Die russischen Forderungen Weitung ihrer Tlitglieber lenttKirtigcn pvlnisch-rusiischrn einem Beginn der Genfer Ratstagung einer interna HcrUanMimaen feien jedoch noch zu Abschluß gelangt \uql;d) zur A u schreiten. Die g ichtete Qlote utc nach Bekanntlich Gründen wurde trotzdem die CBertagung b i s zur nächsten ,RatSsession beschlossen. Auf Antrag des polnischen Außenministers Za- l e s k i wurde die Einberufung Erscheint tüylich,«her Somuog« »nd feiertags Beilegte: Gießener FamlNendlLtter Heun al tm Vikd Die Scholle m»eau«Beiip^reU. 2 Rnchsmar« en» 20 Reichspfennig ftr 1x4gn lohn, auch bei Rechter- scheinen etiqdnerflummcrn infolge höherer Bemalt. Fernsprechanschlüss«: 51, 54 nnb 112 Snschrrst fix Drohtnach- lichten: Anzeiger Gießen. pebscheSfonl.v Ärenflr'lae Blain 116M. annahee von Xnjelaen für die lagesnammet di» zum Nachmittag vorher. Preis für \ mm höhe für Snjeiqen von 27 mm Breue önllch 8, austpärts 10 Reichspfennig- für Re- hlamean.uiqen von 70 mm Breite 35 Reichspsennig, Dlatzvorfchrift 20' . mehr. Chefredabteur Dt. Fnedr. Wilh. Gange. Verantwortlich für Vchnli Dr. Ar. Wilh. Gange; für Feuilleton Dr. H Thyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein; für den Rn- jeigentetl Nuri Tillmann. sämtlich in Gießen. tionalcn Iuristenkonserenz zur Kodifizierung verschiedener RechtSrnaterien in Aussicht genommen, wozu van Dlocklanb. der neue holländische Außenminister, -um Zweck der Vereinheitlichung dieser 'ÄUetbunb6crb.!owe werde bereits in den nächsten Tagen vor einem außerordentlichen Gericht a b q e urteilt werden, da» auch da» Rept habe, die Todesstrafe auszusprechen. .Die Teilnahme eine» Vertreters Sowieiruß- land» an den Untersuchungen sei nach den polnischen Gesetzen möglich und bereit» gewährleistet. Die polnische Reg.erung habe bucher noch leine Spur einer terroristischen rul» l.’chen Organisation in Polen entdecken lönncn. Sollte jedoch aus Grund der von der -nriel- regverunq in Auosicht gestellten Dolumeiue > • e derartige Organisation in Polen feftgeftellt werden. so würde die polnische Regierung unver- Woikow von Rußland an Polen gcr gearbeitet. Die Rote soll be Moskau abgesandt werden, leitet Marschall Pilsudskt für die Dauer der rent Gefahr be;L it Viel:, cht geht von Genf au» ein kalter Wasserstrahl noch Moskau. Dann allerdings wäre wiederum zu befürchten, daß die Rufsen erst recht nicht mehr ein und aus wissen und in dieser Verlegenheit zu Mitteln greifen, hie da» glimmende Feuer zu Heller Flamme anfachen tonnten. Machsende Nervosität in Rußland. TieG P.U. droht mitwritercnHinrichtungen I Riga, 13. Juni. (TU.) Wie aus Moskau gemeldet wird, ist die Presfezemur in Öen letzten Tagen außerordentlich verschärft worden. Prioattelegramme werden überhaupt nicht mehr durchgelassen. In der dritten russischen Rote, die morgen abgesandt werden (oll. werde die Somjctregieruna auf Erfüllung ihrer Forderungen bestehen. Es findet eine Unterredung zwischen dem polnischen Gesandten in Mo-kau und Litwinow statt. Das Pol. Bureau hat die Politik Litwinows gegenüber Polen gutgeheißen und ihn beauftragt, auf die Ausweisung der russischen Emigranten aus Polen zu be- tchen, widrigenfalls die ^owjetregierung mit Re- P r e s s a 11 e n droht. Die Stimmung in Moskau ist weiterhin überaus nervös. Bei den Beerdigungsselerlichkciten für Woikow fielen allgemein die außergewöhnlichen Schutzmaßnahmen für die Mitglieder der Ne- ! iuj am läge der Beerdigung wurden zahlreiche Verhaftungen n Moskau und Leningrad oorgenommen, angeblich auch von Mitgliedern des Handelskommiffarials. Es wird mit der Möglichkeit gerechnet, daß über Moskau und Leningrad der Belagerungszustand oer- hängt wird. Der Terror in Zentralrußland besteht fort. Die G. P. ll gibt bekannt, daß im Falle neuer Attentate weitere 25 Geiseln erschossen werden sollen. In der Republik Kirgisien kam cs in den letzten Tagen wiederholt zu Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung und roten Truppenteilen, lieber Kirgisien wurde der Belage- rungs$uftanö verhängt. Neue Bluturteile in Odessa. Moskau, 13. Dank (Idegraphcnagentur der Sowjetunion.) Line außerordentliche Session des Obersten Gerichtshofes Hal 16 wegen Spionage zugunsten Rumäniens Angeklagte verurteilt. Lis wurden zum Tode verurteilt, drei erhielten je 10 Jahre Gefängnis, zwei wurden freigesprochen. Sie wurden verurteilt wegen Informationen an den rumänischen Rekognofzierungsdienst. Der größte Teil der Angeklagten hak seine Schuld cingeftanoen. lliostaus Beschuldigungen. Hodgson leugnet jede illegale Betätigung der britischen Mission. London. 12. Juni. (Reuter.) Der letzte britische Geschäftsträger in Moskau vor dem Abbruch der englisch-russischen Beziehungen. Sir Robert Hodgfon. widerlegte in einem Interview in eingehender Weise die Behauptungen Moskaus über angebliche ungesetzliche Handlungen der Mitglieder der bri- tischen Mission. Sr erklärte. mehrere der genannten Personen seien ihm gänzlich unbekannt. und wies nachdrücklich die unbe- I gründeten Anklagen gegen andere Leute zurück, die angeblich zugunsten der britischen Mission spioniert haben sollen. Hodgson fügte hinzu, die Behauptung, der Vizekonsul White fei an einer Verschwörung beteiligt gewesen, die daS Ziel gehabt hätte, den Kreml und das Drohe Theater in die Luft zu sprengen usw. sei unsinnig und groteSk. Sr wies weiter darauf hin. daß die sog. Geständnisse von verhafteten Personen mit sehr großem Mißtrauen behandelt werden müßten, da die D. P. 1L Geständnisse durch Dr7Hungenherauszupres- f e n pflegen oder Freilassung versprechen, wenn diktierte Erklärungen unterzeichnet werden, während sie die abscheulichsten Zwangsmaßnahmen gebrauche, um die Leute ba»u zu bringen, als Agenten zu handeln. Einem Dienstmädchen der britischen Mission sei beispielsweise lebenslängliches Gefängnis angc- d ro ht worden, wenn es nicht Angaben über ihn, Hodson, machen würde, und Tod. wenn eS verriete, daß man so etwas von ihm verlangt habe. Die Stimmung in Polen. Warschau. 13. Juni. (Wolff.) Die zweite wegen der Ermordung des Gesandten Woikow an Polen gerichtete Sowjelnste ist erft in später Nachtstunde ly.cr bekannt geworberi. Ss begnügen sich deshalb die meisten Zeitungen mit dem tommentarlofcn Abdruck des Rotentertes Das Blatt der PibuE-Anhänger .Glos Prawbtz" schreibt: Der scharfe und of fenf idc Ton b c r Rote, die leeren Beschuldigungen erschweren eine ruhige Aussprache. Im Bestreben der Aufrechterhaltung gut nachbarlicher Beziehungen hat die polnische Regierung alles getan, damit dieser traurige Vorfall die Beziehungen nicht stört. — doch keinen 6 ch ritt weiter! Die offiziöse .Spoka" schreibt: Die , polnische öffentliche Meinung wird auf diese Rote antworten muffen teilweise durch - entschiedene- Verwerfen, teilweise Verhandlungen Härten den Abschluß eine» RichtangriffsvertrageS zum Ziele, ic- doch bestände dabei eine gewiße Schwierigkeit, da die Verpflichtungen, die Polen in dem Vertrag übernehmen solle, mit den Bestimmungen des DölkerbundSpakte» in Mebereinfltm- mung gebracht werden müßten Zaleski ging sodann auf die polnisch- litauischen Beziehungen ein, die er al« paradox bezeichnete. Litauen vetrachte sich als t in Kriegszustand mit Polen, während Polen sich gegenüber Litauen al» im Frieden«- zustand befindlich anfehe. Von den Großmächten seien in der letzten Zeit mehrfach offizielle Demarchen in Warschau und in Kowno unternommen worden, um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen herbeizuführen. Die eingele.teten werden, daß für die Lösung der Deutschland besonders interessierenden Fragen in dieser ersten Unterhaltung irgendwelcher Fort schritt erzielt worden sei. In jedem Fall kann der Eindruck nicht von der Hand gewiesen werden, daß diese Fragen sich noch in einem Zustand der Stagnation befinden, und eS ist durchaus noch nicht sicher, ob es im Lause der zu erwartenden Besprechungen gelingt, sie au« diesem Zustand der Stagnation herauSzubringen und einer uns befriedigenden Cofung entgegenzufüh- ren. Daher kann man die gesamte Situation nicht anders als frei von jedem Optimismus beurteilen. Anschließend an die Aussprache mit dem französischen Außenminister begab sich Dr. <3 tref emann zu Sir Austen Chamber» la in . um eine ergänzende Besprechung der an» gedeuteten Fragen mit ihm zu haben. Die Besprechung dauerte über andenhalb Stunden. Heber den Inhalt wird von keiner Delegation etwa- Räheres bekanntgegeben, doch verlautet, daß die Unterhaltung der gesamten europäischen Lage, insbesondere den Auswirkungen deS Abbruche« der englisch-russischen Beziehungen gegolten habe. Von gutunterrichteter Seite verlautet, daß englischerseitS in den gegenwärtigen Verhandlungen angestrebt wird, sowohl winschaftsiche und finanzielle als auch diplomatische Verbesserungen der Beziehungen zur Sowjetregierung her- beizuführen. Gs dürfte sich zunächst hierbei nur um allgemeine Fühlungnahme handeln, ohne daß diese Bestrebungen bereit« eine konkrete Gestalt angenommen hätten. Wo bleibt die Besatzungsverminderung? Eigener Drahtbericht des ..Gießener Anietgers" Berlin. 13. Juni Rachdem es nunmehr beinahe Brauch geworden ist. die Zerstörung der Ostfestungen mit der Rheinlandfrage zu verknüpfen, dürste es immerhin angebracht sein, im Zusammenhang mit der heutigen Rachricht. daß die Berliner Missionen der in der Botschafterkonserenz vertretenen Mächte (England. Frankreich Italien. Belgien- durch da« Auswärtige Amt von der Vereinbarung«gemäßen Durchführung der Zerstörungsarbeiten schriftlich in Kenntnis gesetzt norden sind, daraus hinzuweisen, daß nunmehr bte Frage der Herabsetzung der Besat- zungSarmee einer svsor11gen Lösung bedarf und nicht erft wieder Argumente gesucht n-erben müssen, mit denen man Deutschlands Geduld nur allzu leicht gefährden könnte. Wenn eS also mir noch dessen bedarf, eine Form finden, in der die ZerftörungSarbeiten zur Zu» friedenheit verifiziert werden Tonnen, so scheint es uns doch in jeder Dezi^ung angebracht, ?un endlich einmal von der Gegenseite tat- ächliche Anordnungen verlautbaren zu lassen, damit diese Frage, deren Lösung in red*» lieber Beziehung schon reichlich überfällig ist, endlich auS der Welt geschafft wird. Es kommt herauf an, eine Herabsetzung der Truppen bis zu der vertraglich festgelegten sogenannten FiiedenS- stärke, vorzunehmen. Die Große der Frieden-» stärke durfte im anderen Lager doch genügertb bekannt sein. Die Annahme, daß berat» etm tlebw öni* ipannuTifl m der diplomatischen AuSeinanderset- .ung zwischen Rußland und Polen wegen der titftr.rrbur.n de» russischen Gesandten Wolkow in Warschau tm Anzuge begriffen fei. weint sich licht zu bestätigen. Jedenfalls ist die zweite Rote der rufftfchen Regierung. Die ■neben tn Warschau Vergeben worden ist, nur allzu sehr geeignet, die Besorgnisse, bte man Über den Ausgang des Streites hegen muhte, ich' »u zerstreuen, 'andern noch au oermebrert Moskau schein- nicht imstande zu sein, von dem , hohe« Pferd herum er zut-mmen. auf batrtvm erften Augenblick der Erregung geflettert ist. Man muß anerkennen, baß die polnische Regierung, wohl auf den Rat Englands und .-srankreicho. viel Mäßigung und Entgegenkommen gezeigt unb sonnt bas ihrige getan hat. um bie russischer, Wünsche einigermaßen -u erfüllen. Rebenbei bemerkt, wir möchten bnngenb wünschen, daß Polen tn der Behandlung beut- , chcr Beschwerden unb Sortierungen n u r ha l b- wegS so maßvoll unb entgegenkommend sich verholte. wie gegenüber brr russischen Regierung. Iebensalls buche man hoffen, daß Ruhlanb bie gebotene Gelegenheit zum Sinlcmken benutzen tmirbe. nachdem Polen sogar zugestanben hatte, daß ein Vertreter Rußland« bei ber Unlerfudjimg gegen ben Mörber Woikows al« Zioilpartei zugelassen werben solle. Gerabe hierin liegt zweisellos ein weites Entgegenkommen, benn die Teilnahme des Vertreter« einer sremdcn Re- gerichttlchen Verfahrens anzusehen ist. bildet stets einen sehr heillen Punkt tm Dvlkerverkehr' auch hier wieder drängt sich förmlich der Vergleich mit Oe st erreich und Serbien vom Sommer 1914 aus. In ber neuen Russischen Rote werden trotzdem die bisherigen und im wesentlichen gebilligten Forderungen wiederholl und dabei der ganze Streit auf ein andere- Geleise geschoben. Rußland stellt veremtorisch das Verlangen, daß Polen sämtliche, angeblich in- nerhalo seiner Grenzen vorhandenen Gehetm- o r g a n i s a t i o n e n . die gegen daS Sowjet- Regiment In Rußland agitieren, auflösen und die russischen Emigranten unschädlich machen solle. DaS ift jedenfalls leichter gesagt, a!» getan. Gerade in Rußland sollte man eine rnehrtzun- dertjährige Ersahrung in solchen Sachen besitzen, und vor allen Dingen die Sowjetregierung selbst sollte am besten wissen, wie schwer es ist. derartigen Behauptungen naJiÄugeben und positive Taten folgen zu affen. Man fühlt sich versucht. in ben Ausführungen der russischen Regierung da- unfreiwillige Eingeständnis eines schlechten Gewiß ens zu erblicken. Denn gerade sie unterhält überall aus öffentlichen Mitteln Rußlands untcrftür.te Geßeirnorganisationen. die in den anderen Ländern gegen die bestehende Staateform Hetzen und wühlen. Vielleicht ist eS bis zu einem gewissen Grabe richttg. daß Polen ben russischen Em.granten nicht die ersorderlich-? Aufmertlamleit gewibmet hat. Die polnische Regierung, gleichgültig wer an ihrer Spitze stand, war viel zu sehr mit ber Unterdrückung der deutschen Bevölkerung in ihrem Lande und namentlich in Ostobcrschlesien beschäl- tigt, um sich viel um andere Dinge kümmern zu lömtcn. Vielleicht wird jetzt ihre Ausmerkfamkcit hiervon ctuxi» nach ber richtigen Seite abgelenkt. Aber auf der anberen Seite Darf man nicht verkennen. baß gerade in Polen al» dem nächsten größeren Tlachdarlanb Rußland» ganz naturgemäß zuerst die Leute Zuflucht suchten und sanden, die vor dem Schreckensregänent Moskauö slüchten mußten. Daß sich unter diesen sehr viel unruhige unb überall unerwünsanyg zum Vertreter des Rates für die jeweilige Genehmigung zum DurchtranSport von nichtpolnischem KriegSgerät durch daS besetzte Gebiet der Freien Stabt Danzig. Die Frage der Aufhebung der einschränkenden Bestimmungen für den Danziger Flugzeugbau löste eine kurze Diskussion aus. da SenatS- präsidcnt Lahm, unterstützt vom Dölkerbundslom- missar van Hamel um Beschleunigung ber Entscheidung bat. an ber Danzig ein erhebliches wirtschastliweS Interesse habe Aus formalen burch oolllommenc Richtbeachtung bes Inhalts .WatszawianLle Produktion in Grobbritannien und Deutsfe* land von beiden Seiten auseinandergesetzt. Es sand auch eine allgemeine Aussprache üb« die v’ikn- und Stahlindustrie, die Scittitndieftrie und anbere Fragen statt, an denen die rnwefenden deutschen und englischen Konferenzteilnehm« besonders tnierelheri sind. Es verdient, besonders bervorgehoben zu werden, dah in allen Sitzungen bieler Konferenz die Wichtigkeit Berück - 't-Del., Nachdem di« 2>?rbanbiunatn zwischen Den Begtenuig». Parteien in Sachsen imebentm ein unbef riebt gen be« Ergebnis gehabt haben, will Akmisterpräsident Held! tnmmebr von sich aus bi« 'MUniftw ernennen, -hn« 'ich Tx-iter mit ten Parteien in Berdlnbun-i ui '?sen Or wird morgen im Landtag eine 5:*crung abgeben. dah er das neue Kabinett wahrtchernttch am Donnerstag dem Landtag werde oocueLr: formen. Hinter den Kulissen der „Germania". Ter Kump s u « batzVer l i »er fa* t r tuneo rqau. Eigen« Drahwericht De» »Gtefeoer flnynxr»* Berlin. 