10. i> jJoiftrun® ' iw?» Dienstag, U- ©hoher <92Z UZ. Jahrgang lZr. 258 Erster Bloh Die Berliner Tagung der Internationalen Arbeitsamts ver Rrichrkan;!er im besetzten Gebiet ung, die i--rtn« gend für den Fortschritt der Menschheck s-.ch ge- fremder Truppen im M o r v e r in 16.* IV. <$ a.oo 110.67 l.fl 111.* w« 11,44 73.45 a-D ui.» m.'i |Ö,.l6i <2,893 .V,4D4 1,1* |D,4> jU.<9 <3.IJ 1.9 4 ü,5W)i 69,13 12,413 7,310 i3,«i j,v-.o <0.5* bl.*« 2,2-0 5,541 1.183 1,2« I tO.^ Achten. «ÄH; ’iSSf morfl*ns 8.30 lljr; Ml Tienstaa ::lobtt y •• feilt« m llQfl5 K U|)r. Jorobenb 630 ’ 4 »Hk! Ftsicm». 'Wie tmiflen nturnln. nnb MAAÄ. erliilüge Lirkuni, de- 8ulnmmenlf6unfl ■ s«I.O,« + Chi"Ml I) h. Etachitl 1 Mark. ichten. tefantenjagb, X io. ort. QBit w einem Aangier- W\ ein junger me beim Umladen out vnschtvand ün $ man nach langem atte, wehrte ei sich >m Rüssel trieb ei ie Pol zei in Stärke hcr, bis ti schl.eh. urch R ise das Tier alenschl.ng.'n an dm h ritz es sich püder das wild gewordene n, waren vargcbmt. Ausbrecher auibidt, en QInblid: Zäune, umgelegt. Der doli- i Gedanken um, das der auf Anveisuna Mer Ausweg ern unteren Werfudx *irdtor Äronc mit itcn ton Kreuz- eses Mritereles» Ausreäfzer berat Lhvrüerl werden m u n g der Völker, die nur aus dem ®ciüf)l hervvrgehen kann, bafi Freiheit und @c-c l)iif • leit für alle herrschen. 3m deutsche.. i? e. das soviel Anrecht und Unzufriedenheit u ertragen hatte und immer noch zu tragen hat. ist diese Sehnsucht nach der Herrschaft von Freiheit und Gerechngkeit besonders tief. Möge der Lag der Frecheit uns bald beschieden sein. Schwerer Zwischenfall mit englischen Soldaten. Ein deutscher Feldhüter erschlagen. Königslein L I. 10. OfL (IDolf bnrcauj 3m benachbarten Cron berg ereignete sich Soimtagü.mb 8 Uhr ein folnrni.I)mcrrr 3roif1irn- fall zwischen drei englischen Soldaten und dem .Jeldhüler Georg h a a ». 3n 2tu*>übung feiner Tätigkeit bemerkte f)aa» in einem eingcrie- digten Grundstück drei englische Soldaten und ior- derle sie ,urn verlassen de» Grundstück» aus. f>ler* bei erhielt er von einem Soldaten einen Schlag vor d i e v r u st, so daß er besinnungslos. zu voden slürzte. Haas ist heute nacht gegen ein Uhr im Leonberger Krankenhaus gefiorben. Der Täter und seine Begleiter hatten sofort die Ilucht nach Königllein zu ergriffen und konnten b i s jetzt noch nicht ergriffen werden Die deutschen und englischen Behörden sind mit der Aufklärung de» Vorfälle» beschäftigt. Vie Besatzungsverminderimg. Immer noch kein Bescheid der Alliierten. Eigene Drahtmeldung de» „Gießener Anzeigers" Berlin, 11. 011. Seil e n gen Tagen macht durch d-.e beutlche ^Jre’k die Behauptung die Bunde, bah bei der BeichSregierung e nc Bote über bi« E inzelheiten b e r Truppen - rebujicrung am Rhein eingelaufen fei. Die amtlichen Stellen, die Ich bisher ausge- schwiegen haben, geben jetzt wenigstens so viel zu. bah es sich nur um eine Mitteilung über Mahn ahmen militärtechnischer T a t u r handle, die vom Oberbefehlshaber der Rheinarmee stamme und die man hier nicht a l s endgültige Antwort der alliierten Regierungen anfeyen könne. Daraus geht doch Horror. bah man mit dieser ‘3Kitte.ii „ vielleicht nur den Charakter eine- Zwckchen- lichung jener Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit ist, die über Erziehung. Trah.tion und innere Einstellung den Frieden i n s i ch zesunden hat zwischen der ‘Bergangen- > e i t und der Gegenwart. Der Reichspräsident ist für uns die Verkörperung dessen, wie man in Pflichterfüllung über die Grenzen des biblischen Mtcr- hinaus sich jenen seelischen Ausgleich erringt, der b.c Voraussetzung für die Verwirklichung N?r groben 3dec ist. bah Arbeit und tät.geS Schaffen im Sinne friedlicher Verständigung die beft: Erfüllung nationaler Pflicht .st. Lassen Sie mich Holsen, bah die bewegten Zeiten, in denen wir leben, unter drei Gesichtspunlten stehen mögen der ehrlich n Verständigung aller Arbeit äffenden dem Ausgleich der WettbewerbSverhältniste unter b.n Völkern, um zu einem fair platz zwischen ihnen zu gelangen und so in einem sozialen Friedrn die Basis zu schassen für Frieden und Verständigung unter den Völkern! Albert Thomas, der Direktor des Internationalen Arbeitsamts, bot darauf zunächst in launigen deutschen Worten um Entschuld aung dafür, dah rr französisch reden werde. Aber er malle von Mensch zu Mensch reden. Unser Stolz ist es, dah wir seit 7 Jahren von Herz zu Kerzen in aller Offenheit miteinander ln9^t< 64. W H.iir 4Z öoü- Wwtttr M M l« ton ,? bis S ? b"N & 0 018 183 wfe Laiben «Sw Bi? bescheides trägt, doch nicht ganz einverstanden ist. Die alliierten Regierungen halten tich zwar Vorbehalten, die Reichsreg erung noch über die Einzelheiten der Truppenverm nderung inS Bild zu letzen. 3nzw:fchen find aber schon wieder Wochen i n 6 Land gegangen, so bah man verstehen kann, wenn bc uns b.c Ungeduld über die sich hinziehende Verminderung her Truppenzahl allmählich zum Durchbruch kommt. Warten haben to.r in den le.cen 3ahren gelernt, fo dah vir uns auch bis zum Ablauf dieses Monats noch Hinhalten lassen werden. Dann aber wird es wohl an der Zeil fein, dah sich die alliierten Regierungen darüber äußern, wie sie sich die Einzelheiten der Truppenverminderung denken und zu welchem Termin sie sie durchführen wollen Die der .Main^c Anzeiger" erfährt, haben aul die Art. wie die Truppen zurückgezogen werden sollen, die deutlchen Stellen beratenden, aber keinen entscheidenden Einfluh gehabt. Die Verminderung der Besatzung« arm« um 10 000 Mann gescheht in erster Linie nach militärischen Gesichtspunkten. Soweit bide nicht beeinträchtigt wurden, hat man den beutkben Wünschen Rechnung getragen. Es ist den deutschen Verhandlung»Führern nicht gelungen, die unter der Besetzung besonders leidenden Kurorte vom Militär fveizubekom- c n t na ffneten,neutralifierten!Rhcin. land, zu denen der deutsche Dauer Feld und Acker, die deusich-' Hausfrau Quartier zur 21er- fügung stell. n muh Möge die Ne chsregierunp wie bi-'her io auch in Zukunft ihr Sinnen und Trachten darauf richten, den besetzten Gebieten die ihnen non Recht und Gesetz zustehende endgültige Freiheit zu oerfchanen Soweit es nicht möglich if:. möge sie nach Kräften versuchen, das Be- fatzur-q-regime möglichst e i n z u I ch r ä n k e n. Das besetzte Gebiet bittet um fein Recht Mehr verlangt es nicht Wir wünschen nicht, das, unsere Freiheit mit außenpolitischen Zugeständnissen er kauft werde. Im Vertrauen auf Reichsrcgicrung und Volksvertretung werden wir ausharren, bi« die Stunde der Befreiung schlägt, und unbeirrt im Wandel der Ereignisse ro-c in schw-rster Zeit, so auch in Zukunft treu zu Volk und Vaterland. Reichskanzler Marx dankte dem Oberpräidenten für die Tezrüßung und sühne aus: Au- den Worten des Herrn Oberpräfidenten erhäng, was uns alle bcme.it: D i e große feelifche und materielle Ql o t. die die Besetzung für bitte schönen Gaue cm Rhein bedeutet. Bald dauert diese schwer: Last neun 3 ahre, ein Zeitraum, den man früher nicht für möglich gehalten hätte Gewiß ist im Defatzungssyltem manches gegen früher t-effer geworden. Auch die zugesagte Herab- 'ctzung der Belatzun^sstärle um 10 00D Mann ist zweifellos eine bezrüßenswerte Erleichterung. Ader es liegt in der Aatur der Sach:, dah eine solche Herabsetzung an dem ® e f am 11 a t - beftan'b der ‘Ik'cruni nicht viel ändern kann Cie wissen, ich bin ein grober Anhänger der DersöhnungsPolitik, aber diele Politik kann nur dann in die Herzen der Völker tief erbringen und wirkliche Volksfache werden, wenn sie getragen ist von der freudigen Zuftim - und untereinander verkehren, ohne Rücksicht aus die Nationalität: Deutsche, Franzosen, ttngtänber und andere. Wir haben oft schmerzliche Stunden zusammen erlebt. Aber ich habe auch ijerrn V. gel idem deutschen Mitglied des Ärbeilvamti) gegenüber stets in aller Offenheit von bleien Fragen gesprochen, ob e» sich nun um die Ruhrbesitzung um die Reparationsfrage, um den Dawesplan ober um was sonst immer handelte. Da» ist unser Stolz, daß ist unsere Methode — und wir sehen ba» Ziel: die Magna Charta der Arbeit Der Friedensvertrag habe bestimmte Ausgaben festgesetzt und zu ihrer Losung strebe die Arbeit bc» Internationalen Arbeitsamtes Gewiß feien da» Reformen, die sich nicht ohne weiteres erzielen lasten, aber da» Ma- pitel 13 des Versailler Vertrages fei fein D.ktat gewesen, sondern jede» Äapitel sei diskutiert worden. Thomas verwies weiter auf die Bedeutung der dreimonatlichen Zusammenkünfte und skizzierte bic Bestrebungen In Amerika, Italien und Frankreich zur Verständigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. In diesem Zusammenhang verwies er auf di- frühere 'Arbeitsgemeinschaft in Deutschland, die auch heute noch im Grunde wieder angeftrebt werde. Mit einem . • (dien Zitat aus Goethe: „Wer alle» wollen I nn, will auch den Frieden'' beschloß er feine mit großem Beifall aufgenommene Rede. Schon fdt 1919 ist Deutschland Mitglied deS ^itetnationalcn Arbeitsamts, das 114 ein Organ des Völkerbunds gleich nach beffen -earündung getchaf'en worden ist. 3nfolgebcl‘en U sich der V e r w a 11 u n g S r a t bewogen ge- 4(t, (eine Tagung im laufenden Vierteljahr j 'Einladung der Reichsregierung in der «utfchen Reichshaupt stabt abzuhalten, «nz tote ber Völkerbund selbst hält baS 3nter- itionale Arbeitsamt in jedem 3ahr eine Doll- ifammlung. und in jedem Vierteljahr eine ■tjung se.nes VerwaltungSrates ab. wobei man. .n im Rahmen deS Vergleichs zu bleiben, den "rrwaltungsrat des Arbeitsamt- mit dem Rat >s Völkerbunds in Parallele stellen kann. Ander :pitze dieses Internationalen Arbeitsamt- steht ,t bekannte französische Politiker Albert Tho- -«S. von dem Mrid)iebene Spötter behaupten, f. er leine Zugehörigkeit zur internationale i >ztalbemokratischen Partei wohl damit in Ctn- ing zu bringen gewußt habe, während deS '.r.egeS französischer MunitionSminister zu fern, deich nach dem Kriege eine .e'onder» gut bc- >:|lte Stelle al« Leiter bc« 3ntemat;analen Arbeitsamtes anzunehmen. Vielleicht trägt d.e'e Heine Erinnerung dazu bei. einer allzu gros-en Begeisterung für Herrn Thoma« einen »einen Hiegel vorzufch eben Damit soll seinen Ion- ■iccn persönlichen Eigenfchas.en dir «M 5.en- m ungemein gerühmt werden. le n Abbruch tan werden. Er gilt als ein ganz hervor- genber sehr befähigter und ideenreicher Mann. -T zwe.sello- in ber Leitung deS Amte-, dem rt vorsteh t Gute« geleistet hat. Die Dal'ache. daß der Derwaltung»rat des internationalen Arbeitsamt- von ber sonstigen logenbeit, feine Sitzungen in Genf abzu- bgeg.in;?’i ist und ine Sitzung in Berlin abhält, bars al- em 1 rnpliment für da- Deutsch- Reich angesehen v.ben. Dieses Kompliment ist re chlich verdient nb hätte vielleicht früher schon gezollt werden , i,en. denn Deutschland hat seil ber berühmten itsmarckschrn Botschaft vom Fruhiahr 1M2 die ubrung in der Sozialpolitik alle Lander ‘rt Welt gehabt. Wenn hier und da in ber Entwicklung ber deutschen Sozialpolitik ein Still- ' and eing.-treten ist. so war da- immer nur vor- Ergehend. 3m allgemeinen und ui groben itgen ist die deutsche So.zialpol.tik stetig vor- csgefchritten unb es hat immer wieder (it’.mmen gegeben, die vor dem Einschlagen erncs cllzu schnellen Tempo« gewarnt haben. Ob das berechtigt war ober nicht, mag in c- eiern Augenblick dahingestelll bleiben. 3ebensalis hat Deutschland von j her an der Spitze ber fozial- .p.tischen Entwicklung gestanden unb wenn ihm ■um durch die Abhaltung der Sitzung des Ver- aoltungsrats des 3n!ernariona[en Arbeitsamts n feiner Reichshauptstadt eine gewisse Aner- Innung jut.nl wird. Io ist d «k gcroif) ?ertient. Man könnte sogar kigei. daß sie wohl < was früher hätte kommen können. Vielleicht hat diese S tzung, bei der es an Jfrungcn des Internat:onalen Arbeitsamts, des ^rwallungSrats und se.nes Vorsi^nden nicht O-tlen w.rd. d:e Folge, daß demnächst Deut'ch- .r-id in dem Amt dieselbe Vertretung uiacfianben werden wird, die Großbritannien :r.d Frankreich von Anfang an besitzen. 5> efe ver- 'kjen über je einen ordentlichen Vertreter der tcaicruna. der Arbeitgeber unb Arbeitnehmer, »ährend bei Deulsedland ber Vertreter ber Ar- teilgeber fehlt. Darin legt cntfdxeben eine Benachteiligung ber macht g aus strebenden Tibuftrie des Deutlchen Reiches. Es ist ein reichhaltiges Arbeitspensum, bas Verwaltungsrat in seiner Berliner Sagung it bewältigen hat. Der wichtigste Punkt bürste >t-r sein auf dem Gebiet ber Weltwirtschaft >.e einschlägigen Beschlüsse der Welt wirt- h a f t s k o n s e r e n z durchzufuhren ober wenig- T.-ns ihre Durchführung durch die Einzelnen Nächte zu fördern. Außerdem foll bu Dollver 'ommlung des nächsten wahres vorbereitet wer- >n und dabei dürfte die »cf fehungvon N i n d e st l ö h n e n . die Arbeitslosenversicherung nb die Zwangsarbeit von Eangeborenen m «olonialgcbieten eine wesentliche JoLe BHätn. Serabe auf letzterem Gebiet kann dte M.tarbeit Deutschlands von besonderem Wert werden. Es sind in letzter Zeit mehrfache und merk- oütbige Mitte lungen darüber, daß immer nock) li einzelnen englischen und französischen Seoloniai- grbiefen nicht nur die Zwangsarbeit, sondern -ach richtige Sklaverei der Eingeborenen vorhanden ist. an die Öffentlichkeit gebrungm. D.e i: allen solchen Fragen der Koloniachol Nk war ^Deutschland, solange es über Kolonien penugte. »ach hier bahnbr«hend vorgegangen und Hane cme völlige Beseitigung aller mit mo- >men Anschauungen nicht mehr zu berci i baren- Xm Arbeitsmethoden durchgeführt. Denn man ih die großen Erfahrungen Deutschlands in dieser Hinlicht zu Rutze machen will, so wird bas Internationale Arbeitsamt gut tun. für Jcuw nächste Tagung bei Behandlung dieser ^rage deutsche Sachverständige in umfassendem Maße halten unb daß dabei die Gelungen Deutschlands von den Vertretern der anderen Länder 1 so gewürdigt werden mögen, wie es gerechtfertigt ist. Die Begrüßung in ber Reichshauptstabt. Berlin, 10. Oft. (XU.) Die Vereinigung ber Deutschen 21 r b e 11 g c b e r o e r b fl n b c gab einen Empsangsabend. an dem die Reichs- Minister Dr S i r e f e m a n n, Dr Braun- und Dr EurtiuS. ber Direktor des 3ntematio- nalen Arbeit-am eS, Thomas. Fontaine und Oubegce l vom Verwaltungsrat des 3ntcr- nationalen Ar eitsamtes der Vorsitzende des 2N! gemeinen Gewerkschaf lsbundeS. Hermann Muller und viele andere P^r önlichkuten deS wirt'ck-afllichen unb kulture len Geben« teilnahmen. 3n feiner Degrüßung-anlprache betonte Geheimrat T)r.=3ng. h. e. Ernst v Torfig, daß die führenden Organisationen des Wirtschaftslebens in ihren Aufgaben und Pflichten weit über den Rahmen der reinen Interessenvertretung hinau-g.wachsen seien. Der R dner hob die ernste Pflicht hecoor, für den Aus trag der Gegensätze Wege unb Formen zu suchen, die diese Auseinandersetzungen zu einem Element des Fortschritts machten. Die neue Zeit fordere neues Denken und Handeln. 3m nationalen ebenso wie auch im internationalen Geben müßten alle Deran wörtlichen sich um die Förderung der Erkenntnis bemühen, daß es zu aller Ruhen notwendig sei. da - Verbindende zu suchen. Dieser L itgedanke geb? der Wirksamkeit ber in emotionalen Organisation der Arbeit unb ihres Verwaltungsrats sein Gepräge unb sei die Richtlinie, nach der die Vereinigung der deutschen Arbeiigeberv rbände sich bemühe, ihre Mitwirkung an der Entwicklung des deutschen sozialen Lebens ein^u ft eilen. So hab: auch die Mahnung des Reichspräsidenten zur Einigkeit ihren lebhaften Widerhall in den Herzen der deutschen Arbeitgeber gefunbm. Reichsarbeilsminister Dr. Trauns begrüßte sodann im Ramen der Reichsregierung unb im Auftrage des abwesenden Reichskanzlers die Anwesenden. Die Reichsregierung freue sich, daß auch das deutsche Unternehmertum auf dem Boten des internationalen Arbeitsamtes mit» arbeite Ueb?r ber Lebensaufgabe des Unternehmers stehe die Mahnung: .Eigentum verpflichtet!" Das Gesamtwohl ber deutschen Wirtfchaft und des deutschm Volkes fei das einzige Ziel: Zufammenarbeit zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber die wichtigste Voraussetzung. Das Endz.el sei Friede mit der Arbeitnehmerschaft im Sinne der Hin- tenburgmahnung. Die Reichsregierung begrüße diese programmatische Erklärung ber deutschen UntemebmerfdKift Die neue Zeit erfordere auch neue Taten, besonder- im Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das fei der beste Weg zum Wiederaufbau Deutschlands und zur Stärkung ber kulturellen Werte Außenminister Stresemann ergriff sodann das Wort zu feiner Rede, in dcr er u. a. ausführte: „Der Weltkrieg wird rief zu sehr gewertet nach Schlachten unb militärischen Gesichtspunkten, statt nach den geistigen Umwandlungen und Umwälzungen. War die Weltwirtschaftskonferen; der Ausdruck des Suchens nach einer Verständigung der Wirtschaft, so ist d a s S u ch e n nach dem sozialen Frieden hierzu eine notwendige Ergänzung. Dabei bedeutet der Geist mehr als die Paragraphen, die Freiwilligkeit mehr als Zwang. Daß Deutschland jeden Weg gehen wird, der zum sozialen Frieden führt, ergibt fich aus seiner eigenen Lage als großes Inouftrieland und au» der Notwendigkeit, Frieden unter allen feinen Dolks- fchichten zu halten. Daß es alles tun wird für den Ausgleich zwischen den Arbeitsbedingungen der em- zelnen Völker, ergibt sich aus seiner Stellung als Export ■ Industrieland. Sie erheischt, daß unter gleicher Sonne und unter gleichem Schatten die Wirtschaft der Völker sich vollzieht. Deshalb sind alle Bestrebungen des Internationalen Arbeitsamtes. Bestrebungen auf Einmünden in die großen Grundlinien der deutschen auswärtigen Politik. Sie find gegeben durch den Gedanken der Der- ständiaung. des Miteinanderarbeitens und des ge- mein'ämcn kamp'es für friedliche Entwicklung aller Völker. Seit Jahren hat die deutsche auswärtige Politik nur diesen Zielen gedient. Wer das bezweifelt unb Bewegungen innerhalb des deutschen Volkes psychologisch als im Gegensai-, zu triefen Bestrebungen anfeben will, der verkennt die Kräfte des Beritan^'s : nb des Gemütes, die sich im beul- schen Volke für diese Friedenspolitik einfepen. Denn vor kurzem Millionen Deutscher der ehrwürdigen Per'önliHke t deS deutschen Reichspräsidenten in übertchäumender Herzlich- leit gehuldigt haben, so nicht deshalb, weil in ber Verehrung für den einstigen Generalfeldmarschall der Gedanke der Revanche unb ter Gedanke IrieaerUier Begeisterung zum Ausdruck . kommen sollte, sondern gerade de^d. weck , uns Der Herr Reichsprastdent dre Derimnbckd- 6S.4S 112,-0 IU, 1,1* 16.4^ l.s.s i.sari -.io« r.rck j." 4.-0° 4-v« ______ 16,4i 167.57 22.70 110.« 59.0) 2.61 10,« KO,64 72.56 0.3 73.15 Zranlsttrl Koblenz, 10. Oft. (WTB.) Der Reichskanzler Dr. Marx, in seiner Eigenschaft als Minister für die besetzten Gebiete, ist heute vormittag in Koblenz eingetroffen. Er wurde begrüßt vom Reichskomm.ssar für die besetzten Gebiete^ Bot- fchafter Dr. F r h r n. L a n g w o r t h v. S i m - m e r n , der mit feinem Bearntenstabc erfchienen war, und vom Präsidenten der Reichsvermogens- nerroaltung Ko11artz Irn Namen der preuhi- fchen besetzten Gebiete war Dberpräsident Dr. Fuchs erschienen. Um 12 Uhr mittags sand eine außerordentliche Festsitzung der Stadtverordneten im Rathaus statt. Irn Anschluß an die Festsitzung der Stadtverordnetenversammlung begab sich Reichskanzler Dr. Marx zum Oberpräfidenten Dr. Fuchs. Bei dieser Gelegenheit begrüßte ber Oberpräsident den Reichskanzler, indem er u a. sagte: „Der unbestreitbare Anspruch Deutfchlands auf Räumung der besetzten Gebiete Hal sich bisher nicht durchsetzen können. Deutschland hat die in den Verträgen als Voraussetzung für die Räumung festgesetzten Bestimmungen erfüllt unb mehr darüber hinaus geleistet Das besetzte Gebiet weiß, daß die Schuld an dem Fortbestand der Besetzung nicht beim eigenen Volke und seiner Re- gicrung liegt und wird die Lasten der Besetzung weiter tragen. Dabei erkennen wir dankbar an, daß infolge der Befriedungspolitik der Reichsregierung namhafte Erleichterungen auch von grundfatz- sicher Bedeutung im Besatzungsgebiet zu verzeichnen sind. Der Stern dieses Besegungsgebietes aber ist geblieben. Insbesondere können wir uns mit dem heute noch gültigen Orbonnanjlpflem nicht abfinden, das weit über die Grenzen des Rheinlandes hinausgeht und den M a ch t a n f p r ü- rfjen ber Gegenseite Tür und Tor öffnet. Wie in früheren Jahren, so auch in die- s.