Samstag, 18. Juni <927 ITT. Jahrgang Nr. KO Erstes Blatt Druck MI- Verla-: vrühl'lch« UitoerjttStrvuch- »n- Stcintnicferei H. £angt in Sietzea. Schrifileitmig UN- Sejchäftsltelle: Zchnlstraße r. .Innahae von Snjeigen für bk lagtsnammcr eis zum Nachmitlag norber. Preis fur I mm H4H« für Snjeiqen von 27 mm Brette ÜNi.ch 8, auswärts 10 Reichspfcnmg; fir Re» Kiomeaareigen von 70 mm Brette 35 -ie^chspfcmng, Platzvorst-rijl JO', mehr. «Iheftebaltteur Dr. Fnedr. Will). Lange. Verantwortlich f*T Politik Dr Jrr. Will). Vangt; für Feuilleton Dr. HTHyriot; für den übrigen leil Ernst Blumichein: für den Anzeigenteil Äurt )>>llmann, sämtlich in Gießen. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oderheffen Erscheint täglich,aaste: Sonntags snb Feiertags Veils gen: Gießener Familtrn-lLtler Hermat iw Bild Dre Scholle. «0Nat».vezsgHpreis - 2 Beicht mark und 20 Beichspfenntg filr Tröoer- lohn, auch bei Nichtrr. scheinen einzeln er Nummern infolge höherer »«malt- Ferniprechanschlllsse: 51, M ob 112. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Oteste». psKschecklonto: Sranffnn an Mara 11688. Deutschland und die Weltwirtschaftskonserenz Der Bericht der deutschen Delegation Reld)sroirtfd>aft*ral um Erstattung eines (9 u I • e am Freitag Hinzuziehung des handelspolitischen Reichstage» über eine Revision achtens unter die Vereinheitlichung deS «samten Zoll- und £a nöd*KTtra flcmü. Gesamlotmosphäre. übertriebene lleineEnNeidungüberdiewesternpiatte Die Danziger Fragen vor dem Dölkerbundsrat. wir auf unsere einwandfreien lingen. wenn Sie Rechtsansprüche nicht verzichten wollten. . neue Zugeständnisse zu machen. G4 besteht für unS auch kein Grund, in den bah die Erkrankung Driands al- dast er nicht vx-nigsten» nicht so ernst war. noch an der Kon- Art von Kar- bas Auskünfte noch organifa- Handrlsvertrag ermöglicht werde. Der Gedanke tauchte auf. eine tellamt in Gens zu schaffen, einholen dürfe. Zur Zeit liegen an seinen Locarno-Versprechungen vorbeimogeln will. neueZu Ausschusses de;- Reichstage» über rinr Revision des deutschen Z o l l I a rl s ge se tze s crfi dit (5inne auszuüben, ux>bei man sich auch nicht gescheut bat. die deutschen Fragen, die ja längst mehr keine politischen, sondern reine Rechts- Probleme sind, mit in die Debatte zu Wersen. Diele Verstrickung zu lösen, ist Deutschland in Gens nicht gelungen und konnte nicht ge- grosten Konflikt des Westens mit Rußland über unsere cige.Kn Interessen hinweg uns zu einer Stellungirabme bewegen zu lassen, die eft-.e Preisgabe der deutschen Neutralität nach der einen oder anderen Seite hin wäret Man hat ja von London und Paeis a-.:s nach dem offenen Ausbruch des englilch-rus.'chen Kampfes mit Die deutsche Zollpolitik. Beschlüsse deö Reichskabinetts. Berlin, 18. Mai. (IDID.) Das Reichs fabinett befähle sich in seiner heutigen Sitzung Junächll mit den schwebenden Zolllariffragen. Das Labinett steht in dieser Frage aus dein Boden der Beschlüsse der Genfer wirtschasls- konserenz. Ls wird demgemäß unverzüglich der torisch grobe Schwierigkeiten für die Durchführung dieses Gedankens vor. Die Kartelle seien darin nicht a!S ein Wirtschaf tSprinzip anerfannt. sondern als Erscheinungen der gegenwärtigem, Crnttrndlung. Dos gleiche gelte auch von dem T-cgriff der Rationalisierung Gerade bie Amerikaner hätten in Gens daraus hingewiesen, dast Europa diese Dinge nach eigenen Gesetzen studieren müsse. Besonders ablehnend verhielten sich die Amerikas solchen Kartellen gegenüber, an denen der Staat alS Privatunternehmer beleidigt ist. 3m Anschluh hieran streiste der Redirer die Frage deS BerhältnisseS zwischen Europa und Amerika. Man habe den Eindruck, als ob sich alle europäischen Rationen bemühten, unmittelbar in möglichst vorteilhafte Beziehungen zu Amerika zu treten, wobei sie den Gedanken der europäischen Selbständigkeit und Zusammengehörigkeit wohl nicht immer hinreichend beachteten. 3m ganzen hätten sich die Amerikaner auch auf der Weltwirtschaftskoifterenz im wesentlichen abwartend und als Zuschauer verhalten. Staatssekretär Trendelenburg, der gleichfalls der deutschen Delegation in Genf angehörle. wies daraus hin. dah daS Handels- volumen der Welt 5 Proz. höher ist als vor dein Kriege, dah aber Gesamteuropa weit dahinter zurüctbleibe. Die industrielles Produkttonskapazität Europas werde nicht voll auSgenutzt. weil eS an einem ausreichenden Absatz fehle. Man hielt ein Zusammenwirken der Völker für nötig, um die übermäßigen Handelshemmnisse zu überwinden. Die Ein- und Ausfuhrbeschränkungen sollen auf einer diplomatischen Konferenz im Oktober besprochen werden. Weiter wurde eine Vereinfachung der Zolltarife und eine Vereinheitlichung der Zolltarifschemen sowie eine Stabilität der Tarife empfohlen. Kampstarife und Generaltarife sollten künftig nur mit Frist für Handelsvertragsverhandlungen in Kraft gefetzt werden. Auch die Ausfuhrzölle sollen möglichst abgebaut werden. Weiter wurde betont, daß die Befriedung der Der- hältnisie durch vernünftige f)a n b e I s n ertrüge notwendig sei. Bei Abschluß des Stahl- Paktes habe die deutsche Industrie bereits eine Kündigung vorgesehen, wenn nicht ein vernünftiger werden auch nur dann für uns befriedigend geregelt werden können, wenn wir die geringe Handlungsfreiheit, die w.r noch besitzen, zu nutzen imifen und nicht starr an einem Schema, da- mindesten- gegenwärtig feine Gültigkeit verloren hat, festhalten. Der (Beiji von Locarno. Chamberlain an seine Kritiker. London, 17. 3uni. (DD.i Der Genfer Korrespondent des Aeuter'chen Bureaus hatte mit Sir Austen Chamberlain ein Interview, m dessen Verlauf Ehamberlain auf die Frage, wie die Genfer Besprechungen auf den Geist von sagen können, was sie denken. Was ich eben über Stresemann und mich gefagt habe. daS gilt, wie ich fest glaube, auch von Briand und Stresemann und allen anderen, b:e in Locarno zusammentrafen. Kein »um Urteil Berechtigter wird mein« Ansicht bestreiten, das) seit 2o- c a r r. o die 3 r e i m ü ti g f e : t Im fttlef l ungeheuer zugenvmmen hat. Keiner ton uns zögert, sich dem anderen voll niitjuteilen. Chamberlain erklärt« weiter, der Geist von Locarno sei in Genf erheblich gestärkt worden. Seine nüchterne Erfahrung erlaube ihm. nut den erzielten Fortschritten zufrieden zu fein. Reue Verpflichtungen seien von niemand eingegangen worden. Ader nachdem man sich üusgr^orvchen und besseres Derständnis für den gegenseitigen Standpunkt erhalten habe, dürfe man überzeugt sein, auf dem Wege zur Losung der SchwieriAeiten fortgeschritten zu fein. Ehamberlain schloß: Es itt sehr schwierig, die öffentliche Meinung zufrieden zu stellen. Denn wenn wir in Genf Der- efttbarangen treffen, beschuldigen uns alle untere Kritiker, die Interessen unserer Ration der allgemeinen Atmosphäre in Genf -um Opfer gebracht zu haben. Wenn wir Mitteilen, dah keine Beschlüsse erreicht wurden, sagen untere Kritiker: Warum seid ihr dann überhaupt nach Genf gegangen? Genf. 17.3unl. (ZU.) Zum Schluß seiner heutigen öffentlichen Sitzung vertagte der Völkcrbundsrat nach fast zweistündiger hauptsächlich geschäftsordnungsmastiger Debatte den Antrag des Danziger Senates üf er dcnTrans - Port und die Lagerung von Munition und Kriegsmaterial auf der Westernplalteauf die Septembertagung des Döllerbundsrates. Der Berichterstatter Chiles begründete den BertagungSantrag damit, dah die Frist zur Prüfung dieser Probleme zu kurz ge- wesen sei. Gin Antrag deS Senatspräfidenten Sahm. die Hauptregelung für die Durchfuhr von Munition und Kriegsmaterial auf der Western- platte wieder in Kraft zu setzen, da die in der provisorischen Entscheidung des Völkerbundskommissars getroffene Regelung sich noch nicht bewährt habe und bisher tatsächlich ohne Mitwirkung Danzigs durchgesührt worden fei, wurde vom Rat a b g e l e h n t. ebenso ein Antrag Dr. Stresemann. bei der gegenwärtigen Regelung eine Hinzuziehung der Danziger Behörden zu beschlichen. Chamberlain crHärtc dah er nach geschäftSordnungsmähigen Gewohnheiten des Bölkerbundsrates keine fachliche Diskussion des Danziger Antrages, sondern nur eine Diskussion zur Vertagung des Antrages zulassen werde. Senatspräsident Sahm wies darauf hin, dah die Vertagung dieser Frage ernste Gefahren für die Bevölkerung der Freien Stadt Dan^g in jich schließe. Dr. Stresemann wies mehrfach eingehend nach, dast nach der parlumcntarikbcn Gewohnheit eine gefchäftsordnungSmähige Debatte über die Vertagung des Antrages notwendigerweise auch die Sache an sich berührt werden muß. Er müsse seinem Erstaunen Ausdruck geben über die Haltung des Präsidenten des RateS. Der polnische Dertteter. der Kommissar für Danzig. Strastburger, betont«, dah auch im Interesse Polens eine sofortige Entscheidung des RateS wünschenswert fei. Polen habe zur Prüfung der Gefahren des Munitionslagers auf der Westernplatte «ine internationale Kom- miffion entsandt, die die Lage geprüft und keiner- seren- der sech» Mächte hätte teilnehmen können. Die Vermutung dürfte also zutrefsen, dah der französische Außenminister einer nochmaligen Begegnung mit Dr. Stresemann. die ihn zu einem flarcn Bekenntnis wenigstens in der Frage der Truppen Verminderung genötigt hätte, auS - gew iche n ist und dah ihm seine Erkrankung dabei ein willkommener Anlah war. Man hatte sich am Mittwoch nur in großen Zügen über die beiden deutschen Fragen verständigt. uni) eS liegt auf der Hand, dah man die Eiwzelleiten am nädr'cr. Tage festzulegen gedacht hat. Herr Briand hätte sich also in der anbe- räumten zweiten Be'pceckung. die wogen seiner Abreise nicht mehr ftatlfinbeii konnte, klipp und klar dezu äußern müssen, ob Frankreich wirklich Willen« fei. zu dem Locamv-Versprea')en einer .rcduction sensible" zu ft eben. Wenn man auch den ehrlichen Willen des französifchen Austen- Ministers selbst nicht in Zweifel ziehen kann, so besteht doch begründeter Anlast zu der .Feststellung. dah Herrn Briand in der selbständigen Führung seiner Austenvolitik durch Poincarö und die übrigen Minister des ehemaligen nationalen Blocks die Hände gebunden sind und dah die Starte, auf die Deutschland bisher gesetzt hat. nicht mehr sticht. Herr Poincarß bat eS im Laufe seiner nunmv": toi «der fast zweijährigen Ministerpräsidententätigkeit verstanden. die feierliche Zusage an die Reick L reg ierung. die er vor seinem Amtsantritt abqaa dast nämlich sich an den Methoden der fran*Mlfd n Austenpolitik nichts ändern werde, in ihr Gegenteil umzubiegen. DaS legt aber auch be: Rcta,.leitung die Verps.ichtung aus. u prüfen, ob sie thre poii- tifche Haftung Frank, >-) gegenüber niht einer gewissen Rev 'ion zu unlerzichen hat. 6in grundsätzlicher Stellungswechsel verbietet «ich ja für unS auf Grund unserer geographischen Lage mehr als für die Mächie ringsum. Wohl aber wird mar sich In Berlin In höherem Grade. aiS das bisher der Fall war. . en veränderten innerpvlitifchen Verhältnissen in Frankreich anpassen müssen. Bor mehr alS drei Jahren nach hem eklatanten Misterfolg des Ruhrkcttnpfes für .^rankr-ich hatten Herriot und Briand die französische öffentliche Meinung so gut wie gcfchl^üen hinter sich. Heute aber ist auf Grund der A.« Jät. die er durch eine zweifellos geschickte -md kluge Finanzpolitik er- worben hat. P o i n c a r . d c r M a n n Frankreichs. Wenn die volittiche Führung Deutschlands diesem Wechsel in Paris nicht Rechnung trägt, dann verfällt sie der Gefahr der Illusion-- Politik. Selbstverständlich kann man Dr. Stresemann nicht tfcifüt verantwortlich machen, dast er dteS- mal mit leeren Händen auS Genf zurückkehren must. e. sei denn, dast man ihn auch für t\n innerovlltischen Wandel Frankre:chS verar.iwortllch o.achen wollte. Wir bekennen uns auch heute noch zu der Politik, die nach Locarno führte, da sie zu ihrer Zeit daS Alleinmögliche und Richtig« war. W.r find auch jeher;«.t bereit, die damai gen Methoden toteber aufzunehi-en und fortzuführen. ebenso wie es selbstverständlich tR. dah das Reich feine damals ringe'angenen Verpflichtungen im Gegensatz zu seinen QkrtragSPartnern getreulich innehalten muh. Unter allen Umständen aber scheint es unS notwendig, dast btc Auhenpolilik des Reiches mehr als bisher beweglich gemacht wird und sich der Taktik unserer Gegner anpastt Wir haben keinen Anlast, einem Frankreich, da- sich ohne die vereinbarte Besprechung zwischen den Mächten der BotschLfterionseren- und Deutschland abzuwartcn. Die Dinge, dl- noch in bsfentlicher Ratstagung verhandelt wurden. sind nicht nur unbedeutend gegenüber den Rach den beiden Vorträgen stellten di« sottal- demokvattfchen Mitglieder des handelspoli nicken Ausschusses einen Antrag, worin verlangt wird, dah die ReichSvegierunp bei der bevorstehenden Verlängerung des prvvtsorischim Zolltarif- von jeder Erhöhung einzelner Positionen absehen und für den Herbst etne Vorlage vor bereiten möge, durch bi« in ilebet- tinftimmung mit den Beschlüssen der Wellwirt- schastskonserenz eine allgemein« Ermäßigung der deutschen Zollsätze sestgefetzt wird. Montag soll dann noch Reicheminister a. D. Dr HermeS über di« auf der Wirtschaftskonserenz behandelten Agrarprobleme Bericht erstatten. großen weitpolitftchen Problemen, sondern stellen auch gegcBÜb. r den beiden deutschen Hauptfragen. den Oftsestungen und der Verminderung der Rhein1andbes«tzung nur Probleme dritter Ordnung bat. Wan darf also daS Fazit dieser Tagung ziehen. Und da bleibt uns nur die Feststellung, dah die Konferenz für Deutschland vollkommen n « ga - t i v verlausen ist. wenn nicht wider Erwarten Dr. Stresemana noch einen Point in der Tasche haben seilt?, von dem die deutsch« Oesfentlichkeit noch nichts weih. Es hat gar keinen Zweck, sich zu verheimlichen. dah di« Erkrankung DriandS mehr politischer aks tatsächlicher Ratur war. Schon wird auS Paris berichtet, dah Herr Briand unmittelbar nach seiner Ankunft dort crflärt hat. es .gebe ihm schon etwaS besser" und in autunterrichleten französischen Kreisen will man nenn auch wissen, dah der Mmister in etwa 10 Tagen wieder völlig hergestellt sein wird. Man darf also ohne weiteres schiiehen. Abreise der Genfer Delegierten. Genf. 17. Juni. (TU.) 3m Lauf« des heutigen Abends haben bereits zahlreiche Dölkcrbundsdele- Rationen Genf verlassen. Auch Pauk Boncur fahrt heute abend nach Paris zurück. Dr. 2 t r e j e • mann dagegen will noch zu einigen Besprechun- ?en in Gens verweilen und er st am Sonntag ruh nach Berlin absahren, um dort am Montag früh cinzutressen. Aus Wunsch Dr. Gtrefemanns wird das Robinett noch im Laufe des Montag feinen Genfer Bericht entgegennehmen. Der Völker- bunbsrat wird am 1. September wieder in Genf zu- (ammentreten. Die Dölkerbundsoerfammlung wird zum 5. September nach Genf einberufen. Das Befinden Driands. Paris. 17. Juni (Wviff.) Ministerpräsident PoincarL hatte heute mit AuheTuninister Briand eine Unterredung, die sich auf die Arbeiten des Völkerbundes bezog. Uebrr daS gesundhettliche Befinden Driands ist heute mittag ein Kommuniqu6 ausgegeben worden, in dem erklärt wird, dah das Augenleiden. daS auf UÜberarbeitung zurückzufuhren fei. keine weiteren Fortschritte gemacht habe, und dah Briand für einige Tage das Zimmer hüten müsie. werden. Sodann sollen cnsiperchende Vorschläge beschleunigt an die gesetzgebenden Körperschaften gehen. Die Beathtung der Grundsätze der Weltmlrl- schäft, k an seren, schliehl nicht aus, dah mit Rücksicht aus d rsichen Betriebe und im Interesse der inneren Kolonisation einzelne landwirtschaftliche Zollsätze eine g e - wisse (Erhöhung erfahren. Auf Grund dieser Erwägungen hol das Robinett beschlossen, den gesetzgebenden Körperschasten die (Erhöhung de« autonomen Kartosselzolles auf eine Mark oom 1. Dezember 1927 ab sowie die Streichung derZollfätze für Schweinefleisch vorjuschlagen. so dah bezüglich des Schweinesieisches der Zollsatz des schwedischen Handelsvertrages von 32 Mark praktische Bedeutung gewinnt. Betarintlld) hat aufjerbem das Kabinett schon früher die (Erhöhung des autonomen Zucker zolle« auf 15 Mark unter erheblicher Heraufsetzung der Zuckerfteuer beschlossen. Alle übrigen Zollsätze, wie auch das zollfreie Kontingent ]ür Gefrierfleisch sollen in der gegenwärtigen höhe bestehen bleiben. Die ganze Regelung soll unbeschadet der den gesetzgebenden Kcrpersclmflen zu unterbreitenden Senkungsoorschläge bis zum 31. Dezember 1929 gelten. Locarno gewirkt hätten, u. a. sagte. Immer seit Locarno ist eS mir und Stresemann möglich gewesen, miteinander offen und freimütig a k s Freunde zu sprechen, die mög- llcherweise verschiedener Meinung in be'vndc- i Fragen sind, die einander aber rückhaltlos lei Gefahren festgestellt habe. Stcahburger betonte. bah bas vom SenatSprälideitten Sahu, vorgeschlagene Verfahren die Zusammenarbeit zwischen den polnischen Militärbehörden und Lcr Dailziger Polizei gefährden und zu Reib.ingen führen könne, die gegenwärtig noch nicht bestünde. Aus Wunsch EhamberlainS nahm sodann der DölkerbundSkommifsar van Hamel Stellung. Er betonte, dah von ihm alle notwendigen Mahnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit auf der Westernplatte getrof- s c n seien (Er empfahl die von Ihm am 8. April getroffene Entscheidung bis zur endgültigen Entscheidung des Bölkerbundsrates weiter aafrcd)liu- erhallen. Hierauf stellte Dr. Stresemann den Eintrag. dah die bisherige Regelung deS Sandiger OberkommiffarS van Hamel bis zur endgültig Entscheidung deS Völkerbunds rates oestehcn bleioe. dah jedoch die Ernte auf der Westernplatte von den polnischen Behörden gemeinsam mit den Danziger Dcchörden ducchaeführt werden könne. Er betonte mit grösiem Rachdruck, dast weder die Entschcidung des VölkerbunbvkontmiffarS. noch die ratfache der Munitionslagerung PoleitS auf der Wcsterirplatte eine Präjudizierung für die künftige Entscheidung des Bölkerbundsrates schassen dürfe. Rach weiterer GefchäftSorditungS- bebatte stellte Präsident Chamberlain, oh ne a uf die Anträge Dr. SahmS und Dr. Ctrc- f e m a n n 6 einzugehen, fest, dast der Bericht über die Vertagung der Frage und die Aufrechterhaltung der bisher vom Döl- kerbundskommiffar getroffenen Regelung vom Völkerbunds rat angenommen set. — An diese öffentliche Schlustsitzung, die sich biS gegen 2 Uhr hinzog. schloss sich eine kurze Geheimsitzung, in der der Rat auf Vorschlag Danzigs und des Danziger Hafenpräsidenten die Priorität der Danziger Staatsanleihe vor der Danziger Hafcnanlelhe aufgehoben hak. so dast nunmehr kein Hindernis mehr im Wege steht, los ort mit den Hasenarbeiten zu beginnen. Das Genfer Fiasko Pollttsch war die Ratstagung in Genf bereit- am T.