Nr. 291 (frH« Blatt 177. Jahrgang Dienstag, 15. Dezemder 1927 Scnstag» bk* IeieNQg» BetleffB. etrbrncr ^*eüwnblÄttr H«»a, ob Btto Du S*oHe SMdvFeiBpireU: 3 Vctd^earM bb» 20 ReichspseBBiq ftr Trägt» loh«, auch Ul Aich »er. scheiiuB emjdBrrlhuBeicni infolge UUrtr ®rB>ah. S«rR|#re*CB|d)ll||e: Sl, M BRÖ 112. le|*rtfl ftr vrahrBach- richte« lijrtgrr Sletze«. gteeffBrtee Kein 11«*. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen DrW eib DtrM: vrLhl'sch« „ö StdibnHfrrti L. teiy le «etzen. S^rtftidtiig mH 6ef$äftsMt: 5chekRratze T. liulB« m lB)naor*ft- Prtli fir | MM WH ftr Mnjc ..fw »ob 27 mal Brette önlich 8, OB»®lrts 10 Bet*sp|rnntfl; ftr Be- tifleeaairigm dob 70 mm Brette 36 Neich»piier entscheidet zunächst der Schlichter, für den auch der Dries des Arbeits- ministers mahgebend ist. Dann aber wird der Reichsarbei! »Minister selbst noch enunal das Mort ergreifen müssen, wenn es um die Der- bstidlichkeitserklärung des zu erwartenden Schied»1 peuchet geht. Hier darf man erwarten, dah er den Merken nicht unerträgliche Lasten aufbürdet, weil darunter ichiiefilich doch nur der Arbeiter selbst leidet, dem Arbeitslos.gleit droht, wenn btt Merke an ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit Oinbubr erleil-en. 'Die Entscheidung des Reichsarbeitsministeiiunis. tr.*ö?aunoaniiP0rirtDcniotnung*inar:ie» liegenden Schwierigkeiten find die Grunde allgemeiner wirtschaftlicher Art. in Ihrer (Eingabe gel lenb gemacht werden. Aber auch diese können nicht zu einem aUgniu.ncn Auffch-d des Inkrafttreten» der Berorbnung fuhren. Insbesondere sehe ich k e I n e n Anlah. bei den T h o m a » - L 1 a h I we r k e n und den ausschliefzlich ober zu einem erheblichen Teile non ihnen gespeisten Waizenstrasten, lomeit sie b.e ('rzeugniste der Thoma:werke in einer Aipf weiter verarbeiten, von der Durxbfubrung d.r Berorbnang uim 1. Januar 1928 abzt.feden Ein Ausbau dieser Werke >st mit pcrhälMismastig geringem stostenauswand möglich und könnte bei recht- zeitiger Inangriffnahme am 1. Januar 1928 im tot- 'entlichen beendet lein. Den genannten Werken wird die iMniubrung des Dreischichtenfyftem- an Stelle de» Zweifchichienfystemr dadurch wesentlich erleid?- tert werben, al» e» nach ber Sunbesrateoerorbnung betreHenb Ausnahme von dem Derbot ber Sonntagsorbeit nunmehr möglich fein wirb, die sonntägliche Betriebsruhe aus 12 Stun- den zu beschränken. Inwieweit in diesen Werken unter S.-ru^ilditig- ng der winschattlichen Lage und ohne Uebendireitung des notwendigen Ausmastes non der conntagrarbeit tatsächlich Gebrauch xu machen fein wird, must den Tarif- und Lchlich- tungsvertxtnblungen überlasten bleiben Bet dem festigen Stande ber Technik wird sich der jetzige Umber Erzeugung in der Regel auch bei atb: btger Arbeitszeit ausrechterhalten lasten, wenn unter Anwendung der in der Arbeitszeitver- orbnung vorgeiehenen Möglichkeiten zweischichtig gearbeitet wird Anders liegen die Verhältnisse bei denjenigen Werken, die zu einer grundlegenden B e - triebsumfteUung durch einen Umbau tbr.r SRartinsöfen, Elektro- ober Tiegelstahiöfen schrei:en nej^eer. für die gröstere »oftenau'wen- düngen und längere Baubeiten erforderlich find. Ich bin gerne bereit, für diese Stahlwerke und bk von ihnen in einer Hitze gespeisten Walzen- strosten, soweit sie nicht wegen gleichzeitiger Belieferung durch da» Ibomaowerk diesen zuzurechnen sind, einen Aufschub in dem unbedingt erforderlichen Maste zu bewilligen. Ich setze bobei normt», dah die Lenderungsarbeiten bereit» in Angriff genommen smd oder doch wenigstens soweit oorbereitet. dast sie (pätefiens am 1. Januar 1928 ausgenommen werden formen und dost Ihrs Sollen- bung mit allen Kräften betrieben wich, um fie, wenn Irgend m^ich, noch vor dem Beginn der sommerlichen Hitze des Jahre» 1928 zu erreichen. Die Dritte Internationale ist tn Shma wieder recht rührig. Sie hat es aber trorgewjen, den Schwerpunkt ihrer Propaganda nach dem Süden zu verlegen, weil hier nicht allzu viel Truppen vorhanden lind. Tatsächlich Ist es chr auch gelungen. die bäuerliche Bevölkerung zu einem neuen Aufstand zu veranlassen, der diesmal von Orfolg begleitet war und aut Besetzung Kantons >ühNe, das an inchl weniger als zwanzig Stellen in Brand aesteckt lein soll. Äanton Ist aber für die chinesische Dcneralität viel zu wertvoll, als dast sle es nicht wieder xurüd- zuerobem versuchen wird. Dor wenigen Machen schon konnte eine ähnliche Situation verzeichnet werden. Damals gclana aber die Befreiung die'es wichtigen Handelsplatzes schon nach wenigen Tagen, ohne dast es jedoch möalich wurde,, die organisierte unb unter konununistifcher Führung stehende Bauernschaft e-itfch.idend zu schlagen. Die nächsten mllilärischen Operationen werden sich nuninehr um Kanton drehen. Deh« da« Hin und Her der Aevolutionen und Dürgerkrieae noch eine Meile weiter bann dürfte sehr bald in Ehina auch der letzte M v h l stand vernichtet sein. Unter diesen Umftänben wird es dann den frrmben Dalionen nicht schwer fallen, 'ich die besten Stucke aus dem chinesischen Reich herauszuschneiden. Der Aufstand in Kanton. Hongkong. 12. ve,. (WIE.) Rach zuverlässigen Rochrichien au» ftanlon benutzten die 20 000 dortigen Kommunisten die Abwesenheit ' der Truppen, die gegen einbringenbe Auangfi- 1 ftcäfle entsandt worben waren, zu einem Avf - fl a n b. Sir balvn die Polizei entmannet, die Macht . rgrl'ien unb ohne D3aM gesengt unbgeplün- beet. Es rolminrlt in den Strasten von bcwafsneien. mit roten Armbinden angetanen Bauern und Arbeitern. Dir Kample In Kanton, bei denen ein Teil der regulären Trappen die Bauern unterstützte, dauerten sechs Stunden. In ber ganzen Stabt (mb Plakate angrflebt worden. In denen die Führer der , Bailonaliilen als Feinde der Bauern unb Arbeiter i unb die Nationalistische Partei al» Jeinbin der Re 1 oolution bezeichnet werden unb erklärt wirb, dast allein bie roten Bauern und Soldaten fähig seien, die Blaffen zu schützen. Der abgesetzie cpouverneur Tfchanqjatfui bet mit knapper Tlot sein C.-ben retten kennen. Lr ist auf ein Kriegsschiff geflüchtet Pie Tort zwischen dem chinesischen Teil von Kanton und dem Curopäerolertel sind ae- 1 schlossen worden Au» Kanton eingelrcffen* Rei- i.nbc berichten, dast die auf dem ^lustusrr Kanton gegenüber st ebenden Truppen I^-ngfatlui» aestern nb.n> ein. n Angriff unternahmen. Anaenl^reinlich sei es ihnen aetmxgen. den Zinst zu überfchrei- , tm unb sich auf der ftanloner Seite festzusetzen^ Die Kummer verursachten neue Brände, naromfltd) ir. nofpltal. Irdxmgfatfui belchost heule früh die Cbinekwlobt von Kanton. Man IN sehr besorgt wegen der. Schiiksal» der dort wohnenden Europäer. Line später einqrtrofirae bra.jüok Mcidung au» Kanton besagt, dast die Ausländer die ä u • ?l«ren Bezirke räumen und sich nach 6ong- ong zurück ziehen. Die Kommunisten haben nach wie 1 vor bie tage in der Kund. Die Schieszerrien und , die Feuersbrünste in der Stobt dauern an. Bisher I ist e» zu feinen srembenselnblichen Kundgebungen gekommen. — Die Regierung hat ein nach dem Muster der Sonnet» gebildeter voIk » raI übernommen, in dem aaster einem bekannten Jährrr der Seemanns-llnion an hervorragender Stelle der vormalige erste Sekretär Borodin» al» Kriegskomifiar (ihl Die fommunifiiiihe Erhebung in Kau ton hat sihr überrascht. Die Criebunq scheint vor allem bas Ergebnis der Politik der Rf'-ierarg von ftanlon zu lein. die. nachdem fie in den IfMrn zwei Iahrm Tausende von Ausständigen in fjongfong nuanziell unterstützt hatte, durch LinNellnug der Unterstützungen die Gewerkschaften verärgert Hai. Man al au bi. dast die S t relfeebtn . die ohne Geld waren, die Unruhen an gestiftet haben, nm sich der Liukommrnquclle von Kanton zu bemächtigen. Im 71 ooembrr machte sich ein neuer Zustrom Hiernach Dir» mit einer gröberen Anz bl von Anträgen, insbesondere für bw Martins ta hl werke ui rechnen sein. Da 1^ auf eine eingehende Prüfung der TerbdItnisie in ledern cinytnen Falle Wert lege, wird die Entscheidung kaum so rechtzcikto erfolgen können, dast chre Durchführung vom 1. Januar 1028 ab den Betrieben \ugcmatrt werden kann. Ich sehe mich daher genötigt, für bie- irrngen Werke, für die bi» zum 31. Dezember 1927 Anträge auf Hinausschiebung de» Inkrafttreten« bei den ®ewerbetumid>t*fomten eingegangm sind, jchon letzt einen Aufschub von einem M o - nat }u bewilligen. Db und in welchem Umfange Inder Aufschub über den ZI. Januar 1928 hinau s verlängert werden must, wird dann in der Entscheidung über die einzelnen Anträge sestgestellt von Russen nach Kanton bemerkbar. Gleichzeitig verlautete. Moskau halte den Augenblick sür gekommen, seine Bestrebungen ans Bolschewisierung China» zu erneuern, wobei ft anton da» Zentrum seiner Bemühungen werden sollte. Im freien Amerika. Der 6k> Benn rar von Oklahoma bietet Militär gegen die Voikbvertrelung auf. Ollaboma Elty, 12. Dez^ (MTB.) Be- tooffnet« 'intalieöer ber Staatsmlliz ver- spernen tm iufrtjge des Dvuverneurs einer Mehrheit von Mitgliedern des Unterhauses ber Bolksvertreturrg dm Zutritt z u m Sitzungszimmer tm Kapitol, tn dem sie über Lnschaldsipmgen von angeblichen Unregtl- m ü b l g f e 11 e n tn Verbindung mstberAmis- sühru n g de« Gouverneurs beraten wollten. Die Mitglied r hicUen ichl^ehl-ch ihre Sitzung tn Hotelräumiichkcitm ab, wo ntrgcn weitere Sitzungen fiattfinben. Diese ei^’rvirt.ge S nun Ion ergibt sich daraus, dah die 2k-Jt»Der:TVtung angeblich eigenmächtig ohne ätnlKTufung durch den Douverneur eine Session abhal'en will. Der Gouverneur erwirkte vom Disirittsgericht eine etnfttoelllge Verfügung, um f eftzu- fteflen. ob die Dolksvertrvtung ermächtigt ist. ohne Einberufung des (Boutxmcurt zusamm-nzu- ; lreffen. In seiner Eingabe an dal» Derichl bc- bmipicte der Oouoenuur. der Zementtrust I lebe hinter der Ar.!chul^igung^bctix-gung gegen i ihn. Der Oberste Staakügerichtehvs ent'chted in der । letzten Moche. dast die Dollspe.tretung nicht \ bere^ngt fei Irlbsttät.g zusam- nzutreien. D.e Zührer der Bollsvcr.rrtung erllnn<-n wiederholt, ite würd.n die Sprich e ignorieren. In einer Prv- flamailon. in der der Gouverneur den Qk.’.ceal- ad kulanten der Slaatsmlliz anwie«. irgendwelche Zuiammenkunf! der Volk>:Vertretung ,u ver- , hindern, erklärte der Souoerncur, die Wit- I gliedcr de« Unterhauses schaf ten üurch chr ge- ' etzwchriges Dorgehehen einen Zustand von 3 n • für r eftlon. Degen bat Parlament wurden | :n«gcfamt drei Kompagnien 3 n f a n • ' terit und eine Maschinengewehr- kompagnie auf geboten. Verschiedene Slbge- ! ordnete ktenographrn und Berichterstatlcr denen es gelungen war. in das (Debiubc zu gelangen. wurden von den Truppen getoairlam wie - | der in« Freie getrieben, während der ' Brigadegeneral die entsprechende Verfügung des i Gouverneurs verlas, die dann in den Dandel- ■ Ingen angekchlag n wurde. Der Oberste Ee- , .^chlShos hat die Derecht.gur^ Les (Souver- -eurs zur Einsetzung der " uni;«truppen gegen । das Parlament anerkannt. Da« Parlament ; beabstchtigte einen Beschlust gegen den Gouverneur au fallen. Ein Teil der Ab- I geordnet im begab sich im Auto in die Umgebung ! der Statt, um dort unter freiem Himmel ! eine Sitzung abzuhalten. Eine neue Bestechungeaffärc. Washington 12. Dez. B.) Wie Der- lautet, hat der Untersuchung« auslchust des Senats die Vorladung de« merikanischen Deneralkvn'uls in Aeuyork Arturo Elias, sowie Aandolph Hearsts beschirfien. um bie Behauptung der Hearft-Zeitungen nachzuprülen. dast der Präsident von Menko oieremerila- nifche Senatoren mit je 300000 Dollar habe bestechen wollen. Die die Asiociated Preß hierzu meldet, bestreitet der mcrikanische Dotscha'ter in Dachington. Tellez. dast der Senatsauslchust das Aechr habe etn menlani'dben Äonlul DotAulai-en. da die'er immun fei. andererseits bestehe der Senatöaus- 'chust au< leinet Vernehmung Da« Staatsdepar- tcmcnl hat es bisher abgclehn:. zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen die noch dadurch kompliziert wird, dast der merikanilche CDenetal- tonfid Elias em Stiefbruder des Präsidenten Ealles ist. werden. DM#r Beschetd verschafft den Parteien und dem Schsichter die notige kNarheit über den am 1 Januar 192h eintret enden Recht» zustand und er- mögsichk damit bie schnelle Beendigung des anhängigen Schlichtrrng»oersahrens Die Lohnverhanötungen. Berlin. 