Nr. 244 Erster Mast ITT. Zahrga«g Dienstag, (8. Gltoder 192T Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Dnd mfc ütrleg: Vrßhl'sche Usttderstsüts Sich. 11b Sittibridertl B. fange tn Gießen. Sebr.ltleitnng nnb Gefchäftrffele: ZchikUratze 7. Sewniag» ent Ijtirrtegs Miet*«: ®tebciwr ^yumUienblittfr ^etrnat twi Vild Dte LchoLe KMatid tjBfjjrtl»: 2 Reich» mar« anh BO 7tfid>spfrnnlg ftr Träger« lohn, aed) txi Rid)ter» scheinen «i»z«l **p*«nniiu Platzooeschnfi 20*. m«hr. (Ib«fTrbaktrwT Dr Frrnbr Tvilh ßangc Verantwortlich für Tohnli Dr. <£r ©Üb tätigt; für 3o Ersparnisle erzielen Heften, die eine einig«rmasten befriedigende Gr» höbung der Arbeiterlöhne ohne Erhöhung des Preiscs ermAglichnt- Gerade hierüber fehlt der OesfentlichTeit das entscheidende Material zur Q^curicilung. Dir willen nur. dast für Braun» fpblenbrilet’g die GestehungSkoft en plus Tracht nach Berlin 1.02 Mark und die Klein- dandelspreif e in Berlin 1.76 Mark bc» •vagem, besteht allo zwischen Gestehung^» plus Zrachtkoften und KlettchandelSpreisen eine Spanne von 74 P ennigen. Der Kohlenhandel wird es lich zu überlegen haben, ob sich diele Spanne durch verwaltungstechnische und organisatorische Mastnahmen nicht verringern Iaht. Aus der anderen Seite must zugegeben toerhen. dast gerade wt der Grvststadt mit ihren hohen Löhnen und ihren hoben Kosten für Lagerräume. Keller. Fuhrwerke ufw. nebst Bureau- und Buchst altungspersonal erhebliche Betriebskosten sich ; craudftcllcn. Hierüber also f. I.te zunächst Klarheit ge ebaf en werden. Ferner wird behauptet, dast in den Gestehungs^'o4en von 1.02 Mark be» rcitd ein nich' unerheblicher 'Rabatt der Gruben an den Vrvhhandel enthalten fei. Und es wäre wünschenswert, auch hierüber Auäbr?nd einzelne Tderic m t guten wirt'chaftlichen Srgebn sfen arbeiten, gabt es eine junee Zahl anderer, die schon setzt Unterbilanz haben. Omer ®r Hang der Kohlen» prelle h.t fich das Re chswinlchastsmunstetiuin bekanntlich strikte widersetzt. Die Braunkoh e ist in der Form von Briketts allgemeiner Hau»- bal'.ungsverbrauchsgeg en stank. ?hre Berteuerung würde also ihe Allgemeinheit sehr stark treffen. Auf der anderen Seile spielt d.e Rohbmunkohle eine erhebliche "Rolle für hie Stromerzeugung Ihre Berteuerung würde allo ebenfalls die weiteste Allgemeinheit belasten. Die Tendenz im Reichswirtschaftsmini- ftertum geh: gerade dahin. d e Derteu r ng folger Güter zu vermeiden, die sich auf bte Preise anderer Güter steigend auswirfen müssen. 3n der Presse ist b:c Ansicht ausgesprochen worden, dast im Berliner Braunloblenbandel insofern eine Erleichterung möglich fei, als die bisher g«tvähr:en R a 6 a 111 ä b e für den Handel eint Gewinnspanne hatten, die zugunsten der Produkt irm vermindert werden tönnc. Das Re.chs- wrrtschaflsminlsterium hat diese Frage eingehend geprüft, ist aber zu dem Gr geb in S gekommen, dast von dieser Seite eine Lösung nicht möglich ist. Die Lage auf dem Arbeitsmarltt. rveilcrcr Rückgang brr dirbritolosiglrit. Eigene Drahttneldung de» ..(Siebener Hnjctger»*. Berlin, 18. Oft. Die ^ahl der drbe t*» losen unb Kurzarbeiter ist nach den letzten Der- dssentlichungen immer noch im Rückgang begriffen. Rach den Ermittlungen des Allgemeinen Deutschen G « we r f s ch a s t s- bundes stellte sich Ende Sepeencher 1927 bei 10188 berichtenden ^weigveveinen mit 3 641 937 Mitgliedern bte Zahl der Arbeitslosen auf 160 550 oder in Prozertten bet Mitalteder^ahl auf 4 7 und der Kurzarb^ter auf 87 124 bzw. 2,4 Prozent. Die Ctatiftif des Allgemennnr Deutschen Gewerkschastsbundes kommt also zu den gleichei, cdrcuüdx-n Ergebnissen wie das Statistische Reichsamt. welches bekanntlich die .lahl der HauptunterstützUTxrsempsänger am 1. Oktober nut 355 000 angegeben hat Die auf dem ArbettsmarV ruxt) t>ör6c Tne Berschlechterung des Arbeit-markt es dn^utr *.-n pflogt. 3n den letzten Jahren hat di? günstige Gestaltung der Arbectsmarktlage niemals b » zum Oktober angebalten. Die höchsten Pro-vnl- Atffem der Arbeitslosenzahl (in Prozenten ttt Mitgliedern hl) sind vorn ADV ermittelt worden bei Hutarbeitern 24.7 Prozent. Gärtnern 143. Fleischern 13,2, Sattlern. Tapezierern 12,7, Aah» rungs- und ©erruf) mitt darbet lern 9 4 Bill - dangsarbettern 9,2, Dachdeckern 8. Zabafarbettem 7.8. Holzarbeitern 7,7 Prozent. General Heye in Amerika. Empfang in Rcnysrk. R e u b o r f, 17. Oft. lDTB ) Genera! H-".>e, der Ehef der deutschen Heeresleitung, der mit dem Hapagdamp°er ..Hamburg" hier eingetros- sen ist. wurde vom Militärattache der amenfam- fchen Botschaft In Berlin, ftonger, namenv de» Kriegsamte» vom Stabschef 6-olonel S n o 0- s und dem Gesandtschaftsrat Dr. Leitner be- gegensuhren Sin amerikanisches Armeeauto wurde Geieral Heye sofort zur Derfügung gestellt. 3n tiefem durchsuhr'er tn Begleitung hoher Offiziere und einer Polizrieskon« die Stadt, um die M-all Street zu befuchen. Dort wurde ihm em Diner gegeben, an dem auch bekannte Finanz- leutv der Dali Street teilnahmen Heute abend bereitet ihm die Aeuyorker öamifon e.nen Br- firüstungsabettd. zu dem die höchsten Offiz ere der n 2itui)Drf und Umgebung lieg ent cn Regüncnlet ihr Erscheinen zugesagt haben. ,^wei Brigade- ger.erale werden Ocneral Heye fe erlich begruben. Spät abends tric.' er nach DafhIngton Wei erre.sen. Präsident Goolibge, S aats- le're.är Kello ag. Kriegsselretär Davis und Marinesekretär Wilbur werden ihn einzeln empfangen. Am Samstag wird G.ncral Heye die einzige amerikanische W.litärschule in W:ft- pvinl besuchen. Er wird an der Abnahme der Parade der Wilitärichuler teilnehmen. ©eneral Heye äußerte 'Bettretem der Prelle gegenüber die Ansicht, dast fern Deutscher, bet einen verantwortlichen Posten befleite. die Gelegenheit versäumen büde, ben bewunderutuzs- tr-erten Fortschntt Amenk-is im letzten Zahrzeynt kenneTtzuiernen. Deshalb habe er mit Freudertz die ihm durch eine Einladung der Hapag ge» btrwne Gelegerchett wabrgenommen, eine Reife nach Reu York zu UTtterneymen unb beschallen, Amerika zu bereifen, um innerhalb der verfügbaren kurzen Zett soviel wie möglich vom Lande zu sehen General Heye gab Vertretern der amerita* n.schen Presse auf die Sraae: 3 ft Deuts ch- land entwaffnet? d.e Antwort: .Sie willen alle, in welchem Ausmaß der Vertrag von Versailles eine Entwaffnung Deutschlands festgesetzt hat und dast die interalliierte Kommission m ten letzten sieben 3ahren die DurchsühruTza dieser Derrragsbestimmung überwacht hat. 2Xe Tatsache. daß bieft KonftvakomEon. nach be* in Gens im letzten Dezember getroffenen Ueber- emfonnnen aufgelöst Worten ist. ist «n httr- recchender Beweis dafür, daß Deutschlands Entwaffnung vollständig durchgeführt ist. Auf di« Frage: Wie ist 3&r ]«M- s-.es Heer? antwortete General Heye: .Die steichSwehr ist eine klein«, aber gut geschulte Armee für rein defensive Zweck«. Sie ist weder groß genug, noch entsprechend ausq^ rüstet, sie besitzt weder Tanks noch schwere A r t i l le r i e n och M a ri nef lu g- z«u g e. um der Heeres macht irgendeiner der europäischen Großmächte ent gegentreten zu formen. Aus die Frage: Ist es wahr, dah Deutschland im geheimen rüstet und gibt es eine Schwarze Reichswehr? antwortete General Heye: D:e Behauptung, dah Deutschland im geheimen rüste ist ebenso unsinnig, wie unbegründet. Die deutsche Regierung hat weder die Absicht noch ist sie praktisch in der Hage, ein geheimes Aus Hebung s- und Bewaff- nuTHgSsystem durchzuführen. Vordeck zu diesem 'Bonfett durch Vermittlung der deutschen Botschaft nahelcgte. Der Ausschuß wollte bei dieser Gelegenhrit eine Begegnung zwischen Le t t o w - Bo r beck und SmutS har bei führen. Guest verlas weiter die Antwort Lettow-BorbeckS. in der es heißt: .ES würde für mich eine grohe Ehre fein, die vorgeschlagene Einladung $u erhalten. Was ich besonders schätzen würde, wäre die persönliche Be- kanntschas.- SmutS zu machen, den ich im Felde alS ritterlichen und ge'chlckten Gegner achten gelernt habe." Die Ausführungen Vuests wurden mit großem Beifall ausgenommen. Vie Wahlen der österreichischen Wehrmacht. Schwere sozialdemokratische Niederlage. Bien, 15. Oft. (WTB.) Heute fanden die Wahlen der Vertrauensmänner der Wehrmacht statt. Diesen Wahlen, die von groß. ter politischer Bedeutung sind und für die von allen Parteien eine überaus lebhafte Agitation betrieben worden war, wurde mit größter Spannung ent- gegengesehen. Die bisherige Mehrheit der Sozial- demokraten in der Vertretung der Soldaten ging verloren, do der sozialdemokratische Wehroerbond von den 259 Mandaten nur 120 erhielt, gegen 202 bei den vorjährigen Wahlen. Der der Ehristlich-sozialen Partei nahestehend« Dehrbund, der bisher 54 Mandate hotte, erhielt jetzt 132 Mandate, während auf die D « u t s ch - nationale Soldatengewerkschast sieben Mandate entfielen, gegen zwei im Vorjahr. Dieser Ausfall der Wahlen wird mit den Iuliereig- nissen in Zusammenhang gebracht bzw mit dem Umstand, daß die sozialdemokratische Presse gegen di« Wehrmacht wegen ihrer Haltung am 15. Juli wiederholt scharfe Angriffe gerichtet hatte. Einörücke einer veutschlandreife. London, 18. Ott. (WTB Funlspruch) Das Parlamentsmitglied Harney, bas zu der Gruppe liberaler Parlamentarier gehörte, bie Deutschland einen Besuch abgestattet haben, äustert« über die Reise u.cu: .3d) habe den Eindruck gewonnen, dah nur geringer Unterschied zwischen der Laae in England und in Deutschland bezüglich Der Löhne, der Arbeitszeit oder der Arbeitsbedingungen besteht. Die Beziehungen zw.schen Arbeitgebern und Arbeitern sche nen in Deutschland befriedigender zu sein alS in England. 3n Deutschland ist die Bewegung zugunsten des Freihandel» sehr stark. Diele der einflußreichen Männer, die Wir gesprochen haben, drückten einhellig die Ansicht auS. daß die einzig« wirkliche Hoffnung Europa» in einer allgemeinen Beseitigung der Zollschranken liege. Harney äußerte sich ferner über die .unzweifelhaften Schäden", di« durch die Art und Weise entstanden sind, in der die Grenzen zwischen Deutschland und Polen gezogen wurden. Er erklärt«, es sei kaum eine Bemühung bemerkbar, die Grenzen nach wirtschaftlichen oder geographischen Deschtspunklen festzulegen, sie seien vielmehr durch militärische Erwägungen bestimmt und sollten Deutschland» militärische Kräfte schwächen und die Polen» stärken. Vie Verwendung der polnischen Ameritoanleihe. Polnische Kaserncnneubauten in Dirschau. Vierrsleihna, IS. Oktober. (111.) Die die „Deutsche lageszeitung" meidet, sollen demnächst mit möglichster Beschleunigung große polnisch« Kasernen. Neubauten in Dirschau zur Ausführung kommen. Vie finanziellen Dittel für den Bau sollen der neuen polnischen Amerlkaanlelh« entnommen werde«. Da e» sich bei diesen militärischen Neubauten in dem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Dirschau für Polen um eine erneute tu l H t fl - rische Befestigung des polnischen Korridor » bandelt, ergibt sich daran» die allgemeine ratsnch«, daß die neue amerikanische Vollaranteihe zu einem großen Teil zur Verstärkung der polnischen militärischen Rüstungen herhalten muß. Das Steuervereinheitlichungsqesetz. Berlin, 17. Oft. (TU.) Wi« der DHD. er- führt, haben sich di« maßgebenden Äretfe der Wirtschaft noch langwierigen Verhandlungen auf eine grundsätzliche Stellungnahme zu dem ©teuer» vereinheitlichungSgesetz geeinigt, die für di« Verabschiedung des EniwurseS von entscheidender Bedeutung sein dürfte. Gs werden darin einheitliche Deslimmunge nüber Steuerpflicht und Steuergegenstand und einheitliche Rahmenbestimmungen für die Bemessungsgrundlagen gefordert, während die Höhe der Grundbeträge der Gesetzgebung der einzelnen Länder überlassen bleiben soll. Da» gleiche gilt für die Bestimmungen über di« Rela Honen und die Heranziehung der Hilf»- mahstäbe. Zu dem Genehmigungsverfahren und Über das Anhörungsrecht der 'Berufsvertretungen werden allgemeine Bestimmungen im ReichSgesetz gefordert. Obwohl dies« Forderungen die Stellung der deutschen Wirtschaft nicht erschöpften, haben die Wirtschaftskreise geglaubt, von Weiterungen absehen zu müssen, um bas Zustandekommen des Gesetzes nicht zu erschweren. Das neue hessische Landlags-Wahlgesetz. Darmstadt, 17. Ott. Gegen di« neuen Be Stimmungen be» hessischen Lanbtagv-Wcchlgesetzes bo«, zum erstenmal austretende Parteien für ihre Jhmbibatenlift« 7000 Unterschriften beibringen und 5000 Mark Kaution hinterlegen müssen, hatte die Wirtschrstspartei beim Vorsitzenden des Ätaatsgerichtsdofe» Einspruch erhoben. Dieser hat Entscheidung dahin getroffen, baß nach hessischem Landesrecht ber hessische otaats- gerichtshos für diese Angelegenheit nicht z u ft fl n • dig ist. Die Slorthingswahlen in Norwegen. Oslo, 