Nr. 294 Erste; Matt 177. Jahrgang Sreitag, (6. vezenwer (927 anf;oct ftr bu lagronaeeiCT K» ^achmina- vorher. Preis lir l 64he ftr Sn) 2vvr ot; für brn ubcigt* le l Vt ft Slum ^nn; ftr den Xn- |eigtnui| Auri fiiCm.mn, iämlh4> in (Bie e* Die Winierbeihilse in Hessen. ('Bon unterer Darmstädler Bedakuon ) Wljährlich erlebt man Im Kett Ischen Janbt i a in der letzten Cibung vor '2Vth- ischien bat tlbe Schauspiel. All würden grobe Dinge sich ereignen, so bringt sich die Wenge der tzchvrer aul den «y alert en. es ist die Frage nach *ter *2B l n t e r b e I b 111 e . Ne M» bewirft. Die : erbontlungen verliere., jedoch bald an Span, rmg und bei dem Publikum tritt sichtlich Wnt- ^uichung em wohl lösen zunächst Beuulrrtge die «t täuschten Ddua/er ab. dann jedoch nimmt die Hihi der 3bm3n^rnben ständig zu. Ss gehört .i4> ein gewißes Watz von Geduld dazu, um ‘nnbenlang Beben anzuhLren. und am Mittwoch »arbe in Meier Begebung viel verlangt, denn 4e Sidung die um 10.30 Ubr begonnen hatte, jtng erst gegen 4 Uhr zu önbe. Ba» war nun der langen Beben kurzer sinn? 6 e gib i feine Beihilfen ! Da, nutzere ? raebnl, der Tagung scheint dem zu wcherlprechei. der ieber illnfitbiige mutzte sich schon vor'Lochen i^n. bah für die »interbechilsen. wie sie von « tkrteirn gefordert werden, bie Mittel »hlen In früheren Iabren wat es nicht rter». und die Finanzlage Dessen, ist inzwischen > rtesweg, günstiger geworden. Die Anträge aus ♦rtoabrung uon »inlerbeihllsen müssen unter die- < t Umstanden nur al» Agitalion»mlliel angci.il sich darüber Ropiwrbredjen gemocht, wie die bi, WH (KNI Mart beschoss werden sollen, die öd» bescheidener Rechnung erforderlich sind, um i< am geringsten bemessenen Wünsche zu berück- rXigen. Um allen Forderungen nadiiutommen. :fttte eine Million noch lange nicht outflereidjt. Daher mm diese» Geld nehmen bei der befannten 'inonznot Hessen,* Die AntragfteUer taten zuerst , al, ob do» Geld vorhanden sei und nur o e r • teilt au werben brauche: ab bann der Ai- xmjnunilter nachdrücklich aus die sehlende Deckung»- i»glichfeit aufmerffam mochte, erst bann tarn die ■>:\ialbe:i:olratif mit einem Antrag, die rück- i n bi gen Heal Beuern beiwtreiben und die tlf,red?l,parki oerwie» den Münster an dl» Iiicheregieruno. dort müsse er die not- xnbigen Selber anforbern. Vas, bie oorgcschia- eien Wege ungangbar sind, ist ohne weitere» Icr. vom Kelche ist fein Seid für Weihnacht »bei- ' Vtn zu erroaiien. denn e, gewöhn sie selbst we- <• den Beamt n noch Angestellten aber Arbel- \ rm in feintm Machtbereich die Einziehung rück- Lndiger oder gestundeter Steuern vor Weihnach- k, ist proftiich unmöglich. Diese, G.-ld würde auch >*öer aueretrtxn noch au» etil,rechtlichen Stunden ,e- den geplanten ;iroerf oermenbei werden können. Das argebiu, der schirr e iXolcn Beben und Scrb-inblungen war die Annahme eines e,ialbemolralH4>en Antrages mit »chstehendem Wortlaut 1. Der Landtag wolle belchlietzen die Be- giming zu er uchen. auf die Bezirks- sürlvrgeverbunde und Gemein- den etnwirfen au wollen, an alle Personen tie von Den B zirfs üdorge- verband en und bf|rub.>en Ardeifsnachw i- sen un ertzüht werden, eine ODlnler- heihilse im Durchschnitt von 4 0 Mark zu gewähren Die Auszahlung der Veihtl e . rfolgt unter B:rüd|ld)tigun i der kop'zahl der Familie und frfi nach 1N> g'.id teil in Form v?n Lebensmitteln ob.r Jrennma’.eri h r. g frährt werben. D e Beihl e kann auf »ie lautende Monats- unkrft Übung vom 1. Dezember 1^27 bis 30 Apiil 1»23 umgcrechnei werden. 2 Die Begierun t zu ermadttiaen. den Be- zirfs'ür oraeverbän en die Halste der hier uraj ent Hebenben Au wo-düngen aus Landesmitteln zu ersehen." Sin Unbefangener mag vielleichr meinen, eine QAnteriXibilfc wäre damit gewahrt: aber weit :<*chlt’ De r Antrag verpflichtet zu i 0) I s. er fordert nur von der Regierung, bah u auf die Aür orgeverbände un) Gemeinden . n ö i t M damit diese Beth lfen zahlen. Wer» -,7n Ile «ich. tra» mehr ak* wahrlche.ni.ch ist. o können sie nicht dazu gezwungen werden. Ob :v Beihilfen gezahlt werben, hängt au» — 'ehr zu beachten ist — gar nicht von der Heg.cruna. iandern von den Aürforge- ? r b ä n b e n und Gemeinden ab. Die i Ichen -L>udte haben noch am Mitrwach durch r"ttt Abordnung dem Zinanzrn n.ster erklären r'len. dos, lie feine Geldmittel für den . dachten Zweck zur Verfügung haoen: mithin ist :-m Vieler Seite so gut w.e n chts zu erwarten Denn nun auch die Beg;cmng auf Stund des J; '.genommenen Antrages die ^rmüchl gung hat. yl!te. veil i Et die Wittel fehlen. Die man die Sache 1 i ich drehen und wenden mag. es ü feinerie: Uni i4)t vorhanden, bah der ^e'chiutz des Land- -cg^ irgendwelche pralt. chen 2*iuto.r!ungen ha- j -wn wird Die Aussprache über die DtnteröeihiUe ist 21et noch aus einem anderen iPrunbc bemer- 1! '.eiswert, weil auS einer örtlärung des 5inan*- jl , nisters zu entnehmen war. bah staatspo11 - 1 tif -r ^ä 'igten Gasm afchinisten unb für di? gli wertigen Brb it?r beträgt di Ar. e tüz it ab 1. 3Dnuar 1923 57 S unden (Sonnt.igl fünf Stunden), ab 1 April 1923 dreiget ilt' Schicht (Ssn^'egZ acht ©tunben). Die nicht von der H ch- ofenverordnung vorn 3anuir 1925 erfatzten Arbeiter mit zur Zeit 60ftänbig:r Arb. i-ze.t arbeiten ab 1. 3uni 1923 in der 57stündig:.i Arbeitszeit. 5. 3n der weiterverarbeitenden 3 n b u ft r i e verbleibt « bei der durch Schiedsspruch vom 20. 3uii 1927 ge rofsenen Bc.'.climg (52 S imben). Für d.e M hr- und Htbcrarbelt gelten unter B.rückflchtigung ber aus Vorstehendem fich erg b.iO.n Aerrd rungen die am 11. Mai unb 23. 3uni 1927 getroffenen Bcgelongen. Der Zuschlag erhöht sich d'.nach mit Wirkung vom 1. 3anuir 1923 auf 25 Prozent. Srklärungsfrist bis 19. Dezember 1927 18 'Ihr gvgenf. i iq und f ?rnü'>t d in Schlichter. Der zweite Schiedsspruch bestimmt über die Lohnverl'älinisse Die allgemeine Teuerung ist seit der am 1. Mär; 1927 erfolgten achtprozentigen Lobnerh. hung rund 3 Prozent gestiegen. Für die Arbeiter, in--besondere die Gtunbenlohner, ergibt sich feit August durch die damals eingesetzte Arbeitozeitoerfürzung grofjtentell» ein Lohnaussall. Gleichwohl ist eine allgemeine Lohnerhöhung in dem sonst in letzter Seit vielfach üblichen Ausmaste n i ch t t u n l i ch Die ewerkschaften verkennen bei der writerverarbotcn- den Industrie die zur Zeit oorhanhrne geldlich«- und wirtschaftlich mist'.iche Lage nicht. Die erzeugende Industrie hat seit 1°24 bie Preise nicht ertz > ht und den Auslandmarkt trotz der mit diesen Gr'ch iften verbundenen Verluste gehalten. Bezüglich der Er- tragslosigfeit oder der autzerordentlich geringen diente de, Inlandgefchiftes hat der Sachverständige dem Reichc-ardeitsmimsterium <3ahlen oorgclegt, die nicht ernstlich angezwcifelt werden konnten. Durch die Verordnung vom 16 Juki 1927 und die gemätz der Arbeitszeitverordnuna erfolate Verdoppe lung der Mehrarbeit 5 zu schlage wirb die Industrie stark belastet Ss liegen al o zw'.l' en den '"arteien ganz besondere Verhältnisse vor. Veid> muffen sich auf bie Begebung der Arbeitszeit um- stellen. Der Arbeitnehmer mutz für den Vorteil der ArbeitiVerkürzung einen wenlg'tens z itweilen Ausfall an Verdienst auf sich nehmen. Unter Berück ichti^ung alles befien erichien eine Erhöhung ber Stimdenverbienste um 2 Prozent aneeme'sen. Darin und in ber etwa »weiprezenti^en Erhöhung, bie sich aus ber Verdoppe ung des W hrsti nbenzufch'ages ergibt. ist der Lohnau4gieich für d.c zurück, egende Zeit mit abgegolten. Für die weiter ab 1.3ung ist er für die S u.i>mi5&n’r im D rhältnis von 50 zu 50, bezüglich der Akkord- unb Prämien- fen und dem Beich ungünstig beeinflussen, eine Entschädigung für Steuerausfälle zu erlangen. Diele Worte aus dem Wunde des Fi- nanz.ninisters hatten Eindruck gemacht und mehrfach haben fich auch Abgeordne.e in ihren Beben darauf bezogen. Noch aus einem anderen Grunde waren die Xegierung«oertrtt-7T nicht für Vie Winterbeihll en zu haben. Sie betrachten f.ch nur noch a l s ein gefchäftsführende» W l n , st e r i u m und wollten ihren Aach'o'.gern keine fo groben Finanzvers lichtungen aulerlegen wie he die Anträge beding m. Der Minister für Arbeit und Wirllcha't kennzcichnete bei dielcr Gelegenheit die politische Lage m Athen etwa mit den Worteni .Es gibt zur Zen keine Bcgicrung in Hef»en weil sie noch nicht gebildet ist. und auch keine Regierung»- Parteien mehr" Die Landragsverhandiungen am Mittwoch haben dies bewiesen verrnu l.ch wird Vieler Zustand noch einige Zeit andauern. Die Regierungsbildung. Darmstadt, 15. Drz. (Priv.-Tek.) Zur Frage der Regierungsbildung berichtet der .Heffifche Volks freund" in Darmstadt folgendes „Das „Ttainyr vournal* weist von einer entscheidenden Wendung m der hesfifchen ÄoaLtionefrage zu berichten. Bichtis. ist, vast die Verhandlungen mit dem Zentrum aut einem toten Punkt angelanpt sind, nach)cm sich das Zen- trum d-n so;,aldemokralckch.7i Mindefnorderunaen gegenüber ablehnend verhält. Fnfolgdesien find Verhandlungen auf einer anderen Grundlage eingeleitet worden, und zwar m i t der Deutschen Lolkspartei, die llch dazu erboten hat, zweck» Bildung einer .Regierung aus Sozialdemokraten, Demo- kratenundDet.tfcher^olk»partei. diese Verhandlungen haben bisher einen g ü n ft i g e n Verlauf genommen Verhandlungen mit dem Zen- trum find keineswegs abgebrochen; mit einem Ergebnis kannte aber nur gerechnet werd« rogenommen werden. Abu. Sr. fiewenfttln (E fer!« erhebliche Ledenk-n. Die Begel'jrc de» (Entwurfs bearbeitet fo zu bemessen, dast lie - des Aus- falle» tra-e.t und die Arbeitgeber • D^i ach er^ll't (Ich unter Berücksichtigung de» Schied»- fpruc'es vom 18. Februar svle,endes Der Ölunbenlobn für Dari lohn te.rägt für ten 21 -Lhrigen Faaatbe.ter 73 Pf., für den 2ljährl- gen Hilf»arbe ter 60 Pf. D e Akkord- und Lehrlingslöhne find gemätz der Verein- iarung vom 10. Dezember 1927 in den hierfür eince cytcn .'tommilhonfn zu rege.n. D e er Schied»«pruch gilt bis zum 1. Oktober 1828 unkündbar. Srk.ärungsfrist bis zum 19 Dezember. Die Stellung der Parte en. Ter chrisklichc Dtrtallarbciirrürrbrtnb Tcukschlando teilt nut, hast der Schiedsspruch für bie Grosteisen- iiiduslrie Nordwest ein Ablo r.men enthält, da» insofern einen Fortschritt bedeutet, alt fest gelegt wurde datz bie Sonntagabenbschicht nicht um 6 Uhr, sondern um 7 Uhr beginnt, un) >itz für bie iiitzergewihnliche conntagiarbeit von 7 Uhr bi» 10 Uhr ber im Rahmenverlia-z sesigesetzle normal«Au schlag für 6onntog»arb von Rheinland Deftfalen haben beschiossen, das, am Sonntag in Esten eine Funktionäroer- | a m m I u n g für bie nordivestliche Gruppe statt- finden soll Sie haben weiter beschlossen, dieser ,nm.'Hnnärf enteren) zu empfehlen, bie beiden Schiede spräche ab zu lehnen, weil der Schiedsspruch sur die Arbeitszeit nicht die Verordnung de» Arbeit-mmisters vorn 16. Juli 1027 einhält. n>il der Sche)»spruch über den Lohn feine ausreichende Vohrrrhc-bung gebracht hat. unb weil ein« Bindung oorpesenen ist bl* vam 1. ’Jlooein- ber 1 92S . ohne jegliche SicherheitsNaufell ^on ’zlrbcitflcbrriritc wird darauf hingeviefen. datz die aesanite 3 u s- Wirkung der soeben Der off en tilgten beiden Schiel s prüche im Zusammenhang mit der Durch- lübrung ber ArbeltszeitDerer'mung Dom 16.3ull 'ich zur Zeit noch nicht völlig überleben la'le. C6 steht aber fest. datz. wenn nicht i. i Wei! reit Verlaus M Versahrc-ns noch eine freien Ui .je Milderung des Schieds pruches zugunsten der 3ndustrie etitrete. insgesamt eine sehe grobe Mehrbelastung sowohl ber eil n- Ichaffenlen wie der eisenverarbeitenden 3ndustrie cintrctcn wurde. Man Denn ist dabei insbe ondcre aus tie Wirkungen des Lohnausgleiches, die die Werke sehr stark belasten werden, krie weiter aus tie Verdoppelung des bisherigen Mehrst undenzu schlage-, be- onders aber betrachtet man die all*n bere ig- icn (innar.ungen zuwider nun nehr doch ericigte allgemeine Lohnerhöhung in ürtr weiteren Auswirkung 'owohl iür die eilen'ajaf- fen: e und für die ei'envTrarbellende 3ntultric als auch für die ge'amte übrige Wirtschaft al» 'ehr fchweru iegen). D.e endgültige ©tellungrabme t on Arbeitgeber'eite bür t: vor 2 lauf der Er» sein. Der weitere Dang des Der ahrenS ist zur öeit noch nicht zu übersehen. Die Werke haoen über, um von jeder Der'chär ung der Lage ihrer- 'cits abzusehen und un die vollständige Durch- .ihrung des SchlichtungsDerlahretts nicht zu st ren tollen. Dos Seletz fei nicht nur für die Grotzstadt gemocht, sondern auch für da- Platte Land, wo regelmäßig der Geistliche der geistige Führer 'ei. Durch den $ 13 wurde aber an dem bisherigen Zu stand im wesentlichen nichtgeändert. Furchtbare Vranblatastrophe in einem kanadischen Waisenhaus .33 Äiibcr in bfn flammen nmqetommm. Quebec. 