irr. 243 Erster Blatt ITT. Zahrgcmg ?r Montag, 17. ©hoher (927 d- Gießener Anzeiger $ r General-Anzeiger für Oberhessen r 2.3 vnlck und Verlag: vrühl'jche UniversilLtr vuch. und Sieinbriderel k. Lange tu Gietzen. Schriftlettnny und »efdfjftsMe: Zchufttatze 7. Ä c Auftakt zur Landtagswahl in Heften liflt U'ur'led)tsantDdt Dingeldey Reich zerschlagen wird. Wir freuen uns. dah nicht nur non Berlin au- regiert werden; fo' |pmd) hierauf über die hessische Lande »pollttk. E» ist neueunng» triebe r die tfrope oufgeroorfen den, ob unser Heftrriand auf die Dauer ab 2-8 l rungefoaliticn austreten müsse. Wenn auch diese auf schwerer Indiskretion beruhende i M 1 be'uchten Xorn munalpolitischen Aus schuh referierte Landtagsabgeordneler Bürger m elfter Dr. Riepoth-k lommunalpolitifchc Fragen. den, daß es Stände \ weit schlechter gcl war Staat den für ist W > 0 2 Ö: 5- L 5 % t rigfeiten oorausgefagt, als d.e alten Falben be- sei' ‘ “ * - - - - I 5 3 8^232 s 3^(Ti: 6 2 möchten unsere bessere Kultur nicht gegen t Berliner Unkultur eintauschen. Glaubt derm <$•* mand. dah. wenn drei Staaten sich dem t3en- ttaliömu« versagen, der Einheitsstaat fo bald kommen wird! Warum haben die Demokraten nicht 1919 den Einheit-- ft a a t geschaffen, niemand hätte fie damals gehindert! WaS unS und unserem Parteiprogramm vorichwebt. istdielangsameEnr- w i ck e l u n g zum SinheitSstaat. Wetm einmal der 6tcuc i Jer cinfieht, dah durch eine Bereinheit- lichu.-.g gespart tr-erten !ann. da>m wird der Zeitpu-rkr für den Einheitsstaat gekommen sein. Erscheint täglich,anher Sonntag» unb 3 et erlag» Beilagen; (Siebener ^amilienblältei Heimat im Silb Die Scholle gioials-ltjLcsprels; 2 Reidtsmark unb 20 -ieichspsenntg ftr Träger, lohn, auch bei Nichterscheinen einzelnerNummern infolge höherer Gewalt. Fernsprechanf chlüsse: 51. 54 nnb 112. Amschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger tieften, potfd} cdlonto: frewffurinnt Main 11688. Wir sind am weitesten in Hessen mit dem Gin- heitsgedanlen gekommen, aber dank der 2Uw;e- lungoux’tjc der Weimarer Äoaltnon. Wir wollen (einen , .u>ang. Wir benagen auch den mang beim Flaggen st reit. Wir haben die S-ri.r.e- AnnatzMe »♦■ lijtitci für btt lagtenaemcr btt Nachmtnng r-orhtr. Peel» Ur I «« Höhe ftr oon 27 mre Srette Srtlrch 8, an»wärt« 10 Re» 4) »Pfennig; ftr 9te» Klamean eigen Pvn 70 » m Brette .5 Aeich»psenni^ Vlatzvoefchnft 20' mehr, ffbefrebalrtrni Dr. 3nebr. Will) Cange. verantwortlich tur Politik Dr. Ire Wich fange, ftr Feuilleton Dr H Ibanot; für ben übrigen Teil Lrnft Blumschetn: für ben An. leigenicil Üurt Hilmann, sämtlich m ©leben Kl'l tohlenpreiserhöhung ocrlanalrn. Damit rollte sich wiederum der Heid) wirlschastsminilicr m naheliegenden Gründen nicht einverstanden er- 'llcm, so dah die Verhandlungen ergebnislos oer- tefm. Dom Montag ab wird fich nun ju zeigen heben, ob et im mitteldeutschen Braunfoftlenberg- i an zu einem Riefenautflanb kommt, heute fanden In allen Realeren des mitteldeutschen Braukohlen- bergbaue» stark besuchte Versammlungen statt. In denen noch einmal die tage besprochen unb die A r - bellsnleberlegunq für TRonlag oor- niltag befdjl offen wurde. Vie Anwesenden gibt, denen e» beute noch kht. Wir haben heute weniger Arbeitslose alt niir Leute im Heer hotten. Seit Auf falschem Wege. Tie „kölnische Zeitung" gegen den MeitbeilfdKn Lchukgefeyentwurs. «öln. 15. Ott. (SIL) Die .Kölnische Leitung" schreibt zur Ablehnung deS Schulgesetzes im Reichsrat DaS Ergebnis der Reickisrats- beratung zeigt der Rotchvregierung auss neue, dah f;e sich in der Schulsrag« auf falschem Wege befinde:. E»s gehr eben nicht an, einen Gesetzentwurf, der die kulturelle Onitoid- lung der Tkation a u s Jahrzehnte hinaus bestimmen soll, gegen den Willen weiter Dolkskreise durchfetzen zu wollen. Wäre die Regierung gut beraten, so hätte sie btefen Augenblick benutzt, ihren Entwuri zurückzu- ziehen. Leider bat nun aber daS 2leü»tabmetl beschlossen, den Entwurf doch einzubringen. So ble.bt nur die Hoffnung, dah der Reichsuig den Linmnirf von Grund aus ändern ober, fallt er daS nicht tut, ein starker liberaler Wille da- Scheitern erzwingen wird. einen b re I prozenligen Zuschlag anzunehmkn, bewerten die Gewerkschaften auf ihrer zehn protcn hgen Forderung. Sie wären auch damit durchqe- Drungen, da sich die Arbeitgeber nicht grundsä'.siich ablehnend verhielten, wohl aber al» Ausgleich eine aufrecht erhalten werben könne. Es ist geroifo keine Freude, Mitglied eine» Staot«-' zu |cin, in bcin btt Weimarer Koalition herrscht. Wir hoben ollen An- Iah zum Rampte gegen sie. C» sei nur erinnert an bcn Phon toll sichen Bildungtmintster Dr. £ t r. unb seine istesinnungssklooerei in den Schulen, alt er baran gmg. seine enge dogrnatrlche (Beiinnung den Rindern ouspizwingen. Wenn sich auch inzwischen der Kesinnung^zwang gemilberl hol unb der (Refft des Fanatismus, so ist der der (Engig* gedeckt hat. - Die Demokraten haben für Wahlkampf die Parole ausgegeben, den Sinheitsstaat e.nzutreten; es dies eine 2teid)6angelcnenhc:t. offenbar » 1 «Wh 9 Jahren haben wir uns daran gero bnt, d. m Reich zu geben und den Ländern zu nehmen; da» Reich hat aber auch den Landern und (Gemeinden viele Lasten abgenommen Die (fntmitfleung ist nicht zu beklagen, wenn auch die 'Mange von fidnhvrn und Gemeinden mehr berücksichtigt werden mü|f< n. Lander und Gemeinden treiben eine (Finanzpolitik, die einfach unerträglich ist; es wird ZU p i . I gewirtschaftet mit einem aufgeblähten Organismus Bei der Rritik der Ausland- antelhen ist zur Sprache gebracht worden der kostspielige Umbau des Opernhauses in Berlin unb der Bau eine» Stadion» für 4 0 Ti 1111 o n e n Mark, (ft ist übrigen» nicht damit da» Michelstädter 6ta* dion gemeint (Heiterkeit.) Wir wollen mll dem Wahlkamps erreichen, dost wir zur Regierung kom. men, wir wollen aber nicht an die Futterkrippe. T.ih ro r da» inchi wollen, haben mir oft genug bewiesen. Wir wollen Hessen sreimachen von der Barteipolitik; wir wollen nicht, dah man immer fragt, ob einer zu der ober der Borte! gehört, son- dem, ob er ein ganzer Kerl ist tm Stil de» alten Beamtentum». Wenn das erreicht werden soll, muh die frühere politische Betätigung und der Drang mieherfehren Wollen Sie das erreichen, dann muffen Sie am 18. November Ihre Schuldigkeit tun«, lebhafter Beifall.) Meldung in Meier Form nicht den Tatsachen entspricht fo kann doch nicht verichwegen wer ru ng- lichen Standpunkt bei ArichSf na n ^m'niste- rturni zu beharrev. für Bayern unb Me Bahe- rsiche Bolt Partei eine lehr ernste Lage geschaffen hat. und werm kern Ltsrvbigerbrr Ausweg gefunben wird, mögllcherwefe Folgen für die ganzen AeglerungsVerhältnisse im Reich haben förorte.“ 0)3«»?- ns5 6- s ? ? hlillp: ein, wie sie zur Zeit in Hessen und einigen anderen Ländern bcftetzt. UnTer DoitSlede i darf nicht durch scharf konsesiumcU get.ennt« Schulen noch mehr zersplittert werden. Untere Kinder sollen als deutsche Kinder sredlich zu- lammen auf einer Schulbank fitzen; der rcIU aiöfen Grziehung kann man trotzdem tm weitesten Sinne gerecht werden. Be echtigte Mihftimmung herrscht in den Greifen der Jtleinreni »r; ein neues BentnerverlsrgungSgelcy ist eine Tiot- weniigkelt. Dor allem türfen die Xcntner nicht mehr der Fürfor« unterstellt bleiben. Die Verhandlungen deS Landes Parteitages begannen am Sonntagvormittag mit e.nem Dor- tcag deS ReichSlag-abgeordneten Minister a. D. Dr. Becker über bte BeichSpol.tik. Die Aust v v l i t lberührt unS In Stellen stark, Wcil > cmentlich Rheinheflen unter 6er 'be- fatzu.igslaft .. ... Jku .a>cv isi ja bener geworden; die Äuhc ist frei, ebenlo d.e Äölner Zone, wir hoffen jedoch auf eine erhebliche Verminderung der DesatzungSlasten. Man hat Io viel über Locarno gespottet unb nur noch in Dänfesühchen von dem .Deist von Locarno" gesprochen, aber rückschauend wird niemand, namentlich nicht im besetzten Gebiet, die frühere Zeit zirrückwünscl-en. Wir glauben mch'. allein ein Recht auf Verminderung der Besatzung zu haben, sondern auch aus ihr völliges Dei- schwinden. Die Austenpol tik wird von den deutschnationalen Ministern Im Äabinett gut- geheisten. Dera de, bah der Auhenminister sich auf alle Darteicn berufen und im Hamen deö deutschen VolteS sprechen kann, ist von grobem Wert. Wir begrüben eS. bah der VeichSPräs ident bi» Schuld lüge in so vornehmer Weise zurück- aewiesen hat (‘Beifall), gegen die sich auch die Linke auf der Londoner Konferenz gewandt hatte und bah Dr. 6 tret ernenn den ‘Reichspräsidenten nahezu Partetfahnen geworden. Auch hier 1 nb wir. wie beim Ltnhcit-staat. der Auffassung, die Dinge ihren Weg gehen zu lassen Zer jlaggen« streit in Berlin hat damit geendet, da'» beide Flaggen gehistt werden. Wir las'e» une> die al e AelchSsahne weder von unserem Dach, noch ai d unfe.x.n Sjex^cn reiften. Wir begrüben ein AeichSsdtulgesetz wir begrüben es auch, bah bürgerliche Parteien d.eseS Gesetz InS Sieben rufen sollen. Die icinke ist auf diesem Dcb.et gern bereit. Konzessionen zu machen unb das Zentrum wird auch den Wünscven der Linken nachgeben, wenn eS nur seine Schäfiem bei sich behalten kann. Wir wollen, dah uns die Smntl- tanschule In Helfen bleibt (Bravo), bah und bit ch r i ft 1. Volksschule nicht genommen wirb. Sozialpolitik haben wir auch wie die alte TlalionalHberale Partei getrieben. Gegenüber der früheren einseitigen Arbeiterpoiltik mufj betont wer- llch der Hindenburgfeier m Berlin ftattgehmben habe, lei öle Reichs regierung keinen Augenblick darüber Im Zwesiel gclaflen worden, ^ah Ile mit dem schär fften Widerstand nicht nur Bayern-, sondern auch WürttembergS unb Baden- zu rechnen haben würde, wenn etwa die von preuhifchcr Seile hmbaegebene Auf- fasfung Gegenliebe bei chr fände, bah die Weimarer Verfassung Io geändert werdcn müsse, dah enttocher bießänbcr imReiche auf gehen ober doch ihrer Jinanzhoheit entkleidet werden könnten. Die auf Antrag Preu- henS bechloflene Sonderkonserenz zur (8r- brtcrung deS Derhäitnlsfes zwsichen dein Reich und den Ländern, für die auch bei den süddeutschen Regierungen gründliche Vorarbeiten im Gange feien, würde bcn Beweis dafür erbringen, bah die süddeutschen Länder ensichloften feien, den Kampf um ihre Selbständigkeit mit aller Energie zu führen. Bayrische Loikspartei und fRegierungshoalition Tas Verlangen auf Abänderung des Atnauzaudgletchs München. 16. Ott CXeL-Unwui Tie Bav<- rifche Vvlksparteillche Aorresponden;". d^s liche Organ der Bayeri'chen Volksparte gibt bekannt. .Durch die Prelle geh: He Meldung, in der Landes'eil -ng der Bayer fchen Volks Partei, habe auch die Frage eine Rolle gespielt, ob für den Fall, dah ben bayerischen Anträgen zur Abänderung des Finanzausgleichs bn Zulalninenhang mit der D e s o l b u n g S erhöh u n g seitens der übrigen Äoal tivnLpartete» im Reichstag nicht in betrieb.genber Welfe Rechnung getragen werde bte Bayerische Dolksparrel aus ber Reichs reg ie- genügt Ihnen eine Parole für die Lanbtagswaht nicht. Bayern, Württemberg unb Baden haben sich, ZeitungSmcldungen zufolge, -ufammen- gefchloslen. um ihren Föderalismus au verteidigen; es gehören in Baden doch wohl auch die Demokraten dazu und ihr A-.>geordneler Haas Minister Henrich bat di. Ausgabe des Staates empfohlen, aber später sich etwas voriichtlger ausgedrückt. Auch wir streben nach dem Mn- heitsstaat, unser Parteiprogramm schreibt daS alS Gndziel vor; wer aber praktisch die Dinge 8-r Hessen und die vesoidungrresorm Tie Lfeliungnastme im Reichtzrak. Darmstadt, 15. OH. (IU) Die amtliche „D a r m fl ä b 1 e r öeilucg teilt im Gcglnsoh tu anbettlau len ben PreHcmclbungcn b I e C r - flärung be» hessischen Vertreter» im Reich » ra > >um Reid?»bdolbung»gefd) wie folgt mit. Die hessische Regierung erkenne an, bah die Besoldung ber Beamten be» Reiche» unb der Länder einschließlich ber Gemeinden u n zu reiche nb ist unb bringend der Sfnfje’crung bedürfe. Mit Rücksicht darauf, bah bie Erhöhung ber Gehalte bet Beamten auch nach ber »uffaffung de» Herrn Relch»rninister» unweigerlich eine gleiche Besolbung»erhöhunq für d i e Länder unb Gemelnben nach fich zieht, kann die hr-f- sifche Regierung eine Mitverantwortung für bie Erhöhung der Gehalte der Reich»sieamlen solange nicht übernehmen, al» nicht auch bie gleiche Erhöhung für bie Beamten der Länder sinan- ziell f I ch e r g e st e 11 t ist. Hellen kann au» eigenen Mitteln eine Bellerstellung feiner Beamten nicht bestreiten Solange die Reich»regie- rung e» ablchut, ben Ländern die Aufbefferuna ihrer Beamten finanziell zu ermöglichen, stehl sich die hestische Regierung zu ihrem Bebauern ge- aöfaV gegen bie Vorlage zu stimmen. Gewerbe- und Gebäudesteuer-LntschuIdungSge- setze und behotzdelte kritisch die Forderungen der verschiedenen Interessenten: der Länder, von denen Bayern etnr-i föderalistischen Standpunkt zur Geltung bringt, der Gci.ieinden. die Hächstlötze ablednen. und der Wirtschaft, die Mc'c fordert. Zum Schluß sprach er noch über die DerwaltungSresorm und über die Frage des Zinanzausgleich» im Zusammenhang mit ber DeamienbesoldungScrhöhung. — 3n der Aussprache kam in erfreulicher Weise die lieber- einstimmung aller Vertreter darüber zum Ausdruck. bah daS Rahmengesetz nicht nur ein Fortschritt. sondern eine absolute Rotwendigkeit bedeutet und in leinen Grunksiützen, unbe'chadei einiger Einzelheiten, unseren Forderungen entspricht 3m Landes-Frauenausschuß sprach Frau Llara Wende. M. d. R., üb^ .Streiflichter zur Gego ^oarlSrn itif‘ in äußerst an- Tcgciu-er unb fesselnder Weise. Aus gehend von der Auftenpolitik, sprach sie von den Schwierigkeiten, die den deutschen Dertveiern auf ben interparlamentarischen Konferenzen begegnen. Wer mit dem Ausland verhandeln muh. wer deutsche 3ntetesten zu ven i Hal, fübd auf8 tuffte unsere Vlachtlosiakesi c arch die Abrüstung. Das Wichtigste bei allen Konferenzen im Ausland« sei 2 ic persönliche Ani'üyerung uub lungnalyme der führenden Staatsmänner unter» einander. Bon der Auhenpolitik hängt die Äom» folidietung der Innenpolitik ab. Unter den Gesetzesvc'rlagen, die zur Zeit Den Reichstag beschaff.gen. ist eine der wichtigsten für die Frauen das ReichSfchulgesey Als Mütter, als Snieberinnen muffen fie dazu Stellung nehmen. Die 'Jlartei setzt sich für die Erhaltung ber christlichen S i m u l t a n s chu le S-Us.S-a; -»_0 c 1 •öl6* 1 6 ö"*- t-z.