Nr. ?88 frrftes Blatt 177. Mry-mg §rtttag, 9. vezemder 1927 ttl^tiei lL,«>ch.«Atz'- 7 owelag» ■** tVeirrtac* MUfte. •tefcrmn ^*ÜtewN*M#teei im Bll» th» S*oU 2 9lfid>«a>«rh -*b X) ftr Ir&gw U>^r. a«ch Hi HiAut» d>n1i !ti Vroklisch. ed)i«r lijdftr tiefte«. Pell*#dteHlo. free fiert •* Bele 1 IW. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Pntd 116 Derlei: Brithl'scht Uitversttüls Sich- nö SteiiDratferei H. ai-e in Sdfriftleltiii und GeWftslkllr rchnllratze l. swe leynet« tut hk Iagf«n»«aiet d» »em N»ch»lN»g rortxt. Prtii tlr | «in tzstze ttr lR|*nfn ree 27 re Breit» knlich H. aeiirjite 10 Hrt*tpi«|raae beabsicht.ge. 'ich an Den Internationalen Stündigen Gerichtshof in -ao a zu wenden um die definitive Auslegung über die Elnschulungsl'estim- lnungen der Genfer Äonoenrion zu erlangen. Sldchzeittg Hantragte der Reichsminifter Dr Stre'emann bah der Aal die Entscheidung des Internationalen Ger chtshoses auch als mast- gebend für die endgültige Zuteilung der Schulkinder des Iahrgan- aes 102 7 28 anerkennt. Nach längerer Aussprache an der lich außer dem deut'^.en Ratsmitglied nur das kolumbische RotsmitglieD Urrutia, nicht aber der pvlni'che Vertreter be- inltfltr. wurde in diesem Sinne beschlos fen. »le zweiter Punkt der Iage»orbnung flonb die Iro<|f be» ünlrqrhafrn» jur Ueberwinterung der ^alnischen Arlrfleldbtflr Im vanzlger holen zur 21ue- lpio<*e. liaJ) kurzen Ertlarungen des Danziger Senats- vrü'.Lcni.n Lab'", und des polnischen Vcr- itri.r.' wurde l»e'chloslen. die Entscheidung aus .. nächst < Tagung zu verschieben. In der swi'cheneeit 'o!l die Danziger R.gierung ge'etz- ' . Masinah'i.n über daS Einiaus.n und L n'hdlt io nischer Kregsschilse im fra’en . .Mi Ranzig kür iriedenszeiten treslen. Gleich- a» nio sollen Zwischen Polen und Danzig ent- 'prechendc Verhandiungen geführt werden Falls di.- vorackbocheii vor der nächsten Ratstagung zu keinem tlriK.niJ frii.btt bdbaag Ein von Reicheauszenminister Dr. S t re f ernenn an den polnischen Vertreter gerichteter ÄppeU. aus die iHnholunfl eine» weiteren Kechttgutachten» zu verzichten und da» setzt vorliegende Rechteguiachlei, an- u.nehmen, wurde vom englischen AuszenmiNister Sir «ulten Chamberlain unterstützt. Der polnische Vertreter machte daraus den Vorschlag der Wiederausnahme neuer Verhandlungen in Danzig bei denen die juristische Seite der Angelegenheit auogeschaltel bleiben sollte und ledig- lich nach einer praktischen Losung gesucht werde. V r i a n d verwarf feiner,eit» ebensall» die Einholung eine» weiteren Kecht»autachien» da» die Behandlung der Frage der Wefterplatte, die nunmehr zum 17. Male oor dem Rate liegt nicht weiter bringen werde und schlug die Einsetzung eine» Ausschüsse» oor. der sich aus da» vorliegende Recht »gutachten zu stutzen and die Auffassung der Juristen, datz weitere direkte Verhandlungen In Danzig da» beste seien, zu verwirklichen hätte. Präsident Sahn, erklärt sich mit dem ^lorschlaae einverstanden unter der Vorau»- setzung. bah für diese direkten Verhandlungen eine seste Grundlage geschossen werde, die nur in dem vorliegenden furistischen Kecht»gutachten be- stihen könne SchlleszUch wurde auf den Vorschlag Polen» die Entlcheidung über diese Materie vertagt und der Berichterstatter, da» chilenische Kat»- mitglied villega». beauftragt, im Cinoernebmen mit Danzig und Polen und dem Volkerbund-kommisiar in Danzig in einer der nächsten Sitzungen entsprechend dem Stande der heutigen Aussprache einen Bericht oorzulegen. Cniiäuschie Hoffnungen. Keine ,füf)lbarcx Besahungsvenninderung in Meinheffcn. Darmstadt. 8. Dez (XM ) Die Bot- schalterkonsererzz hatte eine sühlbare Verminderung der Bc sadungstruppen formell zugesagt. Rach längeren diploinatifchen VerharGlungen wurde, wie man weih. NR den alliierten Regierungen schlicslich eine Verminderung um 10000 Köpfe zugesagt. Rian hatte nun die Aoffnimfl, die Xruppn»- Verminderung werde möglichst so edolflcn. dah die am stärksten unter der Besatzung leidenden Bezirke und Städte vorzugsweise berücksichtigt würden. Dai hessi- s chc besetzte Gebiot. in dem auf 10 000 Otn- wohncr etwa »20 Besavuugsangchörlge.kommen - Im preuhischen besetzten Gebiet aus 10000 GliNovhner etwa 180 und In der Tfah etuxi 170 und vor allem die weitaus am ft am ton belastete Stadt Mainz, konnten sich danach bei allem möglichen Verständnis für mM- tärische Rotwendigkciten der Hoffnung hmg.den. dah ihre Bc-satzungslaften fühlbar vermindert würden. ,, . Soweit es sich heute übersehen läht. sind diele L^os nungen aut das Schwerste getauscht worden Als einziges Orgcbni» Der Vcrm.nderungsaktion konnte im hessischen besetzten Gebiet bisher die Verminderung der Truppen in Worms um 800 Köpfe und — was bu Hauptsache für die Bevölkerung tft — Die Freigabe von etwa 30 Wohnungen Dort fest- gestellt werden. In Mainz hat man von einer Derniindcrung überhaupt noch nichts gemerkt. was allerdings schliehlich nicht verwunderlich ist wenn man hört, dah die Besatzung dieser Stadt um ganze 2 Offiziere und 7 5 Mann vermindert wird Dabei ist die Aktion doch jetzt durchaesührt. Be- fchlagnahmt sind in M a i n z bei Der Bevölkerung heute noch über 1250 Wohnungen mit etwa 3400 Zimmern und 862 Küchen - davon 119 Küchen. Die die deutschen Wvhnungsinhaber zusammen mit der Einquartierung benutzen müssen. H.nzu kommen die Belchlagnahmungen von industriellen Anlagen. M>n groben Geiändeslüchen. von Turnhallen. Schulen usw Die Belegung einer Stobt wie Mainz von HO000 Einwohnern mit runb 15 000 Kopsen Besatzung. worunter sich zahlreiche Stäbe mit grobem OfsizkrsbestanD befinden, muh folgen haben, die in Den heutigen Zeilen wirtjchasUicher Not nur ai» katastrophal bezeichnet werden können. Stähle mit solchen Vesatzung»lasien müssen auf Schritt und Tritt bei der Erfüllung ihrer dringlichen Pflicht-n auf Schwierigkeiten unö yyinhermfle stohen denen |k machtlo» gegenuberstehen. Die aber schwerste Schädigungen auf Jahre hin au» ocrur- fachen Der Ruf noch wesentlich verstärkter chilse durch dasReichsürda» hessische besetzte Gebiet und m»besondere für die Stadt Mainz darf unter diesen Umständen nicht ungehört verhallen. Heue Schwierigkeiten bei her desolhungsresonn. Eigene Drahtmeldung de» ..(Biebener Anzeiger»' Berlin, ü. Dez. Der Kamps um da» Besol- dung»gue nachträgliche Ausbesserung hei Regle • rungerote im Gegensatz zur ursprünglichen Regierung »Vorlage unö »benso entgegen den Absichten yreuber.» gegeben An diese Ausbesierung hatte die Regierung die Bedingung g..'nup'i sie tonne -ich nur dann mit ihr einverstanden erklären, wenn daraus keine Rückwirkungen auf die Besoldung der mittleren und unteren Beamten entstehen würden. Sie ging dabei von der rein finanziellen Uebertegjng au», dab eine Erhöhung in Den mut- kren unb unteren Stufen eine kaum tragbare finanzielle Meh:lie auch die Unterstützung der XiönDer sand. Gerade in Den grctzren deutschen Staaten bildet Die mittlere unb untere Beamtenschaft ,a da» uxttou» größte flontingent im Beamter.stab Aber diese von der Regierung gemachte Betrau»setzung. Die Ausbeskrung Der Regierung»rate Düne nicht auf jnbere Beamtenftufen enwnten werden, hat s i ch nicht hallen iaikn. Im Au»schuh ist auch ichon von flertretem ter Regierungsparteien ein Barstotz rrolg:. der auf eine Erhöhung Der Bezüge auch der mittleren unb unteren Beamter., ähnlich wie bet den Regierung»rascn abzielt. Mit dreier eigenartigen Situation hat sich bereit» ha» Reich»kabinetk be^cha'ngt und im Laufe be» Vormittage« haben mehrfach mterjraftioneüc Besprechungen tattgeiun- den. 2öie wir ^uvrrlässig erfahren, sind sie bi» jetzt ergebnislos geblieben. E» ist also wieder einmal die schon an dieser Stelle charakterisierte Situation entstanden: Die M t- :< ben andere Wege al» die Parteien der 8oak::on. So ist es entgegen der ursprünglichen Absicht, die Besoldungeoor- lege am Donnerstag tm Reichstagsausschutz zu er- ledigen, wiederum noch zu keinem Abjchlutz der Beratungen gekommen, da immer wieder A n - träat her Parteien eingebracht werden, hie in ihrer finanziellen Auswirkung Den m her Regierungsvorlage vorgesehenen Gefamtaus- w a n b für die Besowingserhöhung überschreiten würden. Der Relchssinon zminister hat jedoch heute noch einmal strikte erllärt, dah die Reich», regierung einer Ueberlthreitung her vorgesehenen Summe auf keinen Irall zustimmen werde, unb so mutzte in Den spaten Abendstunben der In- tersrakttonelle Ausschutz noch einmal zusammentreten. um die noch strittigen oragen zu klaren Man holst in parlamentarischen Kreisen, dah die Bflob bungeoorlage ledoch beftimmt bis zum Som»« tag im Reichclag-.au-schuh erledigt wirb, so dah sie aller Wahrscheinlichkeit nach am Montag, dem 12. Dezember, im Plenum des Reichstage» zur zweiten Uehmg gestellt werden kann. Die zweite Lesung im Haushaltsausschuß. Berlin. 8 De*. 3m Reichstage bl cd Der Donnerstag wegen her katho.i chen F iertaie sitzungslrei Rur Di» mit Den graften aktuellen Ge'evesuerken befahlen Au schi-ske s.'tzten ihre Aebe len fort Der Haushaltaus chuh beriet die BesolDungsor7nung weiter Der Ausschutz nahm Die Abstimmungen über Die Pensionen, Abschnitt V Der BeiolDunps- ordnung vor Rach Dir bisherigen Ladung sollten Die Pen ivnen bei Grundgehältern von 6 bis 11 um 16 v - bei 11 bis 16 000 Wark um 12 v H erhöbt werden Aul Antrag Der Regierungsparteien eurDe beid.lot en. alle Pen ivnen bei Grundgehältern von 6 bis 12 003 Wark um 16 v -.. Die höheren überhaupt nicht zu steigern. Das neue GrunDgeha'.t soll Dabei höchsten» 13 2'0 matt betrageir Alle anDcren Anträge wurden abgelehnt. au' Antrag her Reg erung Parteien ober Die Regierung noch ersucht ba.Digft eine Rovelle zu Dem bereit» vorliegend n Warte- stanDsge'etzentwurf vorzu'egen. Dimit Warte- tzandsbeamte. D.ren W eberverw nduna ausgeichlollen erscheint, in Den Ruhestand ubergetührt werden können Zur Anlage V. Wohnungsgeldzu- I chuh . Ingen Anträge ter Demokraten. Kommunisten und Der Wirrkchostlichen Bereinigung vor. die WohnungsgelDzu'chüfse zugunsten Der unteren Gehalts k asten zu erhöhen. Auch hie Lvzialhemwkraten realen Dafür ein. D e Aiträge wurden jeDvch abgelehnt, es blieb bei Der Regierungsvorlage. 3ur Diätenorhnung wurde unter Ablehnung weit ergehen der Anträge her Vinfen rin Antrag der Rca ierungspa rieten angenommen, der Das Dläten-D i e n ft a 11 e r unb feine Anrechnung bei planmasiiger Anstellung nerbeffert. Bei Der BefolDungsorDnung A lAufsteigenDe Gehälter» erllärle ^eichsfinanzminister Or. Köhler: Die Reichsregieiung bat bet her Einbringung des Gesetzentwurfes über Aenderung her Bezüge der Beamten erklärt, dah Die Vorlage zwar tm einzelnen selbstverständlich nicht unab» änderlich sei. hast aber Aenderungen, bereu finan- • efamtto »ich erhöhten, nicht möglich seien. Die Re- aieiung pal deshalb keine Bedenken gege-i verschiedene Anträge erhoben. Die Im Uaulc Der ersten Velung innerhalb d efes Rahme s gestellt unb angenommen worden Unb Sie hat auch keine Einwendungen gegen ben Antrag auf Reufelt- Ichung der Bezüge her Gruppe 2c tRcg>erun.,s- ratsgrupre» geltend gemacht, weil durch Die Ausführung des Antrages selbst keine wesentliche Mehrbelastung entnehen wurde Sie knüpft aber an Die e ihre Stellungnahme hie aus» brück.iche Voraussetzung, hast durch diese Aend- - runa keine Ruckwirkungen aus andere Besoldungsgruppen sich ergeben dürfen. Die Aussprache im Houshalttousschust. in . er bereit# re.sch e ene Rückwirkungen an gemeldet wurde.», Hat der Reich».e^terung An ast gegeben. die llagc erneut zu prüfen, insbesondere wegen der etwaigen Auswirkung auf ben Etat des Reiches sowohl wie auf ben Haushalt her Betriebsverwaltungen der Reichspost unb der Reichsbahn Die Reichsregteiung konnte habet auch nicht Dorübergeben an ben Folgerungen, d«c aus den angemclbeten Rückwirkungen sich für die finanzielle Vage der Länder und ®c- mcinden ergeben mustten Die Reichs reg er . g kam bei Prüfung Der Gelamtlage einhellig zu dem Ergebnis, hast ein weiteres Entgegenkommen gegenüber Wünschen und Anträgen auf Tlenderung her Bezüge einzelner B»- loldungsaruppen über die Beschlüße her ersten Veluna Hinaus aus finanziellen Gründen durchaus unmöglich f.nh Die in her ersten Lesung neu geschaffen« Gruppe Ib (7100 bis 10600 Alk.) wurde unter Wiederherstellung her Regierungsvorlage wieder beseitigt. Zur Besolhungsgruppe A so wurde in einer Gntlchkiestung hie Regierung ersucht. Vorsorge zu treffen, dast die bis z m 30. September 1827 zu Regierung*- usw Inspektoren ernannten Beamten ihre bisherige Amtsbezeichnung weiterführen unb hast die Amtsbezeichnung Reaierungs- ulw. Inspekior den Beamten her Obersekvetär-Gruppe A 4c auch künftig Ilchergestellt wirb. Englands Antwoll an Coolidge -orksktzuttg des fckttruftrno London, 9. Dez ( WTB. Aunkspnich > Der britische Mrnister des Innern sagte heute m einer Rede über Ne Botschaft Soolida.-s zur Rüstungs'ragt .Ich beschwere mich nicht über den Präsidenten der Vereinigten Staaten, sondern ich schlieste mich seinen Worten an So ist dies die wichtigste Erklärung der Vereinigten Staaten nach dem Kricg?. einer Ration unlerer Freunde und Verwandten. Ich beschwere mich nicht über den Präsidenten, aber ich läge zu dem amerikanischen Volle .Die gleiche Erklärung trifft auchfür uns z ul" Wenn der amerikanische Präsident Schiffe bauen lästt. die er für die Flotte als notwrnd-.g erachtet, so ist unsere Pslicht, das zu tun. was wir für richtig halten." Der Minister kam sodann auf dieVerMinderungen zu sprechen, die Grostlnntann-en an leinen bewaffneten Streitkräften vorgenom- men habe. 3 r sagte. .Ich bin beständig von verschiedenen Seiten angegriflen worden. Die S p a r ' a m k e i t verlangen, «ch bin jedoch zu her Ueberzegung gelangt, da» Utopien noch nicht errucht ist. Trotz aller von uns unternommenen Bemühungen, hast Schiebsverfah- r e n zwischen allen Rationen einzufähren, sind immer noch grobe stehende Heere auf Dem Kontinent vorhanden Solange ich Mitglied der Regierung bin. die tm Lande für Leben und 8.4 en tum Der Bevölkerung im Falle eines Krieges verantwvrtlich ist, ist Das erste, woran ich mit ben andern Regierungsmiigliedern denken muh — Sicherheit, und erst in zweiter Linie kommt Sparsamkeit." OaS Ende der Gtudenienschaften in Preußen. Berlin, 8. De&. «» stellvertretenden Ministerpräsidenten eine» Staate», mit dem Rumänen normal« Beziehungen unterhalte, in de n Tel gramm deS Ungar 1 Bis ,u Metern Punkte werde» deshalb auch Die Qtgr.fr eine. grunbsü glichen Umtari»»», auf dem Ltegt »ur organischer.» Eeftaltang bet Reiche» stchtrlich mrtflfben können. Dabei ist keinf»saU- mit den oortiegenbrn Anträgen Daran gedacht den E i n« heit » staot etwa im Wege der log- r r u fc i « i 4 Stir.mwn. Zu Schriftführern werden »wioabit Storck (eo^>. Eberl« (Dem.), nen- tj e l (Üanbb ). Blank (Zrntr ). Schott i. »ervänden un» Lanbeem,titln .rtetzt werden Adg. Delp beantragt bte Dringlichkeit ber Beratung btefe» An tröge». 2bg. Galm (Komm ) unterbreitet dem Haus« einen ähnlich lautenden Antrag, in dem eine Winterbeihilfe von 50 Mark für Verheiratete und von 25 Mark für Led ge verlangt wird Der Antrag geht auch noch weiter in der 3aül der bedachten Perfonen denn eS follen auchVeamte und 21 n g c ft eilte davon erfastt werden. Ferner wird beantragt, bah die au^gelperrten Tabakarbeiter und •arbeitcrinnen nach den GrandfStzen der SrwerbSlo'enfürlorge unterstützt werden. Die "Abgeordnelen Dr von H e l m o l t und Werner erklären flch gegen d l e dringliche Beratung der Anträge, auch der 5t- nanzmlnister äustert Bedenken. Präsident Adelung bemerkt, dah die Anträge nach der DeschästSorDnung heute nicht mehr beraten werden können Der Finanz- a u S I ch u h soll am nächsten Dienstag »u'ammcn« treten, unb der Landtag am Mittwoch die 2ln- träge beraten. Dle Regierungsbildung in Setzen Darmstadt, 8. Dö. (WolN) Aach einem von halbamtlicher Stelle aulgrgcbcnen Bericht sind Die für gestern angelegten Verhandlungen über die Regierungsbildung im Hinblick auf die Eröffnung de- Landtags verschoben worden. SS soll aber auch gestern die Frage der Regierungsbildung Gegenstand eingehender Erörterungen gew«k«n fein. SS verlautet darüber, dast bte Forderungen der Sozialdemokraten nach wie vor in erster Linie auf eine Veletzung deS Innenministeriums bin;leten. 