15. Dez. (öolff-) Bd einer Jener •- brunfl, die in dem Saini Eharieo-ftosplt^l au»- brach, kam eine grefee Anzahl Utolfeefinb« in den .Flammen am. Bo» Jener brach In der jvdlen Etage de» oirrflödlgen Gebäuden au*, da* mit SCO Waisenkindern belegt war. Da» SL-Cbatte»- hospi) IH eoUfommen abgebrannt Die Panik, die beim Sulammenfiuti de» brennenden Haase» aa»- brach. erschwerte die Rettung und die Tlachsorschnng noch aet.nieten Zasassen ungemein. Zahlreiche verletzte sind In die Krankenhäuser dngelieferl worden. Do» Jener breitete sich durch alle Slodroerfe hindurch so schnell au», bafj trotz der aufopfernden Haltung der Schwestern viele Kinder nicht ?, rettet werden konnten. Immerhin konnten urch da» mutige and jroedinäfelge Verhalten der 41 Pflegerinnen von 371 Kindern mindesten» 200 geborgen w.rden. Dazu kam da» rasche Eingreifen der Jeaermebr. die mit Hilfe von Leitern and Sprung! ,chern ebenfalls viele Kinder au» dem brennenden Gebäude reiten konnten. Die Zahl der bet dem Dranbe am» Leben gekommenen Kinder beträgt noch den letzten Jeslstellungen 33, von denen bisher nur 11 identifiziert werden konnten. Die Zahl der verletzten beträgt 23. Die Feuerwehr durchsucht die Trümmer nach weiteren Celdjrn. Vie wenigen der bl» setzt geborgenen Kinderleichen zeigen deutlich, hast die Opfer den Jeuerlod oder den Lrsiickunq»iod gefunden hoben. Da» Waisenhaus ist ein 140 Jahre alten Gebäude Oos Unterhaus lehnt das neue Gebeibuch ab. Ein nnrrroartftrb Ergebnis. London. 16. Dez. (XU.) 3m Unterhaus beantragte gestern der (irfte Lord brr Admiralität. Bridgeman, die gcstem vom Oberhaus angenommene Entscheidung über bae neue Gebetbuch bem König zur Bestätigung vorzulegen. 3n der Begründung wie) Bridgeman darauf hin. bas, e» viele Jahre sorgfältigster Untersuchung und Arbeit bedurft habe, bevor man sich für die neue Gestalt de» Gebetbuches entschlossen habe. E» fei nicht nur ein Akt der Klugheit, sondern e» liege auch Im Interesse brr Kirche, wenn die Mahnahme angenommen wurde Die Vorlage wurde jedoch heute abend vom Unterhaus mit 247 gegen 205 Stimmen abgelehnt. Infolge des unerwarteten Ergebnisie» kam es in den Wandelgängen zu aufzergewähnlichen Szenen. Die Paria- inentomitgllebcr rannten aufgeregt hin und her und beglückwünschten einander oder sprachen sich ihr Bedauern au». Unmittelbar nach dem Bekanntw?r- den des Abstimmungsergebnisse» verliehen der Erzbischof von ttanterburi) und der Erzbisch" von Bork Arm in Arm da» hau«. Wahrend her ganzen Debatte hatten sie auf der Peers-Tri- dune gesessen, den Reden aufmerksam folgend. Der Erzbischof von Canterbury hatte Tränen in den Augen, al» er do» Parlamentsgebäude verlieh. Ein neuer Kurs in Rom. Mussolini sürcine franzSsisch-italienischtAnnShcrung Rom, 15. Dez. (WTB.) Im Ministerrat führte Muss oll ni u.a. au»: Am 11. November wurde in Puri» der französisch - |ugo|laroi|d)e ftreunb|d)aft»Dertrag unterzeichnet, der schon seit März 1926 paraphiert war. Dam.il» bot man Italien nach der Paraphierung ein Ab- kommen zu Dreien an, wa» au» Gründen, die auf der ftand liegen, nicht angenommen werden konnte. Der sranzäsisch-iugostawische Vertrag ist vom Internationalen Standpunkt und von dcm de» Völkerbünde» aus vollkommen korrekt, aber die Au»iegung diese» Vertrage», die verantwortliche und unverantwortliche Kreise in Belgrad diesem gaben, rief Bewegung in Italien hervor, da» indessen nicht seine Kaltblütigkeit verlor. Elf Tage danach unterzeichnete man in Tirana einen Vertrag über ein Defensiobündni» zwischen Italien und Albanien. Beide Verträge stehen nicht In dem Verhältnis von Ursache und Wirkung zueinander. Im Zusammenhang mit beiden Verträgen erörterte man da» Verhältnis zwischen Frankreich und Italien. Sieht man ab von den Phantasten vieler Zeitungen, so bleiben zwei Tatsachen, die an eine Klärung der Beziehungen beider Länder zu glauben gestatten, nämlich die sehr sreundschostliche Rede Briand» und die Unterielchnuna bee modu» vivendi. Ich halte eine ausgedehnte nervliche und dauerhaste Entente zwis.tien Frankreich und Italien für möglich, ja für notwendig. Soll sie aber sest sein, so kann sie sich nicht nur auf literarische oder rein gefühlt- mdfol^e Motive gründen, sondern auf die B e • leltigung der Urfadjen, die konkrete Rei- bungsslächen zwischen beiden Ländern bedeuten tonnten Die diplomatischen Vertretungen werden sich demnächst mit diesen Problemen beschäftigen, die weder tchwerwiegend. noch unlösbar sind, sondern lediglich vorsichtig behandelt werden musien. wie übrigen» alle Probleme der Beziehungen zwischen Völkern. Sobald die Diplomaten ihre notwendige Vorarbeit beendet Haden werden, wird logildxnrcile eine Zusammenkunft der verantwortlichen Minister folgen, um feierlich die Vereinbarung zu besiegeln Angesicht» der offenbaren und gänzlichen Unschädlichkeit der noch überlebenden Regungen de» Antisasziemu» kann da» faszistische Regime einen Beweis seiner Kraft geben, indem e» sich den Widersachern gegenüber arofimütla zeigt die sich einer solchen Gros,mut würdig erwiesen hoben. In den nächsten Tagen werden von den 600 z u Zwangsausenthait Verurteilten, die sich noch auf den Inseln befinden. 2*0 In Rreibeit gefetzt werden. '?!• herbem sollen alle mearn Beleidigung des Mi nlfterpräfidentrn Verurteilten In diesem Manat b:- bingung'meife freigelasten werben Die fahiftijdx Revalution Ist ihrer Zukunft sicher. Sie oer- teiblgt sich durch ihre Gesetze und ihren Geilt, wütet aber nicht, wie man die» ander»wo macht, gegen ihre Widersacher. Das Gchankstäiiengeseh. £flr und fltflcn daä WrmfinbrbdtimtnitngbrfdH Berlin. 16. Dez zBDZ^) Der Volkswirtschaft, liebe Ausschuh de» Reichstage» begann die Beratung de» Schonkftättengesepentwurf» mit einer all- Oie amerikanische Kreigabebill. Annahme im Repräsentantenhaus am Lamstag erwartet. öaft legtoa, 16. Vez. (®IB. Janflprud)) Der Vorsitzende de» v udßeian»schn sf e» de» HepriknUmtenbaafe». Green, erklärte: .Der Ao»- schutz Hot die Freigabe Vorlage. Me en Up rechend den bekannten wünschen de, Senat» in einigen unwesentlichen Dunklen stilistisch abgeändert worden Ist. I« übrigen aber mit der oorfähriqen Vorlage im reefenflimen überrlnfflmmt gebilligt Da» Re- präsentantenhan, da» die Vorlage brüte nachmittag In Beratenq nimmt, wird sie norau»- slchtllch bl» Samstag in allen drei Gelungen erledigen und annehmen. Bann aber der Senat die Vorlage berät und in wieweit et ihr zustimmen wird, kann niemand oorauv- lagen. Auch der Verwalter de» beschlagnahmten, iremben Eigentum». Sutherland, gab (einer .^uvrr sicht Vordruck, datz die Vortage vom ReprS kmiuntru'.aa» noch oor Weihnachten erledigt werden wird. Die Beratung durch den Senat erwartet Sutherland für den kommenden Jebruar. Tas alles klingt sehr erfreulich und läßt die Hoffnungen der zahlreichen deutschen Beteiligten an der in Betracht kommenden Summe von rund 1 Milliarde Mark in Hoffnungen schwelgen, die sich in den Kursen der sog. Zrei- gabetoerte wieder einmal spiegeln. Wer auch im vorigen Jahr war der Verfaul der gleichen Angelegenheit fast genau der gleiche, llnd wenn heute kein Zweifel besteht, dasi das R e - präfentantenhaus mit ausreichender, vielleicht mit grober Mehrheit die Dorlage unverändert und innerhalb weniger Tage zur Annahme bringen wird, so ist damit wiederum doch in keiner Weise für die Halluna des amerikanischen Senats präjutiziert. Auch am 18. Dezember v. 3. wurde die Bill nach nur dreitägiger Verhandlung mit großer Mehrheit vom Äepräsen- lantenhaus angenommen und noch vor Jahres» schlich dem Senat vorgelegt, der sie feinem ,Co- mitty of Finance** überwies. Don diesem kam ein einstimmiger Bericht juftan>< mit einigen, den deul'chen Interessen nacht iligen Abänderunoen. die notwendig geworden waren, um dem Entwurf einen aüberparteilichen Eharakter und damit die Zustimmung der Parlamentarier beider Aich- tungen zu sichern. Schließlich ist aber die Durchführung an der komplizierten Geschäftsordnung des Senats, an der Befristung jede- Entwurf- für eine bestimmte KonqrchsZslsn und an andern Umständen vor allem einer Obstruktion einzelner Senatoren gescheitert, die in einem langen Aedekampf die fristgerechte Erledigung verhinderten. Gewist bandelte es sich daoei nicht um eine Gegnerschaft gegen das Gesetz als solches. Mer es besteht keine Garantie dafür, das) nicht neuer* Ings ähnliche technische Schwierigkeiten die Derwirkliwung der vorliegenden Bill neuerdings verschieben, wie das im vorigen Jahr und. in etwas weniger akuter Zvrm auch schon üb Jahre 1925 der Zoll war: bei biedern ersten Denuch lagen aller. ingS andere Hindernllf, vor tie aus dem Vorwurf einer JntereMertheit be- letiigter TU>ac:r n:t:r an beftimmten An prüchen . rwuch en. M it alto mirC-eltn» ein verfrühter Opiin smus unangebracht menn man auch hosten darf, daß diesmal nicht wieder die gleiche» Schwierigkeiten au1 treten. Oie Bestechungsaffäre. Hearst vor dem Untrrssichungtzatttzschntz Washington. 15. Dez. lWB.I Heute begann durch den Sonde rauSlHutz des Senats tu Vernehmung Hearsts in der Angelegenheit der angedlichen Dersuche Mestikos. amerikanische Senatoren au bestechen. Hearst erlLlrte. er habe die fraglichen Dokumente durch einen Mittelsmann für etwa 16 COO Dollar gekauft und sie vor der VerS jcntlichung dem amerilaniichrn Geschäftsträger in Weriko und Präsident Eoolidge oorgelegL D e Der- öf entlichung der Papiere habe er als ratet- ländische ■' hen und gewünscht, datz der Kongreh eine gründliche llntersuchung ein- leite. Die in den Dokumenten genannten Senatoren feien Borah. ßafolette. Ävrris u lin. Borah sollte von der mertkanischen Ae- gierunn eine Mellon Dollar. Aorris und Hess lin je 350 000 Dollar und Qa fo fette 30 000 Dollar erhalten haben. Diele Mitteilungen lösten bei den Anwesenden grobes Gelächter aus. Die genannten Senatoren erklärten die Sen Ile erhobenen Verdächtigungen als »windel. Dir V uyorler Ze tun g „Nation** ärt. hast auch sie in dielen Dokumenten genannt werde und datz Hearst einer plumpen FälschungzumOpfer gefallen sei. Der Aedakleur der .Hearst-Zeitung Aew Dort American", Coblentz, tag t u. a. aus .Aus den Geheirnaktcn des montanischen Generalkonsulates in Aeuyork find durch Vermittelung von Miguel Avila, der wahrend d^ Weltkrieaes Geheimagent d.