- -- -■ n 5 t - •» Darmstadt. 16. Olt Richt weniger als drei hessi che politische Tagungen fanden am gestrigen Sonntag statt; die Deutsche Dolkspar- tei, die Demokraten und die Sozialdemokraten hielten im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen chre Parteitage ab. Von dem Landesvet band ber Deutschen Bolls- Partei, der in Darmstaot tagte, nahmen vor- chiedene Ausfctzüste auch noch bcn Samstag für ihre ‘Beratungen in Anpruch. Zunächst versammelte sich am Samstagvormittag ber Landes- auSfchusi des'en Verhandlungen von einmütigem Geiste getragen waren und da keine widerstreitenden Aussasfungen hervortraten. fo nahmen die Debatten nur eine verhältnismäsiig kurze Zeit in Anspruch. Rachmlttags hielten mehrere AuS- schüs'e ©loungen ab. unter denen ber Landes- SchulauSfchuh wegen bes jetzt tm Vordergründe des Interesses stehenden RcichSIchulgesetzes leb* haite Veach'ung sand. Rach Ausführungen des Reichstagsabgeordneten Runkel wuroe in der AuS'prache, an ber sich zahlreiche Anwesende betetfigten. als Hauptsorberung die unterstrichen, t-ah die Simultanschule einen christlichen altn Mmflänbcn am Montag bie Bi triebe ffiC ’c.rgl werden. Sie haben sich (enter mit dem Vorgehen btr Zentral'sriikleitung einoerslanben erklärt, Jl o I - ftanbtarbelfen zu verrichten. Soweit der vHittclbeutfche Snnbikat»berelch in .'frage kommt, bllr'tcn 43 000 Arbeiter in den Streik freien, vom ostelbifchen Snnblkat»geblet bllrfien e» etwa 25 000 bi» 27 000 Arbeiter fein. Vie Slärfcoerhältnlffe innechalb ber Gewcrk- fchaslen sollen zur Zeil nicht so liegen, dost mit hiier Verwirklichung der radikalen Forderung auf Uu»behnung be» Streike» auf bie ch e - «nlfche unb bie Llektrizität»iubustrie te rechnen wäre. Sollte der Streikparole Im Lause bet Woche allgemein Holge geleistet werben, so mürbe» auch bir Großkraftwerke unb bie übrigen )nbufielen stark la Millezbenfchaft gc)cgni werden, ba e> unmöglich erscheint, bie Grosibett iede mll technischer Jlotijllfe unb den In Mitteldeutschland nicht erheblichen Arbeilerreseroen In Gong zu halten, zu- tid da» Leunawerk proste ti<>cilcr.-eH’n /tn sl'h tepgtu hat. Der Streck hat begonnen. Halle (Saale), 17. Oft. (WIB Aunkspruch.) 3m mittelbeelfd)en Braunkohlenrevier sanden gestern 120 üftfammlunqen statt. Sie waren durchweg stark Iriuchl. vielfach ühcrfüUI Vie In allen verfamm- langen einmütig beschlossene Arbeit» nieder leg u n g Ist nach ben bisher vorliegenden Mcl- bung-’n Überall erfolgt Die Zahl der Slrcilcn- ben fleht zur Stunde noch nid I fest. Zu Zwischen- llllen ist e» nirgend» gekommen. 2* ***Z“*^ "* 9'3-2-'»5 r- s ir r. x "«5: - ,."0 3 (523F E l8»p?9 litz über aktuelle luZgehend von der (ir^beraerifcbcit ötcucrr'form, tarn er über das Reichsöewertuna^gelctz -u ausführlichen Darlegungen über das gegenwärtig dem Reichsrat vorliegende Steuervereinheitlichungs- ge s c l). (Xr gab ein Bild über die materiellen Bestimmungen t-er Rahmengeseye für die Grund-, Mesenstreil im mitteldeutschen vraunlohlenreoier. (iigene Drahlmeldung be» „(Siebener Anzeigers" Berlin, 16. OfL Alle versuche ber Schlich- k»ng»behörben. bie Lohnftreisigkelten im milUlbeul- shen Bergbau zu einem einigermasten tufrlebrn- ikllenden Abscsilust zu bringen, sind gescheitert. Vähreub sich die Unternehmer bereit erklärt hatten. ' 5^5-^* h&llK o- 3 S-Tc c 3 Vü drei süddeutschen Staaten gegen den Einheitsstaat. Eine Erklärung der „Bayrischen Ltaatc;eitung". München. 16.Oft (XU.) Die .Münchener Zeitung' hatte gemdb«:. dah die süddeutschen Staaten Dattern, Württemberg und Bfl- den zur Organi'ierung des Widerstandes gegen diezentralistitchenBestrebun- gen 'ich jutjrnmerccfcyoifcn hätten. Run nimmt auch die .Dayeri'che Staats-rinmg^' ku dieser Angelegenheit Stellung und erflärt. bah man von einer geschlossenen Phalanx ber süddeutschen Staaten gegenüber ben uni- tarisnschen Bestrebungen sprechen könne. Aus der Konteren, der Mimsterpräswenten, die gdegem- = 2.01 £»■ • s- W'rs^S 5 «•o _____-* anfieht. der w.rd den Drang nicht so sehr betonen. Qi besteht die Desahr, bah dann l M3« > ÄSS 2 5 s 5 io - » ZS WM ; K n? XS ! O ’ S S S s = 7 0 -c/ .ä-5-S DieKoften bes Neichsschufgesetzes Tnd Reich lehnt die Nebernahme ab. Berlin. 16. Olt (Wolfs.) 3u den Erörterungen über die weitere Behandlung des Reichs» sHulgeletzes schreibt die _Dägliche Rundschau": Xan begegnet der Auffassung, dah d t e XI e b et - n ahme der Rlvsten durch das Reich letz» im Gndes der Schlussel für die Gewinnung des Lichsrates sein wird. Demgegenüber wird man lach weht die Frage stellen müllen, ob daS Reich wrflieb In der Lage und ob ei im 3ntercffe des iTieren Friedens empfehlensw rt ist, die XCoftcn das Reich zu übernehmen und Länder unb Onneinden von den Folgen der neuen Schulordnung vollständig zu befreien. Dom rein fachlichen t-isichtspunkt au« muh daraus hingewiesen wer- hcn. das; die Städte undDcmeindendi« Träger der Qleuorbnung stnd. Richt das Xdd) bestimmt, ob neue Schulen unb ob statt der ilbertgcn einhe.tlichen Vollvschalen Doppel- chulen inS Leden gerufen werden sollen. Diese ä'.tscheidurgen werden vielmehr aus dem Do- h tn der Gemeindeverwaltung ger-offen. 3nfolgebrifcn erscheint e« auch dadurch ^rechtfertigt, wenn diejenigen die Kosten tragen, lit für die Reuordnung und für die fon^gen »«gaben verantwortlich sind. 1 Man kann aber auch noch einen anderen >mnb in» Feld führen. 3n einer Seit, tn der 'c« Ausland argwöhn, sch alle Reichsausgaben .vrfolgt unb im Hinblick auf die viel diSkutierie Xe Vision des DaweSplaneS den AuS- jebenetat des Reiches scharf auf die Rot wend g- \-ten dieser Ausgaben hin prüft, wäre eine günstige Auswirib-ng un.x-rm ei blich, wenn daS Äncb einen M.llionensonds einsetzt, aaS dem 'le Linkosten für die Reuordnung des deutschen ö-hnlwetcnS gespeist werden. Man geht wohl m der Annahme nicht fehl, 6ah der RechS- itranzminister Dr. Köhler auch angesichts des Leichs schul gefetzcs von dieser Rotwendigkeit Sircbbrungcn ist. Die Länder und Städte machen geltend, bah Reuordi'.ung des Schulwesens ihnen infolge der Vorschriften der Reich-verfallung durch die ILeichsregierung auferlegt wird und riß man ihnen die Kosten deshalb nicht zumuien J-nc. Man wird aber doch wohl ar.er'ennen affen, bah die Länder mit dem Reich unb li; der Reid>3'.?crfaffung verwachsen f nb und eshalb die Konseguen^n nicht ablehnea können. 'i< sich aus den Dorichr sten ber Reich-versaffung nzeben. Es sprechen alfo doch wohl wichtige Gründe mit. wenn das ReichSkab nett den Stand- ’inft vertritt, dah d ie Deckung der kosten k der Durchführung des Rrichsfchulge^etzes r.Lcht Sache des Reiches sein tamu Der Parteitag der Demokraten OeffentllCbfetl «langt 3m trefentli4)en a jetzt diese 'Serbci Mangen. C?5 stehl an die ruhen ja 5. 6. 7. 8. S. L 2. 3 4. Uchkclt sei in I a fl o a u H i nen. Der Re zu crtr arten, daß die Wlrtsch^i tsverhandlutige mit Polen In der aUcrntkb'tvn vteit u>tdx mifgcn-mmron werden. Nachdem die Lieder Freiherr v. Richtkofen die Truhe der Reichspartei. Mit großer Wahrschein. nicht allzu ferner Leit mit Reichs- | u n a und Neuwahlen zu rech, iner führte den Beweis für diese Be- Rechtsanwalt Dingeldey, Darmstadt. Bürgermeister Schott, Uffhofen. Frl. B i r n b a u m , Lehrerin i. R., Giehen. Handelskammerpräsident Thr. Scholz, veulfchlands wittfchaftsverhandiungen. (öigcner Drohtberich' be» ..©ieftener Anzeigers" ) 'Berlin, 16. Oft. Die deutschen Wirtschaft-- Verhandlungen werden in Icoter ei Schritte. Ziinächsi müsse bi« neue Land- higsfraftion auf einen Volksentscheid brän- gen, ber die Frage der Aufgabe oberErhal- tuna der ft o o 111 d) c n Selbständigkeit Hessen» zur Entscheidung stelle, ooiytnei Jet e», um die Frage der parteipolitischen Agitation zu entziehen. empfehlenswert, eine überparteiliche Kommission au» Führern ber hessischen T'Olml, Ver- rooltimg imb Wirtschaft sowie Staatsrechtlern zu $11$ w I eme Aus nüer Welt. ist Das Sonntag Die Wetterlage c3d) deS facher, o' Im Alt< uns ge. Im Fr< net Heuchel Die Bee Mdunii Paris. 16. Oft. (WB.) La illau § hat auf dem Iahresbankett der republikan.schen Front- kämpfer des Departements Panne m Ioignh politische Rede aehallen, m der er erklärte: nmflcn Zwecken fordere man den Abbruch mehr zilsmm brachen, unt ■,u!ü^iuet < wurden cingi zu den Put Znrchtbarer brandunglück bei Augsburg. Rieseuseucr in Lchlotz tlffing — Fünf rodeoopfer. Znsolge eine» sthadhafle« Ramin» brach Sotto* Mliu gebucht Grofava D 1220 In vtgo gelandet deutsch« Ozean-Flugzeug ,D 1220" um 6 llbr ivoraus ichSlich Greenwicher Zelt) in B i g o (Spanten) glatt gelandet. c vn’Trtm S rrrm <1 M*9 cnrrTt 9 G txmn «’«0«w ♦ Seern ä•,e Zu dunklen Zwecken der Beziehungen zu den Sowjet-. Ob man fi-ch wohl über die Gefahren und Rachteile bewutzt fei, die die« für daS kontinental« Zranl- retch in politischer und auch wirtschaftlicher Hin- sicht in sich touefje? Man benutze revolutionäre Machenschaften, für bte, wie man behaupte, eine Botschaft der Herd werben könne, als Vorwand, gerade als ob es nicht Sache der französifchen Regierung sei, darüber zu wachen, daß kern Vertreter irgendeiner Macht aus der Res rve her- auStrete, in der er sich halten müsse, gerade als ob die amtlichen Stellen nicht unter der Kontrolle des Parlaments Handelsfrecheit hätten, für den Fall, daß fest^stellt werden würde, daß diese elementaren Regeln nicht beobachtet Diejenigen Albane-en jedoch, bte tn ber ttaRe- nischen Lchu.>herrichaft das Hril für ihr Land und die Möglichlrit c.acr wenig iens schrinboren Selb- nanbigleil sahen - und dazu gehört« wohl bei jugendliche Mörder Algivianth Bebt —. erblickten m bcm Verhallen 6-ena BegS, ber vermurl'tch eine paTwaltanifche Einigung dieser .taltenilchen Herriw:fl vorzog. einen Landesverräter. Und da der Mörder in Rom sichertia, noch ftdrirr mit gleichen Gedankenrichtungen beeinfluß 1 wurde, fo hat er geglaubt, eine patriotische Tat zu begehen, als er den Verireter seines Lande« nx Prag mit zwei Revolverichürfcn niederknallte. r A i'Ä "kl kr URI,7t Ian '"Äss^ würden. Diese Männer liehen e3 sich auch angelegen fein, bi« Politik von Locarno zu verleugnen. Sie protestlerien mit Heftigkeit gegen den Gedanken, daß es eine Tat größter Klugheit wäre, rochtzeitig die in da« Fleisch eines besiegten Voi::s gesteckten Dornen her- auSzuziehen. da diese das besiegte Doll nur un Erregung versetzen, ohne daß sie tem anderen etwas andere- einbringen, al- falschen und gefährlichen Schein. Diese Leute beuteten die Befürchtung aus. die Frankreich wegen ber vielen Einfälle, di« eS erduldet, hege, und um der französischen Bevölkerung Mißtrauen ein« zuflöhcn. Sie wiederholten in allen Tonarten, daß eine Wiederversöhnung mit Deutsch land undurchführbar sei. Sie suchten in bte Gehirne diesen Gedanken so ein- zuhämmem, baß der Glaube an ein« Annäherung vollkommen verichwinden müsse. Was wollen denn diese Leute eigenrtkb? Verblendet fei doch der, der nicht die Schwierigkeiten oder bte eigenartige Stellung Frankreichs zur gegenwärtigen Stunbe erkenne: verblendet fei ber, der sich nicht Rechenschaft darüber ableg«, daß da- etiu'.ge Mittel, neue Katastrophen zu vermeiden, die Derelnigungaller Destmücht« fet Um dies xu verwirklichen, müsse man Opfer bringen: Prest-V«rPf«r, Opfer, bte schwer zu bringen feien. Vie etwa da- Vergessen berechtigter Befchteer- ben. WaS komme es Darauf an? Lehr« bte Geschichte nicht, bah ehr Volk erst bann enbgültiger Sieger fei, wenn eS ben Sieg beherrscht habe. KZ bei ^befon^ ? ®lat) r 'M ;ci 8** ®r " ja. rich-ige'N j. Den ettxf i-ur m M ' - Mung,d< ■ jadjiiitifl .^tti blieben (aff unflif rage durch eine gegenseitige Vereinbarung bereits geklärt ift und eine gcrye Anzahl von Warensorten, wie die polnischen Schweine, Da« polnische Fleisch usw schon eine Regelung gefunden haben, verbleibt als wechrigstec Faktor noch Die Regelung Der H 0 l z - e i n s u h r. Die aber auch feine größeren Schlote« rigjeitm mehr machen Dürfte. Man kann deshalb annehmen, daß diese Verhandlungen bald zu einem Abschluß führen werden. — D.c deutfch-litauischen Dirlschaft»- verhandlungen Dürften ebenfalls in Der nächsten Zeit weiter fortgeführt werden und auch hier scheint es. daß die Schwierigkeiten kaum noch all.zu groß fein werden. Was schließlich die deutsch-rumänischen WlrtschaftSverhand- lungen anbetrifft, so sollen blddben, wie wir erfahren, in der nächsten Zeit auf genommen werden, toobri eS allerdings noch nicht feststeht, wo sie stattfinden werden. Man kann aber an- nehmen. daß es hierbei te.ls zu Besprechungen in Bukarest und teils in Berlin kommen wird. Die deutsch-tschechoslowakischen Der- Handlungen werden ja bekanntlich m Dielen Tagen in Gens weiter fori geführt. Laillaux für eine Verständigung der Westmächte. ver Prager Gefandtenmord. Albanien zwischen zwei Feuern. Eigene Drahtmelbung be» „Gießener Anzeiger»". Berlin, 16. Oft. In einem Prager (Safe Ist der vor kurzem ernannte Gesandte Albaniens bei der tschechoslowakischen Regierung, Lena D e g, von einem jungen Landsmann, der als Ghmnastalschüler in Rom studierte, hinterrücks erschossen worden. Der Mörder hat sich ruhig sestnehmen lassen und hat erklärt, er habe die Tat. zu der er au- eigenem Antrieb aus Rom nach Prag gekommen sei, im vollen Bewußtsein ber Folgen unb ohne Derbinbung mit irgenbwelchen politischen Derschwörungen begangen: er bereue sie nicht. Denn Lena Deg habe fein Heimatlanb an Iugosla- wien verkaufen wollen. Hinter diesem Drama, bei dem ein erst 32jäh- riger, noch vor wenigen Monaten in Zusammen, hang mit dem jugoslawisch-albanischen Konflikt vielgenannter Balkanoolitiker ums Leben kam, birgt sich ein ganzes Stück politischer Wcllaeschichte des jungen, oder wenn man will, uralten «taaiswesen» Albaniens. Die Skipetaren und Malifforen, die mo- harnrnedanifchen und katholischen Einwohner des Land«» an der Dfttüfte der Adria haben feit den Zeiten Skandenbcgs mit einem fanatischen Frei- heitsdurst gegen ihre Unterdrücker gekämpft, und obwohl sie, oder wenigstens die Mohammedaner unter ihnen, zeitweilig die besten Truppen des Sultan» abgaben, hot auch die türkische Regierung niemals mit ihnen fertig werden können. Seit das Land im Zusammenhang mit dem Balkonkrieg seine Selbständigkeit erhielt, wird es von Den verschiedenen Nachbarn mehr oder weniger umworben, mit einer Absicht allerdings, die mehr auf ein Verspeisen als auf das Eingehen eine» freundschaftlichen Verhältnisses hinausläuft. Die diesbezüglichen Absichten Belgrads sind ziemlich unvorhergesehen von Muffolini zunichte gemacht worden, als er mit dcm Diktator Albaniens, Achmed Bey Zoglul den vertrag von Tirana obfchloß. Unvorhergesehen deshalb, well auch Achrncd Dey noch kurz zuvor in einem sehr engen Verhältnis zu der sugollawifchcn Regierung gestanden hatte, m.t deren Hilfe e» ihm überhaupt nur gelungen war, die vorangcgangenc Regierung des Bischof» Fan Noll zu stürzen und diesen au» dem Lande zu vertreiben (Einer von Achmed Bey» vertrautesten Mitarbeitern war der jetzt ermordete (Zeno Bep Dieser saß als Gefonbter in Belgrad und vermochte offenbar bas Tempo der Umstellung seine» Chefs für seine Person nicht ganz ein.zuhallcn Denn als im Vorjahr der scharfe Konslikt zwischen der olba nischen und ber jugoslawischen Regierung wegen der Verhaftung eine» angeblichen jugostowischen Ge* sandtschaftsdolmettcher» ausbrach und Jugoslawien seinen Gesandten aus Tirana zurück zog, konnte Zeno Beg ruhig und unbehelligt in Bcl grab bleiben und an der Verständigung der bei* den Regierungen arbeiten. lSfjÄ!nm. tm vertieft nach cn4ot Um 7 Uhr abends Hollen Ole Flammen do» alerte Stockwerk ergriffen. 