Montag, U. April 1927 177. Jahrgang llr. 85 Erster Blatt r 3 - 3 Ölff 5 Kuhlands Protestnote an Nordchina 3 ^2 3 □ x all zu i 5 ' 5». s - p U - 2 '■ 3 > ö ►a 'cy > s =i t*t t>u bb 5ta**m»e oord«. Prtl» ler | »m höbe |ii Äeiti^e* roe 37 mm Srttit t-nlich 8. ee»®ärt» 10 |tr Ke. Mawean.snqrw von 70 mm Srtlle 15 *nr:*«pknwi4, Platzvorichntt 30' mehr. dbcorragend- tm Wirtschaftler Frankreichs. in der 3nbuftn«- Iuß auf die elsässische Aulonomiebeweg ing. die nichts anderes fern wolle, all ein Kamps für die Erhaltung der religiösen, fprachlichen und kulturellen Sonderheit des Landes, kann keine । Rede sein Auch andere Zeugen, die noch ihrer ganzen Dergonoenhcit immer im Komptc gegen Dcullchlond gestanden haben, stellten da» Programm einer Verwaltungsautonomie aut Selbst französische Generale wie Bourgeois unb Eostleneau. mußten den Zdcalismus bitter ganzen Bestrebungen anerkennen, werm bei ihnen vielleicht auch tnnerpvlitllche Erwägungen nut hineingripielt haben Das mvrali'che Ergebnis biete» Prozesse« bleibt jedenfalls eine fchwere Riederlage der Franzosen, die Tal'ach« nämlich. dah fie den Kampf um die Seele bet Sllah- Lotßringers bereits verloren haben 3tbe Ötn- mi'chung von dcutfcher Seile in b ete Entwicklung sürbe nur schaben wir können ja auch ganz be- rub.gt sein bie Franzosen werden schon durch hre sallchen Maßregeln dafür forgen. dah der deutsche eboroftcr des Landes nicht verloren geht. ww « -,7- „»Sy O». 7!> A.-': T’Z'Tn-a-—-- 2 »5-e> - i* 7 7^2-5- Hz 2 ngFU'nV — z — 5 . Z — Z r Das Dorgehen der Derlragsmächte. London. 10. April. (Reuter) In den verantwortlichen Kreifen hat bi« Tatsache beträchtliche Zufriedenheit ausgelöst. dah cS gelungen ist. über die Roten, die der Kantonrcgierung wegen der Ausschreitungen in Ranking überreicht tverden sollen, zwischen den diplo- rnaufchen Vertretern Grohbrilanniens. Frank- reichs Italiens, der Vereinigten Staaten und Japans eine vorbehaltlose Meberein- ft i m m u n g zu erzielen. Die zu überreichenden Roten werden Schadenersatz vcrlanaen. werden aber kein Ultimatum barfteilcn. Die Frage der Bürgschaften ist offen geblieben unb wird e r ft später in Betracht gezogen werden. In ben Roten wird auch keine Frist für die Erfüllung der Forderungen angegeben Man glaubt, daß die Solidarität der Machte auf di« Chinesen von großer Wirkung fein wird wenigstens die Sonderwünsche des eigenen Landes in den Vordergrund zu Nellen, btc gemein- nühigen Ziele der Konferenz hinter ermüdenden Programmerklärungen solange zurüdtreten läßt, bis man Resolutionen und Beschlüsse unter dem Eindruck einer allgemeinen Erschöpfung nach den Direktiven geschickter Regisseure faßt Unter diesen wirb sicher Loucheur. ber scharfblickend und zielbewuht bic ganze Der- anftaltunfl ins Leben gerufen bat. nicht fehlen Die deutschen Vertreter nehmen ein klares Programm mit. Sie sind durch die Arbeiten des Enqucteausfchusses und durch die Erfahrungen unseres müyfamen Wiederaufbaues nach den Zer- ftörunflcn der InllationsPeriode besten» geschult. Aber wte auf der Abrüstungskonferenz wird auch auf der Weltwinfchast-konferenz Deutsch- land in hohem Maße btc Aufgabe des objektiven W a d n e r s zufallen. Und man wird fich nicht wundem dürfen, wenn über manche grandtätz^ liche Formulierungen lebhafte AuSeinanderietzun- gen erfolgen, deren Uriprung hier bereits an- gedeutet ist. Rutzlands Schuldenregulierung in Paris. Paris, ll.Lkpril. (TU.) Der russische Bot- fchafler Rakowski machte in feiner Eigenfcha't als Voriryender der rutsitchen Schuldenkommifsisn dem Vertreter des .Oeuvre" Mitteilungen über den Staub der franzöfisch»russischen Schull-enoer- banMungerr Entgegen dem Dementt des Quai dOrfav erklärte Rakowski, dah die beiben Delegationen sich über den Durchtchnitksbetrag. den Rußland jährlich für die Vorkw.cgsschuld zahlen solle und über die Zahlung der Annuitäten einig geworden seien. Als jährlichen Durchschnitt habe Ruhland 60 Millionen GoOfranken angebvten bei ein« Tilgungsfrist von 62 Jahren. Aus diric Weise würden die französischen 3n- ; c-3122 (S i j 1 2 - 25-2 ds-'' Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drid unö Perlag: BrihHd>c U«wsrß1ül5-V»ch. inö Sleiabridtrei R. lange in Gießen. Sdjriftleiting unö ^ejchäfirfkele: Schullttakje 7. —Z-s 0^2 fit! £ Zu c^3 A 5 2.5,23.-= d § o - 5 j> > r* 2 S B • * ■■2=5c3“- ' = 3T<: 1^3 zr a. -1 — -• 3 2 , r- Ißchung eines solchen Gedankens entgegen stehen. ?n den Köpfen spukt immer das Beispiel der bereinigten Staaten von Amerika herum, wobei man nur die eine Kleinigkeit verg.ßt. dah es Hb dort um ein einheitliches Reich mit .-tichcitlichcr Bevölkerung, wenn sie sich auch aus »erfchiebenariigen Bestandteilen -usarnrnensetzt. mt einheitlicher Sprache, mit einheitlicher Recht- peechung und mit einheitlicher Kultur handelt, «ährend man sich nur das Völker- und Sprach- ifölrr in Europa anzusehen braucht, um zu be- efen. dah von der Möglichkeit einer Sinh«t- । eil in absehbarer Zeit keine Rede fein kann. 1 h die europäische Zollunion wird sich nach Loucheurs Auffassung in absehbarer Zeit nut shwcr erreichen lassen. 3m Gegenteil, mit Recht Cat der Redner daraus hingewiefen. daß durch den Kriegsausgang die früher vorhandenen Zoll- sdranken und Zollgebiete sehr beträchtlich ver- ehrt worden sind. Vorsichtigerweise hat er ss unterlassen, dabei dem Gedanken Ausdruck zu t'ben. ber sich eigentlich jedem von selbst auf- kräng«, muß. daß der Vertrag von Der» ßaillcs daran schuld ist. Eine Bemerkung Loucheurs entbehrt nicht e-mes gewissen pikanten Reizes. Ss fei zwecklos, «einte er, den Streit der Schutzzöllner und Frei- fcänNcr wieder aufleben zu lasfen, denn der Protektion is mus habe fich in allen Cantern tn erhöhtem Mähe durchgesetzt und finde : llletcht feine Rechtfertigung in der Berückstch- 1 gung der nationalen Sicherheit Hier vermögen tnr dem französischen Wirtschaftspolitiker nicht au folgen. Gerade zur Zeit werden in Paris Verhandlungen über einen deutsch-französischen tandel»vertrag geführt, und _ Dabei geht der trett um den neuen franzöf, fchen 3 011 - tarif, deffen Richtung man ungefähr als wild gewordenen Protektionismus nach amenkanl- schem Muster bezeichnen könnte. Wenn wir unS richt irren, erfreut sich Herr Loucheur 'n der tviiilschen und namentlich in der wirtschaftlichen Welt Frankreichs eine» nicht unbedeutenden Ansehens. Wir haben aber bisher noch nicht gehört, tafr er feinen Einfluß zur Bekämpfung dieser tzochschutzzöllnerisaren Richtung in feiner Heimat geltend gemacht hätte. Wenn er das getan halte, Xirat hätte er vielleicht mehr Recht, in Bersin nne Philippika gegen das übertriebene Hoch- I 2feo’2,2~ d' - = 5 SS""*2='=? : ty-2.3 . 1 _ = 3 # «rfchciut täglich,«tz« Soweteg» ««ö 3«ateg». Ssllsßen , ^Ä*dienbl4ttrr H«vol w Bitt tht Scholle. R»*ar* enb 20 Ktichspfennig fix Träger» Jrhn. »uch bei Richter, ttze, «11 einzelner Nummern «folg« höherer Gero alt. xernsprechanschlüffe: 51, 54 unb 112. Anschritt fix Drohtnach- rd)ten langer Kietze». pOßscheckkonto: »toeffarl om Kol* llt86. |22 j I ;Sss5;Cö3 c«: I = 9 TT2 -1 ja -v : | 1 -MM--! n ” 5 OH betet* wieder überholt durch Iählnnyen die ein noch günstigere« Ergebnis bringen wer- k?n. Si kehr yx erwarten, dah nut dem Fort- 'chre.ren der wärmeren Jahreszeit btt Arbeuö- Marktlage weiter günfttg bee-nfluhl w:rd Für Berlin bürfte um so mehr ein» Be"erui-.g erwarten lein, als bereits in allernächster Zeit mit der Durch'ühr'ang einer ganzen Anzahl von Jrohen Bauprojekte» be.onwen werden soll. He letzt. Statistik der Re.r ..Deutschen Bauern- schalt", einer Spivenorganisation der bäuerlichen Vertretungen .m Reich in allen Lagern deson- der« aber in demjenigen de« Reichsland- bunde« hervor. D e dem letzteren nabestehenden Organe kommentieren deute den Borgang alS eine Linksschwenkung des Deutschen Bauernbünde«, als ein Sin«angen der Rest« des Demokrat.schen 'Bauernbundes durch den sozialistisch eingestellten ..ReichSverband der Klein- und Mittelbetrieb« der Landwirtschaft" Die neu^egründete Organisation venvahrt sich geaen diele Auslegung mit dem Hinwei« darauf, dah auch der neuen Deutschen Bauern'chtlt der bayerische LandwirtschastSminister Pro? Dr .Zehr in führender Stellung angehbve. dem man wirklich nicht eine voliti'ch,- LinkSeinsteUung nachsagen kdnne Zehr sowohl w.e die tot urm fünf Abgeordneten de« Bayerischen Bauernbunde« gehören im Reichstag der Wirtschaft« Partei an. kn« auch nicht gerade linkgerichteter oder gar to^alistifcher Reiaungen verdächtig ist Da« Brr- gramm der De-.nlch^n Bau.-e- 'chitt selbst ist in wettgedender Anlehnung an die wirtichaltSpoliti- schen .Forderungen des Deutschen l^mernbundes ausgestellt worden. Der tragende Ged.tnkr scheint allo wett weniger ein Abrücken nach link« vor de» Programm des Reichslandbunde« alS vielmehr ein Herausarbeiten der vorhandenen Sonderinteresken de e Bauern» st andeS gegenüber dem GrvbgrnnddeKh zu fe,n Da die neue Organisation etwa KV W T. - •' r hinter sich hat. Io wird ncn politisch ,md tr4rt- schaftspolitisch m jedem Satte arit chr rechnen -üNen. denn 400 CO? Mitglieder bedeuwn. für den 5 dl d e Crgintfatu n z. B bei einer Reichs- ragewahl selbstand g auHrrtea tollte, mindestens eine MlÄivn Stimmen oder annähernd zwan-ig Mandate. Daß Mt SorDerakiion eine Schwächung der oorw egend m der Deukschnationalen Part«, tn gerWieren- Umfange auch m der Doll spart ei und m Jenrrum vertre enen Interessen deS ReichSlandbundee darstrllt. läht sich nicht verkermen Di« Gegensätze b*c in den fragen der Zoll- und Slrtrerpositik. der Landatdeiler- Politik und in manchen innerpolitilcher Fragen zwischen der Kleinbauernschast und den im Landbund mahgebenden Interessen Mtage g^tretcn sind, totrfen sich nun in einer politischen Aktion ju« die aus her anderen Seife auch für den Bestand der W'rfschaftSpartei von er- heblicher Bedeutung lein kann. Denn ihre .yraf* tionSeig en schäft hängt davon ab. datz die Abgeordneten deS Bayerischen Bauerrrbundes bei ihr verbleiben und sich nicht etwa auch p^itikch selbständig machen, wie da- an sich nach Schaffung rner politischen Organisation, die über ganz Deutschland ausgedehnt ist. na^«läge 3m Augenblick scheint man sich mit so weitreichenden Plänen nicht >g> befassen, man beläßt den bisherigen Dorständen der frrei BerbänL< Deutscher Zauernbunb. Bayerischer Bauernbund und ReichSverband die Führung der Spitzenorgani- tation und zieht erst für den 1. Oktober einen Bertretertag vor. auf dem die Wahl eines neuen Borstandes und eines erweiterten Ausschusses erfolgen soll. Der Vertrag von 'Jiom Eine ikrklärung des ttrascn Vethlev. Rom, 10. April. (TU.) Gegenüber italienischen und au»ländischen Pressevertretern erklärte der un- ga rische Ministerpräsident Gras Bethlen, dah die Pertragsverhandlungen zwilchen Italien und Ungarn bereit» feit längerer Zeit im flfcange gewesen seien. 