3 -:?=5c 0 - v — Ä - S e - o = e 5ü= ö’i» °5Z (D: 2225er ’f r« 7. C L?s H5 r*a» 4?55 3S|=1®2 "S c p M > h 2.(p*e -s || - 5 S P rroM« 3^=if 62 esc* cö@?„ - S’o? gS. fO _ ~ i -. ^0‘ge- 2 ^.9 5 ; ■£. 2 2 « Irtff • " er ir -—-—iftT0e 7. *♦* i«) Wtti) Coeee tir Jr«B<3rtB« l> f> Ibvnol; Hi Mn ubitqcB Irl (Frafl BlB*l*ei». tir ben In« jfiyBltil ÄBft hlDBtflW«, chartlich i« provisorische Lösung des Wilnakonflikts. Sin Dermistlungsvorschlag zur Beendigung des Knegszusiandes von Polen und Litauen angenommen. • r«|, 10 Per. (DB.) Der DMff rleelb- rtlH< I« einet Ttodjifihung aal BorfdHag br» Br- richtet! lall, t». de« f-oBJnbl|*ni Auhrnmivifter», Bfflorrt» eo ■ Blokiand. lolgmbc tt n t - Ich! i« hu , a angenommen: „Der Batferbunt etNStl. bafc brr t rltfl»)o- Ü«Bb jw.fdxn inxl BnigtÜbern bet Völkerbünde» 'jnerrrlnber 10 mH dem BrIH o«b mH dem . BödtUaben bet Bölkertzundefatzuna. durch dir CI- | lauen und Polen orbnnben find er nimmt Rennt nl» oon den kkrfidxn ttrfldrungen bes Pertrrtrr» fHauen», bah Cltanrn sich «U »Ichl I* 1 r 111 • j o 0 a a b mit Pole« br11nd11ch . b 11 rächte« und dah at|o ,milche, den beiden cSodern bet Zrieben beftet)L Der Rat nimmt Ienter ftrnntnl« von bro leirrtichen Crflorungen de« verirrtet, Paten«, bah ble pol«l|che Regieren g blt p o I 1111 d) r Unadhanqigkril und b I r territoriale Integrität ber R c p o b 11 f Clfonen anerkennt und voll- »tändig relpeftletn) mitd Der Rot empfiehl den beiden Rrplrtungrn. fobaid wie möglich direkte Verhandlungen au|$unrt)-nm. nm jur her IleUuna oon Belebungen tu qrtangen. die geeignet Und. iwlchev den beiden Radbbadlaaten „ba» gute (-Inoenrrh en. von dem ber 3rleben abhängk". 'IdjerjuOr’len und Nellt den beiden Parteien ble guten Dienste de» P5lferbunbes und feiner lechni- Idxm Organe zur versügung für den JaQ. wo wdb- renb der von Ibm rmploHenfn Perbanblungen ihre llnterftühunn ucn’ünldjt wirb. Der Rat deschliehl. bah die B.fd)werde der lltoal- tdxn Regierung In betng auf ble vehanblnng oon Personen I H a ■ 11 d) e n Blute» ober titanischer Sprache, ble bk litauische Regierung bei ihrem Gesuch im tloge Hal. oon einem Äomller geprüft werde, bat au» dem amtierenden Raleprüllbrnlrn und zwei anderen von ihm zn deieidmenden Ra«»milglledem befiehl. Diese« Bo- mllev wird beaoltragt. dem Rat In angemessener Feifi einen Bericht w unterbreiten. Der Rat beschlieht. dah im Falle eines Ärieg^ iwischen'allf ober einer derartigen Drohung bet GeneralsekreiSr de» Völkerbünde« aus da« Lrsuchen einer der beiden Parteien den amtierenden Rat»- präflbentrn und den BerIditrdlalter befragen kann, die dann gemeinsam die von Ihnen für notwendig erachteten Beiriedungsmahnahmen mlttetten werben. Vre Rat stellt sefi. bah beide Parteien sich verp lichtet haben, eine Unlerfnchnng be« VSike rbnnde» z n erleichtern und nimmt mH Genugtuung oon den Crflürunqen be» Vertreter» polen» Kenntnis, nach denen die polnischen Sknatsangehöripen. die unter da« Gesuch der Nlani- |d>eu Regierung fallen, ohne Schwierigkeiten nach polen larflrffebren können. ):ev Rai befchfieht. dah diese Resolution in keiner Weise die Vagen b.-rührt. über bk die beiden Regierungen Weinnngsveefchledenhelten baden " 3n ber furjen Mi »spräche erklärte Zalefki. dah er nn Flamen ber pc>i-:ichen Republik den Bericht und bk Lntfchliehung cmummt Dolde- marao fthnrnte nonwn» ber litauHdxn Regierung ebenfalls yi. Der Vertreter Bolen» ipred) allen beteiligten Bersönlichleiten feinen belonberen Dank au». 3um E«iih roonbte er sich an den ItMuilchen Ministerpraildenten persönlich, um Ihm für den Geist unb die ooUfommene ^ölllchkeii zu danken, mit denen tr bwk Hngelegcnbeit vor dem Rate be- gleitete Doibemaro» seinerkit« dankte dem poini- >d*n M mifter be» Be Hern für die höflichen Worte und fügte hinzu, er hoffe, dah die heutige 1‘öfimg. bk nicht kicht gewesen sei. yi einem guten Ende geführt weihen könne. Die Snoariungen der Parteien. Genf. 11. Dez (TDtTÄ) Der litauische Mi- nifterprölldent Doldemaras erflärte bei einen Pmlseenps^ng Tie 2u'Hebung bei Äricilju- ttandel sei das einzige Positive, deren Erbeutung darin liege, dah sie die verr^lichtung zur Eröffnung von Derhandlungen zur Lösung der bestehenden Streitfragen enthalte. Wal man erreichen könne, sein ein btoBl« lorilcher modus vivendi, wobei die Cb» lung der Dilna- unb damit der ganzen Grenz- frage der Zukunft Vorbehalten bleibe. Der Streit um diese Zragen werde also zunächst für eine gewisse Zeitlpanne ruhen. Die iehl im Dvr- dergrund behenden fragen feien rein prakii'cher und oortriegenb tvirtschaftlicher 2rt unb kdnnten am besten in direkten Verhandlungen und ohne Zuziehung Dritter gelöst werden. Die Haupt' auf gäbe der bevorstehend?« Verhandlung m sieht Woldemaras in der Herstellung einer Entspannung. die zunächst dadurch geschaffen werden sollte, dafi Polen die erfplgten Luswe.'ungrn von litauiichrn Staatsangehörigen aus dem IBlInagebiet aufhebe. Vorläufig «tuhe man sich auf Der prechungen. denen man aber Vertrauen entgegenbringen müsse, wozu er persönlich bereit sei. Oer polnische Minister Zaleski erhärt bei beiderseitigem gutem D.llen werde sich mit ber Zeit eine Caae enrtötddn können, die eine Desamtregelung der beklebenden Streitfragen erhoffen lasse. 94 fr. felbfiver- fiändlich. dah nach dem langen Kriegszustand. während dessen auch bi« DerkehrSm.ttel her*allen seien unb allo er# wieder aaigebaut werden mühten nicht alle» folort geregelt und praktisch durchgeiühri werden könne Polen habe den icbbalten Wunsch dah der S i f e n d a h n v e r- lehr zwischen Rowno und Wilna möglichst bald ausgenommen werd« und werde alle» tun um Litauen dabei enlgegenzukommen. Auch au* polnischer Seite verhehle man sich di« Schwie- riglctt und Langwier« gleit der bevorstehenden Verhandlungen nicht. Dach seiner Aulsafiung sollten aber di« von Woldemara» angesührten. mehr theoretischen vchwiengleiten ber praktischen Lehandlung dieser Fragen beiderseitigen guten Willen nicht im Wege sieben. Aus demWege zurWelttevolulion Bucharin predigt den Verfall der lapttaltfitschen Seit. Moskau, N. D«z. (DB ) 8uf dem fommu- nistischen Barl«,tag d,zeichnete Bucharin In fei- n«m Bericht bw gegenwärtige «poche ai» eine Zeit be« kapltailftlfchen verfall«, ttr n>ic5 auf die Unrichtigkeit brr Anschauung der Sozialdemokratie hin, dah ein« Hero and rechen werde. in der e» kein« Krieg« oetm und bw ®cgrn- fuhe zwischen den Ländern sich a u • g I« i d>« n wurden. In tturopa seien all« ttrscheitmngen be» beginnenden älter» rvahrzunehmen Da» Herz ber kapitalistischen Del! schlage iefjt in Amerika ttinzein« Ronjunrturtrrtiflfrunaen in tturopa. anr beispielsweise ber lvrrtschl.iilich< Wi'berausbuu Deutschland», feien nicht von entscheidender Bedeutung Di« wrrtichafliiche ttntmuflur.^ Deutsch- land» stohe aus unüberioindiiche Schwierig ketten, bte au» dem Dawe»kSMgung 7 15 Millionen Reichs- mark gezahlt worben. Diese Zahlung, von der der Reichstag erst später erfuhr, hatte zur ttinsthung des varia ment arischen llnter'uchungs- aus chulles geführt. Der Aüsfchuh erllärt in seinem Bdchlu*>. dah in der ohne Wissen des Reichstags vorgenommenen Gablung eine objektive Verletzung des Stat- rech!s des Reichstages Der*.iegt An den Auhr- kohlenbergbau seien zwar keine Dovvekzahluryn. wohl aber He berzahlnngem in erheblichem Umfange erfolgt, deren Höhe mangels genauer Unterlagen nicht festgestellt werden könne. Di« Bergbauir.dustmellen seien auch wesentlich gün- stiger bebanbrit worben als di« übrigen durch di« Auhrhefetzuna Defchö: igten. Der Aus- schuh bezeichnet es 'chliestlrch als crwün»chr. bie der Vrvhinbustrie gewährte Vegünstigung durch ausreichend« Entschädigung der ge- I db ä b i g t « r. Arbeiter und Angestellten und des Mittelstandes auszugleichen- In Verbindung mit bem Aus'chu^erüchk torrrmt eine von ben Äoenmxniftrx nnybre^t Interpellation zur Beratung, in der die Siegle- rung gefragt wirb, wann sie dem Wunsche des Aus'chusfes nach ausreichender Sntfchädigung der ge'-chäbigten Arbeiter und Angestellten unb des Mittelstandes «ridlich nachkvmrnen welle. Die Rommun'sten beantragen weiter ein« Aenderung t-es Aus'chuhantrags. in d« , es heiht: D,« für dielen urrgeheurm Skandal in erster Linie ver- anrwrr-l che-> Reichskanzler Ctref «mann und Hart find wege.i der Verletzung des Etatsrechts des Reichstags unb ungeheure Verschleuderung von Aeichsgeldrm an tle Ruh rin dustriel- len vor den Staatsgerichtshol zu stellen. Die 715 Millionen sind wieder einzuziehen. Abg. Limberh (ö.) erinnert daran, dah nur durch einen Zufall bekam-.! geworden kn. In welchn Well« im Jahre 1923 bie kleine Schicht der V?rginbustr^llen ben übrigen 7.j-rprfället-n geg-nüber bevorzugt worden seien. Dies fei am wenigsten an- gebracht gewesen bei jenen Vera>7idustri'llen des Ruhrgebiets bie alles g—.an hätten damit es Sr Vuhrbeietzung tarn. Sie hätten pianmähig e von Erzbrrger unb Aztchrnou vTrsucht« Ver- stänknguT'gspoltt k lab» irrt Stinnes habe geradezu der Stabilisierung entgegengearbeitet, we-1 er dtirch bie Inflation riefige ®eünnne erzielte, bie er zum g rost en Teil tm Ausl arid an! egte. Siemes habe auch mit aller Energie ben lant^svrrrötrriich n CNbanfen einer Aeichszerfchlagung. emer besonderen Auhrprovinz, vertreten. Jetzt sei es notwendig, einen Ausgleich pi schallen durch gerechte Entschädigung brr Arbeitnetzmer imb des gew-rb- lichen Mittelstandes Adg. von £mhcincr*2Bi(0ou (Du.) meint, d.e « i n | e 111 g c Darstellung des Abg. VimbcrB tersetze bei den je Reichsinnenminifier Colima nn habe der Entschädigung zu gestimmt. . (Hört, hörtl rechts ) Racbber sagten ble so'ialdemokratlichen Minifier. sie seien sich ber rechtlichen Vedeutung dieser Ding« nicht bewuht gewesen. Wenn bie epMalbemrtraien Minister in bi« Regierung sandten, die solchen Anforderungen nicht gewachsen waren, so ist das ihre Sache Die Feststellung des Ausschusses stütze nicht ble Vc- Häuptling, dah die Ruhrinduslrle sich aus Rotten des Reiches bereichert habe. Diese Industrie hat ober im Enlsch-.d gungsverlahren vermöge ihrer stärkeren Organisation eine Vorzugsbe- Handlung erhalten gegenüber den anderen Deschädlgtrn. ble auch schwer aelltten haben. Di« geschad'gten ®ewerbetr«ibenben sind noch nicht ausreichend entschädigt und Ile leiden vor allem unter der schleppenden Durchführung der Entschädigung Wir erwarten von der Aussprache den Ersolg bah nun auch die moralischen Verpflichtungen des Reiches gegen bie übrigen wirllcha'tllch schwächeren Ruhrgeschädigten voll unb schnell erfüllt werden «6g. (fffer (3 ) spricht ble Hoffnung aus. daß ein gründliches Studium des umsangreichen Austchustberichts ben dernaaogtlchen 'Behauptungen von e n m .Ruhr- Panama" und von einem Ries engeschenk an bie Ruhnndustn« ein Ende machen werde Heute sei in den weitesten 5tteilen bi« Erinnerung verblaht an ben passiven Widerstand int Ruhrgebiet unb daran, dah damals alle Vewohner des Ruhrgebietes ohne Unterschied brr Partei und des Stande« ihr« Esistenz auss Spiel setzten in dem 5tamplc gegen bie Unterdrückung Damals sei es ein Cbebot der Selbstverständlichkeit gewesen, bah ber Verginbustri« bi« Sach- lleserungen ersetzt werden Bu‘ln. auch im Interesse der 'Bergarbeiter E n« gewifie Ucbrr- zahlung sei bei ber Ruhrentschlb gung nicht zu vermelden gewesen Der dunkelste Punkt bei der ganzen Sach« sei ber Umstand bah hier dem Ruhrbergbau eine Vorzugsstellung «in- g«räumt wurde Erst durch die Bemühungen des Ausschusses lei eine Milderung der Harten erreicht worden Irohdem sei noch c'ne ri.l-n- groh« Unzufrieden Helt übrig gebl eben, vor allem in ben Kreisen des gewerblichen Mittelstandes Di« Arbeitnehmer haben für die Durchführung bet Verträge grobe Oper gebracht. Die auch ent'chäbigt werden mühten. Abg. Winnefeld (D. D. p.) weist bie Angris « zurück bie Abg Limbertz Äegen Cllnnet gerichtet hat Stinnes fei nveswegs als Urheber der Inflation z bezeichnen Er habe olelmehr an ber ®«fan- dung der Wirl'chaft gearbeitet. Veim A uruch kes pa s oen Wide-ltandes habe die Micum es abgelehnt, mit der deulfd-en Regierung zu verhandeln Das deutfch« Volk muf e darum den Führern des Ruhrbergbaues ban.bar dafür sein, dah he in die Vreich« sprangen. Abg. Dietrich (Dem.) < rflärt. bk Vorzugsbehanblung bet Ruhrindustrie lei durch bie Untersuchungen des Ausfchuf eS erwiesen. Der Ruhr nv uhtte feien im Eeger.fatz zu allen übrigen Ee chädi,tcn Mehr- beträge gezahlt worden, während der Dauer der Micumverträge wurden bie Äohlenpreife hoch gehalten, währenb die Löhne und Gehälter gelenkt wurden. Als unrecht muhte e« empfunden werden, dah der Rubrbcrgbau von der Regierung ohne Kenntnis des Reichstages 715 Millionen bekam zu einer Zeit, in der allen übrigen ©e’^äbigien getagt wurde, sie könnten nichts bekommen weil das Reich kein Geld habe. Der RechtSanIpruch bet Ruhr- industriellen. der fich auf den Vf.e wechsel mit Dr. Ctre« Bestellung von Dr. Luther In den Betchsbohn • Verwaltungsrat entstanden waren. Preußen erhob damals geaen Diese dr- nennung E i n s p r u ch mit der Begründung, es habe einen rechtlichen Anspruch aus Diese Stell«. Liner Der berühmten Äonfhfit zwischen Preußen und Dem ’JUld) spielt« damals ein« unheilvolle Boll« und die Angelegenheit wurde Im Landtag zur Sprache gebracht. Schließlich kam der Streit vor den E i o o » s - gerichtshos. der dann ein FeststellunasuNeil aesällt Hot. nach Dem Preußen Dos Becht zu- steht, seinerseits ein Mitglied des Verwaltung», rotes au ernennen. Vom Ltaatsgedchistzof wurde zugleich ober in keiner Horm die Nechismäßlakell der seßt bestehenden Mitalieberschoflen bestritten. Selbstverständlich hat Preußen Darauf ein offizielle» Ersuchen an Die Neicheregierung gerichtet, ihm einen Sitz zur Verfügung zu stellen. Bach den bisher vorliegenden Nachrichten Hat Di« Beichsregierung prinzipiell Den LntscheiD des staats» gerichtshofe» anerkannt, und auch versucht. Die praktischen folgen daraus zu ziehen. Die Mitglieder Des jetzigen Verwaltungsrates erhielten kürzlich ein Schreiben mit der Anfrage, ob jemand frei dH* 11 g zugunsten des beanspruchten preußischen Eißes zurücktrelen würde Eine Erweiterung Der ge- setzlich festgelegten MitalieDerzohl kommt nicht in Frage. Sie Bitte Der Reichs regiemng um freiwillige Aufgabe eines Eitzes ist aber ersolalas geblieben. da niemand der Mitglieder sich zu einem Rücktritt entschließen konnte. Es hätte nah« gelegen, daß man nun einen Druck von beiten der Beichsregierung auf den Vermal- tungsrat erwartete, um die nufnahme Preußens Durchzufetzen. Bei der eigenortiaen gesetzlichen Stellung des verwaltunasrates besteht für dle Regle- rung aber keine Möglichkeit, irgendeinen Zwang auszuüben. Es scheint nun. daß die Regierung versprochen hat, bei der Auslosung van neuen Mit. gliedern Im Spätherbst 1928 den Wünschen Preußen» nachzukommen. Es heißt, die Regierung habe dies, Versicherung In Form einer offiziellen und bestimmten Erklärung an Den preußischen Ministerpräsidenten abgegeben. Yb sich Preiißen Damit zufrieden geben wird, ober dos Feststellungsurteil nach durch ein voll st reckungs urteil erweitern wird, ist heute noch nicht zu übersehen, doch scheint letzteres unwahrscheinlich zu sein. Die Krastfahrzeuqsteuer. Erste Lesung tm LteuerauSschutz. •Berlin. 