3m zweiten Stockwerk lauen noch zwei Schwetvetlehle, denen bl» bo- hln feine Hilfe gebracht werden konnte. Der 5euer- wehrmann westermeier, der bl» zur Brust zwischen Trümmern de» elngestürzien Inrnw» ein- gequelfchl war, mußte bei lebendigem Leibe oerbtennen, da Ihm keine Hilfe gebracht werden konnte. Hu» ftag»bucfl und einer anderen benachbarten Stabt waren Aulomobllspriheu eingetroffen. Sechzehn lobeiopfet eine» Derfehr»unfall». In Indlanapoll- (U. 6. A.) stieß ein Wagen, auf dem Witalieber eine« Detgnü- gungSvercln« einen AuSftug machten, mit einen Straßenbahnwagen zusammen. 16 Ausflügler wurden getötet. Der Führer b«s Sttaf enl«. und befr.rfkgt HJcnNrie all-» brimöär 4. nach lange ctn ktfM, nadbluhtteej Lächeln, wenig rn« tat dm Lugen. Näheres bei ten Dienflfl eilen. Bieem-üefT OTrohiM ftmttTMfiw« bis 22.15 Uhr eine opäMeeruna ® r I e f f a ft e n eingerichtet, durch die für bb vM v. Da stow x?oruun>cM. Loch dem Umlegen der Weichen wtrd dann fofod der Umbau der westlichen 'BrüdenMlft? In An- gntf flcneaunen werden den man mt? gröftier Beschleunigung krttfUii TUllen KuhhdM gt ** 61 e u e r f a rte und Oteuerabiug. Die neue» Suucrfancn für das Kalender^he 1923 OrrbcTi von Len Gemeinden auf Grund her Perioaeust andsa usnähme dorn 10. Oktober 1927 ausgestellt. Jeder drbtitne^ewr mutz sich rechtzeitig eine öteuerfarte für 1923 verschaksen und ee Henberuna in der Briefkasten« leerung. I1. it wird uns mitgeteilt Auf Grund von Anregungen, die au» den «reifen de» Publikum» ergangen find und zu denen sich auch die Industrie« und j)anbe(»lammer zustimmend geäußert flat, wird vom 18. Oktober ab uon 21 mit modernem, gezogenem Kragen, ganz auf Damassd-Futter gearbeitet, in allen Größen am Lager, ab Mark Qualität „ 6 i r m e s " Waterproof, mit glattem oder mit Bubikragen, vollständ.auf Seide gefüttert, ab Mk. WdUlW »kg. Wx, chränke, einen Regulator, ein Iagddl'.d, i L'u- Dienstag, den IS. I. 7N. nad)milfar» 2 Uhr. versleigere ich im „Corocn", Reuen« weg 28 dahier, zwangsweise gegen Bar« .ahlung: 9449D drei Büfefl». zwei Diwan», einen Älub- essct, zwei Ladenkassen, v er waten- Warenhaus Carl Nowack NummerBS im Äoldrahmen, ein perfonenuulo. Varaur'ichilich bestimmt: ein schrvarz poliertes Klavier. ein. Chai felon .ue, ein Oclgemälbe, einen Icu- mcaufplegcl repiminl: ein ^ündapp Motorrad, 23 P« S. (fajt neu). 9449D Moll Gerichtsvollzieher k. A. in Gieren Iheringstrabe 7. fet be, knolltr. m *StC!g* befindkichen Mauen 3uftnrinng m den y-d-8 her neuen weiften LnSwotslarre tue das R alen Vr io.de 19928 gelangen Lol len. mästen Ic4on einen eitifpeechenden QLurag bet ber^ebei» ' i i i i_i ‘ÄvWv1-*-1 । Linoleum | einfarbig u. Oranlt Jaspe u. durchgemusterte Ware ist und bleibt der beste Fubbodenbelaß Teoeleohaus I Ferd Nenmlic; Ploditlrafae 14. gegen bar in Tlonnearolh 9385U 60 Zes! meler Nutzholz. Da» nöl', kann vorher im Waid besich I Sich an 1 18.50 Grün berg ab R 17.51 Licherkeir »u bimetleflen. Angebo e find au richten i Köln 'cutt, Goienrtn, L Hansa Handelsschule J. Kunzeimann ijizjkn, BohJihcfstr. 60 ■ Beginn neuer Kune 17. Oktober. Bckanntuiachnng. Der nom ®cmeinfccrat durchderaiene Voranschlag der Gemeint ftleln-Cinbeu | tr %■. <927 liegt vom 18. Ollobcr L 3. ab iine Dache lang auf dem Amtszimmer ter unierzeichncien Bürgermeisterei zur (Ansicht der Qntcreffenten offen. Einwen klingen dagegen könne« innerhalb der vfsenlcgui'.gsjrist schriftlich oder mündlich rorgedracht werden. Es ist eine Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beantragen haben. 9451D Klein Linden, den 15 Oktober 1927. Hessische Bürgermeisterei. Jung. liest Q . MC« «'*** ßWöirt^‘ DrudV' E Ass&s ig.s>' ■ 6. QL) siich eh «btt einet Ttergnü- • 10 machten, mit Nadi. iÜ ■ Ihrjlr her 1 Sloif löbflx S^rerftnil-.nxn R. ™ »Inen Tletwiirf .^men b« JJ Slodmtrt Am ‘Mt, beuei biiX • Jet M» Brat murjten lamm n» bkndlgtm Celli \fjll|e gebrachi wv "d einer andern b» lomobilspritzcu einy. ßeitungsiubiläum in Grünberg. Der Verlag des .Gründe raer Anzeiger-' und des .Laubacher Anzeigers" bat am Samstag eine Jubiläumsausgabe erscheine» lasten, die dem 75jäbrigen Vesieden des _®riinbeeas besonderes vor lich zu gehen, denn vor i.'jrem Platz standen die Men'chen tn Gruppe Aber als wir näher kamen, bemerkten wir mit ■< rftaunen. dah sie nicht dem Spiele gulabx-n. son- kern anaeftrengt in bte Höhe starrten Flieger? ^a« ist doch heutzutage etwa« zu Altgew-hmesl Also was sonst' Das Allerneuste? Ach nein, .was ganz altes, etwas, dessen man sich dunkel ns Kindertagen erinnerte, im Zusam. ..mhcv'g ,it Beraers 5linderliedchen .Gemäht sind die gelber, Der Sloppeiivlnd weht, hoch oben in ,'ufien mein Drache nun steht k" 3a. da stand er. Hoch oben, ein winziges ?le« Pünktchen. Und ein kleines Mädchen, mit hr wichtigem und etwas ängsttlchem Gellcht. .-lt den Llock mit dem Rest der aufgetoidellen -chnur in den Händen, während ein gröheres in Hllssstelluna daneben stand Rachstchlig lächelnd ob unserer eigenen Äinb- ischielt blieben wir stehen und starrten ebenfalls , fofort in die Plätze von jungen ca. 8 Monate geladit. AuSführi schristi flngeb. m. Hngabe o Referenzen unt. 07462 fass, ltzieftenEtadt hielt am Samotagnach« mittag In Bad-Ral.tze n, eine vorsiandositzung ab und besichtigte bei dieser Gelegenheit da» von dcm Landesverband Hessen und Heisen-Rassau vor flniaer Zeit in Bad-Nouheirn errichtete sturheim Da» Gebäude, in dem jahrelang ein Halel betrieben wurde, ist seinen jetzigen Zwecken entsprechend in neu teil licher Weis« eingerichtet und loU aud) für die MU- gfieber der hiesigen Ortskrankenkasie Verwendung finden. •• Derdeoorträge über elektrische» Rochen. Dl« Direktion de» städtischen Elekirlzibit» werk» Ichreibt un»: Um bi .ng de» elettri scheu Rochen» zu erleichtern, beabsichtigt da» Clek« trizitatswerk in seinem Versorgungsgebiet, d h. in der Stabt Gießen sowohl wie in den an fein lieber« landnetz ongeschlofsenen Gemeinden, in der Zeit vorn 1. bl» 17. November Derbevorträg« zu ver« '?rt und Zeit dieser Derbevorrräge wird noch festgesetzt und durch eine Anzeige in diesem Blatte der Oeffenilichkelt bekannigegeden. “ Sonderzüge zum Grünberger GalluSmarkt läfti tle Butzbach LlcherBahn cm Mittwoch verkehren. Der Fahrplan ist auf der heutigen Anzeige ersichtlich. •• M i t dem Iahrradgegen ein Mo torrad gerannt. 3n brr Rocht zum Sonntag rannte brr Schrribgehiisr Otto Schäfer von Wie leck am Diesecker Weg mit seinem Fahrrad In ein von Wiesrck kommrnbe» Motorrad Er erlitt außer Ropfverletzungen eine leichte Gehirnerschüttening und wurde von der Freiwilligen Sanitätsfolonne vorn Roten Rreuz In die Chirurgische Klinik aebracht •• Erledigte HchuksteHen Di» do» Landesamt für das Bildungswesen mitteilt, sind Im streife Erbach i O. erledigt: eine Lehrerftelle für einen evangelifchen Lehrer an der Volksschule In Haingrund, Dienstwohnung Ist vorhanden; eine Ledrerslelle für einen evangelischen Lehrer an brr Volksschule In Rothenberg, Dienstwohnung Ist vorhanden und frei: eine Lehrerstelle für einen evangelifchen Lehrer an der Volksschule In Rirch« Beerfurth, Dienstwohnung ist vorhanden, aber in absehbarer Zelt nicht frei. •• Fahrpreisermäßigung für 3u- genbpslege und Wanderfahrten. Wie das Plxuftische Ministerium für Dolkswbhlsabrt dem Lntlichm Pveuhischen Pvefsedienst mittellt, verlieren die tn den Händen der 3ugmbt>erehwi hr sciaem Arbe tgeber Anlang 1828 auiöänbigen damit der Arbeitgeber den Steuerabzug auf Grund der Cinrraauna in die Struerkatte vornehmen kann. Wirb Ne Steuerkarte bem Arbeit- jeder nicht rechtzellig übergeben, so muh e Berücksichtigung des fteuerlreien Lohnberra,. der Familienermäsilgung volle 10 v. H des Ar- deir^i.-chn« einbehaltcn. Der Ardertnehmer hat keine Mdglichkelt. daft der tteurrfr.ic Betrag und die Famtlienermählgung berücklichttgt werden, und es ist auch kein« nachträgliche Erstattung der zuvtei einbehalt«-.en Betrage mdgl.ch ' Der Vorstand der vrtekranken- Seiukok», ca. 815 mm iar . m. tz. 1-, Pruii.'irt v EoBmirkt 13, I Tie Ucibco Herren, cie nni örrheq, 14. Cft mi tan» »luftbrn 12' > u. 1", Uhr. tn der Vekballe aut ZelterStor den Photo -Apparai an sich genommen baden, werden ersucht. denkeli.ru u vaebend Westanlage 6Z p. oegra Be obuns abzuarben. nndernlaus iiiolfliÄmctge, da einer der beiden Herren erkannt tst.075Id hinauf: und wie uns ging es den meisten, die auch des Weg« tarnen; ob jung, ob alt. ob einfacher. ober höchst elegant angezoaen - - sie lächelten zuerst, wie wir gelächelt hatten, blieben fiepen, und sahen dann auch angestrengt nach oben. .Steht gut, der kleine rote." .Aber dahinter, der grünet“ .Was? Aoch einer? Wo? Dahinter? Da sind ja noch zwei!" llnb Augen knisi zusammen. Kinne standen waget cchr, Hack> ten vertieft nach rückwärts am ahnungslose Fuft- 'pihen. und ein vorbei kommendes, vollbesetztes Auto blieb vor Erstaunen einsach stehen: zusavt- men mit zwei Puppenwagen, einem Roller und einem Kleinkinderdreirad bildete cs den Fuhrpark des Orte«. Alliufrüh ist mein Heber Mann, unser unver- ßcbllcher Vater. Schwiegersohn, Schwiegervater. Urobvater. Bruder. Schwager und Onkel Herr Friedr.WiUt.Beiiler Eisenbahner i. R. im Alter von 50 Jahren, nach langem Leiden von uns geschieden. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Karolinc Beplcr ßeb. Mandler nebst allen Angehörigen. Heuchelheim, den 17 Oktober 1927. Die Beerdigung findet Dienstoß, den 18. Oktober, nachmittags 1 , Uhr. tom Stcrbchause, Ludwig tttnranfl. Kn Presset! txe irmiWnrrg witMS tß -er wen. baß iPMrm 1 «im Irtnrnng In x, nU «imm Dtf dhrai« W« i aufflibobta twn vorn Ministertum für Boikswobtlahrt im vorigen 3ab«v txrauagegebenen Merkblatt über t* Fahrpneiscrmäftigung zugunsten der 3ugenb- pfiogc m Pteuften zu enmeh-netr De ausgestellten Führer .uewe.se behalten ihre Oühlgiett über den 31 Drzeenber d 3. hinaus DL« Heizung der Verkehrsflugzeug, Di, bi« D«utsche Lufthansa mlttftlt, wer- d«n die Vertehrsstugzillg, in solg«nder Leise ge- heizi: Vngesaugte wird am Suspussivpf varbelgefuhrt und dabutch rrm.irmt Di« wann« Lust wird durch ein Bohr durch die tch di« Frauenverelne von jeber beschäftigt, te.ls im Interesse der u ub«lich«u Kinder leibst, teils im Zntereste der Gesellschast. da. wie bekannt, Ne unehelich Gelwrenen e.nen groben Pron tt- fatz de« Verbrechertums bilden. Der neor Gesetzentwurf. der heim Aclchsrat l egt, ist bst weiteren Liessentlichkeit noch nicht bekannt. Land- gerichtsdlrektor Schuht unterzog sich der Mühe, Die neuen Vorschläge mit den bestehenden Ge- setzesparagrapden zu vergleichen und zeigte, daft der Gntwurs manche Besserung und manche B«r- elnsachvng des GeschäftSversaorens brtnflt. aber auch Bestimmungen enthält. Ne zur Kritik ber» auSsordern. Der Aedner verstand es. den Hbre- rinnen die Sdiwierigkeit des Problems Hamu- machen, sowie die Unmoglichkett, das unehelichS Kind dem ehelichen gleichzustellen •• Auftrieb auf dem heutigen ftrank- f u r t e r «chlachtvlehmarkt 4M Ochsen. 7fl Bullen, 709 «ühe, 42b Färsen, 502 «älber, 150 Lchase und 5935 Schweine Junker & Ruh ■ Öefen Der sparsame Ideale Daoerbr< nuer en pfleidt EdHr Borreino bielee / Lmiern/lerkiCTi« Hiesige Wetn« u Svirituofenarohhandiuna I itlt z. Besuch der chsiriekunüschaii iruiflcl. Toureneinen durchaus flrihinen. tüchtigen Derrn der an tntenstves Arbc en gewöhni Ist und gleiche ob. ahn! Lundsch ,lt nz-Erloin betrat hat Ausiübriiche 8ul bS|M| . ^b, ,i ^iU5^5v^- ^i'; Ä®ww5m Äteiben^ BUTTEI z . .. i - % »' w ■fr M< m Dvrn Dühne h> :-innrcn l -« 0fic d"»« S«M""' .^librderi .."ichen SS** 5» '.- 2J! $fl' «L rjsft vccierw Xt ^egiicr^- ü »llen.ni; V.ti'*' Ar nrL,«rZ 7> dri- vaihrnb. von einem (*ield)dli3mann am leiden gelocht. Lchr «Ing. u. BÄD on ben Oleh. Kn» Kartoffel- schalen werb, angenommen Aritz Keßler | **D Weuenroeg 38. bnche HM AmccfÄ sväterer Heirat. dir Angeb. u. 07,11 i. b. GieL Anq Stellengesuche j wmider- de^orateur für ar,c Branchen, nenzeiiliche Ausitel» limnen, beste Emo- feUlun.ien, l 7520 Eine braune lederne 4)oli,n Einigen Schlllem ob. Ächlllerlnnen. auch alleren, tu hier no ) (Selegenheii geb en Unterrich.' In fVlufiribro' (Htmeniiir- 3aU(ilDi in Klavier il ■ 11 gegen Vergütung von nur -* *2— ver >iunbr. au erhalten. WefL schr. Knfrnn n. Anmclb. ei bitte lot u 07507 an b. W Anr. lömilnellßiieün enivnehlt sich im Flicken. Schrifil. Angebote unter 07459 an ben (Btefiener An^eigeu Perfekte DelüÄiln empfiel it lieb in Herren- u Damenwäsche. in u. au‘;»r dem Hause. VTiM WotCTtoiaatr. 