Nr. 267 Erste, Blatt 177. Jahrgang Montag, U. November (927 Erich«'«! tlf!»Ä. n^n 3eeal»v *«* 3twrti|t Wlifci At^rnrt ^aeiUruMtoa tycxmai t* Piltz TH« Lchovr 7 7tndH*arii e*b 20 K^ch«pf,,,lg ftz Ir&qrt» L«b*. such bei 7hd)lrr» kNinmrtmdnftTluwirm ilfelg« höherer ®ra-lL ;t«rn|pr «d)aR|d)iaile: II, M inb 112 für Vrvhrnach« ri*tr* .tteeflnri cm Blei« I16M. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Ttv6 irb Dfrlog: VrLhl'sche Uiitütrft6tS'Be(fr mb $tdibrederd R. taige ti Bietzen. Sdjriftldhing vn) 6e|d>5ft$WeBe: SduftreM 1. l«««|e« »m SijriHi fir Iw btt >«■ A»ch»Ui»4 vorder. Prrte ttr I *• beb» ttf lupticr* Hl 27 nm Berti» »nlich tz, «t«»ärt« 10 Kttchepttni'g. lit Tir. klaaran ngee vs» 70 n Inin 36 ,Kti4»»l««ne, Platzv.'i ichri l 20* . *t|c. gbefretabtriir Df 3nt»t v'.tz Cenqt. t)«Tomeenhd) ttr Dr Dilh Cengr. für J«uiCrtoi Di f> Ibgrot; ftr btn übri^re I«xi v^rist liiuei -Ui*. |ii Mn St»« F'5«ntril Äun AiDmaim, i4mihä> t« (Bkhm. Das Ergebnis der hessischen Landiagswahlen. Die Quittung. Itol hessische Volk ha! sich «inen neuen Qanb- tag gewählt To» tfraebnl« entipridx durchaus b« Lauheit bce Wahlkamps'-». Lrotz aller 'UUfr- • jnflm. die besonder« noch in den letzten logen Parteien und Presse aller polltttchen Schatt ieeun- »e an die Oefsentlichkeil richteten, ist die -Liste aller Wühler am gcftrigen Somi- :j| |u Hause geblieben. 6inc Wahlbeteiligung. tme wir fte bei einer Parlamentswahl in -essen so jämmerlich noch nicht auszuweilen batte« Dur der Dolksentschcid bleibt mit 5 Prozent -36) darunter 3« braucht taum besonder» her- »egehoben zu werden, dass gerade im bürget- sichen Vager die Anteilnahme an dem politischen Geschick de» Lande» wieder einmal be- ‘rrhert gering war und e» ist mir ein schwacher Trost, wenn auch bei der sozialdemokratischen Partei eine Abnahme der Wähler um 29 Prozent zu verzeichnen ist. Siebt doch diclem Ttudgang rin 3uto a d) I der Äommuntften von 25 Prozent gegenüber, la» bedeutet auf lOAiali- Äscher Seite eine neue Wendung zum Aadikalis- ru». die im Hinblick auf den an wirtschaftlichen Lchwlettgkeiten gewiss nicht armen Winter und ht möglicherweise im Frühjahr folgenden Wahlen -um deutschen Deichst ag bt»ä> recht bedenklich ‘ nm en muh. um so mehr, al» bei der im Augenblick wenigsten» an sich nicht ungünstigen Witt- bastskonjunktur verständliche Gründe für diele» Ueberbanbnebmen der ertremen Richtung Inner- bald der Arbeiterschaft schwerlich vorlicgen. Der trupellose rurteilt werden Wir müssen da dem ehe- -öligen Deichskanzler Dr Luther in allem > ipflichten wenn er in einem Artikel zur Wahl ltDgt: »Wie ist e» vorstellbar, datz eine bürger- che Gruppe grundsätzlich aus die Ausübung he# Wahlrechte» verzichtet? Deswegen, weil eine i.'iße nicht zustande gekommen ist? Jfl da» ein Gesichtspunkt wo es sich um höchstes Dolks- interesse handelt? Wilsen da» die Beran- I ft alter jene» Aufrufe» zur Wahl fratie, geführt. Wir können nicht glauben, datz die» lediglich auf Aechnung der Wahlagitation gegangen sein sollte, und möchten wohl annehmen. dah Zentrum und Demokraten eine Erneuerung der Koalition m t der Sozialdemokratie nur eingeben werden, wenn da» bürgerliche Element Im neuen Kab nett durch Hinzu- tritt der Deutschen Dolkspartei gestärkt wird. Möglich wäre immcrtfin bei der neuen Konstellation ein bürgerliche» Koa- lltion»fabinett. allerdings mit Ginbezie- bung der Demokraten, die sich jedoch für c ne solche Kombination b »lang noch nicht haben entichkietzm können. Aber angesichts ihrer Stellung im Wahlkampf und ihrer neuen Derluste wäre dieser «ntschlutz doch denkbar. Zumindest mutz e» sich aber bei der neuen Kabinct sblldung um eine ^Verbreiterung de r Regie- rungebaf i» handeln, wenn Zentrum und Demokraten nicht den hessischen Staat auf unbeschränkte Zeit dem Sozialismus ausliesem wollen und zufehen müssen, wie sattsam bekannte Sozial ifierung-erperimente Kultur und Wirtschaft de» Hessenvolke» zerschlagen. Oae Wahlergebnis. Sozialdemokraten: 157 289 (220 108). Zentrum: 85 418 (100 384). Demokraten: 37 750 (53 301). Canbbuab: 61 067 (82 742). veutschnatlonale 24 013 (43 717). Kommunisten: 41 160 (33 689). Deutsche Bolf»parttl: 51 638 (73 930). volksrechtpartrl: 24 166. Vie Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen beträgt 482 531, die Wahlbeteiligung 50 bl» 52 Prozent. 0ie Mandaisverteilung. Rach dem amtlichen Lrgebni» stellt sich die Verteilung der Mandate Im neuen hessischen Landtag wie folgt: Sozialdemokraten 24 (26) - 2 Zentrum 13 (11) + 2 Demokraten 5 (6) - 1 Bauernbund q (8) + 1 Deutschnationale 3 (6) - 3 Kommunisten 6 (4) + 2 Deutsche Boll»partei 7 iS) - 2 Volksrechtpartei 3 (-) 4- 3 »l|o 42 Stimme (43) der Äoalltlenepaf t e l e n steht eine Opposition von 28 (27) Stimme» gegenüber Die neuen Abgeordneten. Sozialdemokratische Panel: Ul» rich Adelung. Lu». Aaab. Kaul. Zinnkann, Mann. Doll. Leuschncr. Harth. Stesian, Schaub, Widmann. Anthe». Dotz. Deuter, Maurer. Dltzel, Weber. Sturmfei». Lückel. Dechlhien, Storck, Delp. Zentrum: Dutz. Schük. Blank. Wesp, Hat- terner. Hoffmann. Weckler. Heinstadl. Späth, Lautenbocher. Winter, Lang. Demokratische Partei: KoreN. öbetle. Deiber, Balser. Schreiber H e s f l scher Landbund und Dhein» hesti'che Landliste. Dr. v. Helmolt, Fenchel. Dr. Leuchigen». Jost. Wolf, Glaser, Müller, Dr. Möbus. Goehring. Deutfchnalionale Volkspartei: Kindt. Werner. Böhm. Kommunistische Partei: Galm, Angermeier, Schäser. von der Schmitt. Sumps, Hamann. Deutsche Dolkspartei: 2) in gclbet), Schott. Birnbaum. Scholz. Haury, Dr. Diepoth. Dr. Keller. Vvlksrechtpartei: Dr. Best. Asst, Dr. Wolf Einzelergebniffe. Bic Hessischen Ltadlc im Wahlfamps. Das Gesamtergebnis der besfischen Landtags wählen für den Kreis G testen finden uniete Leser in einer übersichtlich ungeordneten Tabelle im provinziellen Dell im dritten Blatt lene Leders icht der OrybniHe nach Kreisen und Provinzen gibt die untenstehende Tabelle. 3m folgenden geben wir einige bemerkensweite ®bv- zelergebnisse in hessischen Städten, bei b$pe also die Landkreise unberücksichtigt geblieben TmO. Stadt Giesten. Wahlberechttgte 23 367, abgegebene Stimmen 12026 . Sozialdemokraten 3775 (4756). Zentrum 632 (867). Demokraten 1204 (1954). Höflicher Landbund 116 (77). Deutschnationale 1830 ( 3013), Kommunisten 491 (732), Deutsche Dolkspartei 3743 (4251). Dolksrcchtpartei 867 (—). Stadt Lad-Dauheim. Soz 974 (1054). Zentr 246 ( 344), Dem 623 (625). Landb. 115 (90). Dn. 502 (785). Korn. 196 (133). DDP. 519 (747). Dolssr.-P 238. Wahlbeteiligung 60 Prvz Stadt Jrlebberg. Soz 1217. Zentr. 343. Dem 607, Landb 241, Dn. 26M. Korn 262. DDP 545. Dolksr-P 254. Wahlberecht.gt 7095, abgegebene Stimmen 3790. Stadt Vuhdach. Sozialdemokraten 641. Zentrum 199. Demokraten 270. Landbund 60. Deutfchnaf.cmale 311. Kommunisten 146. D. D. 367. Dolksrechtpartei 82. Wahlbeteiligung 60 Prozent. Abstimmungsergebnis der Landtagswahl 1927 in Vergleich gestellt zum Ergebnis vom 7.12. 24. «ozial- demotratZschc Partei 13.11.27 7.12.24 Zentrum 13.11.27 7.12.24 Deutsche Temotratische Patte' 13.11.27 7.12.24 Hestifcher Lanbbund unb rheinhesjischc Landlifte 13.11.27 7.12.24 Teutichnationale PolNpartei 13.11.27 7.12.24 Kommunisten 13.11.27 7.12.24 Deutsche volk»pattei 13.11.27 7.12.24 Lolksrecht- Partei 13.11.27 Vrooia» Ztartenburg: H. ........................ . ......................... Zusammen . . Orvoinj Cbfrleljeu: irrt» Bietzen................. , 'Älejelb.................. , Bübinnen................ , Fnebbcrg................. , Vauhrbad»................ „ -£ (tollen .............. Zusammen . • Sroum", T.* cietcl’.ee: , .......................... a " nen . . 26525 5588 6771 5562 9979 3121 28117 32161 9434 9964 M175 13WJ0 5520 34^74 2945 6760 5392 691 2002 6338 14611 3834 7ASO 5937 894 2498 7895 16660 4797 1026 1048 912 2653 MIO 4120 6601 1572 1326 1525 2951 1414 6002 35)6 2486 4875 3034 4114 1151 2229 3674 3786 6421 3780 4957 1652 3003 4009 991 753 917 428 300 2709 9395 1885 2332 1649 784 Ml 5276 3453 1361 2036 739 3015 1114 17955 2926 2098 1342 744 2601 1909 12537 14066 1986 1003 1016 1689 702 5332 18137 3228 1712 1921 2563 1372 7067 6108 970 1001 1102 749 619 3150 836J3 113928 38739 45418 15356 21391 21407 27473 10082 22162 29672 24167 25793 36000 13644 12941 1798 .”.*50 1356» 1871 1325 16796 3106 5416 16286 2975 2572 716 622 148 3984 397 31 1060 935 299 480» 574 64 2327 669 728 2644 449 498 3766 820 1157 3100 041 636 7996 4729 5046 7444 3667 4873 10266 6738 6763 9092 49* «5 6807 3257 560 569 1606 599 313 6781 1473 1416 2935 1287 659 1076 373 580 2316 148 168 1481 148 740 2100 164 88 4063 664 712 2283 1497 361 6204 1179 1217 3420 1600 734 1372 550 130 1089 221 267 14445 47151 5898 7740 7315 10120 33775 44571 69**4 13551 4660 4721 9570 14363 3629 .1*262 .14» 2534 3123 h*2M 2Ä74O 4561 4766 6607 15335 18879 9'11 7212 .'549 "060 21780 3856 7710 5643 8237 6767 2151 2137 1807 2217 962 1125 796 1261 1750 1816 1769 1642 2531 2940 2145 1227 340 1114 2191 3075 1286 315 1251 2077 4465 209 487 148 1618 3112 96 282 110 1212 3850 1428 1003 1647 8257 4725 2567 1787 2710 11778 3249 406 427 2438 *9151 59021' 47226 I5«'79 21790 5894 10698 | 7027 8004 6827 4811 16275 23567 6893 1572^9 220108 8544■» 100384 37750 53301 61067 82742 24013 43717 41160 33689 51638 73930 24166 Stabt ttlsfefb. SoglalDeinrfraten 345, Qrwtn— SV. ®tmr* traten 273, ßanbbunb 55. Deut< S Immen g gen 11 400 bet der vor gen Wahl abgegeben. In Duden wurden 1164. in Aot du» 1884 S Immen abge- aeben. Wie ein Montagblatt meldet. w:ift da» Berliner Hauptwahlamt D..raus hin. dah die B e - teilt gung an der Wahl vorher nicht zu überleben gewesen wäre. Sollten in dn einzelnen Bezirken Proteste ggn bie ®al tg- fdt der Wahl erhoben werden, die sich auf Mo Tatsache berufen, dah weg n m tng Inder Dahl- Umschläge ein Teil der Wähler nicht mehr zur Wahl zugelallen werden konnte, so seien diese Proteste berechtigt. Die biA Mitternacht in Berfin vorlieaen- den Ergebnisse der Wahlen für die Brr- trauensmänncr der Angestellt enver icherung lassen einen Erfolg der MstenvrvinNing der im Hauptausschutz Bereinigten Verbünde erkennen Ueber da» AciaUat der Wahlen in Berlin liegen noch keine endgültigen Ziffern vor Aus dem Aeich werden die sl.gvb- nllfe von 109 Wahlbezirken gemrlN t Danach erhielten die Hauptausschustrx-rvände 237 Ber- Nauensmänner und 53d 3r agleute. der frei gewerkschaftliche AF-A-Bund 34 Bertrauensm.inner xmß 94 Erfatzleute und die trJbtn BerMnb- 6 Bertrauensmänner und 17 Ersatzleute Oie Dersaffungs- und Verwaliungsresorm. Eigene Drahtmeldung bei ..Siebener Vnzeiger,' Berlin, 14. Roo. 2>w Äuijprodx Hn Reichs- au» chuß Nr Deutschen Bolfipartri hn zu einer be- ad>irnsawrwn Kundgebung geführt, von ber wir bereit« Samstag Kenntnis gaben. Neben Feststellungen in bezug aut den Eharatter bet Barker (Btlbert- öemoranbumfl, wonach dieser keinen Einspruch gegen die Bssoldungivorlage und da» Entschödi- aungr-Schlußgefetz erhebe, wird habet der Ion besonders auf baltung»reform gelegt. Di« Bartei er- klart, dah |te unter Umständen auch vor einer Verfassungsänderung, die da» Verhältnis be» Reiches zu den Ländern berührt, bei der Inangriffnahme dieser Lusgabe nicht Haltmachen Dürfe. Dabei werden bie verschiedenen bekannten Gesichtspunkte- Sparsamkeit. Entlastung ber Wirtschast, oenfuna der Realsteuern, Deseit-pung d«» bureaukratischen Leer- lauf» und der lieber Organisation zur Erziehung ent- sprechender ßeiftungen ohne Vermehrung ber sozialen Lasten unb ichl-etzlich Einschränkung ber hemmungslosen Bewilligung von Mehrausgaben durch bas Parlament und Einwirkung auf Länder und Gemeinden zur Sparsamkeit unb Beschränkung der Vnleiheauf- nähme, nochmals ausgezählt. Zn den Kommentaren derjenigen Blätter, die ber Dolkspartei nahestehen, wird ber formell nicht ausgesprochene. aber in dieser Kundgebung involvierte Wille zum Einheitsstaat anerkannt, und ce wirb erhärt, die Partei sei sicherlich entschlossen, das Gesunde au» diesem Gedanken zu übernehmen, ohne bie historisch gewordene Wirklichkeit außer Acht zu lasten. Stellenweise wird dabei auch ber früher ausgesprochen« Gedanke «iner Stärkudg der Macht des ReichsprSsi- dentenundeinesAusbaues de » Retch » - rate z u einer Ersten Kammer ausgenommen. Bet der außerordentlich wichtigen Stellung der Deutschen Volkspartei innerhalb der bestehenden und jeder denkbaren Regierungskoalition hat ein so entschiedenes Bekenntnis zur Fortentwicklung in der Richtung zum Einheitsstaat außerordentliche Bedeutung. Es kommt hinzu, daß auch die Besprechung berZentrumvfraktionen von Reichstag und Landing sich mit dem Thrma ber Reichsversaisung beschäftigt hat, allerdings grundsätzlich eher in entgegengesetzter Richtung, wenn man den Ausführungen der „Germania" authentische Bedeutung beimesscn darf. Immerhin scheint man auch dort bie Zeichen ber Zeit oerstanben und die Bewegung erkannt zu haben und bewußt eine Weiterentwicklung der Reichsoerfassung in der Richtung auf den Einheitsstaat ernsthaft nachvrüfcn zu wollen, da man diesen Bcratungsgegenstand abgesetzt und bis zu einem Zeitpunkt vertagt hat, wo die Plenarsitzungen beider Parlamente wieder aufgenommen werden, um in ber Zwischenzeit durch einen Unterausschuß das Problem nochpriiscn zu lassen. Man kann bte Frage von federn Standpunkt anfasten: ob von dem ber Sparsamkeit, ber im Augenblick überragend schoint. oder von dem ber austenposttstcheii Stoßkraft von Begterimg*- Maßnahmen, die nur allzu häufta durch mme» schickte QleufjeniruFn einzelner ßändermtnister be- e'-nträchligt werden ober schließlich von dem ter Steuergerechtigkeit und der einheitlichen Aechtshandhabung: immer wird man nur aus ein Gebiet stoben, für das Im Ernst ein Reservat historischer Stam mes gemeln- schäften imbebtnigt gefordert werden muh, ipobet diese Stanune^nemein^chaften allerdbigs kaum mit ben Dguitftifd> geschossenen ßändec- arenzen zularnrnanfall ÜS ist da» ®«blet der Aultur, das eine söberaltsttlche Stärkung verlangt, indes alle übrigen Gebiete zur Bereinheitlichung drängen. Oie Besoldungsdebaiie im Haushalisausschuß. Die Aragc der ttruppcneinteilung. Berlin. 