Zreltag, 10. Juni 1927 ITT. Jahrgang Nr. 133 Erster Matt Gietzemr Anzeiger scheinen ein jdner5him«ern msolge hc-herer Gewalt. General-Anzeiger für Oberhefsen t>nd m6 Dtrlog: vrihl'fche U*ioerfitäts*Bid)- und Stetnöniderd L tauge in SieZen. Schnftleitung und Seschästrftelle: Zchnlfttaße 7. Anschrift ftr Vrohtnach- richt« liielgtr tieft au Pel|0tdfonto: flreiffuri aw Main 1188t. Fernfprechanschlssf«: 51. 54 mb 112. 2»nähme von Anzelae» für die Tagesnummer bi» -um Nachmittag vorher. Preis fBr l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Brette örtlich 8, ausmärt» 10 Reichspsennig; für Re« klameanietgen von 70 irnt Breite 35 Neichspsennig, Platzvorschriit 20* mehr. Chefredakteur Dr. Fnedr. Wich. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange, für Feuilleton Dr H Thnnol; für den übrigen Tett Ernst Diumschein: für den Anzeigenteil Kurt ßillmann, lämthd) in Giehen. Erscheint täglich,auier Sonntag» und Feiertags Beilagen: Siebener Fami^nblitter Heimat im Bild Die Scholle. !H»eai$-öe)»gsBreis: 2 Neichsmarü und 20 Reichspfennig für Träger- lohn, auch bei dichter- England und der Warschauer Gesandtenmord. Moskau klagt an. Moskau, 9. 3unL lTeiegraphenagentur der Cotojeiunion.) Gin hier veröffentlichtes Äom- muniqut der Sowjet regterung erklärt u. a.: 3m Zusammenhang mit dem frevelhaften Mord an Woikow, der auf eine ganze Reihe direkter und indirekter Angriffe der englischen Regierung aus die Sowjet- Institutionen im 2 uslande und aus den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der Sowjetunion durch Großbritannien folgte, erachtet v6 die Sowjetregierung für notwendig, nunmehr eine Reihe anderer Tat lachen bekannt» zugeben, die die Arbeit der englischen TUgiening und ihrer untergeordneten Organe auf dem Territorium der Sowjetregierung zur Genüge kennzeichnen. 3m Sommer 1925 wurde ein gewisser, im Besitz eines SowjetpasseS auf den Tarnen Steinberg befind, icher Kaufmann beim illegalen UebrrlcbTcitcn der finnischen Grenze nach der Sowjetunion von einer Grenzwache verwundet und verhaftet. Gr sagte bei seiner Dernchmung auS. daß er Sidney George Riley Heike, und daß er in Wirklichkeit ein Ange stellter deS englischen Geheim- di e n st e - und Hauptmann in der englischen Luftflotte und einer der Hauptorganisatoren der Derschworungen LokkariS fei, der durch daS Urteil deS Tribunals vom 3. Dezember 1918 als außerhalb der Gesetze stehend erklärt wurde. Riley bekundete, dah er in bet Sowjetunion eigen» zum Zweck der Organlfierung terrorii'li- fcher Anschläge sowie von Brandstiftungen und Ausständen eingeirosfen sei. und dah er auf der Durchreise au» Amerika den englischen Schoh- kanzler Lhurchill ausgesucht habe, der ihm persönlich Instruktionen zur Organisierung terroristischer Attentate und anderer Diversionsakte erteilte. Seine schriftlichen Aussagen sind im Besitz der Re- gienrng. Da» bei roritcren ikrhaftungen beschlag- nahmte Material bestätigt vollauf die Aussagen Riley». Ende 1926 vereitelten die Organe der G. P. ll. ein Attentat auf Petrowsky, den Borfitzenden de» Zentrale^ekutiokomitees der Sowjetunion und des allukrainischen Zentralcxekutiokomitees sowie auf den Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare der Ukraine T f chu da r. Gleichzeitig wurde aui den Vorsitzenden der Leningrader G. P. U. Messing ein Attentat verübt, al» besten Urheber sich der Lohn de» früheren Obersten der ötreitfräfte Petljuras Iruba erwies, der zur Zeit Petljuras Kommandant von «Charkow nxir und jetzt in Warschau lebt. Für den 12. Mar; 1927 war ein Attentat auf Bucharin im (Drosten Theater während feines Referates am Jahrestage der Revolutton oorbcrettet morden, roobei es dem reinen Zufall zu verdanken war, daß der Attentäter feine Absicht, Bucharin zu ermorden, nicht erreichen konnte. Dieselbe Person, die sich al» der Sohn des Kaufmanns Gurowitfch erwies, bereitete daraufhin ein Attentat auf Rykow und Stalin vor. Gurowitsch wurde jedoch reAt-veit g verhallet. Am 10. Mai wurde eine Gruppe früherer Noltschak-Offiziere, Zöglinge des adligen Waisen Instituts in Leningrad, nerhaftet. Diese (Bnippe stand den Aussagen ihrer Mitglieder infolge in unmittelbarer Verbindung mit White, dem Leiter der Sonfulateabtcilung der englischen Mission in Moskau Vie Gruppe bereitete im Auftrag der englischen Mission eine Sprengung Im Kreml und eine Sprengung de» Grohen Theater» vor während irgendeiner grohen Versammlung. Jn der Rächt ;um 3. Juni vereitelte die G D A. die Sprengung eine» Hauses in der Röhe de» Amtssitzes der G. JJ. U. hier wurde eine vier Kilogramm schwere INelinilbombe ermittelt Das Melinit • war In einer französischen Bombenhülfe und englischen Ursprung». Danach unterliegt e» keinem Zweifel, dah die Bestandteile der Bombe au» dem Auslande einge- geführt worden find. Davon zeugen auch die von den Attenlälern zurückgelassenen Gegenstände. In dem Kommunique wird weiter erklärt, daft englische Blätter unmittelbar nach der Ermordung Woikows ein Interview mit dem früheren zaristischen Diplomaten Sablin veröffentlichen. der den Mörder direkt rechtfertigt. Die englische Hand, die das Attentat deS polnischen Staatsangehörigen Icnfbe. sei hier deutlich zu ersehen. Demnach ist es vöUig klar, dah die englstche Regierung, die die Kriegsvorbereitungen gegen die Sowjetunion mit allen Mitteln und . auf allen Wegen in raschem Tempo betreibt, bestrebt ist. die friedliche Arbeit der Sowjets zu stören. Die Sowielregierung hält es für ihre Pflicht, die sowjetfeindliche Politik des britischen Kabinetts und feiner Agenten aufzudecken. Sie richtet an die werktätige Bevölkerung den Ausruf, die Fabriken. Stationen urto. zu schützen und macht es der G. P. 11. zur Pflicht, entschiedene Maßnahmen zum Echun des Landes vor ausländische! Brandstiftern. Spionen und Mördern zu ergreifen. Die Regierung erklärt, dah sie, gestützt auf die werktätigen Massen, das Land von Feindens ä übern und es verstehen werde, das sozialistische Ausbau- werk vor jeglichen Anschlägen zu schützen. London „nimmt keine Notiz". London, 9. Juni. (WB.) Die Blätter ver- öffentlichen das amtliche Moskauer (tommuniqu* zur Ermordung des Gesandten Woikow mit den gegen Großbritannien erhobenen Beschuldigungen, das in gut unterrichteten Kreisen al» „kindisch" und als eine Charakterisierung für die Schwäche de» Beweisrnalerials der Sowjetregierung bezeichnet wird. „Coening News" bezeichnet das Cornrnu- niqu6 als ..Moskaus neuen Hahgesang". „Coening Standard" schreibt. In maßgebenden Kreisen in London werde von dem von der Sowjetregierung ausgegebenen Communiqut keine besondere Notiz genommen. Cs werde nur als Fort- setzung der Sowjetpropaganda angesehen. Polen lehnt die Verantwortung ab. Tic Polnische Antwort aus die Note der Sowjetunion. Warschau. 9. Juni. lWB.) In der heute vom polnischen Gesandten in Moskau. P a t e t. dem Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten der 11.6.6.21. überreichten Rote heißt es: Tief betroffen und empört über-den grauen- haften Mord wünscht die polnische Regierung, das aufrichtige Bedauern und die Empörung, die dieser Word bei ihr ausgelöst hat, noch einmal zum Ausdruck zu bringen. Die polnische Regierung bedauert die Tat eine- Wahnsinngien, der nicht der polnischen Ration angehört, um so mehr, als sie sich der ständigen Besserung der politischen Beziehungen zwischen der polnischen Regierung und der Regierung der 1I.S.S.R. vollkommen bewußt ist. Demzufolge kann die polnische Regierung einen Zusammenhang zwischen den in der Rote deS Herrn Volkskommissars angeführten Fällen und der Tatsache diese- Mordes nicht anerkennen. Den internationalen Bräuchen entsprechend erteilt die polnische Rcg erung Emigranten verschiedener Rationen das Asyl- recht. indem sie gleichzeitig dagegen auftritt, dah in dem polnischen Territorium planmäßige geheime Tätigkeiten gegen fremde Staaten ausgenommen werden. D.e polnische Regierung kann daher keine Verantwortung für die Tat eines Wahnsinnigen auf sich nehmen. die. wie die ersten Untersuchungen zu beweisen scheinen, die Tat eines einzelnen ist. Die Rote weist darauf hin. daß Woikow seinerzeit selbst den ihm angetragenen persönlichen Schuh abgelehnt habe. Die Ausführung des Mordes sei dadurch bedeutend erleichtert worden, daß die Sicherhettsbehorden von der Durchreise des Herrn Rolengvlz und der Absicht WoikowS. ihn am Hauptbahnhvf zu begrüßen, nicht unterrichtet worden seien. Unter nochmaliger Ablehnung der Verantwortung für den Mord erklärt sich die polnische Regierung am Schlüsse der Rote bereit, eventuelle Wünsche der U.S.S.R. über eine Entschädigung für die Familie des Gesandten Woikow „im weitesten Sinne woh lwollend zu prüfe n“. Das Verfahren gegen den Attentäter. Warschau. 9. 3uni. (TU.) Wie verlautet, hat die polnische Regierung beschlossen, den Mörder Woikows durch die ordentlichen Gerichte und nicht ein Standgericht aburteilen zu lassen. Bei einer Verhandlung vor dem ordentlichen Gericht kann sich die Witwe deS Ermordeten al- Zivilklägerin bei veil Voruntersuchung durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen, während vor dem Standgericht Zivilinteressen nicht vertreten werden dürfen. Die bisher durchgeführte Voruntersuchung über die Gründe des auf den Gesandten Woikow verübten Anschlages hat noch nicht viel Material gefordert. Aus Wilna wird gemeldet, daß die dortige Polizei angeblich eine festgefügte terroristische monarchistische russische Organisation ausgedeckt habe, an deren Spitze ein gewisser Iakowleff stehe, der auch gestern verhaftet worden ist. Angeblich hat auch Ko- Werda dieser terroristischen Organisation an» gehört. Neue Ehrungen für die Tranratlantilflieger. Und Chamberlin regiert die Stunde. (Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers". Berlin, 10. Juni. Seit dem ersten Pfingst- feiertag gibt es für den Berliner nur noch eine Sensation, noch einen Geiprächsstoss, nur noch eins, was alle Gemüter beherrscht vom Stiefelputzer und der Blumenfrau am Potsdamer Platz bis in die Stuben der Geschäfte, der 2lemter und Ministerien : Chambertin-Lewine und ihre große Tat, der Ozeanflug. Cs schemt so, als wäre mit einem schlage alles andere vergeßen und es gäbe überhaupt nichts weiter auf der ganzen Well, was auch nur des Interesses wert wäre. Diese Tatsache festzustellen ist schon und wird sicherlich dem großen Volk auf der anderen Seite des Atlantik viel Freude machen, wenn es hört, mit welcher Herzlichkeit und uneingeschränkten Anteilnahme seine Landsleute bei uns empfangen worden sind. Nichts gibt es, das nicht mit den k»ihnen Ozeanbezwingern irgenbroie jn Zusammenhang gebracht würde. Jeder Berliner Schusterjunge kennt beute nur noch einen Schlager, den ganz Berlin singt, summt und pfeift nach der Melodie Gänschen klein: „Cham- berlin, Chambertin, laß dich sehen in Berlin". Daß es auch nicht ohne Chambertin-Scherze mit gutem geschäftlichen Sinn abgeht, beweist die Speisekarte, die feit gestern in einem Berliner Restaurant ausliegt und die als erste Spezialität „R o a ft b e e f ä la Chamberlin mit Cottbuser Kartoffeln" empfiehlt, ein Gericht, was natürlich nur von einem unverbesserlichen Spießer ausgefchlagen werden kann. Wer einmal Roastbeef ä la Chamber- lin gegejfen hat, wird sicherlich unweigerlich in den Bann gezogen werden, der alle beherrscht, selbst wenn er sich mit Händen und Füßen dagegen sträu- ben würde. Die Ozeanflieger regieren eben die Stunde. Selbst in der W i 1 he t m ft ra h e vergißt man vorübergehend die hohe Politik und veranstaltet einen festlichen (Empfang nach dem andern, auf denen es nun einmal nicht ohne würzige Tischreden, nodjs und lukullische Leckereien abgeht. ,rur die Reklameleute sind die Flieger natürlich ein gefundenes Fressen. Während die einen der Ansicht find, daß (thamberlin einzig und allein seines Schmieröls wegen, das ef von der und der Firma bezogen habe, den Ozeanflug vollbracht habe, glaubt eine Schallplattenfirma, daß von jetzt ab nur noch die „Kolumbia.Schallplatte' den höchsten Genuß gewährleiste. Kolumbia, Äolumbia, wie schön ist's in Amerika", und „Chamberlin. Chambertin, laß dich sehen in Berlin", so wird's wohl noch manchen Tag in Berlin klingen, bis die jüngste Sensation durch eine neue abgclöft worden ist. Beim Auge. Minister. Berlin. 9. Juni. (WB.) Bei der zu Ehren der amerikanischen Flieger im Hause des Reichs» außenministers veranstalteten Festttchkctt brachte der Reichsauhenniinister Dr. ßtrefemann einen Trink» pruch aus. in dem eS heißt: Ich freue mich, in Ihnen die Ehrenbürger einer deutschen Stadt begrüßen zu können. Mein Gruß gilt darüber hinaus den Ehrengästen des deutschen Volkes. Den Persönlichkeiten und ihremWagemut gilt unser erster Gruß. Weiter möchte ich in Ihrem Besuch in Deutschland ein Symbol der Beziehungen unserer Volker und Länder sehen. Sie haben einen Beweis davon gegeben. was menschliche Energie in der lieber- Windung von Sturm und Ungeteilter zu leisten vermag. Sturm und Ungeteilter lasten auch auf Deutschland. Auch wir müssen der Welt den Beweis geben, was menschliche Leistungsfähigkeit und Energie dagegen zu tun vermag. So grüßen wir in Ihnen die LebenSenergie der Person, die für uns ein Ansporn zuy Lebensenergie eines Volkes sein soll. Wenn unsere beiden Völker ihre höchste Energie anspannen, um dem zu dienen, was Ausgabe eines Volkes ist: Friede nach außen. Freiheit nach innen. Anteilnahme an der kulturellen Entwicklung der Menschheit, dann wird dieses Zusammenwirken der Menschheit zum Besten gedechen. Alsdann überreichte der ReichSauhenminister im Damen des Reichskanzlers und in feinem eigenen den beiden Fliegern als Erinnerungsgabe zwei goldene Zigarettenetuis. woraus der amerikanische Botschafter dem deutschen Volke für die feinen beiden Landsleuten erwiesenen Ehrungen und den über alle Maßen herzlichen Empfang feinen Dank aussprach dem sich ßetetne mit einigen herzlichen Worten anschloh. An der Festlichkeit nahmen außer den Herren der amerikanischen Botschaft die Reichsminister Dr. Koch und Dr. C u r t i u s. die Staatssekretäre Weismann, v. Schubert und Gutbrod sowie Polizeipräsident Zörgiebel. Direftor v. Stauß, Präsident v. Köhler, Major v. Tschudi, Ministerialrat Brandenburg und Mitglieder des Auswärtigen Amtes teil. (Empfang beim Reichsverkehrsminister. Berlin. 