6» habe ihn sehr gefreut, m einen persönlichen Meinungsaustausch mit Mussolini freien zu können. Mussolini sei ja nicht nur der Thef der italienischen Regierung, sondern auch der wirkliche Führer de» italienischen Volkes. Der neue Vertrag besiegele in offizieller norm die alte traditionelle Freundschaft Italiens und Ungarns, ohne irgendeine Spitze gegen ein andere» Volk zu hoben. Die jugoslawische Regierung sei von Rom und Budapest in offzieller Form über die politische Bedeutung de» Vertrages verständigt worden. Die Bedeutung des Vertrages liege für Ungarn vor allem darin, daß Ungarn zum ersten Male seit dem Kriege mit einer früher feindlichen Großmacht einen Vertrag geschlossen habe. Seine wirtschaftliche Bedeutung liege in der Freizone von Fiume. Die Einzelheiten über das Fiumeabkommen würden in nächster Zeit perfekt werden. Der jugoslawische Adrinhafen Spa- lato |ei für Ungarn nicht in Frage gekommen. Verhandlungen feien darüber auch nie gepflogen worden, ebensowenig hätte ein jugoslawische» Angebot Vorgelegen. In einer Unterredung mit deutschen und österreichischen Pressev. rtretem betonte Gras Bethlen. daß der soeben geschlossene Vertrag von Rom die guten und herzlichen Beziehungen zu Deutschland und Oesterreich unverändert lasse. Graf Bethlen stattete schlieblich dem deutschen Bot- (d)after Frhrn. v. Reurath einen längeren Betuch ab. Rumänien. Besserung im Befinden König Ferdinands. - Ter Belagerungszustand in Aussicht genommen. Bukarest. 9. April (TU.) Obwohl die amtlichen Berichte eine weitere Besserung im Befinden des Königs melden, sind alle Vorkehrungen zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung für den Fall des Ablebens des Königs getroffen worben. Ministerpräsident Aoerescu hat vom Mi- nisterrat Vollmacht erholten, in diesem Falle den Belagerungszustand zu verhängen. Die Gefahr, die von Bralianu zu drohen scheint, ist nach der Verständigung zwischen herv beiden führenden Politikern des Laude» beseitigt. Der Regentschaftsrat wird in seiner jetzigen Zusammen- setzung nach dem Tode de» König» die oberste (Bemalt übernehmen und Ministerpräsident Aoerescu In feinem Amte bestätigen. Die geringste Gefahr soll übrigen» von feilen de» früheren Kronprinzen Karol drohen. E» scheint, daß Karol selbst gar nicht die Absicht hat. sich nach dem Ableben de» Königs gewolüam in den Besitz der Krone zu setzen. Rach dem letzten ärztlichen Bericht erlaubt übrigens die im Allgemeinbefinden des König» wie im lokalen Befund eingetretene Besserung die Feststellung, bah do» Stadium der Rekonvaleszen» eingetreten Ht. Aus aller Welt Schneetchmelze im Schwarzwald. 3m Hochschwarzwald hat der dort noch nicht gebrochene Winter für die ersten Frühlingstage einen Rekord dahin aufgestell'. haft er in der Wende vom März zum Apri» die Hdchstschneehöhe des ganzen Winters aufzuweisen hat. die den Durchschnitt des lief ft en Winters erheblich übertraf 3n den Lagen über 90) Meter betrug die Schneehöhe 180 vlentimeler Die milde Witterung der letzten Tage hat nun aber auch im Schwarizwald den Anfang einer starken Schn erschmelze gebracht Die Wasserläufe de« südlichen SchwarzwoldeS führen dem Obeerbetn grobe Dalfermengen tu. fo hast dieser im Steigen begriffen ifl. In Berbmdunz mit den starken Regengüssen die mir am Samstag eine Unterbrechung erfuhren ist es m den Riederungen bereits zu Dafserstauu ngrn und damit ku Heberschwernrnungen gekommen BiS auf die höchsten Lagen ,st der SchwaryvaD vom Schnee befreit Auf dem Feld berg ist die Schneedecke auf 80 Zentimeter jurü cf gegangen ®ewaftigrr Schnee untz Felssturz in Frankreich. Bei der Orllchaft Riouperou» auf der Strecke Grenoble Bourg d Chnam hat ein geistiger Schnee- und Felssturz Hailgelunben. vtt Drummer liegen fteUentoeife btS zu 10 Meier hoch Der Berke hr ist unterbrochen, die BevöUe- rung abgel» " Uten Da auch elektrische Vicht» Teilungen M stietz in der Rächt zum Sonntag ein Boot mit vier Personen. daS über die Slbe sehen wollte, an die am jenseitigen Ufer verankerten groben Schleppkähne an und geriet unter einen derselben Zwei Insassen konnten gerettet werden, die beiden anderen, darunter ein Unter von fünf Kindern, ert ranken. Absturz eine» franzöfischen Flugzeuge». Zwischen Arras und Douai stürhlc gestern abend ein Personen- Flugzeug ab. Die beiden Führer wurden getötet Generaloberst Rofh-Clmauoroa gestorben. In Wien ist der aus dem Weltkrieg bekannte österreichische Heerführer Generaloberst Joseph Rolh-Limanowa rm Alter von 68 Jahren gestorben. Dr. Unblutig gestorben. Wie uns aus Breslau gemeldet wird, ist dort in einer Fremdenpension der in allen Kreisen der Bevölkerung wohlbekannte Dr. Unblutig 1 Kaufmann Paul Wnlziewiz) im Aller von 51 Jahren gestorben. Dr Unblutig hatte mehrere Jahre lang für eine bekannte Hühneraugenpflaster f i r m a in einem Wohnauto Reiten durch ganz Europa unternommen und war in den ©traben aller Städte zu einer bekannten Type geworden. Dr. Unblutig hatte sich im vergangenen Jahre een dem Unternehmen, bei dem er feine Karriere machte, getrennt unb war bis zuletzt t n BreSlau bei einem Ingenieur propagandistisch tätig. Wie es beißt, ist die Errichtung eines Lehrstuhles für Reklamewifsenschaft an der Heidelberger Universität zum wesentlichen Teil feiner Tätigkeit zuzutchreiben. Wie es nun einmal so auf der Welt gebt, scheiden bekannte Persönlichkeiten vielfach in Armut und Einsamkeit aus dem Leben. Dr Unblutig ist einsam und verlassen in einer Breslauer Fremdenpen«wn verschieden. ohne die Mittel für feine Beerdigung zu hinterlassen. Drei Zentner Rohopium beschlagnahmt. 3n der Wohnung eines Persers in Beriin- Halensee der gegenwärtig infolge eines mit der Aufdeckung eines umfangreichen Rauschgifthandels im Zusammenhang stehenden Sribstmordveriuche« im Krankenh^ ule liegt, nahm d e P? Durchsuchung vor. Gs wurde ein Testament gefunden. in dem der Perser einem Freunde zwei Koffer vermachte, die Gewür-e und Perser- tepptche enthalten sollten. Die Koffer wurden auch bei einem Berliner Spediteur gefunden. Sie enthielten statt des angegebenen Inhalts drei Zentner Rohopium in kleinen B l e ch k ä st ch e n. die in Slofshüllen eingenäht waren, mit dem Aufdruck Muster ohne Wert. Jedes Päckchen enthielt 400 Gramm Die Er- Mittelungen ergaben, datz diese« Rohopium au« Teheran gekommen ist. zum Teil auf offenem Dege al« Muster ohne Wert zum T^il durch Schmuggel. Die ganze Haüe wurde beschlagnahmt und dem Re.chSgefundheitS- amt überwiesen Sd)ifb»tpruZepters. und zwar erfolgte dieser staatsrechtliche QÜ1 bet Den deutschen Bischdsen vor der kanonischen Weihe, bei den italienischen und burgundischen Bischöfen, die damals unter der Oberhohett des Reiches standen, binnen sechs Monaten danach Der lehnSrechtliche Akt des Kaisers gegenüber einem geistlichen Reichsfürsten, wurde allo dem Akt der kanonischen Bifchofswahl vollkommen untergeordnet. 3m bayrischen Konkordat von 1924 hat der Staat 2rin-.jnn*t>a'.n an 945 Uhr.» *t*f£**‘* t . ti ntu”1' . 2.0 ö ren der Tiktalstoff eingehändigl. gelesen und gemeinsam besprochen. Daraus begab (ich jeher Du- verende zu feinem Schreiber, und auf ein Zeichen begannen gleich^itia sämtliche Dittierende ihren Schreibern den Ddchättsbrid nah< \ erndtlell werden Alsdann wurden sämtl^. Stenogramme wieder rusgehön- ann die lieber» PersonenAUg 4187. bisher Werktags 8^3 Uhr abend» ab Aidda an Schotten 931 Uhr. wird Dom 15 Mai bl» 1. Oktober täglich gefahren und nur im kommenden Winter Werktags verkehren. Qm neuer Zug. Personenzug 4191. wird vom 15. Ufert bis 1. Oktober an Sonntagen gefahren ab Aidda 22 33 (10.33) Uhr an Schotten 23.11 | (11.11) Uhr In Dichtung Schollen 7ttdda w.rd der bisherige Werklagszug ab Schulten 5 22 Uhr. an Aidda 6.03 Uhr früh. Zünftig täglich allo auch Sonntags verkehren Pedonenzug 4186. bisher Werktag- ab Schotten 1310 Uhr (1.10). an A.dda 1354 Uhr (1.54). wird tünftig im gleichen Zeitplan ebenfalls täglich. also auch Sonntags, geführt. Sin neuer Zug Personenzug 4190. wird künftig an Werktagen um 15.4t) (3.4t)t Uhr ab Schotten fahren und um 16.24 (424) Uhr in Didda eintreffen Der Personenzug 4188. der bisher um 5.44 Uhr ab Schotten, an 8.33 Uhr abends Ard da verkehrt. fähn Dom 15. Mat bis 1. Oktober nur werktags ab Schotten 17.38 (5.38) Uhr an Qhbba 1824 (624) Uhr. 3m kommenden Winter wird dieser Zug wieder täglich gefahren. Din neuer Sonntagszug. Personenzug 4188. wird vom 15. Mai bis 1 Oktober ab Schotten 19.00 (7.00) Uhr. an Didda 19.4? (7.42) Uhr geführt M l diesem Zug hat man ab Dtdda um 20.51 Uhr (8.51) noch Anschlust nach Sichen. Sbensall» als neuer Sonn tag» zug verlebet vom 15. Mai bis 1. Oktober der Personenzug 4192 ab Schotten 2141 (9B1) Uhr. an Aidda 2220 (1020) Uhr — Tageskalender für Montag: .'Handels- und Dewerbebank e. S m. b. Diesten. 8 Uhr, "Xeftaurant Hindenburg. 68. orbentl. ?cnetüLotrlanimlung — Lichtspielhaus 2ahn- 5 of st raste ..Dte Ätbelui leh rer an tri der Schule mti Wt rkung vom 1. März ab und der Schulamrsanwäner Arthur Dörg aus Dieder-Florstadt (Är Friedberg) zum Leh 5er a* der DolkStchuIe zu Dilles (Är. Büdtngen) •• Din össenlliche» M a s ch t n e n w e l t- schreiben hielt der Deztri Sichen im Hdfi'ch- Dallawischen Kurzlchrttt-Berband .Babelsberger' (Verband für Einheit skurzichrisi) im Äaufmännt- schen Dereinshaus hierleibst ab. 18 Masttzne» waren dazu. größtenteils von der Äaufm. «Fachschule und Mefrgen Delchäftsleuien zur Derfugung gestellt, da. Per Dedanle des Weltschreibei^ war folgendere Din Dhef diktiert, wie es im Betrieb HLufig vorkrmml unter dem Dell apt« und unter sonstiger Durrauunruhe einen, dem Schreiber unbekannten Sdchättsbrid. Dider CHd wurde durch einen Dom Schretber mtt gebracht er. Dimerenden erseht. Bedingung war die oofsknigc Xblietenaxg des Briefes in Maschinenschrift. Ferner muhte Strecke Nidda — Schotten Der Personenzug 4181. der bisher nur Derk- tag» ab Jhbba 6.49 Uhr. an Schotten 7 30 Uhr fuhr, wird nach dem neuen Fahrchlan täglich also auch Sonntags. verkehren Dr ermbgltcht von Dießen aus — wie oben schon gesagt — bw frühere Ankunft in Schotten Pedoncnzug 4183 wird einige Minuten früher gelegt und fährt künttia ab Aidda 9.40 ie sonst noch zvstchn n abgeschlossen wär« Md. Im Doos« M V. die Wfr erlassen, ihm verW ng mit dein Aristö es Zepters. yn6 Mr «• iche All beiden lrin-'.n mischen Mihe> £ Mchesi danach. Der en untergeordnetem^ 1924 N der lenichtet auf das ta 'Dian« »ui» «" £ un» । getoaDtt, V» o iltät« imt j, )»4ttulnkÄ m w WsitafSi*** ! j. MimiminchM ievest diese :dals in M ung «“Ä irttg. Lugestanb. n Ä&d)tlid)rf A 5»»w inge-slan-t. SÜ&ff' SÄfiSg । ÄUTifS SsOL ■■ ■ f-Ä ‘SsA'ÄI ■gS& * Mus der provin^alhauptslabt. Diesten, den 11. April 1927 Das städtische Dolksbad im Jahre 1926. Unter hm Dinricheungen unserer öfsentltchen 2 esundhekfs pflege nimmt das städtische A »lksba h eine besonders bedeutsame Slei- Urw ein Ds bietet im Winter den vchw mmern Itfct Delegenheit zur Ausübung ihre« Sportes tnb im Derlause des ganzen Jahres zahlreichen Httbürgern, deren Wohnungen leine Badeein- Achtung haben Delegenheit zu ausgedehnter Körper- und Delundheuspslege durch Baden 3m Ätnfcluf daraus dürsten einige Mitteilungen über Entwicklung dieses städtischen Be- trieb« im verflossenen 3obre surweite urgerkreise von Interesse fein Wir erla-ren ß-.eruder an zuständiger Steile folgendes. Da» Dolksbad. das am 1. Januar 1923 von I« Stadt übernommen wurde und werktäglich ge- llfnrt ist bat sich auch im Aechnungsjahr 1926 tut entwickelt . Die Zahl der verabreichten Bäder 1 einig im Rechnungsjahr 1926 insgesamt 153 990. ,.