17. Ott. (TU.) In Norwegen fanden heute die Wahlen zurnStorthing statt. Nach den ersten Er» gednissen der Wahlen buben die Rechtsparteien «ine (tarte Einbuße erlitten, jo daß fk ihre bisherige Mehrheit — 76 non 150 3imunen — verlieren dürften Gewonnen bat dagegen di« unifiziert« Arbeiterpartei. Angesichts diele» Ausgangs der Wahlen dürft« nut dem Rücktrttt bei Kabinetts Lykke zu rechnen fein. Ritterliche Gegner. London, 15. Ott. (Wolff.) Auf einem gestern abend veranstalteten IayreSesfen von Teilnehmern am ost afrikanischen Feld zu g erinnert da» Parlamentsmitglied Guest, der während dies«» Feldzuges im Stabe de» General» S m u t » stand, in seiner Ansprüche daran, daß 1923 der Ausschuß für das Iahres- essen der Teilnehmer am ost afrikanischen Feldzug die Einladung d«S früheren tapferen Gegners General von Lettvw- Vie Zwischenlagimg der Reichstags. Reichstagsbeginn. Am heutigen Dienstag wird mm die kurze ursprünglich auf den 26. September an gesetzt« und um drei Wochen verschobene Zwilchen- ta gung deS Reichstages ihren Anfang nehmen. Man rechnet in parlamentarischen Kreisen damit, daß sie bereits am SamStag oder noch wahrscheinlicher am Freitagabend der gleichen Woche beendet sein wird. Reben einer Reihe von Vorlagen, die ihrem inneren Werte nach wohl von Wichtigkeit sind, parlamentarisch jedoch zur Erledigung keinen Zeitaufwand erfordern, sind es drei Sachen, die das Stadium der ersten Lesung durchlaufen sollen. Das sind das Reichs schulge setz, die De amte n- besvldungsrefvrm und das Liquida- tionsschädengesetz. Alle drei werden zweifellos den zuständigen oder besonders einzusehen»- den Ausschüssen Überwielen werden und erst dort wird die richtige Feilarbeit beginnen. Isebrigens ist es in letzter Zeit vom Liqui- dallonsschädengeseh recht still geworden und es ist noch nicht ganz sicher, ob cs tatsächlich gleichfalls zur ersten Lesung gebracht werden wird: in der Deckungsfrage scheinen sich doch einige Schwierigkeiten ergeben zu haben. Der Schwerpunkt der parlamentarischen Beratungen wird also auf dem Reichsichulgesey und dem Beamtenbesoldungsgesetz liegen. Die erfte Lesung des letzteren dürfte sich ziemlich glatt und reibungslos vollziehen, da sich ja fast alle Parteien über die Rotwendigkeit einer solchen Maßnahme völlig klar und einig sind. Jedoch auch hier spielt die Deckungsfrage die entscheioeirde Rolle. Dah sie noch ba^u mit dem Finanzausgleich eng verknüpft ist, trägt nicht dazu bei, die Erledigung des Entwurfs zu vereinfachen. Aeußerlich zeigt sich das auch darin, daß der Reichsrat an dem von der Regierung übersandten Entwurf gerade im Hinblick auf die Deckung einschneidende Aende- r un gen vovgenommen hat. DaS Reichskabineti ist daher in di« Zwangslage versetzt worden, dem Reichstag eine Doppeloorlage zugehen lassen zu müssen. Hieraus laßt sich schließen, daß bet Der Aussprache weniger die Bedürfnisse der Beamten und die Höhe der Aufbesserungen zur Sprache kommen werden al» der alte Streit zwischen Reich Ländern und Gemeinden über den Finanzausgleich und der Streit zwischen Rord- und Süd deutsch! and, der ja sogar zu einer Klage Preußens vor dem Staatsgerichlshof geführt hat. Auch in diesem Zusamurenhang muh immer wieder von neuem betont werden, daß bisher alle schönen Lehren und Mahnungen zur Sparsamleit von feiner Seit« beherzigt worden sind. Man darf sogar vor der Gefahr die Augen nicht verschließen, dah bi« einstimmig« Forderung der Länder zur Deckung der Stoften für die Erhöhung der Beamtengehälter gleichzeitig ein« Erhöhung ihrer II ebertoeif ungen aus dem Ertrag der Einkommensteuer von 75 auf 80 Prozent durchausetzen, sehr ernste Schwierigkeiten für das Zustandekommen der Reform überhaupt in sich birgt Der Reichsfinanzminister hat bereits mit Zustimmung des Reichskabinetts erklärt, daß durch einen solchen Beschuß der gesamt« Finarrzausgleich ins Wanken geriete unb ein Rachgeben der Reichs regierung in diesem Punkte undenkbar fei. Durch die überraschende Ablehnung des Reichsschulgesetzes im Reichsrat ist dieser andere Gegenstand des Programms für die kurze Reichs tagst agung über Rächt zum Hauptaugenmerk der öffentlichen Lusmerksamkett geworden. Der ersten Lesung des Gesetzentwurfes sollen der Dienstag und Mittwoch gewidmet sein, wobei der Reichsinnenminister Dr v. Äeu bc 11 di« ' Aussprache mit feiner Begründungsred« einletten ! wird. Man nimmt an, daß der Minister seiner l Gepflogenheit getreu nur kurz sprechen und daS weitere der Arbett hinter den Kulissen überlassen wird. Qltan kann nicht behaupten, dah er, namentlich während der Verhandlungen im ReichSrat, starke Initiative und geschickte Führung bewiesen habe. Aeußerlich lx?krachtet bedeutet ja di« Ablehnung im ReichSrat eine Erleichterung für die parlamentarische Arbeit, denn vor dem Reichstag steht luin nur e i n Entwurf. Aber das ist doch schließlich nichts mehr als eine Acuherlichkeit, denn selbst der Minister hat bereits ju-gegcben, daß fern Entwurf stark v«rb«s serungSfähig ist. Die Arbett in dieser Richtung innerhalb der Koalitttmsparteren will er anscheinend zunächst freundlicherweise der Deuttchen Volkspartei uber- lassen, die ja allerdings von Anfang an die Aufgabe gehabt hat und in nächster Zukunft haben wird, Zentrum und Deutschnationalen gegenüber bie 3ntercfien des liberalen Bürger- tum» zu verfechten. ES ist erfreulich. daß ihr anscheinend dabei wenigstens von nicht unbeträchtlichen Teilen der Deutschnationalen Bolks- partei und sogar des Zentrums Brrständni» ent- gegengebracht wird. Leicht wird aber gerade angesichts der 2k*tgänqe im ReichSrat die Arbett nichr fein, bi« zunächst im 3n: crj>arlamentari scheu Ausschuß und bann im Reichskagsausschutz geleistet werden muß. Wenn nicht den durchaus berechtigten Wünschen und Forderungen der Deutschen Volkspartei großes Entgegenkommen bewiesen trieb, bann durfte das Schicksal der Vorlage keinesfalls sicher fein. Hat sie jedoch etnmai unter dieser Voraussetzung eine Elebr- I freit des Reichstage» erhallen, bann dürfte es auch nicht allzu schwär sein, trotz ber Ablehnung durch den Reichsrat im ersten Stadium bann die Zustimmung dieser Körperschaft zu erlangen. Diejenigen ReichsratSstimmen, die am Freitag gegen den Gesetzentwurf gefallen sind, well bie kurz a ls die preußischen Vorschläge bekannten Anträge ihnen zum Schutz der Simultanschule nicht genügten, werden dann wohl sicherlich für daS Gesetz zu gewinnen fein. Aus der Ablehnung unter so eigentümlichen Umständen braucht man also keine zu weitgehenden Schlüffe au ziehen, wenn auch nicht verkannt werden darf, daß bie Situation für die Regierung und bie Koalition dadurch nicht erleichtert worben ist. Die kurze ReichStagStagung wird also schicksalsschwanger genug sein Don den Plänen, bie da» Plenum beS Reichstages vom Dienstag an beschäftigen werben, steht bisher nur so viel fest, baß zuerst daS Reichs- s ch u l g e s e h und dann di« Besolbungs- o r b nun g sowie die Frage der KriegSver- sorgungsgebühren in Beratung genommen werden. Außerdem liegen aber bereits von einzelnen Parteien Anträge unb Anregungen auf Behandlung weiterer Gegenstände vor Sv beantragen bie Sozialdemokraten auf Grund ihrer Interpellation über bie Ärebitfrage, die P re i»- unb Lohnfrage zur Debatte zu stellen. Die Demokratische Partei verlangt die Beratung über das von ihr beantragte Rentnerschutz- gesetz. Die Wirtschastspartei verlangt Beratungen über Mieterfragen unb HauszinS- steuer. Besondere Anträge übet den Streik der Braunkohlenarbeiter liegen noch nicht vor. Aber diese Frage könnte bei bet sozialdemokratischen Interpellationen mitbehanbelt werden, da sie sich auch auf bie Löhne der Arbeiter und Angestellten bezieht. Sollte auch nur einer von diesen Gegenständen zur Beratung gestellt toerbf®. dann dürft« «S ausgeschlossen sein, daß der - Reichstag, wie geplant, schon am Freitag dieser Woche wieder auseinander geht. In diesem Falle müßten die Sitzungen noch ans bie nächste Woche erstreckt werben. Der Aelte- ftenrat wirb am DienStagmittag bie näheren Dispositionen treffen. ES wird aber kaum angenommen, daß die Parteien sich im Aeltestenral über alle Vorschläge einigen werden, so daß voraussichtlich das Plenum selbst seine Ge- schäftSdispvsittonen bestimmen wird. Vie Kosten der Reichrschulgeseher Eine demokratische Interpellation im Reichstag. Berlin, 17. Oft (WTB.) Die demokratischen Reichstagsabgeordneten Dr. Hernrann Fischer, Erkelenz und bie übrigen Mitglieder bet demokratischen Reichstagsfrakiion haben nach- sbchende Interpellation eingBracht: Di« organisatorischen und finanziellen AuS- winungsmöglichlciten des von ber Reichsregierung vorgelegten Entwurfes eine» Gesetzes zur Ausführung der Qlrt 146 Abs. 2 und 149 ber Reichsverfassung (Reichsschulgesetzentwurf) haben in ber Oeffenl lichtest größte Beunruhigung hervorgerufen. Wir fragen bi« Reichs regierung: a) Wie Axh ist voraussichtlich der Gesamtmehraufwand für da» DvlkSschul- wesen, sofern der vorgelegte Entwurf Gesetz wird? b) Ob Länder unb Gemeinden die etwaigen Mchrlasten zu tragen haben ober ob auf Grund beS § 54 des Finanza u »gleichSgcfetzeS im Zufanrmenhang mit § 58 Abi. 3 (Fassung be» FinctnzauSgleichSgesetzeS nach ber Bekann!- machung vom 27. April 1926 beim ReichSgefeh- buch I, 203), die den Ländern unb Gemeinden durch reichsrechtliche Vorschriften erwachsenden Mehrausgaben auf den Reichshaushalt zu übernehmen sind? c) Ob und auf welchem Wege im Reichshaushalt ober in den Haushalten ber Länder und Gemeinden die Mittel zur Deckung des etwaigen Mehrbedarfes bereitgestellt werden sollen? Die erste Lesung des Reichsschulgesetzes. Berlin, 18. Ott. (W.T.D.-Funkspruch.) Zum heutigen Beginn ber Reiche-tagsverhandlun- qcn schreibt die .Tägl. Rund:irW5tv- 6k ricn# OKgrn eui 6 Wiao«. 0>, t-r Ct* -.(<■< wr . 2*> lc« C'K" «>r Ttepffet* «n OK un-f» «ttwMte Orlt aui4« 18. Oktober: morgen» 9 Grad Celsius — Crdtempe« raturen in 10 Zentimeter liefe: am 17. Oktober 8,4 Grad Celsius: am 18 Oktober 7,4 Grad Celsius Marimum 10,6 Grad Celsius, Minimum 4,2 ®ra) Celsius. — Niederschläge 1,7 Millimeter. Nus ber Provin^alhauplstadl. Sieben, brr. 18 Oftobrr 1927 Altweibersommer. ©in Morgen im Herb'r. Sangt hat es ge- baue b i in den 3d.dri. jrünben biet *8rau bet langen ;le6dl<|B?at>ni über ben 3kiQ.*xjfen ben Sonnen hrublei Platz g macht Hai. 3m $rüft- schein bet gofbroten Herd tlonnc g.itzern IH.Uio- mn oon . aperlen an Arai unb Äraui und Dusch unb Baurn. Winzig kle.ne Nebeltröpfchen bangen allenrhalden an bri 6pen in ben ^yedenrr» and über das SberfxT* mflnndr- . das plötzlich um die Walbecke berum- «schvxn ' kam unb sich das Gvldammerweib- chen aus bem Holl underb. sch fing. In ben ®bcr- eschen flötet der Dompfaff, unb bas leuch ende Äamunro! feines sr.fchoermauferten Drustgesic- bert leuchtet tori’bin in bet immer höher Bei- «nbrn Sonne. Sin Flug Stare schwirrt über dos Stopp."eld unb fällt in jähem Sturzslug auf dem drisch umgeackerten öturtfclb ein. ein Dulsard -lehr hoch oben in der Lust seine weiten Krdse, Qou ithnfen, Bergfinken unb Lerchen lesen an ben Ackerränbem ben Wegerichsamen unb die aus gefallene Mohnsaal aus, ein Drei lä uf er oon Sat ) schen äst sich an den ftcdengebiiebcn.-n Bäben des Dickwurzacker« und hoppelt bann ge- mstchl ch bem Waldrand zu. Hoch oben im kristallklaren Blau des Herbsthimmels rudert ein mächtiger Slug Kraniche in genau geordnetem Keil bem Süden entgegen, und ihr trompetender Lärm läßt ben Schäfer auf horchen. der seine Schasc über die abflcernlctcn Silber weiden läßt und den .Schneegänsen" solange still ergriffen nachsieht. biS ' e feinen Wicken entschwunden sind iletxrall fliegen in der Lust die reifen Distel- unb LöwenNtihnsamen, ab und zu aber auch lange »are Sä den sehr kleiner Spinnen, b;e der Wind birch die herbstlich frische, nach feuchtem ich urb dem Qualm oon Kartoffelfeuern driften s* Luft weht, die Sä den sind fo dünn unb weih wie d'e Haare einer uralten Stau über ble Flur fliegt der .Alt Weib er- s o m m e t“. Jt X 3- Die deutsche Mission. Man schreibt uns: Lange ehe es eine deutsche ÄolonialbetÄr.gunfl gab, war d e Deutsche Mission In versch ebenen Weltteilen am Werke. Sic kann bereit- aus eine 100jährige Geschichte und Grfahrui.g zurückblicken. Wie viel sie durch ihre selbstlose, gründliche Arbeit an Sebenswerten avschisfen unb an reinen Kulturgütern vermittelt hat, das hat man nur langsam eingesehen, aber mit zunehmender Grfahrung tn der Kolonial- Politik immer mehr würdigen qriertU. Die Arbeit der Mission ist unentbehrlich für die Erforschung unb die Annäherung an bie eingeborene Ggenari. wertvoll mit ihren Leistungen in der Erziehung der SingeboreneTi, das war die Heberyugung der führenden Kolonialkrrise. Ss barte sich ein brir edigendes Hand-in- Hand-Arbrien ergeben, als durch ben Kdeg und noch mehr durch bie SM gen bei Krieges ein groficr feil dieser wen vollen Arde t vernichtet wurde Dir Kolonialarbeit hat auf gehört, aber die Deut'che Million ist geblieben, eine Tatsache. bie in ihrer Bedeutung nicht unterschätzt werden darf Wenn der deutsche Beitrag an der Gestal'ung der Völlerwell au«geschalri bleiben toürbe. efen groben Aufgaben gegenüber bellet! ll!chen. Das zeigt sich r.ned.