-m .«herbste, haben die Besapungsarmeen wieder unseren Gauen abgehalten. Reichsmark und 20 ■ Ä, | ' M ■ HL M XL i 5keichspfennig für Träger- ■ M M W <1 Sr Playvorschnft 20* mehr, lohn, auch bei Richter- M ■ M M ilbefrebakteur schkmen einzelnerRummern i^^F Dr. Friede Dilh Lange, ti’olae höherer Gewalt. w e /<▲. < < ** verantwortlich 'ur Politik General-Anzeiger für Oberhesfen MM ^"voNschecklonto' . feigen teil Aurt tzcklmann, . eanfiurt am maln 1168«. Vnick und Verlag: vrühf'fche Untverftlütr-Vuch- und Stetnöruderei k. Lange in Gießen. Schrtstlettunq und Geschäftrstelle: Zchulllraße 7.• -f < men. So verden weder Sm« noch Kreuznach befaoungifr«i Beide Orte werden allerdings auf ei« Dermin derung der Besatzung rechnen tonnen. Soweit da« genannte Blatt unterrichtet ist, gehören Worms, Trier Koblenz und ratiae StLdte in der Pf ah 4» d«r Orten, deren BesayungSzisser otttninöert wrrd. Den ^auVtanteil an der Vemunderungsattron hat die -weite Zone. Die Vemttnderung wird in der Weik vor sich gehen, daß einmal eine Zusammenlegung der Stäbe stattfindet, barm, dah einzelne Truppenteile und Formationen, die sich -ur Zeil in Frankreich befinden, nicht mehr ins besetzte Gebiet zurüttkehren Die Zahl der abztehen^en Franzosen allein wird etwa 8000 fein, nicht, wie von anderer Seite behauptet wurde, im ganzen besetzten Dein et 8000. Die neuen Bezüge der Pensionäre. Die Vorlage der Reichsregierung. Berlin. 10. Ott. Die Borlage der Deichs- regierung üoer die Srhöhung der Bezüge der Pensionäre. Wattegeldempfänger und der De- amtenhinterbliebenen ist nunmehr demReichs- rat zugegangen. Danach werden lt. »Boss. Ztg." die Bezüge erhöht: bei einem Grundgehalt bi- einschließlich 1800 Reichsmark um 25 t>. $).; bei einem Gehalt von mehr als 1800 Reichsmatt bis einschließlich 3500 RM. um 22 v. H.; von mehr als 3500 bi- einschließlich 6000 Reichsmark um 19 v. H.. Don mehr al- 6000 bi- einschließlich 11000 Reich-matt um 16 v. 9).; von mehr als 11 000 bi- einschließlich 16 000 Reichsmatt um 12 v. H. Für die nach dem PensionsergLnzungsgesetz in der Eingangsgruppe verbliebenen A l t v e r - sorgungsberechtigten werden tie vorstehenden Hundettsähe um 5 (auf 30, 27. 24. 21, 17 v H ) erhöht Zu dem erhöhten Grundgehalt wird der Wohnungsgeldzuschuh nach der biShettgen Tarifklasse hinzugerechnet. Reben den erhöhten D.zügen w rM>er Frauenzuschlag nach den bis zum 30. September 1927 geltenden Vorschriften gewährt. Ebenso erhalten die Pensionäre oder Rentner neben dem Watte- gelb. Ruhegeld und Witwengeld Kinderzu- schkäge nach den für die im Dienst befindlichen Beamten geltenden Vorschriften. Keine weitere Mieterhöhung. Berlin, 10. Oft (Wolff.) 3n der letzten Zeil ist In der Presse vielfach die Behauptung ausgestellt worden, daß weitere Mieterhöhungen beoorstehen. Für solche Behauptungen fehlt jede sachliche Unterlage. Die zuständigen Stellen sind mit dieser Frage überhaupt nicht befahl. L» ist insbesondere zum 1. April 1928 nicht mit einer Steigerung der Miete zu rechnen Wahlen. Die Bedeutung der Wahlergebnisse in Hamburg und Königsberg Eigener Drahtbericht deS »Gießener Anzeigers". Berlin, 11. Oft. Veit der Einführung deS Proportionalwabfitechts Feimen wir keine R a ch- Wahlen mehr, da während der ganzen Dauer der Wahlpettode der nächste Bewerber auf der Liste automatisch in jede frei werdende Stelle einrückt. Rachwahlen aber sind immer ganz gute Stimmungsbarometer, sie können, wenn man die Zahlen richtig zu lesen versteht, doch mancherlei wertvolle Handhaben bieten für die Art, wie von den Wählern der gegenwärtige Regierungskurs gewertet wird. Deshalb haben als Ersatz Landtags- und Stadtverordneten- wahlen et ne sehr viel größere Bedeutung als trüber. Die nächsten Wcchcm toerben uns eine ganze Reihe von solchen lokalen Reuwahlen bescheren. InHamburaist am Sonntag die Bürgerschaft erneuert, in K önigSberg mußte infolge von Eingemeindungen die Stadtverordnetenversammlung neu getäihlt werden, ebenso tok vor einigen Wochen bereits in den niederelbischen Städten Preußens, und überall zeigt sich die gleiche Erscheinung, daß ein unverkennbarer Ruck nach link« zu verzeichnen ist, der in Königsberg den Sozialdemokraten einen Gewinn von über 70 Proz. brachte, während sie in Homburg prozentual nicht so viel gewinnen konnten, dafür aber 74 000 v Immen gegenüber den letzten Bürgerschaf -wählen mehr nach Hause brachten, da- ist in Zahlen ausgedrückt mehr al- ein g Die Ereignisse in Merikv werden hier mit starker Erregung verfolgt. Besonders energisch äußert sich die H e a r st p r e s f e, die von jeder für ein scharfes Dorgehen gegen Meriko eintrat. Allerdings bieten btc gegenwärtigen rein innerpolitischen Schwicrigkcuen Merikos feinen Anlaß zu einem amerilanischen Protest Wa- shingwn Herold" und die Hearst-Zeitungen greifen daher auf Amerikas Embargo Besch', .ignahmes ^7us die Waffeneinfuhr nach Merikv zurück und melden, das Staatsdepartement fei entschlossen, die Bitte Calles' um Zulassung terher;ustell:n. Wenn Armee und Gen'.arn er t der Regierung nicht restlos gehorchen und wenn das Parlament nicht der außenpolitischen Lage Bulgarien- Rechnung trägt, dann dürste diele Astion nicht ohne innerpolitischeRück- Wirkungen bi.iben, da bekanntlich die Sofioter Regierung sich in einer großen Abhängigkeit von dem mazedonischen Komitee befindet, asso jener Organisation, die für die fortgesetzten ilebergriffe verantwortlich zeichnet. Gs mag für die Bulgaren an sich recht schmerzlich sein, gegen die Mazedonier scharf vorgehen zu müssen, ater schließlich kann sich Bulgarien von einigen mazedonischen Revoluttonären nicht in unhaltbare Situationen hineindrängen lassen, tue dem bulgarischen Volke in seiner Gesamtheit teuer zu stehen kommen werden. Jtolienische Beschwerde in Belgrad. Wien, 11. Okt. lTU.) Wie die Morgenblätter melden, hat der ttalieni'dK Gesandte in Belgrad dem Außenminister Marinkowitlch gestern einen anderthalbstündigen Betuch abge- ftattet Es heißt, der italienische Gesandte habe Beschwerde geführt über die am geitrigen Sonntag in Belgrad erfolgten antiitalienischen Kundgebungen und über gewisse Aeuße- rungen der Belgrader Blätter, die Italien i n unerwünschter Weife mit dem 2 11en- tat auf den General Kovats chewit f ch in Verbindung bringen. P ilens Drang zum Meer. Der Audba« deß Hafens ttdiugen Gdingen, 10. Okt. (TU.) Das polnische Mini- ftcrium für öffentliche Arbeiten hat im Einvernehmen mit den übrigen Ministerien rtne dreitägige Konferenz nach Gdnigen rinberufen, an der Gelehrte imb Experten au» oanz Voten teilnehmen, um mit den Vertretern der iRegwrung über die rationelle Ausgestaltung der polnischen M e e r e » k ü ft e yi beraten. Da» Programm über den Ausbau Gdingen» als fjafrn sieht vor. daß in diesem Jahve dic erfte Phase des im Bau begriffenen Kriegshafens beendigt wird. Der erste Teil des Handelshcrfens soll in drei Fahren fertiggestellt sein. Die polnische Meeres- und Fluß- * Siev nfiche Seevifizierc haben ihren Dienst auf den pol- nijche Landwirtschastsbank hat ihre Kredite für den Ausbau der Stadt Gdingen erschöpft. und trotten, Xz» ntttel. tagsüber aufheiternd l e r . und den des Aeußern. Dergleichsvats Cinverständnis Kammerßerr Graf van Lhnden van Sandenburg, emann t Worten. ehemaligen schwedischen Minister Unden, zu Mitgliedern des ernannt Zum Vorsitzenden ist im mit der dänischen Regiei-ung der der Königin der R.ederlande, ?ic biii k.Au/.acki ... u0;xr o-‘< eure statte Propaganda für die Herstellung einer Verbindung zwischen Oberschlefien und dem Meere, und zwar »erlang: der polnische Flotten» verein den Hau eines Sohlcnfanale und einer direkten Eisenbahnlinie zwischen Kaklowitz und Gdingen. Doch rechnet man damit, daß dieser Plan, wenn überhaupt, so kaum vor ikhn Jahren oerwirssich: werden kann. Der polnische Kohlenkonzern „9t o b u r*. dem auf Grund eines Vertrüge- mit der Warschauer Regierung die Ausnutzung eines Teiles des Gdinger Hafens übertragen worden ist und zwar unter der Bedingung, daß er eine eigene f) □ n ö e l 6 f l o 11 e in» Loben ruft hat zwei Kohlenschisse erworben, die jedoch noch unter schwedischer Flagge -'ähren. Diele pol- .V »*#<« * tC-cttcrvorauoianc. Der Einssuß der finnländischen Störuxg brachte heute morgen in der Danziger Bucht Riektettchtäge. An ihrer Rü gleite drcng.n polaei Lufttnallen vber Srandinavren tontet südwättt vor Allgemein baut der bobe Lust druck weit« ab. trotzdem dauer: dcr h?rrschende Wirterungs- charakter noch fort. Die Temperaturen g?he> nachts wieder zurück bis an den Gefrierpunkt und in höheren Lagen auch baruntrr. Gleichzeiti- kommt es infolge näch lich?r WanneausllrahlunD Wetter zu Reaelbildungen. Wettervoraussagen Roch stellenweise Früh' D-s gei" ^'rWfu h iß ®lC? n in Dal ander «elbstver xeira-tcn ------- .... . .. u *> diese ni'chen Seesahrzeugen gefi nbigt, um bcsser bezahlte cjon eEt Posten in der Handelsmarine einymebmen. Die pol- V V";A sie 1} ; a. . o_s... t.,i.t. -„» u.. ko,^;., , .•e:--1 Aus aller Welt. Lin deutsche Thealerausführung In Paris. Poris, 11. Oft. (WTB Funkspruch.) Gestern abend fand im Montmartre-Theater u t e l i e re vor geladenem Publikum die Generalprobe voa Tolstois „Lebender Leichnam" in voll- kommen deutscher Besetzung mit Atef Moissi, Eduard o. W i n t e r ft e i n , Rosa Berten», Leontine 6 a g a n in deutscher Sprache statt Alle Darsteller erzielten einen außeroröentlichen Erfolg. In dem daraus noch folgenden Milieustück I o I • st oi» „Allee Gute kommt von ihr", dos in französischer Spruche aufgeführt wurde, wirkten Tlotfji und Rosa Berten» lowie eine Enkelin Tolstoi» mit. Auch diese» Stück sand lebhaften Bcssoll. Ein neue» Vornier-Flugschsss Die neue Dornier Werft A1 tenrhein auf der schweizerischen Seite de» Bodensee» hat nun mit 200 Arbeitern den vollen Betrieb ausgenommen. Zur Zeit werden Wasserflugboote de» Typ» Delphin hergestellt, die namentlich an Binnen- seen den Flugdienst ausüben sollen Ferner wurde mit den Vorbereitungen zum Bau eine» Dor- nier-Flugschisfe» mit großen Ausmaßen begonnen, das acht Mann Besatzung befördern ioD. Dieses neue Flugboot, daß eine Länge von vierzig Meter, eine Flügelspannweite von 48 Meter, ein Reingewicht von 20 Tonnen und ein Fluggewicht von 45 Tonnen aufwr ft, wird mit 12 Molaren von je 500 P. S. ausgerüstet und ist mit Kabinen, Speiseräumen, Schlafräumen Küche usw au*ge- stattet Ver Postslug voa Holland nach Indien geglückt. Leutnant Kopöen ist Montag mit fernem Flugzeug der „Brieftaube" um 515 Uhr nach- mittags in Batavia gelandet Unterwegs war eine Zwischenlandung in Palambang gemacht worden, wo den Fliegern von den Behörden eil begeisterter Empfang bereitet wurde. In Batavia herrscht großer Iubcl Die'er erste Post- flug iroch Indien bedeutet gegenüber den ztrei früheren Derfuchen einen großen Fortschritt Es ist gelungen die Route von etwa 14 500 Kilometer auf 13 670 Kilometer zu verkleinern, welch« in neun Tagen zuriickgriegt tourten. Bei« ersten Flugversuch nach Indien brauchte man 19, beim zweiten im vergangenen Frühling 13 Tage. Vie Kinderlähmung in Leipzig. Rach einer Mitteilung des Rats find feit dem 1. August bis zum 3. Oktober die'es Jahrein Leipzig 159 öriranfungtfälte gemeldet worden. Unter diesen 159 Erkrankten befanden sich 99 Kleinkinder. 50 Schulkinder und zehn Er- wachscne, 21 Personen sind im 3a*?re 192? an der spinalen Kinderlähmung gestorben, zw i davon vor dem 1 August Don den seit heie 1 August gezähsten 19 Toten waren sieben Kleinkinder. sieden Schul'inder und fünf Erwacb'ene. Die Chrfranfung» älle find in allen sozialeN Ecknchten de, Bevöllerang vorgekommen. Dennach könne nicht ge'agt werden, daß Unter rnäh- rung oder schlechte Wohnung-Verhältnisse bji Ausbruch der Krankheit gefördert hätten. ^78*» fe -'Kitiiii.t»’ i ... ,\t cautrfton L v- b«^nwa4 Lu'chunger > -lV. ® I jerbaben übet T Lenunq lehr Ji mit dem • : »si-tt. 3n den «freu mehrtägig V*- N- und < ?4 lernt man bj iWen Leibe l4a JJ, Hafen übe« Durch die eis 'stckhrtmittel dr einzurvl rtn lreiflich^ ®e tir dir Beine. ’ Organe nicht jü i ,’Vd dabei der € | um.* Leicht häl I chltig bis Ins t ; >-chbe>chtoerte 1 ? ah« bei der kl rt Atemnot gt •it di Jünger ihm die Lust, se turnen, kchvin 8r wird einplä tixn begriff b lrüb den Hkfl j braucht stv.rt r 1iKjibÜjc HkM afauphicfadft 3inbm ist er ürberwindung i r" danmen HLr Ausstehen W I-tfa-k». b *1. gelegentlich P 2ng und Ta Lchwiev F zur Ltählw I sie Orbentiunft W 3*1 es nötig, Wnbe Dickung r ftltaten Arrven r «i! Dissen-stoss I Jar-ung, viel ji beben bit Freude {,R reinere ui »außen bei 2ßu frinleßeele gesui ,®'a^otgtr gttt ab. das .,? Monk Der deutsch-dänische ständige Vergleichsrat. Berlin. 10. Oft. (TU.) In dem deutsch- dänischen Schiedsgerichts- und Der- gleichsvertrag vom 2. Iuni 1926 ist bekanntlich für die Behandlung etwaiger polittscher Kcmssikte zwischen den beiden Ländern die Bildung eines ständigen Bergleichsrates vorgesehen. Iede Partei ernennt zwei Mrtglirter, von denen sie eins au- ihren eigenen Staatsangehörigen wählen darf, während der Borsshende in gemeinsamem Einverständnis berufen wird. Der Dorfihende muß eine andere Staatsangehörigkeit befihen als die anderen Mitglied'r. Die Ernennung aller Mitgl eder erfolgt auf die Dauer von drei Iah.-err. Die dreijährige Dauer de- Auftrages der Mitglieder beginnt im Einverständnis mit der dänischen Regierung am 18. L'wtember 1927. Die deutsche Regierung hat ihrerfeit- den Professor an der UniversttÄ Halle. Dr. Fleischmann, und den Professor an der Universität Bern. Dr. Freiherrn von Waldkirch, die dän sche Regierung den Richter beim Höchsten Gericht Dänemarks, M ol- peraturen wenig verändert. Witterunm^aussichten für Donrrerstag: Keim wesentliche Aenderung. Lufttemperaturen am 10. Ott ober: mittag» lS,i Grad Celsius, abends 5,2 Grad Celsius; am 11 OfL morgens 2,R Grad Celsius. — Lrdtemperaturen i» 10 Zentimeter Tiefe am 10. Oktober: abends 9,1 Grad Celsius; am 11 Oktober, morgen» 5,9 GraZ Celsius Marfmum 14 Grad Cessiu», Minimum U Grad Celsius. — Sonnenscheindauer: 7S Stunden. ist die Sch-llerstrast« zwi- Q3ogel3ugforfd>ung. Stjlonien wieget r-flugWW l ÄNrnrhenck ts Dvdrniee» bot u 1 &en Betrieb aufyt» Denn niemals ist die Zigarette pausenfüllendes Etwas, sondern stets berg ju) weitergeflogen ist. und ob er d qcwehselt hat. evtl, in welcher Weise. Aus der Provinzialhauptstadt. Diesten, den 11. Oktober 1927. Das gesunde Wandern. Wegen 7IntL<1dllgitng ...----- tdxn AsterWeq unh Korbanlage tw.ä nächsten Ccmtlafl cb biS auf weiteres gesperrt gcr. ans Äameru. and Togo. Mauleseln und C^krwegen. Der 3ufl ging mit ftatrKn und Dannern n ich dem Watter-S>emon-P'.ordert worden G.n« große Rn- zaoi vor. Friedhc'^en im C ien wie i:n Besten Henlein der heu^^cr Dren«en jnwbe enb wirst ,U7 Jett noch von Aachieilten bes.chcig« D» o.elen Fr eddoien sind Pläne für denen künftige Ansgestaltung angrfeeti^ worden die^ von dem rL' lt [hr. Ut I «Bit* *ä W1 .k KS E u9'in Oktob^d 5|> C^j lief S-r'" «'.7 o«* s. en'IP°”^ V'1 £ .,nfonai. Deu 'chic lein.- Aachw.t gS fan Gruppen ajn C- — Bor übergebend für den Fust - gä ngerverkehr freigegeben. Wegen Unterbrechung der Dauarbe.ten ist die Strasien- Rodheimer Strafte füt gementtchafllich v.>m ------- ,c Erfüllung. ___ Die anregende Wirkung einer Lustv « r - Lnderung ist allgemein besannt. Doch der '-^nbaufentbah tut es nicht allein, da» Kleben , denselben Ort kommt oft nur auf ein Fau- I \enyn und Mästen des Körpers hinaus.. Leichte Bewegung ist eine notwendige Ergänzung I Yn Wandern kommt die Lunge zu voller Tättfl- ■ eit vehnr sich bis in die so vcrnachlä'ligten ;Pt0CTi hinein Gründliche» Atmen in reiner >uft ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. 3mmcr '"teNr veraistt ja der zehnmal weise Kulturmensch. dast nicht Brot oder Äartofteln oder Ffiftb bä.* wichtigste Aahrungsmittcl sind, fon- IJ|,cu<5bel Dänemarks, Rvl« schivedifchen Wmf:« zu Ditgliebm, M mr Vorsitzenden ft fe ni'chm licgiennifl da m btt "Nederland«. )fln öanbtnbutg. kranke Seele gesundet? Hier schwindet der Druck der AlltagSforgen. das Kleinliche und a^ästliche fällt ab. das Gemüt entgiftet sich, der falte Erwerbssinn wird eingedämmt, die Ichsucht macht tem Demeinfinn Platz Untrennbar find frier Körper und Deist und Seele verbunden. Der Kampf gegen die meisten Krankheiten, »ie ihre Ur'ache tm schlechten Dlut fraben. führt man am besten in der Hatur. und darum kann es nur ein Mahnwort geben: Rückkehr zur Statur auf ber ganze n Linie Mehrtägi- ae- Wandern, in erster Lime der Jugend, ist der sicherste Weg dazu. Durch regelmäßige tzin- kfrr zur Tlatur wird eine gesunde und starke, rine reine und frohe Iuaenb frerange.zogen die DolkSgesundhe-t nachhaltig beeinUufrt. die russische Sitte , . bürgert sich allmählich auch bei uns em. das sich im In- und 'lr.-lande einen Kul er- ' worben hat. Der Dei'all zeigte das dankbare Interesse der Anwesend n Anfcbliestenb an bi? $ilmt>orübn - i sp elle die Pianistin Mara rete Wit. zunächst Schumanns ..Eameva/ Frl. Wit '.«erlügt über eint ausgezeichnete Technik Die sie In die La>i< setzte, die'es Werk von kleinen 11 nebenfret en ab- gc «hen. technitch sauber und mullkalifch vvrzu- ttagen. Al« zweite» hörten wir ein ..Pointe" und ein- Etüde" von Skriabine Dei dem ..Podme" spürte man Technik im Dienste musikalischer Gestaltung und die ..E nde" liest noch einmal die auf hoher Stufe stehende manuell« Fertigkeit der Künstlerin in bestem Lichte erscheinen. Die Zuhörer dankten lebhaft, so dast Sri. W i t als Zugabe noch einen der schönsten, unvergänglichen Straustlchen Walzer, leider im Gewände geschmacklosen pianistifchen Gadenz'euer- werks. spielte. Aber trotzdem ein Gc-nust im Zeitalter der - lagen wir — neuartigen Tanz- mU find da» alle» auf einem Dechsteinllügel. Der den Dewei» für die Ausführungen des dem Slim vorangehenden einleitenden Dortrag« brachte. B Siebener Wochen Marktpreise. