Nr. 295 Erste; Matt 177. Jahrgang Donnerstag, 15. Dezember 1927 trlcrfitäts*Bid). und Sietnbraderel L tanze in Sietzen. Sd?riftidniig und Seschäfteitelle: 5chnl«ratze I. 3i»»be< hi le)«iere fir die Iflgrenewmrr dl« ;um 1la*eitiag rorbec Preu fir I me höhe ffir Snje .-.rn vom f? mm Breite orthd» 8, dus&Arts 10 Retchspfenm-, t*r Ke» Momean.ietge» poe 70 m Breite 3S Re chspfenmg, PlatzvvrfchriN 20 «ehr. «lheiredadte»r Dr Fnedr IDtU) Lana«. Verantwortlich für VoMib Dr t3r Wild Lana«, fir JVeuiOeton Di f> Ibgtiet; für den übrige« leil Ernst Blum'd)nn. fir den Mn* jetgented Aurt fiiDmcnn, lümtltd) in (Bleie- Annahme der Besoldungsvorlage im Reichstag. Die zweite Lesung. Berlin, 14. De*. (SD3-) Der Reichstag «etztr die «weile Beratung de» Besoldun^sg,sitze» bei bei, Urbergang«Dor1d)riftrn fori Die too-mlbemofraien teantragfen. den im Bu«|d>ub geftndyenen §22 der 9ttgierung«ooriage, der da» Besoldung»- d i e n ft a 11e r regelt, wlederherzuftchlen. 6 22 der Vorlage besagt, bafj die In der neuen Besoldung-. Ordnung vorgesehenen Verkürzungen de» Besol- bungsbtenltalkr» acht Jahre nicht übersteigen bur* fen. — flbg Lucke (». vgg.) wünscht gleichfaU» Wiederherstellung der Begierung»oorlage — Die «bg. Bofomann (Soz.) und I o r gl e r (flomm.) wünschen eine bessere Anrechnung der Militärdienst. zrU. — Hbg S ch u I dt» Steglitz (Dem.) oertangi, das, die Verkürzung de» Belolbungsbienftalter» vier Jahre nicht uberiirip.m und nicht verhindern burlc bob der Beamte spatesten» zwei Jahre vor ber Er. reichung ber Altersgrenze da» Endoehalt erhält — Ministerialrat Weoer erklärt, dah die Negierung mit einer Wiederherstellung de» § 22 unter feinen Umständen einverstanden sein könne. — Abg. vruninghau» (D. Vp.) erklärt, e» sei nicht richtig, bab burch bie Neuregelung be» § 22a h^dihene w Proz ber Militäranwärter betroffen wurden — Die Abstimmungen werben zurückgestellt. E» folgt die Besprechung de» Abschnitte» warte- gelber. Auhegehätter und f)interbliebmenbezage. Abg Schuld! (Dem.) sieht in der Vorlage eine Schädigung ber Pensionäre, deren Lebenshaltung mit iunrhincnber Teuerung Immer ungünstiger geworden sei. 2n glattem Widerspruch zu ber Magdeburger Zusage de» Rrichssinanzminister» sollten nach der Vorlage tue Nuhestand»bean>!en schlechter gefielt! werden al» die im Dienst befindlichen Beamten. Der Webner beantragt, die im dauernden Ruhestand befindlichen Beamten ebenso zu behandeln wie die im einstweiligen Ruhestand. Die Vorlage durfte nur mit 3rofibritielnwhrbci! angenommen werden, denn sie sei ein Eingriff in die wohlerworbenen Rechte der Ruheslandsbeamten und damit eine Verfassungsänderung. Abg. I o r g I e r (flamm.) hält dem Abg Schuldl vor. dal, imPreutzischen Landtag die demokratischen Minister und Beamten die Pensionäre auch schlechter behandel! hätten. Der Redner beantragt «ine Besserstellung der Pensionäre. Ai» Höchst- betrag für die Zahlung von Ruhegehältern, Worte- gelbem und Ainterbhebenenbeuigen soll nach dem Antrag dos Endgehait der Besoldungsgruppe 4a (SSnoiRf ) gelten. «bg Hohmann (Soz.) verlangt für bie Ruhe- (tanb»beamlen bie gleiche Sinftufung wie für die aktiven. Einsparungen konnten bei den hohen Pensionen gemacht werden. Der sozialdemokratische Antrag verlangt, dos, da» Ruhegehalt ber Beamten und Offiziere niemals den Betrag von 12 000 Mark söhrlich übersteigen soll. Abg. Schmidt* Stettin (Dn ) verweist Darauf daß gerade die pveustlsche Regierung sich am heiligsten gegen die Einstufung gesträubt hätte. (Gestern sei Im prtuMWn Landtag ein Antrag au» Einstufung von S-z^ldemokraten und Demokraten abgelebnt worden. Einem Gen'ionSkür- zung-gcsetz würden die Deutschnationalen niemal- zustlmmen. Abg Schmidt- S*>anm>t*er (Dn.) erklärt, tne Pensionäre der alten Wehrmacht Iden keinrtweg« in einer bevorzugten Stellung Eine PenlionS- kürzung würde eine Dersassungsverl.tzung bedeu- ten. öS fei doch nicht zuviel, wenn General von Mackensen nach 55jäbngcr Dienstzeit eine IabreSven'ik^ von 16 983 Mark erhält ebensoviel bekomme ja auch Aerr Scheide* mann. (Unruhe bei den Sozialdemokraten ) Ab* ?geordneter Rostmann, der erst durch die Rcvo- lltion Direktor eine* DerlorgungSamtS in Gruppe 13 wurde, seht sich jetzt eifrigst für ein« 2ulbeffcrung der Direktoren ein (hört! hört!, rechts Unruhe bei den So».). Der Ruhm unseres alten 0'»>zierkorpS wird bestehen, wenn die Rost- und Scheidemänner längst der Bcrgdlcnbcit an- beimgefallen find als merkwürdige Kuriosa einer kranken Seit iBci'all rechts. Unruhe und Zischen bei den Sozialdemokraten >. Abg 2 ob mann iVoz.) weist bie Angriffe des Abgeordneten Schmidt-Hannover zurück und erklärt, wenn dicker Abgeordnete die nach ber Revolution zu Aemtern gekommenen Männer angreift, so trifft er damit in erster Linie seinen Parteifreund. den au# dem Arbeit erstände hcr- vorgegangenen Derkchremiuistcr Rod). Herr Schmidt behauptet ich hätte mich alS Direktor eineS Der»orgungSam:eS für eine Aufbesserung dieser Direktoren eingesetzt. Zch erkläre die'e Behauptung für eine freche und unverschämte Lüge, i Präsident Lobe ruft den Redner zur Ordnung > Tatsächlich hat mich ein Partei r.und drt Herrn Schmidt alS DcdorgungSdirektor in Hannover. Generalmajor a. D und Mitglied deS O fizierS- bundeS, schriftlich gebeten, ich möge ihm doch ©elegenbcit geben, mit Mitgliedern deS Hauvt- au-schussos «ine Rückspr ch za b kommen Dieser •Bitf habe ich entsprochen. e 2ibg. Schmidt- Hannover unterstützte Reichsarbeiter und Reichs- angeftdl!«. Rach dem AuS chuhantrag sollen für diese Zwecke 25 Millionen verteilt worden Die Abg. Frau Müller-Otfried (Dn.) und Frau Dr. Matz (DB.) geben für ihre Fraktionen Srklä.nrngen ab. in denen bedauert wirb, dah die Kieinrentnerfürsorge noch immer nich: gesetzlich geregelt ist und dah nur 25 Millionen zur Beifügung stehen. Abg Frau Dr. LüderS 'Dewi erklärt, bie deu'ch« Ration mühte sich in Grund und Boden schämen, dah sie nicht die paar verarmten Kleinren.ner über Walser halten kann. Wenn ten Deutschnationalen und der Deutschen Doll«- Partei wirklich an der Kleinrentnersürlorge gelegen wäre, dann hätten sie nicht gegen Die Beratung deS dahingehenden demokratischen Antrags im AuS'chuh stimmen Duden. Abg Frau Teusch (3en.r. । vedauer: dah sie alS Bertrvtcnn ein r Regierungspartei sich g. gen die Erklärungen der 2L>g Frau Muller- Onrieb wenden mü Wenn Frau Müller- Otfried tagte bie B e 4 u n g des Rentner* sürforgcgesetzc auf Wunsch deS R.ichS- arbeitsministcr- erf» ; . u?O w mn s e d.ese Ber- tagung bedauerte, barui mü f d mg g nüber vor der Oeffen.iichlett feftgeft Lt tp-'T.xn. dah der T'-crtagurg e.t chluh vom gesamtenReichS- kabinett gelabt worden fei, und dah s.ch sämtliche Rcg-erungsp-r.i n nach emgihen- der Beratung hinier die Regierung g'fteUl b.ä t . (Lebhaftes Hört Hön! In Zentrum und bei der Oppvi u>n) Auch die Erklärung der X'g Frau Dr Matz ber .hre eigenartig angesichts ihrer Haltung im Auefchust (EmeuteS Hön! Hör !) Jetzt handele eS sich nicht um eine gesetzliche Reg.lung, sond rn lediglich um eine WeihnachtSbeihilse. Die g< r nge We.h- nachtSb ihilse sei ein elend.3 A mo en. DtS Zentrum habe eine gleichmähige Hilfsaktion für alle Rolletdenden g.wollt, habe aber dabei leider nicht die D folgschaf! aller RegierurgSp-rtcien g fund.m. (Lebdtftes A^rt! Hör!!, Erft mit Unterstützung anderer P:r- teien sei dr Z.mtrumSantrag angenommen worden Abg. Dr Külz (Dem.) bedauert, dah der almolenhaste Eharakter der WeihnnchtSgabe noch verfchädt und ihr ethischer Wer! vermindeN worden fei durch die Arl, wie diese Debatte von den Der trete, innen der Rechten geführt worden fei. Aus der Hauptversammlung deS Klein- rentnerve.bandeS hätten die Vertreter der Re- gierungSpaNeien mit ihren Reden den Eindruck erweckt, al« wollten sie im Antchluh an den demokratischen Tliürag schleunigst die gesetzliche Rentnerfürsorge durchsetzen. 3m AuSschuh hätten aber die Deutschnationalen und die Deutsche DolkSpartei da« verhindert. Heute hätten nun dieselben Rednerinnen au« der Kleinren^nerversammlung Ausführungen gemacht, die mit ihrer Haltung nicht in Einklang zu bringen seien Abg v Graese (Dölk.) führt au«, die Ursache der jetzigen mibüdben AuSeinandersetzungen liege darin, dah jetzt die'elben Leute den KI.vn- rentnern helfen wollten, die die Allein rentier durch ihre G.füliungSpolitik erpropriiert hätten. Abg. Dr. S ch n e i d e r - Thüringen t Dntl.) richtet an die Demokraten die Frage, warum sie denn nicht in der Zeil, al« f ie in der Regierung fasten, ein RentnerversorgungSgefetz durchgesetzt hätten Die Widerstände lägen beim RerchearbeitSministerium. Die RegierungSpar- leien würden sich bemühen, diese« Mmisterlum von der Rotwendiqkeit einer besonderen Äkin- rentnerlüdorg»* au über .cugen. Abg. Dr. Külz (Dem i erwidert, die Demokraten hätten schon 1922 ein Kleinrentnergesetz eingebracht, aber damals habe man noch auf die Aufwertung geho ft. Abg. Dr. S ch n e i d e r - Thüringen (Dntl.) führt au«, mit der Aufwertung habe Klein- rentneroedorgung nicht« zu tun. — Der AuS- schuhantrag wird angenommen. Oie dritte Beratung der Besoldungsvorlage. Abg. v. @ u 6 r a r b (Ztr > kommt auf den sozialdemokratischen Antrag -uruck, der den Höchstbetrag von Penlion n auf 12 000 Mk. beschränken will. Auch wir. so erklärt der Redner, wünschen eine Begrenz a n g der Ruhegehäl* ter nach oben Sin« Begrenzung Der Zuschläge haben wir schon durchgesetzt Wir haben auch die Dorlage eine« PenfionSgesetzeS für politische Beamte gefordert. Rach Annahme der vorliegenden BesoldungSordnung wird die Forderung einer Begrenzung der Pens.onen nach oben noch dringender. 34) richte an die Regierung die Frage, ob und wann mir ein warten dürfen Der vorliegende lozialdemo- kran che Antrag ist aber für un« nicht annehm* bar. weil er da« Ziel nicht erreicht, da« un« vor>chwebt. Sine so schwerwiegende Frage kann man nicht nebenbei in einer Besoldungsordnung lösen. Minkesten« mühten Un Antrag diejenigen De ctze aufgeführt werden, bi« damit ausgehoben werden. ReichSfinanzminister Dr Köhler: Dem Reichskabinett liegt schon seit längerer Zeit der Entwurf eine« Minlfterpensionsge- fenc» vor da» nicht nur für die aus dem Beamtenstande hervorgegangenen, sondern für alle Minister diese Frage regeln soll. Abg. Dietrich- Baden (Dem.) weist daraus hin. dah schon unter der Finanzministerschalt von Dr. Reinhold Erwägungen über den Abbau von planmähigen 'Bcanitcnltel.cn schwebten. Der jetzige Antrag der Regierungsparteien zu dieser Frage würde schon Im Reiche schwer durchführbar sein, aber die in dem Antrag verlangt« Ausdehnung de« AbbaufvstemS auf Länder. Gemeinden und öffentliche Körperschaften sei ga z unmöglich Er würde sicher auch den Wider* spruch de« ReichSrate« finden. Abg. Eisenberger (Bauer. B.-B ) erklärt, er wolle einmal al« Bauer au der Bcsol- dungSfrage spreche.1. und er werd« dabei wohl von der Meinung der meisten Dorredner ab- weidhcii. Da« sind nämlich zwei Paar Stiefel (Heiterkeit). Hier haben die Dcrtrctcr der Rehme n d e n gesprochen und wir find d Vertreter der Gebenden. Wir hakten den etzigen Zeitpunkt sür ganz ungeeignet zur Durchführung der Besoldungsreform. Etegerrnald hat durchschlagende Gründe für eine Dermind.rung der Bcauitenstellen in ber .Germania angeführt. und einer so prominenten Persönlichkeit must man doch glauben. (Heiterkeit.) Der Redner beantragt, die endgültige Besoldungsreform zu- rückzu st eilen und bie jetzt bestehenden Ge- bdltcr zu erhöhen in den Gruppen 1 biS 5 um 30 Prozent, in den Gruppen 5 bi« 7 um 25 Prozent und In den Gruppen 8 bis 10 um 10 Prozent Abg R 0 hrnann (Soz.) bezeichnet bie Erklärung be« Abg Gu.'rarb zur Frage der Pcn- fionSbegrenzung al« ein Meisterstück ber Zen- trumStaktik. Tatsächlich sei bie Erklärung nur eine 01 u 6 re be für bie Abnelgurg g?cen Pen* sionSkürzungen. Der sozialdemokratisch« Antrag auf Pcn- slon-bcgrenzung wirb wiederum aogelchnt mit 217 gegen 176 Stimmen bei 13 Enthaltungen. In ter namentll4>en Sch'.ustabstimmung wird daS Besoldungsgesetz mit 333 g gen 53 Stimmen bei 16 Schaltungen endgültig angenommen. Dagegen stimmten Me Kommunisten, bl« WirtschastSpartci und der Bayrisch« Bauernbund. Donnert tag: Rovelle zum DerlorgungSgcsetz. Weihnachisbeihitsen in Hessen. Oer sozialdemokratische Antrag im Landtag angenommen. (Don unserer Darmstädter Redaktion.) Darmstadt, 14. Dez. Prösibent Ä belu n g eröffnet die Sitzung um 10,45 Uhr. Ls werden zu. sam.nengefastt bercirn der Antrag des Lbg. Delp und Gen. (Laz.) über eine Wirtschaft»bei- Hilfe (40 Mark), ein Antrag (Balm und (Ben. (flamm.) wegen (Bewahrung einer Wmterbeihilje an (Lrwerdslose, coyal-, Jnoaliden- und fllcn- rentrxr (50 Mark) und ein Antrag ber Volks- rcchtspartel auf (Bewahrung einer Weihnacht»- beihll-e an Äleinrenrner (MMark), für Ehepaare lüuWf. und iedes jujdjlagtbrredjtipif flind '^Mk. Der ioyalifnid)« Snirag forben, dost di« Regierung auf die Fürsorgeoerbände einwirki, dah sie tie Bei* hilsen gewahren, wahrend die anderen Anträge un* mittelbar vom Lande bie Bereitstellung der Gelder fordern. Abg. Widmann erstattet Beruht über die Ausichuhoerhandlungen (fr weist barau* hin, daß ber soz. Antrag in ähnlicher Form schon trüber dem Landtag Vorgelegen hat. Durch einen Zen* tnimsantrcg im vergangenen Jahre war die Be^te* rung erudi! worden, bie Handhabung dieser An* gelegenen: in anderen Ländern fest zustellen, und brr. Landtag Darüber Mnriiun? za machen Abg. D dmann teilt die Antwort ber Regierung mit, aus der il a. herooraeht. dah Preuhcn. Beyern inb andere arahere Länder keine berartice Beihitten gewahren, dagegen hat Sachsen thde tv hil'en in den Jahren 1925 26 gewöhn aber für d ese» Jahr fei iie noch nicht geplant. D ie hessische Re- oieruna eh ne aus Ltotsgründen bie Be h11te ab. denn sie erorbere 700000 bis 800 000 Mark. Der sozjalistische 2ntrag fei mit 6ch Stimmen bei einer Stimmenthaltung abgelebnt worden, «ben-o wäre der kommunistische und der Antrag ber Volks ne chtspartd abgelebnt worden. Abg St. Leuch rgcns (L:ndbund> erf ärt im Samen feiner Partei sich für Ablehnung der Anträge. Der soz. Antrag sei der erste gewesen. die anderen bäitm nur erhöhte finan* zi llc Auswirkung n A S staat-recht ichen Gründen wäre er g gen den soz. Antrag, weil er die Regierung aufsorder. einen Druck aus die G.m.inden auszuüb.m. D'S fei ein Eingriff in die Selbstverwaltung-rechte. D r Landtag sollt' dann wenigsten- dn Mut aufbringen und erklären wir bewillig?n da- Ge d und bezahlen es e.uch^ aber drt fei unmöglich, weil kein Geld da fd. (Lechen bei der S>» al- demokratie.' Die Erwerbslosen wär n jetzt In einer ErwerbSlo>endersicherung e« könnten dann auch caenfogut bie Mitglieder von Krankenkafsen Beihi sen verlang n Der Redner macht Aufstellungen über die Bezug: bet Ct- werbSlo en und w rd dabei von der Linken deS Hau e« durch Zwischenrufe öf et2 uni rörochen: auch von der Galerie ertönen Zwischenrufe. Der Präiiden: droht mit der Feststellung der Rufer und mit ber Räumung ber Galette Abg Leucht- gen« erklärt, dah viele LandwiNe nicht ba« ^inlommen der unterstützt n Erw rbSlosen haben. Die Beihilfe sei keine notwend'gr Ausgabe^ wenn sie AeMen g^vöhr-. so w rdc sich da« Re.ch überlegen, ob ej HTsfen eine besondere Unterstützung g -wahre. Die Reglerung-anlwort hätte klarer sein können, sie hätte erftärm müssen: Wir haben kein Geld, wir haben auch kein Geld für Darlehen. Abg. Da Im (Komm.) erklärt, bie