Nr. 263 Erster Blatt 177. Jahrgang Mittwoch, 9. November,927 fr 14 «lat tLgltch.anher Sonntags wwb JeirrtagB. BtUefte; ekfetn« ^mdwnblAttn JFjrtmal tm Bild THt Scholl«. Heeaii-Bt}egsFr«ti: 2 Reich» marb unb 2D Retchspienntg ftr Ir&grn lohn, auch bei Richter» lcheinen ein, einer Rnnum een intolg« höherer Gewalt. FervsprechanschlAff«. 61, 64 ub 112. «»schritt ftr DrohMach- richten lajdgcr •lefcau PoH4<#!oete: Jran .!urt am Kall 11SM. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dnid »nd Verlag: vrLhl'sche UitverßtLtt-vach. iäö Stetibrederti R. Lange in Gießen. Schrifllettnntz und GeschSstrftelle: Zchnlstraße 7. leieret »oi lajeiat» f*r di» la4»»’ ummfr bis mm Rachmmag vorher. Preis tir l mm höh» f*r *nzeigen von 27 mm Br»N« bnlich 8, au »märt» 10 H»i4sptfnnui; für Re» klaneanZeigen von 70 mm Brette 35 Retchspsennig. PlaHoerfchritt 20', mehr. Sb»sr»bakt»»r Dt. Fn»br. Dllh. Lang». Derannoonltch tür Oolttil Dt ?rr 1VUH Vang»; ssr ^tuiDrton Dr H Iboriot; er den übrigen I»il Eri^l lnmkb»in; tür den Sn» < sämtlich tn Biest«. Die nationale Aufgabe der deutschen Landwirtschaft. Eine Ilotfiandsaktion. vor R«lch»lonbbund Hal vor einigen Tagen ♦n Berlin ein« groste ftun^'rbjng Dtranftailrt. die darauf «ingeftellt mar. der Regierung und den ftrei fan austeri^ld der eigenen Brrufsgrnossenschaft rin- mol ein ernbrtngttche» Bild von der Rot der XSanb- wirtschaft ju geben Es war ursprünglich in Bus- sich« genommen, dost der Ernöhr-ungsminlsier Schiel, babri Programmatisches über ein Agrar- 6rogranm, sagen wollt«: er pal sich im letzten ugenblick entschuldigen müssen, da ist dann der Präsident d»s Reichslandbundes f)andel»Verträge unter den Schlitten kam. Ihre Organisation hat aber dann später den Mund oft zu voll genommen und Kl uulicher angesftmmt da, wo es m.W nötig war. Mit dem Erfolge. dast er ihr so 3 wie dem Hirten, der wiederholt falschen Alarm agen hatte, ft» dast niemand ihn» half, al» der wirklich kam Dast heut» die Landwirtschaft tn schwerster Bf- draiigni» sieht, darüber kann eigentlich kein Dori mehr verloren werden. Sie bekommt für ihre Produkt» durchschnittlich wenig mehr, al» sie im Frieden »i halten hat. must aber alle», wo» sie kauft, um ein Mehrfache» teurer bezahlen. Dazu ift Ihr der Kredit erafblid» aerleuert, die sozialen und steuerlichen L 'sten sind gestiegen, da» Rechenexempel, das einstmals eine kleine, aber sichere Verzinsung ermöglichte, ist daher längst nicht mehr richtig. Jede Nentabilltätsgrundlaae fehlt, und die Folge ist eine in raschem Tempo fortldjrcitrnbc Der- IchuIdung, bk trotz der Inflation jetzt wohl schon den Prozentsatz de» Frieden» überschritten bat, nur dast eben die Ain»bedingungen schlechter ,'.worden sind und infolgedesien die Schuldrente In her ist Nimmt man dazu die Kette von schlechten Ernten, di« wir hintereinander erlebt haben, dann ift ,» kein Wunder, wenn der Landwirt jeden Boden unter feinen Insten wanken fühlt und nicht mehr fleht, wie er feine Existenz aufrechterhalten soll Was bas aber bedeutet, must man fich nur einmal fiarmadxn. T e Landwirtschaft ist der beste Kunde unserer Industrie, in guten Seiten hat sie inst eben'vviel abgenommen, wie uniert ganze Ausfuhr betrug, und wenn sie imstande ist. ihre Bestände zu ergänzen und sich glri b*e big zu n c»>ernsticren. so find dadurch allein MilP.aroenausträge für die deutsche Industrie ftcher. Umgekehrt gesehen aber ist die Landwirtschaft auch die groste Reserve. tne wir in dem M.stverhältnlS zwischen Ausftchr und Qinfubr noch einzusehen bähen. Irgendwann in ablebtxirvr Zeit müllen w-.r untere Handelsbilanz ins Gleichgewicht bringen, das Milliarden- deftzit ist irohl vorübergehend tragbar, solange wir Geld leihen, um untere Läger w eder aufzufüllen und die aus gegangenen Rohstoffe bereinig ubringen. als Dauerzustand aber bedeutet es nicht nur Verschuldung, sondern Katastrophe. Vielleicht könnten wir unsere Au-tuhr noch steigern. obwohl das bei der Art. wie alle untere Nachbarn sich bermetstch gegen die deutschen Produkte avfchllehen. nicht e nfadb ist Sicher ist jedenfalls, trenn wir das Probien, von der enlgeg engefebten Seite her anpacken und die Sebensmillelensuhr. die in die Hunderte von Millionen geht, abvadrosteln suchen, indem wir unsere Landwirt'chast kräftigen. Man braucht nicht einmal darüber zu ftre.ten. ob wir als Boll vollkommen von dem Ertrag der eigenen Scholle leben können: daS ist unbedingt ' cher. dah durch eine ins Intensive gesteigerte deutsche Landwirtschaft die Erzeugung an Getreide und an 3ttt ko erheblich gesteigert werden kann, dasi die Beträge, die wir heute dafür ans Ausland zahlen müssen. bann als Belastung unterer Handelsbilanz gar nicht mehr in «frage kommen. Hier allo musi der Hebel angesetzt werden, und es ist selbstvcrständl'a). dast die Landwirtschaft auS Eigenem dazu nicht mehr stark genug ist. Cie braucht staatliche Hilfe und Unter ft ünung. Prä ident Hepp hat den Stern des liebel» in der übergroßen cdfoulhcn- b e! a ft u n q ge'ebcn und Rcichshilsc in Höhe von 2,5 Milliarden Derfar.gt. um langfriftige Rea I kre d i t e gegen insermähigung zu bekommen. Solche eurnmen werden kaum zur Verfügung itdxn aoer gewist ist. dast das Deich hier irgendwie ein'pr.ngen must. Gewist ist. dast auch das Reichskabinett bereit ift. zu helfen; über den Umfang wird sich reden lassen. 2Iur viel Zeit i st ntcht zu verlieren, denn je später die Aktion einfetzt, desto tiefer lind die Munden, die inzwischen gcfdraqen werden. Die deutsche Landwirtschaft geht einem Minter entgegen, der ihr von der finanziellen Seite her ichwer zu schassen machen wird Aber gerade wenn man einmal erkannt hat. Vie eng mit ihrer Entwicklung die gesamte deutsche Volks- Wirtschall verbunden ift. wird man au der Erkenntnis kommen müssen, dast eS sich bei einer solchen Hilfe nicht um eine ..Liebesgabe" handelt, sondern um eine R o t st a n b sa k t i on. deren Wirkungen dem ganzen Volke zugute kommen. Standardisierung der landwirtschaftlichen Produktion. (Eigene Drahtmeldung de» „(Siebener Hnjeiger»*. Berlin. S. Rov. Bei der Landbundtagung, deren Bedeutung wir bereits hervorgehoben ha- L'en, sind, nachdem Präsident Hepp feine beachtlichen Ausführungen über die finanzielle Belastung der Landwirtschaft gemacht hatte, im weiteren Verlauf Redner zu Gehör gekommen, die fich tm wesentlichen mit politischen Fragen beschäftigten. Fragen von unftreittg einschneidender Bedeutung, aber doch solche, die nicht eigentlich zu der notwendigen sachlichen Betrachtung des Landbundes gehören. Denn für eine Auseinandersetzung über Zentralismus, Uni- tarismus ober Föderalismus deS Deutschen Reiches ift eine Fachmännerversammlung, gleichviel welcher Berufsstände, ichwcrlich die objektiv und wisfenfchaftlich zur llrteilsbildung berufene Instanz. Freilich haben die Landwirte bet ihren viel- fälligen Zusammenkünften in den letzten Jahren die eigentlichen Fachprobleme schon ziemlich erschöpfend behandelt. Aber man kamt vielleicht nicht des Guten genug tun in der Wiederholung dessen, was zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Arbeit-- Methoden und zur Steigerung der Erträge bereits vielfach getagt worden ift. Uns scheint die gesamte Anstrengung darauf verwendet werden zu mülfett, dast die menschlichen Arbeitskräfte auf dem Lande rationeller aus- genutzt werden, dast die Anwendung von Düngemitteln mit einem Höchsttnast von Zweckmästig- keit und Wirtschaft llchleit erfolgt, dast in bezug auf Schul- und Versuchswelen Pflanzenzüchtung und Veredlung sowie schlieft! ich in bezug auf die Standardisierung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse alles geschieht, was den Ruhen des Landwirte» erhöhen und die Grtragsfähigknt des Bodens steigern kann. Hier ist schon manwe» geschehen, aber sicher noch nicht alles. Um bei dem letzten Problem Siegerwald über Beamtenbesoldung und Verwaltungsreform. Berlin, 8. Rov. (XU.) Zu dem Thema .Woraus es. politisch gesehen, cmkommt!" veröffentlicht der Führer der christlichen Gewerkschaften und ehemalige preußische Ministerpräsident Adam Stegerwald in der .Germania" dnen Artikel, in dem er schreibt: In Viesen Tagen muh die Entscheidung über die Beamtenbe- soldungSres vrm fallen Nachdem ich in den letzten Wochen überall als .Decnntenfeind" angc- prungert toorben bin, nrtr entgegengehalten wurde, ich sei .den Beamten in den Rücken gefallen". und selbst politisch befreundete Beamte der Ansicht waren, dast ich in Paderborn .zur unrechten Zeit" und am .unrechten Ort“ geredet habe, ist eS an der Zeit, auch etiwnal politisch auszusprechen. waS ist. Meine Paderborner Rede richtete sich nicht in erster öärie an die Adresse der Beamten- lic war ein Schrei an die Öffentlichkeit und ein Appell an die Steuerzahler. Ab 1. September 1928. nach Beginn de» fünften Reparationsjahres. unb nach Verabschiedung der jetzigen Beloidungsordnung sehen die hauptsächlichsten öffentlichen Lasten in Deutschland folgendermaf'en auS: 1. Reparationsleistungen 2,5 Milliarden 2. Kriegsbeschädigte 1,4 w 3. Verwaltung des Reichs, der Lon der unb (Hcmcinbcn (einfchliehl Lchule und einschliestl Pcnftonen) 5,5 „ 4. Pensionen bei der Reichsbahn und Reichspost (ohne die nor malen Betriebseinnahmen und Ausgaben, selbstverständlich auch ohne Gehälter) 0,6 „ 10,0 Milliarden Das alle» sind nur Reparationen, Kriegsbeschädigten fürforge und Personalausgaben Dazu kommen noch etwa 3 Milliarden Mark für sonftige Kriegslasten und die übrigen sachlichen Ausgaben in Reich, Landern und Gemeinden Bei 'sicher Sachlage kann ich den von der Reichsreg.