9. Juni. (WD.) Der Reichsverkehrsminister veranstaltete heute abend ein Diner für die Ozeanslieger Ehamberlin und Le- toine. Unter den Gästen befanden sich u. a. der amerikanische Botschafter, E h u r m a n. Reichs Minister Dr. Schiele, der Generaldirektor der Reichsbahn, Dorpmüller. Reichstaaspräsident Löoe, Landtagspräsident Bartels, der österreichische Gesandte. Dr. Frank, Cberbürgermciftcr Boeß. zahlreiche frühere Reichsminister, u. a. Reichskanzler a. D. Cuno, mehrere Staatssekretäre und Länder- Vertreter. weiter die fü^renben Persönlichketten der deutschen Luftfahrt, Professor Schütte. Profesior Her gesell, v. Tschadi, v. Parse v a l. Im Verlauf der Veranstaltung ergriff der Reichsverkehrsminifter da^ Wort zu c.ner Begrüßungsrede, in der er u. a. ausfüyrte: Es ist für uns Deutsche, die wir auf dem Gebiete der Luftfahrt das Verkehrsmomen t bewußt in den Vordergrund gestellt haben, eine • in einem Flugzeuge über den Ozean nach unterem Lande ausgeführt wurde Denken Sic. daran, daß in dieser märkischen Landscha t. welche Sie am Ende Ihrer Reise überflogen, vor dreißig Jahren Otto L i 1 i e n t b a l. der Baier der Zliegerkunst. sein Ikarus-Schicksal gefunden bat. Von diesen Hügeln der Gleitflüge hibrt der Weg auf das Flugfeld der amerikanischen Flieger Wright, die das Motorflugzeug geschahen - toine, haben luftgeschichllichen Boden diesseits und jenseits deS Ozeans miteinander verbunden. Ader nicht nur zwischen historischen ötätten. sondern zwischen lebendigem Leben haben Sie ein neues Band geknüpft. Wir wollen danach streben, einen planmäßigen Luftverkehr -wischet und Deutschland zu entwickeln, und mein’ dies gelungen sein wird, werden wir Sie als die Pioniere eines solchen Kufturwerkes ehren und Ihnen für alle Zeiten ein dankbares Andenken bewahren. Botschafter S h u r m a n fügte dann in begeisterten Worten seinen und seiner Landsleuta Dank für die freundliche Aufnahme. Die Gastgeber und die Gäste dieses Festessens f.nd in des Wortes eigenster Bedeutung Vertreter Deutschlands und der Vereinigten Staaten von Aine- rika. Wir dürfen lagen, daß es im weiteren Sinne das deutsche und amerikanische Volk sind, die sich heute abend hier zusammenfinden, um ihren Gefühlen gegenseitiger Hochachtung. Bewunderung und Freundschaft, ihrem gemein amen Streben nach den hohen Zielen der Zivilisation und Kultur Ausdruck zu verleihen. Hand In Hand, in brüderlicher Eintracht müssen die beiden Rationen in diesem ruhmvollen Wettbewerb vor- wärtsschr eiten. Die Rede des amerikanischen Botschasters wurde mehrsach von starkem Beifall unterbrochen. Besondere Heiterkeit erregte der glückliche Einfall, daS E t S bei Schluß des D.ner» i rt Form des Flugzeuge- „Columbia“ auf den Tisch zu bringen. Polizei und Presse. Ter Ausschluß der Ocffentlichkcit bei der Ankunft Chambcrlino Berlin, S.Iuni. (TU.) Der Landtag'abge- ordnete Buchhorn (D. L.) hat im Preußischen Landtag eine kleine Anfrage cingebracht, in dir es heißt, die deutsche Presse fühlt sich, und zwar ohne Unterschied der Parteien, durch die Art, wie sie beim Empfang der beiden amerikanischen Ozeanslieger Chamberlin und Lewine am 6. und 7. Jun« auf dem Tempelhoser Felde behandelt worden ist, auf das schwer sie gekränkt. Während Leute, die keineswegs beruflich gezwungen waren, dem (Empfange beizuwohnen, f i ch bevorzugt und frei bewegen konnten, war die Presse in einen durch Schutzpolizei a b- gesperrten Raum gedrängt, der ihr jede Gelegenheit nehmen mußte, ihrer Amtspflicht, wie das erforderlich gewesen wäre, gerecht xu werden. Bei der Stelluna, die die 'l-r. Ik aerabe im heutigen Staate als Mittlerin zwischen Regierung und Volk ein nimmt, frage ich: 1. Ist do 5 ©ta ll ml' I gewillt, die in diesem Vorkommnis Schuldigen zur Rcchenschaftzu ziehen und zu verwarnen, und 2. ist das Staatsministerium bereit, für die Zukunft Vorsorge zu treffen und unter allen Urnen der bevorzugten Stellung fr < r deutschen Presse nicht nur bei berart en Anlässen, sondern überhaupt Rechnung zu tragen. Englischer Induftriellen-Befuch. (Eigener Drahtbericht des .Gteßener Anzeigers". Berlin, 10. 3uni. Der englische Ve.kehrs- minister Sir William Ashley und der Abg. H a n n o n befinden sich seit zwei Tagen in Berlin als Gäste des Direktors QBaffermann von der Deutschen Bank, der zu ihren Ehren einen Empsang veranstaltete. Die Teilnehmer dieser Veranstaltung. Mitglieder der Reichsregierung, der Reichsbank, der Dawes-Kommission, und Führer der deutschen Wirtschaft deuten auf das Gewicht hin, das man diesem Besuch bei» mißt, denn er ist nur der Austakt zu einer erheblich erweiterten Veranstaltung. Die beiden englischen Politiker, die zugleich führende Wirtschastler sind, begeben sich von hier aus nach Leverkusen als Gäste von Geheimrat D u i s b e r g und treffen dort mit einer Reihe weiterer englischer Industrieführer aus der Kohlen-, Eisen-, Tertil-, chemischen und anderen Industrien, so Th. Hirst. W i l e h und anderen zusammen. Von deutscher Seile nehmen außer dem Präsidenten des Reichsverbandes drr Deutschen Industrie. Dr. Duisderg, dessen ge» schäftssührendcs Mitglied Geheimrat K a st l, Staatssekretär a. D. v. Simson, Reichskanzler a. D. Dr. E u n o , der Direktor der Deutschen Bank Wassermann und andere Industrielle und Finanziers, so Ephraim - KottbuS, Generaldirektor E l st e r u. a. teil. Bei dielen Besprechungen handelt es sich um eine Fortsetzung derjenigen, die vor einigen Monaten in Romsey statt gefunden haben, und eS werden dabei die einzelnen Interessen der beteiligten Hauplindustrien in einen geteilten Einklang zu bringen gesucht Die Besprechungen wer- n vom 11. b'v* 13. b M anbautm unb unter m 6ti4HDort .3nbn|trie-'Bcrftänt>i» jung" wohl jorwtegenb einem Austausch mm Lrfahrungen bienen, bie gegenseitig nutzbar gemacht toerben unb In manchen Teilen der Welt gemein km uuAgenxrtet werben können. Darüber hinausgehenbe Pläne einer internationalen Vertrustung Verben vorausichekich ®e* igfterJ im gegenwärtigen Stadium der Dinge, kum konkret behandelt werben. Denn bie englische Industrie ist durch ihre insulare Sonder- Heilung in mancher Hinsicht hinter der tonltnen- taten Technik zurück geblieben, aus der andern Seite mit Hinblick auf btc Höhe ber Frachtkosten ’ür den Handel mit Hebertet erheblich begünstigt: ci ist begreiflich bah sie angesichts ber erfolg - eichen Zusammenschluß-Bestrebungen aus bem Äontinent, ber gerade jetzt wieder durch den Anschluß Jugoslawien- an die Roh - stahl-Gemetnschast einen sichtbaren Ausdruck bekommen Hal. das Bedürfnis empfindet, ihrerseits einen regeren und r.r,ein: ärgeren Gedanken- und Erfayrungsuu»' iu>ch mit den Führern ber brutschen Wirtschaft herveizusühren und aufrecht zu erhalten. Diese Besprechungen, dir zugleich ber Anbahnung persönlicher Freunbschasten dienen unb eine Erwiderung aus bie gastliche Einladung nach Romsey darstellen, sind nicht zu verwechseln mit den Verhandlungen bie zwischen bem Reichs- netband der Deutschen Industrie als solchem unb ber Federation of British Industrv statt finden Äefe werben am 5 und 6. Juli d 3 in Bersin abgeb ab' H unb bienen der Regelung bestimm- ter gemeinsamer Interessen, so der Frage bet Doppelbesteuerung den Fragen der Blessen und Bkdrkte, der B«rkthr-t,nrichtungen unb ähnlicher Dinge, in denen lausend gemeinsame Interessen bestehen Deutschland und die Weltwirtschaftskonferenz. t*b Reichtzlabinet« billigt die Genfer Beschlüsse. Berlin. 9 3uni. iWB- Das Reichslabi- nett bat nach Entgegennahme eines Berichtes über das Ergebnis der Waltwirschastskonsereim in feiner heutigen Sitzung folgenden Beschluß gefaßt Die Aeichsregierung billigt den ®e- smntbcr cht der WeltwiN'chafi-lonserenz und stimmt ihren Beschlüssen zu. Sie ist bereit, an der Verwirklichung ber Empfehlungen unb Anregungen tatfräliig mitzuwirken Die Reichs- regierung erblickt in den von der Weltwirt- schaftskonferenz für die Zoil-Handelspolitik gegebenen Aichtlinien einen praktischen Weg zu einer freieren Gestaltung ber internationalen unb insbesondere ber europäischen Wirtschaftsbeziehungen unb ist mit der Konferenz der Ansicht, baf) hierin eine wesentliche Bora us - s e h u n g für die wirtschaftliche Gesundung Euro- pas. für den Fortschritt der .Zivilisation unb die Erbaltung des Frieden- Heal. Sie hält es daher für dringend erwünscht, daß die zur Verwirklichung bet Konferenz beschlösse erforderlichen Arbeiten des Völkerbundes mit Beschleunigung in Angtifs genommen unb burchgeiührt werben. Die Lasten der Krisenunlerstützunq. Berlin, 10. 3uni. Der sozialpolitische Ausschuh des Reichstages beschäftigt sich mit der Aufbringung ber Mittel für die ®r- werbslosenunterstutzung. 'Bei ber Beratung der Lasten Verteilung für die Krisenunterstützung zeigte sich ein starker Widerspruch zwilchen der Auffassung der Reichsregieiung und des Reichsrats. Die Reichsregierung Idjtug vor. bah bie Gemeinden ein Biertel der Lasten tragen sollen, ber ReichSrat suchte biesen Anteil auf ein Reuntel zu beschränken Miiusteriaidirek- tor Lot Holz erklärte, die Reichs regierung sehe in einer zu «ringen Beteiligung der Gemeinden, ganz abgesehen von der finanziellen Bedeutung der Frage, eine Regelung, bie alle Gefahren ber Dotationspolitik wieder wachruse Als Sprecher des Reichsrat« betonte demgegenüber ber preußische iHiniftviialbirehov Dr Lehden, baf) eine krifenl-afte Arbeitslosigkeit In erster Linie eine Angelegenheit b» Reiches unb nicht mehr der einzelnen Gemeinden sei. Rach längerer erregter Aussprache nahm der Ausschuß einen Bermittlungsantrag bei Deutschen Bolkspartei an. der bie llntevftühung ber anderen Regierungsparteien sand Danach sollen bie Gemeinden ein Fünftel der Lasten ber Ärisenunterstützung zu tragen haben Keine Einigung in Sachsen. Dresden. 10. 3uni. tPriv -Tri.) Die Ber- banblungen des Ministerpräsidenten Heidt mit den Deutschnationalen wegen der Umbildung ber Regierung find gescheitert da die Deutsch- nationalen nach wie vor zwei Ministerien für sich beanspruchen. Am Samstag fallen wieder Interfraktionelle Besprechungen ftattfinben. um noch einmal eine Lösung der Krise zu versuchen. Aus aller Welt. Tagung ber deutschen Post- und lelegraphenbeomlen. Eine Münchener Tagung der deutschen Post- und Telearavbenbeainteii nah in eine Resolution zur Besolbungssrage des Iichalts an. daß die feit Iahren ungenügende Besoldung zu einer geradezu entsetzlichen unb bedrohlichen Ro11 age der Beamten geführt habe Das Einkommen in den unteren Gruppen reiche nicht mehr zur aNereinsachsten Ledensführuna au- Die Berschuldung der Beamten fei ins Krisenhafte gewachsen Ter Berdandstag richtete bie bringende und ernste Blahnuna an die Regierung und Parlamente, unverzüglich eine nennenswerte Aufbesserung ber Beamten- bezöge, insbesondere in den unteren Besoldungsgruppen. vorzunehmen die rückwirkend vom I. April b. 3. an zur Auszahlung gelangen sott. Sagsag der Wlrtschaftsdllse der Deutscheu Ltudeuteutchast. Vie Äteler Tagung der Lirtfchaftshitt« der Deutschen Slud«„ienlchaft wurde unter Teilnahme von zirka 250 Personen eröffnet Geheimrat Schlink - fSiemHuM begrübt» bie Berireter ber Hochschulen Deufchtands der Prvsefso^enlchaft ■mb der Stub-ntenschaft Prof Scheel forderte in leinen Ausführungen. dast bie Wirtlch»kabinett» soll Uebereinftun- mung darüber herrschen dast der Dermin für diese Attion. den sich Dr. stre'emann ausdrücklich vor behalten hatte, noch nichi gekommen sei. und daß er erst nach ber Iemitagung des Völkerbund», rate» erfolgen könne Dagegen werd man ole sicher annehmen können baft es neben der tfcrmnherur.g der Rheinlandbesatzung auch über tue Frag« der Verifizierung brr Fe r ft ö ru n g der 0 ft b e, t ft i- gungen in Gens zu einer Einigung kommen wird. dauernd« •Organifation dem deutschen Hochschulwesen n n g e g 11 eb e r t wird Das Hauptreserat hielt Obedludtenbirellot Päcke 1 mann - Barmeg über bie Erfolge der etubicnßifiung des deut'chen Bottes Rach einem Jahr erfolgreicher Arbeit fei cs dieser Organisation gelungen. 740 deutsch« Studenten das Studium an deutschen Hochschulen zu ermöglichen Abschluß be» 22. Deutsche,, Geographen tage» Der M. Deutsch« (Beographentaa erhob erneut bw heftruinte Forderung an bw =iric.t 'einer Handlungen einzufehen Adders liege es aber be. fei er WrUensdest mmung Wenn man die Umwelt, in der er aulgeL'-chlen ist. berütDich- r.ge. ko entständen doch erhea.iche Bedenken 06 er imstande war den Hemmungen entgegenzu» kreier. Das mußt« wr-ntr« des An^ k.agte« sprechen Abschied de» varons Geoerw Der' Reichspräsident gab bem fchei» ben den Königlich Rielerländifche, Gesandten und der Baronin Gev-ers einen Abfch'edsre« wobei er bem Gesandten, der 'rit mehr als zwanzig Jahren b-.e Aieberlawde in Berlin vertrat mrd besonders im Kriege sich grofw Verdienste um Deutschland erwart» a l s Ehrengeschenk bes Reichs eine rtlb#me Terrine . ' n Herren ber Umgebung bes Reichsoräsidewte« Reichskanzler Dr Mari. Reich»mil7ister Dr. Stresemann und CtaaUHrfretär Dr r Schubert mit ihren Damen teil Doppel mord. 3n Köther- warben ber Rttiergnlsbehtzer Klepp unb feil Sohn, als fit mit ihrem Kuifch- wagen anslahren wollten, e r f - be rstand entgegensetzt'n. hatten sich nunmehr vor bem sraoz^ischcn Kriegsgericht zu ;vrant- warten. Das Gericht erblickte in dem Verhalten bet Ingeflagtrn Rebellion unb nerurtnlte ben Haupt beschuldigten zu zehn Jahren Zwangsarbeit und Ausschließung aus dem Heere. Der zweite Angettaztr erhielt drei 3ahre Gefängnis 6trafcrfd)C.'