Nr. 266 Erster Blatt in. Jahrgang Samstag, 12. November (92Z Seniaq» «I jtiffi*}» Bettofci: •te^rxrt [raeÜKsbllttn f>ct*ai te VU» THt Scholl«. 2 Rrtd)**arb -n» X 9krich*p1«»»»g ftr Ir&gro le^r auch brr(f mb Derlof: VrLhl'sche Untverfilütr vich' nb Stetnönderti B. fange In Gießen. Sdfriftletttiig md 6ddf5ft$WtBr ZchnlRraße 7. llMllt Hl ll)f«MI ftr tu Ixgr«RB**ct bi» p* Nuchmmu- i.rh«- Prtli fer | ■■ btht ftr lw)«ia«e »oi 27 mm Brrtt« örtlich 8, aettpärts 10 Krt*»pfrn*ig, ftr He» küimrae.irigfn pon 70 n m Brette 35 Keith tp'rewig, Vtottwtorlfi »•. mehr Lhrfrrdakir»k Dt. $}mbr. Dich Cengt. vrromwonlich ftr Poldi! Dr. St. TDilb käme«, ftr Semifton Df h Ibpnot; ttr ben übrigen letl Ernst Bl»»lchein, für bei Sw Aart AtDuaen, ssmUlch 11 Landtagswahl. Das hessische Doll ist auf gerufen. am nrorgi- gm C-onntag nncii neuen L'anbtag zu Wühlen. Das parlamrn:, t>ie ün Drze nber 1924 in fein 2mt berufen nur hat dir Srision voll durch- gehalten, da es der Optrofl.um mcht gelang, auf dem l^ege bc» Dollsenfchridc» eine vor- getilgt Auflösung des CanbtOfll bcrL^.jJubrcn. 4>et Aufmarsch der Parteien ist bereite vor Doch n er'.la' Denn man irotzbem txm einem Wahlkampf kaum ctnxi» verspür! hat und erst In Md er Docht lich die Dahlveriamm- lunarn hüusien ’o mbaen dafür verschiedene Grunde mahgrdend fein. ctoetfrilo» ist tne 11 n- intertlflertbcit. t>te die breitesten Schichten des deutschen Dolle» Pol'l'p-n Kragen überhaupt. im bei anderen i edoch i r j ndux lchen Wahlkümpfen von scher cnlocfl.-nbrad>:en, In be- üngfiigTndem IKaf-e grivach Getolst nicht zum letzten lieg- dies an eln.m Wahlsystem, bas zwar in mlnuhMrr (Pcnauiglei! den D llen j.be» einzelnen Wä.'.ler- btrücflW)ilg'. durch die Listen- toabl icbod> den groben ethischen An rieb zur drlununa bee l och".en flaat»burger’td>en Rech'» be'e tig . der IN den engen m „schlichen Beziehungen und in der durch die Stimmabgabe ge- forbetten Einstellung des Wühler» zur Periön- llchkrii des Ranbiba e.x. zu feinem Abgeordneten. lag Die tpcnig’tm Wühler find in der Lage und gewillt. sich mit allen Programm- punkten einer Partei, deren Liste ihnen empfohlen to-.rb. einverstanden zu erklär m. an bereit patzt iHdrt oder jener Ham? auf b?r Liste nid)t. Gründe genug, um da» ungeheure Heer der 3n- biffrrr-iten tm Wadl.'ampf, der Richtwühler am Wahltage von Wahl zu Dahl bedauerlich an- schwellen zu lassen. 3n unserem be'onbcrtn Falle wurde diese allgemein zu beobachtende Tmdenz offenbar verstärkt durch den diesem Wahlgang i>or knapp einem 3ahoc twangegangen -n Bolk » eNische i d Dir txnnal» in aller Au»führllchkrit er- ör'crten und heilig umstrittenen Problemc sind im wesentlichen bie gleichen g blieben. Dar- über darf auch nicht der Versuch hinweg üuschen. durch neue Wahlparolen die Dinge auf ein anderes (?l einflufjle Regierung der Weimarer Koalition in den nun neun 3ahren ihre» Wirken» da» ibr anfcrtrau e ®ut wie ein rechter $>a JÄixiter verwalte! und in unparteilf4xr und uneigennütz gster Weise für üanb und Voll au» einer anerkannt schwierigen Lage das denkbar Möglichste heraus- geholt hat. S-lbst innerhalb der bt»bcria?n Äoa- htion ist man in dieser Rarbtnallrage sehr geteilter Meinung Da» beweist treff.-nb ein Wahlausiav detz .Mainzer Anzeiger»", des grötzten demokrsi'chen Organ» in Hessen. l\-r Aufsatz findet es vrrstünblich. dast das Volk au» einem Widerwillen gegen den ü berichte-en padamenlan»mu». gcg?n hie parlamentansche Äliquento'.rfibaft. da» Bonzentum und die Par: rigtfchüfi siche Posten- ficbervi nich: weiter mit lener Stimme die egoisti'chrn Geschälte und 3nterr1'en des politischen Streber- und SchiebcriumS besorgen will. .Das zu verstehen", so meint da» Blatt, .füllt nicht schwer. In der 3ei'. in der d e Tüchtigkeit eines Menschen, feine Br.uchdark it und An- ständigk.ni nach dem Parteibuch beurteilt w.rd. tn der es genügt, die rich ige M tgliebilarte vor- ■uvigen. um sofort Tor und Tür zu den fettesten Stellen gcMfnet zu bJpmm m, wie es der Kall he» sozlalM-mvkratischen Regierung» tut» Fuchs "tm Augenblick wieder deutlich beweist." Die pvsi- tische Tetlnahmloflgkrit des Dolles, schreibt schllestltch das demokratische Orpan. könne die unumkchrünkfe Parteiherrschaft über den Willen des Dolles mit allen ihren bb’en Folgen herbei- führen und die Gdahr der Parieiknute, wie sie nn roten Dien harr’dx. auch für S>af1cn bringen. Solange der ParteiNüngel die Defüficke eines Dolles bestimme, fei eine Besserung unterer frdamtlage unmöglich So und nicht anders urteilt etn früherer stoalltrnrrfgenofle. der es ja auf ®nmb feiner in neunjährger 3ufammcn- arbeil gewist oezchllch ge'amni l en (Mahrungen Wilsen must was er von dem gegenwärtigen Aegime zu halten hat. Dir dürfen uns nufct anmasten, dieses Aegime. um dellen tristenz es am Ich Aovember geht. Heller charakterifterrn zu können, als es hier von einst befreundeter Seite geschehen Ist. Um die Dunst der Wühler werben im Orient- Fuben bi? gleichen Parteien, die schon im alten Lanhtag verirr en waren. Bünbntlle früherer Zeit sind gelöst. Aller Bindungen ledig treten die einzelnen Parteien sowohl d?r früh-ren Koalition, wie ber OpvMit'.on «ribstündig vor bie Wähler Srsrrulich ist. dast her AadkalisnTus unter den veränderten 3d'läuft en auch bei un» in Hellen an Boden verloren hat. Die Aativnalsvzia- listen, deren einziger Abgrordn-ter schon tm abgetretenen Pariam-nt Anfchluh bei den Deutlch- nahonalcn griucht batte, haben auf die Aufstellung einer eigenen Liste verzichtet. 3hr bisheriger Aatidid^t figuriert an bevorzugter Stelle auf ber Liste der Deutschnationalen. Mit der erhofften Verminderung der Listenzahl ist es aber trotzdem nicht» obwohl ein vom alten Landtag beschlossenes Ergänzungswahlaried die Listenausstellung von Splitterparteien erhedllch erschwert hat. Der -Dvllsrechtpartei" des durch seinen Kampf gegen die Aufwertungsge' etzqebung bekannten früberm Tarm'iädter Oberiandesgerichts- Präsidenten Best ist c» gelungen, genüg-nd Stimmen für die 3uhUujy einer Karrdidatenllste zu bekommen Die .Evangelische Dvlksge- Die Mittet für die Besoldungsreform. Die Länder fordern erhöhte Eteuerübenveisungen. — Deutschnationale und Dolkspartei für den Regierungsentwurf. — Abwartende Haltung des Zentrums. Berlin. 12. Tloe. (BD3) Der ftaushalliau^ ichuh hat gestern da» eigmthd>c vrioldung^esetz In iig erledigt, wobei jedoch zu beachten Ist. dafz mehrere wichtige Paragraphen für die zweite Lesung zurückgestelll wurden. 6t Handri l sich bei diesen zu rückgestellten Barographen, über die keine öinlgung erzielt werden konnte, u. a. an die Jrage der Penflonüre und Hinterbliebenen. um die 3rage der Amtsbezeichnungen und um den finanziell wichligslen Paragraph 39«. der aus einstimmigen veschlofz des Heid)erat» io die BefolbangWortage hinangefom- men ilt und zur Abdeckung der durch die Besol- bungioorlage entstehenden Mehrausgaben der Länder und Gemeinden, den vom Brich zu leistenden Aeberwelfungsanteil von dem Auskommen an Einkommensteuer und Körprrscha Itslruer ans 80 o. Bekanntlich halle die Reichs- reqirrunq sich diesem Beschluß de» Beichsrats nicht angeschlosstn und dem Rcichtlag eine besondere Bor- liiar juachim ialscn Heber birf.- Jragcn konnte unter den Parteien noch keine Einigung erzielt werden, do bk Reld)»regierung nach rok vor einer Erhöhung der Cänberanidle aus 80 Prozent stärksten widerstand entgegensetzt. Der Ausschusz hat sich daher heute nach einer längeren, teilweise recht stürmischen Seschöiti>ordnungedebatte dahin enlschlofsen, zunächst bk einzelnen Gehaltssätze zu beraten. Inzwischen soll versucht werden, unter den Parteien und mit der Regierung eine Einigung über die strittigen Jragen zu erzielen. Diele finanzielle Kernfrage wird jedoch nicht so schnell zu einem befriedigenden Abschlusz kommen, do innerhalb der Parteien g r o f) ein elnongsunteefchlede zu überwinden sind und fich andererseits die Regie- runq einer geschlossenen Front der Länder gegenüber befindet. Die Vertreter der Koaiitionspa rieten traten gestern nachmittag 5 Uhr Im Reichstag zu einer interfraktionellen Besprechung zusammen, In der bk Vertreter der Regierungsparteien über die Haltung ihrer JlaMonen berichteiea, wobei von den Vertretern der Deutschnatio- nölen und bet Deutschen volksparteI bie bestimmte Erklärung abgegeben werden konnte, bafj Ihre Jraftlonen für die Brsoldungsvorlagt der Regierung eintreten. Der Zentrnmsvertre- I e r erklärte, dafz seine Jroktion bisher noch keinen endgültigen Beschfuh gesaszt habe, sondern erst anfangs der nächsten Woche dazu kommen werde. Man wird, wie die ~lägl. Rundschau" schreib!, annehmen dürfen, dafz auch da» Zentrum sich enlschliefzen wird, für den Besoldungsentwurf der Regierung rinjutreten. fo dafz eine einheitliche Front der Regierungsparteien in biefer Jrnge als sicher angenommen werden kann. Die „DAZ." weih sogar mitzutrilen. bah bie gestrigen IntersraMonellen verhanblongen insofern zu einem lellergebnl» geführt haben, bah bie Ausschuhberalungen auf ber Gtunblage be» Köhlerfchen Entwurfes fortgeseht werden sollen. Soweit sich eine Uebereinffimmung in einzelnen Jragen noch nicht erzielen lüht. sollen dk entsprechenden Gesrstcslrile einstweilen z u - rürf geft eilt werden Heber bie Einstufung der Martrstandsbeamtrn wurde eine Einlaong erzielt. An ber veradschledungber Briotbnng»rriorm an sich besteht, rok da» Bin ft erklärt, nach ro le o o r fein Zweifel. Für da» Schulgesetz gilt das gleiche wie für die Briolbungsoorfage. Auch hier wird man auf der Grundlage dt» Reaierunq»- cntwurfes weiter verhandeln, und, wenn sich keine Ueberrinflimmani er zielen läfjt. die entsprechenden Paragraphen einstweilen verlogen. 3m Haushalisausschuß. •Berlin. 11. Avv. IDD3.) 3m Haushalts- aussthuh des Aeichsiages wurden die monatlichen Dvrauszahlungen an die De- amlen beraten. Der Entwurf will den fitnan*- mmister ermücheigen. unter gewissen Dorausfetzungen Diertelja hres zahlungen zuzulassen. — Adg. Schul dt (Dem.) erblickte In der Dorlage eine DerfallungSä.iderung. da bie DieNelfahrszahlung ein wodlerworbe.Ls Accht ber Brannen feL Ministe Lotholz erklärte, bie gegenwärtige Finanzlage zwinge zur Zurückhaiiung. Um ein wohlerworbenes Recht handeie es sich nicht, ba die Dierteliahreszahlung ge etzlich abgeschafft worden fei. — Aach ttxilcrer Aussprache amrbe die Monatszahlung und die Ermächtigung des Mnanzministcrs genehmigt. Der Aus schuh beriet bann bie Bestimmungen Übet bie Pensionen, Wartender ulw. Adg. Aohmann (Soz.) erftalt et Bericht, öi ist ber Meinung, bah bie Regierung Soor läge bie Pensionäre zugunsten ber aktiven Beamten benachteilige. Beratung und Abstimmung über diesen Abschnitt mürben zurückgestellt. Bei der Beratung der Schluhvorschristen beantragten bie Regierungsparteien AeiaiSregierung mit Zustimmung des Reichs- ra ea und be» Haushalt-auoschuh des Reichstages neue Beamtenkategorien In bie Befoldungsordnung bet einer ber vorhanbenen Gruppen cinrei en dürfe. Dieser Antrag wurde angenommen. Gestrichen wurde nach längerer Erörterung die Bestimmung, bafj bie z u viel erhobenen Dienstbezüge. Pensionen usw. zurückzuzahlen seien. Bei der Beratung über 3n- (raft treten be» Gesche» behie.t sich Abg. Lucke (Dlrtfchs. P.) für da» Plenum einen Antrag vor. der tm ötat für 1929 Ersparnisse von 10 Prozent gegenüber 1927 herbeiführen soll. Ein Sparprogramm der Dolkspariei. vkrssssunstü- «nb Bcrwalkungdrksorm. — Lenkung der Lleuern und sozialen Lasten, -lusgabenbeschränkutig tm Ltaaiohaushalk. Berlin. 11. Roo. (Wolff.) Der parleloorflanb und ber Rrichsausschuh der Deutschen Volkspartei haben nach Entgegennahme ber Berichte ber TTLnlfler Dr. Stresemann und Dr. Lurtius zur gegenwärtigen, insbefonbere burch ben 2Rrinung»au»tau|d) be» Re paration»agenlen mit ber Reichsregierung beelnfluft- trn Lage, eine Lntfchliehung gesaht, in ber es heiht: Lin Einspruch be» ReparaUootagen- len gegen bk zur Zeil von ber Reichsregierung vorgelegten grohen Gesetze mit finanzieller Auswlr fang, Insbefonbere bie Besolbungsvor'age und bas Lntschäbignngsschluhgrsch. liegt nicht vor. Seine Bercchtigung könnte auch io Zukunft nicht an- erkannt werden. Die Deutsche Volkspartei hält daran fest, bah bie beiben genannten Vorlagen schleunigst zu verabschieben sind Dagegen verlangt sie mit allem Flachdruck die 3 n a n g r I f | - nohmeelner durchgreifenden Verwol- tnngereform, die unter Umftäaben auch vor einer Menberung ber Verfassung, soweit ba» Verhältnis be» Reiches in ben Ländern in Jrage kommt, nicht halt machen darf- Die Wirtschaft Deutschlands bedarf bet brlngrnben Milderung ber auf Ihr ruhenben Lasten. Die f>au»balt»gebarung be» Reich» muh so gestaltet werden. bah ber künftige Rrichshau»halt nickst nur ohne Slcuererhöhung abgeglichen, säubern bah auch eine Senkung ber Realftrnern tatsächlich b u r d) q e f ü h r I werben kann. Dse Arbeitgeber unb «rbritnrhmer leiben gleichermassen unter der hohe der sozialen Losten, denen noch immer nicht entsprechende Leistungen gegen überstehen. Zur Erreichung dieser Ziele mü kn die Reichsregierung und der Reich»taq zusammen- wirken. E» wird ein weg zu suchen sein, der geeignet ist, öle hemmungslose Bereinigung von Mehrausgaben durch das Parlament ein zuschränken Die dlnrok- kunq be» Reich» aus die LänderundGerneln- ben Im Sinne sparsamster kj a u » h a l I » - f ü h r u n q ist beshalb unbedingt nolroenblg. 3n erster Linie gehört dazu eine starke EInschrän - kungderAnleiheausnahme.bienur unter stontrolle be» Reichs In Zukunft möglich sein bars. Dr. Luiker über die politische Lage. Der ehematige iReicktokanzler spricht im hessischen Wahlkampf. Mainz, 12. Rod. (XU ) 3n einer Dähler- veriammlung der Deutschen Dolkspartel schilderte der früherer Reichskanzler Dr. Luther die politische und wirischaftllche Lage des Deut'chrö Reiche». Sr tote» darauf hin. haft Deutschland unter den herrschenden Der- hältnilsen nicht mehr genügend Ää uf er für seine Brodukte im Ruälanbe f.nde und andererseits durch den Derluft tolcht ger Gebietsteile n dX mehr In der 2a je sri. s Ich selbst zu emäDren. Dir mühten deshalb Darlehen auf nehmen. Mn denen wir aber auf die Dauer nicht leben könnten. Daher sei e* er'or'vrlicfx, bah wir unle^e Ausgaben nach Möglichkeit e nlchrän'ten. den Gffpoct fte.ger- ten und die Landwirtschaft duh.n zu führen versuchten, dah sie Ihre ganze Äraft für eine Grhöhung der Produktion ein# setze. Da» Deutschland In der Dell wieder Achtung und Werl'chätzung eingetragen habe, sri nicht der Bert rag von Locarno an sich, sondern bie Erkenntnis der Tatsache gewesen, dah da» deutsche Doll unmittelbar nach dem Zusammenbruch und all ben Leiden, bie es durchgemacht habe, so schnell wieder die Straft gesunden habe, sich mitten hinein in bie praktische Politik zu stellen. Da» habe er auch aus seinen Auslan-rrilen immer wieder erfahren. Der Redner ft reifte sodann die Fragen der Abrüstung, der Striegö>chuld'.üge unb ber Tannenbergrede Hindenburg», wobei er darauf hinwies. dah Deutschland Friedenspolitik treiben müsse, ohne sich etwa« zu vergeben und ohne die $rabitonen zu verleugnen. Durch alle Welt laufe gegenwärtig eine starke Welke nationalen Gmpf Inden». D e 'Völker seien sich wo')', bewuht. dah sie sich von den E‘ n internationalen Tendenzen nur dann ein versprechen könrten. wenn da» gro -e Geber 3nlernationalität getragen würde von den starken Pfeilern de» Rationalgefühls. Da» gelte ror allen Dingen für uns Deuts che. wenn wir nicht zermalmt werden wollten. m e i n s ch a f t" des ehemals demokratischen Pfarrers Weidner hat dagegen die oorflrid)r.cbene Stimmenzahl nickst für sich gewinnen können, unb die Wirtschaftspartei, von der man ebenfalls bie Aufteilung von eigenen Äanbibaien zur Landtagswahi annahm, hat angesichts der erschwerten Zulassung neuer Parteien, darauf verzichtet. Es ist nicht sehr beglückend, dah es nncder einmal der in ferner pol.trlchen €>:rhfraft ’o lehr grichwüchte deutsche W" teilt and ist. der bei grionbertem Auftreten dies er Splitterparteien der einzig Lell>tragende fein wird. Man tollte ’ich doch endlich auch in den Greifen des Bürgertum» darüber klar werden, bah in der Prans rinjifl und allein bie großen politl- tchen Parteien bie Kraft zu polltifchem Wollen aufbringen und den ihnen anvertrauten Jnterri’ni im Rahmen eine» umfassenden politischer. Programms Geltung verschaffen können, während die Zraktiönchen irgendwelcher pofiH- lcher ,-verggruppen. die sich zur Durch’echtung er q begrenzter 3nterellen id hoc zusammen finden keinerlei Mdglichkeit haben, ihr Dollen in die Tat umzufetzen. Derrn die parlamentaniche Regierung» form Sinn bekommen, wenn sie nicht em händige» Hemmnis für die eindeutige politische Wiliensblldung des deutschen Dolles bleiben soll, müllen wir enrichlollen auf eine Derrn Inde- tun g der politischen Parteien, auf eine klarere Gliederung ut.'ctc» Parteiensystems binarbr.ten, statt immer wieder dem Äaniönfigrift Dorichub zu triften, der am liebsten jedem Deutschen feine eigene Partei bescheren Mächte. Dir sagten schon, der Wahlkampf ist lau gewesen, überaus lau, aber wir müssen auch h.nzufügen. dah eine tncht alltägliche Sachlich- keit ihn aus^ichnete. Da» ist gut so. denn es wird ba» notwendige Zueinanderfindrn nach ber Wahsfchlacht wesentlich erleichtern, wenn Leute, die wieder auf gemeinsame Arbeit ang-wiesen sind, sich nicht vorher übersiüllige Grobheiten an den Stopf werfen und damit Dege vorzeitig verschütten. bie sie später einmal notwendig gehen müssen. Wir sprachen auch schon davon, bah man im grohen unb ganzen- darauf vernichtet hat. bie Fragen der hrisischen Finanz- unb W rtfchafts- pvlink. bie uns allen heute genau fo sehr auf den Rägtln brennen wie in ben Tagen be» Dvlk»en?che Ich beim bie Gegenseite zu einem solchen Gedanken stellt. Da» bislang darüber verlautet. Dingt ncht fo. al» ob rr.cn auch schon auf hessischer Seite einen festen Plan habe. Gine Frage, bie sich jedoch erst im Anfangsstadium bet Erörterung befindet, zum Gegenstand eines Wahl'amp'es zu machen, heiht nicht, chr den Weg bereiten. 