-runq in der Frage der Beamten- be'olbung eingeschlagenen W?g. ..die Bezüge der Beamten für die ersten zehn Jahr« jetzt end- gültig zu ordnen", nicht mit gehen. DaS bedeutet die'er Weg? Die Verschiebung einer Verwaltungsreform auf den St. Rimmerletnsrag. das heiftt daS deut'che Volk bringt aus s i ch heraus daim überhaupt n.ch: mehr d.e Straft auf zur Beseitigung der tieberorganifation in Reich. Ländern und Gemeinden, zur Rationalisierung der Staat-Wirtschaft. Dann ift tatsächlich der Reparation-- agent bei einer etwaigen Revision des Dawes- planes noch die einzige Stelle, die dem deutschen Volk eine Verwaltungsreform bringen kann und sicher br.ngen wird. Gegenwärtig ift in der Ucberorgam'atum zwischen Reich und Ländern alles sc st gefahren. Besprechungen im kleineren Streife führen vor lauter Bedenken zu nichts. bkibepi fo lange akademische älnterhallun- gen. als nicht ein sehr starker Druck von austen zum ernsten Handeln zwingt. Auch Parlamentsmehrheiten im Reich und tn den Ländern werden, auch nach den nächsten Wahlen, ohne starken Druck von austen sich nicht zu einer entschlossenen Verwaltungsreform zufam- menzufinden vermögen. 6;ne moderne Staatsorgan Nation ist in Deutschland nach der .verpfuschten Revolution" nur zuwege zu bringen, wenn auf der einen Seite die Beamten fräftig auf Gehaltserhöhung drängen und auf der anderen Seile die Gefamtwirtlchaft än- 'chliestlich der Arbeiter und Angestellten eben’o kräftig nach Steuerermästigung schreit. Das Vorgehen der Reichsregierung in der Frage der Deamtenbesoldung verlegt dielen Weg. Daher must die gegenwärtige Beamtenbefoldungs- ortmung als Teilreform erledigt werden. Die endgültige Desoldungsordnung must i n D e r- binbung mitderDerwaltungsrefvrm aut Verabschiedung gelangen. Der gröstte politische Mangel der jetzigen Vorlage ift, dah s» groste Mehraufwendungen bringt, ohne gleichzeitig auf der Ausgabefeite ttach dem Rechten zu sehen. Besonnene Beurteilung unserer Finanzlage. ncbcrcilte Lchlüfsc autz dem toilbcritncmornnbum. Eigener Drahtbericht de» ..Giestener Anzeiger»". Berlist, 9. Rov. Dah das Parker ©iibert- Menwrandum und bie daraus erfolgte Antwort ter deutscheir Reichsregi.-rung nicht ohneDin- fluh auf den Geldmarkt bleiben würde, war vorauszusehun Solange fich diele Rückwirkungen aber nur in rein wirtschaft- 1 ichen Formen bewegten, war darin nichts Abnormes zu festen. Gewissen Kreisen schämt es aber eine besondere Gelegenheit zu sein, derartige Manöver durch politilche Argumente zu forcieren und dadurch eine Einwirkung auf die gesamte Finanzlage zu erz eien, bie an und für sich nicht mehr das ger.ngfte mit beö Auseinandersetzung zwischen dem ®er.cralagentcn und der Reichs re gierung zu tun hat. dadurch aber eine Gefahr in sich birgt, die bi ihren Auswirkungen. vorausgesetzt, dah es den besonnenen Streifen nicht gelingt, diese Bewegung zurück- zuweifen. noch nicht zu überleben ist. Politische Spekulation in wirtschaftlichen Fragen bedeutet eine vcsahr. die in ihrer Tendenz auf das energischste zurück- gewiesen werden must. Rach Lage der Dinge scheint es aber doch, dast bidc Machinationen im Keime ersticken und dast es zu keiner weiteren Katastrophe auf dem Geldmarkt loni.ien wird. Auf jeden Fall find die zuständigen Ct.Ilen der An icht, dast d.e theoretischen Auseinandersetzungen zwischen'. Parker Gilbert und der Reichsregierung zu lösen sind, und dah kein 2 n 1 a st . weder im Inlande noch im Auslande vorliegt, den ®d ’iarft zu beunruhigen. In dieser Hinsicht bedeuten die Rachrichten aus Amerika. nach denen das Wa'hingtoncr Schatzarm eine weitere Ausnahme deutscher Anleihen abtebnl, eine sensatwnelle Aufputschung von Tatsachen, die auf ganz anderer Grundlage beruhen. $ür Begrenzung der Reparaiionszahlungen. Landon. 9. Rov. (WIB. Funkspruch.) Der wirtfchastsfachoerftändigc, Sir Josuah S t a m.p , der seiner Zeit dem Dawes-Au »schuh angehört hat, erklärte gestern in einer Rebe in Manchester: „Der fpunkt rückt schnell heran, wo man darüber ent- iben muh. ro a» man von Deutschland an Reparationen sowie Zinsen verlangen will, die nur in Gütern bezahlt werden können. Mmerila muh eine mahgcbende Rolle bei der Latscheidnng spielen. L» ist unmög- llch unbegrenzte Zeit mit Teillösungen fort- zusahren, wie e» gegenwärtig geschieht. Solche Methoden können eine Weile betrieben werden, muffen aber schliehlich versagen. Diese Tatsache würde keine tzrohe Wichtigkeit haben, wenn nicht der schliehliche Zusammenbruch auch politische J o I g e n haben mürbe." — »Financial Times" unterstützt diese Bemerkungen in einem Leitartikel und sagt: „Der Tag der Abrechnung kann aufge- schoben werden, aber, ob die Deriobe kurz ober lang ift sie kann nicht endlos sorkdauern, wenn es überhaupt einen erfolgreichen Reparationsplan geben soll." anzufangen Biele landwirilchastüche Grzeugnisfe. die auS dem Ausl an d zu uns herein kommen, lei es Gemüse, leien es Aep'ei oder Pslaumen. leien es Molkerei- ober Fietlchproduki«. verdanken ihm, Grfolg der blosten Taisache, dast diese Erzeugnisse von vonchevetn unter dem Gesichtswinkel ihrer zweekmähtgsten Verpackung und ihres bequemen VerfandeS erzeugt worden sind, dast daneben die Erfahrungen der inodeciien Vertriebspropaganda. die Anforderungen ästhetischer Art weitgehendft gewahrt worb.M sind. Aul diesem Gebiet tüxbeit mir in Amerika unendlich viel, in Gnaland unb der Schweiz, in 5X1 nein arf und Holland mancherlei, in Deutschland sehr wenig getan. Die Schaffung i*on Markenartikeln, bie Gewähr für einen gleich- mästig ober steigenden Absatz unb für einen rationellen Flust von Produktion und Ai'satz bieten, ist bei der deutschen Landwirtschaft noch eine Ausnahmeerscheinung. Die Erzeugung gleichmähig großer Aepsel. Gemü'eköpse. durch die eine Menge Arbeit bei der Verpackung, dem Versand und der Preissestsetzung vermieden wird, kennt man bei uns kaum Die Fabrikation von Milchprodukten höchster Qualität ist noch immer erst da» Privileg einzelner Londesteile oder MolkereigenoNenschaften. Die Kontrollorganlfa- ttonen zur Sicherung der höchsten Qualität sind erst an einzelnen Stellen vollkommen durchge- biibet. usw Weiter sind wir sicher schon ht der Verwend duna von Düngemitteln, in bezug auf Pflanzen- und Viehzüchtung und kmb- wirischaftliches Unterrichtswesen Gegen 38C landwirtschaftliche Schulen im Jahre 1013 mit 9003 Schülern gab es 1925 bereit» 591 Schulen mit über 21 000 Schülern. Aber trotzdem tollten die berufenen Führer der Van nicht Nachlassen in brr Forderung, bah der Berufsstand im ganzen da» Riveau erreichen must, auf dein allein er Anspruch auf eine bevorzugte Berücksichtigung innerhalb de» Dolksganzeir stützen kann. Sayern und das Gildertmemorandum. München, 8. Rov. (WD.) 3m Bayrischen Landtag kam bei der Beratung des Gtats des FrnanzministeriumS die Sprache auch auf da» Memorandum deS Reparativn^agenten. Der Redner der Bayrischen Dolkspartei übte scharfe Kritik unb erklärte, bie Alliierten würden sich einer Täuschung bingeben, wenn sie glaubten, dast der Einheitsstaat die Reparationslasten leichter tragen würde als der Staat in der jetzigen Form. Auf die Dauer würde Deutschland die furchtbaren Kriegs!. ':en überhaupt nicht aufbr.ngcn können — Für bie fo) laibemo- kra tische Fraktion erllarie Abg. Ackermann . eS sei zuzugeben, dast ber Reparattons- agent btt Grenzen, die ihm durch feine Aufgabe gezogen feien und die befonderS ein taktvolles Vorgehen verlangen, wenn es sich um die Behandlung innerdeutscher Qüxgclegtnbeiten handele, nicht streng e i n g c !) a l t r ber Antwort ber Reichsreg.erung vermisse man vvllstänbio. bah ber R parationsagent In feine Schranken zurückgewiesen worden wäre. Im übrigen könne aus bem Schritt GllberiS nicht ein Dorwurf gegen bie Unitanften abgeleitet werben. Der Redner betonte Wester, dast Oie Ansprüche Bayerns an das Reich hinsichtlich bet Dahn- unb Poftabfinbung berechtigt seien und dah eS ein Armutszeugnis für die Aeichsregierung sei wenn sie Ich m dieser Frage hinter den Widerstanden ber preußischen Regierung ver'chanzt. D< r Forberung des bayrischen Finanzminister- auf eine Erhöhung des Anteil- ber Vänber an der Einkommen- und Skörperschaftssteuer forme man ebenso!!