit sofortiger Spe» ü'ijierung, nach wie vor statt etn. ’o tzatz «ich ber luftragebeftanb auf ber bisherigen Höh« ybulhtn hat. Die Werke send noch für min- besten» drei Monate, lum Test auch noch darüber hinaus beschäftigt, so datz mit einer guten 9«* lchäftigung auch in den ersten Monaten bet neuen Jähret gerechnet werben kann. Seitens ber weiterverarbeitenden Industrie wird lehr über lange ^eferungslermine der Werke geklagt. Die Umsätze im Lisenhandei Haden dagegen weiter nachgelassen. E» wird dögcmein noch immer über Preisunterbietungen geklagt Firmen, die mit Aeueikn kaum gebanoelt Haden, verkaufen belgische, Mat«r»al und gehen damit ganz beträchtlich unter die Preis« der (i'!en1irc‘*l>anbf<,o.irbdnbe herunter. Richt allein in Rbetnlanb und Westfalen, sondern auch in Rord». West- und Mitteide -tichtand. besonders aber im Hamburger Bezirk, sind derartig« Unterbietungen an ber Tagesordnung. Di« Hamdur- per Firmen haben vor einiger Zeit hiergeaen Steilung genommen und bei den Nord-. West- und Mitteldeutschen Lisengrotzhandeisoerbänben den An- trag gestellt. 6W Preise im Hamburaer Bezirk frei* myeben. Ferner werden aber auch die von den Eiiengrobhandelsoerbänden sestaesetzten Drotzban- delspreile von einigen Handelsfirmen unterboten, indem bieje ihren Abnehmern autzer den oorgefchri«. denen Rabatten noch oonbenobatte einräumen. T:cn ’ar.n feftfteUen oon den (ki'engrotz- handel,verbinden oorgejchriebenen ZahlungsbÄin- aur.gen auch nicht immer einpehalten werden. Di« Organe ber (5isengrostband«l»o«rbänbe sind gegen derartige Unterbi-tunpen zum grShten Teil machtlos. Au» diesem Grunde sollen oerschiedrnUich Per bandrchändler in einigen Wirtschaft-gebieten bi« Verträge mit ben betrcf’enben (xtfengrotoan- bdeoerbänben gekündigt haben. Die Motorisierung der deutschen Landwirffchast. Das höchste Ziel her deutschen Landwirtschaft ist die Ernährung des deutschen Volkes aus eigener Scholle. Die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion ist ein Problem von aNergrätzter Bedeutung, mit hem die Lebensfähigkeft d«S deutschen Volkes steigt und fällt. Die Drundlag« aller Erzeuguni aber ist der Acker. Hier gilt es. den H7bel anzufetzen, und zwar einmal da. wo georK Flächen landwirtschaftlichen Bodens unbenutzt l egen, obre aber wo di« Dovenbearb.-ihmg nur oberslächl ch vor sich geht. 5X« Cte.gerung der Produktivität des Brdens. für di« — techn lch betrachtet — noch ein auherordent'icher Spielraum zur Verfügung steht, begegnet grradr in Deutsch!den gröstten Schwierigfeten. Denn es karm di« Frage aufgeworfen werden, w.Shalb ein« Motorisierung der Landwirtschaft sich nicht so erfolgreich gestalten lassen sollt«, wie z B. in den Vereii.igten Staaten von Am.