Nr. 88 Erster Blatt 177. Jahrgang Donnerstag, 14. April 1927 Dnd idö Derlag: vrßhl'sche Uniorrsitäirvuch nö Steinärudtrti H. tanqc in Steift. Sdfriftldhnig und 5ch»!stratze 7. Bl, B4 Mb in Anschrift fftr vrahtnach. ri*trx: leidger eir|ti. DHf0< dient«: fteiffwriaei IHaln 11 CM. tr|*eint lügl'ch,«fett Scwtaqs un6 Beilage«: •tefcrwr ^cmUknblfttter Heimat in ML t>k Scholl« 2 Retchsmart. mh6 JO 3W4*ffr"nig ftr IrÄgt» loh", oad) bei Hinter, scheine« tiejdnrrthimnirni «folgt hLher,7 Gewalt. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen lenOet »M lejtlaee ftr Ht 24gt*n*niwt bw edem besseren 5Um zu sehenden, völlig verkomme- nm. von Schwerverbrechern bemannten, im Hafen an der Ankerkette ..schaukelnden" Segler» zu bringen. Erwacht dann do» Objekt noch tagelanger Seereise. ist er schon aus hohem Meere. Er kann nicht mehr entrinnen ueb er weih, doh er ..schonghoied" ist. Da» Verbum schanghaien ist auch im Deutschen möglich, und wir erinnern kritische Leier an den Monat Mai. der oftlo und passiv konjugiert werden kann. Damit können wie zur Sache kommen. Alsa, ganz England ist schanghaie d. 2» befinde» sich, die» ist da» allgemeine Gefühl, aus u n b e1 a n n- tem Schisse m It unbekanntem Reise- ziel auf dem Ozean der Gegenwart. Da ist zunächst der muntere Churchill, der englische Schatzkanzler. der sich in dem besagten Zustande befindet. Dir wollen un» heute hier nicht auf da» hohe Roh der finanziellen Enttirf rfiänöigfelt schwingen: aber e» läßt sich doch nicht leugnen, dah Churchill Pech gehabt Hot: denn ein Defizit von rund 720 Millionen Mark ist für einen Finanzminister kein angenehme» vstergeschenk. Genau genommen kann Churchill natürlich nicht» dafür. Er ist schonghoied worden. Finanpolitisch natürlich nur. Dah aber die liberalen Blätter, die hier übrigen» keine wesentliche Rolle spielen, die Gelegenheit benutzen, Zeter und Mordio zu schreien, versieht sich. Do» Hot erfahrung»gemäß auch Rückwirkungen auf Deutjthlond. E» muß daher gewarnt werden vor übertriebener oder sensationeller Behandlung der englischen Budgetfrage. Allenthalben in der Welt ist der Staatshaushalt ein« der besten Gelegenheiten zur Erzielung populärer Wirkungen auf die Wohlermosien — wenn man sich In der Opposition befindet. Daß alle Feinde der konseroakioen Regierung — und e» sind deren nicht wenige — einen Thor der Rache an- stimmen, liegt aus der Hand. Wir zitieren eine Rede öir Auckland ©ebbe*'. eines früheren Staatvministers und Bot- schafiers in Washington, bie er am Samstag gehalten hat. „Der Weltrekord absoluter Sinnlosigkeit.'' sagte er. „wird von dem Rest bet liberalen Partei rm Unterbaute gehalten. 3m Durchschnitt ist 50 Prozent der Desamtwirkung durch fortgesetzte Abwesenheit dieser Abgeordneten vergeudet worden, und ausweislich der Absfimmungsstatiftik hoben immer je 50 Prozent rür und 50 Prozent gegen bie Regierung gestimmt!" Man muß. ergilü sich daraus, das Der- bum schanghaien auch tn irgendeinem Sinne aus die englischen Liberalen anwenden. Daß es im 2toeitcdager gärt, daß MacDonald mal dos Vorrecht hat seine langen Deine gegen den Disch des Hauses zu stemmen und als Parteiführer bie Sonne bet Bedeutung auf seine weihe Löwenmähne fallen zu lassen, ändert nichts daran, daß sich der fähigste Stopf des radikalen Flügels. Wheatleh. ehemaliger Gesundheitsminister, grollend in den Hintergrund zurückgezogen Hot und einen immer größeren Anteil an der Macht »u gewinnen droht. 2lur eines kann die auch heute noch zerklüftete und gespaltene Opposition zusammenführen, das wären Neuwahlen. So ertönt denn auch hin und wieder dieser Schlachtruf. Aber es glaubt niemand fo recht an diese Möglichkeit Dos freiwillige pol fische Harakiri, das Baldwin im Herbste des Jahres 1923 mit vorzeitigen Neuwahlen begangen hat. steht noch fritib und warnend vor dem politischen Gedächtnis. Wichtiger als bas Budget, entscheidender als bie Innere Politik im allgemeinen. bis in die Diesen bringend, alles beherrschend, ist bie Sorge um China, Englands heimliche Kolonie. Es ist heute sicherlich populär, mit großen Worten bie Dcrcchtigung der nationalen Ansprüche Chinos hervorzuheben, die Leistung der Santonelen zu rühmen und eine > Fülle von Ratschlägen herporiubringen. die den außerordentlichen Dorzug besitzen, völlig theoretisch und ganz undurchführbar zu sein. Sieht man aber die Dinge pom englischen Standpunkt aus, versucht man. sich in bie Loge der hier leitenden Staatsmänner hineinzudenken. bann ist zunächst zuzugeben, daß bie englische Regierung und Ration aufrichtige Sympathie wegen der (lugen unb mannhaften Behandlung der Cbn-atrage verdient. Der Engländer fühlt sehr deutlich, daß er im fernen Osten nicht etwa nur den .äffischen Machenschaften oder der nationalen B.uegung oder den Japanern oder den Franzosen, sondern vor allen Dingen den Amerikanern gegenübcrsteht. Unb wir zitieren wiederum einige Worte aus der Geddes- Rede. Thino. sagte er. würde heute unb schon leit langem nicht mehr europäisiert, sondern amerikanisiert. Ss sei ein verhäng- nispoller Irrtum. Amerikanisierung gleichzufeyen mit Europäisierung. Europa wäre bem Durch- schnittsamenkaner. besten ^inlluß auf die junge studierte chinesische Ocffentlichkrit sich durch Millionen. Schulen und Universitäten ausbratet, völlig unbekannt. Dieser Durchlchnittsamerikaner betrachte Europa und die europäischen Staatqi unb Volker in sehr eigentümlicher Weise. Ss wäre auch heute noch in Amerika Mode unb gelte als verdienstlich. den Löwen tSnglanb) zu uzen. Der Einfluß von Moskau wäre nur durch die vorhergehende Amerikanisierung der chinesischen öffentlichen Meinung möglich gewesen. Das tff außerordentlich interessant, und stimmt mit den Beobachtungen edler Chinakenner überein, bie stets den verhängnisvollen Einfluß der durch Missionsschulen en gros verbreiteten Halbbildung gefürchtet hoben. Der ‘Regierung Baldwin ist es bisher geglückt. den Beifall der Ration für chre EHina- Politik zu finden. Das war ein Kunststück Sa gibt auch hier eine scharfe Richtung, die einen .first dass row“ nicht ungern sehen Würbe. Aber die maßgebenden Äveile leben den Ernst der Gefahr einer solchen Politik. Den Zwilchenfall von 6binfiang betrachtet man hier und da nicht ohne Sorge, wie man überhaupt bie Gefahr der gegenwärtigen Lage darin erblickt, daß daS an Ort und Stelle befindliche, täglich stärker unb aknorisfähiger werdende Militär bie Verven verliert. So merkwürdig es Hingt, sogar auf der Londoner ®ummtbörfe in der Umring Lane macht fich neuerdings starke Aervo- lität bemerkbar. Die Gummileute fürchten nämlich folgendes Auf den ®ummiplantager. auf der Halbinsel Malakka und den himemndifchm Inseln bestehen die Arbeitskräfte ausschließlich aus chinesischen KuliS. Sr ersch.cn lehr wohl denkbar, daß die chinesischen Dirnen auch auf sie Übergriffen. Kurzum, man befürchtet Ar beiterunruben. Auf alle Fälle ist die Zufuhr von Rohgummi aus diesen Gegenden neuerdings ausfallend stark anoewachien. Man sieht darin ein Symptom der Herausschaffung der vorhandenen Borräte für den Fall von Arbeiteruw- ruhen. Aichtsdestoweniger wirb man da» Osterfest in England, sofern bas Detter gut ist. fröhlich wie stets, begehen. Defizit ober nicht, genau genommen spielen alle diese Sorgen unb Seine Einigung nm Her Möriftnngsionierem. Genfer Zwischenbilanz. Die Abrüstungs-Vorkonferenz in Dens ist oestem für acht Tage ouseinanbergegangen. Vie hat in langwierigen Verhandlungen eine erste Lesung ihres Bevatungsstoffs. bte Festsetzung eines Programms für bie Abrüstungskonferenz selbst, durchgenommen unb ihre Teilnehmer Werben sich in der Mehrzahl vermutlich einbllden. daß fie auch ein Ergebnis erreicht hätten. In Wirklichkeit ist für den Außenstehenden b* Bilanz der ganzen Berhonblungen. bie einschließlich bet ersten Borkonferenz nun schon bald ein Jahr anbauem. eine außerordentlich kümmerliche. In Bezug auf die Lanbobrü- stung wurde nichts erreicht. Der deutsche Der- !rette. Gras Bern ftorss. der Wortführer für die moralische unb vertragliche Forderung auf eine tatsächliche Rüstung-Verminderung, hat vor einigen Tagen in sehr klarer Form zum Ausdruck gebracht, daß bie nun formulierten Dorrschläge der verschiedenen Mächte unb Mächtegruppen nicht auf eine Abrüstung, nicht auf eine Rüstungsverminberung. ja, im Grunde nicht einmal auf bie Begrenzung der Rüstungen in ihrem gegenwärtigen Ausmaß hinauslaufen. sondern mir aus eine Art Atempause für das Wettrüsten, die auS finanziellen Gründen ohnehin geboten ist und sich unter Umständen in einem verstärkten Wettrüsten nach Ablauf etwaiger Derpsfichtungen au-wirken könnte. In der Frage der L u s t s a h r t hat man versucht, die von der Brüsseler Sachverstän- bigenkonserenz gemalte Feststellung umzuftoßen. wonach jeb« Verquickung bet Zivilluftfahrt mit der militärischen Luft rüst ung ausgeschlossen, technisch unmögllch unb wirtschaftlich untragbar wäre. Man ist dabei allerdings aus ben entschiedenen Wiberstanb Deutschlands unb einiaer kleinerer Staaten gestoßen unb hat fich schließlich aus ein Kompromiß geeinigt, bas für die folgende Lesung alles offen läßt. Unb in der dritten Frage, derjenigen der Seeabrüftung. ist der Gegensatz zwischen den angelsächsischen Mächten und ihrem Wunsch nach Ausbau des Washingtoner Abkommens auf einer neuen Sonder- kvnserenz. unb zwischen der französischen Gruppe. Ke z. B. von Japan unierftühr wurde, sehr eklatant zutage getreten; hier steht im wesentlichen der französische Wunsch einer Begrenzung nach Gesamttonnage dem engfifd- amerikanischen nach kategorienweiser c*gren- -ung nach wie vor schroff gegenüber. Alle Detailarbeit, bie sich auf baS Kriegsmaterial. auf Fragen der Geschüykaliber usw. bezichen. bilden angesichts dieser großen Kernprobleme nur eine Staffage, an der sich der mehr ober weniger gute Wille der einzelnen Delegierten üben konnte. Man wird natürlich offiziell nicht zugeben, bah biefer große Aus- toanb an Arbeit und Rhetorik nutzlos vertan ist: man wirb nach Ostern die Besprechungen wieder aufnehmen und versuchen, eine Formel zu finden, unter der man die Einberufung der endgültigen Abrüstungskonferenz in Aussicht nehmen kann. Aber da man mit allen schönen Beden nicht einmal dahin gekommen ist, unumwunden und allseifig die Dervfiichtung zu einer Abrüstungsverminderung anzuerkennen. sondern sich teilweise sehr intensiv bemüht hat. diese durch die Präambel zum Teil V des Dersailler Vertrages unb durch ben Artikel 8 de- Völkerbund Pakts seftgelegte Verpflichtung in eine solche zur „Begrenzung" des Aüftungs- standes auf seine gegenwärtige ober auch eine noch gesteigerte Höhe umzufällchen. müßte ein Wunder geschehen wenn triefe weiteren Verhandlungen mehr als platonische Ergebnisse zeitigen sollten. Deutschland hat nicht nur für fich seinen guten Willen hmbgetan. sondern im Interesse des Weltfriedens fein möglichstes getan. Das Odium für diese Enttäuschung trifft also die andern. Die Kontrollfrage. KeiucEiuigungaufdcrAbrüstungokonfkrtnz Genf, 13. April (BIS.) Der Vorbereitung»- ausschuß für die 21brü|tung»fon|ercns nahm heule nachmittag grund'ätzllche Erklärungen zur ftoniroU- frage entgegen. Äußer Amerika sprachen noch Italien und Chile sich entschieden gegen die Kontrolle und ffinndjtunp eine» ständigen RoniroU- organe au». Der italienische Sertrrkr sprach von einer grundsönlichen Meinungsver- schiedenhei 1 und bezeichneie die ftontrolfi al» technisch unwirksam und politisch ungeeignet, da ihre Einrichtung die Atmosphäre de» internotionaten Segen seifigen vertrauens nicht fördern würde. Auch a p a n ist grundsätzlich gegen die Kontrolle, will sich aber die endgültige Stellungnahme für die zweite Lesung oordchalten. um den europäischen Machten die Verständigung zu erleichtern. Vorbehaltlos f ü r die von Frankreich oorgeschlagene Kontroll- organifation sind Belgien, Finnland, Rumänien. Polen, die Tschechoslowakei und Jugoslawien, die jedoch fast ausnahmslos gleichzeitig weitereSicherheitsgarantien verlangen, ferner Holland und Argentinien, die ihre Eonderwünlche rrft bei der Einzelberatung in zweiter Lesung vorbringen wollen Schweden macht seine Stellungnahme vam Inhalt der Ab- rüstungskonoention abhängig. Der deutsche Vertreter wie» kurz darauf hin, dah Deutschland einer Reihe von RontroUbeftimmungen unterworfen ist unb keine Einwande dagegen zu erheben hat. wenn sich auch an de re Lander solchen Bestimmungen unterwerfen wollen. Der englische verfielet, befien Dorentwurf ebenfalls gewisse Konfiollmög- lichkeiten vorsieht ober nicht unter offizieller Mitwirkung des Koirerbimbsrate», jandern vorwiegend durch die VerfiagsparMer, drangt fiotz de» offenen Gegensatzes auf die weitere Beratung der Äon- trolfiraqc, über die nach feiner Auffasiuny in vielen Punkt.'n eine (Einigung erzielt werden könnte. Der f r a n ,) 6 f i f d) e Vertreter hält dagegen die Fortsetzung der Aussprache über die Kontrollfrage vor allem ar^esichts der italienischen Haltung für nutzlos. Abrüstuno und Sicherheit Paul Voncour zum ttcnfer Ergebnis. Genf. 13. April. IWTB.) Paul Bvncour gab heute abenb bei einem Empfang, der internationalen Presse ber Meinung Ausdruck, bah bie Auseinanbersetzung über baS Abrüftungs- problem für bie nächste Zeit außerhalb des Vorbereitunisauvschusfes unb vor allem bei ben Regierungen selbst liegt. Angesichts ber augenblicklichen Lage, in ber weder in ber SeeabrüstungS- noch in ber Kontrollfrage bas Kernproblem gelöst ist, warnt Paul Boncour vor jedem .banalen Optimismus", obwohl er andererseits der Meinung ist, daß die bestehenden, allerdings noch tief greif enden Einstimmigkeiten überwunden werden können. Er glaubt, baß bie gegenwärtigen Abrüstungsverhandlungen am meisten durch ben ilmftanb belastet werden, daß bie Sicherhk-itsfrage. die eine Voraussetzung für die Durchführung der Abrüsfimg sei, seit dem Abschluß des Locarnovertrages noch keine weiteren Fortschritte gemach; hat. Aach feiner AuWafsung hätten, ba das Denier Protokoll nicht zustande kam, wenigstens die regionalen Sicherheitsverträge auf den Balkan, das Baltikum und baS Mittclmeer ausgedehnt Werben müssen. Befürchtungen der mafigebenben Kreise für ben einzelnen eine verhältnismäßig geringfügig: Rolle. Man darf nie vergessen daß England trotz aller Schwierigkeiten und Röte auch heute noch einer ber reichsten und mächtigsten Staaten ber Welt ist. Daß Bruder Jonathan es langsam und allmählich unter ber Hand auftauft, merken erst die wenigsten. Die Lage in der Tabakindustrie. Berlin. 13. April. «DDB ' Die Funktionäre des XabatiTbetterDerbanbca haben heute vormittag den neuen Schiedsspruch für die Zigarrcninduftrie abgclehnt VomRrichs- arbeitSminister finb auf SamStag Dachverhanb- Umgcn angefetjt worden in denen, wie ein hiesiger Korrespondent willen will, ber Schiedsspruch für verbindlich erklärt werben dürste, um durch bie Schaffung eines Zwangs- tarises bie bevorstehende AuSfperrung d^r Tabak- arbriter zu ter hindere Die Künbigungsfrist für die Labakarbeiter läuft am Samstag ab. An der Aussperrung würden im ganzen Reiche etwa 125 000 Arbeitnehmer betroffen werden. Ium Speiden des Freiherrn von Biegeleben. Berlin. 13. April. lWTB.i In ber heu- ttgea Siouna des ReichSrates wibmctc ber Vorfitzende Rcichs'ustizmrnister Hergt bem aus bem ReichSrat fchcidenden he s f i s chen Gesa n b t e n. Fre Herrn von Wegeleben, warme Worte des Dankes und ber Anerkennung für die Tätigkeit im VundeSrak. SlaaterchauS und Reichs rar worauf ber hesiifche Gesandte feiner- sritS mit Datckeswvrten errrnberle. Der Colmarer Autonomistenprozeh. Man hat in Deutschland viel au wenig r.ber vielleicht qu» einem sicheren Gefühl für politische Zweckmäßigkeit herau» bir Bewegung ocrlolfti die sich Im Elsaß unter ber französischen Bezeichnung einer ..Autonomiebewegung' seit 3ehr unb Tag erfolgreich behauptet Es handelt sich babfi um jene Bewegung, bie von dem Zabernrr vlall u • fu ns t* geführt wird und die in den Bestrebungen gipfelt, nicht etwa ein» Loslösung be» Esiaß von Frankreich, sondern nur eine Art Bronin dal- autonomie herbeizusubren bi« den EsioNem eine Verwaltung nach heimischen Gesichtspunkten unter Wahrung gewisier deutscher Verwaltung-Vorzüge und die fiele unb ungehinderte Anwendung ihrer Sprache sichern soll. Ader auch diese von brau- fsen gesehenen verhältnismäßig harmlosen Anipriiche sind tn Frankreich unter der Besorgnis vor der ®c- fahr einer Loslösung de» Els.iß al» eine Art Hochverrat gebranbmarft worden und haben xur I>UjtpHntcrung einer großen .'Inzahl von elsassi- schen Beamten und L'ehrern geluhri die öffentlid) mit der Bewegung sympathisierten. Deshalb ist die Bezeichnung al» Aulonomisl von französischer Seite schon beinahe eine veschlmpsung. Pabet wird in Vari» mit dieser Bewegung gemlich in einen Tops geworfen ba» von dem elsässischen ft I e r u • aus ganz anderen Gründen, nämlich, mit Rücksicht auf die vollkommene Laitisierung angc- strebte Ziel einer kirchlichen unb Schul- a u t o n o m I e. Der Führer dieser letztere- Be- wegung Ist der auch schon zu deutscher Zeit nicht unbekannte Abbt Haegy, den der Leitartikler de» Journal. 