-gen 129 193 im Jabre 1925. gegen ün iahre 1924 und gegen 67 184 'm 3ahre 1923. -Vas sind im Xi. 1926 » 4,53 DLder ,e «In- 'oohner und 3ahr «gegen 3.34 im -l'?napre). Die Bäder verteilen sich tote folgt: «chtoimml^der 62 68? (42 899 4. D.) Wannenbäder 35 075 (34 121 4.D.) Braulebäder 91R 16 577 L 3.1 Schulbäder 35 479 (34 206 L 3.). heihluft- und Dampfbäder 1611 (1383 1.3.). Den stärksten Besuch hatte der Monat Aovember mit 15 950 Badegästen: den chtoächstcn Besuch drach'e der April mit K» Badenden Tric höchst erreichte Tagesbenul- .una hatte das Bad am Ostersarnstag. 3 Aprtl -iM mit 1197. die niedrigste am 6. April (Ofter- lienstag) mu 92 Bädern Die Schwimmhalle wurde abends nach Schluß der offiziellen Badezeiten von sechs Der- einen benuhl. ferner Haden bi« Universität und öi« Militärverwaltung geschlossene Schwimmstunden abgehallcn. Für die Quarten der höheren Schulen besteht der obligatorische Schwimmunter- richt. Die Schüler und Schülerinnen des 6. Schul- ihre* der Dolksschulen erhielten ebenfalls ge- <1)1 offen Schwimmunterricht. Für Badezwecke stehen zur Dersuguna: <0 Zellen für 35annenbädcr (3 Klassen), 18 Zel- en für Braute bä der. ein Schwimmbecken von »i - yig He er F.üche und 280 Kubikmeter Dakfer- nhalt. ein Aömilch-tnfches Bad bestehend aus Kampfraum. Dusche- und Massageraum. Warm- astraum (50 Grad Delsius) und ein Hariehen, die den Demeinden gegeben worden sind, der Auswerwng nach 8 30 bet abldsungsgesetzeö unterliegen, und entschied, dast auch private Darlehen, selbst wenn he durch Htzpolheken gesichert lind, zu den Darlehen des § 30 Abs. 3 bet Anlecheadlölung^ge-etzet gerechnet werden müssen, wenn d'.e Deldhingab« als Darlehen zu betrachten ist- "Ostergrüheaus Po st karten. Ohne Umschlag versandte gedruckte Otterfarten. d,e den Bestimmungen für Postkarten entsprechen müssen, kosten im Ortebercich M ^usgabeorts auch wenn sie mit beliebigen handschriftlichen Zusätzen versehen 'ind 3 P« Sollen sie im «vernwrtcOr aegen die Sebubr für Bvildruckfachen (3 Pf.) befördert werden. Io dürfen, außer den sogenannten Waberanflaben (Absendungt ag Dome Stand unb Wohnort nebst Wohnung des Absend«^ u>w.) nvev wettere fünf Worte, dte aber mit dem gebrochen Wortlaut in leicht "chen Zusammenhang Heben muhen, handtchrfl H4> hinzugefügt werden tn oNet^m. Umschlag versandten *0flerfarten kosten sowohl im ^^t- öereich des Aufgabeort, tote nach außerhalb nur \mn 3 Pf., wenn auf der Karte außer den Ab- nbtranflaben (liehe oben) nichts weiter ge- on der Straße ArnKu «elberg''. » verden können. Die BautaNgkett m dem hintercn Teil dieser Slrahe ist zur Zett sehr rege^ __D i e Anmeldungen j« Den Jungviehweiden Oberheflens sind bet bet Landwirtlchafrskammer überaus zahlreich «in- -egangen Ss 'ind 150 Zohlen und 350 3mbCT qeMldet. die auf den 5 Weiden Lautc^ach^ Zrll Tiergarten bei Hungen. 2^'nas ben D^erm tntb Warthof bei Srünberg untergebrach, .werden. Die Serben umfaßen »COTtorgen »umtaA Sje Eröffnung des Werdebetriebs erfolgt anfangs ^aL- Personalien. Ernannt wurden Der Hilfslehrer an der bewerbe- und Maschinenbau- schul« zu Diehen Konrad Aust zum Sewerve- tschau. »n tu *5 "mtn t>St. Safipsä ää salü bn brt L fxi faft !nnn W fff frÄ LfetXfc»: »5ncuen jS m 11 bat, H b gar nicht noch Stow e bat sich beicht Denkungsan in v, >eü, vemi sie ^ai» bei Lantech geradezu als ^nDirtschostsintttesieR m « eint Opposition ut s« nutzt lein |< L Malten biefer m Sntzland gilt et ba ©runblai), immer baia « einmal zur Äegmrnz ihre barLimeritanldx m Demokratie hat birid S nicht einen oer- eines grHun O4)ubausc fei unb daß die Mädchenarbeil mehr der weibliche Plvch.- aerechi werde und ans Gemüt 'ich richte Tloch tot.ierru Gekrichtvor- rrtgen unb einem flotten Fahnenlieb und nach tmd Mu'ikvorträgen über Beethov.rn 'chloß der Abend ab m i d. m Aachtwächter ied . bn ihr Herren und laßt euch lagen ~ganze 3er» anflaltung hatte dankbare 3'.tbbrer gesunden " Zum Schutz der Kinder vor Ausnutzung und Mißhandlung Dom Der- «in eum Schuh der Ämter vor Ausnutzung und Mißhandlung erhallen wir svlgend« Zuschrift: Di« Tagesprcssc der hh'.en .'etl hat sich aus- sallend ost mit LerichtsverhauNungen wegen fchve er K.i detmih!.an'lung beschäl igt zu d ten Grausamkeit nach An licht d«S . ubhlum» Da« gering« Ltrasmaß tn k«inem Verhältnis fnnb. DaS häufige Auftreten dies.r Delikte in einem Land und zu c n«t Zett, welche di' Inicrel.en des Kindes in den 3htlelpunh ^Uen^bewest. baß dt« er-kberildx Wirkung lOÄtalct OTafmab- men. wie he das Aeir«. «jugtndwodtttzhrtge e» unb die Bemühungen behördlicher und privater Crganilaltonen barfiel en, nicht ausr« ch n M:,« Schmach unteres Jahrhunderts zu beseitigen Das Strasgesetz kann mithin Aum Schutz unserer Kinder nicht entbehrt werden Die bevorstehend« A«sorm brtMben bi«t«l (?«c eitdl. Borschläge zur Srhbbung feiner Wirksamkeit zu maß en T.r Pereln zum Schutz der Kinder vor Ausnutzung unb Mißhandlung in Berlin, ^ostslras e 13. sammelt Material, welches als Drundlag für ge- letzgeberilche Anregungen dienen kann Ec bittet aUt Ärcile der Bevölkerung, ihn b«i bititi I Bemühungen zu unterstützen •• Die Maul- und Klauenseuche ist in Alten-Buseck (Kr Siesten). Aommeidaulen (Kr. Büdingen.. Wißmar (Kr. Wetzlar unb Bvrlshanlen (Kr Marchuri) erlosch«^ - Austrieb auf dem heutigen Frankfurter S ch l a ch . v i « h m a r k t 362 Ochfen. 54 Bullen 6^6 Kühe. 374 Färsen 1245 Kälber. 68 Schase. 6670 Schweine. Minister haben an die Ober- und Präsidenten, die Landräle und die Demeindeverwaliungen einen Ertast _ dem sie darauf hinweilen, daß b.e Lage de» Jagd- roden» eine weiter« Herabsetzung der Iagdsteuerfähe gcbo en erscheinen laßt. In dem Erlaß ist bestimmt, daß fortan der Steuersatz von 10 v. H des IahreLpachtpreifes als Höchstsatz zu gelten hat und öast dieser Satz für nld)t kreisangehörige, innerhalb bei Deutschen Deiches wohnende 3agbbmd)ttflie ausnahmsweise bis aus höchstens 20 v H. crhöht werden darf, wenn für den Kres Um stände vorliegeu. die et ne schärfere Heranziehung der nicht kreisangehörigen Iagd- berechtigt.-n angebracht erscheinen laf'en. Ob letzteres der Fall ist. soll besonder» g vru'i werden. Den Äreilen ifl empfohlen die Anpafsung der bereits bestehenden Iagdsteuer- ordnungen an diese neuen Aicsi l n en möglichst mit Wirkung vorn 1. April 1927 ab zu beschließen. Zu neuen Iagdsteuwrdnungen wird di« Zustimmung der Auf'twtsb^'börd« künftig nur unter der Bedingung erteilt werden, dast der Steuerlay nicht über 10 D. H für kroisangehörtae bzw 20 v H. für nicht kreisangehörige 3aab* berechtigte hinausgeht. Daslekb« gilt für bi* Zu» ftünmung zur 3rrlängerung Der Seltungsbauer bereits bestehender 3ag2 «.ervrdnunyen bei 2tblau< bet Genehmigung;-! rist. Dt« Erhebung der Iagdsteuer kann unter Umständen mit Hären für den Iagdbercchtigten verbunden se,n. ins- : belondere wenn tne Jagd infolge von Witterungs- i verhälrnisien oder sonstigen ungünftiaen Einflüssen barnteberhegi. oder wenn der Iaqdberechtigte für bic Wtldpflcgc oder den Wiederaufbau eines zurückgegangcnen Wildstandes Aufw-endungen zu machen hat. die über das gewöhnliche Mast hinausgehen. Die Minister erwarten, daß ftch die Äretfe in 'vlchen Fällen begründeten Anträgen Ubt einge’-egL In A ch.ung Hungen Friedberg wird der Dormittagszug 6.39 Uhr ab Hungen einige Minuten früher gelegt er wird infolgebef'cn bereits I um 7 23 Uhr in Friedberg eintroffen. Ein neuer Zug ist vom 15. Mai ab der I Personenzug 4254. ab Hungen 14.34 ( 2.34). an Friedberg 15.26 ( 3.26) Uhr Streckt Hungen - Mücke. Der Perfzg. 4271. 6onniag6 ab Hungen 14.45 (2.45) älhr. bleibt im alten Plan und erhall im Sommer den von vielen Wanderern gewünschten Halt auf bet Station Laubacher Wald. Personenzug 4273. ab Hungen 7.55 Uhr, wird I ebenfalls im allen Zeitplan beibchalten. jedoch über Laubach hinaus bis Mücke durchgeführt (ohne Halt auf Laubacher Wald), wo er um 20.47 (8.47) Uhr eintrifft. In A chlung Mücke—Hungen wird ein neuer Zug. Perfonenzug 4276. ab Mücke 20.55 (8.55) Uhr abenb» biß Laubach täglich gefahren, dort an 21.23 (923) Uhr. Mit diesem Zug kann man ab Dießen 20.02 ( 8.02) Uhr Laubach noch er- reichen. Ltrccke Lauterbach Ztockstcim. Personenzug 4108. der bisher werktags nur ab Gedern 12.58 Uhr mittag» suhr. an Stockheim 1 1.47 Uhr. txrkbrt nach dem neuen Plan an Sonntagen von Hartmaunsbaln ab: Abfahrtszeit in HartmannShain 1228 Uhr und dann im bisherigen Plane weiter. Personenzug 4112. bieljer ab Lauterbach 3.08 Uhr. an Stockheim 6.07 Uhr. wird künftig etwa» früher verkehren, und zwar ab Lauterbach 14.55 (2 55) Uhr. an Stockheim 17.57 (537) Uhr Personenzug 4146, bisher zwischen Lauterbach und Sederii nur Mittwochs und SamSlagS. und zwischen Gedern und Stockheim nur Sonntag», wird Dom 15. Mai ab in einem Döllig neuen ujlane täglich von Lauterbach bis Slodheim burch- geführt und zwar ab Lauterbach 17.40 (5.40) Uhr. an Stockheim 20 Oö (8.06) Uhr _ . Qin Auss lüglerzug Hartmanns Harn - äraick- iurt verkehrt am 26 Mai. 5. und 6. 3utri. 3. 