12. Aov. Auf der Tagesordnung deS Hau-halt-ausschusles de» AeichSI.igeS stand am oamitag bie Belvidung A. bie D e Gehaltsgruppen der Beamten feftkgl. Abg. S telnkvps beantragte, nidü ben Gruppenaufbau beS neuen Besoldungsgesetzes, ro ibern ba» BefolbungSfhftem von 1 920 iugrunbe zu legen. Die Lv.ialDemokraten be» gründeten ihren Antrag mit bem Hinweis auf Die Dermebitc Zerreißung in ben B-loloungS- gruppen unb Den Mangel ber Zusammenlegun- gtn 01 ne Verzahnung für einzelne Gruppen müffe erst bergest eilt werde ir. — Ada. Schuldt «Dem.) trat gleich!alls für bie Verflechtung beS Guten aus brr neuen Bo ringe mit ben bewahrten ®runbfdD**n t?o i. es gipse Um feine Gebanken In einem gerecht m Aufstiegsschema mit be'onbrren BerzahnungS stellen für di« unteren und mittleren und die mittleren unb oberen Beamten. Siel lau ulagen feien dabei in die Grundgehälter einzubauen. Für bie untere Gruppe tro'.le der Redner da» AnfangsgehaU um 100 Mark belfer stellen. Aach kurzer Erörterung b«fch!vst ber Auslchust, nach ben Bor» schlagen ixs Abg. Schulbt. schleunigst neue Gruppen zu schassen. Abg. Mvrath (D. B ) forderte Die Ablehnung beS Antrages Strinfopf. Abg. Tor gier (Aont) toanite llch aegei. Stellen- Amagen anstatt Beförderung unb berechnete ben Antrag Schuld: al» rin brenzliche» Xomprvmift. MinZter.alrat S6ld ve/taxcr.g«< Aa- pitri Der beullchm Legirrungsaroril unb es sri ohne acwiffe Aonzell onen an Agrarländer atcht möglich r.i* eriprtehliche Hand.l-periragSpoit- til zu treiben. Um fo mehr fei es Pflicht der Xe- atenmg. Dem Problem der Entschuldung Der ßanbwtrrlchaft brionbert Aufmerksamkeit »u trtbmm. Sr. Stresemann richtete zum Schl uh feiner Darlegungen an leine Partrisreunde bie Mahnung, sich darauf e.nzur» chten. ball man «icht unbedingt mit einem normalen Ablauf Der gegenwärtigen Wahlperiode des Reichstag, z rechn ei könne. Der Wa>k.-"pt werfe feine SchaNrn voraus. ®r lehne es ab. beule Ich cm eine Wahlparole auszugeben. Da acht Ne Wahlvarvle De» Tages entsch.-l-.mb fein tpeeb«. sondern der Eriolg Der seit der Umwälzung gdciftctm sachlichen Arbeit.- Zordeningen des preußischen Landgemeindefags. Berlin. 12. Aov. tWB.) D.r preußische ßanDgemcinbetag hat eine EntfchUehung angenommen in der t» u. a. hetht: Die Einschränkung de» Selbstverwaltung»rechles unb die verstärkte Beaufsichtigung der Landgemeinden wirb ktten» weiter Wirt'chast»krrise mit rittet allzu v«r chwen- benschen Ausgabenpolitik ber Gemem en be- gründ ei De Landg «mein den befl^bigen sich ,e. och größter Sparsamkeit. Weitere Ginfparun^.u bunten nur möglich fern, wenn die „en Gemeinden aufrrkgten Ausgaben In Höhe von 75 bis 80 Prozent ihres 2u?gadesolls entsprechend vermindert werden Die auch von den Land» amirinbtn anerkannte Aotwendigkeit einer har» km Entlastung der Wirtschaft kann vielmehr nur durch stark« BationoliHerung der Verwaltung erfolgen. Di« im Aeich unb besonders bei den Ländern zu beginnen ist. wo bei weitem die größten Ersparnisse erzielt werden können Die mehrfach über Da» notwenlize Mah hinausgchendm Eingemeindungen von Vanbgen.einbm nach große» Städten habcu eine Bcrteutrung bc » Vetwa l t u n gsapparates g..rächt unb damit auch der Wirtschaft erheblich« Lasten auierkgt Ein endgültiger Finanzausgleich »st nicht brnkbar. solang« nicht die Aaiionaliiierung ber Wirtschaft vollendet unb die bet Verwaltung begonnen und buichgeiührt ist. Das den Gemeinden als neue Hauvtiinanzguelle in Auslicht gestellte Zuschlaasrecht N-r Gemein den zur Einkommen- unb Aörper Htn >gt haben, haben loyal gehrndelt Ich kann ihnen nicht» -orwer- fen. Ich habe n chr gezweifelt. Daß sie dies tue würden, unb muß. um gerecht unb ehrlich »■ fein. hin.zufügen. Daß dirienlgen. Die Die besieg* Batwn vertraim. als fie mit mir. Dem Vertreter Der siegreichen Aativn. zusammenkam n. um vv* FrieDen zu sprechen, gcjtpungen waren, rinr Grf* zu tun. Die einen ganz besonderen Mut beDfuicte unb eine ernste Sach« gegenüber der Oeslentlichlrit ihre» Landes war unb das hat auf mich großen Eindruck gemacht Ich rechne f» mir zur Ehre an. von Deurfchlatid gr'orbrrt <■ haben, daß es am 3rr.e'x*n#cv erbcltung der unterzeichneten Verträge unb unter Der Bedingung gege-' ii g r Loyalität mit trbft* tet Briand forderte bann Daß die pol.tische» Abkommen Durch Wirtschoftsabk. mmen vervollkommnet werden und sucht« schließlich zu beweisen. daß ber vor zwei Tagen unterzeichn»*» französifch-südllawikch« Vertrag auch rin Srir densvertraq sei. Der kein anderes Land bedrohe ABATSCH ADI _____________________' * '.X,* * ,w- <-. rw, 7‘-{ . t\ Sonntaadtn t) Ttoutmoer D27 t ö'xrm E '.7.////> . ■ .. 7/ BADEN-BADEN bU Tagung btr 3i et «» friiWfiW «Ine 8 r b l o I Ion ver e r t wurde. Das Lui einem lammen. kiugelänhe der £?M$r- Oie Roigemeinfchaft der deutschen Wissenschaft. Ho« brr Stuttgartrr ^aufttrrfemeiliM Aus aller Welt. ©cillcwfi.-jrnroarL Bei QD in 8 i fl Te|:tn) fuhr bei starkem Heftel das *|kilonenauto eines L’iejniüer Aauf» tiunni auf der Rütllohd nach Liegnltz gegen «Inen Baum. Dieter brach um. Das 21uto Derlei in Brand Der mitfabrenbe Reife- •«dreier belast die Beistesgegenwarl leinen be- wahllosen uerauszuziehen und Io* lärm den Lank a m I * u I l a d r n Io dost wodurch sich luto ist vo’.ltomm. n ver. rannt Der Kausmann wie auch 'ein Jteltetht dreier bähe« anscheinend schwere Verletzungen nicht erlitte«. DeutschlanL von der öinlubr bet Petroleums unab« Mngig nwcben kann. Die tvnxine können auch das Material bilden, aus dem tünfKidxr Kauftchuck im Mostftod > r Br oh Induline brroorgcben würde. Der Berliner Archäologe Betz. Regierungsrat vr. Wie- ga n d fpradb über die Ausgrad inaen des Apollo- Ormpels von t\bt) iw bei Thlet S, Irl nurmebr pe* lunoen. die Ausgrabungen völlig zu beenden. Als le|:cr Redner forsch Kapitän z. v. Sole» (Berlin) Lb< r die brutsche atlantische Qrpebinon auf dem , Meteor' Ulk leftgefteUten vrohk hätten gewaltige UnkrfdjieX gegenüber bishrrigcn I,e'endursteUun- Ki ergeben. Dir gröstte Tiefe fei bei den Sanbwid)- kln mH MÄS Meter reg.Hriert worden Lum «chtust wurde bef-htofkn. an bw Reichsregie- rung em Telegram n zu lenden, in dem die Not- vemein|cha!k der Rrichsreaierung und den aejest- gebenden storperschaften für bw Förderung die die deutsche Wissenschaft in den letzten Jahren trotz der ».npclpannlrn Fi nun sage erfahren bat. den Dank nusipricht Das hoftming>ooll dewo'-bene würde aber in Frage gestellt wenn fetzt eint Kürzung der an de-chelbertn Mittel in Reich und Landern enterte Dir Tlolgrmcfnlrtxilt bi hei daher die Reichs «tgirruna die bisher gewährten dffenllichen Mittet lantd vutdk N Ne toama* m Vn^u! tJj anstlt te Ninm ernfte 2ntrryN ,W?J Ifch- rbunfc* l-^5. ,t eetitn » * >"’LÄÄ ^5 * jlerbunb -di m-bt w VV.K chcii g'ha° u cd)terb^!“”*v et ha«- lest. $etrt* si |an^ i iüNr; n>ar. Jg . Ä’ö «re8 ' Chemie Auster durch die Singtrung der Boden- «tlrägnijk greife die innchetifche Chemie in die Welt- wtrtichali em b irrt) bw Umformung der Kohle hi Wahlen mall erftoff« (tJen jint), trabe in Koblenz fpie.tr eine grösterr QLn- gabl Kinder in emer bMwmen Baubude Kino Plktzlich g ng her Apparat in flammen auf unh ehe bw Kinder fich oer- "eben betten. brannte auch Ichor der Holz- ch u p p e n. Da» Dach des Schuppens war »um chchutze gegen hie 'Binterfälte mit Stroh g c b e d L Die flammen schlugen meterhoch em- jo: und die Kinder fchr en entletzlich Passanten Dichten mit ÄUfe mehrerer m der Umgebung «u’geftelltcr Zkuerldschäppa.ate den B and. bo» Lotaemein'chatt der deutschen Wiilenschaft. Der Bräfidee.t der LotgemeiRlchati vwatsminißer Dr Schmidt -Oit. begrub* m der Haupr- Hdarnmlung die erlchtenenen BertuSer der Dtflenlchalt und der w I'entchalrliche» •dem!- »erbdnde. 1o»u die Gäste «niet denen Uch der vüdtemberai che S t a a t s p r & 11dent Dr B a* litte, 'owi, Derrreter der Be-chsonntsterfen «d Kultusminister..m der deutschen Länder befanden. Von «rh.imrat Dutsbera war ein Telegramm 'tngetrof en in dem er persönlich und als Bor* pender k«S Lrichsoerdandes der Deut' 4>en Onbulit it b*r Aotaemeinlchaft tut dks* jhrtgen Tagung her»liche Grüste und Ddn«che ■ür ein weiteres fegensrcuch«s Tvirken übmrtt» :elt An Ar l ch s p r S f I b e n t e n v. Ain- Jen b u r g wurde r.n Xelearamra abgecm darauf hingewlefen w rd. dach die weife und «.rl'ichere ^übturn des Aeichsprüstdenten un'e- ’fm kulturellen Leben stetige und nusbrinaende •ntfalhing verbricht Ihrer engen Lchidsalsver» junbenbcit mit der •nnrldlund des ganzen beul- chch er Santirka M Iftruer ttrb -b- u.-’CTfräfl ch Im nreütai ®itb U luigabtn d« Wirte bet pe m veilen kl» ^nben Thiel» ' W Di» t* r durch eint kn > bewilligt oetta auch Icaliche M j M Stltl* tönik frnunwae Bangte ilt 3w rmrigerf ie» benen dtnnyuiu t Demnnbes u -J wie bot ab|t* nnletzen. 3n der t)ajp«oerfammiung der Rotgemein|rt>a(t *r drutichen Wiiienfchaft wurde das bisherlae •J r ä 11 b « u m . das aus dem Pröfidenten, Vrokftar Dyck 'München). Proieflor chaber (Berlin) Ml Vrekilot 0 Jjonwd (Berlin) besteht lowie bet di», brdae J>auptau'id>jh wiedergewahlt. Ferner wurde die Amtsdauer der bestehenden Fachauslchüfk «erlangert. Am Rachmittag wurden die verlrtstedeven . nstituie der Technifchen 5)och|chuk fowie das deustche Austandinftttut von Derlretern der Rotgemein lw' delichi'gt. Am Sennlaa land eine Kundgebung statt, bei der heroorrailende Redner über bk Arbeiten und Crfolge bet beustchen Wii|en|cha|t Iptachcn. Als erfter Radner Iprach der Münchener i!hem,kr bdunglüd ereignete stch «ist bet Laichst raste von Tvllstes an der Wer nach Bellt. 9m mit vier Kerlone« bekbter — Die bat gestern Gtwa von in die Oerie Xlc vier Gert cm en ertran fee. Als llstäche des Unglüdi wird ein leiten defekt angenommen xrotur unZ> last« wieder fielen in Verhältnis mastig dichbem Schieürr a rvhe weiste .blöden aus Frau Halles Bell, allerbi^jrt wat bist es Zedestchülteln gegen 5 llhr bereits bombet ®.c uv fr» Herrlichkeit p^Twankelle fich narüst.ich ra'ch in Ltrastenfchuuth der fehodb imivi mast angenommen, das geradezu zu einem offeni- llchen Skandal wird Zn der Rächt zum Samstag wurde die Feuerwehr nicht weniger al» dreimal innerhalb einer Stunde durch Unfugftifler alarmiert. Gehern nodjm'Uag ging bleiet lstündliche Treiben fchon wieder los Da bie Polizei natürlich nicht Feuermel- Zelt ein Aus- der S nwirkung der gefunlcnen L< der trodenm Luft im Laufe hie*er vestchtvand •• Der grobe Unfug des ber Drüden» hat in ber kpten Aus ber Provinzialhaup(stabt. ® leben, bei 14. Aavenber 1927 Oer Wahltag in Sieden Wie tm aan-en Lande. |o tt auch in unfeerr Stadt der geftr.gr Lag der bcFlfchrn Landtags- Wahl ebm*o fta« verkaufen, sie dr TM.Hlkampi überhaupt. B.s gvgm 11 U|r Darm logt war bas Gescheinen der Dahllxrr-chrgter. b» den Dahl- lokalen Io gering, dast tnr Aoftimmungserg bnille bu* di«- .'onki m Präsenten ühertKiurt nicht auszudrstden waren. Dann Wwa b*e 'Äab> Bdc-ligung von owa 32 bis » Pros Bis gegm 1 A Uhr war bei Aufstieg etwas weher fod- gstchnt'.m. Io dast man In btefer Zstt etttM 40 Pros, der Atahlrdchafi in den Abftlmmungs- Iokalen hemerft hatte Als Endergebnis ist mitzuteilen, dast von 23 *7 Atahlderechiiatrn ins- getarnt 12026 abgditmmt Haden — 51.40 Pro«, gegenüber 74.12 Proz. bei der oorherg h nden Landtagswahl und 43.59 Proz. beim oorjührigen BrlkLeillfcheid 3 n 4 g e f a m t erhielten in der € abt Obiefren Summen Sozlald.'nvkvatcii 3775 4758 bei der vorigen Landtagswahl'. Am- trum 832 (867). Demrfra'.en 1204 (1954t. He'fi- scher Landbund 116 (77). Deutlchna tonale 1830 13013 . Kommunrien 491 (732), Deutlche Dolks- panei 3043 ( 42511 Dvll^rechtPartei 867 5as Slrahmdild dieses Wahllonnia^s unterschied iich nicht im geringsten von dein eines üblichen Sonntags. Wan bemerkte weder eine dlfentliche Flugvlattvedcüung. noch Reklame- wagen oder ähnliche Dinge, wie sie z. B bei den» vorjährigen Boltsenticheid uno d«.r vorigen Landtaaswahl zu bemerken waren. Die Umzüge eines Äuliikrrps der Äomimmtften kann in distem Rahmen al» etwas llngewbhnl>3 c3 wohl nicht registriert werden, da man derartige Umzüge auch ohne Wahl in dec kehlen Zeil schon bltcr erlebt hat Bei distem «luherordentlich ruhigen Berkaus des -Zagen ist es denn edreu- lichrrweile auch nirgends zu Reibereien der pvli- tiichen Wid^ikacher gekommen Die Bekanntgabe der Wahlergebnisse durch die Aushange an unferem DelchÜstsiolal lief) ich rasch ermöglichen da überall das Zühlge- schölt perhdltniomahig schnell beendet war und unlcr umfangreichrr telefonischer Nachrichtendienst bonl der freundlichen und anerkennenswerten ftbrberung durch das hiesige Hermprechamt ausgezeichnet klappte. Die ersten Dellrefultate konnten wir bereits gegen 5.45 llhr herauibtingen. von da ab folgten dann die 2hi*yän)e in immer schnellerer j-plge fret4 mit arohem Interesse zur Kenntnis genommen von einer groben Schar von Interessenten, die bi« weit in die Rächt hinein vor unferem Geschäftshaus Aufstellung genommen hatten. iLin-elheiten über den Wahlausfall bi den Oden des Kreises (Diesten find au« der Wahltabelle auf der erlfm Seite unteres dritten Blattes zu ersehen vornotize». — Lageskalender für Montag. Lich'Xelhc us Bahnl'r'ltrafte e9ln rheinisches Blddcheii beim r>i:u'chen Wein'. — Astoria- t en linc Sache für sich ist das ebenfalls von •* Borf icht iges ----- • tünberget Ehauffee d i s bei 3 ■ ■ e • rod' Tic Prvvtnziakdirektion gibt Im neuesten Amtsr^dandiguT-.gsd'aU bekannt Wir machen alle Fuhrwerksbd'der Kra'twagenfahrer Rad- Fi'cher rorgesührte KLnguruh Mar. das einen 'n - tlv . i)Dl!ambf rr • m -> Ma, #e,gt< sich als vorzüglich-r Techiiifer. von grr>f)em Angriffsgeift und ziemlicher ..