10. Dez. (BD3.) D?r Steuer» auSfchuh De» Arthslags verabschievete in erster Lesung daß Kraftfahrzeugsteuergetetz. An Der Regierungsvorlage wurden verschieden« Aen- Derungcn beschlossen, so find jetzt Ätafträbet mit einem Hubraum von nicht mehr als 200 ccm von der Steuer befreit. Aach 5 4 soll jetzt die Iahressteuer für R r a f t f o 6 r r ä b e r . Deren Eigengewicht 350 Kilogramm nicht übersteigt für je 100 ccm Hubraum 8 Mk betragen für Personenkraftwagen mit Ausnahme Der Kraftomnibusse 12 Ulf., für Kraftomnibusse und Lastwagen für je 200 Ko Sigengewicht 30 Ulk für elektr sch oder mit Dampf angetrtebene Ära t ahrzeuge sowie Zugmaschinen für je 200 Äg Sigenaew'.cht 15 Ulf. Der Länder, uschlaa ,ur Kraftfahrzeug, steuer Wurde für 1928 auf 20 Prozent und für 1929 auf 15 Prozent festgesetzt Weiter wurde beschlossen, daß diese» Krafisahrzeugsteiiergdetz mit Dem 1. Avril 1933 außer Kraft »re- I e n solle. Endlich wurde noch eine Entschließung angenommen, in Der Die Aeichsregierung er- sucht wird, spätestens bis zum 1. Oktober 1929 eine Denkschrift über Die Auswirkungen Des Gesetzes vorzulegen. Die insbesondere Ausführungen ü?-er Den finanziellen Ertrag, die Entwicklung Der Automobilindustrie unter Der Einwirkung Diele» Ge'etzes. feine Einw r- hing auf Die Wegeabnutzung sowie die Möglichkeit eine» Ausbaues Der Steuer au> an- Derer Grundlage (Brennstof steuer. Bellen- steuer ul» ) enthalten sott. Zweite Lesung Dienstag. Die Besoldungsreform. Die zweite tciunn im Haudstalksautzschuß •Berlin. 10. Dr». (BDZ.) Der Haushalts- ausfchuß des Arichstages fetzte feine 'Berahmten bei der Besoldungsgruppe X Der De- foldungsgruppe A (1000—2433 Ulk.) fori. Hir- zu lagen En lchließungen Der AeglerungsParteien vor. nach denen die für A s s t st e n t e n st e I - len geprüften Post- und Tekegraphenbetriebs- as'iftenten im Wege des Haushalt» in einem dreijährigen Zei t u n nach d r Beiol ungsgruppe A ki zu überführen sind. Aach längerer Debatte wurde unter Annahme dieser Ent chließun- gen Dl« Zal'ung der ersten Lesung aufrechierhal- len Desgleichen die Besoldungsgruppe XI (1500-2200 Ulf'. Bei der •Besoldung«- gruppe XII. die Di« nieDrtgflen •Beamtengruppen umfaßt, wurde von Den Kommunisten beantragt. diese Grupp« überhaupt auszuheben und die "Beamten höher zu ftusen Dieter Antrag sowie ein ähnlicher demokratischer Antrag wurde abgelehnt. 3m übrigen bleibt es bet den •Beschlüssen erster Lesung. Bor Eintritt in Vie Beratung Der B • • soldungsordnung B i feste Gehälter, wirb ein Schreiben des Aeichsarteitsmmisters verlesen. wonach Der Verwaltungsrat Der Aeichs- anstatt für Die Arbeitsämter beabsichtigt. In einer Dienstordnung Die Besoldungen Der Landesar^ itsärnter festtufetzen. Abg. S ch m i V t - Stettin iDntL) beantragt aus gründ» fättilchen Bedenken heraus, das Aeichsarbeits- Ministerium au bitten, bieten Gehaltsfesttetzungen keine Bestätigung zu geben, bevor Nrt Aeichsardeitsininister nicht im 3ius'chtrß von b.r Zestfesung Th tciiung gemacht habe. Der Ausschuß schloß Ich biefern Antrag« an. Der Ueli Der Beloidungsor. nung B wird nach Der «Has ung der ersten Lefung erledigt, des- gicichcn h»e Besoldungsordnung (7 «Soldaten der dVehrn.acht' und Du B< oldungsor^nung D «Po- ize,beamte het«, Rc.chswa« er'chuyt Auf eine be.chwerde üoer die E i l e. mit der auf tn, 3er- aosch.edung gedrängt werd«, erklärt Mtnistcrial- Dirtltar Dr Lothholz. baß. w.nn bi« T3ot- oe vrechun ten imteg. hakten würden ,Erledigi:-g dir tum 14 b. DL) dann Die Aegierung alle Totb«rciiungen getrof en hab«, den Beamten nicht bloß Pauschalbeträge zu D«ch- netten auszu«hken. sondern öle ihnen »ach dem Besetz zustehenden neu«» Bezüge. Am Samstag fetzte der Haustzaltsausfchuß die Behandlung bet B^olb-angOnrlage bei der Beratung der Uebrrtlch« über Die lieber- l« 11 u n 1 Der am 30 September Im Amt gewesenen Aeichsdeamren In die neue 'BH3®ung4- otbnung fort. Angenommen wurde eine gemeinsame Entfchlietzung aller Pan ei en. bt« Ae- Fientng möge etwa überzahlte Bet- ch ü s f e auf die neue Befoldungsordnung nicht xurück verlangen. Abg. v. Euörard (Zentr.) empfiehlt Der Aegierung als 21bfinbung beim Abbau bet örtlichen Conbenulaaen am 1 Januar 1928 den Zahresbetrag Der Conber- sutchkäae und am 1. Januar 1929 noch einmal Die Hälft« davon zu gewähren Don Der Ae- Slerung wurde ein Entgegenkommen auf dieser •runbiag« zugesagt. Bvnitzenbet Abg. Heimann (Vvz.) stellte fest, daß damit das aroße Tverk der Befol- bungsreform vom Ausschuß erledigt worden fei. Sr dankte allen beteiligten Herren für ihre überaus angestrengte Arbeit. Artchsfinanxmtni- stet Dr. KSylst dan.tr namens Der Aeichs- reglerung dem Ausschuß aufrichtig für feine aufopfernde Arbeit für Die lyr-llgn-Huna Der Vorlage. Abg v. Guörard (3entr.) sprach Dem Vorsitzenden, Abg. Heimann. Dank für feine vorbildliche Leitung aus. Die Verhandlungen in der Großeisenindustrie. Offen, 10. De^ (TDB ) Die Sch i bterkammer zur Beilegung Der Streitigkeiten in Der Groß- eUenlnDuftrie einigte f»ch dah n. e.ntg« Stagen. Die bei der Kürze der zur Berfügung stehenden Zelt et chöpfend zunächst nicht gelost werden können. Fachkommissionen ?u übertragen. Die bis zum 15 Februar versuchen sollen, eine Vereinbarung herbe z Fuhren. 3m ü. t gen fanb eine «Ingehen De Aussprache über Die Lohn- und Arbeitszeitfragen statt. Aach mehrstündigen •Verhandlungen wurde die Sitzung Im allgemeinen Einverständnis vertagt. weil zur 3orLüi)rung der Verband.ungen die Einholung weiterer Äuskünste Wan chens- wert erschien. Der Schlichtet beraumte die nächste Sitzung aus Dienstag, den 13. Dezember, an. Weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit. Berlin, 10. Dez. (WB.) Die salsonmähige Verschlechterung De» Ardeitsmarktes, Die in jeDem Winter elnzutreten pflegt, macht sich fetzt i n vollem Umfange bemerkbar. Der Zugang an Arbeitslosen kommt in Der Hauptsache von Den Außenarbelten in Den Eaisonberufen. Die Zahl Der Hauptunterstützungsempfanaer in Der Arbeitslosenversicherung betrug am 30 November runD 605 000 (männlich 507 000, weiblich 98 000) gegenüber 395 000 am 15. November. Sie ist also um runD 210000 oDer um 5 3,2 o. H g e st i e g e n. Dcsent- lld) geringer ist mit 10,7 o H Die Zunahme in Der Krlsenunterstutzuna: Hier stieg Die Zahl Der Haupt- unterstützungsempsanger von 126 000 am 15. November auf 147 000 (männlich 120 000, weiblich 27 000) am 30. Navernber. Festigung der Regiei-ungsloalttlon tn Mecklenburg. Schwerin. 11. Dez. iTDB.) Bel den heutigen Landlagsnachwahlen n D n TD »hl- bez den Sietow unD Granbow-W« Dilch-Hol die auf Befch uh des Wah prüfungkauSschu les de« Landtage» w.gen borg fommener Wahlver- ftdße vorgenommen wurden, erhielten di.- Demokraten über 60 St.mmen In beiden B ztr- ken mehr al« bei den Landtag-wahlen am 22. Ulal d 3. Da ihnen damals nur 7 Stimmen zu einem zweiten UlanDut fehlten. wird nunmehr ein weiterer demokratischer Abgeordneter in den Landtag ein-,leben. Die gegenwärtig« d.molrat fch-fazia! st sche Aegl tung erfährt dadurch «Ine bedeutiame Festigung, da sie parlamentarifw nicht mehr von den Xommu- nisten abhängig ist. Kommunisten und bürgerliche Opposition auf der einen Seit? und Aegi.- rungsparteien auf der anderen Seite verfüg.-n nunmehr über die gleiche Anzahl der Sih« Es stehen sich aus beiden S? ten je 26 Abgeordnete gegenüb.r Die Freigabebill in Amerika. Washington. 11. Dez. (WTB) Unler- schatziekretär Ulills forbe.te tn einer längeren Aebe bie sofortige Erledigung b et Freigabevorlage. Mills erläuterte hierbei nochmals den bereits von Mellon In f ihrem Jahresbericht vertretenen StanDpunki uixb betonte. bah bas amerikanisch« Gefühl für De- rechtigk«lt und di« df entliche Moral eme Rückgabe verlangten, daß jedoch die amerikanischen Gläubiger sichergestellt im Den müßten, was durch Den b«m Kongreß vo:I.egenden Entwurf hinreichend gewährleistet sei. Der Verfaliier Vertrag erlaube zwar eine B.-'chtag- nahme. doch hab« Amerikla die'en Vertrag nicht railfhlerl. Die Aückgab« fei n cht nut aus ethischen Erunden geboten, sondern werde Deutschland auherdem Die Leistungen Der Daweszahlungen erleichtern. wodurch sein Kredit gehoben würde, was Die btui14>- amerikanlschen Wirtschaftsbeziehungen günHig beeinflussen würde. Die wcltwirischastliche Bedeutung des Auslanddeutschtums. Di« Deutsch« Wettw.rtschu'iliche ö'efelNchaft hielt Meter Tage Ihre Diesjährl« Hauptver- lammlunq ab. Dabei sprach Der PräsiDent des Bundes Der Auslandbeutfchen Sizellenz Dr. Schnee über Die weUwirtschaulich« Deutung des Auslanddeutfchtums Der Aedner schilbetw. welche hervorragend« 3MI« Das Deutsche Element in der Borkr»«gsz«tt überall in ain Gesandten mit Den Mitgliedern der Gdandtfchaft, bie Mitglieder des Aobelkomitees. die Bodtd.-nDen der hiesigen deut'chen Vereine und Pressevertreter. Dr. Ahomberg hieß die Düfte wittkominen und hielt später auf die Preisträger eine Aed«. die lebhaften B?ifatt fand. Bulffon fchilderte in feiner Tankes red« die Ideen, die er In feinen Arbeiten für Dm Frieden v^dochten habe. Quidde sprech über Buis ons und seine eigene Arbeit für die Sache des Friedens. Schlieyttch richtet« der franzöfifche Defchäftsträ- ie r liebenswürdige Dort« an den deutschen «sandten. fRobrlfeicr in Ztoifholm. In Stockholm fand In Anwesenheit Dm ffönifl». De» Rronprinpenpuar» und Der übrigen Mitglieder Der Ränigli.-fxn Familie bw seierttche Ueberreichung Der 1 u II u rel I « n Nadelpreije an Die fünf vreislräger flott Die Feier a> rbe mit Der Egmont Ouvertüre von Bctiboxn und einer Begrüßungsansprache de» JirUoerlrrlenbrn vodltz^n- Sen Der Nobelltiftun^ Profes'or Söderboum. ein- SridteL 6drrtlld)e Preisträger. Die Profestoren o m p l o n (Ehikogo) und Wilson (Eombribgei Di» sich In Den Th^ifprrl» Dee I hres 1927 teilen. Die Profestoren 5 t b l g e r (Kop. nhaoen) und Wagner v. Iauregg (Wien). Di« Iräaer Der Nobelpreij« für Biologie uns Medizin für 1926 bzm. 1927 unb die Italienische Dichterin (tz ra zi o t t • kedda nxirrn persönlich annxfrnb unD nahmen bi« von Dem Vorsitzenden Der ml» Der Ikrlr b Der Preis« beou'traglen Audckmst« imD Institute übergebenen Urkunden au» Den HanDm De» Ronigi ent- gegen. Der Gesang Der fchweDifckten Hationatbomnf beendete Die Feier. Am tfbe-tD kinb ein Fdtesten Zu Ehren Der Preisträger statt, bei Dem der Kron prinx präfkdtert«. Am eanntog gibt König Gustaf im Königlichen Schloß em Esten zu Ehren 5er Preisträger. Die Nobelpreise für da, Jahr W26 b» trogen ft 117 000 Kronen. Me für 1927 126 *üO Kronen. Gin Aufruf zur Nckkirttg dkS dcutschrnyochch Der vodtond Dt» Verbandes deutscher drpbler wendet sich in einem Aufruf an die OejfenUichkeit mit Der DrinatnDen Forderung, stch wieder entscksi, Dener und Jer'ebrsmin.stettums ftatt^efun.en, bte xu •Vereinbarungen über einen gerne nlamen BersuchO- luf.der'ehr München Mailand ^e ührt habe» Diese Strecke soll über die Alpen h.nweg vom 15 Aprtl bis zum 1. 3ull 1928 lediglich mit Post und Fracht bef o en werben um über bie in et evrv log Ocher- und betrl bsiehmlchen Ber* dä.tniffe. insbesc-ndere im H nblick auf D e Zwischenlandung in X r i e n t E saht^n- gen zu fammdn Aach Ab'chluß di« «r B« fuchs- zeit wird über den wei eren Betrieb der Otncft, Vie über blt Mitnahme von Fluggästen, endgültig en.sch «'m werden Die Bertzandl nge» betrafen erner «ine für fpü.er ms Auge gefaßte unmit e bare Lufrver egrsl nie von München nach 2t o m «ohne Zwifchanlandung) Der verhaftete Nikolaus. In B PhD Intel wurde bie Tochter eines angesehenen Bürgers, die Kinder b.-frrunbetrt Familien als .Aiko aus" beglüden wollte unD i n entsprechender Verkleidung auf die 3 trabe kam. von Po Iz.-ikx.m:e.i festgenommen und unter dem Gele t? » cl.r Kinder zur Wache gebracht. Dort mußte sich Das Mädchen feiner Berlleibung entledig n und in Unterred Darauf warten. Daß ihre Schwester bte erforderliche .Ziv l.le düng br nge. Die Po Ljei batte zugegriffen, weil Ile unter der V rkleidung «inen der noch nicht gefaßten Ausbrecher aus dem Elberf.lder Po i»eig«f ngn s vermutete Die 2^erhaftung rief unter dm Kindern Dek Winkels großes Wthllagen hervor, da fie wirtlich glaubten, der Aikolaus fei von Der Polizei feit genommen worden und Pmue nun nicht be* lchcren Man wird die Bvhwinkeler zu Diele» Geniestreich ihrer Polizei b g ückw .n chen mästen. Bel einer viißttchtaufnahme schwer oerletzt. In Prags bei WarKchau ereignete sich eia 'chwerer Unfall, bei dem 10 Pedonen fchwrr verlebt wurden. Gelegentlich einer phstographi- chrn Aufnahme bei einer Samllleu'etec explodierte durch einen Zufall bie Magnesia- pa kröne, tie zu der Aufnahme verwendet w.-v den sollte, wobei all« In dem TU um befindliche» Personen meht oder minder schwere Brandwunden erlitten. Zehn der Verletzten mußte» ins Krankenhaus überfuhrt werden. Zwei Kinder durch (ßaeoerglflung gelötet. 3n Berlin fanb Der Schlöffe, Müller, der mit seiner Frau in DI, Wohnung zurücktehrt», feine Drei Kto Der. zwei Knaben Im Alter von sich- bzw dretrin- halb Jahren unD rin MaDchen Im Atter von ,«ei- etnoierlel Jahren, in ihren Betten liegend durch 'Bae vergiftet vor Wiederbelebung», eriuch« waren nur bei Dem ältesten Kind« von (Idola Bel Den beiden anderen konnte Der Arzt nur ned) Den bereit» ei» getretenen TaD fefkftellen. Die Udedx der do* Vergiftung ist noch nicht geklärt Au» Dem Zuchthaus entwichen Aus Dem Zuchthaus in Sonneoburg sind fünf Sträfling, entwichen All, Entwichen,» sinD wegen schweren Noubes unb Einbruchs zu längeren Zuchthau,strafen verurteilt worben unD hotten noch Durchschnittlich vier bis fünf Jahre zu verbüßen. Der ebenfalls au» Dem Zuchthaus tn So» nendurg Mitte November entwichene, zu dreieinhalb Jahren Zuch'haus verurteilte Erich Hoffmann wurde cm Samstag, als er im Begriff war, nach Hamburg abzufahren, fest genommen. Die Wetterlage *• ...Civu» ..uvianc. Do» westlich« Xid hak fich weiter südöstlich oer- tagen uns in seinem Bereich auch bei uns Vukör e hü .