4> U. Stadtthcater DieuStaa. 1*. Cftw 2.DiEnsiafl-llü. cerft Zum 1ML webuni- tage von Heinrich o. Silent v.19' ,b.nach'-- »lihr Vas ttäthchev von Seilbrom» Drauiattsche» Märchen von HetRr. a Sleiü Handlascbe am DamSlaa auf dem Lkarkt abdam- den aekouimen. Der ehrliche'Minder wirb gebeten, sie gegen Belohnung nbsimeben auf ber 'Portemonnaie eit Inhalt am ZamS- tag abenb auf dem Wege <4afö Amenb. Vahnbcf'ir.Kirchen- olat) Vanbaroienftr. vsrleren. tt-on wem. fagtb-Gefchst O.G.A Lonn'ag abend hell- brauner *‘'4D Pelz auf dem $?eae von Gieren — Babnhof nach Mleln • Vutbeit verloren A'.-zngek gegen gute Bewona auf ber Bürgcrmel fterelMIciu Vnibew Hausfrauen!kauft nur UJ eex mkx zu haben in allen emsdiLDdatlqesdiäffen Gross sten zum Bezüge weist nach: Gebrüder Friese, Akiieruje s eil schaff Kirschau in Sachsen. W' Holländerin Buffermilchseife “ • 1 Seif 20Jahren beliebt u.unerreicM in Güle,Milde u Wohlgeruch. Überällzuhaben-PreisproStück 35 Pfg Alleinige Hersteller; GUNTHER&HAUSSNERAtG. Nr. 245 Zweiter Blatt g. m irt ier »er linden Eie en^ luswahl }ii volkstümlichen n Preisen! -e itf is- en ifen Eir ^er-Mantel Kostüm Kleid bei plSKNsrvSchtllernv' , | S4ülerlnntn, o.:6 e älttrtn, iftbttr ne / ®rlffltnbtli Mb r. I t'nt errief I In IRuRhbro WBiin-üi.nili hnRlaöltxu.1:; .' Fer plati S ver Nr' 145g 5. bot "Euen i$on tagt ” gitu'^ »ÄM Eine bravst lr^i« it liiM MklAUl einpsiehll nch im Flicken. Achriiil. «ngrd«! unter E an bo wHi." **Ä* SS? ”'S (bell Itbr. »nh | t flnmclö. erWi k U.(17507 ontO> I 1 fttltn ,\non nur - ^Liuvdr. iUJtinlttn ?;:ä , OG *-ss PeU nul ,bc” "««:>•' । ®l5? I nadlirtren.^-1" ' 0 verloren ^Cl., | Wein'*",K Goethe-Bund. falsche Puppcnspicle. IQcnn der grohe Saal bunfc! unb di« kle.na Bichne dell wrrd. wenn bi« ersten Mensch-n- Itrmmen laut werden, und bic Puppen schüchtern ihre Glieder zu regen beginnen, dann tommt man 'ich vor wie tx>r wahren al» Äinb und man frort sich. Mb biefe kindlichste und vielleicht tiefsinnigste jorm deS -Theaicni. da» Pup- penfpicl. noch nicht amfcrritotben und vergess«, ift. D.« altfransösische Bollswe.'e .Marlborough s’ en va-t-en ^uerrc*1 wurde einem Dichter de« mobemen Frankreich. Marcel A ch ar b. Leitmotiv und Grundmefodre für em Drama. Da» auch bei unS in Deutschland schpn über ctlwbc Bühnen gegangen ist. Ernst Ä r c n c t, der jüngsten und fortschrittlichsten Mu'ikergmeratron tu- gehörig, bat ?as Schauste, de» Ächard für die Puppend ahne bearbeitet und eme TIüi'u Mxu geschrieben, hie sich wohl tz^uht an a.iero volksrümltche Dorbilder mMhcftt. und so leben wir nun mit großen Augen da- Halo kindliche, halb ernstdaftc Spiel der Marionetten vor uns entstehen. da- den Damen des alten Vv.ls- liedes beibehielt, obwvdi hier zugleich mehr und weniger «nrtstand, al- Dvlk-liekvafte- und Bolks- pvelie. Halb filmhaft, halb bändelsän.gcrisch ist die Sinlcitunfl zum Spiel: die Strophen des Lieb^ werden von bunten und einfachen Tilbern begleitet. deren jede- ben wechselnden Hintergrund ,ür da- protegierende Terzett abgibt. Danz schlicht, ganz volkstümlich eine halb [t)rJdx. halb balladeske Werse erzächlt von Marlborough» Auszug und Ende im Kriege, von seiner Gemahlin und ihrem Pagen, von den Offizieren, die ihn zu Grabe tragen, und von der Dacht'.gab.. die über seinem Hol;kreuz im höchsten Daum- wipscl singt. DaS eigentliche Puppenspiel wiederholt das Danze, spinnt es aus. setzt cs in Wechtelrede der handelnden Figuren und in farbige Bilder um und durch licht die Handlung bald melodramatisch. bald lyrisch. bald opernhaft mit Musik. Es ist seltsam zu sehen, wie selbst ■s*s> Die (Entgiftung des politischen Kampfes. 3u bl esem Thema, das alle llch für das Dvl's^a^e ver.ntwortl.ch .j--b:cn*c. graoe tn bi Jen Wochen einer er.'^ut .i Zuiprtzung der hmerpoitt. chen Geaen'äye bewert Iqreiben die . Leip, gesagt werden, bab im politischen Meinungsstreit bie Dache nicht immer von der Perlon getrennt werden farot Wer öffentlich Wasser predigt und heimlich Wein trinft, wer $unberttaufenben ein strafendes Dei- spiel sein to ll und hn Privatleben grunriätzllch ben von ihm gepredigten Grundsätzen ins Gesicht schlägt, bie dürfen f.ch schließlich nicht tinm- dern, wenn ihnen bie Maske vom Gesicht gerjfcn wird. Derwerflich ist es jedoch unbedingt, wenn Im politischen Kampse bie Durchschnüffe- lung des P rivatlebenS zur ebenso allgemeinen tote sinnlosen Regel toitb. Ts gab eine Zeit in Deutschland, too den Zeiturp.m bei Leibes- und Lebens strafe verboten war, sich mit StaatSanaelegenhe.ten zu befassen. Währd bet Metternich-Jahre kri stall ifierie sich das össetMiche Interesse au die Vergnügungen eines hoben Adel- und auf biß Theater; dem persönl.chen Klatsch war damrls Tür und Tor geöffnet, inzwischen haben wir tms hohe ftaatß- ^'ürgeiltche Rechte eriümp't. sind ernster geworden und st. ben — wenigst.-ns hören wir dabei allen möglichen feierlichen Gelegenheiten — rach reinen Illen! chhrit-ldealcn. >e m rfwürdig nun, beb gerade im freiesten, im dernolratisch- s.en aller Länder die Freude an der Schmähung des Rachbarn, der zufällig - iner anderen Partei angehört, wieder so uberlrästig erwacht ist! Auch wer Worte nicht ul die Goldwaage zu legen gewillt ist und eine in der Hitze des Kampfes uutergelaufene Entgleisung verzeihend hinnirnint ja. gerade er wird die sortges etzte Arbeit mit schrillen Veleidigungen, Verdächtigungen unb Unwahrheiten als des deutschen Ql amen# unwürdig ablehnen. Parteien und Parteimänner, bie andauernd mit solchen Mitteln arbeiten, stellen sich selber bloh. geben ahnungslos zu, dast es ihnen an gesunden, überzeugenden Argumenten >-Hit. Ohne Frage ist eS leichter, dem Wl.ecpart. sofern man ihn r:ijt überhaupt kurzerhand für einen 3 blot en erklärt, verbrech - rische Reigungen unterzuschieben und banm diese Neigung en mit zornvoller Energie zu branb- nvtTTcn — ohne Frage ist das leichter, als seinen wirklichen Dedanlengättgen nachzuspüren und ihn im . hrlichen Geiste» türm er aus dem Sattel zu lx‘ber„ Oh nimmt an politischen Mahnahmen fei- Xr die Parteifr.tif nicht e nmal sonderliches 3n- tcreflc. Schon weck cS ihr schwer fällt, sie alÄ tassch unb iör.cht anzuprangern. 3hr geht es hier wie in allzu vielen anderen Fällen nur darum. bie verantwortlichen Personen blohzu st eilen unb auszuschelten. die die Keckheit haben, an ein anderes politische» Programm -,u glauben. ViSmarck sagt in seinen .Gedanken und Erinnerungen^ .Welcher gebilbetr und wohler- zvgene 'deutsche würde versuchen, im gewöhnlichen Dc-rfehr auch nur einen kleinen Teil der Grobheiten und Bosheiten zur Verwendung zu bringen. bie er nicht anst 'ü. von der Rednertr.büne vor hundert Zeugen seinem bürgerlich achtbaren Verlebe «SFSSg »Mt I»,1 % bt« »«* Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhessen) ©egner In etner scher eichen, m frtner anständigen Dcsellschah üblichen Tonart ins Gesicht zu Wersen," V.smarck hatte nur zu sehr recht, und diese üble Gewohnheit besteht i m verstärkten Matze beute Weiler. Solange diele schlechte Gepllog. »eit nicht überall be*c.:igt werd n kam — wav le der bct der On ebunfl un' . es radikalen Rachwuchses immer nur etn frommer Wunsch bleiben wird — solange mu'i man s« eben leiden Die Gefahr b«. :eyt also we ter, datz das politische .comRer h iortunc" dazu verleitet, es mit der Ehre des anderen überhaupt nicht ernst zu nehmen. Heute beschränken sich Versuch»- zu gelegener Stunde das Familien- unb perfön..che Leben eine» sachlichen Gegners n d.e Eränerung xu ziehen, leider nicht auslch!>etzlich auf pokhsche Skandalmacher unb ihre Hei'erheNer Dabei wird besserer Schutz der persönlichen Ehre immer wieder für eine dringende Forderung des Tage» erklärt. Von brr.iiener Seite ist kürzlich ausgeführt wc-rden. datz de Strafen für verleumderische Seiet .gungen tm Verhältnis zu denen, die gegen tilge.itum»fteoler ausgesprochen werden, weita us zu gering firO. Denn ein Verlust an Hab unb Gut bedeutet wenig, gemessen an erlittener Ehre nbutze. Ehre ist nicht so rasch zurückzugew.unen tote Geld. Roch beute besteht das ViX'.w?n zu Recht .äin 5>;eb ist ein schändl.ch Ding, aber ein Verleumder ift noch viel schändlicher." England»Beispiel gilt unseren unaufhörlichen Fortschrittlern sonst Io Dict, warum eignen toir uns nicht auch die grau'ame englische Härte tn der Bestrafung von Verleumdungen an? Sv flott und frei das politische Leben in England auch sonst ist. so sehr seine Beweglichkeit uns in mancher Hinsicht als Muster dienen Jönntc. die Persö nl ichkeit totrb ängstlich geschont. Hinter die Gardinen des weltabgewandten Lebens guckt niemand. IBcnioften» dann nicht, wenn e» sich um 'Verborgene» handelt. So unerbltlerlid) aeht her englische Iudge vor, datz er selbst in hochpolitischen Dingen den Beweis der Wahrhe.t nicht gelten lätzt Das erhchr William Stead, als er in den achtziger Jahren vom .3ungfraucnlnbut tm modernen Babylon" schrieb und dabei den Prittzen von Wales, dem kommenden Reichsober- haup:, nachw.es, baß er sich unerhört gröbliche Vergeben hatten zuschulden kommen lassen. 3m Prozesse Parnells gegen die .Times" wurde das Blatt, da- sich mit dem tatsächlichen Ehebruch bcS 3venslchrerS beschäftt^t hatte, zu einer Million Mark Butze oerurteilL Seit dem Äriege ist das deutsche Voll durch bittere schwere Jahre gegangen. [919. 1920 machen manche Ausschreitung im öffentlichen Leben erklärlich Damals litten viele von unS an der Llmsturzpshchose. Heute sollte dies gefährliche Klima mit seinen Folgeerscheinungen überwunden sein. Heute besitzen wir in Hrndenburg einen Führer, der sich unausgesetzt bemüht, die Gegensätze abzumildern und der. soweit es an ihm lieg:, den verbohrten, blöden, giftgeschwellten Hatz aus der Volksgemeinschaft verdrängt. Sein ehrwür- dig^s Beispiel verdient allenthalben Rachahmung zu finden RkindestenS mutzten wir tm# Volksgenossen gegenüber so benehmen, wie wir c# tm Verkehr mit dem AuSIande tun: auch die rabiateste Asphaltpresse quillt von Liebenswürdigkeit und Urbanität über, sobald sie mti London oder gar Paris verhandelt. Warum packen wir uns Deutsche gegenseitia mit gei- sernder Wut an, al# waren wir wütende Hunde? Allesamt erstreben wir, die» sollte keiner dem anderen ernsthaft abstreiten, da# Wohl de# Vaterlandes. Wenn wir schon nicht' auf geme.n- famer Linie marschieren, wegen der Anstchtsbunt- heit im einzelnen, bann brauchen wir uns doch nicht hatzkrächzend in# Gesicht au spucken ®me VoUSgemeinschaft bedarf e.genUich. itm an» Ziel zu gelangen, der Tuchsühlung. und vor allem eine geschwächte, waffenlose Volksgemeinschaft. gleich der unsrigen Dringt sie» auS Parteiverramuheit nicht dazu, dann muh wenigsten# jeder im andern den Ehrenmann achten, bi» zum Beweise des Gegenteil-, unb ihn al# Ehrenmann behandeln, schon um s i ch selber dadurch als Ehrenmann au#* zuweilen Poincar^alsRomanfigur Von Peter W a r m u n d Als vor emlgen Zähren der Rvman .Vella" von Jean Giruudour m Frankrech e chicn, erregte er al; "nw'-ic# Aus'chen deshalb well :n diesem Bu< zwei —Altansq-auungiN d.r Ähng.-n kreuzen, ttk . diese be be ftin.4ichen Pole durch zwei tranzö'ischc Fam-lirn gekennzeichnet unb verkörpert werden d.irch bie Revrndarts unb bie Dubardeaus unb well d uer diesen Rarnen zwei andere stehen ungleich bekanntere, gefährlichere und bebeutenbert: *3 o i n c a r r unb Berthelot. owe; frantzö p he ^ührof arn 1 en. die rrprä'enr.erov zwei Tnpen nach D.s.nnu-. -en völlig oeflieber c.nanXt fern ich in jeder Faser Da letzt b efer Rnman brr in Fran r ch wie ein fasznier der 3:in r> rftc. tr. beut' kann jeder Deutsche leichtttch nachpr.ifcn, wie b.t Franzose Giraudv t leinen Präs de ten unb seine Weitan chaumtg sieht unb tKirftcLi. Criimem wir uns aber etfl was bie BenbelvtS für Frankreich bedeuten Jbr Geschleust schenk! dem Lande eine Reihe grober W ilenichaftter. l e bedeuten fübrenbe. vorwärts trebrnde Frankre ch ba# gute# Franzv'envam m t m nsckhei #fbr?crr.bcn Le ftun- gen unb mit gutem C irnpäertum zu vereinigen weist. Di? ^o.ncari #? Sir waren immer enge, trockene Beamten ?elen. . hrgei.zig. machtsücht. i. gefährlich tn ihrer Beschränktheit und Polncare selbst — nun w-r kennen ihn! Der Erzähler deS Romans gibt sich al# etner au» der Familie der Dubar »raus- Berthelot». man kann sich also denken wrlcheZ Licht auf d e Feinde, die Rebenbans-Pn ncarr# fallen must Unb also spricht er über Rebendari .34) Hörle ihn sv oft in feinen Reden tocb-rholen. datz er Frankreich veikörpere ich laS in sc> vielen Fei- hmgen, datz Rebenbart daS Sinnbild für bie Franzosen fei. datz mir Fw? sei aufstiegen über mein Land. Mein ßanb sollte diese Ration fein, in der nur bie St.mme der Advokaten Widerhall sand; Dank Rebendart gewann Mc Heuchelei, die schlechte Laune in allen Behörden FrankrelchS in den Prvvlnzialstäbtcn. in den Absteigequartieren bis tn die Herzen der Schulkinder hinein immer mehr Raum", lind dann zeigte er Rebendart in jener ttjbtfdbcn Haltung, we er an irgend einem schönen Sonntag da» fällige Kriegerdenkmal einweiht! »Jeden Sotmtag, wenn er am Futz eine» dieser gutzeisernen Soldatett, die geschmeidiger waren als er selbst, sein wöchentliche» Totendeillmal einwe hte unb zu glauben vvrgab. datz sich die Getöteten nur abseits zurückgezogen hätten, um über die Summen tu beraten. bie Deutschland un» schuldig ist. übte er seinen ErpressungSversiich auf diese stumme Jury, deren Schweigen er anrief..... Alsdann hielt er tm Ramen der Toten eine Lobrede auf die Klarheit, auf unser Zahlensystem, auf da» Latein, tn einer schmierigen, zänkischen Sprache voll falscher Exakthett.... Der Krieg? Man hat nicht alle Tage eine so schöne S nl schul ist jung, um den widerwärtigsten pol tischen Cha ratter tn feinen eigenen Augen zu rechtfertigen". Unb natobem er so Poincarös Charakter von einigen Seiten her beleuchtet, zeigt er ihn w rk- llch und wahrhaftig tn der Pose, bie unS Deutschen nur allzu vertraut ist, bei der Enthüllung