^ürtr tm Rehmen": er Hegte in der dritten Rande ent- ich.id.nL durch L o., (trenn wir reqjt gesehen haben: mit einem llnken Kinnhaken) und wurde in Triumph aus dem Ring gc:i*gen. Sehr drollige und gelehrig? Burichn >»nö die Bären, braune und w^tze. die c,al*t 0>rup>en ftell.m. tanyi. balan keren. aus Zlaschrn trinken. Xoli- chuh laufen und an der S^aukel und auf der Rw'chbahn riel Pläsier machen. Hübsche faud.-re Arbeit leisten auch die Äqtrete. St ere debra und Bi'vn line aufregend.- Dcfch.chSe ist die Schluh- nunrmtr in der Dompteur Rouget mü einer (Druppe grimmig fauchender, prachtvoller Berber- Idwen arbeitet und sich als ein unerlchrvdener vorstellt Die Darbietungen sanden bei regem Zuspruch des Pudli/ums v>-rdientermasten reichen Beifall. Auch die in der Dau'c zu bes chtig.'..7e. inteteffante Tiedchau sollte man sich ansehen. Wit überhaupt ein Besuch des Wanderzirkus, besonders für ein jugendliches Publikum, angelegentlich empfohlen werden kann. fahmr und Subgänger bar auf aufmerksam dast die Aachrbahn der Brovinz.alstraste Diesten Reis- strchen bis zum Hochbehälter bei Annerod wegen Verlegung einer neuen Wafserlc ung teilweise mit 0 7-^ushubmallen enb T. belegt ist imb nur vvriichtig und langsam K ähren werben darf Die ausgestellten Warnungstafeln sind zu beachten. ^utrnbcrfKinblungen werden bestraft ” Deschäftsjubiläum Der Schuh- mochcrm.-ister und Sastwir chuftav La l ch i n g e r. Wlldclmstrastc 4st wohnhaft, kann heute auf das 40jährige Bestehen feines thefchäst-s zurüdbl.ck.-n. ** Das Snde der Defchästsaus licht. Ab 1 Oktober ist an Stelle der Geschäitsaullicht»- Verordnung die Bergleichsordnung getreten. Be- Sch des (Zinslusles Meter auf bereits an- Ig gemachte Deschäftsa^ffichtsverlahren ist nm: dast Deschäftsauflichten. die vor dem 1 Oktober verhängt waren, auizuheben |inb. wenn nicht bis zum 1. Dezember ein Vergleich zustande kommt Aach biel.-r Zell verhängte chauptre'.fezest zwischen Rlai und Septem er dur irlchnittlich täglich 82 000 Platzkarten oujgegeten Rund 60 Prozent entfallen auf die van Berlin aus verkehrenden Schnellzüge. Für die in den meisten Rachtfchnellzügen verkehrenden Schlafwagen gelangten in dieser Zeit allnächtllch 4830 Plnde zur Verteilung von denen ungefähr 33 bis 40 Prozent auf die Reiei-Sbanpt'iadf entfalfen. •• Der Zirkus Mischer und Hol-' müller. der geaenwärtit zu einem h.nen Vast- spiel in unterer Stadt feine Zelte auf dem Os- toalM-arten au'g.'chlagen Hai. bringt ein sorgsam zu'ammengestelltes. adwechslungsreiLeS Pro- gtannr. das e.n gutgrbflegtee Tiermaterial aue aller >y rren Länder In der Manege ovrfühd. Die gebotenen Dreflurleistungen stehen durchweg au‘ beachtlicher Höbe: mar steht u. a. in verschiedenen Gruppen und Dressurakten zusam- mengefaht Löwen braune Bären. 012bäten. Cle- fanten. Kamele. Zebus, Zebra, Pak und Bilon. Bon den em.zeliie m die beiden Programnrnmimmern von Direktor Advls Fischer an erster Stelle genannt zu worden em überaus shmpathilches und kluges Tier ist der Wundereiefant ber eine ganze R-ihe gar nicht einfacher Aufgaben vortrefflich zu lö'en weist- er ist Akrobat, Tänzer und ausübender Musller. versteht verblüffend zu rechnen, auch Farben wohl zu unterscheiden und erweist sich überdies zum Gaudium einer zahlreichen Zu- 'chauerfchaft als ein recht inbiätreier Wahrsager. 6beral fttn kann, «m bk tätet tefwd z> stellen, io ruft* mir W Bürgerschaft auf. ihrerseits rin ■uganmrr! auf solche Tvdonrn. namentNch Fugend tlche, zu richten, bte sich 1* verdächtiger Welle in der Ratze von Feuermeldern bcruHUmOfn Wohiver- ftondene» Sugemdninterefle erforbed hier die M>i- arbeit eine» jeben Bürgers bei der Unterbindung dieses Treibens Ster l&nner mß. [Darum er die, Sleipner “raucht Sie ist iDohlfeil im 'Preis und an /Qualität der sur Verarbeitung gelangenden Hab ade fchioer 311 übertreffen. SLEIPtiEfc iff die he/vorragendß Cigarette CIGAD ETTENFABDIK AG. “ LichtbildervortraK 3n her llkm- treMrvibe des Deufchnat Zonalen ÄteSo-ki für das W nterchalltahr WV 'vrach atn Dr-nnersrahabend im Saale des K ich« li'cher Berenshaufes Kapitän von Senden. Ikinr'Mbt ar -wnd von nchireichen .nMarwt^ nden Lichtb dem über ,win# Reise ent emern mobrrr.rn Pall^g» 3tab<»crtamml«nge ufw ' flattlanben. Zu Beginn des Bo«t«Mes der Redner einen kurzen llcberblid über tat Gntwideiung des Roeddeuttchen Llohd. der ans kleinen Anfängen tu c nem bedeutenden Weid- unternehmen auf gellte gen ist An Bord des graben Llohd-Damplers .Solumbu» untematmw die Zuhk-rer 'm Gc.'ie eine Reise ixm Beeu« durch Ne Strabe von Gibraltar und den kanal nach Jnbiri Su'irul.m und Zapan TM zahlreichen L.chtb lder zeigten bte Slndchtung der moOemen Schn.lidamp'er Leben und Ireihen an Bord Ne landschaftlichen Schönheiten der aid der Fahd berührten ?>afen und Länder und das Bollsieben der Singeboreiten. De Besucher folgten mit gespann er Aufmerksamkeit den mm* effanten, x T mit echtem Seemannshumoe e*- tpünten Ausführungen des Revners der als früherer Df fixier und Kapitän des RorddeutfchW, Llovd aus ?er Quelle seiner re chen Reifee runden schöpfte. Der genudrrlche Abend la«ft anfeit g bin!bare Ausnahme — Auftrieb auf dem heutige» Frankfurter v ch l a ch t v i e h m a r k t. 337 Qch'en. .»0 Bullen. ö?3 Kühe. 319 Surfen. 438 Kälber. 275 Schafe 6249 Schweine Oie Dettekloge. !*«• wef'H g wem« « mw■ 1111w mmME < '•<• o»l UIHV IMliMM b IIHatlW *M« 0 r »Ku« IM«A « l «• w •«« P« WM« IttWM« »«•<■*• Uh •« 3r ftärfere Bewölkung zu. Die Lern- perururen dürsten in der kommenden Rache nicht - ■1 : j’ . Deften, ber sich gestern me; r o tooit» ausd.etiete zeigt heute eine Der- lat>T L.:i j va. ,t m luüvsUicher Richtung. kl.reit«:. '27üchttrostg«sahr. neblig, wolkig, auy sie luoelfe auiheirernd vereinzelte wenn au. r ve inge R.deifchlügr teils als Schnee. A i.ierLnu.. usf ch:cn für Mittwoch Weiler- Hin tte jg »affig, milder, Rachtfrvstaesahr nur in «ia-n.-r'fii . .jen und stellenweise Riederich! ä,,e wagri Heini ich. Tagevlim,.ra:ur»n am 13 Rovemder: mittags 2.7 Brad C<.fiue, atzend» 0,4 Brad Celsius, am 14. ‘Jloutmbtr morgen» minus 14 Brad Lelflu». IRarimum 3 ®iab Lelftus, Minimum minus 2,6 Brad Lelfius — Erdtemperaturen In 10 Zentimeter liefe um 13 Tloormtzer atzend» 3,9 Brad Celsius, am 14 .looembrr morgen» 14 Brad Celfiu» — Niederschläge 0,1 Millim-trr I0400D Aliendorf a. d. Lda., Londorf. Darmstadt u. Gießen, den 12. Nov. 1927. Die Beerdigung findet Dienstag, den 15. November, nachm. 3 Uhr, statt 1.95 1.45 KBMD I0386D Brabant LidilSDielhans Bahnholslra8e 34 Ab heute bis einschließlich Mittwoch: 9071m d. 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Es ipricht Sich rum bei Köhler kauft man gut und billig Bei Husten Erkältungskrankheit Krluterhaua- Tee trinken, mit Krluterhaoa- Kandiszuckersüßen SiMN- Bereiniflung 187711.1878 Zn$ammeoknnH am Donnerstag, 17.1L nachm. 3' , IL tm Betel Uhler. *'* Baron Wendlinger .... Juliette Orinnot. eine Chansonette... Leonhard Rode, Scparvkellner . Hanncheu Valentin Hoff, ein Musikstudent. . .. Der Kammerdiener d«s Barone...... Die Hausdame im SctiloB de» Barone. Der Portier des Kurhausee «m Rhein Die Hausfrau ist stolz auf ihre Küche Ferner Herren-Futterhofen in großer Auswahl, fowie Strümpfe, Eßlinger Wolle, Bettücher, Bettkolter, Herren- und Damen-Welten zu billigften Preifen Ferner Das lustige Beiprogramm Sowie Spezial-Film-Berichterstattung der vereinigten Lichtspiele Giefeen-Hombürg Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei dem Heimgang unsrer lieben Mutter danken wir herzlichst Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilh. Dippel, Bäckermeister. „Seellg S kandierten Kornkaffee“ Ein Film in 7 Akten von Walter Reisch,mit Gcsan«»»unla nftelluna zu DeuHchiind «o ontwor- let er In ne-.m unter ^ehn 15äll -n ,W r bftDun- bmt den Äi.-herouf lieg bet Xdd>e3’ 2Bir verfolgen ibn m:i oufirrorb.’nllidxr C o m p 11 b i el" Gin deutscher Psi «Iker beualDorlcr •e'bf -iri^e mit der Feststellung .Untere pat tifchen 3e«ie> düngen flnb durchaus f o r11 < tr 3n biet er 'Iter14> e‘«nb li der 2lu»'>rud*ttKt’.- llefll mehr alt der Unterschied von T morrament und Phra'eole.1 Aufrichtig sini Le b.ide her Italiener — denn die Wled.raufrichtung Deulfch- iands wirb in |einer Heimat uxrfltd) oufjerprbent- itch brachtet und. ichvn au* Vu't am ®.-gcnlah zu Frankreich gerne »ur Äenntn s gen mm*n CPjcn’o der Deutsche denn es gibt tatsächlich zurzeit fein, aktuellen politischen Mdnuntz^>er1ch.eben- zw>che»i hon Fall zu Fall die Härten dieser Idin'chafisvolitd auf- «uzeigen. Soll:e diele .n.cht doch noch mobduu-rt weiden, so wird man sich in Deutsch.and vielleicht mit ber Frage beschäftigen müssen, welchen Wert der be i.^enX Handelsvertrag hat und ob hier überhaupt noch von Handels- f r e l b e . t geredet werken kann. Man Ist jedoch auf deutscher Seite peinlich daraus l*v acht, zu oerhtnk-ern. hab de wirtschrft- Heben Schw.criglciten auf politisches G.Net himibersp cle.i. Alle rein poiit.schm IterhonN- lunger vollziehen s.ch in Den angenehmsten Formen Die deutschen UnfcrbünlXer massen auch davor nicht -urückscheuen, die italienische Regierung gelegentli» daraus aufmerksam zu machen, bah jede Abmachung mit Italien mit Rücksicht auf d.e Leiden ter Südtiroler in Der deutschen Offentlichke t mH -wiespält.gen Gefühlen aulgenommen wirk». Freilich, betont Deutschland. Dab es Dabei ke es Wegs Mt Absicht hat sich hi eine iwterpol nfche Angelegenheit des «ö-. greichs ein- zum» chen. auf Die es völkerrechtlich nicht die erdnahe Ingerenz be itzt unb nicht den geringsten Qkfluh nehmen will. Die natürl che Uöiung der Südtiroler Frage — nach vielfacher Überzeugung zum ndest dte natürliche ,-iw.schenlöfung üge in Der Freigabe Des Deutschen Privatunterrichtes. Der nur In der Provinz Alto ÜLnge i-erboten ist. Liehe Ich Heer die Aechtea-igleichung an Den (T'efamtiiaat Durchfuhren, so wäre elne wesentliche Entspannung n den Beziehungen Der beker. Völker erreicht. Leider kann man hier keineswegs opt.m.sti dJ m D.e nächste Zukunft blichen Das andere naHona'e Problem der Deutschen, an Dem Italien interessiert Ih, w r> nach Der Utbnxug^ . ' l.i. :. riet t y.r . . ü.. I Tag. da e» altueil wird. Linen en ,aä* D.nbcn Schwt.r.gkeiten beaein -n <'♦ banxit ich um >e Anschlutzsrage 2Ku Ic4ln »öril .runj.n über den Anschluß wi ,r piechen einander c.n wenig Aber weder Die*.- noch |aw JHe.nunjoauberung Dail als Defin.hu ang. eden werden Man hofft. Die Zust.mmung des Falchismus zum Anschlufi zu erlangen, wenn Diele durch eine neue Garantie der Brennergrenze d-zah.t ist Jedenfalls handelt es sich h er um eine Frage >er Ovvortunität. nicht aber um e n. Pr.nz-.v enlrage für das fa- schistische Italien, lind au» Opportunist.jchen Gründen trtr.) Italien Dem Anschluß um fo eher zustimmen können, als es ja , el b ft ein g.wiss.s unter .Ile Daran hat eine g tne nfame Grenze in t Deutschland zu haben unj überdies Den glc chen Gedanken wie d.e deutjche Anlchlustdewegung leidenschaftlich bekämpft Den Plan einer Do- nautonföDeration. Evangelische Bundestagung in Gießen. Am Samstag. Sonntag und heute war der Gvangellfche Bund Hauptverein Helfen, in unterer Stabt zu seiner 4 0. 3aD- resversammlu n g . ngelehrt 1 o 4? Jahren erging ; o i ®;.eic t au» unter de. Führung des Pro! , sso.» G u 11 f u ; und des Bürgermeisters B r a m in Die C r-nDang des he s schen Hauptver '.ns des Svange.tta-en Bunde» Wie Damale, so sieht auch heute noch Der Evangelische Bund, der vor vierzig Jahren allenthalben im Deutschen Aeiche gegründet wurde, seine Aufgabe in Dem Dienst am DolSe. will er die segensreichen Wirkungen evangelischrn Glaubens aus allen Gebieten öffentlichen Lebens und Wirkens zum Ausdruck bringen, auch Die Gatwick- lung des Hess Haupt Vereins des Gvang. Bundes zeigt eine Derartige Linie Str Anstatt zu ber jubildumstaauna brachte am Samstagabend — nachdem am Nachmittag eine Sitzung de» Hauptoereinsoorstandes und der Dekanatroertruuensmänner vorausgegangen war und um 6 Uhr Choralblasen vorn Turm der Johannes- kitche stattgelunden batte — in der Neuen Aula der Universität eine öffentliche Versammlung mit einem Vorfrage de» Privatdozenten an der Uni nerfität Bonn. Dr. Echmldt-Iaping über das r o t f ft a n t i • m u » und Wirt- schaff Durch diesen Vortrag wurde die Versammlung, die von dem Vorsitzenden De» Hess Hauptoereins des Cvang. Bunde», Pjarrer D. Waitz -Darmstadt, geleitet wurde, für die Zuhörer au einem starken Erlebnis. Der Vortragende beleuchtete eingangs die aegena>ortige Kulturkrisi». die da» Grund- Jcsiihl zerstört habe, unsere Zeit stehe auf einem whepunkt der Kultur. Die Wirklichkeit, in der wir leben, beweist vielmehr, datz unsere Kultur an einem Punkt der Erstarrung angekommen ist. Unsere Wirt- irti.if! «st cm fulturfrember ^aftor ?ic heutige Wirtschaft wird durch die kapitalistische Wirtschaftssam, dargestellt, die ihren eigenen (Bang acht, und sich nicht njdi Werten richtet, die über ihr stehen Wohl sind noch Neste der vorkapitalistischen Wirtschaftsperiode bemerkbar, aber sie sind vereinzelt. 