14 Inn Bor einiger Zeit ’anb ein« GeneralvertannnlUng der Aktien,5««ilschaft statt, in deren Verlag das Berliner ^Zer.trums- organ .©trmania“ erscheint. Di« 21uäc norDer- sezung zwilchen Den Vertretern der Aktienmehrheit. vor allem Dem au' dem rechten Flügel des Zentrums stehenden Abgeordneten v Popen und btr. Sprefern der M-derheit trug vielfach politischen Eharatter Bor allem drehte sie ftch um die Frage, ob die Berliner Zentrumspartei Anspruch auf einen S i tz : m Aufsichtsrot d« Gesellschaft erheben Dürfe. Herr von Pap«.' verneinte die Frage und griff he. dies« Gelegenheit die Berliner Zent tu nw pari ei und ihre Leitung an. Mtnisterialdireitvr D. Dr Lpiecker blieb Die Antwort nicht schuld.g und wandte sich vor allem gegen die Darlegung Popens, dah durch das Verschulden des Vorstandes sich die Gelchäftslage Der Germania verschlechtert hab« Im Gegenteil sei es die Politik des Aufsichtsrats gewesen. Die Bankrott gemacht habe Die von der Minderheit gestellten Anträge auf Entsendung eines Vertreters der Berliner Zentrums- Partei in Den Aufsichtsrat verfielen der Ablehnung. Der alte Aufsi cht sra t mit Herrn v. Popen an Der Spitze wurde »i eberqe- wählt Hinzugewähli wurden als Bcrtreter der Sächsischen Zentrumspartei Dr. Z l ü g l e r und al- Vertreter bet Berliner Katholiken DeinSziehr, letzterer auf Vorschlag Dopens, der «Härte, die Berliner Partei würde damit einen Vertreter im Aussichtorat haben In starker Erregung antwortete ihm Dr. Spicckrr. dah Popen „$u der Abschlachtung der Berliner Anträge nicht auch noch Spott und Hohn hin- zufugen" solle. imftättenbau für Beamte. Berlin, 14. Juni. (Priv.-Tel.) Der Be- amtenausschuh des B e i chs t agS er» ledigte am Montag in erster Lesung den Gesetzentwurf übet Abtretung von Beamten- belügen zum Heim st ätt en bau. Di.' Vorlage beruht aus dem Gedanken, durch ein Zwecksparsystem BTtllel für die Organisation eines Heimstätlenbaues für Beamte fluffig zu machen, wöbet öffentliche Mittel nicht tn Anspruch genomm en. sondern nur Gehaltsabzüge bet Beamten verwendet werden sollen. An der Vegietungsvorlage wurden vom Ausschuss zahlreiche Aenderungen imb Einfügungen vorgenonnnen. Die Summe etwaiger Gehaltsabtretungen zu Dein genannten Zweck wird bis zu % des Betrages festgesetzt, um den bas Einkommen und bas Auh^gebalt 1560 Aeichsmark für das Jahr übersteigen Die Abtretung darf nur an ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ober gemeinnützige Unternehmungen erfolgen. Dem Abtretenden must das Aecht Vorbehalten werden. Den Vertrag evtl, zu kündigen. Die Sondergebäudesteuer. Die zweite Lesung im Finanzauöschuz;. Don unserer Darmstädter Redaktion. Darmstadt, 14. Ium. Der Finanzausschuß de» Hessischen Landtag» begann am Montag mit der zweiten Lesung de» sondcrgebaudesteuergesttzes und erledigt« das aus 16 Kapiteln bestehend« lSejetz bis einschliestlich Kapitol 11. Es liegt eine graste Zahl oon 21 bänderimgsaniragkii zu der uriprunchichen Regierungsvorlage vor. Zwei Anträge Dr. Leucht- gen» und Gaim, die sich auf das Gesetz im allgemeinen beziehen, wurden abgelehnt. Zu Artikel 1 wurde em Antrag ijainftabt auf Einbeziehung von (9rab* und (9ro»flärten für erledigt erklärt. Zu Artikel 2 lagen Anträge der Abg. Ritzel, Dr. Leuchtgens. Dingeiden, Kindt und Kaul vor. Der Antrag kitzel wurde zurückgezogen und die anderen Anträge bi» aus den De» Abg. Kaul abgelehnt. Dieser Antrag wünscht folgenden 2D ortlaut De» Abs. 2: „jedoch dars bei dieser Zestietzung bte Frieden»m,ete mit nicht weniger al» 3 Proz. de» Frieden »werte» angenommen werden." Artikel 3 bi» 5 wurden angenommen. Bei Art. 6 wurden die Anträge Galm und Dingeldey abgelehnt und ein Antrag riainffabt angenommen, wonach Steuerbefreiung eintreten soll, wenn ein Faimlien- hau» am 1. Juli 1916 mit nicht mehr al» 2») o. f). de» (iriebensax’rte» belastet war Die Artikel 7. 8, S wurden angenommen. Zu Artikel 10 wurde einem Negierungsvorschlog zuLestinnm. Abi. 1, Sag 1 dahin abjuänDem, dost der Steuersatz nicht 130 Pfennig, sondern 63 Pfennig beträgt, hinter Satz 1 ist folgerte» einzunigen Für bebauten fflnrnDbefip mit einem Brieden-wert (Artikel 2) non nicht mehr als 7000 Mark beträgt Der Steuersatz 13U Pserwia je 100 Mark Frieden-wert Bei Ermitttung der Wer». ärenze sind die gewerbtichen Zwecken dienenden Irurtftürfeteile nicht zu berücksichtigen. »all» der ®efon 12 «MX) Mk. nidyt übersteigt. Für nicht utrnnefetr Eigenhöu'er tm ^rrebenerotrr (Artikel 2) von nicht mehr al» 10000 Mark beträgt der Steuersatz 130 Vfenntg, wenn der Eigentümer für Öen im 'stechnung»zahr l'»26 endigen Den Steuerabfdjnitt nicht mehr al» 100 Mark Eintommensteuer zu zahlen hatte und (ein lonsnger Grundbesitz nicht mehr al» 10 00»» Mark Steuerwerk (redttsfraitig lestgesetzter Slfuerroert für 1914) hotte Artikel 11 Akstag 1 erhielt in Den Beratungen die nachstehende Fassung: Die Berroaltung der staatlichen Sortergebaudestever erfolgt durch da» Lan- dessknanzamt Darmstadt und die ihm tiruerfleli.en Finan,Mmer Für da» Beanlagung« Wedn. irnttd« urt Siraloersähren sowie für das Strafrecht gelten stnngcmäst die Dodchrlsten der B«lch»abgadenord- mma mit Der «ostgab, dost an die Stelle de» Beichsttnanzhos» Der Beru»altung»gericht»hof imb an Die Stellt Des 2ieiet>»Minister der Finanzen der hessische Minilter der Finanzen tritt, lieber die Hohe der Sondergebäudesteuer erteilt da» Finanzamt den- Steuerpstichtigtn einen fchristlichen Bricheid Sei Artikel 11 wurde noch ‘olgrrter neuer Abfan (3) eingetugl Die identer Hebung bti £oiiöugebaut■ steuer wirb mü f8«tdstra < m nah« de» un, bi» imanggfadyen Betrüge Der h. ' : er zogen en Steuer bestraft. Die wegen Zuwkberhandlungen gegen btt io ®eten erkannten ltzridstrasen • neben in bi< bejsi w» Slaalskaste Die beiden Artikel 10 und 11 such iu4> argenenmi.n. Die neckten her abgelfbvten Anträge bezogen sich uwi Steuerb ^ i Vie Lenser Dreimächtekonserenz. Japan verlangt GleidjitfUung 3t e u y o r r. 13. Jam. (SB.) ..läfiochiteb Hrest" e«Let aus Tviie dost Fopor ;a ®- hmgtoner Ab.'orn. men» ab lehnen. Da bi« Genfer Dreustion cr«ns nicht ate FonfttzUNg btr VDoÜ) ngiorer Kooierenz u be- IraAten fti. Eine örirttrL w Der Fr rgr der Banne ha’toeen in Singaporc und aus Hawai fei angeblich nicht beabsutztigt Serbien und der Tirana-Verttag. Vor einer Verständigung über Albanien? Belgrad. 13. 3um. XlL) In Dtplcnna- -lchen 5Trttlen wird darauf dm gewiesen daß Die süDslawiletze Bote an btn öblterbunb Duntz- aus nicht den Sinn habe, etwa Den Vertrag von Tirana in seiner Gtjawlhett vor den 36Ucr- buuD zu bringen. Man bet i achtet v.eimthe Die Bote als cm einwandfreies Symptom für Den fortschreitenden Verständigungs- Willen zwischen Italien und Sud- s la Wien. Die BttbanMunarn. Die tn lebte* Zeit ztrckchen Den bei Den -Staolen durch Den Außenminister Marinkowic und Den italienischen Gesandten Vodrero geführt rootDtn sind, sollen zu einer wenn auch noch nicht formulierten. so Doch grundsätzlichen B e r • ftänDigung über Albanien geführt haben. Es entspricht Dem Sim» einer vor lauf.gen Verständigung. Zwischenfälle, wie Den jüngsten nicht mehr als notwendig aufyubaufcben und möglichst rasch und ohne Hinzuziehung Dritter auszutragen. Deshalb lege SüDHattnen keinen Wert auf Die Intervention Des Bbl- kerbundes. Die Bereitwilligkeit Südslawiens. aus Wunsch Des Vblkervundsrates den Zwilchen- sall in VerbinDung mit anderen Mächten zu diskutieren. betzöge sich allo nicht auf Den Tirana- Vertrag. sondern auf Die Verhältnisse überhaupt Aus aller Welt. Tagung des Vereins deutscher Chemiker. In der in Offen zusammengetret:nen Mitgliederversammlung Des Vereins deutscher Ehe- rniker wurden zahlreiche Ehrungen bekanntgegeben: 11. a. erh.eiten Prof. Dr. .Fritz A a k ch r g 'Ludwigshafen» Die Licbig Denmiun^c Prof. Dr Windaus «Göttingen) die Adolf '^ayer-Denk- münze. Geheimrat Fritz .Fischer 'Wülhe-.m, und Dr. Alwin M i 11 a s ch Die Emil .Fischer-Denl- inünze. Geheimrat Prof. Fischer «Mülheim) hielt einen Vortrag über ..Ehemie und Ä p & I e". Er führte u. a. aus. die Beziehungen zwischen Ehemie und Kohle verstärkten sich fett Beginn dieses Jahrhunderts von Jahr zu Jahr, indem sie Die Kohle langsam aber sicher in Die Stellung eines der wichtigsten Shemie-Aoh- stosse einrückten. Ein bedeutungsvoller Ansang fei Die Kohleverflüssigung. Di« Kohl, könne aber im Lause der Zeit ebenso Der Aoh- stoss für Die Herstellung synthetischer Tet- ti l r oh ft o fs e. wie für Die Herstellung fünft- lieben HvlzeS oder Kautschuks werden oder für Rohstoffe. Di« zwar nicht mit diesen dentisch feien, aber in Der Praris an deren Stelle treten könnten. Bvrläufig werde wohl «ivch für lange Zeit Der Hauptwert der Kohle :n der Heiz kraft liegen. Denn Wenge Prozente der deutschen Kohlensörderuna reichten dazu auS. um die Produkte herzuftellen. deren künftllche Herstellung aus Kohle uns bisher möglich sei. Gerade weil sich bei unS die aremckche Kohlenausnutzung erst m An sang einer Önt- Wicklung befinde, erscheine es angeze.gt. sich über D c <3-:ebniffe und über die Möglichkeiten aus dem <er ae'eefet Wege- Mvivrr^. and starken "Hebel rnafet er tn Jün.) »ei 2Z..r.iberg t n? 3&i<±«.-![anDung oor- r.c.vate. Am cctc Tem^eldsfer Feld hattrn srch viele B-.-Dert Bertenr:. zu keinem •?Einfang cm- ^chir.fciR. d.. fern 3- eger bei s«.ncr Ankunft lebhafte Dvanoeen darbrachier. Mittclhvbzer 'n..:.- n seinem S'.agjfjg c Passagiere mit sich 2H.:ttifeL rr war abend bei bet Urauftühr^ng Iki.-.cs. während des Afrikafiages culgt.nomr.c- ntn Films ,-gegen. Aach seiner Landung wurde der Flieger von zahlrcichen oftiz.eilen Periön- l.chkeite- . antfe. ka» Mainzer Brazinlager brr Snanun-»armer. bor einiger Zeit ift die Statztoerwaltuna non Sobernheim bei der Iranzöstjchen Kiamri-e- ht rfe gctirn die Errichtung de» Annerschassen Eina unmittelbare Lebensgefahr für die Künstleiin besteht im Augenblick lebvch mcht. Ihr 3uftaitD ift aber ernst und es ift nicht ausgeschlossen. Saft noch weitere Komplikationen eintreten. Ttrae Zusammenft-fe an der Diener UnioerftläL Mo mag oormittag murte em« Hnpfti in Der Universität driintzttcher Mater ixm einer druppe anttsrantifcher Studenten imier Den 3tu*m Juten tnnau»!* au» dem Saat« binau»g#Drdngi. Um bei der unter Der 5tuöniten‘d*#t h-rrf, _3ubcn hinau» * Artersgefinnte binourtrdnairn. Die 3 ifommenfloh« 'etzten sich bann oor ter Um- ivHilal fort. rii«r hatten beu.'dynotionak Seelenten die Rampe brfeftt wahrend 'i«v die ilah mridte Le- ar an gegenüber ter Unioersiim oer'amn^lie Meutere »otioUr wurden durch die herbe,gefeite Paiiz« «-e- hinten welche bte Parteien trennte >rnd bte Strafe oor der Unioerfttät räumte Ein Bortraq bc- M t- gliete» her Deiuschen Etutentenftbah Wörter murte polizeilich oerboten. Rldenbranb In einem Ipanischen her)lager In ter Aach» uim Tlontog ftnb bte Olrkwte der Mr groften fp-nckchen Bar30frn*rtung«v.ricli * k gehörigen Fabrik in ter (Hemeinte C a »na o i ♦ durch einen Brand zerstört worben. Da bo* Fe.icr drohte. Die flroften Terpentinloger zu ergreifen, tourten di« größten Anstrengungen gemacht, um einer derartigen ftahiftrppbr vorzubeugen, lieber Personen teleiUgfen sich an ter LSschung ?.-t Flammenschein de» Brande» war aus mehrere Kiio- mrtee im Umkreis sichtbar Mehrere hundert Arbeiter sind arteitsto» geworben. Der angerichtrie Schnden ist auferortentlich grvh. Toteaopffr ftnb sicher feine zu verzeichnen. Hleftnfewr le einer rusickchen Stabt Die eiabt Pugatschass Ist au» bisher unba- kanntet Ursache in Brand geraten. 600 i^äultr stntz verbrannt. 25 Menichen fino in den Flammen um* gekommen. In einem Sinter beim wrbi hinter. Der Schaben beträgt tiefer brn Ml' onen Rubel. 3m Steril er schlagen In Dchtmannsbruch bei Horburg gerieten junge Burschen in Streit ter zu einer Schlägerei a um riete. Der ein« wurde mit einem Rnupptl der- orttg wider ten ftopi geschlagen, bosz er einen schad cl druch erlitt an dessen Folgen er noch kurzer .-seit gestorben ift. Der Täter wurde fest- genommen. Doe einem Bullen «tötet In 5 eyda wurde em Einwohner, oi» et fernen BuUfn au» ttem Stall feien wollte, von fern Tier inngerifsen Der Bulle bearbeitete ihn derartz mW ten Hörnern, das, der Mmn mit schwerem Ber» letzungen liegen Nleb und feih dormck starb Schwere Anwetterschsten Id Würrtrmberg. Durch etn Unwetter wurden m dem Orte Kröftridach hei SchwähistfeHo.1 fünf bis seetzs Wohnhäuser ind Scheunen chwee beschädigt Ein Fahedamw wurde von Den FkuZen untre- Auch zmei tor tret Orrt Dchäden in Feldern und vurrn erltMi-- Dir Hdd)»bafNi betrogen. Ti« Äflutieute Krotosch nee und Etzt« surfen Wegen grautid4*ftU4>cn Betruges gegenuDtr her Aetchsbabn zu je zwei Jahren Gefängnis und drei 3aDir. Ehrverlust verurteilt Dn Angeklagte Wüst und Die wegen Begünstigung m.t- aiigeflaglen Frauen wurden 'r.»gesprochen. In wenigen Monaten batte Arotolfeuer aus Beran- lailung von Ebler bt . ’ nngtfauhc Muren- mengen, belüftet mit erhebllchra Tlachnahmen. über die Grenze nach Memel geschickt. Di« Sendung™ wurden an fingierte Abresten ge- rifeti und ter Bocftefer des Dohnfess Meinet beftütiate toahrbeitswidng. haft Me Jlad>*ahmrn ro. ten Empfängern beeaftll Worte, loffermeifter^ oon bitr. brfim »teile arotiten Oft ..llflemniit Metern Jahr ungeheuren Verseuchung, namentlich Verwurmung, unserer Dilvdestände' schreibt. Ve- trofftn ist vor ollem do» Rehwild Ostpreußen meldet aber schon ftarle» seuchenhoste» Eingehen von Äafcn. und sehr gesöhrdet erscheint auch ha» DUdgeNügel. 