eines Denkmals für gefallene Gymnasiasten in Paris' »Er begann vom Boden au# zu sprechen. Er schien diesmal leibhaft aus dem Grab entsprungen. Gr spreche, tagte er, tm Ramen dieser jungen Menschen..... unb et log". — ®ltau- dour stellt dann die beiden Fanrlien in diesen scharfen Kontrast' .Während meine Familie (die Berthelot») sich an ben magischen Punkten gefiel, wo die Metalle schmolzen, die Rationen zu- scnnmentoachscn h tten die Rebendart». alle Atvo- raten, zu ihrer Leben-atnwsphäre alles erwähll. waS mit Verbrechen und Streik in Frankreich zu tun hatte." Diraudvur zeigt aber auch, urxb er schildert es mit einer bitterironischen Schärfe, welche Macht der Deist Poincarös noch in Frankreich besitzt. Die Berthelot», von Pvincarö verfolgt und Westen kleiner Verfehlungen verleumdet, finden sich plötzlich von allen Menschen verlassen Von einer tragischen Komik aber ift jene Szene durchweht, da Poituar^ seine MmisterialbeaTnten zusammen- bie immer gültigen Motive der groben und ernsten Kunst auch im kindlich-unbeholfenen Spiel der Ulanor.ctten kaum an Eindringlichkeit verlieren: es ist schön und von dichterischer Wirklichkeit erfüll!. waS fich hier zu Anfang und gary am Gnde begibt: die Siebe der Lady Marlborough, die den au»xiebcnben Pagen einhüllt wie ein Mantel, bie Sehnsucht der daheim vor dem Tor wartenden Frauen unb'bie Bot "chatt des Todes, die den Pagen unb die Herrin für immer trennt 3n Äniefaü, Äobhoenbung, Körper»iegung. höfischer Verneigung. bittend eroobenen Händen sprechen sich rührend die menschlichsten Gefühle aus, unb die alten, traurigen Derie eines bcut- 'chen Volksliedes scheinen tote ein ungesungener Kehrreim Anfang und Ende des französischen Puppenspiel- zu verbinden: ....sie formten zusammen nicht kommen..." Unb dies alle- spielt in der Tat. wie es auf dem Zette! heitzt. in einem achtzehnten Jahrhundert der Phantasie. Was aber zwischen An lang und Ende liegt, eben der Krieg, das ist unser Krieg, ncht mehr der eines ocr'dx’IIcncn Rokoko ober einer Minnesinger-Gotik. Man brauchte da» Flugzeug über dem Schlachtfeld (stillos genug!» nicht zu sehen, um zu willen, datz Achard unb Ärenei Menschen unserer Zeit sind, die in dem Ärieg. den wir erlebten, ben Ärieg aller Äricgc sehen und ihn verdammen Unb man sieht noch etwa- so gut das Pup- penlpiel der groben Motive, der menschlichsten Stinununaen — Abschied und Heunkehr. Liebe und Too — künstlerisch Herr wurde, fo wenig ist es einer, wie immer gearteten Gestaltung des Ä riegt# gewachsen: auch um g.'gen_ ben Ärieg zu sein, unb gerade dann bebari es künstlerischer Formung: dies hier aber ward verzerrt. teils läppisch teil# zynisch unb grausig, etn oe^tocifett o^-nmächriger Versuch mit den unzulänglichen Mitteln der Burleske Ärieg zu .sp:e- ien“. Auch die satirisch-ironische VerbrämuTtg solcher Burleske kann nicht über die fünft!er.- schen Bruchstellen zwischen Auftakt und Aus- llang hinwegheksrn, die zerilotternde Stimmung nickst fcftbaltcn. 3m übrigen trafen die Puppenspieler unter der Leitung von Äari Magersuppe den zwischen Scherz. Satire. 3ronie und tieferer Bedeutung schwanlenden Ton des Marionetten- schaufpiclS im Zvfam77?enllang von gesprockstmem unb gelungenem Wort. Melodie und jiguren* rhythmus mit gutem Gefühl: die Gestaltung der Puppen (Paul Hehler», der Äoftämc lGrete Älüber» unb der Bühnenbilder «Paul Schänke) bewies Geschick, Phantasie unb Sinn für Eigenart unb Dlöglid)(c.ten der Puppenbühne. Der Leitun g de» Doethebunde», der im Verein mit der Volkshochschule ben Abend veranstaltete. gebührt Anerkennung unb Dank dafür, einmal etwa# ganz Reue», obwohl se nur Böses g<:^n ixitter. unb alle bte'e Beamten — jeg. a>. j guc totrb hier tu einem Ne en Kabinettstück e.n- dnngllch pi. t.'chcr M. nschenscht.derüng ant- »orte irtoibiflt. bx he [mb, .m C;:uw chres .^<-77 - bis auf e ien her zu te»richt tX k e unauSgtlproben« Absicht Pv n. are# zu verstehen Zn bie*cm Buch offenbart sich w r2»ch ein gut Teil der Strömungen tue beult tn Fvinkneech .egenernanber ringen, es zeigt bx-n Äampf zwi- 'chen PvtncariiSmus und ^n!»elok.s.nue. es stellt hir wie und warum der Geist des De.ck- mrlredncrs etnfttoeilen noch hegt Poincarv hat sich übrigens selbst mit völliger Anerkennung Diraudoul tn diesem HrmanpcrtTÜt wte.<.er- Ttcbe auf bie’e# Thema p rächt und gchol't, der Deriasser werde es noch einmal b? uern» Ihn so ;icf in die Hölle geftvtz.m zu ha.-.-n Es kpricht für di- unoe-ne Echi »e.! p.-et Ginudouff' Etz^rokterist!. datz b.efe .niig aud> der Poincare des Romans getan haben könnte e» »pricht für Prlnc?o-s gn-' ' en E<>y-r. inn datz er et»g unbek r.-ir bkiben wird — und wir können hinzufugen, datz er bi# heute keinerlei Anstalten getmtz m b u die Giraudour etwa bedauern lassen könnten. bw\4 Buch geschrieben zu haben Ein vorbildliches oberhessisches Heimatmuseum. 8 Schlitz. 16. Ott. Dem von bter chie- denen Ob.rp> rrer Änot»t jetzt er ten Pf.-r^er hmfen, datz unser alter ärnliches. tmr' j : '' es it.btdxn wie einst als Haupt stad: der Grafschaft Schlitz auch heute noch der Ätot. r u;tri- punkt des Schützer Landes ein lehr wertvolles Heimatmuseum bat Es to rbc '->r etwa zwei Gahrsi in der Hin« erburg en- gerichtet und ist in dieser kurzen Zett em Hauptanziehungspunkt für die Bo ucher unserer B rj« stadt geworden vor allem auch für die ^tlz» fchltrser Äurgäfte. von de- en kaum eine ' t Rachmittag»auSslug nach Schlitz versäumt, um dort u. a Sehenswerten un Museum auch cm klares Bild von dem Äulturl'-lxm des Schiin r- lande# zu gewinnen Da# Äulturgeschichtliche ist die starke Seite des hiesigen Hei'i>atmu'eums. Erdgeschichte und Vorgrichichte sind bis letzt Da- gegen noch verhältniem.'f.ig smwach Datz auch. tvaS freudig begrübt wird, d.e ;n- heimischen der Rougrundui g ihre ganze Auf- merffemfeit schenken, zeigt die reichhalfg- O.fto von Geschenken und Leihgaben, die neu euch zur Bereicherung der Sammlimgen von hie la a Bürgern unb auswärtigen Freunden in s.hc stattlicher Zahl ein gegangen sind. Diese Gaden beweisen aber auch weich grotze Schätze kulturgeschichtlich wertvollen Heim.ttgute» tivch allenthalben in alten .Rumpelkammern" oder sonstwo auf bewahrt Unb unb zu neuem Leben hervor- geholt werden wenn erst einmal H imatllmi unb Heimat stolz zur Betätigung ancevc.;t sind, tote es hier durch den rührigen MuseumSa --schuft ständig geschieht. Unter ben neuen Gaben befinden Itdi sehr wertvolle Gegenstände, n. a rin von Lehrer Oswald sBad-Rauhennl grichcmkter . Sltuatton#plan unb Grundrih der Dr-nze-t zwischen dem Drällich Goerzischen unb Fuldifchen Gebiet". Odgemälbe der He-.mat von dem Bev- Imer Äunftmaler Heil, einem g borerxm Schi in er, alte Bibeln von 1700 und 1718 unb vor allem einige von Äaufmann 3. Schilling geriehene .Schwebische D oe r tze t a l eri°. Die letzteren. bie bei ben MünzfMnmlem hoch im Wei.e stehende Objekte sind, erinnern an den Georg Hrch. von Goertz. als Minister ÄarU XII von Schweden unter dem Ramen .Schwed.-n goery" bekatrnt, der am 13. März 1719 als ein Opfer der Unternehmungen seine» Herrn auf dem Schafott in 6:o <4>lag versehen. au! «tuet Udnjc ixxx SO Me« ift K.Usetfe bereit» auHcrum norbanbm. Dl« Acniesun^en fedlen hu Rauhtchtag au^dxutf Nehmen Sie Ihren Vorteil wahr und rauchen Sie: Cigaretten, die Sie nicht kennen, sollten Sie nicht rauchen. Solche Cigaretten zu kaufen, ist immer ein Experiment. Ist es nicht schade um jeden Groschen, den Sie für solche Experimente ausgeben? Schade besonders deshalb, weil Sie es nicht zu tun brauchen! Sie wissen doch, was gut ist. Besonders gut und besonders preiswert ist „Halpaus Mocca . Achtung Mitglieder! Dienstag, den 18. Oktober 1927, abends 8l, Uhr, finden für folgende Verteilungs- Stellen außerordentlich wichtige Mitglieder VersammWeo ngen. lirchenrai 13. Psav : toutht unter sthr wohn er QlitM der Jreimbf und le e befreitet. Ter lahre lang, JP’arrcr r Venfiotttmiw m feinem Schptegete Sritbbtta. ®ttt ij) 'm allen RxcV «n rte, in 3ibba Stau, eine erwüÄ^e inttet bcte.ti ruhten. :g in der vor et fiitdiendiot rhne jenen burdi M> .*n ;>tcn Ikr>jebunj dem Unternehmer Christian Xüspeler von hier ..tx erregen D.e Che'erung der Lterne rrttdat durch den Aiuuniemfbmcr Schä - I e r von Dornholzhausen tee Anfuhr der vre.ite loll dstenllich an DemeindeeinNmhnee t*r>ch«n werderk hn heften Mnvernehmen Qfflantxn habe Am Grabe «prach Pfarrer Röhler von hi« feinem hochgr'chützien früheren Lehrer väterlichen Freund und Berat« tiefgefühlte Worte der Lieb«. Hochachtung und Uncrf.nnung au» und ft eilte dabei die vorzüglich« Lehrgav« des D«r- etviglen, der nicht nur Theoiege. smrdern auch PLdagoge war. in da» rechte Licht Pfarrer Jkrr.tr war etwa 15 Jahre lang Leiter und mehrer an der früheren erweiterten Dolkeschul« btet. jetzt Realschule L <3 nachher noch bi» zu 'einer Amtsniederlegung Diele dankbare ehe» malig« Schuler standen letzt an feinem Grabe Oan» bdonberc Cbabai w a teten d u D.r^to denen auch in mu'ifati chen Fügern au». Gr gründete . tnen gern t'chten Ehor und übernahm viele )ahre del'en Leitung. Aller dieser Derdienit« wurde durch Rran-ntederlegung am Grabe mit armen Rachruten gedacht. Dekan S c r i d a legte on«n Kranz im Hamen de» Dekanat» nieder. Pfarrer Kdchlrr im Auftrage de» Ktrchen- vortzande». Für den Stadt» und Schulvorstand iprach Aekior Gatzert herzliche DankeSworte. >ur den Kirchenchor der au» dem vom Der» ftorbenen gegründeten gemilchten Ghor hervor» .-gangen ist. widmete Bankvortzand v e um inen Kranz mit innigem Rachruf. Studienrat .- a u d b a r ö t hob bet keiner Kranzniederlegung Ne erfolgreiche, vorbildliche Arbeit de» Der- liorbeneii al» Lehrer an der jetzigen Realschule - ervvr Ktrchenrat Werner hat etn Alter von b4 3ahwn erreicht Sein Andenlen wird im Kirchfpiel Dtdda stet» in Segen die den. |:| Gelnhaar, 16. Oft. In erfchreckend-m Mähe greift eben die Blinddarm,nkzün- düng In unkerem Orte um sich In den letzten 4 Lochen find 5 Schulkinder jur Opera- tion nach Büdingen in» Krankenhau» gekommen. Au« Zwei Familien sind je zwei Geschwister davon betroffen. In allen Fällen war «• h chsie Zeit, da >rl< ■ immer |chon stark entzündet war, oder vor der Vereiterung stand. Mrti* Schotten. :h Laubach, 16. Olt Dies« Tage betich- tigfrr mehrere Herren der Än.'ierta'nlinal»- kvmmislivn k-o» nunmehr durch Bildhauer Arnold ferUggcstelf'.e Modell de» Soldaten st andbilde» in Al len dvrf. da» allgemeinen Anklang fand D»r tat» Denkmal in den gräflichen Part zu stehen kommt und inft>lfletall e grurpitrcr. sich halokrc.Afvrmig um Ärcie Maidursi. »ch Marburg, in Oh. Der tzirfl», ttaus- männlich, und tat Gew,rd«ver«t» planen bie ^«ranKalhing von verk,tzr,«agen vom 5. dl» 7 Äopfmbc, Di, Etadro,rortn,t,n bcwill.g- len in ihrer letzlen e.p.unp 1500 «k. um den Vereinen die Durchführung der tteranhaltung $u erleichtern di reich Sirrt) tmui D5K R e u st a d 1, 1». Oh. Dte Schweine- zÜchter « i von Källshaufen oerkauste cn au» Grd'pallen and weniger in Form von Kratern entstanden, die durch die Dertoitlerung ihre heutige Form erhalten haben. 3ntetvf1ani war der Huiwcl». daß dieser Derwitterung der Dog-l»berg seine ÖUcn- stetnlager im westlichen Teile verdanke. Der Vortrag wurde wirksam unterfNitzt durch eine grob« Anzahl sehr schöner ßi4tbtL>er. die der Redner zum gröstten Telle selbst ausgenommen hat. D«- Iander» intereslanl waren verschiedene Ausnahmen von Au»biüchen de» Vesuv». Die dankbaren Iuhörer spendclen lebha. । Detlatl. d. Homberg tOhm). 16. Oh. Die Arbeiten an unterem Gefallenendenkmal gehen nunmehr ihrem Tnde entgegen. Zur Zeit werden die gärtnerischen Anlagen von der hie- bof'citt au» gesehen ha» c» al» Hinter,.rund eine ®nippe von dre: aewalttgen alte i Kastanien. bie unverständlicherwette manch« Einwohner entfernt wissen wollten. Durch den Denk» maUbau veranlaßt, ersLhrt auch endlich die daneben stehende alte Hri»dhos»kapelle. die unter Denkmalschutz steht eine gründlich« Wiederherstellung Ein späterer unlchhner >>2 S 2cib tmA w enn aMvr, i« germar.:' Äffe besonder» ™ . -ff alle» bei xb> kl an' . 3P* '-S$Ä n. Kn. ZSr 'Mit VUtr ni der Si »riS *«4. b Out ge- gludt ist auch d e maststäbliche und örtliche Ein- fügur.g de» Ehrenmal» woraus man heute mit Recht mehr Gewicht legt al» früher O ne t*- ’ontar» schöne Ansicht getoäbrt ?a» Denkn a wenn man. von Otar-Cf'.eiben herkvmmend « Konsumverein Gieben u.Umg. e. G. m. b. H. E J?ah Xaufenbo ,jtrM'Lui Stößer.! Srpr.ffur Raft 1. L. Jo 2. Uil. 5.38.0 • 3 >" 5.40:0. fila| . Ä3t 1- Lore Sran,l bWn ' 71LlU5 rl,r 'Zu R'rc Eopyk 18 Öortf Jlnb 'ch Oofep ffmen Jri 6r lad dal" Uni> ..Irium yhn oder Mstahls vorbestraft ist und Da Die 3ugenD gegen Derartige Menschen geschützt werden muß, lautete die Strafe auf zwei Q^ixatc Gefängnis. Sie war höher als die des Strafbefehls gegen den der Angeklagte Erixfpruch eingelegt hatte. Ein Althändler der von 3ugendlichen Altmetall angekauft yatte, wurde auf Grund des bestehenden ReichsgeseheS mit 30 Mark bestraft. Hehlerei, worauf Die Aicklage lautete, war ihm nicht nachzuweifen. Vereinigung ist Math!!!! In Deutschland sind 35000 (in Worten: Fündund- dreifiigtausend) Lebensmittel - Geschäfte in dem Ma-VerM zusammengeschlossen. Der Zweck ist: Gemeinschaftlicher Großeinkauf zum billigsten Preise. Deswegen sind die EMa-Gaschälle auch ganz besondersleistungsfähig,denn die billigen Einkaufspreise kommen dem Verbraucher zugute! Wer billig einkaiiil, kann billig verkaufen! In Gießen und Umgebung sind 37 Geschäfte der Edeka angeschlossen, welche an dem Zeichen einwandfreie Waren zum billigsten Preise! „Wie-Neu“ Ist eine amerikanische Expref»- DampfbQßclanstalt für Herren- und Damenkleidunß „Wie-Neu“ frischt Anzüge usw. auf. bügelt u.dämpft sie für nur 2 Mk. „Wie-Neu“ Liefert Innerhalb 2 Stunden direkt von der Maschine zum Kunden bei kosten!. Abholen u. Zusend. „Wie-Neu“ übernimmt auch Reparaturen bei billigster Berechnung u sorg füllt. Ausführ „Wie-Neu“ bat »me Tel. 2503 und befindet sich WolkenjasseM. Auto i Telephon Nr. 1730. „Prestowerke“ Aktiengesellschaft, Chemnitzi Verkauf in Gießen: Georg Karl Reit, Kraftfahrzeuge, Bureau, Garagen, Werkstätten, Marburger Straße 34, Telephon 298. « Bllbölanfe 3umm hab. auch blitzblanke; Möbel denn sie gedr. nut Möbeloutz „wunderschön" OmfllloQ. SanertroQ LlU««»Lk "D Auto-Neeb I 1790. zu erkennen sind. Die Hausfrau, welche dort ihre Lebensmittel ein- kauft, bekommt volles Maß und Gewicht, wird freundlich und zuvorkommend bedient und in der Hauptsache gu3a DER DEUTSCHE QU ALITÄTS* 10/50 PS Tourenwagen und Innenlenker mit 4—5 bequemen Sitzen Der Ideale Gebrauchs- wagen In gediegenster Ausstattung zu unvergleichlich niedrig. Preis Lieferung auch gegen beguemeTeilzahlungen zu konkurrenzlos vorteilhaften Bedingungen * 12/55 PS Tourenwegen utk! Pu Ilm an-Limousinen mit 6-7bequem.Sitzen Wie den kleineren Typv so kennzeichnen ouch diesen Geräumigkeit, Eleganz, Gediegenheit Unsere Wagen zahlen tu den preiswertesten des Weltmarktes, ßitt« ▼erlangen Sie Angebot! * Tisch- Linoleum in verschieb .l: Breitenu Farben ______ rieh; Hochstätten GIESSEN Brandplatzl !Tr. 243 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhessenj Montag, 17. Moder 1927 Turnen, Sport und Sviel. A. V. A. L.