Wintrr- beihiifc sei in bie’em Jahre notwettdiger aU tm vergangenen Den Beamten habe man. besonders den höheren Beamten, höhere Gehälter bewilligt. h.er zeige (ich ber antisoziale Eharakter de« Landtage«. Minister Raab erklärt, zur Zeit gebe ed leine verantwortliche Regierung und keine Regierungspartei en. (Abg Galm ruft: Sic werden mit dem Kuhhandel nicht fertig.) Die Regierung verlange bei den Anfragen, die Musgabenbenriöigungen enthalten, daß auch die etrffptrd>rnbri < I ■ e aß m te wa*qrwt<*n roeröen <$• |ef)(< aber an Vorschläge» hierüber: 6U Legierung könne lur Zeil keinen Vorgaben z» stimmen. sur die keine Deckung oor- handen sei. Menn der ßanbtog den Anträge» jeftineu. alrich-eiNg aber auch die Deckung Smögttchkrtttn schaf'e. I» »erde die A-gierrm- sich nicht wider- fetzrn. Abg. A 11 »Volkstech tSpatlet, begründet die gekondene Einbringung de« Anträge« der VolkS- rechtsperter es handle sich nicht um erwerb»- sährge Leute 'andern um Leute, die bereit« hr Leben«w>-rr aba« chtossen hätten Die Lag« der Aenrner sei besonder» schwer ihnen sei großes Unrecht gescheben. darum sei der Antrag zu ihren Tunst en besonder» eingebracht worden. Zur Deckungskrage bemerkt der "Redner, baß der. Kleinrentnern die Renten vom Reich enlzoaen worden lind, bi« ihnen eigentlich gehören: der hettilch« Staut sollte bie notwendigen Beträgt vom Reich einfordern Abg Dr. Wolf (Volksrechtpartei) vertritt die Auifallung. dah die Kleinrentner Anspruch au, Sntschädiaung haben. Di« Parteien hätten hier Del--amheit. Ihre Dersrrechung n au« der Zerl de« Wahlkamps«» einzuldsen. Abg Delp lSoz.) macht darauf aufmerksam dah er tn seinem Antrag im alten Landtag eine Unterstützung au« Canoe»mitteln verlangt habe. Die Land«»- und D«meindeparlamente mühten sich künftig in anderer Weis« mit der Unterstützung der Kleinrentner. Sozialrentner und Erwerbslosen befassen, in erster Lini« mülfe da« Reich durch eine entsprechende soziale ®«- setzgebung und btt Reichsanstalt für bi« 3t- »erbslosenversicheruna eintreten. Der Redner fordert dah auch da« Land Wittel bereitstellt. Abg. Äe in habt (äentr.) bemerkt, dah die Zentrumtzfraktion den Anträgen wegen der schwierigen Finanzlage Hessen« nicht a u 11. Hirn« n könne, mangelnoe«'oziale» Empünden dürsc man der Fraktion aber nicht vvrwerscn Aba. Dinaeld «V D '33.) erklärt im Ramen seiner 'Partei, dah der Minister für Arbeit und Wirtschaft bei einer früheren Tcleaenheit schon darauf bingewielen hab«, dah Preußen. Bayern und ander« Länder die Winterbeihilfen nicht kennen Rachdem auch der Finanzminister dar- gelegt habe, dah die Zustimmung zu den Antrügen von katastrophaler Wirkung auf die Verhandlungen Hessen» mit dem Reich fein werden und da bl« Kleinrentner in erster Linie der Versorgung de» Reiche« unterstehen, so wäre feine Partei nicht in der Lage, die Zustimmung zu den Anträgen zu geben. Abg. Reiber (Dem.) weist auf ble schwierige finanzielle Lage de« Lande« bin: gröbere Länder hätten di« Wmterbeihilie nicht und der Finanz- minister habe erklärt, dah keine Wittel vorhanden seien. Abg. Dr Werner (Dn.) erklärte, Finanz- mtnister Henrich habe festgestellt, dah k«ine Deckungsmittel für di« Forderungen der 3nltäg« vorhanden sind: auch die Städte hätten kein« Wittel. Die Regierung dürfe In der gegenwärtigen Lage nicht Verpflichtungen aus sich nehmen, di« gesetzlich nicht notwendig find. Bedenklich wären die Rückwirkungen aut die Verhandlungen mit dem Reich. Tin« geschäf-.ssuhrend« Regierung dürfe einer kommenden Regierung nicht ein« derartig« Verantwortung auferlegen. Abg. Glaser (Canbbunb) erklärt, ee aibt viele klein« Landwirte, denen ee viel schlechter geht al« den Personen, die die Beihilfen erhalten Jollen. CE« fei fraglich, ob di« Regierung ble Anträge aussuhre, wenn si, angenommen würden. Inzwischen Haden die Sozialdemokraten einen Antrag eingebrochl. wonach die rückständigen Beulst euern zur Deckung der durch die Anträge erforderlichen Summe verwendet werden sollen. Abg. Dr. Werner (Dntl.) fuhrt au«, dah feine Partei sich bei der Abstimmung der Stimme enthalten werde, um den Sozialdemokraten nicht die Verantwortung adzunchmen. Der Redner macht aus ein« Reihe von Fällen aufmerksam, in denen tue Sozialdemokratie al« stärkste Regierungspartei gegen d i e 'Regierung ausgetreten ist und eine Politik gegen den Willen der Minister getrieben hat. Abg. Kaul (boz.) meint, dah durch Beitreibung der rückständigen Realsteuern ganz gut die erforderliche Deckung geschaffen werden könne. Abg. Dr Muller (Lbdb.) entgegnet, dah dadurch noch nicht einmal der Staatsbetrieb aufrecht erhalten werden könne. Die Kleinbauern leiden mehr Rot al« die Erwerbslosen. Wer gewahrt den Bauern Im Vogelsberg, die fetzt drei Mißernten hauen, eine Weihnachtvdrfhilfe? Der Redner fragt die Regierung. was sie zu tun gedenke, wenn die Anträge angenommen würden? Abg W , ckl» r (Ztr.) erklärt, mit der Beitreibung rückständiger Rialsleuern sei der Beiraß für die Beihilfen nicht zu schassen. Die Beträge hierfür waren auch schon 11 a I m a ß l fl s e st a e I e g t Da» Zentrum lehn« auch diesen sozialdemokratischen Antrag ad. Fman,Minister Henrich bemerkt, dah die rückständigen Registeuern nicht ausreichend sind für die Deckung der durch die Anträge verursachten Forderungen Rach längerer ®e|d)afi*orbnung«bebatle wird der Antrag Äf I geaen die wtlmmen der Volksrecht por- teilet und der Kommunisten adg » lehnt. ebenso der Antrag (Salm. — Zu dem Anträge Delp empfiehlt der Finanzaueschuh edensoll« die Adleh nung. dieser Antrag wird aber abgelehnt, womit der Antrag Delp angenommen ist Für den Antrag st mmen die Sozialdemokraten. dir Kam munisten, vom Zentrum die Abgeordneten Wesp und Spath und die Bolk»eechtpar1ei Die Deutschnatio nalen enthüllten sich der Abstimmung Der lozial demokratische Antrag auf Beitreibung der ruckst»n digen Realsteuern wird abg « lehnt Präsident Adelung tellt mit. dah Prosestor Mellon ff in lstiehen den Landtag zum 17 He zember jur Eröffnung der Universität« Hautklinik etngeladen b-ibf E« wirb sodann ein Antrag der Abg «atm und chenosten aus Gewährung einer Winter belbllf« an alle Arbeiter imb Angestellten in Staat«, betrieben beraten und in Perbinbung damit «in Antrag Widmann und (Senosten auf (Bmuhrung einer Wirtfchaftebelhilfe an alte ständig In Staatodetrieben beschäftigten Arbeiter Die Anträge werden gegen die Stimmen der Kommunisten imb der Potkerech^oanei dzw : ■ i die Stimmen der kazialdemokruten imb der *Ui* recht»Partei obgekbni. Au« der Tagesordnung steht rmnmehr ein fln trag der Ad geordneten (Salm imb (Ser xif Zranzösisch-ilasienlsche Entspannung? Ligen« D«ahr Meldung d«o ..Seetzener «»»tgers' Berlin. 15. Dej. vde rtanjofii* SUairrung * jum verbot ««ne» m Pan« erscheinenden rtalwmschen Em grautenorgan« de» .6 o r r i e r e tzegli 3 t a II a n r gescheitte». Mn Recht, da «s den lob fine» Manne« — IRuffoHeio — für nötig erklärt«, barmt das Vaterland gereNe! werde. Da rau» hat dw französische Regierung eine Äufforb«run» i«m Mord herau^elchen. xif bi< e» mü dem Verbot antwortete. Sw muhte den ckattemlchen Emigranten diesen Denkzettel otr abseigen weit <» ein Ding der Umnoglichkeil tfl, dah potitstche Flüchtling, in Weser Leis« die ihn»» gewährte chosrfreundschail versetzen. Auch De n t s ch - land stth sich in der Vergangenheit wiederholt pe- yxMingen. sehr energstch. namentUd) gegen ruf- si s ch e Emigranten vor^ugeben, di« eberrsall» die Autenchalkoertaubni« mitzbrauchren und sogar ihre politischen Ansichten mit der Pistol« in der Hand zu vertreten, sich anschickten. Wir brauchen, nur an bi« Worowski-Ljfäre tu erinnern, bi« deutlich genug zeigt, in Die rxm.'-ch« Situationen voll, 'ifche Fluch:iia« ihren Baststaat bringen können, wenn ne nicht Disziplin über. Da» ZdtungSvetbot hat aber noch ein« ander« Seite e» wird vielfach al» erste» sichtbare» Zeichen einer Wiederannäherung an- gesehen. 3n Genf ist «» zwar nicht gelungen, den italienisch-französischen Äon'lttt au» Der Welt zu schaffen, wohl aber Herrn Briand zugunsten einet baldigen Verständiaung mobil zu machen wie auch anberfeit» Mussolini auf emtn deutlichen Wink Lhamberlain» positiv reagierte und ein Interview über bi« „gemeinkam« latem fche 3toililartoa und Kultur" loslieh, da» sehr dazu betgetragen hat. die Arbeit der Engländer zu erleichtern. Damit ist aber nicht gesagt, bah e» nun auch tatsächlich zu einer Entspannung kom- men wird Italien besitzt einen umfangreichen Wunschzettel, bet, wenn man sich erst einmal über ihn am grünen L sch unterhält, fetzt leicht wieder die alte Verstimmung her- ausbeschworen kann. Der Albanienvertrag vom römischen Senat angenommen. ItalientzBorhrrrfchaft in drrAdriagcfichcrl Rom. 15. Dez. (XU.) Der Senat nahm tn feiner gestrigen Sitzung bi« beiden italienisch- albanischen Verträge mit 161 gegen 2 Stimmen an. Der frühere Außenminister Schanzet bezeichnet« die b«*en Vertntzge al» fuaAumewtzai M» bi« ibUreickche »rapolinf an engerer neb **r bw 2Mtre1m«erpoi rck >w weiteren Oatn«. geboren au» dem Ideal für cteae würdigen Fme- den, bet nicht raa 3tal ea und Ackxrn a beruhte 'andern bt« gange Sage an der 3b: a und ael dem Balkan »aw damit amch bei ruropärtchen Sxncrt f iiarco, «in gebe Triest inet und ehemaliger ItredeMitz wie» darauf hin, dah schon da» italienisch« Kri«g » ziel bt« Sicherung in der Adria gewesen let Dt« Halltck. di« Du beiden Bet.t^gt verfolgen, re alt ft «re biete iHnl.e»r§che Poi.tck. bie Die Vorherrschaft in der Adrie garantiere. 3: erinnerte bet seinen AuLlührun- aen an ein DelprLch mit Sonnino vom 3C Iuni ISIS n dem Sonntwo ihm ge :gi habe et stehe am lenem vrogrannn f a st allein da die Irredentisten mühten ihm helfen. Die beiden Verträge, so schloß Pllacco, verschleierten keine -rgedaake». feien aber et«• deutlich« Mahnung an Rah und Fern Oie mazedonische Frage. Eine französische Demarche in Belgrad Bari«. 15. D«j. (TU.) Entsprechend den Unter Haltungen, bi« Briand und itbamberlain mit dem bulgarischen Minister be« Seufzern. Büro H . in ®«nf gepflogen haben, beabsichtigt Briand «ine freundschaftliche Demarche in Belgrad zu unternehmen. um feie |ugoflami|d)e Regierung zu einer Vc rftandigung mit Bulgarien zu bewegen. Di« franzosiich« Regierung ist der Auslassung bah die Beziehungen zwischen Iugmlaw,en und Bulgarien durch die Bandeniöligkeil und die mai.* dänischen Organisationen nicht gestört werden durften, und dah gerade eine Verständigung zwischen Bulgarien und Jugoslawien da» mazedonische Problem günstig beeinslussen werde. Auch das „iZoreian Office' «oll bereit fein, bie Bemühungen de» Quai d Orsay für bi« Herbeiführung einer Verständigung zwischen Jugoslawien und Bulgarien zu unterstützen. — Die französisch« Demarche würbe leben- fall» in der bisherigen Richtung der französischen Politik liegen wobei wohl nicht untcrstrichen zu werden braucht, dah Briand nicht die Lösung des Mazedonien-Problem» an sich, sondern vor allem die L inbezlehung Bulgarien» In Die französische Balkan- und ‘IRillelmeer- Politik am Herzen liegt. Zlnlcrflüljung der Im Tkoocmder 1927 auege- Ipcrrlcn labafarbtller und Tabakarbeiterinnen, ferner eine Lingo be der labokarbellerfchast m Lorsch, sowie ein Antrag der Abgeordneten Dein- ftabt und (Ben. (3entrj wegen Bereitstellung von Mitteln für die ausgesperrten Zigarrenarbeiter und -Arbeiterinnen. Abg. Widmann erstattet Bericht hierüber. Zu dem Antrag (Balm hat die Regierung eine Antwort erteilt, wonach e» gesetzlich nicht zulässig ist. dah Streikende ober Ausgesperrl« durch eine generell« Fütsorg« unterstützt werben, mir eine inbividuell« Fürsorge war» statthasi. Der Au»schuh beantragt, den Antrag (Balm für erledigt zu erklären. Zu dem Antrag Heinstadt ut* Den hat der Auofchuß mit neun gegen vier Stimmen die Ab- lei) nung beschlossen und empfiehlt die Lorscher Dorftellung für erledigt zu erklären Die Abgeordneten (Balm (K ). W« fp (^enfr.) und Späth (Zentr.) machen längere Ausführun- gen über die Ursache der Auofoerrung und bk Lage bet Tobafarbriter. Abg. Weber (woz.) nnpfieblt ben Tabakarbeitern in erster Linie sich )u oraanisk- ren. Aba. Dr. Wols (Bolk»rechlspartei) erklärt, er wende für deckte Anträge stimmen Minister Raab erklärt, kah et 41 Jahre bet D«Werkschast her Tabakarbeilet angehöre und deshalb wohl der Sachkundigste Im Hause über blefe Angelegenheit sei. Man müffe sich fragen, ob bie beiden Anträge der Sympathie Wohl wert wären? Da» fei nicht bet Fall, der Antrag Halm fei unmöglich, denn eine generelle Untec- stützung fei gesetzlich nicht zulässig. Auch der Antrag Heinstadt sei nicht dutchzuführen. erst müßten umfangreiche Feststellungen In den Goweinden gemacht werden, bann könne man erst an die Verteilung gehen. Persönlich fei er für ble Annahme bed Anträge» Hetnftabt. beim damst würde bet Drunblatz gebrochen baß bet Staat zu den gewöhnlichen Wohlfahrt»au»gaben nicht» beizuttagen hab«. Line Stellungnahme bet Regierung zu dem Antrag« hab« nicht statt ie- funDen; al» Minister lei ec gegen den Antrag. Di« Labakarbeuer (Sitten mit bie geringsten Arbeitslöhne, die» habe feinen Grund in der Unvernunft bet Tabakarbeiter lelbft. Da» Zentrum sei mit Schuld an diesen Verhältnissen. 0» sprechen noch bie Abgeordneten Widmann, Heinstadt, Leuschner imb Wesp. Die Adgevrbne.en Heinstadt unb Leuschnet verteidigen besonder» o11 dicke Unter» hünungew gewähre und dte finanit (len Folgen einer Zahlung für die Vertzanbluna.n zwilchen Hessen und bcui Reich ungünstig f.-ice. Ohne Debatte wit> ein R gi nmg»x>odage füt bauliche Au»sühtung«n tn Bab« Rauheim bewillig •» banfteit sich im ganzen um li»O?O Ml. und zwar für V.-schif tini von Vadcwäfch» Errichtung «ine» Vestibül» Verglasung eine» Teil» bet Dand.