3m großen ganzen hat sich die Wirtschaft von der Bedarf», auf die Crwcrbswirtschast umgcftellt. Nicht der Mensch gestaltet die moderne Dirtschast. sondern umgekehrt übt diese Dirtschast eine Herrschaft über den Menschen au». Dadurch ift der einzelne, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, schicksalhaft dem großen Prozeß der Wirtschaft unterworfen, die den Menschen unter Nichtachtung seines inneren Werte» zur Maschine werden laßt Ghgenuber anderen religiösen Versuchen der Lösung diese» Problem» kann dieser Wirtschafts- Vorgang vom Protestantismus ebensowenig al» Schicksal wie al» Folge einer einseitigen Schuld an gesehen werden, sondern al» Auswirkung einer Dämonie, in die alle ohne Ausnahme irgendwie verstrickt sind Martin Luther, der mitten in der Dämonie der Wirklichkeit an deren Ueberminbung al» Wunderwerk (Bottes geglaubt und sie an sich erfahren hat, wcift damit dem Protestantismus und dem einzelnen evangelischen Christen von hfute den Weg, auf dem dieser seine straft in den Dienst der Din- schäft und der in der Wirtschaft Tätigen gestellt hat. und dadurch der Seelenlosigkeit der Wirtschaft die Wirklichkeit de» Glauben» gtgenüberfteUt. Taß Der Redner mit Der Abfassung Dc» Problems als Glaubens- und nicht allem als WiNfchaftsproblem Den Hörern aus Dem Herzen gesprochen hatte, bewies die kurze, von hohem sittlichen Ernst getragene Aussprache. Die Pfarrer l). Waltz nach einem Schlußwort Des Redners mit Dem Hinweis auf die Geltung des Bibel- wortes beendete: .Unser Glaube ist Der Sieg. Der Die Welt überwunden bat.“ Oie Festgottesdienste bildeten nach dem Ehoralblasen vom Turm der Stadtkirche am frühen Morgen den ersten Höhepunkt des Haupt'esttages. des geflogen Sonntags. In beiden Kirchen waren hie Gottesdienste außerordentlich stark besucht, stirchengesangver- eine, Posaunenchöre und Chorfchuren trugen durch ihre schönen Darbietungen sehr wesentlich zu der hohen Feiertagsstimmung bei. von der die Gemeinden cdüllt waren In Der Stadtkirche sprach der Generalsuperinterrdent D. Dr Schian (Breslau i. unter hochgeschätzter früherer Gießener Mitbürger, als Festprediger zu der Gemeinde. Er predigte über Römer l. Bers 16: .Ich schäme mich des Evangelium» von Ehristv nicht, denn es ist eine Äraft Gottes, die Da selig macht alle. Die Daran glauben.“ Der Festprediaer in Der Iohanneskirche war Pfarrer I) Waltz (Darmstadt». Sr sprach über Psalm b0. Ders 14 Vom Geburtstagstisch des Römisch- Germanischen Zentralmuseums in Mainz. Der Geburtsiagslllch e -es Fünsundsiebzig- jährigen pflegt ja nicht überreich bestellt zu werden, es fei Denn. Der Jubilar erfreue sich besonderer Beliebtheit oder solcher Geiundhert. daß aruunebmen ist. er werde Die vielen Gaben noch voll auswerten tännen. Für das Römisch- Germanische Zentral-Mufeum gcl: wohl beides Jedenfalls ist es fast übertrieben bescheiden nur von einem Geburtstagstisch zu 'prechen. Denn die Geschenke die ihm zum Jubiläum dargedracht wurden, füllen, wie nunmehr mt Jhirfürftl.4>en Schloß zu sehen ist. einen ganzen ©aal ohne daß lie restlos ausgestellt oDer die Geldstistungen ganz in Sammlungsgegen- stände umgetx>an?hrgehän.ie aus edlem Metall, m t fetten und bunten äinfäficn geschmückt vermöch- tfn die Besitzlust schmuckfreuchen Münzporträts durch tie Hand keit.fcher Stempclschneider unterlagen. Reben dem Museum Rassauischer Altertümer begegnen ferner die Würt- temberglf che Staatssammlung als Spenderin eines größeren Reliess, die prähistorische D-festigung des Heid'N grabens veranschaull- chend. das Wallras-Lichartz-Museum In Äöln. das einen Abguß des monumentalen Agrippalopses übergab. daS Museum Magdeburg daS 'ich m.t Rachformungen jungsteinzeitlicher Gesäße einstellte, und das Saalburgmuseum. dessen wirkungsvolles Flie- gerbilb die Anlage des berühmten Kastells höchst anschaulich vorsüyrt. In der Tat. es ist ein reicher Gabentisch, dellen sich das Römisch-German sche Zentralmuseum und olle seine Freunde freuen mögen, so reich, daß hier nur einige der besonders beachtlichen Stücke Herausgehoben werden konnten Der mit den Beständen des Museums 'Vertraute wird bei einem besinnlichen Besuch dieses Saales im -weiten Stock des Schlosses erkennen daß es sich um einen Zuwachs ersten Rang^ zumal an Originalftücken. handelt, wird aber auch mit Bedauern sestzuftellen haben daß dieser Ausstellung der Iubiläumsgaben saft dre. ganze Abteilungen der ölten Ausstellung weichen muhten die der Kullgegenftände. der Musik und der Sch \\- sahrt. Schon deren gcDrängtc TKaoa^in ening in unzulänglichem Lokal begegnete Schwierigkeiten Wie die Schaustellung jener Erwerbungen zu bewerkstelligen ift. die aus den noch unverbrauchten Geldgaben zu machen sind, kann einstweilen als kaum zu lösende Frage gelten Aber 2000 Mark, an deren Stiftung dieSladtBer- 11 n. die Provinz Rheinhessen, das württembergische Kultusministerium. der Mainzer 2 lt e r t u m s v e re i n und der Historische Herein f ü r Ober« Pfalz und Regensburg beteUigt sind, harren der Derwertung. Richt ausgestellt wurden auch Bücher und Bilder. Witmrungen von Geheimrat Rosenberg. Obers or'i meist er M i l a n i und Frau LinDenfchmit. Int-es wirt es manchen Freund der Ge'chichtc präbistsv.scher Forschung locken, in Der BBliothek des Römi>ch-Gcrma- nischen Zentral-Muscums Die Pho ogra^ie- alben zu durchblättern in denen alänzende Hamen aus Lindenschm ts Zeit und BeianrUenlrris Gestalt gewinrren. wie erwa Lilch aus Schwerin und Cf. 3. Bers 11 unter Dem LettgrDa m . Aufgaben des Prvteftanttsarus der Ge jenfoan In Wadr.^n.i mit Mehrung Der So-en-.s ui'er der Relormaiivn" Festgott.sDienfte fanden ferner noch statt in Al.endvi j d Lahn Allendort a. D Lumda Alnn-Buseck. 3:.nvroD. Bad-21a ah. im. B uer». Butzbach ,Vn D:. rg. Grotzen-L iid-cn Gru .»erg Haui tz - Darmstadt, eröffnete nach einem einleitenden Musikoottrag die verfammlung mit herzlichen Begrußiing»wonen, Nntn er einen tzcjon deren Willkomniengruß an den Vettrrter dr» au»- wänc. weilenden Nektar» der Land,»univerfitu«. G. Heimen Ätrcbenral Pros. D Dr. Arüaer, an den Nepräientonten der clabl Gießen. Dbfrburgmncihrr Dr ZieUer, ben Präsibcnten be» Evangelijchen Lan- de»kirchenlag» unb Vertreter» be» Guftav-Adolf-Ver ein», lireiherm v. H e y I. sowie an ben Nebner. Geh Ronfiftorialrat llnioerfttät»profef|or D. Mirdt Göttingen, anfchloß. (»rh stirchenrat Prof D. Dr. Ä r ü g e r sprach hierauf al» Vertret« r be» Rektors bem »«Ififihen Eoangelifchrn vunb Di* Grüße unb Gluckwunfche bn Landesuniversität au». |odann hieß Dberburgrr- meister Dr. steiler die Tagung in ben Mauern unserer Elabt willkommen, wobei er hervorhab. boß die (tzejchichle da» Dirken de» vrrein» ol» einem wahren Bedursni» enlsprechend unb von unenblicheni Segen gekrönt barskelle unb baß man bein Verein auch für bir Zukunft feiten» feiner Grünbungsstadi alles Gute wünfche. Freiherr v H e o I machte sich in seiner Ansprache zum Dolmetsch der herzlichen Gefühle N» Landevkirchentaa» und be» ällcrrn BruNrs be« Bunbe». be» Guftao-Aboll-Derein». Nunmehr sprach Geh. stonsistorialrat D M i r d t- Göllingen in einem liftunbigtm. geistvollem unb ba» Problem nach vielen Seiten hu. wunderbar durch- leuchtenden Vortrag über „D a » st o n k o r d a I • Problem ber Gegenwart". Der Rebner beleuchtete hierbei bi.- Bestimmungen der Ncichsver- fallung, erörterte die einschlaqige .,«|chich,l'chr Entwicklung der beiden christllchcn Kirchen zunnander und ihr Verhältnis gegenüber dem alten N.-ich unb der neugeschafsenen '.Republik, streiste die bichettg, Entwicklung de» stonkordatsaedonken» in Deutschland und kam auf Grund dieser Untersuchungen zu folgender Schlußfolgerung: 1. Eine Neu- reglung de» Verbältnisie» zwischen Staat unb Kirch« In Deutschlanb ist nolwenbig. 2. Bei dieser Neuregelung ist dem Nebeneinander von evangelischer unb katholischer Kirche unb ber Eigenart beider Kirchen Rechnung zu tr \ Di, Neuregelung soll durch die einzelnen Länder e.-olgen. nicht durch da» Reich. 4. Fall» bei dieser Neuregelung die Form eine» vertrage» gewählt werden sollte, darf dieser nicht da» Recht einer Kirche in einer den Staat bindenden Form anerkennen 5. Der Vertrag muß für beide Teile kündbar fein, unter Festlegung einer bestimmten Kundigungssrisl. — Der Borlrag wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Hieraus sprach der DottitzenDe, Pfarrer D. Waid- Darmstadt über .Vierzig Jahre Evangelischer Bund in Hessen". In Anbetracht Der vorgerückten Stunde sah sich Der Redner gezwungen. f*in Res'rat außerord n Nch und Thomsen aus Kopenhagen. Begründer ber ersten Ordnung nordllcher und deutscher Altertümer, Gras Gozzabini, Der erlolgre che Ausgräber von Bologna, Tcplouchov. der große russische Sammler aus Perm und manche andere, die gleich Lindenschmit selbst zu den ehr- würhigsien Erscheinungen der Urgeschichtsforschung gehören. Gtrohblumen. Bon Lev Sternberg. Die Halm Wimpern über den weiß gefrorenen Mauern find wie aus GlaS gesponnen. In d'.e Dornenkrone. Ne Der goldene Kruzi- fissus am steinernen Wegkreuz trügt schlangt bereiftes Spinnweb Bogen von Per^nketten. Em Urwald von Eis überfchnörkelt die bhn- Den Fenster Und auf bunter Tischdecke, allein im Zimmer, fteht aus Strohblumen mitten em goldbrauner Strauß. CBWr sah chn. als Die Mohn selber flammten und Deilchenhügel blauten überall! Allein er hat nicht minder geblüht als die anberen. nicht minder zum Licht sich gewunden. (ich im Weltwind gewiegt an Die gaukelnden Falter des Tages sich vergeudet und Goldstaub über Graber gefät. Die Welt freilich sagt: «Harte, stechende Disteln! Kern Herz!" Und v?rz h ihne.» nicht, bah sie Glut und Tränen nicht in Den Augen tragen wie Ne schmeichlerischen arideren, sondern ihr Herz verstecken h.nter starrer MaSke. und sich ewig gleich bleiben: jung oder alt. lebend oder tot. Jetzt aber, wo Die Schleier der Verwandlung aus feuchte Baume finlen. selbst Die ewigen Quellen gefrieren, und dir Co ine n cht m hr durch Die Dämmrung Der Sterbl.chleit dringt — jetzt fangen Di« starren Blüten Den Blinden zu leuchten an. Mttcn auf Den T 'chen fielen sie. Die unverwclllicheri. dauernden, ewig sich gleich- bleibenben. Die erstorben schienen — in feuer- braunen Augen das Lächeln bet Unsterblich!? t: Immortellen . gefürgt Ku geben. Gr tonnte au- ben Dter 3ahr- M^nten te» Verein» ein überau» gekartete» Wirten -um Wohle ber evangelischen Kirche, wie auch -um Velten von Voll und Vaterland Nachweisen. Wie zur Verteidigung de- prote'tan» tischen Evangelium- und de« deutschen protefton» tischen S aat-g^danken-, so irrte der Bund auch stet- ein füt die Freiheit der W.llenfchaft und der wissenschastuchen ForschuTig. Er sei ein fetter Wall. hinter den de Evarrgeiischen all-?- tt berg:n tonnten Ine Heil g ümer uniert» Volk-tum- und de» 2van.ge.ium-. 2ll- Ges in nung-gnn ein schäft aller deutschen evangelischen Männer und Frauen wünsche er dem Evangelischen Vund ein herzliches ®lüd auch für da» nächste Jahrzehnt. Der Sonntagnachmittag brachte In beiden Kirchen evangelische Volksversammlungen unter Mi: Wirkung einer groben Aeihe von Kirchengesangvertinen und von Posaun schären, sowie der beiden Stad.vrganisten. die in der Stadikirche wurde geleitet vom Dorsltz.mdcn de» Landesvereins Pfarrer D. Wa i h, di« in der Iohanne-kirche vom Schriftführer de- Lan- desverein». Pfarrer De rck» Aohdvrs. Da»Programm und die 'S ebner waren in briden Kirchcn die gleichen Zu dielen Versammlungen war auch der Prälat der He f. Lande»kirche. D. Dr. Diehl- Darmstabt, erschienen und begrühte in berz- lichen Worten den Evangelischen Vund -u feinem 40. Geburt»tag namenS der Kirchenregierung und de» L,anbe6fircb christlicher Geist miieinairi'er verbind-en. 3n Königsberg hat auch 3mmanucl Kant gewirkt, der erst da» moralische De'etz de» »vamgellum» für imfer Voll ganz Dort im Osten hat auch Im Sommer dieses Fahre» der deusiche rtxma. Kirchentag «tagt und feine vaterländische Kundgebung erlassen. Dan- deutlich hat sich darin bie Kirche -u Voll und Staat und Vaterland betonnt, und «ne die Kirche al» solche, to strebt auch der einzelne evangelische Christ mit allen feinen Gefühlen nach oben -um Ewigen hin und stehe doch auf der Erde in seinem Volk und bi seinem Vaterland« verankert, das er liebt. Da» irdisch- Vaterland ist un» Dleichni» de» ewigen Vater- lande». Mit dem machtvollen Desang de» Vundes- liedeL Brüder schart euch um die Fahne" schloß bi« eindruck-voll« Feier ab. Folgende Kundgebung von dem Dundesfest ward erlassen: Kundgebung. Von seiner 40. Lande-versammlung in bet Stadt von der au» er vor vier 3ahr-ehnten gegründet ward, ruft der Hessische Hauptverein t«i Evangelischen Bunde» alle Evangelischen be» S^d'cnlanDe» erneut auf. sich mit chm zu bekennen. dankbar und talenfroh -um Evangelium al» der Kraftquelle und dem Desundbrurmen der deutschen Seele, der deutschen Kultur, be» deutschen Vaterlandes. Wir wollen mtteinanber dafür stehen, bah unser Voll in allen seinen