-mrcrema mittag zu Ende, als bekannt wurde, day Briand abgereist fei. Für die Handelsverträge empfahl man ferner die Rückkehr zum System langfristiger Verträge mit dem Prinzip der Meiftbegünfttgung. frnict * .mben europäischen Berlin, 17.Juni. (Wolff.) Der Auswärtige Ausschuß des Reichstages, der Ausschuß für volkswir tfchaft und der Ausschuß für Handelspolitik des Reichstags traten heute vormittag im Reichstagsgebäude zu einer gemein» [amen Sitzung zusammen, um dcn Bericht über Die Deltwirtsckastskonserenz entgegenzunehmen. An der eißung nahm auch Der Reichs- Wirtschaftsminister Dr. Curtius teil. Sofort nach (Eröffnung der Sitzung ergriff Reichslagsabgeordneter Dr. Lammers (gtr.) der Führer der deutschen Delegation auf der Welt- wirtschaftskonferenz m Genf, das Wort zu feinem Bericht. Er führte u. a. aus: Die Debatte in der DokUonferenz verflackerte. Die über 50 Plenarreden hatten ganz verschiedenen Inhalt, je nach den In- terefien des bett. Landesvertreters. Für den Cha- ratter der Konferenz bestimmend war der Vortrag des Engländers Lighten. Er zeigte die schlimmen Folgen aus dem Friedensschluß. Der Redner schil- Serie weiter die Verschuldung Europas an Amerika. Im handelspolitischen Ausschuß der Konferenz hat sich der Streit um die Frage gedreht. Ueberproduktionismus oder Betonung bestimmter nationaler Notwendigkeiten? In diesem Punkte wandte sich die Konferenz gegen eine den raffiniertesten polnischen Methoden versucht, i.q> auf Deutschland einen Druck im aickirussischen | ren । Europäisches Krankenzimmer. Berlin, Id 3uni 2Lu> bet vorletzt« Rats- ir>unfl in Dens berichtete ReichAautzemninist« Dr Slresemann über Sie TBelttolrt- -astskvnserenz und betonte dabei, datz die stonseremz sich dafür ausgesprochen habe, den '•rernotionalen Handel osn allen künstlich« Schranken srerzwnachen. besonders was die Bin» ugruit» allzu hoher -ninlst« Dr. Köhler te.lnahmen. statt, in der di« Frage resprvchen wurde, ob das Zollprvvise- rtum lediglich verlängert oder ent- sprechend dem Wunsche der Deut'chnativnalen und ihre« ReichsmimfterS gleichzeitig eine Ertzv- hung der landwirtschaftlichen 3dl le. namentlich für Rartoffe(n, vorgesehen werden toll Der Bericht über diele Beratung weih mit mitzuteilen. datz es sich lediglich um eine allgemeine Aussprache gehandelt hab«, ein Ergebnis dabei aber nicht seftgeftellt werden konnte Stellt man dies« drei Tatsachen In Zusammenhang, so kann man nicht umhin, seftzustellen. bah zumindest eine ß ß f u n fl der internationalen Zollsragen in da- Reich dunkler Träume verscheucht worden ist. Die Siebe zum Protektionismus ist anscheinend allgemein noch so grob, datz sich bis geute wohl kaum von einer Aussicht aus eine endgültige internationale Regelung sprechen läftt. Der an und für sich klein« .Formfehler, den Lhamberlain an der Stiesemannschen Resolution sand, ist symptomatisch. insofern wenigstens, als dadurch wiederum gezeigt wurde, welche Furcht noch draussen in der Welt vor der Aufgabe der orotektionislifchen Lieblingsidee herrscht. Man icbt. dass dies nicht nur blohe technische Wirt- schasissragen sind, die hier mitspielen, dast es sich vielmehr gleichsam um eine kopernikanische Wendung In der Wirtschaftsweltanschauung überhaupt zu handeln hat. 3n Paris veranschaulicht man d'ese Ansicht in einer Form, wie sie augenscheinlicher überhaupt nicht sein kann. 3n Deutschland will man zumindest nicht nachstehen. Datz man mit bloßen geringfügigen Abänderungen der Zolltarif Position In aller Welt nicht Feiertagen soll während zwei Stunden die Herstellung leicht verderblicher Konditorwaren gestattet 1cm Der Antrag wurde schliestllch dem llalpOti.t'ibvu Ausschusi ubctwlelen. Ohne De •alte geht das Knegsgerätegesetz an en Auel ärtlgen Ausschutz Am Samstag sol- en das Schank st ättengesetz der Ra- ionalseiertag und die Pachtschutz- d t b n u n g beraten werden. Sariföebattc im Verwaltungsrat der Neichspost. Berlin 17. Juni (Wolff.) fkitte vormittag egann die Sitzuna bet t'criuattungtrotft der ielchspost. die uner die geplante Detzüdrenertzahung ;it|d)ctbrn soll. Sine neu« Bortage des Ministerium« ■hingt eine Erhöhung der Rundfunk- gebühren von monatlich zwei Tiart uif )rei Mark vor Davon roirb eine Mehrelnnahrne an 15 di» 21 Millionen Mart jährlich erwartet. Bor intritt In die Tagesordnung erklärte Relchspost Minister Schätzt, dost er de politischer Minister per- i'stichtet sei. bmn Befchluf, de» Reichstages 'llchnuna,Vt tragen jedoch Hobe er Über da» Schick il otr Poilaae nich^ allein zu bestimmen, weil nach em Relchspoltfinanzgefetz der B ermatt ung». r a t 3 u |t 1 n b i fl sei. Der Minister weist darauf •»in. d»itz der Post bet Ablehnung der Vorlage die Selber fedirn. um ausgegebene Best eil üngen .i«rechtzuerhcitten. was zu Tlrbeiterentlal- n g c n Kihren mstste. (Fe müstt-n zur Vermeidung Don unferrm - 3 o «bericht erstatt er A-chdruck, auch mit QueUtmmgabc verbotent Dieter *Zn»ch"ch-orientalltch« Religion. Gr stand in südslawischen Diensten, war «in &rinb d« Italien« und bekam sein Gebal: In Belgrad« Banknot« ausgezohlr 3rti« B«Haftung war ein« Provokation der südslawischen Regierung und auch als solche gedacht. Die Staatsangetzörigkeit. die da jurist.tch «tm so grob« Rolle spiel« soll, ist lächerliche Bagat«l« Ganz Tirana ist kompromittierend, und eines Tages dürft« hi« Wied« einmal Schüsse sall«. vor d«« di« ganz« hiesige tnl«nattonak Ab«teur«geselllchaft das Halenpani« «crreist. Daß es darüb« dann zu einem «rvpäitch« Kriege komm« kann, das ist da-Traurige und für di« europäische, locarnobrünstige Dlplvmatl« am meisten Kompromittierende an der ganzen Angelegenheit. Rur ein Symptom kann man vor hi« aus vlelleicht bell« erkenn« als von Rom, Belgrad. Pari«. London oder ®mf: Die Tatsache nämllch dah sich die Italiener hi« auf fremdem, ganz und gar fremdem Boden befinden und al - Eindringlinge gelten, während d« Serbe hi« mehr zu Hause ist und der Be» Döttcrunq seelisch unendllch viel näh-.-r steht. Daran wird auch nicht ein Iota geändert. w«n italienische Schristgelehrte d« lateinisch« Sha- reift« der Flektton In d« albanischen Grammatik beton« und Mutsollnl im islamisch« Orient um Sympathien wirbt. Zogu bei ft t Achmed und ist Bel. Das ist richtig. In Tirana steh« auch Moscheen. Aber die weih getünchte Hauptmosch« vor dem kitschig« 'Parlamentsgebäude dient heute als Kaserne, und »wel Drittel all« Albanes« sind sog«annte Ehrist«. 3m Grund« genommen slietzt ab« In diesem Bölkeraem.sch daS zum Teil von den Türk« zwangsweise zum Illam bekehrt Word« war, slawisches Blut. Das Rom d« Gäsar«. das republikanische Venedig und Genua sind g«au so v«g«ss« wie die Kalls« und Ianltfchar«. D« Balkan will auch von einem orientsreundlich« Itali« nichts will«. Hi« ist jed« der Feind des anderen Ab« ein sremder Glnbringling kann vorüb«geh«d leicht ein« Einigung dieses seltsam« Völkerkonglomerats zustande bringen, und zwar zu seinem eig«« Schaden. Siebt man am Monte Litorio nicht manchmal das Gespenst von ÄtrftliffaT haushallsmähiaer Haftungen der beteiligten Beamten alle laufenden BestcNungcn entsprechend a b • geste 1 lt werden. TOeitvrr BeiteUungcn könnten von heule ab weder an di« beteiligte Industrie noch an dos Bcnchandwerk oder das Gewerbe erteilt w« den. ifinzuslellen feien ferner .ille Betriebs- und Berfehrvoerbesserunq«, auch der Ausbau der Der- kchrseinrichtung«. Die von den Aba. Torgier und Taubadel im Reichstag geforderte Abdrosselung der Ausgaben für den Ausonu des Dclriebs und der technischen Einrichtung« werde schon in der nächsten Zeit die Entlassung oonetwa 12 000 'Arbeitern zur Folge hab« Ohne Bewilligung der voraesthiaoenen Gebühreverhöhung fei nach der Mchtgemähen lieber,zeugung ber Deutsch« Reichspost die Bestreitung ber veamlenbelol« dungserhöhung für das Post peri onai schiech- tcrtHng» ein Ding ber Unmöglichkeit. Die Erhöhung der Postgebühren sei auch nach den Prüfungen und Beschlüssen des Ardeit-xiusschusses nicht mehr au umgeb«. Wenn sie jetzt nicht erfolgt, müsse fit In e :uflcr Zeit oorgenommen werden, nur datz in- zivilchen der Denvaltung namhafte bringend erfor* dtrilche Mührelnnahmen entzmngen feien, die für den Monat etwa 20 Million« betragen. Der Relchspvstminlster «Näne. datz et die Genehmigung der Regierungsvorlage für erforderlich halte Mit feiner Minlsferveiantwortung könnt er es nicht in Etnllang bring«. Ausgaben ohne Deckung zu mach«. W«n txr Berwaltungs- rat eine and«e Haltimg einnehme, sv ttvrbe er hi«aus die Konsequenzen ziehen. Prvseslor Öalomon • Frankfurt a M (Gruppe Wirtfchasts erklärte, datz die Wirt- lAiftsvertreter b«ell feien, die Vorlage in der Fällung des Arbeitsausschulles anzunehmcn. Sie feien sich dabei bewuhl. Im Geg«tatz zu den Grohorganisation« d« Dirtschast zu bandeln. Sämtliche Benagungsanträge wurden a b g e • lehnt. Hieraus erklärte der Reichspostminister zur Uebe«aschung der meisten Mitalieder des Der- wallungsrats. datz « mmmebr dem Wunsch des Reichstags Rechnung trage und die GebÜh - renborlaac zurückzletz« Abg. Xllttolle (3entr.) stellte hieraus folgend« Antrag D« Berwaltungsrai genehmigt die vom Arbeitsausschuh beschlolle- n« GebührensäNe Der ArltltsauslAuh bat folgende Sätze t'orgrfdXaqen. Ort-briete b-.- 20 Gramm 3 Pf. Zemdrieie b» 20 Gramm 15 Ps., Ortspostkanen 5 Pf.. Fernpostkan« 8 Pf.. Drucklachen bis 50 Gr.:mm 1? Pf Post- anwellungen bis 10 JHt. 10 PI, Postschecks M 25 2tt 15 PI PvstfA 'überw^ «ung« (statt bisher oebübtvnlrc'. 5 Ps. Besorderuna von * Scheckbriel« statt b Äer gebühr«sreil 5 Pf Ortstelegramme Wortgebühr 8 Ps., Ferntelegramme Wongebühr 15 Ps. Fern« soll« Ne Paketgebilhr« geändeN werben. ev«so bie 3ei- tungsqebühren. Bestimmte Defchlülle hat d« Arbeitsausschuh darüb« nicht gesaht. Der Reichspostminist« «klärte sich bereit, sowohl dem Antrag Allekotte wie dem Antrag Wimmer folg« zu wollm und b le Vorlage am Samstag wieder einzubrinaen Diergeg« wandt« Nch txr'A ebene Redn«. Rachdem sich d« Reichspostminist« nvchmals berelt crfiart hatte, die Vorlage in d« Fassung ber Beschlüsse des Arbeltsausichulles bereits am Samstag «neu! einzubNng« Die rusfisch-polnische Spannung. Warschau 17. 3unl. ft.-U) Wie aus Moskau gemeldet wird, wurde im Rate d« Volls- kvmmifsare in ein« autzervrdentlich« Sitzung beschloss«. bis auf weitere« keine Rote an bk pol» nllche Regierung zu richt«, bis Rvsengolz aus Warschau zunickgekehrt ki. Roknavlz soll «st über den Prvz eh Bericht erstatten. Autzerdem beschlotz der Rat d« Vvlkskommlllare. die polnische Regierung zu b«achNcht'ia«. datz die Sowjetregi«ung nicht imstande fei. ein« neu« Gesandt« nach Warschau zu entsend«, da das milde Urteil geg« Kow«da keine genügende Garantie für die Sicherheit des Sowjetgesandten biete Die« würbe eine verkappte Form des Abbruche« der diplomatischen Beziehungen zwllch« Rutzland und Pol« bedeut«. Fünf Deutsche in Moskau verhaftet. Berlin, 17. Juni. Vie „B. 3.* meidet: von einem soeben aut Moskau zurück gekehrt« Mllarbei- ter eines deutsch« (BcoMaefmann» erholt« wir die Blittrilanq, datz am Mittwoch, dem Tage seiner Adreije fünf Deutsche von der G P U (öer früher« Tfchekaj verhaftet rooeoeu find Zwei öitkr Veulich« wohnt« in dein gicich« t>otel wie oni r (tz.währsmann. 6r konnte daher ihre Kam« Rltsiell«: vr. Jörns und Ernst Thiede. Die im« der drei anderen konnte er nicht seststeüe«. Vie fünf Deutsch«, die sogleich in, Gefäugvis IN«- geführt ward«, ward« der $ pie*e«e ie- 8 o n Ren einer fremden Macht verdach- Illi Die lekgrapbmaqffihir d« Sowjehinlon be- haeplrt dagegen, datz die Meiduna von ein« Tkr- baftueg >ou fünf deutschen Slaai^naeh-ria« f al Ich jei. stach Mlllellan^n ans autst«sticher Dutte M kein einziger ansksadlicher rtaalsaaghIrlGer, I,-besondere keim Keicho- deastch«. verhaftet worden. Die chinesischen Wirren. Tfcha«-tfoli« erhält bi(t«lvrii*c Vollmachten Peking. 17 Iu WB Tlchangtso- lln wirb morgen Sbt als Generalissimus tut Un-.< r 7.. Jung der Kommun h« über-ck : ®r cr^J: i dlltato.llche BoU- modyr«n w«bc Hierauf folgte das .-icterat des UniDetfUM- prvsessors 2lIhaus. Erlangen, üb« .Kirch« und Volkstum". Ein geplant« deutscher Jlug nach Lau Jtai)M». Das .Berlin« Tageblatt" bringt eine unbestätigt« Rachricht. wonach d« Pilot b« Deutsch« Luftpansa. Könnecke. Im nächst« Mcmat mit einem breimoU>rtgw Flugzeug ab Berlin einen Flug nach R e u y v r k und darüb« hinaus nach kurz« Landung nach San Fran-isko unternehm« will. Das Flug,-eug. ein Gc • Eindeck«, teert« vier Ma nn anBord hab«: d« Pilot«, ein« F..: k r und itoei Brsid« als Pallagi«e. bie da- Unternehm« finanzieren. Der Apparat (deutsches Fabrikat). t*r zunächst für die Beförderung von zwölf Perfon« bestimmt war. soll für bm b«vs.chllgten Ozeanllug umatbaut werden und drei IKotore mit etwa 650 "haben. Könnecke will anw'blich anders als Lindb«gh und Ehamberlln die südlich« Rouieüber bie Azoren wählen D« Flug soll In der Zeit vorn 15. 25 Iuli vor sich gehe». Schwere» Gewitter üb« ttmsterdom. Fveitagnachniittag brach über 2mftttbam ein schwere« Gewntr« aus. das hon heftigem Hegen begleitet war. Das brr Amsterdam« Dockgefell» schäft gehörige Iuliana-Trockendock ist vorn Blitz getroffen worden. ®ct Blitz schlug in den grotzen (MrctNeletxilpr ein, untwt den sich 16 Arunter not dem lDvlkrnbnsch ge- flüchtet hatten. Füns Arbeitet Waren sofort tot . Während fünf andere tm schwerverletzten Zustand ins Krantrnhuus geschafft würben. Da» Gewitt« war eines der heftigst«, bas jemals üb« Amsterdam nie>rgegang« ist. Infolge des starken Wolkenbruche« ward« zahlreiche tief- j-legem Wohnungen. ÄeO« und mehrert Ctni- "• nunterlübruncm unter Was s e r gesetzt, .och au» Rotterdam werden durch den fi irken Wolkenbruch beroorgm/lfw Dalloefchü- den gemeldet Geheimral Andeer (IHorbwg) f. In Marburg Ist Geh 3u#i$rat Poos Dr Andree grstvrd« Pros Dr. Andree wurde 1 »5« fn Osnabrück geboren. Jm Iahte 18»1 würbe « Pnootdozertt tn Göttingen 1891 wurde « »um orbmtl.chen Ptvfellot brt Iuristllchtn .Fakultät b« Uniredität Marburg beruf« und übernahm auch spät« da« durch Gm«itler»ng des Geh 3uftUratt» Pro» Dc •mwetem« erledigte etj m Ordinariat für Römische» und Deutsch« Bürgerllch« Recht. Im Amis- lahre !orauöiftflc. Zeitweise Wechselnd Wolfla auch aushettetnd. hetbaltni«:ncbig Warm und noch strich weiße 7?:rderschläge Gestrige I-igeOtemperaturer. Äoitmum 2B.7 Grad Jx-:hu», Minimum 144 Grad Dell ms ^ eberichläge 1.8 TRiuimem. Heutige Moegen» t.-mprralur 154 Grad Sollius Witreruna-au-llch,« sstr Montag Teil» heiler. teils wolkig und norwiegrnb stellenweito Gew' tt tvrwi gtmg. \'eMedia blkmafihinen tfkparalorea ?Ua - A. fcr. “O tuitg ftr M dn.-r'” rfn* f fttilW '* ***!! M i i i ft»e* ttftteuje imen b* teteU Mm. E t®*9* , k.E •nen \ verte. iDttfuätl* l .