3» wäre verkehrt, anzunehmen. dah man diesem Verderb der Wtlbdc stände tatenlos zu- febee mühte. Vielmehr ist eö noch dem heutigen Stand der Kenntni» der Wilbkrankheitcn durch. Als Nachtrag zu unseren bisherigen Berichten über die Rundgange in den Ausstellungshallen fei mitgcteilt daß in der Bolksh^iUe der Ingenieur Heinrich Brinkmann von hier al» (öcneraloer- tnttcr der Firma L. A Riedinger, A.-G., Augsburg, eine komplette Kühlanlage, bestehend au» Kompressor. Kuhlraumen usw. zeigt. Ferner sei noch erwähnt, dah die Firma Gebr. Seelbach zu der von der Möbelschreincrei Rühl & H o s in der fialle B hergerichteten kompletten Wohnungseinrichtung die Polstermödel und die Borhänge stellte. können selbst in hartnäckigen und fUdlWninßrUR veralt. Fällen mit unseren neuesten UbUWUIUUliy» ärztlich empfohlenen Apparate» sofort besser hören! Ueberralchende Laut- und Fernwirkuok Unverbindliche 5or uinrnn Duitnttg, dee II. Jul, m 1 bl» 6 , UVr, le Büikthktltl Leu I, Mita. Deitsd» OteHoBe-Conm.. 6. m. b. H.. Pr*idir1 mb Main Berliner Börse. SNekten'Frithvcrkehr. Berlin. 14. Juni (W.T.D. FunNprucch) Da Im heutigen Frühverkehr keine Anregungen vortiegcn, die die Gefchäststrägheil beheben konnten, sind Umsähe bi« jetzt noch nicht getätigt worden. Der Bericht bei Reparations- agentcn. der sich gegen die Bors en Hausse Wendel, läßt ebenso wie die noch ungeklärte politisch« Vage in Europa Vorsicht und Zurückhaltung angebracht erscheinen. Die Tendenz scheint bei behaupteten Frankfurter Abendkursen gehalten zu sein Farben 272 Am Devisenmarkt kommt London -Paris mit 124,02 zu 03, Mailand 88 Kabel 485,65 und Spanien 2812. Vornotizen. — Tageskalender für Dienstag. Gcwcrbeausstellung: 8 bis 11 Uhr Konzert. — Licht- (pielbaus (Bahnhofstraße); „Dagsin". — Astoria- L'idHlptelt „Das Erbe des Banditen". Gerhard Schepper» itiae kunftgewcrbliitze Hand i Beacht :ng empfohlen leien. Beranlwortlich für das Feuilleton. i. B. vr. Fr. W. L a n g e. Die Firma Gebr Baer zeigt im nächsten Stand bw Reichhaltzgkeit ihre» Lagers in Berten und allem Zubehör. Auch diesem ölonb sollten fre Hau ss rauen ihre flufmerffomleil schenken Die Bienchen bei Abteilung Bienenkorb des Alice-Frauen- Vereins bringen daneben die Erzeugnisse ihres emsigen Schaffens vor die breite Ociieniiidi'eil in der Hoifnung. daß diese Waren ihre Käufer ünden und außerdem noch hilisberite Menschen auch fernerhin den Weg zu diesem fordern--werten Bienenkorb gehen mögen. Mochte diese Hoffnung Erfüllung finden! Anschließend führt die Firma H. Kraft von hier die neuesten Nähmaschinen Modelle für Haushalt und Gewerbe aus der Fabrikation von G M. Pfaff in Kaiserslautern vor. Daß die Frauen und Mädchen auch hier viel Sehenswertes geboten erhalten. brauch, nicht besonders hervorgehoben zu werden Daneben sieht man hübsckic Straßen- und Gesellschaftskleider aus der Werkstatt« der Da nen- schneiderei von Frieda Simon Kierselbst. Unter dem Namen , Schkitzer Kunstgewerbe" zeigen die Handwerksmeister Gg. Zinn. H. Ter dich, H. Bert. K. Reih und H. Decher oon Schlitz die beachtenswerten Erzeugnisse ihrer banbroerfltdwn Kunst in den verschiedensten Fachgebieten die da» Schützer Kunstgcwerbe im besten Lichte erscheinen lassen. Die kunstgewerbliche Werkftätte von tieni Simon in Btidmgen hat interessante kunstgewerbliche Handarbeiten ausgestellt, an denen man nicht vorübergehen sollte. Bon der Hess. Lack- und Farbenfabrik S. H. Sonbheim hiersetbst werden Locke und Farben gezeigt, die den Maler- meistern und Hausbesitzern Interesse abnotigen dürsten. Daneben finden wir den Stand des weithin bekannten Wiesecker..Dippe-Luis". der Kunsttöpfcrei Ludwig Keßler von Wies eck. deren hervorragende keramische Erzeugnisse von selbst die Beachtung der Besucher auf sich lenken. Die Firma Sonn & Hers, zeigt Mineralöle, Autoöle. Auto- Getriebefette Anschließend findet man die Krupp- 1 e g i st r i e r - K a s f e n G. m. b. 5) in Essen, die durch ihren Bezirksoertrcter Kneifet von Frank iurt Negistncrkasten neuester Konstruktion ausstellt. Bon hier kommen wir zum Stand der Firma Musikhaus Busch, die Gelegenheit gibt, die verschiedensten Sprechm.rschmen anzuhören, schneidigen Märsä^n und hübschen Tanzmetodien zu ldu- schen und dabei noch manche andere Musikinstrumente zu besichtigen. Hieraus begegnen wir der Küferei von Ph. Sommerl ad. die ihre handwerklichen Erzeugnisse schauen läßt, daneben zeig» die Firma Arthur Graefe 8- (£ o. die interessanten Erzeuanisse ihrer kunstgewerblichen Werkstätten für MetaUarbeiten. Nunmehr folgen die Butzbacher Schleismittelwerke in Butzbach mit ihren Fabrikaten für handwerkliche und industrielle Betriebe. Hierauf sieht man in dem Stand von Hans Aßmann von hier Musikapparate, Nähmaschinen. Fahricker usw.. auch hier fehlt e» nicht an musikalischen Genüssen Die Hefsen-Nassauische Handelsgesellschaft in Gießen zeigt im be- Doppel le Kuizweü Hai der SeiuOxr uiberflu»- flellun. geballt Q rech!- des Emgangs jum Lii chellungsgelande; einmal ist e» fre intereHanie t-ernchumg der -lande, zun andern kann man au» den flbmtune-n her 5hififahfr*nnen manche gute jnd ge'allige instrumentale und gelangt.die Dartne- lurfben boten die ton den Platten ber M^sttappa rau fum nen. Und dazu kommt noch eines in bitter Halle bai :nar. nahezu in allen Standen em ganz a i. der »e enges BIS ob in den beiden anderen Hallen awiurdi do^ bdebenbr Moment ber Adwechstung in da» «äma-witd der Schau cebrachi ist. Den Rundgang durch freie fialte beginnen wir gleich oben rechts om Pzatznngang. .-surr,, begegnen anr der Finna Bernhard Wals von hier, die Fruch-täste. -Itoboifreif Getränke. Siottbie: uso». empfitfrL Daaahen bat der Sairterm.nifr Fried r, chGroß von hier Proben tanes banfroct:lieben Könnens zur Schau gestellt. Sodann lagen tue Lehrschmiede der Chirurg. Veterinär Minif der Universität Gießen eine mereftante Zammlung von Hufeisen sehe:-. Man kommt bitran* tum Stand von Ferdinand Germer au» Heuchel beim der Germers SiabtlfntlN* yigi. Da- neben -chaut man in eine reichhaU.ge Auswaot von St.^> ruchlen. ausgestellt von der Firma Edmund Holland, hierfelbst. Die Firma C. Nähr von hier bietet lot-ann Gelege, heil ausge .idmetc Hand gewebte Tischdecken. Gardinen. L.ivenwaren usw. zu bewundern. Ein sehenswerter Stand für die Hausfrauen' Stiem aber fein ist daneben der Stand de» ,e Städtisch« GraSversteigerung. Gestern fand die erste ftädtifche Grasverstetgerung im Veuftädtcr Feld, am Weiher, im Heegstrauch, am Alten Steinbachet und im Wiefecktal start. Es lasteten im Durchschnitt: im 3eu- städter Feld der Morgen 70 Mart, am We her j« Morgen 70 Mar:, am Heegslrauch 50 Mark, am Allen Lte.nbacher Weg 55 Mark im Wiefed- tol 70 Mart. Die Legenfälle und die warme Temperatur der letzten Tage haben zum großen Teil in der Förderung des Gra»wüchse» das nachgeholt, was der kalte Ma. schuldig geblieben war. *• Gew erbe-Ausstellung. 3m geselligen Teil der Ausstellung boten gestern abend Tanzlehrer Bäu lke und Fräulem Sb ich eine Leihe von Tänzen, die von dem zahlreichen Publikum mit lebhaftem Beifall autgenonunen wurden. Gelangt ortrage von Kurt Li chter fanden gleichfalls eine freundliche Ausnahme Heute abend 8 Uhr wird di« Kapelle des Marburger Busbildungs-Bataillons unter Leitung des Musikmeisters Grosse in der VoUshaUe tonyttwrtn. •• Zwei Unfälle. Gestern früh gcgen 7 Uhr oerunglüdic der Arbeiter Heinrich Motz aus Großen Buleck in der Hammstroße in Gießen da- frird). daß die Pferde etnt» Wagens, auf dem er gerne.n1 am mit anderen Arbeitern ?u feiner Ar- beiteftälle (Oberer Hardthof) fahren wollte, unruhig mürben, und er dadurch vorn Wagen stet. Der bedauernswerte Mann erlitt einen Unters chenkelbruch. Dic Arbcitcr-Samnriterkolonne verbrachte ihn mit dem städtischen öanilätsauio nach der Th:rurgischen Klinik wo fein Sesinden heule morgen den Umitän- den entsprechend gut war. — Gestern mittag gegen 12 Uhr wurde der Arbeiter Kork Drescher au» Krvsdorf auf einer Abbruchbauslellc in der Schiller- ftrotze von einer plötzlich einstürzenden Mauer erfaßt und verschüttet. Der Bedauernswerte konnte rasch unter den Trümmern hervorgezogen werden, leihet halte er aber außer Kopfverletzungen noch einen Unterkieserbruch und einen Unkrfd)cnfclbnid) davongetragen. Die Freiwillige Sanitätskolonne vorn | Noten Kreui sorgte alsbald für feine Ueberführung mittels des städtischen Sanitätsaulos in die Chirurgische Älinit Das Befinden des Mannes war heule früh den Umständen entfprechend befriedigend. ' Gesangskonzert in der Klinik. 3m Sonntag kurz nach dem Mittagessen überraschte der Gesangverein .Eintracht' von Saasen unter Leitung seines Dirigenten. Lehrer Herber. die Patienten der Medizinischen Klinik durch den Dortrag mehrerer Mannerchöre. Die Patienten nahmen die ausgezeichneten Darbietungen der Sanger mit lebhafter Freude auf. •• Bcamtcn-3ubiläum. Morgen sind es 40 -Fahre, daß der Kanzleiinspektor Schäfer am Landgericht Gießen im Staatsdienst beschäftigt ist. Der tüchtige und zuverlässige Beamte erfreu: sich bei feinen Vorgesetzten und Kollegen grober Beliebtheit •• Stadttheater-Personali«. Der jugendliche H«td des Sladtlheater», Willi Hanke, ist von der Direktion des Pforzheimer Schauspielhauses für die kommende Spielzeit als Regisseur, Charak- lerliebbober und lugendlicher Held verpflichtet worden. •• Familientag der Matthäus- gerne» n de. Trotz mannigfaltig«! Veranstaltungen war der grvhe Philofophenwaldlanl am Sonntag überfüllt, daß eine Reihe von Leuten wieder umgekehrt find. Rach einem Marsch des Orchesters, das unter Leitung von Herrn Hil - gar bi sich wiederum bereitwilligst in den Dienst der goren Lache gestellt und eine große Anzahl von Darbietungen zu geben hatte, begrüßt« der Vorsitzende der veranstaltenden Männer- und Zrauenvercinigung der MatthäuSaemeinde. Lehrer A W chrheim, die Berkatnmlung. 3m Msttelpunkl der Vortragskvlge stand die An- nuchoat»«a Sianb twriat^dx Taueriuiicr tnö Verbandkasten hir gewerblich« Betrieb« Amchtießend läßt fr« NalionalNegi ft rier-Kassen- G. m. b. a>. in äedui burdi ihr«« Vertreter W. B, ondino ir fianaj >hre Negistnerkassen neuester Äonftruhion zewen und ooriühren. Der Schmied, meister Rarl Kühl von Utphe stellt eine eigen- fotHmuene Dunger treumasthuie au», die sich naA den Angaben im Au»steU'mst,führet ^urd) txrrir iachten Antt.eb. geringe» tsewuht. niedrige Sauar: »nb genooe 3etietlung»ma(Uid>#eu‘‘ auszeichn.i An- d*iet\« rö sieh, man den Frischhaitungsappatol „Sa- ronij' bet Fitma SaxoniaWerk in cdiaxir vn -rg «Satb cn bann fre fiobelmesiet cdMeif- ma'chintr. ber ttirma Weißmüller ki! Nüchlet in Bab Saiy tNin. Hiera n die banbuxrfhdxn Er yugmfk fr? MüknBcihet» 3uliu» Fritz oon Bab-Nauheem -obann fre pra Irisch oorpHubrleji «och-. Brat ur.b Back 'vparale ber ,.D e bae- IV a 1 d) i n e n f a b r i! in Halle, nunmehr die Werkzeug«' ber Zei^tzchmiedere» W i I h. Schaum oon Kle.n-Lenden, endlich Me stuhtschranke und Schank büffel» der Firma nein r. Sieger 3Hi chs. m äidi Mik diesem G,m, haben wir die eine Seite b«r Halle passiert V'ir beginnen an Hand des ofnueUen ,'tub- rtt» nun mubtr am vieren Eingang zu der Halle anb finden hier Zunächst Mr Firma Georg Schümm vvn Nürnberg, die eine elektrische Kon'akincuh.i! für eklinfdy Bügeleifen und den Laffonia-FrilLbhalter zeigt D«meden mach! uns . die fitrma Hildebrandt fr «So und Paul Schmidt mit modernen Stickereien mamiijifal- I ügster Art bekannt. 3n dem Stande der Firma 3 r n fi .'unfl von hier sehen mir eine inter- efsantc Schau von Bureaumvbeln. Schreibmaschinen und Bureaunmfchinen verschiedener Art die ber 3u|mis- miltcl, ein Stand, der gleichfalls durch sich lelbft die Aufmerkfamleit der intcrefficrten Kaufleute und Gewerbetreibenden auf sich lenken wird. Daneben zeigt die Firma Ernst Rau von stier eine beachtenSwer.e Schcil von Polstermöbeln. Klein- und vermöbeln usw Dazwischen geschoben sind die Stände vvn 3ohanneS Bernardi III in Frischborn mit Fässern. 3ubcm usw »mb von LouiS Bölzing in Groß-Felda mit Sattlerarbeiten in demerk«n»wertei Reichhaltigkeit und "Abwechselung Runmehr kommt man zu den Ständen der Möbelsabrit von E S t u ck r a l h. In denen man ein modernes Speisezimmer und em feines Herrenzimmer, sowie hübsche Polstermöbel 'lebt, die man mit WoblgefaNen betrachtet An- lchliesiend sieht man bemerkenswerte Erzeugnisie der modernen Holzschnitzkunst aus der V^i'' statte von Hugo Kürschner, Hierselbst. Da- neben zeigt die Möbelsabrik T st Drück. 3nh "Deinert ein btrken-pvliertes Schlafzimmer, sowie verschiedene Polstermöbel, denen man eben- salls gerne seine Aufmerksamkeit schenkt ES folgt nun die Firma Heinrich Hochstätt er vvn hier mit einer sehr beachtenswerten Darbietung über die Anwendung neuzeitlicher Tapeten in Derbindung mit passenden Dekorationsstoffen unb Linoleumbelag. Den Beschluß deS Rundganaes machen wir vor dem letzten Stande, in dem die Buch- und Steindruckerei von Wilhelm Herr Muster ihres DruckereibelriebeS deS allgemeinen Besichtigung darbietet aus möglich feuchenhaften Erkrankungen oor- zubeugen. Weiterverbreitung vvn Seuchen zu verhindern oder cnizudämmen. ES ist nur notwendig baß auch bei unS. wo man bis jetzt n.chts Wesentliches über daS Auftreten ber Krankheiten erfuhr. daS Wilb und Revier darauf st ui schär- ter beobachtet wird, und daß man vor allem bei gehaustem Eingehen von Wild den Sachverständigen zu Rate zieht. Wir sind in Vieser Hinsicht in unserer Gegend besondere- günstig gestellt insofern. aK Geh. Rat Olt in dem Veterinär-Pathologischen 3nfhtut ber Mra- verfttät Gießen vvn jeocr auch die Wildkrank- beiten in seinen Arbeitsbereich auf genommen unb ['«•enber» ihre Erforschung gefordert hat. Gs durfte fich alfv empsehlen. Fallwild möglichst rafch und frisch dort hm einzuliefern Fach- rnannllcher Rat wird alSbann zuteil werden. Dic Frage der Wildseuchenbekämpfung berührt jeden inzelnen Weidmann, bem heimtückische Paraiten drohen, den Erfolg seiner Hege zunichte zu lachen, fo 'ehr. baß niemanb sich seiner Pflicht. i ;e Rev cre zu überwachen und geaebenenfalls an •incr Ma'fenbcfSmpsung teilzunehmen, sich etti- testen darf. Hubertus. >uci Wochenmarttyreise. E» kosteten auf bem heutigen Wochcnmorkt Butter (Pfund) 120 bi» 150 Pf., Matte 30 bis 35, Käse (li* Stuck) 60 bis 140. Wirsing 25 bis 30. gelbe Nüben (Bund) 20 bis 25. rote Nüben 15, Spinat 20 bis 30, Nömijchkohl 15 bis 20, Bohne TO, Spargel 1,10. Erbsen 60. M»jchg«iuie 15 bis 20, Tomaten 100. Zwiebeln 25k Meerrettich WO, Aha- barber 20 bis 25. Kartoffeln 7 bis 8. Acpfel 120. Stachelbeeren 35 bis 40. Erdbeeren 150 bis 250. Honig 50, junge Hähne 1 bis 120. Suppenhühner 1 bi;- 120. Eier 11 bi» 12. Blumenkohl 60 bi* 120 Salat 5 bis 15. Salntgurfen 30 bis 6u. Dbertoblrcbi 2,) bi» 25, Lauch 5 bis 10, Neivch 10 bi» 15. Sellerie 20 dis 50. Ntzdieschen 10 bis 15 Pf Aus der provinjialhauprjtaSt. Sieben, den 14. 