-o.ka. Während der letzten Jahrzehnte war dos Hauvtaugen- merf der Landwirtschaft gerichtet auf di« technische Durchbildung und VervvMommnung ihrer ErzeugungSmittel und Me'hoden In dem offenkundigen Bestreben, auf di.fern Weg« zu einer Steigerung der Roh- und auch sämtlicher Reinerträge zu kommen, an der auch di« Verbraucher interessiert sind, da selbst rn hochentwickelten Ländern der grbtzte Teil des Stnkcemnens für die Srnährung verbraucht wird. Was das Problem ber Bodenbearbeitung anbelangt, so ist auch, toi? m Amerika, für Deutschland di« Maschinenart der Araftschlepper ober Traktoren wichtig. Ss ist noch nicht lange her. datz in der Landwirtschaft zum Antrieb ir^mbtovlcter Arbeitsmaschönen, feien es Pftüge. Dreschmaschinen usw. fast ausschlietzlich nur Muskelkraft verwendet wurde Trotz der zweifellos tfrorxn lArfolge. die deutsche Traktoren gegeniil»er Dem bekannten Ford-Traftor gehabt und sich infolgedessen bereits stark eingebürgert haben. Ist die Motvrtsterung ber beutf4hm Landwirtschaft in Deutschland Gegenstand besonders grundsätzlicher Meinlinnsoer>chiede7'he t n. Das Preufftsche Landwirtschaftsmimskerium hat deshrlb hinstcht- lich des Bestandes und bet Verwendung der Motorpflüge im Freistaate Preuhen Erhebungen angeordiut. deren Ergebnisse in eiwm Buche .Die Motorpflüge im Freistaat Preuhen" jetzt vvrl»- gen. Aus dem Gesamtergebnisse ber 7000 Antworten gebt hervor, dah die Motorpflüge die Pferde nicht ersetzen tonnen, auch nicht in einem erkennbaren Matze vermindern, weil #X Betrieb geaen die Pserdekraft zu teuer wird. Das Haupt- arbeitsgebiet l-.ege für die Motorpflüge in der leichteren Ackerarbeit. Di« für di« Intenftrse- ruixg notwendige Tiesackerung mach« ihnen Schwierigkeiten und setze zu ihrer Ausführunfl günstige Bodenverhältnisse voraus. Eine Verminderung von Zugtieren erscheine mir im Grossbetriebe erträglich und werde H4er sehr oft als fehlerhaft bezeichnet. Diesen «Zolgerungen mutz der Grsotg der motorisierten Landwertfchaft m den Vereinigten Staaten von Amerika entgegengehalten werden. Von industrieller Seite wird darauf hingewiefen, datz bte Aachteile. die gegen die Verwendung von TKotorpslügen bei dem alten System sprechen, bei dem neuen behoben sind Die Poetle für Betriebsstoff werden mt Saufe ber Zeit billiger, und es darf wohl auch nicht die Ersparnis an Pferden autzer acht gelassen werden. Für die nicht benbtefltm Pferde kann sich der Lanksoirt Aühe an schaffen, wenn diese bas intensive Futter der Pferd« bekommen, so ist bei Ihnen mti «tnrm Milchertrag zu rechnen, dessen Grlös je nach ber GrdY« des betreffenden TDirt- schaftsvetriebe» die Aoffen für den Betriebsstoff nebc als decken tpütfe. Hrnzu kommen d4e ör'par- nist« an anderen Iusgaden für Pferde wie Lchmtede- und Sattlerrechnungen. Versicherungen und Erneuerung des Pserdematrrials. Auch für den bäuerlichen Besitz torvtfen durch bessere und inten!bete Bobrnbeorde tung Werte geschaffen »eArn. wenn er stch den Moeorvftng dienstbar macht. Das kbeg.'bene ist h..