«m* kam in Betracht das aufreizende Be.halten ber Angeklagten gegenüber bem deutschen Publikum auf dem M«ftp!atz Rautmorb. Der Angestellte Rapper wurde auf dem 'Bogt von Hattingen nach 'Bqrang, wo er Hinterbliebenenrenten auszuzahlen hatte, von einem Auto überholt, besten beide Insassen sich aui Küpper stürzten unb ihn mit einem N e r z s ch u st l 6 b < 1 i .1» verwundeten Di# R icher erbrüteten - Mark 2i.- -!u i Passanten und verunglückten bei Rieberweuigern selbst woraui si# die Flucht zu Fast fort- fetzten Die Estcner Kriminalpolizei hat bw Verfolgung der Mörder ausgenommen Der nächtliche Besuch der maskierten Einbrecher. 3n der Rächt zum Samstag wurde in Berlin der Kaufmann Schifchkar von zwei maskierten Einbrechern, die in die 'Parterrewohnung eingedrungen waren, überfallen und b. och Dolchstiche schwer verletzt Frau Schtlhkar sprang In ihrer Angst aus dem Fenste» auf Die Strafte hinab D.-n Beamten der Mordkommifslon ist es nun gelungen einen der beiden Verbrecher in Haft zu nehmen An- 'angs leugnete der Verhaftete war aber schließlich zu einem Geständnis gezwung n Der Tkr- haftete ist ei n vielfach vorbeArastev Einbrecher. Den Ramen feines Komplizen, eines der Polizei wohlbekannten Schwerverbrecher« der fchon viele t 'ttaten auf dem Gewissen hat nannte er Tragischer Unglück »fall bei einer Jeuerwshrubnng. Bei einer Hebung der frvuDüligen Feuerwehr in Hvckstcrhaulen (TBe'if J. bxi der bk Rettung von Kindern a u • e i n e r brennenden Swul « i «rvn stiiert Werren sollte, verunglückt# ein I3jähriaer Zunge der > us der Höbe de» dritten Ctodwen* abgefc-.lr werden feilte Dabei löste ft^ der Karabinerhaken von ber Lerne und der 3 u r g e stürzte ab Gr war sofort tot Schwere» llutouugtuJ Bet ♦mnuiu.ub« fuhr ein aus Kattowitz fonunenbe» Auto bei dem Versuch, einem Fuhrwerk au«. criAdi, gegen einen Bau« unb wurde voilitaudig zertrummett Di» Iifaffen. zwei Kaufleute aus Kattowty erlitten fAuxee Tchäbelbrüche bie ben f o f o r t i g « n Tod M einen zur Folge hatten, währ nb brr zweit» In bc>munn«lolem Zustande nach dem Knappschaft»! azarett ib.-rgtf.ibn wurde Ein dritter Mitfahrer erlitt leichter. Verletzungen, während der Ehai'ffeur unverletzt blieb Knnagr«rl:rbunfl gegen di« Kasseler S t raßenhahnschaisnee Fi« Anttageerhebung gsgcn Die brben 6teaßenbabnfd}af1ner Henbrlch und Ädrl GerlachII Ist runm.hr rrrolat bi« Anklage ist bereits zagest.-tlt worben und stützt sich aut sahrlLstige Tötuna unb Körperverletzung Di« Hauptvrrhandlung wir» voeauS- hchtttch am 20. 3uni ftattfinben Zur Verhandlung find vier Sachvrrstänb ge und über 50 -trugen geladen Schwere» Bouunglud in Neapel. Bet Bauarbeiten in Reap.l Hunten bie Fun- Dämmte eines Reubaue« Wammen. Sieben habe i befchäfngte Arbeiter würben bcaraben. Drei von ihnen wurden als Leich, n geborgen. Di« anderen f nb zum Teil ledensgefähettch verletzt Drei Todesopfer eines Faltbaainnglück». Ein lugdfcutarr Äaulmann ler.ngiüdte bei einer i» ben Pf ngstfrwrtagen unternommenen Fahrt in die 3tla«-Bergenge bei Lechbruck Gin Professor und «ine Dam« wurden vom gleiche» Schicksal oetroffra. Tie Leiche der Oome wurde berei!« g«doeg«n. wahrend die Leichen der beiden Männer noch gebucht werden tikttcr»ore*dfa(ic. Zeitweise wechfeinb bewtlkt. immer noch für die 3ahr«sz«i: «ästig warm und vorwiegeich iCoden Gestrige 1 ag«itu»'.chten für Sonntag Bei tre*- I#inbtt Brwött .u a trocken nur vereinzelte Rleder» tchlsg« was)rfch«,nlich ■ »Se* k -Sb. k. OB aer L: 5 «lÄä * auf btm Titat r ^nitrbiiebffia. t• ntm fluto n Pch aui ftjpptt "»jchuh leb- tauber frbrut;rn überraljrrn nnm ei 9hebenwmgtrn zu Fitz firt. oüjei Hai btt Ver. n. ierim iinbctfrt. :g Ouröt in irr. r l'on zwei nw#« Parlemivohnllng llen unb b^rd) fau Schier bem Jrnfcr n ‘Becmien her ;ngen. nnm btt nrhmrn In« sat aber sstbch- unfltn. $ct 'Btt« rordttztasitv [eines storpiiM. .nnten ed)»ir« liele emlttaim tt er. f Jcuecmbtubiag. A’ÜDÜÜatn Fluer» Beff.), Mi dn die ue einer brrn- ftriert nxr.'<* er 5ung<. der cui i abgcfcilt Betten nebinerfrifei k« ftütjle ob Gr «U ttth, « 7'1 ntzer Lftü-Ä -"eti. Ä 14k, r r ä n b i l ’ ®WL" Men. bt» <2 SS8t •*uC i°L?ale> t* fn do 5 » .. .Aetzlich J"' ?' H H'ABttt snJt »u xun. •J? Vuar^ vn -)ahre» -'jtiia.:; ÄAU * ytrbdtfi btt Elchen Mitom H«j*c 'Ä>: »urden JSft L bei Mfj£ trben i beide» . Leichen o» Gewerbeausstellung Stehen (927 l« bat Lieb in hd). roenn et ang nunmehr beer «tue moderne ssührung am kommenden d) noch fatiert Farben > oft von unserem Stabt kann. Vie ganze Samstag bürste geu-lnnung unb b aud) den, Qatcn uflung der Nebenprodukie uS ncrftdnbl.4) 2UfOä- befreiten; durch diese Abwechslung wird auch ein besonderer Anreiz zum wiederholt en Besuch der in jeder Weise sehen-werten Veranstaltung geboten. bekommen, bah £ 'oll von unterem Stabt- idealer, der bi »her ...öenb war als origineller Eonserencier die einzelnen Darbietungen cin- sühren wird. Neben Herrn v. Schenk vom Frankfurter Opernhau- wird die-mal vorau-- lichiltch Fräulein Steffi Thaller. die bekannte Diener Soubrette, den gesanglichen Teil uixb trägt noch lange bas Lieb in hd). wenn «* schon verklungen ist Was so ein Lied vermag? Grübelnd Iah seinem prognimmäfoigrn Nundga tritt. Für die Hausfrauen ist h' elektrische Küche mit den verschiedensten Kochvorrichtungen. die im Betrieb zu sehen sind, besonders interessant. Hier findet man die elektrisch beheizte einfache Kochplatte, daneben den eleganten. tociEmaillierten Herd der Herrschaft-- Hausküche, den Warmwasserspeicher uiw. alle- auf Elektrizität gestellt. 2obenan befindet sich ein wunderbares Badezimmer in herrschaftlicher Ausführung, dessen Beheizung gleichfalls auf Elektrizität beruht. Die Firma Georg Appel hat dieses Schmuckstück des Elettrizitäisstandes vortrefflich installiert, die Firma 3 e a n Dem & 6 o. hat auch hier, wie bei dem Badezimmer im Gaswerkstand. die feinen Majol.kaglasuren und den gediegenen Fuhbodcnvelag geliefert. Sehr überzeugend wirkt die Gegenüberstellung, die das Elektrizitätswerk mit einem gut beleuchteten und einem üblichen, meist schlecht beleuch- teten Schaufenster dem Beschauer vor Augen führt. Hier kommt es nicht auf das Ausmatz der Beleuchtung, d. h. auf die größere Kerzen- zahl der angebrachten Glühbirnen an, sondern vielmehr auf die richtige Platzanordnung für die Beleuchtungsanlage Jedem Besucher, insbesondere aber den Geschäftsinhabern sei diese Abteilung des Lleklrizttätswerkstandes zur besonderen Beachtung empfohlen. Hoffentlich wird aus diesem sehr lehrreichen Anschauungsunterricht dann auch die entsprechende Nutzanwendung in der Praxi- gezogen. Ein reiche- Sortiment von Heizdfen und Hetzgeräten der verschiedensten Gestalt, elektrisch hetzbares Koch- und Tafelgerät, ebensolches für Äinberyimmer. Toilettentische für Krankenbehandlung und Kdrperpslege, elektrische Lastenaufzüge usw. vervollständigen das Bild dieses sehenswerten Standes. Alles in allem ist zu sagen, datz man auch in der Gruppe ..Elektrizität" oft erstaunen kann über die Vielfältigkeit, zu der man den elektrischen Strom verwenden kann. An diesem Stande sollte ebenfalls kein Besucher nur kurz vorübergehen, hier sollte jeder aufmerksam sichten. Hebet die anderen Stünde der Halle B werden wir morgen berichten. Bornotizsn. — Tageskalender für Freitag. Gewerbe-Ausstellung 8 Hhr abends Tanz Lichtspielhaus Bahnhosstratze: ..Die Tänzerin des (Zaren". — Astoria-Lichtspiele ..Der Sohn des Hannibal". — Gewerbe-Au» st ellung. Gietze- n er Aevue NI an schreibt uns Um einen bequemen Besuch der .Giehener Nevue" am kommenden Samstag zu ermöglichen, ist auf vielseitigen Wunsch der Anfang auf 8.3-3 Uhr verlegt worden, was durch Admbeförbenmg der Gäste durch Neickspostautv durchgefuhri werden zukotnmrn. haben die Stadtverwaltung und M« Sladtverr rdncten-BerfaWmlsmg schon vor einiget 3eit die Anschaffung eines zweiten Stratzen» Iprengwagens bclchlosien. der bestellt ist und tn ü'älbf hier eintreffen wird Sobald dieser Wage» in Dienst gestellt werden kann, wird den Klage« über mangelhafte Straßensprengung wirksam ab» geholfen werden ” Alter Feldweg und alter Schissenberger Weg. tne als die Haupt» zugangswege \u unserem schönen Stadtwald an- zukp rechen sind. Zeigen dem Spaziergänger zur Leit mancheric. Mf stände. Hinter dem Bahnübergang am alten Feldweg liegt schon monatelang ein grober Haufen Bauschutt der aus sein« Verwendung harrt, her hintere Teil des Feldwegs in mit -Bau'chuf. und Unkraut ixrm> und einige Primi: f» Hnterftände verderben den Anblick der sonst mit grobem Fleitz instand^ gehaltenen Gärten Das merhruibigfte jedoch ist datz man inmitten dieser Gärten das Bor- banbenfem einer gtbberen baufälligen Halle mtt daneben la gern Nm Brenn holzvvrraten teststellen kann Am alten Schiffenberger Weg kann der Borübergehende autzer einigen an den Böschungen liegenden Kotnposthaufem seststellen. datz auch hier Unkraut und Bauschutt die Fahrwege .zieren" und hab der Futzweg an einzelnen Stellen derart stark ausgetreten ist. datz bei Dunkeihet» Unfälle eintreten können GaNenbereilenben laut wurde, lebt ja auch in ,hm. der Lebensdrana. das ‘Bedangen nach Freude unb Weite eine E.nlame habet! nnt ihrer Berlalsenheit das Lied vx-ckte Freude in ihr auf Auch einfam ist die Welt schön, ja erst, rnenn ich einsam stehe, gehört sie nur ganz. Ern Kranker horcht au‘ das Lied unb auf den Tritt, etwas wie Bitterkeit will in ,hm aufsteigen, datz er müde ist unb dem bejahenden Leben fernsteht, aber er steht ja nicht lern, es kommt ja zu »hm durchs Fenster herein unb winkt unb lockt unb weckt neuen Lebensmut Was nicht war wird wieder werden, morgen vielleich« schon, übermorgen. Gar viele« vermag so ein Lied. Unb wenn schon ein Lied Io viel vermag, das Fremde fingen im Dorüderscheeiten. sollte da nicht ein Lied noch viel mehr vermögen, da« aus der eigenen Brust hervorbricht. Ls braudU ja nicht [aut zu fein, es braucht nicht überschäumend zu sein, es kann nur sein w.e eine linde, strei- chelnde S^anb die sich auf den Scheitel leyt unb gerade durch ihre Sanftheit wundertäng wirkt. S—r. — Das Lrgebnis der Neich-Woh- nungssählung vom 16. Mai. Bei der auf veichsgetzchliche Anordnung am 16 Mai vorgenommenen Wohnungszählung wurden in Gießen 2626 Grundstücke, d h. bebaute Grundstücke. auf denen zum Teil auch mehrere Häuser stehen, sowie 8175 Wohnungen aller Grötzen ermittelt. Die Feststellung der Wohnung- suchenden ergab *50 Familien ohne eigene Wohnung. 396 mit Wohnung. Diese Ziffern der Wohnungssuchenden dürsten aber den tatsächlichen Verhältnissen nicht entsprechen. Va am 1. Mal bei einer Bereinigung der Wohnungsamtslifte 713 Wohnungssuchende ohne eigene Wohnung und 78S mit Wohnung verblieben, jetzt bageaen bei der Bestandsaufnahme zahlreiche dieser Interessenten die vor geschriebenen Melbesormulare nicht abholten unb erst nach Ablauf des Termins beim Wohnungsamt er- Der ottizieile Ausstellungsfüheer empfiehlt, auf bem Aundgang durch die Ausstellung nach der Befichttgung der Halles < Bollshalle» zunächst einige Siande zu beiden Se len des Bolls- halte-st in ganges zu bekicht.gen Hier finden w»r die Da satt werke G letzen GmbH, mit Baialt-Pllastermaterial, sowie «andjerlei we.iere etrabcnbaumaicrialien für Walz- unb Teer- stratzen venreten. Auf dem Stande der Firma Daniel Baum kann man eine rechr tnier- eifante Heizung«anlage für ein Woi>nb.,.i» und ein fombin.cne* Gewächshaus bewundern, die der Auimersiamkeit der De'ucher empiohien (et Lehr Md Dergnügen bereitet den Kindern eine Kindcttchaulel besonderer Bauart, die der Schreinermeister Georg Zinn von Schlitz ausgestellt bat unb die eine Znauger.lchnnnahme verdient. Daneben findet man eine Dresch* mafd^ne neuester Bauart, die von der Ma'ch.nen- sadrik Theo Buschhosf in Ahlen < West- lalen) geze gt teirb Den Landwirten fei biefer Stand zur Beachtung empfohlen Dir betreten nunmehr die Ausstellungshalle B. in der wir bic gradlinige Fort- Ivßung des Ausstetlungs-Aul baue- von der Halle A her finden UnmiMelbar am Gingang links begegnen wir bem reichhaltigen unb lehr sehenswert»?. Stand des Znstallanonsgeschälts von Audolf Aöbiaer, in dem eint erstaunlich vielselliac Auswahl von Gas- unb Kohlen- berben, komvinienen Herden Heiz- und Bade- apparaten, Küchenherdheizung mehrere hübsche Badezimmer und weitere bemerkenswerte Zachartikel zu sehen sind. Dieser abweechielungsreichc Stand, der die ganze obere Stirnseite der Halle eindrucksvoll gestaltet, verdient die besondere Beachtung der Besucher Daneben zeigen die Wagen- und Äaroneriebaufirria Heinrich Spies, die Auto- und Gelchirrsat'l'rei LhriftianSpies und die Auto- unb Wagenlackierer ei Georg Bel l of in redM bemerkenswerter Weile ihre Lrzeugniffe. 3n diesen, Stand fällt ein besonders konstruierter Bich-Transvoiiwa«n auf Meccedes-Benz-Ehafsis auf. Lnschliehend zeigt die Firma Gebt. Kahl, technische Bedarfsartikel. in bemerkenswerter Weise ihre Waren für das Baugewerbe für Gärtnerei betriebe und für die Gewerbe unb Industrien der Metallbranche. 