1ZZ. Jahrgang ZZr. 268 drltes Blatt Dienstag, 15. November (92Z GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drvck iw* Berief: Brflbndft Uitotrtttts-Bi*- nö SfetilHidtrd K tteft In Gletze«. Sdfrtfflettwug 116 6tWftiWffe: S^nltre^e 7. ^eichsdeuffcher Besuch in Wien ltei<6eifan$(er Dr. Marx und Reichsaußenminister Dr. Stresemann als Gäste der österreichischen Bundesregierung in Wien •nt TvorfrütKinflstaflt 1924, an denen mir ersten Maie hier begrüben dursten. Do» rück meldet. (>dt der Obmann bH em Der Wahlsonntag im Reich 3t. nach I Redensarten tul viel besser vtüttern der nicht vor W Mrr, und weih irrn* mx, um sie « m und trugl'Vn Df! 3uttäntc7: durch unser Dvlk l.' bte zu ernstem in fpvndenz Herz, Andreu »-Hof er 1< Parteiführer ün bürgerlichen Lager Nachdenken und zu grösserer Tältflfdt onftwmtn. Hoffentlich erschrickt er nicht noch nachträglich beim Anblick de» Dtedus L8 * TH« S*o 1« 2 Wrtd»e*ar1i ■■» » Reich» psenrig ftr Träche» 5 Sä? Co sind vir zu Ihnen g !o—r-.cn aU treuer Freund -um treuen Freunde. Gewth. Oit haben manches gemeinsam zu regeln, manche Frage zu klären, auch manche Schtoierigkrtt au» dem Dege -u räumen. Aber das. was vir bei unserem ersten Be'uch wollten, gilt auch für unkt diesjähriges Hierein. CS 1 r vollen die Freundschaft auch äusserlich betonen und sie durch un er Wiedersehen bekräftige». Wir ho len daher, dass Ck. rcrehrrer Herr Bundes la nzler. uni auch bald dir Shre c.nes Ctaarsbduches in Berlin schenkrn und Eie Verden sicher lein, dass Sie brthä> B. re»»4rt» 10 Wet*«p1n"i$. ftr K«- »lflrree5: fr A n.i fl.» Zechltn dos Große Ghrenzeichen mit dem Stern, dem Aegierungsrat D a l t e r. dem Qe- gationsrat Aedl Hammer und ben Äonful Bernhard das Große Silbern» Ghrenvichen für Berdienkte um die Republik Oesterreich oer- ltehen. Der Andreas »Hofer «Bund an den deutschen Reichskanzler Dien, 14. aioo. (XU.) Die die Karre- ‘■2 ?»* Sowetag» axfc 3i ii einet klnno> morvc-ll unb bt' xrvetlmb. kinx Spannung W' sungen M &'■' 5a schen Reiche», londern die e» insbesondere den beiden deutschen Männern, die heute unsere Gäste sind, entgegenbringt. 3n dieser Stunde denke ich zuruck an jenen 6ommmag 1V22, da ich jum erslenmat al» Bundeskanzler ui Deutschland» Keich»reoteruno nach Berlin kam. fctnfm wir zu- Ä N tS 4,2 Der tret er der in- und ausländischen Presse gefunden batten. Deflerrtidntoe Sheungen für die deutschen Gäste. Imt ost genug gesagt, das» Herr Seipel ein heimlicher (Hegner de» Ansckstusse» wäre. Da» ist er heute Ut mehr Auch er ist fehl davon überzeugt, dost utfchosterreich sich nur oo11 entwickeln flehentliche Bitte im 'Hamen unserer Der- gewaltigtenvüdtirolcrBräder. ober auch Im Hamen aller Südtiroler, die in anderen Ländern leben: Helft mit allen zu Gebote fte- benden Mitteln, um der barbarischen Behandlung unserer Südtiroler Brüder Ginhalt zu tun." weilen. Unb so erhebe ich denn mein Glas auf bte dfterretchifch-deutsche Freundschaft und trinke ouf das Dvhl des Herrn Bundespräsidenten, des Herrn Bundeskanzlers. auf das Dvhl der ftfterr. vt>> ’tn n Regierung und auf das Dvhl des dsterreichifchen Dolles An das Abendessen schloss sich ein 8mf- fang, zu dem sich Mitglieder des diplomatischen Korps. zahlreich« national- und Bundesräte. Me leitenden Funktionäre der Zentralstellen, viele Persönlichkeiten aus den Ä teilen der Dirt- 'chast. der Wt'ienfchaft und der Kunst, sowie bte daran, den Dingen, fo wie sie wirklich sind, nüchtern in» Auge zu schauen und sich danach ein- zu richten. Neben diesem Symptom ist auffallend die erschreckend graste W n h l m ü d i g k e l t. 2n Hessen haben nur etwa 50 bi» 52 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, auch in Rostock war bte Beteiligung geringer, in Warnemünde ungefähr gleichbleibend, dafür in Danzig allerding» mit R3 gegen 81 Prozent im Jahre 1Ü23 um eine Kleinigkeit höher. Diel stärkere Veränderungen al» in Hessen ergeben sich in der Bremer Bürgerschaft. Hier vettierl die Tinheitsliste der bürgerlichen Parteien 5 von 40 Mandaten, die Demokraten 2 von 14. unoer ändert bleiben Zentrum mit 2, Bodenreiormer mit einem Sist. 6g gewinnen jedoch die Sozialdemokraten 5 gegenüber bisher 46, die Kommunisten 1 aepen bieher 9 und die ftausbefiher 1 regen bisher 8 Mandate. Do» sieht auf ben enkn Buck nicht rief ander» au» al» bisher. Die Verluste der Einheitsliste. Deutschnationale. Deutsche Dolkspartei und Bölkische werden durch die Gewinne der Hou»be- ststrr etwa» gemilbert. die Verluste brr Demokraten erscheinen in dem sozialdemokratischen Zuwachs — indessen bringt es eine vollkommene Umwälzung mit stch. dast die Sozialdemokraten und Kommun i ft e n zufommen mit 60 Mandaten genau bic Hälfte he» Haufe» besetzen, wöh- renb Re bisher mit 46 plu» 9 gleich 55 einer Mehr beit von 64 Bürgerlichen gegenüber^anben. Damit tritt ein Verhöltnl» wieder in Kraft, ba» im Jahre 1919 zu einer Zusammensetzung de» Senat» aus 9 Bürgerlichen unb 9 Sozialisten geführt hotte, mit einem lo^ialdernokraoschen BGroerm-Hlrr an her Spitze, während feit 1920 ununterbrochen ein bürgerlicher Senat gegen eine sozialistische Opposition regierte. In Danzig ist vor allen Dinvmr her Sieg des Deutschtums erfreulich Die ohnehin belanglose Polen-Partei wird statt mit 5 nur mit 2 oder 3 Vertretern wiederk^hrcn, Verluste erleiden writer die Deutlchna'. onale Voltsvartei vor all^n mit 25 gezen 33. die Deuttchto-iale mit einem gegen Z. die Kommunisten mit 8 gegen 11 Sitzen Die neu auftreten- den Parteieni Äattonalllbernle Bürgerchan-i »*- torimt 5. die Dirtfchaftslist« einen und ke.« Deutfchliberale PaNei 4. ferner eine bürgerllche Arbeitsgemeinschaft 2 unb eine Danziger Haus- be^rNer-Partri einen Sih. D ? Mieter- und Gläu- biger-Porlei erhält 3 statt einen das Zentrum 18 statt 15. die Fischer-Partei wie b:s^er r.nen und die Sn« i albemo brat en 42 statt 30 Siften. Dafür verfcheoinden einige früher? Svlitter-Par- teien. die damals 11 Mandate ha tm. Im ganzen betrachtet ergibt sich allo in Danzig wie m Bremen ein ftarfer Zuwachs der Sozialisten unb überall ein erheblicher Aückgana der Deutschnalionalen bei fast völligem DerfchwiTtden der VdB'chen und einiger enherer Splitter daneben ist ein Ansteigen der uTwvl'tischen DirtfchaftSgruppen unter verschiedenen Bezeichnungen festzust llen. Denn man nun versuch', den gingen auf den Grund zu gehen, unb dieses für die bürgerlichen Parteien rech: untrerrul’ufx Ergebnis zu erklären, fo stv^t man namentlich auf züxi Momente. Tas eine ist daS oft unb viel beklagte liebel derParteizersplitterungim t> ui.» K ‘iS US* Ä Der ,'.chk! bic der Reich»fonzter und der Ketch»outzenmlnlfter noch Wien unternommen Haden, ift mtf ängstlicher Betonung von vorn- herein Kber politische Obarahrr. oder, sagen wir oorslwt'ger. teder aktuelle Anlotz odgesprochen worden. iw wurde aulgezogen al» bk Erwiderung de» Besuche», den der Bundeskanzler Bamek im Der- Jingenen 2ahre der deutschen Negierung In Serri abgeflottft hotte Da» ist eine vielleicht übertriebene Rücksichtnahme auf Pariser Stimmungen und Berftirnnvangen. Schließlich wird Jo viel gereift im Europa brr Nachkriegszeit, bah nicht ein- zufehen ift. we»hald nicht auch der deutsck>e Reiche- lantier in Begleitung de» Ausienminifter» in Defter- reich einen treun.'inachbarlichen Besuch machen sollte. Denn wenn auch die Pariser Bertrdge aegtn die Tkerinigung der beiden claalen die denkbar größten Htndernisie ausgenchtet Haden. Io konnten sie nun doch einmal nicht verhindern, dast die Deutsch- Sstereicher sich al» Deutsche fühlen und Mi ble • u 11 u r a e m e i n | dja f l nun einmal vorhanden >|t. ö» wird |o für immer ein Schlag in» Gesicht jeglicher Gerechtigkeit bleiben, dost dieselbe Entente, die unter der Parole de» Selbst- bestimmung»rechte5 der Völker den Ärteg führte, gerade den Deutschen da» Recht aus die cclbft- beftlmmung »dsprach und den An-chl.isi Defter.etd)» an da» Deutsche Reich geradezu verbot. Auf die Dauer freilich wird sich Blut doch al» dicker erwel- len ah feldsi die Tinte, mit der die Fnedensoer- träge geschrieben find. E» kann nur eine Frage der Zeit fein, bi» auch diese» Unrecht von VersinUe» »wieder gut aemacht" ift Diesen Zeitpunkt mit e» abzuwarten. Und der ehrliche Dille dazu Ist setzt a -* beiden Seiten vorhanden. De»halb ist der Empfand- der den deutschen Staatsmännern in Dien zuteil wird, auch über- ralchend herzlich. Sie sind nur der Form nach (Bdfle. der Gesinnung nach heimatberechtigte Bru- bet E» ist so auch unverkennbar, dah in Defter- reich der Anschlutzgedanke durch die Zeit nicht an Stärke verliert, sondern im Gegenteil gewinnt. Man bürgerlichen Lager. Das soll man dazu sagen, wenn in einem Gebilde, wie D a n z i a. das von der polnischen Flut umbtanbet ist n i ept weniger al« 21 Parteien auf der Bill>- slüche erschienen sind? Dort haben sogar die Mschrr eigene Randidaten au'geftellt. nützt aar nich:s. dah man immer wieder laute SHcae- lieber 3ertmiac über den Hang der deutschen Bürger zur Sigenbrbbelei unb zur Parteispiit- tcrung anstimmt, denn diese Rlagen haben längst ihre Dirfung verloren, wie der Auögang d-'igt. Hier must das Hebel bet der Wurzel angelaf t werden, indem durch eine gründliche Aenderung des Wahlrechts den SplttterpaNeten der Boden entzogen wird. Hof- fentltch werden setzt wenigstens diesenigen, Me in den Parteiorgan Nation en da« grobe Dort führen und sich als die bcati po^nd-ntcs Heber- fühlen, andern Sinnes werben und ein'ehen, dast es so nicht weiter geht. Unter jetziges Wahlsystem. daS dem sranzbsifchen nachneiulVi ist. patzt nun einmal nicht für deutsche B.-rhültniffe. 3e früher hier Wandel geschaffen wirb, desto bester ist eS DaS zweite Moment liegt offenbar in der allgemeinen Unzufriedenheit, die sich auf bk Unfruchtbarkeit unserer zahllosen Parlamente und des parlamentarischen Lebens überhaupt erstreckt. Hinzu kommt zweifellos auch in weiten Ärdfen des deutschen Dolles eine gewisse Sorge und Furcht, btip das Aiichsschulgefetz einen reaktionären An- sil. h bekommen U-nnte. Gerade hier liegt zweifellos eine ernste Warnung und TTiubuung für diejenigen, die in erster Lime berufen sind. Hüter der liberalen Tradition zu sein. Die jüngsten Wahlen haben Ihre große Bedeutung darin, dah man in ihnen Dorzt-chen der immer näher rückenden Aeichstugsvahle.i au erblicken hat. Wir sind ja leibet eben tn- svlge unseres mangelhaften DahlfysternS auf solche Dahlereignis le zur Beurteilung bet Srim- mung im Dolke angewiesen, ft>dl wir keine Aachwahlen haben. He ein dcu:lLhercs Bild von der Stimmung m verschiedenen Vanceiteilen geben. SS kann nicht bestritten werben. Latz bet allen solchen Dahlen lokale Rücksichten sehr stark mitsprechen und das allgemeine Bild cuüflennafjen zu trüben geeignet sind. Ab« trotzdem ergibt sich aus allen D^h:err.tzhnistcn der jüngsten Zeit die G^wlsiheit. oast eine starke Strömung der lckn»usricdenhe'.t mit der. ;e*Qcn -- C4-" bii TT Ufunb &*, SÄ «ne STi' 56 b-4 5 rtn. Wegstück, ba» unser Volk in Deutschland unb bi Deflerreid) in diesen Äahven zurückgelegt Hal. war ooll von Widrigkeiten unb Mühen ohne Zahl. Aber e» war ein Weg nach auimärt». Wer daran zweifelt, der nehme da» nächstbeste Zeitung»dlatt au» dem Jahre 1922 oder auch noch 1924 zur Hand. ge-.o.ches nach der Mitte hin Dir stets die Auffastung vertreten, batz ger- einem so firnen Lande tote Hessen nur ei« Regierung, in der alle Rrei«e des Bottes tm> Wer die politische Entwicklung und Stimmungszeichen im deutschen Vaterlande wahrend der sunasten Zelt aufmerksam verfolgt hat. wird von dem Ausgang der Dahlen in Helfen und Bremen und Danzig nicht allzu sehr überrascht worden sein. Man konnte förmlich fühlen, dah ein starker Ruck int», um einmal diesen Au»druck zu ge- welche ungeheuere Arbeit noch zu leisten Ift, damit wa» erreicht wurde, nicht morgen wieder verloren gehe, damit diese» Erbteil denen, die nach un» kommen werden, al» Garten, nicht al» Wüste binterlasien werde. Sind wir. ist die Welt für diese Riesenarbeit schon ganz gut ausgerüstet? mit dem Vlrigrwicht de» starren Lgoi»mu» oder oar eine» politischen Zynivmu» Im Rucksack werden wir nicht die steilen Höhen erfllmmen. von denen au» der Weg In die sonnigen Täler de» Frieden» der Gesittung und de» Recht» frei liegt. Sittliche Werte müssen wieder da» Ziel und der Grund aller Dolitik werden, nicht mehr blotz ein gefällige» Mäntelchen sein. Dir wollen damit nicht über andere urteilen. Wir müssen anerkennen, dast die besonders harte Zeit, die sich für uns an daS Kriegsende fchlvst. es uns erleichtert hat. Urfenntnlflc za gewinnen und auszusprechen, die anderwärts von den Fanfaren de» Sieges übert 6nt wurden. Aber schllestllch werden sich alle dazu bekennen. Solange nicht die Aücksicht auf das aanze und das Dertrauen In den Bachbarn die Grundlage der europäischen Politll find, gibt es keinen gesicherten Frieden, leine Abrüstung, keine Wirtfchaftserhvlung. keinen wahren Fortschritt der Kultur in Gurvpa. Wir können diesen Wahrheiten rafchi zur allgemeinen Änerkeniung nerhel'en. wenn wir immer wieder ein vorbehaltloses Bekenntnis au dieser Pollttk des prakti'chen Idealismus oblegen. Der ist berufener, wer geeigneter. Führer «u fein In diesem Kreuzzug al» Sie. meine lieben Gäste, die Sie gemeinsam mit den hervorragendsten BIännem der anderen Böller in London unb in Locarno die Saal der Dersöbnung auS streut en. Dast wir in naher Zukunft das grvhe vrntefest des wirklichen europäischen Friedens feiern mögen. daS ist unser innigster Wunsch Der BundeSkan.^er schloß, indem er auf deS Do bl de» Reichspräsidenten. deS AeichSkanzlers und des Rri-SauhenministrrS und auf da» Blühen und Gedeihen des Deutschen Bolles trank. Reichskanzler Dr. Marx ertmberte hierauf u. a. G» ist für unS eine groste. aufrichtige Freude, uns toLeber in Wien zu Br.<- fen. Mit dieser Freude paart sich der von Herzen kommende Dank für die soeben gehörten Begrüßung-toorte und den warmen, liebenswürdigen Empfang durch den Herrn Bundespräsidenten und die österreichische Regierung, der durch die uns tief bewegende Anteilnahme aller Kreise der Bevölterung unseren Besuch zu einem uns unvergeßlich bleibenden GveigniS machte. Die S.c hochverehrter Herr Bundeskanzler, mit vollem Aecht auoh-brten. umschkost die verflossene Zeit seit unterem amtlichen Besuch Iahre voil schtverer Sorge, unabiaNiger Arbeit für unsere Staaten. Zeiten aber auch physischen unb feelt'chen Leiden» für das österreichische Volk unb für un». In dieser Zeit sind manche Fortschritte schneller enielt worden als wir zu hoffen wagten. Manches Ziel, da» leichter zu erreichen schien, ist noch turnet m weite Ferne gerückt. ‘2ber bei allem Wechsel blieb die Zuneigung und dasDer stehen «vischen Ihnen unb un». zwischen Oesterreich und Deutlchlartzd. Zwischen unseren Herzen, nuferer Freundschaft gibt e» feinen Irennungostrich. Wie kSnntc e» auch ander» fein? 0 e m e I n f a m ist unsere Sprache, gemeinsam ist unsere Kultur, gemeinem auch der Leben «weg. ben wir zu wan btrn haben. Au» dieser verbunbenheit ergibt sich die Frcunbschast zwischen un», oen der wir fühlen, bah sie un» alle immer weiter und ichem«, «■4r.te Öen Aust ift bilden zu einer innerpolitilchen Beruhigung, zu dem A A» gleich der Segensätze." — DaS orgatx, kr .Dar mstLdter Zeitung", füyrt ««I M 5-«-e in. -- s neuen imann (»«? i W ;L, iQ26 öff. - 4 » tzT. iu rüch, ihr [id in 'UlländMft 3ulaotnmfQi. rnulichtz, wjWnü» Ä muichm F4 > langten Mtiyn. k« Ichrntki. brrn >er gereift unb für baj nr.t l Drulfchtenls närcn Lfanz QBeg jur t® Sienht w it unb fir Ihk, t bei Bndte?. llfstht bn tiefe M bd Iritowr bis zur legier chlm uab hlch n Seins HL ff i wahm Aut- biefc Lchali j bte Mv-.chr» ht-oirig neu- i'oi Deck mfr burdi die zahl- un denen tue kann im Rahmen de» Deutschen Reiches. Vielleicht mag die Revolte, ble vor wenigen Monaten Drfierrtld) nahe an ben Ranb eine» blutigen Bruderkriege» führte, da» ibnge baui beige- ttagen haben r freuen uns wn Herzen, Sie wieder in unserer Sitte zu sehen. Sir hoffen, dass et un» gelingen möge. Sie m tnc- rii Tagen ein wenig fühlen zu iasicn. wie gross >i e freundschaskltche Hochschätzung, oie lebendig die Spmpatbft 'Xb- toegtg ch. totil «Perrich unmögllfc die Gr- ftrtenxng cü*4 Qtc4>tib(od4 für Hessen. Selbst trxnn Die Aufwertler in bte 3erantiixw tung geben roollten uni> bo* Zentrum -ur öe- tellhimg an einem Bürger5kxf sich enttchlösta. fhmSen 35 Tlanbale »egen 35. Eine Detdligunq etwa der Demokraten an Dieiem Steg irrungo Mod erfche^rt nach ihrer oUfrerioen Haltung au»g», schlossen. Bliebe noch die M)gllchieit der Q r d - fj e n Äoalition zu erörtern. DK Deutsche Botts Parte: bai fU im Wahlkampf all ihr 3*4 duochblicken lassen. 