- juflimmen. Das Gfeuen vereinheiflichungsgesetz. Besprechung tm SieichSwirkschasisrat. Berlin, 8. Rov. iDDZ.) Der Finanzpoll- tifche Au-'chuh des vorläufigen Reichswiri'chafts- rates besprach das Steuera>5reinh< ilichungsge^ey. Dem auf die Vereinheitlichung hinzi st enden Drundgebarcken wurde zugestimm; D e im Gesetz vorgesehene Befugnis ber Länder jur Erweiterung ber Steuerbefreiungen wird als dem Gedanken der ‘Berr.nbdt- l.chung Widers prechen b bezeichnet: sie führ« auch ju einer Herabminderung des Stcuerauf- lommenÄ. Deshalb wurde Streichung dreier Bestimmung bef4)ü>,S zu 10 000 Mark Vie Filial- Heuer wurde abgelehnt (Bei der Landwirtschaft sollen die Wohnräume ^ur Hauszr ns- steuer herangezogen werden Entsprechend wurde der PafsuS. hab die Reichsvegierurm vor dem 1. April prüfen wird, ob und inwieweit noch ein Fortbestehen dieser (debäudeent- schuldungSfteuer erforderlich tft. obgeändert. 3n mehreren angenommenen Entschliestuitgen wendet sich der BeuySwirkschaftSrat noch gegen die Entscheidung d«S Reich» bahngerichlrt vom 13. März, öc gibt der Auslassung Ausdruck, dah die Reichsbahn nach wie vor moralisch Der- pflichtet ist, für die der einzelnen Gemeinde durch ihren Betrieb erwachsenden Kosten einen rmgemefsenen Ausgleich zu gewähren. Eventuell mühten Reich und Länder eingreifen. Schließlich wird verlangt, dast zur besseren Kontrolle der öffentlichen Finanzen all» gemein die Oeffentlichkeit eingeheird über die beschlossenen Haushalte und .hre Aenderungen unterrichtet wird. Oie Besoldungsreform im Haushaltsausschuß. Berlin. 8. Rov. (VDZ.) Der HauShaltS- außfchuh deS Reichstags trat am DienStog in die Einzelberatuna der Besoldungsordnung ein. Abg. S ch u l o t -Steglitz lDem.) beantragte statt des WohnungSgeldzuschufseS einen OrtS- »uschlag zu gewähren Abg. St ein köpf iSoz.) unterstützte diesen Antrag, muhte jedoch als offizieller Berichterstatter empfehlen, bies« Frag« bi» pur Beendigung der ersten Lesung offen zu lassen. Stein- kopf legte einen Antrag vor. der statt de» Grundgehalte» da» Zieleinkommen setzen will. Ministerialdirektor Dr. Lot Holz wendete sich gegen beide Anträge. Man solle nicht zu den bisherigen Auslegungen de» Dienstein- kommen» noch eine neue hmzufügen und dadurch den AechtSzustand noch mehr verwirren. Der WohnungSgeldzufchuh wolle den Beamten einen Zuschlag zur Miete gewähren, der Ortszuschlag hagegen die Teuerung der Ver- hältnisse in lokal abgegrcnz.'en Gebieten berück- sichttaen Die Richtdurchführbarkeit de» Ort3» zuschlaasstzstem» habe man 1923 erkannt und sei deShalo zum Wohnungsgeld zurückgekehrt. Abg. Lucke (Wirisch. P.) trat gleichfalls für den OrtSzuschlag ein. Abg T o r g l e r (Komm.) lehnte da- Orts- zuschlaaSshstem ab und wünschte ein Einheit»- gehalt für da» ganze Deutsche Reich abzüglich 10 Prozent für rein ländliche Gebiete. Abg. Morath (Dtsch. Vp.) ersuchte um Zurückstellung dieser Frage Rach weiterer Aussprache wurde unter Ablehnung aller Anträge der grundlegende Paragraph 1 in der Fassung der Regierungsvorlage genehmigt. Beim Abschnitt .Grundgehalt" wird § 2 unter Ablehnung aller Anträge genehmigt. 9 3 setzte die Aufstiegstufen der Grundgehälter fest. Die Regierung schlägt zwei Nähre vor. Abg. Torgler einjährige Stufen. Minisie- rialdirektvr Lotholz bittet, e» bei der Regierungsvorlage zu belassen. 'Der Antrag Torgler ergäbe Mehrausgaben allein für das Reich von rund 200 Millionen Reichsmark. Rach furwer Aussprache wird der § 3 genehmigt § 4 handelt von dem Rechtsanspruch der planmäßigen Beamten auf die Dienstalter zulaacn imb dem Ruhen und dem Verlust diese» Anspruchs. Abg. Schuldt -Steglitz (Dem.) und Abg. Torgler (Komm.) beantragten Streichung de» Satze», wonach der Anspruch ruhen soll, solange ein Dienststrafverfahren oder Hauplver- fobren oder eine Voruntersuchung schwebe. Geheimrat S b l ch weist darauf hin, daß unter Umständen bei Annahme der Anträge ein Beamter in der Zeit, wo ein Verfahren g»gen ihn schwebe, auf rüden müsse und nachher vielleicht bestraft werde, ohne dast ihm die fi6b?rc Gehaltsstufe wieder aberkannt werden könne. Die Anträge werden abgelehnt. Der § 4 wird gc- tTebnrfgt. 'TD ri Irr berahm g Mittwoch Die Wohnungszwangswirlschasl Bebakte über datz Skeichsmiekenqesetz im ReichSkagantzschust. Berlin, st. Nov (VDZ.) Der Neichstagsous- schütz für Wohnungswesen beriet am Dienstag Ab- anderunasgefetze zum lsteichsmictengesetz und zum Mieterschutzgeseft. Abg Lipinski (So;.) trat für eine Aenderung de» Bürgerlichen Gesetzbuch» und für die Schaffung eine» dauerhaften fojialen Miet recht» ein Die Woh- nung»not sei eine jfolge de» Krieges. Die öffentliche Wirtschaft habe auch daher die Pflicht, der Notlage zu steuern. Der SRebncr kritisierte die Herausnahme der sog. Krotzwohnungen und der gewerblichen Kaum.- au» der Zwang:wirtschaft wie habe die Mieter der Exmission und dem Wucher ouogesetzt. Aba. H ö l l e i n (Kom.) schilderte die Notlage aus allen Gebieten de» Wohnungswesens ?ic geforderte Mieterhöhung habe keine Berechtigung. Sie beraube den größten Teil de» Holte» der Möglichkeit, (eine Wohnungen au behaupten. Reichsioftlzmlnlsier Hergk wandte sich gegen die Gedankengäna,* de» so^ialdemotra- tischen Vorredners, ter schon heute endgültig bie ordentliche Gesetzg-buna rm Bürgerlicb-n Gesetzbuch Im Sinne der geltenden Rotgesetze ein- stellen möchte. DaS würde die Verewigung de» heutigen Rotrechts alS Dauer- recht bedeuten. dum Gefetzentwurs selbst teilte der Fustiz- minister mit. d^rst nach den Berichten saft ilkr deutscher Länder besondere Beschwerden au# .'[> last der Rovelie nicht eingetreten seien, handele durch die Reich»reg«erung abgegeben? rflärung. wonach di e gesetzliche Miete weder zum 1. April 1O2S noch überhaupt in ablesbarer Ze 11 erhöbt werden soll. S# Hege also irgendeine Vrr inlaffuna aut nnf - Bling der Bevölkerung nicht vor Abg. B e ö t b : ♦ n , D V > weist bara uin. datz d e Linksvarteien d ? . v - r des 1 der DohmlngSvvaiurStrnrtlchatt ba»v e- 1-.-- Lier französisch-serbische Pakt. Außenminister Marinkowiisch fährt zur Unterzeichnung nach Parte. Belgra d. 8. Rov 'DB Der Minister deS Auswärtigen. Marinkowitsch, ist heute vormittag nach Par.» abgereist. Zur Verabschiedung hatten sich auf dem Bahnhof der fran- zöststhe Gesandte. Dash. der tfchechoslowak iche Gesandte. Seba. und mehre« höhere Beamte bei Auswärtigen. Amte» am Bahnhof e.ngefuiBen. Pressevertretern gegenüber erklärte Marinko- Witfch Die Franzosen und wir haben niemals aufgehört, uns als Verbündete zu betrachten. Dir haben jedoch feftgefteUt. bah ei im 3ntereffe unserer Lanber. wie auch im Interesse aller anderen Staaten liegt, unsere Beziehungen rechtlich fest zulegen. Der im (Jahre 1926 paragraphierte VertragSertlwurs diente unS al» Grundlage bei diesen Verband- langen. Vor kurzem haben wir an» dahin verständigt. dast die Gründe für eine Verschiebung der Unterzeichnung diese» Vertrag» nicht mehr bestehen und heute, nachdem wir vollkommen einig sind, begebe ich mich nach Pari» zur Festlegung der endgültigen Fassung und zur Unterzeichnung de» Vertrage# 3. Geklern wurden von der Kalivwider Poiieelbir.cktivn brei deutsche Zeitungen .Oberlchsck Icher Kurier-. .Ohobfttitung") wegen Berichten über den lieber*all aiil den 2lbgef<5nelen Fran, In G'er-rlioDiG peschlagnahmt Die tschechische Vodenresom. Ministerpräsident Svestla über da4 Naiionalitatcnproblem. Prag. 8. Rov. (WB.) 3n der heutigen Sitzung de» BudgetauSichus ei be2- Abgeordnetenhauses ergriff Mtnistrrprälikent Srahla das Wort zu Ausführungen über die Bodenreform, wobei er u. a. sagte: ®» lag nicht in ankeren 3nten* tlonen. die Bodenreform zur Rationalisierung zu