-r Nr Mo- torpflug-Senessen schast D.« denhma des MoEorpftuHpreiles würde sicherlich bei all» gemeiner 2t . lchrung — auch b t i07-Morgen- Landwirtschaft mü' te te Besch eines Motor» s^eppers fern — eintrrten. Man sollt« de i-bereu* wichng« Frag« der motorckche.i Bo7end«r- beikung M ber gro'xn Bedeut.mg. die (her Klärung für die deut ch« Vandtmetschast hat. zum chevenstande besonderer U.-ttersuchungen rem Reichs wegen machen. * D ( « A u sl a n d a n lei he der Ren» tentzankkreditanstalt. Tie -■ier.trnbael» kreditanstalt Hai eine br.tie AuSlandanlech« auf» genormnen. Deren isris* e£>. ;do wie beti nige der I tu beten 2u3landa7ileihcn auf dem über die Realltedttinltitute un> S.^arka s r. durch Gewährung von Htzpothesar.red-ce^ ber Danb- Witischaf: zugckühr. »er. er teirtx W«« der Reichs- Minister für chrnährana unb Oaxbw.rt chaf: einer Meldung des Amtlichen Preuhilchen Ptest,-- Licnstes zufolge dem vreutztschen Minister des Innern m.tgeteUl hat. bat die B.tutungsstelle für Au*>lanbanleihen bei bst Befürwortung dieser Anleihe ausdrü^l ch sestge.egt. dah ihr chrlds nur eine solche Mrwenchang ftnden dürfe, die der Förderung hex landwirtfchaf lllchen Erzeugung unb der wirtschaftlicheren Bestallung der be- stehenen Betrieb? (a. B durch Abdeckung von kurzfristigen Berhftiblichinctm) dient. Der preutzi- fchen Itmrnminister bat die fommmalen Kreditanstalten unb Sparrassen sowie bi« Aust.chts- behärden auf bte1« Bestimmung des Verwendungszweckes der Anleihe in etnem Runderiah besonders hingewiesen. DLR. Zur Zahlungseinstellung ber Hanauer Öfioerbibonf. Bei der oergenommenen Rkviston ist man verschiedenen Unter- schleifen auf bi« Spur gekommen, bi« dem ersten Direktor ber Bank. Franz Simon, zur Last gelegt werden. Simon wurde Infolgebef’cn am Dien** tagoormittag fcstgenommen unb dem HaNMsor Amtsgericht zugejuhrt. • Die Finanzierung bet ber 3. ®. 5arben-Onbuütie. Rach einer Meldung des WTB. werden in ber am 10. Dezember statt- sindenben Austichtsrats'itzung der I. O. Farben- InLustrie 2.-D. finanziell« Angele zenhei»en «er Verhandlung kommen. 2!ach den bisher.gen Mitteilungen der 3. ®. Äarben-Onbuärte kann «s sich dabei mir um Vorschläge in ber Okto» beschafiimgssrage handeln, bk gerade bei diesem Unrcrnchmen tDcgm seiner intemahonokn Ausbrei tima unb Derslechnma. bk läntta zunimmch von grohter Bedeutung ist. (M besieht also vor allem rin Bedarf an Aktien, die für den Aus- tai?ch mit anderen Unternehmen nötig Hub. Airtzerdem ist aber auch der Aapitaibedarf bet 3. ®. Farben-3ndustrk für di« Schaffung von grvtzen Anlagen zur Bagsakti«n Zurück. nachdem es aelungen ist. eine bezüglich der Führung ber Stimmen aus den Vv^zugs- altlen all ein befriedigende Lösung zu finde» Sin« autzerorbentlich« ®euerehxriammluna. die auf ben 19. Dezember einberufen ist, soll bie