«eoingL Da Mr von 6er Nar-f, te tes li* breir.'iubi werden kommt unser Otebirt mehr r ietne NoMtroaumg. t Leistes Blartmwr Grob Ertsius, Minimum minus l.i Grad »elstus — Erhtemperaturen In 10 Zentimeter Tiefe * 11 De^mper: abends 0,4 «rod lelflu»; am 12 D» ymbti morgens 0,4 Grad Celsius — Soeue» !*#,'■ ^urr: IX Stunden. CwS« x:" kn»’.1 JUrt« MF tatet I Irtl «v ltecig« te bw tetrnn ttM Vie ■f-i" * pr tt C - Itad i tz-ch. b M il’i ric Itt II t • Sptzielgesdtilf in jedem ■ ' r tf*'1'! Ö _mW, riom •kwallah #tn IDartnyflee. Ctwfrr issr^T* wurde bet auch im *2 »8(1, ®trid;t»»oiMi#brr L1 In Siesten. 9te#rin^lrafc« 7. Drucksachen aller Art Beten ■ wärt et» -tte —«* loinUopI bdrägl 12. Vie Berfuherui.gooertreter werden von den 1!u»1(f)ufimiifilirb 'A'e/ mtl 422 Ct mmen. 2 Bertrawi* tndr.Hem mn?» 10 •rlatm .nnmi 3m B5astk kreis 31 • I e I b isxr lernet tuu ipilbe Cifta aulgr- ft tüt. die 4b Cti.-.imee und bdrwtl 1 Vertrauensmann und 1 Stahmann auf sich »eTrtnlgtr. (Hirfccurr f^odirnznarttprcifc. Petr.- Vie «ahl der BerlWninaeoertre« ter ole Beisitzer der Bchenmarkt Butter (Bll.) 2 bl« 2,10 «L «an, 30 bi» S5 «, «di« 0.60 di« 130 «t . Sirfina 15 bi« 30 BL »eißkraut « bi« 12. Kvtkraut 15 bi« 20, gelb< Kuben 10 bi« 15, ret« Kuben 10 bi« 15, Gptnat ZO bi« 40. Unterfotfrabl 5 bi« 10. Grünkohl 20 bk 25 Kosen kohl 45 bi» 50. Feldsalat O.M) bi« 1.30 «L 3»l, Aepfel 10 bi« 15. Birnen 10 bi« 15, Vsrredsi 25, Honig 50. Io üben (6hkf) 00 bi« 70. jung« Hähne 0,90 bi« 1 _«L Suppenhühner 1 bi« 1JM. GSns 65 bi» 70 BL «»er (Stuck) 19 L----- 40. GnbiHen 10 bl» 25. Lnuch 5 M« 15. Kettlch 10 bi» 15, Sellerie 10 bb 40 •'! 3nbnftrk- ondSandrktammrr iriedder«. VPD Friedberg. 10 Dez Tie 6 VoNdev- famm.ung d r Industrie- und Handelskammer Friedberg für di« Kreife .^reb- berg. Büdingen und Schotten wandte sich In ihrer letzten Sitzung gegen die In dem Sntwurf elncs Kraftfahrzeugfteuergefetzes ge- |chaf ene Mehrbelastung für kleinsahr euge und forderte eine Herab erung der St uerLdr für Kleinlraftwogen — 0# w rd für notwendig erachtet. bah b r Fernl prechbezirt Stirb- berg- Vad-^lauheliu an le t Fern prech- Ichncllvertehr mit Zr^n. urt angcfchlol en wird. Der PoslVerwaltung loll ein enttpr.-ch.-nder Antrag unterbreitet werden. Ium Schl uh wurde über die Erfahrungen berichtet, die man mit der Einrichtung der Sprechtage In Vch^uen. Tlibba. Büdl g n k'ouba* GeZ.rn um Orten- berg gemacht habe B c Bel b.r ammlung be- fchloh. die nächsten Sprechtage Im Monat Januar 1928 abzuhallen 115 4 [nljj 3,0 li(p v muff f1 aut in 0,4 0.rflÄ<|f1u»- Dt "• Au« der pwvinzialhauptsiadi. Gießen, ben 11 Dezember 1927 Die Hofe als Wächter der Gefundbeit. Vom Aeichäans'chuh für hpgtenilch« V^l^be- lahrnna »trt G.'chr eben Der m nlchl chc Körper be'ltzi ewe Urt velbllfchutz gegen dieSch^d ich- te'len bet Anheimelt »In w cht'ges Otgan bide# eelbfllubel b .araM dar zunlchd einmal die (alte Auhenluft für den 3uqang zum körver- Innen» zu erwärmen, und sie dann mit Daf er- dampl au fälligen Würde die kalte Lus) nner- Birmt in die Dusirähre und in die Lunae bringen wie das bei der Mundatmung gefch'kht fo Bär« ein Erkältung und somit eine Erkrankung b'r'cr Organe d.« unausbleiblich« Folge Da« Inner« b«r Vale bd 6t weiterhin ein n lamtar- tigrn. mit felnften Härchen rrrlthenen Bn>uä der sich bi dauernder Bewegung befindet Diele glirnmerbetpegung ermöglicht «s aus der Lu t Andringende Schädlichke ten. tote SremMtoffr. Kranlhri'serreaer ufw vom Eindringen In den Körper l«nnu&lien. Der häsie nicht Ichon f^nhe kohlen- und Staubt«.lchen in dem durch Aus- schneuzen der Tale en'.Lrnten Schl Im derbecht et? Bieter Schleim, den d e Inncnhaut der Vofe her- »erbringt. Ifl aber felbfl ein wichtiges ©äutjmlt- BL Denn der Aaienfchlelm macht eine grohe Leihe von krankheiiAerregern für den Körper un'ihädlich Man achte belonbct« beim Vielen batauf dah man die für feinen Körper unfchäd- lich gemachten Stolle nicht anderen P«rlcnen ins Belicht fchleuderl. londern man halte sich beim Liefen ftcts ein Tafchentuch vor. Schliehllch fei auch nicht vergesien. dah uns d>« Dafe als Ver- mittler de» Geruches nicht leiten vor der •Inatmung gas öemiger. Ichäd icher Stoffe fchützt. Darben wir a V da» Vusströmen von Leuchtaa» nicht durch den Geruch wahrnehmen. fo würden sicherlich noch öfter, al« da» leibet auch lonß ge- schiebt, teilbare Menlchenleben zum Opfer fallen Met allo die Waffe nützen Wilk ble ihm die via» tur in Gehalt der Haie verliehen bat. der atme tett nut durch die Aale ein. sorge dafür, dah etwaige Vchinderungen der Vasenatrnung. Wie sie durch Wucherungen. En'.,und.mgen ufw. her- eorgerufen werden fönn n. m'-glichst tafch durch ärztlich« Kunh unb Hil e be e t gt werden. Oie AngestelllenversichesungSwahlen in Cbcrfteffen. Berliner Börse. Berlin, 12. Dez IDIV Yunsipruch ) ver erste Yrühoerkehr der neuen Woche stand im pichen einer darbenbaufle. ter erhöhte Dlvldendenoorschlaa von 12 o I) unb die In der llufslchfratesitzung der 3 *® • Farben bekanntgeworbenen Iran«atlionen ballen ein starke« Interelfe für Farben- unb Khetn- fl a b I a f 11 e n heroorgerufen, die etwa 7 bl« 8 v H. über letzter kotlz gebandelt wurden. I.-G -Farben nannte man mit 272 bi« 273 unb kheinflabl Wit 170 bl» 171. Die übrigen ’lÄdrfte logen vernachlässigt, doch war die Grundstimmung sehr fest Im Devisenmarkt hört man Barl« gegen London mit 124,02, Mailand 90, Bla bub 2f<,3ö bi« 20,40 unb London gegen kabel mit 4,8830 bl» grl ei« warenfchrsukl tedergameichen, zwei p Vuppenküchrn. zwei Bületw, eie So1«, einen r. Disch, einen Schr.-dllsch m. Änf- wtz, eine SrWerteikltr. ein Berlifo. einen vioan. eine wafchmakriine. txr- •* Der gestrige Silberne Sonntag bracht« unterer Stadt noch härteren THenfchen- Auflrem von auswärts, als der vorhergehende kupferne Sonntag. 3n den Hauptgefchä Hflrahen herr'chie lehr harte» Gedräna«. zmn Xell war es tm ©el'cr^ttxg geradezu beängstigend Dah gestern nt h: nur belicht gt. sondern auch recht ttge gelduf: wurde, konnte man an dem groß en PudlUumc.-...drang in zahlreichen Ladengeschäften. autzerdem auch an den rieten Passanten bemerken. die mit Paketen ar laben zum V^hnhof rillen. Auch aus der Dichener Vürgerschast machte sich gestern hartes Äaufinteteffe bemerk- bar. Die Aeichsbahn und di« Kraftomnibu»- Derbinbungen hatten Hochbetrieb. •• Sine Bekf chandelu ng unsere« Mnlagenbllbe« muh man leider feil einigen logen In der erst kürzlich bei der Iobanneekirche neugeltalleten Äniage bemerken. Dort ist gegenüber der Iohanneeiirche in dem Kasensev eine Biatattafcl aufgestellt worden, die nun mll allerhand Reklame- Sifaten bepilaftert wirb. S» ist sehr bedauerlich. h biechurch da» prächtige Hnlaaenbllb in übelfter Weise beeinträchtigt wird. Dir sind der Tkinung, doh In ben Anlagen Pb tafeln Überhaupt nicht« »u suchen hoben, und wir möchten wünsci-en, dah die Ktti errltteie von dies« kielte schleunigst wieder verschwindet. •• DleBauarbellen onben Finanz- unb Ber|orgung«omt«neuboulen schreiten trog der vorgerückten Jahreszeit weiter gut vor an. Bei edlerem wird zur Zeit da» Ma>-erwerk de» ersten Obergeschosse« hochgesuhrt. bei letzterem Ist blefe« bereit« fertiggestellt unb wurde nun mit dem Linschalen der Decken begonnen. Fall« ble milde Witterung bl« anfang« de« neuen Jahre« anhält, besteht vielleicht noch die Möglichkeit, dah ble an bieser Stelle früher wiederholt geäußerte Ansicht Aur Tat wirb und beide Reubauten bzw. Teile derselben vor Eintritt de» Winter» noch unter Doch unb Fach gebracht werben. Die hierzu erforbersicken Bororbellen sollen, bem vernehmen noch, bereit» getrossen sein. en. ob der gebetene Brei» für gelte« ober e*gefd>3lle« Holz allt. Fall» t ist. qelten d.e kstebote für XX ÄfikSW bl, Ai bl der Mitglieder den Schäterloh» zu ersetzen. Jir sede« Jodlaail bzw kt* ®e- manbr und setze» Co« Ist ein besonderer 3e|r 1MH Gas P^^eiamt weist daraut hin dah tu ui betracht ' rr.den Geweroetreiden- den 4 re Anträge auf Aauausstelsirn» vem Manderaewerdetchclneri und G4tz»»rtzelegltima- ttenskarten für das Gabt 1026 alibalh bet den Auftänttcen PoNzelrevirre, stellen «üsicn. do- rdi he bi» »u Anfang des nächsten Jahres im Ve'ltz der erter>er(.4>en Oeßikimattemstzar'tere fn* lönnen. G. P. Grstndu « g einer Vereins- gung auslandsdeulfcher Studieren- »er an der Landesunioerfllä L ®o4 Sren.- und Luslanksamt der UniDerfttit Glesien veranstaltete kurll h eine Zulammentunsi der ouslandsdeur'chen Studierenden der Universität zum 3»«. Dem l^'dauernswerten Manne wurde der linke Unterlcherckel am Knie nahezu abgetrennt. Vewuhllo» fiel der Verunglückte den Bahnkörper hinab, wo er Hill »los liegen blieb, bl» am Samstagvorn.ittag gegen 11 Uhr ein i ach seinem Acker fahrender Landwirt ihn bureb 3ufoli auffanb. Der Mann holte rasch ärztlich« Hilfe herbei, die dl« cdtm Mahnahmen Aur «r- baltunq de» Verunglückten traf. Di« Freiwillige Sanitätskvlonne vom Voten Kreuz in Glesien verbrachte den scbwerverl.'bten Mann nach der chirurgüchen Klinik, wo sofort die Ampuialion des linlcn Unter che LI» vvrg.mvmmen werden musite. Dasi der Verunalückte. der von dem Äkomvlldperfonol jedenfalls nicht bemerkt toor- ben war. nicht verblutete, mutet gcra^ru wie ein Münder an. Der bedauernswerte Mann hat i.ic Schwere der Verletzung ollerf Ings nichl überlebt. er ist gestern abend in d r Klinik verstorben. •• Verhütetes Vrandunglück. 3n der Samstagnacht nach 12 Uhr b> merkten Bewohner de» Hau'es Willonstrast« 2 starkes Knistern. 211» oa»u noch Brandgeruch bemerkbar wurde, fand man bald darauf ble vor dem Korridor bef.nM che Bodentreppe in Hellen Flammen Die durch ble Feuermelder in der ßtebig- fttahe und der Alicestrah« alarmierte Feuer- wache war rasch zur Stelle. Da der Brand von den Bewohnern aber bereits gelöscht war. entfernte die Feuerwehr nur noch bi« unter bet Treppe in einer kleinen Kammer befindlichen brennenden Gegenstände. Hur dadurch, dasi bet Vrond noch frühzeitig bemerkt wurde, ist gröherer Schaden nicht entstanden. _______ 3n „n wählen bei den Grjoyldilen. ble c'nliche gebe" -* h*r •*»“»«*■» ®rne fur * Verwaltungestellen Haven, ble Ge chäsi»« W'1 - leUer der für den Bejirf de« Be'siche J[« l Da« Nähere geht au, bem Holzoer- een uuwmjunnmtii.«v1.i. ««. ------ leidjni» hervor, bo» ebenso wie die 3 D- laßen gewählt. 6ic im Bezirke de» ver- lung,brll|nflUn6cn unb Üngeboteoorbrurfe ---------------- bd\:V;;u ^b^?!n von unserem -e- •u--x k ” til hte kretar.at m Darmstabt bezogen »erben «n der Wahl nehmen Irrner teil ble fQnfi n 34M Darlionbemitglieber ber arsatztassen so-, rnb Sofien mH der Auf- ®chäsilgung» I Darmstadt, ben ö. Dezember 1927. ort» ber Wohnort. Bei />a 'gemerbtrei- »indterium ber Finanzen. «t >°. S««- “•» • Jen ber Pim'tag, ben 13. Peymbrr L 3^ nuch- desten Or:»Polizeibehörde ber Sanbergv mittags 2 Dbr. nerlttigere id) im „Cärom“. verbeschein beantragt worden Hl (6 459) KnKnrreq 26, dahier, zwang«weite eegtn Die wahlberechii sien Erfatzkasten und ^Qr jobtur.fi: 11 3V»D Bornvli >en. — tege«lelenber für Montag Vortrag« Bereinigung 8 Uhr, Reue Hula der Universität, Vortrag Schutzenoerein: 8 Uhr, Schützenhau», Monat «Versammlung — Freiwillige Äolische Feuerwehr k30 Uhr. ^kch'pkapast'. «onatvoer- lammlung. — Llchtspielhau», Vahndostlratz«: »Do« edle Bluf. — Lstorio-Lichtlpiele: ^Diebstahl'' * Der Deukl che BaNschnktzUnb fX Al. OtlHru>M »testen »teil lernt »onatsver- lomwlung Im Kotel Kstbler ab Inmeleeb waren etwa 40 Mitglieder. Der Vorsitzende referierte ätzet ben Stand bet Baumeister rage In Hessen und Un Aetch« unb konnte mitteilen dasi Heft Ange'egenhesi eifreulltberw Ile feste w h 'chein- sich Im eaufe de» Jahre» l»23 zur stete e blaen - den Grltdlfiung kommt Vachdem Ptr chitbent 'üddeusicht Staaten bi« Baden unö Württemberg ble Baumeisterfrage feit Jahren geregelt da'.en und bie Bau nelsterprüfuna von ben Bau- schulablolvenien abgelegt w rb ist e» für Ärfen eine zw ngende Votwenbigteck. dasi den ^lst vl- venlen der helllchen stöberen Bau'chu'.^n eben- fall» Geleaenbeil gegeben w rd die Baumwster- prütene ao»u!egen unb gegenüber den fübstrnt- fchen Änllegen nicht zurückzusteben. Ausierstrm Sudmisfionrhslzverkaus. I f| :» hessischen Staat»- und Gemeinde-1 Waldungen ber Forslämter der Forsttze- jlrf«gruppt Klsseld kommen jum 6ub- 3n den vom Gesetz bestimmten Fället milpeneoerfaul: " Stammhol; (Cangbolj und «tzschnltte): nuar 197»' bi« fpätrflen« Dtenrlag. den wenn sie ibr« Brlelllquna an her Wahl \ii^ei?U}oq 2H»?elb ^i'n vi- bau a^je^rten WabtTeUrt eechsiettig 3 6,..p^ bi, nQf >U| m 1-rmfn ?!*=!*!! dntaufflL r.dx b.r.^W ule Kassen, die außerhalb de» Bezirk» de- , 'erPcfcerungsamt- der Stadt Gictzen bren Sitz da den. werden aujgeiorberL ihre Beteiligung an ber 8adl bi« zum 31. Dezember 1927 bei dem Versicherung» □ml ber Stadt Gießer Garlenfttaße 2. injumelben die Fadi ihrer anrethnung»- fähigen Milglteder nachzuweisen unb gleichzeitig die Vlcmen unb ben Dc-dnon ber wchlde recht!fiten Aueschnstmitolieder bzw. $ontünb«nuiglleber ober Gefchötk«. leiter an, zeigen. (Bienen, ben 9. Dezember 1927. versicherungsamt der Stadt Siesten. Dr. 9 reg, Büraermeister al« Wahlleiter N 2^ Sw G* ®Sis ;t;S=s SÄ'S !dte Di, TlertiJÜ’' !rt» JTitolass. tritt" "Etzwlte Lbn3 «W'g i it 2 11' dab chre dteeßl ” ;n8' 6r«et ft, S,; ,if,u^r ter Jjjta luibV. 