benutzen. Beweis da, ür ist, dast an bet Erwerbung des gepachteten Boden» mehr deutsche als tschechische Bewerber partizipieren. Die tschechisch-deutsche Zusammenarbeit ist eine allzu ernste Angelegenheit, als dast sie mit einigen kurzen Bemerkungen abzufertigen ist. 3d) bin fest überzeugt, dast da» nationale Problem feine Lösung finden wird. Die ganze Gntwicklung geht dahin, denK ampf durch ein Einvernehmen ersetzen zu können. GS ist kein ilnglüd für unter Land, dast es von »wei Rationalttälen l^eivohm ift Gs ist die» vielmehr ein graste» Plu». da durch angestrengten Wettkampf ein höhere» Kuliurniveau erreicht wird. 3d) glaube an den Sieg der gefunden Dcrrnmft, die eine fruchtbare Zufarnmenarbelt beider Rationen gewährleistet, und ich werde meine Kräfte immer für diele groste Idee zur Verfügung stellen. Derschärsong del Lase In Hnmänien. Bukarest, 9. Rov. ($11.) Die Lage in Rumänien hat in Zusammenhang mit der Verhaftung eine» M< rtncof filiert Theo dorn, brr in die Earolaffaire verwickelt ist, eine neue Verschärfung erfahren. So meldet der .Adeverul'. dast die Regierung ein Ausnahmegesetz für sog. karolistische Delikte vorbereite, durch doS alle Freiheilen aufgehoben würden. Vorläufig hat die Regierung Bralianu für die Bukarester Blätter die Präventipzensur wiedereingeführt. IS wird den Blättern verboten, irgendeine Nachricht über Prinz Earvl zu bringen oder diesen selbst zu nennen. D-iefe Mastnahme dürfte im ZusammeTchang mit dem am Donnerstag beginnenden ManoileScu- Prozctz stehei,. da die Regierunng anscheinend verhindern will, dast die dvtt gemachten Aussagen im Fnlande bekannt werden. Aus aller Welt. Das Eisenbahnunglück von Langenbach vor Gericht. Vor dem Schöffengericht Freising begann die Verhandlung über dr» Eilenoahnungluck bei Langenbach, da» bekanntlich im August 1926 in»- gelanrt 12 Tote und 9 8 Verletzte gefordert hat. Rach der Anklage soll für die Katastrophe der Rangierer Johann V ö r t f ch verantwortlich sein, well er bei dem Aufbau einer Weiche im Bahnhof Langenbach nicht mit der notwendigen Umsicht zu Werke gegangen sei. Er soll e» insbesondere an einer genügenden Sicherung haben fehlen taffen und durch R'chtaufstei- lung entsprechender Signale die erforderliche Minderung der Fahrlgefchwindigkett de» befchleunig- ten Perfonenzuge» Rege'bürg München unter» lallen haben. Die Anklage wirft ihm sahrlätfige Tötung, fahrlässige Körperverletzung unb fahrlässige Traneporlgeiodrdnng vor 3e» der Vernehmung de» jlnflfflaqtfn. der im 61. Leien «jährt steht, ging hervor dast er schon leit dem Jahr« 1889 im Bahndienst tätig ist. die Bahnmeister- Prüfung bestanden und sich bisher immer sehr gut geführt und al» zuverlässig ft* wiesen hat Aus die Frage bei Vorsitzenden versicherte Vörtfch. daß er die vor genommene Sicherung der Weiche für so vollkommen hielt, dast nach feiner Ansicht der Zng mit voller Geschwindigkeit darüber hinw^gtahren konnte Per Vorsitzende wirft dem Angeklagten besonders an- dringlich vor. dast er die Pfircht gehabt hätte. Signale aus zu st ecken, um die Züge tu einer Mästigung der Ge'chwindigkeit ;u veranlassen Hierzu bemerkte der Angeklagte dast beim Au-wechseln der Weiche noch niemals Signale für langsame Fahrt md»eQ?fll feiert. Sem gegenüber verlas der BotliNende die einschlägigen Vorschriften, in denen bestimmt wird dast bet unvollständigem Oberbau Signale zu r Verminderung der Fahrgeschwindigkeit der .lüge ausgestellt werken müssen. Der Angeklagte gab zu. diele Vorschrift zu kennen, beriet fich aber wiederholt darauf, dah er bte Sicherun j für fr vollkommen halten konnte, dah eine Veränderung der Fahrtgefchwindigkeit nicht notwendig gewesen fei. der Rachmittagsverhandsung wurde in bxc /jCUgennemebmuitfl emgetreten. E» wurden autzschllehlich Bahnanaestellte verrmmmen. von denen mehrere auülagten. dast schon vor dem Pafs'.eren der ^Imbauweiche ein 2BagAi de» verunglückten Zuges auffällig stark geschaukelt habe. Al» dieser llngl jckswagen über die LlrnbausteUe gefahren fei. fei bie Zwinge unter dem Zug weggesprungen. Vorher fei die Festigke'.t dieser Ohnrgc noch eigen» auSprodten worden. Der LoEomotivführerer de» verunglückten Zuge» bekundete, dast die Signale in Langenbach auf . Freie Fahri' gestanden haben, fo dah er mit Vollgeschwindigkeit von Kilometer durchgefahren he» Dabei habe bie Mafchlne beim Pastieren der We-che nichts Aut- fällige» gezeigt. Streik unb Haifperrung Im gesamten rechterheinischen lettiliebuffrietrbiel Vor dem Vorsitzenden dr»' Schlich- tungSausschusfe» de» Bergtschen Lande» fanden in dem KonNikt zwischen Arben- gebeni und Arbeitnehmern im recht»rherni'chen j- er 1 i (inlnift riegebiet Besprechungen statt. Da die Besprechungen zu keinem Ergebnis bzw zu keinen Verhandlungen führten, wurden fie um 24 Uhr Znfvlgedeisen werden 55 000 lewtilorbeiter br» rechtsrheinischen Tertlllndusiriebezirk» m den Streik treten ö,w auSgefperrt Cln schwerer Unakück»fast Wien ereignete sich am Vaarberg bei einem Schulausflua ein schwere» Unglück. bei dem ein Knabe den Tod fand und rin »weiter verletzt wurde. Die Kinder hergnftgiert sich mit Spielen im Sande, al» sich plötzlich au» einer Höhe von zwei Meiern ein mächtiger Sandblock lo-l-ste und berablürite. zwei achtjährige Knaben unter sich begrabend Dem Lehrer «lang e». den einen au» den Erbmassen zu befreien, er hatte eine Verletzung an der Schulter da von getragen. Der imette konnte nur noch al» Leiche geborgen werden. Die lleberschwernmung In Nordamerika Pon der Ueberschwemmung»kataftrophe ist der Staat Vermont am stärksten betroffen morden. Dort sind 114 Todesopfer zu verzeichnen Zn Vk a f« sachusekt » beträgt die Zahl Der Toten N Der Lachschaden wird in R u t l a n d allein auf 5 Hill innen Dollar geschätzt, in Montpellier auf - M.s- lionen. Im Dinooskitol wurden die Wohn ftätten vollkommen dem Erdboden gletchgemacht Den abgeschnittenen Ortschaften werden Arznei und Nahrungsmittel mit Flugzeugen zugesühn Präsi dent Coolidge hat Truppen zur chilfe deorderk äum lode verurteilt che Schwurgericht verurteilte den Schröter au» Leipzig, der im Iuui den Nittergutsbesitzer Klepp niedergeschossen und dessen Sohn schwer verletzt hatte, wegen Morde» zum Tode. 5chr. ter ist dadurch oer armt, datz seine Mutter sein (Erbgut vor dem Kriege an SUcpp verkauft und dieser eine Neskhnpoihek während der Inflationszeit zurückgezahlt Hai Der Gerichtsvorsttzcnde empfahl eine Begnadigung. Die Wetterlage. 5 ! O D/e/isfeg*rs **-•! •««<«! «e*:«» q bi- Mr«# IM«#» *•*.• Ow wer« vihn« >««*«• I* kn 4-»-n d'f i- 9* l—*« «••»**«• Ort* M M /rt* i-nerrnewtr- irMwi weitcrporaMeftidc. Unter dem Ginklust her westlichen St-tnina regnete e» wähtzrnd der vergangenen Rache unr heute morgen fast in ganz Deu'schiand mit Ausnahme de» Tlerb- und OWeefTt ft en gebleite Besonder» Mitte!deuttchkanö hat stärkere Uleber- schläge aukzuweifen (Frankfun a. M 21 IHlfll* meter. Bamberg 14 THifllmeter. Karlsruhe 11 esten betrag Me bereit» gefallene RleberfchlagSmeng' beule morgen zur Zeit bet Beobachtung 20 S MiMmeter. asto mehr al» bie getarnten Riedertchsäge bet Monat» Oktober (17.4 Millimeler,. Rach dem Vorüber- xug der Störung ist unter gleichzeitigem 'Bor« bringen von Kaliluft noch mit vereinzelten R»e- dertchkägen. bie teilweite m fester Form niebrr» gehen, zu rechnen Der Witterung Schiraster bleibt zunächst verönbertlch ®rltert»ürju»*age- Veränberkichr» Weiter, morgen» stellenweif.' Tieb'l, ?emp-rc: urrn weiterhin niedrig unb vereinzelt R-eb-rschkOge n>t«*Me. dne ^!v fchwezdemalchine f*tridxr t betrieb und Gigenver- trieb pro ddtrldxm Ächt untz Kraft •< »wb? te'igefkfll. daß besonders dem Bürgermcltzer und tem Gemetnsterrcha.-t erhebkich? Wehratoeiten durch Nrie Brtrkbe erwachsest Demenlsptrchtnd tr; ttx die BfrgutuRg des Bürgermeisters auf id1 - ch 1500 Dark n>td die Dri .b.mg des *♦• nderechners auf jährlich 1300 JRotI fostgefe»,. Bi. .eaukvftenueraülangen solltu Merfn wi l? n-lnd.'ral- von 450 auf TW TBart jährlich feit gefetzt MHfrwng des «ine,nBerechners der J*r- mrtnt • Reinhardshain. Die >*<»(Nr>g des C. m#.n?