3tnre Presse spri«tzt in tneein Sinne beide von einer Regierung aus breitester Cbnmtrkgt. Der ungünstig.' Ausgang de- doIIä» parteilichen 'Dahlergebntile^ stützt diese Forderung der Deutschen Bolk-Partei nich ' Der Schwerpunkt der ÄoaLtionibubuag liegt bei der Sozialdemokratie al- der w.uau- stärksten Partei in Hessen." - Der sozialdemokratische .Hessische Volk-freund" in Darmstadt schreibt .Die TBabten von ipfte ' stellen ein neue* Vertrauensvotum der hris.ichen Bevölkerung für bie Linkskoälitivn dar. Auf diese Seite btt geft eigen Wahlergebnisse- wird man daS Hauptgewicht legen müllen. so sehr man im übrigen auch die Dahlmüdigkeit, bte in vielen 'DfAirfm mir 30 bis 40 Prozent der Wablbercll^.gten aon ihrem Wahlrecht Gebrauch machen lieh, beklagen maa. Da- hessische Doll verlangt b'.e Wiederausrichiung der alten Koalition. Da- ist die Lehr-, die sich klar und eindeutig au- den hessischen Wahlen ergibt," —, Der demokratische ,W a in-e r Lnze i ger" sag» .Die gcobe poiilische Linie, die Hessen bisher vertolgl bat, bleibt dieselbe. Sie würde sich aber auch kaum verschieden, Demi durch die Bildungeiner groben Koalition die Regierung aufeinelragfübigere Basi- g e ft eilt würde Möglichst viele Botts- frr.le in einer Koalition zu vereinen, ist doch da- Ziel einer jeden Legierung. Die Hinzu- nähme Der Deutschen Volk-Partei könnte da- Ansehen und die Stärke der Legierung noch innen und au den nur heben. Wenn die Parteien wollen, ist die Bildung einer groben Koalition möglich Latürlich dars der Wille nich einseitig sein. Din wenig Luchgiebigkrl tut schon not: vor allen Dingen bet ber Partei, bte neu hinzu kommen will. Zhr den Weg aber zu schwer machen, toäre auch verkehrt. Erzbischof Soederbloem über Hindenburg. Der schwedische Mirdienfürit beglückwünscht Deutschland zu seinem Reichspräsidenten. Berlin. 14.Rov. (XU.) CrMschos l). S v e - dcrbloem, Upsala. Primas Der eoangcli.dzcn Kirche Schwedens und bekannt al- Führer der ökumenischen Bewegung der «Lhristen- heit. Hai anläßlich des BO. Geburtstages bes Reichspräsidenten von Hindenburg an den Prüft.Bitten des Deutschen Gv>angelischen Kirchenausschusses. Dr Ka pler, ein Schreiben Echtet. das dem Reichspräsidenten vorgelegen Cs betbt Darin: 3n einer Zeit, wo die frtt- . m Begriffe vielfach gelodert werden, wo die persönliche Selbständigkeit von der yartelgefInnung beherrscht wirb, bat Der greife Reichspräsident durch seine In den allerverschtedensten und schwt r.gsten Verhältnissen der Geschichte bes Vaterlandes unverb üHlt h vollzogene Loyalität in nie versiegender, immer wieder zur Bewunderung einer mißtrauischen Welt bewährter Pslichlersülluna wieder da- Bild eines Mannes gezeigt, eine- christlichen Charakters. der mit persönlicher Demut un« erschütterliche Selbständigkeit beurteil- und Treue der lat verbindet. Der Crzbischof erinnert dann an die Tage Der Wahl und des Amtsantritts des Reichs- vrüside.iten imd schreibt Sofort, als H:ndenbu.g Die für jeden Kenner der Lag-, des Lebenslaufes unD de- neuen Reichs? ien-r- vorauszusehende mutige und tadellose Loyalität in seinen Worten beim Antritt der Reich-Präsidentschaft und bei anderen Sta3l3bani)Iun-3en betätigt batte, ging wohl durch Millionen von Seelen Der ganzen D.lt ein erheben des Gefühl von Ehrerbietung und eint sittlich krüfti- S Zuverslcht Der Schreiber schlie 'N: i als Dertrauensmann Der Kirche möchte ich Arsen Worten versichern, wie herzlich ich und viele Gleichgesinnte auÄ die Kirche Gottes in Deutschland au einem solchen Manne al- verantwortlichen Leiter Der Geschicke Des Baier- loTides beglückwünschen. Gott bewahre ihm Gesundheit und Kraft zu weiterem Wirken für das B)ohi seines Vaterlandes und für den Frieden In unserer zerrissenen Welt Eine Amenlareise GtresemannS? Berlin. 15. Rov. (Priv.-Xel.) Zu einer Meldung des .B X.“ aus Washington, wonach «s der amerikanischen Fried^msgesellschaft gelungen fei, für Die Feier ihres hundert:ähr gen Bestehens im kommenden Mai In Cleveland u.a. Strelemann, Brlanh und Sbamber- lain als Redner zu gewinnen, bemerkt die -Xägl. Rundfchau" An der zuständigen Stelle in Berlin hält man diese Mi teiiung für wenig wahrscheinlich, wenngleich sich Bestimmtes xur Zeit nicht fest stellen läfil. well Der Deutsche Qüibenmlnifter in Wien we It. Man n mmt aber an. dost sich die Drei wichtigsten europäischen Außenminister nicht gleichzeitig auf längere Zeit von ihrem Posten trennen und außerhalb Guropas begeben werden Die Lovelle zum Reichsversorgungsgeseh. Berlin, 14. Loo (XU.) Der Kriegs- beschädig tenausschust des Reichs ages begann am Montag mit Der Ber.tuna Der Lovelle -um Reichsversorgungsg>'eh. Der Ikrtccier Des Rrichsardeitsministerums. OV-eimrai Ser- schensteiner. erläuterte aussährlich die ^-und- zöge des CntwurfS. Die Regierung wolle die Mittel, die Den Kriegsopfern In Zusammenhang mit Der Beamtenbesoldung-erhöh ung automatisch zuflößen. verstärken und mit Den ko gewonnenen Griamtmitteln ein?n grunbfän- lichen Umbau der Reichsveriorguna voll- ziehen Ginschließlich Der Grhöhung. Dx sch aus ber Veränderung des Wolmin-gsgeib^ufch. ft » ergebe, erfordere das G setz einen M-i'r.iut- wand von 205 Milllonen Reichsmark Die Ren- Ein furchtbares Explosionsunglück. £)*J Riescngasometer ber Pittsburgher (Sosstnstatt (tf. G. A.) in bie Lust geflogen. - 27 Tste geborgen. mit einer C 111 a m p e da» ÜnGtück verursacht Ja pItt» tz N rßtz erploöierte mH engebenmn Getöse ber fünf Millionen Kubik aß Gap enthaltende (Belometrr bet Pittsburgher Goran- ft a I L Rach den dir her oorlrgenben Meldungen sind ber Katastrophe 27 Personen zum Opfer ge,allen. Die Zahl der verwundeten wirb mit 120 angegeben. Vie Wirkung ber trotofion war furchtbar Vie Decke de» Behälter» löste sich los und flog In die Cuft. Der Behälter glich einem ungeheueren glühenden Ballon und verbreitete eine BiesinHitze um sich Die /r Schnripgkeil über Den gansen Betrieb Als Die Heu erwehr an der 1 Brandstelle euuraf, war e» »nchr mehr möglich, bas Heuer vom Hauptgebäude Der Hobeck ab- zuhallen. Xi« vier Stockwerke brannrm p&Tig aus Xer Heuerwehr gelang es nut. dos Wohnhaus und einen Reubau. in Dem sich Rrinew Abteilungen befanden, zu erhalten. «usi^critengru bet Befatzongstruppe» tu Lobte»z 3n Der Rächt -um !1. Rovember haben bei- it s ch e Soldaten m den Xv«.nanlagcu große erwüstunaen angerichtet Ofr: Lrih« von Ruhebänken sind lssgeris'en uuD in Der Rhein geworfen worden Das Schelendorif-Deut- mal, der Sa Ire-Tempel unb Die Drnkmä.er von Kunst Wis enlcha't Handel und Industrie sind Demoliert unD Die umliegenden Biumenbwte schwer beschädigt werden iliii Jubnoert vom Zuge stxrsahee«. Huf ber Bahnstrecke Essen-Kars — Glatz b«ck wurde bei e.,. Truppen zerstreut unD Die Leiche auf Den Zriedhof eskortiert, wo sie von den Xigeb5rigen bes Toten begraben wurde Bei den Unruhen wurde eine verton getötet unb 4s vervnnll-et. SO '{kriovwn wurden verhaftet. Gefallrnrufeter In Rom. 3n Rom sand In der deutschen Ratio- nalki rche Anima eine e h Kolcmre und dem in Rom abwesenden deutschen Klerus Der Botschafter beim Bat kan. v. Beraen mit Gemahlin und sämtliche Mitglieder der Botschaft, ferner Der baderische Gesandt«, Ba ron »rn Ritter, und versqnrdene M tgsieber der hohen Prälatur teilgenommen. Vie Wetterlage. o 4 7^* o Ow ’Aonlag.dtnfi Hovcmbe !QZ7 tX U.HW.uUViflgt. Durch bte milde Sübwest-Luftzusichr wi# sich überall In Deutschland LernreraturMmteU unb Zroft trat heute morgen mehr im östliche» XeU auf Bei uns halten nur Die Gebirge mb itpon ertm Lagen Temperaturen von rr-cbeevee Grad unter Rull. Da Die ozean.lch« Culteufwir an ber Boeder'eite ber uor oeAtchen Druckstörungen -nhält, so ist zunächst bt< Rachtsroßte gabt für t e*enr Lagen be'v.agl BxuMoenb rfert Bewölkung m t zellwetten Aiederschlämam nur bi den Gebtr-rn In fester Aoem medev- gebri. bestimmen bei morgigen LMiienngb* cha ratter Wettervoraus'age. Wollig bis bedeckt, milder. nur in höheren Lagen Lachrirossirriabe. zelt- weife Riederschläge Wttterungsaus Ichten für Tounertfaa Weiterhin rrrltlg ml' strich ^ctten R rderi-lägeri. Lufttemperaturen am 14 November mittag» Grad Eelsru», abend» 0.9 Grad Ee fiu». am 15 vember morgen» 1,5 Grad Ceisiu» — Srdtempera- kuren in 10 Zentimeter Iirfr am 14. November: abend» 23 Grad drlfiuä. cm lb Koormber: mor- Ki» 2Z Grab Celsius Minimum Ifi (• raö Ceisiu», inimum minus 0,7 Srckd Ceisiu» — Riederichis« 04 Mlllimrter — Lonneuschelndouer: brei Sirrtet- fhinber t#UÄ der )>wvimiakftaupiftabt. » t cfeen. fee* 11 Xotwwber !*•* jur Veachtuag le ■ Ille«*, II Xeeeebtt, «W*»« ter .ewbrwr l«Kdilj> lid) Staven und Bkädchen. schälen gute Bmcn und schneiden fit in S' ädr. Diese Drude wandern dann U den kochenden "Hloft Dabei muf) beacht 1 werden, das) »r nicht aus dem * >che n for;mL D * Bimenschälen IP eine beliebte Heber, denn da nur Me Kände beschäftigt sind, kann dcr Mund flcih«fl spazieret gehen. Mlc Dorsneuigketen wer- hüt wer aebbrtg durchgesprr-chen und neue DlLne Mr den TD!nter gtlchm'edet. Oft die Zwelschen- ernte gut, bann nimmt man oft an ©feile der BCrnrnfiüdt gette nie 3to ischen j»„n *2id. als noch lebet Landwirt eine h b I j e r n t Kelter In seinem Kvfe (heben hatle. vergingen osl mebrrre Tage, bis das Konlakochen erledigt war Für tue Kinder war das Auldxiuen und das Trinken des füsten Mostes ein wahr es Vergnügen. Dar ost standen sie aber im Deg, Dann wurden sie weggeschickk, sie sollten das .Koniglet'erchen" hetbrtschatten. Natürlich mufjtc das In einem Kaufe ganz am andern Onbe des Dorfes geholt »erben. Sv wurde man Me Quälgeister los wurden von der Jugend atm zum .Streuen" benutzt, d. d man zog mit ii einen schmalen Dea vom Kaus des Mädchens zum Kaus des Burschen, um so an*u- beidcn daN die zwei .es miteinander batten". Latürilch wurden dabei viele Scherze ausg.sshrt. Vrtbet verschwinden s» nach und nach alle Bräuche dir ost die Alltagsarbeit mit etwas Voesie umrahmten Man denkt auch aus dem Lande mehr an Fl orttrümpfe. LaMchude und Vuhiköpse. jur Hebung des ^remdenverkebrs in Qberheffe«. Der 9 e 1 a n g o e re i n .6 fl ei I ia* tn L i ch will im Jabrt 1928 aus Xilal der Feaer feuer* neunAigjä'; rtgeit Bestehens einen groben Gesangs- Wettstreit veranstalten Lus die Bekanntgabe L ese* Dettstvrttcs hin meldeten sich setzt schon (Me Meldesrist lsust erst am 8. Oanuar 1926 ab) überraschenderweise zahl reiche e e I »entfernte Vereine, u. a aus Aupen (Xcu- beigien) und aus dem Bezirk 5tBIn, ferner aus Biebrich. Diesbaden. Ful Xi uh» Mehrere davon fügten ihrer Anmeldung tic Bemerkung bet. dah sie mtt dem Desan.aswdr streit eine ö r - dolungsreise durch das schöne Ober- Hessen verbinden wollen. Das rege 3 nie rette das sich hierdurch für unsere oberste lll'che Ketmai kundg bi. ist sicher zum groben Teil aus die von dem Verkehrs- b u ■ 0 Oberbetfen betätigte Werbearbeit zu- rü diu führen 94 kann deshalb allen noch sem- stehenden Gemeinden. 2krfebr*oer»inen usw nur dringend empfohlen werden durch Beitritt zum Berkedrsbund zu einer »ateren nachhaltigen Vertehrswerdung beijutragm. Wiefcenrr stSochcumarktpreise. Es kosteten auf dem heutigen Dochenmartl Butter 200 Pfennig. Matte 30 bi* 35. Rüfe (10 Ctüdi 60 bis 130. Dirsing 10 dis 20. Deistft*Mi 4 bis 15. LotktNNl 12 bi* X geü* Lüden 16 bü 15. rote Lüden 12 M 15. vpw« 25 cs* 36. -'.omi-chs-chl 10. UMrtlable* t b.e 10. Lotentehl 40 bi* 45 gclMala: *0 bis 100. To- mären 60 bi* ZO. tte „Sein fwnb*. ** Der TB i n fee scheint ailuwhkch 4trift machen zu vollen. Vettern abeud in der zehntrn Stunde 'Linie'te «* hier ro eterum ttzrdLlt.us- nütflg lebhaft, 'v hast bald eine leichte meiste IXde aus den Strasten und dem Felde lag 3m Lause der Vach? Lim der Schaeefali allerdinaO wieder zum SttÜfwnd und hie Schn« ed.de zerfiel, so bah man heute morgen .iur noch w.-ihvcdedtc Düchr .in« rfte D e wir i om Kohei.-dskaps ec- ♦uferen ist im oberen Boe -eberg !e.t beule morgen zirmiiche. SchneefaN im Barg, (p.-gen zehn Uhr vormittag* Lag her Schnee bei i'uxi drei |«itx, ÄinOolfb. Schale. bchw'Uie, Liegen. . »he.ruh und birncu« stock. Die Zahlung wird auch bei Hicht Lu idwirten lorytnonimea, so dost also jed.s chau», in dem auch nur eine 3er Üietzgoit'inp vor komm., von brr Zahlung ersaht wird. •• t< • r | p n a 11 < p. Au, (Brunb bf* Ällrr*. gienze iscletze» tritt am 1 Dezember der embifn« rat am Lanbp ras Ludwig».(tzyinin.i'ium in Otiestin Heinrich Lucius in ben 9iubr*tonb. — Ernannt wurden der Lehrer Vlbrecht 1) o ft zu Ober-Weg- fuNh. Urei« Lauterbach, zum Lehrer an der schule zu Lni erod. fltrie ti >,nr„g bet Mete moderne Kullenkirche halten wird. w Der Bezirkslehrarverein • ic- fcee-ßanb d-eit um <\uimiag un Aoeel Änbei rme Der _:nra:ung ad. bie ehr gut besucht war. Lach einleitenden Dorrei bas Borttpaoben unb etrugen geschäftlichen IZutrUngm sprach Lehrer >Petri-IBi<|ed über das Dpema .Schul- leugn tsse tn der B o f k » i

«h. .ct>fe ?i. and zahlre-chk Ladner 'amen zu Won Allgemein war man der An- siche, haft Mr Lck>->eugnitt< nbrtg smd. dah mar. abcr mit dem Aüsstellen eine überaus iricilung au guter lloten. mnnentlich n den UnterfLal'en X# wichtige Zeugnllfe wurden besonder* die au* bet GrunMchule, brtm UcbertnU Uf bie bOtem Schulen und Me beim Schulabgang dezelchruct 5a bie überaus c.-nstv Jvage der Schul^eugn'.tt< ftnr weitere Bertamtnlung nbtlg crldwirurn lLfll. untre* au< VortchLag de* Vorfid enden bet chlorten, anfangs Trlembfr tu'jmm.-niukommen. um noch einmal dieselbe ^Tage zu besprechen. Di Lelbi- K e u ch e l h e i m wirb den Bort rag übernehmen unfe seine Untersuchungen über Schulzeuguifftt Mitteilen. hr 3nq»nbttfMrn bei Ä 11 in • 0 t n - den OB btrnb der Auftatt zu dem grvstrn evgl Bun>*sfcii in der Leuen Aula ftainanb. ttilm 'ich die Jugvnboe reine von Giesten ('Buben- abtcilung der Bia11oau*gemetnbe, Mäbchenal t*l» (ung der !Hattfeüu*gcmr.nbe Dartburgveortn und !Mtd>enDctc.n!1Tuna der OH<2rtu*gcmeinbe) mtt den D*lben Öuirenbbünben 'Buben und Mädchen । von Älctn-vlnben nun Leformationsseuer auf ein e Anhöhe zwischen Ätrtn-ßtnben und Allcnd^rf a d. Lahn Aus üufteren Gründen hatte die Feier von dem zuerst frftee1e*ten Der- min. bem L*fsrw2ttJNsfest aus den Samstag verlegt »er?-?n rü"m. 3n schL>eiz«ndem Zug £1 Me langt Änlonnc durch die A-icht hin zum »erplatz Dori hotten rührige Kande schon rn feofecn Kosiftoft ousgeichichret. Mit dem Liede Der fettig Zeiten leben will, muh haben tapfres Kcrzc . einem alten Ac'ang aus bem 10.Oabrfeunjert. setzte feie Feier ein. Mährend die ersten Flamme,' au* dem Kolze heraus zum nächllichen Kimmek AÜnaeltrn, eddnxl das Liefe .8wrw «mbor- Dann ergriff Pfarrer Kertcl-Giehcn da* Dort zur Äeuerrebe: Er wies auf das Fahr 1520 hin. wo Luther sich anschickte. fich völlig von der kacholttchen Zd.rch« 8u losen und bie Bannbulle des Papste* vorm ttstertoe zu Dittenberg verbrannte, er wie» ferner darauf hin. wie deutsche Jugend nach bem Kriege Schmutz- und Schundfchriften dem 3euer- tobe pmsgab. so den neuen Dillen der neuen Jugend zur Lcinheit. der in ihren Lechen walten 4um Ausdruck zu bringen. So soll auch feie heutige Lvhe uns Mahnerin fein zur Läuterung und zur Buhe und soll uns weiter Äün- berin sein davon, dah bie heillge Glut jugendlicher Begeisterung für das hohe Ziel irnb für unser Derk me in uns verlösche. Aks Bekenntnis baiu folgte der wuchtige Sang des Lucherkiedes .Qin feste Burg ist un'er ®ott". Dann fetzten Führer Buben und Mädchen zum Feu.-rtprung an. der viel Freude und FrLblichkett auslöste und den Sinn für alte 'Bäkr'ttu neu in uns erwachen lieh. 3n seinem Schluhwon gab Pfr. Göbel-Allein-Linden seiner Freude über bie gemeinsame Feier unb über das gemeinsame Arbeiten von Gief.en unb Klein-Linden Ausdruck und gab bie Kofs-nung kund auf weiteve solche gemeinsame Xref'cn. Aach dem Dankgebet trennte man sich vom F.u.rvlatz mit bem alten schönen Lied .