-5eldbergrennen im Launur a r o n r f u r t a M . 16.0h. (SS.) Mit be.n heutigen ll. D. tl. C. - Feldbergrennen im -tounus für Motorrad r und Lagen ha: die dies- lahnae Äroftfal>rjporltoi|on ihren Adfchtuft getan- den. w< herrtichstem j)ei*ftto«tter waren Lausende au» den umliegenden Orten. Städtchrei. Städten imb au» Fronhuri n. UR. noch den bla-en Bergen de» Taunus pelmr.i und halten die beiden Leit«., der Rennstrecke in dichten Scharen besetz! Ihr Nenn, strecke, die sich in einer ausgezeichneten Bers'ksang befand, begann am Nestaurant . ))o*k Mart anb endete kurz vor dem „Landplacken“, eine Strecke von rund M Kilometern mit einer durchschnittlichen Steigung non acht Prozent. Im Hinblick aus den Massenverkehr waren Unsülle an der Tage-ort nung. Leider kam hierbei auch ein Menschenleben um. Bei der Anfahrt am Ltort rannten mehrere Personen vor ein Motorrad, wurden non diesem ersaht und zu 'Soden geworfen. Eine Person wurde erhebtich verletzt, während eine Frau ihren schweren Verletzung n bald daraus erlag. Autzerdein aeriet cm Wagen beim Ueberholen eine» vor chm fahren- den Motorrades in den Li rahengroben und über« ichlug fid). Der Beifahrer muhte mit einer doppel- Ieiligen Oberschenkelprellung vom Platz getragen werden. Auch aus der Rennstrecke ereigneten 'ich mehrere schwere Unfälle. Ein Fahrer verlor in der Kurve die ltzewalt über seine Maschine, rannte gegen «inen Baum und flog in grohem Bogen in den Wald. Er muhte mit Äeinvertetzungen ine Krankenhaus gebracht werden. Ein besonderes Mihq< schick erlitt der bekannte Fahrer Karrer, der bei einer zweiten Fahrt mi: seinem Motorrad stürzte wobei er sich erhebliche Kopfverletzungen zuzvs,. die seine Ucdcr'ührung in» Krankenhaus erforderlich macht«. Die ticiftunvA-n der Fahrer waren im allgemeinen erheblich besser, al» di« de» vorjährigen Feldderg- rennens. Die Beteiligung, die ursprünglich, nach den ooriiegeilden Meldunaen zu urteilen, ein« sehr rege Vi werden schien, mutzte sich aber aus nur ungefähr 50 Prozent der gemeldeten Fahrzeuge beschränken. Auch lieh die Organisation der 'Jtennoberleihing in diesem Fahre viel zu wünschen übrig. Die schnellste 3rit der Rennwagen und damit de» legte fuhr Otg. Ä i m p«1 (Uudwigshasen) auf Bugatti in 5.01 Minuten, 7*r b unit sein? vorjährige Zeit um 17 Sekunden unterbot Die schnellste Zeit aller Mo« torrädei holte Ludwig D 0 m (Ludwigsburg) aus Stand ird 1000 can in 6.23,3 heraus, wahrend die schnellst« Zeit aller Motorräder mit Seilen wagen von der Münchener Fahrerin Lor« Keller auf F. R. in 633,3 gefahren wurde, eine ganz befonttere Leistung, wenn man in Betracht liebt, dah diese Dame die schwierige, kurixnreiche Strecke zum erstenmal gefahren ist. Die schneiis'.e 'dt aller 6 p 0 r I • und T ourenwagen erzielte simpel (Ludwigshafen) aus Merredee-Benz mit 5.21,1 Minuten. Nachstehend die Ergebnisse: Klasse A, Motorräder. Kategorie 6 nicht über 176 ccm: 1. Rausendarth Oberursel auf Bucker in 7.42:1; 2. Höl- zer-Frankfurt 0. M auf MWH. in 11.14:4. Kategorie A nicht über 250 ccm: 1. Verlach Weil i. D auf Standard in 5.59:4; 2. W. ützäckler Frankfurt 0 ’.'Ä. auf RSU. in 6 57:0; 3. P. Bittors Offenbach a M auf Ermag in 7.19:1. Kategorie B n i d) t über 3 50 ccm: 1. Schwärs; vobtenz auf AIS in 5 40:4; 2. Bormann- Frankfurt a. M. auf Ardie in 5.52:1; 3. Franke- Frank surt a. M auf 2lrdie In 6.31:0 Kategorie C n I ch t über 500 ccm: 1. L Dom Lu'' n ä^burg auf Standard in 5 25:2; 2. A. St si r München auf F.«i. In 5.30 4: 3. Jos Klein- Frankfurt a. M. auf Äorej in 5 4-5:4. Kategorie D u. E nicht über 1000 ccm: 1 L Dam Ludwigsburg auf Standard in 5 23:3, 2. Phil. Karr 1 ' ankfurt n M. auf fjorej in 5.38:0; 3. Jos. Klein-Frankfurt a. M auf Horex in 5.40:0. Klasse B Motorräder mit Seitenwagen. ÄategoritF nicht über 600 ccm: 1. Lore Kelter-Frankfurt auf F. N. in 633:3: 2 Alb fe 11344) a M. auf BMU in 7.00:1; 3. Franz Bücker-Oberursel auf Tüder in 7 k 0. Kategorie<1 nicht über 1000 ccm: 1. Mag« Helbtng-Bvch u- auf Da ?erer in t-38. 2; 2. Aob Trapp Dannftodt aut 231hdH3 tn 659:1; 3 3. Dohfarth-Frankfurt a. M auf Omperia in 7 29 0. Sport- b)D. lacrrnwagen. D« r 1 u n gs g r u p p« VI Klasse ) 350 bi» 500 ccm; 1 Anne ’.rmftabt aus Hanomag in 8.18 2; 2 Lil. A seh re^-Han nover auf Hanomag in 8 23 3. 3 H Buchenütb-H n- nover aus Hanomag in 8 30: 4 DertungsgruppeV Kiasse 0 u. H 500 bi» 1100 ccm: 1. Dörper-Ea e'dors «uf Opel in 6.53:4; 2. Zimmectar.n-Lnmburg auf »fulo in 7.08 1; 3 Müller-F.ankfurt 0.2R auf Pluto in 7.41:3. DertungsgruppeIV Kassel 1100 bi« 1 500 ccm: 1 Lik AoehrL-Haunover auf 2ldler in 6.38: 2; 2. Seidel-Diez auf Bugatti m 7.02:0. 3. 2. Mahr-Frankfurt a M aut Faun in 9.09 2. Dertungsgrupp« lil Rilltet 1500 bi» 2000 ccm: 1. K kavp!cr-t^. Schimmel-Leipzig auf Mercedes in 5.54: 3 Heimwegen. De rtungsgru ppe VI Klaffe J 350 500 ccm: Buthenuth-Hannover auf Hanomag tn 7.25:1; Dertungsgruppe V Klaffe G und H 7 50 bi» 1100 ccm; 1. inimermann-Ltm- burg aus Pluto in 7.06:1: 2. 3cathretn-Lorsbach äuf Fiat tn 7 322; 7 Dertungsgruppe lV Klaffet 1 100 bis 1 5 00 ccm: Fürst von H^hen'obe-Iagstberg- Vürnberg auf Bugatti in 5 21.3, MertungSgruppelil Ä I a f f c E 1500 big 2000 ccm: 1 0 Kimpel - Ludwigshafen auf Bugatti in 5.01:0, 2. v T rützscoter-Biaiin- heim auf Bugatti In 5.11:1; 3 H. Lngel-DieS- haben auf Bugatti in 5.56:2; Wertungsaruppe II ÄtaffeD 2000 bi» 3000 ccm: A. Mc mberger- Frankfurt a. M. auf Bugatti in 5.13:2, Wertungsgrupp« I Klaffe A, B und C 3000 big 8000 ccm: 1. H Heuser-Klein-- schm al kalben auf Steyr tn 5.10:3; 2. H. Laris- Stuttgart auf Alsa-Aonreo in 5.15:2. Die Hindenburgspiele. Der Reichspräsident empfing den Vorstand des Deutschen Reich->ausschusfes für Leibesübungen, bestehend aus Staatssekretär a. D Dr. Lewald, Ltaaisministcr a. D. Dominikus und Geh. Cegahonsrat Dr. Frisch zur Entgegennahme des Berichts über die anlählich feines achtzigsten Geburtstages unter dem Namen y) i n • denburgfpiele veranstaltetco S pari wett- kämpfe. Die Hindenburgfpiele hoben sich einer autzerordcnklich regen Beteiligung aller Lportkrelfe *im In- und Ausland zu erfreu, n gehabt. An Ehrenpreisen sind verteilt worden: 29 900 Hinden - iiurgbllber, davon im Ausland 358, und 5 1 0 0 0 Hindenburg-Urkunden, davon im Ausland 376. Anschließend an die Bericht, rstat- tung überreichten die Herren dem R< ten nachträglich «in« Glückwunschadresie zu fein«m Geburtstag llmErsslgundLiebe. Roman von Robert Misch Copyright dy Carl Dnnker. Berl'.n SW 62. 18 Fortsetzung Nachdruck verboten „Und wenn die Herbftwinde wehen, bann sehnt sich Foseph Lenz wieder noch der Kuliffenluft und feinen Triumphen " Er lachte: „Unser Schicksal — Zwang der Natur!" Und ganz ernfthast fuhr er fort: „Triumphe — Ich werde jung sterben. In zehn oder fünfzehn Jahren werde ich in wenigen Hopfen nur noch eine verblatzte Erinnerung fein. Schillers Wort von unserem Nachruhm ist ewig wahr. Er lebt und seine Dichtergenoffen — und auch die Maler leben. Narretei unsere ganze Kunst — und vor welchem Publikum' fyolb sind sie roh, halb sind sie kalt Und wie dünn ist diese sogenannte gebildete Oocrsch: ht, in die wir bringen. Wenn wir in Mode sind, laust man uns zu. Unreife Mädchen und Jünglinge schwärmen für uns —'“ „Wie ich — „Sie sind die Madonna der Schönheit, die der liebe Gott extra auf die Welt gesetzt hat. um schon zu fein.“ „Wenig schmeichelhaft für meinen Gesang und mein dihchrn Verstand!^ „Dar wäre bann sozusagen ein Luxus ber Natur, woraus Sie eigentlich gar keinen Anspruch haben — 21ber sehen Sie, Madonna“ — hartnäckig kam er auf das Thema zurück, bas fein Gemüt zu bedrängen schien — „sehen Eie sich weiter diese Kunstgemeinde der Bühne an, überhaupt aller Künstel — Der Maler schmückt wenigstens die Wände, er porträtiert diese Handelsleute und ihre Frauen — ber Bildhauer schmückt bie Stadt — und alle ihre Werke lasten sich in Geld berechnen. 3n dieser viändterwelt. die immer mehr dem Moloch Geld eifert, bie sogar Regierung und Beamten nur wertet, weil sie Ordnungsmacher, und die Wissenschaftler, weil sie Schulmeister und Erfinder sind, die man ausbeuken kann, in solcher Welt können wir nur die Clowns fein, die zwischen Diner und Souper ihre Späße machen, heitere ober tragische. Man nimmt uns insgeheim nicht ernst. Man bezahlt un» gut, wenn wir autc -patze machen; aber jeder Lederhändler oder Bonkmenfch blickt auf un» herab.“ Sie blieb flehen: „Auch auf das Bankkonto, daß Sie wahrscheinlich besitzend“ Da lächle er herzlich, mit dem kindlichen Lächeln, das ihm fo wohl stand und ihn knabenhaft machte. „Das wahrscheinlich nicht — aber es ist nicht allzugrotz. Mir läuft da» Geld unter den Fingern weg, als hatte es Furcht vor mir Glauben Sie, ich würde sonst hier gastieren, statt irgendwo in Florenz oder Rom in der Sonne zu lustwandeln? Aber, 3um Teufel, ich spreche blotz immer von Joseph Lenz. Erzählen Sie mir endlich, Bellissima. wie es Ihnen ergangen ist! Glauben Sie mir: ich habe m ch sehr noch Ihnen gesehnt, noch Ihrem Irtbcn Lächeln, nach den großen grauen -lugen, die so gut — so klug sind, nach dem rotblonden $aar und — nach alle m.“ Das Herz schlug ihr hämmernd bis zum Halse; doch sie lächelte ungläubig. „.'Jun — durch allzuviel« Briefe haben Sie Ihre Sehnsucht nicht geratk verraten, mein lieber Herr.“ „Bah — schreiben? Soll ich lyrische Gedichte auf Sie machen? Jedenfalls würde ich Sie Ihnen nicht schicken, Madonna.“ Isa erzählte bann auf fein Befragen von ihren kleinen Erfolgen, von denen sie rcr..ch!lich sprach, und von ihrer Krankheit, der leidenden et.mme. „Schonen Sie sich — reisen Sie! Schade, ich hätte tote gern einmal gehört “ „Als '.itauche oder Adele?“ fragte sie spöttt'ch „Madonna mia — glauben Sie mir, es gibt keine groß« und keine kleine Kunst, nur große und fieine Künstler. Der auf feinem FcDe —' „S c sprechen wie alle anderen aber es überzeugt mich nicht“, unterbrach sie ihn schrofi. Sic waren jetzt oben angekommen und llickten durch eine ÜRaueröffnung in bi? weite Main- und 9tbeinebene, eingefaßt von der Sette der laurus- waldberge. In ber Ferne verschwommen die Turn c Franksurts. 6 e ichauken stumm und entzückt. Er ergriff ihre Hand, und plötzlich zog er sie sonst an sich Diderstandskos lag sie in feinen Armen Er küßte sie beiß und will», und sie gab bem Druck feiner Lippen nach Deutscher FuvdaNbund. *m 6c n»tag tagte in Aoppot der erweiterte Borstana de» Deutschen Futzbokk-Bun bes ’lef Untren des I.oenkausfchustes wurde k t Begründung ein,' 'ug> nbjritung in Lrmeir.lwatt nut der DtoB. bejchloüen Der stastenbestonb ist m i ‘2 0**1 5R? der bem Borjahre stabil g t'kieben ,i jr ten olympiickien Fonds fieber bis ;.tzt 30(<*> Dkk zur Berfügui a Der (•efamtbe- flood wird auf M' gelehugl Die Zahl der gefchösttichen Borst'ndemitgkteder wurde cuf fechs erweitert X*r ü, r.ge Bank. Ufi '<• D.u.lq-ea flafv- ballb ndes tn Danzig brachte bie Wieder- wähl des b.sberiaen Borstandes. Er besteht demnach aus Linnemann iBerttnj, 1 B?rt; ’bc Schmidt (Hannover» 2. Bort. 2 l ü 1 * ? ' !• 3 B.-r' 3d!r r linb Äehl £ r i d c r <Äor! tn.be). Die Bundesgr» schästsstelle 1c4I innerhalb Iahrestrist von Ki " nach Berk i n erlegt werden. derBun» b -* 3 t a ß 1928 findet in Weimar statt, -in Tlcntclfl/ zur Schaffuirg einer L chtebs- richter-Organisailon innerhalb des Bunte-» wurde an^e omi-en. M t Büekstchk aus tos Llympjsche $umi t In 3mH .t?am solsen d e Zwischenrunden und dae Endlpiel der T eu t • schen Zustball-Mcifterfchaft 1 928 im Juni zum Austrag kommen. Fuhball im Bezirk Main-Hessen. Während di« Gruppe Hessen des Main-Hessisü'eii Be-trkes bic»mai von Derbandsspielcn befreit war. begann die Gruppe Main mit den Ai'ckspfelen der Oberliga. Die Spitzenvereine, Sintracht und F u st- ballsport verein 'chlugen ihre Gegner, btt Offenbacher Kickers bzw den Sportklub Rot weist Frankfurt mit bem gleichen Ergebnis vor. 3: 1 Toren Der Lieg Der Eintracht auf fremfr'm Platze ist hierbei etwas Häher zu bc- ttxr cn als der Punktgewinn des Watnmeisiers. der hart gcr.U4 erkämpft werden mußte. Tie Ti cber- läge der ZranNuricr Germania 1 8 9 4 gegen den 1 Fustballklub 1 893 Hanau fiel, wie erwartet, sehr knapp aus, 2 3 Tore, wobei Germania noch kurz vor Lptelrnde 2:0 führte. Union Frankfurt bracht« bem Verein f Ü r Raf en spiel« Offenbach wieder «ine von den gewohnten hohen Aiederlagen bei, denn fte schlug die Hessen 7:0. Ueberraschend kommt ber Mist- erfolg ber Aschaffenburger Viktoria gegen Spielvereinigung 1 903 Fechenheim nicht, nur bie Höhe von 1:4 Treffern erregt immerhin Einige» Aussehen. Der L'ganeuUna, Sport 18 60 Hanau, ber sich either ausfallend gut gehalten hatte, lieh sich voa einem der Abstiegs- ranbibaieii, Viktoria 1 894 Hanau, mit 2.4 besiegen. Trotz dieser nicht ganz den Erwartungen entsprechenden Ergebnisse erleidet di« Tabelle der Truppe Main keine nennenswerten Veränderungen. Weitere Fuhballergednisse von gestern. Vicht alle Vereine des Süddeutschen Fuß- ballvcrvandes hatten am gestrigen Sonntag Punktspiel« auszutragerr. Vur ein.ge Gruppen hatten vollen Spielbetrieb, während in mehreren a tn einige Kämpfe abzesctzt waren und die G^pPe Hessen ganz feierte. 