Th. 269 (tritt) Blatt 177. Jahrgang Donnerstag, 17. November 1927 1b*Ob< hi iBjcaca fit I»gr»Reewrr b‘.t Smuo$i ■*> 3rwrtags. Beilege«: •te^rxcr j^eUwebllrift TH» S*oli ■•MU'lqifinfil: 1 Betd>»ewrb iü 30 Prrit ttr I e» hohe ftr Iwjncf* »m 17 mm Brett« trthtb 8, a«»=»e TV mm Breite 38 ?tfi*»|if«iiirtg, VU8»t-Thtn,i »• , mehr flbrtreOjblruT Dr Jnebt öilb Leng« T)rroR!t»jnhohtii Dr 3t Wifb Ode«; ftr 3*eilrte* Dr ft Ibnnpt; fir Mr ftbrtgen letl trnft Bl»m chein fit Mn GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen gngtetrd Äert fvHmflitn. vrtck Verla-: vrLhl'jche Untverßküks'vtch ieb Strtabriderd H fange te Sletze». Sdfrtftldhieg and O-fchLttrstele: rchilUratze 7. w^tii* om«. 61, 84 n) 1IX l-Kbrift ftr vrahrnoch» n*Hn tit|e». P#tl*«nefrte Ser Weg zur Sezemberkrise. Örti Bürt Tülow In nun schon beinahe historischen Heilen den Reichstag um Grzbergers willen auf INI < und die „ Mod-Qlrra" eröffnete, erfreut fih der Dezember alt seitlicher Monat in parlamentarischen Ärei’cn einer be- »chrigten Unbeliebtheit Wan ha: sich früher damit zu beiten gemuht. Indem man möglichst schon tm 'ÄOhrmbet die Berten begann Daist heute tm Zeichen der Dauerreden mcht mehr möglich, und der Srfolg Ist denn auch gewesen, haß wir in den legten Jahren jcbetmal prompt eine Krise hatten die entweder zur Auslösung des Reichstages oder zum Sturz der Regierung führte OOle dufteten Anzeichen sprechen da Mr. daß wir auch jetzt wieder dem Oek» der Wiederholung unseren Zoll zahlen und in den nächsten Wochen tn schwere parlamentarische 8r- fchütterungen hineingchen. Adttg wäre das nicht gewesen. Wenn die Leich« regierung etwas mehr Führer- willen gehabt Hütte, wenn zudem die Minister, die oon der Koalition in- Kabinett geschickt wurde t etwa- bei er ausgewühlt wären dann dL :en s ch die Schwierigkeiten unter benr.i wir aegenwünig zu leiden haben, sehr leicht ersparen lassen 3nbeTen darüber zu reden, hat keinen rechten Sinn mehr. Man muh den Dingen ins Gesicht sehen und sich mir Überlegen, ob noch eitP3l zu retten ist Dazu ist es zunüchst aber nötig, das» die Koalition sich von der Angstpshchose befreit, unter der sie augenscheinlich leidet W r haben ja alle vorher ce- wuht bih e- nicht ganz leicht sein wird, das Schilf bet Legierung Marr zu steuern und dast vor allem bei dem Lchulgef tz mancherlei gefährliche Klippen zu umgehen sein werden. Die Hot« Wendigkeit zum Schi 1 euch aber ist Immer noch ntcht gegeben, wenn auch ! bemefraten und Demokraten sich ehrliche Mühe geben das nicht nur sich selbst, sondern auch Den Übrigen Parteien einzureden Macht man einmal Bilanz. dann ist sest- zustellen. baft der Brie f wechf e l mit Parker OHbert zwar einen peinlichen Eindruck hinterlassen und auch die Ueberweugung von den überragenden Cuall.äten des Reichssinanzmini- sters nicht gerade bfdtärft hat bah at-er das Kapitel vorläufig einmal au einem mehr oder minder befriedigenden A b 1 ch l u st gebracht ist. Bleiben die grof.cn Grgen'ütz«. die erledigt werden müflen hie Besolbung»orbnung. das Schulgesetz das Liautdation-fchäkengrietz das Strafgesetz und die Steuerncreirdetlichimg Beim 6 t r a fa e 1 e 1 gehen kie Ausfchus deralungen ihren Weg. das Llauidationsschüben- geietz Ural beim Reichsrat. vetl er. nachdem durch ben Sin'pruch des Lrparatron-egentm die ursprünglich ins Auge gefaßt« Finanzterung unmöglich geworden ist. erst neue Vorschläge des Finanzminifters erwar.rt, das Steuer» vereinheitltchungsgesen der beste Wurf Dr. Köhler-. Ikat eben’all! im Reichs- rat. weil partikularist.^che B:denken sich gegen eine ain'chränkung der Finanzhvheit der Lander auf Mr*em Gebiete .» hren. M beiden Vorlog^n ist also noch nchts verdorben, 'o bah lhch die Ätnbem <’e um die Veamtcnbe’oldung unb 'as Sch kg len cr.otneren. Die Beamtenbesvlduna macht vornehmlich dem Zentrum Kops zerbrechen, werl lern Gr- werfchalt- lücpl die Rückw riungen auf die Arbeiter löhne furchet und gerne Abstriche machen möch:e w'hrend Deuk'chnatTonale und Drut'che Dollsvartei an der Lcgierungsrorlagr fest halten. Die Differenzen sind at^r doch wohl kaum so groß daft sie emstlrch den Bestand der Koalition gefährden könnten Gin.-r gStudien Unterhandlung muh es gelingen einen Ausgleich hördei- ■ufübren. der den Beamten gü>t. was sie verlangen können aber auch den Zentrunzsarbeitem entgegcnkomn t So ist tatsüchllch nur das Schulgesetz fre eiternbc Dunbe an der dl- Koai twn Serben könnte. Und da ficbt es vor der Hand tvirif ch recht trostlos aus Herr von Keudell hat eine sehe unglückliche Hand In der Art we er die Legierungsparteim zufammeniubrn^en sucht. Sentnrrn Deut'che Vottspar ei und Deutschem:i>- nale liegen einstweilen auf der Lauer unt warten. wer den edlen Hehler macht. Das Schlimme ist dabei nur. da st sie sich b,e Wege langsam verbauen, weil anstelle des Derirauens ein starkes TI i h t r a u c n tritt, und IXirte V-T nicht mehr au überlpringrn sind Das stärkste P^ ttvum für den Bestand der Legierung ist aber chrr der Blick nach o o r n e: was soll werden, wenn die Koalition zeriprmgt? An erheit für dre Crbaliuna des Frie'^crrs ist die Bekämpfung des Mißtrauen- zwischen den Lativnen. Ftir uns in Dcut'chland ift der Gedanke, dast nur eine friedliche Entwicklung überhaupt die Möglichkeit einer Wicder- au'nchtung Europa- alht eine Seibftverftünd- ltchlcit. Hinter dieser Polltlk steht eine io große Mehrheit des Deut'4)en Dolk-s, dast öic'eniQen eit reinen Splitter von links und rechts, die sich ihr nichl anschließen, leint Bedeutung beanspruchen können. Und diese flrfremc ,ind ja erst durch den Krieg geschassen Werber.. Wir hätten das Ort rem ber äußersten Linken nicht ohne die Derwrrrung der Kriegs- unb Lach- kriegs,i uns durch den Krieg und durch die Lachkrieg-zeit die gute Mitteilage des viaatslä)» frt. sein Bürgertum unb sein Bauerntum, das am besten die ruhige Hahrl des Staatsfchi'se- gewährieiftet. so pro- letarisiert Wäre, wenn nicht das. wo- die Menschen als sittliche Grundlage de- Dvlkes antehen. so auf den Kopf gestellt worben wäre, dah der Mann, der die meisten Opfer für den Staat gebracht hat. »um Bettler geworden wäre: das darf aber nicht hindern, daß diejenigen, die sich mit der grö^t m Onerpie und Tatkraft an den Wiederaufbau Deutschlands gemach' und erkannt haben, dast dieser Di.-der- aufbau und der Wiederaufbau der Welt nur im friedlichen Dege gefckxhen kann, sich gegen alle wenden, die dies« Entwicklung irgendwie gefährden. Gegenüber den kürzlich über eine Differenz be- Viqlidj der Darortoerflnbarunflen gehegten Vermutungen weise ich daraus hin, daß bisher die feile Ordnung de» Xeparallontplane» eingefallen wurde, und daß die Absicht der Kricheregieruna und ihr fester Wille ift. diese Grundlage feil Inhalten. Wenn einst eine Reuordnung der großen internationalen 'slnanzoerpfilchtungen eine Neuordnung auf der festigen vast» auf Grund wirtschastlicher Gr- kennlnl» nötig wird, wird die Zeit gekommen sein, durch die Zinonzsachverständigen der Welt zu prüfen, weiche ntut leim für die Lösung dieser Frage zu fordern sei. Wenn man nachdenken wollte was mit der 8tappe von Locarno beabsichtigt war. könnte man auch zu hem Ergebnis kommen, dast bei- splelswelfe mit einem ewigen Fr»n am Rhein, mit der gegenseitigen Zusicherung, hast nie wieder der Kamps die Menschen an diesem Strom trennen würde unb damit, dah eine ber größten Mächte ber Welt, diese Dcrpsli- ng übernommen hat über den F-ieben zu wa tcn. eine weitere Belebung deutschen Bodens weder logisch n o d> moralisch vereinbar ist. Wir haben mit einer ganzen Reihe von Staaten Schleb-verträge abgeschlossen und sind einen Schritt weitergegangen Dir hoben auf ber Tagung des Völkerbünde- in Gent de i Beitritt Deutschlands zur Fakultativkiausel des Haager Schiedsgerichts erklärt. Ader wir sind bisher die einzige größere Macht, b.e das ohne Reserve getan hat. unb Ich möchte auch hier der Hoffnung Ausdruck geben, dah dieser erste Schritt die Schritte ande.er nach sich zieht Wir hören in der heutigen Zeit davon sprechen, dah man den Frieden organisieren müsse. Un- zweiselhast! Aber zur Organisierung deS Friedens gehört auch unzwei'elhalt die Bekämpfung der Organisierung des Krieges, dah auf dem Gebiete ber Abrüstung diese Organisierung bei Friedens bitter wenig Fortschritte gemacht hat. das Ift da» einzige, was den Pesstmiften recht gibt, die sich gegen die Gntwick'ung her europäischen Politik wenden Ach gebt jedoch die Ho'sniing nicht auf. daß die Beratungen und Besprechungen in ne nanber einmal dos Problem ber Sicherheit unb zweitens das Proo'.em her Abrüstung zur Sprache kommt, von dem Gedanken der gegensci igen Verständigung von hem Gedanken des Friedens ein gegeben sein mögen, die die einzige Gewähr eines Resultates In sich tragen. Französische Befürchtungen. Die Angst vor dem Anschluß in der pariser presse. Paris. 15. Lov. IWTB ) Zum Besuch hei Reichskanzler» unb des Reichsauhenm nisters schreibt her ,Tcmps": Gs ist angebracht, nur mit ausdrücklichen Vorbehalten d.e von her Berliner Pre ie veröffentlichten Lachrichten aufzunehmen. Man tut gut daran, wenn man sich an die amtlichen Reden hält, ohne den Gerüchten über private Untcrbaliunjen zwilchen den LtaatSmünnem Deutschlairds und Oester- re'ch- allzuvlele Bedeutung be zulegen. Die Anschluß s r a g e tritt natürlich be-ltünd g auf unb angeslch:» ter allby Ichen AgUat on erheischt sie die größte Aufmer.'amkeit. Von dem Bun- deskanaler Seipel aber als Leiter der österreichischen Austenpol tik scheinen feine Abenteuer z u befürchten zu (ein. Auszerbem scheint es nicht gew.h. daß es die leiten bei deutschen Staatsmänner sehr eilig haben, ein Problem zu lösen, dellen politische, w rl'chaft- lidx unb soziale Berw rllichung die Lage m Deutschland beträchtlich ändern könnte. Die Hauptsache ist. daß man in Deutschland wie auch Ih Oesterreich weist, dah jede Ansstlnh. polltlk auf die unnachsichtige Opposition der D6!ter stoßen würde, die nicht wollen, daß der Friede in Europa wieder gestört werde. Die .Liberty" schrribt Man bad sich nicht rindilden haft die linksstehenden Deutschen weniger eifrig für den Aischluh eintr*‘en al- die Rechtsstehenden. 3n Gegen! ll, M* Sozialdemokraten handeln im 6.i ic b*r Fu'ion. D,e Hochzeit bereitet sich vor w • unter Vettern ine sich hn^l.ch dt e Ha n d unter dem Tische drücken. Die V?rbere.tung-n bestehen darin, die GefeI? zu v-r?inheitl chen, unb bald Wirt» e- swifchen Oriterr-ich und Deutschl«7nd keine Unterschiebe mehr geben, ja vielleicht sogar wenig-r al« zwischen Preust en und Ba,>-rn. Und wenn d r Aaschluh endgü'tig sein W.rb, wa« Wird dann au- den 3 Millionen Deutschen in der Tschechoslowakei Werden? Was aus Danzig? Wo wird die Fusion stehen bleiben? — Der „uuat Ihlen" fchr.ibi Ss wird nicht genügen, zu W.eberbolen. daß wir ntemalf den Anschluß gehalten werden. auch nicht, daß die Verträge, die un- bcrvfrrbarv Balis ber eu den Anschluß verbieten, auch nich', dah friMI al>- griehen von den D-rträg-n. di Retwrndigk iten be- Friede,^ ihn verweyren. Di 1e notw 'digen Worte reichen nicht aus. man muh ihnen Taten anfügen. Unter dielen Handlungen Ist unbestreitbar die dringlichste, die wirtschaftliche und juristische Kn- näherung zwischen Oesterreich und Deutschland durch eine wirtschastllche und juristische 8 n - Näherung zwischen Oesterreich und den kleinen Rationen Mitteleuropa» au»zugleichen. Frankreich unb England Haden in dieser Hinsicht eine Initiative oon höchster Dichtigkeit zu erarelftp Sie würden eine schwere Verantwortung auf sich Ichen, wollten sie sich >hr entziehen. — „n o e n i r* sagt. Um den Lr-schloß zu verhindern, müßte man Oesterreich weiter finanziell unter- ft ü 0 e n und ihm günstige Handeloabkommen mit seinen Nachbarn sichern. Natürlich unter ber Be- bingiing, baß m auf seine Hintergedanken einer Bereinigung mit Deutlchiunb o e r z > ch t e t. Uber man müßte auch die Loge in Ungarn lehr genau über- wachen unb den Magyaren begreiflich machen, daß b I e Gefahren ber öermanlfierung für sie Diel größer sind, al» jede anbere Gefahr Man m ißte ihren Ge st beruhigen unb Formeln finden, d e e» ihnen gestatten, in guten Beziehungen mit Ihren Nachbarn zu leben. Kur; unb gut, mm müßte einen Zuftanb schaff«n. ber die Deutschen überzeugt, daß Ungarn sich nicht ihnen zürnende, unb kost Deutschland jede Hoffnung verliert, Ungarn al» Mitarbeiter zu gewinnen parrri am ehesten In brr Hanb km Bruch ju verhindern. Die «vneve Wahefchrinlichkr.t für eine Kelle ist de-halb auch jetzt nicht allzu groß. Unb wenn nicht sehr erheblich, takt.sch? Fehler gemacht Werbern, sollte e- möglich fein, über den toten Punkt des Ttnrmber hiiuoe^zakonmen. so bah he Koalition Zerr hätte. Gefolge zu sam- mdn. Das KnegSschädenschlußgesetz. 6in Protcst dr» Cpbunbcä. Breslau. 16 Noo (DTB-j Gegen die Ser- schteppung ber Lchtußentichädigung veranstaltete ber Deutsche Oftbunb eine öllentliche Kundgebung, zu der auch Neichrtagsprafident Lobe erschienen war. Der Bunde»direktor des Deutschen Dftbunbe» bezeichnete e» al» emen unenräglitten Zustand, daß ber Entwurf noch nicht dem Reichstag zu- gegangen ist. ganz abgesehen davon, dah er m keiner Weise den tcrettrigten Ansprüchen ber ®e- ♦dxj^igt-n entspreche. Zum Schlusie sprach er bte Hoffnung aus. daß stch Neichstag-prösident Lobe der Lache der Geschädigren annehmen möchte. Keichs- ugspräftbenl Löbe erklärte. ..baß Kefe Lache Jahr tm Zabr tat hin ausgezögert werben muffen, ift fein Ruhmesblatt unserer Verwaltung. Deshalb grbe ich Ihnen die Berstcherung d-ah ich bte Negierung bringen werd«, daß sie doch dem Neichstag endlich de» Entmari überwerft Wenn er bei uns ift. dann versichere ich Ihr.cn. allen E-.nlluß ar.'uwnden. ihn zur Erledigung zu bringen.“ Ängesichr» ber in ber Versammlung laut gewordenen Befürchtungen, daß die Eriebigang des Tesetzent- würfe» durch etwaige Neuwahlen weiter verzögert werden könnte regte Neichstagspräsident Lobe an. daß eine Vertretung ber Versammlung beim Reichspräsidenten vorstellig werbe unb ihn bitte er möge eine etwaige Auslösung be» Neichs» tage» nicht eher unterschreiben, dl» dos Entschöbi- gungsgeseti erlebtet ift. Auch sei e» angebracht, wenn zu Begmn ber Ne'chrtagsberawngen Vertreter der Geschädigten roch einmal oon ben Bariei en oder bem Ausschuß gehört werben. E» mürbe dann eine Entschi eßunq gefaßt, in der die Berfammluna u. a. gegen d-e völlig unzulängliche Gestaltung des Negierungsentwuri» protestiert. Oie Besoldungsdebatte im Hausbaltsausschuß. Berlin, 15. Aov. (DDZ.» 3m Haushalts- ausfchuß des Rfichstag« wurde kne Beratung der Brioldungsvrvnung forgdrt’.. X*g r- ® u ^ - rarh iZentr > erhärte sich für ben Einbau ber Ministerialzulagen In ha» Gehalt. Den gleichen 6 anbpunsi »ahm auch Adg. Dr. Qua atz (Dn.» ein, während die Drrtrrier ber Regierung die Beibehaltung ber TKv msteriaLkulagen zu begründen fuchen. F-^r tne SonalbemckratTn erklärt? sich auch Abg Stein- kvpf gegen das Softem her Ministen-Zulagen. Abg ® rem er lD. B.) hielt ben Zei p---nk: her Ab'chaNung ber TB '.i ®.eri *U.tLcge noch nicht für gefonrnrr — 3n brr wr.ter-v Aassprach- er» siZchte Aög. Schmidt- Stetttr s5>n ■ um ge- nauerv Mitteilung darüber oo unb für welche SeamterJategonen. etwa für St ati'drrtäre, be- sondere AufwanbSentfchÜbigungen geplant feien. Ministerialb rektor Dr Lothvlz erw.bcrte. er werde abschlfchvmb? Orflärunaen auf bide Frage erst tn ber zwrftrn Lefung gioen können. Lach weiteren ausführilchen Deba ten üb-r die (Sin.lufungen m bte Gruppe 10 u.ib 9. tn deren Verlauf sozialbemokratische An^rügt auf Höherstufungen abgelehnt würben, vertagte ber Aus chust bte weitere Sinzelbtrakung ber Befoldungsorbnung auf Montag Es, tute Zunahme ber ErwerbLIosialeit. Berlin lö. Lov ungsemp’änger in ber ÄnlenurJerhüt- jung betrug am 31. Oktober b. 3. runb 116000 (männlich 93 000, Weiblich 23 000). »I ?