5>eisey, vor einiger Zeit beschuldigt hatte, er habe sich mit deutschem Gelbe bestechen lasten. Der von Haegy angestrebte Boleidigung»pro- zesz ist nun vor dem flolmarer Kerichtehos ^um Austrag gekommen, bat aber überraschend mit einer Szene geendigt, die für die forensische Retdorik ber französisch.n Juristen charakteristisch mar: Helsey hat au» edlen Motiven ber Vaterlandsliebe gehandelt, der Generalstaatsanwalt beantragt deshalb seine Freisprechung, der Verteidiger hält eine flammend. Rede und appelliert an die gleiche Vaterlandsliebe bei Haegy. dieser siebt sich gezwungen, in bie allgemeine Begeisterung wirllich ober scheinbar mit einzuftimmen und seinem Beleidiger zu vergeben, und schließlich siebt alle» auf. fällt sich tränen- gerührt in die Arme und ruft Vie» h France. Wie auf dem Theater kommen schließllch Blumen unb ftränze mit blauweihroten Zchleisen, werden von dem Adressaten Haegy wie vom Autor an Hrisiy wie an ben Schauspieler weiter gereicht und alles hat sich in Wohlgefallen unb rauschenden Patriotismus aufgelöst Der Beleidigu na »Prozeß Haegy contra Helfey ist ui Ende Der Prozeß de» (Illafj gegen Frankreich wegen Nichterfüllung ber Versprechungen von 1918 hat noch kaum beaonnen unb wird auch durch das Rührstück von ftolmar nicht beeinflußt. Die Weltgeschichte wiederholt sich, wenn auch in wechselnden oormen. denn die Argumente, mit denen hier gestritten worden ist, bie Vorwürfe an die Adresse deutscher Pollfiter verschiedenster Nichtiingen, die schrosfe Ablehnung gegenüber den natürlichen Autonom,ebestrebungen eine» anders- sprechenden Volksteil» waren nur Variationen begleichen Thema», wie e» von einem vielleicht ebenso ungeschickten Orchester bei un» vor 1914 gespielt wurde Das Republikschutzgesetz. Annahme ber preußischen Anträge im lit i ' Berlin, 14. April. (8BIB.) In ber heutigen Sitzung de» Reichsrate» gab Reich »justimmt n i st e r D r. Hergt xur Frage de» Republik- jchutzgesetze» folgende Erklärung ab: Auf Grund der Anfrage, die der Herr Vertreter der dadischen Regierung in der letzten Vollsitzung de» Reich-.rate» an mich gerichtet bat, hat sich 6a» Reichskabinett erneu i mit der i3rjpe brichaitißt. welche H gegenüber den preußischen Anträgen einzunehmen sei. Da» ftobmetl ist bei der Auffassung verblieben, daß eine sachliche Stellungnahme zu den preußischen Anträgen gegenwärtig nicht möglich ist. Ta» Republikschutzgejetz läuft am 23. Juli d. 3. ab. Die- kr Umstand nötigt dazu, rechtzeitig vor diesem ?,eitpunft in eine Nachprüfung ber Gesa m t f r a g e be» Republikichutzgeietze» einzufieten. Unmittelbar nach dem Diederzuiammentriv be» Reich-tage» im Mai b. 3- werden die notwendigen cdjntte zur Vorbereitung einer Vorlage an die gesetzgebenden ftörperichasten getan werden. Die in 6en preußischen Anträgen behandelten Fragen enthallln nur einen Au » schni11 au» brm Fragenkomplex be» Republikschutzdej^eL. E» wirb geprüft werden müllen, inwieweit Bestimmungen de» Republikichutzgesetzr» über den Umfang hinaus, in dem die» bisher im Strafgesetzbuch oerge- ■eben wer, zum dauernden Bestandteil brr ordentlichen Gesetze zu machen finb. Soweit diese Prüfung zur Bejahung führt, wirb bas Ergebnis ohne Schwierigkeiten auch noch für bie Strafrechtsreform. deren Erledigung im Reichstag geraume Zeit in Anspruch nehmen wird, nurbor gemacht werden können. Die Reichsregierung bittet danach, im 3nterefie der rechtzeitigen Verabschiedung de» Sfiafgesetzentwurse» die oreußischen Anträge c b • a u I e b n e n. Der badische Vertreter schloß sich zwar in der Sache den preußischen Anträgen an, erklärte aber, Baden würde gegen die prcußi- ichen Anträge stimmen im Vertrauen darauf, daß bie Reichsregierung ihrer Zusage gemäß die Bestimmungen be» Republiklchutzgejetzes a uf reibt- erhalten werde. Der Vertreter der preutzi- r.ntx. ütm Stelle tunlichst in eine e um Nch um fte« Hub* Hegt, worben. Die tu loMhil lonligec twc JTP*U Tin bei Ä ipttel 61 »<»• IHe Kridntebo lebnt ben Schteörtprach ab Dichtend bi« EikendahnergewerNchafte» btn Sch«d»srruch angenoramen haben, hat die Hauptverwaltung der Re-ch»bahn dem „Bottnätil" obachlete da» einzigartige Sd Feuerwehr wurde erflärt, bat grössten C^ebäubebranb. der blsder br^aefeeaW fei. bandele ‘Mus dem Finanzausschuß des Hexischen Landtags. »atmlabt 13 April Ter Vrun» '>uft bei HeAv«rdtnb«^e» und Schaffung von Posteinrichtunae- -n*t wv Ile nicht unmittelbar einen Cbetr‘i*n jn hort«, der Fifth Avenue gelegenen Tbodenfranrr* Hotel« bot beute nacht einen übenodlttgenbe* Anblick dar. Die Stammen, die au« dem obere» Teil be« turmartigen. 38 Stock hohen (hetxSubed emporloderten. erweckten den Eindruck einer rit* sengrotzen Säckel. Sine ungeheuer MenfchemnenW hatte sich In den Straßen any Anträge von Dr Werner und Widmann über ft «gebe chädigte Anwärter für erledigt erklärt Ein Antrag Dr. I Keller 83 neue Stubienratsstellen zu 'chollen und mit Xfeffcren zu besetzen, wurde abgrlcbnt Bon einem Antrag Dr Merner wurde die erste Poluivn. die eine Zehntelung bei der Anstel» ! luna der Stubienaffefforen und die Beahtung der einschlägigen Be'iimmungen der Re.Lede'oldura'-orbnung und deren Lebernahme uunschl der Regierung als Material bet der demnachstigen Be'vldung-vrdnung übertok'en. lieber die andere Position dietos Antrages, wonach bie Bestimmung, daß jede -weite frei werdende Lehrerstelle an höheren Schulen nicht brtejt wird aufgehoben werden foll. wurde die Abstimmung auSgrtetzt. Die wetteren Positionen des Antrages wurden abgelehnt. Ein Antrag Dr. Keller-^Dingeldey. die Der- aütungen für die Aechner an bei höheren Schulen zu erhöhen, wurde der Regierung al« Material überwiesen. Ein Antrag Reiber, bie Zeichenlehrer an stöberen Schulen brr Ge- baltof.afle 10 einzureihen, wurde für erl.bigr erklärt, ebenso eine Eingabe des Tbeol'genver- banbes und dann das Kapitel angenommen. Die | Kapitel 59 «Taubstummenanstalten! und 60 'Blindenanstalt zu Fnedbrtch) wurden genehmigt. Zu Kapitel 61 a (Ausbauschulens lag ein Antrag Dr. Leuchtgens vor. die Aufbau- fcküilen in Lehrerbildungsanstalten umzuwandeln Der Antrag wurde gegen drei Stimmen abgelehnt. Ein Antrag Storck-Kaul, den Betrag zurz Unterstützung von Schüler und Schülerinnen zu verdoppeln und die Zahl der «Freistellen zu erhöhen. wurde gegen 4 Stimmen angenommen: auch das Kapitel wurde angenommen. Zu Kapitel 62 (Höhere Bürgerschulen und Höhere M ä d che n s chu l eni beantragen die weiblichen Abgeordneten bah beim Freiwerden einer mit einer seminaristisch gebildeten Lehrerin besetzten 6t«'Le an höheren Mädckenlchulen, diese sch en etoatotegurung erftorte M Er tldrunfl der Ke-ch»re^erung n.dji befr^fit uns ermißt vor oflem irgenbemr bindende Zuf-s- dar- über daß fre entRfcr btnber. Vestimmungen gegen „ne Veschimp4ung der ripuoiikonischen =fa*-:itorm ober ihrer 6i»mbo4e aufrecht «rh-üen nxr^n foje Ur beantragt# namentliche 'Üb-rtrnmung über die preußischen Sntrsgr T^e aHtimmunfl eryflb die Ännchme her preußischen Anträge mit '7 gtara D Stimmen. Ue handelt sich bei den preußischen Anirsgm um kne dauernde Einfügung von Seftimmungen tn do, neue «frofgesetzbuch Ve- ftrofuno der öffentlichen Veschimpfurp der TW- publik und jur « rafrechttichen Ikriolflung von Der bänden die de» Sturz der Kepubltk bejwecken. Der Reichsrai verabschiedet den (Etat. Berlin 13. Apn iMB) 3o der heutigen Re chsratf'tzung berichtete über bn ^,1^«- hausbalt ’wr 1927. wie er sich nach den pe- 'chlü!l n be» Re.chsiages ^ltaltet. freust' TZtrtrienaib'eefioe Sach« Er hob hervo' van der Re chs'.ag an bet Regierungsvorlage »ett- trogende Aenderunaen die sich sowohl auf d'e persönlichen wir au bie fachlichen Aufgaben erstreckten A»sgefL-» belaufen sich bte vom Rci4)«tog genehmigt« Mehrausgaben aus nahezu b r ei B t er- t e l Milliarden Der Abschluß des Arichs- baushait planes zeigt, so führte k»^rert^tor- stattet aus. daß die Finanzlage des auherorbentlich ernst ist. steUung des HaushaUplanes für 1«6 vcrdru insgesamt 1 105 Millionen .Mark, olto m e h r al« , ne Milliarde fehlen und da» gegerw' er einer Steige r u n a ö e r R e V oratio n s l a ft e n von Mst im Rech- nung«iahr 1628 D.e dieser Gesamtbetroa über 1 4 Milliarden gewonnen werden toll. Dafür fehlt einstweilen jede« Anzeiä^n Fugt man hinzu, daß der Re-chsfinanzminister im Hau»- ballau«l4>u6 M ™ e« eine dringend txporftebenbe Aufgabe fei. eine Erhöhung der B e o m t e n b e s o 1 d u n g. eine Steigerung der Versorg ungfur Kriegsbeschädigte und eine Keffer- ftellung b er Liquidation»gefchä- btgien berbeizusühten. so erhellt dies Die ganze chelpannthe t der Finanzlage de« A^e». und ti werde sich die unabtocUbare QlittoinDig elt er art? en. in der Ausstattung be« Reip»hau«hglt. o bs ch i ebe t Die Periona.poiiitk der Reichsregierunq. Eigener Dtohtbericht des ..Gießener Anzetger»'. Berlin, 14. Avril. Die Linkspresie fährt fort. Meldung«-' über weitere bevorstehende Personal-Veränderungen in den eichäämtern zu bringen. Auch diesenAach- rtchtrn gegenüber ist zu lagen, baß fie lebet Grundlage entbehren Vor allem ist es unrichtig. wenn über eine angeblich geplante Er fetzung des Staatssekretär« Pünber in der Reichskanzlei berichtet wird. Auch von einer geplanten Versetzung des Ministerialdirektors Of I e r m a n n aus der Reichskanzlei ist nicht« bekannt Die von der Linkspresse, insbesondere von den sozialdemokratischen Blättern an den erfolgten Pertonal-Veränderungen im Aeichs- mtmfter.um des Innern geübte scharte Kritik nimmt heute die .Germania" »um Anlast zu bemerkenswerten Aussührungen Da» Blatt spricht von einer politischen Selbstver- ständIi chkei t. wenn ein Mimftertum in einem Mriamentarilib regierten Staate die für die politische Arbeit wichtigsten Beam'enposten mir eigenen Vertrauensleuten oder zum mindesten nicht mit Vertrauensleuten der Opposition besetzt zu sehen wimscht Besonders die Sozialdemokraten werden von dem Berliner Di« heutige Debatte über bas Budget wurde von dem Kon- servativen Cir Robert Horn/ rngelettet. der erklärte, bas Land habe da« Budget mU g-rober Erleichterung aufgenommrn und unterftu V * e» Churchills Ausgabenvoranschlag werde sicher über! ch ritten Verden da die «itrojai«- gaben für bte britischen «lrrttkräfte in Ehtna nicht vorgesehen seien. 534 Millionen gj^nb ©ter- (mg feien eine unmögliche Last für dasLund. unb es müsse llarertoeife etwa» getan werden, um ioa»melbung au« Schanghai ist ber von ben Nommunlften entfad)tf Generalstreik fieschet lert. nur wenige Irabrifen unb ^.-iAafle "fn rvorh^n pi# gemäßigteren izützrer ber Kuomintang batten an alle 6läbtf ein Nunbschreiben gerichtet. In bem sie jum unerbittlichen stampf gegen die stamm u nisten auHorbem. Donbullemu» Sine unglaubliche Roheit »st an ber Ctra&» Hersfeld —Bebra verübt wvede» Zwischen den Orten Friedlos und Breitenbach s'.»d sämtlichen jungen Ob ftMuimn die K "ne» abgebrochen worden. Man nimmt en daß dieser unerhörte Frevel von betruntonen junge» Leuten nächtlich verübt worden HL, Schwere Unterschlagung dar» polnischen Postbeamten Ein im polnischen Postamt in Koni,»Hütte beschäftigter Poflofsifien, stahl ein Wertpaket ent- bclnnb 3ff» Stuck 500 .-ftoty Koten im Gesamtwerte von U Millionen ,^tottz ar scheint sich nach Deukichianb gewandt zu Hoden fr)» polnische Post- rmntftcrtnm :n Saridwu Hot cuf bie Ergreifung be» Idttri unb die Lleberertangung be» Gelbe« dne Belohnung von 60000 Zloty ou«getotzi Lio Urne in bte Elbe gestürzt. 3n ber Metall Hütte Magdeburg - Südost ftür»te beim Beladen eines Frachikahns e n großer fahrbarer Dampfkran von der 12 Meier hohen Br.cke tn die Elbe Der Kean'ührer unb ein auf der Mo'chlne befindlicher Brrloder wurden mit In da» Maller ®er.fiert Die beiden Perionen konnten zwar noch lebend an Land gebracht werden, durch den Stur, hatten fto aber to fdXDcre innere Verletzungen Dänen- getragen, daß sie in Lebensgefahr schwebe» 'L)»ttervorau6sage. Zunächst noch unbeständig dann Vewötkungs- ahn:hm< und meist trocken Gestr ae lageetemperaturen: Maximum. 94 Gr. Celstu« Minimum 5 Grab Eelsiu« Kiederjchtä«: " 6 Ulmeter Heurige Ttorgentenipetotur: 0 j Gr. CefWü». nicht In den Händen des Staates bat Eine deutsche Poftakliengefell'chast müßte 'ich nolg< örungen aus den Brckehr der großen Städte Uitb “ ! rrnticrender Gebiet« t^-'chr.'inkm Di< Deutsche Rt:n Das -.H war festlich geflaggt Unter ben Gästen befanden sich Vertreter aller städtischen Behörden. aller «ch fsahrtsgetoMchattm. dr» Oberste» Bunde »gerechtes sowie der ersten ''Mrrorter J*- selllchasi Internationale CuftfobrtourttcOung in Berit» 3m kommenden 3 ad re wird eine große Internationa le Lustfoihrtausstellung in Berlin ähnlich der .3k-. die Im 3ahre 1909 In Frankfurt a M. stattfand, geplant. Amnmrrdlung de« Stiste» Rrebarg bei Hei bei berg In bem bekannten Stift Neuburg im Neckartnl wirb gleich nach den Feierin^en ein» Benebik- tlnerabtei eing«weiht werben. Die Benediktiner wollen hier bie Geflügelzucht auf wissenschaftlicher Grundlage im größeren Au»maß betrieben. An ber Kirche selbst sinb vertchfebene bauliche Ber- anberunpen vorgenommen worben, so wurde da» Innere durch ben fflnbcu eine» beltenschille» er- weitert. Durch ben Schreck getötet Ein Eisenbahnftreckenarbelter wurde, al» er In einer Kolonne am Dlei» Schwarzendeck — Feriebrichruh seine Arbeit verrichtete, burch ben Hamburg—Berliner eebneU.jug |o heftig er- schreckt daß er dewußtlo« wurde. Er ist. ohne da» B-wußtsein wieder erlangt zu haben, gestorben. Ein 14|ähriger Cebeneeettrr. Da» oierjahrige Kind de» Schneider» P Schmidt in N i e d e r f i s ch d a ch bei Siepen fwl in den riefen Mühlgraben unb war bereit' 60 Meier wdi fort- getrieben worben. Der 14jährige Willi Dühmer bemerkte ben Vorfall, fprang kurz emichiossin ine Dosier unb zog ba» Äinb an» Land Sofort vor» genommene Dleberbekebungeverfuche waren von Erfolg. Fahlrciche Opfer eine» Indischen Badeseste» 3m Verlaus des großen hinbustanischen Vadesestes. einer großen retlfllöfen Kulthanb'.una, drängte sich eine zahlveiche Tllensihenmenge mit solcher (Hk nach dem Ganges, um bie heiligen Getoäller des Fluftos zuertr fu erreichen daß 21 Frauen und 15 Männer im Gedränge um* tarnen Sturm an der norbafrikanlsche» Küste Die Küste von Oran wurde von einem hrt- । eigen 'Wirbelsturm heimgefucht Trotz aller rechtzeitig getroffener Vorsichtsmaßregeln wurden mehrere der auf ber Reede fiegenf-en Schiffe leicht beschädigt Die Tekpbonverbtnkmngen ftnb unterbrochen. bie Masten der Funtentelegraphie- Ltation von Ain-el-^Turk wurden umgerifsen. Be- tonders schwerer Schaden wurde in den Weinbergen nahe der Küste angerichtet. Mehreve Dampier sinb infolge des Sturmes an der Küste Marokko» auf Grund geraten darunter ein Laza- rettfchi'f Die vchis'smonnrch<,flen scheinen sämtlich gerettet worben sein Der in Melilla und Umgebung angerichtete Schaden ist beträchtlich >3ine Perfon wurde getötet und mehrere verletzt. Der wolkenkraßcrbrand In Tiru »ort Der Brand des im elegantesten Viertel Reu* M’ »Ijcheo Bakfrfl« hm hindukanilchrs ’löfen ÄuIt&anNung, Mn/chmmciM alt e, um bit fangt" zu trr*frr. k^h Im Ocbringt um* ut9 bei Heides »bürg im ülefflrtgi 1 eine Seneblf. n- Die Scnebifiinrr h> »ul wisienschafi- Ausmotz betritt, itbtn» bauhfo |o wurde bot °r ecktnIW« tr. getölft er wurde, ab tt a -chwarjenttl- tii Dtrndjiftr, dich ellzug Io htitz- n. rb<. Er ist, ohne bat hoben, gestordei. mdkr. LchNkibkle Elmibt itfltn ittl in den riefen 50 Neier veil fort- ri« Tilli rühmer kurz enllchlosten im m ßanb. Sofort vor- versuche lvoren oo> milche» MRt. urbt von einem W* it Trvh aller recht* maßregeln mrden egenden 6 l« und mehrere r«W mb In licnpod. °°°Lsr aui dem '«.L w. 3-5 ■X *** »nur. ;:r* fclt ist^ZVlch» iumen d do? Sr’* ulen. .