3m übrigen teilen ja auch Millionen politisch anders- Drientierter Dvlksgenoslen mit bet bürgerlichen Linken schon feit langem den Wunsch nach einer Umfl heb erung deS Reiches sie wollen darin jedoch da» Trgebni» einer historischen Entwicklung sehen bie man durch Verhandlungen auf prak- ti'cher Grundlage wohl Vorwärtstreiben kann, nicht aber durch einse.nge Beschlüsse von He^en aus förder:. lieber bk'en auf weite Sicht gestellten Plänen darf man nicht bie Aus gaben des TnAeS aus dem Rüge lassen, um die es sich in Wahrheit in diesem Wahlkampf und in dem ea» tfrm Landtag bonbeft Und da an btt Spitz« allerdings btt Verwal - tunfliteform an Haupt und Gliedern, um die die bisherige Opposition schon fett Jahren kümpft. Es tfl nicht ohne Ironie, äu 'tfxn, Vie dieser Punkt auf dem Programm btt Wei- martr ÄoaHrien in dem Augenblick tr'chetnt, vo 'ie vor ihre Wühler tritt und wie jetzt, wo endlich tm Reich ein Äabinett der Rechten mit der Durchführung einer großzügigen und durchdachten Derwalkungsreform den Anfang macht, unseren hessischen Regierungsparteien, die in neun Iahren keine Müße dazu sanden, da« Tempo im Reich nicht schnell genug gehen kann. 3m engsten Zusammenhang mit BerwaltungSresorm und Sparprogramm steht dieSenkung derSteu- ern, die die hessische Wirtschaft. Handel und Industrie fv gut. wie Handwerk und Lanv- virrichaft. seit Iahren vergeben» fordert. Ilm diese sehr handgreiflichen Dinge geht es am Sonntag, um Dinge, deren Ordnung un» von außen her kein Men'ch abnimmt, soweit sie nicht durch die Besahungsnvt in Rheinhessen verschuldet sind. Darum ist es die Äufgabe des Landtags, zu dessen Wahl da» Hessenvoll am Sonntag schreitet, au» seinen Reihen eine Regierung zu bilden, die mit größter Enschiossen- heit und ohne Rücksicht auf Sonderinteressen der hinter ihr stehenden Parteien sich vor unsere hessische Volksschule stellt und ihren christlichen Tharafter wahrt, die auf dem Wege über eine planmäßige DerwaltunaSresorm der heimi'chen Wirtschaft die Entlastung verschafft, auf die diese seit neun Iahren vergebens wartet und die schließlich im gegebenen Augenblick der rechte Führer ist, um einen innerlich gesundeten StoalSkörper unter tunlichster Wahrung der historischen. kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten in den Reubau de» Reiche» einZugliedern Sache des Wählers ist es, durch 'eine wohlüberleg e Stimmabgabe den Land- toa au dieser gewiß nicht leichten Aufgabe zu befähigen Seulschnalionale Außenpolitik. GeichÜjustizminister Hergt spricht in Mainz. Mainz. 11. Rov. (WB.) In einer Wahlversammlung führte Reichsjustizminister Hergt au», die Deutschnationalen könnten nur immer wieder feftstellen, daß ihre pessimistische Auffassung zu den entscheidenden Verhandlungen der letzten Iahre durch die unglückliche Önttoidlung der Dinge in evidenter Weise bestätigt sei. Dies gelte von dem Locarnowerk, denn die große Enttäu'chung über die ousgebliebenen Rückwirkungen und namentlich über die auch heute keineswegs erledigte VeletzungSfrage sei in Deutschland allgemein, was inzwischen eine deutsche Einheitsfront der außenpolitischen Meinung herbei- gefufert habe Auch der D a w e S p l a n sei hier beronzuziehen, auf den die Deutschnationale Dolkspartei sich bekanntlich nur mit den allerschwersten Bedenken eingelassen habe und bei dem jetzt das Memorandum deS Reparaticmsagenten die außerordentliche Gefahr der Finanzkontrolle blitzartig enthüllt habe. Die Deutsch- nationalen als Mitglieder der Koalitionsregierung dächten natürlich nicht daran, rn die außenpolitische Opposition zu nebeit Wohl aber seien fle entschlossen. Im Rahmen der bestehenden Verträge die deutschen Interessen auf daS entschiedenste au wahren und auf den in Betracht kommenden Gebieten die Revision ebenso entschieden vor- nubereiten. Auch die Deutschnationalen wünschten durchaus, daß Deutschland mit Frankreich in dauerndem Frieden lebe: indessen seien die rin» gegangenen Verpflichtungen q eg enf eiliger Ratur. und weitere deutsche Borleistungen — etwa im Zusammenhang mit dem französischen Wunsch nach weiteren Sicherheiten — könnten nicht In Betracht kommen. Beim Dawesplan fei die nächste Aufgabe, den Kredit Deutscy- land», der unter der hochgespannten Situation seit dem Memorandum zu leiden g.'droht habe, neu zu festigen, um jede Krise zu vermeiden und die noch unentbehrlichen Auslan^skredite für produktive Zwecke we ter zu ermöglichen. Die Tatsache, daß der Dawesplan noch im Zeichen der Erprobung stehe, rechtfertige es. wenn die Regierung noch vor Ablauf der Probezeit so unerläßliche Maßnahmen wie die Besol- d u n g s - und die LiquidatlonSschäden- regelung vornchmen wolle, da fle später d'.e endgültige Basis nur wie "er erschüft.nn würden. Was man einmal auf dem Desoldungsge- bictc als gerecht anerkannt und großzü gig vorbereitet habe, müsse nun auch konsequent durchgeführt werken. Sin Grund zu wirklichem Pessimismus sei au» der tatsächlichen Entwicklung b'S in die neueste Zeit noch nicht zu entnehmen. Die E n d l ö s u n g sei demnächst auf Grund der Erfahrungen der mit 1923 abgeschlossenen Erprvbunaszeit Im bei de ri eit. gen Einvernehmen herbe izuführen. Der Zeitpunkt für diese Revision lasse f>ch nicht willkürlich beftlm», men, sondern hänge von der Entwicklung im Laufe des Iahre» 1928 ab. Oie Reform des Landpostwesens. Berlin. Il.Rov. (WTB.) Der Verwob tuugSral der Deutschen Reichspost deschä l gte sich mit der Vorlage der Deutschen Reichspost über die Regelung deS Laiidpostwesen» Die Deutsche Reichspost l>eal»sichtigt, die v.eliach geäußerten Wünsche dadurch zu erfüllen, daß si« zur Lederwindung der Entfernungen Kraftwagen einfüfert. die von günstig gelegenen Punkten an den Oifenbafen'jouptltnlen au» in weitem Urn'ang Sendungen z: .ühren so daß sich die Abtragung der Sendungen nur auf die Orte selbst beschränkt. In den einzelnen Landorten werden, soweit fle noch nicht vorhanden sind, Poststellen eingerichtet, die die An.iasm'e und die Ausgabe bzw. die Zustellung der Ito'tkn- ftungen zu besorgen Haien Die Ärafttoagen- fabrtei tollen zweimal werktags au*u- fütr we ben Da» Briefgeheimnis wirb ebenso gewahrt wie bt«ber. V! t den ersten Versuchen toll in einer größeren Anzahl von Cjtr- postdirektionslwirken im i.ä *t?n ö - n ? a' r wird mehrere Iahre erfordern Der DcuxiL» tungSrat feat den gep'.anteil Versuchen z u gestimmt. OeS Epfronprinzen Carol politische Absichten. Bukarest. II. Rov (WB) Sei Kriegs- SKr.dv ist heute nach mittag zu eine' tu».- en Sitzung Auldtn menget r**ten, bei d.r Mano- tlescu längere Erklärungen abgab und aus- Der Mchssmanzminister zm Steuerreform. Besprechung des Gteuervereiaheitlichungsgesehes auf dem preußisch« Landgemeindetag. Berlin, 11 Rov. (WTB.) Im Plenarsaal de» Reichstages fand heute der preußische LandgemeinderUag statt. Saal und Tribünen waren dicht besetzt. An der Tagung nehmen u. a. auch teil: RrichSminlster Dr. v. Keudell. Reich»- ftnan,Minister Dr. Köhler. Recchsernährungs- mtniher Schiele, preußischer Innenminister Grze- finfft. preußischer Landwirrschaftsminister Dr. Steiger. Bürgermeister Lange, Weitzwas'er. betonte In seiner Begrüßungsansprache, daß man sich mit drei Fragen in erster Linie zu beschäftigen feat«: Mit der Reichsfinanzgesetzgebung. mit der Derwaltungsreform und dem Reichsschulgesetz. Der Gedanke der Steuervereinheitlichung sei außeror- ben 1114) zu begrüßen. Auch eine Senkung der Realsteuern sei an sich erwünscht, auf Kosten bet Gemeinden werde sich diese aber nicht durchführen lassen. Für einen etwaigen Ausfall in den Gemeindecini ahmen durch eine solche Steuersenkung müsse Ersatz verlangt werden. Die Fraae einer Aenderuna der Reicbs- verfassung. in Sonderheit de» Verhältnisses von Reich und Ländern, sei mit der Derwaltungsreform a l s Gesamtkomplet zu betrachten und zu behandeln. In die Frage des 2leichSfchulgeletzes mische man sich satzungsgemäß nicht ein. Man habe nur einen Wunsch: daß die L e i st u n g S s ä h i g k e i t der Volk-fchule und der geordnete Schulbetrieb unter dem neuen Gesetzgebungswerk nicht leide, daß keine Splitter- und Zwergschulen entstehen und daß vor allem den Gemeinden nicht neue finanzielle Lasten aus der Reuordnung entstehen. Reichsinnenminister Dr. v. K e u b e 11 über- brachte dann bet Versammlung herzliche Grüße der Reich-regierung und deS ReichSkanz'er». Der preußische Innenminister G r z e s i n s k i die Grüße der preußischen Regierung Er versprach, daß Preußen bei der endgültigen Regelung des Finanzausgleiches auch dafür sorgen werde, daß die große Zahl der Reinen Gemeinden zu ihrem Rechte kommt. Andererseits mahnte er aber auch die Reineren Gemeinden, selber Anregungen zu Demelnbezusammenschlüssen zu geben, wo die einzelnen Reinen Glieder nicht leistungsfähig genug seien. Reichsfinanzminister Or. Köhler nahm dann das Wort zum Hauptvortrag des Tage« über Steuervereinheitlichungsgesetz und Desoldunasreform. Der Minister ging zunächst auf die Entwicklung der Fmanzgesetzgebung im Reich, in Ländern und Gemeinden ein. die sich vollzogen habe durch die Rotwendigkeit, dem durch den Dersailler 03ertrag schwer belasteten Reiche weitere Einnahmequellen zu verschaffen. So sei eS zu der Trennung gekommen, daß dem R e i ch die Einkommen-, Vermögens- und Körperschaftssteuern überlassen wurden, während die Realsteuem und Me Hauszinssteuern den Ländern und Gemeinden bleiben. Trotz der Vereinheitlichung bet Bewertungsgrundsätze herrsche aber bei den Realsteuern noch eine erstaunliche Buntschecklgkeit. Die Grundsteuern werden In manchen Ländern noch einmal von Grund und Stoben allein und bann von Gebäuden erhoben, in anderen von bet wirtschaftlichen Einheit als Ganze«. Die eine Verwaltung erhebe die Steuer vom Rohertrag, die andere vom erzielbaren Reinertrag, wieder andere vom Ovett de« Steuergegenstandes. Die gleiche Derschieben- ariigkeit zeige sich auch bet der Gewerbesteuer und bei der Hauszin» st euer. Darum habe die Finanzausgleichsnovelle bestimmt, daß ein Steuervereinheit- llchungSaesetz vvrgelegt werden soll. WaS durch die Verschiedenartigkeit der Verhältnisse in den Ländern gerechtfertigt ist, muß bleiben; an einer öden Uniformierung hat keiner ein Interesse. Verschiedenheit aber, deren Angleichung ohne Gefährdung der Interessen der Länder und Gemeinden möglich ist, mülle verschwinden. Die Wirtschaft habe ein großes Interesse daran, baß sie die Industrielle Steuer- belastung übersehen kann. An bet Uebet- sichtlichkelt bet Belastung haben aber auch bie Öteuerglflubiqet ein Interesse. Del den DaweSplan-Derhandlungen habe die Frage nach bet Gesa mtbe la | an g Deutschlands eine groß« Rolle gespielt. Deutschland braucht vor einte vergleich der Bete’tung seiner Börger mit derjenige» in jedem anderen Lande der IDeft nicht jurüdju- schrecken. Vie steuerliche Belüftung bet deut scheu Bürger» erreicht da» äußerste Maß besten, toa» einem durch einen langen Krieg und durch bk casten be» Versailler vertrage» grschwäch. len Volke jugemutet werden kann. L» kann gar feinem Zweifel unterliegen, daß die Realsteuem Dielenort» eine druckende Belastung der Zenstten darstellen. Das Tempo einer Senkung wird gewiß durch die Rücksichtnahme auf die berechtigten Jnterefen der Länder und (Remrin- den bestimmt fein. Es ist natürlich einseitig, lediglich vom Abbau der Lasten zu reden. ®ir müssen üud) an eine Beschränkung der Ausgaben denken. (Sehr gut!) Der Minister erinnerte daran, daß der Gesetzentwurf au» vier Gesetzen besteht: Grund- steuerrahmengesetz. Gcwerbesteuerrahmengesen, (Be- bäudeentschuldungsgesetz und einem Gesetz über die Anpastung de» ganzen öteueroerfaferen». Die Gesetze sind organisch miteinander verbunden. Sowohl die (Brunbfteiier als auch die Gewerbesteuer haben ihren Charakter al« Lande» st euer durchaus behalten. Vie Länder und Gemeinden sollen durchaus frei und unabhängig vom Reiche die Höhe der Steuertori,e festsetzen können. Sie haben in weitestem Umfange die Möglichkeit der flngleidying an die bestehenden besonderen verhältniste. Selbst, verständlich muß e» das Ziel sein, auch die Realsteuern möallchst nach dem Gewinn zu zahlen, bemt kein? Steuer kann auf bi? Dauer auS dem Vermögen gezahlt werben. (Sehr richtig!) Für die Grundsteuer soll künftig ledialich die Abstellung auf den Wert in Betracht kommen, wobei ein Einheitswert für bas ganze Reich zugrunde gelegt werben soll. Im vorigen muhte ein scharfer Trennungsstrich zwischen Grund- unb Gewerbesteuer aozogen werben, denn es muß dem Grundsatz Rechnung getragen werben, baß kein Gegenstand von zwei Realsteuern gleichzeitig ersaßt warben kann. Die Forderung der Wirtschaft, auch für die Grundsteuer die AozugSsüßi-Tkeit von Schulden zuzulassen, mußte abgelehnt Werbern weil sonst der Tharafter der Realsteuer verwischt worden wäre. Man hat mir vorgeworsen. ich wollte alle Länder unb Gemeinden unter die Knute des R ei chsfinanz Ministeriums bringen. Derartige Diktatorgelüste habe ich nicht, und wenn ich sie hätte, könnte ich sie nicht durchführen. Es ist auch die Meinung geäußert worden, daß nunmehr das Reich von allen Ländern unb Gemeinden eine 20prvzentige Ablenkung der Realsteuem verlange. Davon tonn keine Rede sein. ®tne schematische Absenkung um 20 Prozent würde gegenwärtig zu unerträglichen Zuständen führen. Oll» Ziel, das in absehbarer Zeit zu erstreben ist, betrachtet die Reichsr-g'erun$ allerdings eine gewisse Senkung sämt IcherSteuern und damit auch dar Realsteuern. (Beisall.) Dieses Z« tarnt nach unserer Meinung tatsächlich erreicht werden. Der Grundsatz der Sparsamkeit muh noch viel weiter als bisher in der Derwal'ung von Reich Ländern unb Gemeinden ton. hgeführt werden. Die von mir vor geschlagen« Vereinheitlichung scheint mir das mindeste darzu- stellen, wa» unser 0to(T In seiner schwierig« Gesamtlage verlangen kann. Der sogenannte Einheitssteuerbescheid ist leider zunächst gefallen. Ich hoste aber, daß dieser Gedanke sich doch einmal durchleben wird. Einstweilen stehe ich nahezu einer Einheitsfront sämtlicher Länder entgegen. Daß mit diesem Entwurf nicht etwa staatspolitische Zwecke verfolgt werden, ist selbstverständlich. Ich sage das mit besonderem Rachdruck, weil behauptet worden ist, ich beabsichtige mit dem Onttourf In Wirklichkeit die deutschen Länder auszugehen. Das sind ober Dinge, die auf ganz anderem Gebiete lieget, und über die will ich gegenwärtig nicht sprechen, obwohl vielleicht vom Standpunkt des Reich»- fincmzminifters auS manches dazu zu lagen wäre. Ich hege die Hoffnung, daß der Entwurf eine Gestaltung erhält, von der wir sagen können- Dies ist wieder ein Schrift weiter auf dem Gebiet der Vereinheitlichung des S.euervechts unb bes S teuerverf ährens führte, baß feine Absichten ausschließlich von Monarchist Ischen Lrwäciungen auSgingen. Ove.ter betonte er. bah bi« Absicht bes srüheren Xronprinzen Carol dahin gehe, nur a ls Regent zurückzukehren. Manoilescu verlangt In diesem Zusammenhang Erklärungen Carols, um zu beweisen, daß bie'er keinerlei Abänderung der Thronsolge plane. Der Angeklagte vertrat ferner die Auffaffuna. daß leine eigene Aktion durchaus im Rahmen der Gesetze geblieben sei. Llm das Memeldirettorium. Seine Einigung zwischen Mehrheit und litauischem Gouverneur. Memel. N.Rvv. (ODoIif.) Gestern abend land eine Sitzung des Memellündisch.'n Landtages statt, in welcher die Stag« der Bildung eines Direktoriums im Me-. elacbiei zur Sprache kam. Ramens der Memelländischen Mehrheitsparteien verlas Abgeordr.et.'r Lud bar eine Erklärung. in der es u. a. ha»antrag tm ßegtzebrnnbVrozeß. Die Staatsanwaltschaft f>u gegen ba« frei- sprechende Urteil in dem S rafv-rfahrm O^gen den wegmi Gattenmordes angvflagtnt Regle- rungsrat von Hetzdebranb OUtHflon eingelegt Die Entscheidung der S oatsaawaltschast über Me Durchführung der Revision liegt noch nicht vor. E» ist übrigen» nicht« Außergewöhnllches. daß Me Stoat»anwalllchaft in Prozessen von besonderer Odedeulung eine Rev:' on anmeldet um sich Me Entscheiduna über deren Durchführung bi« zum Otorftegen der schriftlichen Urteilsbegründung ofsenzuhal.en. herelngesallene Eisenbahnräuber. In einer der letzten Rächte wurde» be Andernach von Eiserckahnräubern au« einem sckhrenden Güterzug mehre« Säcke auf d., Bahn- bßfdunfl geworfen. D.r Diebe hatt.-n in den ge- gefüllten Säcken Mehl veeinutet. jedoch ent- hielten fle nur Gips. Als die OUuber lhvei, Irrtum bemerften. ließen fie bk Beute am Otohnamm liegen und versch r nden unrrtannt Schwerer Unfall Michael Bohnen». Im Ufaakliet Reubabelsberg bei Potsdam wird gegenwärtig ein Groh film gedreht Dabei mutz der berühmte Sänger Michael Bohnen vor seinen Okrfolgten flüchten. Qt muß eine Fenster- kür auf reih en um hlnauszusprtngen. Dabei Hel die Fensterscheibe heraus auf den linken Unterarm Bahnens, und durch'chnift die Hauptader bi« auf den Knochen. Die Au nab men wurden abgebrochen. Die Verwundung ist nach dem .Xit- uferabenbblatt" ziemlich schwerer Ratur. Oie Wetterlage i frei tag,den 11 Tloutmbtr 1QZ7 7* ahnd» - - MV VW '»'*••• ium-N» LW tv.'ilf ruoi-flutiflflr. Der nördliche sowie öltl.che Teil Deutschlands lag heute morgen Ln Bereich d.r an der Cib» küe des skanötnav 'chen Ho:.5 herrschenden Ost- lustströmung. Bon dem Uwtinenialen lief, das weitere Olb'lachung zeiat. lagen n»4) ein Teil- tief über Holland und Olklg ci. das zunächst unter Sudto.-tlus, unserem Grbkt zeitwetk stärkere Bewölkung zu' chr: D.e n^cht au g. chlofs« nen vereinzelten Rieder'chläge tret er t/ti« tn Hier Form auf. In höheren Lagen nl nm! per Tuxb Iro't » onst herrsch! leichter 0 acht,'rost. W~rrinärfl bedeutungslo'e H eXri^^Ug . kd»c V Schn« Witterurgsaus'lchten für Montag Foridauee der herrickanden W:t erf g Öufttfmperalur.n am 11. 7lciv mbrr: mittags 4,1 Grad Celflu», abends M Grad Celsius, am 12 Ko- ormbrr morgens 1^ (Brab Celsius — (EtMempere* turen in 10 Zentimeter Tiefe am 11 Äopemhn: abends 3,6 Grab oteQttil würbe früher «id bcn UnUwrMt« oli belonbete» »Ult»» idMtLtjK« Fach betrüben, heul« noch erscheinen Lehrbücher der Ar-lo.-.etik Spuren apologetischer lätiafcU finde» Brtt schon un TUucn Tesla- ■»mir Denn In dem ersten Petrusbrtes, die Wohnung sieht; „Octo aber allezru bereit zur Verantwortung iedermann. der Grund »orderi die Hoffnung, die in euch ifT, Io geht batau» hervor doh man schon in den Feiten des Ur- chriftentum» genötigt war. von dem Rechte des Christenglauben» zu ander« zu reden. Jüdische Ge khrslundtg, griechisch« tpbilolopbtn waren die traten, mit denen die alte» Cfottst« die Klingen kreuzten. Al» da» Christentum von dem ?1bendlond< Veitz «rgri'sk» bat:« und durch die am-yd^i de» Staate« geschützt wurde, war für die ApologeiU lein Vedürttils mehr 3m 18 Jahrhundert erwachte der Kamps aus« nru« Der «gliche D.t»mus, bi« sran.;ds:schen Entzyllopädtsien. tir deut ch« Aufklärung drohten di« Fundamental'Ltz« der christlichen Lehr« «u erschüttern Im 19 Gahrhundert teau sich der Materialismus, der in bi« breite» Wallen bei Dolles dran« und tn populäre» Schriften von Männern »u den beiden Hesse» Karl Doot und Loui« Büchner lobann von Örn ft Häckel verbreitet wurde Der Itmlimu». der es um mit Eduard Hartmann »u reden als da« beste anlab. Denn der ganze Delilauf in da« Nichts zurück- ftnlr-, kam hinzu. Di« Gleichgültigkeit tn Dingen de» religiösen Leben« war der dritte im Bund« dieser Gegner de« Christentums. 