2114 Kandidat hierfür wird der Canf tag4abgcott>nete Leufchner genannt Auch soll bcab tchttzt sein, diesem Ministerium w eder Daß Schulwesen anzuglieDern. Für daS Jimcnmlnifter^um würde die Sozialdemokratie zur 21bgabe deS Slaat 4 - Präsidenten Postens bereit sein, und eS bestehe ferner die Ab'icht. dem Zentrum als zweites Ministerium daS Finanz Minister um zu übetlaffen. Die Demokraten Jollen dafür Den Minister für dis 3usttz stellen und dafür bereits den Abgeordneten Schreiber, Vilbel, in Vorschlag gebracht haben Do« Ministerium für Arbeit und Wirts ch a f t soll feinen biebcdgen 3nhaber Minister Raab, behalkm. Der damit der zweite lozialdemokratilche Minister in der neuen Regierung wäre Bon anderer Seit« wird zu dieser Frage noch mitgeteilt, bah die Regierung »bi düng bi 4 zum 28. Januar hinan 4a e' choden werden 'oll. da an diesem Tage Staat4präsldent Ulrich feinen 75. Geburtstag begeht und sich von Den Staaltzg« chäflen zuruckzuiiehen beabsichtigt, ^eft scheint jedensallS zu stehen. Dast Der biS- nanzmimster Henrich not) den neuen Staat-Voranschlag abschlieston und dem neuen Landtag verlegen wird Etzaßbebaiie in der pariser Kammer. Hcftiqe Angriffr qrqrit dir Rrqirrunq voincarö. Paris. 8 Dez. (I4L) Jn Der «ranzö i chen Äammer Ivielten Ich bei der Beratung ber Bttb- geldutgatcn ür Elsast-Lothrtngen Lärm- Ijenen ab. wie he in diesen Räumen nur selten zu hören waren Zn Beginn der Sitzung hatte ^»ii.lsterprä ident Poincars bte Abgeordneten gebeten, ant eine politüch« AuSetnand.-rletzung über die BerhältmOe in El Iah-Lothringen zu »erzi chten und rtne Aussprache für den 3a» nuar In Aus tcht gestellt D e Jogeorbrüten von El ah-Lolhringcn «rtLrici sich mit dieiem Vorschlag Der Regierung einverttanden mit Aus- nah°« des Kommunisten Huber, der von 6er Kammer häutig uoterbroch.-n b( «rtuUi hätte 2.e Dinge in Eitest- Lattzr.-igen standen ichle«. do sich bte Kegtera-s nur um Me Dntereflen ter '.irohinM-flru unb ber buhen Beamte» kümmere Dte Daher batte» Nn 8riebe», ber ihr Lons ftre»kreick) autgelieferi statte, nicht unterzeichnet, uns fte «ocre» »ich» •** will», sich Den Launen ber Sieger zu füge». T o I » r a r < unterbrach chn mit betttgee ftortra unb Darf Hub.r vor. ein verirrter be» Anschlusses DO» E ast Loibnngen an Deutichtenb unb lei» Mr- sechter Nr Autonomie zu srtn Er »«IchutMgte Hud«r, ei»e Eiger chait «1» Abgeordneter mistdrauch: zu Hoden, unb nach Frankreich in feinem Soifer beul- fcheVrapotzantzaschristenelntzgetshrt iu boten, um bte Veoölkerung aut|ur«t(en. Gott lei Donk aäde <• •oennun.ficn in Frankreich, bee bte f>3ltur.g Hudera nicht unterflütern. Auber irroibert. dast viele ber ck 11ast Lothringer sich m t Dem grotzen Betraue nicht ad finde» mürben, der oor neun Jahren erlöset kt Denn fte mußten nir allzu genau, dost fie wkkaven aebllesten seien unter ber ttanzösilchen Herrtchatt Väbreub ben «Nah lorhnngischen Beamten nur eine 3«löge von 8 Prozent fltgrben werb« wurden die Beatmen in Jnnerfrankreich 16 Prvient erhalten. Dte penstonler- würden wie lärber behandelt axrNn. Die ber Negierung füasame Justiz untertnMfr bte versammiitna»- unb Prette- Mbeu. beionber» im Hinblick aus t Dahlen. Zeitungen, die In den von AO Prozent ber Brr Ikerang prprodtenen Sprach« gebrurft werben. en al» fremdlprachtp verboten. Auch rn er- nruler Elnipruch Psincar.» störte den Nedner in feinen rod ter en Anklagen gegen F rankte ch nicht. Der verstorbene Adg. etmhl hab« erflän. hast da» siegreich« Frankreich den Elsästern die Entschrt- b'.mg uberldhen werbt. ( Da» Ellast. riet voincars dazwischen, bat sich a u »g« so rochen 'i Aba Huber er» miberif Du» dsä'fifche Volk wirb sich nicht oon einer Negierung den Munb verbieten lasten, die im Dien st e einer Kllaue von Finanziell» ten steh» Pa» tmperkNlMkx Frankreich hat sein Dort nicht gehalten.^ Aus aller Welt. Ein neuer Doflraib. In Halle war 00 mittag» gegen 6 20 UM Ne Drunter in der Hauptpost mit Grthzätzten be- Khäfttgt. Er legte 3000 Mark in Scheinen gabünbeU an bo» nach bem Hos getegene Zen'ter. Ein btetzee unbrtarwrter Täter, wart einen Mau » rst» in durch da» Fenster unb benutzte bte Ver- roirnmo de» Beamten, um bo» Gew an sich ■ reisten unb ui ‘tüdXm. Unter»»«’ verlor er 32Ö0 Mark Dte Neichepott bot #X) Mart BdoMweg Für Me Ergreifung be» Tater» au »gefetzt. Schulkinder ai» ElfenbehuMeste. Jn D 1» m a r waren dreimal ElfentmdnmageM gewaltsam geöffnet unb bann beflnbllche Eisten unb Pakete erbrochen unb beraubt worben AI» Täter konnte man nun einen I4|ahrigen Schulknaben au» Dlsmar unb seine 12fährige Schwester ol» Hetsera- Helferin seftnehmen. Zchivere» <|plofion»engiM. Infolge einer Erplo ion In einem Munttions- depot in Oravitza iRumänien) sind mehrer» Soldaten getötet und eine grast« Anzahl v«rl«tzt worden. 3nsolge ber Gep^osion «ntstanb ein Brand, bem 40 Häuser zum Opser siele». schwere» lulomobllunglid i» Spanien. Ein Lastkraftwagen mit Bergarbeitern Me von der Beerdigung der bei her Unwrtterfoie» strophe in Asturien getöteten Bergleute |«rkick- kehrt»-n. schlug mm. 12 Arbeite« wurden verletzt 4 non ihnen schwer Ott Wetterlage. O*i*«*is tt-vTir wertet ewwm. • kW «VMM» I‘«-!t»Aw ■*<>.« k««w> 9« d «41MT UM WH ** ♦«*•* U m<« •• *• —*» — 1* we t<>,« x lotrN- M M UM« tt‘11« kW «m w "•••«V «**• «MVIIMI*« kW-MM» ISekiervorclnssage. 3m Bereich» des tlrtm Druckes ttrm es bereit« In unfewm Gebiet «errmzelt zu kaum nennenswerten Riebertchlätzrn Die Tenraeralu- r.-n läge- heut« morgen nur in Bord- imb Ottdcttchland unter dem •rtrietmmft. aber auch Dort bat die Kälte adaemnnmen. Heber Grost- britannien und JrUrD setzt Licktdrucksal! ein nnb das Regcngedlrt heS dvNigen Tiefs brachte bereits Dcrärdtete M.cherkchlTge Gteichz ä a macht «ich von Lpante» her in norhsAlicher AlchlnnG der BorAost hohen Druckes brnw fbot D/ttervo rau »tage für oametog. Belflg. »«nmeil« auch debeckl Temperaturen nur wenig verändert, vereinzelt geringe Nuderichläg». SiNerangeou»fichten für Sonniaj vorwmgenb wolkige» SMter mit Netguna zu Nl«derfchtäge». Lufttemperaturen am 8. vezember mittag» 1,5 Grab Eekstu». abend» m.nue 0.9 Grad Erttiu». am 9 Dezember morgen» 1,3 Grab Eelfiu» «arlmum lj6 Grab Eeifiu», Minimum mtnu» 0 Grab Eelfiu» - Erbtemx-trattiren in 10 Zent mrtrr Tiefe am 8 Dezember abend» 0,4 Grad Eelsiu». am 9 Dr- zemder morgen» 0^4 Grad Celfiu» ödtrrlaer ans dem Hoherodekopf Subeft Temperaturen 0 Qrab Celfiu« Skfl» Nebel Schneedecke oertza richt — Sport- Möglichkeit: nur Im Salb«. 10 nm - ftotrl 6diu „Ser SkttHbinber' otioten kommt als Die erreichte Genauigkeit betrügt etwa 2 M 3 Zentimeter bei Freden ron 190 M ter Läng«. -lach einer Be prechung der im 'Dorttag gegebenen Anregungen imb dem Dank an den Bortragendm für leine äuherft intereffentrn, Uchtvollen und belehrenden Ausführungen fchtoy die außerordentlich anregende Zusammenkunft. R Uhr. Vortrag von Schoch Uhirtbcu*. vatznboMrahe B(tona*8t4H0H« ,9t n- ____ tu unter chügenoe» uroment noch di« günstige Einwirkung der erhabenen Hocha birgsland- fchaft auf bi« e«d« des Kranken hinzu Allein allem bietet der Aufenthalt im Hvchacbrae xur Winterzeit ein« Kutte von bekamen Sin lütten, die dazu angetan lind, dem Körper und Geist die Aus der Provinzialhauptfladi. Gießen, den 9 Dezember 1927 Hintertüren im Hochgebirge €U Zeiten in denen man ttch während bH Mini, r« tief »rrmummi und nur J» beruflich en Gängen aN der wohlgehetgün ©lu&r «rt bte awA» wwifif# 'mb t*r. :h vorül er — s« toem man fchenteben in Gefahr' 8amt l i e»abe»d der Lnkas- te m «l • b • Am nächsten Sonntag veranstal- t bie ßufatflerr« r.bt in ihrem Konfirmanden- laalt, Sübig strahl 56 t> e n«« Fam.l»enabe*d. bei dem Pfarrer Aambaud aus Ho-ndurg v. b. t>. einen Vortrag halten wird über .Di« Hugenotü-nttrche n alter und arwt 3«tr Pfarrer Aambaub ist Südfranavle und ardettet leit ungefähr 20 Jahren ün Auftrage der ,Svan- geli ch^riftl'.che* Bereinrgung »».ich«» deutschen «nd franzött chen «rvingelifchen ghristen'. Sri» Arbeitsgebiet liegt beiderseits der »renyiL th« Arbeit getzhieht nicht ux pa^fchilche». sondern im religiös«* Sinne tt« enlrebt. »wischen deut- 'chen und franddfi'chen Ärangetttchen ein« Annäherung auf rein rettglö'er Grundlage herb«'. uführen Aambaud kette» Vorfahren schon in Frankreich evangelisch« P'arrer waren, hat (ich in den legten Jahren eifrig der Fremdenlegionäre deut'cher Abstammung angenommen. 8r wird auch den Vormittogsgottes- dienst in der Zohanneskivch« hatten. Sein Vor- trag am Abend wirb durch Gelangsvorträg« des Zungmäbchenbund«s der fculo4a«mcuibe umrahmt werden Mir verweisen auf bi« Anz«lg« in der heutig en Nummer düng mehr Haden " Iuaenbherbergstag 1928 in Gießen. 5n einer Vefprechung der Gießener Zugendgruppen wurde am Mittwochabend der erbergStag auf deit d. ur. 4 Mürz 1928 festgesetzt. Das Programm um'atzt am Samstag eine Abendveranstaltung in einem Saai. am Sonntag eine Auslie.lung im Jugend- heim. L.nggruppen in der Stadt, einen Jeftzug und Ildne Darbietungen in der Ausstellung. Vis jetzt haben folgend« Bünde ihre Teilnahme Au^dagi: Verband für deutsche Zügenbherberaen, Deutscher Psadsinderbund, Deutsche Frettchar. Äeu-Dei tfwland Stt-Klub Gießen Blücher- Bum' B l'e'kränichen. Mädchen-k'b.-Ikränzchen Marine-De.ein. Bund der Kotonialf.eunde (3u- .dgruppe Wale.berg). Iungschül-«n und Wan- derbunv I.-ngdeutfch« Iungichweflernschast. 3u- aendgruppe 7eA Aaturheilvece ns. Wandervogel B B. Bund deutscher Zügenbvereine. CcAta» lift’L"'*« Arbeiterjugend, turnerjugrnb 1846. Verein für das Deutschtum im AiMand. Mandv- iinenverain „learoliia”. Äeuieitlikbe Geländevermesiungsmethoden. Das aktuelle Thema »Die Feintachtz- metrie als katastertechnisch« Ausnahmemethode. insbesondere die neuen Ausnahme- und Auswerie- Instrument«" behandelte in einer von mehr als ICO Fachleuten besuch e Versammlung des Verbandes der Höheren Bcrmdlun,-•beamten Dr -3ng Muller. Direktor des Lankesver- me'sungsamles zu Darmstadt, im Vartrage'aal« des HauptbahnhofS in ranPutt a M Der Vortragende führte etwas folgendes aus: Ze länger der Weltkrieg dauerte und je »echni ch yollen?e ec hie Kampfmethoden wurden, um so größere Beleutung erlangte da» Der- messungsweien Mit ter CmunJ ng bet Zlieger- wesens wurde als neue Ausnahmcmeihode die Landesoer mefsung aus der Lust schon während des Kn« es erfolgreich betrieben. D'e 7191 der Äachkr e in-,eil und der Druck der wirt! östlichen Verhä nilse fordern nunme ,r ge- dieterifch die Deivottlo.nmn ng und Ausnutzung aller technischen Hilssmit «I im Jmereffe der Verbilligung der Derrn« |. ngsarbeiten Heben den fast täglich vollkommener we c^nten lull- photogrammetrischsn Au nahme-ind Auswerteinstrumenten sind f* in erster Linie mehrere Aeukonftruktionen von optischen i-ntsernungsmesfern. die in den letzten Zähren eine be.artlae Verfeinerung erfahren haben bah die präzislonstachymnrt- leben Mettungsergednts e die Genauigkeit von guten Latlenme sungen nicht nut erreichen, sondern in schwierigem und ftcl.em Gelände sogar ubenrefien Dade» ist der Zeitaufwand «in geringerer Während früher Die Versuche daraus hinausgingen. Die Ergeb .i se des Aeichenbachschen Fadendist mund’.r» durch schärfen Defttrnnrunfl des Latlenabschnl'kef genauer zu a -stalten, haben in den leQli-n Zähren schweizerische Geometer nach dem Vorbild des Amerikaners Aichard Znstrumenic bäum, lassen, bet Orten der paraüak- lische Dinkel durch op’.fche Mittel (Olaskelle) rnzeugt wird. An Sielle der senkrecht m 9aftt kommt eine horizontale zur 7Vrrt*m>unfl. und die Ermittlung der Entfernung erfotgt mit ^iH« non planparalleien G.aspl«t rt nach der Äotnxi- denzmethvbe an einem Oä.lendc.-p'lbild Als vollendet sie Konst ruk w n wird man die nach den Angaben des schweizerischen Grundauchg.-vm ters Sohhardt von der fyrmi Zeitz In 3eta auSge-» führt« anzusprechen habe-. Auch der Pcä»stions- lachymeter von Wild lll »twähr enswert *3r liefert ähnliche Irgebnilk un« das erstgenannt» Znstrumew. T'te schräg gemessenen Entfernungen bedürfen «edoch em--r rechne» nlcbm Aeduktton auf di« Honzai ul«. d e bei dem Zeihscben Znstrument automatU* erfolgt. Die der 7T{e,undbobe angechaht« Ausnohmeart ist gegen seither wesentlich vereinsach« Die Feld- arbetUMit w.rd dadurch verkürzt, und zwar um so mehr, je steiler das Gelände ist. Di« tn Helsen bi» jefit bei 'Htwxrmelfungen verwendeten Znstrument«. sowohl von Zeist als - Vf. ,lls.«sl»s vrt.kr.ak.U. raffe Gietz.n Stab« deadfchligl. schon >estt bem dort d,siebenden Kaummangei a-zubelsen 3w tmrb in Kurz, htn tMcierreftod te. ihr g,bärige» vorderbauie. Lubwigstiah, \l für Verwaltung» räume verwenden und dadurch für eine OnllaftuMf brr ..ustemrdenilich un|em*» Kursus findet am 16. Zebra r 1^23 «chenfatts tm Stabtvervrdneienlitzung.saal In Giechen statt Berliner Börse. verlin. 9 Dez (»I«. Aunkf pruch ) Koch der kleinen Ldlchixichung der grftngen ZranksurtM Sdendnachi- r|r ist bi« Tendenz bo deuliaen {hüb» perfebrt bei stillem Geschäft wenttz oertnberl Maa laxier« 3 -0) färben mit 259 di» 259^ Heue He» rfflunurn liegen nicht vor flm Devisenmarkt h »rt man tiari» gegen London mit 124,01, Mailand 90l Madrid 29^7 und London gegen Kade! mit 4,88». «rfannt balle dah ür ben >«* der Aufenthalt vor allem £» |Z5! TMnterlu’r überaus zukr-g'tch Ist Man was dem Gefunden recht ist ist bisweilen auch dem Kranken d ll.g and ’e-.t bohren fchon sieben Diel« Genefungfuchenb« im Water biaaas i» tzl« Verge um mit Hill« einer .Winterru^ bla geschwächte CTefunbbett wieder zu kräftigen 3*. btt Winterkur Im Hochgeb rge hat - wie istngst Dr CI Hediger Zurich In einer medizl-»|. schon Jachze-ttchr ft aus ühr:t - fogar v»r den flommerfurrii gewiss« Vorzüge Zwar Ist Nets bl« Lust dort droben reiner, trockener unb lauer» Hoff ärmer letzt c res ist ein mächtigrr Anreiz zur Viutbildung als in brr Ilefrbene Aber zur Winteriett Ist der Unter'ch ed in bet Sonnen- scheindauer zwifch-n .unten" und .oben" weit Srdher als in den warmen Monaten 3m Winter ol man «b" Vielsack^s an Qonnt aefl.nüber der I*tft Während m btr Oben» Wolken unb Hebei regieren strahlt in «wissen Hochtälern vrachtroll die Sonne Dom wolkenlosen Himmel An lchänen windstitten Dagen Wird bte Kält« kaum empfunden, ja. man friert wohl auch im Hochgebirge zur Winters- »eit weniger als tm verregneten Hochsommer 5t* Spattergang bet —10 Grad Ist keineswegs ein« Leistung, die nur unempsindlichen Aaiuren leicht siel«. Kranke, denen der Arzt Auhe verordne«. können im Sitzen mit Vehagen die angenehme Wärme der starken Sonne acnieben Zu dielen winterlichen, fiimatt chen H« lsakt nicht iu unter chätzendes Momen! Sdung fallt« in s«d«m etnwl» nen Fall« dem Arzte Dvrdchalten bleiben De M. Zremderwosflettung im Ctabttbcater Ziehen. .Habel beete" am eenntag. ll Dezember, a atzs 8 Ah«. Man Ichr« br itn# S.cherlich werden viel« auswänige Befua.«r, di« am kommend«» Sonntag Ginläuse hier gemacht bab«n. d'« aünstig« G«.egenh« t benutz«*, um am Abend das famos« Lustspi«! ,M ä d e l von b«ut«" tm Stadtth«a'er sich anzu «d«n. Dos ubetau! luftig« Stück hat in - hlreichen W.«l.«rtzolungen stets bi« gleich« An.i «du:igskra't aus.eabt. Di« luftigen Stretche di« das .Mädel do* heute" t* der Deikörre u*g durch Ftäulei* K t a b m e r oustühn bestens fefun? aber auch jeder andere Zutritt Prof. Dr Ftick hält d»e Predig» — Bei dielet Gelegenheit wird «rKmalig eine neue Altar» und K a n z e l d c k I e i» düng aufgelegt werden, die aus der K inst werf» Satte Don Profeffot Xuboll Koch in Ottenbach a. M hervorgegangen ist. Zur Deckung der nicht geringen A* chisfung k ften b efel Ä’n wc k s bähen b.e am Un v rf tat g t esd tnft b t lll'ten Prolefsortn D. Hans Schmibt.vBerttam D. Frick unb I). Sorbite eine Reine Sammlung von Pred aten .Aus bem G.eh.ner Univer- tttätsgot les bienst" (Detlaa T öp e 1 m a n n »lebe*) hetausgeaeben Der Reinertrag biefer Schrift, die für 1JJ Matt ar.geboten wird kommt dem neuen Gottesditnftfchmuck zugute Sie wird manchem eine willkommene Welhnachtsgabe fein. - Aeichspräfident v. Hindenburg f rvttktor der .Deutschen Zagdaus- tllung 192r. Der Herr Aeichsprästdent D. Hindenburg hat auf Bitten der die .Deutsch« Zagdausn«lluna 192S“ tm Aahmen der nächstiühriaen .Grünen Woche Berttn" veranftal- t enden Wtbeitsgemeinlchaft des Allgemeinen Deutschen Z^gdschustvereinS und der Deutschen Zagdkammer bas Protektorat über die ZezgderuS- ftellung übernommen. Die Bedeutung dieser Ausstellung wird hierdurch gekennzeichn.t. Zum erflen Mal« tritt die in der Arbeit»gemernschast der beiden groben Lpitzenorga nll at wnen geeint« deutsch« Jägx^well mit «iner groben Ausftellung vor die Oeflentlichkeit. Aoch im Vorjahre verhindert« der zwilchen den beiden Verbänden herrschend« Streit die Zulamm.