<■ anät3 1628 ai setzt ixnb bk* TtanDat»*tauer b«r •Ifenbatm, L a 6>. zum 0i le hx Xoflo ernannt luv eben Die Wetterlage. a mxh dadurch befimben. daft SunDHfarben auch die 5t wir neben unteren In mime» l * t* M tat x' Die Saarreqierungskomm'.ssion hat die A e u - wählen des Lande» rates auf den 25 W 1t ti IM Ul 13 Ti e 3 (K to 10 be» die * td f3 & fr fr <1 * 1 Nl * Aus aller Wett. Die Pitiburgher Explosion. vt,. In: d, fh in fl r 6 bt e r Aufregung, da trotz der beruhigenden Berficherintg der Behörden noch neue Geplos ionen befürchtet werden Man schätzt, haft etwa 5000 Personen obdachlos geworden find. Zahlreich: Häuserblock» befinden sich infolge der Gr'chütterung der Grplofion In lehr gefährlichem Zustand« und von Zeit au Zeit w.rd eine» ter Häuser in sich zusammen stürzen. G'.fen- und Stahiftücke, Stein« und Schutt liegen im weiten Umfrvi» mehr al» 2yt Meter hoch Einig« Straften find nicht mehr au erkennen und gleichen einer unentwirrbaren Masse zusammen- gefallener Mauern. (Sin Abenteurerleben. 3n Co» Angele« starb Oberst 2ahn 6obl ef M, ein direkter Nachkomme de« König« Johann 111. von Polen. Er batte ein abenteuerliches Ueben hinter sich. Während De» amerikanischen Bürgerkriege» war SobiefM Geheimagent de» Präsidenten Lincoln. Noch dem Krieg« trat er in den Dienst de« mesikani- ichen Prästdenten 3 u a r « 3 während de» Kampfe« acgen st a t s« r Maximilian. Lod eski war der Dc'.-dlchaber der Truppe, di« den Kaiser nach t-mer Sefangenahme e r f ch 0 ft. Später kam LodiesN selbst in Gefahr, von den Merikanern erschosten zu Xvcucrvoiautiiagr. Starke Temperattir geoensäfte zeigen sich heut« morgen über Deutsch and. Während südlich DH Main«» und AHeine» Temperaturen bl» zu plus 5 Grad Eelsiu» »Karlsruhe, und Pius 2 Grab Mflu» (Aachen) austreten, herrscht im nördlichen Braiianus Niederlage Oer Ausgang des Manoilescuprozesses. 3m Berliner Zirku» Busch fanden Mckttooch zwei stark besuchte Berfammlunflen der Heilsarmee statt, an der General Bosth teilnahm. 3n der MilsionSveri:mmlung am Aachmittag hielt zunächt Jene Tochter, dl« Kommandeurin für DevtschlanV d w Anspruch» in der sie m tteilte, bah i5r Dater morgm vom Aeichspräs identen empfangen w.-rden würde. Dann sprach General Booth selbst, k^-r DW MifsionOtätiakeit der Heilsarmee tat den betN nilchen Lünoern schlierte. Eigene Drahtmeldung de« ..Gießener flnaeiger«* Berlin, 17. Itoü. Da» Bukarester Kriegsgericht hat mit 3 2 Stimmen den früheren Staatssekretär Manoilefcu von der Anklage de» Landesverrat» freiyefproHen. Der Prozeß ist in feiner Borgefchchte und In feinen TD.Hungen Jo intereffant. daß er eine kurze Betrachtung verdient, schon deshalb, weil er ja nur ein Teilst Lik in der großen Tragödie Ttumänien» ist. Die Lage an sich ist grote»f: dem früheren Kronprinzen Carol ist nachgewte'en worden, daß er nicht weniger al» viermal auf den Thron schriftlich verzichtet hat. Trotzdem ist die Konstruliion, daß jemand Landesverrat begehen sollte, der den früheren Kronprinzen nicht etwa als Monarchen, sondern al» Regenten für seinen Sohn nach (Rumänien zurück haben wollte, ebenso widersitmig. Herr B r a 11 a n u . der den Kamps um seine Gewaltherrschaft mit allen Mitteln fortsetzt, hat in dem Prozeß nichts gescheut, um den früheren Thronfolger und damit die Monarchie $u verunglimpfen, und e» ist auch zweifellos rtchtig. daß das Bild Carol» nicht gerade strahlend au» diesem Prozeß hervorgeht: er ist offenbar, wie sein Baier, ein schwacher, haltloser Mensch, sehr stark AugenblickSstimmun- gen hingegeben, der, nachdem er hie maaeren Kronprinzen fahre umgangen hat. auf die fetten KönigSjayre trotzdem nicht verzichten will. Aber Bratianu hat zu viel beweisen wollen und da» ist ihm zum Aachtest auSgefchlagen S« ist aktenmäßig auch durch Zeugen feftgelegt, daß König Ferdinand den Thronverzicht feine» Oie Opposition gegen Baldwin Sturmszenen im britischen Unterhaus. läßt ei au Störungen kommen. Gin ausgedehnt» Tiefdruckgebiet Im Westen breitet sich ostwärts au». Obwohl noch durch die verichkden bert* schenden "Drudst römungen stetienwe^fe Tempera- turrürfkbläo« nicht ausge'chtv'sen finid. dürfte später die mild« Luftzusuhr an der Borderieit« bei Tief» allgemein TemperaturanKieg verur- fachen. '2Brft«Thorcu»,ag?: M.-ist wolkig bi» bedeckt. Temperaturen zunächst fchwankrnd. bod) später anstrigend mit unterbrechende A -derichtägen. ^DitterungSau» sicht en für Simllig. wri- tewm Temper aturan^i eg wolkig«» und rtgne» rifch^S Wetter wahr'chrin'lh. Lufttemperaturen am 18 November, mirtaa« 3^8 Grad Lelstu«, abend» 2/> Grab Celsius am 1/. November. morgen» 2,5 Grad Cetfiu» - Erksempera- kuren In 10 Zentimeter Hefe am 16. Korember abend« 2,5 Grad Lelstu«: am 17 7 . oemder morgen« 8,3 ^rab Lelstu« Warimum Grab, Hin!« mum 1,8 Grob Lelstu« — -ltederschtäg«: V> Ältti- Meter Mitglieder der Arbeiterpartei stürmisch da» Erscheinen des Premierminister» und erhoben einen solcher. Lärm, daft die Sitzung auf eine Stund« unterbrochen werden mußte. AI» nach Wiederaufnahme bet Scung des Unterbau es dem Präsidenten de» Handelsamte» wiederum da» Dort erteilt wurde, fetzte unverzüglich wieder der Auf .Baldwins von den Arbeiterbänken ein. Der Arbeiterführer Thomas fragte, ob irgendein Präzedenzfall dafür bestehe, daß ein Premierminister es ab leb ne. auf einen Antrag zu antworten, der vom Führer der Oppo ition ein gebracht wird. Der Sprecher antwortete, er glaube, fich anderer solcher Fälle erinnern zu können und erteilte erneut dem Präsidenten de» Handelsamte» da» Dort, wo» von der Oppoütion mit einem neuen Proteststurm beant wort et wurde Bachem sich diese S.zene zum dritten Male wiederholt hatte, vertagte der unter lautem Beifall der Opposition da» Hau» auf Donnerstag. Auch nach der Aushebung der Sitzung hielt die erregte Stimmung an. Schimpfwort« flogen hin und her. Baldwin blieb noch einig« Minuten an feinem Platz fitzen. Als er das Haus verließ, ertönte au» den Aeihen der Arbeiterpartei laute» Pfeifen. Sohne» niemals für endgültig gehalten, daß er im Innern feine» Herzens immer auf eine Versöhnung gehofft und den Deg für Larol sreihalten wolle Denn feine letzten schrif.liehen Aeußerungen d ~m wid rsbrechen, dann beweisen fit eben nur. wie mächtig der Ginfluß war. den Dratianu auf den kranken Mann auSübte. Das menschlich Erschütternd« diese» König-Schicksal» ist berm offenbar auch stärker gewesen, al» die Militär fche D sziplin. sonst ist es nicht zu fassen, daß d Offiziere de» Kriegsgerichtes c» wagten. Brat anu in den Arm zu fallen und Manoilefcu srrizufprechen. Der ungewollte Sriolg. den Bratianu erreicht hat, ist also lediglich der. daß Errol au» diesem Prozeh stärker her^usgeht, daß er an Ansehen bei der Opposition n)ch gewrtmen hat. Brat cknu selbst muh einen Frhlsch'ag befürcht ! habm. denn ehe da» Urteil trorlaa. Hal er von der K immer daS Diktaturgesetz Durchpeil,chen lassen, das so ziemlich alle gesetzlichen Aechte der Opposition aufhebl. Auch daS ist aber ein Zeichen der Zeit, daß von den 300 Mi gliedern der Kammer nur wenig mehr al» 100 dafür stimmten, dah also eigentlich eine Zweidrittelmeyrheit dagegen war. Di« Bauernpartei hat ihre Kampfansage nicht zurückgehalien, sie Hal erflär daft sie da» Gesetz nicht al» gültig betrachte, hat also Dratianu den Fehdehandschuh hin geworfen. Denn also rticht alle Anzeichen täuschen. g~rät "Rumänien immer tiefer in die Revolution hinein: nicht zuletzt deshalb, weil Bratianu auf die Macht nicht verzichten will. Kleine politische Nachrichten. Den Blättern werden th.iW'bciw Te.mtne für den Zufammentritt de» neuen Hessischen Landtag» genannt. Da aber der dritte Landtag am Z. Dezember 1924 gewählt worden ist. dauert er bi» zum Z. De »em der 1927 Der vierte Landtag kann also frühe st en» am 8. Dezember »ufammenlretcn. Aach weiteren Meldungen au» Pittburgh fürchtet man. daft sich die Zahl der Toten, zuletzt mit 27 angegeben wurde, noch erhöhen wird, da man glaubt, daft sich noch zahlreiche Personen unter d«n Trümmern befmben. Durch die Gfplostvn wurden hi dem ganzen rief er gelegenen iw rdl ichen Stadtteil so starke Der- Aut dem Südplatz in Leip'ia überfuhr er den 38 3obre alten Denttsten Schmidt, der nach der Oinhe'.trung in* Äranfcnbau» starb 5he Zeu» genvernehmuna ergab, daft Sru.iu» zu schnell g es ähren ist. To» Gericht verurteilte ihn zu zehn Monaten Gefängnis. Bergroerfwenglüd In Südafrika. Fünfzig Bergleute arbeiten an der Bettung eine» Europäers und achtzehn eingeborener Bergleute. die infolge eine» Einbrüche» von Gesteins- mafle in einer Tirie von 3000 Fuft in dem Tr own-Bergwer k eI ngeschloff en find. Äünbigungeu am fxibelbevger Stadtttzeater. 3m Huw. ck auf Die kommende R « u 0 rd - n u n g der Heidelierger Theateeverhä^tnifse hat die Stadlverwallung dem gesamten Personal De» Theaters vorier Kündigungen ml» gehen lallen. Ein neuer Unfug. Zwischen Bcnretcrn des .eulkchrn Hunde- fport» und dem Beriitzer Sv rm Vn jerfe'^eeet haben Verhandlungen über di« G/richtung einer Hunderennbahn ftanorfimXm. Me einen so günfti ;cn Verlaus nahmen, daß >r» m-ue Projekt bereit» gesichert erich. nt Zluch km» LattdwlrtfchastSmio flcr.tnn steht dem P m« wohlwollend gegen der, da nicht nur dir ausländischen Him?«renrrrüHm. sondern auch die m Betracht kommenden deut'chen Ballen B rwendung finden sollen. Die Aenne« sollen nach eng- lischem Muster hinter .elektrischen Hasen" und mit Totalisatorbetrieb statt- Itatai London, 16. Io» (Wölls.) in der heutigen Unterhaus'iyung brachte Macbonald einen Mißtrauens antrag der Labour Party zur Lage De» Kohlenbergbau» ein. 3n dem Antrag wird das BeOauern Darüber ausgesprochen daft Di« Regierung die wachsenden Schwierigkeiten in der Kohlenindustrie und die zunehmende Arbeit-lofigkei: und Her unter Den Bergleuten vernachlässigt hab«. Sie wird ferner zu sofortigen Mahnahmen zur Sicherung einer zweckmäßigen Organisation d- r 3ni-uftrie und Organisation der Verteilung sowie Der Verarbeitung Der Kohle au g»fordert. Gnd- wird verlangt, daß Die Aegierung sich Der schwierigen Lag« Der örtlichen Wohl ahrtsbeHörden, De» Problem» Der Aetrutierung neuer Arbeiter und der Behandlung der großen Zahl Der Bergleute. Die verminderte Arbeitszeit haben oder ardeitSlo» find, annehmen soll. Macbonald erklärte dazu. In der wi fenlchafllichen Erforschung der Kohlenverwertung sei England hinter dem Kontinent zurück. Die Aegierung müsse sich endlich zu einer positiven Politik m dieser Frage au'rassen. Die 'Regierung habe Den Zechen- be'ihern die Macht gegeben, unter Der Die tyrannische Behandlung der Berg arbeit rr for: bauere. Al» der Präsident deS HandelS- a m t» ihm antworten wollte, verlangten die IrA durchweg Frost sHamwver minus 3 Grad. Hamburg miau» 3 Grad. Magdeburg 1 3 Grad. Königsberg tn nu» 4 G ad) Milde werden, wurde aber schließlich auf sehr romantische Weise gerettet. Die schöne Tochter De» mexikanischen General», der vodieski gefangen genommen hotte, ritt au dem 500 englische Meilen entfernten Hauptquartier de« Oberbefehlshaber« der mexikani- schen Armee und erlangte die B e g n a d i g u n g de« Verurteilten auf Grund seiner früher geleisteten wertvollen Dienste. Schwere Jeuerebrunfl in Tlruyork. Bermutlich durch Dasolincffplosio- nen entstand eine gewaltige Feuersbrunst, durch welche ein nahezu einer, ganzen Straßenblock umfassendes fünfstöckige» Automobillager- hou» zerstört wurde und zu deren Bekämpfung 3500 Feuerwehrleute, Da» ist die Hälfte der Desamtseuerwehr der Stadt Beu York, zwei Stunden lang auf geboten werden muhten. Die Brandstätte befindet sich an der 11. Avenue. Öde 59. Straft«, im Westen von Beuyork. äleber tausend Motorboote und Automobile finb Den Flammen zum Opfer gefallen. Der Sachschaden wird auf zwei Millionen Dollar geschätzt. Sine Perivn wirb vermißt. drei wurden verletzt. Iorigesehke Gislaltcnkak« auf einen Laboranten. Sei' anderthalb Fahren litt Der Laborant einer Firma i n Stolberg bei Köln an schweren BergiflvngSerstheinungen. die er auf eine Säurevergiftung jurüdTüfrrte. Al» eine» Abend» Die Familie de» Laboranten die Butterbrote af). die Dieter au» der Fabrrl zurückgebracht hatte stellten sich auch bei ihr ähnliche Vergiftung»«rirbetnungen ein. Sinc chemisch« Untersuchung ergab, daß auf die Butterbrot« Brech weinst«!« Pulver gestreut worden war. Die Kriminal Polizei enTittelH. daß ein Gehilfe de» Laboranten Der Täter war Seit anderthalb Jahren hatte et Die Gistanschläge auf seinen Borgefetzten verübt, um durch dellen fortgesetzte Krankheit Gelegenheit zu haben. Silber au# Dem Laboratorium ju st eh - lea. Der Täter gestand, nach und nach mindesten» «inen Zentner Silber erbeutet »u haben Frau und Kind de# Laboranten fie- gen schwer erkrankt Damieber Vie Alpen Im Wlnlerffrib. Die 9alleweil« In 6iibD«utfd>(anD und in den Alpen halt an. Da« choiplz auf dem St Gotthardt meldete 12 Grad Lelstu? unter Null und «Ine Schneedecke von 40 Zentimeter Höh«. Such St. Moritz ist völlig «ingeschneit. HuloonfaO io den Llpen 3n den Dolomiten liegt der Schnee 75 Zentimeter hoch und in Triest zeigt« das Thermo- me.er gestern 0Grad. 3m Pustertal kam ein Personenauto aus dem gefrorenen Boden in» Schleudern und stützte in eine Schlucht. Glücklich-preise blieb tat Auto hängen unD di« cis Perl'nen blieben unverletzt. Zehn Monat« Gesäogni« für einen Herrenfohrer. Megen schrlälsiger Tötung stand der Attter- gutSbelitzer 6 ruf I u» vor dem Lripttger Schvfs en geeicht. Srufki# hatte in Lrivz g mll Bekannten in verichied.-nm lokalen S-k und Äognaf ge! runken. Jr Er?Utr dann mit feinem Kraftwagen feinet Detter nach Haufe bringen. Farben Schwarz-veift-rot — den ,3ui* b«»farben“ — Die Treue bewahren und in deren Zeichen der KyffhLuferbuTtd allein „feine hlchen Aufgaben" lösen könne. General v. Horn fährt bann fort: .Aber mit Der Ghrung der Vergangenheit allein ist eS nicht abgetan. Wir müssen Die Auf ga den Der Gegenwart verstehen, um in der Zukunft bauen zu können. Wir müssen unS llar Darüber fein, daß alle Diejenigen, Die sich zum Staate bekennen, die gewillt find, am Staate und im Staate mitzuwirken, — und da» wollen wir. weil wir es für notendig halten. — auch verpflichtet find. Die Staatsautorität zu stützen. Darum muß auch di« heutig« Reichsflagge, folanfl« sie besteht, al» solche gewürdigt werden, mag die» auch hohe An- Forderungen an Herz und Gemüt Der alten Krieger stellen. Wird tat Ginzelfällen Wert Darauf gelegt, die Vertreter Der Behörden bei unseren Festen zu sehen, und bekommt dadurch Die Deranstaltung einen offiziellen Charakter, fo müssen wir unsere politische Reutralität äußerlich An Stelle des zum Sowjetbotschafter tn Pari» ernannten Botschafters Do wga 1« ski soll der OteÖLxrtretmDe Präsident der oftckinefischen Briand beruhigt. die» gnterpcllaiio* im -ammkraudschuft Pari», 15. Aov. iAgentur Havas.) 3m Kammerau»schuß für auswärtig« Angelegenheiten haben mehrer« Aus chahmitgli.der Br ia nd ihre Befürchtungen hm.lchtlich der Möalichkrit. wenn nicht eine» ooll'tänDigcn Anschlusses Oesterreich# an Deutschland, so doch einer engen Verbindung Der beiden Republcken. die nach ihrer Ansicht für da» Gleichgewicht in Europa bedrohlich werden könnt«, geäußert. Die örtlärungen Briand» haben Dtrie Besorgnisse beschwichtigt. Briand erflärte. Die Reise des deutschen Reichskanzlers und des R ichSaußen- minther» nach Oesterreich also ein Besuch von Ministern eine* Geffert ich benachbarten Lande» erscheine ihm normal, und e» genüge, den Ton Der Heben zu verzeichnen, die gewechselt wurden, um sich davon zu überzeugen, daß bie Aeife der Mitglieder der deutschen '^Regierung in Frankreich keinerlei Besorgnisse wach- rufen könne. „(Sorgen" über die Wiener Orden. Berlin, 17. Noo. (Prio.