9 *iti8 Harmonium grbr. ober lebt am erb- X L» 5 Cd. s I. 225 «L .u pfttauirn. '»WE. N Vnerl, Ooii- beim. Wt (Sieben. Nr. 299 Zweiter Blatt ssiehener Anzeiger (Seneral-Anzeiger für Gderhessenj Montag, 12 vezember |92Z ■Mac» «• i ■ । । ' eee*■* ----—E Gin Dorbericht. Jtn 2kri4< ben der Treuhänder I ü r d i e verpsän deren Einoah m e n vor kurzem erstatt.» hak. ist in der deui'ch n Oe scnl- lichj.i: auMdlllacrtiRile biißvr nc--> nicht Io be- achtet ipor m wie er es t>-"< *finrr tung ’ür den Gesamtbench- T der (Mloert* eigentlich verdient. dum Tet l mag da» heran lügen daß biete »uxirulg Seilen Harfe Tenfi4/nh nut chrcm vielen Zahlenmaterial und ihren jatfrangcben im einzelnen auch ein grohcs TTlat, an SpezlalkennMts voraussetzt. dum andern Teil dürtte der Grund darin ,u suchen lein, dal, die deutsche Oessentlichkeit mil ihrem Enduricü ÄUtüdfcallen mrchte bi» der bin» ne.i kurzem zu etu>artcnde 3ahrcsbericht de» Dc:,.r?lugentcn lür hie Ttct-arfllioni8a6lur- gen heraus l|L T)it hallen ihn im ganzen rach gen etihmgen' unter 21 u*- nahmerccht fallen T rotz allein aber wird die Autonomiebewegung we-ter wachsen, sie wird wachsm. obwohl sie in ihrer 'Vertretung nicht gerade glücklich war Daß ausgerechnet Herr dorn von BUsLch derfe'be Herr der w ißrend I in Baker der höchste teutsche Beamte de» Rc,ch»- lande» war. vor Gericht erklärte, er spiechc deutsch nur mit keinem Hunde, sich zum Wortführer der Deutschen machen wollte, war ein Mißgrift In d.n wirft'« elsäüisch gc mn:en Krc.icn bat man ihn deshalb auch nie ernst genommen und ist nicht traurig barüber, daß er jevt den Weg nach Eanolka argetreten und. nur um sich vor dem OcMngni» zu drücken, seine Arbeiter wie seine Mitarbeiter prelS- gogeben hat. Aber bte Bewegung geht weiter, dafür haben die grunzen selbst gesorgt. Man wird annehmen bür en. daß schon bei den nächsten Wahlen also im kommenden Mai. kjch berauSstestt. wie stark die Erbitterung der Elf ast-lothringer gegen da» französische Regime ist. da» ihnen die Pflege ißrr deutschen Sprache und ihrer deutschen Kultur verwehren möchte. nicht allein mit der Ergänzung der DorrLte au erflären vielmehr davc • lerer verbrauch an ©emißmlftcln (Äa’fee, Kakao. Tn Rohtabak usw.) die C iirfuhr auf ihre ieyige Höhe gebracht, so ist bcui.i-j) cr'vn.r tr wohir igmtgOkvmmissar ziel lich darum zu tim. den Wohlstandinber für Deutschland so in die Höhe zu schrauben, daß verstärkte Reparationszahlungen für uns die Folge fein müßten. Wir sind nun der Meinung baß die Reich^- rcgicrung beizeiten Borlvrge treffen sollte, damit dies Urteil sich nicht erft bei den Persönlichkeiten und Regierungen im 2luslanb festsetzt, die für das künftige Schicksal unserer 2iepar itirmibtlaihmg von stark mitbeftimmenber Bedeutung find Sie wird dabei nachtveilen können, daß der Verbrauch der Inllationsjahre c(>enfo wie der Konsum der ersten Dtabililierungszeit durchaus anormal war. und day eine gewisse Angleichung an die Lebenshaltung anderer Rationen notwendig war. um das deutsche Volk auch nur psychologisch In die Lage zu verfehen. feine Reparationsoelastung auch tragen zu können. 2tur wenn nicht bte graue Rot vor den Türen bar erwerbsfähigen Menschen in Deutschland stockt, nur wenn ein gewisse» Mindestmaß an Äulturbebürfniflem befriedigt werden kann, wird die deutlche Ration seelisch In der Loge sein, Ro- paration»leistungen überfxrupt aufjul rl.igen. Methoden aber, wie sie Herr Mac Fabhcan scheinbar anzuwenden ent'chlos'en Ist, müssen In ihrem Endresultat genau bat Gegenteil von der btab» sichtigten Wirkung erzielen. (koolidge verzichtet. Da» lange Rätselraten über bic Bedeutung der Erklärung die Präsident Eoolibge vor mehreren Monaten im Sommer abgegeben hatte und wonach er nicht mehr alsPräslbent- s ch a s t » k a n b i b a t auszutreten bc tigte, kann nunmehr al» endgültig beendet betrachtet werden. Der Präsident hat dem Rattonal- ausschuß feiner Parlei nun In aller Form nochmal» mitgeteilt, baß sein Verzicht auf die Präsidentschaft definitiv ist Der Rattonalous- schuß einer großen Partei in Amerika hat besonder» die Vorbereitungen für bic Parteitagung, in Amerika Konpent genannt, zu treffen, auf b a i chcr Prälidert chi t land d t ber Um- stand im Wege daß er em anSge p-ot>mer G.g- ner und Bekämpfet der Prohibition ist Au» die en Gru .de wird man Murray But- ler. Io geeignet et sonst wäre wohl von vom- herein aus dem Re-n.-n aus ch d n ei । n Vo.i den drei genannten anderen Kan > aten ist Taus# eigei.t. ch nur bekannt durch da» Lon- Irrer Abkommen bas |e nen Rornrn tr>gt 3m übtigen hat er für d e Oel entl chk i: in A --r.ka irc la g leistet Au« der anb.ren S ite spricht für ■■bi. da i er sich au» den po itische i Krntrover en lerngeballen hat und in g ir I r 5Yn ich« etn unbeschrieben, s B att ist wa» uilcr solchen Umständen als ein Vorteil bezeichn-t torr^ n kann Hoover und Hughe» sind bribf lehr ou5- ge'prockene Per önlichke In Ho e' g wann zum cr*icn Male eine g.wi se B. r ihm eit aU er Versorg ui grkowm s ar der nm r an ch n R gie- rung to.ibr.nb de» Krieges in Belgien war. da- beißt, bic Verte lu.-.g von Ragrnngs nltte n au» Amet.ka in Belgien uvernahm öt arbeitete damals mit der beut.chcn TkrtMltung Hand In Aanb. Al» Handel «Minister Hai er manche gute Re'orm dutchgesetzt unb vor al.cn D ngen hat er in ber letzten 3cit sich neuerbing» hervorg.tan durch die enetgi'che Hils»titiik it lei den g.osten Ucberjchwenimungen de» Mi! ifsippi in b n Eüd- fiaatni bet Union. Hughe» wat al# StiatS- lelrctär und Letter der ai.swätttg. n Pol tik Amerika» bet erste amerilani'dbc M.nistet, brr nach bem Kriege Berlin besuchte trat bann aber von ber Vcitung de» Amte» zurück weil et mit manchen Sn Wicklungen der auswürt'.gen Politik n cht einverstanden war Wenn man heute schon eine vorsichtige Pto- phe-e.uag wagen darf, dann wäre e» Die. daß zw.schen Hoc per und Hug.e» aal dem Parteikon- venl ein ziemlich Hatter Kamps um bic Kombination entstehen w rd Un er solchen Uinftänben bcwahrheitei sich aber vielleicht auch bic alle Er- fabrung au» der amer kanitchen Geschichte, baß aut» einem solchen Kampf der Dritte, ba» fogcnannic dunkle Pferd, al» Sieget h-rvorg ht. DaS ist bann ttgenbem Gouv.meur ober L nator, xum Deilplel Jobnfon von Kalifornien Ratür- lich hängt feht viel bavon ab. welche Strömung auf der Gegenseite, also in ber Demokratischen Partei, sich burch etzen w.td Artur Mahraun. Artur Mahraun. ber Begrün ber und Hochmeister bc» 3ungbeut fchen Dr« b t n». ist am 30. Dezember 1890 zu Kassel geboren. Gr entstammt einer sehr alten oft- preußischen Familie, deren meisten Mitglieder bem Staate al» Beamte. Ofsiziere oder Gelehrte gebient haben, so daß der Dienst am Volke in dieser Familie alles Herkommen ist. Diesem Herkommen entsprechend trat Mahraun im 3ahve 1906 als Fahnenlunker in das 3ns - Regt. Rr. 83 zu Kassel ein urtb wurde 1910 8um Leutnant besördeN. Während seiner Leutnantszeit brfchästiate er sich eifrig mtt Studi -n. die militärische Erziehung des Volkes philosophisch zu erfassen. Durch seine Versetzung in das In der waldeckichen Hauptstadt stehend« 3. Bataillon des Reyimenls 83 lernte er das Leben an einem Reinen deutschen Fürftenhof» kennen. Der Ausbruch des Krieges führte das Regiment 83 zum Sturme aus Lüttich Dann nahm der junge DfIUlet im Westen und Olten an den schwersten Kämpfen teil, fo daß ihm von den Schrecknissen des Krieges nichts erspart a,-blieben ist. Beim Ausbruche der Revolution befand er sich gerade auf Urlaub. Ruch dem vergeblichen Versuche, da» Generalkommando zu Kassel zur Ausstellung neuer Truppenteile zu bewegen, versuchte er In Jena In der Studenten- schast In ähnlichem Sinne zu wirfen. Auch das war erfolglos. Rach kurzer Dienstleistung beim 3ns-Regt. 83 nahm Mahraun feinen Abschied. Sein diel, neue Kralle für den Dienst am Vater- lande zu gewinnen, behielt er fest im Auge. 3n den Wirren der detten der Arbeiter- und Colbaientäte bildete er Freiwilligen verbände, deren sich das Reich bei den damaligen Rufst and» be wegungen gerne bediente. Als fie ihre Arbeit getan hatten, löste man sie aul Au» den Angehörigen seiner Freiwilligen verbände ent- Mnku (lettert ins Himmelreich. Von Wilhelm Schüssen. Manku hatte soeben einen riesig hvh-n Palm- baum erklommen. Aber mm bemühte er sich vergeblich. eine Frucht davon abzupflücken. Er hing wie mitten im Weltraum, über ihm flog t>* Mondf ichei wie ein Schiff lein mtt §>en Spitzen nach oben, man war ja auch endlich im Mvhven- land. die Sterne zwinkerten aufgeregt, fie zitterten förmlich vor Spannung. Rein, es g na mcht... Manku versuchte die Frucht mü den däynen loszubekommen. Es gelang tatsächlich. Don der Erde herauf tobte Beifall. Der dirkusdirrktor würde diesmal sehr zufrieden mit Ihm sein. Rach allen Enden würde der Draht den Rekord tragen, in den illustrierten dei’ungen würde Manku» Bild prangen, fein Lebenslauf, feine Ahnentafel. . v web. da fing es schon zu hapern an. die Ahnentafel hörte I4r>n bei der Mutter auf. schon vom Vater war nicht die leiseste Spur vorhanden. Auch Mutter war früh gestorben. Er war dann Gott weiß wie lit diesen 3*rfu< gekommen. Aber nun wandte sich das Blatt. Der Direktor würde ihm den Rekord auSb^ahlen. dann konnte man »ns Mohrenland zurückkehren und sich eine kohlschwarze Braut suchen, konnte an einem Tierfang In Abrfs.nlen tecknehmm und für den dirkus Hränen, Affen und Gi'tfchlangen ernfan- gen. Diese Palme da. an der er hing, war mindesten» so hoch tme jener denkwürdige alle, runde Turm in dem verfovenen Städtchen, worin der Zirkus auf feiner Durchreife nach der Schweiz ein paar Vorstellungen gegeßen hatte. Ach fo... wo war man denn eigentlich, he? he? wie hieH doch gleich diefes Rest mit dem Rekordturm, den man da als F ifsadenkletlerer zu bezwingen hatte? Bei Gott, da» nur wahrdaf.ig keine Klein gfeit gewesen, sich an himmelhoher Turmwand mit der blanken Luft im Rücken cmporzukratzen. alle Rinnen und Ritzen zu erfpähen und von einem Fensterloch zum andern empvrzullimmeTi. Zwar Halle er am Gürtel ein Dutzend eigen» für feinen Rekord präparierte Hand'chuhe hängen, die mil einem neuen Klebemittel einer Leim- fabrif bestrichen waren und an einigen Stellen wirklich Vorteil boten, aber troßbem: die Sache war keine Kleinigkeit gewrfen. S-e sollte vor allem eine Reklame für das neu? Ät*emitt.'{ werden. Ebendeshalb halte ja auch die Leimfabrfk den Anstoß zu diesem daltzbrecherifchen Unternehmen gegeben unb einen hohen Pr^i» gestiftet. . Schon mng man an ber Wand untrem letzten Fenster- loch man war wirklich nicht umsonst erster Zirkuskletterer unb Trapezkünstler... schon klomm man darüber hinaus, schon wölbte sich der dhmentmdti dicht über bem Haupte, schon war man daran, indem man drei Mauerföcher fllücklich ausnühte. sich über den Wulst hrnaufzu- chirden, schon erscholl der 3ubel von der Erde herauf, schon lächelten die strahlenden Gelichter des d-.rfu»d,rrf'ne» und des Leimsabrikanten, d-e den Turm von innen erstiegen hatten, von der dnrne herab... Roch een paar Sekunden, dann konnte man fein He,ratsgut in Emp ang nehmen ... Oho?... was war berni das?. . Manku prestte bte Zähne auseinander, damit ihm d.r Kokosnuß nicht entfalle, er fpürle den Schmer; davon bis in den Hals unb bi» ins Herz hinab. Er stöhnte laut auf. O weh. o weh!... er hatte ja überhaupt fernen Ruhstie! zwischen den Zahnen, er hakle wobl Überhaupt feine Zähne mehr, feinen Mund mehr und keinen Schlund mehr. . v weh. v weh! Die Palme unb bas Mondschisflcin waren nur ein gaukelnder Traum getvrf.-n, vom nahenden Tob herangrfpiekl, auch ba» Klebemittel der Ocimfabrff war nur ein bloßes Fiedcrbild. Aber der Turm, der verrückte alle Turm dieser entlegenen Kleinstadt war leider Gottes Wirklichkeit. ebenio w.e der Zinaenwulst über dem Haupt. Dort am Zinnenwulst hatte man mit gutem Griff einen freien Zacken eines großen Steines erfaßt, aber gerade dieser einzige docken dieses einzigen Steines war durch irgendwie gelockert ... unb da stürzte man alfo vor den Augen sämtlicher Zirkusleute und Filmoperateure, vor den Augen einer halben Provinz, vor den Zeitungen unb Telegraphen nut dem unseligen tob* bringenden S einzacken m ber Hand vom Himmel oben auf bic Erde hinab, wo man trotz Retz und Sägmchttchicht ohne Mund und Leben Degen blieb. Was doch diese neue Weil für absonderliche Schauspiele ausheckle! Was hakle fu denn davon, wenn ein rodverwegen er ZirfuSafs e. Heß um» liebe Geld die Fassade eine» alten Turmes crCettcrtc? Er selber hätte werngstens nut dem Rekordgeld in» Mohrenland abdampfen unb dort für den Zirfu» Alfen unb Giftschlangen unb langbeinige Giraffen und fette Rashörn-r unb Zebra» unb Antilopen und S rauhe unb alles, was diese wunderNchen Leute brauchten, fangm helfen können. Aber alle diese Leute, die ihm zusahen, was hatten fie bloß davon? Der Pfarrer dieses Säbtleins, der gestern bei ihm gewesen war. war derselben Meinung gewesen, aber auch er hatte nicht daran g dacht, wie bedrückend ri war. wenn man den Himmel licht und hell, den Teufel aber in der Zerstreuung immer nur als einen Schwarzen malte. Da hörte Manku plötzlich draußen im Freien eme erboste Mutier lärmen und schelten: .Du Reger, du abscheulicher unb greulicher!" Er richtete sich mit letzter Ärafl In seinem Spika!bett aus unb starrte burch» Fenster. Er übersah ein kurzes Stück einer brnLn 8:raße, wo gerade ein Tonnenwagen mit rauchendem Kamin aus zwei hohen Rödern dahinfuhr. Dem Wagen r fohlschivirner Brei, wahrscheinlich Teer, und Männer mit langen S-.angen- brfen strichen die dunkle Fkufslgk.-nt auseinander Eine Schar kleiner Kinder aber stand voll Reu- gier dabei. Die Kinder bekuptkm m l den Händen den schwarzen Drei, putzten fich die Finger an den Kleidern ab, gerieten Ins Gesicht txim.l. johlten voe Beranügen und fingen auf» neue zu tupfen an. Diesen Kleinstadttindem war diele Sache offenbar völlig neu, unb wenn De noch eine Weile fo fort machten, war man bald nicht mehr ber einzige Reger in birfer Gegend... .Du Schm atz link, du Reger, du aMcheulicherk" ging es jetzt auch In einer anderen Richtung lo». Manku mußte beinahe lächeln. Run strichen dicke wunder'.'chcn Weihen, die sich den Teufel als einen Mohren vorstellten, allmählich fegar ihre Landstraßen schwarz an. ihre Kinder ober machten fich förmlich etn Vergnügen daraus, kleine Reger zu werden... Da» war wirfl.ch erheilernd Auch der Schmerz im Hals Leß jetzt etwas nach. Unb schon kletterte man auch wieder an der Palme hinaus, dem Nlbernen Mondschifslein entgegen, in bem e.n hulbrrcher Dreis mit weißem Barte faß. Das mußte wohl Gottvater fein... Don ber Erbe herau* erscholl Beifall, e» war. al» ob sich diesmal die halbe Menschheit versammelt Mite. Er hatte also wohl tatsächlich den Weltrekord errungen. E» war wirklich ein großer Tag Er bereute sein Kunststück tatsächlich nicht. Hessisches Landestheaiel. Da» Hessische Landestheater in Darmstadt ist mit einer Vorstellung de» ganzen 'Bibelungenring» von Richard Wagner den Wünschen des Pub i um» entgegrngekommen. wie dies der außerordentlich starke Deluch der einzelnen Aufführungen b.w ist. Der .Cicgirirb" war wohl die einbrudirollfte Vorftellu- Ile war hauptsächlich b ft mm: durch b e Leistun im eine» Gastes, de» Äammctl jng-tl - emrich Knote, defsen S fa rieb wohl bie 3ugendlichk tt der Erscheinung fcoltc. ber aber stimmlich ein ganz bedeutendes Können enksaltrfe. Knote ist, trotz seiner reifen 3ahre. immer noch ein Gesangsgenie. Die .Gölterdämmeruna" bi de c einen guten Ab chluß der Aussührung n D e Lr das Orchester (Letter Gen ralmu kd.rektor Dr. D ö h m) und die mttwirkenden Künstler schöne Erfolge waren, nur die Regie ließ viele Wünsche unerfüllt — Anna Bahr-Mildenburg, die geleierte Wagner-Sängerin, entwickelte in einer Morgenfeier im Kleinen Hause- brt Landes- tHeater» chre 3deen über Mulik und Gebärde. Sie lat dies in einem leichten Plauderton und führte dabei Svenen au» einer Re he von Odern vor. Auch in dieser Form der Darstellung erwies sie sich al» eine hervorragende Künstlerin und entsesselle bei der Zuhörer'choft lebhasle Bei- fan»hmbgebungen. — An derselben Stätte war einige Zeit vorher Generalintendant Eberl al» Rezitator vor die Oessent'ich.'eit getreten mit einem ausgewählten Programm, in bem das Gi'gamelch-Epo», Dante» Vöttttche Komödie, Hölderlin» und Goethe» Gedichte in Auswahl vertreten waren Alle Darbietungen, namentlich die Gedichte Voethcs. wurden fehr dankbar ausgenommen. — Weit ab von diesen Weg^n einet Höhenkunst führte der Schwank .Mein Vetter Eduard' Den Zriedmann-Frederich; er ist nach ältesten Schwankrezepten gearbeitet, und seine Aufnahme in den Spielplan ist nur im Hinblick auf die notleidende Theaterkasse entschuldbar. E. & stand brt Iungdeutfch« Ort>«n brt bot TIatrennt Bon Born«herein Nicht als müitätif4e. sondern al« politisch« ütganilation gewollt war and auch tn diesem Clmu ausgebaut wurde. Am 17. März 1920 wurde TI-braun nnfhnuntg zum Hoch- melft er de« von ihm grschafenen Jung deutschen. Orden« gewählt. Sein ganze« Wirken und Leben ha« der Hochmeister In den Dienst der Wiedergeburt der deutschen Vvlksaemelnschast. der deutschen Volkskrast und de« Weiden« des deutschen Dvlk«staaie« gestellt. Die Freiheit de« neuen Deutschen Aeiche« »ft M Hochmeister« Endziel. Oberheffea. Der Licher DerkehrStag. ) e i d), 12. Dez. Der gestrige Verkehrstag bracht, der Stadl einen regen Fremdenzu- ft r o m. (Boni besondere« Interesse erweckten neben dem Schaufenster • Wettbewerb die reichhaltig beschickte (Beslügelou«stellung und der von der Brauerei Ibring-Melchior veranstalt,le Vrougerslentog. Vach di« V,schftst«welt holl, einen.stark,n Zustrom, so dost der erst, Lich«r Der- kehretag In besriedigender Weise verlausen Ist. dr durste ober von dem heutigen Markttag noch wesent- sich übenrossen werden. Landkreis «testen 00 Klein-Linden. 