«aiit' M ^Lg.ÖÜbO8 ^2^5 Stur» ^7 tmpon* ({n«9c cau^'e-^ nt>«0' .gz Sl. ki ÄjUSS '"«Ml. J-Js -»52 ^Ebsspriuh ab ■äss “-Ä* m‘n'lter um -... AgÄ nichej. -JleaiK.tr. SÄ6"-*« Htn bei v,r_ 7 w £ Drtrr bn MttlS X leüuag in Bertil deimgrvhe 3m«, . 'N 2erlin üh^ch f n Frankfurt a. 5 WSB -nies M immuneerl sch zweimal, ja sogar dreimal angesehen haben, so in doch mancher bisher noch zu keinem Besuche gekommen. Alle bitte werden darauf hln- geviesen. daft der Ostermontag vielleicht die lene Gelegenhett bietet, die Posse kenne-.zulerncn. die übrigens nach entsprechender Umarbe.lung vcr- sch'.edene auswarttge Stadttheater im nächsten Winter ebensalls bringen wollen — Gi etzener Theater-Bereinigung Am 1 0 stets ei er tag abends Theaterabend im Saaibou Sauer (Siebe Anzeige i " Untere Anlagen. Während die Bäum» im allgemeinen gegen bte Borjahre in der Entwicklung nrch zurück sind, zeigen bie CtrauM in unteren Anlagen eben das erste zarie Orun. Auch blühende Sträucher erblickt das Au^e hier und da. die gelben, werden oder rvfa 3Uim »»mitten des driin< Aafenmppichs -ewäh«» einen hübschen Anblick Auf ban Platz «r dem Stadttheater wurde das arotze Beet durch Aeu- bepslanzung voNeckhaft hergerichtet. Erneut fei bei dieser Gelegenheit iu Schutz für untere Anlagen gebeten, damit nicht durch sinnlvfes Ab- reiften blühender Zweige die Wirkung des Früh- lingsreizes beeinträchtigt werde - Der Hauptgewinn der Gisstener P s c r de m a r kt - L ot t er ie. ein Pierd mit Defchiir und Lauterbacher Wagen tm Werte »e* 12CX) Mari, «tft an den Xrlonialu»rtnbänbtec Aichard Litt in Obbomho'en gefallen. Der glückliche Gewtnner her nun ein frohes OtierfeW feiern kann hatte von fernem Glück erst in lebtet Stunde vor dem Berkaus des Gew'. -es durch die Pferdemarkt-Kommission eriadren Bekanntlich werden derartig Gewinne m ihrer ursprüng» litbeti Gestatt nur acht Tage lang zur Verfügung des Gewinners gehalten, nach Wkaul dieser Frist criPlgi der Berkaus und bk Hinterlegung des erlösten Geldbetrages •* Gin Conbcr Aug von Wetzlar nach Heidelberg nui Anfchlust in Gietzen wird am 1 Ma» von der Aeichsbahn geiahren werden Für die Benutzung dieses Zuges ue den Fahrkarten zu ermäßigten Preisen ausge«.e en. Die Aeichsbahnverwaltung bemüht sich, an diesem Tage eine Belcuchtuna des £ eibelbetf.tr Achlcs'es herieizu üftren Bähet c Mittelungen werden iwcki erfolgen •• Oberteil i l d er Aunftverein Dis Ausstellung - D lddirsleilungen von Linien-Weimar - bleibt am ÄJtlreiKig schlossen während der Oft edel erläge jedoch ü«* öffnet Geltungsdauer der am Gründonnerstag unb Äarireiläg gelösten Sonntagskarten am darauftolgenben S-a.nstag er. 'cht Sie gelten nach wie vor bis zum Dienstag normt 11 o fl. jedoch nut bet Eintchräntung. daft der Antritt bet Bückte fe am Samstag unb Drens- rag nicht nach 9 ilht vormittags erfolgen dari. wahrend am Aarite-tung unb an ben beiden Osterieiertagen bie Äüdreife zu beliebtgtr Zeit Flugplan-Easss. da.» am hrutigrn Donner»laß wieder eröffnet wirb, ift ein Herr aus wiesbaben vet- pflichte, worben Der Platz vor dem 0afs hat in den letzten logen tton der uilgunstiaen Auterung bereit» ein schnürte, «uesehen erhalten Ms desonber» angenehm oürfte e, von vielen Freunben be» Flug* plast-ilas», empfunben werben, daft ihnen von letzt ab die Möglichkeit geboten wirb, ben beliebten flut- |lug»ort an 'cametagen und Sonntagen auch mittel» Luiobu,Verbindung errekty» zu können, während an den Werktagen unb teilweise auch Sonntag» Iahroerdindung bie zum Proseljoreneck gegeben sein wird »ie m der gestrigen HMeige mitgeteilt wurde, wirb cud) in diesem Jahre wlebei irber 500. ®afl be» Sose» einen Freislua erhalten »'«d zwar wird man wieder nach Irankfurt ober noch ftolfel stiegen können Der Flugverkehr wirb am Oslermon- tag wieder ausgenommen werben. Der Neubau de» Jlughasengtbaubes. das nahet an bie Strafte (ftle* ften -fRcbflen herongerurft wirb, macht bereit» gut» Fortschritte. Die riurschachlung»«ehesten sind nun- mehr beendet, e» beginnt jetzt bie «eurerorbeit. «e- id) sollen in bleiern Neubau grotze »irtschist»- _______ für da» Cafe. Unterfun|t»räume für Ilug* paffagieie. 2lcrroultimn--buteou» u|w. gefchcissen werden. Die Arbeiten will man so beschleunigen, daft bo, neue Haus noch Im tirflhlommer in Benutzung Aus der provinzialhauptsladt. Gietzen. den 14 April 1927 Karfreitag. 3m Schrillt um ter verschiedenen Böller qtbf es erhabene Zwtebespräche Srtzaben ist das Zwiegespräch, das im ersten Äupiid des Buche» Hiob Gott mit dem Satan über Hiob sühn ergreisend die Unterredung k-es H'iden Odn"eus in der Unterwelt mit «einer Mutter grost an Gedankenaehalt unb T- flion der Prolog zuG et^es .Sauft". In dem Gott die drei Ltzengel unt Mephistopheles aus treten nicht» kommt an Sr ftabenhe l den Beden gleich, die zwischen dem am Arruze hängenden «Wul und den be den neben ihm sterbenden Männern gewechiel! werden Ueberhaupt ist der Bericht über das Leiden und Sted»en den uns bie vier Er-angeiien geben auch wenn man ihn zunächst nicht vom rdigtb'en Standpunkte aas ansieht eine von gec>Utig-r «traft getragene Darstellung, ein Drama bat über alle Dramen der Erde geht Qine sich immer steigernde Handlung. sc''r,.'ugt aus einem Guste voller Lebendigkeit und Spannung, e-ne V. ttrdi- liche Lharalterzeichnung Der der zu leien und zu lehen versteht findet hier auch bie Balur anschaulich geschildert die Sonne des Morgenlandes. die plötzlich ihren Schein verliert die Finsternis, die sich über dos Bergland verbreitet der kahle Hügel Golgatha, wie Ualieni1d>e und deutsche Meister das auf brr Leinwant' wiedergegeben haben Wett hinaus über seine ästhetische Bedeutung geht jedoch bie religiöse und elftische Bedeutung dieses Berichtes, er gibt der Menschheit Antwort auf ihre bängsten Fragen Die',e'Welt ift voll von Tragik. Widersprüchen und ungelösten Härteln Böller werben von Böllern in den Staub getreten. Heinrich Pestalozzi, der Mann von grvften Gedanken und reinen Herren, geht arm. verkannt verspottet durch das Leven. Binder, bie wie Maienblüten am Baume linb. unschuldige, aute. hoffnungsvolle Binder ft erben früh dahin oder geraten in das tiefste leibliche und feellsche Slend. Immer wiederholt es sich, was der Wann des alten Testamentes erlebt hat .Ich sah an alles Tun. da» unter der Sonne geschieht, und liebe, es war olles eitel und Jammer . Ich wandte mich und sah alle, die Unrecht leiden unter der Sonn.', und siehe, da waren Tränen derer, so Unrecht litten, und hatten keinen Tröster, unb die ihnen Unrecht toten, waren zu mächtig daft fit keinen Tröster haben konnten. Da lobte ich die Toten, die schon gestorben waren, mehr denn die Lebendigen, die noch dos Leben hatten.- Hinter allem irdischen Geschehen steht die bange Frage i warum? ,Worum mutz ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich dränget?' .Soll es denn umsonst sein, daft mein Herz unsträflich lebt unb ich meine Hände in Unschuld wasche? Und bin geplagt täglich und meine vtrase ist alle Morgen Da?" Alle diese bangen Fragen sind für den gelöst. Der Die Bedeutung des Todes Jesus edannt bat. Hier stirbt Der. Der allen Menschen In Liebe unb Güte zugetan war. hier stirbt Der Beine, dem weder seine Zeitgenoffen noch Die späteren IahdtunDerte einen Makel njdnru'cn können, hier stirbt Der. Der sich allezeit von Der Liebe Des lebendigen Gottes getragen wufttc hier ten Wetter» im Winter und befand« r» in ben letzten Wochen zwischen Gietzen unb Schrtirnberg unb bei Lutz elnpeirktrn Die Huljdiungeteilt Del Schien brro ist rtwo 3a Meter lang, wahrenb We schidhofte Stellt bei Lich sich out etwa 80 Meter Länge erstreckt. tln beider Stellen wurden fofor. zuh'.roche Arbeiter her Aeichsdahn und einiger Bauunternehmer emgefeyt. die die abflrrurtdMen Erbmassen be- kttigrn. neue Erbe aussüllen und Die erfordertichm öidxningcn rmbauen. Die Arbeiten sind bri der Station Schissenderg etwa bl» zur tzälfte oollendel. während die WiederherfteUung in der Nähe von Lick noch einige Wochen in Anspruch nehmen wird Der Zugverkehr an den Schadensslellen wird in stark vermindertem Fahrtempo. z.T. nur in Sdjnn^e- schwindigkeit. ?.u» recht erhallen. Der Schrankenwor ler ft a r I Vcrter. Bahnw»iNerh»iu» kV der Strecke (Riehen—6d)iflenberg. der den Schaden bei Sedis* sendcrg zuerst txmedte und die eriorderlichen Hilf»* moftnahmen rasch oeronkaftte. erftlril für seine Aus- mertiamfeit eine Lelohnunq non 50 Mark von der Neichrdahn auegcmhlt. •• Bedarfshaltestelle Der Äralt- post Dietzen -Bleebachtal Das hiesige Postamt Hal im Inlereffe Der Blinilsbesuchcr an cher Straftenlreuzung Fronffurler Strafte Blinll- strafte eine Bedarsshaltestelle für Die Braslpoft- waaen der Linie Gieften Heichelheim eingerichtet. Fahrgäste, bie an Der neuen Haltestelle aus- fteigen wollen, müssen Die» Dem Wagenführer vor Beginn Der Fahrt mitt eilen. Die bisherige Bedarf sh al test eile beim Bestauronl .Bbeinischer I . \V QTös türkische Sprichwort „ (Mqa kann aus einem lamm nidjt T.wei 3ette Jc^neißen^ bedeutet,-dass man nichts Unmögliches vom Andern fordern soll. Auf die Wahrheit dieses orientalischen Sprichwortes möchten wir auch die deutschen Raucher einer SPfr Zigarette eindringlichst Hinweisen. Gerade in dieser stark besteuerten Preislage bleibt für Tabak und Verpackung nur ein geringer Betrag übrig Jeder Luxus in der Ausstattung schädigt die Qualität, während eine sparsame Verpackung dem Tabak wert erheblich zugute Kommt Beides ins am men zu geben,ist nicht möglich, ebenso wenig tw man aus einem Zamm zyei Felle jdjneükn kann. Gffesfyafb verpacken, wir unfere, Jo einfach wie nur möglich. ufe rnlr&xfawieQöu. aus einem Lamm zwei 3elk■ ".;;L So sagt der türkisch« TätaKhändler zu einem Käufer, der iwär nur einen bestimmten Preis anlegen will,aber dennoch neben der besten Qualität auch ane ganz teure Manipulation,dh. eine besonders mühsame Verpaß Kungsart des 'föbakballens verlangt. Deshalbmalles für den 5äbak, Deshalb ist sie so gut. Für den Herrn"r Ostern! li nr ntn ttiiB- liln fcieiu nr u MHUn ■illtll Irilm n Oberhemden Krawatten Kragen I« Wr * NrtU m. 2Krafl mod 7 rn Karo« oder Streifen 1-50 / ,Ju toltote*r Kunstseide, 2-50 1.50 075 Hab kraft«. le Mako garantiert «fach..........e.75 la TriUtiM Hnfarb od bont gemustert »der V!Ü mit Kragen, euch . 9hcbi’. Schmiede und ^ttiiofferet Dollar. Stadttheater Arettgg,, 1'.. April (Rärirttioni nr Ith I oHr w. Wir verberen in dem Dahingeschiedenen einen heben Sangesbroder. Lange Jahre hindurch hat er den Verein durch Freud und Leid geführt, seine nanre Person hat er in den Dienst des Vererni erstellt Sein Andenken werden wir in Ehren halten. Der Gesangverein Eintracht Hörnsheim. Mindent futbt M. Zimmer Nabe Unlsexfiidt C< il v. 574 an Die trauernden Angehörigen L d. N.: Heinrich Stehling In tiefer Trauer: Heinrich Bernhardt, Bauunternehmer nebst allen Angehörigen, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme 'io! dem Heimgänge unserer Heben Entschlafenen die vielen Kranz- und Blumenspenden, sowie für lie trostreichen Worte des Herrn Pfarrer» am Grabe sagen wir Innigen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Philipp JlengM. Förster Montag abend wurde uns unsere liebe, gute, treusorgende Mutter und Schwester Frau Lina Stehling durch den Tod genommen. Auf Wunsch der heben Entschlafenen fand die Einäscherung in aller Stille statt Frau Elisabeth Bernhardt geb. Peter Pumpernickel ***a usw. Alles stets frisch und preiswert. Heinrich Driesch Sehenweg 70. Gestern mittag um 1 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel Herr Karl Müller Veteran von 187071 im 80. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau Marie Müller Wwe. geb. Hegel und Angehörige. Gießen (tranMurier Str 7| I), den 14 April 1927 Die Beerdigung findet in der Stille statt Von Beileidsbesuchen bittet man abrusehen. UMnger L loiort gesucht 34 llhrlm Kripp, tt-ethbinbev und flnfti ritbet mriher. Robbet« a. b. V. Buoerfdfl ältere- Mädchen nm liebsten vom Lande, für v. HuuS- Volt fle! Fleischsalat mit Mayonnaise Heringsalat mit Mayonnaise Octawhalal Oelsardinen Essigsardinen öisuarckheringp Rollmops FIIMge in verseh. Saucen Nordse&^rablsen Bommer Feinkost in Weinsülze Viele Sorten Nachruf. Am Freitag, dem 8 April, verschied plötzlich und unerwartet unser langjähriger Vorsitzender Herr Anion Schwan Gestern nachmittag 5 Uhr verschied nach kurzem Leiden unsere liebe Mutter. Schwiegermutter. Großmutter und Urgroßmutter Fran Helene Vogelhöfer Wwe. geb. Römer Im Alter von 75 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Um Z. Cnrrfricr- taa. ob 6 Ubr nm.: 3 u tarn mental il Lchuyenbauk. ""e wickel- u. Zigarren- macher iolort gesucht. D ZMlknlndril ülonöier Krofdorf. Hä oeiudri 02864 Marburg. Str. 66. Aüt mein Kontor suche tch einen Alling Bemcr düngen, uar schriftlich.erdet mii »rlbiiflf ftbrtel’enem febenaloul cÄB Vereine | Gesangverein Setterfett. Karfreitag: Ausflug über ‘Hnncrob nach 9löboea au Mitglied Wagner ribmar’d) nachm. l,,t Ubr von d. Gabelung sicher Sri — Haileraaee r.r»ciertaa nach«. Ausflug mit I u 2 Betten tn tub. Vnae lom Moltkeitr. ZO ll|. ÄMFfrritee.ar nrirt- fern m Crtflarnbpe »Ich. bttrtmsht nach Steinbach. Zreflounft 2 Ubr: Aalseiallee. ticke VI* cher Strohe. ' D Ltndeat «uch: gil mihi Zimmer mtt eleftr V. Nedig. fiTOht. Vubrotahiohe od. deren 4,'ade. rin flebetf tmr. 3|7 an •Stttris rinn. k»rvX BlmssArnboL. Ärebmi fach, «um Ä riortl artnnbe», ichAuW»bt..^i ■mr r ■ar tu au ter Vc.-.e ne6tnft. elefrr Vicht. Un Alter von 60 Jahren In tiefer Trauer: Lina Mandler geb. Kratz Adolf Mandler Johanna Mandler Anna Schmitt i>ür alsbald oder I. al tüchtige, au* verlülstgc SeiiödUn oder Kochstühe nach Bad Naubcim in erftflolflfle Pen- non gesucht. edtriftL Angeb. unter 3o68L) a. d. ttilefl An«, erb. Vermietungen | Mut mobl. sonnig. Blmtner «cleftt. V.i lot *- verrn. i:WI9D Wilbrlmür. 47 111. mibi. Zimmer lei. «u oerm fi^2D Vebnfltohe 13 I ‘Bürger* gesellschaft. I Sartre trag Wanderung rinne- rod-Gr -BuXck. Abmarsch I.D Stobt Vich I Bet unaun-c «etter ZreWwanfi ?eib#L ynbrotnesslae. und «blabtt mtt Auto nach Annerod 2 Ubr. 1. CHerieirrtee II Uhr. bet SrtP Seibel SrüblchOppen. 2. Crterlciertao s Ubr. ''abndrücke: lÄoittnleanti nach dem Gleiberg. *"ü Ter Boritanb. Baarr fffler Srtongoftrt« t. B. flet 15. 