-lhall- unb fsnsttg Herrichtungen Di« Kommunist,n stimmen da- gitteit Jhi Antrag der Abaeordneten Dr Ä eilet, Dingeldey u a,t. wird dbg < lebet Hfl enneg vnb Ausschuß hatten »ich für Ne Ablehnung ausgesprochen. Abg. Dr. Keller (D. V) macht darauf aulm.r iam, baj bie geforbn- DehallS- regelunfl früher immer so grhandh ib« torri rn fei Der An tag diene fowohl bm V amten wte der Defchäf »well. Hier lieg« wieder dn FaN vor. daß hesfifchcDeamte fchl echter d a- stehen als preußlfche und Reichsbeamte. Einstimmig wird dn Bntfchkießungsantrag des Abgevrdr^l.m Hoffmann u. ch.vi (Ztr.) nach Verminderung der Besatzung«- truppen in Heff»n angenommen Degen 4 Uhr schließt der Präsident mit Wünichen für ein ges gnete» W.lhnachlSsest die Sitzung. Oie Lohnsteuersenkung. V e 111 n, 15. Dez. (VDZ.) Der Steuetaus- schnß des Reichstages Beriet bk Rovelle zum Etnlomrnensteuergesey, beitefsenb Lenkung bet Lohnsteuer, weiter. Aus Ansragen erklärte Staatssekretär Popitz Unter allen Umstanden wünschte bie ReichSregietuiig bie Sen- hing der Lohnsteuer vor dem 31. Dezember Die Regierung halte daran sest. baß di« Lohnsteuer 1300 Millionen Mark bringen müsse Da» bedingten einmal ble Drsordetnissc b t Länder und Gemeinden. Außerdem rechtferl ge da» die Entwicklung der Verhällnisfe, inäbelonbcre bk Steigerung der Dehaller unb Löhn« unb bie bevorstehende Verabschiedung bet Velolbung«- orbnung. ES müsse doch auch erstrebt werden, baß der R « ichSrat keinen Einspruch einleg«, damit das D«s«tz tatsächlich am L 3a- nuat 1928 in Kraft tr«len könne Voch komplizierter wurde di« Situation durch bie verschiedenen Anträge mehrerer Parteien, bie nicht direkt mit der Lohnsteuer Zusammenhängen. Eine eingehende Erörterung dielet Ftagm könne nach Weihnachten geschehen Die gegenwärtigen Verhandlungen oüriten jedenfalls mit diesen Problemen nicht belastet werben, wenn mai. schnell zu bem allerseits erstrebten Ziel kommen wolle, die Lohnsteuer zu verabschieden. Preußischer Ministerialdirigent Dr Hbg nimmt bie Länder gegen bie Vorwürfe ie Schutz, daß sie leichtsinnig mit ihren Steuergel dem umgehen und deshalb gegen eia« Senkung der Lohnsteuer aufträten. Preußen sei nicht in der Lage, ble Kotzen bet VefolbungSorduung aufAubrinjK-n wenn die Le« Veün.ng chrem bisherigen Wortlaute nach aufrecht erhalten bleibe. Rbg Fischer- Köln (Dem.) fetzt auflein- ander baß man dt« Frag« ob Länder unb Gemeinden »och leben können nicht bn ncr mit einzelnen Clever ragen b s Rittes oerfnüplen bürte Diese Frag« zu beantworten sei Sache be» Finanzausgleiche». Rdg Dt Vtünlug »Zentr > Ml au» brr Erklärung be» preußischen Vertreter» fet. da'i fdne Prvph««eiunn «mgetreten f«t. bab N« vän bet bie Erhöhung der Lohn steuer auf 1300 Millionen benutzen wallten, um bie Kotze» der 1 cf el b u » » » » o r l a g« mliiubeden Interfraktionell« Vekprechunpen, bt« gestern über die Frag» her i.'vhnsteuert.'nkung lattge- hinten haben brachten lauf Deullchet Allgew 3eihtng noch kein« 1)6 »eng b«r parlamentarisch«» Sr»«ngiften Mete» Entw»de« Da» Prodle» Hegt vornehmlich in der D oet- gen, Zwischen be» Wün'chen be» Reich » taI» . ein« Senkung bet Steuereinnahmen zu oernwiben unb bem Bestrebt» bet Pa riete», bi# Sleurt zu lenken Will ble Jk13)«rcgierang, entgegen bem Einspruch be» Reich «rat» ble Vorlage im Rdchsia,, burchbdnge». Io braucht hr dort eine Zweidrlilelmehthell. Da» bedingt Kom- txomtfiofrbdnblinmrr die fctut« tortje'rgi wer- den »ollen Vorher will »ich da» Zentrum in einer tiraknvnehtzanfl eett ben Emwud beschäftigen. Die Verhandlungen in der Großeisemndustri«. Zu (jriixinueg der* Düffeltzoiß, 14 Dez^ (WTV) »k beutk ae» Iktb iedlurgre zwi'chen den Vertretern bet 3i6e I « e a»d Vertt« e n kar A:pe tueh -er t» der Wi ■idketmKuftn« sind ßcuK abend o e r- ta»t ®ech*n. Die der .Vorwärts" melde!, »ar «s bei ben Schlicht ungsverhandlunge» bi«ber nut mäglich. In Zwei Fragen eiet Verständigung zu «t- 51e.tr.. von bet tedoch nut et»« veechä'.tstsmähig Anzahl von <■ wird, unb 5trat: I. Arbeiter in den 3a»-. Kraft- ueb 3eblälez«ntral«n für bie e-rx Ztbdts- leiltxrtiUlung zunächst von acht Stunden (57 Sunfer ab 1 Ianua. 1039 und bt» hmgeteill« Weckckdfcheche m» 1. l>ni Ist»» gn G,et»tzrvng gelangen soll unb 2. für bie Arbdter In ben Agglornetat- u n b Sin teta ulaaeo für di« bie drei« aetedte ack tttündige Wechkllchicht ab I 3anua« 1823 «tugetühn wirb 3n alle» anderen Kranen stehen sich bi« An- sick-len bet Patte rn schroff gegenüber. Mi« bet Fällung eine» Schied»fpruche» ist un Laufe des D nnerskafl vorausAchtNch am Vormittag, zu rechnen. MlttemvtlS :ebnt 6tn6ln6tiuffaat ab. Heilbronn. 14 T«z 1 Wolff.» Der wärt- ttmberailche Slaat«ptäftd»n.l Vazlll«. bet beule He,ld»onn einen Besuch abstattetn «rfldrl« tm Ralhau» n a. Vie kboier gll« Stage b« Gegenwart fei ba» De rhällnl» zwilchen Reich unb Ländern vermutlich werbe in ben nächsten Iahten um diele» Problem ein h«stiger Kamp» entbrennen Di« 3nna6w. baß durch die Schaltung be» Einheitsstaat«« •rlbarni«« erzielt würden beruhe avt dnrr Ilkulion Wenn der nb«il«float wirklich bem Zug »nietet Zeit entsprachen würbe so könnt« man »ich mit ihm wie »ll «teem historisch nntwendigen Ereignis »bl In ben. In keinem der große» Föberallostaalen bet Welt webet in Amerika noch in Rußland, noch In bet Schwerz, machen sich aber e»tldd,irm gut besuch' Da» loaur» Intctrffr kvn.z ntnen' Uch auf hl «rste Le'uvg h-s 9 at« lur I >23 Ftnanzministet Dr Höpket-Afchof» beachte mit «t»er tän- grtrn Rrb. über den Stand d t porußifchen Finanzen den Etat für 1928 dn. Für IÄ7 werde nach bm heutigen Stützungen dn Fehlbetrag von 62.5 Mllllsnen Mark übrig blrlben Der n.nt’ Hausbtllsplan fit l«S bringe einen Fehlbetrag trm 73k Mill, vhn« bte Bes»ltzu»ge«rtz»tz»ng »ar« brr fftot für 1927 auegralichrn gewfm: wr bä*n bann iogar einen nicht ..rxr.xbh twn lleberlchuh Gehabt 3d) Baude «edoch. boß «ich brr Zetzibetrog i» zam Adlcht -ß b »'tk.ch bri prrchrn »nU i «nt mit «mt > abfiibei. - eraliB’taeht noch in Xiblttj ch aber atlcnf* i lediglich n in. $tn 4t*U*- lehnen. l in >L) M leifcf. üechubläß« Hit ümburjfr Ke- SrrftäaNfuBfl ert 3W to 6*1^3 I anrt. tarn «• ifratra. ji Nti *! fsporiri. üw ci- Borflu|l| aol Wt ttn zu r*ni*r loD ber trefiör der 8oR***u erster Birpf* ’rof vr. tarf De- arlament. to.-W 91 brr enbir>'vier' t bn toiraß M zwei Dank'.» M •i für iilillU ,Hben HonlMiCT 1 IbdPtgvii d»ö K »rechen. i-> «rrv w 15 »«■■«* iNj» »Rr । Mm Jeelal' MBB r-A'fsto!! briHi g 111 : heunzen ndiaßts wr ■ ■ "wanjyJ* juoniinA *J7 «ch ^^iß.r jinan»«!" ji*f B1, .Ljiif*-1 in6 "f- ,,»lbeir" 'V von , y höhun! yr gftl U<^** W» **.'# »» ssjss »ZAs 5^ e" a« des yv... Aus der Peovinzialhaupistadt 6< längft unt zum 5 Male „Ttn pruhUngv» fubrung gda träum*. Vöhei langt •rr» im yftrWen flr.wgenteil proaramm bt* Prä- » «nt Kalten bet einzelne» lud) O |MNt O«ir »U ytrtMÄ I“ brr ine lllülilt« l»t»«ib‘P 3on «tt^cibenbrr 3ebcunmg Ist bV Dellerlage gegeben ftottentl durch diele Rechnung gemach« •• Fabrpsanänderungen. 3m ab r plan der Neich»dodnverwaltung teeren ab iS. d Vl nachstehende Aenderungen ein: D 191 nur 1. und 2 81. Bafel 6 —Altana—Bremen und Berlin P.. an 0.51. cb (L52. oertehrt von, 16. 17. Dezember 1927 bl» t»e dm ihr«, vertan wann _ ___ sranzöslsch«« Hiebfrlaflung Drrta^m. Dae amerikanische Mottenbauprogramm •Sitbur feft. er habe non der Butgowerwa Itung die Mitteilung erhafl.n bab die bi Bor chlag gebrachte Ge eygebung i.. ch t Im ® ejitnj^l stehl zu dem 8 t n a r i ! identen. IDdbut schätzt------ 13er 6tn L&btn. Sieder OtMt gib mir txd Selb — oder gar keines es geh» aul M-cchnachs.'n! 34) Unn ja frtxm llmrcg machen, tn.-nn abitb* bee ® rahm ft» ttril sind und le viel« Menlch-n sich an Nm strahl, nden Fenstern der Lüden enllang 3db tonnte zu Hause bleiben, mich ans Imster leben, euer 5) d< ülwr bk Änie prhm und in den Llbendhimmel Ichauen Ader dann wird es tnmtet ©Indem läuten, und von den C rahm tont feierliches Lummern heraus. $h. Gl kUlf ch« kldig in in berüädien TSeien, alles 3.den baut 1bd> in den S: ratzen zwilchen den struhlend-n I nstern Der soll da zu Haufe Meiben, die Lonne ist ja 17 Dezember, 30 Ubr, im Ging|aal der Dberteal- ichuie (MMiiardltraBe) » |> r g a r Urft Neuliche und fr.mdianbrlche BNf»- und Runfrmarchen (Habe* re» sictze Anzeige ) — Tie (11 e b# n e r I b e a 11 r • S< r e I n I• gung 19 2 6 wranftaliel am nächsten Sm »tag einen Tbeaterabenb Im Saalbau kauet Zur lut» Finanzier uns •«• Hob nut iu für den Dshnungsbau zur Bet HMll Mmel sind dauernd gest egen. M« Hof nung dast auch tut nächsten 3abre dem Motznunasdau erdediiche Mabel gMiesten vur» bex. Io bah endlich der *®ob«*MMo< gib mir oiel ®-*U> oder gar keines Der |;ito ja alle Io ganz Deine K ader :n dielen Lagen wir vollen ja Wieder alles haben alles, alles — und einen Xd! davon veiierfchenken. aber erst alles haben Hein, ich trill g r n.ch damit anlangen, nicht eitten Pfennig will ich anlegen, es Mbl ja lauft Line Er.-N.ze in den Freuden d^ Lichbelch.'nkcns Die Lchaulenster I h n vorrrcllllch aus. Jedes 15.(16. April hn» nur nach Altona—Bremen. — Dom 16.'17. Dezember 1*127 bi» 15 16 April 1926 pertrbrt ein neuer 0 Fua mit der Rr. 91 mit nur 1 und 2 stl von Bold e. nach Berlin B. «»esten an 1.01, ab 1.02 Bahnsteig 1 D 192 Bremen— flllonn und Berkin D—Bafel C. verlehrt vom 15. 16. Dezember 1927 bi» 14. 15. Avril 1928 nur von Bremen—Altana, und zwar In folgendem Plan» (Biefcrn an 4.23. ab 4.24 Dom 15. 16. De* zemder 1927 bl» 14.15. April 1928 verkehrt ein neuer V-Zug mit der Nr. 92 mit nur 1. und 2. Wl. non Berkin v nach Bofel 6.. ffikhen an 4.32. ab 1 31 Bc-lmfleia 2. Bz. 709 ®. Aranffurt a. « — chi
  • ä bei Däst# renb bet UnterftHer qerabe gewachten Ist. steht die Spitz« bei Obcrfteferl etwa 6 Zentimeter seitlich Infoigebellen finb die Zähne ganz ein# sei'lg abgenutzt Eine alte Schustverlehung ist nlch' zu bemerken, es must sich also um eine TtlfiblPunfl handeln die schon bei bet ®eburt bestanden hat Der "bad hatte abgeworfen. war aber wohl ein (Dehler und wog nur 24 Pfund. Der präparierte Schädel Ist in Haus Luginsland zu feber •• Ter |on al le In den IRuheftanb oerf-nt wurde der Oberstudiendirektor an der Ludwig»* Oberreoilchule in Darmstadt Dr August Sturm- I elf Tlotfiriditen. Zfraelllstche Xellgionvgemeinde «otteodienst in b«r cnnoflOQ«* < TÜbarlagr) Sim-tag, 17 Dezember Vorabend 4 30 Uhr^ morgen» 9 Uhr abend» 4 35 und 5.15 Uhr Israel lischt Rrllqlon»ir|rU|d)aH. Sabbatleier den 17 Dezember ^reilaa abend 4 Uhr. eamtlaa vor- mitton 5 30 Ubr; nachmittag» 3 80 Uhr. Sobbalau»- cang 5 15 Ubr. Dachengotte»dienst morgen» 7 10, abend» 4 Uhr Berliner Rörie. Berl, n . 15 Dez («TB fiunflprud)) Bei vor* läufig noch lehr stillem «eichäst ist die Tendenz im heutigen Frühverkehr auf dem erholten Niveau der qestrigen Vdenddarfe wenig verändert Die Spefula- tion oerhalt sich abwartend Man nennt 9 ®-färben mit 271,5 bl» 272 Deoifenkurfe sind noch nicht zu hören. _______________________________ 0 VornOtlzc». t «geetalenbet für Donnctsta» Qberbei i'cher ch^'chichtsoerein S Ubr. Hörlaal des Phystia i ch.» In i ut.‘ (Ltezhur' t 24 ch - bilbcroerirag - ^ocipo-Dunb 6 Uhr Eroher Hsrlaal bet Ueit^nttjL Vortrag etnglaal bei -stealgrmnaktums. 8 Ubr Torttag - Vt^# IptelhciDob stoisttahe .Da» edle Blut'. Vas Geuser Ergebnis, tif «usfassuug in vcrli, Berlin. 14. De^z. Dolfs.) Ueber die Lui- Mlw*g der an der letzten Taaung de- Ddlker» dunst.ii 'BeteJigten erfährt da» TVDD dah eue sich in btelen Äteilen gegen «ine U n » ßerfchötzung bet Bedeutung der Uenlet Er- Öflle vendct Der in Qkn| erzielt« Qr'olg ist u(b nicht v Lagen, u. 811 a u e n i ® t I ft e n * au einige Seit I}*«<• geteilt hat sogar In Gegenwart Pllsudskis Dia Polen Haden Litauens Souveränität anerkannt Denn man auch in bet TDIna# Frage, die zum erstenmal in Oenl ausdrudlich erwöhnt wurde, keine Lösung er-telt wor» den t't. so Ist dle'e doch a n a e d a h n t Uordcn womit man wohl zufrieden sein kann. Di« 61» tuatUMi war sehr ernst es bestand Krieg • • »uftanb und Pilludlki Ml« daraus Äonfe- quenMn ziehen können, wenn an ben Evrnzen bisher auch nichts r-afllert war Diese Lö ung. hie viel« unzuiteilende Kommentare In der Aus» |M»hpresi« hervvrgeruien hat. steht — wie schon beinnntgegeben wurde - keineswegs unter ltgendein.m Druck Pilsudlkis. und Aelchsmini- swr Dr. v krefe ma n n hat mit Aecht In einem Schreiben an den Aatspröstoenten diesen Sach» oerhalt gegenüber Unterstellungen hervorgc» hoben durch die die immerhin beträchtliche Leistung der Aatsmitgiieder herabgewürdigt werden kUie Woldemaras scheint zufrieden. lic Srotwendigleik derb guten verhälknissctz zu TeuUdjInnb. Bari», 14. Tky (DTB) Der Naustche Ministerpräsident «olbemara» erklärte bei einem Breffeempfang, et Hub« einen optimistischen Eindruck au» Dens mitgebracht Sogar die Baien hätten sich zu allem geneigt gezeigt, roo» jur Festigung tze» Frieden» beitragen konnte Al» 1924 bw Log« «emel» im Einvernehmen mii ben Droh- mochten geregest worden fei, Hobe Polen sich da- gegen gesträubt. Infolge der Admachunaen von ttrnf feien die polmlchen ikinwendungen hin fällig geworden E» sei daher anzunehmen. bah Polen und Litauen bi» zur endgültigen Negekung der Frage ben tstrostmächten die Sorg, anvertrauen werben, ihre wirOchaiil'chen Intrresten am Jtt|emen zu wahren. Litauen wunfch«. dah Wilna wieder an Litauen falle, ober weder die Regierung, noch da» Land wunfche die» mit Dassengewalt durchsusehen. Zum Schluß erklärte Woidemara». die Beziehi ngen zu D e u l f «h I a n d feien diktiert durch Erwägungen wirtschaftlicher und pvlitilcher Art. 50 Prozent de» litauischen Dorenau«tausche» erfolge mit Deutschland. E» sei also für Litauen von allererstem Interesie. in guter greundschast mit Deutschland zu leben. Politisch müfie LI- tau n. da» an einer Degekreuzung zwischen Polen. Buszland und Deutschland liege, danach streben. nicht durch irgendeinen dieser mächtigen Nachbarn ausgefogen zu werben. Lein Interesie solle also mit dem Deui'chland» zusammen da» darin bestehe, eon Nuhland nicht durch eine stärkere Macht al» Litauen getrennt zu sein. auf leine Art geschmückt, überall etwas anderes zu sehen, so rech' vor die tetrftigrn jUiacn hin- geleg und so prachtvoll beleucht ± le gibt weil und breit nichts Schöneres Und viele Äiixbet drängen sich um die breiten Fenst -r. di- kle nften ganz vorn mit den Aäschen am iD^as O« stehen stumm und starren, und stöhnen ginz leise Als ich klein war. muhte man mich mit IDewalt n>-.ch Haufe bringen. Don allen Spi Hachen aber \ Marine- mnnlfter Dilour unlerbrrtet dem 5vongrel, heute 'rin Ftonenda»Programm dellen Kosten auf 700 Millionen Dollars g»schätz: werden, und das de» Bau von 25 Kreuzern, neun Zerstörern 32 Unter« »booten und Hknl Flug- zeugmutteischzj en vor i,ht 3m Falle der Eis- t-ciMfung einer interna Zonalen Konlerenz zur Beschränkung derSeerüstmngen würde der Proiu>ent bw Gernächr gung zur Einstellung brr öeueren Bautätigkeit erteilen. 3n einem Schreiben an den Sprecher des Aeprä- lentontmhause« Lvn »ottl stellt der Minister Oie Lage in Kanton. Ärwr Äomtnuntftcnunruhen wrrhrn besürchktk. London. 15. ley iDDB FunFpruich» Xtmei** meldet Obwohl der kommunistische Handstreich in Kanton «ehlgeschlagen ist, glaubt man allgemein dah es sich nur um eine Probe fit «ine ähnliche grdhere Unter- nehmung in Schanghai handelte. Die 3abl her bewassneten Ko-nmumsten ist hier sehr grotz. M« Schatzungen schwanken zwilchen 10 000 und «0000 Mann Die kantoneltsch« Hcgierung hat 15 Halten verhaltet, die He kür die fünaften Unruhen veraniwortlich macht Drei von ihnen wurde» feien erschollen. Die übrigen wurden vor ihrer Hinrichtung durch di« Straften der Stad« zur Schau herumgeisthrt. — Abgeordnete aus Kanton, die zur Konferenz der Kuomintang nach Schanghai gekommen lind. fr*en sich in der franzöfifchen Atederlaf- jung »erborgen ®ie wechleln läolich ihre Wohnung und haben die Iranzölilchen Behörden um Schutz per den Beringungen des Generals Peilchungha, des Mili ärlommandanten ^iithwh.dcr n Drymber f02? 7»abt*to Schilfsrinh-.ten fvtgendermahen Leichte Kreuzer je 17 Millionen Dollar. Zerstörer und Unter- «eeboote je 5 Millionen Dollar. Flugzeug-Drons- pvrt'ch-.lje je 19 Millionen Dollar. Die Wetterlage. wrili».v.-uviflflc. Im Bereich der westUchen Iiefbrutfftörungen kam e» bereit» in unterem Gebiet zu verbreiteten Schnee- jalkn. Dabei erfolgt nur ganz geringer Temperatur, onstieg, und die Serie kamen trotzdem noch meist unter den Gefrierpunkt zu lugen. Mu dem weiteren Vordringen de» nordeuropaitchen Hoch» noch Süden hat desien Stalttuftäufuhr unt Lerfchaijung bt» llro |le» un nördlichen Deutlchlond heroorgerufen. Auch bei un» wirb m Kaltluft eine Zunahme bt» Froste» bringen, ber auch lageüber anstatt. Veite roorau»f age für Freitag Molkig, ftdknedk ouffteitcrnb. .Pniahm« be» Frofte». nur vereinzelt noch leichte öd) uünu ist und oerlucht ku^rsmri Ichta A»|Mird»rii, in 'eine E, - walt au bdouuam. Die franzötsichen Behörde» halte» \m«t Dache w irbe *eitMHbcigfrü zu verhintern Obwohl die gern von Schanghai abteilen •• Der Winter hat erneut bei un» Einkehr geholten In ben letzten Tagen bereichte bereit» Airm« siche llrojttempervtui. bte zur Folge halte, bah die Öl »bahn an der Btoltkeftraste gestern ber vssinll.chen Benutzung übergeben werben konnte. Jung und alt bfnutif naNirttch die Gelegenste» tu rtriger fporl- Ucher Betätigung In ber lenten Nacht geoen zwölf Uhr setzte »u herum Schnee fast rin, ber bi» heute morgen eine ziemlich doste Schneedecke gebrochl bat Zur Zeit der Nieberjchrifl dieser Zeilen, in der zehn- ttn Stunde, schneit e» weiter Die Aussichten aus JSie tiefte Ciganette MM in der gleichen Preislage muß jeder. Raucher, fiep' \ V A.BATSCHARI' -«»CIGARETTENFABRIK^AG BADEN BADEN CJf V t. ■t Carl Nowack > (neben s,"'"we< ” 'htyrc 94 frtni W4 '-r. ■?