Ädn schöner Land in dieser Zeit' Der Keümr.arsch war durchsetzt von Sinafana und ruingflang, abwechselnd ertönten die Deisen der Biehen er unb Xlcin-ßtnbenrr und mit einem ÄteMkb ging man auseinander in dem Be- wuhttein, eine fchöne Stunde verlebt zu haben. — Di« Bürger-Gesellschaft ®leben beging am Samstagabend im Saale des katholischen Dereinshaufes die Feier ihres 63. Stiftungtfeste*. Die gut besuchte Veranstaltung wurde durch musikalische Darbietungen der stapel l e Deller eingeleitet, denen sich eine kurze Begrühungsaniprache des Vorsitzenden. Herrn Kirsch, cm schloß. Den Kauvttell de* Festprogramm* füflim Gefanasvorträge der Ofeore der Bürger-Ges eflschaft und Bor trüge eigener MundartdichlunaeTi von Georg Keh-Lelh- geftern in ausgezeichneter Doife au*. Der Gemischte Thor erfreute durch die Lieber -Durch junge* Grün' .Waldesrauschen" und Käniel und Gretel", während der Fr^aenchor .Senners Abendständchen- unb .Der kleine Krtns" klangvoll unb ansprechend zu Gehör brachte. Sämtliche Ehöre fanden langanhaltendm Beifall, 'v daß die Sanger und Sängerinnen mit Genugtuung auf hren Srtolg bllcken können. Georg Keh wartete fee Laute de* Abends aut einer überaus reute haltigen unb gut.'feile« Auslese au* dem Schatze feiner oderhei -yer und Küitenbergrr -2i .t-aei. tch.ungm au -Beitete *a^»rl b* r and vieles ar ?xt< kamen l* aboxcheiu-igs reicher Zkile zum Bcrtag und trugen »ui Kedimg brr Srimmung M 1k Dardietungen wurden 'ehr beifäMg «ufge-.ommen. Zickai^enfattend Ist zu lagen daß bte Burger-Geirtlschall bei Qirtt 5ncr ein Dio^.amm geboten hat das wesentlich Uder dem Durch»'chntttlichen stank- unb das Dohi- gelingen brr Beranstaltun^ in allen Tetlce sicherte Amtsgericht Gießen. * Gießen, 11 Ave 3tret Student«« »er- gnftgtrr ttch eine* Lach-s Mirt. einen Stock auf grö'iere 3nrt»mur. . t zuauwerfen tkibei erschallten auch ge!-i nllich st-.,—- a-idowort*. Ginmal fing der Stock >‘i ,-cyn eine Draht der elektrischen Oon ix. Nr g 'fbttdei war Seide erhielten wegen pr-^vr Unfugs unh ruh?ttörenden Lärms Geldstrafen von |e 10 Mark Freigeip rochen wurde ein TThgcflaatur. er gab an. ,Äau*m.?nn' zu tetr N-r brtchutdigt war die Schr.-ibmaschlne euu** ärr.m.v* unter» t(blatten mi hab n D e Berhaich^una trurt ein Streif!i^>- au' da* S.'chä'isgeburen g' c . 'UvärÜfsigkeii aus- zeichne«. ?Iuberbiin -var i.'.-r j>erfö!il>ch mcht anwesend, 'extbem auswärts vernommen. Ein teeiten-r oren A.igellagten b nar.ntrr Zeuge ist. unbekannt wo, abtoe'enb. D ^-chutzbehaupeungrn des An^Hrll.igie-. won.a nicht zu afx ringen. <3 in 3rl-*lUl. '*r hatte 2 r werbsl ofen- unterftützuiig bezogen für X a a e . an denen er hi Arbeit stand Dezzen Betrug* erhielt er eine Geldstrafe von 15 Mark Sttaferfchwerrnd !.un in Betracht dah häufig ein solcher Ä'.stbrauch mit der Sinnchttmg der Or- Der Berrrrtri einet Fuldaer Firma hatte Daren seiner Firma dazu benutzt, um t jrw Schulden au be*vfe en. Degen Betrugs tourte er v’At 25 Dark t** ' dstrase belegt C-toaf- r.llbetnb wirkte, b ; bx Firma bereits entschä» 1 gegen solches Gesch»'. tZgebaren gewiller Oter» tretet gefchi yi torrt. n. Nundsurkprogramm des Frsnkfurler Senders. (Aus btt ..Ladro-Umschau .) Mittwoch, Itz. Lodemtzet: 8.30 bis 9.30: Morgens icr. 15-30 bis IS: Die Stunde der Jugend, le.30 bis 17 45: Bust- tags-Lonzert des KauSorchesters. 17.45 H* IS 08 Die Bücherstunde. 18J0 bis 19 .Dom L^nsuchen der Inder". 1 Bor:tag: .Snlftehung von Volk. Literatur und Leligion der Inver". Vortrag von Psatter Tiemens taeMir 19 bis 19.30: Dvr- tragszyllu* des DewerkschafisHundes der Angestellten „Dte Idee b?r Sozialpolitik. Vortrag von Ma» Lös'iger. OTltgTlrfe des Leichswirtschallsrates 19 30 bis 20. D e Schachsiund«. 20 bis 20.15: 6cntfciiberflZBiertelfhrr.be .Die Muskulatur^', Bor trag von Dr L. (Dinget. 20.15 bis 21 15: Piercot lunatrt. Melodramen nach Allrerl Giraub. beuttch von Otto Grich Kartleben. 21.15. Drei biblifch< Gjtnen für Solostimmen, aemi'chten Lhor unb Orchester von K^inrich Schütz (1565 1c 72) Donnerst**, 17. Aovembet. 13 30 dis 14 J0 Ufer Hebert ragung von Äaflc! Mittagelcr.z.rt der ÄaÜeiet >,au*iapelle — 15-30 bl* k. Die Stunde der Jugend. — 16J0 bi* 17.45 Xcn^ert des Kau»orchesters Leue Lartzmufik — 17.45 bi* 18.06 D e Vifeftuebe — 18-30 bis 19 Urbcrtrajung aus dem Mannheimer Vefprechungeraum Oie Jagd auf unser wehrhafte* Schwarzwild" Botlrag von Pros. Dr Con.n.ctielb. 19 bis 19.25; Utbettiagung von Äaf'el: ..Prok i'che F'.e-.ihfund« al» Grundlage für bie Beurteilung des Läfet- und Genustwertes der räglichen Z^e.schnahrunli". Vertrag von Dr. Iverlen. Dolssanger - 20.15. Gastspiel Orif Dir! Katia die Tänzerin, Operette in drei Ak en. Anschliestend HebertOL’ung von Kattel Spätkonzert der Kasseler $au*fapdle ' Bei trkältunqsanjf ichvn und rheumatischen Schmer/tm lühende Gelindheit Dr. August Oetker, Bielefeld. demzufolge ment keine Mehrkosten. - Neu herausgebracht sind Dr. Oetker't Fein- kost-Puddings Mandelkern und Krokant, die den veroroh niest en Gesdimadt zufrieden- steUen. Infolgegroß Umsatzes sindDr. Oetker's Puddingpulver stets überall In frisdter W re zu haben Verlangen Sie in den einsdiläg Go- sdVktten Dr. Oetker's neues farbig Uuistr. Rezeptbuch, Ausgabe F für 15 Pfg. wenn nldii vorrätig, geg. Einsendung von Marken von für die Jugend zu sldiem und den Erwachsenen zu erhalten, ist die vornehmste Aufgabe umsidiitger Hausfrauen Es Ist bekannt. daß nditige und zweckmäßige Ernährung dabei Grundbedingung ist. Überall, wo eine güte Küche geführt wird, kommen Oetker-Puddings als Nachspeisen auf den Tisdt. weil sie außerordentlich nahrhaft, wohlschmeckend und leicht verdaulich sind Sie ersetzen durch einen Oetker- Pudding leicht ein anderes Gericht und haben Emp1ehlangwi"]l ^Holländerin Perfekter Familie Georg Diehl. Gießen, den 14. November 1927. 08210 i/3 Stellengesuche LCMSEIFt DUTTE PM. SO.-. DtratehM« Zw*ndc»# oder Im T«iv'k»uh*ene wo PH. I.X— Verkäufe | Gießen, den 15. November 1927. 104170 Ofen in 8613e titen Leihgestern. November U*2 . 10391D gediegene Marken (Verschiedenes, nevd & sonn Auto-Neeb Wie Hofeld Geb. Becker und Kinder, Seit 'a 1790 (flroittn if;nbcn. raer «re Eiie wifaua Die führenden Ofenfabrikate Stellenangebote Pbbs. Brandl Ä*"l Laden Junker&Ruh DAHreWl R SOWWDT A. 6 SR« LWtSIE. Esdi '--v holung. Juno & Cora | Mietgesuche ] Leinsaat Klein 8 Mel SS ass Emil Pistor Nach! Filii 6.1. 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M Zu Für die um in so zahlreicher Weise erwiesene Teilnahme bei dem Hm scheiden unseres Heben Vaters sagen wir allen, besonders den evangelischen Schwestern für ihre liebevolle Pflege, unseren herzlichsten Dank. Für die bewiesene lelinahme bei dem Heimgang unseres Heben Entschlafenen, sowie für die vielen Kranzspenden und erwiesene Aufmerksamkeit während der Krankheit, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank langjährig erprobte Systeme Ärabben, Ccllar einen, ftlet dria’at. Heringlalat. Ma Donna :r, Marke T il P. 1 . «sd 45 Pf lafei moooeln . -Ultimi , -irtflm Maronen, (Jrb ntifle. Haielnüfle uiw Maß.Anzug sowie Marenao ‘Valetet.tx getrag^ f. starke tfla. biU. zu oerk. 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'“"D Hl 268 Zweite; Blatt Snehener Anzeiger tSeneral-Anjeiger für Gderheflenl Dienstag, 15. November |92Z Beamtenschaft und Denoaltungsreform. Dem Professor LH. L Zfchuck«. Der Au« nach cuter butchgrcifcnden Okr- toahunatrrlom «rfchaili ) bed und Schaumburg-Lippe, eine geringere Ginwvhnet^ahl haben als der kleinste Peru- ßisch« Aeg crungsbezirk. Stralsund Auch dies gehört zwei'eilos zu dem Kapitel .Derwal- lungst.'orm Denn man muß bfVrfrv daß leibst Länder kleinsten Ausmaßes mit noch nicht einer holden Million Einwohnern an dem Sori- bestand der überl leien en drei Instanzen. Mini- steilum. Aegierung unb Kreis« lest halten. Gerade bie Bramtenlchaft ober empfindet am schwersten die UmftänbNchkii unb Ünnötigßett ch den Leerlaus der Verwaltung, der sich daraus ergibt, unb würde es sicher begrüßen, wenn hier einmal ernstlich zugrpackr unb vereinfacht, gebessert würbe. Dir triften ober flnbrnerteit» auch nie seh, gerade andere Kreise jeder Bereinsachusg lr.beripoecheo. Denn irgendwo zwei kleine Amis- ger-.cher zu'ammengriegt. zwei Kreise miteinander vereinigt werden sollen, dann sträubt sich n.ch« die Beamtenschaft, oi ei mehr sind os gerade W nschastskreite. bte Widerspruch erbeten, weil sie ün Falk der Verwirklichung eines solchen Planes v e llricht weitere Wege zu der einen oder anderen Tienflftellr au rü cf egen müssen So muß weiter der Verwalt ung»appa tat zerfplütert bleiben. Doppelarbelr an Dielen Stellen ge'e/tet werden, wo bi« Beamtenschaft ein« Vereinfachung längst als iwtwenbig aix-rkennt Die Veamtenschast weih allerdings genau, baß die führenden Kreise der Tß.niaxih heute durchaus mit Ihr In dem Gedanken übernnflbn- men, daß eine Derwaltung«r form erfolge ich nur dann fein kann, wenn der Gesetzgeber sich rhe Besä* uk*r'c.it unb wenn die Aeform durchaus planmäßig und organisch burd'dr’uhrt wird Das hat tnc Wirtschaft selbst ja bei sich schon durchaus als richtig anerkannt Unb wie in bet Wirtschaft die V.r- cinsachungsmaßnahmen auch durchweg in enger Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern ein- unb burchgesühn worden find, so wirb auch in Reich Staat unb Gemeinde eine wirkliche, organische Verwaltung« reform nicht gegen, sondern nur mit der Beamtenschaft burchgführt werden können, die dazu durchaus bereit ist. Gog und Magog. Londoner Brief unseres W. v. K.-Mitarbeiters lAachbruck. auch mit Quellenangabe, verbotens) London, 13. Aovember 1027. i>cr bunte Maskenzug. beschlossen von bet vergoldeten Staatskutfche des neuen Lord-Mayors von London beten Harne Sir Charles Baiho . nglischen Tradition entsprechend, in dem alljährlich am 0. Aovember ftatlsindenben Bankett in bcr Guild Hall unb der ebenfalls trabülonSfejjeiligten Red« des Premierministers ausgeklungen. D»e politische getarnte diplomatische Korps war anwe'enb. dar- unter auch der deutsche Votfcha t t St Hamer, gegen war, kurzum jebennann von Bebeutung war in bem eindrucksvollen Feftsaal, bcr überschattet ist von den beiden ricligen holzgcfchnihren Gestalten be« Gog und Magog. den Sinnbildern der Stadt London. Witt ma i die Bedeutung der diesjährigen Reden abfchätzen. dann ist es zweckmäßig, den Blick zutickzulvenben auf das Vorjahr Damals fehlte wie wir schon tagten, der deutsche Bot- schaster. Damals lag örglanb noch im Schatten der K oh l e n k r i s t s. Der Konflikt in 6 h i n a war auf 'einem Höhepunkt die Lage in Indien besorgnirerlegcnd. In Deutschland herrschte tiefste Enttäuschung über die nicht erfüllten Erwartungen von Locarno Ttvtzbem war der Grundton der vorjährigen Rede Baldwins auf Opsirnismu» gegründet und vergleiche-. »ir l*c te^tge rednerische Darbietung. ’n hnben wer den gletch en Grunbron. unb wenn wer. wie es sich «rnpt.ehlt an dielen 2Su*bru«f der englischen H: f. maigvn den Maß tah deutscher Skepsis anlegen so läßt sich nicht betitelten, baß aller SchL^rz- leheret zum Trotz die englische Pvttt.k bei weitem die erfolgreichste in Europa gewesen Ist 3n t.'chen Ärefen betrachtet man zwei Hinwege der Baldw.n-Aede als defonbers be- merkenswert. bas verschleierte Angebot an Rntzlanb und her Wink in der R.chf-ng aus rtiee östliche Verstand guna. wo bcr Deutsche unwillkürlich unb u ahrich« mich mit Rache, an ben beu:'ch-v o 1 niIche ' Gegensatz denkt. Fast sieht es au« als wäre es w eder her deutsche Außenminister, dem b c Krone des Verdienstes für bleie internationale Bei st ändigungsarheit lockend vor Augen gehalten wird. 3m ve.gange- nen Jahre sprach Brldwin nur ganz allgemein von bcr osteuropäischen Problematik Desmal wirb er. wie auch vor kurzem sem Außenminister, sehr viel präzise: Gog und Magog Haden bei t iefen Worten des englischen Prem ermmisters keine Miene verzogxm. aber bie Festvc sammlung ouit!ierte m t stürmUchem Beifall. Alles hx allem, bic Rebe Baldw'.ns war bas übltche ScuertixTf. mit bem man bei so sestl chen Gelegen HZ t en aufwanet. Immerhin hat es die englische Wirklicher-1 zweckmäß g erleuchtet Äb»r wir müssen weiter auibolen. um das von Baldwin gesiisienti ch verdunkelte Grundpro- b I c m bcr engli-chen Politik em:ui zu verbeut- llchco Gerade in diesen Zagen tft In Gestalt des abessinische n Konlliktes nicht so sehr das eng'isch-a'>efsin <4x D.tßältn.s als die cnglisch-ametifanischen De ic 'ungen. Ul ferner mit bem Faschistendcsuch ,n 5 inner bas Mittelmeer-Problem aufgetauchc. unb hier siegen zweifelsohne bie eigentlichen I G. White Lnginccrinn Corporation ol New York an ben Blauen Ru Ist, waS man so sagt, rin Test-Casc. cm PrüsstZ.i für bic englifch-amerika- niichen Beziehungen Die Herrschaft über ben Ail bcbeutet für den cngli chen Imperialismus bic HrrrlHcrsi über ,kntrula'ri.ra Aich« die Truppen in 2Icgt)bteii oder ün Sudan, nicht bie Vertrüge mit ben ägyptischen Regierungen sind bas Sunbamcnt ber englischen Oberherrschast im Vanbc bcr Pharaonen, sondern bie Hsrrfch^Zt über das schlammsührcnte, fruchtbar machende Wasser bcsRtlS. Staut man nämlich dieses Wasser in DaNperoen aus, dann setzt es sosoN seinen durch tie Strömung schwebend erhaltenen Schlamm ab Den Aegyp^ttrn im Alldelta kommt es aber nicht auf das Wasser, sondern auf den Schlamm an. Ohne ihn würden sie verhungern. Run will, wie gesagt, die a«nannte amerikanische Gesellschaft im Einverständnis mit der abessinischen Regierung angeblich den Vlauen Rtl regulieren. Das »st. wie man sieht, ein Vorstoß tn das Heez der englischen Machtstellung. GS ist ein« H«raussorderung. tibambcrlam crflätlc im Unterhaus, daß er von diesen D.ngcn keine Kenntnis habe. Man verläßt sich aus dneix engh'd>-aWhnt,dxm Vertrag aus dem Jahre 1902, wonach Strvmregxrlicrungsarbeiten am Blauen All nur nach vorhergehender Verständigung mit den Regierungen des Sudan und mit Groß-Britannien unternommen werden dürfen Der amcrxkanilchc, scheinbar nur privatw rtschafl- Uche Vorstotz ist also eine politische Handlung. Die .Times" hat beim auch die Gelegenheit benuni. zu ber Frage in jener g spi.l: gsifch- mütigen Form S eilung zu nehmen, bic immer ein sicheres Anzeichen von dicker Lust zu lern Pflegt Dies eine Beispiel möge aber genügen, um tle Verbissenheit bes Kampfes zwtöchen Irllar- unb Psunddiplomatie zu kcimzeichnen. Wenn wir jeß! ber Guild Hall-Rede des leitenden Ministers deS englilchcn Weltreiches zurückkehren und wenn vir die an den Eingang gestellten Aeußerungen zur russischen Frage unb zum Ost-Locarno mit bcr weltpolitischen Sonde prüfen, bann ergibt sich als Dnmdabsicht der engkischen Politik die Sicherung Europas vor amerikanischem Zugriss, indem man England zum Hüter der gegenwärtigen Oibrnmy macht England muß jedes Beftoeven zur Revision des Friedensvertrages als peinlich empfinden. Dann siegen Konsiisismögl-chöntien Der engltiche Will« gum Frieden Ist, aui Europa bczogeix. nur en» Ausdruck des Willens zur Vkacht Der Hinweis aus dte .writübrung bcr Pol ttk von Locarno aus anderem Felde, näml.ch im Osten oter auf bem Balkan kann nux gehn:;ci werden al» Auslluß bet Adi ch!. btt pösittlchc SteLumz Englands zu unterbauen. W:e mm m Abcsiinten das Vordringen be» Dollars b-nberl. indem man au* bestehen* Pvlili'che ?Vrf. a je InnUx-iH. so W: c, deutbhen Zahkungen erst nach Abzug der Z.n'an für die erfle Hypothek, näml.ch der Dau^-e-Last. befriedigen kürfen. Da» Programm Englands läßt sich unter bem S xchwvn bearrifen bie Geeinigten Staaten von Europa". Ratür.ch ist bas ein 0? trara mm he» Fnedcns. Aber bi. Vt Frieden ist nichts anderes als bie p a x b r i t a n n ic a der Frieden England», nur denkbar unter ber Vvraus'ekiung be» Veracht es auf die Souveränität brr anderen. Wie wnt die ilunzung Europas schon vorgeschlitten Ist. kann hier nicht unyriucht werden. Das wäre Aufgabe eines Historiker« Die enali'chc polltischc Progranunarik nrrmdbet bc'anntttch Richnirg gebende Stichworte. Si« verabscheut alle Formeln. Sie ist realistisch. Auch das Gc'chehen ui der Ho tut ist t>on der Vezeich- nunfl durch Worte nicht abhängig Erst bcr vollzogenen Bildung geben wir einen Ra men. Ob wir In -Vcr'ailles um unsere nationale Anbei* geprellten Deutschen gegen diese pozi- ftsti'che Machtpvlitik Englands etwas zu tun vermögen. steht hier nicht zur Erörterung, aber dringend nviw.ndia «st es. bas System der eng- li'chcn Lystemloliakeit. die Dleibeu.'igleit nicht-- fagenber engsischer Reden hin und wieder zu durchleuchten Gog und Magog werden sie uh» nxcht erflären Sie verharren in imposantem Schwe-igcn Vielleicht crschc-nci, si« aber dereinst aus h«r Flagge ber ^Geeinigten Staaten von