-nlattung der ZLaer unb wirkte hemmend aus bi« Durchführung tMdec alljährlich w iederkehrmden gräbt en T rv- phäenschau Deutschlands Gs bedurft« damals einer ernsten Mahnung des greisen Veichsober» hauptes datz dieser Streit gefchlichtet wurde. Das ist inzwischrn geschehen. Die nächstjährige .Deutsch« Zagduusl'.ellung" wird ein äufzerer Beweis dafür sei*, was die vereinte Kraft drr deufchm Jäger vermag, und die Uebernahme des Prvt.kkorates durch den Herrn Aeichspväsidenten ein Kenn- reichen drr nach schweren Kämpfen endlich zu» standegekommenen Einigkeit der groben jagdlichen Verbände — DerKarnpfumdieWelt meiste r • schäft im Schach hat entgegen den Erwartungen wohl der Qttamlen Lchachwett mü dem Liege des in Frankreich nationalisierten Butten Alfechin geendet, und bet Weltmeiftertitcl ift damit bem Bürger eines Landes zugefatten. das leit Zahrzehnten auf schachlichem Gebiet hinter andere* Landern zurückfteht. Aber bie Schachwelt erkennt mii Befriedigung an. datz der L eg nicht äutzeren Umstände* zu bar.'en. Itxibern bie Frucht üb«tlege*er Ko ib.nal or.-gabe und Geisteskraft ift. De ech» Gewl*npari.en des BATSCHAD (> O m (0 o Normal- und Futterhosen, besonders schöne, warme Ware, in allen GröBen Herren-Unterjacken, woiigemiecht besonders gute, griffige Qualität in all GröBen Herren-Normalhemden mit Doppel- brust, schwere Ware, mit und ohne Emsat1 L 2.95 Herren-Hosen, woilgemucht, mit Überschlag, gute, kräftige Qualität ab GröBe 4 Herren-Jacken, woiigemischt, so* de u. kräftige Ware In allen GröBen Herren-Einsatzhemden, Louis.anne oder Imitat mit schönen Einsätzen Morgens Schulhofs Im Namen aller Hinterbliebenen: Helene Snell Wwe. Herbert Snell Heute verstarb plötzlich und unerwartet mein innig geliebter Sohn, mein treuer Bruder Hans-Ulrich Snell Zimmer au vermieten OsTHO (Sbelftr. «1 II. la Kaffee - Spezialitäten Tee, Kakao Schokolade Konfitüren J.M. Schulhof Merktetrafie 4 o Telephon 119 | Mietqesuche | Bent Beamter nicht trete abue- schlossene 11219A Wohnung 5 Zim. 8. u. Bubeb . t. waldreich. Gegend, flnncb. m. 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Gilbt. 3MU«. flHuScrrrtbra. legal—< lu» WB» n. »I f411 u Beeid) awtua Ott»»- e Omten» Kbermeri. 6h.be »miichca ki «Stbaitrrbrtttrna dann nur Elcctricum 6tt tomell KbmrnbeftticaX ••rrrrlbeae M ftärtte 6BtdMrtifrebeT Utrfwna Ota Kataw trrebatt fibtniebrr 3 chtraWöI»kr Mira wtt> lawf 8thanbtrllf etrt*4ae drftrtftrx< I tl »en kbwenbefohriwn Unetrln n> •etfoha bdnera an* leat tbrrwaamSra «nrrtrnauw jta kben leatrabea rnblub bdl bretaira Kebaira Eie aber rat da« r»tr. kti 36 3abrra bewdbrtr Keitbell vkrtncuM M. «t 1 Al - n* 15a ib ft»«tb. na* Imrncn eebätNich lUruli KUu, au» «ein i Hataobotr neu beraetieUt Seit, eveltte fall' ack» waren zart und mürbe machend ■Ulett, <*nek Bollmeble u'ro alle» naiurreiD Mrdnlertau», Lchullirane \ Cell« u Pflegemtuel der 9jatur. neuienl getundheit^aem Ve- benemineL liwa Zreibanf. Lamataa. de» 10. Tetbr» von Ubr Dotminaea ab 1 SlfllDoerttial. Nutz- 'DelihatfpeiiwttrftcheW l.ooWl (Siebener Hleischhallt tyaUierfitebe 11 ffciftek 15. 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W Sellersweö 60 iianp Süehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen) Nr. 288 Zweiter Blatt Freitag, 9 Dezember 1922 Dor den französischen Wahlen. 7k>* alffia v. 2./^r^4trrtatieT Parts Qbitana 1927 inid. auch mit CueOnkinflabe. txrtxXm!) 2rfc-/4 mir in Dced^lanft t| auch bi Krank' rn* her polm'dx ÜD.mrr txm tten fan Srujiatir beoorffehenben Wahl« Ofxr*»aiW. Die Wahl- Propaganda dal im ajnjrn Lande bereit» «in- aefetzt und beherricht die Vt«Uungnahme der ein- Minen Parteien zu allen Problemen, die tn der Matmr er uni In der O« st entricht eit »ur Tiitiif- ffo* Krhen Die rablkal-sozialiftlsche Partei. die den Auf g«i«ht, ftch tn den vorberer- tenden Arbeiten für Mr Wahlprnpaganba be- 'onders aut auszukwnen hat durch ihren lär- menben Äorjreft not einig« Wochen als erife die Aufmerksamleit der Wahlert chatt auf sich au ziehen gewuht Die Spaltuna innctb^lb oiesrr Partei, die deutlich bei den scharfen Aus- rina-nberietzungen zwischen dem rechten und dem linken Flügel zum Ausdruck kam. hat die Propa- gandawirkung de» Parteitage» nicht becinträch- tigen körm« Die Wahl de» linksstehenden Ab- aeordneien D a l a d 1 e r zmn Partrioorsitzenden, der in der Kammer siet» osientativ gegen Pvincare stimmt, hat allerdings dem Kon- arefi e.nen stärkeren Stempel der Legierung»- frinblichkeit au'gedrückt, als e» an'che.nend ur- sprünglich tn der Absicht der Parteiführer lag. Franklin Bouillon» politische Lieber- läge hat diesen antipo ncaröschen O.ndruck noch weiter verschärft Wer dem aber die geringe UZajorität an Stimmen gegenüberhielt, mit der Da lädier gewählt wurde, muhte feststellen, dah da» ilebergewichr de» linken Parteiflügel» nicht allz^bedeutend ist. Der StrUungnabme der rabllal-sozialistisch« «artet in den Wahlen kommt deshald eine be- wndere Bedeutung zu. well Ne mit ihren 140 Anhängern bei jeder Aegierungsbil- düng a u » s ch l a g g e b e n d ist. und well sie di» noch weiter linksstehende republikanisch» svzialisi'lche Partei, der Btiand und Painlev» angehöt«, im Schlepptau führt. Aach den gegenwärtigen Part-ir^rhältniss« in der Kammer cr'cheint es fast au-gelchlo'sen, bah die recht» von diesen beiden Parteien stehenden Gruppen die Aegierungsdlldung in Zukunst übernehmen könnten, fall» nicht ein merklicher Auck nach rechts durch die französisch« Wählerschaft gehen sollte, von dem aber zur Zett nicht» zu verspüren ist. 3m Gegenteil, man rechnet Im allgemeinen mit Wahlen, die zugunsten der Linken aussallen werden. Poincarö persönlich würde sich sicherlich zu einem Versuch einer ausfchliestlich recht»gerichteten Aegier^i gs- bildung nicht hergeben. da er innerpolitisch, trotz seiner Parteifrembheit, durchaus Uni»- orientiert ist. Gin« neu« Gefahr droht dem gegenwärtigen Legierungsblock von sozialdemokratischer Seite. Die sozialistische Grupp« hofft auf einen firosten Machtzuwach». und wäre bann sehr wohl n der Lag« gemeinsam mit den republikanischen Sozialisten und den Aadikal-Soztalisten die neue AegierungSbildung zu übernehmen Gin Zusammengehen bei den Wahlen mit den Sozialisten, wie es von dem rablkal-soAialistischen Kongreh empfohlen wurde, würd« gleichzeitig d e'.'r links- oti titriert« Legierungskoalition bie W g ebnen Aber so bedeutsam die Wahl Daladiers auch wäre, fall» es ihm gelingen sollt«, einen Links- kur» der radikal-sozialistischen Parte» durchzu- setzen - mit einer ernstlichen Bedrohung der Legierung Poincar^-Brtand-Herriot. die zurzeit am Luder ist, ist sicherlich vor den kommenden Wahlen nicht zu rechnen 3n politischen Kreisen ist viel davon die Lede gewesen, dah Poincar» alle» darin gesetzt bat. Dir Dahl Daladter» zu hintertreiben Ob die» zu- trisft. mag dahingestellt lein. Zedensalls hat die tvd) ttzaerichtete Press« di« Gefahr erkannt, und mit ihren Warnungsrufen nicht zurückgehalten. Der erneute Sturz de» Franken wird von der gesamten Aechtspreffe vorausgesagt, für den Fall, dah ein« sozialisf.sch-rad kalt Legi.rung in Frank- reich ans Luder käme Doch lind dir» alle» zurzeit noch Zukuilfs- sorgen Für» erste wird bu Stellung bet Legierung bi» zu den Wahlen al» durchaus stabil betrachtet Die Debatten tn der französischen Kammer verliefen programmähtg. ohne dah der Legierung von der Oppo ilion unüberwindliche Schwierigkeiten gemacht wurden Auch Briand und Poineart sind bemüht, die im Schohe der Legierung zwei'ellvs vorhandenen Gegensätze über die Durchführung der Locarnopolitik nach auhen hin zu ocT'dblcienL Weihnachten wird in Frankreich politischer Friede herrschen. 3m Januar aber wird die Wahllampaane tn verstärktem Mähe einsetzen und 'icherlich bi» iu den Wahlen im Mai andauern. S»e werden nicht nur für Frankreich sondern für gani Gur.-pa und insbesondere tür Deutschland von Dichtigkeit sein wenn es auch verfehlt wäre von ihnen die entsche.dende Förderung der deut'ch-sraniö »schen AnnLherungspolitik zu erwarten. Zu Auto in Südwestasrika. Bon unserem L.-r.-8.-Berichterstatter. iLachdeuck. auch mit Quellenangabe, verbötenk) Windhoek. Oktober 1927 .Ularamo" hecht das hell« freundliche Schiss der Ostafrika-Linie, das den deutschen Farmer in die neue Heimat brachte, und das dann bet Träger der ersehnten Post war- die Berbindung mit bet Auhenwelt. die Brücke zur allen, lieben Heimat. „Ularamo" hat aber auch ein« Schwester ch te» La mens, eigentlich nur eine Stiefschwester. nämlich ein Büro 8in mächtiger Zwei- wnnen-Lastwagen. der weil im 3nnern des ewig sonnigen Südafrika urnheriähn und Farm bei Farm die gefüllten Sahnentannen einsammelt und zur nächsten Molkerei bringt. Achnllchkeit ist zwilchen diesen Schwestern beim besten Willen nicht zu entdecken, höchsten» derselbe hellgraue Anstrich und das farllauten der Singebvrenon- bia Lette unter dem aus gespannten Sonnenverdeck hervor. Aus den unmöglichsten Plätzen, tn den gewagtesten Stellungen hocken Mt meist weiblichen Passagiere In ihren wetten Kattunröcken unb bunten Kopstüchern auf Kisten und Kasten umher. Gar zu gern benutzen sie diesen afrila* nischen .Drurn unb Taris", um einen Besuch auf der Lachdarwerft abzustatten. Grhvlungs- imt Berwandtenreisen sind auch für die schwarze Lebewelt, bte jede Leuerung be» Derkebr» begeistert mitrnachl. reizvoll. Lur vor 'chwar^rn Wochenendlern ist man Ziemlich gesichelt Schwarze Besuche erstrecken sich nicht über Woche^Gnden, sondern über enblok Wochen. — darin ist man gründlich Die Worte unter den Weihen sind weniger lärmend und rascher erledigt. Lur bie Kinder Vettern jubelnd umher unb versuchen bie llsa- tamo“ zu entern. Doch ber Aufenchalt muh kurz fein, noch 400 Kilometer liegen auf der Sour. Zweieinhalb Tag Fahrt, ein« Lacht Luhe, wieder zweieinhalb Tag für bie entgegengesetzte Veite des Bezirks, so geht der anstrengende D.enst Woche um Woche, und doch lohnt es tür bie gutgehenden Molkereien, dc« Sahne aus solch« Liesenentsernungen heranzuhvlen. Hastig trinkt der Fahrer das unvermeidliche Koppi Kaffee, das die niedliche Haustochter bringt, unb bi« Kinder müssen dem beneideten und bewunderten Onkel Hans den Führersitz wieder freigeben Die letzten Zurufe fliegen hin unb her. Bestellungen für bi« Lachbarfarmen. Bestellungen für den kleinen Bezirksori unb ber Motor springt an. unb spielend zieht der schwere Dogen den nächsten steilen B rghang hinaus Steine prasseln hinter den Lädern den Hang hinunter, eine dicke Staubwolke bleibt noch lange in der sonnenklaren Luft hängen, als der grvye Kasten schon längst wie ein Schiss in ber Pürrung schlingernd, zwischen den Zweigen unb Büschen der Hakisdornen verschwunden ist. Licht leicht ist solche Fahri, nicht mühelos lästl sich asrikanische Wildnis vom Motor besiegen. Sie stellt böse Zumutungen an Mensch unb Material 9» ist noch nicht lange her. ba schlug ein schwerer Dornenast ben Fahrer bet .Ufa- ramo“ glatt von seinem Sitz, unb noch herrscht überall Trauer über ben Tob dieses Irischen, jungen Menschen, der aus Deutschland gekommen war. um hier sein Leben aufzubauen. Wenn auch der Dienst aufregend unb gefahrvoll ist. so ist er doch begehn. Den guten Der di en st sucht mancher jung« Ansänger als Grundlag« zur späterei, Fannenwirtschall. 21uto- frachtsähren wird heute immer mehr die Beschäftigung des Kavaliers, der in zahlreichen Leu- ankomuiliiigen scharfe Konkurrenten im Lebenskampf« findet. 8» wirb den Wag« freilich allerhand zu- gemutet unb europäisch« .Shaussetflöhe kommen einem toi« Saloniiroler vor 3ch möchte bas verblüffte Gesicht eines Berliner Takifah- r « r » sehen, ben man meuchlings aus eine afrikanisch« Pab setzen wollt«. Gr würde sich energisch fträuben. so ein Stück Gegend als Weg anzusehen. Die schmal« Spuren, die über Ftls- ftuftn spNng« unb in den au-gewa'chenen Fels- blöcken eine» Fl u st bette» total verschwinden, stellen dabei noch nicht einmal di« schwersten Ausgaben an ben Fahrer, sondern das tut der Sand, der Wethe Sand bet glühenden Lamib, der rote Sand der unendlich« Kllahari im fern« Osten. Der stellt noch andere Ausgaben und Hal noch schlimmer« Heimtücken als Abhäng«, 5«l»nakn und owtrt1i«f« Legenrllrnen. Aber «in guter Wagen, rim zuveriäsfig« Führer- hand überwindet alle». Disher behauptN ber .Amerikaner" ba» Feld in der Auseinandersetzung »wisch« Latur und Technik. Unfett deutsche Autoindustrie ist leider au» Mm Hintertreffen in da» der Krieg ii« gezwungen hat, noch nicht wieder aufgerückt. Man trifft nur wenig« deutsche Wag« an. Vie sind bald zu schwer, bald zu kompiliert und immer zu teuer. 9» gibt drauhen kein« einzige deutsche Marke, die ernsthaft In Konkurrenz treten könnte. Lur hin unb wieder trifft man I ein« Unn« Opel, aber auch er ist den Anforderung« des Landes noch nicht genüg«d an» I gepa bt. Die deutsch« Bevölkerung in vüb- unb Wtst- Asnka. die stets mit Freuden deutsche Waren rzug.. B' ' tun. der bnit- 'chc-n Autmndusitte dlef« arrA« Tllarh tu er- tchl'.eben, w«n nur komkurreTizfähige Mark« heraus kämen Fraglos wcrb bet Absatz immer gröster werden. benn nicht nut Gefchäll« unb Pnvatleut« hab« ihre WageTi. auch die Farmen geh« rtne nach brr anderen zum Auto über Können doch auf bie Weise auch bie entlegensi« Gegenden Produkt« absetzen, für die eine schnell« Bo- sötberung Bedingung ist. Die Bewcnschaftung ber Farm« must heutzutage niK so viel intensiver« fein, all« Mögllchkeit« muss« b:» aufs äustetste au»g«utzl werd«. Wie in all« jung« Ländern ändert sich ba» Gesicht des Landes reistend schnell unb trnmennäbrenb Wo geHmt noch die Wellblechbube be» erst« An'ied- ler» stand, steht man heute Geschäfts- und Bureauhäuiet. Wo vor ir-cmj« 3ahr- zehnt« noch der Herero sorglos Linen weidenden Herb« nachzog da springt beute ber Fahrer fluchend vom Sitz. Wenn et bas SO Farm tot öffn« und wieder schllest« muh Unb die Sorglosigkeit hat schwerem Lachd«k« über D^eh- Jucht« unb WeideverdciI<-runa. Auskr uz« von karakuls unb Absatz von Schweines lei sch Platz gemacht Kurzum, man merkt allerorten d-ast man es mit einem Land zu tun hat das ansängt, sich dem allgemeinei, orofwn We'.lhanbel amu- schllest«. Besonders seit die Grsnerfleischhall« der Gold-S'.orase-Gef. in Walfi'chkxin fertig- gestellt und in Betrieb genomm« find Jetzt bat jeder Ochse bie beruhigende G-wist- heit vor Augen, einmal als Gesrietfleilch m einem itali«ifch-europä sch« Kochtops xu «den. Kein« Kuh braucht sich mehr Sorgen über ihre alt« Tag« z»> nxach«. sondern weist, daft selbst ihre alt« Knvch« noch bet der Liebig-Ges Verwendung sind«. Während di« Karakul» schon seit einiger Zeit wustt«. dast die Mode sie immer mehr protegiert. Dort wie hier zu Lande hängt da» Wohl der Zarmerri letzten Gnde» von der Gnade des Himmel» unb der Fülle oder Lichtfülle der gespendet« Wastermeng« ab. Man pcrEäht sich aber nicht allein auf die Landwirtschaft, sondern mit immer gröberem Siser wirb über unb unter der Gr de herumge- kratzt. Man gräbt unb schürst unb baut ab, Küpser unb Zinn, halbe und aatvK 8hfl- ft e t n e unb erhofft viel von bw Erdölbohrungen im Süden be» Lande» Die mit zunehmender Bevölkerung immer in* t«siver einfehenbe Durchforschung de» Lande» auf seine WeNe fördert bald hier bald dort Srzvorkomrtzen unb Bodenfchätze zu Tage Was für lleberrofchung« In b'efei Hinsicht möglich linb. hat man in dem bevölkert« Südafrika gesehen. bei bw Lichtenberger Diarna nl«f und« im letzt« 3ahr So denkt man. dast unser gutes alt«» Süd- West. das fleaen die meist« Trvpenkoloni« doch immer da» Aschenbrödel war. auch eine» Tage» seinen König»mantel schütteln wird. Aber wi« dem auch sei. e» ist doch immer ein köstliche», sonnige» Land mit seinem Frieden, seiner Klarheit und Gröst« unb erzieht in seinem gesunden Hochland, tn dem hart« Kampf mit der spröden, wechstlvoll« Latur ein kerniges Geichleche, das zu unserer Freude auch heute noch zum grölten Teil deutsch ist unb deutsch bleib« wirb, dafür bürgt dieser oft raube, aber ItfU Menschentypus den das Land heranxlfht. - Wer es sehen will, der geh« hinaus, der schwinde |ich von .llsaramo" zu .llsaramo" unb lern« so selber kenn«. 