3m Grund« genommen waren «» dieselbe» Gegner, mit denen schon die alten Christen sich au»cinanbcrAul«b« katten darum hat auch der Engländer «hartes Kingslev leinem Roman „Hypatta". der den Kamp« de» Christentum« gegen die griechische Philosophie im vierten Jahrhundert unserer Fett- rechnuna behandelt. den Untertitel gegeben .Hru, Feind« mit allem Gesichte^. Es war klar, daß die christlichen Kirchen, wen» 'ie nicht an sich selbst v«»wet!eln wollten gegen dies« Mächte tn die Schranken treten muhtet» Ilm die Mitte de« vorigen Jahrhundert» sammelte die katbolisch« Kirche, bl« auch von ber Aufklärung nicht unberührt geblieben war, ihre Kräfte, s«n im ös letztlich« Leben Dem 1886 entstandenen Evangelischen Bunde — «in 3ahr später hat er in Hessen festen Fuh a« saht —. gebührt da» Derbi«st, auf evangelischer Seit, in die Bresche gesprungen zu fein. Dieser Bund will kein Kampfbund, sondern lediglich ein Adwehrbund sein. Dieser Ausgabe kommt er nach, indem er bk Weltanschauung de« evan- S lisch« Christentum« gegen enigegengesetzte An- tauungen verteidigt, überhaupt Fragen des christlichen Glauben« und der christlichen Ethik be pricht Wem, auf der bie-jährig« Giehener Tagung da» Thema ^Protestantismus und Wirt- schatt" erörtert wird, so ist daraus zu ersehen, bah der Evangelisch« Bund ketnesweg» un- mobtrn ist, sondern Problem«» in da« Auge schaut, die im Mittelpunkte be« gegenwärtigen In.ereNes steh« Man kann ohne Uebertrei- bung sagen, bah die Darbietung«» dieser kirch- bd en Oraanilaiton sich aus einer bcbcutenh« K'tigen hat«. Abw«bearbeit leistet der nd auch tn dem Sinne, dah er in den Evangelischen bi« Erinnerung an die groben Tag« der Aelormatton überhaupt an hie ®rohtal«n de» ProtestannSmus wach erhält 3n frühere» Iahrhunderten war man merkwürdig unhistorlsch Man pflegt« innerhalb der evangelischen Kirch« wohl die Glaul'enzlobr«. man erörterte Kontroverspunkte. erging sich in allgemein« Ausfüh- rungen. versäumte c» aber, die Vergangenheit in dem Td;?. .* . ':,i zu erhalten. 1 tn neuerer Feit durch so viele geschichtliche Volks- bücher geshe. en Der Evangelisch« Bund hat es sich t» den vier Gahrzehnt« seine« Bestehen» recht ange'.egen 'ein lassen die Verbindung mit der großen Bergai'genbeit herzusteNen. Lutber tn feiner Jugend. Luther im Kloster. Lutber aus der Wartburg und aus der Koburg. Lutber als Erneuerer der christlichen Kirch«. Luther der Freund seine» Volke«. Lutber in seinem Sterben, da« sind Bilder, die dem evangelisch« Volke in unzähligen Vorträge» bärge wten wurden Aber auch bi« tn späterer Feit hervor- tretenden Segensmächt« der evangelische» Kirch«, die Wirkungen de» «pangeli'chen Kirchenli«de«. da« deutsch-evangeiUch« Familien leben, d'.e Betätigung der evangelischen Christen i» Berus und Staat 6a5« stet» Beachtung ge'unden Damit steh: im Fusammenhang. daß bet Bunb. ohne in lieberireidung zu verfallen, durch und durch deutsch gesinnt ist. Freilich e.n Adwehrbund ist «r Da« deutsche Volk ist seit der Rcfc-rma- kion in zwei religiös« Lager gespalten. Man mag darüber klagen, die Tat'ach« 'ell'st aber kann man nicht au» der Welt schaffe». oulaiumea- stöbe zwischen der evangelischen und der katbo- k'chen Kirche Heben nicht aus. Hier siebt der Bund e» a « seine Ausgabe an. die Interes'en der .van^e'.ischen Kirche zu vereidigen Cr will ka.> erreich« ohne bi« C. :cnf«U« zu verletzen 'ci'.e Lu'gabe ist die bet geistige» Auseinandersetzung. di« den Gegner unB keine von Kindheit <’. *rw*rbene u-- ‘ t<" b * ’ bemüht da» (P-Jt« auch bei denen zu ’tnben und anzuerkennen die an anderer Stätte beten. C5ne vfcxi‘el ist ter Evangelisch« Bund un , . stigrn V«>en ur.'errS Volke« in der Gcaenwart ein wesentlicher Faktor. Seine Frische und Aktivität ba" ei noch keines weg« nachgelagert. .■'" '. nbertaufentc hören aus ihn. Darum dürfen wir ho'-en. da> auch die Versammlung, die in dielen Xa;en ;n der oberheflikch« Provinzial- hauprftabt stattfindet, sich für die evang.-'.ilche Kirche »nd da« deutsch-evangelische Volk al» segensreich erweist. H. B. Gictzencr t6od)enmarft>reife. K) dis 16. Meerrettich » bi« $?. Vchevargwurzek» 40 b*.i eo. Kürbis 8 bi» 10. Kartoksekn 4u dis 5. Aepsei 10 bi» 15, Birnen 10 bis 14. Dörrobst 40, Horng 40. jung« Hähne 90 bis ISO. S-appen-ühner 100 bis 110. Ga.'te SO bis 110, Aükse 40 dis 50; tat Stück Eier 18 bis 20. Biumeichchl 20 IrJ 130. Sa'.al 10. End'v:en 10 bis 20. Obcr.KcchiraH 5 bi» 10. Lauch 5 bi» 10. AeiNch 10 bis 20. Sellerie 10 bi» 40. da« Bund Aad eschen 10 Pfennig. Bornoktze». — Tageskalender für vam«tag Verein ehemaliger 116er 8.15 Uhr .^)olttel!«r Herbst «Generalver lammluna. — Gewerflchatts- vund der Angestellten. 8J0 Uhr.Stadt orenlat* Monatsvrrlannnlung. — B.etchsbund der Fivll- dienstbevechtigten 8.30 Uhr. Monatsversammlung. Verein FrX i -/Ht Dereinslokal außerordentlich« Generalver'ammlung - FirkUs Fsicher ck Hv^müUer 5 Uhr. Cr> Inung»Vorstellung. - Lichtspielhaus BabnboUlrabe .Der Wolgascht'ter' Astona-Lichlfpiele .Der Äuv desretter^ Tageskalender s ür Sonntag Stadttheater; 6 Uhr .Kapllün Brahbound« Bekehrung" «Ende g«en 8 , Uhr.- — Giehener Konzert verein 5 Uhr. Heue ^üla der Universität. Konzert de» WetchUng-Quartett». — 3irfu« Fischer 4 Holzmüller 2 Uhr. 4 Uh. und 8 Uhr Vorstellungen — Lichtspielhaus Vahnhofstrab« IP« Uhr .Das Paradies Europa« — Palast- Lichtspiele 11 Uhr Worge,ckonzerl der Ural- Kosaken - Lichtlkielhau» Vahnbosstrabe .Der Wolgaschlffer". - Tlstvria-Lichtlpiele .Der Kindes re ti er". — Au« dem 6tabttbeaterbureau wird un« geschrieben Aus bk Er taufiübrang der dreiaktig^-n Komödie .Fünf von der Jazzband" am kommenden Dienstag sei aus- drüirNch hinaetviesen. Da» luftige Werk, mit dem i B ba« Ltaa:»theater in Berlin seine neue Spielzeit eröffnet«, wird zur Feit auf zahlreichen deuts«ben Bühnen gegeben — Ixr Verfasser ist ein Deutscher — und überall mit lebhasten, Erfolg. 3n Hauptrollen sind beschäl igc lolgenda« als Pflichten der Fustgänoer; 1. 5uhg-i'7«r sollen in der Regel die be'cmoer» für de« FustgLnger einge- richüeteu Wege r0Mrgr-f’x;ge ufw.) benutzen. Die Benutzung von Rett- und Radsahrweg«». die ausdrücklich durch das Kreisamt als solche ge- kennze-chntt ktttb. durch Fustaünger ist nerbefw 2. Be. der ^rr.u.Mrna des Fahrweg» sollen b-t Irstgänger b-.c ertarverltch« Rücksicht auf twn übr.gen Berkehr nehmen. Den Weisungen und Feichen brr Pol ^-ibeamte» ist Folg« zu lösten 3. Wer auf d.e Stra-endah« »artet, har b«M be» Fastweg oder di« Lchutz'.nf»t ee benuoev 4. Au« Fahrzeuge während der Fahrt unbehigt auszufpr.ngen oder von th«n adzu'pring« oder sich daran an.zuhalten, ist untersagt. Wir möchten trnAufügr.. bat «s «ine weiter« Pflicht brr Fust^änger ist. stets recht« zu geh«», be» srmkers in stark belebten und enoen vtrösten, we im Seite r» weg. tn der Mäusburg. Markt- straste »^r-Qlus- schustf'.stung statigefunb«. Cs iß geLunflnx, etwa 10 Q'.lorgen ausdeutefähiges Steinbruchgelände zu günstig« Bedingung« zur Malle zu erwer- brtv Man ist der Aussafsuna. dast nunmehr bie vorhandenen Passiven durch den Verkauf der ge*amten Qllt en gedeckt werkten Zur Feit ist der Bruch verpachtet und in vollem Betrieb. E« wird Material für Bahn- und Wegebau her- gestellt. •• 3um Kampf In der Zigarren- Industrie. Qlu« Berlin wirb uns gemeldet Gestern waren zur Beilegung des Lohn'nnfUkte« in der Xabafinbuftrte im Reichsarbeiteministe- rium bie beiden Partei« zu unverdinksichen Besprechungen zusammrngrtreten. Rach einer Erklärung brr Uni ein»Hiner, bah sie Weber grundsätzlich noch wirtschaftlich in der Lage feien, i egende.n , lügest ändnis zu machen, tour Den, laut .Dorwürt»'. dic Besprechung« «rgebnisio» abgebrochen. Die Funktionär« de« Deutsch« Tabak- artteilertteLbanZte« trat« darauf sofort zu einer Konferenz in Qterltn zusammen, um di« letzten MaHiiahnten zur Durchführung be« Kampfes zu treffen. Da die Arbeiterschaft auf ihrem tarifwidrig« Standpunkt beharrt, wird also heut« die Au-fperrung der Flgartenarbeiter in ganz Deutschland wirksam E« werd« davon rund 120 000 Arbeiter betroffen. Davon entfalten etwa 7000 auf den Bezirk Hessen-Unterfranken, zu dem auch Glesien und Umgegend gehören. •• Di« 2usst«llu»g von Wa»d«r- gewerb«sch«inen für 1028 ist zw«ck- mähigerweife schon jetzt zu beantrag«. damit die Wandergewerbe treibenden zu Qtnfang de« nächsten Gäbet« im Besitze der Scheine find. Dasselbe gilt für die Abstellung von Gtwrrb«- legttimationelarten. Da« Ärtl«amt hat bie Polizeiverwaltung bzw. die Bürgermeiftereten d«« Krei'e« entsprechend angewiesen. •• Zusammen st oh zvisch« Auto un b Eisenbahn. Gestern nachmit ag g«g« 5'i Uhr ereignete sich an dem unb.toachten Bahnübergang in der Räh« bes Bahnhof«« Wihmar der C-zred« Lollar-Wetzlar ein Zu- sammenstoh -wisch« einem Personenauto au» Siesten und dem Qlachmittag»zuge von Wetzlar nach Lollar. Da« Auto befand sich unlrnreg« nach Wihmar, um hort eine Gagdg^ellschast ab- zuholen. Der Krostwag«. der zu seiner ersten fichrt benutzt wurde war nur von de.n Ostaufseur besetzt Der Zug sahle d« Wag« am hinter« Teil und schleuderte ihn mehrere Meter zur Seite, wobei der Wagen stark bd-bj^gt wurde. Die Lokomotive erlitt leichter« Schäden. D<-r Chauffeur blieb wie durch en Wunder unverletzt. Wie der Führer de« Auto« erklär. hab« er die Signale her Lokomotive nicht gehört. - Der 11 ■ f u g der sog Ä«tt «nbrltf« ist tn unserer Stadt wieder einmal im Gange Bernünftig« Leute sollt« sich nicht dazu hergeben. dies« Unsinn m.t-umachen. st« sollt« vielmehr. wenn chn« «in solcher Wisch in» H^u» tliegt, ihn dahin befördern, wo er binqei-ört. nämlich n kten Of« o^er in kten Paplerkorb. •* Oberhesstfcher Kunstv«r«in. E« sei nochmal« daraus htngew.e'«. dah bl« derzeitige Ausstellung morgen. Sonntag. 13. Aov.. zum letzten Male gvit net ist. Mn her hierauf fol- g«5rn .WeihnachtsausstellungKünlte lerhiN« 1927 ist toieber eine Lotterie vor- bunjer. beten Gewinne in Kunstwerken bestehen ble von den aussi«ii«den hessisch« Künstlerr \ angekautt werden. D e Qlusteilung der Lo r j an zahl reiche Derteiebssteite» und fteitPiUtge I Mitarbeiter ist bereit« er o gr. auch m dem QLuA- ! ftellur.?«raum im Turmhau« am Brandplatz wer- d« Lo'e morgen zum Berkaus (50 Pf ba« Stück) ofledteg«. »i ist al’o jedermann Gelegenheit gegeben, jchvn jetzt sich an der d«rnächft.g« Aus'vieiun^ zu bete Vage», damit zur Bellen ng 0 erwecken wird. Wer aus hem Gleich- mast täglicher Arbeit nach Haufe kommt, will, wenn ihm feichte Unterhaltung ungeatestdares Fuckerbrot ettchctat. tr.chi über bie Sarttt^cht Kari» he» Grosten unterrichtet sein. Gr erteiltet vom Runh'unk, seinem Fteund, der zu Haus« zu ihm spricht. AnttvoN auf Frag« zu hör« die Ui lpm brennen, bi« ihm lebensanchttg erscheinen. Hier fetzt der Frankfurter v«der «in. indem er ciru Doctrag»reihe .Gedank« zur detr ins 2eben ruft, hu am Scxintag. hem 11 Aovemder. beginnt und sich dis auf weiteres m all« folgenden Sonntag« fortsetzt. » •• DI« Lotterie der Landwirtschaftlichen yanbe»au»|ielluna murbr gestern vormittag im ltteru>Qliung»güi eine Stabt 9iäbe Rranffurt a.M^ wirb per folort ober 1. Januar 1928 Drucksachen allerArt Helm in jeder gewümchtrn Ausstattung stilrein und Brlhl'eehe Univ. Druckerei. R. Lange. (möbliert) m. SHP enbcnnöO- in schöner. freier Vage ab L Dez. zu vermieten. Schr. Anträgen unter 08179 an den Äietz. Anz. fermeifterei abzugeben, wo Nähere» zu er- obren ist Gesucht für Hießen tüchtiger im Verkehr mit Privatkundschaft gewandter stellt unb hat Irin» treuen 0»t» »6t<» in allen Ärttlen. Merten Sie firau InchiV tchäfiiguna tür einige Tage in der Woche (flnte (^mpsehlnng. Schr. Vlngeb. unter 0vlS> an d. Äieh.Anz. e* b. 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Auster Abonnement /rrmö?eiicrlienotiQ v. I*i b. gea 2» llbr: Kapital BraOnoands M IflM Komödie tu 3 Akten ton Shaw, deutsch von ltebitsch. Tieustaa. i-t.Wou. 6 DtfBKOfl-16. »arfl u lVI, U gea.21’ .11 ttriiaustuhrung Füni »oader Jazzband Komödie in 3 Al en Hl ilbttm v i>eltr ^oottlmfou. ?.*l itlwoch. 16.91 ob. Autier Abonnement ermafugte Prelle natbmiitaa» von 1 »b.nach,11 Ser Garten ikden Komödie in 4 Akten von Peruaner und erreichet, wec Bon UM/«6.noch2211: b minrnotn 11h Berff Die üsardassürslln Cocretie in 3 Akten von Kaimann Freitag, 1h. -kvb». 7.3rclIflQ-höou nm. v IV1 , bis aea. 22 u : Das ttäiluyen den Setidronil Diamaiilche» Piarchen von Kleist iZoirnlcrniagi aeichioffeu. Das bedeutet Katarrh Wenn Sie sich vor Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Verschleimung bewahren wollen, so kaufen Sie nicht Irgendwelche beliebige Hustenbonbons, die Ihnen vorgelegt werden, sondern verlangen Sie ausdrücklich und bestimmt Hustossl Katarrh Bonbon$.Da$sind die richtigen! 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In dem. kurz gesagt. Nordamerika al« Verl re er des Dawes- vlanes koch heute bereits ein Uü mjhnn stellt. Was an dieser Ärit.t de« Agenten sallch ist — e« ist eine ganze Menge nach unterer UebT^cu» gxmg - sollen wir schneststens sachlich, in mündlicher Verhandlung mll ihm t ©r allem entkräften, aber nicht in emrm Ro enwechsel und einer Diskussion, die sich vor der Deffent» stchleit der Welt auch zu De-.ischlands Un» aunften abspielt. Was auch wir für uns richtig palten, sollen wir abstellen, ändern, umgestalten. neu anlegen. Roch einmal: 8« steht nicht nur kmantz- pvlitisch sondern vor allem außenpvl.tisch unb wellpolstisch sehr vel für Deutschland aus dem Spiel mit dieser Auseinandersetzung, die in lolchem Ernst und solcher Schärfe jetzt begonnen unb eine neue Spannung, eine neu kritische Phase in Deutschland« Außenpolitik eröffnet half Die Träger des Gchillerpreises 1922. -r«»z «trscl. — Zritz von n*mb. Hermann B»ne. Der Schillerprei«. der 1859 gestiftet und au- ert im Jahre 1863 an Friedrich Hebbel für seine ..Ribelungen" verliehen wurde, ist tn diesem Sofort, wie bereit« kurz gemeldet, an drei Dichter gefallen, von denen zwei einem größeren Publikum bekannt geworden ftnd. weil sie seit etwa 1910 zu den Führern ihrer Generation gehören. Bon Werfel weiß man. dah er durch feine Gedichtbände un Leichen des 8rprestwnis- mu« — Der Deltsreund" und .Wir find" — eine neue Gpoche der Lyrik mit heraufgsführt hat. Unter feinen Profaschöpfimgen sind vor allem zwei Romane zu nennen, die □Derlei tn die erste Reihe auch un’ecer modernen Grzäfoler gestellt haben. Sie heißen ..Der Tod de« Kleinbürger»" und .Richt der Mörder, der Grmordese ist schuldig"^ von den Dramen ist da« pharttastisch- symbolifche Spiel „Der Spiegelmensch" feiner groben szenischen Schwierigkeiten wegen nur tret und da auf geführt worden, träforenb der .Schweiger" sich al« ein außerordentlich wirksame« Stück erwiesen hat, und das historische Schauspiel ..Iuarez und □Rarünilian". der Höhepunkt in Werfel« dramati'chcm Schaffen, mit dem Grill- parzer-Preise gekrönt, auch dem Gießener Publikum noch unoer^c scn lein dürfte S;n für dielen Monat angekündigter Vortragsabend de« Goetde- Bunde« wird übrigen« eine willkommene De- Kl bieten, ben Dichter auch am Bortragö- men zu lernen. Am lautesten hat der Kampf der Geister sich um Fritz v. Unruh erhobene in jüngster Zeit noch hat sein ..Bonaparte" die öffentliche Äritj durch ganz Deutschland in zwei unversöhnliche Lager, in ein erbittertes Für und Wider gc» spalten. 8rft eine kommende Generation wird Unrub leidenfchafttlcfer und vor allem auch frei von polill chcr und gesinnungSmäßiger Trübung rein künst'.eri chen llrte.ls würdigen können Erst In späteren Zähren kann e« sich erweisen, ob die Hofe Wertung eine« lehr namhaften deutschen Oclefcrten Bestand haben wird, der da« Wort präatc. Fritz v Unnifo fei au« gleichem Holze ge'chnitzt. wie tveiland der preufnfche Junker Heinrich v. Kleist, mit dem er zweifellos nicht nur äußerlich manche« gemeinsam hat Sehr ungewiß, wie die vielleicht berühmtcsten, aber au