4.: Äcrf re t taa#lour "ach 11V d I Irrt bei ■ «ab .Inbfibee- 6e- 'tcht-guna öerSrah- ueb tVoßerroevft. AM 8"' conntagd- ladrk ungen.'»abtr. Beteilig, auch miff. l'fnol. et» Aach- Aliflict Vunaen Üoit» baue .Sur (raube*. Am L Cfterfrter- tag, 2 Ubr nottim.: Irauung. Stabt- Stellengesuche| Chauffeur dübrerfttiein Mb. «acht Stelle: übernimmt auch sonstige Arbeiten. ScbnltL Anqeb. unter 0901 an d. (lieh. Ung erb. Tüchtiger Iltklri-Untm lucht «weck» weiterer AuVvlld alv 2venq- ler gegen eine firme vrr.mtung geeignete Stelle ?4t Anged. u.m& rin«. Hausarbeiten verliebt. für tagsüber sofort gefucht in d. Geschäfts-telle d. QHeh. «na. Q2M4 Euchttges ** ZilliMrinaüüien das auch servieren kann u Hausarbeit mttoerritbtet. «um 1. od 15. Mal gesucht. Schlodbotel iviedenfovs. Nr. 88 Zweites Blatt Lietzener Anzeiger fSeneral-Anzelger für Gderhesienj öonncrsiag, H. April (927 bcutungepolitil der französischen Drüben! hing aufbringen muh. erst recht erkennen. einen ®ott) in» Werk die also Erweckte nahm mahl. ^Beider Sohn sei Worin beruht aber gleich» stoischen diesem ttlen Märchen und der gemein, daß sich eine Wandlung begibt; während indessen der griechische Mythos lyrisch-idyllisch erzählt, kann die Komödie ihren dramatischen Antrieb nur dadurch bekommen, dah die Wand- Menschen «durch einen Auch die Preisbildungspolitik der französischen Gruoenverwaltung ist diktiert von dem Gedanken einer rigorosen Ausbeulung der wirtschaftlichen TTotlage. in der sich die übrige Saarindustrie befindet. Der Preis der Saar- Paphos gtwc'enJ das Dritte des Der- dichterisch zarten, anhandfesteren Form der für die Belastung des Deutschen Reiches pro Kopf der Bevölkerung 19 Wk. im Jahr an- sehen, so kann man die Höhe dieser Steuerlast. die die Saarbevölkerung infolge der Aus- 'fischen Drubenverwal» Giehener Stadttheater Vernarb Lhaw: „Pygmalion ". solche Deltbetrachtung des George Bernard Shaw paht endlich ausgezeichnet die Entwicklung einer andern Figur des Stückes, jenes WüÜkutschers nämlich, der Slizas Baker ist und auherdem ein naher Verwandter von Gerhart Hauptmanns prachtvollem Landstreicher Gau. Hier wird ein alkeS. menschlich und künstlerisch gleichmäßig wertvolles Mohv (das schon der Däne Holberg einführte) wieder ausgenommen: was geschieht, wenn ein armer und geringer Mensch unversehens reich und mächtig wird? An dieser Nebenfigur allein, wenn es sonst nicht empfunden würde, ist zu erweisen. warum das Stück eint echte Komödie ist. hing an einem lebendigen andern Menschen, nicht c. gesetzt wird. Das Londoner Blumenmädchen Sliza Doolrttle ist ebentoehr das ..Werf' des philologischen Professors Higgins, wie jene Plastik das Werk des sagenhaften Griechenmeisters war. Aber dort war die Liebe daS Erste ein erregendes Moment; hier ist die Liebe das Letzte, ein Ausklang, deslen man nicht einmal ganz sicher ist. Shaw fängt das Motiv eigentlich da auf, wo der Mythos zu Ende ist. Die Sage hat — darauf kommt es an - nur einen Menschen, ein Herz. ein starkes Gefühl. Die Komödie verdoppelt dies alles; «natürlich spielen noch mehr Pcrlonen mit. ober das ist für das Pygmalion-Motiv zunächst unwesentlich.) Und da die Berdoppelung zu- gleich eine DegenüberftcUung in sich schließt. so trnrb das Ganze dramatisch möglich und szenisch brauchbar. Für Shaw geht es ja nicht, oder doch we- nqzftcns nicht in erster Linie, um die Liebe, dazu sieht er die Welt viel zu ironisch und viel zu sehr als Sozialist; ihn beschäftigt — wie vorher etwa Wildenbruch (.Haubenlerche") und nachher etwa den Rusten Urwanzow (.Das Tierchen") — vor allem der mögliche Ausgleich zwischen zwei sozial grundsätzlich getrennten Schichten. Dies ist an einem Einzellall zu prüfen'. deshalb muh der Profestor aus dem Kind der 6trabe eine Dame der Gesellschaft machen. Sie bleiben sogar nachher zusammen. Lehrer unb Schüler, der Meister und sein Werl: aber der britische Sprachforscher ist doch kein griechischer Bildhauer: mit dem Gefühl, mit dem Herzen nut der Liebe geht Shaw sehr sparsam und vorsichtig um; wenn dergleichen kommt, kommt es auf Umwegen. Biel wichtiger sind ihm jedenfalls idenn kein Mensch kann aus seiner Hauk- die dankbaren Rebenmotive, die auch Dudenbruch und Ur- wanzow sich nicht entgehen liehen Shaa hat bei seiner Wandlung bte schönste Gelegenheit. um sich zu hauen — das tut er überhaupt gern und aus eingeborenem Temperament —. unb die beliebte und geräumige Zielscheibe ist von alterSher die sogenannte Gesellschaft. Und in kohle steht Ira e.nnn halbe Jahr vierzig Prozent über dem Pre.S der Xuhrkohle Da es der Saar n^ustne nicht mbgliä ist. and.re Kohle zu Welnnarltvre len herancub.kommen, must He wohl oder übel de ver'.angtei imecrr.äS igeit Prc.'e der 'ran^ i chen Drubenrerwa.tung be- zahlen D.cle eigentüml chen Geichä urrattden tpedm er'i r.chk klar w.nn man et äfret. dast : c Saarloh e in 1 r a n 1 r . ch bebeu < ö n e- d r 4er ;. r au’t iv.rd als im Sargcu.et dast insbesondere auch die französischen G« «U« schäften .m S-aarste.'ct 'elbst die Kohle erheblich . i. als ihre d T eie . > zu gc- Winnen. Da» aber Ist reine# Husar ncl und das konservative Kabinett ist in GefHr. eine Stöbe Lhance für den konservativen Gedanken nglands zu verspielen unb zugleich England selbst sehr au gefährden. Sch'.ießlich: Ist denn das br.ttsche Königreich trotz seiner ungeheuren Reserven auf die Dauer einer A r b e i t s l o s i g l e i t gewach'en. die man zwar als chronisch hinnimmt. die aber deshalb doch nicht das Zeichen eines gesunden Körpers ist? Wie kann Sngland und Schottland die Spanne ausgleichen zwischen bem mangelnden Rahrungstaum auf dem eigenen Boden und der Bevölkerung aus tym, wenn die grosien Übersee.schen Hankelsbezichungen auf Imperialistischer Grundlage in Frage gestellt werden und wenn eine so ungeheure Finanzlaft auf den Schultern der englischen Boi ^Wirtschaft ruht? Ist es in dieser Krise möglich, das weiter zu entwickeln, was am Schluß der Reichskonferenz für den Zusammenhang des ganzen Weltreiches und die Anteilnahme der Kolonien in ihm nicbergelcgt wurde? Das meinen w r mit dem Worte, daß das Sr t> b l e m des englischen Weltreiches in vol- m Umfang gestellt sei. Ge fällt nicht heute oder morgen auseinander. Gewißlich nicht! Wer ba8 im Kriege glaubte, wo daS Problem noch stärker und gefäyri.chcr gestellt war. Hai sich ja sehr stark getäuscht Aber eS zw.ugt d.e englische Regierung zu einer Defensive und zu einet Zersplitterung der Kräfte. die im ganzen den Ginsatz der englischen Macht In Sutopa unb in der Welt lähmt. Das ist da» Merkwürdige: ein Weltreich allergrößten UmfangeS. vielfach erinnernd an das alte Rom. gewiß von unendlichen Ätaftquellen und im ganzen stärkster wirtschaftlicher, militärischer, politischer Potenz, aber diese „Potenz" wird durch die heutige große Krise von draußen und drinnen angegriffen. erschüttert oder iy Frage gestellt, und sie kann gar nicht, könnte auch von dem größten und energischsten Staatsmann Englands nicht al» fine Einheit eingesetzt werden, um an einer bestimmten Stelle der Welt nach England- Willen eine bestimmte Entscheidung zu erzwingen. So möge man die englische Politik betrachten für die Fragen, die uns am Hetzen liegen, wie die Räumung des Rheinland« unb die Revision des Dawcs-Plancs. und danach abmessen, was die deutsch« Außenpolitik von einem solchen England für sich reell erwarten und was ein solches England ihr bieten kann, wenn es scinerseits die deutsche Außcnpolltik für irgend etwa- gewinnen wollt«! China und das britische Reich. । Außenpolitische Umschau Dem Prof Dr. Otto Hoetzsch. M d R W«nn auch b.e Fernwitkungen des chinesischen Problems Europa nur intiekl en 1 i - «» ist unter den Sorgen der gro>n Polin! dock, das gewalt gste. das unberechenbarste Richt nur, well niemand we ft was aut dieser elementaren chinesischer. Haitrra becr<;urg schließlich wird, sondern weil m ihr zugleich der wladerausstci^ndi englisch-russisch« Ge-en- vom Imperialismus und der alten Kolonialpol'ti! bedrückt fühlen, mindestens sehr stark berührr wird Auf der einen Seite die Eroberung txr Schanghai und der Rankingzwischenfall. auf der an Deren der Dorstoß der Pekinger Regierung gegen die Russen - das zeigt, daß die Cni- Wickelung in Shina dem Höhepunkt der Kr-'c entgegen treibt. 3n jenen Vorgängen ringen die beiben Flügel der Kuomintangpartei rnttcuianber und verschärft sich die englische 'Politik gegen die SÜdreaierung Bei dem überraschenden Dorstoh in Detina aber stellt sich überhaupt die Frage, ob di« Fiktwn einet ch neschen Zentral regte- rung noch aus recht erhallen werden kann. Denn wer hat diese Verletzung der ®|l«rritt>riolität ftnger Zentralregierung unter Wellington Koo? durchgeführt? Di« Pelinger Poliz«i? Die Pe- Ober bi« nordchinesisch« Regierung, also Tfchang- solfn? Unb wer steht dahinter in dem Konflikt. der so mit Rußland geradezu absichtlich herausgeführt wird? Auch England? Oder auch Japan? Ober dieses allein? So vereinfacht sich das chinesisch« Wirr- fak, aber mit dieser Deremsachung wächst gc- rabe bie Größe der Krise, die Gefahr her ganzen weltpolitischen Auseinandersetzung dort überhaupt. Deutschlands Stellung darin bleibt nach toi« vor klar unb eindeutig gegeben, aber was in der Theorie «in,ad) ist. kann In Der ?)razis schwer werden. 3m Süden kann eine remdenseindliche Dewegung auch di« Deutschen treffen und verletzen In Pclin.i wieder ist die Position des deutschen Gesandten Heckel unb schwierig. Sie erfordert ungewöhnliche Festigkeit und ungewöhnlichen Takt, wenn wirklich das diplomatifche Korps sich in dieser Auseinandersetzung nicht neutral verhält, sondern aus die Seite des Horben* tritt. Die Fiktion der Zentralreg erung ist damit zerrissen, aber dann hat das diplomatische KorpS in Peking, bat berühmte ..Gesand'chaltsv.ertel", das sowohl ein« gesichert« Wohnfiätt« innerhalb der Residenz Vie ein völlerrechtlicher Begriss ist, seine Effistenz- bered)tigung verloren Strikte Reutralt - t ä t Ist nach wie vor für Deutschland geboten und einzuhalten, unb von einet Anerkennung bet Südregierung, die die 5^ommunisten bei uns fordern. kann natürlich heute noch gar tone Rede sein. Uns aber Interessiert daran immer mehr Di« Rückwirkung aus England. England kämpft in Ghina um den allen europäischen Imperialismus und die Dorzugsstellung der Europäer und kämpst um ein« d«r wichtigsten und wertvollsten Stellen in seinem äleberseehandel. Ss fürchtet bl« Rückwirkungen dieser chinesischen nationalen Dewegung aus Indien unb andere Teile seines Weltreiches. Ss hat keinen Bundesgenossen, nicht an Amerika, nicht an Japan und auch nid>t an Frankreich. Ss kam in diesem Kamps auf eine reale Unterstützung von leiten seiner großen Kolonien nicht zählen. So ftcht es in einem schweren Kamps um seine Weltstellung überhaupt Und dieser Kamps spicU sich ab bei starken sozialen Spannungen daheim und angesichts eines .Deslzits in dem eben eingebrachten Budget von 36 Millionen Psund. Roch mehr: di« HieDcr- lagc der Arbeiter im Bcrgarbeiterstreik will tat Kabinett au-nutzen In einem Gesetz, das Französische Ausbeuter. Al- die Franzosen nach dem Frieden von Dersaille- da- Saargebiet übernommen haben. haben sie gehasst, auf dem Wege her ..fried- modernen Komödie? r' ichst ganz all- waren stellenweise von fataler Wirklichkeitsnahe; sie brachte aber auch die viel schwereren Steigerungen, die die Entwicklung Der Rolle bedingt. Sie gibt die Wandlung vorsichtig, portionsweise, 5ug um Zug; die einzige Möglichkeit. in den Schlußakten glaubhaft Oberwasser zu haben. Don ersreulicher Echtheit war ferner Gessers. zweite Hauptperfon und professoraler Higgins: er traf die nicht ganz leicht zusammen- zufeyende Mifchung der Wefenssarmen dieser von Shaw mit viel Pläsier aus die Bein« gebrachten, stockenglischen Erscheinung: sein gleid^am silben- stechendes. in wort geographischen Qf per t ment en schwelgendes Fachgelehnentum ebenso wie die erfrischenden Temper am ent sausbrüch« und schrulligen Verstiegenheiten eines unliterarifchen Londermensihen. - Die dritte scharsbrlichtoe -Figur in der Komödie ist der Mullkuilcher. Goll spielte ihn mit dein wenigen Klassen- bewuhtsein eines auf Mittesstandsmoral und bmirgeoHm Lebensstil pseisenden Proletariers . 'päter als hilsslosen und trotz vielem Gelbe iorgenichweren unb unzusriebenen Emporkömmling. man sah auch seine Wandlung mit herz- hd^m MUge'-ihl sich vollenden. - Don den gutbdetiten C bargen leien nur noch Dolck (Pickering', Ward« (Frau Higains) unb 3üng- ling en Riederlaff ang betrieoen wtrden bad In allen Fällen sind natürlich die 'm einzelnen erlassenen Gmlchränlungen und Dorfchrifrtn. wie Anzeigen. Konzessionen und Besähigungsnachweise. zu b«» achten. Die Ausübung des ambulanten Gewerbes kann nach lj 42 b der Reich^ewert^-ordnung von einer besonderen Erlaubnis abhängig gemacht werden, di« für Einheimisch« durch Gemrinde- beschluß mit Gen«hmigung der höheren Derwal- tungvbehörde. oder durch di« höhere Verwal- tungsbohörde nach Anhörung der Gemeindebehörde eingesührl fein muh. während für Ausländer d e Erlaubnis durch die höhere Derwak- tungsbchörde allem auszusprerhen Ul Eine Ausnahme h ervon bilden für Ginaermifche nur die Erzougn ffc und Waren im tz 59 Zifter 1 und 2 und der Gewerbebetrieb mit Druckfchnften „von Haus zu Haus". Druckschnsten fe l-ubietm auf „öftentlichen Wegen" erfordert dagegen wteterum der Erlaubnis. Es ist nun die Frage ausgeUiucht. ob auch bet Inhaber eines Wandergewerbe- fcheines zur Ausübung feines Gewerbes an Die Aufführung war eine zugleich nachdenkliche unb amüsante Sache; dies ist alles, was das Stück verlangt, mehr brauch« es nicht und bad es n-.cht haben, mit diesen beiden Eindrücken muß der angeregte Zuhörer cnlloHen werden; und soll- er etwa mehr belustig! als in Grübeln versunken nach Hause gehen sollt«, so tarni dies für d e In'zcnicrung nur Gutes bedeuten unb wird den Werl her Komödie nicht schmälern. Daß der alle Shaw auch mil diesem Werk, das unter sein« llcbenswürdigslcn Arbeiten gerechnet werden bad. noch em rundes Dutzend moderner Stückeschreiber leuhllich in den Sack steckt wird dem aufmerksamen Be'ucher ohnehin nicht entgangen sein. Icdensalls hatte bei Spielführer Dolck. gul daran getan, bie unbedeutenden Verzierungen unb Einkleidungen. Die Shaw angebracht Hal. nicht unnötig zu Blusf-Dcduchen aufzubausLhen; et ließ Die Sache selbst zu Worte kommen, ganz einfach, mil allem Scherz unb allem Ernst, der in der Komödie enthalten ist. Es gab allerlei gute Gruppen unb szenische Bilder gleich zuerst die Plahregenvedammlung am €l Pauls-Portal, bann die zwei:« Begegnung im Dro^e^oren- lab mett die sehr lomilchc G«sellschafls■ etwe Oml^eiburQ Drt 4*oirt’tafilmm ’tert vor Aach btr‘tr Der« man et* OBcnb«tg<®«bdd>eui degrtftlich « Er- taub* e mach 8 42h bet Cbeaeti orbnuna *W 4u erlebe« Es brbaif daher ein La a b«r - if»«rbettetb nur jum Wandergewerbe o ußerdalv ber Doha- gemein be Die Wohnungszählung imReiche Doe Aetch beebsichttoi. am 16- «ot eine Kelche- Wohnungszählung du rqqu'uhren. durch Die fettge- peBt «erben loU. an, hoch der Seitanb an beroobn- len Mumen und mie hoch mtdesondere ber Bebon n ie.»nune<« ul.rbauyi ift Lchstzunam »erben im 6 jeen bild ca. 8nO*ix) Vob nunpen benttigt. eine Zahl. bie efn eddjrtrfenbee veil viel für d«e immer noch tzerrlchenbe Wohnung,- not gibt. Die Zählung lall «un aber ot- ten Dohnen, unb bet ein begeisterter Freund bei Bogels deeges tst. 3n kernigen "Borten schilderte der Aebner Die Derbienste des Altreichi- lanzlers um bie Herstellung der deutschen Einheit unb um die Gestaltung Deutschlands zu einer Großmacht Er Vies auf die Gefahren hm. die Bismarck durch seine Pol.t k gebannt batte, unb die mißlichen Folgen, die feine Enl.alsuna der- beifübrie Mdge der Ausstieg unseres Bottes, der bereits begonnen bat, sich wettet entwickeln, unb mbgt es den Anstrengungen aller guten Deutschen gelingen, bas Deutsche Aeich wieder zu dem au machen, was es vor dem Kriege gewesen ist' Die begeisterte unb beflttfietnbe Aebe machte einen tiefen Eindruck auf die Zuhörer. Es wurden bann vaterländische Lieder gelungen, ebenso tarnen einige Dorträge zu Gehör Dieser deutsche Abend war eine vortresslich gelungene vaterländische Deranstaltung des Dogeisberger Hdhen-Elubs. — Die Bad-Aauhelmrr und Tvlfselsheimer Salzpflanzen Eine im Aadmen des Dad-Daubeimer Jahrbuchs unter dem Titel .Die Dab-Äauhelmer unb Wiksels- deirner Salzpflanzen und ihr Schutz" Dom Dad- Tkauheimer Heimatverein berauigtgebenc Schrift befaßt sich eingehend mit den an den Aau- Heimer Salzstetten heim schen seltenen Dertcetem aus dem Pflanzenreiche die sonst nur an ben Meeresküsten beobachtet werden linnen Die Kultur hat wertvolle Bestandteile dieser für Ober« ■ I I ■ ■—■■!■■■ ■■■■■■■■ ■ , | un» itur- Helten charakteristischen Salzflora betens t*r- r.fduet. strenge Salzpflanzen wie «oIiaHer (A»iet InpJiumi. Kl*bafeiy*r iBupkurum tenumrmum,. Silber Sellerie ' *P'um un» der mtetedanie Queller oder SsiaA'chma^ (Sehaxr»* herb-ecc, find verschwunden, «d auch vag Dutzend neck) voehanbenee . Salzfreuude^ ist m feinem Abe'erbestand gefährde: wenn nicht lettig ger-gncie Schritt« zur er altung wetet- Ammen werk.m Die Denkschr Wunder sich daher an die hettl'ch« «eg-.erung mit der B.N«. bie Salzptlan». 7stesi^n bei Bad-Aau-rim und b«« raften Dilfelsheim unter Tiaturbeef» maifchutz zu stellen, zummdeß den bedrängten Seltenheiten Zufluchtsplätze l* Gestalt von geeigneten Aefervaten dnguraumea Derfaller bet mit Dlldern und Plänen reich.ich ausg statteten Schrift ,st Lehrer H Qßwald Dad-Dauhe m her schon fett Jahren in Dort unb c jyr.fi den Schutzgeborkiebetcinburau vernehmen. Del der Jnfel Sylt wird der Taucher Harmsdorf ins Mecnj Dodenstedt der ganze Gedanke ausgeht Da auch eine Heber- ttogung auf den Zrankfurtcr Sender erfolgen wird, so werden auch die ..Landratten" davon profitieren können, denen ber Meeresbvten noch viel interesianter unb geheimnisvoller erscheint. als ben Leuten an ber Wasserkante. Zu ber Stimme aus dem Meeresgrund wirb bie Stimme auS ber Luft einen nicht minder interessanten Gegensatz bilden Die oberhesstsche Aufbauschule, flriebbera. 