11 Dez. Di, Vieh. zä fr l u n g am 1. Dezember halte in unterer Gemeinde lolgcnb«« örgebnt«: G« waren voryan- den Pscrde 23 Stück, Aindaieh Jl. Ctttf Lch : eine 311 Stück, siegen 233 Stück Gänse 33 Stuck, Enten 20 Stück und Hühner 2753 Stück. An Bienenvölkern wurden im ganzen nur 17 gezählt, ein deutlicher Beweis für den Rückgang der Bienenzucht tnlolge der ungünstigen Witterung der letzten kühlen und nassen Sommer. Gänzlich auigehdrt hat in unserem Dorfe die Schalzucht. es wurden keine Schas« mehr gezählt. 3m verilossenen Zähljahr (1. Dezember 1926 bi« 30. Avoember 1927) wurden an nichtbeschaulichen Hausjchlachtungen vorgenommen Schweine 256' und 18 Ziegen. — Di« hiesige P 0 ftagen- t u r hat ihre Schalter st und en neu sest- gefetzt Diese finden jetzt vormittags von 8 bi« 10 Uhr und nachmittag« von 3 bi« 5 Ubr statt. — Bei einer am Samstagabend abgehaltenen Versteigerung einer Wiese im Hehler, 527 Quadratmeter groß dem W lhelm Schmidt Bot Stauienberg gehörig, wurden 120 Mk. als Höchstgebot erzielt X u 11 e n b o r f (Lahn), 10. Dez. Nachdem die Arbeiten im Felde beendet sind, wird setzt die Befestigung der neuen Wege fortgesetzt. Durch Verwendung von Steinscholler au# den der Gemeinde gehörigen Sleinbrüchen „Hopsenltein" werden große ttrlparnlHe erzielt Der In der Nähe des Dorfe« be- stndliche Steinbruch wurde vorerst stillgeleat • tianfl-ffldno, 11. Dez. Bei der gestern abend In der Turnhalle stattgehobten Feier de# 4 7. St 1 s - tung«fefte« her Freiw Feuerwehr wurde von Krelsseuerwehrinspektor Dlckors im tluflrafle de# Ministerium# den Mitgliedern Dilh. Fuchs I. und Karl Albert Schmidt die Ehren- Zeichen für 23jährige Dienstzeit und Ioh. Spie# VI. und Karl Konrad Rern die für «Osährige Dienstzeit überreicht d. A l len-B u leck, 12. Dez. (Bestem nochmit- tag wollte der 20 Jahre alte Georg Becker sein Pferd bewegen. Al# da« Tier dabei nuealltt. kam e« mit seinem Führer z u Fall, wobei sich B. einen f o MV I i x i e r I, n llnterschenkelbruch zu. zog. Der verunglückt« wurde von der 2lrbelter-6a- mariterkolonne Gu-szen mit h, m städtischen Sani- tfltemito In die Chirurgisch« Klinik verbracht. is S t « i n b a ch. 10. Dez Die ProvIn - zial st raste Diesten- Steinbach wurde vor etwa 15 Fahren bl« cm unser? D markung«- Kenze mit Kleinpflaster beirrt, da ihr m.iNger Zustand unhaltbar war Diese Pflasterung hat sich gut bewährt und hält dem heutigen TkrL-hr stand. 3m kommmden 3 ihre wird nun da« Stück vom Waldausgang bis vor Steinbach ebenfalls mit Klein» bf la fier befi-stigt. M* 6 nn-* sind b?rc t« angel obren. Die Str ck? unterhalb St inbach bl« wurde In diesem H rbst gelehrt und bei indes sich aegrnwärli'Z In gutem Zustand. Die dazwisch n liegend« Teilst recke, etwa 5 -330 Meter Ort«- durchging Steinbach, ist nicht gerade schacht. es wäre aber doch zu liegrüs>m. wenn hier ettixi« getan würde, um die una frur • S aubplaa? Im Sommer zu unterbinden chlne Pflasterung kommt Andersens letzter Traum. Don Mass Iungnickel. Was bau« der alle Tlär ien’fcinner wohl für einen letzten Traum. In der Aachl, al« seine selig bunt« Sp n e ausgefchnurrt hatte? Wurde er und lein Bett. In dem er lag. von fabel- schbr.en Alu «en überwebt und oerlAü.iet? — — Ober kam ein riesengroßer Schmetterling, der ihm lein« F ü e! schenkte zum Davonflattern? Der llnle Flügel ein Stück blauer Früblings- hlmmel der te. le 8iü:«l ein Fetzen flockendurch- wimmeite« Winterlich«?-- Hein, nein. Io einen Traum hotte er nicht Oder kam ein« Lerche umwickelte Ihn mit dem goldenen Faden Ihrer TLlrfre und zog ihn empor liest ihn batmtcln und schwingen, über Kirchtürme hinweg und Landschaf en. an Sternen vorbei, bis hinauf In den Glanz de« Hlmme.s? - Olein, nein, auch da« war nicht sein letzter Traum. Oder kam der TR mb und ernannte ihn «um Gesandten seine« Aeiche« mit einem thplom. das eine «roste lltbeme Spinne getragen hatte Auch da« war nicht lein lerer Ta um. Ober wurde au« leinen He ien ein singender Kreisel, den die Kinder mit vundergrohen Augen betrachten und summen und surren und musizieren lieben?-- Aein. nein, auch das war nicht sein letzter Traum Oder reiften sich seine Märchenbücher, wurden arost und größer. ftitgter. Fenster und Türen, und die Kinder gingen darin au« und ein. lasten darin, tanzten Aingelrelfrei' herum und liehen ihr Lachen und ihr« Seligkeit wie blau« Fahren darau« weben?-- Vielleicht, vielleicht; aber da« war auch nicht fein letzter Traum. Sein letzter Traum »ar schöner: — — Vier Kinder tarnen, niet abger e Pumpwerk wird von der Zentrale aus auf elektrischem W Qt bedient. Io dast an Ort und Stelle überhaupt keine menschliche Kraft nötig Ist. Die Anfuhr von B.iu- materlal von der neuen Aampe aus gewährt zahlreichen Fuhrwerksbefltzenn cknen nach Beendigung der Feldarbeiten wiN'ommenen 'nebenher Hand und bemalten mit roten und blauen und we'.'en und grünen H«rz!arben den Sarg bk« Märchenmannes. Al« Pinsel hatten sie lauter Sternblumen. Und di« Farben lang.n und weinten und melobtl en. Fisch« malten fi< an den Sarg. Biscbos« äje, Laternen und Blumen. Sie malten so lang«, bis der Sarg wie eine lustige Bauerntruh« auslab. wo Ketten darin llfqtn und Hochze iS Neider Und nun nahmen sie ihn. mit Andersen barm, aus Ih.e i schmalen Aücken und trugen ihn davon. Und wie sie ihn baoontruQtn, zerging Andersen mit den Kindern in seinem allerletzten Traum. Nochmals: r$flnf von btr Zazzbond^. Am 6. b M eichtet« der Vorfitzer^e be« städtischen Theaterausschusses das im folgrnbcn wledergeg bi n« Schr.lben an ben Thealerrese» kenten bö« .Gießen.-r 2ltu »eiche unferer treuesten Xbeafetfrdtxtxr staben verbi enft. Die eiserne Aostckeittmg von der Pumvstaiion nach twm Weck ift fertiggeftctlL Da« Projekt der Aückleitung Hai sich insofern geändert, als man das Wa'ier nicht, tot, uckprünglich geplant, la offenem Graben, sondern auch ua: «urüd in bi« H- führen will. Tiefe Aückle-tung wird m 3«mcnt- STT von 60 Zentimeter Du-chmrssrr au#- HN. Auch ihr Verlauf ift Qbarirxbert e*ot- fo dast fit jetzt schon oberhalb der Utpster Mühle einmünbet Dicke Zemenrrvstrstücke staben ein Gewicht von V , Zentner, fo dast istr Transport auf den aulgeweichrrn Feldwegen mit grasten Schwierigkeiten verbunden lft. Auch der Fortgang bet Erdausschachtungsarbeiten leidet '«br unter dem Einfluß her Bodennäfs«. Für dicke Arbeiten wäre lckchter Frost vor- teilhasier. vohlngrgen den umlangrrichen Maurerarbeiten in ben Wecke felbft bas ungewöhnlich späte Einsetzen bet Frostperiode sehr zustatten kommt. So konnten in den letzten Tagen die eigentliche Schwelerei, sowie d.« Benzin s a b r 1 f noch im Aostbau hochge*ührt werden. Ärcib Friedberg Z Steinfurth, 11. Del. Ein groster Teil der Baron von Lowschrn Länderelen wurde In her Inslationezeit oon diesigen Einwohnern und von der Gemeind« käuflich erworben. Dem Lernehmen noch sollen nun diese Verkäufe beebofb u n • gültig sein, weil e# sich bei den Ländereien um Fideitommihbesltz Handl«, und bk stesstschen Bestimmung«« über den Fideikommlßbesitz noch nicht ausqehoben seien. Do in rechtlicher Beziehung In dieser Sache große Unklarheit herrscht, sind die Land- räufer Löwschcr Güter sehr beunruhigt. Ärcit Büdingen. « Berstadt. 10 Dez. Am hiesigan Bahnhof werden an zwei la-en wöchentlich Zuckerrüben für Öi e Friedberger Zuckerfabrik verladen Donnerslaas 'ähren bi« Landwick« von Berstadt selbst an. Frei azs solch« von Utvh«. Iraii-So: of, Inheik«^ und Wohnbach. Aachd«m da« Verladen tr«'en Uebecküttung der Fabrik eine Zeitlang eingestellt worden war, berrlchte In letz «r Zait wieder Hochbetrieb an bar Verladerampe, fo dast nun wohl die meisten Landwirte mit der Aubenernfe zu Ende sind. Weitau« bi« m«ist«n Zuck«rrüben lieferte Berstadt. Un er den übti-en Orten stand Wvbnbach wegen feiner geringen Entfernung von der Bahn- stalion an der Sp.tze An den anderen Wochentagen wirb in den übrigen Stationen der Strecke Hungen—Friedberg veckaten. Beim Einladen sä ätzt ein Beamter der Fabrik den Drozentgehalt an anhaftendem Schmutz, der durchschnittlich 8 bi« 13. in vereinzelten Fällen aber bi« 30 Prozent betrug, besonders bet regnerifcher Witterung. Für Da« nach Abzug dieser Hundert.eile errechnete Gewicht werden voriäusia ILO Mk. für den Zentner al« Grundpreis befahlt. Für bi« endgültige tAbrechnu. g Ist bi« Durchfchnitt«nott«- rung der Magdeburger Börse vom 15. Ianuar bi« 15. Februar maßgebend, so dast qege?entn- safl« eine Aachzahlung stattstndet Da« Hos- gut Tltphe verbringt seine sehr bedeutende Zuaer- rübenemte mittel« Feldbahn an die Verladerampe der Grube ..Friedrich" In Traiß-Horlofl. da der Trailer Dahnhol für Gülerbelördetung nicht in Betracht kommt. A Echzell. 10. Dej. Die Gesellen- Prüfungen an der hie I la en Gewerbeschule erreichten jetzt ihren Aöfchlust Es hallen sich neun Lehrlinge der Prüfung mil E.^olg unterzogen. Sie erhielten In der Anstalt bei einer kleinen Versammlung der Eltern, der Lehrmeister und der PrülungskommlFion die Ge- Icklenbries« vom Vockitzenben brr P.ükungs- fommlf*t?n. Wilhelm Mögt III., feierlich überreicht. Die meisten der neuen Gefrllen find Bauhandwecker. Kreis Schotten. O Gedern, 10. Dez. Diefer Tag« fand hier von der Landwir.scha tc.ammer en Grünland- kurf us statt. Der «räeVortrag wurde vca Diplom-Landwirt D r a e b e r (DarmiiaJt) über da« Thema .Aeuzeitliche Wielen- und W?tdewirt- fchaft" gehalten. Der Gedanke, daß die Landwirt- fcbalt des VogelSderge« sich Immer mehr auf Zutterbau, Wiesen- und Weidewtrtfchail umstellen must, dringt immer mehr durch. Da« Thema be« Aelerenten stand daher im Mittelpunkt de« Interesse«, und feine Au«lührunaen über die Hebung de« Ertrage« unterer Wiesen und den Uebergang zur Weidewtrtfchail fanden dagegen, erkläck, bast fle ihr Abonnement au*- heven. wenn man ihim nicht« B-sfere« zu bleien vermöge. Da« ent prtcht auch der Stimmung. Nc bei dar Lrliausf uhr'una nah zu auf b m ganzer Haus lag. unb di« ja 5er Berich'«rftatter b.« Dlestener Anzeigers in Ar. 2vv b .eit« als .un- mißverKändlich" betont bat Da« Stück lft In einem Berliner Theater ausgepliffen worden und rnerm es hier nicht zu gleichen Slörungen wie dock gekommen ist. fs Ift da« ein Bewml« für bl« Geduld der Gießener Theaterstckucher. die aber doch ihre Grenzen bat. Antätz« zu noch deullicherer Derlautbar-ung der 11 n$uf rieben freit waren, wie gemeldet wird, auch frier schon vorhanden. An b', Bewertung ein.*« Schvan/e« und da« i'l das Stück .Fünf von der Iaz^banb". kann n t-r ich kein allzu .rntg t Wa^stc»b eng legt werden, und r« flno gewllie. zuwcklen sogar stacke Pikanterien, die ganz streng« Zensuren schon In das Gebiet der TlnNtttichkeit verwe len. mit in Kauf nj nehmen. Sie btt den aber nicht di« •efamtttnrfurvj der Aas ufrrung überwuchern und mü'fen durch »in Hotte« Spiel mit eni- spvechender Sjcnetl« au«gegttch«n werben. Und baren hat «s nach der Aüffasfung ber Xbeater- frckucher. auf die bW verantwortlichen Steilen Rücksicht zu nehmen oerpHi'vn" sla!> irtb genommen haben, hier gefehlt Brsteht die G.wiß- freit einer einwandfreien LS ung der Ausführung «Möglichkeit - und daran sollt, man nicht «Weiseln - so wird man H dem E test en er Theaterpublikum überiafsen. sich dicken Schwank arzu'rhen oder ... sich um Gutscheine zu bemühen. Auf den Vergleich mit früher im Theater Gebotenem fall an btder Stelle nicht mehr ein- gegangen werden: man wird an bet Ausmerzung be« Unzulänglichen toeitetatbeiHn und man sollte sich freuen, wenn Sa« mit U-terstÜHung bet Pre", jetzt grilagt K. Diele Zu'chrisi beantwort ei» bei Heiter- refettnt mit 'oigenbem Schreiben en ben Bot- titzenden des THeeterausichu le« Giesten. 10 Dezember 192?. Sehr grebrrr Her k Da rin in Sachen der T-eatrr^duwl'rm an meine periönliche Anschrift gerichtttes. Moment» in der Veckamrnlung weitgehend« Veach tuan Aach dickem ttufrert lefrerttchen Vorträge ertz.H Direktor Helfert vom ua-^-^ rfcha':kat ta Aidba da« TBott Er sprach über Grunlandwirtz» fcha't und Tierzucht Der Aedner de.zc'.chnem erttert al« riae der Möglich' c-* ' ticdrn Hebung der Landw rtscha'l fuhr re tanx Die Deidewtrttchaft ift bi« jriünbettt. na tüt* Itchft« und billigst« Haltung Btt tt.ch'.lger Düngung und P'l«g« der Wicken wird vor allem die Cbefunbfreit der T er, gebessert und btt Knochenbllbung ge'.'rbert 3a utelea Ge-nrind« wird der Weidebetiieb da« ttnzig« Mittel für Bekämpfung der Tuberkulose fein Der Vortragende Ichiloerte die Wcidew n'cha't ichuld«gung,n Di, üd,rrvlegle g,melnbl>ch, ftund, steuer wurde oon 24 auf 30 Mark erbebt — Der Dberbürgermelfler wurde er nächtigt, ble Qemelnbe.Tier (teuer zu dem ft chftsotze oon 7 o. ft d«# fterstellungs preise# zu erbeben. • Darmstadt, 11 Diz. In Groß . Ztm mtrn (Krel# Dieburg) brach nm Freitag in der Scheune be# Landwirt# Beisel Feuer aus. Dtefe sowie ble Scheu >en btr Wit», Gödel und bet ßanoro-rte Pullmann drannten • • 11 fI * n ♦ big mit ibrrn Torroten an fteu. Streb und Brenn, material nieder Der Schaden ist nur zum geringen Teil durch Versicherung gedeckt Die Enlstehunga- urfach« lft vermutlich tvn ildHufr • Auerbach ab 1 10 Tit Die 3 n • gendfrerberge Im FÜrstenlager wird nun eingerichtet D t öbettörftetti V.nsvrim hat dazu da« ld.)l'i'me Hifrige bezeichnet «erben Wie Sie «elb't 14reiben, und wie aus der Anlchrisi bt* Brickes 6 em orgelt, war Ihnen ia mein, Autor' haft nicht unbekannt Darüberstin--.us läßt Ihr S^r-Iben rtrw nicht gan., richtige Äul'asiung vom W-f,n einer Tag's» zrirung erkenn,.