Europa". Obcrhcffcn. Lichei- Äeobachtungen. Es ist eben bie Zeit der Abcnbunterhaltuw- aen. Dabei wird neben Gutem auch manches geboten. was nicht gerade den besten Geschmack verrät. Ader selbst wenn an dem Geboten« durchweg nichts auszuseven wäre, dadurch, daß die Zahl ber Veranstaltungen von Jahr zu Jahr wächst, bekommt auch bet Anspruchvollste mit der Zeit des Guten zuviel. Vor einigen Jahrzehnte., war es anders bei uns. ba sang man ost ein andern« Lied, da war man vor allem sparsamer mit den Vcr- gnügungen unb mit bem Tauer verdienten Geld. Die Programme der damaligen Veranstah- hingen brachten neben dem üblichen Inhalt solcher 11 nt erhalt ungsabenbe manchmal auch etwas, was sich mit kommunalpolitischen Dingen tn humorvoller Weise befaßte beim bcr Humvr trifft ja auch bas Ziel, aoer er Ist schliefilich doch die mildeste Form der in 6f1cni* liehen Dingen nim einmal nottoeni Ipcn Är-ilt Lange Jahre hat man nichts dergleichen gehört, bi« es mir vor kurzem vergönnt war wieder einmal Zeuge einer b.Tartig -n Interessanten Be- aebenbdt zu fein. Der tüchtige V reinsvorstand ließ Ma» unb Mor>v aul ber Bühne ersch.incn, und bas Zwiegespräch, bas sie führten, war ergötzlich unb kbrrcid) zugleich Mass: Hostes schunt gebier«, Moritz, die Sicher hun atoctl nur noCajch aan Fealdfchen Moritz: Au, Äcrle. ba(a>» (i)t* sei. do gätotoc mr mtxm sreuh o-n Inbi- hibualifät Raum zur sreten Entfaltung bietet, feinsinnige Musikalität unb nicht zuletzt das Freisein von dem rigorosen Dominieren des Prxm- geigers. Solch ein musikalischer Klangkörper erscheint bann auch berufen, sich für unbekannte und mobernc Werke cinzusetzen. Diesmal wurde ben Hörem bas Quartette cforico von Ottorino Re- f pi ghi als Rcuhcit bargeboten Rripighi gehört -u den führenden Periönlich- tcilen ber neultalicnilchen Musik und kann g May. M.tw tfenbe waten, außer ben Mi - -rrn bes Mozar o rnns Mi gNeber des LanbestyeatctS unb bes Frankfurter Op rn- bautet. E B. Utif DU Ur joi ’’ a u | e kratz geschädigt, Mostregekn stad dagegen ie Lus- ficht genommen. Ebenso leidet der Klee sehr unter oen Verheerungen durch die schädlichen Nagetiere. Sud) der Schnecke ns ratz schädigt die frifdje Saat — Sraf Seorg zu SokmeLaubach ist am Samstag von feinem Fluge in den Orient hierher zurückgekehrt Babenhausen bei Ulrichstein, 13. Noo SeftTrn feierte unter allgemeiner Teilnahme der Be- ooirerung der Mühlenbestber Martin Neichhold auf ter nahen ..Lohmühle seinen Afi. Geburt»- t a ß Der Clubilar erfreut sich im ganzen Vogelsberg de» besten Ansehen« und arotzer Beliebtheit nut ber ganzen Umgegend, aus Ulrichstein, Schotten, Lau- dach iifm kamen Personen aller Stände und brachten ihre Glückwünicht dar. Der (Meierte, geboren in l-lpenrob bei (lsrost Frida al» Sohn eine» Bürgermeister», machte den Feldzug 1870/71 mit. ffr fft geistig noch völlig frisch, härt und sieht noch aus gezeichnet, ist jedoch Im Gehen etwa» behindert. (Er war seinerzeit ein weidgerechter Sager. Sein einziger Sohn hat vor zwei Jahrzehnten das Seidjäft übernommen. □ Dohnfeld, 14. Tlop. Zn unserem Tal wie im benachbarten Ta! der (Biigbad), woran Babenhausen liegt, war in biejem Herbst einungewähnlich e r O b st f e g r n. Än den Kellern und Speichern lagern noch riesige Mengen unverkaufter Aepfel und Birnen. An der Strotze Wohnfeld—Altenhain stehen noch ganze Baumreihen mit Früchten. Man hatte noch keine Zeit zum (Einernten. ) ( Bupper tsburg, 14 Dov Tie Seeleute Heinrich Muller feierten dieser Tage das Fest der goldenen Hochzeit. T er alt« Herr war 42 3a&re lang in der chemtschen Fabrik Ftiedrichshütte tätig, bis er im Fahre 1919 erkrankte und seitdem leidend ist. Seine Sattln Glifabethe geb. Döpfer. erfreut sich noch der besten Sesunbhcit. Dem Jubelpaar würben zahlreiche Ausmerksamkeiten erwiesen. - - Dieser Tage dielt Pfarrer Traudt au» Vieder-Grlenbach ln der Kirche einen Lichtbildervortrag über die Arbeit, der Leipziger Mission in Deulfch-Ostafrika. der den etwa 250 Besuchern wertvolle und intereflante Aufschlüsse gab. Tie Kollekte zum Besten der Heidenmistion brachte etwa 20 Mark. ± Sehern, 14. Dov Unter dem Dorfitz he« Präsidenten des Kr'.egrrvercrns, Postschaffner» Karl Diehl XII.. trat der Krie- aerdenkmal-Au-schutz zu seiner letzten Sitzung vor der für den Totensonntag festgesetzten Denkmals-Einweihung zusammen. Lehrer Häusel erstattete den Seschät»bericht und gab einen AleberDlid über den W?rd?gang des Denkmal»; 1920 Beschlutz des Semeinb.'tat» zur Errichtung des Denkmals. 1925 Gründung des Denkmal-AuS- schusses, Vornahme zweier Haussammlungen, Bo- schlutzsafsung über die Platzsrage iSchlotzberg), Hebertraaung de» Bauen Wurfs an Degi rungs- baurat D ob n a g e l - Schotten und der Bauleitung an Bau-Oberinspektor Fink- Seb?m, welche beide in uneig.mnütziger Weise sämtliche Arbeiten kostenlos übernahmen, schlietzlich die Ausführung der ganzen Anlage. Lehrer Häusel sprach unter lebhaftem Beisall der Bersamm- hmg der Fürstlichen Standesberrfchaft Dank au» für die unentgeltliche lleberlassung des Platzes für das Denkmal. Sodann berichtete der Denk- malsrechner, 64>niiebnwiftcT Beyer über da» Ergebnis der dis j:ft stattgefundenen Sammlungen und der ersvlgl-n Deldspenden. 3m Anschlutz daran wurde ir.itgeteill, dah jur Zeit noch eine weitere, und zwar die lryte, Sammlung statt- findet - deren Ergebnis soll zunächst abgewartet und dann, wenn noch erforberlt4>. an die Se- meindeverwaltung ml btt Bitte um Ueb.mabmt des Defizits heran getreten werden. Die genaue Ordnung der Einweihungs feierlich- feiten wurde sodann durch Lehrer Häusel vorgeiragen und einstimmig autgeheihen. Danach n trh am Bormittag des 20. Dovember ein Fitur- gisch rerch ausgestalteter Sedenkgottes- bienst in der Kirche g.-halten werd-n, bei w.lchem der Kirchengesangver.in und drr Kind rchor mlt- wirken werden Dachmit ag» um 1 Uhr wird sich unter 0kglei ung von Trauermustk ein Zug zum DenkmalSplay beweg .-n, wo durch heu Ort Ja ist- ltchen die Weihe des Denkmals stattfinden soll. Zum Schluh der Berhandlungen dankte Hosprediger Widmann allen Mitgliedern des Ausschüße» für die b »her a leistete Ach i und besonder» Lehrer Häusel. Der sich in der Denkmalsangelegenheit besondere Berdienste erworben hat. Sehern, 14. Aov. Am Samstag hielt her hiesige Obst- und Sartenbauüerein seine diesjährige Jahresversammlung ab. Da Odelbauin'pektor Fink den Bors.tz nicbtr- gelegt hatte, mutzte ein neuer Obmann g wählt werten Die Dahl fiel e nstimmig aut Leh'.r Häusel. Bachdem die Derlolung von 14 Obfl- bä innen Jtat:aefunben halte, erstattete Bürgermeister Muller einen lehr interessanten Bericht über die Büd nger Obfnrcrfe. Es wurde beschlossen Obfibauinlpe.lor Metternich- Bü- h ngen st rotten ober ttnteriuchu ngsgetongene in dem h.efigcn -SerrchtsgefängTÜs untergebracht werd«. Dicfes ist mtolgü>etten gcfleawärtig stark befefiL # Unter-Wltzberrtzeim. 14. Koo. Die Kartoffelpreise, die kurz nach ber Ernte auf 4.25 Mk. für den 3entner gestiegen waren, sind in den letzten Wochen im Tlachqeben begriffen. Vie Händler zahlen eben für gelbsieifch.g« Speisekar- tosfein, Industrie, Selbe Kiesen und (Ebeltraub nur noch LLV Ak. >e ^ntner. Denig )>onbel ist in Dittfchoft»kattoffein. Der grötzte Teil der Kattofiel- ernte wurde hier vorn Wer weg oerkaust. einzelne Canbwirte fetzten mehrere bunbert ZenMer ab. — 2,*.-rcnlc5t durch die hohen Öerfelprc.ie im oor- jährigen Herbst hatte man sich In verstärktem Mutze auf FerkeIzucht einaefteU: ff» herrscht nun Ucberangeboi. Insolgedesien sind die Züchter genötigt, die Jungtiere unter dem Gestehungsprei» zu oerMufen, ober sie zu fflnlegefd)weinen heranzu- lüttem, da nach diesen ersahrung»gemätz qrStzere Nachfrage herrscht. Mrct* «lsfclv. — Alsfeld, 14. Koo. Am Sonntagoormittag fand in der bleflgen Sewerbefchule die feierliche Ueberreidjung der Scfetlenbriefe über die in diesem Herbst von dem Brüfungsaus- schuh be* Ortsgewerdeoerein» veranstalteten Se- iedenprufung unter bem Vorsitz be« Architekten und Gewerbelehrer« K o h r b a ch statt. Zu der Feier waren die (Eltern ber Prüflinge, eine Anzahl Gewerbetreibender. sowie bie Hanbwerk«- unb Brü- fimgtmeifter, die ‘Vertreter be« Kreise« urtb ber Stobt Alsfeld unb der hessiichen Handwerkskammer erschienen. Der Vorsitzende Kohrbach hielt eine Anlprache über die Bedeutung be« Honbwerk« für die Volkswittschaft mit dem Ziel einer rationellen Betriebsführung unb einer gelegenen Qualität»- arbeit, und empfahl bie Heranbildung eine« geeigneten Nachwuchses für den Handwerkerstand durch Besuch von Fachschulen unb Ablegung der Meister- Prüfung, ff» folgten bann Ansprachen ber Vertreter be« Kreieamt« und der Stabt Alsfeld, der Handwerkskammer und de« Vrtsgewerbevercin«. Se- Werbeleiter Kohrbach überreichte daraus den ^Prüflingen die künstlerisch ausgestattetcn Gesellenbriefe 'Lei Prozentsatz derjenigen, welche die Prüfung nicht beftanben haben, ist ein geringer. An- Ichlletzend an die würdig verlaufene Feier fanfr eine Besichtigung der Ausstellung der Gesellenstücke und Arveiisproben tn den Räumen ber Gewerbeschule statt ' Alsfeld. 14. Aov. Die Dah! zum hefftschen Landtag hat in unserer Stadt als besonders bemerkenswerte iSrfcheinung ein Hat- r A Anwachsen der kommunistischen Stimmen gebracht. Bei der vorigen Land- lagswahl wurden für die kommunistische Partn hier nur 22 Stimmen abgegeben, bei der jehigen dagegen 134. Dieses Anwachsen der Kommunisten in Alsfeld ist sicherlich auf die lebhafte Agitation des hiesigen Kommumstenführers Studienrat von der Schmitt, der bekanntlich von Offenbach hierher versetzt wurde, zurückzufuhren. cf Dannenrod, 13. Noo. Gestern abend hielt Mifsionspröse« Schmoll au« Hersfeld in unserer Kirche einen Lichtbildervortrag über bac- Dirken ber Baseler Mission in ffhina. Die Kirche war gut besucht. Die Kollekte am Schluffe be« Abend« ergab in unterer nur 200 ffinwohner mhlen den Gemeinde den schdnen Betrog von 12 Mk. Der heute durch Herrn Schmal l gehaltene Gottesdienst erbrachte eine Gabe ron 10 Mk., auherbem wurden au» dem Berkaus von Missionefchrlften durch die Schuler noch 10,05 Mk. edöft. Preußen. Gedanken zum Äuhiage. Bon Reinhold Braun. Wie man sich zu Sott verholt. steht man auch zu Mensch und Welt! Durch den herbstlichen Garten schritt Ich. Heber den Weg lag der Obftbaum. der Immer so stattlich war und prunkeno in seinem Blättergewand. Aber feit Zähren brachte er kein« Früchte mehr Hun hatte er einem anderen. verbeistungSvollen Stämmchrn Platz machen müssen. Ich beugte mich zu feiner Wurzel nieder .Wurzelkrank 1" rief mir ber schassende Gartner zu. Da» uralte und doch immer wieder von Heuern so beredtame Ss war mir ein eigenes Getützl, den Wurzeln nach zu tasten. Das macht besinnlich. Unb weiter schritt ich und lab, wie der sorgsame Sännet um jeden Baum Die Grdc aufgegraben hatte so dah schon die obersten Wurzeln hier und da zu sehen waren. 04 sollte nun jeder weiter geplleat unb griränft werden Die doch bie einfachsten Bilder des Ceben» Besinnung wecken! Morgen wollte nun wieder — wie schnell ist das Jahr vergangen - Buhlas sein. Tie zwei erlebten Bilder nahm ich mit in den lernst seiner Stunden. Unb sie halten mir nun ihre stille Predigt. Undurchdringlicher Aebel flutet im Tal. Der erste Auf bet Kirchenglocke schallt traumhaft mahnend aedämvtt zu nur herein. Den Wurzeln nachtasten, den eigenen. Wir lange hast du das nicht mehr getan. Vielleicht gleichst du jenem Baume mit den kranken Wurzeln mehr, als du denkst. Du prunkst doch auch so dinaus ins Leben Betörst du deine Blüte raschelst mit hundert Dingen. Und 'hie kleinste Frucht oder ber Ernst zur Fruchtbere.tung in hirl Wc> lind sie? Woher kommt die'es Unvermöaen zur echten, klaren, fegnenben Frucht, zum Geschenke deiner selbst in bewustter, bekliater Tat? Unb wenn du eine vvlldrach est, zwgngs! du dich nicht zu ihr? Do war bisher der lebendige Got- oe der L muh. weil er nicht anders kann, der über die Dämme bricht, wenn er eingeengt wir?'? Die Busttagsglocken tönen non neuem auf. schwer und klar! Mensch, ber du deinen Wurzeln nachtastest, fühlst bu nicht wie ich. dah wir es bitter nötig Haden, dieses tief und mit heiligem Ernste Sich- selber-nach-spüren! Aützlen wir niLs jemciRfame Olot unb das Eine, was not tut! Ko mnt ihr Schwestern und Brüder im Geiste, lastt uns Me ewigen Quellen als Gnade emplnben! — Bustiag leiern heisti Gegen sich selbst einmal rücksichtslos gruntltch fein, tapfer gewn sich vorgeben verstehen zu feiner Tiefe, es ganz ernst nehmen mit bem S:* 'c!b,r«!mnen.hmen. Und dabei .einem Höheren A ineren. Unbekannten tn Dankbarkeit willig htnarben!" Buktag feiern heint Endlich wieder nnmal Kühe finden und um seines Leben» Wurzelorlch d'.e Erk freie Luft wirklich heranfluien kann. Einmal um uns glrichkam a»ch alles Heben: Nm» •ertfl und Kruste unb lastendem ItwL Fvei^chtedem von unserem innersten Aährgrund den Alttaa. die Zahl, die ffr.ge des Allzum en schlichen. Stille sein, bereit ftr des groben Gärtners hetmlich pslegende Hand. Autgeschlosien dem Fluren des Unerivrichlichen. ganz Dasein. Gefühl unb klarer Gedanke unb der jur höheren Welt gelöste Wille. Bußtag gehört in die Oekvnvmte unseres Leben» Freilich die meisten leben heute als linnlofe Frevler gegen sich selbst, ihre Gefunkt Helt, ihre Seele Zch Lader fe viel Qnai unb ttn-ufriedenheit. fe viel Härte unb ®tn- anderwehttm. Das ist des Busttags ewia neue Frage et tnch .Du, wo will es mit dir hinaus!* — — Die Sonne bricht durch den Lebet. Sei ge» grübt du heiliges Licht! Hill mir. Gott, dah ich fei ein wahrhafter Mensch mit einer leuchtenden Seele, einem guten Willen, jur eiflwei starken reingrünbigen Tiefe unb aus ihr *ur Üiebe! Buhtag Innerstes Klarwerden, .neues Auf- stehen, ernst'rohes Ltch-selbst-eriasfen. 3ufMc- rung unb Aullockung zu der heiligen Schön he ' der höheren Welt. Läutet ihr Glocken, Hütet mir Kampf läutet mir Sieg! Ureii Bicdcnkops. T Waldgirmes. 14. Aov. f*n Aeuzen der diesjähngen W nterdarbiet ungen eröffnete gestern der hiefiae Bolkschor unter der Leitung feines ihrigen ten Lchrer Thoma- fchewIk m:t e.nem wohlgeiungene« Konzert. Der Borirag der einzelnen DHöre zeigte bast auch auf dem Lande bei ztelbewustHer. an- baltenbcr 211beit in der Ge'angeskunst Gröhes gelriflet werden kann. Das P.:dttlum karUte nicht mit seinem Beifall- Auch die vorzügliche Musik der Stadtkapelle Wetzlar wurde dankbar ent- gemengten ornnten liatreii. bl. Breitfcheid 14. 2lov. Unser nei»es S ch u l g e b ä u b e . in schöner Lage am Orb- bacher Weg ist nunmehr imAobdau vollendet. Das Haus enthält 4 Cebtrimmet unb 3 Lehrerwobnungen lieber den Winter bleibt die Schule im Aohdau stehen, bis im kommen den Frühjahr mit den (Ynntnarbeiten begönne» wird. bl Odersberg. 14. Aott Am Sams»ag- nachmittag wurde unter Teilnahme dar ace Schluh der Tagung blldete eine B kpoechunaGher den geplanten Schulhausneubau Mit Asck- iicht auf die aufblühende Industrie des Or es. bst ein Anwachsen her Bevölkerung Im Grioigr hat und den Um tand dast brri OcH rn zum Unur- richten nut zwei Schul die zur Beriüg ma ftetai. ein Zustand, der auf die Dauer unhaltbar b I**“ " * 11 Rauchers IL REEMTSMA CIGARETTEN W'^]\ w W Le^P^W,'/ . ~^\ zr zz v 'n h Das Unternehmen begründete ) 'j eine neue Cigarettenkultur In Deutschland und hierfür z Hr^siTw .l'dt.jJk / //» Ti.,t B ■/-, / UZWZ MM KT^.1. D Statt Starten! Großes Lager in Herbst- und Dinierst offen /Keste-Verlaus Butz- u. Bettag 5 Rabatt IKMI Siemartfilr Gießen 3end, den 14. Rooemdcr mi. 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November 1927, abends 8 Uhr in der Neuen Aula der Universität Paradies und Peri für Solostimmen, Chor und Orchester von Robert Schumann Solisten: Hedwig Giede (Sopran), Frankfurt a. M. Hella Maternus (Sopran), Gießen Rosy Hahn (Alt-Mezzo-Sopran), Frankfurt a.M. August Jordan (Tenor), Frankfurt a. M. Hermann Diersch (Baß), Frankfurt a. M. Chor: Der gemischte Chor des Sängerkranz, Gießen Orchester: Die Kapelle der hiesigen Reichswehr und andere geehrte Künstler Leitung: Albert Kasten Eintrittskarten zu M. 4 00, M. 3.00, M. 2.00 bei Ernst Cha liier und abends an der Kasse. 