- das Kreichiill fein ilef»*nri *< rnddA Vorbehalten Siner Anrcgung, die B«iofdung e nttpred>-nd den an den au hril.nben Anforderungen feftjuleben, hafte der Gemesndoraf nicht entsprochen Jn her icftia-m Sitzung wurde nun Mr ^Idbun' out IWO 7R«rr1 jährlich kff- gefetzl klonzert des Mandolmen« und (Marren Greint »Hcapotxta*. THonbrlmr und Gitarre, beides (eine 3n- trumente deutschen Urfprunfli, waren bei uns früher wenig heimisch. *rft bw ,1 uflmbbetDegung und en ihrer Spttze der Wanl-errogel verhalfen zunächst der Gitarre als 3egIdtlnNrument zu ihrem Slegeszug. und das Bestreben, die Stimme durch ein 'injtrum-r1 eu unter stützen, ebneten in gleichem Alaye dem Aukkomnien der TRenbMIne den TSea Billiger Anfchasfunaspreie und brr* hälinisrnatzig leichte Erlernbarkeit taten bas ihrig# und halb bildeten sich hier und hott klein? nnitmrdrrubige Orchester Die Speztalliteratui für selche Orchester ist leider lehr gering, und die Beretne müssen daher ihre ,-fuflucht zu Qlrrenflemenit* nehmen, die immer ein zwei- schnddlges Schwert bleiben. Es erhebt sich daher die berechtigte ^rage. ab unsere junge Kompo- nisten generatiou. die ja auch für mechairifche Instrumente komponiert, nicht auch einmal an die Blandolinen-Orchester denken könnte 3* diesem Konwrt am Sonntag waren der Otter und die Freude am TUufizleren jedem einzelnen hom Gesicht zu lesen Die Darbietungen hielten sich denn auch auf einer sehr beachtlichen Höhe. Das absolut reine OinfHnrmen wird immer dne der schn ierigst.-n bet Borbereitungen fein, her hier mitunter, namentlich beim Klingen leerer Saiten, kleine Differenzen, die aber den ®e|onrteinbrw uhörer für die wirklich aenufreichen Stnnden dankbar waren. Ti? beiden 3» llbr, ..Maria Stuart* (Önbe gegen 10.15 Uhr). — floff»r. < Lichlb lder die Dr Lade zur Beran'chauEichung seines Bor- trag* bringt, sind nach eigenen Au'nahme-i ^-r* ssstcllt Dir nenpeWen auf die 2nze s< m der Bummer vom letzten SarnStag > Deutsche Dvllspartei. Alan schr?ibt uns Die hfdige Onsgruppe brr Duichen Bvttspanei hält ihre ot^entliche Dästl rh r- sammlung am ,yrn ta* 11. b 2H . abends 5 Uhr. hn 6af< ßdb ab. X6 3ebner find gewannen AeichSt agsa^eorbne: er Klingfpvhr-6ieger der über das B.-rhältnis der Länder zum B?ich spricht, und WenbtageabgeorbneicT Büriermeister Dr Aiepofh - Schlin. der zu den fragen der hdsilchen Ainanz- und Steuerpolitik Stellung nehmen wird. (®4eae heutige Anzeige » - Dsutichnafionaler Aenblunge- gehilsen-Vrrdand. Lum dritten vortraqs- obenb im Kahmrn ihre» Sinterprogramm» labt die een. Dc.-inerewg. in da» stawolische Vereinestmi» ein. Kapitän a. Tv von Lenden «Darmstad'» soricht ütv- feine (f rkbnifk onm Srty •',*|.inoen im Önhre 1K7M bi» kiner Geiouaenlcstast in Afrika, die durch N" prächtige Lichftzstdcr illuftrlert wetden ee 3ur Landtagswahl oerösfentlicht die Sra" tverwalfuns im heurigen Anzeigenteil die t>irtellung her Wahibrzirle unb die wichtigsten Bestimmungen für b.c Dahl Die Dahl- hanblung dauert in Diesten mm 9 Uhr vor- mit.ags b:s 6 Uhr rfbrn*»* S: mm- ober Wahlscheine formen noch bis Fr - lagabenb 6’ . Ubr oeim stöbtilchm Wahlamt beariragt werden. Das Dahllc^al i'es 14. Bezirls ist herlegt worden, auch fönst find für fine Anzahl Straften Aende- rungen tn der •hrteilung erst>sgt Die Iba bl- brred tigten mögen die Bdannlmachmig gmatl beachten. WSA Abbau von Kreisfchulrats- stelken in Hessen. Einem Beschlust des Finanzausschusses des hessischen Landtags zufolge soll in den Städten Alainz. Oslenbach und Darmstadt je eine KreiSfchulratSstelle abgebauf werden. *• um cr- llärte wie den Berliner Blattern mitgeteilt wird, hast keine Blöglichkeii bestehe, in den Streit der xjiaarreninduftrle einen besonderen Schlichter ztt stellen, da der Darisverirag unkündbar blS zum dl. Alärz 1928 laufe •• D i e Provinzial st ratze Butzbach — P o h l - A 5 n » ist nach ihrer flcrtigft.Unng jetzt für den Verkehr wieder freigegehen morden " Gvangelifch-klrctzsiche Persv- nalis. Durch die Äirr- lin g und den früheren Aeichskanzler Dr Wirth als Aedner angekhndig' Me1e beiden Hamen übten «Ine grc"'»e indebunjirraft aid. Freunde und politisch Gegner der leiden Redner waten In so grober Mai'e erschienen, datz der Saal, die Galerie und die Treppe, ja sogar der Korridor dich» besetzt waren. Gegen 8* < Ubr betraten, unter Borantra- gung der Fahne des Acichsdanners und geleitet von Reichsoannermitgliedern die b tden Redner den Saal, mit lebhalten Beisallskundgebungen aus der Berfammlung empfangen Aach dnem Willkommengrutz. den namens des Reich-banner- gaus Hessen der Adg. Storck den Rednern des Abends entbot, sprach als erster erneut von Deisall bcgrüfiL der Bundespräsident Otto Hörsing. Er bezeichnete die hefflschen Landkagswahlen am nächsten Sonntag als die Borpsstenaesechte vor 6en großen Entsch- idungen. die un nächsten Jahre in Preußen und im Reiche durch Dahlen zu treffen seien Der Redner teilt die politischen Parteien in zwei Gruppen ein. auf der einen Seite di? sozialen Parteien der Republikaner unter Schwarz-Rot-Gold, auf der andern Seite die Freunde der Aufofratie unter Schwarz-Weift- Rot Gr pokmifierte dann gegen die Reichsbanner-Gegner von rechts und von links, dabei zugleich einen Rückblick auf die deutsche Ge- schichte von Kriegsende bis heute werfend Den ersten Reichevrüfldenten Friedrich Ebert, sowie die Abg. vcheidemann. Srzberger und R a t b e n a u und ihr Wirken feierte der Redner ihre Berdienste um das deutsche Bvlk seien mit goldenen Lettern in die Geschichte der deutschen Republik eingeschrieben. Aus btj andern Seite kritisierte er schars Ludendvrfs. den früheren Kaiser', den Rapp-Putsch, den Zkommumsten- Putsch, den Antisemitismus, die politischen Morde, den Hitler-Putsch, den Reichswehreinmarsch in Thüringen und Sachsen und die Beranstaltungen der Baierländischen Berbände. Sodann gedachte er der Gründung des Reichsbanners Schwan- Rot-Gold Rachr»em der Redner noch den Abwehrkamps bei dem Ruhreinrnarsch der Franzosen und Belgier in ablehnendem Sinne besprochen hatte, kam er auf di- gegen .bärtige Reichsregirrung zu sprechen Glrtseman i habe erst dann autzeTrpolitisct»? Erfolge gehabt, als er sich in seinem politischen Handeln das geistige Eigentum von Scheidemann und Dr Wirfh ge eigen gemach: habe. Den Aobrl-Frieden.'preis hätte eigentlich dn Sozialdemokrat oirr ein Zentrumsmann haben müssen Der Redner stresste dann den Bries Gilberts, den Berliner Flaggen- ftrdt. betonte den Respekt des ReichsbaTmers vor dem Herrn Reich-prSNdenten von Hinden- bnrg und erklärte am Schluffe, jetzt gelt' es in 5>effen dafür zu sorgen, dass dav Aabinett Ulrich nicht nur wfederkehre, fenbem darüber hinaus gestärkt werde. iStürmischer Beifall» 'Rtiditlaniler a V Dr. MtH wurde bei seinem Erscheinen am Rednerpult gleichfalls mit lebhaftem Deisall begrüft. Der Rekrner brcrchtr zunächst Härfing dne Huldiaung bar. den er als Trommler Deutschlands feierte, der nicht nur die deutsche Republik, sondern den deutschen Staat habe retten hülfen. Als Ausgabe jede» Deutschen bez ichnete eS der Redner, mit und in den politischen Parteien zum Staate zu streben, denn der Weg zum Staate gehe nur über Ne politischen Parteien. Don den vviitischen Parteien forderte er Dienst für den Staat. Sodann huldigte er den Farben Schwarz-Rot- Goid Drefe feien Ne allen frech. i:l.chcn Au. färben, mit heuen tn« Repnvlil an Ne al' * - - »- Ntte* angefnlHt habe. M# ba>erfsche "Xt; •• rung habe schon 1871 den ernsten Antrag Schwarz-Rot Gold als Reichs arde zu e:l .i. .n Bet einer ruBchauenden Betrachiung au. * letzten acht Jahre tagte der Redn -r der Yi> • i. den Ne Republik autzenpolltifch begangen tfu f Nr dnzi» ibgliche gewesen, yi * rchubnl-in'- schen Parteien hätten die Brücken der >)r-lunii gebaut, und er freue Nch darüber, hast auf Ihn'n VON einem Rach'?U;er der Rodel- Fk,'den>kpr-ts nach Deutschland gebracht worden fei Der R.-d-.»e wies dann auf das >urchtb»re El.md h>n bj • er tw Rustfand selbst geWn. und laqle. er eam- vor einer .'tataftror e tpolitlk tn Deut>^ g>ch UnA habe Ne Den^kratie rm Glück vor losch -n Schzck'al brtMbtl fVi» m» ie dem erben ReiHs- prüiiden'en Aber! gebanf merd.it B i der Lösung sozialer und w.rt'chaf'ltcher Fragn, fei wcil- ashende Rücksicht auf Ne Aroeifedchaf, und b-n Bfdfeistand zu nehmen Der Rekrner herfddiGf fodann seine gdonNdf € #llimgnabm • inner- des Zentrums No er aut Grund innerst.'r Ueberzeugung erwählt hab. und bi? er bnbehalten werde «olange in der ReichSregierun» der deulschnationale Einslutz uberuhegenh 1:< Aus der Linie N-r republitdnikbm Pol hl seh' er nur bie Moglichsdt für unter Bolt zur Frei- bdl und zur Sonn? des Würfe zu gelangen i Rnhalienker stürmiichar Deisall.) Rach Dankesworten an bie Redner und einem kurzen Schlustwort No BerfammlungO- Idtm sand die Versammlung ihr Ende Hindenburg.Marken laus! man beim Städtischen Wohlfahrtsamt! (SHiifltfdnM. (Für Form und .»iiboit aller unter bidet Xubill sichenden Artikel üvernimmt bie Redaktion dem Pnbliki nt w- er kein- b* ■»'•i.oeilung • Semerbliche Fortbildung,schule Der seilhcr Dienstag vormittag von 9,30 bis 12,30 Uhr statkfindcnde Unierrichi ist nach riner neuen töerfuflung in Ne Zeit von 10,-V» bis 2,15 Uhr wrlcgt roorven. 