3um 1927. Erste Hilfe bei Derqiflungen. Ein« ber häuftgflrn Btrgiiturgen ist die mit Leuchtgas Um juh selbst beim Üeinkn eines gös- vergift«:. ' Baumes oor einer Sergitmng zu schützen bmbe man sich ein mit l»'>. < ;anltr» Tuch ooe •JlaU und Mund und effre bann alle Fenster und türm, um frischer Lust den dutrilt zu schafsen. ®a»eefgiftei« Personen, wenn sie schon bewußtlos sind, muffen in einen giftfreien Kaum gefchoftt roe«- Öen, wo man sie flach aus den Boden letzt, hu «W heram»holl. damit die Luft durch ben Mund ein» ,r«lee kann, und die künstlich« Atmung, durch tokt- atziges Pressen ber Arme an den Brustkorb. Neven ab er den Kopf und Senken bi» zur Erde. vorz. . ornmen wird Beim Elntntt der sekdfttätigen i.imunfl wird dem Vergifteten dann Tee. Hoitee. Mifta ober em andere» Bel«vunebee» sind hier angebracht Bei dem gefährlichen Gift de» leider immer noch oft mit dem Champignon verwechselten Rnollenblatterfchwamme- mutz das Gegen- mittel allerdings rechtzeitig angewendet werden, do bte «ergiftungserfcheinungen meist erst nach vielen Stunden auf treten, und es dann gew hnlfch fchvn zu fpäi ist Liegt eine Beraiftung durch narlotifche Mittei wie Morphium, Nikotin, Opium, Alkohol vor, fo wend« man Brechmittel an und laste starken Rossee. Migrünin, Anwendung von Niechmitteln. falten Uebergießiingen folgen. Gewaltsames Umherfuhrcn überhaupt lebhafte Bewegungen sind ebenfalls angebracht Gegen ätzende Allalten, wie Lauge und Pott a{dje, wende man reichlich Essig- und Zitronen master an. Gcgen Iodtinkluroergistung Hilst bas Ausstreuen von Stärkemehl, bei Ouecksilfrrvergistuna Eiweiß, bei Arfentkoergtslung flüssige» Eiwettz, Milch, ge brannte Magnesia und als Gegenmittel au- ber Apochekc Aniidol-Araenict Bei Bleivergifttinn wende man Eiweiß. Milch und Brechmittel an. Gegen Stridmin wirkt Tannin, solange noch Gisl im Magen ist. bann Bromkalt und Brechmittel Bei Vergiftung mit Säuren, wie Salz- ober Salpel.r fäure, Rarbollaure. Sitriol ufw. wende inan fluffiges Eiweiß. Milch, Seifenwaster. gebrannte Ma gnesia und Zuckerkalk zur ersten Hilfe an, bei Su blimaloergistung daneben flüssige (Äelaitne. Die Hauptsache ist, den Kranken zum Erbrechen zu bringen, damit das Gift rasch aus dem Körper kommt. Aerzlliche Hilsc aber muß bei Bergiftungen vor allen Dingen und unter allen Umständen schnell- Iren* herbeigerufen werdkit. befonders, wenn die -I-lache der Bergiftung nicht bekannt ist. Bis sie fominL darf man )«dach, wie erwähnt, nidsi müßig lein, denn oft entfcheidet hier ein Augenblick über Tod und Leben. F-G. Wildseuchenyefahr! Di« Deutsche 3agdkamaier wendet sich auf Veianiasfung her Gesellschaft für 3agbfuni)e an alle ihr angeschlossenen Vereine. um fie auf h.e Gefahr des Auftretens von Wildseuchen hinzu- weifen. Das bis jetzt in vielen Teilen des Reiche» außerordentlich naß verlaufene 3cchr. ba6 Hebetfdktoeinmunflcn In vielen Gebieten mit 114) brachte, ließ befürchten, daß damit die Lebcns- bedingimgen der Wildparasiten fo verbessert tour- den. daß mit einem verstärkten ?!uftreten zu rechnen fei Die Beovaättungen geben diesen Snvägungeii recht. Die bei der Zentrale ein» laufenden Berichte aus allen Teilen des Reiches sprechen eine fo deutliche Sprache, daß die Gesellschaft für 3aadtunde geradezu von einer .in brache de» Plärrers H«rteU der ausführt«. ' solche Familienlage nicht di« Meng« der Feste unferet gegeiuvartigen Zett ixrreebrvn sollen, ‘onbem daß auch hier in edier Gefeüig- fcil unter tSbtificiuum sich ausprägeii müsse unb wer nicht r.ur Sonntags- fonbern zumeist auch . LUtapschr-.hei. sein mutzten. Seine Rede war zufammengefahi in bie drei Mahnworte .Wir wollen überall Edristen sein Wir wollen überall Evangelische fein Dir wollen Mensdren des heiligen Pstngstgeistes fein" Den letzten Abschnitt illustrierte ein knapp gezeichnetes Lebensbild des groß» . Pietiften 3 ug Hermann Stande. MTcn 200 Todestag überall gedacht wird Der Ansprache folgte bas gemr:nvbe den Herrn." E : en besonders feinen Beitrag zur Unterhaltung gab Frl. Heda "Bart# beim e s. fre mit ihrer lla greinen, wodldurch- gebildeten Sopranfummc trefft'dK Gesänge dar- bvt unb damit lebhaften Beifall au*lf>lc. 1ie tr-arb von bem Organisten unterer Stab Nicht, Heinz Simon, wie immer, .ersterhalt be» gleitet Auch gesieten der Gedichtvortrag eine« Mädchens und eine» 3 ungen der Tugend- Vereinigung unb besonders der alte Fackel- r eigen der Mädchen Nach der Pause, in der ben Kindern ber Kuiderkitche Bretzeln ausgelellt trurben Me Bäcker der Gemeinde haben sich darum durch Stiftung verdient gemacht —. war der zweite Teil heiterem Frohsinn gewidmet. Orchester, gemeinsames Lied und Gesatia lösten ei na über ab. es folgten Tanzrciaen der Mädchen und zum Beschluß der Hans-Sach^-Schwank .Der I Bauer im Fegicuer der in Feiner gesunden I -Derbheit hellen Lnllang fand: er wurde von ! sechs Buben der 3ugendvereinigung trestlich w edergegeben. Erft nach 7 Uhr war das inhaUsretche Programm abgewickelt, und der Dor» sitzende konnte ben Familientag mit der Mahnung s4>lfesten, als Evangelltd)« unb als Gemeind« treu und jed«rz«it und besonders auch im alllüfl» lichen Leben zu dem heiligen Gut zu sichen da« feit Dr Manin Luther unseren Vätern anver- traut war. zu unserer teuren evangelischen Kirch«. •• Ein« hessische Frauent agung DolkSnot und Volksgemeinschaft" findet vom 16. bi» 18.3iuü in Heppenheim statt Am Donnerstag. 16.3uni. abends ist die Eröffnung, anfebltebcnb gesellige« Beisammen- sein. Für Freitag. 17.3uni. find vormittags Vorträge über .die deutsch-französischen Bczie- I Hungen vorgesehen Redner sind Rci4)smintfier I a. S*. Dr David. M. d. X. und Prof. Dr I 2t üb l mann; nadynittag# tpeichi Dr Frei in I von Hertling über .Volksnot unb Volks- gcmctnfdxift". am Wend folgt eine Besprechung sozialer und earitativer Fragen. Der Sam-rag- I vormittag bringt Vorträge von Gräfin Pauline Montgela » unb Frau Abg. von Rechenberg über .Deutsche Grenzlanbnvl". ein Referat des Reichsministers a. D. Dr. E m - minger. M. b R. über bas Thema .Der Großbeutsch? Gedanke", nachmittags folgt eine Besprechung sozialer unb earitativer Fragen Die Tagung schließt am Samstagadenb mit Darbietungen ber Darrnstäbler Madrigalvereinigung I unter Leitung von Prof. Dr. 3oad unb einem geselligen Beisammensein. •• Der Reichsbund ber Zioildienft- berechtigten halt seinen diesjährigen Bundestag oom 23. bis 26 Juni in Köln ab. Bekanntlich ist der Reichsbund di« alleinige Spitzenorgonisation und Vertretung oon 12O0O0 ehemaligen aktiven Be- rufsfolbaten der allen und neuen 'Wehrmacht sowie derjenigen Angehörigen ber einzelnen Schutzpolizeien unb bes Reich»waslerschutzes. die mit dem Po- Iiieiocnosgiingsschein cuisgeschieden sind. Der Bundestag soll Wege zeigen aus denen die Unterbringung der vielen Tausende auf Anstellung wartenden Versorgungsanwärler, die einen Anspruch auf diese Anstellung haben, gesichert werden kann. Rundfunk-Programm de« Araakforter Sender«. (2le« der.Rabio-Umschau".) Mittwoch, 15. Juni. 15-30 bi» 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bi» 17.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters Rar- dische Musik. 17.45 bi» 18.05 Uhr: Die Bucherstunde. 18.15 bis 18-30 Uhr: Ueberlragung oon Kassel: Die Stunde der Frau. 18.30 bis 19 Uhr: Borlrog anläßlich der Fränftsch-psälüschen Woche, gehalten oon Ehesredakleur Franz Hartmann (Neustadt a. d. H ). 19 bis 19-30 Uhr Die Schochflunde. 19.30 bis 20 Uhr: Stenogrnphisd-er Fortbildungskursu» für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat oon 80 Silben aufwärts). 20 bis 20.15 Uhr: Senrfenbergfrertri- stunde Kakteen. Vortrag oon Privotdozenl Dr. Kräusel. 20-30 bis 22.15 Uhr Ueberlragung au» Mannheim: Festkonzert kurpsälzifcher Hofmusik de» 18. Jahrhundert». Tprcchftnnden der Redaktion. 12 bi» 1 Uhr mittag», 5 bi» 7 Uhr nachmittag*. Samstag nachmittag geschlossen Für oaverlang! eingeianbk Manuskripte ohne btigelüfllc« Rückporto wird keine Gewähr übernommen. Anzeigenaufträge sind lediglich an bte Geschäfts ss eile zu richten. I6lii|ti8t6riirij 8= SMMk-ÄdvWU'kiils-8sii;elle In den Bayer Alpen 8 fl ‘'leine Zsbe .«> -tii —D WID ■ 144.M GleSen. den 14. Juni 1927 01441 J. B. Häuser, Giefeen Neustadt 56 Fcrnspr. 660 Wie Schreibe mit KLIO gefuch: Ü648C Ca4e Amend RMßen, den 18. Jtmf 1927. 04442 Klio ist der beste Goldfüllhalter kf» können noch einige to4ID Der 1 3 Lchülcrpulie Villingen, den 12. Juni 1927. 5614D 3 1 5635 D billigst 4336D 23 R 1 1 2 1 1 Mehrere erstklassige Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Mutier sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: DIE SAUERSTOFF2ZAHNPASTA BIOX ULTRA STARK SCHÄUMENO Oleg. 5-3imm.-Woün. Küche. 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Or.-Busedt, für die trostreichen Worte, auf diesem Wege unseren herzlichsten und Innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau Marte Wagner Wwe. Familie M. Urban Wwe. Familie E. Seyfferth. Oießen, den 14. Juni 1027. Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem Heimgange unseres teuren Entschlafenen sag* herzlichsten Dank Im Namen der trauernd Hinterbliebenen Ella Stiefel geb. Metzger. In aut eingerichtete Riinbenmüole Ainn sofortigen L'lntrtu bei gutem Vobn gesucht. Schritt!. An geböte unter G638D an den (Wtffc. An». Berltelgerung bestimmt. Ludwig Hartmeh Auktionator und Taraior. Aeuentoeg Telephon 1414. Gegründet IMS Seitenweg 79a Telephon 627 Po* und Bahnsendungen an die Fabrik in Botrtxech erbeten. Mein InnigstgcHebter Gatte, unser lieber Vater. Sohn, Schwiegersohn. Bruder, Schwager u. Onkel Wilhelm Enders Ist heute nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im 24. Lebensjahre sanft in dem Herrn entschlafen. In tiefer Trauer Helene Enden und Kinder Kalb. Enden Wwe. Familie Heinrich Reuter Familie Hornberger Oieben (Weideng 7 u Walltoretr 34). 12 Juni 1927 Die Beerdigung findet Mittwoch, den 15 Juni nachmittags 1 ", Uhr. statt. .1tn Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so plötzlichen, unerwarteten Heimgange meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels Heinrich Rühl, Althürgermeisler sagen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Groh für die trostreichen Worte, sowie für die überaus großen Kranz- und Blumenspcnden, für die große Zahl der Beileidskarten und -briefe herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Margarete Rühl Wwe. geb. Ester. bei Arterieo Verkalkung. Nerven-, .Stoffwechsel- und Frauenleiden 1111:rci. Suche. (Harter, iüi 9000 bei 3000 >i Anzahlung zu verk J. Beer. *•*’ Osianlage 29. W. Hankel Urne Biec 7 Telephon 612. Garten möbel empfiehlt «ma IW Bornum flhicntuarea.ilkrl- zeuge, (Hielten. 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Zuschlags- unb Binbefrift brei Wochen, etabfbauamt Kiesten: Braubach. Zreiwillige Versteigerung. Mittwoch, ben 15. H.M.. versteigere Ich Im Löwen. Neuenweg 28, ab 2 Uhr 3 Motorräder <2 DkW._ 1 Tittoria). 1 Schlafzimmer. 1 Küche. I Ehaiselongue Betten. 1 Regulator. 1 kl. Schränkchen. Mähmaschinen. Schreibmaschinen, eine Aationalkaste. Ailber, Tabak u. Pfeifen. 3int» unb Tmaillewaren. Herren- unb Damenräder 565OD Ur. (56 Zwntes Blatt Gietzenor Anzeiger (Seneral-Anzeiger sür Gderhessen) Dienstag, U. Juni 1927 - - ■im — — : -X _rr™m Die Ditifelöorjer Tagung des Deutschen Cebreroereins. über 154 OCX) 2!iitg. c er zichlnbe Deutlche Leycerverria hielt am d. 3unt in SüHel# ->orf leine 35 Vertreterverfammlmz und vo -. 7. bi» 3. 3um eine Deutsche V11;: rlammlung ab. (34 waren 40 Zweigvereine mit runb 3SS0 Orrsvereinen durch runb Sti) Delrgierle verirrten. Der GelchäflSberich'. kennzeichnet in schaden Strichen die 3erein*atbeil de» oerfloUcnen Jahres auf dem Gebiete der Schulpolitik und der Molbung. 21» eine erfreuliche Erscheinung verzeichnet der Bericht, bah wieder eine Annäherung an andere europäisch.' 'Jebrcn>erein* ftatt- grsunben hat die voraus ichtlich zur Bildung einer internationale:! Lehrervereinigung lührni wird. Die Grünbungsver'ummlung toll 192. in London abgebalten werden. 3n der Au»'p.:che über den Geschäft »bericht wurde der einm.:::gr Munfch zum Ausdruck gebracht, eine Bereinigung der vorhandenen öeamtenverbände zu einer groben Spidencrganisation herb izusühren Dann machte Herr Botin, der Borsitende der Schul- politischen Hauptstelle des Herein», längere Ausführungen über Konkordat und Reich»- schulgesetz Folgende Entschließung wurde einmütig dnaeiwmr::er .Der D L »B. spricht sich mit aller Sntschiedenhei' dagegen au», bah Konkordate oder Kirchen vertrage abgc- schlossen werden in denen staatliche Bindungen bezüglich der Schule enthalten find oder auch nur angedeutet werden Mit der staatlichen SchulhoheU. ohne die die deutsche Volksschule ihre Kulturausgaben nicht läsen kann, sind solche Konkordate und Kirchenverträge unvereinbar. Bezüglich des Retchsgefetze» ,u Art. 14«. 2 der Beichsversaffung ferberf der Deutsch? Lehrer- verein, das) die in Art. 146. 1 anerkannte gemeinsame Schule unter allen Um ränben ihre durch die Herfa,Jung gegeben? Stellung behält, und Dafi in ben Gebieten de» Reiche», in denen eine nach Bekenniniffen nicht getrennte Schule gesetzlich besteht (An. 174). eine Aenderung dieses gesetzlichen Zustande» nur durch Lande-geseh erfolgen bars. Die nach Art. 146. 