Nr. 292 (Erft« Blatt 177. Jahrgang Mittwoch, 14. Dezember (927 tr|*eiei lagli*.axfrri Scwntaq» rhtrruq» nrr 5#tmai ib BtlL Dl« S*014 7 ÄrtdHBarb *xb » Rrt*»»'r**ki I*» I'Aq«» lob", cu* b«« $tinmttRjclnCTllii*^cTn Mol«« Al, 54 anA 112 le^rtti fit thoAma*- d*t** tieite. P»llt«»plr**,4, Vtogoortonti 20* »»Ar. II betret ebtrer Dt JneAr TPilb Cange. DcranteoHh* |ür Pelmb Dr J-r Wilb Lange. ftr 3*eilru* Dt ß Thgriot; für tw* Übrig»* Tctl Eeift BluB'ch«,*. (Ar Ae* Hn« pigtntetl Run fylwicnn. l&mtIM) iw Gletzen tm. Das Reb auf 20 Wart kl iten. bie Befordung». Ikrroaltungereform jm Hrid) unb Zu Punkt 3: In brn Cänbern bcitlidKs unb grmrinfames vor« Dfnbft wird Boa frtnrr Seite fbnnte auch brr begrinbet« werbe. 3bu._______ sehr bedauerlich, bah auch weise da« Gefchr-i niumachl _ erhöhung werbe durch eine allgemeine Teuerung wieder wettg macht werden. Dietrich-Baden (Dem.) hält «S für ' di« "Beamten teil- von brr JloftDOibigfrit wirtschas |d)lufk» jn Zweckocrvänden unb bebt hervor, bah b 11 Brrroaltungsorqaniiation br n Dievenvaltungsresomiwild mAngnff genommen Vas Programm der Länderkonferenz. Bedürsnlssen ber Wirtschaft anzo- passen Ist. Schliefzltch er.:';äll bir Schrift br» Reichskanzler!, auch rincn Hinweis aus ba» L n klavenprodlem anb aus eine verbesserte Grenzziehung unter bm Cäntrrn. Jür jeden Punkt sinb Rrfrrrnlrn unb ftorrrk- rrntrn brflrUL So sind zu Punkt 1: „Brrönbmrag br«. verhöltnisk» zwischen Reich unb Cänbrm" ber Hamburger Bürgrrmri'trr Dr. Petersen unb brr württembergische Stnatstninister unb SUialspräfi- bmt Bajlllf um Uebrrnohme brr houplrrirrate grbrftn. Ferner würbe an bir ITliniftrrpräfibrnten von Preußen unb Bayern. Braun unb ftrlb. ba-, Ersuchen gerichtet, bir Korreferate zu halten. Vie Zustimmung ber ei ngr laben en Bliniflrr ist zu erwarten. Zestiqung der Reichsregierung. Reformvorschläge des Abgeordneten von Kardorsf. Eigene Drahrmetbung de» „(Ürfemer Anzeiger»^ Berlin, 14 Dez De 2dee ift n chr neu aber Tie rauch: immer wieder in der Diskussion auf und der Ab eord eie vRardorss ha: sie etz: in einer Rede vor dem "Berliner An- wa Sverein D el«: einmal vor^esührt: die R.ichS- tegierung dürfe nur von einer Zweidrittelmehrheit des Reichstages gestürzt werden. Das bedeutet bei den 493 Vorwurf einer Verschwendung zum Schaden der Reparatlonspslicht erhoben werden. Immerhin war brr Aullchuß darin einig, dah Im elf--- drutfchen Jnlrrrfk sparsame Wlrl|< notwmdiq sei. vor allem In ber Verwaltung. DU verwattungirrsorm muh sich erstrecken auch aus die Reich»vetrlebe. Berlin. 14. Dez. (Brlu.-Irt) Ber Einladung, dir brr Reichekan zier Br. IN a rr an bir INI- nlsterpräsidentrn brr Cflnber zu brr Januar- konserrnz über Brnualtungtreform grrichtet hat. unb die bm Cänbrroertretern vorarstem wgmangm Ist, hat brr Reichskanzler eine umfangreiche «rläute- ung beigriügi, die sich aus alle drei Punkte bet lagrworbnung bezieht. Zu Punkt 1 belast sich da, Schreiben mit oer- sastungsrcchtlichen Jragen, ber ZuflLnblakelt unb Mufgobenoerlellung zwischen Reich unb Cändern. Aus die Tlotwcnbiateii einer Aenderung ber oerfafsungsrechllichcn Bestimmungen In dm Beziehungen zwischen Reich unb Cänbern unter sich wirb hlngemiefen. In bleiern Zusammenhang beutel ber Kanzler aus bie finanziellen Schwierigkellen einzelner Cäiber hin. bie ohne burchgreisende Maßnahmen kaum behoben roerbm können. Allerbing» soll „blc historische eigmart im Rahmen ber Möglichkeit gewahrt werben." Zu Punkt 2: ..Mahnahmen zur Gewährleistung sparsamster Finanzpolitik" nennt brr Re chrkanzler Gesetze^ ober Verwaltung-- mahnahmen. bie sich gegen rin Aebrrmah laufmber. besonders aber auch einmaliger ouhrrordmtlichrr Ausgaben richten sollen. Bir Stellung de» Zlnanzmlnlster» Im Minisierkollegium unb bie SkUung ber Regierung gegenüber dem Parlament in tiusgabelragm wirb untersucht. Ber Reichskanzler hält es für aolrornbig, zu prüfen, ob nicht burd> qesetllichr Binbungen grunbsätzlicher Art eine Einschränkung ber Ausgaben erzielt werden kann. Dabei ist wohl an ein Vetorecht bet Zlnanzmlntster» gedacht, bat nur durch eine qualifizierte parlammtsmrhrhrit beseitigt werden kann. demokraten und Demokraten mitverantwortlich leien. Ruf lange Reben mühten die Regierungsparteien txrAid):«n. weil ihnen daran lug«, den "Beamten recht schnell die nötige Aufbesserung zu gewähren. Abg Seppel (Son.» erklärt, die jetzige Eile der Regierungsparteien stehe nicht im ®m- flang mit der langen "Berlchleppung der Bcfol- dungSerhöhung. Der angeblich soziale Deist der Doriage werd« dadurch gekennz ichnet. dah darnach der Rapi'än zur See monatlich 307,50 Wart mehr erhül:. wahrend den Schützen und Gefreiten monatlich 2 biS 4 Wart abgezogen werben. tHörl. hört!) Der ZentrumSabgeordnet? Sleaer- wald habe in seiner scharfen Äritif der Vorlage die schlechte Vorbereitung deS SntwurfS gcrugk vielleicht liege baS daran, dah der Onttmirl in Warten bad entstand, wo viele natürliche Störungen vorkamen (Heiterkeit.) Diese Bdoibung»- ordnung, sei ein Daniergefchenk für die "Beamim. weniger in finanzieller als tn ideeller Hinsicht, weil den unteren und mittleren "Besoldungsgruppen damit die Aufstiegsmöglichkeit genommen Sic WflenatifjnOung in Jlietf enburg. Schwerin. 13. Dez. '"DB.) 3m Landtage von Mecklenburg-Schwerin wurde der Ver- gleichSvorfchlog Zwilchen der Mecklenburg: chen Regierung unb dem ehemaligen groh- herzoglichen Hauie mit allen gegen zwe^ kom- murist.-che enrrmen angenommen. Der Fi- r.anzminifter te'.ltr mit. dah die 4 W. Ilion en Mark, zur 2lb? nbuna deS ehemaligen arofcherzog- lichen Hau cS beschaf't werben mühten, durch Entgegcnlommen deS LeichSfinanzmtnisteriumS Sitzen im augenblicklichen Parlament, bah «dt mit rund 328 Stimmen eine "Regierung gestürzt werden kann. Dcwih wäre damit bei der augenblicklichen Gröhe der Parteien keine imstande, allein die nötig« Zweidrittelmehrheit unmöglich zu machen, wenn He selbst tn ber "Regierung ist. aber bie GZahr einer allzu einseitigen Dikta- t u r einer Grupp« über baS ganz« Parlament erscheint unS doch gegeben unb nicht ganz unbedenklich. Unb Io verständlich der Rarbor1Hd)c Wunsch nach einer gröhtmöglichen 6 t o b i 11 - tät ber beutschen Regierung ist. ben wohl alle Parteien teilen, mifc bem rein rechnerischen Vorschlag der , weidritielmehrheit läht sich eine solch ungeheure politische Frage wohl kaum losen. "Auch ber andere Vorschlag deS ÄI geordneten von Aardorss. die Stellung deS AelchSpra- I ident en gegenüber dem Parlamente zu stärken. bedarf 'ehr gründlicher Grwägungen er Gegner einer Befotbung^oerbefierung. walle -hr aber nur in Berbinbunp mit einer Lerwaltungsreform wftimmen. Ab^ Dr Frick (Ra:l.-Svz. - erkennt an. bast bie Vorlage manche Beiten orangen bringe. Sie enthalte aber viele UngercdXigfrten. bie beseitigt werden mühten. Mit ben hohen Mi- Anttäge zur SesoldungSresorm. Die Äcidfbarbriier — Vehordenaddau Berlin. 14. Dez ^VDZ.1 Die Regierungsparteien haben im Reichstage zur Beratung deS BefoldungSgefetzeS eine Entfchlicstung eingebracht, den A r o eitern ber RelchSbebörben und RetchSbetriebe Im Wege freier Vereinbarung unter arunblätzlicher Au lechtertzaltung deS beftehenden DarifveNrageS der Wirtschaftslage in den einzelnen Orten ange» paßte Zulagen zu gewähren unb aul bie RetchSpost und ReichSbahngefelllchaft Im gleichen Sinne einzuwirken. 3n einer weiteren Gntlchllehung fordern Me Regierungsparteien bafbmvilichst einen Geletz- cnttDud, der eine Beseitigung ber im Reiche entbehrlichen Beborden unb eine entlprechende Zusammenlegung vor- sieht. In erster Linie sollen bie kleinen Finanz- ämter, Obervostdirektionen. "BerforgungMmtcr usw. aufgehoben werden. Ferner verlangt die Entschliehung eine Neuverteilung berBe- börbenaufgaben zwecks schrittweiser Ersparnis von Beamten. Die Bestimmungen über die Genehmigung von Nebenbeschäf - t t g u n g von Beamten sollen durchgesührt, in6- bcfontxrc die Vermittlung von Waren während der Dienststunben und in Dienfträumen unterlagt werden. Aus bie Länder soll tm gleichen Sinnt eingewirkt werden. Abg. Bender (Soz.l erhärt: Drei Jahr« lang teilen die Regierungsparteien bie Beamten auf die OtbalttoerbcHerung warten lasten, obwohl da» Seich zeitweise im Gelbe schwamm und bie 'Regie- ring ben Rubrinbuflriellen da» 700-TOiUionenae- Itzenk mach,.' Srft jetzt kurz vor den Neuwahlen timen bw Repieruna-parteien mit der Bclolbungs- torlage. Bie Gehälter der unteren Beern ten seien auch nach ber Besoldungevoriage viel au niedrig Unter keinen Umständen dürfe man cber nach der Neuregelung die Lohne ber Reich»- , nd 6taot»arbelter auf bem bi-herigen viel niedrigen Stand lasten. Der Tlimfter bab# eine cHgemeine Lohnerhöhung abgclebnt. weil die gel- trnbe tarifliche Regelung noch bi» zum 31. Marz Luft. Dabei wäre e» ein Leichte», durch eine neue Vereinbar' ng dem Rotflonb der Reichearbeiter e.dtzu- Mkn. Die ungenügenden örtlichen Zulagen leien feine Lösung der Frage Der Rebner beantragt Aus- kfierung der Neichearbeit/fiöhne und Ati»zahlung einer v e i d i l s e noch vor Deihnachten. Bbti. Laverrenz >Dn I Wir tegrufm «S haft mit der Vorlage ein al.'eS der Beamtenschaft «geben«4 Versprechen eingelöst wird. Darin erblicken wir eine StaatSnotwend kett Au' blc >en Ländern und Gemeinden auS ber "Heuorb- -ung erwachsenden Berpflidtitunqen ist im vorläufigen Finanzausgleich Rückiicht genommen Dorden. Die grosten auf dem Reiche rubenpen Saften machen eS notwendig, m den Ausgaben äußerste Sparsamkeit zu üben und sie >cr rragfähigke t der Wirtschaft anzupaftc-n. rrotz der dadurch gebotenen Zurückhaltung ist kS unS gelungen, manche Verbe ferungen über lie Vorlage tzinauS zu erreichen. Wir bedauern, "ast es ange ichtS der ungünft gen Ainan.Aiagc licht durchzu e en war. dast bie Pensionäre iach den gleichen Grund'änea bebanbclt werben pie die Im Dienst bcstndl chen Beamten. Um o schärfer bekämp'en wir jeden Versuch, wohl- -rworbei e Beamtenrechte zu schmälern. D:e Io- tialdemokrat fche Anregung einer ZwangSpenf o- aienmg aller über €0 Jahre alten Beamten ehnen wir ab. IBir fordern eine Zusammensastung be» Be börbenanfbaur» onb in Verbindung mit der Berrocltungerrfonn eine burdygreifenbe Ber- faftangerrform. Vg. Morath 'D Vp > Mit der Vorlage werde nachgeho.t waS bre Zahrc imb län- «tr versäumt wurde. Die fch'.echtc gi-anz- läge habe eS lei'er nicht erlaubt, alle bere4)titx>en Dünsche zu erfüllen. Sine erfreuliche Berbefk- tibueLIen Zula - en durch weitere Belolbungs- rruppen. D'c A.igr.f e ter Oppv'.tr>nSparleien feien unverstänN ch an ^s.chts der Larfache hast lie Be'eldungsordnung in engem Zusammenhang mit ber preuhi' chen Regierung aufgenellt worben sei, für bie Sozial- Die Besoldungsvorlage erneut vor dem Reichstag Schwierigkeiten innerhalb des Zentrums, der Bayrischen Dolkspartei und der Wirtschastspartei. Berlin. 11 Dez Auf ber LageSorbnung tzeht bi« zweite Beratung beS BesolbungSgefetz- ■nrtpurl» Abg Steinkops (Svz.) erstattete ben "Be- »utf über bie Verhandlungen bei HauSbakt - »1114,.. re rr l da l ür den ufb U de : « e Befolbung»., > . grunblätzlich da» beilelxn.e 3tiolbung»lvlicni von 1020 zugrunde zu legen, wurde abgelehnt Aenderungen in dem in der Regierungsvorlage enthaltenen Gruppenaufbau find nur insofern oorgenommen worden, als an die Stelle von penfionSfähigen Zulagen für grobe Gruppen von Beamten eine BesörderungS- gruppe gesetzt wurde. Obwohl die BefoldungS- sebnuna tm Reiche unb In Preutzen in den Wichtigsten Bestimmungen überein st Immen verlangt der Kanzler ein ein- rqrben. Er spricht ttichen Zusammcrn- |»file. so haben fich doch verschiedene Unterschiede herauSaestellt. Beim WohnungS- gelbzufchub hat Preußen bie Besttmn ung. daß lebige Beamte nach Vollendung be« 45. Lebensjahres den vollen Wohnungsgelbzuschuß hrer BesolbungSgruppe erhalten, nicht übernom- ~ ch hat blc Kinberzuf chläge cslgesetzt Preubcn hat bie Älnber- zulage für die ersten beiden Xinber auf je 20 Wk.. fir da« dritte und vierte Rind auf je 25 Mark unb für jedes weitere Äinb auf je 30 Mark festgesetzt. Während tm Reich bie W a r t e g e l b- empsänger vom 1. Oktober 1027 in blc neue BesolbungSordnung eingestuft werben sollen,will Rreußen ihnen bie für blc Pensionäre vorge- henen prozentualen Zuschläge gewähren. HI» zweiter Berichterstatter de» -auehaltaau»- schuste» »eist «ba Dr. Qua atz (Dntl.j auf die ! chwer« Belastung der ksteich»ftnanzen d irch die Bsparationsoerpslichtungen hin. Der Au»- schuß habe sich eingehend mit der Finanzlage de» Reiche» beschäftigt und dabei auch geprüft, ob der Seewurf einer verschwenderischen Wirtschaft Im 5wcm berechtigt sei. Dabei fei seftzustellen, daß tztese angeblich« innere Verschwendung mit der Re- Pirattoneinst nicht» zu tun hat, denn da» Geld leibt i m Lande, auch wenn e» falsch ocr- en nifterpensionen mülle aufgeräumt werden, vor allem mit dem Untug, daß pensionierte Minister neben ihrer Pension noch Abgevrd- nctcnbläten beziehen. Abg Dr Best (B611) bemängelt bk Ge- haltSregelung beim Reichsgericht. Dem ReichSgerlchtSpräsibenten we.be daS Gehalt um 4 Prozent gekürzt, während bie Miniftergehälter erhöht würden, bie Rbgeorbnelenblälcn dürften nicht in bem gleichen Verhältnis wie bie Miniftergehälter erhöht werden. Der Rebner wendet sich gegen die Benachteiligung der RuhestandSbeamten in der VesoldungS- Neuregelung. Abg. "Bauet (Bahr. V.) erklärt, die finan- gieHen Wirkungen der Vorlage würben hart an die Grenze deS Tragbaren gehen. Gin Teil der Fraktion werbe ber Vorlage nicht voll zu- ftinrmen können, weil ihm die finanziellen Wir- kimgen der Vorlage mit der wirtfchattlichen Lage ber Länder und Gemeinden nicht vereinbar erscheinen. Tie Mehrheit ber Fraktion werde die Vorlege annehmen unter der Voraussetzung, daß dl« Beamten nunmehr auch ber Beilage von Handel unb Gewerbe mehr Rechnung tragen durch Sinstellung ihrer wirtschaftlichen Selbstversorgung und ihrer nebenberuflichen Tätigkeit. Rach weiterer AuS'prache wer- den die AenderungSanträge ber Oppositionsparteien abgelehnt. Die Vorlage wird biS zum Paragraph 14 in der AuSfchußfaffung angenommen. Weiterberatung Mittwoch. izfteitoditllt »erben find. TBawn M* Cwnrnt. btt Im QInfetl f mtgt beschafft werben lall, lurüdgeyi^ü