i II i gen Feuerwehr on, ole ec 18^6 begründen fall, deren Kommandant er kxnm von 1908 dis 1912 allein e» fall nicht», bi« Geaiierfchaft Im ®e- meinderat war zu grol. Bald hat man den fablet eingtleben — eine Schafherde hat d«V so i'obt für den elnwlneix, u>le auch für d e 3k- marfung einen großen Autzen — unb Ist zur Aruanschiftung aeschritten. Auch D^niernheun unk' Qnc^t-OHikfnaM haben damals ihre -er- Dachdeckermeister Christian Da ter. ein um bald q -meinnü» g< Veden In unserer verdienter Burger, zur letzten Oberheffen. tanorrei« ließen 1 Sich 11. Aov Ter ® ef Iügelp*t* Verein L1 ch und Umgegi.ix5 vecanftaldel am 11. und 12. Dezember in B-rbindung mit dem Sicher Weiynachtsmarkt et ne lokale Geflügel-Aus stelluna Am 10. Se- wwiber findet em grober Züchteradend start, auf dem der als Preisrichter geaxmnene Wanderlehrer des Aai«muschon Geflügel^uchtoerbanoes Jean Dörr aus Acuenhain im Taunus einen Lichtbildervortrag übet Flügel rasten und VeflÜzelAuht halten wird. ; 6 i ch. 11. TIoj Unter dem feierlichen Geleite der Freiwilligen Feuerwehr und des Turnvereins wurde dieser Tage G Echzell, 11. November. Der dieiwöchia« Schwein,markt holl« einen Austrieb von S»8 Tieren ju verzeichnen Obwohl fick «hu 8r0&f 3°$ stoiisttebhaber elngefunben hotte, blieb ba» Geschält Hau. CF, verblieb erheblicher Ueberfkmb. 8 dis 7 Wochen atte farM kosteten 7 Mt 9 Mark. 7 bi» 8 Wochen alte 8 bi» 12 Morl s, 6tünt> 4. Preise verteilt mürben erhielt die Ortsgruppe für da» von chr ausgestellte Obst einen britten Preis. Set der Y>aupt Äöntg Ferdinand und Kdni^tn Marie empfanden beide eine tiefe Wiebe für Helene. Sie und der junge Sohn. Mihai, waren fast täglich im 6-otaocem Palast, als ich in 1925 dort weilte. Auch damals trieb sich Prinz Tarol irgendwo herum —, Paris und der Süden Zlankreichö erregten sein befandere» Interesse. Ich horte allerhand Klatschaeschlchten. wie die. tat* seine ehemalige Frau, Zizi Lambrino. noch immer seine beliebte sei. wie er sich mit Hille. Lupescv. her Frau mit rötlichem Haar. arbeitet hätte, wäre er gesund geworc» In feiner Jugend liebte der König die I a a es war sein einziger Sport Or unterhielt h und da ein paar kleine Jagdhütten, eine in den Bergen in der Aühe von Slnaia. eine unten am Schwarzen Meere. Aber ein grober Jäger war et nie. Sr ging auch bei Viesern Sport V. .ein alter, träntet, mfibsr Mann".-Sie Luk-slv, die Lambrino und Prinzeß Selene. Sra.ianu, btr Diktator. Ich habe da» geistige 2ild König Ferdinands vor rmr al» das eine» alten, kranken, und lehr müden Mannes Sr war n.ch' der Typ. dem das Änmgfetn Spatz macht Sr war es nie gerne. Sr Hatzte TkranttDnrtung. Sntichluh- und Sr.t meü3ung6fäbigled. sowie Tätigkeit aller Art. Sr wollte Behaglichkeit und A u h e. Jahrelang hatte et mit einem hätzüchen Leiden zu kämpfen — einem bet gewöhnlichsten und prosaischsten der Welt —. welches erblich war. wie seine Ohren, fein Hing und sein Titel. Tatsächlich hatte er zwei Gebrechen, ein» davon betraf Die Gebet. Die infolge guten Essen» und Trinkens bei man- Slhafter geistiger und physischer Täfigkeit er- anlt war. Trägh^rt ist für die Leber immer schädliw gewesen. Jedes Jahr ging farVnand nach der Schweiz und nach ÄvrSftankreich zur Kur. Wenn ihm diese auch etwas halfen, so war die» doch nicht für die Dauer. Denn wenn et wieder in fein Palais in Bukarest zurückkehrte, oder nach der Sornnier-Aesidenz von Sinaia. kamen feine Beschwerden wieder, weil er sich weder durch Laufen. Fischen. Jagen. Vvlffpielen, noch durch andere Sportarten die nötige Bewegung mochte. Ich glaube, wenn er nach irgendeinem ÜDalDlaqer gegangen wäre und daselbst einen Winter oder zwei als Holzfäller ae» Man glaubte den ZeitungSmeldungen. datz et zugunsten seines verschwenderischen Sohnes Saroi abdanten wollte. Aber auch hierbei schien ihm Dereitelung feinet Abficht bevorzuftehen. Der oorläuiige Kronprinz Sarol antwortete feinem Dater prompt, datz er. obgleich et nicht absolut Dertociaern würde seinen Platz wieder ein- Aunebmen, die» nur unter gewissen Bedingungen tun könnte. Diese waren sehr schwere, nämlich die Scheidung von der Prinzessin Helene, sowie eine genau definierte Berinderung und Modernisierung der Aegiciung. Prinzessm Helene wollte nicht geschieden ttK. 'N. Seit der Zeit, al» Carol Duka- rest verlieh, in den letzten Tagen de» Dezember 1925, um der Dei'etzung derKönigin-Witwe Alejandra von England beizuwohnen, und nie -urückfilm, hoffte und glaubte feine reizende und hübsche junge Frau, er würde Aurüdfcbren. Sie hatte immer noch da» Gefühl, 'eine Hei• aung zu Mlle. Qupefco wäre nur Der- vlendung und würde bald absterben. Die hatte noch den Glauben an den Sieg de» Guten — und datz Carol bald de» Schmutzigen und Heimlichen müde werden und fich nach Wledererstrebung edlerer Dinge sehnen werde, wie sie ihm sein Geburtsland und angehörige Familie darbieten konnten. Helene ist weder stumm, noch eine duldsame Griseldis. Sie ist eine intelligente, sophistisch angehauchte junge Frau, die Stärke unb Charakter oefitzt Sie wutzte. als sie die Schwiegertochter de» König» von Aumänien wurde, datz de» Königs Schn eine etwa» an st öhige Laufbahn hinter sich hatte, aber sie fühlte, datz sie Hn fesseln und halten könnte und betrachtete das Wagnis einer Heirat al» der Mühe Beckley. untertrieb, nnd datz diese Schaulpieterrn txxi hm dauernd Gunstbe*eigunoen empfing. Iw. Palast selbst wurde nicht viel über Prinz Caro gespvochen. Carol war inaner eine schwierige Aatur. und nie so recht mit feiner Familie verbunden Sr I chlen etwa» von der ? ibenburfl an der Futda. ein Ssar ge oerorbneteneer|ammlung einberufen worben. Mui der Tagesordnung stand bte Aussprache aber die Gewshruna sozialer Zulagen an dieSrwerbslosen O4jendachs. wozu blt fom- MUtzlfti schs Bartei Anträge p Oberbürgermeister muhte zu Beamn der Litzung die versammluna als nicht befchlutzfahtg erklären. voraus der M .gistrat den eoal vettistz. Preußen. Arcto t^c^lar. j Wetzlar. 11 Nov Vas aNhaltesb gute W<1.er M letzten 3 U hat bJonikr» b n 6 t r a • b c n • und Hausbau in a isgteb.ge.n Mähe aefpebert. Die un Spätsommer bejonn -nen Ausbauarbeiten an ber Braunsel.er Straf»? to i t.en bis auf das Kleinpsla ter. das nunmehr aufat- bracht wirb, durchg.lühr: werben, während die Umlegung der H^ardachste<• festgestellt. n a n g e e n b r u Itf. wovon ber der andere eine G e • Ören, handeft es fich um beet Der Bau der Autvhall« poftlinie Giehe n H v ch e b torrahun fall ereignete fich auf bet keftgen Ort»ftrabt in der Aähe der Kirche. G.n M»:»e- rat‘cbrer au» Dornholzhausen fuhreinehie- flge .rrau an. die zu fall kam und neben erheblicher Defchädlgung ihrer Kleidung auch Verletzungen am Körper havemtru». Auch der Motorradfahrer fom eil feinem Fahrzeug i u Fall unb wurde ebenfalls 'n erheblich verletzt, dah er fich Wart in ärztllche Behandlung begeben mufttv. Wen an dem Unfall die Schuld trifft, ift bisher nicht Hirnerschütterung unb bei dritte schwer« Beinverletzungen davvnaetragen hat. WSA. Frankfurt a. TL. 11. Aov. Der Magiskvat - beantragt bei der Stadrvervrhnesmv- r?rfammlung, zur orb ordentliche, unbescholten x- Leute zum X«U in oorgerüdtem Alter, die unter dem Einfluß von Alkohol, wenn auch keineswegs stark bctrunlcn Xlnfittli4le:t:n ivrübt ha- vön zu denen sie in nüchternem Zustand wohl kaum gekommen wären. Gin achlundzwanzigjähriger Maurer und ein bre,uiidjwanz>glahrig^r Schlosser, beide aus Biedere rlenbach, haben nach einem Tanzvergnügen in Odereelenbach ein fünfzehniShriges Mädchen, bas ftr zuvor Irr ngelernt hatten, auf nlenei Landstraße von h.i.-m Uahrrad ge- UN> ui den Skrad. l<. ... zerrt renb der eine e» festhiell hat der andere sich mit Gewalt an ihm vergangen V-e Angeklagten leugneten, wurd.n aber durch eme eingehende Bew -aufnahine ü^er'ühn. Strafe: Degxn Sitt- lzch.eu»verbrechens unb Beihilfe dazu sieden und Drei Monate Gefängnis. Cm vierundfünfzigjähriger Mann von MauIda ch erlich wegen vier schwerer Litt- l.chleitsverbrechen un einem RmD eine De» famtgefängnisstrafe von einemIahr elf Monaten, ein dreiund'.echzigtähriger Arbeiter aus Ober-Sorg wegen zweier Sitt- lichleitsverbrechen, cbenlaU* an «uwm Lind, eine Geiamtgefängnisstraf« von einem Öahr drei Monaten Ctn allen Höllen wurden wegen der bisherigen Un.'e'chollenhc.t und wegen der Ange- rrunkenhcit der Ange.laaten miUernb« Umstände angenommen; andernfalls wäre auf dir vom Ge'en tn erster Vinte angebroh vc Zuchthausstrafe zu ertcnncn gewesen Lptclplan dcr (vrantfurtcr Thcaicr Opernhaus Sonntag, 13. Aov.. 19.3) bis 22 Uhr Der Bing des A ix.ungen Borabend: Das Bhein old Mont ig. 14 . 19.30 dis gegen 21.45 Uhr Ariadne auf Büro* Dienstag. 15.. 19.30 bis 22 Uhr Martha Mittwoch. 16.. 18.33 bis 2233 Uhr Vv ngrin Sonne.*» tag 17.. 19 30 bis gegen 12-30 Uhr Ho'l- >itz.U:e«ngav< Slebrban 19 10 Hf 13.M btt 16 Uftr re: Die Oster 3te Mi itoed und reicher Segen ist vor ille.llhai rohc Super mende,uon der Provinz Oi . ehr'en Dr Simon entworfen, begann m.t einer Lbfchtebs- feiet m dem dishetigen gottesdienstlichen vokal, wöbe, dcr zweite Geistliche choflapian Altieri e.ne Lnlpeachc hielt, »in gewaltiger Zestzug de wagte sich bann unter Dorartritr der getarnten Geistlichkeit De* Dekanats Gebern eur neuen .^ rche. an deren chauptpoNal die Schlülset» ubergadc durch den Großh. Rrei*baumeiw»r Ter wettere Bau vollzog Irch ohne :«be Störung unb Unfall io kay am 30 3uL j846 Kirchenjubiläum zu Gebern 1M7 - 7. 7lot>cmbtr - 1927. ist bi.* Tendenz heute vormittag gegen hie lviUe Frank,uner Qt .enbna^bitfe gefcl.c i. wenig verändert Das Geschäft ist weiter sehr stül Die Ske.'ulation wartet anscheinend ab. ob im Laufe tei amtlichen Brr.'ehrs noch L.rlut ^nswaie her- auMlommi und ob Xufiawlädfe zum Wahltag am Dienstag erfolgen uerben. Am z'eöHenmatü hört man Pan* gegen London mit 124.03. Mailand 89 60. Madrid 28.65 und tionbon-Xabel 4,8725 lUtc Stätte ficncn zu fbnncn. 2iun wurden Ke Berdaiu^ungei. wegen des Kirchenneubau^ö eingrleitcl. welche vor allem bau! der Fürsorge un> ider Drtvrw.lliflfeil De* Patrons der K.rche ral® zu dem gewünschten Ziele führten Der von dem Grohh. Kreisbau- me lier Gladbach tu Aidda entworfene Bauplan der Kirche erhielt bald die Genehnllgung der in Betracht kommenden Instanzen, worauf hie Orttung des Aeubauco der hiesig<-n Gräfl. A ent kam wer überlassen wurde, die den Bau- ,r Ueberwgchung der Bau- gelegt: 1. H.storische Aachrichten vom Orte und. so weit möglich. Dem der Kirche au Gedern. 2. Genealog e des Gräfl. Hauses öioltKrg-ISSernige- Ubbe. 3. Derze.chnis sämtlich-r Angestellten zu Gedern, ber geistlichen und weltlichen Gemetnde- und Bezirksbeamten unb Der beim Bau beschäftigten Handwerker. 4. das letzte Kreisblatt mit Den da mal. gen Brot- unb <^leifchtaren. 5. Der- schtotfene Gläser mit ldmilid>?n hier gL^ogenen Feuchthaltungen ur.b Weiß- unb Schwarzbrot, 6. an Ütimwa 1 Dukot von Gräll Stolbergilchem Gepräge und alle sonst hier turlierc.iben gröberen und Heineren eilbrnnünten. 7. Plan. Zeichnung und Bora nicht ag der neu zu erbauenden Kirche, geworden ta*' ein Aeubau nicht mehr ui wm- gehen war 3.ne alte, frr llch wcht uTTunbtwb nochquwe.ieiOe Sage erzählt von einer zu An- lang des 15. ^ahrhunberts twraenewuneiwi groben Aeporalur. wvlür e.ne Ae chekollekte bewilligt getrsS:; er aus Dem Schlod- berg heftnDl-.ch:. der StanXLherrfchaft gehörige Sch^s stall durch bauliche Veränderungen per je- rchtet war. um als mterimiftifchL gottesdienst- Loonta'istzie 'st . stcrzte u. .*l»eih-fe*i am 1311 27 Ur. Geyer «Iran Ur. Lian tUelifenepotbefc .inbnant: l»r Fbatn. ”*D mann* Grzählungrn. Are tag. 18. 1V.33 bi* 22 Mbr 3»inn spielt auf Samstag. 1».. 19-33 dis 22.15 ilhr siapaUeria rufticana. H eraus Der T-ajdA o. Sonntag. 20., 18 bis gcacn 2L33 Uhr Der Ring des A'belungen Orfler lag: De Walküre Mo tag. 21.. 19 30 bis nach 22.30 11 br Anlästlich De» 2Liahngen Bühnenlub.läums des Heren ‘Xidbarb^WMi Schenck Boccaccio. Schausytelhaus Sonntag. 13. Aop 15 bis 18 Uhr Das Ki^thchen ron A .lbronn; 20 dis 22 Ubt 3ugen5 Mo llag 14.. 23 bis 22 Uhr Avbeit ®ui*Zar3- hieraus Dcr zer- h.ochene Krug. Dienckrg. 15 . 19.3? bis nach 22 Dhr iXäiar und Cleopatra. Mittwoch 16„ 20 bis 22 Uhr: Iphigen e auf Daurfs. Vo.mer*- Ug. 17.. 10.30 bis gegen 22 Uhr 3'ill am Penn, ftre lag 18.. 19 b;8 21 Uhr Bober: GuiskarO Hieraus: Der zerd vhenc Krug. 22 b * 34 Ubr Gastspiel Blau.-r lojeL vamstaa. 19., 20 bis 22 Ubr: Gastsplrf Blauer Bogel Sonntag. ÄX. 16 bis 18 Uhr Gastspiel Blauer BoM 20 dis 22 Ubr Gastspiel Blauer Bogel. Montag, 21 20 bis 22 Ubt Gastspiel Blauer Bogel. Berliner Börse. Berlin, 11 Aov. «DIB Auuispruchi Aach Den bisher gesprochenen Kur en zu urteilen. Kirchlicke Nackrichie«. Evangelische Gemeinden. Sonntag, 13- Rooember. 12. Sonntag nach Lriultaii» 40. Lsobesversowmiung llessischen bauptnerrine des »van^etischeu bunbet-. Sladtkirche 9.30 Uhr Generalsuperintendeiü D. Dr Schian svreslau), 3 itvangell,che Volk »Versammlung — 3ohanne»kirche 930 Pfarrer D. ®aln (1*0rinItuiit); 8 goangelische 8oU»i>crfammluna. — stonflrmandeusaal tbtebtgfirahe 50). 2 laubftura mtn-(*otlc»tncnfL Pfarrer Vechtalshetmer — Huf dem Landgraf Philipp Platz. 11. Äugendfeier, Vf ar rer Berk tÄoßdorf» — wirsect. 9 30 geftgottesdienft, Prediger Pfarrer Dr. Muller (Kusfelstzetm); (graues (hör), Opfer für den Evangelischen Bund. 10-45 Ciugenbgotktöienft, Pfarrer Dr. Muller — stIrch berg. 10 Pfarrer Gebhard (Neunkirchen i. D); tej- lefte für den Evangelischen Bund, 11: hl Abend. mahl für die Jugend von Mainzlar, 130: Daudrin gen (Gelegenheit ;um HI Adendmahl) — Wltfo- Vusrck 9 30: Beichte für die männlichen Unperbel- rer Solin (Beerfelden LD); 11: tzl Adendmohl — Lich. V 30 psarrer Lic. Braa» au» Vder-Aamstadt (MoUettc für den Eoangelifchen Bimst); 2: Stift»- psarrer Sdiorlemmer — Watzenborn Stetobera. 10 Psarrer 'Koo» spiernheimi lLchulerchor, Kollekte), 11. stind«lkirche. - Laroeateich. geitgoUesdienst (So Bunst), Dekan Schmidt ((Brünberg). Hausen '' Gardenteich 10 30 (SoUrftc). stalholifche Gemeinden. Gießen. Samstag, 12. November 4.30 und 7 Uhr Beichte Sonntag. 13 November, 13 Sonntag noch Pfingsten 6 30: Beichte 7 Mess.; Kommunion ber Jünglinge, h: Kommunion, 9 Hochamt mit pre bigt; 11 Messe mit predigt 5 30: Ehristenlehre unb Andachl. — (Brünbecg. 9J3O Messe nut predigt — Zungen 9 30 Hochamt mit Predigt. — Cid). 7.30: Messe mit Predigt Ne Gemeinde b(eil**ii eine feste Burg, em Hör' evangelischer Wahrheit u"ti> Freiheit, eine Quelle Des Trostes unb Der Aroude! Abgesehen vo kleineren baulichen Reparaturen am Aeuße^ Der Kirche stehl sie noch unverändert Da. Wie tm x^abre 1817. Doch ist allmählich eine durch- areisende 6riKucruim unb eine geschmackvoller? Ausmalung Des Kircheninneren, sowie t*e Anschaffung einer neuen Orgel unbedingt erforderlich geworden, zwei Aufgaben, denen fchleunigste 3uangrl.fhiabmc durch Die kirchlichen Körperschaften im Bevern mit Der bürgerlichen ®einrrniw. der dre Bau- unb Unkerhalttingspflicht obliegt, e.ne recht? IubilLumStai bebauten würbe Hoffentlich kam, bann das 90jährige Jubiläum im Jahre 1937 in einem fich in nruem SchmuX. borbirtenben Gotteshause gefeiert werhen bei UbNifbratme .Kbeingow' 19J' Ubr Uederrra sunp nu# hem prvnDturtw Opern do«: TVr Ktng brr «m Bähoenfeffiptrf für Drei läge und einen Boravend vom ^iichrrd Wagner Boradenb Da» KhemgaG. Darauf bU 0-30 Ubr lanyierftt TRontmL 14. Heeneb«. Dlunbfuufprogramm. Seentag. 13. Jloocmbrr. 130 bi» 9.30 Uhr Morgenfeier; ocranfuHM vom Waristurg Verein jranhurt o. IR. 11 sti» 11-30 Uhr Uebertroe ing van Kol ei Die (Ffler"fhinbe. 12 bis 13 Ubr Konzen be» Hausorchefter»: Wrffmi. 14 bi» 15 Uhr t)w Swnde der Äugend. 15 bl» 17 Uhr Uebertrugung au» dem groftm Saal bet Lolksbil- d.ing»tz«im» Höchst u M Uicsterwg: vcrunflültet vom Männerquartett jjieb«rfr<»nA‘'. 17 o s 1s Uhr -rrich- nd) Wolf lieft au» eigenen Werken 18 bi» Id 3i> Uhr ,®eban?«n zur Zeit", eine neue Hortragewibc, ncr anitallet oon Dr Han» Aesch. Professor Hermann Schustotz und profestor Fritz Wichert. — Cinfust- rungsoortrag: . Da» Klngen ber 3ett" von Fritz Bncffdfftn ber Redaktion K. ft. in B. Wir konnten nichi ermitteln. * tu solche Ncgiinent^..schichte best.h! Die Tradition» truppe |rne» Regiment» dt Ins -Hegt 15 In Mar • urg Vorsitzender der Regimen:»ocreiniguna if| (8e neralivutnunt a. D von Balf ewiA, wwrtr iMeckl ). Bi»mardftraße 15. Vielleicht können Bk an einer dieser Stellen Hutlunft erhalten ron dem vollendetei Dachstuhle herab der _ mermannsspruch ar.au weiden uaD am 7 Ao- t*mhcr 1847 dte fr erlich- Gbrwrfhung der voll- Eingesandt. 5ui Form und o allci unter bielei Aubzik ix hx n» ei' Anikci uiKx itmm: die Acdaklion der- Publikum gegen 3>er kmetlei B-rnntworrunq Poftbrfdxpftbrn aut dem stleebachtol 3u dem «rttkel In Nr 249 det ^Gießener #n zeiget»', ^Poftdeschwtrdenau»demKlet badblal . ist noch soigtnde» hlnzuzusugen; Wem man bebentt, daß ber poftschusfner van Hochelheim täglich acht Kilometer zu Fuß machen muß, um in Groß-istechtendach den Posiiack zu holen, wahren >och Du» fluto von Gießen dreimal täglich nnd- Hochelheim kommt, so mutet einem da» höchst sor derbar an in einer Leit de» modernen Verkehrt, ll, scheint bald so. alt wollte man den Wunsche, Der Bevölkerung de > posibtzirk» Hochelheim (ein- Rechnung tragen und nur die einseitigen 8 n stchtendeopostamtet Wetzlar unterstützen :-cbcn|aU-. steht doch fest, daß ber Po,«bewirk Hochei beim mit dem Gießener pastauto täglich dreim. ;'trft bekommen kann, dagegen von Wetzlar nur rin mal. Äuch die mit dem Gieß entr Postautr abgehende Post ist viel schneller beim llmvsangei nie wenn sie mit dem Wetzlarer Auto gehl Wir m chlen nun dringend die zuftandigen Stellen -r lalblae Zuteilung der Bofkagenu Hochelheim zum Postamt Gießen hir Da dies auf Grund der letztsten Verkehrsverholtniise doch direkt geboten ist. unb die Beziehungen b billigen Handel treibenden Bevölkerung zum gröf,' * i’ n<'* Gießen gehen. Mehrere Händler nm Poftbezirk Hochelheim buufe* wurden bie--------- ... .. . - daß dere ts am 17. Juli 1845 die feierlich« Grundsteiniegung erfolgen konnte. 9n den Grrrnd- stein an Der GcL des östlichen Ämuannrt wurden noch den chronikalifchen Aufzxichrrungen euy sie dem Superrntentenren zur Drfinuna des neuer. Go Nashua es e nhändigte 3m feierlichen Jest- gvttesbienst hrelt Superintx'ndcr.l Dr Simon the 'De hered.' über Pfalm 100. B. 2 und ber 1. Geistliche Groich Man unD ,Ho1prehtger Bernhard die nweihui^IspoeDigr über Klage- lieber Ieremiae 2. B 16. Hier -.u' wurde die erste Laute durch Den Sen.or Der Dekanatsgerft- lichen Pfarrer Itelmr von Aanstadt, der von 17W b:4 1810 als Hofkaplan in Gedern amtiert hatte rollzogen. woran l.ch auch D:e erste Seiet Des he.lige'i Al-endmahl» aafchio" Der Super- intcnDxnv! entließ bann die festlich gestimmte unb ,reust g bewegt« Gemeinde mit dem kirchlichen Segen. Sarnlldche durch Abbruch der alten Kirch.-, .^crficlluna Des -^iwrimistiichen Lokals unb d-> Aeudau entstandenen Kosten beliefen fich au* die für bk damalige Zeit fehr hohe Summ, ron 38 280 Gulden 28 Kreuzern. wZvvn au, den Teubou alle-n cntlidm 37 848 Gulden 4 Kreuzer, unb wurden bestatten. 1 tu* Der Gias-2vr ftlan, Friedrich-. Fürst-Garl-Heinrfch- unD ßoutfen-etiftun» mit 555h Gulden 26 Kreuzern. 2. ans der Gräfl. QUntldlle mit 24 682 Gülten 21'. Kreuzern (einfchließtich 237 Gulde,. welche für t nen zmnernen Sarg aus Der früheren Gruft erlöst vorder, waren). 3 au* ber Ge- meinbefalk mit 6907 Gulden 30 Krea ern. *. au* Dem Gr lös für alle Baumaie, ialien mit 1151 Gulden 11 Kreuzern De Kirche ist fomit jv we.iaus größten Teil eine Schor,ung ber Ci.eiientQrKand- I und Kraftbeirleb wird ailgsmsinbouorruot Gg. Schiefers.ein, Lieh Fernsprecher Nr. 17 VWWgMlMWU «MftenvBQ mtrfin t-Dieisrord lie BnMSy nfc.-DnÄtn R. tonflf. SikSkii. ZSstMr.7. Tanzimdüvflmaftik Bewegungslehre Laban Kurie für Erwadiicne und Klndrr Ilie Graef geprüfte Labealehrcrin Sprcchftunde Freitag von 4 —6 Uhr Oltanlage 33 Telephon 160 t.ncriP€rtcnS\unbfd'dn iur Stcnnf VH ms, büß id> mtitic Strickerei nod) u>ic por vsiferfühee. Oie verbreiteter Gerüchte, ich hatte meine (r iridcrti em gestellt, sind unwahr. 3d) werbe guck ferner bemüht sein meine wette Kund schgst wie seither in alle« Llricksachen gut unb billig m bedienen. «141 I MaschmcN'(7trickerei H Mütter I., Beuern. KAVSaR-Mahmeechinen rxanen eiiee. __r< sticken eilee stopfen alles. XKm c,Ä*ti« fiwt- — Zihionee- iile*6irrw»n^ Vertreter, heftens eingeführi bei Betrie^rn eü Irt Liad'ccrmalt^ Sanier imu. bletei stch aut 41ei6ienn vurch rfertauf von liIrflhriraeo.Minein.ßimlilröetn zu nirdn istfii llot rlkvrei'cn Cn um F A.I.H15 ■■ l»4»ll ■•»»•. Fraxklerl u |il KMTO-s Beürtöoeilielei eui etearfdbrt für rfeiten aus Eisen und Medina eesvchi iStisGhtlichr Anae- boie mii 3ie eremee u. flnaobe biebrnaer Tonalen uv er J S3* an »unoncen chr- pe 111ov l'iar errinnann, rfet.in W, « Lehrling zam -tvhjadr auf das Konkvr emet hiestzrn GrohhanDlnna gesucht. 