10198b Banner Klönnelsnilzen -im Mittwoch, dem lö.Novcmber ntrt dem Oswald «garten In Glebcn ubö» MartinBrackelsberga.Barmen Lichtspielhaus Bahnlioretralie 31 \ ur noch heute und morgen; Ein rheinisches München, bei rheinischem Wein Auf d«ir Bühn» h'rhalein II. Spengler. Konzert Hedem. Ab l>onner>lajc bin cinnchl. Sonntag: Glanz und Elend Olt glückliche Geburt eines kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an Theo Martin und Irau Marie geb. Werner M -Krlnze :ssrr -Handschuhe -Wische Modehaus Salomon Straube Harmonium fdl 18® lubmhebh befanrn und bewahrt, mehrfach prämiiert. Hefen dufterft preis- wer« und,n günstig ?,ahlungGf'ebinaunnen ?: nt. 268 Drittes Blatt Süehener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderheflen) Dienstag, 15. November (92? Geschichten aus aller Welt. float'rud, auch mit Qvdlciuingab«. Detfoteal) , Lkandalose flffatre im 2reb*b “ t m Hontetribeo. THr. Murray |lü*tte mit frinrr 3rau aus brr Hitz, QMimrtt» an Dm cion:änfic.i 3aDe- or: uruguar» Eaeasco Cie mchirm sich kaum ^rit. rin (leine* 2batet riruurid)L-n unb ttürgten sich abtvblunc* >-urinfl In blc bittenden Dorrn des ,6ifbcrftrom« . Q* muh ge agt werben, bah Mr Murray et ne simple Ueüu ?ubebc!e trug enb Mr* Murray dnm glatt anliegmbr’ schwarzen Jrifot. Den NH nne lmärte, junge, gutgewachsene Engländerin wohl erlauben bart Tot Ehepaar Murray wir erst lehr kurze Zeit in Cübometifa unb litt unsäglich unter bet tH*e. Tie kühlen TMlm t‘flehten sie. sie würben ausgel her wie übermütige Älnber Am Strand lamm eite 'ich eine ungeheure Menschenmenge tie ofUntaLD »u ihnen herüber- sch. Ute — ,O, Joe, how funny". riel pkbtzl ch Mrs. Murray. .Schau wie verpackt her Lie firaum Unb. alle 3a‘-.»üj.' h'A hoch »um Hais geschlossen. Unb He Manner — so schau doch — sie tragen alle Herne Schottenr-chchen über tem Intot — Mit brr 3etl wurde bas Ehepaar -es Das. serspiel« mübe unb heschloh am Strand c.n Sonnenbad zu nehmen. Sin ge hundert Südamerika ner b (beten Spalier, al« sie ihrem Zelt »u- schritten. Die ^rl chler brückten aber einen solchen Grab Don Verachtung au«, baft Mr Muiray — stark irritiert — unwillkürlich seiner Gattin den Arm bot Am nächsten Morgen stand folgenbe Lokal- noiy im .tHaM: .Skandalöse Assaire Im Seebad SaraKo. Gin M nm und eine firau — auschei.iend Engländer — riefen gestern durch ihr fkonbaldfe* Benehmen einen Sturm der Entrüstung bei unserem bifhnguierten Dadepubit- hrni hervor Aicht genug, bah sie in geradezu würdeloser Weise sich tote ungezogene Strafte i- Hnber benahmen, wagten sie c« auch noch In einem direkt Ichamlosen Auszug — d. h sie hatten so aut wie nichts an — zu .rfcheinen. 34 dürste wohl im Interesse der S ttsichkeu unbrMngt er- sOrderlich sein, am Strand Plakate a nzusir. ngen die sittenlosen Au*län>rn das Betreten de« Strandes in uiwoeschr stsmätziger Kleidung ber- Meten.“ — Da« Ehepaar Murray soll sich m.t dem nächsten Dampfer nach Europa eingeschesst haben. Sir lügen alles (•) Paris. .Wir lügen aller, so heiht es in einem kleinen Merkchen, da« Heeveet Sa Hon soeben hat erscheinen lassen unb in dem er im Widerspruch zu diesem seinen Motto sich angeftreng- teste Mühe gibt. Wabrhfiten zu Tagen. Wieviel Unwahrheit liegt z. 'IV. sagt Saison, In unseren Höflichkeit* ormtlne Die leichtb.r-ig unterer id>- nen wir einen Arles mit .hochachtungsvD^", trab- rrnb wir dabei dem Adressaten Dinge an den Hal« wüschen an Denen er noch nach Jahren ■ Krankenhaus laborieren müßte! Der Jüngling. Der 'n nm Aries an „Re*1 mit den Worten schlncht. .Ew.g der Deine" wfih vielleicht schon m diesem Äugend!id. da er ihr diesen Wech'cl auf die Ewigkeit ausstellt, wie fein Racholger beißt —. Es gibt olde feststehende Phrasen, bk nichts anderes find al« ebensoviel schillernde Lügen, wie beispielsweise, .firäulelei T. wurde nach ihrem gestrigen Auftreten vom Publikum mit Blumen überschüttet." .Die Vorstellung besinnt Punkt 8 Uhr!" .Ausverkauf zu halben Pre sen!" .Der Beifall wollte kein Ende nehmen!" ..Es ist verboten, mit dem Wagenführer zu sprechen!" .Der Minister ist au« Gelundheitsrüd- sichten zurüdgetreten." .Da« trodengelegte Ame- Diese Wahrheitsliebe des Autor«, sagt ein Pariser Boulevardblatt ist aller Anerkennung wert. Ader auch der Autor ist nut ein Mensch unb kann sich von dem in seinem Buche bar- gestettten men'chlichen fiehlet ebensowenig frei» machen wie jeder andere Leien wir doch aus dem Xitelblatie seines Werkes .Wir lügen alle. 10-12 Tau'rnD." - (hu fruflalri ^fftmahi. (w) Amsterdam. Tie alrp.-rühmte Unrversitütsstad: Leyden feiert alljährlich cm 3. Oktober ein first zur Erinnerung an diesen Tag i n 3abrr 1523. Da Der Trir^ von Oran en die seit über e.nrn Jahre von Den Spaniern besetzte und arg bedrängte Stadt enHeftte unb befreite. De 8ntbchen unb trodenzm. groben Brot. Diesem ^Imstande wird in den heutigen Gedächt- niLseiern dadurch Aechnung getragen bah das oll 15 eile Festmahl. zu Dem man futfr.birren kann, nur au« eingelegten beengen mit .i herbei egt rn Brvtfchni ten beliebt, rin frugale* unb n chr jedermann bekömrn »che* Gsen al'o. dem sich viel? wohl auch nut au« Pietä! gegen de (delchichte der Stadt untet^ikhe:' In diesem Jahre aber hat man mit der Luskrchtion zu diesem fiefieffen c.ne ganz grobe UcbcrraM-unQ erlebt; Schon in Den Wochen fi denet Bürget zu feurem gering m.t Graubrot eingezekchnet. Ein Bild auf den Kalender erklärt diesen -Run der L. Oktober ist Heuer auf ehren Montag gefallen, welcher Wochentag, einem on dit »ulolge bei einem beträchtlichen Teil unserer Mitmenschen schon immer tm Zeichen befeueren Herings gestanden hoben soll. Tic Londoitcr Poltzcipscrdc. (0 London. Da* Verhalten Der Pferde der berittenen ’ London bei Gelegen he t der Tbmmu- Rthcnbemonftralionen im Hybc-Park Hal ein «eit- genblfif** Blatt (Daily Erpreß) zu einer Dithyrambe auf Die Klugheit unb Intelligenz dieser Pferde veranlaßt. Diese wohlerwogenen.str aturen. lagt er. tu*len genau fo wie ihre ‘Reiter, was ihre P|.ic>t ist. Da« Brüllen von Tausenden von Menschen, der Ansturm wider Fanatiker, da« Schmettern von Trompetenorchest m bew g'. nicht ein Haar ihrer Mähne. imD sie sprengen triumphierend in eine Masse von Aufrührern und bleiben Sieger, aber Immer ruhig unb würdevoll. Sie besitzen beinahe m-nichllch' Intelligenz. Sie schrecken gehgcnllid? n fpi-lenD, nur scheinbar auslchiagend Die Menge S.e heben nur den Hinterfuh. unb man läuft auseinander, unb der fiuh kommt weder herunter, ohne auch nur einet Fliegt weh zu tun. Alle Londoner Po izeipfetde sind natürlich vorher ausgebildet unb für ihre schweren Polizei- psiichten aogerichif.. Beulich sand ein Aenntn der beril'.enm Polizei statt. Ihr Leiter unb Inspekteur teilet nur selten oder gar nicht Er borgte sich für diesen 3u>ed ein Pferd, und siehe dal — das Pferd wußte, daß es Den Eh es Der Kriminalpolizei trug unb gewann das Rennen. Ihn verhängnisvolles Alibi (r) San Franzisko- Dem kalifornischen Richter Lehboura ist etwas sehr, sehr Eigeniümllches, ja. man kann sagen, kor. lehr Ilnangen hin?* w.d rsadren. Da gibt H In Der 6 abt BL. in Der bet Richter Letzbourg schon seil Iahrzehut.m amtiert, ein Übel bei runrunbetc* Indiv.duum. Francis Speakc, der zwar ein Heines Häuschen besitzt, von Dem man aber nicht weih, wovon er sich ernährt. Mit der fiamtlie Iohnjon. deren Grund- stud an das seine gve.iz', leb: er seit M-nlchen- gebenJen in der grimmigsten Rad-Harfrhde, die sich für gewöhnltch Darin erschSpst. bah s.e jedem Huhn M anderen, das durch den hier unb da schadhaften öat.enwun beraberlcxn.n:, den Äragen umdrehen. Zohnsons haben nun an diesem 3aun zwei reizende Apr^kosenoäumchen stehen, unb al« sie neulich spät adenbs von einem Autotrip nach Hause kamen, stellten sie zu ihrer OrMteruna fest, datz diese beiden botanischen Zierden ihre* ®arten« von roher Hand mit Der Art - geschlagen worden waren Da« konnte natürlich n-rmonb anbet* gewesen f.-in als N-*e* Scheu'a!. Dieter Ausbund aller Laster unb Gc- meinhetten firciv.« Speakc unb f in Sa; tonale spielte daher am nächsten Morgen eine firrfk Rolle tn Dm S rafaniraa. den Mr John- cm bei der Polizri zu Protokoll gab Der ssson oorgekbew Speakc de atz wf nicht ander* zu erwanen war die br-tie S nn:, alle* abzuleugnen unb die Antwort aul die naheliegende kriminalistische fir< gr zu v.-rw. g-m. w» er sich beim während des kvttfchrn Av-nb« zur Ieit bet Da: aulgehal en hrbr Da« ginge keinen Men'ch.-n etwa« an. er fei fni amerikanischer Bürger unb tiumc tun und laf n was er wolle ohne irgend jemand Xechenlchait darüber ab- legen zu müsien. Soviel wollte er nur lagen zu Haufe sei er mch: getr.’.-n Jeder wirb zugeben müllen, dah da* eine lehr verdächtige Anrwvrt war. die infolge ihres Tone« auch kaum Da*u beitragen konnte, in den Derk re lern der Behörde Sympathien für den freien Bürger Stand« Speakc zu erwecken Dieser CbmTeman brauchte sich daher auch nicht zu verwundern, al* Die Anllage wegen mut* williaer Lachbc chädigung und Einbruchs in jtem- be« Eigentum in aller Forrn gea.-n ihn erhoben und er, in Anertka geht da« alles sehr schnell, für Den nächsten Lag schon vor ben Richier. Herrn Lehboura. iwtogleii würbe, älnb hrer erfolgte eine Ausklärung. aber eine ganz andere, al« sie Kläger und Polizei erwartet dittm Äaum nämlich war Herr Fvanci« Speake des zu feiner Aburteilung bestellten Richters Lchbourg ansichtig geworden, al« sich sein Gesicht zu einem wahrhaft ieuslllchen Grinlen verzog. — in der Erinnerung daran schüt ein sich vor Grauen heute noch säm siche baba Anwesenden. vor allem Mr Letzbourg. Francis Speake beantwortete ebenfo lächelnd alle ihm von Richter Lestbvueg in kurz angebunben.m Ton gestellten Fragen nach seinen PTrsonalien und erbat sich bann da« Worl zu seiner Erklärung. Sie wurde ihm bewilligt, unb er begann: .Ich habe bei meiner Bern.hmong vor der Poltzei mich au« guten Gründen dageaen wider* 'c*!. genauere Angaben Uber m tnen Aufenthalt in her Darnach? zu geben, tu ich mit Recht fürchten mutz e. bann wogen eite* andcr.-n ZVr- st^tze« gegen unkte Gdche mit d.r Sehr rde in .stonssikr zu geraten. D e^cr .stonll.lt hätte für mch me.nem Gefühl nach schwerer. FoLgen hoi-cn länneu al« die mir deo. r tehend. 2krur. lung wegen hie*et läcaersichen Baumbeschäbigung an der ich. wie S.e gleich fehen w. rden. unfchuld g bin wie ein kleine« Ämb Da ich nu-imehr aber sehe, dah tch bei dem von m.t wirk! ch begangenen Deiikr in guter Gele!! chafi war । Verbeugung vor Herrn Ürvbourj, der «ich entfärbt), und ich daher keine allzu str. ige Ik'tiMlunfl zu erwarten habe, will ich den Schleier lüften, der bisher übet meinem Aufenthalt in ijnaen. wie bestpieismeiie ^ne e ner deu^chcn i^e- -elkschast zur internationalen Regelung der Beoöike- rungspolitiL eines Mmich^rde Bunber. y- unter- düsten, ober, fall» solch« Stundungen inzwischen ein- gegangen Inen, sie von neuem tn, Leden zu ruien. yerner müsse der Herausgabe c-on gai:>kbfn umge- Pakten, und um die Folgerungen. Die sich für un, Do rau» ergeben* Der Direktor unterdrach ihn: „Rotieren Sie doch, ehe ich es vergehe, al» Text für Uakak oder Slug- blätter — Sie begreifen, ich komme von Der Sache noch nicht los — als Ten also: Könner Deun'ch- tanbs. Frauen Deuychtands. ober noch bester: TeulfäK Kärrner deutsche Frauen -.. Wir garantieren Ihnen . . hm. jawohl... wir garantieren Ihnen foraentojen ßebensgenuh - * Der Delchö :;'udrer fchned d» Mei kurzen Sätze meber und legte Da, Blatt in d e Maut Kappe. „Bitte * wieberholle Wehn 'eine liebenswürdige Aufforderung. Venn ich mich mcht irre, wollten Sie vom europäi chen Tittfchasisteben ipredynu Ich war etwa, yerftreut Enstchüldie>e'i Sie * .Sir beobachten in Der b:un*-i Sell zwei Sttö- mungen.* beg^r.-. (Serbmcmt. „ffirr^nti eine juneb- me-itze 3n?emchonclifierong_ cnDtrit.ts eme raneh- menbe Rationalisierung, lletzer die erste Erscheinung an, 'Xadio zu tun. Ob er> übrigen, aelchairlich klug war, bk un, feiner Zeit zu ooneir Silttich klug war. n Bedingungen ofl^.d.'äft abzu- weisen, bleibe dahin gestellt." Er schätz Dehn einen will ich hier kurz hinweggehen. Wir haben geschäftlich weder mit Der ÄltiDermobe. noch mit Der Operette. dem Film, dem 'sthon^c 'pbi-n oder dem kurzen Blick zu. ..Weiter.* sagte Dehn unb betrachtete seine Ht- garre. Er wutzte nicht recht, worauf diese Rede hin- zklle. Er war ein wenig gelangweilt, aber er vertrau te auch die,mol darauf, datz Der Geschestsiührer feine Bufmerflamfrit mcht unnütz in Anspruch nehmen werde. Kan mutzie diesem DollMiann ab und zu ein« gtrnifie Weitschweisigkei: und eine nicht gerade angenehn« Rrig-ng zu pädagogifchen Randbemerkungen zugute hasitn. Dklleicht war da, eine leichte Anbeutung de» Alterns. ..Dk zweit« Lricheinur.g ist wichtiger unb au»- jchtaggebrnber. Dabri Ist s:e. wenn ich mich so aus* brücken Dari, geschäftlich noch lange nicht ausaenützt. Kun könnte auch sagen, ihre Ausnützung stehe erst in Den Anfängen." Der Direktor begann sich für Da» Gespräch zu die 2krhandlungen Der 64. Hauplv,riarnrrüung de» Verein» Deutscher Ingenieure. Er wolle bomil nicht auf die Dehanolung drs Thema» RaUonalsiierung unserer Betriebe. Ard, icbeichteunigung. Arden om Band Hinweisen. Wichtiger sei hier itmae ganz an» bere». Etwa», Da, man vor zehn Jahren, allo vor dem Äriege, in der Zeit Des reinen Expottideol», nicht für möglich gehalten hätte, lieber aro» wohl von diesen Ingenieuren gesprochen worden sei? Goldmann schaute den Direktor fragend an, und Wehn erwiderte den Lück mit einem bereiiwilligen Lächeln, ohne den Mund zu öffnen. Er dachte an leinen Freund Lutz. Der war |a auch Ingenieur ge- wesen. Er würde e» nicht leicht hoben, ein, Stell« zu finden. Kan hätte sich um chn kümmern sollen. Sie waren doch einmal Kameraden gewesen. „Well sie gerade von Ingenieuren neben, lieber Gold mann, entschuldigen Sie Die Zwilch- nsr Erinnern Sie sich, au» wa» für einer Irrenanstalt dieser Lutz, oen Den wir heute oom-iuog gespcochen haben, entlasten worben tft? Ich hab« ben Zeitung», ausschnitt l et Der verleg l." ..Es tut mir jede leid. Herr Direktor.* Goldmann schüttelte den stopf. ~2a. wie soll man chn nun finden. Sie willen auch nicht mehr, wa» e» für eine Zeitung go> wesen isl?" -Ich lese jeden Morgen so viele Zeitungen. Jo. wenn e» eine geschäftlich« Roiiz gewesen wäre ... vielleicht kommt mir Die ÜRincilung noch einmal *u Gesicht* ..Run, so wichtig ist e» ja nicht Es fiel mir nur gerade ein. also, wie war es nm Ihren deutschen Ingenieuren?* ..In dieser Versammlung wurde ausoeführt. hast man unser Volk bei entsprechender Industrialisier arg De» Loden» auf eigener SdicIIe ousrtitynb ernähren könne. ZweieinHaG bi» drei Milliarden leien jährlich zu ersparen. Der Impott con dreißig Vrozenr an menschlicher und tierischer Nahrung werde über- Hüffia.* -Das ,st ja ganz Hüdlck aber ich sehe doch nicht ein, was ich damit zu tun habe.* „ünb es wurde ausgeführt.* fuhr Öolbmonn unbeirrt fort, „bah wir noch 2^5 Millionen Hektar Moorboden zur Verfügung Höven.* GjcrtkBimg folgt.) -»an hat nämlich M» hcak noch nicht genügend emg.iti)n, Datz Die Hochkonjunktur Des Well- Handels gewi'krmatzen vorbei ist. Don nun an mutz es Driften, für ernt Reihe von Jahren toenlgfkn»: Unsere Zukunft siegt auf Dem Lande, auf Dem eigenen. deutschen Lande, und nicht c!wo auf Der. Vaster, wie man früher gesagt Hot.* Dehn horchte auf. Er beehre Will er oon der Rottape der Schijfichn sprechen? Giückl,ch«rroerfe de- saft er (eine 54«Raftnspopierc Er konnte ruhig weiter rauchen. Goidmonn rückte mit Cinzclheilen auf. Er begann mit einem kurzen Referat« über Die Anstrengungen der vereinigen cioaten. um zur industriell cn Unabhängigkeit gelangen, mit Frrchandei nn Innern und Zoll'chutz gegen äugen. Sehnliches sei im englischen Imperium, desgle chen, wenn auch rrr.t schwächerer Ausmrkuno. m den europäischen Staaten der Fall, lieberefl Zollmauern unb Erhöhung der eigenen Vrobukrion. Ken nähere sich kewisterrnotzen dem Fichte^chen Ideale des gefchioste- nen HandeIsstaales. Die deutschen G« rl.:«zölle sprächen die gleich« Sprache, und noch deutsicher seien |. Aubvll 'Bodmültet. Xv Schlitz. — B-ÄIaffe, 6500 Tleter. 15 Xdfftctmet. 7 Sieger: t. Hans Koch Mir 2. Konrad Simon. Tv. Moischt 3 Heinrich Aokh Xv. Alsfeld. 4. Heinr. Kober Id. Alfeld. 5. Han« Dr:uch Xd. Detz- tor, 6 Karl Ludewig. Tv. Wetzlar 7. Georg Hahn. Tv. Alsfeld. — Iugendturner (Iah. ertOofl* 1006 bis 10). C-Älofft. 3500 Meter. 10 Xeilnehmer. 5 vteacr 1 Heinrich Kreutzer. Xd Schlitz, 2. August Dla Nyaar, Xd. BernSsrld. 3. Dustav Koch. Mkv. Dietzen, und Theodor Daubel. It 1843 Dietzen. 4. Paul Schäler, Xd. SLlbe. 5. 5rlo Weber Xd. Schlitz. - V-Klafte (Jahre 1911—12). 1500 Meter 17. Xeilnehmer. 