Kämpfen und Voten wieder ein Deschlecht be» Dlauben» und de» Ge- mü e- und der Seele werb« au» dem Evangelium allein. Wir wollen miteinander dafür streben, dah die gottgegebene Grundlage deutscher Kultur der deutsche Protestant i-mu» ist und bleibt, der sei« Krüsie au» dem Evangelium und au» dem deutschen Volk-tum -ieht. Wir wollen mi.einanber dafür streiten, dah unser deutsche» Vaterland Wohnstatt und Werk- fta:t de» Evangelium» werde und unser Dater- landSdienst Gottesdienst allen Deutschen und aller Welt zum Dienst und Heil. Evangelische des Hesfenlande»! Zu diesem dreifachen Dienst haltet mit un» fest an dem von Sott vollzogenen und gesegneten Bund -wischen Evangelium und deutschem Geist. Begrüßungsabend. Am Sonntagabend trafen sich die Bundesfreunde, die offiziellen Vertreter und die Qkmeinbegl« .her der Gießener Kirchengemeinden zum 2 trüßung»- abend in der Turnhalle am Oswaldsgarten. Die Feier war durchsetzt von einer großen Reihe musikalischer und gefangudjer Darbietungen, die großen Beifall auelöften. Cs wirkten mit der Evangelische Kirchen- gesangoerein unter Leitung von Lehrer Otto Linde n st ruth, ferner Pfarrer (Ire ter (Offenbach am Main, Gesang), von Frau (Kläre Schlesier- Altmann ((Dießen) auf dem Klavier begleitet, Herr Fran; Bauer jun. (Gießen, Dioline), von Frau Dr. Fischer (Gießen) am Flügel begleitet, und endlich einige Mitglieder der Kapelle Weller. Um die Zusammenstellung dieses Programms hat sich in dankenswerter Weise und mit viel Mühe und Sorgfall Stabtorganift Heinz Simon (Gießen) verdient gemacht. Der Vorsitzende des Zweigverein» Gießen begrüßte die Versammlung zunächst aufs herzlichste. Zwischen den Darbietungen entboten eine große Reihe non Rednern die Grüße der Körperschaften, die sie vertraten: vom Präsidium des (Ed. Bundes mar der Direktor Fahrenhorst (Berlin) persönlich erschienen. Die Gießener evangelische theologische Fakultät war durch Professor D. Han» Schmidt vertreten. Da» Friedberger Predigerseminar hatte Profesior Gerstenmeier entsandt. Die Grüße des Dekanats überbrachte Dekan Guß- mann (Kirchberg Lollar), während Pfarrer B e ch - tol»heimer den Willkcrnmenqruß der Kirchen- gemeinde von Gießen entbot. Auch f benachbarten Hauptvereine fehlten in der Reihe te. Begrüßung»- reden nicht Professor Dr. ft of mann sprach für den kurhessischen, Pfarrer Hochdahl (Dortmund- Hörde) für den westfälischen ftauptocrein. Aller Redner Worte waren getragen von den besten Wünschen für eine weitere gedeihliche Vorwärtsentw cklung des Evangelischen Bunde» mit seinen hohen Zielen und Idealen Auch die umrahmenden oesanglichen und musikalischen Darbietungen verfehlten ihre große Wirkung auf die Zuhörer nicht. Endlich sei auch noch der Mithilfe der Gießener Fugendvereine gedacht, die bereitw lligst den Ordnungsdienst während der mancherlei Veranstaltungen übernommen hatten. AuS dem Amtsverfündigungsblatt. • Das 91 m t 9 o e r t ü n b i g u n g » b I a 11 fHr. RI vom 11. Rovernber enthält: Verkehr auf der Straße Gießen-Reiskirchen. — Mehzöhiung am 1. Dezember — Gemeinbefinanzftattst'k 1927. — Tierschutz- falenbet 1923 — Staatliche Stenographtelehrer Prüfung — yelbbereinigunpen Annerod unb Röth- ge». — Dienstnachrichten. Amtsgericht Gießen. • Gießen. 10. lot*. Gin Gießener Autofahrer war von einem anderen Autv'ahrer an- gezeigt worden, weil er in der Aähe der neuen Ka'erne mit zu starken Scheinwerfern gefahren fei. Der Angeklagte bestritt, daß feine Scheinwerfer. mit denen er gewöhnlich fahre, zu hell feien. Die Sache wurde vertagt, da da» Auto zunächst einem Sachverständigen vorgeführt werde» soll. Ein Opfer der für Auto» gesperrten Mäus- bura nahm seinen Einspruch vor der Aaii^t« Verhandlung zurück. Gs blieb bei der üblichen Strafe von 8 M k. Zwei hiesige Handwerksmeister waren vor einiger Zeit wegen Körperverletzung verurteilt worben, weil sie einem Konkurrenten nachts vor dessen Haustür an Hof ausgelauert und ihn mvbhandelt hatten. Ein Feldwebel der A< chs- wehr sah sie. wie sie davonllefen. Die beiden Handwerksmeister hatten in jenem Prozeß bestritten. in den Hof eingedrungen zu sein und den Kollegen geschlagen zu haben S.e behaupteten, sie hätten diesen ledigsich beobachten wollen und sich deshalb vor dellen Hoftor ausgestellt. 3enet Kollege sei erschrocken und habe um Hllfe ae- schrien, cchne daß man auf ihn eingedrungen fei. Einer der beiden Verurteilten hatte daraufhin den Kollegen wegen Meineid» ange^eigt und hat sich nunmehr wegen wissentlich falscher An-eige zu verantworten. 3n der Hauptverhandlung wollte der andere jetzt al» Zeuge vernommene Handwerk»meister beschwören, daß nur das hot- gefallen feL was die beiden behauptet hätten. Der Dritte hinaegen, der geschlagen worden sein soll, blieb bei feinen bereit» beschworenen 2u»- sagen. Da die Gefahr bestand, daß Eid gegen Gib stehe, die Akten wären al»bann sofort der Staatsanwaltschaft übersandt worden, wurde die Sache -ur Vornahme werterer eingehender Ermittlungen vertagt. ileoer vier Stunden mit einen Aufwand von 16 Zeugen wurde g?gen zwei kaufmännische Vertreter verhandelt, die angeklagt waren. Kundengelder einer auswärtigen Firma unterschlagen zu haben. Dem einen war ferner zur Last gelegt, den Versuch gemacht zu haben, durch Üngicrte Bestellungen fch Provision zu erschwindeln (Betrug-Versuch). Die Rechtsverhältnisse waren sehr verwickelt. Auch hat sich die auswärtige Firma nicht ganz korrekt verhalten. Eine Menge Schreiben wurden verlesen, gegenseitige Ansprüche und Zurückbehaltungerechte behauptet. Es war das übliche Bild der Fälle, in denen Strafanzeige erstattet wird, um einen Zivilprozeh zu ersparen. Die E.rasjustiz sollte 3ntoftoburcau spielen. Da» Ergebnis war: Freispruch beider Angeklagten und Hinweis auf Len Weg des ZivilprvzesseS. Turnen, Sport und Spiel. Oie gestrigen Fußballverban-sspiele. fteffen-ftannooer. Kurheslen Kassel - Hessen 09 Kassel 7:L Spiel verein Kassel — Göttingen 06 4:2. Borussia Fulda — Tura Kaisei 5:1. SL. 03 Kassel - DfB Gießen 7:1. Gruppe Main. Germania 91 Frankfurt — Eintracht Frankfurt 1:5. Fuf balllporw. Frankfurt — Hanau 93 5:0. Aot-Weiß Frankfurt — Viktoria Aschaffenburg 4; 1. BfA. Offenbach — F. Vag 03 Fechenheim 6:1. Viktoria 94 Hanau — Union Viederrad 2:2 Sport 60 Hanau — Offenbacher Kicker» 3:3. Gruppe Tkordbayern. Bayern Hof — l. F. E. Aurnbera 2:4. V. f. *R. Fürth — Spielvgg. Fürth 0:1. I. F. E Bayreuth — F. E. Fürth 5:0. Gruppe Sübbapem. Wacker München — DSV. München 3:1. 3 ahn CRegen »bürg — Bayern Mün chen 3 :3. Gruppe Rhein. Mannheim 08 — Friedrichs seid 4:0. Waldhos — Sandhofen 4 2. B. f. D. Mannheim - V. s L. Acckarau 2:1. F. V Speyer — Ludwigshafen 03 1:1. Pfalz Ludwigshafen — Phörne Ludw.gs- hafen 2:2. Gruppe Hellen. S B Wiesbaden — Sport gern. Höchst 6:1. B. s L. Aeu-3senburg — Hasiia Bingen 2X>. Sp Vgg. Arheilgen — Germania W.es- baden 2:0. FSB 06 M?inz — Wormat a M:toz 3: 3. 'XLrmcmni Worin» — S. B. 8 Darm ab 4 2. ZaßdalI-!Sn-tskampsSo0an--Lll>ived«o Der vor 30 0CO Zuschauern ge'ern im Amsterdam er Stadion zum Au-lrag gekommene dritte Fußballänderkampf Ho».and—Schweden endete mit einem 1 P-S ege der Holländer Zonona-Süffeldors in Parti fleareitt). Fortuna-Dü 'cldott trug am Frrttagnachmtt- tag in St. Wände bei Pan» ähruvM- oor,4)ldge für den Winter . Vortrag von Ma- thllde Meißel. 18 45- ly 15 Funkhoch ck ule .Schul- ttirTrbefrri-rngen". Vr>clra - nen Ctaht- untz Sportarzt Dr Schmi h. 19 15 19 40 Uebrrtra* ming von Kastel .Humor und Sattre In der Kunst", Vortrag von br. p.ü1 H » rr ch V inpertz, Köln 19.45 2115 Funkhochlch rl.. .Altdeut'che Tafelmalerei 11", Vorkrag von D Oswald Götz. Assistent am Städellchen Kunstustilut 20.15 — 21.15 Kotrzert des Amarguart ■ 21.15 71 15 Gesang»-Konzert Prof. Altert Fischer. Anl-chl e- hend: lletectraflunii von Kassel 3um Gerächt- ni» Wilhelm Haust». Drei Pfund $rot -14000 Lire! Don Gustav W. E b e t (c i n. Eine sonderbare Rechnung liegt dem Dichter in Turin vor. Sie ist schon zehn Jahre alt, wcnigstens wurde das Brot, das chr zuarunde liegt, damals mit Tränen. 6cute mit Pfesser gewürzt. bereits 1917 gegessen. Eine Kriegsgeschichte Wucher mit Ltacheldraht^usatz. SS war in Kletnrnünchen, dem österreichischen Konzentrationslager. Täglich neue Gefangene, tilg’, xb weniger Brot. Guido und Giovanni. der eine au» Aosta, der andere auS 6ig- liano, waren aber das viel« Broiessen von Haule au» gewöhnt und litten, da die Hungerblockade merkwürdigerweise auch keine Mallaroni auf Kleinmünchen herab re an en ließ, erbärmlich Hun- • ' ruch noch auf d.r Druft. husteten und warteten auf ihrem Feldbett aus den Tob. Hur einmal aber, dachten sie. sich vorher noch satt elfen! Unmöglich schien da» ja nicht, denn die Verpsiegunaswege im Gefangenenlager waren dank der Enienkehilse für ihre Leute oft wunderbar O'.ng n.chi etwa Signor? Data täglich spazieren wie ein Faß? Dar er nkbt Stamm gatt in der Kantine? Erstickte er nicht in Liebesgaben? Kurz. Signor Data entdeckte auf die sie- bentlrchen Bitten seiner hungernden Landsleute (em halb menschliche», halb patriontches Her^ und schertkte chnen 50 Kronen, heißt das. er lieh sie ihnen. Wenn der Krieg vorbei sei und alle wieder bei Muttern fein würden, sollten sie chm zurückgeben. was er sich ihretwegen am Munde adsparte. Vicht mehr als billig, wie? Vier hungrige Augen sahen nur ftarr auf die 50 Kronen und sagten 3a. 3ch könnte aber vorher sterben, sagte Signor Data, und muß an meine Erden denken, da» begrv.h ihr doch? Zwei zuckende Liptenpaare ßauchren 3a. Allv werdet chr mir einen Schuldschein au-ttellen? Gerne. Unb Guido und Giovanni unterschrieben bllndl.ngs. was der edle MenVt-r-- ireund chnen vorlegte: ..... und verpfl chten fkh an Herrn Data oder seine g7>etzl>chen 2iad>*r-laer acht Tage nach Erhalt einer eingeschriebenen Auforderung auszuhöndigen 5 Kilo Reis erster Qualttät, 4 Kilo Wvi;.n-, und 4 Kilo Maismehl. Für jeden Tag Ve-rzögerung zahlen sie 5 Lire. Kl ein München den 18. Dezember 1917.** Brot fnegten sie für die 50 Kronen, drei Psund Brot! Der Krieg gina unerwarttterwei5r doch zu Ende, drei gute Kameraden kehrten in ihre lchöne Heimat zurück. Vergessen alles Leid, überwunden die Siacheldrabtps?chose. Guido betrieb wieder seinen Wurttladen in Aosta. Giovanni hatte auch sein Handwerk, und al- eines Tages von Signor Data in Aocca Eanavese ein emgr'chriebener Bries mit der bewußten Forderung kam. lachten sie über den gelungenen Scherz und erzäblttn. wie alle Gefangenen, wunderbar grufcltae Schauergeschichten au» Oesterreich Dem Spaßvogel Data hatten sie, wa» er chnen in einer verzweifelten Stunde Iteh. schon kurz daraus, al« auch ihnen da» Glück Liebesgaben in den Schoß warf, reichlich flurü cf gegeben, es war aber doch drollig, darr chnen die Forderung al» Erinnerung an die gerne infame Laaerzeit -uschickte Und al» Ärfea»- erhmenmg gilbte sie in der Kommode dahin. Wie erstaunten nun Guido und Giovanni, al» lle plötzlich vom Gericht einen Zechlung»- befeßl über 14 720 Lire erhielten, für 2945 Tage tu je 5 Lire Strafgeld für verzögerte Lieferung aut Vertrag vom 18. Dezember 19171 Der gute Signor Data besteht setzt nachdem er wvhl- wersl ch die vermeinll.ch getilgte Schuld anschwellen hatte lassen, wie Shylock auf seinem Schein. Man darf gespannt sein, ob es in Turin noch Aichter geben werde. ZivtiMMudrrfiiibcnibrrMmav cd» Eino ergötzliche Geschichte melden amerikanische Blätter auS dem Staat Birg nia Ganz Oioinofe. ein In der Aähe der Bande-Haupt- stadt Richmond gelegene» Städtchen %og in Scharen zu dem Wanderzirku-. der dort feine Zelte aufgeMMagcn batte Dieer 'ULinmintrang war allerßing» begre.llich Der'ichertTn dop die -Xieknplalate am Eingang des ZirtoB bah bei Besuchern die feTtrne Gelegenheit geboten sek. mit eigenen Augen -Wei .Abgesandte vom Mars" -u seherr. Die Bewr-Hner des Planet n wurden auf den Plnkatm al» zwei Heine, behaarte Ungetüme mit abnormen Augen. Ohren und Körpern beschrieben, nach denen man sich e ne Vorstellung von den erwachsenen Mar»menschen machen könne. Unter den Zuschauern, die sich zu dem Schaugerüst drän-ten. auf dem die beiden Mißgeburt.n aud^etteUi waren, befand sich auch eine Frau namen» Harriet Mu'e. Zu ihrer nicht geringen Bestürzung sprangen die beiden kleinen MarS,ets>5pfe plötzlich von der Bühne und liefen mit jubelndem Freudenruf .Mama. Mama" auf sie -u. Die beiden Söhne der Frau Muse. William und George, waren zu Ansana des 3ahres 1923 au» Xornote spurlos verschwunden. Man hatte in der Umgebung fieberhaft nach den vermißten Kindern gefiMÜt. aber alle Vachforlchungen waren erfolglos geblieben; selbst die Recherchen der Detettiobureau» und des poll-cii^chm Sicherheitsdienste» tonnten die Der- Ichwundenen nicht wieder herbe schassen. Die faf,ung»Lofe Frau Hufe starrte zunächst ent etzl auf die beiden gar verwunderlich und erschrecklich aiuuschauenten Lebewesen. Bald aber erkannte die Mutter unfer den entstellende., Masken die Gelichter ihrer beiden 3ungm. woraus alle drei vor .rreude über da» unerhofste Wie- berltnben Ströme von Tränen oeraol'en. Ein höchst pro'a.sches VachIplei f.ndet diese» dramatische Wiedersehen sicht tn einer SchadTN- erk atz klage In Höhe von 100 000 Dollar, die gegen den Besitzer des Wanderzirkus an gestern at wurde. Die Klagefchr-.ft. d.e bei dem Gericht in Richmond e.ngemtt wurde, stützt sich aus die Bchauptung, daß dre K nder vor vier 3ahren mit List tn den Slrfu» gelockt worden seren, der in jener Zeit m Xoanoft Vorstellungen gab Sie wurden hier, w.e weiter ausgeführt wird, in die Hut e.iw* 3ngettetitcn des Zirkus gegeben und leit dieser Ze t un wahren Sinne des Wortes al» Sklaven behandelt. Weiter wird darauf oermiden. daß die be ben entführten Kinder des Orken- und Schre.bens imfunb.g geblieben feien, unb daß sie für khre ervvun- genen Dtenfte nicht die geringste Entlohnung erhallen hätten. Auf Grund dteler Qhkbulhi» gungen wird für jeden der beiden Buben al» Schmer-en»geld eine Entschädigung von 50 000 Dollar gefordert. Adols Menzel in Hessen. Ss dürste nicht allgemein bekannt sein, daß dieser gemalfte Meister auch Un H>erösien1- licht. Ein eriäutemkier tert wird bieten Abbildungen bei gegeben werden Aber auch im übrigen wird Meter neue 3abtgang der Hellen« funtt“ be'onber» interef ant lein, ist doch an.