-Vch, enit^J a> *tate Pfoten * von ■fge. ronttrrn nommen. Ubr. Tercin#lotknbd.:fcr**, ? il. Samiliriuu- Sd®er6oi. 3u- Ba hnhoi st ratze 0 e n in *23idcd büf zum idb. vr»n te bunt t*t4rtfpielbau« ■aitetia-Ih dritte: tzener Revue @letb€rg»‘2krcin: 3.30 Uhr. emmerfefi auf der Burg ©letberg Salbten polten en nberer im Höchte« ten £i&enauer lEkg noch ter Jllnrbuntvr ©trafoc. 2Hi lebte Haltestelle in '®icftd foin nt d.-rmrach mir noch ter Lintenplatz in Del rocht 5*ic« bc- teurer zwar für bie Bewohner teS vorder?n ein 1885 8.30 lammtnlun’t — fammenfunft. btt JK« für Sonntag 1 Ubr unb 4 Ubr CSiefedcr OrtiteileJ eine Ungarn aber, um ben 'Betrieb während ' Die Gietzentr Studentenschaft Deranflaltet in biefem Jahve wieder eint Sonnen- .□adle ter Auhenseiter*. — .Sein aüctgrbfitet Bluff“. Tageskalrnder ©etrerbe- Mulltcliung 11 b.l nachmittag- Konzert 8 Ubr tanb. Danke In ten Anlagen, an ben Südseiten rublfl gelegener (Bebaute, gewahren Hunderten die orsgtichke^. Inmitten ter Ä* *■— herrschte bann in ter Foihballe |ou>ie allenthalben auf dem Äusttellungt platz lebhafte» Treiben. ** D i e Au t o l i n t c Alten-Buseck — “ZSiefed Sieben mutz während ter Zeit vom 20 bi« 26 3uni . >eaen ter Herstellung«* arbeiten ter Provinzialftraye Ghefrtn 2Dld«f ab Wiefeck über bie .Rarburger Strotze geleitet werten. Während dieser 3dt fahren alle Iba • geilschristen. — 3n ter neuen Rümmer der ,M ü n ch e n e r □ Hustrierttn Presse" (Qlt.24) beginnt ein neuer spannender Roman: „Omu Ssai", bie Königin von Afrika, von Georg (dänische. <$* ist die Geschichte einer schönen Regrrprinzessi^ bie in sich europäische Bildung mit dem ge» Heimen Wissen von ten unermetziichcn Schätzen ihre« Slam ine« vereint. Mit Hilfe dieser Schätze bringt sie den Orbball in Aufregung unb Unordnung. E« ist ein Roman von den Kräften bie in dem schwarzen Orbteil schlummern. — Auch diele Rümmer bietet wieder eine Füll« von fesselnden Bildern. Au« D?m reichhaltigen Lesestoss nennen wir einen Aussatz von Forst rat Dscherlch über .Schwarze Kultur". Berliner Börse. (tffctten-Srühbcrfchr. Berlin, 18. Juni. (DTD. Funkspruch.) Die Tendenz des heutigen Borinittagverkehrs bleibt freundlich, Dos Geschäft ist sehr gut. Da» iiaufintereffe scheint sich auf Spezialwerte zu beschränken. Obwohl die gestrigen Kurse behauptet sind, weist man auf die angespa nnh Lage am Geldmarkt hin. Farben 284 bi» 286. Am Devisenmarkt nennt man Paris 124,02, Mailand 87,65. Das Pfund 485,55 bi» 574. Die Mark gegen Kabel mit 4,219 und gegen Pfund 20,484 bis 20,48t. 5trabt aufyinebmen, wie e» ter flfbirg« kann. Die Mutter kann ten Säugling Im Lagen auf ten besonnten Balkon stellen ober an da» offene Fenster, durch da» die Sonne scheint. Die steinen Kinder sollen am Spielplatz ter nächsten empfehlen. Der bisher feine Möglichkeit hatte die Au-flellung auszusuchen. foBu nun nicht versäumen, ten morgigen Sonntag al» letzten Tag ter Schau, ;um Desucte zu benutzen. Sämtliche Hu»* ftellun 2 »hallen sind qeöstnet und alle krönte (leben der Besickllguna frei. Außerdem werden am BachmiNaq und am Abend In ter Vvtksballe pf' sellrge Darteelungen Battfinten, die den Besuchern noch ten Stunden in ben Au«ftellung»hallen ange* nehme Unterhaltung bieten werten ^ornaiHcn. — Tagesfalenber für Samstag Orwerbe-Ausftcllung 4 Uhr. Konzert 8 Uhr. ranzvor^ührungen. — Oictzener Raplahrer-Ber- noch eine Brezel ausgehöndigk. unb bamH mat wohl für olle Sinnen der Höhepunkt ter Veranstaltung erreich: 3n»gefamt nahmen rund 1200 Kinder an tem 5*(te led. Dx Beict»»!'ung ter Fähnchen und Brezeln bitte die riu-stelluEte'Nmg In onerkennenswerrer Leise auf ihre Ke.1mi.nu über» wcndseier am Dienstag. 21. Juni. Hm 8 Hhr erfolgt in Anwesenheit ©r. Magnifizenz Rektor« her Abmarsch von bet Universität zum Aus der provin^alhaupfftadf. 8 en. ben 18. 3wnl 192 Technik Oes Sonnen* und Luftbades. von Dr. D -chwetsheimer HN> nimmt man Sonnen Väter? Bu neuzeitliche Medien bemüht sich "ehr ol» eine kurz orryungene Zeit, die naiurlichen Heilfak- oren zu benutzen unb zu ihren He«,werken zu »er- senden Vie Sanne, di« prosie Därme» und L'eten9fpe"z*rm- Etzre de io «^»anregenden strah '.ei. chre Mmtöierte stuhigkrn — » Hl für die Slrkung gleichgültic ob insbesondere bie iMtramo* :ten kirahien batet oueschiaggebend sinh — bildet sie wi»>.r einen jcharer zu missenden LeOondteN - ■< IX-m (teürrf- oahrung, dem Kranken zur Helluna wird heute 3 atme verordnet, und vor ollem den sich entwickeln- •#n Kindern, für bie Licht mb Luft zedntausentenai .chtiger und •örterhdwr sind oi» oller Lebertran d ond-re di.- ^nttv.cklimg begünftiaenten Mistel. Die günstigsten tüirfungrn der tonnen beraub • ifl »erben au» ten Hochalpen berichte', wo die .inere Luft die Sir । rkung tee konnenlichies noch iterstütz: Den meisten M-nfchen fehlen und Mittel, um diese Orte aufpttuchen. Da» ist auch ich« nöng. 3ete Stadt bietet die Möglichkeit nach ® jnfd) Lust* und Sonnenbäder ui nehmen: aller dmg» fft dazu auch eine ihrer Psluhten bemühte Vorsorge her Stadtverwaltung erfor- tettich 6» gibt überall orivaie Sonnenbäder: sie 'erdienen Unterstützung Städtifche Aufgabe ist e» ledoch. wie Volk»-Schwimmbäder, *o auch voik»»Luft- und Sonnenbäder einyiridyten Ohne groben Aufwand können sie In den Park» und Anlogen. wie sie In feder Stobt, namentlich In ben Autzenzonan sich finden, angeleot werten. An manchen Orten Ist dos schon geschehen. Aber wer will, findet auch Wn Mittelpiink: einer Stabt Vlane. roo er die Sonne ungestört auf fitb •ütrfcn lasten kann, wenn auch In testeitet em 3u- brennvngen tefbomrfen Me stch zuerst tn Kbhmg 'pater in Blasenbildung mit heftigen Schmerlen outzern (.•lezt^ctbranb4!. Rasche Erdung tritt meist ein bei Drvckenhalten bet HoittsteOen, -Input ern tSal zvltzstderl. Valbenbehandluna Heftigere -rate erfordern freilich ärztliche Behandlung Ptreftc -inwirkung ter 2 c»,'..en strahlen durch die Schüdelteekt hindurch au« da« (D^dirn muh vermieten »eiten, -in Sonnenstich b. h. eine Blutüberfüllung des Vehirn« mit schweren Sol- aen. Ohnmacht ustv. kann sonst etnire'en Jm Sonnenbad ist darum ter Kops zu teteden. fei «« durch ein Tuch, einen Hut ober was sonst Denn man im Sonnenbad liest, ko must die Buchleite tm Schotten fein. Das grelle Licht der besvnMen Seile kchodet ten Augen unb rwt Entzündung«. etfdKinungen unb A ie"lchmerzen hen vor. 3m Luftbad fällt die Svnncmwirkung fort Ss wird zur Anregung der Houttötigkeit, zur Abhärtung. auch an sonnenfreien Tagen, auch im Schatten genommen. Hier sind Bewegungen die wichtige -rgönzung be« Bades: Lausen, Turnen, Spielen, Reiben ter Haut. Kältegeiühl oder Schauer bad nicht auftret en. fönst mutten encr- gliche Bewegungen durchgeführi oder das Luftbad abgebrochen werden, -in kombinierte« Luft- Sonnenbad. verbunden mit Bewegungen, ist beim ödunben dem reinen Liegesonnen bad im allgemeinen bei weitem vorzuziehen. RoUr de» Doster» beim Sonnenbab. Am gflnftiglten ist eine Verbindung von Doster- ’.nb Sonnenbad. Die Vorteile zweier gef-jnbtettg. Söitcmter (Flementc vereinigen sich hier. Der Lechei von Laster und Sonne kann bei allmählicher iraimerung mehrmals durchgefuhn werden ohne das, eine Schädigung auf tritt. Auch hier reagiert da» Biutgesähsystem am feinsten auf die körperliche Belüftung; die schädliche Ikbertreibung kündigt sich meist zuerst mit Herzklopfen an. Darauf muß man horchen und darf nicht aus Vergnügen am Spiel ober au» prinzipiellen Gründen wie es zuweilen arfchieht. noch lange nach Verspüren unangenehmer Empfindungen weiter machen! Seiteren Perjonen schadet natürlich manches, was ein Junger Menfch ungestraft wagen kann: die Gesäße sind hn Alfer nicht mehr so eiafttfch wie in ter Jugend Darauf muh Rücksicht genommen werten. In vielen Sonnenbätem sind Duschen oder entere Vorrichtungen zur Wasterentnahme angebracht. Der störper fühlt sich wohler, wenn zwischen die De- ionming ein anderer Kärperreiz durch zeitweilige Ehtwirhmg kalten Lasser» eingeschaltet wird. Am günstigsten und allem andern vorzuziehen ist die Bereinigung von Schwimm-, Luft- und Sonnenbad. Sie stellt da» nicht immer erreichbare Ideal dar. Hier fintet auch der Abwechslungb- trieb de» Menschen seine Befriedigung. wo» muh man al» schädlich beim Sonnenbab vermeiden? Au« ten vorstehenden Ausführungen ergibt sich eigentlich schon von selbst, welche Dinge beim Sonnenbad zu vermeiden sind, um Schädigungen te« Kkrpers hintanzuhallen. Aber die Betonung tetattiget Fehler ist besonders wichtig; denn in ungerechter Derallgemeinerung werden Schädigungen, wie sie bei Luft- und Sonnenbad Jur Beobachtung gelangen, dem ausgezeichneten )rinzip zur Last gelegt, und nicht den zu entfernenden Auswüchsen. Gin reine« Sonnenliege- bab ist eine anstrengende Kur, die keineswegS jeter vertrügt. Uebermaf) hat schlechten Schlaf, Abmagerung und hochgradige Rervosität in raschem Gefolge. Da« aber Uetermah ist. da« sagt keine Regel, das sagt nur daS persönliche De- ftnten. Ävhlges uh l must nach ter Besonnung ein treten, sonst war he zu lange durch- gefügrt. Drum seien noch einmal die Leitsätze kurz zusammengefastt. deren Befolgung allein einen günstigen Linsluh de« Sonnenbade« verheistt: Richt zu lang! Aufhören oder unterbrechen, wenn sich erste Zeichen von älnbehagen, Hrrzklopfen, Flimmern vor den Augen usw. zeigen, womöglich aber schon vorher! Allmähliche Steigerung der Sonnenbaddauer. kein brüskes „Durchhaltenwollen" bestimmter Zeitabschnitte! (5s nicht zur Bildung von Blasen durch die Besonnung kommen lassen! .^rpcrbewegung! Kopf betedenl Wo e« möglich ist. Waner. Luft- und Sonnenbad miteinander verbinden! (Beroerbeausftenung Giehen. Heute, 5am»tafl, und am morgigen Sonntag ist die große Vicstener Öeroerbeaueftel- lung tem Publikum noch in allen Teilen zu- aangig. Wie wir fchon wiederholt betonten, ist ein Besuch dieser sehenswerten Schau angelegentlich zu artilieristen von Ziesten unb Umgebung 25er und 61er unb Srsahformationen 1 Ubr Hotel Köhler Besprechung — Der Stahlde'.m 3 Ubr. Karlsruhe Samillenabenb Oichtfpieltheater wie Samstag — Grobe (Biebener Revue in her (Bf- Werbeausstellung Man schreibt uns: Die letzte Ausführung ter istevuc am Sonntag Ist. Juni, durfte sicher ein au»verkauftes Hau» erzielen, da In- iwi chen überall bekannt geworden ist, dah in dieser arbietung etwa» wirklich Emzitzanige» und auster- ortenllich Sehenswürdige» gezeigt unrb. Die ab- wechftunqsreichen, glänzenden vorsiihrungen te» cranf’untr Dpcmbaflrrt». tee z. T. besondere Ehrungen der Stadt (stiesten in ihrer Austnochung brinqen, die vorzüglichen (lvankftirter Sanger, namentlich Herr v. Schenk, die hübschen Kinderballett», alles das zufammengefastt durch ein ter Situation ent- sprechendes Rahmenspief. ergibt einen bleibenden, i.nveroestlichen Gefamtelndruck. Diese letzte Aussiih- rung ter Revue beginnt um 8 Uhr und endet gegen Ist Uhr. — Das Sommerfest des ®(ciberg- Vereins am morgigen Sonntag nachmittag, halb 4 Uhr beginneno. auf der Burg Gleiberg bringt neben einem Konzert noch Theateraus- siihrungen. BolkS- unb Kinderbeluftigung. Danz im Freien unb im Saal, sowie abend« Feuerwerk. TD er sich dem Marsch nach dem Olciberg nicht gewachsen fühlt, hat von halb 3 Ubr ab Fahrgelegenheit mit Sommerwagen ab Östwalbsgarten. außerdem steht rmch noch die Autobusverbindung nach Krofdorf zur Verfügung. Um der gemeinnützigen Arbeit de« Dleiberg-Vereins durch einen möglichst hohen Reinertrag förderlich zu werten, ist ein zahlreicher Besuch de« Festes zu wünschen. DiSmarcktenkmal. wo am Sonnenwendfeuer von c»nd. med. TH ai e 11, Me Feuerrete, Sr. Magnifizenz unb dem ersten Vorsitzenden der Studentenschaft Ansprachen hallen werden Rach dem Rückmarsch Ausstellung zu einem Fackelzug um 10.30 Uhr. der durch folgende 6traben geht - Westanlage, Deltersweg. Sonnenstraste. Reuen B2ue. Oartenftrafoe, Ludwigsdlatz. Lud- wigsstraste. Leihgesterner Weg. Rot Hohl, Wil- helmstrahe, Frankfurter Straste. Westanlage zum O-waldsgarten, wo die Fackeln unter dem Gesang von .Oaudcamu» igitur“ zusammengeworfen werden. •• Der Bote-Kreuz-Tag in (Siesten am vorigen Sonntag hat ein sehr befriedigendes Ergebnis gezeitigt. Insgesamt gingen an Spenden 2284 Mark ein. Davon entfallen 1700 Mark auf die Haussammlung unb 584 Mark auf die Straften- fammlung. •• (Jin ftlnberfeft veranstaltete die Leitung ter Gewerbsausitellung gestern nachmittag auf dem Ausstellungsgeländc für die Kinder der untersten Klaffen ter Äocthcschule, der Schiller schule und der Pestalozziichule. Festlich geschmückt, die kleinen Mädchen mit Blumenkränzen im Haar, so zog die kleine Schar unter Begleitung ter Lehrer unb der Eltern bi» zur Liebigshohe, roo der Zug von ber Kapelle Topp in Empfang genommen unb bann in einem Umzug über ten Ausstellungs- platz geleitet wurde, nachdem die Kinder um Platz eingang erst noch Fähnchen erhalten hatten. Nach dem Umzug wurde federn ber kleinen Trabanten nicht stillzulegen, nicht zu vermeiden war Sollte« in ter Aichtung von Diesten Fahrgäste nach tem AusllugSon .Karlsruhe" vorhanden fein, wird au' IkrftanNounfli mit dem Fahrperivna» an der .Karlsruhe" gehalten, ebenfo. wenn O'Äfte von dort nach ter Stadt »nrstck wollen ee E i n Feuermelder unsug wurde gestern abend gegen 6 Uhr von ter Landm innstrast» au» wieder verübt, irgendein Lausbub konnte dort den Ieucrnxlder nicht ungeschoren lasten unb verursachte durch seinen Unftig nergebfidje* «u»- rücken ter Feuerwache. Hoffentlich gelingt e» doch einmal, einen dieser Burschen zu fasten und einer exemplarischen Bestrafung zuzusühren. •• Vt r b e i t • i h b 11 ä u m. Am kommenden Montag, -1. Juni, sind e» 40 Indre dast ter Werkmeister Philipp DöIzeI au» Dieieck bei ber Firma Ludwig k^eoraf in Diensten steht. Der Jubilar erfreut sich bei seinen Vorgesetzten unb ter Arbeiterschaft groster Beliebtheit. " Personalien. Ernannt wirrte ter Tkr» walttngsinfPeDrr Heinrich Kirschbaum zu Lauterbach "! " a ' »ulltsleitenten 'IWctoaltung«- Inspektor bei tem Kreisamt Lauterbach mit Wirkung vom 1. 3uli 1927 ab. *• Seinen schweren Verletzungen erlegen ist am Mittwvchatenb in ber chirurgischen Klinik Der auf einer Abbruch-Baustelle in Der Schillerstrahe bei einem Mauereintzurz verschüttete Maurer Karl Drei Dorf. Der auf so tragische Weise ans Dem Leben qelcbieDenc 42 Zähre alte Mann bintvrldlit ein« Frau und zwei unmündige KinDer. •• A u f Dem A ck e r plötzlich Der* ft o r b e n. (Jin rascher Tod ereilte am Don* nerStagabenD Den 59 Jahre alten Fabrikarbeitev Karl Fleischer Am RiegelpfaD 98 wohn* haft. (3r war auf Dem in ter Rahe seiner Woh* nung gelegenen Aller beschäftigt, al« er gegen 7 Uhr abenDS plötzlich urnsiel unh nach wenigen Augenblicken verschied Sin Herzschlag hatte hem Leben Des dedauernowerten Mannes ein Ziel gesetzt Der Gntschlasene war verheiratet unb Daker mehrerer erwachsener Kinder. Weitere Cofalnadjrldjlen im teilten Blakt. Anlage sich tef(t)flftigen; auch ein Weg von einer viertel-, einer halten Stund« (roo ist ein weiterer Weg nötig?) verlohnt die Miihc. Der Kranke, ter (Benefenbf laste, wenn nicht ärüliche Anordnung e» verhindert, seinen Stuhl an» äenster schieben, unb rr WH« dort wohlig ten heüspentenden Strahl. Für den Urixrifgenten sind auch in ter Stadt viele Mäalichkeitfn ter Sonnenempsangni» gegeben; sie verden nur nicht Immer genügend ausgenutzt. Wie nimmt man Sonnen- unb Luftbäder? Die eigentlichen Sonnenbäder werden in un- ickl eitet em bzw. wenig bekleidetem Zustand ge- irmmen Die Einwirkung ter Sonnenstrahlen auf >ie Haut unb Den r ist sehr stark Nicht |u lange« Aussehen te« unbefleitetcn Kör- rers gegen bie Connentoirfung ist nötig, ebenfo ang’ame Dewöhnuna. Hier werten Fehler begangen. Om Körper ter monatelang nicht der freien Sonne ausgesetzt war, kann nicht Plön- lich einer Besonnung von einer Stunde ausgesetzt werben, ohne Schädigung zu erfahren. Eine bestimmte Zeitdauer Dc« Sonnenbades kann nicht vorgeschrieben werden. Da« hängt von der einzelnen Persönlichkeit, vor allem aber von Der Dewöhnung ab. 10 bis 15 Minuten in windstillem Sonnenbad sind anfangs vollkommen hinreichend. Allmähliche Otdgeruna auf l',. • «. 