2sa» auch immer für Motive — Vehrermunflef. stlainnfragen irfm — zu d.r Matz- nähme geiuhrt halben, aus Vefundfteo»r>«k|'chteii aus die -chülcr und aus familiären und Niushaüeriichen (BrunNn für die Eltern der schüfer iff o Nlnpcnb geboten, diese neue ^eUelnleHung micher atz zuändern Die Zeit ziols-f-en 12 und 1 lltzk mutz dem Schüler unlKbinot Irct.ifgrbfn werden, um zu Hauch am gememfomen Msitaatisch lestnehrnen zu tonnen. Rommen die Schiller erst Ipater ui lisch |o ist da» Esten nicht mehr warm, nicht mehr frikb und. weis abgestanden, pfdiad, auch nicht mehr nahrhaft Die Angehörigen de» Schuler» müssen nach der Mittag» paus« in der Regel ihrer Berussmtigteit odlttaen und können sich um den später dntressenden Gr werbeichuler nicht mehr kümmern, so datz Ihm Ne Hauptmahlzeit geschmälert mi*. Die Eltern Mlrkn beftimmt erwarien, bah die Lehrinstitufe hinsichtlich der Jugendfürsorge sich ebmfaU» den für Mr flrbrlt- fieber matzgebendcu gesetzlichen Bestimmungen anzii- pafien suchen. r. Rundsunkprogramm des Frankfurter Senders. (Aus b:r ..Radio-Umschau".) Donnerstag, 10. Rooember. 13JO bis 11.30 llbr Ueberfraaung von Eastel Miifagskmizett der Qaffekr Hauskapelft 13.30 bi» lf’ Uhr Die Siuntz- der Fugend: lHJO bi» 17.45 Uh Konzert der Haurorchestcr» Klassische Ope retten. 17.4A bl» 18XJ6 Uhr: Die Uffdtunöe. 18.20 bis 18.50 Uhr: llebertragung von Kassel: „3unt lobesfag Dr. Eisenbart» , florlrog von Paul Heidelbach. 18.50 N» 19.15 Uhi „Born Vahnen in Arne rifa", Vortrag von Louise Diel. 1« 2>» bi» 19.U0 Ubr 3ntzali»angabe der Oper „Ilelkmü". 19.30 Uhr Uebertragima au» dem Frankfurter Opernhaus: „Tiesland", Oper in einem Vorspiel und zn»d Akten von (Fugen onlveri Scraner Börse. Berlin, 9. Roo i r TV Funkspruch.) Bel kleinstem Geschäft bleibt Ne Tendenz Im heutigen Frühverkehr weiter freui^Iich Besondere 21 nregun- gen liegen nicht vor n>r narben hort man einen Hur» von 254 bi» 25. Am Devisenmarkt nennt man Bads gegen London 121,02, Mailand 89,18, Madrid Z\73 und llondon gegen Kabel mit 4,87. ($ln herrliche5 Haarwaschmittel wirb ^nvarenfofz tum den Rrauen genannt, well e» bei Saar nict,t nur gründlich reinigi, «ontzern auch oHeat und erdalt. itiei langem chaar Itzu man »ur rsasch.ing 10 gr In rr Vaster auf, wahrend man bei Kursbaarfchniu bas billige und yr kttfcpe ' tr»M-Vaoatf n oerwentze, !C -±*A Meli kleiner Heimat leidet weit »einer «-bart an «ehwerem Staklranr. In den ernten LebensmontUa konnte leb ihm dareh Wnlxeapye. Frnehteafl und Honig helfen. Settdem er eia halbes Jahr Irt, »ehllgl diese« akbt mehr an, nur etn KUrtier fordert den Ktahlranr ru 7n^e. Nachdem Ich a«eh Farafflnll terleimblute and belebt dadurch wohltuend den ganzen Verdauungstraktut. toltoe groa, o. $L vfd. IS Kabeljau o st- 1 3N Goldbarsch o St- Pld 85 BrattllMe per Pfv. Zs Neue WallnOsse per Bsd 50 MWM Viebighrohe 71 Telcpd 16*5. ■we Schell fische Kabeljau $telad)s Schollen Brefeu lebende Schleie* Salm empfiehlt nur ftinfie Dualität 10238c »aniüurger MIMIW L leck lickfelier Maudburg la. 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Schillers traße 17. aus statt. tieeneht für Gießen tüchtiger, ImVerkehr mit Privatkundschaft gewandter In tiefer Trauer; Johannes Pauli V., Wagnermeister nebst Angehörigen. Danksagung. Für die vielen Beweife herzlicher Teilnahme und für die Aufmerksamkeit während der Krankheit und beim Helmgange unferes lieben, teuren Entfchlafcnen Tagen wir hierdurch unTeren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Weber u. Kinder Gießen, den 9. November 1927 UmWei für sofort gesucht. Kriedr. Tcivel, Markt iß. ,««v Donnerstag, 10. Aovember, verstetaere ich im Löwen, Htucn- »cfl 28, ab 2 Uhr-, 1. Wegen Geschäftsaufgabe sechs gut er- Nad» kurzem Krankenlager verschied gestern abend 7'/, Uhr meine herzensgute Frau, unsere heißgeliebte Mutter. Schwiegermutter. Großmutter. Schwester. Schwägerin und Tante Marie Pauli geb. Will Im Alter von 65 Jahren. t» M besthem< in Oottes R*1 d,ß man vom Debatte, wat man hat, mal scheiden. Infolge einer Operation verschied gestern in der Klinik su Gießen, meine unvergeßliche Frau, unsere Hebe Mutter, Schwester, Schwäger n und Tante Elisabethe Diehl geb. Schmalz Im Alter von 90 Jahren. In tiefer Trauer: Philipp Diehl nebstallen Angehörigen. Gießen, den 9. November 1927. Die Beerdigung findet Freitag, den 11. November, nachmittags 2', Uhr, auf dem Neuen Friedhöfe -tntt. 08104 Gestern verschied infolge Unglücksfalles unser Heber Arbeitskollege Karl Gilbert aus Leihgestern. Wir verlieren In dem Verschiedenen einen treuen und werten Menschen, welcher das Vertrauen der ganzen Belegschaft besaß. Er bleibt uns unvergessen. Die Arbeiterschaft der Firma Jakob Rumpf & Sohn, Schuhfabrik, Butzbach. 10220 D Heute abend entschlief sanft nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater. Schwiegervater. Großvater, Bruder. Schwager und Onkel Hrch. Höfeld Reichsbahnassistent Im Alter von 56 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ottilie Höfeld geb. Becker. Suche Mur- MmWeii. Jakob Schäfer vrrren- u. Tarnen- «yrlfeurgelttiafL Vubroiafir. 47. IWD Nachruf! Am Montag, dem 7. d. M., verfchled Infolge eines Unfalles unser Vorarbeiter Karl Gilbert aus Leihgeftern. Wir verlieren In Ihm einen mit seltener Begabung ausgezeichneten, treuen und fleißigen Arbeiter, der fleh stets des Wohlwollens seiner Chefs. Achtung und Beliebtheit leitens des Personals und der Arbeiter Ich oft erfreute. Sein angenehmes, gerades Wesen wird uns stets In bester Erinnerung sein. Butzbach, den 8. November 1927. Ole Inhaber and das Personal der Firma lakob Ramel 4 Schn. Sdiahlabrlk. 10227V Kino-Klavierspieler für wöchentlich einen bi» zwei Abende gesucht. Schriftliche Angeb. mit Angabe der Ansprüche unter 08083 q. d.Giefi.Anz. 15 17iäbr- gesundes, sauberes, williges Mädchen n kleinen bürgert. Haushalt gef. Das» selbe kann auch im Nahen aller Art habet ausgebildet werden. 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Breslau über Gör- Itz und die Bäderltrecken lotAugrt An ..» fie l B in Avrdamerika und in Frankreich L nkaMÄnien, dilten di« mnen Post- und 3e- rungaftrrdci nur e nen verhält n.»mähig geringen Anteil an dem iha ft verkehr s >. t' So wurde erb in August b. 3. die erfh eine Post streck «. Berlin frianfiurt in Betrieb genommen, während es nur Iun1 reine Zeitung» strecken gibt •im »a»ar u. V. H - TRaMMnni in erstei Linie zur Ausnahme von Pafsagteren eingerichtet Bon JniereHe ist. t-i« M< aut den einzelnen Strecken zur Berfü- gunfl stehen, en >£M&IK von zahienden Passagieren susgenutzt wer'-en. da tndc Feststelluiigen neben andern Gesichtspunkten für die Festleguni >.>«s Flugplane» in späteren Jahre i mitix'ftün- t « sein müllen. Dabei ist 1 lerdinge zu be- rucksicheigen. day «ine Streck»:, die i B in ihrem ersten Jahr. nur mäßige BefvrberunaSvesuuale t ringt. ‘c»liegen nr>ch nicht aut den Aussterhe- Oial gdehl zu werden vcauchc denn ein« aU« v-u'!:«rkehi'»-^.!ahrung betagt, daß es eine Sei- t.niheil ist. wenn nnu’ Strecken ' oforl ein- fr .gen. In den meisten 501km brauch! trotz e Inger Prvp lanba Nr Verkehr erst längere 3dt. W» er den Vuhuieg finde: \J:a\ift fich « ne Chrc tc al» fch.-chl. so genügt vielfach «ine 'Bcr’.o.iung der CtarUeaen, Um Heilung bet Pro- r ganda oder eine Aendeinn t von A.ischtüssen. tun den Verkeh, zu beieben Al» Beispiel dafür fimnen di« Schwa rzaxttd'.inie Di'.lingen Baden. tzreustifch.- 6t rede Danzig Allen stein gelten. Ver- »iilcht man di« 3abl der versügbaven Passagier- Klüfte mit ter .Lib. der beförd nen zahlenden Valfagtete, so ergibt fich für den Bkonat August 192. eine Ausnutzung der Platze von durch- fchnittlich 55.2 Prozent gegen 45,5 Prozent im gleichen Monat des Bo nähre» Oberheffen. L'diiMrci» Wirftrn » Klein-Linden. 8. Aov Der Bab - fahrerverein Klein-Linden 1904 eröffnete am Sonntag im Saale der .Deutschen Arche" den Beigen feiner winterlichen Verein» - Dnanflaltungen Der Borsitzende Lokomotivführer 3. Härtner, dankte in seiner Begrü- d-ingsansprache u a. den zahlreich erschienenen ‘-ittglietsm de» Xabflub» .Germania"-(Biehen Aach einem flotigeivielten Theaterstück zeigten 6 Bilitglieder de» (Birfumcr Dcr.