3ulu 7. August und 4. September. Hartmannshain ad 1820 (620i Uhr. an Frankfurt 21.09 (909) Uhr. In Dichtung Stockheim—Lauterdach wliD der Perlonenzug 4137. bisher werktags ab Stockheim 7 01 Uhr. an Gedern 7.47 Uhr nach bem neuen Fahrplan täglich über die ganze 2 recke gefahren, ab Stockheim 7.04 Uhr. an Lauterbach 9.23 Uhr. Dafür wird der Pedonenzug 4133. der ab Gedern bisher Mittwochs. SarnSiags und Sonntags bis Lauterbach verkehrte, künftig bis Gedern nur täglich gefahren, ab Stockheim 9.45 Uhr. an Ocbem 10.32 Uhr. außerdem an Sonntagen noch dis Hartmannoh^in. an 11.07 Uhr. Pedonenzug 4147 der bisher nur Werktag» dis Gedern fuhr (ab Stockheim 7.1ö Uhr. an Gedern 8.04 Uhr. wird wie folgt neu ge.cgt täglicher Derkchr ab Stockheim 19 05 ( 7.05. Uhr. an Lauterbach 22.04 (10.04. Uhr neue, sehr erwünschte Verbindung auf der Streck« Di«ß«n—Fulda erreicht. Der Zug müßte Io «legt werden, daß er den Anschluß an Den beschleunigten Personenzua 9.42 von St eßen nach Frankfurt erhält. 5er;icr lagte der Der tret er der Eifenbahnverwallung tnt Erfüllung des von l Al-feld leit langem erstrebten Wunsches zu. daß der Triebwagen 9 J0 ab F u l d a. der feither nur bis Lauterbach lief, bi» Alsfeld durchgeführt wird, und zwar al» Leichtdarnpfzug von Lauterbach bi» Alsfeld Auf Anregung de» Derkehrsbunde» Oberheflen wurde ferner noch die Einlegung eint» Dor- | jufle» von ©rünbetfl nach Dießen, an Dießen 7,10 Uhr früh. zugefagl. hauptsächlich für den Schülerverkehr. De- zü glich der Streck Alöseid—Riederaula—Hcroseld wurde aus die von Den Interessenten au» Alsfeld und Hersseld vorgetragenen Wünsch« von feiten der Silenbahnverwaltung die Einlegung einer F r ü h v er b i n du n g 4.46 vormittags ab Alsfeld nach Srebenau mit Anschluß nach Hersfeld zugdagt. Der D e g e n j u g soll um 7 Uhr vormittags in 2IS- feld sein, um rechtzeitig die Schüler und Arbeiter an ihre Arbeitsstätte zu bdördem. da der jetzt 7.48 bzw 8.13 vorm. in AlSseld von Diederaula ankommende Zug für die Schaler und Arbeiter zu spät Uegt Ferner wurde auf Antrag der Stadt Alsfeld zugesagt, daß der I Bedarfsgüterzug. der am Dachmtttag gegen 2.30 Uhr in AlSseld abgebt. Per- foncnbesörderung erhält, allerdings zunächst nur für den Sommerfahrplan, womit einem dringenden Wunsch« der an dieser Strecke liegenden Landbevölkerung Dechnung getragen wird Der Wunsch von Hersseld. ngch ullsfeld eine Frühverbindung zu bekommen, wurde abgelehnt; cbenfo die Anregung, den abends 7J5 Uhr in Grebenau ankommenden Zug bis AlSseld durch- zusühren. Bezüglich der Streckt Bad Lalzschltrs-Ritderaula wurde vedchicdenen. von Bürgernreister Dr D i«- p o l h - Schlitz vorgetragenen Wünlchen wegen bdf erer Ausgestaltung de» Fahrplans statt- gegeben, dagegen Die Einlegung eines Zuges von Sck'litz gegen 6 30 abends nach Dad Salzschlirs mit Anschluß nach WSleld und .Fulda wegen der hohen Kosten abgelehnt. B.züglich der a-^gr8«i4nrt »erben Dt« M«iU«Tlchaft des Bezirks Gießen. WiM Godelmever. Dießen. Dermn. 1 Preis« Kurt Moosdvrs. Dießen. D«- IcU'chaft Hilbegard Kuhl. Gieß««. 2^'<-l chatt. 2 Pr«if« Karl Kühn. Dießen. Beeern. Deorg Wahl Gießen Gdell'chas, 3 Preis« äir.a Wahi Gießen. I'amcntxretn; Luise Buchhelz. Laubach. Outiie Trder Dietzen Ddewchatt. SU» Löhr Wevlar he. Die Iugendvereinigungen bet MatthäuSgemetnde (männlich« und tneib- lifbe Abteilung> veranstalteten Mekr Tug« «inen wohlgc.ungenen Elternabend. nameTittich um den Eltern der Aeukontirmanden zu zeigen, welcher Art der Deist Mdei Iugendarßei ist. Mit einen. Largo von Haydn mrbcrjegtbe* von einem Qminelt von zwei B ohnen. Bral'ch« und öclln ward der Abend eingeleitet. Ged.ch'.« und Lieder, unter denen befcnders bas alt« Lied aus den-. 16 Iahrbundert genannt lei Wer jetzig Zeiten leben w V. muß herben tapfres Herze" führten 6;n zur l.achtixn D.ederaab« Am Samstagvormittag «and auf Einladung der DeichsbahnMrettwn Frandurt a.M eine Fahr- plankonferenz im Sitzungssaal« des Aat- hau'eS zu Alsfeld statt, zu der zahlreiche Dertreter von Behörden. Handelskammern und Berkedrsorgantsationcn «rfchterven waren. Es waren vertreten das Hdhsch.- §inanzminist«tt»m. die Provinzialhircktton Oberhdfen. M« Kreis- ünütt AkSfeld. Gießen und Lauterbachs der Äe- Serungsprälident von Kaffel, die Landrät« t et « - SS, »•« »«reath «. i - ti »er« ► e -4 t « ■« Sf1o*»#te >■ «■ 3u in *U«n Tt.jm.B ul lettttDenm llntucifuati'-flpoibtfr. lefe Hitfch Avotdekc. T- ogerleQitoWfnterbof' Rrenrt»r#n. « Aoll ttarfümertr Move, Danksagung. Allen denen, die unserer Heben Entschlafenen die letzte Ehre und uns herzlichstes Beileid erwiesen haben, sagt Innigsten Dank Reiskirchen. Saasen, 10. April 1827. Die Beerdigung findet Dienstag, den 12. April 1927. nachmittags 2 Uhr statt »D Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Karl Frey. Mühle Lollar b (Ziehen, den 8 April 1927 Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Tode unseres lieben Ehrenmitgliedes Eduard Klinkei sen. für die Aktien * RH. 1OO.— auf RH. 12.—. ftir die Aktien * RM. 120.— auf RM. 1 1.40 festgesetzt wurde Die Auszahlung erfolgt vom 9 d. M. ab unter 10" . Kapitalertrag Steuer, also für die Aktien ä RM. 1OO.— mit RM. 10.NO. ftir die Aktien * RM. 120.— mit RM. 1*2.96. bei der Darmstadter und Nationeibank Kommandltgreelieehaft auf Aktien. Berlin W 8. Behren st raß«' tK7". und deren ■amtlichen Niederlaeenngen. Die Dlvidendenschclnc sind auf der Rückseite mit dem Finnenstempel bezw dem Namen des Einreichers zu versehen. Wir sind auch jetzt noch bereit, die Aktien der ehemaligen Aktiengesellschaft in Firma Natiooalbank für Deutschland (ausgegeben vor dem Jahre 1920) sowie die Gulden Aktien der ehemaligen Bank für Handel und Industrie unserer früheren Aufforderung entsprechend in Aktien unseres Instituts umzutauschen Berlin, den 9. April 1 Darmstädter und Nationalbank Kommanditgesellschaft auf Aktien. 3ut>rrläifi(irr Mt ür Vaftroaptn ne« lucht tzchrsftl. fln. geböte unter 34S7D an den Wicft. Anz. Billard schwer 3,che. Bande« tbtnfali tu Orb- nimo. doch ohne Bezug, -u pevfauftu bei Bormann, Zur Krone, Wetzlar gegen Einreichung des Dividendenscheines 1 zu den Aktien Nr. 1 -33000 über je KM. 100— der Nationalbank für Deutschland Kommanditgesellschaft ehemaligen auf Aktien, ehemaligen auf Aktien, ehemaligen X ersuchen Sie meine stete frisch gebrannten Qualitäts-Kaffees per Pfund au Mk. 3.20. 3.60. 4.—. 4.40 und 4. HO Meine Rohkaffee« werden m. größter Sorgfalt ausgesucht, fac) cemÄü susam mengest eilt und In eigen. R»etrrci neeh nenretemVrrlahren etete fri.cb gebrannt Meine Kaffees «ind daher hochfein i Geschmack u.Aroma August Wallenfels M ar U l gl ata 17 Telephon 166t rwe r r r. i hat*! »wv Am Sonntag, den 10. April, vorm. 2 Uhr, entschlief sanft im Ev. Schwesternhaus unsere liebe Tochter Emma Bühler im fast vollendeten 19. Lebensjahr. Philipp Bühler, Pfarrer und Frau Pauline, geb. Montanus Nachruf. Wir machen hiermit die traurige Mitteilung, daß unser Seniorchef Herr Ed. Künkel nerWd. 95PF Vopecial^ rinc Woche lang auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Während dieser Zeit können Etuwendun- Sen Dorflebradit werden. (Es ist die (Er- ebung eine Umlage beschloßen worden, iu der auch die Ausmärker beizutragen oben. häufen, den 9. April 1927. Bürgermeisterei hausen. A a p p e J. ___________ 6«rt einte flat* Sen« Ich Am Samstag nachmittag entschlief an den en eines Schlaganfalles mein lieber Mann, t guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwa- MW sofort beziehbar, zu vermieten Hüb- <*r* 6oeiheflr.ll v. | Mietgesuche | Beschlagnahmefreie 2 3 gtmmer' Wohnung sofort au mieten aei. 2chr ring. u. (£742 an t>en ükeft flnv Tflr ? tinnbon Dolltvaise«.im Alter <5 Ul k nuiwru VON 14 u 15 Jahren Schüler der hiesigen Oberrealschule, suchen vir geeigneten HausLaU. in dem die Jungen Äpft und Dehnung finden. Angebote mit Pensionspreis werden an das Jugendamt der Stadt 9lefien Dienstag, den 12. d. M, eröffne ich Ludwigstraße 64 ein Obst-«. Gemüse-Geschäft und führe außerdem Konserven, Butter, Eier, Käse. XÄIcklW Lohn achtbarer Eitern gesucht. Ctf7i3 öotei vliaz Gon Sifin?. Aeltere talÄrii zu einem alten, auetn'tevenö Herrn aut dem Lande zum L Mat gesucht. Nab bet C*. 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Stadttheater Tieedtea 1 t.fl»rll n.mniioa bd Dm u 7', vts geg 10Uhr joeeiö. vFtn Vicbe»öriima In ti Aufzllg. von Halbe. ng, das. in. .Ich bin erstaunt über die wunderbare Vetfiung, der Hrparnt leihet mehr rote oerforochen. ichneewetfte ESalche tn 1 2tunbe. iröeCausfrniL bte ibte'fi,»fd>t lieb bat, muh ben Apparat brnüoen ulw. fo lauten dte täglich ziblreich ein- laufenden Hnerfennuneen auch von Kasseler Hausfrauen. komm' n. über renne fichSch -leeige Wasche bitte mi,dringen, nach ü Minmtem Wa «iben erhalten 2le fcie eilfia deutschen H IrbdteftU) e! , „ ti*u® i' srsü 7.7."-''! l*j.t innet kN 'ich unter tchrrer aß N rairr^rabni vi Bnimhi*x flisnß her ' vchechnlen. w fWrate Ärrr Iwiru terfa rci c ßa feil' hm Td ßt, velU'-chrt, tzch et ve^ichket. während dort in den Vorzimmern Diener herumstehen oder scheu in Ne en wirb Ichiint mehr als zweifelhaft Die Situation im Land» hat sch ii den letzten Tagen durch Da« stündlich za erwartende Ableben König Ferdinands auherotdentlich zuaespitzt und erfüllt alle Gemüter mit gtofier Beunruhigung unb Besorgnis. Auhenpolitisch hat sich auch unter Dem Regime der Averescancr für Rumänien nicht viel an dem sutus quo ante geändert. Der w'.e rüher ein ewig glimmender Funke im Puloeri-ft neuer Ballankonflilte ist. und der den Staatänianncrn des übrigen Europa immer wieder Sorgen bereitet. Sicherlich wird sich die a. cr(ecan:iche Re- ?ierung die unlängst erfolgte offizielle i t a - l e ttl f -V,rftanDlungen hat Ministerpräsident Averescu. der Das Portefeuille des Finanzministers übernahm — der Andrang zu diesem Ministerposten war von anderer Seile nicht überwältigend groftes Interesse. Was lelbstver- stäntzl'ch ist. wenn die Staatskassen so leer sind, wie dir rumänischen. Es ist ebenso selbstverständlich. datz man in Meier Laae den guten Willen zur freundschaftlichen Verständigung betont und auf die Vorteile wechselseitiger Handels- und wirtschaftspolitischer Vertrage hinweist. Ganz fraglos bietet Rumänien mit feinen reichen, zum Tell noch völlig unerschlossenen Bodenschätzen Dem Deutschen Handel und der Industrie ein reiches 2rbeit«feld und denkbar günstige Möglichkeiten. Garantiert werden sie aber nicht durch einen deutschen 200 Millionenkredit. Wenn auch die deutsche Arbeit. Geschäftstüchtigkeit und Zuverlässigkeit allgemein in Rumänien anerkannt werben. man empfindet fie unangenehm, weil sie den Rumänen fehlen. Aufterdem ist die Liebe zu allem, was au« Frankreich kommt, viel zu grob, wenn auch diese rumänische Zuneigung von Den Franzosen wesentlich kühler erwidert einzuholen Der G.n-c.nderat bat für Diden Bau bekanntlich 50 AX' Mk bemtnigt. aber bis jetzt sind schen für Den noch nicht krügen Rohbau seitens der Bauleitung rund 35 COO Mk angewiesen worden. 