12. Der 3m Anschlust an das Schreiben des AeichsarbellsiniinfterS an die Eisenindustrie bemerkt die .Xagl. Qtunblcbau : Gleichzeitig mit den AuSc die Notverordnung laufen bekanntlich auch Verhandlungen über die Lohnsrage E ne Entscheidung wird wahrscheinlich schon im Laufe des heutigen Tages von dem Schlichter getroffen werden Soweit sich überleben lästt. bestehen für die eisenschaffende Industr keine unüberwindlichen Schwierigke ten. da in diesen Industrien überwiegend Akkordarbeit geleistet wird und die Arbeitgeber bereit sind, d i c Akkordprämie z u erhöhen. Anders liegen die Dinge aber für die eisenverarbeitende Industrie, wo fast nur nach Stundenlo,n gearbeitet wird Diese Industrie ist durch ihren Tarif mit der eifenfchaflenden Industrie verbunden und könnte eine nennenswerte Lohnerhöhung nicht ertragen Es besteht die Gefahr, dah sich doch noch ein grober Konflikt entwickelt, wenn etwa durch einen Schiedsspruch und durch eine Verbindlichkeitöer- flärung eine Lage geschaffen werden feilte, die die eis enverarbeltende Industrie nicht tragen kann. Das Echo der Berliner presse. Berlin, 13. Dez. (XU.) Ein Teil der Morgenblätter nimmt ausführlich au der Antwort des Arbeitsministers an die Eisenindustrie Stellung. Der .Lok- - 2 nz." sagt, ber Aeichs- arbciteminlfter habe geglaubt, mit dieser überraschend scharten Aeuherung sich a n d » n Buchst a d e n de« Desetze« halten zu müssen, und alle Mansche und Besorgnisse der Industrie nicht berücksichtigen $u können. E« sei nur zu hoflcn. datz bie Pruiung über das Vorgebcn der berechtigten Gründe für die Zulassung von Ausnahmen wirklich sachlich und objeihp erfolgen werde. Nachdem die Arbeiterschaft einen Erfolg errungen habe, werde von gleichzeitigen Lohnerhöhungen nicht die Rede sein köm«en. - Die .T Ügl Rundschau' meint, die Regelung werde voraussichtlich für beide Parteien annehmbar sein. Sie mute den Industriellen eine starke Belastung zu. Der Reichs- arbeitsminister fei aber von dem Gesichtspunkt ausgegangen, dah eine generelle Zurücknahme t«t Rotvervrdnung schon au« D.ünden der Ztaatsautoriiät nicht beul bar gewesen wäre. Diesem Gesichtspunkt werde man auch in Äre. Widerspruch und Unruhe bei den SoztalDemokraten.) Die Finanzlage der Länder und Gemeinden würde tatsächlich wesentlich erschüttert werden, wenn die Lohnsteuer Im Sinne der Sozialdemokraten gekürzt würde. Die Folge müßt« sonst ein« Grdö- hung der Realsteuern sein. Der Minister sollte die Vorlage über bte Racherhebung ber Vermögenssteuer so beschleunigen, daß sie gemeinsam mit der Lohnsteuerfenkung Im Steuerbus schuß beraten werden kann. DaS ist man den Realsten«rpsllchtigen schuldig, die sich zum Teil In bedrängterer Lag« befinden al« bte Lohn steuerpflichtigen. Die RegünmatDoriag« ent- tettebt durchaus dem Geist der Brüning Dir Deutschnationalen wallen Mitarbeiten an einer sinngemäßen Durchführung der See Brüning Wir erwarten aber, daß man nicht nur l<» Lohr'i^erp'uchtigen Erfeichterun^e.i gewähtt, ton'tm auch den Realsteuerplli^tig ttbg. Schneider (Dem.): Die Geheirnni». krönierei d«» TOinifterium» im Ausschuß machte den ikindruck. baß man von der Mitarbeit an bietem Öefte bewußt die Dppofttionepartelen aueschalten wollte. Die Darstellung de» Minister» von der Ent» Hebung der Ler-Bruning ist durchau» falsch Ri«• mal» war eine ‘Borauefeßung für diese» Gesetz die Relation der Lohnsteuer zu den übrigen Steuern. Da» Gesetz verlangte ausdrücklich bi" der Lohn- fteuerertrag nicht über 1100 Millionen ft e i g e n darf Dieser Grundbrftimmung de» Gesetze» kommt die neue Reqierungeoorlafle nach. Man sollte die Ermäßigung de» Zteuerfaye» von 7 Prozent nicht auf 0 Prozent beschränken, sondern nach dem demokratischen Antrag auf acht Prozent gehen. Außerdem sollte für die Ledigen da» steuerfreie Einkommen erhöht werden Damit schließt die Aussprache. Die Vorlage geht an den Steuer« ousfchuß. E» folgt die erste Beratung vom GpirituSmonopolgeseh. Reichsfinanzminister D r. Köhler schildert die wirt chattlichm Schwirr gk« t.n. bte 'ich au« dem gegniwärttgen Zustand ergeben. SS bestehe ein Mißverhältnis zwilchen bet Branntweinerzeugung unb dem Branntw.'inabsatz. Viele Hinterziehungen seien testgestellt durch heimliche Hrrstellung von Branntwein. Verschiebung und Einschmuggelung von Branntwein. DaS fetzige Stzstem leide auch unter den hohen VerwaltungSkvsten Infolge ber vielen beteiligten Instan'.en. Der roritegende De'etzentwurf wolle baS Monopol beibehalten, ihm aber, um ein sachgemäße« Arbeiten nach kaufmännischen Grundsätzen zu ermöglichen, größere Selbständigkeit al« bi«6er und möglichste Bewe- gungkfr iheit geben. Da« Spieltu-monopvl soll danach ähnlich wie die Deutsch« ReichSPost «In selbständige« Unternehmen de« Reiche« mit einem S o n d « t v e r rn ö g e n fein, da« von den sonstigen Reichsvermögen abgetrennt wird DaS Autt chtSrecht d«S ReichSllnanzmini- ster« soll beschränkt und der Beirat durch einen VerwallungSrat ersetzt werden. D e Regierung erwartet von der vorgelchlagenen Reuordnung erhebliche Mehreinnahmen für die RelchSkasse 2lbg. Eggerstedt (ÖorJ übt Kritik an der bisherigen Politik de« Sp.r tuSmonopolS. So fei da« Reich um über 100 Millionen g?- schädigt worden. Die neue Vorlage lasse dem Interessentcneinslub noch einen zu großen Raum. Sie müsse in dieser Hinsicht verbessert werden. Rbg. Dietrich-Baden (Dem.) erklärt, der Schwarzbrennerei müsse rücksicht«loS entgeaen- g«treten werden. Da,zu biete di« neue Vorlage ein gute« Mittel. G« fei «in Glück, daß setzt der unglückselige Beirat verschwindet. Die in der Vorlage vorgesehene Organisation de« Derwal- tung«rat« sei aber auch reformbedürftig. Unter keinen Umständen dürfe au« dem Monopokamt ein Privatmonopol gemacht werden. — Die Vorlage wird dem SteuerauSschuh überwicfen. heueren Arbeit, um au« den 30 deutschen ReichS- bahndirektionen ble sachlichen Unterlagen in den verschiedenen Städten zu sammeln. Diese Untersuchungen. bte von ber Reich«bahn unb den Gewerkschaften zusammen vorgenommen wurden, fanden erst Anfang vergangener Woche ihren Abschluß. Da« gesamte Material liegt jetzt in Berlin den Verhandlungen zwischen der RelchS- babnlettung unb ben Gewerkschaften zugrunde, wobei Ort für Ort einzeln durchgesprochen werden muß. Allerdings haben die Doruntersuchun- 8en in ben meisten Fällen schon eine gewisse sinigungSbaflS ergeben, so baß bestimmt anzunehmen ist. baß man noch vor Weihnachten zu einem Aßichluß kommt. Dietß-astSbelebung in England. London, 12. Dez. (TU ) Die soeben veröfsent lichten genauen Zahlen der britischen Außenhandelsbilanz im November bestätigen die du Haftung aller führender Wirtschaftler, bah tzrotz- brtlannlen sich noch einer außerordentlich druckenden Wittschasteb« pression zum mindrften» wieder a m Anfang einer langsamen Winllhaftebeledung be findet Der Wett ber Aunfuhr im November betrug 70.6 Millionen Tfunb gegenüber 53 unb 60.9 Mil- honen Pfund in den beiden vor,ähren. Wesentlicher al» die rein zahlenmäßig« Verbesserung der Außen- Handelsbilanz ist die Tatsache, daß die Expottsteige- pilsudski in Genf. Künsligrr stluögang der Verhandlungen mit Llresemann. Genf, 12. Dez (Wolff.) Der polnische Ministerpräsident Marschall Pilsudski, der am Sonntaa wieder nach Warschau abgcrelft ist. hatte während leine« kurzen Aufenthalte« in Gens eine z« Reihe Unterredungen mit den hier anwesenden Staatsmännern vor allem mit ben Vertretern Deutschlands. Frankreichs. England« und ItalierrS. Ganz besondere Aufmerksamkeit erregte auch die lange Unterredung von Dr. Vtresemann mit Pilsudfki. deren herzlicher Eh a ratter in den Lagern beider 5)cie- gatwnen gleichermaßen unterstrichen wird. Die Aussprache zeigte deutlich, daß Pilsudski von dem lebhaften Wunsch erfüllt ist. mcht nur in den HandelSvertragSverhandlun- a e n, sondern auch in allen anderen zwischen Deutschland und Polen schwebenden Stegen au >igung zu gelang m. RnNr. r ett» tr aber di« Rolle, bte man dem polnischen Minister- präsidenten, besonder« in der französischen Prelle den Verhandlungen über den poInisch- ll l a u i s ch « n Streit, zuschrmbt, vollständig entstellt wieder gegeben In maßgebenden Völkerbund«kreisen tritt man diesen Darstellungen. di« den Eindruck erwecken, daß ohne da« öingretfen Pilsudskte ber VölkerbunbSrat weder au« noch «in gewußt hätte und. hllflo« geworden. vor dem Auftreten PllsudB« zurück- a « wtch « n sei, gam entschweben entgegen In den gletchen Kreisen hat übng.-n« da« Auftreten de« litauischen Ministerprälident.n Wölbern a ra S einen hervorrageick» guten Eindruck hinterlassen. rung sich fast vollkommen auf Eisen- und Stadl- waren. Maschinen. Tettllwaren, Lokomotiven, Luft- fahrtattlkel unb Schisfsdedars oetteilt, also ziemlich alle Industrien umfaßt, deren Prosperität al» allgemeiner Antrieb besonder» notwendig war. Die Einfuhr für November ist zwar gegenüber dem Dor- fahr etwa» gestiegen, aegcnüder dem November der beiden Vorjahre iedoch nicht unwesentlich gefallen Im ganzen ist die Außenhandelsbilanz besser al» in irgendeiner Zeit wahrend ber letzten drei Jahre. Die angelsächsischen Mächte protestieren in Bukarest. Bukarest. 13. Dez. (TU.) Di« englisch« Gesandtschaft hat «inen Sekretär nachDroß- warbein unb Klausenburg entsandt, um dort eine Untersuchung über die Zerstörung von englischem Eigentum bei den Stu- dentenunruhen einzuletten. Zur gleichen Zett hat auch der amerikanische Gesandte in Bukarest bei TituleScu vorgesprochen und gegen die Zerstörung amerikanischen Eigen tunr« bei den Unruhen energisch protestiert. Drr Gesandte habe sich weitere Schritte Vorbehalten Wie au« Klausenburg gemeldet wird, haben dort bi: Studenten erneut versucht. Geschäfte zu plündern und die jüdisch« Bevölkerung zu mißhandeln. Sie wurden aber von ben Truppen davon abgehallen. Rach einem Svnderbericht be« .Ade- verul" beträgt ber Schaben in Klausenburg 52 Millionen Lei. Sämtl iche Synagogen sinb zerstört worden Der Bericht bet Unter- suchungSto. niswn ist nunmehr dem Mlnisterrat überreicht worben. Die verlautet, wirb bi« Re aterung bi« Führer der Studenten vor da« K rieg«gericht stellen. Aus aller Welt. Fünf Fahre Fuchthau» wegen Rande». Vor dem Erweiterten Schöffengertcht in Kalfel hatten sich bi« Rrübet Anton unb Otto G«nz wegen EinbruchSdiedstahl« unb Raube« au verantworten. Anton Genz batte bekanntlich in Frankfurt a. M ben Kriminalbeamten Sack erschollen unb war vom Schwur- fcricht zum Tode txrurteili. später aber zu ebenSlänglichem Zuchthaus begnadigt worben. Seine geistig« Verfassung ist derart daß er nach dem Gutachten be« ärztlichen Sachverständiaen nicht Verhandlung«- fähig ist Da« Berfobren argen ihn wurde daher abgetrennt unb auf unbestimmte .teil vertagt. Otto Geir, erzählte, baß er in Pb'lll-r«- tal an ber Werra mit feinem Bruder in ein Baubureau eingebrochen ist. dort einen Buchhalter übena'chte diesen mit vor- gehaltenem Revolver zur Auslieferung feine« gesamten Taschen tnhall« gezwungen unb sich schließlich mit dem Buchhalter auSgeföhnl habe unter ber Bedingung daß ble*er keine Anzeige erstatte Darauf gaben sie chm die inzwischen eingesteckten Gegenstände wieder zurück Rachdem bte« grfch.hen war. rauchten ?ie zusammen unb die Räuber begleiteten den Rutbclr-r sogar nach leiner Durch einen Br-rfum'chlag mit Marke, der wohl versehen tüch nicht zurück gegeben worden war. kam ber Vorfall zur Kenukui« des EhefS M btt rell ertdttt Burewte. Otto Geng wurde wegen gemrintchastlichtti Raube« untre Verwendung von Wa sen und veaen schweren Diebstahl« zu einer Zuchthausstrafe »tu fünf Jahren sechs Monaten und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt. Auch wurde Si l- lang unter Pollgeiaulllchl für zulässig rrfara*. Derroegenrr Raub im Berltuer Zoo. Em dre.strr Kaubüberfall warst« rmt großem Erfolg In dem vekonomieaebaube bet Zoo- legischen Gatten» verübt. Drei Räuber überfieten mit «rbobener Waffe gegen 130 Uhr ben t allerer, cheinnch Haften, unb erbouteten nicht wniget cl» 30 ui» Mark Der Ädfwrer hatte nach wchtuß Lev Geschäfte» bte stcllner unb andere» Verfonal entlohnt