-s am rikanischrn Gmeralftabes war, Dokumente mit meinmt Einverständnis gelt ob len worden. Dah amerikanisch? S natvren von Mexiko Geld erhi Um toi? b hauptet wird, glaube ich nicht. ES htndeli sich bei der ganzen Affäre offenbar um nichts weiter als den Der« such einiger mexikanischer Beamter, ihre eigene Regierung zu beschwindeln." Der Veneralkonful in W ashington. Elias, der nach Hoblnti) vernommen wurde, bestritt energisch jede Kenntnis der erwähnten Dokumente und erflärte sich im übrigen bereit, feine Bankkonten sowie sein: g lamtc teleArrphische Korrespondenz überprüfen zu laffen. Die Novelle zum Reichsversorgungsgesetz. Der Reichstag beschließt eine Erhöhung der Renten. Berlin, 15. Dez. (DDZ.) Auf der Tagesordnung steht die zweite Beratung der Dovelle Aum Aeichsversorgungsaeletz und zu anderen Ver- sorgungsgesetzen. Die Dorlage will die A e n - len entsprechend der gestern beschlossenen De- sotbungserhbhung « r h ö h e n. Der Ausschuh hat weitere Erhöhungen über d i e Aegierung »- Vorlage hinaus beschlossen. Der Entwurf bringt auch eine Erhöhung der Kriegsbeschädigten- und Hinterbiiebenenbezüge. Abg. Frau Aeitze (6da.) bedauert. day im Ausschuh die soz aldemokratilchen Derbesserunds- anträge abgelehnt worden feien. Doch jetzt feien die Renten ganz unzureichend. Die Durchschnitts- rente ter Äriegerbmterbliebenen betrage jährlich 130 Mk., die der OfsizierShinterbliebenen dagegen über 2500 Mk. (Hörtl Äörtl bei den Soz.) Abg. Dr. Krone (ßentr.) begrübt die Dorlage. die einen Ausgleich der fchlimmften Harten bie e. Die Erfüllung weilergehenter berechtigter Wünsche sei leider durch d.e ungünstige Zinanziage unmöglich gemacht worden, darum werde auch das von der Opposition verlangte höher« Sterbegeld nicht gewährt werden tonnen. Die Heilbehandlung mü.se überall gewährt werden. Die vorn Ausschuß in einer Ont- schlieszung geforderte Erhöhung der Erztehungs- beihitfen sei notwendig. Abg. Hüls er t» in bW Vorlage «in. Abg lllitzka. lZentr) erflärte, für feine Partei fei da» Aauptrioment der Schutz Der Jugend. Bekämpfung de» Llkoholi»mu» sei gleich- bedeutend mit Forderung dec Kultur. Der Redner wendet sich gegen da» Gemiindedestimmung*. recht Hbg. Bicke « (D. vp I betonte, da» Gemeiude- beftimmur.g»red)t lehre dir Deutsche Dolfipjrtei nach wie vor ab. Mehr äfl» Poli^imahnahmen könne auf diesem Gebiete die E rzI e hu n g in ftaut und Schule erreichen. flbg. Ma 1 lath lD. vag.) wandte sich dagegen. auf Grund auolöndifcher Erfahrungen ge* setzgebertfche Mehna hm en fCr Deutschland W fr* kn. Der Llkohmoervenuch fei gewaltig gangen. Die Senkung Der Lohnsteuer. Ein netter Vorschlag im Lieuerausschntz. Berlin. 15. Dev > VDZl 3m Steuer ausfchuß des Ae.chstages begründete Adg, Bräning (3cnir.) den aemttn*am»«< «H •• »■< l«f« O»U H e* MA kl "#rauo|afle. Polare Luftmafsen haben Deulfthlanb uberllutrt und eine stark, Zunahme be» zroste» bedingt Aachen batte heut, morgen noch inmu» 11 Grrs Eeisiu», Glesien wahrend der Rächt minu» 9.1 Grll Eelfiu» Gleichzeitig hat sich da» nördliche Hoch weiter iubroärt» auegtbreiiri; unter dem Einilntz hoben Druck» wird dellen trocken, Rartzost- bjtn. Cftiuitftromung zunack.st den WitterungochnrnG^ bestimmen und un» weiterhin kalte» Wetter brtnefiL «etter oarherfage für den 17 De« *e m b e r : Wolkig mit autbeiierung, ilortbowf be» harten Frojte» und trocken. Witternng»au» sichten für Sonntag Seine wesentliche Bänderung Lufttemperaturen am 15. Dezember: mittag» minu» 3.6 Grab Eeisiu». abend» mmu» 5 Eros Eeisiu». am 16 D«|rmber: moraene minu» 74 Gr-s Eeisiu Maximum minu» 1.2 Grab Eeisiu», Minimum minu» 9,1 Grad Eeisiu» — drCtrmperotuni in 10 Zentimeter liefe am 15 Dezember abend» 0 (Brad Eeisiu». am 16 Dezember morgen» 0 Gens Eeisiu» Schneedecke: 4 Zentimeter. Detter lag, auf dem ft über ob» topf Sind: Kordnorbweft: Temperaturen minu» 11 (Brod Eeisiu». Seher wolkig mit etwa» Schien treiben Schneedecke 16 Zentimeter Veschcftrnbett Pulverschnee. — dpvrnnsgt Ich kett für Ski uns Rodel gut. Odenwald. Schneedecke 12 Zentimeter Sporkmöglichkett sm- Händen. Saurrlanb-UJInterbera. Temperaturen mmu» 13 Grab Eeisiu, Schneedecke 25 Zentimeter. Beschaffen heft Pulverschnee. — Sportrncaftchkeik für 6ft und Rodel gut Diflimx«. Temperaturen minu» tz Grad lefpu* schnei decke 28 bi» 30 Zentimrtrr Beschaffenheit: V"lne^ ichnee — SpoNmoglichkett für 6fl nnb Ä*< sehr gut (o^tN , t,töfTuDald«»,! yiz: befreien Eonntt % toten auf. ch ominglüA. »“ in fiotttingbeh ner au- 4nbe cj \ Spttng'chui'ck u - । m 0'liiflt #< ( nur di Leiche, > n«Ki «ep-- rs- , Ä> fip *«J 9 8c|d)ilL V6) * leit 5fl 'auosallt. »£ ic der «Jt0|ir* n f !N noch s «***&* sich "nem 6t”'* tÄSÄ '°' 5,1 «tw*. r* ÄnM Sli» t2 W 6rDtrD'Pi Körper in ble notwendige Haltung. Rich- t,e Bewegung Sicherheit der Ausführung unb . <1» Haltung geben zusammen die Schönheit des frs- Kunstlaufes. ftrcmfrenDorfleUunfl im CMoMtfeeoter Ziehen. Man schreib, uns: Die Fremdenvorstelluvg I ae Sonntag. 16 Dezember, dürfte ganz | bdonbete An i hungskraft ausüben, ba ® o e • I i I e • „® q m o n t" mtl derherrlichenBeel- dovenfchen Musik für diesen Lag an- gesetzt ist Gs ist die letzte Auf-ührung des Verles in der anerkannt guten 3nf»enicrung I öerch Intendant Steingoetter. Kein In- erelsent sollte bi k irJ H4x Gelegenheit per- Lumen, birfe Auf ührung zu betuchen: auch dies- nal gelten ermäßigte Preise, die aller- yinfl» wegen der AN »Wirkung des Orchesters Kapelle bet Aibchswehr unter Leitung von Obermu-ikmeister L ö b e r) um eine Kleinigkeit gkgen bie anderen Fremdenvorstel langen hinauf- erseht werben muhten. Die bisherigen Dorstel- ;en von Jflmoni" waren s irrt ich lebt z,t besucht unb gingen unter starkem Beifall Z »m sich Die Dvrstellung am kommenden Sonntag s gegen 8 Uhr zu Ende. ,Augsburgs und rftitfren*. Zwei neue Dampfer de» Norddeutschen Lloyd Der Nordbeutsche Lloyd hat feine Motte kürzlich durch den Ankauf der beiden Frachtdampser .Aorthweft.ro Mll 1*’ unb .Sou hwetzern Biller »ei r rgänzt Sie sind unter de-n Aawm .Augsdura and .Gießen" m den Olaiieuüienä e g.'reUt b r »xn lerb* deutschen Ölonb seit b-m 1 Juli 1A w der in gleicher Ausbiß ang wie vor dem Kriege — wöchentlich rne Ab'ahn — bnri.*bei w.rd D Augsbura" trat f.liw erst: Xilrrlk- von Brr- men an 10. Deoember an. ihn folg' am 14 Januar D .Gießen". Dir Fchn g hr über Aot- irrbam Genua nach Be'owrn Pe- q Singi- pore. Hongk.ng. Sch^nghri. Bks.i K bc O'ala. . Michelstadt 45. Reichelsheim 34. «l^scld 54, Du dingen 37, Luhdach 20 (nur einklassiger cdjul betrieb), (Brünberg 40. Lauterbach 32. Lich 30, Nidda 44, Alzey M, Gau Aige»heim 4« (außerdem 44 Schülerinnen in der Haushaltungbrbteilung), Mainz 47, Sprendli 62 unb Oppenheim 46 Aus eine Schule entfallen im Durchschnitt 49 Schüler Amtsgericht Gießen. Da, übliche Bild eines ungetreuen Tro- olfion,teilenden ergab die Verhandlung gegen den vielfach vorbestraften Kaufmann S. au, G. ttr reifte im Auftrag einer Firma, für die er ftunbengrlber einnahm rnb für sich verbrauchte. Die fo häufig in solchen Fällen, behauptete der Ange- tlagte. er habe geglaubt, dazu berechtigt iu fein, weil er Gegenforderungen gegen die Firma habe. Diefer Einwand wurde widerlegt. Mit Kucksichi auf die Vorstrafen und den groben Vertrauensmißbrauch erkannte der Richter wegen Unterschlagung In Tat- einheil mit Untreue auf eine Gefängnisstrafe von 3 TOonalcn Der Führer eine, L a st a u t o, au, K. wurde iu einer Geld st rose von 10 Mark ver- urteilt, weil er in Großen-Linden durch eine polizeilich gesperrte Straße gefahren war. Em Viehhändler hatte eine Kuh. die drei läge bei ihm im Stall stand, nicht in, ftontrollbuch eingetragen, auch die ftuh auf Transport nach einem anderen Ort gegeben, ohne dem Führer ein Reben- kontrollbuch mitzugeben. Strafe 20 M k. Degen Ge^hrdung der S:Ntichke,t wurste hinter orrtAr enen Tuten gegen den Kaufmann 1 S. au, G PcbanbrlL Obgleich bet Angeklaate die straf- tMrclMnNung leu^neie fad der Richter ihn att über- !■* an 6 I r a |e: 5 v tt L im Fall bet Unem- innglichkeit 10 läge Gefüngnt,. Der bereit, 'nehrsach wegen Rohheit,- deltkten :. r'. litra-te ®. D au, freßen Hane im tri.ntenen Z.istand zusammen nut einem ^ech- gen oste» auf b> In den LVib getreten batte. Ein Ga'tivtrt war angeklagt, einen Pali-ei- Wachtmeister beleidigt zu hasten, der nacht» in ber Saft wirtschaft bemerkte unb Me Din- schast reribteren wollle. es wurste oorstehalstich der Ärnehmig ng de, Polizeiamte» ein vergleich stöhn te die velei- biguna mit Sebouern zurucknirnmt unb Ne Kosten de, veriahren, träat. FreigefproMen wurste ein Üandwirt au, Obgleich er ionft gute Puter lieferte, war eine, Taget von ihm stammende Buller auf dem Harrt angehallen worden die einen erheblichen Prozent- fotz an Dastet enthielt Die stauptverhandlung er* gab sedoch daß jur die Auberelt ng ausschließlich die Ehefrau de» Angeklagten in Frage kommt. Der (5bemann konnte de» halb nicht oerurteilt werben Sin auswärtiger Men».er wurde mit b Mark Geldstrafe belegt n I er ein gefchlachtete, 9 alb in einem Sack befördert baue. Ta, ist au, hngienischen (Brunben verboten Frelgefpro- rbe er irlomeu ole < ba» gegen Abend eingesuhrte Fleisch nicht auf dem kürzesten Deg zum Schlachibau, gebracht zu haben, ör uob an. zwischen 6 und 7 Ubr abend, wäre da, ,^l.i'ch doch nichi mehr ;ngenommen worden Da, n ar zwar ein Irrtum, aber einer, der dem fln« aeflagten nicht zur vast gelegt werden konnte, do bi, »fit noch nicht von der Schlachlbanaoerwoltimg perölfenlliAl ist baß auch noch 5 Ubr nachmittag, Fleisch angenommen wird Tiefe Veröffentlichung lall, wie ein 'Beamter de, Schlachthause, angab, demnächst erfolgen. Ein Student, der auf dem Dort weg auf dem Bankett gefahren war. erhielt eine kßeld- ft r a f e o o n 3 TO t Strafmildernd kam in Betracht, daß der Fohrdomm damals unbenunbar war und nur ein gerinoer Verkehr herrf-tte. Daß er einem Voli»eiwachtnn''ster einen falschen ‘ftamen angegeben hot. konnte nicht fefigeftdlt merben. da der tlnpe- floate die, bestritt und die Zeugenauasagen erhebliche Unklarheiten ließen. Serlinrr ^örfe. Berlin. 16. Dcz (TVTB Funklpruch.) Angesichts der ungelllrten Situation In der Eisenindustrie herrscht im heutigen Frühverkehr bislang noch völlige Zurückhaltung Allgemein scheint man die weitere Entwickelung der Tinge abwarten zu wol'en Bon Umsätzen war bisher noch nichts zu hören. Am Devisenmarkt nennt man London—Paris mit 124.03, London Kabel 4 88275 bis 4,88325. Mailand gegen London 8« 90 Li« 90.03. Brüssel 3< 8«. Mtdrid 29.16 b s 29 19. wennjlt einen, <&äbakfminB ftvrd) eine Weitynadfa gabt erfreuen wollen. 0U QDa^rJc^einhcf)^it ijt° Zwar groß, daß erjefon immer HAUS NEUERBURG Wlarfai bevor&ff, fyai, denn es find die Zigaretten, welche die wetttfte Verbreitung befit&n. QÜofie aber feine fyfondere (Vorliebe niefy, kennen, werdenSie Jtets in deneflugen eines SZaucfrers mit den Tfrtgug- niffen einer jb bekannten Sirma (Sachkenntnis und gepflegten Qefcfymac^ beweifen. Qftbfen unrefie bitten, fleh in einem guten Jabakc faden die Qefihen^-^hckjtng^ vono)iAUS\Q (ftEUEZBURJa?zeigen zy. laßend. Geschenk fedam^en stehen xuJhrer Verfügung, sie tisseru schon äusserbch die Freude vermuten,dx nn JnhaR verborgen liegt 1) 50 LÖWENBRÜaC j 25 güldenring ma$ou > 9 marko 25 GÜLDENRING 2J 100 RAVENKLAU.......ÖMARKd die schöne Ausstattung ist kein Präsaufschhg bereamet kauften juulin ti 1 (öi Springmanns Geschenk - Gutscheine Sonntag geöffnet von 11 bi» 6 Uhr Umtausch nach dem Feal gestattet? 