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November 1927, abends 8 Uhr in der Neuen Aula der Universität Paradies und Peri für Solostimmen, Chor und Orchester von Robert Schumann Solisten: Hedwig Oiede (Sopran), Frankfurt a. M. Hella Maternus (Sopran), Gießen Rosy Hahn (Alt-Mezzo-Sopran), Frankfurt a.M. August Jordan (Tenor), Frankfurt a. M. Hermann Öiersch (Baß), Frankfurt a. M. Chor; Der gemischte Chor des Sängerkranz, Gießen Orchester Die Kapelle der hiesigen Reichswehr und andere geehrte Künstler Leitung: Albert Kasten Eintrittskarten zu M. 400, M. 3.00, M. 2.00 bei Ernst Challier und abends an der Kasse. 101ti8D GvotzEV MNAN-NWM in GleSerr am LNbLworh, 16. November 1928! fjonöel unö ®eioerbe: ■■■■■■■ ZuiigNc löerftpreqe In an. Branchen erstklassiger Qualitätswaren AtflhHhPntPr* Feemden» Vorstellung zu ermäßigten Preisen, viuuiii|tuiti. „Zmittags: »Der Garten «ben*; abends: »Die LsarbasfÜffstin". 1tflriP|6- ßflfö £pih* Einmaliges Gastspiel der Rünstier. VHtltlB. UUlU . . * truppe des.Orion. SabareH, Frank. furl am Main, mit .Dorio palni', dem unerreichten flartenphänomen. Rachmittags-und Abendvorstellung. Cl.llffnlPlP • ^kuer Lichtsptctpakast (1100 Personen fastend): umqiliCiCj Q,n rfjefnlfcpc^ Mädchen beim rheinischen Wein^ ülfloria-Lichtspicle: .Sein Hund^ und .Gigolo, der Tanger für Geld^. ßAniprfp- Reue Aula, abends: Gemischter Lhor des Sänger- miujtut. franj. Das Paradies und die peri" o. Robert Schumann. Namhafte Frankfurter und Gießener Künstler. Cafes: Verstärkte Orchester und Lanz. 9ÖM5 unö «MW«: ^®p^‘t?fcnuni’ ®tWn,e SnUe IttMii uaö Dollsörluiiigung Autoverblnbungen nach allen Richtungen und Ausflugsorten. Auf nach (ließen am Mittwoch, dem I G.Rovember! Oer DerfehrS-Derein Gießen. Vorverkauf von Theaterkarten in der Geschäftsstelle des Verkehrsvereins. 10326D ————————————————— Lichtspielhaus BahnhofstraBe 34 Sonntag, 13. November, vormittags 10 7< Uhr Große Matinee Das Paradies Europas Ein grandioser Film vom Schweizer Volk und seinen Bergen Der gewaltigste Kulturfilm der Neuzeit Motto: Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern in keiner Not uns trennen und Gefahr! Einige Szenen des Films: Die Schlacht bei Sempach Die Romantik der Alpenseen Der Rütlischwur Zürich, Bern, Lugano, Genf u. a. m. io3K7c Preise der Platze: Mittelloge. Sdtenloße. Sealloge u. Rang M. 1.50.1.Platt M.l -.3 u 2. Platt M. 075 leeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeaeae Gegenwartsfragen der Wirtschaftsordnung Vortragsreihe, veranstaltet vom Staatswissenscn.- Statistischen Seminar der Ludwigs-Universität am Dienstag, dem 11. November 1917 im Vorlesungsgeblude der Ur versrtät, verbunden m< „Ausstellung moderner Bureauhilfsmittel“. Vortrage vormittags von 10 bis 12 Uhr, nachmittags von 3 bis 5% Uhr. An Stelle des Herrn Dr. h. c. Klotzbach-Essen wird Herr Dr. Reichert-Berlin, m. d. r. Geschäftsführer des Vereins Deutscher Eisen- und Stahl-Industrieller den ersten Vortrag am Nachmittag halten. Teilnehmerkarten (RM 2.-) bei Herrn Sekretär Ritter (Universität. Hausverwaltung) und an der Tageskasse. Auskunft wegen der geselligen Veranstaltungen im Klubhaus durch die Buchhandlung Kelssner, SchulstraBeO IO355D Gesangverein Harmonie-Gemütlichkeit Gegründet 1846 Mitglied des Deutschen. Hessischen u. Lahntslslngerbunde» Sonntag, den 27. November, nachmittags 4 Uhr im Katholischen Vereinshaus zu Giefaen Volksliederkonzert Chorleiter: Herr Hans Sonntag. Gleben Mitwirkende: Fräulein Gisela Wanner, Gießen (Sopran) Herr Bruno Herrmann, Gießen (Ctllo) Am Klavier: Herr Kapellmstr.W.Krengel.Gicfien Vortragsfolge: Chöre Im Volkston und Volksweise von Bradenbcrg. Behle. Bungart. SUcher. Neuert. Pauli. Mendels- Grammophon-Polyphon SPRECH APPARATE UND SCHALLPLATTEN SIND UNÜBERTROFFENE HÖCHSTLEISTUNGEN Unverbindliche VorfOhnm|e* le uneeren offiziellen VerkeufeeteReii । Deutsche „ Grammophon-Aktiengesellschaft ■ sohn - Bartholdy. Sturm. Hansen. Zöllner. — Lieder für Sopran von Lortzlng. Reger. D'Albert. Htidach. — Cellostücke von Beethoven. Mozart. Hlndel. Kreisler. Dav Id oft Eintrittspreis 1 RM. Die Plätte sind numeriert. Karten im Vorverkauf bei Herrn Challier. Neuenweg und nachmittags an der Kasse ,,MeD Meine Praxi» befindet »ich jetzt LöberstraBe 24 Hans Huhn Dentist, staatlich geprüft Sprechstunde v 12—13 Uhr Düngekalk Aehkalk sämtliche Kunst- Tnnecmittel in beiten Qnnlnaten ueiS aus Vager, auf Wunlcb an ote < beul'che und englische 3ntrr.4 ich* - Kolon.ca Por.uqals Sie aalten 3li schlecht verwaltet, well bae 'IHutlcrLii^ keine Tl nrl be'a>>, he zu pfl '.en: ja. ein eng- li'chei Gesandter in Ci"abon erklärte e< sür einen Th von tnahmn 'Patriot smus .wenn ein portugiesischer Staatsmann br\ Mut fänbe. den Trr- lau’ de» ganzen Äolonialbe'itK* oorzufchlagen, um durch ben «r!öz da- Mutterland mit den näheren In'eln imeber aus e.ne grfunbe Basis Sl Pellen." Natürlich faßten Deui'chland und ngüinb. :4e Tachlxirn ber portug eflfchen Kolonien. b.e'e Möglichkeit '.ns Auge, un> beide waren darauf Ik ■. . • tut gelegenen Teile »u ernseeben. Um keinen Konflikt hierüber entstehen zu lassen, schlossen Le an Tuguft 1898 ein geheimes TWommcn, wonach sie den Portug efe.t. falls diele ihre Kolo mm mit ausländttchen Anleihen belaßen mühten, diese Anleihen gern - nfam gewähr.n wollten, um jeden dritten Bewerber, elwa Frankreich, auszuschile* ben. D< nn Portugal gar feine Kolon en aufgeben müsse, tollten sie d.n beiden Geldgebern zufallen Deut chiind loUtc in Westasr ka ein Stüch Angola, im Osten ur. iefa*)r das Land nördlich des Sambesi und endlich den portu- gici.fchen Teil der Sundatnsel T.mor erlangen. Diese Landschaften wurden sogleich für Deutsche, die übrinen für engli'che Iitteressenfphäre er- lÖrf. l*cibe Staaten verpsilchteten sich, in dem Anteil des andern Konzessionen und andere Ansprüche nicht zu erwerven und private Unternehmungen. die natürlich jeder Tat ton offen- standen, durch Me Teuerung nicht unterstützen zu wellen. Wenn man in Deutschland erwartet hatte. Portugal werbe über kurz ober lang durch einen 6taitebanferott zur Aufgabe ber Kolonien gezwungen fein, so erwies hch das freilich als 3rr- tunt Trotz grob er Schwier gleiten vermochte die Li la honet Tetvcrun.] ihre Verpflichtung^. namentlich m l Hufe ber Zölle u:O «ifenbahnen- nafcmen. nachzukonimen und ihren Kredit im allgemeinen auf recht zuerhalten. Und «nglanb trug dazu bet, b:e beuifchen Hoffnungen zu vereiteln. Denn es schlob im Jahre 1W9 c.nen eignen ® v 's. da Kömg Eduard ge- Ht’fenti h die Freundschaft mit dem König von Portugal pflegte und durch Flotendesuche die traditionelle Freundschaft betont wurde Auch in anderer Hinsicht gingen Me deuttchen Hoffnungen nicht in Erfüllung Das Auswärtige :«• erwartet, bc’i tn \r ressenf phürr grvhe deut chr Uiuemchmungm br- gründet würt-m und hier, da ja englische nach dem Vertrag durch Me englische Teuerung nicht unterstützt werben durften, etwaige englische in dm Schatten stellen und das Land so tn innere Verbindung mit den benachbarten deuifchm Kolonien bringen würden. Aber das ge'chrl) nicht. Das beuttche Kapital ttmrle banui» durch d.e orientalischen Bestrebungen nach anderen Gebieten abgrlenlt und hatte ger'.ngt Teig mg zu TerhanMungcn mit ter p ttug esifchen Te ierung Mo vor kurzem ihre Gläubiger auheror. ntfich geschädigt hatte «ngl.fche Unternehmer liehen sich aber h er durch nicht abfchreckerv erwarben vielmehr allerlei Konzofsi."n.'n. die die Länder bem deutschen «influlle entsremdetm Auch in der deutschen Interessensphäre setztm sie sich fest, und in Deutschland stieg ber Verdacht auf. hast Mc Londoner Tegierung sie in-zehttrzt. etwa durch Vermittlung bes Königs, zu unterstützen verstehe, «s ist kein Wunder, dast man in Deuttchland mit Unbehagen au1 Poriug.esisch- . bf-.efte und bah man, ah* man brn Ab- schlust von V-Hkimverträgm zw schon «nglanb und Portugal au ahnen begann, in Verbindung mit ber ohnehin steigenden «ntfr-mbung zu England mehr Me vermutete englisch.' 3Ilo«>alität al» dm Mangel an deuttchen Unternehmungm für Ne unerfreuliche Entwicklung verantwortlich machte. Clne neue Phase setzte ein, als Bethmann Hcllweg durch Begleichung ber kolonialen Schwie- itzke ten die Beziehungen zw schm Cnjlanb und Deutschland zu belfern befehlof) (1912t. Selbstverständlich muf'te ba das Verhältnis zu dm portuaic! schen Kolonien eine Tolle spiel cm. ging doch Itc M bfhmmung in Deutschland gegen England 8um Teil auf die Stellung «nz^mds zu Portugal zurück. Die englische Teuerung, feit bem Sturze der Monarchie in Portugal (1910) mancher Tückfichten eitthoben, ging bereitwillig auf Me Verhandlungen zur Tevisivn des im Jahre 1898 begründeten Dertragsverhältnisfes ein. und binnen kurzem kam man über Me konkreten Fragen zur Einigung (1913). S.e liefen im wesentlichen herauf h naus, bah Deutschland bei einer Austeilung in Angola ein größeres und günstiger dogreaztes Stück als im ersten Vertrage erhalten, dafür in Mosomb que den Engländern ein Stück nördlich tes Sambesi konzeb.eren sollte. Auf! er dem verzichtete Deutschland auf T.mor zu- gunfim Hollands, ba Me Au st rat.er nach bet lleberjeuflung der englischen Regierung Me Festsetzung Deutschlands im Sun>aarchipel ungern •eben würden. Es erhielt dafür die borhxgic- flschen Kakaoinseln San Thomö und Principe vor ber Karneruntüste. Dos Tbfc-nnnen brachte ohne Zweifel manche Vorteile für Deutschland, aber die Ausführung stand in weitem Felde. Zunächst waren beide Parteien verschiedener Tleinung. ob der Vertrag der portugiesischen Tegierung miigetcitt und veröffentlicht tDeri-en sollte. D.e englische Tegicrung war dafür, tm neuen Vertrag und das Windsorabkommen möglichst bald zu oecoi- fmtlichen, weil sie. wie Grey faate, Gehe.mver- träge nicht mehr schließen wolle. Die deutfche Te- gitrung hatte zwei Bedenken gegen Me Veröffentlichung. Sie war überzeugt. Me deutsche öffentliche Meinung werbe bem VKrchsorvertrag Me Absicht unterlegen, Mc Austeilung bes portugiesischen Kolonialreiches zu verhütrn. und daher der deutschen Tegierang vorwerfen, von England binters Licht geführt worden zu fein; der Absicht, die deutsch-englischen Beziehungen zu bessern, werbe allo Me Deröflentl'ichung gerade entgegenarbeiten. 11 nb Weiler sprach gegen die ’ofomge Mitteilung, bah deutsche Gesellschaften damals mit ber portugiesischen Tegtmmg um Me Erlangung von Konzell tonen m Angola oehanbclten. t as Auswärtige Amt be’ocgte. Portugal werde feine Genehm gung versagen, fo- oalb es Kenntnis von .'cm Vertrag ethieite Mindestens bis nach Erledigung dieser Aechtsge- schäfte mülle N:ber Mc Veröllmtlichung verschoben werden. Dm Glauben an einen baldigen Zerfall des pvNugie'.schcn Kolonialreiches hatte man jetzt aufgrgctxn. um fo wichtiger erfchtm es tat<ächiich deutsche 3ntereilen in dem Deutschland verheißenen Grd et zu fcha sm. Das Argu- ment Greds neue Geheim >envlge nicht abschlie- 6en zu wollen, nahm man zwar nicht sonderlich ernst, ba man tmihtc bah er mit Frankreich eine gebe mv Martnekonvcr.t.on ?chge llen des anderen die Grundlagen de» europäifchen Friedens verstärken. politische Tagesfragen im Spiegel der tandlagswahlen. Die Abgeordneten Klingspor und Niepoth in der Wahlversammlung der Deutschen Dollspartei. 3m Saale de» Easö Leib fand gestern abend eine gut befuchie öfeniliche Mählcrversammlung der Deutschen Vvllspartei unter dem Vorsitz von Prof. Dr Ärau# müllet statt. Tad) Ma Begrüstungsworten des Vorsitzenden sprach als erster Tebaer der Aeichstagsabg. Klingspor-Siegen Lier tos Thema Teich und Länder". Der Tebr.er ist von jeher ber Au sassung gewesen, taj die Teoolulion von 1913. wenn sie Überhaupt linn.e.i ät) aU ein organischer SnlwicL.ungSvor- gang tm aZ.).ch:lichen TDerbega g u Volles angekten werben sollte auch an dem al ea SchicksalLprodlem deutscher Geschichte, an der Lösung der Frage des deutschen Dualismus nicht dorü .»ergeben durfte. Die T-erfaflung der deuischen Tepub.il bedeute nicht die letz.e. ganz sicher nicht «ine glückliche Lösung de» beutfcien Zwiespaltproblem» deS Dualismus Ls sei ihm (Teöner) etwas unbehaglich, au sehen, wie a ImäMich Me Frage ..Einheitsstaat oder Föderativ st aal“ zum Parteischlagwort geworden sei. Er habe die Sorge, bah daS Gute, bas bisher dieser Sache inne- wohnte auf diese Weise immer mehr in sein Gegenteil umgekehrt werde. Darüber sei er sich klar, dast keine Partei sehr wlllig und sehr gern an Me De-andlung diese» Problems Herangehen werde, weil eben jeder Partei ein gewisses ftar.ei Tef.amingtoemu gcn umewohi e. Die «r- ör erung des «inheitsstaatsproblems bringe starke Unsicherheit in sämtliche politische "Parteien hinein. Wenn sich die Parteidemagogie irgend eines Problems bemächtig«, so werde e» meist auf eine einsachc Formel gebracht, damit ziehe bann der Agitator hinaus aufs Land und gebrauche sie naaj dem allein seligmachenden Par eiprog anm. 3edoch sei lei t P o lern Io schuer und von so auherordentlicher Wichttgkett wie gerade die Fragen Was haben wir hln'ichtiich der UmgeRalnmg. oct Tcfor.i . rung ber Der assung von Weimar noch zu tun to^.m w.r die Sehnsucht des deutschen Volke- erfüllen vollen? Man könne an der Tatsache nicht vorn.-ergehen, dast die heutigen deutschen Länder nicht ine staatliche Zusam- menfaisung deutscher Dvlks^ämme seien. Bet der Gestaltung dieser Länder hatten die früheren rein dynafn'chen Gesichtspunttc. die ^auSmachlpoll.tik eine grvhe Tolle ge'pielt. Deshalo habe auch die Tcvolurion von 1918 dieses Problem n cht an- gefastt. das zu lösen Ne in erster Linie berufen getoikn wäre, wenn sie Ansprauh darauf machen wollte, geschichttich Teue« zu schaffen. Die Machthaber der Tevolutton, die früher in der Opposition sahen und sich dabei so gern gegen den monarchi'chen. aber geschichtlich gewordenen alten Staat wandten, hätten such mit Wohlbehagen auf Me gewaltsam geräumten Throne der Dynastien und die Mintster- und Geheimratssessel gesetzt, ohne aber an irgendeine organische Umänderung des Verwal.'ungsapparat» zu denken. Daber hatten die Mächte der Tcoolui on schon vorher grundsätzlich die Forderung des Einheitsstaates vertreten. Seines Erachtens fei die «nt- wt.klung au einem vernünftig, nicht nach Iran- »ö:!chem Muster rein zenrrallstifch eingeiU)ieten a.nhcitsstaat eine zwangsläufige Entwialui g. der man sich auf die Dauer n.cht entztehen könne. Wer. toxc der Tedner als 'Adgevrdne: r. gesehen habe, wie in den verschiedenen Teich»Moaroen gcgcimnanber. nebenetnanber ober aneinander vorbei gearbeitet werde, un) sich dabei die gleiche Ausw.rlung auf die Länder vor Augen holte, der mü (e lagen, dah es gerade von, Standpunkt der Wirtschaftlichkeit aus einen erheblichen Gewinn für das Volkeganzc bedeute, wenn durch die Schäftung des E'.ntzeitsftaates bc'cm Zustande em Ende bereitet werde, älnmöglich fet es aber, etwa einzelne Länder nun einfach tn Teichs- prot'.nzen umzugiehen. Das bedeute, den Blick von der Wirll.chlelt abwenden. Der Weg müfic ein anherzr sein, und er werde noch sehr lange Zeit beanipruchen 3r könne sich eine Umformung des Deuttch^.t Teiches zu einer organischen «inhctt nicht anders M-n;en, als dah man an einen Umbau von Grund aus gehe. Dabei werde es natürlich auherordentliche Schwio- rigteiten geben, auch von ör lichen Puvtilular.sten her. Bei der Schaffung der neuen Arb itvamts- behörden habe man eint gute Gel -g-nheit, das Teich beisp.eigebend organllch neu zu gh dem im Sinne einer Dereinhettllchung. versäumt, denn auch hier fei to.eber der Parttkular.smus herrschend gewesen. Man habe hier nicht den Mut Aut Unpopularität gehabt gegenüber den Parti- lularifien. 3m Hinbluk auf dieses Be spiel furchte er (Tedner), dah der Weg zum «inhe-itsstaat noch sehr weil fei. Das dürfe aber nicht hindern, den Gedanken sestzuhalten, ba[) umc aus to.rt- schaftllchen GrünMn ein ganz auberorden lich starkes, übergeordnetes 3ntervlse daran bibcn, unsere getarnte Derwaltuna so einfach^ so billig und so schnell arbeitend wie möglich zu machen. Das könne aber heute mit den vielen Lander- regierunaen und -parlamen'.en nicht erreicht werden. Teben L>en inaerpotittschen. Lien es aber auch fiarle aus»enpvlätsche Gesichtspunkte. M? zu einer Umorganisierung des Staa es zwing.n. Der Tedner streifte hier kurz die Frag.- bes Anschlusses Oesterreichs an das Teich und sprach sich für Me Förderung des Anschluh- gedat.ken» aus. Tur möge dieses Prodi m au» dem Schlagwort kam pf der Par.e.en herausbleiben und Immer der Gegenstand lebhafter Anteilnahme bei allen ernst b.nlenben und ernst meinenden Dcutfchen sein Hoff en! lich würden wir tn nicht allzu ferner Zeit auS e.nem schlecht organisierten in einen besser organ.fierten Staat hi neinf inben. Kameraden. Toman von Felix M o e s ch l i n. Copyright by larl Dnncker, Berlin W 62. 12. Fortsetzung. Nachdruck oerdoken. ..Und der ist nun dlost noch ein Tarne,“ sagte sie (ehe und fuhr liebkosend über Me dunsten Sdjrift* *üge „3a. bat ist nun bk ost ein Tarne und doch nicht. Dan kann auch sagen, er lebt nrnner noch 3a. Er tut».' Sie Ichaute ihn zweifelnd an. Weeder durchfuhr et He. 3st er immer noch krank? Jtr ist m mir', sagte er. „kann man dann nicht sogen, dast er immer noch lebe?“ Sie nickte beschämt. Sie verstand ihn. -Solche Männer baden unterschriebtn. Man brmichte keinen zu nötigen. Da» kam wie von selber. e» war ein Glück dast nur Papier hatten. Blut hatten wir ja zur Genüge. Da» war weniger selten al» Papcrr. 3m Leben vorher war et umgekehrt gewesen.' Er lächelte. ..Der Krieg, der tft nicht fast- ar. Aber der -chützengroden. der ist fastbar. Er steht am Anfang einer neuen Wett. Do» ist nicht zu bezweifeln. Man fängt wieder von vorn an. 81» Kmd stellt man die groste Frage: Darum, woher, wohin, movi? Dann geu>od"t man sich da» {trogen ab. 3m Schütz»ngraben fon^t man wieder dann: an, unter den ctcrn.-nb.mmeln zwischen Erdwänden, fängt man wieder an. Man bohrt die Ta c m einen Grasbüichel und findet da» tief und schon. Man beschaut mitten tn einem Trommelfeuer eine Schnecke ober eine Fitere und findet da» grost und wundersam. D. man ist roobrhciti^ ein Kind. Denn man schon ein Mann in Sofien ist. Man wird das {tragen nicht los. Die Selbstverständlichkeit der Zustande und Dinge ist erschüttett. Man «pricht von Gon. Hm Hnfang hat man getagt 'Bott tmt uns/ Über ba» hält nicht 'tand. Man iudX nach etnern tte-eren ®o:l Man greift in den fummel und finbet nicht». 