2 -ugelassenen Bekenntnisschulen unb weltlichen Schulen find nur auf Antrag von Erziehungsberechtigten zu errichten unb bürfen weder zu einer Schädigung bes SchulausbaueS noch zu einer Herabsetzung her Schulleistungen führen.'' — Erne weitere einmütig angenommene ®nt- schliehung lautet: „Die schwere wirtschaftliche und pädagogische Bedrängnis von 40 000 Hellen- und erwerbslosen jungen deutschen Lehrern und Lehrerinnen ist auefchliefilich e.ne Folg- deS Krieges, für die vor allem da» Reich verantwort!.ch und zur Hilfe verpflichtet ist. Der Retchstaa hat DaS anerkannt, indem er 1926 6 Millionen als Reich-junglehrerhilse auswars und 1927 wenigstens noch 2,5 Millionen in Anschlag brachte. Der D. L-B. drückt seine Empörung darüber au», das) der Reichstag auch diese unzulängliche Summe wieder gestrichen hat und damit die äußerst dürftige Lebenshaltung von taufenden lunger Lehrer und Lehrerinnen nod) tiefer hinab- brückt unb ihrer BerufSentfremdung Vorschub leistet. Der D. L.-D. fordert vom Reichstag, bah er in den RachtragShauShalt 1927 einen Betrag einsetzt, der der Lage der Junglehrer und der Verantwortlichkeit des Reiches an- gemeffen ist." - Sine ausgedehnte Besprechung verursachte die Defoldungsangelegen- heil. Die im Anschluß daran einmütig angenommene Entschließung lautet: ..Der D. L -V. wendet sich mit Empörung gegen die dauernde Verschleppung der dringend notwendigen und seit Jahren versprochenen Erhöhung Der De- amtcnbefolbung burch Reichsregierung. ReichSrat und Reichstag. Die Richteinhaltung gegebener Versprechungen von Vertretern der Regierung und der Parteien muß als eine Mißachtung ber Beamtenschaft und ihrer Arbeit betrachtet werden. DaS völlige Versagen der verantwort- lieben Stellen in der materiellen Fürsorge sur die Beamten unb Lehrer hat diese immer tiefer in Rot. Verschuldung und Vodchußwirtfchaft ge- sührt. Aus allen Xe i.n dr» Reiche» kommen erschüttern e Rotru e über Ikr.Liibuag unb Ter- zwe.fl.:r.g der Beamtin u’-b L-Hr ? 3n b.:[cr Zeit schwer :cr Rrt erhebt die zkrt;. :erccda:n;n- lung bev D L -B. mit b.r gesamten beul .en Beamte.rscha i 1 • entfd) eben; Forderung aus sofortige ausreichende Erhöhung der Beamten- belüge : •. t .Hüdtr:: .ung auf den 1 2t?r! 1*3’27.' 3n ber grv-' rn Halle des planetar.u:n» begann dann d.e rutsche L e h r e r o e r f a m m l u n g. ron falt 6203 Männc-, und grauen belach: war Der erste Vor« »ende Wol ' begrübt? mit h.r>i .) irrten 2 • Srlchienenen beoudece- bie Ehr - -^le un. r Denen sich auch Tertr? ter mehrerer Schulverwaltungen der deutlchen Länder unb der deutschen Städte 'ow < Schul- männer au» S allanb änglanb Luxemburg. Schweden. Polen und der Tchchoflowake Manben. Frau 2Htniftc:iul a: Dr. Säumer fprach übet 3uqendwohlfatrtSpslege im Rahmen der Schi.! niefcung" Die Iugendwohllahrt muh über die Schule hinausgehen auch Pestalozzi hat die Volks schul ■ nur als einen Beil der Vc llScrziehi ng angese! e i. Darum muß eine stän- hige Derb nDung -w fchen 3ugendwohlfahrt und Schule be leben b.eiben, und die 3ugcnbt»fkge muh lid) al» pädagogisches System entwickeln. Die Sigengesetzlichkei: der IugendwobllahrtS- pflege darf nicht verloren gehen durch die Sin- -rbnung m die allgemeine Wohlfahrtspflege. Die 3ugendwohl'ahrtspflege ist nicht bloß Rot- Hilfe jeder Art, sondern ist da» Recht der 3u- gend. wie e» schon einleitend erwähnt ist. Dieter Gedanke muh immer mehr in die Lehrerschaft hineingetragen werden, und dahin führen, daß eine methodische Ausbildung der 3ugendpfleger erfolgt, Kinderschicksale dürfen nicht durch die Akten gehen wie Müllabfuhr unb dergleichen. Die fachliche Verlegung der Arbeit bars hier nicht zu Schädigungen für bie 3ugend dienen. Am *toJtcn Tage fprach Lehrer Barth. Leipzig, über den Gedanken der Selbstverwaltung in reiner Auswirkung auf das Schulwesen. Der Lehrer wird zur Selbständigkeit nur dann erziehen können, wenn man ihm auch Die Selbständigkeit und Selbstverantwortlichkeit zufpricht. Der Lehrer unterstehe einer Aufsicht. Sie soll von einem tüchtigen, praktischen Schulmann ausgeübt werden, dem die Lehrer eines Kreise» zugewiesen sind. Für alle inneren An- §elegenbeiten der einzelnen Schule aber muh ie Lehrerversammlung das Recht der Selbstverwaltung ausüben. Durch nichts leidet die Schule sckworer Schaden, als durch eine bürokratische Aufsicht, die den Lehrer zur Veräußerlichung drängt und die Entwicklung freier Gemeinfchastsarbeit verhindert. Das Verhältnis der Schüler untereinander unb die Stellung zum Lehrer soll sich zu einem erziehenden Gemein- schastsleben gestalten. Die VolkSerziehung sei die systematische Führung und Organisation des Volkes zu gemeinsamer Schaffensfreude. Schule unb Elternhaus sollen auf der Grundlage der Klassenelternschasten zu verständnisvollem Zusammenarbeiten in ber Erziehung bet 3ugenb gelangen. AuS den Klassenelternschaften entwickelt sich die Schulgemeinde, die vor allem in pflegerischem Sinne tätig wird. Die Selbstverwaltung kann zu einem mächtigen Hebel für den Schulfortschritt werden, wenn die Lehrerschaft ihre Aufgabe dabei klar fieht und tatkräftig anfaht. Die Schule vermag fo die stärkere, innere Teilnahme aller beteiligten Kteife zu gewinnen. Ausland-Deutschtum. Die Tagung des Vereins für daS Deutschtum im Ausl ande, die während der Pfingsttage in Goslar statlfand. verdient ein Rachwort als eine Veranstaltung, die einen liefen Eindruck über die Leistungen des Aus- lanb-Deutschtums. vor allem a uf kulturellem Gebiet, hinterlieh. Durch kirchliche Feiern stimmungsvoll eingeleitet, bei denen zwei Vertreter ber deutschen Kirche im Auslanb au Herzen gehende Wort? fanden, durch einen Fcst- xug von übet 20 000 Personen, zum Teil in Landestracht nach außen hin sichtbar gemacht, traten hier dir .ichrn JoUii-.'.e teutlchrr Zunge mii- nanber unb mit t unb au.» Ungar - rightn sichtbaren Ausdruck m ber Berleg.ing ber Tagungei. be» Greins nach einem Mitt.lpunkl be» Reiches fan?r.t waren echt und tief empfunden Gleichzeitig ober saft gleichet:.g fanden auch anderwärts Verunstaltungen statt bie im Gründe demselben Gedanken bien er lo in Regensburg die Tagung be» Deutschen Sch u n - bunbe». ber ja auch bas Grenz- unb Ausland-Deutschtum betreut und in Königsberg bie Haupt'agung der Kolonialen Reichs- arbeits-Gemei nschast Kor c Ter legieren hat der Reichsminister be» Auswar g ;i Dr Strelcmann in ihrem Dla'i. ? :r Kolonial ^Deutsche" Begrüßungsworte b i^efteucrt. in benc;i er DouI'chlanbS koloniale Tätigkeit al» vorbildlich bezeichnet unb feststellt daß das mittlerweile auch von unteren Gegnern anerkannt worden sei. Er erhebt bah r bc • Anspruch auf gleichberechtigte Mitarbeit Deutschlau b S an ber koloni'atonschen Tätigkeit in fernen Cänbcm. im Rahmen des Völkerbundes. Klafft zwilchen der Kolonialarbeit in den Tropen unb berjenigen in Europa. aus ber die dhen heutig .. 21 .land' -diu ... v *d>» tuir» erwachsen sind, immerhin ein g.Ddfcr gründ ayl.. .r Abstand 'o ' ? . !'e .edung'n oeunbev unb biejc ■ n des r.i's hit das Deut'chtum int Ausland *.■> -. e t ,fi)cnb über- e ■ *i G.rads t-aÄ Auelaud-Deutlchtum ? ich In ben Fragen ber Entschädigung für d Ätugei rrluftc 'chiver benachteiligt fühl! bebar h. m ^1:^* b.r Vereinheitlichung !einer Bestrebungen: wir haben dem Machtauswand eai.-c Rk cklelini nichts entgegenzuftellen. wenn wir nich! eine f'vlze. k u 11 u r b e w u ß t e ir i n 6 el t » ’ront all der enigen Äreife auszeigen können, bi.* lich der kulture. cn 3n.e: J en des Auelanddeai'ch- :ums annehmen Da» Wort des -talienischen Diktators von ber Gleichgültigkeit gegen bi? Anwesenden auch Hunberttau! nider von Deutschen südlich der Brenner grenze, unb die geradezu naiv selbstgefälligen Festiiellungen d r italienischen Behörden. wonach bat, Deutsche nunmehr eine Fremdsprache in Südtirol geworden sei. füllten .trrebenta. aber auf die Erhaltung deutscher Sprache. Kultur unb Sitte in ben Gebieten außerhalb ber heutigen Reichs» renzcn gerichtet sind, die stärkste moralische und. soweit möglich, auch materielle Unterstützung zu gewähren. Turnen, Sport und Spiet. Fechten imTurnc;auHessentD.T.) = Die Fechterriegen bes Turngaues Hessen, die die 3, Gaugruppe deS Mittelrb.inkreises ber D. T. bilden, hatten am Sonntag ihre besten Kräfte nach Gießen entsandt, wo in ber Turnhalle bes Tv. 1846 Da» Ausscheidungssech t e n für das Kreisturnfest in Darmstadt stattfand. Die vom T v. Gießen 1 8 4 6 zu aller Zufriedenheit getroffenen Vorbereitungen ermöglichten unter Leitung des Gau- fechtwarts GrooS (Marburg) eine flotte Abwicklung der spannenden Kämpfe, an denen auch eine größere Zahl von Zuschauern ein lebhaskes 3ntereffe bekundete. 3n Florett stellten sich 12. im leichten Säbel 10 ber besten Fechter be» Gaues ben Kampfrichtern, die aus dem 2. KreiSbezirk (Offenbach-Frankfurt), der Hochburg des Fechtens, entsandt waren und unter ber erfahrenen Leitung von 3. Thomson (Offenbach a. M.) streng, aber eintoanbfrel und gerecht werteten. 3n beiden Waffen waren die Kämpfe äußerst interessant. Die Fechter boten zum Teil sehr schönen Sport, besonders in den Endrunden, und zeigten in guter Klingenführung unb Stellung, daß man im Gau Hessen eifrig bemüht ist, Meister ber schönen Waffe zu werden. Besondere Erwähnung verdient bie Leistung beS ersten Siegers in Florett, ber seine Waffe linkShänbig führt unb es mit ber Linken zu einer anerkennenswerten Fertigkeit gebracht hat. Die brei ersten Sieger in jeder Waffe sind zu dem Fechten im Kreis zugelassen und haben unseren Gau als Gaubeste bei den Wettkämpfen gelegentlich des Kreist umfest es in Darmstadt zu vertreten. Rachstehend bringen wir die Ramen der Sieger: Florett: 1. Pfeffer, Tv. 1860 Bad» Rauheim: 2. Hahn, Tv. 1860 Bad-Rauheim: 3. Mulch. Tv. Wetzlar: 4. S ch u ch h a r d t, T. u. Spv. Marburg: 5. Kühn, Tgm. Friedberg: 6. Hoffmann, Tv. 1860 Bad-Rauheim. Leichter Säbel: 1. Hahn, Tv. 1860 Dad-Rauheim: 2. Gerhardt. Tv. 1846 Gießen: 3. Hergenröther, Tv. 1846 Gießen: 4. Kühn, Tgm. Friedberg: 5. Ehr. Ziegler, Tv. 1846 Gießen. Reit-, Spring- unb Fnhrturnier in Dad-Rauheim. — Bad-Rauheim. 12. 3uni. 3m vergangenen 3ahr ist auch unsere hessische Badestadt. die mit bem herrlich zwischen Tcich unb Golsplatz gelegenen .Roten Heil" einen vorzüglichen Sportplatz hat, in die Reihe der großen Turnierplätze eingetreten. Der Erfolg des ersten Turnier» hat dazu ermutigt, bie Veranstaltung alljährlich zu übernehmen. Das gestern unb heute veranstaltete zweite Turnier bot besten Sport: etwa 200 Pferbe ber renommiertesten Ställe waren am Platz. Die Veranstaltung belebte außerordentlich ben Verkehr Waren heute doch runb 5000 Zuschauer erschienen, barunter viel ländliches Publikum. 3n anerkennenswerter Opferwilligkeit waren wertvolle Preise gestiftet worden. Als Stifter sind zu nennen: Der hessische Staat, die Bad- unb Kurverwaltung, die Stabt Bad-Rauheim, 3eschke» Grand-Hotel, Die Hoti na, Die Vereinigung ber Bad-Rauhelmer Kurinteressenten. Trotz bes schlechten Wetters am SamStag würbe vor etwa 1000 Zuschauern schon am ersten Turniertage nach bem Urteile Sachverständiger ganz hervorraaenber Sport geboten. DaS Große Springen brachte einen heißen Kampf zwischen Graf W. Hohenau unb Paul Heil, ba> ersterer auf W. DechsteinS .Imperator" gewann. 3m Amazonenjagdspringen (Dainen- fattel) war Baron E. Oppenheims .Heim" mit Baronin Oppenheim im Sattel Erster. Die Eignungsprüfung für Gespanne (Zweispänner) sah auch den bekannten Gießener SportSmann E. Bieler am Start. Mit feiner sechsjährigen braunen Stute .Heide" unb bem sechsjährigen braunen Wallach .Harri" (beide Holsteiner Zucht) mußte er sich als Dritter hinter Major a. D. L. Schäfer, Marburg, ber mit seinen sechsjährigen Stuten .(Senta" unb .Vickh" fuhr, und W. BrückmannS Hengsten .Barde" und .Hochtourist" (vom Besitzer W. Drückmann. Groß-Karbcn. gefahren! Plazieren. Bel der am heutigen Sonntag stattgehabten Eignungsprüfung für Gespanne (Einspänner) setzte sich E. Bieler mit .Harri" als erster Sieger aber an d'.e Spitze, während Oberhessischer Kunstverein. -luhfttllttng obcrßcssischcr Künstler im Uunstverein. Die jetzige Ausstellung im Äunftrerein ist in doppelter Beziehung eine Heimatausstellung. Denn oberhessifche Künstler zeigen, wie sie ober- hessische Landschaft sehen. Landschaft ist nun wohl an sich etwas Feststehendes. Llbsolutes. Tiber da jeder Künstler au» dem Gegebenen daS herausstellt, was ihm konform und wesentlich ist. es betont und ihm alle- andere unter- ordnet, so entsteht er ft durch Die Zusammenfassung verschiedener Landschastsimprefsionen eine umsas- sendeS Gesamtbild solcher künstlerischer Betrach« tungsmöglichkeiten. Da ist es nun auch wieder an dieser Ausstellung sehr interessant, zu sehen, wie ber ob- lektive Stoff durch das menschliche Medium seine subjektive Gestaltung erfährt, wie Farbe und Form auf da» Temperament deS Künstlers wirken. und in ihm sich zu dem Reuen, dem subjektiven Werk verfestigen. Vier Ramen sind da zu nennen und vier verschiedene Mikrokosmen spiegeln sich farbig wieder. K. Fries. K. Getft, G. Heil und E. V. Reuter. orjährtge Derbst-Sieger .Apoll", ein Produtt der Hannöverschen sucht, unter Gral D Hohenau Roch acht weitere Pferde dieser Konkurrenz gingen fehlerlos waren aber langsamer Wie gestern, gab es auch heute zwei nicht öffentliche Flachrennen, die viel Beifall fanden Beide wurden nur von je zwei Pferden beftriHen. Interessant war es. tote der mächtige Halbblüter .Preuhe'. von Herrn Heil glänzend unterstützt sich gegen den Vollblüter .Opanke" hielt Stürmisch bejubelt wurden geifern wie heute glänzend gerittene Tandem-Üua- drillen. Die deutschen Schwimmer in Paris. 3m Stadion Hautique in Pans fand om Samstag das vom Sporting Elub Uniterfitaire de Francs veranstaltete Wettschwimmen statt. In den Schwimmwettbewerben belegten die deutschen Schwimmer sämtliche er st en Plätze. 3m BSasferballkpiel wurde Hellas Magdeburg von der französischen Meislerschatts- mannschasl Enfants de Reptun de Tourcoing mit 6 3 geschlagen Jur Paule lagen die Franzosen bereits mit 5:0 in Führung. Im 400-IHeter- Freistilschwirnrnen stellte Randeplangue mit 5:27,06 einen neuen französischen Rekord aus Der Eurc pameister im Turmspringen sand mit feinen kunstvollen Darbietungen reichen Beifall. Die Lrgebmffe 400 Meter Freistilstaffel db'.ou'’4 der ibgebouten Fier' ^>auer und teilte mv bah das Miniüenurn cur- Regelung der Debähren der Flerlchbrtchaucr ! » zu: Reuordnung der Beamienbetotbung tu ru dq eitel lr wissen wolle Hieraus referierte Horst. Dodte- lau eingehend über bte Berltd)erung6- angel egen beiten der Fleischbefchauer ®r behandelte Zunächst die Angestc-I'teno ru c die eine Verttcherungspflicht aller Fleicktbe'Hauer vorsieht. welche über ein Zehntel ihres Gesamteinkommens aus der Fsetlchbefchoukal < erhalten und beim Srntritt der Ver'icherungsptllcht ,1. 