werden auch, steht zur ZrU noch nicht ML Die Weihnachlsbeihilfe für Zentner. Annahme im Vleichdiagüaudschuft Berlin 14 Dez. lVDZ-s Der Sozial- politische Au-schuß de» Reich-tage« hatte sich mit einem Antrag des Abg. öeinert (Irahio,«- los- auf Wechnachtsbechllie für Kleinrentner zu befallen: dieser Antrag hatte entsprechende An- trüge de» Zentrum«. der Sozialdemokraten und der Kommunisten für die Sozialrentner urb »r- werbslosen aufgelöst. Aeich-stnaazmintster Dr. Köhler erklärte: Da« A.ich-kabtnett hat in ferner gestrigen Aablnett-Ssiyuna die Angelegenheit eingehend geprüft und mich zu der Erklärung et- mucbiifll. das, die Regierung bereit »st. zu Lasten de- Slat« von 1927 einen Betrag von Höch st en« 25 Millionen Reichsmark für die bezeichneten Zwecke Aur Beringung zu stellen Hierüber hinau-zugehen. sei angel.ch:s der Desamtlage unmöglich Die Prüfung der Drat-lagc durch da« Kao.nctt war außerordentlich eingehend, denn es handelt sich bei den Anträgen um Ausgaben, die i m Etat ursprünglich nicht vorgesehen waren. Ich muh sehen. In dem In den nächsten Wochen aus- zustellend.n R^chiragSetat diele Summe unter- zubringcn. lieber den Betrag hinauSzugehen. ist da- Kabinett unter keinen Urnstä nden in der Lage, nicht etwa au« mangelndem sozialen Gefühl heraus, sondern au« Mangel an Mitteln. Angenommen wurde folgender Zentrum »antrag .Der von der ReichSregie- rung zur Verfügung gestellte Betrag von 25 Millionen ist wie folgt zu verteilen: Al« einmalige Rotstandsmav- nähme zugunsten der Sozialrentner. Kleinrentner und langfristigen Srwerb-losen ist zu gewähren 1. für Empfänger von Invaliden-. Witwen- und Witwerrente je 9 Mark, für Empfänger non Waisenrente je 3 Mark. 2. für HauptunterltützungSempfänger in der Kleinrentnerfürforge je 9 Mark, für Zusaftunterftühung-empfängcr (Ehegatte. Kinder) je 3 Mark. . _ 3. für HauptunterltühungSempfänger in der Krisenfür sorge je 9 Mark, für Zuschlag«- unterstützungLeinpfänger je 3 Mark Die Reichs- Versicherungsanstalt für Angestellte ist Vorbehalt- lid) einer nachträglichen gesetzlichen Genehmigung zu ermächtigen, den Empfängern von Ruhegeld. Witwen- und Waisengcld eine entsprechende Rot- rnaßnahme au« den Mitteln der Anstalt zu ge- wüvren. Angenommen wurde gleichfall« ein sozialdemokratischer Zufatzantrag. diese einmalige Rot- standSmahnabme auch den unterstützten ehemaligen R e i ch S a r b e t e r n und Reichöange- stellten und den Kindern der Invaliden- r e n t n e r zu gewähren. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit Eigene Drahtmeldung de« ..Gießener Anzeiger«". Berlin. 14. Dez Die Arb ««loiigkeit in Deutschland ist In den letzten Wochen wieder Im Steigen begriffen. Damit hat die bi« zum 15. Oktober anhaltende B ss.rung auf dem Arbeitsmarkte eine Unterbrechung erfahren, die für längere Zeit anfo ilt m dürst \ da in jed m W.nter eine s a i f o n m ü s, I g e Verschlechterung de« Arbei «marftc« einzutreten psl gt ®« bleibt nur au untersuchen, ob die Verschlechterung de« Arbeit «markte« allein saisonbedingt ist oder ob darüber hinau« eine absolute Verschlech- l"i' r iciltnifle etnq treten ift Für die Beantwortung dieser Ftnig? ift da« Tempo Im Steigen der Arb itSlosenzifser. di« am 15. Oktober d. 3. zum erstenmal eine Erhöhung aufwie«. von ausschlaggebender Bedeutung Infolge der verspäteten Einbringung der Ernte und der dadurch hervorgerufenen Verzögerung der Feldbestellunggarbeiten in der Landwirtschaft sind die in der Landwirtschaft tätigen Arbeitskräfte in t> efem Jahre später ausgeschieden, al« e« in normalen Jahren Stein pfleat. Unbead)t:t dieser Wirkung auf den rbdt«numl muh jedoch bi« Tempo Beunruhigung Hervorrufen, denn die Zahl der Haupt- unterstüdungSempfänger ist in 14 Tagen um rund 210000 auf 6*000. d h. um 53.2 Proz. gestiegen. Ausfällig unter den Arbeitsuchenden ist die Zahl der au# dem Baugewerbe kommenden P.'rlonen. die trotz der Baufähigk.it de« Wetter« eine erb.-blidx Zunahme aufzuweisen hat. Hier liegt also, mit anderen Worten, dio» feuige Seite der V rfchl chlerung de# Arbeit«- markte«, die nicht saisonbedingt ift, sondern sich wohl vornehmlich au« den für den Baumarkt gegentvärügen ungünstigen De rhält- nisfen am Kapitalmarkt herieitc-t. Auch im Bergbau ist eine Zunahme b*r Arb.it«» toflgkeit feft Mitteilen. W nn wir auch nicht au« bieten B.rdältnissen unmittelbare Schiütfe auf Ne Konjuns urlage zi.h.m tooll.m. so must doch betont ir -*'•11 dih di? T ittach- d.-s Zugrngc« an Ard. i eins 'n. nicht nur von d?n sog Austen- arl item in ben C ii’o.ib?ruf n. doch zu b d^'nken gibt Auch Ne Einschränkung der Aus- träge feiten« brr öffentlichen Hand v ib h I r anb br her Le ung g'gm ~ u u) f • Wirt chaNspanel enb- "XX ' * *8 Tluschwst. S her ^frhnnbiunnce > ’tt >«- k -n ' r r V inbd-e-.tw ' .. i ’ ’ *mbi en) machte m • i n H ollen Mittel» ' i‘* *Q -tnnd der An- t < l di 3« I ch noch im - ' - -c.l i- u<«: st ine U i a i y u r g • •»' ik *iaat erhalt t !>,‘i t Ob, l'n.’.cn Oie Regierungsbildung in Hessen. Innenministerium und ^chnlfrage. — Meinungsoerschiedenhesten zwischen Zentrum und (Sozialdemokraten (Don unserer Darmstädter Redatticm.) Darmstadt. 14. De» In Bensheim an der Bergft.ahe hat am Soant ag eine Beiprschung von sozialdemokratischen PaneMmktioaä e, teil- gefunden, in der folgende Ent'chlietzung einstimmig angenommen wurde .Die Funktionärkon^e- renz de« Agitation«bezirk« DormS-Heppen- beirn-BenSheim der SozialdeMokratischen Partei lieht in der Bctcilianng der Sozialtemokcat « an brr Regierung In Hessen nur dann eine positive Ausgabe, wenn die Basi« der Partei in der Regierung breit genug ift, um eine befriedigende Auswirkung in der Reg e- rung zu gewährleisten. Dec Vo ; erscheint nur gegeben, wenn die Sozialdemokratie durch die Besetzung de« Innenministerium« die Möglichkeit erhält, bie groben noch au erfüllenden Aufgaben auf dem (Btbiete der Verwa ltuna in Ae fen im Seifte der modernen demokratischen Entwicklung zu l-scm. Die Konferenz erwartet von der sozialdemokratischen Landtag«fraktion. dah sie bei den Vereinbarungen über die au bildende Regierung unerschütterlich an der bauernden Erhaltung der Simultanschule in Helsen nach dem Voraang der Regie ung Ulrich feftbäü und sic- an keiner RegierungS'oalUton beteiligt, die eine Gefährdung der D.-undlagen drr hexischen Lirnulranschule zugunsten der Konse'fionS- schule bedeutet." In einem Bericht be« .HessifchenVolkS- freund«' über diese Besprechung heiht e«: Mit Entrüstuna wurde der Bedanke zurückgewiesen. durch Konzessionen in der Schulsrage bie Zustimmung de« Zentrum« zur Besetzung de« Innenministerium« durch einen Sozialdemokrat en zu erlauben .. E« wurde ganz klar bet Gedanke a»«gesprochen, daß die Soziakoemokratie. wenn keine Einigung mit dem Zentrum auf der Grundlage der sozialdemokratischen Forderungen zustande komme mit anderenParteirn de« ML Landtag« in Verhandlungen über die Regi.rungsbiIduna ein treten miffc. wo.zn bet bekannte Beicht uft de« LandeSau.lchnste« der Partei durchaus die Möglichkeit bietet. Da« .M ainzet Journal" kündigt in einem Artikel an. daft Da« Zentrum, wenn bie Sozialdemokratie auf bet Forderung beharre, da« Innenministerium nur :urch c.n.n Lvz.aldem sich au« bet Regierung zurückziehe Der .Hessische Volk« rcund" bemerkt dazu, e« würbe der Sozialdemokratischen Partei viel leichter fallen, in den Kreisen Ihrer Mitglieder und Wähler Verständni« etwa sür Konzessionen auf steuerlichem Gebiet an die Landwirtschaft zu finden. aU für Konzessionen auf kulturellem Gebiet an da« Zentrum. .Wenn die Absichten de« Zentrum« dahin gehen, derartige Konzessionen von der Sozialdemokratie zu erreichen. bann wird e« sich untere« ErachtenS d ar aus einrichten müssen, sich nicht in einer Regierung gemeinsam mit der Sozialdemokratie zu finden." Wie da« .Mainzer Journal* zu melden weih, ist die Sozialdemokratische Partei an die Deutsche Volk«partei heran- getreten, um mit ihr über die Regierung«- oildung zu verhandeln Dreizhaufen und GellerShausen Dem zu gründenden Zweckverband verbleiben 18003 Hektar Wald und einige Domänen. An dein Reingewinn au« Bad Wilbungen soll bet Zweckverband mit 25 Prozent beteiligt sein, erhält aber in den ersten fünf Jahren mindesten« 75 000 Mark. Der Zweckverband wird also Traget be« waIberischen Dermalen« und soll vor allem dazu bienen, bie erhöhten Steuern auszubrinaen. Preuhen wird bie forstliche Verwaltung gegen die bisherigen Besor- ftung«toften übernehmen. Da« Arolsensche Gymnasium wird ftaa lid). Die Wilbun - ßer Realschule wird auÄgeba ;t. P euhen übernimmt sämtliche waldeckschen Beamten. Die Landwirtschaftskammer wirb aufgelöst, bie LanbwirtschastSschulen aber bleiben nicht nur bestehen, sondern werden durch eine landwirtschaftliche Mittelschule in Arolsen vermehrt. Die StudentenauSschreitungen in Siebenbürgen. Strafmatznahnttn brr rumänischcn Rrgirrung. Bukarest. 13. Dez. (WB.) Der Minister r a I veröffentlicht ein Kommunique, In dem er au den Ausschreitungen der Studenten in Drvvwardein und Klaufenburg Stellung nimmt. In dem Kommunique heiht e«: Die im Zusammenhang mit den Vorkommnissen beim allgemeinen ötubententaa In Grohwardetn angestellten Erhebungen haben ergeben, daß bie» Verwaltungsorgane der P ollzei sich von Ruhestörunaen haben überraschen lassen. Die Regierung hat beschlossen, den DepartementS- präfekten und die Polizeipräsekten von Groh- Wardein und Klaufenburg abzuberufen. Da« Verhalten bet Gerichtsbehörden, der anderen Zivilbehörden und der Militärbebörden wird noch untersucht. Zunächst werden al« Urheber der Unruhen vor da« Gericht gestellt toerb~n: 21 Studenten und 28 sonstige Beteiligte au« Grvhwardein meßen S a ch b e schädigung und Störung der öffentlichen Ordnung. 44 Studenten und 9 sonstige Beteiligte au« Klaufenburg wegen der gleichen Straftaten. 11 Studenten au« Bukarest wegen Sachbeschädigungen und Plünderungen. die in Klausenburg und Groftvardein begangen wurden. Eine Reihe weiterer Studenten bleiben in Haft. Sie alle werden von dem Kriegsgericht In Klaufenburg und Bukarest abgcurtctlt werden Die Regierung bewilligte einen Kredit In Höhe von fünf Millionen für Wiederinstandsetzung der beschädigten Synagogen. — Zum Zeichen bc« Proteste« erklärte der Verband der chriftlirhen ©tuNnten einen 24stündi„en Universität« streik und lud alle rumänischen Studenten ein sich der Bewegung anzuschlieften. Per Streik miftglückte Die Vorlesungen fanden wie gewöhnlich statt. Gestern abend mihbanbcltcn drei rumänische Stu- beuten zwei italienische Staat«angehörige. die sie für Juden hielten. Die Täter wurden verhaftet. Der Versaffungskonfliki von Oklahoma. Tie Anklageschrift de« Unterbautet. Oklahoma City, 13. Dez. (Dv.) Die Mitglieder be# Unterbaute» bc» Staate» Dtlaboma hielten gestern in einem Hotel eine ktzebeimfitzung ab. in der |w die Ä n k I a ge f ch r, f t gegen den Gouverneur, sowie gegen den Oberrichter vom Obersten Äaat»gericht»hot und gegen den Präsiden« ten de» staatlichen Ackerbauamte» genehmigten. Der Gouverneur roirb u. a. beschuldigt, datz er angeblich bie Zivtlaewalt durch bie miluäii che ersetzte, um durch diesen Versuch dem Anklageverfabren zu- vorzukommen. Er habe einen Beamten ernannt, der sich be« Bankraube« schuldig gemacht habe, und auf helfen Kopf her Staat Sera« eine Belohnung auö'etzte Der Gouverneur habe ferner Gehatt«au«zahlUngen an u n re chtmähige Beamte sich einer Verschwörung mit 'einer Pnvat'ekre- tärin und einer anderen, nicht genannten Perlon schuldig gemacht Auch gegen andere Regie- rungtzmitglteder werden üdnliche Befchuld gungen erhoben Die Debatte in her Geh-im',nung soll «ehr deftig gewe'en -Zug zur Entgleilung zu brüyen und dann die verletzten Pa Iagiere zu b rauben. Entsprechend dem X trag de« Staatianwalts wurde Schröder zu 15 Jahren Zuchthau« 13 Jahren Ehrverlust und Stellung unter Poli»ei- aus.icht verurteilt Der Angeklagte erklärte bah er ha« Urteil nicht annehme. Sturm en dee norwegische, Küste Ein furchtbarer Sturm überfiel bie Ylscherslokls an der Finnmarkenküste. Ein Boot mit drei Mann Besatzung ging unter Bie Belastung ertrank vier andere Boote werden vermiftl. In den Fischerei- Häsen hat der Sturm schweren Schaden angrnchtel. Brei 3ohre dkfänqets für den Gründer der wettfroueoioge. Der G ünter der We f auenlo e F lehrt* W 0 ob. würbe we .en fortgt etz en Betruges zu drei Jahren ®e änqnl« unter Anrechnung v n rund 12 Monaten Unter uchung«haft verurteilt. Woob hatte seinen Frauenverband nur zu dem Zwecke gegtünfe . um Me M tgheber um grbtz ee oker kleine.e ®.lhbet ä)t zu beschwindeln. Aehnllchen Zwecken biente sei, Auftreten al« Manager der Hungerschou ..Totjava h'< Hungerkünstlerin In her Suff Der Haftbefehl wurde auf.e terbal'er und fin« Bewdatungslrtst vorläufig abgelehnt Oie Wetterlage. o w o QMt-m 9'rin H 0 , er ernt • V*-n avwe t *rMt »• «wew en £ «mw M Mrw mx- • < «• m« *• er en IÜmm« «• («m« ** ■vewvw 04 l—. rr-eee« •-> |< g wolkige» Wetter mit erneuter Zu na tone dar Kälte wobrtcheinlich Lufttemperaturen am 13. Dezember mittete «. abenb» miau» 2.9 Grab (Telhu», am 14 Dezember morgen» minus 1.T Grab delRu» »oftmum m au» 1,6 Gead Lelstu». Minimum minus 4.* Grab Helftas. — drMemptrotur«« in 10 Zent mrter liefe am 18 Dezember abenb» OJ Grad Ceistue. am 14 Dezember morOane 0,1 Grad del Fi us "10. Ä Uns der Provinziasbaupftkadk. San trflrn'Ttaf ein 3r»uerd>or au« hem Strafen THftllabf uftr Licher Verkehrstag tze. itrauf eine ke.-n.qe Ansprache. bk ban, 0 3 'Brauerei QUALITÄT ®3fift>te(e* pot TUbert B Jlrmarr. 'd)on lein !.•: v • r !lu* liier an unlerem Stodth^U.r zur ; ♦rüber -i tmb.rn > ubruüfl tne Sc* o * 0 Atem. 3prong uitn Mb» luflie ttflittt bj «leben, ben 14. Dezember 1927 Oie llaieidigen. «ein Meirich kann Immer twflet imb Hreundlichkeit lein Won mub auch einmal ein wenig aus dem HauZchen gerat«, etwa* nörgeln gelangt. .Da» härter < Band i < mödie aus der Borkli?gs,-i'. bi* ihr THot rz in 9 4O-PS-Cykk*i ab bequem« 4-5-Mtxln» Phaeton................ di cteganie. Hertürige tnnenJ enker- Umoutine .................... 