<: vrtfl bd »htiy XtiMi Ifttrfj Tur rtltll ftwr h< Nf M e*n.;Of WM orftov m r «* fe Wz ■ •nfrin ht lat *4xhnt brr Ty 94 za ’tnxrd 5__a iiit«’ ■r brt M l« iru i IttU 'tJI **T jq Fürl2.5OMark Für 9.50 Mark Für 7.50 Mark Für 5.00 Mark Meter 2.50 3.00 Meter 3 00 Meter 2 50 Meter 3J5 Meter 300 Meter 3 00 Meter 2-50 Meter Meter 3-50 3 50 Meter 400 Meter 2.00 Meter Meter 150 3.00 Meter 300 Meter 2.00 Meter 2.50 Meter Meter 400 3.00 Meter 4 00 Meter Meter 3 00 Meter 1.60 3.50 Meter 1 00 Bordüren-Volle lum Kleid Cheviot (130 cm br ). schwarz und marine, rum Kleid Schotten, doppeltbreit zum Kleid Roheeidc, naturfarben zum Kleid Cb int, Kunstseide, gemust. zum Kleid Flausch, reine Wolle. 140 cm breit, zum Kindermantel Rips-Popeline, farbig zum Kleid Popeline-Koro, reine Wolle zum Kleid Jacquard, reine Wolle (doppeltbreit). zum Kleid Crtpe de Chine, doppeltbreit. zum Kleid kunatseideae Bordüre 100 cm breit, zum Kleid Molrt, Kunstseide zum Kleid Woll-Musseline, gemustert, zur Bluse Streifen, Halbwolle zur Bluse Seide, gestreift. 80 cm breit, zur Bluse Schotten, Halbwolle, zum Kinderkleid Velour, bedrudrt 80cm breit, zum Kleid k'aeiden.Trikot, 140cm br . zum Unterkleid Waschsamt, farbig zur Bluse Popeline, doppeltbreit zum Kleid Karo, reine Wolle zum Kleid Bem berg Seide, gemustert zum Kleid Futteraelde, gemustert zum Mantelfutter Wellint, gemustert (80breit) zum Morgenrodc Kleider-, Blusen- u. 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SchliltiuhB tileill fow iäältliche Stahl« bansen (Seefische und ii'cheln etn Berckaut «Ire tag osrmt ta, m der . arblauve 10 llhr. wird auf hiesiger Bürgermeisterei ein schwerer Dulle im Eudmiisionswege verkauft Angebote pro Zentner Lebend flrro d)t find verlchlolien, mit Aufschrift versehen. bis zum Termin bei hiesiger Bür- germeilterd rin zureichen. 1145ÖD Im Änichluh hieran wird ein abgängiger c »iu..u*- lung»icmpo nach ooraufgegangenem vollständigen Zusammenbruch erklärt tm x,,ufammcnl:ang mit dem phantastischen Anschtre.len de-amerikaniichen Oelverbrauch» zur Genüge. we»halb für den Bankec in der Petroleumpvlisik zu allererst die Gemütlichkeit angcl'ächslscher Harmonie aushört. am wenigsten einer sich politischen Umgebung mehr anpalten und da die Dorkriegswahrhei« „The world i« rapidlv rüdlänbtn bei Borsahee» undverringer- ten Steuerfl unbungen Da» muh hch aber im nächsten 3abr an Minderavskvm- men rächen Bei einer ‘o unzureichenden Xcwitabüuät unterer industriellen Unternehmungen Iahe- 'ich natürlich auch die Löhne nicht beliebig stet- gern. Ta» ist nicht einmal bd den gut rentierenden Derlen bitr 3nbu6rie»toeigcn ohne Gefahr Denn die in dem etnee Zw.ng gewährte erhöh ung zieht ä hnvche Forderungen in bri x-hre-gm nach sich deren wirtlchaslüche Lage solche nicht zulaht Und da die in ersteren bewilligten da» Preisniveau steigern. ist dle Lage der Arbeitnehmer, die nicht aufgebrilcTt werden können, doppelt ungünstig daran. 3n England. wo man dasselbe erlebt ist die Lage der Bergleute die heute kaum 80 Prvtz ihres Dorkriegsreallohnes beziehen, und wo dle ungünstige Lage des Deltkohlenmarltes jede Lohnerhöhung unmöglich macht, eine überaus traurige. Dori ist wenigstens der Lebenshaltungsinder leit Anfang 1925 tn ständigen, langsamem Sinken, bd uns in lortgefeptem Steigen und mit ihn, das Preisn.xau Da» find Erscheinungen, die den ernsthaften Wirt- fchastspoiitiker mit schweren Sorgen erfüllen. wieder ganz zu sich gekc pon 3o'en umringt, bel AobronN an gezogen, wurde geschminkt, gepudert. m,t Sch?'de' »pflästerchen beVrbt. unk konnte zuletzt ror S aunen grabe noch ihre dicken Hände oon sich strecken. Man brachte sie sogleich in das Rosinen unö Korinthen. Bon Sigismund von Aadecki. Sch habe einen kostbaren Zug aus dem Leben Peters de» drohen entdeckt. Aach dem fstnfundzwanzigsädri gen Aordsichen Kr ege brachte der Aystädler Friede Pcier» Sebensw rk endlich unter Dach und Fach. Der Senat bat ihn. ehrfurchtsvoll ersterbend, den Titel .3mperator" an*unebmen. was Pder ohne viel Ziererei auch tat Zur Feier wurde ein Fest veranstaltet, deffen 61 du ein Aiksenleuerw.-rl sc in sollte Peter Wichte, dast er sich auf den pyrotechnischen Direkter nicht ganz verlassen konnte, da bereits Kalender vom Disch, blättert darin und fragt: .Aa - den zweiten IprilF .Der heilige Ambrosius" .Bun und .. den achlund,winzigsten August F .Der heilige BariHolomäus.- Daraus Potemkin: .6-» ist gut. mein Lieber — du kannst wieder nach Haufe fahren." Hochschulnachnchlen. Es haben Ause angenommen: Pros. Dr. Ernst Bickel in Königsberg auf den durch die Smtri.hTTung de» Geh AatS Warr erledigten Lehrstuhl der Nas chen Philologie in Bonn. Prof Li. F. W Schmidt in Halle aus den Lehrstuhl der fysten". llchen Theologie in Münster. Pritratdozent Dr Friedrich Pie 1 rnsktz in Breslau auf den Lehrstuhl der gerichtlichen junger Garbeoffizier tn gemacht. Kalender Potemkin war zu jener Zeit allmächtig: etwas da» alles Ichlvttem machte. — Der Adjutant kommt an und begibt sich in den riesigen Cmp- fangä'aal de» Douvemementspala' es Der gesamte Adel steht bereits in ehrfürchtigem Schwei- gen versammelt. Seine SrzZleni. der Hcrr Gme- ralgouDcmeur soll gleich erscheinen. Und wirklich: die Flügeltüren tuen sich auf. und Kreischet- nikosf. gefolgt van einer blendend.-n Suite, schrei- tet auf roten Stöckelichuhen und mit einer Airien- perüde fabelhaft stolz h.-rein. Plö.zlich springt der Adjutant, der tm Hintergründe gestanden, lachend auf einen Stuhl, fängt wie besessen zu applaudieren an und schreit. .Bravo. Kreischetnikosf! Bravissimo! Um kehren!' Dacapo' Bravissimo I llmkehren — noch einmal!!" Und feine Er^Uenz, der Herr Generalgou- pemeur Kretscheinikosf. mußte wirklich um- kehren, die Flügeltüren schlossen sich, taten sich nach einer Sekunde wieder aus - und brr purpurrote Kretschetnikofs stelzte mit seiner ganzen Suite in einer solchen Deck -genheit hrre-.i. das, der aanze Adel von Tula die Taschentücher vor den Mund halten muhte. Potemkin hat den ganzen Süden Auhlands kolonisiert. Während er in der Krim Kr.eg Besserung der Qriräge Bun tst das Jahr 1927 sicher ein 3a br reichlicherer Beschäftigung Itei Preisen gewesen, die in den meisten Industriezweigen ein einigermaßen rentables Arbeiten ermdgi'cht hadmi dürsten Freilich dürfte diese *Xcntabuität angdidK» der sehr stark gestiegenen Selbstkosten hinter den Erwartungen beträchtlich zurückbldben. Die an dle Ttattonafifte- rung gcfnüplten Hoffnungen sind durch dle gestiegenen Löhne und die höheren Zinsen für Vcib- geld weitgehend vernichtet worden. Die Bor- (^ebeimraf !slechfig fäfort ins Kolleg. Bon Peter Bamm. Dom allen Virchow erzählt man sich viele schöne Geschichten, die ihm mit fernen Berlinern passiert sind. Seinen grohen Aamen kannte men nicht nur m Xofio kxibem auch tm Hinterhaus Die engen und reizend menschlichen Beziehungen zwilchen den Leuchten der Wi'tenicha't und dem gewöhnlichen Dolke find heute nicht mehr bau': j Dom alten Geheunrat Flechig. der jetzt an feinem KO. Geburt»tag au» aller Heroen Länder da» 6cho 'eines Weltruhm» gehört haben wird, erzählte man in Leipzig folgende» Bor dem Haufe de» Herrn Geheimrat» Ufa die Elcktri'ch: vorbei, die direkt zur Klinik führte. Tie Haltestelle war aber nicht vor seiner Dilla, tembem einige Häuter werter 3eber Morgen »efai Minuten Dor neun klingelte der Wagen, Der ihn rechtzeitig zum Kolleg brachte, rot •einem Frühstückstenster vorbei. 3cben Morgen, aber immer erst, wenn cs klingelte, ergriff der Geheimrat teinen Hut und wenn er aus dem Tor trat 6anb die Glektri'che an der Haltestelle. 3eben Morgen wartete ’ic die halbe Minute, bis der Schaffner dem alten Herrn tn des Wagen geholten hatte .Morchn, Herr Geheimrat ' führte hatte sich ein . „ Petersburg einen bc'oniVTcn Hamen und zwar dadurch, dach er den ganzen auswendig kannte, da» beifit. er konnte den IHärtorer ober Adligen eines jeden Kalender - läge» angeben. Man brauchte ihn mir .Den 2. April F zu fragen, so lagte er Der heilige Ambro ius oder .Den 28 AugustF so sagte et schon .Der heilige Bartholomäus". Bieter junge Mann lebte gerade nichtsahnrnü b.*i teinen Eltern zu Besuch auf dem Lande, als plönlich eine dampfende Stafette mit einem Feld äger der ansaust. Befehl vom Allerdurchlauchtigsten: iofort ins Hauptquartier in die Kr.m fahren! Grosse Aufregung, grobe Besorgnis der «Altern und Berwandten' — aber da hals nicht» fci Don Otto Der Bolschewik ist im Dergteuh zum Banker erst ein werdender Herrentyp. von dem es noch nicht teftfoeben mag. ob er sich überhaupt dauernd durchzu'chea vermag, so fest er selbst auch mit lugmdltcher Unbedingtheit an eine kosmische Sendung glaubt, die ganze Well nach seinem Bilde zu gestalten. Aber auch die Entwicklung des Banker darf noch nicht al» abgeschlossen gelten, Io sehr bet ihm jener idealistische Schwung schon erlahmt ist. der ihn vor dem groben Kriege wähnen liest, er vermöge durch eine pax american.i für alle Dölker der Erde da» tausendjährig.' Deich heraufzubeschwören. De» Präsidenten Wilson Qi olle als Friedensapostel bat die es Streben endgültig als Don Cui±n:erie en. la rot. Dölltg ausgeprägt ist nur Die russische Kaiserin Jel.saweta Peirvwna tpar eine Dorgänaerin der groben Katharina. Sie hörte einmal bd der Kirchenmusik eine helle klare Stimme 1industr.ege'dl'chaftei, zu zahlenden Steuern heute d-rch'chni.tlich eJ5 v H des Aknerikapiials au», allo Ober 150 Pnx der gezahlten Dividenden. Beirür Otto Tocplitz in Kiel zum ordentlichen Professor der Mathematik an der Universität Bonn bestätigt Der ordentliche Ptssesior für deutsches, bürgerlich« und Handelsrecht an der Kieler Universitär Geh. Iultzral Dr. jur. Mat Pappenheim ist zum 1. April 1928 von den amtlichen Derpflichiungen entbunden worden. — lie durch den Weggang bes Prof U. Sievert» am Chemischen Institut der Universität Frank- fort a. M. erledigte Äbtedung»Dorftefarfteile ist bem a. o. Professor Dr. Robert Schwarz in Freiburg L Dr. an geboten worden. bedeutender Gelehrten K D Glinka den Litza-.gen des crstcn iniemationa'.en Kongresses fit Botenwi sensaa 1 in Washington be wehnten und tm Anschluß daran rine Ltudienreisi durch hie ver'ch e> en Staa en Nr Uniro untereah^cn Andere Witter.festliche Besucher waren Dr. W W Obelr ntfn-OH In 11p. der De aus, c et Nr e tschrck, .Welnv.rtschaft und DeltpolitU" Dr I G Ale,a ndrow. Profe'sor de- adro- cklektrizität an der Wvslo. e Uriver und Schö scr ke> D'iepr-Pr j ks Xe nlkc Ns Drnugal - Kvhlei trusts studierten die ^terg» baumetboNr. in Pennstz'.v- en Dest-Ditgini« und Illinois und besichtigt«» die Sabri len. die Malchinetie lür Deraw« c Herstellen Bert e er des 'otr etruj.Hden Aaphla-Syndikats Nsuch:en amerikanische Oe.leit et Aus Nr Glas- und Porzellan- Gummi- und >>olz ndustrie. aus allen möglichen anberen Industr a ürsichen Aeich- «ümem Osteuropa» und Aliens zu verichaf en. Es Ist aber ebenso leicht möglich dast sich der Bosichew'k "ach weiteren inneren Wandlungen und äußeren >'autun, en k crmahen vom urprüng» l-.chen kommun'st' ch-radilalen E nbryonalzustande cntlernt und sich andererlei«» der Bant-. durch eine we tere Beivollkommnung Ns Sp;t*n* e.ner fchewik und Q’anfee unbedenklich Arm in Arm den englischen G e n 11 e m a n tn die Schranken sordern kömiten. Dielleich« ergäbe lid) daraus tüt da» nicht-russische Kcm«'nen «al-Europa eine gar nicht so ungünstige Sltvartor mustte gehorcht werden, und zwar auf dem Fleck. Aach vierzehntägigem Jagen durch Tag und Aach« bat der Offizier mit bem Feldjäger endlich Potemkin» Haup:quarrier ervcichr Bestaub« und bespritz« wie er ist. wird er Iofort in das Zelt des Allerdurchlauchtigsten geführt, Potemkin liegt bequem auf einem Feldbett und fragt ihn: .Sag mal. mein Lieber, ist es wahr, dah du den ganzen Kalender auswendig form ftr Der junge Mann, backenllappend. freudig .3a- tDobl. Gw. DurchlauchtPotemkin nimmt einen arnb Aach dnrr vom .Berliner Tageblatt' «faemachten B l in.'taust.k deutfcher Aktien- gri^schalten für bas Geschäftsjahr 1926 27 hat eI n Jr titel der ausgführten (073 Gesell- chaften mit Derlost gearbeitet Aller- knngs rrpräfenlt tetrn sie nur 11,4 v H des Ge- lamtkapirals. aber nur SIL v H^ des letzteren bezogen Dividende, säst 's desselben gingen lm aus Aus das Ges amt aktienkapital ergibt sich rine Durchs chnittsdivibenbe von nur 4,5 Proz., d. t wenig mehr als die Hälfte Ns fetzigen Pfandbriesluries. Dieser mefr- nge Gewinn beruh« auch keineswegs aut übertriebenen Abschreibungen. Sie machen nur 5,6 v H Ns Akiienkapitals und noch keine3v.H. der Summe von Aklienkapikal und Schulden au», waren demnach recht knapp bemellen. Freilich lästt sich nicht seststeilen, wie hohe A"lr Ae- fernen gelegt worden sind: aber jede Gesell- cchof, zieh, doch schliehlich statt dessen lieber vor. stärker abzuschrriben Und die Geselllchasten, die mit Bertust geatbritd haben, haben Verhältnis- mästig nur wenig stärker abgrichv.c-ben, als die. welche einen Gewinn au-wrilen konnten Wenn man aus den aus geführten Gesell- fchaften die Bersicherungsgeseilschaften und Treu- handgefellfchasten. die feine industriellen sind, «erver die Go«-. Wasser- und Gl'ktrizitäts- und die Transportun:. rnehmungen ausschallet, die im wrientsichei' lür ihre Leistungen Alonopolprrile mieten, so verschlechtert sich das sinanzielle 8r- gebni» der übrigblridenden dgenUichen 3nbu- striegeseilschasten noch mehr Ihre durchschnittliche Dividende sinkt dann auf weniger al» 42 v. H Dabei muh erwogen werden, tn wie ungeheurem Mah dasKapitalNr Gesellschaften lufammengeleg« worden ist Bei einem Kursstand von 126 bis 130 im Durchschnitt aller an der Berliner Börse gehandelten Aktien stellt sich der Aklienlnde, — der Kurs VON 1913 — 100 gerechnet auf 45. also rund dn Dritte! des vörkriegskuries Dabei entspricht die gegenwärtige Börsennotiz nur dner durchschnittlichen Aendita von 3'/. Pros. Wer solche Kurie beim Aktienkauf anlegt, spekuliert aus rine erhebliche Oas <^as tm Haushalt Frau Sharlotte Mühsam. Mitglied des ReidXwirtschastsratr» und DorfiyenN Ns Lan- de«verbände» Berlin Nr deutschen Hau«srauen- greine, hielt in Nr Hauptversammlung Nr Zentrale für Gasverwertung einen gut durchdabten Dortrag übet den Kulturwert des Gases und seine Dorzüge für die Küche. Sie führte u. a. au# die Hausarbeit müsse rational«- sieri werNn d b sparen ar. Zeit. Geld und Av- Nil Da» Gas sei ein wesentlicher infiot Nr । Aationalisierung. es müsse daher d»e Kohle aus der Küche verschwinden. Bei Hcubauten musie bafür ge'rrj« iperNn. dah mit Hilfe des Gases überall heihes Wasser zur sofortigen und jeder- zeitigen Derwendung für Küche und Wäsche k- reü stände Frau Mühsam machte aus die in allen Häutern oft iu engen und verschmutzten Gasleilungsrohre, die den Druck des Ga'es !