'Reinhardsha,-. 9. April Der hielige Kriegerverein ve^chloft gclegcnllich ferner dtesjähngc-. Generalperfammlung die Errichtung eines Denkmals für die im Welt krieg« gefallenen deutschen Brüder Mne für dielen xKveck tn Dl« Wege geleitete Hauetammlung ergab den an'ehnlichen Beirag von 500 Ml D Der Maria Bach' unb . Der mich bekennet" aufmerksame. Dankbare Zuhörer und gaben Anlaft zu wertvollen Aussprachen Der darin kbanDeltm Le- l en«lragen. Die Win erarbeit des Verein« wurde tn dielen lagen beendet mit einem gemütlichen Abend bei Kaffee und Gebäck wobei der M ä D - teile auszunutzem Di« Kronpttnzenaffäre bewies das Unzweifelhaft ist Bratianu fr« bedeut endsta Persönlichkeit unter den rumänilchrn Politikern. < Ziellewaiftt übernahm er mit feinem Bruder bk politische Million seines verstrrbenen Vaters. Vintila Bratianu. des Begründers der Liberalen Pan«i. fr« fein er zeit Dir Hvfrnzollern in« Land rie> Ionel Bratianu ha: r« ausgezeichnet per- standen. Die Fäden Der vielverlchungenen rumänischen Politik fest in der Hand zu halten, auch wenn er nich offiziell am Ruder ist. Sein« Freunk-e und Anhänger du denen das königliche Haus und der Ho' als die Treuesten zu rechnei'. sind, nennen ibn den .B ismara Rumänicns. Seine Gegner und 'auch deren gibt es viele, gaben ihm und ferner Famllie den Be-namen .die Ratten". Wenn nun auch Diele unangenehmen Ragetiere infolge ihrer weiten Verbreitung im Lande beinahe Ichor, als Haustiere betrachtet werden, bleibt b.e Bezeichnung unfreundlich genug Während seine ärgsten Feinde, die Rational« Bauernpartei, unter der Ziel- und Haltlosiakeit ihrer Führer leidet, und bisher eine geschossen Durch'üh- rung ihres an sich gefunfrn Programms nicht erreichen konnte, nutzte Bratianu die Unenl» schossenheir und Parteizwist gkeiten recht klug au« Rur selten und ungern zeigt sich die grobe Erscheinung Ionel Bratranus mit dem bulchiaen Struwelkops in der breiten Oe entllchkeit Der Allgemeinheit bleibt viel seines Wirkens und Einflusses verborgen. Am Rednerpult oder im Parlament erscheint er nur dann, wenn politisch« Rotwendigkeit ihn zwingt lofort nach Abgabe 1 Iönl'.che« öffentliches Ai> treten ist Dann ein bedeutungsvolles Zeichen für bevorstehende entscheiteiide ä.i schüsse u»»> Handlungen. 2r ist au« feiner Zurückhaltung letzt heraus- getreten, und Die Schwächen der aivresccmischen Regierung angreifenD. machte er sich den nationalen Gedanken und Da« Programm der Ratio- nal-Zarartisten. das im rumänischen Volk immer mehr Anhänger sindet. nutzbar, indem er für Die Einsetzung einer nationalen Regierung eintritt, an Der alle Parteien Rumäniens beteiligt sinD (soweit he vvm einzig möglichen Ministerpräsidenten Bratianu. seine n Bruder und seinen FrenDeun hinzugezogen werden können). Der König liegt tm TodeSkanips. D>c für Den vierjährigen Erbprinzen Mihai im Vorjahre ernannte Regentschaft besteht aus Anhängern Der Liberalen — die Königin, ehrgeizig und nicht geneigt, al« Königinwitwe auf ihre Machtstellung. Die sie Dem Sins lüft der Bratianu« und Dem mächtigen, wenn auch stets im Hintergrund bleibenden Prinzen Stirbeh dankt, zu verzichten, bietet alle« auf, in Die Regentschaft ausgenommen zu werden. . Die Regierung Averescu sicht trotz Wahlpakt und lüngfien Ausgleich mit Bratianu aus tönernen Füßen Die Rationalzaranist n verhan- dein über Prestigefragen. Unterdes en ist gewissenlose Selbstsucht und schrankenloser Ehrgci.z am Werk. Dte geloderten Fundamente des rumänischen Staate« weiter zu untergraben. DaS Volk wird mit Den Gefahren eine« rusfischen Einmarfches in Bessarabien erschreckt, um mit dieser Begründung gewaltige Truppenaufgcbo'.c in die Hauptstadt zu schicken, — was Die Gefahr eine« Bürgerkriege« in unmittelbare Rahe rückt. Das ganze Land hält den Atem an. S« wartet angstvoll auf den Tod des unheilbar hänfen König« Denn In freiem Augenblick müssen die hocherplosiven Spannungen zur Entladung kommen Kehrt der abgcdankte Kronprinz zurück, der schon zum Erponenten einer neuen auftenpolitischen Theorie, der Abkehr von von Italien und der Anitäherung an Frankreich geworden zu sein scheint? Wenn nicht entsteht dann ein offener Kampf um Die Regent- fchaft? Ruhl Ruftland Den inneren Wirrwarr? — — Alles Fragen, Die noch nicht zu beantworten find. Die aber ent fd>e \ Den D beeinflußt werben von Dem Verhältnis zwischen AvereScu unD Bratianu. in welchem Bratianu das auslosende Wort zu sprechen hat Bei ihm allo laufen Die Za Den zusammen, von Denen da« geänftigte LanD umstrickt ist. Aus dem Finanzausschuß des Hessischen Landtags. SarmftaDt. 9. April. Der FinanzauSschuft - Des Hessischen Landtages letzte am Freilag feine b« Frühjahr« eine weitere Versammlung ein- ÄiAerufen. 'n der Pro' Dr An eil txm ®ie- 6en über Pserbekrankheiten und Pferd«dehand- lung" sprechen toirb nt>. 71 i b b o . 9 April Der Kirchen verstand und bie Kircheng em einbevertretung des Kirchspiel« Aid da Haden be: der Beratung be« 7k>ronf4)(oQ« für 1927 zwei wichtige Beschlüsse aesaht. Da« -weite Pfarrhaus toll im Innern gründlich erneuert werben wozu bie Kosten aus runb 2000 TRorf veranschlagt sind Da« erste Pfarrhaus war in ben beiden letzten Jahren innen und außen wieder hergestellt worben Wichtiger noch waren die Verhandlungen über die innere Herstellung der Kirche die 1871 -um letzten Mole Doraenommt-n worden war. Aach dem Voranschlag 6rt Kreisbauamt- Büdingen sind für bie notwendigsten Arbeiten Im Innern der Kirche mindestens 9000 Mack erforderlich. wobei noch nicht eine vollständige Er Neuerung der geschmackvollen Clurfnetjlerunom der unter Denkmalschutz stehenden Decke berücksichtigt ist. Die Mehrheit bet Vertreter beschloß noch in diesem Jahre bie Renovie - rung der Kirche ausführen zu lassen und die erforderlichen Mittel durch eine Anleihe zu beschaffen. Dre örtliche Kirchensteuer ist schon aus 8 v H. der Einkommensteuer und 6 v Ä. be« Qteuertoerl« Dom unbebauten Grundbesitz 'estge- setzt und ergibt runb etwa 7000 Mark jährlich . T' Bad-Salzhausen. 9 jlprl Mit der allgemeinen Erscheinung der Abnahme de« Babeverkehr«. bie wohl -um größten Teil aus bie Tserarmung de« Mittelstände« durch ' 'fjif'-m zuruckzutuhren ist. macht >ich auch hier da« Bestreben bemerkbar, den auf Aus- nabme von Kurgästen eingestellten Hausbefitz ab- tuftoben Jetzt wurde da« Fremdenheim .Stillfried" von der Deutschen Blindenfürsorge erworben. 0« soll künftig als Erholungsheim für Kriegsblinde Verwendung finden. Unter-Schmitten, 9. April Infolge der durch Tval-arbeiten bedingten S t r a - stensperre nach Ober-Schmitten tollte eigentlich der Verkehr über Ulfa geleite! werben. wa« ober mit mehr als einflünbtgem Umweg verknüpft wäre Au« diesem Grunde ziehen e« Auto« und Fuhrwerke vor. die frühere FranksurterStraßeAu benutzen, tocnn sie auch al« Feldweg sich nicht in besonder« guter Verfassung befindet Unsere Ortsstroste. bie tonst für ben Durchgangsverkehr nicht in Frage kommt, ist jetzt stark belebt Krcio Schotten. »■ - Gedern. 9 April Die Generalversammlung des Rindcrzuchtver- ein« erbrachte au« der Bekanntgabe des Jahresberichte« und der Aechnungsablage den Beweis. du st der Verein feit feiner Gründung hn Herbst 1925 recht segensreich gewirkt hat und in der Aufwärtsentwicklung begriffen ist Der Verein betrachtet es al« seine Aufgabe, einen allen Anforderungen entsprechenden Viehstand -u züchten. Der alljährlich in unserer Stadt stattfindende Prämiierung«markt. mit dem in diesem Jahre eine Zuchtviehversteigerung verbunden sein soll, wird den Züchtern Gelegenheit geben, für eine geordnete Zucht Anerkennung zu finden T Ober-Lais. 9 April. In diesem Jahve werden an Ostern in unserem Kirchspiel 3 5 K i n- b e t konfirmiert — 22 von Ober-Lais. 13 von Glashütten - eine Zahl, bie seit langer Zeil nicht erreicht wurde und auch in ben nächsten Jahren nicht wieder erreicht wird - Der Kir- chenvorstand und die Kirchengemeindevertretung haben einstimmig bie dubere und Innere Herrichtung der allen Kirche in Unter- 2 a l« beschlossen. Die Kosten sind vom Bauamt aus 5000 Mark veranschlagt. Sogleich nach Ostern wird mit den Arbeiten begonnen werden. n Ulfa. 9. April. Aus Betchiust der Hauptversammlung der hiesigen Molkereigenossenschaft. zu der auch die Vachbarorte E.chelsdors und Ober-Schmitten gehören. w»rd nun auch an Sonntagen bie Milch ungefähren und in der Molkerei verarbeitet, wie die« anderen Orts in diesen Betneben auch der Fall ist. Seither hatte mit "Rücksicht aus die Sonntag» ruhe der hiesige TKolfereibelreb Rin- gelegen. und die angeschlossenen Landwirte hatten die Sonntägsmilch nicht in die Hlvlkerei geliefert. sondern anderweitig verwendet wie schreibt man einen Roman? Bon Cietbet Dill. iVachdruck verboten.) Da« mdchten Io viele gern wissen, denn jedermann hat ja schreiben gelernt, heutzutage und viele, deren Leben bunt und bewegt war, versichern uns, wenn ich nur Zeit hätte, ich könnte auch Romane schreiben Da« ist zunächst ein kleiner Irrtum der Betrefsenben. denn an der Zeit liegt s nicht, "uch nicht daran, dast man viel erlebt hat denn um dieses Erleben zu gestalten, um seinen Figuren Odem einzuha uchen dast sie nicht von Papier sind, sondern lebendig werden, dast sie aemalt werben, plastisch vor uns stehen, vor allen Dinge", dast he uns interessieren dazu gehört doch noch mehr nn brr ist m« wichtigste, auf ben Schlust kommt mi U,-r q. Ren« mir. Ich kaufe nie ein bas t nicht erst auf feinen Schlust prüfe Gefällt er er. r so gefällt mir tichor Ni« T ‘ >—f Ruppertsburg. 