-.. Alles, was im mstakvoneilen Teil des .Glestmer Anztttz^rs" eriche-.' t w rt> stet« auch tprrm es nicht. wie im vor liegenden Fal, er'ennb-ar gezeichnet ift. Don frn Gesamteebaf ton, bzw »n den A ckfvrtrebak' rut m » deckt es fei denn, daß die Aursi'chaki durch die Hlnouletznna de« »allen Tarnen« «rkennt'ich wär« E» hat sich all» I» diesem Falle bnrchau« am rin, of zielle Vsei- iurgnalme der Gelamtredaktion g,handelt. Es war mir Abricer« — auch fr er n fcheins rin« «nilch«.«' mistver tehe ke A-l asiung ber Thecierke-u a.io» vo z <1« en k,.nesw«O« um «ine an «ich persönlich gerichte « l«jfrtnmg der maftgebe-Nrn St« !«n »u tun. lenbrrr die A«dasilon h eit unb frslt es auch nach für rim Itibtperftflr'l't« Plicht bet Tf?#i rtberufetlor. hast sie btt C«ri«niU4feiL von brr s-e n/'iW ift. A«che-Ichoft ab'eg! fcott ble Grünte, die Kit bk Ab'etzung bei Stückes maßgebenb waren. Da nach A.-licht der zustänb-gen S ellen ber größer« Teil des Publikums mit ben Mastnafrme« bet Tfrealerkepuiatlan < -»verstanden ift — riiw Ansicht, der unsere G ndrück, unb Bevfrechtungea ollerki-gs durchaus w dtrfprechen —. ui* do vie neeter5«ou:etUi*. wie aus be-n letzten Ab«ah Ihres Schrttbe-»» fr«.-vergebt, sich |w rnon bet enlf^eUeaMtf Bunt « be« za »en Fe.les tocht I* äußern wü-'ch, freien »li tri ne Ve:aniaNu«G, uns Ux rerhtn mit der Ungritgenfrett »u be» 144 tlgm In verzttgsiche: Hochachtung W. (Umtrl^dh.) Cetbtri. wr bem leit 3abr imb Xaq ein ftarv» Tkünnlein unermüdlich plit chert. zur TkrfüQurj g: stellt Rheinheffen. IBM Lain». 10. Detz Fefern luKbmiiiafl erfchoh brr 23 3abrt alte Willi Bollert bie alei*iltdae Margarete Bauh ar bi in brr tn Kt Rhetnstrah« 101 yleflnwn Wrrt'chall Irinei Baiers. Bolleri Hane nach der Tat no* einen tu Oer Ufte ber Wlri'chall wobnenben 3r|t benachri-tigt bub in Nrr CEirtl^h feiner «!em ein fchw rvedebte* Mädchen liefle. unb »er bann flüchtig gegangen. Der Arzt tonnti nur noch ben i;u»iidbm etngetreienen Tob beS Mäkchens leit ft eilen Die Bauharbt. bie früher in ber Bollert'chen Wirtschaft al» Kellnerin tätig »ar »ulebi aber in einer Sabri! auf ber Ingelheimer Aue arbeitete. Hane Ichon lange ein Derhältnis mit Vollert. boch war es Zwilchen ben beiden Ichon lehr häufig zu UnzuirLgllchkriten grfemmen. Der Täler Hai lich gestern abenb um II Uhr der Polizei gestellt. Lpd Mainz. 11 Dez Die Hueftellung J)oui, f) e r b unb (Barten* In Main, hat mit einem Uederschuh von runb BO 000 Mart ab- geschlossen Preußen. «rcie Wetzlar. cx> Qübelllnben. 10 Dez Bei einem heute in einem Teile ber hiesigen Feldmark abgehalienen Äeflellreiben würben 2R Hasen zur Streite gebracht. i chroh-Kechtenbach. 10. Dej Der 3t e b • »ilbbeftanb in der hiesigen demelnbejogb Hai sich durch die in ben legten Jahren gehandhabte Schonung derartig vermehrt, bah er eine Gefahr für die VanbtoirtfAa’t bebe • et Auf den an die Waldungen angren^nben Selbgrunb- ft ticken tritt da« Rehwild In gröherer abl aus und richtet sowohl an bet Stal, als auch cm der dmle erheblichen Schaken an. Sv war auch der Schaden, ben da» Rehwild im vergangenen Sommer In ben Getreidefeldern verursacht hatte, sehr beträchtlich Luch jetzt hat bie Wintersaat durch Abf re sen der Spitzen schon wieder sehr gelitten. Die Orlibauemfd'aft hat sich daher ver- aniaht ge'ehen. ber Kreisbauernfchast eine Ent- fchliehung zu übermitteln, in der die sofortige Rufhebung der Polizeiverordnung be» Ober- Präsidenten, die den Rbschuh weiblichen Rehwildes verbietet, gefordert wird □ Dornholzhausen. 10. Dez 3n feiner jüngsten Sinung verhandeltr b.-r Gemeinde- rat über den Rnirtg der Autoverkehrs- gefellfcha | t Butzbach und llmgegenb auf wertere Uebernahme einer Garantle- f u m m e unb die Bewilligung eine» Zu- fcbulfe» für die Ru'ollnie Ele-berg Dorn- Äruf en Butzbach. Es wurde beschlossen, ben gewährten Garantie- unb Zufchuhbelrag aetn weiter * Jahr au übrrnchm m bzw zu en. 3m übrigen erklärte b r Gemeinderat t Ber.llwillfgkllt. die Bürgschaft für den für die Linie neu zu beichaff nbcn vierten W?gen im Berhältnis ber Seclenzahl d^r von der Autvlinle berührten Gern inben etnschli tzlich der Stadt Butzbach au übernehmen. Bar Frssung eines endgültigen Beschlusses soll btt Autrp.-rk-drsgesell- schalt eine Berechnung biriib-f aufeHrn, welcher anteilige D.-tran auf dir bH gc G me nbe ent- Der Qk n.bJp'an für die Bewirt- ftbaflung be» Gemeinde waldes entspricht nid): mehr den heutig n Berhältniff m und bildet daher kein- g cign te Grundlage mehr für den Be ried der Forstv rwaltung Der ®c- mcinberat beschloh drher M: Aufstellung eines neuen Betri dsplan s unter b:r Borrus'ehung. bah Me hierdurch enist.ch-nd.m Kost n durch einen von b.-r «jhritbebörbe zu genehmigenden Ortra- hieb gedeckt w rd:n können. L! reich Vlardura. || Marburg. 11 Dez. Heute früh wurde der feil dem 21 d M vermthle 25jährige Student Wolfgang Iim in ermann aut Cathen (Anhalt) in dem östlich unserer Stadt gelegenen 6piegel»1uft- walde unter einem Baume lierenb tot aufgefunden (Er batte seinem Leden ein freiwilliges Ende bereitet. TiUfrei#. Lpd Herborn. 11 Dez -in raffinierter t'abcnraub ist am f d.nStagmorren hier au »geführt worken Gegen 3 Uhr morgen! erschien auf der Polizei im Rathaus ein Wann mit gertif'ere-i U be.zieher und gab an. auf der Burger Landstraste übetfalen worden zu fein. Bermutlich le e Ci ibtedxt tn einem näher bezeichneten Hau • bei der A delt. Während sich die Beamten n'ch der Dur er Lands!raste begaben. tcuri-e ^ann bie grosse 6 t f e r 1 db e i b e des Kau'hau'es Ä.:rt Schupp eingelch a en und ein Teil der 6tlerau»fteT-ng geraubt. Es stellte l»ch heraus, bah der Ueberfall auf bet Burger Landstra e fingiert war und ber angeblich llebcifal.e emitden Einbrechern Hand tu Hand gearbeitet hat em bw Polizei adzu lenken Auf der Station Sinn war dem Bahnbeamten bei 2b erttgung des ersten Frsthzages em Wann mit schwerem Paket auf- ollen. Inzwifcken halle bie Herborner Polizei iie Bahnstationen infetmte.en ia'fen, und fo gelang es einen der beiden in Wetzlar aus dem duge heraus zu verhaf-en. Es baabeli sich uiti len Gärtner 3 Kaufmann aus ^rOTflurl Ferner konnte am Sanntagnachmitiag m seiner Wohnung in Dillenburg der 31 3ahre alte Arbeiter Leonhard Trapp verhas.et werden, der ebenfalls an dem Diebstahl beteiligt war Der dritte Komplice, em Arbeiter aus Griesheim, be’intet lich noch auf freiem Fuhr Den beiden Berhafleien könne bie Bcuie wieder ab'tnom- men werden. Bei dem E brecherino handelt es lich um mit Zuchthaus vorbestrafte Leute Kreis ESesterdurg. 00 Westerburg. 10. Dez. Dieser Tage sand her eine staatsbürgerliche Bildung»- a g u n g . veranstaltet von der Reichszentral« ür Heimatdienst Landesabtkllung Hellen, statt. Als erster Redner Iprach Studrenrat E. Strem- m e r über „Welipolltilche Spannungen der Gegen wan". Klar zeigte der Redner wie lich öle gräbt» Spannung über dem Drohen und z I. über dem Indischen Ozean verlagert. Japan, das nur 15 Prozent ferner Bobenlläche anbauen kann, lucht neue Siedlungsmöglichkecken in Amerika unb Australien. Amerika, das zwar alles zur Befriedigung feiner Lebensbedüe niss« hat. sich vorzustohen über die Hawah-Inleln nach den Philippinen England 'acht Irin Reich xulam- menzupalten unb hat einen gewaltigen Flottenstützpunkt neben anderen in Singapore eingerichtet. — 3m zweiten Dortrag zeigte Dr. 3. Wagner. Frankfurt, in dem Thema ..Die innere Verflachung der deutlchen Wirtschaft-, wie alle Berufszweige voneinander abhängcn. wie Stabt und Land nur m i t einander unb nicht gegen einander gedeihen können. Die Ausführungen beider Herren wurden mit grohem 3nterelle entpegengenommen. — Auch ber Dor- trag des RachmittagS von Dr. König. Gichen. ..Kampf um den deutschen Dolksboben" fand grohen Beifall. Der Redner zeigte. datz Staatengrenze nicht Identisch ist mit BoUsgrenze. sondern dah letztere meist weiter gezogen werden mülle. Mit' »armem Herzen sprach er von den 30 Millionen Deutschen, die außerhalb bet Staatsgrenze wohnen und z. T. von anderen Böllern ihrer deutschen Eigenart beraubt werden sollen. Er kam au dem Schluh. dah e» das beste sei, wenn Staatsgrenze und Bolksgren^ ?,u ammenfall». das, dies aber oh nicht möglich lei. Rach einer vchluhanlprache des Landrats Schunk fand die Tagung ihr Ende. Krei» Nsingen. — I— Cleeberg, 10. Dez Bereits vor dem 5ill i g war hier schon der Pirn g Iaht toarkm, das Bett des Eleeba chtale» oberhalb Eleeb:rg6 bi» zur h sslschen Grmz: zu verlegen. b ml ein- v.rschristsmähig- B- und ö:.t. ä f rum d t Wi f n burdbgefiitr: werden lönnte. Es lieg; nämlich hier der grill vor. dich d.r C e bach bei «inch n Wielen zu hoch flieht und die.» infolge ung.müg nd r Eniwäsf.rung o r au r.t Di? Regulieie-nz sollte sich ungefähr auf eine Clr.xfe von 4.3 Kilometer erstrecken. Dl ichz-it g foCte auch eine genüg nbe De- und Cntuälferu. g vor genommen werten. Run ist bi. er Plan wi?der aufg griffen Word n Dor d lget Z.it smdm zu dl fern Zw ck durch d ;s 5tu taram in Wiesbaden Denn ffing n stall. DaS n.u? Projekt »ir> auch durch bi s S Amt zur Au» ühr^n i g braAL Duz r Hai d » ‘2Hir.ir:e- itum jur Land» rischaf und F. r len durch d e Deu 'cp? Dodenkul ur A -G. in Der.in b r Ö’efl- g n D.mllnd: ein Dirlch n von DOM Mk mit tl rp v.entiger Deriin uni und KO) Mk. ä r- lich r Rüeizahlung bis N33 zur Verfügang gelte li. Roch v.r S ntri.t b.-r veget aii m soll mit b r Arb il b gmn n w rb it Die Ko tci fü b i g p'arie Unt.rn h.nen w rd n sich v>riuisich - lich auf ung.-sähr 23 00) QÄL bei ufen D Arb< ck soll so schnell wie möglich be?nb:t werden. M.tNgckU. LBD Frankfurt a.TL, 10. De^ Der Magistrat hat lich damit einverstanden erflärt. dah den bedürf igen Altveteranen aus den Feldzügen 1864. 1866 unb 185071 und deren noch Iroenben Witwen auch in diesem 3ahre wie.er eine einmalige Winterbeihilfe in Höhe von 30 Mark gewährt wird. — Ein Unbekannter erschwindelte durch Borl gen falscher Briefe ber Zuckerfabrik O 'stein einen Reichsbanklcheck Ur. 9818. Lutenb auf 2? 000 Mk. ausgestellt von ber Rheinischen ErebiIbank in Worms. Der Unbekannte verfügt über ein elegant s Auftreten, ist 33 bis 35 3ahre all. 1.« bi» 1.69 Meter groh bat bunNe Hoare unb trögt einen schwarzen Anzug sowie heilen Mantel mit Pelzb^atz. Lachdlen- lidx Mitteilungen werden an die Frankfurter Kriminalpolizei erbeten. Lpw Botz Homtzortz. 10 Ve^ vor tzeei nuten verschwand ein hier in clfOung desrnd- llche» junge» Mädchen Gestern nadtmittag slletz der ve,satzrer eine« birjigf* Steserwagen» beim ve treten be» Valdes In ber Kstze ber Baalbure auf emt an einem Baum hsntzentze weibliche Leiche, die l*cn »otzfwnbls In verwefuna über- Cgangen war pie Polizei helfe fest, bntz e» sich um • vermihte Mädchen Geriri.d Mischer von hier handelt, lieber die Peweggrünbe zur lat ist noch nicht» bekannt, man vermutet, batz ste tn einem Anfall von Schwermut begangen wurde ÜSSK vberlfchdach. ia ve». 3n ber etwa 900 CFmroobner zählenden Gemeinde Ober Eichbach Haden sich die 140 evangelische« Einwohner zu einer evangelischen Qemeinbe zusammengefchlos (en. Die junge Gemeinde hielt am vergangenen Sonntag ihren erstei evangelischen GoNeodienst In einem Schulsaal ab. ber ihr von ber Gemeinde zur Perfügunq gestellt worben war E» ist bie» seit dem Jahre 1602 wieder ber erste evangelische Gottesdienst in ber Gemeinde Die Feier fand Ihren festlichen Lusklana In einer Oberau» stark besuchten Advent»- feier unb mit einer reichen Spende von Gaben an wirtschaftlich schwache Glieder ber Gemeinde. Volkskunde und (schule. Rachdcrn da» hessische Landesamt für de»s Blldungswrien in einer vor nunmehr zwei 3ahrm in Sieben statt gesunden en Dersammlung Me Organisation der In den Kreisen der L