3m Bezirk Bayern schlug V.f. A. Fürth ix-.r F. T Fürth 2.1, F Sp D. Vürnberg erreichte gegen den A. S. V. Vürnberg, der togs zuvvr im Privatip el gegen Bayern München 2:2 gespielt batte, ein 5lnentfch.«den mit 3:3 Toren. Auch F. D. 1934 Dürzburg kämpfke gegen Bayern Hof unentschieden mit 2:2 Toren. Lics bie Sp.ste ber Gruppe Aorbbahern. Di« ®r uppe Südbayern meldet D. S. V München fl<üen Sp. V. 1860 München 1:2, Schwaben Augsburg gegen Schwaben Ulm 5: 1 und den lehr knappen Sieg, den sich Wacker München bei Jahn in Regensburg mit 1:0 holte. Alles war nun wie ein Traum, ein Märchen, wenn sie fvater daran zurückdachtc: feine Liebesworte ur.d Schwüre — ber Spaziergang und alles, was nach ihm folgte. Wie die Kinder lachten sie über Nichtigkeiten, und wenn sie Ihm baooniief, haschte er sie. In irgendeinem Dorfe, beffen Namen sie nicht kannten, fonteten sie tobmübe und hungrig. Das Wirtshaus hatte einen grotzen Wintergarten mit einem Teich, von (Enten und Gänsen btDotiert Krokus unb Veilchen blühten schon in praller Sädfonne. Im Hintergrund eine bewaldete Hügelkette, hinter der noch höhere Bergkuppen aufragten. — Eie bestellten bas M.ttageffen, unb wieder lach- ten sie über alles — über die dicke Wirtin, über die ’ufjmm.nfteQung der Greifen, über das Gedeck und bie Kinder, die neugierig zuschauten. Dabei schmeckte es ihnen vortrefflich, und der Wein war ausgezeichnet. „Wie heißt eigentlich das Dorf?“ fragte Ifa plötzlich. „Drpüb.“ „Welch komischer Name!“ Da lachte er wie toll und zitiert» die Derje Mc> nie», bis sie begriff. Und in sprühender Laune »inerte er Goethesche Liebeslieder und d.« von der schönen Müllerin. Ein Wagen brachte sie am Abend zur Bahn, ^iurz vor Frankfurt — sie fuhren allein in einem Abteil erster Klass« — ftteg er auf ihren Wunsch in ein anderes ftupee. Um 12 Uhr des nächsten Taqes hatte er eine Berständigungsorobe des „Car los", den er am nächsten Abend spielen sollte. Bon weitem nickte er ihr noch einmal zu — bann verschwand er in der Menge. 61« beflieg den Main- ug. F!a hatte ihm verboten, fte in Mainz zu be- juckttn. aber sie 03riete sehnsüchtig auf ein Lebens- reichen von ihm Hatte er sie nur in e uer Laune (eines beiden Temperaments erobert? Sie oer- ct^enoärtiate sich jeder feiner Worte Er hat m ch irgtflen, fehrte es in ihr Eine Kaprice brs grotzen Itters In ber zweiten Aacht bist ftf_ in bie - en vor Verlangen und Berzwetslung Sie kam sich erniedrigt, gefallen vor. 2m dritten lag erst kam ein Brief „Du b st de Schönste — das holdeste Wunder der Sch pfuna dos man kniend bewundern mützte“, fo und ähnlich hieß es darin. 5a» v.chc.gtz« Sp.el r-on atlen in Sud- :-cutkr~ab a2#jctrag.*ixn sah m Stuttgart bie S.l.-r# über ben V 1 B Stuttgart mit 3:1 J arer siegreich wodurch sich bie K. t< r< t*n UH^ifhen ör'oig vertchaf: d lxn unb ihre Mc‘.fc. d^al:Sau»11^!«.« ertzodl ch itcherer haltrten. Sp L S.jttj rt gaarn F C. ’clb und F B 3uMmfcavlen gegen B. s. A. ^ 6 13 Germania Friede.gegen F V Spey. 7 ist Kcrcr. a'.s anzuw h nen ®cc. Dag.^reti hatte 1933 Luda^igsHasen mit 19M ITannli.m viel M h unb gewann nur 2:1. V s L ‘ Tiedarau befirgtc mit bc;n glevch'n 3rz bttK von 2 1 Pbdmr Ludw'.gsd..te:i. -.'3"r<-nd .^a.»-- bcf gegen B f X. Tlannbcim u>tc7cr gan^z be- ckrem^end hoch mit 4 0 Tveen gewann Die Srupp« Saar halte folgenhe Oi.;ü>- nUH zu txr3vil. Ire1- eintgung Fürth lieft sich am Samstag m ÜXeS- baden vom Sportixncin 4:6 schlagen, geratut aber tags daraus in Mainz gegen den F. Cr V 1905 mit 5:2 Xotxit Der 1. F. C Vurnberg weilte im Aheinland. Am Samstag fLug er (tormania Bochum 2 0, am Lomttag erlag ihm «me Aachemm Städtemannschaft mit 1:5 Toren. Fustbast Königsberg - ßelfingfors. Dir Futzdall-Stadteinannschast von Belftng- fors spielt« am Samstag in Stönigehrrg gegen d«n Osii reutzenmeister B. s. B. Äimfiubrrg. ric erste Spielhälfte schlotz 0:0. Nach dem r.echsel heften die Finnen sehr nach, so datz dl« sehr eifrigen Königsberger zu einem glatten 4 1 Siege kamen. Danzig - Helsingsors 3:5. Der mit großer Spannung erwartete Faft- balliiädtekampf Helsingsors Danztg. der am Sonntag anlüstlich der Tagung be» Deutkchen Fuhballbundes zum Austrag kam. nahm einen äutzerst sparrnenden Verlaut imh endete mit einem Sieg« von Helsingsors 5:3 (3:1). Westdeutsche Gehermeisterschaft in Bonn. Am Sonntag wurde tn Bonn die westdeutsche tDahermeisierschaft bei reger Beteiligung h.-r Sportler ausgetrag^n Mestd 50-Äilomrter-sieben wurde Dioden bü che r - 'Duisburg-Aubrort in 1 45.30. west deutscher Meiller nn 25-Kilomet.r-Schen sar A an sen-Lachen in 2:27,12. Vrann'chaftA- lieget ber Verein für Bewegungs'pietc Duisburg- Auhrort. Schmeling verteidigt seinen Titel doch.! Die deutsche Halbschwergewicht Meisterschaft entwickelt sich au einem bum» rislischen Frage- und Antwo.Upiel. M ux beiden D.,kern. Dorngörge." unb Schme l ing, mit 13000 Mark die B»rte zu gerin Lchnx-lmg konnte angeblich bas Gewicht nie bringen, aber jetzt, nach, em der Meister ohi Kro.ie ist, ist r.ne Einigung schnell gckonrmen. wie die Oberste Boßsportbchörde Deutschland- wie folgt meldet: E»»» — ■« > ■ ■ I .irr-r. ■■■■»—| m , Dann kam noch rin Brieschen, in t über die aufgeputzten Frauen luftig mochte, di« sich ort ihn herandrungien. Und auch ein romig -der die Llollegen, d.e braven Äunftbanlroulrr. „Eine Ophelia hatte ich gestern, bi« ich am lieb- fun ins SUofter geschickt hotte. 21» Julio schnaufte sic mir ihre Liebe zu und war geschnürt, datz sie kaum atmen könnt.-. Schade, datz man diese Kunst nicht allein ausuben kann, rote ter Dichter, der an ieinem Schreibtisch sitzt, eher brr Maler, der allem vor der Jlalur steht Ich blickte über sie hinweg und sprach zu einer Julia, bie deine 3ug« trug.“ Sie antwortete; ober dreimal zerriß sie den Bries. Das sie empfand, konnte sie c,och nicht ou->- drücken. Sb-r bah auch sie sich noch ihm sehnte, ' hrteb sie ihm. Unb irgendwo wollten sic zusammen- !omm?r — er solle es bestimmen, »her hier in Jiainj, bat sie, solle er sie weder vor den Soll«gen fennen. r"ti sie :n ihrem Heim aufsuchen. „Dein Zubenkops ft Loch zu bekannt, du lieber Kerl — nimm Rücksicht auf mich!“ .. lud) hier spielte er mit einem läge fischen- leit, an dem man eine Oper gab, den Hamlet, den .Romeo unb den Carlos Leit Lochen schon probte man daran Am läge feiner Ankunft ging sie in bie Berjicnb;gur.fl?probe des Hamlet und setzt« sich aus die letzte, tunkte Bank. Aber er markierte blotz und änderte hier und dort bei den Stellungen. Seiner Ophelia und dem tiaertes machte er 2jerf*11 ebenes vor, ritz auch einige Litze dazroischen. oic ging bald wieder, um sich nicht die Illusion zu nehmen Lie lief in ber strahlenden Lonne bleics herr- ! chen Lorsrühlmgs ipolteren, ganz ongefuUt von feinem Bilde Sie fühlte sich jung und glücklich. :'tur manchmal stand wie ein ungelöstes Batiel ihre .Zukunft cor ihr War sie imstande, ihn zu hatten* Würbe sie selbst auch nur annähernd eine solche Höhe der Kunft je ersteigen können? Aber sie drängte solche Gedanken zurück. Er liebte fte - • was brauchte es weiter! (Einmal ganz glücklich (ein! — Bte men gen Menschen war das befchiedenl 2fQes würde sich zum Guten gestalten. «einer Seite würde sie das H-chfte erreichen Künstler» rühm unb Liebe v«rschwammen ihr in einer unlösbaren Einheit. (Fortsetzung folgt.) .Arthur Bülow als 'IHanaaet von Mar Schmeling, hat Dcr Dor'Porlbchö.de Deutschlands die Erklärung abgegeben, bah Lchmelmg bereit ist, den Titel um die Halbschwer- gewicht-rneifterschast von Deutschland gegen Domgörgen zu verteidigen. D:e Boxsport- beyörde hat daraufhin den Beschluß chres geschäftsführenden Ausschusses vom 13. Otto&er, der Schmelina den deutschen Meistertitel abspricht, aufgehoben, um Lchmelmg d e Möglich- keil zu geben, seinen Titel gegen Dorngorgrn zu verteidigen. Schmeling ist von der Dorsport- behörde in 6trafe genommen. Der Melfterfcha ts- kawps ist vom 30. Oktober aui den 6. November verschoben worden und findet in der Achilleion- halle in Leipzig statt." Deutsche Amateurboxsiege in Norwegen. Die Kölner Amateurborer konnten ihr erstes Austreten am Samstag in Oslo za einem großen Erfolg gestalten. 3m Leichtgewichtskampf siegte Europameister Dübbers über seinen G?gn?r Nordsveen durch Niederschlag. 3m Welter- wicht sieg.e Domgörgen über Walther Olsen durch technischen k. o. Der Mittelgewichtler Kievernagel gewann gegen Nolf Brustad nach Punkten und auch Europameister Müller f -ug im Kampf der Halb'chwergewichtd- klasse einen unktsieg über Nolf T h v u r s e n davon. Eine neue Kanawurchschwimmung. Mrs. Joy Kill, die am Donnerstagvormittag 9.11 Uhr von Map Gris abgeschwommsn war, um den Aermelkanal zu durchqueren, ist um 12.20 Uhr Mitternacht in der Shakespeare.Bucht an Land gekommen. Als ihre Fuße das Ufer berührten, sank sie vor Erschöpfung zusammen, da sic unter der Malte des Wassers schwer gelitten hatte. Sie wurde von dem Regleitboot nach dem Hafen von Dover gebracht. Mrs. Gill hatte für die Durchquerung des Kanals 1") Stunden und 9 Minuten gebraucht. Sie ist Stenotypistin in einem Bureau in Sheffield, ift 24 3ahre alt und verheiratet. Wirtschaft. D!eKohlenprodukrion in Hessen Die monatliche Statistik der Kohlmrproduktion des Volksstaates Hessen weist für den Monat September folgende Zohlen nach: An Braunkohlen wurden gefördert 34 512 Tonnen. Verkauft wurden davon 15 020 Tonnen: der größte Te:l der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet. Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände sowie des Absatzes und Lelbstvcrbrauchs verblieben am Mona'sabschluß absatzsäh g: 5952 Tonnen Rohkohlen. 193 Tonnen Briketts, 1276 Tonnen Nahpreßsteine, zusammen 7426 Tonnen Braunkohlen und Braunkohlenprodukte im Gesamtwerte von 53 344 Mark. Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Auch in der vorigen Woche war das Geschäft am Frankfurter Schlachtviehmarkt im allgemeinen still und schleppend, doch konnten» die Bestände größtenteils auSverkauft wei'den. Regere Nachfrage bestand nach Rindern.Schwein? hatten dagegen nur sehr ruhige- Geschäft, so faß Ueberstand verblieb. Geringere Qualitäten waren wieder vernachlässigt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 343 Ochsen. 75 Bullen. 524 Kühen. 310 Färsen, 1422 Kälbern. 916 Schafen und 5.791 Schweinen. Verglichen mit dem Austrieb der BeNvoche waren 240 Rinder und 670 Schweine Umiaer angelrieben, während 100 Kälber und 1*1' Schafe mehr zum Verkauf standen. Bezahlt B ^e pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen al I 18 65, a2 59 bis 61, bl 55 bis 53. b2 • 8 54; Dullen: a. 58 bis 63. b. 55 bis 57; a. 51 bi- 56. b. 45 bis 50, c. 38 bis 44; bi- 37; Färsen a. 61 bis 66. b. 55 bis c. 47 bis 54; Kälber: b. 78 bis 84. c. 71 77. tl. 65 bis 70; Schafe: a. 48 bis 52. ) bis 47, c. 34 bis 39; Schweine: a. 71 bis b. 69 biS 72. c 69 bis 72. d. 83 bis 71, 1 bis 69; 6.tuen 60 bis 64. 3m Vergleich den Notierungen der vergangenen Woche en Rinder und Schweine je 1 bis 2 Mark cer. Schafe blieben gut behonrptet. während dlbcr 1 bis 2 Mark nachgaben. Don den Schlachtviehmärkien. An ken deutschen Schlachtviehinärkten der vorigen Weche Hai die Belebung, die in der Vorwoche dir gu einem gewissen Grade Platz gegriffen hatte, nicht ungehalten. Zwar war der t'rp-rt be'onders in Großvieh wieder ziemlich rege tätig, doch ist die Geschäftstätigkett mich hier, ebenso wie bei Schalen und Schweönen, nur mittelmäßig zu nennen. Die AustriebS- zahlen zeigen gegen die VorDoä;e nur bei Schweinen wesentlichere Abweichungen. Hier stieg das Angebot von 92 WO Stück auf 99 OOO. Auch Schafe waren etwas mehr aulgetrieben (11 200 gegen 10000). Für Großvieh, waren die Preise im großen und ganzen ungefähr behauptet. vereinzelt wurden sogar kleine Festigungen erzielt. Kälber wurden bei unverändert rege" Nachfrage auf der Basis der Dor- wcch< bezahlt. Die Preisgestaltung für Schafe litt unter den verstärkten Zufuhren. Zwar wurden die Märkte zumeist geräumt, doch erfuhren die Preise verschiedenllich merkbare Rückgänge. Schweine gaben fast auf dar ganzen Linie stärker nach tpooei sich die Rückgänge durchweg im Rahmen von zwei bis drei Pfennigen hielten vereiirzelt aber auch bis zu fünf und sechs Pfen- ntgen ausmachten. Fette Tiere blieben nach wie vor bevorzugt, während fleischige Stücke stärker vernachlässigt waren. Cs wurden, gerechnet tn Pfennig per Pfund Lebendgewicht, folgende Pr ise gezahlt: Binder Kälber Echafc । S Vweine Berlin 20-60 53-96 25-5k 58-72 Bremen 25-56 45-85 — 58-b4 Breslau 18-60 55-84 35-60 58-73 Chemnitz 27-63 70-93 43-58 60-76 Dortmund 30-60 60-95 35-55 58-7o Dresden 27-65 65-92 38-65 60-76 Düffeldorf 25-62 52-88 — 60-7? Elberfeld 25-62 50-88 — 62-77 Esten 30-62 55-110 43-57 55-75 Frankfurt W. 30-66 63-85 34-52 60-78 Hamburg 16-57 35-90 23-61 50-73 Hannover 20-60 43-90 25-53 55-69 Huf um 20-90 — 44-54 — Karlsruhe 18-61 58-83 — 67-73 Kastel 30-62 60-76 — 60-73 Kiel 20-54 34-84 36-62 50-69 Köln 20-63 63-110 33-53 60-77 Leipzig 25-63 53-84 30-67 58-75 Magdeburg 20-62 46-85 30-54 55-74 Mannheim 16-64 62-88 40-45 62-76 München 20-63 £0-94 — 52-72 Stettin 15-58 40-85 20-58 50-72 Stuttgart 14-64 62-87 — 57-85 Zwickau 20-62 60-85 40-60 63-77 * Erhöhung des Privatdiskontsatz c s. 2ln der Berliner Samstagbörse wurde der Privatdis'ontsatz für beide Sichten um z Prozent auf 6) Prozent erhöht. deutsche Rentenbank -Äreditan ft a l L Die Amsterdamsche Bank, die Twentsche Bank und die Internationale Bank werden am 20. Oktober den holländischen Anteil der kprozen l gen Obligationen der Deutschen Rentenbank-Krc- ditanstalt zu Berlin in Höhe von 4 Millionen Dollar zum Kurse v. 951 Prozent zur Zeichnung auflegen. Für die g.fumte Anleihe von 50 Millionen Dollar soll die Notierung an den Börsen zu Amsterdam und Rotterdam beantragt werden. — In Neuyork wurde die Anleihe kurz nach der Cröffnuna der Listen in starkem Umfange überzeichnet. Aus allen