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt. Butter Pfd. 2.00 bi» 2.10. Matte 30 bis 35. j Käse 60 biS 1.30. Wirsing 10 lnS 15. Deistkraut 6 biS 12. Rotkraut 12 b.s 20. gelbe Ruben 15. rote Rüben 15, Spinat 25 bi« 30. Dohnen 25 bi« 35, llnter-Kohlrabi 6 bis 10. Grünkohl 20. Feldsalat 1.00. Tomaten 50. Zwiebeln 10 bi® 15. Meerrettich 40 bis 1.00. Schwarzwurzeln 40 bi» 50. Kütbis 6 bi» 8. Kartosieln 5'/, bts 6 Galläpfel 4 bi« 5. Aepfel 10 bi» 20. Dirnen 10 H8 20. Pflaumen 15. ZWetschen 15 bi» 18. junge Hähne 1,00 bi» 1.10. Suppenhühner 1.00 bi« 1.20. Gänse 1.00 bi« 1.10. Rüsse 40 bi« 50. Sier Stück 16 bi» 17. Blumenkohl 15 bis 1.50, SnbiPicn | 10 bi« 20. Ober-Kohlrabi 10 bi» 15. Lauch 10 bi« 15. Rett ch 10 bi« 20. Sellerie 10. RadieS- chen 10 bi» 12. Vornotize». — TageSkalender für Dicn»tag Stadtchentcr 7.15 ilfrr .Der Wildichüh (Ende nach 10 Ufrr). — Deutsche Demokratische Parte» 8 Uhr Gewerbehau«. Hauptversammlung - Palast - Lichtspielen .Meine Tante — Dccnc Tante". - Astoria-Lichtlpiele: .Zirkuszauber — AuS de m etabttfreaterbureau Wirft uns geschrieben Bernarb Shaw» amüsante Komödte .Kapitän DrastboundS Be- kehrung". die im Frühjahr wegen eine» KrankhectSfalleS abgefent werden muhte. »> langt im morgigen Mittwvchabvnnennmt zur ersten friefigen Auftuhrung. Da» Werf überrasch! durch seinen Schanplay iMarokkv i. ist aber mit seinen satirischen Ausfällen und wißijen Schla- gern ein echter Shaw. Die Hauptrollen '. egen in Hänlvn von Frl. Krahmer. s«o.e der Herren DefserS. Teleky und Dolch Daneben ist das gesamte Herrenpersonal m Spt- t oben rod en beschäftigt. Die vpiellerwng fuhrt Herr Teleky — Die Demokratische Partei macht ihre Mitglieder nochmals auf bie freute abend Im Sewerbefraus iKirchstrahe) stattfindende Mit- aliederversammlung aufmerksam und labt alle dazu ein. «Siehe Anzeige.l - Der Gewcrbever ein Gtesten beruft in unterem heutigen Anzeigenteil eine Mit- i ghebenxrfammlunfl aul ko rmenden DonnerS.ag abend in da» Dewerbehaus ein. RähereS in der i Anzeige. KriegSgräbersürforgc Die Ar- l beit bei Dolksbundes Deutsche KriegSgräbertür- sorge auf deutschen Kriegersriedfröfen im Aus- richren werben an Pros Sommer. Diesten Am Steg erbeten. Film Konzert des Pianodaules *K Schönau. Arn Sonntagnachmittag veranstaltete btc Firma Schönau in der neuer Aula der Universität eine Dorführung 6e» Dech- stein-Kulturstlms .B o m Werden des Flügels". Der Film zeigte in drei kleineren Abteilungen der zahlreich anwesenden Zuhörerschaft in kurzer, aber trefienXr Form die #nt- stehungSac 4*.ajte eines Flügels vom Schneiden der Holzplallen aus ven-. ctamm bi» zum polieren des ’cnigen 3mrrwr nie». Voraus gm "c™ einige Tri ^bilder. Ne in ebenfalls wrHgeiunge- ner Weise bte ffnthebun i be» Tone», die Fort- pfianzung der Schallwellen und die Tätigkeit de» Refonanzbobenl. der e» amtlichen Seele de» Instrument» verantchaullen. Die Ausnahmen » I«, sr-cy!« •• Die Lindcngasse für drei Tage gesperrt Wegen Ausführung non Abbruch«- arbeiten w rd die Lindengalle zwischen Hundsgasse und Lindenplatz auf die Dauer von 3 Tagen gesperrt. - Da« Fest 5er goldene» Hochzeit beging gestern da» ÖT.traar Appcl. R u tobt i5 Wohnhaft. In körperlicher und geistiger -irische. •* Werbeveranstal tungen de» Rundfunk« in Oberhessen werten In unserem heutigen Anzeigenteil angekündigt Die Dorsührungen erfolgen in der zweiten Oktober- halftc in den vci chiedenslen Gegenden unserer Provinz. QUfrere« ist au« der Anzeige erfichllich find filmtechnifch etnwanbird und gen'^hren einen interessanten Blick in bie Fabrikation und die Leistung der hierzu noUDcntigen zahlreichen Spezialmaschinen si* ist ‘ jr Ichtrtii. zu sehen Wie au« Holz Eisen und Stahl ein Werk entsteht. da« auch unseren i ettvöh»testen Ansprüchen von freute durchaus Rechnung trägt. Und doch, wie unendlich wei'. war der Weg und wie viel zähen unbeirrbaren Freiste» bedurfte eS. bi» der dünne lofort ver logen« Klang der angerillenen Saite, in den lch>nen. vollen und weittragenden Ton deZ Flüacl» von heute verwandelt werben kennt. Don an dem Gell -.gen diese« Werk» C-arl ein Hau" "erdienst Äufrmm? stehl anbei Frage Der .'n wirb« für sich er ist frei vnn au«bringtt*ei "^rflarne und zeigt in durchru« sachlicher Weste wie ein Werk bf jitdKT Arbeit ne»chatten werd lomue. •• Allgem Deutscher Frauenver- ein Man berichtet uns D.eier Tage war der A.!g. Deutsche Frauenverein im Hotel .Hindenburg" ftu|ammcnflctommen, uni Frau Sanitätsrat Dr S ch l i e p h a k e zu frören, die a.» Dertre'erin des Frauenvereins .Das RvteKreuz* für die Kolonien in ungemein f elf-Inder Wei'e über die Tagung der groben Kolonialre-chS- Arbe.tögenieinschaft in Königsberg vom 10. bis 13 Juni sprach (Stoa ZOO Teilnehmer, bw Ju Schiff von Stettin kamen, wurden von der tön;g»fcerger Kslonial-ArbeitSgemeinschaft festlich empfangen. Der Wend versammelte alle Festteilnehmer in der groben Stadthalle, wo Dr Luther einen Dor trag über seine Erlebnille bei den Deutschen in Südamerika hielt. Am folgenden Morgen fanden bei allen in dec Korag zusammenaeschlossenen 13ereinen Dorstandsitzungen statt. Bei den Frau«i erzählte die Dorsitzende. Herzogin Adolf Friedrich von Mecklenburg, die gerade von Südwestafrika gekommen war. von der Tätigkeit de» DerernS in Swakopmund. von der segensreichen Gründung des Kronprinz-Rupprecht-Heim- und von dem vom Landesverband Helsen gegründetenGer»rg-Ludwigs-Kindergart>en, der auf Wunfch Öer Großherzogin gebaut und nach deren beiden Söhnen genannt wird. Die Festsitzung am Nachmittag war eine machtvolle Kundgebung für den kolonialen Gedanken. Rach den Begrüstungen folgte der Festvortrag des GeschichtS-Prolellor» Rothfelt über bte Grundzüge Bismarckscher Kolonlalpollttk. Bismarck wollt« zuerst em mächtige- Deutschland schatten, nachdem ihni die« gelungen, sorgte er für Kolonien, denn et war zu der Ueberzeugung gekommen, hofo ein grobe- Doll auf die Dauer nicht ohne lold)e au»komme. Leider fand er damals kein Derstän nie beim deutschen Dolle: Die San.oaVorlage, von 1330. die die Reichsgarantie lür e ne mustergültig« Hamburger Grünung nachluchte wurde im Reichstag abjelefrnl. Aber dieser Mißerfolg steigerte das Intevefe on ko- lonialpolitischeu .fragen So würben 1884 die Erwerbungen von Lüde ritz unter Reich^fchutz gestellt Das ist die eigentliche GeburtSstunde de» Deutschen Kolonia reiche» Sngland versuchte. iLinfpruch zu erbeb.-n, den Bismarck mit einer gan^ ungewöfrnlichen Schärf« adwieS GS folgten nun weitere Slaggenfriffungen in Togo unb Kamerun, durch Patrvs und Graf Pfell in Ostafrika, und im August 1834 die von der Reu- gu > nea-Kompagni e im australischen Archipel gemachten Erwerbungen von Neuguinea. Der mit Begeisterung ausgenommen« Dortrag bewirkte crt>J folgende Gnt ch'.ietzung .Die Reichsreg«- runti mö >: mit allen MUte.n dahin streben, datz Die tierpstzchologifche Beobachtungsstelle schreibt unS: Rach zwei Wtt- tdlungen ist am Sonntag 9. Oktober, nachmutag« 5.40 Uhr ein keilförmig geordneter Wild- aänseschwarm. fchätzungSweife 50 b^ 60 Vögel stark, in der Höhe von etwa 100 Meter über Diesten in süd.icher Richtung geflogen C« fragt sich besonder«, ob der Zug in südlicher oder mehr westlicher Richtung (nach dem S.cppet- betfl nwifcrrt^nrkien ist. und ob er bie e>i und Ortsgruppen des Bolls- *>v" ‘ unb auch von Dinzelpeckoncn in Patenschaft. d. fr. eigene Betreuung durch diese Körper- schif und Personen, genommen werden. So wtr> i ach und nach erreicht, daß die Sorge für diese ehrenflätten des Qcfamtcn d.ut'chen Dolles immer mehr zum Gemeingut des e.ben wird: so hat e? Gelegenheit, wenigstens einen Teil feiner DmikeSschuld gegenüber seinen teuren, u rver- gestlichen Toten au- dem Deltlriege abeutrogen. IF.rcr unser Doll diese Gelegenh-it ergreifen! ifferfluaboohb« e namentlich w Bi"«* tn sollen. Ferner wirti im Sau eines vor- & mit großen Besahuni; beforbern'« j j eint Sängt non r.f^t ■ )citt 0®n.? ‘ heilende Wirkung bei Wanderns rur me viei- '•nh21? WoX p- yrtagten Ticrtin? Diel zu wenig kommt da« ”,rbh m 2nS mit Wtt'enSstoff überfütterte Gehirn zur Gnt- unh ’L, ,L ail«f. kpannuna viel zu kurz kommt in un’er aller ntn. lluche ui® r ficben die Freude Wo aber gäbe e» urwuchsi- gcre reinere und nachhaltigere Freud« al« id nach Wic°Sk^. dvaustm bei Mutter Tlatur an der auch die ilt OHontag m.t V»» - - - - - - - bJ- um 5.15 Ubr na- , eland-1 2niw| „ in Vdlambang semaS Sin and bewegten 5VrNen# stimmte man tkrem 2i)unk‘x zu b.:*i Deutsch a- wachen und gedeihen imd fe-.-.e f-.chere Mach wtebtf erlangen möge. Math D. vBingejanö;. (5ui Sa n und > all aller unter diese: Rubrik 1t eben een Qi.iticl übernimmt die Redaktion dem Der < eow- dere luwn Sie ee dienuich rnnifvn und eufNee behandeln wir verbürgen um für benmAglxtie Wlederbmteöuna. ohne dil Stoff u. Farbe Inte Sdela-Pflanzenfett die 1-Piund-Tafel 70 Pflanzenfett die 1-P'und-Talel 59 War nicht zu verbessern, deshalb ßiyhufen wir eine bessere Packung Konsumverein Giessen und Umgegend Post- und Bahnsendungen an die Fabrik in Butzbach erbeten. Deutsche demokratische Partei. Wir machen unsere Mitglieder noch einmal auf die heute abenb H Ubt im Ge- werbebauS statt- findende Hauptversammlong aufmertfam u. laben alle herzlich dazu ein. "e,c Der Veritaai. Ter seitherigen groben Stachiräge wegen teilen wir unteren werten Sunden mit, dah unser bekannt gutes aefucbi evil. Ab nnbuna Schriftliche Angebote unt u7 G."> ' an o Gtetz Anzeiger Wir offerieren unseren verehrlichen Mitgliedern ab unserem Lager Schanzenstraße 16: Stadttheater Mittwoch, 12.cn. 2.minrood)UD.-DorfL von 19'/, b. 22* . Uhr Grstaufsührung Kapitän BraObounds Bekehrung Samödie in 3 Akten von Shaw, deutsch von Trebitsch. Saatbeizmittel wie Germisan Uspulun- Universal (Naßbeizen) Tlllantin R (Trockenbeize) empfiehlt ”"a Samenhans Heinrich Bahn Bahnhofstraße Telephon 1403. Gestern abend 9 Uhr verschied nach langem schweren Leiden infolge eines Herzschlages meine liebe Frau, unsere gute, stets treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Anna Luh geb. Horrmann im Alter von 51 Jahren. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Heinrich Luh II. nebst allen Angehörigen. 'Jienc IC Jauche panpen auS Schmiedeeisen und Stahlrohr, Etw rosten, Einfrieren. Zerbrechen.Berstov fen ausgeschlossen' la Refer. vorhanden Edßar Bomnann, Lieben D. O B. TonnerStaa, bett 13. b. M..X15abdS., Mttaliedcrver- iammlnao tm Clii*.» Heim. Zeughauskos. 1. Berichter,ta«. etj 1. Bors Aber d. Hm- denburgtage L Berlin. 2. Wicht. Mitten, d BundeSorälldittm» Um Berbreii dies- r Nachricht ro aebe cn. OrtsgniDD? Glktzen. Mw« M Arbeit gesucht. Rndl.BahnhoMr Li besonders gut und preiswert. 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Don Hans Töbst, QMgrab Ls wäre durchaus falsch, wollte man bu- gerade in den lehren Tage besonders leibhafte Tätigkeit der mazedonischen Ä o m i t a b • schis auf serbischem Boden als e.n (fr- rignis von nur örtlicher Bedeutung werten. An sich fallen diese Bombenattentate zwar nicht aus dem Rahmen jener regelmäßig wiederkehreitden Zwischeniälle. die aus dem 'Ballan, namentlich in den Herbsttagen, nach ötnbringima der Ernte yt den Alltäglichkeiten gehören 2lber diesmal gewinnen sie eine besondere Ikbeutung. weil sie Wltzariig den .Kampf im Dunkel" beleuchten, den Jugoslawien seit einigen Wochen mit Italien um die bulgarische Seele führt Die zur Entgleisung gebrachten Sisenbahnzüge btc in Brand gesteckten Grenzhotel*. die kleinen, fast Tag für Tag sich wiederholenden Scharnnitzel zwischen serbischer Polizei und den auf jugoslawisches Gebiet eingebt unaeiKn mazedonischen Banden hnb nicht etwa selbständige Handlungen irgendwelcher Fanatiker, die der Weit auf diese Weise in Erinneru-eg bringen wollen, baß es im Südosten noch fo etwas wie eine .M azedänische Frage" gibt. OleinI Die Grunde unk- Ursachen dieser Ereignisse liegen viel tiefer! Man wird sich erinnern, daß die Welt vor einigen Wochen mit allerlei Rachrichten übetraf eßt wurde wonach eine Annäherung zwischen Iukosiawien und Bulgarien, wenn nicht sogar eine Verschmelzung beider Staaten zu einem großen südslawischen Reiche unmittelbar bevorstände. Serbische Ehauvinisten wollten sogar schon den Augenblick In greifbare Zlähe gerückt sehen, wo König Boris — „in ehrlicher Erkenntnis seiner deutschen Olbftam- mung (!l). die feine wirtliche Dolkstümlichkeit tn 'Bulgarien immer unmöglich machen muß" - leine Krone auf dem Olltat dieser Verständigung freiwillig niederlegen würde, um der endgültigen Vereinigung beider slawischer .Brüdervölker" jedes Hindernis auS dem Wege zu räumen. Daß Italien diese serbischen Hoffnungen auf ein Reich, das saft von Wien bis zum Schwarzen Meere reichen würde, mit allen Mitteln bekämpfen muß, daran zweifelt wohl niemand. Trotzdem sah man in Belgrad mit großer Spannung dem Ergelmi- der Besprechungen entgegen, die her serbische Außenminister Marinko- witsch in Genf mit den, bulgarischen Minister Burow angeknüpft hatte. Aber Marinkowitsch brachte abgesehen von allgemeinen Redensarten — nichts Endgültiges nach Haufe. ES to.tr vorauszusehen, daß Bulgarien luf dem begonnenen Wege nicht einen Schritt vorwärtSgehen wurde, ehe nicht — neben vielen anderen toen.ger wichtigen Dingen — die Zaribrod- Frage zu feinen Gunsten geklärt ist. Die Rückgabe dieser 1918 abgetretenen Stadt ist auch heute noch für jeden Brckgaren, ohne Unterschied her politischen Einstellung, die D o r b c b i n g u n g für jebe Annäherung ober Verständigung Aber Serbien denkt nicht Im entferntesten daran, dieS Opfer zu bringen. Und doch wird eine rasche Einigung mit Bulgarien mit Rücksicht auf die zielbewußte italienische Einkreisungs- und Isolierungspolitik über kurz ober lang zur gebieterischen Notwendigkeit werden. Alle anderen serbischen Versuche. sich auS der immer enger werbenden Umschließung zu befreien, sind kläglich gescheitert. Zunächst zerplatzte im Sommer dieses Jahre* der schüchtern hochgelassene Versuchsballon eine* „dreieckigen" Freundschaftsbundes Berlin- Belgrad-Paris. Insolgedesien wandte Jugoslawien feine Blicke nach Osten und knüpfte mit der Türkei Verhandlungen an. die aber an den sofort einsetzenden italienischen Gegenmanövern zuschanden wurden. Al* Serbien nun versuchte, seine Beziehungen mit G riechenland enger zu gestalten, lud Mussolini die griechischen M.ni- ster nach Rom ein: wenige Tage darauf kündigte Griechenland tie Pangalosveriräge und stellte den vertragslosen 3uftanb, wie er bei Kriegsende geherrscht hatte, wieder i,.t 2LU cinAiget noch |u umwerbender Freund blieb Bulgarien ubria. und im Qlnfang schien es auch. aU ob dre btlberfeJtgen B.'prechung»n zu einem guten Ende führen toüti-en Man bad jedoch nicht vergesset und dieser Fehler wird immer wieder gemacht daß die 2Oonführer dieser Verständigung auf jugoslawischer Sorte feine Serben, sondern Kroaten und Slowenen floß Dr. Korotzschen und Genossen arbeiten au* lehr durchsichtigen Gründen auf dies Bündnis bin: Sie croarten von einer Verschmelzung be.bcr Staaten in erster Linie ein Gegengewicht gegen das zur Zeit vorherrsche.de Alt- oder Groß-Serbentuin. Diesem würde viel von seinem parlamentarischen Einfluß genommen, wenn tatsächlich einmal bulgarische Abgeordnete in die Skupttch na einzieden sollten Saran ist natürlich in absehbarer Zeit nicht zu denken Kroaten und Slowenen haben die bulgarischen Truppen und tie barbarische Methode ihrer Kriegführung im Balkan- und im Weltkriege nicht zu erleben brauchen aber in der breiten Masse deS serbischen Volkes herrscht auch heute noch gegen Bulgarien ein Haß der zu den 'Verbrüderungsreden der Parlamentarier und Minister in krassestem ®egenfah steht. 3n das Hin und Her dieser OJerfranblungen platzten nun wie aus heuerem Himmel die Bomben der Mazedonier hinein und warfen die im besten Zuge befindlichen Ber- äe ist uno unter nicht unbeträchtlichen Scvwierigketten gelungen, die im folgenden nicbergelegte ttunbgelnmg der Tochter deS englischen S, -Premierministers Lloyd George zur Veröffentlichung zu erwerben. Ihre ebenso nachdenklichen, wie amüsanten Betrachtungen zu einem überau* zeitgemäßen Kapitel dursten auch für unsere deutschen Verhältnisse und selbst für den, ber etwa grundsätzlich eine andere ober gar entgegengesetzte Meinung vertreten tollte, nicht ohne Anregung und Interesse lein: auch wer sich der leidenschaftlichen Verteidigungsrede der klugen und tempe- r am ent vollen Engländerin nicht anzu- schließen vermag, wird an einer Gegenüberstellung zweier durch den Krieg entscheidend getrennter Generationen innerlich Anteil nehmen — schon deshalb, weil er nicht umhin kann, sich selbst zu einer oder ber andern zu bekennen. An waS denken die Leute eigentlich, wenn sie daS moderne junge Mä dchen kritisieren? Meinen sie das junge Mädchen, das in glücklichen Vermögensverhältnisfen lebt, und daS sich Vergnügen und Abwechslung leisten kann, solange eS rwch jung ist? Falls sie diese jungen Damen meinen, so sprechen sie nur von einer unbedeutenden Minderheit, und selbst diese kleine Minderheit hat an sozialen Problemen ein aktives Interesse. Meistens verwendet sie auch ihre ganze Zeit auf irgendeine nützliche Betätigung — eine Betätigung, toie sie nie zuvor in einem solchen Umfange betrieben worden ist. Wenn sich aber die Kritikusse auf die jungen Mädchen im allgemeinen beziehen, fo müssen auch sie zugeben, baß der größte Teil davon in Bureaus, in Geschäften und in Fabriken arbeitet. Und wo früher Frauen und Mädchen häufig als Z i e r st ü ck e angesehen wurden, ober gute Hausgeister waren, so haben sie heute an der Welt in ber Welt ihren kräftigen Anteil Die heutige Jugend ist von ihren Eltern ebenso erzogen und beraten, wie jede andere frühere auch, doch mit einem Unterschied Während früher Umgangsformen und Anschauungen mehr ober weniger fest umrissen waren, geht heute eine Welle über die Welt, die sich von jebet starren Form befreien möchte. Daher glaube bräberw mit einem Schla ,i au ihren AuSgangSp unkt zurück Wen nutz, di«*? ä-afl Italien fic Tätigkeit des Promazedvni- scher. Komitees utcht nut mit Wohlwollen betrachtet. 