und mit ihnen abgerechnet Daira saß ft am liid). um bte ganzen Ausrechnungen fertiggu- stellen. In dem Gelbschrank lagen b«c Einnahmen vom öometagabenb und vom 6onmog»g6,i. Ein Tüädjter. der aus bem vekonom^hoi eine Uhr zu suchen hatte, hatte be lange Leute schwere Brandwunden erlitten. I « Zuschauer verließen panikartig ben 6aoL doch kam e» dabei zu keinerlei Zwischenfällen. Der Brand konnte schließlich gelöscht werden. Biet Äinber ertrunken In Haselünne bei Osnabrück fuhren bie vier im Alter von 4 bie 13 Jahren stehenden linder bet Hosoorarbeitert Wiggenhorn am Bonntagoormittag mit einem kleinen Leiterwagen über die leichte Eit- decke ein.» ^asekolk» unb brachen ein. Ehe Hilfe zur Stelle war, ertranken alle vier Kinder voiktschulunlerricht durch Radio. Da« UnterrichtSdcpart.ment b r Bereinigten Staaten in Waihinglon hak für die in ben Farmen wohnenden schulpllichttgen Kinder. die infolge der großen Entfernungen feine Schule besuchen können durch Beim Mlung sämtlicher amerikanischer Rad Ovationen der «ch«- veise einen VollSschulunterricht per Radio eingerichtet Zusammenstoß von Auto und Motorrad In der Nacht zum Samttag stieß bei Bender! bei Koblenz ria Auto im dichten Nebel mit einem Motorrad zusammen Der Motorradfahrer war sofort tot, der Begleiter erlag seinen Berufungen am folgenden Morgen Oit Wetterlage. o Montag, den 12 Dtymbts W7 A2 -rX • v*«i (Vhnh e vni rw. nQw-O- «■ <'««• »fi «nwr Ww«««u V WM|t e* km »ter* m n- mm ew mw- mmh« ikm«, M ee M r«m'K» m n 1—1 NftMM O»w M r« M« U "/<-rI—«<«e Da« nordeurvpäiiche lief hat sich noch »eitet lüdtr rle auigebttitet und im östlichen Teile Deut chland« Temperaturanst eg v ein.WM er Jhnher. h RaNe. I?r2krtfiii« i frjf für Me In ilfflittiga Rin- tmuMai keine iri Jkm ttluna aitontn der uM- per Habio ein* 16 Hlolorrot. eß bei Benborl 9M>tl mit tintm abfairtr eor Io- Serltjungen am ’^r i nst veit? 1" gS* 5 V-ffö inahw- U Aus der Provinzialhauptfiadi. • t«6«n, bm 13 ^rinnbrr 1827. Der Wald lommt in die (^todt. «den komm, er in bte Stobt. Ober Ml«: d« ift | beuhmg Die gesamte Anlaufbahn ist 33 Meter lang mit 20 Grad 'Xeigung bie Auf'prungbahn 30 Meter lang gilt einer Äeigung von 33 Grad. Sie geht über In den unbetoalbeten UVtbang, der nach Dreungeshaln hlnabführt. Der Auslauf ist somit gut Gs befteht weithin kein H ndemis für die nach dem Auskommen in Schußfahrt abfahrenden Springer. Die getarnte ßage bet Schanz« Ist ideal. Der Mick von oben Ins well« Land bezaubernd Ichön Ohne lieber:reibung kann «an lagen, die Schanz« hegt an der schneesichersten Stell« dcs gesamten HellcniLndes. Der Wald schätzt sie nach Osten und Süden den ganzen Xaa über gegen die Sonne. Man wird al'o au! Der Schanz« genau di« gute Schneebescho'fenhelt und erfreulich« Schneedauerhastigleit b^ben wie Im übrigen Cbertoalb. Auch find infolge der schützten Lage unliebsam« Schneeverwehungen nicht zu er- toarien. Der Schanzenbau bedeutet einen neuen Auftakt für den ob et bef | if . Bienenllöck, M (irr. Dongn Zehre "Ich, ge-ätztt) Huf dem zur Stabt Gtrhe« gehöng«« S ch I f f« n tz » r g »urd«n «nnittHt BI erbe 4 (4) Rinder 14 (14). Schwe ne 35 (27), Ziegen 9 (8). Gesiugei 95 (99) " Ausdreiiung Der a u l • und Klauen! euch«. Lachd.-« In den letzten Wochen tne Maul- und K!aaenl«uchc in verichiedenen Orten des Krell es McNxrg fetgrteUi wveden war. har he nunmehr auch wieder auf den Krms Gickxn ubergrgrifL-n. Gestern wurde P« amts- ärz.lich in U t pH« In Drei Gehöft«» festgc'.ll ! Die S.cbbehänDc Dirk« Gehöfte und der benach- bar’cn Grundstücke wurden sofort einer SDuv- imp’ung unterzogen, um das wettere 2^sor»rten der Seuche nach Mögllchl«! au verhütcn. 3edoch wurde ooriorg.ich auch Or.s'perre oeichängr •• Zur Einweihung der lanbtDirt- jchastiichen Znstitufräume ber Universität 3n Liganzung unsere» gestrigen Be- richte» Uber den Reftatt am 6am»toavrrmii:ag jri nort) mitpeteilt, dah Defonomierat Hoffmann von Hof Güll al» Eiertreter de» Iboiftanbe* der Deut- fch«n Landw>Nfchaft»geskllschaft fprach, ntthrend Dl- retror Seren» für den Zndustri,verband für Pf^anzenlchutzmittel (Die»daden) gratuliert«. • • Z u r Richtigstellung In imferer Somrtag du »gäbe brachten wir einen Bericht de» WSR.-Rochrichtenoureau» au» Dannftabt. In dein von einer Verurteilung be» Spezereiwarenhänbler» Weiber aus Offenbart) wegen ipHrtMog» yi |ert>« Jahren Zuchthaus berichiel wurde. Diefe Meldung bet Rachricdtenbureau» ift unzutreffend. Richtig ift cieimehr, bah ber obengenannte Spezerrlworen- Händler unb Haarbefiyer Weiber von einem labialen Mieter, bem wleberholt vordeftraften Arbeiter 21 hier au» Offenbart), nach einem Miet» streit erfchosf « n wurde Die obengenannte Hobe 3ud)lhau»flraf« für dm Totschlag wurde gegen den Arbeiter Adler au»gesprochen • • Obcrhesslscher Kun st verein B«, drr am 12. Dezrmdcr ftattgebabten 3ahr«s- Drrlosuna wurden unter die Mitglieder acht Anrcchtschrlne unb 32 im Laus« des 3ahres an- gekaust« Kunstgegenftänbe verlost. Anteilschein« cnlhcltn aus Garl Vchunck (150 Mk ). 3rau L Bramm (100 Mk). Dcb«imcrat Olt (50 Wk). Reg -Baurat Psasf (50 Mk ). Rektor Reul (25 Mk). Landgorichisdireltor Gramer (25 Mk.). Oberst Äleinban, (25 Mk). Sri. L. Schreiber (25 Mk.). Äunflgegenftänbe gewannen. Tvilb Xribu». 3ngenieur 6 Peter. Landgerichtsdirektor Praetorius. Sabritanl Hempel, Gebetmeral Bantzer-Marburg^ He.nrtch Hochstätter. Univ.-Professor Dr. Roloss. Dr. air. dent. Hoddes. Ferdinand Krämer. Fabrikant Dreber-Dutzbach, Stabt Dieben (aus 2Dummem). Frau Dentist Draes. AmtsgcrichtSrat Dros. Reallebrrr Hebermcbl. Dr. Me«smann. Debeimerot Fromme. SL Mrede. Fabrikant Rell. Dr Moritz Wccrlb. Dr. Meyerbosfer. Prosefsor Dr. Dundel. Kaufmann Heilbronner. Baurat Meyer. Zahnarzt Buchinger. Ludwta Rvfenthal, Fräulein Müibcrger. Kaufmann Karl Horn Heinrich Driefch, Pfarrer Decker. Frau Draf Witwe. Oberlanbesgerichtsrat Küchlcr-Darnlltadt. Die Gewinne können während ber brionntge- gebencn Ausftellungsz«li«n Im Ausstellungsraum des Kunstvereins gegen Rücknahme ber Scheine in Empfang genommen, die Anrechtich«tne bereits zu Ankäufen in der derzeitigen Weihnachts- Ausstellung: .Künstlerhtls« 192F ver- wendet werden. •• Deutf chnatlonaler Handlungsgehilfe n - B e r b a n b. Die hiesige Ortsgruppe des Deutfchnalionalen Handlungsgehilfen- Derbandes veranstalteie im Rahmen ihrer diesjährigen Dorlragsreih« einen Heileren Pet«r- Rosegger - Abend. Der Ortsgruppe gebührt Dank dafür, dah sie es unternimmt, auf vielem Weg die Werk« unterer deutschen Dichter einem Örten Kreis zugänglich zu machen: besonderer gebührt ihr. day fit gerade den viel verehrten steirischen Boiksbichier Peter Rosegger zu Wort kommen lieb, denn er, der Mann aus dem Dolle, der ®aU> bauernbub, versteht es wie selten ein anderer, zu unserem Herzen au sprechen Mag es bi« ernste oder die h«H«r« Seite seines We'ens fein, bi« fich uns osten bart, immer bat et unS etwas zu tagen. Wan hatte Heiteres aus den Werken Rofeggers zum QBortrap vor- gefeben und batte einen lehr guten Griff getan. dah man als Dort ragenden den ehemaligen Hostchaufpieler 3uIiuS Will. Dresden, ver- pfllchteie. der sich seiner Aufgabe durchaus getragen zeigte »S ist nicht aarv, leicht. Peter Rofegger zu interpretieren. Dazu gehört nicht bloß eine gute DortragSkunst im allacmctnen. tondern auch eine vollkommen« Beherrfchuna der steierifchen Mundart Der Dorttagend« bcfitzt biete Voraussetzungen eines guten Rosegger- 3nterpr«t«n in hohem Mah«. «t bat neben einer klarer., starken, lehr modulattonssähigen Stimme, die mühelos den Raum beherrscht, ausgeprägtes Mienenspiel und di« Fähigkeit bie Pointe schart herauSzuorbeiten. Die steter.sche Mund- art ist ihm vollkommen geläufig. Aach einem kurzen Svngehen aus den Werdegang des Dichters wühle der Dortragende schon mit den ersten Hummern seines reichen Programms den Kontakt zwischen sich und feiner lehr zahlreichen Zuhörerschaft herzustellen. Gs ist unmöglich, zu sagen, welches Dortragsstück am besten gelungen war und welche, den meisten Beifall erntete Alle Stücke wurde» tu gleich «sprechender Well« dorgetragen unb fanden «dr dankbare Zuhörer. 3m 5lug« verging die Zett Den zweiten Xell leitete der Vortragende durch et»« Zugabe ein. Gr trug zunächst Gedichte von Dr. K St leier vor Darauf fo'.gtc in tie’grei «nber Weife ber Trrttag von Ot^eyeri „Der Orglet von St Thomas einem S ück ern «n 3nhal:s. da» m die Re b< der heueren Sachen ewgeflochten war Auch bi« übrigen Hummern des zweiten leih» gefiele gut Sehr starker Bei all banfle dem Dorna ferchen am Schluffe für den anregenden unb genubn -. en Abenb Als Zugal-e brachte der Sjn'ticr noch eine heitere G.fchichte von Ludwig Thoma. — Vortragsabend der Volksboch- kchule über Menschenkenntnis 3m bichbefetzlen Singsaal der Oberrealfchul« sprach cm Samstagabend Johannes Reumann über Schillers . Verbrecher aus verlorener Ghr«- im Sichte moderner Seelenkunde Dem Vortrag war die Rezitation der Schtllertchen 2ioveUe ooraangegangen, so dah die Ruslübrungen des Redners m geflciaerttr menschlicher Anteilnahme der Zuhörer fruchtbaren Boden finden konnten Reumann wollte im Hinblick aul die In der Rovelle sich oisenbarende ©celenfenntnl» sein Reserat eher . Die moderne Se.lenkunde im Lichte ter 3 tut! on des Ttchtcrs Schiller ubertchrteben Wilsen, seelische Delunddelt hat zur Voraussetzung die Ruh« eines in anerkannter Leistung begründeten Leibstwertaesübis. Reurosen toi« Derbrechcrtum wurzeln In einer gedrückten Kind- Xltspofilion. de «in Minderwertigkeitsgefühl et- cuflt Sch rechet ist tt-r. »erwerlig (^ehre von der Bedeutung der örgan» mmbcrtoertiglcit). wird von den Kameraden reichlich veifpottet unb vom anderen Geschlecht abgelehnt. Da ihm ein verstehender Berater unb Freund fehlt, verfolgt er das Ziel -Ghre" (Achtung. (Geltung) zu gewinnen auf einem Abweg Gr wird al» Kna.e Führer einer Dort- Hand« (Herrsckrfucht. . Ueberkvmpenfallon" bei Minderwerllgkeitsgesühls) und. kaum erwachfen. befchafst et fich bie Mittel zum Liebeskauf durch Wildern Ülnpüdagoaifche Reaftlon der Defell- chaft, die dem cntloffencn Sträfling leben Vertrauens Vorschub verweigert. Ibn auSstöstt. treibt ibn nach katastrophal (Mord) ausgehender Gpoche der Vereinsamung In die .Demelnfchast' det Räuberbande, wo er .brüderliche Ausnahme'. Vertrauen. GHr« zu sinden vermeint Diesen 3rrtum erkennt er bald, um nochmals den vergeblichen. von den Dehötden lanorierten Versuch zu machen, zu einem Geben der Oübnt In die menschliche Gcfellschast zurückzukehren Gndiich veranlaht ihn die Achtung, mit der ibn ein ergrauter Mann behandelt, zu einem freiwilligen Geständnis. Eindringlich war datgellellt worden. wie unter dem Druck der Zielsetzung de» Geltungsbedürfnisses zwangsmäblg der Weg des Verbrechens befchruten und zu Ende verfolgt wurde, nachdem die bürgerliche Ordnung gegenüber dem Versuch des Sttällings. aus normalem Weg zum Selvstwertgesühl »u kommen, sich Hils- los erwiesen halte. I > I •* Gemelndeabend der Matthäus- firmelnde, ötnen äufjerft lehrreichen, boch- nlereWanlen Vortrag bot am letzten Gemeindeabend der MatthäuSgemeinde. der von der CHI ärmer- und Frauenveveiniaung und den beiden 3ugendverelnigungcn veranstaltet ward. Pastor Rambaud. der bekannte Vorkämpfer der .Gvangelisch-chrifUlchen Glnhett". der über das Thema sprach: .Glne Liebe, die fich nicht verbittern labt". Rach Worten herzlicher Degru- hung durch Lehrer Wehr Helm gab der Redner des Abend« feiner Freude darüber Ausdruck, dah er nach 22 3aKren, wo er auf Gtnladung von Kirchen rat D. Schlosser hier sprach, wieder den Gemeinden Giehens das Svangelium ber Liebe bringen könne. Furchtbare, schier unüberwindliche H'ndernilf« unb Klüfte liegen zw schen bcm beul leben und dem Vaterland d.-s Redners, ber ein Sübfranzose ist, insbesondere nach dem schweren Weltkrieg unb der RachkliegSzeit, die nur Vitterkelt und Hah aus lösten. Die .Gvan- gelisch-chrisilich« Ginheii" arbc tel seil 8 3ahten an der Ueberbrüdung dieser Gegensätze, für fle bandelt es sich keineswegs um etne Vertuschung Der nationalen Derfchiedenk iten. vielmehr um «in Heraus beben aus der Sphäre deS Halses in die chrimicher Feindesl eve, ganz praktifch betättgt; diese Bewegung hat schon In ihren •fl groben Zufammennmsten teils auf deutfchem, teils auf französischem Boden mancherlei fchone Grtolg« erzielt, die man vor wenigen 3abren noch für völlig ausgeschlossen gehalten hätte. Ramentlich auf dem Gebiete der Seriforge und da wieder der für die F.