8s lohntI Die neue Autosteuer. Da» zur Zett gültige Kraftsahrzeug- fteuergesetz verliert nach der Dorfchrist der Lovelle vom Ist. Mal 1926 seine Gültigkeit mit Ablauf diese» Jahre» Diefe Befristung erfcht« damal» rwkwendia. weil in der Zwischen zett verschieden« grundsätzliche Frag« über die Besteuerung von Kraflsah'ze gen eing-hender y- Goethe-Bund. Gedächtnisfcicr für Rainer Mari« Rilke. G» Ist nun saft ein 3ahr her. dast wir Lllk« verloren hab«, die Zeil bald nach seinem Tod« unb später noch ist so aussallend unb beschL- mrnb arm gewesen an Zeichen der $ rauer unb be» Gedenkens, an sichtbaren Merkmal« des Berständniss«» dafür, was uns mit diesem jähen unb stillen Verlöschen da unten im Süd« genommen wurde, dast man sich freuen und dankbar fein must, wenn irgendwo tn Deutschland öffentlich des Dicheer» Lllör gedacht wird. Der Goethe-Bund, dem solche Anerkennung «bühn, hatte bw namhaft« Lezitator und LiteraturfoNcher Dr. Fnednch Saftelle aus Düsteidorf zu einem Bvnragsabend gewonnen. Sa stelle begann mit furyn Wort« des Gedenkens. btt, burchdacht unb Wahlgesetz,, in glück- Ischer Ju'j mmenbrängung wenigsten» eine An- beurung vom Wesensbilde LilHes zu geben Der» Mvchtw. es muhte jebermann Überla Fen Wriben. aus flüchtig eingeftreutw 'Hamen von Stöbt« unb Mensch« das herauszuhövcn, was davon, über die Zufälligkeit einer Begegnung ober eM Wohnsitzes hinweg, von t.efinnerer Bedeutsam- Mt für die Künstlerschall Lilles gewesen ist. Dann Gedichtet sehr ausgewLhll, wenig bekannt, nicht immer chorakteristifchf bie unerhöN nrnfilnüktNro "Berit der .Kindheit", die entzückende 3mpre'llon vom .Karrullet'. die mittel* alberllch tönend« Zeilen vom grosten Tode. Man ersannt« hier nicht nur wie dankbar, 'andern auch wie schw-.w.g es sein kann. LLle zu sprechen und einem großen Hörerkrei't zu vermitteln. (Ur» fiel« bi« Dvete einer sehr Bug« Frau ein. bie. als sie die Aufführung eines ganz modernen Schau'viel» erleb: hatte, choc Gindrücke in b« verblühenden Lus'pruch xusammwfastte: 3ch habe kein Dort verstand«, aber es hat mich tief «griff«.) Dieses .es" wird ben ganzen Abend hindurch allen fühlbar gewesen sein und ftden das ersetzt haben, wa» oft bei Lille btc beste Vprachgestal!ung oerm. fen lass« must, was sich eben mir dem eindrinzenbsten. still« Oden er- schriebt. Lach d« Michelango-SrAäblung aus den .Deichich:en vom lieb« Dvtt' — .Don einem, der die Steine belauschte" — wurden wieder Gedichte gesprochen, von Jenen .Die heiligen drei Könige" mit ihr« wundervoll ausschwingend« Melodik uns am twfften haften Micocn. Merkwürdig: das volkstümlichste und reprL- sentativsie Sprechstück, das man vei Lille ftn- d« kann, Di« .Weis« von Liebt und Tod", geriet im Gesamtbilde am schwächsten. La stelle ist. ohne Frage, ein disziplinierter, technisch ganz reifer Sprecher, mit einem erstaunlich« Gedächtnis begabt, mit ein« warm«, biegsam« unb raumfüllenbm Stimme, mit einet glücklichen Verteilung von 3nteUig«z unb @ehU)l; sicher Bangen auch viele Stell« ün .Somei" fein unb beseelt. ander« ab« — z. B. jener berühmte kurze Abschnitt, wo die beschwingt« Prosa unversehens. balladesk zum Der» anwächst — waren un Ton nicht getrogen. äust«llch gesteigert, in der Steigerung ft«ll«weise Ivaar n.chc zu verstehen. Aehnitche» wiederholte sich tn einem der letzt« Abschnitte. 3m zweit« Teil lag der künstlerische Höhepunkt de» Abend»: im „ßob der Armut" tau» dem Stundenbuch) beeinträchtigte yoar anfang» wiederum die schwere Gtdanllichkeit de» Wort- «füge» bU Wirkung brr spvachkünftlerifch« Ge- ftaüung; bann ab«, mit ben w.c auf Goldgrund hingemalt«. blühend« FranziskuS-Der'w vereinigt« brr Dvrtragrnde überaus harmonisch ienc inner« unb Luheren Gl em en tt feine» nochlchaf- f enden Ledeftils, von den« eb« gefprvch« wurde. Den Brichlust machte bu aus kndllcher Heiterkeit unb htffinntg« Märchenphantafw lehr zart griponnme GrzLhIung .Du der Fingerhut dazu kam. t*a liebe Gott zu sein". — Dem Dvr- tragenbcn dankte ehrlich« Beifall etn« grofyw Zuhörerschaft. —y — Stillstehen in der Lust. Cine neue Periode der Jlugorrfn*. von DipL^ntz. rllbert @ regorp. Bei dem letzt« ÄUuftfUgtampi zwischen Doret und 5 i e f e 1 e r würbe als einer her wichtigsten Äuf- gab« die Ziellandung gritelll. Dabei zngt« Nch. dah rin so geschickter Vtlot wie ur*r Kunst- ftieger Fusel er das Ziel doch nur mit ein« Ungenausten von 36 Metern was. Do mcht alle 8er- (d)r‘piloten Kunstflieger km können, snch ch« 2an- bung«r Landung oor allem di« Popuianfurung btt Klein- Beuge*. Finanziell sind heut« Kinnslaazeag« l erschwinglich und gar mancher könnt« |i« sich o ga< leisten an« ein ttuto, beim ihr vrri» betrögt nicht mehr als sechs- bis sieben laufend Mark. Aber was soll man mit einem Flugzeug ansang«, mit dem man nur auf wohl vorbereitet« Flugplätzen landen kann, bi« oft met« Kilometer weit vom Ziriort entfernt heqen* Das nützt mir mein Flugzeug, wenn ich von Lettin noch Schonedeberg iliegen will, und in 8«slau ober Borlift landen muh" Die Flag^ugkonstrukteure sind deshalb seit langer Zett bestrebt, ein« Flugplatz zu bau«, ber eine zielgenaue Landung ermöglicht. Zu diesem Zweck ist es notwendig, dem Apparat bas Senk- recht Aufwärts- unb Hböärtsfteigcn m der Lust zu ennöglich«. Stenn bet Flieger di« Möglichkeit hat. über dem Doch eines Hauses m der Luft «st zu träfen, schriebstch Hast zu mach«, um bann lang- s a m senkrecht n i ede r z u f i n f en, ist bas tirobtem gelöst, barm kann feber auf be m Vach seines Kaufes landen und stört« Dar Problem des senkrecht auffteigenbw Flugzeuges ist deshalb niemals aus ben Plan« ber Flug^ug- konstrukteu« oerjchwunden. Dir erinnern uns noch des Ipanitchen Fliegers delaSieroa. ber uns (etn Äindmuhlenflugzeug ytg*. bas einen ersten praktischen veriuch zur Lös'ang dieses Problems dorstellt. Dieses ®ein ft r »I »a u • f d) u h bes «reife» 'Bübingen ist e» gelungen, verschiedene P r o- felloren der ßandesuniversltät zur fataftropbe in fl bieten Einwohner ß 3cnlrxr S rt*O ben grtübrt wurde den Heiligen ali Bef ermatte. Olpoftd unb Propheten des einigen Dtulschlmed vtrhetrlichia. Alsfeld. 8 Dez Di« heimatkunb- liche Itbeitigemeinfehaft des ft re l* fe« 2 lsselb hielt gestern unter dem Dorsch ftreisschulrai Huf eine Schund ab. bic ortoiegenft mü Dem Thema Volkskunde Der von JUrcte 1* ii» r* ftcit. Liebe Frieda! TJletn Maa. IW aubet R* liniere schöne Esä che ist leinl ruinier« Wan hnt.e mir Io ein neues Walchintiiel auloerrbeL das leldst tAni ivalchen 'all. fia. ich danke lur solche .Leids«' bein t-iuna* Wie wieder? t.ldr» ich doch bet Bau- mann s Jernlelle .lirt ratet ne QnaltiAi* «ebUeben, die aibt blendend roei ie Wnlche mit gutem, s,Ochern Von &tr Cxtbt jur Kunstseide 3 n fünf 3abrtauf«nben »vu be« C t i be zur ftunstIe 1 be — bai IN de b 11 b u n g ' »eeanftdltete vor einigen lagen in Steinl Saalbau babier einen D olf • b 11 • Ml vor kurzem galt auf Deutschlands hohen und ntvberen Schulen, wie gan.z ollav-rnein im Volke, die aus einem Mitzverständms bet Willi- dald!ch,-n 2oni|alUi»biogror*k au! gebaute These, dost rechts des «Heines. Uxeoefonbtre im alten ftemlanbc bet Franken, zwt'chen Steg ober Diemel. Fulda und Main, also ungefähr In bet bcuiiatn Provinz flesrn-Valsau. dem Siediungs. gebiet der Lhatten-Helfen. voe Bonifatius kerne ftultur. Mn Christentum, leine Kirchen vorhanden .jeive'en seien 3* habe vielmehr noch reine* Heidentum mit regelrechtem Götzendienst in den werten Wäldern und Einöden bei den angeblich wilden chattifchen Völkerschaften geherrscht. 3n- mitten des Landes, bei Geismar, oder m Snblar eil st habe das Vatwnalheiligturn der Heften die nhmle Donnererche gestanden, mit deren Fäl- Donifatius erst bic Bit an die heldmfch« ftrcie «lofrib • Alsfelds Des Die am Sonntag für den ftreis Alsfeld erfolgte Wahl der Der» trauens männer und Ertatzmänner der Inge» steiltenversicherung hatte folgendes Ergebnis Es entfielen 6hmmen auf den Deutsch- nationalen flünbluna^aebilfen-TerbanCi 84. ®e- werkschaftsbunü der «ngfhellten 19, Deutscher Werkmeifter-Derband «2lla»Bund> 26 und auf eine wilde Liste W Stimmen Aus Grund der Derhöltnißwad' erhielten Dtulschnationaler Ha-dlu gt^c l en» .er a b 2 Tertr;uen8r. ä -ne: und 3 «Canmanner. Gewerkstchaftsound der An - gehellten . Ersatzmann. Tcuifcher Scrhncifter* Derbanb i Ä a-Bunft) 1 Srfatzmann. Wilde Liste 1 Bei traueni mann und 1 Srlagmann. Zwischen ben Verbänftrn des HaudtauLlchulles (D H.B und G d. X) bestand Vie üblich Vistcnverbinbung legte. Skt muhte es als eine verblüffende Tat oder all ein unerhörtes Wagnis edcheinen. als vor eben Jahren in mehrerrn Abhandlungen der fta'felet Zeitungen und in den Blättern des Fuldaer Geschichtsvereins die These begründet wurde, dah in Hessen wie in IMrxngtn schon lange vor Bonifatius die christliche ftultur von ben tfKtnikben. römisch-»ränhtchen Distümern ,iwr allem Mainz) aus verbreitet und zahlreiche ftrrchen im Lande mit dem zugehörigen ftlerus bnngsabend Aus^ührende Daren Fra« Wenbekssohn-Barlbolby und < Hahn in »letzen, 'owie ein ftmderchor bet ßeituna von Lehrer Dörmer i^ch^Auch diesmal zeigt« vrtber die große Bducherzahl. hast die Idee her Bollsbildung In unterem Städ'chen axd fruchtbaren Boden gefallen Ist Zieh- man noch die schönen Leistungen der Aus- sührrnten in Betracht, fo wirb man aller Voraussicht «rach ber späteren Heran ftalt ungen des Do'.k«»bilr>ungsverrin- mit einer noch gröberen -.:ä> rza^. rechrren dürfen. Im ersten und zweiten Teil trug Frau Mendels lohn- Bartho 1 dv aulgewählte Stüde von O»o«tb*. ßtliencron. Frieda Schanz und anderen formvollendet vor, während Herr Hahn ftiavierfost von Schubert. Mendelssohn, Beethoven und Weber mit brillanter Technik und feinem Emp- finden zu Gehör brachte Der dritte Teil bot Dialeltrichtungen. die l«efanders gut- Aufnahme fanden. Den Abscdlust des Abends bildete als vierter Teil das Weihnachismelodram .Dir Glorie von InisfSr-. Die ftünstlerin verstand mit ihrer llangvoll schönen sympathischen Stimme allen Stimmungen und Gefühlen menschlichen Erlebens ergreifend Ausdruck zu geben. Wohl- verdient er Beifall lohnte die Ausl ährenden. Den Flügel hatte die Firma August Förster tn da ntzn,-werter Weife gestellt. tct daher eine Ermätzlaung der in dem Entwürfe vorgeschlagenen Sätze und begründet fein Verlangen u. a damit, datz die ftrastsahrAeugsteuer eine allgemeine Wirtschaftssteuer st Ganz energisch wenden sich die Wirtschaftskreife gegen die übermähIg hohe Besteuerung der Lastkraftwagen, und die Bedenke», die sie geltend machen, sind sehr stichhaltig. Es ist daraus hlnzuweisen. datz der Betrieb von Last- rralttiHigen keine Schlüsse auf eine d^e, Leistungsfähigkeit zulasse, ^ine ganje Anzahl schwer arbeiten bet Betriebe ist einfach g ezwu n a e n Lastkraftwagen zu benutzen Die Entwicklung drängt nach amerikanischem Muster Immer mehr dazu, das Automobil zum M a ff enber- (ebr «mittel zu machen. Die b e st e Steuer auch finanziell - -ist also diejenige, di« diesen Weg nicht »erbaut Gin Ja&r Gießener r3uflud?t*. Wie notwendig die 0rr4>tung der am^5 Dezember vorigen 3a)ttl erkf neten llnflucht war. Iflfit sich aus der übe.-aul starken Inanspruchnahme ersehen, die diele Statte christlicher Bann- deiz'gkeit im ersten 3ab:t ihres Bestehens gefügten hat Es wurden dgrin 877 Personen mit 3161 'p’lentlaq™ verp 'e.t Fast die Hälfte davon. 233, tourten durch die Bahnhof Imtsfiou <•■- geu);e t , 213 tarnen aus t genem Antrieb, über ICO sandten RrtlSamt, Wohllahrtsamt und Juan da.it Ss gelang, nicht wenigen zurecht|u- hel'en und ihnen den Weg n ein geordnetes Gebet zu ermdalichen Der Allgemeine Bete n für Armen» und ftranlcnp le^e all der Träger der Anstalt muhte trotz mancher Beihilfen und Gabe • noch erhebliche Summen zu ben Betriebskosten beisteuern trvzmiums diefcr ost umgebauten ftirche hatte sich glücklicherweise erhalten. Es war die von den vorbonisatlanischen Schotten-Mlsswoaren verehrte B r i g l b a. Und nun zeigt Nch. datz die Fundamente des aufg fünften«”! Llte'ien Gotteshaules g nau nach der Sonnenlinie lAusgang Im Osten) am 2. Februar orientier! find Der 2 Februar aber Ist der Todestag der heiligen Br^ida. Es war also schon die vorbonifatianlsche ftapelle d.eser Heiligen geweiht. Bon den schottischen 111111.onarm kz. B ftolumban und seinen Schälern) aber ist bekannt, datz sie schon Im 6. Jahrhundert das weite Frankenreich durchzogen und den fränkischen Ehristrn Buhe und innen Einkebr predigten sogar der ftbnigin Brunhilde. brr Gemahlin des meuchlings ermordeten groben ötgebxrt. des Siegfried Im Aibelungenlied Ist demnach durch die neuesten Ausgrabungen, ftle schon in den Taaesblättern staunend besprochen werden, meine Th-se von der vor- bonifatianllchen ftirche tn flellen glänzend be stäfat. so fragt sich, ob toir den Xitel r.iw* Apostels der Deut chen noch auf Ban.fatius beziehen dürfe». Bonifatius hat hinslchtl ch des fdi Sigeberts Ermordung zerri s.nen und In zahl- reichen Parteien Nch b-s.smp'enden groben fron» kischeu Reiches durch zahlr.iche Svnoden. fton- zllien und Predigten, durch ®inlenung seiner f anzen Perlboll>hk«^t einigend getp dt Auf ib« utzt der Auhrn des karolingischen Hauses. Aber nld)t genug damit Er Hot auch als Herden- mlfilonar unter Sachten und Fr.esen unetmüblW) gearbeitet und habet den JHärtorertoft gefunben. Hinilch lich seiner täch' tchen 3E Ilion Ist die bisher überleheue Tat'ache zu d-rückfichtlg m kib die Sachten um tzlc Wmde des 7. Jahrhunderts alles trünkitch-dell'sches Gedtei nördlich on Jo .nei. etwa r » Hameln an der W er Paderborn Gefecke u a hin. bdestt und mit Ibrrm Heidentum überflutet hatten, ähn ich war es mit Aord- tbürirgr” bis nach TI c^burg hin gegangen In diesen he Nfch-thüri! g s ch-lachl schm Greutz- gegenben müssen wir uns bi« lp , fllch miss o*^ - mtbe Tätigkeit des Benllattui vor stelle», le datz ihm ber Xitel Apostel der Deutsche» w doppelte« Sinne gebührt. Der Potsdamer Dicht.« Goel bade hmra völlig re-ch« gesehen wenn er tn Irin em tWf- 'innigen Drama übet ble .rUlitng der Drnurer- ndx Zu flöt geil mar das schon mehdrch aef- ältesten hef 'chen Gotteshäuser, der Mutterkircheii und Erzpriesterfihe aus «Int Entstehung In Viel früherer Feit zurück, da sie Überwiegend, soweit Mannt, altfränki'chen Heiligen, vor allem St. TBartm. Atmigius Märta. St. Johanit u. a. geweiht gewesen seien, wie die ältesten ftirchen in Treysa. Kirchditmold, ftallel Bifchhausen, 66ri- ft«nl>«rg. Weiter. Siegen. Oberweimar. Büdingen. Wetzlar und so fort Da Boittfalius aus der Donnereiche von Geismar an Ort unft Stelle nachweislar eine Pelerlllrche habe erbauen laffen. so käme nur du Geismar in Betracht welches eine alte Peterskirch« befaft und nicht im sränkifchen He fen sondern in der heidnisch bee.nflufiten sächllfchen Gren-gegenft laa. Vas sei allein lene* GeiSmar. das man heute Hol-Geismar nennt Bon letzterem sei auch eine deutliche mittelalterliche Tradition fcu dem 14 Jahrhundert nachweisbar, datz die Wen Sitzung befaßte sich bet •emelnfterat mit dem Antrag« btr A u t o v e r k t h r s g e- sellfchas t Butzbach und Umgtgenft auf Weitere Ucbemaftme einer Garantie- und 3 u - schutzsumme zu der Autolinie ftleebeta Ale- derllccn Butzbach. Es wurde beschlossen, die bisher gewährte Garantie und ben geleisteten Zuschutz auf die Dauer eines weiteren Jahres zu übernehmen Aus ben weiteren Antrag ber Gesellschaft. für einen neu zu beschaffenden vierten Wagen die Bürgschaft au übernehmen, beschlost ber ®emelnfterat. zunächst eine Berechnung darüber aufstellen zu lassen, welcher Betrag auf die hle'ige Gemeinde im Verhältnis ber Einwohnerzahl ber von der Autolinie berührter Gemeinden einlchliestlich der Stadt Butzdach entfällt. 3m Grundsätze war der Gemeinderat nicht abgeneigt, für dielen anteiligen Betrag be Bürgschaft zu übernehmen. — Der bisherige Flurhüter bat den Dienst gekündigt Der Demeinderat be- schsost. durch or s ibl che Bekanntmachung zur Einreichung von Bewerbungen um die Flurhüter- stelle aufzufordern — Beim Burghöfe soll im Frühjahr nächsten Jahres ein Steg über prüft werden mutzten, als es bis zur damaligen Beratung möglich war Aus Äreifen der Wlrtlchcckt war ber Borkblag laut geworden, man solle für dal geltende System der Pau«>auvtstelle bei Willibald, aus der man das Heidentum der Hellen au erhärten gewohnt war gar nicht Willibalds Eigentum, sondern von chin fuü wörtlich aus einem älteren west rän! 