'ondern auch tatkräftig sintttzaell unter- stutzt, daran zu zweifeln liez« heute fern Grund mehr vor Bon einer Ausrottung der ma*eboni- ichen rraae. welche die drei unm ttribarcr. .Anlieger Griechenlarrd. Serbien unb Bulgarien in schärfsten Gegensatz juemanbet bringen muß. bat nur Rom Borteil«. Bon den und Attentate sind im Südost en da* beste HUtt«. um btc Aufmerktamkeit Serbiens von her Adria und Albanten abzulenken Die Frage .wer steck: jetzt hinter der wieder auflebenbcn TStigkei» bet Mazedonier ist nicht übermäßig schwer ^u beantwonen. Daß diele Revolutionär, allein nicht in bet Lage hnb. ihre engumgoenzten mehr oder minder lokalen steie zu erreichen, heg: auf ber Hand. Sie müssen also mächtige Freunde und Bundesgenossen briitzen. von denen iie in geschickter Form mißbraucht werden, und bic_bann an dem von den Mazedoniern angelegten Feuer ihr Süppchen zu koche t gedenken. Ein Belgrader Blatt kommt jedenfalls dem Stern der Frage sehr nahe wenn es offen auf Italien als treibende Kraft hinweist. das sich als lachender Dritter die Hände reibt und künstlich eine Flamme schürt die. wenn sie einmal entfacht ist. selbst durch bte europäische Feuerwehr nicht auf ihren Herd beschränkt werden kann. ich auch, baß w unmöglich und fruchtlos sein würde, die«« Wells Einhalt zu gebieten, ebenso wie w für den unsterblichen Somitc mnnögllch W« dem Meer zu vtzfShfrn still pt sein Tatsächlich hat sich das moderne lunge Mädchen gegen Vorwürfe z u Derlei- gen, baß eS sich gegen Aeltere unehrerbietig unbescheiden und verantwortungslos benehme und eine getoiffe Sucht nach Vermännlichung zur Schau trage. Keine dieser Anklagen ist etwa neu. noch sind sie in ihrer Gesamtheit zutreffend. Doch jeder Angegriffene muß seine Sache selbst in die Hand nehmen und wissen, wie er sich zu verteidigen hat. Jeder ‘Beurteiler des modernen jungen Mädchens müßte, will er fair sein, auch die erste Zeit des Auswachsens mit in seine Betrachtung ziehen. Unter welchen Verhältnissen ist die heutige Generation gediehen? Ganz bestimmt war es nicht zu einer Zeil des Friedens und deS sicheren Lebens. Krieg, widrige Verhältnisse. BIu 1 lohgleit. Freudlosigkeit, diese Schatten einer tragischen Zeit legten nicht nur ihre Keime In die Herzen derjenigen, die an dieser Zeit mittoirllen, sondern muß di«, die sie erdulden mußten, wurden von ihnen angesteckt. Wir lesen von unverlöschbaren Eindrücken, die eine trostlose und einsame Kindheit auf aufwachsende Mädchen ausübte. D« Dachhall dieser schlimmen Zeit verliert sich auch nicht in den Jahren, die ihr folgen. Auch eine freundlichere Umgebung vermag nicht die Gewohnheit eines traurigen Zurückdenkens ganz und gar zu verscheuchen. Das gleiche gilt auch für Kinder, die in einer Atmosphäre der Unruhe und Unrast ausgewachsen sind, »in Fieber steckt in Ihrem Blut. Rur barte Selbsterziehung kann hier noch alles zum Guten wenden. Der Vorwurf der Unbotmäßigkeit ist eine Anklage, die man nicht scharf genua zu- rückweisen kann. Man muß von dem Wechsel in dem Verhältnis zwischen Eltern unb Kindern sprechen. Heute findet man zwischen ihnen mehr Verständnis und Vertrauen und weniger unerwünschte Respektsheischung und Verlangen nach Unterwerfung. Zur Zeit ber Königin Viktoria trugen bie Frauen ihren Umhang schon mit Dreißig Jahren in vollster Würde — ein sicheres Zeichen für ein vorgerückteres Hier U.tf) für bk Männe« Nehr Epoche begann bar Alt tn dem Ne * ror... gesellschaftlichen Leben . rckzogen und sich an ben Kamin letzten noch früher I» gegenwärttgen Zeiten teilen Eltern unb Kinder die gleichen Erlebnisse und VergnügeE» lag in der Raiur der Dinge daß bte* e ne intun r und stärkere Ber- bunbenixti gab Weniger Befehle unb em wohl» meinende* Hm- und H. »debattieren im Fxi mitten- kreis sind da* Gebot der Stunde Offenen Ungehorsam findet man heute wie früher, nur ift er weniger tietgehend unb mehr auf der Zünfte liegend Wenn wir von N-m Vonvuri ber Verantwortungslosigkeit sprechen so weiß ich nicht recht ob man es einen Mangel an Verantwortung nennen kann, wenn junge Vlädchen von heute in stet* wachsender 3abl ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und oft aenug auch ihren 2krbienft bergeben um bie Etter, zu unterstützen Ich spreche nur von der großen 'Hetnoeit der jungen Mädchen, wenn ich die* sag. Aie- malS weiß wie wenig pflrchteriuilt und dankbar ich gegen Such handle Berget" mir nie ne Handlungsweise und laßt mich Nicht die Wertschätzung unb Liebe meiner teueren Eltern embußen. Ntiu-ii ich in größter Ehrerbietung verbleibe al* ihre fte r Mit zitternden Fingern wird sie ibi Br allein aus da* Sofapolster beften und nach einem letzten lanacn Bit k behütetes ctübdxn liebevoll umfaßt du* ..inner verlassen, um zu dem Stetldid)ein zu ei kn, wo ihr IameS schon ungeduldig auf sie trxirtet. Heutzutage kündigt ein junges Mädchen ihren Eltern beim F r ü h st ü ct an, daß sie vorhabe, 'ich am nächsten Morgen standesamtlich trauen zu lassen Die gleiche Lage bet gleiche ?luegang. der gleidK Grundsatz und doch, wie verschieden in ihrer Dehandlimg In einem Fall heimlich unb Und jetzt der Vorwurl der Unbescheiden- heit Ist es für ein junge* Mädchen unbescheidener. kurze Röcke zu tragen, ihr Haar abzusch neiden und Zigaretten zu rauchen, als eS für die Mutter ist. bie daS gleiche tut? Zu ihrer Verteidigung wirb man anführen dürfen, baß bas Beispiel der Eltern sie verleitet habe. Und in jedem Safi ist Bescheidenheit mehr eine Sache deS Herzens alS des erzwungenen Gehorsame und der guten Grziehmrg. Ober soll man vielleicht die selbständige Art unb Weise der heutigen jungen Mädchen al« unbescheiden be»eichnen? Ein modernes junge* Mädchen zerbricht sich nicht lange den Kops darüber ob eS auch schicklich fei, mit eine m Freund zu z weit eine Iagdpartie »u unternehmen ober Sportausflüge zu nrachen Scriie Vernunft erlaubt ihm bie* ebenso wie fein sportlich gestählter Körper Anstalt sie al* unbescheiden zu brandmarken, sollten wir lieber einem fo frischen und gesunden Geist von Herzen zustinr- men und den Mut und die Ausdauer und dis Tüchtigkeit anerkennen. E* ist allerdings unmöglich, die Ducht der Frau und mancher junger Mädchen, sichmänn - [ i d> zu gebärden, zu verteidigen. So zeigt wenig wertvolle, inseriore Seelen. Eine männliche Frau ist ebenfo abscheulich unb geschmacklos toie ein weibischer Mann. Eine Frau, die die natürlichen Gaben und Eigenschaften eine* Weibe* besitzt, ist stets die vollkommenste Ergänzung be* Manne* Zm Betteiöiqung öes MMN jungen MMS. Bon Megan Lloyd George Stauöamm und Pyramide. Von Prof. Iuliu* Meier-Graefe. Es erwächst die Frage: Steht die Pyramide unb der Torbau des Ehefren und bie strenge Geometrie ber Tempelgrundrisse von Sakkara, steht die Logik der gairzen altägvptischen Architektur dem Staudamm wirklich so fern? Der prlonenhafte Staudamm ftaut _ Heberte gungen au* ber ersten Zeit, die ich längst im Fluß der Ereignisse weggefchwemmt glaubte, unb ber Gedaicke an den Kubismus, der mich beim ersten Befuch der Pyramiden überfiel, kehrt in aller Frische zurück und zwickt das Hirrr. Diese Menschen haben tn ihrer Glanzzeit Kultbaulen von erst amtlicher Sachlichkeit errichtet. Fünftausend Jahre später baut eine von Gott verlassene Menschheit mit ber gleichen Sachlichkeit, im gleichen Stil Staudämme, wolkenkranerhafte GeschäftSlästen. Symbole einer ausschließlich von bet Rechenmaschine beherrschten Welt. Unter gewissen totalen Bedingungen kann man sich bte Pyramide al* Gipfel einer archr- tektonischen Mvnumentalkunst denken, und brefe Bebingungen boten sich in Aegypten. Richt* erscheint uns da, wo die Pyramiben stehen, natürlicher alS diese ber weitesten Sicht zugan^iche Struktur die nur der Sonne den wechselnden Schmuck des Denkmals überläßt. Wir staunen über die Fähigkeit der 'Abstraktion, aber vermögen uns vvrzustelleii, daß diese abstrakte Architektur einem Volk zugänglich ^tden konnte, das zu eben derselben Zeit in ber Plast» einen von keiner anderen Kultur je wieder erreichten Gipfel erfiomm. Dk Vorstellung gelingt un* um so leichter als wir von europäischen Glanzzeiten ber gewohnt sind, in ber Plastik den Handlanger des Baus zu sehen und dk Trennung der beibcn für eine letzte Stoppe auf dem Wege zum Gipfel zu halten. ... Die ßöfung der Architektur von der Plastik, bk uns im Alten Reich als Maffirnum künstlerischen Aufwands erscheint, wiederholt sich m modernen Großstadtbauten unserer Zeit unb ist hier natürliche Folge universellen Versagens. Ausdruck eines Mechanismus, der kein Äult- gebäube mehr schassen kann und überdies, da die Götter abgetreten sind, keine mehr zu schassen braucht. Es fehlt nicht nie., und man konnte sagen, ber edelste Tempel unb der beste Stau- dämm haben denselben bharakter. Was fehlt: Liegt der Unterschieb tn der Stauung unb in den 200 000 der Kultur erschlossenen Hektaren? Ich kann mich mit Avancen heraus reden und finden, die Pyramide sei immerhin noch etwa* abstrakter al* der Staudamm. Ich kann mit allen möglichen Relativitäten und SpitzfindigLeiten kommen. Was aber hindert un*. einen Viadukt im reinsten Pyramidenstil zu errichten?! Dieser reinste Pyramidenstil ist Mathematik, und jeder kann sich bedienen. Um ihn richtig zu applizieren. bedarf es des Intellekts, des Geschmack* und einer gewissen Feinhörigkeil für die Bedürfnisse be* Lokals, lauter Eigenschaften, die auch zur Dekleidutig des Künstlers gehören, aber durchaus nicht sein schöpferisches Wesen bestimmen. Aus dem AU kann ein schwimmender weißer Kasten mit Reihen von Fenstern besser aussehen, als die nobelste Galeone aus Gold, unb niemand denkt daran, den Erbauer der Eookdampfer für einen Künstler zu halten. Eminente Klugheit und bewunderungswürdige Zucht trieben die Aegypter in dem Augenblick, al* sich ihr Reichtum an künstschöpferischen Möglichkeiten auf ber Höhe befand, zu dem schmucklosen Tempel, zu den Pyramiden, zu einer uns hatte wieder notgedrungen naben rationellen Struktur. Der Augenblick ist von außerordentlicher Wichtigkett. Sie stellten in den schmucklosen Tempel aus glatten Granitquadern die unvergleichlichen Monumente ihrer Könige unb Götter unb zeigten mustergültig, toie man solche Plastiken am besten untcrbrmgL Das geringste Ornament nn Torbau des Ehefren, da* die Dioritstatuen beherbergte. war ein*, das Statue unb Wand enger zu verbinden suchte, hätte das Echo des Monuments geminbert Als das Mittlere Reich auf solche Hilfen fiel unb Pfeiler unb Statue vereinte. war schon der Gipfel überschritten. 3m übrigen folgt au* der Beziehung zu unterer Zeit lediglich eine Bestätigung der Einsicht tn bie Grenzen ber Architektur, die nie imstande ist, die entscheidenden Kriterien, bk toir mit Plastik, mit Malerei, mit der Dichtung verbinden, zu erfüllen. Hätten die Aegypter nicht neben bk Pyramiden den Sphin? hingefeyt. gäbe es nicht gleichzeitig mit den Tempelbauten den 3c*er ben Ehefren unb bk endlose Reche der "m Kairo unb lcmsttoo aufgestapelten Wunderwerke Ihrer Plastik, so wüßte ich nicht, toie man dazu käme, fk für bas größte Kunstvolk ber Erde zu hatten. Was wären uns bie Russen, wenn toir nur ihre Lieder unb ihre Tänze, nicht Ihre Dostojewski* besäßen Da toir sie aber besitzen, wächst unsere Freude an ben anderen Dingen. Die Gleichzeitigkeit hebt bie Bedeutung ber Gattung über den relativen Wert weit binau*. und die Beschränkung auf bie Gattung reduziert ihn Mit dieser Rebuktton haben wir uns für unseren Teil abzufinden. Vorabdruck au* dem tn nächster Zeit erscheinenden Buche „Pyramide unb Tempel" von Julius Meier-Graefe Mit befonberer Genehmigung des Berlage* Ernst Rowohlt, Berlin. (Emma, der Spartopf und die Marmel. Bon Wilhelm Scharrelmann. Ich hatte al* Kind einen Spariopf. einen Mohrenkopf, in den man wohl etwa* hineinstecken konnte, aber au* dem man so leicht nicht* wieder herauSbrachte, soviel Mühe man sich auch darum gab. So einen hatte ich und war neun Jahre alt. Monatelang hatte ich ihn gehütet tote Alberich 1einen Schatz Aber so oft ich ihn auch schüttelte — immer klirrte nur der eine Ricke! darin, den ich geschenkt bekommen hatte, al* man mir den Spariopf gab. Und nun kam nie einer dazu, wochenlang nicht, monatelang nicht, und ich spähte doch bet jeder Gelegenheit. Aber damals flogen die Dickel noch nicht, tote heute die Markscheme und ein Drv'chen hatte einen Wert, daß e* einfach nicht zu lagen ist. 3a , Run war da ein Mädchen Datürlich. Es ist immer ein Mädchen dabei, wenn etwa* Im Spiele ist. Emma hieß fk. Ich kann seitdem den Damen nicht mehr leiden. Damals liebte ich ihn SS gab keinen schöneren. Es war Frühjahr um dk Zeit der Marmel. SS gab welche in allen Farben, mattblaue und gelbe und weiße unb braune, blanke und glatte. Im nächsten Laden an der Straßenecke lag eine ganze Handvoll im vchauknster, große und kleine. Aber die schönsten waren die ®la*marmel. Besonder* einer war prächtig, dicker al* eine Herzkirsche unb mit zierlichen roten, blauen und gelben Streifen unter der blanken Oberfläche, ein Wunder an Schönheit. Emma verachtete alle anderen. Dieser Marmel war ihre einzige Sehnsucht. Ich stand vor einem gewaltigen Entschluß. Zu gern hätte ich Ihr den Marmel gekauft. Aber ich hatte den Dickel nicht, der dazu gehörte. Der Spartopf war unerbittlich, er rückte nicht* heraus. Tagelang ging da* mit un* beiden. Aber bet Mohrenkopf grinste nur. Zuletzt erklärte Emma wenn ich die Absicht hätte und es wirllich wollte, müßte ich e* auch tun. Sonst wäre e* au* mit unserer Freundschaft« Einfach. Da* gab den AuSschlag. Ich lies nach Hause, nahm den Mohrenkops und warf ihn an die Wand. Ander* war chm nicht beizukommen. Es gab einfach kein andere* Mittel. Er klirrte wie ein Lampenzylinder Ich verließ die Stube wie ein Verbrechet unb ging hin unb kaufte Emma ben GlaS- marmel. Und Emma war glücklich. — Abend* traf ich sie wieder. Und nun kommt'*. Dun? fragte ich unb lächelte. Mh? machte sie ein wenig ungeduldig und von oben herab. Den Marmel meine ich. Den? tagte sie gebeßnt, al* handle es sich um eine alte Kartoffel. Den — hat 5>einz Bier. Heinz *Bier? stammelte ich faNungSlo*. Du— du hast ihn verschenkt? Ich wundere mich heute noch, daß mir bie Aug«n nicht aus dem Kopse quollen. Aber Emma hatte muß schon stehen lassen. Eine Wut packte mich — ich hätte heulen Brown. Ich tat es nicht. Ich sah schon damals ein, baß e* zwecklos war Erfahrungen sollen klüger machen. Aber sie tun e* nicht in jedem Falle. Denn nämlich heute eint käme — sie brauchte ja nicht Emma zu beißen — unb zu mir sagte: Schenk' mir ... na, egal waS, — ich glaube, ch würfe meinen Spariopf noch einmal an die Wand. Gut, baß ich lernen habe. Mögen die scharfen Beurteiler allo still fein: Las moderne junge Mädchen hat seine Dale i n S- berechtigung erwiesen, denn es in fähig ,iu leisten, waS junge Mädchen v-n früher zu leisten niemals int Stande waren -Mn IdU ■ ihnen daher auch Freiheiten zugestehen: he werden sie nicht mißbrauchen. Anglo-American N. S. Copyright. Wofür die Alliierten in den Krieg zogen. Sasonows Skizze auf der ungewobenen Leinwand. Während des Krieges wurden in Deutschland vielfach Postkarten verteilt, die die habgierigen Plane unserer Feinde veranschaulichten. Von Deutschland bliest dabei meist so gut wie nichts übrig. Wie sehr diese Postkarten den wirklichen Absichten der Alliierten entsprachen, geht mit erschütternder Deutlichkeit aus Dokumenten hervor, die in dem jetzt erschienenen dritten Band des „Livre noir“ enthalten sind. In diesem Buch findet sich ein Dokument, das loeben Friedr ch Stieve in den von der Zentralstelle für Erforschung der Kriegsursachen her- auSgegebenen Berliner Monatshefte' „Die Krtegsschuldfrage" in deutscher Sprache veröffentlicht hat. Das Dokument ist ein Dries des französischen Botschafters in Petersburg. Pal 6 olo g u e, an den französischen Außenminister Delcasse vom 14. September 1914. natürlich geheim und nur für den französischen Aussenminister allein de stimmt. Polc-ologuc teilt hier den Inhalt einer .freundlichen" Unterhaltung mit, die Herr Sasonow mit ihm und dem englischen Botschafter ;n Petersburg, Buchanan, hatte. Sasonow war der Auffassung, man müsse einen Entwurf ausarbeiten über die Veränderungen, der Europa im Interesse von Frankreich. England und Buß- land unterzogen werden mühte. In 13 Rümmcrn werden dann die Ziele aufgestellt, die Sasonow mit Hilfe des Krieges erreichen und für die er seine Kollegen. Paftologue und Buchanan beger- stern will. Wir geben diese Punkte im vollen Wortlaut hier wieder: I. Das hauptsächliche Ziel der Alliierten würde sein. Deutschlands Macht und seinen Anspruch auf militärische und politische Herrschaft zu brechen. 2. Die territorialen Qlcnberungcn müssen noch demAationalitätsprinzip bestimmt werden. 3. Rußland würde den unteren Lauf des Aiemen und den östlichen Teil von Galizien onnektiersn. Es würde für Polen das östliche Posen. Schlesien und den westlichen Teil von Galizien annektieren. 4. Frankreich würde E l s a st - L o t h r i n - gen zurücinehmen und einen Teil des preußischen Rheinlandes und der Pfalz hinzusügen. 5. B e l g i e n würde in .... eine bedeutende territoriale Vergrößerung erhalten. 6. Schleswig-Hol st ein würde an Dänemark zurückgegeben werden. 7. DaS Königreich Hannover wäre neu zu errichten. 8. Oesterreich würde eine dreifache Monarchie einrichten, die aus dem Kaiserreich Oesterreich, dem Königreich Böhmen und dem Königreich Ungarn bestehen würde. Das Kaiserreich Oesterreich würde nur die „erblichen Provinzen" umfassen. Das Königreich Böhmen würde das heutige Böhmen und die Slowaken umfassen Das Königreich Ungarn mühte sich mit Rumänien über Transsylvanien verständigen. 9. Serbien würde sich Bosnien, die Herzegowina. Dalmatien und den Horben von Albanien einverleiben. 10. B u l g a r i e n würde von Serbien eine Kompensation in Mazedonien erhalten. IIGriechenland würde sich den Süden von Albanien mit Ausnahme von Valona aneignen, das an Italien kommen würde. 12. England, Frankreich und Iapan würden die deutschen Kolonien unter sich teilen. 13. Deutschland und Oefterrcidj wurden einer Kriegsentschädigung zahlen müssen. Sasonow scheint bei der 2lbsassung dieser Kriegsziele doch selbst den Eindruck beionunen । zu haben, daß er etwas zu weit gegangen fei und bat daher Buchanan und Paleologue.d.c'cr „Skizze eines Gemäldes, dessen Leinwand noch nicht gewoben sei", keine o‘ izw.L 25c- beutung bei.zulegen Aber dann kommt gle.ch wieder eine Einschränkung die uns Pal.ologue in seinem Brief an Delcasse in folgenden Wor- ten mitteilt: „Aber einige Worte die er mir besonders zuraunte, haben mich verstehen lassen. Last es ihm darauf ankommt, uns bereits in feine Gedankengänge einzuweihcn und dast er mehr denn je Wert darauf leg: in enger Fühlung mit uns zu sein" , Dieses Dokument zeigt fo recht deutlich, w o - für die Alliierten in den Krieg gezogen find. Richt um Europa vor der vermeintlichen Vor- Herrschaft Deutschlands zu bewahren, sondern um alles das unter «ich zu teilen, was deutsche Kraft und deutscher Fleist n mühseliger Arbeit in den letzten Iahrzehnten geschaffen hatte. Oberhessen. Lanvtrc»H Gießen ! Heuchelheim. 10. Oft. Der sehnliche Wunsch unserer Einwohner ist eine Wasserleitung. G.bt cs doch heute wohl nur noch wenige Orte von der Gröhe Heuchelheims, die sich nicht einer solchen erfreuen. Wenn man erst einmal im Hause selber zapfen tann. bann sieht man bald die Vorteile einer Wasserleitung ein. Schwierig ist allerdings die Wasserbeschasfung. Die B o h r v e r s u ch e, die man vor einigen Monaten unternahm, waren ergebnislos. Darauf hat 'nun unsere Gemeinde den Wünschelrutengänger Heinemann, Bad Homburg, kommen lassen. Dieser hat im Heuchelheimer Wald (in der Rähe des sog. ..Saustallsgrund") eine starke Wasserader sestgestellt, die wohl aus- reichen dürfte, unfern »Ort mit dem nötigen Wasser zu versorgen. Zur Zeit wirb an der bestimmten Stelle von einer Wetzlarer Firma ein Stollen — ben man ja sowieso zur Leitung haben muh — in bas Erdreich getrieben. Zunächst. um zu prüfen, ob auch genügend Wasser vorhanden ist. Hoffentlich erweisen sich die Angaben des Rutengängers als richtig. Bemerkt sei hier noch, dast seinerzeit von demselben Rutengänger auf der Kinzenba^er Ziegelei i^e.ztDrahtzieherei) Wasser festgestellt wurde, und dast dieses Werl nun vollauf mit Wasser versorgt ist. Mengen- und Tiefenangaben stimmten ganz genau. * Heuchel heim. 10. Oft. Rachbem die Abrechnung über die am 1. und 2. d. M. statt- gefjabte Obst- und Gartenbau-Aus- stellung einen Lieberblick gestattet, kann er« frerrli verweise festgestellt werden, dast das finanzielle Ergebnis ein recht befriedigendes ist. Erzielt wurde dasselbe durch den Besuch von etwa 1200 Personen, sowie durch die danlcnswerten Beihilfen,, die dem Obst- und Garlendauverein von feiten des Lanowirtschaftskammer - Ausschus- s e s und des Kreisob st bau Vereins Gießen, der Gemeinde Heuchelheim, des hiesigen Kreditvereins sowie einiger privater Freunde und Förderer des Obstbaues zuteil geworden sind. Allgemein bedauert wurde nur, aß die gut beschickte und sehenswerte Ausstellung, die sich seitens der benachbarten Land^ gemeinten eines großen Interesses erfreute, von Gießen aus so wenig besucht worden ist. Wenn die Anregungen, die die Ausstellung und der lehrreiche Dortrag von fachmännischer Seite gegeben haben, beherzigt und in die Tat umgesetzt werden, dann wird der heimische Obstbau den größten Vorteil davon haben. u. Klein-Linden, 10. Oft. Der hiesige Männergesangverein „Arion". gegründet 1890. bot in seinem am gestrigen Sonntag stattgehadlen Konzert in der „Deut ch.n Eiche", mit dem auch ein Dirigentenjubiläum verbunden war. einen seltenen Kunstgenuß. Der Besuch aus den hessischen und preußischen Rach- barorten, auch aus (Siesten und dem Busecker Tal, war überaus stark. Wer der Einladung gefolgt war. brauchte es nicht zu bereuen, beim was an Chören unter ber Leitung des Chormei'ters Konrad R i c o l a i von Grotzen-Busect zu Gehör gebracht wurde, war von hohem volksdilbenben Wert unb gab Zeugnis barüber ab. bast auch cm Landverein (ber Verein hat zur Zeit mehr als 60 aktive Sänger) bei guter Führung wohl in der Loge sein kann. Kompositionen schwieriger Art gut und vollendet auszuarbeiten. Schon ber stmErfolgundLiebr. Roman von Robert Misch. Copyright bn Carl Dunker Bcrl.n SW 62. 