-in» ihre be fällig ous genommenen Künste Im Aeigenlahren Auch tu Laiben Äun't fahret der .G»-rmania ernletcn nil ihren vor. reiflichen Leistungen allseitig en Bei- |ill Al» aiifwtw «eichen der Dankbarkeit wur- ten ihnen Ehrenzeichen überreicht ' Wies eck s Bov Am Samstag hielt der tiehge Xadlahrer-Berein 1 900 lein k <»>4brig<» Dimersest tm Saale von Gerlach ab Die Darbietungen zeugten von dem öifer tmb vollen Verständnis. welches von den |unjen Fahrern und Fahrerinnen dem Aabfporl ent- vcgengei rächt wird Der Vorsitzende de» Bersin« tote» in einer Ansprache auf die Bedeutung enb den .iweck des Sporte» un allgemeinen hin «nd feierte anschliestend den Aadspvrt Dem Der Merkur-Durchqanq. Bon Ernst Bal« ntln 3h den Morgenstunden de» 10. Bovember tkfe» Jahres werden wir ein seltene» Himmel»- hchauspiel erlebe. Der Planet Merkur wird an diesem Tage zwischen Sonne :mh Grd,- h>n- sturchgehen und al» dunkle» Scheibchen en der Sonne vorüberziehcn Man de- seichnet einen solchen Bi rgang. der mit e.nem Keinen Kemrohr dae natürlich gegen d e D'r- bng de» Sonnenlichts mit einem Schutzglas *ur ta» Auge versehen sein muht gut beobachtet werden kann, al» M e r k u r d u r ch g a n g. Der letzte Merkurdurchgang fand am S Mai 1924 statt der nächste wird erst wieder am 11 M 1937 au beobachten fein 3m Lauf eine» ganzen 3ahr- tunhen» tritt ein derartige» Gretgnis durch- fchnittltch 13 mal «bi Merkur ist der 'oiwennächste Plane: ckr ist in Mittel etwa 56 Millionen Kilometer (bie Grd« Sa.iegen rund 150 Millionen .R lomettr, von der Comte entfernt und um Wander: da» Tagesgestirn rn Lauf von 83 Tagen wsbei in jeder Sekunde ’i'i SO Kilometer zurü.lgelegt werden während n ere Grde sich mit einer Sekundengeichwindig- •eil v. i K1 Kilometer vorrr-ärisdewegt. Der Wer- I. r i c^retct also infolge ‘einer groben Sonnen- «äh« eine verhältr.ismahig kleine Bahn um da» esri. bigunp bescheidener Anspri^e aufrecht erhält. Das ist in erster Linie die AuSübuna der Poii- zeigewalt in Tanger der Besitz eine» nationalen Hasenplatzc» un? die Tkleiligung an dein von den Franzosen erbauten Eisenbahnnetz, da» langer mit dem H.nteriand verbindet 11 un ist es aber durchaus nicht unmöglich, baß die italieni'che E.nmtfchung nicht nur feine Beschleunigung der Regelung be» Tangerprv- blems bringt sondern un Gegenteil ,-ine B e r - zbgerung durch die neue Komplikation. Die Anmeldung der italienischen Ansprüche in Tanger bleibt solange rein theovetisch wie nicht eine neue internationale Heberehtfunfi übet die Verhältnisse in Marokko zur Tatsache wird Zunächst hat Italien ja nur betont daß es bei einer Oien- aufrolluna diese» Problem» berücksichtigt werden wolle Sin Grund mehr für Frankreich, die 'chon immer unerwünschte Aufrollung der Tanger- sragc hmauszuschieben! Mitglied Karl Schäfer wurde für 25jährige treue Mitgliedschaft ein Diplom überreicht der Oieigenmannschaft, die kürzlich bei ten in Wetzlar veranstalteten Saalwettbewerben einen 1 Prel» errang winkten schöne Ein.zelgesch.nke. die hier zur Verteilung gelangten. Da» übrige Programm wurde durch Ge'angSvorträgc der ®e1ang»abtei- lung des lurnverein» 1862 und Tanz au»g«süllt. tz Daubringen 8. Olov Die Stelle eine» Provinzialstrahen Wärters für Daub- i tngen und Umgebung ist dem Arbeiter August Erb. Sohn de» früheren Ärei»ftraßentoä 11 ert. von hier übertragen werden Gegenwärtig baut da» Gießener ElettrizllätSwerf eine neue H o ch- f pannuna»l«i t ung vo» unserem Dorfe nach dem benachbarten Hosgut Heibertshaufen. t Tret» a. d. Lda 8 Aov. Tvr Gesangverein .Liederkran z" dahier, unter Leitung be» Ehvrme ster» Konrad Äikolai .i|h4r.g der l* -trr und den Umbau de» (Betül, baut,» m rocken türm der Feuerwehr ,-rwiefene D lavll.-n Dank aus Weiler dankte rr ben Bauk-ttn 3nthctUH Kegel vom -'S*4' Hochbaua« •rnu- allen bei Mn Umbau tätig gewesen, Meistern und Arbeitern Sodann übergab er das .webet neuerstandene (Berül «bau* seine. B.-st im m ung Hieran fchioki sich her Einzug mit den ^.'chgeräten an €obann nahm die Feuerwehr vor dein Lpritzen- bau» ?l al stell un.» Ki. »i.-u.ra brnüpekto« Bi dorr uIktt. t4>ie mit einer A.»'pi che tm Auftrage de» Munsters des Inn en d.-., ÜXbi- leuten Phil Düchler und Dilh Hohr III ba* Ehien^etchs.i |ür 2 5 jährig « Dienstzeit nebst den Verleihungsurkunden and dem Wehr- mann Dilh Keßler da» von dem verbind der Freiwilligen Feuerwehveii de» Kreises Giehrn grCiifietc Ehrenz ich?n für 1 5 j ä b r i g e Dienstzeit. Hierauf folgte d.e gesamte F.-uer- wr.gr einer Einladung des G.meind rat» zu einen» Glas Mer in Engelhardt» Saalbau. wo Äm»- f euenvehr,nlpellor D i d o r t* noch einen sehr be lehrenden B o r! r a g über 3lü<|igfeil»branbe. die niui» mit Daftcr nicht löür Helmke Meßen), der br kannte rUtertnmssoftcher einen hrlfrlnbcn Vnrlrag über bas Thema „Vie Lorgefchichte uns,ter en^j« ren Heimat" Luch einig, Jlid>hnitgh«b4 Lad-Nauheini, n Noi (Bartenbau oerein hielt unter Leitung von Lehrer Porth nxeber eine seiner Äerstrminlmigen ab, wie iie b<$ öfteren tm Lause be» Winter» twi immer gutem Besuche twnanffalkt werde" tlngr eifert durch den schonen Erfolg bei dle»jahrig«a lo falen Obstschau. über bir wir »einerzeit berichtet habet- will der Verein tm nächster-. Jahre eine eigentlich« Obstausstellung iwronftaltrn unb damit em# Obstoerkaufsgelegenheit oer binden Weiter wird Daran gebürt»: hn nächsten Zahre eine Auskunftsstelle für den 'Oerfaut u»n Beeren und Sommerobst, bas in die ietn Jahre einfach mihi an den Mann zu bringen iva r. ein zu richten Bad-Aauheim, 8 Aov Bach einem ‘eit Jahren grlftten Brauche feierte der hiesige Evangelische Jugend- und M ö n nerve re in uniir Mitwirkung des Ev.iagelischen Gemifchren Lhors N.i» Reformationsfest durch eine große öffentliche Veranstaltung, die Da» Ereignis wird sich am 10 November in folgenden Zelter abspielen um 4.02 älhr morgen» findet die erste Berübnma statt Dann wand,rl der Plane:, dessen Okachtseite un» zuge- wandt ist an der Sonne vorüber und um 9 27 ilßr erfolgi der Austritt de» Planeten aus der Svunenfcheibe Da «edoch der Sonnenaufgang an jenem Tag, erst um 7 Ubr erfolgt fo ist die erste Pbafe de» L^aufpiel» nicht zu beobachten, immerhin wird 'bätet e:z wesentlicher Teil te» Börnbergang» de» fleinen fcei»tunt,m Schotten» vor der Sonne und der Ai:»lritt wahrgenommen werden können. vorau»gesetzt. daß der Dftbimmel wolkenlos ist Heber, ben Merkurdurchgängen kennt man auch OSoriibergänge be» Planeten Benus. die 'ich allerdina» nur in größeren Zwischenräumen ,rtigncn Während die Merkurdu?chgänge stet» in den OHonflten Mo unb Olooember cimreicn kommen al» OHonate >ür Benusdurchgänge nur Juni und Dezember in Betracht Der letzte Benutzdurchoang 'vielte sich am 6 Dezember 1682 ab. der nächste wird erst am 8. Inni 2004 statt- finden Tnefe Planeten^ irchgäng: hab. für die astronomisch« Wiffen'chasl tr-fricm ihr« Bedeutung al» durch genau, Bermettungen der Planeten- standone auf der Sonnenscheibe bi« Bohnen drr beiden Planeten und d..- öntfernang der Erd« von d.r 5otmt immer genauer bestimm: werden könne: In die'er Hinsicht hat allerdings ein Benusdurchgang für die Diftciftchoft größeres 3ntere'k aÜ ein Merkurdurchgar: da sich un» die Bt-nu» tm günstigsten Fall bie u* 38 Millionen Kilometer ter Planet TEcrfur t-agegen nur bi» zu 76 Millionen Kilometer nähern kann. Merkur st übrigen» nur schwer zu her bad»: e- da er infolge der großen Sonnennähe m Sich: de» Tigesgestims meist versiuk-'. l opernlku» hat ihn nie f roll den können Dec Durchmefer bce Merkur beträgt 4800 Kilometer illo etwas mehr al» ein Drittel de» Erddurchme'fers Sengend heiß brennt das Licht der Sonne 5cten Fläche infolge der großen Rähe 'iebemnal größer erscheint als den Lrddea'nhncrn > auf den Planeten l ieber, und e- ist fiyl zeigen müHe Aber meine erst, Enttäuschung hatte ich b-' dem Maftkaltenhändltr an den -ch mich in einem allerdings 'chreckllchen Deutsch wandte Er boi mir sämtlich. Partttufn der Wognerich, Muf.kdramen ar aber ich konnte nur von ihm hetausbekommen daß sich in der Zeltwegstraße ein Hau» Kfinde an dem eint Ge- dächtn.stafel angcnrach: sei Dergebens forschte ich -ach dem „Ä'yl ^.nd crit der fronzölt'che Bua-Händler Paul THorifte. der eine leidenlchast- liche Liebe zur Mullk hegt gab mir Auskunft: .Das WagnerhauS rrtstiert nicht mehr S» ist vor Jahren bem Erdboden gleichgemacht worden, al» man r<«ue Villen au' b-.e’em jrür.ni Hügel errichsew. Die Billa Wefendonck st jetzt -ytnfet den Garten anderer Käufer verborgen Gehen wir nicht dahin. 