-!•«* In bem mange.hasten Interesse anbererleii» noch mehr in der schwierigen finanziellen Hot läge der er^einen Millionsg fcll- schiiten. Man bedenkt viel zu Weng dah tote» mit einer Ehrenpflicht im Vewu usem unserer Sendung zu tun haben Unb man beachtet zu wenig ben Gewinn, der uns in mannigfacher We.ie durch die Beschäft.gung mit den Welt- Problemen zuffieht. Die verwickelt unb to.e akut birie grober. Problen^ gegenwärtig in Afrika tnb. ist nur wenigen bekannt E» ist deshalb zu bcgrüben dah diese Probleme in d eien T agen einmal hier von M.ll.onsinspektor Oet t [i aus Basel der darin besonde-s Bescheid we'ft. dargelegt werden. Wir werden in der Annahme n chl fehlgehen, haft sein Thema ein zahlreiches Publikum anziehen w rt. Dazu ist noch ein anderes zu wünschen, nämlich aktive M tarbett in unteren groben M>fi onsbestrebun,en. Auch h e für soll in den nächsten Tagen Gelegenheit durch e ne besondere Sammlung geboten werden. G. L Äic^ruc. t < n :... rprcise. Ss kosteten auf bem heutigen Wochenmark' Butter 200 bis 210, Made 30 bis 35. KS'e (10 Stück) 60 bis 130. Diding 10 bis 12. Wriftkrau: 6 bis 10. Rot kraul 12 bis 15, gelbe Räben 10 bis 15. rote Räben 10 bi- 12. Spinat 25 bis 30, Römlschkohl 10, Unter-Kohlrabi 6 bie 8. Rosenkohl 40. Feld'a'.at SO bt- 100, Tomaten 40 bis 50. Zwiebeln 10 bi- 15. Meerrc r.ch 40 bts 80. Schwarzwurzeln 4D bis 60, Kürbis 8. Ä art off ein 5 bis 6. Falläpfel 3 bi- 5. Aepse! 10 bi- 20. Birnen 10 di- 20, Holuttderl^eeren 3. Brombeeren 50, Hagedutlen 20. Pflaumen 15, Zwetfchen 12 bis 18. Aälle 40. junge Hähne 100 bis HO. Suppenhähiier 100 bie 120. ®ärvt 100 bis 120 Pf. das Pfund: Tauben 60 bi» 70. Sier 16 bis 17. Blumenkohl 20 bi» 150. Sndu n 10 bi» 25. Qber-Kohlrabi 5 bi» 10. Lauch 5 bi« 10. Rettich 10 bi« 20. Sellerie 20 bi« 60 Pf da« Stück: RaMeschen Bd. 10 Ps. Vornotizen. — lageefalenber für t) I e n e t a g Stadttheater 7.30 Uhr, „Da-, stäthchen von Heilbronn" (Ende nach 10.30 Uhr). — Matthau»- gemrinbt: 8 Uhr, Matthöussaal, Vortrag — Ron- kimorrrin 8.30 Uhr: Mitglitderversammiungen. — Polast-Llchtspiele: „Faust". — Astorio-Lichtsplele: „Mui zur Feigheit-. - Der Kriegerverein Gieften veranstaltet am Sonntag, 6. November, im Saale des 6af6 Leib ein Wohltätigke.tSkonzert zum Besten wr Altveteranen. Krik<)sbefchädit7lcn und Kriegerhinterbliebenen. Die Veranstaltung sei der allgemeinen Beachtung empfohlen. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich. ■* Kommunale Beschwerden der Neustadt und .Sachsenhausen«' wurden gestern abend in einer Versammlung von Bewohnern des westlichen Stadtteils er. rtert. D r Vers ammlungslriter Herr D I e r I a m m i^anstan- dete zunächst ben späten Beginn des Umbaucs der Msenbahnbräcke und sodann bie bis vor einigen Tagen bestehend' völlige Sperre des Durchi)ange» unter der Drücke. > r 1 te in diesem Zusammenhang einen Notdurchgang für Personen für Me Qaa^e Dauer des Brucken- umbaue#. Weiter rügte er. dah mchrTre Seaniux'r- ter fv langt ie mächtigen Pfe.'cr noch nicht beruraer fvitn. In bezug aus d.n Strahenausdau bm.'en. Und tnrr ma en Begleiter- eine 5 o mlffirn befb—nv kstt an den m.istg.-- btnden Stellen die Wün'che der Verfm iN'lung Vorbringen unb mit .Grüften für deren Erfüllung rin:reten soll •• Etrahcnfperre Wegen Vornahme von Diphaltarbeiten ift die §ch llerftrahe zwischen '??orb- anlngr unb Steinstr.,he leit gcst. rn bi» aus wettere» für jeden Fährverkehr gefitrn ’• Von der Bautätigkeit tn der Gränberger Strahc unb beim Professoreneck Nachdem ber ii» im vergangenen Iahre an der Grünberger Stra' e vier Wohnhäuser errichtet wurden, find b.-rl im Lauft dieft» Nachsommers ein Doppelhaus unb .in Einfamilienhaus im Rohbau fertiggestellt, wahrend in den letzten lagen mit bem Bau eine« mei eren Wohndaules begonnen wurde. Am sog Vrofelloreiieck wurde im vergang-nen Iahre em Wohnhaus erbaut im Lause dieses Sommer» ein Dovpefhau« nahezu vollende? ein Etagenhaus ist noa) im Bau begrisser. S-ill« die Bautätigkeit an diesen Stellen im bisherigen. Umfange weitergeht, fst bie Anlage einer au-reicken- hen Stleucbiung von Schätz.nbau« ab bis bahin, sowie ein rinigermahen au-reichtnder unb g.?,e > Fahr' uge gellchertei Fuhwcg bringenb erforderlich 3um mtnbeftcn wäre jetzt bereits erwünscht, bah bie auf bem 5 : lchen Bankett lagernden Steinhaufen unb bet Strahenabraum beseitigt würden. "Die Bautätigkeit am Kugelberg An der neuen Strafte unterhalb des Kug lberg» (Fuldaer Llrahe) sind im Laufe diele« Sommei» fünf Wohnhäuser für Krieg-de'chädigte erbaut worden Hiervon find vier fm Rohbau vollständig fertig, während am fünften bie Dachdecker.,rb i en noch tm Näckstanb sind In jedem die'er Wohnhäuser sollen acht IBohnunge i mit Nevenr turnen eingerichtet werden. Mit Rücksicht auf Me spc> >re««eil können die 3nncnarbeiten erst im nächsten Frühjahr in Angrill genommen werden, so dah die Wohnungen vorari-fichtlich erst im Sommer 1928 bezogen werden können. *• Neubau in der Mühlstraft « Dec Neubau der Gebrüder Sommerlab in der Wählstrafte ist im Rohbau nahezu fcrtiggcftcllt, der innere Ausbau soll erst im kommenden Fräh- jahr zur Ausführung kommen. Mit der Fertig- flellung diese» Bauwesen», das sich gut n die dort bereits erstellten Bauten einreipt, ift die nördliche Hälfte ber Mühlstrafte als ousgebaut zu betrachren. Dagegen befindet sich diesem Neubau gegenüber eine Hosrelle in stark vernachlässigtem baulichen Zustand, ohne jeglichen Ad- schluh gelten die Strafte. E- wäre in Anbetracht de- Ansehens bleler Strafte zu sordcrn, dah hier als auch an den beiden anderen nach der Bahn- hosstrahe zu gelegenen Hosreiten dicht schlieft, ide Hoftore, bzw 5infriefcigungen angebracht wurden. *• Für di e Ziegenzucht st ation am Ann er öder Weg wurde durch die Stadl der Faselst all umgedaut unb wesentlich vergröften. Man hat auftcr gesunben ©fallen auch Me für H?u unb Stroh erforderlichen Räume bei die er Gelegenheit eingedau'. fo daft Me gesamte Anlage nun- mehr als mustergültig unb z'veckent'prechenb b?» trachtet werden kann. ee Zusammenstoft zwischen einem Motorradler und einem Fuhrwerk. Gestern abend gegen 8 Uhr stieh in der Frank- lurter Strafte der Motorradfahrer Ludwig Haus au« Wetzlar auf ein vor ihm fahrend. unbeleuch'.etes Pferdefuhrwerk. Dabei kam der Motorradler zu Fall und erlitt einen Schlüssel- brinbiud) und eine Knirverlcyung. Der Berun» glüdte wurde von der Freiwilligen Sanität». IDlonne vom Roten Kreuz nach der ersten Hilse In die chirurgische Kllnik verbracht Das Motvo» rod .nurde erheblich defchädigt p» Die " I f I <■ n t r ©tudentcvhisse ?. haltet« in der dbgeUu'enen Woche tm nbrf*- 8 um Besten Tie St' .-nten au» Al» .lld nahmen fich bet Ww. -ckat ber Sammlung ein recht «chones war < - ber . gai u-n etwa 300 Zentner Kar- ein vcn ben Kr. »dcwohncrn g. r^nbet Eine wettere Sammlung toll n.-ch tm südlichen Teile des Kreifes Alsfeld ftattHnben Perso al, r ernaiutf wurde der Schul- c.nv .-anmarirr Aböl, F > lsInger au» Utphe, Kr < s ’?n, 'um L< rrr an der .Hute zu ckckorts- Hausen, xr. Hübingen. Ter Gclangveretn .Heite.-keit" veran'i.i.i.te am S-un » u hend in Saale des Eaf. Leid ..ne Abenbui rha.iunj. d e. um es vorweg zu 'ag< In alle Ceilen al« wodl- g. langen zu deze'.chne.i war T e aubervrdcntl.ch gut bri-.sMc Vera.'.stallung wurde eingeleUtt :4) Äoni riooitr. ,iv der Kapelle We Iler, denen 114) die Vegriiftungsanfprache durch de. ersten Do i-enden Weber anfchlost. Sin Teil des ubr gen Jrog am.n» wurde durch drei 7ll.innerchöi'e .Nack L\auher , .In der Walb- scheule' unb . Wenn nur ber Rhe n nicht wär", durch rin Trvmpelensolo (Herr Schwar »lose) und ein gt JHuLtliude in u -gezeichneter Weife au»griuld; bdonber» Me Ehövc der hervorragend gefchuUen Sangeilchar unter der Lei'ung ihre» 0? onncifter« W lh ckchä111er und b.i» Trom- p lenfolo sanden I.'bb.i t n und langandai enden Deisall. Oine w.ll o irnene und freundlich ausgenommen« Abkveck i.mg brten rin Durii . 31 ter ajüh vor T orhei n cht" und rin humoristi'ches Terz« f .In ber falschen Siage' Eine weitere Nummer ber Vv ir ugssolge bl bete eine lustige Operette .Der Dtl'.enjultai''. bie In ireiflicher Weis« derausjebrack,: wuide und vorzügliche Sinzelleilt.mgeii bet M t; Irfenben e t'nnm lieft. Die Theaterau"ährun i die mus kallsch von ber Kapelle Weller gel tel würd', fand stürmischen Anllan.i. so bah die vieler m t Genugtuung aus brm Erso! bl.den fönnen. Als Schluß des Programm« 1 gleit einige musikalische Vorträge, denen ’.J, en Dali anschloft^ Stimmung bei lammen hiel i. Die Veranstaiiung im - bal'.imfl. ble b;e Sorgen deS Alltag» vergessen Urft und an die s a> alle Dllucher wohl gern« erinnern We den. Berliner Börse. Berlin, 18. Oft v' ■ l i J Alle wissen: das ist ein Massarywort. jl JkDer Volksmund hat es sich zueigen gemacht. „Da habe ich eine Ideesagt man und fügt, während man sie entwickelt, hinzu: „Urteilen Sieselbstl“ Alles Gute und Wertvolle, was man mitteilt oder darreicht, begleitet diese schlichte Aufforderung. Und das ist auch der tiefere Sinn des Massaryworts: Sie selber sollen entscheiden, was Sie von den Massary-Zigaretten zu halten haben. Urleilen Sie also selbst Massary^Perle 4.> Massary=Delft 54 Massary?Ritter 64 FRANCK schon k. GHeften, den 18. Oktober 1927. Die Beerdigung fand in aller Stille statt 944J6D deneS. 94711) Ter Vorstand. W. Heinz VMM euer ItoMllngei M SWifl Weidemaons Schate 8402D (neu!) SchuhhausWeidemaiMa Selters w eg 71 IN72n Sehe a Reine nände tcnrod. SM75D Ihre Hände bleiben rein. Wilhelm 3on$ und Frau Gießen, den 17. Oktober 1927 07539 Erdal Gießen, den 18. Oktober 1927. ; Dixin Men, die uns anläßlich unserer Goldenen i-ochzeit mit Glückwünschen und Geschenken beehrt haben, sagen wir auf diesem Dege herzlichen Dank , Mietgesuche | Witwe mit etro. Tochier suche 1—2 leere 3imincr m. Suchenden, var terre. 3. EINLADUNG zu der am Dienstag, dem 25. Okt , abends 8 Uhr,im Kaufm.Vereinshaus stattfindenden Mitglieder-Versammlung ürotefostiitea billigste Fahrpreise. Tel. 249 auch nachts Sdiillisfi, Bieten Einladung. Don Mittwoch, den 19. bis 23. Oktober, abends 8 Uhr, finden im Iohannessaal an der IohannesKirche *B ertrage von HerrnIakob Walz aus d NettungS- archc in Möttlingcn statt. Jedermann ist freundl. eingeladen. Eintritt frei. [07460 wollen Sie behalten, auch wenn Sie Schuhe putzen. Dann dürfen Sie nur Erdal verwen» den. Die Erdal»Dose öffnet sich durch einfache Hebel »Drehung spielendt örlwes. oröentl. WWkl mit guten Zeugnissen in kleinen HauSbalt <3 Damen) gesucht. 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X. 9474 0 Saat Nr. 244 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhestenj Dienstag, 18. Gttober (927 Die Sudetendeutschen und Lord Rothermere. Ben Ottmar Äallina. Mitglied bei Prag. Parlaments horte Urteilr. d.^rnb.-r» bei mangelnder Äenn*ni» der tatsächlichen Verhältnisse, in Zukunft unterbleiben Wir Subetendeutschen sind un dessen bewubt. bah Lord Rothermere nur un Dienfte der im- perialist.schen c-*.git*2>en Pr'.itck handelt wenn er sich heute ber magyar» chen 3nt „■ Millionen Sud.tendeutlche. loöger.ssen vom beutfdtxn Sprachgeb eie. trotz bcutfdjer Re- gierungsteilnahme ber schwersten Unter- brüdung unb Entnationalisierung auSgeliesert sind Dir Sudetendeutschen müssen endlich begreifen, bah wir nicht daraus hoffen dürfen daß unsere schwere Rot irgend eine Persönlichkeit auf dem weiten Erd ni rund, um de» une. angetanen schweren Unrechte» willen, bewegen wird, sich unserer anzunehmen, sondern wir müssen selbst unsere» Schicksal» Schmied werden. 