-emdenlegionär« find Erfolge erreicht worden. Ne Ne Bewegung keineswegs als graue Theorie hinzustrilen geeignet find, sondern bie Ne Möglichkeit praktischer Durchführung gegenteiligen Decstänbmlles ber Gegner klar vor Augen fuhren Briefe unb eine Reihe von anderen Belegen der Wirtlichkeit konnten di« Ausführungen des Redners unterstützen, der zum Schluh Ne Dertammluna yum gemeinsamen Bekenntnis auffordert« durch das Singen des Liedes .3ch bete an Ne Macht der Liebe". Der Dortihende dankte In bewegten Worten für den Vortrag. V®eue Osram - Ohristbaum -J -dÄ in anscAt■u.pferTige rx OrCevten. n ■ Sie ideale. gefahrlose > ^hriaibaumbeleucM-ung, Aus unferer Damenwäsche-Abteilung: CM eben (Wallt erstrebe 1). den 12 Dezember 1927 Die Beerdigung findet am Donnerstag. dem 15. Dezember, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt IIM7D Nachthemden mit langem Aemiel. Mk. 9.50, 9 —, 6.95, 6.75, 5.90 pnnzeßröcke.. .Mk. 9.75, 7.50, 6.70, 6.65, 6.—, 4.60 Verkäufe ■er, 12 Wochen alb 1 Plehlpsefe btU. a. 1 Piehlpssipe btU. ». oert. Berits Beeter Bad-Nauheim, CMeSen, den 12. Dezember 1927. Baabaeh. **• fX8R3 imoi Kühler und . UaiM Motor-Heizung 3'4 ,)llü/WOÖn. Weihnachiskarpsen 99 ton fflt nm Klnderfahrrädür Bahnhofstraße 59 Telephon 66 Schwarze Angenehm und praktisch Im Tragen OrpU. r.ipfaSL rtXSRt S«l Kai« TI t ♦eaeeeeeeo Stadttheater Gießen, i?'Ä mmiDOQ MD. rrtt. Viebcaelae 6. 1 angek. eimmcnt, itäthtlfle «fabrfnb (tfrftl.i l’Bart. «prta- Äeinkleider.... Nachthemden.. Unsere große Auswahl und unsere billigen Preise machen Ihnen das Schenken leicht! Im Namen der Hinterbliebenen Julius Mayer und Kinder Weihl fflflasoarfl 16. 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Dome von hiesigem industriellen Werk , IOr folorl QflDUL Lchnsti «naebote , unter IIS77D an den [ ÜUcfe AnA erbeten. | saubere» maöfflea tur toa»über od «ilr ganA oehtdit. 3uer1t. tn d. (»elchastSltelle d dH eh flnt (W Mir warnen Sie rrn Z'fWrrtunqce auf tln;elarn i-hni 7>cn.m ^» Lohnabbaues in den verfchiek^nen Wiri- >cha» iske«l»-n r-.e-er wird fünf bis zwanzig Prozeiil betragen Aai,. cllch bedeuten diele Ziffern keinen festen Rahmen Da ist z B die ch.-mi'che Industrie die außerordentlich wenig manueller Arbeit bedarf. Es wird daher bet ihr wahrscheinlich zu gar keinem ins Gewicht fallenden Lohnabbau kommen, da dieser auf die Geftehuugskouen überhaupt keinen Einsluß hätte." .Wird sich hntn der beabticht,g,e Lohnabbau ohne besondere Widerstände bei den betroffenen Schichten durchführe« lassen?" Der Minister lächcli ein wenig Widerstaiidx' gegen tki» salzistische Xegime' .Der Abbau der Prei'e uiid der Löhne wird vor allein eine wesentliche Steigerung der nationalen Produktion zur Folge biben". tagt er .Auch die umniilrlbar betroffenen Kreife fehen diese Tatsache- em. fo daß es überhaupt keinen 'ühlbaren Widerstand gibt Rein im sa'zlfnfchen Staat gibt cs wirklich keinen Widerstand gegen die Rot Wendigkeiten der Wirtfchast Bor allem gibt es keine Kämpfe um be u Wirtfchali,friede n Streiks und Slrei.'recht kennen w,r nicht Die Arbeiter find genau fo wie bi< Unternehmer in sa'ziftifchin Syndikaten organisiert' alle 2h- beiliftngcn und Lohnverhandlungen werd.n durch die Ärveitsn,agistratur geschlichtet Schieds- gerichre entscheiden über Konflikte zwischen den Bauerii und ihreii Knechteii, hen Kau»teuten und ihreii Angestellten, den Unternehmern und ihren Arbeitern." 2U»o voller Wirt schal Iss r»ed«n an Inner» . Und nach außen hink' erklärt der Minister temperamentvoll .Die auswärtige Wirt- » chaf t » p o l i t i k Italiens ist in ihren großen Zügen von den Ergebnissen der IBeU- wirtschaf'skonserenz stark beeinjluftl. Ich bin seit überzeugt daß die Resolutionen dieser Konferenz »ich in der Praris durchsetzen werden, wenn alle Rationen ihre Bedeutung erkennen." .Das ist das Prinzip unddlePra,is. Effzellcnz?" .Die italienische Regierung weiß lehr wohl, daß es eine <-uropäische 2!otWendigkeit ist. die Ein- und Ausfuhrschwlerigketten zu btieingai soweit diese nicht unbedingt jum Schutze der einheimischen Produktion und der Landesverteidigung notwendig U) mit feiner feinen Pointierung unb Koketterie Daß Lula Mvlz-Gmeincr ünftanbe it ben reflektierenden Liebstil von Richard Strauß voll zu erfchöpfm. erwiesen die fünf Gäben von bi dem Komponisten Die überaus starke Reflcktion be» Tertes in der .Dasierrofe" (Feüff Dahn« stellte fich der duftig unb zart angtiegten Komposition bemmenb in ben Weg. um fo mehr kam ba» SetotaHO-Ornamentale in .Htnerlr" mit seinem Wortspiel (.rincrlti unb mancherlei") zur Ent- faltunfl. bdonber» aber auch im Klavierpari ebenso ba» impressionistisch erfaßte .Schlechte» Detter". Ein große» 2lufwallen ein volles Geben ber Peckönlichktit war die .Heimliche 2Lif- fcrbmmg" mit der strahlenden Decke de« Schlusses. In .Hat gesagt bleibt s nicht dabei" wurde selbst da« einzelne Dort klanglich malend unterstrichen «.sieben",, die öetbftre'üftionen bes Terles wuchfen sich zu realen, geschauten, bra- mansch erlebten Situationen au» Einer fo frei gestaltenden Künstlerin gegenüber hot der Begleiter stet» einen fchw'erigen Stand Um so bewunderungswürdiger war «. Die Universitätsmus kd.rektor Dr Stefan lerne « d a r h kongenial die 2verke tn b. - nigster geistiger Verein gung mit ber Sängerin erstehen ließ. Stets traf er den dem Komponisten engemtifenen Stil mit größter plastischer Kraft. Und fo konnte sich der ganze 2lbend in harmonischer Vollkommenheit ouswirken Da» Publikum war g.bannt und ugaben mu? t .n ba als Selbst- verstandllchkett gellen Für das Konzertlebcn Gießens bedeutete dieser Abend einen s slenen Höhepunkt denn Frau Prosessor Lula Mysz- Dmeiner von der 2Aerliner Staatl Hoch chulc für Musik bedeutet für unsere Zelt eine Zufammen- solsung ber Errungen cha'ten den sicher gelang« sicher Gestoliungskunst Tlr. H. Uraufführung im Hessischen Landesthealer Im Kleinen Haufe des Hessilchen Landev- theater» in Darmstadt erlebte ba» Schauspiel In 11 Bildern .Im Dickicht der Städte" von Tert Brecht seine Uraufführung Das in diesem eigenartigen Drama vorgehl, erfährt man einigermaßen aus dem Untertitel .Der Kampf zweier Männer tn der Riesenstadt Ehi- kago" außl-rdem wird vor jedem 2Mlbc durch Ausru« ndlot. wa» sich ereignet Gleichwohl wird r . 'ehr ge*inger Teil be« Publikam» in dr„ » ,i i dieses Werkes etngebrungen sein, weil ein Di^ticht von Worten unb eine lieber- fülle verschraubter Gedanken die Torgängc nicht erhellt, sondern erst recht Verdun keil. Dm Ter- fas'er mahnt zwar selbst ben Zuschauer, nicht all- »ulehr au’ bie Ursachen bes Kamp es zu achten, 'ondern ba» Interesse mir auf ba« Gnbe zu lenken i ober auch ba» Härt nicht» aisi Tor allem fehlt bem Zuschauer, wenn er ba» wirre Stück In einer pausenlosen. 2' '^stündigen Ausführung über sich hat ergehen lasfen müssen, bie Lust dazu, über ben Sinn noch weiter nachzu- benfen Aus brr Bühne wirb mit viel Lärm und in einer absonderlichen Sprache eine Ausernan- dedetzung zwischen einem Hvlzhändler. einem Malaien mit Hamen S hl ins unb einer verkommenen amerikanischen Familie Garga in Ehi- fago vvraeführl. Die Moral des Stückes ist wohl in ben Worten bes einen Kämpfers, bes George Garga. zu suchen, bie bief« an ben Malaien richtet .Und bas Geistige, bas sehen Sie, bas ist nichts Es ist nicht wicht g, ber Stärkere zu fein, fonbern ber Lebendige." Das tot mehrere- rm Jahren bereu« entstanbene Schauspiel Brechts ist ein Erzeugnis bes literarischen Szchresfionis- mus: ci 'an.1, beim Publikum keine Gegenliebe nur bie Darsteller wurden am Schluß mehrfach hervorgerus er. Die Regie (Generalintendant Ebert, unb alle Mitwickenden leisteten Hervorragendes. doch lohnte bie Aufsührung nicht entfernt ben Aufwand an Zeit unb Mühe ber Einstudierung. v E B. Buntes Allerlei 6m , ’äfme berühren. ®in anberer mochte nannte. Aach schäfte, indem er ein Mittel in kaufte, das er .Amoniaphone" erklärte er Hobe von ibr darüber y Dirne Io Dalote roh, Primadonna Branche Marchefi, er des berühmten Gesangslehrers Sal- karchel'. und der nicht mtnDer berühmten ite (Reit ver- »ihm !■) «• Jwtroö Die merkwürdigsten Erlebnisse einer großen Sängerin. „ai< ,« »crr •• für 15jährige Dienstzeit: der erste Kommandant Schäfer überreichte Im Auftrage der Wehr dem zweiten Kommandanten Karl Albert Schmidt ein Ehrenbeil. Die Vemcinde ließ die Wehr mit neuen Uniformen ausstatten Wie man hört, soll auch noch eine fahrbare Leiter an- geschafft werden. Die Wehr zählt gegenwärtig 80 Mitglieder. 7 Holzheim, 12. Dez. Nachdem unser Rathau » vor längerer Zeit ein neue» Gewand erhalten hat. ist nun auch da» alte SchulhauS frisch verputzt worden. Mit 'einer leuchtenden Farbe und den braunen Gäben ist es eine Zierde für unsere Hauptstraße. Auch ein neue» Hoftor wurde angebracht In letzter Zeit sind hier die Wafern stark auf• auftreten sollte. Sein Glück wäre damit gemacht gewesen. Aber auf der Fahrt wurde er plötzlich sich auf Sängerin Mathilde Marchefi. erzählt in einer enaftlchen Zeitschrift von den .seltsamsten Erfahrungen", die sie m ihrem Leben gemacht hat. S,e verweilt habet de» längeren bei den Geheimniften der GesangSkunst, m die ihr Vater wie wenige eingedrungen war und di« fo viele . ntdeckt zu haben glauben. .Ich wundere mich." 'a>recht sie. .warum ft> trete Gesangslehrer etn bestimmte» ätehtimnis über das Sinaen heraus- befemmen zu haben glauben. GS gibt nur zwei Wege de» Lernens, den richtigen und Den falschen, und alle besonderen .Mittel" sind faulet Zauber. So verfolgte ein deutscher Grsangs- prosessor daS Verfahren, die Zunge mit einem Stück Blei zu belasten, da» beim Singen an Ort und Stelle bleiben mußte Gr erreichte dadurch den Erfolg, die 3unge festzuhalten. störte aber damit den Ton. und als eme» Tages ein Schüler da» Bleigewicht verschluckte, mutzte er seine Methode aufgeben. Ein anderer Lehrer empfahl seinen Schülern, vor dem Auftreten den Mund mit Pflaumen und Kastanien aruufüUen. indem er von der Ansicht au»ging, datz Der Ton verschlechtert werde, wenn die Backen wände die Oberheffen. Landkreis Gieße«. • Heuchelheim, 13. Dez chje Frage der Wasserleitung 'unseres Orte» ist in ein neue» Stadium g treten, nachdem die Bohrungen unterhalb t>r» Heuchelheimcr Müblchen^ leider kein Srgebnl» zeitigten, entschloß sich der De- meinderat, au versuchen, ob vielleicht im .Heuchelheimer Wäldchen', einer im Preußischen liegenden Enklave. Quellen zu erschließen seien, die eine Frei lau sl.ilung ermöglichten. Der Ruten- gänger Oberstleutnant a. D. Heinemann wurde berufen, um in diesem Wald mit der Wünschelrute nach ergiebigen Quellen zu suchen. Tatsächlich konnte er mit Bestimmtheit oberhalb eine» (teilen Hanges eine Stelle bezeichnen, unter der in 18 Meter Tiefe nach seinen Anaaben Wasser vorhanden sei. Der Demeinberat beschloß daher, einen Schacht abzutragen, um die Quelle freizulegen unD durch einen Purnpversuch Ihre Ergiebigkeit festzustellen. Aus den Bat de» K u l - turbauamt» Dietzen, da» übrigen» von vornherein einen Erfolg al» sehr wenig augsichtsvoll bezeichnet haben soll, wurde jedoch kein Schacht gegraben, sondern in den ft?ilen Hang ein Stollen bi» zu dein von der Wünschelrute anaegebenen Punkt im Drauwackof zu schließen, sicherlich gute» und au» reichen des Wasser liefern werden. Da ferner neuerdings von den Ueberlandwerlen ^lachlstrom für Was'erwerle zu besonder» billigem Tarif abgegeben wird, ist wohl anzunehmen, daß ein Pumpwerk auch nicht teurer kommt, al» eine in der Erbauung recht kostsptelige weite Herbeiführung von Quellen, bei denen noch mit erheblichen Entschädigungen gerechnet werden muß. Wa» so viele andere Heinen Gemeinden fertigbringen, sollte Heuchel- beim bwb auch möglich sein, um endlich diese wichtige Frage zu lösen. Ob ein Anschluß an die Stadt Dietzen auf die Dauer teurer S trabe ist bi» lutr. 11 ebergang der Sicher E.ftn- bahn ae'verrt. Der Fuhrwerks- und Autoverkehr liiert von ter Acustadt an den Schulen und der Gärtnerei Ulrich vorbet zur Strohe nach Dießen. — Zufolge de» günstigen Detters konw» ten die Maurerarbeiten an dem neuen Fi - nanjflml. das drei Stockwerke u»>aßt des zum oberen Stockwerk vollendet werden. Ebe« wird der Tachfockel hergestellt, fo daß der Bau ht Kürze unter Dach kommen kann. Hungen. 