8 CifQx't 1. Ludwig Dernandt. Xv. Wetzlar, 2. Wilhelm Swaub. Ih. 184* Dietzen, 3 Heinr. Wachmann, Turnklub Aeustnd! 4. Otto Erd. Tv. Aiever-Ohmen. 5 Deorg Lenz. Xd. ESlbe 6. Karl Dürr. Xd. Alsfeld. 7. Aobert Spies. To. 1846 Dietzen. 8 Heinrich Bill. Tv Ateder-Weifel. — MannfchaftslSufe iie 4 Mufft, von denen die ersten drei nach Punkten gewertet werden). A-ÄUtik /wie oben», Tv. Bod-Aauh-'lm 10 P. - B-Ätolf» (öte o^en). Xv. Wetzlar. 19 P. — V-Klasse (tou oben-, 1. T v 1 8 46 Dietzen, 21 P. 2. Xd. Wetzlar 31 P (Stettiner Kunstturnen. Da» am Sonntag veran'ral e e grotze Kunst- toettumm bedeu'ete ein turnerische L-eigni» für die pvmmerschc Provinzalhmwtstadi S ettin. Zu den zum 2ik-trag gekommener Wcftämpfen hatten die Turneryochburgen Leipzig, Dresden. Dortmurrd und Berlin ihre Beßren entsend t. Die Ergebnisse sind folgenbc: Aeunkamps 1. Platzek vom Dcrt- munbrr Turnverein von 1848 mit 239 Punkten Derelnencunkamps: 1. Berliner Xurnerschast mit 814 Punkten. Kunstturnen am Pferd 1. Weile von der Xurnerschast L-ipzlg und Strauch von der Berliner Turnersch^Oc 51 Punkte Kunstturnen amBarren' l.Mügge, Xlfgcrndner Turnverein von 1645 L.ipzig. 56 Punkte. Kunstturnen am Reck: 1. Platzek von der Dortmunder Eintracht, 60 Punkte Gonderwet tbewerb im Freiübungsturneu: 1. Spindler. Surrt» gemeind.- lix Berlin ,md Dargol» Bochum, beid: 29 Punkte Handball im Gau Hessen. Weiter« Spiele um die Meisterschaft des Banes Hessen brachten am Sonntaa vier Mannschaften gegeneinander, die zwar nicht um die .nchrung kämpften, aber doch in der Tabelle «inige 'Leründe. runflfn herbeisiihren konnten. Banz bescmder« trifft di», für den Marburger Verein au, öcr erst später in die Derbandorunde eingrist. Ueb.rrafchend tarn die Nachricht, datz Marburg am Sonntag gegen Nauheim gewann. Mio. sichert« sich durch feinen 2:l»siefl den zweiten Platz in der Tabelle weiter, wohingeaen der Tv. 1846 sich nicht vorn Tabellen- schlutz sreimochen konnte. Tabellenstand am 14. November: X. u Vp.-D Butzbach M. T- B- Dietzen X. B. Bad-Aauheim X. B. Marburg I. 2. 1346 Dietzen Sp. gew Verl, unent. Pkt. 5 4— 19 6 3 2 1 7 6 2 4 -4 4 2 2 — 4 5 14-2 Wh). I gegen Io. 11461 Dietzen 2:1. Lokaltrekfen üben immer einen befoniwrm Neiz für die Zuschauer au«. $, war am Sonntag da« dritte Spiel, welche« beide Mann-schasten in der dle»sährigen Sommer- unb Herbstzeit auetruarn. Denn auch di« Spiel« leb« »mal xuaunften de« Mio. ausglngm, so waren die Resultate doch meisten« nur Mr knaop. Auch da, Spiel vom Sonntag, da» sehr im Zeichen eine» Kampftages der beiden Vereine stand, ging nur knapp für den To. 18-16 verloren. Selten ist wohl ein Kampf im Handballspiel In Dietzen mit einem derartigen Tempo unb einem Kampfesaeist durct)geflihrt worden. Schied»richtcr Zeitz (Butzbach) fyatle alle Hände yoll zu tun, um dem Tempo beider Mannschaften au folgen und mit dem voll auf einer Höhe zu bleiben. Di« ersten zehn Minuten waren beide Munn- schäften im Etärkeoerhaitni» ziemlich gleich, bi» dann kurz vor Halbzeit sich eine leichte Uebeileyen- beit de» Mto. derausschülte. Zahienmätztg tonnte die» allerding» nicht zum Ausdruck gebracht werden, denn der Sturm der Münnerturner fand sich vor dem Tore nicht immer zurecht, unb der Sicherst Ste Tormann der 46er verhütete ein höherem ’Jte- Hat. Ueberhaupt lag der Schwerounkt dieser annschaft beim Tormann, dem allein da« Lob Aufommt, da» Nefultat fo niedrig gehalten zu haben. Beim Degner war die« nicht immer der Fall, und al» gar in der zweiten fialyeit ein leichter Wurf auf da» Tor glna, Hetz der Tormann chn, bedingt durch falsch« Futzstellung, in» Tor geben. Tchich nach Beginn der zweiten Halbzeit war an« weitere Ueberl«genheit de» Mtv. au beobachten, jedoch der Sturm hatte keinen bejonoer» guten tag. Clniege 16 Meier-Strafwürfe die zugunsten der Männerturner vrrhümst wurden, brachten keinen weiteren Erfolg. Die Verteidigung vom Mtv. hatte einen besonder» guten Tag unb konnte alle Angriffe schon kurz hinter der Mittellinie meistern. Gute» TSuschungsvermSgen vor de, Gegner« Tor wurde gekrönt durch zwei Bombenwürfe, welche beide zum Erfolg führten. Handball her Gp.'Vqa. 1900. Dietzen I900 — Sportverein kvrhlar 1:0. b. Die Frage bet Handballmeister- f cha ft im Lahnkr «i« ist nun so gut wie □eflflrt. Der S piel v e r e i n i g u ng 1900 ist der grohe Wurf ge'iun n DaS am Sonntag stattgehabte Entscheidungpspiel g:g*n den Wetzlarer Sportverein zeigte In der ersten Viertelstunde, datz sich die Düst, überhaupt nicht ftnbeix konnten Die Platzbeliner nutz'en diese Schwache aui unb erzielten 3 Tor« S n viertes folgte del ixr*etilem Spiel di» zur Pau'e Vach dem Wehs«' b tz rrf i hmn 190) da« F ld immer m.tzr, die Akt onen wurd-n a schlaft ne., und vier tfc*Alk>.-utfcher Meister. Ds handelt« sich also um zwei erstklassige Mannschaften, die in dem gezeigten Spiel nicht enttäuschten. Ovestend war in der Sturma beit fe nem Degner etwas überlegen. die Okrteib guna erlaubte sich jedoch in erster Halbzeit zweimal eine UnaxrfmerfTamldt, die von den Bornheimern jedesmal zu einem Torerfolg ausgenutzt wurde. Westend konnte trotz seiner teilweise besseren Spielweise ebenfalls nur zwei Tore erzielen. D.nen Elfmeter, der ihnen den e.hofsLen und auch verdienten Sieg hätte bringen rönnen, hielt der Tormann Bornheims hert'vrragend. Die zwe.te Halbzeit endete trotz der größten Anstrengungen auf beiben Seiten torlos. so datz das fiptei bei dem unent- schiedenen 2. 2-A«sultat abgeschlossen wurde. Die Frage, wer Kreismeister w.rd, bleibt also noch vLllig offen. Sport'Slub Aiedefgii-mcs Meister -er Gauttaste 1. Die Aiedergrrmeser holten fich ihr« beiden noch zur Meisterschaft nüttgen Punkte am Sonntag mit einem I 3-S.ege g^arn den B tt. 20 Dietzen, und können selbst durch eine Airder- lage in dem noch ausstehenden Punktspiel gegen den F. 6. Burgiolm« nicht mehr cmgebolt werden. Dirmes ist somit Meister der A-Ä!alk und bat berechtigte Dhancen zum neuerlichen Aufstieg zur Kreisliga, dem es vor Iahressrtst noch an- gehört« M. W. Juhbatt. Klein-Linden 1 — THebernxlH 1 3:1 (2:0). Zum fäUigen tkrbanb«fplel trafen sich di« Mannschaften am Sonntag in Niederweifel. mein- 1‘lnben. da« bi» zur Halbzeit mit 2:0 in Führung lag. verwandelte in der zweiten Halbzeit noch einen Elfmeter, wahrend Niederweifei «benfoll» in dieser Zeit zu einem örfolo kommen tonnk. Eine viert et stunde vor Schlutz pfiff Der Schied»r>chter da» Spiel ab, nachdem Dorier schon zwei Spieler von Nieder- wetsel da« Spietieiü auf Deheltz de« Schiedottchkr» verlosten mutzkn. etdMefed.Limpf Srtlbura atatn Salel. Am Sonntag wur>e in 5reiburg i. Br der Stüdtefechtkamps Freiburg Bas«' auigfraaen. vtn allen drei Älaften Sieben bi? Ba s e I er siegreich unb beendeten das Treffen mit 26 zu 21 Punkten für sich Gchach-Gcke. Bearbeitet von W Ordach 0M« für bie Aedaktion bestimmten AM- tetlungen Lösungen ukw. sind zu richten an Me Schacherdakfton des _Di«tzen«r Anzeigers". Orodlrm Nr. 13i Bo» TR Karstadt. Schwarz. - 8 5 4 3 2 6 5 l 4 d e Deitz R ■ a b a b c d e TTZ Weitz zieht unb setzt in zwei Zugen matt. Weitz: 11 Steine. Kh7; De6; 1x12, f3; S67, g2; Bb2, b3. 16, g4, hl Schwarz: 6 Steine. Kd4; Dc7; Bd3, «6, 17, g5. Partie Nr 90. C*4. ch im OEeiftcrtumier des Deutschen Schach- bunbefl zu Magdeburg Saro-Laun-Partie. Weitz: Bvgolfibow. Schwarz: Spielmaun. 1. e2-c4 1. c7-c6 2. Sbl-c3 Ein« toenia gebräuchlich«, und auch wohl nicht zu empfehlende Behandlung der (Xaro-dann- Pactie. 2. .... 2. d7-d5 3. Sgl-0 3. Sg8-f6 4. c4-e5 ' 4 Sf6-e4 5. d2-d4 5. Lc8-f5 6. Sf3-h4 6. e7-c6 Datz Dogoljubow bereits nach wenigen Zu- cen sich im Aachteil befindet, hat et feinem verfehlten zweiten Zuge zuzuschreiben. 7. Sh4xf5 7. »6x15 8. Sc3xe4 8. f5xe4 9. Ddl -fl4 Sin übereilter 'Angrissszug. der von Sptel- mann energisch widerlegt wird: besser war 0. Le2 nebst 0-0. 9 9. Dd8-d7 1(X Dg4 - g3 Der Damentausch würde nach 10. ..., Sxd7 ein vorteilhaftes Endspiel für Schwarz zur Folge haben. 10 10. c6-c5 11. d4xc5 11 Sb8-c6 12. c2-c3 12. U8xc5 11 Ul-e2 13. Dxg7? Würde nach 13 0—0—0 einen unheilvollen Königsangriss nach sich ziehe». Das weihe Spiel ist unhaltbar. 11 13. 0-u 14. Lei-14 14 17-16 15 e5xf6 15 7f8xf6 16. U4-e3 16. d5-d4 17. C3xd4 17. Sc6xd4 18. Le3>d4 18. Dd7xd4 19. 0-0 19 20. Le2-c4-b 21. 7,1-el 22. Tel-e2 21 Lr4-b3 24. 7e2xi2 25 I)g3>-f2 Da 1 — nebst 25 26. g2-g3 27. Tfl-dl 28. Kglxf2 29. KI2-e3 30. Ke3-d4 31. Tdl-d3 32. Td3>re3 Weitz gibt auf. 19 Dd4xb2 20 Kg6-h8 21. 1*8-18 22. Db2-d4 23 lldxtt 24. Tf8xf2 25. Txfi?, Mat: 25 Dd4-e5 26 h7-H5 27 Lc5xf2+ 21 De5-fM- 29. Dfb-B-t- 30. H-e3 3i on-n 32 Dr?xL2 El«, ant unb entscheidend. Solang des Endspiels Ar 42. Do, W. be, Holtdaalen. I. Tc4!, Se5 oder Sfe5 2. Sei, Lxc4 3. Lxf3*. Sxf3 patt I. Se5 ? Se2, U4» 3 7x14, U4 4 7xc4 und gewinnt I. . Sbg5? 2. Se2 nnd Sewinnt (Die Fvtttetzung ! Td4 schetterl an I. ... n fg5 2. SeZ, Lx4 3. 1 >-c4, Db8?; I Tet> jedoch an 1 Sc5 2. S<2, Lf4 l Te5 an beiden Entgegnungen ÜiHuna des Problem« Ar 132. Don P. A. OrNmont. I. Lb2-c3, idrohend 7*5 matt) d4xc9 2. Dg7 - g44-, d5-d4 3. Dv4 -d7' usw 1 763x2 i. Dg7xd4+, 7cf-c4 1 7bO-e6+ usw Die Narrenkappe. Splitter unb Sparren Dom ^a tionstifch. □Unfall Ein Klempner hanttert« mit etnen glühenden Q6tfolfhm Kommt ein Kn rps und faat: .Wern Sie mu nen Droschen schenken, lecke ich da dran." ..Der probier« mal mein Junge, bkr hast« een Droschen." Der Junge leckte an dem Droschen und verschwand. Dankbarkeit. »Haben Sie meinen Sohn aui dem Waste« gezogen?" ^3o!e „Ich Permtfl« seine Mütze!" Teilzahlung. „Ah. Sie haben s.ch «in neues SpefteA.mmer zugelegt! Was hat denn das g.lostet7' .Dekostet? Lieb-er Herr, das kostet noch und nochl" Der TUt,«. Als Slfttner die Ide« seines Aotorschistes durchs Deh.rn wälzt«, stteft et auf «Int theoretische Schwierigkeit, bte ihm viel Qual bereitet«. Einmal traf «s stch. datz er In «inet De- sellschaft mit Einstein zusammenkam, und so nah« er sich «in Her* diesen zu interp«llk«n. „Herr Prolrlfor." begann er. „ich hätte eine Aufgabe »ur Sie. Dn Schift hat «irw Sänge von 50 Metern, «ine Breite von .. .“ „Ich weist, ich Weitz," unterbricht chn Einstein. ,©■.( alt ist der Kapitäns 62 Jahre, »ch hab' ihn gefragt " ivust. Bl.) Di« klein« Portion. Kaumann istt gern. Unb oft. Unb viel. Da- M kam eines Tag«« noch «:n richttggehender Hunger. Und fo glna et in «in Aestaurant unb bestellt« fein Leibgericht: Eisbein. Als er beim Futtern ist. kommt der Wirt und fragt ,Aa. wie schmeckt'« denn V' „Sehr gut. Haben Sie das Meerschweinchen selbst gezüchtet T‘ Oie Hadballmeisterschast von Preußen. Anlätzlich seines 47jährigen Bestehens brachte der Breslauer Aadsayrverern 1887 «in grotzes Sportfest zur Durch ühruna, in dessen Aahmen die 2erund3erRadballm«ist«rschaft von P r c u tz e n zur Durchführung kamen. In beiden Meisterschaften konnte dte Aadsporiabbeilung der SrfurterTurnerschast den Sieg erringen. Internationales (-chwimmfest in Darmstadt. Der Samstag Sparta gewinnt die 3X100 Freisttlstafsel mit Skamp « r, Henke und D « r i ch s in 3: 20,8 gegen Iungdeutschland Darmstadt (3: 29.7). Küppers Bierfen schlügt im 100- Meter- Aückenschwimmcn den Helenen Schumburg. Zeiten: 1:14.4 bzw 1:17,8. Berges druckt den bisherigen deutschen Aekord Aeitzels über 500 Meter von 6 49.8 auf 6 46,1, Zwischenzeiten: 1:10,6 - 2 322 - 3:57.8 — 5:255. De: Sonntag. Sparta- Kein sch.Ügt mU B u b i g. S k a m- pe r. Der ich« die Hel.asmannschaft (Kümmert, Schumburg. Eorbe«) in der 3xl0>Weter-Lagenstaffel. Zeiten: 3; 45.5 bzw 3.53 Die Mannschatt te» AS. Stratzburg wird dritte in 3:50.4. Gertrud Mörschel. Iungdeutfchlanb Darmstadt. genannt überlegen das 100-Met«r-Fr«istll- schwimmen hi 1:22.6 In der kurzen Strecke für erste Senioren liegt D e r i ch s in 1 02. Aweiter Klein. Stratzburg. 1:05. dritter Jansen. Düsseldorf. 1:05,6. Dierter De» München. Handschlag Das Springen gewann A i e m - schlüaer vor Herbert. Mainz Bosso, Mannheim Im Brustschwimmen. 200 Meter. Heute Budig. Vparta-Kbln. 2 565 vor D e t tz. Nürnberg 3:01. Staudt. Mannheim. 3 01,4. Kümmert. Hellas, 3: 02. Erna Backos. Mö- nus-Ossenbach (200 Meter Brust) geht allein über bi« Bahn in 3 22 2 (deutscher Aekord Erna Murray 3:20.2). In den Freistilstafteln 100. 200. 300 Meter gewann Sparta- Köln (Henke, Skamper Derichs) sicher vor 3ungbeutft> SR» »nm treuen Mahnungen mar der TÄWafleover.ttag ber JUfceti te engere* Xvel« gvwtfmtr Ao» der ei|ung bei $auptner»l*dwrtßnM wtb bet iNfanalircr reuniimU »atzlichSe : der »uftencr Hem.tnbeaaebcr. Jr aenfiflte 'erw: bee -rajtieni yt -d »*» orriiorfwen Schatzmeitze S des &rito*en *»ng. BundaO, Lothe r « e I • XannllclH. iu attenfr<. un.' gab meiirrfln n»h betoml. daß der Bor- iraj bi der ^rcr^ammlimg .4 0 Jahre Ö po n fl. Bund In $ e f f e ir Un >rud er- 'ch .'en werde Itoi Iahre-dertchl des He«' ^uupt- verrtnS edtaliefe der Scheifrführ^ Pfarrer Berd- Lotzdorf «len Stfi.wn M le* toi 71a hr- habe der Bimd e»*■ *3*' ingeiium au b'eiben und keiner Parte au b.enm. mch» im get nalm adgewichen Luch i/n >>" 'erlande fei a!etn Tbc. Ven des Xathol.z smus zu deripücen. e.n neuer kalholikcher Crilhdlrüft- r.nfl tpojf beroufTomaten, zumal gcfHiJU au! das Konkordat Deshalb fei gerade bi< Arbeit des •»an* Bundes nnnnlien. der ein lauter Lol er -’agu fern wolle da- nie in deutschen Landen ein jtneiier Dlaudengkriea ausb^chen möor Ter •vang. Bund hab a-idi in y en noch einen weilen Dog vor juch OoU helfe ihm Der 3üb-<*beri4)t des ö elf Hilfs- ausf chuf fe» f ü r die evan-. Kirche in Oefterrel» lag Im Dnuk vor. der Lor .-ende dieses LaKfchuI!«'. ilroMfor Psannmüller- Ikirm-iabL aab bata nach einige Bemetrunge-i. er l oave insbesondre« der h.-l .'ch n Pforr er- fchafl. die einen monatlich« >eb"..ii*aoft-ü zu- gunften der Plärrer m b.n drei heii fchen Pfl^ro. gemeint^" fich gerne gefallen lästl. Lus der LachnssgAastlags des Lech- !.ungs'ireliors Heber mehl - T-arw.taN feien die C*-v'um*f ,r.ruboMT. des Haapivere ns MU rund 2d Sb? 30. die G^'anu - chgaben mit 20 500 Mi. in 1976 tttÄni, b .c fr: im’c nn. Jsn des Hil's- aus'chu'les Mir Deirrrei» Mr. gen In 1938 HCCC Mk bener. eine ®rami udjibe von 83CV? Mark ergenüberftefrt Dreier erlr.^rche Ldlch.^.' ftr .928 wird etwas In den Scha:ten grte’.? durch die grrchen Lrrstdnbe fn 1927 B-e 3ebi» lÄnmlgobe «um 40. Heburtitag ift noch nicht sie wrrd etwa 5XO TS*.. betragen Dem LchuvmeiAer wird m.t herzlichen Worrrn. des Danles Gnllafhrr.a erteilt Lus der Irch an'chliehenden Leu wähl des Brhnbft hervor ^ehvM den. bad Pfarrer D. Math-Darm-ad: leinen 3erHl. bm er 25 3abre lang geführt bat nlebertegte und an lei* Stalle bet ehemalige Schrrlttuhrer. Plärrer Der<1-Lohdrrl tret. Di. 3er*anrrJjng sprach dem schri denken Dorkchenden herzlichst« Danf aus für feine Treue und Liebe und für leine CpfcrfKrrttl*alt ie Sachen des 3txmg. Bundes Bimdesdi Vektor Zahrenhvr st-B^iLm sprach danach, über ,U n f er e kommende Bun - besä r dest Nachdem er e.nlg: DorwLrfc Wie her. der Loang. Bund lei ein theologischer Lichtungsdun.-, ober er fei za negaLB ein geslelll und leihe nichts Po'ltivev mit aller Schürfe abgelchnl halte, beicuchrele er in Kurze blt Stellung des doang. Bundis zu den verschiedenen 3r.tproblemen er lehn, die Gründung einer .evangelische r 'Aanei zuuLchf: nvch ab er muh in ber Schulfrage den nord- wie den l'd- deul'chcn L'.chiungen gerecht werden in b*.r Icnkvrdarsfra r« aber gibt c# nur eine einzige Hollimg Ln praKtlcher Liebestdtigkeil wird noch inuurr rmhr gekim?: Werber muffen das Te4lauer SLugllnusdeim ift ein zukunftsverheizen ker Ln'an.t^ Oesterreich must un'.e: stützt wer- dLs u. a. m. xie ganz fachlichen Darbsetungen waren ntm starkem Br.'.'ll bejfe.tet. Luch kurzer Lu^'p-tiche ward unter Dank an ,LmU che vKüwirlenbe und unter Lied und knebel die Berfammlung und damit das »ie- her.cr doang Bundesfest geschloffen berliner Börse. Berlin, 15 Kov Suntfprud)) Nach der «bschioach. i.g an der gestrigen granlfurter Hbenbbfirk mar bw Tesdess t* beengen Frühoer kehr admift»;»* Di, ögefuiaften bbfb trat Man b«i, nut eine* 8«h«nk«H mti Vs bit VS Bm Xkotfenrnam Nannte man Pan» eenen Lorn bS ond London gegen Rodel mtt 4F74S Preuße«. Ärete Wrtzlar. jj lut dem Ä reife Wetzlar. 14 Kos Vie Za hl der 8 r bellelelen Un Bezirke des arbeit*:... dnoeife: Segler hat kn Laufe des SnncH Dhobc rmen Kü «kgang erfuhren Wahres zu Brginn des Monat» n der all'. meinen Önoerte- I^enfCrjerge 118 HauorunterstüV».ng»eenpiönger mu 140 (fronen und 252 Kindern al» ^'.