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Ileee ufro, wegen ri uigave au lese», annconi- baren 1#rd4 ah ver- kauten. ( Grohen Hörfaal der Universität Dr. med. H a e d e r l I n. Bad-Dauhetrn. über Ausdrucks- «halt unb Plychologie der Hanbschrist. Der «»Nragenbe führr« etwa folgendes aus Wir erkennen den Menschen au« bet Ferne nicht an ben setneren Giitzelheiten feiner Gestalt, sondern an feinen Bewegungen Denn jede Bewegung eine« Men'chen ist etwas unmittelbar an leine perlönllch« Delenhelt leinen Shatakter Gebundene.» und von bie'em Bestimmtes Auch bie Hanblchrift ist eine Form persönlicher Bewegung. und deshalb Io gut zur Untersuchung geeignet, weil sie bie einzige Verfestigung in- dividueller Bewegunassorm ist. die es gibt, während alle anderen normen wie Gang. Mimik. Rörperhaltung. flüchtig sind. Da« Boll«bewusit- fein hat um diel« Zusammenhänge leit langer Zeit gewußt, unb dieses D.ssen hat lernen Ausdruck in der Aecht«Verbindlichkeit der hanbichrift- lichen Unterschrift gefunden. Gin« Unterschrilt ist deshalb rechtsverbindlich, weil sich ’d)on in der Sulaeunenfügung weniger Buchstaben zum Aamenszug ein« jedesmal einzigartige Ligen- gestallung findet, die nicht zum zweiten Male vorkommt. Früher hat man sich viel um di« Zusammenhänge von Lharakter und Schrift gemüht, aber biefe Zusammenhänge sind zu einer wirklichen Wissenschaft erst durch bk grundlegenden Arbeiten von Dr. Ludwig R l a g c « ^e nacht worden. Die wissenschaftliche, aus Wefensfor'ch'rng zielend« Graphologie stützt sich auf d e Willen'cha^en der Ausdruckskunde und der Lharak.eTv's.'ie b:e ebenfalls durch Rlages .ahrzehntelange Untersuchungen trag'ähigen Un:«. gründ telomraen haben. Schon im neunten Leoensiahrc jeigt die Handlchrist jedes Rindes ausgcoräg:» charakteristische Sigenart. Denn alle Wiedergabe des Gr- lernten, auch im Schreiben, geht durch eine lebendige Persönlichkeit hindurch deren persönliche Gestaltungskraft sich in dem Di edergegebenen ausdrück' ‘ orrfflooenb# Well mcht al« gegeben ansehen. fon- ” olge bet yrrflanfte« t Raturfroflf unter- der in seltsamer Verblendung für ein Pban - t o m lampst, anders kann man bei der wirtscha t- lid"*n Abhängigkeit Ratalanien» von Spanien feine Pläne und Absichten nicht bezeichnen, denn gelingt ihm wirklich die sogenannte Befreiung feiner Heimat vom ..kastilischm Joch", so wäre bie erste Folg« eine wirtschaftliche R a - tastrvphe Mit der sranzöslschen Indufttte kann bie katalanische nicht konkurrieren aus dem örbortmarfte and«.er Länder eben owenig. wie die letzten Rnsen hinreichend deutlich erwiesen haben, und ein durch Zollschranken abgesperttes Spa men würde für bl« Spinn«r«ien unb Webereien tn Tarragona. Sabadell und Barcelona, für di« katalanischen Schiffswerften und Malchl- nensabriken das Gnde bedeuten. In seinem Optimismus, der immer noch mit einem schließlichen Gndersola rechnet, zählt Oberst Macia vielleicht auf die Mitwirkung des unruhigen Industrie- Proletariats. da« für kommunistisch« und anarcki'' sch« Umtriebe zwar leicht zu haben Ist, d« sen Füh e aber di« Tragweite ilner X ennmig von Spanien i>on anderen Gcsicht«punkten aus beurteilen werden al« der rücksichtslose Separatist Aach dem «^ehllchlag leine« letzten Putschversuchs, den er in Verbindung mit einem anderen Befreier, Garibaldi. Ungeniert«, wurde Macia übrigens au« Frankreich au-gewie'en und schmiedet letzt mit seinem Anhang von Brüssel au« Remplet te auf lehr abenteuerlicher Grundlage Dach feinen letzten Aeuherungen will er Im gegebenen Moment mit einer Schar von 4000 Bewas ne en von Andorra aus feinen Rricg gegen Spanien beginnen, sobald der Aulltand tn Barcelona ausgebrochen Ist. Gr läht dabei aber vollständig außer acht, daß in Ratalanien sehr stark« spanisch« Garnisonen stehen. die jeden Aufruhr im Reime zu ersticken in der Lag« lind und dem Groberungszug des Herrn Obersten ein rasche« Gnd« bereiten würden Anders haben sich die ehemaligen Mitglieder der gemäßigten Partei der .Liga' eingestellt Wie ihr Führer Duran h Bentosa neu- __ein« Uederfchäsung der neuen lech- mfchen Errungenschaften flotlhnbtn. unb man foll'r sich doch auch einmal klar werben darüber, ob e« wrrfiich zweckmäßig rft sooik wie möglich die menschlichen Sörperkräfte auezuschakten unb »en Menschen mehr ober weniger nur jur ffroänjung her toten Maschine zu benutzen. Mu«kelkröfk fo- wohl di, dem Menschen gegeben find, al» auch Geisteekratt, müssen geübt und nutzbar gemacht werden, sonst entsteht ein Gefühl de» Unbefriedigt- Gän^-nftrn Leistungen au« unserem technisch unb FuÜurell fottgeschrittenen tieften gar nicht mehr hin- wegbenten unb -wünschen mögen. Unb doch kann Allen Stauen in Organisationen unb Sen. bie natürliche Ausgabe de» 6*»e» und.der bt« lebenbioer tieften» , »germefen G» kann beohalb nicht g!eichaüli»g sein, daß diesem Leben tn ,<
‘.-r euie neu« groß« Gefahr Die wisienschaftlich« Deutung einer Handschrift stützt sich aus genaue Bestandsaufnahmen der Schrift In der zedesmal die bewußtseins- femeren oügt bl« bewußts«lnsnäheren. welche allein willentlich abgeändert werden können, bei weitem übertreffen. Aber lebe vorgenommene willentliche Abänderuna ist für den Graphologen leicht erkennbar und stört nicht bi« Deutbarleü. An bie ^erglÄderung bet Schrift schließt sich der Ausbau des Lharallerbikdes an. welcher wieder verwickelten, im We cn ausbrückender Bewe^un- gc i begründeten Ge > f über die der Bortra^nb« einen kurzen Ueberb.ick gab. Di« wissenschaftliche Graphologie ist einer der Wege bk tief in« Innere menschlicher Wesenheit. zur See'.« bes Menlchen selbst führen. Aus bie'em Wege ist bet große Zusammenhang eines Cee'-engefügt« und einer Lharakterdilbung zu- Slich Wichtig für bie ärztliche Berwenduna schrisiwis'enlchastlicher Be ur.be ist es baß c Ronfliktslagen des Mcnlchen unb bie al« Aeurole bezeichneten Störungsfvnnen sich beut- sich au« dem Schrift bi lb erkennen lallen unb daß Io auch von bet Hanbschriltenkunde her ein Zugang iur Heilungsmöglichkeit dielet Störungen sich eröffnet. droht di« Mrchantsierungd«« H r bt i L Durch bk Arbeit drohi ferner bk dwnrfkruna be» »«n | ch« n im Senil in* durch den ’üeruf bk Mechanrlkrung auch seine» Denkens, seiner Seels. Wir all« wissen, daß da» XWftrkwi unb da» 3ik unsere» gehetzten urcki auf Sparsam- kttt bedachten Zeitalkr» in dem ckr | atz von »enschenkraft durch M a s ch t n t n a r d »i t besteht Zwwfello- hat e» auch sein« outen Seiten, und für manche Arbeit ist bk Wandlung de» Br- betteproyfle» im Intereste der MensHttchkeit sehr zu begrüßen wie e» auch zu begrüßen ist. daß manche «Lett, deren örgebmlle nicht tm «nttang standen mit 3tU und lidlkn. weiche fit erforderen, nun auch wirtschaftlich lohnend geworben ist. Duft-.n gehören i S. Arbeiten weiche der foutUrau obliegen unft täglich jeil unb Rräftt in Anspruch nehmen ohne bk nötige Muß« zur Veftteb.gung Mhjreüer Aedurfmsse zu lasten Wir Dürfte« un» also dir Maschinen mit ihren fein« do» durch kein« oern»ehrte Bequemlichkeit öfter besondere Genüsse ausgeglichen werden kann. Demi fto» Gporttreibrn am Sametag unft Sonntag kann bei aller Würdigung der guten Seiten demselben doch nur al» Ersatz, ai« Surrogat gelkn für di« gesunde produknoe Betottg.ing der menschlichen Rräfte zum Wohie imft Vorteil der Allgemeinheit. Man n»ß anerkennen, daß bk tiage der Welt- werftchaft die Amerikanisierung unsere» Wirtschoft»- Irftrn» auch ba« deutsche Volk zwingt, auf diesem Gebiete dem allgemeinen mechaniskrenden Zug« zu folgen. Den Frauen aber Hegt di« Ausgabe ob. krall chre« notürii.txn Berufe« unb Ihrer geringeren Fo- big teil fich diesem nüchternen Arbeit,Prozeß onyi- posten, zu fragen unb w prüfen: Do bleibt denn nun der Mensch zwischen allen Mafchinent Do bleibt be« Menschen Seek mit chren schöpferischen Aähiakeiten? Do bleibt di« Freude am Lerde nd e n uebBa s Zustandekommens eins S aatszu schuss es und bittet die Stadtverwaltung, den Hilfsbedürftigen bei der Auszahlung der Bechils.m vor W ihnachten vorsorglich einen etwas höheren B trag, etwa durch Zusammenfassung von zwei Ra en. zu gewähren. Diesem Wunsch? schließt »ich Stadtv. Fischer (Sem.) an. Dberbürg r ■ ifter Dr. Keller teilt mit, daß dl. Stadtv 11 i c o l a u 4. Kurz und Launsbach iWirt'ch. Bgg ) namens ihrer Frak ion beantragen, dir Bütt-I für diese Beihilfe aus dem Otat b.< Wohlfahrts- amte« zu decken S adtv. AicvlauS (W.rrich Bgg.) fordert bei der B gründung dieses Antrages. brß bet dieser auDcrciatmd- igen Aufwendung auch die Deckungsfrage gl ih gertgclt werde Wenn das Wohlsahrisamt d-n B?trag auf leinen #tat übernehme, werde feine jral- tton der Borlage zuftimmen, andernfalls könne sie nicht dafür eintreten. Die B-r. twlkligkeit seiner Fraktion zur Bewilligung der Be.Alfe. wenn die Deckungsfrage sofort ntüg r?g It werde, betont der Redner wiederholt im D rlaufe der weiter folgenden Aussprache geg nüber Bor- Würfen. die von Rednern der Linken erhoben werden mit der Behauptung, die Wirtfch Bgg. stehe der Beihilfe an sich ablehnend gegenüber. Stadtv Schmahl | Fr Bgg) tritt nachdrücklich für die Vorlage ein. Koch längerer Aussprache wirst dem odenstehen- den Antrag de» Finanzausschüße» zug,stimmt: die Fraktion der Dtrifch. vgg. enthält sich der Stimme. Der Ergänzungsantrag Nicolau» und (Brn. (Wirtsch. vgg) wird dem Flnanzau»schuß zur Beratung überwiesen. Ortebaulafcanfl für Bauten «« Oemalbogart« bjtv. stlrchsiraße Einer vrisdausatzung über die zwifchen D»- waldsgarien und der Straße Am Pfarrgarten gelegenen Grundstücke stimmt man zu. Darin wirst u. a. bestimmt: Auf den zwischen JXtvjIbagarte«'" dzw. der „Kirchstraße" und der Straße ..Am Pfarr- narien" bzw. „Sandqasie' elnerfeit» und der Kirch- ftraße' und „ReuftadtE anbererfelts gelegenen Grundstücken dürfen nur Gebäude errichtet werben, die nach dem ,D»wald»garten' bzw. rach der „Kirchstraße" die geschlosiene Bauweise erhalten und deren Vorderseiten ein einheitliche» monumentale» Gepräge tragen. Skraßenauoba« westlich be» Unl«erfifät»|portpla%H. Der Ausbau der Straße westlich de» Unioerst- tätu-Svoriplatze» auf volle Gänge wird beschlossen Die Ausbaukosten gibt Belg. Dr. Hamm auf 35 000 Str an. Die .R3elgraftr<%ee. Unter Aufhebung be» Veschtuste» vorn S W»> »es Berriedsaus» sch«"es wird einstimmig beichlo'sen 1. Die nach Abzug des Bririebsüderichosies von 50 000 Mk. verbleibende Mehrrinnahme tw Höhe von 25 021 37 Mk. wirk» dem Waster» Werks-Gmruerunf.sstock zuqeführi. 