9 Avril Dieter Tage hielt der hiesige Obstbauverein knc Hauptverfarnmsuna at> Der Verein zählt zur Zeit 4ä MitaUeder er hat auch im letzten Jahre wieder einen Zuwachs erfahren. Der Rechnungs ablag, folgte eine 2u«'prache über belferen CbbaMah und rentablere Verwertung Eine Berisfung von Obstbäumen. Leim und Sämereien, die aus Mit- 'dn bcs Verein« getauft waren, und wobei jede« Mitglied einen Gewinn erhielt, hilkete den Schlust. Infolge der gelinden Witterung Nnd die O b st- bäume in ihrer Entwicklung sehr weit vor. Manche Birnrnblülen stehen vor dem Aufbrechen Auch die Feldfrüchte. wie Di ntergei reibe und Klee, zeigen einen guten Stand. Die Diesen prangen bereit« im schönsten Grün — In dan- kenswer^r Deise läßt untere Gemeinde zur Zeil fine gröbere Anzahl Vistkäften für Meisen, jene trsusten Gehilfen im Kampse gegen die Schädlinge de« Obfl- und Gartenbaues auf- hängen T Gla « hütten 10. April Untere Gemeinde must In absehbarer Zeit einen Glocken- lurm erbauen ba bei der Errichtung des neuen Schulhaufes seinerzeit die Schass rg eines Glocken- turms unterblieb und das Verblüben des Turme« auf dem in Privatbesitz übergegangenen allen Schulhaus auf bie Dauer nicht möglich Ifl <3« bestehl bi rum bie Absicht, eine eigene Kirche z u hauen, voburch ber Glockenturm überflüssig olrb Die Derhanblungen mit bet Kirchengemeinde sind bereit« im Gang Mrcti Lauterbach. > Gunzenau, Q April. Der Gemeinderat bat Mr Erbauung einer TD a Her lei» t u n g nach den Plänen der Krei«bauverwaltung heschlosfen Da da« zur Verfügung flehende Quellgebiet unterhalb des Dorfes liegt, must ein Pumpwerk errichte' werbe-, i daS durch einen Windmotor in Be'rieb gefcni werden soll. In dem benachbarten Ober-Moos bat sich ein fsicher für die dortige Wafferleituig gut bewährt. Die Vesamikoften der Anlage find auf 55 000 Mk veranschlagt Die Verzinsung dieser Summe stellt austerordentlich hohe Anfordefungen an unsere ohnehin schon schwer belastete Gemeinde. Trotzdem ist jedermann mit der Wasserleitung einverstanden und gerne bereit, die geforderten Leistungen zu übernehmen, weil die jcnigen Wasser- Verhältnisse in Gunzenau dle denkbar schlechtesten sind. In her trockenen Jahreszeit muh da« Ge- brauchswafser häufig au« dem Vieder-Mvvfer Teich herdeigeschafft werden, wa« bei einem Brandausbruch geradezu katastrophal werden kann. Die Gemeind« hofft auf eine weitgehende StaatSunterstühung und auf pekuniäre Erleichterung durch Ausführung der Grdarbeiten mit produktiver Grwerb«losenunterstüyung. Rheinhessen. DSV. Mainz. 10. April. Eine 3vjahrige. hier beschäftigt gewesene Schneiderin au« Heibesheim hatte abend« den Weg nach dem Bahnhof, um den Zug zu erreichen, ip rascher Gangart iurüdgelegt. In dem Augenblick, al« da« Mädchen In da« Eisenbahnabteil eingestiegen war, erlitt e« einen Schlag- (inf a11. der später im Krankenhau« den Tod zur Folge hatte Preußen. Frei-Ballontaufe in Frankfurt. W2V. Frankfurt a. M.. 10. April. Auf dem Gelände des Sportplatzes der Festhalle fand am Samst.ignachmitlag m Anwesenheit vieler geladener Gäste die laufe eine» neuen von der Frankfurter Gasgejellschaft gestifteten Freiballon» statt Konsul Dr. Kvftenberg hielt dabei eine kurze Ansprache, in der er die Geschichte de» zu tausenden Ballons schilderte und den Stiftern seinen Dank obftattele. Darauf lauste Frau Generaldirektor T i l l m « tz zu Ehren des erft-n Generaldirektors der Frankfurter Ga»geselllck)aft, Drory, den Ballon auf dessen ‘Hamen. Die taufe ging glatt Donftatten, und leicht und ohne Schwierigkeiten erhob sich der Ballon in die Lüste, um mit seinen Insassen. Oberbaurat Uhlfelder, Graf Isenburg und zwei weiteren Herren in nördlicher Richtung zu verschwinden. Rach 2 Stunden 20 Mi- nuten Flugdauer ist der Ballon kurz nach 4 Uhr bei Muschenheim im ft reife Gießen glatt gelandet Er erreichte unierroeg» eine Höhe von 2500 Meier. zückenb pflegen die Skandinavier zu schliesten. und bie Franzosen haben fast immer einen feinen Schlust. bet etwa« Melancholischem hat bet Ausdruck Ihrer tiefen Skepsis trotz der charmanten Art. barzustellen, bet amüsanten Schilderung, bet Schlust ist meist ernst er Ist fein, rtet wahrhaftig und darum mir wertvoll . Vornan ist meist ein Erlebnis, das sich losringt, ba« wir schreiben müllen um jeden Preis Aber man schreibt es nicht eher. alS vis man feint Personen zusammen hat. bas dauert oft Jahre. An meiner „Tiefe Fertvn" (xibv ich acht Jahre gearbeitet, immer lag sie ba unb gefiel mir noch nicht Dann kam ich während des Krieg« in meine Heimat an bie Grenze Frankreichs, und plötzlich vollendete .ch Rose Ferrens" ersten Teil, und schrieb ben «reiten bazu Zu dem ersten hatte ich acht Jahre aebraucht zu bem zweiten vier Wochen... Et gebärt noch heute zu ben Romanen, an denen man immer ändern möchte Vlemals genügen »le uns. nie find wir mit ihnen zufrieden Ich bab« aber auch wieder ändert geitbritben an benen ich kein Dort ändern möchte tr e Die unverbrannten Briefe unb .Die Bekenntnis bet Baronin de Bnonne Merkwürbiaerweif« gehen mir auch auf biefe Bücher btt meisten Briefe zn Ich kennt Schritt- fleiltnnn.-n. die einen Roman In acht Tagen her- untrd (treiben kennt Kollegen die Ihn sogar itmanbtm in die Ft btt bilticrtn Das wäre mir unindalich Ich ttlzz.ere ben Roman vielleicht In M-rzchn Tagen bei täglich fitbtnstünbigtr Arbeit btt ich alle« birth In die Maschine schreibe Dann bk,bi diese Skzze monatelang liegen und barn gehe ich «tft daran. He auszuarbe ien unb meint Ctfrttartn bekommt fit zur ersten Ad'chnft Liegt diese vor. wird He wieder durchgearbeittl unb Wieder idgetchriede-i Dann folgt bTe grünb- JUbe Ausarbeitung und eine dritte Re schritt Mete wirb «feilt unb bann in« Reine ab- gefchntvtn. Dann wieder von mir durchgtlefen auf fielnt 8tbkr unb dabei fonuni es oft vor. s B bei mt r.nn letzten Roman. .Der Grenz- p fnMel dutcharbettt >aft er »um fünftenw.al abgtfchneben unb korrigiert wird ®°nn " ktrn Verlag Vorgeltgt ober ^..^oaritvvtn Meine Romane haben immer Jifjl Ht -vtrben von aHtn Redak- tvTT" n obgeifhr.t erlernen dann als urd nachdem ' h Kritik und Publikum Durch Mt während bet FahN tmgetrmnen Regenböen wurde er mehrmals tief dtruntergtdrückt. Dtr Bition wurde noch am selben Abend mit dtr Bahn Verlader während die Fahrtttilnehmtr die Rückfahrt mit der Bahn ontraten. Die Franksurt-Offendocher Gas-Gemeinschaft. --- --- Offenbach. 9 April. Dit seil einiger Zeit ichwebtnden Btrhandfungen zwischen der = l a 6 l 0 f f t n b a d) und her Frankfurttr (BaegtftlUdjafl stehcn unmittelbar vor dem Vbschlust. In der am nächsten Mittwoch flatlflnbem den Stadtverordntltnsitzung w,rb aller Boraucsichk nach der voriitaende Vtrtroa gtnth> mißt. Schon im Januar 1925 waren dl« Berlrtttr der hessischen Städte in Darmstadt zufammtnqekom- men, um da» Proitkl einer q/mtlniamtn Kokerei am Rhein zu besprechen Die Anregung war seinerzeit von der Stadt Darmstadt ausgegangen, die vor der Frage fleht, ob fit ein neue» Giswerk bauen, oder sich iraenbmo anichtle- fjtr w'II Man hatte bereit» llerhaoblungen mit westfälischen Zechen angtknüpfl. die aber an den Stznbikatsoorichrlften Icheitetten. wonach biefe die großer« Hälft« der Aktienbesitze» beanspruchen. Während man teilweise In hessischen Kreisen einen „Einbruch Frankfuri» in heisilches Gebiet' unter allen Umständen glaubte bekämpfen zu sollen, betont« die «ladt Ottenbach Immer ben Standpunkt, daß mindestens ein Teil der Provinz Starkenburg zum Frankfurter Dittschaftsgediei gehöre und daß es daher unwirtschaftlich fei. Offenbach, weil es iu Hessen gehöre, an eine hessische Kokerei am Rhein anzuschließen wahrend das große Frankfurter Gaswerk, das zu einer Kokerei au» gebau t werden sollte, Offenbach gegenüber auf Der anderen Mainseite liege. Der jetzt vorliegende Bertrag sieht nur die gemeinsame (Baser- i e ifp ii n g vor. unberührt bleibt der Verkauf unb Die Verteilung von Ga» und Elektrizität. Die Frank- furter Gasgelellschast ist eine Aksiengesellschatt, deren Gnindkapiial sich zu 56 Proz. Im Besitz der Sladl Frankfutt. zu 40 Prozent in demjenigen de» Rheini- schen Westfälischen Elektrttitälswerkes in Essen und nur zu 4 Proz. In Pnvalhand befindet Das Aktienkapital wird von 20 auf 25 Millionen Mark erhöht. 3 Millionen Aktien, d. i. ein Fünftel be» Aktienbesitzes, erhält die Stadt Offenbach Diese er* wirbt durch bas Zusammengehen mit Frankfurt Selbstotrbraucherrechte hinsichtlich der Kohlen und nimmt teil am Gewinn, spart auch Erneuerungsaufwendungen. Der Vertrag soll bis 1959 dauern. Die Frankfurter GasgestUfchaft besitzt bekanntlich in Oberhessen bei jungen Braunkohlenfelder und die Grub« „äh- werkschaft Friedrich", ferner hat sie nach neuerlichen Nachrichten auch noch ein große» ftobtenftlb am Rhein erworben. Kreis Wetzlar. DSV. Wetzlar. 9. April. In der Vähe von Leun wurde der Iagdhüber tm Revier ..Bet ben drei Buchen" auf ein Geräusch vn einer Jagdhütte aufmerksam. Gr stellte fest, daß sich drei Einbrecher dort emgeniflet hatten. Sie hatten di« Bestände an Konserven. Kleidern usw geplündert und offenbar bereit« einige Tave dort ein Rknaldo-Leben geführt unb anscheinend beabfichttgt, ba« Quartier al« Basis für ihre „Operattonen" bn der Umgegend zu benutzen. Zwei der Butschen konnte der Iagdhüter sofvrt stellen. Der dritte sucht« das Weite unb konnte nach einiger Zett durch bi« Polizei ^eichfall« gefaßt werden x r o f b o t f. 10 April. In der vereinigten Kirchengemeinde Krofdorf-Gleiberg-Kinzenbach wurden am beixHaen Palmsonntag 45 Kinder eingesegnet 3m Frübgotte«dienst zu Kinzenbach traten 7 Knaben unb 8 Mädchen und im ÄpätgvtteSdienst zu Kros- borf 8 Knaben unb 24 Mädchen vor ben Altar. Die Zahl her neu aufzunehmenben Schul- refruten steigt diesmal in beiden Gemeinben um mehr als das Doppelt«. Hier tn Krvfdors werden diesmal mit bem neuen Schuljahr allein 70 Kinder ausgenommen. KreiS Marburg. Jl Marburg. 9 April. Vochdem m ben letzten Jahrzehnten eint intensivere Ausnutzung bet landwirtschastlichen Anbauflächen durch- geführt wurde, soll jetzt auch eine planvollere Bewirtschaftung des bäuer» damit befaßt, werden sie von den Zeitungen gedruckt. Weshalb sie diesen Kreislauf machen müssen, weiß ich nicht, es ist aber so. Das Samenkorn fällt, gebt auf . . man weih oft kaum toie Der .Grenzpfähl". dessen Stott ich gewiß schon längst in mir berumlruq. entstand eigentlich im Kino Ich ging ins Kino um mir noch einmal Hartlebens .Rosenmontag" anzusehen. . einen der besten Filme feil langer Zeit, .die kleinen Garnisonen" gingen mir wieder auf. wurden lebendig, und meine Heimat stand vor mir. mit ihren tragischen Schlachlseldern Denkmälern und Grabkreuzen. biefet gemarterte Boden tn den bald dieser, bols jener «inen Grenzpiahl steckt, ins Fleisch der Erde. Ich ging Helm und begann am nächsten Morgen bie Skizzen zum .Grenzpfabl' - Es ist also doch nicht onb 191 • M 110 i rs » «ethurrtt Wr * 21 u » i a b ' u n fl ir* Ith 6 19« 5 r« ■Ll 215.75 rrr * r; iv. * i* 1*1 9 ie 17V M8 6 194.15 1*5.5 199 5 165 250 9.45 .Z.Sl 3.Ö U.~5 »1 j rrfrntr L«-ul - . . IVcicinanr ..... ’t. IPT«-' " 1 rtirHf nf Cffir.rrubtltbr tlrfMtniOel! WriWM-.if f'Nbtnnrr fie-i Vud i •......... Vie eäa'toc tUmb uht te ntrb wie m vergangenem Jahre auch in 1927 mit 'trieft ar- heilen renn <* nicht gelingt, b«e ^chnutmaienai- tftdlr eniiprechend vj bellen, wo* bezweifel i werden muh Die in der ß t l n « n i n b u Ü t i e Im Februar eingeireiene Delednng des Ge chüfls hat wohl bi* heule ongehaltrn ob fk aber t*on Dauer km wird muh angesichts der eingeiretenen Lohn- erhöhung sowie der ratchen und Barten Steig.