5-le* beDonberetfi. in grosser Aim'a'tun» Ich bin überglücklich leit ich VonarenlnU tum i^aarewalchen verwende, denn mein d »rtSves Haar tli neuer- von einer io w merrop en "nö oiontentrn ha*» ee t'erounbernna bei allen meinen «Vtennben uns etonn en hnbet. IfitolA •Vrou Wenn b 2du Nardtzaulen vcrkient gemocht- 1. jürfi Ttcinhai ^>henfolms Lich. 2. Stab! Sich. 5bring-TId4)irr Freiherr von Löw und zu ötdnfurt Aad und Ehnstian Fey. WUli Hahn. Heinrich Heller IV. Karl Heller III.. Ludwig Heller Ä. Köhler Heinrich von. Lrchitell. Georg nb ein »erdrollen« «dl* machen ötuue 3rfto b Bef ftillem on dem gemeinsamen Gesang ke.« De k'ch and! ede- gefolgt tnar Anschließend überre ch.e der erste Bor- sitzente fce .i um ben Der in sehr verd.ent« 5tame.ate?. und Bl !beirün*‘«r, .iugsühre Johannes George, eine üb enurlunte ml *et wrrenrung zum Sh e mitg' e> Kam George, zweiter *Bor’ ßenfe \ dank e sür die AuL^-ichv'.ng und versprüh, den 73t ein auch we t-rhin frlre Arü te In tre c* Aamerads<ßa t zu widmen. ,wei flott qe'pie' e * ea erflud. von der Lheoi r- Vereinigung 192." a fge ührt. wurden mit rei- em Beifall betobnt. Der Abend ter ben Tellnebr ern obweebfelungsre ch? Gel U'g eit brachte kann vo» dem Tecelr als wohlgelungen ange eben tn-nen. &■ &JS ober noch besonders bttirriler. an bet Hand di der «3: jcbnl^e atd den hohe-' TSeet eines solchen Unterrichtes für bie Jnkfcur; unteres Bolle» Wichtige OrgänAuiM - |a notwendiges ♦c-gcr. jrtr'.dbt für UB'er Io leicht in Dillen (chatt unb Leben zur einlntlgei Uebeil chätzuvg d s rein Begrifflichen neigente« Bolles Maibhvl 6. L. ed>:riM. Oad Lhawbr^. JSrtn DaLi Uhrmacher Heinrich Dalz Karl Dick. ^crL inanb Zimmer, alle In Lich und der Brr- band Odcrhcfiücher Geilügelzuchtver''ne. Der Verkehrtag am Sonntag braute unlerer Stadt den erwartet« Sr olg. auch die Gelchoi.swell war befriedigt. Alcht unwefenlllch hat hierzu auch ter am gleichen Doge fttttgehabte Braugerflrnlag beigetragen. bet t.n Hotel .Holländifcher Hol' abgehallen wur.e. Hierzu ver amm.lt« sich die Ber uLsansteilcr <ür Braugerste in der hiesig« Gi-gcno recht zahlreich. Ls ergab sich die edreu- llche Du'ache. hab färntliche Ber uchsanfte'.l r auch im kommenden Jahre wieder bie versuche unter« nehmen wollen, und es fand sich sogar eine Anzahl neuer Heiser hierzu bereit. (E» wurde ein Verein jur Forderung de » Braugerstenbaues gegründet, dem sofort eine ftattlicbr Anzahl Landwirte beitraten. Um das Interesse an den Versuchen zu heben, war auch eine kleine Ausstellung ver an (tollet worden Diese umsahlc vor allem die in diesem 3abre von den versuchsanstellern angebauten (Serben, tue sowohl nach ihrem Aussehen, wie auch nach ihrer chemischen Beschaffenheit beurteilt worben waren. Zum vergleich war eine Anzahl auswärtiger Gersten von bevorzugten Anbaugebieten hinzugenommen worden. Außerdem war eine Anzahl Unter- suchungvopparate für Gerste ausgestellt Um 3.30 Uhr begann der Lichtbildervortrag. Der An« drang hicrsu war so stark, dah der Neine Saal de» .holländischen Hose»' weil überfüllt war und noch viele Landwirte umkehren muhten. — Herr Han» 3 h r i n g eröffnete bie Versammlung, gab seiner Befriedigung über den aubcrordentlichen Besuch 'Ausdruck, erläuterte hierzu die Hauptziele der Aus- Heilung, wie auch des neugefchassenen Verein» zur Avrderung de» Braugerftenbaue» Er erteilte sodann dem Landwirtschaftsrat Dr. Schneider vom Landwirtichaftsamt in Lich da» Wort. Dieser verbreitete sich in etwa zweistündigem Vortrag in außer. ordentlich klarer und eingehender Deife über da» Thema „Mittel und Dege zur Erseu« g u n g von Dualftätagrrft«* Er befaßte sich u a eingehend mit der Bearbeitung de» Acker», mit der Salf- und Düngersrage sowie besonder» auch mit der geeigneten Sortenwahl der oaatgerfte ferner wie» er auf die aeeignete Behandlung de» geernteten Getreide» hin Der Vortrag wird demnächft in der Londwiriichaftsbeilaae de» „Gießener Anzeiger»^ („Die Scholle") erscheinen Am Schlüsse de» vor trage», her von den Landwirten mit außerordentlicher AusmerNamkeit enfgegengmommen wurde, folgten einige Lichtbilder über die hauptsächlich vor kommenden Gersteniorten. An den Vortrag schloß sich eine eingehende D l » k u f f l a n an. die ebenfalls da» große Interesie der Teilnehmer an ben Aus führungen bewies E» Ift zu hoffen, daß recht viel von dem Gehörten auf fruchtbaren Baden füllt zum Vorteil her einheimischen Landwirte Weitere Beranflaltungen. ,^ur ver'chonerung de» Berkedrstage» oeranftal- leie die 1 a p e 11 e der llreiwilklgenFeuer« mehr C I * mittag, zw'ichen 12 und 1 Uhr S t r a ßenmufik auf dem Schloßvlaß Der am Montag abgehaltene Weihnacht»« markt war gut beschickt e» war flotter Ge fchäft»qang p> beobachten^Tlach knapp zwei Stunden war der aufoetriehene ^erfefbeftanb au»« verkauft E» kosteten Ferkel von bi» k ®M»en 15 bi» IM Mark solche bi» zu 10 Wochen 20 bi» 23 Mark Auch der Geschäftsgang in der Stadt kann ole befriedigend bezeichnet werden Eine ntr" 'nrgte für den unter hallenden Teil gelegentlich de» üblichen Markt- treiben». ,e bii üt h tt 23 iaht 271 DIXI-WERKE Seriöse Vertretungen gesucht! WMi. »et lütt AU Wn29.3JiU «r°b« eitin kitt, ie be 18. Dezember, vom |k>(tamt trnrd mugeUlll: Am Sonntag, 18. Dezember, ist die Pakcta^nahmc de» Voftami» 1 (Bahnbofftrabe) vo» * bl» 12 und von 14 bi» 18 Uhr grit'net. Da» Boftomt 2 1 Schall- ftraßel b'etbt geschloffen •• Verkehr»sunder In der Zell vom 1. weg« iwiderhin^l "n-,'on durch „cchrzeup'ührer hi». Ärah« und Badfahrer gegen i^erkehrepolizeiliche vor« schrtflen erhoben V Anzeigen wegen (fahren» zur Nachtzeit ohne hellbrennende Laterne, I wegen Zoh« ren, auf Bürgersteigen 4 wegen Jahren» durch gesperrte Straßen und 46 wegen sonstiger Zuwider- hltndlungen in verkehrepslizeilicher Hinflcht ” öltalemperre in HauI n. W .ing i n ng D e n 8 nbt unk» Öa.ib mit brm in ® eVn aufgrlfift worbTn TDeH. „Hier" - keine poftalllche Bezeichnung f ic Be.cf^t -'(!rer»al,unn rnei'i darauf hin. daß bei Ort#brie f nbunien viel ach der Deftt nmungsvrt überhaupt nicht, oder nur mit dem Wo-te Hier" angegeben w.rd D'.ci.-s Verfahren i'l nicht am Platze Um Vetrzögerun- gen in der Bestellung au vermeiden, oder sonstigen Un u räglichlctlen nonubeuflrn. mnß in der An'chrilt stetZ der Vesiimmunis o r t gebraucht werden. ..Hier" ift keine postal'.lche Bezeichnung. •• Falschgeld in Frankfurt a M In Frankfurt o TI Ist eine große Anzahl von falschen 3wci« und Dreimorlltücken Im Verkehr, die ou» Blei und Zinn hergestelli und |um Teil versilbert find. Auch falsche Dreimarkstücke der Iahrtausendfeier her Bheinlonde sind im Umlauf, ebenso eine bäurische, außer Sur« aeseßte 100 Tlarf-fXole. Au»gabe nom 1 Januar 190il " Der Kavallerie.Verein Gießen beging am Conntagabcrb in f en se'llich re'chm ft v.rz ehi d t Un- 'dblfle. vor be« man steht lein Glicht daß es «s ich!, wie vier Wochen Grauprlwetter. Dann »endet et sich an den Lebrnmann mit »armlos scheinenden, a er g I g gemein- ttt\ Bemerkungen Äückli5,ts of g eit von der rahn die Vsagen fo ubrrf allen zu lallen, »an bezahlt doch fein Geld An einer scharfen sturve verliert man das Gleichgewicht und kommt llt dem Unleidigen in nähert Berührung Aun 'allen erst recht die spitzigen Beden W.e es weitet abUult. ist die Zrage des rempcramenls us. schmaucht feine 31- hrt unleibiflvn Bemerkunaen nich s näft-n. ver- lallen fie entrüst ri dis Lokal, nicht ohne den «Miner davon unterricht t zu hab-n. Aber ber Wirb sich hü en und dem Gtammgast gegenüber dn Wor verlauten lallen. Ader etwas anderes stellt sich hier ein. eine Grinnerung Es ist noch nicht langt bet. 3n I brr »ifenbabn war s Alle Wagen überfüllt. Ilio wurden die Heimlahrtheilchenden auch In die »weite Jtlallc gcstovli. Und dort war ein Heim- febrer. der den hohen Fahrpreis für diese Atolle bezahlt hatte, um allein zu lein, denn er war Von einer Wanderung In Gottes schöner Welt muhe geworden. Die rasch hlneingeftopften Menschen fühlten sich In Metern Wagen lehr wohl, so wohl sogar, daß sie laut lachten, schrien, langen Und ber ‘’ihrgaft lieb bas schweigend über lich ergehen Gr hätte |ie la zu- etchNveilen lallen können ab?r warum Ivllte et irr Jugenb ben freudigen Ausklang des Svnn- teg# verderben Mit ein wenig Gnt gegen kommen LVh sich auch das regeln. Ader die Menlchen Haden wohl zumeist nur I ein kurzes Gedächtnis Sie nehmen viellachAechte | Lr lich In Anfpruch. bie fie nicht defihen. und j yxben Im nächsten Augenblick auf ihr Unrecht. Und Ne linden sich viel leichter in die Holk des Unleidigen als in die des Berständigen. her | i» jeher Lrornslage sich bellen bewußt ist. bah man mit einem freundlichen WoN fast alles erreichen kann als Unleidiger jedoch bestimmt immer den Kürzeren zieht. flunfhnappc des Lyzeums. Als Festgabe zur ersten Aeifeprülung der etuMenanftalt soll eine Mappe mit zehn fünft- lrrilchen Arbeiten der Schülerinnen b s Zeichenunterrichtes du-ch ben akabemilchen Zeich nlehre» Hermann Schäler heraus gegeben wer'»en. Die deinen Kunstwerke stellen bie verfchiebensten Äorwürfe bar Sie zeigen freie Gestaltung von Märchenfzenen. Stilifterung von Aatu-vorbll- brrn. Darsteüung von Handweeck und Bautunft. Ile mannigfachsten Techniken find angewanbt. Scherenschnitt. Mclierichnitt lbeides frei aus der 8anb). kinrl.umldjn f. Japan qua druck, farbiger lelnbrud. Lithotinkdruck. Allem eignet eine schöne Frische weil jede Korrektur des Lehrers dabei vermieden Bmrhe; aber gerade 1 o fprtdxn bie Blätter nachdrücklich für die ausgezeichnet anregende Krall des künstierilchen Unterrichts, ter Die in den jugendlichen Herstellern schlum- wemben Äräfte zu wecken verstanb und sie fo kefähiate Ihr geistiges Eigentum In frifch Ur- l?runafichen' zu geben. Die Bi älter werden auf der eigenen Rupfer- I efdruckpre fe vom Lehrer heracstellt. Die zum Druck nötigen Jinkplatten und Linoleumdruck- stöcke find von b -rinnen leibst an gefertigt; das erscheint mir von besonbe.s praktiichem Wert für die volle Erkenntnis und Durchbildung des künstlerischen Berfahrens als solchem bei den jugendiichen Schöpferinnen. Die Auflage dieser hübschen Kleinfunftwerkc wirb nur gering »ein können. Dir möchten wünschen. baß recht viele lich an bieten reizvollen Leistungen, die ein guter Unterricht anregte und vertvoll machte, erfreuen mögen. Dir mochten ^ornotiten. Tageskalender für Mittwoch Stabltheaicr 7JO Uhr .Spiel im Schloß" (8nbe gegen 10 Uhr 3ungbeut1axr Orben 8JO Uhr. ttele ßetb. öfsentiichc Kundgebung mit 'Vertrag — Ltch'.sviclpaus B^bnhv straße .Das edle Blut". — Astoria-Lichllrie'e .Diebstakl' — Aus dem S t a d 11 he a t er ou res u wird uns gefchricben Fell, Salle», der am nächsten Frei ag mit | aul »dttedüer Strasse oder Im Gebirge gibt dem Fahrer da» GeMhl der unbedjiglen SkberheU • Die hohe Leistung des » 40-P^Cyklon mM seina botedienden Foneenadsönbe» und eine reiche Innenmw attung ihn tu einem der preis wird igmen deutschen Seduxyt Inder • Prttien Sie Ihn durch eine Probetahril t Elch, 13. Dr*. Wie bereits kurz berichtet, land am Sonntag ber erste kicher B erseh r st ag statt Ein gut besuchter S fbS BewmMeriee. Chrtateeumechrnwcli. Burgiicnie. 8teenniief«en In groOer Auswahl Löwen-Drogerie W Knomger, SeHereweg as chlne r geschenk, n. PERKAL / e# W 1* tf <■ Ne .L •M, Nßrrtfl 557i S5& W Mn Nt' «o0?f t« ->»■ tu SeMrnr -Sachs At* Ni> HHtat fe(i. «" Nm > fl-nM rin ßcW1 al taiHm 'M »l« Ost» N< Xsco4, b istN^ 16» Sw N« e und an bcr Mbcnbfaffe. il*ID Sonntag ist mein Geschäft von 11—6 Uhr geöffnet I Lhor Rotenburger Schüler (Hrauenchor) singt Freitag, den l6.Oezemberl927, abends 8 Uhr Weihnachtslieder in her Gtadttirche Leitung: Herr Dirigent Weyrauch aus Leipzig (Tartan iu 1 Mf. fflr etubentan, IRItglleHr bar DalNMMn* unb Schaler 030 3M. bei ahallter, Jitter. Dolfsd-chlchul, Mloebwt 10l Gestern mittag gegen 12 Uhr entschlief sanft .n dem Herrn an den Folgen einer Knejpver- letzung mein hebet Mann, der treu sorgende Vater ieines Kindes, man lieber Sohn, Schwiegersohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Pate Philipp Hofmann im blühenden Alter von 31 Jahren. Im Namen dar trauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Hofmann geb. Wirth nebst Kind. Uch, Bersrod, Frankfurt a. M., den 13. Der 1977. Die Beerdigung findet am Donnerstag, nachmittags 3*/t Uhr, vom Sterbehause, Butzbacher Straße 35, aus statt Weifmadits- Scsefienfte ZLZZ in allen Preislagen Sonneborn / Alicenstraße 11 prMscheS Weihnachts-Geschenk! nftjßs11 I ■ tuchLeinen V ▼ WhichHaustuch tud)«2^ibrr Grove Auswahl! Mliggt Prrik? Vob. Caufpnirr re erben Mr ütaora abgebeh HSl9i« weihnachir- bitte! T rolrb nach flatife >'»«' bee «»iefc Anc erb Truhe gelchnigi. alte voller leitet cd iadrt Ltellmaa in tL rubifl voueba • eVr rtngeb u*t^.. hellem mit VoItter- . . . .m ui a f r * tae ■ ' '* rdll« an d. Rn, et « halber nbauetben. i'tanf'urtrr Bit. 11 hiane 15 । k m em leihet «narbe e u. 1I4HD an den UMeb «nabte ec efchati iflltelte» am diave» gesucht. 2 ehr ilA« OHM an - ............ SmölüMiis Wirt vor Weihnachten gesucht. ,i«v AdüusI Waofi Seltersweg 60. Lehrling mit guter Schulbildung, nicht foribll- dungSschuivNichii* ,ii Litern ItTJb für ^abrilburcau gesucht. Kchrinli - c ttcrotr- bunaen unter 11380D an den Wick Rn». 3mong5OEifielgeraag Donnerstag, den 15. d. TI., vorm. 10 Uhr. versteigere ich in Krofdorf zwangsweise meistbietend gegen Bar. .. . , •-2 Viebtgsdsbe. 3adlreicher Betuch errrun'dn 11*H' Trr Borstanb. abemba H Uhr SkihraS «fein bcr Tra Hem». Oeaanßeaal Referent: L. Schmoll Eintritt freil Eintritt freil Bahnhofstraße 14. Fernruf 1147. Erste» Spezialgeschäft am Platze. 113870 6iffifnetIöeaterBetelniflünfl gegründet 1988 08004 Elektro-VJ das schönste T&e 1^1*1 pfm P T*l^ PH | Donneret.«, den IS. Del., .bdt , Uhr. 1VU1.1VU JLm-^^JLJL im Gesanßsaal des Realgymnasium» da» sdiftnste Weihnachtsgeschenk von bleibendem Wert. Reichhaltige Auawahl von Elnzdmarken in jeder Preislage, ganze Sammlungen für Anllnger und Vorgeschrittene. Gutscheine für Geschenkzwecke Briefmarken - Alben jeder Art zu Original-Verlagspreisen Louis Katz GCETIHIE-BUND Doiüenlai. den 15. Deiember. abends 8 Ebr Im Grobei Höruil der Oihentlil Vortrag des Herrn iiä Dr med. Heeberlin, Bad-Nauheim Aüsdrucks^elialt und Psychologe der Handschrifl ! ■Ilglleler Kia tritt frei gegen Vonelgen । der irüo. ■Itilleiskirle. Mchtmitgileder Karten zu 1 Mk. bei Chaliler und an der I Ahendkaeee Studenten^ arten zuO.50.Mk. SenntaK. den 1K. Deiember 1927 Im Mnalbaa Mauer, abends 8 Uhr Theaterabend Zur Aufführung gelangt zum 5. Male Ein Frühlingstraum nach dem gleichen Roman von Fr. Lehne Eintritt 50 Pf. Anfang 8 Uhr Lieber 2000 Beamte und Arbeiter. Carl Sdiüncb Gielen Babnhofetraßc tE Telephon 2D1 Heule frisch pon der See sauberer farbige Oberhemden Lallen Preislagen und grober Auswahl bei Wohnungstausch Frankfurt a.M. Bietzen Geboten: Moderne 4-.'