13. Aprll. Ostern 1927 ist für die seitheriae Doppelanstall ..Lehrerseminar und Aufbauschule" ein schulgeschichtlich wichtiges Ereignis geworben Das Lehrerseminar hat mit Schlust des Schuljahrs 1926 27 feinen ich len Iahraang entlassen unb damit als letztes der einstigen drei hessischen Seminare au gehört zu fein. Die Ausbaulchule. bie'e neue Dou- anstalt. die in erster Linie bie beutsch-kundUchen Fächer pflegt bekommt mit Beginn des Schuljahrs 1927,23 ihre Oberprima unb bat damit ihren Ausbau vollendet. Sie wird nächste Ostern zum ersten Male Schüler mit dem Reifezeugnis entlassen, bas bekanntlich nicht nur zum Studium des Lehrerberuses aus ben pädagogischen Instituten berechtigt, sondern auch zu jedem anderen Studium Lieder die seitherige Entwicklung unb bie Zukunft des neuen deutschen Schultyps gibt bet Jahresbericht ber Anstalt ein interessantes 2ilb Danach war die Ausbaulchule von 122 Schülern besucht (wovon 8 der letzten Semi» narflafle anaehbrten) Der Konfession nach entfällt aus dos evangelische Bekenntnis d.e Mehrheit (109). DaS vchülermaterial rekrutiert sich last ausschließlich aus Oberhessen, das 114 Besucher bestellt. Obenan steht der Kreis Friedberg mit 41 Schülern^ eS sch liehen sich an bie Kreise Glehen mit 31, 2Ü irgen mit 19 Ccuter# bach mit 9 Schotten unb Alsfeld mit je 7 Schülern Betrachtet man die Schüler unter dem Gesichtswinkel ihrer Herkunft und nach dem Berus, der Eltern, so macht man die interessante und ausfallende Feststellung, dah sie in ihrer Mehrheit ben Äreijen entstammen, aus denen seither unser Lehrernachwuchs hervorgegangen, dessen Krastrefrrve vorwiegend bas Land gewesen ist- Das Hauptkontingent ber Schüler, nämlich 34. sind Söhne von Landwirten Ha nd- Werker unb Arbeiter haben je 28 Söhne der Schule zugefüdrt. nichtakademische De amte 25. Kaufleute 4. akademisch gebildete Beamte 1, sonstige Berufe 1 Die Seundenrajet der sich-stuf g<- neuen ‘BolUnflelt läßt bie d,-rsiptundl.chen toter stark in den Dordergr-nb tuten zu denen auch die Plleg. der Muf.k '^Klavier Btol ne Orgel, Musiktheorie! zu jpiblm ist. Als erste Fremd- lprache Wurde an Stell« des Französischen das Engl.sche eingcführr. Zweite verbindliche Fremd- spräche st Latein 5er. geschichtlichem "Bert sind zw.-r dem stattstifche» Xetl des Iahresoerichtes ar.gcfügte Beilagen. Oberlfcubier.bitehcr Dr Faber, der letzte Friedberger S«m nardtrektor und gleich- leuig der erste Le ier der Auft«uschule. o röf» sinti.cht feine bei der Schsi-Hfeier des L.hrer» seminars am 13 Februar 1927 geholtrne trbaU- reiche 2 n > prache, die einen UeberbUd über bas all mäh siche Berben des am 1 Aovember 1817 gegründeten erster hessischen ßcbrtr'eaii- nars bietet das n»ch HC.abr gern B«st^>en als letztes der hessischen Seminare am 23. Februar d 3. gelchiosien wurde .Erinnerungen an meine Semi- nat^eir bringt, fesselnd unb anschaulich kbtl* öemb. Kre.sschulrat i. X H 6 ü h. der von 1867—89 Seminarist unb von 1869- 189b ein hochgeschätzter Lehrer am Friedberger Seminar war Beide Beilagen werden nicht nur bei ber hessischen Lehrerschatt, sondern darüber hinaus in weitesten Kreisen gröberem Interesse begegnen Der Betrugsprojefj in Siehen. • (Sieben 13. flpnl an der S«trug,ftrasiach« gegen den Kaufmann ZJiUt o t « b 11 n fl oon Glichen und fünf Genoslin sind di, letzt et».: 40 Zeugen vernommen und die Aussagen oon etwa 200 auswärts vernommenen Zeugen verlesen worben. Diese Lu-'agen in Cerbin« bang mit der Korrespondenz und den -iachgiden der Angeklagten ergaben in allen Füllen bässe Id e B i I b: (Liner ber AngeNagten bestellt Waren, ober mindesten» fordert er bemusterte Offerten. Die Briefbogen tragen je nach Bedarf ben Ausdruck ..Pelzwaren . ,.cd)ut)waren“. Irikatagen", ,42cberwaren‘. .Wollwaren' ober ähnlich, sie enthalten nicht bestehende Bankkonti». Fernsprechan- fchlüsse, Iclegrommabrefltn und Postscheckkonti». Aus diese glänzende Aufmachung sind viele Firmen ohne weitere» hereingefallen. Andere glaubten vorsichtiger zu kin und holten bie angegebenen Referenzen ein. Diese fielen ausgezeichnet au», soweit sie von ben anberen Angeklagten erteilt würben. Die fluehinftelen • rteilten allerdings etwas anders unb sprachen oon Gaunern, bi«. Jrtanb in f)anb arbeitend, die Geschäftsleute betrügen. Die ja erhaltenen Daren unb Muster wurden als» bald verkauft-, von dem Erlös lebten di« Angeklagten. Welchen Umfang diese Schwindeleien annah. men. ergibt sich beraub, bas, 6L tm Jahre 1925 für etwa 16 000 Mk. Dar« erhielt. All« Fälle hab. du in unserer Nr. 79 vorn 4. April schon erwähnt, gleich gelagert; auf sie im einzelnen einzu- gehen, erübrigt sich deshalb Ueber ben Lusaang biefer Straf fache (bas Urteil ist wohl Mitte nächster Woche zu erwarten) werden wir berichten Eingesandt. ! Für Form und In hall aller unter dieser Xuürik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum aeaer''r'<-- f.-in'r'e ani^o-i ma i Der Lrdkauleriveg dringend oerbessernag^edürsttg Die Stadtverwaltung hat in letzter Zeit eine ganze ganz« Reihe von Strah«n ausbessern lassen Der Erdkauterweg. der täglich oon ftunber ten von Angestellten und Arbeitern passiert wirb, hat sich bisher aber leider nicht auf dem Berbesse- runaeprogramm der Stadtverwaltung befunden. Deshalb erscheint e< mir angebracht, gier aul die geradezu unhaltbaren Z u st ä n d e in diesem Wege hmuiaxlkn. Durch die starken XegenfMe der letzten Zett ist der schmale D«g in einer Weise auf- gemeid)! und so schwer passierbar geworden, da», er rür bie Passanten tagmglich zu einer Quelle gröyten ilerger, wirb, zumal beim Borbeisohren von Auto» bie Fußgänger mit Strostenjchmutz ausgiebig be- iprigt werden unb bk Radfahrer Gefahr laufen, mit ihren Näbern zu stürzen. Es erscheint bringenb not- wenbla, daß bk Stabtverwaltuna hier rasch unb gründlich für die Beseitigung de, Ucbelstand», lorgL D e mrifii Pastamen ber Strotze uxrben e» ihr banfen Einer für Biele. unbfunk-Programm des Lenders» (21uf der.XaDto-UmfAai-.) Jcritag. 18. April 11J0 bu 1 Uhr x »zer: des Bla erchvr» des Evang.iiichen Iuaendoereins Gustavsburg. 3.30 btl 4 Die Stunde der Jugend 4.33 tn< 545: Pass.7 s-Ko iz Frier .Ostern" Ein Festfplet von August Slnndderg Soutot 16. IlpnL 12 dis 1 Uhr L nderstonzert für dee Ausstellung des Attxitenadiokuds CX'^nha* 3.30 dis 4 Die Stunde der Jugend. 4 30 dls 3.45. Konzert des Hausvrche > ' ♦ *> dis 6 06 Die Le'estund« 615 DU 6 46 D« Bnetkastnr 7 15 bis 7.45 Funlhochlchull ,rhev- dvr Fmiiane" B'rirag von Öre1 De F Schultz. 7 45 bis 8 15 .Au'sits« Ostervr^u^si Bvrtra, oon Lilli r y v.imgarlen. 3.15 -infotrie-Kontzeet. Äird)lid)* 71 ach rief) ten. Evangelisch« Gemeinde». Äarirdtag. den 13. April •ie&cn. Stadtkirch«. »" . Bfr. B«t« Brichw u bl Abendmahl f Matthäus- unb TH artigem. 11*/,: sttnderitrch« f. d Matthäusgem. Gkaervlk« Hertel v: sikuraischer Gottesdienst, ittarrvitar Bertel. — Iohanneskirch«. 9 Pfr. Ausfeld. Beicht« ». hl. Abendmahl •. Lukas- unb ZoüannesgeM. 11’M Kinde,k.rch« f. d. Ivhannesgem Pfr Ausfeld. r. PsarraMst Schultheis - Kirchberg. 10. Lollar. *0; hl Abendmahl f d allen ir 'neindegllnde^ — dich. .10: Sttttsdechant Lenz Hl. Abendmahl. A StMspkarrer Schorlemmee. 5: siirttettagandacht. — Watzenborn-Gardenleickr. Datzend:rn^trinderM ,10: Gottesdienst, anfchsi Abendmahl der Alle» Garbentrich 1 — Öieftrf. ,10. im Anschluß Frier des hl Abendmahls Op'ee für das ttrrilch« Waisenhaus in Jerusalem Ku holifche »emetabaL Freitag, den 15. Avril. ÄariteUag. Gießen. 7'-, Beginn der Anb.lungsstunden. 6 verstörte Meße, Predigt, dann AndetungsstuußM dis 6. 6 Andacht Samstag, den 18 April. iCarfamstag. 4', u. 7 Betchß». 7 Beginn der hl. Weihen. 8 , Hochamt. Isrueill.iche •emetibea. Isr. ReNglonsqemetnbe. tzsttesd.«. d Synagoge iSüdanlage). Samstag,den 16. April 1927. Borabb. 7 CO. morgens 6 30, nachmillags 4.00. abends 8.0a Gottesdienst der »fr. AeiiglonsgefeLschaft Sabbaifdet. den 16 April 1927. Freitag adend 6 53, Samstag vormittag 6.03, uachm. 4 00 Lonmassdieust 6. .'terzie n. M»etbrf«" am 15417 Dr. Mevcrbo". Dr Doll teeel»»oib<«L dabiarit: i r Iaaer **D Der rechte Weg I UMalbOrtfcl * KÄft- eM ladtefcrei.Waedem «. ,«*e- urfctMr. b» K«n«e. ftetUrW», M,4.tib l ; w o XU. »■• Kirt# n ht«M Erhältlich ün Buch* und Schrcibwarenhondel, fern« in jeder Auu>- und P*hrr*dfuadlun<. Her»u»gcb«r; Continental» Cenutchouc* undGurt*-Pefth*«Co Huioow. Für schlanke Verkäufe Serri kos. tv« * flutofahrtm Trlepsto» 1744. !a Garteflkies Mff $iri,$KTtni. DRUCK BACMtN <. Äubiemrw ** Vabwiehr 30. dupusen* Unterzeug in größter Auswahl »u billigen Preisen! cTCilde- ßrandt eerian«. t>«l3T,ea u fliinft ficM ’flune. &Crtujpfafz /. günstige Preise.' üameohaus Heinrich Hahn UüAtnii Ex le Met. 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Reise- mflirtiL pro KW Märtyrer der Liebe.1 ÜUman von 3- enbaetb« ••8lc|ll ■W jonltfung Nachdruck errboun «eh zu Veit, kleine EUsadeth Wa» n>ft^l hu ?on Ediulb imb OÜJ>nt! — Morgen — argen «ollen mr Dicbtr darüber sprechen C» tft genug für heult' XtdH morgen erst' Do» sühtte Elisabeth gang btuiltd). Ctw »argen kam zu fpdL Af-n, muhte ,♦ ‘ein. bat, a>o» fie nicht wußte, wo» zu Ur. war. Mn eenem Bal, kam ihr rin Örtaflen. rin »iflen. JJd)--o. e» muß |ü nid» (o komm«» wie Sie denken, gnädige tirau. Aon» Iärg wird Ihnen bleiben.' ..'.lein, mein Jhnb." , D doch'--" Ein rührende» Lächeln glin um den Mund der jungen grau. ^2ch hab« ihn )a nun 4ese .siach:- Urlaube mir ». Ich well dir nicht lästia sein, ober ,ch köont< feen Buge schließen warn i* bi* allein weiß Unb dann. Elisabeth, wenn du noch etwa» ’ur mich übrig hast, nach alledem, on» ch dir er»öhir and ^rhonben habe, dann schenke mir da» ..Du . Henn« mich wir du willft!" Sie suhlte einer heiße» bebenden Mund aus dem ihrer. „Mutter Ailbeni.' kam n leih. Jte. mein linb. »a. - Ich danke d,r. daß du mir gerade diele» Sternen *Me „Aal e» etwa» geaeben*' rüg Reichmann l»r- ichend und hob do» ßrfidjt seiner Arau zu sich In die Höhe, al» er am nächsten Tage mit dem Abend dampfet yjrudfam 6<, verneint, (im seine» Rot 'chwanm aus ihren Wangen und ebbt, in der nächsten Minute zu einer unheimlichen Blässe ab. Gerade glänzend siehst du nicht au», metn Ya» d>en." Er enlleert, lernen Rucksock und sah ihr dabei unverwandt in die Augen ..Ha. ich habe da» AtruMHetiern satt Die nächst« Woche wollen wir Helm. Areuft du dich?' .Da. Aan» Aflrgf* Erlaube'--Wer bin ich denn ei örtlich? — Du scheinst dich ia ganz «igenarnaen Traumen hin- zuacben. wenn ich einmal .tuen Tag weg bin. Di» erste Nacht. die wir hier schliesen. rieist du ihn auch Ich habe nid>t» dabei gedacht, weil sein, Mutter ja i.nmcrwährend von ihm Iprad). — Unb heute? —' Seine Stimm, bekam etwa» Drahrnde» Üiilabeih sah ihm liebevoll iä die Bugen. Mutter Ailbertt hat mir q,ftem und heute au» ihrem und Aon» Jörg» sonnigem Leden erzählt. Da nannten wir leinen Sternen oft und so liegt er mir nahe. „Am--I‘t Korrespondenz gekommen?--- -Mein' — Gott lei Dank Mach' kein Gesicht mein Aätdjen. Aerrgou. man hat halt wieder so ad und zu eine Schrulle Du hast sie mir zwar beinahe schon ilk abgewöhnt--' Ich?' Elisabeth lachte hell auf. .La. du! — Ich hätt'» wahrhaftig nicht geglaubt. daß du lomel zuwege bnngfi "Er verteaschtc teinen Brwrernwg mit rtner geftrnhrn Aoi< nb einem Eutawan unb ließ sich non ferner «erau eine paßend, Krawatte drrau»sucher. Unietbeflcn erzählt, er ihr daß er am Bchensee bte "Sefla gctrolttn hab, do» heißt den ganzen A^utbell Renkell Mann Jrau. Kind 6r».tbrnr. Ehausieur und lut» Die Metia nwch« nie etwa» halb', meinet er belüft»gt „Immer gleich ganz, arbeit" Bin ich dir schchi genug?" Er hau« seine roilette beendet und ha»ch,n' maß ich mir K(U abgewohnen . wir »eil ich !v-rtft zu dem Jungen sagen, wenn rr kommt'' Sn Kosenamen bin ich arm * Qluabelb ging nach bei lut. E» hon, geNopsi und em,» der Zimmermädchen bat Meichmann eilig an» Telephon zu kommen Zver rief, da» wußte sie nicht Beinah, tnfttnfimähig olgi, ihm Eitsabeih auf dem Fuße in» Telephonzimmer 'Kelchmann hielt da, Aörrohr bereit» in der Aanb .La. hier Doktor Deichmann - Doktor Ail* bertl* — Nicht möglich' — Aeulf mittag' — — Ich komme sofort — — 3m Kranken bau»? tte-* - !Mid)i iranoportirrbar. — Jo meine 3rau wird e» übernehmen Kommr bestimmt nut dem Zruhzug. — I^i meinen Dank Lchwesiei Paulo.' Bk» ßtetihmanii da» Gesicht wandte, trug e» beinahe kein, Farbe „so . . . da» reicht gerade . . . Erschnck nicht, Lieol. e» ist viel auf einmal!" Ihre Lippen waren halb geäkknet. Sie wagte nicht zu fragen. Dieser Raster war ein Io sicherer Wahrer, vier Jahre steuert der Mensch nun meinen Wagen. Unb heute passiert ihm da»!" (fliiab.ih brachte feinen Ion hervor Der Schrecken hielt sie wie gelähmt. „Aan» Jörg" war alle», wa» ihr über Ne Lippen kam „Ia . . er unb der Chauffeur, beide Dem '.Koster ist ein Lastwagen in die Flanke Mfahrfn unweit der Eisenbahnbrücke. Ihm hol'» die -chadei- decke zerschmettert. Er war Wort tot. Aon» Jürg hat eine schwer, Unierleid»v,r!,^ung. ,co viel wie verloren', sagt Schwester Paula. Mit beiden Aonden hatte Elisabeth in hie Falten der Vorhang, gdgnfsen. Mit dem Kurten lehnte sie geg, r e antetn* sich 14» rrihnui Aoft du . Md) nicht pdrri?" .Wem. Viel- Ich woum. ich dön» fatsch gehört." Der Mutter sollt, sie e» schon,n> beidimgen bat er — he muffe sosvtt mit n.iih Ei'enbach. wenn ße nicht trvddem Ichvn zu spat kamen. Ich sehe Mi Ktir-buch nach, wie bte ,-suge losihtuß habe» Bl» SUuniKn g,h: re an aber hernach — bw BethM« buna in > will vom Pet> ionul in Nekr Aeit nicht gerne gestön sein. ..Du bist - mein Kind? Du bist noch bleicher al» fiebern, wa» sollen wir hin. daß du rote Wangen bekommst? Denn Aon» Jörg kommt." Mutter Mutter Ailbertt er ... et . . wird vielleicht nie wi,Herkommen!" .Elisabeth' ..vir werden ihn — beide vertieren!" tt» ist einen Augenblick totenstill in dem kleinen Zimmer hur wet eistgkolte Aänd, umklammern die der junaen Frau. Miln Aon» Jörg . . . tot!" .Wein . . nicht . . . nur sehr schwer verletzt hei einem Autounglück Jede Stund, ist ein Geschenk für ihn unb un». Du wirst mit un» fahren. Mutter . . . Mutter Ailbrrti . unb morgen, morgen früh sind wir In Ellendach bei ihm " ..Bei meinem toten Lohn . . ..Er ... ist mein Bruder . . Mutter Ailbertt . laß un» beide miteinander tragen, wenn, da» güechte rltche . . . fonunt!" (‘HOrtlehuna folgt i die wahren Jjux ^eifenflccken J Wie alles Bewährte haben auch die Lux Seifenflocken viele Nachahmer gefunden. Es gibt für Lux Seifenflocken keinen Ersatz zur Pflege und Reinigung aller zarten Gewebe. Lux Seifenflocken werden nie offen verkauft! Achten Sie auf die blaue Originalschachtel. NormG(padia beim Gebrauch Io larlbi und lebe»- mal Ihre Lachen bi lchmugi. Bei tuchen Sie einmal die Ut or-Uitia.ttabnvnlta sie deiitzi dielen Aehter ntchi una lil dadet bedciiieiid fiarfamer. SUopllliro wndvon .Hnündrutn allgemein brnuut und gilt all die besie k Hi- erlitte, ende .".av'ioaiia «leine tubr 5J <#l. - D DIE SAUERSTOR-ZAHNPASTA BlOX ULTRA STARK SCHAUMEND Glüh e» Lager am Wage. ow» Damenstrümpfe |RÄlbei1 fllnöerürtinDlP. aiDöetlMCea Sarnen- caö öeuenroflfflie In grober Auöwahl Mäßige Vtrtfe. Sill 3Mel, Biodflt. 11 Kurz.. Weih' und Wollwaren. 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Zwei tüchtige Rockarbeiter ver lofoti gesucht 3ÜSD (. :ge< zu Gin Schr« ine rleh rling aus Dauor.ngen. der bei einem hiesigen Schcein-rmester in der Lehre ch, stand au nahe an dem Gleise wurde von der Mafchtne geflrc.ft und zur Seite getchleubert. 3r kam m.t einer blutenden Kopfwunde und dem Schrecken davon. 8m Mitreisender leate dem Verletzten e nen Verband an. so bafi er nach Haut« fahren konnte. Dieser Vorfall möge allen Aur Warnung dienen, die sich -u nahe an Ehe Gleite stellen. t Grünberg. 