1 Stunde und langer ist rnftg^«* Sobald die ersten Zeichen von Unbehagen, namentlich Herzklopfen. Flimmern vor den Augen, gar Sck^vintelgefühl auftreten, ift da» ein Zeichen, Da ft Die zuträgliche Grenze überschritten ist. Richt nach ber Uhr, sondern nach diesen Zeichen must man sich richten Man mutz sich immer Wohl und behaglich während ter De» onnung fühlen Es Darf keine Gewaltkur fein. Oeftcre« Wechseln Der Lage ift empfehlenswert. Damit gleichmäsiige Betonnung aller Äor- perftcUeu eintritt. Die Pigmentbiidung in ter Haut. Die Bräunung, ist al« Schutzmittel gegen au intensive Wirkung ter Destrablung aufgu- sassen, sie tritt bei vielen Menschen langsam und wenig stark aus. bei unteren in kurzer Zeit auf* faflenb stark. ®ln Anzeichen für einen gröberen oder geringeren Drad von Deswrdheit, wie man oft mutmaßen hört, bittet diese Erscheinung nicht. Allzulange Besonnung einer H^utstelle kann 23er- (keiönnbte». aebteg., ehrlicher Mädchen für Haushalt und Lureauardeit InAe- ichäftvhauS nach ftranlhirt von zwei ölt. Tarnen fiel. Stbr. Vlngcb. mit (."ehaitS- ansprüchen u. 04532 an den Gteh. Wn». Suche zum L Zull ein in Küche u. allen Hausarbeiten durchaus erfahrenes llleiimäiciei bzw. elnfacheLtütte Stau Prof Seuigen Ludwig str. 48 L Tüchtiae« ZieWöLihkll nicht unter 17 F., gelutbL D78KD Frau Kauttnauu rchmidt. Llch, Unterstadt 17. Saubere», eheliches lagemttn »um L ?juli gesucht. Habcrkorn. Mollkeitr. ä l**■ rolideS Mädchen da» schon gedient Hot, oder Aushilfe f,cfutbt 58I0D Liedlgstr. 47 p. 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Juni 1927 Gestern mittag 1 Uhr entschlief sanft nach kurzem Leiden mein lieber Gatte, unser guter Vater. Schwieg en-ater, Großvater, Bruder und Schwager Herr Philipp Wolf EL Müller im Alter von 61 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; < Frau Christine Wolf geb. Becker Treis a. d. Lumda, den 18. Juni 1927. Die Beerdigung findet Montag, den 20. Juni, nach- Jungt Deutsche Schäferhunde mit etnmmbaitm. Stück 15 u. 3 Nm . au verfaulen. •* NobdeimerSir 53 ' DenH.tm Ernst Schmidt f Aenni Schmidt geb. Paul Oretel Schmidt geb. Bitter Karl-Heinz, Enkel. Nach einem arbeitsreichen Leben und schwerer, mit Geduld ertragener Krankheit, verschied unser unvergeßlicher guter Vater. Schwiegervater, Großvater. Bruder, Schwager und Onkel Herr Martin Klöfi Viehhändler bn Altar von 65 Jahren Todes-Anzeige. Heute vormittag wurde meine innlgstgeUebte Frau, unsere herzensgute. treusorgende Mutter. Großmutter. Schwester und Tante Frau Christina Schmidt heb. Köhler nach einem langen, mit großer Geduld getragenen Leiden Im Alter von 66 Jahren durch einen sanften Tod erlöst. Laag * (Bduf, am Bahntzas Schreibmaschine Croa • Privat, im Neisekofier. ncuiwet* tla au verk. Au be sichtigen von i-L Bennon Bellevue. Neuen Baue — MM Ard le . 5(0 ecm. f> Monate gelaufen, mit Vicht u. Soahu' für 8B0 Mf zu verlausen. Lcht. VIna. u. 04547 nn den «leb. flnt Öroirrr Grundbesitz InnereLtabtlage. ca. 5000 qm. dnvon etwa 500 nm bebaut, Nest 4-5Bauvintze. blütg ui verfaufen Schr. nnsebotr nur von Zelbftfänl. u. 04575 an den Oiietz. «nt (SutgebeudeS ßigarren- Geschäft llmüänöe halber au verfaulen. Qrror der!, flnrital 1500 Schr. «na. n. 045.74 nn den (ließ. «ha. Mut erhaltenes Auto 4«eivet 019 P. &. betriebsbereit, sofort i lieft loiDie Wages ui grober «uSwabl ui verkaufen. -"!) Karl Hohn. Nlttergasse. ö Iit~i^oaeisb cracr Rind 1kx6iTm au verfaulen. PelnL 1 aebr- noch diitcrKeiaesseblae Hcncheldoim. («tv Nachruf. 57050 an (Verschiedenes 5T81D Vereine | Empfehlungen] Karl Drescher Wir bedauern sein plötzliches Hin- Andenken Die Angestellten und Arbeiter statt. 04577 der Firma Emil H. Müller Ter tioriidub. Gießen, den 18. Juni 1927. 5712D deubura ">748c sich vollzählig dnzufinden. 5804 D Der Vorstand. Qualität GeweibeauSstellung Gießen 1922 Gleiten. don 17. Juni 1927. 2.50 JLM 1 50 1J0 5LX L- , an , Das Heuyras und (Brummet Gießkannen emofiehit W,,a EdSirBorrmm Schäferhund als Bealeiihund gesucht. Lchr. flnx u Basl. Walter nd:i«5nro ik scheiden und werden sein stet» in Ehren halten. .Am 15. Juni verfehl cd infolge eines Unglücksfalles der Maurer Mehqerei u. Wirtschaft aa verpachten. 2 dir. «na- u. 04545 an den wteu. «na. Gut erhalt, eiserne» Kinderbett mit ob. ohne Bube bör au oerf. 046»I Weiotfirake • v Der Vorstand. __________5775 D 2 Oleander billig au oerf. Zu erfrag Lb.We1*ahg- ftelle b. (M « WMl Gießen. Schützenstraße 17, den 17. Juni 1927. 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Juni unser Mitarbeiter Karl Fleischer Ist uns durch einen plötzlichen Tod entrissen worden Wir werden seinAndenken InEhren halten Zu der am Montag, dem 20. Juni, nachm. 3 Uhr. in der Kapelle des Neuen Friedhofes stattfindenden Bestattungsfeier bitten wir die Alterskollegen. Wiek Ana erbeten, «er schenkt, nm > la willen, einen gebe. 3»inina»toaarn oo. gibt ibn «an« bitt, ab' Schr flngrb n. O4BÖ4a.bL (WH. «tu. Karl Drefcher Ich bedauere das fragliche Schick (al dlefes vor trefflichen Mannes und werde ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Gießen, den 17. Juni 1927 1868 - 1918 Unser lieber Alterskollege Out erhaltener Dtetlroert tu verk Heuchelheim (ßießuner «r. (»3. tit Heuernte von fünl Morgen Wiesen tu verfaul. Aranksneter Erdbeeren täglich Irisch, empfiehlt billigst "M) Klepper- Faltboot .'weifitzer, in tadellosem Bu'ianb. zu oexL Sehr. ring, u an b. O. an« ÄSsUllll! mittlerer Grösie. prcliw tu oert w; «nUkestr. 24 b. Urin gut erb «Rchen herb und ein grober • wert abtugeb. ***• MIrterL. QHefeencr Str. 15R. I triefte Hausschneiderin nimmt noch Stunben an. >chr. «ngeb. u. Qi'-^i an den üi. «na 'Nchtung: Täglich Zahrräder zu verleihen! pro 3tunbe Ost) .A» oro lag 2.30 Et werden nur gute 3a rraöctverliehen .Iranhurt. Etr. itelroü 157. «w la GiOerfelilfile Tft/ »Md.-^6!« LU /o Irunfu *mii Tamvif.iiciabrif Rendsburg. Man verlange ausdrücklich Gießener Brauhaus-Pils । Spratts Hundekuchen Puppv Biskinfs PhosphorW'elpi Nr. HO Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderhesfen) Samstag, 18. Juni (027 Max von Baden und die Revolution. Eine Buchbesprechung. Achon (di Jahren wartete inan in ringe» Wechten Streifen auf eine Afeherschrift von bem, was der baditche Thronfolger Prinz Ma,, der letzte Reichtzkanzler der Monarchie, zu den Ereig- nisfen de« Kriege« und namentlich zu dem der AovemberrevvluiMn de« 3obre« 1918 au sagen Hoden würde. 3eyt liegt diese Riededchnft vor in Gestalt eine« 700 öd!en hitfri Bande« Erinnerungen und Dokumente" Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart. Preis 14 Mk.. 246). Da« Derk ift in mancher Hinsicht eine Enttäuschung in anderer eine Bestätigung, bringt aber ch'el Polens nach französischer Ansicht nur erträgltch fein dürfte wenn sich das sravzösische Sicherheit»bedürfni» (in Wahrheit der französische Herrschaltk-wunsch) am Rhein durch die Fortdauer der Befetzuntz befriedigt fühlt, läht 'ich au- her gewobnheitsmätztaen Denkweise der Pariser Politik mit Leichtigfett folgern Für uno Deutsche erhebt sich umso hnngen- hcr die Rotwendigkdt. das, was unser ift. zu behauptens xmh trenn wir nun auf der Ge.tenseite, die uns unser Recht vorenthalten will, eine Stimme hören, wenn auch dnzelne Stimme, die unser Recht unumwunden anerkennt, dann muh dieser Stimme ein wdthallender Refvnmtzboden gegeben werden. 3n ihrer Rr. 13508 hat die Pariser Zeitung , La Ervir". die immerhin doch zu her Rechtspresse zählt, e.ne Untersuchung der ©aar- und Rheinfrage veranstaltet. DcZ« Pariser Rechtsblatt befennt zunächst: .Die Saar mit ihrem Bergwerks» und ru-Sv*- arunddeutscheil Bevölkerung bebe w o h n t die vor hem Kriege in den Reichstag nur katholische unb national!kvevafe 2Ibgv?rhnete fanhte. Rach hen Destimmungen he« Friedens- Verträge« soll eine Bollsabst'-Innung im Zahre 1935 über das Schicksal diese« deutschen Gebiete« entscheiden. Wir sind überzeugt, hast zur gegenwärtigen Stunde in Frankreich nicht ein einziger, diese« Rarnens würdiger Politiker sich etnbilhen könnte, hast diese Volksabstimmung für un6 günstig auSsallen würde." - .La Eroir" erinnert auch daran, hast Deutschland fdne Bereitwilligidt hmhgegebcn Hat, die ©aarminen zutnickzulauien. und sie schliestt diesen Punkt mit her Ansicht: .Wo man auf der einen dhqr her anderen veile guten Willen unb SHrlichkdt zeigt, ha gibt es keine wahrhaft unftbertobthbaiCT Schy>i." Da« ist deutlich und wirb der deutfchei, Ausfällung durchaus gersht. Aber baS Bfett wird es noch mehr, wenn eS sich Im wetteren Verlauf seiner Ausführungen gegen die französische Ansicht Wendel. Deutschland habe salbst nach der (SnttDoffmmg durch die Schleifung seiner Öftbc- feftigungen fdne Verpflichtungen noch nicht erfüllt; .beim e« wird bann noch xdebl die gdamte ReparativnSsumme bezahlt baden/ DZS ist be- koTrntllch her Standpumt irtshesonbere he« Grafen d' Ormesson im .Ternps". .La Ervix" entgegnet darauf' .Rach bem Versailler Vertrag müllen wir da« linke Rhdnuser spätestens lto5 geräumt haben, aber der Dawes plan, her das Rcpar.i- tionsproblem tn Ordnung brachte, indem er an hie Stelle her aUicrten Schuldner dne internationale Körperschc^t setzfe. sieht vor - wenigstens gegenwärtig , das; die Leistungen während einer unbegrenzten Zeitdauer zu laufen hätten. Andererseits faßt Art. 233, Zdfe 3 des Versailler Vertrages deutsche ReparaticmSzahlungcn wäh- 30 Jahre von 1921 ab in« Auge. Mit Hilfe dieser Vdspiel« wird man fest stellen, dah es zwischen von den weitesten Land gebieten her unb dn Aus- ftrömen in diese zurück, dn lebendes Wesen, das wie dn Polyp seine Fühler weit au«ftredt und dessen Levenselement diese Fühler in bem weiten Lande suchen müffeit“ .Luft, Licht und Grün werden die Stadt duvchspulen." sagt Taut von dieser neuen Stadt, .sie wird wie em Filter sein unb wird die« in deutlichster Weise zeigen, wenn man nach Ablauf einer Generation mit bem Flugzeug über sie huuvegfahren wird. Cs kommt dabei nickst auf die Höhe der Gebäude an; doch werden die neuen Wohngebiete ganz bestimmt zu einer völlig anheren als der heutigen Anordnung gebracht werden, in der die hygienische und soziale Sdte die erste Rolle spielt, und in der die Erschdnung der Bauten nichts weiter ist als die Folge davon. Bisher verstand man unter .Stadtbild" hübsch photographierte ©den. Straßen ober Plätze, bald wird man darunter etwas ganz anderes verstehen, nämlich das. waS man von her Straße aus an hygienischem unb sozialem Wert der Häuser erkennen kann, und das. was man vom Flugzeug aus sieht. Heute sieht man — ob es nun Berlin ober dne andere Großstadt ist — von hort oben jene- entsetzliche Gewirr von engen Höfen in Hinter- und Seiten- bäufern, hinter breiten Straßen jene furchtbaren Schluckst eit, jene grauenbafkn Rattenlöcher. Das neue Bauen aber wird weiter um sich greifen, man wird diese Dinge nicht mehr ertragen können, unb man wird schließlich dazu schrdten, sie — nieberzurdßen." Fliegererlebnisse mit Vögeln. JHegererlebniffe roll vögeln. Wenn man glaubt, oah die Flieger bei ihren Fahrten hoch oben in den Lüften ganz mutter- seelenallein sind, so täuscht man sich. Sie finden Gefährten in den gefieberten Bewohnern dieser Reg.onen und haben mit ihnen fo manches Erlebnis. Von solchen Abenteuern plaudert dn englischer Flieger: »Adler. Habichte und Zugvögel aller Art umkreisen daS Flugzeug. Der Flieger steigt ja selten höher als 5000 Fuß empor, und in dieser Höhe begegnet er vielen Vögeln, besonder« in Mitteleuropa, wo die Wildschutzgdeye die Vernichtung her Raubvogel verhindern. Die größte Höhe, in der ich Vögeln auf meinen Flügen begegnet bin, war 10 000 Fuß. Ss war während de« Äriege«, ati dne Schar Wi 1 dgänse auf ihrem Wege nach dem hohen Rorden mdne Maschine in großer Höhe überflog. Früher hat man angenommen, daß die Vögel bei ihren Wanderzügen in riesigen Höhen. 20 000 Fuß unb mehr, reisen unb ungeheure Geschwindigkeiten erreichen. 2ch habe niemals Vogelzüge tn großen Hohen angetroffen noch habe ich je von dnem andern Flieger davon gehört. Am häufigsten begegnet der Flieger auf den europäischen Luftweaen den Turmfalken: viele dieser gewandten Tiere haben mich schon auf meinen Fahrten begleitet; sie sind besonder- -ahlrdch im Winter in Spanien, und einmal kreisten 5 Stück um mich. Bussarde, die mit scheinbar unbeweglichen Flügeln dahin- gfeiten, finden sich häufig über Gebirgsketten. Diese Weister deS Gleitfluge« erreichen große Höhen, indem sie sich von den Luftströmungen trdben taffen. Schwarze und weiße Störche, die langen Beine hinter sich ausgestreckt, kreuzen gelegentlich den Pfad deS Fliegers über Holland und Rorddeutschlattd. Adler segeln majestätisch über hie Alpen unb schenken dem Menschen und feiner Maschine geringe Beachtung. Man muß sich besonders vor jungen Adlern sehr in acht nehmen, um ihnen zur rechten Zeit auszuweichen, wenn sie Io daherschteßen, denn ein Zusammenprall ist für Heide Teile nicht ungesährllch. Zugvögel benutzen für ihre großen Wanderungen hauptsächlich die Rächt, wahrend sie bei Tage Rahrung suchen und ruhen Oft habe uh bei nächtlichen »lügen ihre Stimmen gehört: da« -arte Gepiepse der einen und die wilden Schrde her andern, wenn sie über die uralten Weg- linien, mir dem Instinkt folgend, zogen. Rur bd mondhellen Rächten ziehen diese wandernden Schwärme in größeren Höhen einher. Zch möchte es für dn Gesetz halten, dah Vögel niemals über Wolken reisen, und bei nebligem ober regnerischem Wetter gehen sie bis dicht über den Boden herab. Dre Abneigung der Bögd gegen die höheren Luftregionen wurden mir deutlich bd einigen Brieftauben, bie ich einmal von dnem Ballon ablieh. Vögel, die in Höhen von 1000 und 3000 Fuß auSgesetzt wurden. flogen sofort davon, aber andere, die in dner Höhe von 3000 Fuß freigelassen waren, flatterten nur um den Korb des BallonS herum und gingen erst auf ihre Reise, als wir in niedrigere Luftschichten herabgesunken waren." ''cm ®tbanfenflor.g der oben genannten (Itanytft- 'chen- Politiker (die die beufche Erfüllung leufl- ;ten> uni) dem DattxSplan und rog2r dem Ver- 'alller Vertrag unleugbare Dlbcalprüche gab« .Zudem wird man sich vielleicht erinnern, fcifj der TaweSplan ofH^icfl jede Möglichkeit pvlikttchen oder militärischen Zwanges Feutschlanb gegen- über aus'chlieht." Und nun zitiert .La Eroi-" den Art. 431 tx?i Versaillcr Vertrages den wen in Deutschland scheint s besser kennt als in Frankreich .Denn vor Ablauf einer Dauer von 15 Magren Deutschland allen aus dem Vertrag sich ergebenden Verpflichtungen Genüge seift?» werten die VZahungi» truppen unmittewar zurückgezv- gen. ' -- .La Troi," fährt fort .Da« Ift klar ausaerü'kt Dohl bemerkt, heißt es. 'oenn es Genüge keiftet in der Gegerttvatt und nicht, wenn es Genüge getriftet hat." Das Ist das. was von uns tausendmal schon hm Franzosen entgegungehalten worden ift. Es ist gut, daß es jetzt einer der Ihrigen tut, und baß dieser Mann den nicht bedeutungslosen SchrislfteUurnamm Francis Gauthier trügt. Gr verachtet, indem ?r den deutschen Aechtsftand- punkt darleat, auf eine persönliche Stellungnahme. Aber er kann sich indem er von der Sicher- ftelluna der französischen Grenzen durch das Co- carno-Abkommen spricht doch nicht enthalten, zu sagen .Gntweder habt ihr Vertrauen zu unserer Unterzeichnung. sagen die Deutschen, und in diesem Falle muht ihr euch als vesrkdigt erklären, oder aber ihr traut unserem Dörte nicht, dann habt Hr selbft gegen uns eine unehrliche Handlung begangen, indem ihr mit uns dnen Vertrag abgeschlossen habt, von dessen Aichttg* feit ihr schon zu Beginn überzeugt ward " Das ift der Punkt, an dem die Meinung einet anderen Ausländers, eines Amerikaners, zur Geltung kommen muh. Kürzlich hielt Professor Garnes T. Shotwell von der »o'umbia-ilnirerH- tät in Vcuyork einen Vortrag in dem er das Gffperiment l>esprach. die zivilisierten Rationen vom internationalen Krieg zu befreien. Gr beschäftigte sich wörtlich überwiegend mit der Stege, wie der FrtedenSbruck zu verhindern sei. 7Lb-rr er wird, da der Friedensbruch immer ein Vertrags buch ist. in moralischer Folgerichtigkeit Jener Anschauungsweise und au wirksamer Erreichung seines Fricdenszieles zu Der Frage kommen müssen: Die werken inter:.at:onale Verirr.gSbrsiche überhaupt verhindert? Jede Dectragsperlrhung zwischen Völkern führt zu Verstimmuna und Mißtrauen. wie sie Gauthier in seinen Schluhwvitcn so treffend charakterisiert hat und die der .N'h.- hoben für Krieasftimmung sind. 3ft diese Schluß- lolqerunn richtig, so wird man die Auffassung Shotwells für jede internationale Vertragsverletzung verallgemeinern müssen, wenn er sagt: .Die Friedensgarantie besteht nicht ausschließlich in volitiven Maßnahmen: sie t-e>ht cbenfpqtil in negativen, nämlich darin, die Hille für den Fri.densbrech.7 zu verweigern." 