^agtempfÄn (irr oarfranben waren betrug dir 3ab! der Dnler- rüst igsemoiüngrr am Onöe des Monat» ühaber nur noch 181 Haupnniwrstügunaee-.p^nger mit 99 grauen und 105 fhirbem ab ^. 'wia^sisnplSnger nieroor . dhCen ui! die G»o9t Weglar 109 .flaupt- jn:rrilununv». r 5J Kraue:', und 106 Kinder: auf i . irsniamielnbrn M» Kreifes 81 naupt- mtersti!' ing'^ernpfs". :er 40 fironrn und 81 Kinder und auf die ju dem ->':br i tnachwe : gehörenden Gern. ibei. 2m Krene» Biebenfep* 11 ftauptur.ier ftüpu i$ Kretle» entladen. JXrofborl, 14 Lov Die BaulLtig» k«ii war m fr*.eton Sommer hier Io regt. Wir foum in etn m Jahre mioor Luster vielen Jte- 1 patatuMrbetten an ältectn Bauernhöfen find wieder 8 neue Dohn-Üufrr im Lrhbau t>rHenbet. hon denen etrnge noch in Kürze bes'gen sxrtw »ollen 3ht Boek »ehe Wb ä bet wt HaiiOtstraste Wal lei lautende DietoiKvahe ueb beim BerbiiidzmgFstrcsteN gebaut Ln der Di* Heimer unb Ätnseeba^ Strohe Hab w ber Lach'rtegs : leine 'Xrt.bawti'. mehr aukgef ührt wotbeu. - Um dem f*e das Bt.,tsrbalbßabr ge stet gertsA 7ostaulvverke-r nollemds iu genügen, cr.rb rnuun^T b*t Lulodalie bo- :r5ch Ich rrtontrel damit über Lach« 4 Segen eingestellt werden kdnamt SSatBflÄM. L>SI. 5 t an Muri a L. 14 Jiec .w der Ä*albctl trabt würbe am Samstag et* gröberer 2V o h n z. n g s e i n h r u ch verübt. >rh.-*.e: trurb. Scheuuäst und Silbersachmi m Serie von cwb^ten 1002 JMarf. ®Li weiterer Kuibruch würbe d». t20,.:iKt*bMrgallec unNmoG-.meu bet J*m tw Beld. Vchviuch- uad Scttfach.m . i 2-.. Kü idc fielen - 2m Snr.ud hat -n h- OSit 5b.sttTv.bc et* 17- 18 b r'. g e t langer Siann erfch »ffs * jecner >11 t.4) um Sai Jiia .r K.nemiheswmi ein 4 7 | 4 b r i ae t 2k a i d^rch B < rz f ch u st gcibteL - Ja t «a.n i| «in Betrüger f < I- genommen der In »ahlreichert * lebten leulichlunds. u o. ca4> n 3ra tf uri. «U .xfrev «htold .gearbeitet' Hut. 1*5 D. Frankfurt a UL. I« Los 3n eisem Aul .* der chrosten BochMhenmer Strahe verg. freie fich etn 7 1 J a b r aller Schnetdermeste. uiü teimr Ehefrau tur^ ?U. 21* der sge.uch f.ch u* chauße bemerfbar :nai4 . vn^2 ..ch: »pe man die Pollgei vn5 frueraxbt. dir d < T>cv.:u xi .ufhrach i«tf* frfHldlte. hast der loh ber k-.ben Jbefeutc bcrtite vor Stunde* c.nQctrvtcti war (Ein freudiges (Ereignis für eine «treu ist «emo nitch ein Ball ober OfeleQ- fOKUifrabrnlx an dem Ihr '-VOnes mit x ouarcnfale ufpflcitr, «paar Vervt-uderuna findet lfach einer Vaoatrn-C'imtH'ti'lte wird da» Saar '.mtndervost glaniend. st-idi, Itbmicgfom nn*» bulne voll. 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Loo.. ist der preußische Landes- Buh-u.Bettag bestimmt zur stillen Einkehr und Selbstbesinnung des Bolkes in allen seinen Ständen. Bemühter iahen wird gerade dieser Lag gewählt, die Bevölkerung mit allen Reizmitteln in das laute Treiben des .groben DerkehrStages' zu lodert Ihr Christen in den preußischen Kreisen laßt euch die Weihe und den Segen eires Bußtags nicht rauben! Folgt der Stimme eures (Bcwttfens und begeht den Tag in ernster Feier mit eurer heimatlichen Gemeinde! «oddeim a.d.B'eber **"* S Bömel. Pforr r. eeeeee«eee4e4eee*eeee eeeeeweeeee eeee eine günstige Geieyeuiüeit ist ieüeni Halen! J Damen- u. Backfisch »Mäntel Jim neueModelle,zu jedem annehm- 1W baren Preis,wegenPlatzräumung Herrenganlerobehaus LRoseuzweiü Giefoen, Seltersweg 58, 1 Treppe Eingang Ecke Volksbad. Kein Laden! MiiMJenlOoveinber gewähre Ich entgegenkommend auf die sdion sehr billigen Preise 107» Rabatt! ElafenWält Sonneborn 11 AJicenetrafae 11 Manufaktur- u. Weihwaren — Tisch- u. 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Allaäner Stangen rim H borger, Marke Enzian Pfund ko-90 a B feinster vollsetter Romaine B Marke Enzian Pfund 140 I Pumpernickel ln t6l,„ | Srifd.e Süßrahmbutter piWtWlMlO H Badndoiitr. 27 Kernlvr. 1631 Drucksachen allerArt heim in Kd« «■rtMdrtn Aeeetatrwn« mlren and ' proiwvrt die Br4kF»»ig Aichl aU narrul db pädagog f ch« Hochmann. Itrnbem ans prJ.-.tdxr Sachlenntr ts heraus Dtll ch h»er einiges über deutsche und amerikanische Untoerf dien und ihre Untedchiede sage.,. C ne *wcrfl- j« sind berrn ^ur . t etw Hi 20. aber ihre Zahl mehr« sich von Jahr pi Jahr Aun dars man. wenn man die groben Unt- »rsilälen Herborner i la« mit den deutschen Uni- 'ersitären vergleichen will, «vchl ohne weiteres -Universität" gleich ..Universität" setzen- denn .<5 Ziel der höchsten Lrhranstolten ist in Deutschland und Amerika verschieden, und »war ist dieses Ziel In Amerika weiter und reicher T*c Seuische Universität tft ganz vorne inIich höchste Berufsschule Gewtft bietet sie dane ^en den Stu- Aierenden Gelegenheit zu lehr umsalfender all- gemeiner Bildung, aber ihre eigentliche letzte Absicht ißt dos nicht. Prediger. Juristen. Aerztc -xnb Vehrer od'r rrtru 3 mb zwar mit der denkbar höchsten Absicht. Tie amerikanische Univers.tä« tut ir ihrer .Graduate School" dasselbe aber daneben Ist sic tn bei Abteilungen der Undcrgraduatcs in vollem •ftewufttfrin allgemeine Bildungsschulc Sie hat <11 o eine Toppelaulgabe während die deutsche xur eine Ausgabe Hot neben der freilich noch dn Wunsch besteht Tie f/nde griduate"-Abteilungen ber ameri- tam|*cn Universitäten werden von einer groben Zahl lunger Menschen beiderlei Geschlechts be* Jucht 3n Madison allein das nicht einmal M den sllergröftten Universitäten des Landes erhört, sind meist gegen 8000 Studenten - die protze Mehr»al)l davon find allerdings Bildungs-, eicht Fachstudentcn Man lagt tn Deutschland gelegentlich, es ent- s-räche die vierjähriac l Indergraduate School der »cmerikanlfchen Anstalten den beiden Primen unserer Gymnasien Aealahmnosien und Oberreal- shulen also unteren .höheren" Schulen. — Das rt falsch TW Undcrgraduates haben, wenn fle ihr Studium mit dem B A. obschlietzen. eine viel kveitrr getriebene Bildung als unsere Abitu- reTTtew. wozu noch kommt dah sie im Durch- fchnitt drei 3abre älter sind als diese. Tie beiden ersten Jahrgänge der Undergraduaies. nur fiele, borl man mit unteren Primanern verreichen. die älteren entsprechen vollen deutschen Studenten in den ersten Studien ähren nut datz i Jr Studium, do es allgemeinen Bildungszwccken fient. sich breiter ausdednt. 3^en weil die r Teilten amerikanischen jun gen Männer und .1 Bauen zu allgemeinen Bllbungszwecken die Uni- i erlUÄlen besuchen um sie mit dem B A. (Racca- I lureus artiumt zu verlosten, nimmt nun vom 3euer deutscher Studentenhumor Bon Dr Siegs ried Scha rse Der jemals n leinen Leben mit Studenten k tun gebebt Hai oder wohl gar selbst für eine -lnsahi fröhlicher Jahre Ctuoerti gewesen Ist. Brnnl auch deutlchcn Studentenhumor, der heute gmou so lebenb-.g und volkstümlich ist. wie vor Jafrrtunbcrien. als deutsches Ctubcntentum seinen Anfang nahm. Genau so wie tvddiicbcnc G«dwerserbcrufe. tz.B. der des Zimmermanns. I «t befonberv Sprache haben, die sich durch be- ntnunle A eüewcndungci i. IDorlbLlbungeji und -nisammenftellungen von der ailgemr.n üblichen ' Umgangssprache unterscheidet. genau a die eigentliche gelehrte Fachausbildung, und die ist begreiflicher- weise nur für wenige Öfter die Zahl der vielseitig Gebildeten Ist in Amerika eben wegen der grohen Anzahl derer, die sich den B. A erwerben lehr grotz unb bat« kommt die Lat suche dah der Turchfchnitts- anertlaner namentlich in bei Aoturwiflcn chaften geb übet er ist als der Turchschnutsdeutsche. dos gilt ganz besonders von den Frauen. Ganz und gar veri ch ede^ ,st in ameri fa- nfchen unb deui'chen Unioeriitäten die Technik des Lehrens und bter scheint mit ein ■'Sril zu Irin, auf dem jeder vom anderen Lernen kann. Ter deufche Student ist ganz auf sich selbst gestellt. ®r kann Börse'ung en belegen, w.e er es will: er kann lesen. er will Ss gibt do während des ganzen Studiums keine Kontrolle irgendwelcher Art. Der Stutent must :m Cdrfubciamm. allo meist nach vier, bei Medizinern nach fünf bis sechs Jahren rtn-o* wissen Dazwischen liegen nur bei einigen Disziplinen l,o bei den Medizinern das .Phvfikum". bet den ttbemifem die . BerbandSerumina") Zwilchen- fC-ru!un,-en; im übrigen ist es die Hauptsache, dost bet Student »m Schluheramen etwas treib, auf welchrm Dege er es erworb.ni hat. dc-nach fragt kein Mansch. - Auf her höheren Schule, da ist der junge Deutsche .qebr.llt" worben, und dos 3tt*ituricntencrain-m ist N 4 gefürchteifte in feinem gansen Leben. Zugleich Ist es die ablolutv Borbedingung für >etr* Zulassung als roll« Student an e.ne Universität. Deutsch, iwei ober drei Fremdsprachen, viel Mathematik und Deschichie. unb. wenn nur zwei Fremdsprachen, dann sehr viel Phhfik, Chemie und B.ologie Itnb die Prüsungsgegemstünde. Aun zum Amerikaner Ter Student hat seinen perlönlichen .Adxiter'' lAatgeber. der ihn. sagt, welche Borle'ungen er %r besuchen bat. unb der auch feine Privatlritüre .i der wacht und ihre Erfolge tonlroUlert. Aufs stetigste wird daraus gesehen, datz der Student die Ikn- lefungen nicht .'chwänzt". und datz er nicht etwa vor Snde des Semesters abreist. 3n jebern Kurs gibt es ein SchlutzeLomen und ein ötamen in bet Mitte, lieber den Ausfall aller (Sjamir.a wird Buch geführt, die Gltern werden benachrichtigt. wenn es wiederholt schlecht ober auch nur mätzig war. und ein Student, der sich in den Leistungen nicht bess«t. hat von der Universität au ve richwi n den Tie Schule, die High School ist dagegen tn Amerika sehr frei und scheint rin sehr angenehm« Aufenthalt zu sein. Da gibt es keine Ueberanftrengung. viel Sport, viel Aufenthalt tm Freien. Ja. bei mandxm High Schools gibt es an Wissenschaft wohl ern bi’idym aar zu wenig. Tiefe Anstalden sind nämlich recht verschieden. und während einige, meist private High School«, den Zögling mit zwei Fremdsprachen und ein« recht ordentlichen ÄemtniA In Mathematik und Aaturwissenschaften entlassen, schicken ihn .ch hatte. foUte doch wahrt.ch ohne solche Quälete. fähig Irin, üb« ihre Befähigung zu urteilen. Ich komme nun noch zu zwei Dingen, von denen das erste trilWci r bereits aas dem fchon Gesagten hervorgeht. O* handelt sch Zunächst um den Ucbcrgang von der Schuir zur Universität. Hier liegt ein brionbex* aen-alt.g« Unterschied zwischen Deutchland unb Amerika vor. In Deutschland rin oöUiqer Bruch: brr .Junge . d« roch vor zwei Monaten Angst hatte, ob « leine Gerichte wohl ordentlich .könne", und nicht befrra't twrben wurde, ist auf einmal rin .Herr Müller" oder Schulze steworden. .H«r THüllrr" macht zunächst, was er will, lernt jiUuricl Grl.tzrtes tm Anfang und wird meist völlig verwim von den Kollegien, deren Inhal: « tm günstigsten Falle zur Hälite versteht. Allmählich kom.l.I « zur Einkehr und zum Berständ- nts und zum Bewnfttsrin dessen, was « eigentlich Will, und steht dann eines Tages als jung« Gelehrter mit oft reckst selbständigen Ansichten da Jn Amerika eine Mischung von Freiheit und Beschränkung vor dem Ueberaang unb nach ihm. Auf der Schule alles and«e. al» ein .drakonisches" Verhältnis, aber auf der Universität Fortsetzung des Bestehenden. Ueberafi grnftc freundliche Menschlichkeit. Ter amerikanische Student will gar keinen Bruch weil er das Leben auf ber Schule nicht als eigentlichen .Zwang"' empfunden hat. Das ist nun bell«? Mir will 'chrinen: diel wenig« Zwang aus d« deutschen Schule, ein bisch.-n weniger Zwang auf ber amerikanischen Universität, vielleicht sogar gar keiner Tic deut chen Universitäten haben bis ietzt gut gewirkt unb sehr wenige Studenten sind angestch's ihrer übergroßen Freiheit txrloren gegangen. Ich komme nun noch zu der verschiedenen Art des Lehrens aul den Unioer bäten der beiden Lander: Ter amerikanische Professor, wenigstens hmer- halb b« ersten tn« Jahrgänge, .lehrt« ist .tcachcr“. wenn auch ob«sten Ranges: d« deut'che Prvfeslar trägt vor Dril d« amerikanische Professor .lehrt", so überzeugt « sich auch, sei es peridnlich. oder durch die .a$ selbst ist beinahe zu derb und ungalant ausgefallen. Karzer unb Studentenküche, Tarlchns- «ffe und studentisches Schwimmbad, die per- fcfc:ebenen Fakultäten Abteilungen unb Institute. Protriforen unb Studenten, sie alle trugen h«- ballen und es sich gefallen lallen, haft man ihnen am Zeuge flickt Am besten gelungen ist vielleicht das Gedicht eines cand. phil. H. W. das betitelt ist ecccc homo candidatas" und m Das Entsetz»ns Maye Men ich türiaufcht. Scherben Worte nirrflinen: 3cet Klaft.rt Tür Kandidat — Masse Krage Kreisekreifcht — Gefallen? Nein! Ich? 3a! Nein.' Durch? Durch! Durch? Ja! — gefallen — Einige Jahre älter al« diese Höllische Unroerfi- latsaeitunst. die in Halle bei ber bärtigen Studenten. ichast noch zu haben ist. ist Hellmuitz (B c r I o f f • ..Lachkabinett" mit dem Untertitel ..Au« dem Familienleben der Bereimalen Hochschulen für Fort-, Hück- unb Gleichschritt" Dort werben einzelne charakteristische Ttzpen ber heutigen deutschen Stuben» trrJdiüi: arzeichnrt. Rorporationsfluberttn unb 3u- aendbewegte. StubrntrnPolitik« unb Stubentrnlage. Auch hier findet sich auf jeher Seite be« dünnen Hestrs so viel gesunder ftunwr, haft man seine Freude daran haben kann In einzelnen Unioerfitälsftäbtcn find neuer hing« wieder Musenalmanache im Entstehen begriffen. in denen man manche gelungene Stilblüte ftnben kann. Die Musenalmanache Helsen da« Bild geflenroärtiaen, deutschen Studentenhumorr ab runden, obwohl sie neben heiteren auch ernste Beiträge enthalten Erwähnt fei fchlieftlich b Wahechrii l'L hat Nr Luftfahrt tle he ten H.»| ungern Denn Ne Kind« auf d« SchuINink hören unb leben ja Io gerne efuxi» von Vulif*t|‘en unb Flut- zeuge- Ne Knaben am tt i* reu H.e- xn. unb Ne Jung Inge bringen nach den Motor- unb SegelNug'chulen. * t ar.« öelbmongcC nur einen win.z.gen Beuchte-l der Bewerb« berücksichtigen können. Auch ble Stu! irrenden unserer Hochschulen wiNnen Nch gern dem 'chw engen G.-Nrt des LuftfahrzeugNrues. Ne einen, ve.l Nr ihm ihr.- Lebensarbeit weihen wollen. t*c andern, weil sie bavaus für ihr eigenes Fachgebiet zu lernen Hussen, wie man le cht unb doch ’eft baut. Daraus erwächst den Hochschulen eine dreifache Au«gäbe Orstens die Verbreitung fuftfabr- technI' chrn Wiffens unter allen Stubie- rmben. Zweitens mühte jeder 3ng«t.ur. zum miichesten leb« Maschinen- ober Sch f bau«, vor allem der ^.dr>eug«achmann. auch Ne Grundlagen ber Lustfahrtechnlk kennen, ba- mtt « ihr Jrfcnnm fle unb 3.1 Jbr.mg.-n ausarbeiten und an'«ttxii oeriDenen kann, vor allem ben Leichtbau. Nr Gewichtscriparnis in Form. Stoff unb Kraft ohne GlnbuV- an .Vtig- krit unb Zuveriäfsi^eck. bas Termeibm schad- Heb« WiderftänV durch ftrörnungLtechn sch günstige Gestaltung. Unb Ne Luftfah.techn k wirb in • oäirren Jahren mvbr Kräfte brauchen, als sich letzt für sie auAbilben lasten, wer die Grundlagen des Faches schon beherrscht vd« auch nur einmal getrieben Nu. w'.rb sich lelch:« umstellen als ber Meuling Tritten« haben Ne Technischen Hc»chschulen. unb für andere Berufsgruppen Ni Fachschulen ble besondere Aufgabe, den Aachwuchs ber Fachingenieure zu mehren unb zu baffem. Unterricht ist Ausbi 1 bung unb Erziehung Auch diese w.rd gefördert, wenn man vom Lus tsahrl-St ubierenden grundsätzlich verlangt, bah er Fliegen lernt, um auch den Betrieb fein« Schöpfungen unb ihr Verhalten in bet Praris von Grund auf kennen zu lernen, fein Gewinn an Lharakterstärke. Gntschluftfähig- krit unb Verantwvrtungsäefühl kommt auch febnem Berufswirken reih!ich zugute Tanebcn her- zugehen hat eine gründlichere Tät gkeit in d« lD«fftatt, als fle für den Durchschalltsll^eger nbtig Ist. praktische Arbeit tn 5t ja (traft, on unb Fabrikation vom allgemeinen •nftoud bis zur Äusb'Idung b« Beschläge, vom Zusammenbau Ns 8 um Aus bestem eines Vinzelk US Jn b« Vorlesung unterscheidet sich Me Luftfahrt von anderen §äch«n des Matchinenbaues durch das Uebettmegen des Th.orensche^ das den Ansäng«. wenn « gam anders eingestellt feine Kenntnisse vertiefen möchte, oft abstöyt und aNchreckt in feinem Zwe.gr d« Technik hadert Wissenschaft und Praffis fo eng zufatn- mengearbeitet, hat jene soviel tm voraus lagen, berechnen unb westen können, wie in '« Luftfahrt. Taft« ist auch tm llrtterrlchl eine grWiste Trennung des Berechnens und Gestaltens mit gesonderten Hebungen am Platze, um so mehr, als ersahrungsgemäst die mellten M?n chen mit au- nehmendem Alt« mehr g ndgt Itnb. nach ®r- sahrung unb Gefühl zu arbeiten, ab« immer wenig«. sich in verwickelte Gedank.ngänge hin.