13 Fortsetzung Rachbruck verboten Lachend hatte Gistlcnborg zugestimmt püt den Worten: „Für Ihr Alter verraten Sie viel Ersah« rung, mein verehrtes kleines Fräulein. Aber Die Dame wird eben geboren, wie Der Künstler — die wahre Eleganz ist auch eine Kunst, die der Person- »ichkeit Unb mancher lernt sie nie Wenn er auch nach soviel Geld ober noch so blaues Blut hat, wie unn Beispiel chre liebe kleine Freundin, das Fräulein von 'Wiggershcim.' Er hatte, wie es schien, das alles treu in sein '»iedachtmü gesetzt Eine sähe Freude quoll in ihr mf. Aber sie beruhigte sich bald wieder. Der vor teyme, steinreiche Herr, dem das Geschenk nur ein Rechenpfennig war, hatte eben der armen, jungen Künstlerin eine Freude machen wollen, und sein 'iotlzbuch hatte ihn daran erinnert, wie an andere Wohltaten und Geschaste. Oder? Ihr Stolz wallte aus. Wenn er sich auch diese Blume ins Knopfloch stecken wollte, so im Borübergehen — er sollte sich getauscht haben. Sie warf sich nicht fort, auch nicht für ein kleines Vermögen. Das wollte sie sich selbst verdienen. Sie glaubte jetzt an sich Der dritte Akt der .Megunentstochter" näherte |id) dem Ende. Und nun fiel der Vorhang. Die Leute klatschten, aber mehr aus (ikroohiihcit, nicht sehr begeistert. Die meisten Sanger der Hauptpar lien hatten sie in Mainz schon seit dem vorigen Fahre gehört. Gute, tüchtige Sanger, die Stionnen nicht mehr ganz frisch, aber routinierte Darstelie. Die Marie war jedoch ganz neu — wie einige be haupteteiu ein erstes Debüt aus einer öffentlichen Buhne Run, dafür spielte diese bildhübsche Person wirklich verteufelt unverfroren — „Talent, und Feuer, wenn man ihr die Anfängerin auch noch in mancher Bewegung anmerkte", tonb .'irrt die OpernhabituLs „Slbcr das Stimmche it net groß — freilich frisch und süß", fo war die allgemeine Meinung „Sie füllt's Haus net aus", meinte Doktor Lah- müUer, der Musikpapst und erste Kritiker der schönen Rheinstadt, zum Direktor, der ihn erroar- tungsvoll ansah. Der kratzte sich hinter den Ohren. Im Zimmer und im Probesaal Hatto das ganz anders geklungen. Freilich, der Kapellmeister hatte schon in den Proben seine Bedenken geäustert. Wenn das volle, große Orchester spielte, würde das Stimmch^n uer« schwinden. — „Die Stimme wächst noch an — und dazu die Dobütantenangst", meinte der Direktor, der die Wengers nun einmal fest für die Saison engagiert. „Und sie spielt doch allerliebst und sieht bildhübsch aus." Ungefähr so las es am nächsten Nachmittag Isa in den Blattern. Und eine leise Verstimmung bc- 'nächtigte sich ihrer. Daraufhin batte man nun studiert und gearbeitet. Der Weg zur Höhe der Kunst war doch schwerer, als man sich ihn träumte. — Sie saß dabei in ihrem hübschev. kleinen Wohnzimmer, bei der braven Fran Perlacher, einer gutmütigen, redseligen unb lebhaften Rheinländerin. Und die brachte ihr nun eine Karte und sagte tolerant und wohlwollend (beim sie vermietete schon seit Jahren an die Mitglieder des Mainzer Theaters): „oic kriegen als vornehme Besuch. Hier ist die Kart' Wolle Sie ihn als empfange'? Zs ein großer, vornehmer Kavalier — was ganz Fein's!" Isa las die Karte: „Dr. Gunbaccar Gnllcnbvrg.' Sie war doch ein wenig überrascht unb befanden; aber sie freute sich. Als er ihr ritterlich die J)anb küßte, errötete sie lief. — Vermutlich halte er sie, auf einer feiner vielen Reisen nach Paris, zu fällig im hiesigen Theater gesehen Dann saßen sie sich gegenüber und plauderten lieber ihr Debüt ging er leicht hinweg. Bühnende gabung — entschieden! Die Stimme würde mit ber Hebung wachsen — genügend für ihr Fach ... Iedensalls könne sie singen Am 'Nachmittag mach letz sie einen Autoausslug Am Abend speisten sie zusammen ün großen Saal sxiucs Hotels. Er erzählte von Paris, von seinen Reisen — auch von ihrer ersten Begegnung in Dänemark. Sie fragte nach Lenz. (Er schüttelte ben Kopf: erste Ehor „Heidenrod" von Fleischer, der hohe Anforderungen an die Sänger stellt, wurde gut durchgefsihrt und schloß mit feingehaltenem zartesten Piano. Die Zartheit des BortragS zeigte sich auch in der Wiedergabe des Shores ..Vesper- ge'ang" von Kämp'. bei dem die Einleitung und der Ausklang in feinem Piano angenehm auffielen Im gefälligen und anmutenden Ehor „Moselwein^ von Gannett unb im „Iubilaie' des Besperge'angs kamen Klang- und Tonsülle der Sanger voll und ganz zur Geltung. Es kann r.a.üriich an dieser Stelle unmöglich auf jeden einzelnen Ehor eingcgangen werden, aber das fei doch gesagt, daß alle Ehöre von einer guten Durchbildung der einzelnen Stimmen zeug e.i und au' hoher künstlerischer Stufe standen. Auch die Solostel.en des Tenoristen Etzenmüller in den ..Deutschen Tänzen" von Schubert und im Ehor Schließ auf" von Ullrich wurden schön ausgeglichen und dem ganzen Chor angepastt zum Vortrag gebracht. Die Kapelle ehemaliger Militärmusiker hrelte gute Konzertstücke aus den Opern von Fucik und R. Wagner und erntete damit großen Beifall. Die Ehöre „Deutsche Tänze" von Schubert und R em“ von Kämpf wurden mit Orchcsterbegleitung vo.getragen. Erwähnt seien auch noch die guten Darbietungen der beiden Solisten Herrn S ch w a r z l o s e auf der Trompete und Herrn Kehrmau n auf der Flöte, dis mit großem Beifall aufgenommen wurden und die Künstler zu Beigaben nötigten. Mit dem Konzert wurde die Ehrung des Chor- meisters Konrad Ricolai von Großen- Dusecl verbunden, der in seiner Ibjährigcn Tätigkeit den Verein auf eine hohe Stufe gebracht hat und für seine Bsrd enste unter ehrenden Wor.en des Vorsitzenden, Ludwig Weinandt, zum Ehrenchormeister ernannt wurde. Als äußeres Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit wurde ihm ein Bild von Beethoven Überreicht. Herr Ricolai dankte gerührt sür die Ehrung. Der Verein und sein verdienstvoller Ehormeister können mitCe .ugtuung aus das wohl- gelungene Konzert zurückschauen. S» Großen Linden, 10. Ott, Um dem hohen Eisenbahndamm ber Main-Weser- Dahn Iura vor dem Eingang in den Becgwcrls- walb nach Gießen zu die nötige Fest gleit zu geben, wurden in letzter Zeit große Mengen Steine dort angefahren und tiefe Rigole in den Damm eingebaut. - - Grosten-Linden, 10. Olt. Rachdem die Kartoffelernte in unserer Gemarkung beendigt ist. sind unsere Landwirte jetzt vollauf mit dem Einfahren der Futterrunkeln und mit der H e r b st b e st e l l u n g der schon abgeernteten Felder beschäftigt. Wie die Kartoffeln, so sind auch die Runkelrüben recht gut geraten, oft haben manche Landwirte wahre Dickwurz- kolosse aufzuweisen. Trotz der vorgerückten Iah- reszeit ist noch G r ü n f u 11 c r überreichlich vorhanden: infolge der feuchten Witterung liefert der Stoppclklee bereits einen ausgiebigen Schnitt, manche Wiesen können zum drittenmal gemäht werden, auch ist das Kraut der Runkem und Kohlraben reichlich vorhanden. Kartoffeln werden auf unserer Bahnstation mit 3.60 bis 3,90 Mark für den Zentner Wirtschaftskartoffeln verladen, gelbfleisHige und Industriekartoffeln kosten 4 Mark und höher pro Zentner. z Rödgen. 10. Oft. Gestern wurde unser neuer Geistlicher, Pfarrer Bönning, durch Dekan Guß mann aus Lollar in einem gutbesuchten Gottesdienst in sein Amt eingeführt. Der Dekan richtete ernste Worte an die Gemeinde und an den neuen Pfarrer, in denen er über die Arbeit des Geistlichen sprach. In seiner Antrittspredigt erbat sich Psarrcr Bönning das Vertrauen der Gcmeindegli.edcr, das die Voraussetzung für eine segensvolle Arbeit sei. Zwei Mannerchöre. „Aus der Ferne lehr' ich wieder" und „Wenn die Kirchenglocken läuten", wurden von dem Verein Harmonie zart und wohlabgerundet vorgetragcn und hoben Die Feierlichkeit ber Stunde. § Saubringen, 10. Olt 3n den bisherigen Iahren der Rachkriegszeit ist die Bautätigkeit in unserem Dorfe recht rege gewesen. so daß im Laufe der letzten Iahre ein ganz neues Dorsviertel entstanden ist. das bereits im vorigen Winter die angenehme Kanalisation erhalten hat. Im lausenden 3aljre wurden wiederum sechs neue Wohnhäuser errichtet, außerdem ein modern eingerichtetes Schlacht- „Wir sind zwei Kometen — Deren Bahnen sich feiten schneiden So viel ich gelesen, spielt er wicocr in Wien. Gibt er Ihnen nie ein Lebenszeichen?" „Untere Bekanntschaft ist nur flüchtig — und man soll sich so berühmten Künstlern nicht auf- drängen." „Ganz richtig, junge Weisheit", rief Dr. Gpllen borg lachend. „Es trifft mit meiner reiferen Ersah rung zusammen Große Künstler, Gelehrte und Modedamen sind zu viel mit sich selbst beschäftigt, um wahre Freunde zu haben. Doch ist das ein wett tes Feld, wie Ihr märkischer Dichter Fontane sagt ..." GyUenborg blieb Dann noch einige Tage. Er versprach ihr, sich ihre nächste Rolle, Die ZcrUnc im „Von Juan" atauschen. Aber Isa hatte sich wohl nicht genug geschont ober vielleicht ein wenig er fället in Diesen regenfeuchten Herbsttagen. Die Stimme versagte zuletzt Icbcnsalls gefiel sie roc nigcr als am ersten Abend. Auch Die Kritiken fielen etwas schärfer aus: so bekam sic zunächst keine größere Partie mehr, nur Rebenrollen. Ein Fräulein Kahlenberg tauchte plötzlich auf: nicht mehr ganz jung, scharfe und etwas verblld.i- Stimme — mit Routine unb mit süßlichen Mätzchen, wie Isa fanD. Auch Die Kollegen bestätigten bi cf es Urteil. Doch Kapellmeister, Direktor und Kritik protegierten die Dame offenbar, die ihr nun die besten Partien wegnahm. Der Doktor war abgercist. Er Hatte ihr mehr' mal» seine Hilfe angeboren, wenn sie etwa für Kostüme ober dergleichen . Es wurde so leicht, so obenhin unb charmant gesogi, daß sie nicht böse sein konnte Aber sie lehnte es doch ab .Wenn sie einmal wirklich in Verlegenheit käme . ihre Gage reichte vorläufig aus." Was nicht ganz wahr war, wenn sie etwas bester leben und sich ein wenig elegant kleiden wollte.) — Aber sic mochte keine goldenen Fesieln um sich legen laßen, gerade von ihm nicht, an dessen Hochachtung ihr lag, und der sie ihre kleine Herkunft nie hatte merken lassen, sie nie als Beute und Freiwild betrachtet. Trotzdem horte sie bald manche Anspielung der heben tolkgcn über ihr „vornehmes unb reiches Verhältnis Sogar ben Rainen hatten sie burch ben Hot'lportier schnell ausbalbomert. 3» fühlte sich von dem gegenseitige» Verkehr unb bem Ton ber Kollegen abgestoßen Man liebte haus: ferner würben noch einige Hm- unb Anbau-en aufgcführt. Drei der genannten Reu- bauten tarnen an die neue Baulinie an der Gie'cner Straße, wo Die Gemeinde Eigentümerin des Grund und Boden- ist. zu stehen. Wenn in demselben Maße weiter« Bau.en errichtet werden, wird in den nächsten Iahren die Wohnungsnot in unserem Dorsc behoben sein. Hungen, 10. Ott. Der Abtrieb der Iungvichweidc Tiergarten erirlgtc in diesen Tageil 3m ganzen war die Weide mit 49 Fohlen und 16 Rindert besetzt Auf der Wintcrwcite vertreiben noch 26 Fohlen. Rtn.-rr wie Fohlen hatten teilweise ein? Gewichtszunahme l ? zu ty.er Zentnern zu verzeichnen w-a- cinerftits auf dir güm't.'cn Futter .hällnissir dieses Iahre--. Dann aber vor allem auf die Be- wir chafruna ttr Wci.e Utter Leitung des Weid-krärters Emil Sonneburg zurückzuführen ist. Kreis iyricfrbcvn WSR. Friedberg, 10. Ott. In der Doll- verfammlung der Indus, rie- und Hau« dels 1 mmer für die Kreise*• Friedberg. Büdingen und Schotten wurdra Dcrfu,i.b;TU Berbe s rung n im Po v.rk h? angeregt. B i Befprc mg der Kraflsahr^.ug.eu:r toutbc eine öntkJ.cfjung über Mißstände bei Straßensperrungen aefazl. b.irb ois besonders die Bade- und Luftk war e erb:d.ich gefchä i n wurden. E.> wurde wrt'er beschloss.n, innerhalb des Kamm.roereichs im ober.m B z rk versu. i-.eei e in Schal en. R.dda, O.bcm. Cr.en- berg. Badingen u io Laubach im Monat Oktober und Rovernbcr je qinen S p r c ch t a - cinzu- richten. 4 Butzbach, 10. Ott. Der hiesige Turn- und Sportverein veranstaltete sein diesjähriges Ab turn en. das in der -Tu. .i fallt, sowie auf bem Spo.tplcih im Lustgarten ftatt- fand, zu dem sich eine große Anzah« Zuschauer eingesunden hatten Teilnehrnrrzayl, sowie Ergebnisse wäre.» recht oefriedigenD. AuS der Liste ter Sieger kurz das wichtigste: Turner-Oberstufe. Zwölfkampf: 1. Hans D i ß- mann mit 194 Punkten: 2. Robert llrff und Ludwig Welckhardt mit je 183 Punkten: 3. Willi Steller mit 182 Punkten Geräte- Ach t kämpft 1. Robert llrff mit 139 Punkten: 2. Hans Wihmann mit 132 Punkten: 3. Willi Steller mit 130 Punkten. Turner- Untcrftufc: 1. Ludwig llrff mit 163Punkten: 2. Willi Decker mit 160 Punkten, 2 Alfred Hetzd mit 147 Punkten. Iugendturner- Oberstufe: 1. Walter Blaß mit 163 Punk- t e n; 2. Edmuud Stürmer mit 144 Punkten: 3. Wilhelm Schütz mit 124 Punkten. Iugend- turner-Unterstufe: Siebenkampf: 1. Karl Iung und Alois Steffen mit je 116 Punkten: 2. Albert Theis mit 114 Punkten; 3. Willi Zimmermann mit 109 Punkten. Schuler- Obe r sl u f e: Siebenkampf 1 Otto ßeiftert mit 130 Punkten: 2. Karl Boller mit 121 Punkten; 3. Willi Benkowih mit 119 Punkten. Scchü- Ic r - 11 n t c r ft u f c. 1. Paul Iäger m l 129 Punkten: 2. Karl Klichart mit 113 Punkten. Turnerinnen - Oberstufe. Zehulampf. Ehrensieg: Elli Langbein mit 193 Punkten: 1. Hanna Graf mit 189 Punkten; 2. Anneliese Henlelmann mit 181 Punkten: Siebenkampf: 1. Elli Langbein mit 136 Punkten; 2. Emmi Schaum mit 134 Punkten: 3 Hanna Graf mit 131 Punkten. Turnerinne/- 11 n t c r ft u f e: Siebenkampf: 1. Frau Elsc.e-e Kowollik mit 130 Punkten: 2. Frau Mar r Bohn mit 128 Punkten: 3. Liefe! Brnkowitz mit 126 Punkten. Iugendturnerinneic- Oberstufe: Reunkarnpf: 1. Ria Hernbrodt mit 165 Punkten; 2. Ruth Brüggernann mit 148 Punften: 3. Gretel Kranhold mit 137 Panch^n. Iugendturnerinne nllnter st ufe Acht- kaenps. 1. Anni Habermann mit 14. Paltt- ten: 2. Anni lllnch und El. Sann mit je 138 Punkten: 3. Frieda Ruppel mit 1.34 Punkteiz. Schülerinnen-Stufe: Sechskampf: 1. Auguste Theis mit 104 Punkten: 2 Elfriede Müller mit 103 Punkten: 3. Elfriede Lenerzapf mit 101 Punkten. Dolkstüniliche- T Urnen: 1. Willi Klock mit 95 Punkten: 2. Ludwig Größmann mit 78 Punkten 3. Richard Wagner und Ludwig Weickharbt mit je 70 Punkten Sinzelkampf: Speerwerfen: 1. Ludwig Größmann 37,20 Meier; 2 Ludwig Weickhardt 33,20 Meter: 3. Aug. Bender 30,50 Meter. ■ —■ mn.i । ' sich heim Schauspiel und der Oper krcuz und quer Durcheinander oder hatte reiche Stadt'rcunde, die man gegenseitig beschwatzte ober sich abwendig zu mache» suchte. 'Natürlich bemühten sich einige Herren auch sehr ernstlich um Zsas Gunst. Toman, ber jugendliche Hclb, ein bildhübscher Kerl, hem täglich Vicbcsbru'fdjcii zuflogen, und Der auch für 0k schenke nicht uncmpsmDlich war (wie allgemein bekannt), er bewarb sich am hartnäckigsten und stur miichsten um sie und konnte cs gar nicht begreifen. Daß sie ihn, „den Liebling der Damen", einfach verschmähte „Aber Fräulein Isa, jchauen's" — (er flammte aus Oberösterrcich) — „i bin doch so ein netter Kett . warum wollen's den» qarnir von mir wißen?" fragte er ganz erstaunt „Der Doktor is doch n«t mehr hier" Bis sie grob wurde und ihn gänzlich schnitt, worauf er über sie schimpfte, über die „hochmütige Gans", Der ein Kollege nicht gut genug fei, unb die wahrscheinlich irgcnhioo neben dem Dotier „noch einen reichen Kerl hätte" . Verkehr hatte Isa eigentlich nur mit ber „Alken" bes Scfaufpicls, cmer Frau Heimel, bie auch zuweilen (leine Opcrnpartiei'. fang Im Leben unb hinter ben Ku- listen fchweigiam, taute biese feine, ältere Perlon auf einem gemeinsamen Spaziergang am Rhein- u5; Sal, c3; Bc2. stets in bestem Anden len bleiben •einem Amte in Darmstadt die'elbe wie hier finbenl Kreis Alsscld. Cbfnüffterwalbfreii. D -chonberg dn Hohn. 10. Ott. Unsere Lt. Joses »kirche hat zwei neue to i o d c n betommm, dir mit der vorhanden en bamwnrd» aus — Der Äombonift bring« in dieser Studie Doppeiiestuna der 3hcc des ewigen Schach A durch Turin und Springer in großartiger Weise zur abtinübiflfcil. Prozent der Wahto.-rechtiglen. Ausführung. Problem Ar. 130. Don A. Malch. Schwarz. Weist. Weist zieht und setzt in drei Zügen matt. Weih^ 6 Steine. Kb5: Db8; Ted; La/; Bc7, f5. Schwarz: 0 Steine. Kdo; Dh5; Lf4; Sb7, g4; Bd4, d5 d7. g5. Lösung des Problem- Ar. 127. Don 3. Drown. 1. Tel-hl, Kd3-e3 2 .Fnl-h4 uiv 1..... Kd3-c3 2. Thl-h2 ulto. Cangr Leitung nicht zwanzig Mart hie Stimmung beim Weggang au» der Heimat. Sein ganze» Leden lang werde er der 5>eiu;at* gemeinde Aidda seine Liebe und 2' eue b.wahren. Pfarrer Köhler war von Jugend au' mit k r vielen hiesigen Familien beiannt und w rd i • den Einwohnern Aiddas u d der Filia!, emeind n Möge er in dann: .Gomlschl Sie Ham ja doch dezahld! 34) Wär' 3Hn n mal was saachen: Den-, härten Se über nxb n;d) loon Gekichde machen, al« od ln'zahld häddenl" K. UL Angst. eben übcrull in Berlin an dem nötigen Kleingeld Das ifi nicht Neue». aber die ölte 5t nulle treibt i onges,-tzt frische Lchösic. In der uktundxn säst cm Laubenvadgcr her f)alu einen Uäfig mit einer Henne auf dem Schost. „Kostet b.c auch wa»?", fragte er den Schaffner. ,5a, natürlich' Für jedes Tier must bezahl, werden." 4 j Dannenrod. 10. Ott. Infolge der letzten günstigen Herbsttage konnte noch rcdi; gut eS Grummel «ernte Werben Die Kartoffelernte ist fast beendet. Das Ernten gestaltete sich wegen des schweren BodenS und der arostm Bodenfeuchtigkeit recht schwierig. Vielfach ist man mit dem Einbringen der Runkelrüben, die eine gute Entwicklung hatten, beschäftigt. Die frei geworden en Hackfruchtäcker werden mit Aog- aen bestellt, wo es die Bodenverhältnisse gestatten Fast auSschliestlich wird die 'Pelkufer Sorte angebaut. Das Kraut erbringt aus den Aeckern guten Ertrag, während in den Gärten durch Kohlhernie und Kohlraupen dieser sehr beeinträchtigt wurde Preusten. Kreis Wetzlar. - - Grost-Rechtenbach. 10. Ott. Unter reger Beteiligung der Einwohner d>aft und vieler auswärtiger Festgäste wurde gestern das 3 ähre s f e st des Evangelischen Verein-- tzauseS gefeiert. Als erster Ze st predigen sprach Pfarrer Bonn aus Slbertetb. der seiner An- Ipradv das Bibel wort Matth. 5, 14 zugrunde legte. Weiterhin sprachen der OrisgetftUche, Pfarrer Kappel, sowie der bekannte frühere Pfarrer der Gemeinde Rcislircven. Psr. Drau- t b i fl - Braunfels, während Prediger Tripp- ler von hier daS «Fest le tete. Da» Sd>lustgebet Iprach Missionar Bähr- Drost-Rechtenbach Die Ansprachen wurden durch gesangliche Darbietan- gen der Gemischten Ehdre von h er und Weiden- Haufen unter Leitung her Dirigenten Ä u b I und Barlb würdig umrahmt, ebenso hatte ich der biefige Pofaunenchor unter Leitung des Siri- aaxten Kuhl durch Begleitung der gemein- lamvn Lieder in den Dienst der Sache gestellt. Tillkrcis. KAISER BORAX , r . Medf keciif, U Zalichgeld ausgegeben hatten. Handelsschau in Darwstad. Die 3ntcreffenflcmeinfd)aft des Lebensmittel - Einzelhandels t n Darmstadt veranstaltet in den Tagen des 8. bis 13 Oktober eine .Handelsschau in der neuen städtischen Zeit ha. le in Darmstadt. E» ist die dritte Ausstellung dieser Art; sie übertritt hie früheren, die durch Raummangel beengt waren an Umfang und Reichhaltigkeit betracht- lidv Wie sehr das Unternehmen in Darmstadt sich eingebürgert Hai zeigt nicht nur der starke Betuch gleich am Eröffnungstage, am Samstag, sondern vor allem die bemcrfen»mcrte F:st- Heilung hast viele Firmen wiederholt dir Ausstellung beschickt haben, woraus zu fchliesten ist, hast sie mit den geschäftlichen Erfolgen bisher zufrieden waren. Em Gefami-nerölick über die Ausstelluna in der riesigen, 5060 Personen fastenden Festhalle löst, das Unternehmen als eine Blelle erscheinen, in her entsprechend der An- lündigu.g die Aus ste.ungs gcgen stän de des Lebensmiuelhandels den Vorrang behaupten. 