3o kommt Shotwell, der Amerikaner, zu der letzten Forderung .Da« Vorrecht der Ventralen dem An- greifer sowohl wie dem Opfer zu helfen, sollt« überall da aushören. wo her Beweis eines An- Sl erbracht ist." Dieses Verlangen, auf die der Rheinräumung übertragen, läßt keinen kl aufkommen, daß nach ShotweilS Prinzip die außerhälb de« Rheinftreites stehenden neutralen ihre Stimme gegen Frankreich erheben müßten, gegen daS Frankreich, das nach der schlüssigen Bewelssührung eines freimütigen Sohnes Sra*eid>« und nach der Meinung eures angegebenen sranzösischen Rechlsblattes ein Unrecht tut, wenn es sich der unzerbrechlichen Vertrags- pflicht entzieht, mit der völligen Räumung des Rhein lande« sofort den Anfang zu machen. Moskau. AuhcupoMische Nmschau. Von Professor Dr. Otto Ho« tzsch. M. d R. Voch niemals war eine Xagung des Völker- bundsrnte« io vmi den großen Fragen der Dellpolitlk überschattet, wie die diesmalige. Und es ift in jedem Falle von Vorteil, wenn diese regelmäßigen Tagungen die Gelegenheit zu einer Konferenz der Außenminister neben, für die doch fonst die Veranlassung erst besonders her- gestellt werden müßte. Die sollte Der deutsche 3 u fttn m i n t fteit da schnell und ohne großen Umstand die Gelegenheit bersteilen. mit ihnen über die Fragen zu sprechen, die Gelegenheit. die sich eben In den AatSkonferenzen ergibt? Die Anregung non englischer Seile (I), diese ijer Tagungen auf drei Tagungen jährlich herabzusetzen, gibt daher doch allerlei zu denken I Durch die Art. wie die Svwjetregierung ihr an tich berechtigte- Gesühl infolge des Attentates auf ihren Gesandten in Darschau sich ausiprechen läßt, sind h i c ruiliich - polnischen Beziehungen sehr '.^erschürft worden Polen ift bis an die Grenze dessen gegangen was ein Staat in solcher Angelegenheit tun und sagen kann Dagegen ist die Sprache der VloSkauer Presse gegen Polen auf- oeizend unh die Moskauer Regierung verlangt vom polnischen Staate Formen der Genugtuung für den Morst. die ein souveräner Staat nicht bewilligen kann. Die polnische Außenpolitik wird im Augenblick durchaus gemäßigt und begonnen geführt und Mchnet wohl baiuit. daß allmählich eine Veruhirchng auf der Moskauer Seite eintreten werde 3n dieser Behandlung ireb noch mehr mH dem Rücksa 11 in den Terror, wie er mit den Hinrichtungen dieser Chmitage sich wieder entlud, brüdt sich eine Panik m. Moskau aus, die allein dies Vorgehen erklärt. Denn wie hätte sonst eine Aegierutzg die pstzcho- lvgische Dirkimg dieser Einrichtungen auf die ganze Welt so verkennen können? Os ift doch ein Unterschied zwischen dein Rußland von 1V17 und ISIS, nach dem Attentat auf Lenin Wolodarski und Uritzki, und einem Rußland von 1927, das eben den zehnjährigen Gedenktag seiner staatlichen Oriftenz txrrbe*itct' Die a^nrze Dett wird >zeradezu zu den znUifeinder .Sragc hingedränqt ob Denn ein Staatssvstem wirklich fest fein könne, wenn zu solchfn Maßnahmen gegriffen werden muß Die Xedhio i au« dem Jrmrtvn heraus fmm man verstsden. aber das Verkennen der Tatsache daß die ganze Stimmung der Weit beute ’cbr viel anders ge- trotten tft und daß solche Gewaltakte «ruf lie ganz anders wirken müsseir als damals, kann man nicht begreifen Aus dein Gvo der gesamten Weltpresse kann dre SrRrstetrtaiei ung nun ersehen welchen Fehler He vt em acht hat Run ift die entscheidende Fratze für alles weitere, ob die gemäßigte Xichiunci in Moskau das Heft tn der Hand behält Ax-r ob die rädikaiere okßiegt Sfte Situation tfe\ im Augenblick die daß Inglanb von 'ich aus nichts tut. um den Xcnjiift zu verschärfen, und iüh darauf beschränk! tn den Genfer Besprechungen tüt feine Absichten zu werken. Vas weitere hängt oidmebr ab von den Entschlüssen und Schritten der Moskauer A eq i e r u n g. Man kann eigentlich nach den @r,egenzluchtverezn und zabl- reichen Privaten, sowie hohe Geldprette p;n her Landwirtlchaftski'.n.mer mut Verfügung DwPrü- fung*.Trbctt her Preisrichter war sehr ßhwer angelichtS des ganz ausgezeichneten Tiermate- rialft. Das Ergebnis b«r Preisbewertung ift lolgenbes Hessische- F 1cckvieh (6 I m m e n t a • l • r): Aufgetrieben waren 170 Zkre. Ä t a f le 1. Junge Bullen <12 bis IS Monat* alt) Ehrenpreis des Krc s-RinderzuchtvervinS Oau- lerbaeb H-7rz ichtvz-vi-ins Ioh. Stork 1V .Angersbach. Ehrrn- preiS der Stabt Lauterbach Hch FunkNI -Maar. 2. Preib- H D. Oifhnann-2!!lmenroh. P Dah- mrr-Reichlos 3 Preile Ioh Haber mehl IV.» Allmenrod W. Gulcr l^Maar, Gutsverwaltung Eisenback! sowie 6 Anerkennungen. Klasse 6b: Kühe In Milch mit 3 unb mehr Kälbern: Sßrer preis bes Kreis-RinderHuchtvereins: K. Schuchharbk IV -Maar. Shrenp^lse bet Molkerei Lou erbach: VittSverwa'tung Gi'enbach und Konr. Kircber-Angcr-vach. Preis: Gutsver- waltung Sickrndvrs. 2. Preis unb 3. Preis: D. 8itfrr L-Tlaar. 3 Preis Konr. Völler IV..Angersbach: fertrrie 6 Anerkennungen. Klasse 7: Familien: Ehrenpreis bes Kreis-Rlnberzucht- verc-:ns: D. Tuler s.-Maar, Ehrenpreis der Molkerei Lauterbach: Hch. Rvdcmer VI -Angers- batz f Preis: P Dadmer-Relchlos. 2 Preis Iohs. Stock IV.-Anger-bach: f>to!< 4 Anerkennungen. Klasse S Kleine Sammlungen: ShreTipreis vom Kreis Lauterback: D. Euler I.» Maar. 2. Preis Hch Rodemer Vl..Anger-bach, 3. Preis D Rodemer-Angcr-bach Klasse 9 Große Sammlungen von Bezirken: 1. Prei'e Bezirk Angr: Sbach und Bezirk Maar. 3. Preis GufSvetwi'tunq Sickeudors vei- stungSwettbewerb. Ehrenpreis: GutSver- toalhxng Eisenback. 1. Preis: H D. Liftmann- Allmenrod. 2. Preise: Gut-Verwaltung Si'enbach. 3. PreiS: GutSvertvaltung 6i.-fenbori. Konrab Kircher-AngerSbach. Bernhardt Sippe! Hl.-Har- terShaufen: sotoie 10 Anerkennungen. Vogelsberger: Aufgetrieben waren 30 Tiere: Klaffe 3: Bullen, älter al- zwei Jahre: 2. PreiS: Gemeinde Altenschlirf, 3. Preis Gemeinde Harter-Hcmlen. Klaffe 4: Kalbinnen, erkennbar trächtig: Ehretzpreis der Metzgerianung Läuterbach: Konr. Möller II.* Altenschlirf. Klasse 5 a: Kühe, erkennbar trächtig 1. Preis K Gveb-Altenschlirs. 3 PreiS Ioh Fischer-Hartershausen Klasse 5b: Kühe In Milch mit 1 ober 2 Kälbern: 3. PreiS: Hch Rühl-Rieder-MovS Klasse S»: Kühe, erkennbar trächtig, mit 3 und mehr Kälbern: 2. Preis Bernd Sippel- Hartershausen. 3. Preise GutSvertvaltung Eisenback. K Möller ll.-Altcnschlirs Klasse 6b: Kühe in Milch mit 3 und mehr Kälbern: 2. Preise Valentin Schmidt-HarterS- häufen, K. Dreb-Altenschlirf, 3. Preise: Ivh Lind fl -Frischborn und Gutsverwaltting Essenbach Schweine: Aufgetrieben waren 50 Tiere: Klasse 1 Ober über 12 Monate: Ehrenpreis vom Kreis-Schtveinezuchtverein: Ioh Göbel III. Dittve-Pfordt. Hch Dc-chert-HeblsS. Klasse 2: Eber unter 12 Monaten Ehrenpreis vom Kreis-Zckwelnezuchtven:in: Stadt Lauterbach, 1. PreiS Gebr Krömmelbein-Lauterbach. 2. Preis: Ernst Bonacker-Heblos. 3. Preis: Gemeinde Angersbach. Klasse 3: Sauen übet 12 Monate alt: Ehrenpreis vvm KreiS^Scktve'.nezuchtverein: D Meyer-Lauterbach. Ehrenpreis der Stadt Lamterbach Gebr. Krömmelbein. 1. PreiS: Molkerei Lauter back. 2. Preise Gebr Krömmelbein-Lauterbach, Hch. Rvdemer Vl.-Angersbach. IuftuS Peter-Maar. 3. Preise: Molkerei Lauterbach. Gebr Krömmel- bein-vauterbach: sowie 6 Anerkennungen. Klasse 4 Sauen unter 12 Monate alt: Ehrenpreis der Stadt Lauterbach Molkerei Lauterbach. Ehrenpreis vorn Kreis-Schweinyuckt- verein Hch. Roderner VI -Angersbach. 1 PiciS: Peter Hamel- Frischborn. 2. Preile Gebr Krörn- melbein unb D Mever-Lauterbach 3uft Pctei- Maat .3 Preise H Heitzentdder-Rieder-MooS. Gebt. Ärömmelbein TP Meyer-Lauterbach. 3uft. Peter-Maar: sowk 10 Anerkennungen. Klasse 5 Kleine Sammlungen: Ehrenpreis des Kreis-Schwel7«zuchwereins W Meyer-Lauter- bach. Klasse 6: Große Sammlungen 1. Preis: Gebt Kröm meidet r - Lauterbach 3 i ege n ::d' zu legen Dielt Ermöchttgung tft für bte besticken steuerlichen Verb V nislc ,m Rcchnung-ju^r 1927 von große« praktischer Bedeutung, weil dadurch eine noch* malige Steuerveranlagung innerhalb des lausenden Rcchnungs* jahtes vermieden wird was nur zu begrüben ift. Bekannt' ch erfolgt weil bie neuen Einheitswerte nach nicht überall »eststehen. enb der Landing bie porliegrnven ^e'rvcntwurfe über bie ©runb- und Gcdüudei'euet. fotple bk Gewerbesteuer nichi rechtzeitig zum 1. April b. 3. erlebigt hat die Erhebung bietet Steuern noch nach den feitbrriaen Tcfttuerunotmrfmalen als vo11 SuIiqe Steuern Ohne die ,etzt vom Reiche aiisaefprochene Befreiung hätte alsdann im Laufe beS Rechnungsjahres die enbgültige Veranlagung der Steuern nuch ben neuen ®ln» heitSwerten erfolgen müffen, ein Iuftanb. brr ledenfallS für die gesamte Dirtlchaft sehr u-ier- wünschk qewefen wäre Man barf der hessischen Regierung Dank wissen, bah sie einen solchen Zuftanb von ihrem Lanbe abgewenbet hat. Einführung btr ,,Sozialen Gerichtshilfe" in Hessen. Jur Ergänzung bet 6rmittelung#tdtlq!fit bet S»beamten Der Stan Isa nwaltschast über bie önllchkeit bei Täters tAbstammung, körpet- unb geistige Entwicklung. Erziehung in Haws. Schule unb Beruf Reigungen u'w.) unb übet sei ne äußeren Verhältnillf (Familie, wirtschaftliche Lage. Px-ruM- unb Arbeit-vethäitnisse, Wohnung. Lebenshaltung. Verkehr u|») flnb an »ahlreichen Orten des Reiches sog -6 o • zialeG e r i ck t s h i l s t n" in« Leben grgerufen würl>en Aber Mckfallbetrugs sreigeshcochen. «ine ein- vandfreie Klärun leine, die daher für die Grscheini antwort lidb fein müssen Jede- Kör Eingesandt. (Für Form und Jnbalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feiner1^ 'Berantwortung.) (Eine Hunde-Vikte an die Stadtverwaltung. ist Erompton auf keinen grünen Zweig gekommen. Rah den Forschungen WidgleyS waren es seine verschwenderischen Söhne die ihm alle» ®elh abnahmen. Er selbst fristete in den lev- len Jahren sein Leben damit, das) er alte Ma- lizbuch haben sich noch die Aufzeichnungen gc- schinen au-besferte. und in feinem letzten Ro- funden über bu* geringen Srträgniffe. Die ihm diese mühevolle Arbeit einbrachte Sein Tod erfolgte nach dem Urteil des Arzte- ..durch ein allmähliche- Zusammenbrechen ohne erkennbare Krankheit", und alle feine Habe war nur 340 Mark wert, während die Schulden, die er hinter- lief), viel beträchtlicher waren. LonntaqSdleutt d.Aerzte n. viuotb'Ien am IP <127 Dr. Wolf. &rau Dr. Marr. Veltkanavotheke. auch in Hessen . rlum «st sehr zu begrüben. Möge diele 3:nrut>* tung all? die «nyortungen. d.e an chre « n- lübrung Geknüpft werden, in reichem Matze erfüllen' Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Sonntag, den 19. Juni. 1. Sonntag n. Trinitatis. Siesten. Stadtkirche. 8: Pfarrer Muller. Zugl. Ehrlstenl. f. d. Reukonfirmierten a. d. Markusgcm. 9V,: Pfarrvikar Hertel. 11: Kinderkirche für die WatthäuSgemetnde. Pfarrvikar Hertel. Zohanncs- kirche. 8: Privatdozent Lic. Laun. Zugl. «briften- lehre f. d. Reukonstrmierten aus der Johannes- gemeinde. 9'/,: Pfr. Bechtolsheimer. 11: «Inber- kirche f. d. LukaSgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Kvnflrmandensaal Liebigstr. SS. 2: Taubstummen- gottesdienst. Pfarrer Bechtolsheimer. — Untberfl- tätsgotleSdienst ll*/< in der Reuen Aula, Prof. Dr. Cordier. Sich. Kirchenvisttation durch Dekan Sngel. */,10: Stiftsdechant Lenz: anfchlietzend Besprechung mit sämtllchen Christenlehrpstichtigen. 2: Iugendgoltesdienst m. Religionsprufung. — Kirchberg. 10: Kirchberg. 11: Christenlehre für die konfirmierte weibliche Jugenb. Rachm. 1*/,: Lollar. — Wieseck. ’/t10. .11 Kinderkirche. Watzenborn- Garbenteich-Hausen. Watzenborn-Steinbrrg: ' ,9, Varbenlcich: 7,11 lEhrlstenlehre-, Hausen 9 (Pfarrer Staubach-Wahenborn.s Katholische Gemeinden. Gietzen. Samstag, 18 Juni. 41/, und 7 Beichte. Sonntag 19. Juni. 2. Sonntag nach Pfingsten. 6*, Beichte, 7 Messe. Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten. 8 Kom., 9 Hochamt mit Predigt, 11 Messe mit Predigt. 2 Christenlehre und Andacht. 3 Versammlung der Jungfrauen-Kongregation Montag. Dien-tag. MiUwoch und Donnerstag abends 8 Uhr Andacht mit Segen. — (Brünberg. 9'/ Messe mit Predigt. Hungen. 8 Me ste mit Prei;i Laubach. 10 Messe mit Predigt. — Lich. 10 Hochamt mit Predigt nen und wurden deswegen angeklagt. Bei der Verhaftung brach Victoria bewußtlos zusammen. Gerücht verbreitete sich, dah sie tot sei. Steuerzettel. Schon ist das ja gerade nicht, aber es ist doch Tatsache. Da du so eit» stark ..einnehmende» Wesen" für un» zeigst, wagen wir es heute, bei dir auch einmal eine Bitte vorzubringen. Du jollst nämlich dein Teil ba3u beitragen, daß un» — Hiebe erspart werden. Unteren ..Herrchen" und „Frauchen" gefällt es nicht, daß wir unseren Spaziergang gelegentlich in aller Bequemlichkeit auch auf die schönen Rasen und Blumenbeete in den Anlagen ausdehnen. Daran bist aber nur d u, liebe Stadtverwaltung, schuld. Denn die .^Zwirns- Um /amtlichen Hausfrauen von QIESSEN Gelegenheit zu geben, unfer vielfeitiges Putz- und Scheuermittel V1M felbft auszuprobieren und firh von feinen hervorragenden Eigenfchaften zu überzeugen, lafjen wir durch unfere Leute von Haus zu Haus VIM- Gratis mufier verteilen. Wir bitten Sic um freundliche Entgegennahme und um forgfäliige Erprobung des Mufters unter Beachtung der gleichzeitig zur Verteilung gelangenden Brofdiüre. gegen 1 Uhr: Szenen aufführung der -lschule: von 3y, bis SV, llfrr: Aus- der Opernschule: von 8 bis gegen 108/, Uhr Kolonne Hund. Montag. 20., von 8 bis gegen IO9/* Uhr: Di« Kassette. Dienstag. 21., von 8 bis 10 Uhr: Der Wider lpensttaen Zähmung. Mittwoch. 22., von 8 bis 10 Uhr: Die Kassette. Donnerstag. 23., von 8 bis gegen 10®/* Uhr: Kolonne Hund. Freitag, 24., von 8 bis IOVk Uhr: Allotria GamStag. 25., von 8 bi» 10 Uhr: Die Kassette. Sonntag. 26., von 11 bis 1 Uhr: Ausführung der Ballettschule, von 3« bis 51/z Uhr: Week-end. von 8 biS 10*/» Uhr: Allotria. Montag. 27. und Dienstag, 28., von 8 dis 10 Uhr: Die Kassette. Darauf entstand ein Aufruhr unter dem Dvlk: ihre Anhänger erklärten, sie würden die Re- gierungSgebärtde. Gefängnisse und Kirche,) niederbrennen und zerstören. AlS sie sich wieder erholte. lieh der Sturm nach, aber sie selbst war eine gebrochene Frau, die auch ihr ganze» Vermögen verloren hatte Sie ging nun nach England. wo sie ebenfalls für die Frauenbewegung eintrat und die älteste Suffragette wurde. Bei Vorlesungen, die sie über dem Thema hielt .Der menschliche Leib — der Tempel Gottes". lernte sie einen angesehenen Bankier Biddulph Martin kennen, der sich in sie verliebte und ihr feine Hand enbot. Seitdem lebte sie mit ihrem Manne in glücklichster Ehe auf ihrer Besitzung, und als er starb, übernahm sie die Leitung des groben Bankgeschäftes. Daneben war sie noch immer für die Frauenbewegung tätig und arbeitete an einer engen Verbindung der englischen und amerikanischen grauen. Seit vielen 3obren lebte sie ganz zurückgezogen, aber sie konnte noch beobachten, wie die Saat, die sie mitgesät hatte, aufging und reiche Ernte trug. Ein tragische» Erfinberschükfal. Die Stadt Dolton in England begeht jetzt durch grobe Festlichkeiten die hundertiährige Wiederkehr des Todestage- ihres größten SohneS. des Weber» Samuel E r 0 m p t 0 n . der durch die Erfindung der sogen. ..Mule-Maschine" die Baumwollspinnerei auf eine ganz neue Grundlage stellte und den hohen Aufschwung der englischen Texttiindustrie begründete. Der Mann, der so vielen zu Reichtum und Wohlstand verholsen. war aber selbst ein armer Teufel, als er noch schwerem Lebenskampf am 26. Juni 1827 die Augen für immer schloß. 3n seinem Schicksal, das uns au» diesem Anlab von Thomas Midgley zum ersten Male eingehend ge- fchilden wird, offenbart sich die alte Ersinder- fragöbic, die fich stets vollzieht, wenn dem genialen Reuschöpfer nicht zugleich eine tüchtige Geschästsbegabung mitgegeben ist. Erompton gehörte zum Geschlecht der Bastler und Träumer, denen ein künstlerischer Zug eigen ist Als einen ^nz stillen netten Burschen und einen vorzüglichen (Teiger“ schilderten ihn feine Bachbarn, ur.b er nahm lieber die “rebel in die Hand, als hab ec sich an den Wedstuhl fetzte 3n dem Heim «einer 2\uner. die eine Ham Weberei hatte erfand er ml: den einfachsten Geräten seine Maschine die die Vervollkommnung der sogenannten .Jenny" "on Hmrgrearcs und her Water- spinoma'chine Artwriad'^ war, also ein Bastard aus diesen beiden Malchi.en und daher von ihm .Mule" oder Maulesel genannt wurde Das Geld. um dies- Erfindung zu machen verdiente er sich zum Teil dadurch, dast er in dem Orchester de» The2ter» von Bolton die Geige spielte. Es aelang ihm damit einen Faden von grötzere: Feinheit und besserer Qualität zu gewinnen, als er bis dahin hervocaevracht worden war. und damit eröfnete 'ich für die englische Industrie die Möglichkeit feine Musseline herzusteNen und überhaupt bessere Tenilwaren zu liefern. Der Träumer Crompton fclbh war nich imstande. seine Erfindung gefchäftlich auszubeuten. Aber da- seine Tuev das er mit der Hand 'dann, erregte grobes Aussehen, und von allen Seiten, ja aus weiter Feme kam man herbei. um die Wundermafchiiie zu betrachten die ko vorzügliche Gewebe lieferte Er hat später selbst getagt dast er nur die Wahl gehabt habe, seine Maschine zu zerstören ober sie dem Handel zu Überlassen. Ec r.