Landesteilen Amerikas und aus Europa liefen Zeichnungen ein. • D ie Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft im September. Dec Güterverkehr im September gestaltete sich lebhaft. Die fortschreitende Ernt' brachte zahlreiche neue Transporte. Die Einfuhrtransporte von Frankreich stiegen infolge des abgeschlossenen Handelsvertrages Der Durchfuhrverkehr belebte sich besonders in Hölzern. Manövertransporte nahmen die Verkehrsmittel teilweise sehr in Anspruch 3nS gefanrt wurden 4 086 218 Wagen gestellt, arbeitstäglich 157 162 Wagen, das sind 6825 Wagen oder etwa 4,5 Prozent mehr gegenüber dem Vormonat. Der Personenverkehr war zu Beginn des Monats infolge des starken Ferienrückverkehrs in allen Bezirken recht lebhaft, flaute aber um die Mitte des Monats merkbar ab. Die Betriebseinnahmen des Monats August 1927 zeigen folgendes Bild: Einnahmen 461,35 Mill. Mk, davon 153,94 Mill. Mk. aus dem Personen- und Ge- päckverkehr, 275.44 Mill. Mk. aus dem Güterverkehr und 31.97 Mill. Mk. aus sonstigen Einnahmen. Die Ausgaben beliefen sich für Betrieb und Unterhaltung auf 292.47 Mill. Mk., für Erneuerung der Anlagen auf 62,45 Mill. Mark, für den Dienst der Reparationsschtcldver- fd>rcibungcn auf 54,93 Mill. Mk., für feste ßaftxri auf 13,33 Mill. Mk. und für allgemeine Rückstellungen auf 38,12 Mill. Mk. Für wer- bent-e Anlagen lAnlagezuwachs) wurden 35,9 Mill. Mk auf gewendet. Das Personal erhöhte sich im August um ca. 1500 Köpfe auf 727 732 Köpfe. * Die Hamburger Amerikaanleihe. Zu der Anleihetransaktion des Hamburgischen Staates in Reuyork erfährt WTB -Handelsdienst, daß die Begebung der 5 Millionen Dollar Schahscheine unter äußerst günstigen Bedingungen erfolgen wird. Sowohl her Ausgabe wie der Rückzah.ungskurs werden 100 Pro; betragen, während sich der Zinssatz noch unter öj Prozent halten soll. Beachtung verdient in diesem Zusammenhang, daß die Ham burger Amerikaanleihe von 1926 nur ;u einem Kurse von 914 emittiert werden konnte Frankfurter Börse. Frankfurt a. M, 17. Okt. Tendenz schwächer Zuin Wochenanfang erfuhr die Börfensituakion keine Veränderung. Es herrschte weiter die denkbar größte Lustlosigkeit und Zurückhaltung. Die Tendenz war allgemein schwächer. Bei weiter man- gelndem Ordereingang kam dos Publikum mit A b - gaben an den Markt, da die Tatsache, daß nunmehr im mitteldeutschen Braunkoblenbergban doch noch der Streik ausgebrochen ist, stark verstimmte. Beunruhigend wirkte auch die Lohnbewegung in verschiedenen anderen Industrien. Demgegenüber sand die Steigerung der Ruhrkohlensörderung und die Abnahme der Feierschichten keine Beachtung Zur Zurückhaltung mahnte auch die Lage amGefd markte, die weiter angespannt blieb. Die verschiedenen Auslandanleihen haben sich also, ent gegen den Hoffnungen, bis jetzt noch nicht bemerk bar gemacht. Bei weiterhin stark eingeschränkter Umsagtätigkeit mußte man bei der ersten Kursnotierung Einbußen von 1,5 bis 3,5 Prozent fest stellen. Z -G.-Farben eröffneten 4 Prozent schwächer Stärkere Abschwächungen erfuhren Siemens, minus 3,75 Prozent, Mannesmann minus 5 Prozent, Kali Westeregeln minus 5,25 Prozent und Zellstoff Waldhof im Zusammenhang mit dem Rückgang der Klanzsloffwerte in Berlin, minus 6 Prozent. Don Autoaktien konnten sich Kleyer behaupten, Daimler aber minus 3,5 Prozent. Scheideanstalt minus 4 Prozent. Mitteldeutsche Greint konnten 2 Prozent anziehen. Auch am Anleihemarkt überwog das Angebot, vor allem Ablösungsschuld abbröckelnd. Ausländer ebenfalls angeboten. 'Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 7,5 Prozent Am De- vifenmarkt erreichte die Mark einen neuen Höchstkurs van 4,1865 gegen Kabel und 20,40 gegen London. Paris gegen London 124,08, Mailand 89,10, Madrid 28,29 und London gegen Kabel >,8705. Berliner Börse. Berlin, 17. Okt. Die Börse war heute allgemein abgeschwächt, da ein ge recht ungünstige Vlomentr Vorlagen. Das Publllnm bekundet auf die Meldungen vvin mitteldeutschen Braunkohlen streik in klc.ncin Umfange Abgabeneigung, die aber schon genügte, um das Kursniveau um mehr als 3 Proz. zu drücken Die Spelulcttion selbst blleb unentschlossen und untätig. Zu den ersten Kursen wu.de eS dann auch nid)t ganz so schwach, wie es vormittags den Anschein hatte. londern Spezialwerte, w.e Gesfürel und Rheinstahl, lagen sehr widerstandsfähig. Auch Nebenwerte blieben gehalten. Lchtvä- eher lagen Zunghans minus 4 Proz., Glanz- stoss minus 10 Proz., Berger minus 6L5Proz., Mitteldeutsche minus 5,5 Proz. Das Ausland soll bei den Banken eher niedrig limitierte Kaufaufträge liegen haben, doch läßt sich nicht fest- stellen, ob es sich um Anlagekäufe oder Deckungen handelt. Heimische Anleihen ab- bröckelnd. Ausländer ebenfalls eher schwächer. Airatolier und Bosnier gaben 0,25 bis 0,5 Prozent nadx Rach Festsetzung der ersten Kurse schien die Stimmung etwas zuversichtlicher zu werden, da man glaubt, daß 5er Streik in wenigen Tagen brigeftgt fern wird. Am Geldmarkt blieb die Situation weiter sehr unklar. TageSgeld war zu 8 bis 9 Pro;, stark gesucht. Auch international bleibt die Anspannung bestehen, die Schweiz will angeblich am Donnerstag ihre Diskontrate erhöhen. Zum Schluß gingen die Kurse weiter zurück, mrr Elektro»oerte blieben gut behauptet. Fraitffiirter hjetrcidcbörse. Franksurt a. 9)1., 17. Okt. Das Geschäft der heutigen Börse war bei gutem Besuche im ganzen ruhig. Die Landwirtschaft, die stark mit Feldarbeiten beschäftigt ift, bietet wenig (Betreibe an. Mehl liegt sehr still, desgleichen Weizenklcie, während Roggenkleie gesucht, aber nur wenig angeboten ist Das Kartoffeigeschäst ist lebhaft bei abgeschwächten Prei scn; die Qualitäten seien besser als man erwartet hatte. Es notierten: Weizen, gut, gesund, trocken, auswuchsfrei, 26,25 Mark; Weizen, gesund, trocken, mit vereinzeltem Auswuchs 26,25; W izen, Wetter auer, geringere Qualität, bis zu 23 Prozent Feuch tigkeit 22 bis 24 ; Roggen, ml indischer, 24,75 bis 25; Sommergerste für Brauzwecke 26 bis 2'<. Hafer, in ländischer, 22ch0 bis 24. Hafer, a:.'slandislßer, 24.50 bis 25; Mais, gelb, 19; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 38,50 bis 89; Roggeumeh! 34,25 bis 35; Weizenkleie 12,50; Rogg.n''?ie 13,50; Erbsen 35 bis 60; Linsen 50 bis 80 Heu, süddeutsches, gut. trocken. 6 bis 7 Leizen und Rogxcnftrvh, brahtgepreßt, 4,50 bis 5, gebündelt 3 bis 3,25, Treber, getrocknet, 16,50 bis 17 Mark. Fran!,U r ter Lcülachrviei,markt. Frankfurt a M. 17.Okr. Auftrieb: 1649 Rindrr (bdrun.ee 435 Ochsen. 76 Bullen, 709 Kühe. 425 Färsen). 502 Kälber. 150 Schafe. 5935 Schweine. — Rinder «Ochsen): VoU- sleischige au/gen.ästetc. höchsten Schlachtwerts (jüngere) 61 bis 64 Mk.. (ältere) 58 bis 60; sonstige vollfleischige (jüngere i 55 bis 57. (ältere) 50 bis 54; ( Bullen > jan-cce. oollfleischige. höchsten SchlachiWerts 57 bis tl; sonstige vollflei- schige oder ausgemästete 52 bis 5c; (Zrühe): jüngere, vollileifchige. höchsten Schlachtwerts 49 bis 53; sonstige Dt>Uilct(d)tgc ober ausgemästete 43 bis 43; fleischige 36 vis 42; gering genährte 23 bis 35; (Färsen - Kalbinnen. 3imgrinber—): voll'leischige ausgemä tcte, höchsten Sa-lach'.wertS 59 bis 63. vollllecscyige 54 bis 58; fleischige 49 bis 53. — Kälber Beste Mast- und Saugkälber 77 bis 82: mutiere Mast- und Saugkälber 71 bis 76: geringe Kalber 64 bls 70. — Schafe: Mas! lamm r und jüngere Masthämmel (Weidemast , 48 bis 52; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genähr.e Schafe 39 bis 46 — Schweine Felllchwcine über 300 Pfund Lebendgewicht 70 bis 73; vollfleifchige Schweine von e.wa 200 bis 300 Pfund Lebendgewicht 69 bis 71; von etwa 160 ins 200 Pfund Lebendgewicht 66 bis 71; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 62 bis 65; Sauen 60 bis 64 Mk. - Marktverlauf: 3n Aindem erster Klasse rege, sonst ruhig, äleberstand. Kälber. Schase, ruhig, geräumt; Schweine ruhig und HcfcerftdnD; Schafe, fette Ware, wesentlich über Notiz Der nächste Schlachtviehmarkt findet am Freitag statt. Büchertisch. — Friedrich der Große. Sin vaterländisches Jahrbuch für jede echte deutsche Familie, insbesondere sar Die vate.'.indischen Ver> bände und Vereine, 3. Jahrgang für das 3aUr 1928. Vaterländischer Verlag Halle a. S. Preis 1 Mk. — „öebe veständig - lein Anglück ewigk" ? Dieser Fahnenspruch der Fahne des Regiments Alt-Kracht. der ältesten Fahne Brandenburg- Preußens. ist der Geleitspruci) für den vorliegenden Band deS 3ahrbuches. Der Spruch will sagen, daß wir alle, ohne Ausnahme, arbeiten müssen am Wiederaufbau unseres Vaterlandes und der Wiedererstarkung unseres Volkes, daß dann unserem Ringen auch der Erfolg nichck versagt sein wird Unter «den Verfassern, die Beiträge zu dem vorliegenden 3ahrbuch geliefert haben, sind zu nennen:' Graf von der Goltz. Vizeadmiral Mechelsen. Hans Franck, BörrieS Freiherr von Münchhausen, Eb. v. Rentzell. Oswald Spengler und andere. Die Feoerzrich- nungen Carl Bauers sind ein Schmuck des Jahrbuches. 515 — 3m Verlag G. Beger G m. b. H. Bensheim, erschien: „Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt DenSheim a. d. D." vvn Diplom-DolkSwirt Dr. Aloys Winter. 123 Seiten 8°. — Das Werk, eine Dissertation Der Frcmkfurter volkswirtschaftlichen Fakultät, behandelt die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt von etwa 765 bis 1925 von zwei Gesichtspunkten. Zum einen rein wirtschaftshistorisch, zum anderen bildet die Stadt Bensheim baS Anlersuchunqs- cbjcti, an dessen Realität die richtigste Win- schastSsorm gefunden werden soll. 505 — Dr. mcb. Gr win Silber: Sa 1 var - san? Quecksilber? Naturheilbehandlung? 120 Seiten 8'. Verlag VebenAunst-Heil- hmft Berttn, 1927 506 Rundfunk-Programm deS frankfurter Leader-. (Aus der.Radio-AmschQU-.) Dienstag, IS. Oktober: 15.30 bis 16 Uhr: Die Stunde Der Jugend 16.30 bis 17.45 Uhr Konzert des Hausorchesters: Reue Tanzfchlagcr. 17.45 bis 18.05 Uhr: Die Lesestunde. 18.30 bis 19 Uhr: Funkhochschule: „Altdeutsche Tafelmalerei II", Vortrag von Dr Oswald Götz, Assistent am Stadelschen Kunstinstitut 19 bis 19 30 Uhr: Funkhochjchulc „D.e Krankheit als G--genstanb dichterischer Darstellung", Vortrag van Prof. Dr. Erich Stern. 19.30 bis 20 Uhr: ..Rundfunk und Stenographie, ein Rückblick über meine dreijährige Tätigkeit im Frankfurter Sender", Vortrag non G.org Kalis. 20 Uhr: Uebertragung aus dem großen Saal der Festhalle in Karlsruh Konzert des Berliner Staat:-- und Domchors 'AnlcbliehmL Mn- kerne Klaviermusik Europas Darauf. Sd)olrp(ott*n- konzert: Biastn-Viriuosen. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe der zuletzt befchloster.en Dividende an. — ReichSbankdiskont 7 Prozent. Lombard inS^uß 8 Pr.-zenl rtanffutt a.M. «erl: i i-Uor. S»lu6.' intane Rur» Aur» Kttr* nur* «» 17 1'1 15. IU. j 17 10 . Di Uticbeanldbt v. 162? - 1 VI hl >110, C l itrai (i Oup -l't C»o bt>f 15.8 15 U.tl ] 16 unlm-e'jat bi* i»» . <*', . :>< 5 75 — 5 V _ » , ve.:< 8.1 I.T < . lud JoUaukibc c l».i « . 2urk e<üabeebal«»1tni 18.4 11 b 13,15 - fcerte i 17 — u _ <’/. NJjl Fcnt II 13 i —■ 13,.”. _ * 4 UiumSneu tounac Wt <■•1-w yiuu. li «1 tulltbt 2’an! io IM ICC itu.ei KU . n'Ioru^victtUlcha»' fini u 153 73 '5?..5 154 153 I ttlbnrr lu i5i : 117 159 158 ■’ . itelbeundjt unbubaul , esc 2S1 233 » IKttaQbcn.' .» i36 :$ U3 187 ii: kctOiibaiir > 170. Sw 171 1W.6 Frankfurt a. L' Berlin Sd-Jul, Ji’lVb -Uhr. Aut« Sa>lut- f.urr Anfang Kor» iniiuni: 15. iu. 17. 10. 15. 10. 17. IU. U. « S........ l.G 171.5 177.1 ■ 1? U<^jinüd» ....... b .DJ. 5 201.5 ZU3.K5 20-' ffl.ur. X trfernnijnt • . . IG I7J — 175.5 171.25 13 Gelten Jr xlutll-aume . . . c 131 . 131.75 129 1 • o*<( u iel . Untern . . IG 3.14i <15 sm .05.'. t>amb. tf-irZt. '2i tumer.il * . 1€ 284.5 287.7.> 2M.25 Iranirabk ...... . b — irs.c t'Jbuitlxr k Ko..... 180.7» 178 5 121.25 — K*uberu6....... .0 l“5 • 01 IU4.5 104 7eutl(0r itrböl...... .1 .1 HZ 141.75 Hl 5 ebener Sietutohl« .... . 8 — — 154. 115 <*ehen!trtb 1 ll 5 i'atixiicr........ . b 195 19. I9j IJ 19:.25 vn........ — • 166 1(3 Bergbau...... .8 227 — y ' Jne rnxrfe....... 152 — 121,5 149 Voln.-Rtutfien . . . 1 - 178.25 172 .inneSman^ .f. 3 4 111.25 159.5 162.1. 160 Man» Uder - ... 121.5 izo i.i . 119 5 Ctvd4-lel * Henb. P*bar i 94 d 98 ( tedittei. J?ot#kD nur» 5M4- J‘ ur» -nfang mrt zanpu: | 1 4. 10 17. 10 15 10 17. IU. U'yitpii o.uuu..ii .. . . 1% l :M ■ Onbelberuer tirment . . . L'8 t 6 Oj — — Urmeiit .VcrU'taM ... 1 — '^. avh L Urriraa - - • I. 156 15." — — etbultbrtf TavenOoftr . 15 — — 430 5 ♦26 Chroertf.......... 1/ - — 4.55 4«i L^er. üliuntfofi...... 1 — —» (.*:> 61 L .ntttru..... . . . . liNs ^aldboi..... • — 515 I. 311 34.5 209 LU6 . vilitoi* lütbcrtnibura . IC 19, U8.75 — (' Darlottei ?urgn flafl'r . - IM 132 cilauer ... . . 8 — — le 7 5 185 ... 5'e.nnkr hioioren . . . . 0 114.25 111 U 25 111.6 Ttnmg ......... 1 61 bi 5 Bei r.reift Jtleaer. . . . v 97.6 97.5 99 6 97.5 vuMv rocire....... 1« — • •76 2-i <73.75 rlntoincoi!..... — • ui C t nfteln A Ko.vel . . . 4 — — irr U6 rillte Hv'ii.mui..... t — * feonbatö lite. . . . .. 6 — — 164-5 IM V^amaq ■ 'ejuin...... 5 — 4- (franu «' dunen .... l 69 7- 115.5 68 69 7 5 iirtbner . . . . . 115.5 8>eulicntft(ttbt ...... flnnqba.-v . ...... 0 ;h — * 6 9-’ — 92.5 — t!cd> werke . ...... > 11“ — — aiahifraftTOerfe ...... t IJ' — — IViaa ........... Wefarlultner . n 1.0 ? 131.13 — 8 105 165 — ItttiS Unten . ...... 113 112.5 ötbr. Rot bei . ...... 1- Bl — — S-ciqi k (•aef ntr .... 6 |tll 150 7 18: — Vndd Zucker . ..... L 137 — 137 — Banknoten. !4nimfani*d?t Ä».tr CiL .193 BtifiTldX l'Mtt M.1 58.3» I*i-6 Q« r.tax .... 3,ei II -.<* EnzldS»« ?ete* ..... | 1 6.85 5.4« - CflDF 1 ftefr rvn »ramrornd: Vieren...... eollSne i«be y ntht . . t'cniM >: tu «wie küflTO ‘l>9 ue<,Ä 110,14 II.'.ZI 112..0 IU.54Z v.-dl I.iMj 14.42. •u.:j 73.Ml ’m» iS.U* i:.4u 7537 ..VB -0.71 •I.i» ..ttk • ‘..Kl 1.9b. 0-11 lüixi nu'.f. UL f. IU,« 10.562 ."0.4:: 4,11» 16,4b., 1.356 0.50,. 4.17 L'-f .51. .3.-1 ..SM M.*: WM 4,1V* *.»* 6-16 178, * 1,76» M<,Z6 110.1* 112.17 H :,b» i-.5*3 .2,87 4>.S7b «,l-*u 16,425 ■a),o9 71.S» l.95u ..XI ?«u ■ —S 1,14 ..<-^4 -i.a :.L 1 20.915 I : S ' .S - 44 4*