3n Mitteleuropa wohnen bekanntlich rund 40 Millionen Menschen in Unfrei beit. Deutsche. Ukrainer, Magyaren und Vulgaren stellen da» Hauptkvnlingenl S» war zwar möglich, diese Volk»teile unter Bruch seierlich gegebener Versprechungen im 3ahre 1918, pochend auf die .M a cd t der Waffen", in die verschiedenen Fremdstaaten hincinzupressen. Doch wird niemand dehaupten können, bah solche im SiegoS- taumel biftkrte . FriebenSbestimmungen" auf die Dauer aufrecht erhalten werden können wenn die betreffenden Volksteile die Anerkennung diese» unwürdigen Zustande» ablehnen, und an ber Erlämpsung be» heiligsten Raturrechte» ber .Selbstbestimmung'' festhalten. Von diesem Standpunkte au» betrachtet ist bie Aktion be» Lord Rothermere unb die gut organisierten Bestrebungen ber Ulra.ner ein B. wei» dafür, bah wir in Mitteleuropa noch weit von einem trirflicben FtiebenSzustand entfernt sind unb bah ber wahre Friebe erst einkehren wird, wenn ulkn unterdrückten Dolls- teilcn da» 2l-r- kannt sein wird. Aus dem Wege zu diesem Ziel bildet die Aktion Roihertnere» nur eine Etappe, doch muh He al» ein erfreuliche» Zeichen für einen teilweisen Umschwung der Wclt- wmnung t evachtet werden da noch vor kurzem auch ber leiseste Auf nach Aenderung der unhaltbaren Bestimmungen ber Parlier Sr.eben»- vertrüge als eine Bedrohung bej Weltfriedens ausgelegt ®urbr 0-» ist daher dekeutunasvoli bah sich heute betrtt» im Lager der Schöpfer d«e : V.rträgs Ctimmen erheben bie «uv solche üeiberung. wenn auch vorläufig nur des Trianvn- we» ' rbcin unb zwar mit ber aegenfat»- lich^'Vegn'indung buh ihre Abänderung ‘m 3 nrcresfe ber Aufrechterhaltung des Friedens notwendig erscheint 5. H. 5. oder 5.0.5.? Von anktem itaitentsche» H-Kerrefpondenten. Xom. Mitte Ohib. Aoch Huben die Xanrnen nicht gelprvche> noch scheint ein 5Kneg zwilchen 3ugv!lawien u id Uitiinatum an Amer.ka. und schon zeihnen Ich Sympathien und Antiv-tthien wie sie im Weltkrieg eine k aroste Xo.k g vielt haben kst-.itl ch ab Die entlcherdende Part.-, ber Unoeteiitgren cigrcUi Partei. Frankreich s^bftverf.Endlich lür Vclgrad. Italien ebenfr seib'tverständiich für Sofia. Eine Veteiligung. bir nicht nur her Viuch in der alten Entente sondern auch i'.rrät. wie man .Svmpathie" übetkren kami. mit fron- zöfifchen. italienischen, engl 'chen Werten Mit l ei!iagtn, Aatarurrwendigleiten. heil gen Grenzen und fo weiter. Wenn dann der grrt*r Augenblick kommt, werden Iicherlich auch die edlen Men« fchensreun.de sich etnfteUm .zum Schutz der kleinen Rationen". Ein Vlick au- da» Sch ichbrelt und man erkennt sie alle wieder, die heben alten Figuren. begehn' Rum ä nie Wixh kkürt« OMdnik Griechen1 Sakwiki Berricj V JSewi Sfip P*£cro O e#dc vista i Lupnice Bulgarien J ugoslavi ZiNfceX^« X^eU * \\ ta ' . v> Piret ' 1 C#i'bA Leskovec cv,°. mögen He augenblicklich auch etwa» ander» stehen Da ist zunächst der Mord, der die Äugei in» Rollen zu bringen Hal. Da Serbien bekanntlich niemals zu einem derart verwerflichen Mittel gtgufren hat. ift seine Empörung über die maz- donischen Revolver nicht mehr wie' billig. Di Mazedonier haben ihrerfrit» bk* Fahne he* Selbstbeftimmungsrechte» entrollt. Fiankie.ch wird i.: wa» ihm (niu 3nicrdkii gebieten und ängland opencn Isfort mit der Mc igm dem ^rühmten Gleichgewicht Die Bauern un grob gewordenen Vulkan brennen tat auf. geschoben zu werden Der iazedoni'chen Fahiie s,nd m Italien Anda. r erstunden, die ilch mit Feuereiter hir sie einfetzen, als ob es im alten Europa nicht Völler genug gebe. Millionrnftämme. die unter hem.'cr xrrfchaft leben. Den niaz^omlchen Srribeitvg.-ih begreift man h.-n deutlchcn nicht Ab»r Italien mühte mch; faiziftisch fein wenn c» keine Männcc nutzr hätte, die solchen y.ulillen bei allen Diplomatie das offene Wort voijiebci wie e* dein taern egoismo ansteht E» hegt aut der Hand, dah 3talien unmöglich auf der Seite »eine» Erbfeindes fein kann Nr immer der jeweilige Adrianachbar fein wird. Al» ich feinerzeit den sogenannten Adr lapakt den Freundschaf isvenrag Italiens mi: ZugoHawien aU unnatürlich und daher brüchig* von GeduN an bezeichnctc laurbe ich bös angefahi.n. befonders von .PaziHsten". bi.* es belfer tri'kn muhten, weil sie. wie immer, weit vorn Schuft Iahen, heute macht kein Mensch mehr em .v)tbl daraus, dah bir ^kitunooerträgc lang’: duich sie Zeit ave gehöhlt und durch dav Ablommen Fraickreich» mit Serbien vollends untauglich gemacht wurden, so dah sich ihre Xaiisiz:ci ung wirklich erübrigt Jugoslawien, so lieft nun heute In her sakzistilch'ii Preffe der Hauptstadt, ist nicht nur das ständige Epizen- Itum brr Valkanerfchütlerungen. ein Staat, bei- zu häufig von sich i eben macht, es ist auch ber n stinktive Feind 3raliens. Geboren au» ber starrköpfigen Dummheit eines Wilfon fo steht das wörtlich da ist er in der Haupt lach.* au» Äioakn und Slowenen zusammengcknt die das zertrümmerte Habtzburgerreich zu wildem Hast gegen Italien erzog, tiv hat von Ocst.rreich- Ungam die unerträgliche Lage aul unserem anderen Adriauser unb mancherlei ungeivchikr- ti’te Dinge geerbt, er ist die künstliche Schöpfung eine» in afirn euiop.u'chen Fragen stcckunwik senden Pedanten, den Europa leider zu seinem Schulineister sich aufspielen lieh. Dann wird abgeurteilt, xtugoflawien al» alleinschuld.n befunden und die .Pflicht der europäifchen Vrohmächte' formullerl: Älar und en«schieden in Belgrad begreiflich zu machen, dah e» nicht genügt, ein klein«» 'Volk zu fein, um das Recht auf Anrnasmng unb Friedensstörung zu Haben: andernfalls könnte lich bas S. H € In bas .jeichen S. O. S. Dertixinbeln! Da» ift. follte man meinen, unrnihverst ä n b I i ch. SS tragt sich nur ob Serbiens Gönner eine solche Sprache nicht eher In Sofia für angebracht halten werden. Rom unb Paris werden fich jedenfalls schwerlich über die Adresse einigen unb Optimisten, bie da glauben Italien gebe sich gegenwärtig nur so bulgarophil weil Hönig Doris gerade in Rom fei uiü> man von einer Verlobung mit der zweitjüngsten Tochter Viktor Emanuel munkle, sind fchlecht informiert. Italiens Blick wird nie mehr vom anderen Adria ufer vegzulenken sein, er geht sogar bereits darüberhinaus aufs Schwarze Meer unb Bulgarien kann ein Stützpfeiler für diese Brücke fein Lpreckistunden der Redaktion. 12 di» 1 Uhr mittag», 5 dl» 7 Uhr nachmiNnq». Samtlag nachmittag nefchloflrn Wn jf Iflf nauilrÄr, - sind lediglich an die Seschäslssteile zu rl.'dm „Hier werd qeiappt“ Alt-Zraatsurter Apklweialchcnken. Von Adrian Mayer. Für die Befucher der dcullchen Städte namentliv aus dem europäifchen und amcrilam- ichen Ausland sind di« alteren Stadtvierlcl mit ihren Straften und Plätzen von befonderem Reiz: hier lebt noch bie Stimmung früherer Jahrhunderte und gute alle Baukunst de» Bürgertum» Hier aber hat lich auch — abfeit» vom noch manche bodenständige und originelle Eigenart erhalten au» welche die Qlufmcrflainlcit des fremden Befucher» nicht immer gelenkt wird, die aber gerade deswegen ihm reizvolle Eindrücke und Reifeerinnerungen vermitteln wird. Die Besucher 21! ü n ch e n » werden kaum ver- ’äurnen. dae Hofbräuhaus am Platz! mit einem cd)t banenf4) vollerümlichen Treiben au'zusuchen unb sich ihr Mast Bier eigenhändig vom Schank- nfch zu holen Weniger zahlreich schon werd.-. ’ie in Äöln bie kleinen Schenken auffuchen :n denen der Kölner da» bekömmlich« heimlsax Altdier' zu trinken pflegt, oder etwa in der Moleihadt Trier die am Zluftuser und sonst n der Sladi zerstreuten Lokale wo da» uukl- laniscv« Rativi»alge:ränk der Aplelwehier ^ie.z' ixnannt da» au» dem Lareinifchen dc» alten N?mctlanbe» überkommene Wort bedeutet >" «i. > am . an Stelle des Weine» au» den. Por« hem axihen S eingutbecher, r eileicht Auher dem Trierer Land Thüringen und Schwaben ist Frankfurt mir dem Hain 4«bkt und Rasfau besondere Domäne de» Harber im Herbst zur ÄeUcrjeii fühen Avfe'lrankee. Hier m Frankfurt har er ferne gefestigte Tor« ji*- stellung unter den ortsüblichen Getränk: be- «oahn unb ein besonderes Äcnncrtum heraus- gebiidcr von fo gefestigter Erfahrung und kriti- ’chem Urteil, daß man die ofr in Logan" vereinigten Geniester al» ..Ebbelwvi-Ge’vworeno" benennt. Vielleicht war c» auch ba» von Eha- rakrer gutartige ®«Uän? da» dem cmgefeHenen Sütaertum der allen Freien Reichsfiadr feine fprichwörrl.ch gutmütige Eigenart durch horte Zeiten erhalten hat. Der Apfelweni wird in 5ranlhir: auch in groheren guten Restaurant» inmitten ber Ver- kehrtzvierlri um bie Haupt wache, den Rörncr- berg und ben Dorn n oen Wein u.ib Bier au»- gcfi.'nf4.. Bon besonderem Reiz bleibt icdoch der 2. such ber mehr ahgelezenen kleineren 6 lamm- lokale, wo sich besonders am Abend ein dem Müna ?ner H: brau verwandt es Volk treiben cr.ttDiucIt. Äus re Idöftattung legt man hier keinen Wer!: man fitzt ohne Ansehen der Älasscnunterschiede »rnd der Äleibung auf Bänken um den blank gescheuerten Holzl. H, und die Hauptfach« ist b.c non den Äunb gen sehr fck-arf geprüfte Qualität be» ,Stoische Die 5!aslis«che S'.ätre her Frank!urter Apfelwei: Ichenken (i der süblich b;ö Hlairiö gelegene ölabl.c.l Sachsenhausen. wv es d:.* sogenannten Heckenwirt schäften" in Fülle g bk. Sir sind keineswegs da» ganze Jahr hindurch alle geöffnet; zum Zeichen, daft der Betrieb im Gang ist unb Apfelwein gezapft" wird, hängt bet Wirt an dem Eiknhaken vor der Tür einen arünen Tannkn ober vo Ädlner — der zumeist SchoriL oder Jean he .fei — ausgen'chten Wurst- Schinken- und Ääse- brötchen. Es erscheint aber auch a.Sbald der . D r e z e l b u b" mit gefülltem 5iorb; ein anderer bringt d.« beliebten heimischen „Äninmel- tree!'. und es enlspinnen f»ch m der Regel belebte Zweg«lpräch« mit ber. witzigen und den ctdinrngarten eit 3ahrcn wohloeka .nle Verde» autzgefche ErvffeS bilde: d e Ve’uchet^ahl da» iutxr \i-Hige Batomrter .l: das Lokal dich: gefüllt lo fanr. mein der G<1 *c be» Getränke» *errich«n fehl. Der Ausschank erfolgt au» gro en ©teinfrüger ..V e m be l' genannt, die schwebend .n Gestellen aus bem Schcmknfch hangen . nd übet de» in grober Zahl ringsum an ben Wänden al» Schmuck aufgestellt lind 3n einem beliebten Apselwein- lokal in engem Gästchen hinter der historischen Paulskirch« wacht noch aelch.chtl dx (Ir.nneruna: e» war zur Zeit der ersten deurichen Rationai- verfammlung 1M3 noch Weinlokal unb hierher xegen fich in ben Sinungspauleu de» Parlament» Die erholungtzbedürsngen Abaeorbneieiz mit Vorlieb« zurück. An ber Wand hängt ein aller Stich mit den Männer' der Paul-k.rche und darunter steht noch ber alte schwere Eichentifch. um den Robert Vlurn unb sein« Gesinnungsfreund« in den Tagen Ix» Äampse» um em neues Deutschland gerafirt haben Zuweilen kommen ameri- kar.i'che Gäste, um an historischer Stätte mit bem guten Apfelwein auch die alte Snmmung und D»-ihe be» OtK» n sich aufzunehmen Mehrfach wurde von ihnen 'chon bet Wunfch nach Erwerbung be» Eiche: k'ches als gerichtlichen E. inneruiigSstücketz ausg.lproche:' doch 'st er vis heute an ber allen Stätte vervliebrn TOartburgfeft 1927. Di. Gedenkfeier bet Deutschen Burfchen’chaft begann in Eifenach am vergangenen C-onrtag ui t ei nein allg. ein Ä rchganz 3n drei Go't«- bäv Gvttesbienst fammdkn fich die 173 Vurichenlchaflcn aus d. n Reich au» Danzig. Deutfichöstervrich, T^chschollowaki unb Siebenbürgen mit ihven Alten Herren zu: yrh- mg auf Me Wartburg Ds.- Zage ttnn *.< ist nicht notwendig dah sich unbedingt eine Partei ober mehrere Parteien zu dessen Trägerin machen. Wenn e- Die Reichs- tegierung nicht tun will, bann sollte es eine andere Stelle tun. Dazu berufen ist bie deutsche Presse, die gerade in bet Wahl- tecbldfraqe in einer nie zuvor gekannten Einmütigkeit zusammensteht. Oberhefsen. Landkreis Vicsten. ♦ Alten-Duseck, 17. Olt. Der vor einigen Wochen stier ausgetretene Scharlach hat erfreulicherweise bis jetzt keine weitere Ausbreitung gefunden, auch sind die wenigen fesigestelllen Fälle leichter Ratur geblieben unb günstig verlaufen. Während bie Kleinkiaber- schule vorsichtshalber vorläufig noch geschlossen bleibt, hat die Volksschule nach Ablauf bet Serien beute ihre Tätigkeit wieder ausgenommen, bei welcher Gelegenheit die neue Schulin cwalterin Frl. Repp In ihr Amt emgefüfcrt wurde. : Aus dem Busecker Tal, 17. Olt. Die Feldarbeiten nehmen dank des prächtigen Herbstwetters einen rüstigen Fortgang. Die Doggensaat wird Wohl meistens beendet fein. Die Bebauung und Herrichtung der Aecker ist sehr schwierig, da das Land infolge der an- baltenuen Rässe sich sehr gedichtet hatte. Zur Zeit sind die Leute eifrig am Dickwurzheim- fahren beschäftigt', es sind hier sehr gute Ernteerträge sestzustellen. Vielfach sieh, man Mieten im Felde, bie die reichlichen Ertrage aufnehmen müssen, da die Keller bereits voll find. Die Ackerschnecke tritt in diesem 3abr. begünstigt von bet Rässe, in grober Zahl auf. Die Oeffnung der Wiesengründe für die Weide hat nun begonnen. das Vieh findet noch reichliche Rahrung. da bie Wiesen gut ausgcschlagen finb. ch Watzenborn-Steinberg. 17.01t. Am Eamstagabenb versammelten sich bie hiesigen ©emcinbeglieber. um bem OrtSgeiblichen. Pfarrer Etauba ch. ihre Wünsche zum 25 j ä h - stmErsolg unliebe. Roman von Robert Misch. Copyright by Carl Dunker. Derl.n SW 62. 