'chen Svnobalkanon übernommen war datz man aber deshalb weder bk Westsrarnen noch bte ftünll- lcb*'u Helfen als Heiden bezeichnen bür*e D e Donner,-che könne auch gar nicht in ober bet Fritzlar In dem dortigen Geismar gestanden toS-n nxti in Fritzlar »le in Amöneburg etne altfränkllche ftönlgspsalz mit einer ftwckx Johannis des Täustts lang« vor Bvn'latius aiuu- u eh men fei Auch »Iden die Patrozinien der sangreicher L>parot allein mit der _ von Steuerbefrdungäanträgen beschäftigt wäre Das Aeichssinanzminifterium befürchtet nicht mit Unrecht, datz bei so umfangreichen Bertoal- tungömabnagmen ein wesentlicher Ertrag aus der Steuer nicht mehr zu erzi^en wäre. Al- gänzlich undurchführbar haben sich die Bor- schlüge erwiesen, bi« sich auf dtz« Besteueruiig be# Aeif enverbrauches ober nach der Länge des ben Kleebach gebaut werden — MWTü bellt« der Gemein berat den Antrag, bte In Unterhaltung ber Provinz stebrnde Haupt- ortsstratze mit einer: neuen Pflaster zu oer’rben. um au’ dies« Weil« den durch ben Bau c ner letle tung m.l te.lwei er Ort#ent» toü ’.rung verursachten schlechten Zustand der Str atze zu beheben • lSroh Nltenftadten.s L«z tiefer Tage sch jtet# ber Landwirt und schmied Jakob B i ck non hur «In flerdfts chweln. dal do» aefeba- sich, Schlachtgewicht een 405 Psnatz ergab Dteler Fall durste all ein seltener bezeichnet »erben, der im Dorf« seit fahren einzig tzasteht. Aul dem ftleebachtal. 8. Dez 3w den u' -mdnben des ftlotdochtiles fanft auf *Xiv regumi eines Hochelheim er Einwohners et* StrohsammlNngsürbie durch die B ro n d- zuru.sgelegten Weges bezogen. 3m Entwurf find Ne Steiwrsäye. foweit He kleinere Wagen bei retten, ermäßigt worden. Durch die neue Gestaltung des Taris es wi«b eine steuerlich« Begsmstiaung der Gruppe her ftleiuwagen erreicht, die schon heute nahezu hie Hälste aller ftrafttoagen ausmacht. - Die bisherige Berechnung der 6teueifarmcl hat sich als bedenklich erwiesen, daher Wirft di« geometrische Staffelung beseitigt. Der Entwurf tchlägt vor, nur einen Steuersatz für die Steuerbus» it zu bestimmen, wodurch «s möglich wird, bic bestehende gros)« Spannung Im Tarif zwischen groben und kleinen Wagen Au ermäblgen. Den Ertrag der ftrafllatzrzeugsteuer schätzt das Reich auf 170 Millionen Mark DerAeichs- verband der Automobilindustrie hol tn einer Eingabe gegen den Entwurf Einspruch erhoben und im besonderen die Berechnung des Steueraufkommens bemängelt. Di« Berechnung Haltung oolfebilbenfter Vorträge im ftreise zu gewinnen. 3n Büdingen findet her erst« Bortrag am Samstagabend im unteren Rathau»faale statt. Pros. Dr. o. öfter spricht über: .Welt- u*h Sebensoe" ffloeung in Goethes Faust'. Kreis Schotte«. 4- Stumpertenrod, 8. OtW- Hier ttnert* endlich ein alter, schon seit der Aeooluttvnszeit bestehender Zwist zwischen dem Gesangverein Eintracht und der ft»rchen- gemeinbe um Den BeNtz eiiws In der Schule befindlichen Harmonium S beigelegt. Das Eigentumsrecht der ftirchengenidndr an dem Harmonium. das nach Auslösung d«s früheren ftirtbengdangoevdni in der m Besitz überg "gangen toar wurde von hem ietzigen Ddingverein Eintracht bestritten mit der Begründung, dah der Gesangverein Eintracht "Recht snachs olger des früheren ftirchengdangverein« lei. Um dielen Zwist, ber bei ieftcr kleinen Gelcgrnheil Aum Streit auszullammen drohte, au bdeiliger, kam am Sonn«ag bte hiesig« ftIrAengemMnb'Vertretung im lernetnbdaal 8Ulamnum und sahte nod) zweistündiger lebhafter Debatte folg nben Be- fchluh .Die ftirchengerneindevertr tung stellt fest, dah das betr. flarmoniimi rechtlich 5igen!anher ftirchengemeinde ist Sie ist ak^er unter gewissen Bedingungen bereit, auf Eigenluins- red)t zu verzichten. Als Sri atz für das Veräußerte flarmonium erhält die ftirchengemeinde übertoiden Werden Tillkrcis. Schönbuch. 8 Dez. In bei letzten Iahe* ?nd in unlertm Orte durch rege Bautätigkeit v neu, Wohobäufer erstedk und vier alle umäebaut worden Für do» femmrnft« Jahr fleht die Erbauung weiterer WohnhSufer in Nusficht Di» Gcmeiad« beadsichllgt. ein Forsthau» p, errichten. 91 ot b bei Schönbach, & Dej In ben knien Tagen war »in Vertreter der 6 11 • r f« I •• r Steinwerkeln unferem Ort und zahlt, bi« saus- gelftsummen für die von dem Steindruch- betrieb In unserer Gemeind» »rworb«»»n Grund stucke au». In dem Bruch, in nxlchcm erstNasstges ettlnmatfrtal gewonnen wird, werben gegenwärttg etwa 60 Arbeiter deschssttgt Kaust vetzcktken' Es ist zur Genüge bekannt bah im verlaut» bes Wet-nachtsgdchältcs vielfach ft *ntäuk bis auf bte letzten -tage vor dem Fei' verlchoden Werdern Dann fetzt der ftflufenufUom ia einer Welf« ein. ftle sowohl für den ftäuser. »k- auch für hie Geschäftswelt wenig vorteilhaft ist Dee ftunft« wirft beim Aumühlen bet Wo rem angesichts des starken ftäuferanbrangH Nicht mH Auh» unb Gründlichkeit brflfen können, auf bet anderen Seit» iR ch der flülfensbtg aul Dem Eichs- lelh hellen uralte Solvatortirche ollrrdingl tn bvnilat'ant'che Zmt zurückrrtcht. Schi mmer war es, datz auch mehrere gelchichtloe'ltsl ne Aka- brmllcr. Fackel. Flaskamp L-Illet Wenck. für d,c alte Thase von: flellllAen fletbentum vor Bcmtlatius unb für bi* Nrtltam he.bnUch« Donar-ftultstätte eintrattn. All nun vor zwe: Jahren der rühmlich bekannt» heltlL« Archäologe Prolettor von der Au « Fulda» Inne Aulgrabangen auf Dem ftü- raberg. unmittelbar bd Fr.uiar. b.gjnn. teilte .4) ihm drieslich m l. dah tert bet Cocten b.e Bestätigung der These von det voebontfaliantschcn christlichen ftultur im Zentrum der IränNIchen flet’en an ben Tag fordern werde Unb wal ist gddbebenY Mar .ntbedt.- ein« atthessilche Otabc mit einer voebonifa lantlchen ft r4x. welch« bcut- lich weit'ränkilchen Stil etL roten läßt ta bmn rechteckigen Ehoeivlchltch Tw fteimhdl bes Pack ft loNags Monatsheltea aalet bet Fsthrung von Pevftllor Dr A Ai a z zurück- l-t Det hervorragend« Chemiker bet Bert inet Landwirtschaltlichen Hochschule beontmotlet u. cl auch bic trage nach bet Bedeutung bet mächtig aulstetqrnden ftunülcl'wn nbuhrle unb nnnroe- Irt . Dil Wort ftunfitrtbe fübtt irre denn od- gle ch es histvrfch« frrt*tiguna bal, Infofeiw man wirklich urtprsngilch rtw* Seidenetfatz er finden wollte, so .-rweckt es doch H'dmi t ww ial'chen Eindruck, als es nicht bas «1 ber heutigen ftunftldben nftuln» ist. e n Surrogat für einen «Men LueusstoN zu lldtm. Dw ftunstseida (□nn Mt echte Seide schon dtshalb nicht ersetzen. w. ,1 Itt n cht deren auderor tätliche Festtgsett Darum wird ftunOinfte die Saturiere niemals vttdräagen vdql.ich fle sie ber Menge nach bereits überholt hu Wer eine ooUmeri'.gc tMe Wart habea will, wird st.il echte Seide kaufe- ebenso eie echt-s Cilbtrgdtb n tie durch ein« NIberähnlich« O.-giemng ebn oerlUbertr War« '.urückgedr i'-gt werben »Irb. Di.- M^benbc BdYuluag bet ftunftlrtbe liegt zunächÜ bof.n. dah lie infoigt '.hr«s «rfchwingjichen Drtlles bem vck-ö-chel»sbedüd il der bttilra Volklmallen in c(l,-n iM-herr enkommt. Ursprünglich »er» te mc- ftun't «tbe für Phon:all»ariike! und Pdamcnttn. man ging bann aoer zur Herstellung vo Gtweitn für Trikot!. Oportiatfen, Futtrr- Itolle. Strumpie ule über, so datz ftwnüfd'te bi*. - unb mehr dem käal.chen C brauch bi rat De Er ihwng bet ftunh'dbe. berrn Bohsto» » nicht auf uvritge bevorzugte G genden beschränkt sind, behex. t«t eine ber gr-hl en Wandungen auf dem I/«i wb’ftt tk-ren Folgen 'ich erst bann werden ^b'^-ioen lasten, wenn die lL*fig Üt genie Wetter cur; btr ftunltteib« ihr b s jetzt noch unbe- tomuH JXunmum erreicht habea » rb." I! Büdingen, st. Dez. In seiner letzten Sil zung beschloß der (Bem einberat den Trwerb non 30 Losen ber fl» |tschen ft ü n ft l e t • i brr Derwallungs- und T xx T n nVotl DriniaQoalitäteninreidierAnswahl Beaer-j denen 84 _ 98. no.. Heinrich Broun. Hetzerei. Wieseck-Gieheo Writn. ton » OtitmHf 1W2. Lichtspielhaus Kavallene'Derein Ä V Gießen fest la Eier zum Backen 16 Vf 18 Vf la frische Eier Feinste Tafelbutter, täglich frifch. Verkaufsstellen: II« le S^htnktn Sit ttntn achten Zur Stadt Wetzlar I Schöne Auswahl c In IIZ32e 742» A Rete ifebew. Wer in Vaden bet (Hneant edr ®elUb*K 71m tln»l**nf: »rode Echovven »ted-Brandan- ck-MatnierAkttemdier .0,80 1.10 Drog. Orte Bbiterlefl. Smuiiee 9 IS. Swvmir, vn,.. Settnsan 68l Sonntag, den 11 Dezember, abends 8 Uhr Im Konfirmandensaal. Lleblgstrahe 56 H. leite »er Xüdchcn . OtDtnt in Schede» Familienabend der Lukasgemeinde Qlifabcth 11(11 Karl Rumpf Verlobte Vortrag des Pfarrers Rainbaud: Die Hugenottenkirche in alter und neuer Zeit Bahnhofstr. 64, Bismardistr. 11, Franks. Str. 76 Neuen VSue 15, Neustadt 32, Pioikstrab« X Gesangsvortrlge des Jungmldcbenbunde* der Lukasgemeüide M.Harth Bahnhofstraße 63 Otto Georg vorm. H. Kühn Seltersweg 36 langyahsgtvn Wunsch. Für N< un# anläßlich unfrrer (Goldman Mm‘« rrtplcfcnt ■ufmerffamfrit danken tplr allen auf Mefem Dege herzlichst Aeinnch Schneider und Arau BESTE OeSCHAFTVeKLAXE IST STETS EIN INSEtAT TM OIESSENEX ANZEIGE» SeBreaUti Ulster, Itkitiür u« Paletets o ffitK.- an. rekrenski» laste«. nach -ehr au erhall, von tl— an auch »fit toipnlreie vetren. Preet-, Keeklae-, Gekreek-, Catewwy-teste« Mi vtllla t«kk« nut»’Wen unö Holen, loroie ftüiraaa Jen** e leUaer-Weiiei tuNcrt WTtAireü-Hfl. W Kln Vergeh l*b*t! SkllkisMkMe-öm c. ItlttjBrti W eirtn. Sknmwri 51.1 lappe. "W Ium Schwanen TDantorftrabe 28 Morgen. ZWWMMI 5 **! INerern LamSiag Schlacht- = feft== Ab G Ubr Kenneii® m.ftcaui Ble rineciillrO le i Beneia«: DerRastelbinder „»eh dar bekannten Operette von Krane Lehar mit Gesangs- u. Tanzgastspiel der bekannten Oprrettrndlva Emmy Schwab vom Karliheater in Wien Erich Zeisl Operettmtenor vom Karlthealer In Wien Julius Heydecker von» SUdttbrater in Nürnberg Morten Samstag Metzel Gieß«, (eteinftrah 73 st «tsnsrelbach (Rr. »ttf*) 10 Oezemdee IW! vnichachen aller Att XTBSffWlÄSi II, irtin** Uoistrlliit» t>rade-Ronleeven. Thams & Garfs MäusbvTq 3 / Dalttonhahe 12 am ll.Tnbr. IG.80 Uhr»ünhll* In den Raumen dea 6ol* - an. ■ssekeater laste« in allen Giösten ton IN! 35 - an Preek- ui leek ifAirtit ’rbr bi iig LeieefeeM" aal leitens» J»»m» >a 0 1 Wtönea von INf I - on Wlat|aek«a in uUra ■Vrrieioarn; P.lae« Irteile-laste« von Ult 7 - an- Wellktater- laste« Vtt in-, Hueiester-lesee von INC HS) en: gestreift« lese« in allen .lart rn und «rösten von . Ltk- an. auch ' foivulenie Herren, lekwars« leeee «üt Wellner von INC Kl- an Kia ter-laste«, auch In Manchester, a. -Keses, «t. 3—11 au Schleuderpreisen. Abteilen* II: IM BOömi Domra- unö BQtfIi6-Iiotfl en l-> 11—» 11—» 16- INC wegen Vla|mangel HU verfaulen Rirmeab darf die eändiae Mtoleaeabeii versaumea. Bitte vergessen Sie nicht beim ttinlaul ®<7W NeitaÄtare die Ldreste: Frau Hammel IBtoc. Verkant nur im korgar en bei Zfceairr Hain (Ernrt Ludwig. Unreines^1- LÄ111 V113 b retniverfchöne Gefleht wviiuil eetelrt< krtcineL Sie euttlen etttru )a mm ei weichen Teint Metzel suppe ab 9 Uhr Wellfleisch m. Kraut. Georg Tränker. suppe Ah 1t Uhr Wellfleisch mit Arnel i Sthckeachen aller An. Anleiiuna tnr SeJbtlanferti aaiKiWelbnacb enummer vraUel fcJn Po«ten Biby- Oamitareo. Strtckweaten n Wimse wdt unter Prela Karl Beck Wollwarenhdlg Neueoweo 15 Umtaueck vm Schafvolle und Strtcklnmpen 0T7W QjftcdLz/rv . in vielen Farben Eislauf Stiefel ♦ Ski-Stiefel ♦ Sport-Stiefel ♦ Arbeits-Stiefel Sonntag geöffnet von 11 bis 6 Uhr Damen-Uebendiahe mH «nirtotwnrr Gummisohle, mit hohem a niederem Ab Mti. beiter Sdiutt gefen niu« FdSe . . I I M. 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Hermann Wehn Händen alt Georg mit einem sind bi» len wir berger von THonaten mehr zu oee» und der un» so erhöht er Hoi b 'chü'lc ft ab! m der len n» Aus Rm. rilaii'che bet Deutschen München an. 30. hielt noch Die „(5porh>ertDaifung in der Gemeinde. (hn Turncrjubitäum im Mittelrheintreis der O. T. - <3tn Lohn Obcrbcflcn*. bet yeltreforbklufcr» tn Tkuöort, btc Lmateur-Äthletik Associalivn bei Sport dehörde für Leichtathletik In embtvctmaUunaen und ört'..che Sammel- verbände ton Ium- und Sportvereinen find in der letten Zeit oft an den Deut chen Reicht- ano'chul' hir V. ibrejbunaen mu Antrag, n her- angeltet« um 'ich über die Reuemr^chtung und Ertvcilerung DO d eingehendere Ausführungen dem Mittelrheintreis der O T. Ilockiklang zum Ara»lurn|eil Unter dem Sor'il Den Dbcrreallebrer «■dämme 11« sich die «meinen Lus- fur bas Xreillutnf eW in Darm- zu einer Rorechnungs- und Schlußsitzung ■Boofltumbaik in Dormstadt Die hessische Kameraden. Roman oon 6*1*1 Moeschlln. Copyright be Lari Duncker. Berlin W 6* dem Umwege übet den Stadlverband enthebt eine für die Stadt maßgebende Interessenvertretung bet Lum- und Sportvereine, was von au*- Ichia^geben der Bedeutung für die c .Arbeitet Bereine zulammen- Iaht. ift habe-, sünfch-netvert. Der Grün, rt' cnit^li in den einzelnen Punk- hereinsturzle In der einen mit bet anderen fhefc er da» Hörrohr m den hohn,»chen Gelach er Hand hielt er das itt drei Jahren vier Haus bestraft. ®r ist war deutscher Boden, der Haferacker war deutscher Boden, und beide warteten auf nicht» andere» al» auf den Menschen. Lr streckte dem fkinen Manne bw Hand hin. „verzechen Eie, Herr GoldmannI" ,D. da» ist ein ganz gerissener Äert." schmuntesse Wehn, wie er mir so nebenbei da» mit der fall- inbuftne beigebracht hat. da» ist großartig." Golbmann, Mittelpunkt so großen Interesse», lächelte geschmeichelt. .Ich habe nicht» zu verzechen, Herr Lutz. Echan sehe ich in Ihnen eine willkommene Hilfe, um den Herrn Direktor für den deutschen Boden zu interessieren Denn dieser deutsche Boden fäemle ebenso flut vier zig Millionen Landsässtge tragen statt bloß lebzehn. (Er könnt« statt zweihundert Äalorien cro Quadratmeter fünf tausend Kalorien erzeugen. Ein (Barmer farm zwanzig bi» dreißig Menschen ernähren und fünfmal mehr Menschennahrung hervor- bringen al» ein Bauer. Mit Hille ber 3nbuiinjlli;<- rung unserer Landwirtschaft konnten wir jährlich zwe-einhI',b bi» drei Milliarden ersparen und unser Volk auf eigener Scholle ausreichend ernähr«." Georg staunte ihn an. .,8ber bann ist ja alle» gut. Da» ift ja noch oiel mehr al» ich geträumt Schöffengericht Gießen. • Gießen, 7. De^ Wegen zweier s chwe- rer Diebstähle im wiederholten Rückfall wurde der wegen ®>geniumsD.rtvchen schon schwer tx>d>efttafle Schlosser Eduard Pfaffen- besitzet merkt baß mit feinen Boden bienen ift, dank der Erfindungsgabe ktmüdlichen geringen Arteft anderer, den Preis." (Fortsetzung folgt) regen Iura Äahd das schon ko» mcndcn Sonniag cigt und da* Ihm wrhl kaum verloren gehen fbetnie Richt ein Punkt darf in diesem Kamps tm Xuralagc: bleiben, sonst Iß Sulbc Die:ft er Linen natürlichen Sang der Dinge oorauige- fetzt werden wir ziemlich ficher mit einem Onl- fche.dungsfpiel Aul da gegen 03 um die Süd- gruppenm..-sterschaft zu trJinrn haben Jm Rot den hat *ich Ä u r b e f1 c n Raffel die Spitzenführung mit einem geg.r Göttingen 05 mageren 12 wieder ungeeignet Sehr launisch scheint ber Spielv Raffel iu fein, der am Bor -nntagc den Meister Rurhessen noch glatt mit 4 1 Irren schlagen konnte und ber sich peuer von der wirklich nicht starken Herman» n i a .«tafle! mit 31 Toren wieder hineinlegen ließ jum Rücktritt dcS Zrantsurter Bühnendirettors. WER. Frankfurt a. M . tz. Dez. Die zur Prüfung be» Theater Defizit! eingesetzte Unter- f o :n m i 11 i o n de» Hauptau»schussee der 5tabtDerorönetenoeriammlung tritt mit: Der Magistrat machte in einer Presiekon'.ienz ‘JNitieilungei über Vorgänge bei der Städtischen B u b ne n • 8. • ®.. befonbero über Inkorrektheiten von Direktor Müller- Wieland bei ben Dperettengafllptdm in den Jahren IVB 26 Ohne auf diese Mitteilungen weiter einzugehen, stellt die Unterfommifflon be» Hauptau»- fchusse» da» lolgenbe fest. 1. Die miigelet«en Inkorrekcheiten sind im Rahmen der Untersuchung der Unterkommission be» Hauptau»!chuise» sestgeftelli »orten. Hinsichtlich ber Opereltengafllpieie 1925 war« sie vom Revision»- bureou bereit» im Oktober 1926 mebergeleg« und ber zuständigen Stelle mitgeteilt worden. 2. Die Prüfung ber Dperettengaftfpiek 192ti erfolgte erst im Laufe brr Untersuchung der Unter- rommifflon be» Hauptausschusse» der ötobtwrort- neterroedammlung durch bat Rechmmg»Reolfion»- bureau. 