3m nächsten Stand sieht man. von der Firma H. Hommel in Fra.Muri ausgestellt, alle möäichen Fciuwerkzeuge für Metall- und Holzbearoeitung Nunmehr kommt der Besucher zu dem auherordenttich interessanten Stand des Gas- und Wasserwerke- der Stadt Dietzen, der einen sehr bemerkenswerten Einblick in die verschiedensten Betriebsabteilungen und auf die mannigfachsten Erzeugnisse des Gaswerkbetriebes gestattet. Hier fiept man in der Abteilung »Praktische Casverwer- tung", in welch vielseitiger Weife das Gas und feine Nebenprodutte heutzutage verwandt werden. bi- herab zur BerweNung des letzten Abfallprodukts bei der Teergewinnung, des "Befahl, aus dein noch Krmft>angcn. Knöpfe usw hergestellt werdens in dieser Abteilung kann man über mancherlei Dinge nur Immer wieder staunen. »me interessante Sntwicklung kann man in der Abteilung »Gas in Küche und Hau-halt" verfolgen, die Verwendung de- Gases vorn ein- fad>cn Kod-er angefangen, bi- zum neuzeitlichsten Gasbackofenherd mit dem Wärmeschrank und allem, wa- bei dieser modernen Konstruktion noch dazu gehört, für da- DrivalhauS sowohl, wie auch für den Gewerbebetrieb Al>er nicht nur gasbeheizte Wärmeschränke, sondern auch gasbeheizte Kühlschränke sieht man hier mit Staunen vor sich Sehr beachtenswert ist eine feine Licher Stratze. sind die beiden städttschen Neubauten xu beiden Seiten der Freitreppe an der Li «her Stratze schon beträ-chtttch vorgeschritten, ebenso auch die au beiden Seiten der Karl-Bogt- 0trabe entstehenden Neubauten der Baugenossenschaft. Ebenso wird am sog. „Professoreneck" an dem Innenausbau der dort errichteten Wohnhäuser fleibiß gearbeitet, so datz sie bald bezugsfertig sein werden. Auch sonst sieht man in allen Stadtteilen hier und da private Neubauten erstehen, so datz erfreulicherweise von einer regen Bautätigkeit in unserer Stadt gesprochen werden kann. — Klagen über mangelhafte Stratzenfprengung sind in der letzten Zeil wiederholt an die Stadtverwaltung gelangt. Die Berechtigung dieser Beschwerden wird nicht bestritten. jedoch kann im Augenblick zur Behebung der Staubplage nicht mehr getan werden, als bereits geschieht Um aber auch in dieser Hinsicht den berechtigten Wünschen der Bürger nach- rung findet. Der Gaswerkstand ist so reichhaliig gestalte«, datz wir uns hier nur mit Anden tu., gen in grober Stirne begnügen müssen, dem Vubhium jedoch empfehlen dieser Schau tne gebührende eingehende Beachtung zu schenken. Wilchlietzend folgt der Stand der Hessischen Handwerker • Zentralgenossenfchaft in Fann«!atH. bie in fahr bemerkenswerter Neich- Halligkeit Holtzbearbeitungema'chinen. Bäckerei» male grofie Bedeutung das Gas für Gewerbe und Industrie ba* kann man in einer besonderen, reichhaltig aus ^statteten Abteilung des Gaswerkstandes fest- ftellen. Ginzelheiten hierüber verzeichnet der Ausstellungsführer. E.ngeglieden ist «chlrctziich noch ein G<üerzx-ugungs- und Nebenprodukten raum, in dem man über die vielen Einzelheiten der Gas- Av§ der Provin^alhauplstadt. Gießen, den 10. Juni 1927. Ein frohes Lied. Abend liegt über den Stratzen Jun labend am Sonntag Spärlich die Lampen, man braucht sie ja nicht, denn schöner als Licht »st fest be< Dämmerung, in deren Zwiel ^cht alle Gestalten zu einem ungewohnten Sebra erwachen Aus den Dänen strömen die Stunue ihren Herr- (td>en Duft Aus geöffneten Fenstern bringen die Klänge eine» Klavi» hier der To« einer Membrane. Grammophon. Aadiv Unb irgendwo aus geheimnisvollem Dunkel bringt lelles Kichern Ä , Jetzt von fern ein Lied aus Mannerkehlen 3m Ma richtchrin kommen bie Männer näher Run tritt bie Melodie hervor bie der Abend- tmnb In Fetzen zerrillen hatte. Und jetzt mar- schieren sie vorüber mit festem Tritt Wohin? Da» ist gleichgültig. Aber datz sie lingcn. ist mehr Und datz sie ein gutes frohes Wanderlied fingen, ist auch mehr Die Fenster öffnen sich man bleibt stehen und schaut ihnen nach SdtutiTaqe Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag 55,31 Jedes Kind erhält ein Geschenk 690 Feinfarbige Spangenschuhe QJJ 'beige u. grau). Lt-juemer BtodubMtz M schon Hb '■ He rren- Schnürschuhe Q90 m braun und schwarz, billig u. doch 11 gute Quaiittt u. 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Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgange unseres Heben Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir allen, insbesondere Herrn Pfarrer Sattler für die trostreichen Worte, auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. ÄBlelmas, I ... Plirsldte wuu ErObterefl..... itür die Berwaltung und Ausgabe 6er Zeichnungen, der Anicrttgung von Vtdn- Paulen und sonstige nllgem.ine Arbeiten innerhalb de» technischen Bureau» tuchen wir einen Zuverlässigen jungen LNann Die Beerdigung findet Samstag, den 11. Juni. 3 Uhr nadun. von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt liefert nur an Wie» btToerfÄuftr Alex Joel Ccbofol. u.Sutter waren * toronbdlg. (Mleüen Dehlarer rveg 86. 4-5000 Mk. als 1. Oopotbet nur Ablösung auf Anwesen Nähe (Mienen ncmdJt. geböte unter 04343 on den Äieb. An» tonte Handichrift Bedingung. Cclbitncirbricbenc An geb rnttVebenfi- lauf. Angabe de» Alter», der Vobnon- spräche und des 6lntrltt»termln6 an Ileyllgrnatardt * Comp. 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Stsangvcrem vcilcrfcit. Heute abend Linqüundc tm Etnglaal bei Realoomnasltim». Bollrahllgeo (fr- scheinen dringender- forderlich. .Y»I4D Ter Borstand. Lamftag, II. d. abend- hr, Uhr. Im Psalter Vos: ***D Monats- Versammlung. 20000 1OOOO 7000 |LosezolM..^eL^l.,ära| A. Dinkelmann, Worms | Ä Poiticbeekkoate 15194 Frinkfurt e. M. Ä Xmb Hier la allea VerkeulMUliea m/ Hierbei: StaatL LotL-Einnehmer Fltaun; außerdem bei: Konrad Emmerleki, L. Joost, Hormian Kohl; 8. Loeb, Ella Hosier Wwe., Halbverdeck ein- u. Aroeifpdnnifl au fahren, natutbeu ob. dunkelbraun iC' strichen, zu kattieu gesucht. Lchrtiil Attged. unter 54>OD n:i PCI! (Hlfü. VI ; [Verschiedenes! । Im Namen der trauernden HlnterbUebenen: Karoline Zinn geb. Kühl. BedeoleiitlesöiltiefilschßMarMrjne-Fabrik sucht Achtung! Fahrräder zu verleihen 1 Stunde 030 -X. 1 Tag L20-4, gegen genügenden Au'- met^ ob. Pland. i-3 werden nur gute Sinder oerltebeiu 3roinir1fr Sttatze 82 Teleod 137. 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Verfolgung des Ballons durch den Ober- hessischen Automobilklub. Einmaliger Eintritt SO Pf. ssac Verkäufe OHL DIE PFLASTERBINDE MIT FilZP'NG Ur. (55 Zweites öiatt Siebener Anzeiger (weileral-rinzeiger für ©berljcfjcu) a WGBHBBMBMBB^BnaH Der Randstaatenpanzer im englisch-russischen Konfiift. Nachdruck, auch mit QucKeirangabc, oertxrtcn. Von unterem o. U.'6t.,S der kurzen roten Herrschaft im Lande, i ie in blutigen Kämpfen niedergeschlagen wurde, bat eus ihnen gewisi feine Low > .iicunde g:riaa t. In einem grosica Staate, w.e Deutschland. Frankreich u'w. ist es den Emigranten versagt, .me politische Aolle zu spielen, anders in den kleinen Grenzländern. die zusammen nur etwa zwei Millionen Einwohner zählen. So ist denn der L. ::N» Panzer der Aandstaaien nicht so sest gefügt, wie er eS sein sollte, doch wird ;id) kaum eine Hani finden die es wagt, ihn willkürlich zu sprengen, aber es wäre auch verkehrt, allzusest aus seine Haltbarkeit zu bauen und ihm einen Ewigkeitswert beizulegen. Turnen, Sport und Spiel. Siner unter zwanzigtausend. Zum Endspiel um die Kutzvall-Vundetzmeiftcrichaft. Heber 20 000 Mannschaften der etwa 6300 Vereine des Deutschen Fusiboll-Dundes beteiligen sich jährlich an den Meisterichastsspielen. und der Deutsche Meister deS D. F. B soll im Schlusispiel am kommenden Sonntag in Berlin ermittelt werden. Dia Gmngung der Meister- schäften in den einzelnen Landesverbänden, in diesen wiederum in den Bezirken, der Meister- schetslen der zweiten und dritten Klasse, der zweiten unb drillen Mannschaften sind jeweils nur Etappen — zum Teil allerdings sehr, sehr weit entfernte - auf dem Dege zu der Meisterschaft, die nur einmal ün Jahr vergeben wirb, eben der Bundesmeisterschaft. Aur wenige unter den vielen Vereinen und Mannschaften kommen jemals zu dicker höchsten Ehre. Eine Meistcrlchaft des Deutschen Fußball- Dundes wurde erstmalig im Jahre 1902 03 auS- ßctragen, als der D. F. D. nur etwa 100 Vereine mit wenigen taufend Mitgliedern zählte. Der B. f. B. «Leipzig tourb? erster Fußball- bundeSmeister. derselbe Verein, der in diesem Jahr die mitteldeutsche Meisterschast wiederum gewann. 3m 3ahre 1903.04 wurde die Meisterschaft. zu deren Endfpiel sich D. s. D. Leipzig und Dritannia Berlin durchgekämpft hatten, nicht ausgetragen. 1904 05 gewann Union Berlin den Titel. 1905'06 wieder D. f. D. Leipzig. 1906/07 holte sich der F. E. Freiburg die Meisterschaft im Endspiel gegen Viktoria Berlin, die dann 1907 08 zu dieser höchsten Ehre kam. 3n den beiden nächsten Jahren stellte Karlsruhe tn Phvnik und dem Fusiballverein die Deutschen Meister. 1910 11 holte sich Viktoria Berlin im Endspiel gegen V. f. B. Leipzig den Titel. Holstein Kiel, wieder V. f. B. Leipzig unb 1913/14 die S. Vg. Fürth setzten die Aeihe der Dundes- meister fort. Von 1914 bis 1919 unterblieb dann die Austragung der Meisterschaft, die 191920 gegen S. 2g. Fürih und 1920 21 gegen Vorwärts Berlin der 1. F. E Nürnberg gewann. Er stand auch 1922 im Endfpiel gegen den Hamburger S. V: DaS erste Entfcheidungslpiel endete 2:2. daS zweite 1:1. die Meisterschaft wurde schließlich nicht vergeben, da der Hamburger S. V.. dem dann der Titel zugesprochen wurde, infolge der Hngeklärtheit der Lage verzichtete. 1922 23 wurde der Hamburger S. D. dann Meister. 1923 24 verlor er den Titel im Endspiel an i>m 1. F. E. Nürnberg, der dis Meisterschaft auch 1924 25 behauptete. 3m Endspiel dos vorigen Jahres schlug S. Vg. Fürth den Berliner Meister Hertha B. S. T. im Tttel- kamps mit 4:1. Siebzehnmal wurde also bisher die Meisterschaft vergeben, der erfolgreichste Verein war der 1. F. E Nürnberg, der viermal die Deutsche Meisterschaft gewann und in diesem 3ahr wiederum im Endspiel steht. Nürnberg-Fürth stellte, da auch S. Vg. Fürth zweimal Meister wurde, sechsmal den .einen unter zwanzigtauicnd" Vereinen. Süddeutschland überhaupt neunmal den Deutschen Meister. Berlin und Mitteldeutschland je dreimal. Norddeutschland zweimal, der Westen, der Boltcnvcrband und Südvstdeutsch- Iant> konnten bisher noch keinen Deutschen Meister in den Aeihen ihrer Vereine zahlen. Süddeutschland und Berlin stellen auch in diesem 3ahr die Sndspielgegner. AuS der engeren Aeihe der Anwärter auf die Fußboll- BundeSmeisterichaft. der immerhin noch recht großen Zahl der Liga- bzw. erstklassigen Vereine in den sieben Landesverbänden, qualifizierten sich — nach dem seit 1925 eingeführien neuen Meisterschaftssystem — 16 Vereine für die Meisterfchafts!chlus;fpiele, von denen Süddeutschland und Westdeutschland je drei, der Norden. Berlin, der Baltenverband. Mitteldeutschland und Südostdeutschland je zwei 'Vereine stellten. Die bisherigen Spiele brachten den 1. F. E. Nürnberg uni) Hertha D. S. E als Gegner des am Sonntag im Deutschen Stadion, Derlin-Grünewald, stattfindenden Endspiels an die Spitze. Schiedsrichter deS Spiels ist G u y e n S. Essen: Liniettrichter sind — und zwar erstmalig neutrale — Schulz, Hamburg, und Hille, Leipzig. Deutsche Hand- und Fußballmeisterschaft der D. T. Am [ommenben Sonntag wird die Deutsche Turnerschaft auf der 3llgen-Kampsbahn in Dresden ihre Meister im Handball und Fußball ermitteln. Die stärkste Anteilnahme wird sich wieder der Handballmeisterschast zuwenden. in welcher Spielart die Deutsche Turner- schaft mit annähernd 6000 Mannschaften die unbestrittene Führung unter den Verbänden für Leibesübungen hat. Die Handballmeisterschaft wird zum 7. Male ausgetragen. TSV. Spandau 1860. Turu Düsseldorf. Tv. Seckbach, Turngesell- schaft Stuttgart sind bereits in den Vorkämpsen ausgeschieden. 3m Schluhspiel stehen sich der vorjährige deutsche Meister PSD. A a st a t t und Tv. Ehcmnih'Gablenz. der Sachsenmeister, gegenüber. Spielleiter ist L e s z i n s k i - Derlin. der in D. T.-Endspielen noch nicht hervorgetreten ist, in Brandenburg aber den besten Aus genießt. Johanna Spyri. Zu ihrem 100. Geburtstag. Von Sva Landau. Woran es wohl liegen mag, bah bei dem Namen der Spyri jedes Kindecauge ausleuchtet, ja so- fiar noch mehr: daß auch die Erwachsenen, bc- anders die weiblichen Geschlechts, wieder dasselbe selige Äinbcrglüd empfinden wie beim Lesen ihrer Schriften? Diese Frage sollten w r unS an ihrem 100. Geburtstage einmal vorlegen. ES ist gar nicht aus^usagen. wie viel die Spyri allen Kindern, die da- Glück hatten, ihre Bücher zu lesen, gegeben. Fand sie doch alS erste den rechten Weg. wirklich echte Kindergeschichten mit erziehenichem Wirken zu vdrbin- den. Die Helden unb Heldinnen ihrer Erzählungen sind Menschen von Fletsch und Butt mit allen Fehlern und Tugenden, keine Musterlinder. Don Anfang bis zu Ende stehen sie leibhaftig vor unS unb lasten unS mit ihren einfachen Kinderschickfalen. ihrer lebhaften Phantasie und treuen Hilfsbereitschaft nicht mehr los. DaS unbewußt Erzieherische biefer Bücher entspringt nicht etwa einet Theorie und Tendenz, sondern ihrer warmen, feinen Menschlichkeit, ihrem starken Empfinden, wie eS uns auS dem gütigen, klugen Altfrauengesicht mit den schönen tlaren Augen aus ihrem Bilde entgegenspricht. Johanna Haustet kam am 12. 3uni 1827 in einem Dörfchen in det Nähe von Zürich als viertes Kind des dortigen ArtteS zur Welt. Die poetische Anlage war ein Erbteil ihrer Mutter, einer bekannten Dichterin frommet Lieder. Eine im wahrsten Sinne des Worte- sinnige Kindheit verlebte sic in dem weihen Doktvrhaute zusammen mit ihren Geschwistern, mit denen sie innige Liebe verband und die wir noch alle in den verschiedensten Verkleidungen in ihren Düchetn wiederfinden können. Ein besonders schönes Denkmal hat sie ihrer Gtohmuttet und deren unverheirateten Tochter gesetzt, dielen 3beaö>ilbcm einer Großmutter und Tante. Das Stübchen der beiden bot beit Kindern manchmal einen willkommenen Zufluchtsort: das war dann, wenn ein düsterer Schatten in das trauliche Familienleben fiel, wenn der Vater, durch seinen Berus gezwungen, DemütSkraicke mit ins Haus brachte. 