.fniiner Wobnung u aöe^iininer und tonuigem .-ludevör tn guter Lage (T ludit. *J -Zimmer-i obnung In guter Vogt «testens ? chti tltche «ugrbo e unter iHW an den wiestener Anzetgtr erbeten. tu lotot iitm titn» tritt oeiucht ! •4251» Hainr. 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Seyeber 1927 UitHF.UKir1i4 glaub« nun sich 10 3a%vtyx- tMbertett 3u4) bamali wie letzt. kür int» (»«nbannrv.t ,u Juft unb zu ’plerb durch Me Sirahen liegt Me Un P*d tät IM unb vor- Ujflm da. leben btv Oeule in Orufrp.-n vor y tchlo»fenen Vdbm - in Grwaruna des SrtiM Unb bribc THak war <• berlrfbe Sdnb. kam a la 4>f L QlnnH. ung'.udVdxy* öt.b.mbürgen, GrMltz QtatMal. ungluck iches Äliu-enburg Äoi»*par. Äluj. 3n brr Tlanuniänbrrung liegt bdne Oe- schichte. liegt brtne Tragik. Lu« einer F ihrl von 3ttnibni) Sehr gut unb G.n Ludwig Staubitz iLittelsb-rp) Äyandones (filber) Kut: Cubmtg Stauditz (Wiliel»berg). Wyandone» (redhuhnsarbig): Sehr gut: Gotthard Dege (Heefem) Gul Gotthard Dege iHeskem): Befriedigend: Erich Loy (Bieber). Barnelctder Sehr gut: Jod Hch. Otto (Tre.häufen). 'Rhode!ander (ros) Aut und tBdncfr-.grnb: ixinrid) Kä» (flUenborf). Mmorfa (schwarz): Sehr gut: st. Muller (Lollar): Heinr. Stein (Llmibach): Eberhard Ravst (HUenborf); Gub Hch Stein (ditnibad)). Rheinländer (schwari): Sehr gut: G Lehr (Collar); Gut: Aid. Linker (Lollar). Magrm» Rabenau (Rar- deck). 3ia1ienet (rcbbuljnlarbig): Sehr gut: Wilhelm Nachtigall (BUmborf). Wilhelm Waltber (Daubrin- gen), Mlh. Hojmann (Lollar), Willi. Nachtigall (Allendorf). starl Römer (5»chborn), Ludw. flrieb (MUenborf), Heinr. Nau (Wuteici-ach); Gut: starl Römer (Hachborn), Dilh. Ranft (Ällertebausen), Ludw. ftrieb (BUenborf). L'oin» Ron Ba-tam ,'chwarzi Sehr gut und Ou Jod Gallon iRordeck» Heft. strop«er (Mmi)- Sehr pu: s.lb Becker isteiirtdach); Gut Ludw. Oiemotz (stefteiback-, Heft ströpser (blau nut Binden) Sehr t und Gut start Romer (flüenboi«) »>esl stioo'er > vwarz? cebr gut unb ®ut klbam Schneider (H endori). Heft : pnebr Römer (Bllenborf) und Ludw. Lich (Conbor«). Forellen Sehr gut unö Gut Ludw. rire-f (Lollar). Reisetzneftautzen (SOU km (ilua- Ir.ftjng) Sehr gut: Gust Boeaer (Londorf); Gut: örnft ibitte.dach (Conb^rlt Srtx>: bf.t*bne,taubfii: Sehr gut Bug Beckel (LondorH Englische Elftem iblauj: Gut Jod Diehl (Dreid,u'.n) e rci cHliem ichwari) Sehr gut und G > Jod Diedl (Dre>- hausen). Engi. Elltern (rot) Ldrenpoe,». Sehr ,i t und Gut: stonr. S'.elienbach (Nordeck' Der Eh en- prei» ,st ein vorn Prei»nchter gestiitete» Stonb- jbrthen Starendälse Sehr gut unb Gut: Äug-ist Beckel (Conbort) und stonr stodl (Burg Gemünden). VnnDfrrio Wicfjcn 9 Altcn -Buseck. 13. Dez Aller Voraussicht nach scheint man in unterer Gemeinde auch im kommenden Jahre mit einer ft o r I e n Bautätigkeit rechnen zu können Aachdem die hes'i'che Regierung in entgegenkommender Wer e lich bereit gelunden hat. ein ausgedrchntes 1i»- falifchcs Grundstück in «ehr günstiger Lage an der SüMeite des Ortes für Bauzwecke abzugeben, Haden bereits mehrere Baulustige Geländekäu«e abgeschlollen unb einen Teil des erforderlichen Baumaterials anfabren lasten Die Wohnungsnot. die «chon in dietem Jahre grühlenteil» abgestellt werden konnte, dürfte damit aus absehbare Zeit behoben lein. Bg Grvften-Buteck. 13 D z Am < n- tagnachmittag veranstaltete der ®ddn^>-r<*in ’lSä n q e r f r a n 8" unter Müwirkung he* Orchesters ehemaliger Mllitärm uliker, Giesten. ein stonzert. das al» wohlg.lmg.-n be^ichnet werden kann. Die L'itung bitte der Dirigrnt des Bereins stvnrad Rico las t> n hier, dessen Rönnen über Me Grenzen uns.-ies Dorfes hinaus anerkannt ist Don den vargrtra- en (Jhören wurden da« B linifnml)»lt.'b unb . Zigeunerleben' mit Orch'sterb-gsertuna gegeben. Hierbei liest «ich erkermen. in w Ichem Grad.- der Ehormeister feine Längerichar beh.-rrsch'. .Sonn- lag un Walde" kv-i-ite als ^itmtnunu gefallen Hein volles ÄMinen zeigte der Verein bei den dvei Dvlksliedern .Gteh' ich tn finstrer Mitternacht". .Amfel im Walde" und — wohl das beste Lied — .Jetzt gang t ans Brünnata' Das Orchester unter stapeilmeistvr strenge! tourte, wie nicht anders zu erwarten, selbst hohen Anforderungen gerecht. Die OinxTtüre au .Dichter und Bauer" wurde vollendet zu Geh?r gebracht. Die beiden Golisten, Me Herren st c h r- mann und Paun, verfügen über gute Technik, und must len «ich zu Zugaben verstehen. Die Der- anftaltung fand als erste fdt der OrtoctIrrung nn Gaalbau Wagner flutt, nach dessen enbmil- tiger Ferrigstellung etm Gtnwrthungsfe^ertlchkett stattfinden soll. 00 Rleln-Clnben, II Dt* Bei ber vor einigen Tagen in unserer Gemarkung abgehal- tenen Treibjagd wurden 46 Hasen zur Strecke gebracht. In unserer Gemeinde behebt eine Zagdbcrechtgung zugunsten d s Hessischen Staates, um’afienb die gesamte Gemarkung Älein-Cinben». Die Jagd «st vom Hefsi'chen Staat für einen g Pachtpreis dem akademischen Forstinst tut der Landesuniversität Diebe - i b.-rlaf en worben unb VoriragS-Pereinigung. „Kran; Sd)iibfrt, ber Altmeister des deutschen Liede»". Dem Beerhvv.-njahr lt/2c r^ht sich 1928 als Schubertjahr an un> wird ho'frnilich dem Werk Franz Schuberts Me Grttung Dertd^fH. Me ihm unbeding', zukomm.rn mühto. Denn bis ietzl ist der strrt» derer, bk ihn genau kennen und voll zu schälen willen, noch v.-rbil.-nismu'-.g klrtn, während der qröf) r Teil unseres Bolkes ihn mir mehr dem Samen als ber Sache nach kenn:. Vielleicht ist es für Schubert jum Verhängnis «-worden dah man Me Bedeutung «eines 9c- benswerkes in mu«ikgrtchichrlicher Hm'icht dahin kur? zulammenba'len konnte, dah man Ibn als den .Altineister des deutlchen Oiedes" bezeichnete. Solch.- rubrizierende Abstempelung durch «vgena.in e Schlagwörter hat immer den N acht, l an sich, dch eine grvhe Meng-: sich am Wort genügen lästt und sich nicht mehr mit ber Sache Nisei n. nd 7 - Das Ziel. tme->er zur Materie hinzu!, ten. war auch dem emtührenden Vortrag von Prrf. Dr Josephson. Duisburg geletzt Um die zahlreiche Hörertchaft zu a.-Vinnen. tPJhltc er Me Brücke über das trag 'ch. S-dens«chi^al d:s Meisters, von da aus eröffnete er den Zugang zu dem eigentlichen Wert. In sthr grlch-.ckter Weile zeichnete er b?n Lx-bensadr-.h und »er- läumte keine Gel. genh it, den Werdenden und auch den Könnend.n den Härern innnrr wieder menschlich nahezubringen, indem er immer darauf hinwies. wre Me M UvUt den grosten Me-.ster strts verkannt hat von der stonvists^Tit angelangen bis zu bet S.niichtslofigke t Inner Bt- leger und den Gnttäu'aiang.'n d-tch den grosten Weimaraner Dichrertürtten. dcssrn Gcdichte er als erster durch den Geist ber Musik voll zur Gntfaltung brachte. Mehr aber als Me beste Gln'ührung tn das Leben vermag tn solchem Falle das Wert selber zu geben. Und so breitete Prof. Josephson eine Reihe von typischen Liedgaben vor den Hörern aus. trefflich unterstützt von ber Altistin Gertrud Lucas auS Duisburg. Gertrud Lucaö brtitzt ein überaus dunkles Organ, das einmal, wenn sie die völlige Beherrschung über daS elbe erlangt haben wirt, ihr zu reichen Srivlgen verhelfen wirt. Augenblicklich er'cheint ber Stimm- klang durch das 'Bestreben zum gedeckten Singen in seiner klanglichen Entfaltung zeitweilig go- hemmt. 3rn Musikali«chen waren ihre Vorträge schr fein durchgearbeitet und daS Publikum erhielt so einen treffenden Gindruck von Schuberts Liedwert. Prof. Jotophtvn ist ein zu bekannter Musiker, als bab es nötig wäre, aus seine Zähigkeiten als Be^eitor hinzuwellen. Sv wurde der Zweck dieses Adeirds. das Wert Schuberts ■ ter en Ä teilen zu eröffnen, damit vollkommen erfüllt. In Anbetracht des Hörertreifes wäre es vielleicht tat «am gewesen, noch m-chr auf das typisch Reue des Schubert«chen Liedes an ber Hand von Beispielen hinzuweisen. In dem Zu- fammenhanoe. wie Schuberts .Ganymed" gebracht wurde, wird er wohl mir von einem kleineren Teil der Zuhörer voll ersaht worden 'ein. denn es ist auch ein wichtiger dmed eines solchen Abends, auf ein verstündmsv^les Qr- ‘affen des Dargebstenen hinzuführ?n. und somit die allgemeine Fähigkei!. Mustk in sich aufui- nehmen, zu steigern. Darum Hieb auch hier ber Nachhall der «ich bet den anderen Gaben durch reichen Bei'all kundgab. zurück. Gewist ist die Schwierigkeit nicht zu tvrfermcn. bei einem solchen Bonragsaben?> Me Beispiele auszuwählen, die am leichtesten ei-gängUch find aber immerhin wären solche Lieder, die dem Volkstümlichen nahestehen eher am Platze arwrten. und auch da hätte «ich die Gntwicklungslinie deS Schubert- 'chen Liedes au>decken lallen, und sicherlich hätten 'ich auch typische Veilpiele gefunden, an denen der Vortragende hätte erwei'en können wie sehr Schüben «einer Zeit vorausgeeilt war und zum Wegweiser wurde für alle die musikalischen ör.t- u iLungen des 14. Jahrhunderts mcht nur allein für das Lied «ondern auch für den Gesangstll Richard Wagncrs und nicht zuletzt als symphonisches Vorbild Bruckners. Tie'er Einsührungsabend hat Mc Blicke auf Schuber:s Wert grrichtrt; Lonnnend^ Au'tührun- gen. i-rs besondere des Konzert Vereins, werden uns teilhaben lallen an dem Schaffen des lange verkannten Meisters, der mu'ckaltschen Verkörperung des Diener Wesens. Dr. H. Qöerbesfische Gesellschaft für Jiotur* und f-eilkunde. In der letzten Sitzung. Me zu Ghrm des 70. Geburtstages von öouiä Dello, dem ausgezeichneten belgischen Gelchrtrn und philossphi- fchern ^hrendokwr auch der Univer itä: Giesten, ftatlfanb. gedachte der Vorsitz.-ndr ber Gesellschaft. Prol. Dr Harrallowitz, in einigen Worten der grosten Q^rMcnfte. Me Dollo «ich in der biologischen, besonders aber in der paläontv- logifchen Willenfchaft erworben Hal. Die Philosophische Fakultät der Univertttät Gtesten hat dem Forscher telegraphische Glückwünsche zu «einem Festtage übermittelt. Aach ber geschäftlichen Sitzung mackste Prof. Dr. Uller eine kurze Mitteilung über .Die SignalgrtchwinMgkrtt einer elektromagn:t:schen 'Belle in einem «wogten Mittel." Anschliestend hielt Dr. A i ch t e r einen Vortrag über .Die allsteinz-itlichen Höhlenfunbe bet TreiS a. d Lumda". Schon feit dem Jahre 1912 wurden dauernd Fände eon knochen tn einem Quarzitsteinbruch am Südost- abhang des Todtenberges bei TreiS gemacht. Feuersteinwerkzeuge gaben Me Veranlass ang zu Ausgrcbungsversuchen. Aechdem von Prtvai'nie die nörigen Geldmiitel ousgedrachk werden waren, konnte Dr. Richter im Jahre 1921 Me Ausgrabungen beginnen. Erst 1926 waren sie beendigt Die Rnochen. Me dem Mammut, wvllhaar gen Rasborn. Mofchusvch'e:i. Visen. Wildpfert, Höhlenlöwen, Bär und Eisfuchs angeht r.-n, liegen am Boden von Höhlen und finden sich zusammen mit Steingeräten des alleren Paläolithikums. men, und da all ft einzeitlich 7 Funde de- uns nur dünn ge^ät lind, so haben die Ausgrabungen bei Treis eine Bedeutung von «ehr froher Tragweite. Als Material zur W> rtzeuach-rfteTäng di ente bet Quarz:i. tn dem sich Me Höhlen befinden. Be- arbei'e: wurde biÄ Gestein auf grvhm geftür/en Steinplatten (Tifchen. unb AmbolleTi. Im L:cht- bilb führte ber Dortr^zende den gin*en Gang ber Ausgrabungen vor Augen und zeig e. wie aus den Rohiormen. Hallst erb g*ahnfat er. und fertigen Ci ringer dien M- S' einbcard» itunaS echnik einer bestimm len Kultur des Paläolithfkums llargrtegt worden ist. Die Höhlen bei Treis bilderen eine Dert- ftätte. In der bis au zwei Meier mächtigen, über dem Höhlrnboden lagernden Rulturtchichtc sanden llch Me i2 hl reichen Gerät tvpen. Me dem Mou- ftrr.cn. Acheul.en unb vielleicht noch Mm Magda- I6nien an gehören. Dor allem find es Geräte, Me ihren DerwendungSzweck un Schaben, Schneiden. Ärafren (Hobeln. Stechen. Dohren, Rllrp'en. Mei stein unb Glätten fanden. Sie sind grob und meist plump, zeichnen sich aber durch eine feine Rrtouche aus. Aus ihrer Bearbettung laf'cn sich Rückschlüsse auf den Geisteszustand der dat.ialigen Menschen ziehen. Uebcr d r erwähnten 5hil- turtchicht folgt eine zweite, jüngere, Me aus ‘Bafel: und Homste-.n an gefertigte Ariefalle führt unb dem Svllttr en ent piichi. — E:ne Heinere Ausstellung ber wesentlichsten Gerättypen und Rnochen erjagter Tiere legte den Besuchern Zeugnis vom Treiben ältester Bewohner hessischen Landes ab. Ür. H. L H. Jranffurfcr Theater. 3m Heuen Theater gelangte Friedrich Lichtnekers .Bayrische Rönigstra- gödie" zur Uraufführung .Bayri'chc Rönigs- tragöbic“ — der Titel ift. wenn n cht gerade tx*r- bcifunadDrll. «o doch vielvertprebenb. zum min- beften zugkräftig Und leiber ergibt die Aufführung. bah eS dem Autor in erster Linie auf die viuflfräftiglcit ankommt Dichterische bramatifche. chungen. die fich vielleicht an Mesen Titel, an bas Unterfangen eines solchen Wertes «nüpfen. ift Lichtncker von vornherein nicht gewillt zu halten. aber er ift gewillt um b >■ G« stall Ludwigs II.. um sein traurige! Geben und fein tra- giiches Sterben einen dicken Brei brr Sensation zu lochen und mit pathologischen Würz-;» dem Gaumen des groben Publikum» schmackhaft zu macheii. Es ist schade bah Lichtneker bem die Begabung gewih nicht ab-u prechen ist. sich einen Stoff aus Ge'chäftsinsllnkt wählt statt aus dich e- rifchem. innere Zwang heraus; infolflebcHen w-rb biete Tragödie niemals wahrhaft tragisch fein, sondern nur äuhere Form mit unbegründeter bramatlscher Geste, ein bunt zusammengesetzter Theatorfilm ber Rallenlchlager werden rr5*tr Alles mögliche aus dem Geben des unglücklichen DayemkönigS wird aus Me Bühne gezerrt, ohne dast der Autor seinem Ludwig die Ehre gibt, ihn psychologisch zu vertiefen. Sr bleibt hübfch an ber Oberfläche und hängt ihm ein buntes, aber gar armselig dünnes Mäntelchen um. Politi'che und private D ge werden erörtert. eine Reihe historischer PerlönlichkZtcn et- icheinen rings um den Äöntg. ber 3 ndruck bleibt äusterkich unb matt Ma» Ovhüls. der Regisseur. hatte keine leichte Ausgabe, er milderte und mäh Qlc. aber er hatte in Li:g«ried Nürnberger nicht den richtigen Darsteller des Röntg- gefunden. Im übrigen sah man einige gute eindrucksvolle Chargen auf ber Bühne, die mit künstlerischer Hingabe um den Ertolg bes Werkes kämpften. Am Schluß verdichtete sich denn auch der etwas dünne Beifall, und Friedrich Lichtrtoker kennte «ich bem Frankfurter Publikum zeigen Die c Tragödie wird alle diejenigen in- tertir.cren. die cs nach Sensatwn g lüstet und die dem Icgcntcr.m-cn Leben Ludw gs II. auf diese Art näher Immen wollen; in diesem Fall mag Lichtneker recht behalten, und sein Instinkt mag ihn in bezug au« die Rajsenerfvlge nicht g täuscht haben. L W. bient dem 3nftttut al« Lehrjagb. Cd>en jahrelang sind Verhandlungen zwischen der OrrneiaZW und dem Staate tm Gange weg^n Aückrrwer- b u n a der Iagdrechte durch Die Gemeinde. 