äß- lich de» UnioerfiiÄ$»-3ubiläum» d.e wertvolle Sammlung he lildxr Aüertümer in dem neuen Museum in Marburg aulgeftellt. Stücke von außerordentlicher Seltenheit find in dein 3abr- buch w edergegeben und beschrieben, und roch überraschende7 wird für viele fein, daß über eine hochentwickelte hessische Gia-macherkunst unter Vergabt zahlreicher Abbildungen berichtet wird. Da« 3ahrbuch .He^srnkunst** wird Anfang Deternter. allo no?* rechtzeitig vor Weihnachten i.:i Verlag von 71® Eiwert in Marburg erscheinen Kameraden. Boman von 18 oel^lln. Copyright by 6art Dvntfer, Berlin W 62. U B*r*»m* wrbotrn. Ji braucht Ötw*nt und aufrertlr» Srtm BW rtwe Gdtenodpnebr en.* eine Berinapima auf ffaflin Jahr» <*r ich OK* VtlOMt. Jetzt hanheil « sich m* um p'.n* ant *t*. Ion. bern um ftarter und schmackter und brr schwacher, muh butten. 6W Hoven um bu Kolonien genommen, an allen Ecken etau» ubaefchnttten und bo» Bbem- land mit ihren truppen befett* dr beugte boe fkrupt Unb nun fallen wir träten und Zahlen, fünfzig Jahre lang. Ich w»>tz nicht wieviel es ift. aber re eirb mei genug fein Sa Mei. tmr man aue une her auafchittten kann «der bat ift nach Mchi alle," J3H bat noch nicht alles** fragte er Irife. „Bein.* tagte He, unb nenne heftiger, ,benn im Lande tat der da du man nicht Hefter gehandelt an einander alt die ougrr an une Gewinnsüchtige unb Betrüger und Baffer find aufgrftanden. unb man hak irHI unferrm ®db ein €piet getrieben, wie et noch nie erleb! worden ift auf der Weit. Die Defter- reicher harten bat gute Brfpnl gegeben, wir aber hoben he noch ibertrolfen. Du haft rm Neinet Ber- mögen befefim, du besitzest et mcht mtchr* ar Harrte fit «ragend an. JM) tonn dir da» nicht rrflatm. Niemand kann bat erflbrrn Dat Geld ift einem unter den ftan^m Zerranne" man roufcte nicht wir lieber eine Nach! war et noch die staffle wert. Über eine Woche noch Zen bunbertften Teil, juleni ift et nicht» mehr wen eeeefen. nur noch einen Fetzen Papier. Wenn du jetzt au» dem Irrenhaus, kommst, jo brft du ein Beider Bat bu hast, bat trägst ku aff Mr Meine Um form, bat ist alles vielleicht kann ich Mr eine kleine IteHtan vertchasten. eine fxlta irgentzweiche, Art. vielleicht haben »r Glück ,ebenfalls werte ich dafür Jorgen hast bu mcht verhungerst.* Gr • (baute sie forschend an unb tagte: „Btelleicht ift da» gan; gut. Dann habe ich aifa KT« grrabe so viel, wie ich rm Schützengraben gehabt habe, unb da» war ,a nicht schlimm St ist schön, wenig Zu haben, wenn man von vorn beginnt. -Denich Mensch.' fchrie sie. .chu bist fetzt nicht mehr im Schützengraben. Da» ift et ja!* -Dat wird von mir abhängen * tagte er. ..Und host bu nicht txrfünfte* man werte mich nicht ver» hungern tasten * 3d) werte dich nicht verhungern tasten.* tagte ste weinend Er streckte sich. 3d) bin gefunb. 3d) habe Ärme und Seine. 3ch werde eine Arbeit Hnben.' „IRcn hat ichon Zu viel Arme in Deunchiand Und die Beine Hnb nur gut jum Daoonlairten. ■ „Worum haft du fein Ben raue«. Äa nenne?* Und da sie fchwieg. tagte er leise .31t bat nun alle»' 3d) will et zutammenzählen damit ich mich keiner Täuschung hingebe. 3ch habe rin grobe», freies Vaterland verlöre« 3d) habe mein vermögen verloren. Ich habe dich verloren. BteUridtt auch die Kameraden Ift bat olles?* ,3fi dar noch nicht genug?*, stammelte sie schluchzend „Et ist nicht wenig. E» ift sogar viel. Man kann fogen. r» ist genug. Unb dennoch .* Er machte eine Paute und schaute durch» Fenster Er hielt feine nanbe gegen da» Licht ..Stellst bu. ich warte aus bie Verzweiflung, aber sie kommt nicht Vielleicht kommt he spater rote du getagt hast, ich weih et nicht. Dann wird rben fpater davon zu reden fein wat ich ober letzt fpure. ist boe: Ich bin ein freier Dann, denn ich besitze nicht Ich bi» an die teerjig Icchre Und doch ist et mir. alt fei ld> pan< nmg unb mm werte ich bie erste» Schritte m» k'eben tun. und e» wird nur oo» mir abhönaen. wie :ch sie tun werde Ich habe alle» vertonen. Beim. Geld und Beruf. Aber ich habe meine Augen, meine Gedanken meine itande Ich bart schauen und Herrn und spüren. Ich bars forschen unb fingen unb auf bäum Ich bt» bereit in eine Wüste zu kommen und mdx Pt verzwei'r.n * JI» ist ferne Wüste Nein da» nicht * 3d) bin bereit in eine Wüste zu ?immer wie ste in yrankreich pi teden war Senn e» nur eine halbe Wüste ist. will ich dankbar um. Ich fomene au» der Erde und ich habe meine betanbenrn Gedanken über die Erde Han bat uns nicht umsonst so tief in den Soden gesteckt, »chretang Man hat un» nicht umsonst tdNafen lasten unter den Sternen. Van hat unt nicht umsonst gepredigt: Durfte au« batz du ertastest, nxi» Wasser ist. hunger», auf datz du ertastest, owe heilig Brot ist Deitzt du wer ,ch bin?* Sie hatte Worte gen., au« der Zunge: Träumer. Tor. Rind .. „ aber ste 'chw>eg. 3d) bin Adam, beute werde ich zum ersten Male gehen Die Dinge werden wechsln vor meine» Augen Die Landschaft wird bell werden und dunkel werden 3um ersten Maie werte ich ganz und be- mutzt in vrutschiand sein. D ich werde dte Augen ausmachen. Du kannst nid,: ermesten. wa» Kfr eine Sehnsucht In mir ist. Beai'tbtanb Zu «ehen. ich werde e» verschlucken, mit haut unb rtaar mit Stumps und Stiel. Ich werde sicherlich den Mund aufrritzen vor Staunen und Begterte. alle» in mich auk zu nehmen. 3a ich werde einem Urlauber ähnlich Irin, du hast recht * . Wohin willst du geben’* fragte sie ..Vit dir. mit wem follie ich sonst gehen?* Sie zuckte Zusamnien .3d) mutz zu meinem Mann.* ,3ch komme mit dir.* sagte er hell und klar. „Brie*, wehrte ste ab. . awruei willst bu ae* hat letten?* Seine Sicherheit Hieb unerichütterlich 3ch oxü!* tagte er. „Denn so hat man e» pebeürn km tneg: Man ist dorthin «gangen n> rt » gefährlichsten war. Man bat sich mcht tun ba» Schwerste gedruckt. Van ist mitten m die Ge'ahr hineingeforunge«. dann drauchte man ich tetnr Gedanken mehr Zu machen. Dann brauchte man sich nickst mehr vor chr Zu fürchten. und brauchte ste oielleickst auch nicht motz, zu übertreiben. t3ur diese Int hat man da» Eiserne streu» erhalten. Und darum will ich setzt zu beinern Dann Und nachher Zu Beter Grundt Man mutz n cht mir bat Ei erne strcnz an nehmen man mutz auch da» andece streu» annehmen Unb wer weitz. vielleicht ist e» leichter zu tragen, al» man meint * Sie wagte m4)L nein zu >ogen E» sprach rtwa» au» bm da, auch ihr unb vertrauen einstötzte Wohin sollte er sonst gehen? Sie gab ihm die rtanft Aber Zuerst werden iwr hier noch einige (Formalitäten erle>igen muffen * ’agte er lächelnd Ich we,s, den Weg.* sagte sie. .3d) awih ibn auch Sie haben gestern stundenlang mit mir gesprochen und alle» genau ausgeschrieben E» mutz em sehr wichtige» Geichehai» für sie gewesen sein.^ Sie gingen miteinander In» Bered tui^»- gehäufte. Eine halbe Stunde später tagte brr Asststenzarzl ^um Direktor: Sie Härten doch dabei sein muffen, ))err Brosrssor. der Menich scheint mehr ertragen «u können, al» man meint. Und Sie Hauben wirklich, datz Georg Lutz mit ihr zu ihrem Manne gelingen und datz kein falsche« Spiel und feine Lüge dabei gewesen ist?* ..Ja. da» glaube ich*, sagte Tx Wullbrand. „obwohl ich ein geborener ofeptifer bin.* (Jcrtlegunp folgt.) in die Maschine zeigt Ihnen sofort die hervorragende Präzisionsarbeit, wie sie allen unseren MERCEDES-BENZ- Modellen eigentümlich ist. Hier ist nirgends zu Gunsten einer res-heren und billigeren Fabrikation an der Qualität des Ma tcrials gespart, hier verbürgt jeder einzelne Teil des Wagens höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit Jede Schraube erzShlt Ihnen von dem Qualitälsprinzip der Mercedes* Beni/Werke jede Einzelheit der Konstruktion zeigt Ihnen dass Ihn Sidier- heit beim Bau unserer Wagen ausschlaggebend gewesen ist. Für ihr Autamobi- dem Sie Ihr Leben anoertrauen, ift uns das Beste gerade gut genug’ Vergleichen Sie mit der hochwertigen Arbeit unserer Serienfabrikation die Preise unserer Wagen, dann werden Sie finden, dass «Mercedes/Benz den höchsten Gegenwert für den An- sdtafjungspms bietet! DAIMLER-BENZ AKTIENGESELLSCHAFT DAIMLER-BENZ A.-G. Verkaufstelle Frankfurt. Abt Personenwagen. Rathenauplatz 14 Telephon Hansa 2440 2441 Vertretung Ernst Faber, Automobile. Gieben, Südanlaße 7. Fernruf 1341 3 Bel diesem häßlichen Wetter uraucht Je-dr Dune in ihrem Handil»chrhe Jrdrr Herr rinca Beatei extra »tar-c Eucal. Menth o! Bonbons au» der 10±!!a Drogerie Winterhoff.KreuzpLIO Bsii- ul M-lNKki» km 35 u. 4J Pf. Telephon 1456; m. Mttb BahnhofsTrape 63 gegenüber 6afe Amend > «D fehle Sevven-Schneiderei Tic wochen.Iich rin in i < tecnno» uSruue Wald. M»dlir. 33, abends .0 llbr Imtnnbrnben: Leichichtrooilrage Sr. Chrw. -er Herrn ProvHabb. Dr. hirschfeld beginnen KÄblb Mittwoch, den 16. November. iWnMfla.öen 15. Hooemoer 1927 DlfttBlUW 2 w versteigere ,ch tm ,*fe»en*, hcuearoca 28 cnbier. *roana?n>ei« «egen Z ar»adtuno Lvv c:i». I t^aievlchranf.- 1 Laben ko 4e. 1 «tadma'cdioe. 8 Haot tfebergotnal'vee. 2 Buppeaftube* i duvveniuchea. eme ram^ aiaixine ein kl. >wet 1 dbaiielen^ucb S Bleibet «rät ante. einen < chrrid «ich sLwar»oouerce stlaoiere. i iniuieatfipteatL « Deineutalbe. eine 2 vrrU-maichime ilbien v.rlchiedeae ■»leibertie^ 1 ft T9aienlftrcmftbrit eine 2:ablnanie. l «ooiervreste mu Lstch. 1 Ätalchkommode. 1 butter'tränt einen xilubteReL I Eismaschine. 1 Siaiivla mer (fleh t6lur.l Rauen 8eUuUnb«9ielroaren 1 EiSlwrant l schwär en Sinieronleroi. Beuimwi 1 Tarnen labnab ***L> Moll. Gertch »oo wieder t 8 in Wehen Jhertnk, kratze 7 Tisch- Linoleum schiedener Breitenu Farben jiouiSi3iter GIESSEN Brandplatz.1 | Vermietungen | Pns. öfanii BuVb Bann. ■114. Z.aaer. GUI» XUUTlL ist. 3 teties mit lepat. Einaorn für rtuteou imede geeignet. 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Renner und Fachmann, dte sie einmal per sucht haben, bleiben der Liga treu. Überzeugen auch Sie sich durch einen Versuch von der Güte der Liga. Genußreich bis zum letzten Zuge, MENEST WIESBADEN Diese Preise sagen alles Herren-Ulster zweireihig, moderne Muster, Mk. 78.00, 65,00, 48,00, 42 00, 35°° Herren-Paletots ein- u. zweireihig, mit Samtkragen, Mk. 85.00, 72.00, 63.00, 45.00, 38” Gehrock-Paletots schwarz und marengo, Mk. 98.00, 75.00, 67.00, 55” 17” 25” Herren-Lodenmäntel imprägniert, Raglanform, Mk.45.00,36.00,25.00, Ulster für junge Herren Mk. 48.00, 39.00, 32.00, Knab.-Ulster I7OO Mk 3600,2900,23.001/ Loden-Joppen —rn mit und ohne Futter /vU Mk.25.-,18.-,15.-,11.50,1 Knab.-Mäntel £90 blau und farbig, von (Jan Windjacken flotte Form, Mk. 23-, 19-, 15-, 12-, 85' Herren-Anzüge in guter Verarbeitung, in allen Preis!., von Mk. 35” Herren-Hosen <150 für alle Zwecke, v. Mk.(Jan Sport-Hosen *750 gute Qualitäten, von / an Damen-Mäntel in Flausdi spottbillig................. 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G. m. b. H. Arnold. Mattern. Auto-Neeb 1790. Io dlvereen Aui/Qh rannen Sitzbadewannen empOrhlt Edgar Borrmann, Giessen Baen billiije HausschuhTage haben begonnen und ist jedem Gelegenheit geboten, für wenig Geld sich für die kalte Winterzeit mit guten warmen Schuhen einzudecken. Versäume daher niemand die günstige Gelegenheit und eile sofort ins ioowd —7^ Schuhhaus Baer, (riehen m. 267 Drittes Blatt Siebener Anzeiger lGeneral-Anzelger für Gderhtssen)Montag, 14. November 192! Die hessische Landtagswahl 1927 im Kreise Gießen in Vergleich gefiel« zum Ergebnis vom 7.12. 24. • »■»laben Sozial beinohalü*c Partei Zentrum Deutfs»e Demolrat.schc Partei Hessischer Landdunb unb rheindriMche Lan blitze Deutsch nationale Vottspartei Kommunisten Deutsche BoMoartei Pvttsrecht- Pariei 13.11.97 1S.11.17 7.12.24 13.11.27 7 1124 13.11.27 7.11.14 13.11.27 7.1124 IS.H.S7 7.11.24 13.11.27 7.12.24 12.11.27 7.12.34 Wlräd»..................... r* 86 - 1 — — KÄ 97 4 d 2 1 llknbetf a b. Vdbn............... «llcnberi a.b.t'ba................ IW 188 — —— 3 5 75 1*2 20 36 11 19 9 35 1 117 169 4 20 40 -13 3*M 42 49 6 « 23 48 11 Illertibaulen.................. M 64 — — •— 3 51 42 1 5 —• — 1 1 *■ Ulten- tuUd.................. 255 A2» — 3 12 II 129 203 17 42 20 91 7 19 3 • neetob.................... W 117 — 2 8 13 85 128 3 7 — 7 3 7 2 Bellersheim.................. 23 75 — 9 12 115 165 H 12 1 — 3 ir 3 Bklteisiam.................. -*l 25 1 3 5 65 66 1 4 — — 2 ii 4 tki#tvb.................... 74 82 1 2 2 1 96 122 15 — — 1 1 ii 1 VfHenhau................. 206 305 1 2 22 3» 82 108 5 12 7 11 6 7 7 < artielheim.................. 731 689 2 9 83 109 157 242 50 90 37 136 62 <8 n v hheim................... 114 171 — 1 9 11 380 344 97 178 1 — * 10 2 'linken.................... 