3n diesem Großmutterstübchen wurde auch „Das Hanni", wie sie nach Schweizer Sitte hieß, mit det deutschen Poesie belannt. Die Tante konnte viele Schillersche und Hhlandsche Balladen auswendig. die sie der begeisterten kleinen Zuhörerin gar nicht oft genug auffagen konnte. Geistige Anregung bot det wißbegierigen Kleinen auch der Hnterricht im Pfarrhaus, der bald dem in det allgemeinen Dorfschule Platz machte. Der alte Dorfschullehrer sprach einst eine düstere Prophezeiung auS, die durch das unverwüstlich heilere Temperament der Kleinen Herrotgerufen wurde. AlS Johanna nämlich über eine durchgeriebene Stelle in ihrer Zeichnung laut und herzlich lachte, sagte der alle Mann kopsschüttelnd: „Hanneli, du gibst eine Närrin!" 3hr heitere- Temperament. daS ihre Bücher so hell und warm durchleuchtet, hat sie bis ins Alter nie verloren, obwohl es auch schon in ihrer Kindheit einen Moment gab. der deutlich bewies, daß Kinder echte Trauet ernpsinden können. DaS war. als ihre geliebte Großmutter starb. Johannas Mutter hat in einem warmherzigen Gedicht ihren Kindern für ewig den Verlust vor Augen gestellt: Vergiß eS nicht, du Enkelschat, Welch Kleinod dir gegeben wat. Am frühen Morgen tat sich hier Die HimmelSpfvtte auf vot Mr. Die liefe Frömmigkeit, die Johanna recht eigentlich von dieser Großmutter ins Hetz gepflanzt war. blieb ihr Stab und Stütze durchs ganze Leben. Hni) ebenso ging noch etwas anderes mit ihr mit: eine Kinderliebe zu einem Freunde .hres Bruders, ^u Bernhard Spyri. die so fest und innig war. daß sie auch bei den erwachsenen Menschen noch standhielt: ihm reichte 3ohanna ihre Hand fürs Leben. Spyri wat ein ebenso guter Freund Gottfried Kellers wie Johanna eine Freundin E. F. Meyers. Sv steht ihre Gestalt auch mit diesen beiden größten Dichtern ihres Landes in enger Verbindung. Erst sehr spät, als reife Frau erst, begann 3ohanna Spyri ihre segensreiche schriftstellerische Tätigkeit. Aus einem erfahrungsreichen Leben und aus einem von den Schönheiten dieser Welt gesättigten Herzen heraus entstanden ihre ersten Bücher, die wohl ihre besten geblieben sind. Am unverfälschtesten zeigte sich ihr klares Erfassen det Kinderseele, ihre Liebe zu det schönen Schweizer Landschaft, ihr sonniger Humor, ihr tiefer Lebensernst und ihre Frömmigteit in den entzückenden ..Heidi"-Büchern. die. wie alle ihre Schriften, bei Friedrich Andreas PertheS erschienen sind. Jedem wächst das Heidi mir seinem mitleidigen Gemüt und seinem warmen Natutempsinden sest ans Herz. Ein in den Sphrischen Schriften immer wieder hervortretender Zug ist die Tierliebe, bei der auch 3ugcnberinncrungen der Dichterin eine wichtige Aolle spielen. Solch« innige Beziehungen zu den Geißen, die seiner Obhut anvertraut sind, hat das Heidi im höchsten Maße. Di« Spyri sagt von ihm: „Heidi sprang von einem zum arideren und machte mit jedem ganz persönliche Bckanntschast, beim jedes wat eine ganz besondere Erscheinung sür sich und hatte feine eigenen Manieren." Ebenso wie die Eigenart det Tiere, die es zu hüten hat, erfaßt das kleine Heidi auch die Natur um sich: mit ganz einfachen Mitteln wird hier selbst in den ®roß- ftabifinbern das Verständnis für die erhabene Lieblichkeit der Natur unb ün besonderen der herrlichen Schweizer wachgerusen, die zu genießen für die Menschen dieser Dichterwell zusammen mit einem guten Gewissen daS Lebensglück au»macht. So sagt sie: ..Dem Heidi wat es so schön zumute wie in seinem ßeben noch nie. Es tränt das goldene Sonnenlicht, die frischen Lüste, den zarten Dlumenduft in sich ein und begehrte gar nichts mehr, als so da zu bleiben immerzu." Da gibt eS Wohl kaum ein Kind, das nicht gleich sein ganzes Spielzeug hergeben würde, um mit dem Heidi, all diese Freuden zu kosten! Daß eine solch« ®lüdf«ligl«it oicudijf 10. jüiii 1927 Anfchl csiend an das Handball'p.cl bc Iteilen Turnverein Mann beim 1846 unb T v. 3 o r (t 186 1 das Ent'cheidungSspiel um di« Deutsche Fußballmeister schast d e t D T. D e Dcul'che Turner'cha!: legt weniger Wert darau! mit den Fußball spie e iden Verbänden in Wettbewerb zu treten sie will vielm.br den ihren Vereinen trcjgeblicb.:i n xuiiballfpieknx Gelegenheit zur toeicren Beifügung geben. Schiedsrichter bei Fußballspiel» .'t Dr x i 1 d)cr» Altenburg Aus dem Turngau Hessen (D T ). Die turnerische Arbeit irirb nach der gründlichen Vorbereitung m . c >. Win.'ermonatcn jeweils zunächst von den 6 Vez.rlen des Gaues au'-euoi-men. Vor Ostern gaben zu: ächtt die Vezirl. ®crätdD:i;Qmb c ®.l;g:nbcit zur turne- ri - en Wrttkampfbe.ätigun ' Hm bictelt e Zeit irurben die Veziri-mei.e. cha len tm tang- hr.-deniauf geh’ e.ttlich der J.-üh a': iwalbläufe aui .'.etragen ES schkolsen sich bald die De- zirlv'piele in ben Sommeripic.cn an. die die Meister sür die inzwischen auch Icbon stattgefundenen Gausvmmcrspielc fett'teilten. Den Al'ld.lusi bet üintlid'cn IViirUvcrcn- fl al jungen bilben die volkstümlichen Bezirks- tur nieste, nach deren Erledigung sich die Arbeit der Gauvereine ganz auf die bevorstehende.i Gauvetanstaljungen, vor allem aus daS Gaulurnfest in Heuchelheim, cinflclkn kann Der 3. Vczitk war am ftu eilen cu* dem Plan und hat wie beteil# au»iuhrli-r berichte:. sein Dczirlsjutnfest schon am 29. Mai in Hitzenhain veranstalte: Der nächste Sonntag (12.3uni) wird den 2. und 4. Bezirk bei her Arbeit sehen: für den ersteren hat Burgsolms. sür den anderen Grebenau die Veranstaltung übernommen. Am 19.3uni finden nicht weniger als drei DerirtStumcn statt. Der 1. Vezirt versammelt sich in Nicdcr-Wal- gern, der 6. Vczitk in S r n st h a u I e n . der 5. Vezitk im Vad-Nauheimet Hochwald Vci den VezirkSlurnen ist auch den Schülern Gelegenheit geboten, ihre Kräfte zu messen. Zu dem Fünfkampf sür Turner und 3u- flcnMurner tvn.nit in einigen Bezirken audi noch ein volkstümlicher Dreikamps für Turnerinnen. V. s. D. Die Liga rmD vor der Sperre noch eine alte Rückjpieloerpfkichtuna einlöfen unb fährt zu dicfein Zweck am tommenoen Sonntag nach ö p r e n b • li ngen. Db ihr in dem letzten Spiel biefer Saison ein sieg gelingen wird, erjeheint bei der derzeitig fchlechten norm der Mannschaft nrinbeftens zweifelhaft. Im besten Falle sollte ihr mir «in knapper Sieg über ben Gastgeber, der in der letzten Zeit ebenfalls sehr viel von feiner früheren Spielstarke verloren bat, gelingen. Um einen möglichst günstigen Abschluß zu erzielen, wirb D. f. B. mit seiner besten Besetzung die Reise nntreien müssen, anbernfalls ihm eint Niederlage kaum erspart bleiben dürfte. Die dritte Mannf chaf t vertnüvsl einen Ausflug noch Weilburg mit einem GeseUschasls- spiel, indem sie einer Einladung des dortigen Sport» Vereins folgt und gegen dessen zweite Mannschaft antritt. Nur in stärkster Ausstellung wird ihr gegen ben spielstarken Gegner ein Ersolg btschieden sein. Spieloereinigung 1900 Gießen. Der Kehraus her Fuhballsaisoa 1926 27. ö. Für die zum ^Westdeutschen Spielverband gehörenden Herein« schließt mit dem kommenden Sonntag das Fuhball-Spieljahr 1926/27. Eine ereignisreiche Saison ist damit beendet. Mit Freude konnte man feststellen, daß daS Interesse des Gießener Publikum# am Fuhballsport wieder stark zugenommen hat, in erster Linie beeinflußt durch die durchweg gehobenen Leistungen der Einheimisclxn in sämtlichen Klassen, sowie durch daS Vorhandensein herrlich gelegener guter Sportplätze. Die Spiclvcreimgung 1900 tritt am nächsten Sonntag nochmal- mit ihrem reichlichen Spielermaterial auf den Plan. Zunächst die Liaa- Mannschaft, die die Klassisizierung bei Vereins repräsentiert, trägt in Franks urt a. M. ein Freundschaftsspiel gegen ben dortigen Fußballverein „Borussia" auS. Die Franksurier. die Ostern hier in Gießen gegen 1900 ein Hnentschie- den (22) erzielten, genießen den Aus einer fairen, sympathischen und zur Zeit auch wieder sehr spielstarken Elf. Das Gastspiel an Ostern, das Gießen mit mehrfachem Ersatz durchführen mußte. ober nicht ewig dauern kann, daS lernen die Kinder auch vom Heidi, und wie es nun fort muß aus seinen Bergen, da wird auS der säst ein wenig neidischen Sympathie eine mitleidige. Wenn aber das Heidi in seinem Heimweh so manchen dummen Streich begeht, mit dem ei sich dos Mißfallen deS strengen Fräulein Betten- meier zuzieht, dann wird nur ein recht verstocktes Kinderherz nicht mit dem Heidi den schweren Druck der Brust, die Sehnsucht nach der Heimat fühlen. Noch mehr als mit dem braunen Dergkinde empfinden die meisten Kinder mit denen mit, die ihrer Sphäre etwas näher gerückt sind. DaS sind die Geschichten, die in dem k'nderreidöen House einer Psarrcr- oder Doktorsomilie spielen. Das schönste Beispiel für dies« Art ihrer Bücher sind die beiden „Gritli"-Bände, die do# Leben zweier Waisenkinder schildern, di« in dem lustigen Doktorhause ein- und auSgehen. Don den vier Doktorstindern stellt jedes einen ganz besonderen Typ dar. Da gibt es den wißbegierigen Fred, der jeden im Hause, vor allem aber die mit besonderer Liebe geschilderte Tante, mit seinen naturwissenschaftlichen Errungenschaften verfolgt: dann die lebba'te Srni, die immer eine große, hochwichtige Unternehmung im Sinne hat und wenn möglich, damit allen Menschen der Welt zu gleicher Zeit Helsen möchte: der rauflustige Oskar ist der Anführer aller Schulschlachten. der besonders gern Vereine gründet und Feste feiert, und zuguterletzt kommt das Heine Aikli. das von den Geschwistern ob seiner Kleinheit etwas über die Schulter angesehen wird und ihnen allen in gleicher Weise nachzu- eifern strebt. Das sind die Gestalten, die untere Kinder so gefangennehmen, daß viele von ihnen auf die Frage nach ihrer Lieblingsbeschäftigung, antworten: „Epyribücher lesen!" Doch nicht nur die Kinder kennen feine größere Freude: auch die Mütter greifen immer wieder gern nach den Lieblingsbüchem ihrer eigenen Kinderzeit und ihrer Kinder, nach diesen Büchern, die den bezeichnenden Untertitel führen; ,Für Kinder uni) solche, die Kinder lieb habest wurde infolge De- Korken Tempo- 'GetoIc abennali r;| einigem Ersah an. tret)Dem hofft man. dast sie den Lahnkreis würdig vertreten Die . 2 l t e n $ e r r e n“ geben der 1 Elf da» Geleite Sie haben sich gleichfalls die .Alten Herren" von .Borussia" -um Gegner erkoren. Lin Sieg tote in Kreuznach dürfte auch dir-mal in AuSItcht flehen Da faß sämtlich Spieler alt ehemalige Ligakämpen. noch über respektable« Können verfügen Bereit- am Sam-tag abend empfängt die Lehrmannfchaft auf eigenem Pia» d:r 1. Mannschaft Lollar-, und sie hofft sich für die kürzlich unverdient (durch Fehle- des LchieDSrtchterS, erlittene 1 .•OVJlicDrrk 3« in Lollar zu revanchieren Die Aufftellung ift eine recht gute. Etwas fchwerer w.rd schon das Treffen am Sonntag in Gießen gegen die Ligaell vom .Sportclub 1 9 1 9 - G 1 a d e n b a ch werden. Einen Achtungserfolg .rrangen die lungen G:ebener bei Dem Vorspiel in Gladenbach Auf Dem kleinen ui i Platz em den (3:3) zu erz elen >k eine famofe Leistung Die gute Technik Der 1300er steht hier im Kampf mit Eifer und Kraft In einem Dritten Treffen am Mittwoch abend wird aus dem Universität«!Portplatz 1 900 6 Lehrmannfchaft Der Universität-- Mannschaft tc» nn-b auaft.f)rrb.' Ttücflr cl liefern, das einen intereflanten Derlauf verspricht da Die Hn.herfität zur Zeit über sehr gute Kräfte verfügt. Die Illb-Mannschaft trägt am Sonntag anschließend an die UI--Mannschaft ein Freundschaftsspiel gegen Heuchelheim- II. ou- Aus dem Arbeiter «Turn* und Sportbund. £. Kachdem die Pfingstseierlage an die fuhren den Mannschaften recht erheblich, Anforderungen stellten, gönnen sich Diele, zumal nach der eben erst beendeten Vorrunde der Derbandsspiele, einen Sonntag Der verdienten Nahe. Nur in den unteren Klassen sind noch eine Beihe Verbands- spiele auszutragen, die folgende Mannschaften im dampf um Die Punkte sitzen: 3n Leun treten Dir Dortige Erste mit Der gleichen Mannschaft von N o d h e i m an. L'eun ist un- geschlagener Tabellenerster Der zweiten Klasse. unD wird sich, obwohl Nadheim mü zu Den befahigsten Gegnern zahlt, auf eigenem Platz nicht schlagen lassen. In Den Mannschaften Burkhardsfelden 1 und Grosten-Linden I treffen zwei Fußball- neulinge aufeinander, von denen Großen - Linden eine Derart rasche und erfolgreiche Auswörlsentwicke lung bewiesen hat, daß man Der Mannschaft ohne weitere» den Sieg zuspiechcn muß. Auch Der Vorteil De» eigenen Platzes durfte für Burkhardsfelden wenig ausschlaggebend sein. Gießen» Zweite tritt in Naunheim gegen die Dortige Zweite an und sollte normaler- weis« auch Der verlierende Teil fein. Im emsigen Iugendspiel treten Alten Buferf und Fronhausen aus dem Sportplatz in Alten-Buseck an. die spielerfahreneren Gäste sollten die Sieger bleiben. Rhön-Segelfiug-Wettdewerd 1927. ‘206'21. DaS Programm für Den Diesjährigen Qtb6n-6efldflufl-2DettbcU>crb fleht jetzt enDjüIlig fest. 3n Der Zeit vorn 20. 3uli bis 8. August finDet auf Der Wasserkuppe Die Abnahme von Probeflügen statt Beginn Dee eigentlichen Wett- bewerb- am 31. 3uli. 3n Der 3cit hoin 31. 