- rung der ßeinengarnprei e cm’ itch bezweifelt werden . Die Summiwarensabrtkalion kann auch in den nächsten Monaten mit guter Be- schästigung rechnen Da* Geschäft in Spirituosen war den Winne über besonder» mü Aückltwt aut d,r beantragt a o e e ie Preiperhöhnng für Monopol» sprtt «n irbhake* Mit Kücfltdlt daraus, dah sich der gröhte Teil der Kundfcdaft für Monate ein- gebedi haben büdtc llnd die ÄuZtichEen für die kommenden Monate schiech Dürsevkulse. IlTo.er !ws 7» 'WZ. 85 818.5 IW ne 142.1 171.9 evr en.s 192 75 6(17 ! ilO re.75 ? o.i 126.25 70) 815 V 217.3 825 I 165.75 147 5 I ■!.* I *4* H? 5 111.1 ill II« 62 Alden. . tanebo Um um (atro 74« I» 162 14« 175' V na^ unbh"^- ^^bauioL4,,.!? 281.75 9 195 .5 INä 25 rm 5.1 1hl 876 67.75 112,6« 16.65 IW.9 80.- 109.2- *'n:’ed . T.trte Schwei, - ■ ep.r t-rt . ya. in - «ilr- P. lYan Btt-, 'n T Crtt cborN Vrafl B-Un!- Bodav' ' e?ui cd«.. Yiflobon »rr Ä °nttn Ari^sbankd.Slsnl Lombard,iussrh 7 Prozent «ml, - ■ । ®urn. ilirr Pvl.flnnv «Ebnihnnta »rpcnbuy 6<»oiir Ifiiue 8'frni . u . . BeeeNNvi» t?iai frornr . . . Cnrnburc-fleirnla TnfH. . - .•Vmrninxrt Peiveldera • vbil'PP Hsitniann . - , » nnfllo (Tont Ouano..... । rtblilbniiM Aoliwroulimfl....... a >- Martin .lübaftrtr. Wvterrorw-rfr €*bf bfi brr 'Hbif.lang L'ofc rnnoMi und Waggond i" (L'oma) in bei letzten Aeit im Autammrnbang mit fcrr ansteigenden Äoni-inttur roeterbm gebestn ?edoch voi.ausig nicht in sfroge bo man de oi'fld’liflt. b'r erhöhten Au^raa, nortluiia mit der alten V liegt chajt von ra Id Hi Timin durch^ituhren • Phöntr A für Bergbau und Hü', tenbetrirb D<7 Reingewinn für das ertte Geschäksiahr srti Gründung der Bereinigt en L ah.werte das nur 9 Monate umsaht beträgt 7 k." 972 RN einsch s 27SW2 Mt Dort rag 0 . findet folgende Derwendnng 3 Pro, Dividend' «ul 2Ch TRill. Tlart ANienkapital 6 1S0CW Rlarl AusUchtsrat^-XonNeme WCW Mart und Vortrag 1639 972 Mart Die Mitteilung der Cikrtbaltunfl schliehi mit der Bemertung dah die Gesellschaft auch In Aukunst in der Lage k n werde den Oll mnärrn mlnbehen* dir gleiche Din'dend- wie iie auf die Tinten der Deretnigten Stahlwerk entlälU. zukommen zu lassen. IOrdentlich- Haunlneriammlung am 30 April In Düs' .1- dcr' ' Deutsch. Erbül.Uktsengesellschast In der Tlutfuf t -ratelihuufl wurde von der Berakil- hinii dir Bilanz ibmie die Gewinn und Verln't rechnuna sür da» tte!chüst9sahr 1920 ooraeletit El wirb rin Reingewinn non 7 224 4*^ Tlf. (4^1 M7 Mark) aiisgeiviekn Dir iknualiuna ltt,loüi eine Dividende i'vn ft Vro$ (l D 4 Brvz) vor. ß3H <«53 Mark (616'132 Mark) 'ollen oorgetragrn werden -rau*» ter Börse ir itfeMm . *bci Kaufleute, Vater und Sohn au* Gietzsn, waren vom Amt*- geeicht wegen Steuerhinterzlehungzu je 10 000 Mark Geldstrafe nerurkeilt worden Der von der S.euerdchürde al* hi in erzogen de- zelcht'eke Betrag belief sich aus 18 Gegen dicleO Urteil verfolgten die Behrasten Verusung sie berielen sich darauf he batten rechtzeitig und freiwillig dem Finanzamt gegenüber die Hinterziehung zugegeben und seien dabcr aciudh tz 374 der Reichebgadenordnung Urül- trei Du weitere Deweiserheüuugen notwendig find, wurde die Sache bi* zum 20 Mai anege eNt Wegen lArregung öffentlichen 2let*ienu1k* und Deleidigung war der Joses Gottfried <,4>r. au* ^erbftein zu 6 Mochen DeföngniS verurteilt worden er hatte einen halbwüchsigen 3un» gen angepal: Dt, Berufung wurde verworfen, ledoch die Strafe auf 4 Wochen GefüngntA herabgesetzt die in eine GeldstraIe von 200 Mark umgewizndelt wurde zogen hatte, legte heute «I Idjctniflung vor dah an der ganzen Sache kein wahres Wort und das Mädchen völlig unbescholten sei Der Angestellte und die Äbeltau fre* Kaufmanns erklärten daraufhin dah sie bedauern wenn auch ohne sede böse Absicht, die Sache weiter erzählt zu haben, und übernehmen die gesamten XoKen des Aechisftreits. Der Ausgang dieser Sache mag jedem zur Warnung dienen, unkontrollierbare Gerüchte Heiler zu geben, mag dies auch unter dem ciruel der Ve,f 63 bt» 66 litt, (ältcre, 5s bi» 62 lonll ge voll- sleischigr ।füngere» 53 his 58. tültere» 4s bis 52. ,lc,fch,g< 40 bt« 45. iBuNen) luna.-rr b.'U- ski'chige. böchben Schlachtwerts 55 b s 5S svn- stige volNlei'chtge oder ausgemüslete 50 1H* 54; (Rub ,üngcre volMe'lch.g^ höchsten Schlacht- trxrt» 51 b,s 55 sonftigc ooiMe lch gs oder aus- geniüslete 44 bi» 50. sie,Ich ge 35 bis 43 ger ng genährt, 25 bis 35. (Sxirtw Äalbtnnm J^nfl- rtnNr volMci'ch-ge ailflflrmdhrte bot'hn Schlachtwerts 61 b,s 68 vollsleifchige M bis ft- sleifchige 45 bis M Kälber Mab- unb Saugkäll^-r 7s bis 85. mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 75. geringe Kälber 58 b s 6. Schale MasNömmer und jüngere Jlldlt- bämmn iDeidenia't 43 bis 56. ®K4>tPAl.nT. zeltfchweine über 3« VIund i.'evendg^wlch! 61 bt» t-2 vollslellch ge Schweine von ca 240 bis 300 Pfund i.rt>endgewtcht ol bi» n2. von ea '"0 bt» 240 Pfund Lebendgewicht 61 b ' h* «'ge Schweine von ca 120 bt» 160 Pfunb Kv>t*enb- gewicht 59 bi» 62 Sauen 50 b s 56 Mk QHarltDtrlauf: idefchäft tn Aindern be» fondrrs in guter Darc anfangs lebhaft tum Schl uh abflauend. In Kälbern und S3i-'en r.-ger tzondcl und oueurrlautt. In Schweinen vervie.dt bet «lauem Geichäft Ueberftand Strafkammer Giehen. Keilschriften. — Das Aprrlheft von Wesiermann« Monatsheften wird eröffnet durch einen neuen Homan von (Alta von Bvinn ..Die Wandlung in Schloh Buchen" Ss wird mxfc aligemc.n m Erinnerung lein, dah hie Bertasferin den 50 00c-Mark-Pre,s des Hamburger 5rcr,.t'(r.- blottes und der . Münchener Aeueften Aachr^h- tm" gewann Unter den übr^jen Beiträgen des He'tes leier '-roorgehob' .Sine Mci -r- fahrt durch Südsrankretch" (m t t) eien farb-.'.en Bldcrni ein Aull ah von Karl Dieder.chs tQut.n) üb« . Dahlien' mit neun wundervollen färb ^cn Bildern, ein reich illuftr ettet Aufsatz »on Vrc - feflot Dr Hans D S nger übet den M^lrr unb Draph.ier Aobert und von Ölv von der Stadt zu Ieihcn6en Ä r < i 6 a b g j • I >en sind mit einer Summe von 370090 Mk al» | 3 e|t erheblich zu bezeichnen Hierüber hab beeilt» xi der bDtidbngen Etatsberatung des Krei e- | 1 Hmmngsvertchiebercheiien zwilchen den bexb n | I AHWununen entstanden. Wenn man eme solche B> - iliinfl der Städte fleht — Wetzlar hat 17 200 ■ WWWGner —, fo fragt man sich unwillkürlich^ ob ^e* auf die Dauer überhaupt tragbar ist Wäh- nach rtr .T lrühereii Verlautbarung des Bür- vrmeiIlers bie Ueberweisungen des Art» an Plnkornmensteuern noch nicht die Dor- Ueasbeträge erreichen sind doch den Städten im Taille der letzten Jahre Ausgaben ,»gewiesen »vrden. Wie Wohlsahrtsp'lege e^ei^'dxir '.g- mfflrfprflr GrWcrbsl"'en1u-'-r?e Wohnung»- lirtldbaft u. n di- eine Tttbrbelahung in »o ^,h,m Ausmahc ausmachen Üb und wieweit In ym Verhältnis zwilchen Aeich. Staat und G<- ,rtnde eine Aenderung des unerträalichcn .iu- handes zu erreichen fein wird, muh die xiu- 6mh lehren Aus diele Weile wird die von den Jrtchs- unb Landesregierungei, immer wieder zmpsohlene Herabsetzung der Aeal' teuer« nur eine fchdne ®en< hl-Iben. Itten Durchsührung bei einer lolchen Fi wnz- hge Mr die meisten Gemeinden ein- Unmöglich- IHt sein wird Dabei ist wieder zu berücklicht gen. haß so manche Aufgaben, hie In der Kriegs- unb Lachkriegszeit zuru«1- J eh eilt werden muhten, nunmehr a v f L o - ung drängen Ss sei In hirtem Zusammen- lange nur an die dringend notwendige Lösung । fx Schlachthofsrage erinnert Aul i>et . „der-.n Seite crsordert der Tag kür Tag zui.cv- i eil etunu «bauten an I le eine Kommune in Vielem Ausmahe bisher I oerhaupt nicht denken lonnlc Das trisst be- 'rtbrre für eine alte Stadt wie Wetzlar mtl iren engen teils heil ansteigenden Sirahen ganz esvnders zu Die in letzter deit fick immer mehr äufcnden Unfälle im Ltrahenverlehr erfordern ne .ländliche Abhilfe zur Sntlasiung der <11 na bl Das erforbert aber crlyeb- Einfchtutz be» Homage» au» 1925 vvn L43 Mill ®3rt (0.17 »tu Wf) au». 6» wuide be -tIonen, dir ivajpiocriammiana (3. Mats oorzuichtaßen e Nml itztatigkeit leöhast An brr =■ - standen Schubert & Salzer mit einem (Hciemn von 27 bis Prozent. Zarpener unb .Hhcinftabl. die bisher von beftimmten Äreiien manipuliert murbtn. find zu einem gewilien Stillstand gekommen «bre visherige Bewepvna wirkte aber auf die übrigen Montanwrrte nach deren Kurie ab aussichtsreich anacieben werden, ^afolgebeflen entwickelte hck in Eftencr Steinkohlen und Möln-Tleuefien Irbbalfes Ge» schäft bei Kursgewinnen non 5 bis 6 Prozent Auch Mannesmann qui befestigt. Die Entwicklung brs Geldmarktes fand eine günstige Beurteilung. Tagegeld stellte HL au' 4 bi» 5 Proz unb darunter Monabgrtd «I bie 8* Prozent. Warenwrch'rt mii Grostbank Girv 4' . bi» 4 . Prozen: Iw D e- oisenvetkehr bröckelten Mailand und Dabnd leid)! ab auch bc^ engNIche Vhmb lag etwa» schwächer Berliner Produkten—?!e. Berlin. 9 April Dri gleichen Um'ätzen. aber ausreicheeiden Inlandos'er.en fchwk die Pro- dukieribörte die Woche nur wenig verändert. Die SurGihüItimfl feitcrj des Kon'ums. wie auch bet Mühlen, ba'.t IrlbS fcm Lieserungshanbei an. *D dah nur nahe Sicht auf Deckungen sowohl für Weizen wie für Loggen erhältlich i«L Futter- r..reibe ru^ig Mehl vernachlässigt. Sonstige Ar- ule' ausnahmslos still. Ss wurden notiert für 1000 Kilo Weizen märt 287 bis 271. Avggen ÄO bis 255 Sommergerste 218 bis 245 Wintergerste 192 bi» 20' H^ler nätL 203 bi* 216 Mais loko Berlin 178 bi» 182 für 100 Kilo: Weizenmehl 3430 bi» 3530 Aoggenmehl 34 bis 35.75. Weizetr- fieie 1425. LvggenLeie 15. Bcktoriaerb'en 42 bis 59 kleine Spe-.'^b'en 27 bis 30. Fulteretbsen 22 bi* 23. Pelu'chken 20 bi» 22. Ackerbvhnen 20 bi» 22. Dicken 22 bis 2t. Lupinen. Mau 14 bi» 14,50. Lupinen, gelb 16 bJ 16,50. Serradelle, neu 22 bi* 25. Aapskuche n. Die Geichästslage im V o a u n rohen- vergbau und in der Drlke 11fabrlka 11on iß undurchsichilg • Der Grubcnoetrieb in Kiefelgut rechnet mit btsriedigenbem 2lbsatz ,u annehmbaren Lage der B a s a l t i n d u st r i e ha: sich twas gebelfert unb auch die Au» id>tcn für Me Ochste Zukunft werden al» befriebigend erklärt 3n Der Zicgelin d u st r.e hofft manau lärfert Beschäftigung durch Belebung des Bau- tarktes _ Die Geschäftslage im Baugewerbe ber- pricht für die eigenüiche Bausailon gut zu werden. 3n der S U11 n g * t a b t i l a t U n (fl m- «Slg« der Belebung des Bau-narttes eine 1letgie Mtrurq in t»«r»ai*uae hport stöbt auf immer größere '-3>®l1cFY, _ Die H » rstelluna gtfundhe11 s 1 ech - ilscher Anlagen. Maschinen und A r - t e I u t < n 6at stark unter dem Druck bet aufccr- rbentfid) niedrigen Konkurrenzpreise zu le', er^ An eine Belebung der Zus ubr ist angestchl* dn ?ohen Zollmauern des Ausland» nicht zu denken. 