5» find aber nicht allein Darmstädter Geschäfte, sondern auch oberhefsifche und rheinhef ifch« Firmen vertreten. Wie hoch die Bedeutung der Darm lädier Handelsichau cingeieb tzt w rd gebt aus der startea Beteiligung der grohen deutschen Zirmen der Konservensabrikation. der Mühlenindustne. Getränleindustri« usw- hervor, die mit künstlerischem Geschmack ausgestaltete Verkaufsstände errichtet haben Die Ausstellung umtob t Landesprodutte Kolonialwaren, Feinlost - waren. Erzeugnisse der Konserven- und Getränkeindustrie usso. sowie allerlei Hausbedartsartikel Die vielfach gereichten Kostproben unh die an da» Publikum verteilten Warenproben zeigen, das) es lieb hier nur um hochwertige Oualttäts- erzeugniffe handelt. Sie Eröffnung der Handelsschau geschah in Gegenwart zahlreicher Ehrengäste mit Ansprachen des Stadtverordneten Stemmer und de» Bürgermeisters Mueller. Die Schau ist ein Zeichen der Gefchlols mhs.t und wtrtschaftltchen Kraft de» Lebensmittel-Sinzel- bani-cl». und zugleich führ, sie einem gröberen Publikum die Bedeutung eines lebenswichtigen Crwerbszweiges vor Augen. Landsturmtag des Bataillons XVHI/9. öin schöner Zua echter Kameradschaft and gegenseitigen Verstehens zeigte sich am Sonntag bet her Zusammenkunft der Angehörigen des ehemaligen Landsturm- batatllons Gieren XVIU 9. das als erstes hier gebildetes La»., l.armbataillvn anfangs Oktober 1914 nach der Westfront auteüdte Bereit- an Samstagabend pcria.nmclte sich eine Anzahl K ameraden im Schrihenhau» zu einer kleinen Vorfeier. Sonntag vormittag trafen au» allen Derlen Oberbeilen» und de» Üahntals Kameraden in WSR Dillenburg. 10. Olt. Gestern abenb 7 Uhr brach int Scheum r tel von Dillenburg Feuer aus. das in kurzer 3eu rat Scheunen c i n ä f d) e r t e. Sie -Scheunen waren gefüllt mit Srntevorräteo Kvb'e '- u'w Vieh tonnte gerettet werden. Als Beandurto wird Brandstiftung angenommen Seufzend blechte der Mann. Don da ab sah er angsterfüllt do, her Schwelst rann ihm uon her Stirn, und ab mtb 311 sagte er: „D (Holt, 0 (Hon'" „Warum stöhnen Sie denn so furchtbar, lieber Manu?", erkundigt« sich eine Same. „Ach, meine Henne sitzt doch auf zwanzig Britt- eiern. S'.ell n Se sich mal vor, roa» bat kostet, wenn die jetzt alle auskommen'." (tiuft.BL) Mark Twain al» Redakteur. Als Mark Iroatn noch Bebak teur an der M ist ouri-Zeitung war. schrieb ihm ein Abonnent, dost er in der Ausgabe des Blatte» eine Spinne gefunden habe, er wisse nicht, ob dies Glück ober Pech bebcuie. Umgehend antwortete der grast« Humorist, hast dies weder das eine noch das andere auf sich habe. Die Spinne habe lediglich sich überzeugen wollen, ob der Abonnent auch fleistig inseriere. Leider nMjre dies nicht der Fall und nunmehr fei e» für dos Infekt hohe Zelt, fein Netz an der Laden kür des Brieifchreibers aufzuspannen. Dort werde es sicher, infolge mangelnden Verkehr», unbehelligt bleiben. die Intervaie tlerne Terz und Ouarc obg?tNmn.'. st Nb Die odt n sintz i«on her t-ttocken^eher.-i Ü um peri (Brior. Kr. Arnsberg) gebeftri. Die Qmdynh: ..Lt.Jo'eph -w'.iypattan der Sterbenden bitte für uns'" Der Stifter der Glocke ist da» BasaItwert ..Gcwerk'cha't Alben Bonn". Vk kleinere Glocke, die ein Gewicht von etwa 7 Zent- nn hat, trägt den Kamen Carolu» und die Inschrift „Bor Hunger. Pest und Krieg »geiahten wallst gnattgfl un» dem hren!" D e Glocke ift oon der Kirchengemeinde gekau't Gestern nach- 1 mittag fand de kirchliche Leihe der Glocken I statt, die durch Dekan Urban sHerborn) oorfler.om- men ward, wobei Pfarrer Aentz und Maplan I Belm l Schönberg) mmihnerien. (fin iinnreicher Prolog, der von einem M alte de des Manen verein» | gesprochen wurde und auf di« Glocken taufe Bezug nahm em merft»mm>ger Mannerchor „Die Ubrc Gottes in der ‘Jlatnr" uon Beethoven, oorgeiragen von den zum Kirchspiel Schonberg Ztehönqen (Be- I sangvereinen Neuhochflein. Hahn, schönberg und . Dreisbich, geleitet von Lehrer Hecker inahn). Charaloarirage des Pafaunenchor» Ailertchen. sowie I mchrfttrnmige Lieder der Marienvcreine de» Kirchspiel» trugen zur Hebung der weihevollen Sttm- niunfl wesentlich bei. Ban dem freien Platze au», wo die laufe ftoNfand. bewegte sich nach der feierlichen Handlung die versammelt« Menge in einer Prozesfion zur Kirche. Hier fanden Ansprachen de» Örtmeistlichon und die Weibe predigt durch Dekan U rb a n statt, refuitierenb in hem Hinweis au- den | Ziveck und die Bedcunmg 6er (blocken und in der ffrmahmina. die Boten Goites nutzt vergeblich rufen zu «asten. 'vinc anfchliestende Bitton dacht mit feier- j Uttern 2cöc<|m beenbek die Glockeni.iuf«. tie [ 1. hem Teilnehmer eindrucksvoll in der Erinnerung blr>en wird. Mainqau. DSV Hanau. 10. Oft Ein fre i .er 24- jähriger Mechaniker befand sich gestern abenh mit feinem Mot'rrah auf bet He ntohrl von B2d ngen. Beim Versuch, einem Auto aus- iuwerchen. geriet her Motvrradsah er von der sahrbahn ab auf den noch in unfertigem Zu- nnb haliegenden Tustäängersteig. Dabei verlor er die Herrfitzaft iibl voller Duckst gegen ihn. Mil einem schweren Schöbe l b r u ch wurde der Verunglückte in das LanNrankenhaus -Hanau verbracht, wo er kurz nach seiner Einlieferung her schweren V e r - l e n u 11 g erlag. (Bin mitfahrender, gleichfalls aus Hanau stammender junger Mann kam beim Sturze mit kid) cren GefichtSwunden und Hautabschürfungen davon. Eine Falschmünzermerkstatt in Hanau ausyehoden. DSA. Hanau. 10 Öl' Seit einiger Zeit wurden in Hanau und seiner näheren Lliagebung falsche D r e i m a r k ft ü ck e in den Verfehr gebracht, ohne dost es bisher gelungen war. den Hersteller bzw. Vertreiber zu ermitteln. Vergangenen Samstag wurde der Hanauer Kriminalpolizei von einem Gefchättvmann aus A 0 st- horf «KreiS Hanau) mitgetttlt. dast am Abend zuvor bei einer ganzen Anzahl von Veschätts- (cuten falsche Dreimarkstücke in Zahlung gegeben worden seien. Als Einzahlerinnen wurvcn zwei Frauenspersonen aus Hanau ermittelt^ worauf e» der Kriminalpolizei gelang, die a l f ch - münzerwerkstatt. die sich der Ehemann her einen Frauensperson, ein Mechaniker und früherer Kinobeiitzer. in feiner Mansarde ein- gerich.ei hatte, aufzuheben Der Mann wurde gcrabe bei der Herstellung von Formen für Falschstücke ertappt. Bei her Durchsuchung der Dohnung kennten einige fertige Falfchstücke. eine Anzahl Falfchstücke in rohe n Zustand, sowie das Herstellungsmaterial aeHürden und bc- verhaftet, ebenso her bei ihm welmende Bruder, dessen Frau und die beiden grauen, die daS stattlicher Zahl ein. sogar Kameraden au» Frankfurt. Wiesbaden und Munster fehlten nicht Um 10 Uhr ging eS mit Sonderwagen der Straßenbahn nach dem Venen Frtedho' zur Gedächl- nisfeir für d i e gefallenen Kameraden des Bataillons Eröffnet wurde die Feier durch den Ehor .Wie fie so sanft ruhn". den eine Giestencr Sängergruppe vorirug Die Gedächtnisrede deS Lehrers Dehrheim bildete eine Mahnung an alle lieberlebenben. den Loten ein ireueS Andenken zu bewahren und an her öinigfeil des Volke« und dem Dieder- aufbau des Vaterlandes als gute Deutsche mit- zuwirken Darau« wurde das Soldatrntted gesungen „3d> halt einen Kameraden". Siner der Führer de« ehemaligen Bataillons. Berlagsbuch- häntler Dr DLpelmann- G,«sten. betonte, dast eS unsere eilte und heiligste Pflicht sei. uns stet« der gefallenen Kameraden zu erinnern. d,e brausten in Feindesland oder auch hier in der Heimat ruhen ^ULY ver nach dem Kriege verstorbenen Kameraden gedachte der Vebner, er legte auf dem Ehrenfriedhof einen Kranz als äusteres Zeichen treuer Kameradschaft meder. Ärcii Yüvingen. !! Büdingen. 10 Qp Au« der jüngsten Gemeinderatssitzung: Dcr Umlage- bedarf der Stadt im Bei rage von 9700 Mk wird durch dir vom Gemelnderat am 4 Oktover genehm gten Au»ia)laa a ir ls27 aufgebracht Einem Antrag tc» Försters Uroach um Ucbcr- laflunfl eine» Bauplatzes w rd ftattgege rn unter her Voraussetzung, dast die Sradi im Feld- stersintgungsver'ahren Lrtatz erwerben kann Die Vergebung von Arbe len zur Herstellung der Friedhofsmauer wird, wie von der Bau- lommiffton vorgeschiagen. genehmigt Wit der Um- und Veubezeichnung von öiro- 6en wird hie Baukvmmisfion beauftrag,. Zur örbauima einer weiteren 3ugenhher« berat aus dem Srlenkippel stellt die S'.adt das Gelände zur Vertagung Vie Vordere-langen Aum Büdinger GalluSmarkt nälen sich Ihrem Ende Die Beteiligung vertvnd, eine noch befere zu werden al» im Frübiahr aber auch schlechte» Wetter braucht heute einen Landwirt nicht mehr abzuhalten den Warft zu besuchen, Hal doch die Stadtverwaltung den neuen Marktplatz durch Vchaisung von l.-stem Unter- arunb in besten Zustand versetzen la fen, «o dast der Platz bet jeder Witterung betreten werden tonn. Die Meldungen gehen recht ihlre.ch ein 3mn Markt sind alle Rmdvichr. fen z.igcla'sen Aut Prämtterang jedoch nur Simmen ater und Vogelsberger Aotvieh nb. Aidda. 10. Oll. In auf>erord«ntlichem Maste halte sich gestern die Kirchspiel» - gemeinde Hibha zum Voxm'ttag^iottes- dienst versammelt. Sie wollte noch einmcl den beliebten Pfarrer Köhler und feine Abschieds- predigt Horen. Auf Grund bt » Scir snoortes Dir haben hier keine bleiben 3tai »ahm her scheidende Seelsorger von seiner Gemeinde und Heimat in herzlichen Woriei« 2iu(d eb ichil- fette feint freudigen G t ihle. hi? ihn b< ferner Antritlspredigt vor mehr als vier x ähren be- letlt halten die Liebe und Treue h er ährend letner Amtstätigkeit überall ge unden unu nun A>chi 0 L>'ungtn tum OnM? 1 'Mr 3? sowie 11. Prohlemen Är 124 und 125 tändle em Herr ?kanz Lctzhausen Schtchdrle asten. Dr. W Gi.beichain. 3d" LLtung zum Pro- bleoi Ar. IN scheuert nag) 1. Tel K<3 2 112 einfach an aj «bcnlo ift Ihr Löfung4veisuch zum Prsolcm 2h 12S einfach durch 1 ... be2 oder Q oder auch See zu vereiteln B V Aiesten. 3or DrvdltM wird geprüft. Bei E n e 1'gen "o-i La «»gen |U den Endspielen genug, nicht der S^.ü zug sondern die volllommei < Lö'ung H, A ^l .tzhau'en. Ihr Endspiel wird geprüft. Die Narrenkappe. Splitter und Sparren vom Aedakklonsftsch» Leipziger tröstent>ahn. Ich b;n während der 71!rtsezett auf Besuch in Leipzig. Fahre unschuld.g.rweise atrabenbahn. Der Führer kraucht mit hdfem Gesicht um mich herum Endlich zwftiken er mich an und tragt .Saachen Se mal. mei Herrchen, ham Le denn eichendlich schon be^frd?" Ich hole, bebend var 'chwe-.gender Entrüstung meinen Fahrschein hervor 6r studiert ihn aufmenfarn und bemerkt >4 Alsfeld, 10. Olt. Bei hier borgenommenen Beigeordnctenwahl wurde der f.itherige Berg cbirie, Cpana'l n- direkior und Kaufmann Wilhelm D 0 geletz wiednraewählt Sr erTjul 863 otmmen, der svztaldx'mokraiifch' Kandlu . lenn t let 3atob Eder, brachte es auf 425 6iim.nea, wahrend der in der Dahton.- gung in Alsfeld sum ,rflen Male in bei Ocff.nllichkeu auftr.-tenbe kommunif.itche Studienre von der Schmidt IM) Stimmen erhielt. B achtenswert vei dieser B>ahl ist das Anuxichsen der kommunistischen Stimmen in Alsfeld ES zeigte sich eine gcw.fse Wahlmüdigkeit. Die Wahlbeteiligung betrug nur R h OSRAM vom 5 gilt besonders firr die Sdc[i[fe7isbeT^leu(^ bürg; doch gut unde ^^iddich mufi die £eteuditurg sein,ruenn sieT&ufer nerwigiehen soll. £ M - -• Die ®d auch innerlich einander näheraerückt. Diesen Geist de- Veistehens. de- Mitfühlens, der Kameradschaft soll auch diese Zusammenkunft erhalten und pflegen. Aach der mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ansprache sang die Festversammlung das Soldatengebet: .Ich halt' einen Kameraden". Der beliebte Heimatdichter Georg Heß au- Leihgestern erfreute dann die Kameraden durch seine ansprechenden Mundartdichtungen. Mehrere Ansprachen wurden noch von verschiedenen Rednern gehalten und der allseitige Wunsch geäußert. 1929 wieder einen Landsturmtag obzuhalten. Eine Musikkapelle spielte Militärmärsche und Konzertstücke. dazwischen erklangen Volks- und Da- terlandslieder der Versammlung. Zu schnell flogen die schönen Stunden dahin, und dann eilte man nach den Zügen, die die Teilnehmer wieder in ihre Heimat führten. Kunst und Wissenschaft. Emil Elaar 85 Jahre alt. Der ehemalige Intendant der Frankfurter städtischen Bühnen. Professor Emil Elaar, konnte dieser Tage in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 85. Geburtstag leiern. Die Frankfurter Zeitungen widmeten ihm längere Gedenkartikel. in denen Die große Verehrung für den immer noch rüstigen Künstler zum Ausdruck kam und der Wunsch aus^ prochen wurde, dost er weiter ..in Buhe feinen täglichen Morgenspaziergang machen könne, den Stock in der Hand, den feschen, schwarzen Hut auf dem Kopf und. nicht zuletzt, den weißen Schnurrbart gezwirbelt, bis er wieder gefeiert werden könne— an seinem 9I. Geburtstag." 3m Schauspielhaus sand ihm zu Ehren eine Festvorstellung mit , Iphigenie auf Tauris" statt. Als das Geburtstagskind mit dem Intendanten R Hard Weichert und Stadtrot Meckbach zu: Seite in der Intendantenloge erschien, wurde chm von den Theaterbesuchern eine herzliche Begrüßung zuteil. Tteu bauten der Heidelberger Universität. Die Baupläne für die Neubauten der Heidelberger Universität liegen bereits dem Bezirksamt vor, so daß mit dem baldigen Baubeginn gerechnet werden kann. Mit Ausnahme des Physikalischen Instituts werden alle naturwissenschaftlichen Institute bereinigt und in den Neubauten untergebracht. Vach der in Aussicht genommenen Neugliederung der Universität wird diese stärker als jetzt räumlich in drei Gruppen geteilt sein. Die naturwissenschaftlichen Lehrbetriebe, die jetzt sehr zerstreut liegen, kommen auf das rechte Neckarufer in die Nähe der dritten, jetzt im Dau befindlichen Neckar»» brücke. Das neue Kollegienhous bleibt in seinem bisherigen Dau unverändert, es erhält jedoch einen neuen Seitenflügel. 3n dielen neuen Flügel kommt u. a. auch das neue juristische Seminar. Der neuen medizinischen Klinik sollen zwei neue Flügel angebaui werden. Weiter ist geplant, eine neue chirurgische Klinik und ein neues pathologisches Institut zu erbauen. Daneben ist in Aussicht genom :cn. jeder Heidelberger Klinik ein reues Wirtschaftsgebäude anzubauen. Die Heidelberger Neubauten werden insgesamt 16.9 Millionen Mark an neuen Mitteln erfordern. Wie in Freiburg wird auch die Stadt Heidelberg einen großen Anteil auf ihre Rechnung nehmen. Zeitschriften. — Die neueste Nummer der ,.3ugend" G. Hirths Verlag G. m. b. H.) bringt u. a. ein interessantes Titelblatt von Albert Dirkle. während Tatherina Godwin. Hans Reimann und Maurice Delobra neben ständigen Mitarbeitern im literarischen Teil vertreten smd. Die zeichnerischen Beiträge von Eberz. Thöny-Graz, Karl Hofer. Fr. Heubner, E. Wilke und anderen verleihen dem Heft einen besonderen Reiz. — Oberhalb aller Politck und doch neben und in ihr stellt sich das für Europa heute entscheidende Problem der Verständigung als Frage nach Sinn und Möglichkeit des Verstehens von Volk zu Volk. Deutschlands und Frankreichs Beziehungen zueinander in dieser fruchtbaren geistigen Perspektive zu sehen, ermöglicht ein geistvoller Aufsatz Wilhelm Hausensteins im Oktoberheft der .Europäischen Gespräche" (Der- lag Dr. Walther Rothschild. Derlin-Grunewald), der auch die letzte Problematik im Privaten aufspürt, um sie zu über-vinden. Jacques Seh- dvur, noch kürzlich Direktor am Quai d'Orsay, politisch und geistig ein ehrlicher Förderer der deutsch-französischen Annäherung, umreiht klar die nur geschichtliche Bedingtheit des Gegensatz^ dieser beiden großen Völker, den brr gute Wille beseitigen kann. Denn Geduld und Vertrauen! die Mißverständnisse perschwinden lassen. 3n den .Bekenntnissen und De Ebenheiten" dürften eine Skizze über die Hintergründe der Petroleumpolitik Sir Henry Deterdings und ein Auszug aus den Tagebuchnotizen General Wilson- über die Akteure der Versailler Friedenskonferenz besonders lebhaftes Inle.es'e finden. Der Katalog Nr. 1103 deS AuktionS- hauses Rudolf Bangel G.m.b.H.. Frankfurt am Alain verzeichnet eine Kollektion von Gemälden neuerer Meister i vorwiegend zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts), ferner eine Reihe von Originalplasriien Lehmbruck- (Bronze) aus einer Privatsammlung. Aus den hier angebotenen Malern sind etwa die folgenden desorrderS namhaft zu machen: D. 'Barteid. Bracht. Durnih. Eorreggio. EourXd. Feuerbach, v. Geb- Hardt. Israels. Leibl, Leistilow. Lenbach Overbeck. Pellar. Pissarro. RohlkS. PH. Rötb. Schol- derer Schönleber. Elevogt, Sperl, Epitzweg. Trübner. Uhde. Hm. Zügel und Zumbusch. ‘Berliner Börse^ Berlin, 11. Ott. >WTB. Funkspruch.) Nach dem schwachen Spätnachbörsenocrkchr an der gestrigen Abcndbörsc wurden heute früh wieder etwas höhere Hur|'e genannt. Das Geschäft ist aber weiter sehr ruhig und oom Publikum ist mchts zu merken. Man spricht Farben mit 293 bis 293,5, Rheinstahl 194 bis 195, Gesfürel 314. verlangen Sie stets 's echte Sodener Mineral-Postillen. Ole in den Pastillen enthaltenen Srunnenfal^ wirken lösen- auf die Schleimhaut und scha-en -em Magen nicht. Sind Hämorrhoiden heilbar? Ja und nein! Wenn ein Hämorrhoidenkranker diese- wirklich ernste Leiden vernachlässigt, wird es ihm immer größere Qual bereiten. Die anfangs unbedeutenden Knoten am Darm wachsen, sie wandern in den Darm hinein und Platzen schließlich auf. Dann besteht die Gefahr, daß Dlut- Qerinfel in die Blut bahnen kommen und dort zu sehr gefährlichen Verstopfungen führen. Es kommt hinzu, daß die Schmerzen, das Brennen und daS Jucken der erkrankten Teile immer unerträglicher werden und den Kranken körperlich und seelisch zugrunde richten. Schließlich bleibt dem verzweifelten Patienten nur noch übrig, sich auf dem Wege der Operation unsichere Heilung zu verschaffen. Muß das sein? In den meisten Fällen: Nein! Denn Hämorrhoiden, rechtzeitig als solche erfannt und sachgemäß behandelt, können mit großer Aussicht auf Erfolg auch ohne Operation beseitigt werden. Neben peinlicher Sauberkeit muß eine geeignete Salbe zur Anwendung kommen, die die Knoten zur Schrumpfung hriftgt, die Schmerzen lindert, die Entzündungen beseitigt. Die bewährte Für die Glückwünsche zu ihrer Vermahlung danken herzlich ' Horst von Salomon und Frau Hildegard geb. liebe Hamburg^fuhlsbÜttel, Oktober 1927. 9202 D Gewerbe Verein Gießen Donnerstag, den 13. Oktober, 8.15 Uhr im Gewerbchaus Tagesordnung: 1. yandwerkerversammlung Lad-Nauheim 2. Gesellenprüfung 3. Satzungsänderungen 4. Gewerbeförberungsstelle 5. Verschiedenes Dr. Krausmüller 9207 r w des Minnis in Sdeideiien Rundfunk- und Filmvorführungen mit Erläuterungen * Eintritt frei! SamStag. den IS.Ottobcr. 8 Uhr abends, in Münzenberg im Gasthaus .Zur Iägerruh" Sonntag, den 16. Oktober, 4 Ubr nachmittags, in Romrod im Gasthaus .Zur Linde" 8 Ubr abends, in Alsfeld im Gasthaus .Zur Erholung' SamStag. den 22.Oktober, 8 Uhr abends, in Laubach im Gasthaus .Zur Traube' Sonntag, den 23. Oktober. 4 Uhr nachmittag-, in Merlau im Gasthaus Hörte (noch undest ) 8 Uhr abends, in Homberg im .‘5ranhurter Hof" SaorStag, den 29.Oktober. 8 Uhr abends, in Sich im Steinschen Gaaibau Sonntag, den 30. Oktober. 