t gemacht ist. 2Tber noch Ist bie Sammlung bei sehr Örbeten Volksgutes, bas brausten auf bem k in Volksdichtung. Sitten unb Brauäen noch erhalten Ist. nicht adgeschlosten. Jeder Ort bietet hier Drionber?s. in j?bem Ort können fo auch noch Bausteine für eine grobe hessische Volkskunde zufammeng Irjym werd n. Lehr r unb Pfarrer find auf bem Lande in erster Linie die gegebenen Mitarbeiter b.T volkskundlichen Forschung unb Sammeltätigkeit. Es ist daher begreiflich. dah stch in vielen Kreisen Honbree volkskundliche Arbeitsgemeinschaften gebildet haben, die neben der Forschung auch dir unterrichtliche Behandlung volkskundlicher Stoffe, bie In bet Hrimatschule immer eine bevorzugte Stellung beanspruchen werben bürfen, In ben Kreis ber B.trachtung ziehen wollen. Die gelchichtllch-volkskunbllche Ardritsgernelnlchaft brs Kreises Frirbberg. bie unter dem Vor'itz unb ber Leitung von Prof Dr Blecher In zahlreichen Tagungen schon wert volle Vorarbeiten für bie Ortßgcschich'e der Wriierru gcl i'tet hat. widmete, rlr uns berichtet ö rd. ihr? jüngst' gut besuchte Si' urg ganz der Volkskunde, den eng'? Beziehungen zur Schule Im Vordergrund des Intere'ses standen. Dir Einführung In das um- lassende Stossgebirt konnte Irin D ru,-n .-rer als Oberft ubienbi re t ar Dr. 5a ber von ber Fricd- berger Ausbauschule der Vorsitz rnbe ber Hessischen Bereinigung für Dolks- lunbe, geb;m. Aus Grund jahrelanger Forschcr- arbcil und padig^l'cher Srfährungen machte er in Interessanten Ausführungen mit Ziel und Ausaal»e der wllsenschastlichen und praktischen Volkskunde im Uüberallck vertrau', im dann Me Gegenstände, die der volkskundliche Fragebo^m auftoci t. tm einzelnen zu behandeln un) z r Beugung des grundlegenden Schrill arns und vor allem zur Auslchöplung der wichtigsten Quelle, des Bv.käturnS selbst, anzuleiten, wie auch Winke zur methodischen Deraroeitung des Staff 's im Uni erricht zu geben. Die Pllegr unser .'s Dolls- tums muh. wie der Redner ausführte, in ben M l.vjnlt d^? Unterrichts an allen deu!'ch.n Schulen grstellt werden. Pfarrer. L brer unb alle Bea.Je. Die mil bem Dolle zu hin yiben. müffen so Dergvlnlbet werben, bay sie bas Ball In feinem seelischen Leben verstehen lernen. Bei aller Einstellung auf bie P'lege unseres Volksgutes ist es aber verkehrt, sich g:g?n einen gehoben FoerichriN w tzemmwz. fe kdmw m ber Erhaltung der Trachten nicht unbedingt dos Wort reden, zumal bi< neuere u r .chtenlvrichang auch erwiesen, dah es sich dri unierm log allen Trachten zumeist aar nicht um über lief er», es deut- schctz Gut handle londern um ein» vom Auslände übernommene TXodeerlcheinung An Hand des amtlichen Fragebogen» zeigt« dann ber Rechner, wie Me Sammeltätigkeit, die nicht eine blohe Äunofilä:enJammlung fein lk.ri. auf den Gebieten der Flurnamen. Dvttsmärchen. Botks- ’agtn Bvlls'chwänke. Solksratfet und vor allem »insichtlich der Aufzeichnung der Volks- irbcr, BvllAsillen und Bviksbrüuche auszuführen ist Die Forschung Joux-bl als auch die unterrich iiche Auaweriung brr Botkslunde habe »he ethische unb erzieherische Werte, da he volksverlnnderid wirkte i unb Jo ba»u beitragen könnten, dah Me Kluft verichwinde. die heute noch zwilchen den Getnldeten und den breiten Schichten unfeees B».ke» llaffe. Die von etwa <0 Lehern unb auch einigen Geistlichen briuchte Beriammlung dankte bem Redner für feine anregende Eiifuhrung In bie Beschäftigung mH der Volkskunde durch lebhal.cn Beifall. 3n der Aussprache wurde gewünscht, dah alle Gemeinden unb Schulen Mitglied der Hessischen Bereinigung sür Volkskunde werden Wühlen. —4— Bundfunsprogramm tzes Zrank erter Sender» (Aus der .Radio-Umschau".) Dien »tag. 13. Dezember 18» bi» 16 Ubr. Di, Stunde Mr Jugend - 16» bl» 17.45 Uhr: Konzert be» Hau»vrchestet»: ■Heue Tanrschlaaer. - 17 45 M» IROft Ubr Dn Lesesttinbe. 1H.30 bi» 18 45 Ubr: Stunde Han» unb (Barten*. 19.15 bl» 19.30 Uhr cn!>.ilt»angabe ber Dper: ,.Ton3uan". 19» Ubr: IlebertTaflung au» bem tlrdnfhjrtrr Dpembau» ..Don 3uon", Oper von Mozart Mittwoch. 14. Drjrmbev 15» bl» 16 Ubr Die Slande brr 3ugmb. — 16» bi» 17.45 Ubr: stvnzeri de» >>au»ord)rikr»: - 17.45 bi» 18.05 Uhr: Die »ütjerftunbe. — 18.30 bi» IV Uhr: . Tie Religion und Writowchauung ber UtK)mfl>JL*n*. Oortrap von Pfarrer Clernen» Taeritr. — IV bl» 19» Ubr: Junkhochschule „Die Alter»grenzrn ber Strassalligkeit der 3ugenblidxf''. Vortrag von Prosessnr von Düring. — 10.35 bl» 20 Ubr: Stenographischer llortblidunoskuriu». — 20 bl» 20.15 Ubr Sendent»rqDierifl(Uinb«. — 20.15 Uhr: Uebfriragung von Stuttgart: Oester- rrichifcher Abend. Donnerstag. 15. Dezember. 15» bi» 16 Ubr: Die Stunde der Jugend. — 16.30 bie 17.45 Ubr: flonAerl des Hau»orchest«k»: »li« Operetten - 17.45 bl» 18.05 Ubr. Die Leie- stunde — 19.45 Uhr: Uebertrogunfl au» ber Dreikönigekirche: Orgel - und Chorkonzert. — An- Ichtietzinu: Uebertnagung von Kassel Rczitatiove- stunde. — Voraus: Opern Abend be» Housorchesttzre. — Ferner: lanzmustk bee Haueorchestere. Jrritag. 16. Dezember. 15 bl» 14 Uhr SchaUplitten stonzeri «eih- nochEvmuslk. — 15.30 bl» 16 Ubr: Dl« Stunde der Jugend. — 16.30 di» 17 45 Uhr Hauesrauen- Nachmittag. — 17.45 die 18.05 Uhr: Die Leseftunde. — 18.30 bie 19 Uhr Stund.- de» Südwestdeutschen Radioklubs — 19 bl» 19 25 Uhr Tie grohen Metro- polen, Sonderdenchte bee [jranffurter Sender» au» ben Dellhauptstäblen: „Pari»", von Dr. Walter ‘Benjamin — Sprecher D. W. Studtmann. — 19.30 bis 19» Uhr Zwanzig Minuten Fortschritt« In Wisienschast unb Technik. — >) Uhr stonzeri ber M 'leu', Gesellschaft. — An(chl,ehend: Späkkvnzeri John Gläser. Samelag. 17. Dezember. 15» bl» 16 Uhr: Die Stund« der Jugend. — 16.30 bi» 17.45 Uhr Moniert be» Haueorchester»: Be.thooen. - 17.45 biv 16.05 Uhr Die Lesest und«. — 1*30 bl» 18.45 Uhr; Der Är»rik■).. ''Ahne Joachim • aus erster Ehe • Walde ..ar Potller Leutnant von Hohndorf-----....Harry Hardt Leutnant Grtinln« . . Robert bchols Von Urünfeld i r.u-...- i W .hganx ZUser Karsten I ILedetUtt ......1 Kurt v Wolowsky Dieser Film Ist die Spltienlelstun« deutscher Lk*t- eplcikunet Ferner „Ein Lustspiel In t Akten**, sowie „Die neueste Ufa-Wochenschau** Ab Freitaa. den Id. Desember Kurses Gasuptei des Ruaalachen KQnetlerthealere „Arlukin“ Tisch-, Farbige Teefedeckc. weiß« Teege- dcckc eil dein paisenden Servietten, Künstler-Decken, KaneeDccken and Bettdecken in Piqe^, Etimioe n. Tüll anphehlt tu großer Aua* wähl zu billigsten Presen im ni. 290 Drittes Statt Siehener Anzeiger riSenerat-Anzeiger für Gderhefsen) Montag, 12. Dezember 1927 Kameraden. Boman von fcelte Mo, schIln. Copyright bv (Kart Puntfer. Berlin W 62. 33. gottsetzung Nachdruck verboten. «2il e» nutig, haß ich miUomme?' sagte mann. „Jawohl ied)s Äuacn sehen besser ab vier, und 64e hohen die besten Bugen von uns " Sine Viertelstunde daraus standen he in der Stube, Ne Georg nur |u gut kannte. Sie waren ohne ©eitere« eingelassen worden. Der Wann mit der schwarzen Brille hatte eine höfliche Jreuhe geäußert. eine alte Freundschaft wieder erneuern yj Dünen. kSr und Georg hatten sich bereite kennen gelernt. Da« sei wirklich ein ro unter bare» Zufarnrnnt- tnessen. daß sich alle »ttegskarne roden noch so nieten Jahren zufällig am gleichen Tage wieder fänden Sie setzten sich an den Lisch. Da« Geioräch ging ein wenig träge zwilchen ihnen hin und her. Peter Cinmbt schien an andere Dinge |u denken, wenig- iten« spielte er geistesabwesend mit einer kleinen, schwarten, zylindrischen Stopfet au» fjartgummi. (Fr rollte sie bin und her. Dann stellte er fle vor sich auf. teate sie darnach in eine Schublade holte sie im nächsten ttugenbhrfe wieder hervor, stellte sie auf dem Tische vor sich auf wie eine Schachfigur und betrachte!. Ne prüfend. ftermann erzählte ein wenig überlaut von seinen aeschäfrischen Erfolgen. titeorg suchte verstohlen die anbuftriefarte von tteuridNanö. Sie lag im ftmfdft. Goidmann. der feine Witterung für Gefahr hatte, ahnte irgend eine Bedrohung. Doch seinen tmßtttmi- scher, Blicken zeigte sich nicht« Dechachnge« „Bei dir Mb au« wie bei einem Gelehrten/ sagte Wehn. ..Gestattest du, daß Ich keine Bücher näher ansthEr JBitte sehr." Dehn stand aus und musterte die vielen Bande: Statistische Werke. Gelchichttwerke. Philosoph., der Gegenwan. Die drei am Tisch sprachen über ba= .Heirnatsieit. ..Ein hübsche« und erfreuliche« Fest/ sagte Goldmann. .La. da» sei es. beftätigt, OrunJ: .und m ferner nrt sehr wichtig - Wan brauche ein Gegengewicht oegen den stumpsinnigen 3e-.truli»- mu» ^epi?nad*mU9 und Föderalismus ieien von jedem aufrichtigen Latertand-freunde zu begrüßen. — Georg horchte ju und dachte: Spielt er mit uns, oder ist tr ohne Argwohn? Als Wehn zur Starte kam. sagte er unwillkürlich: ,.AH, do» Ist die Sorte ..." — .Jfennft du sie? , fragte Grundt. — Lacht er tm» au»? dachte Lutz ..Nein, diese Karte von veuftchlond kenne Ich nicht." sagt, Wehn langsam. ,.(F« ist eine Industriekatte/ ..Schade, daß sie so im Dunkeln hängt' sagte Dehn Lch kann sie bdeudnen/ Grundt drehte den Schalter. ..Nun siehst du sie befler." Bie weit wird er e« noch traben? dachte Georg Eine hübsche Karte.- sagte Wehn. ..Da» de- deuten denn dies, toten Punkte?" ^d» will e» dir gerne erklären, wenn rs dich interessiert.- sagte Beter Grundt. Sein Spiel mit der icknoarzen, zylinDr-.'chen Stopfet war ein wenig ner- voser geworden. Die wird er iich au» her Schlinge ziehen? dachte Georg. 31 „Diese roten Punkte Hänger mit meiner Itbeit zusammen.- Mit der Sprechweise eine» Professor« ies-te Grundt ihnen auseinanDer. daß TeuttchlanbL dringendste« Problem nach dem Äriege die Vati», nali'ierung einer Wirlschmt sei Amerika Hude Europa in dieser Einsicht weit überholt (Esgebe dort nächstteiskungen der Arbeit an der Kette die hier keinen entsprechenden Segenwen fänber Aehnllche Erfolge leien bei der bekannten Psychologie de» deutschen Arbeiters vorläufig auch undenkbar. Gr prahlt daß er sich nicht an tot Kette legen tafle. Um diese Verhältnisse ju ändern müfle man sich entweder Ze t lasten, hir eine geduldige Belehrung — eine kosripieiive Leit — »der man müsse den Aldeiter ganz einfach zur Arbeit am Band zwingen. Deiche« die bessere Lö'uyg fein werde hätten die leitenden 3nöuftriet*rbcnöe auf Grund der einschlägigen Siu dien wirvchaftlicher und psychotechmicher RN ut entscheiden. Er f einer eit» neige zur Ansicht, daß Zwang das einzige wichtige sei. ®ü dem Ab wart en uede zu viel Leit verloren, und das halte Deutschland, votkswirtichaftlich gesprochen, ganz einfach nicht au»! Ich habe da- bereit* oueeinonberaetetu. Er war nicht sehr entzückt davon und glaubt als ObeaUft ron den Merrichen auch heute noch do» Beste." Oie Einweihung der landwirtschaftlichen Znstitutsräume. Lut »Ixlabung des ü'ehrkdever» des land- --iriicholtllchen Jehiul« der ßgnbeJ-UntoerJttot »leben hatte 'ich am Samstag dne stattliche Hestgemelnde zue S l n w »l hu na der neu eli,gerichtet«, Läumedes lanbtolrt- tchal11ichen 31 • tt u t • eiugefu-.t-en. Ber- mittags fand bi der Neuen Aula ein Seflatt hab. de« ‘Betitelet der hrssilchen Legierung, des heksilchen Landtags, des Lthrtärvtrs bet Varte*- Univetsität der Pronin» Obetfrflen. der 2ubi Otefen, bet Lanbwtrtlchostskammer €armftobi und TDtcabiben ustv. u1w. lo»te «in großer Kreis weiterer ge'.ahenrt Personen belwodnren Die .toter nahm der deutschen Ar', U cittfwetenb-* einen schrihten aber dennoch efnbrurftrollen und tpürMgen Der aut $e. Magnlfijemj bet Lektor Pros Dr Lose ober, leUete die Arier mU einer E t öf s n un gsa n - 1 > t a * , rtn. in bet er einleitend hernorhob daß erst nach langen unb schwtertgen Verhandlungen das h-blltD- rischer Boden ist. unb wies mit Dorten höchster Inrrtennung auf bk Taten Ole- btgs. ThaerS unb OMeviu« bin. von denen es dem letzteren gelungen J«L bet •ntteidlung der Landwirtschasts-Wi 'en schatt an unserer Van- des-Univerfitat neuen to.-rtnolkn Volten ,u bereiten. Im mancher E'ib rt. bei und hem Univetttläls-Berluchsgut Ihtlrrrr td»i Abstand genommen wetDen Eine stiichiiqsiriiung an uitfenm Bericht vom Sametag über die Eond telrtschast ein der üanbeumtoerfltäf ist eine kleine Ib.ftimmtgfrit unterlaufen 9» heißt an einer Stelle, daß ber I. Assistent Dr Appel al» Lpeztalarveit Pflanzenbau und Pilanzenruchtung betreibt ti» ist die» do» Speualsuch des v,rektor» bte Institut». Profesior Dr Lessou », während Dr Appel houpttaMiich pflanzenpotstolvgilche Arbeiten an»- hlbrt Tumen, Sport und Spiel. Tuenausschuß-l^ihung der V. T. vo. Am Soms'og trat In Braunschweig bet Duma uslchuflderDeutschenr urne r- schuft ku wichtigen Beratungen zusammen, die zunächst das Wetttampfwefen behandelten. Die Genehm.gungssrist für Veranstaltungen unb Wettkämpfe im Verein. Bezirk, Qtou und Kreis soll schürseren Bestlmmunoen mtterworfen werden Hinsichtlich bet Wettkampsbestimmungen wurden folgende Leuerungen beschlofen. Bei gemischten Wettkämpfen soll es für die Folge nur zwei Klassen geben, und zwar in ber 1 Altersklasse bis 40 Jahre unb in tert 3. Klos fr bis 45 Jahre Der Xitel Weister darf künftig nur noch von der D. X. und den K r e i f e n r-erliehen werden Die ®aumclftertltcl und alle Darunter gehörigen werden abgeschasst. Die Weisterschastskämpfe Im Frauenturnen werben zunächst noch bestehen bleiben dis zur endgültigen Beschluhlaslung auf bet Zachwarte- tagung 1 9 2 9 tn Bad-Lauheiin.' Die Einführung eines Geräte-Skbenkampsce für die Jugend wurde abaelebnf. Xurnerinnen und Jugendliche beiderlei Geschlechts dürfen in Zukunft an einem Turnfest nur noch an zwei Lauswettbewerben ieilnehmen. 211 gelebnl wurde auck die 100-Punkte-Wertung bei volfsiümttchtn Hebungen. Sie soll nur noch bei Weisterfchasts- kämpfen angewandt werden. Der Spielausfchust beschäftigte sich haupifächlich mit dem Xurnsest in Köln ®kr- iür sind vorgesehen: 200 Faustballspiele 40 Handballsptele. 80 Schlagballspiele. 20 Fustball- spiele unb diverse Schleuderball-, Trommelball- unb Barlousspiele. Zur Durchführung sind insgesamt 170 Lpielrichter notwendig. Zur Erhebung lfSiattstik) des Spiel- be t riebe s wurde beschlossen, fernerhin die Frouenschaltsspiele auszunehmen Im Jahre 1927 nahmen ru nb 21 000 Mannschaften an zirka 300 000 Pslichtspielen teil. Dazu kommen noch zirka 200 000 Freundschaftsspiele Deutsch hollöndischek- Äunflhirnfampf. In einem Kunftturn kämpf, ber gestern in Groningen iHolland» zwilchen den Aus- wahlmannschasten von Groningen. Haag unb Bremen ftattfanb, blieb erwartungsgernäst Bremen mit 1144.5 Punkten vor Groningen (1039 5) unb Haag '955 25 Punkten) stegreich Bester tin- je Hutner war der Bremer Bourdaillier, beste Xurnerin Fräulein Pieper. Bremen Heidi5tref)rC(!?mpiafdmpfer in Hannover. Die Tteichswehr-Olympiakämpser für ben modernen Fünfkampf trugen am Sonntag mit dem Deutschen Fe. tklub in Hannover einen Wann- Ichaslskamps aus. Die Hannoveraner stellten bte am besten durchgebildete Wann'chaft und siegten mit insgesamt 34 gegen 26 Siege bet Leichs- wehrvertteter Der gestrige Auhbali. Gruppt Main Eintracht Franlkurt B. s.L. O,knba «ebenen Richtlinien halten unb wahrend feine« Aufenthalte ; in Amerika nicht an den Start gehen Wafferballspiele Deutschland — Holland. 21m Samstag trafen die Holländer auf ihrer Reife durch Deutschland m Magdeburg pro* grammägig auf die zweite deutsch: Wasserball- Mannschaft. Wie *u erwarten war. firgten die Deutschen in üb.rlegen^r Manier Die Ergebnisse Holland g:gen deutsch.' B- Mannschaft 8:4 l4 1); Deutsche X.Mannschaft gegen Magdeburg Ltädtemannschaft 6.1: Posri- oon Leipzig gegen Magdeb Schwimmclub 9*3 5 3 2m Sonntag konnte die Deutsch? Wafs.rball- Olhmpiamannichaft in Magdeburg mit 6.4 2 2) einen weit knapperen S.?g al« am Dortig über die Holländer erzielen Sin überraschende« Sr- qebni« brachte da« Wasserballs peri zwischen einer Magdeburgischen Städtemannlchaft und ber Deutschen Olympiareferve. da« mit 5:2 (2.2) mit einem glatten Siege der Magdeburger endete Wirtschaft. Z.'G.'^arbenindustrie. 3n der Aufsichtsraffitzuna der I - G. - Fa rb en i n b u ft r ie, A.»