5Ran greift tn sich hmein und da findet mar. bas Einzige, was man von ©ort weist. Und so sagt man: ber Mensch ist die Offenbarung Gotte». Man tat es nicht so deutlich, nicht so bestimmt und zuoerltchUich. aber man sagt e». Andere haben e» sichettich auch schon gesagt. E» tft vielleicht eine alte LZahrheU. Uber es kommt immer darauf an. dast man eine Lahchett crtcbL ü» genügt nicht dast eine Wahrheit blost da ist. 3ch habe ste erlebt. Dast ich sie erlebt habe und nicht ich allein, ist nicht das schon eine Techtterttgung de» Äneges? 3ft es nicht etwa» Groste», zu denken, dast es nur von uns ab- hängt. Me Groste Gotte» zu zeigen? Gott wurde um io stärker in uns, je stärker unsere Kamerad- schcrit mar. Er lebte am größten und stärksten, als wir dieses Papier UTsterschrieben. So grost und stark war Gott noch gar mc gewesen.' Er lächelte. ..Und nun wuhten wir auch auf einmal, warum wir im Schützengraben. Um Anfang war ber Steg ber Sinn Ms Krieges gewesen, jetzt wußten wir. dah nutzt der Sieg Mr letzte Sinn des Krieges war, sondern etwa» ganz anMres. Wir hatten es zu ahnen begonnen, als der Diepholz geftorben war. wir faden es noch deutlicher, als der schwärz'zu un» zurück- kehrte — Daheim sprechen sie nur von Teuerung,* iagie er. .hier spricht man von Gott. Denn 6ch Mr liebe Gott «elber sucht, wird er sich nur bn Schützengraben ‘inben.* — ffiir horten ihm zu und spürten: za so Ht e». Dir warteten nur noch darauf, diese neue Dell ju bauen. D:r formten nicht baronlaufen, um e» zu tun. Tein, wir muhten austzarren. Aber einmal muhte der Gedanke und Mr Dille auf beiden Seiten so grost und so mächtig fein, dah w.r zur ßichen Zeit aus den Schützengraben hr rau »stiegen, nn war die Stunde ba. Denn anr aut beiden weiten mühe waren, in Untätigkeit zu warten, statt Me neue Dell zu bauen, die Dell, ane lie ÄameraMn bauen, dann waren wir erföit. Dir leb-^n >a nur noch für dieses Tachher. Und wir wuhten jetzt auch ganz genau, warum die Dell bi» jetzt nicht recht aul- gebaut worden war. Da» Geld war baren schuf- gewesen. Me Feigheit, alle die Äbban^igffiten Ms bür- ^erlichen Lebens. Me ängitlidx Tui^ichttwhme auf ^rau und Kind.... Dah wir nn cdxjpergraben als Kameraden mit einander lebten, da» dünkte un» nicht lellsam. Ader wir wuhten. dast cs nachher, wenn keine Granaten, keine Mmen und txrgi'leten Gase mehr drohten, dah es nachher, in diesem sogenannten Frieden jelfiamer Weise schwerer sein werde, Äxune- roden zu sein. Und dennoch unterschrieben wir bas Gelöbms. Dir fühlten uns so stark, dah wir vor nicht» zurückschreckten ... D, auch Mr Frieden sollte uns nicht unterkriegen!' Er bitte ihr bas Papier aus der Hand genommen unb hielt cs mit beiden Händen, als fürchte er, man könnte cs ihm entreißen. So hält ein Pfarrer ba» (£oa ngriium. Eie schaute zu ihm auf unb litt Me Schmerzen dessen, Mr mehr weih, als Mr andere. Die sollte er bas ertragen können, was brausten war? Muhte sie chm sagen, was sich ereignet hatte? Lorn Frieden bis zum Verluste seines vermögen»? Sam Kample aller gegen alle? Som Ichamlo'cn Eigennütze und von Mr unerbittlichen Kücksichtstosigkett tm täglichen Leben? Son der Lüge, von Mr Gier, vom Betrug? Sie fürchtete, dast er zerbreche, wenn er Mesen Dingen gegen über gestellt werM. ohne e» zu wissen. Er war birnMr als ihr Blinder. Er starrte immer noch auf die Botschaft bes Schützengrabens. ..vielleicht sind sie doch nicht alle tot', sagte er, „ich will Me Lebenden suchen.' halblaut las er die Tomen, schneller Mn einen, langsamer den andern, während Me Menschen vor ihm aufttanMn, reicher oder ärmer in ihrem Deien, mächtiger oMr bescheidener, Zwiesprache mit ihm hallend, oder Most stumm winkend unb wieder Der- schwindend. Bi» sie einen Tarnen hotte und erschrak. „®as sagtest du?' rief sie unwillkürlich unb prehie auch schon bereuend die Hand gegen den Mund. Darum hatte sie nicht schweigen können? Er schaute sie an, wie erwachend, und fragte verwundert: ..Das ich sagte? Peter Grundt. sagte ich ... Weiht bu etwas von Peter Grundt?' Sie war nasch auigestanden unb ans Fenster getreten. „Tein, ich kenne Peter Grundt nicht.' 12. „Du muht ihn doch kennen.' sagte Georg. „Tun ja, ich wuh:e von ihm. aber bas bedeutet doch nicht, dah ich jetzt etwas von «hm weist.' . Marianne', sagte er. „heißt nicht unser versprechen Wahrhaftigkeit^' „Tun denn', tagte sie und drehte fich um, „ja er lebt, ausgerechnet Peter Grundt lebt. Er war nicht tm Schützengraben, als die Mine in d e Luft flog." Sie erzählte ihm Beter Grundt» Schicksal und ftchr bann rasch fort: „Aber ich werde tun, was ich kann. y-in’il öu ihn nicht triffst. Du dattlt chn Nicht trehen." Sie eilte auf chn zu und sastte ihn an beiden Händen. „Denn er lebt, muh ich chn treffen, er hat unter- schrieben.' Sie lachte auf. „Dann hat er es vergessen.' Sie änderte den Ton. „Denn dir dein Leben lieb ist, dann geh nicht zu ihm.' „Dann wäre es also gefährlich.' Er lächelte. „Damit schreckst bu mich nicht. Mein Leben ist mir lieb, o, ich weist ba» Leben vielleicht richtiger ttnzuschägen al» irgend ein anderer. HMr die» ba', er beutele auf bas Papier, „ist mir noch lieber.' Er faltete es jufammen. versorgte es an feinen allen Platz und barg den Beutel wieder an seiner Brust. „Georg', sagte sie, hätte gewünscht, es wove ein anderer, Mr dir alles erklären nwstte. Du wirst letzt in bas Leben hmausgehen, wie man so sagt. 3d) gebe zu, dast es nicht bas rechte Don ifL Denn auch bu bist im Leben gewesen und btft tm Leben, bu brauchst nicht erst hi nein zu gehen. Doch du kannst nicht ewcg in dieser Stube Meiden w>e in einem 81 öfter, unb du wirst es auch nicht wollen, bu mit deiner Blutschrift, von Mr bu alle» Heil erwartest. Mögest bu das Heil gewinnens Bocher aber muh ich Mr noch einiges sagen. Weil e» besser ist, dah >ch es dir sage, als wenn e» ein anderer dir sagt, fei es mm Peter Grundt oder irgcndwer. Setz dich und höre zu. E» Ist keine kurze Geschichte, wenn man sich auch noch so kurz saht. Du wirft nccht alles oersteben, denn ich verstehe auch nicht alles, und es gibt üoer- Haupt niemand, der alles versteht, die Zeitungen unb die Professoren hegen sich heute noch in Mn Haaren, unb ste werden sich wahrscheinlich noch lange in den Haaren liegen. Das geht uns ja nichts an. denn wir brauchen ja nicht zu wissen, warum es geschah unb geschieht, e» penüat, wenn wir wissen, bah es geschieht unb dast wir aufrecht bleiMn, dessen ungeachtet. Zum ersten muh ;6) Mr sagen, dah der Krieg nicht zu EnM gegangen ist. wie bu es Mr gedacht h:ft unb wie es viele gedacht haben und wie es vielleicht am besten gewesen wäre für alle mitein- ander in Europa. 3«h kann das nicht genau beurteilen, du muht die rechten Männer frfcaen, die bas wissen. Jedenfalls sind mir besiegt worden, und es ist zu Ende mit unterer Macht unb Pracht.' „Ls braucht nicht Macht und Pracht.' (Fortsetzung folgt) Hierauf befd)flftlgte sich der Redner in ganz gro- bn Äüam mit dem Reichsschuigesetzent- w u rf. Als die Deutsche volk»partei in diese Re- gUruna»foalition hineintzing, hauen sicherlich zahl- reich« Anhänger im Hinblick auf die Simultan, schule außerordentlich« Bedenken gehabt. (Er glaube, bah der Reichsichulgesetzentwurf in der leg. ton Lesung noch eine Form erholte, die auch den überzeugten Anhänger de» alten Rotionattiberalis- mu» durchaus befriedigen werde. Tie Zielsetzung der Deutschen Dolkspartei sei. die Limultanlchule do. wo sie vorherrsche, al» d,e Regelschule hinzustellen und eine Entwicklungsmoglichkeil zu dieser Schule ossen zu halten, eine Regelschule, deren Beseitigung nur unter gesetzlich vorgesehenen Hemmungen, deren Einrichtung ober unter gesetzlich vorgesehenen Er- leichterungen möglich sei. Hinsichtlich der Einsicht- nähme in den Religwnsunterrichl hoff« die Deutsch« volk»partei zu erreichen, daß die von der Kirche be« auftrogte Person zugleich auch al» vom Staat beauftragt gelte. Eine hundertprozentig- llrrroirf- ttchung seiner Forderungen könne man allerdings nicht erwarten, wenn man sich in einerKoalition befinde. Man werde immer auf ein Komoromih kommen. aber die Deutsche Volkspattei hon«' bahn doch zum groben Teil ihre Forderungen durchzusetzen. Daß wegen des Relchsschulgesetzes hie «etzige Koaki- tion auseinandergehe, glaube er persönlich nicht. Hinsichtlich drr Beamtenbesoldung»- Vorlage seien die Verhältnisse etwa» schwieriger. Diese« Derk leide besonder, darunter, bnfi bei ihm die Spekulation auf die Stimmung der Wöhler sehr stark mitspielc, daß ober auch die Länder und Gemeinden berührt würden, do diese für die Durchführung der Besoldungsausbesserung ihrer Beamten die Hilft de» Reiches forderten. Dabei sei Bayern süh- rend vorongegangen. da» seine Derwaltung ganz außerordentlich stark übersetzt habe. Boyern könne, da es so wenig Berstöndni« zeige für die Ersorder- nisse der 3'.ttei habe sich von Anlang an gezen diese Ueberfchuß- Steuergesetze gewandt, weil sie der Au'sassung war, gerade in jener schwcrst?n Zeit habe man den Steuerpflichtigen nicht mehr abnchmcn sollen, al- unbedingt notwendig getreten sei. Die Steuerzahler hätten dann viel'ach, wie bekannt, teure Dankkredite zur Begleichung ihrer St uer aufnehmen müssen und der Staat habe da- Geld in Reserve gestellt. Die Regierun.tSmebrheit der Weimarer Koalition habe keine Rücksicht auf die kleine Opposition genommen, denn di? Wahlen feien Ja damals noch weit gewesen, deshalb h«^be man iich nicht gescheut, die hessische Wirtscha't über Gebühr zu belasten Ss fei auch heute wieder darauf hinzuweisen, daß die hesisich? Jinanv läge noch keineswegs gesund sei. Die Ausgaben des he'ssichen Staates leien v?i 47.8 Ultimen im 3abre 1914 auf 131 DlUlionen brüte, die Delastung der Stcuerzadler mir Landes'teuern von 26.2 MiMonen au* 30 7 Milli «ntn geffvi.iert worden. Das fei eine katastrophale Entwicklung unserer Lande-steuern. Die he<'siche Wirtschaft sei weit über Gebühr belastet Der Redner forderte f»>inn eine gründliche Derwa lt ungs resorm d.e aber ntchr unten anfangen, sondern oben beginnen mü < 4« müßten Aufgaben abgebaut werden, mit be-vn der Staat sich überladen habe. Ju empfe'>'.en fei auch d'.e öinfübr'in eines »weisä^rigen Bubtet», eine Reihe von Au'i^be» sei an bi? Komm ui'en zurückzugeben. W r könnten nicht mit dem ®tn- tze.t-siaat-Gcdanken kommen, wenn uns rem finanzielle Gründe dazu ^wänoan. Irr Finaav- mlnister habe zwar ein Sparprogramm ausge- arbettet, dos rr aber kn seinem SckwekdtAch oe» wahre. Rach dem. was man jedoch grhön habe, sollten d.e Kreisämter als 2c.5r::c.""2'.:^r,5*- körpertchasten aufgegeben werden, an die Spitze ter politl'irrren Aemrer sollten Politiker gestellt werden. Für die Positi'irrung der Derwaltung bedanke man sich aber. Der Frnanzmmistrr wolle auch et ne Irenmmg der Steuer quellen vornehmen, es wäre jedoch ein Rückschritt, wenn der Staat alleiniger Inhaber der Realsteuern würde. Tie Real steuern mühte?; den Gemeinden überlassen blnben. Tas Sparprogramm des Finanz m-nifters fei jedenfalls mit großer Besorgens xu betrachten. Die Deutsche Dolkspartei volle dafür sorgen, dah Aufgaben des Staates abgebaut und Verschwendung nicht mehr getrieben würde. Dezei chnend sei, dah die Regierung den Vertrag mit Frankfurt über dir Hrirag-A-G. nicht bet einem Amtsgericht beurkunden ließ, sondern bei einem parteipolitisch rein abgestempelten Rotar, der feinen Vorteil daraus zog. (Wie Prof. Werner am Donnerstag in der Deutschnationalen Versammlung mittetUc, ist dieser Rotar der bisherige fozialdemokrati'chc Canbtaggabg. Sturm- fei«, der für btefe ÄletnigBeil der Deurkundung .mir* 24 000 2Et erhalten habe. D. Red.) Hinsichtlich der Steuergesetzgebung formte der Otebner in längerer Tinzelda rstellung belegen, dah die Deutsche Volfspartet immer für die berechtigten Belange der Wirtschaft, insbesondere auch des gewerblichen und handwerklichen Mittelstandes eintrat. 3.'3. habe der Sinan*» Minister die Konsumvereine von der Dewerbe- fteuer freigestellt, die Deutsche Dolkspartei habe sich gegen diefe Maßnahme gewandt. Auch hinsichtlich der Silialfteuer habe der Finanz Minister den berechtigten Wünschen des Getoerdes. die von der Deutschen Dolkspartei vertreten wur- ben, nicht entsprochen. Die Wanderlager würden heute noch so besteuert wie 1914. Degen alle diese Dinge hätten sich die Demokraten nicht gewandt, die Deutsche Dolkspartei aber sei dagegen borgen ongen. Dem Berufsbeamtentum sei die Deutschen Dolkspartei im Reiche und im Lande eine treue Stütze. Die Anfeindungen des Berufsbeamtentums durch die Linke weife die D. D.-P. entschieden zurück. Der Redner wandte sich in diesem Zusammenhänge entschieden gegen die Part ei wirtschaft bei der Beamtenftellenbesetzung und wies hierbei u. a. auf den Fall Goldstein und den neuesten Fall Fuchs hin. Reuerdings wurde bekannt, dah der Rachfolger de- Rcgie- rungsrat- Auch- ein früherer Fuhrmann sei. Hier habe man Beweise dafür, tote die Partecholink bei der Besetzung von Beamtenstellen wirke. Gegenüber der Evangelischen Volksgemeinschaft de- BfarrerS Weidner sei al- bezeichnend festzustellen, dah deren Anhänger jetzt zur Stimmenthaltung aufgefordert wurden, obwohl doch nur die Linie Vorteil davon habe, wenn diele Ssimmenthallung-parole befolgt werde. Hoffentlich werde dieser Parole ferne 3olge gegeben. Gegenüber der Volksrecht- bartet sei zu bemerken, dah es unverstLndlich fei, wenn sie den alten Leuten sage, ihre Forderungen würden durch diefe Partei durchgesetzt. Ss sei von dieser Partei der Gipfel der UnfchUich- keit, bei den alten Leuten Hoffnungen zu erwecken, von denen man genau wisse, dah man sie nicht erfüllen könne. Degen eine Politik, die so treventliches Spiel treibe mit den Gefühlen der alten Leute, müsse man sich mit größter Entschiedenheit toent-en. Die Deutsche Dolkspartei. Ke keine unerfüllbaren Versprechungen mache, suche die Forderungen aller Kreise in gerechter Weife auszugleichen. An den Sparern und Kleinrentnern fei ein Unrecht autzumachen. Die Deutsche Dolkspartei wolle die Kleinrentner auS der Fürsorge hcrausheben und ihnen durch ein Klcinrent- nergesetz für das ganz? Reich ein Recht auf Rente verschaffen. Das sei dr,ngrnd notwendig und dasür trete die Deutsche Volkspartei entschieden ein. Das fei auch erfüllbar im ©egenfao zu den Versprechungen der Volk-recht parket. Wenn bte Deutsche Dolkspartei durch diese Wahlen Sinslutz in der Regierung bekomme, so werde sie ihn in gerechter Weise nützen zum Vorteil des Landes. Sie werde dann mit der Parteiwirtschaft ausräumen, freie Bahn dem wiicklich Tüchtigen, aber nicht etwa dem Parteigesinnungs- tüchtigen verschaffen. Wer das wolle, möge die Deutsche Dolkspartei wählen. (Lebhafter Bei- fafiJ Da eine Aussprache von der Versammlung nicht beliebt wurde, schloß der Vorsitzende, Professor Dr. Krausmüller nach DankevWorten an die Redner die Versammlung mit dem Wunsche, besonder- an die Lauen und die große Partci der sogenannten Richtwähler. unbedingt Aur Wahl zu gehen und zum Besten des ganzen Landes die Liste der Deutschen Volkspartei zu wählen. Landesverband hessischer Bürgermeister. 'Dieser Tage hielt der Landesverband hessischer Bürgermeister feine Hauptversammlung im Saale des Hotels .Kysihäuser^ in Frankfurts. Vl. ab. DieDer- fammluno war stark besucht, der geräumtie Saal dicht besetzt. Das hefs.sche Minister.um des Onnetn war durch Ministerialrat Weber, die Kre.s- ämter waren nahezu vollzählig durch die Kreisdirektoren oder deren Vertreter oertreten. Für den Deutschen Sürgermti ’t Tbunb war bellen Ge- schäft-führer Oberbürgermeister a D. Dr. -er r- s u r t h anwesend, ferner war die G werft chaf t der hessischen Gemeinde beamten durch ihren ®e- schästssübrer vertreten. Für die Versicherungsanstalt für gemeindliche Beamten waren Deren Direktor <3 r b und Regierungsrat Renning erschienen: ferner waren die Landtags abgeordneten Dr. R i e p o t h und Ritzel der •tnla- Dung gefolgt. Rach Sröffnung und Begrüstung der Versammlung durch Den Vorsitzenden des Dürgermeilt erverbandes. Vürgermcister Aleeander in E^oi 'cnh^iln. wies dieser auf die be'ondere Bedeutung Der diesjährigen Tagung hin. mit welcher Der Verband zugleich die Feier seinesdrei- blgjäbrigen Bestehen- begehe Rachdem die Vertret-r der e n.,einen Behörden dem Verbände ihre Dlucktoünfche zu seinem 3ubt- iäum ausge'prochcn batte i. trat man In die Tage-ordnung rin. Der Vorsitzende erstattete zunächst den Tä t i g ke i t - b e r t ch t und gab da- bei einen intert fanten Uberbltrf über De Entwicklung de- Verbandes feit feiner Gründung tm 3abrt 180i bis heute, der stets seine gan»e Kraft eingesetzt habe für Das Wohl Der ihm Durch bte fem Sinne wolle der Verband auch es*.terart>* Häffet=6rfe. gilben rätkl a — ar — da — do— drill — ei — en — eu — fan — gelb — i» — in — log — M — kri — lut — man — na — ne — nrt — nis — noch — o — phrat — ri — rie — fa — |a — ftzi — stinkt — le — te — U — ten — tra — trat — ee — toer — iL Au» vorstehenden 39 6üben bilde man 16 Wörter mit folaender Bedeutung: L männlicher Personenname- 2. römischer Volkstribun- 1 tropische Frucht: L Teil eine» Fruchtkörper»: 5. militärische Truppe: 6. Ballspiel: 7. militänschec <3ruf); 8. kleine witzige Geschichte; 9 Affenart, 10. Muse, 11. Fluß in vorderasien; 12. Naturtrieb; 13. kaufmännische» Papier, 14. Gewürz; 15. Teil der Kirche; 16. Fluß in Holstein. — Nach richtiger Bildung Der Wörter ergeben Anfang» und Endbuchstaben, beidemal von vorn noch hinten gelesen, ein Sprichwort Liren, Worträtsel 3 11 22 31 ■■■iäiSiütii !rj "in T] 12 13 15 33 37 E3 ai □ von link» nach recht»: 7. Turnerische Abteilung; 10. Oclbaumgewäch», 13. Papttname; 14. Menschenmenge; 15. Destilla- tionsprovukt; 17. Handelsstadt in Syrien; 18. Kops- bebetfung; 20. alle, nicht ausgezeichnete Geschichte; 23. Schweizer Kanton; 24. Naturerscheinung: 28. Südfrucht; 30 Merkbuch, 32. enaiische» alkoholischem Getränk; 33. weiblicher Personenname. 35. große CEinganflepfortc; 36. scharfer Wind; 37 Schlachtort in Frankreich (Westkrieg); 38. Vorgebirge des Harzes. von oben nach unten: 1 Qunae Nachkommenschaft der Vögel; 1 Teil de» Weinstock»; 3. japanische Münze; 4 Stadt in Marokko; 5. Widerhall; 8. Stroohenzeichen; 8. volksstamm; 9. eingefriebigter bepflanjier Raum; 11. Schneidewerkzeug; 12. biblischer Stammvater; 16. Nebenfluß der Trau; 18. Truppengattung; 19. päpstliche Krone. 