13 April Am zweiten Osterieiertag veranstalt,.' der hiesige Xurn- verein dnen augemc'.noi Werbeabend Sämtliche Abteilungen (Schüler, Schülerinnen. Turner und Turnerinnen) werden ihre Leistungen auf dem großen Gebiet der mannigfaltigsten turnerischen Hebungen -eigen. Richt alldn das deutsche Geräteturnen, sondern auch das Gebiet der Frei- und Handgeräte-Hebungen wird in allen Formen vertreten sein. Der Veran- ftaltung. die sich an bt< breite Oesfenllichkeit wendet, tst im Interesse der Turnfache ein guter Besuch und voller Erfolg zu wünschen. t Hungen, IS. Lpril. Mit bchulschluß oerltehen M Schüler die hiesige Schule, mahrcnD 44 €d)ulrefruten der Aufnahme harren. Die Schü« lerzahl hat feit dem vorigen Jahre wesentlich zuge« nommen, und ee dürfte auch In den folgenden Jahren noch mit einer weiteren Steigerung au rechnen sein. — Daß Schulsparkassen recht segensreich wirken, ersieht man daran, daß die hiesigen Schüler in die vor zwei Jahren gegründete Schul« svattaffe bi, fetzt 520U Mk. eingelegt Haden. Für die Eltern bildet do, den schulentlassenen Äinbern au,- aezahlle Geld eine gute Beihilfe zur Beschaffung der Kleiber für die Konfirmanden. L Hungen, 13. April. Endlich ist er da — der Storch — und hat in seinem Neste auf dem Schloßturm Wohnung bezogen. Schon hatte man die Hoffnung aufgegeben, in diesem Jahre da, Ttorchnest auf dem Schlosse, Hungen» Wadrzdchen. bewohnt zu sehen, da man da, Eintreffen der Störche erfahrungsgemäß 5 bi, 6 Wochen früher erwartete. So spat wie tn diesem Jahre sind die Störche noch nie zurückgekehtt. Wo, Freund Ade- bar zu dieser Ter|pätung veranlaßt Hot. dürfte kaum iru ergründen fein. Arrio Ariedbcrg K Friedberg, 13. April. Gemeindebeamte betreffende Gehall,fragen der Gemeinde Oder-Wärlen und Rieder-Mörlen de- schüstigen seit längerer Zeit die Behörden, sowie die Gemeinde röte beider Orte. In Oder-Mörlen batte man die Bezahlung de» Flurschutzen und de» Pollzeidiener» gekürzt, worüber diese Brfchwerde beim Kreisamt geführt hotten. Dieses entschied zuungunsten der Beschwerdeführer, wahrend vom Ministerium für Arbeit und Wirtschaft eine neue Regelung der Angelegenheit gefordert wurde. Der Ge- meinberat bestand in seiner jüngsten Sitzung ober auf der von ihm festgesetzten Gehaltskürzung. In Rieder-Mörlen kann man sich über da, Nech- nergehalt nicht einig werden, das vom Gemeinderat auf 900 Mk festgesetzt wurde, trotzdem man vor der Dahl die Summe von 1200 Mk. vereinbart hatte. Der Krei»au,fchuß verurteilte die Gemeinde wr Zahlung de, Gehalte, in Höhe von 1200 Mk. Der Gemeinderat gibt sich ober damit nicht zufrieden. In seiner jüngsten Sitzung wurde einstimmig be- schloffen. Berufung beim Prooinzialauefchuß emzu- reichen. • Bab-Rauheim. 14. April. Die Krankenkasse des Berliner Buch- druckergeverbes. die seit längerer Zeit aus der Such« nach einem eigenen Heime am hiesigen Platze war. hat geltern den Kauf des Hotels ..Astoria- tn der Küchlerftraße ■um Ai'schluß gebracht Die Kaufsumme soll bei Aarzadluna 120 000 Mark betragen. Die berliner Buchdruckerkrankenkasfe richtet in dem Hause, das in bester Kurlage liegt, ein Ä u r • beim für ihre Versicherten ein. Die in letzter Zeil zunehmende Zahl der Kuranstalten erfüllt die 'Bermieterfretle mit Besorgnis. be'onders die einfachen Leute in der Altstadt, deren Kur- gäftc zumeist aus den Kreisen stammten, die jetzt in den Kurheimcn Ausnahme finden. Andererseits ist nicht -u verkennen, daß die Winter- kur durch die das ganze 3abr geöffneten und gut befetten Kurheime leben jetzt gut belebt ist und in Zukunft noch stärker gefördert werden wird. 4 Bad-Kauheim, 13. April. Die gestrige Sitzung der Stadtverordneten hatte eine umfangreich« Tagesordnung zu erledigen. U. o. wurde e» für notwendig erachtet, daß eine BesoI - bung,reform für di e städtischen Beamten baldigst erfolgen müsse. In den Voranschlag für 1927 sollen 10 000 Mark für diesen Zweck ein- gestellt werden In die Prüfung des Besoldung»' plane, soll baldigst eingetreten werden, etwaige Beschiüiie sollen rückwirkende Kraft ab 1. April diese» Jahre» hoben. Ein Dringlichkeittantrag der Derwaltung. der die Herstellung der Frank- funer Straße betraf, wurde noch dem Vor- fchlag be» Äauousschufse» ab^lehn:. Eine Reihe von Ausgaben, die im Boranschlag 1927 für dringende Aufgaben vorgesehen werde.t sollen, waren dann Qegenftanb längerer Aussprachen. So ist die Errichtung rin« städtischen Wohnhauses (Doppelhaus) zur Linderung der Wohnungsnot bt absichtig:, und zwar in der Bermegensrechnung rmt 95000 Mk. in der Betriebsrechnung mit 500" Mk. Annahme fand der Be'chiuß des Sinanwusschusies. die Entscheidung auszufegen, bis der Voranschlag vorliege. Dagegen fand die Absicht, tur Errichtung eine, Ehrenmals für die Gefallenen einen Betrag einzustcllen. die Gegenliebe der Versammlung. die gegen die Stimmen der Linken die summe vor» 5000 Mark für diesen Zweck bewilligte «der Finanzausschuß batte nur Xju Mark varze- fchlager-, BezüLlich der beabsichtigten Herstellung eine, Ükttenbelage, auf dem «iußwege nach dem Fnedho'e (***■) Mark» schloß sich die Seriammlung dem chluß be* Finanzaui-'ch -si,» an. die Angele- a en beit für spätere Zett«« zurück- stellen. Ablehnung fand a^ch ein Gesuch der diesigen Ortsgruppe Tlerfchupverein, für Hessen den seit- bmgen Oädtuchen Beitrag zu erhöhen, wahrend dem An:n>g ba Verein, der Freundinnen junger Mädchen, den ietchengen Jahresbeitrag der Stadt von 240 auf 3k» Mark zu erhöhen, ent- iprochen werden soll. Für die nach dem Jahre 1918 erbauten städtischen Häuser muß eine Miet- Preiserhöhung erfolgen, die durchschnittlich nur 10 Prozent beträgt, ,'i.ut^rm die Elternschaft ich mit Mehrheit für die Umbildung der )berrealschule in ein Keformrealgym- n d , I u m ausgesprochen Hot. hatten sich nun auch die Stadtverordneten mit der Frage zu besasien. vom Landesamt für da, Bildung,wesen log eine A n • frage vor. ob die St.dtoerordnetenoersommfung ihre Zustimmung gebe, daß mit dem neuen Schul- ahre die ÄlaOen 3b und "a nach dem Llhrplan de» neuen Schultyp, unterrichtet werden. Mit 12 von 22 Stimmen erklärte die Ikrjarnmlun^ chr tiinner- ständni», so daß also von Ostern ab die allmähliche Umwandlung der Anstalt beginnt. Unter Besprechungen beanstandete 6tobte. Wiedermann die Sonntogsarbeit der ftädtifchen Arbeiter. aiißerdem trat er für eine Revision be, Pension,gesetze, der städtischen Arbeiter ein. Oie Be- bürfnisfroge zum Wirtschaft »betrieb wurde in einem Zolle besaht. 4 Bad-Rauhelm. 14. AprU 3n den Tagen vom 22. bis 25. April flnbet hier eine christlichc Akademikertagung stakt, zu der auch Offiziere. Landwirte und sonstige Interessenten eingeladen sind. Wichtige religiöse und soziale Gegenwarts- und Zukunftsfragen sollen in Dorträgen und Besprechungen behandelt werden. Unter anderem sind folgende Redner vor- aefehen Franz v p e m o n. Dr. jur. von Thadden. Professor Dr. weck. Zander und Dr. med. 03 c r mei L Ärcie Vüdingcn. I! 05 ü bin gen. 13. April. In der jüngsten Gemeinberatssltzung wurde u. a. über die zu errichtende Autolinie B ü d t n g« n — Wenings verhandelt. Die Linie soll die Orte Bäd.ngen, Bindsachfen. Wenings, Kefenrod, Wolferborn und Rinderbügen verbinden Dor- erft ist geplant, das Auto zweimal täglich fahren zu lassen. Die Abfahrt von Wenings soll morgen» etwa um 6,30 Uhr erfolgen, damit in Tübingen der Anschluß an die Zuge 7,20 Uhr bzw 7.42 Uhr erreicht wird Rach Ankunft des letzten Zuges m Büdingen soll nochmals dos Auto nach Wenings fahren. Versuchsweise soll em Wagen mittags nach dem 4 Uhr-Zug nach Kefenrod laufen. Dos Auto faßt 16 Personen. die Fahrzeit zwischen Bübingen und Wenings wird etwa eine Stunde dauern. Der Fahr- preis ist noch nicht bekannt, er soll aber so billig wie möglich sein. Die Stadt Büdingen beteiligt sich mit 25 Prozent an den Kosten der Ginrichtung der Autolinie. 3n der Berhand- lung wurden noch Bedenken dahingehend geltend gemacht, ob die Straße Büdingen —Rinderbügen breit genug sei, daß sich die Lastwagen der Steinbruchfirmen Leimbach und Zipf und das Postauto ohne Gefahr ausweichen können. Hinsichtlich deS Autoverkehrs der genannten beiden Steinbruchfirmen lag dem De- memderat eine Beschwerde der Anwohner der Obergasse und der Hammerstraße vor. Durch die schweren Lastwagen leiden die Gebäude der Ober- gaffe infolge der Erschütterungen not. 3n vielen Häusern find die Wände schon bedenklich gerissen. Der ®e mein berat verwies diese Beschwerde an die Derwaltungs- und Rechtskvm- rnission. Man hofft, daß in Kürze die Kleinbahn nach Ober-Öeemen gebaut und dadurch diesem Mangel abgeholfen tot ,. — Ab 1. Mai beabsichtigt das hiesige Postamt den Rachtfernfprechbetrieb au^u-Te^mji. Der Gemeinderat erteilt hierzu seine Genehmigung. — Ferner wurden Milte! bereit gestellt zu einer Filmauf nähme der Stadt Bübingen. Der Film ist als Werbefilm gedacht. man hofft hierdurch, den Fremdenverkehr mehr nach Bübingen zu lenken - - 2 i d d a. 13. Aprib 5he Stabt beabsichtigt, die Kanalisation für das gesamte Ortsnetz durchzuführen. DaS Kulturbauamt au Friedberg ist mit der Ausarbeitung des Projektes und der Aufstellung des Kostenvoran- schlags beauftragt worden. Für den Gntfchluß. die Ausführung des großzügigen Werkes, die tchon seit Jahrzehnten des hohen Kostenpunktes wegen hinausgefchoben wurde, unverzüglich in die Wege zu leiten, war ganz besonders der Gedanke bestimmend, die Äanakfation vor der unausbleiblichen Depflasteruna der Ortsdurchfahrten beendet zu haben — Die von dem Hoch- bauamt zu Büdingen entworfenen Pläne für den Realschulbau sind fertiggestellt. Ausschreibung der Arbeiten. Abbruch des Saalbaus und Grundsteinlegung sollen mit möglichster Beschleunigung burchgefuhrt werden. ,F Aus dem 2ibbataL 13. April. Während In den tiefer gelegenen Teilen unseres Tales bic Frühjahrsaussaat längst beendet ist und Gerste- und Haferspitzen die Lecker schon grün färben, ist von Rainrod aufwärts bic Frühjahrsbestellung noch immer im Stocken. Das anhaltende Regen- wetter der letzten Wochen verhindert das Ab- trocknen der Lecker, so daß die Lusfaat von Woche zu Woche verschoben werden muß. Gestern schickte der Lpril zur Abwechslung heftige Schneewehen, die mit starkem Teniperawr- rüagang vewunden sind g. Sus dem Niddatal, 13. Avril. Man ist m hiesigen landwirtschaftlichen Kreisen sehr aefpannt Resultat der Dünnsaat, rote sie Herr Schulte-Overbeck zu Dauernheim auf verschiedenen Versuchsfeldern au »prob tert. Diese Saaten haben sich bi» fegt sehr schön bestockt und stehen aut. trotjtem er auf den Morgen (i Hektar) nur S Pfund xorn bzw. 12 und 16 Pfund Weizen cefä: hat. Die Aussaat geschah mit einer besonders bergeiteUten Sämaschine, die Korn für Kvrn bet ausgesuchtem Saatgut legt. I Hirzenhain. 13. Lpril. Die Straße HirAenhain —Glashütten, die kurz nach Beendigung des Weltkriege» neu angelegt tourte di in einem außerordentlich schlechten Zustande. Bon Anfang an mit zu leichtem Unterbau versehen, hat sie dem auf ihr liegenden starken Bcrkehr n.cht standha.tr-. tonnen. 6*4^rn fit bti in den Unterbau b’nein au gewühlt Keinerlei Beschotterung hält mehr D.r B rledr r. t Fahrratern ist ahrl:ch O.ne gründliche .sv.r *r-ng der Straße wäre dr.ngenononvend g Hoffentlich wird f'.e durch d.c Prooir^ aa^ge'ührt a Ober-Aock stabt. 13 ... r ’. tu be ben Gemeinde« Ober- und Aleder-Bkock- stadt gehören »u br-. w es heute die eim gen — Gemeinden, in denen der dritte Feiertag noch kirchlich geleiert wird und auch alle Arbeit ruht. Seit einigen Zähren hrt man betbalb auch die Konsirmation au‘ ben Ost erd mitag verlegt Vorstellung und Prüfung der Äonfirr anbcn findet am »trnnten Fe.ertag statt Es werden aus Ober-Llockstadt acht Änatvn und sechs Mädchen. aus Aieder-Mockstadt vier Knaben und neun Mädchen in der hiesigen Kirche konfirmiert ow. Ober-Widbersheim, 13. April Am Ostermontag werben in der Pfarrei Ober-Wibdersheun 26 Kinder konfirmiert werden. 20 aus Ober-Wibdersheim. 3 aus Unter- Widbcrsheim und 5 im Sdiai Borsdorf Durch die Gntlaf’ung der Konfirmanden wird die Ober- Haffe der diesigen Schule nach den Osterferien nur noch 19 Schüler zählen, da der aus der Unterllaffe aufrückende Jahrgang nur vier Schüler umfaßt Zurzeit machen sich die niedrigen Geburtenziffern der Kri.gsjahre in den Schulen geltend Zur Aufnahme in den ersten Jahrgang der Schüler werden in Ober-Widdcrsheim 19 Kinder ((11 Knaben und 8 Mädchen), In llnter- Widdersheim 7 (5 u. 2) und im Filial Borstorf 6 (3 u. 3) kommen Der Tiefstand der Schülerzahlen kann mit diesem Schuljahr als überwunden betrachtet werden: in den nächsten Jahren werden starke Jahrgänge zur Schul- ausnahme kommen. — Bon e.nem an dem grossen Stlo-Beubau der Dafaltwerke I o h. Bickel dahier angebrachten Baugerüst stürzte der bei der Daufirma Beuß - Friedi>erg be- schüfttgte Zimmermann Schwarz aus TraiS- Horlofs und erlitt einen so schweren Schenke l b r u ch . daß er m die chirurgische Klinik nach Gießen verbracht werden mußte. Die Teilnahme an dem Mißgeschick des bedauernswerten Mannes ist um so allgemeiner, als er schon im Krieg eine schwere Kopfverletzung erlitten hat. Ärcie Schotten. XSchoiien , 13 Avril. Aus demIa h res- bericht der Hesstschen Realschule Schotten über daS Schuljahr 1926 geht der- vor. daß die Anstalt tr*at)i\-nb des Schuljahres durchschnittlich von etwa 80 Schülern besucht war. Dem Lehrkörper gehören als ordentliche Mit- gliedcr an der Slubiendirektor, vier Studienräte. ein Beallehrer. ferner als außerordentliche Mitglieder zwei evangelifche Pfarrer, etn israelitischer ReligionSlehrer und eine Handarbeitslehrerin. die hauptamtlich an der hiesigen Bolks- f(fülle und an der Fortbildungsschule tätig ist. Der Unterricht wird erteilt nach dem Gntwurs der neuen hessischen Lehrpläne, der Ostern 1926 in Kraft -getreten ist. Die Realschule stellt bekanntlich Die Unter- und die Mittelstufe der Oberrealfchule bar. fo daß Schüler ohne weiteres von einer Realschule in die entsprechende Klasse einer Oberrealfchule etntrefen können, ebenso Schüler ohne Prüfung tn die Obersekunda einer Oberrcallchule. wenn fie die Untersekunda einer Realschule mit Srsolg besucht haben. Dem Lehrplan entsprechend wird auch wahlfreier Unterricht in Latein und Kurzschrift tn den entsprechenden Klaffen kostenlos erteilt. 3m Sommerhalbjahr wurde auch Werkunterricht erteilt Lehrer- und Schüler bücher ei en. ebenso die Lehmnttelfammlun- gen, sind reichlich vermehrt worden, so daß sie den an fie gestellten Ansprüchen genügen. Für Orte, die wie Schotten abseits der arvsicn Ber- kehrsstrahen liegen, ist das Vorhandensein einer höheren Lehranstalt ein unabweisbares Bedürfnis Die Opfer, die der Staat, die Stadtverwaltung und die Eltern diesem Zwecke bringen, sind berechtigt, da fie gute Früchte tragen — Gedern. 13. April Aach Zustimmung des Kreisausfchuffes und mit Genehmigung des Ministeriums des Innern wurde zufolge eines Befchluffes des hiesigen Stadtvorstandes eine Bau-Polizeiverorbnung für unsere Stadt erlassen, die Anlage von öinfriebigungen an Straßen und öffentlichen Plätzen betresfenb Diese besagt u. a.. daß jedes Grundstück mit einer dauerhaften, stets in ordnungsmäßigem Zustand zu erhaltenden <3in- friebiaung zu versehen ist. infoweit es an dem öffentlichen Verkehr übergebene Straßen oder Plätze grenzt. Zur Errichtung neuer und Erneuerung vochandencr Sinfriedigungen an Straßen und Plätzen soweit sie dem öffentlichen Verkehr übergeben find, ist jeweils die kreisamtliche Genehmigung erforderlich. Ober-Schmitten 13. April Die ErdbewegungSarbeiten die zur 2 uf- f fi 11 u n g des nach Ulfa führenden Hohlwegs notwendig waren nahmen 3 Monate tn Anspruch und find jetzt beendet. Es wurden nahezu 3000 Kubikmeter Lbraumerde. mit 2b- f allsteinen vermischt, aus dem am Hohlweg gelegenen Manteffchcii Steinbruch angefahren Die Lhausiterungsarbeiten sollen nach De ndiguttg des Kartofi eist eckens einieyen Die Fertigstellung des stark befahrenen Weges wird namentlich von der lantv.rtfchafttreibenden Bevöllerung lebhaft begrüßt, zumal durch das Luffüllen die Steigung stark vermindert wird, so daß sie an steilster Stelle nur 7 Prozent beträgt. Bei dem Wegbau konnten tne in geringer Zahl vorhandenen Erwerbslosen der Gemeinde Beschäftigung finden. I Ober-Lais. 13. April. Die Pfenr. ta- f bar la ffe der frtt*lgen «oeillassigen Schule konnte im verflossenen Schuhahre den schönen Benag von 817 AM. an d« hiesige Spar- und Darlehnskasie zur Wlleserung bringen. 