■ wie auf die veralteten und viel zu tief eingebauten unwirt- fchafllichen Brenner in allen Gaskochern ausmerksam. (3tc roa r nie vor Nm Einbau von sogenannten G a s s p a re tu, die ron zugereisten Und wenn 1 »mal fragte: .Warum ward n mir denn so tangeF. dann belehrte der Schissner sie: .Au. das »s d-»ch d r ' ! Da gennn mir TI eenen Leide fchon e biUd warb'n." Nr sührenke westeuropäische politische Herrentyp de» englischen Gentleman. Er kann sich rasch peränNmNn weit- drei Tage ununterbrochen grsossrn w.^rdm war. Und während nun die Würdenträger im strahlenden Saale tafelten und torkelten lief Peter im Ihm,ein von Kanone zu Kanone, von Apparat zu Apparat, ordnete alles an. schoh eigenhändig fae Aakelen und Mc glühenden Buchstaben .3m- peratoF tib. und wirkte die ganze ?k'.cht im Schwerste seines Angesichts so eriolgrrich. dast tat- «ächiich ein brillantes Feuerwerk zu Ehren ~ “ zustanN kam Händlern von Zett zu Zeit angebnfkr würden und Die nur den Zweck hätten, den GaSverbrau- chern da- Geld au« der rasche zu »iehen. Der interessant« Vortrag wurde mit g rohem Beifall aulgenonimen. Aus der Prvvinzialhaupifiadt. Gießen. den 15. Dezember 1927 Gießener röochc.Marktpreise. ®4 kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 200 bt« 210. Walte 30 M 35, Wirsing 15 bi« 20. Weiftkravt 10 bt« 12, Rotkraut 18 bt« 20. gäbt Rüben 10 bi« 15. rot« Buben 10 bi« 12. Spinat 30 bi« 40. Unter-Kohlrabi 8 tn« 10. Grünkohl 25. Rosenkohl 40 bt« 50. Feldsalat 80 bt« 120. Zwiebeln 20. Meerrettich 40 bt« 80, Schwarzwurzeln 40 bt« 80, Kartoffeln 4>/t bi« 5. Aepsel 10 bi» 15. Birnen 10 bi« 15. Buffe 50 bi« 70. junge Hähne 90 bt« 110, Suppenhühner 103 bt« 120. Gänse 100 bi« 115 « da« Pfund: Käse (10 S-ück> 83 bt« 130 Bf : Gier 19 bi« 20 Blumenkohl 80 bi« 130, Salat 40. Endivien 15 bi« 25. Lauch 5 bi« 15. Rettich 10 bi« 15. Sellerie 10 bi« 50 Pf. da« Stück — Beu« 2mt-b«z«ichnuna. Da« Reich«gefetzblatt Br. 50 vom 9. De^niber 1927 enthält eine Verordnung über die Abänderung de« Wvr.laute« verschiedener Gesetze und Der- ordnungen au« An loh de« Fortfall« der Bezeichnungen . Gericht «schreiberel" und .Gericht«- schreiber, vom 30. Bovember 1927. Danach wird auf Grund de« Artikel« 2 Absatz 2 de« Gesetze« zur Aenderung der Bezeichnungen .Gericht«- schreiberei". .Gerich «schreiber" und .Gericht«- diener" vom 9. Juli 1927 verordnet, daft an di« Stelle der Bezeichnung .Tericht«schreiberei" die Bezeichnung .Geschäftsstelle" tritt, und zwar 1. in allen Gesetzen und Verordnungen be« Reich«. sofern die Bezeichnung .Dericht«schrerber" In Verbindung mit den Worten a) .zu (zum) Protokoll", b) .unter Vermittlung" gebraucht ist. 2. ferner tn zahlreichen gesetzlichen Bestimmungen der Zivil- und der Strafprozehordnung. der Konkur«ordmmg. der VeraleichSordnung. be8 Dericht«kostengesetze». der Gcbühiencrdn.uigen. de« Blteterschutzgesehe« usw. An die Stelle de« .Gericht»'chreiber«" tritt bk Bezeichnung .Pro- t okolls ührer". Hiernach sind künftig Sendungen. Ersuchen und Anträge aller Art nicht mehr an die Gericht«schreiberei de« Amt«- und Landgericht«. sondern stet« an die Geschäftsstelle de« bet res senden Gerichte« zu richten. MU dieser Verordnung wird einer alten Forderung der Beamten de« mittleren Zustizdienste« Rechnung getragen, die in der bisherigen Amtsbezeichnung eine veraltete, ihrer Ausbildung und Stellung nicht Rechnung tragende, unzureichend« und schiefe Titulatur erblickten. Die Verordnung tritt sofort in Kraft. " ö i n reizende« WeihnachtS-Kin- derfest erlebte man gestern nachmittag auf der yiebifl»bobc bei der Weihnachtsfeier de« ft ä b t i - leben Volkski nbergartcn« i Walltor- strafte) unter der Leitung von Frl. Rhumbler. Wie alljährlich, so hatte die Leiterin diese« Kinderaarten« auch gestern wieder die grofte Schar ihrer kleinen Pflegebefohlenen, deren An- gehörige und eine Anzahl Gäste zur Weihnachtsfeier DcteiniaL Und wiederum konnte man im Kreise der Mädelchen und Bübchen einige Stunden so voll köstlichen Festzauber« verbringen, daft man die Deteiligung an dieser Feier al« eine Erquickung im barten Alltagsleben empfand. Fräulein Rhumbler und ihr« Helferinnen in der Kindergartenfürlorge hatten sich mit grvher Hingebung der schönen Sache gewidmet und den kleinen Trabanten allerlei Spiele, Liedchen usw. beigebracht, die nun gestern zu aller Freude eine reizvolle Wiedergabe erfuhren. Ganz allerliebst waren besonder« bk Tänze in Viedermeiertracht, die von vier Pärchen der kleinen Gesellschaft (alle« Kinder von ca. vier Jahren) zur Aufführung gebracht wurden und natürlich ganz besonderen Beifall fanden. Der hohe Wert der Kindergarteneinrichtung für die Erziehungsarbeit an unserem kleinen Bachwuch« trat dabei erneut überzeugend 400 Kilowatt über derEampagna Von Gustav W. E b e r l e i n, Rom. 34) fitze in der Sala Stampa. dem Saal der ausländischen Presse in Rom. und schreibe ein Telegramm — in Ermangelung eine« omeri- kanischeu Erbonkel« - an eine Zeitung in XL. S. A Da« bauert, sagen wir einmal. 8 Minuten ugb */n Sekunbe. Fünf Minuten meine Handarbeit. drei Minuten die amtliche Maschinenarbeit und eine FnnsAtgftelsekunde die Reise über den Atlantik. Blau kann schon neugierig werden, wem» man da« hort. Allo hefte ich mich einmal dem jungen Mann .m die Ferien, der mein Papier nimmt und e« raten Stock höher trägt, zu einem anderen jungen Mann, der an einer Schreibmaschine sitzt. Blick auf bi« Ufor 8 Minuten vorbei. Die Schreibmaschine mall kein« Buchstaben, ihre Thpen hauen Löcher in ein enblole« Banb. Fatto da« Telegramm ist an seinem Bestimmungsort angetangl. Wort für Wort, bevor nur ba« Band Zeil aefunben Hal. au« der Maschine herau«zuschtüpftrn. 3n einer Fünfzigstel- sekunde. Wie ist da« möglich? Wer stellt bk Verbindung zwilchen der römischen Schreibmaschine imb dein amerikanischen Telegraphenamt bei? Wieviel Menschen stehen al« IHiukr dazwischen? Keiner. Bur in b«r Eampogna braufkn. in der Gebe, da stehl ein Herenhau«. und da« singen die Sach«. 3nlen'iew«n wir also bte Heze Vteiletchi Ist sie tnlcreflankr al« so manaxr grohe Staatsmann. den man auSgefragt haben must Seit die Viga nicht mehr über txc Via Appia donnert und die Wälder In der Eam- baana von den Päpsten niedergeschlagen wurden, inet! da« Volk mit besonderer 3ab‘.g!ett an fetnen Waldgötteni ding, feit ba« granbiok Gräberfeld ur Steppe verödete, feil «Jahrhunderten und Abenahrhunderten hat kein Pflug mehr den Boden herüber Verfalle« Xünnt. zeiiver- krampfte, ragen tot« geballte Hände au« dem Eamp^ignagrab. Die Romantik träumte t«on euwin tveiieren Jährt aulendschtäfchen — da - da kam plönlich die poeltelofe moderne Technck. bub bei tt geheiinnkvoll in dem Schutt, in der Lava tn dem zunderburr gebrannten Weideland. a.id eine« Tage« stachen Heren«uiger tn« Blau, zwischen denen Svinnweben hingen Durch d-e Vom Wilden zum Studenten. Gin lunger Indianer au« bet wildesten Gegend bei Ama zonen-Gediev«. der jetzt an der UmDetfl» lät von Snraouk in den Vereinigten Staaten studiert. im Beuyorter Herold von den HrtoalbcrlebnJ'en seiner Jugend und oon seiner .Entdeckung der Zivilisarton". Gr wuchs aU Wilder in der noch unerforschten Dildnt« aus. .Den Gebrauch von Bogen und Pfellen. von Bla«rohr und Speeren lernte ich in frühstem Alter'', schreibt er. .und he waren meine ständigen Begleiter Mein erste« auieegende« Abenteuer hatte ich mit sieben Fahren. Als '.ch an einem Morgen ba« Lager vergeh und mit den Vögeln um die Wett« pfiff, keine Gefahr ahnend, sah »ch plötzlich einen Jaguar, der auf mich springen wollte. Ich bückte mich und sprang zur Seite, nicht einen Augenblick zu früh, und schleuderte zugleich meinen Speer mit aller Kraft. Er traf ba« Tier gerade zwischen den Schultern, e« stürzte rückwärts und ft leb ein dumpfe« Gebrüll auO. während fein Leben entschwand. Ich hatte ganz instinktiv gehanbeit unb braucht« «dl c: niae Augenblicke, um zu begre.fen. was geschehen war. Dann erst befiel mich die Angst und ich begann heftig zu zittern So muhte ich f4xm al« Knabe Gefahren in« Auge sehen auf die bet Weifte au« Mangel an Erfahrung nicht vorbereitet ist. Bei unferen Fischfängen lchofsen wir im schmalen Kanu die reisenden Wasserfälle herunter, geleitet von sicheren Händen, die jeden hervorstehenden Felsen kannten. Wir waren in unserm Boot, da« au« der Rinde M .Purpur Herz-Baum cs gefertigt war, tagelang unter- weg«. mit Vorräten ausgerüstet und mit Gift, um dadurch die Fische zu betäuben. Bei einer solchen Fahrt fiel unser Führer über Bord, als er das Kanu gerabe durch einen Wirbel steuerte: wtr wurden nach allen Richtungen her- auögeschleudert und muhten In dem strudelnden Wasser um« Leben kämpfen. Ich war noch ein Kind, und al« ich nach dem Sturz wieder zur Besinnung kam, befand ich mich in dem festen Griff eine« Arme«, während mein Retter mit dem andern Arm sich an einen Fel'en fest» klammerte. Ich erinnere mich noch an den gellenden Schrei, mit dem er um Hilfe rief, al« seine Kräfte erlahmten. Indianer vom Ufer riefen ihm zu, er sollte festhalten. aber seine Krast war dahin, er schrie unb lieft mich Io«. Sin anderer Indianer rettete mich. aU ich untergegangen war. Sine« Tage« spielten wir Kinder am Fluh Verstecken, unb zwar tummelten wir un« habet im Wasser, ba« von Krokodilen unb Schlangen verpestet war. Ich schwamm zu einem dicken Pfahl, etwa 50 Fuh vom Ufer, um mich dahinter zu verbergen. 3um Späh ahmte ich ben Ruf be« KrokobilS nach Kaum hatte ich daS getan, fo sah ich au« einem dichten Gebüsch von Schil' ein riesige« Krokodil rasch auf mich zu- fchwtmmen. Ich schrie um Hilfe, entfliehen konnte ich ni4)t. unb fo blieb ich bew«gung«los den lob erwartend Al« ba« Unl.ee nah« war. öffnete e« »enm riesigen Äirodaben unb zeigt« feine klagen scharfen Zähne Ich schrie »och einmal in Verzweiflung unb heftete me.rte Augen starr auf ba« Ungeheuer Da hörte ich einen nben Ton unb ein Auffchlagen. Die 3n- bianer am Ufer hatten bk Gefahr bemerkt unb ein von sicherer Hand geschleuderter Speer traf da« Krokodil gerade bi den Rachen. Die K.nn- Laben schloffen sich über dem Speer und ich konnte hören, wie et zwilchen ben Zähnen wurde Da« Krokodil verschwend mit dem Schwanz zurrst im Wasser, und da« Schicksal gewährte mir ein Wetterleben auf dreier seltsamen Welt." Der junge Indianer, der Reginald Bal dal heiftt, erzählt dann weiter, wie er mit der Zivilisation in Berührung kam: E« war ein lustiger Tag in Lafha: jeder bekam .Kaiser ", (ein Getränk au« dem Saft der Vucca-Pflanzei soviel et wollte . t ui« die Hund« auf die am Ufer ruhelos hin unb Herlie'en und bellten. Ring« um herrschte Stille aber lot ort machte man fhD bereit, um jede drohende Gefahr abzuwehren. Jedermann, betrunken ober nüchtern, stand mit gespanntem Bogen auf der Wacht, al« ein gtcche« Boot mit Indianern eine«, andern Stamme« den Fluh bcrurxterfam. In der Mitte der Gruppe iah ein Mann, ganz verschieden von allen, die wir bi« dahin gelehm hatten. Er trug Kleidet unb rauchte eine Pfeife: am merkwürdigsten aber schien uns. bah er wei', war. Das Vool näherte sich l > wir erkannten, dah e« 3nbianer waren, die an der Seeküste lebten. Unsere Krieger stürzten an ba« Ufer, aber ihre Aufmerksamkeit wurde von dem Weihen gefesselt, der aufrecht Im Boot stand, In der rechten Hand ein Kru.zif.r haltend. Da fle friedliche Absichten zu baoen schienen, lieh man sie landen. Der weihe Mann holte au« seinem Sack verschiedene Ding«, die allgemein« Verwunderung erregten; wir führten ihn zum Lager und gaben ihm zu essen und zu trinken. Cr versuchte un« zu tTflärcn, warum er unser Gebiet besuche, und allm ch.ich verstanden wir. daft er von .Papai" sprach, von Gott. Er schlies die Bacht sehr unruhig und srüh am andern Morgen bereitete er sich zum Aufbruch Ich hatte bemerkt, dah et mich öfter« angesehen batte, aber nun bat er. man möge mich ihm auf feine Reise mitgeben. Man Aögerte zuerst, aber al« er versprach, dah mir kein Leide« gesehen solle, gab man mich dem merkwürdigen Manne mit. Drei Tage später kamen wtr nach einem Dorf, unb bort entberfte ich bie Zivilisation." zu Tage, «ine sehr hübsch« Bereicherung erfuhr ble stimmungsvolle Feier burch ein DornröSchen- Märchenspiel, ba« bie Lehrerin Frl. Flick in anerkennenswerter Weise mit Schülerinnen der Goetheschul« «ingeübt hatte unb ba« von ben MäbelS in hübscher Welse zur Aussührung gebracht würbe. Arn Schluss« bet wohlgelungenen Feier kamen der Weihnachtsmann unb das Ehrisl- kinb. bei benen bie Stabt für bie kleinen Mäbel- chen je einen großen Gummiball, ein Taschentuch unb ein grobe« Lcbkuchenhcrz. für jebe« Bübchen einen Karton mit einem ansehnlichen Auwmobil unb ebenfalls einem Lebkuchen Herz beftelll hatte. Da gab'S natürlich strahlenbe Gelichter bet Kleinen, ble bann hochbeglückt heimwärts zogen. Im Anschluh an bie Weihnachtsbescherung deS VolkS- klnbergarlenS versammelte Oberschwester Anita mit ihren Helserinnen bie ftäbtif4>cn MÜnbel unb Psleaeklnber im Alter bi- zu vier Jahren im Bebensaale um sich, wo gleichfalls ba« (Sbrift- kinb auf Bestellung ber Stabt für bie kleine, etwa 150 Köpfe starke Zahl allerlei hübsche Sachen brachte. Auch blese Feier sand mit Recht viel Anklang. Der Leiterin beS VolkSNnbergarten«, Frl. Rbumbler. sowie ihren Helferinnen, ebenso aoer auch ben stäbtischen Schwestern gebührt volle Anerkennung sür ihr warmherzige« unb feinsinnige« Bemühen um die schon« Gestaltung dieser Feierstunden der Kinder. Erwähnt sei schlichlich noch, daft der CBoIttlm bergan en für feine Heinen Besucher noch bi« zu ben Delh- nachtSsei er tagen geöffnet ist. •* Arbeitsgemeinschaft für Grenz- unb Auftenbeutschtum. Am Montag gründete sich unter dem Vorsitz von Frau Provinzial- dlrektvr Graes eine .Arbeitsgemeinschaft für Grenz- und Auftendeutsch«um", der bis jetzt der Bund bet Kolonialfreunb«, Marinevettin. Deutscher Oftbunb. Ftauenveretti vom Roten Kreuz für beulsche IIebeder unb ber Verein für baS Deutschtum nn AuSlanb angehören. Da« Ziel ber Arbeitsgemeinschaft ist. den schweren Kampf, den da« Deutschtum in den deutschen Grenzgebieten imb im Ausland zu führen hat. durch Vorträge und sonstige Aufklärung zu unterstützen. Mit einem im Februar stat «findenden Vortrag von Ptvf. Dt König übet ba« Thema .Kampf bet Gesamtdeutschen in bet Welt" wirb die von der Arbeilsgemeinschaft beschlossene Vortrag«- serie beginnen. Die in ber Arbeit«gemelnfchaft zusammengefchlossenen Verbänbe bitte ihre Mit- gliebet und ganz besonder« die noch Fernstehenden. die Bestrebungen, daft dem Deutschtum im In- unb 2u«Iand wieder zu Recht unb Ansehen perWri wird. iaSrättig zu uitterstützrn. Dk BetauftaUungen werben rechtzeitig in der Pnl« bekamit gegeben. ** Reue Schlaf- und Speisewaae« der Mitropa. Die Mitropa bat dieser Tage eine Reihe neuer Schlaf- enb Speisewagen m den Dienst gestellt, bie i» technifch.r unb räum- ü4kt Beziehung die biShcr gm Tllär.gd an de, oben Schlaf- unb S reif «pogen abgrlegt Haden. Schon äufterlich bieten biete JiSigen ein eiegante«. geschmackvolle« Bild, unb auch im Innern stelle, fit e ntn bedeuteaben Fvtlschritt au' ben 2>.ge zum idealen Reisen dar. Eine f *r wicht ge Bcuerung bestech: bann, daft die Schlat-.beeile burch ein befvnbet.S S ch.rchei «fchloh gegen febt« unb Lollar. 14 Dez Der hiesige evangelische Mädchenvertln hatte un tr C.ltuwg ter Schwestern zu einet 2bvent«fel ganz fern am Hori,zont bie PetecSkuppel. 