11 22) noch nicht das 60 LebenSsahr erre- t batten. 9t wies auf die auherordentlichen Schwierigkeiten hin. die vielen Fleilchbrtchauern trotz des verf.cherun^szwanges von ihren Pienfrtldlen bezüglich der Anmeldung zu die'er "vertichrrung noch gemacht würben, und betonte die Rachteile, die dem einzelnen hierdurch entstehen Weiter behandelte der Redner das Verhältnis Xx Mitglieder zur Krankenversicherung um Nch dann noch mit der Fürtorg-katte für i^^mcinbcbeamt* au beschäftigen 3n der anschiietzenbei Aussprache kam auch der Antrag Mainz über d.e AuS bebnung der Angestellkenversi- cherung ouf alle Fleischbefchauer zur Behandlung Bei der folgenden Vorstands - wohl erfolgte die Wiederwahl des seitherigen Vorstandes durch xjuruf. Als Ort für die nächstjährige Verbandstagung wurde D a r m st a d t bestimmt Aach örörteniiig einer Reihe weiterer Berufsfragen, deren Erledigung durch Besprechung mit dem TRtnifterium vom Bor'itzenden zugesagt würbe, schlost dieser die Samstags- ragung. Die Sonn tage-Borinitiag»iU)u..g an der außer einem Vertreter der Stadt, ’oane Vertretern der Kreise Dietzen und Schotten eine Anzahl Beten- näcärzte teilndbmen. war von ungefähr 153 Mitgliedern besucht. Aach der Begiußuna der 9x- schienene. und kurzen Qlnfprcajen bei Herren Oberveterinärrat Prof. De. Knell (der zugleich auch den Kreis Dietzen vertrat) und Oberveterinärrat Dr Modde (als Vertreter der Stabt) hielt Pros. Dr Knell einen äußerst interessanten Vortrag über den .21ns 1 u tz der Fleischbeschau aus die Bekämpfung der Krankheiten beim Menschen und bei Stere n“ Der Redner wies zunächst auf die Bedeutung der Fleischbeschau für unser Wirtschaftsleben und bte Volk-woblfahrt bin. geigte kurz tee weitgehenden gesetzlichen Bestimmungen. welche in die Tätigkeit des Fleilch- beschauers emgreifen und streifte gleichzeitig die strafrechtliche Verantwortung te der Fleisch- beschau. 3n seinen weiteren Ausführungen zeigte der Redner den ®tnfluh des Fleifchteschau-:i s in her Volkswirtschaft, bei Bekämpfung der Tierseuchen und bet der Desunderhaltung ter Menschheit. ®r erwähnte kurz die Ausgaben der Fleischbeschau in alten Seiten, sowie die Fortschritte durch Handhabung der Fleischbeschau- gesetze. Die Fleischbeschau helfe den Handel mit Fleisch reeller gestalten, sie uni«stütze auch die vetertnärpolizeilichen Matz nahmen Von besonderer Bedeutung fei die alsbaldige Entfernung von JnfrftionÄmaterial. damit die Ausbreitung von Krankheiten unterbunden wurde Die Verminderung der fleischvergistenben Kraulbeiten fei zum Teil auf die Tätigest! der «Fleischbeschauer zurückzufuhren Tlotwendig et aUerdingv. bah da« Rüstzeug des Fleischtelchauers (tot|fenfd>aft- liches Können) in Örbnuug, außerdem auch der TDiLlc vorhanden sei. es richtig zu benutzen. Ebenso dürften nur moralisch völlig einwanbf reie Personen alS Fleischbeschauer zugelassen werden. 3m Anschlutz an den Vortrag gab der BorItuende davon Kenntnis, datz bezüglich der U n f a 11 - Versicherung bei Fleischbeschauer z. 3t. Erhebungen beim Hess Ministeriuin flattern nächsten Augenblick boi dir vorher io htitrrc und animierte Tesellsä-ast ein eigentümliche# Bild von Schreck und Ucberrajdjung dar Ein paar von den Herren ffanden zaudernd da. die f)änöe in den Taschen. Andere gruben rote verrückt in ihren Kleidern Man hörte Flüche und Ausrufe von ’Zlerger und Verblüffung. Und au» allen Ecken des Zimmer» hretz e# '2uch ich. Auch ich Hat man je Io roa» erlebt! Auch ich!' Ader bann schnitt eine Stimme in da» (Beroirq hinein .Bdj nicht!' Tbbjörn Krag roar e». Ctr zeigte lerne Brieftasche vor nachdem er den Inhalt untersucht hotte. Sie roar unberührt. Selbh für Asbfbrn Krag mar die» eine gewaltige Ueberraschung. und er konnte seine verbius- iuna nicht verbergen Der Win sah erjtbroden vorn einen zum andern. 21m längsten verweilten (eine Augen auf Krag. Dann ergriff der Professor für tue Dialekte de# Altertum# da# Dort ..Meine »zerren, lasten Sie un» liebe: gleich dir latsache eingeltehen. Wir sind bestohlen morden " Erstaunte Zurufe ..Bestohlen' Ader von mem? Und roo* Wann?" Vie Ruse kreuzten stch Man sprach durcheinander. Krag griff ein llnb da ich der einzige bin. der nicht bestohlen warben ist so erlaube ich mir oorznschlagen datz wir die Türen oerschltehen.' Doch gerade in bte je in Augenblick brachte einer von den lungere,' Dienern einen Bnei au» einem silbernen Tablett herein J5itr ist ein Briet an Herrn fl#b|om trag. Er loll stch hier n der (RefeU|d>att befinden.' Äsdläm Rrag»* murmelte man erst ni Der retertio* Der ist doch nicht hier!" Ader Da ging der maefiene Detektiv hin nd er- brach den 'Brief -Ich bin ee" agte er Der 'Brief enthielt einen Hunderttronenfchein ind eine Karte Au, der Korte om Dciherbrunnen «einer bereits früher arteten Quelle, die ununterbrochen einen etwa einen 3 befahrbar roar Rochbem man im Boqabre durch | Auffahren von Klemfchlag ihn befestigt mb > „trocken" gelegt zu haben glaubte, zeigte sich dennoch halb, batz tneje Matznahme die Ursache der 2er- fumpfung nicht behob flur Anordnung der (Be meindeVerwaltung wurde setzt ein etwa 10U Meter langer \iniroäfierung#graben angelegt. Dabei stietz man auf drei Quellen, die zusammen in 24 Stunden 50 Kubikmeter gutes, klarer Wasser abgaben, für da» bi» jetzt leboch feine Verwendungsmöglichkeit < vorhanden ist. Vielleicht kann e» in späteren Jahren 3" einer Wasserleitungranlage für den neben dem 'Weiherbrunnen angelegten neuen Friedhof gebraucht werben t. ReiSki cchc n. 13 3un:. isteftern hielt die hiesige Spar- und Darlehe^iskaffe ihre diesjührtge DeneralVersammlung ab. Der Gefchäftsberichi für 1926 ergab das Bild einer 8chinten (Snttoidlung der Katfe 3m abgeljufenen )eschä!t^-,abr ist die Mitglieterzuhl von 230 auf 250 gestiegen. Die Soare.iilagen tetnigrn 68003 Mark. Das iAeschüftstahr schlotz mit tmem Reingewinn von 4003 Mark ab. bte auf Reservefonds. Betriebsrücklage und Aufwert unge^onds verteilt wurden. 7 Grünberg, 13. 3uni Am erstenPfingst- feiettag ist die in der hiesigen Stadtkirche hängende. aus der im 3ahre 1847 emg. stürzten Marienkirche stammende Glocke beim V ä u - len gesprungen. Die Glocke efafj historischen Wert und wurde mfolfledeffrii in den Kriegsjahren von der Ablieferung verschont <3in gebotener Vrünberger ter schon seil etwa er- zig Jahren in Amerila wohnt und z. Z. hier auf Besuch weilt, stiftete oer Stadt zur 2teu- anschafsung einer Glocke als ®r)afi für du- gesprungene in anerkennenswerter Weite 300 Dollar. ri. L i ch, 13. 3uni. Unter Mitwirkung der Posaunenchöre Lich und Klein-Linden fand gestern hier das Licher Posaunen- und M i s s t o n s- f e ft statt. Am Vormittag wurde in ter Marien- fnftsttrche ein Festgottesdienft gehalten mit reicher Liturgie und einer Predigt des Pfarrers Fallen aus Münchhausen. Der Got esdienst schloh mit dem grvhen Tedeum. das mit Posaunen. Pauken. Orgel. Gtzören und Gerneinde- gelang ausgeführt wurde. Am Aachmittag ver- lammdte sich eine stattliche Festgern nnde zu der sich auch auswärtige Fettgatte gesellt hatten, aus dem Hardtberg, wo. uni erbrochen von Gelang und Vortragen ter Posaunenchore die beiden Pfarrer Ansprachen hielten und Pfarrer Fok- len. ter vor dem Ätiegv im Dienst ter Leipziger Mission in Deufcht-Ostafrila stand, über die Lage ter deutschen Heitenmission berichtete. T Obbornhofen. 13 3xxi Arn Samt tag- > t v < andtoirtschast» Uche Be ; ugs - und Absatzgenossen- fchait ihre d.^ejährge ordentUche Generalper- tamrnluAg ab Oer Geichattsführrr Rich. Xfi| erstanete den Iahreoberichr. aus dem folgendes zu entnehmen ^.r 3ta Berich« »»ihr 1986/27 Darben Düngemittet. Zr.tt.erart'kri. caatflui und Brenn mal malien fit die Mitglieder bezogen ne Werte von 22 ^3^0 Ml abgrtetzi tourten nahezu 2000 Jentner Kartstteln und Orterite. An Betugetonn tour der. 4e8.7? Mk «hielt, tee tem Rrterte»o«ds und ter Brtr ^rucfHje zu- gelcheieben tourte-. Aus die * d>uhe- tesheim. 3. Pr m 15b P Fttostttun Platten toi e#- bach 4 Pr Lfeterkran, Lcrnastadt tt - K l a s s e 3 1 Perile m t je 155 P sowie je einen Ehrenpreis Gintracht Ravolzhausen. .Frohsinn Wernborn und Sänge und Aeu-Blenburg. Raro!z(aulen noch den S\r geni.-npn-i v 2 Pr m. 149 P Sänger!i:st Afei>rrrta)bach. .< Pr m. 143 P. Liedertafel Hänchen C-.t(a"e (noch nicht pre ^gelrint. Bereine* 1. Pr m. 156 P ferner lIhrenpreis. D>rigentenpre,s und Hauptehrenpreis Eintracht S«e,np.ich 2. Pr m. 151 P Germania Biasbach Die Leistungen be«m Wertungsfingen waren nach Ansicht ter Preisrichter lehr gut Arci# Als-eld. -er Homberg a. d Ohm. 13 Jen 3n den Tagen >> ng das Besitztum von F rl. Langsdorf, d.e sog .Hangel^burg und Wildnis- durch Kauf in den Besitz tes Gastwirts Deeg, Inhaber des ..Franlturter Hof^. über. Das Grundstück ist ein landfchaft5^es Idyll, mit parkartig angelegten Büschen .mb Bäumen geziert, es enthüll Ruhebänke und in schmucke» Schweizerhäuschen. Den SoiTimertriich- Icrn soll h er ein reizendes Ruheplätzch-i q<- schaffen werten L Fellbach 13 Juni Gestern annoe .s unter tem Barnen Fei 1 toa 1 dIest" tefa”- e christliche Walbfrtt in hergebrachter Weile im nahen .ktltoolte abgchalten Die tewohn.r ter umliegenden Bogel"tergbtefer hatten sich auch diesmal toi-der in grssxm Schar.,, baw dn- qefunten Der Posaunenchor von Unter-te«Lorten rob. cm Männerchvr I Köddingen, ein gemischter Ehvr iUnter-Seibertenrod), ein Frouen- chvr 'Windhausen», Schülerchöre «Ke^rnch und Köbdingen) und gemeinsame Gelänge halfen bte Walds ei er verschönern. Redner den Tag:4 war ter Den BvgelSlx-rgern bestens tekönnt und liebgeworde« Pfarrer Glock-Maintz. ter Damit e# den Herren mcht an Rleingefb zum Auto fehlt, udersente ich anbei hundert Kronen. 5)ochachtung#ooli Der Mann au» der Billa Rotenhain." Die letzten Minuten waren uberroscherd genug gcroefni '.•tun trat Schweigen ein. und alle Gasie Narrten verblüfft auf flobjorn Krag, ter ganz ruhig dastand and die iänderbare Mitteilung lat. Man sah den Huntenkronenschein in seiner Hand Rachdem Krag die Karte genau studiert hatte, wandte er sich an den Wirt ..Ruf tea Diener!" Der Wirt.zögerte. Run begannen die anderen (Kaste, sich wnu> Drangen. Man verlangte eine ÜrMärung. ..Hin Detektiv im House" sagte ter Oberarzt Da» ist ;o ein Skandal." Konsul Birger trat ter Anmttchweitz arf die Stirn. Ur war ganz bleich vor ürrrguna -3d) wutztr e#. murmelte er. „idt routzte e*. Run haben wir den cfanbal." .'Ruf den Diener'" roieberholre ?l bjom Krng unbeirrt. Der Koniul klingelt. Dann wandte er sich zu seinen (Saften und ’agte Mein, Herren! Ich hoffe roir sind einer Mnstil'k. tion yim Opfer gefallen einem schlechten Scherz." Haben Sie vrelleicht auch einen Tafchensp»« im Oaufe’" fraate ter Spekulant mit ftarrem Blick Richt, datz Ich roustte." erwiderte Birger. ..aber 'ch toagr nicht# mehr zu bestreiten. Denn ee ba: ter Anschein, ab wäre heute alle# möglich." Der Diener kam herein. Sin lunger Bursch, ter feit einigen Monaten im Dienste te# Konsul» stand cebr aiJaruxdi sah er setzt nicht au# Wer hat diesen Brief gebrodn*" fragte Krag ..Stnr junge Dame", roar hie Antwort te# Diener# ..sprach sie -iorroegifchTE .3c.- Da» hol fte geiaai»* .6u bat gejagt, y möchte teflrn Brief an ter. Ädreffoten abhefem Hier wohnt niemand md teefein Kamen agte ich. Ba meinte fte: Doch, gehen Sie nur im ter Desellfchott hinein Der Herr ist im Damit ging :i# wieder fort" Krag betrachtete den Barchen Barm fragte er. War ft, hütech*" ..eie roar jung und sehr hübsch ' ..Es ist gut. Sie Finnen gehen" agte Krag. Der Diener gmu. BI# er verschwunden roar. axindte Lehzsrn Krag sich ter Geseltzchait zu Ich bin den Herren eine ktrfldning schuldig." Allerbi i > > sehr richtig, ein bistchen fchnetl'* trmelte man nnjwim Es war deutlich befi man letzt nicht mehr so sehr an ba» verlorene Geld dachte wie an den Umstand, datz der Konsul einem mattierten Detektiv in seine Gettilschost Futrtti gemährt horte. ..(k# trifft nicht nur im " fuhr Ärag »an. test ich Dr«lstv bm. lontem auch datz bte Hirnen von dem geschicktesteri Dieb bestahlen worben find, tet ,e m Chrifttania qrhauü h*u. Die Sache aerhert brdurch "icht an ?nierelfe. test e# stch wahrt chrttüich he rau#- stellen wird, tetz dieser so aesckick»,- Dieb eine hub'che junge Dome ilr. OrbenfaU» >st e» dem Dieb uuf irgendeine rastrth'ste Weise bekannt greorben. tetz ich mich in ter cftesettschatt lu'teeit. lb* er tet mich oerfchont hat mir aegmuber eine Fcchsich» geübt. Vie >ch nicht wöirne. do ich mich habe über- rumpeln lasten meire Herreet. auf da- niesertrscktz hflfte habe überrumpeln lasten Ich erlaube mir. Sie terauf aufmertfem zu madxn. tetz ich diese «hast au'qrtucht hohe, um den Dieb zu ergreifen." Welchen Dieb?" rief man rrftnmt Bon was für einem Dies reden ote1" Bon tem Dieb." rrrotterir Krag. J)er stgi ftd em paar Renalen in (XhnfiUuira gebanst bat. von tem Dieb, von dem die Herren beim Eston «Sprotten haben. Ban tem Dieb ter f' '.uptmanw Carsten#' Curoekn geftohlen hat." ..Und den ho"le • Sie hier zv trefftoT* iregit tet Broieiiur ter ütögnptt'chen Dtakfle. Je ' .rwitertt Krag. ..aber te# ist nicht des SdMhiunffe ' ..Was ist denn da» Schlttnmstt?" ..Da# 5d)l'mn he ist. test ich ihn aetroffen habe.' ..Keinen Sie. test er teer gewesen ist?" ..Davon bin ich uberuuat* J)tet iq meinem tyxu\tT braufte ter Konsul heftig auf. J*in Urin tnei.ig Richkenken rote6 allen Herren klarrnachen " erroiterte 9rag. _te? ich recht bäte. Bit sind alle brttohlen warben. Wo find Ihre teff* faschen, meine Herren7" (Fortfetzung foigtj alle HU bte Redaktion befhmmtcn HüttcU bit brud*nün^n-b6 rfrer Tc4-<5 mott. 1.. - Ke5xf5 2. Sc6-c74-, K15-r5 ober e5 1 Sd6-f7 matt. L - , h54-h4 2 SdS-CZ-f-, Ke5xd5 eher f5 3 Sc€-b6 oder Sc6-e7 mott. Wirschaft. Süddeutscher Produktenmarkt 7. Lei -d2 Spielbar ist auch 7. Dd3 Se4xd2 SWD. Die Stimmung an den internationalen (Betreibernärlttn war in der vorigen Dache nicht einheitlich. Wahrend zu 'Anfang der Docht aue den in unserem legten Bericht geschilderten Gründen neuerliche Schwäche sich bemerkbar machte, schlug im Verlauf der Woche