2. Fesi'etzung der sia-id'-rien A.sstänbe anf 399.26 Mari. 3 Genehmigung der Krestitübe Icherrrungen in Höhe von 39 084.53 Mk zn Lasten der na*- gewiesenen Mehre!nnahmen Die Rechnung wird nich: beanstandet Erhaltung oller 3ad)»erfbeuten. Für die Orbaltung de- Facher shäuser des Bäckermeisters U l l i s ch. Reuendäue 9. und dcs Gastwirts Rusch. Kanzleiberg 5. wird ei« städtischer Zu'chuß von je 100 Mk bewilligt. Ärcbllbcminiß««gra. Für tue Aufstellung von drei Gasheizöse» in der Kapelle auf dem Al en Friedstoi wirst ein Betrag von 9>0 Bll. bewilligt. Die Ä ftm einer elektrischen Heizung wü.den ftch auf über 250) Bll. belaufen, deshalb hat man der Gas- beuuna den Vorzug gegeben. Die etcktri'ch» Bel euch'ung der Kapelle wird genehmigt und der erioriterliche Kredit vo« 1500 Mk bereit- gestellt. Für die Abtragung des öteigertunn^ unst die Beseitigung des Laufstegs im Hose des Turmbau les am Brand wirst et« Kredi: va» 1200 Bll eröffnet. Die Beschaffuna von 40 neuen Feuerivest^ Helmen wird genehmigt und ein Kredit von 500 Bll hierfür bewilligt Für die Grrlchtung eines weisere« D.enst- raumes für das ^iechnungsamt irn StadkHaus 'Dergstrahe wird ein Kredit von 1000 Mars tx-cc Für bte Beleuchtung der tu rt-Hegriteafri Wird rin Kredit von st» Bll. bewilligt. Vergebung oon Arbeiten anb Clrimmgm. Di« Erd- und IRourrrarbeiten zur Erweiterung brr StraftmagraboOe in Krosbori werben dem Unter- nrhmer 6. t&agntr in Krofdorf zum Ingrbjteprei» von 3122.20 3xt. übertragen. Die Graben- und rixrl«gung»arbeite« für die ®a»x fubrung nach den Neubauten In der Onia- bcrqer Straße werden der Firma M Übermann yu Gießen zum Angebotspreis von 4665 ®f übertragen. Die Keubefeftiguug der Aatzrbast« der Uanb- grafenftraße, Dftanlage und Hammstratze wirst an Gebrüder Gerinch in Krofdorf zum Angebot-preis oon 7496 Sl. übergeben. Die Lirsirung oon 2UX) Quadratmeter Lernen» platte« (Burgeriieigphttem *um Angebotspreis oon 9920 IRL wird der Firma Hern st Ce. übertregmu Die ttrbelten für bi/ Kabrioerieauna i« der oberen Bahn hofft raße, in der Scho nzenN roße jnb iiw selleremrg werden der minbeftfortembe« Rin«a H Oer Erpresser. Bon Walter Bissen. Bei der letzten Derwaltungsratssltzung des Hcuborier .World-Bank-Lompand. Limited" passierte eine Sache, an die sich alle Anwesenden bis an ihr seliges Gnde erinnern werden. Sine tolle Sache, bei der rin ausgespielter Gcfchasis- munn wie Jack Wonnevmaker feinen erste« Schlaganfall erlitt, und deren dramatische Peri- peiien auf die jüngeren Kräfte belebend wirkten wie kalte und heiße Dufchen. abwechselnd genossen. lieber die .World-Bank-Gompanh. Limited" kein Wort Riesenunternehmen. Solide Firma, lieber allen Zweifel erhaben. Für jeden Betrag gut Unbesorgt brachte Ibr der kleine Mann seine ersparten Gents. Für bte Gwigkeit funbiert Kein Wort. Die Herren laßen alle gemütlich zusammen In den Rechnungsberichi der Direktion i^ertldt. und freuten sich über den unheimlichen Krebitfaldv. den die Bllanz aufwies Plonlich siopst es 3ur £ur Herrin trat der Kassierer. Mr. Honev. in der Hand einige Schecks .Ich möchte Ihiten mlltedm. meine Herren, daß soeben drei ausgezeichnete Papiere, auf den Griamlbeirug von 45 000 Dollar lautend, bei uns prüfenden werden" Alle waren der Meinung, daß das Interessante nun erst kommen werde Ader Mr Honnev war anfcheiitend su Gnde. denn er schwieg ,3a. nun und .fr sagte der Boriivenbe. Mr. Robinlon. .Denn die cn etntretenben Der- Teuseudfarh bewlhrt. empfiehlt EDGAR BORRMANN Else n waren, Weraxeufle, Giesse n ‘TMler forgt. • Älein -ßi n b LSN B i I f e r • b » i m. lö Dez. We beav fuptigle Sprengung eine» 75 Äetrr hahtN 5 e b r 11 • I d) o r n |t < i n • rrwic» sich ei» unnötig, be der Ramin kurz oor brr Sprengung le I i * tu- sammenstürzte Der Äolofc fid in der brfnmnurn K.chtung und richtete keinen Sch. ^Intru^tuAeltennjätAav „Jatmin/; wrflrigrrt Hütnborf □ b So . 14. Dezember 1927 HeL Sürpmerifterr ÄBrebori e. b toe 10 Uhr. wird auf hiesiger Burger m#i|:crr rin chwerer Volle *- - —— nreg erfolgt m IratS-ftortufl het Da die Stea he onmule'dar an der Hortol! entlang •fcbrt. »erden auch hier flet*Kmg • Brenn- teilte intaÜ.m. bte nach etftrr Heberet*. !pramtn:er 182.’ 28 fest- ?leg Der B.ltrag bl ibi wie im Boriabr. ,Wt onn ag. 18 Dezember, nachmittag» i(t dn Ä o n • -eri au» der Gisbchn in Lus ich! gmnmmen. wo«ni! die S.ad.lapeUe iD.rigent Diedl> beaus- trag! wirb. Die 2V.N!ch^sl wird dem Oaftbelter Deich »Galibot zur Traube) überragen. <3in Lbend! eft m 11 Lamptonbei^ uchtung tft sur tue Dechnach sserien in Lusltch: giuwn- men 3n den B>rsrand wurde an L 1k b -» ver- ftorb.men Baainfpel^-tt''' Sommer!vrn der Lrch'ieki Stift und an Steile des Arttor» D öl l der Äau,mann Rudotf 3 uftus gewshlt — Tiensrag sand bei aunftlgcr IMterung b.-t d es- jäbngr D e i b " a ch t s m a r 11 tau. (M w im zwar diesmal einige Sünde wmipt. als tm Doriahr jedoch sand b bei der M.cren B vöik rung» eß i n b e p l o f Die anbeten drei 71Mr:i.- werden. Wie fchoa Irl aller*, aus b.t log. Hülle, aus der llnfm 6 Ue der Weiter an d?r Auvp r sdurg r S raft?. obr, ballen Der erste Marli füllt aus d.-n 3. O ft ft i ag. t*rr gw . . au» der 2. Dicnslag vor Johanni (log Auslchu^m rtl), l>?mi j vt auch rn 3r8mienmarlt für AindvIeh unb dienen orrbund n w rd Der H rbhearft \\d Pia zum 16 3abrbanbett auf 'Dalius, wurde jedoch wegen d r scharfen Äonfurr nz durch bni Grünberger ® a (l m a t f I leit 154) in den Sep em'^er t> Ti -gu 'Gedern. 15 De- Die M 3 r k 1 c d, r S 1 o d i Zedern in 192h finden wie folgt ftatt: 6 Mar- Aindvieh- und cd rtt; 16. Üi| und Lchwe.nemarkt. 21. Mu> Pserde- und Äramer- morfl. 22 Ma, Pferde-, ItmbuUb-. Sw weine , gen- und Ärämermarft, verbunden mil Prom,ie- rung van Simmentaler und Dogeisderger Vieh joisie oaflebrr ■ mit anlchlieftender Periosung. 21 »uguii Sommer- markt, Aindoieh-, odirortnr . Ziegen- und tromer- markt 4. September 'Lindvieh- und Schweinen,ortl^ 9 Oktober Rindvieh- und Schweinemortt. i De zembcr: Schweine- und flrämrrmarfl » Gedern. 15 De, Dr Binfack von hier hiei' für die Mütter der Kindee- gartentinbrr einen recht Irhrrrich^n Dor* trag über b I e Pflege des Kindes im ersten Lebensjahre. An Hand von Llchrbilbrrn besprach er die Bo bedingungen die erfülll. sowie bic wblrr. die i .-rbu et werden müllen, um die Xinber in hygienisch einwandfreier Weife gros!zu,iehen uni) den Prszentfad der Lterblich'eil heruntze-zudrucken. Da das behändes !e Kapitel für alle altern von arofkr Bedeutung ist. wüte es vielleicht erwünscht, ber- ar.ige Bort rüge össenlltch für alle Gewachsenen zu (alten. _____________________ Mayer wünscht eine Verkehrsverhält- ren Bahnhofstrafte * der Liebigstrafte ha- verbunden mit 2.5tiül5OD5iitnaog des Äezitts Detterau vom 16 H* 18. Dezember ladet ergebend ein Oie Ausstettungsleituug. * Wohndach. 14 9c± Gestern feierten begen Anlage einer Strafte verkaufi 0: Stadl L>ch rin gut erhaltene» zwe, i stückiges Fachroerkhou» (MüVereck 51 r. 7) btt Stallung unb Scheune 11501D auf Abbruch Der Berkaus erfolgt im Book des Jiat hause» am Mittwoch dem 2L Dezember, vormittag» 11 Uhr. im IBegt ossentlicher Versteigerung. Die Bedingungen liegen auf unsere» Seichästspmmer zur Einsicht •'kn Lich. den 14. Dezember 1927 Hessische Büryermeiitetei Lich Germanen-Oefen Schle0;Atu’°r“,e"^r’,eJ l>erer»iklaiaK«- irt**e Denererandofeii chickltchke>i»lo>el. irriueni. Mk kehr als zu flcui erweist. erhaUrn anstatt der Petrvleumiampe elektrisches Licht- 3n den beiden Dienstwohnungen wird bte m?t>cnu Beleuchtungsanlage eingeführt. Die Llrvmzujüh- gebracht Der Bestand an Xebhühne.n »ar in- folge der na Mal: en zrühstch »cuterung 'ehr gering. Die Xrim »arm mu mittel stark Safanm sind in brr. legten 3ahven immer 'eiteuer ge- tnoebm. Ärcie ,Vt tebberp . Bad-Asuhei». IS. DeK Ai dem Bericht über hie Befi*ipur.g Ur neuen Klärbecken an Inge dulch d.e Aufsicht ev-b^Un ist »tt-utetlen. doft ol» Vertreter brr »ebigmalablrttung be» helft schen Minister »um» be» 3* ne re Otrrmrinunalrat Dr 5 r e | e n i u • (Barmflobt) anwesend war brr lerung des Bürgeisteiges der ^abtOamm Miischrn der Änalomie und dem SaR Schwarz am das auf dem Bürgersteig gewonnene Gc- lünde betbreite.1 und der Bargersteig direkt an bU Hünlerlront verlegt wirb, wobei glc-ichne-i.g bU Bäume Mei Hat werden müßten. Diele Hege- lang M für den starken Autzgüngerverlehr min- tig. Obctbürge. meiltrr Dr Keller sagt Prll- fung des Borlchlages zu. Stabtö. Bleolou» befragt die ctabtorrnxil- tung über ihre Stellungnahme zu der vom Hau»- besitzerverein brr Stadl Verwaltung berichteten Mitteilung be» Minister» sur Arbeit und Wirischast wegen ber S , r a ft e n r e i n i g n n g ». unb Müllabsuhtgebühren. worüber wir Im llstetz. flnv vom 12 Dezember berichteten Die An- uelegenbe.i |ei letzt schon in mumben Eulern brr Streitaegcnstand zwischen Sermirtera unb Mietern. Oberbürgermeister Dr steiler erklärt die Stadt- Verwaltung werde -u dieser Angelegenheit erfl noch Stellung nehmen. __ olobip. Äoftner tragt an. ob den Lehrlingen und Lehrmädchen, die weil außerhalb bet Stadl Oberheffen. taubtrrte Wirten • Heuchel heim 15 Detz Bkan 'chr:itzt «s 3n Br 291 Ihres gifchüven Blattes wird cmdvch einmal d.m 3!i.rh-im Hevche.^ uns n . :was gen ner t B richt üSt d n Stand fier Dafferlelt ungsfrage geg ben 3u r- dings tft der Berich In fr nm DTfamterg bnis recht u.günstig unb vermutlich sind Ichon mehr Opfer g brach: werden als vTr'rüg'tch er'cheinl. Es ist nich- rech: o.-rstünd^ich. warum ül»erchaupt trt* der B.-drnl n d» äj‘:arbauamt OicfKn und lrvn lackwrrltündtg.'r B.d nlm von Heuchelheimer .Wleuicn bt tr r ch! lostspiesige und wenig aus'ich'svvllc P an aufgegris en und Der* »o'gt wurde Rach dem Ieiligen B.-eicht ist doch auch gutes B>a ser In nächster Bäh. zu erhalten, und es bleibt nur bte Jragr ofs-n. wirum nicht gleich das .tiafinproietf zur Bustübrung gelangte. 3um mindesten hatte voe dnangrill- n ibme her Arbeit tm Hmchelh4«^ l&ilb auch über dar .L hnprvsekt eine «ost n>7echnung T'orliegcn mü'fcn. Dl? wichtigst' Krag? in drm B nch' vom 13. D z.mb« wurd nur geftrtift IDie stellt sich Gießen zu der Drferv<-rfor- gung Heuchelh-ims und welch - 5tryettionen nm len babei gigtnf itig g-macht w-rden? Ha! G^-ften ein Interesse daran, auch mit Heuchelheun in engere Fühlung zu lr t n, o>re hat umgekehrt Heucheltzclm nicht dir Al-iichi. tn e nem Ad- f^ngid i socrh Unis zu Glichen zu strhen. Man 1 :nn g.-tcLtrr Meinung f in. abrr di se therigen Li bcsbrw is - D tch iglei . über all d es: Srig-n be Ansichten aut-zu'aufchen Aber über all- diele 3ö>.'ilel»- ftagen mutz der Gedanke an schleunigster Fertig ft ellungderL itung stehen. Aich« trxil bte Gern inb* HTuchrtheim vor den Toren Giebens liegt, ist d.e Chibauung ettvrd^lich. nein, weil es eine zwingrtide Avttv-ndigkeil Ist dah die Gemeind: aus gTlundh.-itlrchTN unb bMicni- tchen Gründen schnellftrns für einwandfreies %in jr in 'HirlFn yi deren Srgebo<»prH« von <175 M' -dirt'ageu. Die sieidLndtge Lief e ru n a »».rgeb un ber für ba» Stabnhe Ner ju b=' cn5 tze Erledigung __ ®t< A.cht^rstellung des Borgartens >n bet Ätanfurt« Ltratze r« den Aeubautcn bes Karl Haa» V., S-cke Frank urter und Lchubert- stratze wird genehmiat unter ber Bedingung Hotz tzos Gelände mit dementplottcnbelag gut btlrBigt. g< reinigt und unlerbalteu wird. Aus be . Grd an Hand von Zis ern seftgestc.lt. datz dir lk-rtoal- tung den GelchüstsleuU-n bei bn O.cMnuiü:8- pre.A Imabmr unb -dcrechnung weitgehend ent- SchoiW praktischste Weihnächte- M Herrenwäsche Tischwäsche Damenwäsche Bettwäsche 6M von von 3” von von 7“ in verschiedenen Ausführungen.. .von von von von von von ca. 100 verschiedene Muster ... von von von von von von von von von SCHMUCKER von Ski-Stiele! I* Heute Premiere Heute * Selienwee - kte PledUtr. / Penur. 2435 Schneeschuhe Rodelschlitten jSerrenwäsche in pnmo Qualität oh len, Frankfurt A. Kaiserstr. 60 rosisc ^1O SC MAU FINIT! R 7°° 525 vom D.S V. als sportlich geeignet anerkannt im. 5.90.6.80,9-, 13.-,16Jlo In rlifcnflrrfcr Auswahl. foeNc Spori-Vektetdung und Mark 16 -, M_-, H-, 38 - Ve^c Zähesche und Htckorn 6tMc Mark * 50, 6-50, 8.5" in einfad) sirr bit । feinster Ausführung Teppiche / l . Dekorationen ll ---------- B L Bequeme L Teilzahlung d empneblt btlliqtl W. Hanke!, JReorn 3<5ur Z. 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Gastspiel des russischen Kiinstlerlbeaters Arlekin Tanz - Gesang - Balalaika Künstlerisch«^ Leitung: Direktor N. Zwetuoff. Con- ferencier: J. Jurjewekl. Musi h.hebe Leitung: Igor Aleksejew. 