12. Dez. Au» der Buderus- schen ®l|en telngrube im Heckenwold bei Langd herrscht in den letzten Wochen rege Absa tztätiakeit. Während die Zahl der Arbeiter im Frühjahr noch 50 war ist die Belegschaft jetzt auf 70 ge Wiegen. und weiter* Einstellungen werden noch vorgenommen. Däglich kommen 83 bi» 100 Tonnen Eisensteine die in zwei Erzwäscher.ien gereinigt werden, an der Verladestelle der Strecke Hungen Billingen zur Verfrachtung. Der Transport Dabin erl-lgt mtt- kels Drahtseilbahn. Da» Setz a-mbocken da» durch Absetzen der Erbmassen fast ausgefüllt iß. soll nun neu ausgebaggert werden. Da da» geklärte Waller immer von neuem der Wt'ch rei «uae- Hungen eine schiele Ebene zur Aufnahme der Rohrleitung errichtet. Die Ei'enßeine werden im Tagbau gewonnen. Mrad -rießverg 4 Bad-Rauheim. 12. Dez. Ein bedeutsames Derk des deutschen Xie,bau», die neue städtische Klärbeckenanlage zwi' Yen hier und Friedberg, sand heute di« offizielle Abnahme durch die Au,fichtsbehörten und wurde damit In Betrieb genommen. 3n den Biftona- Lichtsplelen versammelte sich am Rachmittag eine stattliche Zahl von Vertreter« der Behörde«, darunter Provinzialdirertvr Graef als Vertreter de» Innenministeriums Kur- und Bade- direllor von Boehmer. Beamte >s Hoch- bauamts und der Kulturinlpektion Fnedoerg, sowie der hiesigen städtischen und staatlichen Bauämter. Bürgermeister Dr. Ahl hieß die Gäße willkommen und machte dann interessante Mitteilungen über die Geschichte und die Au» üh- rung Der neuen Anlage, die mit rund 250 000 Mk. ohne Ueberfcbreitung des Voranschlag» vom hiesigen Xlefbauamt projektiert inorben iß. Stadtbaurat Röder, drc Leiter der Bauar bette«, führte dann in einem interessanten Film die Dir- kunasweise der bioloalschen Reuugmigsanlaae anschaulich vor. Anschlienend sand eine Besichtigung der Anlage statt, die allseitige Bcfrw- digung fand Das neue Klärbecken, da» auf dorn mechanisch-biologischen Vers ähren beruht, ist die zweite Derartige Anlage in Deutschland l etelnsurth. 12. Dez. Der Obst» und Sartenbauorre in etelnsurth hielt dieser Tage seine 3ohrt»oerfammlung ad. Lehrer St, y - ler hielt einen Dortrog über da» Vstanzcn «unger Obstbäume und stellte beachtenswerte Kegeln aus. In der anschließenden Aussprache wurden mancherte, praktische Vorschläge gemocht. Koch tfrftalhmg des Jahresberichtes wurde die Frage der «nlchaftung einer Vaumlpritze erörtert. Kreitz Budiugc«. L st > d.d a . 12. Dez. Bei reger Beteiligung hielt die hiesig, 6 ch u tz e n g e s e I l, ch a , t ein Geflügelschießen ab. Der beste Schutze war Steinbruchbefitzer Bickel au» Ober-Viddersheim — Am Samstag wurden auf dem hiestaen Zöge werk oon 3 HimmeI » boch 17 Arbeiter wegen Arbeitsmangel» entlassen. Unter den Entlassenen befinden sich auch einig, verheiratete Leute, die schon mehrer, Jahre in dem Wert beschäftigt waren Sehr guten S,schast»gang Hot die hi,fig, Möbelfabrik oon F. Neun in g gegenwärtig zu verzeichnen. Bei voller Beschäftigung konnte he noch einige Schreiner in der letzten Zen neu einftelien. fietrete«. Der Be'ach der ilntcdhffe bet o schwach dah der Unterricht mehrere Tage a u » g e s e tz t werde« mußte. : Grßnbera. 12 De, Gegenwärtig il Dte Londorf er Straße Poe Kn. zerdenkwa! bis in Me Aähe der Bezirks'parkoNe zur Vornahme der Äanolifatienöarbelten auf- lich erklärte Der Sekretär einer wohltätigen Gesellschaft, er wolle für das Xier soyaen. wenn die Sängenn ein Äcnttert für feine Wacken £**ben würde. Sie fang daraufhin zu diesem Zwc ke. um ton HunD zu retten, und als fte nach Monaten nach dem Ort zurückkehrte, sand He ten Beinen Findlm? vollkommen hergestellt und bei bestem Befinden. ßlefnbahocklteschfchteo. Die neueste Errungenschaft auf dem Gebiete der Kleinbahnen iß eine Anlage in Aorwegen. die nach Berichten au» Oslo 18 verschiedene Stationen befährt, ohne daß auch nur ein einziger Stationsvorsteher aus diesen Bahnhösen wäre Die Telegraphie beforat alles, und ein Zugführer genügt, um an jedem Bahnhof die Billetts auszugeben und daS Gepäck anzonehmen. 3m Anschluß daran tnäfolt etnr sranzösckche Zeitung von einer ähnlichen Einrichtung in der Bretagne Auch dort gibt es eine Kleinbahn, d e für die Abfertigung an den verschiedenen Bahnbösen nur einen einzigen 'Beamten vvrsieht. Dc» ist eine Frau, die den ganzen Dienst versieht. Aber eine» Tage» bediente sich ein Spaßvogel einer Bahnpfeise. um den Zug zum Abfahren zu bringen, bevor die wackere Frau da» Gepäck emgeladen hatte. Glücklicherweise befand sich darunter ein Zweirad, da» die Beamtin so'ork bestieg. Sie holte auch glücklich den Zug ein und zwang ihn. zurückzufahren, worauf da» zurückgebliebene Gepäck perladcn wurde. Zwischen Aavenna und Almini gab e» früher eine Lokalbahn. die an bestimmten Stellen aut freiem Felde hielt, woraus der Zugführer bei Den Passagieren ein Trinkgeld einsammelte. ohne da» er nicht weiters ähren wollte. Der .Du^c" hat aber diesem einträglichen Aebenverdienst etn Eide bereitet. Ein neuer Bericht über Livingstones letzte Stunden. Sin Mann lebt noch, der beim Tode des groben Entdeckers Dr. David Livingstone am 1 Mai 1873 zugegen war E» ist birt der Afrikaner Matthew Wellington, der jetzt im hohen Alker in Freetcwn lebt. Er war einer von den sechs befreiten Sklaven, die Livingstone an Stanley nach seiner Rückkehr nach Sansibar mit Vorräten schickte. Zur Erinnerung an die 70. Wiederkehr des Tages, an dem Si-'.nnftrne zu Eambridge seine berühmte Rede .Laßt Mrlka nicht wieder verschlossen werden" hielt, ver- öfsentlicht die Zeitschrift „East Africa“ eine Unterredung mit Wellington. .Die letzten beiden Rächte Ävingstvnes." fo erzählt der alte Mann, waren sehr qualvoll, und wir sechs Männer, die fein Vertrauen besaßen, wachten bei ihm zusammen mit seinem persönlichen Diener Susi und bewunderten die letzten Stunden dieses edlen Leben». Wir ahnten, daß wir bald von ihm allein gelassen würden, da er nicht mehr zu un» sprechen konnte. In der Rächt vor seinem Tode verließen wir chn. weil er Susi bat. er möge ihm eine Kerze an stocken und sie ihm nahe an» Bett setzen, da er die Bibel zu lesen und allein zu bleiben wünsche. AI» wir wieder bei ihm eintraten, waren seine Augen in ewigem Schlummer geschlossen und da» Haupt über die Heilige Schrift gebeugt" Die sechs Getreuen trafen bann alle Vorbereitungen und trugen den Leichnam säst 2500 Kilometer weit durch unwegsames Gebiet unter großen Anstrengungen und Gefahren von Ehitamvo nach Vagamvjo. Kameraden. Istoman von Felix MoeIchlIn. Copyright by dar! Duncker, Berlin W 62. 34. Fortsetzung. stachdruck verboten. ,Lch verstehe nicht, was du meinst ?" jagte Wehn. ..3d) e raubt re Deine Offenheit mit einer anderen. Wir find hi RmneiuDtn. Wir öürjta einander sagen, was wir denken Georg hat sogar ein Papier, wo iem 'stam, braul steht und meiner, beite unter Dem Berjvrechen. mir wollten immer ManwraDen fein. 3d) denk,. Aufrichtig!«! ist Die erfte Voraussetzung bor RamtmD|d)ah." Er In dielte und spielte wieder nut Der schwarzen. zylinDrischeu Kapsel. „Und Da ich mm so aufrichtig gewesen bin, o wirst auch du mir ein um nm von Deiner polituchen Arbeit erlabten. wenn |te sich wich soviel ich .»hort habe, Hielte mit der '-iationalvirrung der Wirtzchast beschäftigt." ,.3ch h^bt nicht uiei zu erzählen. 3ch gUub, nicht. D»iß meinen ’flmtrvngungen irgendeine Be- beuhmg beijiunefieii ist." Ou untersd-atzesl dich sie stad jidyrr immi einer twisten BeDeutung. Öo gut man nämtid) Dir .stach- i icbten Mitrügt, so trogt man sie auch mir zu. Dein '.'tarne ist mir Ichan in verbi »Dung tuu genifftR Ab- •idjten genannt worden, di« ich wahrhaftig nicht de- beuümgslos nennen mochte. 3d) nur zwar dis j««t nicht auf Den QkDanten giß rr di, SaH, ^saß. >ir dies, schwarte Unschuld»g aiteehend, stapel i eine ioidx Sa «ft? (Botomann war noch nicht im flortn, aber e« mutzte sich bei weiterem Nachdenken sicherlich ein Mittel finden, um sich Klarheit tu verfchafsen. Man konnte vielleicht tagen: Was haben Sie da für eine seltsame Kapsel, dürste ich sie näher befdjaum1 Man konnte vielleicht auch scheinbar ganz absichtslos auf das Spiel elngehen und diese« seltsame Ving, wenn e» wieder einmal auf einen zurollte, in die Hand nehmen und lächelnd prüfen, ehe man e« zu ruck- rollte. Man würde ja sehen .. Derweil schloß er feine Rede vom nationalen Charakter de« Bodenproblem» mit dem Wunsche, daß sich bald alte Kreise de» Volke« dank Wehn, und anderer Arbeit In diesem Programm riniqrn mochten. ..So hätten sich also hier gan., zufälligerweift zwei uneigennunitK. oon hohem 3deali«mu» getragene vaterländische Bestr-bungen zusannnengesun- den", sagte Grundt lächelnd. ..Do« ri,d)t cm wenig nach Eigenlob." log« Wehn, . ober man darf sich vielleicht Io auebrürfrn “ Georg stand auf und ging gegen die Züre. Er hielt e« nicht mehr au» In dieser Stube. „Sie haben mir eine Mütze geliehen, um herzukonimen, Herr iZ old mann." lagt, er, ..ich werde fk Ihnen wieder wldyüfen " -0. da» ift nicht nötig, Herr Lutz, es wird mir ein Vergnügen lein, wenn Sir bk Mütze b,halten wollen." Wohin gehst du?" fragte Sehn Du weißt, wo« ich gesagt hob,, mein Haus steht Mr offen Du kannst kommen, wenn du willst." .Lch dank,. Vielleicht später. Ich werde wohl zuerst nach Hamburg fahre«, otelleichr auch nach Berlin." Cr dachte plötzlich mit einer tkfm Sehn lucht an Marianne und den Bünden vielleicht wartet, auch in Homburg nichts andere« eul ihn al« etn, Ent- löuschung. Er östnete Me Tur« 3a Mdera Augenblicke läutete te und dhr mitten Im Weg«. Sie rannte ihn an. ja. da» tat fte. ..Georg", sagte sie. schrte sie. -Hilde. sagte er. nicht fo laut wie fte. —- ..5inl> Sie verletzt?" fragte fte ängstlich. — ,.E» ist nicht der BeDe wert" tagte er. — „UnD mein Bina?" wie sah sich suchend um. — Hch hab' den Bmg*. sagte er. Bua gaben fie sich di« Hand, nun schauten fie sich an. Und fte sah nur ihn. und er sah nur sie ..Wa» soll da» bedeuten?" fragte Hermann Inte ..Darum wollte rr nach Hamburg", anwortrte Beter. .Da» ift tchon em Grund, um na* Hamburg (u reiten ... Eine rassige versa«.* Wehn mutterte te billigend, er aerftanö sich darauf „Du host feinen chlechitn Geschmack. Georg", scherzte et. Hilde drehte sich um. als mutzte fte ßch «ir Wehr letzen. Aus einmal wußte fie weder, wo st, stand Zwei frembe Männer, und drüben der Mann mit brr schwären Brille ... Er Ipirlle mit etwa», rr drehte etwa» in den Fingern ... Die Äapfel'" chr e fte und packte Georg am Arm. Komm. fort, schnell ..." Und si, zerrte chn au« dem Zimmer. ,r iolme chr. obn, ste zu oer er gehorchte *<- ‘Hirn .sug bret Hand Ja, fort wo» batten fte hier noch zu tun. hin au», in die Lust, in den Abenb'chem. In» Leden... ei# liefen noch auf Der Straß.