-Iei.) ,,2Jonoärt«' und „Nachtausgabe" bringen ee fertig, in bie Harmonie der Wiener Zufammenkunfl die wie ein Heller Glocken ton in dlefe zerklüttet« und sorgenvolle deutsch« Gegenwart hmeintönt«, einen schrillen Miß- Mang zu bringen. Bride im brüderlichen Verein zitieren mf die Nachricht von den an die reichsdeut- schen Gast« verliehenen österreichischen Ehrenzeichen Den Paragraphen der Weimarer Bersassung- Kein Deutscher Darf von einer ausländischen Negierung Titel und Orden annehmen", wozu der Mitarbeiter der „Nachtausgabe" noch anmerkt: Wer Orden und Ehrenzeichen annehme, mache sich wegen „Ile b e r I r e t u n g' strafbar. — Vielleicht Darf man Daran erinnern, daß kein anderer al« der verstorbene Neich«präfid«nt Ebert in der richtigen (Erfenntni«. daß jene Dersafsungrdeftimmung an der Wirklichkeit, rote sie nun einmal ist, sich flöht und stoßen muß, hier das treifenbe Präzedenz geschaffen Hal. Auch er Hal Orden, die ihm von fremden Negieningen verliehen wurden, angenommen. Er bat, was nach seiner ganzen Vergangen- heil sa auch stillos g^mefen wäre, diese Orden zwar nicht getragen, dach sie dankend akzeptiert, und al« Erinnerung in seine Lade getan. Der derzeitige preußische Ministerpräsident Braun aber ist noch einen Schritt weiter gegangen. Er hat die ganz orden»- mäßig au»geftattete (oder umgeftallete) Feuer- roehrmedaille auch an Leute verliehen, die mit Dem Feuerwehr rorsen nur von Feme Berührung batten, und verleiht sie wohl auch noch fo. Schließ- lich aber dürfte auch den Wächtern vom „Vorwärts" nicht unbekannt geblieben sein, daß im Reichsministerium des Innern schon seit Den Tagen des Dr. Külz «in Geseßentrours über die Wiedereinführung von Orden und Titeln lagert und daß die soziaDemokrattsche Reichstags- fraftion seinerzeit bereit, gewonnen war, für Den Gesetzentwurf zwar nicht zu stimmen, doch ihn oassieren zu lassen. Herr von Keudell hat blelang die Vortage seine» Vorgänger» nicht einzu- bringen sich getraut au« Der vielleicht nicht ganz un- richtigen Anschauung heraus, daß Ihm, dem Deutsch- nationalen, die bozialbemokratie schärfste Opposition entgegensetzen würde. Aber Herr von Keudell wirb sa nicht eroig Reichsminister De» Innen, sein und früher oder soäter wird man Den Hchönyeitsfrhler von Weimar schon noch korriaieren. Im übrigen, haben wir nicht größere Sorge? Und muß um jeden Preis Krach gemacht werden? Die deutschen Gäste in ZNostenieuburg. Wien, 15. Roo (WB.) Reichskanzler Dr. Marx und Reichsauftenminister Dr S t r e Je m a n n begaben sich heute zusammen mit Dem Bundeskanzler Dr. Seipel noch Klosterneuburg, wo sie in der Stiftskirche dem feierlichen Pontifikalamt beiwohnten. Hierauf wurde vom Kirchenchor auf besonderen Wunsch De» Reich»kanzler« Die Messe in E-TOoU von Union Bruckner aufgeführt. Nach Dem chochamt besichtigten Die Gäste dos Stift. $n der Bibliothek trugen sie sich in da» Gedenkbuch ein. An die Besichtigung schloß sich «In zu Ehren Der Gäste im Refektorium gegebene» Frühstück an. Deutsche Offiziere für Bolivien. Nervenchok in Paris. Eigen« Drahttn«ldung des ^Gießener Vnzeiger»". Berlin, 17. Nov. Da» Pariser „Journal" glaubt roleber einmal einer Verletzung De» Versailler Vertrage» Durch DeutfdjIanD auf Die opur gekommen ZU fein, voller (fmporuna stellt es fest, daß Doli- vien Angehörige der allen deutschen Arm«« al»Instrukt«ur« für ba» eigene Heer e I n g t ft e 111 habe. Zwar muß e» Augeben, daft e» sich hier nicht um Reichsdeutsche, sondern um Dan Alge r Bürger handelt. Dennoch tobt es gegen Deutschland Io», gleichzeitig aber auch gegen Bolivien. Damit Dürfte eigentlich schon vewiesen sein, woher der Aerger De» Pariser Blatte« stammt. Es weift sicherlich sehr genau, daß für Danzig Die Bestimmungen de» Versailler Vertrage« nicht gelten und daß die Regiening Bolivien» sich vorher beim Völkerbund erkundigt hat. ob eine Anwerbung von Dandqem gegen irgendwelche Verträge verstößt. In Gens ist da« nemeint worden worauf Dann mit einem ehemaligen Oberstleutnant, zwei Motoren, vier Hauplleuten und acht Unteroffijleren entfpre- chende Vereinbarungen zustande kamen. Da« „Journal" speit vielmehr deswegen Gift und Galle, weil sich Bolivien, wie vor dem Kriege, sür deutsche Instnikteure «ntichlosien und ein ähnliche« französische« Angebot abgelehnt hat Wir können ruhig zur lägeoartmung übergehen, weil un« die Angriffe de» Pariser Blatte» und bie Lügen von dem amtttchen tfljarafttr dieser Militarnnision. wie e» sich auszudrücken beliebt, nicht treffen. Im übrigen sind wir Derartige Ergüsse gewohnt Die sich stet» Dann prompt clnzustellen pflegen, wenn nur einmal «in R«ich»w«hrossizier eine Erholungsreis« nach Spanien oder einem anderen Lande unternimmt, von dem Frankreich befürchtet, daft «» für uns einige Sympathien übrig haben könnte Oer Kyffhauserbund zur $laggenfragc. Berlin. 17. Tin? Der Präsident des ÄT?fTMuferbunbrt. G^veral bei Artillerie a. D. v Horn ver-ftentliedt Richtlinien für Die Kriegerve reine tn bet Flaggenfrage General v Horn betont noch e mal .d'.e partetpolitische Neutralität DH ÄbffWuferbunDe» besten Angeftsrige alle den <*■«• Oy o«n*«—-V f) w-if DU« Nfttit e Vv ’W MMwn 6 E w-«« Pw wer« n ••«en K «# —tii O 0 « P< IMi -T-er-M* abe gern. bie Wohl rfaubrr,. H br. r.ftr.i bt» Hauses rt» Bcrgnug# i brr. te. i-r 3nUru nejt *u börm. hnb ncuerScnqe au» «Hefc frigcntürncr Pon ßowüpnrt>rni. bi« an ben Jtunbfunf anflf'tbloOen finb. ber Tlrlraxnd batz bie bur4> biete» Jn* Inunm beryorgeralmn ®cr3u‘dy niemanben erefU.4) bcläftoea tönnen Lin. btt Orammo- p*mw f:nb t-ur*p rai'precrt!Nt* du och T-.e ergabt ber twb brn Oenber über- milutien T-arwraiftt Da 3 rmabnimgew unb Her« Warnungen n.chls fru4le.cn, fr» würbe gegen den Tel .per ktO IpparatH genulb S 3t3 Ar 11 tN* Sir-'g «Nbuchcs. r«r bie TVrrubung ruhe- Hiembm Cärtnä wrfrrtet, porgegangen, unb zwar m.k dem Drtvlge, batz Tkrurleilung er- Mgle Der '.Derurielte legte zwar Aevi'ion ein. bas Oberlandesgerichk Breslau mochte sich aber den Stan>punh ota Bsr^errrchters zu eigen. 3n den Drün>en führte es aus. batz ber Zngrflaale, wie kUgHteflt wurde, an fünf ous- einaabenDlgmben Lagen bi« AachtruHc mefr wert Meter btS Hau les durch feinen Laut- fchortcher grttbrt hat. obgleich er nach den ihm MManaenen Warnungen Griffen mutzt«, batz er die Nachtruhe ber Mieter fldne. unb daher Der- £ lichtet gtn-efen wäre, den Lautsprecher autzer itlgleü zu <<*->e-x. aber den Schall bflmpfe.ibe 3om4tunaen In feinem 3Immer anyibnogen. Der Jngefiagte itz durchaus im Un.-chr, wenn er ariienb macht, batz ec zu feiner Hr-tbluiws- we.se bereit .gl gewesen fei, ba Ifrm der An- fchiutz an bm Qtimbfunf geflaUtt worben fei. ♦.« Sendung von luiu nufif gab bem 2nge- flagttn keinesfalls das Asch!, die leweittge Bor- ttaglMpe des Senders m.t aUen tech-n«ch-ii 3eÄürfuna*m.ltdn ohne Rücklicht auf feine Aochbarn auszunüzen. mobe: es u:wr örtert Neben kann, ob ber einmalige Gebrauch bei Lautipvechers zur AachKril anlätzlich ber Fcft- Uchsett ehwr ^rteHitjeleÜMxift fch.-ni als ruhe- tbrenber Lärm zu bcCrochlen iH (Oixrlanb* geeicht Breslau. 2. Ötr. € 18» 6.65 27 ) Wicfjrnrr A?ocht«marktpreise. *N hriietcn auf dem heurigen Deiche, markt Butter 200 bis 210. TJUtl« 30 bis 35. Jtäfe (10 6tü(f) SO bis 130. Die »na 10 bis 15. 2De.fr kraul 4 bis 12. Hot fr aut 12 bis 20. gelbe Hüben 10 bis 15. rote Hüben 10 bis 12. Spinat 25 bis 30 Abrnilchtohi 10. UnUr-Äcblrabi I bis 10. »rtnfoW 10 bis 15. Rosenkohl 45 bis 50. Mb- lolat 80 bis 103. Tomaten 40 bis 50. Zwiebeln 10 bis 15. Hteem-t ich 40 bis 83, Schwarzwurzeln 40 Mi 63. Äürtriä S bis 12. Äartolfdn 4 , bis 5 Aepfei 10 dis 15, Birrmn 10 bis 15. Honig 45 bis 50. Hüfte 70 bis 93, fungr Hähne 00 bis 103. Suppenhühner 100 bis 120. ®3n'e 110 bis 115 W das Pfund Otrr 18 bis 20. Blumenkohl 100. Salat 10. Dnbiwcn 10 bis 20. Obrr-Äobl- raM 5 bis 10. Lauch 5 bis 10. Het ich 10 b i 23. C -fierte 10 bis 40 Pf bas Stück. Aad,eschen Bd 10 Pf Bornsttzen. — Xageefa Irnber 10 r Donnerstag Obrrbefflldx Gelelllchafl für Sahir- und Heilkunde. 8.15 llbr. Phtrslkaiische» unftilut, Stepbanftrafee 24, chauptoersammluno — Singsaal be* Realgymna Cum»: 8 Uhr, Vortrag — Matthöu»gemcuide Uhr. Matthausfaal, L'irtribidieroortrag. — Licht soielhau», Bahnhestt ratze: .f»lan, und (klend der Äurtilane»**. — Lslorta-Lichkspiele ^Ältfcl einer Nacht". - Männer- unb Fra uenoereini- aung ber W a k t hä usg eme in b e. Heule. Donnerstag abrnM S Uhr. beranfhillet btc Männer- unb 8rauerc>fTrimgung der Manbäusze- meinbe im M^f hius-.i e.nen Sichlbtlher- hortr a g: Palmen unb Menschen. 3n- Tpeftnr H ehnel t wird 'artzemprächtige Licht- trilbrr aus Den Tropen zeigen. Bllber Don fel- trner Schönheit in Aufnahme und Pvacht oer Aarbe. the Licht tri! bervortrüge oon Jnfpcfior Schneit In den legten 3ahoen finb tn beOer Erinnerung. Die Ik-ranfMlfung ver^br chl ein,'n guten 7V1u4. •intnil frei. (Siebe Hnvrigi- i — Der Goetde-Vund fchreibl uns: Cm Nterarlfches Erlebnis betonberer Art dürste der Dich- teradend de» Dichter» jfranz Werfel, dem In tzlefen Tagen der 64iOerprci» verliehen worben ist. m» femwBben »illmoch werben Für feine Uorifiung ck d»rleld, vonragsiolo, oorgrfehen. bu btm Dichter im (irübiab' btqe» Sabre» bet feinem vorn verband deutscher Erzähter im Plenarlaal de. Reich»i^ge» ocTQrtfuUeten Iidburaben» ftünni.chen Beifall einbrachte. 0» Hl im 3ftterrfte des ge h-gen Leben» unterer Stadt nur zu e nfchen. batz dem Dichter, beffee e*Mngrr!r* auch hier fehr grotz tft. 'swie dem tileetfr Buab. der bdmbt ist. bedeutende veNÜnlibknt« unfern bcetfdwn Dichtung in enfere Stadt y rufen, ein aueocrlauftcr Sod be'cheN wird, (fetebc brütige Snjeige.) — SefellfchaftfurSrd und Völkerkunde Rachilen -Slontag LtchlbttdervoNrag in der Hula. (Siebe heutige flngeig« i Der Dinier Itz im Bogelsberg recht kräftig eingeletzn Dährend es gestern bet uns t*n ganzen lag cegncic, fiel tm Vogelsberg anbauemb Schnee, fo batz bU Schneedecke heute mora. etwa 15 Zsniimerer hoch lag Die letzte Bachi l rächte auf dem H-'/crc-dZlOpt 3 Grab Zrotz. heule morgen (.erefchi im Vogelsberg klares Froftwetler Die SportmLglichle l wird als gut l-ezelchnel. ” Der prentzifche Vefuch In «letzen am geftrigen preutzstchen Butz- und tieflofl mar. nrie aaiäbrlidhi wiederum oufrroitenntd> stark 8c- teil» mit den ^rühZügen trafen rn Setter» ein leb balle» Ain- und Aerftuten In itrriervn tzaupt- unb Gefchafl»stratzen Soweit man bemerken tonnte, mürbe dabei rege gefault Bleie der autmärtfeen Belucher. die namentlich au» den Richtungen Mar- bürg. Dillenburg und ®dlbura kamen, benutzten die Qklepenbrtt z>. einem Adendbefuche in unserem etobttbealer. da» gestern abend nn au»txrfau,V» Hou» batte. Erfreulicherweise verlies der Tag trotz de» Massenbesuchs in Ruhr unb voller Ordnung. ^botz Me Polizei keinen (8rund zum Eingreifen he. *’ Der Evangelische L a n d e » k i r ch e n - t a g tritt am nächsten Dienstag. 22. November, zu einer Tagung In Darmstadt zusammen, die sich auf einige Tage erstrecken wird • Iuwelendlebstaht Der Pollzelbericht mekdet- 8m 5 unb 8. November wurden hier zwei Einschleichdiebstähle ausgeführt unb dabei Schmuck- fachen (Juwelen! Im Werte von 75M Mk gestohlen. 8m 8. November wurden am gleichen Nachmittage zwei weitere EInfchleichdtebstal>le vollfuhn, bei denen dem Dieb B'irgefb in die Hände fiel. Der Spitzbube schlich sich am Hellen Tage In die Wohnung ein Gleichartige Dohnungselnbrüche wurden am 10. No twmbtr m Main; und am 12 November In {front furt begangen • • 8 Herl ei Diebstähle. DerPollzeiberichl meldet: 0n der Nacht zum 13. d. M wurde einem Gast hi einem hiesigen Haft ein schwarzer Manie! mit Semmetfragen notablen. 8u» einem kleinen Werg. ihmburg • leben. Zulba Hersfeld. vcrtciU find. Aul Qbirrbeun.i der Hauptn-nvaltung sind seit etlichen Tlonaten einzelne« Strerikornrnanbos Polt- »I. und Schichbunde bet sc geben von dem auf ten Dirt* ion»ocuif Franstun zwanzig entfallen Mit Hucks cht auf die Kürze der Husbilbunaszett dieser Dahnpolizci- unb Schutzbünde find btc btsfrriaen Erfolge die beste Hech'ienigung der 3nbicnttftcllung solcher Hunde bei ber Heichs- bahn. Bsn beru'cnrr Seite wurde bieJ am her- flos'enen Sonntag bei der ersten Prüfung der Strei b.enftbunbe im Direkrionsbeztrk Fran start s'C'kÜtigt Di» unter Le»lang von Poliscikom- misar Wagner bur.tgcnpmmcncn Ucbunpcn toutitn sehr gut ablolwert Bel ber Prcis- vert.i ung wurde fv.genbes Ergebnis er» «It: Schuhbunde 1. Preis Aores von ber Main- 66t<" iHbrion. Streifwach» Fransturtf- 2. Preis Brando von ber Labnbohe" (Holler Streif- wache Dietzen)^ 3 Preis ..Arno aus der XaunuMtrarc (Xis Streistvach» Zransturt). PoliZcihunde 1 Preis Äl'.ba von der Sandel- mühle" 'Shmer Streiswache Hanau). 2.Preis ..Hol’" (Homburg Streifwach» Limburg) 3. Pr. ..Berta von der Uta" (Schmidt Strrittvach» 5ranf»urt). Den Bcs^lutz bildet« eine besondere Bortühruna deS Streistvachbebienstekcn Homburg mit der Hüte Holf". '*Austri»l'aufdemh»utlgrnFrank- furtcr Schlnchtoiehmarkl: 005 Kalber, 752 Schaf» unb 479 Schweine Schöffengericht Gießen. * Dietzen. 15. Aov. Din hie'i^cr Kaufmann stand unter der Anklage ber Unterschlagung. des Betrugs und bcs schw:r.n Diebstahls. Dr war Dcrkrrter unb Lagerhalter zweier auswärtiger Firmen gewesen und soll diesen gehörige Daren und Delder unterschlagen haben Ferner foU er den Kunden weniger geliefert ha- ’xn. als in Hochnung gestellt wurde. Vchlictz- '.ich soll er später unberechtigter Deifc nachte aus dein Lager Benzin ^stöhlen haben. Hach um* fangrc'cher Drtveisau nähme verurteilte bas Dc- richt den Angeklagten wegen LI Marsch la gung »um Nachteil der beiden Firmen zu Delb st rasen von 1000 unb 50Ö 311.. evtl. 2 unb 1 Monat Gefängnis. Es hielt für erwiesen, hast der Angeklagte fvrlgc'etzt Daren der einen Firma im Werte von etwa 7000 Mk. zum eigenen Hutzcn verautzert, und für die andere Firma einfcrf- fiert« Gelber In Hdhc von etwa 3000 Mk. für 'ich verbraucht 3m übrigen kam das De- richt »u einer Frci'prechung mangels ausreichenden Bewei'es. Turnen, ©pod und Gpiel. Anßball am Bußtag. Am Butz- und Bctlag f and als einziges Spiel in Frankfurt a.M. das Derbandsliaa- treffen des Fubballfporkvcrelns Frankfurt gegen den B. f. H. Offenbach Im Aahmen riner Prchatveranswktung stakt, das mit einem überlegenen S: 1 -Sieg» des Futzball- spart Vereins endete. •In aui erorde d ich reocr Spiel betrieb herrschte am Butztag auf den FutzballplLtzen der H c i aer Rekord, der Im Oltoter p. 3- tn Stockdo.m ai:|gdt den Dienst an der Bahnsieigsoerw. den Schrankendienst für drei Schranken unb den Empfang oon Gepäck- und Ihenftgut zu besorgen hat. Die auefteigenben Reisenden müssen bann länger» 3Ht auf dem Bahnst,im Freien warten, wa» bei Regen und dazu noch zeitweise tn oälltgem Dunkel schon vielmal» zu Klagen Anlatz gegeben hat Man hat hier Die Empfindung, batz für da» platte Land nicht nur bei ber Post ba» Dürftigste gerade gut genug ist. sondern auch bei ber Bahn Dneslasten der Redaktion. (AcchisguHaben sind ohne Derbinblichlatt brr C4)rifHeilung ) K S). !■ *B. 3u 3 . rrr Bri.'ckastenanf raga, bU wir in Ht. 286 vom 12. Aorrtnber schon einmal behandelten wird uns von einem liefet folgendes mUgciedt Es handelt sich hier wohl um das On’antTrie-HeglrrerJ 88. Eme D.fchicht» dieses Hrglmentä gibt es fle ist 1003 bei E L Mittler di Sohn in Berlin erschienen. E ne Geschichte dieses Hectmeni« im Kr cge ist mittlerweile bei Gerhard Stallin^ tn Oldenburg heraufgeftymmtn. X. X. X. Für bie Schulden de» Verein» haftet nur da» Verein»vermögen, auf besten C.haUuna der Bor- ftonb Bebacht zu nehmen hat Er wirb bei schuld- Kostern Verholten den Gläubigern al» Gesamtschulfr ner haftbar Im Falle einer Ueberfchulbung ist »• die Pflicht de» Borstande», die Konkurseröffnung zu beantragen BADEN BADEN , Jf y \- 3Z U k Ist ■ bt’/frn/rf ein L eupv 'Huue;w’ dieifr Marke werden bleibt mein Geschäft infolge Umzugs in die neuen Verkaufsräume geschlossen! Beachten Sie bitte meine Eröffnungs-Anzeige in der morgigen Ausgabe des »Gießener Anzeigers« Mäusburg 10. io«D»: PlaMreler Oraniet 08263 Daubringen, den 15. Dezember 1927. 10458 b Wilkens, Hamburg 1. Zwei Herren Bergstraße 5 10156 D 1790. Verschiedenes 08262 flcfudr AM OSWALDSC ARTEN i. XI. I Okr. Empfehlungen! 0. 06282 Ufl'i bei Stellengesuche | Mietgesuche | 104Ö1D Aeflicbt. Driesdi-Källee | Kaufgesuche | au Kakao Besseres! Provinzial 1'flcnraitHoit Vubcv 2iraf;e 74. H. 