16 Personen Da • en War» Lin. Kaitech. Barakaja, Alma- "»ff. Herren: l.oblmon, 'npen. Aimneofr. Bettdecken aus Etamme, Tüll und Pikee Kopfkissen gebogl und mit Stickerei ... 114791 Lichtspielhaus Bahnhofstrabe 34 PR0GRAMM 1. Rast der Verbannten 4 Dio Wolgaschiffer - Koeaken-Tani LEhyuchojem*) a. bpanliche Wand Bajerrn-Foxtrott H Balalaika Solo Der König der Hmalalka „ (Herr Schnmasofti 7. Zigeuner ager Ferner: Ledige Töchter Eine lustige Verlobungsgeschichte In 7 Akten In der Hauptrolle Jenny Jugo Wesen doa zu erwartenden grollen Andrang* au diesem künstlerischen IrvLnie m den Aboudvor* Stellungen, hitten wir höflich« nach 5g Ichkelt tieeagekerwtenNacliroKiag-voreic lange» ««suchen au wollen Jugendliche und Mudenten haben in den Nachmlttagsv.-ratehungen ermäßigten Eintritt. 114- u- tm.BRÜCK •NH TH WtlMItr giessen. Brandplat5 (AlTfS SCHLOSS} * * 68 für Personen-Wagen und Lastkratt-Wagen liefert als St exia Itlt sofort ab Lager Dbertiessiscbe to- niM-hiM Otto Göbel Tuvti-Veveinvous84ö! WeiHnachisseier am IXontad, 19. Drsember, abds 7' . Uhr In der Turnhalle für Schüler u Schülerinnen des Vereins. Dir laben hierzu unsere Mit- alieber nebst Angehörigen, sowie bie (Ufern b 1 Schüler unb Schülerinnen recht herzlich ein ver Vorstand. -.... Riefcer T.sch- linoleum und Wachstuche emefiebh tu ben ! aanaoartitnShilwrn uns ti reuen ^a Zdprtrnhauö Fenl. Netinstiel, ’ ---------T*-»" •* K» Schneeketten von ■ an 090 VON ■ an 65Q ... 95: ■°\ \q\ o Nr. 294 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für ©berbeflen) Zreitag, (6 Dezember 192Z Turnen, Sport und Spiel. Handball. »rfk* ^rufcrn Rofld gegen Vor Roefrba Solid 8:1 Okgrn bre|dbfn dkgner, geg. i den der Steifirr RurbdtrnHoiiVi nur ein un,ni,4>ifbenes 1:1 her audfolrn konnte. Mitten die Hrittn Preusten hod) fiearei* Dir Entscheibung um bi« IJhilirr'dr.*! im Solider fyinboaU ta-i aber erft im >lanimfi «reifen der beiden. Rurhetzen und Hetzen freut)«", lallen Rurhetzen führt jur aft wenigsten» zu- 1900 unb W. tzlar wenig Hoffnung, bie führenden Marburger einzuholen, ersten», roa» bie Ottgnerschost anbetrisst, die nicht mehr ollzii stark ist In ben noch ausstehenden Spielen der Marburger, zweiten», weil diese alle Spiele noch auf eigenem Platz haben Genau |o heftig wie um di, Spitze wird um den Ab stieg an der Lohn gekämpft, Frontenberg, Rlrchhain. Butzbach, Herborn. Frohnhausen flnb alle noch glei- chermahen in Gefahr Der V f B Butzbach ner- bewerte leine 6ttuahon durch einen hohen 5.1-6 iefl gegen den V f. B Rirchdain Frodnhaujen Uetz Ocker »Hausen auf eigenem M-v m t 0 1 die Punkte Herborn hatte gegen 1900 n,chr» zu bestellen Der kommende Sonntag if» vor allem dazu an- Ham gegen Bestlar. Oder »boulen gegen Butz, cd unb Frohnhausen gegen jranlenberg steht zunächst nach einem Plus für bie Platzoercir.e au», in Anbetracht des Vorteil» bet eigenen Platze», wohrenb man e» sonst mit ziemlich gleichwertigen Gegnern $u tun hatte, höchsten» tast Wetzlar eine Rieinigfeil überlegen lein wurde, ober auf dem Rirchhamer Satz tarn schon oster» all,» ander», ais mar. dacht, , Tabelle Verein Spiele Punkte Marburg 12 » CBkhrn 13 20 Wetzlar 10 14 Ockersbausen 10 11 12 9 Rlrchhain 9 7 Butzhoch 13 7 Herborn 13 7 Frohnhausen R 7 M » D. f. B Ter fabballbe trieb ruht am kommenden Sonntog fast gana. Ledi-Ji.h Ke Dritte Mannschaft trügt auf eigenem Plötz ein Del ll'chafls- spiel gegen die Erste von trotze n-'julrd aus. Tie Gäste stellen ein? flott und eifrig spielende QV. die jedoch Mühe haben sollte, sich gegen die routiniertertn B f Der zu halten. Desvnderes Interesse erregt das am Sonntag auf dem TDol fr* pcrplch stot findende A a n b • ballverbandsipiel zwilchen D. s. D. unb der Spielvereinigung 1900. die bis jetzt in der Tabelle an erfr*r Stelle steht unb neben dem B f. L -Wetzlar als die beste Handball.!' des Lahnkr.n'es °>en ist. Tas bester ringeipielten l^DOcr Die Au'stestung der D* D -TH ist diesmal härter. fo dost aller Dor- aus'icht nach ein ausgeglichener Kampf zu ersparten steht den die erfahrenere Spielvereini- gung jedoch gewinnen wird Crifurfe für Anfänger. In ber Woche vom 3. bis 7. Januar finden auf bem Hoherodskovf zwrirägige flktki rir für Schüler der hi.figen fl- ulen statt. Für bil- i lige Unterkunft und Verpflegung wird Sorg, getragen. Auherdcin finden am x. und 6. Januar fowie am 14 und 15. Januar je zweitägige Kurse für Erwachsene statt. Genaue Qfi>- sahrzeit ber IlcbungSstunden werden bei Abaabe der Meldung noch Mannigfachen. Te.lnapme- geb ühren find nicht au entrichten. Di, Leitung der Kurse liest in den Händen des Mannten Sportlehrers Schneider. Damit dürfte Gewähr für eine systematisch, Ausbildung gegeben b*kt Anmeldungen Aeuenweg 18. Man beachte die heutig, Anzeige. Gchwerathlctif. MolnilchMftskM npk Im TtIngen um bk ®«u- unb Kreismriii«i|choft hi Defkn. Am vorigen Sonntag weilt« di« 1. Mannschaft des 1. Kraft- unb Sportklub 1693 Sieben In Kastel, um gegen die Raffelet Sportvereinigung 1891 di« fälligen Kämpf, im Amgen um die Dau- unb Kreis- meisterfchaft von Hessen 1927 28 auszutragen. Kassel verfügt über eine körperlich kräniae. un Aingen gut ousgebil>e:e Mann'chaft Dieven ist etwas schwächer, toetl durch Fehlen des Schwergewichtlers ,eiser Kinger vom Leichtgewicht aufwärts in einer höheren Klaffe starten mutz. Dafür Ist Dieben technilch verhältnismäbig bester. Die Kämpf, wurden teilweise mit grober Hartnäckigkeit durchgeführt. Sie waren schwer und bemeuripre^enb interessant. Fliegengewicht: Meifel. Diesten. Regte gegen Dundlach. Kassel, im ersten Dange in 8 Minuten durch Halbnelson, im zweiten Dange durch Ausheber in 41/» M nuten. Bantamgewicht Hier unterlag H. Hartmann. Die'ien. gegen ben schwevricn Bur Henne. Kastel tn k. bzw 2 TH;nuicn durch Eindrücke-, der Drücke Federgewicht W lhelm Schepers. Diesten. hatte Aur ächst gegen Schmidt Kastel, auf er- ordentlich schwer zu kämpfen 1 gelang es ihm nach 10 Minuten durch le l chen llebcr- wud Schmidt au bezwingen. Daetgen wurde er Im zweien Dange auf 'ehr ur. a re B> se. ipeziel durch Strangul e.e.i bzw. Anlegen einer verbotenen Kravatte in 6* , M nuten zu Fall gebracht. Leichtgewicht: Hier haue Hunstein. Diesten. gegen 8bd. Kastel, verhältnismästig leichteres S^.el Er be’iegle Dbe! im ersten Dange durch 2rmse'selun«i in 2 Minuten, im zweiten Danz, durch ort lehrten Hüftzug in 10 Sekunden Leichtmilteigewicht: Der be:arn’e Kre sme ster Bän'ch. Kas e . trat dem D e'encr Leichtgewichtler 3e chle gegenüber. Dast Icschfe (einem Gegner ebenbürtig ist zeigte sich bereits in der 3. M nute. Indem er Tän!4> eine Moment- Niederlage beibrachte, bie aber vom Kampfleiter beanstandet wurde In sportlich fairer Weife rang Ielchke weiter, zedoch war feine Stimmung durch die Fehlentscheidung sehr gebrückt unb konnte seine Spezialitäten nicht zur Geltung bringen Gr unterlag zuletzt In 7. dzw. V/- Minuten durch Eindrücken der Drücke. De» weiterem Training dürste von 3efch!e noch v.el zu erwarten fein. Schvermittelge wicht: Der weil schwerere Atndermann. Kassel, bätt, eigentlich Meininger. Gies en. bedeutend überlegen sein müssen. Aindermann. der feinen Gegner merstich unterschätzte. unterlag jedoch durch Hüftzug in 6 Minuten und gab den zweiten Ganz gung ber Cime kein, De- oenten bestunden. — Der AeglerungSvrästdmt hat aus ben ihm zur Derfügung gestellten Mitteln für Iugendpflegczwecke der Gen,- mdc eine 2eihilse von 2000 M k. zur Anlage eines Sportplatzes bewilligt Die Gesarnlkosten sind aus 4530 Mk. berechnet. Die Ausführung ber Arbeiten soll im TDeg, der produktiven Qr- werbslosenfürsorge erfolgen, wodurch eine De'.- Hilfe von 1000 Mk. erhofft wird. Die restlichen 1500 Mk. Jollen nach Rücksprache mit den Sportvereinen gedeckt werd.n. — In Sachen der Festsetzung der Holzhaucrlöhne ist biSher ein, Einigung nicht erfolgt. Der Dorsi hende hatte von der Autsichlsbehoröe den Auftrag. nochmals mit dem öcmeinbcrat zu verhandeln. Die Verhandlung ergab, bast ber De- meinberat bei seinem früheren Defchlufse ver- bfieb. — Dem ©emeinberat lag eine Sammeleingab, vor. in her nochmals aut die Avt» wendigke-.t der Herstellung einer Kanalisation dingev. e en wurde Der Dorlitzmda wurde bcaultrag? bei dem Knet Sa ml d,e Höhe her Kosten für bi, Aulstellung dnes Kanal'- fastens: rojekte» zu ertragfiv Der ©emeinbrrat w»l. alsdann tm nächsten Haushaltsplan nach Möglichkeit die Kosten einlellen Am 27. fMiot-fr h.it durch ein, AegirrungskommiN ion eine ge . nlame Begehung des Lahntals oberhalb Diestens im Kreife Wetzlar statt» gefunden Aul Sru-b der Degehuna lost ein CiittDur1 aufgeftehi werden bur^» bfllen Mast» nabmen den gefährdeten Ländereien Schutz gegen Hochwaffer vom AuSmast de» bekannten Hochwasters vorn Januar 19?0 über bie im einzelnen geplanten Matz astme>: Tlachdei, die Freiwillige Feuerwehr durch den Regierungsfräfidenten anerka mt worden ist. ist gemäst § 6 der Feuervolizeii'ervrdnung für die Abeinsrooinz dem Fahr- r diefer Wehr auch die besondere Leitung brr D'Nchsteurrwehe als Brandmeister übertragen worden d Du t en bot en. 15. Dez In den letzten Demetnderatssitzungrn wurde b.fchlof- fen. für den oberen Weg nach Münchholzbxiu'en und die damit zufammenhängenden Wege einen Bausluchtlinienplan aufzusteilen D'.e Aufstellung toll durch das Ärfi»lMuamt unler xJuil,bung des Drmeindevorsteb e. s und der Mitglieder Kno.z und Weber erfolgen Der sich in der De.waUung des MJ'arrbau’ci befindliche flanitätsfchrank. der seine:» zeit vom ÄreHiwein des Roten K «uze» tn Inbal: einer Auffri'chuna Die dadu.ch eil» ftel en7en Kosten wurde-, bewilligt Die Gemeinde erstrebt eine Acntrale Wasserversorgung Die .auf dem Wolf" vorgenommene Schürfung nach TDa'fer thtt zu keinem Erfolg geführt. Das Kreisbau«im» h-.it tn einem cm» gehenden Gukach'en vorgefchlngm. an mehret en Dunklen im unteren Welfchdichtal zu bohren. Der Demeinderal ist hiermit einverstanden, wünscht aber zunächst, hast noch zwei B?hr- versuche im Stehbachtal gen,acht ttwrben IK-m Dolksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde mit einem angemessenen De trage brigtireien. — Für hie nach Mn 1. April 1924 errichteten Aeuhaulen wurde für ein Jahr die Gemeindesteuer erlassen. Tidtrci*. Cpb. Dillenburg, 15. Dez Aus brr Ctfenfifln* grübe „Lausenber Stein" wurden bi, Brbtllrr W ih. *2Ö , i I unb Kubols (8 r , , b , brlbe aus Frohnhaufrn, früh h- g,gang,n,n Sprengsch u st schm,rv,rl,tzt. Dl, Verunglücken tarnen in da» hiesig. Krank,nhau». L,b,n»g,sahr b,steht nicht Maingau. TDCTt Frankfurt a. TR., 15. Dez Die frit Wochen im Dange befindliche Aevifion der finanziellen Debarung der 3n • ternattonalen Musikausstellung bat baAu geführt, den in der Defchistsführung be- fchaftiglen Syndikus Baurn, der fett längerer Zeit auch im Messeamt tätig Ist. fristlos z u entlassen. Dinzelheilen können noch nicht mit- f et eilt werden, da die Revision noch im Dai ae ft. — 81 ne Frau aus Aeu-Isenburg und Ihr Idjähriaer vobn wurden im Kaufhaus .Shope- bet rn La denviedstahs bnrollen und f, st» aenornmen. Di, Frau Hail« noch Sachen bei 'ich. die sie tn anderen Wavrnhäusern gekgeiU» Itch des Einkaufs gestohlen Haire. Dte Sachen tourben beschlagnahm« und den ö genfümem wieder auSgehandigt. — In einem hiesigen Hotel erschoß sich vergangene Aach! ein junger Mann. Auf den Schutz hin eilte ein Zimmermädchen herbei, dem der junge Mann noch Zurufen konnte, es solle die Polizei holen, er b«'be sich erschollen. Bald daraus war er tot. Auer nem hinterlassenen 3etiel gehl hervor, das) es sich um den 1933 in Stuttgart geborenen Alfred Wertheimer handelt, der fdi acht Tagen hier unter falschem Tlamen wohnte. Sprechstunden der Aedaltion. 