-, ein Stück »eiter fabln, jetzt ging ihnen der Btrm au», fte mutzten heben bleiben. Hilde schaut, sich um. Birmcmb folgt, ibr,n. Aus der anderen Seit, der Straße kam em leere» Automobil Sie rief rt an. E» hielt, fte stiegen „n. .Wohin'" fragte der Ehaufteur. — „Ja. wohin? E» ist M gfrtdxxH-fl, wohin." nwinle Oko: j teilt. Bern, ganz glr.dygülrtg war e» nicht Wohi-i aber? Der ffbouffror wartete g*u*ia. Do» lernt man. wenn mon Ehaust«ur ift. vielleicht mutzte man dem kl tarnen Boa re helfen Df, Straße -iig nach WoNenbültel Bo. o(to. Wollen Me Herrfchaf- i»r otelleicht nach ScMfenbüttet?" fragte er. .fln hübsche» Städtchen " — Bo. ne* Wösten bürtet." l-iate fte 'chnell entschtoften 61, dachte: Rochan der Weste M.nna oon Bamh*n. Lesftn,-' JJo." sagte '* nochmal» E, mußt, rin IrranMlAe« -toMchen jein. _Du hstt doch nicht» bogegen?" fragte fte. als fte fchon stchrm. Bdn, er hotte ntche» begehen. nfortfetnni fMgt) Medel ^sh , vanftadt, 11 Ve, S«" *eW9rr des »ach Uotlar verletzten Lehrer, Hüller wurde Schulverwalter neuyenröder von ®rrin hier- otfjtÄbU 11 Tf». Huf der Tagesordnung der tünglttn cißung de» Gemeinde rot» stand auch die Frage der Einweihung de» Denkmal» für die Gefallenen. Da» Denkmal ist Id! einigen Tagen vollende!. Aach Ion grr Aussprache eimaie man stch dodm. die um- mribung auf do» gruhiadr tu rtrldueben. verschie bme Gründe Iprachen für Sielen ve'chluh. f>aupi« «achilch mun|d>i* ober der (Mrtner die Verlegung Pfiui die ginnenIrfwn Anlagen können wegen der . orgefchNNenen Jobreszest erst im ifruhiahr roll- .ud) im , neben |d)on viele Jahrzehnte lang in ber ver- hulung und Bekämpfung unb Linderung gefundheil- hdxr. wirstchalUicher unb sstllicher Vot mancherlei nHeiftei habe unb heute noch leiste Er gab fobann men Ueberblirf über bie Einrichtung des Mifilrtxn Holen Kreuze» unb d«flen Heime M ch gedachte er hrr legen,reuhen Tätigkeit der Freiwilligen Sani- iat»kolonne vom Voten Kreuz, bie bei Unfällen durch ihr rechtzeitige, unb fachgemihe» Eingreifen ichon manchen TOenschen da» Leben gerettet hoben, ver Vortrag wurde wirkfom unlfrituvt durch eine gröber« Anzahl von recht guten Lichtbildern. Hn ton Vortrag fchlost sich eine Sitzung der Ort», gruppe be» H I » f e I b e r Voten Kreuze», in welcher an Stelle de« au» fllter»rufen zurück- getretenen seitherigen vorsmenben. V chnung»rat 6 p a a r. ber Kreisarzt TOedtzinalrm Dr. Salier, zui i Vorsitzenden gewählt wurde. w vieder-Gemünden. 11 Dez Hm gelt* eigen Sonntag fand hier auf Veranlagung ber Ml* '•et. r Vrandr erstche r ung,kommer ber zweite geuerwehrkurfu» statt, en dem die Feuer uxhrkommoncanten unb deren Sied Vertreter au» 35 <”ed der flurfu»- I eiter Aheinheffen. LPD Mainz 12. Tt* Ti- Kr aerw nve hüneborn au» Obftingel ■eim ftür*tt in einem h'eftgcn aurant in e n.n Aufzugfchocht Cie zog sich dabei einen schweren Schädekbruch zu und starb unmittelbar nach ihrer iMnlie'enmg im Liödti'chen Kran'enhau-' Dal fech» ädrige Lähnchen des Fa.br karbeiiers Krämer m Mamz-Amönebiirz fiel in der elker'ichen Tvo> nung in e nen Kübel kochender TV a f ch - brühe Daß schwerv-rlehte Kind wurde m» ftüdti'che Krankenhaus gebracht, wo e< heute vormittag gestorben ist. Preußen. ftreie B>cylor. L Leu n, 12 De» Tie in b:n letzten Wochen über die GeichäftSIage der Tkaiffelfen- Genoffenfchafi Leun turfierenh.n Wilken Verüch« e hoben in der g»ft -rn stang.hablen < usterordei lichen Generalversammlung wenigsten» in bezug auf die finanzielle Loge ihre Aufklärung gefunden Die Aulregung der Mitglieder. handelt es sich doch zumeist um kleine Landwirte und Arbeiter, w r bis zur Siedehitze fi Hi «egen. Io dost die 2kt4amm'.ur.g zetttvelfe . 5r lebh-'t tour.V Xu» den •r.-' ungen des 7'7rstandes ergab «ich. dost die geprüftem unb gcr.ebmtgKn " Ij-.un bei Äahre 1424. 1425 unb ^26 bie bisher mit einen G.-winnüber chust ab- fchl.-ffee nach nochmaliaer Prüfung ber m,-. Safte 192b e I' ch.-el ende ' Hält »Inge einfch'i st ich einer 3-,4>r1ibung aut ba» im Jahre 142k n.-u erbaute KoiKrtl nbau» mit einem Gesamt- befijit von 35 000 Mk. abfchfteben Aach stundea.^.-^er Debatte wurde schlieft!»-) diese St- tavA ni! S lmmenmehrheit g n hmigt. da e» d» meisten Mitgliedern do-ch ra'.lomer erschien, Ni# enehmen de" n Aental iülai i Ni sein toll metkr zu I ähren. al» den Konkurs an» »ulagen. 5ie von k».-n Mitglied.-rn aufzubringen- den Betrüge steilen s-.ch u>ic folg:: Für die mit dem 31. Dezember 1927 aus der Haftung ausscheidenden Miigli.der 97 Mk p r 31. D- zemder 192S aus'cheibendc Mitglieder IW Ml plus Zinken ab 1. Januar 1921 Für die dem Verein noch angeh. renben Mitglieder wird der Geschäfts» anteil auf 230 Ml. erhöht. >: inde hnb in gewi'len Fallen zollfrei, in anderen Fällen aber zollpflichtig Liebesgaben find nur bann iollsre». wenn fte von B.iohltaiigkeitsvereinen einqeführt werden Auskunft über diese Einzelheiten erhalten 6k beim AoupHefl- amt in Gieften D«e ^vllverwaltuna untersteht dem Veichsministerium der Finanzen. !>. st ®. g 617 de» BGB. sindet Anwendung beim Gclinderecht Die dort feftgelenten Berpftichtungen be» D'ensiberechtlgten sArbe.tgei er»i treten nicht ein, trenn für eie '? rrpl'cgung unb ärztliche Behandlung durch eine Versicherung oder durch eine Einrichtung der öffentlichen Krankenpflege Vorsorge getroffen Ht. Wie Sie schreiben, ,st obrem Dienstboten ein Krankengeld von 4 Mark gezahlt worden. 6k haben hiernach mährend der ^rnntheitszeil den Lohn wei- terzuzahlen, abzüglich obiger 4 Mark -Berliner Börse. Berlin, Ist. Dez tWTB Funkspruch.) 3m heu- iigen Fruhoerkehr herrscht vorläufig grosze Gesch fi»- ItiQe. Die Griindstimmung ist freundlich, doch b'eibt bie Spekulation zurückhaltend unb abwartend, da die heutige Tleblo'Viquibntion evtl noch Ware an ben Markt bringen könnte F G -Förden nennt man mit 272 Am Devisenmarkt hört man Pari» mit 124,02, Mailand K9,95, Madrid y>,?0 und das P'und mit 4,>*40 Riesenauswahl warmer Schuhe von Mk 1.50 an Diese billigen Preise gellen 12S0 14$0 1650 bekannt für Auswahl, Qualität Preiswürdigkeit Unsere 8 Schaufenster sind sehenswert! | umu Modehaus SalOlHOIl MüulM Nr. 4 KÄ,u.i I1381« 00 Mk. Ballemantel S W iz Driesch-Kailee Nur fachmännisch erprobte edle Rohkaffees kommen zur Rösterei Spezialmischung I das Pfund 4 Mark lu0u7a Hirzenhainer Buderus-Deien aiuerfkanische Dauerbrenner u. Irische« System, billigte Preise, en.pflchll EDGAR BORRMANN K'soowaren. Werkx- tute, (.leßen. 3n unser -onbelarrglster Abteilung A würbe eingetragen: a) am 5. Dezember 1927 bezüglich ber Firma Cubrolfl TNrnges in Groszen Liu den: Kaufmann Georg Tf[ kor in Groften-Linden ist al» weiterer per sönstch haftender Gesellschafter eingeireten Die offene l)anbckfl(|eU|d)dft hat am 1. Januar 1927 begonnen, b) Am tz. Dezember 1927 bei ber Firma Maurer & Co. In Giehen: Die Firma ist erlofchen Gieften, ben b. Dezember 1927. UA56C __________Hessifche» Amtsgericht__________ Bekanntmachung. In unser Handelsregister 'Abteilung B wurde am 7. Dezember 1927 eingetragen: Die Firma Jaber & Schreiner, Gesellschaft mit beschränkter Haftung In Girhrn. ®t- flei.ftanb de» Unternehmens ist Ueber- nähme unb ber Fortbetrieb ber bisher von dem Kausmonn Ernst Faber unkr^brr Firma Keppler & Fader, Gieften, Süd- anlagt 7, betriebenen Automobilhandlung und veparaturwerkstatte. Attlvo und Pof siva werden nicht mitübernommen. Die (Be- i.llschaft ist berechtigt, weitere gleichartige Unternehmungen in Gieszen ober an anbe- ren Orlen neu zu errichten ober bestehenbc tu erwerben oder sich an beilfbenben zu beteiligen unb sämtliche einschlägigen Geschäfte einschlieftlich Lohnfahrten mit Per- Ionen* unb Vaitfraftroagen zu betreiben, bie geeignet fmb, die Unternehmungen der Gesellschaft zu Brbem. Da» Stammkapital betragt .30 000 Reichsmark. Zu Skschaft» führem sind Kausmonn Ernst Faber in Giehen unb Kaufmann Fritz Schreiner in Ealzdöben bestellt Dem Kaufmann ftarl Steuerwald in Giehen ist Prokura erteilt. Der GefellichaftsoeNrag ist am 16. 'Ko- Dcmbcr 1927 errichtet Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft in allen geeicht* lidicn unb außergerichtlichen Angelegenhei- ten unb führen bie Geschäfte nach Mast* Praktische WodMeW Lelbwleehe. für Temen und Oerrt« BettwMecbr. icriifl und am Stück Kleldt-recoflre. moderne Defstn» Lindener m 70 und 9>« em HeUenetoffe.t npe de Chine. Belouiine 1 ieebwMeche, in vielen Preislagen Ober emenfc6uk t. leidet «M UJflSc | VrucksachenäöerArt die BribPfcbt HnixrfttätJ Dr»4efWthe» Amtsgericht Die Festtage nahen und auch das kleinste Heim soll in Reinheit erstrahlen. VIM putzt aUes—Tische, Gestell. Herd, Geschirr und Besteck, Bad, Türen und Fliesen. Lassen auch Sie sich den Hausputz für die Festtage durch VIM erleichtern. „SunHcht“ Mannheim Toilestseisen u. parsümsi.Karions Kölnisch Wasser 4711 und Gegenüber Spiegel, Kopsbürsten, Kämme,'Zettuloibariikel, Tlagerpstegeetuis Censtak-Drogcrie, Echulstraße V131 r Zr.Levermann er.Ifr#»eg 51 / Giehen / (-elfer«-weg ft Äielefelder Herren LVÜslhe Mein« toeweu i Wf*tt brr Ion w tiCf AL; Httltl1 t>r xd t»r(d4flh % k nr (ul i o ben olya O1 K- Su **r ein w NDar Eft k« erd bn ? »än kjnlqh ”**T. I *T't«rr.t Wtn I» I 1 l Dienstag, 15. Dezember (927 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffcn) Nr. 29' Drittes Blatt Turnen, Sport und Spiel Qualität gegeben; Der Schlutz der Partie ift fehr 2. Tl5-nt uMd. !. Sb4-f3!, Se7-g6 Schwarz: ©rat Borstotz des f-'Bauern emp- ftfc[entwert, um den weihen Äönig aus der <&c- Kg8-h8 L Lh6. Es drohte 13. Ö nebst 14 13. Ti8-g8 13. Tal-dl 1 1 1 1. 2. 3 9. 10. 11. 12. 1. 2. 3. 2. 1 2. 9. 10 11. 12. 5. 6. 7. 8. 26. 20. 21 22. 23 24. f2-f4 Ddl-el DelXg3 Dd8-c7 0-0 Sizilia irisch. Deitz: Orbach. 3. de Ttlleneabe Lselapo», Aizza. Dd2-c2 Dc2-e4! Le2 - d3 AallS 24. ß2-g3 c4-cb 26 d5-d6 Ld3-c4 Lc4-d5 feine augenblickliche 14. fdl - d2 15. I4xe5 10. Sd4-f5 17. Sc3-d5 e2-H d2-d4 T18 - d8 Le7-b4 Sc6-e7 Se7-g6 Td8-e8 KeOxfS c3-c2 Lh7-g6 34. TflxfO 'Aufgegeben »öfeng des Problems Ur. 136. Tob E. 'Brabigwoi. lehrreich 20 21. c2-c4 Dd8-d3 + nsw. Tft-M «ft Tf5-e5-f- Mito c7-c5 c5xd4 Sb8-c6 >s8-t6 a?-iö d7-d6 e7-c6 Lf8 - e7 Sbl-c3 Lcl-e3 Ml-e2 0-0 Kel-hl Dies ist vor dem Deitz zieht und setzt in drei Zügen mall. Deitz: 5 Steine. Kgl; Td6; Ld8> e4; Bg2. Schwarz: 2 Steine. Kg4; Bh5. Partie Rr. 92 Die nachfolgende bttere'lante Partie tourbe am 7. Aovernber 1927 zu Aizza gespielt Schach-Ecke. Bearbeitet von D Orbach. Sf5-h6! Der Entscheidungszug. 30. Sf8-e6 a-c6 31. Dd7-e8 c6-c7 32. ff7xh6 c7xb8D 33. De8xb8 5. 6. 7. 8. 9. 22. 24. 27. 28. 29. 30. 30. 31. 32. 33. V L. - TuniauSfchuß(^ihurig. Dee Lurnauslchutz der Deutschen Zunter- Idyift \n* leine Beratungen in Deaunlchweig A«im4f schwaches Spiel Haden Die Kleinsten 1900er noch nie geliefert. D. f. 33. fahrendiagvnale b7—gl zu bringen. “ Leb -d7 Liga — Herborn Liga .3:1 Liaareserve — Butzbviih-L'gareseroe 60 1 Lugend — Herborn l.I.:aend 1:0 2. sagend — D. f. B.-Gies^n 2. Jugend 2.1 1. Schüler — v. i. B-Giehen 1. 6 — Sp - Bgg. 1900 2. Jugend 1:2 1. Schüler — Sp.-Vga. 1900 1. Schüler 6-0 2. Schüler — ZAein-Linden 1. Schüler 2:1 Das Jhidipiri Der L i g a ma n n s ch a f t endete mit demselben Resultat ane da« Borspiek auf hiesigem Platz, auch Diesmal mützte Die Sezirksliga von Der jtreisliga eine 2S-9heDerlage emsi gen. Gewst gibt e» tfnrcfKlDigungsgriinbe für diese» für v ' L nicht sehr schmeichelhafte Spielergebnis, bk jeDndj sämtlich nicht über Die Talsache hinwepto^chen fön- nen. tkif) D>e G.ehener Sejirfsli.:-*lf gänzlich nutzer jjorm und wen davon «iriemt ift. da, leift/n ju ton- nen. was von einer Mannschaft ihrer Stoffe verlangt werde:' kann. Dem (Einwlnen mangelt e, vor allem an technischen Uod:gke:^n und Ausdauer. Der ge- 'amten Mannschaft an der Einhettiictzkeit Der Mann- fdxiri*teile. Von einem durchdachten und Ipftemati- •dien flu'bau des Spids ist bei chr nur ganz selten noch etwa; zu «eben. Zur kurzen Schilderung de» Sr.dDer1c.if» gehört die Erwähnung dost drei be- nachrrchrigk Spieler ohne vorherige Wage nicht mtriubren so datz die Mannlctzost nur durch die lobenswerte Bereitwilligkeit anderer, die Xinnj-im Oie Narrenkappe. Splitter unb Sparren »em AedaktionStlsch. Beforberung. Am Hose des Herzog» von Wtenburg Ist Empfangstag Das einzige TBe'en, das eine 3uDum» erbittet — so w.rd im .Stachel!chwe n erzählt - ist Frau .7 ö r st c r - Di e tz s che. D.r Adzutant betrachtet sie etwi» mitzlr^uifch. während sie ihren Hamen nennt. Dann meldet er: .Frau Obe rf er ft er Tlietzlche." Arbeit Im Himmel 3m .Heuen Wiener Xagblatt“ vom ... formte man über S anley diese- Lien: Stanley. bvr am 10. Mai 1924 verstarb, hat 1 n Der Zolgczeit noch viel Dedeutrnde« geleistet." , , , Möglich Sicher aber hat er keinen so schöne« Satz m.hr geschrieben. Ehrverlust. Heber einen Preetz g gen eine Einbrecher- bände berichte: Dir Beritncr .Morgenpost .Das Amtsgericht Schöneburg verur pfi'f batte der in. T D. zwei Punste kampflos gewonnen Das andere Derbandspslichtspiel sah den T. n.Sp. -D Butzbach I unb Den X-T 1846 Dietzen I als Gegner T u. Sp.-D Butzbach. Der to liemlich unangefochten In schönem Sieges- lauf sich an die Spitze fetzen konnte, war in stark- ste, Autstcllvng erschienen. T.B. 1849. dem hier kin Erfolg winkte, trat nur mit 10 Mann fein letztes osllchtfpiel an 3edoch zur Obre Der zehn Spieler mutz feftgeftellt werden, datz sie allezeit das Spiel offen halten und manchen gefährlichen Dvrstotz machen konnten. 