1 6» ist nicht richtig daß dtese Vorgänge mtt ber Frage be» Theatertefizit» nicht» zu tun haben Die öperettengaflfpiele und die damit zusammenhängend« Vorkommnisse haben zur Vermehrung de» Defizit» bet Städtische» Bühnen • A.-G beigetrogen. heil, warum nicht, man ist bald an alle» gemährt Rennt» Deutschenheil bann wirt'» noch besser icben. Sebmt keine Rücksichten, cs wirt sicherlich ein prächtige» Geschäft werden. Hermann! Ich stehe da und frage mich, wo bin ich hinge raten?" „9hin " sagte bet Angerufene ein wenig verletzt und beleidigt. ..warum diese Geschichten, wenn man dir einer. Gefallen tun will? Wenn bu keine Lust hast na. bann eben nicht. Du wirst nicht gezwungen, weiß Gott nicht. Urtngen» ist ja das Ganze nur ein Vorschlag, ba* Geschäft rft noch nicht abgeschlossen. Ader wenn mcht wir mtt dem Manne abschließen. so wirt eben ein anderer mit ihm abschließ«. Einer wirt also da- Grichäfl machen, warum falten wir es nicht machen? Und es ift -chkeßiich." 'uljr er mit erhobener Stimme fort ist es nicht eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit, eine nancmakökonomi'che „S»e täusch« sich Dwlteiiht.' sagte Goldmann, es ift noch mcht alles gut Neymen Sie sogar an. e» ehle uns nicht an gutem Will«, fo fehlt uns doch etwa» andere», bas Wichtigste: der Bob«." ..Aber der Boden rft ja da." Gewiß, doch er gehört nicht un»." Georg erinnerte sich an bas Heideland zwischen ben Roggenäckern auf dem Steyerberg in Worpswede ..Dann muß man ben Leuten, die ihr« Boden nicht richtig bebau«, b« Botten wegnehm«." Ich hätte nichts gegen, bas Wegnehmen," lagt» Goldmann lächelnd, jts ist die billigste Art des Erwerbs. aber die Besitzenden last« es nch gewöhn- lich mcht gerne gefallen. Einfacher wird es sett^ Utenn w,r den Bad« laufen. Sobald ber Boten- Regierung war durch Schulrat H a I f i n fl c r vertret« Der Dvrittzende dankte all« Mitarbeitern an der groß« turnerischen Bcianftal- tunfl. nutzt zuletzt auch der Presse, vor allem der gesamt« hesstf che n Presse. Ne vorbildlich gearbeitet habe Der vorläufige Kaffen- bericht zeigte einen Ueberfchuß. der bei dem feil« schön« Wertet, da» Ne Darmstädter Svfttage begünstigte, ja auch erwartet werd« mutzte. Vürg.-nneister S> a u b. ein treuer Anhänger der Darmstädter .Eurngemctnbe. wies auf Ne dauernden Werte hin. Ne das Fest zum Rn- leb« kter StaN gebracht habe. Chne Reihe von Mtigüede« der Festausschüsse wurden durch Uniterm 4nmo Doti Shrenbriefen au*ge- zeichmrt Schützengrabenxopier. Gotdmaim vor sich b«r. -Also da» ist »'. »amerabj schrie er eine laubrnr Geschichte D. wo» für cm schone- Ges chatt, nruber hatte man «me Gottheit aah. Der Mensch soll stmder »rügen, jagt Gott, und ibr macht bloß rin. Uujt und rin Vergnüg« barau» B öe sehr, meine Herrschaften, nur ruhig beremipayert. f* ist gar lerne Gefahr habet garantiert u^dlich. feine unerwünscht« Folg«' BeNen« cie v.a>. greifen Eie ju. da» Langgesuchte ist gesund«, v* Befreiung oon 3türfiict>mcb-n< und Verantwortlichkeit. da» a>ahrhafnge Menschroheil. Bin ich nicht ein ganz guter Di ebner eigne ich mich nicht ausgeze-.ch^-et ■ur ben Post«'- Pfui Teufel!" Er änderte b« Ton. Und ba habt ihr euch nun jufammengeton. und vielleicht sagt ihr auch noch Vaterland. Vaterland-- Hal den bereits oben erwähnten Kampf 03 gegen Iura aus seinem Programm. St «er m a n n i a gegen Kurhessen Derrn nach Ergebnissen gehen woUtc. mutzte Her- mannia glatter Lieger iUter sturhessen bleiben. Man geht aber in bielcm Falle nicht fehl, wenn man mtt einem einwandfreien S eg der Kurhesf« „Ader nxr Haden gar leinen Platz auf unserem Vaden, mein Lieber sag« Eie ihm die Iahten. Goldenann." Goldmonn zuckte Ne Achteln: .^ch kann nicht lüg«, doch wir batten Platz. Herr Direktor Wir hätten Platz . wem, 5ie gestatt«. Ich bade Ihn« da» hi beteil» einigermaßen ausemonbergdept." Georg drehte sith um und starrte dies« Heiner Mann an. ber au- einmal sagte, baß sie Plan batten auf ihrem Bober Gab's doch noch eine f.crtjng* Er spürte wieder Lust, ihn zu packen und zu fchut- tiin. ober diesmal mcht aus Wut, fonbern au» 5reut* GoldmaNn wich zurück. ..Was lag« 6itf ttarnmelte Georg. ,.€te Tmjff« entfdxitoigm." fogtr Goldmarm. ich nxige zu behaupten. dost or genug Boden hätten - - -" .Jl««ch. «blich, «dkich sagt es einer. Ich habe e» ja gewußt", schrie ®eorc. Jod) habe es ^eebn: und gespürt. Ader man hat behauptet, es fei mcht wahr, und nun kommen Sie. em Gelchättsmann. und Eie sag«, bah es so ift* La, ich bin ein Geschärtsmarm. und Nefe» Thema ist -ogar der Gegenstand eines sehr erosten Geipräches zwischen dem Herrn Direkter und mir rechnet Jn Göttingen steigi der Lokal- kämpf 05 gegen ® Letztere yert das Xa- bell«ende und hat geg« die gut eingespielt« 05 er wohl kaum eine Gewinnchance 2. Aezirksltga Lahnfreie v s B Stu rbe||en, Marburg, Tabellenführer Ihr 2 1 Lieg überzeugte jedoch nicht Gietzen 1900 hatte ein Unentschieden verdient 1900 wird den Vorsprung der Marburger kaum wieder einholen können, e» sei denn, daß stch^der Wetzlarer E p v, der am vergangenen Sonntag in keineswegs überzeugender We se einen knapp« 2:1- cirg Ou, eignem Platze gegen die am Tadellenende stehend« Butzbacher Nasenspteler heraus- holte, auf der Bcrfolgung der Marburger am körn menb« Sonntag zwei Punkte holte. Da» wäre aber eine lleberrafdjung. denn die Wetzlarer sind den Marburgern nicht ebenbürtig, eben wenigstens noch nicht, und zumal aus eignem Platze werden die Marburger mit ihrem besseren Sturm dieses wichtige Spiel zu ihren Gunsten zu entscheid« wissen — Frohnhausen gegen Ockershausen und Butzbach gegen Kirchhain sind annähernd gleichwertige Gegner. Mit klein« Vorteilen der Platzvereine muß man rechnen. W.® D. f. B 2ün kommend« Sonntag fährt Ne L i g a • Mannschaft nach 211 • f e I b . um geg« den dortigen Fußballverein 06 eine alte Rückspiel- verpsiichtung eituulN«. Das Dorspiel im Mai auf hiesigem Platz gewann« die Gäste geg« Me mit reichlichem »rfatz splel«de Platzmannschaft mit 5.2 In d« diesjährig« Derbands- spiel« hat Alsfeld Ns jetzt recht gut abgelchnit- t«: es nimmt d« dritten Platz der zweiten De- zirksligatabelle ein. Die D. f. D -Sls wird sich gewaltig an ft r engen müssen, wenn sie nicht auch das Rückspiel geg« die auf eigenem, ungewöhnlich kleinem uno uneb«« Platz gefürchteten Alsfelder verlier« tollt Die dritte Mannschaft trägt wohl ihr schwerstes Spiel der 2)erbandsspielserte aus Sie muß nach Daubrinaen. um mtt der dortig« Erst« um die Punkte zu kämpfen. Der Sieger dieses Treffens wird sich Meister seiner Klasse nennen dürfen. Ruch die Handballmannschaft tritt nach längerer Pause wieder auf den Plan und wird auf eigenem Platz ihre sträste mit der Handballels desMetzlarerSportverein» messen Die belief eingespielten Wetzlarer werden sich, trotz guter Einzelkräfte der Platzmannschaft. d« Sieg nicht nehmen lassen. Die zweite Jugend- und erste Schülermannschaft trag« gegen die gleich« der hiesigen Spielvereinigung em Gesell- 'chaftsspicl aus. ____ Hungen gebürtige Prof. Georg Dender in Frankfurt a M.. bi Turner- und D H. li -«teilen gleichfalls unter dem Ehrennamen .Haler Dendert' bekannt und beliebt, gehört 2 5 Iahte ununterbrochen dem Frankfurter Turnverein an Der Detem nahm diese Tatsache zum Änlaß. d« Jubilar durch eine be- lonberc Feier zu ehren Für die große deutsche Turnsache und auch für die Entwicklung des Frankfurter Turowesen* hat Georg Dender, der in seinem Wesen immer der treue, biedere Sohn Oberbeffen* geblieben ist. außerordentlich viel getan Sein Dame hat Klang in der ganzen deutschen Turnerschaft, gehört er doch zu den wroigen. der die Ehrenurkunde der Deutschen Turoerschaft. die höchste turoerische Auszeichnung, besitzt Georg Dender war die Seele des groß« Deutschen Turnfestes 1908 tn Frankfurt a M. Desonders viel lag dem Jubilar, der trotz seiner 67 Jahre heule noch das Rmt be* RreiSjugend- watts im Mittelrheinkreis der D. T. bekleidet, daran, die von Jahn gewünschte geistige Seite des Turnens zu heben. Mit der Iug«d sollte dieser Gedanke hineinwachs« in das Dolk. Sv kam Georg Dender in die Jugendbewegung Daß der Jubilar auch d« Vogelsberger Höhenklub gründete und das schöne Jugendheim Im Dogeisberg schuf svN in diesem Zusammenhang nur nebenbei erwähnt werd« DandbaN in Hessen-Hannover. In Wetzlar steigt am kommenden Eontag nach längerer Pause wieder ein Etüdtespiel gegen die tfIf der U niversitSt Marburg. Man hat über die früher achtbare Epielstärke der Marburger Studenten nicht» mehr gehört und kann sich demzufolge fein genaue» Bild über da» gegenseitige Stärke- Verhältnis mach«, muß aber doch wohl d« letzt« Leistungen der Wetzlarer nach mit einem sicheren Siege derselben rechnen- e» fragt sich nur, in welcher Hohe dieser ausfällt. M D. 1. Bezirksliga Hessen-Hannover. Der 6. 6 03 Raffel drängt immer mehr auf ben Ausgleich der Punkte mit dem derzeitig.n Spitzenfahrer Doruifia Fulda hin Ss seh- l« ,hm nur noch 2 Punkte im letzten Spiel Verpflichtung, unsere Rachkomm«fchaft emzuschrän- ken? Dir leiden an einer Ueberoolfeeung. 6» Ist mcht daran zu zweifeln. Goldenann kann Nr Ne nötig« Zahl« lagen.' Goldmann. der sein« Strogen ordnete, begann freundlich und zuvorkommend: „(Es ist xiaugeben, daß Ne Bevölkerung (Europa* vor hundert Jahr« —" Still!" schrie Georg, „ich will nichts davon wissen. (Es ist in un». daß mir zeug« wollen, und so muh dar Leb« auch ju teben fern. Mit ledern neuen Mensch«, der in Ne Welt kommt, roirb auch ein neuer Schritt getan. Warum maß« wir un» an, alle» zum voraus berechn« zu woll«, warum vergessen wir da-' ffiunberbarr warum wollen wir nian glauben, daß Dinge gescheh« werd«, an die rar noch mcht glaub«? Weißt du noch, was wir tm Schützengraben gesagt hab« derung der Leibesübungen beraten zu lass« Run bat der DRR. gelegentlich einer Gr Hebung die Ge'chäftSor.nungra und Satzung« der Remter für Leibesübungen einer groß« 3aM von Gemeind« erhalt« und ist infolge- dessen in der Lag« die verwickelten Derhall- ni'se unb drtlich äuherfc mannigfachen Vesta.run- grn bet st^ :i chen Sportverwaltung Überblick« iu kdnn« Das vorläufige Ergebnis ist in einem » rundriß ntedergelegt der DR2. ist sich dabei voll der Gefahr bewußt, die in der Empfehlung eines allgemeinen Schemas tut verschiedenartige unb lebendige Derhältnisfe liegt, tedoch glaubte er trotzdem mit der Derossenl- lichung von Richilini« all« beteiligt« kreis« Statt erwaliung« und Stadtverbänden für Ceibe*ubung« ein« Di«st für ein« zweckmäßigen Ruf- und Ausbau der städtischen ^Sportverwaklung" zu lei- ft en Aus diesem Schema der Derwaltungs- einrlchtung« die im Interesse einer geordneten und zw.«kmäßig« städtisch« Derwaltungstät-g- fei! auf d«, Gebiet der Leibesüdung« zu fvr- bern ’inö. fei hier ein Auszug wied-ergegeb« 1 Da«Dezernat für Ve:be*übun- gen Jede selbst die kleinste deutsche Gemeinde sollte als Grundlage der ^Sportverwallung" ein Dezernat für Lc>e*übung« einricht« d. h. ein Magistrat.initgned ozw. nn Mitglied des ®e- meindevorstan^e* mit der verantwortlich« Leitung aller mit dem Turn- und Sportwef« »u- famm«häng«den Frag« betrau«. 2. Der Sachverständigenbeirat. Es ist unbebin :t notwendig, daß die Derneinde- pertealrung in ihr« Deschlülfen und Handlung« auf dem Geriet der Leibesübungen durch ein« Sachverftänd g nbeirat angeregt und beraten wird und daß die st.id'i'ch« Maß-i^hrnen in gewissem Ctnee kurck» bie'e körper'chas lontrol i rt werden. 3 D i e ausführende Dienststelle. Es -.st teldstverst-ndiich d.ist d.r Nnraltur.’f- charakter und die innere Organisation dieser Dienstsie!l, für Leibesübung« nach d« lokal« Dedürsniss«. d h im groß« und ganz« nach Gerneindegrdße 'ehr schwank« wird. Es ist jedoch auch bei einfachsten Verhältnissen die Sammlung sämtlicher burcaumäßig« DerwaltungS- ardeilen. die Ne Pflege unb Förderung der Leibesübungen betreffen, in einer Hand anzu- ftreden Diese personale Spitze der ausführend« Der- wallung soll ein Reser«! für Leibesübungen rtf Die städtt'che Dienststelle für Leibesübung« sollte allgemein - ohne Rücksicht auf ihr« Dertvaltungscharatter — den Damen .Stavt- amt für Leil^esübungen" tragen. Diese Dienst- stelle muß in cheem Rufbau folg«d« drei Gesichtspunkten Rechnung tragen. Sie soll sein: a) eine städtische DerwaltungssteUe^ b) eine Bildung*-. Förderung*- und Dera- tungiftelte für das gesamte GeNet der Leibesübungen: . « c) hie Vermittlungsstelle zwischen der Ge- meinde und Ke reinen. 4 Der örtliche Sammelverband der Turn - und Sportvereine. Sm Zusammenschluß der Ium- und Sportvereine einer Gemeinde ist überall, wo noch nicht Vorhand«, anLu ft reden Tvenn es sich bierdei auch nicht un- ‘ mittelbar um eine Derwaltungseinr.chtung der Gemeinden handelt. 1c lieg! doch die Gründung eines arbeitsfähig« Stadtverbandes für Leibesübungen eben o sehr im Interesse der kommunal« Der Wallung wie bet Dererne Denn auf i^ptcivereiniaung 1900 (Ziehen. ö dum letzt« Me.ftert'chauslp.c^ in > de« Jahre empfängt am kommenden Sonntag Ne Ligamannfchast der Spidperrtntaung IM Ne Ligaess vom Sportverein 1910 Herborn Das Bort Piel in Herdo« sah IWO mit 4 2 «Halbzeit 2 0i sieg reich, aber erst nach einem schwer« .«tampf Dieomal itesitz« Ne Hiesig« den Dorteil des eigxn.n P.atz-s und des heimlich« Publikums Lußerde hat Ne Ci’ der D'.auwcißen seil dem Treff« in Herdo« mannigfache Renderung« erfahr« und defitzt dadurch heule gröbere k-rpertiche Durchlchlagskralt Ein uberzeugroder Sieg der Platzdesitzer liegt im Der eiche der Möglichkeit Das Treff« wird von dein Schiedsrichter Lvmb au* Ho ras bei Fulda geleitet, der besondere Befähigung besitz« Inü und in Giech« vor einig« Jahren mcht im- bekannt war Die Ligareferve tritt In neun verstärkter Rufstellung dra Referv« vom Verein für Rase »spiele Butzbach im BerbanM- 'ptri gegenüber Sine ÜMcberbc*!ung des lk>r- fpieifleae« 14:3) sollte auch Nesmal den Gin- I>nmilche» geiing« Die I Jugend sPfeil vor dem L.galpiel geg« Ne I Tugend vom Sportvereitt 1920 Herborn Die Spteistärke der Gäste ist zu wenig bekannt, al* daß man eine Voraussage mach« könnte. Ruf dem Waldsportplatz fteheii 1900« II. Jugend- und I Schülereis im Gesellschaftsspiel den gleichen Mannschast« vom Verein für Bewegungsspiele Gießen gegenüber. Starterlaubnis für Dr. pelhcr forN-rte sofort nach dem GiMreff« des d u chen ..Tatsächlich. Goldmann spricht schon fett einiger Zett nur vom Boden." . Man muß oom Bob« sprech«," fegte Georg, ,xr tfi bas Wichtigste." ..Auch meine Meinung," sagte Goldmann. ,La, aber dann ... Tonn ja noch alle» gut wer- ben. Denn, wenn chr lagt, daß der Bob«. ... benn bas habe ich doch erlebt ... DeuHchiand wachst au» dem Baben. Man hat bi» letzt noch gar nicht gewußt, was unser Boben ist. Man Hot über ihn gelacht unb gelchimpss Man hat gesagt, er sei fertig, aber er ift noch nicht fertig." .Tchre Lhmmg hat Sie nicht betrog«. Herr Lutz. Der deutsch- Bob« ift in ber Tal noch nicht fertig. Man kann sogar getrost behaupten, er sei erst am Hn*ang. C» gibt schon eine groß, Literatur darüber. Ich habe bas dem Herrn Direkter gegenüber angebe utet. (Er hat leider mcht genügend Feit. Zu Haute kann ich 3bnen sehr tnete» zeig«, bas Sie sichert ch interessieren wird. Er ist nachgewies«. baß bie Moorbobenkultur beispielsweise lehr aussichtsreich ist. Dank bes deutschen Han«es kann man gewisser- maß« ber. Baumwollimpon überflüssig mach« Sehnlich me in Holland kann man ben Moorboden in einen Gart« verwandeln. Bloß durch die Ber- unZrautung der Haseräcker gehen dem bratschen Bocke lahrtich an bie dreißig Million« Zentner Ha'er verloren. Da» könnte man, nedradei bemerkt, verbinde«. Herr Direktor." ..Vos habe ich bannt zu tun. Goldmann?" Mit «eingemablraem Rai int könnte man das verhindern. Ra mit ist Aabiakz, Herr Direktor?" „Ach jo. bie AaliIndustrie ..." .Hawohl. Herr Direktor, rae Sie ganz richtig bemerkt haben, bie Äaliinbuftrie. Wenn nun eine Million Vanbm rie nur je yoanyg jmtner ftainit bestellen, »o entspricht bj» schon einer Ab^tzoermrh. rang um zwanpg Million« Zentner, also um sied« bi» acht Prozent ber Jahresproduktion, unb beiden ist geholfen, dem Bob« unb ber Äoliinbuftne." Hatte sich Georg m diesem Warne getäuscht? Der tarn nun mit nüchtern« Zahl« unb bewies, was er «eü>er nicht beweisen, sondern bloß glaub« konnte: die Möglichke.t der deutsch« (Erbe. Äafi Du lieber Himmel, im Schützenavaben ..." ,2a. tm Schützengraben! Dir haben gesagt: Dir letzt keine Men-chrn gewes«. Nachher wol- M«'cb« fein!" tat ßager einer hiesigen ÄaffeegreJJanbluna ringebrodxn und Hai große Mengen Kaffee gestohlen. mit dem er ti der Um« gegrnb einen schwunghaften H indel b.trieb. bt« die Polizei ihm das Handwerk legte Angesicht« brr erbrulenben Sewrise war er im wesentlichen geständig, suchte aber, durch die Beweisaufnahme tmderi g sie Mang? des gestohlenen Kaffees al« gering Hinzu tellen und wollte in TUA gehandelt haben. 