210 Meter lang find bie Heyenfinger, baumcnbick die Spinnfäben. Man hat eine Rabiogroftftattvn errichtet Und damit «ine neue Romantik in« Beben gerufen. Gin» Romanlik, bk nicht nur zu mc- lanchollscheu Gemütern spricht, sondern daneben auch etwa« leistet. 400 Kilowatt zum Beispiel. .Funkt nach Bueno« Aire« In einer Vierzehntel- sekunde. Bach Beuyork in einer Fünfzigstel. Reife um die Erbe in einer Sicbentelfekunbe. Dabei steht fie nruiterkelenalleln in ber Eampagna, arbeitet selbständig, kaum, daft Ik zwei ober brei Türsteher um sich bulbtt. ES Ist bie modernste Langwellenanlage ihrer Art. die mächtigste und einfachst«. Unverkennbar der 3ug der Technik. Immer weniger kompliziert vorzugeben. SochS Maste nur. die Übrigens, auch dao ein Fortschritt, ohne einen tödlichen Unfall aufgerichtet wurden, i;mgebm baS schlichte Gebäude, leisten aber infolge der Verwendung von Duralumin-Antennen mit neuartigen riesigen HochspannungStfolaioren nicht weniger ober mehr al« ble zehn ober zwölf Türme älterer Stationen. Der dritte Teil der von der Hoch'requenzmaschrne fielldenen Energie von 750 Pferdestärken kann n den Raum aus gestrahlt werden, eine Verbesserung gegenüber ben bisherigen groben Verlusten. die erreicht wurde einmal durch d.e Er- Höhung des SendenvirkungSgrade«, der bkr 90 Prozent gegen bk bisherigen 75 Prozent beträgt, unb zweiten« durch Erhöhung des Qlntermen- wirkung«grade« mittels Vergröberung der wirksamen Strahlhöhe. Tie relefunfengekllkbah Hai das Wunder für bie ialo-Rabk-Gc'ibchaft gebaut, »um gröberen Teil aiH Reporationskonw Da denkt nun vielleicht einer: Richt« einsacher al« da«, die Station auszunchten. toeiut man einmal den Apparat In der Hand hat Setzt man ihn halt irgendwohin IM irr«, bk Sam- bogna zumal bat ja Plari genug! Well gekhll Da« ist das. .ba« Freie?" 3m Quttraum geht eö bereits fo knapp zu. es IA ein solch»« Wettrennen In allen Ländern um ein biftchen Funken- frethell entstanden daft sich die An^gaug eure« Lu'tarundbuche« nicht mehr länger dinaus'chteben Ui fr Ein paar Meter hin unb her imb man kommt bereit« dem Bachbarn In« Gehege. Bur dadurch daft die römi'che Anlage die Möglichkeit hat, jede beliebige Welle zwischen 8 und 20 Kilometer mit gleichbleibenbem Wirkungsgrad unter Vei-wendung «in unb deSklben Freguenz- tranSformatorS zu erzeugen, kann Ik sich reibungslos in bem internationalen Gedränge — rund 50 Weilen sind auf dem genannten Dellen- banb schon be'etzt! — zu rechtfinden. Man hat ja nun zwar die kurzen Wellen erfonnen. aber fit haben ihre groben, ihre strategischen Bachteile. Der böse Bachdar rann fle nämlich fofort stören. Die japanische Regierung hat sick, daher letilt, schnell noch eine langwellige Gcvbftatwn nach dem römischen Muster zu bestellen. Torre Bova hetht bie Station in b«c Sam- pagna. ber Sender Die mit modernen Gonio- melerempfängern ausgerüstete Empfangsstation liegt in der Bähe de« Meere«, bei Ostia Soweit klingt die Sache ja ganz piauttdel. unb wenn der bautettenbe Ingen»eur der Tel«- funkengefellfchaft führt unb erklärt, glaubt man 'ich ba« Grübeln erspare, zu können. Ader mit dem ersten Schellt in den Mafchinenraum tut sich ba« Wunder auf. genieftt man da» schöne Vorrecht de« Laien, p«i itänbnUlo« I4>ouen und staunen zu dürfen wie «in Kmb S'c grobe Raum Ist — leer. Stramme Malchnenkerk hatte man erwart«. Scha^ungräderkotoffe. ftamp- sende ^Noven. rtngenb« Titanen, denn wer sonst lallte die 6kbenIrlk-funbenbrüde ring« um den Erdball bauen? Wer sonst mein Telegramm mit dem Bruchteil meine« Aiemzuge« über den Ozean blaf«,? Und nun — nicht« Richt mehr, al« man auf einem modernen Schlachtfeld vom Ärkge Ufb* Es Ist fchier eine Erlo'ung. wenn der Blick gleich beim Eingang au« eine tiefige D»eki- maschinf fällt. Sechs Zvllndet, aus i«bem ber Rame Krupp Aber svalftch heibt e«. boft bkk« Ungetüm mir eine Au«h.l'«kraft kl. unlättg da stehe, nur Im Bottalle etngreikn bürk Stärker Unb di« Ma'chinentiere. die 'chwächer scheinen, di« mit dem Zeichen AEG unb bem SkmenS- balsbmtd Mensche»? Arbeller? Bi«mand. scheint «S Du« unbefangene Raturkind würde kaftrhen wk Siegfried Im Walde. Waldweben ringsum, la, ei, ftllfdm bochgcsteigerk«. «inbrn^licht« Zwitschern. Wer bte Moekzeichen kennt, versteht diefe Sprache un'ichtbarer Vögel. Mellt Telegramm' denke ich wieder unb weift, irgendwie geht e« durch diesen Raum, biek metallenen Zungen geben e« weiter. Wort für Won. To« Pfeifen unb Zwitfchem. höre ich erläutern, wird hervvraerufen durch da« Bibr.eren ber Eisenbleche Tn ben Freauenatransfvrmatomn. der Ton bat zehntausend Schwingungen i.i der Sekunbe Gut, aber schöner Ist t«. zu staunen unb nicht w begreifen Ta sind zwei Reiben von blanke» Runb- gefichtern. deren Barnen ständig hin- nnb herwippen wie Perpendikel Ich gehe «inen Ä«n» muTtbobanb hinauf, gerate auf etne Äcmmanbo» drücke da find wieder andere Plattgesicht«, wieder ganze Reihen, bte Baten gehen aber auf unb ab? Manometer? Mag fein. MeHapparaw. KontrollgerLte. Stromuhren wa« find 1Dccbi<- otbneier Fenchel begrub* °>» Mfrtmbex bte Ur chteneaea. iMbelonbere Direktor Dr. 6Aab imb berreoUehrrr Äing*bau|e*. den ®ekbfttl> uhrar be» Vereins, 'oax Mr anderen ryrrren vom JeNrfbeper der Schuir, die zu vieler Ethung in bie InftflH leibst einaclaben halten Direktor rr. Schob betonte, baß die Abhaltung der Sitzung in btr Schale «eiM, als Seroete dafür cnfiri.hen werden möge, bah die Lehrer der Anstalt regen Anteil nehmen «■ den ük|d:irf.gte sich mit bedeutsamen Fragen des wirttch-ritttchen Bauens. Als erster Jebner sprach vtaßtra: May 1 Frankfurt a. M i Aber „Die Rationolmemog und Jabuilrialineruog he» ®oheauf»beee»-. Der Fehlbetrag und der jährliche A rüde darf an Wohnungen für die gtof-e TTalk sei nur durch eine Äallonili'terung des Bauens auszugleichen. Es bürte jedoch bte Wohrtlul.ur nicht Darunter leiben. Die ftn.i izieile Grün'läge fetze er in der ©paridng’rit des Bo ies Staoiltlie- rung der Haustinsste.er auf eine längere Aeihe Don Oahren. Regelung de» Rr tdaugrides unb Brtchasfung Don Auslanda-.l. chen durch den Staat Es müsse zielbewustte Bodenpolitik oon den Gemclrtben betrieben, die ?oöenrnacn waren dazu beft mmi an Hanb statistischer Unterlage zu lehren, in welcher Wette die Wirtschaftslage in ber Teil unb die der weiteren unb näheren Umgebung für einen Baubetrieb sich auswerten laf'en Die gegebene Form bafür ist bie graphttche Darstellung Sie ermöglicht die Hand am Pu's chlag der Betrtebs- organi Raummeter' für We ^en » Mt. pt.-' 100 Stück Die 'enlt preblgtv Pfarrer Änobt aus Bad-Rauh, im über 1. ‘2Hole 28 17. Die Vortahrrn der Familie Knodt stammen aus Oder-Lais Aus diesem Grunde stiftete bie .Familie Knodt ein wunderbares gemaltes Fenster In die Kirche, ein Kunstwerk des H^rm Fahrenbach aus Frankfurt a.M Dekan Scriba aus Eichrlsbort übermittelte in einer Ansprache, der der 24. Psalm augrunde lag. die Glückwünsche des Dekanats Ridda. Die Predigt im Adendgottesbienst hiett Pfarrer Scheid aus Ai.he»m. der 15 Jahre lang tm Kirch piei wirkte, auf Grund be* leite» Psalm 84 2 3n den Gottesdiensten, bie sämtlich überaus start besucht waren (über Itz» Besuche.), wirkten mit: der Gcfangverein .Lieterfreund' und ein Mädchm- chor unter Leitung von Lehrer Slrösttnger, fowie ber Mullkverein unter feinem Lener Ru- bol» Hirtz. Der Organs Iren dienst lag bet ^larver W , simülkee aus Arheiigen in ben bellen Händen Rach dem Weibegotte«bienst an, Bormlttag gab Baurat Rodnagel dlbltintn Reinleinen 125x160 150X180 140v170 160 x 200 Wunb 1.40 Pfund 0.64 Pfund 0.80 0.60, <>.4*4 1.10, 0.80 1.10, 0 00 ■ Knolittc- 1 und Aufwärt - Wir verkaufen • von heute ah: • 1 grölten Posten in allen II450D Vertretung in Gleben n<» Reisebüro Loeb, Bahnbofatr.52 a lOunO 0.60 .. Mund 0.75 .' 4 *yfunb 0 60 Pfund 0 50 Pfund 0 65.0 55 Pfund 0.80 Pfund 0.50 APC] HAMBURG . ALSTER DAMM 25 HAMBURG'AMERIKA LINIE 1. Nardhapfabrt «b N Aw.be r^. 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Mcnbcll, ■Berlin 5tr. 45091 Tie («elbiemmlune ist polizeilich ge nebmtgt ist P. 1232). titele fle ne («oben bellen nn» ein «rohr» Stück auf dem tVene zur (*r- richtnna eine» Niol'er 5teudaueS für fronte »Inder vor märt»! Tecbolb iü auch dir kleinste (Habe berzltch will kommen. C gedenken Sie de» bitteren Vp es der verlassenen »Inder. Tamil dieser Dienst an den Termiten der Vit men bald begonnen werden kann, bitten wir, une bet der groben Aufgabe io totkrästia als möglich zu unierliüuen Toenden auf Po itbed-flomo: Cberin ictvbeib ö Qeubell, Berlin 45OIM. To» tturatarinm 11144M) tL: @l»b«tb v. »endell, Cberin. Großer WeihnachisVerkaus WÜMMSWWl Vrandplatz 1 am- £5 Juh bi, 12- Avyn? RM 475 - und AufwlrU FlTl---8pHsb#r^.va'pier.Rel^tiedrich Blnncki. ferner»imitmortben von flnöerkn. sttiber unb Hestr Eintritt für vdift und Ptttgiieder v Pf^ für WtbtmtiflltebeT ‘iQ Pf fiolei-BeilGimnl SMkWl 90! Mk. Ult. 1.95, 1.80, 1„50, .... Ml IM. 1.30. Rr. 293 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dbcrhcssen) Donnerstag, 15 Dezember 192? Mahraun über jungdeutsches Wollen. a.ri'adKn cpdtuffhtenrn im Jt«UbNt|t. die #r tn brL'i.'cher BWrie j (futterte Und |o etaxis nenne man ctddt7hn doch, denn ich habe meiner Mutier immer ein paar Sprüche rorsagen müften, sie bitte ihn so gern. Und fey hab ich auf Norderney diese Sprüche wieder gehört. E» waren junge Burschen und «unge Mädchen .rnd abwechselnd Haden sie» hergesagt ... Es hat mich ergriffen, al» fei ich in der Kirche, der Wind fuhr über die Düne, und man hörte das Meer.* Sie hebt den Oberkörper, sie stützt die fyänbe auf seine Brust und fährt fort: Das waren die heben alten Sprüche, der von der Braut: .Die Braut verdient sich mehr mit einem Rust um (Bott als gegen die Parteiwirtschafi uni Staat als eine deutsche Volksgemein- chast auf christlicher Grundlage, übti lntum unb Deutschtum sc.en die Wurzeln lungdeutlcher Uri: aus ihn et lamme der jung- deutlche Tatgedanle der sich in sozialer $;llf leistung ausgiebig t»elütige allerdings ohne viel Aufheben« davon zu ma; en. ganz in der Stille. Gegner gegen den Orde.'- und feinen Hochmeister hin und bekannte sich voll zu der Führung durch ber Hochmeister Wahraun. Der 3unodeut'che Orden stelle ,etzt dem internationalen Manifest Karl War»' ein vsltsnationales Manifest gegenüber. Der Kamps gehe gtgen Kaste und Geld und für den sozialen Dolttstca Darin sei Mahraun t-er Führer, die De:ri> . rung des jung- deutlchen Erne^eiungswillens der Führer zu einer belferen deutlchen duhinft. ayt und verleumdet. aber wenn man zusasse. wolle ja keinen etwa» getagt haben. Mahraun erinnerte dann an die Leit der Ordensgründutg vor 10 3ahren. wo nur trcnigc sich zum Karp»s für eine 3dee grfunben Hütten. 3n mühevoller 2lrbcit fei es gelungen, allmählich den Orden über das gan^e Gleich zu verbreiten, und heute stehe er mit über 10 0C0 Ortsgruppen feftgefügt da. Obwohl der Orden in den verslosienen 3ahron manches habe crk.ben inüf cn fei er stolz daraus, bah die 3dce sich durchgesetzt habe. Rm 17. Dezember 192Z werbe bie t 3bec zum erstenmal össenttich geformt im Iungdeutschen QBanikfL Darin sei der Wille unb Dunsch alles betten enthalten, was die Iungdeutschen im Kriege erlebt und tn der aktivistischen Leit zusammengesastt hätten zu einer Uehre von einem neuen deutschen 6tuat. Do» sei der Inhalt. Lum letzten Male spreche er vor dem Tage der Verkündung diese» Mantseste». und zwar mit einem gewissen Gefühl der Entlastung. Der Redner kam dann auf eine Versammlung am Abend vorher in Frankfurt j. TO. zu sprechen, wo Nattonoisoria- sisten di, jungdeutsche Versammlung durch Krokehl unmöglich zu machen suchten und stblietzlich nach einigem Balgen mit Gewalt an die frische L'uft befördert wurden. 6o mäste sich der Orden, besten Ortsgruppe sich übrigen» auch in Frankfurt a. TO. durchgefent habe, auch nach dieser Seite hin wehren, weil er seinen Charakter und seine Idee wahren wolle Mahraun polemisierte dann gegen die ..Frkf. Ltg.*, die den Iungdeutschen Orden noch dem Dor- gang mit den Nationalsozialisten angegriffen Hobe, und sagte, die ..Frkf. Ltg * habe da» grosie Bekennt- nie de» Iungdeutschen Orden» hören muffen: „IDir wollen von eurer ganzen Demokratie, von eurem ganzen Partcirocfrn nicht» mehr reiften, wir wollen die Ration unb nicht die jnlereften Einzelner.* 3n Frankfurt Hube er von Der S hnkucht Tauten- her gesprochen, bi? was and res suchen. aU was ihnen bie Republik g*be. 2ll» alte Soldaten unb als 3ungbcutf4>c muhten al.e Ord.nsmttg!t-der eines festhalien: Die Freiheit ber Döl- alle Mietlinge nut Arbeit di» in lob' ... und der von Gott: ,3d) bin so grvh al» Gott I er ift al» ich so klein er kann nicht über mich / ich unter ihm nidjt fein*.* Georg flüstert .3d) bin so grost al» Gott ... .La. ist das nicht herrlich? und der andere Spruch: 3ch bin mcht aufjer Gott / und Gott nickst aufjer mir / ich bin sein Glanz und Lickst I und er ift meine Lier. " kEr fast! ihre beiden Hände mit einem krankhaften Griff. ..Wo» ift dir?* fragte sie. „Nichts, nichts*, stammelte er. ..Und das sprachen die jungen Burschen und Mädchen auf der Infel. und bat Meer raufchte dazu?* ^a.* söhn sie eifrig fort. ..und sie sagten den Spruch von der Freiheit: .Schleus, mich so streng du willst in tausend Eisen ein ich werde bock, ganz frei und unaefeftelt sein. Und den Spruch vom Menschen, er ift mir immer durch und durch pegangen: .Da» grösste Wunderding ift doch der Menfck, allein er kann, nachdem er» macht Gott ober Teufel sein. * Er hebt ihre Hönde von seiner Brust und le^t sich im Bette auf. ..Darum sagst du mir bas alle»?* fragt er heiser und greift noch seinem Hal». „So ist mein Beutel * fragt er und zündete da» Licht an. »Aul dem Tisch- 2't er dir so mel wert?* Ja. dort liegt er. aufalmenb sieht er es. „ffr ist mir viel wer.', sagt er langsam unb fragt darauf zum zweitenmol ..Darum dost du mir da» alle» gesagt? Seiht du. das, dos gefährliche Spruche sind? Du mutzt mir keine solchen Sprüche mehr sagen.* ^Du hast mich doch oefragt. ob die Mlnjchen noch ba feien, und ich hab' oerftanben. was du meinst unb herum habe ich dir von diesen jungen Menschen erzählen wollen. Dar'» nickst recht* Sa» soll ich denn sogen? Ich will dir nicht weh tun.* Die Irenen stiegen ihr in die Augen. ,^u tust mir nickst web. nein, nein, bas mein ich nicht * Er tröstete sie. Do er ihre Särme spürt unb ihr Beben, begreift er sich fetter nicht mehr. Nun ist er ja nicht mehr allein auf der Seit Ein Mensch ruht an seiner Brust und sagt dos Tieffte. Deutschland lefct noch, Deutschland ist nickst tot Warum quält er sich? für den sozialen Dolksstaai. ker fei eine Frage ber M cht ihrer Geister und ihrer Körper D r .Franks Ltg." und ihren Anhängern mütte gcfagt werden: Wenn ihr von Sniwaf nu-g nbet. Io sprecht ihr noch lange nich vo.n F.sieX". B" Frtedc.i reden aber die 3angd utfch n, w I! sie ihn^w>llen Aber noch lauter reden sie von b.r F. ihrit. weil sie sie heb n iS.ürm Ich r 3 ifali.) Der Reb er nahm tn bie cm Lu a:nm rbange kurz Stcllu.ig zu brr Abrüstung. k »nsie nz In G n» deren Kamödir er klar b r iu3ft ll: unb habet betörte, hast Abrüstung noch l inge nicht Fr > n bti^ute Krt g. w-rd es tm.-nrr geben, solange es Gegen äa. zwt'chen b.n Döl. m gebe, solange etploiive Gewal.en In den Böllern da feien Darum h.ihe kein Dolk ein Rech!. I rlne Wehr- baf .ig’rii zu vernach'.ä l grt Sin Bott, bi» fe ne Weh.hif i'kei ver.iachlä f.g' tn dem Glauben, dasi eJ keine Kn g rn.