'Benner II. Schillerstr. 19. ielcobon 942 Marktvlai» 21 näLh d. ünnclaootb IPartie ronfferblcbte Pferdedecken ZVabrrablaterncn, 1 GrSbabeofen, 1 Jlaucbcridiranf, Ctüble, Tiicbe, Betten, ertntbma reu aller Art btt* LetstunnSfähige Llcindruckerei lucht bei b.Blflarren- fabrlten be»borttaen Bezirks besten» em* Otfübtten Has Wäldchen von ßellbrron Tm iiaiiftlti _ von großer leistungsfähiger Südfrucht- Importfirma gesucht. Nur erstklassige, bestens eingelührte Kräfte mit Angeb. und Referenzen wollen sich melden unt. 08256 an den Gießener Anzeiger. Sar enljüus ß-83tmnu üefcblrtrt« nahrnencL tn auter ('ieschäftsi^ für Wut. •Burcauräiinie n. für leb.tocfdi. oass. so» Au ui ui 2 .ur. 21 iineb u. 0821«i a. b.Gi-h.AnA. gnm#taa, 19. ?loo. abend» s* , llbr. Berrluiabrnb im Äiiulin.inniidi. Bcrcin^banf. Yliu’n. 6 Urkd vom U'erbö» li Ltrib 3 schöne ftbmarie 3lflli?nti öilline au uerfaulcn. per Stück s Mk. bei öe. etcnl, Lcknet* bermhr- Bettenhae- TOM, Bp.-t VniiqdOorf. De* fabelhafte HLO-DO5EN OFFNES Wachsauicr Hund au lausen neiuebt. -christl. Vliifltb. u. 0827i> a.b. Wirb. Ytn». Vertreter! Seile mtt üv-Pfg.-Ausdruck Dv- Ml. L2L Sütel* Aeufl au« Seife 9 cm Th. Ml. LbO Nach- nabme. P. Hollier Bres'ae La 4M. Alaska«Zuchg uieui Bel; imb 'Sufi- fragen: b <»e schüft sr. beSOileb flniei i Meine Spezlalmischunß Nr. 1, das Pfd. 4 M., ist von vollendeter Qualität und befriedigt den verwöhnten Kenner • 10470» Erstklassige alte 6pcAlatfabrit von technischen Ätbeiiroaren, Ltoofdiich- senoack ingen, Dichiungsvlatten. tech- Nischen iMummtroaren, sucht für den diesigen Bezirk Ferkel verkaufen. 0*2M «über» Hok 5. Stadttheater Ärtitaa, l N. Rov., 7.3rflfay-uiioa.-BdL mchte Cuektet de* Plo-Pe»ie O»bt mühelot den tpegt' Wanken Fio-Ud GUo. Zarte Ifände pflegen d* Schuhe deehafc nur m* Jetzt isl die Zeit für Lodenmnniei Lodenjoppen PsletotG öumuiijiäntfl Herren», Burschen» und flnnbcn »Alttüge aucha»! Tctlzablung billigst bet 0>2VI H. Benner IL Schillerstr. 19 Auto-Neeb mH dem clnzlq-rtlgcn Do*cn -Öffner tüchtigen Vertreter her auie BeAiehunaen »ur Qnbuftrie. ftäbiifcben und iiaailitben Behörden unterbau. Beiverbnngen mit Referenten un ier .1 5425 an Me Ann Erv. William Whig (CebimööHen) An baldigem Ein- Hin neiuebt Friedr. Ilf.yd 8 Sohn Han«- und Sücbennrtaie. iiiiiimiiiiminiiimnniuiin Mädchen am liebst v ?anb<. für taadu.er für >o Ion aehidit 168291 Tuknto. a agd n. 2von lur Qi Mark zu oerkaus. i*S73 Mi rin lisch. tlVi nlar. CBr. ^tomriiabe 10. ScblaistElie frei mn Marktstr. 14. 4-Zimmer- Atwo.inung nm Küche und,'.ii brbör liegen :tOO Mk. Bergittiing der Um- Aitgckosten, an 2t?ob- intng suchende mit DliNiUtchkettsschein ab 1. Tca au vertu. 5chrifti Ylnaeb nut («259 a. d.G,ek.AnA. S n dt e leichte Steden befd)äftlgunq. Schr.Anireb U.082HB an d. Wien.21 ua. erb. Uinder- lernpult allseitig verstellbar am erhalten, zu kaufen geluch. SchrtlU. Änueb um H)475 a b Wteü. Fl. Danksagung. Für alle Beweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Hinscheidens unserer lieben,unvergeßlichen Entschlafenen, für die trostreichen Worte des Herrn Dekan Guß mann am Grabe, sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren besten Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Helnridt Helbertshaasen and Kinder. Freitag, den 18. November 1927 nachmittaqs 2 Uhr versteigere ich int „Vdlurn“, 9 .Si'»7 an d Giefi-Anz erb. junges kinderl. >be» oa 't fn । iuni i 12 möbl. Schlaizimmer IN. «lichenbennvung tu fiieblttürm Haine 2(tr. Ang. m Preis u <) 2 4 a. d G'i.Anz Akademiler indi lache, find neu zu vervacht. Näheres Asterweg 32 I. Mädchen unter 19 Iabren kann als KH52D Lernschülcrin sof eingestellt werd. ^nbitiAiob «tnb tbcim, Viitft ©trafie 74. Buöiijflitecin i erfekt in Steno- araodtr u. Schreibmaschine. a I.Jan. 9S 'i e|i| t. Schnftl. Angebote mit GehaitSanfor un er •r'-7> an den i-ien. Anzeiger erb junges, braves Mädchen für tagsüber lüi kl H ntshali gesucht Nah in der (Befdjft. d 'stefi. An«, üntöi dm Koh len verbrauch E zeigt sich def Unterschied zwischen einem veralteten Ofen u. einem neuzeitlichen | Verkäufe | Elek.rische ZSg.MV? preiltu. au verk. "*• Neustadt I. KSÜZLLSZKS lerlreler. Schrifil. Angebote unter 103N9Ü an den (Mtefi An^ erbetew Schreiner und FenUermacher nicht unter 80 3abv. nur eriie Straft gef. Schr Angeb u. 0K274 an d. Wie-; Anz erb. Tüchtiger, tllngerer Zchichmacher- gefelle iofori geh du I 8SB Nädeiev bei l^arl Bccker II., feder Handlung. Müdlitr. 1 Perfekte junge Stenotypistin zum sofortigen Eintritt gesucht Ausführliche Angebote an: Mannesmannröhren-Werke Abt. Bergverwaltung, Gießen ttUiMie: iWoan-n SchlaiAini i vonia.Herrn i foiort ge« Schr Anreb. n. HHMI Hab. Gtz An» ^'^Simmcr m Nochgeleaenb von cm »rl Berfon ge Schr An mit Preis u.iee.'49a.b. Äh. Anz. Ännge Paine sucht gm hIM nM zimmer im .Zentrum d Stadt oder ^iabr Sllinlfrn. ?tbrifil. Angeb um a. d uiicy. Anz. Nr. 269 Zweiter Blatt Giessener Anzeiger fGeneral-Lnzeiger für Gderhefsen) Donnerstag, 17. November 1927 Stalin und Trotzki. Don Dr Äettadt Hessen- Dor turpem brachten tu Dtarier bi« Rach- n*t. bat die briben Sü&ro der tommunift.'chen Oppo'üior. — Trollt und Sitzvwj «w — au# dem .-wtc'.’.onvdct der russischen lomtnu- nist »schen forti aulgeschlossen worden srnd Vieler Vekchlust wurde In einer besonder« angtfrtttr. ö^unfl fldafjt. tn dem Augeichlick. all du Low) erregt. ru>w die prunkvoll« .^eier chre« lOMrtarr “> h.brn» vorbereitete. Dach langem Abwägen und Zögern kam der allmäch- rige Wann de« heuigen Ausland«. Slatin, zur Ueber^ugur^ r-on der DoNvcndigteil dieser Mastnahmtn und segle ihre Durchführung durch. Und trotzdem 'u für ntnnanb uneroottti gekommen ist. trotzdem man Tag für Lag aus sie wartete, bat die .'lachrlcht nicht nur im Lande selbst, fordern weit über feine Grenzen hinaus etnen gewaltiaen Glndruck bervvrg«ruf«m Venn die^e Mastnohm« Staltns betrti'l Männer die non Anfang an mit an der Spttze der Sowjet- TtaUT-nfl gestanden die an der Defeingur.g de« ■ nu» mit gröstrer teilgenornm«n haben T r o tz l i — die rechte Hand Lenins, des ..roten 3oten" —. schiebt sich schon von den ersten Lagen des Oktvderumstur^ an in die vordere Rech« Ihm wird die Derteidigung der jungen Sowjetrepublik gegen die 5r.nl* anvertraut er wird mtt der Organisation der Dolett Armee beauftragt Mtt übermenschlicher Äratt geht er an diese Arbeit 3n dem unerhört grausamen Bürgerkrieg behält das boi'chevistttche Heer di« Ueberband. Trvyll selbst tkl als Oberbefehlshaber überall. 8t Intet die mililLri'chen Operationen, beaeiftert die Lrupprn. erobert sich eine auster- ordentliche Popularität Der Bürgerkrieg ist glücklich für die Sowjets beendet Das Land muh zur friedlichen Wieder- aufbauatbrit übergehen. In diesem Augenblick stirbt Lenin. Auf seinen Platz wird gegen den Dillen der Mehrzahl der Führer ein hosf- nungslofer Trinker eine gänzitch unbedeutende Persönlichkeit — Dy los s — zum Vorsitzenden des Dales der Dvlkskommi'sare gewählt Alle Wilsen und fühlen dah Dylols nureinSlroh- mann ist. dast hinter chm ein neuer (Gewalthaber stehl, der keil dem Lode Lenins allmächtige Se» krelür des Aentralkontitees der kommun, st t«chen Partei — der Georgier S t a l l n - Djugaftchwilt. Doch bei dessen Leben spielte er eine der erl'.cn Geigen, aber die grenzenlose Verherrlichung des -.roten Zaren' gestaltete ihm ntcht. aus stch heraus zu gehen, zwang ihn. in btt zwr.ten Deihe zu Dletben Aber als Lenin stirbt, fühlt Stalin, bah seine Stunde gekommen tst. dast er nun an der Reche ist. seine Macht zu zei- aen Dor allem must er sich seiner Rivalen entledigen. Unter ihnen an erster Stelle steht Trotzki, gestützt auf die von ihm ge'chalfene Rote Armee. gelingt Stalin. Trotzki» Der- letzung vom Amt des Äriegskommtssars auf einen Verwaltung »Posten durchzuseyen. ör kommt an die Spitze des Äonzesstons-Äomitees. Mit verdoppelter Ärafl und Sncrgie geht er an keinen neuen Pflichten Stalin sieht, dast es ihm nicht fv leicht gelingen wird, sich leine« Rivalen zu ent- lekrzen um 'o mehr, als dieser viel« Andänger bat und keine llnrufrtedenhett mit der Stalin» schen Politik nicht einmal zu verbergen sucht. Zwi'chen den beiden Svw.er-Mächtigen be- ein Kamps bi« au'« Messer Trotzki nimmt jede Gelegenheil wahr, um öf'en lich die Polink seines Gegner» mit beleidigen"«n 2t«? en he runter- Autetfien. 8r tritt in Arde'terver^amm langen auf. spricht in den Satzungen de« Zentralkomitees der kommunistifchen Partei, dieses höchsten gesetzgebenden Organ» des neuen Rustland. Gr be» endet feine Reden mit der Parole - „Dieder mit Stalin!", lagt, dast Stalin da« Land zur Katastrophe führt. Aber auch der andere schläft nicht. Cr überhäuft Trotzki mit in'amsten Anklagen und unternimmt al.es Möglich« um seinen Gegner endgül rg un'chidUch zu machen Unb hier must man w.flen. dast Stalin ein Mensch ist. der kein« Hemmungen kennt Sr ist zu allem fähig. Schon in den Zeiten de« zaristi'chen Regimes wurde er ja dadurch besannt dast «r an einem Raubüberfall au* ein Prvvinzpostamt tnlnabm und dafür ms Zuchthaus kam 8in solcher Menkch wrrd natürlich vor e.ner blutigen Wrechnung mit kernen Gegnern nicht surüd- schrecken kerne Furcht haben, keine Feinde aufs Schakott zu dringen. Unb wenn er es jetzt nicht lut, so hau er ichembar den Rugendlick dafür roch - -l>t für gekommen Gr empfindet noch du Macht Trotzki« fühlt, dast ihn eine Unvorsichtigkeit teuer zu stehen kommen kann. Deshalb be- schr. nkt er sich auf Mastnahriun. wie die Aus- kchlrestung Trotz!» aus dem Xomtrucrr. unb aus dem Zentra, konnte« der kommunistischen Partei. Aber der rus i'che g Thermidor ist nicht fern. Gtn solcher Zustand kann nicht lange an- dauern Und wenn di.- Äöpke der bedeutendsten Sowtetführer vom Scha'ott 'liegen dann werden d:e Taae der Ststoieirepubli! gezahlt sein Mit den embaupictex Fahrern wird auch das gant« Sowjet^ystem zusammenstürzen. Das Reichsschulgesetz im Ausschuß Um trm Leier eine wirkliche Ueberltcht über die Verhanblungen im Blldung^aue^chuft des Reichstage» zu geben, bähen wir Herrn Geheimrat Dr Runkel gebeten, uns tn bestimmten Zwischenrä ,men eine zusammenlas lende Darstellung der Verhandlungen zu geben Der portifflcr.be erfte Artikel Mit da» Grgeänis der allgemeinen Aussprache zusammen. Die allgemein« Aussprache über das Reichs» kchulgesetz im Ausschust war zum Teil eine Dieberholung der cllgcmiinen Aussprache im Plenum des Reichstage» Der gröstte Teil der Debatte wurde von der Opposition bestritten. Da'.ei kam es zwischen den Sozialdemokraten und Äommuniften immer wieder, von letzteren veranlastt, zu parteipolitischen scharfen Auseinandersetzungen bi« schon ganz unter dem agitatorischen Bedürfnis künlt.gcr Dahlrnache standen Die Äommuniften warfen der SPD in religiösen Dingen Unentschiedenheit und Halbheit vor. Pflege des religiösen, sogar des christlichen Gedankens, während sie im Gegensatz dazu die atheistische Wellanschau» ung verträten unb auf dem Boden materialistischer Geschichtsaufsassung ständen, hierfür die unentschiedene Arbeiterschaft zu gewinnen, sei ihr« Ausgabe Ganz ausfallend war das Bestreben der sozialdemokratischen Redner, immer wieder den Toleranzgedanken gegenüber Religion und Kirche zu betonen. Auch hier werken künftig« Sreignilse von Reich und Preußen ihre parteipolitischen Schatten voraus. Dur nicht un- zellig Töpke zerschlagen unb die Möglichkeit zum Zusammengehen offen lassen. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen zwischen den Opposition«- und den Regierungsparteien stand die Frage der Verfassung«- gern ästhell des Gntwur's. Hierbei richteten sich die Angriffe der Opposition hauptsächlich gegen das Zentrum als der Mitkoalttions- partei von Weimar. Führend war hierbei di« SPD Ci« wars ihm vor. es wolle vom Weimarer Schullompromist herunter, was au« seiner veränderten Stellungnahme zum Gemeinkchafts- schulprobkem hervorgeht Ss negier« da« zwischen Sozialdemokratie. Zentrum und Demokraten damals abgeschlossene zweite Schullompromist. worin als Zugeständnls an die Demokratie der Gemeinschastsschul« eine Vorzugsstellung unter den übrigen Schulsormen eingeräumt kl Wie dies auch aus den Erklärungen der in Weimar an dem Äompromih beteiligten Führer des Zentrum, der Abgeordneten Gröber, Bur- lag«. Hintze und Mausbach hervorgehe. Bon auch für bi« Gesetzgebung aus klärender Bedeutung waren dabei die Ausführungen des früheren Staatssekretärs Schulz der als bamaltger Berhandlungsleiter näher« iHltteilun-en über Die Doraävge in Weimar und über die Dersakkung»- ab'ichten der Äoalitionsunterhäidler machte unb fr a bei ausdrücklich seit stellte dast das letzte Äoa» litionskompromist e.nwand'rei der Gemein- schiftsschule in Absatz l von Artikel 146 eine Dorzugsstellung eir.geiäumt da' e und dast man die Form der Gemeinschaftsschule in der damaligen Simultankchule gefeben habe. Man ha'^e durch das Kompromist eine Reichskim, Itan- lchule als Regelschule schaffen tooPen die In ihrer Auswi Ung durch Absatz 2 allerdings begrenzt worden fei. Don derselben Doraussetzung ging bei allen srüheren Derhandlungen und geht auch in den Ausschustverhandlunaen bl« SPD aus wenn sie eine bebingte Vorzugsstellung der Gern« n- schastsschule unter den übrigen. Schulformen als versassungsgemäst sordert unb danach ihre An- träge stellen wird. Die Z e n t r u m s Vertreter luchten den Angrllsen der SPD gegenüber die Ginheitlichkcit in der Aussa'kung unb der Stellungnahme ihrer Partei zur Dersalsung darzutun und ihr« gerade Linie seit Weimar nachzuweisen. Gine bei ingte Vorzugsstellung scheinen auch si« tat Gemeinschastsschule als versassungsmästig zuerkennen zu wollen. Dach wie vor stellten sich bi« Vertreter der Deutschnationalen aus den Boden des Gntwurss unb hielten die gesonderte Regelung ‘-ulen nach Absatz 2 des RD für das zur Zeit Dotkve,idige Alle Vorzuges ragen müfiten aus dem Spiele bleiben. Ab'atz 1 könne bei der Regelung ausgeschallet werden AVer auch in ihrem Bestreben, der Zuerkennung bet Vorzugsstellung damit aus dem Weze zu gehen, liegt indirekt doch die Aner- fennuna einer solchen versas'ungsgrmä'.en Vorzugsstellung. die sie allerdings vom Parteistand- punkt« aus grundsätzlich ablehnen. Weirerhi!» liefen de Verhandlungen erkennen, dast von dec ge'amten Opposition die weltliche Gemeinlchastsschule gcf.r.ert und die von der D Vp gdotberte christliche Gemeinschastsschule abgelehnt wird. Wie sich die Deutschnationalen unb da« Zentrum zu bet volksparteilichen Forderung stellen, wirb sich erst entscheiden. Auch hier kann man wohl mit ziemlicher Bestimmtheit aut Grund von Vorbesprechungen sagen, dah die Deutschnationalen diese Forderung ablehnen. das Zentrum ihr aber unter gewissen Voraussetzungen zustimmen wird. Das Problem der Älmultanlflnbet wurde nur nach einet Seite hin eingehender behandelt. Wie im Reicherat. so erhoben auch hier die Vertreter einer Reihe von Ländern über den Entwurf hinaus den Anspruch, den Simultan- chatakiet ihrer Schulen im Reichsschulgesetz sicher zu stellen. Don besonderem Interes'e war dabei die Forderung Sachsen«, auch als Simultanschulland im Sinne von Artikel 174 anerkannt zu werden. Wenn auch bei den übrigen Ländern bet AuSschuh kaum das Für und Wider nach- prü'en kann, es letzten Endes auch Sache der Länder selbst sein muh. den Simultancharakter ihrer Schulen clntranbfret nachzuweisen, so liegen doch die Derhältni se in Sachsen weder rechtlich noch sachlich so klar, wie die Vertreter des Sirnul- tan'chulcharakters bartun. Die Problematik ergibt sich biet schon aus der Tatsache, dah bei der ersten Lesung im Reichsrat Sachsen nicht unter di« Zahl der Simultanländer ausgenommen wurde, dah dies erst bei der zweiten Le'ung geschah: ergab sich weiter au« der Tatsache dah sofort au« de i Reihen der Deutschnationalln i nd der Deutschen Volk-Partei die gegente ligc sachliche und rechtliche Ausfalsung mit Rachdruck vertreten wurde Ganz abge ehen von der rechtlichen Seite spricht gegen die Au'sassung. dah Sach en Simultanschulland im Sinne der Verfassung ist. vor allem die Tatsache, dah e» sich bei Anerkennung eine« Lan e« als Simultanschul- land nach Artikel 174 RD um geschichtlich fiewordene und bestehende Simultan- chulländer mit dem Wesen nach eindeutigem Simultanschulcharak:«r handelt. Dicht das Wort .Slmultan'ch.ch.' tiitb er ter brr. Der«, s ungtzkchutz gestellt, 'ondern bt« Simultankchulver- hält nilfe des Landes. Unter d ekes Ätitetlxn* stellt scheidet Sachsen aus der Z^ihl der Cünul- tankchulländer aus. Weder ist hier di« Simul- tanfchul« gewerlen. noch handelt es sich um den a ristlichen Schulchorak.er bet bestellenden Simul» Xebner der SPD darta, um eine weltlich« Limultanfchule ein Schultyp den es bei Inkraft- ireten der Dersalsung in Wirklichkeit n cht gab und darum auch nicht unter den Schutz de» Artikels 174 gestellt werden konnte. Don Bedeutung war noch die Grörterung der Ävstenfrage bereu prinzipielle Regelung im Rahmen der Au« chuhberatungen auch von der Deutschen 'So If Apart et gelorbeit wurde. Dor allem betonten bleie Dotwendigß« t di« Ländern« tr te Aus der OnrtN u g he5 ?'