die Tendenz um, und die Märkte liegen überall wieder fest. Maßgebend hierfür sind neuerliche Witterungs- und Saaienstanbs- berichte, die eine Aufwärtsbewegung veranlaßten. Inwieweit die herauskommenden Nachrichten über die Ernteausfichtcn den Tatsachen entsprechen, oder evtl, späterhin e.ne Korrektur erfahren muffen, läßt sich naturgemäß schwer beurteilen. An unseren süddeutschen Märkten verlief das Geschäft sehr ruhig, da man sich allseits gegenüber den ausländischen Tendenzberichten große Zurückhaltung auscrkegte. Zu Anfang der Woche waren die Preise für Leizen und ‘.Roggen sowie für Mehl vernachlässigt auf Grund der ermäßigten Ausland- offenen. (Ls wurde auch zu den ermäßigten Preisen einige» gehandelt, zumeist Parsten aus zweiter 5)and. Im Verlaufe der Woche zogen die Preise für Leizen und Roggen wieder an. Die Mühlen notieren zur Zeit 42 Mark für Weizenmehl, Spezial 0, heben jedoch fein Geschäft, da die zweite Hand bis zu einer Mark unter diesen Preisen am Markt ist. Man forderte für Manitoba 1 hfl. 17,18, ll hfl. 16,65, III hfl. 15,85, alles cif Rotterdam. Hard- nunter II, CJuniablafrung hfl. 15,02, cif Antwerpen, Varusso 79 Kilo Juni eintreffend hfl. 14,93, Rosai« Juni 14,97 hfl. transborbe Rotterdam, ausL Weizen 31,75 bis 33 waggonfrei Mannheim, ausl. Roa, - 29 bis 29,25, Plata.Roggen angeboten hfl. 13. cif Rotterdam, prompte Abladung. Wei; nmehl Spezial <' 42, direkte Muhlenforderung: Deizenbrot- mehl 34, Roggenmehl 38 bis 40,50 Mk. In Braugerste war, der Jahreszeit entsprechend, kein Ge- schäft, dagegen 'st gute Huttergerste besser gefragt Hofer stech un Preise wweränfrert dock sind die Um- nun schon seit zwei Jahren , fassuneelonslikt innerhalb fror deutschen ötu- frenten schaff endlich einmal eine gründliche und vollständige Lösung erfahren müsse, damit der Stufrentenschaft frer Weg frei werde zur Sriedl- qung frer großen Aufgaben, frie auf dem Gebiet fre- gesamten Hochschulwesens ihrer harren. Die Stellung der deutschvollSparteistchen Hochfchul- betoegung ist die der bewußt nationalen Mehr- freit fr« deutschen Studentenschaft: sie sucht aber zu verhindern, daß in dieser Mehrheit Kräfte frle Herrschaft gewinnen, die in ihrer nationalen Einseitigkeit gefährliche destruktive Elemente in sich bergen. Der letzte ÄerhandlungStag war der Besprechung akademischer Studien- unfr DerufS- fragen gewidmet. Gand, electr. Peiß- Darm- ftafrt sprach über .Da« Studium der Technik'. Er forderte vor allem eine Ausgleichung frer Ctudienplöne unfr eine Vereinheitlichung frer Prüfungsordnungen in fron einzelnen deutschen Hochschulländern. Cand. rer. poL Görlitz. Frankfurt a. M referierte über .DaS Studium der W i r t s ch a f t s w i s f e n - schäft". Er wünschte eine dem Verhältnis frer Studierenden entsprechende Vermehrung der Lehr- .... Preußen. Atrci» Wctzlar. ... Dutenhofen. 13.3ent Festeofreude tag gestern über unserem Dorfe, frai in schönstem Schmucke prangte, galt ce doch, da» 50jährige Jubiläum de« Gesangverein« 2, e - frerkranz zu begehen. SamStagabenb war Eröffnung bei Zeste« auf dem .^estplatz. um 9JO Uhr fand ein Zackeizug mit 400 Hackeln statt. Sonntag früh versammelte sich der fest gebende verein am Denkmal frer Gefallenem und auf dem .yriebtiok. hier wurde der gefallenen Sänger icfracbt unfr am Grabe dem Gründer« de« Verein«. Hauptlehrer» 6 d> i ef« r ft e i n. tut Kranz nieder- gdegt Um 9 Uhr begann im . Zagfrs chldtzch« da« Metts Ina en vom zehn Gesangvereinen. Ein stattlicher Festzug nut dreißig Vereinen bewegte sich nachmittag» durch bas Dorf 21uf dem Frtzviatz wurde ein BegrühungSchor ge- 'ungen. Zetzpräfident Lehrer Agel hielt die Festrede. Landrat vr. Satoriu« überreichte dem Jubel verein bte SiaotSpla kette. zwei ^tzren- framen Übergaben eine Iahnenschlecke Der einzige noch lebende Gründer. Georg Mehl, wurde besonder« geehrt. Dann folgten Odangioortragc der Gastvereine. 2tu« bwi TD e 11 f i n g en «in- aen preisgekrönt hervori 1. ßanfrtlaf f e 1. Pr. m. 1615 P. unfr Hauptehrenprei« Germania Steinbach 2. Pr m. 160 P. unfr Ehrenpreis Oimafeit Ahaulen. 3 Pr m. ISS P Zeutmua llorfred. — 2. Land klaffen l.Pr. m. Ib8L P unfr Ehrenpreis Gesangverein Salchendorf 2-Pr. m. 155 P. Liedertranz Aoth 3. Preise mit 154 P. Konkordia Sürbach Eintracht Kblschhausen und Jintrncht Bissenberg: «ontorfria Bürbach errang eener Ehrenpreis unfr >)aiiptehi-enprei«. — klaffe der nicht p r e i « g e k r ö n t e n Ber» • ine: 1 Pr in. 153.5 P. 1. Cbrcnbrc:« unfr hauptehrenprei« Frohsinn SUafeifr. 2. Pr. m. 147 P. OTtäimerqc'angvrrein ©räfental Reformationsfeier in Lauterdach 46. Hauptversammlung des D. H. C. in Kassel. Am Same'ag unfr Sonntag fand die diesjährige ordentliche Hauptversammlung de« Vogelsberger Höhen-ElubS in der alten Residenzstadt Kassel atf Einladung de« dortigen Zweigverein« statt. 'Bereit« vom LamStagmorgen ab trafen die Zweigvereine ober ihre Abordnungen ein. Am SamStagnachmittag wurde die Tagung mit einer Sitzung deS Vorstandes und BrirateS im Stadtpark eröffnet. Abend« fand eine vom Zweigverein Raffel zu Ehren der Gäste veranstaltete Seiet in Form eine« Unterbal- lungSabends im großen Saale des Stadtpark« statt, die sehr gut besucht war. Ganz besonderen Beifall erntete dabei Sri. Manner mit ihren schön oprgetragenen Liedern und der B.H.E.- Dichter Heß- Leihgestern mit feinen Vorträgen au« eigenen Dichtungen in oberhessischer Mundart. 01 amen« der Stadt Kaffe! begriiflte Bürgermeister Dr Lahrnetzerdie V.H E.-Gäste, ebenfo ein Vertreter de« hessischen GebirgS- und Wan- dervereinS für diesen Verein. Am Sonntagvormiltag. 9 Hör. begann die Hauptversammlung im kleinen Saale fre« Stadtvark«. zu frer 34 Zweigvereine mit 4681 Mitgliedern ihre Vertreter entsandt hatten. Die Versammlung wurde von frem 1. Vorsitzenden dc« Gesamt-V H.E., DrBruchhäuser -Ulrichstetn. geleitet. Während der Tagung besichtigten die x'treigDcrcinc unter sachkundiger Sü^runq die Sehenswürdigkeiten frer ßtafrt Kassel. Aus dem Jahresbericht fre« Vorsitzenden für da« Geschäftsjahr 1926 ging hervor, fraß auch tm abgelaufenen Jahre da« Vereinsleben im DH.E. ein recht rege« gewesen ist. wenn auch im DH.E. dieselbe Erscheinung zu verzeichnen war wie fast in allen anderen Vereinen, nämlich eine geringe Abnahme der Mitgliefrerzahl. Den Bericht übet die Jung-V H L.-Bewegung erstattete Professor Bender au« Frankfurt a M. Die Kosten für Errichtung deS Jugendheim« auf der Heichen- bainer Höhe, die unfprünglich mit 18 000 Mk vcran'd)Iagt waren, belaufen sich auf etwa 50 000 Mark infolge unvorhergesehener Umstände und Mehrausgaben. Der Voranschlag fre« Gela m - Vcrein « für da« Rechnungsjahr 1927 mit 10500 Mk. in Einnahme und Ausgabe wurde genehmigt. Für Reparatur an den Klubhäusern und Schassung von^Mafsenquartieren in den Dachräumen der Klubhäuser auf dem Hohe- rodSkops sind 6300 Mk vorgesehen. Auf Antrag de« engeren Gesamtvorstande« beschloß die Hauptversammlung ferner, dem Einbau einer Zen - tralheizung in den Kl»b Häusern näher zu treten unfr zu diesem Zwecke Pläne und Kosten- anschläge einzufordern E« wurde ein ÄrefrU bi« zu 8000 Mk für die Heizung bewllsigt. Im Herbst soll nach einer eingehenden sachlichen Prü- funq fre« Projekts der Vorstand und Beirat enfr- gültigen Beschluß in frer Angelegenheit fallen. Von verschiedenen Seiten wurden Bedenken geäußert. ob die Klubhäuser für eine Zentralheizung geeignet seien. Al« Ort für die nächste Hauptversammlung wurde A i fr fr a bestimmt. Die Leitung fre« Hoherofrsk o pf - festes 1927 wurde dem ^weigverein Vidda übertragen Kurz nach US Uhr war die Tagung beendigt unfr e« fand alsdann gemeinsame« Mtt- lagessen im Stadtpark statt Der Aachonttag war der Besichtigung von Schloß MilhesinShöhe und feinen großartigen Wafserkünsten gewidmet. Der Vorsitzende Dr. Bruchhäuser stattete dem Zweigverein Gaffel feinen Dank ab fit die umsichtige und hübfchc Vorbereiiung frer Tagung in Kassel, die in allen Teilen gut verlaufen istmtd Zeugnis davon ablegt, dah die schönen, idealen fätze in dieser Woche nicht groß geweseo. Der xon* fum uigt augenblickstch etwas otoden. Platamai« liegt ebenfalls unverändert bei ruhigem Bedarfs- gejchäft. Man forderte Plgwücher faq. 2425 M. nxiggönfrei Mannheim ytotn ^Appefr s4F>) brs Die Narrenkappe. Splitter unfr Sparren vom AebaktionSMch. Kraftprotz. Betannllich waren im vergangenen Monat zwei der berubmtcfirn Dramatiker der Mell glcichzeitig an bin ttalienifchcn Seen, in Strefa Bernhard Khaw unfr Tristan Bcmard. Beide sind begeisterte Anhänger fre» Sports, der erstere fre« Schwimm- fport«. während frer -wette eine Veidenschasi für das Boren hat Tristan Vernarb unterließ ei auch nicht zu verfchiedenen Malen mit Stolz auf feine gröberen Körperkräfte hinzuweifen und diese gegen Shaw hervorzukehren. (Sine« Tage« gebt Sdaw läng« de« Ufert spazieren und bemerkt, wie Vernarb in ein Boot steigt, um sich hinauSrudern zu lasten. .TvohinT^ fragt et. Aach der Fischerinlel.' ,QDte iveit ist da« bi« dorthin?' .Sine halbe Stunde.' Worauf Sdaw verächtlich lächelt: .Und da,« brauchen Sie ein Boot?' Die Lebensgefahr. Puhlmann ist Bauarbeiter. Er fchiell furchterllch. Eine« Tage« soll er mit einem Arbeiwlarneraden Pfähle rammen. Mit einem schweren Eisenhammer bewaffnet, begibt er sich zur Stelle, wo ihn sein Ramerab, der die Pfähle halten soll. s;e5 4. Sf6xe4 5 S^l-13 5. LI8-c5 Gewöhnlich geschieht hier 5. . . Lg4; wurde kürzlich in der Deutschen empfohlen, er bedeutet einen berge« zu schildern. Auf alle Tt lnehmee machten die trefflichen Ausführungen de« Aedner« einen tiefen Eindruck. Aach dem qem nlctncn Gesang ,£lob. Ehr und Prei« fei Gott' 'chiost x^arrer G e v r g i - Ermenrod unter herzllchen Danke«- Worten an Pfarrer Glock, an die Vereine. Schüler Dirigenten, freu Posaunenchor unfr an alle Teilnehmer die würdig und verlaufene Acfvrmatio» in Lauterbach ♦ufrtic bet auhnerf- fernen oufrorer ’n .<■ -'t zurück da unserer Stadt unfr dem 3iffrc'.i‘d>en Lande die Legnut gen der Reformation zutett wurden. Reich« ^ettell lohnte dem Redner Aach dem 'Zutbm;efre ergriff Baron Georg Riedesel Freiherr zu Sifenbach auf 2Utenburti all Verirrter der ^oafrercktchen ya- miite bei Dort Er uverbrochre der feiernden Gemeinde die tm: feiner Homilie durch 4 Jahrhunderte eng verbunden ist. di« Glückwünsche der .Freiherren und ihrer Zamttien. Er fpeachdaoem. daß die Freiherren al« Patrone der .^i-chen- ymeinben 'ich ihrer nut den Rechten rertnin- benen Pflichten wohl bewuht unfr bestrebt feien, fie gnm Dohle Der Gemeinden unfr frer Lande«- strche zu erfüllen 3frre Sorge galt neben frem leiblichen Wohl auch frer christlichen Lehre der Erhaltung von christlicher Zucht unfr Sitte wie e« au« ben von ihm verlesenen alten Riedelel» tchen Äir*enerbnungen hervorgeht Er hofft, fraß frae gute S nvernehmen »wischen der Palrv- natSherrfchaft und frer Gemeindevertretung auch in Zuluntt bestehen bleibe zum Wohle frer Gemeinden und der Landesl.rche. Mit seinen G.uck- wünschen «proch Oberftabenrot Wagner auch tneienigen brt Lanfrrtllrrbenamtei. insbesondere brt Prälaten D. Diehl au«, frer bedauerte, an der Jeter nicht tednehmen zu können. 3n ernsten Worten sprach er anknüpsend an da« Zest ,u bet Versammlung von ben Ausgaben unfr Pflichten, die die Gegenwart Dem bekenntntS- treuen iXbnften stellt, und mahnte zu ernstem unfr glaubensstarkem kShriftcnlebcn. Die Wunsche brr Ärner»er»altutifl sprach >trei«birefU>r Df. Michel in hackenben. herzlichen Dorten au«. 2luch feine Mahnung ging bahin. feftzuhallmi. wa« ben früheren Geschlechtern Äraft unb Trost war. AIS Vertreter ber Stadt Lauterbach übermittelte Bürgermeister Walz in von Herzen kommenden Worten die Wünfche ber Stadtverwaltung unb kam auf baS gute Einvernehmen .zu sprechen da« seit Hermann Riedesel« Reformation zwischen Bürgermeister. Rat und evan- geil scher i rchengrm em de bestanden hat und da« auch weiterhin bestehen möge. Oberpsarrer Boeck- ne r-Schlitz brachte der ältesten Gemeinde bei Dekanate« bte Wünsche be« Dekanate« unb free Schlitzerlande«. ba« erst später burd) Werner von S^litz gen. von (?örn erhielt, tna» Hermann Aiedefel schon 1527 seiner Stabt Lauterbach fdxnhc Er mahnte zur Treue zum evangelischen Glauben unb zur evangelischen .siirche in einer gesahrbrohenfren Zett. Stadtpsarrer Kneif sprach ba« Schlußwort, in dem er im 71amen ber Kirchengemeinde für alle Wünsche herzlich bankte unb die Hoffnung auSfprach. daß ber Segen dieser Feier in der Gemeind? allezeit zu spüren sei. Vktt dem gemeinsamen Liede .Erhalt un«. Herr, bei deinem Wort", schloß die schöne der Gemeiiibe. meld) ein bedeutsame» Ereignis ihrer «tzeschichtt gefeiert werden follle. In der oonmaq frühe erhäng L'uther» Lied: Gin feste Burg ,st unier Gott' über die Stabt bin. Eine zahlltiche Gemeinde hatte sich wm Seftaottesfrienst in der mit «turnen geschmückten Ltadtklrche eingerunben. Unter dem (Betaute der Glocken bc^ab sich der Superintendent von Oberhefsen Oberkirchcnrat Da g n e r, mit ben beiden Geistlichen, dem Kirchen- üotfkmfc imfr der Kirchengemeinbeoc-rtretang ins Gotteshaus Im ^eftgottesdienste, in dem Kirchm- chor und Stadtkapelle mitroirften. versah Stadtp'ar. rer Rn eil den Allardienft. Rach dem Luchettiede ($in' feste ‘Bürg' hielt Dekan Schlösser die ivft* Prefrifli. ber dos Psalmwort 126, 3 „Der Herr hat Groß.» an 'm» getan, fre» sind wir fnchiid)' zugrunde lag. Er führte die (Bemeinbe zurück tn bte >ert Luthers und Hermann Rtefresels, in die Kampfe untz Siege ber neuen Lehre auch hier in Lauterbach und nvihnte dazu, feftzuhalten am Evangelium mii) Suchers Lehre unb sich des Erbes der Väter würdig in zeigen. Roch frem (Bemcinfregdang ..Run dankei alle (Bolt" hielt Dberhrdjcnrat Wagner eine zu '-»erzen gehende, zu Festigkett unb Treue im evan- xlifdxn Glauben niahnenbe Amprache über He- iröer 13. 