187 250 13 12 75 178 113 143 46 80 21 3 100 116 II inbeiben................... Jlrll-ad) .................. 81 122 —E •— 7 21 61 88 2 2 2 2 2 1 Hl 63 — — VA 40 28 32 7 12 1 — 7 9 3 Äleii Lind n.................. 269 452 — 5 30 73 57 104 50 151 12 20 41 100 11 Langt- .................. 20 57 1 2 1 5 184 199 9 10 4 2 1 8 1 Uäng--un»................... 179 312 1 4 21 30 196 150 106 253 9 14 15 3 16 Langsdorf................... La.'tci ................... 21 59 — 6 30 48 215 267 17 28 7 — 10 20 6 7 41 1 2 2 2 92 102 12 7 — — 6 11 1 Leil.nestern ............ 251 348 4 8 13 28 155 183 52 116 11 20 7 32 16 Lich mit -os Ali'ach, ilolnhausen unb Rühliachsen . . 335 387 13 19 103 138 166 183 95 138 8 7 94 126 34 Vinbenprutlj.................. 68 76 — 1 2 2 17 .18 — 3 4 4 1 3 *— Lollar .................... .'-NN 674 9 8 s6 115 76 98 63 79 30 21 161 134 10 X'cnbaif.................. . 77 130 — 2 34 72 53 88 22 96 6 1 26 52 5 Vumbü.................... 44 49 — 3 5 43 77 4 6 3 — 1 6 6 i'.ainUat.................... 97 111 _ — 13 22 117 157 9 14 1 4 6 14 2 3’.’u n fier . .............. 6 23 — 2 2 1 40 65 2 9 3 2 — 3 2 iXuschenheim mit Hos (Bull............ 26 84 2 — 9 7 160 171 14 30 — —- 6 11 1 ^'rdcr-Bcinngen................ 39 44 — — 3 2 62 82 3 15 10 1 3 4 1 nnenrrtli.................. 19 17 — — 3 10 79 96 2 1 *• —- 3 4 • Cbbumholen.................. 121 151 — 3 5 9 87 125 7 13 5 1 2 7 — Cbet-Veümgen................. 8 29 — — 2 4 91 95 10 11 2 — 4 10 L iei Hbrgem................ 3 8 — 1 4 — 143 133 29 63 —— —— 4 1 6 Chenbaufen mit Äppenborn........... 31 27 — — 1 r 45 62 4 20 —— 1 7 11 1 Lpvciuob................... 15 22 —• — — — 83 79 3 10 1 1 1 •*- 26 69 —- —— 2 8 114 186 11 13 7 —— 1 3 16 vMubert4hau,en mit stingel4hausen......... 3 7 — 1 1 2 33 61 1 2 _ -* 4 8 — 'Hrtnbflibfbain................. 3 8 — 1 —— 1 79 115 6 3 2 4 8 1 Hitlürdjrn................ 107 169 — 1 15 23 75 153 10 11 11 7 11 41 4 IN ob heim mit Hos flrafc............. 14 22 —• — 3 1 74 77 1 11 3 2 ** 1 1 Rödgen.................... 152 207 — 3 7 11 16 87 6 4 10 16 i 16 1 st^tdqes .................... ^llibdingshaiilen ............... 34 37 — 1 2 5 44 58 2 —— — — 1 1 103 163 1 1 14 30 79 115 6 13 4 3 9 — 9luttft?bdukn mit Kirchberg . ....... 76 73 — — 3 4 75 87 6 5 • 9 6 9 2 -aasen mit Bollnbach, Beitsbcrg uub t?irbrr(i . . . 37 87 — 1 3 7 52 77 3 10 3 — 6 11 — Stonaenrod ........... 41 56 — — 3 3 45 74 7 20 — —— 1 2 Staufenberg mit -nebelig .n.......... 940 243 1 3 12 18 54 68 11 20 1 1 6 40 6 Ztembach................... 142 174 _ 1 8 8 -16 228 9 31 — 1 14 23 1 eteinheim................... 35 66 — 3 4 9 09 84 4 7 3 — —• — —- 2loie geftcnt Pher StabtDcrotbnetentDdbl >eihgte folgendes Ergebnis 6oüalt>.*mr'fra- tische Partei 524 Stimmen 5 Sitze lbiSher 6 Sitze». Öentrum 192 Stimmen w» 2 Sitz« (2). Pfnheits! ste l Demokraten und Deutsche Bolls- partes) 599 Stimmen — 6 Sitze (7). Frei» Der- riniguna J&S St mmen — 3 Sil^ (2). Konmu- ntHm 2g6 C Limiten 2 S.tze i l). Stirn.-nbcrech- trat waren 3118 Personen adaeaetzen wurden 19s< St.nnnen. davon ungüllig 56 Stimmen, allo inlgtfamt 1929 fit*t: ge Stimmen. Die Wahi- brNiligime betrug demnach 64 Prozent. KanDtreii Gießen F 2 rch 13. Aov .Tn der jüngsten L yung des Stadt Vorstandes standen folgende wesentliche Punkts zur Beratutrn: Bereits in einer früheren Sitzung wurde die Aufforstung der • runfrftüdc Flur XIII 2ir. 27 und M in Häuserfeld in den Jahren 1923 und 1929 desthlrfiien unb gleichze-tig beantragt, von einer A^deibol^pfianzuna odzu^e-.r ur> «ne •‘tbmhdtur on^ulcqen. 9in Dutachten bei Forst- amies Sich svr cht sich gegen b — Bericht ebene Sntschadigungsanfprüch« von Pächtern des SiedelungSgelLnde» am Brrn^sen wurden entsprechend den Vorschlägen des Vorsitzenden genehmigt — Sin auswärtiger H^I zinteretsent hat darum nachge'uchr. ihm auS der tommenben Lrnte ein Quantum Buchennutzhalz freihändig abzugeben. Lus grundsätzlichen Erwägungen heraus konnte dem Eeiuch nicht flatt gegeben tnrrben Dem chundclpvrt verein wurde für eine Poli>i- hundeprutung im Herbst em Betraa von ILM unb dem Deflügel-uchtvereln Lich unb Umgegend für eine Eeflügelausstellung am 11. Dezember in Steins Saalbau dahier ein Betrag von 40 2RT. zur Beschaffung von (3hrenpreisen zur Verfügung gestellt. — Jtn Ln'chlufi hieran gab der Bu gcr.ae.fter bekannt sa<; bei der dies,ähr grn Hauplkdrung ter Lullen- unb Ziegenbockhaltung ker Stadt mit sehr gut. die Ader- unb Schaf dockballung mit gut bewertet worden sei. -- Sin» längere Debatte entspann sich über ein Ersuch de4 seitherigen Iagdpachters, ihm dir städtische Jagdberechtigung in ter Ertnarkinig Lich nach Ab'au« des beiylilgen Pachtvertrages aus tDr.tene 8 bis 9 Jahre freihändig zu verpachten Die srädt:iche Jagderechtdigung war Icermalig im Jahre 1923 auf 6 Jab re, unb »war für die Zeit vom 1. Februar 1923 bis 31. Januar 1929. au 4 600 000 Papiermark verpachtet worden. Durch Vergirch vor dem Sonderpachre.nigun«amt fcicfien ist der Pap4ermar1pachrprri auf cfolb- mark umgestellt worden unb beträgt zur Zeit 2204 Reichsmark jährlich Der Frie^nspachtprcis betrug 36X QHT. Das Angebot des v :btc gen Pächters für di» neue Pachtperiosieht eine jähri Pacht von 3000 Reichsmark vor. Der Stadt Vorstand brachte »um Ausdruck, dah das Angebot gegenüber dem Friede tspachrp reis etwas zu gering erscheine und beauftragte den Bürgern c.rer. ml d m Desuchstellcr uegen einet Erhöhung des gebotenen Pachrpre.les in Verhandlungen einzutveten. — D-r Qrtsgerichts- vorsteber und Ltandesbeam:c der Stadl Sich. '-Karl Ludwig Bogi IV.. feier’» am S. Ac- vember lein 2djähriges Dienstjubiläum. Seüms der Stadt ist ihm au» bUfem Anlab ein Shre-.^eichenk übe me ch! worden. Lom Logelsderg, 13. 9loo. 3n diesem Jahre tritt die Lckerschncckt wieder In grcsten Massen auf, so daß der Schaden, den der Schödling anrichlet, zu Lesürchtunakn Hnlafc gibt. Schon In des vergangenen Jahren ist viel Dintergetreide durch die Lckcrschnecken vernichtet worden. In diesem Jahre ist die Plage doppelt schwer für die Landwirte de. Üoflelwberge». Vesondere die Heinen Landwirt, hatten nicht so oicl Roggen gut noch Hause gebracht, doh sie die Sootfrucht hotten Sie muhten teures Saatkorn kaufen, unb nun wird die junge Saat von der Schneckenpiag» vernichtet. Ärci* irriebberfl pb Butzbach, 13. Dov. Der Autoverkehr Butzbach unb Umgcgtnb Halle die Bürgermeister der an den Verkehrs Iin> en liegenden Orte zu einer Belprechung in das .Deutsche Haus" eingel oben. Es fx/r. beite sich tn der Haupt - fache um die Feststellung der Wünsche für den Dlnterfahrplan. fobarni um evtl. Erhöh ung bet Fahrpreise für solche Arbeiterkarten, die nur während der Dinterrnonate benutzt Werber. Der vor- geleat» Fahrplan wurde gatgeheihen. weiter wurde einstimmig beschloßen, den Kreis für Arbeterkarten. die nur in den 'Bhtlcmwnaien benutzt werden, um 60 Ps. zu erhöhen. Der Betrag von 50 Pf. soll dem Betreffenden jedvch su4> bei Benutzung des Autobusses im Sommer wieder angerechnct werden. I&ritcr wurde über die Garantie- und Zufchustleistung für fa» nächste Jahr verhandel Der gröber» Dell der Anwesenden erklärte «ich re» bchalll.ch der Venehm gung der cd;tL düng m einer Garantieleistung auf rin weiteres Jahr bereit. Bon den an der Strecke Bürbach -Langenheim l.egenden Ortschaften hat sch bis heute Fauerbach v. d. H. on allen Leistunge" au»- gcfchlo'en. Es wurde brichll/len. von Rei>enden, die in Fauerbach v. b. H. umgehen, einen Fahrpreis von 15 Pf. für den Kilometer zu erheben. Degen Be'chafjung eines weiteren gröberen Autoöufses tollen zunächst noch Erhebungen angriteül werden. — Jm gleichen Lola! hielt der Bürgerverein fe.ne diesjährig» Hauptversammlung ab. Aach trteb.gung des Jahresberichts unb der Bo standswahll bei welcher der seitherige To. fianb durch Zuruf wieder gewählt unb Justizinspetior Dierhel- I er neu hinzugewählt wurde, fand eine längere Aussprache über die am 13. Aor ^.nber ftett- slndenden Stadtr al »Wahlen statt. Der Vorsitzende schtlderte in eingehender Drife bi» Verhandlungen, bie wogen einer gemein» famen bürgerlichen Liste geführt trennen sind. Danach erklärten sich bie Deut sch national en. Demokraten und Deutsche Dolkspanri zur Bildung einer Gemeinschastslist» zunächst bereit, später aber schwenkten die Deutsch- nationalen ab unb bildeten eine Sonk-er- lifte mit der Beze.chnung .Freie Bereinigung für gesunde städtisch» Dirtschaft^. Demokraten unb Vo kspartri bildeten bann eine gemeinsame Lifte, die m l der ,ZenlrumsIiste für ve.bunden erklärt würbe Die Versammlung erklärte sich mit den Ausführungen des Vorsitzenden em- verstanben. Bab-Aauheim 13. Aov Interessante Zahlen über bxe Schüttungsmengen bet berühmten hiesigen brel Sprudel Itnben sich in einer gröberen Arbeit, bie OberSaurat Beeck, der Leiter de» Betri-bsanncs der Bad- und Kurverwaltung für das Werk .Hessen bei der Arbeitgeschrieben hat. das demnächst von der Zentralstelle zur Fbrdirung der Volksbildung unb Jugendpflege in Hessen herausgcgeden wird. Di» bm Badesprudel die 1» Qut.k* 7. 12 unb 14 bezeichnet werden, schütt n bei normalen Quel- lentemperatuven von 30.5 W.4 und 322 Grad Eelsius einem Salzgehalt von 2,46. 334 unb 2.82 Prozent unb einem Erhalt an völlig freier 5kvhlrn'äur» von 5J12. 7,523 unb 6 496 Gramm in 1020 Drarnm l&aHcr jährlich folgend» *37» n - a en. Sole = 780 000 ÄuLifmriet. Salz -- 23 870 Tonnen 477 403 Zentner, für deren Transport 2387 Waggon zu 200 Zentner erforderlich träten. Hierzu brauchte man 40 Gül rzüge zu 120 Achsen gerechter 3n bielen Salzm sind allein an Äc^- salz 1? 823 Tonnen — 3© 760 Zentner enthalten Das ergäbe eine Ladung für 1829 Waggoii - ao Güterzügc. 3r. W« «“I »tfrntn jährlich aus den brr Sprudeln 3 210 230 Kubikm^er d. h. 5 445 700 Kilogramm Kohlen- säure, mit der man 500 000 Slahttlaschen füllen tonnte. Denn man das spezifische Gewicht des Kochsalzes mit 2.17 annimmt, so wiegt em Kubik- Meter Salz 2.17 Tonnen. Tie jährliche Schüttung beträgt 23 870 Tonnen die einen Salzwurfel von 11000 Kubikmeter Inhalt darstellen. Kreis Alsfeld. t Mücke. 13.91od. Ein grohes Kulturwerk ha: bw Provinzlalstrahenoerwaltimg mit ber Teerung der Ohm st raste vollbracht, bw sich nun ihrem Ende nähert. Di« ffirmo Th. Ohl (Vimburg) hrbrte die Ärbeiten zwischen Unter-Seibertenrod und Krün- berg aus, wahrend gleichzeitig von der Sttahenbau- firma Scheidt (Limburg) an der Strecke oberhalb von Unter-Seibertenrod gearbeitet wurde. Infolge der günstigen f)erbft®itierung machten die Arbeiten recht gute Fortschritte, so dast sie in den nächsten Tagen beendet sein werden. Die «tröste ist bann von Ober-Seibertenrod bi» kurz vor Grimberg geteert. Die Firma Scheidt ist augenblicklich damit beschäftigt, da» in diesem Jahre neu gewalzte Stück der Pro« vinzial st raste 'S uppertenrod — Ermenrod zu teeren. Im kommenden Jahr soll ein weitere» Stück dieser Straste gewalzt werden. Preußen. Großfeuer auf dem Westerwald. WSR. Hörbach (Dillkre S). 12. Rov. Heute nacht gegen 12 Uhr brach auf noch unaufgeklärte Weise hier ein Scho denfeuer aus, bei dem lb in einer Reihe stehende Scheunen vollständig eingeäschert wurden, obwohl nach kurzer Zeit sechs Feuerwehren am Brandplatz erschienen waren Mit Ausnahme der allerdings sehr groben Srntevorräte ist der Schaden durch Versicherung gedeckt. Die abgebrannten Scheunen (teilten den letzten R e st de» alten DorseS Hörbach bar. das vor 20 Jahren vollständig eingeäschert und wieder neu aufgebaut wurde. Kreis Westerburg. ao Westerburg. 13. '.Rod. Am 21. November beginnt in einer Reihe von Orten unsere» Kreises der Unterricht der Mädchenfortbil- dungsschulen. Zunächst sollen die Mädchen, die Ostern 1927 aus der Volksschule entlassen worden sind, zum Unterricht an der Fortbildungsschule verpflichtet werden. Der Unterricht wird erteilt in den Orten: Nentershausen. Hundsangen. Pütschbach. Girod, Meudt. Wallmerod. Hahn. Kolbingen. Salz. Seck, Oberrod, Rennerod, Hellenhahn-Schellenberg, Emmerichenhain und Willmenrod. Lehrkräfte sind Lehrerinnen. Schwestern, Pfarrer, auch Frauen ohne sonstigen Beruf. — Auf einer bei Zehnhausen abgehaltenen Treibjagd wurden acht Hasen, ein Fuchs und ein Reh erlegt. Weiter voraekotnmene Rehe wurden wegen des oerhältnismästig kleinen Bestandes geschont Kunst und Wissenschaft. Die Tlobelprelelrägerin Grazia veledda. Die italienische Dichterin Grazio Deledda, die in bk,cm Jahre mit dem Nobelpreis für Lite- r n t ii r ausgezeichnet wurde, ist, obwohl auch ihre Romane zum groben Teil in Deutschland erschienen . sind, bei un» doch nicht fo bekannt wie die italienische Novellistln Aba N e g r t. Da» liegt wohl zum großen Teil baran, bah Grazio Delebba, deren Nome setzt in den Vordergrund tritt — sie wurde am 9. Oktober 1878 auf Sardinien geboren — sich stofflich und gefühlsmäßig ganz auf ihre heimatliche Insel be schränkt hat, die auch heute noch eine ursprüngliche, üvilisationssremde, in sich abgeschlossene Welt bildet, die von Menschen bewohnt wird, welche noch von elementaren Leidenschaften erregt werden Dieser kleine, entlegene und dem nachbarlichen Italien gar nicht verwandte Bezirk ist auch literarisch immer die Heimotsguelle Grazia Delebba» geblieben. Ihr Le lenswerk liegt in nahezu 30 Romanen vor uns, von denen ..Epheu", „Die Mutter", ,.In der Wüste" und „Elias Portulu" auch in Deutschland bekannt geworden sind. Wirtschaft. Die finanzielle Lage bei Heichspost. 