Zuwahl ber von der Firma chptzraim Meyer L Sohn präsentierten vier Vertreter in ben Aufsichtsrat beschließen. * Verschlechterung am Zementmarkt. Die „Abln. Volksztg." schreibt Der Versand des Zemenlverbandes. der tm Oktober gegenüber ben bet Vormonate nur einige Prozent geringer war. ist in der ersten Hälfte bes Monat» Jü) t>em ber bedeutend zu rückte gang en unb dürfte jetzt rund 60 Prozent bei Versandes vom September betragen. Diese Ad nähme ist mit der vorgeschrittenen Jahreszeit nicht zu erklären, da das Wetter für bie Weirersührung von Bauten bisher sehr günstig war Sher ist diese flr- fcheinung auf bie frit kurzem > nu tzende schärfere Drldknapphrit unb die Zurückhaltung der ftlfcnt* lichen Stellen zurückzusühren. • Di« Frag« der F « r n g a » o « r s n r g u n a. 3m Düsseldorfer Rachau» sanden gestern verhand- V. ng/-n mit der A. ttz. für stohlenverwertung. 6 Thy" en A ist und der Berelnlate Siohltverkr A G. efnerfeit» und den D ü 11 f l b o r • unb Duisburg andererseits über bie Hassern Versorgung statt, fl« gelang In wichtigen Fragen zu einer ttlnigunq kommen, vorbedalkslch der Zu- flimmung der derseittarn Stadtverordnetrnoer- ammlungen uni brr Aumchtsrote der brr' dekft- ligten Dessklschaften. Die öerbanbtunten «eiter« 6ragen sollen stch unmittelbar unfchkirtzen. sv datz die Hoffnung beftebt In der Frag« ber istav- femversorguna der betden Städte Dufiekdors unb DtJl-burg bald eine flln^ung eexirien • Dividenden im M« t a 11 b a n kkvn- urn. Die ?3Harfbanf Atzetollurgifche flo- («llstchaft m rvonfTur! a. TL wird für 1926 77. wie der SPD rr'äbrt. auf das "?H6hto A K -orautfWftd) wieder bömgent Dividende twr> teilen. V* '»rtatlflririMaft in Frankfurt cTL bürftr, dem BvensHmen nach etis Dtvi^tiG«' .-rbA'v-uno von 10 auf 11 Pvoeen« i l inchm«. Bttsntzf ^mg im Dezember Lohnerhöhung, <.-*rbahlau»b«»«nmg oetpufkn mithine#lo* wenn alles «eurer wirst tkauinann's reine ivritze Qrrn'etfe ba- tze-v benktoee fml «uberbrm «choni «le b«r SälM. nfoait alte oarze'nar fokfetelie« lieuonlchastun» Achien See «berbtitebereteitebmtmym ««een au Iben*, rantte- fiemeel ,flnniteine Oonl-tä«’ und auf ben tziimeAs- lua <- Weemnien. ?Wd geben — in kochendem Wasser aufgelöst — vorzügliche Fleischbrühe; sie ersparen das Auskochen von teurem Suppenfleisch. Fleisch brüh würfel K^1 **1 ffi Sri< > at ♦ d.rs V *2 i * Ri» ' trat 2 das 1 bJU rof >5* chit 3.4«; eil < hc» < V .k'rt na ntni i'V. *i .IV fi t Es un Vnk läniifl jLnisa 64 btbch affe m i. die |ir ben 2* ttjtnffl nrllj M t jUftiribtbad h Mt C^affuM tu ynobuhicn un» ffc hl’crjni;«, |t* iBolat liet'r Htt 1« 'M!» n «fim in fror* IttrtMxn btt BttuP L-S, bet StL'ch» Jraiffl DyträSoh» ölt au narr 3tt» socckche Kit-a gitH ysrtsfi atii bn '3®W0' loiunfl p» hnbtt itdrcrfcmlwfl bi berufen ft W b« tna Wra« Bcrhd« in btn 5«* ■c/lß a/*rt frei’1 KZ lta am 3«■«■** w •Wi* M, btt un Ota» xitt nur (in'.jt »* Jet trütn * b iutvdMfff-* i M ‘SerlcÄi m* kS x^s üd^lturfi dv *»* mbtn 8^^. nt gohlensw*<7.cr Anptt zers ) trCcn* tAoA* cher Di« Xcubc; « tdi* b*ii< «* 3t>* schwächung. nachdem 'cho. le gestriaen Äcnbtxrtrbr bet Ct.mmuna rta>d4 sch-näch-r Mt M Le gre sich, bab M< DSrie hi »ctr auflmb(. •brrwbrrnb Äuniradglttfle yix ffoty Äamet. h am Dlekiromaekt sehteti «:ch die TUall albntn fort Hier ntr Nimmt« es tast ntlafgri anderwei'.igen Dewarrunaon Me Res, des Dehe.-neals Deutsch nach Amerika nur zu einer Vertiefung der tvcue>mgm der 2)9 und der S?neral-sJte.1r c- 7ompanh ge- d.eni h^den unh iu-yt zu Hian^eikfl Derhand- lunaeu und 'Xb'djLüVtrv Siettro >-rle gaben dar- auih-.n durchs<7- tUlch 2 bU 3 5 Prozent nach (Mffttd trmrn m l minus 5J5 Prozent Mrfrr t dqe'chwLcht 3m allgemeinen ergaben sich Kueseinbuhen t»on 14 bis 3 Prozent. Der i-ori 44iflr Monatsbericht der DiscontttoD^ei!« schatt wurde Überwiegend ungünstig beurteilu 3.4*3arbtn verloren 3 Prozent Vankatt en bis 3Prozent schwächer Zellstott-Wald- Hot minus 3 5 Prozent 'Hin Renlenmarkt brMdlen 2: ib'unzs'chuld aus Loaltsationen etwas ab Ausländische Renten Kill, aber behauptet. 3m Verlause machte de Lbwäris- batDecpmg. durch Vlansvabaade» der OptfuloTÄt ■ntmtikt! weitere Ave:scheine Die füheenden Werte gaben erneut 1.5 bis Z Prozent nach Degen Schluh konnten '.ch die Xurt« aus 3 b- itrotnt tonen um t bts 2 P ropont erholen. Lm Del dm ar k: stelle s.ch Lagesgeid aut etwa 2 Prozent. Tie Rüdpah ung der Xcnmn- bantwechel dürfe 'ch am Del dma rkt in der nächsten Zeit unang.irehm bemerkbar machen 3m Devtsenoerkehr notiere die Reichsmark gegen Kabel 4.18x2. gegen Üo don 20.42 fester Part» gegen London 124.22. Mailand 80.80. Madrid 28.64 London gegen Kabel 4 82525. Berit nc. Bsrse. Berti», 18. Udo. 3n erster tun« machte k.. schnlt tk Lpekulatlon. die teilweise mit nach oben gegangen war. zu Bcalisativnen. ’o bah die ersten Kurse Abschwächungen bis zu dPro- ; kni aufwtelen Lchedeaktten mi 'us 8 Ml.. Rem- I «rg und Glanz lo s bis 10 Prszeni schwächer. Die ReDenwerie blitbrn besser gehalicn. Hei- intsche Anleihen abbtird nb Auslü nber geteilt, aber zumeist dehau^ttt Am Öclb- in a 111 stellte sich Tage»gc d a 1 54 bis 7 Prozent Mona Isfeld 8 bis 0 5 Prozent. Warenwechsel 7.25 Prozent 3m Verlaute verstimmicn die Auslassungen de« Deheimrais Deutsch ulet seine Amerika-Beile und dec heute in der 're! r wt t n lich:e Li Schachts in bet Frag« der deutschen Anleihe Politik. D.e Kurse fftngm daraufhin werter |urüd und lag« noch bU 4 Prozent schwächer ^ranffurter tzietreidebörse. Sranksurt «r. M.. 18. Boo Dk Markt, läge iS durchweg fester Auch Meizenniehl wird be^.r g.fragt man erwartet einen Preisau'- schlag rtNcnio für Me.zenttek. Roggen3e»e ist dufter r >enrlüch stark gemocht und nur ocrhäU- rismüftia we ia arficlo.cn. Auch sonstige Suitft- ■dnd liegen bei guter 2lachftage fetter. be>n. ders -Irbnufitu^n. Es no.lrtlcn Weizen 1 CuaL 2S. Wiiien 1 CuaL 2442 Ms 24.70. Wer^a 13?tttttauet) 225? Ms 2350 Knaaen HnLi 25.