66 K:n- bet legten allwöchentlich kleinere ober größere Beträge ein. Die Erfahrungen d.e mit der Ettwichtung gemacht wurden, finb berart g günstig, daß d.e Schullparkalfe bauernb be 1 *.Üen werten soll. — Ostern werden nur v i e r Schulneulinge in die Schule aufgenomme.i ist dtrs feit vielen Jahren d.e weitaus genngftc Zahl. — Die hiesige Gemeinde, deren gefamrer Verkehr nach der nächsten Bahnstation Hirzen- Ham über Glashütten gehen muh. erstrebt eine direkte Vtraßenverbindung Ober» Lats — Hirz enbain. Das Gelände hoffte man bet Gelegenheit der 5eQ>berrn;gung m Glashütten und Ober-Lais zu erhallen. Run scheint in unserer Gemarkung infolge der Ueber- Laftung der JeDbere:ntgu: .gsämter das Verfahren s.ch zu oenögern. Es wäre schade wenn d.ese etrdfHnpeTMnbung >.e auch für d e bie- figen. tn Hrr-enda r. be^ch^siegten Atdeiter von großer Bedeutung wäre n'.cht geschaffen werden könnte. «reis «Isjeld. •et. Hemberg a. d. Ohm. 13.1x>nL Der heutige Schweinemarkt trat mit 450 Stück ertdn befahren. Für 6 bi# S Wochen alte Ferkel nurben pro Kopf 20 bis 3? Ära. b« zahlt für S bil 13 Wochen alte Ferkel zahlte man 25 bi» 40 Reichsmark Das Geschäft gina fietll der Handet war gut. es herrschte ein lebhaftes Treiben, tn» felge dessen blieb kaum liebet ft ciuV Der Markt erfreute sich eines großen Besuches, so daß auch die Kaufleute in Anbetracht des nahen Osterfestes starken Zuspruch hatten Homberg a. b. Ohm U Spul Im Bafaltwerk der Mitteldeutschen Aart- Iteininbuftri« nd einen Knöcheldruch davontrug. «er. Aus dem Ohmtalc 13. April. Um die Zlgeunerplage cnt^ülrtg los zu werden, sind die Bürgermeistereien durch das K r e I s a m t beauftragt worden, diesem da» 2uf- tauchen von Z'.geunerbanden unve»ügllch zu melden. Am Dienstag mc'.s Rieder-Gemünden das Auftreten von c.tgeunem in der Richtung Haindach Sofort erhielten mehrere Gendarmeriestativnen Weisung die Verfolgung der Gesellschaft ohne Aufschub vvrzu- nehmen und deren Häupter dem nächsten Amtsgericht zuzusühren. Ein größeres Gendarmerie- Aufgebot nahm deren V.rfolgung über Hainbach. Ormenrob. Groß-Felda. Windhauten. Köddmgen bis Helpershain fofvrt energisch auf. trptelbft sie eine größere Gesellschaft mit mehreren Wagen stellen rennte. Dies? suchte sich fluJitartig auf verborgenen Dalbweaen in Sicherheit zu bringen Die Häupter dieser Horde wurden aber bd Köddingen verhaftet und an das Amtsgericht Ulrichstein obgetiefert. — Ermenrod. 13. April Auf der gestern stattgehabten Holzversieigerung aus den staatlichen Waldungen wurden bezahlt für vier Raummeter Buchen-Brennholz Scheiter 43 bis 45 Mk. Knüppel 32 bis 36 Mk. Die anderen Brennholzarten beweaten fich allesamt ungefähr in Tarifhohe Sämtliche Bestände wurden bei guter Kauflust abgestoßen Starkenburg. (Battenmorb im Odenwald. DSN. Darmstadt, 13. April. In Rimbach im Oden wild hat ein Arbeiter seine Frau ermordet. (Er selbst ist schwer verletzt ausgesun- Den worden. Vermutlich Hal der Mörder noch der Tat einen Selbstmordversuch begangen. Der Erkern nunoebknft der Darmstädter Kriminalpolizei hat sich sosott an den Tatort begeben. Rheinhessen. WSA Wintersheim. 13. April Die Frau des Landwirts Stumps staro hier vor einigen Tagen an einem Schlaganfakt, während bald darauf ihr 12jähriges Töchterchen einem schweren Grippeanfall erlag. Beide wurden tn einem gern einsamen Grabe beerdigt. Preußen. Mrcte Biedenkopf. it Königsberg. 13. April. Die zwei Bewerber um die hiesige Pfarrftelle habe chre Probe-Predigten gehalten. so daß die Wahl am dritten Dftertage erfolgen wird. Der Wahl, die nachmittags ftattflnbel. geht ein Gottesdienst voraus, den Dekan Lehr von Gladenbach hä!i Zwecks arößerer Reparaturen. die im Pfartiause notwendig geworden find, hat sich die Ktrchenaemeinde entschlossen. eme Anleihe aufzunehmen. Kreis Marburg. WSR Marburg. 13. April. In einer der letzten Sitzungen der Stadtverorbneten-Ber- sammlung war einstimmig beschlossen worden, einige Straßen weiter auszubauen. Die Baukosten sollen die Anlieger tragen, wenn sie auch vorerst durch eine Anleihe voe- geschossen werden sollen. D'e Hausbesitzer hatten nun im großen Saal der Stabil die eine stark besuchte Versammlung emberu'en, in der fie gegen diesen Beschluß Protest erlegten Die Erregung war umso größer, da die Hausbesitzer n der Frankfurter Straße jetzt Aur Tragung der durch den Ausbau der Kanalisation im Jahre 1912 entstandenen Kosten herangezogen werden, die Grundbesitzer Weiderchaufens 90 der Lohnregulerungskoften vom Jahr 1922 übernehmen sollen. Die Versammlung beschloß einstimmig, der Staktrxrordneten-Berfammlas'g vorzuschlagen, die Vorlage erneut zur Beratung zu ft dien und den Magistrat zu einer grundlegenden Aenderung zu bewegen. sch Warburg. 13. April- Beim Holz- abfabren tödlich verungl ückt ist bei Schröck iKrets Marburg» der 28 Jahre alle, aus Sindersfeld stammende Eisenbahner Konrad F r e i d h o f. Er wollte mit e nem Kuhsuhrwerk einen Haufen Reiser holen. Dabei scheute das Rind vor einem von der Gegenseite kommenden Pserdegespann und sprang eine Böschung hinunter Hierbei wurde Fr. gegen einen Baum gedrückt und fand fo, tn Gegenwart feiner Schwägerin, den Tod Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit drei unmündigen Kindern. ]( Marburg, 13. April 3m Aller von 52 Jahren starb hier der Direktor der Lugen- kllnik. Pros. Dr. med. Stargardt. Der Verblichene ein geborener Berliner, kam trn Jahve 1923 als Rachfvlger Dilschowfkis nach Marburg. Früher war er Oberarzt an den Augenkliniken tn Kiel. Strastburg und Bonn. Tlllkrcts. bl. Herbo r n. 13.Das aus ben 12 Jahrhundert stammende alle O r a n i erschloß unserer Stadt muß tn aller Kürz» gründlich instand gefetzt werden. Seit längerer Zeit hat man verschiedentlich Riste und zu Ma «ainqau unb zum Vie hat hingen darüber find noch nicht abgeschlossen. Der aU Roh Farben Industrie gerat)# auf Holzki ft off bahtrt. Vie mit Syik ooti ß®@KI » ©SüsEM Kreuzplatz 6 rf«lt«n mitgehen. ole bekundeten Äalfetten mit Lohngeldem. aber babylonische Gefangenschaft führte. „weihe Raben" beim Theater. Sin amerikanischer Schauspieler. Bobby (Hart, eine Reih« von Srfcheinunqen zusammen- Ein Gold- und Silbertag in Frankfurt. Hölzer kam noch hinzu, da nicht mehr so lohnend Ist Schiffe abzuwerfen. Sin Buch au« Elfe». London besitzt unter den vielen Museen Kommunalpolittsches aiie Frankfurt. Hö9l Frankfurt o. M. 13. April. Nebenprodukt« auch fynthet.sch gewonnen werden können. Da der neue Gerbstoff der 3 Gerichtsfaal. Canbplagen und Ihr Anhang DSR. Frankfurt a. M.. 13. April. Die ®e* aend zwischen ttzelnhausen und Vilbel, aber auch den launu» oei Königstein. machten der Fuhrmann Emil Kölbel und der Gartner Friedrich E m m e l unsicher. ersterer nachdem er kaum acht log« zuvor aus dem Zuchthaus entlassen awr. Sie hatten es aus di, Mische der Bleichen abgesehen, auf den Inhalt der Vorratskammern kleiner Bauernhäuser und Gulshöse und hiehen Wein. Warftwaren Kuchen iu>6 sonstige Ehba auch Interesse für • D t e neue Gerbftoffsynthes« der 3. ® Farbenindustrie Di« fetzt brfaimt wiTb. ist H der 3 G. Jardenlndustr.e gelungen, ein neues synthetisches Gerbmittel b«r>uÄe( en, von dem man sich anscheinend gröbere Gefolge verspricht. Ss muh allerdings abgewartet werden. welche Art von Gerbstoffe» durch das neue den Sir treiben sogar ihr« ff« licht reffend« G«- Behöbet: so wett dah ft« Vertreter ihrer e ge- nm tfctfdng währrnh de» h lflofen Zustandes, in dem «ich oide beim Urberga.g von der Larve ,n bu Puppe befanden. r er zehren Gin« andere feltlaine Griche.nu-g M 3nteuenreiches il rnt elektr.kch« Raupe d.« in Riaerra gefunden Worden ilt $.*r Entdecker vieles T «rH empf'ng etaer le.chten Slektris.erung als er die Raupen cn- »obte. und da d e Infetten kein« Stacheln ober 'snstcgen rauhen Stellen bditzen so läht sich dies« Gmp'.ndung nur durch rn< leicht« elek tr sch« Ladung des Tieres erklären Ei» artomat'.scher Zal schirm Drostes Inrereff« erregen tn Zltrgerlrri'en die Versuch« d» in der Schweiz mi. ft rum neuen Fallschirm ausgeführt worden sind, den ein Mann i-.amens Äüruet erfunden ha' Dtefer Fallschirm besitzt ein Uhrwerk, durch k-as die Öffnung des Schirmes automatisch in einer bestimmten Höhe über Dtm Erdboden hervor^ebracht w stand«, die von einem Flugzeug mit d.dem Fallschirm herobgeworsen werben, fallen sehr rasch bis zu einer Entfernung von einigen 100 Fuh vom Boden, dann öffnet flch der Schirm und läßt sie langsam zur Orte gleiten Gin grober Dortril der Srttndung ist auch bi« Genauigkeit. mit der di« Stell« bestimmt werden kann, an der d. glaubt, bast der Fallschirm von grober Bedeu- tung sein wird, um verunglückte Bergsteiger mit Lebensmitteln zu versorgen und Botschaften auf Möglichkeit zu geben, eine gröbere Zahl ftm* 3«m b ir tr Srhalung-fürsorg« zu "rh^rn n,tt t" mit erhebliche» Kos'en noch auswärts zu 'enden. Ed^Hunp ter erforvert-chen Unterfunstsräume «Herbert rund 70000 Mk. di« sauer erworbenen Frucht« ihrer dösen Taten feinremegt Io lohnend mi« sie e, sich vor- 8«stellt hatten. Dem st konnten 14schw«r«Ein. euch« nachgewiesen werden, und er hat seine Taten mit sechs Jahren Zuchthaus zu düsten, sein Freund (J m m 11 kam mit drei Jahren Zuchthaus davon. Beide erhielten noch je fünf Jahr« Ehrverlust, st auch Polizeiaufsicht. Drei der Hehlerei beschuldigt« Personen bekamen Defüng- nisstrafen von einem dis sechs Monaten Buntes Allerlei. Schmetterling« als Fl-ifchsreffer. Schmetterlinge, di« ihr« poet.sch« Nahrung von Blutenstaub und Tautopfen aufgegeben haben und während ihres Larvenzustandes Blattläuse unb Mehlwürmer vertpe.fen lind von «mem englisch«» Entomologen im Orient entdeckt war- Gerbmittel erseht werden kann. Der Uedergang zur Gerbung mit rein chemischen Mitteln hat sich bekanntlich schon seit Jahren in weitgehendem Mache rvllzogen. so dach btt Lohgerbung mehr auf spezielle Zwecke beschränkt werden konnte. Durch di« dadurch verringerten Ad- »lichkeiten für Dichenr'.nd« lohnt sich bi« aldwlnschast nicht mehr. Für di« schlechten 6 die Holzverkohlung wie früher, weil die Brüche feststellen können. 94 ist beablichr.gr den südwestlich,-» Flügel nteberznbrechen undhtr .-inen Hmbau erstehen zu lassen, der ^ch in keiner Dell« bas Alt« verunstalten toll «an Hoff7 Mtum -erbst mit den Renten ferrig PLV F r o n k s u r t n M. 13 April Für das Jahr 192» plant da» Messeamt tn Verbindung mit der Frankfurter Messe einen Gold- und Silber tag, an dem die Juwelier« DeutidHanbo und de» Auslandes ihr« llrzeuanlss« in gewühltem Rahmen zur Schau stellen sollen. Die verhand- WER. f)a*att. U. Hprü. The b«efig« strnni» lalpcliut hat in der Person eiet» jungen IR-nnt». tmer hiesigen »ijouwrulebrif beichafrtgt war. Anscheinenk, «inen 2 u w e l e n d l e d gefastt Al» er ßtn® von feiner bevorstehenden Perho'tunq bekam, «ist er aus dem st ranken Hous, wo er flch »egen einer Krankheit befand, aus. wurde ober sm Soft- »otznhof kurz vor der Sblabrt le ft genommen. Mit dem Festzenommenen bringt ««^nen eigen- Mlgen Vorfall in Zusammenhang Je, der Rah« de» «estbohnho'es spielten Kinder mit einer streich- zolzschach.el. auf der die Sorte An M« />onauer «rtminatwrtijd’- «ingeritzk waren 3n Ver -chach. tel befanben sich vrsllonten, b« oon ben «In- i«rn al« «laosplitter onge'ehen worden waren eit Steine konnten noch flchergestellt werden, st» konnte noch nicht festgeftellt werden, wieviel «-Win« verloren Jegongen find. Kreist ftulba. S691 Fulda. 13. April. Ein tn Fulda wohnender Zigeunerhauptmann hotte oergatt. jene Woche ,u einer grosten Z i g « u n « r h och zeit nach VdldienroU) ringeladen, xu her auch 40 bis 50 Sagen «rfchlenen. -lerne« fling " °dn« die übliche Schlägerei natürlich nicht ob. und bW Polizei muhle eingrellen Bei einer Durchsuchung der Noch- «teaäh« sand die Polizei bei einem k^r Gast« 5000 Mark, bei einem anderen 9000 Mark Bargeld vor. Oberbürgermeister Dr. Boigtf. H lf« von Salpet bearbeitet wird, ift er für di« Verwert« na geringerer Hol 'bestände von Bedeutung. Das Gerbmittel bewirkt nach der Patentschrift schnell« Durchgerbungen, ohne zu grobe Schwellungen herbeizuführen Ist aber bi Bervindung mit Sefa hrtlrr Gasgefelllchatt hat den Stübern Dstttes- kör' unb Köln b-.e Beteil gung an dem Aw» Orboe der Rbetnllchen Stahlwerke cngeböte*. Zum Schl uh heiht es in der Srklärung Tie Ber- ■ultung bat -.ach Rücksprache mit den .irihtc-ni- »ührern da» 2!ngebct angenommen und mit der Srornurter Gasgefeiltcha't R.-G. deren Aktie* zu 5t Prozent im Beit» der Stadt .Ttaxflurt hr.b «inen entch nicht zur Ruhe kommen 3ift ist bekanntlich ein Unternehmen das feinen em tr Darmstadt hat aber über gin» Deutschland verbreitet ist Zu feinen Gegnern gehöN die heffisch« Regierung. msb«k endete das Ministerium für Arbeit und Mir I - tchakt. es stehen ihm aber auch viele Sachkundige auf finanziellem Gebiet ablehnend gegen- über, ferner dl« Stadtverwaltung von Darmstadt, also di« Berwaltung der Stadt, von der aus das Unternehmen geleitet wird. Die 3^tfnqftitrr. reichen bereit» einige Wochen zurück' si» ärgerten sich in Auseinandersetzungen zwischen dem Aus- 'ichrsrat und Dem Borstand. Di« beiden Bor- standsmikglieder Architekt Ludwig Heil mann tn Darmstadt und Dr Helmut Klotz in Frankfurt waren vom Aufsichtsrat ihrer Aemter enthoben worden. 3n einer Deneralversa-.wlung die am 3. April Im stüdt Saalbau in Darmstadt statt- gefunden hatte, wurden die beiden Bor- standsmikglieder. denen man eine unordentliche Geschäftsführung vorgeworfen hatte, wieder in ihre Remter eingesetzt. Dagegen wurde ein neuer Aufsichtsrat gebildet. Sonderbarerweise ist di« Prell« zu dieser Generalversammkung nicht zugelassen worden, was bei vielen Mitgliedern der Bau- und Siede- lungsgemeinlchatt starkes Befremden erregt hat. da so jede objektiv? Berichterstattung unmög- lich gemacht wurde und da» Unternehmen sewst In ein schlechtes Licht gerückt wird, da die Me.nung aufkommen must, man habe etwas pu verbergen Gerade m den Kreisen Der Mitglieder beklagt man dieses Verfahren weil ihnen ein Einblick Tn die näheren Verhälkn f « dadurch verwehrt wird. Aus Den bisherigen Verlautbarungen über Den Verlauf der General-Versammlung lästt sich seftstellen. dast rund 500 Delegierte aus fast allen Teilen Deutschlands anwesend waren Di« Auseinanderfetzungen zogen sich austerordentlich lang hin. und es kam zu sehr scharfen Grklärungen. Die Verhandlungen dauerten von vormittags 10 llhr bis beinah« 10 Uhr abends Bei der Vorstandswahl kWieder- wahl von Architekt H e i l m a n n und Dr K l o b) wurden für Den bisher.zen Vorstand 318 Stimmen abgegeben. 145 waren Dagegen. 5 Deleg er»« enthielten sich Der Abstimmung und 2 Stimmen waren ungültig Die Dahl des AufsichtsratH ljatte nachstebendes Grgcbnis: Sssinge r - Butzbach. H e l ler - Dürtburg. Frank-Gera. Landwehr -6carloui6, Kraus- Ludwigshafen. Stemml« r - Mannheim. Weylano- Darmstadt und Mollenbaupt -Weimar. Gs ist beschlossen worden, day in etwa 4 Wochen eine neue General-Versammlung stattfinden soll Schöffengericht Gietzen. • »leben, 13. Avnl. Heut« kam ein grober Detrugsprozest gegen Den Wirt Gmst Aletter in BaD-Rauheim zur Verhandlung. Dieser hatte bei zahlreichen Geschästsieuten in und austerhalb Bad-Vauhe.ms Waren für seine Wirtschaft bestellt, obwohl er fast mittellos war und kurz vor UcbernaUme seiner Wirtschaft irhalisienhos) den OffenLarungSeid geleistet hat.e Als ihm Die Schulden Derartig über Den Kopf wuchsen. Dab er nicht mehr ein noch aus wustte. fluchtete er mit seiner Shefrau tn einem unter Vorbehalt gelausten Auto in Richtung nach Der Schweiz, bei Dem Versuch, das Fahrzeug in Freiburg 1 Br abzusetzen, tourDe er fest genommen Di« bis in Die RachmittagsstunDen währende Verhandlung, zu Der gegen 30 Zeugen geloben waren, endete mit Verurteilung DH Angeklagten zu einem 3 ahr Gefängnis. Sammlungen auch eine Büchrrei. Die unvergleichliche Schätze DH orientalischen Schrifttums birgt. 