« 4 s innenrnmifter* ging hervor bah bi« man tum Äostenparaarapd gelange, die Äoltenfrag« geklärt ■ Di« allgemeine Aussprache brachte zwar keine sachliche Älärung. kennzeichneie aher doch einwandfrei Haltung unb Stellung der einzelnen 'Parteien »u den strittigen Prvbletrien ,m ih-tTurt. lieh auch schon erkennen, in welcher Richrung eine Lö'ung gefunden werden muh. Als sicheres Or- gebnis aber kann jetzt schon sestgestellt werden, dah in dem kommenden Reichsschulgefetz neben der Regelung des Absatzes 2 in Art 144) über den Tntwurf hinaus auch Absatz 1 geregelt wird, d. h.. dah da« Problem der Gemeinlchasts» schule im neuen Reichsschulgefeti s« ne per» fa'sungsgemähe Lösung unb gesetzlich« Regelung sinden soll. Die Zagdergebniffe im Vogelsberg. Wer die Berichte über die der its stattg-hab» trn Treibjagden i m Vogelsberg g nau verfolgt hat der wird fest gestellt haben, bah ein ganz bedeutender Rückgang der jagdbaren Tiere in unseren «bemal» so wildreich«n Revieren des Dog.'lsbcrg.« zu verzeichnen ist In Revieren, die sich früher durch ihren reichen Bestand an Rehen auszeichn t-'n und in denen bei einem Tr Iben 23 bi« 25 Rehe zur Strecke gebracht wurden, sind In diesem Iahre kaum 5 bi« 6 Rehe geschossen worben. Dicht etwa, weil sich die Iäaer e ne ganz besondere Reserve auserlegten. sond m weil f a st nicht« mehr da ist. Der Raubbau der Änegs- und Dachkrieg«iahre macht sich in erschreckendem Mahr bemerkbar. Zu einer Zeit, wo es unseren alten ein; H 11 nicht möglich war. die Pachtsumme auszubringen, stürzten sich Ärieg«- unb Inslatlonsaewinnler uni das oerk Irgendw ! ' kungen legten sich diese Herren natürlich nicht auf bei der Ausübung ihres neuen .Handwerke«". Ietzt, wo diese Sorte von Weidmännern so ziemlich wieder verschwunden ist. spürt man erst di« Folgen ihr«« schädlichen Treiben«. Die Ze tcn. wo man Rudel von 12 bi« 15 3e6en seh« was jedem Datursreund eine Fr-ude war scheinen vorbei zu sein. Unb wenn sich unsere h-u- liyen Iäger nicht grvhe Reserve auf'Tfegm. so wirb es bald ganz um den Wildbestand -.scheben lein. Wäre es nicht möglich, dah man einmal a-rf ein ober zwei Iahre alle •Ireibiagb-n ein- stellt? Aber da hört man immer wieder b e Out- schukdigung von einzelnen Jägern, bah s.« gerne schonen würden, doch der böse Dachbar knalle alle« weg. was ihm vor die Büchs< komme. Sollte da nicht eine Einigung zu en dm le n? Wo ein Wille ist, da ist auch «n Weg' 'Hlan sollte doch meinen, dah im Interesse des schnm-n Weibwerkes unb im Interesse uns r-» Wilb- bestandes zwisä)«n den Iäaern ein Abkoininen möglich wäre, damit di« Zag den Wied r h-ch kommen. Die Daturschutzbewegung unb zahlreiche Datursrrunde had-n schon lärg'i aus die kommende Verödung unserer Walder hi„ge- wiesen. Achnlich wie mit den Rehen ist « m t den Hasen. S e sind auch rech' r ir gewordm. Der @ie&ener Siadttheater. KclixZoachimfoi,:..Küns von dcrZaz;band" Dah e« sich hier um ei. en ganz jungen, zeitgenössischen Autor handelt und um ein ganz modernes Derk. Uirb jcbe.mann Hinrei-Henb llar geworben fein Sin auherorbentlich modernes Theaterstück weniger des öaropbone wege t. das hier eine nicht unwichtig« Rolle Ivielt alfl der schlanken Linie wegen, deren sich bi« drei Akte befleißigen; ein lefcr schlanke« man kann schon sagen ein mageres Stück es lebt, übertragen gesprochen und um im Bilde zu bleiben zu lehr von lustigen Tabletten, nichtsnutzigen Kalorien und zw«ifeldas:en Vitaminen statt v.m getunter, handfester Hausmannskost Schade bei an wenig beferer Pfleg« und Srä*,rjnfl bitte etwas recht Hübsches daraus werden können. Gin lustiger GinlaU. der zur Äomöbie hätte fuhren können, der seinen Hövepunkt in ausgesprochener Schwanlfituati.'n findet und der zum Schluh im Sand« ver.äuft. weil dem jungen Dutor der X*rm aus;eht Ss ist also eiflcnta» lein Stück, sondern etn Stückchen, au'gebaut auf einem Ginfall, der im ®ruiüc ein 2 rßllten ist, «in Id«ech«n. an Fünkchen Dah das Game keine Äomödie ist. wie I o a ch . m s o n es sich dachte unb warum es keine ist. braucht wohl nicht atrsfüdr.ich bewiesen zu werden Das muhte bei früheren (belegenfxihm an dieser Stelle Neiderll allzuoft bataeleg; werden, unb wir wollen niemmben ohne Rot langweilen Man begnüge sich allo mit dem Hnwes au< fa« viert« Bild auke Merken bald G« geht nicht. Denn vier von der Iazzband waren eigentlich nur ein Mann, harmonierten glänzend, ohne sallchrn Ion. Ietzt kam das Mädchen 3ef'ie dazu, unb aus einem Mann wurden vier Alle vier DTrlirbm sich m das Mädchen bi« Äapellc tst gesprengt, die Richtung ist verloren, aus einem Ä!anq!örper wurden vier Mnnn. von denen j ch r sich für den fünften, der doch ein Mädchen ist. heftiger ml ereil irrt. als ihnen allen. Sarophon. Älavier. Geige und Schiagzeug. gut. und dem Musizieren eben o ungünstig ist wie den diesbezüglichen G n- nahmen. 2uHerdern ist das Mädchen Iesll« fürchterlich unmusikalisch, fie malträ tert b.e Pauk«, lle verpastt den Ginfafi und baut mit erschreckender Gehör'.»»gkei» daneben. Fern-r ha: sie nichts anzuziehetv Im lenten Moment muh man ihr ein Äleib .besorgen . Da sowohl die verpatzte Mu'tk wie die Herkunft d's Äle.d s unang nehm bemerkt werben, rnüss.-n di? fünf die Flucht ergreifen. Unterwegs machen die vier Iazztr.änner dem Mädchen von der Pauke ein Geständnis, jeder allein, unb Iefsie erhört fie alle vier und bestellt fie vor ihre Tür. Alle vier vor der Tür. teils vor bet richtigen, teil« vor brr falschen, erst einzeln, bann zusammen. Äeine Spur von Äomödie. aber sehr luftige Situation. Hebet das, was nach bem vierten Bilde kommt, ist kaum noch etwas zu sagen. Das mihglückle näch llche Abe.teuer schlägt dem Fah dem Boden aus bte tnerc sehen e.n dah es fo nicht weiter geht m t di et em Mädchen, fie beginnen sich auf das. was sie zuer't waren. Mu ikanten. werken aufs neue ein Mann, packen kurz entschlossen das gehörte'c Weibsbild wi-der auf und laden es wieder ab in s-iner Dar an der Landstrasse Dah bir Bar inzwischen einen nmen Beeiser gehinben hat «leicht?r: jedem einz-lnen den Rückzug. S-.e fagen, es war f?ht nett, und «s tut uns letb. aber es dürfte doch wohl am besten sein, tmr bleiben, was wir marm: v er von der Iazzband... tote an Mann. Das Mädchen Iefsi« ab« hat seinen Ausschank wieder dazu ein elegantes treu7« Äl ib. einen ferlösen Mitinhaber in den besten Iahtet und mit den schönsten Ausllchten, da die G.mabmcn auch ganz gut für zweie reichen. Schluh Vorhang. Da« alles begibt sich von 1933 Uhr bis 21.30 Uhr einschliehl ch Prüfe: da-. w>riuf es ankommt. Hütt« in bet Hälfte bet .-Jett gut erledigt werken können: das erste D ld B braucht e wa eine Viertel).und« für r.ne Angelegenheit, dir bequem tn fünf Minuten abzu- niachen gewesen wäre. Da- ist die schlanke-Linie, von der wir sprachen Haupt einwand gezen da» Ganze, obwohl diese Schwäche zugl ich auch Geschick, ja die Äunft «inlchlteht, aus wen g etwas zu madxn. Unb fo lehr man bedauern must, bah ein Äomödiengedanke im Schwank gipfelt unb schlecht pointiert ausklingt, fo sebr must man sich andererseits wundern Iunb manchmal sogar bewundern), aus wie wenig der Autor doch immerhin fr ne drei 2 te gebaut hat wenn sie auch kurz sind. V o l ck (Regte) spielte den Scherz im ersten und vierten Bllve sehr u.iterhalllam unb luft.g. In den üb«rir-.«genben Teilen sand tr aber nicht den Rhythmus der hinter dem heiteren Abenteuer steht, nicht das Ternpo, das bi« »echs Vllder beflügeln must. Dialog und 3ulamme v spiel waren vielfach undicht, brüchig und fchlep- penb. G n'äne und Vorhänge kamen zu spät, Spairnungen wurden ohne Rot gelockert S.nze!- h« ten nur gediehen zu urfprüng.'ichfter Äomik (die auch sofort aufs Parkett übersprang), aber aus dem Ganzen wäre doch mehr heraus zu holen getot^en. Dast das letzte Bild am mattesten blieb, kommt allerdings n.cht aus das Äonto der Lpiel- führung. sondern fällt dem Dichter zur Latz Bill. 3«an. Moritz. Iim.. Sarophon Geige. Älatr.er. Schlagzeug .., drei Weist«, ein Digger... vier Mann wie einer: Hennig. T a n- n « r t. B a h 4. W e h r I; am besten ba. wo sich ihr« Garrzheit in vier widerstrebende Sinzel- gönger ort lewer gerne infamem .’.ulobjefl fpoltei; allo da. wo das Stück zur Äomob;« on'eyt unt steckendkeibt. Was auszastellen ist an den vieren, wurde bereits bei der Be'prech».-ng der Regie angebeutet Al.« Ärahmer spielte die Iessh. zuerst und zuletzt fr.ntcr ber Theke, dazu ischen an der Pintke. unterwegs und im Bett. Am sichersten ohne Zweifel ün fri dyn Ln^chlust der S.ngangsfze^: nachher viel Ichvächer. well sie keine rechten Trümpfe mehr auszu'pielen halte. Auch das ist die Schuld des Autors Trotzalledem: fo schlecht wie die mehrfach unmihverständluh zu verneHmende Stimme des anwesenden Publikums ba« Stuck machen wollte, ist «s denn doch nicht. Wir sehen aus guten Gründen davon ab. uns aus den ausge'prochenen Breunschwelger Premieren erfolg unb Ut lehr wohlwollende Aufnahme in Berlin zu berufen, wo das Stück die Winterspielzril der preustifch-en Staatstheater eröffnete: aber es sollt« koch gc- fagt sein, dast es ganz erhebl st le^er u ch literarisch wertvoller ist. al» zahle ich« ander«. 1 rüber gegebene .Werke", deren M l er oeri a- feit kaum bewiesen zu werben brauche, die aber ein gleiche« Publikum lich nicht nur willig und oft wiederholt oorletzen llest. sondern «ogar mit stürTnischem Beifall beklatsch:« br.Th, Lochschulnacki-ichten. Der Professor für L aats-, Derwaltungs- unb Bik.'errecht unb Direk or beS Institut» für internationales Recht unb Pol tik an ber Un - versirät Bonn Dr Gerl Schrn111 ist mit W r- kung vom 1. April 5um o Prv'essor an ber Handels-Hochschule in Berlin ernannt worbe ■. — Zum Prä identen der bayerischen Ak adern, der Wi'senschasten w-urbe al« Dachfol^er des D*r- ftorbenen Hygienikers Ma» v Gruber ber Altphilologe Geh. Rat Prosessvr Dr. Eduard Schwa r tz gewählt. — Die amtliche Ernennung des Heidelberger Prtvatdoz nten Dr. Richard Harder zum ordentlichen Proses'or der llallischen Philologie an der Hnioerl lät berg ist jetzt erfolgt. — Zum ordentlichen Prosellor in der meb.^tn schen FikultLt der llmvertität Greifswald ist der Pr vat- dozent und 1. Allisten! bei Institut- far gertcht- Uche unb soziale Medizin Dr Rvls Heh in Vonn ernannt worden. — Zum Ordinarius lur Anatomie in Ä lei wurde der a v Professor daselbst Dr Afsred Benninghofs ernannt. Pros. Bemnnghofs. der auch die Le-.tung des Anatomischen Inlii u.« übernimmt, ist Dachsel^er des nach Freiburg berufenen Prof, o Moellrn- bvrsf. Der Oberarzt der Lugenllink ber Westphäll'chen Dilheims-117-.iver'.tät zu M a n- ft er. Privatdozent Dr. Friedrich PooS ist für sein« 5:r*d>L'Hgen über .Physwiozir unb Pb^r- makologie ber inneren Augenrnusk In" (itr.n Ha» bllitationsschrilt, von der Italxnischrn Ovhchal- mologischen Gesellschaft in Rom mV dem.Drosten internationalen L:rincane-PreL" Herzöge ungeduldig nach der IIbr seh.n und di Tomen sich i i den Svie'gelgal. r.en . 5 Schl^' drängen, geht Zamor aus un> ein. wie es ihm beliebt. In- Schlafzimmer, in» Anlleide» mmer. ja, zum Badezimmer hat er jederzeit Zutritt. Hervorragendes letftete. Besonders gilt dies von den Solisten, den Gebrüdern M an k-Wieseck mit ihren wunderbaren Plstonfolis. dem flöten» foli des Herrn Kehrmann und dem Tylophon- loto des Herrn Panitz, der sich mit seinen Variationen über das Volkslied .Lang. lang ift» her' zu einer Zugabe verstehen muhte. Frt Gisela Manner- Grehen fang im ersren Teil die Ar e her Undine au» der Oper .Undine von Sor)ing. im zweiten Teil des Programms .Zur Drossel sprach der Fink', .Der Obt:.manu" und den Strauhlchen Walzer .An der lchSnen blauen Donau". Besonder» der letzte Vortrag zeigte den Reichtum der vollen Sopranstimme. Der lebhafte Beifall veranlaßte eine .iugabe. Den Beschluß des genußreichen Abende bilbete .Die Post im Walde", ein Colo für Piston mit Chor- und Orchesterbea^eitung. Sirige.it, Ehvr. Orchester und die Solisten und nicht zuletzt die etwa ZOO Zuhörer Dürften m.t dem Verlauf des Abend» voll zufrieden fein. Z Rödgen. 16. Rov. Der Männer gelang wird in unserem Dorfe mit Begeisterung und mit gutem Erfolge gepflegt. Da» zeigte erneut das Konzert Sc» Gesangvereins .H a r m onl e", das am Sonn agabend unter Mitwirkung des Mandol nen- und ®i arten - ö er ein» ,Reapolita"-D eßen in Balsers Saal gegeben wurde. Herr Kurth-- Giehcn hat. seitdem er den Be.ein leitet, eine auherordentlich erfolgreiche Tätigkeit entfaltet Wie ejraft wurden die Ehöre vorgetragen, wie schwollen die Akkorde zu mächtigem Forte an und wie zart und rein kam daS Piano. Der SängeZchar und ihrem Leiter wurde mit Recht l.bhafter Beifall gespendet. Gitarre und Mandoline kannten wir hier seither fast nur als Begleitinstrumentc. Die schönen Darbietungen des Verein- .Reapollta" zeigten, dah mit d.efen Instrumenten auch gute Musik selbständig ausgeübt werden kann. Re cher Beifall wurde auch ihm gute L : Winnerod, 16. Roo. Seit zwei Jahren verwendet der Besitzer unseres Hosguics zur Bestellung feiner Felder einen M o t o r p s l u g. Sie Erfahrungen mit dieser maschinenmäßigen Bearbeitung sind günstig. Der Motor leistet etwa das, was 4 bis 6 Pierdegefpannc arbeiten können, und es ist nur ein Mann zur Bedienung nölig. Die Bearbeitung mit dem Motorpflug erfolgt gründlicher als mit Pferdeaefpannen, vor allem geht er bedeutend mehr in die liefe. Durch eine solche tiefgründige Bearbeitung wird die Ackerkrume vermehrt und verbessert, was nicht ohne Einfluß auf den Pflanzenwuchs bleibt. Bei der Aussaat im Frühjahr, zu der der Pflug nicht benutzt wird, werden Stultioator, Teller- egge und Saategge angehängt. Allerdings kann der Mowr nur auf Flächen mit großer Ausdehnung, wie wir sie bei unserem Hof gut haben mit Sorten verwendet werden. Besonders im Spätherbst, wenn der zweite Sturz der Stoppekacker zu erfolgen hak und die Witterung für Menschen und Vieh zur Plage wird, macht immer noch der Motorfahrer, unbekümmert um das Wetter, im Feld seine Rundfahrten. Erst wenn Schnee und starker Frost ein- treten, muh auch der Motorpslug die Herbstarbelten einstellen t denn es besteht dann die Gefahr, daß der Motor einfriert. $(Brünberg,16. Rov. Aus den jüngsten ® e> meinderatssitzunaen ist u. a. folgendes zu berichten: Die Kanalisation der Londorfer Straße von der oberhefsifchen Eisenbahn bis zur Höfetränke wird beschlossen. Der vom Kulturbauamt Gießen oorgeschlagene Entwurf einer Pollzeioerord- nung für die Entwässerung der Grundstücke wird genehmigt. Es sollen dementsprechend 10 Ps. je 100 Mk. Brandoersicherungswert der Hof« reite entrichtet werden. — Der Berke hrsbund Oberhessen hatte an die Stadt Grünberg da» Ersuchen gestellt, einen Beitrag in Höhe von 150 Mk. für die Herausgabe eines Führers durch Oberhessen zu zeichnen. Es wurde beschlossen, an den Vorstand des Verkehrsbundes heranzutrelen mit der Bitte, den Betrag entsprechend der Deoölkerungszahl Grünbergs festzusetzen. — Der st ä d l i s ch e Grasgar - t c n an der Keilegasse wird einschließlich der anfallenden Gras- und Obsternte dem städtischen Wasser- wertsoerwalter gegen eine Gebühr von jährlich fünf Mark verpachtet. — Für die Grabstücke (frühere Sehrtsche Grundstücke» an der Londorfer Straße werden an P a ch t für den Quadratmeter 2* Pf. für 1927 und folgende Jahre festgesetzt. — Den Nachtrag zum Ortsbau st atut, der vom Öe- meinberat am 2. Juni d. 2. beschlossen wurde, hat das Ministerium in Darmstadt nicht geneh - in i g t. Der Gerneindercit Hai aus diesem Grunde k e i n I n t e r e s s e m e h r an der Durchführung dieses Rachtrages und zieh« (einen Beschluß vom 2 Juni 1927 zurück. Man Hot ihn zivilisiert, ihn Lesen unb Schreiben gelehrt: er wurde mit großem Pomp getauft. die Dubarry war selbst seine Patin. QÖle Freiheiten sind ihm gestattet: alles lacht über ihn: die Marquise verwöhnt Zamor wie ibren Schoßhund ... Wenn man in den „Vieilles Mai- son», vieux papiers“ von Len otre blättert, wird uns klar, weshalb er die Dubarry ver- 3m Grurrde seines eitlen Herzens schlummerte ein unbändiger Regerstolz. grvßgezogen durch Verwöhnung und übertriebene Aufmerksamkeit, die man tiefem Aegerknaben widmete. Unb sie rächte sich furchtbar. Dieser fielne Reger ungebildet und schmutzig, den man erst gelehrt hatte, sich zu walchrn. hatte an der Tafel mit dem König gesessen und am Bett der Dubarry geplaudert. Er hatte Ministern den Eintr.tt verweigert oder gestattet, hatte einen Prinzen von Bourbon zum Taufpaten gehabt, die Hvsleute schmeichelten ihm. wie man den Lieblingshund, das Windspiel der Du- barry. mit Diamanten beh ng . . Dann tarn die Schrecken» eit. die Revolution flutete über Paris und leert.