3uli bi- 8. August finden Die Zulassungsprüfungeni auf Der Wassersuppe statt Die technisch-: Prüfung beginnt am 1. August. Schluß DeS Wettbewerb- nm 14. August. Der technischen Prüfung am 15. August An Diesem Tage werden auch Die Entscheidungen de- Preisgerichts bekannt- gegeben werden 50-Iahrfeier des Nationalvereins derFreundinnen junqerMädchen. WSN. Darmstadt, 9. Juni. Die öi»jährige Jubiläumsfeier De» Deutschen Vlotional- verein, der Freundinnen i'.tnger Mädchen wurde heute vormittag 10 Uhr nach einem Festgotteodienst in Der Schloßkirche von der Bor- sitzenden Großherzogin Eleonore von Die Sphri hat auch einige Bücher geschrieben, die sich direkt an Die Erwachsenen wenden DaS beste dieser Bücher. .Sina", erzählt Die Geschichte eines jungen Mädchens das durch langen Kampf endlich doch noch zu dem wahren LebenSgiück gelangt Dieser Roman zeigt, daß die vpyn sich mit Den Fragen Der Frauenbewegung. Die damals Die Geister zu erregen begann, eifrig be- schästigi bat; Denn Sina, ihre Heldin. Dringt biS aus Die Hörbänke Der Universität vor DaS wahve Glück findet sie allerdings nicht in ihren» Beruf 3vhanna Sphri war trotz ihrer weitherzigen TeÜnahme an Dem Reuen im Streben Der Frau doch zu fest in Familie und Haus verankert, als daß fie sich echte« Glück außerhalb dieser Welt vorstellen konnte Ganz ruhig und befriedigt wird Sina erst durch Die heirat, an Der Seite de» geliebten Manne« - Das Buch, mit Dem sie. schon iin vorgeschrittenen Alter, zum ersten Male an Die Orffentlichkeit trat, ist auch kein Kinderbuch Es ist etn rührender Aachruf auf eine verstorbene Jugendfreundin. Der in seiner schlichten Frömmigkeit unS noch heute rührt. unS. die wir jetzt so garu andere Stoffe unD Themen gewöhnt lind Allerdings können uns die Bucher, die Die Sptzri für Erwachsene schrieb, deute nicht mehr da« fein. waS fie vielen ihrer Zeitgenossen gaben, ihre Kinderbücher aber leben tort von Geneiation zu Generation, sic bleiben ewig jung. Johanna Sphri ist zur unübertroffenen Klassikerin De* Kinderbuches geworden, weil sie aus diesem engeren Gebiet di selben Kräfte unD Werte entfaltet die im Bereich Der höheren ßUeratur Die Gröhe Gottfried Kellers unD 4 5 Meder« aus machen Aus dem Schweizerischen JJ» d<^vr unD reichte bis ,ns Allgemein» Menschliche. Ewiae Vas Boden oOnDige und Ge- lunDe «ne* tüchtig,, Menschenschläge« da« schon in den Kindern lebt, einer wechselvoll reichen großartigen und lieblichen Landschaft wird befcaft unD verklärt durch nne tapiere und verständige Weltauffassung die vom Geist Pestulr'zz!- berührt ist. durch eine starke unD stolze Geistigkeit die an hem Wesen der besten deutschen Dichtung Hessen in der von 500 T^nonen besetzten restlich ge-'chmuckten Ctto-StrnDt 7)aUf 2nberfnuri3rg«- Der Le «in tft ein Zwr goerem öe= über lle h>Ht- teile verbreiteten mirrational-n Lunde; der Freundinnen lunger Mädchen: er zählt in 32 Lande»- und Lrooinzialoereiner über 10mi M uLetir Der 5d>Gg.-neifier. Oberftleutnaat Baur b t 5 < t a |. erstattete den Sossenbericht und gab au» persönlichen sErumerungen Bilder au» den ersten Jahrzehm« bet Ser ein 6 Leg rützungsansp rachen hielten namens De» Serualbureoui Tleuchäiel Frau Eurchod S-ccr^an, namens öej holländischen Katwnaloerein» Frau Komond: ea n Li», nun.en» De» österreichischen Sationaloerein« Fräulein 3 u t m a n n klutwundererwefen überbrachte Obe rreguruna trat Schmid! Die Des Staate» 'Regierung»ta' ft r t b ». Die Der Uirche Prälat D. Diehl die der Stadt Bürgermeister Delp E» folgten Die Ansprachen ^ihtreicher Lrganiiatwnen. Margen haben Bortröge und M i tgliederverfammlung statt. Hessischer Organiftentag in Friedberg. —Friedberg, 8. Juni. Der verband evangelischer Organisten und Chor- Dirigenten in Lessen hielt heute seine Die«- löhnte Jubiläums-Hauptversammlung rm Singsaal Der hiesigen Ausbaufchule ab Der erste Borsitzende, W. Rosenthal. Organrft an der Dhristuskirche zu Mainz, begrüßte besonder» die Ehrengäste, Superintendenten öberhrdtenrot 'Dl e g- ner au» Gießen, al» Vertreter de» Lande »kicher', amte». Dekan Zatzmann vom Dekanat Friedberg, Den Vorsitzenden Campo» von Den eDange- fischen Vereinen Fnedderg» und Schulrat Süß. Frsidberg. Friedberg fei der geeignete Ort für die Jubiläumsoeriaenmluna. Denn hier war Die Schule Der Organisten, hier rourDe Der Verein oorbereitet. Dellen Wrunbuiic dann im Juki 1907 in Zrankstin ■ i.. E» galt nicht mn fteUung der Organisten herbeizuführen, sondern auch Fragen ideeller Art. 'Ausbildung und Weiterbildung waren e» nur Organisten der größeren Städte Die sich unter Dem 1. Lorfitzendeei Müller (Friedberg) zusammen- taten, heute gehören Stadt- und Landorganisten dem Verband in großer Zahl an. Mit Der 'Aufhebung De» § 50 de» Volksichuigesetzes wurde das Amt eines Organisten oom Schulamt getrennt. Der Vorsitzende gedachte Dann in warmen Worten des lang- iahrigen Derbandsieiter«, jetzigen Ehrenvorsitzenden Musikdirektor Müller (Friedberg), Der schwer er- krankt ist. Da» Amt eine» Organisten erfordere viel äiisDaucr und Liebe zur oad).-. Die Pflege Der Kirchenmusik habe in Stadl und Land für die evangelischen Gottesdienste Die höchste Bedeutung Dekan Za tz mau ii iprach für Da» Dekanat Friodberg Dem Verband 3um LOpihrigen Jubiläum herzliche Glückwünsche au». Oberkirchenrat Wag- ner überbrachte gleichfalls herrsche Glückwünsche zum Jubiläum und betonte, daß das Landeskirchen- amt große» Interesse an dem DraarüftenoerbanD habe, zumal dieser weiter helfen wolle in der Frage de» Nachwuchses Der Organisten. Vorsitzender N 0 senthal verlas hierauf den M. Jahresbericht. Darin verwirft er Die Schnell- ausbildiings-kurje von Organisten, verlangt gründliche Dorbildung und ^eroifienbafte IßeiterbilDurag in Forf- biwungskurien, für die Au'baufchule und das Piida- gogische Institut tüchtige evangelische Musiker. Einer kirchenmusikalischen Prüfung habe sich jeder junge Organist zu unterziehen. Die Gehaltsforderung der Organisten wurde dem Londeskirchenaint durch eine Eingabe vom 18. Avril 1926 überreicht und zugleich Der Wunsch ausgesprochen, das Laicheskirchenamt möge verdienten und langjährigen Organisten Den Titel „Kirchenmusikmeister" verleihen. 21 ud) Die Forderung eine» Lande-kirchengesetzes wurde aufqeOellt und Der Wunsch ausgesprochen, das Landeskirchen- amt möge Die Gehaltssätze nach der 3<*( Der Gotts- Dienste, Dem Dienstalter des Organisten und Der Größe der Gemeinden ordnen, wie dies in anderen Deutfdxit Ländern bereits geschehen fei, z V Baden. Thüringen, Sachsen. Leider erfolgte am 3. Mai 1927 eine Ablehnung de» Antrag» auf gesetzllche Wegdunfl obiaer Forderungen, eine Neuregelung, sei nach der bcen Äirchenverfafsung nur im Verwaltunasweg durch die SirdicrworftänDc möglich, und diese sollten bei Ausstellung Des Voranschlags für 1928 die Wünsche berücksichtigen. Oberkirchenrat W a g n e r ist der Ansicht, daß sich bei Revision der ftirchcnversassung ein Modus treffen gebildet ist So darf fie einen bescheidenen Platz beanspruchen neben den Meisten! der Schweizer Dichtung, die ihre deitgenoffen waren und zu den Grvsten unsere« Schrifttum« gehören. „Hanneles Himmelfahrt" berliner Erstausführung der «racnerschen Lper. Paul Graener. dessen zwetaktige Oper .Hannelc« Himmelfahrt" nach der gleichnamigen Dichtung von Gerhart Hauptmann seine Erstaufführung in der Städtischen Oper Eharlotten- burg fand, ist nach feinem ganzen musikalischen Bildungsgang unD seiner Begabung nicht als Vertreter der sogenannten modernen Lichtung an- «alsprechen Sein starker Sinn für musikalische Sonngestaltung und seine bei aller Dramatik ungekünstelte Melodik lassen ihn vielmehr als Junger Derjenigen Schule erscheinen Die statt über Die alten Aiederländer über Bach. Bi ahm«. Aeger führt. Auch ist eine aew 'se Verbundenheit zu spüren, da ja bekanntlich Dr Paul Graener als Tlachfolger Ma» Aegers am Leip- jsiger Konservatorium wirkt, nur daß ihn von Arger fein Entwicklung «empfinden für Dramatischen Aufbau unterscheidet Ganz im Gegensatz zu der meist auf neue aparte Klangwirkung aus- aehenden Modertte ficht Graener Die Aotwendig- feit dramatischer Gestaltuna nur in Dem contra- punktifchen Ausbau einer möglichst unkomplizierten Thematik. Meisterhaft ist. uxe es Graener versteh« aus dem Ehoral .Ach bleib" mit Deiner Gnade" eigentlich das musikalische Grundmot.o der Oper zu entwickelte Man erkennt hierbei den begeisterten Anhänger Bachs und Aegers Kunstformen. Die Oper .Aanneie« Hunmelfahn" ist wie das schon durch den Xcrf bedingt tft in ihrer dramatischen Wirkung nicht einheitlich. Da der Widerstreit zwischen Dem XealiDmui des Arme- kuteleben* und Der tzerrNchkcit der jenseitigen Welt, in die Hannel, ein,ueben foll. mcht Icharf genug berai^gemeihdt und unterfchleden ipirb lasse um dem Oraomften beratende Stelle im ftir chen-7orfranD $u geben. Die finanz»eUe Lage lei idyo ertg, es jnrn noch übet «uu Million SoJ.öm oorhaaben. ^aD viele ü rchengememdeo brfaoDen sich in großen ZmanzLöte" D>. SerfflmmLu3g befchlvtz ioDann ixt urhöhung De: Jlngl eDsbeura^e» aui Drei M^tk anö >wUw h< Forderung auf, daß in Dem Bä Da gaschen acfu'.Jt •et. Dem Die BuebüDung toangrii’dxr Organqten abliegen falle. Die LorftanDswahl hatte Da» Ergebnis Dost Der bisherige vornattD eimtimm^g wteDergewahii wurde Lorfitzeoder Kofent Hal fMainz) Seell- Vertreter Leonhardt (duerba^, Lchrifnührcr I e rboben iWorm^i. Ke wer Schäfer (Sei- chelsheirn). Besitzer Sunf (Okarben» unD A c ID • mann (Tr.bur, Roch cAlufc Der Verhau Diungen bua Profesior D. dnuüD Mendelssohn an» Darmltadt einen Lortraq über Die Bedeutung Der Orgel im Gottesdienst Nachmittag» »and noch unter Leiuag von Organist N 0 s« nthal onlatzlich De» Stzäorigen Jubiläums ein Vachftonzert m Der Stadtkirche statt, flb Solntea wirkten dabei mit: Frau JUjp tun gerat Ptuhl - Flörl na au» Darmstadt (Stöhne/. 5rau Monurtian K:.n Äermagen-8crn- träger au» Wiesbaden (Sopran) unD Kammer- musiker Fritfch aus Mainz (Flöte» Oberheffen. tanXrci« Wiefcrn Q Sol (ar, 9. Juni Die Pflasterung Der straHc Lollar—Gießen ist nun beendet und die Straße für den Berkehr freigegeben worden. Die Arbeiten, die man am 4. Hpril ausgenommen, sind demnach in Der anerkennenswerten Leu von neun Wochen durchgesührt worden. In der neuen Gestalt nimmt sich die Straße sehr schön au». Die Pflasterung ist fünf Meter breit. Die seither leicht gewölbte Straßendecke liegt jetzt wagerecht. Dadurch machten sich beiderseits Der Pflasterung, die durch in Beton Mischung eingesetzte 'Bordsteine zusammengehalten wird, fluffüHimqen der Futzgöngerwege (Bankette) bi» zu 25 Zentimeter, stellenweise noch mehr, erforderlich, was mittels der durch Säuberung und Neuanlage der beiderseitigen EntwäsierungsarSben gewonnenen Erde geschah. Nunmehr sind Die arbeiten auf ter Straße oom Nordausgang unsere» Ortes in Richtung Landesgrenze (Sichertshausea) begonnen worden, wo in diesem Jahre die Klein» p f l a ft e r u n g bis zur Wegkreuzung der Straße Staufenberg — Friedelhausen oorgenommen wird. Die Reststrecke bis zur Londesgrenre wird in fpä teren Jahren Pflasterung erhalten, da hier iunädjft Ausgleichungen oorgenommen werden müssen, die größere Erdbewegungen bedingen. So soll die Stei- tzimg diesseits der Tiesenbach gedrückt, und die tieffte stelle des Einschnitts der Tiefenbach gehoben werden. Arcie Aricdderg DSA Friedbe ra. 9 3uni Heute feiern Die Eheieute Heinrich Aikolau- Hofmann in Wölfer-Heim da- Fest der Diamantenen Hochzeit. Da- 3ubeipaar ist noch bei auter körperlicher und geistiger Frische. Der Jubilar wird demnächst 82. die Jubilarin 80 3ahre alt. Einem Einwohner im benachbarten Södel sollten zwei Pferde gepfändet werden, die er jedoch nicht gutwillig herau-rücken wollte. Die Gendarmerie unD eine Abteilung Schupo von fünf Mann überstiegen Darauf kurzerhand das Hoftor. um nach wenigen Minuten bereit- imt dem Pfandvbiekt zu erscheinen. Der Borfall hatte eine grobe Schar Neugieriger angelockt. Bad-Nauheim. 9. Juni, jjeute nachmittag versammelte der neue Bürgermeister Dr. Ahl die städtischen Beamten um sich um sich ihnen oorzustellen und in herzlichen Worten Die Grundsätze für Die gemeinsame Arbeit kur; auszu- stellen. Er wünschte ein von gegenseitigem vertrauen getragene» Ärbeitsoerhältni» und freieste Offenheit im dienstlichen und persönlichen Verkehr. Er freue sich daß er bei feiner neuen Tätigkeit auf Die Mitarbeit eine» Beamtentum» rechnen könne, da» nach dem Urteil feine» Amtsooraänger» sich durch Pflichteifer und Verantwortungsbewußt- fein aue-zeichne. Baurat Böder dankte für das Vertrauen, das Dr. Ahl den Beamten entgegen- bringe, und tat im Auftrage der gesamten Beamten- schuft kund, daß sie, wie während der Amtszeit Dr. Kayser», alle Kräfte für das Wohl der Stadt ein- setzen werde. Ärcte «lhfcld. er. Homberg a. d Ohm. 9. 3uni. Die hie- fige Schützengilde feierte am zweiten und Wieweit Graener bewußt an die Traditionen Der Humperdinckschen Märchenopern anknüpfen wollte, wird nur er selbst beantworten können. Sicher ist e-. daß -um mindesten die An Der künstlerischen Anlage der Oper stark auf diese- Dorbild hinweist. Mit Humperdinck gemeinsam bat Graener den tiefen Ernst mit dem er unter scheinbar heiterer Außenmaske die bittersten und tiefsten Probleme de- Menschenleben« anpackt, mit dem er einfache Vorgänge symbolisch zu umkleiden und bedeutung-voll zu gehalten weiß Ciner der eindrucksvollsten Momente der Oper ist so das Erscheinen de« Dorfschneiders in Dem Augenblick, als Der Todesengei Hannele an Die Notwendigkeit sich auf da- 3ens«itS vor-übereilen. ermahnt. Ueberhaupt ist die Fülle der frappanten Ginzelzüge, die Graener« starkes Talent zur musikalischen Eharakteristit erweist außerorDeittlich bemerken-wert. Vielleicht wäre Diefe Seite De« Talente« stärker zum Ausdruck aetommen. wenn er einen eigenen Tert gehabt hätte, da der romantische Gehalt her Hauptmannschen Dichtung durch die Hand des Bearbeiters Georg Graener. eine« Vetters de- Komponisten. Der selber al- Musiker sich eine« geachteten Hamen* erfreut, infolge von nicht immer lebr geschickten Kürzungen stark gelitten bar Graener- Ulutit. die gerade durch ihre lln- kompl,zicrtheu eine desto tiefere seelische Wirkung au «übt beweist daß des Komponisten Wort, er habe diese wundervolle Dichtung in jeder Phase auf das tiefste nuterlebt, keine Floskel ist. sondern dah hier tiefer sittlicher Ernst und eine aus gleichem künstlerischen Empfinden erwachsene Hufilalitit in e ndruck-oollen Wechselwirkungen verbunden waren und ein Derk geschaffen haben da- fruglo- eine uuHerorkentkich wertvolle Bereicherung Der mufUal l*en Opern- Iiteratur bilde: Oie Aufnahine Die Du Oper sand, zeugte davon. Dab das au-oerkaukte Hau- Die künst- lenlche Absicht be« Komponisten voll zu würdigen verstand. Vicht enden woNender Beifall nef immer wieder Den Xutor unD seine ausgezeichneten Herier vor die Aampe. 