-intzu- finden. sich durch schwiertge Aechnu'^ren hindurch» zuarbeiten. Taft« soll auch der spätere Praktik« und Betriebsmann In der Ausbildungszeit neben dem Gestalten das Berechnen üben; Manne mit dem Bursche. bai> unb nach Bonn zog. um gleich dem ältesten Bru- bet Äonrab Aechtsw-stenschast zu flubtvTra Ter Driri tft in der In d« 6 H Beckschen Verfagv- buchhanblung in München soeben er .t -n -ntn Sammlung von Briesen «schi-'N«'. und lautet .Ob Du Dich in ein« Burlcchcuschast wohl fühlen würdest, bangt von sehr vielen Faktoren ab. hängt vor allem ab von der zufäll »gen Zusammensetzung des Krrif.-s m den Tu treten würdest . Haft Tu das Glück, einen oder ein paar Leute zu finden, mit denen Tu in innere Harme:.!? kommst, fo werten Dir alle Urxinntfrn- Irchkeiten des Ak iofein* nur m «e lanl und Wertteile Srf ahrungen fdn. Und ich möchte diese Erfahrungen aus meinem Stud nt nl-ben fo wenrg imsten wie Ne Freundschaft S c sind mir beide wertvoll unb fruchtbr-.ngcnd Ich habe in den tu« Semestern ung h u« viel grtvo-.n.-n an Menschenkenntnis unb p«ör.l:ch« Sicherheit. Ter Zwang de» Zu amm.-ns in< und b« Drang, auch wirtlich zu'anune: zukvmmen. das ist d« Kamps, bet dem steinen Kr A.6 einer studentischen Tk-rbinbung Irin e g n l -es L N-n gibt, und es wird wobt bk Stege! sein, haft am Ende d« Zusammenschluft mit wenigen für das Auseinanderkomn-en mir den tr.rfm «i fchädigi. Wenigstens gilt das für die. denen überhaupt eine Sehnsucht unb rin Bedürfnis innewohnt, Brucken von Mensch zu Mensch zu fchlig*-n T.e vielen, denen eine Kambodschas! bei Be-ch«lups und Menhir genügt — habrint tibi! Soll est Tu also aktiv txxTben. fo habe ich nur den einen Aat: habe Glück in bet Wahl Tein« Sandesbrüder Toü ist die Hauptsache. Alle- and« ist rdunbär Hast Tu einmal als Mensch e.nc Po- lUion, in d« Du Dich wvhllühl i dann erfüllt id) Tir ganz von fdbft das Treiber in bet Burschenlchafi mit einen innerlichen Leben Burschen!-ältliche Arbe-.t Kneipsreudigkou. TK-nlur ufto. ufw., alles das ist schön unb gjt und ideal, ab« man darf nicht übertechen, bsft es nur Ior - men Itnb. bte sich für jeden einzelnen mit individuellem Leben «füllen muffen An sich find es Aeuheriichfn'en. was nicht hiirdert dach viele baran allein schon völl.g-c (Genüge finden. Alles in allem ich würde un allgemeinen ■^bem jungen Menschen, bet von Irr S^ulc unb aus den Dorurtrite^ iim besten Snie:. bre ihn hütenden Grzith« komm . unbebingt raten, aUro zu werden. Sie Korpoe:? an (unb amer den Korporationen halte ich Zxc paar allen Burichrnfchast«. weg« ihr« demokratischen Bar- f aff ung für bk wertvoll st rn, wird ihm eine fast unerfetzsiche Schule felbstävbigrr tfriaftrangen. Tenn man ist zu - erftenmai g-zwar.g«. sich r-on Menfch zu Mensch auennanoerzujenen. w fo bdlrr »1 tf> ec bau* Me ^idanxmcn^dnge « *dü6l babtn . t TJorauXfDun4 für bat Qkrftäntnit bet oor« getragenen ist eine gebiegent ® runMage; Mechanik. PhysU unb Them«, reine unb vor allem angeoxinfrtc Matbemalik. soweit sie ;urn Syanbtoerf&b ug M wissenschaftlichen Ingen eurS gehören, muffen fitzen. Hebung in zeichnerischem Verfahren unb im Iadleiwechnen eri eicht ert b.e Arbeit sehr Daneben büden wicht q? HtlfSwissen- schallen eiofffunbe unb Dettedehr Meßtech- nU unb Meßaerätdundr. e icht vernachkäs gl werden. mit Aufsicht aus t<\* praktische fliegen unb die UnpaHunq des Lusllahrzeuges an Ile äußeren unb Betrifbtbe* lagungen. Vvr allem aber muh der Luftsahrlingenieur eine grundsätzliche technische Allge - meinbllbung besitzen, au» drei Gründen zunächst ist LusNadrt kein abgeschlossenes Geb et: sie soll von bem fernen, was verwandle Zweige der Technik treiben unb leisten Ie nach feiner Einstellung unb AusbilLunzsmöalichkeit tmrb habet bec Stubirrmbe Krastsahrtcchnik oder Sch fr bau als Hebergang zu anderen Fweigen treiben mü'sen. Sodann darf bei der heutigen Lage der Lustsahrzeuginbustrie niemand bamit rechnen, nach der Prüfung sogleich sein Brot in seinem Hach zu finden, tat .Um'atteln zu andern Ge- chäftszweigen wird ihm um so mehr erleichtert, e weniger einseitig seine Dortwlbung ist: endlich ehlt e< noch auf sämtlichen Hochschulen an Lehr- räfteu unb Lehrmitteln, eine größere Anzahl vcn Studieren.'en so spesi.sl auszubilden: durch bie Wirtschaftslage nach dem SU ege konnte an einigen Stellen nur fo wenig für die Luftfahrt geschehen, bah die Sllegergnippen al» Zusammenschluß der Studierenden zur Selbsthilfe grf- fen da ist an eine Sonbedachausbilbung gar nicht au denken. Sie ift übrigens, wie vir gezeigt gaben, auch gar nicht zweckmäßig. Zwischen dem technisch allgemein gebildeten Lustsahrtingeni uv unb dem zweiten Produkt deS Lusttahrtunterricht». dem Maschinen- oder Sch ff» bauer mit Lustsahninterefsen unb -kenntnrssen. wirb es allerhand Zwischenstusen geben, hie neuen Prüfungsordnungen lassen ja den Fakultäten wie den Studierenden selbst große Freiheit in der Dahl ihrer Fächer Unb das ist aut so. denn ein junge» Fachgeb.et bas noch keine geschloffen.- Konstruktionslehre hat. auf dem noch, freilich mit besten Erfolgen, getastet und versucht, erprobt unb entwickelt wirb In grundsätzlichen Fragen, das dad sich nicht in einen engen Baum zwängen lassen öiu Sportgerät unb Verkehr »mittel, das ichon in den nächsten Iahren mit einem Aufschwung unb einer Ausbreitung rechnen muß. die vielen heute unmöglich Dodomint, bie man aber aus der b s- herlgen stürmischen Entwicklung ermessen kann, ein so hossnunasvolles Kind der Tschn k fordert schon bald mehr Kopse und Hände, al» es jetzt ernähren kann. Dollen wir also in unserer Friedenswirtschaft nicht bie gleichen Schwier gleiten erleben, die uns seinerzeit im Kriege bei bei Um- ftelluna auf Flugzeugbau hemmten, so müssen wir. mag die Friedensentwicklung auch langsamer und stetiger sein, schon jetzt für die rechte Einstellung der technischen Führer sorgen, also möglichst weite Kreise der Öhitlerenben am Luftfahrt unterricht ttilnebmen lassen. Weniger einaehend. aber darum nicht minder wichtiq und auch für die Universitäten nötig ist eine Einführung In bie Grundlaaen der Luftfahrt für alle Gebildeten, vor allem für die Stutierenden beliebiger Fächer unb Lehrlinge aller Berufe, die fliegen lernen, sodann besonders für dir künftigen Erzieher her Suaenb. Das Luftfahrzeug ist ja ein so treffliches Lehrmittel für Physik unb Lhemie, Mechanik und Geographie weil es D.ssenSstoff bietet und außerdem an sich ben Schüler interessiert: schon deshalb sollte es im Unterricht verwendet werden, ganz abgesehen von den Pslichten. bi: wir alle gegen bas Luftfahrzeug haben Durch einen solchen, vlaiunäfjig abgestuften, kräftig gefbrberten Lustsahrtunterricht für Has Öny Volk tchatfen nxr mehr als her Verbreitung tudördemden Dllsen» und die Vorbereitung technischer' Fortschrittes: wir bereiten dadurch einen Weg zum DiedersutsNeg ein Mittel zur anrrschoftllchei Gesundung. Gerade für unter Land, da» an den Haupt traßen des Suftmecres liegt ist der Luftverkehr eine wirtschattspolinsche Zukun ishoftnung. Gerade untere Luftfahrt bie durch äußere Einflüsse schwer gehemmt ist mub getragen werden vorn Verständnis und Bert rauen be» ganzer. Volkes, wie von der Li bc und Begeisterung unserer Iugend. Denn Helden, der Fügend und der Luftfahrt. gehört btc Fukuidt! Wirtschaft. Äon den Schlachtviehmärtten. Im Gegensatz zur Vorwoche war an ÜWi deutschen Schl ach: vi chmä rkt etz l i den le.,len Tagen her vorigen Doche, m der Haupt'achc veranlaßt durch fen oermehrien Fleischkonsum infolge der erheblich kühleren Ditterung. eine wesentliche GeichällSbelebung in saft allen Gattungen zu verzeichnen, trotzdem sch der Geflügel- und Dild- pictDerbraud) noch deutlicher als in der Doche vorher bemerkbar machte. De Beschickung der Märkte war ungefähr die der Vorwoche, doch Genügten die Iusuhren nicht an allen Platzen der gesteigerten Vachfrage, zumal auch die Gc- schästSlage aus den Fleischg roß Märkten in der letzten Je:t eine bessere geworden ist Besonder» in Schweinen (92 200 gegen 91 700) erwies s.ch der Msirteb als zu klein. Für V in der blieben die Zufuhren mit 20 500 Stück unverändert. Kälber waren etwa» reichlicher (16 500 gegenüber 15 000). Schafe etwas weniger (8800 gegenüber 9500) angeboten Die Preislage gestaltete sich durchweg »u- Äber Sinsen der. wenn auch namhaftere nnen nur bei Schweinen feftzu stellen waren, die um durchschnittlich zwei bis drei "Pfennig anzogen Spezielle Frage fanden beft? Speckfchaoeine und gute Sauen Bei Bindern zeigten die Preise überwiegend Ansätze zu Vesserungen. Ochsen hatten auf zwei bis drei Pfennig höherer ValiS verstärkten Beteln Kalber und Schafe waren bei annehmbarem Ha,zbek im gan- ien gut preishaltend 3» wurden auf beg nachstehenden Märkten für ein Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert 'stinder Kälber Schafe Schweine Berlin iß 60 50 - üb 25-66 60-74 Bremen 26-56 — 42-58 BreSlau 15 — 58 50-80 30-58 Shemnitz 20-62 56-80 55-72 Vortmund 26-63 56-92 35-51 50-66 Dresden 25-64 60-90 35-65 54-70 Dusseldorl 20-63 50-85 - 52-68 Elberfeld 25-63 50-85 -- 55-70 Essen 30-63 35-58 54-67 FrankfurtM 30 64 57 - 82 34-50 55 - 70 Hamburg 16-58 33-90 25-64 48-68 Hannover 20-60 45-88 33-55 50-65 Husum 18-57 — 42-53 — Karlsrubc 18-60 57-82 55-68 Kassel 26-57 45-68 — 54-68 Kiel 20-54 33-34 36-62 42-63 Köln 20-63 57-110 30-55 52-68 Leipzig 23-62 40-88 35-62 50-70 Magdeburg 22-60 35-80 15-52 52-70 Mannheim 15-62 54-80 42-50 54-67 München 24-62 60-88 — 60-68 Stettin 15-57 35-85 20-58 50-66 Stullgar' 15-64 60-83 — 50-71 Stolcfm 18-58 60-80 30-55 60-73 ' Preiserhöhungen in bei Derk» zeugindustrie. In einer kürzlich abgehaltenen Sitzung hat der Deutsche Derizeugbunb beschlossen, e ne vorläufige Preiserhöhung um 5 Prozent vorzunehmen Der Derkzeugbund weift hierbei ausdrücklich darauf hin, daN in einzelnen Gruppen dieser Ausschlag nicht ausreichend sei und daß er sich Vorbehalte, für eine Beiße Port "BertAewger «um höherer- Auttchtag ehrtreten ju lassen • Zahlungseinstellung der ® e • otrbi'ban I in nanau. Di« denerbcbanf tianau hat ihr« Fahlungen «infltfwlil. S- schweben tl«rbanbtungen mit bem Fiei. «iw VerLleichsmög- iichkeit zu finden. Bevor nicht der Ä.-chänsstand oenau iehfltfttüt ist. läßt iid) über dl« AuVicht der Verfahren» nicht» lagen Bet ratziaem unb brionn# nem Verhalten aller Beteiltgien halst dte Vermal - tung. einer befriedigenden uo'ung zu kommen .Frankfurter Börse. Frankfurt a M. 15. Aov Tendenz Süll, doch e was fester — Dir hrut.g. Börsen» situation war gekennzeichnet durch eine außer- ordentlich große Iuruck Haltung aller V-rfenkreis« wohl in erster Oinu vranlaßt durch die inorgtg< Unterbrechung des G k-äft s durch den preußischen Buß» und 'Beltag Dir S im- mung war jedoch allgemein etwas freundlicher. da bet heutig« dabltag. wir man er wartet hatte, infolge der (tarieren B.riing:rung der Termtn-Engagemenis Line kühlbaren Schwierigkeiten bereitete Der Geldmarkt blieb relativ stückig Aach La»-esgeld stellte sich nalur- Ö etwas größere Aa^irage ein. D r £.-rr- • Auftragsmangel ließ jedoch kein größeres Geschäft auskommen, zumal nach der drohende ORciallarbcllerftrtil zur Zurückhaltung mahnte. Man wollte die Entscheidung darüber abatarten. Vie Spekula ticr schritt zu etn'.am Deckungen da immer noch ein ziemlich großes D« couvert bestehen soll. Immerhin gmuglen dies« kleinen Kauf«, um bei der Eng.' btb Marktes durch'chnittlich« KurSdesferungen von 1 bis 3 Prozent herb i ukühren. Einiges 3ntetdk zeigt« sich für Slektrowerte. Dessürel plus 5.5 Prozent. Sr?mens plus 5.25 Prozent. AEG. und Schuckert plus je 2.5 Prozent. 3. ®. Farben konnten 3 Prozent höher eröffnen. Banken blieben vernachlässigt und nut gut behauptet Am Montanmarkt gaben Laurahütt« auf Ae alt'ationen 2 Prozent nach Am heimischen Acnten markt lagen Abiöfungsschuld etwas fester Ausländer still 3m Verlause kam dos Ge'chäft zur fast völligen Stagnation. Die Kurs bröcMtw leicht ab Am Geldmarkt stellte sich Lagesgeld auf 7 Prozent Am D e • visenmarkt war daS Geschäft ftUL Ulan nannte London gegen Kabel mit 4.8140 De Reichsmark stellt« sich gegen Kabel auf 4.1005, gegen London 20 427. Pari» gegen London 124 05, Malland 80.70. Madrid 28 70. 'berltnr. Börse. Berlin. 15. Rov. Im Gogeickatz zum heutigen Vormittagsverkehr irar bi« Tendei'.z zum offiziellen Vör > -g.nn wieder freundlich Das Geschäft u .. jedoch fehr Nein. Iki sich die Spekulation infol;t dar nv g gen Unterbrechung bee Vörsengeschäiies sehr i.irückha'tsnd verbleit Man konnte einige 3nt«re'knfä;tfi-- in sog Aula getoerten. d. h. Papieren mit jetzt dem Kursstände angemessener Drvldcnde. beobachten. Die ersten Dotierungen waren im allgemeinen auf gestriger Schlußba'is gehalten und selten um mehr als 1 Proz verändert. Stark abgeschwächs waren LauroHütte minus 5 Prozent. Spritwerte minus 3 Pro-., rtellftoH Daldhvs intnus 4B Prozem. Sarotti minus 4 Proz., dagegen Schade- ah len plus 5 50 Mk Heimische Anleihen ruhig, Ausländer grichästslos. Lrotz des heutigen Zahltrges war dte Anspannung am Geldmärkte nur unbederitend Lagesgcld 5,50 bifl 7 Prozent MonatSgelb 8 bi- 9,5 Prozent, Warenwechsel 7.25 Proz. Vach den ersten Kurien wurde die Tendenz etwas fefter, besonders Siemens, bei denen sich b.e Hoffnungen aus eine 12proz. Dividende ech elteni hatten größeres Geschäft und regten die übrigen Elektrowerte an. Spater stagnierte daS Geschäst und die Kur'« blieben auf dein Ansangsniveau gehaltei. Schultheis bröckelten weiter ab. da di« angeblich gegen das Vorjahr unverändert gebb 'b?ne dies layrige Dividende verstimmte. ti-rantfurtvi ^etrcilcHrfc. Frankfurt 15 Ure. Weizen wurde beult um 0.25 Mk höher notiert bereits im ?rr. laufe der gestrigen Börse gingen die Preite i Pie Höhe und nachbörslich wurden 36 Mk be= ibh_ VetonterS gute Qualitäten wurden zu Ueber- •reifen verkauft Voggrni-.ehl wird von der Atoeiten Hand weniger angeboten und bement- prechend ist b « Votierung heut« erhöht Word«- Die Gesarnnnarillage ist in dieser BoK etwas treundlicher Es wurden notiert: W.'tzen, 1. üual 26 Mk.. 2. Qua! 24 50 bis 24.75 5>etterauet, geri igrre Vefcha f.nheit 22 50 bU 2X50. K t ^e: • int) 25 52. Sommergerste s ür B-aap-ede) 265S bis 28. Hrier rinl ) 23 bis 24 25 Mais tgert" 10 25 bis 1050 Weizenmehl uni Spezial 0i 37 50 bi» 33 15 Xog.^nm.'bl 34 75 bis 35 V Wevzenklme 13.25 Koggenkleie 14,25 bis UM Franksurtrr ÄarloiifImertt liPö Frankfurt ». M 14. 3t»». The no*n len Preu, lind (8rüi0Mnöd»pr«|e für je SO 2ramm. Frachtparitai Aranktutt rfl. bei Ittagpr fiufl. Jnduiirw hiesiger istegenh V*x «ark nx » schoiige. weißfleischige hiellgcr itzegenü 2.AO Dian 'berliner .otiilienotrk. Berlin, 14 Koo Ee notierten nait. Ml bl» 244 Pewmtxr 27450 bi» 273>>, Sian 276.25 bi» 276. Mai 27V bi» 278 (fest), dogger, märkijcher 241 bi» 245, Peumber 255 btt 253,7' Marz die 25850. Ma, 263 bi» J<3 Cut Sommergerste 220 bi» 863; Hafer martiichti, >i bis 2lo (rein Dezember 2225<‘ Marz 220 nch. Mai». La Plata. 194 bis 195 (behauptet). *ai, 340 bi» 845 (stetig), (100 tilogremm): Reizen nchi 31,25 bi» 3450 ('«fier), Noggemnehl 32JO bi» lt (fester); tiiiynflei, 1450 bh- 14.75 (bshaapteg. .stuaaenkleie 1450 bi» 14.75 (brboupwi): Biflaru erbhn 52 bl» 57. kleine Erbsen 32 bi» ti; Rulle erbk-n 22 bis 24. Petusch^n 11 bi» 22; «ckertzehne 22 bi» 28; Dicken 22 bi» 24; Lupinen blau 18.1 bi» 1450. Lupinen gelb 14,75 bi» 15.25. Kap» suchen 15.90 bi» 16.20; Leinkuchen 22.30 bi» 22.4* Trockenlchniyel 10.70 bi» 10.80. Sovaschrot >i Ni 20.30; start2" Hemd -sudck« Lauw ich » chu'fa TumJiWtl • WerbNimrto vi. > o » All» fxuildx vkmiuI i> flUrwi t t*dntwn 17» Tatn-r- 14 11 15 II 14 11 5. 11. A. «4 « /■tromann ttkhr. Viotrungtn L chi und .'traft . . .leiten .4 *ui(I aumt Wei - tfld r Unirm 6amb uicti Öert» 9td«in »Utir cffllf. tfl«hr - . . e41... 14M.fr IM.4 118.5 ■41,1 IM JjO.ä IW. 75 IJ8.S I5O.S 112 847 13771 HO 5 ti5,h T44.A5 ISO 176 177.k II*.25 l.iC. • IKJ.5 IM 5 113.75 112.13 <55 5 136.: M* 13» bb 11* 14». S IMS IM 150.15 14» IKu»ni>-de tirawHtelkn iu •HtKin-iabl • ?> UclllDftn . a I» «.\-fhxKrf Solide,fnntz it - - 5- st 8 ! 1 ' ä 1 1 1 l eeü VL. HM 154 1*0. 148,44 157.1 14* 156.1 »r II».5 114,71 130.75 IM. 74 134.4 1*1.15 |<; H7.5 117.5 1»* 13 lll.l I1> 137 1I* 118.25 |M,5 l8ü M.4 ».1 n n.» IM* 4 lllfjt IU.5 143 >00.75 । |*>.3 8.14 M IM l4. >57.25 115 II* 211,4 gtei» «nilOti olvlchmid: . . . 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