19. Fonsetzung Nachdruck verboten Am Abend spielte er, dem man Launen und zuweilen völlige» Versagen nochfagte, mit einem unerhörten neuer. Man tobte vor Begeisterung — Blumen häuften sich vor ihm auf. Unb wieder bewunderte Isa den Adel seiner Bewegungen dieses gertenhaften Leibes, feine tenorale Stimme, bie in ungeheurer Wucht, Schnelle unb Leidenschaft bie Worte vulkanisch herausschleuderte, ohne dah eine Silbe verloren ging, die musikalisch war, ohne in deklamierenden Singsang zu verfallen, weil sie von vtenie und grobem .Hunftverftanb bewegt unb be- herrscht wurde. Aste Tone, olle Skalen menschlicher Ausdrucksmogllchkeiten standen ihm zur Der- fügung: Liebe — Berzweifkung — Freude und Schmerz — Sehnsucht — Ironie und Weisheit, die er in der Rede zu den Schauspielern so prachtvoll zur Geltung brachte, Grauen, Todesfurcht und Begeisterung. Ein paar Mal Hatte er zu ihr Hinausgespielt unb gesprochen. Dann strömte ihr das Blut entzückt und erschrocken zum Herzen — ihre Pulse hämmerten. „Für dich allein spielt er mit io vulkani- scher Leidenschaft — um dir zu gefallen." Ein tiefe» Entzücken entrückte sie ihrer Umgebung Mm anderen Morgen läutete er sie an unb flüsterte ihr allerlei verliebte, tolle unb luftige Dinge zu. Sie bat ihn, vorsichtig zu sein. „Glaubst du, dost mich da» tekpbonfräulein an meiner Stimme erkennt, mein süßes Schäfchen?" Für den nächsten Tag verabredete er, da er abends nicht spielte, eine nachmittägliche Zusammenkunft In einem Dorfwirtehau» bei Kastel, am ooberen Rheinufer, wo sicher niemand hinkäme. Es war gegen zwei Uhr dieses Tage» — ge- rabe wollte sie sich zu diesem Ausflug Neiden — als ihr die Perlacher einen Herrn vom Theater mcl- bete, der sie sprechen m. Ate. Ein süßer Schreck zuckte durch ihre Glieder: Da» war der geliebte, rigen Amtsjubiläum zu entbieten. Zuerst erschienen die Dortzandsdamen dcs evangeutchen FrauenvereinS unb überbrachten ihrem ersten Vors'.yTr.ben und Gründer mit herzlichen Worten deS Dankes eine sehr schöne gerahmte Widmung. Alrbald versammelte sich bet K Henchor unb zahlrei-)e Bewohner un'eres 'Siri, tvwie bet seither durch Pfarrrr L.aubach versehenen Rachbargemeinden, um gleichfalls zu gratulieren. Rachdem daS erste Lied des Kirchenge'angverrias ..Lobe den Herren ben mächtigen König bet Ehren" verklungen war, hielt Bürgermeister Schäfer namens des Kirchenvorstandes, des Kirchenchors unb ber Gemeinde eine herzliche Ansprache an ben Jubilar. in der et betonte, bah es dem Iubilar. trotzdem er erst seit etwa drei Iahten hier wirke, gelungen sei. daß im kirchlichen Leben eine wesentliche Besserung ein- getreten ist. Hand in Hand unb Treue um Treue hätten Pfartec und Gemeinde zu'antm.n gearbeitet. unb man könne sagen, bafj schon in bieten brei Iahren der Samen, den der Iubilar aus- gestreut habe, gereift fei. Unb wie die Jünger ihrem Herrn und Meister nachgesvlgt seien, so wolle auch die ganze Gemeinde bem leuchtenden Beispiel ihres Geistlichen nachwandeln: als Symbol dieser Idee überreichte der Redner bem Geistlichen im Rtmen be- Kitchengesangvereinc das bekannte Bild von Wehle „ilnb sie folgten ihm nach". Zum Schluß gab Bürgermeister Schüfet noch bem Wunsche Ausdruck, bah die Gemeinde in wieder 2ö Jahren da- goldene Amls- jubiläum des Pfarrers Staudach an bet gleichen Stelle in Gesundheit zu feiern hoffe. Darauf dankte Pfarrer Stau dach tiefbewegt, zumal er in diesen vergangenen 25 Iahren nicht eine Stunde wegen Krankheit habe auszusetzen brauchen. Der Kirchenchot beschloß bann bie Feiet mit bem Psalm ..Der Herr ist mein Hirte". X'.X (Brünberg, 17. Oft. Am Mittwoch wird der aUgc-.ein bekannte GJallusmarlt innen Anfang : .bmneindewalb feien. Gar mancher hielt das für Jägerlatein, oder er zweifelte daran, daß es gelänge, ein folchcs aut Strecke zu bringen. Run hatte aber am gestrigen Sonntag unter Förster Gustav ... Glück durch einen Meister- fchuß e.nen 183 Pfund schweren Keiler zu erlegen. Er fchoß ihm mit der Kugel direkt inS eine Auge. Das Gr.ntringcn des fcltcncn IagbstückS t: ? chte viele aas die Beine, um bas fchwarze Borstentier zu bei eben. Wie verlautet, soll fi^. e.n anderer Keiler im 3agdgebier beS benachbarten Pächters 3 b ring (Lich, befinden. — Gestern trug man unter Dorantritt des Krie- gcn>cr:in5 den letzten Veteran von 1866. Herrn Gabriel Ravenau zur letztenRuhe. Er war auch FeldzugSteilnehmer von 1870 71 Run Haden wir noch zwei Veteranen des deutsch- französischen Feldzugs. flrciö Büdinqcn. nd. R i d d a, 17. Olt. Am Sarn-tag leierte die hiesige israelitische Gemeinde bie 50jährige WieberkehrbeS Tage- ber Einweihung der Synagoge in Ribba. 3n dieser sand schon abends varher ein Aank- gotlc^dienst statt, den am SamSlag eine größere Feier, an der auch dec Stad Vorstand, der evangelische und kathv.iiche Kirb>envar,tand sowie die Vertreter verschieden r D Horden t.dnahmen, tin Gctteshause folgte. Rabbin:. Dr. Hirschfcld aus Gießen hi?r7N Arm» montan! unb dts zu frinrm T*r •brbwtorimaii- bant 2.: 3 tu . I cgr^rmn Tot>J »ar er ebi !rd?4 Teutonen au- 161071, von be«en febrr üto 80 3obre dt iU. „ M , - ♦ Wallernbaufen. 17. Ott. Si e: 'tri Mf Aeplelc. nre ganz brion&er* r.ich'.ich ast. Um Crntnin brach an einem 'Baum (roter trie- n’<>fr ®rinc?*d 35 qro*w Körbe voll unb ern- ictc von bcmlefbm nrd) Heben Rentner Lbu?!ri- ib’t'Tu O.* 1 2 * *:ernte nehm ober lehr viel 3fÜ i» 2n t de> u r *e rn t e «och surüd ift Der echulvcdtand hat bc^-r um lkrfän/Kr.ma her 5)erbh1rr.n um rin« Loch» nachgelucht Da* Jtiri*fcrctn*prd ibent Baumann, < c r b t* • losen leider etwas gefitcncn; sie beträgt für den Kreis noch rund 300. Hierzu komm! -aß viele Gemeinden geplant? Bauarbeiter betonten? im Wegebau zurüdste.len mußten, w il bei der her- zeitigen Lage he* Geldmarktes bie erforderlichen Wittel schwer beschälst werden können. Tittrrcis. s7'Schönbach. 17 Oki. Die Kartoffel- ernte geht jetzt hier zu Silbe. Der Ertrag ist sehr unter'ch.edlich: in sruchtem Boden gibt e» wenig Knollen, dabei viele faule, auf dem bergigen Gelände ist ber Ertrag über Erwarten gut unb fast ohne jede faule Knollen. Auf ft einigem Boden wurden je Morgen (103 Ruten» 93 unb 103 v-kntncr unb mehr geerntet. Für tvrißfl 'chige 3 rtosscln werben 5 b.- 6 Mk für g:lbfkirj>ii 6 bi* 7 Alk bezahlt Am 5traut sind durch die Raupen des Kohlweiß Ings große Schäden entttanb.n. Alrcio Limburg. WSR Limburg. 17. Olt 2lnsan^ Ol rber 1927 konnte da* Bistum Lim dura a.l rin 10 0 jährige* Bestehen z >iahl ber Kaldoltlen bei rüg damals im Bi »Um 140 000, die Zahl ber Pfarreien 134. Dekanate bestanden in Braubach. ®!tvill?. Hadamar. Hochheim. Höchst, 3bftein, .'tmiigftein. Ämourg. Meudt. Montabaur. Bad Schwnlbach, Rennerod, RüdriSheiin, Settern und Ufingen. Die frei' Stabt Frankfurt a. 21L schloß ihr Gebiet dem Bistum Limburg an. Erster Difchos war Pfarrer Brand I Königsteins. Das Bi*tu>-i zählt gegenwärtig 7.ahezu 500 000 Seelen bei 180 Psarreien. Bischof ist feit 1913 Dr. Augusti.ru* Kilian Maingau. WSR. Frankfurt a. M.. 17. Oft Fest - genommen wurde wegen Heiratsschwindels 7'7 '7 äl>rig* 3«gen,cur Rudolf 2 che- r < 7 Cr s .1 Ü#X5S 1 r r-rc txT.be heiratslunigc Da-.cn u a ihr Bermsgen gcprril: 3.och feil er i' .«der Seit in der llmgegrnb von inrr em neue ? C,'\r g , ndm hibi Da Fußballspie k fferman.a M gegen Hanau 93 aut den S^ichhtzsrr ‘"Strtcn end cf mit -In cm großen Krawall 7 chted tf.nc Berwandte t*r *oten er.ttt einen doppelten Sd^brlbru-tv so daß an ihrem Aufkomincn gezweifelt wird, -üud) die üurigen Fahrteilnehmer erlitten zum HulounfaQ auf einer Fährt. rvahrend dcr Ucbcrsahrt mit ber Rheinjahre bei Andernach drehte der Fahrer einet» Laftwaget'.» den Motor an. Drr Wagen setzte sich, da offenbar ein Gang eingeschaltet war. In Bewegung unb drückte den Fahrer, der nicht schnell genug ',ur Leite fpn.igen konnte, In den Rhein. Das ter sich nicht uurch 2d)triramen retten konnte, et ■ trank, ehe ihm Hilfe gebracht merdeo konnte. Zu gleicher .',eit befanden sich noch einige Wagen auf ier Fähre Die Führe konnte erst nach mehreren Stunden ihrest Betrieb wieder mtsnehmen Absturz in den Bergen A..i großen M »1 h«n bei 6-chwt)z stürzte ier 23 Zahne alte Lang von Zürich ab Or irollte mit einem Kameraden den groben Aththm J ir* die Defnoand Mtcigen Al* er einen Felsvorsprung zu überttc gen verbuch e. fiel er n angcfr.ltew 'ustande etwa 40 OHeter hinab Sr blieb am Seil hängen; sein Begleiter hielt fest bi* am OUxbenitta; Hilfe kam Lang gab inbefftn ke i n Lebenszeichen mehr v--. sich Die Lrichc lonnte noch nicht gri>cr.Kn werden Dreifacher Mord und 'Selbstmord. Am 6am* ag wurde in *35 er b t g an her Oft bahn ein dreifacher Mord entdeckt. 3n einem < iwas abfeit* gelegen n Haufe hat ber Arbeiter Oskar Wilde feine 74jährige Schwlegermulke i . seine dreistigjährige Ehefrau und fein sechsjuhriges taubstumme* Töchterchen er» schlämm und hieraus Selbstmord begangen. Aus hinterlassenen Briesen he* Täter* geht hervor. hast Wilde die Tat wegen bauernder Ha» inilicnftrdligfciten begangen Hat. HaubüberfäUe In Trier. 3n ein im Zentrum der Stadt Trier aclegenes 5tolonialroarcngcfd)äft drang Donners» tag abend, als gerade der Laden gcfchloffcn werden sollte, ein vermummter Mann ein, bewarf die beiden Berkäufer mit Piester und gab gleichzeitig fünf >evoloerich.' Ob. < urch die de: Dcichaft»- b r e r geratet surtz Der andere Verkäufer - Q >3ring', ng bte Waste au« ber Hand uns . ihn d.irch Stiche mit einem Taschen- uw'itf T t-reeb von ber Straste Hi Ise berbrieilte. tee t ar her mar anscheinend deriewe Wann in > vr e gek-'rnri anberer. . L E B »chr 'Pau. C.ebed -Tub.ngr.. Die Red erbnert eine -Keipe v>n drennende» Hrage i be* Uni- vcrsitatsiedew Wie kann her WrNenfchaftter d.e immer . r anlche .lende Hlur b.-r Erkenntnis überieben unb tu qe>ebeeten 2'abneu loten? Gebt nuh: die Heuere Gnt.rufluM he* äln.i rktätat den* m Richtung einer 'Ä:. en Auffkaittmg per heute noch tn ber Ihmcnaue Litera rum zula nnenge a^ten Wks'enszweige ? E* wird bie sntdlrng in Natur- unb Gersteswissen- Ichatten iritifch briouchrri unb insdei: >ere ge- Migt, bah auch her Begriff be. KuNurwisten- schuften, die Wertungen vornehmen, kein: strenge Grerv.e gagen die ^akurw.ff«michastei> an bte Hand gib:, d. auch in dielen die W rinn: e.ne «iroste Rolle spiel:. Alle WBenszweige g.'bbmi -uei .ander tr b betrübten sich gegenseitig Dir höhere Oraanifaiion ber Zusammenarbeit must im* crmbg'.-.d,. -.. neben der unentbehrlichen Son- i^ersorkchung zum a.'l '> reinen Del'blld zu g» langen 486 Philvsophifche Quellen befte Heran »gegeben von Stub*. curat Dr B Jordan unb Oberfhihienbirritor Dr H Schneider V G Teubner. Leu^'g unb Berlin 1927 Kari je i Mk - Di*der erich enen Helt 1 Descarte* x>c.» . unb Erlernen >> rausgegeben Von OberfiubtaiZ .rcftnr Dr A Buchenau. Hesl 2 Fichte Die Bestimmung de* Bkenlchen. Her- cu *.,<<*; eben vvs Studien rat Dr B Zorbau He«: 3 Helmholtz, Die Tatsachen in der Da' rnehmung Her luogegeben von Oberftubrn- direkter D. H Schneider Heft 4 Schopenhauer. Das SchS.re. Herausgeaeden von Stu- bieiiräim G Merten» >efl 5 Kant. Das Gute Heraueg^.i'ben von Qberstubienhirekwr Dr. A Buchenau Heft 6: Hu nie Das Wesen her laturcrTennmi*. Heraus gegeben von Stu. .m» hreftor Dr. F. Kramer Hest 7 Hegel, De. Gang her Beeitgefch.chte Herausgeaebei. irui Akaden.iehivektsr Dr Ä. Weibel ricbej Heft umsastt nur 33 bi* 50 Sc .len, zu dieser Llm- |ang*l>ctoränfung tritt eine inhaltlich. Vereinfachung: der Leser wird stet* nur vor cm cm» seine* Problem gestellt unb diese* Problem wirb an hem Werf eine* einzelnen Denkei* verdeutltchk Durch solch? Met höbe wollen bie Hefte vvreil'z« formulier en eigener Urteile verhüten un. zu etnem t*etnuftten zielstrebigen Denken erziehen 517 > Loritiffi wtort Sorödifllceü und Uote ^unm BBaaittH Die. große Würzekraft ist ein besonderer Vorzug von MAGGI* Würze* Schon wenige Tropfen geben Suppen, Soßen, Gemüsen und Salaten unvergleichlichen Wohlgeschmack. - Durch diese Ausgiebigkeit ist, MAG GP Würze sehr billig im Gebrauch. Verlangen Sie aber ausdrücklich yr .gen jsta zft* 7F ■ S* W zx » __ MAG G!s Warza. Bekanntmochnng, belr. die Wahl der Bertrauensmünner und Srsastmanner in der AngrsteVtcnver sichern ng. Die Wahl der Vertrauensmänner und Orsatzmanner findet statt: am Sonntag, dem 27. Jioocmber 1927, von 11 Uhr oorin. bi» I Uhr nachm. Im Stabt hau <•, ktzartenstrostc ‘Jir. 2, Z,m incr 91 r 16. Wahlbezirk ist her Stadtbezirk Glesten Es find zu wählen 6 Vertrauensmänner und 12 Ersatzmänner Die Bert rauens- unb Ersatzmänner werden je zur Halste aus den Versichct ten, die nicht Arbeitgeber sind, und au» den Arbeitgebern der versicherten Angestellten gewählt. Die Bertruuens- und Ersatzmonner aus den Arbeitgebern werden von den Ar- beitflibern der versicherten Angestellten, die übrigen non den versicherten Ange stellten gewählt. Wahlberechtigt sind volljährige Deutsche, männlichen und weiblichen i> <'.lsicchts, fasern sie zu den versicherten Angestellten oder deren Arbeitgebern gehören und im Bezirke der Stadt i-iiesten wohnen. Wahlberechtigt al» Arbeitgeber find — wenn sie nicht al» Angestellte wohlberech- l'pt sind — auch 1. die gesetzlichen Bettreter gejchästsun- sähiger und beschränkt geschastsfähi gcr natürlicher Personen. 