3u Dem Erfolg Dritter. Pfir.astse.erlage Da« Fest ihrer Bannerweibe 3m ersten Festtage bewegte sich ein Festzug murr Vorantritt .in:r Vüifikrapellc nach dem herrlich gelegenen Festplatze Der Vorsitzende bet i'.De. Fvrstmc stcr Wagner, begrüßte h-.er Die Menge und verbreitete sich in feiner Ai-'peache weiter über Zweck und Ziel der Schützengllde insbelondere forderte er Die jüngere« Leute |um Beitriu auf Der Gesangverein .Frauenlob trug dann ein Jager- lieb predb::’ vor. E.n vor dem Hornberger Poeten ß. Langst ross get chteter und von Frl. 3aeck getprochener Prolog folgte. Darauf v-^hM Der On-geistliche die Bannerweihe vor. Vk-.t einem Hoch aus Die Schühengikbe. Die CtaDt Homberg und unser deullche« Vaterland tchlost Der Geistliche feine trc“. Wechernde. worauf die Vkenge da- Deutschlandlied lang. LpLtcr trug der VlännergesanaveretN »och an p.^chtige« L ed vor TXirauI begaben sich die Schützen nach dem in nächster Aähe De* Festplatte« legen er. Schtehst-nde wo auf drei Ständen ron je 50 Leier Länge gleichzeitig z. f-chossen wurde Du wertvolle Prafe wirkten. n»tr Die Beleilimtna am Schiesten an beiden Tagen stark An veiden Tagen errang Der Aufseher Dames Becker Der ersten Preis Starkenburg. ' Darmstadt. 9 Juni Be Der Woh- nung-zählung am 15. Ma. sind in Der Stadt Darmstadt 6 340 Grundstück-listen und 24 074 Wohnnng-karten au-geg.-den worden. »SB. Oie bu ra, 9. Juni In einer Der letzten Pachte wurde hier ein st a n 1 n ch e n sto l l e.4ro- ingt. von Dem er sich mitziehen liest. Vach einigen hundert Metern stürzte er tot vom Bade. Ein H e r z s ch l.. g Halle Dem jungen, hoffnungsvollen Beben ein Ende gefetzt Kreitz Btcdettkopf. -• H 01zhaufen bei Gladenbach Q Juni Der hicstge Spar- und Darlehnskassen- verein hielt sein« Frühjahr-haupt- Versammlung ab. in der der <3e- schäft-dericht und die Bilanz von 192t) auf Der Tage-orDnung standen. Au- diesem ist aj be- merken, dast Der Mitgliederstand mit 161 unverändert geblieben ist bei etwa 130 Hau »Haltungen Der Warenumsatz betrug 43 000 Mark Es wurden 950 Zentner Düngemittel. 1800 3ir. Futtermittel. 125 Str. Kohlen und 55 3 r Saat- aut umgrfetzt 29 Mitali?Der hatten Konten in lausender Aechuuntz. d abrenD an t8 TEilgiu-Der kleinere Darlehen m Höhe von 18 000 Akt aul- gegeben wurden. Andererseits wurd n al er auch 29 neue Sparbücher angelegt, und Die Sva.Einlagen erhöhten sich von 3000 V!k auf 16 000 Mark Ungefähr dieselbe Summe (dju.ren aber auch wieder Mitglieder Der Kaffe für War-n und Zinsen Vorstand unD Aufficht«rat Datum noch eine freudige Ueberrafchung für Die Mitglieder. indem nämlich erstmalig zwanzig Sparkafsenbücher mit je fünf M ark Guthaben aus gelost wurden Vach Ad- ,Abreibungen von 150 Mark verblieb imritc noch trug befonder- Die phantasier eiche und verständnisvolle Vegie K.irlk> Martin- br. Der Da« schwierige Problein de« Uebergangt« irischen Drama und Märchen in vorbildlicher Welse au lösen verstand Sehr gefeiert wurde auch der junge Leipziger Kapellmeister Gg. Sebastian. N. Hochschulnachrichten. Der verdiente Forscher Pros Dr l)r rmd. h. c Theodor liurttu» in Heidelberg wurde von Der Technischen Hochschule in Karlsruhe zum Ehrendollor D schäften ernannt in Anerkennung Inner baho- brechenden Entdeckungen auf dem Gebiet Der Ehemi«» des s.;und f.iucr "b*rt enlte um Die Spreuaftofstechnck. - Profesior Dr Wilpelln Aonnenvruch in Würzburg < Innere Medizin) würbe 00« Der Deutschen llmoeriitat in Prag als Aachsvlger detz verstorbenen Prof 3akfch-Daiieichorft berufen. — 3m Ai er von 73 3obren verstarb der «nurü. 0 Professor Des Tierärztlichen Hochlchule Hannover Geb Ao- gierung-rat Dr. mcd. ret. h. c Heinrich Boe - lher ~ 3b Heidelberg (abiüliele sich für D.» Fach Der alten 0* d 3» chle b*-r G'-miwluü- Professor. Bearbeiter Der Papyru-famlnlung an der Dortigen Uulverlirützblbllo'dek. Dr. pbd Friedrich Bilabel nm Der Schrift .Geschichte Dorderaflens und Aegypten» oom IS. bis 11. 3abrbunbert p Sstr.' Bon Der Heidelberger 2ua»mie Der Willensch-llen war Prof Bllavei im Srühiuhr 1914 mit l-sgrabu-.u.-n in Aegdp- ten be.mhxagi nahm Dann am Welikriege teil tmb wurde ifec Gtzmnafiulprvfrfs« W edc-rholte Studieureifen führten Mn nach Der Schweiz Italien. Sizilien Aegppt.-n Ge.echenlanD, Dal- matten und Der lüdn. Sern So» puIgebiLt ist Papstrutzkunde Geschichte De» Heller »mu- und ür:echilche HrfunDm. worauf sich auch zahlreiche Verdsfentlichunaen beziehen Pr.l B.labellst auch Mitglied Der Strasburger W sienschasiliche» #e* ■ ein Reingewinn von 653 Mark, her bem ‘TU- fenxlonM tug«!chri«beo muri*. Der Geschäf'.s- zana ifl weiterhin gut - D>c Bautätigkeit ?n unserem Otte ist auch in diesem Jahre Wider 'ehr rege Wahrend fünf Lauten herein unter Dach stehem sind «benfov«! noch in der Aus- 'üfjrunq begri sen. Arbeitslos« haben wir »uryu gar keine mehr während im Dinlrr noch SO Mann unUdlügt werden muhten (Einbrud)sbiebftat)l ineinemWehlarerIucoelierladen r Dkylor. S. Juni 3n der vergangenen Jijdn wurde in dem .suwelierladen von J Uei- Her in der Lahnstrohe ein etxnlo freche, w c verwegener Einbruch verübt .Zwei anach- !ich von auswäNs abend- eingeirofsene »efeiten brachen nach Mitternacht In bi« Letten u>and des Ladens, die nach dem sog. Herdenbau sührt etwa drei Meter von der sonst sehr belebten Hauptstraße entfernt ein mannsgroßes Loch und drangen durch dreies in den Laden ein. Während der eine Posten stand räumte der andere tn den Schaufenstern und sonstigen Lerkaufslahen soviel er erreichen konnte zusammen und beförderte durch das Loch die Gegen- stände in dle Hände feines Komplicen. Ein gegen 4 Uhr die Lahnllrahe postierender Schutz- maen hörte rl^Iid) Geräulch und ging diesen i-.ach Schon 'ab er einen Mann die Tveppe am Herdenbau h-.uau»:age". und gewahrte auch im gleichen Aug nblick das Loch im Leisterichen r^use das die Einbrecher noch iml Laudgebufch verbtdi hallen Leider kam der sofort noch- jagende Polizeihund unverrichteter Sache zurück; aus weichem Gründe er die Diebe nicht gcHellt hat. ist bei dem lonsl so zuoerläfstgen Tier ein Rätsel Der Schutzmann, der nun ün Laufschritt selbst tue Verfolgung autnahm konnte in der Hauierftraste noch einige Schüsse den .^fliehenden nachseuern und verlor dann ihre Spur Die sofort alarmierte PoUzet machte sich mit dem Pol 1 zeiauto toaleich auf den Weg in bet Vichtut k, «besten, ohne ein« Spur zu linden Erst aus dem Rückweg, der über Duten- Hofen durch das Lahntal erfolgte. gewahrte man bei der Liockstation Dorlar von weitem einen Mann her im Ehausfeegraben Schutz suchte und beim Laherkoinmen durchgehen wollte (#lüd- lichertveise gelang die Festnahme, und man hatte tatsächlich einen der beiden Spitz', üben in Händen Leider gelang es dem anderen^ in her undurchsichtigen Rächt durch Wald und idb zu entkommen trotz der mit faft allen Polize- mannfchaft ii sofort angesetzlen ausgedehnten Streife bis Gießen und zurück -u-g- lich will der Festgenommene. der EndreS heißt und aus Ladern stammt. leinen Freund nicht mit Namen kennen, sondern nur seinen Spitznamen .Darmstädter Schorsch" wissen. Vermut- Iich Hand.l: es sich um zwei schwere Jungens, die nach bkr auf Naud ausgezogen sind und bei dem Entwischten um einen in Wetzlar und Umgeb una auch örtlich gut Lefcheid wilsenben Menschen. Ceifr r hat der entwichene Dieb den g r 66 le n Teil der geraubten Wert» gegenstände bei sich, doch ist zu hoffen, haft man feiner bald habhaft werden wird, lieber den Gesamtwert der gestohlenen Gegen- ftände waren genaue Zahlen noch nicht erhältlich, ha erst nach und nach das Fehlen der einzelnen Gegenstände ermittelt werden lann. doch dürste eine Summe von drei- bis sünstausend Mark richt zu niedrig gegriffen fein. Da es sich bei der Seitenwand des Haufe» um eine sogenannte Holz- und Lckmwand handelt, hatten die Diebe bei dem Einpauen de» Loches keine zu grohe Arbeit. nur muh man die Dreistigkeit bewundern. mit der die beiden in einer der Haupl- gefchäftsslrasten der Stadt vorgingen. Soviel erinnerlich. ist der letzte Einbruch dieser Art Im Jahre 1892 erfolgt, wo aus dem Juwelier- laden von A l tz damals Werte von rund dreitausend Mark gestohlen wurden, ohne dah cs gelang, der Diebe habhaft zu werden. Adolf Sloltzes 85. Geburtstag. WSA Frankfurt a. W . S. 3uni. Der bekannte Frankfurter Lo'aldichter Adolf S t v l y e begeht heute feinen 8 5. Geburtstag. Welcher Popularität sich der greife Dichter erfreut, bewies bereits der F a ck e l z u g . der ihm zu Ehren am Vorabend feines Geburtstages veranstaltet tour ix Eintiächtig marschierten im Zuge sowohl das Neichsbanner. als auch bürgerliche Vereine, der Reichsausfchuß für Ceibce Übungen und viele andere Vereinigungen. Ucbcrall wurde der Dichter. her in einem blumengefchinückten Landauer fast, begleitet von seiner Tochter und von Stadtrat 3a 1 peri als Vertreter deS Magistrats, lebhaft vom Publikum begrübt Der riesige Saal des Paliuengartens war von Menschen dicht ungefüllt. die Stoltze beim Betreten des Saales lebhafte Huldigungen darbrachten. Der greife Dichter wurde tm Lauf« des Abends, den Shore des (Befangnerem» Concordia, der Frankfurter Sängervereine und ein Sonderchor der Vikioria- schulc. die ein Gedicht StvltzeS zum Vortrag brachten, und turnerische Darbietungen der Frankfurter Turngemeinde Enträcht verschönten, sowohl in den Heben des Vertreters der Stadt, als auch der Frankfurter Vereine lebhaft gefeiert Verwegener Staub in Frankfurt. Ei» falscher Kriminalbeamter im PolizeipraNdinm WSN. Frankfurt a. M . Bei einem Sang von der Re.chsbank zur Deutschen Dank wurde aekiern vorm.ttag ein bei einer hiesigen Firma beschäftigter junger Mann am Roßmarki vor dem Gutenbergdenimal von e.ncm unbekannten Wanne angehalten, der s.ch aU Kriminalbeamter ausgab und den jungen Wann zuui Polizeipräsidium brach:- 3m Polizeipräsidium nahm der angebliche Är.- minalbeamte dem jungen Wanne seine Aktentasche. in der sich 2900 W k. Bargeld und zwei Schees in Hohe von 3886 Wk befanden, ab und Uetz ihn im ersten Stock warten. Als der angebliche Kriminalbeamte jedoch nicht wiederkam. schöpfte der junge Wann Verdacht und muhte schl.estlich zu feinem Schreien erfahren. dah er einem Sauber, der ihn bei Sprechstunden der Redaktion. 12 bi» 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Ahr nachmittag». Samstag nachmittag geschlossen _____ Verantwortlich T-r Me Feuilleton: i.L. Dr, ijr. W. L a n g e. der Abhebung des Veldes anscheinend beobachtet hatte, zum Opfer gefallen war Per unbekannte Täter konnte noch . *. ck werden Eß m;rb folgende Pcr'onalre chre.. ^ng von .hm g.geben: Alter 40 bis 45 Jahre. I 70 bis 1.75 Meter grob dunkelblond. Ik.r.e-i gestutzten Schnurrbart rundes volles ®c:.ngarg in der 21 utomobilinbuft i ie aufgehört habe liegt mindestens bet den groben süddeutschen "Beden keine Bestätigung vor. Dah manche Kaufadsicht nunmehr nicht zur 2ui»rubnmg kommen wird, gibt man auch seitens der Automobilindustrie au; vielleicht ist gerade bidcr Wirtkeit einer Erhöhung deS Reichs bankdiskonts Das Ergebnis der Zentralaus'chuh-S.tzung der Reichsbank war während der ersten Stunde noch nicht bekannt, doch rechnet man infolge des unbefriedigten Reich»- bankauswcises mit einer Heraufsetzung des Satzes um 1 Prozent. Die Spekulation hatte sich aus diese Mahnahme bereits eingestellt, so dah eine kurze Wiederauslebung des Geschäftes ^u ver- zcichnc.i war. Das Geschäft bewegte sich in äuherst mäßigem Rahmen. Auch bei den Vroßbanken und den großen PrivatbMiken lagen Kundschaftsaufträge kaum vor. Lediglich für die Reubefiyanleche war das Interesse größer die mit 1825 umgesetzt wurde Auch für die Farben-Aktien. für die wiederum ausländische KausordreS vorgelegen haben sollen, war etwas 3nlereffc vorhanden und sie steigerten sich bis auf 275. sowie Elektrowerte unter Fügung von Siemens fr Halske und AEG. Die Tendenz war sonst uneinheitlich. Bis aus wenige Papiere veränderte sich das Äiveau durchschnittlich um 1 bis 2 Prvzem. icrnriL «ov Hcii.ikaI ' aat - cirrnugtii...... yid>; ukc Klatt........ 'I'.o.nn.. nverkr........ eajudert.......... Cttnuni k Oalite ...... ■blrrn»rrtt tzlever ...... Daimler Motoren- ...... Pcaitgenfiatbi ...... U* Vattbot - • bo c'.zt la6l«l XtittlCX < ; . l.57 58,69 68.57 5 58.6-5 Fbrifnsnio. IW, 14 109.36 168,09 109.: 1 Mctxntxian' 118,76 112,98 112.71 112,93 Cioduolm 112,>6 113,68 113.x. 11 e-rlnacfor« 10.614 1U.UJI 10,61 10,61 a iahen . 23,21 23.- 1 23,2*8 23.32 London. - . 2.4.6 21),510 zl), 4« 8 TU.Jlh v:riroorf . 1.216 1.224 4,216 4.8# P iri6 16,4) 16.55 16,51 ! 16.55 kLwcU . • rl.nu >1.26'> »I.U95 •1,255 eednten . 77.95 71.09 73.09 73,23 Icioan 1.958 1.962 1,9-78 1.94.2 *10 6117111 .496^ ).49»5 9.«965 .49-5 Sten In Ctii- abßc-i 19.445 59,22 «9,44 t'raa 12,51 1 12,49 47,51 ^cljrat 7,411 7.42 i 7,411 7.425 Bodapcn 73.47 .j,6 l 73,47 | 71.61 Vul arien >.U47 .U' 3 -.047 ...Die t'iflnbou 0.67 - 1.7 1 zO.G7 Tanpu. . 51,TU >1.86 >1.61 dl.86 Konst ntin. 1.703 .207 7.708 '.212 Ätbtii. »,6ZI 5,6 6 3.664 tzanado '.215 4,723 ..215 LItq.iuuj 4.236 4.221 4,216 Üafro 21.Ul) 1 4 ZI,DU 1 tl.04 Banknoten. Errlio. 9 Juni dne ?inirrifünil,ii' 5>, 92 Tomlrbt 'Molen . . . • ■ ■ 117,62 11.1,68 (Snalifrtif Hb im . . . .. ZU, 46 20,5.' ^romonidK olrn . . . M » . 10.542 16,4,1 >: ÜcUoi'biittir *ptrn . . 108,16 4»), 1 'S Itftin4r 'n H 23.:-3 7 ,4 > 'Vornxaititie Notcn - IUV.U3 109,47 . tut ,-u C.-ii-rr .aioü Jh-onro 69.4 1 to-6- •Jiumaniftbt Violen 7,515 8.53.. 6O>w»d.