5 mer hat er einem Arbeiter mittel« Einbruchs eine Schaufel gestohlen. 3n di eiern Falle wurden wegen des geringen Wert« der gekohl.men Sach.- mild.mde llmhänbe angenommen und auf die gesetzliche Mtndeft straf« oon einem Jahr Gefängnis erfannt. Bei dem fortgesetzten Kiff cedirb kahl konnten mildernde Umiditbe mch'. gesunden werden. Hier lautete btt S.rafe auf brelua|re Zuchthaus, bv mit der anderen Strafe zu der öden genannten Grsarntftrase ik reinigt wurde Hessische Vereinigung für Volkskunde. (Eigener Bericht de« .Gießener 2lnxetgerr , • Gießen, 9. Dezember Die Hessische Vereintaung sürvolk». künde, die im vergangenen .zahl« do» Jubiläum ihre» 25jd)riaen Bestehen» leiern konnte, hi eit gestern hier ihre biesfahnae Haupt oersa mm- lu n g ab, der eine Au »schuh sigung vorau». eflongen war, in der Proiesfoc Dr. So II In den »rfih fuhrt« Die Hauptversammlung wurde vom Boriinenden der Vereinigung, Oberstudiendirektor Dr. naher (Jriebbera) mit herzlicher Begrüßung eröffnet. Der daraus erstattete 3ahreeberld)t gab einen interessanten Blick in den groben Auf« oobenfrei» der Bereinigung, die bekanntlich bi« Erforschung der Zusammenhänge hessischen Bolkeleben» eifrig betreibt und fördert. Durch Erheben von den sitzen ehrte die Dersammlung die oerftorbenen Mitglieder de» letzten Zähre», darunter Gymnasiaidirek« lor und Prioatdozent Dr. Barge» und Stublenrat Ottmann au» Gießen. Einen erfreulichen Stand zeigt die Mitglicderbewegung, ist die Zahl der Mitglieder doch auf 850 angestiegen, em besonder» starker Zuwachs ist von L I ch au» zu melden. Die Mitglieder verteilen sich in der Hauptsache aus da» große Arbeitsgebiet der Bereinigungen in beiden /»essen und Nassau: auch au» dem Auslonde, besonder» au» Amerika und Finnland liefen Neuan- Meldungen ein. Die Provinz Oberhessen und der Krei» Gießen sind Förderer der verein!« gung. die in anerkennenswerter Weise die Vestre« bungen durch größere geldliche Beiträge unter« stlltzen Den „Hessischen Blättern für Boll« künde", die von Pros Dr. Hepbing In vorzüglicher Ausstattung herausgeeben werden, widmete der Bericht besondere Anerkennung. Dem unermüdlichen, selbstlosen Herausgeber, dem hessischen Staat, dem Provinzial- und dem Kreis» ausschuß Gießen, der Rokgemeinschast der deutschen WIs enschast und der Emergcncy Society in 0t L'oui«, die di« Welrerführung der bedeutenden volkskundlichen Zeitschrist in erster Linie ermöglicht haben, wurde durch den Bor- sitzenden her»llchster Dank übermittelt. Die Rach- sraae noch den ^Hessischen Blättern für Volkskunde' mehrte sich Im letzten Jahre, vor allem au« dem Auslande kamen zahlreiche Bestellungen. Mit über 100 volkskundlichen Vereinen und wissenschostlichen Anstal:en steht unsere he'sische Bereinigung Im Schristenau«tausch, wodurch die hiesige Universitätsbibliothek, in bereit Belitz die Austauschbücher und Zeltschristen übergeben. ollfährlich eine bedeutende Bertcherung erfährt Der Jahresbericht de« Vorsitzenden befaßte sich weiter eingehend mit der im September in Freiburg i. Br stattgesunden en Tagung des VerbandeS der deutschen Vereine für Volkskunde, deren Ikrlauf eingehend geschildert wurde Aus den Verhandlungen sei erwähnt, daß die Herausgabe eine« Handbuchs de« Aberglaubens mit der ersten Lieferung eröffnet ist. daß ferner die Handbücher sür Volkslied, Sag« und Märchen In Vorbereitung sind, ebenso das Stichwörterverzeichnis für das gesamte Volkslied. Gern erinnert sich der Bericht des Vorsitzenden deS vor IodreSsrist in Gießen gefeierten 25. Stiftungsfeste« bet Vereinigung und der freundlichen Aufnahme und Würdigung, die im Zusammenhang damit ihre Arbeit in der Stell« gesunden Zn der Frage des Anschlusses r Frankfurter Gesellschaft für Volkskunde an die hessische Vereinigung ift man noch zu keinem Abschluß gekommen Fortgefchritten ist hingegen die Angelegenheit der Flurnamensammlung. D« Druck des Zlurnamenduchs. der in der Krieg«- und Inflationszeit eingestellt werden mußte, soll nun sortge ührt werben, und zwar zunächst mit der bekannten und reichhaltigen Sammlung Saalwächter IlOsienbachi über 3 n - ?e I b e I m In Rheinhessen. Bis setzt liegen be- anntlich zwei Heste im Druck vor. von denen da« eint Flurnamen der Grafschaft Schlitz. doS andere die von Salzhausen und Kohden enthält. Freudig ausgenommen wurde von bet Versammlung auch eine Anregung von Prof Dt Küster lGießen). der wünscht, daß eine Sammlung von Pflanzen, bte al« Rutz- ober Zierpflanzen in oberhessischen Bauern gär» t e n anaebaut wetden. eingeleitet und später veröffentlicht wird Die von Studienrat O h w a l b (Friedberg) vorgelegte Rechnung von 1926, die in Einnahme 9728,41 Mk. und in Ausgabe 4868,01 Mk. ausweift, wurde mit herzlichem Danke sür die Mühewallung des Rechners genehmigt. Die volkvlikdsammlung in Hessen bildetbann einen wichtigen Gegenstand der Tagesordnung Für die im Volksliedarchw m Freiburg erscheinenden, nach Landschaften geordneten VollsliedauSgaben. die all: in zweistimmigem Satz mit Gitarrebegleitung und mit B D- schrnuck herausgtgeben werden, hat Dr. Faber die hessische Auswahl getroffen. Da« Heftchen wird bald erfcheinen und 70 hesfifche Volkslieder enthalten. Da daS Archiv der Vereinigung auf dem Gebiet des Volksliedes recht lückenhaft ist. regte Dr Faber, der selbst 600 bi« 700 Volkslieder aus eigenem Wissen und Können ausgeschrieben hat. zu erneuter Sammlung an. 3m Auftrage der Bereinigung soll ein besonderer Ausschuß unter dem Vorsitz von Dr. Faber die Vorbereitungen zu der Veröffentlichung enter möglichst vollständigen hesfifchen VoltS - Iteber fammlung baldigst beginnen. Dankbar wurde oon der Versammlung die Rachricht ausgenommen, daß Frau Dr. L i n • denstruth in G r o h e n - L i n d e n den handschriftlichen Rachlaß ihres auf dem Felde der tihrc gefallenen Manru-s. der früher des öfteren schon die Bestände des Archiv« wertvoll bereicherte. dem Archiv der Vereinigung überwiesen hat. Sine kurze Aussprache über den volkskundlichen Fragebogen de« Landes- amte« für bas Bildungswesen bildete den Schluß der anregend verlaufenen Sitzung. Mitgeteilt wurde in dem Zusammenhänge noch, daß an die Herausgabe einer Einführung in die volkskundliche Arbeit gedacht ist. Dem Vorstand wurde au« der Versammlung her au« Dank für die gewissenhafte Geschäftsführung übermittelt Rach altem Brauch werden die Hauptversamm- lunaen der Vereinigung mit einem iortra gab* geschlossen, der zugleich als Höhepunkt der Veranstaltung irgendein Sondergebiet der Volkskunde vor einer breiteren Deffentllcbleit zur Darstellung bringt. Gin Höhepunkt im weitesten Sinne de« Worte« war auch der Vortrag, den Pros. Dr. Han« Haumann, der bekannte Frankfurter Germanist und Literarhistoriker. Über das Thema „Christentum und deutscher Volksglaube" hielt. Rachdem Oberstudiendirektor Dr Fader den Redner al« Mitglied der Vereinigung begrüßt und zu seiner Berufung nach Amerika be- glückwunscht hatte, führte Prof. Dr. R a u m a n n in außerordentlich fesselnden und geistreichen Aussudrungen in die Quellgebiete des deutschen Volksglaubens ein und zeigte im Gegensatz zu früheren Anschauungen, daß der Einfluß des Ehristentum« viel stärker ist al» die altgermanilche Religion oder gar der primitive Gemeinschaftsglaube früherer Zeiten. An den Beispielen der Frau Holle, des Wilden Jägers u. a. führte er im einzelnen aus. wie die magischen Einfluß- schichten längst abgestorben sind und leit Jahrhunderten da« Christentum die leeren Formen unangefochten auSfüUi Während einige Glau- bensformen der VolkSreUgion durch das Ghriften- tum nicht aufgefüllt worden find, hat es anderen Formen wieder ein ganz neue« Gesicht gegeben. Besonder« Im Heiligen-Mvtho« hat e» sich tchöp- serisch gezeigt. An zahlreichen Beispielen. be- fonder« an dem be» heiligen Georg, konnte da« der Redner interessant nachweifen. Wie auch für die voltt'age der Ginlluß des Ehristentum« in neuerer Zeit bestimmend war bas wurde an der Sage vom Weitanfang und Weltenenbe anschaulich klargemacht Beim Volksmärchen liegen die Dinge nicht ander«, und VolUfitte und VolkSdrauch ergänzen das gewonnen« Bild Im ganzen war der Vortrag et» Griedni« für alle Besucher die trotz einiger Paralleloer- anstaltungen recht zahlreich un groben Höriaal der Universität erschienen waren und dem Redner durch starken Beifall dankten. Buntes Allerlei. Geheimschriften oen Verbrechern. Jbgar QL.an Poe hat In einer feiner berühmten Detektiv, e'chichten dem _®Dlbl8fer*. eine firn.eiche Ge^e.m chrift verwertet deren Lesung zur Auflläruna eine» scheinbar unlösbaren Rätsel« sühn Aber diele Geheimschrift ist ein wahre« Kinderspiel gegenüber den Ehissern. deren sich Verbrecher Im wirklichen Leben bedienen. Der Leiter de« Polizeilaboratoriums von Lyon. Dr Locard. einer der hervorragendsten Iran- zölischen Kriminalisten dec sich besonders mit der Enträ selung von Ee^eimschrif.en der Ber- brecher te chäf.igt hat. sagte kürzlich- ..Ich finde, daß ganz einfache und ungebildete Apachen oh verwickeltete Eh.s ern-Schristen erhüben, als die find, die im Diplomatischen Berkehr verwendet werden. Die Gehe mkorrelpondenz des berüchtigten QIutomobilbanMlen Tonnot und feiner (beliebten ist niemals gelesen worden, und ich könnte noch ander« Beifpieie anführen, die allen Ber- fuchen der Entzis erung widerstehen. Die Schrift Bonnots verbluf te besonders durch ihre Kürze, denn je kürzer die Kryptogramme find, desto schwerer find he zu lefen. Die französischen Apachen, deren Verbrechersprache für den Uneingeweihten ganz unverständlich ist bedienen fich mit Vorliebe solcher Geheimschriften, die den Detektiven viel zu raten aufgeben. Dr Locard hat eine ganze Anzahl enträtfe't und teilt näheres über ihre Methode mit. die fich in bat Grundzügen von der allgemeinen Form der Ehissern- Schnften nicht mutr1*etbet fhe einfachste Arl ist mono-üU>bab«ft1*-. d h e.n Buchstabe bezeichnet immer dasselbe Zeichen, btn'elben Buchstaben oder die'elbt Zahl. Bei folchen Geheim- fchriflen zählt man ein ach die darin enthaltene* Buchstaben und Zahlen nach der Häufigkeits* zif er. in der he in der französischen Sprache Vorkommen. <3# gibt dafür eine statistische Aus- htl.ung. So kommt z B. der Buchstabe E t» t« tau end Buchstaben 170 mal vor. N 87 L mui, A 72.6 mal. I. R und S 68.6 mal und T 67 I mal Man kann also nach dieser Tabelle aus der Hüu ijfeit der in her Geb« mschrtft Vorkommen- kea ..eichen auf ihr« wirll che Bedeutung fch'.ie- fien und wirb fich darin leiten täulchen Schw «- 'tex können nur m Schlülfe « gelesen werten, den man herausbekommen muß. Loear. aufc« angeren Gt^e mbctUa't daß ein gewißer Antoine in derselbe» Rächt in e n Haus In der Rue Romorin .zu Lyon einbrechen wollte Gr etile mit Beamten nach dem bedrohten Hauck, fand an der Haustür Spuren des Wachles. mit dem der Verbrecher ei nm Abdruck des Schlüssellochs genommen hatte und war e r einige Stunde» In der Rocht kam der Gtnbrecher. schloß die Haustür aus und konnte im Flur ae- pack werden. Biel größere Muhen machen die polyalphabetischen'' Grheimschrif'en. bei denen "stabe durch ein Dutzend verschiedener Crimen, Buchstaben und Zahlen darreste.lt werden kann. Dee Art der Geheims^r s wird von den sranzöfischen Verdrehern Haupt äch ich benutzt. Dabei kommt alles daraus an dm Schlüssel zu linden, mit dem sich di« unverständlichen .Zrich.» auf löten lafen. Solche Geheimlchri'ten wurden bereits von Kardinal Richelieu 1731 benutzt. Schwer ist es auch, einer vle'fach von Verbrechern angewendeten Geheimlprache auf die Spur zu kommen, in der bestimmte Persönlichkeiten und Gegenstände mit vorher verabredeten Worten bezeichnet werten öi-er solchen Geheimfrrache bediente fich bereit« der fvanzöli'che Gesandte beim Vatikan, be Si Hertz Jahre 1622. Reue Bücher. — Andrea« Hau kl and. Helge her Wiking. Roman sAdolf Sponholtz Verlag D. m. b. H . Hannover s In Ganzleii enband 9ch0 Mark. — ®tn Dichter bal den gewaltigen Stoff, den Ihm die Wikint.erzügc boten, zu einer wuchtigen Romandichtung verarbe tet. Au« nordischer Erde und alter germanischer Kultur ist eine Heldensage erwachsen Wie eine neue Odyssee erscheint un« dieser sarbenprächtiqe, in dichterischer Sprache erzählte Wikinger-Roman 786 — Georg Düntsch«: O m u - 6 f a L Die Königin von Asrika. Der Roman eine« schwarzen Zeitalter«. Band 4 der Mi-Roman« IRomane der Münchener Illustrierten) Gehest«! 2 Mk.. gebunden 3 Mk. Verlag Knorr & Hiith, G m 6. H, München. — Spannend schildert der Autor, wie die Regerkönigin. ausgerüstet mit den geistigen Das en Guropa«, ausgerüstet mit der reizvollen Schönheit ihrer Rasse, der sich auch die weißen Männer nicht versagen können, aufruft gegen die morfchgewordene weiße Welt und btek an den Rand de« verderbens und Untergänge* führt. Spannend schlingt sich die Handlnna von den Londoner Zimmern der enalischen Diplomatie bis In die urwald- und steppenerfüllten Weiden Afrikas, die unserer Well zum Schicksal werden 1 ollen. 788 — HermannVapr DerZauherftab .T aaeoücher 1 92 4 26“. (Ganzleinenband 9 TRI. Verlag: Franz Vorgmeyer. HildeSheim.1 — SS zeigt sich wieder, daß Hermann Bahr viel mehr gibt, als eine Lhrvnik seines persönlichen Erlebens und geistigen Tun«, sondern daß er in jeder Tagesbilanz mit dem Persönlichen zugleich das Ueberperiönllche erschlicht und so erschließt, als lege er für feine Ration Rechenschaft ab von allen toten Leben«, und Gei st c «äußer ungcn. 778 — Kinberland. WaS Mensch und Tierlein zu erzählen wiffml Vcm Iqnu Maria Iünemann 90 Seiten 8° mit 24 Bildern von Tamara Romsay Gebunden 3 Wk Verlag Fran» Borgmeyer. Hildesheim. — Rur wenig verrät her Xitel von der Fülle des Unterhaltsamen, da« I. W. Iünemann den Kindern barbietet in diesen tounhedamen Geschichtchen. Fabel» sind es zumeist, in denen Ile den warmen Herzschlag tet Ratur belaufet. Mit heimlicher Reugier beobachtet sie die Mutter Füchsin, die Ihre Klemen zum ersten Male in die Welt hinauZführr den schimpsenden Spatz, der sich vcm allen Seiten bedroht lieht; da« kleine Schnees!beLchen, bock nicht früh genug bie lustige Heile durch dm Weltenraum auf bie Orbe anirtten kann und in den warmen Strahlen der Ohobertomw vergebt 781 Gulbenkettlein. Fünfzig neue Kinderlieber von Albert Sergei. 60 Seiten 8* mit 50 Bildern von Ernst Kutzer Halbleinenbnnb 3 Mk Verlag Franz Bvrginevet. Hilte»heim. — ..Der Mutter meiner Kinder!". Io lautet die Widmuna. die Albert Sergei diesem Buche voranstellt. in dem er uns au» dem Schatz feiner kinderfrötzlichen Verfe und Lieder beschmtt lieblich und drollig, trotzig und friedlich regt fich unb reck sich, streck hch und legt hch wa« kindlich hem Kinde bi« Kindheit brumbtt Hübsche Feber- zeichnunaen hat her W'ener Zeichner Ernst Kutzm tacu gefunden 780 Hans Dominik. Triumphe bet Technik. 387 Seiten 8 *>. Mit 203 Abbildungen Bong« Iugendbücherei Verlag von Rich. Bvna. Berlin und Leipzig. Preis geb. 5 Mark. Es N schwer mit der technischen öntwldluna Schritt zu halten; wer aber yitücfbkibt. dem Droht die Gefahr, den vJ,ulamm, nfaang mit unt rer Zeit »u verlieren. So ift ein Fichrer. wie Hans Dom nik. der an fich schwierige Dinge mit meisterlicher Klarheit leicht verständlich zn machen weiß, doppelt willkommen Be onder« d e y ranwachs.nde Iugend. deren instinktives Gefühl die hehc Re- tung der Technik für Geaenwart und Zukunft längst erfaßt hat. und die ihr eine fo rege Anteilnahme entgegenbringt, wird au« kern Buche reiche Aufklärung und Anregung gewinnen. Han« Dominik greift darin einzelne Xkeinen heran«, aber Ile runden fich zu einem Adbilde der Welt her Wunder. In der wir leben So schildert er tz B.. wie aus Rede und Ge ang erst «chwank »de El.-k- trUltät und bann wieder Schall wird, oder wie Rede und Ge'ang fich erst in schwankendes Licht, dann in pulherrndc Elektr zltU dann wieder in den Ton oerwandeln. Wie bte moderne« Schallplatten und der redende F Un entstehenl Oder wie schwankendes Licht schwankende» Strom gebiert und mit Hille elekiri'cher Wellen bie Fernphotographie »ustanbekommi Die zah re ch n mrtr.f di.n Adbilbungen tragen »u dem leichten Verstänbnts bei unb machen das Buch zu einem geeigneten WeidnachtSgelchenk. 