-Häufte feine Erfindung an einzelne Leute und hoffte, damit wenigsten» 4000 Mark zu verdienen, aber dieser Verkauf brachte ihm im ganzen nur 1450 Mark ein. und die einzelnen Beträge muhte er noch mühsam bei den Rutzniestem feiner Erfindung einsammeln. Die ungeheure Ungerechtigkeit, die darin lag^ das) der Spender so groben Segen» im Elend' blieb, rührte aber doch das Gewissen der Ration Man veranstaltete 1803 eine Sammlung, die ihm die Summe von 8880 Mk. brachte, und bann hiesige Turn- und Sportgemeinde rüstet eifrig für das (Baumetturnen des Lahn- Dünsberg-Turngaue», dos am letzten Junifonntag hier abgehals erwarten, bist die Beteil Buntes Allerlei. Das Oeufiebenätfd. Die Zeit des Blühens der Blumen und Gräser in diesen Wochen ist für manche unglückliche Menschen eine Periode der Qualen und Leiden. Das sind die. die am $?ufteber leiben. Da das Heufieber, etwa wie die Seekrankheit, kein Leiden ist. das $um Tode führt, hat fich die Meditzin lange nicht mit diesem rätselhaften Leiden beschäftigt. Der Zusammenhang zwilchen der Krankheit und der Anwesenheit de» fehlen Staube» der Blütenpollens in der Luft, wenn das Heu reift, war lange bekannt und hott' ihr den Ramen verliehen. Man nahm an, dast die Fieber- und Entzündungserscheinungeii durch Spielplan der frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 19. 3uni, von 5>/, bis 10>, Uhr Der Ring der Ribelungen. dritter Tag: (Stotlerbämmcrunq. QRontag. 20., von 7 bis 101/t Uhr Earmen Dienstag, 21., von 7*/i bi» nach 10 Uhr: Turandvt. Mittwoch 22.. von 7V, bis 10'/, Uhr: Wiener Blut. Donnerstag. 23., von 7V, bis nach 10 Uhr: Der fliegende Holländer. Freitag. 24., von ZV, biS 10*/, Uhr: Der Opernball. Samstag, 25.. von 7'/, bis gegen 10 Uhr: Die lustigen Weiber von Windsor. Sonntag, 26., von SV, bis 11 Uhr: Die Meistersinger von Rürnberg. Rlrmtag. 27. und Dienstag. 28., von 8 biS 10 Uhr: Balletts der Grotzen Oper in Paris Mittwoch, 29., von 6 bi» nach 9 Uhr: Doktor Faust. Schauspielhaus. Sonntag. 19. 3unl, von Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten lind ohne Verbindlichkeit der Schrlftleltang.) Gemeinsam. Zur Wrgnahnv von Ringen .ind fine» Rade- ans her Walze sink» Sie nicht befugt. Sie find ifdoch dercchtigl. bic 2lu Frauchen" '.unten die Leine, die ste ,a reg-lmah-.i; dein Sp-nieren- ■ fd)u;; könnte unseretioegen pensioniert werden, weil er von un» au» nicht» mehr aulzuschretden hatte, ..Herrchen" bekäme hin Protokoll mehr und rott liine niede. Aus diele ttVr.'e uxue doch allen Teilen geholfen Und bann märe ec wirklich eine Lust zu leben! Ueberieg dir» nicht lange, liebe Stadtverwaltung, und handle raub! em Danke»- konzert wollen wir dir freunblid) er reelle aber ersparen! Der Aelle st enrat aller Wau-Dau» und „6 ch e r e n f ehr qroh wird. Die meisten der Wettzurner treffen schon im Sorabenb ein, für Freiquartiere ist gesorgt. 3m Anschlutz an da, Turnfest ist für den Montag .'vNzieht mutz sich nach den örtlichen Verhalt itiffen unb den Bebürtndfen des einzelnen Fotzen richt-: 3m allgemeinen fe: in d.efer Hinsicht -nit bemerkt bah die Soziale Gerichte He eine Jbirdcung der Rechtspflege unb nicht blluni 1927 1. tu dem städt. Kindergarten. Walltorstr.8V 2. in d. Teminarkindergarten, Gartenstr. 30 3 Grabenstrabe 9, nachm. von 3—6 Uhr. Cale Ernst Ludwig Heute abend 8 Uhr KONZERT mit verstärkter Kapelle TANZ . Eintritt frcll Bis 4 Uhr geöffnetI Spielverettiigung^900e.D. Sonntag, den 10, 3nni Familien-Aussiug zusammen mit dem Verein ehemaliger Letbdragoner. Äbmarlcb 1 llbr ^Srank- surtcr -»os" nach Sicher Wald, 5. Schneise. 5770 D Der Vorst and. Shell ® Oele sind sparsam im Verbrauch! Erzeugen keine Rückstandsbildung! Erhöhen die Leistung des Motors / r Shell - Benzin - Tankstelle Peppier, Marburger Str. 29 Luise ^euß Fritz Weiß bunten herzlichst für erwiesene Aufmerksamkeiten Juni 1927 8787 V Cafe Astoria Heute Tanz-Abend __ 0*571 Dr. Meyerhoff praktiziert wieder ab Montag, 20. Juni Von der Reise zurück Dr. Marie Gürtler prakt Aerztin 045® Wilhelmstrahe 36 Die Wohnung Behaglich bad wird geschmackvoll und neuzeitlich eingerichtet durch Hausrat GleBen gestellte Preise bei langfristiger Teilzahlung durch Polstermöbel, Korb- u. Kleinmöbel Ueberraschend große Auswahl u. mannigfaltiger Formen in unserem Lager Billig Hausrat Gießen Undenplatx 1. 5800a Jbft Verlobung beehren sich ergebenst anzuzeigen (Scrfrub Kaden Valentin Moser Freiberg tSachsen! Gießen 19. Juni 1927 jhre Verlobung beehren sich anzuzeigen Marie Seth Albert Stemmüller Großen-Linden Allendorf fLahn) GroßenLinden, den 17. Juni 1927 —T..r--------------,.,rrt,trrf....r,,rtrr_________________■______ Jhre Vermählung geben bekannt Or. jur. Ludwig Schmitt Gerichtsassestor Äertha Schmitt geb. Klipstein Ruppertsburg Gießen, Kaiseralle« 19 (Pforrfcud) Friedberg. Moltkesir. 1 19. Juni 1927 575*0 Für die vielen Aufmerksamkeiten anläßlich unsrer Silberhochzeit danken herzlichst Schreinermeister ($. Mingelmeyer und Frau e Sleßen sLudwigstraße 57), 14. Juni 1927 8 Für die anläßlich unseres lOOjahs.Geschaftsjubilaums so überaus reichen Älumenspenden und Glückwünsche sagen wir hiermit den verehrten Freunden und Gönnern unseres Hauses herzlichsten Dank ^ouis Treff & (Sie. -------------------------°LL Seltene Gelegenheit für Privat fier rstfiafi en! Mehrere echte Perser-Teppiche, 2x2 bis 4x5, sowie eine Anzahl Perser-BrOcken. darunter kostbare, selten schöne Exemplare, wegen dringender Bar anschaffung zu jedem annehmbaren Preis zu verkaufen. Bedingung: Sofort Kasse. Schriftliche Angebote unter 04550 an den Gießener Anzeiger erbeten. W - 1F *• x Kr. 140 Driiies vlatt Sietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Samstag, (8. Juni (927 Oie Gießener Letciebsrechnung jür (927. Ai. der krirstchcn Petra chtung der ® t e fc e ne r ft ä b t i f d) t n Berriebrrkchnung für bas RechnungSfahr 1927, die in Ausgabe mit ') 036 061 Mark (gegen 4 120 767 Mark hn Vorzahre) und mit einer Bedang au? Berwaltungseinnahmen und Steuern in Hrhr von 4 286 061 Warf adfihlietzt. ir.uft man sich eigentlich wundern, daß e» der Stabt- Verwaltung gelungen ift, den neuen Soranfdjfcg gegenüber den oidertri Höheren Lniorüchen nur |o mafpg anwachsen zu lassen. Ein oehlbetrag von 750000 Mark m Giften gegenüber 3 h«X) 0(> • Mark in Ma»n^ 3000 000 Mart in z^nrftatu. 3 fiiOOOO Mark in O '^nb-ch und 1 i isttr geru: ,z im Xitel .BolkS- und Jvrchlldungsschulc, Stadtschulamt und Harle" (167 3« Mk. gegen 115 387 Mk. im Sonabrvi wird man nach Set schril tllch u Begründung des Voranschlags durch oic Stadtverwaltung, die wir in unserer Tlr 121 vom 25. Mai abbrudten, als hinlänglich begründet an’eben müssen, zumal wenn man btbenft. datz hier 52 500 Mk. aL8 itnsendienst für die zmn Zwecke deS Schulhaus - baue« aufziinehmende Kapitalien vorgesehen sind. Die Nore Staatrimnifter i unter Belastung in der Stellung al« 3ustizminister) und Bevollmächtigter zum Bundesrat. Seiner Amtsführung, die ein gemäfitgt liberales Gepräge trug, sachlich und sparsam war und die auf gesetzgeberischem Debieta bedeutende 6rforge zu i er zeichnen hatte, setzte die StaatSumwäUung ein Ziel, bevor sie noch eigentlich abgefSofien war. Der ©roh- Herzog hatte den Vetchrcnsten Ewalds um das hestifche Staatswesen durch Verleihung deS erblichen Adel« Ausdruck gegeben. •• AuS dem G ietzener Standesamt S r e g i ft c r. ES verstorben in der Zeit vom 1. bi« 15. 3uni. 2. 3uni: Mathilde Eich. geb. Seering, 75 3ahre alt, Ostanlage 27; Luise Marie Elisabeth Mecke, geb. Sand. 34 3abre alt, Wetzsteinstratze 40. 3. 3uni: Eölestine Seyffecth, geb. Hebestreit. Witwe, 73 3ahre alt, Liebig- ftratze 70. 4. 3uni: Abraham Stiefel, Kaufmann, 68 3ahre alt, Eteinstratze 67; Hermann Schäfer, 1 3ahr alt. An den Bahnhöfen. Block 8. 5. 3uni: August Rausch, Arbeiter. 60 3ahre alt Caplans- gaffe 19, Helene Ottilie Friede Fanny AuSfeld, ohne Beruf, Südanlage 8. 6. 3uni: Luise Halm, ohne Beruf. 24 3ahre alt, vchisfenberger Weg 63. 8. 3uni: Helene Mielcke. Reriinerm. 74 3ahre alt, Alicestratze 14. 9. 3uni: Heinrich Zinn, „3i>flep>*ben. Und als ich vor der Pfefferbüchse stand, da hab' Ich selber lachen müssen. Ich glaube wirklich, ich habe so laut gelacht, dah die Leute in der Etage über mir es hören konnten. Dann lief sch hinaus und rief den Portier." „War der auch erstaunt?" „Erstaunt? Nicht im geringsten. Er fragte nur, ob ich etwas vergessen hatte. Aergesten? sagte ich. Darf ich Sie bitten, mit mir in meine Wohnung zu gehen! Ihre Wohnung? erflärte er verwundert, ging aber mit mir. Und als wir mitten in der leervn Wohnung standen, fragte ich ihn: Sagen Sie, mein lieber Mann, wohne ich hier, ober wohne ich nicht hier?" Sie? erwiderte er. Nein, Sie wohnen hier nicht mehr. Sie sind doch gestern ausgezogen." In diesem Augenblick hielt das Automobil mit den beiden. Wir sirrd an Ort und Stelle", sagte der Poli.zei- chet. „Kommen Sie mit in die Wohnung, bann werd' ich Ihnen den Rest der sonderbaren Deichichtc erzählen." „Was mich am meisten interessiert," bemerkte Krag, „ift, zu erfahren, wie der Dieb sich zu erkennen gegeben hat!" „Brieflich", antwortete der Polizeiches. „Durch einen mit der Maschine geschriebenen Briei, zierlich und höstich." Als die beiden dann in dem dunklen Hausstur standen, sagte der Ches: „Warten Sie einen Augenblick, dann werde ich den Portier rufen. Ihn müssen wir bei uns haben!" Krag, der wartend stehen blieb, hörte, wie jener an ein Honenfter klopfte, und wie eine grobe Stimme von innen einige undeutliche Worte brummte. ..Der Portier ist schon zu Bett gegangen", flüsterte der Polizeichef, als er zurückkam. „Aber er kommt gleich. Haben Sie Licht. Krag?" „Stets." Kra^ zündete seine Blendlaterne an, und der Chef wtes auf die Wände des Irepcnaufganges: -Da sehen Siej! Sehr behuttam sind tre Ziehleute nicht mit den Sachen umgegangen. Man sieht beut- nÄ2??B f1* Hatter Ich bin gefpaunt, wie meine Möbel aussehen werden." Bierverleger. 75 3ahre alt. Strinstratze 76: Marie Bennewiv geb Flor. Witwe. 92 Jahre alt. Erednerstrata 38 10 3uni Ludwig Albert Heb Schmiele ■.•(ter, 46 Jahre alt. Löwen- gasse 22 Ernst Schmidt. Kvelsaue'chufwberfekre- tar IX, 33 Jahre alt. Licher Strafte 37. 12 3un. Wilhelm Enders Schirl'er. 23 3obre alt Weidens aste 7. Johannes Hirz. Rentner. 78 3ahre alt Selters weg 22 14 3imi: Lbristine Schäfer geb Langsdvri. 46 3ahre alt. Schönen- 'tratze 17. Katharine Knörr geb Ricke! Witu^e. 67 3ahre alt Alterweg 13. 15 3uni ö'milic Die'enbach. geb Rencker Witwe. 58 Jahre alt, Licher Strafte 74; Margarete Herr, geb Zinnel. Wttwe. 74 3ahre alt. oennenftraf'c 6 4 D i e Rdkinfahrt der Dolksfchtilen de« K re . les Dietzen findet am 21 3ull flat:. Der Preis für die 5abrt ist verhält-::«- mäftig niedrig gehalten: er beträgt fxir Schüler 5.50 Mk Um auch Erwacht.nen d e Schdnhv.ren deo deutschen Rde.neS zugänglich zu machen, ift auch für sie bie Teilnahme an der Rhein- fahrt gestatte: Der Prei- beträgt für Erwachsene 6.50 Ml. e.nfchlietzlich aller Unkosten Die Zahrt geht mit Scmdernrg bi# Mainz-Kastel, von dort mit dem Schiff dts Koblenz 3ür die Rückfahrt nach Diesen ist wieder ein Sonderzug vorgesehen De Ankunft hierselbst erfolgt so zeitig, datz die Olnlchlüste nach allen Richtungen noch erre.cht werden lönnen. DL R. Rachsendung von Postsachen. Wer in der Reisezeit seine Postsachen pünktlich nachgelandt haben will, vergesse nicht, bei der Post einen Rachsendtmgsantrag zu stellen, und benutze dazu möglichst die am Post'chalter unb bet den Zustellern kostenlos erhältlichen Rach- sendungsvordrucke. Rur ein rechtzeitig und genau ausgestellter RachsendungSantrag ermöglicht e« der Post, die Rachsendung von Postsachen pünktlich und rechtzeitig auszusührcn " Die dritte Zuchtviehverstei- gerung des Landwirtschastslammer- Ausschüsse« für die Provinz Obe ehesten findet am nächsten Mittwoch. 22. Juni, vormittag« 11 Uhr, in Lauterbach statt. Anaemeldet sind 50 Bullen der Hess. Fleckoiehrasse. Die bekannte Angerobacher Hochzucht bringt 23 Stück. Die Zuchtviehverstetgerung tst eigene Veranstaltung des Landwirts chaft«kammer-Au-schusse« für die Provinz Oberhessen, auf her nut in bae- > buch eingetragene und zur Versteigerung zugelassene yafclticre ausgetrieben werden dursen. Dcmeinden und Zuchtgenossenschasten ist hier De- legenheit geboten, ihren Bedarf an guten Zuchtbullen zu decken. Man beachte die heutige Anzeige. ” Die Reichsbahn will den Schlaf :’!(!)! :n ehr ft ö r e n Reichsbahn muffen, zumal auf einer längeren Zahrt. mitunter von einem Gleise auf das andere umgefestt werden. Bei diesem 'Jtonaieren der befestten Schlafuxtgen wurden bie Reifenden zuweilen durch Stötze beim Abnehmen unb Ansehen der Schlafwagen im Schlafe gestört. Um diese Störung künftig zu verhindern, hat nun bie Deutfche Reichsbahn- gesellfchaft Deratckassimg genommen, alle Bebtettsle- ten, insbesondere bas Lokomotio- unb Rangtaroerso- val, anzuweisen, bie Bewegungen der besetzten Schlafwagen mit aller gebotenen Vorsicht oorzunehmen, damit die Reisenden in ihrem Schlafe nicht gestört werden. Auch bei der Abstellung von c-chlafwaaen, die auf Bahnhöfen längere Zeit auf den Ansch!uh;ug warten müssen, oder aber schon vor Abfahrt und nach der Ankunft des Zuger von Reisenden benutzt werden dürfen, soll größte Rücksicht auf das Ruhebedürsni» der Restenden genommen werden. Die Schlafwaaen werben so gestellt werd. tzere Geräusche Ruhe di1 senden möglichst wenig beeiMrächtigen. Inolusnndere soll der Gebrauch der Dampfpfeife in der 'Höbe der Schlafwagen auf das äufterfte eingeschränkt werden. •• Deutsche Bolkspartei. Man schreibt uns: Die diesmalige Mitglieberversammlung der Deutschen Bolkspartei war dem Andenken Beethovens gewidmet. Den Auftakt bildeten die beiden ersten Sätze der 1. Sinfonie, gespielt von Frau Schlesier und Frau Fischer. Hierauf sprach Frau S ch u b t über Leben und Persönlichkeit Beethovens". Dank ihrem seinen Verständnis für die Größe des Künstlers und des Menschen gdnng es ihr, den Zuhörern ein klares Bild vom Leben und Wirken des arotzen Meister» zu geben. — Frau Schlesier brachte ein Menuett au» der Es-Sur« „Ich hoste, Sie tonnen bald einen UeberfHitf über den Schaden gewinnen", murmelte Krag. „Dasselbe hoffe ich auch", war die Antwort de» lachenden Polizeichefs. Jetzt kam der Portier mit einer großen Lampe hinAU, unb Asbjörn Krag löschte feine Laterne Der Polizeichef zeigte ihm zuerst bie Korridortür. Krog untersuchte das Schloß genau, fand jedoch nicht bie geringste Spur von Gemalt „Es ist |a auch ein gewöhnliches Schlotz", sagte er, „und läßt sich mit einem Dietrich ohne weitere» öffnen." Dann kamen sie auf den langen, leeren Korridor. „(Beben Sie zu," fragte der Polizeichef, „datz mein Erstaunen nur natürlich war, al» ich das sah?" .„Zugegeben." „21 her nun hier!" Der Ehes öffnete die Tur zum nächsten Zimmer, unb von da ging cs weiter, alles war DoUfommen leer. Rur In der Küche stand in ein- hmer Majestät die Pfefferbüchse. Die beiden fjerren konnten nicht umhin, wieder laut aufzulache . Dann öffnete der Polueichef eine der Schranktüren. „Hier ift die Kundgebung", sagte er unb zeigte auf bas Innere bcs Schrankes. Krag beugte sich vor unb sah, datz an der Wand ein betriebenes Stuck Tapier befestigt war. Es war eine Miteilung des Diebes. „Haben Sie bas Papier ungerührt?" fragte der Detektiv. ..Rein, ich habe es bloß gelesen." Aber nun eilte der Portier diensteifrig hinzu: „Worten Sie, ich werde bas Papier herausholen." Aber Krag packte feine große, grobe Faust: .Hallo, warten 6ie, Mann, wollen Sie mir das ganze Spiel verderben!" Krag hatte stets ein kleines Etui bei sich, so groß wie eine gewöhnliche Brieftasche, worin er verschie- bene Dinge aufbewahrte, die ihm bei feinen Unter- Buchungen von JRuften sein konnten, darunter eine dünne, leimige Flüssigkeit, bie auf Papier oder glatte Gegenstände geschmiert wurde und dazu diente, mngcrabbrüde heroorzurufen und festzuhalten Da» Papier war an die Schrankwand mit vier Reih, rägeln befestigt. Krag schmierte nun die flüssige 'Jlaffe auf die Reißnägel, wartete ein paar Minuten, bis bie Masse erstarrt war, und löste bann die Stifte von der Wand. (Fortsetzung folgt.) v Sonate und ffrau ff i sch e r Äontertfln^ ju Gehör, ff rau Lchudl. non ffrau Schlesier begleitet. iang nit ihrer seelenvollen aftfttmme einige der schönsten Wieder Bedhov von den Großabnehmern als zu hoch empfunden wurde tHH der Gemrinde- rat eine Staffelung des -re'es eintreten lassen je nach der Hohe des Verbrauchs, von 20 Pf abwäns Wohnungsbauten die im Jahr 1927 begonnen werden bleiben für das laufende und die nächsten fünf Jahre von städtischer Grundsteuer befreit — Bevor der Gemeinderat die Einführung der an empfohlenen Gemeindebiersteuer beschließt sollen noch einige Erhebungen angestellt werden Mit Befremden wurde i-stgest-Ilt, daß all diese unerquicklichen, keinen hohen Ertrag abwerfenden Steuern oom Deich und Staat den Gemeinden überlassen werden. — Dem hiesigen Schü tzenverein werden auf fein Gesuch einige Morgen Land zur Errichtung neuer Schieß- stände überlassen. Der Platz .ft s^r «chön und günfttg tn der Aähe der Pension Hubertus am Waldrand gelegen, unweit der Stadt. Der Der- ein wird hier neue moderne Stände an legen. — Der Gemeinderat ift auf die Anfrage des Lan- desflnanzamfes bereit, alle notwendigen Aende- rungen und Herstellungen im hiesigen Finanz- amtsgebäude zwecks dortiger Unterbringung der Flnanzkasse vorzuneymen a Schotten. l< 3uni. Der D e u y ork« r .Hesslsch-Darmstädter Volksfeftver» e l n" wird Ende dieses Monats seine E u r spare i s e antreten. 