2» ist das die Dtblio’bef des 3ndi.'n-Amtes, die bereits von Der Osttndischen Kompagnie gegründet wurde und seit jenen Tagen alle Bücher ausgenommen hat. die in Indien in irgendeiner Sprache gedruckt werden. Darum kommen Orientalisten aus allen Teilen Der Welt hierher, um Sanskrit. Arabisch und Verfttch und die anderen Sprachen des Ostens zu studieren. Auch die indischen Fürsten und Staatsmänner vrrfäumen nie. dieser Bücherei einen Bekuch abwbatten Unter den 150003 kostbaren Bänden. Manuskripien und Blockbüchem befinden sich viel« einzigartige Seltenheiten. Das merkwürdigste .Buch", das hier bewahrt wird, ist aber eine Anzahl von groben (Xifenblatten, die von einem starken eisernen Ring zusammengehalten werkten. Der mit einem Griff versehen ist. CS sind sünf .Seiten" au- dickem Eisen, jede 9 Zoll hoch und 3 Zoll breit, auf denen ein Hdmnus an eine indische Göttin eingeritzt ist. Gin anderer Schatz dieser Bücherei ist ein Steinblock, der tn den Ruinen von Babtz- Ion gefunden wurde: er enthält ein« Lobrede auf König Rebukadnezar Den Groben. Der 586 v Ehr Jerusalem zerstöne und Die Juden in DSR Marburg. 13 April. Oberbürget- meister Dr. Boiat Ist heut« nachmittag in Der hiesigen UniverfitätsNinik an Den Folgen einer schweren Operation. Der er sich vor einiger Zett unterziehen mutt«, im Alter von 61 fahren gestorben Dr. Voigt, der in Schneidemühl < Pos en) geboren war, ging srühzeitig zumVer- waltungsdienst Über, wurde dann Oberbürgermeister in Bannen und im 3ahre 1912 als Rach»vlger vou Ad'ckes zum Oberburgerme,ster Der Stadt Frankfurt a. M gewählt, auf totl- ch«m Posten er bis 1924 verblieb. Besonder« Verdienste hat «r sich während dieser Zeit um DI« Entwicklung der Frankfurter Universität und um das Zustandekommen der Frankfurter Messe erworien 3m 3ahre 1924 wurde Dr. Voigt Oberbürgermeister von Marburg gewählt gestellt. Dte beim Theater sehr selten sind An solchen »weihen Raben", die man nicht nur bmter Den amerikanischen Kulissen vergeblich sucht, werden genannt: „Um Di stier. Der nicht behauptet sem Stück fei das beste Der Welt — Sme junge Statistin Die gut gebaut ist und das Dekolletee ablehnt — Gm Direktor, der einen Schauspieler zu seinen Gefolgen beglückwünscht — Sine Tänzerin, die sich nicht über Den Kapellmeister beschwert. — Sine Schauspielerin, die einer andern Frau die Rolle gönnt, die sie selbst O«rn spielen möchte — Sin« Primadonna. Die pünktlich tu einem Rendezvous kommt — Sin Kritiker. Der gern ins Theater geht. — Sin Regisseur. der bei guter Laune ist — Sine Gar- ivrobtere. die ihr« Herrin nicht für verrückt hält. — S.n eleltrotechnischer Arbeiter, der sich ke.nen Radioapparat angelegt hat. — Sin Logenschließer Der Die Trinkgelder, die er bekommt, für ausreichend erllärt." Wirtschaft. Der Desitzwechsel der links- niederrheinischen Kohlenselder. WSR Köln. 13 April. 3n geheimer Sitzung stimmt« die StadtverprDneten- verfammlung trotz der in der Oeffentlich- keit angeführten Bedenken der Beteil'.guntz an dem Ankauf der linksnlederrhelni- schen Kohlenselder zu. Hierzu gab die Verwaltung folgende Grl&uierung: Die Frankfurter Gasgesellf chaft hatte ein bis zum 6. April verbindi.ches Angebot der Rheinischen Stahlwerke in Sisen für den Ankauf der foqenannien Rossernav-Felder und DH xur Ausschliestung nötigen Grundbesitzes erhalten Die Rosfemay-Felder, auf der linken Rheinseite nordwestlich von Mbrs. etwa 5 Kilometer vom Rhein entfernt, gelegen, umfassen «ine geschloffen« auf Steinkohle veri ehene Feld- Nach« von . Quadratmeter. D24 hnD cttxxx elf HonnalielDer Dazu kommt etn Grundbesitz von 2262 Morgen und ein Drittel Anteil an Cbninbftuden von 323 Morgen. Die Den >rei zunächst liegenden BergwerksinterelleMm ae- bören und zur Anlegung einer Ha'enbohn bestimmt sind. Der Kaufpreis für die Kohlen, leider und den Gesamtgrunddesitz betrug 16 Millionen Mark. Man rechnet mit 1L Millionen Tonnen jährlicher Förderung Bei dieser Förde runzlet'tuna ergibt sich ernlchliest- lich Kapitaldienst ein Kohlenpreis pro Tonn« ab Zeche der gegenüber dem von der Stadt aetdblUn Kohlertpreis durchaus günstig erscheint. Hierzu kommt bi« günt.ge Lage Der Kohlen- f-lDer zum Rhein, wodurch mit lehr billiger, Frachten gerechnet werden darf The Frank- i*. «. 5 Prozent. Aeichsbankdiskont Lombardzinssuh 7 Prozent. Bilanz am 31. Dezember 1926 40 000 2 044 044 74 3575V I JUt 27 901.21 34 717.9« 16 661.08 104 345.90 18 129 64 1 256 872.67 12 55 12 55 9 40 9500 11500 7950 1750 Mk Mk. Mk. Mk. denz: v.ÖOX» 397 001.23 143 414.03 45 000.- 1- JUl 295 557.91 90 000.- 25 000 - 10000.- 15 000 - PREISE AB FABRIK. PS Tourenwagen. Sechszylinder . * . PS Pullmann-Limousine, Sechszylinder PS Tourenwagen. Vierzylinder .... PS Pulhnann-Limousine, Vierzylinder . Handels- und Gewerbebank e. G.m. b. H. X r n e l b. Blattern. „Prestowerke“ Aktiengesellschaft Verkauf in Giefcen durch.- Georg Karl Reit Büro und Reparatur-Werkstätten Marburger Straße 34. Tel 289. Der ®ch aus die LeUnnten Romotnaiionen stützen 3 *(B »Sarben seytei. 1.75 Prozent hahir ein und v*flen dann rasch um »eitere 3 *1 ro» mtl Ausnahme des Mat fester do das flehte 3r !ai-.ds. r gebot meist tvn den Pro-nnzmudlen autgenomn.fn wird und für den hiehgen Bedar' aber nur wemge Gebote zur Bcdügur.g stehen Futtergetreide wird in her. Forderungen unnoch- Ä geholten und batte geringe Aachs rage • und Futterstoffe ruhig Oe notierten (1000 Rilogea r r TSaien. märk 267 bis 2*1 Hart Acggen 250 bis 255 Sommergerste 218 Ms 245 Wintergerste 192 dis 205. Hafer, miet 20V bis 217. Mais. t»k Terlin 178 bis 182: (100 Rilo- gramm» Weizenmehl 345 Ms 365. Aoggenmehl 33 75 bis 355. DeizenNe e 14.25, ‘Xogaenflete 155 bis 156 Blktonacrdsen 42 bis 4*>. ki rptileerdsen 26 bi» 2« Aattcrcrblen 22 bis 23. Pelulchlen 20 die 22 Ackerdohnen 20 bis 22. Dicken 21 bis 24 Devrlenmarkt Terltn—SranOnrl a. M. I r l« a r o ph11che Aus,ahiuug Vier- und Sechszylinder sind 6 7-sitzige Wagen bewährtester Konstruktion und allerbester Qualität zu billigstem Preis. Leistung, Lauf, Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit. wie Form und Ausstattung erfüllen die höchsten Ansprüche, welche heute an Wagen von Klasse gesteht werden können. Die Unver- wustlichkeit eines .Presto* ist unter Kennern und Fachleuten sozusagen sprichwörtlich. Tausende vor dem Kriege von uns gelieferte Wagen erfreuen jetzt noch ihre Besitzer durch unverminderte Gebrauchsfähigkeit. Passiva Geschäftsguthabei, .. Gesetzliche Rücklage ..... Sonder-Nücklage Wellpapier-Rücklage Rücklage für zweifelhafte Forderungen Aufwertung** Rücklage.... Spareinlagen und Termin* gel' er................ Aontokorrrnt*®läubiger... Schuld n bei Banken Akzeptverbindlichkeiten.... Bürgschaften Dividende ..... ..... Vortrag Nirgend» in der Welt werden solidere und zuverlässigere Automobile wie „Presto“-Wagen gebaut! 9 60 Vertiiu« aod. gegen bequeme Teilzahlungen zu konkurrenzlos vorteilhafte Büchertifch. - Zeitwende . übergehend ansieht und für die nächste Ze t mu einer günstigeren Gestaltung der Geidmarkrla^.- rechnet. Monatsgeld war unverändert mit 65 b,s 75 Prozent Warenwechsel waren heute kaum unterzubringen. Im Devtsenverkehr hatte Alailand gegen London erneut eine starke Be* leftigung zu verzeichnen und stellte sich aus 96.63 gegen dos Pfund. Die übrigen chaup:* Valuten waren kaum verändert. HhtiDa Nasse *....... )liid)»bank.(Buihaben..... Pas: check-Guthaben Guthaben bei Danken .... Wertpapiere Kontokorrent-Schuldner ... wechsel: ■) Geschäfte wechsel 317 122.65 b) Dorfchuh- . wechsel .. 79 878.58 Dürgschaftsschuldner Grundstück.............. Geschäftseinrichtung fo.-fr.Baif «et . . • . »rrtiBer 6en»dted<ü<63M 6»ernun ur.s f «rat rent 1 arm'i. i?»» ^AiUualfanf 7«unHe 15i-.if........ ZUlemo usmannM Intrnri B«nf ...... ivnoutcii! . . . . -M i: Aaroeu yndokr«. . . Rur»fre»frff Ickktd antiaii WCo (FkttrUttäli-CkkfUCbai: verumann . ..... Ifktir. ^triirimaen..... l'fti huö Ärati ...... I/amtra noertt........ Citudrrl ........ € traun« k halZke . .. . fieurrorrte »kört...... '] jimkr Meieren. ..... 4Xr,::.rnfiat6l ...... rflutn .... l'-annDeunet Beiorrn Oianf fartrr "ftnnaiartn Äonknxafabnt Vroun • ■ ir.ttäligcf.U ftranthnt ?ti. Unten u-^s. .... (tur cenf per,4 • . • . Vunof* mpäifch« Jfcerumi. den er bei allen entscheidenden Einzel- tnaf.nahmen tm Auge hotte Der Reittier ven 3mtl Ludwigs .B.smarck" Paul Äoachtmien. muh feststellen dast Ludwig doch .mehr Aephisto als Jaust mehr chaaen al* Siegfried" In dem «l^^ler lieht E,n Btsmarck-Berehrer anderen Kalibers c\* Gnu. Ludwig ist A>alter Aeß. llcUr ihn schreibt TDilhelm von Schramm und zeig! wie 'SJclirr Hie« unter dem Eindruck des RriegserlebniffeS und der merkwürdigen und großartigen vandlchast der 2)laashdhen zu dem deuifchen Dichter des RriegeS gen-orden Ist Wilhelm von Lchramm hat auch in dieser Landschaft gekämp't und ist dem Dichter innerlich verwandt, wie feine Dichtung .Gefallene" beweist Anschaulich schildert der Deut ch-Lngar AikolauO ‘19er n n d e n b u r g. sturzes Xiebeiu unb Übarofterbilb hir ba» beullAe Bolf. mebelonbrre für die herantDodilenbe deutsche Jugend Von irrig ‘Xaeber. 79 c. «• mit IV ganiseuigen Silbern vrosch. 059 Mk. ödtlieffenHerlag, Berlin W 35. 171 — Gabriele Meuter Tochter Der sto* man zweier Generationen. S78 8. Verlag Ullstein. Berlin. — Gabriele Reuter gibt ein lebendige» T-ofu- ment unserek Zeit, einen Beitrag zur Psychologie der Urcni von heute, der dauernden Äuliurbrhp bedeutet. Der Mensch ist nicht bae Produkt seiner Erziehung, sondern ein Produki seines (Erleben» das ifl da» Problem, da, Gabriele Meuter hier aufgegriffen hat. Mit inniger Menschenliebe unb herzlichem Verstehen, da» zugleich verzeihen ist, zeigt sie da» sich ewig •orterbenbe Leid der prau an den Geschehnissen in zwei Generationen. 178 — Dal bekannte Gothaische 3 a b r b i d> tüt Diplomatie. Bervaf tung unb Dir 1 lchaft liegt nunmehr für das Jahr 1927 tn seinem 164. Jahrgang vor Dos Gotha sche Jahrbuch hat eine wesentliche Erweiterung er- fahren durch die Aeuaufnahme verschiedener Länder, so u. a. der bstetreichilchen Länder. Böll g neu bearbeitet sind nach amtlichen Quelle- die staatsrechtlichen Einleitungen u. a. der reld>s- deutschen Länder. Wesentliche Ergänzungen sind ferner Im statistischen Teil zu verzeichnen. Die beiden Titelbilder zeigen dieses Mal den Generalsekretär k-es Böllerbundes. Sir Eric Drum» mond. und den Bvrsitzenden des Haupwollzugs- ausfchusses des Bundes sozialistischer Aäteftaaten. 1H. 3. Ralinin. als Vertreter zweier ^-aensätz- llcher politischer Weltanschauungen iBerlag | Justus Perthes in Gotha,i Tenrwt «nuev» : e",-v H «t »U9l*0«M »» t -e< ■■•lelunasrrtfci ?.mt teaar-nai r »,ti. n».e .1.1 0.-5 n» aLi m r»> v a.i5 ■V — —> n.ti K.C M.7* 1 14.1 * ■ 44 s 41.5 — N4 — X74 ra Ä. n\ ;» 74 ?> m 74 . na » fr!,-.. V.) iv» l»v 210 25 IS« Si IV.Ti IW 1» IW.i IM - IM IW 2» 161 t IM< IM E !I7 — 1 ae.» 251.5 9 t ».75 i » :» » » 17» 178 171.7» —. ■ LV ir — IT S IU.75 IM la :ifi 211 • XII ZU 25 2 IC 211.’S ra m.i rt 5 274.75 ?it 9 217 ttn 7.v rzt.75 217.12 rro.5 S1.8 .-4 »: zll 257 Ul 9 116.5 174.75 17 176 ia» IjO tt;.c: 131 5 |M.» 145 144.5 lU.2u II 4.3 25 114,75 54» -37 3 47 5 251.5 Itß* 185 1*5 t.l ’ w • 5 155 25 151 111 IS«.» Ul M 150.75 136.» II* i Hl 14s 5 tr» 189 75 _ • Ott un.i 724.75 — in * ISO ? 151 151.5 153.75 91.6. — —• 34..-ö XiM.S 41 147 s 151 147 1» ZU ?5j — W IM 161. S 1*4 75 l»l.» ZI5 * .03 75 3U5 «M ZI«.75 .18 714 25 218.15 HZ 23 14Z * — k"S 5 m tm it 1 - 31» .Hu >21 ! 317 HZ 14t 5 14t.5 143 1 6.5 127 5 irv.5 1X7.25 * kJ — M —• — M.75 1 — a — - 77 — * um Ä)0 * Lu — 111 75 * 71 ti — — 5 18« 116.75 i»u 19U »1 2*5.75 UN.75 | *«j 11 **nt II ftw L natltOx "Kon rnn, »ef> ?rtr* Am:licke Äincru) flmll.. H»n 1Su#r t*r< Innv Uli» llepr iibern Ctfrd. rlm «Uinfiiari &nbea. • - •ort» . eck weit « . eoc ftn . *t5 -1.1» 74.81 74 42 Z.O» 1.1*1 4..»75 1.4VS5 t».tl »9.41 11.473 13.SU ..415 7.425 il.M 3.74 -.045 1.4*5 t 1.405 8I.M5 »LU et. *3 r.155 .165 5.71 572 4.115 4.1XJ 4.»- 4.»5 ».»».' '1 »44 lanlnot IN..» i.r»r w.ea 40«.RJ 111.41 111.87 iu,eo 11,166 50.464 4.114 16.» » 81.065 .4.55 .41» M.9 11.475 7,40. »04» (1.4*5 16» .«» 1.215 l.ÄS V.W2 11. I.7W 111,11 IU.Ij 10.64 JB.lll 4.214 •LS»'- :Ä i.m. ££ 1.4L. , 11.70 4,061 11.54 81.8 LN5 1 5,71 4.» ZI. 041 Verl w. 11 Iprd ckelk> | NMrr _ flmrdtanii’tf ftetee . ... T*rlg'<(br »oirn ....... Dom'cke Poren ....... (hic'.il»- ■Sotrn...... • 3rcnic'iilrnrr 9?oira - . . . jiu'Äf 8toren ...... TiLecko'Iewat Ichk Toten . . Unganldx tfloitn l i l i I.Z07 be.M 1.11 41.4.1 6.6b »8.14 II .16 U8.M W.» 16 11.5» M.IU 74.66 ■ Z.4u 73.M 4.07 113,15 ».5- 16.:i Ito.»8 11,16 u». z. 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Die weichere Landschaft den waldigen epeflan» im cubaxficn. der woben, Ihurirger Laib mit seinen vielen Burgen und Rumen im Rorbosten lenken den siauptfrem- ihm hielten die Wachtposten und fmotgcn Sdersburg bei drohender nende Feuerzeichen Tie Waffcrluppc, der höchste Berg der Rhön (950 in um die Burg Erschlagenen aus der nahe gelegenen Heide umgeben, und sie wollen Rarnpsiärm und da- Lchwcrtgrklirr gehört und jofir iMitt MH« (nie fl Breungeshain und Hoherod-kopf hinaus besonder- auf der Trist an der Rreisst raste. nehme alten Buchen beständen eingesaumt. liegt und idyllische togar den in Fulda Hingerichteten H.rmann von Ebersburg an letnem rot um den Hals leuchtenden Ding erkannt haben. Der Wachtkuppel. der .Lausbub". Man muh ihn lieben, w e er spih und frech, wie in froher Laune Je ne gewaltigen Dasaltblöcke zum schlanken Regel türmt. Aus Didda ist einer der wichtigsten Ernaangs- punkte in den Vogelsberg. Die Lokalmarkierung führt un- von der Aordfeite M Bilder aus der Rhön von Dr Erd. Eger Himmel . düster und geheimnisvoll. Weit, weit breitet Adolf» f'.egrerche Scharen errchteten. um ihre in gesegneten Frankens and gelegenen Quart ece gegen Lederraschungen von 'Dior en her zu sichere Trotz g ragen -.m Westen die runden halbverfallenen Türme der Ruine n»v»r^ "rbenloim» b«e Gladenbacher und rmierlänber Berge lornie den Sogrl»berg. Da» ch^egezeichen fuhrt un» zu einem hübschen Ruheplatz Runder Baum', von r.'O un» zunächst gelbe Punkt», später rote Striche übet Me Reu Hofe nach der lieblich im Tal gelegenen Dammudle bringen. Nach genuaenber Rast, bei guter Ikrpfiegung. folgen wir setzt blauen Yreuzen. die un» trieber über eine ouesichtereich» siche, vorüber an dem oenrauml liegenden Dörfchen Srbrbaufen auf die Landstraste fuhren. Dieser folgen wir edt bi» zum Salbranb nach link», von ha cb nach recht» um über da» reizend gelegene Marbach r.-rti Aarburg zu gelangen. Die ganz» genustreiche Wanderung dürfte etwa Stunden beanspruchen Löhnberg-^Merenberg—Tvelkdnrg W.r benutzen den Zrübzuo nach Löhnberg. Sonntagskarte We.lourg' geben an tkr auf gewaltigen Felsen liegenden Schlostrulne vorüber durch das Städtchen, um hierauf, hinter der VühnLcrgcr Hü te rechts abbiegcnb, einig« sehr hübsch gelegene Dörfchen Dillhaufen. Prop- pach unb Seldenhoulen-Barig durchu ändernd, nach Merenlerg zu gelangen. Lnterwegs die.en sich uns prächtige Ausblicke in die fchön« Um- gegend ^Rafsauifche Schweiz" genannt In der Wirtschaft am Fust der von Waldreben umrankten Duraruine machen wir Rast, wo wir auch den Schlüffel zu dem vor mehreren Jahren vom Taunusklub hergenchteten Turm erhalten. Der Ausblick vom Turm aus den Hohen Westerwald. die Lohnberge foirie die nähere Umgebung ist überraschend schön. Auf guter aussichtsreicher Landftrase. die von alten Bäumen bestanden ist. geht es nunmehr zur Perl« de- Lahntal-, Weilburg. Zu der Wanderung, d.e jedoch, da fie wenig Schatten bietet, nur für Frühjahr und Hervst zu empfehlen ist. tfurtMl not*!' 'Mi •uns £id), den 12. Sfprif 1927. • । Mil II11 ll!!l f I!®. • । hi HyiViVlMMHVlMnÜniVkV/iVllVkViV« hViII iVlilUuVni Mzkk Mien-MlbkMlei. M Für die Oster-Feiertage V WM W» /nnn aatii Koflor Ctnrhpl Weil er der Beste ist ■ (von ganz Heller Farbe) Karl Schmidt. Neuenweq 42, Tel. 1075 WN 7N WEINIKT Emil Schmoll, Gietzen = Telephon 83 Frankfurter Strahe 7 3A15L» ötafl'ü.hoöihoröeiten G.E.G.-Teigwaren sind vorzüglich und preiswert i PiS. 1.11 «L AiltHtiit Schweineschmalz Osthofener Riesling Niersteiner Ricsl. Gi ZMZWÜMlV.NkUE. Mehl Spezial 0 Plund 0 14 Mehl, ..10- . 2.75. 110 Der Konsumverein gewährt niedrigsten Tagespreis am Jahresschluh auf den eine Rückvergütung von 4 Prozent Warenabgabe nur an Mitglieder. 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