(B.. Frankfurt a. TO., am 6am9tüfl wurde beschlossen, einer auf den 14. Januar 1928 einzn berufen den General- otrfommlunfl die Ausgabe von nominell 250 Millionen Ziiorf leil- ichulboerschreibungen zur Genehmigung zu unterbreiten. Dir ‘JNind sind für den Ausbau neuerschiosscnrr Gebiete bestimmt. Ten Stammaktionaren soll ein Bezugsrecht im *0er- bältnie von 4:1 auf diese lefs'chuldnerichreibunqen Uim Nennwerte eingeräumt werden, die im wesentlichen folgendermaßen ausgestattet sind: Ihre B"r- zinsung erfolgt mit dem halben Satze der leweilig auf die Stammaktien gezahlten Dividende, mindestens ober mit 6 Prozent. Sie sind überdies mit einem jederzeit ausübbaren Bezug-recht auf Stammaktien in Hohe der Hälfte des Nominalbetrages aus- gestattet, ftür den Bezug ist nach Wahl des Gläubiger» ein Zeitraum von 14 Jahren vorgesehen, nit einem von 200 Prozent im Jahre 1928 di» 100 Pro- jent hn Jahre 1941 jährlich sollenden Bezugskur». Ole Zahlungsfristen werden auf da» Jahr 1928 erstreckt. Oie erste Einzahlung soll voraussichttich am 17. März 1928 mit 10 Prozent, die restlichen Einzahlungen mit je 30 Prozent am IS. Juli, 15. September unb Iß. Dezember erfolgen. Zum Zwecke der Durchführung biefer Transaktion wird gleichzeitig >ie Umwandlung von 60 Millionen Mark Vorzugsaktien Serie A in Stammaktien oorgefchlagen. Es wurde berichtet, daß der Geschäftsgang nach wie vor flut ist und für da» ganze, um 31. Dezember 1927 absausende Geschäftsjahr mit einer Dividende von 1 2 Prozent gerechnet werden darf. Ueber einzelne Gebiete wurden besondere Mitteilungen gemacht, so z. B. über die Kohleverflüssigung. Die Arbeiten aus dem D e l ge b i e t sind programmäszig verlausen. Die Produktton ist im Gegensatz zu den von anderer «Seite verbreiteten Nachrichten fortlaufend itei- aenb, unb e» ist zu erwarten, daß Ende nächsten Jahre» bit vorgesehene Leistung erreicht wird Aus dem Kautschukgebiet. auf dem seit Jahren gearbeitet wirb, tinb weitere Fortschritte erzielt worden. Eine gras,rechnische Losung de» Problem» steht jedoch für die nächste /Jett noch nicht in Au»- licht. Aus dem Farben gebiet steht ein Ab- kommen mit der französischen chemischen Industrie dicht vor dem Abschluß Dagegen smd die Berkan d- langen mit der chemischen Industrie Englands bi»- her noch nicht zu einem greifbaren Ergebnis gediehen. Vas Verhalten der englischen chemischen Industrie erschwert einstweilen den Abschluß eine» Abkommen» aus den von der I. - G. beabsichtigten, rein wirtschaftlichen Grundlagen. Gegenüber den von einem Teil der Auslandspresse geäußerten Bedenken wurde betont, daß keine Abmachungen -ze- •roffen werden, die sich gegen die Industrien anderer Länder richten. In einer anschließenden P r e s se be j p r e - thung machte Geheimrat Schmitz Mitteilungen über die Beroeggrünbe der Transaktion A erionen beschäftigt wurden Man zahle die hoMen Leistungslöhne, roa» nicht ungünstig auf die öerbinbenmg von Streik» eingewirkt habe. Oie Reichsbank Anfang Dezember. Nach dem AusweisderReichsbankoom 7. D e z e m b e r hat die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln unb Schecks, Lombards unb Effekten um 133,2 Millionen auf 2528 Millionen Mark abgenommen; im einzelnen haben sich verringert berBestonb an Wechseln unb Schecks um 90,6 Millionen auf 2392, z Millionen Mark, der an Lombard» um 44 Millionen auf 42,3 Millionen TOarf. Die Anlage in Effekten weift mit 93,4 Millionen Mark eine Zunahme um 1,4 Millionen Mark auf. An Reichsbanknoten unb Rentenbank- scheinen ziisammen sind 168/1 Millionen Mark in die Rallen der Bank zurückgeflollen, unb zwar hat der Umlauf der Neichsbanknoten um 137,6 Millionen auf 4043,7 Millionen Mark, derjenige an Nentenbanklcheinen um 30,7 Millionen auf 749,9 Millionen Mark abgenommen. Dementsprechend unb unter Berücksichtigung, baß von dem auf Renten- inarktilgungsfonds noch stehenden Betrag weitere 18,5 Millionen Mart zur Vernichtung von Renten- bankscheinen verwendet wurden, hat sich der Bestand der Reichsbant an Rentenbankscheinen auf 29,5 Mil- Ionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 500,1 Millionen Mark eine Zunahme um 15,5 Mil lionen Mark Die Seftänbc n n Kolb und bedünge- fähigen Devisen insgesamt haben um den Betrag von 113 000 Mark auf 2 139,5 Millionen Mark zugenommcn; die Bestände an deckungsfähigen De- vilen allein stellen sich auf 278.5 Millionen Mark, diejenigen an Gold auf 1801 Millionen Mark Die Deckung der Noten durch Gold allein besserte sich von 44,4 v. Sy in der Vorwoche auf 46 v. f)., die durch Gold und beckungssähige Devisen von 51,2 auf 52,9 o. Sy o*ranffurtcr Börse. Eigener Drahtbericht M „®ief)cncr Anzeiger« . Frankfurt a. M., 12. Dez. Tendenz: sehr fest. Nachdem schon an der oamstagborfe eine kräs - tige Kurserholung eingetreten war, konnte sich zu Beginn der neuen Woche eine sehr f e ft e Tendenz durchletzen. Die Umsatztätigkeit war zeitweise sehrlebhasl. Stark verlangt waren J.-G - Farben unb Rh e i n st a h I, von benen auf die übrigen Märkte eine anregende Wirkung entging. Autzerordentlich günstig aufgenommen wurde der Beschluß in bei Generalversammlung ber J.-G. über die Dioibenbenerhohung auf 12 o. Sy und den günftigen Geschäft»- gang, namentlich die Steigerung der IBcnjln» Produktion. Dazu kam noch, baß am Geldmärkte heute erstmalig wieder eine fühlbare Entspannung eingetreten war. Die Spekulation nahm Deckung»- und Meinungskäufe vor, aber auch von außenstehender Seite sollen bei den Banken Kaufaufträge eingelaufen sein. Da» Angebot war außerordentlich gering, so daß auf den oerlchiebenen Marktgebieten beträchtliche Rurefteigerungen zu verzeichnen waren. J.-G -Farben und Rheinstahl zogen je 8,5 v. H. an. Stärker gesteigert waren ferner: Riebeck plus 8,75 v H, Danatbanf plu» 9 o H., Metallgelellschast plu» 7,5 v. H, Holzmann plus 7,25 u H. Im übrigen ergaben sich im allgemeinen Ä u r » b e f| e r u n g e n von 2 bi« 5 v. H. Zell- stofsaktien gewannen bi» 5 v. Sy, Montanwerte kaum iiber 2 v. H Bank- unb Elektrowerte 2 bi» 5 d. Sy fester Schilsahrt»werte blieben vemachläsfigt, tonnten aber ebenfaUe 2 bi» 3 o. H. anziehen. Bei ber herrschenden festen -Stimmung blieb die Tatsache, daß die Schlichtung-Verhandlungen im Konflikt der Groß eifenlnbuftrle abermals ergebnislos verlausen sind, ohne Einfluß. Die Rentenmärkte wurden per nachlässigt. ’2l b I 8 f u n g »f d) u l b lagen etwa» erholt. Im weiteren verlaufe schritt die Spekulation zu Realisationen, so daß 1- bi» 2 v. H -Kursrückgänge eintraten. Späterhin wurde die Haltung jedoch allgemein erneut fester Am Geldmarkt stellte sich lagesgelb auf 7 v H. Im Devisenverkehr lag bie Reichsmark abgeschwächt mit 4,1875 gegen Kabel unb 20,455 gegen lioebon. Pan» gegen Lon- bon 124//2, «ailanb 90.13. TOobr b 29^2 8t>iiben gegen Kobel 4,'M ttcrhui oi>nc. Bc . kin , 12. D»4 Die in der Aussichtsrai»f>tzung der I. G F a r b e n am Samstoa befanntqemadxen Transaktionspläne und ber auf 1 2 o H erhöhte Dividendenvorjchlag waren die Seniation der heutigen Vörie. Schon im Vormittags- verkehr waren J.-G Farben unb verwandte Werre lebhaft gefragt und regten die übrigen Markt gebiete «in fungi kam noch ber gute ckplchiuß de» Schultheiskonzern». der für diele Werte Kaufneigung hervorrref Nachrichten über das kolossale Steigen der Ärbeitelofenjiffern wurden dem- regenüber nicht beachtet Man verwies auf die eichte Verfassung de» <«e I b m a r 11 e ♦, an dem sich Tagesgeld auf 6,5 bi» 8,5 v H stellte W»ihrend das Publikum stärkere Waufneigung befun- bete, benutzte bie Spekulation die hohen Kurie zu Kewinnmitnahmen. Dadurch ergaben sich im allgemeinen nur 1- bi» 3-v H Gewinne, nur Spezia! werte waren 5 und mehr v H. erholt An erster Stelle standen J.-G.- Farben mit einem Gewinn von mehr al» 11 v H Die übrigen Konzernwene, wie Rheinstahl. Dtjnamit, Rhein Sprengstoff u>w, waren r> bi» 9 o. H geste'gert Spritwerte 7/> bi» 8 v H höher Glanzftoft plu» 10 v. H, Vota! A Haff ner plu» f» o H, Stolberg-Zink plu» 9 o. Sy, Rhein- braun plu» 9 v. H , Kaltwerte plus 4 bi» 5 v H , Elektrowerie bi» 5 o H. hoher. Heimische An- leihen eher fester Ausländer nachgebenb. Bosnier minus 1 d. Sy Pfandbriefe füll Nach den ersten Kursen war die Tendenz zunächst weiter fest, bann bewirkten Realisationen Kur » rück gange von 1 bis 2 o H. Banken- unb Schiffahrt»- werte würben lebhafter gehandelt. ^rcnfjnrtrr 21 21.25, Weizenmehl inländisches Spezia' 0. 37,50 38; Roggenmehl 35 35,75; Weizenkleie 13.75 -13.90; Rogaenkleie 1550 15,75. Erbten 32 80; Linsen 40—75; Heu. süddeutlche«. gut. trocken. 8—9; Weizen- unb Roggenstroh, drahtgepreht 4L0. gebündelt 3,25— 3.50; Treber getrocknet 18 18,25 Tendenz: stetig ^vantjuvter Lchlachtviehtttarlt Frankfurt a M . 21. Dez. Auftrieb; 1458 Rinder (darunter 282 Ochsen, 60 Bullen. 711 5tobc. 350 Färsen, 524 Kälber 771 Schafe, 6305 Schweine. Rinder «Ochsen« Bollfleischige. auAgemältete. höchsten Schlachtwert« ijüngere) vl bie 65 Mk., (älterej 57 bi« v0. sonstige vollfier- Ichige ijüngere) 53 bis 56. (ältere) 50 bt« 52; fleischige 4t bi« 49 IBullen-: Jüngere voll- fleischige. höchstei« Schlachtweri« 54 bi* 57: sonstige vollslerfchiqe ober aulgeinältcte 50 bt« 53. (Äübe) Jungeic ovllfleifchtge. höchsten Schlachtwert« 48 bi« 52, sonstige vollste schige ober au«» gemästete 42 bis 47; fleischige 35 bi« 41; Gering genährte 25 bi« 34. ' Färien Äafbhmer, jung» rinder —) Bollfleischige ausgemästete, höchsten Schlachtwert« 61 bi« 65 vollNeischige 55 bi« 60; fleischige 47 bi« 54 Kälber Beste Malt- und Saugkälber 72 bi« 76: mittlere Mast- und Saugkälber 62 bi« 71; (ertnge Kälber 54 bi« 61. Schafe: Mastlämmer und füngerc Mast- Hümmel (Werdemast, 45 bi» 48. mittlere Mast- lämmcr. ältere Masthämmel unb gut genährte Schafe 36 bi« 44; fleischige« Schafvieh 30 bi« 34 — Schweine Fettfchw ine über 300 Psund Lebendgewicht 60 bi« 62; vollfleischige Schweine von etwa 240 bi« 300 Pfund Leb.-ndaewicht 60 bi« 62: von etwa 200 bi« 240 Pfund Lebendgewicht 59 bt« 61; von etwa 160 bi« 200 Pfund Lebendgewicht 58 bi« 60. fleischige Schweine von etwa 120 bi« 160 Pfund Lebendgewicht 55 bi« 58: Sauen 52 bi« 59 Mk Marktverlauf: Geschäft in allen Biehgattungen ruhig Kälber und Schafe au«verfau't. sonst geringer lieberftanb Tic ^ranffurter t*irhmär(tr nach BZrihnachtc». Üpö Frankfurt a M, w. Dez Die Sieh markte im Frankfurter Schlacht unb Diehhos finden in ber Woche nach dem Weihnachtsseft wie folgt statt: Dienstag. 27. Dezember, Rinbermartt unb Ftetichgrvtzmari». Sw weine- unb fcieiuaubmarft findet nicht hon. Donnerstag. ÄL Df|ei*er. Schweine. .halber-, Schafmarkt und Fttrptzgrvß markt. Bücheriisch. Die .Zeitwende^ IC H. Deck fchc Ber- lagsbuck.Handlung. München be«-letzt mit dem soeben erich.enenen Dezemberchrit ihren brüte« Jahrgang Sie hat jetzt b.e Zdnach:«ae chrhen lefen wir den Schluß. ebenso von den färb.gen .Aeifeblldem au« 0 -.g- land . in denen W F. Schmidt vor allem vom vielverzweigten religiösen und kirchlichen Leben au« England und Schottland ccjl*-lL De Frage der .Krieg-ersabrung- ist für Ge.erallrut- r.ant Alber: von Tlultu« weniger ein technische« und strategische« al« vielmehr cm pircholoal'che« Problem Wie kann der lebendrae Men ch im Toben der Materiallchlacht der Gegenwart und vielleicht der Zukunft bestehen? Wie g/taltd sich unter diesen gegen früher ganz veränderten Umständen do« Berbältni« zwischen Truppe und Führung. zwischen Masse unb Einzelnem? Zwei in den Randbemerkungen erläuterte deutsche Holzschnitte de« 15. Zahrhundert« grüßen den Wer treuherzig adventlich Der Katalog 1110 von Rudolf Bangel. D m. b. H. in Frankfurt am Main kündigt eine Berstei- gerung von Gemälden neuerer Meister an. Wir greifen au« dem mit 24 Tafeln an«- gestalteten Katalog bie folgenden Flamen h.-rau« A. Achenbach Bartel». Beithan. Eonstable. 6o- rinth. Höret, Eourbet, Daubignh Ewald Klinaer. Lenbach. Liebermann Manet Menzel. Pellar. Pissarro. Röth Zchonlebcr. Schreyer. Sperl, Stadler. Tbomo Trübner und Zumbusch Buntes Allerlei. 69b Regenschirme an e.nem Tage verloren Die Bergestlichkeit b?r Londoner wird m Helle« Licht gerückt durch den nru.*h.m Bernb' txi Zentralfundbureau« dieser Millionenstadt Di-.- 3a(>l der Degenst.inde. btr im lebten 3.ibre m dem Bureau abgeilcfert wurden belief l* auf 170 257. 6678 n ehr al« im Vorjahre und etwa die doppelte ,i.ihl von 1821 Die grdstte Menge verlorener Gegenstände, die an cukm Tage eingeliefert wurde, betrug 1229. An einem einzigen Tag.- wurden büv verlorene Aegm- schirme abgegeben. Die meisten verlorenen Sachen finden sich in den Strastenb^hnw ig-n. b:n Omni, buffen und den Droschke'' Kaum ein n*tai5 des Gebrauche« fehlt in dieser Aeihe. von winzigen Kinderschuhe-.' bil zu Schmuckstücke ?'.e viele Taufend- wert find D.'grn 41 Proz aller Slpitfiour 3unidgcgeben iverden von Sach.-n Me ftb r 100 Mark wert waren sogar fist 100 Prozent Der Ienni»baQ al» Iooe»uriddx Der Bruder be« .Ziger« Alberi «irm^n- denn sie bestand in Hnem Zemtiiball der hm versehentlich gegen den Magen gc logen r ir Die Berletzung dir dadurch beroorac^rn wu war so ernsthalt bah man »ur Ott # n schr". Er starb dann so plötzlich, datz letn Br-ider nicht mehr an lein Sterbebett geru'en werden konnte Letzi« Nachrichten. Degen Uiuerfdilafluiifl verhaftet. Frankfurt a M. 12. Dez. iWSN Drobtmet- bung.) Am Samstag ift der Geschäftsführer de» Frankfurter Melallinbu ft riefle n Verbonbe», Ingenieur Fuchs, wegen umfang reir'yr Nnterfchlagungen verhaftei warben Der Berdanb soll um 100 nno Mari ge<*6M«t worben Irin Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. äste hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe ber zuletzt beschloßenen Dividende an — Xrich«bankdt«kont 7 Prozent. vembarb:in«hih 6 Pro^n' SVrwnWwn a.« t*frtn . klT» I-Uht. »••r» »«diwp. Rur» llntaeo T et wir 10 U. 12 11 1« tt. ; 1». U Tt o im flMe1 et.ne n.i M?,l — »1.3 — Kurie' !.» 31.» 33.« j K", etme Wu#l l • ■»'->kn «ranh •<*: Oe bri 11.» UM tt.» 11,13 »mtui'ddir iw »J.4 _ • ‘y.« Wjeind* ber t t » ar« Borin»»S-Q» itienenen. ruleeeifcär i*r} •a.» « . Schivei, «ni. _ f , Cc> \5» ■* 11*.73 IW.3 #*arm r tSinfrwntn in l> IM.3 IS». 73 m.» l* 174.» 132 174. S 174 Ibarior n^ar.er Befn rfanrr 3<4 o US. 7» 172 UM 173 73 ret»Irr fVrt-rni .... o 11 M 94 Trotjg ....... MP» । «'i n lekrwrri* Iran. ... e M 43 r» C.4» -so® ewm . ... 1 — — rtt 146.» ■<31 Imce.-*-.: ... « —! r. ;i 1*1.» Cvre*rti A K :.ri . . . . « — 1 IM.i 1» • tnfr po u >-7! . .. . * — ■* ■ ''»»der» IteH .... • Fomi recht .... o w d 171 171 X — X '■«f< I ch m .... . 73.73 ee 74 73 * ~0co ...... 113.73 w 113.S ta’iarwfcare: ...... c mokrl ...... 4 14 — • — <. — M.3 I|7 1 — •ictrh: ~ ckr ...... • III W — «W. ..... I 117.3 i* IM IM 'f.-'z ZXT . .... l»: IM.' fnr-4 |1»1* ......1 i* '* — 3tH ......I< IXJ ■1 — — «eV A H. ' ' tt . . . . * Mob .Wo .... 9 171 131 3 1333 174 hn.e I IW Beefnoiru. GmHClwT Devisenmarkt Derl.e Fran klart a. HL Verb» 10 .jxixat- ütk sflrs R ß i* r IM 11 149 «| Ft Itenllche .«rasen n.en a.7« üenw.'-'Si Rett 7eskIch Ct'irrr «rru« Mn 3*14 A'riiS • • • 7.373 :.k. »chwedilche fwnt . . 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