311 der Hess sche Staat im Jaftte IMS ;n Fr natu- not geriet. zog er die Demcinbejagben an sich Vom Jahre ItoS ab wurden die meinen 3agben wieder durch die Gemeinden abgelöst Die 2b- lölungsantrogc durch unsere Gemrind« unterblieben aber damal», und wurden erst vor einigen Jahren gestellt Der tze si!che Staat ist bereit, die AblL'ung jetzt fcur ^u-uftriii. wünscht aber die Iagd nach deren Aolblung durch Pacht zu einem angemessenen Pachtzins auf längere Zeit als Lehrjagd für die LandeOuniverlitLt wieder zu erhalten. da er alaubt. daß er eine andere, gleich mit bestellte 3agb als Grs atz nicht bekommen wnne. Da aber tne Forderungen Kck S a ttcck der hiesigen Gemeinde zu hoch erschienen, konnte eine Oimgung bl« jetzt no-ch nicht erzielt werden Wan hosst. daß in nächster Zeit d e Angelegenheit ihre Erledigung finden wird, so bah die Jagd wieder In die Hände der Gemeinde gelangen durfte. iS. Steinbach. 13. De^ Der Krieger- herein Steinbach hatte seine Mitglieder und deren Angehörige am Sonntagabend zu einem Farnilienabend in daS Gasthaus .Zum Einhorn" aeladen. 3m Mittelpunki der Veranstaltung ftanb ein Vortrag von Major a. D ß i n b e n a u auS Giehen. Der Redner führte die Zuhörer im Geiste hinaus auf die Schlachtfelder in den Karpathen, schilderte seine eigenen Erlebnisse und die Schwierigkeiten und Gefahren der Kriegführung in diesem unwegsamen EiS- und Schneegelände. Der Vortrag wurde ergänzt durch Vorführung von Lichtbildern. die zum Teil von Herrn ßinbenau selbst ausgenommen waren Diese zeigten die Wohnung. Einrichtung. Kleidung und Leben«- weife der dortigen Bewohner und verschiedene Vaturau nahmen auS dem KriegSgelände. Zum Schlud zeigte der Vortragende noch 'Silber vom westlichen Kriegsschauplatz, von mobemen Geschützen unb bereit Wirkung Der fpannenbe Vortrag wurde von den Zuhörern dankbar ausgenommen. • Birklar, 13. Dez. Lus Einladung de» hiesigen (Befaugurrrin» veranstaltete der Gesangverein ,.(B e r m a n i a" • e t e i n b a (b am Sonntag im Saale von Düringer einen Konzert- abend, der van über ‘.'AM) Gästen sehr gut besucht rour. Bach einem Vrgruftiiiia»chor des hiesigen Gr- sangvrrrln», sowie einer 21n|prdd)e des ersten Vorsitzenden. der den Zweck der Veranstaltung würdigte, wnfeltc sich da» aus 15 erstklassigen Chören bestehende Programm des Gesangvereins ..Ger- mania" unter der Leitung des Chormelster» Harnisch in sehr guter Weise ab. Der genuftreiche Abend wird den Gesangssreunden unsere» Orte» noch lange in bester Erinnerung bleiben. (.) Lang Gön», 13. Dez. C» wird allseitig begrutzt. bah demnächst auch eine Kranken- f ch w e st e r in unser Dorf kommen soll. Eine Wohnung und die Einrichtung sind bereit» vorhanden. DU endgültige Wohnung soll für die Schwester in dem Drmeinbehau», das die evangelische Kirchengemeinde 192X erbauen will eingerichtet wer- den. Diese» Gebäude kommt In die Neugasse vor die alte Psarrscheuer. dle abgebrochen werden soll, zu stehen. Aufter zwei ^chwesternwohnungen wird das Gemeindehaus einen Konsirmandenfaal. die Klein- kindersch le und andere Räumlichkeiten enthalten. Die Vorbereitungen zum Bau sind getroffen. Mrci» i-riedvcrg a. VelchelSheim, 13. Dez. Die Landwirt- schastSkammer hielt hier einen Grünlandtag ab. der von etwa 70 Landwirten au« der Wet- tcrau besucht war. Landwirt Veith l Reichel«- beim) eröffnete unb leitete al« Vertreter der LandwirtschaltSkammer bie Versammlung Er be- grüfttc insbesondere die beiden Referenten de« Lage«, den Direktor der Lehranstalt für Obstbau unb Landwirtschaft zu Friedberg Dr Schad unb Dipl.-Landwirt Gräber von der Landwirt- schastSkammer zu Darmstadt, sowie den Vertreter deS Äulturbauamte« Friedberg. Saurat Brus tu«. den Leiter deS Versuchiigute« der Universität Glesien Dr. Pfaff unb die Vertreter der Landwirtschaftlichen Schule Vutzbach und de« Landwirtschal Ickamleti Vidda. 21« erster Redner sprach sodann Direktor Dr. Schad über da« Thema .Der Futterbau im landwirtschast- iichen Betrieb der Wetterau' Or ging von der Tatsache auS. bah wir un« in bezug auf bie teueren Äraftfuttcrmittel unabhängiger mach n müssen vom Auckland durch Wehrerzeugung von gehaltreichem, eiwechreichem Futter in der Wirtschaft selbst er besprach die g.otze Bebcutung. bw zur Erreichung diese« Ziele« gerade in unserer Gegend der Luzern«, dem Vorklee und insbesondere der Zuckerrübe zukommen, sowie einer verbesserten unb ri'.ion alleren Vewirtfchaitung unterer Wiesen unb der 2nlage von Hkiben. 2U zweiter Redner irt Gräber über .Die Techn.k deck Futleröiu^S Sr zeigte an bet Hand von Versuchen und Beispielen. wie w'r gerade m bezug au P'l^ge unb Düngung unserer Diesen unb Weiden, deren Erträge ganz im Gegentay zu denen bei Ackerbau«« sich in den letzten 3abnebntcn kaum gesteigert haben, die Möglichkeit besitzen, mehr wirtlchalte.grne« Futter zu erzeugen 8r gab weitet wertvolle Fingerzeige besonder« über den 2nbau von Rot- kler unb Luzern Eine kehr angelegte 2uS- sptache über bie «Hennen Ziagen der Landwirtschaft und ionbete der Grünlandwirt- schait Ichloh lid) - d.e beiden Vorträge an. 2m Vachmittag he der T i e t z u ch t f i 1 m bet ßanb- wittschastSkammcr. der den Anwesenden einen Einblick gab in bie vetsch ebensten Gebiete bet Tierzucht unsere« Hessenlande«. Mreie Schotten. 8 Schotten. 13 Dez Gemeinderatck- f i t) u n g. Die Hunde steuer w.rd auf 10 TBL für jeden Hund Itftgrkbl. Di. StreJe vom Ärti«- aml bi« zum Bihnhos wird mit Kleinpflaster versehen, sowohl bi? S.rah.-, wie auch der Bür- Eersteig. Die Reichckbahn hat einen Zuschutz ierzu in Aussicht gestellt. Der frrte Platz vor em Krei«amt wirb In eine g ichniZvolle Anlage verw nd.l. ein G däch.n-btun- nen ist für diesen Platz ootgelehen. - Auf bet rechten Seile der G^d.tner Strafte wirb ein 'Bürgerftcig angebracht. 3m Stadtwalb wird ein Waldweg chiuifier.. ebenso wird d t Fusipsad d.t durch da« Läunebichtal nach W.ng.r«-aasen führt, neu hergerichtet. — Die Kanalisation-Fortführung am H henwie enweg wird zur Vergebung auSgeschried.n. Am 29. I. M. soll nach alter Sille eine feierlich Schlutz- fitzung de« GemeinderatS auf dem Hau« Hubertu« stattflnben. Ö Laubach. 13. Dez. Am Sonntagabend fand im „oohnfer f)of" eine von Dekan Volp geleitete Versammlung des „Evangelischen Bunde»" statt, die lehr gut besucht war. jjrl. 6 e f e ma n n (eine Psarrerstochter au» dem Bal- tenlondej hielt einen Dortrag über die Ereignisse und Zustande In ihrer Heimat während und nach dem Weltkrieg Vorerst gab sie einen geschichtlichen und geographischen Ueberblick über die Entwicklung der Oskseeprooinzen und schildene sodann die entsetzlichen Leiden der deutschen Bevölkerung nach eigener Anschauung Die Bolschewisten mordeten, plünderten mb mißhandelten unsere wehrlosen Skam- mesgenosscn in unmenschlicher Weise: die Gefäng- nisie wurden überfüllt. Der hiesige Kirchenchor umrahmte den Vortrag durch gut oorgetragene lieber. Weiler folgte noch eine angeregte gesellige Unterhaltung. — Die Holzfällung in den Waldungen der Gemeinde und der Slande»herrfchaft ist nunmehr in vollem Gange In den Waldungen der Gemeinden arbeiten 7 Rotten mit 52 Arbeitern, in den gräflichen Waldungen dagegen 30 Rotten mit 236 Arbeitern - Die Winterfrucht steht im allgemeinen recht aut. hat jedoch durch Mäuse- sratz unb Ackerfchnecken etwas gelitten. Baldiger Schneefall wäre für die Felder erwünscht. — Der Bezirk»oerdand der Geflügelzucht- vereine Laubach, Schotten. Gedern und Hungen, dessen Gründung wir unldnaft meldeten, wird vor- au.sichtllch schon im Januar Im ..Solrnser Hos" seine erste gemeinsame G c f l ü fl e I a u » ft e 11 u n g abhalten Man denkt, dasi die Ausstellung mit über -ton Nummern beschickt werden wird. Al» Termin her Ausstellung ist der letzte Sonntag de» Januar» 192S (27. Januar) in sichere Aussicht genommen. — Die Eisbahn des ff i»oe reine auf bem ..Oberfee" ist eröffnet. Der See bietet eine prächtige, spiegelglatte Fläche. * Freienseen. 13 Dez Unser Dors ist im Krei« Schotten da« letzte, da« noch keine Wafferleitung belirt. nachdem W naer«- hausen inzwischen ferkiggeste'lt und E nart hau en begonnen ist Schon vor bem Krieg trat man bem Plan einer neuze tlichen Wasferr'ersoraun i nahe und schürfte ben Scengrunb nahe bem Obers.ner- hos, wobei genügend Wasser erschlossen wurde. Leiber zerschlug sich da« Projekt, da bie unten- liegenden Müller Einspruch erhoben unb bann Kameraden. Roman von öelij Moefchlin. Copyright by Carl Duncker. Berlin W 62. 35 gortsetzung. Nachdruck verboten. So satzcn sie in dem geschlossenen Wagen neben- etnanber. Da» ist nun da» Wunder dachte er. Und dann kam noch der ersten jelbftwrfiänblitben 3itoer- sicht die Entfremdung und bte zögernde Schüchternheit. 0. vielleicht war so bte» alle» nicht so bebeu- tungsvoll, wie r» schien Sie suhr mit ihm in» Land hinan», gewitz. doch mar sie wohl daran ge- wohnt, sich gewisse Freiheiten zu gönnen. Er hielt ihre Hand Nun schien e» ihm auf einmal nicht mehr recht, bah er diele ftanb holte. Eine Schwere kam über ihn Langsam zog er seine Hand zurück. .(Beurg." sagte sie. ..was soll da» haften9 Ihretwegen bin ich tn Deutschland herumgcfahren ar.e eine Verrückte Und nun wollen Sie mir nicht einmal die Haird geben Ich bin sogar gezogen Ihretwegen." Da» fragte sie lachend und weinte ba bei. Er gab Ihr bie Hand, unb sie drückte diese Hand mit betben Händen. Sie tätschelte |it. sie fühle fte. Unb er jagte, in einer tfrfdwtterun^ von der er nicht muhte, ist da» wtzk ba» wahre Leden ober ist e» nur ein flüchtiger Augenblick JM) wusiW ja nicht» von Ihnen und sieden Jahre sind e» her . . ja mehr ..." Und wenn e» hundert Jahre wären ..." sagte sie unb leuchtetzt auf Au» seiner Schwere herau» die sich immer noch nicht lösen wollte, im Geiste der Verpstichtung, in die liefe zu bringen, nicht über die Fragen btnawg ui huschen sagte er: ..Ich konnte doch nicht verlangen. bah Sie mir treu bleiben sollen .." ..Rein", jagte sie frei unb offen unb verstummte bann doch Ihre Augen wurden dunkel. Sie beugte den Kops und pretzte ihn gegen seine Brust unb io sagte sie. während sie seine tonb nicht Io» ’ ef- ^)ch bin dir nicht treu gedkieden. E» ist die» und irnr-o gewesen seither. 6* war auch mckN die 3eti btr Unschuld nach bem Kriege. Man >" r.n sich Aber Ich habe heute mit ntemar* . Es sollen Fruhgemüs«, Tomaten unb (Barten gepflanzt werben Zlheinheffen. t'pö Sorm», 13. Deu flU do» 19 ^ibre alte Dien st matz ch«n be» Metzgermeisler» Lich n P'eddersheim in einem Ofen Feuer anmochen woüw schlug plötzlich di« Flamme berau» Im Ru stand ba, Mädchen he N in c lammen. E» lief in feiner Verzweigung auf bie Strafte. a>e «• be- ouftUoe liegen M'wb Mit schweren Brand wunden wurde bie verunglückt« bi» WorwWc Kranken Hou» verbracht' an ihrem Aufkommen awrb gezweifelt. Preußen. a. M. wirb nach frranffurt e ngemein-et. LPD Frankfurt a. M 13 Dez Der Magistrat hat ben in langen Verhandlungen cor» berei eien E i n g .• m e I n b ■ n g • e tfl gen mit der Stabt Höchst a M unb mit bet Gemeinde Hieb zugestimmt D.« Verträge werden nunmehr der S:t.-erordnetenveriamW^ hing zugehen Mreie tCcglnr. Y Lu» bem Kreise Wetzlar, IX Dez Die Zahl der Arbeitslosen Im Bezirke bt» Arbeitsnachweises Senior hat im Laufe be» Monat» November eine s eh r starke Steigerung erfahren. Während zu Beginn de» Senat» in der allgemeinen flrbei|»lo|enfür|orge 181 Hauptunterstützungsempfänger mit W 5rauen unb P'j Mindern al» Z I^hlag» vorhanden waren, betrug die Zahl der Unterstutzunasempsan- ger am Ende de» Monat» Rovember 3M Haupt- unterstütz ng»cmpfänger mit 290 Frauen unb 560 Kindern al» 3ufd)lafl.wmpfdngtr. Hieroon entfallen aus die S t a d t W eftI a r !tv> Hauptvnleritntzuna»- empfänger. '«b grauen und 177 Kinder, auf bi« Landgemeinden be» Kreise» 262 Autipt- untersiutzungEmpfänger. Frauen und 273 Kinder und iitif die zu dem Arbeitsnochnwk» gehörenden Gemeinden des Kreise» Biedenkspf 114 naiiptnnterfti'punfljemp'anger. 47 «3rauen unb IG» Kinder. Die ,iahl der Ende Rooember au» der all- «meinen Arveit-lofensürsorge befchästlgten Rot - ftanbsarbelter betrug 7, die sämtlich in ben L'induemeinden be» Kreises besrbüftigt wurden In der Krisenfürsorge mar die Steigerung nicht so stark, wie in der allgemeinen Erwerdslo'enf ir- sorge. Hier waren 92 Hauotunterstützung»empfänger mit M Fra en und 114 Kindern oorh.mden. gegenüber 46 Hauptunterstützungsernpsänger mit 33 Frauen und 51 Kindern zu Beginn des Monat» Hiervon entsailen auf bie Stabt Wetzlar 0 H^uptunterstützungsernpfänger, 36 Qrauen und Sn Kinder, auf die Landgemeinden be» Kreise» 45 Hauptunterstütz ng»empfängee. SB Frauen und 6<> Kinder unb auf die Biedenkopslchen Gemeinden 2 AaiiptiinferltüH'inqwnip^nafT. 1 Frau unb 4 Kinder Die Zabl der Ende Rvvember au» der Krisenfürsorge befd) lihqt.n Notstand» arbeitet betrug noch 1; derselbe entfällt edenfal» auf die Landgemeinden be» Kreises. —X— Lützellinden 13 Dez Mit Rückstcht auf die vorgeschrittene Iahre»|eit sind in diesen Tagen auf Anordnung be» bauleilenbee Kreisbau amte» jn Wetzlar bie Bauarbeiten am CB e • meinbebullenftall eingestellt worben. Die Grundmauern he» neuen Bullenstolle», der in seiner Art ein Muster stall sÜr ben ganzen Krel» Wetzlar werden soll und p diesen, Zwecke mit sich spürte, und durch» Fenster sah unb do» Städtchen au» ben Baumen aufstieg, ein liebe», deutsche» Städtchen, Wolsendüttel hieft «», e» hätte auch ander» hei sien können. Hunderte solcher Stäbtchen pob» die Türme waren vielleicht ein wenio oer- schieden, aber e» waren immer Türmt und alle Häuser und 5 rieben. TO in halte Mühe an den Schrecken zu denken ..Virlleich: war wirklich der Tod darin," lagW er. Ich spur, bah e» her Tob war", sagte sie Wa» geschah mit Wehn, wo» geschah mit Gold mann? Stuft er nicht umkehren? Samen, retten? Doch der Augenblick >si stärker Mögen sie sich toten, mögen sie sich au»rotten, ja. au»rotten, zuckt es verwegen durch ihn. Er kümmert sich nicht mehr um sie. Er fahrt in ein Städtchen ein mit Fachwerkhäusern und Laubeiigängen. Er steigt eine c»^|»hau»treppe hinaus, wo idhin viele h,n<,.