>chr Violen ■ - -17,62 413,08 €djnxi.rr 9?otrn - ■ . 81,19 81.51 epaiufd»- ...... 2 Id: djoiloroahldit Woten . 7l,Va 12,48 73.15 12.54 Unaarifat 'J.'otai 73.32 73.62 kneVerstelsung de« Te rmiMgel deSlöste Beunruhigung au». Monatsgeld behauptete den can rvn 7.5 b ♦ 8 Prozent Stärkere» Angebot n Tag<»;c,d unter 7 Prozent konme den günstigen tSir^rsd der An pannnng am Term n- gelcmiartt nicht verringern. Mm internationalen Devisenmarkt bewegte sich das Ge- fcpäit bet fast unveränderten Qloturuixgcn in den b-.i-berigen Bahnen Die europäischen Valuten wurden auf ihrer gestrigen Basis gehandelt evranl.iirtcr Börse Frankfurt a. M. 10 3utü T endenz ?»och unetnhettlicher Beginn im Veriauf fester. Die Börse eröffnete zunächst (ehr zuriickhallcnd. da dtc heutige Zentralaus^arußsitzung der Keich»- bank die Frage einer Reichobanldiskouierhöhung erwagen dürste. Bald nach Berienbeginn wurde durch rät ua allgemeinen lehr au: informierte Pr.vatbank in Frankfurt die Rcichsbank- diskonterhöbung um 1 Prvz. an der Borie boiannt Eine offizielle Benachnchi-guna blieb in der erittn Stunde aus jedoch richtete (ich die getarnte Po re aus bte Iprvz Erhöhung ein. Man glaubt, dah der Lombardfitz lebt»* ün verändert < Prvz bleiben w rd fo daß Vöriengeld an sich auch bei einer Reichsbank- diskonterdöhung nicht teurer wurde was al» ein beruhigendes Moment betrachtet wird. Schliesilich glaubt man. daß wieder Aus- landgeld. trenn auch nicht sosort. in erhöhtem Maße an bie Börse fliehen wird während in der letzten ,kll größerer Rucks lus, von Aueiandgeck» beobachtet wurde. Die Aktienmärkte wurden im Verlauf freundlicher wenn auch die Umsätze sehr bescheiden blieben und sich faft ausschtteß'. ch aus die Farbeiiaktien und ihre Konzemw. rte. sowie aui frühere Spezial werte, wie Siemens d Halske. Phömss koiizentrierten OLont anwerte lagen bet Beginn une.'iheitlich und wurden vorüber- gehend um 2 bis 3 Prozent höher 5ial itoerte zogen gleichsals bi» 3 Prozent an Bankaktien wenig verändert Schifsahrtswerte wieder 1.5 Prozent Höher 21m giinfti jften schnitten Slektrowerte ab. wo Licht und Kcast um 425 Prozent Lieferungen um 3.5 Prozent. Siemen» Halske im Verlauf 8 Prozent amögen. Farbenaktien setzten unveräiiderl ein, gewannen jedoch 2.5 Prozent. Die variable.! Diärftc lagen gut behauptet jedoch ohne besondere Bewegung Deutsche Renten weiter freundlich Saiutzgebi.t 9 3 Ablösungsrente 18.30. Gesucht waren Vorkriegspfandbriefe, dagegen waren Altbefitzanleihen dis 3 Prozent niedriger. Don fremden Renten Russen weiter fest. Der Geldmarkt zeigte eine stärkere Erleichterung für TageSgeld bei 6 Prozent. Monatsgeld bleibt start gesucht und 6,75 bis S 75. Privatdiskont 5.25, Warenwechsel 5.25 bis 5.75. Der Devisenmarkt liegt vollkommen anregungsio» und unverändert. Urantsurter ,..i Frankfurt a. M 10. 3uru. Es notierten. Weizen. Bkticraucr 31,25 bi« 31,50 Mk. Koggen. inländischer. 29.25 biS 29.50. Haser inländischer. 2h. Hafer ausländischer, 24,50 dis ländische» (Spe-i.al 0) 42 bis 42,15; Roggenmehl 39.25 bis 40. Weizen- und Roggenlleöe 13 bis 1325 Ml Tendenz ruhig. Kirchliche Nachrichten. Israelitische Gemeinden. Gottesdienst der tfr. Religionsgesellschaft. Gabbatfeier Öen 11. Juni 1927. "Freitag abend 7.45, Samstag vormittag 8.00, nachmittag 4 30, SabbalauSgang 9 35 Wochen- goiteäbicnU; morgens 6.15, abends 7.15. Isr. Religionsgemeinde. GoUeSdicnst In der Si)naqoae (Südanlage). Samstag, den 11 Juni 1927. Doradcnv 7 45, morgens 8.30, aoendS 8.55 un> 9 ZS. Rundfunk-Programm des frankfurter GenderS. (Aus der .Radlo-Umschau'.) Samstag, 11. Juni 11 Uhr: Uebertragung ins Ervsinungskonzerts der iirantfurtcr Internationalen MuslkaussteUung „Musik ün Leben der Doller*. 15 30 bis 16 Uhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bk- 17.45 Uhr: stonzert des Hausarchesters: Neue Tanzschlager. 17.45 bis 18.05 Uhr: Die Lesestunde. lb.15 dis 18.30 Uhr: Uebertragung von Rubel: Die Stunde „Haus unb (barten“. 18.30 bis 19 Uhr. Der Drieskasten. 19 bis 19.30 Uhr. Die Schachstunde. H*.3u biß 21) Uhr: ..Der Himmel im Juni, Romekn in Erdennähe, Mond- unb Sonnenfinsternis", Vortrag von Pros. Giftig. 20 Uhr: Urtcrtraguna aus dem großen Saal des caalbaucs: Sinjonic konzert. Änfchlichend dis 020 Uhr: Nundfunk-Iazzband. Letzte lttachrichten. Erhöhung des NeichsbanKdisKonts. Berlin, 10. Juni. iTll Drahtmeldung.) In der Acntralausschuhsißung der Reich»- bank, die unter bau Vorsitz des vt'.chsbankprafi- denken Dr. Schacht heule co.m’llag lagle, wurde her Diskontsatz von 5 auf b Prozent erhöht. Der Lombardzlnsfuh ist unverändert mit 7 Prozent geblieben. (sejchäftlichcs. Lin wink für die Frau. Es liegt in der Natur der Wäjchepflege, daß die einzelnen dürfe zunächst vom Schmutz befreit uno danach gebleicht werden, wie es ibln bei der Nafenbleiche üblidj ist. Die gleiche Reihenfolge sollt, auch bann ::mtum5 üt weniger in 6n «man scharf, zutragen Climbach, den 8. 3unl 1927. Bekanntmachung. Der Voronschlaa der Gemeinde Burf- bardsselden für N|. 1927 liegt vom 11. bis einschliesslich 17. d Ul auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen. au der auch die Ausmärker bei- zutragen hoben. M26D Burkhardsfelden. 10 Juni 1927. Bürgermeisterei Burkhardsfelden. «lbach Bekanntmachung. Die Pftaster- und Chaufsierungsarbei- i ten der Strafe, unterhalb des Kugelbergs, ca. 600 Quadratmeter Pflastervr beiten und 1600 Quadratmeter Choussterungs- arbeiten sollen öffentlich verdungen wer- «6 überall form bei A JWtrJrvrfj, j Ae brifiM XuHf Snjrftnp feot/ S". adn pfl „Noch während das junoe Mädchen seine ab- febrochene Erklärung hervorstammelte. sah er mich charf an und saate bann: Ein Lohnbiener benimmt sich nicht so. Er sagt nicht: Mein lieber Herr Haupt- mann! Sie haben ganz recht, erwiberle ich. Ich bin auch kein Lohndiener. Ich zeigte chm mein Polizeischild und erklärte ihm kurz die Sachlage. Er war äusserst verblüfft, als er den mystischen Brief las, den wir auf dem PoliAeibureau erhalten hatten." •Sa. nun kommen wir wieder auf diesen Brief', warf Rrag ein. „Und wenn ich Sie recht verstehe, sind wir mit den Ereignissen in der Oofarftrafee 54B noch nicht fertig." „Nein, kaum hatte der Hauptmann seine Döste beruhigt, Jo kam er ganz aufgeregt zu mir. Ein neuer Diebstahl bat ftattgefunden! Hier irn Hause? fragte ich. Ja, im Boudoir meiner Frau. Was hat man denn gestohlen? Juwelen für fünftausend Kronen.' Helgesen wollte eben weitererzählen, aber As- bsörn Krag unterbrach ihn mit der überraschenden Bemerkung: „Ada, nun verstehe ich den Zusammenhang?' Helgesen erhob sich, höchst erstaunt. „SBirftehen Sie die Sache wirklich? Das ist doch mehr, als ich nach vieltägigen Untersuchungen sagen kann.' „3.mdfn>oO« topfp1Ur.>«. vof, 60 Pfg. frMUlkb männlichen. Sie können überzeugt sein, dass alle ihre Gefächer auf» sorgfältigste untersucht worden sind. Aber wir haben nicht da» Allergeringste gefunden, und alle hoben ihr Alibi Nachweisen können. Da» beste Alibi hat die Kammerzofe Maja." „Wieso?" fragte Krag neugierig. Doch ein oer- ichmitzkes Lächeln, das gleichzeitig seine Lippen um- 'vielte, liefe ahnen, bafe er erriet, wo» Helgesen letzt erzählen würde. „Frau Hauptmann Carstens," erwiderte Hel- gesen in entschiedenem Ion. „berichtete, sie habe sich in ihrem Toilettenzimmer aufgehalten, als der Schuss siel. Zu dieser Zeit hotte der Diebstahl noch nicht stattgesunden. Sie hatte eben einige von den Schmuckiachen, die ihren Hol» während de» Festes geziert hatten, abgelegt, al» sie, durch den Schuss aufgeschreckt, hinouseilie. Als sie eine halbe Stunde später Auruckkehrte. war der Diebstahl eine vollzogene Tatsache! Darum müssen Eie zugeben, dass sich gegen dos junge Kammermädchen schwer ein Verdacht erheben lässt." „Dos olles stimmt ja vollkommen mit meinen eigenen Berechnungen überein", entgegnete Kraa. „Sind Sie sicher, dass Maja noch immer im Dienst de» Hauptmanns Carstens steht?" „Das lässt sich leicht feftfieUen", sagte Helgesen, das Telephon ergreifend. Einen Augenblick später hatte er den Bescheid: das Kammermädchen Maja war vor wenigen lagen aus dem Dienst getreten. Denn fielt meinem Grundsatz getreu: MM-„Vroher Umsatz kleiner Nutzen" "Mg habe ich Immer nur gediegene, tragfählge u. moderne neue elegante Barras-Aasig« von Mk. 23.— an. lersehse-Aislee in allen Farben und Grössen von Mk.L— an. Besrl-Aiile» von Mk. 26.— an. Lotes- ®Intel von Mk. ItL- an. ■■■ml-eistsl von Mk. 12.- an. Frick- ul ■■eklit-Aiclee äusserst preiswert Siuer-Juiu v. Mk. 6.— an. Llsler-Bloke, schwarz unb blau, Mk. 10.—. Wiil|iekee in ollen Preislagen. Bisse Arbilts-Asiln von Mk. 7— an. Weinisler- Aulge Mk ia-. ■uehoster-loiM von Wf. R50 an. Bestreute Beiss in allen Warben und Grüssen von Mk. 6 - an. Bshwsns Basis für Kellner von Mk. 1(1- an. Kislsr-Asiigs Nsl »ISIS Grüsse 3—12, *u Schleuderpreisen Gsbrushls Aults noch lehr aut erbalL von Mk. 1H— nit Frisk-, BmekUe-, Bekrsik-, Citswiy-Aulei lehr binio. Bessi, foroic Ksiiisr-Wsstsi äussersi preiswert. Ein Versnob lohet! öenenQatoeroüe-öans c. Boiwo Slrtm. Seltmroeg 58. i tappe. ”• schossen wurde, zu verhaften?" „Offen gestanden." fragte Krag, .chaben Sie ein klein wenig verdacht gegen sie gehegt?" „Anfangs waren mir alle Denstboten Hauptmanns verdächtig, die weiblichen wie AB Besondere Pflege des Sparverkehn ►’M« Ärf7- 1 fr 2*^ M den, o’if Sitte* ?3*nX-$0| a?r2Ä !ntj-Z'n X'fl' 8h,ZV /rar über 7* «e'hed U -A—ttn t»Ü be V» ■ Die Sil ti öjj o kf B» »rüY-K Wbsch d-rf ers; betn MB -'-1ir ihtoflA bon. s* ‘ H*eW sidki**8 SricaW u i-ia kB1' fliKtr boB« IN Ariden! europc vc WH dei flr.rxi d-e 1 Rröu-m-fltuJ Atttnr * Cud bDrfat) 'Kökfi. 3n : irtton!) mcht im für ten Sir beim tzouation bi -dnii» febt. Sbtfrr.'mg 1 bet roittiidx Der Voranschlag der Gemeinde Clim- bach sür N, l'*27 [trat vom 10. bi» ziw L 3. e.n'chl«essltch auf unserem Helge len war sichtsich verdutzt. D ohin sie denn gezogen fei? Zum Generalkonsul ».auf dem Drammen swep. Helgesen flingeüe auch den Generalkonsul an. Nein, da kannte man gar fein Mädchen dieses Namen». Ueberhaupt hatten Generalkonsuls ichon seit langer Zett keine neuen Dienstboten angenommen. »Da tthen Sie’»", sagte Krag. .JRaja ist fort. Finden Eie sie, bann Haven Sie den einen Faden de? Knoten»." Krag rückte näher an den Tisch heran. „Nun will ich Ihnen erklären, wie bas Ganze vor sich gegangen ist. Maia war bie Mitschuldige des Diebes Sie hat durch ihr Verhalten den Dwdsrahl ermöglicht. Der Dieb wollte mit beispielloser Dreiftigfeit in einem Hause arbeiten, wo es con Gästen wimmelte. Damit der Diebstahl gelingen sollte, musste er einen Augenblick allein und unbeobachtet sein. Und er mufete die Gewähr haben, dass sich niemand im Zimmer der Frau Carstens aushielt. So rechnete er: wenn er es durch irgendein Manöver so emnchten konnte, dass der Dirk, die Btriin und alle Gäste nach dem südlichen Flügel de» grofeen Haukes getagt wurden, io würde er selbst in diesen wenigen Minuten ungestört im nördlichen arbeiten können. Darum brauchte er einen Helfer Denn Sie sich nun noch einmal telephonisch er- kundigen, werden Sie sicher erfahren, bass bie unschuldige Mosa nur einen Monat ober so im Dienst de» Hauptmann» gestanden bat. Ma»a war beauftragt, in dem Ecklalon den Ne- ooloer abjufeuern und einen Schrei aueyiftofeen. Io. seien Sie nicht zu erftaunt! E» war tatsächlich ^Naja. die geschossen hat. Sie hatte sechs Schüße im Revolver; der erste, den sie abfeuerte, war bltnb, die anderen, die noch Mieben, waren schon. So hoben Sie auch die Erklärung dafür, dass der Nevoloer auf dem Teppich lag. Dos junge Fräulein hotte ihn fortfleworfen. Ihre phatttastische Erzählung von dem fremden Mann mar reine Erfindung. Uebrigen» eine plumpe und leicht zu durchschauend Lüge. Aber sie erreichte durch ihren Lärm da» eine: alle Menschen herdeizurufen. '■Bcfnmihimdjiutfl. Die Lieferung von Dürgerfteigplatten soll auf Grund der Neich» Berdingun. »- ordnung vergeben werden. Angebm, sind spätesten» bie 551GB Samstag, den II. 3uel vormittags 10 Uhr beim Stadtbauamt, Asterweg 9 abzugeben. Angebotsvardrucke find daselbst zu haben. Zuschlags- unb Bindesrist drei Wochen. Stabtbauamt Giessen. 9. v: Noss. Gaviön gerate emoncdlt EdfiarBomnann E»ans und Küchen gerate, Giessen. »•MtMIMM Kalasiris IbcnlerÄorfctieTfnU. Preisgekrönt mit der goldenen Medaille j auf der ^Gesolei'. Berkant jeden Mon> tag und Mittwoch. vioMohe 13 i. Bankhaus Herz & Co Oleflen, Neuen B8ue 13 Der Dieb nahm ben jnmftlaen Augenblick wahr, al» INr eine Sette de» Hause» für einige Minuten leer wurde. Frau Vcrftrns stürzte cu» ihrem Zimmer. Der Dion einem Diebstahl, der einmal in einer Ge- 'clllchatt begangen wurde. E» waren nur die aller- besten Kreise vertreten. Aber der Bitt war em Fremder, unb al» er den Diebstahl entdeckte, nahm er keine Nucksicht. sondern liess alle seine Gälte unter ihren lebhaften Protesten untersuchen." ~3a. ich entsinne mich E» war em Mcktm. der au» Amerika hecrntzekehn war. Diese Leute pslegen ja nicht so feinfühlig ju sein." „Und bei einer Dame au» der vornehmsten Gesellschaft sand man die gestohlenen Gegenstände. Der Skandal wurde vertuscht aber aan.; liess sich bie Sache nicht au» der Dell schassen. Und jetzt weiss ich wirklich nicht, bei welchem Namen ich halt- machen soll: ober ich kann Ihnen versichern, wäre Hauptmann durften» an jenem Abend cbeniowemg feinfühlig gewesen wie der Amerikaner, so hätte er bas Geld und die Juwelen gefunden." (Fortsetzung folgt.) Alle Schweine, solche mit helfen Seinen, gesunden unb 163D entwickeln sich Überraschend schnell, wenn Sie durch jedes Futter 1 Esslöffel voll echtes RASSOLM mengen. Verlangen Sie nur echteo Nasiol in Originalllaschen u. weisen Sie Nachahmungen zurück. 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