3n bet vorgestrigen Sitzung des Arbeitsausschusses deS Verwaltung -rot» derD rutschen Reichspost gab der Reichs- lwsttninlster einen lieber bild über die gegen toäriiqe Last« der Postfinanzen. Demnach hoben die Srhödunqen d-er Poftgebüdren in den Monaten August, September und Oktober genau bic Mehreinnahmen gebracht, die von der Reichspostverwaltung berechnet waren. Ein ungünhiger Einfiust der Tarif«höstuna aus die allgemein' Preisbildung hab« fich erfreulicher, weife nicht ergeben. Die 0H«6 rein nahmen für das laufende Rechnungs:ahr werden auf ettoa 186 Millionen veranschlagt. Diesen Mehreinnahmen steht im Verhältnis zu den örtlichen Voranschlägen ein Mehraufwand von 302 Millionen gegenüber, der veranlaht ist durch die bevorstehende Vesoldungserhöhung. durch die seil btm 1 April bereits laufenden Grhöhanaen der Wohnungsgelder der Veamlen und der Arbeiter- tarislöhne. durch die vorgesehenen Vetrieb«ver- befferunge.i und durch laufende Ausgaben, die ihrer Ratur nach nicht auf Anleihen genommen werden ..nnen. Zur Herstellung des Gleich- gcw.chte zwischen Einnahmen und Ausgaben werden Einrichtungen. die für bas laufende Iahr vorgesehen waren, fo weit wie möglich zurück- c c ft e l It und die Vetrieb»kosten auf das ge- ringstmöglichste Mast beschränkt. Di« im Dange befindlich- Reform, vor allem im Zustell-. Schalter- und Fernsprechdicnst wird hierdurch nicht beeinträchtigt 174 Millionen sollen au- neu en Anleihen bestritten werden. Die Frage. w:e die Aufnahme der Anleihen be- wirtt werden wird, ist bei der gegenwärtigen Lage des Anleihemarkt«- noch nicht entschieden. Die Aussperrung in der Zigarrenindustrie. Rachbem auch die letzten SinigungSoersuchc im Reichsarbeitsministerium am Samstag gescheitert sind, liegen ab heute, Montag, sämtliche Z i g a r r en s a b r i ke n in Deutschland still. Rach einer Schätzung der ‘Berliner Blätter werden rund 1 30000 Arbeiter feiern. Rach dem Ausiperrungsbeschluh der Zigarrenfabrikanten wird es zu einem schweren und langwierigen Kamps kommen. Zn diesem am 3. Rovember gefastten Deschlust heiht ce: „Ab Montag, den 14. Rovember. bür en sich keine Arbeiter mehr in i>en Betrieben befinderr Rach Abfchluft der Aussperrung darf auf eine Zeit von acht Wochen keine MitgliedSsirma einen Arbeiter einstellen der zur Zeit des Aussper- rungsbeginns bei einer anderen Mitgliedsfirma beschäftigt mar. es fei denn, dah ein Einvernehmen zwifchcn den beiden Firmen herbeigeführt wird. Sollt« feiten- einzelner Arbeitsämter an ausgriperrie Arbeiter Srwerbslosenunterstützung gezahlt werden, so ersuchen wir unsere Mitglieder. uns hiervon unverzüglich Mitteilung zu machen, damit wir ein derartiges gesetzwidriges Versahren abstellen können." * D i e amtliche Großhandelsindex' Ziffer. Die auf den Stichtag des 9.Rovember berechnete Grosihandelsindexzisfer deS Statistt- scheu Reichsamtes ist gegenüber der Vorwoche um 0,5 v. H. von 139,3 aut 140,0 gestiegen. A. G. sür Kohleverwertung und R. W. E. Die seit längerer Zeit von der QL G. für Kohleverwertung mit der R. W. S. geführten Verhandlungen, tie die Erwerbung des Fern- gasgeschästeS der R. W. E. zum Ziele hatten, haben dahin geführt, bah die R. W. E. sich bereit crflart bat. ihr Gasgeschäft an die A. G. für Kohleverwertung zu verkaufen, und zwar soll der Kaufpreis teils in bar. teil- in Aktien der Käusergefellfchaft erfolgen. 3n den nächsten Aufsichtsratssitzungen der beiden Gesellschaften wird die Entscheidung über diesen Plan fallen. * Motorenfabrik D e u tj - O b« r u r f«l- Hombu rg. W:e die ^Kölnische Zeitung" hort, hat die Motorenfabrik Oberursel im abaelau- fenen Geschäftsjahr gut gearbeitet, fo dah mit einer Ausnahme der Dividendenzahlung zu rechnen ist. Während die Motorenfabrik Deutz ebenfalls günstig gearbeitet hat, ist bei Homburg ein neuer Verlust entstanden, der hauptsächlich auf ungenügenden Umsatz im Vorjahre zurück- zuführen ist. Der Umsatz hat sich in den letzten Monaten doch auch hier gehoben. Frankfurter Börse. Frankfurt a M.,14. Nov. Tendenz: fester. — Zu Beginn der neuen Woche war das Geschäft zwar nicht wesentlich lebhafter, die Tendenz jedoch allgemein feste r. Zum morgigen Zahltag erwartet man keine besonderen Schwierigkeiten. Der Geldmarkt war flüssig, da die gegen Ende der vergangenen Woche eingetretene lokale Verknappung für Tagesgeld sich nur als vorübergehend erwies. Dor allem wurde die Spekulation angeregt durch die anläßlich des 50jährigen Jubiläums des Chemischen Industrievereins gehaltene Rede Geheimrats Dr. Weinberg. Austerdein befriedigte die D e r b i n b* lichkeitserklärung des -Schiedsspruchs im rheinischen T e rt i I ft r e i f, der dadurch beendet wurde. Die Sp.kulation schritt wnt-r zu bedungen b«S in der Vorwoche vorgegebenen Materials. Daneben würben wieder einige Kaufordres von Auslandsselte beodachtei. Trotzdem nahm das Ge»chätt kein größeres Au-mast an. 3m Vordergrunte des Znteveffest anden 3. ®. - 5 a r b e n, die bet lebhaft n Um- säyen 6 Prvz. gewinnen konnten. «.was lebhafter gefragt blieben außerdem Elektro- werte, hier regte die morgig« Auflichtsrats- fuiung bei Siemens 4 Halske an. Veröffentlichungen über das Geschäft-ergebens dürsten jedoch noch nicht gemacht werden. De-fürel zogen 4 Prvz an, Schuckert Siemens und Fel en je plus 3.75 Proz. Stärker beachtet waren ferner noch Zellftofs-Walbhos. bi« 4.25 Pro», atuogen. Ruch Scheideanftalt plus 4 Proz. 3m übrigen ergaben sich durchschnittliche Kursgewinne von 2 bis 3 Proz. Laurahütle bunten ihre Kurssteigerung fort fetzen, plus 7' , Prvz Am heimischen Anleihemarkt konnten sich Ablösung-schuld erholen. Ausländer lagen till. 3m weiteren Verlause wurde bas Geschäft ttll, die Kurse zogen weiter leicht an. Am Geldmarkt stellte sich TageSgelb auf 61 , Prozent. 3m Devisenverlehr lag der Dollar etwa- schwächer. Das Pfund log in:«.-- national weiter fest. Di« Reichsmark notiert: gegen Kabel 4,1883. gegen London 20,418. ßon- don gegen Kabel 4,8740. Pans gegen London 124.05, Mailand 89.75. Madrid 23. 0 Berliner Börse. Berlin, 14. Rov. Schon heute vormittag hat sich ein starkes Interesse für Farbe n a l t i e n bemerkbar gemacht, für die die Aussühru. x,en des Geheimrats Weinberg am Samstag eine Anregung boten. Diese Spezial- betoegung veranlahle die Spekulation allgemein zu Deckungen, so dah sich zum heutigen Börsenbeginn ein- bis vierprozentige KurS- befferungen einstellten. Das Publikum verhielt fich weiter reserviert. Reue Kauforbers traten nur in beschränktem Mähe hervor, in erster Linie in Kassaware. fo bah bas Geschäft im variablen und Terminverkehr weiter Hein blieb. Stärker befestigt waren Demberg pluS 13 Prozent. Glanzstolf plus 6 Prozent. Löwe plus 9 Prozent. Schade plus 6 Prozent. Aschaffenburger plus 6 Prozent usw. Heimische Anleihen etwas sester. Ausländer ge- schästSloS und im allgemeinen behauptet. Der Geldm a rkt war kaum verändert, die Sätz. blieben unverändert TagcSg.'ld 5 bis 7 Prozent. Monat-gelb 8 bis 9.5 Prozent. Warenwechsel 7.25 Prozent. Rach den ersten Kursen wurde bic Tendenz noch etwa- fester, und bic Dotierungen zogen 1 bis 2 Prozent an. Siemens gewannen 4 Prozent über den Anfang. Dann brodelten die Kurse wieder ab. Teilweise traten auch kleine Verluste ein. Im allgemeinen blieb aber die Tendenz behauptet. Krankfurtcr (Getreidebörse. Frankfurt a. M., 14. Rov. Die erhöhten Preise der awerikani'chen Märkte wirkten sich auch auf das Inlandgeschäst aus Weizen ist im Preise unverändert notiert, dagegen Roggen erhöht. Das Wrizerunehlgefchäft ist ruhig, die Tendenz jedoch etwas fester. Roggenmehl ist gesucht. Das Geschäft toäre lebhafter, wenn nicht eine wesentliche Preiserhöhung eingetreten wäre. Alle Fult ermittel, ausgenommen Futtermehle, zeigen lebhafteres Geschäft bei erhöhten Preisen. Rkais und Treber besser gesucht als bisher. Rvggenklrie ist trotz der wesentlichen Preiserhöhung gesucht. Auch Weizenkleie. di« bisher verhälttnSmäbig ruhig lag. zeigt« lebhafteres Geschäft. Kartoffeln siegen u-'.Dcvänbert. Ss tourben notiert: Weizen I. Qualität 25,75, Weizen II. Qualität 24,50, Weizen. Wetterauer, geringere Beschaffenheit 22,50 bis 23,50, Roggen, inländischer 25,50, Sommergerste sür Brauzwecke 26 bis 28. Hafer, inländischer 23 bi« 24,25. Mais, gelb 19.25 bis 19.50, Weizenmehl, inländi'ches. Spezial 0 37.50 bis 38 25. Roggenmehl 34.50 bi- 35,50. Weizen kleie 13.50, Roggenkleie 14.25 bis 14.50, Erbsen 35 bi- 66. Linsen 40 bis 80. Heu, süddeutsches, gut. trocken 8 bi- 9. Weizen» und Rvggenstroh. dr-ahtgepreht 5,50. gebündelt 3,2:> bi- 3,50, Treber, getrocknet 17L5 biS 18 Mk. Aranksurtcr Lchlachtvtchmarkt. Frankfurt a. M.. 14 Rov. Austrieb: 1370 Rinder. 337 Och'en. 80 Bullen. 641 Kühe. 312 Färsen. 499 Kälber. 290 Schafe 6362 Schweine. — Rinder (Ochsen): vollfleischige, au-g «mästete. höchsten Schlachtwcrts: 1. jüngere 61 bis 64. 2. ältere 57 bis 63. sonstige voll- sleischige: 1. jüngere 54 bis 56. 2. ältere 50 bi« 53; (Bullen) jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 55 l i« 58 onsttge vollfleischige oder auSgemäftete 52 bi- 54: IKühe) jüngere, voll- flei'chige, höchsten SchlachtwertS 43 bis 52. son stige vollflei'chig> oder ausgemästete 42 bis 47. slei'chige 35 bis 41. gering genährte 27 bis A4 iFärsen) vollfleischige ausgemästet«, höchsten Schlachtwerts 60 biS 64 vollfleischige 54 biS 59. fk. 46 bis 53. Kälber beste 28j und Saugkälber 77 bis 82. mittlere Mast- und Saugkälber 70 bU 76. gering« Kälber 60 bis SV — Schafe Mastlämmer und jüngere Mastbän m«l: Weidemast 46 bis 50 mittlere Mast- iärnmet. Masthämmel und gut genährte Schote 40 bis 45 flei'ches Schofvteh 30 diS 37, - Schwein«: Fe Nichtsein« über »2 Pfund Lebendgewicht 63 bt» 66 vvllsietsttzig« Schwein« von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 62 bU 65 vollfleischig« Schwein« von ca. 200 bis 24? Pfund Lebendgewicht 62 biS 65 voll'leischin« Schweine von ca. 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 60 biS 64 fleischig« Schweine von ca. 120 vis 160 Ptund Lebendgewicht 56 bis 53. Sauen 52 tr* 56. Markwerlaus: Rinder mittlere ö Ge'chä^t und ausverkauft. Kälber und Mak mäfr.g rege geräumt. Schweine ruhig und Uc6er- stand Büchertisch. - 3 o f e f Görres Ein« Auswahl au* seinen Werken und Brieten. Her - ausgegeben von Wilhelm Schellderg tun Gilde- Verlag, Köln a. Rh ). — So schwierig e* auch fein mag. eine Tolal-Persönlichteil wie bw Görres, in einer Auowvihl vor Augen zu rücken, so ist es doch hier dem Herausgeber in hervorragendster Weise gelungen, ein« Neber schau über das Gesamtwert und einen Ginblick In TBekn und Gntwicklung des grvhen Rheinländer- zu 'chassen wie he bisher tn dieser 3u1ammenfa1- ’ung, Eindringlichk.il. Weite und Titse nicht vor- Händen war. In voller Hell« und TeutlichSeit ist seine faszinierend« Gestalt berau*gearbetth 8 Prozen ffranffurtn. 1'. Vertin 3ronfhnt a.M. «•nrtm ul, Ubr. So It* »nlanq t-Udr. flulono Mer» Mwt* • ur» Mur* Mm Hm '.«r. komm: 13. 11. 14. 11 11 11. 14. 11 Tafu-n- 11 II. 14 11 11. 11 4. 11. T» KfidKanlflb# v IW? Ti Itnt flblöf Scduid uui 87.1 87.3 N.« L» .....7 ISO 131.3 149.4 130,3 in «Gramann .......> 17» 179 3 175 Kuetol '.Hfdjtrn T<«ül obrr 'MuM f .*Nc*ttn I9.7S SO 50. ? krtrhr btt'rnmgfn . . lv I4M 130.3 147,-3 14»,5 17 19. W It 11.9 und «run 10 IMS K4.3 1*4 73 1*4,65 Tl, ftrei-n Oor Oio unfunbtmr bil iM? gelten 1 du a ontne . 6 110.7'. 114.3 112.3 114.4 —— —— (Itf f iHrtr llrttni 16 -• A 3 . 337.3 254.73 137 4', .. ‘J fr» —- — 113. ’> — 137 118.3 1! * » ab» tkm. .... io — 141 ftjaiienrn. ruawLitar iv3i -! •— — —— ■2 Vadmrver * Co........ 231 151 114.3 141.5 "iil «-/, Cthrrni* on — — fuOtr » ..... e> SS «.73 « V. ♦', Unaoril<»f Ooibftt — — —• — Trutt* EekSt......6 y-rntr S ein kohle ... 3 114 II» 116 119 4* .llnoanlftr eia«ilr v lOlu — — — — — — 19 IE 4‘V K#»t ren 1913 —■ — — >*#iftnhrittrn k. g < 133.3 134.3 133 134 UnganldM «rcrttnrtf 4' lurf. Sollantribr v l»U — 3,19 £>arprua • • • D tfikn .......5 it» IC IM.5 11».73 IV.*. u 13 13 11.9 —• •w 13».15 «•/. lurf tMgMebobn.Än: 13.3 )tte ^trgMu........* ** — IM 1* hr 1 I..35 13.5 i»td • '.Nutnarm Scitonl Ltan« l'U : von 1913 — — — CbrridUl erttub i 73 — 70 tiaa tfeiub« Emnbobn bflmbUTa-'ilnicnta t’o'ft 6 b.unb -'uram tamp (* » CtfdtÄlf « VtvfTf r M.3 134.13 190.9 1*4.3 l».3 IÄ 134.9 ■fbcntj Beea an 1 1 • 3 reutil'n: ir 9<ö«ntaM 0 307.73 15* «3.13 IS* •1.73 «89 136 13 an 137.: Canl-i Fatm • *otb»7 IM 73 i «aitetttmef n lv 153. 3 137.73 154 *ommrn onb fnMt-tU > T-innft a staaonotdonk U Trutiitr Boul lü 3M 3M SK ffjftTwrf eauscrimr» M3 — 111,4 115 148.93 151.3 IM) 3 131 J k5 ,7ar U ZJb* 25» 5 D«»ton«o-«et»N«Lat, Int ie Drrtdnk, Vont lv tu 145.5 141.73 144 3 I onamtt •Rot»: ... 0 114.3 114.13 144 73 143 '>3 115.3 14».13 197 an hau - .....• 174.5 171.3 IWtittlMui'dx ! 4.»«en . . 40.M 11.71 latem: 12. 11 H 11. 12 U. 14.11. Vorwrsi'rde «ettn J-iirf* Cf'trrr ,4iod JheerB 40.01 '573 111.17 ■Uuilipp vououinil . 1314.75 14». 73 137 IV, ‘lamant'-y Weint .... • • telbflKricr (rtnrr* » in.3 1X1 Cnnmt sarittak-? t*ast > Tlrrnaa 1M7 13? 114 — ?*W1|TT 'ÄOtt« ... . »ranftAr -Hwn ti'm 71.* Matitin« laweNetfr. Clhetrir Ser »laniflefl 13 . 13 : 1 1 1 H4 5 530 3M. 5 300 54! I'An»rilewah<* so««» - Ungarische 'Aoirn Devisenmarkt Verlm 73.15 -SteaHwr 73.» <- HL ritBtfcfrj ..... StOfto■' Vatddri. MM HÄofknbuTo . abartotT-Btwrcrr t?aÄrr . 12 SU.3 237.13 11 41* 330.5 Telegravv''chr TlillllOII. 10 131 ,52 15 148.75 121 I&5 in IS. 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