784 DAS QUAL1TÄTS-F AHRRAD DIREKT AB FABRIK M-85 - 96- 105 M K «eee»rele ee w. Wodienratee x.2.50 \1 t-Pfd-P. 036 Fadennudeln.....Pfund 0.66 Stangen Makkaroni 1-Pfund-Paket 0.60 ^-Pfund-Paket 033 Pflaumen, lose ... Pfund 050 „ 1. Paket Pfund 056 Feigen...........Pfund 036 Haselnüsse.......Pfund 085 Walnüsse, franz. . .Pfund 0 90 Erdnüsse, geröstet. 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Bohlen undHalbach au» bafi nach landen Jahren ber Sorgen unb Verluste da» Der lo lene Geschälls- jabr »um ersten Wale sichtbare Erlöge gebracht bat. vor allem durch die Umbildung der 'Betriebe nach neuze-tlichen betriebSv.rt chastllchrn Grundsätzen Dir haben ein gute» Stück aus diesem mübepolicn Wege zurückgrlegt Aber wir sind doch noch nicht am 3lel d» bedarf einer weiteren Intensivierung der Produktion Aktien l.sierung koste: Gcld und lür bie vermehrte Inan pruchnahme von Kapital muh rin erhöhter Zln»betrag berau^gcwirtlchastet wer- den Wir rechnen trotzdem aus einen besseren assekt unserer Produktion, und ein solcher ist unbedingt erforderlich, wenn wir un» nicht endlich vom Weltmarkt zurückdrängen lotsen wollen. Die Erporisähigkeit der Eisenindustrie ist aber lür Die deutsche Volköwirtfchast von größter Bedeutung 31» einer der größten Produktwntzsaktoren ch bie Eisenindustrie mit in erster Linie berufen, durch Effpvrt zu einer Verzinsung und A bbü r d u n a unserer 2u»landver- schukdung bcnuiragen. Zwischen den wirtschaftlichen Bemühungen der Industrie und den gesetzlichen Belastungen hat sich ein Wettlauf entwickelt. bei dem die Industrie auf die Dauer unterliegen muh. In den letzten Tagen haben sich neue Wolken über der Eisenindustrie zusammengezogen, bie neuen Forderungen auf dem Gebiete der Arbeitszeit und der Löhne lassen leider jede» Augenmaß sür da» wirtschaftlich Mögliche vermissen. Ihre Erfüllung würde die Au'Hebung jeder Verdienstspanne und die Wiederkehr der Verlust- wirtschost bedeuten 3m allgemeinen ist. wie bekannt, die bisherige Verdien st Ivan ne der Eilen- indusirie sehr knapp bemessen. Ertraglo» arbeitende Werke aber können auf da» Vertrauen de» in- und autzlLndi'chen Kapitalmärkte» nicht mehr rechnen. Wir werden aber — ich spreche hier von der deutschen Wirtschaft im allgemeinen — noch auf Jahre hinau » auf ausländische langfristige Kredite angevie- s e n lein, um eine volle Ausnutzung unserer Leistungsfähigkeit erzielen zu können. Bur erhöhte deutsche Produktion und darau» soigende WehrauSsuhr. begleitet von einer Verringerung der Einfuhr, kann unseren ausländischen AeparationSgläubigem zur Erfüllung ihrer Forderungen verhelfen, wenn auch die Gefahr einer falschen Emlchätzung der allgemeinen Transfermöglichkeiten bei einem weiteren Zustrom auSlandi'chen LeihgeldeS bestehen bleibt, so lange eine endgültige Vereinbarung über die Höhe unserer Gesamtleistung an AeparationS- zahlungen noch nicht einwandfrei feststeht. Zu der neuen ArbeitSzeitverord- nung übergebend, sagte der Redner: Die Eisenindustrie denkt nicht daran, ihrer Einführung grundsätzliche Schwierigkeiten zu bereiten. Wir sind keine Feinde de» sozialen Fortschritte». Versrühte und übereilte Maßnahmen können jedoch nur zum Schaden derer au»* schlagen, zu deren Außen sie erdacht sind. Hoffen wir. daß die bevorstehenden Verhandlungen im Geiste der Verständigung geführt werden und daß sich ein Arbeitskampf vermeiden läßt, der schließlich nur neue Schaden für alle Beteiligten und die gesamte Volksgemeinschaft bringen würde ver (Geschäftsbericht der Strupp A. S. In dem Geschäft »bericht der Fried. Krupp AG wird zu dem gestern schon berichteten Geschäftsabschluß u. a. auSge'uhr: Im Berichtsjahr ist das Unternehmen aus dem 'Dege zur Wiedergewinnung seiner Wirtschaftlichkeit ein gute» Stück vorwärt » gekommen. In allen Werken haben sich die Maßnahmen zur Verdcsfcruna der BetriebSwirischast günstig auSgewirkt: auch in solchen Betrieben der Gußstah fabrik Essen, deren Fortführung bisher nur unter Verlusten möglich gewe'en war. konnten bessere Ergebnisse erzielt werden Die Ablatzverhälinlsle gestatteten eine befriedigende Ausnützung der meisten Anlagen und eine erhebliche Erh.hung der stark zurück- gegangenen VelegschaftSziffem. Die VerkaufS- erlö'e lind trotz der Lxl'cren Nachfrage für große Gebiete der Fertigung ungenügend geblieben. In diesem Jahre ist du der Ausführung lange geplanter betrieblicher Verbesserungen und Neubauten aus den Stahlwerken. Hütten und Zechen begonnen, von denen eine wirtschaftlichere Gestaltung der Erzeugung erwartet wird Die Aufwendungen für diese» Bauprogramm werden die Mittel noch mehrere Jahre hindurch erheblich in Anspruch nehmen. Eine vorsichtige Finanzgebarung er’te-.rt in dieser Zeit um lo notwendiger, al» mit der Möglichkeit schwieri er Verhält» s e im Auhrkvh.enberg- bau und in der deutschen Eisen- unb Stahlindustrie für die nächste Zukunft gerechnet werden muß. 5er älm'atz der Werke stützte sich während de» oe floflenen Gefchält»jahre» in anleihen gestärkte A ul nähme ähigkeit de» In- landmarkte». Der 2u»lanbabsatz ist > h eum Vorjahre um mehr al» 20 Prozent zurückgegangen. Die G e - stehungSkosten liegen infolge der hohen Belastungen weit über denen ber westlichen Industrieländer. Der 'Wettbewerb auf dem 'Weltmarkt wird dadurch auf da» äußerste erschwert, auf manchen Gebieten heute schon unmöglich gemacht Mit großer Sorge müssen deshalb die geplanten Maßnahmen zur Verkürzung ber Arbeitszeit verfolgt werden. In- dessen ist noch zu Hofen, daß in gegenseitiger Verständigung eine genügend lange Zeitspanne zur Ueberleitung gesunden wird, um katastrophalen Wirkungen vorzubeugen. Au» diesen Erwägungen muß die allmählich wieder erstarkende Finanzkrast be'onderS p leglich behandelt und von bcr an sich möglichen Ausschüttung einer Dividende abgesehen werden. Die Kohlenförderung der e'.genen unb Konzemzeä en ist gegen da» Vorjahr um runb 10.5 Prozent gcftieien. Insokge der starken Be- IdM'tiflung der Hüttenwerke konnte die KokS- bcrftcllung um 22 Prozent und entsprechend auch die Gewinnung von Ve.enprvdukten erhöht werden. Die Förderung der Zechen wurde im allgemeinen glatt abgesetzt Der Erzbergbau im Liegerland und Lahngebiet wurde durch den gesteigerten Vedars der Hüttenwerke günstig beeinflußt. Weiter gestatteten bie Not- mahnahmen ker Ae^ e ung e ne Preisstellung, bk den Wettbewerb mit auSIändiscken Erzen erleichterte. Bei bauemb lebhafter Nachfrage konnten so neben der vollen F^r>e.ung noch erhebliche Lagerbe'.ände abge'etzt werden. Im Sieger» land wurde der Bau einer magnetischen Nohspatausbereitung in 3mri. Kursentwicklung nicht einheitlich, es überwogen aber die AI b I ck> w ä ch u n g en bi» zu 4 o H HeimiicheAn- leihen behauptet, Ausländer eher abbruckelnd. Pfandbriefe still Der G e l d m a r kt wir unverändert Tagesgeld 7 bl» s.S p H, Monatsaeld R,5 bi» 9.5 o H. Warenwechsel 7,25 p Auch im Verlaufe neigte die Tendenz zur schwache, die Kursverluste betrugen ober nur in den seltensten Fallen bl» zu 1 o. H Sprtlnkrte logen 2,5 v H ichwicher. Man oerroic» auf die morgen beginnenden schlich- tungsoerdandlungen in Esten unb aus die Aufsicht» rat»sitzung der I G Farben, die vielleicht a,-ch eine (lntlaulchung hinsichtlich der Dividendenausschüttung bringen dürfte frankfurter Hetrribrbörff. Frankfurt a. BI., ü Dez 'De'zrn iß weiterhin gut angeboten, die Käufer bleiben aber zurückhaltend, so daß der amtliche Prei» ermäßigt werden mu^tc, he»g e chen für Nogg n. d r e' en- fall» still liegt Wei»e.i- und Noggenmedl sind sehr vemachläfligt Futtermittel nach wie vor gefragt bei sehr fester Tendeuz. Kl.-ie wurd- lo- gar über die a ntliche Notierung betablt. E» wurden notiert Weizen 1. gut gelunb, trocken, bl» zu 1 Proz. AuSwuchZ, 2525 Mark. W izen 2. gut, gelunb, trocken bi» zu 3 Proz Autwuch». 24: Weizen 3. geringere Beichassenh it. bi» zu 23 Proz Feuchttgkeit. 22 53 23: Negien. inlän- dilcher 25. Sommergerste, für Bmmnerfe 2< bi» 28 Hafer inkändilcher 22 75 23 <5 Bhil» (gelb) 2125: Weizenmehl, inländi'che». Sp >ial 0. 37.50 38: Noggenmedl 35 35 75. Wei'en leie 13.75-13,90, Noggenlleie 15^0— 15.75. Tendenz ruhig Dermischies. Fünf Kinder Im brennenden Haufe eingeschiosten. In Grainet (Bayerifcher Wald) war Im Haule eine» Gütler» ein Brand au »gebrochen. Fünf Kinder, darunter ein Wiegenkind, waren in der Wohnstube, deren Tür von innen verriegelt war Die Mutter, die leibst schwer verletzt wurde versuchte, ihre Kinder den Flammen au entreißen Sie konnte aber nur vier, die alle leben»gefährliche Verletzungen erlitten, retten, während da» letzte ein Opfer der Flammen wurde. Der Brand brock, dadurch au», daß die Kinder Benzin auf bis heiße Ofenplatte gegoss« hatten 14 Rennpferde verbrannt Durch Grohseuer wurden in Telgte bei fünfter i. D bie StaUgeböudc be» bekannten hollänbi |d)cn Bennstallbesitzer» Äoning vernichtet wobei 14 wertvolle Renn- und Turnierpferbe In den Flammen umkamen. Reue Regengüsse In Algerien Neue volkenbruchartlge Aeg.-ngüsse sind über der Gegend von Oran. Perregaus und Moftaga- nem mebergegangen. Die Geg.nd soll unter Wasser stehen. Verfchiedene Ortschaften seien gefährdet. Lprcchslundrn brr Ärbahion. 12 bl» 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag gefchiosien Unieigenautlcäge sind lediglich an die Deschaftsstelle zn richten Für unverlangt eingesandte TNannskrlpfe ohne beiqelüqle- Rückporio wird keine Gewähr übernommen. Pfirsichzarten Teint NIVEA:CREME bewW *okx1 SprOdtffkee end ttOte. »iw ■ M R • i IO H Kurszettel der Berliner und Franksurier Börse. Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlosienen Dividende an. — Neich»bankdi»kont 7 Prozent, Lombarden»fuß 8 Prozent. traufhm e.io Vertni Ttrcnhnna St Berlm 9«ta- im i-U»r- f«r> »•i.v tr.‘ar■ 55Ü5- ■ er» l-Ufcr- Ann Schl^- tut«» Mit» 9 <16. *wr» Tertrrr • 12. 9 12 8. U. » u Tenm: 8. 12 9 12 8 13 9. 12 Tt 1 — 151 14» r M 9 abt 8crfnfe»-Cb eÄ’.d. »Irftr. -.....io * — 144 163 i’C«n3«ra. ru.tiJtlbcr • Unaaril»« »cient 24 . S * 24.4 — Irefftf 6t?4I.......t 123.5 123.7j 12- 123 7. «' , nnjan*t«Cto4t»r v ir. * * -^rarr € rafrbU.....t _ T 127 U7.5 • ‘ V NR 1 ren l?i3 —— ■ '»C'ravrcheT-^r . I. 9 < 111.5 10.5 DI 1X< Ungat.'ftr ffrenrnnr . 1.» r Nnxtn .... 4 IM * !<■ 1» 75 «*l. lurt 4»0cnlnä< v l»il lart eeaMbtabn-Bel Knt 1 12.25 — 11.25 12.13 twlÄ (hkn.......... — — 142 l» 73 ai'f ??tr;tCT......... — .-01 :<* 14.S _ 14 25 14 ....................$ 118.5 111 K 11» 118 75 Sk. deSsl e j Perm t t*enhxrrtn IC l» 1» 127.75 139 fielt V.'t Berlin Sft.n# -Uh'. bxl4- Hnfoefl Mar» »er. - 135 Cnnrn: fi-r!So6t ... ♦ 176 V avtz k .trrtfM . . . 1( 111 Ul.5 — — e-5ettbrt» Voyradter . B — — 577.25 375,75 • 12 »14 134.3 Ver O!ar.|*efl........ — — Ul US e-rwUtfl .......... — — 414 417 %J,tD#le • . 12 tir .49.77 tii.73 749.65 Zell»io^ Nlche-rat-rns . . 1c ui 1*9.75 171 172 11cr1»r•ctrr.-n E-."a : 125 123.4 c :j-r Q-i ♦ — — I72.7Ü 17".23 1 «wirt IRcttrt».....v 81.25 79 « 79 5 I ra-.:s ....... U ti U ■eirrrorrft l\roa. , , . . c 85.5 82.5 rntw ronrt ..... 1< — * 243 241.75 : F.tacartlf ...... < * — 95 5 > 65 CTreff'tB i Acotri .... 4 128.25 L» ttr.tr H: . . . . k — teer tert Ztr, .... r 16*.73 IN. 71 r-L-hi......c 39 5 — Xi ■■ Sr:r,r T tri ,u, । 73.5 74.5 72 "TfHner ■ • • •• 1 ...... t 115.5 24 114.5 geegten» ........ 83 — — l re-rrtr ..... > 116.5 — i' rrrfrctanfr ...... i 113 — — ..... 144 — 142 143 «rtcr^slrnrr...... » 10? — Ivr - irrrr» C-tae ....... » 1'* — 104 5 • 3-tr »t't« ...... 1 134 — * tala ..... c 134 75 _ IM _ Daul ‘noten. fccTlra. » T > & »62 Ilt: t,t X:trr. ..... m.95 112.38 »n:'i«chr ....... I *.*» 30.4T2 in 4 1 ----Iffb--- I7T7 ÄTonji if^f Jieitn..... it.U! 16.4 ■ Holläodilchr Ac-tzn..... Iwi -* 169. M Ii^lienNche T'iottn...... 23.625 22.723 7 crwevilch, xotrn . ... Hl.« 111.» 254 1.795 51.M 31.49 59.61 Ctrrfturia 111.29 111.51 111.34 111.36 Prwnboatn 112,19 113,41 112.24 112,46 eteefkolm 113.9; 113, U 112 94 XU. IC bflftnclor». 3*ltm... üpntra. . . 10.527 10.547 10. SU 10.555 22.665 22.7(4 23.70 22.74 00,421 P Ul »; vp) P',4'9 >rar?rt . . 4.1*35 4.1915 4.HU-I 4,192V .... e»^rt4 . . 16.453 16 4*3 1t <75 16.515 SS M», »5 *.M «.»7 «ra . l. :* ti- IC C9 » 1.918 1.923 1.932 1,926 *u> tx 0.49-3 0. 5-9,3 0.4973 0.5005 in 1 . 56.93 Cfl- 6bg-<: 59.05 11.413 66.99 59.11 Troj . 12,393 13.40 12.42 7,Mi 7.373 7,371 7,392 «nhcyfi . 73. 73,34 73,0 73.27 Pal ata 3.022 3 .. 70 Vy 74 Tandg. . . *.1.67 81.0 81.09 81,85 O-T«* Bits 3.177 UM 2,172 2,176 5.594 s.f?* 5,591 5.W. 4,171 4,1V. 4,179 4.1*7 Um ti* • 4,36 4,534 4.3X 4,344 Catn . . . 20 943 ».WS 20.»46 88 666 (jcfrficnkc = Jedes Geschenk in elegantem Karton 0.50 1.25 Einheitaprei* Mk Herren-Kragen = 1.00 2.25 Formen, alle Welten - Van Heusen 1.20 3.25 4.90 Selbstbinder Oberhemden 4.90 Mk 6.75 idtmadi 1.25 750 iltxn und -Manadwttae Mk 6.90 9.75 Verarbeitung Mk E 10.75 Manschetten Mk = 10.75 Mk neueste Muster 1.50 7.90 "1k 1.75 1.90 marke »Türkenschuh« Mk 6.50 1.35 2.25 Mk 3 25 ßummlband 1.50 ' ‘k 3.50 1.75 Mk 5 54 *54 haltet 2.25 Prompter Versand nach auswärts Umtausch auch nach dem Fest gestattet htrmanndxfroibhtim Gießen Eahrchofstraße 14 bestes Fabrikat, la Mako, 4lach und Stach. 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SaUtorftrafte. »irt zum Äontura» neraxiller ernannt II 287C ftonfursforberungen Mnb 64* za» 2* Deymibet 1921 bei dem « eintreknbenfotl» über Die in | 1.12 der Ronfursorönung bezeichneten Okgenftfinbe und vir der angernel“ Vor. berungen auf Donnerstag brn 5. Januar 1921. oormlltaqs 9 Uhr, oer dem unter» zeichneten (Rendite. Aimmer Nr 106. Ter» mm anberoumt Allen Personen, welche eine zur Kom fursmafle gehörige 5ad>e in Beftn haben ober zur Konkursmasse etwas schuldig find, wirb eufgegeben. nicht, an ben (Bemeln- Ichulbner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, oon be» Beslsse ber Sache unb oon ben fiorbtru» gen. für meld?« sie au* ber Sache obaeson» berN Befriebigung in flnfprud) nebene«, dem ÄonfureixraxifttT bis zum 24. Dezember 1627 Anzeige zu machen äefBchaa InMsg»^ ta Stofr« Kichien-7iukhol».Verfauf. V4e Oberfleflerei BtrapOach (Safi JUb bei» a. b. Bieber) wrftetgert e» Diese tag, be» 20. Dezember 1127 aachmitiaa» ab 2K Uhr. le er Wirtschaft Ger loch b Bieber aus KahlsGiag Distrikt II ber yam fieret Königsberg folgeabes Fichtenstuma». bei»; 11129D Vos Br 1: Abfchn, 1,69 bei. Gütet, A, Ä1.3a. Los Är. 1: Ab chn.. 18,85 bu. •uiefl. A. Kl 3b. Los Br 1: Adlchn. 5,08 tm. •uteti A. Kl 4a. Los Wr 4: Abfchn. be. Güte kl A. Kl 4b Coa Nr 5 Lungh. 1038 tm. GuteN M fh. 1b Los Är 8 L'angb . «.18 ha. Güteti K ÄL la Los Nr 7: Langh, 66,11 ha Gutekl M 11 L Los Nr 8 Langh. 6.« bi. Güt.kl M, Kl 3a Los Nr 9: Abfchn. 1.04 ha. Gutekl N, Kl 2a. Los Nr 10: «blchn., 32Z2 ba. Gutekl N. Kl 2b. Los Nr 11. Abfchn. 10.49 b^ Gütest. M Kl 2b Los Nr 12 Langh. u Abfchn. 1.01 dm, (Buteft F. KL 1b Los Är. 13: Langh u. Ablcha. 145 I» (Büiefl. F, Kl 2a Los Nr 14 Langh u Abfcha. 3.49 tm (Büiefl. F. Kl 2d Los Nr 15 Langh u Abfcha . 1.97 t» (BütrfL F. KL 3a. Los Nr 18 Langh u Abfchn. 0,42 hm. Öütefl F. Kl 4b Nechnerische Ber>chtiguna brr Lose Vorbehalten Teleohonlfche Hafrogen. BefidXb gung. Auskunft ufw Äh Daina iCeffentl jrernlprrrhft Amt Äiefren) Bast Bobbei» ad B_____________________ BlitnfliiHMf'Miil. Die (Bemetnbe Oberflem hui etwa 30 bis 35 neltmeter Birkenstammholz oon 30 bis 30 cm Brust" chendurchmesser iu oer- taufen. 113310 bch.'istiiche verschlossene Angebote mit . ntfprerbnber Auftchrist »erben bis zu» 20 D<$r»ber 1927. oor mittags 10 Uhr. en das hiesige Bürgermeisteramt erbeten 2as Botz ist noch nicht gefällt »unlche henflchtiich ber tfaOung können In ben Am »boten zur kproche aeb rocht »erbe«. usfunft durch .irrster «rohe. Oberklee«. Grob Nechtenbach (Kreis Setzbr). ben 6 Dezember 1927 ___Der Stryrwiftff. Weira'(i](5D('Dm-BerroDf. Dir Gemeinde Oberflern hat 100 bis 130 =fud BZeihnoch'sbdume oon MO bis 4 ■ Ö be zu verkaufen. 1I223D -christliche verschlossene Angebote mit entsprechender Austch'ist »erben dl* zu» 15. Dezember 1927. vormittags 10 Uhr. aa bos hiesige Bürgermeisteramt erbeten 'ünost Nechtendach. 6 Dezember 1937. Der Bürgermeister t sli hl i» U