-hr geben w-rbe müsse Rechen chaft vor seinen Rachkommen oblegen, wenn bi Je in Cb mach u ib S.l vr i v r al en. Deut chl n> sei auch heut? noch nicht v rl r-n. es sei nc»ch nie so gr>si gew s.-n wi heut , weil sich m.t Prut chl^nbs Glück oder Ung.üi noch nie so viele Deutsch bcUä igf hätten wie heule Bedauerlich unb gefährlich sei nur die Indolenz des Dü . g e r t u m S. das Im wr von gm ci D.-uts^ l nb t.be unb in 2D rllich! tt I.einbürg T- lieb uni» faul hinter dem Ofen sitze 3 Bt h streif, n^erd n. 3etz! h »sie es: nicht rechts um) nicht links, sondern zur G r ö fi c deutscher Dergange n hei t zurück, die wer:voller ist al» unsere Leit. vorwärts zu dem Geiste jener Aeiik Das Hal sich der JungbculjdM Orden ootgenommen. Auch die frankfurter Zeitung* wird ihn nicht davon athnllcn, dafz er In einer Erneuerung unseres Volkstums die einzige Garantie für die Sicherung des Deutschen veiches und der deutschen Zukunft erblickt.* Der Redner kam nun aus bie Stellungnahme zur Deutschen Republik zu sprechen und betonte: ..Diese Republik ist nicht da», wo» unser Volk sich gewünscht und ersehnt hat, sie ist doch auch für Sozialisten nicht das, was sie gewollt haben. Sir haben doch heute keine Dolksherrschafl, sondern eine Geldfackhrrrschaft. Jetzt klage ich an bas System ber Gegenwart, I ch klage an den BarteilsmusalsStaotssyste m* Mit Geld könne sich heute feder politischen Einslutz erkaufen, wie man on Hugenbero sehe. Man kaufe Leitungen. ftnanziere den Sahlkamps von varteien unb überschwemme in Sohlzeiten bas Volk mit Flugblättern Also mit Geld könne man auf diesen Staat einwirken. »Hier sehen wir Iungdeutschen den gordischen knoten, den wir zerschlagen wollen. Dir sind nicht nur die Linke fall, sondern auch die Rechte. Wir sogen: die Schuld liegt am parkifnflrm. das das ganze Vo!k gegencinandcrhetzt. Dieses System soll ersetzt werden durch ein System der Perantroortunq. Senn bas Volk heute gewählt hat. sind alle Der- sprechungen der Parteien vor ber Sahl wieder vergessen. Und wenn es nicht mehr anders möglich ist, dann hilft Parker Gilbert. Alles Ist ein flroher Schwindel, ein grotzer Betrug an der Nation. (Stur- mifchcr Beifall > Um biefes System zu kennzeichnen, verwies ber Nedner mit deitzenber Ironie auf die Er löscht bas Licht Eine Weile liegt sie still. Dann flüstert sie: „Soll Ich nicht» mehr sagen?* „Doch.* antwortet er, „erzähl von den Menschen, es tut gut* „Es gibt einen Geiger,* flüstert sie, „ich bin Sanz verliebt in ihn* Sie griff entschuldigend nach üner Hand. „Du muht da» nicht so wörtlich nehmen. Er «st ein M ister und ift ein Kind. Er spielt Bach, und der Musikfaal ist eine Kirche. Er konnte ber Stolzeste sein unb ift der Demutigfie. 2ch hab immer gedacht, wenn ich ihm nur einmal seine Hand küssen dürfte. Hättest du etwas dagegen, wenn ich ihm die Hand kutzte?* „Nein. nein*, sagte er. JX du wirst sicherlich auch seine Hand küssen wollen. Und es gibt eine Tänzerin, die hat au» dem Ton; etwa» ganz Heilige» und Hohes unb Hinreitzen des gemacht. Senn sie tonit bann sehe :ch zuerst bie Frau, unb bann sehe ich sie auf einmal nicht mehr, barm sehe ich etwas ganz andere», ich weitz nicht wie ich es nennen soll, ich bin ganz in sie verloren, verstehst du, so tanzt sie. Bist du mir böse deswegen?* „Nein. nein. „Unb es gibt einen Bildhauer, aber er ist tot Bon ihm ist eine Statue in Berlin im Museum, da» heiht. nicht nur eine, aber eine besonders. Es ist eine kniende Frau. Die Leute sagen, sie habe zu lange Beine. Diese Statue ist io, bah ich weinen muh. wenn ich sie sehe, vielleicht, weil sie so schön unb demütig unb still ift* „Liebe Hilde*, sagte er weich „Ach. es gibt noch viele Menschen in Deutsch- lanb.* lagt sie lebhafter, „siehst bu. man schimpft immer über Berlin unb sagt, es sei ein Wasserkopf, em feelenloier Steinhaufen unb gar keine deutsche Stabt, unb doch gibt’s gerade auch in Berlin Leute, wie bu sie meinst Dann, es war nach dem Krieg, mitten im Sinter, in der schlimmsten Leit, kalt und dunkel, man hat geschossen unb man hat getar.jt Da war eine kleine Versammlung in einem Saal. Menschen, die sich yjjammenflefunben hatten, kein Verein, verstehst bu, sie hatten nur bas Bedürfnis, zusammen zu kommen unb mitein ander zu reden. Ich kannte einen von ihnen, einen jungen Maler, ec ging ihm schlecht, unb mir ging es auch nicht besser, denn ich war feit zwei Monaten ohne Enga- Wie ber Iungbeutschc Orden sich die Gefun- burg denke, werbe das am 17. Dezember heraus- kommende Manifest zeigen. 33 enthalt* nicht nur einige Lätze sondern eine 3dee !ris an die Türme ber dtp.ngburgen der fey gen Partei- unb Geldsackherr'cha t seien die |ung- dcut'chen TOitlämr er am nationalen Werden jetzt gekommen Die'e Türme könne nur der er» steigen, .ber an Ltelle des fluchwürdigen Systems von heute ein neues System au bauen kann'. .Die Stunde ist gekvmmen Wir hoben mehr Geld als bie ganzen Trust» in Deutschland, west trir mit Blut unb ßk e bezahlen unb nicht mit totem Pa' .er unb Scheinen. 3dr ward Mbn Jahre lang mit eurer Liebe zum Dater- lar.b Goldgräber unb habt auf Berg und Haid« gearbeitet Dieses Gold wol'en wir jetzt au»- geben. Sagen Sie allen, datz da» Partei- 11) fi e m uns keine Rettung bringen kann. Wir wollen euch den Glauben an eine neue Welt und an eine neue Ltaatsauffaftung geben. Die Revolution des 2 0 Jahrhundert» ift in vollem Gange um den Absolutismus de» Geldsack« zu stur- z c n Deutschland« Schicksal ist noch im Werden begriffen Der Weltkrieg ist noch nicht vorbei Wohl ist der Kampf der Materie beenM. nun kommt ber Kamps der Geister! 3n unserem iungdeutschen Manifest ist e# ge- lchrieben. wie w r es packen, w'.e wir aufbauer wie wir Stein auf Stein fügen wollen. Da» sind die GedankengSnge unseres Jahrhundert«!" Der Redner beschäftigte sich dann kurz mit der Frage der deutsch-französischen Än- Näherung, wobei er der nationalen Stand- bafrigleit de« Rh nnlande» gegenüber dem Iran- zc i chen Liedeswer. en huld.gte Mahraun ist einer deuttch-französischen Ruriöhnung geneigt, aber nicht unter dem Zeichen de» Berfa i 11 e r Diktat«. Sine Ru«skhn.mg mit Frankreich gebe e» nur auf ber Grundlage zweier gleichberechtigter freier •Böller! ..Da« Diktat von BerfaiUes erkennen wir niemals an“ Der Kampf für b en Bolk « staat fei nicht nur eine beut'che, sondern eine abenb- ländische Rngelegenheit. denn in allen Abend- lünbern herrsche die Plutolrafte. 3eyt gebe es nur einen Weg: den Weg der Wahrheit, der Ehrlichkeit und des Kampfe» für ein bettete», ehrliche« Deutschland. Deshalb müsse man h i n- au« aus dem Wust de« Parteli»mu». in dem nur Der Geld'ack bestimme. „Oie Iungdeutschen find die Grenadiere des 20. Jahrhunderts Sie müssen bea willen des jungdeu Ischen Mauiseskes hinaustragen, das Stein aus Stein füaen will zu einem neuen gotischen Dom der Zukunft unseres Volkes. In dem nur deutscher Geist und deutscher Wille herrscht, im Gegensatz zu der stonjunkturpalllik von heute. Gin neue» Deutschland gilt es zu schaffen: im Gegensatz zum heutigen Staat, für den kein Mensch durch» Feuer geht. Denn für viele ist dieser Staat nut — dck» Finanzamt, unb für da« Finanzamt geht keiner durch« Feuer, fAciterMtJ Der Staat mutz ber höchste Bell» des Menschen unb des Dollstum« sein. Diese» Staat wolle» wir schassen und ihm einen Vinn geben, ber dem alten Geist des Frontgefchlechts emspricht unb der mit Pa rteiwesen nicht» zu tun hat." Mit einem flammenden Ausruf an die Ordensbruder unb alle Dolksgenosfen. bie mit den jungdeut- fchen Gedanken übercinftimmen, zum Angriff gegen da« System be » Parteiismus. ba» Deutschland verderbe, zur Wiederanknüpfung an die ruhmvolle alteDer- gangenheit. zur Herlx-lfuhrung eine« harmonischen Zusammenklang» zwischen Dolk und Staat, schlost der Redner ferne mit langanhaltendem. begeistertem Beifall ausgenommene Rnsprache. Rach dem Rusmarfch der Banner wurde bie ohne jede Störung verlaufene Kundgebung geschlossen. gement, unb er fragte mich, ob ich nicht em paar Sachen oortragen wollte, un Anschluß on eine Netze. E» sprachen ein Holländer, ein Schweizer, ein Schwede und xreei Deutsche. Nach dem Schweden sollte ich an die Neihe kommen, mit Stücken aus einem aus dem Schwedischen übersetzten Buche, das von Sari Xll. handelte, wer'» geschrieben hatte, weitz ich wirklich nicht mehr, Strindberg ift es nicht gewesen. Doch zwei Stucke weitz ich immer noch, unb bas erste Stuck hietze so.* Sie hebt die Stimme: ..Senn Gott die Dornenkrone ouftetzt, ist nicht ber Mann der grötzte, der sie bequem zur Seite schiebt, sondern der sie sich fester und fester aufbrurft und dabei sagt: Vater, hier stehe ich, um dir ^zu bienen!* las ruft sie in ber stillen Nacht des stillen Städtchens, die Stube nur schwach erhellt vorn Schrine des ausgehenden Mondes, und Georg ist es, al» höre er eine Stimme wie em Donnern. Wieder fragt er erschüttert unb in die Höhe gerissen: „Warum fjqft du mir bas?* 35. „Seil du nach Menschen gefraat hast, wievielmal muh ich dir ba» nodi sagen * Unb im gleichen warmen und i Tone fafjri sie fori „Unb bas andere Stück hietz: „D. Gott, weshalb sollte ich allein trinken, wenn alle die anderen durften? Senn du uns in die Wüstenei führst, dann ist es nur. damit bu bereinft wirst sagen können Bon eurer armen schneebebeckten Heimat lieh id)_ euch in die Seit hinausgehen, die Muskete auf der Schulter. um als Helden unb Sieger begrützt zu werben, aber als ich in euren Herzen los und sah. datz sie rein geblieben, datz ihr meine Kinder märet, da ritz ich eure Klkider in Stücke und gab Krücken in eure Hände unb stellte Holzbeine unter euren Leib, damit chr nicht länger nach Macht über den Menschen trachtet, lonbem euch unter meine Heilige^ Der- fcmthelL So viel Grötze habe ich euch vergönnt.* sagt er heiser, .chist du em Kind, das nicht weitz. was es vlauderi? Halte mich fest, wenn du nicht willft, datz ich ausstehe und davon gehe, halte mich test unb schweig von solchen Worten, denn es sind gerade die Sorte, die ich selber im Herzen ae- tragen habe wenn ich es auch nicht mutzte. Ja. Hilde, wecdolb sollte ich allein trinken, wenn olle andern dürsten ...* (Fortsetzung folgt) Wirischafi. Hemmnisse der Konjunktur. Die Äonjunüutb tr egung Idfxini in * n 6ta- öiuni S«v Abwarten» etnyirtien |u fein, de 3n*uliifrunfl lehr hoher 2lufttdfl« durch die Reich«bahn die Drosselung ter kommunalen Dau- Pro.ekle ul», sind ;ed«nfalls lehr zur Vorlicht mahnende Anzeichen Mehre.« Momente haben diesen Zustand her- beigesühct Zunächst die Tatsache. dah auf der einen Sete die Kapitalneubtldung tm Inland durch btr öf etlichen Abgaben «ungefähr 3J bu 36 Prozent de- deutschen Volkseinkommens »erden zur Zeit durch S.euern. soziale Abgaben Ue ertanfierun^en usw »cn b:r öffentlich« , -and verzehrt bzw kontrolliert) zu 'ehr gehemmt und bah auf der anderen Seite Dtc Kapualzufuhr au« dem Ausland gedroskeU ist. Auch d.« Itns- hüh« spie't hier «ine sehr erheblich« Aolle, zumal m Deutschümb da- ® «»erb« Io »er. x ertragreich arbeitet, bah di« Möglichleiten, ein« über Schuldverzinsung und Amortisierung hin- auggehende R «zu --rzielen '«hr be^lenzl lind. Der e tt unki komm: in Deutsch.and te^halb oer- hältni-muhig l^nell, in dem Die V.rpf licht ungen aus privater Verschuldung zuzüglich der von der ds entllchen -and beanspruch en Abgaben den Zugang au- eigenem Kapital übersteigen. 3n diesem Stadium b«,infr n sich jetzt umsan reiche Teile der deutschen Wir.schast. Sine zweire Udo-*« der Konjunktur kt agnie- tung Ixe.it darin, dass die Aufwärt -beweg ung diele- Jahre- zu sehr aus 3 n l a n d b « d a r f und -verbrauch auf^aut trat, dah dieser aber jetzt in dem bisherigen Tempo gedrosselt »erden muß. weil starke Verbraucher (vor allem die ff e t ich« -and) infolge ihrer §inan»lchwie- rlnfelten sich crb-'b iche Zurück.altung auferkegcn mü sen. Den We fall der Au trägt der öffentlichen -and durch umfangreicher« gewerbliche Ve- stellungen au-zugletchen, ist aber nicht möglich weil der Antionalif-erung-prozeh. au» dessen 6t- träs»,nissen weitere Aufträge bilanziert w?rden sollten, für viele Unternehmungen den beabsichtigten finanziellen Srsola nicht «rbracht hat. weil die cif ett ich« -and und die Arbeitnehmerlchasl einen stärkeren Anteil al- die Untern hmer selber für sich in Anspruch genommen haben. Es ist 'ogor ziemlich sicher, dast die Industrie aus Kapitalmangel eige.-.e Vauprojelte zurück ft eilen muh und das» damit ein weiterer we'entlicher Verbraucher vom Markt verschwindet Aun de' «' «77 ar sich -tr« se'los Möglichkeiten, einen A d ,an ] der Inkanbkrniunktur durch Ltei- Eng der Au-fuhr auszuglei en. Leiber spielt aber (abi«f.<;#n von b?n immer noch bestehn uns« e t.ertig:en Handelserfchtoeriincen durch ha» A Island) eine hindernd« Volle der Umstand, das» Deutschland mit zum Teil in der Lage ist. die Finanz erung seine- SrporteS zu denselben oder gar besseren Bedingungen vvr- zunehmen, toi« «» die anderen grosten Industriestaaten zu tun pflegen. Auch die in Deutschland Ml Anfang 1925 festzustellende Erhöhung des Preisniveaus im Gegensatz zu dem Preisabbau in vie'en anderen Ländern übt starke Hemmungen au- Siner der wichtigsten Selbstkostenfaktoren (die Löhn«) ist in ve.hültni-mastig kurzer Jeit nominell um 36 Prozent b.zw 40 vrozent und real um 25 Prozent gestiegen, so bast die darau- resultierende Pre -e Höhung von 12 Prozent In den letz en drei Jahren nur zu erklärlich ist denn bei 15 W llionen Arbeitnehmern und bei acht ündiger Arle t-zeit macht jek-er Pfe."ii € un^cn of)m- b'b-.n i im Ja' r- schon rund 3‘i0 M!l ionen Mark auS Umstände bieser Art ve ei e n nalürlich die theoretisch be- stehente Möglich.'« t bei rückgeh n^cr Inland- kdnsunktur stärkere Aasifuhr zu betreiben. Als hauptläbliche Ursache für die Stagnie« runfl der Konjunktur ist also anzusehen bi« u n - zureichende Kapsfafverforgvnq der deutschen Wirtschaft re Verbindung mit der überhohen Lasten- und Selbstkosten- steigeruikg. Denn vor dem Kr eg rin Rückgang der Konjunktur drohte, «o senkt« die Richs- bank den Zinsfuh die Rttchsaahn ha.- mit Aufträgen oder mit Ausnahmefar fen. ht« Löhne wurden vorüberge,end herabgesetzt S.euern wurden abgebaut oder gestundet ei», -eme hingegen werden die Aufwendungen für Rohstoffe wie z. V. bei Srz 2>olle. Metall« uh».» v « fach vom Au»lant> ue6 le seinem Interel'e bestimmt »,r haben keine Aachlä se auf de« O.Uaiaih. sondern un Gekentert «ine Erhöhung der fidv im Verein mu einer Verknappung an Seid d.e Reichsbahn «rteUt hin« neuen Aufträge zieht bere.t» er- teilt« sogar noch zurück, d.e Löhne werden nicht erwästigt. sollen im Gegenteil tu Verb ndung mit Arbeu^e.lverlurzun. «u so erhöht werden, dah sie lz.V. in der Eilen.nbustr lei die bt-herigen sie 'z-D in der Stfenindustrie- dre bisherige ßopnlummt um beinahe di« Hälfe übersteigen sol.eu. In diesem Sachverhalt «gen Möglichkeiten zu einer Entwickluvg. der rechtzeitig begegnet »erben muh. Oie Kohlenprodulüon in Hessen. Die nwnatlute S a.tstU ter r ob enprodutiion des DMMsaie t.\ ;oa i L.r dem T.'.i.-a. Oktober 1927 folgende ,'ah en nach An Robbraunkohlen wurden gefördert 36 287 rönnen verlauft tourten davon 14 944 XDitrei: dec q«Atzte Tml der Rohloh en wurde wr terverarbeilet Utter Te.ud lchriguna bet aus Varmonaten übernommenen Ves.Snte. sowie ce- A latz - und Selbstverbraueb- te.b.ie cn am Mona: - chkust a'?