>'g«strege!, Imb. Er tritt in eine freundliche, alle 5iube. wo schon riete ge schlafen Haden Er hört ein« Stimme, die tagt Gib mir meinen R ng!" Unb er sieht eine Fr-iu. di« am «wnster steht unb drei ßvlbene Ringe in bie Luft hinaus wirst, ohne sich Horum zu kümmern. wohin sie tollen, und sagt Bch w«ll keine anderen Ring« mehr'" 34. Sie erwacht in der Rächt und sogt, wahrend sie sich eng an ihn schmiegt Morgen »ähren wir wieder an» Meer, übermorgen hätte Ich zwar Prob«, aber ich werde Urianb rrriangen. unb man wird ihn bewilligen.' ff» fällt ihm ein, ba Ihr weitz und er sogt „ wie geht e» dir?" 5w fragt: _D. ich habe Glück sehobt. mein Lieder ich bin in Berlin. Der Sprung ist gelungen, e» geht- mir gut. Doch werd« ich setzt fine andere Wohn^-ia niwten müllen Wäre ei nur nicht Io schwer Vielleicht fmbe ich kein« andere Meine Babnong ist für dich nd mich zu klein- Meinst bu. sw fei brr |u Nein?" Lch weift jo noch gar nicht, wo ich ehw ö»Se finden serbe. Hilde Dari ich btt benn mchi vorickustg helfen' And eilt» denn fo »ehr? Kannst be dir nicht em ttene gönnen #m wenig Roh unb Frieden? Mar gen lebten wr m» Meer ich mich ‘«r dich lergen Ich werde wahnsinnig vor Freud«, wenn Ich für einni so groften Mann fergen bars. O. do» Meer ist jo inöchttg. bu» axrb btr ?ut nm. ff» ist rief starker, al» man meint Ich bin immer ein wenig hol) gewesen auf mein Schwimmen, aber nun Mn ich gor nicht mehr stvl; daraus. Da» Meer kommt ganz einfach daher, mit ganz schwache» Sellen, denkst bu. Unb diese schwachen Wellen rwbawn dich wie ein Kind unb rollen dich auf» Land. Ja. so ist» hn TO «er Und bann gehen axr über bw Dünen aoa die Hauen Blumen au» bem Sonde wachsen, sie sehen au» ww blaue Kugeln, unb bann gibt» ein Mn-ugnir-ei ha he» <3ra», ba» ftiftl auch au» dem Sanb. au» bem reinen Sand, man glaubt «s nich«. Aber «» ist doch wajr Und bann trinken w,r Koste« in bem gleichen oaal. wo ich bei ne Geich, chie in ber Rettung a,leien hob«. Ich hob« ,etzt bWfen Saal viel lieber al» einen anderen. Rur herum. iwrftebft bu Unb nachher gehen anr wieder brm Strand entlang, mb 'rhen tu* Kinder im Zuge heim wort» neben, mit Kranze« im Haar aber es ünb keine Blumenkränze, sondern es sind Muschel- kränze, unb ba» swht ganz so an» wie Bhriwn- kränze, und sie singen dn Sieb." Oder nein", rüst sie nun und bebt den Kori ..ftir wollen durch ganz Deutschland wandern. Da mutzt Deutschland weederiehen Di# Kirchen web Mr Rathduier unb Me Erker und Me Brunnen unb Mr Brucken int» Me Torbogen und bw IWnemen Hei ltgen und bte Lindem und Buchen und olle«, wo» dazu gebärt.* Ist denn alle» noch do?" fragt et. Natürlich Ist alle» noch da." locht sie. Jbu zwei- seliuchtiger Mensch, wo ioU» denn h m-eaangen lein. Alle» »st du Sag, wo» bu am Iwb’len hust unb «ch werb« Mr auch lagen, haft «• noch ba Ist. Sa» hast bu am liebsten»" -Ich ft wirNich nicht, wo» ich am liebst« hob Ich hab gar enrir» Heb er denkt noch nein, n kann wirtlich nicht sagen, was er am Iwb« Ilm bat Da» em< bat er al» Kind gesthen be» andere ei» I gling unb bat dritte ah Hitm. 11 hat er gedacht, doft do» nun do» Schönste wt. Unb ba» daraus h" er h* bade, ertappt, »oft er ' ein da» ist da» Sdwnftr Im Süden und im 'Narben. t 6er buftflcn Oe- meinbc ifi Ku bea »auföfter, bi, auf nahezu 20 (XX) »art eeranidMaa! sind. et* »wlM m Mx wo BOOO Warf betmiigt edmt!id>. K.uarbetlen »erben von hiesigen Saubanbeoerferti austzeführt <> Hochelheim. 1L Deg he oo* der Qw- meitibeoertrrtung beschlossene drroeiteruegbee elektrifchen Drienegee ift nunmehr durch geführt. 3e*»eiaml »urben 1300 «rter Lupferdraht und 2«) Weier Äupfr*il neu gelegt 3»ei Neu bauten mürben htervei an btr ei.nnsch, Lichtleitung angeWoffeit «ußerdem mürben zwei neue Strafen beleuchtungen bergefteflt Vie Sriomtkosten der Hr- betten belaufen sich auf mehrere tausend Wort. Die Arbeiten mürben durch den SaftaQaleur Wilhelm Weber oon hier ausgeführt # Vollnkirchen. 13. Dez. 3m Siftritt „fBertnboulen' der hiesigen ttemarfung, der unmittelbar an den Dald angrenxl, ift in den letzten Nachten von Schwarzwild wieder erheb« llcher Schaden am aunaeftefllen Sintergelreibe ongenchfet worden Die bisher aufgenommen,n »r kampfungsmaßnahmen gegen bas immer mehr auf tretende Schwarzwild haben nennenswerte Erfolge nicht gezeitigt XiUtrcie. bl Schönbach, 1» De, Der von der yirma Beeh in Dillenburg betriebene 6 t e I n b r u d) .Lisin ring »berg', der im Nooember hJ* gelegt wurde, ifl nunmehr zum Teil wieder I n betrieb genommen worberr Ein großer Teil btr Beiegubaft hat erneut lohnende »efchafngung gefunden . Schönbach. 11. Deg Am Sonntag »er • Harb nach nur emlngigem Stranlentoaer bei ältefte Wann unsere» Ortes, 1). Sei bei I, der <) 3ahr, und 4 »anale alt geworden war Sewei bunte als aüer JUlfauer im «ihr, lb> in ber V jtompagnie be» nollouifchen Jnfaniene« Regiment«, bei Ipeteren Inf Regt- Nr v'» zu feinem Tode gehörte er brr Mer-Vereinigung an. Strafkammer Gießen. Em Direktor einer hiesigen Bank mar wegen Uebertretung ber K lbetszetlversrh« nung durch bat Amtsgericht (Sehen zu Seid strafen von 400 und 600 Wart verurteil« worben Infolge der von »hm gegen dikfes Urteil oerfolntrn Berufung wurde jetzt in mebrftünbifler Beweisaufnahme ein leit des «einerlei« dort be- schaftigien versonal» vernommen Aus Grund bie« se» iLrgebnlsie» beantragte die Etaatsonwallfchoft die kostenfallige Verwerfung der Berufung. Vas Gericht sprach' dagegen unter Aushebung des erft« I:djrn Urteils den Angeklagten frei, da es für die D Ibung bzw. Annahme ber durch be« sondere Umftänbe oeranlafzten Mehrarbeit im vor« ■ i- — ■ ........ Hege oben FaL« ber eine ftrefbare Aanbüeg aus. ichliehend,* Lonausfetzungen des § 10 ber K). für gegeben erachtete. Ein vMidwiit Haos einem aUete» Jtaiu.« der ein.« läge :orher mit dessen Batet einen Wort- ex il baue, derart körperlich mißhandelt, daß er blutend, Berte gungcei am (Bef«* davon trug la-. Ami «geeicht Hungen hatte ihm mildernde Um- stand« wringt und zu einer Gesüngntsstras, per- urteilt Bus ieinc Beratung bin wurde er mit Rück- M bura. f, daß b* Verletzungen fein« besonderen nodJeiligen Folgen hotte, z u 75 Wort Gelb ftrafe eotL 15 lagen GetLngm» verurteilt. Stegen Entziehung seiner Unterhaltspflicht eineni unthel.chen Kind gegenüber war ein lunger Wann durch das Amt tl«ig*ahgeorbn«illrtbau (all vergröbert uxrNn Tie Micht. einen Er weiterungöbau burchzu'.ühren. beftanb schon leit langem und . fo doß für siden weiteren Hund her Zulchiag sich verdoppeli. Vie Höhe des Zu« schlag» regelt sich wie oben unter 1 und 2 nach dem Leltadlchnttl. in dem der mehrfach, Hundebesttz ringetrrten Ift. vit Zahlung der Gemeindehundefteaar tert mll der staatlichen Abgabe bei der Finantzkasie zu erfolgen. Aernrr wird darauf hingewiejen, daß diejenigen Einwohner, die bie erfolgt, Ab- Ichaffung eine» Hunde» bi» spätesten» zum 31. Dezember d 3. bei der StabtorrmaL hing — Stadthau», Bergftraße (ßimmer Nr 10) — schriftlich oder mündlich ong, zeigt haben, von der Entrichtung der Hundesteuer befreit bleiben. (fließen den 11 Dezember 1927 Der Oberbürgermeister Dr. Keller H. Schalistaedt ß. in. b. H. / Biehen Schanzemtrahe / Fernsprecher Nr. M4 und 545 / Schanzenstrahe Ingenieur-Besuche sachliche Beratung und kostenlose Proiektierunt 'Bcfaiiiitiiindiiing fktr Gemeinde Hundesteuer Durch Vejchiuß der Stadtverordneten oerjammlung vom 18. Dezember 1925 Ift die Gemcndehundefteuer bi» auf wettere», aljo auch für da» Jahr 192h, wie folgt f.ft gefetzt worden 11403B 1 wenn der Beginn de» Hunde- 3tm Bnloinngen stets vorrätig. I. Weinert K. G. Ireveniirtg 9. Auto | Telephon Nr. 1730. Zst. smenniO) o. fl.i . laorilfli . . . SMtlVk M EohBoaeg fniaie Slfaitoifietis iei. saikWlvk . BOfloee . öDronei . BDflBOOl , BDfieloaw Iföuöf Morplri . Slvieteo C. G. Klßinhenn Bflhohohirobe 59 32 Oofen Ronfcrvcn (€langenfpargd), eine toben emrut tu ng micQeke, 2Aähmasch.«ren, 2 Äornmet-er, 1 ^ädtischchen, 2 Dand« ubren, 2 Snstide, 9 weiß« unb 2 wollene vembtr. Irei tinterholen (gtfragen), einen Meiderichrank, eine €*rebma1 u*ter^Tt^M 25 0.95 • Steö KraOeo ~S 0.50 • C Herren-Kragen Bre1J1Fr1' • selbslbiBder Streiten .. ™ 2.50 • Sieb - ümleDe-Krafiei!0.60 • D Nr. 292 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen) Mittwoch, U Dezember (927 Bücher unter dem Weihnachisbaum. Rainer Maria Rilkes Gesammelte Werte D « Ä Stellen Tromhc 20. XaufcnD d52 Lei:«, 6'. Ganzleinen 10 3t!., arisch graxmiritm Problems. VerhäUnrs Del AünfUennen- da« da« wie bc* wo» ist. nicht Die Tat. Aucht. sondern rtn Verkettungen. .alemraubenDc“ Schilderung von 3agb und (Dnl bedang wurde —. dunkle« Spiegelbild schicklalhaster die de profundu au| Zeigend« zwilchen Himmel und Hölle quäl« — Hermann Sudermann: DieFrau * 'oll Roman. 1. bi« liebt Die blonde Witwe 3dgiite Sen us. Sr fürchtet Die Mfce Bindung m einer Sh« mit chr. 3trhing und Bedrückung Die fuh au« solcher Gemcin'chas'. für feine Arbeit ergeben Lunte. Sie finde: Den .Ausweg" She .auf Zeit", auf ein Iahe — Darm soll Die Scheidung sein She - voll schwankenden menschlichen Herzen? — und da« erfchüuernde Dokument einer S.elcnver- tvanNung. welch« ein auhervrdentUch r De- Haltet au« einem verwirrenden Helldunke'. menschlicher Leidenschaften f>crau4toa4>,cn läßt. - Man so lehr, fo ganz au« Digenem gespeist wäre, so schwer wäre von Erlebnis und Schicksal. Diele« hier. Denn auch In der Erscheinung Lrornhvlt ift ’o viele« zusammen getragen. Licht und Schotten auf Den langen Lebens- Scheidung kommt aber nicht nach einem 3a&r. sondern viel später, und auch nichg sreiwMig, in llcberemfunft, sondern durch den Tod denn Die beiden sind mittlerweile so ineurandergewachsen. hab die mit Vorbehalt eingegangene Bindung alle inneren Schwankungen und viele duftere Anfechtungen besteht und überwindet. Siegerin bleibt die kleine, gebrüd e. gedemütigte unt> oft betrogene Frau Brigitte: sie behauptet ihren Platz an der Seit« und im Herzen de« Maler« Trom- holt. So unscheinbar und unebenbürtig sie oft neben ihm steht ihre Liebe ift der Ruhepmckt. der Leitstern. Die führende, schützende über alle« Leid, alle Enttäuschung, jede Scywäche und Schwankung hinweg ragende Krast im Leben De« Wanne« und Menschen und ÄünfHer« Tromholt, noch im Tode hat sie segendringende Gewalt über ihn. - Da« Perjonlichste, was Sudermann schrieb, ift in diesem Roman. Da« hohe Lied auf Die Frau (in Der man gewiß viele Züge der verstorbenen Gattin wiederfindet). ein Denkmal de« Herzen«, eine Totenehrung, und auch eine Abrechnung und ein vom Ctnnedten kommende« Bekenntnis. Wir Wilsen kein Buch de« Dichter«. Halbleder 12.50 Mk. Verlag der 3- G Cotta- schen Buchhandlung Aachfolger. Stuttgart und Berlin 1927 — Diese« Buch das Subernuum um Die Zeit feine« ZOi Geburtstage« wie ein Ddchenk an lerne Leier ausgeben lieh, ift vielleicht da« Persönlichste. was et je zu geben vermocht bat Der Roman lügt der glänzend«» Kette 'einer erzählenden Werke ein neues und wertvolle« Glied ein mit Dider Geschichte eine« Frauenh eraev.s. mit dieser Sch lderung e.ncr Sh<- gemeinfchast. mit dieser Gestaltung des allen das 'ich aus dem schen iur Frau ergibt. Die zugrunde liegend« Fabel baut sich kurz zusammcngdaht. auf folgender 3dee auf: Der Maler Professor Tromholt Rainer Maria Rilke iTc ammclte Werke Sech» Bände - Band l. *13 Ccuen 8 Srh« Gekichtr, Frühe Gedichte. Dre werße Fürstin. Band II. 3d* Seiten 3 Das Buch der Bilder^ Das Stunden Buch Das Manen-Leben. Requiem. Band III 432 Seiten 8 Reue Gedichte Duineser (Hegten Die Sonette an Orpheus Letzte Gedichte und Fragmentarisches. Bandit'. *24 Seiten 3 Dornet Ehnstoph Rilke Geschichten vom lieben Bott Prosa! ragmente. Auguste Rodin. ‘BanbV. 3CO Seiten 8°: Die Auf- i.