- die glänzenden Schlösser. Die Dubarry war aus ihren Land'iy Louveeiennes geflohen, den ihr der König geschenkt hatte. Sie hielt sich dort, zurückgezogen von der Welt, versteckt: Zamor war immer noch bei ihr unb einige getreue Diener ...»Und in diesem weltabgeschiedenen. flirten Schloß hätte T.e keine Angst zu haben brauchen, aber etwas Unerwartetes geschah ... Zamor verriet ihren Aufenthalt und zeigte seine Herrin, von der er nur Gutes er- fahren hatte der Behörde an Die Dubarry wurde verhaftet unb vor das Pariser Tribunal gebracht. Verzweifelt suchte sie sich zu verteidigen Er wird als Zeuge oemomm. u. Zamor erscheint vor dem Tribunal revolutionäre. Sun hing die Marquise von feinet Gnade ab Von einem Worte von feiner Zeugenaussage: aber er übte keine Gnade Berüchtllch ohne M lleid. lieferte er seine Wohltäterin den Richtern au», und sie wurde zum Tode verurteilt. Während ihrer Hinrichtung befand sich Zamor Ärri# Tübingen. ):( Gelnhaar. 16. Rov. Am nächsten Montag 21. Rovernber. verläßt unsere Orts- einwohncrin Hedwig Kromm mit .hren oeiben Kindern unseren Ort. um nach ihrer reuen Heimat in Amerika überzuf.ecc.n Ihr Mann, der schon vor dem Kriege drüben war, kam nach Kriegsende nach Deutschland, aber infolge der Inflation verlor er sein ganze« Geld Vor drei Jahren ging er als Backer wieder nach Amerika, unb nachdem er sich dort ein eigenes Heim erworben hat. läßt et jetzt seine 5rau unb Kinder kommen. Ärcte Aricdbcrg »s Friedberg. 16. Rov. Ein langjähriges Mitglied der Rationalliberalen Partei unb später der Deutschen Volkspartei, Gech 3ufrt»rat Windecker. feierte dieser Tage seinen 70. Geburtstag. Er war jahrzehntelang Führer der Friedberger Ortsgruppe unb ist von dieser vor längerer Zeit zum Ehrenvor itzenden ernannt worden. Er hat feine Partei im Hessischen Landtag unb später im Kreisausfchuh vertreten. Die Stadt Friedberg verdankt ihm viel, denn es sind beinahe 23 Jahre dah der Iubiiar ununterbrochen als Beigeordneter hier tätig ist. Die Stadt- verordneteTwerlammlung hat ihn daher jetzt auf Vorschlag des Bürgermeisters zum Ehrenbürger der Stadt Friedberg ernannt. Der von Sau rat Metzger künstlerisch entworfene Ehrenbürgerbrief wurde dem Jubilar von Bürgermeister Dr. S e Y d überreicht. WSR. Friedberg. 16. Rov Der neue Wafferturm auf dem W a r t b e r g geht feiner Vollendung entgegen. D.e er Turm, der weit in die Lande fchaut. ist gle.chzeittg gedacht als Kriegergedächtnis statte. Rach den Plänen des Schöpfers. Baurat Metzger, wird der untere elf Meter hohe Kuppelraum den gefallenen gewidmet (ein. Im Ehor eines Dome- stehen drei hohe Sarkophage, einer in der Mitte, zwei schräg zu beiden Seiten. Auf der Vorderseite sind Die Hamen Der gefallenen Helden verewigt. Auf den Sarkophagen liegt je em Stahlhelm bedeckt von Palmen, unb über dem mittleren Sarkophag schwebt ein gen Himmel weisendes Kreuz. Z Bad-Rauheim. 16. Rov Die Bedeutung, die man in unserer Stadtverwaltung Dem neuzeitlichen Wohnungsbau- Wesen beimißt. kommt dadurch deutlich zum Ausdruck, dah die Stadtverordneten im Rachsommer zu Studienzwecken eine Fahrt nach Stuttgart zweck- Besichtigung Der Werkbund- auSstellung unternommen haben. Die von Dort mitgebrachten Anregungen waren bann der Anlaß, daß jetzt eine zweite Studienfahrt, an der Bürgermeister Dr. Ahl, die Stadtverordneten mit wenigen Ausnahmen und die Beamten des städtischen Hoch- und Tiefbauamtes teilnahmen. auSgesührt wurde. Sie galt der Besichtigung der neuen Frankfurter Sied- lungSthpen. die man unter anregender, fachkundiger Führung eines Frankfurter Baubeamten kennen lernte. Zuerst betrachtete man Die neuen Häuser für Obdachlose. Die als Rotwohnungen gedacht sind. Dann die Ginnheimer und Praunheimer Reichsheimstätten, die gegen Monatsmieten von 75 bzw. 90 Mark in 35 Jahren Eigentum des Mieters werden, außerdem Den großen Siedlungsblock in Rtederrad mit seinen sog. Zick^ackheimen. Die Siedlungen machen in ihrer Geschlossenheit, namentlich wenn sie farbig richtig behandelt sind, einen durchaus günstigen Eindruck unb zeugen von einem starken Willen, der hinter der Sache steht. pb. Butzbach. 15. Rov. Der diesjährige Katharinenmarkt, der gestern und heute hier ftattfanb, wäre am gestrigen Tag wohl besser besucht gewesen, wenn er nicht mit dem Münzen beraer Martinimarkt zufammengefallen wäre. So olieb der größere Teil der Besucher auS den Ortschaften an der Butzbach-Licher Strecke au». Immerhin war der Befuch befriedigend. Der heuttge Ferkelmarkt war nicht so gut befahren wie die vorletzten Märkte. Insgesamt waren 287 Ferkel aulgetrieben. Gezahlt wurden für Ferkel bis sechs Wochen 10 bis 12 Mark, von sechs bi- acht Wochen 14 bi» 16 Mk.. von acht bi» zehn Wochen 18 bis 20 Mark, und für solche über z^n Wochen 23 bis 25 Mk. Der Markt wurde geräumt. ! Gambach. 16. Rovember. Bei Er - neuerungÄarbeiten an unserem Kirchturm stürzte heute vormittag ein Dachdecker au« beträchtlicher Höhe vom Gerüst ab. Der bedauernswerte Mann, der auf dem durch den Regen naß gewordenen Gerüst ausgeglitten war he* Au.-rft auf da» Kirch^ndach. rutschte von dort ab auf eine dan.txnstehende Birke und glitt von da aui einen Ap'elbawn, von dem er einen Ast mit zu Boden riß. Aerzt- iiche Hilfe war rasch zur Stelle Be>. der ersten llnx-rtuchung des Verunglückten wurde in Arm- b r u ch und Verletzungen im Gel'ch' fest- gestellt: ob er noch innere Verletzungen Davongetragen hat. kann etft eine genauer. Unler- 'uchung im Rieder-Wetteler Krankenhaus, wo- hin man den Wann verbrachte, ergeben. Srtie cdiotten. Schotten. 16. Rov. Tas Arbeit»- und Wirttchaftsminihertum hat sich bereit erklärt, eine Kommission aus den 25 Gemeinden des oberen Vogelsberg» zu empfangen. Zur Zeit ist man damit b< chäittgt. denSchaden im Sommer festrustellen. 4» wird die Anbausläche für Gerste Hafer und Wtnterge- treide 'est«stellt. der Prvzenttah Des Schadens und der Bedarf an neue n Saatgut Man ist davon abgekommen, von ieder Gemeinde zwe, Vertrauensleute nach Darmstadt zu 'enden, und will eine Kommission bilden, die aus je drei Mitgliedern de» Kreises Schotte, und de» Kreises Lauterbach besteht. Ehe die Kommission nach Darmstadt fährt, foä noch einmal eine Dertrauensmännerfitzung auf dem Hoherodskopf ftattfinDen. § lälrichstein. 16. Rov Gestern abend 8 Uhr fetzte hier plötzlich au» b »her unbekannter Urfache das elektrische Licht au», so daß unser Ort in völlige D u n kel heit gehüllt war, bei dem herrschenden dichten Nebel eine feh7 unangenehme und nicht ungefährl.che Sache. S» Dauerte etwa eine Viertelstunde, bis Die Leitung vom Umfchaltewerk Lauterbach au» wteder mit Strom versehen war. Fäll« dieser Art, wie sie vor noch n.chi a'.^ulangcr Zett häufiger vorkamen, zeigen auf» deutlichste, wie nötig Die Erbauung e ne» eigenen Um- schaltewer kes für Ulrichstein war Zum Glück geht diese- jetzt seiner Vollendung entgegen. so daß auf tret ende Störungen künftig von hier aus und nicht mehr in Freienseen reguliert werden können. O Herchenhoin, 16. Noo. Der hiesige Zweigverein des B. H. E. hat die Herstellung einer Stibabn mit Spru ngscha nze an dem herrlich gelegenen Ernstderg beschlossen. Am Abhänge der Herchenhoin er Hü he soll ein Uebungsfprunghüael gebaut werden. Man hofft, dadurch den Wintersport im Sogeisberg noch reger zu machen. Der neue Dorstand De* Zweig- Vereins besteht aus Den Herren Kinkel. Hadermotzl, Euken, Schroch, Schminke und Eckhardt. O Hartmannshain, 16. Nov Oerstrei»- a u » s ch u ß des Kreises Schotten bat zu Dem Bahn- bau Birstein — Hartmannshain ffir 10 000 Mark Aktien übernommen. ,.?" Eichelsdors, 16. Bov Bei ber Land- tagswahi Dürfte unsere Gemeinde wohl mit die größte Wahlmüdigkeit aufzuweisen haben. Don etwa 550 Wahlberechtigten gingen nur 75 tue Wahlurne, war einer Wahlbeteiligung von 13 bis 14 Prozent entspricht. Auch die oorau ^gehenden Dahlen zeigten niedrige Beteiligungszisfern. ■+■ Glashütten, 16. Noo Dem hiefigei. Po- li^eibiener Ott wurden anläßlich seines 8 0. ® e • burtstages besondere Ehrungen feiten» Des Ortsvorstandes und Des Gesangvereins ..Sanger- lüft" zuteil. Der hochbetagte, zugleich ältester Einwohner des Dorfe» unb Veteran von 1870,71, hofft, in 3i Jahren sein 50sährige» Dienftfubilaum feiern zu können. Kreis «ls-elv. •er. Homberg a. d. Ohm., 16.Nov. Da» Stück der Landstraße Homberg — Vüßfeld, das bei der Station Neuhaus an Den Schienen beginnt und etwa 100 Meter lang rft befindet sich in einem schrecklichen Zustande. Infolge de» Negens und der starken Benutzung des Wegeftückes mit schweren Lastwagen liegt dort ber Schlamm fast 15 Zentimeter hoch. Passanten können kaum durchkommen, und ber Besitze! der dort liegenden Wirtschaft fuhrt aus begreiflichen Gründen Mage über diese unhaltbaren Zustände Dor kurzem geriet ein Auto an dieser Stelle ins Nutschen rannte gegen einen Daum und wurde stark beschädigt, auch der Führer Des Wagens trug Verletzungen am stopfe davon. Aufgabe der Provinz wäre es. hier durch Pflasterung baldigst und qrunblid) Ab- Hilfe zu schaffen. — Der verschönerungs - und verkehrsoeretn eröffnete den Neigen der im Winterhalbjahre ftattfmbenben Unterh iltungsadende am Sonntagabend mit einem Musikalischen Abend im Saale des Frankfurter Hofes. Vie Bor- trogsfolge ließ die Werke verschiedener Meister zu unter Den Zuschauern unb ging hinter Dem Karren her. Der Die Dubarry unter Dem Johlen Der Menge nad) Dem Richtplatz führte Er fühlte nichts für sie, toeDer M.tleib noch Dankbarkeit. Ein paar Monate später würbe Zamor selbst In Den Kerker geworfen. Er gehörte .mit Dazu". Es batte ihm nicht- genützt, fe'ne Herrin verraten -u haben. Al- er au» Der Haft entlassen würbe war Die Herrlichkeit weggeblasen. Riemanb fragte mehr nach Zamor. niemanD brauchte seine D enste: er war arm unD einsam. Denn seine alten 5mmDe waren tot ober geflohen. In Der Rue Perdue bewohnte er ein kleines schmutziges Zimmer. Da- er felbft reinigte Seine Wände waren mit Bildern von Maral unb Robespierre. ben Helden Der Revolution, geschmückt, für bas anacn regiemc hatte er nur B.tterkeiten. aber Die neue Zeit bankte ihm seine Beaeisterung schlecht. Riemartt» kümmerte sich um Zamor tot Zivil. Er trug keinen weihen periengeschmückten Turban m*br mit Helbenfebern keinen Säbel an Der Seite, er brachte keiner Herzogin mehr Die Morgenschokolabe ans Bett .. Er wohnte in Der Rue Perdue. einer tristen, grauen, stillen Straße in Der Die Armen lebten... Er gab Dem Kinbern Unterricht in Sprachen. aber er war lo grausam. Daß man Die Ohrfeigen. Die er seinen Schülern verabreichte. Durch Die Wänbe schallen hörte. Bon was er lebte, weiß niemanD. Sein Haar war grau geworben seine Farbe von Der Kerkerhaft gebleicht, er war nicht mehr rri»enD. nicht mehr Drollig, nicht mehr schön: er war ein alter Reger verlacht von Den Kinbern auf Der Gaffe. Aus feinem Rachttisch fanDen sich noch Drei Frank, als er starb. Se nem Begräbnis folgte niemanD .Wer nr.rD Denn Da begraben?" fragten Die Poettersfrauen in Der Ruc Perdue ... .Das ist Zamor. Der Die Dubarry verraten hat', tagten Die Leute UnD man schaute Dem ärmlichen Sarge ohne Mitleid nach. Er tpur.'e ohne k rchliche Feier aut Dan Kirchho» De Baugirarb ft'st begraben $ranffurter Theater Das Frankfurter Schauspielhaus hat eine an Jubiläen reiche Woche hinter sich, zwei Fettvorstellungen zum Jubiläum De» 25: äh eigen Bestehen» De» Schaufpielhaufes und eint wir Jubiläumsfeier Mathieu Pfeils. Auch für chn hat sich Die Zahl Der Jahre, die er m Verband Der Frankfurter Schau'^relbühne tätig ist. zur ftattlichen 25 gerundet Ein Viertestahrhun- Dert ist es her, daß Pfell vom Leffingtbeater te Berlin Dem Ruft Emil Elaar» nach Frankfurt folgte und hier bank seiner führenden künst- leri'chen Persönlichkeit einer Der markantesten und eindrucksvollst en Mittler -wachen dem Dichter und dem Publikum wurde. Die 'chaufpielerifche Bedeutung Pfeil» reicht bi» hinüber nach Amerika, das er zuerst mit den Meiningern besuchte spät« wirkte er vier Jahre lang am Irving Piece- Theater in Reuyork Frankfurt ist dem gebotenen Kölner zur zweiten Heimat geworben, die 25 Jahre feines Hie riet ns lletzen chn fest wut- Sln Im Herzen aller die ton ferner Darttellunas- nft erfüllt wurden So gestaltete sich auch die Iublläumsfeier zu einem mächtigen Beweis der Dankbarkeit unb der Verehrung für den Künstler der. 1863 geboren bereit» auf eine 48- lährige Theatertättakeit zurücke licken kann. Er hatte sich die Rolie de» Pfarrer» Hoppe in Ma» Halbes u g e n D6 au diesem 3ubt- läumsaoend gewählt Die 2uf'uhr»ng unter Ben Spanier» Regie ließ da» Derk In eindrucksvoller Schlichtheit erstehen neben dem prächtig iütigen Hoppe de» Jubilar» wußte Robert a u b e Den Äoplan Gregor übcr)oe a.xr*>rr ta* Präf«»tatio»srscht in her Pfarrei T;a~ed»eeib-^nten„urq zu. Der c>nsoe.bliche D‘enamt Darm Habt »er- gen bafi da» in rüderer Zeit verliehene Patt-nn! befettlai werbe Diele* alte Recht paffe nicht ne t In urfrte h« iae eit unb wP« spreche auch dem Geiste unktet heutige» kirchlichen Ber- laflunq Es iei eine Lnmögllchke k einer Gemeinde zutzumutni >ie tolle einen allseits geachteten und beliebten Seelsorger nur be*balb kchpiben laflen weil er einem einzelne» au* irgend einem Grund nicht genehm lei Wetter wurde in ber Chn gabt an das Landeskirchen- amt darauf hindert» r'«». bah eint bdtimarte jähr- licht Vergütung leiten* de* Palronatsherrn an bW Kirchtitkasl« in Brautrschw.nd Ichcm auch zu weit vom Ort entfernt liege. Ter Temeinberat liebt femgegen- über di« k*Ux Lösung der Spkiplatzfrag« nur al* eine prvvilorlsche an. weil em drtlerer Platz gelegrntlch der Zusammenlegung, bi« über kurz oder lang nutzt ausbletden kann, erstrebt werden soll. Ti* dahin soll der jetzig« Platz benutzt werden. Wegen de: Herv.chtung des Platzes soll mit den in Betracht kommenden Deveine» ver- handeii werken. Ter (Tcrnc.liberal ist gmndsätz- l.ch bereit, zu ben entbewnben Äofien eine Tel- bUk zu vietiNlbven. — Di« G«m«tnbe Kinzenbach gebärt zu den wenden Gen«enden der hiesigen Gegend, Me nvch nicht wirtschaftlich zu - iammengelegt sind Aach der Auffassung be* ®emetnt*rat* ist die Frage der Zusammenlegung zur Zeit noch nicht reis Der Borliyentze wes darauf hin. haft bei ber in Ausführung begossenen Zus a inmeni eg ung* fache Atz doch ebenso, wie bei ber xfusammmlegungssach« Aodheim Telle der in Besrocht kommenden Wiesen hinzu- aenommen werben mühte», wodurch vielleicht Die späser« Zusannnenlevung der dkmembe Kinzenbach in VNtleil-milchalt gezogen würde Er empfadi deshalb lern Geme.ndcrat dringend, wenigst «ms tn der Bevölkerimg Stimmung dafür zu machen, dast da* Titltnidl tn de r Lahn gel»ge7iilich der Atzbacher Zulammen- Icguno mu zu«a,nuten gelegt würde Es soll eine aufRflprnbe Versammlung in Kinzenbach start- finden - Kür die Gemeindebücherei würbe ein Zu schuh von 40 Mk. zweS* Beichaf- fvng von neuen Büchern bewilligt — Zu ben Kosten für einen lenthin beschafften Stier würbe r.ne Zulage au» ber Gemetnbekalle beschlossen. - Gin Teil be* MühlWegs ist im vorigen 3abre ausgebaut worden, der Rest soll tu nächster Zeit ausgebaut werden. — Für Aeuerlöschzwecke sollen 70 Meier neue Schläuche nnt Kuppelungen beichass! werden. — Die Schn eisen unb Dege im C*em«htbe»alb sind zur Zeit saft unpassierbar. Sie sollen deshalb ausgrtchn.tten werden Lü tzelltnden. 