4 Uhr nachmittags, in Ranstadt im Saal Hestermann 8 Uhr abends, in Altenstadt 9204D im Saatbau Livs Bade-Einrichtungen kauft man am besten bei Rudolf Rödiger Walhorstraße 35 Bequeme Teilzahlungen Viele Referenden ___________________________7'10e Goethe-Bund Volkshochschule Sonntag, den 16. Oktober 1927, abends 3 Uhr in der Neuen Aula der Universität Gastspiel der SMniWkM aus Kassel: Marlborough zieht in den Krieg Schauspiel von Marcel Acbard. Für die Marionetten-Bühne bearbeitet und in Musik gesetzt von Ernst Krenek. Mitglieder des Boethe-Bundes: Eintritt frei auf 2 Mälzen — Mitglieder des Vereins Volkshochschule: Karten zu 50 Pf nur im Vorverkauf in der Geschäftsstelle, Wolfstraße 10 p. Nichtmitßlieder Karten zu Mk 2 00 und 1.50 bei Challier und an der Abendkasse. Studentenkarten bei Herrn Ritter zu Mk. 1.00. 9199c Weltersburg Donnerstag, den 13. Oktober Metzelsuppe v.lOUhrabWellfleischm.Kraut Es ladet ein Heinrich Weller WUMMs Telephon 183. Täglich frischer Apfelmost und Zwetschenkuchen. Mittwoch u. Donnerstag Metzelsuppe. AuloommbuS verkehrt täglich ab Rhein- aotd. VutiiDiflitrnnc & um 8, 13“, 18'° Uhr uie *. Rune deö TchisienbernS. um 16 Uhr bis auf den Lchtffcnberg. 9205U *““■———————————> Französisch lehrt in Ihrer Muttersprache, sowie Italienisch । Fräulein G. Brandl. Lieh, Biebener Str. 6. Mittwoch, Pen 12. ds. Mts., ver- steigere ich im Löwen, Tleuenweg 28, ob 2 Uhr: 92130 1 Schreibtisch, Küchenschrünke, einen Äücherschrcink,! Vettiko,2Kommoben, 1 Speisezimmer, 1 Trurneauspiegel, 3 Stühle, 1 Tisch, 2 Weinschränke, zwei Badewannen, 1 Herd, mehrere Oefen, einen leichten priffcbenwagen, Betten, 127teil. Sßdcsteck ((Silb.), gut erhaltene Schreibmaschinen, Herren« u. Damen« rüdcr,2 Motorräder, € trumpfe, Hosen, Zigarren u. Zigaretten,Kaffee u. n. v. a. Versteigerung bestimmt. Ludwig Hartmetz Auktionator und Taxator Neuenweg 23, Telephon 1414. Humidvn-Salbe verbindet alle diese Eigenschaften in hervorragendem Maße. Schon nach ganz kurzer Anwendung läßt das Jucken und Brennen nach. 5>omit ist schon viel gewonnen, denn fällt der Iuckreiz fort, so verringert sich auch die Gefahr weitergetragener Infektionen. Run erst kann der Hellungsprozeh beginnen. Die Humidon-Salbe wird seit Jahren auch in verzweifelten Fällen gebraucht, und unzählige Kranke bezeugen, daß sie fast Wunderdienste geleistet hat. Aber die Humidon-Kur ist keine Wunderkur, sondern das Resultat einer wissenschaftlich wohl- durchdachten Arbeit. In die'er Salbe sind alle Stoffe vereint, die diese tückische Krankheit erfolgreich zu bekämpfen geeignet sind. Di.- Humi- don-Gescllschaft will überzeugen und nicht überreden. Sie schickt deshalb ledem umsonst eine ausreichende Probe Humiden nebst ärztlicher Aufklärungsschrift über Hämerrhvidenl.ndcn. Diesen kostenlosen Versuch ist jeder seiner Gesundheit schuldig, und die Humidon-Ge'ellschaft ist überzeugt davon, daß jeder Versuch ein voller Erfolg wird. Also schreiben Sie fof?rt. eh« Sie es vergessen, nach Probe und Broschüre an die Humidvn-Gesellschast m. b. H. Berlin W 8, Dlocr 331. Versand erfolgt durch die Apotheke „erL P 3 sich I gern einen 5>cutfcn Zürnen, Sporn und Gäste wurde nun 3 3 2 3 3 1 1 0 über» Hütte Der Stand der Spiele zur Zeit: Turn- u. Spvnv Butzbach Mtv. Dieben Tv. 1860 Bab-Rauheim Tv. 1846 Dieben Turnverein Alfeld Durch den Rücktritt Alsfeld» wird an bellenstand nichts geändert ZurnerbimM 'Pflege oon €-pid al» Quelle von Äraft und Schönheit. dazu Mehrung der Vvlkswvhlfahrt. durch Erhöhung der DvlkSkraft. gaben alles aus sich betau», um ihre 'plane auSzusüllen. Auch Wetzlar zeigte sich mit zwei Mann Sriatz. Wil äusserst forciertem Tempo begann da» Spiel, und sofott muhte der Torhüter Wetzlars helfend eingreifen. 3m Degen hob Liga—Wetzlarer Sportverein (Liga - 0. Illa Leihgestern I 7:0. Illb-D. f. D. Dietzen 111b 6:0. 1. 3ugenh—Taubrinjen 1. Ougenb 5:0. 2. 3ugend—Werdvrf 2. Ougenb 02. 1. Schü'.et-D. f. 2 Gießin 1. Schüler 1:1. c Wie d.e Resultate betoei'en. zeigen Leun zu spü: ar. unb verlor dadurch kampflos. Sehr gu: Ichlug fich die dritte Jugend, indem fie gegen die körperlich bedeutend überlegene Großen-Busecket 3ugenfc nur 2:4 unterlag öpieloereinigung 1900 (Sieben. zweimal durchsetzen. Das Schülcrlokalderbh endete roschenderweise unentschieden. 1:1. Hier man sichet den Kleinsten vom D.s.D. den Sieg 0-6 1 - 6 2-2 2-2 2-0 dem Ta- zugetraut. Die Lokaltreffen in der Kreisklaffe. Heuchelheim I — Gießen 1. 1:3. Am Sonntag fand das alS GohUreffen anzu- sehende Spiel zwischen den beit> n Är isllafse- mannschasten deS 3. Bezirks auf dem Heuchelheimer Sportplatz statt. Dieben fiepte sich in kompletter Ausstellung dem Schiedsrichter, während Heuchelheim mit 2 Mann Erlah antreten muhte. Wie vorauSgesagt, stand das Spiel im Zeichen der technisch reiferen Leistungen der ®leben er. die dadurch dem ganzen Spiel einen vornehmeren Verlaus geben konnten Heuchelheim, das sich mit größtem Sifer gegen die zu erwar- lende Niederlage wehrte, zeigte eine Sturmreihe, die eine einheitliche Leistung ver m st en lieh und dadurch die Mannschaft zur Erfolglosigkeit in der Kreisllaste verurteil'.. 3m Siebener Sturm boten abermals der Rechtsaußen und der Mittelstürmer recht mittelmäßige Arbeit, auf deren Konto es auch zu setzen in, dah die lieber!egen- demnächst zu fällende. Ent'cheidung ab. der Meister klasse ist hei: GiehenS sich nicht in einem höheren Torverhältnis ausdrückte. Schon bald nach Spielbeginn glaubte der rechte Verteidiger Heuchel- Heims, möglichst forsch auftreten zu müssen: ein wegen einer ilnfütrni» g?geben.r Elfmeter wurde oom Diehener Mittelläufer glatt verwandelt. Wenige Minuten später griff die Heuchelst itner linke Seite an, die von Außen gegebene flanke verfehlte der Torhüter ViehenS und Haldr ch.s Heuchelheims stellte den Ausgleich her. DaS Spiel, von Giehen scheinbar leichter genommen, lebhafter, ein zweiter Elfmeter wegen wurde vom Tormann Heuchelheims Handspiel wurde vom Tormann Heuchelheims gehalten, der jedoch bald darauf den Ball passte- ren lassen muhte. Halbrechts Diehen hatte eine Ecke zum 2. Tor verwandelt. Heuch.che-.m mit der Sonne spielend, konnte mm etwas drücken, aber die stabile Gießener Verteidigung nicht überwinden. Halbrechts, die Seele des Diehener Sturms, tonnte nach famosem Durchbruch ein drittes Tor für feine Farben erzielen. DaS immer lebhafter werdende Spiel brachte auch nach der Halbzeit keiner Partei Erfolge An der Erfolglosigkeit Gießens hat deren Mittelstürmer ein hervorragendes Teil Schuld, indem er sich andauernd auf Ab'eits stellte. Elf Minuten vor Schluß mußte das Spiel leider abgebrochen werden. weil kein fpielfähiger Ball mehr vorhanden war. Diehen hat das Spiel unstreitig verdient gewonnen. Für Heuchelheim bedeutet der immerhin knappe Ausgang des Spiels einen starken Hüter WetzlarS helfend eingreifen. 3m Degenstoß kam Wetzlar in WiefeckS Tornähe, deren recht r Verteidiger zögerte zu lange mit der Abw hr. und nach zwei Minuten Spielze.l fchoffen die nachsetzenden Wetzlarer zum ersten Tor ein. Der Ball wäre zu halten gewesen, aber hie bl 'n* bende Sonne nahm dem Tormann Wie>ecks jede Sicht. Mit verschärftem Tempo schufen die körperlich wohl schwachen Stürmer WiefeckS die gefährlichsten Momente vor dem Wetzlarer Tor. wo jedoch deren in fehr guter Form spielender Tormann die brenzlichsten Situationen durch ent* schloffen es Eingreifen rettete. Fast die ganze erste Spielhälfte lag Wieleck stärker im Anar.ft. was tn dem Sckenverhältnis 6:1 für Wieseck feinen Ausdruck fand. 3n der 35. Minute endlich führten die Anstrengungen WiefeckS und deren tkornisch hervorragendes Spiel zum Erfolg, als der Mittelstürmer zum Ausgleich einfenben konnte. Die «stlichen 10 Minuten zeigten ein ausgeglichenes Spiel, bei dem be de Parteien wechs l- feitig um die Führung rangen. Vach dem Wechsel zunächst offenes Feldfpiel, wobei Dies eck abermals eine Ecke erzielte. Bald darauf raste bet Wiesecker Sturm Im flachen Kombinationsspiel nach dem Wetzlarer Tor. wo der Halbrechte in feiner gewohnten präzisen Weife ein prachtvolles Tor schoß. 2:1 für Wieseck. Fünf Mnuten später war eS der Mittelstürmer Wiefel», der bei einem abermaligen Angriff daS Res ul tat auf 3:1 für Wieseck erhöhte Wetzlar. daS In* inzwischen im Sturm eine Umstellung vvrge- nommen hatte, zeigte jetzt etn systemvollereS Sp.el, das bi« dahin, wenigstens im Sturm, nicht recht auf kommen wollte. Der Erfolg zeigte sich nach 10 Minuten, al» Wetzlar an dem heraus- gelaufencn Torhüter vorbei da» Resultat auf 3. 2 verbelfern konnte. Fast vom Mittelanstoß weg lag Wieseck vor dem Wetzlarer Tor. der Rechtsaußen W ies eck S schoß scharf auf» Tor und erhöhte damit auf 4:2. Das aufgeregter werdende ^piel brachte zunächst für jede Mannschaft eine Ecke, zwei Minuten vor Schluß erhielt Wetzlar einen ettoa» eigenartig zustandegekommenen Elfmeter, der 8um 3. Tor verwandelt wurde. Wieseck bemühte sich nun, wieder ein günst gere» Torver- hältni» herauszuholen, scheiterte aber an der sich im ganzen Spiel gezeigten BalU cherheit der Wetzlarer Hintermannschaft, die dabei über e nen recht kräftigen Schlag verfügt. Da» Eckenoer* hältni» betrug 8:3 für Wieseck. Aus dem 5. Bezirk im Turnqaü Heffen (D. T.) bpw Friedberg, 10. Oft Die Tortur- nerfchaft und dir Detelnsoorsitzenden bee 5. Bezirks im lumgau Hesten waren geltem phireich der Einladung zu einer gemeinsamen Sttjung gefolgt, die in Anwesenheit von Gauober, tumoart W. Will (Dießen) unter dem Vor- lig von Studienrat Schuchmann (Friedberg) im fxim der hiesigen Turngemeinde statttand. Hauptpunkt der Tagesordnung war die Wahl eines 1.9 e* lirfeturnroarts. Wiedergewählt wurde Hartmann (Bad Nauheim), in dessen Händen nun nahezu ein Menschenalter die technische Leitung d«, Bezirks liegt. lieber die turnerische Arbeit in den Vereinen unb in den verbänden entwickelte der Dezirksoettreter, Studien rat Schuchmann (Friedberg), wertvolle Gedanken, die in der Forderung gipfelten, <>er geifti- gen und filtlichen Erziehung der den Vereinen an- vertrauten Jugend besondere Beachtung y.i schen- (en ErziehungSarbe.t müßten auch dte Vereins- Veranstaltungen be» Winter» leisten, die daher sorgfältigster Vorbereitung bebürfen und einwandfrei in ihren Darbietungen fein tollen. An» zustrel'en sei auch eine Einschränkung der Wettkämpfe und Festlichkeiten. Den Ausführungen folgte eine sehr anregend« Aussprache, in der die sachkundigen Erläuterungen beS Gauobertum- wartS be'onbcrs dankbar ausgenommen wurden. Die nächste Bezirk-vorturnerstunbe finbet am 6. Vovember In Bad-Nauheim statt. ANqem. Deutscher Turnerdund. Lttdwkstdeulfcher Turnverband Die nnteren TNannschaften. Drohen- Linden I. bc6 Fronbausen l auf eigen>?m Platz alS Gegner hatte, konnte da» Spiel 5:3 für fich entscheiden. Aechl knapp konnte Vodheiml mit Vu r k- harbsf el den I fertig werden. Vach slo t m unb fairem Spiel konnte Vodheim erst ein' Di r- telstunde vor Schluß da» einzige Tor des Spieles einsenden unb damit 1:0 gewinnen. Wteseck II konnte gegen Wetzlar II abermals ein unentschiedenes Resultat herauSholen, beide Mannschaften spielten 1:1. Vaunheim 3ugenb mußte überraschenderweise abermals die Punkte hr geben. Diesmal gegen G ießen, die 3:1 siegten. Der 4:0-Sieg der Heuchelheimer 3u* g e n b übet die 3ugenb Klein-Linden» uberr.-'d)! angesichts des guten Könnens bet Heuwner weiter nicht. 3n einem aufgeregten Spie» st and m sich die 3ugenbmannschaften WiefeckS unb WetzlarS in Wieseck gegenüber. Auch hier konnten die Wiesecker. wenn auch knapp mit 2:1, siegreich Höben. , .. _ 3n einem sehr guten Spiel brachten dte 3u- genbmannschasten Hachborns unb 6 t e i n~* Io. Caalerbad) I. — Mio. Gießen N. 4:2 (5:4). Die durch erfaß gcl^toamu- 2. 6li oes Mannen um verein» mußte nach überlegenem Feldspiel Lauterbach einen billigen Sieg überlassen. Der Ersatztormann war sein.. Arbeit nicht im geringsten gewachten. Lauterbach ist eine sehr aus strebend.' Mannschaft, die erstmalig im Daue spielend, sich lehr gut cingetoßrt bat. Daß auch in bictem Spiele nid)! der durch den Ausschuß eingesetzte Schiedsrichter tätig war. gab dem Spiele eine ganz besondere Rote, und eS wird al» Bcilpiel für noch cintretenbc Fälle heranalle Mannschaften be» Playvereine auocrorbcnt- lich fchußfreudig, denn im gan en wurden am Sonntag 4 gegen 3 Tore rz eit! Die Hauptanz ehungslr1 übte naturgemäß da» Spiel her Ligamannschaft gegen die gleiche be» Wetzlarer Sportvere.n» au». Dem sicher unb e nwandfret am.toten. c Schiedsrichter Henrich öngcltcr ^Germania-Mar- burgi stellten sich b.e beiden Mannschaften in zur Zeit stärkster Aufstellung Sv ort mit dem Anstoß ber Gaste entwickelte sich ein äußerst spannenbe» Kampfspiel. Wetzlar versuchte mit Macht zum Erfolg zu kommen, scheiterte aber an der vorzüglichen Diehener Deckung. D c Gäste überschritten :n ihrer Spielweise oft b « Grenzen bes Erlaubten, was ihnen zahlreiche S trafst ösz« unb Verwarnungen einbrachte. Dann machie sich Gießen fr«; und leitete unun erdrvchen schöne An- grifse ein. Die bessere Technik ber P'atzbesiyet verlchafste diesen Vorteile, aber zunächst vereitelte Wetzlars Hüter noch einmal einen fast sicheren Erfolg in glänzender Manier erst kurz vor ber Pause mußte er sich zum erstenmal geschlagen bekennen. Vach e.ner hervorragenden Abwehr konnte er den Vachschust be5 siebener Mittelstürmers in bi« äußerste obere Ecke nicht mehr erreichen, bann entglitt-ein schwer Schuß seinen Händen und der nachleyenbe Halblinke GießenS sandte zum zweiten Trcs er ein. Mit 2:0 für 1900 wurden Ne Seiten gewech e t Wer glaubte. Wetzlar würde mit dem Wind im Vücken ein besseres Sp.el li-iern, wurde enttäuscht. Der Gastgeber entwickelte einen Eifer, an dem alle bestgemeinten Aktionen Wetzlar» scheiterten. Sie verteidigten, wenn es galt, verstärkt lagen aber sofort wieder geschlossen im Angrifs, wenn sich Gelegenheit dazu bot Voch dreimal mußte WetzlarS Hüter hinter fich greifen. Alle drei Tie fer erzielte ber vorzüglich disponierte Gienencr Mittelstürmer, für den Gästetorwart unhaltbar. Vielbejubelt über den verd enten 5:2-Sieg über den Spitz en führet in ber Lahnkreisliga verließ 1900 nach bem Schlußpsiff be» Unparteiischen den Ptoh. DelonberS hervorzuheben ist das faire Spiel bet Blauwe.ßen. mit bem fie vorteilhaft gegen die Wetzlarer abstachen. Das Eckenvethält- nis war r.n Bedeutendes zugunsten Glesien». Die 33-Mannschast überfuhr tielßge« stern» 1. Els mit c:0. dabei hatten die Gießener von Anbeginn an nur 10 Spieler tm Feld. Schiedsrichter Philipp (D.f.D.) war bem Spiel ein gerechter Leiter. Vormittag» hatte 1900'6 Zd-Mannschast die gleiche vom D.s.D. Dießen zum Gegner. D.s.D. trat nur mit acht Spielern an unb unterlag demgemäß auch recht hoch mit 6 :0 Toren. . , * Die 1. 3ugend 1900 s fertiate tne 1. Jugend Daubringen» mit 5:0 av. obwohl auch hier kurz nach Beginn ein Spieler Gießen» au»- D. f. D. Die Ligareserve verlor auf eigenem Platz gegen die gleiche des "2Deßlarer Sportvereins mit 12. 3m allgemeinen wurden beiderseits wenig überzeugende Leistungen geboten. Ausschlaggebend für den Erfolg Weh- torS war ber Eifer, mit bem die gesamte Mannschaft um den Sieg kämpfte, während die D.f.D- Elf. technisch um eine Kleinigkeit besser. eS an ber nötigen Energie vermissen ließ. Bei etwa- mehr Schußsicherheit bes Sturme» der Platz- mamVdxift hätte bas Resultat auch ebensogut umgekehrt lauten können. Anscheinend absolut nicht interessiert an dem AuSgang des Spiels unb ob die Punkte gewonnen ober verloren wurden, waren bei Vf B. ber Linksaußen unb ber linke Läufer, die durch ihr lustloses Spiel sehr unangenehm auffielen. Lobenswert war dagegen bie aufopfernde Arbeit der Verteidigung ön'chliebllch Tormann unb besonders des Mit- telläuscrs. Auch ber Rechtsaußen verdient erwähnt zu werben. Die Dritte war in Lollar unb mußte der do rügen Ersten mit einem Torverhältnis von 2:3 den Sieg überlasten. 6incn recht hohen Sieg holte me erste 3 u g c n b gegen GrünbergS erste 3ugerw auf deren Plah im Diplomspiel heraus. Mit 80 gewannen die w.-ttspielersahreneren Dtt.Ber gegen die sympathischen Gastgeber, die trotz rühmenswerten Eifers kaum einmal gefährlich werden tonnten. Infolge eine» 3rrtura trat cne zwerte 3ugendmannschaft zum Diplomspiel gegen xv. Die d,es ährigen Deräte-Meister- schaft» kämpf « lür Turner und Turncr.nnen des Südwest deutschen Turnvcrbanbs wurden am Sonntag in Lollar (im Turngau Lahn-Dünsberg, abg h'.lte-.r. Sarnst ig abend fand eine einfache Vorfeier statt Musikalifche Darb e- timgai unb turn».ri,dK Vorführungen, die auf be- adüenSwerter Höhe (lanbcn, lösten reichen Beifall auS. Don den Wettkämpfen würben die Hand- geräte-Meis.erfchaften im Fünskamp« fchon am Samsiag du£getr gen. Sonntag vormittag hüten die Turner in Mei-er chaft»- und A-Ätolfe )c einen ^hnkampf an Reck, P-erb unb Darren und .ine Kür- bzw. Pflichlfreiübung Die Turnerinnen hatten in beiden Kirnten einen Lie.'enkampf durchzuführen. 3n den betb.n Meisterstaf eu würbe Höchste« adeiftet Dte Wettkämpfe nahmen unter der Leitung bes ersten VerbandSturnwar 6 3ung (Wiffhaufen) unb des Verbunds-Frauenlumaxirlv Höre (L.tunsbach) einen flotten Verlauf. Der 2. Verbandsvottiyende 36 Her ^Haufen) leitete die öiegcwerlunbi- gung mit einer Ansprache ein und bezeichnete dabei als Aufgabe de« All, Achtungserfolg, denn sie haben sich gegen bie ßeiicr veo> laptor aehalleir 3m zweiten L»kaltretten standen ftch m Dorheim der Playi^ercin utck» Friedberg gegenüber. Mit viel Glück tonnte Friedberg be« veits dis Halbzeit bas Sp el 2:1 für fich ent» scheiden. Vach dem Wech'cl hatte Torheim. wel- ck>-s da» ganze Sp el mit nur 10 Mann durchführt«. m.hr vom Sp.el. konnte aber den guten Friedberger Torhüter nicht üverwinden. An dem Haldzeitergedni» wurde bis zum Schi iß n btt mehr geändert. Praunheim und Bockcnheim maßen in Praunheim ihre Kräfte, be.de Hal en am Vvo- tonhlag in dießtn und Friedberg wtoren. Praunheim konnte auch diesmal nid): überyjgtn und mußte nach einem aufgerett n Spiel den Dockendeimern nach einer 2 O-V eberlage Sieg und Punkte überlassen. Aus dem Ardeiter-Turn- und Sporibunb. Wiefcck I fchlägl Wetzlar I 4:3. Da» Zusammenli.' en dieser Mannfch sien versprach ein spannendes Spie!, allem schon au» dem Grunde, weil beide Mannschaften über gu: » Können verfügen. H.nzu komm., daß die letzten Spiele der Verband»runde stet» dadurch besonderes 3ntettf1e bieten, daß jede Mannfchaf bestreb: ist. durch günstiges Ablchneiden e.n.ix besseren Platz in der Tabelle zu erreichen. All« Voraussetzungen sür dieses Spiel waren g.g b n. jeiod) blieb der angesetzte Schiedsrichter aus. an dessen Stelle die Spieler sich aus e.nen Wieseck. r Sportler einigten, ber sich s chllich bemühte, dem nicht genibe leichten Spiel c.n gerechter Leu er zu sein, obwohl ihm ein ge Wetzlarer mit ewigem Kritisieren die Arbeit nicht gerade leickn nuidjicn. Dem Spielverlauf al» Ganzem wäre etwas w.- r Härle au wünschen gewesen, obwohl leine siichen Verstöße zu verzeichn.m waren. .eseck trat m.t Ersatz an; der rechte Läusi:- posten unb ber Platz bes lehr guten linken Verteidigers. beide durch Kranweit beßinbert. inx. .- ten anbertoeü besetzt werden. Die Ersatzleute gezogen werben können. Für Männer-Turnver- cin» II. ist durch bas .Fernbleiben einzelner Spieler jebe Aussicht auf ein günstiges Abschnei ben entschwunden. Handball in Heuchelheim. Turnverein Heuchelheim I —T.D. Vidba I. 1L. Auch bei bem zwe ien Verbanbsspiel mußien die Heuchelheimer auf eigenem Platz eine Vieder« läge hinnehmen. Vidba stellte em« sehr flinke Mannschaft, die in bem Halbrechten ihren besten Wann im Sturm hatte. Auch der Mittelläufer war fehr gut Trotz einiger sehr jjutcr Einzelkräfte wie Mittelstürmer unb linier Verteidiger, war die Mannschaft in ihrer Gesamtheit zu 'chwach. Vor allem mangelte eS am Stellungsspiel. Weiterhin war bie Sang- unb Wurf- lechnik nicht genügend ausgebildet. Handball der Sp.