-ilnungen des Malte Laurid« Briage. Band VI, 38* Setten IP Lebertragungen 3n|ei-Verlag, Leipzig 1927 Run ift bald ein 3ahr vergangen. seit Rilke von uns gegangen ift. still, unversehens völlig überraschend den Jurüd- blcibenben. von Denen Die wenigsten überhaupt gewuht hatten, bah Der Dichter feü langem mcht unbetenNich erkrankt war. Der jähen und schmerzlichen Betroffenheit über Den wohl unersetzlichen Verlust muhte in jchem. Der Rilke geliebt hat — und wie viele haben ihn geliebt in Deutschlands —. ein nicht minder schmerzliche« Mi?mDcn darüber zugesellen, wie wenig doch dieser Tod eine« Drohen im Geiste bemerkt und betrauert wurde. Was in der Oesfentlichdeit darüber gesagt und geschrieben wurde, ist jedensalls beschämend Dürftig und Der überragenden zeitlosen Bedeutsamkeit de« Geschiedenen in Liner Weise würdig gewden. Um lo gröber und inniger ist Die Freude, nun mit dieser wundervollen Ausgabe de« 3nsel- Verlaae« da« erste und ein bkibenbe« Denkmal in Händen zu hakten, das wie eine späte und nxihrhast würdige Totenehrung für den verstorbenen Dichter empfunden werden nrnfi. Run liegt das Werk, da« uns blieb, das dauern und wirken wird bi feiner Ganzheit, voller Glanz und Fülle vor uns ausgebreitet, als «in kostbares, wert schwere- Vermächtnis an die deutsche Ration. Run erst vor dieser groben, alle« erfassenden Vereinigung wird einem abermals bemüht. was wir mit diesem Menschen hergeben muftten. Der vor Jahresfrist einsam und sehr still Da unten im Süden aus Dem Leben ging. Man steht geblendet und betroffen vor solchem Reichtum, der nie zuvor so gesammelt, so als Einheit und Ausstrahlung eine« Geiste- auf unS eingebrungen ist Da sind Die Gedichte vorerst sie nehmen nach Gebühr einen breiten Raum ein; und von Der Lyrik yer wird atLyeit Der ent» schetdenDe Umriß von RUkes künstlerischem Wesen । bestimmt werden müssen -- Die Gedichte von den ganz frühen, entzückenden Prager Liedstrvphen bi- zu der klassisch vertiesten Gedankenfülle und wun.ervoll beruhigten Formklarheit der Duineser i?keg>«n. Die Rilbe wohl selbst al« einen Scheitelpunkt seine« Schassens empfunden. unD nach Deren unD mit Geschid Durchgefuhrt . es steht wohl für jcDen. Der etwas von Schaeffer gelesen und dann diele« Buch m sich ausgenommen hat, aufter Frage, dah da« Wesentliche. Zwingende. Großartige . Dah «den alle«, was Den tünft- ler,schen Reiz und menschlich n Wert Ds Ganzen bestimmt, entweder gar nicht oder nur unentwickelt oder Dcrboraen in jener geheimnt-oollen, verschollenen Strahourgei V. rla j. enthalten gewesen ist Di« Geschichte der Brüd.r Ehmnnde der Familiennam« ist wenigstens h.r b »Schars'er durchaus nicht zufällig giwählt, sondern von balbangcDeuietcr lettmokimsch-f ymbo! ischer Bedeutung für da« Geschehen — Die Geschichte der S Hama de« ist di« Geschichte eines unhemlichen und grauenhasten Verbrechen«. (Wir vermeiden es. auf Einzelheiten einzug h n. die in der Aüry nur mit unvollkommenen Ariden langen g geben werden könnten., Huiterbem würde drm öder etn starker Reiz und eine schwingende Spannung vorweggenommen und entkräftet. Und überdie« ist Schaeffer weit davon entfernt, einen „Änmi- valroman" im landläufigen ©inne mit seiner Geschichte gewollt unb geg.brni zu haben. 3a. es ist zu begruben, dah Die Vorlage keinem Geringeren in D»« Hände gJollen ist. der wahrscheinlich rin« Kolportage stfäre mit äußerlichen CLfJ- teil daraus gemach: haben würde, wie es tkrm ohnehin schon mehr als genug gibt. Die Spannung. von der wir sprachen, ist ganz nach innen getrieben ins Seelisch« und Psycholog «che gc- wendrl dergestalt, dah das Gvairze. bi« wie ein Bericht stiUsiert und tote ein Roman zu lesen Vollendung er zum edtrn Mal« bce Plan «nrr Gesamtausgabe erwogen hat wen» man bvuft davon hört brgrrdt inan solch' Sorge deo Dichters um Du Ucbrriiefcrunfl keines Schafs««» an Di« Welt wir eiw Voratzi ung frühen Tote« Auch dem Der mit Rilkes Werl mit seiner Lyrik vor allein vertraut ist. w'rd übngen* manche« in Den hier zusummengdahtcn Gedichten auitauchen was ihm neu unb bisher unbdannt geblieben ist Die G.-lamtausgabr bringt rin« groh« Anzah« untxr. "rntlubtn Gedicht auch ungrdruckte Urbertragungm und vieles was in entlegenen Publikation«» verstreut erst zulam- mengetragm werden muhte. Drei Bande. Dl« Hälfte D«r ganzen Ausgabe. n^m»n die Gedichte ein Sinnvoll und in innerer Verwandtschaft verbunden schlieht sich an Die reine Lyrik Di? Weis« von L'icbc unD Tob" rbw der wundervollsten und ergreifendsten Schöpsungen Rilkes das Werk, das bekannter und wohl weiter verbreitet ist in Teutsch'and als alles was er je danach >1399» Deutschland .berühmt" gemacht, und Di« kleine Erzählung ist der beste Beweis Dafür, wie - - selten genug — ein scinfte« Stüd .hoher" Literatur volkstümlich werden kann, geliebter und unveräußerlicher Besitz von vielen Tausenden deutscher Jung«. Die innigen _Velck)ich genug emo obkn werben, sür di« Zeit von I 1S80 bis zur Gegenwart wissert wir nicht« unb ans fast künstlerischer 3ntuition heraus - Frank »hieß Der tob »•« I 3ol«rn. Roman einer sterbenden Stadt. (Leinen : *0 Mark Verlag 3 Ongeihorns Rochkrlger In Stuttgart, i De st von Didtm Frühwerk des Tich- ‘x?n Da? 'end ver! beweist Vielleich: am besten Die Bedeutung Dides Buch » da» um «einer Oigenart willen im Gesamtwerk des Dichter» ntJii vergessen werden nnrb c dwi-hl heute andere Probleme den Dichter be'ckxllligei' und in anderer Form zur Gestaltung gelangen Der Roman ist richt die Gdchicht« eines Heros, sondern ganz tm Gegenteil wirb gezeigt. : ie Hunger. Pestilenz und innerer Unfrteb« ein« vom Feinde einaeschlollene Stadt zermürbt Obi Po», bellen Glieder nicht mehr den inneren Willen au’brinaen eine Sache um ihrer selbst willen zu tun. otralli dem Untergang, ertrinkt tm selbst- mordenden Egoismus folgt widerstandslos dem revolutionären Wirrkops. der. sich aus Dem vierten Stand« erbebend di« herrschend« Gewalt der Aristokratie stürzt, im ekstatischen Taumel der! Sinneiilust unb religiösen Schwärmerei Heimat- stadt unb Mitbürger in den Abgrund führt Or tvirD zum .Tod von Fahr»", weil auch er nicht hrroifch rein unb innerlich frei die Aufgabe an- podt die er selbst an 'ich riß. — Der Dichter hat zweifellos in der belagerten Festung Deufchtand Studien gemacht. Da« ist ihm »um Vorteil ausgeschlagen wo es sich um bie Psychologie Der Masse handelt um die Gestaltung von .polt- ti'chen Sharakterrn". Schwach hingegen ist namentlich im größeren ersten Teil die Darstellung De« Geschehen-. Die Hypothese. aU GDronift zu «t- zählen, verleitet den Dichter Begebenheiten unklar zu gehalten. Orft der Wahnfinnstaumcl diese« Volle« von Falern. Der in manchen .Zügen an Den Untergang der Wiedertäufer von Munster erinnert, ist unerhört grandios unD padend ge- 'chtlderi. 538 Albrecht Schaeffer Die Ge - schicht« der BrüDer Ehamade. 231 Seiten 8 . 3m 3nsel-Derlag zu Leipzig unD im Horen- Lkriag. Berlin. 1828. — Dido neueste Vervfsenl- liebung de« grvhen Erzählers Albrecht Schadfer. die übrigen« bereits vor fünf 3obren cntSanDen ift. gebt. Dem Vorwort zufolge, auf ein im 3obre 1867 in Straßburg erschervne« sranzo'ckche« Buch — „L’histoire des frtres Chonudc“ — xurüd; ja. Schaeffer ist im Titel nicht e mnai al« Autor, sondern als .Herausgeber" bezeichnet. Durch einen Freund Der die histoire im Kriege aus dem Sl'aß rnitgedrachl b«rl>c, fei Der Stoff in feine HänDe geraten unD Dann von chm bearbeitet toorDcn. Dies mag wörtlich fo zugegangen ober eine willkürliche und «in wcn g mystifizierende Ginlleidung fein — im Durchras unalltäglichen, etwa« fremDactigen und zum Teil altertümlichen Sprack)ftck Drt Buches scheint jedenfalls Die aufgenommene Rolle folgerichtig muß au* Albrecht Schaeffer immer und» r. mit jedem neuen Buche «igenllich. als auf einen Der feinsten und tiefsten Srzäbler burweisen, Den unter gegenwärtige« Schrifttum besitzt 765 SeutfcheDichlungderGegenvarf' Han« Raumann Di« dsmlfch« ' ichtuag Der Gegenwart. *Bom lifr-u« bts zum Eiprcsfionismus 392 Seiten 8*. 7 title «rtrciirrk Au Nag« Geh. 8 TRt. Ganz- ,. ineu IC Bit 3 B 7.'ke»lcrfch . erlagsbuchhanD- ung etuttaart 1927 Ta« Werk De« »am- balirn Frantfurter Germanist«» «früher in Jena und Straßburg, erschien al« Band VI der von Pr." Dr. 3uln* Zeitirr herausg«g«bene» Xeib« .Epochen der deutschen Literatur" — zuerst im 3abrt 1923 Ss erregt« sofort Aufheben. nicht nur. weil es «in ganz ausgezeichnet geschriebenes Buch war — wir kennen bis heute | 'eint* Da* un'er Gegenwart«« christtum befer und gründlicher Darstellte - . sonDern weil tic'e« | ausgezeichnete Buch von jemandem geschrieben war. den «s eigentlich gar nichts ang»»g: D. b von jemandem der von Berufs und Lehrauf- 'rags wegen eigentlich nach spätestens dem 3 ab re 1500 nach Ehristl Geburt nichts mehr zu sagen ball«. W«ll f«tn eigentliches Sü^ybiei. Das et zu verwalten und öfsrnllich zu vertreten Han«. bU ältdit und aller« deutsch« Literatur. Die Sprachgeschichte Pbtlologir und VollstunD« ivar wohingegen al.es nach 15D0 von Rechts wegen Den eigentlichen Literahcktorckcrii vor- I «ballen bleiben sollte. Das Aulfehen. von Dem wir sprachen ging Denn auch in erster ßini« von dieser Sr,tr au», inzwischen Dürsten aber auch die Lilerab'ßorikrr ün engeren Sinne -ingrsehen baden daß man dem Rollegen von bet anderen Disziplin nut dankbar sein kann lür diele Darstellung, die äußerlich so ganz unwk'Ienlchastlich babertommt. dir aber gläu- zsnd stilisiert und tomponiert ist. dir mit einet crftischenden Tradilionslosigkeit an Die Singe berangebt. Temperament und Eigenart der An- 'chauung mit einer olt txrblüllenbcn Tresssicher- btit des Urteils verbindet, im einzelnen kaum |f anfechtbar wird, ein« Fülle neuer und höchst persönlich formuliertet Gesichtspunkt« beibringt vnd die gtohew Limen Der geistigen önltoid- lung von I -tK) bis 1920 brillant berausarbeitet. .. den Sesonderbriten de» Werkes gebärt es \ erdul Baumann in Sern mar gesprochen bin- n ic»' z B dost die Einleitung nicht am Anfang fondcrn in der Mitte de» Bandes zu sinden ist. au den charakteristischsten Wertungen una da» Sinircten sür Sudermann, die Ablehnung von Lienhard und von Bonseis 'der auch im Register dieser neuen Au'lao« nicht auf- i.iictiben ,n in b.c em völligen Tot'chwcigen gibt ltd> Übrigens eine der ganz seltenen Aus- fo lungcn zu erkennen, in der man Raumann nicht bedingungslos zu leigen vermag». Was ble Erweiterung der neuen, dritten Tluslage an- gtht so ist da» Material bis 1927 erfaßt und Kingcalicbert Z V ist schon Thomas Manns .. 3aubcrberg ‘ berüdsichkigt. Unruhs .Bona- parte". Gö:>«ns .Gneisenau' und Kafkas Roman- irngment« werde» besprochen. Bertram» Lyrik unb die Balladen von Brecht sind in den 3u- doch oben tm Norder» wo nur arme Sofofifcher mit Nm Ihren tnO et» paar Händler »ahnen Aber Dir »iny ganze l*#öra mit allen 5t»if Der auck) n Der Kietze rtn Land- Itrridkr pe wo eben ff und inn Freund fluguft. brr Ultftnlo’r Wui zello*e. brr mi: allen rtimörn «r- Ml B jaMeD 'i - • > - rin /.tot- niofer stopf. Der vinftille tat. von denen ärgern der Äcker blubt. em 10 großer Lügner, daß rr befiMbc zum Diditrr nxrb. doch, mmn er «Hfl. auetz ein Br bettwtwr. besten Wilern Die avöern zwingt, in wmig Iao«n rin Moor mit ihm jji entwäsfern. dn tarne Mb non in bedingter Irene Hunderthrch find na- lürlnli Menschen unb Bezirbiinge» um dietr tfanb- kl reichert« rirn Blick, n br» Meistrr» entschlüpft keiner rr weck» ave», strdt. nxi» noch fein Kuor sah und Irin leise« Weit trifft mitten tm 5»erz brr ?mg<. In ihm irden und wetzen und sind |w all« bk in Irrur Dir Scholle tzai^n nnD mrhren. und Die von der IInro|t Der Blute» immer uriebrr in» tun- fd getrieben werden Und z letzt wird ave» dn Lachen. Lachen unter Tranen, mk da» ktzt« Selbst- bilbni«» BrmbMnbt» e» zeig« 7*1 Hessenkunst 1928 nunstn von A<»ll re» ■•»;•! ntu Heuen. ÄuJfc-rdem roicb illaitricrte Heürl«o au» dem ii »en Marburger Kunstti u---um. »owle Aber • ia*- P.-eli Bk. LH. Ferner erschien von Br. 3 ar gar »t» KIM la»: Oie Glasmacherkunst In Hessen 194 Selten Text mit 41 Tafeln and 21 Abb. Im Text Preis in kürulL kjoban ich germ. Ko-nleslon des deut »eben archäologischen Institut». 2H0S. ro 2>r> AublkL u Karte. Mk. II.-, geb. ILMl Aul Grund der Forvchangeo. die besonder» in den letalen Jahren rege gefordert worden sind, wird eine ganz new Vorgeschichte unserer hessischen Heimat aufgebaut. Da» Buch zeichnet »ich durch hetonders Instruktive Bilder am Ausführlich. Katalog über zahlr« ehe weitere hess. Heimatliteratur und -kunst »ow.e Uber bedeutende Preieherabfetzungen kostenlos durch die Ä. G. Qwerl'sdie VerlagsbuchhaodliiDg Marbor» au d. Lahn. I199KD Politik und Geschichte. Friedrich W Kirch«il«n .Rapv- Icon I" Ein LedenSdilb in t»ci Bänden Erster Band 1769 1805 Mit 15 Lichtdrucklafeln Geh.l- td 10.50 Mark Verlag der 3 G Sottalcheu Buchhandlung Stuttgart ^ircheilen ist bekannt durch eine ganze Reihe wichtiger Ver- olsentlichungen zur Gefch, L»« Der na'.o!coni«chen Aera. Sv wird »in neues grunblegenDes Werk aus lei.ier Feder mehr al« alltäglich S 3nter,l c beanspruchen Und gerade heute ,ft «in Buch, wie er e* uns vorlegt notwendiger denn f«. wo bi« Gestalt Ropoteon« von Hu-'n e'«m der Änniunf- tur oft in der unglaublichsten Welse verzerrt und umgebogrn wurde Da wird man auch die schlichte, ost loqar trockene Art mit der Klrch- eifen seinen Stoss fhliftt'd) m.istert. mit in Äauf nehmen, wenn wir dafür wieder «tu Bild des großen Äorfcn bekommen das frei von allem egendären Rankenwerk unb p ycholeg ichen Mißdeutungen bie Gestalt Aavclecn« lo gibt wie Die historifche Wiffenschakt fie heute ftehi Xuii entgeht der Verfasser allerblng« nidu immer Der gegenteiligen Gefahr, in Der peinlich genauen Klrininalerci. mit Der jede Szene im Leben Ra- poleonS auögefponncn wird. Die große Linie, da« historisch und menfchltch Bleibende des Genies gelegentlich zu überdecken. Besonderen Dank verdient Der Verlag durch die Ausstattung De« Buches mit einer Reihe ausgezeichn ter Wiedergaben zeitgenössischer Bilder. 578 Bismarck Ausgcwahlt« Werke Herausgegeben von Hermann ®runter Erste Abteilung Gedanken unb Erinnerungen. Band 1 bis 3 in zwei BänDen. Groß-Oktav Ganzleinen zusammen 3m. 13.—. Versag der 3. G. Eotta- schen Buchhandlung Aachfolger. Stuttgart. — Mehr als je nach Bismarcks Tode richten sich heute aus dem Kampf der politrfchen THciimnqtit die Augen des deutschen Volkes auf bie «Des«alt De« groben Kanzler». Damit uxtch t das Bedürfnis, thn. anentftcllt von paNeimätrimn Aeden- absichten. aus der Outile seiner Schriften fen- nenzulernen. von lag zu Tag mehr und mehr. Da aber der örtoerb feiner fämliichen TScrte für eine griftere AUgcmeinhe t unmöglich ist. so verlangt diese schon seit langem nach r.ntr Aus- wahtausgalt welche die geniale Pertönlichtett Bismarcks in ihren wesenrlichen Füger, auf gedrängtem Raume wtedergitt. d. h. fcw hl seine politische Tätigkeit wie den reichen Gehalt feiner lei- denschaftin^kraf»vollen und doch hn Tiefsten zarten Ccele ledenditz-strasi zulamman'aß». Diesem Wunsche kommt Die porllttynbe Sammlung seiner . Ausgewählten Werke" citiacjei, Die einer heimrat Hermann Granier. langjähriger Archivar am Kgl. Hausarchiv zu Berlin, unter Dem Gesichtspunkte einer Volksausgabe zusammen;e- ftellt unD mit knappen idl> gehallvollen Erläuterungen alle» WiffenstocNen versehen hat 3n drei 2lb»eilungen zu je zwei Bärr^rn soll sich dieses Monument Bismarcks ausbauen: als Basis D^r beste» Kenner der Bismarckschen 3eil. Ge- crscheu»«ii zunächst die .Gedanken und Erinnerungen". die .politische Bibel der Deutschen in der der große Heros Die .Söhne und Enkel" Die Weisheit hoher Staatskunst lehrt. An Diele erste Abt ilung werden sich int nächsten unD übernächsten 3ahre vier weiter« Bänd« anfchließen, DU aus Der gewaltigen Fülle Der 7t eben tmb 'Briefe das Cebenbiofte und 3ntereffanteft.