3n schnellem Zusammenspiel brachten es die Butzbacher fertig in der ersten Lpielhälfte vier Tore zu erzielen Dem T. D. 1846 wurde es schwer gemacht, sein Ehrentor zu erringen. Ein ihm zugefprochener I8^ö-Me!er-Ball wurde schön verwandelt, doch es mutzte eines Fehlers wegen zur Wiederholung des Wurfes kommen, aber auch diesmal flitzte der Ball, für den TMba*t>cr Tormann unhaltbar, ins Aetz. und der Ebren- trtffer der lehr verdient war. war sicherg. stellt Auch tu bei zweiten Spielzeit war der Gau- metM« dauernd überlegen, ohne datz er et» ----- überragen des Spiel gezeigt bitte •< gelang Ma ib» noch künt erfolge zu erlanaen. so datz er 1900s 0i g ar es er»e «locht, troObm ta mit 9 1 sicherer Sieger wurde Die Mannschaft letzten Moment zahlreicher,^fatz eingrstell^ Butzbachs ist immer noch die alte «ampsmann- 1 - - J— Ae-- schafi die schon leit 3ahrcn den ihr eigenen, forschen Handball spielt Dutzbach wird wohl auch in kommender Zeit eine im Gau Hessen tonangebende Handballeis bleiben. Die Mannschaft des T. D. 1846 besteht hauptsächlich aus jüngeren Spielern, bei Denen einzelne überragen. Dies gilt vornehmlich für den Mittelstürmer. Der auch in diesem Spiele durch sein Können aussie!, nur noch zwei Stürmer dieser Art und die erste Els des T.B. hat einen durchichlagkräftigen Sturm. Auch je em Läufer- und T'crtcibigcrpohcn waren sehr gut besetz! Der Tormann hat schon bester gearbeitet Der eine oder andere DaN wäre vielleicht zu meistem gewesen, doch darf ihm keincs- salls die Schuld an Der BieDertagc gegeben wer- mab? Meter Ieoanstallung. für bte mü einer Beteiligung von 300000 Turnern und Turne- rinnen ,u re*ien ist. bedingen ganz desonder« Ik.ri>rr.fuÄgen Der Wtym soll nach Wunsch V» Ausschusses an Den Schlutz des ydic* oer- fogt nach Den Haupt Vorführungen und groben Mastandarbiriungev Die am Sonntagvvrmtttag ItattflnDen. burchgriuhri werden Beglich Der Torbereitung zu Den vlhm- pischen Spielen in Amsterdam wurde be- kchlvsten. datz sie fortgeietzt werden sollen, .^ur Die Dolksturner findet im April 1928 ein Lehrgang statt. Ausscheidungen für Me Spiele werden gemrin!a*reDaftion des ..Giehener Anzeigers". Problem Nr. 139. T-.e'er Derteidigungszug war iedenfalls vorläufig nicht notwendig. Da Dem schwarzen König Gefahr drohte. 1 L eö-cb 15 d6xe5 16. Ld7-e6 leit auf unbewohnten Poften zu stehen kamen ergänzt werden tonte. Beide Mannschaften tonnten lid) auf dem .mgemiin chlechten Platz oorerh mcht jcnden und führten während der erfter Dreis'g Minuten ein recht planlose» Spiel vor. Eine Partei- stunde vor Der kam v. f. D. in Schwuna .mb war bi» zu Dieser feinem Gegner weit überlegen. Resultat beim Senel 1:1. Tie zweite Haid zett q< hörte fast au richt letztich Den Gastgebern, die : ach vier Tore erzielten, denen ^P.i.B nur noch etn» entgegensetzen konnte. Der Sieg LtofelD» war verdient, wenn auch mchi ganz in dieser Höhe Die Dritte brachte von D a u b r i n g e n einen etnbnufsoollen 4 2 Sieg mit nach riaine. der die Menrrttchast dem Ziel, der Meifterfchrit ihrer Elaste, ein gute» Stück naher bringt. Die zweite Iugenbmannschaft war ihrem (Heiner der gleichen der hiesigen Spv 1900, körperlich stark unterlegen und mutzte sich eine knappe 1:2 .Niederlage gefallen lasten. Ein prächtige» Spitt lieferte die erste Schi» le reif. Sie war ihrem Gegner, den Schülern Der Sp.-Pgg. 1900, während de» ganzen Ireffen» überlegen und hat Den hohen 6K)*öie^ durchciu» verdient. Wa» Die Meinen B. s. Ber hier an ^utzball- funft zeigten, hätte mancher aftwen Mannschaft zur Ehre gereicht. Fußball in Heuchelbeim. Sportverein 1920 I — Sp. u. Sp. Barg 1 8:2. Der Sportverein hatte am Sonntag Den Tabellen- zweiten Der A-$Ualk Gruppe Dill zu einem Gesell- fchaftofpiel verpflichtet. Obwohl Burg ziemlich hoch den mutzte, einen Überraschend hohen 6 0-Sieg über die Attenx-n vmn Verein IQ r Vasen- spiel« Butzbach Gietzens Neiner rechter Läufer war Der beste Mann auf Dem Spielfelde, Aichttge Lösungen zum Prodi«» TU 132: Prof. Wettzgerber, Sieben. H Aanz. lletzhau'en (auch 131). nicht vollständig Dr. Weitzgerber. Grebenhain (auch 131); dergleichen zum Problem TU 133: V. Loos. Prof. Weitzgerber, ®icf,en; Dr Weitzgerber, Grebenhain; desgleichen zu Den Problemen Ar 134 und 135: Prof. Weitz-er er Gietzen. Eine richtige Löfung zum Endspiel Ar. 42 erhielten wir von Den Herren Prof Weitzgerber. G'etzen, fowie H. Vanz. Uetzhaufeii. zum Endspiel TU. 43 Prof. Weitzgerber. Gietzen. Schachbrieskasten. H. 21. Lletzhau'en: Wir danken besten- für Die Zusendung De8 Endspiels, falls es korr.it fein follte, werden wir es in einer der näch.ien Hummern bringen. Teilen eine Nusaegsichenheü wie man sie sich nur wünschen kann, fit if .nheun.schen hatten gegenüber einer solchen Mannschaft einen 'chweren Stand. Man mutz In Rechnung fteLen. datz die beteiligten Spieler in leßier Zeit keine Gelegenheit hatten, nnen so hatten stampf gegen einen gleichwertigen Gegner mitzumachen sie hatten zudem einen au»- Cciprochen schlechten lag Erst in den letzten Spiel- Minuten bekam die Stadtmannschaft. Die gut begonnen hatte, wieder Dbennafler. vit ganze andere Spielzeit dor.nnieNen die Marburger, und Wetzlar» Hintermannschaft hatte alle Hände voll zu tun. um eine Niederlage zu verhindern. Immerhin löste dieser Mannschasiriecl seine Ausgabe bei weitem bester al» ter Sturm. Der sich nicht freifplelen konnte, abge- sehen von einigen Au»nahmen Nach einem für Wcsilar oitt versprechen den Beginn — da» Spiel stand innerhalb weniger Minuten 3:0 — stellten sich die Marburger auf die hiesige Spftlweise ein. verteidigten zuerst peifridt. um allmählich ihr epiel muncr mehr auf Angriffe einzustellen. Schon beim So len wechsel stand die Partie nur noch 4:3 für die Plctt.mann'chaft. Tann rollte Angriff auf Angriff ge im tu» Wetzlarer Tor. Marburg hatte bald den 1 4 Au»gleich erzielt. Erst kurz vor Schlutz fiel Da» für Weylar siegbnngende Tor. Trotzdem Tore ent- fcheiden. mutz man den Marburaer Akademikern zugestehen. datz sie eine unverdiente Niederlage erlitten. Schiedsrichter Waldmann stand vor keiner leichten Aufgabe, die er aber jur Zufriedenheit er- füllte. . MD (5pittt>craniflunfl 1900 Gießen. Deitz beairatt mü bie'em Zuge gegen Den beDeutenDen Erchtp.ellomponisten e n se nes Problem zu komponieren. |7 17. Le6xd5 18. e4xd5 18. Sf6-e4 19. Dg3-el 19 Se4Xd2 20. Delxd2 Deitz hat im Interesse seines starken Läuserpaares fowie Des gedeckten Jreidauern d5 Die mit 8:2 verlor, kann man doch nicht lagen, datz sie soviel schlechter waren, wie da» Resultat bdagt. An» icheinend konnte die Mannschaft auf Dem protzen Tlage sich nicht zu rechtfinden Bur^ war ui der eisten Halbzeit em gleichwetttger tsegner, in Der uofiten Halste fielen die Burger dem Tempo zum Opfer. Halbzettergebni» 5:1. Arbeiser Tuni' und Sposwund. hangen I — TDrhlar Jugend 3:5. Hungen al* Neuling in der Bewegung batte am Sonntag Den Meister der 3ugenDflaf»e zu Gast In Der ersten Halbzeit konnte Wetzlar Drei Tore er» zwingen, wahrend Hungen nicht» errttchen konnte. 3n der zweiten Halbzeit kamen die Einheinnschen stark auf Mit 5:3 für Wetzlar sand Da» flotte Spiel sein Ende Tlauheim II — ftinjenbad) I 44). stinzenbach hatte sich lum Ireurdschaftofpiel 'lauheim» II verpflichtet än der ersten Halbzeit konnte Nauheim viermal einfenden In der iweiten Halbzeit blieben beiden Mannfchaften weitere Er- folge rerfagt, obwohl man stinzenbach da» tibrentor zugestanden hatte Beide Mannfchaften fpielten ein ruhige», faire» Spiel wieseck I — Daubringen I 64 (2:0|. Am Sonntag hatte sich Oaubringen die Aus- Cabe gefteQt. gegen die erste Mannichast Wieseck» zum iZreundfchaft»spiel anzutreten. Die wiefecker nahmen ihren Gegner anscheinend nicht ernst, da sie nut reichlichem Ersatz antraten. Dautrlngen. kam» plett te mit körperlichem Spiel Den forp. r- sich schwächeren, aber technisch besseren Gegner zu , Sf4? so 25 Sh6! unb gewinnt. 25 Lb4-e7 26. Dc7-d7 , Lxc5 würde zu Aigurverlust fuhren. 27. 1x7-16 28. Sg8-f8 29. Ic8-b8 Praktisches Weihnachtsgeschenk MAGGI5 Würze, MAGGI5 Suppen in Würfeln, MAGGI5 Fleisch brüh würfel a v P L n 8 l 6 5 4 3 2 Ton A. W. Galitzkh. Schwarz, edel c d e Deitz. überwinden, doch vergeben«. Nerrii» bi« Halbzeit sog Wiestck mH 21) in Huijrung Roch fjalbvni kam Si<| fordere wi d?rhvlt. dah dieses System für Hessen zur Einführung komme, da die Schullasten sonst für die kleineren Vemeind n un ragb.ir wür- deir Bürgermeister Dr. B ö l | i n g erläutede dann in Gegenüberstellung für die hessisch n Der- bältnisse den $ur Zeil vorlieg'n den preußischen QMeßcn Wurf über das .Gastschulb.itrag?g s?tz", der auch für Helfen geforber: w-rden muffe. Bürgermeister Dr. Jansen i Sutzbach) referier. e über den Punk.: Gleichstellung hinsichtlich der Rostentragung für alle diejenigen höheren Lehranstalten, welche nach dem Rriege zu Bollanstalten ausgebaut worden find. Dr. 3anfen wies nach, dah dieser Ausbau eine To.wendigkeit gewesen sei für die Realschulen, da heute fast überall das Maturitätszeugnis als Vorbildung für die Beamten gefordert werde. Gr Verlangte, dah auch die Rosten der neuerrichteten Rlasfen in Gemäßheit des Gesetzes vom 21. März 19U geregelt toürt>en. An die beiden Referate schloß sich eine sehr eingehende Aussprache. Die Dersammlung be- schloh, eine Rommiffion zu bilden, bestehend aus Bürgermeister Dr. Bvlsing (Alsfeld). Bürgermeister Dr. Sehd (Friedberg). Bürgermeister Ritzel (Michelstadt). Bürgermeister Dr. Hill (TUet)). Bürgermeister Müller (Rüsselsheim). welche die hier erörterten Fragen in einer gemeinsamen B.sprechung mit dem Landesamt für das Bildungsweseii. bent Finanz- und dem Innenministerium wei.er behandeln foIL Bürgermeister Dr. Angermeier (Bensheim) referierte über MltwlrkungundRon- trollrecht der Gemeinden bet Ausstellung der Voranschläge für die höheren Schulen und forderte eine Aenderung des Gesetzes vom 21. März 1914 im Sinne einer Erweiterung der Bestimmungen über bl? Mitwirkung der Vemeindever: relung. Diese Angele- nenb.-it wurde gleichfalls der Rommisfion zwecks Besprechung mit dem Ministerium überwiesen. ■ r das Softem (vr .5 c c i ft c 11 e n bergeb u n g berichtete Bürgermeister Dr Sehd (Friedberg. der feststellte, dah die kürzlich vom Landtag beschlossene Erhöhung der Freistellenziffer von 10 aus 12 Proz. dnen weiteren erheblichen finanriellen Ausfall für die Gemeinden bedeute 8r forderte, dah der Staat den hierdurch entstehenden Schulg.-ldaussall trag?, da fortgesetzt die Gaftcn für die höheren Schulen im Stdgen begriffen seien, die Gimuihmen ab-r herabge- mtnbrr a-arben. Auch dieser Punkt toucu« an die Äommuhon zur weiteren B-Handiung überwiesen. lieber den Berwaltungs kostenbet- trag zur hesfifchen Be mier krankenkasfe r federte Bürgermrister Hildner (Büding n). der sich m,t aller Entschiedenheit big gen wandt . daß den S übten mit höher n Schien die Zahlung der Ar bei g brant.Ue zur Rr-rck nverficherung für dic bei den höheren L'eforanftaLen angetteUlen Lehrper onen a.S fachlich? Ausgaben d r Schu'en in den Dor2n'ch!ägen angesonnen werde, zumal es sich um rein freiwillig? Vers ch -runa und um keine Dilich vedicherung Handl . Gin? Verpflichtung der Gemeinde hierzu lieg: aesetzlich n ch: vor. Rach einer längeren Aus'prach? wurde mit Mehrhdt bdchlolsen, dah bi? Städte m.t höheren Schulen dieses Anfinnen des Staates aolehnen sollen. Am Schluffe der Besprechung dankte der Vorsitzende allen Teilnehmm für das b kundrte rege Interesse an den wichtigen beh-andelten Fragen und gab die Versicherung ab. dah die S übte und Gemdnden auch sern-rhin für die öriüUung ihrer gerech en Forderungen auf dem Gebiete des höheren Schulwesens mit allem Rachdruck kämpfen Würden. Wirischast. Von den Gchlachwiehmäfkien. Die vorwöchige Terflauunq an den deutschen Schlachtviehmärkten ist in der Berichtswoche einer, wenn auch nicht erheblichen Geschäftsbe- lebung gewichen. Mahgebend für den Umschlag der Tendenz war zunächst daS die Rau lust anr'izende klare, trockene Wetter, sowie drr Monaisanfang. daneben scheint sich aber auch das in die Rühe gerückte Fest schon in mehr oder minder starkem Umfange in etwas steigender Rachfrage anzu- kündigen. Die Rachrichten von den Flcischgroß- Märkten lauten wesentlich besser als in der Vorwoche, und auch die Bersandgeschäste beteiligten sich in einzelnen Gattungen etwas mehr am Geschäft. Die Auftriebszahlen liegen für R i n- der und Rälber etwas unter denen der Vorwoche. 