12 bl» I Uhr mittag». 5 bl» 7 Uhr nachmittag». $ain»tag nachmittag geschlossen Kameraden. Vornan oon 3«lti M o, I ch 11 n. Copyright by Carl Duncker. Berlin ü 82 ZS ßortlci Kachbruck verboten 61, bah >hn mit haben Armen. „Da* barfst du Nicht jo schwer auffo|i,n. Unb letzt werb, ich auch nichts m,hr |ag,n oon bi,|,r Art Ich weitz etwa» anbere». ba» bart ich blr sicher jagen. 3m Mai haben fx in München hat Deutsch« Museum ein- gerveiht. ba» Museum unserer Arbeit Ich bin babti gewefar. mit Toufrnben zusammen Ich habe mich gefreut a»r ein kleine Rinb über |o viel Kunst unb L'ieb, unb Arbeit Unb ich hab, noch nie soviel Mrn- jchen aesehen unb noch nie eine solche Kiesenhalle. unb alle waren em».“ ..Arbeit." sag«, er, „unb alle roartn rin»?" Hub, burdjftromi ihn ,r sitht Sinn unb Dehnung, bi, ihm bi« letzt verborgen geblieben sinb. E» gibt also einen Sinn unb eine Orbnung. Man brauch: nicht tu oerzweiseln. In München, wo der Boden am stärksten ist! Da bauten sie ba» Hau» ber Arbeit. unb al» sie bie Arbeit geiehen. ba ertannirn fte Ihr eigene» Selen unb ihre ilinheit. Man darf vielleicht doch wieder sröhtich sein ... Sie Ipürt ben leichteren Schlag seine» Herzen» unb lagt: .Ich weist auch noch anbere». (Bule« Ich will nicht von den neuen, grotzen Häusern in Hamburg reden. Du staunst, wenn bu sie siehst, unb bitt ganz stolz, al» ob bu sie selber gebaut dättest. 3ber ich will van Sorpswebe reden, ich bin hort gewesen unb weitzt bu. warum' Deinetwegen. Degen dir. Denn du hattest mir vor sieben Jahren aon jenem Berg erzählt, wo bie brei Heideland' treisen sind zwischen ben Aeckern. Deitzl bu noch, m jener Nacht in Frankreich, als bu von nichts Pasienberem zu sprechen mutztest, kornischer Mann, renn man sich gern bat. als oom Boden. (Ein leit* iamer Liebhaber, bas muh man schon sagen. Hat ein Mädchen, mitten in der Nacht kann e» küllen. so viel er will. Unb dieser Mann Ipridit oom Boden, nur weil der alle Faust auch vorn Boden gesprochen bat unb behauptet, bah da» Sort noch rie io beul* lid) und lebendig gcword.n fei. E'gcrüich hätte ich hod) erwanen dürfen dast du mir samt, hast (Brtb 6,n habe dir den tiefsten Eindruck gemacht. Aber nein ... der Boden. Bon mir war nicht die Rede. Da» habe ich nie vergessen. Unb wie ich nun in Breme» war unb unterwegs bie Heibe sah. ba dacht. Ich — unb ba» mar vor bem Zeitungsartikel, bu kannst stolz daraus sein — jetzt gehst bu noch Sorpsw.be Ein wenig war es mir, al» ob ich zu beinern Grabe ginge, benn im (Brunbe bacht, ich ja wohl, du seiest «ot. obwohl ich mir ba» nicht so beulttch zum Bewutztsei» kommen liest. Du weiht ja, man kann etwa» in ber Tiefe haben unb etwas baruber, unb man kann so tun. als ob man nicht muhte, bah eima» In ber Tlrse sei Unb roenn ich nun sage ich sei nach Sorp»mebe gegangen mie zu beinern (Bra'oe. |o meine ich, ich rooUie hingehen, meil ich muhte: ba oben ist er geftanben und hat diese A.cker angeschaut und diesen Boden, der kein Acker ist, unb hat e» so ernst unb tklgfnommrn. buh es, ihm roeb getan hat obmohl es ihn doch eigenllich gar nichts angegangen ift, benn er ist ja kein Bauer unb lAhrhlid) nicht für» Vaterland oerantmorUich. Unb ich bin über brn Berg gegangen, unb ba» fteibrianb liegt wahrhaft.g auch heule noch jmi|d)en den Rartoffeln. Aeckern unb Roggenäckem unb an* beten fledern, ich weih nicht ma» brouf mächfl.“ ..Buchmeizen". ruft er „Unb bie Streifen Heide* lonb liegen allo heute noch da? 6» ist eine Schande.“ ..($» ist mahrfchrinllch eine Schonde. Du hast wohl recht aber dicht habet unb ho» ift doch ein Trost, wohnen zwei Märmcr, hi, nur an ben beut* schrn Bohrn b,nken. .eher auf seine Art. Der eine geldyäftig und mie besetzen, mil Hunbertfältioem Willen, er hat sogar von ben Chinesen gelernt Jagt ,r — mit ausgeklügelten Derüten unb patentierten Maschinen, er kann regnen lall,n. wenn er will, madrichrinlich kann er auch bie Sonne scheinen rn. wenn e« n. heimmsooll. mit einem Blick, mit einer, der eine neue Religion zu orrfünhen bat man kann auch sagen, mit einem Blick wie rin fanctildxr Heiliger eher ba» sieht man nur bann unb mann, vielleicht mitten im (freiprod). unb man bat immer bas Gefühl. er sagt sicherlich nicht alles, mos ,r weist. Sie haben bribf ihre (Bärten mitten rm 6onb. bu kannst die Erbe in bie Hand nehmen, mo ba willst, es ist nur Sonb unb nichts anderes, unb aus biefem Sande mätHl ein Parabies. Gerade ber Sand sei es. legt ber Stille bas Silizium menn ich ihn recht vev^anden habe, fein Blick bat seltsam eufgeleuchttt baba. Der Sartd sei ber sr^nste Dünger, bat er mir verraten, das Hingt doch komisch, nicht wahr? Hast bu schon so etwa» gehört? Man konnte also au» Deutfchlanb ein Parubies mache», benn mir haben ja rnuhrhaslig 6anb genug “ Warum benn oeizmrtseln, roenn ba» Gute überall am Wachs« ist? Da bauen sie nun Gärten un Sanbe. (fr mutz bjese Männer austuchen. Da» finb bie Kameraden, bie auf ihn warten. „Unb roa» agen sie?“ fragt» er. „Wie meinst bu bas?“ „Nun, ich meine, sinb fie voll Hoffnung, flnb sie froh?" ..Sie sagen, es fei schwer, nicht mit ber Arbeit unb nicht mit bem Boden, sondern mit ben Men* jchen.' „Dann must ich ihnen helfen." Sieber richtet er sich auf. „Mustt bu benn allen Helsen must: bu benn alles tragen? Du bist hoch Nicht ber einzig,, bie anbern können auch etwa» tun. Haft bu mß t schon rin Loch im Ropf7 Wenn bu so roeiterfährst so trerben sie bich noch to»schlagen.“ Sie wirft sich über ihn. „Da» bürten st, nicht, benn roi, soll ich leben ohne b;dj?“ Cr denkt an (Brunbl. Wehn unb (Bolbmonn. Leben sie noch, fämpfen sie miteinander, haben fle stch Getrennt kämpft arbeitet |,ber allein, oul seine Weise, gegen bie Gemrinschast? Darf man schlafen, während sie wachen. ..Du bist doch nicht für Deutschlonb verantwortlich". sagte sie. .Doch,“ sagte er oerfonnen. „vielleicht bin ich für Deurichlonh oerantwartfich " „Georg." flüsterte sie, bu vergessen, roa» wir grten hoben?“ Et bebt Die Ewigkeit ift im Rimmer. Georg spürt - Das Weid nimmt dos Leben auf unb gibt d::- Leben. Dos Seth ist her Boden. Wehr- befrist, man hart sich nicht nur des Erdbodens an- nehmen, man must sich auch des Weibes onnehmen. „Willst bu nur an bie anberen henken. Georg, und mckn auch rin roniig an mich, roern bu nicht on dich henken willst?" Si, zittert, sie birgt sich an frinrr Brick:. ..Willst bu nicht Vater sein?“ Vater' Sie sagt bi es mächtte? Sott. D. bos Vatergefühl ist stark m ihm. aber nicht nur so. wie ne es meint Es treibt chn, allen Vater zu sein. Wieder sicht er Hf- anhrrrr. rcr sich: die Deutschen auf ben Aeckern, bie Deutschen Im Wölbe, btt Deutschen an her Maschine, btt Deutschen auf dem Meer. Für alle sorgen, ist dieser Will, mdx das rechte Votergesühl? Lebt nicht tn jedem Manne ber Trieb, überall anzuareifen. mitjubdlen, ben Stein ouszuhebln, ber auf b,m Wege liegt? „8m «ch nicht ber Nächste?“ sagt sie, „unb roenn bu mir hilfst, tust bu bann nicht ba» Rechte? Du kannst nicht allen hrisen.“ Nein, man kann nicht allen Helsen, nein, man kann es nicht. Sie aber, roenn her Wille in einem ist, ba» Unmöglich, zu versuchen" „Unb bu mutzt nicht mein en, als ob bu brr einzig, leirft Du nimmst dich mrlleictzt ein roniig zu wichtig. Georg. Da» sag ich dir ganz aufridjtip E» gibt auch noch anbere Menschen, bie für bas Gute arbeiten. Es gibt gonz stille Menschen, man härt sie nicht ho rum meint man, sie seini nicht ba. Hl brr sir sinb hoch ba. Unb btt Stillen richten vielleicht mehr au» al» bie Lauten.“ Sie merkt, bost ihn biesr Worte treffen unb fährt fort: .Dch mutzte in Lrhrte auf einen Zug warten. Da» Dorten war schrecklich. Ich bockte an bich unb merkte nicht, neben rorm ich säst. Aus einmal horte ich ein Wort ba» ich schon lange nicht mehr gehört hakte. E» erichütterte mich. „Wir mutzen un» frei halten von Bitt-rkrit, Brüher. Schroetter!“ sagte jr- manb. Ich brchte mich um. Der Sprecher roor rm emfadarr, schroarzgrklribettr Mann Em, Frau unb rm anberrr Mann sahen neben ihm. Ich wollt, sie fragen: Darf ich auch Schwester lein'» Doch da kam rin Zug, es war ihr Aug. Eie fuhren in brr an* berm Nichiuno davon. Senn ich nicht zu meinem Ning gewollt hätte, so wäre ich mit ihnen gefahren.“' Er brückt chre Hanb. ..Do» tut gut“, sog« er. „Siehst bu nun. botz bu nicht olle» zu tun brauchst? Du barst« dir getrost rin wenig Glück gönnen ... unb mir dazu. Georg.“ Sie küßte chn. Da orrgitzt er bas Wort oon Gott unb ber Dornenkrone. Sie kütz« ihn zum zroeilrnmal. Do oergitzt er bie Hridefandstrrif'n auf bem niedrrlöchstschrn Berg unb bie Männer, bie aus bem deutlchen Sanbe einen Garten machen unb Hilfe brauchen. Unb sie kühl ’hn zum drittenmal. Do orrgitzt tr brn Mann mit brr schwarzen Brille unb die beiben anberen, ben Grasten unb den Kleinen, bie aus allem ein Geschäft machen. (Fortsetzung folgt) durch praktische Geschenke von c75 ufiFtäus 'Deiz/scÄeWer/arl) ei/A Zu beziehen durch die nm Angebot Einige Tnuneaaspiejul«erden billig abgegeben lOProzentBarrabatt Billige Preis«I Große AuswahlI Gießen, Marktstrabe 22 (früh. 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Der Preis be- 184 78 >83.» I» 4.4 M 2 >olz- iroz. 82.48 112,26 81.1 12.42 12.6 14.8 12.8 8ci Fciceirt-U Cnrt o 1 ff rvel tnrtr (y- »an «cabcr» lie. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. ne übnen Ziffern geben die Höbe der *n eil be'chloklenen Dividende an. — Keichlbankdis'oni 7 Pro^nt, gombaTb;in4hi^ 8 Broienl. <* Niel €813 Ua £*■«* tnentata «' Mgs-aue . - tl-tn .-•rrnaeti! r-chi cr> »re i .MlitJ 3 au.a iSW 3d ■ ff Id r Un.tte best f.ctr. rrti 8itita *U?n c»id. Wir e®u.trn chen. ertchienen Man w.rd diele neue Ausgabe, die aus 122 Leuen ebensoviel Silber aus dem schönen Deutschland bringt, nichi durchblättern, nt-r Re.se eher zu vertpuren. eine Sehnlucht all diese schönen Conb'4)ült6bilbcr. diele allen Gallen Io re. Türme und Riechen, diele Holten Lchlö'ier und Burgen mit eigenen Augen schauen zu können Auch diesmal enthält der Deutsche Kalender aud'ch'.iestllch Silber die bisher nirgend- verö cnllicht wurden. Der Kalender fottet 250 Mk 730 — Der Deutsche Werkkalender 1928. berauigegeben von der Reich-zentrale für Deutsche Verkehr-Werbung unter Mitwirkung des Reich-verbandes der Deutschen Industrie, ist im 4 Jahrgang im Deutschen Werbeverlag Earl rr*6if- ^eich»mark gegen Kabel 4,1851, gegen London 20,433 London gegen Sobel 4,te2O tkin» gegen London 124,02. Mailand «9,95, Madrid 29,1" Berltnc. Börse. Berlin. 16. Dez i Eigener Drahtbencht des Giehener Anzeigers.» Da der Schiedsspruch in der Eisenindustrie, der von beiden Seiten als unannehmbar i»ezeichnct wird, die Lage nur noch unklarer gemacht hat und man mit neuen Konflikten bei den Verhandlung?« rechnet, ging die Spekulation heule zu den ersten Kurien aus ihren Engagements heraus. zumal bei den Banken keine nennenswerten neuen Orders elngetrolfen waren Auch der Geldmarkt wurde vorsichtig beurteilt. Dages- geld zeigt mit 6,50 bis 8.50 Prozent eine leichte Anspannung, auch die Möglichkeit einer erstmaligen Begebung von Reichsschadwechseln ist unter diesen Gc'ichlspunkten zu werten. Es kam ziemlich viel Material heraus und Kursrückgänge von 2 bis 4 Prozent waren der Durchschnitt. Stärker gedrückt waren Berger, minus 6,50 Prozent. Dlanzstols minus 8 Prozent. Spritwerte minus 5.53 Prozent I -<§ - Farben und verwandte Werte lagen 4 bis 5 Prozent schwächer cholzmann zunächst minus-m> ms. dann kam erst bei 149 Prozent der erste Kurs zustande Heimische Anleihen behaupt,». Ausländer überwiegend fetter. Mazedonier, öoenler. Anatolier und Merikaner 1 Prozcut und mehr erholt, aber nicht ganz so fest wie gestern abend Pfandbriefe ohne Rachfrage, aber auf gröberes Angebot eher schwächer. 