- hrrauOheden 3n solcher Gestalt Dürfte sich die vorl.egenbe 2(iukjab<. Die fm von allem Elloss gelehrten Baitaft ih ohne Zweifel affc wahrer Volks-Bismarck in jedem deutschen Haufe etnbürgem. Z18 Keifen und Abenteuer. — Ttorbenfljftlb. Otto, Südame » r t f a , ein Zukunft-land der Menschheit. Natur. Menlch Wtrt'chaft. Mit 76 Abbildungen und 8 Kartenskizzen. Verlag ötrerfer A Schröder. Stuttgart Geh 7 Mk. — Südamerika rückt immer mehr in ben Mittelpunkt bei Interesses bet Menschheit Hier liegt der dritte grobe Weltteil der weihen Bölter. dal Land der unbegrenzten mineralischen Schütze, der üpP'ge tropische Bidengarten dcs Erdball» und gerade in diesem Augenblick vielleicht da» wichtiafte Zukunftsland der Menschheit. Vor- denskjolds Buch gründet sich auf eigene Erfahrungen und Eindrücke. Es enthüll also Schilderungen eigener Tieifen. Dann folgen in ae- brängter Form einige Züge der Ger>grapbte Südamerikas: Klima sowie Lier- und Pflanzenwelt mit ihren wechselnden Formen in den verschiedenen Himmelsstrichen des Weltteils, die Indianer sowie da» weihe Herrenvolk der Gegenwart und die vielen Uebergangsrasfen. Die Leier, die au» praktischen Gründen wissen wollen, welche Bedeutung Südamerika für die Bölter Europas hat. finden darin Schilderungen von Erwerbsleben, Produktion und Handel und ichliehlich eine stark persönliche Darstellung des Verfasser» von Südamerika als einem künftigen Einwanderunasland. Südamerika ist in unseren -tagen die Sehnsucht vieler Menschen geworden. Diese werden in dem schönen Luche viel Anregung und reiche Belehrung finden. 677 — Rudolf Kircher: „3a i r Play, Sport, opiel und (»ei ft in England" (mit 16 ganzseitigen Bildtafeln in Kupfertiefdruck, 4 ‘Ulf., Frankfurter oocietdtebrurferei G. m. b. H, Frankfurt am Main). — Diese» ausgezeichnete Buch des be- kannten Londoner Korrespondenten der „Frankfurter Zeitung" gibt weit mehr, al» fein Xitel andeutet Es ist geradezu ein Führer zum englischen Aolk»- charakler, ein Weg in die Bildungselemente englischer Politik. Nicht notig zu sagen, dah ein Mann wie Kircher, der al» „Aller Herr" einer sportlich ein. gestellten Verbindung an der Freiburger Universität mit aufgeschlossenem Herzen und vollem Verständnis, mit sachlichem Wissen und geschickter Darstellung-, fünft ein vortreffliches Bild vom englischen Spiel und Sport gibt Wichtiger bünft uns jedoch die Art, wie er den Linien folgt, die vom „Fair Play" auf grünem Rosen tief hineingehen in Seele und Cha ratter de» englischen Volke». Um dieser eminent politischen Seite des Buches wünschen wir Kirchers Darstellung in die Hand eines jeden, dem es darum zu tun ist, vom englischen Sein und Wollen sich ein richtiges Bild zu machen. 554 Religionswissenschaft. — D. Han» Schmidt. Hiob. Da» Buch vorn Sinn de« Leiden». Gekürzt und oer- deutschi In zweifarbigem Druck. Holzschnitt des Einbandes von Frist Kredel (Verlag I. E.B.Mohr, Tübingen, 3 Mk., geb. 5 Mk). — Da» Buch Hl ob erlebt gegenwärtig eine Zeit neuer Beachtung weit über die Kreise derer hinaus, die e» zu ihrer Erbauung lesen. Die ewige Menschheitssrage nach bem Sinn de» Leidens liegt in iinlerm Geschlecht. Die hehre Majestät (Rotte», von der auch der titanenhist hadernde Mensch nichts anderes zu jagen weih als: ..Ich lege meine Hand auf meinen Mund!" ist der Menschheit, die unter dem Eindruck de» Zusammen- beuch« lebt, begreiflicher als sie e» ihren Vätern inar. Da» Grüblerische. Individualistische, das Drin- -Kn auf Aufrichtigkeit im Innersten muten in diesem alten Buche seltsam gegenwärtig an. Die im gewöhn- siche Kraft der Gestaltung, unvergessliche Bilder, eine hinreissende, bald mächtig stürmende, bald wie Gei- genflang klagende Sprache lassen sich auch durch den Schleier einer Uehertraming hindurch zur Empfindung bringen — Aber diese Hebertruaung muss — und das versucht die oorliegenbe. von Prof. D Han- Schmidt, dem Alttestamentl-r unserer Universität br- sorgte — in gebundener Rede zu uns sprechen. Und meih-r das Buch ha! Lane? und "Uirb-r- Holungen. E» hat auch breite Einsätze von fremder »and E» wird barum hier versucht die mächtig- ften Ssticke durch Auslassung der malleren durch eine starke Kürzung b*» ganzen Werkes erst recht uir (Heining zu bringen. Natürlich geschieh! dar so. da» der (Befamtorganlemn-t des Kunilnerkes unan getastet bleibt. Ein ausführlich. . ‘Jlacbroort" zeich- net die Entstehung unb die An dieser Dichsting, die weder Lyrik, noch Epo», noch Drama, aber van allem etwa» ist, und versucht, ihren Sinn zu deuten. 756 — Georg Wünich Evangelische Mlrtschaftsethik rBerlag 3 6 B Mohr Tübingen. Preis geh^iet 28>5 Mi - Die bisherige Einstellung des Protestantismus zur Dinfchaft war entweder ablehnend unter Berufung auf die .Elgengefestlichkeif ober allzu vorbehaltlos sich hingebend unter Missachtung der religiös gebotenen Distanz. Das um»ang- reiche Merk des Marburger 'Profdfort brichat- Hat lich nun ausstihrlich rnn ttKolrg-.ld) m.t dem De'en unb dem Dillen bei in Ehristu» offenbarten Goites. um auf biefer theoiogifch.'n Grundlage bte Frage zu erörtern: Das soll auf dem Gebiet brr Wirtschaft geschehen, weil wir an bles en Gott glauben? Der Verfaffer weist auf die Aotwrnbigkeit bet strengsten Verknüpfung des wiNfchaftlichen Sollens mit den Zentren des christlichen Glaubens hin unb zeigt die Punkte an der Dirtfchaft auf. an denen der sittliche Dille eingreifen kann unb auch tatsächlich — zum Guten ober »um Schlechten — immer emgretfL In einer Reihe von Kap.teln wirb die Entfaltung der grundsätzlichen Erkenntnis auf den einzelnen wirtschaftlichen Problemgebieten behandelt und schliesslich die gegen- wärttge Lage der Wirtschaft und die aus ihr resultierende Aufgabe der Kirche umrillen. 787 Wirtschaft. * Günstige Lage der Metall- walzverksinouftrie Vach einer Mitteilung des Zentralverbandes der Deutfchen Metallwalzwerk»- und Hüttenindustrie hat sich bet Auftragsbestand auf der bisherigen Höhe, die im Monat September einen Rekord auhu- wei'en hatte, gehalten Auch die Ausfuhr hat sich in diesem Jahre bisher Io gestaltet, dass damit gerechnet werden kann, dass die Ausfuhrhöhe des Jahres 1923 erreicht wird. Allerdings lässt die Preislage sowohl im Inland, all auch im Ausland für Metallhalbzeug nach wie vor zu wünschen übrig. • Dividenden-Borfchläge im M e - tallbanl-Äongern. In len Auf tcht-^ats- sihungen der Metallgesellfchaft Frankfurt a. M. unb der Metallbank und Metallurgische Desell- fchaft A.-G. Frankfurt a. M. wurden folgende T^orld)Lüge an die auf den 5. Januar 1923 e n- berufenen Generalversammlungen beschlossen: Die Metallbank wird aus einem Reingewinn von 3 876 725 Mk. auf da» im Laufe des Geschäftsjahres von 25,6 auf 36 Millionen Mark erhöhte Kapital eine Dividende von 8 Prozent verteilen. Die jungen Aktien find, obwohl erst im Januar 1927 einbezahlt, für das volle Geschäftsjahr vom I. Oktober 1926 bis 30. Lep.ciubcr 1927 dividen- benbe.e ligt. D.e Metallgesellfchaft schlägt auS einem Reingewinn von 2 659 045 Mark eine Dividende von 11 Prozent vor. • D e utf che Gold - unb Silberscheide- an ft alt, Frankfurt a. Ti. Der Auisichtsrat beschloss in seiner gestrigen Sitzung, der nut den 10. Januar einzuberufenden ordentlichen General- oerfammlung die Verteilung einer Dividende von 9 Prozent (im Vorjahre 8 Prozent) für das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr 1926 27 vorzuschlagen. • Südwest deutsche Rundfunkdienst- A. - G . Frankfurt a.M. Die (Gesellschaft beantragt eine Kapitalerhöhung von 300 000 auf «00 000 Mark. 60 000 Mark der neuen Aktien sollen il» Vorzugsaktien ausgegeben werden. Arankfnrtcr Börse. Frankfurt a.M., 14 Dez. Tendeez überwiegend fester. — 3m Vordorf en verkehr neigte die Tendenz zunächst etwas zur Schwäche, da bie Spekulation auf bie bisher unbestätigte Mel- buna bes „Oveninq Standard", wonach bie deutsch-englischen C hem iever Handlungen gescheitert seien. Aealilationen vornahm. 3um offiziellen Beginn erfuhr die Stimmung jedoch eine Besserung und Belebung, da bie lebhafte Aachfraze nach einigen Spezialwerten anregte. Dazu kam bie Erwartung, dass bei ben heutigen Schlichtung Verhandlungen im Konflikt der Grosseisenindustrie ein Ergebnis erzielt wirb. Dann glaubt man durch bie Annahme der Freigabebill im BubjK» Ausschuss mit ihrer An- nähme noch vor D.ihnachten rechnen zu können. Schliesslich befriedigte der glatte Verlauf der gestrigen Clquibationen. Bei Festsetzung der ersten Kurse ergaben sich überwiegend Bef’erun- gen von 1 bis 3 Prozent Ausserordentlich lebhafte Umsätze fanden wieder am Elektro- markt statt unter Führung von Siemens, die Kurse konnten hier 1,5 bis 35 Prozent möe- digen und nealHieren daraufhin ihr Lieferung»engage ment. Mehl ist in den Offerten ermässigt, da» itze- schäst bleibt auf die Deckung des dringendsten Konsums beschränkt. Hafer reichlich Angeboten. Gerite unreranbert ruhig. E» notierten (loookg) Weizen, märkischer (74^5-kg hl (tzewicht), 231 bi» 234. Dezem- der 265. März 272L5, Mai 276 (matter); Roggen, JriPdNi (6# hl Gewicht). 2->> tn» 233. Ny r- her 2R*,'v> b-t 235 25 bi» 2b5 75. 261 2S ***» 261. iNoi 2M.75 ima:n. comnwraerft» Z2u bi» jni, halft, markncher. I N) bt# 2"6. Dezember 21b. Diarz 225 b ? 226 (mbiaj Tiai 234. And enunasjch^i, .- m IL Dezember 214.25; Mai». La Plato. 110 S» 212; Rap». 345 bi» 35t- ifhUi. (IflOkfi Setzenmedl 30.75 bi» 34 (matter); Rogaenrnebi 31 b-» 3325 (matter); We»zenNeie 15 bi» 15.1" (inü) lAroße Strafkammer Gießen. Eine tuqendiiche hjutangeiieUte au» bem flögeb- berg war nom Jugendgericht wegen Diebstahl» «ine» goldenen Ringe» an Stelle von drei lagen Gejänqni, zu einer Geldstrafe von 30 Mark oeruriedi worden 6 wenn er dort draussen wohnt. Ein An wohne e. Srieffaffen der Htöoftion. (Rechtsgutachten sind ohne Berbindstchkeit der Schristleitung) 7lr. 3*i ft rage 1: Ohne Schüdeeung der Sachlage können anr Ihre Frage, wie hoch .Ert- teilungeg eitler" auf gewertet werden, auch nickst annähernd beantworten. Zu Fra« 2- Eine ..Abstn- düng der Pensionen heistfcher rtnafebeamten zum Zwecke der (Erbauung von Eigenheimen" gibt e» nicht Aus dem Amtsvsfkündtgungsblatt. ' Da» Amtsverkündiaungsblalt Ar 8« vvm 13 De-ember enthält Gelen über bte Beschäftigung vor unb nach her Utebcrfunfl. - Strassensperre Zwangs»nmmg für bas Mo» chanikergewerbc in Giess.n - Die Tflablm zur Handwerkskammer im Jahre 1927 2flahl ber Bertrauenämärnct unb Eriatzmänn?r In der An- gestetltenr>'rftcherung Dienftllch- Berlamm- lang der «Fleitchbetchauer Zcitichriften für .Fvrlbtlbui gs'chüler — Dirnftmxhrichieir Kurszettel der Berliner und Franksurier Börse. Dic hinter den Papieren angeführten Zistem geben die Höhe der zuletzt belchlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskonl 7 Prozent. Sombard;insfuss 6 Prozent .Irantfirt a.M. l’crlut »in i-Ubr- Rute S«1t»it- ftnlcng »nr* ler Teta-n- 14 13. 13 11. 14. 13. F», Tt o ICT? r« em ntt.-f «chutd mit Inelcl »tkchitn r<6jl od < 1 .Wrtttn • wranff ♦tp.-et Oe dpt di> i»zr iNbctm'*« ÖOP -Cent Jtqu Oe dvl fl 6 G ab» Oothttti^Cl tjanennt ruchodtdo» i»; V , etbwth Bund«»» s»l B, Oet6m t X*. CeOrn i(6 gllderne । «« Celirtrri* ,M: eilt fltr « । Utijcn,t6< 0c(6m i• llnjan'teCtQJt*i c 1110 4 ? de4«! von I9IJ *’, UnjanfOt »Tciwnric 4’/ luvt jeUankltx » INI »’ilutt flo»MDMbn-«ei » nc i 4’. M4«i eimd -Sudom Icmrl* > öutfj TamsfiOtH t '..'rddetii'kd«' lleW ■ « zile T*:itf(6c 6rc6ita»ft. U' Pam i Bankverein io t'-rltnn (^lldelSge'eUlch. 13 Jcntmtri und privat Bt l Tann«, a WattoRulMnf i: Ituttche Bant 10 Ttifontc 'MtOfOah lit lu Dresdner B>»nt 10 ttitttifrut cft« tzeodudanl 9 Dttaabanf . . • WtWtxef t, 43,3 11,10 «,3 »I.M S3.I 33.4 t 4. M IS 13.3» ll.U 14 IM 130.73 IM» 141.13 I7».73 00 73 IM 134 3 l»7 13» IT».» 13.1» 13."» - IM 170.3 ;U 141 13 134.73 l>7 in 17».T» “50” 31.— 13.80 - - I 4.3» 34.» I.M) 11.» 13,3 11.11 144.73 7,3 i 311.33 IJS -i-t m ue t!7 134.3 in.» 33.43 13.8 z 34.3 13.33 18.4 IM Ul :u i UL 73 H3.3 443 rs 173 li -34 18» 73 134,3 IM Tanun: üdtor-txr 1 i». M 1» II Eilen . Jt'f t'rrabaa . »»trt-TKfurWfn »eil ll*r«rtv c »ll.tTr ;rtt 1 . . »iinwrf eaUOrfTOHb CbcdAki »*■» fQMrt u »otexxrtt . • f \'na f 5e d 1 i'»e erarolo»t* Jha't • - . 10 iTrltru 3 »uiaramnt • . 6 ' tftrbr tbirrrx . . 10 6cmb t^lekn 10 «»ttn steter . . . Schlei, tztettr. . . » 10 töchnckeri ...... .7 tirnxn» 1 »jlitr . . 16 Iran tabt ...... • 3 9 »« £Weti . . .» €«*1* aiineu . , .,» -»rt<6er»( 5 ........• «<--a»rt«t <«f» ... n Feanktuna M Berlin 6<6lui Mur» l Uhr- Run »er* Mur» 13.18 H 17 11 n. 14 12 1*1 lh.t.3 *1.73 i । l!»,73 IM.3 190 i»? «M» — 16* 173.73 701 IM SW). 11 U3 II* 123.Ä 113 TT» 90.3 577.40 rni — 147 117.1 133.3 137.3 130.73 •— — 1*3.3 1'7.3 lrt.73 IM 177.73 Ml.» .-*3 ►M.3 50.3 343.1$ — — tt* IM. 73 IM 163 IW. 73 n. 13 in 1X1,73 1*1.73 ID *• in tu 134 1J7.3 i j -> IX.3 IN» IM IM IN' — 143 144.73 ** —• 307 in — 171.3 13 73 ■■■ e* 147.3 143 143 i» 147 3 14» 11«.3 11».3 114 75 II».» * • »4.3 »t.s — M <1 77 >4.33 >4..-3 W.3 M.3 t31 til 174 177 73 177.3 171 73 137.3 ■* IM.3 IM MO.» 101.3 161 ■* — •AM n 3 — 1*3 Kl.l Kl. 3 17» 173.3 170.3 171 — 33 533.3 173.73 .*73.3 173 173 1$ —> *■ IX! 1J0 IM IM d — 117.73 III 117.3 114 li W »IJI M. 73 *7 IM IM ^ranfNna. 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H s-,-e ,r ini-'-'f .c:. h 11.1; rrn 6»ain»t<4# '7»fni i<* «.» 14».31 jnlwntii^f Abm 0 64 N 74 *- :rwflf<*r *»«<■ ■ HL13 111.37 Jror«4 Ctfl'tr . * i । l.p Rune -4 31 -4 64 3». 30 Stiern 111.34 III.M III..-» IU. H '•-oteiM- m i 111.44 II I.M 111.1 €taT.at* IU.M Hl.11 III. M HJ.4H l» 313 -7.W ie,bu 0.713 l».»T7 a.;i 16.347 a 7» -■»ea »414 Ä.i> 3) . 413 ».433 raz^t . • in» 4 l>» 4.1'13 1 1'1» 1 fl 14.44.3 14 '».»< 14.J» X3 «>.»:3 -'.71 «e. •3 »M « . 5 Atz :» C 7». 13 70. .-» liW ».! t.e» I.8C i.rx «ne v* .1er «M3 1 3./13 '.IV •Kl .-•-«r 'n ; . C<* ti-yi *.u n.w 11 VtM ' r » ■- 11.413 H.w: 1.411 T*! in« •' M- 7 MI 7.M3 •'.37» ft« MX» 71. U 71.M 73.14 3 » CW --T-T3 1.W7 «rr Vt Mfl» ».71 -».76 -».44 34. 1 isr« 11,71 1.14» 41 64 1.171 üe «• er >. 3M X ** 3.664 4.4J* 4.177 4.143 4 176 4.1» Urx —- <1* 4.344 4 334 « IM !• Hl y* w -• M *-»