* ? Sommergerste für Vrauzwele Ä5D Ms 28 ff>.' r ml) 23 hi» 24.25 Mars rgeld) 1075 Mo 2? Wer^nmchl UnL. Lpezlal 0s 87 75 •U 38 25 Rogg nm-HI 35 bi4 36. Weizentlete 13 25. Roggenlleie 1415 Ms 1450 Berliiter «-sukli-ndoric. Berl.n 17. Kov. Da» Deschast kam heuu ned) der geflogen utiertafi»un:2 • 212 vewmbet 224 Marz ’M» fester» Mai. La Plata lv7 bl» IWS (lesterl Rap» 340 bi, 345 (behauptet): (l<«i Äilagrammi: Weizrimetzl 3125 M» 344" (ruhig): Roooenm.hl USO bis 34.25 (ruhig): WeizenN^e 14 5" M» »4 75 (behauptet» Roag-nklei, 14 50 bi» 14 75 (brbniptet): Viktoria rrblrn 52 bi» 57. kleine Erbsen V! bi, 35: ilultfr- erbfen 22 bi» 24; 'schien 21 bi» 22. stick,rbohnen 21 bi» 22; stv'cken 22 bi» 24. L.p nen blau 13,75 bi» 14 50. Lupinen, gelb 14 75 bi« 15 50. Rap» kucken 15,90 bi» 1820; Lk--hieben 22 20 bl» 2240; lrocken^chnistet 10-80 bi» lütMi; Eoya ck eot 10 90 bi» 2040: st artos'ei'locken 24 10 b<» 24 60 «art. 3t>rcd)flunbrn brr tHrbnflion. 12 bl» 1 Ubr mittag«, $ bl» 1 VH, noch ul Nag» Sa -.«lag Nachmittag arfdilefim Vnzeigenaniträg, Inb irdlgtlch ae bte G, schäftest, II, io richten Jä, unorrl.mgt eingefanblr Manuskript, ohne bflgrügle» HüifpoMo wird kein, Demähr übernommen Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Di« hinter den Papieren angeiührten Ziffern geben die £ftbe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Xeichsdankdiskont 7 Pro^nt. vombard;snshist 8 Prozen ÄrewFun« fV Berlin *roathm «.1X. ,’ranfhine. t Bnlfn Taiäv ■ ar» I-Ubr- Im b^lufc. WirLfta »Mb - IJIT» l-Ub^ ' er» Stieb- *nr« BnfauQ MbM «HT» Ubr- •*n »J .wV •er» «•■•o-e Nur» Inh in*i 1 eiem: 17. II. 10 II. 17 11. 10. II Trtirw 17 11 18 II 17 II 1 * tt Darum: 17 II 10 11 17 11 t* H », »i W«ia>#oniM6c o 1*7? li Rnl ALtel eiuiö «i <7T * L. « • IM.74 14? 74 14.' IM I-Lil.pp v i.i .nu . £vib,k,T ri ü'tntrni » luS.I •— ioi 15» tttteeumn e ckl'kir ITklrrrngni U im 1*0.74 I*U 1IC — Hu Id »MfOiKn 40.4 V.3 so.? W.J l’ü — 154 143.74 «cntai Ä-rtfiabt IM — — — l<*fi ob. < au»l 1 T . Rte. f» hop • V' L*c »vl 11 4 13.-4 11 13.14 l'i*i onb »Tfl'i 10 IM m 4 4 1* oni 4 ÄMtaa i 135,05 114.3 * ^*ltrn 1 Orfi amnr . t 116 5 117 II« 4 e»alibfi4 tiaarabofn 16 — 1 - ** M.1 uulu ibtoi tl- »72 »1 — — <■ *r( ' <•!(! l llnifni 1U 771 H4.1 173 ts; :> Cfriprrfr , 1 • - tt* 32.1 «V . *6 140.5 150.75 1.7.4 ♦ , MlWti Fe: ,r«i .aal- t ikmen» fc bdllb . . 10 ■SU. 147 >?.73 2-8.1 ebarlor nburtn tiofte, 7 IB.1S 1*3.75 r. Ci»rmeti*< »nnk <.v, C^i-rr 1» CilPffnr 4 , LfuctTt'* fiu »i'l 9tlr Unowfi‘'-i U.l> — * * 6iH«bf ^rtenfobltn " ?r —— 10.1 «>aa ....... -.'(rfarlnlmrr...... . 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