16. Rov 3n seltener körperlicher und gvift ger Rüstigkeit konnten am Sonntag die Eheleute Friedrich Arnold Im Kreise ihrer Kamille das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Dem Jubelpaar wurden au* dklem An.'ast zahlreiche Ghrun-en zuteil O Vollnkirchen, 16. Rov. 3m Älter von 84 Jahren starb ah a 11 e ft « r (F i n ro o h n «r b«r blisigen Qkmetnb« der Landwirt Konrad Petri. Er war Teilnehmer der << . . 1066 unb 1870/7L E» ift nunmehr nur noch ein nlh>eteran in ber hiesigen Gemeinde vorhanden. Kreis Marburg. )( Marburg. 16. Aov. 3n der geftriaen Skadtverordnetenfitzung wurde der bilbmoe Mogistoatsrat bet der hiesigen Stadtverwaltung. Bos), mit 25 gegen 2 Stimmen zum Beigeordneten gewühlt. Ferner be- Itbloffen die Siadeveuork-neten. eine Anleihe von 500000 Mark für Wohnung*- unb Vfe»sie»baute» fc**r eher» tortlrrrr rw- tbeegebenbe» Kredit von einer Milli»» Mark aufDuuihwin. ObnMrortwlt« M » el - ler oab davon Kemrtni*. Me zum Bau be* Hsllenfchwimm- unb ine* Sommer- bade* gewöhide Är«Tmif'tpn imter A mu* liebemvon Sachve«stün04qen Besuch abgeftattet. wobei ihm verschiedene Kleidungsstücke. u a auch ein Paar neue Stiefel, in die Hünd« artallen sind Der Bestohlen« hatte i«tzt Gelegenheit, seine S6)uh« im Bilbeler Krankenhaus wieder 1» Gmpiang zu nehmen. Hebet die Person des Einbrechers erfährt man. dast er ein früherer Fürsorge zd gl ing ist. aus Höchst a M gebürtig und ui Frankfurt wohnhaft iß. Aus hem Amisvekkünhigungsblatt. • Da* Amtsverkünbiqunasblott R r. S 2 vom 15. Trnembet enthält; Au*stellung von Wandergewerbrt chei ne». — Gewerbelegttl- mation*karten. — Dahl der Vertrauensmänner und Ersatzmänner In der Ange a chenchten. (tirrfititbe Aacheichien. DjreeUflfdy Religionsaemeinde. Gottesdienst i» ber Synagoge iSübonüiflr) Samitap 19. Rooemtzer Vorabend 4 50 Uhr, morgen» 9 Uhr. Predigt, abrnb» 4 45 und 5 25 Uhr Israelitisch« Religion»grt<9schaft. Sabbatkier den 19. November ffreitag abend 4 10 Uhr. Sam»tag normIHag 8.30 Ufcr Predigt. nachmittag» 3 30 Uhr. 6abbatou»gang 5 25 Uhr. Dochtngottesvimst: morgen» 6.45; abend» 4 Uhr Läkerol angenehm im Geschmack LÄKEROL beugt Muston Mi*iserk«?it und Lrkaltunqen vor. = AIL ERhÄLTLKH * < BEUTHIENkSCMULTZ * 5 5 -- eien-. ü* Resomkorsetten Vüstenhatter, Leibbinden usw. taufen Sie gut unb billig im Reformhaus Kreuzplah5 DRUCKSACHEN ALLER ART liefert In jeder Ausstattung stilrein und preiswert •rtihi sche umvereitAte-Oruckere, R. Uutge, We»** Noch am Abend eines jeden Tages gelangt die riesige Produktion der Rama-Werke zum Versand. Und die Qualität, der gute Ruf, den sich Rama erworben hat.sorgendafür.daß sie bei Ihrem Kaufmann nicht „den Laden hütet“. nur50Pftj. Blendender Glanz funk dl und spkgeh von Tellern. Töpfen und Pfannen, blendender Glanz strahlt durch da» ganze Ham, wenn Sie V1M zum Putzte ow* Scheuem verwenden. Streuen Sie etwas VIM auf einen leudrten Lappen, durch müheloses leichtes Ri*« erziele» Sie blendende Reinheit Sunlicht Mannheirrk ^jibau~Jiusverfrauf Schlufa: Samstag, den 19. November, abends 7 Uhr Nützen Sie diese kaum wiederkehrende aufa er gewöhnlich günstige Kaufgelegenheit aus! Nachlaß mit (neben, Bahnhofstrahe 58 IMBi Zum Totenfest empfiehlt 08284 bei Challler. 10467c Friedrich Arnold II. und Frau »lir 4 iß ft« luem>|O4«a. 3» Lühesllnben, den 15. Jkovember 1927. otetr Lichtspielhaus / Bahnhofstraße 34 , Sturi'Io vor P.«*inn. 104* Astoria-Lichlspfle^Selerswefl 81 - Wir verkaufen: Restposten und Einzelpaare mit Alle übrigen Schuhwaren Für die uns anläßlich unserer goldenen Hoch« zelt in so reichem Maße dargebrachten Glück« wünsche und Ehrungen sprechen wir allen hiermit nochmals unseren besten Dank aus. Kränze, Sträuße, Kreuze in reicher Auswahl zu billigsten Preisen Gustav Koch Desersiraße 20 und Marktlauben 8-10 Uhr. Werkzeugmaschinen Verkauf Wir haben den gesamten Betrieb der Automobil« Motoren-Fabrlk Kieling A Co., Frankfurt am Meln-Oethafen, übernommen und verkaufen Zirka 100 Maschinen aller Art, sowie Zubehör u. Einrichtungen Verkauf: Ab heute, WeißmüllentraBe 20/22. Gleichzeitig erbitten wir Besichtigung unseres Lagen, u. a. werden eine Anzahl neuer und neuwertiger Exzenterpressen, Fabrikat Weingarten uw, sehr günstig abgegeben. Jaeger & Co., Frankfurt am Main. Kriftelerstraße 30/31, Maingau 77344 u. 77345. 1HWid Tchoppen-Zchmid Löwengasse2 Freitag. 18. Koo. Gießener Konzert verein Don nur «Ur. 24. Nov. abends 7*/« I hr. In der Stadtklrcbe: Drifte« Ksnsert H. Schütz Weihnachts-Oratorium (Hiatorla der Gebart ("briet!!. J. & Bach: Kantate für Baritoruolo: leb habe genug. 1$. Bach Maonltlcat für Soll Chor und Orchester. Der Ak ademiec he Gesangverein. L>ae FrankfurterSymphoule Orcheetea Kmrnv von Siel'rn. Jrmuard H»erinana, Saal ochoembs, Max Meili, Gerb. Jekelios Eintrittskarten: RM. E-. 4.— und UO bei Emst Osilier und abends an der Kasse, titodenienkartvn RM. Lk) nur tat vorvdI ntlt Vasall X®.. Ä ö l n. der deutschen 71 jbit>«Slube 10.15 bi» 19.45- ff:E Lina ort1 SebdeewioxU Berli»—Fran Merl 1,1 1 11.13 11:1 ■1:1 l«4 les 14.1 ite.s 113.5 iss.:s IM Bottfnolm. 13» 144.?S : MN l ttlNevfcc CceMftart Z aawnt.......i P ITT .fi 14 i-ff. *4 er' i.,3 M 14 4 le.» IM.4 imi.M •4.14 It.W 13» 13«. 5 IM 115 14* vc.x N io II 10 10 u II6.M IM herab ge|fhl • H u ff l d)l • btnlnbufltl* hM Maofnl jMUea.. ÄRdOW. . . den unten« burcbfd auf gek plus 2 419, *3 14». Ü •I IU.7< 10,M» Z2.S1 *.417 < If7ü 11.44 *1.773 71.32 i.*f «.30-5 •4.23 12.411 7.37t Itt.S gA I* IW.tl 137.35 148.75 310.5 aut lung rtn <1.M z.:u l:Ä 4® Die Do- ein» vi.u 13*.5 144.75 i>HrfC . « 3 30.57 »1,71 2.232 204.33 130.35 Ä 4:L IM. 71 111.24 112.71 1*541 « Xuiieben» unb wnee inneren E':gentcha> horframbent ktodrn auckgefslU neue IX« ‘kn und der 1knarbet Zvrrdtfiuhhcn brr Ardattion. 12 bi» I Mbr Millag» 5 bi» 7 Uhr aochmitlogs $am»tag nadimlilag qeich!offen «b itlgiRontulpr sind lediglich an We Geichöil»sielle }u eichten JÜr unoerldnot eingefanbtr JRonultrlflc ohne beigetofllr« RüdpaNo wirb keine Gewstzr übernommen •Pittentberabfebungberuclflifdieii N a t l o n a l d a n k. Die helgildb Nationalbank bat den Diskonifast um 0/5 Proz» nt auf 4,5 Prozent *A« if Hl 1.3* M EK «,77 »1.5 211 155.» 142.5 atzzuparicn Demag. Io bafj die Ikdoegunq de» Horftca. gaiM ander D.r ui '.erbrochen btr Ichon ü her« :• M ml *1,7. i.til ••Ile, Ire von Ipeful geregelten Vtall 2M.5 ttM lVl Mei ter ih Ne rum Reihe w aab;cn an» her deck 1kr4iä>»ftabtmnl alt hte'ch- m M< Lende bet übrigen und etfdmbh Ich ihren Pi ad an ct-gd! Wirtschaft. (fntwi(f1uiigetcnbcn;cri in der ftunftfcibcninfriiftric '3:3 *0 Ei »Hl w. lerc, -*r! -MteteiH tüen to-«StirU f*eft Hüt »ntr 11.35 t.t» Oia "I k* Bemheta. Lai».Dell und und Vbaw crdNl lktiwdIO «' * 6«HI KN VA» *• Unter *»< ÄToarwUc . net werden foü. Oleftroaftien zogen ttiich 2 d.ck 3 <* an Cheitutel gewannen tt Äusiandskäus« V «». J.-E -Fa eben Vie übrigen 2fft enmärfte logen fHII r’^abea ■Mm ~r_ IV.25 156.5 03 254.5 117.7» irrt 2,5*1 'M 71.11 12,37- ri.18 .4.1 137 ll*.25 1,701 IM.BS 112.46 112.53 10.50» n.;x. *.447 te W.»4 1.117 filK 1«. W M.t» 71.« l.tU austervrdenii'che cheneraibersamnilung lorlt Tijlalt 2 G In Jtbln genehi _ rintmifl ole Orböhuna des ®.unMdi>ita;# um IBlllion INark auf 4.5 M iNonen Marl. Di« haaplei Vir T ’ a n 0 b 11 e ' c behänd eher Mau»« Neigung El^utdanonsplandd r lese unk X"teile Der Gel dmarki viieb unvciAnDtH «Meer |»g*l 1 W 4 Piop. an Üiber d.a nm tffin 1 di» 3 Pro» waren nxy ..TDUbeltn Heinrich Riehl .*u feinem 30. lebe»- ta«e am 13. HoDcmbetr Äortrag von Dr ID. Xumbf. — 19.45 bi» 20.05 Zwanzig Minuten Rvr:schri:ic in D.ffenschait und Technik - 20.15 bi» 21.15: Uebcrtragung von Cluttaan Ät>n*fri Xcla Tonöt - 21 15 bi» 22.15 iMangMttn- Aert lllayt-d Lpiegel und Itertidlubl tnerben können, die benfl^ui grofiiv .ibt bietet fit ein gleichorlige» und Immer tzv.^'erriarres Produkt unb In feiner Gnihebung nicht ibbängig ifl vvn uftbettnftufMxiten kllma- tißchen 'Bitterung*- und Imthigcn Umftdnben, honen alte natürlichen ÄnbUoriv ane Bolle. BaumwoNe ul». Io Wurf unterawtfrn lind Vie fünltl d> Aerftcllung au» foyilagen unei- ßchöpflichm .Rr bhoriqurlk-n bal aber für einen ue- tuen Lohhvfi den weiteren unaeheutrn "Vorteil, hcksi er iich rm Zusammenhang mit der 8 (♦ ft r o Q a u f f e an der gestrigen Bnifleler BLkle Allgrm In ffimulierend wirlte die OKlcmtf »mahiguna bet . .Ig.lchen Ito- honalbnnt. ferner die 7ttl:teUunp. udh in der für den 10 vezcinlter Ifllgrlthi. i 2ufiichl»ral4» Bbcr 3.XD.»färben di« la.ig« «iwarteten llen Hiut legen he rien zur DehanNung sollen "veachirl wurde auch eine Meldung brr .Daily "Mail'. tvrmoch im Dezember in Pan» von "Vertretern der chemischen Sitzung werden sinanzleU« Vngetegenheiicn zur Verhandlung kommen * Per Renfllfiinbrr 3igarrrninbu» flrle. Vach einer Mitteilung de» Reich»«rbonde» der Vei'tfchei, 3iflarr(nhlritellfi ilt die fluefptrrunfl In den .-iigarreiiiadrlkrn in allen Teilen de» '^.-icsies durchgefuhel worden, so dotz bieber rund 11UOXi 21 r* beiier miepefperrl unb rund 1360 Rinnen sllllgelegi worden sind. * SOddeutschr Zucker B -®. Mann« 6 e I hl Die VA-Sitzunn llnbel Ende d. M ht Sei- helhera stall Wie der ^Pv. ersßhrl, wird norau»- sichtlich eine Dioldendencrtzbhung auf 8 Prozent ein- freien. « wie kJD bei der Kuim» ____. _______ __lüft »en WnHuMen zu durch- ckckck geragcllen vre.len edt4gea kann, Vie fclt Jahren In ter groben Linie zu ftetiger Der- bUnguna neigen Wenn man sich btefe technische« unb »In* fchaftlichen (MuVepuiific, auf die wir ja nur kurz Hinweisen konnten, vor Augen hfilt. bann gewicht 81 dick 64. vallfleischlgc ©d*ti>nnt hon ca. 200 bi» 240 Pfund Vebeiihgeiri4i 60 bl» o3. toiniriM 'ne Schwein, vor. cc. 160 bi* 200 Pfand Leben gewicht 54 dis 62 fiel chige Sch ei e von ca. 120 b.» 160 Pfum Lcbendgearlchi 54 bis 00. Marti verlauf Aülhci unb Schaf« ruhig, auOterTauh. vchwelnr schleppend, ilcberflaitfr Btantlurt a. M, 17. Aov Tendenz Zeller. An b.-r heutigen Dodr war di« S im- nuing etwa» f r c u n M i db er Vedhafiere» ©t- ' hatten Llektrowerte, wo» au* hi< allgcmrln' Tendcnz anregend wirft« Ssnsl dl iich di« U in I rbitr|c. 5 r a n t, m 11, 17 Avv Di« Stimmuea itz allgemein letz befenber» Aoaoenmehl »ar Hattet fldragl und der amtlich. Äur» mutzic rrhdht werd«! ttlnt gewifle Mebung ingien Xatlrt* mirtel besondetck Mai» lehr ’rn 21u* 'T&mrn- n«ie mehr btgrankftlrkcr Srtilnrtitviehmrtrff Frankfurt a M. 1* 2ieu lulineb 57 er. 742 S 0» kost «im Kälber Doppelende.' beflci Mast 77 b;6 81, befte Matz- und CauglAll cr 70 bl» 76, mittlere Mast- und Saugkälber 80 bl* W. Matz- limtncr und jüngere Maftbäinmei We.dematz 42 bi» 46. mittlere DdsUämmei. älter« Matz- Hümmel unb gut genährte Schate 37 bi* 41, bei Äurgbefferunwn lwn 0t5 bi» 1,5 n Oimge* ilntrref!« teigt« Iich für 21ichisl«iwurg«r de 4 - mögen. Dauuntemehmung«n Hieben bebauptet 5X1 eher gaben 1 « nach 2ün heimlichen Aentenmarkk töimfen Ädlklunaglchukd cuf fbchdatih« Aäufc hn Kurte anzteycn. Ausländer Hieben vernachlässigt. 3m Verlaufe erhielt sich da» 3ntevesf« tot Wehrotoerte. die weiter orizlehen konnten, auch Ablösung»- schuld weiter gesteigert. Gegen Schlusi wurde die Tentenz allgemein fest 3-ch Warben gewannen abermals 2 Am Geldmarkt fleitet sich Tüge»g«lb auf 7L ' . 3m Drdiie n verkehr lag da» Pfund weiter ftft mit 4 8765 gegen Kabel Die Aeichomarf ntft frt« g *gen Kabel 4,1915, gegen Vcmbon 20.430 i'arl* gegen Lvn- don 124 03. Mailand 89.70. Madrid 28.64 Berliner Vörse. TJerlin, 17 "Rov. Abgosrhen von wenigen Speqialpapieren. in denen hd» ehrt (tarf<* Aus- wärt»b«w«aung durchsmen konnte, blieb her heutige MH Meile Dorfen t>eginn kursmählg gut behauptet bei f ♦ ft er Orundtzirnmung. Da» Drfchäft mar wieder frbr klein, so datz bck> sonders bei den 21 eben wert.'N die Aoki rungen öfter» ausgesetzt werden mußten Om Vordergrund« bet Jnk tr',e» standen Oleklrvwerte, da d er dl« feile Haltung bet q^riam DrüNeker Dörfe für di« enribrechenden M Ne anr-aie unb men auf Otund der neuen belgischen Diskont- errnäMgunq um y. Pro» mit einer weiteten Kurssteigerung technet An erster Stelle standen neuen Aktien ’lnb auf den Inhaber lautende Stammaktien und werden zu 100 P-ozent von einem DankkonfoNium übe nommen. Das gesetzlich« Dezugsrecht der Aktionäre wird ausgc- schlvilen. 3» der Dearündung zu der 5tar.".ia>- erhobunn wird ausgnühN. Vast die im laufen- den Gi'chäftsiahr In her Ausführung begriffenen imtfangrrichen 8.Weiterungen der Betriebe unb die damit zusammenhängtnbtn Ausgaben für zwaugeläusige Aebenanlaatn einen auster- ordenillchcn Bankkredii im l>«olge hatten, der durch die jetzl boraefehen« .staplta'.-aufnabme aetilgi trerber. ioll Aber auch für den Trwerb des Da lall werk es Wernswig lot Bezirk Staffel seien erhebliche Mittel fluii'.g zu machen gewesen Bel diesem Uterf handel« es sich um einen graben BNrieb. der voraus' ch.Uch Im Januar in Betrieb genommen werden könne und der die Veistungsfählakeit det C5«klll<6alt fieber das (3telng« M» zu 1 Pro» ein ile der WTB Knndrl. dienst erfährt, wird dir Nächste Aulfidneratesltzung der 3-OLflarbtnlnbuliru « (0 am eamMaa, dem 10. Dezember. In ntohlfurl n. M stattsinden. 5n der «dt Duns ®ro6inbuflrle au» Deuts und Frankreich ein Vertrag i teUung der Adfatzg» bit 73nzzzzzzzz itze*n«en«chk «ettn . "T” chOsSndrlch« .Sotre .... 4«otitnt(*f -Neern...... Wrtnw|!<6< ’.2«trn . l«nr<4 Crftcrr .iiuü trennt *irmant'»t Netto...... Vieta ..... ______schunden Orf olck« her Kuntzse id« liegen. ..«chdem einmal hie ftrdtefluim eine» mirkltch l-rauch- baten Produktes gelungen war. Wohl baaprlüch Iich In dem Umhant* bah «In auf Ihnlbrtl’dbein Meg» breptftHlfe* Produkt, dessen einzelne Vbc fen her chntitechuna durch ciatteflc wirienlchasl. • «belnlf* .ü e ft I • 111 * e 61 e b I • und Walzwerke fl. ». Gelsenkirchen te» tf r> grbnii, diese» ttz«fchäst»)ahre- war iin »eftnUUben. infolge der gestetgerien Ilinfstz,. aunfneer. 3ni Ain- blick auf die llnficherheit brr Cnnoltfutn» her alb meinen wilifltznsttlchen tterbalmlfle |oU her Unt- schmdung über bie Vetwendung de» an sich zur lu»> •(tuiiuna einer Dtmbend.- von o llr»|tni auerndwn den bringta>inn» der (Wenrrtilmrlammlung Vorbehalten blelbepung lur R e r t • f f el n Im Jahre 1927. Marti vorläufigen tttgebnlflen stell- teil sich Im Dtutichtn -telch bi« ümletriräge für Rar- löffeln bei einer Geiainteriiteslöch« von 17V8 326 -1' 1• T , v«i lenliirr. wovon auf grühkariofleln 20 nu? Doppelzentner und auf vpälkarlofseln .VÜV14 577 Doppelzentner entfallen, im Tinhre l'-fikn belrupen bi« ürnteerir&g« für Kartoffeln .ym.y)6R&* Doppelzentner und Im Durch- schntti der Jahre 1911 11 379 681 »HO Doppelzenmer. wobei die letzte Vergirlch.ziffcr dem letzigen Aetch»- gebiet (ohne önargebiel) «ntfpncht. frankfurter Börte Dauer daher nicht möglich ist Alcht her Wille zu einet auf bi« Dauer un« inrjitdhT Deherrfchung der PnchuNion und de» Absatzes Ist btt 11 «fache der Aonzentrationsbewf gung In der ÄunR'eibtnlnbu’tr1.