2. bei juristischen Ter Ionen die Mitglie der des Vorstandes, bei VeseUfchast.n • mit beschrankter Haftung die Ge Ichäslssiihrer, bei anderen Handelsge- ellfchasten die persönlich hastenden Gesellfchaster, soweil sie nicht von der Bettretung ausgeschlosie-. sind Sind hiernach tur eine juriski'che Person oder Gefell schatt mehrere wahiverech tigte Personen vorhanden, fo darf nur eine von ihnen das Wahlrecht tmsüben. Wählbar sind nur versicherte, die nicht Arbeitgeber sind, und Arbeitgeber der ocrsicherten Angestrilten, die im Stad! bezirk Gietzen wohnen oder beschäftigt werden oder ihren Betriebssitz haben Wahlbar als Arbeitgeber find — wenn sie nicht al» Angestellte wählbar find - auch 1- d«e gesetzlichen Vertreter geschaftsuu fähiger und beschränkt geschäftsfähiger natürlicher Personen: 2. die Mitglieder de» Vorstandes einer juristischen Perlon, die Geschäfts- führer einer Geselllchast m t be schränkter Haftung, die persönlich haftenden (>k-h 111 (heftcr bei anderen Handelsgefellschäften, soweit sie nicht von der Bettretung ausgeschlossi n sistd: 3: die bevollmächtigten Betriebsleiter. Weder wahlberechtigt noch wählbar ist, wer 1. iniolfu itrasgerichtlicher Serurteilung die Fädigkeit zur Bekleidung offen! sicher Aemter oerioren hat oder wegen eines verbrech.ns oder Ser- aebens, das den Deriuft diefer Fähig feiten zur Folge haben kann, verfolgt wird, 'all» gegen ibn das Hauptoerfahren eröffnet ist: 2. infolge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über fein Vermögen beschränk ist Angestellte, die nach §375 des Ange stelltenveriicherungsgefetze» von der Br> tragsleistunq befreit tznd. sind sowohl »ablbcrerfit qt als auch wählbar. Gewählt wird schriftlich nach den Grundsätzen der Berhältmswahl. Die Wahlberechtigten werden aufgeior- dett, bis spätestens drei Wochen vor dem Wahltag dem uMerzeichneten Dodlleiter Dor'chlagslisten einzureicheA, die von wirtschaftlichen Serrinigungen von Ar beitgebem oder von Ärbettnehm«7i ober von verbänden solcher Bereinigungen aufzustellen sind. Diesen Sorichlagssiften stehen nach §7 Abf.,2 der Wahlordnung solche Vorschlagslisten der Arbeitgeber oder der V«isich.'rtcn gleich, die von min bestens fünf Wahlberechtigten unterfdjrie ben sind Die Borfchlagssisten sind für die Arbeit acber und die versicherten Angestellten a< trennt auizustellen. Fede Vorschlagsliste irU mindesten» so viel Namen enthalten, als Vertrauensmänner und Ersatzmänner zu wählen sind Die Borgeschlagencn sind nach Lor- und Zunamen, Ltand oder Berus und Wohn Reihenfolge cuf$uführen. Eine Trennung der Dorgeschlagenen rach vettrauens- männern und Ersatzmännern ist un$u- löMa M't ber Einreichung der Vorschlags •ten ist von den Wahlberechligten ein Viftci Vertreter und rin ölrUoertreter, die zur Abgabe von Erklärungen gegenüber dc.n Wohlleiter bevollmächtigt sind, zu benennen. Die Vorfchlagsttste nach >;7 Abs 2 der Wahlordnuna fall die A.'blrroereinigung, von der sie . usgeht, nach untcrfcheidenden Dkerkmalen fenntfid) machen Hat ein Wähler mehrt re ! arfchlagslifter. nadi tz 7 Abi 2 der Wahlordnung unterzeichnet, fo wird seine Unterschrift auf allen Borichlagsl'ten gestrichen Die Dorlchlagksiiten sind »ngült.g, wenn sic oeripaiet eir.oerelcht werden oder wenn sie drn Dorichristkn be» § 7 Jbf. 1 und 2 der Wahlordnung nicht entiprechen und der Mangel nicht rechtzeitig behoben wird. Zwei ober mehr Vorschlagslisten können in der Weise miteinander verbunden werden, daß sie den anderen Vorschlagslisten gegenüber als eine einzige Vorschlagsliste gelten. In diesem Falle müficn die Un kerzrichner der Dori chic Olsten oder die Listenoettreter ütercinftimmenb spätesten» bis zum Ablauf de» elften Tages vor dem Wadllag die CrNärunq ab geben, £«3 die . oristi agsiisti n miteinander ver Hunden sein loben. Andernfalls ist die Erklärung über die Verbindung ungültig. Wird von den ArbeUgebern oder von tin versicherten Angestellten bl» zum Ab lauf der Frist zur Einreichung von Vorschlagslisten nur eine 'Lvrichkagssiste »in t reicht, so findet für ti< betreffende (Gruppe keine Wahl statt Die in bei Vor- fthlagösift» gültig bezeichneten Personen ?i^Uen üane in der für drn Wahlbezirk er- orderlichen Zahl in der Reihenfolge de» Äorschlag» als von dieser Gruppe gewähst. | Die Wähler haben sich über ihre Wahlberechtigung auszuwei'cn Für die bei der Neicht-rersicherungsanstalt versicherten An- gestellten dient die lllersicherungskarte, für Lte Eriatzkastenmitgsieder eine Bescheinigung der Crfatzkaffe als Ausweis. 3n der । ■Hcriidicrungsfnrte ober der Vefcheirngung muh wenigsten» ein Beitrag innerhalb der letzten 12 Monate vor der Wahl noch- i-öicfm frin. Hat ein Erfasckasienmitgsild : och ane güh.flc versicherungskarie, so oarf ihm Ine Ersatzkasfe keine Leicheini- gung ausstellen Die Wairlberechtigung der Arbritgel er wird durch eine vom Städtischen cteuertarreau, Bergsttasie 20, ,immer Rr 13, ausgestellte Üeidxini «iung nachgew,esen Die LriatzkastenMitglieder und die Itrbeilcrbcr werden anf- griorderl, sich diese Pddjcir.igungm au»- ; stellen zu lafkn. Das Wahlrecht wird in Person und i urd) Adaabe eines Stimmzettels ausge- übt. Die Stimmzcitel dürfen nicht unier- schrieben fein uid keinen Protest oder wrbehalk enthalten, cte sind aun rh'lb des A ahlroums hor.dschriftlich vLer .m Wege der Vervielfältigung herzusteven. _ Den Arbeitgebern ist es gestattet, an Stelle ber perionlidien Stimmabgabe ; ihren Lttinmzettel in oerichlosieuem Wahl- ,mfchlage dem Wahlleiter unter Vei- :igu-g des Ausweises über ihre Wahl- cr<4rhguiig brieflich rinzufenden. Die er- '.'rderlichen Umschläge erhalten die Arbeitgeber aef »erlangen von bau Wahl fester au«aehänbigt Der Vries nwsi spätestens am Wahst^ bei der unterzeichncten B.Horde einpegangen fein Nachträglich eingehende chmmytlet sind ungültig l! lilberechk gten Versichetten, die sich am Wahltag während der Mahlzeit aus zwingendc', «klrunden auherbutb chrr» Wahlbezirks nufhalten, stellt der Wahl- kiler auf Antrag gegen Hinterlegung der versicherungskatte ober der Bescheinigung der zuständigen lfrsatzkasir einen Wahl- schein aus "m iibngen gilt der vorhergehende Äbsatz entiprechend. 3eb(r Wahlberechtigte hat eine Stimme Arbeitgeber, die mehr als fünfzig, aber rathi mehr als hundert vrrsichctte Ange [teilte beschäftigen, haben zwei Stimmen. . ir je weitere ange«angenr hunbett ver- sicherte Angestellte erhöht sich bie riabl um - ne Stimme 51 cl» Arbeitgeber hat mehr al» voonzig Stimmen. Hat ein Arbeitgeber mehre rc Sttmmen, fo hat er jeben Stimmzettel in einen bejonberen Umschlag *u legen j v r.!b„l! ein Umichlog mehrere Sttrnm- tel, lo gelten sie als em Ztimmzettel, wenn sic gleichlautend sind, anderniall» sind sie ungültig. Dcr Wahlberechttgte darf frin Wahl- »irf, in dem er wohnt, aut üben. Die verstcherungskatte muh die Wohnung ausweifer 5 kann nur für unverandette Vor- sch ag 'isten gest-mmt werden: auch die Reihenfb^- ct der Wahl nicht tröhlbar ist. Ung’iü'.p ist ferner bie :Äahl einer Person. von - nb.-r ju berrn Gunsten von Dritten die B-H rechtswidrig ober durch ^Twährung ober vrrsprechuug von ®c schenken beeinflußt worden ist, es fei denn, daß dadurch dos Wahlergebnis nicht t- rändert worden ist. 9326a Gießen, den 10. Oktober 1927. Der Oberbürgermeister der Stadl Gieße». 3.S.: Dr. Frey, Bürgermeister als Wahlleiter. 400* MS p - " ',.r L WWWIIU/U !ncöm zwei Nrr IcfeOt Tung Hegen? ^Tlmjpein lstbt sein erst '^lage gege ■tlcn txdii ' 2 m Duhk Id. Jlib 2m Lonni 'ö ersten Q vreinc zum Ae gcgenüb Ar gut zusar toorei nnvmdsrei 'Nbadu be 4 4 Vvei Cih im Tut ®r‘jcn.£inb( 2m Bon öu einem ( etWaöc. ffWe fofort , öer Du, L" ", la j ecks ein. .‘jWrfffi z O tzr Duse der , . '* ctid 5 ? a!le ' öu erringt "7 Halblinke $orm T\igcim sZ -•jdricflCT. iarbt. mi tj&TW.r- ' Jeitsahrt - m 'S-a! fünf IHtmri v*c'U“. .2 'tüiffurtci brü-r. giart vonsd rnffSSebtcn b nmri in Handbc IRId. fiff endete, tau cir.ge’Vielte langfichn tt nehm. Zmr Deg< ab. i SDielleltcr Mtvs. Zto belfer. M uni Ttfar ®ro6: Unter ,cn W D-ntN t‘t>n*vr • ■ - ?ur^„ ***» fc.T.C- ,. v; rf* '-Lnl Khider-Mänte^be^Car^Nowack Seltersweg 85 sassä V B L MEingmg™ Meilen m modernen /fädersloffen _ und Seiden J. Pfeffer, Marktpl. 6 0473* [9483D 1',,jährigen Bullen. 1927 Drucksachen allerArt liefert in jeder ^wünschten AuvUttung stilrein und preiswert die BHIhl'iche Univ. Druckerei. R. Lange 2. Bestimmt an Ort u. 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Kurhefsen-Marburg 5:4 Cigareferoe gegen Ctgarrferoe Butzbach 2:2 Illa gegen Lich II 4:3. von den ©tanb 40. scharfen Schuh, der dem ©lefaner Tor» abwehren und s- Tor. 1:0 für R m erzwang einige Gcken. tzlars Hüter mit dem Fuß r verwandeln .zu können. die fünfte kampflos zugesprv- scheidende Tor fiel kurz vor Schluß durch dl (kin ganz prächtiges Spiel lieferte die er 3br Spiel Zusammen - nimm entsprang, zum verdienten Threnlor. Dann fielen nach schönem Durch'viel zwei weitere Trexler für die Blauweifan. denen ein verwandelier Handelfmeier alS 7 frlgtt. Den TtnrrHgen be- 'chlvh ein unverhoffter Schutz. Die Illb-Marmfchaf: 1X0# fertigte Klein- Lindens I. mit 6:1 Toren ab Das Spiel war chen. da Lollars (Erfte zu spät angetreten war. Die INa-Mannschofi gewann gegen die Zweite von Ltch knapp, aber doch verdient rmt 4:3. Das ent« bDen vollzählig gewordenen TDiefcdcr letz um drehen und 6: 2 gewinnen Die Dugcnö und die Schüler Datz bte Jugenb OBiefed# in Leun - " -* f' nübn das Sp.el so üble Formen an. Nib ter Sch^edsncheer a.x IHtnusen t*?r Ablaus f*r rcg...a:vi. Spielzeit das Spiet ab. rochen mutzt« Bis tafr-.n lag Kodheim ! 0 in Front. UeberroMirn d doch konnte Leun I gegen Burkhardsfelden l abichne den. Auf etge- • Aiederiage gefallen Uifiea Devlaes Zweite mutzte auch, wie die ErUe. gegen ten Aachl ariderern 21 a u n b c l m ten Kürzeren ziehen un> fich nach dem bcHeren Obiei der Gäste 3 1 geschlagen bekeimen. Marburg II und t c 1 c d II liefertet f'.ch ein faires, flottes OpecL 2Mekd trat zunächst mit nur neun Mann an. und nach drei .".linuten lügen demzufolge die Marburger mit 2 Toren in Führung Bis zum Schluß konnren die in- und Beherrschung angeraten werden, ist gut und wird bei genügendem arbeiten noch besser werden. 3n der MeisterNaffr genfaAinn'chatt. die im Diplornfpiel die Jugend Dau drin gen " mtt 60 schtug. c r f eneroerter alber Sieg selbst, war der 54M. in dem er errungen wurde. Nenn die Elf so weiter macht, wird ihr noch mancher schöne Erfolg beschieden sein Spielvereinigung 1900 Gießen. Liga Frohnhausen (DUl) Liga 8:1 (Halbzeit 40). Illb Klein-Linden II. 6.1 (Halbheit 3:1). II. Tugend Wetzlar II. Fugend 02 lHalbzeit 0:0). Brobfluglag ver Hessen flieger. Unter fam Protektorat des Staatspräsidenten U l r t q i-eranftaltete der Hel lens lieger- Ler ein am 3ofintag in Darm'tu dt ein Ha- : onalen Freiballon - Wettbewerb. fanden m.: GroVlugtag. Bei dem herrlichen H rbif.. c :«t waren wohl 100)0 Zuschauer er- h.i: aushiellen. Um 3 Uhr begannen die ftug- sportlichen Schauieranstaltungen. die allerlei Lu'takrvdatik bra 'jten. Dann folgte ein Töeit- tx-etb der Kunftt.eger. die s>ch an Kühnheit und Tkigemut z ■ überbieten suchten. Die Ha upt - veranfta.iung d,-s Tages, der Ba. Iontoeti bewerb. vcrzög.Tic sich dis zur e.nbvechenten Dunkelheit. Um 4.40 Ufer war außer Konkurrenz der Ballon der Technischen Hochschule Darmstadt .Union" Heren wurde, war Wohl kaum an^uncbmrn. ebensowenig, daß sie 12:0 gewinnen uriirte! werden zwei Ergebnisse Mannt, die der Tabelle nicht lehr veräntern. Dl« tn Füh II. Schüler—Garbenteich I. Schuler 0 10. ö. Dem korrekt amtierenden Schiedsrichter Fischer vom D.f B -Gießen stellten sich die Ligamannschasten von Gießen 1900 und Spiel- und Sport .Orankn“ Frohnhausen (Dill) zum Meister'ch'.':3lpiel. DaS Treffen endete mit einem 8:1-Sieg Dietzens. Die Leute von der Dill gaben sich redlich Mübe. aber eS fehlt ihnen vorläufig noch die gröbere Wettfpieierfahrung. Dem scharfen Tempo hielten sie nur zirka eine halbe Stunde stand, jutem mangelte es der Stürmerreihe an schnellem Start und dem sicheren, krönenden Torschuß. Acutzerst schwach war die Lei Kuna des