20. Nahrung»mittel; 21. Gewürz; 22. öffentliche Versteigerung; 25. Schwimmvogel, 26. Götzenbild; 27. Landgut; 29. Stadt in Südtirol, 31. Lustart; 34. Säugetier (Paarzeher). Anfüstungsaufgabe. ur — lb — eh — yp — ll — ab — ki — nu-— fa — ix — ud Durch Anfügung je eine» Buchstaben» am Anfang soll au» vorstehenden Bruchstücken ein Dort gebildet werden, während die zu suchenden Hnfangebud)- staben, zusammengefügt, einen volk^rauch ergeben Bilderrärsel. Eilbenäntzerungsrätfel. In Den zehn Wörtern. Damast — Minze — Primel — Spital — Mahnung — Terzett — Dozent — Ziegel — Wedel — Gericht streiche man die letzte Silbe und ersetze diele durch eine der nachstehenden: di — ga — beim — nun — na — not — or — rat — fang — ff». Die Endbuchstaben dieser neuen Ö rter muffen nun. sofern deren Zusammensetzung r-.chtig erfolgte, einen Kalendertag im Sooember ergeben. 2er ÄlribrrfdiraeL 1 Auf dem Brocken fand unlängst eine Goethe feier statt 2. Der Schutzmann nahm den Landstreicher fest. 3. Mit meiner Schwester besuchte ich da» Konzert. 4. Hier ändert der Huangho feinen Lauf 5. 81» man Ulepbemerte. erichien der Arzt fosort. 6 Teile unseren Entschluß rasch Irmgard mit 2" ft dem der vorstehenden Satze ist ein Klei- bungefturf oder ein verwandter Legenstand ent halten Deiche find die»? AuslösuNgr«. SUbenrätfeL 1. Eilenburg; t Roggen 3. Filou, 4. Aegvp- ten; 5. Hirtenbrief; 6 Relief; 7 Ultimo; 8. Ra- zareth, 9. Gestüt, 10. Monarch; 11. Arrae Erfahrung macht Hoffnung. Rechenaufgabe. •/• und “I*. Rätsel. Richt». Pilberrärtet C ne Recht ein Knecht. Ohne Pflicht ein Dicht ÄreistoorttatfeL H IPIClfl c efem Silbenoersteckraisel. Gebrochene» Versprechen, Gesprochene» verbrechen. Oie Rarrenkappe. Splitter nnd Sparren vom Rebattionittfch. Der Spiegel nt> der Kefselsiei». Bet der edemaligen Preußischen Oderwch- nungskammer Ixt eines Tages eine Rechnung ein, über Die selbst alter graute Rechnunasrät« das weise Haupt schüttelten. Da stand doch klar und deutlich zu lesen, daß S. TR. S. -Lühow" mit Reparatur eines Spiegels in einem feiner Boote 6 Quadratmeter Vchacholz verbraucht habe, was nicht eben billig war. Man konnte sich in Potsdam nicht vorstellen, weshalb mau auf einem so kleinen Boot em en so großen Spiegel benöNge und schrieb umgchenD zurück, in Zukunft seien kleine Handsp^.egel anzu'chaften. Die täten denselben Dienst unb seien welentttch billiger. Denn die Herren von der Oberrechaungskaminer einen Havel'chiffer zu Rate gezogen hätten, würde -hnen der wahrschemlrch schon gesagt haben. Dah die Hintere Bordwand eines Bootes Spiegel heißt, und daß dieser leider nicht durch (leim Handspiegel erseht werden kann. Zur selben Zeit wurde ein Ingenieur aus Berlin nach Obreschlesien geschickt, um dort tm Auftrage der Oberrechnungskamrner einige staat- I Wasserwerke zu tontrollteten. Da er nichts zu beanstanden fand, telegrapbiert'? er. ^alles in ordnung stop kestclstein ist nicht vorbanben". 11 n5 umgehend fünfte die pilichtgetreue Obe» rechnung-kammer zurück: »der fehlende kesselsteen ist fosort anzu- schafien-. ten. In feinen weiteren Ausführungen zum Tätigkeitsbericht wies Der Boefitzende darauf hin. Dab der vorgelegte Gesetzentwurf über die Rechts- verhältnisfe Der ©emelnDebeamten enttäuscht habe, da er keine befriedigende Lösung bringen konnte. Alsdann folgte ein Dortrag von Bürgermeister Wetzel aus Alsheim, der das Thema )eltc „'S) t c Tätigkeit De« ßa n D • gemeindeburger ni elfter- und f e t ne Derzeitige Stellung in der Gemeindeverwaltung". Der Redner bedauerte, daß Die Tätigkeit des ßandbürgermeisters leider noch nicht Überall, auch bei den Behörden, entsprechend gewürdigt und vielfach noch deren Tätigkeit zu aerina cmgelchätzl würde Der Referent zog einen Vergleich über die Aufgaben und die Tätigkeit des Bürgermeisters ein t unb heute und stellte fest, daß heute die Tätigkeit Der Landbürgermeister derart zugenommen hab«, das) man von einer ehrenamtlichen Betätigung nicht mehr sprechen könne. Dementsprechend müsse auch die Vergütt ng Der Bürgermeister Derne fen werden Die Bürgermeister verlangten einen ausreichen- fen Schutz gegen willkürliche, wechselnde Festsetzungen ihrer Dergittuna. Gs fei dringend notwendig. daß Die vom Landtag aufgehobenen mim« fterieUen Richtlinien über Die Besoldung der Bürgermeister und der Gemeindedeamten wieder eingeführt würden. Ferner forderte der Redner Erhöhung Der Wahldauer der Bürgermeister auf zwölf Oabte. entsprechend wie tn der Städte- ordnung Auch da» aufgehobene Bestätiaungs- recht für die gewählten Bürgermeister mu's« wieder in der einen oder anderen Form e ngeführt werden, dies verlange Die Stande-ehre Der Bürgermeister. 3n Der folgenden ausgedehnten Aussprache über das Referat. Die Den ganzen Vormittag ausfüllie handelte es sich hauptsäch- lich um Die Fra.te ob Die Rechtsverhältnisse Der Bürgermeister und Der Gemeinte tarnten hinsichtlich ihrer Vergütung Durch Ge'ey oder durch OrUfa6und. oder durch mlni-teritlle Richklinien sicher;.sitellen wären. Die Auefprache führte zur einstimmigen Annahme einer Gnt- sch', ieß u ng. die betagt; _D.e in ihrer Hauptversammlung in Äranburt a. TR vertretenen r-an Der ?. :.etung und dem L’tmb- ta.e daß in der kommenden neuen Gemeinde- ordnung hinsichtlich Der Besoldung Der Bürger- meister ’ür Die’e 3rgelcg:c Voranschlag bei Verbandes für das Jahr 1927 wurden ohne Debatte genehmigt. Bei Der alsdann noch vor- genommenen VorstanDswahl wurden die seitherigen VorstanDsmUgsieder weeigc^ävtt. An Stelle von Drei ausge ch «denen Voc:ands- mitglieDem wurden neug.wählt Bürgermeister Albrecht. Düdelsheim; AetnÄaDt Htdes- heim und Dengle r. Sroach. Südfff tito. — Heffelöacher. D. Karl. Herr a«f Dein Gedeih. Stn Jahrgang Predigten 510 Seiten in Ganzleinen prf untKm 9 Alk. Oranten* Verlag. Herborn. — Or ist noch Der alte, dasselbe Sprudeln, dtetelbe bildhafte An'chausichieit. dieselbe Herzenswärme. die man fer Formung seiner Gedanken abspü«. und doch ist Da zugleich ein Reue- bal nicht von Der Reife Des Al ers begründet wird oder von der ».'ttie*tfe Menschenkenntnis herrühn fandern aus der ev- bensbewegung stammt, die Die Theologie n.chk ti stillsteben la'sen So einen sich in Haibacher noch viel entscheidenderem S.nn als früher Die Kräfte, die einem wirklich volkstümlichen Prediger den Weg zu Den H.ezen bahnen und taffen leine Prekigten vorbt.dsich crkcheinen. Der Prediger wird eine Fülle von Qlnr cun.iri empfangen. Was aber Diesen Prrdigtband besonders hervorhebt. das ist. daß diele Predigten eines Dichters von gebildeten und einfach?n Leuten mit gleichem Interesie tmb Segen gelten werden. ^"Henkel «uf M H I i e w - * ... I . f D J A Nehmen Sie zur nächsten Wäsche nur Persil nach Vorschrift und absolut nichts dazu. 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Xhe’< TBt4t har der ®Hetlfnbltft wieder eint schwere ilrfchüiierung ge» brach, 2ün Utontag traten ßefttge Äurlrud- gdny oon 5 bu 10 Prozent ein. verein zell auch vor» 15 Prosen! und mehr, die um so schwerer ml Gewicht fielen, all dal Kar»Niveau bereit! start ermäßigt war S)ie Stimmung wurde wieder ^»chgra^rg unsicher tat Zusammenhang mit der Derossenllichung des Memorandum! deck Repa- eononlagenten Parker (Silber, und der Antwort der deutschen Rcichsrtaierung Die stärk» sten Vefürchtungen traten aus hab trn Anschluß an neue Internationale Diskussionen über die Aeparationlirage der auliünbische Kapitalmarkt weiteren deutschen Anleihen nicht mehr zugängig gemach, werden könne. Dann verstimmten die verschiedenen Prel emelbungen über den Liahlverein. wonach da» ilnlernehmen über- lapitaltl».n lei. und Gerüchte tauchten aus. daß für dieses Jahr keine Dividende zu erwarten 1e£ Dal Hierau» von der Verwaltung del Stahl» trufte vee-isen,lichte Eommun.qur konnte die ötimmuna nicht bessern da trott der Angabe »usriedensteilender Veschästigung, steigender Prv- bukiionszNseru und eines an gern dienen Vetrteb!- gewinnet enttäuschte, daß die Dividenden!rage tn dieser Verö'sentlichung vollkommen unerbrier, blieb. Äur die .Rurlrüdflänge verantwortlich waren diesmal nicht tn erster Vinte Vlanko- vertäuse oder Realisationen der Spekulation, da die Kulisse ihre ümgogemeni» bereit! außer- ordentlich stark verringert hat, vielmehr kam das Publikum mit größeren Verlauisaulträgen an den Markt Den Hauptaulschlag dursten aber Verkäufe des Auslandes gegeben haben, von dessen Dispositionen sich die deutschen Gisektsnmärlte in dieser Woche überhaupt 'ehr abhängig erwiesen. Dann schien et zunächst, alt wolle sich die Stimmung recht bald wieder merklicher beruhigen. Entgegen den De'ürchtungen war die Verdssentltchung der Denkschrift hee Aeparationlagenten im Auslände und namentlich in Amerika verhältni»m.,ßig ruhig ausgenommen worden, und die Tatsache, daß der Aorddeutlche Llohd eine 22-Millionen-Do'.laran'.eihe abschloß und die R.dariuimer Fahrzeugwerke aber die Ausnahme einer 4-Mtilioneii-Doliaranleihe verhandelt. zeigte, baß Amerika neuen deutschen Anleihe doch nicht so ablehnend gegenüb ersteht, ale man zunächst angenommen hatte Dann befricbigfe et. daß trotz den starken Xurtnid'd igen in Deutschland die deutschen Anleihen an der Reu- ?orfer Vd.se verkältnismäflg gut gehalten lieben. Die Drol banken waren außerdem diesmal im Gegensatz zu den Vorwochen e^er bereit, intervenierend einzugreisen und dal heraus- kommende Material ihnen na i)c stehen der Gesellschaften auszunehmen. Ramentlich in Stah'.vcrein. aber auch in Vankaktien. konnte man derartige SiützungSkäu'E beobachten Später zeigte et sich jedoch daß die Grundsttmmuna recht un'icher geblieben war Reue Abga en bewirkten wieder eine Abschwächung der Tendenz Man verwies dak^i auf die Aussperrung von 55 000 Arbeitern in der Tert Hindus, rie und die Streiks in verschiedenen anderen ^nbustriezweicen. Ferner verstimmte die anläßlich der Neuregelung der Vt- amtenbelolbung im Reichskabinett entstandene Spannung Gegen die Vorwoche er- ?at*n sich durchschnittliche .Kursrückgänge von 3 I» 10 Brote u für Schei' anstalt. Vicht und Äraft und Schildert bis 1 ' Prozent Zellstoff Waldhof gaben sogar 30 Prozent nach Am Renten mark! lagen deutsche und auS'än- dische Renten cbcnialK überwiegend schwächer. Der Geldmarkt war merklich erleichtert, auch für Jermincelb 'eit wertere Gniwidlunq wird infolge der V ri.'ge.ung der (?nu cme-'t8 Der» schiedeutlich nicht mehr fo pe'Nmistt'ch beurteilt wie seither Devisen namentlich das Pfund, lagen lehr fest Wochenbericht vom frankfurter probuktenmarkt. Die Stimmung am Frankfurter Produkten- marti war in btefer Woche kehr unsicher Tie Käufer übten durüdbaitunq. Das Geschäft bewegte sich in sehr bescheidenem Rahmen. Verstimmend wirkten die ungünstigen Berichte aus Argentinien über bie I chlechte önt- midlung der ®rnte und die abbrhdelnden Preise an den überstterfchen Märkten. Deisot w« im Laufe her Woche stärker angeboten, bei nachgebenden Preisen, fo daß 'ich dal Geschäft doch eimgenndben beleben konnte. 3m Gegensatz zur vergangenen Woche machte sich efioal mehr 3n,ereile für Roggen bemerkbar, da Rachfrage feilen! der Muhten bestand und demgegenüber das Angebot weiter lehr knapp war. Bet sehr nn Umlatz konnte Ma s im Oinflang mit Heren Äotienmgen des Auslandes tm Preise etwas anziehen. Weizerv- und Roggen - mehle lagen auderordenUich rußig. Gegenüber der Vorwoche -st bas Geschäft in Ältic lehr ruch.g geworden. Die Preise tonnten sich im allgemeinen behaupten 2lur Roggenkkete wurde eher begehrt, da mit Grntritt der kälteren Witterung m! einer allgemeinen Steigerung der FuNermiNelpretfe gerechnet wird. Von den übrigen Futterm.ttein wurden noch Oelkuchen lebhafter gefragt. Das .startol'eigefchäst ist sehr schleppet,d. das Angebot ncht groß, die Preile find gu, gehalten. Wochen!chluft ist die Marktlage kaum verändert Weizen ist weiter gut anarboten. Roggenrteie ist weiter gut gesucht, ebenso hochwertige .Rrah'uitermitteL Die übrigen Futterartikel lind im Preise abbrödtinb. Gegenüber den Rotierungen der vergangenen Woche waren Roggen, ©ornmergerße, aus! Hafer und Weizenkleie im Preife unverändert. Weizen l und II und Roggenkleie gaben 0L5 Mark nach, während Mais und Weizenmehl 0.25 Mark höher not ert wurde Die Woche schloß zu folgenden Dotierungen: Weizen I 25,75, Weizen II 24.50, Weiten III 22.50 bis 23,50, Roggen 25. Sommergerste 26 bis 28. tnL Haler 22,75 bis 24. Mais 19 bis 19,25. Weizenmehl 37.50 bis 38. Roagrnmehl 34 25 bi« 34.75. Weizenkleie 13. Roggenkleie 14. Wochenbericht vom Frankfurter Gchlachtviehmarkt. Gegenüber der Vorwoche war die Haltung am Frankfurter Schlachtviehmartt in dieser Woche etwas freundlicher Da» Geschäft war auch im allgemeinen lebhafter. Am Hauptmarkt war der Handel m Rindern ruhig; Kälbern und Schafen rege und Schweinen tm Verlaufe fehr lebhaft. Am Re^«eninarkt waren alle Vieh- gültungai lebhaft gehandelt. An be.bai Markttagen wurden alle Märkte geräumt Der Ge- famtauftricb Instand aus 320 Och en. 7v Bullen, 669 Kühen. 369 Färsen. 1476 Kälbern. 788 Schafen und 6011 Schwellten. 3m Vergleich zum Auftrieb der vergangenen Woche waren 344 Kälber, 15r Schafe und 28 Sch, verne mehr auiaetrictxn. '.I ährend 6 Rinder weniger zum Verkauf ßan?en. Bezahlt wurde pro dentner Lebendgewicht: Och'en Al. 61 bis 64. 2. 57 bis 60. Bl 54 bis 56. 2. 50 bis 53. Bullert A. 56 bis 60. B. 50 bis 55. Kühe A. 49 bi» 53. B. 43 bi! 43. C. 36 bis 42. D. 30 bis 35. Färsen A. 59 bi« 62. B. 54 bis 58. C. 48 bi! 53. Kälber B. 78 bi» 82. Q 70 bi! 77. D. 60 bi! 69. Schafe Al. 45 bi! 49. B. 38 bi! 44. C. 34 bi! 37, Schweine B. 63 bis 70. C. 67 dis 69. D. 65 bis 68, E. 65 bi» 67. Degen- über den Rotierungen der vergangenen Woche blieben die Preise für Rinder gut behauptet. Kälber gaben 1 Mark nach (Am Hauptmarkt waren Kälber noch 2 Mark billiger.! Schafe notierten 1 Mark billiger. Schweine zogen dis 3 Mark (gegenüber M Hauptmackte» dieser Woche sogar 4 bis 5Mark) im Preise an. • Verordnung über baS Außtr- Itofttreten der Devisenvorschris- t e n. Die au' Grund des Artikels 43 der R ich»- Verfassung ergangene Verordnung über das Au- ßcrtraftlrctcn von Devi'envorschristen vom 3l. Oktober 1921 ist dadurch gegenstandslos g.wc rden daß sämtliche Devisenvorchriiten und die zu ihrer Durchsührung ergangenen Vesti nmungen auß<.r Kraft gesetzt sind Sie wird"vurch eine demnächst im RclchSgesetzblatt erscheinende Verordnung de» Rcichsprä identen aufgehoben werden, da e« mit einer Ro Verordnung nicht vereinbar ist, daß li? nach Erfüllung ihres Zwe.fe» formell fortbefteht. Drei ensragen werden durch He neue Verordnung nicht berührt. Sic dient lediglich der Vereinigung der Ge'eligebung. • D i e A m e r I k a a n le i h t b e e Nord- deutschen Lloyd, lieber dic Absichten des Norddeutschen Lloyds erfahrt der WTB.-Handels- dienst, baß oon dem Erlös der Amtrikaanleiht die englische Anleihe und der holländische Kredit im Betrage oon drei Millionen Gulden abgezahlt werden soll, der z. 3 voll in Anspruch genommen wird. Don dem Nest wird das gegenwärtige Bauprogramm ausgeführt von dem bereit» 69 Millionen Mark getilgt sind. Mr notwendig gewordenen Ke para honm werden oorgrnommen. und zum mmbeften wird um den Statu» aufrrchtzurrhalte.n mit einer Ältlichen Anschaffung oon 5 dis 6 neuen ft rocht- mplrm gerechnet. Di, BrrbanNungen über einen neuen Pier in Neunork find Im Gange Dir Nrtt- faulgrlbtr von dem etwa 40 000 Tonnen betragenden zuruckgewonnenen Schiffsraum werden sicher gefüllt Der Lloyd hofft m Balde einen wechselnden achttägigen Schnelldampferdienst nach und oon Amerika etnridnrn zu können zu welchem dir ..(Folumbu*- noch einigen Umbauten untrrroor- ♦en werden wird • Generalversammlung bet Ver - liner Maschinenbau A -G norm. ß. Schwardköpf fetzte die Dividende auf 6 Prozent fest. Wie btc Verwaltung mN eilte. ist bie Hnanstelle Lage der Grt.Nfchaft weiterhin günstig. Die Gesellschaft hofft. wenn die dauernde Stei- !--1 Verkehrsordnung erfordeei Rechts gehen! gerung bet Löhne und bet öffentlichen Lasten Dtole die gesetzlichen Vcschränkungen da» Gr- gebni» nich gr'ährden. für da» laufende Ge- 'chäft»jahr einen ähnlichen Abschluß vorlegen zu tonnen. • D i r Lage in der Lokomotioin- duftrie. Die die „Äöiniftbc Zeitung^ au» Fach- kreisen erfahrt, ifi der Auftrag i-emgong in der Loko- motioirtbuflrif seit einiger 3eit etwa» besser geworden. Dir Reichsbahn hat einige. zwar nicht brbm- tende, aber immerhin für die deutfche Lokomolio- Industrie gewiße Zeit hindurch Arbeit gewahrende Aufträge erteilt, und auch aus dem Auslande, besonders aus Südafrika und au» Südamerika, liegen Aufträge vor: leider aber au Preisen, dir außer- ordentlich scharf umftrlttrn sinh. Dir Aufträge sind nur deshalb hereingenommen worden, um bk Be- schästigunH besser zu gestalten und die Selbstkosten heradzudrüden. • Die Wirtschaftliche Bereinigung deutfchrrMeffingwerke hat befchlossen, eine regelmäßige Abgabe von der Gesamtproduktion an eine Crportkafse ab jur üb reu unb hieraus eine (frport* otrnüt.ing für anzinnrldenden Erporl an Mejsing- fA-tigerjeugninrn zu zahlen. Don der oerarbritrnben Indi strie wird von dem Messingabkommen eine wesentliche Steigerung der Konkurrenz- unb Export- fähigkrit erwartet. Srantfurier Börse. Frankfurt a. M, 12. Roo. Trnbenz etwa» fester. Die Samstagbörse a ir etwa» (r ft r r, ob- wohl da» Geschäft klein blieb und infolge brr morgigen Unterbrechung be» Börsengeschäfte» eine gewisse Zurückhaltu ig geübt wurde, öle Stimmung war allgemein etwa» freundlicher, da oer- schieden» Meldungen au» Neuyork und London vorlagen, wonach die Stimmung für deutsche Anleihen durchaus nicht ungünstig von dem Memorandum Parker ksttlbe-t» beeinflußt war- den ist. Stärker beachtet wurden die Berichte über die deutsche Robeisenerzeugung und di. Lage in der Ma- schineoindustrie. Ein gewisser Stillstand In der Konjunktur i(i |mä nicht U verkennen Die Spekulation schritt zu Wochenschlußdedungen, da- neben durften oder auch flrincre Kauforber, Vorgelegen haben. Die Kurse waren durchschnittlich um 1 bi« 3 Proz. gebessert. Etwas lebhafter wurden 3. kst Farben umgefesit. die sich befestigen konnten. Auch Rbclnstabl in Verbindung damit hoher. Dan Eletkrowerten zogen (Bccjürel 4L5 und Siemens 3 Proz. an. Scheideanstalt blieben oernachläfsiat und nur knapp behauptet Am Montan markt ''gen Rheinbraun um 5.25 Proz. erholt. Deutsche Erdöl plus 3 75 Proz. Am Anleihemarkt hefschte große Geschäftssiilie bei wenig veränderten Kursen. 3m weiteren Atrtaufe blieb die Stimmung freundlich, doch konnte sich da» Geschäft nicht mehr beleben. Die Kurse zogen weiter leicht an. Am Geldmarkt war Monatsgeld unverändert. Im Deoisenoerkehr notierte Parts aegrn London 124 03. Mailand 89,70, Madrid 2k 65. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel auf 4 1915. argen London auf 20,428 London gegen Kabel 4,8725. Bcrlinr Börse. Berlin, 12. Roo Nachdem schon im vor- börfenoerkehr bie Kurse mehrere Prozente höher gesprochen worden waren, aus dieser Bast» aber kaum umtäpe luhanbe kamen schritt die S p e k u 1 a I t o n zu den ersten Notierungen zu Neineren Wochen- schiußdeckungen. zumal die Besürchtungen größerer Ürekunoneverkäute nützt zurutressen schte- Börse beginn! sich etwa» mit der 3nnenpoHtif unb der muteiranberietsung zwi'Len dem Zentrum und Deutscher Holtoponet zu beschäftigen Aus den rin- b N e Kursgewinne feslzustellen Bankaktien und Schissohrt»werte 1 bi» 2 Proz höher. 6pnt- werte to 4 Proz bekefttgt. Elektrowerte 3 bi» 6 Proz. fester. Montanwerte waren im allgemeinen nur behauptet, sestrr logen Lavrahutte. Nie- bed ftorpener und Nheinifche Braunkohl en Anleihen blieben aus dem gestrigen erbebten Niveau gehalten Ausländer fast gestvaf,»lo» unb wenig verändert. Anatolier 0,5 Pro^ Heber Psand- b r i e f e mbig 3m Verlaufe wurde die Tendenz »insicher und die Äurteniroitflung zunächst nicht rmbeit- sich. Später wurde die Haltung allgemein wieder fester eprilwerte 3 bi» 4 Proz hoher Etwa» Geschäft herrschte noch am Schiftahrt»miirkte. berliner roVuUcndörse. Berlin, 11. Noo Da» Interestc für den Rog- genmarti Hot sich eher noch verftarkt. während Weizen mehr oder uxmaer vernachlässigt werd beult oerofsenttichte Ernttschästung be» deutschen Landwirt- schoflstete» sand allgemein große Beachtung, Schlüsse auf da» voraussichtliche Gesamtergebnis der Ürnte sind aber infolge des Fehlens der amllichen Anbau- 'Iddxnangaben nicht möglich. Jedenfalls tft au« der Statistik crflchtiich. daß die Dorjchatzung zu hoch war und do auch vom Auslände eine eiheoUche Befestigung gemeldet mürbe, konnten sich am Lieferung»- markte beträchtliche Preissteigerungen duiäifetzen. Das Prooinzangebot, auch In geringeren Qualitäten, ist wieder stark ytlammtnge|ä)rump|L Sowohl bie Provinz als auch die Äertiner Mühlen bekunden rege Nachfrage und bedingten um etwa 3 Mark baßere Vreift als gestern. Wefternroggrn ist In den OMcrlen um etwa Ä' Guidenctnt» erhöht, die zweite ))dnb ist bestrebt, ihren Nutzen ficherzuftellen. Für Weiten lag weder vom Mehlitejchast au» noch vom Auslande eine nennenswerte Anregung vor. Da» in- !und,,che Angebot in guten und geringeren Qualitäten ist zwar klein, aber auch die Na<1^ragt seitens der Mühlen hält sich infolge dts fchtechlen Mehl- abfaye» in engen Grenzen. Dte Forderungen für Weizenmehl blieben unverändert. Niiggenmehi nxtr bei atftrigen Prtifen begehrt: die Mühlen haben ihre Offerten ober zumeist um 25 Pfg. erhöh- Hoser ist «-her erwu» rtidtlidter angeboten, der Konsum zeigt i'ch gegenüber den gestiegenen Preisen zuriidhosten- der. Gerste weiter still E» nolterttn (1U00 Kilo- gramm): Weizen märkifcher. (74L Kilogranrm Hek- loliter-Gi-wicht). 239 bl» 242, Dezember 271,50 bl» 271, März 273/jO bi» 273, Mai 275 (fester): Noggen, märkischer (69 Kstograimn, Hektoliter Gewicht), 238 bi, 240, Dezember 250.75 bie 25U.5U. März 256,50 bi» 256, Moi 259 bi» 258L0 (sestrr): Sommergerste 220 bi» 263 (ruhig): Haler, märkijcyer, 199 bi» 209, Dezember 221. Marz 226,50 (sester). Mai 231; Mais, La Plata, 194 dis 195 (behaupte,): Nap» 340 bis 345 (rußig): (100 Kilogramm): Weitenmeht 31 bl» 34.25 (behauptet); Noogenmedl 32.25 bi» 33,75 (sester): Weizen kiel« 14,50 bl» 14.65 (stetig); Roggen- fielt 14,75 bie 14,85 (stetig): Diktortoerbsen 52 dis 57; kteint Erbsen 32 bie 35; Futtererbstn 22 bi» 24; Prtuschken 21 bi» 22; Ackerbohtten 22 bl» 23: Wicken 22 bi» 24; Lupinen, blau, 13,75 bi» 14,50; Lupinen, gelb, 14,75 bi» 15 50; Rapskuchen 1590 bi» 16.20; Leinkuchen 22,30 bi» 22.40; Trockenschnitzel 10.70 bl» 10,80; Sonoschrot 19,90 bl» 20,20; Kartoffel flocken 22Ä5 bi» 23 Mark. Sprechstunden brr Rrbaktion. 12 bl» 1 Uhr mittag». 5 bl» 7 Übt nachmittag* Somelag nachmittag geschloßen Für unverlangt etngefanbte Manuskrtpte ohne brtgtlügte» Kückpo-to wird keine Gewähr übernommen Kalharinenmarli in Nutzback: Montag, den 14. November Rindvieh- u. Äcomitiactf Dirnetag, den 15. November Sckweiue- u. ^eammavkt Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe bet zuletzt defchlostenen Dividende an. — Reichsdankdiskont 7 Prozent. Lombardzinstaß 8 Prozen frranrtwno. *- Berlin v» Je feer» ftbr- Mrre o. leb- • er» lufaei •er» Darum: 11. 11. 11. 11 11. 11 12. 11 i'Mucp . VA.'a 1^4 ts; ixit*ls'.4 HT.S — — IU.S 11» rt’ciMr 3c< . . . 8 — IS« «K 2 I atmitT r.cirrm.....< — Zeirug ......o —» 62 €5.24 Et'.fFEXrff Ä:twt. ... o Bl *a 62.4 ata rann .... 1 — 214 2» •Ttai Bi-tometil . . t — — X*.5 US —— Crrnftrtn * . . . . « — — Ul.» 7 •. •’ f .... teenterb I», ... e — — 142 LSI .... 6 rv ■■ •• 8reu4 r err.« .... r «1.5 «r «1.5 — ■* r.»;.n . • , . . •• 11« — US — betncrrttatbi ...... i jJWEJbö"' ....... U — — •* — '■■4rraft ...... » in 5 —- -E — 1« itr frc’npertt ...... » in — — ....... 122.4 — BO 3 1« — ^tfcr'j^UT ...... » 103 — — t*ftrr» Orire - ...... > 1VI.7S — W — Akte Swbr ..... 1( — — t'.l 1 t-f CCT .... « — —— ent» Aüdn .....c — m.5 Banknoten. t*ena. ii ttovvr. 1 rnri r.mrn'-yr-e* .’.ttrn..... 17S 4 Bi t ' -. £■». - -eg...... A 23 5 <47 Seien ...... IU,y ■ 112.47 «ngtHj»- «7.1 t<7,5 a. t a...... .7 117 119 146.9 h*.: j f(T;maou . • . - b 171 173.23 171 144 172.5 Ao.toi -9<<*icii 4».5 •— 49.» SO *l e lull * -Netzie: F . (rp -t*L Go be* unhinbMr dt i«R 11.75 11.9 10.« 12 < ttt und »ra«i . . . . 10 ih’j 1K3.75 179.5 1*5 75 .tettta k ouu cume Gel • flcf t Un rr» . « lin Ito 111.65 — — — lu 249.75 254 24N 354.5 •*,»'. 9tbrüii*<6e ödo -8-; f Vtqn -Vo dv- danid (f:dtr tkrt« . . 10 — 136 137,63 — — — Atem eirhr . . . . * 137.5 — 13 —— U e 3 at« CprfricflS-Cb €*lrt. ÜUhT. .... 10 — — 144 _ ueetieete. ru-lwtiMr ivü. — — — eauJrr: ...... t crur.4 X Halste . . . . 7 154 153 33 152. IM e . e»nxn Fut;te«c tm — — — — IC :u 348 24-5 347.5 ♦i* Ce*tm«*tl»< i^elbm *,XFJ Ctfttrr Iit €'lt — — 128.5 IZ> • ' ,* tetel rwi 1913 — — >tnttr9rt4 trtOn ....... ■ 5 —- — ix- 75 13* ai't Ber^'.an....... -1 *• — 133.5 L n< 1 — — 13.» — 6l»dnr»trtf ...... .5 117.75 — 117 118.5 <*. tesai e:r 7 1'* — 9- : l'-> von 1913 — _ _ _ Cbcri±lrt tuend- 6 •— — 76 ■na tiHnbctn <', <*amturj-lmcrva Vclci » 1X3.5 — 130.75 IS Cter<*l« »cUrrrrtt ftenu- tterg eo t 9, I jHirirrtt Br-2nt»vte» • 8 u *» 2M5.75 tu W.k M »7.5 <1.5 tu Hamd -Suvam lanu Ich ■■ — — 1^1 188.5 4iXW'U.l 152.73 151.73 156.5 154 iulo ram.Hänfl < ■ 195.5 195 Stebtd i’stntan . . . fj 151.23 »1.3 Äclhwrt e-iiitertam 1t — 3M SW Deurlcho Bant 10 119.5 — 141.5 119 3 ® Jytar tn ^nSutrle F 248.75 252.65 347.5 -51.75 TtitcniteOtirr'Sah Int ' 14- — 141.9 143 TDH2m.f d.otel - . . . S — — 114 111 TtHbncr Bank tu 141 145 14-1.73 .44.25 ea>*. ».446 ' ra:^-rf . ■ I.ISX5 4 1965 4 1 4.1060 16.485 ■£‘~r14 16.4 16 49 ,6.445 *0.75 Mf.Ol *0,7» XJ.04 ewitrn 71,37 71.51 71,2> 71,17 I.KW LU>4 1.916 i,9a de 3en et-j 'n r 0.561 V.5V3 0.5025 CrtL ehyf'. 59,13 59.25 59.030 M.175 t'reg . 12.415 12.4-' 12. IH 12,133 Btiirov 7,371 7.3*5 7,171 7, »MS 73,34 73.4- 73.34 71,47 so! crita 3.937 3.033 .032 3,638 H-tToboa 30.55 »57 ».53 »57 leai'c Äon« attn. 81,59 -1.75 -1,5« XI.72 2.2/ 2.277 2 237 2.241 Httrn. S.564 3.576 5.561 5.576 Ccruibc 4.194 4.202 1 194 4,2«2 lln un 4. .<«6 4. JM 4.»-; 4.3V4 Cotre ».»» ».96- ».»» ».M9 Deutschnationale Volkspaetei Letzter Mahnruf! Mhser unb Wählerinnen! Sonntag, den 13. November, habt ihr endlich Gelegenheil, in der hessischen Politik ein entscheidendes Work mitzureden. Don euerer Stimmabgabe hangt es ab, ob in Hessen die Weimarer Koalition, aus Sozialdemokraten, Demokraten und Zentrum bestehend, endlich beseitigt werden kann. Hesse« ist der einzige Staat Deutschlands, in dem seit 1919 die drei genannten Parteien ununterbrochen regieren. Dadurch ist Hessen an den Nand des Verderbens gebracht worden. Sozialdemokraten und Demokraten wissen keinen anderen Ausweg mehr, als die Aufgabe der Eigenstaatlichkeit Hessens. Sie haben die Wahlparole vom Einheitsstaat herauSgegeben. um damit der Kritik an ihrer achtjährigen Negierung aus dem Dege zu gehen, um mit einem neuen Schlagwort ihre auf fast allen Gebieten bewiesene lln- fähigkeit zu verschleiern. Bayern, Württemberg und Baden haben flar ausgesprochen, daß sie den Einheitsstaat rundweg ablehnen. Damit ist die ganze Zrage vor« läufig erledigt und hat für die nächsten drei Jahre, für die der Landtag neu zu wählen ist, nicht die mindeste Bedeutung. Der Vorschlag Korells, Hessen solle sich Preußen anschließen und Preußen veranlassen, sich zum NeichSland zu erklären, ist geradezu kindlich. Nun wirbt auch eine neue Partei um eure Stimme, die Lolksrechtpartei (Auswertungspartei) Schon der Hinweis aus die Tatsache, daß die Aufwertungsfroge der Neichsgesehgebung unterliegt, also den Reichstag angeht, sollte jeden dieser Partei vielleicht sympathisch gegenüberstehenden Interessenten veranlassen, von einer Stimmabgabe zugunsten dieser Partei abzusehen. Weiterhin sollte jedermann sich klar machen, daß die Bildung von Splitterparteien sinnlos ist und in diesem Falle nur die Linke stärkt. Bei der AuswertungSsrage ist im übrigen zu bedenken, daß daS Reich infolge der DaweSverpsiichtung (2S Milliarden jährlich) in der Aufwertung feiner 94 Milliarden Kriegsanleihe stark behindert ist. Oie Oeutschnatiouale Dolkspartei hat in der Aufvertungsfrage getan, was möglich war und wird auch weiterhin für die Interessen der Anleihebeflher, Hypothekengläubiger ufw. eintreten. Wer Wer Wer Wer Wer will, MU, will, will, will, daß endlich in Hessen eine Rechtsregierung zustande kommt, daß der verhängnisvolle, sozialdemokratische und demokratische Einfluß verschwindet, daß den berechtigten Interessen aller lebenswichtigen Berufsstande staatlicher Schutz gewährt wird, daß insbesondere Handwerker, Gewerbetreibende, Kaufleute, Landwirte geschützt werden vor Konzernen Warmbädern, sozialistischen Konsumvereinen, vor liberalen Wirtschaftsmethoden und der Konkurrenz des Auslandes, ’dMk daß daS Berufsbeamtentum erhalten bleibt. Wer dem nationalen, sozialen, christlichen und völkischen Gedanken zum Siege verhelfen will, der wähle Sonntag, den 13. November 1927, den oberhessischen deutschnationalen Wahlvorschlag der Liste 5 beginnend mit den Namen Dr. Werner und Hauck. Dee Maftlausschutz. «Qlh»türjiöfttn Anterefsante Vru^fchrifren koNenfr.l Wo nicht durch m. Brcflnoisa. Ghrn ZM a d ffiDüg-aWi 90t Brotfmanns blevLev rtrov bnuuston .OftFOfOD" ,7ud fkr 15ahtaueid.uK MW JeMMe Sotten $ Landtagswahl mmX Hassia Kölner unb Lchrormützle« SoGialdemokratffche Partei 1 Ulrich - Wbelnng - Cnj - Raab 2 2 m 3 fchtncn 7WSD st mimen, öanu 5 MII 36t timiig Kommunistische Partei 6 Bevor L>e»»oandar Fainen. indchietch.t nenmem fli ÄQ.olc * and öernoltoliimii ? , itrtiirfrn c ie mir Io , iort )vrc Adresse'. A. J. Tröster Buubnch. Kfillerliifleo 3ör W Euer kreuz 6 Golm - Angermeier - Schäfer - von der Schmitt Rübcnschneider lernet Kartoffel» Dampfer Ulmer Pflüge und olle londtv Ma» Zentrum Nutz - Schül - Blank - Wesp Gprech- maschinen und Schallplatten in bdchlier Volten- d-.mg' Violoett frei. Carl Pfeiffer Deutschnational« Volkapart« i Prov Starkenburg: Oberbelsen: Rheinhessen: Jtinbt Dr. Werner Bbhm Hera«u» Hauch Schoenfeld Hessischer Landbund und Rheinhessische Landliste Prov. Oberhessen: Starkenburg: Rheinhessen Dr. v. Helmolt Glaser Dr. Dlöbus Fenchel Dr. Müller Göhring Deutsch« Dolkapartei 7 Dingeldeg — Schott - Birnbaum - Scholz Deut>ch« Demokratische Partei Prov. Rheinhessen: Starkenburg: Oderhessen: J flortfl Reiber Schreiber Eberle Balser Wenig« mli ub. IM) Artikeln gretli «ulenden .1Ü1 rotn.Wflbautelfrnrf Grelle «um Lachen Lie loerben iioui.rir Kaal iai H. Irui- man», 1'lündKn :bährl.>d i"»O'Bak Speise-und Sala!- Kartoffeln Speisezwiebeln r In nur besten Qual. H. Trechsler Dtemitr.73. Teller Reichölagsabg. Sanger, München LandtagsabgLux, Aieder-Zlorstadt Fran Aoll, Gießen sprechen am Samstag, dem 12 November, im Palast» lichtspielhaus (fr Hotel Mohorn), am Kirchenplatz tn öffentlicher Wähler-Versammlung Es lobet ein: l06!7n ^bn i ^orrmmn _ (•Irjien. Auto-Neeb 1790. Behauptungen gegen belseres Wissen beim rechten Namen zu nennen, aber ihr Wähler gebt die richtige Antwort: )rt Ranbitxilen sind 1 MißmiDcn Binnen. BimftHi 2. MtirmrlHn nt rndwiil Sdoil. BffMfn to. M, 3. !it Serio Blnbrrani, üttnii L L. 61’oro 4. Mrilool 6ot. 5IHj. Bitten! der Boirtitiesrr. Mq 5. Mnirmeikln «ni Sltttüirtiuttri bäum. Dormltoöi 6 Br. Bifpoiii, Sliii h Oertlrfln 11. ünöBirt R J. Mrtfitt 2.. fnwtnirte 11. Benot Sartin itity. Salm 12. Stu h. Sn Dato. Datmüiei H.litwrWii Starter. fiteHmm U Breinich WL. Wo LauMMkt it.B.S.B «ieM 15 RojImii Biwei BrrrlrtM 19. 16. Cacöinlrt mies BUM 2., lalfihtim. Rttnaertn ZOZahreSektionGießen im verband reisender fianflrott Veulfchlanb-! 3m brm 19. 3tewntbfr 1927, abend- 5 Ubr, im Saale btt uöokte 6d>ülT Zubilaums-Werbeabend 6crr Vr. 1taade Leipzig sprich, über ,Oa- Roniunftur- orovlem ber beutfdben Wirtschaft unb btt rtifcnbt Kaufmann" unser (£dU-33orfiRcnbcr, j>err jtidi. £ t u r m • (f rfurt. spricht über den ,2Xr.R.-D. unb feine Dcrkedrs 9lommisssonrn^. — 2Du laben die ae- famtc Kaufmannschaft hierzu bcnlimft etn Ser Vorstand der Sektion Gießen im V. r. ft. D. ------ .. ■■ । rj" ?. DöerUnotniöirritot Br Mn. Bflöligra I. dUemeiNer i» tri. Bonns an Urin. DUmrilln der BMrtmii l ifcirtnaosiat i. B. Ridjato netrne. onrabam 17. Brimoaratii Br. Sons. Diamin a. B. 18. Haannaau Bi tzel, Ren. Bufiöam 19. Eüioöfatniin Sri. Elie Söningn. BffööfrsDrtm 10. SlaatslörHri 5Hiln. Samen. Stets Meld w Asbest- Platts ■ 1. X 1 4 uud 6 mm. wieder am L iffvi JOOc CarlSchunck deutsche Volkpartei! Sonntag, den 13. November 1927 Wahlbureau Oftanlage 29, Fernruf 2437 Geöffnet von 9 bis 6 Uhr. Unsere Wähler können auf Wunsch (Tete phon. Postkarte) mit einem geschlossenen Auto zum Wahllokal gefahren werden. Wahlergebnisse werden Sonntagabend, ab 87, Uhr, im Hotel Hindenburg bekanntgegeben. W7t Der Vorstand. Beamte! Denkt an ben unerhörten Gewissenszwang, ben die im Freistaat Aeffen berrschenbe Sozialdemokratie in ihrem Lanbtagswabl-Aufruf euch an droht. — Denkt an bic wiederholte Bekämpfung bes Serufsdeamtentums durch bic Führer der Sozialdemokratie Naui und Widmann >m Landtag. m Wä^lt beulfdinattonDl! £ifle5 t*ebcutcnbe. bcfttlnerlftbrtt yebrs#t9| an ilBnenccBeaerr. -rankisri am Maie. KSHc Ungewöhnlich schön In Form, Material und Verarbeitung Ich bin Fachmain von oer Pike aut und werde Sie im Inte esse der Waneremp ihiung allem schon gut beraten. Meine Preise sind, we I wen ger Spesen, viel billiger für g eich gute Qualitäten fertig und nach Miß. Markts,raOe 22 Gießen Marktetra Oe 22 Eigene Maßschneiderei im Haute Großes Stofflager Ulster neueste Schmfe.QualiUtestoffe. aohde Verarbeitung. Unter mehreren Hundert können Sie wählen Paletots 2reih g, auf 2 und 3 Knöpfe, Marengo und schwan. aus Eskimo, Velour, Rat ne, uleiben immer modern, schon von Mk. 38.00 an. 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Zufammewkunfl beim Heuen.Friedhof i 1 Ader. (Hur XXIII, ’Jlr. M. 7,487 qm, „An der Allen Marburger Strafte' Gteften, den 9. Nave mb er 1927. Der Dberbürgrnnctfter. Ä v Dr Koseaderq Bekanntmachung. Unter Lugrundeleaung der Reich^vcr dingungsordnung sollen die nachstehend aufgeführttn Arbeiten für die öntmafle rung der Hardt Terraffe vergeben werden. 1. Erd», Maurer- und Rohrverlegungs. arbeiten, 103628 2 3n|tallafionsarbeitfn. Die Unterlagen liegen bei uns offen, und sind flngcbotsiormular< dafeldft w haben Die Angebot, sind erschlossen, urr- Pegel, unb mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum ttroffnungstermin Freitag, den 18. Jlooember eormiltags 10 Uhr bei uns einzurcichen Zuschlagsfrlsl: drei Dachen. Wietzen, den 11. November 1927 Stadtbauamt I L Wettläufer. Gefienlliche Erinnerung. Vie Zahlung der nachstehenden Steuera kann nach bis eiaschlietzlich 21. d. El. ohne Rosten an die unterzeichnete Finanzfasie erfolgen. 10371C Oftoberrate der Reichseinkommensteuer. Dftobcnaic der Umsatzsteuer, vktoberrate der Nentenbankzinfen und IV.Liel Landessieuer 1927 Degen Schuldner, die bis zu diesem Zeit» punh nicht gezahlt Haden, muh ohne weitere Mahnung die 3n>ang«roUftrerfung ringekltet «erben Die Ratten fallen dem Schuldner zur Last. Autzerdem sind vom jeweiligen Zalligkeiletaae ab 10 Vrvzent Verzugszinsen zu entrichten (Bietzen, den 11 November 1927 Finanzamt föiMnj(offe) (Rieften. Srotze freiwillige verste'gernng. 3m Hans Holland, parfffrafte 10 zn Dsd Uauheim. d. rfteigere ich Montag, den 14. Tlavemder. 10 Uhr einfangend, freiwillig gegen sofortige Larzahluna. bu ®e- samt. inrlchtung :-aulgabel eis 102150 fomptette Schiafzimmer mH Ko ft haarend ftapohnatraftrn, Betten, Waldifoe- ■oben mit Marmor and Spiegel, Tlacht- schränfe mit Marmor. Spieqelschränke, Rleidrrscheänke. lischc, Stühle. Sofa. SeffeL Kleiderft ander. Chaiirlonqw, Schreibtisch. Feder deck en. Hopffiftee, Roller, Steppdecken. Itschdecken, Vertikos. Rinderbetl. leppldw. 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V 1k \ /M fi Zf \ fi Jw 11 L 'tli lx I fi 1 Die deutschen STOFFDÜNGER sind erheblich billiger als Chilesalpeter sind in der Wirkung unübertroffen enthalten den Stickstoff in verschiedenen Formen und tragen daher bei richtiger Auswahl den jeweiligen Ansprüchen von Boden und Pflanze Rechnung Untre Erteaf ■!»«« er»* SchvefeUenrts Sahmorea A—Id - KiliramMMlpettr BASF Natroeaalpeter BASF Kalkaal peter BASF Leoneeilpeter BASF Kalkatidcstoff Hani'doff BASF 5 Nrtropboska IG VoäuGefer eft Stielamfl, H*wpb*re»w» o* Ml ▼erkauf derdn Onraniaatiooen Handel. DtogerftÄhkea, Damit der Landwirt die Stickstoffsorte, die er wünscht, zur Verbrauchszeit zur Hand hat wird baldiger Bezug dringend empfohlen. V 3 * Kommen Sie zu 10156D SICerccdesSem Die Kolonne trifft am 12. November 1927 in Frankfurt a. M ein und wird wie folgt zur Schau gestellt: 13. November Wiesbaden, 11 — 4 vor dem Kurhaus 14. November Mainz, 11—1 am Gutenberg-Platz 3—5 Kaiserstraße (am Musiktempel) 15. November Frankfurt a. M., 11 — 4 Opemplatz 16. November Darmstadt 11 — 4 Hotel Traube 17. November Frankfurt a. M„ 11 — 4 Schauspielhaus. Versäumen Sie nicht diese selten günstige Gelegenheit, unsere Fahrzeuge in den verschiedensten Stärken und Karosseriefonnen zu besichtigen. Sie finden Musterstücke deutscher Qualitätsarbeit von vollendeter Bequemlichkeit und gediegener Eleganz. Daimler-Benz IG. VerMieUe Frankfurt a. M. Abt. Personenwagen Abt. Lastwagen Rathenauplatz 14 Hanauer Landstraße 106-108 Telephon: Hansa 2440/41. Telephon Karolus 41057. Ernst Faber Vertriebstellen in Olchem Automorsiever?«-ufs-G.m.b.Ii. 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