3n Schafen haben die Zufuhren wesentlich nachgelassen, während das Angebot an Schweinen unverändert hoch geblieben ist 3m einzelnen waren vertreten. Rinder Id 000 (17 000). Rälber 15 800 (16 700). Schafe 4700 (8000). Schweine 100 500 (101 800). Die Preislage war bei Rindern eher leicht nach oben gerichtet. Qualitätstiere waren recht knapp und wurden schnell zu anziehenden Preisen aus dem Markt genommen. Auch am Rälberrnarkt war daS Geschäst für die Verkäufer etwa- angenehmer, wenn sich auch die Aufschläge in sehr mäßigen Grenzen hielten und Nachlässen im gleichen Ausmaß gegenüberftan- den. Schafe sanden zu letzten Preisen Absatz. Schweine zogen überwiegend etwas an. Dabei waren im Durchschnitt wieder schwere Schweine gesucht und entsprechend höher bewertet. 3n den übrigen Sorten wurde nicht so stark zugegriffen. mit Ausnahme von Hambura. wo sich das Interesse der Platznachsrage mehr aus c" mittleren und leichten Sorten tonten ttierte. Es wurden an den bezeichneten Märkten in Pfennig per Pfund Lebendgewicht notiert. Berlin Bremen Breslau Chemnitz Dortmund Dresden Düsseldorf Elberfeld Esten Frankfurt M. Hamburg Hannover Husum Karlsruhe Kassel Kiel Köln Leipzig Magdeburg Mannheim München Stettin Stuttgart Zwickau Schake Schweine 36-64 Rinder 23-61 25-60 15-58 20-63 23-61 23-63 20-64 24-60 26-60 25-64 16-58 20-60 18-57 26-59 20-55 20-64 23-62 20-59 14-62 19-62 15-55 15-62 15-60 Kälber 45-89 40-85 40-70 58-78 35-92 40-90 45-68 56-76 35-85 50-73 45-73 40-57 32-56 30-45 35-65 30-50 20-60 20-53 40-46 20-52 35-66 48-61 40-59 50-64 52-66 55-62 50-65 50-64 50-66 50-63 50-67 46-62 48-60 55-68 52-68 40-60 50-62 50-65 45-62 52-64 47-63 47-63 45-69 54-67 40-85 47-80 45-83 50-82 48-110 38 - 55 50-77 30-49 49-74 * — 45-57 - 34-78 36-62 48-108 35 - 53 35-72 35-64 35 - 80 25 - 53 Aus der Filmindustrie. Aus London wird gemeldet. Zwischen der Gaumpnt. British Pictures Korporation. und 6er U f a ist eine Interessengemeinschaft abgeschlossen worden, die vor- flehk. daß rin bestimmier ProzentsoH der Filmprod uklion der Ufa in Ir.glanb von der ^au- moni-Gdelifcha-l auf den Markt gebracht wird, während die Ufa sich verpflichtet, einen bestimmter. Prozentsatz der englischem Produktion in Deutschland zu zeigen. Ufa und Gaumont wollen auch gegenseitig Rrgif'eure und Rünst- Ur austauschen bzw. zusammen engagieren. Das Abkommen das gestern in London dekaiintge- aeben wurde, bat sehr großes Aussehen en gc Allgemein wird der Standrunkt vertreten, daß durch bid« Rombination die Position des europäischen Filns au‘ dem Weltmarkt ganz erheblich gestärkt werden wird Die Gaumont- Sorporation umfaßt die Gaumont-Gesellschaft, den Mus- Film-Service, den Ideal-Film und die Gainsöorough-Pi.tures-Ge'ellfchaft. Gleich der Ufa kontrolliert auch die Gaumont-Gesellschaft eine Anzahl der größten und betten Theater Das Abkommen gilt ab 1. April 1928. Rach Ansicht der englischen Zeitungen wird durch die Zusammenarbeit der beiden Ges, der Ausnutzungswert der Filme sowohl in Deutschland als auch in Qngfanb um mindestens 50 Prozent gesteigert — Die WT B - Handelsdienst von unterrichteter Seite erfährt, treffen die Angaben im allgemeinen zu. Tie Einzelheiten sollen in den nächsten Tagen hier befnnntgegeben werden. • Hessische Landesh-potheken- bank in Darmstadt Das Inftttu: itLb zum 1 Januar 1928 eine leilautL ul.-..., von 10 Prozent durch Liauidatlonspfandbr e e vornehmen wozu ihm bereits Ee ejmigung durch die Auf- ehörke er e lt tt>ur?e • Reues Finanzierungsinstitut für Süddeutschland Unter der Firma Süddeutsche Rreditanftalt A-G. ist mit dem Sitz in Mannheim ein neues Finanzierungs nftitut gegründet worden. Das Grundkapital beträgt 500 000 M7. Gegenstand des UntrmrhmeTis ist der Betrieb dner R eftltanflaü. die dem Handel und der Industrie Rredile und Kapitalien zur Finanzierung von Forderungen, vornehmlich aus Teilzahlungsgeschäften, zur Verfügung stellen teilt Der erste Aufsicytsrat besteht aus Bankdirektor Graf von P o c c i (Berlin). Bank- bireftor Hdnrich Dietrich (Berl n). Dr. für Gras von Berckheim. Meinheim tBaden). Der Vorstand ist gebildet aus Direktor Gerhard U e l tz e n und Alfred Becher. Für den nördlichen Teil des Gefchäs sberdches hat die Bank rine Geschäftsstelle in Frankfurt a. M. errichtet, deren Leitung P. A von Schack Übernommen hat. • Buderusschc 2 ifenwerke A .-G. Metzlar. Die Beschäftigung bei dem Unternehmen ist zur Zeit immer noch gut. es sollen noch Aufträge für mindestens vier Monate vorliegen. In der letzten Zeit find besonders Aufträge nach Finnland hi Radiatoren und sonstigen Heizkörpern berelngefommcn. Wie der LPD. erfährt, wurde die Belegschaft trotz der bei der Gesellschaft sonst stilleren Saison voll beibehalten. Für das Ende dides Monats ab* laufenbe Geschäftsjahr wird die Dividendenzahlung ausgenommen werden. Doch ist eine Schätzung von 7 Prozent, wie Ile an der Frankfurter Börse verbreitet war, bestimmt zu hoch. granffurtcr Börse. Franksurt a. M. 13. Dez. (ötgener Drahtbericht des Gießener Anzrigers.) Tendenz: etwas schwächer. Im Verlaufe wieder fester. — Rach den gestrigen Rurssteigerungen ergaben sich an der heutigen Börse überwiegend Abschwächungen. Die Umsatztätigkeit bewegte sich in engen Grenzen, da die Spekulation starke Zurückhaltung übte öinmal war man enttäuscht darüber, daß sich die zweite Hand trotz des Anreizes der gestrigen Rursbesserungen weiterhin sehr reserviert verhielt, bann will man bu? weitere Entwickelung im Ronslikt der Eisenindustrie abwarten. nachdem der Reichsarde tsrninister die Entscheidung getroffen hat. daß die Arbeitszeitverordnuna nur in vereinzelten Fällen eine Hinausschiebung erfahren soll. Die Spekulation schritt zu Realisationen, dann kam auch im Zusammenhang mit der Mebio- Giauibation einiges Material heraus. Eine gewisse Widerstandsfähigkeit war aber nicht zu verkennen. Es ergaben sich überwiegend Rursrückgänge von Ibis 2Pro- z e n t gegenüber der gestrigen Abendbörfe I.-G.-Jarven eröffneten 2 Proz. schwächer. Detter verlangt blieben die neuen I ^D.-B onbs . die bis zu 141 Proz. gehandelt wurden Bon Elektrowerten waren auf Reali'ationen merklich abgefchw.icht G's'nrel m nu» 3 Proz.. Bergmann minus 3L Proz Licht und Kraft minus 25 Proz Schuckert blieben gut behauptet Am Montanmarkt waren Buderus und Marmesmann angeboten und je 35 Pros, schwächer So-.st gingen die Äurtrüdg jnge kau-n übe* 1 Proz. hinaus E.waS hervor traten noch D-n.t- bank und Dresdner die >e 3 Prvz. nachgaben. Für Anleihen bestand kein Jnterdle 3e Verlaufe bröckelten die Rur e zunächst weit r ab. Spüler erfuhr de Tendenz, von Jlrttr.-uwrüe ausgehend, eine Befestigung man vermut, t. daß noch ein ziemliches z'«oureri besteht Die Rur'e zogen 2 bis 3 Proz. an. S emens wurden bevorzug: und zogen 8 Pro- an. Es wurde auch fast nur noch per Ultimo gehandelt TageS- Slb lag trotz des Medios leichter mit 65 Proz. e l b uver den Ultimo 8 ds 9 Proz. Am Devisenmarkt laa das ena 'che Pfund fest, auch die Re:chsmart b.haup et ihren hoh n Stand Die Reichsmark iwl.ert? gejen .Ra e. 4,1255 gegen London 20.4465. London gjgcn Radel 4 884 Par s gegen London 124.02. Mailand 90*5, Madrid erholt 29.015 Öcrhnc. Borst. Berlin. 13. Dez. (Oigencr Drahtberrcht des Gießener Anzeigers.» Aachdem ß.iue durch die Kommentare in der Preiie die T r a n s a k I i o - nen der I-G-Farben der Al.gemeindrit etwas klarer geworden sind, stellte sich wie zu erwarten war. eine gewisse Ernüchterung auf bielem Markte ein Hinzu kam noch, daß der Medio Ware herausbrachte, da die Schiedung. brionders für kleinere Firmen. w?gen brr hoh n Rerorigeldfätze auf Schwierigkeiten stößt. Die Entscheidung des R e i co S a r d e i t S Ministers im Eisenkonfllkl zugunsten der Gewerkschaften bewirkte am Montanmarkt eine stärkere Abgabeneigung, t • i 1« bis 3. r. z nt gen R rSrü g .r.g n ührte. c. chlss - sahrtswerte waren zum Teil b«v__teL Bankaktien lagen 1 bis 3 Prozent schwächer Spritwerte lagen um 3 bis 4 Prvsent fettet im Zusammen ang mit der heute nachmittag stall- findenken Pr \ i lalfl'ung. Elektrowerte De:* loten 3 bie 5 Prozent. Heimische Anleihen knapp behauptet Ausländer eher schwächer Pfandbriefe still Der Geldmarkt ist unverändert TageSgeld ist leichter mit 6.50 bis 850 Prozent. Monatsgeld 8.50 bis 950 Prozent. Darenwechsel 7.25 Prozent Xevortgeld war über den ossiz ellen Satz von 8 bis 850 P rvzent gebucht. Rach Fess elung der ersten Äurfe war bie Ten- benz eh:r weiter schw .ch r. kp ter setzte per Ultimo Rach,rage ein. so baß bie Ultimo-Rurie um 1 bis 2 Prozent über den Medwkursen lagen. frankfurter Wctrrißebädr. Frankfurt a. M , 15 Dez. Bei geringe« Börfenbesuch war das Geschäft aHaemetn still. Rvagen ist stark angeboten bei wenig Rauflust, so daß mH einem Preisrückgang ge.echnet wird. Zut.ermlltel lle.ea nach wie vor ' ckew- schni.,el. bie bisher vernachlässigt waren, zeigten etwas lebhafreres Gefräst ES notierten. Dei- zen I gut, gesunb. trocken, bis zu I Prozent Auswuchs 2525 Mk. Wetzen II gut. gesund, trocken, bis zu 3 Prozent Auswuchs 24. Wdze:, III geringere Beschas enhell, bis zu 23 Prozent Feuch- ttnfeit 2250 bis 23 Roggen imL) 24 75 bi« 25. Sommer,-erste (für Brauswecke» 27 bis 28. Hafer (Im.) 22 75 biS 23.75, Mais (ge.b) 21 bis 21J5, Weizenmehl (InL, Spezial 0) 3750 bis 36 Roggenmehl 35 bis 35.75. Weizenklete 13,75 bis 13.90. RoggenNeie 15.50 bis 15.75 Mk ^rantfHrtrr Äartoffrlmarlt Frankfurt a. TBL., 12. Dez Großhanbels- prdse je 50 Kilogramm Frachtparität Frankfurt am Main n ..’trit btdiger Gegend 3,75 Mk.. wrists.eischige. hiesiger Gegend 2,70 Mk. Tendenz: ruhig Dermischtes. „Beteln der O)ranflieger-I Das gibt es! Wegen Mangel an Ozeon- fliegcm natürlich nicht in Deutschland wo sonst bekannlllch bie Dereine Müßen, sondern in Amerika. Dort sind bie Ozeanbezwinger M einer Ronseretiz jufammeng tr< b.'ten einen Verein und wurden gcmdnlam vom Präsidenten Evolidge empfangen. W es nicht glaubt, ben tetrb eine Photogr^ir überzeugen. Die in dner Reihe bärgest, llt zeigt Oeutnant Maitland, ber nach Honolulu flog. Eham- berl in (Reuyvri Kottbus' Goebel »Franzisko - Hawaii-, Llndbergh sReuyork— PariS). Ruth Eider ' Acupoek—Teneriffa). Schlüter > Franzisko—Havaii). Bronte 'Honolulu), Leutnant Hegenberger (Honolulu). Byrd tFrankrrichi. Haldeman »Teneriffa). Levine tRvt dus> und Balchen und Brock (Reuhort- München -Japan). Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse. Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben bie Höhe ber zuletzt beschloßenen Dividende an. — ReichSbankdislont 7 Prozent. Lombard;insfuß 8 Prozent. ÄHHI 9hn*B 1*7 tSJ.J IC.4 'Äoera IM.S SeDttennterti Berk« - Frankfurt a. OL IM.M IM.U 131.1 130. 113. U Ui 7» C.73 Banlnolen. m IH. ?S IU I o 114 in m 143.» Ul.7» U*. 73 ui | lo 10 K> k ue.i itt 144.1 IU Iß.3 HS. 5 IM 5 in Iß. 71 171.4 147 11 1*4.1 in m 1*7 m ui.» 141 Ruimairrtt ■ •tteaj,kQ Ml IK ic* 71 ■-unt 1*3.71 M ms in ■1.13 15».» tkromaea . . 'ranjai iichi und fira'i Rtltrn > »utll aee wl • eit fr Uniftn b ültftr dtrfi n. ilehr tute. € ttmtn* X 6*INI Iran ra*lo Uatnmorr * C* Fntxr. • 7ti>k ch« Erd51 . tfitiwt e calabb ®eltaihn6c* Cb(«>« Ir» Tatra: lt. IX lt. lt 11 11 11. 11 iüTZT IM 14* IM (*ib«fb i* IM Innen’ , 17« — c «ol S «htttac u 1» 137 — — ech-Udes ViiciMn 11 - — f*.to IM Cttwrti - — 'M Vtt a lsi.pt- ss . . . . u — w XI* tumben ... x — 4t« en Uralte - Bcrtbd n JiBÄeÄ ■<*e4n!bwn io ri4 171 txt.tx in a:.i EM 174 Jurloc r7ür;n E':1rr IS 7- in # f*aner ®cl l «— 173 U 17». n Tarmier rt.'tn C * 1 « u ■ \ M 11 lerne J ...... — «■ •7 13 nsierwerte t >». i.« 0 f» »4.1 M.71 •4 :ite tw.ri . . . . 1 .14 3 Äti n6tetn.-Mt.....4 — l 13. M3 13 11.8 unluubber *44 m 4*V • iNbetnl'®« tOD -Bent M.l, — — — ilQB »0 bpf Hdt> affl iforht»a»-Cb — — — llQalioara. rudidtlta« 1831 • i | — — — V OchN'«!« 1*uvb<4b -Itnl. 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