3n ber Aadiatoren- undHelzkelfel- fabrikatlon hofft man für Mt wifini 18o- iale auf ein Anhalten de» guten Beschäftigung»- uat>» bei allerdings recht ge, ruckten Preisen., Sie Werkzeug maschinenfadrika- :lon hat schwer ' unter Absatzmangel aus dem mlanbflmarhe zu leihen; einen schwachen Srtah bittet, da» Auslandsgeschäft. Die Fabrikation künstlicher Ko hle n leidet unter der z. Z ^ starken 3uniMltuna bet Drohverbraucher. bc» Auslandsgeschäft ist sehr schwierig und gewinnlo». 3n derBIcchwarenfabrikatlon u n b Derzinkerei ist ber Beschäsligungsgrad z. A zufriedenstellend bei allerdings sehr gedrückten Preisen. Dipibinbf von li Prozent «»»zuschütten btt flhub- ring al» u nvchad aana dtr Ähionart für den r-n raanaenen 3-bn birnrn so:. A^fichnicn vorfchlagen do» 14 ache Stimmrecht der Vorzußoaknen tn den atz.irgsgtmahen fallen aas etn zweifache» eit-*!.»- ,<0)1 v* ermatziaen Der Moderige Saftrag-einfl Hfl im neuen ®tfd>dh»|abr fei fetzr belhebigrnb SiXek. At?ano • *T» - •'i'nnf-'.rrr L I- i'vbm' llBrrfTini'Or ........... IMQi<* ......- T ...... ItY-l ' ''t1 " O-f® - . - - oetUnti 3>f y.’-!rn ---- >11 '"’litK f. Trn...... ■Act 1* - ;fU. * C ftrrr . J 1*r ÄTTnn Ser.änUSif 9.ctrg..... edroerxl## staun . .. - --r $ettn . . . . etanft*< mein,...... Kefee iM prunM Ulftab*__, ______________ . .,. , dK Geldmittei die über do» tttifiuna*» owiimtiWnrr KriliWT» ■ofi .'n« erm.lnb. tv.. Brei« »Hll »■ . usfltben unb wo anbetungi staatliche Hille ein» 1 - rhen muh Dabei muh anerkannt werden dah Z odt unb Krei» in dieser Hinsicht in den letzten labten erhebliche» geleistet haben. Srtrrultch ist •OS Bestreben der Stadt in bezug aui den lvohnungsbau Hier scheint die Verwal ung neue Wege einschlagcn zu wvllcn. und zwar urd) UnterItüftunfl ber privaten Bau- itialeil Wie in den letzten agen bekannt- itgeben worden ist. beabfichtial die Stadls bie tztschallung ber erlorbTlldx-a dau'ummen durch -ergäbe von zweiten Htzpotheken zu »illtgem Zinosuh zu erleichtern Hierdurch jtrb sicher die private Baiitanglei, in dlrtem labte neben bei genvssenlchafil Wohnung»- ■au ltbtzast rt i'etzen und dec Wunsch mancher Jlnwotncr nach einem eigenen Heim m SrtüllUtzg 3tbcu können Hiitzu kommt noch, das, durch solche Vahnahmtn eine weitere Verminderung der Ar- bdtfnoi und eine Belebung der Bauindustrie W nk 1fcf ■ WMHuno Wr l »*o d-, 9-r *''aoi^<'(V' 6. c-Tf tzacioiuva rr*t ItL-trbh« Emwvhnrrn aui bai IH. . ,7 .?* t6Dlk Funker, '« Unruhm 6nbt i»L unb nach nteh* > M Wnur vlavl wird mm dazu ?igme blaue Polizei ö|, ' lotneit bet TtrioifiR den Gemeinden in Ihm im Wege sieht, fci der rwerbSlosenziNer Clemente die Oberhcnd leichter ist, je tnenign bmitstehen. Glütssichev Stabt all» versucht, eine MoleiWer durch 3 n • i S r bar beiten m er- b. zur 3<ü grobe Beriten am Flußbett er Stabt ßur^elühri be ämpfmg ber Hochroten [er Mrften mehr als 20C n. Vei den Orbbeetgar- der.sogenannten grohen Liefe auf mehrere noi l, bie in frii Heren Zeitn •gen ben bei angebracht jvn bütfro hundert» wird bann r?ä TenainS durch bit le gewonnenen Ctdma > ihrend bet chausholtsdic' och nicht vorliegt, tocrNr tzauShol'kplan fit ihlen vervsientlicht.d'cft- , Immer mehr anWr- Een Städte geben. M- 1926 mit einet tiUlonen ablM. 1 927 bereit» die Sta es sich nur um einen anMung« f« »ner IR mi! 306(w *■ cDohll^rlspsl"^ j)« bürget * Äm Nestbau, ch bereits mit ben Mt- lÄ Sur da« U Memer fu^ • ftcoai( 2inlagin_dffl 3r 'S5&5 'tfi&Qi egann- L, yar I®1‘,. sKS ; datl^e ' .. ^GannunS ^tperch^» -tsL-s-x 'K- • Ausgabe von Goldpfanöbrlefen hurchdieHessische Landesbank. Der He'st» ld)en Landesbank zu ^armstndt wurde die ®«r.ebmi- aunfi yir Ausgabe von am den Inhaber launnben imb zu 6 Prozent ver;in»lichen w.'ldp'andbne'en im Nennbeträge von 5 Millionen Mark tKeide i nebft juaehöriqen Zinsflheinen erüiü - Deatjche A n I e i de e m i s s i a n c n im März. Insolge der starken Anspannung des «epi- »astnarttes durch die Reichsanlech« Im Februar »mb im Mär» nur n2.4Wn.5Rf. Inlandanleihen fltwn 6Ü73 Mill. Mk. stn Dormonai beaeben warben. Dagegen Hai hch ber Gesamtbetrag der im März aus- genommenen äartanbanleiben von 353 IRifl. Mart auf 403 Mill- Mort erhöht * Philipp Ao lz mann 1L-<3.5 r a n [ | u r i a. « Der in ber «u'sichisra-.-siyung oorgeiegte Ab- jchluh für 1926 weist nach 1.07 Mill Mark (im Dor- jabr 0.93 Mill. Mk.) Abichreibungen einen Kein. gewinn von 2^8 Mill. Mk (1.23 Mill. ÖT.) mH Frankfurt n. M 11. April. lindern liest, bod) rubifl. — Hm heutzgen Mtblotermui war das (B#ti1>iift auntrfl klein und konnte sich auch durch eine mdtcre (räinge Hufwartsbkwegung einiger s^stal werte im ^rrlauic nicht fedhoster gestalten. Imeresic bestand vor allem für I. W ,i a r b e n '"iotge Der- liUHbflrungen Aber einen günstigen Zwi'chcnstatu», für V\t)fin|ial)l auf bie bekannten Transaltionen unb als Konzema'cri ber Farbenaktie, iomic serne, für Mannesmann und Siemen» & Halske. Die bevorstehende vienagige Bvr^nrnhc veranlah:, zu gro- h.-r Zuruckhallimq. Das Publikum war kaum am Markte, and die unnigen Auftrage waren meist Ml.i:i|iellunnsorder-: I K Farven letzten onfiing» 7 Prozent hoher ein. verloren ibrr im Derlanie 1 bie- 1,5 Proz. Sinnens bei ruhigen llmlätzen plus 7 Proz.. Bergmann piu» 4 Proz.. 215® plu< 2.9 Prozent. Am ‘JRontanmarM standen M nnesmann an ber Spitze, bie nach ihrem Anfang in von 6.«5 Prozent meliere 2.» Prozent gemanmn. Dee Werte der Rhein^flbe.Kruppe blieben starker beachte« unb Ingen bt» 2 Prozeni hoher. Am Bankenmorkt waren Drcsbenei nach Abzug ber Dividenbe um 1 Prozent berefligi. Darnal dagegen exklusive Divi- denbe leicht abgejchniäcä« Die übrigen Bankaktien nwren leicht befestigt. Commerz plus 2.2-5 Prozent. Pieiallbank ulue 1 Proz. Schiljahrtsaktien behauptet, ö e II fl o f f a f 11 e n lagen freundlich, t-itaibhot unb Aichaffenburger je plus 2,5 Prozent. 9lon holzbeftMatwnsrnkrten laaen f)olzoerkohlung behauptet. Sche'deansta'l plu» 33 Prozent. A u i o a I (i) i n r r und BaUaktien zeigten lehr ruhige Haltung und waren kaum verändert 3m meiterrr 8öriennerlot 1 wurden bie Term in werte zumeist pcr Ultimo prhandelt wobei sich bas Ge- ball auf bie ermahnten Spezi.Uitäten ltmid>r Jioti run« ■fnc' amiiuDi -Jionennu •*flt_______t'r-tr _ i.*,rt I6PVS 1.7k 4,7k.. 4.«87 »N.51.S ine.Tl bH.bSb ,n*,W le. 511. ioe.76 1® 11.« 13.71 112.11 <13.1 ' i:,M 118.1 nt.et it3.IV '-.sei le.tie lu.fclJ m.Mr W.M» ?«..-* LV, 28 -h.e: i.4M re.M« .».«er .M.ll .,11J. Lerö 711 i.l? • i.M ib.Ml 16.ä 6 16.14. •Lut el.8i *1.04 '1.81 1,16 74.M li.e: hM 1 r.oeo r.OM >.«f7 4V» I xV. .$ 5», 26 5». 4- !.netbt'»öörfiL 44 Foriletzung Jladjbrud ocrbotcn ,^ch suche, feil ich hier bin, noch einer Aehnlich- feit zwi'chen Ihnen und Yon« Jörg. Ich konnte bis jetzt feine finden Nun aber weife ich, dofe er fein Her; von Ihnen bat und oll bas (Brofet, Edle, bas :hn^o liebenswürdig macht " (te kom keine antwort von Frau yllbertt. lieber dem eee oerfchwomm bas letzte Sonne« goto. Sie ein rosafarbenes Blütenwunder hod der oantis sein schneebedecktes Youpt in den oergluten« den y^^mel. Aiockentöne schwangen sich über die Wasser, schwollen an und verklangen leise wie ein ersterbender Yauch. . Frau yilbertt» Yönde griffen nach denen Elisa« helfe« und hielten sie fest. „Frieren Sie, liebes Äinb?' „Nein, nein, gewife nicht, gnädige Frau." IroRbtrn begab sich die alte Dame in das Zimmer und hüllte Elisabeth In ein molliges Tuch. Der Balkon lag zwar windg,schützt. aber die Seeluft strich kühl um bas ganze User „Ich möchte Sie um etwas feinen." sagte sie und nahm wieder neben der jungen Frau Plag. ,3a — alles, was Sie wünschen." kam es rasch. „Erzählen Sie mir von Ihrem Leden." War es ein Seufzen oder ein Atemholen? „Don — von früher, gnädige Frau?" ,Io, mein Kind — von — von früher." Eine Minute tödlichen Schweigens. Die Wellen plätscherten an die niedere Steinmauer, die den Park elnfriebele. Irgendwoher kam eine Dampfer« aiixfe. E,ne Summe, die einen Äoknamen in das Dämmer rief. „Es — ich weife mch: — es ift so viel Trauriges in meiner Jugend." begann Eli'afeech. ..Trauriges?" wiederholte Frau Yilberu bestürzt. .La. Later war der Freiherr von Merken aus Ludwiasial und 54 3» 331 401 0» 200 4365» 150070880 84 HO SR IN 101 29’. 15 731 tei 20614 123 • 2ß 0)0000 Pf. » 32 21 01 33 fli 41 90 Summa der Aktiva 1511046 4® 50 Passiva Aktienkapital ................ ..... RM. 60 OHO 000 40 (JOD DU i 1 331 . ritt 452 57 9*10 M6 2 00000 3 577 166 3)957 !)".2 PL 15 s, OK 00 Kreditoren........................ Akzente ........................... Pensions-Fonds für Beamte....... Sonstige Passiva .............. Gerinn-Saldo................. Summa der Passiva 1511046 4® 5fl Gewinn- und Verlust-Konto pro 1926 Soll Verwaltungskosten ............. RM. 52 882 252 584ii4» 20167952 Pf -1 1b 00 Gewinn-Saldo............ . 79736 7« 61 Haben Provisionen ....... Wechsel und Zinsen einschlleßl. des Gewinnes auf Kupons und Sorten Effekten- und Konsortial Gewinne Gewinn-Vortrag von RM. Pf. «545849 H7 31 927 340 HO 10000000- 2263512 M 79 Z« TOM 51 Goldene und silberne Medaillen Aerztlich empfohlenI Gerade In jetstiger Jahreszeit, wo Magen- und Darrn Erkrankungen, n.in entlieh bei KIndern so Lluflg Vorkommen, gehört Studt’s Kreuznacher Grahambrot ein vitaminreiches, gans hervorragendes blltbrot von hohem Nährwert für Zocker, Magen- und Darmkranke auf jeden Familienrisch. E« halt «|en Verdanungikanal stell In Ordnung und unterricht den Körper einer ständigen Reinigung, fördert und regelt den Muhl auf die natürlichste und mildeste Weise. M6B Alleinige Vrrkanfeelrlle Heinrich Driesch. Seltersweg 70 la Garleokies in alle» 2 orten. C. Mubiainrn. trlepbon |

"»p fUlof ehrten Zaa und Noch: relcphon 1744. Ätininabog.i, m-» Roonitr. 3t p. Blumjukasteu In allen «rflhen **or‘’.^«fe. Pim «lag. den 12. d. Hl. nachmittags 2 Ußt. otrflrigere ich im .Jjöuwn", Neuen- axg 28 dahier, ztoungsrnrife gegen Bor« Nblung 3498D ! Nähtisch, 1 Motorrad, 3 Nein« Warrn schränk«, 1 Cabrnfafk 1 Damenrad. I grofee« Bild. 1 Schrrih- maichine „prrfeo", 1 Sdmnberiple- gri. 1 Kommod«. 1 klein« Standuhr mit Glasglocke. 1 Sofa, 1 Alubfrikl 1 Diplomatschreibtisch 1 Büirtt 1 Kredenz. 1 Vlivan. 1 Standuhr. 1 Ausziehttsch. 6 cederstähl«, 1 ÄlrW derichrank. I Irumraufpirgri, 1 Tisch, 1 Sestei. 1 Schrribtischi.hr, 1 Wasch- maschine. 1 braune» Klavier, 1 Kossen schränk. 2RöU. Kenchtsoollzieher k. tL, in Di «feen. Iheringstrafe« 7.