Gäste: rrwattes. Hervorzuheben ist die Fairneß und die Ruhe, nut der die Gälte trotz der hohen Riederlage, bis zum Schluß des Spieles durchhielten. Die Leistungen des Gastgebers befriedigten gerade kroch Ss dauerte reich- l:ch lange. biS Efnbe:!.chkei: in die Akttonen kam. 1900 erziehe direk mit dem An Kotz den ersten Torerfolg, dem sich erst tn den lernen fünfzehn Minuten vor dem Dechcl drei weitere an- reihten Rach der Paule kamen die Gäste durch zu weit aufgerückt, wurde vom Gästesturm überrannt. Raunheim führte 2:0. Wetzlar ging nun mehr aus sich heraus und drückte stark auf daS Raunheimer Tor. aber dessen Hüter, die stärkste Stütze der Mannschaft, hielt sicher Grst kurz vor Schlutz der ersten Halbzeit konnte der Halbrechte eine scharfe Vorlage über den Torhüter bimivg mit dem Kopf einlcnfen Rach dem Seitenwechsel tonnte beiderseits nichts mehr erzielt werden. Mit diesem 2:1-Sieg ist Raunheim imbeftrittcner Bezrrksnreister des 3. Bezirks geworden Marburg I — Wicfccf I 3:5 (2:3). Auch dieses Spiel, das in Marburg stattfand, tonnte jeten in vollster Weise befriedigen Don Anfang an zeigten beide Mannschaften ein flottes faio-S Spiel, bet dem alle Bemühungen nach Torerfolgen zunächst vergebens waren Rach 20 Minuten tonnte ter Rechtsaußen Marburgs einen famosen Angriff cker Sportplatz Garbenteich stellte etrr äusserst flinle imö eifrige Mrnn'chadie aber den feinen schütz icheren Stur-.i die'es Halb.c7U-Re- fultat Herstelen konnte. Raa» Hatozeü kam Drohen- Zufecks Hintermannschaft auf ihre gelohnte Form Großen-Lutock 'vielte m : zwei Mann Ersatz Schiedsrichter Winter war dem Spiel ein geoecheer Leiter Bor diesem Spiel trafen such die Jugend Drohen-Busocks mit der von Drohen-L xten. Der '^latzveretn 'keilte die bessere Mcmnichast und tonnte gegen seinen Degner verdiem 2.0 gc- wtnnen. Großen-Duseck« II. Mann'Hast, die ein Der- bandsfpiel gegen Wiesecks I. austragen tollte gewann di 7 fünfte kampsloS. da Wefeck nicht antrat. rung lieg entern ’lkretne befallen die Spitze. B.td-Rcncheim schiebt sich etwas vor. Warburg gibt fein erstes Ding reisen mit c-.uer 7 2 Rie- i rlage gegen BateRauheirn: Turnverein 1846 Dietzen ixrliert (er'atzgeschwächt) ebenfalls mit 7:2 in Butzbach. T.-D. Alsfeld scheitet au«. Io. Ridda I Io. f)euchelhcim I 4:4. Am Sonntag standen sich in Ridda die beiten cr.sten Mannschaften ter oben genannten Vereine zum fälligen Rückspiel der DerfandS- serie gegenüber. Heuchelheim sand sich diesmal sehr gut zusammen, aber auch die flinken Riddaer Cviel r u-.'.ren auf der Hut unb so trennte der eintixtnbfrci leitende Schiedsrichter Weihel «Butzbachs beim Schlutzpfiff mit dem Grgednis 4 4 zwei eifrig spielende Mannschaften. Handball im Turngau Lahn-Dünsberg. (Drofocn-Cinten 1. 3ugb. — Grotzcn-Vusclk 1. 3ugb 0:2 (0:1) Arn Sonntag trafen sich obige Mannschaften ’u einem Vefellfchaftsspiel auf dem Bulecker Sportplätze. Drotzen-Litrden hatte Anstoh und setzte sofort ein scharfes Tempo etn, welches aber von der Busecker Bert e i big-ung gebrochen wurde. Run erst tarn' fid) die Stürmerreihe Drvtzen- Busecks eir Sin fcharfyescho'lener Ball von Bu- secks Mittelstürmer erdichte sicher das Tor. Mtt 1 .0 für Buseck tmirbe in Halbzeit getreten. M t Anpsiss i*cr zweiten Halbzeit machte sich ver- reilte« Spie! bemerkbar. Grohen-Lmden tommdte •im nod) alle Kraft um wenigsten« das Ehrentor zu err ngen. da« aber nicht zustante krm Grosten-Duseck dagegen spielte ruhig tn feinem alten Tempo weiter Sin Prachtschutz des Bu- 'eder Halblinken landete im Heiligtum te« ®r- Vinbener Tormanna. Dr -Linden, körperlich stark LKrlegen. mutzte sich den technischen Kleinen ^rotzen-Busecks mit 2:0 beugen. Schiedsrichter Schneider aus Drotzen-Bufeck leitete ein- tvandsrei. Weitsahrt stieg als erster der Ballon .Münster Vr auf. 3bm folgten im Ab st and von je fünf Mimn^t h.e Ballons .Köln". .Leipziger Meffe". . Darmstadt", .Müns: r Vir. .Drorp' ’ ran ff irrtet Verein für Luftfahrt) und .Osnabrück". Kur, vor 7 Uhr war der Start, der glatt von statten ging, beendet. Die Ballons enlschwebten langsam !n« Dunkel de« Abends hinaus in R chtung Bensheim. Handball im (Bau Hessen (D. T ) 7NW. Siehrn II — Io. Caatrrbad) I 4:4. Das trfie Spiel der Rückrunde tn der A-Äl. sah am Sonntag die zwei.e M nnschatt des Mtv. Ci en und die erste Mann'chaitcbcn?ee 6t>icL Knapp gelang es Rcamheun, teil Stea auf ferne öeüe zu bringen. Während ter 1. Hälfte hatte Rauicheim, t*t Sonne an Rücton, mehr vom Steel, nach dem Wechsel war Wetzlar tonangebend. Der Spielbeginn zeigt« etn temperamentvolles. Spial, beite Hintermannschaften Hätten 3m Spiel Wetzlar 3ugenb gegen Raunheim 3ugend erwiesen «ich crti'.nluna^gcmäh ht« Wetzlarer a s die besseren und hegten verdient 4 1. Aicht ganz ten Lnvartungen entsprach das örgebni# des Spiels Dietzen Jugend gegen Heuchelheim Jugend. Hier Lautete da« SchlußergebniS 3:3. den technisch talentierlrn Hcuchelhetmern hatte man mehr zugetraut. llederraschend ist das 4:1-IU* ultat. das d e Schüler Drotzen-Lindens gegen !>te Schüler Lollars Herausdolen koimten In Erwartung der sicheven Riederlage |ogm es die Schüler Daubringens vor. gar n.vbt anwtretcn und den Wieseckcrn di« Pu tt:.- somit kampflvs zutommen zu lafkit Futzball in Heuchelheim. S. v. 20 I — v. s v. Jtfjlar I 5:0 (Lcken 9:5). Wer gehofft hatte, hier cm schönes Sptei zu sehen, der war bitter enttäuscht, denn das Spiel trug den Eharakler eines Punktespteie» in der schlimmsten Bedeutung des Worie^. Die Mannschaften stellten lich fompletl dem Schiedsrichter. Afslar spielte zuerst gegen die Sonne Born Anstoss weg kam H^uchethetni gleich gut durch, doch die Betteidigung Harte. Heuchel!), nn sp.he schon zusammen und konnte anteiuernd briidea Jn der elften Minute schoß Heuchlheim zun, ersten Tor ein. dem fünf Minuten später Rr 2 folgte. Hcuci-eibeiin spielte weiterhin fanemh übctl gen und tonnte den Gegner fast ständig einschnüren. Mit 2."0 für Heucheltetm ging es in die Halbzeit. 3n der zweiten Hälfte lag HeiZchelhcm sosvtt wieder tm Angriff Bald fast der Ball mit Bombenschutz im Tor Das Spiel wurde nun verteilter. Heuchelheim kam dann toteter schön durch und schon stand ti 4:0. Zwei Minuteik vor Schluß konnte Heuchelheim eine Ofe zum 5 Tor verwandeln. Der lachende Dritte ist nun Ried.-r- airmeS, das jetzt mit einem Punkt Voefprur.g di, Tabelle anfühtt. Dor dem €>teri trafen sich t* Schüfr Heuchelheims mit bei, Schülern 1900 Gietzen. 1900, da« vorigen Sonntag gegen die spielstarken D. s D.-Schülcr em 1:1 erzwingen tonnte, mußte heute die Heberiegenh.ttt der s.hr gut spielenden Heuchelheimer mit einer 2 0-Riederlage anerkennen. Groszen-Buseck - Grünberg. 3- mbt. daß lowvhl beim Spott, wie beim Geschäft ähri.chkett ter Stempel Sng- lantei let Durch eine so unbesonnene Tat fabe Miß Cogan Ne B?mühu7-xien aller ihrer Dor- aängermnen verdächtigt MH Cogan fa: ten Preis zurückerstattet. III. Igd.—Wahenborn-Steinberg I. 3gb. I Schüler—Heuchelheim I. Schüler 0:2. 1 Jugend gegen Tyubringen 1. Jugend 6:0. dknn tat Cigatreffen in bezug auf technische Feinheiten auch enttäuschte, so enllchädigte tafür in Dollem Maße fein wechsclooller Der!aus und der (Eifer, mit dem auf beiden Seilen gekamvst wurde. Bei Halbzett stand da» Spid bereits 4 1 für D. f. B. «in Resutlol. da» nicht ganz dem Spiel- verlauf entsprach. Wahrend Marburg hn Feldlpiel darchaas nicht drei Tore schlechter war al» die Platz- mamrschost, verstand deren sturm es besser, heraus- gearbeitete Chancen in zählbare Erfolge umy.inxm- Mn. Kurz noch dem Wechsel erhöhte Gießen sogar auf 5 1. Durch einen groben, taktischen Fehl-r der zu rocit aufgeriirften B. s. B -Verteidigung die bis da- *bin ter befte Teil ter Mannschaft war. war Mar- bürg bei ein an Durchbruch zum .zweiten Mal er- folgreid). Hierdurch angespornt, kamen die ..Per- einigten- mehr und mehr auf und oertefkrten auf 4:5. Die letzten Minuten sahen bann V. i D. noch- mal» überlegen, ohne daß an dem Nesnitat ttrvas geändert wurde. Das Treffen ter Liga referoe bezeichnet man am besten al» ein Spiel ter verpaßen Gelegenheiten. Trotzdem he ter nur zehn Mann starken Butztacher ßigareferoe während des ganzen Spiels weit überlegen mar. lag fie mit 12 tm Hintertreffen und vermochte erst gegen Mitte der zweiten falb- zeit gleichzuziehen. Obgleich ter Gkgnrr in ter letzten halben Stunde ganz in kint Halft«, zumeist sogar in feinen 6trofruiun zurückgedrängt rourte, er- jieik* die D. f. B.-Cls lediglich hie ungemahnitch hohe Zahl von eUna 20 Eckbällen, ohne jedoch einen do- ton Sr« N dl'tni n’ ,ühn 2 "«.HW Kalk *•< hu nulsion. die in ' haben i«. !' ScbulMr adt2s Istr. 5 •z 9/10 w ktpl. 6 WM |,u B4^0fW ,rf«, kill'S1“ mg- jung erbe prozenti- ger Goldpfan . briese der Preußisch.n Pfandbrief- Bank gelangte an der gestrigen B rllner Börse zum Kurse von 98'/« Prozent erstmalig zur Rotiz. Wie wir von der Bank erfahren, ist der zunächst aufgelegte Teilbetrag von M. 5 Mill, überzeichnet worden. ES sind jedoch von der Dank weitere M. 5 Mill, zum Verkauf gestellt. • Sachtleben • Hartkort • Fusion. Die Sachlichen '21 (9. für Bergbau und chemische Indu- ftrle In Köln beabsichtigt die chartkortschen Berg- werke und chemischen Fabriken A. G. durch Fusion zu übernehmen. Durch den Siebenbürgcncr Berg» .verksbesitz und die ungünstige Marktlage Hot sich die Lage bet der chartkort '21. G seit längerer Zeit wesentlich verschlechtert. (Ein Weiterbetrieb der Hosner Chemischen Fabrik ist seitens der Sachtlcben A. (9. nicht beabsichtigt. Beim Umtausch der Aktien ist ein Umtauschverhaltnis von 3500 Mk. Hartkort- Aktien gegen 500-Mk.-Sachtleben>Aktten vorgesehen. Berliner Börse. Berlin, 18. Oft. (Eigener Drahtbericht de* Gießener Anzeigers.« Die Lustlosigkeit bei fer Spekulation und beim Publikum nimmt immer größeren Umfang an. AuS Kreisen er Bankenkundschaft lagen zu den ersten« Kursen größere Verkäufe vor. Die Spekulation nimmt das Material zum Teil für Deckungen auf, jedoch zu 1 bIS 3 Prozent niedrigeren Kursen. Di.« Ausdehnung des mitteldeutschen B r a u n k o h l e n st r e i k e s. die Annahme, daß ter morgen erscheinende Reichsbankausweis wieder ziemlich uivgünftig sein soll und die Besürch- tunoen einer abermaligen Erhöhung des Privat- diskontfatzeS bringen eine sehr unsichere Stimmung auf. Die größte Sorge bereitet der Börse nach wie vor die Entwickelung der G e l d- marktlage, die kein Zeichen einer Entspannung zeigt. Tagesgeld stellte sich auf 7 bi- 9 Prozent, Rkonatsgeld 8 bis 9 Proz. und darüber. Don den Sffektenwerten waren Elektroaktien stärker gedrückt, nur Bergmann verhältnismäßig gehalten. Glanzstoff und Bem- berg gaben je 5 Prozent nad> AuchMitteldeutsdx Gvedit besonders schwach. Heimische Renten ebenfalls angeboten und schwächer, des- gseichen Ausländer. befcn'ers B.>Snicr. Rach .Festsetzung der ersten Kurse wu. e di« Tci^enz etwas freundlicher. Bergmann rannten 1 Proz. anziehen, doch ging später jo* Ku^niveau tinc- ter stärke, zurück. Der heutige Beginn des Reichstages ' ließ gen,.- e Bedenken auslommcn, so daß scch c.c Soiiu.ation sehr zurückhaltend rechielt. Das Geschäft b.?6 äußerst gerini Di- Kurse logen gegen den Anfang um 1 biS 3 Proz., Gesfurel sogar um 6 Pro-, schwächer. jyranfhirtcr Börse. Frankfurta. M., 18. Oft. Tcndcn',. schwächer. Ber weiterhrn größter Geichäjts stille war Die Haltung der Borje weiter avge schwächt. Die allgemeine Grundslimmunq war recht u n ■ sicher, da die Ungewißheit über die Dauer des mitteldeutschen Streits verstimmte und die Hoffnungen auf eine schnelle Beilegung enttäuscht worden sind. (Eine Hemmung erfuhr das Geschäft außerdem durch die Geldmarktlage, die weiterhin sehr stark angespannt ift Auch heute wollten wieder G.rächte von einer nochmaligen Erhöhung des Prioatdis« tonte» wissen. Ferner verstimmte der Monatsbericht der Disconto-Gesellschaft, der in recht pessimistischem Tone gehalten ist. Bei der allgemeinen Stagnation des Geschäftes nahmen jedoch die Abgaben kein großes Ausmaß an. Gegenüber der gestrigen Abend- börfe verzeichnete man für die Mehrzahl der Papiere neue Kursrückgänge von 1 bis 2 Proz. Z.-G.-Farben blieben oernacßlcifigt und verloren 2,5 Prozent. Am Montonmarkt blieben die Umsätze minimal. Mannesmann waren stärker angeboten und 3 Prozent schwacher. Rheinstahl und Gelsenkirchen konnten sich behaupten. Zellstoff Woldhof gaben erneut 3 Prozent nach. Am Elektromarkt erhielt sich für Bergmann bei einem Kurse von 208 Prozent einiges Interesse. Don Lokalwerten verloren scheide- anftalt und Äleyer je 1 Prozent Am heimischen Anleihemarkt gaben Ablosungsschuld wieder etwas nach. Ablosungsschuld mit Auslosungsrecht jedoch etwas erhöht. Ausländer blieben vernachlässigt In der zweiten Dörsenstunde machte die !l b ro ä r t s- beroegung allgemein erhebliche Fortschritte, offenbar Unterstützt durch einige Blankoverkäufe. Bei dem kleinen Geschäft genügten schon geringe Abgaben, um das Kursniveau merklich zu drücken. Die Kurse gaben bis 3 Prozent nach. Ges- fürel wurden stark angeboten und gaben erneut 5 Prozent noch. I.