3n der Aefeg-sellschaft befinden sich auch viele Mitglied, r de- D e u - Yorker .Schotten«« Männerchor-", eines Drudervereins de- hiesigen Mannerchores, der am übernächsten Sonntag sein 90jährige- 3ublfäum festlich begeht Ursprünglich bestand bet den amerikanischen Sange-freunden die Absicht. an diesem Fest teilzunHmen. Infolge de- veränderlen Aeif-plane- werden die Gäste, wie sie der Stadt mitteUten. erst am 14. 3 u l i in Schollen eintreffen. Die Stabt wird di« nötigen Dorbereitungen für einen würdigen Empfang treffen. b. Schotten. 17 3uni. Für den vom 25. bi- 27. 3unl ftattfindenden großen De» fang-wettstreit sind die CBorberettungcn im vollsten Gang. Da- umfangreiche Festbuch, da- sich viel mit der Stadtgeschichte befaßt. Ist fertiggestellt. Mit dem Aufschlagen der Zelte, de- Musik- und Gefang-tempel-, der Ehrenpforten ist begonnen. Fast alle Häuser der Stadt erhalten ein bunte». gefällige- Gewand. Manche neue Fachwerkhäuser sind vom häßlichen Der- putz befreit und In neuer Schönheit erstanden. Besonder- gefällt das neue AalhauS-Tasm Die neugebaute Turnhalle ist feNiggestellt. Eine gestern stattgehabte außerordentliche Generalversammlung de- Turnvereins bewilligte weiter« 6000 Ml. zum weiteren Innenausbau der Halle. Beschaffung von Turngeräten u. dgl. Besonders gefällt der neueingebaute große Singsaal, der für die Uebungsstunden der Sänger bestimmt ist und in welchem auch kleinere Festlichkeiten abgehalten werben können. Die Dell- gelänge bei dem Sängerfest werden in den beiden großen Sälen der Turnhalle und in der Schützenhaile stattfinden. Defonders reizvoll wird der große Festzug sein: das deutsch« Dolks- lied wird in «inet A«ihe von Fcftwagrn versinnbildlicht werd«n. Für di« Einlegung von Sonderzügen ift Sorge getragen. Ober-Schmit t«n. 17 3unt. Die hiesig« Poftagentur, bi« ber«iks 15 3ahre besteht. sollt« au» Erspamisrückfichten ab 1.3ull in eine P o st h i l s st«11 e umgewanbelt werden. Die Bestellung der Postsachen erfolgte bereits feit 1 April mit großer Derzögerung von D l d da aus. Aus Dorstellungen der Gemeinbevertretung und anderer Körperschaften bleibt jetzt die Agentur bestehen, und die Pvstbestellung wird von hier au- wieder erfolgen. Gichel-dorf. 17. Juni Die Wi « derber st eNung-ardeilen an unserer Kirche beginnen in nächster Woche Mit der Au-füh- rung wurden tn bet Mehrzahl einheimische Handwerker bebachi Neben nrimbltj)?. CT euerung be- Aeußeren und Inneren sind auch bedeutsame Umänderungen vorgesehen. Da- morsch gewordene Frauengestähl wird entfernt und ein gänzlich neu«- errichtet. Der große Ofen In der Kirche mnir le. der überaus störend wirkte, wird beseitigt und bafür mit einem Äoftenauftoanb von etwa 1500 Mark eine Heißluftanlage geschaffen. Das Läuten der Q'loden erfolgt nach Fertigstellung nicht mehr wie seither vom Äir- cheninnern sondern vom -sveicher aus Auch die ör^el wird mobemiften, indem da» Windgebläte elektrischen Antrieb erhält. Bei der Ar- beitsvergedAng wurde bet Voranschlag, der sich auf etwa 9030 Mark belief, um über 1000 Mark unterboten Während der Dauer der Instand- setzungsarbeiten wird an Sonn- und Feiertagen Felbgottesdienst an der Junker- mähte abgehalien Bei ungünstigem Detter wirb der Gottesdienst in die Schultüte der beiden Dörfer des Kirchtpiels verlegt ftrei» Alsfeld. — Ober-Ohmen. 17. 3un(. Die Ba - lalt-3nbuflrie im oberen Obmtal bat im Saufe der letzten Jahr« einen erfreulichen Au'- tchwung genommen In drei Brüchen >cm denen einer als Kreis-Steinbruch des Kreites Schollen bei Cher-Seibertenrod betrid*en wird werden Bausteine und StraßendeckmaterMl In vorzüglicher Oualitüt gewonnen Der Absatz dieser Steine und die Henrnibung her Jlbfallprrduhe «Gras und Steinmehl) Ist ertreullch reg« fo daß günstige Arbeitsgelegenheit für zahlreiche Arbeiter unserer Gegend dauernd vordanben ist Ein wei- lerer Aufschwung biqfer Industrie wird dann mit Sicherbeit zu erwarten fein, wenn günstiger« NStsel'lkcke. Llibenrätset flu, den N Silben a|j — bar — bd — e — er — et — eu — pal — b: — i — la, — le — !• — met — nu — nung — pel — re — re — rü — le — stt — so — stch — rv9 — oa — m« — wir sind 14 iwiblbige Votier ju bilden. Ne folgende Sedeutura buben: 1 Leero'enqewäch«. i pdenliche z. ungezogener Mensch 4 vkehl reife; 5 bidbfcher vr.ester 6 Ziergekäß 7. Stab! n Clbenburfl: * staubvogd V. ffangichlin« 10 f-apaaeienan. 11. Boremplindung. 12 Mineral; 13 männlicher Versonenname. 14. f>’nbei^Jtgen• itenb. vurden Ne Wörter richtig gebildet mäüen Ne Ansang,buchstaben von oom nach hinten und Endbuchstaben von hinten noch vorn gelesen ein Sprichwort ergeben. «rcuzworträticl 10 2* 2* It 1. von link, noch recht»: 4. Pfarrer und Liederdichter; R. mitielamerika- nlscher Liaat, 10. Nabelholg; 11. (Brfäbrte Don Ouichoite»; 13. ander, Bezeichnung für Vorgebirge: 14. Schweizer Kanton: 16. ärztlich« Heilverordnung; 1R. Tapftname; 19. englischer Hbflelitd; 3">. orientalischer Ittel: 21. männlicher Personenname; 23. militärischer Ebrengruß; 24. Landbezirk; 25. scharfer Wind; 26 Mauervorbau: 27. Geldertrag 2. von oben nach unten: 1. Salzbrube; 2. Herrschertitel; 3. pontmerscher Kustensluß; 4. Teil be, Auge»; 5. römischer ffeld- Herr; 6. brasilianisches Wasserschwein: 7. Ansturm; 8. böhmischer Schutzheiliger; W. Stadt Im allen Po- läftina; 10. römischer €taat,mann und ffeldherr; 12. männlicher Perionenname: 13. Bekundung N, Schmerze»; 15. japanische, Degemah; 17. Ungeziefer; 22 und 2.3 wie 19. wag,recht. Stüsscisprunq rig und de» son und sei die gen mein es durch do feie» ge ein ckrä von ' und , be ( gen nen kla ta freit und Herz zeit trüb 1 scheit i ne nen re gen es seh hat trau kein laß ne long ben ab re Bruchsiückaufgabe. Die nachstehenden zwölf Wortbruchstücke: den — ain — aus — rei — wer — mir — leb — eit — ase — ind — ohe — Ibe sollen durch Ansehen |e eine, Buchstaben, am An- sang zu Wörtern umgestaltet werden. Diese Buchstaben ergeben bann, an; 5. Cjprt; 6 statt »tu he; 7 ?iin M-WZ1 Bild auf die rechte obere Ecke ftellcn dann ist der Gendarm gebildet von ollen Einzdbetten der Zeichnung, zu leben. Die Narrenkappe. Splitter and Sparren vom Lrdakttoastksch» Ostpreußitches. Im Emptangsraum eine« Berlin.r Hotels erscheint eine filiere Frau die in untHtfälkhtem Ost- preußisch ein kleines Zimmer verlangt. Der Portier weist sie mit bestrickender HöNichkett weiter Doch plötzlich hött man ste energisch protestieren .Dein, das ist mir denn aber doch »u klein und bescheiden bloß ein Ledettofa und ein Tischchen .. .* .Da, beruhigen Sie sich man,* erklätt der Portier, .bet ls ja ooch erst der Fahrstubll' «Lnst-Bl.) Die Wette. Meyer und Müller sthen im Kasteehaus. ta sagt der Muller .Du. lieber Freund, da Hai mit einer ein Kunststück gezeigt, das tft das beste, was ich gesehen habe. Ich kann dich onschülten mit einem Krug Wasser, und du wirst nicht nah fein.' - .Als», bas ist ein Blödsinn", sagt der Meyer, .dos gibts nicht." .Aeb nicht so blei", sagt der Müller. JA werbe es dir sotott beweisen, wir wetten um zehn Pfennig " Allo richtig, feder Irbtzehn Pfennig ein Mm Kellner, dann nimmt r Müller einen großen Ärug mit Waffe« und gießt den Meyer von oben bis unten voll. .Um Gottesvillen", schreit der ga««z atemlos» .bist du wabnstnnig. Ich bin doch ganz naß!' .So', lagt de« Müller, .da haft du deine zehn Pfennigs" lvnst. Bl.) Schlamperei. Als der Dentier Zickhaube von seiner ersten 3tallentel1« znrückgekebn war. fehle *n empfiehlt DrofierieKinlerhon kx Krcuiplatz 10 A RMlr’ur»rlftl»r: W. Rlondlnn Ole Oe n. I.ir-’r npiMt 1 >! 6. fr. i (M3Ü t Ctimdun» leinet ertöt sich ItiU Oer Rachlaßverwalter. HaltuUicht-. Auto- und Unfall- Versicherungs-Gesellschaft,die auch die anderen Branchen betreibt, sucht «reffen Gewübrunß von hohen Provlelenen tttehtlffen Vertreter u. erbittet Offerten unter F. T. 2263 an ALA Haasen-1 steiniVo^er, Frankfurt a. M. rnA* KfflglltM allere ncfeüte Nrau pber Arnuleln, für ein feine» Svezkalgefchast nchntt. 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Vertreter argen Hobe Vrovtüon welch-, fofon nach Aui.ragsetdali aeznhlr wird, üf» wollen ,i!d nur nurkitch l>eaie und fer v e t-ntdn.titfetten tetretben die nul ein kommi'che rauervi ftent Wert legen. Anacdote unter 1- <34 an rinn.-y re (5orl ^udewia,Hannover.'^eoradvala'i Achtung! (»rohe lehr angesehene und leismiiadlablge Eeöen5Dein®eruiifl6-®e|enfiljflH mit Auofräfiinftctt Tarifen und Winrich- tungeu In der grasten und kleinen LeWeas- virsicbernng fucht an allen Crteu WinöigeWoerlretet unter güniilgen Bedingungen auf Xircf ilonSvertrag. Unmlttelborer ^‘ertebt mit Tlretilon! Äorbern 2le Drucksachen ein Zufchrlften et beten unter Ta. I. 213k an Rudolf Moose. Berlin W_50, __ 573Ms^ Atbert'S hochkonzentrierte pflanzennährsatze Harnstoff-^ati-phoSphor Harnstoff ^^loronib* Blumendünger Hornspäne Hornmehl, gedämpft Leuna »(Salpeter Schwefelsaures Ammoniak Samenhaus ßeinnch Sahn vahnhofsir., -cke Dvlken-afse / Id. 1403. gunqstermin einzureichen. Zuschlagsrist 14 lagt Giehen, den 16. 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Es ist eine Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. Holzheim. 17. Juni 1927 Hess. Bürgermeisterei. Weh. 5774D PT DienetmH W«-UM Derlag lucht gegen gute ^rvvisiv» steistigcn Der tret er für Stabt und drevinz zur Mitnahme der reichhaltigs» StoLehinn Schristl. Angeb. unter 5773D an den Viesiener Anzeiger._____________ 3ugciiölid}c Arbeiter bis zu 18 Jahren und Arbeiterinnen bis zu 25 Jahren werden noch eingeflellt. S). Jung & (Co.,(Earolinenf)üttt G. m. b. H. Wetzlar, mg ! NATIONAL I KONTROLL KASSEN unerreicht .n Leistungen und • Preiswürdigken Vgi langs^o-e koseetnlosc Offerte z/«/x Uit Qua/iMHmarke Schuhfabrik 'Butzbach JUNKERS 'M* 4 r*i ■?•<■ *■ ; ' - ?b*, ■ r tf-N/. iNBEideee-Seeete MuctttitjePtttrr» f *f 14. InKMli/IM Tietwmrrie. J Z icxtt •ynbt. JN<* k*rl lutwr >M * Sdiönsl Hb Betend« ietnm i Vw|fle«t P Du Auto- idd’. 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D e der Puppe der Schmetterling, fo entschlüpft am Ufer dem grauen Hud^ad. der die Bootshaut birgt, und den Stabtaschen ein fchmuckes. schnuti- aes Boot, das leicht und sicher über die Dellen streicht. Eine neue Welt tut slch dem Äanu- fobrer auf. zumal dem. der sein Zelt bei sich führt. Das Dosier ,st lür «trüge Tage lerne Heimat. Des Abends schlügt er irgendwo wo es 'chön ist, fein Zelt auf und morgens geht die Fahri weiter. Dabei kann er es frch schon leisten, genügend Decken und Lebensmittel mit« > unehmerr. Denn sein treuer Freund, das Boot, trügt alles und 100 Pfund Gepäck merkt man nicht am Tiefgang. So find denn auch an den letzten Psingsren einige Paddler der Paddlergilde Sitzen Aum Sdersce gezogen. Abfahrt hier 820 Uhr. Ankunft in Herzl>ausim am Gdersee 11.30 Uhr. «Sahrpreis 4. ÄL 2 SO Mk. im Vergleich au Münchener Ausllugsverhültnisien die übliche Bahnfahrt der Wochenendtour > Schon um 12 3? Uhr wiegt sich das erste Doot auf den Dellen. Dann wird im Ort. der unmrttelbar am See liegt, noch Prvvhmt und Dosier ausgenommen. 3m Takt der leichten Paddelshlögc geht es west- würt« den Dinoungen des Sees nach. Eigenartigerweile ist es ein industrielles Unternehmen, dem man diese Vaturidtzlle zu danken hat. di« in Deutschland ihresgleichen sucht. Bald sind es steile Felswände, bald blumige Diesen, oft herrliche Buchenwälder, die das Dasicr um- ruhen. Man m6d>tc meinen, schon seit 3abr- hunderten läge der See fo da. Und doch sind es erst ctwas-über zwölf Jahre her. seit der See durch .'Menschenhand entstanden. Vur hier und da noch führen Dege und Straßen unmittel- .bar in den Lee. Sie deuten daraus hin. dah es nicht immer so gewesen ist wie jetzt, und dah früher etimuü da. wo jetzt Dosier und Wellen gehen. Dörfer mit blühenden Dorflinden ae- standen und fruchtbare Arckcr und Diesen bebaut worden sind. Entzückend lind die idyllischen Duchten denen das gestaute Dosier nochge- gangen ist Ds in deren oerschtmegendste-. Teile I gleitet un'er Doot. Dir fahren über das Der- ' unken« Mel in die 3kIrr Ducht bis in den flachen Aleldach hinein, der sich durch e?ven lieb- ilchen W.efengrund windet. Drei Zeil hoben | wir Dir fahren zurück und immer weiter bis in die Ducht des kanseboches Dann suchen wir uns einen Platz zum Zetten Dald hier, bald don merken wir uns eine posiende Stell«. Schließlich 'chiagen wir unsere Zelte aus am DaldeSrond cuf einer onsteigrnden Diese (Die wir lpöter von Sportgenofsen hören, totH im 3uli der D -R. V. - Deutlcher Kanu-Verband — gerade an bicauctlauf am Ufer entlang und der heihe Äalao erwärmt die Lebensgeister. Um 6.30 Uhr sitzt alles wieder tm Doot. Hinter der nächsten Landzunge liegt daS t>cr- funkene Dorf Dringhausen. Sine Insel mit altem Mauerwerk ragt in dessen Aähe au» dem Dosier. Sie ist bereits von zeltenden Paddlern besetzt, die dort genächtigt haben und jetzt im See baden. Paddler und zumal steche, die di« Flagge des D. Ä. D. führen, sind gleich gut Freund. Sin „*29)01“ schallt vorn Land zum Doot und zurück. Droben auf dem Dera liegt Aeubringhausen, in dem ein Teil der Bewohner des versunkenen Dorfes angesiedelt ist. Die aus einer Spiel- fclrachtel genommen, stehen die Vehöfte mit der Kirche im Moraenschein da. DaS Dors ist noch einem einhoitlichen Plan gebaut. Wir landen am Fust der Höhe. Einige wandern hinaus, um sich bei den Bewohnern Dosier. Brot. Sier und Butter zu holen. Darm geht es weiter über die versunkene Dericherhütte in die Ducht 0i» zur Mündung des Werbesiusies wo daS untcrgcgangene Aieder- werbe Io.; Am Ufer der Ducht zieht d.e Land- stvotze dahin. Auto auf Auto Motor- und Fahrräder, bekränzte Wagen und wandernde Trupps singender 3ugend ziehen durch den Pfir.gstmorgen. Man winkt uns zu. San Fremdling grüßt cuf Sekunden den 5rcmM,.ng D ' Freude am strahlenden Pfingstmorgen w.ll sich auch anderen mineilen. Wir freuen unS der Srüste ober auch der reinen Luft, d e wir nicht allzuweit von der reichlich stoudgeschwängerten Landstrahe atmen. Znzwitchen Hot fchvn mehrfach die stolz« Veste Doldeck heTÜdergegrüstr. Wir nähern uns ihr. Der See wird breiter und breiter. Die nächste Ducht gibt den Blick frei nach der Sperrmauer. Sm kräftiger W.nd fest ein und mit ihm ein willkommener Wellenschlag. Den ganzen Rcsi kes Aachmittogs treiben wir uns ixibMub und badend herum. Dann wird es trirbe. Wir suchen c.ncn aeschützten Zeltplatz Dem Abkochen folgt ein (Sang zur naben Sperrmauer Tic wuchtige Sc cnheit d.efes 2'!ensch«nwerk«s ist nicht weniger ergreifend wie die Werke der Tialur Am Abend ist der Set allenthalben umlagert von zeltenden Menschen. Lieder und x'-v'geigentöne Hingen über den See. Al» der letzte Ton verklingt, steht der Mond am Himmel Auch diese Aacht treibt sich wieder Rehwild in unserer Aähe herum. Mehrfach schollt der Schmällon eines Dockes bv. bö. bu' durch die Aacht. Sr entrüstet sich über die Eindringlinge. Andern Morgen Regen. Wir brechen die Zelte ab und bringen die Boote am steilen Hang zu Wafser. Dald regnet es in Strömen Dir be- schiiehen deshalb, nach Herzhausen zurückzu- fahren. Sin heftiger Gegenwind fetzt ein. Aber schön ist'S doch, opritzdecke und Windjacke ver- binden Monn und Doot zu einem wasserdichten Ganzen. 27 Kilometer Sabri liegen vor uns. Und trocken kommen wir in Herzhousen an. Die letzte Stunde bläst der Wind ohne Regen imb trocknet rasch die äuhere Aäsie. Der fennt den See vom Boot aus in dieser grauen Regen- ftimmuna? Auch sie hat ihre Reize. Und dann der Wellenschlag im öegentoinb. Dort, wo der Westwind ungehemmt einfetzt. haben wir Wellen bis zu einem halben Meter Höhe. Es gilt kräftige Paddelarbeit zu leisten. Welle aus Welle, schaumgekrönt. brandet heran und bricht sich am Bug deS Bootes. Ruhig und sicher schneidet daS Doot Welle für Welle an. selbst ein kleines Wunder der Technik, die unS diese einzig schönen Stunden in der Ratur im. oaffi hat. cm Bild im De nen von dem. wre cs werden soll, wenn cinftmal* d.c Menschheit nicht mehr Sklavin, sondern restlos Herrin der Technik geworden tst. Vier Wochen in Salzburg und Tirol. Sin Rcifcvorjchlag. 