3m weiteren Verlause blieb die Tendenz unsicher 'DeutscheGold-undSilber-Scheide- au ft alt vor m. Koehler. Frankfurt a. TL Koch dem Bericht für da» abgelaufene G.-schSst». fahr 1926 27 kt eine ruhige und gieict-nastige Fortentwicklung auf den meisten Gebieten zu oer» Zeichnen peroeftn. Die noch andauernde, günstige 5nlanbfon|unttur halte die Verwaltung nicht von gn*er Vorsicht in der Geschäft,suhrung ab. bi Int) ertt erweisen müsse, ob die deutsche Dirischast die druckenden Beiastimgen auch bei einem Rachl-isien der inldndische'i Nachfrage überwinden kann. 3n der Edelmetall Äbteiiung konnten die Umsätze nicht umoesentiich gesteigert werden, wozu die 3uijm. mrnlrgung de» Stlberoertauf» ber Man»irld A.-G. mit dem der odxibeanftalt brtgetragen habe Sei ber Firma ®. oiebert Ö.m. b. 1) war die Beschäl' ttgung erfreulich. Auch die Norddeutsche Asftnerie durste günstiger al» im Donabne gearbeitet haben (hn Sorsahre 6 Prozent Dividende», dach seien hier wahrscheinNch noch größere Auswendungen für Neubauten und Ergänzungen zu machen. In der steramischen Abteilung hat sich ba» Geschäft gün. füg entnrdelt. ebenso entwickelte sich die Cheini. kalien'Adieilung befriedigend, eo habe sich auf bem Gebiet ber Cyan -Satze die Stellung der Def-ll- Ichaft melier befrtlipt. und die Arbeiten auf dem Gebiete ber vbers.ächenhärtung von Eisen habe zu erfreulichen lechnischen und wirtschaftlichen dricl* aen geführt Ferner war die Abteilung Rhein'elden (Ralnum. und Sauerstoff Produkte) gut beschäftigt. Ein Teil de» Kheinselder Betrieb» soll aus moder- ntr Grundlage in Änapfarf bei Roln neu errichtet werden. Für die Aerbesierungen ber Bersahrunqen und für die Äjümöung nei rr SernKnöimgegebicte feien rech» erhebliche Aufwände gemacht wor>n. Koch der Lösung der Anlertsievaemeinschast mit der «elallbank und der Metal!aesellicha«t fei di, sinan- zirkle Au»einanberjetzuna inzwischen reftlo» durch- aeführt, ff» wurde ein Rohgewinn von 9.126 M ll. Wart erzielt Nach Abz von 5747 Will. Wirt Unkosten und 0 958 Will. Wart Abschreibungen verbleibt ein Reingewinn von 2 544 741 Wart, woran» wie gemeldet 9 (I. S. 8) Prozent Dividende aus die Stamm-, und 6 Provnt auf die Vorzug». aaju*3:au -k. 9, st < Vas» 71.8 I60.2J 1*3 183.3 »8.78 Gegenüber den Kursen der gelingen Sbenddorte ergaben sich -m allgemeinen Kuckgänge von 1 bi» j v sV Koch den gestrigen Sie,gerungen startet in Ptitleiden'chast gezogen waren vor allem Äon- l a n io e r t r . k wrloree harpener 4.5. Äanneo» mann 4.75, Kkzernstaht und Stahiverein se tz v fy. Am ckiektromarkt gaben Sternen» 4 o A und Schuckcri 3,75 v ch nach 2 G Farven eröffneten Hoch fchwacher Am Bankenmarkt waren Danat a«geboten und 4^1 v^ ch adgei^wacht Gröbere Kuckgonoe verzeichneten noch vvUfioff A^aiddos mit minu» 6^5 v ch unb choizmann mit minu» 6,5 v ch, letztere trotz ber SrNorung ber Verwaltung. dotz fv dem (Ser dii einer Dividendenrebu- jierung vollkommen fernst ehe von Anleihen - Hessenkunst 1928. (B e Klwerllck« BerlagsouchlaTirlung Marburg Preis 250 Mk.» Der vc i einer )Lhr.tch grüberen Gemeind« stets mit Spannung erwar e.c He sentunst-5^a- ler^er dessen Herausgabe Shnstian Rauch, der Jahren besorgt, bringt in seine« neu n Jahrgang ganz be vnderes Intere» antes Mo « ial mit eir.er Rehe von Stud.en, die Adois von Menzel von Kaflel aus in den Jahren 1841 bis 1847 in un'erem Hestenland« nan-.-ntlich in Marburg gerr.a4»i hat Ls sind Studien zu dem arosien log. .Kasseler Karton", der den Lmp- *ang der Herzogin Sophie von Brabant und ihres Lohr.»- Hr.n.i--s b* Klndffs. zu Ma.bürg ün 3dbre 1243 darste. en. Karl R.mps erzühU uns die Bor^elch.ch e dieses Ka.tons und nähere* über Men?e s Au entha t in Helsen. Öme Reihe tre tet ec Abolldunzen zeigen wertvolle ei.äre a'the's srer Kunst Gla«fen< er. Teppiche. Stickereien. Plastik die in dem neuen Marburger llniver'uät-mu'eum zur Aufstellung gelangen sollen. Schließlich ist noch zu erwähl en ein interessanter Aufsatz Dr M. Killings über he s sche 2agdgiäser des 17. Jahrhunderts 3m ganzen em Heft, de'fen Besitz icbem Freund teimatatfer Kunst und Geschichte willkommen 'ein wird — Meyers H i st o r i f ch - G e o g r a p h i- scher Kalender für das Jahr 1928 31. Jahrgang. 37n Blätter mit 12 erläuu tcn 6t>m- karten. 354 Bilderii. fielen Gedenktagen, einer dahresüdersicht und astronomischen Rotten. Als Abreihkalender eingrndjtet. Preis 4 Mark. Verlag deS Bibliograph-'chen Instituts in Le pzig. — In neuer Bearbeitung tritt der bekannte Abreihkalender mit seinem 31. Jahrgang vor den Leser und Beschauer. Iedern Tag widmet er ein besonderes Blatt, unb jedes der 356 Blätter weist ein charalter stisches. oft auf den Tag Bezug nehmenkes Bild mit kurzer örläuterung auf. während jc2em Monat ein.- erläuterte Sternkarte beigegeben ist. Die Gebiete, aus denen der 5ta- lenber Anfchauungsstofs bringt, find erweitert worden, zahlreiche BU2er find grober als früher und bei sorgfältigem Druck treten sie auf dem jetzt verwendeten Papier noch schöner, schärt er und llarer hervor. In den astronomischen Z.it- angaben wurde neben der alten 12-Stundenzeit die neue 24-Stundenz it in Klammern gesetzt. Da» wirtungsaolle süogerma:.llche T'.telöilb z:i^t ein Motiv sudgerman scher Ornamentik, einen sogenannten ^icrtrtrbel toi." er auf eine durch- .; en fr nk.s xn Zier che b a.i d m 7 I h - hundert erhalten i|L Die au*).*ror^m.Lxa 'Man- nigsoltigke t des Inhalts, die an'prechenb und bequem eine Fülle von Belehrung bietet, machen den Kalender als passendes, für das fruue Iahr ausreichendes Geschenk besonders empseh- lenswert — 3eltbürtigc Dichtung aus dem Verlag Advl! Bonz & Lomp. Gin Almanach. 216 Seiten 8". Herausgegebcn von Zenko von Kraft. Stuttgart 1927. — Der mit zahlreichen Silbern geschmückte, wohlausgestattete Almanach des Hauses Bonz In Stuttgart vereinigt in zwangloser Folge eine Reihe von Beiträgen aus der Feder der Verlags-Autoren^ allster dem Herausgeber sind da von Jungen und Alten zu nennen. Hans Karl Abel Gertrud Dopffel, Wol gang Goetz. Otto Haufer. Franz Herwig. Grich Kramer. Mathes Ritsch, Gustav Renner, Gdgard-Hellmuth Schaper. Maria Schneider. Arthur Schubart. Wilhelm Schüssen. Peter 3oege von Manteu sei. Ganghoser. Han^akab. Schesfel. S:ieler unb Richard Dost, von denen die meisten schon früher an btefer Stelle besprochen wurden. 638 — Der Deutsche Kalender 1928. her- und neigte zur Schwäche ohne bah gegen den Anfang grfrhere Veränderungen eintraten. Schiffahrtswerte unbedeutend erholt. H mann stark schwankend. Siemens minus 1P werden mit Geschmack und Geschick dargestellt. Die Bilder, die »ebem Kalenderblatt das Gesicht geben, sind mit Verständnis unb Sorgfalt au-gewählt. Ihre Bedeutung wird durch einen kurzen, erklärenden Tert besonders unterstrichen. 521 — Ko»mo»Tafchenkalender für ble deutsche Äugend 192R 29. Mit drei Tafeln und vielen Bildern. 200 Seiten. (Franckh'fche Verlag». Handlung, Stuttgart 3n Leinen geb 1.60 Mk.) — Alle Gebiete, Weltwirtschaft, Natur und Wissen, soweit sie eine interessante Gegenüberstellung ermöglichen, stehen hier In ihren statistischen llrgebnisien in bunter Fülle nebeneinander. Außerdem ist auch noch sonst allerhand Wichtige»- etwa» au» den Anfängen der Luftfchiffahrt und ihrem erfolgreichen P.onier Vilientbal, bann andere kleine Aufsätze, au» denen viel zu lernen ist. Für ben Pfadfinder Gesund- bc.tlidje» unb Praktische», für seine Mutzestunden Spiele mit unb ohne Zauberei Ein Kalendarium, eine beachtenswerte (Sinlragungrtifte für entliehene frankfurter «ctrcidebörse. Frankfurt a. TI.. 16. Dcz^ Die allgemein • Mark!läge ist sehr ruhig Die Lanbwirlfch:ft bietet Weizen stark an, doch sind die Käufer- äüberft zurückhaltend. Die amtlich? Dotierung wurde um 025 Mark ermäßigt. Die übrigen Preise find unverändert. Weizen- und Ttogg.mm hl. das weiterhin autzerg wöhnlich still.-n Ge'cha'tSg rtg zeigt, sindet kaum Käufer, bi die alten Abfchlülse nur langsam abgerufen werden ÄlHr. die bisher lebhaft gehandel: wurde, lügt leit g st em ebenfalls ruhig Ö-» wurden notiert: W-izen 1. gut, gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswachs 25. Weizen 2. gut. gesund, trocken, bis zu 3 Pro.z. Auswuchs 2-1.75. Weizen 3. geringer? Sefchass n- bdt, bis zu 23 Proz. Feucht gkeit 22 25 b 6 22 75. Soggen. inländ. 24.75 bi» 25. Sunmergerst? für Brauzwecke 27 bi« 28. Hifer. mlänb. 22.75 bt> 23.75. Mais (gelb, 21 bi» 21.25. We.zenn> hi. inländ. Spezial 0 37,25 bts 37.75. Roggenm hl 35 bi« a5 75. Weizenlleie 13,75 bis 1335. Rogq .n- lleie 15,50. Liebe Frieda! Mein Mann Ist nunrr stck> Unsere schöne Va die Ist total ruinier' Man bm r mit Io ein ncueo txtnittjndfiel aulnerebeL bn» IrltHt- ।nun nalchen toll. Ho. Ich danke lut laiche.Selbst» beicht 'uni' 9he wieder' tft’äre Idi doch bet ’t/nu- r.mnn o 9etn*ei’e .Eriraleme Cualnät* qrbl'ebrn. die nibt blendend wet'ie lasche mit gutem. Irischem Werud» und macht nicht arm *L*«1 14 weise farbige Bilder auf Kunstdruckpapier Phvt.'gtaph'.en und derchnungen aus dem biet der Raturwissen'cha't Herausgegeben Kosmos. Gesellschaft der Raturfreunde. Stuttgart. Prei» 2.40 Mk. Der schon seit vielen Iahten er'chctnende Bilder-2lbreistkalender erbeut Nch seines anregenden und allgemeinverständlichen Inhalts wegen groster Beliebtheit. Alle Gebiete der Batur und ihrer Wissentichast 6-1«a«f e dalaW » Otlleatirtenc L % 8 < m . . . • fike ........: Sr»t«a........6 ■ narrt« ...... 5 IMr-Sretea V, K dl - ib.Sli' IC* *1 iw.rv n 678 22.776 111.18 >tt • 8S.*8 8> ^rrtin s-d. ls »WT» Utr- > .et- ÄU’» Ictinn: 18. IX. 1«. It | 16 12 p. -4. 18».» 17* 141 8 — IVM c rr 6nnaU » — — * • Crm-- v r .ri » 176 — — ■■ . ert ff Ätr uoe i 148.8 143.8 — — e»a tw» f » * — 406.23 IW 8 C-'rt-rtr t — — 4.4 3 VW (kr o'aciNrl i — * 37» 37) t*r®beT8 • • • » — M» U4 41*. dellte Mtbtf 12 rw -87.8 284.73 J.: l’Äs^rr^rr» >< >76.38 173 17« 173 Start?<• »tuten 7 — — 127 73 >2« 2- r'aarr »c« » — — 174 28 170.3 r-to--r 1 rtarra ...» ’J. *1 Ö.2S Iceiaj .... c — ll 7! ■ clrrwrrfr lUyet. ... 0 — « < «3.3 ^rant une 14 | 8er tn steat- i U»r- H-len »xr« tm | t«r» r1»»’ Lamm: 13 13 1» 12 | 13 It 16 IE. 162 160.7- us - >91 166 23 in 78 166 16h . S 170 147 7«t in • in ;s IN >24 127 I2\ 73 277 274.8 277 273 9 _______ ' 14” 182.3 144 » — 147 IU6 i*1 23 177.6 1-1.3 17».63 lAS r»l >7 2S 2-a » * — 127 1-5.9 — 164.» 163.73 M.3 »4 * »5 I» 127.3 131.25 127.75 >47 IH 140 127 in IM 5 IJC. » in s 196.4 IN» — 4» 147.» — — tr s 136.5 127.23 125 25 • 149.3 l<‘-25 >82.73 14* 132 28 140.75 >17.23 114 II» - II?.» «3 • »2 * — 97.5 35 78 IW.» n s t»1.» *2.' rxi 08 5 411.5 1« 3 164 .3 171 154 >64 2- 154 t"*.r5 1« ' 107 73 IU — -0.65 w IM 3 141.3 162 75 >42 3 174.5 — >71.75 17» 3 — — -» -a.5 *» M 27» -65 75 •— 190.5 126.8 IW in — • 118 113.3 113.75 112.75 »1 M 91 n 1* IV.5 - U *W5t M I<|br. anrtii®« AMI «3t nmrlt*: Xonrru.ij 12.17 112.5» eurf-.slm II:.-9 IU.II 112.M 11 ,l'i t*V r.;’prl KJ. .27 I .347 10.52 1" »4 a.7» a.756 u.a CB 7U 73 7(1 »57 »V V3 70 «7 »Lv-a l.»33 I.V47 I.VJI Ls*. .o ti 3er. 0.8005 J.5vu 9.800 6.5- 2 t* tn tr> 1 - C dt etW ».>55 39.113 /9.O’ 39.14 Dreo U. 3»4 12,414 12.392 12.412 telita» ;.»u "<.>.» •. C 1Bn>C2r‘l 73. 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