-Dyg. 1900. ö. Am Sonntag trug die 1. Handballptann» f d) a f t der Sp.-Agg. 1900 ihr erstes Spiel in dieser Saison aus. Sic ipiclte in G roßen-Bufeck gegen die 1. Mannschaft des dortigen Turnvereins und mußte mit einer 6:9-Niederlagc die Heimreife antreten. Das Spiel, da^ bei gutem Wetter vor einer großen Zufchaucrzahl vor sich ging, war durchweg fcharf und schnell. Dom Anstoß weg erzielte Buseck fein erstes Tor. Die 1900er konnten sich zunächst mit der harten Spielweife de» Geg- ners und dem kleinen Platz nicht abfinden, jo daß sie bei einem Halbzeitstand von 1:7 sicher geschlagen schienen. Jedoch eine glückliche Umstellung und erhöhter Elan ließen bie Gießener nach der Pause mächtig auskommen Nach wechfelvollem Spiel blieb es dann bei dem 6 9 Die Bufecker sind auf eiaenem Platz ein fehr gefährlicher Gegner unb nur schwer zu fchlagen. Die 1900er Mannschaft war am Sonntag noch zu wenig eingespielt, um bester abzufchnei- den. Die Hintermannschaft arbeitete fehlerlos, Kähne im Tor ist an ber Niederlage schuldlos. Van gl aß, der in der 1. Halbzeit als Mittel- läufer wenig zeigte, machte in der zweiten Spiel- hälfte auf dem ihm ungewohnten Terteibigerpoften eine gute Figur, Schmelz imponierte durch seine Ruhe. Die Läuferreihe schaffte brav, in B i r r c n ft o (f scheint endlich der richtige Mittel- läufer gefunden zu fein. In dem Sturm, in dem gute Einzelspieler standen, vermißte man das nötige Verständnis, wenn auch hier jeder sein Bestes gab. Handball im Turngau Lahn-Dünsberg. Kinzenbach 1. Mannschaft—1. Jugend Großen- Duseck 0:0, 2:0. Am Sonn lag trafen sich ob.ge Mannschaften zu einem Ge'ellschaftsspiel auf dem Kinzer.bacher Sportplatz. Gleich nach Spielbeginn machte sub ein fcharfes Tempo beider Mannschaften bemerkbar. Grvsten-Buseck machte schöne Durchbrüche, bie aber sämtlich an der körperlich stark überlegenen Verteidigung Kinzenbachs scheiterten. De- tonberes Lob verbienen beide Torhüter. Mit 0:0 würbe in Halbzeit getreten. Wit Anpfiff der zweiten Halbzeit machte sich erst recht die körperliche Uebcrlegrnheit b.r Ki zmbacher bemerkbar, wodurch sich am Ende bes Spieles die 3ugenb Grvßen-Busecks mit 2:0 geschlagen bekennen mußte. Der Schiedsrichter leitete zufriedenstellend. schieb. Die 2. 3uaenb unterlag WerborfS 1. Fugend 2 :0. Obwohl im Feldspiel bester, tonnten sich bie körperlich gut disponierten Meistert laste zogen hoben. Es wäre dies lehr bebauerl.ch. denn weni auch die Mannfcha t in dieser Klal'c keine Lorbeeren ernten konnte. Io konnte sie doch an Spielerfahrung. Spiel- ftärfe unb Spielauffalfung manches mit nach Hause nehmen Ob an S eile Als clds Marburg wieder zur Meisterstafie kommt hängt von einer DU Slegeroerfflnbtgung ergab (im ""?Äne r.M ei ste rf chaf t s kla f s«: 1.6iea Mthelm Hosman n (Lollar) 161 Punkte: 2. Adolf "Weigand (Dietzenbach) 146; 3. August Best (Wald- gimxee) 143; 4 Willi Wurm (Diefenbach) 136; 5. Jod. Hardt isielstechach) 134. 6. ®g. Treutet tÄcIftcrbüd)) 132. Turner. A-Sflaffe: 1. Sieg Albert D r c - | die r (Lollar) 157 Punkte: 2. Will). Ferber siwaldgieines) 152; 3. Heinrich Römer (Wiefeck) 146; 4. Herrn. Röhl kWiefeck) 145; 5. Wilh. otßmibt ('tikilbfirmem) 144; 1U. Karl Dort (Gr Bujeck) 137; 11. Otto Benber (Rodheim a. d. B.) 135; 13. Karl tzgc-l (Lollar) 132; 14. Lndw. Wagner (Lollar) 131; 15. Karl Failing lRobheim a. d. V.) 129. 16- Adol Hildebrandt (Wieseck) 127 und Heinr. Zecher (Lollar) 127; 17. W 647 S2H n 191 !5 IS7 192 116 SS 25 IM 131 167.3 gegen damit 38 71 .13 29 105. 117 6 12. 133 25 le» 113 14t 6 1l 8 > II tinreibcni Edolg Sdimcrzlo-ws Posieren blendendes Schneiden des Messen, keine Reizung der Heut. • Pm. m 652 M. ergibt. Sodann wurde die Liquidation der Gesellschi't beschlossrn. Zu Liquidatoren w . en die Kaufleute Karl 3ö rg (Offenbach a M.) und Arthur Alt- mann (Frankfurt a. M.) bestellt. Zur De- gründung der Liquidation wurde vom Au sich'.s- ratsvorsihenden ausgeführt, das) das Hnter- nehmen schon vor der Inflation gekrankt habe, so daß dieser Schritt notwendig geworden fei. zumal die Bemühungen, sich mit an j et en Unter» Devisenmarkt Berlm -Stanffurt a. H Teleqravtz'sche Au««atzluna . .3 n . 16 - 12 - 15 - 8 12 11 7 8 . 0 - 0 0 . 1 .7 .8 10 10 .6 10 10 . ti 10 .7 16 B-tt a. 9'cromann . . . 6 Idir. Vtefenmatn Lich! und .Rra t stellen A Kuill arnne Sei ' ffkf r Unirr» jbamb iticftt fükrft ribrut. Klein oe»i*wM Rutemwertt . . WrtQCo^-a »oft Ctftbt». f. >/, Crtfi wteen «alt «»»rrtleben JcatiTBrttereieUi «-Ihwrf Cahberf treib 9 a_Sar <-n.3n»^ftrtt .... 0 . . . . .... » ......5 ....... ....... ... 5>, .f. % 3 4 1.37 71.06 zusammen! äng enden Eahungsän)erungen Einspruch. Hinsichtlich des Geschäftsganges führte Kommerzienrat Haeff ner aus, daß der Auftragseingang sich im laufenden Jahre recht befriedigend gestaltet habe. Vis zum 30. September haben die Aufträge die be3 Vorjahres um 70 Prozent überschritten, so dach ein beinnedigen- des Ergebnis erwartet werden könne. e Lederwerke v o r m. PH. 3 ac. Spi - 41U WO O4f 310 75 135 190 13 16 U kl.rs IM rtn eEe ■ $0=5 Selbstrasierer! Vor dem Einseilen die Maui grflndlidi mil NIVEA-CREME n rauf in rt a w| ißeritn btiitPV . Celbelt>«ratr lement . . Cemem MarlftaN v:aoö A ttrruaa echondkls Tainnboftt. Cftroerfr . , 9kr. «Maniftoff..... rg ....... .•'.eDfto Waldbot. . . .-(Iftofl flfttaffenbtmt kdarlor nbneatr Daftrr «flauer Oo« . . T atm irr Motoren . . . S'anao ..... ftbkrwertt Kleve» ■ . . ruvw roeirt ... Nru flirt amoMI . ... Crrnft-tn 1 Kovvel . . . sinkt He mann . .. Vronbnrb Ile». . . . l'antaa- eanm .... ■ M ’di nai . . . i rivner . . . . fxDltarnftatbt ..... rtunaban« • • •• . keLwerte ...... l'-'ainfrafttBerfe ..... Wae ...... 9.'d"'ti!mre ....... IvrrtO Ut to»...... ökbr. Studer ..... t rtoi .4 pcttinier .... Cabb Sadtr ... Wirtschaft. Die Schwierigkeiten der Preutzenanieihe behoben. Wie WTB -HantelSdienst von unterrichteter Seite criährt, sind die der Auslegung der v r e u - stischen Auslandanleiye von 1 9 2 7 entgegengetretenen Schwierigkeiten behoben worden. Es ist eine Fassung für den Prospekt in bezug auf die Vestimmungen des Dawes- planeS und des Versailler Vertrages gefunden worden, die unter Wahrung der von verschiedenen 6k ilen gellend gemachten Gesichtspunkte eine praktisci-e Lösung darstellt. Die Anleihe soll voraussichtlich noch in dieser Woche in Äeuyork zur Emission gelangen. Der Iahresdienst für die Verzinsung der bisher von Preuhen begebenen fundierten Anleihen beträgt unter Einrechnung der jetzt zur Ausgabe gelangenden 30 Millionen-Dollar-An- leihe 8 Millionen Mark für die innere Schuld -und 3,1 Millionen Dollar gleich 13 Millionen Mark für die äußere Schuld, zusammen also 21 Millionen Mark, das bedeutet eine Zinsenlast von noch nicht 0.6 Prozent des IahreSbudgets. (Ermäßigung des Privaldiskonls Der Privatdtskont ist gestern in Ver- (in für beide Sichten um je */» Prozent auf 6Vi Prozent ermäßigt worden. Ciümt'unt-fimfnla . V'iutb - Lubarn Tamp Id) Äanu Dümyfldlifl 'W.orvdtuiiaxr vloob rtUQ ZKundx ttntnanR . iMarnt r tbaiifwtfin Haiiktl?z «tlpch. tiommtri- un» Vnvit-W. I anei<1. u WattonalDanf. Td)f Fant TK-torto AcWaiMt Int fr.-lbnct Bank Snbttbanr i.K\!alitmnt ..... Hctt6#tianf Rundfunk-Programm de- ^ranfinrter Sender-. (Aus Der .Radio-Umschau'.) Mittwoch, 12. Oktober. 15.30 bis 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. — 16.30 bis 17.45: Konzert des HauSorchesterS: Franz Schubert. — 17.45 bis 18.05: D.e Bücherstunde. — 18.30 bis 18.45: Liebertragung von Kassel: „Die Stunde der Frau". — 18.45 bi« 19.15: ..Laotses Leben und Lehre", Vortrag von Pfarrer Taesler. — 19.15 biS 19.30: Senckenberg- Viertelstunde: „Der Kreislauf deS Dlutes". Vortrag von Dr. T. Edinger. -- 19.30 bi« 19.45: Englische Litera urproben, borgetraqen bon Ober- ftubienrat Paul Olbrich. — 19.45 bis 20.15: Englischer Sprachunterricht, erteilt von Oberstudienrat Paul Olbrich. - 20.15 bi« 22.15: Bunter Abend. äS=Es' ®/n — (V u ti 5 »89*46= "2 _-A u teil Vüchertisch. — August Ludowici: Denksibel. Dre Lehre vom organischen Gegensatz, 135 Seiten 8'. Verlag F. Bruckmonn A.-G., München. — Wie dem Kinde die Schulf.bel dazu dient, lesen und schreiben zu lernen, so etwa soll die .Denkfibel" den Erwachsenen in das werte Geb el der Weltanschauungen einführen; hier wird n cht versucht. eine Geschichte der Philosoph e zn bie en, sondern der Autor beschränkt sich auf das Sondergebiet des Gegensatzes al« eine« der beO ut- samsten Probleme des philosophischen Denlens. 535 — Heinrich Sohnreh Die Geschichte vom schwarzbraunen Mäde- [ein. 1. bis 5. Tausend. 152 Seiten 8. Ganz«' leinenband 3 Mark Berlin 1928. Deutsche Landbuchhandlung. @i’v sehr eigenartige, waldduftige *27»belle, b*e schon bei ihrer ersten (gekürzten) Veröffentlichung in Delhagen und Kla- sings Monatsheften einen starken Beifall hatte. Die vorliegende Fassung wird kicher eine ilcber- raschung für den Sohnretzschen Leserkreis sein und ihn um viele neue Leser erweitern. Da« seltsame Schicksal deS fchwaribraunen Mädchen« greift uns ans Herz und wird nicht sobald markt konnten Rheinstahl 1,25 Prozent anziehen Voigt kc chaeffncr lagen knapp debauptet. Di.' R e n ■ te n m ä r ft e blieben fast geschästslos. Im Verlaufe blieb das Geschäft gering und die Holiung weiter schwacher, zumal der Reichsbankausweis, der einen Rückgann der Wechsel und Lombardbcstände um 232 Millionen Mart zeigt, etwas enttäuschte. Geld war infolge des Medios stärker gesucht. Tagesgeld 7,5 Prozent Das Devisengeschäft blieb klein. Man harte die R: chsmark gegen Kabel mit 4,1920, gegen London mit 20,423, Poris gegen London 124,015, Mailand 89,20, Madrid 27,89. Berlinc. Börse. Berlin, 11. Oki. Die Herabsetzung de« Privatdiskontsatzes, das Zustandekommen der Auslandanleihen (Prrußen und Commerzbank) und die günfttgen Kommentare zum Farben-Kommuniquc haben vorbörslich zu einer freundlicheren Stimmung brigetragen. Da aber das Publikum dem Geschäft weiter fernbleibt, änderte sich das Bild zum ofNziellen Beginn ganz erheblich Der heutige Vlediotermin hemmte das Geschäft und reran.atzte, um die Prolongationsspesen zu zahlen, eher Verkäufe. So war daS Angebot ziemlich stark, und da im Qlloment keine nennenswerten Baif:e-Engagements bestanden, fand da« herouskommende Material nur zu gedrückten Kursen Aufnahme. Die KirSeinbutzen betragen durchschnittlich 1 bis 2 P oz.. gingen aber bei einigen 'Werten auch über 4 Prozent hinaus. S'aensko und Mitteldeutsche Kredit lagen besonders schwach. Heimische Anleihen abbröckelnd, Ausländer eher schwächer. Pfandbriefe vollkommen geschästslos. Der Geldmarkt ist etwas leichter. Tagesgeld 6 biS 8 Proz., Monatsgeld 6* , bis 8 Proz.. Warenwechsel ca. 7 Proz. Veportgeld 8 bis 9 Proz. Der heutige Beichsbankausweis zeigt einen Rückgang der Wechsel- und Lombardbestände um rund 230 Millionen Mark, sche nt die Börse jedoch etwas zu enttäuschen. 3m Verlaufe blieb daher die Stimmung allgemein schwach, und obwohl zumeist nur noch per Ultimo gehandelt wurde, lagen die Kurse bis zu 2 Proz. unter Anfang. Etwas lebhafter verkehrten Schiffahrtsaktien, doch lagen auch diese 0,5 bis 1 Proz. gedrückt. Bemerkenswert fest tendierten Polyphon, die schon anfangs 3,25 Prozent gewannen und später nach 2,5 Prozent anzogen. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 11. Ott. Das Geschäft blieb weiter luftlos. Rur in Kleie zeigte lich etwas stärkere Rachsrage bei taiun merklich besseren Preisen. Mehl nach wie vor still. Es wurden notiert: Weiten, gut, gesund, trocken. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren ongc'ührien Zistern geben die flöhe her zuletzt beschlossenen Div. cnde an. — ReichäbankdiSkont 7 Prozent. Lombardzinsfutz 8 Prozent. VMntx t »itxtnitubl o Sittbed •Uioittan .....6 "91 1 et K Iv etammalticnärc verwr.gere. Rachdem Direktor Witscher nochmals betont hatte, dah die Verwaltung auf ihrem ablehnenden Standpunkt beharre. wurde zur Abstimmung geschritten, die die Annahme der Dcrwaltungsant.ä^e ergab. Dagegen stimmte Konsul Gumpel und s^. i Rechts- beistand Dc. Schnitzt. Es erfolgt also d.e Ausgabe von 2,5 Mill. Ml Vorzugsaktien über je 1000 Mk. mit ' t Geroinnbet.i.igun i für 1927. Die neuen Vorzugsaktien werden mit einer Dor- zugsbivi7ende von 7 Prozent mit Aachzahlungs- recht ausgestattet, für je 1 Prozent, das an die Stammaktionäre über 7 Prozent zur Verteilung gelangt. >. Prozent Dividende bis zu höchsteTvs 10 Prozent. Die nmen Aktien werden zunächst mit 25 Prozent eingezahlt. Da durch die Opposition die Derei la rangen in Kassel hinfällig geworden sind, rde keine Zuwahl der Vertreter der neuen Cf. . pe zum Auifichts« tüt im en D. C. 20 (Biegen I - S. D. 20 Heuchelheim I 0:1. 3m ersten VerbandSspiel der Rachrunde trafen sich die Mannschaften am Sonntag auf dem Trieb. 3n der Vorrunde verlor D. E. 20 in Heuchelheim 10:0. Am Sonntag traten sie mit einer bedeutend stärkeren Mannschaft an und konnten so das für sie günstige Resultat heraus- holen. B».i« Heuchelheim zeigte sich wieder der chronische Fehler. Auf fremden Plätzen findet sich die Mannschaft nicht zusammen Rach 20 Minuten Spielzeit konnte der Halblinke durch sehr schönen Schutz das einzige Tor des Tages erzielen; sonst wurde im Sturm nicht viel gezeigt. Die Läuferreihe war sehr fleißig, gab auch dem Sturm schöne Vorlagen die aber dort durch meist zu eigensinniges Spiel vermasselt wurden Verteidigung und Tormann waren auf geahn'rr Höhe. Bei B. L. 20 war der Tor» mann sehr gut, ebenso Verteidigung und der Mittelläufer. 3m Sturm war der Mittelstürmer der beste Mann. Schiedsrichter Paulus 1900 Gietzen war dem Spiel ein gerechter Leiter Die zweite Mannschaft spielie vormittag- auf eigenem Platze gegen die -weite von Lich und gewann ziemlich hoch 7:1. Mr =■ ifiHsi Elk- 4 *' J-, stillt 3^411 — Zwischen We s e r und Main. Illustrierter Volkskalender für das Jahr 1928. 96 Seiten 8“ Vierter Jahrgang. Kassel 1928. Weser-Main»Verlag (3. Kämpfer). Kassel 493 — Harry Hervey: De r schwarze Papagei". Aus dem Amerikanischen übertragen von Richard von Gohmann. Knaur- Bücher. Th. Änaur Rachf. Verlag, Berlin W 50. Umfang 256 Seiten 8°. Haltbar kartoniert 1 Mk. — Durch Java, durch die Herrlichkeit Siom- und durch Borneos Dschungel führt un- dieses seltsame, exotische Buch. Die Geschichte von Lhafta Camber ist es. von der schönen, abenteuerdurstigen Amerikanerin; ein ausgezeichne'.er Äm- ner der Tropen und ein Stilist von hohen Grad.n erzählt sie uns. Der Roman strahlt Leben und Glut des Orients aus und hat den groben 2*1 KW is=a|R den Meldungen, wonach die Kali-Industrie 2L-3.. Kassel, eine Verschmelzung mit der Gewerkschaft Wintershall durch Tausch der Kuxe der Gewerkschaft Wintershall gegen die Aktien der Kali-Industrie A.-G. beabsicht.ge. erfährt der WTD.-Handelsdienst zuverlässig, dah der Aus- sichtSrat der Kali-Industrie Ql.-®, sich bisher mit der Frage einer Verschmelzung nicht befahl hat. Es ist jedoch nicht ausgeschlofsen. datz die Verschmelzung der Gewerkschaft Wintershall mit der Kali-Industrie A.-G. einmal akut w.rd. Frankfurter Börse. Frankfurt a M., 11. Oft. Tendenz: unsicher. Die Bärsensituntion erfuhr heute feine nennenswerte Veränderung. Einige günstige Nachrichten wirkten zwar stimulierend, blieben aber ohne nachhaltigen Einfluß. So konnte sich die Regelung der Angelegenheit der Preutzen» a n l e i h e nicht auswirken, und auch der Abfchlutz der 20-MillioneN'Dollar Anleihe der Commerzbank, die bereits in den nächsten Tagen zur Zeichnung aufgelegt werden soll, blieb ohne Einfluh. Eine ftän fere Anregung ging von der Meldung aus, datz die J.-G.- Farben bereits am 11. November eine neue Aufsichtsratssitzung abhalten werden, in der die notwendigen Schritte zur Kapitalbeschaffung festgelegt werden sollen. Vorbörslich war die Tendenz etwas fester, jedoch wurde die Haltung zum offiziellen Beginn überwiegend schwächer. Es kam zwar nicht viel Material heraus, doch zeigte sich der Markt nicht aufnahmefähig, da sich das Publikum- immer noch sehr reserviert verhält. Bei Festsetzung der ersten Kurse ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse durchschnittliche Rückgänge von 1 bis 2 Prozent. Stärker abge- 2?) " c-l - ., = £ee a E . 2 • Abschluß des Amerika-Darlehen- der (Sommer)- und Privatbank. Wie der WTB.-Handelsdienst meldet, hat die Commerz- und Privatbank A-G. mit der Chase- Rattonal-Bank In Veuyork ein Darlehen von 20 Millionen Dollars auf zehn Jahre fest ab- aeschlosien, wogegen in Äeuyork 5*/i prozentige Roten zur Emission gelangen werden. D e Anleihe wird in den nächsten Tagen durch eine Gruppe amerikanischer Danken in Reuyork zur Zeichnung aufgelegt werden. * Te11 uS A-G. für Bergbau und Hüttenindustrie Frankfurt a. M Wie Lpd. zuverlässig erfährt, schweben Verhandlungen der Gesellschaft über ihre Veräusserung deS KonzentuntemehmenS Rorddeutfche Hütte A.-G. Bremen-OSlebhausen. Die Verhandlungen sind weit vorgeschritten und versprechen einen günstigen Abschluß. Der bisherige Verlauf tes Ge- schaftsiahres 1927 ist we'en.lich günstiger gewesen, und es kann bestimmt mit einer Dividenden- erhdhung bei Tellus gerechnet werden. e Bc» igt ft Haeff ner A -G . Frankfurt a. M. Die a. o. G -V der Voigt ft Haeff- ner A -G, Frankfurt a. M. brachte infofern eine Leberraschung. als sich die Uebercinftimmung zwischen den Plänen >er Verwaltung und der neuen Gruppe a!S nicht mehr bestchcmd erwies. %rir> IW.44 0.0« 110.77 69.it < et n« Der AussichtsratsvorsitzenLe Direktor Wirscher, s schwächt waren im Dcrlause Gesfürel^minus 3 Pro führte zu Beginn auS. dah etwa 1: • Grunde ‘ "* “ k" * *” vor ter G.-V. die Gump: gruppe gegen die Frrm. i erang der Kasselrr Verhan iu.r:.n Detenten aus^:>pr:chen un) neue Forderungen gestellt hätte txn?.; nachHukommen, der Verwaltung unmöglich sei. 2lls V:rrrc.er des Konsuls Gum- vel erl är'.e Rrcl.tsan'walt Dr. L .t Laz d:e Ausgabe der neu an Vorzugsaktien nicht im Interesse der Stannnaltionäre liege, und dah d-L- halb von dem neuen GrohaltionLr C.-irrungcii im Interesse der S:a '. ctionä-e ^or-ert tcor- teja>äfl, Roggenmehl ist in den Forderungen wiederum 25 Pf. erhöht und in guter Aachfrage. Gerste dagegen hat in guter Ware fast fein Angebot. Die Fvrdr.-ungen sind sehr hoch gehalten und es bereitet Schwierig- ______________ Tatnm: rt Kfiihianltibt v 1W7 < I ytnl VlUlol €djult> m f 91" lof Vtcchikn od c Mu«i f SlcchUn TU itui: fl pvr> Lo dvl unhiiibäar d, > lerj 4V/e tHbci --dx 6vv -Bai k rtau -alo di» fl u ül ata H'orfrttat-Cb liyatieiun. rudwoiöar ivii <•<’. Bni,df6t' Uni. <•/» C . 1 :ie "5. Hi NU 6 Ztl> — IM 6 18? 2tn ir- 20 ru- 136 * 1'5 7 । । 16 U3.1 16 113 13 155.24 IV - — 160 1 — • 173 171 tfil.t.1 Wl an :t#l 44.75 mi । - 1 10. Xi 181 17» 7e 180 5 178 T> >W 106 13 N-8 Ivo * 145 7o 147 —— — 148 148 15 • «0 2J 19h 7 — * IW I7f — — r.4 tu •* * 157 3 15 7. • 177 5 175 • 166 165 165 L- m.i 1-5 «5 121.2 — VJ - M T, !» 1 11 HO Ul t • JU 5 -41 76 i4t 2. 191 18 15 4 >e r- ISS 12« .: — 160.5 IM 1.5 I?« 5 V M 65 171 — 18..6 — 165.76 181.85 246.75 .14 .11.51 .* 7 .-45 85 * — 142 II 7.' ?1l 184 5 14.1! 176 1:5 9! 6.76 *1 90 5 IW 18* — ^rantfnn a.M t510.41 110,01 .Roprntwrr II«.«3 118.10 U8,«V •17.51 Ctodbolm iil.62 .13.-4 • 12,7 V 115.01 ixlfmafori. 0.0«.- iO.-iu 0.555 •0.575 3tauen . . 2,1l»5 <4.17 •8.01 V.TBon. . .4«: 0.442 V.40I ».441 " envort . ■ 4.1», • .!**> 4.IW-J Ton«. . 10.41 16,45 • 6,41 Ptfsrwti . . *.7* •O.M ■<1,77 •0,91 et>a trn J.I5 18,20 -4.0 C fttr. fcmcr.tcn; 1k . .neu.... | 1 179 4.199 felgt-tbe «,:en . . ... y.ti 61.47 X ’S otta ...... • 12.w IIZ.8Z En ,((sche Roten ...... D 77: •0.432