# Solche Ideen unb (Rebanfei. tpären. selbst wenn fi« semanb pflegen sollte, wie ich dargelegt zu Haden glaubt, utopisch Die Ursache Dielet naturgemähen Giuwick- lung liegt pitlmeht In dem Produkt selbst, das 'ich vn» al» ein •tlölg di'riz.lster w'tfen'chaft- iichtr Arbeit und pratellchtt ^tfahrung barstellt. In dem bei systematischer 'Bellerarbeil die Endresultate nicht abzusrhen sind. Dies« Arbeiten am Produkt vor derfblilttrung zu fchnncn. den .tilge» meinen chtandsto bauernd zu verbessern. die Betfahren zu ratlonallfle- ten und zu vereinfache" mutzte und must auch In dufunfl ha» Ziel der Rrv.:ger lein. Dost sich ein solche» 3te! nicht gegen oder auch nur ebne die alten Pioniere aut bleiern Gebt« i« erreichen lasit. Ist selbstverständlich. Die Qnttotdlung wird deshalb, wie in der vergangen- beit Io auch in Zukunft sich unter iiihrunq dieser Pioniere vollziehen Io lang bitte selbst sich ihrer Ausgabe betrufil sind und durch da» Atsullat ihrer Arbeit am Produkt ihr« Polititm al» Schrittmacher zu erhalten vermdgen. kunft gesichert Die »^,3'cha'i glaub, hier und Mil Aucklich: ..u' b.e rr4« gie Au»dedn> der Betneb« auch 10* bi« nächst« duhinfl defr.edigende» Ergehn.» erwarten tu können AumJnrn tonten 9ht. , JtiMnfii •rOeei ■ 1111 fffteitbn <% ckvvpchWtnt* >4Ut. .* »fata tew l» i la ■ .4 Dewinn enteil werben al» Im ganze" bei* gangentn Jahre '? d^si zum mindester, wieder mit der glt.chen »:e Im derganaen. Jahre gerech» , !rtf7e-r kdnne Di« BeschEste- gung f»mt!icher lLx.-rte lei tor die nächste Iu- mir nnl bcin Aützzeug btekt P ^arevc und in etmt wie lotetet geotteim Anlehiung an Ite mdglich ist. ^rles unb veelsach tzailche» u utb; unb Dtrb iah täglich t* der Atel prr le Uder bi« angeblichen 27t" ivpotbe6tebungail.ickxr unb e-Hn Ich«, • ibhun giges Produkt ntrlnnai fortoauernd. Monzontm- non der mH ihr bfl^i|lig:eu geistigen Ählfte und htiuernbr ialu'.nh ing enorm, r Mapltalien für die »llienldif:i Borarbelten Die Au»bildung der einzelnen Derlahrtn. chr notwendiger 2-^-j ■ durch Patent« brachten #i mit sich, vast di« Schöpfet dieser Derlahren unb Ibn- Ausarbeitet gezvung n waren von i-ornherein ganz erheblich« Mapilalien tu den ersten Untern.hm-in^en zu investieren, kste erst auf langt Sicht JjruAt« tragen konnten Es ist dutch-iu» verlteinblich, dost die allen Pioniere bet MunllIelbenlnbuKrle mit dem Produkt und der Entwicklung der 3nbuflri« gewachsen sind und auch heult noch ihoe Oberragend« Steilung zu trhnlttn otnnochtrn Dir denken hier In erster Linie an bte Bereinigte Olanzst »ff- fabelten AD In Deutschland, an Lnur- taulds in England an die im sog Eomptoir ttrtlk artiftetell« in Irankrt ch zufannn.ng.'- Ichkollenen Unl.-rnehmungen. !7hr Hangiührigt und iDil’«nlJballli«bt Jrldbning seit den Urunlun- gtn diele» Produktes ist es. mit der und aus der man tLx.tireaiH n muh um ju einer Immer gi osteten Bervollkommi'una f«t* Produktes zu gelangen. •« larni deshalb den intltnerot Kenner der BtrhällnMe nicht überraschen, dasi trotz der Ent- Hebung einer ungeheuren Anzahl jung rer Unter- oehmungtn die alten Pionier- I6r?n Platz behaupten und ihre Polilion noch vertzärk.n t^nn- ttn. da dn gedeihliches arbeiten kür dl« anderen Ott immer Idtterem ümteng, bringt sie in Ht menschliche Br^.-dung ein und darüber h r- det In ans Vebiti« trttuet Brr arbeit eng Ohr einen anderen teftd« Aohsto»! aus seinem Btr- wendunDsgedtet |* i*rbrr*nfferi » Vt »erttn ’n» i-utr. 4-ri SHet- int le'tBi Tntew: M II. IT U IS II. T. 11. L« a.........7 <«tfe«nn ........ Ucm. r ,'NIM SM . .. ic «Ei rat »ti*. . ... io v.fftr tkrt« . . IC item itrtit.......e Ichui. »Uhr. ...... io W*rtn} . .......1 ? «w»4 1 p-Utz . . . 14 ren reh-...... . . . t «4-rtet *«*. .....* 151.;., in IK 8*.ti 1> 1» t4i, n IM "6 w 141 IVO Tte.S 1H ija.S 177,, ,1.™ in.rs 2> ise.s Xit.i 1t».75 1S3 IMS 152 lfi:i 344.5 1», » III "L 114.5 *ranf*nna 1R Bertm te tete5 renn»: 14. 11 IT 11. 1» 11. 17.11. tiuifp b»i4ie*an . bd&tlbrr .:rr trmat . • ull flf.l 140,45 «nerr.r ... . i tret» • • h EckMi---« Tiwitet. . n ......12 ......u f«4 IM. TI IU.K W 361 »J.5 221.1 SM 544 vnoterfl ...... » « .Hectte-- ttcrobef. . . . n drfltefl H«*tetan. u- rkertov-rt-T-eT S:»-r • («nti Oel .-. . . . . 8 1 'm la YVrterra..... 7 «i*ee ...... e t*lznen: n ...... r> Titer!« t. ck-s-U .... C Ä*.: teil •»•*». f 23».L. 411 Ul DI. 75 -W tte.s •13 «.tt 3 114 F '< i i i äi i i 11 i n- i üt । •, 154.75 — I3J 121.45 154 IMS »1^4 »2.» W.D » 1 tM.S Ai .fi:8 IM IM » 113-’S Mm ’twrt . Httii ß Pete*!?*** »•.»». । -••••*» Tf .ve!cr4'j*rttT ....... * fort Um . ......t So«brr......n p«tei * to**na . Cet» XBd’r in ich te iei.» 132.» 113.5 1» 1 1 1 1 1 1 1 1 i it-.n 11-. ggg £ IS. NoMe. 17. Kovbr. ■•tl» *- *e«rn . . . . VM U’tfi Mir«St W«trt ... ... ■: ■ ** Ilt.<4 ?* fi; Nachdruck verboten. 15. Fortsetzung. t» 1 *5 6* V ^lrbcitsverqebnng. Nachstehende Sauarbeiten zur Ei bl t fcit* wr tedf eiirr.f f hoffkatze 45. Sdcpbon 1067 loUW Metrik FRElS^W --1 Io| SAMSTAG Oa an» der Drogerie Winterhort, Kreuzpi. 10 ** etil November 2 Qualität smart en o 1.75 2.25 0.95 t . .Mk 1.30 & Mk und Pastclllarbcn 1.75 Die Preise haben nur Freitag und Samstag Gültigkeit! »«"^»«Kabliau o. K., Pfund 40 Pf T = IIHIIIIIH UHtr l ti|«rt I YrlaR» Vi bi Itt fcfltwal Damen-Hemden fein gewirkt, weih..... Auto d 1 elephon Nr. 1730. WNriWseSieiik» öes £niesittlnk5 Sesstt-DnMM im sßr dec ienlisei ©arteeüaa t. B. Damen-Hemdhosen fester Trikot. WlndeUorm. weih Irre kn Ni h ft< OS* Eine Sattle DomenfiBiuBiDöWH. Schurzen, Ltrümvie, Bettkoltern I usw. billigst bei **'* Bcunet II. Schillerstr. 19. LlMti ^4 Ry E I $7 h*:l •hfl u7elf Nachstehende Bauarbeiten Mir Ernch tung eine-, Direktor-Wohnhauses für das städtische Elektrizitätswerk, Hammstraße dahier, sollen auf Grund der Neichsoer- dingungsordnung für Bauleistungen dffent- lich vergeben werden: 10468B 1. Glaserarbeiten, iS" Größerer Laden in bester Geschäftslage (Webens, Nabe Uiiluctfität sofort zn vermieten, eoll. fönnie junge, neftbhltöerfabrcne Dame niv .vllinlleiietin tätifl sein. Gell «ngeb. 11 1O49DD NN den ®tenener fln. Copyright by Carl Duneker, Berlin W 62. Damen-Sdilüpfer starke Baumwolldcdcc. innen gerauht...................Mk Damen-Sdilüpfer warm gerauht, kräftige Qualität Schneeketten für Personen-u. Lastkraftwagen liefert als Speziattiät Oberhessische Auto- und Fahrradinduslne Otto Göbel Tel. 102 Schiffenbergerweg 24 104 OOP Zum Totensonntag empfehlen nachstehende Gärtnereien und Blumengeschäfte. Hinbeteltn aller Art in gediegener irlusführung. - Aufträge von und nach ouiwärU werden prompt und gewissenhaft erledigt. Aufträge frübtetfig erbeten Untertaillen weiß, mit langem Arm.....Mk 2. Weihbinderarbeitcn, 3. Jnftallationsarbeiten. Berdingungsunterlagen und Angebotsformulare sind im Bureau de» Architekten Baurat Meyer, Frankfurter Strafte 5, er hältlich. Die Angebote sind versiegelt, in einem Briefumschlag ohne girmenauförurf, mit entsprechender Aufschrift versehen, spätestens zum Lröffnungstermin am Jreitag, dem 25. Jlooembcr b. 3., vormittag» 11 Uhr, bei dem Stadtbauamt, Asterweg Nr. 9, ab- zugeben, wo die Eröffnung der eingegangenen Angebote im Beisein der etwa erschie neuen Bewerber erfolgt. Zuschlags- und Bindefrist: drei Wochen. Gießen, den 16. November 1927. Stadtbauomt: Braubach._____ Junker & Ruh-Oeien d. »pars., ideale Dauerbrenner, emptioblt Edgar Borrmann Gieken Werkzeuge ; Korsettsdioner weiß Trikot, mit Träger.....Mk der Eneraie ernstlich in Frage stellt. Sir -ongte auf allen Glebietffi wieder von vorne an." verbeuge nuch vor Ihrem Dtsten. Gold- mann. und warte immer noch auf die Nutzanwendung." ^Die Nutzanwendung, Derr Direktor, besteht kurz gesagt dann, daß man mit dem Strome schwimmt. Die Beränberuna, von der ich gesprochen habe, ist noch nicht auf allen Gebieten gleich deullich aurge- drückt und noch lange nicht von allen erfaßt und begriffen. Lari« liegt die Möglichkeit für den Hellen Geschäftsmann. Sobald eine Sache von allen ersaßt ist. hört auch bu= gute Geschäft auf. Dann kommt die jeit für die genügsamen Äkinlrämer, zu denen wir nicht gehören. Unsere Nichtlin'e heißt also: Nutzbarmachung der eigenen Möglichkeiten! Nicht Afrika, nicht 3nbten, nicht Südamerika (obwohl gerade Südamerika nie aus dem Auge gelassen werden darf), ionbem Deutschland. Während die anderen noch nach der Ueberfee schielen, ichaut der Gescheite au»» nächste. Ich mußte gestern lächeln, ai» ich et» Buch aus gestellt sah mir der Ankündigung^ .Die Schulung des Deutschen, in Erdteilen zu denken? (Hut, lasten wir diese Deutschen in Erbteilen denken, -oahrend der Äluge derweil sich hier häuslich einrichtet. An der Möglichkeit ist nicht zu zweifeln. Da» wir mäbrenb des Krieges gekonnt haben, können wir auch im ir rieben, nur auf ein? viel bester« und weniger ein- festige Weise. Was hoben unr damals nicht olles ßer^efietit. Man hat die Ersatzstoffe hintendrein lächerlich gemacht und doch waren viele richtige Dinge dabei. (£» wird sich setzt nur darum handeln, jie wirtschaftlich zu gestalten. Beim synthetischen Kautschuk ist man auf dem besten Dege Der hohe Weltmarktpreis schafft Möglichkeiten, die sich die Herren vom Nok- Der Plan über die Herstellung einer ober- und unterirdischen Telegraphenlinie an der Landstraße von Gießen nach Gleiberg liegt bei dem Telegraphenamt in Gießen von heute ab vier Wochen aus. Gießen, den 17. November 1927. Telegraphenbauamt. 10473D „Moorboden, ich »weifte nicht daran, leider. „Und daß man schon auf einer Million Hektar unsere ganze Baumwolleinfuhr überflüssig machen könnte." , . , „Sie wollen doch damit nicht etwa jagen, boR wrr Baumwolle ...?' „Nein, nicht Baumwolle, sondern rianf, bejon der» gezüchteten, erprobten, deutschen Hont mit einer Produktion von 300 000 Tonnen Speiseöl, 650 000 Tonnen Kraftfutter und 500 000 Tonnen kotoni- fierler Spinnfaser." „Schön." lächelte Wehn, „es geht uns also gar nichk schlecht. Wir können sogar die Amerikaner um ihre Baumwollausfuhr bringen .. Aber was habe ich damit zu tun?" „Es ist schließlich in dieser Bersommlung gesagt worden, daß wir durch Ersatz der tierischen londwirt- jchaftlichen Arbeitskräfte durch motorische den Nutzertrag des deutschen Bodens enorm steigern könnten." _ .... .... „Um Himmelswtllen. lieber Goidmann, ichUetzuch beweisen Sie mir noch, daß Deutschland ein Paradies ist und daß wir gor feine Kolonien brauchen ... und was für ein Geschäft ist denn für mich Dabei zu machen?" 14 Goldmann antwortete „Es handelt sich in erster Vinie nicht um ein Geschalt, sondern um eine richtige Becker, Louis, «aiserallee 13, Telephon 1217 Bernhard, Wilhelm, Frankfurter Straße 110, Telephon 1033 Dlumenhau« Dietz, Inh. S. W«U. Seltersweg 38. Telephon 13 Donarlus. Fritz, Landgrafenfiraße 8 Dönges. Adolf. Marburger Straße 67 Gerhard, Karl, Aahrungsberg 15. Telephon 1731 Iungermann. Heinrich, Weserstraße 10. Särtnercl am Neuen Fned- hc>l. Telephon 1765 «eil, Balthasar, Heuchelheim. Siebener Strahe SS Koch. Gustav, Deserstrabe 20 p Moser, Wilhelm, CBicfeder Weg 10. Telephon 1614 Pechtdold. Viktor, Frankfurter Str . ^cke Wilhelmstr . L-riephon 2«-» Ateger, Sd. Dwe-, Wiesecker Weg 10 und Marburaer Str Tel. 78t Rüger, Heinrich, Blumengeschäft, ÄrcuApiak 4, Telephon 16* Schab. Hermann, Sicher Straß« 57 H. I Schmitz, Fritz, Rrofborfer Straß« 44, Telephon 1200 Schneider, Hub., Schistenberger Weg 29. Telephon 1247 Volk, ÄatI, Sicher Straße 7 Weber. Audols, Am Aahrungoberg 49-51. Telephon 105» Witt wann Gußav, Gärtnerei. Marburger Sttahe MX), ße*«, Vah»- MuStzat" 140 th in unterer enirate eiiigetrobeu !LWe.Mgmbe | .Wulfen in allen (Mafrtteilen Bei diesem häßlichen Wetter braucht Jede Dame in ihrem ILaudtAaclich- n. Jeder Herr in der Rocktasche einen Brutei Winterbofl» extra starke Eucal.llentholflonhons büricn bei der bevorstehenden ^cihuachtdbackeret ui (einem ifreuu- halt fehlen «t-«ttus-G»W ÄS. aus der ersten deutschen Margarinriabrik "/z psund'Würsel nur 45 Pf. (5 & F-Magnet-KonsekttMehl nut den besteu Weizeniarten bergestellt. von oonüfllicbet fMrf- sahtakeit und Audatedigkrii 2-pfun--Brutel nur 56 Pf. t9ir haben au» dielen beide« Spezial märte.' ein fein. Gebälk S Graiisckofiproben davon in unseren eMltttitn. Zur Haarpflege les altbewährte Kräutcrhuax- vuwr Javol Regelmäßige Pflege mit diesem zuverlässigen Haarpflegemittel erfrischt und belebt die Kopforrven, nXhn uod krtlltigt die Haarwmzeio. beseitigt Sdrinn. Schuppen and Ixugt Haarausfall vor. Emschätzung der Zett, um demerttjprechend bei ®c legenhrit ein gute» Geschäft ,ju machen S» rfl flanj deullich, daß wir in einer Zeit der Umwandlung leben. Noch vor einigen Jahren hätte man darüber gelacht, wenn lemand im Emst gepredigt hätte. Deutschland zu einem geschloffenen ijandelsstaate zu machen. 3n einem gewisien Sinne menißstens. Ich bin der ganzen Entwicklung zuerst naturgemäß auch mißtroui'ch gegenübergestanden, doch scheint diese Seränberung heute auf einmal im Sinne der Entwicklung zu liegen. Ich habe Fichtes Buch gelesen, es ist sehr intereflant. 18Ot und 1925!" „5i# unö Fichte, Soldmann und Fichte?" Warum nicht ' Haben Sie Fichte gelesen '" Nein, zu meiner Schande muß ich es pefteben! Ich empfehle Ihnen das sechste und siebente Kapitel des Dritten Buches, f)err Direktor." „Wenn ich je Zeit finde, lieber Soldmann." „Sie könnten Zeil finden ... Doch sieht es mir nicht an. mich in Ihre Privatangelegenheiten zu mischen." , „Es stellen nicht alle so wenig Ansprüche ans Leben wie Sie." „Sind Sie |o sicher, daß ich wenig Ansprüche ans Leben stelle?" sagte der kleine Mann spitz. „Sie geben sich mit Automobilen und anderen Dingen zufrieden. Dielleicht verhält sich die Sache so, daß ich mich nicht damit zufrieden gebe und daß mir bei- jpielswki'e Einstein wertvoller und wichtiger ist." „Als Siammesverwandter ..." „Gut, meinetwegen als Stammesoerwandtcr. Ich bin nicht empfindlich. Jedenfalls leben wir in einer rfeit, die die chemischen Elemente in ihrer allen Form abgeschafft hat, das Gesetz der Schwerkraft sehr kritisch betrachtet und das Gesetz der Erhaltung stofstnonopo! gar nicht träumen lasten €» qd: aste mir dar richtige Arbeit»,erd zu Hieben. Herr Direktor Immer als guter Deutscher. P.ellercht ist es 3eit. itd) wieder um die Kal- Industrie zu kümmern. Mar. har die Betriebe um bk -'-Liste vermindert, viril. u) nkt eine neue Hochkonjunktur, wenn die 8enba>;r. schast zahlungsfähiger wird. Ich schaue überall ein nxnig hinein, ich habe etmge Bücher grieien. gan> nie restante Bücher über Innenkotonrfanon und de: gleichen mit einer Fülle von Statistiken, ÄarWn, ^ra^-d! chen Darstellungen. Ich machte auch Ihuen empfehlen, die'e Fragen tm D-orbeigehen $u prüfe; 2 ell.tcht lohnte es sich auch, in Erwartung der kow menben Dmge. Boden an pt kaufen, »oorboden Ir Moorboden fehlt es ja nicht, wie Sie ganj richtig a nbeukten. Es müßte sich natürlich um große Gebiete Han dein. Man konnte ia andere Zwecke vorschützen, tv wird Ihnen chon etwa» riniallen. Die rianfmenfche« denke-, nicht an den Boden Wir tasten he da. System ausarbeiten und kaufen untevhesten den Bo den Immer als gute Deutsche " Stang da» nicht em wenig potwch' Wehn schaute auf, doch (BoRknann fuhr ruh:g ,.nd »achiich fort: Warum sollte man nicht bei Gelegenheit die gaejr Ne.he der Ersatzstoffe noch einmal nachprüfenk Btest leicht wäre e» klüger, sich auf ein neue» Gebiet ju werfen, falls unser Massenartikel Geld elnbringt. statt auf dem Gebiete der iogenannten stusstgen Sh*k anderen Unternehmungen eine nicht sehr auriichle reiche Konkurrenz zu machen. Ich habe mir hier ein kleine» Verzeichnis angelegt e» ist natürlich mdn vollständig, es ist auch nicht mstematisch geordnet." Er hob einen ngbrichriebenen Bogen au» der grünen Mappe (Fortsetzung folgt) Unterkleider K 77CL Wolle mit Seide, aparte Farben hn grf R*! fitrmanm $ frtttrini Gießen Sahnhosstrahe 14 6«ii*rl mi 1 □ iwib i*iM tarrrat