-G Warben minus 3 Prozent, AEG minus 2 Prozent, Rheinstahl minus 2,5 Proz. Tagesgeld blieb bei 7,5 Prozent äußerst fnanp. Im Devisenverkehr konnte sich die Reichsmark weiter befeßiaen auf 4,1855 gegen Kabel und 20,39 gegen London Paris gegen London 124,08, Mailand 89,10, Madrid 28,41 und London gegen Kobel 4,8713. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M , 18. Olt. Das Geschäft blieb rußig. We zenmehl war um etwa 25 Pf. im Pre^e ermäß gt. Fut ermittel liegen sehr ftifl, besonders Weizenkleie. D.e Preise für Kartoffeln sind gedrückt. Es wurden notiert: We zen. gut gesund, trocken, auswuchsfrei 26,25, Weizen, gesund, troefen, mit vereinzeltem Auswuchs. 25,25, Weizen, Wetterauer, geringer? Qualität, biS zu 23 Proz. Feuchtigkeit. 22 b ' Roggen, inländ., 24,75 bi8 25, Sommergerste ür Bauzwecke 76biS 28, Hafer, inlänö., 22,50 b s 24, Hafer, ausländ., 24,50 bis 25: Mais (gelb) 19. We zenmHl, inländisches. Spezial 0, 38,50 biS 38,70, Roggenmehl 34,25 bis 35; We.zenkleie 12,50, Roggenkleie 13,50. Tendenz: Rrchig. Frankfurter Kartoffelmarkt. Frankfurt a. M., 17. Olt. (TL1.) An der Frankfurter Produkienbörse notierten je 50 Kilogramm: (Großhandelspreis) Industrie, Frankfurter Gegend 4,25 Mk., weißfleischige Frankfurter Gegend 3 Mk. Tendenz ruhig. Buntes Allerlei, pantherjagd mil dem strtckelholz. Don einer höchst ungewöhnlichen Pantherjagd erzählen Bombayer Blätter aus den Zentralprovtnzen Indiens. Als 200 Arbeiter der Portland Zement-Gesellschaft in den Stein- brüchen tätig waren, tauchte plötzlich ein Panther auf. Die Arbeiter eröffneten die 3agd mit den Werkzeugen, die sie gerade zur Hand hatten, und bildeten einen Ring um den Platz, an dem sich das Raubtier verborgen hatte. Als der Panther hervorbrach, traf ihn ein Hagel von Geschossen und er wurde mit einem Kricket- sch agholz von einem Arbeiter gelötet, der sich gerade zum Kricketspiel begeben wollte. Fast unmittelbar danach wurde ein anderer Panther entdeckt und getötet, nachdem er einen Mann verwundet hatte. Ein dritter Panther, der eine Frau beim Grasmähen angriff, wurde erschossen. Schach-Ecke. Bearbeitet von W. O r b a ch. Alle für die Redaktion bestimmten 2Kit- lungen ßörunge t ulw. sind zu richten an die Schochredaktirn des .Gießener Anzeigers". Problem Nr. 131. Don K. 2. Ä. Larsen. 5 2 ////,; — <1 c Weist. 8 h Schwarz, »decke Weiß zieht und setzt in drei Zügen matt. Weiß: 9 Steine. Kal; Db2; leb, Lbb, h 1; Se5; Bb3 f3 Schwarz : 8 Steine. Ke 3; Ta4, f4; Lh8;Sb7, h3, Ba2, ck3 Partie Nr. 88. 1. Wett'ampipartic um d i.' Echochweltmeisterschaft. gespielt am 16. September zu Buenos Aires. Französisch« Partie. Weiß: Lapoblanca. Schwarz: Aljechin. 1 e2-e4 1. e7-e6 2. d2-d4 2. d7-d5 3. Sbl — c3 3. LfS-b4 Ob diese Spielweise, welche von Märoczh empfohlen wird, geeignet ist. dem Rachziehenden ein chaneenreiches Spiel zu verschaffen, mag dahingestellt fein; wir ziehen 3..., Sf6 vor. 4. <:4xd5 Dieser Zug ist zu tadeln, denn er entwickelt nur den schwarzen Samenläufer, welcher sonst in der französischen Partie lange Zeit eingeschlossen bleibt. 4..... 4. e6xd5 5. Lfl-d3 5. Sb8-c6 6. Sf?l-e2 Bester 6. Sf3; Aljechin gelangt nun durch einige vortreffliche Züge in Vorteil. 6..... 6. SgS - e7 0-0 7. Lc8-f5 8. Ld3xf5 Lapablanco spielt die Eröffnung merkwürdig schwach, et verschenkt hierdurch wiederum ein Tempo; 8. Lf4 war vorzuziehen. 8. .. .. 8. Se7xf5 9. Ddl-d3 10. Sc3-dl 11. Sdl-e3 12. Lclxe3 13. Sc2-f4 9. Dd8-d7 10. 0-0 11. Sf5Xt3 12. Tf8-e8 Es war hier schon sehr notwendig, durch 13. Ld2 nebst 14. Tel usw. der Besetzung der e-Linie durch den Rachziehenden entgegenzutreten; der geschehene Zug von Weiß ist ein Fehlet. 13..... 13. Lb4-dö! Hierdurch wird der Springerzug widerlegt, da auf 14. Sxd5, Lxh2-r mit starkem Angriffsspiel folgt. 14. Tfl-el 14. Sc6-b4! 15. Dd3-b3 Rach 15. Dd2, Dß 16 Tecl würde 16 , Tc4‘ zu einem vorteilhaften Spiele Mr Schwatz folgen. 15..... 15. Dd7-ß lh Tal -cl Verliert zwar einen Bauern, aber nach 16 Sd3. bxd3 17 Dxd3 18. cxd3, Lb4 19. Tecl cd ist daS Endspiel für Weiß wegen der Schwäch d4 sehr schwer zu halten. 16. .. ' 16. Sb4x<2'. Eine entscheidende Kombination. 17. Tcl>'c2 i7. Üt5xf4 18 g2-g3 18. Df4-f5 19. Tc2-e2 19. b7-b6 20. Db3 - b5 Wie sich später herausstellt, war hier Da4 besser, um den ck-Bauetn gedeckt zu halten. 20. ... . 20 h7 —h5 Führt zur entscheidenden Lockerung des weißen Königsflügels. 21. h2-h4 21. Te8-e4! Hiermit droht Txh4. und falls Weiß schlügt, Matt in wenigen Zügen durch Dg<4-, 22. Le3-d2 22. Te4xd4 23. Ld2-c3 23. Td4-d3 24 Lc3-e5 24. Ta8-d8 25. Le5xd6 25. Td8xd6 26. Te2-e5 26. Df5 — ß 27. Tf5xh5 27 Df3xh5 28. Tel-e84- 28. Kg8-h7 29. Db5xd3+ 29 Dh5-ß6 30. Db3-dl 30. Td6-e6! 31. Te8-a8 Der Turmtausch wäre bei dem starken Bauetnzentrum des Schwarzen nicht gut. 31..... 31. Ie6-e5! Zein und nicht ängstlich ge'pielt. Aljechin gibt nun den gewonnenen Bauen» im Interesse eineS Mattangriff- zurück. 32. Ta8xa7 33. Ta7-d7 32. c7-c5 33. Dg6-e6 34. Ddl-d3+ 34. g? - g6 35. Td7-d8 35. d5-d4 36. a2-a4 36. Te5 —el 4- 37. Kgl-g2 37. De6-c6+ 38. f2-0 38 Tel -e3 39 Dd3-dl 39 Dc6-e6 40. g3-g4 40. Te3-e24- 41. Kg2-h3 41. De6-e3 42. Ddl -hl 42. De3 - f4 Lapablanca brach hier die Partie ab. gab sie jedoch am folgenden Tage, nach der Zugfolge: 43. h4-bö 43. Te2-f2 auf. Lösung deS Problem- Ar. 128. Don 3. bau Beek. 1. Sg7 - e6! usw. Lösung deS Endspiels Ar. 40. Don 5- Sackatann. 1. e4-e5!, Ka6-b7 2. d5-d6, Kb7-c8 3. Sa8-c7, Se8xc7 4. c5xf6, Sc7-e8 5. f6xg7, Sc8-f6 6, Kh2-h3!. Sf6-g8 7. Kh3-h4, f7-f6 8. h5-h6. Sg8xh6 9. KH4-M5, Sh6-g8 10. Kh5-g6, fö-15 11. Kg6-f7, Sg8-h64- 12. Kf7-e8 und gewinnt. 1..... f6xe5 2. Sa8-c7+, Se8xc7 3. d5-d6, Ka6-b7 4. d6-d7 und gewinnt. 1....., e6xd5 2. Sa8-c7+, Se8xc7 3. eöxfö Sc7-e8 4. föxgT, Se8-f6 5. Kh2 - h3 und weiter wie in der 1. Variante Sofort 1. Sc7 +, Sxc7 2. dö scheitert an 2 e5' usw. AuS der Schachwelt. 3n London soll in der Zelt vorn 10. bi* 26. Oktober ein internationale* Meifterturnier stattfinden. AIS Teilnehmer werden genannt: Bugoljubow, Solle, Marshall, Rimzowitsch. Reti, Tartakower, Vidmar; hierzu kommen iwch fünf Engländer: Sir Thomas, IateS, Fairhurst, Winter, Buerger. 3n Berlin soll am 5. Rovember ebenfalls ein internationale* Meifterturnier beginnen, an welchem acht internationale und vier Berliner Meister teilnehmen werden. Nundfunk-Programm deS frankfurter Tender-, (Aus der .Nadio-Umscbcni".- ZHltfrood), 19. Oktober. 15.30 bis 16 ilbr: Die Stunde der Jugend. 16.30 Ins 17.45: Konzert des HauSvrchesterS: Chopin. 17.45 bis 18.05: Die Bücherstunde. 18 30 biS 18 45: Uebertrogung von Kaffe:: Vortragende Mathilde Meißel. 18.45 bi* 19.15: Uebertragung von Kassel: „GemeinschaftsweNen- und Gleich- wellentelephvnie". Vortrag von Pvstinfpektor Wilhelm Heerdt. 19.15 bi* 19.45: Alfon* Paquet lieft aus seinem Buch .Städte, Landschaften und ewige Bewegung". 19.45 bl* 20: Senckenbergviertelstunde. .Ruhe und Tod in der Pflanzenwelt", Vortrag von Dr. Walter Sittig 20: Hebertragung au* der Stuttgarter Liederhalle Violinkonzert von Erika Morni. Anschliehend: Vov- tragS-Abend Irene Triesch. Singen mit delegier Stimme ist ein Unding. Sie werden rasch «ine klare Stimme haben, wenn Sie einige Pastillen Zag'« Sodener Im Munde zergehen lasten oöer in warmer Mllch aufltfm und langsam trinken. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuß 8 Prozent. Rrantfurtfl M. Vertin Schiuh- Nur» '-Ufr- Kur* Sd)luh- Änfarui Nur« Pur» , Tamm: 17. 10. 18 10. 17 10. 1*. 10. **e T« «.id)«anlttbf v 19Z7 rt Vnl flblüi ediulb mit — 87.6 MiPlpf -‘Jicttitrn . 51 65 51.75 52 6? ob"t Äu»( 1 -SittÄhn TU »ra tt Hop -ft. Oo bof unkündbar bla iw: 14.95 14.8 14.1 14.8 — <* ,u e Uidrtni'ch, Vvp -Bank Viqu -ijoibpt 75 fl ü» abu Borkruas-Od- iiQütionfn. ruitiabibar iwr.‘ n.u — f ^chwru Buubrab Lnl 93 8 _ < . Ccfirrttttiifdif OJolbrn 31 31.8 4,2»^ > CtRtn td) €tlbfrrif Ctltfrtttd) nn '.Huuiütun öolbaiil. 6,16 — voa HU 16.5 —> ■Da Tcu:i<6f tifenbotm 4',j eiamliir.i.flmtnta Vafrt. ti yonu- -Subam TampfW 8 Vor-id Tgiiu t’djtfi 6 ’.'-'orOMutlttxr VlfOb . . 6 «na T'. Ii Tannft u. Raiionatdank 12 T — 1,5 135 168.75 - 171.25 m7. 112.13 14s 141. 140 75 169 21» 160 155.25 157 m 136.5 170 Frankfurt a. l'i Berlin Sch uy Kur» Uhr- Kur» iu|j. Unfang fiurt Rur» Tanna: | 17. 10. 18. 10. 17 10. 18. 10. ?L6 Ö. 7 Yetamann ......... IFIcltr. üttfenntgen . . . lu L>Lt und Krall ...... 10 Reiten ,t SmU amne . . . c ®ef ' likf.r Unrtm. . . lu Pamd rttftr. öerti . . lu tHbrtn. tfkttt......t eaj'.rf. euttt. .....to Schütten ........7 Siemens k Halst» . . . . ic Iran rabto. ....... v Ladmevcr A to..... . v änderns........ Teilt't6t Erdöl....... Offener 6:etn!oble.....,s iMfenftntKner f. % g « oaryttttt G vet) tfHen.........5 Ulfe Berobaa........8 Älodnrnverte ....... 5 Kolli-Nenesten . . . V , annesmann .f- ' , I « Cbcrfdjlti. tftfenb. Bedarf ü Lderfchlei Kotswer.'e . o *i*boiii| Jeratau f 9 S ‘.Hbetiuftte Braanloülcn in iHbenuicbt . .0 Sttrbett Montau...... t. herein.zte Stavlw-1 *49 : Ctavt IVtiiea . i th Kalt McherSledea lu Äü:::iritrTtielB IO «altwert eoUbetfenb :2 3 ® rar^n AQ-okrtr l Jonamtr u tSeib 2n*(all .1 v oldlchn. dt . ... 2 . .6 Wutcertn.-rte......... ®ctan>- -u (teft .... io 172 200 U 129 06 156 1-3 .•85 178 5 103 140 15 44.36 19. '59 25 120 07 ..b IW. 6 16..5 Uu.5 ^7/5 h* 1»,5 18? 170 208 129 -Uü 153.5 19-4 283 176.5 139 5 144 191 146 156.5 118.75 196.5 Ul.25 161,23 85 3 12V >74.75 2W.5 172 25 21 129.25 L6.5 150.75 165.5 IM 2-U.5 1.8.5 178,5 11*2.9 140 75 145 11 192 25 162.9 148.5 162.5 158.75 119.66 v7*5 a» z5 IV4 164 i«r.u 8 5 166 5 >*6, .5 244 87.76 136.75 111 84 170.5 «7 171.5 <12 128.75 «M.x5 14.'. 75 153.25 lüO.5 28t. 4 177,25 101.5 119.23 150 144.7, im.:: 161.4 W2 146. j 161 156.7 118 •6 2. 107.9 546,75 194.<5 162.. 122,13 58. L, 16.- I76.U £37.5 »$ 75 115.U Frankfurt a.M. Vertin Schlu",. Ann 1-Ubr. Nun Schluß. 136 -^cd6 Jt irrettaa • . 1t 155 - — — edjultbeU fatrnboftr 16 - 426 421 Cfttoerte . . ... 12 Ukr Staniftost . ... 15 * 402.5 — M3 Ml Bem ber,.......... * Zellstal- Bolbbof . . . Jz 501 500 <■5 05.25 302 5 Zelltto^ Tllchastenbarv lu I« 187.25 167 25 LdarloNkNbttra« Vaster. 7 » eflautr Sas .... e Taunler Molaren .... 0 Demag .......u I3i ISO III 110.5 185. U 111.5 *1 5 1*8 75 10 13 «dlerwerte Äleotf. . . • 0 97.25 — 96.5 — rlltdw roetrt • ... 14 1475 25 «72.23 Ikat flntomrMI . . n im.ts 1'44.5 Crtnflrtn Jr ÄcpmI . ... 4 — — 127.6 Irt t'tnfr Ho n ann . . . . v — * • • Leonüarb .... t Feunao- (jum ...... 0 35 — 1« 85 14.' Rrantf <1\ tfjintn .... v — '3.9 Arianer .......... fteshgenftotN ......0 115.4 rs 25 - 114.75 — Ounabarl ...... f 9ech werte ....... 5 8V Ile 6 89.25 — »1 inkrallwerN ...... t IM — i*iiaa ...... 11 129.7: 130.5 — 9,'rkarl olmer ........ » feteri Umon.......i 1U3 5 — 101.9 — III _ Ul 25 — fiebr. Noeber ...... lo 1 8,74 detgt ± Hce^^er .... 6 - '81.25 — Subd Ander ... 1 113 9 124 25 433.5 — Banknoten. tkrlrn. 17 Chtt "T Mtr.rntan-.’dx •fisun..... 1 4.I7- 4.H3 Seien...... 58.U 58,17 Tanvche Äoun ...... 112.4? llr.8- ffr '-'lx -.Sotre ..... | W.347 6.417 Telegraphische Auszahlung ^erlm Cftrr —:177b— ,rran,onlch- 'toten 14.44 > 19.50- HoUanbitche ‘k'otnt 148.04 I6N.7I Julienlltbe '.'loun..... a.9- n. txe WortDeot’-tif .loten . - - - 109,9; 110.87 Tento» •£■<*!< rr-, t ino Äronen **.»■) 59.14 INun-antfcbe tuen...... r u\ 41 SchtvevUch^ ...... H2.42 112.'6 Schtvenee -Jioten....... >*3,41 -0 n Svanstche Noten....... 71.W 7t. M richtche-t.'inaktlL: Tiefen 2.355 12.416 Unganlch: -Koten ■ . - 71.041 71.» Devisenmarkt Berlar —Frankfurt a. 1 17. Chbr. 18. Cttin. flmntttk /ion rnna Qmtltche Tfioturunj Wett' ’etb <4 riet »MN - 94m- 168, 4 Ito 44 164,17 ■A.U 41,35 btrthantj 1110.14 119.3. .10.0- >10,31 »otwnbaTzr U2.I7 .12..- >12.10 112.11 Stc-ttdolm •11.6V >12.91 12.64 112.1* relnra’ort .0.5 •> lü.:58 .0.5 J 10.553 Stellen . - -2.87 Ö.VI .1.-6 u.vo Lonvao. . . 0.37- -V.4I.8 4i.:6J 20.401 ''.ftroert . . 1.1'4 1 4.19» 16.441 4.I6ZU 4, IM f-.Hl . . 16.42-, >6,41 I6.U SL"2,413 t*ehrab •".472 7.^. 7.164 7.M2 TuMyt . • 3,16 71. 4 1 ."3.1.1 •1,29 fn! jrwn .0.4 ..UJo .022 .024 vf4lab»n -9.74 41.77 41.71 29,76 Tcm-a •onft nrin •1,24 kl,4 ' '1,21 H,«7 2.417 -.2« t.D» .214 Ntoen. . . 5,574 5.M* .564 .534 a I.IW 4.1»; 4.IX 4.194 l'rn an 4.224 4.rq 4-15» 4.264 •Latro 29.915 28.95L 2M3