- satzfäl,ia: 5663 Tonnen Rshkoh en. 196 Tonnen Vriket -, K84 Tonnen Ratzpretzste ne. zusammen €933 Tonnen Vraunko-len tnh Vraunkoh en- Produkte im Gesamtwerte von 48 635 Mark Zu den deutsch.englischen Chemie- Verhandlungen. Zu den englischen Zeitung». Meldungen über ein Scheitern der deutsch.enalischen Chemieverhandlungen l zwischen der I G ,färben , und der Imperial cheinical Industries Itb.) wird dem I WTB Handelsdienft auf eine Anfrage erklärt, daß i e» richtig sei, dah zur Zeit keine Verhandlungen stattfinden. Richt richtig sei aber, dah die englischen ober deutschen Unterhändler erftärt Haden, es seien nberhmtpt keine Verhandlungen mehr t.wglich Gleichwohl sei es aber nicht ausgeschlossen, dah die Berhandliingei, bei sich t»ic’c111>.• r >ci । auch au» sonst einem Grunde wieder ausgenommen werden. e Mähst or gut beschäftigt. Erzeugt werden zur Zeit So 030 Tonnen Stahl und 50 000 Tonnen Roheisen monatlich Die Erzeugung geht zum grötzten Teil aus den Inlandmarkt. Der E»po.t bescheankt sich auf Holland. Das Werk ist mit Aufträgen für drei Monate versorgt. Die Belegschaft bet ägl zur Zeit 8000 Mann. In Durchsühruna des Ratio- nalilierungsprog ammes wird zur Zeit ein Lho- ma-werk gebaut, das eines der größten und modernsten seiner Art auf dem Äantinent darstellt. Ss hat einen Konverter von 4) 000 Tonnen, der als der grötzte der Welt angelprochon werden darf. Weitere Kapitalerhöhuugen i m ö ch u ltheitz-Ostwerk«-Konzern.3n der Prüichialsitzung der Schulthc-'j-Patzcnhofer- Vrauerei-A.-G. wurde, wie WTV.-Handelsrienst messet be^chkokfeu Me A-"^cht-räte für Samtz- «ag. 17. 12.. mmebrruHw. um Anträge au* eine werter« Kapitalcrhöhung von Lchuithe.st.Patzen- Hofer und eine Kav-.talerhöhung der Otzwerke -nur GeWährung eine* Sezuasrechtes an du Schulch:tst-Patzenhvter- und Aktionäre zur Be chkustfaNung vorzulegen. Falls dir Auf- ch:s.ä e den Anträgen 'ustiour.eu. soll fi Tages- oet-runa der für den 11 Januar 1928 euyu« berufenden orden.l.chen Generalversammlung entsprechend ergänzt werden. Zrantiurler Börse. 6 tau f für I a.®, 13. Dtt Tendenz test. — Sn der heuügen Vorst bü«b die chaitung fetz, da man, obwohl d»« gestrigen cdiliduung»»«rbanbiun gen zu keinem Ergebnw geführt Hoden, we.terhtn mit einer Einigung in den, ÄanfliH der 'droh, ctfeninbuftru rechnen zu können glaubt verschiedene Marktgedut« hatten wieder lebhafte Umsätze Im Vordergrund« standen Lontonaktten, in denen sich du Käufe auf rheinische Rechnung fort setzten Die Spekulation folgte m.t Derkunqen Am Elektro markt war ledhastere» Geschäft in ou nun», angeblich soll hier da» Suelano al» Ädufer auftreten Kerner waren öchisfahrtsaktlen begehrt im flammenhang mit der günstigen Ve urt#ihutq des ötaube* der ^reigabeongelegenheit Die lebhafte Nachfrage nach diesen öpejidlrocrtfn reate das Geschäft allgemein an. kstegenuber den bereit» erhöhten Kursen der gestrigen Sbentbörse waren neue durchichnmiiche Kursbesserungen von 1 bi» 3 o f). sestzustell.n Sm Vontanmarkt waren Harpener, Lchulthei», Aan»felder und Phö nix bevorzugt, die 3 bi» 4 o f) an zogen. Stobloerein lagen erneut 2 o H. fester Lchiffahriswerte gewannen 1 bis 2 o f) Sternen» 8- Aalst« plus 3 v H Die übrigen Elektrowerte waren «der oernachlasfigt und nur bi» 2 v ch. fester I G Farben lagen überwiegend im Angebot und schwächten sich 1,5 o H. ab. Auch der Handel in I G - Bond» ging zurück, von Bauwerten waren Wavtz & Freytoq stärker verlangt und zogen 3L v. f) an auf die grasten |übamerifanifd)fn Suftraqc Am Anleihemarkt war da» Geschäft ftill Don Ausländern waren ’JtulIen und Serbin . twas flefraqt. Im Verlaufe nahm die Spekulation Neali fationen vor, und di« Kurse gingen um 1 bi» 3 o f) wruck. Da» Geschäft wurde st ller. Äm Geldmarkt trat eine Derknoppung ein. Tagesgeld stellte sich auf 7,5 v H. Im D e o i s e n o e r 11 h r stellte sich die Reichsmark gegen Sahel auf 4.1839. gegen London auf 20,448. London gegen Sabel ro'iler fest mit 4.884. Pari» gegen London 124.02, Mailand 89,95, Madrid 29,30. t^erÜÄ«- t*ürie. Berlin, 15. Dez. Wie schon aestern au erkennen roar, hat sich bas Interesse auf den Montan- m a r 11 verschoben. Die Spekulation nahm an- scheinend Tauschoperationen vor Da» Ge schäft nahm recht lebhafte Formen an, wurde aber in «rfter Ltni« von der Börse selbst getragen, wahrend da» Publikum wenig hervortrat und eher Verkaufsneigung bekundet hoben soll. ’Jlcut Anregungen lagen nicht vor Der Geldmarkt blieb unverändert. Hegen gestern mittag setzten sich 1 bi» 6 o f) Stet gerungen durch. Stahloerein zogen bi» auf 108 0. f) an Gelsenkirchen und Phönir waren ebenfalls faoo ristert heimische'Anleihen ruhig. A u s 1 ä n der behauptet Mazedonier plus 1 o ch Pfandbriefe ruhig, aber in sich fest Nach den ersten Kursen wurde da» Geschäft lebhafter, aber eher etwa» schwächer. Im verlaufe gingen die Kurse leicht zu rück Schultheis minus 4 o H. Dagegen entwickelte sich in Harpen er lebhaftes Geschäft bei steigenden Kursen lplu» 3L o. H). Siemen, setzten ihre Auf roärtsberoegung fort Auch I G -gorben plus etwa 1 v. H. frankfurter ^-i-treiv^bSrse. Frankfurt a. M. 15 D-z. Bei schwachem Borfc-nbeluch war bz- G.s.hSft f hr kf in W nn auch bi« am lichen R»tt^un z v für O tr iö* un- verändert blieben, so war n doch zu bi«'«n Preisen keine nrtnent»erten rrrbmhftL ki Weizen- urch Rrag.n« h.-^chät. t«t ur.»schlüst, kommen kaum zustaub«. Lebtguch Hoti «iwas freunde,tz>«r: S. mmung und bi.- amtlich« Rrtierung würbe em 0J5 2HL erhöh: A- » r- bru no irr: Weczen 1. gut gjunb trocken st- ku 1 Prwz. Auswuchs 2525. L>..zen 2. gil je* hmfr 'rocken, k» tu 3 Pro. Auswuchs 24. D>^zen 3. geringere Vefcha s nhei . bu kn 23 Proz. Z ut>:ig i 22 50 bU U Ttegy* uv läut scher 24 75 b.» 25 S? nm.-rg rtz t*. Iteau- jto-xfe 27 bi» 2b djter mlänb 22 75 bis 23.75. Jliai» igelbi 21 di» 2125, W« z.-nm HL in änb. «M-:I 0 37 25 bi» 32.75. Rogaenm.hl 35 t«e» halt sich ungefähr auf der chöd« der Ponae«. Dw ^r«!« waren au» den oben namtzaft gomach.-on Gründen etwa 2 bl» 3 Mark rückgängig auf teese» «rmätzigten Niveau zeigte sich abe« bereit» wieder einig« Xidifrage. und in guten Qualitäten fanden auch mehr Umsatz« al» an den Vortagen halt Hering«» Material bleibt dagegen »«rnachiu s,^,. fl« 2i«:«rung»marfle erfolgten in beider' 'Bratgetrndr- arten un Zusammenhang mu der Errnötzigung der Au»tandoifert»n Realliatt»neu. di« einen stärke.«n Druck auf bie Preise ausüdten Lei,en- und Jtog- (xnnx-h'r waren in den .torberunge* um rtwe 25 Piennig ermätzigt. do» mr'cho-t hielt stch sedoch weiter in engsten Grenzen. (nir Hafer >rtg" lich «iwa» regere» flauiinterefte unter Bevorzugung S»"«r Quasttä:«» »erst« ruhig «» nosterten (1U00 kg): SciN*. närk»scher (74>kg hl-dlcwMN), m bi» 230 Dezember 2IM. SU«3 TTO h- »70W. 274 W» 274SO (matt); loggen. mdrftMwr (09-ki? M WenMdrt). 227 bi» 230, Dezember »4 M« 256. März 2S1» bis 2-0,50. 2A3 TO bi* MB (un- regelmästig): Sommergerste ?2n bi» 2M Kunst und Wissenschaft. Lin neuer Hl arten. Gin bisher unbekannte» Bild van Han» n»n Morse», da» im Dre-.'Öner st unft handel auf getaucht ist. wird von Will Grohmann im neuesten Heft de» .JhinftiDanberrr' verostenlttcht st» ist dl« rasch hing.morsene Darstellung «Ine» Selter», der mit der Lanz« zum Stotze gegen «inen angrei- senden Löwen aushokt. Da» 'Serk, da» unvollendet «blieben Ist, zeigt Ne ganze Leidenlchaft und (Rröfce feine» molerftchen Temperament» und stt ft, die Zett um» Jahr IWO ,u setzen, da e» mit ähnlichen stvns- pofitionen au» dieser Spoche viel Gemeinsame, hat. Prosestor vr. steinrich Rtetfch f. ®m 12. Dezember ist. einer Prager Blatter- Meldung zuiolg« der Selter der D« scheu Universität in Pran. der Musikwsfsenfchaftler P«ol ite mr. Heinrich Siel Id), im 67. L.benstatzre g eN • r • den. Der verschieden«, der seit IV» »le Drbhwnu» 35 3«aefhme. 1> Berti,1 UV - : I laiam. nt.te 14. 13. II I» Wi.b IM.j 12.M U 13.» Ml.25 Devisenmarkt Berstet -IranMrrt e. HL 1:7 171 N.t I N.l 13 S IM.» 11.3 II.« I 174.1 171 MuntiM«n stolvu»i U3 14.11 U.l i*.* WcmrrwfnofT» IM.» W Ti 173.14 leQiteeh nni ■M.75 Tw: ttwt 6* 4rr»(icar.? tu.« .7»' ite m KftarfuiwT St»>« UaiM 4« **rtn »'1 burhrrr t?infr 0“ wen» rtsador» lt«| 571.5 IU 174 ■ >:i ■ > U.» If.te 11.75 11 5 S.I3 tt» UM 75 I54 W.5 «4.75 .'II IM.75 IM. U Hl 5 154 i H 141 H 11 15 11 hm- M H U IX n l]iii I4I chweSitch, «Mrfl . . . ch wu«r ■#?»#« . . . . . Pani«*- ".'onW . - . . 7’* * ^n<* stwen Unaar,<»« -Nou» 1 141.5 111» W.7» ..lä WH eew ., IMBIleere rudaiuloa» um: stchiveu t»u b«4i Nni CfhfrM*il*r Aot»r„ Wi C«fUn .<» ettfririr » » k ««etrn* m chl Uh r. Ueaeti'O« ®eibri< <>.llN4drii-:ch« um» »ra t . . tu MK 113.73 tt» 75 177 63 3»I.U iVriitn H •■in auee . t wf 4’rf t llnittn 10 1.1 7 1*7 .'M ."»f 574 S 171.5 öamb Wirft, tierft . . Io ‘JiUdn gittn . . , — II* 3 HM 132 15 151.25 -Air«, »ktu ..... io * «■ IU |5 147.5 .......7 UV. 5 Id l >71 5 178 149 13 171 WfcbcJ o ntae — 13* 154 »errtetetw e,uate t. ,tz 3 ie».j IW 3 16.1 ti U'ao: tn< | »b 4 » l«| U «* 6 . »al, ntgrrlUb«-, . . h IM. 75 tei Nali W, trrr i, s i< 171.7» 173 ,7i n 171 ' »uiinwrf euabcHim» u r* in.» m.» IV » 1 j». 5 stchrib jnrt*H .....• i«e in ••16 chmnb! .... 5 ui n 111.73 114 5 n.i r.rrtt M » »1.13 »| «ma*wa w IW l»l «•“*** OvlWMUUll P*i6rl rr .tr geinem <«wrni L oet » i»riueo '* VewHbefvr i :-rfr t#«r uUamftofl timtet» jrQuo tealbhel jrunon i mec-nii «tartjn nlt.r^n Waste» «flaarr II U 1«*. neiUter Kett äm «et» On« tanltte» »meru «tereflrN- »bi i.. Kni «test - «nm» «bei Mm, i. iw.eü i.;m III.V • 14.1» IU.* -1.61 IU.il IU.«* MM 114 N» NI.« 3» IU u IU. II r* WM. . . Va. *< . . $£«.: : i».tt7 44 1 ».113 14. * e.Tw H. »r. te.:» • u. *.» IW. 1X7 a.m LUU 1» M • 77 V.'i4 ». 4*1 6. inte te.te e» »:■ e.u 74 * t» n 74 0 «SS a cts^n i^rrU i.tu >.we 4 V 71 W I.U« 1 teil T«» 71* ;s 4.M U.JM -1.I» .'iS »11» »4 Ui v.e Lite Vä e»t int3 8SV •l <3 3.4*4 «1.61 .17» .664 4.17» 56.71 •1 • n - < - LI* ‘-•n >.«64 i.m -» M t » • M UM V * mtt ber C I a b t tri hin bert4>ttt Vek Scannarttr i?inarwtm»«na«Ptrtraa mit a.» bi Prag »frftt ha, fich u a durch Hrtrilr* über Frsuenlotz, über btt Äonblee-tfcener Liebrrhaib jftrift. über die beuttdx L’kbwrifc w'b über bk lonfun,! in der -writrn Witt de, IW. Fahrhunberf einen fl ilen Romen gemacht metnbe Ile». *L Himml Vie Tkilrügr »erben mmmel Ciabrneroebaeteaperljmn-.liina gugebcn, 3* einer <0 t1H e t »•!< c c n * , bet auch Bbtgermrive, ^Müller von Höchst bmmen gezeigt So erhält Höchst eine 5 r u .1 c über den Main und damit die 9 r I db I e» bung des Schwanheimer Daldes für btt Höchster BcvöUerizng Ferner wird die DSA Frankfurt a. M-. 14 D<» Der Magistrat hat b#n in langen Verhandlungen vor- bereiteten »inae-etn dnn g Oyertrlgen n. M und mlt bet Oe* S t r aßenbahn Aber Nied nach Höchst bis C.abl. ngcn durchgrführ, Luch .st b weitere Durchführung bet Aiddaeegniierung und bamti dtH Neguiterung ber ganzen Nidda |ug.- ftar.be n »erber. Auf ein« Aethe von Jahren wird Höchst ein ar» t’et Steuer- prtvtIea zugetzasden Hö.hA tr rb durch dir ä; a.-ieinp. :i,i aal die j»r von verlüu'.g 15 Di# 10 Jahren leine höheren Steuern als *u leisten bab.*n 2L*bu car>arttnb.n D Video 'enerhöhung bei ber 3 9 Farbentndustrie um ca 4.? 000 Mark erhöhen würde 3uf rbcm rsügc Höchst über ein Vermögen von m.-gefa nt 20 Millionen Mark 3um Schlus. erklüne Stadtrat Bich noch, daß bit Angleichung ber Höchster Xar fe an die Frankfurter Xari e ber Stadl Frankfurt 100 Ml 200 000 Mark kosten wArche Man Hofe aber, im F an kure. Niko.nps mit bet He ffer-Nassauischen Das- iind 3nlalUito»t-X* eine Drthill.gung der HöchsterJaril» zu erreichen Jftarburaer Serfchr^tPtrbung. ich. Mardntg. 14. Dez 3n der gestrigen StadtveroednetensitzUstg standen als wichtigster Punkt die für den Sommer 192 8 ht Motchueq gehonten Festspiele aus der Xogeterbnnna. De Olerbütgtrmeifcet Mueller u. « ausführte hatten die im vergangenen 3abrc m Marburg oeranststtitcn Ac- ior^.uionssrstkprele einen ungeahnten Grsvlg D e BorsteNungen waren nicht nur । amtlich ausver- kauft andern brachten Marburg auch einen grosten Zustrom vor. Fremden Der Erfolg des letzun Jahres hat den Plan reifen lassen nunmehr alljährlich Fe st । plele zu veran- haften und v Marburg im Laufe bet 3eit einen Nus als Stadt der Festspiele in sichern. Die Spiele werden in stäbti'cher Negie und unter ber künstleri chen Leituna des Uni»er1it5t#- lehnt» Dr Budde in den Monaten 3um und 3nll hatthnbrn Als geeigne er Fe'tlpielplav .st ein Teil ber neuerdings vom Staat erwerbe* nen Fi chen des Schl »stpa rkes gawühli wer* ber. der. mit einem dortstehenden alten lurm. owie dem Schlosi und dem Kailer^Milhelms- lurm un Hintergrund, eine ideale Gelegenheit iür die Au führung von Festspielen bietet Für den kommenden Sommer »ü als Hauptstück ein Slilabethlpiet (unkr Terme.bung leben konsel ionellen ckharatttrsi in Ansicht genommen. Auherdem sollen voraussichtlich Demetrius von Schiller und em Stück von Shakespeare aufgcfüÄrl werden. Für die Propaganda der Fests»i.'le wurden von den Stabt* verordneten vorläufig 5000 Mark bewilligt Strafkammer Gießen. • Siesten. 13. Dez Dtt ^Karger tbe X. oem Mainz war bei einem Vanbcnir :n Oder dessen tn Kürioegeeedehung uni vg brach« 3m März dieses Jaber# betuchte ihr. 6ti fmur r st. und beide fuhren abends nach Ma»nb Das Amtsgericht 211.t.lb wnimeiiif de St. »mutt t wg-n 3nl- \ ü b r u c g zu 1 Monat Gefängnis. 3b re 2^-rutung wurde ocT»rT4w. di.' S'ia'k m:n« Hellie ebenfalls fest bist fte ihre S teftvchten vevanlostt statte heimlich de Pflegest.lle zu vei» Idirn Otn Händler «ui der Betteeuu war Von dem Amtsgericht A'.ienst^dt von ber Anklage des Betrugs sretgesprochen Word n Dtt © rat» lammet scch jedoch als erwiet n an. dast er einen Lief rani.n untr chr rw i e v.rgefchn.ndeV hatte, sein Grunststesiv 14 uub.l 'N I und ihn s» zur ViJerung von Daren veranlastt htkte. für die er bis heute keinen Pscnmg bezahlt hat. Wegen Betrugs ctb< U er 100 HL Gelöst r tij e. Gin Btthd.lnbser aus der Tb.-fteruu war von dem 2m:sgench« Butzbach wegen Betrugs zu 100 Wk. Geldstrafe verurteilt worden. Die S raf- kämm er sprach ihn mangels ausreichenden Beweises frei Dr statte voe über zwei 3ähren an einen andern Bi bbOibtrr -ine Äul und ein Stilb verkauft Der Stäufer suhUe sich betrogen und verklagte ihn. die Älagc Wurde abgewu-|.n Die b uiigen Ang ist n des Käufers und die le nrr 3t-. Ung- wik» rsprechen sch in manchen P i k rn Donnefeldts 1 \ ist und bleibt der Beste* Iv v Unterzeuqe Tobrikale der Trikotaqen. -JnOuslf ie AUe namhaften Qaali/äLs - Mar kerb! & Isl ein, Verqnujjen Nürnberger Lebkuchen von chadrrlciu * Mcuner. fproir Aachener Lamperh- Printen ferner stauikade» u Juvv nkiichcn tlri fei *l> la Marzipan Pralinen lolc u. in üfcidienf parfuita, von nur tüLilrirmw empfttbli Sfioloioöpnhflos Weihl mäuiüutg 16. Sohlleder Gummi» ab; ab« Vchuhputz Einlegesohlen eiuuhebh Köhler Neustedt 79 e als Weihnachi«- geschenke j brauem t etliäöl tt Schön _■ iNatbUia-tll Meinen werten Kunden sowie den übrigen verehrten Einwohnern von Gieben und Umgegend xur gefälligen Kenntnis, dai ich mein Herren-Friseurgeschäft ab IS Dezember 1927 von Neuen Bäue 3 nach Schulstraße 10 (gegenüber der Stadtpost) verlegt habe — Gleichzeitig empfehle ich meinen neu eingerichteten DAM EN -F R i SI ER- S ALON Bubi- koptschneiden in modernsten Austünrungen. haltbarste Ondulation. Wasserwellen. Kopf- und Gesichtsmassage. Manikür. 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