7—9. und wünschte ber Gemeinde Sauter- ach ein festes Herz, wie die Männer der Reforma- on es gehabt haben. Der Kirchenchor unter ber artrefflichcn Leitung van Lehrer Schmier gab irr Botie^bienft, wie auch bei ber Gemeindeoersamm- ing in der Turnhalle fein Lester. Auch im K i n • acrgottesbienst wurde bte Schul>ugend in jene b eben'tarne Zeit oor 400 Jahren zu rückgeführt Zur Fe st fei er am 2lad)mitiag in der Adolf-Spieß-TurnhaUe war fritta voll besetzt. Aach ber Eröffnung durch die Musikkapelle mit Beethoven« .Die Himmel rühmen be« Ewigen Shre begrüßte Dekan Schlösser bie Anwesenden. vor allem bte Vertreter der obersten Krrchenbehörfre. Smxrrmtcnbent Ob«rfird>cnrct Wagner, die erschienenen ®lieber ber Freiherr- Itcben Farnitte. unter denen sich au chder Patrv- -atüherr free- Schlitzeri an fre«. S. Erlaucht Graf Wilhelm von Schlitz gen von Görtz bt- fjnb sowie die staatlichen unfr städtische» Vehör- ten. Viele Glück- und SegenSwünfche sind der Kochen gemeinde von nah und fern zu ihrer Jubelfeier gesandt worden. AL a. hatten frer Prälat D. Diehl und frer Präsrfrenl des LanfrcS- kirchenamte« D. Dernbeck. frie am Erscheinen btanstlich verhindert waren, sowie ber Senior ber 3teibcrrL Familie. Erbmarschall Dilprecht Riedesel zu Eisenbach Dlückwünsd)eüber- faritL Der mm folgende, äußerst inlerrffante Vortrag von Professor Dr. Becker über bte Weitz Weiß zieht und setzt in zwei Zugen matt. Weih^ 8 Steine Kb5; Db3; Tr3; Le3, h7; Sf7, g4; Beb Schwarz: 8 Steine Ke4; Db2; Tf5: Lh4; S13, 65; Bd3, ß5 Partie Nr 7H. Gespielt in der zw> ten Runde fre« Mutell- rheinischen Meisterschastttturnier« zu Bab Grn« 5.3unt 1927. Wiener Partie. Weiß Svenfon, QBicibafren. Schwarz: Orth Darmftafrt gefeben? Die Antwort ist nicht schwer, denn fast fvnnte man sagen fraß d bei uns togax noch Menschen gibt fr* frtefe 2fct frer .Kopfbedeckung gar nicht kennen Man wird neben frer favorisierten englischen Spo- und Reisemühe bie traditionelle flm* Segckermühe 16. Sd7-bO 17. Keß-e7 18. Tii8-b8 19 Sb6-c4- Schwari erlangt nun in bem tomin durch Hermann Riedeftl. E» fallt« ein« fchticht« net«r fein, die aber gerade dadurch die hohe 8rttu> ung bi*» Ltanflniffe» für unsere otafrt un6 ®<- tembt in den Vordergrund rücken fallt«. D«r Gesit ■>rr Reformation Hot unserer Stadt unfr Gemeinde vi* il)r eigene (Sepräge gegeben, ba» sie durch vier a hrhuoberte bewahrt hat Lauteidach ift bi» auf >m lieuligen Tag eine eoangclifdx Stabt geblieben. IL-ber die Einführung ber Reformation >m ehe- maligen Riedefelfchen Lande hat ein genauer Kenner acr Gtjch'chit der Freiherren Rlebesck, Proiesfor vr. E. Becker in Darmstadt, im 3. Blatt Rt. 134 be» „Gießener Anzeiger' vom 11. Juni d.I. eingehend berichtet. Durch 4O0 Jahre hinburch war bie ■n.ingellidx (Bemeinfre Ltauterbad) aufs engste mit tn ei cm Gefchlechte oerbunben, unb ber enge Öu- lammenbang kam auch bei ber Bierhunbertialmtter ber (Einführung ber Reformation zum Ausdruck. Bon den erften evangelifchen Predigern Je Hann -siactzen- ben, Katt »üthicr und Johann Müller an waren bte Riebefel jederzeit bemüht, baß Gottes lautere» ifü» reine* Wort uni) Luther» Lehre auf der Lauter- n .. i.j, U-, .tjuivr v> jaU, -t-u. ul:, uni c.d u . Mark nxigqonfrei Mannheim. Mais, neu, Seehasen fällig 19,75 bis 20 Mk. Der guttermittelmorft hegt im oroßen unö ganzen ruhig bet unDerönbeder. Preisen. Gesucht blieben weiterhin Dei.zen futter- mchl prompt und Roggenmehlnachprodukte Man forderte für Weizenfuttermehl 16,50 Mk., Weizen k'^chmehl 22 bis 22,50 Mk Weizenkleie, fein, 3'jni 12,75 bis 13 Mk., Weizenkleie, grob, 3uni 13,25 bi; 13,50 Mk., loggenkleie 15 bis 16,56 Mk Erdnuß- kuchen 20,50 bi- 21 Mk., Rapskuchen 15,5#) bi- 16 Mark, Biertreber 16 bi» 16,50 Mk., Malzkeime 15.50 bi» 16 Trockenschnitzel 12,75 Mk • Prei»echöhung»antraa be» Ahainisch-Weftfällschen Kohlenshn- dikats. Do» Aheinisch-Westfälische Kohlensyn- bifnl hat, der .Deutschen Bergwerk»zeitung' zufolge den kürzlich abgelehnten Antrag einer Kohlenpreiserhöhung wiederum beim Reichs- kohlenrat -nngereicht Der An'rag b«ieht sich nur auf Kohlen, für die eine Erhöhung von 7*/e Droz, gefordert wird. Mr Kok» ist keine Erhöhung vorgesehen. * Erhöhung der Ha b e n z I n »f L tze für Monatsgelber. Die Bereinigung der Berliner Banken und Bankier» hat im ötn- vernehmen mit den auswärtigen Bankvereinigungen beschlossen, mit Wirkung vom 14. d. M. die Zinssälle für Einlagen von 15 Togen bis zu einem vollen Monat oder mit entsprechender Kündigungsfrist von 4 auf 5 Proz. pro Jahr zu erhöben. • Lrhöhung der Zinssätze der Preußischen Staatsbank. Ab 14. Juni betragen bei der Preußischen Staatsbank die ?>in»sätze sür feste bzw. Kündigung-gelder: aus einen Monat 5' , Proz., auf zwei Monate 5l . Prozent, darüber hinaus 5- » Proz., kurze Gelder über Ultimo 6 Proz. • Goldabgaben der Reichsbank. Dem licmebmen nach hat die Reichsbank au» ihren Goldbeständen 10 Millionen noch Reuyork verkauft. Wie wir hierzu von zuständiger Stelle erfahren, ist der Goldoerkaus au» dem Depot der Reichsbank im 'l Island erfolgt. Die Reichsboni hat sich zur 8b fbt von ®olb entschlossen, um nicht gezwungen zu ein, für ihre Valutenzahlunaen Termindeoisen zu verwerten, was ihren Devisenbestand verringern i. tirbe. Einschließlich dieser neuen Goldabgabe hat die Reich-bank bi» jetzt etwa 45 Millionen für Bohrung»zwecke abgegeben. Dieser Betrog ist, verglichen mit dem Goldbestand der Reichsbank (rund 1600 Millionen), nicht groß. • Fusion Schuckert — Continental« Hürnbera Die Generalversammlungen der SlektrizitätS-A.-G. vorm. Schuckert & Co. und der kontinentale Ges. f. eleftr. Unter* nehrnungen, Dürnberg, genehmigten den FusionS- vcrtvaa, wonach für 750 Mark Eontinentalaktien 700 Mark Schuckertaktien gewährt werden. Schul- Irrt erhöht sein Aktienkapital um 7.5 auf 80 Millionen Mark, die Generalversammlung der Lonftnentale genehmigte 5 Proz. Dividende. Berliner -Str.ic. Berlin, 14. Juni. Die Börse eröffnete wieder ahne nennenswerte 'Der änberung. Der Auftragseingang war lehr gering, die Spekulation tätigte zunächst ebenfalls nur ollerkleinfte Umsätze. Roch der ersten Kursnotiz brachten Deckungskäufe au Medio eine Anregung. Die anfangs Uneinheituche and eher abg.jchw^chie 7-aUung ®u:oaher von einer freundlicheren Tendenz abge- löst. Deckungsbedürfnis zeigte sich vor allem für Farbenindustrie, Montanaktien und Schiffahrtswerte. 3m übrigen hielt man sich zuruck, da die außenpolitische Lage zur Vorsicht mahnt. Diel erörtert wurde in Lorienkreisen der Antrag auf regelmäßige Veröffentlichung der Engagement 5 ziffern. Ran hörte vielfach zustimmende Ansichten, weil damit die pofitionsiechniich« Situation der Börse offengelegt und eine Anpa>- suno an bte Einrichtung der ausländischen Aktien- bönen gefchassen wurde. Am Geldmarkt war Tagegeld mit 4J5 bi» 6,5 und darunter angeboten und nicht reftlo» unterzubringen. lermmgelb war wie bisher, mit 7,5 bis 8,5 gejucht. Warenwechsel mit Großbankgiro; 5,4 bis 6,5 Prozent. 3m internationalen Deoisenoerkehr behauptete sich die Lira mit 87,7. Der Dollar und da» Pfund notierten in Berlin ungefähr in der gestrigen Höh«. Devise«markt Berlin - Frankfurt a. HL Telegra phlsch« 2 u » » a b I n n a U. 3nn 14. Narrt flmtttOc Äcn-nma tteld »stst" flmtltdjf ^onerrrvz *<(ö ■Part ite,»i l.',.2^ I6x,3| i ’.j.ü Turn, flirr1 I.Tol 1.7» Lt8» I.^L Blll -fl-,1- • '*,63 3»,*4 JMi p1,W I-/3.2I iU»,(># -IZJ.3) '12,71 «12,01 112,71 112,9 €f.'C.olm l!.N| H .11 112.34 113.13 £i«tftrg*or< IU.6IZ ia.6 2 10.611 IU.6.. 1 yioltrn . -J.Z6 U.3U 23,-. 23.37 London. . .0,47» 20,511 «,4,7 Tu.ii; '/Itmi-rf . . 1,216 4,216 4,22 Port» ;6,S0.-> t».L45 16.705 16,545 e<6roru . . Oponun . 'i.ifl -1.0» ■>1.2 72,7- 72.7- 72,<2 Y«VLN . . 1. L* 1 I.S^" 1.97.' *io dr 3cn ■ J^> I9K .4j6j .19- Will In T abgtit »AM „.43 >»,310 »,423 Vraa U.41V M.5W r.m 12,51 Vrlzrvd . 7.413 7.427 7.41. 7,<ä flnt>atw*'f!abon OJH ;U,-*2 U),71 CÜ,K lomtj ■>1,S1 31.7U nl.:6 61,52 Äonfi nur .21X1 .212 7,00 ,207 5,704 fllfxu - >.u94 ..7U6 \,6'M Äanaha 1.215 • .522 4.215 4.22, Dm uao 1.216 1.224 1.21b 4.231 Äafro '1.00 1 .IN .1.1» .1.04 Banknoten. Lerltn. U Joni üti» Brie» flmznfanilitx Wette . . . ., flelallche ‘Ooltn ..... . Dsni'chk -J/Otm . . . e e . » (nigh'itr flolfn Rrorurufdie Vloftn Hollzndilch, ‘J?rtrn..... f’diltrniite 91 .......... Vtonveoifche Noten..... XfuHdi-Cf ften . 4100 Krona, IHumonKdbe Noten...... SLwedtstbe Noten .... Schwester Noten...... epanffcfr Noten..... Tlt-echoNowaNlche Noten Unaarüche Noten Reichsbankdiskor combardzinsfuf! 4,202 M »,«4 16.56 168,56 23,29 ».41 81, U 72,51 il 6 Prozent 7 Prozent. 4,222 112,92 »,« ri.a» IO»,S2 •l. 1 72,83 .'.515 73.6V Frankfuricr , .. v Frankfurt a. M . 14. Juni, ö» wurden notiert: Weizen. Wetterauer. 31.25 bi» 50; Koggen, inländischer, 29.25 bis 50; Hafer, inländischer. 26; Hafer, ausländischer, 24.25 bis 26.50, Mai» lgclb). 19 biS 19.25; Weizenmehl, inländisches. Spezial 0. 42 biS 42 25, Aoggen- mcQi uef 2d bis 40. Wcizenlleie 13 bi* la.z5. Aoggenlleie 15.75 bis 16. — Tenderrz: Stetig. Börsenkurse. «.#. Tcrte MU4. SS 4k. irui a*r» >rri » re i»r-. ?«1» U 4. 14 C U. 6. 14. • a.-L-t> D[.'ang Nr 1-3000» - - - » :: 5r. 3 • _ - TO 75 do »cat flas^kouz ^t - ir,Z - i;,n T. 13fl£i-nat - - - . *. Searurfra......... ri 4 n.» - - 9rrttna H«d,k4§c4etlkch-st - - 07.25 134 k7T~.-T4 t ; fnMt.fci' 171.2 i72 ,72 23 IM lens- mi) 7. rtl r.1 C7 • Tfitli*< rioet .... ,6: IU.5 ' 141 7 lt : ticcunan»« ,4! IM Znlcnrr O -t itj i»| |»i 141 ? . . . 143 15 141 § jy Wirtrtorcr«^ SrrdifaM wn - rmü m.5 C’dtrm<6i,4< intiiar.flilt ».«5 , e » 167.1 — |ie ifs fitxfcjrur Qai __“ - - - -L-r r 41« 5 HD j ,1 1 |»,5 Irui'- »errmdnrg _ — - - — Ce< • rnh;rtnwr err^wrrtr 1.0,5 176.5 |7I 13 16» 5,: I»-' ! 114.5 1 rnxr'r fl'jxrtkt« 16» 5 -61 75 IM 5 »Qlttofrff OffttTtOtlu 171.25 172 167.75 kaar .tu ... 75.5 - 72.5 7 nnt^nann........ 173.25 |75.u 17».5 174.6: S?an4 clscr ..... ... >r4 IJ4.5 IC* 6 CfcrrtwDcrf ....... 101 5 — »6 5 ÖDOntr «strq^«,..... 1« 124.75 IM 124 94 iv. I>4.» IX).5 vtoman 15». 75 161 £zua» k.-76.5 flnglo 6oni Onane .... - — 96 — volMdnHit.- . . lf> 117.75 129 126,75 feoUtxr.'obüuia....... 72,71 74 - - 5 ® .^r^n godastrst . 275,7» 275 276 *71.25 51L'fqrt6nxrft »2.7 /I n 9>j € dl tU* an fall 3J4 r/i - - flllo eithrUhät5-4Mtni 176 177 25 174 dicht uno Ikra'i ...... 194 189 75 i»6 187,j y?awfra'tnxTff ..... 1.9 — — €d)ndcrt.......... 174.5 172.75 175,5 - € traun« * fxilrtt .... . 156 251.75 259 24» flMznrtrfe JFtnn...... 4-7 - 179.75 12» 17 1 amtier IVotortn....... 110.25 lll 113 113 (UDltatnflQtbl ...... 23.8 - — - ‘i/.tflutn ...... 49.5 — — — Vianndestner Moiorra - - - - Sranffurtrr flrmawrrn 70. - — 1 — toaffnxnfobrif Brann . «0 - - s — llrtaDatfcn (Soft Rranffurt 1^ 183 — | — Del. Union Ä.-ijl I14 j - 112 — 6j)uh'abrtf vcri . 75 i — e.chtl..... 16 - - | - Zellstoff flfdbaflfnburu l"9.6.- IS5 1K7.5 1 HcnftO'f SalDbof .*761 274.5 279.75 | 275 Franti irter Börse. Frankfurt a. M.. 14. Juni . Dcndenz Un- einheitlich, im Verlaus fester. — Die E s s e k t e n- börse lag wieder sehr ruhig, doch die Grund- ftimmung bedeutend freundlicher und wirkte sich bald zu einer ausgesprochen festen Ten- denz auS. Man erwülmle. daß die Gold- dislontbank 50 Millionen Mark Sola- Wechsel nicht prolongiert, sondern den Gegen- wert der Berkehrscreditbank gutgeschrieben habe. wodurch der Geldmarkt nicht berührt wird. Da- bet sind amerikanische Meldungen über angeb- ... . <<-.» er;e a. ■; i Kursgewinne von 2 Prvz. Am Slektroma r stellten sich hoher 2ÖG um Pe. Bergmann un: 4. Lahmever um ' , Proz. während iZechwerke und Licht u. Kraf' 'owt - Siemens A Hal^k? voj nur kurz behaupteten. Bon Bauwerken lagen Holzmann und Waiß ft Zrevtag freund- ltcher Auch Zellstoffwerte fester Waldhof vlus 1 . Pro*. Bet 2Ha f 4) t n e n • u n d A u: mobilwerten war keine besonder« Be^xguvg festzustcllen Sinzelaktien wie Scheideanstal: lagen 4 .. Metallgesellschaft 2 Proz. niedriger, fonr..en sich im Berlaufe jedoch gut erholen. Der Anleihemarkt lag sehr ruhig und etwa» 're d- licher. Ablösungsrenten 17* ,. Schutzg^tete 10 t. Bon fremden Renten Ozernowitzer fester. Der Gel dmarkt lag sehr flüssig für Dages- grid. Man beobachtete bereits stärker« Bördlet- tungen für den Ultimo. Der Satz war 5 Proz. TUonatsgeld S' . bi» 8’ Warenwechsel 51',. Privatdiskonten 5' „ Der Devisenmarkt lag wieder kehr ruhig und kaum verändert VAntl\.rtcr Pierdcmar»t WSR. Frankfurt a. M. 13. Juni. Der Auftrieb zu in heutigen Pferdemarkt entsprach ungefähr dem be» Bormonat»; es standen nahezu 70u Pferde lum Berkaus. 6» waren alle Gattungen vertreten, vorwiegend Arbeitspferde mittleren Schlage» Der Handel war zu nächst schleppend, entwickelte sich aber in den Vormittagsstunden ,u lebhasiem Geschäft, und der Markt nahm schließlich einen zufriedenstellenden Verlauf, sowohl für Käufer w,e für Verkäufer. Die Preise waren rur beste Pferde etwa» anziehend, mittlere Qualität verblieb aus bisheriger Preishöhe. Schlachtpferde waren von auswärtigen Aufkäufern gesucht und für Fohlen im Prelle hoher. Lüchertisch. — Walter M. F. Becker: „Die Ge- l)irn panne*. 91 Seiten 8*. Preis 1,80 Mark. Culenspiegel-Derlag G. m. b. $)., Magdeburg. 232 - tigmont Lolerus. Weiße 7'1 a - gier. Boman F G. Speidelsche Berlagsbuch- handlung. Leipzig Ganzleinen 8 Mk. 213 «ei Korpulenz allen Korpulenten oder »um Siarkwerden Dfian- laaten Vefem und Les.rinnen. In der Aroideke 90 Gramm echte Tolubo-Kerne au kaufen, die un« schädliche, dndel wirksame, den iWimnfa*, redu- .ie 2io'ie cnibalten AnivellunL Glitachien und fiulaminenfeuunfl sind jeder Vackunq den arben. MONDAMIN Das Feinste für echte Flammeris und echte rote Grätzel Pakete zu 35 und 65 Pf., niemals leset Bergsteigerund Touristen-Stiefel In großer Auswahl von Mark 16.50 an Q I/O y® o Gießen, Marktplatz 2 ■ Betgeliuna oon Bonaröeiteo. Die bei der inneren Wiederherstellung ber Kirche au Rieder-Vhmrn Vorkommen- den Weitz!'Mderarbeiten sollen auf dem Weae öffentlichen Wettbewerb» vergeben werden. 56291) Die Verdingung»unterlagen liegen vom 14. Juni ab hier offen. Angebotssormular« können, solange Vorrat reicht, bezogen werden. Die Angebote sind bi» zum Mitt wach, den 22. Juni, vormittag, 11 Uhr. c erschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen einzureichen A 1 »se 1 d. den 11. Juni 1927. hessische» Aorbbauamt Boot SöjeOfifflie o. fi. Gaölloü o. s. Kotiungen lebende Half lebende Sdjlelen emvsiehll C. G. Kleinhenn, Bahnhof'ir.5'0 Tri tt! GARDINEN aller Art werden schnellstens angefertigt u. aufgemacht, auch ältere Stoffe mit verwendet MWa Seltersweg 81 Haus der Ausstattung 1837/1927 Heinrich Hodiftätter Brandplatz 1 Am alten Schlofi 5640» DjeReise-undAenenzeitnahl! I. ll fast neues Fahrrad. 5647 D Reftbeftände vorjähriger Mufter ganz befonders billig! 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