1. Tag Jn München Rational-Museum. Hoswagenvurg. alte und neue Pinakothek, nachmittags Ausflug nach Starnberg 2. Tag. Marimiliancum. Deutsches Museum, nachmittags Befuch des Zlanals - 3. Tag Bahnfahrt von München über Salzburg nach ) s ch l. I Tag: Von Zfchi mit Dahn über Altnang-Puchheim. Vöckladruch nach .Hammer, bann :tit Schiss auf dem Sanuncrfcc bis Unterach etwa 2 Stunden, hieraus elektrische Bahn bis See tMondsee> und Fahrt mit Dampfer auf hem Mondsee bis Plom» berg und mit Bahn bis S: «Bilgen. toeitcr mit Schiss auf dem Wolfgang-See d s St. W o l f - gang. 5. Tag: Zu Frist in etwa 3>. Stunden auf den-. Fran- -* 7. Tag. Von Ennunden mit Bahn nach Salzburg. Besichtigung der Stadt. Kathedrale. Schiost. Mozanl>aus und -muscum. Kapuzinersioster. Fvanz-Josefs-Park. nachmittags nach Heilbrunn, zum Mönchs- oder Kapuzinerberg. - 8 Tag: Bahn nach Hallein. Defichttgmig des Salzbergwerkes. weiter mit Bahn nach Rolling: zu Fust 3um Gollinger Wasscrsall und zu den Salzach- Oesen und durch den Pah Luegg nach Station Sulzau tetwa 2 Stunden . 'Bahn nach St. 2 v- bann in Pongau. — 9. Tag Zu Fust über die Li echten st ein klamm nach Schwarzach St. Veil (etwa 2 Stunden», weiter mit der Tauernbahn nach Bad Gastein. — 10. Tag Bahn nach Mall- nist, von hier nach Dahl folgende Bergtouren: Lonzahöhe (3 bis 4 Stunden) Geiselkops (5 biS 6 Stunden), zum Hannoverhaus (3 Stunden) und weiter In 2> _■ Stunden zum Ankogel. zur Grau- leitenspitzet'Stunde), zur Hochalmspitze (7 bis 8 Stunden). — 11. Tag: Bahnfahrt nach Spittal- Milstättersee und über Franzen-feste nach Bozen. — 12. Tag: Vormittags Stadt, nachmitiags mit der Bahn nach Dirgl (schöner Blick auf den (Segen Sicht, Stein- und Stoffwechselleiden! / Ermäßigte paufrfjatfuren (mindestens) S Wochen: Pauschalpreis Mt. 189.-. jnt NurhauS: Wochenpauschalpreis Ml. 80.50, im Badehof: Wochenpauschale Ml. 105.-. / Auskunft auch über Haustüren durch die Badevenvalümg. Bidhilltiirg o.-.tz./Lilli Mtsttt Surpcnfion direkt am Kurhaus und Park. ttiotaQfllKbe Liervslenuna, aus Wunsch Diät. Sonnenfeite, Veranden, nabe den Quellen. Pension Mk. 5.50 btt 2'ck. 9.- Profv. frei Tel. 125. — Besitzer: Adendesten. für längeren Aufenthalt 3.50 pro Tag Zugverbindung ab (^testen 'Umfteigen Wetzlar oder Albshoufeni L0si fli«, Rückfahrt ab Station BraunfelS-Q Kö- 4414V Schlofa Wildber^ w*£ anatorium Maat- and Entfettungskuren i30601- I O 6 n » t i I e r Aaltaibill Ur E r o 1 a n g * b e d ü r 11 * | < Bttlticr und leitender Am Dr. ati Paul lelnSSL Luftkurort, Sommerfrische )agdhau§„hubertu8" Post ilheim Butzbadr. Tel.: Butzbach 8. 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Vitti-m . toro6U e. 0d?toehlcBtilaL ^6etaertujL 3tunbtr ; mit Auto durch da» Höhlenfteiner Tal nach L o b l a ch — 21. Tag: Bahn nach Aiederdorl im Pustertal. Wanderung ins Pragfettal, AeupragS und Pragser Wildle« und zurück nach Bieber- do rf letwa 4' ■ Stunden» 22. Tag Bahn nach Lienz. Benediowarte. Schloß Bruck auf die Kerlchbaurner Alm oder zur Karlsbader Hütte. - 23. Tag Bon Lienz über Franzens- lefte nach Innsbruck. - 24 Tag Stadt- befichtlgung Mul-en. Hoff' rche. nachmittag» "Reliefkarte. Berg 3ftl. - 25. lag Morgen» mit Drahtseilbahn aus die Hu >gerhurg. au Fuß nach Müylau und über die Kettenbrücke in der Bähe Gemälde der Schlacht am Berg 3M. sehenswert Bachmliiogs mit Bahn md) Amras und weiter nach Lcmlersee. 3gls und zurück nach Innsbruck 26 Tag Tagesousllug ins Stubaltal mit Bahn bis FulprneS. — 27 Tag: Bon Innsbruck bi» über Kufstein oder Mitten- wald nach München. Ms Bellehandbücher Baedeker. Meh^r. Grieben. Reisewinke. Rheinische Bäder itnb Sommerfrischen. Nachdem wir an Hand der neuesten Woh- nungs- und Berpslegunc-spreise im Schwarzwald zeigen konnten, daß die deutschen Kurorte und Sommerfrischen jetzt wieder so preiswert geworben find, wie In der Vorkriegszeit, letzen wir heute die Preisberichte trat einer licbersicht aus den rheinischen Sommerseischen fort: Wer den soeben für 1927 neu erschienenen handlichenFüh- ren|io>iSpreise von 7.50 Mk und 8. - Mark. In Bad Beuenahr lebt man nicht minder preiswert DaS größte der rheinischen Bäder, Wiesbaden, besitzt durch Tradition berühmte Hotels, in denen der Tag nicht mehr al- 9.— und 10 Mk kostet, und einfache Den- Honen gibt es schon für 5.— Mk. DaS Bhein- land ist billig s Wanderfahrten. Conborf— Zchweinsberg— ftandsleingraben— Homberg Von unserem Ausgangspunkt Londorf führen un» rote Quadrate durch den schönen Ober- wald zunächst nach B o h b e r g . von hier gelbe Striche nach Höingen, wo gute Einkehr ist Aus unserem Weitermarsch nach ErsurlShaufen. der jedoch ohne Markierung erfolgt und deshalb im Orte Auskunft einzuholen ist kommen wir Über die H u n n e n b u r g . einen altgermanischen Grenzwall, von dem au» mau einen herrlichen Ausblick auf da» Ohmtal mit Ireundiichen Dörfern und die Amöneburg bat. lieber Erfurts» Hausen gelangen wie nach Schweinsberg daS mit seinem hochragenden Schlosse, seinen malert- 'chen Dorsstrasten und den mitteralierlichc-- Fach- werksbanten einen anheimelnden Eindruck macht. Ter weitere Weg führt nunmehr blauen Keilen nach, zum HanbfteinSgrabei d r nament- llch in kiuem oberen Teil rech: hübsche^ intet- eslante Partien aufweist In nächster nähe des Graben» befindet sich eine mächtige Gruppe großer und Reiner OuarAltbtodc. lieber den Hoch- berg, dessen höchste Erhebung wiederum hübiche Ausblicke, namentlich auf das entzückend gelegene Homberg bietet führt un# das Wegerichen unserem Endziele Ho m b e r g au. Dauer der abwechslungsreichen Wanderung 5 Stunden Butzbach—hau»derg—vobenrod—Cleeberg— Canq (5ön<. Eine lohnende Wanderung im nort i ftllchen Teil des Taunus die viel durch Wold fuhrt, ft die 'olgende Am Bahnhof Butzbach ft6er«(breiten wir die Eisenbahn und leige-' roten > bei die un» über den S chrenzer mit prächtiger Aussicht, dani. durch Wald und Feld nach Hiu- - beg'7"7t der Heg An Oes. einer kleinen Gemeinde au» drei Häusern bestehend vorbei, kommen w t über mehrere Bmawälle auf den 486 Meter hohen HauS - berg Born Turm genießen wir riw herrliche B-ndlchau auf Taunus. Westerwald Begelsberg und Wetterau Zum Abstieg wählen wir wieder die roten Striche, d«e un» durch schönen Wald -ach Bodenrod. einem 'chrnucken Tav^uSkött- chen f ringen Bunmehr folgen wir arj nen Strichen über Weiperfelden rach dem reizvoll gelegenen Cleeberg, um von frier ohne Wegerichen auf fetter Straße über Ober-Eleen und B i eder-Cleen zum Endziel Langgöns zu gelangen Die hübsche Wanderung dürfte ungefähr 5 Stunden beanspruchen Wirtschaft. Börse und Geldmarkt. Die Beichsbank hat jetzt unter die von ihr emgelritete B striktion der Börl enkre- d t t e einen Schlußstrich gezogen S e gab das durch em kurzes Kommunique bekannt tn dem fest gestellt wurde daß an der Bärte die Beport- und Vombardpvkitionrn um mehr als 50 Bro», gegen Ultimo April Aurüdgegangen find Damit >st da» durch die Maßnahmen erstrebte Ziel deS Abbaues an der Bötte bereit» erreicht Auch dir Bötte kann damit den schwarzen Monat vom 12. Mai bi» 13. Iuni als abgeschlossen anfehen. An sich bringen die Feststellungen der offiziellen fleichSbankrxtSfsenllichung keine lieber- ralchung. Die Kursrückgänge, die nach Bekanntgabe der generellen Bepvrtkredit-Etnlchn nkung eintraten, verringerten automatisch die Kredit- anlprüche der Sötte. Bei einem Vergleich der LiquidationSkurse vom Ultimo Avril und Medio Iuni ergibt Itch ein ganz beträchtlicher Bückgang de» Velamtniveaus. Die ®iö- konto-Geselllchast errechnete für den 9. Iuni einen Durchlchnit'Stur-wert der an der Berliner Börse notierten Aktien von 159.9 Pro», gegenüber 196,0 Prozent Ende April dieses IahreS. Drs Tempo der Abwärtsbewegung war also sehr scharf und intensiver, als die Väter des BestriktionSbeschlus- les wohl erwartet hatten. Ob der Erfolg allerdings insbesondere des getarnten BaugenxrdeS noch Immer lehr wenig erfreulich Trotzdem gelang es der GenoHenschaft. den Gesamtumsatz in allen Abteilungen von 176 151.38 Mark au’ 6* 7*4 K* Mark zu steige-n Die Tiaf-tinenabteilung die in erster Linie von dem Ge^e her. des Baugewerbe» und der IHötxl- 'chreinerei cbfrärgf. hatte unter dem Darnieder- liegen dieser Handwerkszwerge zu leiden. Während da» Vorjahr einen Um'atz von 407 529 23 Matt erbrachte, konnte im BenchtSjahr nur ein 'olcher von 2C5 396 37 Mark erreicht werden Unter der Mttwittung der Handr-ettSkammer war die Serwllenlchaft bemüht, größere Kavl- tallen zweck» Gewährung von Battrediten zu günft.gen Bedingungen zu beschallen um den Handwerker vor dem fremden Darenkredit zu bewahren Der von bet Preußischen dentrol- ellenIchaftSkafie in Berlin gewähtte Kredtt erhöhte '-.ch auf )075 000.— Mark Außerdem kennte die H^ndw.'rkSkammrr für da» besetzte Gebiet aus AeichSmitteln 570 003 — Mk. zur Verfügung stellen, die zu vier Prozent au»« geliehen wurden Weiter wurden von der Hand- wettSk^mmer für die Belebung der Bautätigkeit und ‘.n»bclcmbete für Baugenolfenschalten 470 ODO Mart aufgebracht Im Laufe de» Iafrres war die Genossenschaft in der Lage, den berechneten Zinsfuß für Darlehen von zehn Prozent aus acht Prozent zu ermäßigen. Die Genossenschaft be- anügte sich entsprechend ihrem gemetnnütz.gen aharakter wiederum mit einer ZinSlpanne von durchschnittlich 1.75 Prozent. Der Umsatz der Actetluna Land.Sgewerbebank erhöht: lich von .35 332 403 40 Mk auf 40 275 844 49 Matt In der Bäckerabteilung war die Entwicklung be» friedigend Der Absatz von Mehl stieg non 1 575 151.70 Mk. auf 1 783 243-50 in Zucker. Salz Backfett und sonstigen Artikeln von 69 172 81 Mk. auf 100 078 35 Mk während er in Brennstoff sich etwa» verminderte, von 51 399 66 Matt auf 49 190.10 Matt. Der Desamtumfatz beträgt also 1 632 511.95 Mk. gegen 1 695 724 17 Mark im Vorjahre In der Schuhrnacher-Ab- teilung haben lich die vorgenommenen Umstellungen gut bewährt Der Umfatz überstieg wiederum 600 000 Mark Im Leder- und Schuh- macherbedatt-artikclgclchäll haben sich die Verhältnisse in jeder HiT-'icht erheblich gebcflert Die Aussichten für daS laufende Geschäftsjahr find in der Maschinen-Abteilung wieder recht günstig SS sind biS Mitte Mai bereits für 200 000 Mark Aufträge hereingebracht worden, gegenüber einem Umsatz von 206 Ä0 Ult. im ganzen vorigen Geschäftsjahr. Auch ist in der Bankabteilung mit einem günstigen Geschäftsjahr zu rechnen. Die Genosienschalt hat zwei außerordentlich schwere Iahre hinter sich. Die Ge- schälfssührung ist der Ueberzeugung. daß die KrislS überwunden Ist. Die Iahrcsabrech- ntinn vvrn 30. Vovernber 1926 balanciert mit 3 258 631 14 Mk., die Gewinn- und Verlustrechnung mit 264 130,23 Mark. • BergwerkSaesellschast Hiber- n i e Die Veneralversammlurrg der Bergwerks- gescllschaft Htbernte erledigte die Aegulatten. lieber die Geschäftslage teilte die Verwaltung mit, daß im April der Absatz statt nachgelallen habe. «Sine Besserung der Absatzverhältnisse sei inzwischen nicht eingetreten. England habe die Förderung sehr gesteigert und die Preise herabgesetzt. GS diktiere gegenwärtig die Preis« auf dem Weltmarkt. Die ZukunftSauSllchten feien infolgedessen sehr dunkel. Dvrsevdrrse. >r«nffwrt e.Wt MnltWe-Hbliilung 5h. 1-30000 do. *r. 30 00140000 do. obnt Bu4fofuno^e!0ntencnf«bra nun . . . ", rtallgetetz chatz ffrtaiffurt f et. Union L-G. ..... 5*1 iru 1-Ukr. Mer» »■w \ n. e. 18 a. 17 .9. | I*- •. - — —— — 17.7 * — — — ** — — * — ii, n 13,5 —- * — — MB» — — 139 WB» 177 180.5 177 — 235,5 234.5 11.5 — 165.5 165 IM — 163 161.5 162,<2 — 165 160 185 146 116 115 115 115.1 i 126.5 —» 78.75 —- w h* 'M 15 -W :*,5 94.5 n 9i.: 204 IW — * 17»,75 — 179.01 171.» hl I«! i"1 „1*1 179.1 — I79 178 5 189 3 197 IM * 129.1 — e* — 1*1 171.5 I80 181 ** fU, 5 2*5,15 2*4.3 1* Ito IX». i * IW.J in 111.27 Ul,3 — — — <1.71 «M — - * ■* •* I — — 1 — — 71 - * «* MB 1 188,5 — 113,75 —» IIS * *• — 75,1 1,1 — <■» — »5 hi.3 * 8».S ! 214.75 * ;14.» -rank der Vörsc. r a n f f ii r t o. W 18. Juni lenden^ 5
3ii|tr3gen e>.ir man durch die neuen Keich-bahnauftragr iow e durch die IRitwilunaeT der Mtttttzeußschen (Trvblf- bank etwas angeregt, flut der anderen Seite Der* antahtc die zu ermnrtrnde Außetztzandel»- di tanz, die em» an st ritzende Vtzssioltat »usweisen soll, zu vöst^rer /,:irUrfb tang Obwohl Ser Meidmar kl m längeren iirtftrn eine kid)W Vrttfponnu ng zeigt kannte n twh *i einer lebhaft- ffren <»e<.t nicht **mwmr Bei der mtt* markt konnte eine stärkere Jlaifrfrai welchen, wo» Prozent. Prozent. lüe gen über den gdtrigrn Lchtußkurien ersten Kurse kleinere Schwankungen. 3 Rcid)»banrbi»fon( 8 comdardzln»|uß 7 berliner k Berlin. 18. Iuni. Die heutige vamstotzdörs« .roHnetr wieder in freundlicher Haltung. dir llmlnBtätiflt.it ziemlich gering. KennensweN ift dir schwache /^alkuna von Madrid und Mailand mit 28,46 dzw. 87,40. Die Mark notierte in Neuqork 4,2197. Dcdckenrnarll Der Im 5 ran Hurt a. UL T elegrapfrlfche AaS,ahl»ng nen konnte sich da» Rurenioe-au um 1 bi» 3 Prozent erhöben, für Spezial wette allerhing» im we- Üntlichen darüber hinaus. Die Umsatz^ warm nach wir vor ziemlich gettng. Such konnte lestaestellt werden, daß die Vötte trotz brr »rrundkichen «rund» fhmmung eine btrnettrnswrtt« .Zurückhaltung sich aiilerleglf. Dir Pubkikumsaukträge bi« noch vor zwei logen ganz fehlten, kommen aller» ding» wieder mehr in Weitung. Hier und da wollte man auch Äu»(onbfdufe bemerkt haben. Man i-errote» im Zusammenhana mit ben turifteige» rungen auf die von der Keichedatzn erteilten Auftrage, von denen inebelonbere Maschinenfabriken Husten zogen iHnen günstigen Eindruck mochten auch hie w>nfchafttichen ,J1? lteiUmgm her Miltelbeutfchen Erediib.ink, auch her Bericht der Kelchs bahn über den Güterverkehr. Sm (We I fr- ir rlne ftärterr irochsraar 'efta,stellt mohl in edtrr Linie auf bu Bezah» hing der Mediodifferenzrn uiriickzu fuhren sttn bürste. Tägliche» Gklb stellte sich auf 4,5 bl» L5. Monawgefb war mit R bi» 9 Prozent zu frören Sm internationalen Devisenmarkt war j-rinbailttfKn (FröHnung 'rptm Farben mit 2J, rtrmrn? 6c iüilsfe mit < Velten mit 3^5. Commerzbank mtt 4 '' Prvz. höher ein. Man permuirte durch ö-e grftrior Zuwabt emes Sertreters der Dresdner tsir? m du 'tzeiell'cha't des epritfonyrn» eine So» itcrigjng irüfrerer Gerüchte über den Snkouf des spritfonym» non Dresdner 3onfaffim. Von Montanwertev lagen '^ttienkirchen. Pho-is und Ilie et hm» t.Mdxr. wahrend die übrigen leicht anzogen, schijjahrtspapiere bi» 1L Prvz. erhöht. In hap • loben in .Reuporf Käufe vorliegen. Bon 3 < 11 h o i i » e r I« r zogen Waidboj um 7. ckichaftendurg umRLProz.an. Sm Aktienmarkt :raten auf Sochenichtuß 91 ealNationen ein. |o daß m Verbindung mtt der erwähnten ungiht» ftigen S.iberh-ndeisbilanz einige leichte '.Rückgänge, vor aüfrr n den lerttetten Spe' ottvettrr eintralm, wodurch die (ferbenaftien um 1,5. Wotdfrai um 2. Mannesmann und S.E. G um 1 Pro z, oettoren. Schwach lagen Im verlaufe Schuygebletanieihen, von lOj bl» 9,5, flMöi.ing»renle 17 .. «m • e I b • markt wurde TogesgetS wieder mtt h. Monat», qelb mit «. Privatdiskont mit 5X5 Prvzeni genannt. DrviIen lehr IfiU und anrepungilo« Mailand und Madrid wieder eine tleintgtfb abgr» fmc *'• Berliner Provnttenbörse. Berlin, 17. Ium Für die lendenzdilbung bleibt fast auefchlleßlich die Wetterlage auelchlaq- gebend, da von irgendwelchen deachtenswrrten Um- lösten keine flehe sein kann. Sn der T»ttag»b» Kilogramm) Wttzen- mehl 37^9 bl» .W.yi. floggenmeht 35,59 bl» 37JJ9; Weizenkleie 15 bi» 15.23. floggenfleie 17,50 bi» 17,75. 'Ziktoriaerbsen 42 bie .56; kleine Gpdleerbleii 27 bi» 3»; Iutttrerhsen 22 dl» 23. Peluschken 29 di» 22. Brferbohnen 21 bi» 23; Wicken 21 bi» 2460. Lupinen, blau. 15 bi» 16; Lupinen gelb. 16 bl» 18; flap»kuch«n I5.M bi» 15.*,. Leinkuchen 19.6" bl» 19.99, Irvckenlchn.ftel 12») bl» 13J9. Sonuscheot 1920 bi» IflflO; RaMoffelllorfen tt di» Mk. 17. Juni IM. (Iuni. BiMl'sk "7'i rnni Hmtlrb« Hentreea f n.1 otelb fimft.- 'Xoff ito,9i ito.» ito.ii 1,745 109,91 1.793 i.:-M frtl.-tnrro -5, •6.67 *6ri#i.0M lO.M -0,'H 19,» Tanii i. . 81,34 81.5» 81.55 •1,71 •onftmHn .2", I.W7 -.117 Bibtn. . 1.741 ,.T38 5,114 1.136 S-mada 1.210 l.tl» ..21" 4.211 Onjaat) Hatte 1.316 •I.9B I.C4 1.04 4.116 ..»» 4.244 kl.« Aus dcm JUrtlfrVrrtunbifluiifltfrIdit. • Da » H m I » o e r f ü n b i | u n g » b I a 11 91 r 46 vom 17 Iuni enthält florforbnung für bie Gemeinde Putthard»seltzen - Snsieckenber Sehei- denkalatttz. — vienflnachrichtrn Kathreiners | MaizKaffee l