6» lohnt nicht der Mühe 5ie würden nur einen traurigen Eindruck gewinnen." Um mich zu trösten, führte er mich nach der Zeitwegs!raße, wo wir tatsächlich ein große» Gebäude mit einer Tasel sahen Wir traten m einen der llemen Höse diele» Häulerkomple,es wo ein iroßer Baum ein wenig Grün unb etwas Poelie ulxr die Steine verbreitet .Hier hat er ge- wohnt n Hummer 3 ober Hummer 5 TBarfen Ott ich werbe mich erkundigen." '.igle Morillc An der Tür von Hr. 5 standen ein alter Herr anb ein« alte Dame Dagn«r? Wagner?" tagte bk all« Dame zu dem alten Herrn ..Ich glaub, der Mann muß bei Ihnen gewohnt habenT' Hei» bei Ihnen antwortete der alle Herr So stritten ht sich eine Weile wie wenn es lich ich muß es schon lagen um eine übel beleumundete Perlon gehandelt hätte. Schließlich sanden wir heraus, haß er in Hr 7 gewohnt hot Und da» ist alle», was von dieser unsterblichen Erinnerung in Zürich geblieben ist." Oer Polizist als Tenor Ein neuer sranzösilcher Tenor TU. Dors, wird deu.nächst in einem Pariser Koiizcriloal zum e-rsten Tlx.tr auftreicn und er holl:, baß er bald Ju4> in der O>-ta Eomique »ftchenirni tt> rd Doti wo aus er lernen Weg über die Buhne bei Dell antreten wurde. Bors, der heule 34 Jahr alt Ist. kam al» I7jähriger aus Süd-Frankreich nach Pari» um Musik zu studiere: aber seine H.ll»quell«n waren halb erschöpft and er maßte bei der Polizei eintreten um feinen Sehen6- unterhali zu erwerben Er 'etzfe ober feine Gesangsstui.en sor! and er :: j ßte auch fo-it-ar 'chon einmal ben Beriuch nif • r Panier Bühne auszulretin. hatte jedoch feinen Erfolg. Seine Stellung bet der Polizei halte er damals Tufaegeben unb er »og nar durch Süd-Frank- rev». wo er überall auf Keinen Provinzbühnen auf trat. Hier hörte ihn einmal der bekannte französische Bariton 3ear Bote in .La TaSca". unb er ermutigte ih mit d> . Worten: .Arbeite uxiter. Kleiner unb du wirst ein großer Sänger werden 1 Dors mußte zunächst wieder zur Polizei - urücllehve?' aber er verfolgte auch diesmal fein Ziel hartnäckig w< :er, und letzt steht er von neuem ftn Begriff, den Sprung auf die Bühn - ; wagen. die Xumwallt b.s zum kyten PUch hdlte. Die galt brr •rrrtnrnrng vor jetzt 400 Jahren, m te.net dahrllchen Heimat öffeittlich uerbtannt wurde. Da« Ars or ma - tlvn«feftfpiel „Um de« Glauben« willen", da« in ach: packenden Bildern baS Leben und die inneren Kümpfe be* V la übende l den vor Äugen führt, stand deshalb an Mittelpunkt de« Abends Die treffliche Wiedergabe hintert.eß starke Eindrücke Den musikalischen Lahmen gab dem Stück wie dem ganzen Äbend der ötxm- gelrtzhe Gewischte Thor der unter Leitung von Fortbildungs'chullehrer H.ldebrond in erst kurzer Zeit bet Bestehens schon ein recht schönes Ä&njten zeigt. Pb. Butzbach 8. Bov De Musikkapelle der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr, die im Saale de« .Hessischen Hole»" ihr erste« öffentliche« Konzert veranstaltete, hatte damit einen vollen Erfolg. Da« au »erwähl le Programm fand durchweg den un» geteilten Beifall der zahlreichst Zuhörerschaft Diesem Gmpsinden gab Buchbruckerei bef th er Schnei de r in einer kurzen Änlprache Äus« druck. B.cht unerwähnt soll bleiben, dah der Kapelle von einem ungenannten Freund zwei Kesselpauken gestiftet worden sind. — Die Äsphaltterung«arbeiten gehen hier ihrem Ende entgegen, z. Z. wird die Bahnhvs- ftraf’c noch sertv.,gellellk. Äm Donnerstag werden die lohten Koch- und Mischmaschinen den Marktplatz räumen, dann folgt große« Lernemachen, bannt am kommenden Montag und Dienviag der altbekannte und von drr Umgegend gern besuchte Katharinen-Markt abgehalten werken kann. — Bis Ende de« Monat« wird auch der Marktbrunnen fertigge- stellt sein. Anläßlich diese« Ereignisses soll an einem der ersten Sonntage im Dezember eine kleine Linweihungsfeier, verbunden mit Schaufensterdekoration, StandlonzeN uftn. stattfinden. Rrcie Vüdiuacn. # ü chzell, 8. Noo. Die Bautätigkeit Hut in diesem Jahre hier erfreuliche Fort- 1 d) r i 11 c gemacht. Neben der FertigstcUung des im Borivinter t»egonnencn Sechssamilicnhauses der Gemeinde wurden noch weitere sechs Wohnhäuser errichtet, die nahezu alle auch schon bezogen find. E« ist damit eine wesentliche Entlastung des Woh- nungsmarktev eingetreten. Daneben wurden nod) mehrere 2ln» und Neubauten von landwirtschaftlichen t'tebäuden auagesührt. In der Hauptsache entwickelt sich die Bautätigkeit an der Prooinzialftraße nach Gettenau, so dost beide Dörfer saft aneinander geruckt sind. Kreis Schotten. s. Breungeshain, 8. Bov. 3n den letzten Tagen trat hier oben die Bebelbil- d u n g so stark auf. dost c« ganz unmöglich war, manchmal auch nur drei Schritte weit zu sehen. Äm hellichtcn Tage find dann die Leute genötigt, mit der Stallaternc in der Hand auSzugehen. um sich nicht zu verirren. Da« elektrische Licht kann auch nur wenig helfen, da der Bebeischleier ganz dicht ist. Ist sonst unser sagenumwobene« Dorschen schon von der Welt abgcschnitten, so erhält es durch den Bebel eine neue Bote in seiner Llbgeschicdenheit. Herchenhaln, 8. Bov. Der Bogels- berger Höhenklub (Zweigverciu Horchm- hain) plant den Schneesport im kommenden Winter hier '*e von 15 000 Mark. Da mm alle Hindernisse auS dem Wege geräumt sind, hofft man. das; der Bahnbau bald in Angriff genommen wird Seltene« .Jagdglück" hatte Kameraden. Roman von Felix Moeschlin. Copyright by Corl Duncker. Berlin W 62. ö Fortsetzung. Nachdruck verboten. l‘r verschloß ihr den Mund und jaak Darum bin ich |o begierig auf die Welt brau feen unb aus bat", ioov sic aus ihr gemacht haben noch dein Krieg. Weiht du. die Leut» bie aus dein Schützengraben kommen, die buben keine Furcht. Das ist bi» jetzt do» Schlimme in der Welt Alvesen: Die Furcht und die '.ftückstchlnahine und der trieb mich sicherst estung Ader die Leute aus dem Schiitzengraben werden das Leben von vorne beginnen. Sie werden so leben al» würden sie zum ersten Male vor die Möglichkeit gestestt, zu leben!" Sie spürte einen so heftigen Schmerz, bist sie die Hand auf» »>erz legt,, ohne sich Meier Gebärde bewusst zu sein Muhte sie ihm auch das noch sagen ? , Okorn". sagte sie zo.iernd ur>b widerstrebend die anderen find bald sieben Jahre au» dem Schützen graben zurück ." sie hielt inne - C» chcht nicht so schnell Wenn sie nur al» gute Kameraden leben!“ Al» er ihrem Blicke begegnete und Mitleid und Schmerz in ibm la», ugle er rusch unb ein wenia lurri'ch hinzu .5X1 müssen sie hin d.nn ba» baden sie beschworen.“ Und er öffnete eifrig fein nemb. unb zog einen kleinen viereckigen Lederbeutet hervor, den er an einem schmalen ')U< men um den Hal» trug. 9. 3ur gleichen Feit sagte Hermann Wehn zu seine!- Veschofts'udver Asto uv.» baden idu damals für einen Fehler ge.nachtLinen Hehler den wir, wenn ich Sie recht oerstede. das nachstrmal bei einem Geschäft mit Rus,land vermeiden muhten." . Wollen wir nicht inelkidM zuerst von der bevt- fchen Erdölprvduktion sprechen, .'terr Direktor ' 3d) erwarte noch eine telepdon »che Miueitung um sechs Uhr da cm künnen wir. ja. bann muhen mr sogar darüber reden.“ Wenn in beju.i auf b*fe« Geschöst bie Seil kostbar wäre. fterr Direktor bann würde ich Ihnen raten, diese telephonische Mitteilung nicht obu'war euie Iagbaeselllchaft von 11 (tlj) Jägern und 4 ldier) Treiber«, die ent ihren Hrwden von hier morgen« zur Hasentveibjagd auszogen. Am Äbend kehrten sic mit der Strecke heim. Diele bestand cu« — einem Halm! Weidwarmshcl zum HaS im TopE! I Lardenbach, 8. Roo. Wie alljährlich, jo werdcn auch in diesem Jahre wieder durch dce Schulkinder in unserem Kirchspiel Lebeusmit- t e l für ba« Iohann-Friedrich. Stift zu Laubach gesammelt. Die Sammlung batte ein gute» Ergebnis. Srcis Alsfeld. • Groh-Feld«. Bov. 3n der jüngst« Sbrr verkehrt. Bielleicht laßt sich der Brrkaus om besten über Stockholm In Ordnung bringen. Die Boote merben iXibur* iwturgemäfi für den norwepüchen Staat et um» teuerer, aber r» ist wahrscheinlicher. datz er zugreift. Dir hatten übnaen» unsere Boote letd>- ler abbringen können wenn die Oere' ind-Wrrit noch in deutschem Besitz wäre * ..Gäre, wäre!“ Dieder lachte Hermann Dehn au» vollem Halse Da» dem einen pa'fteren kann, kann auch dem anderen paffterer Herr Direktor.“ ttzoldmannche" ' rte» Wehn verweisend .Um aber auf Ku st land zurück zukonmi en' fahr der Grthastsfüdrer unbeirrt fort ..fo tz.it e? sich qe- röcht. d».tz bie russische 'Äenliliiai nicht > rügend l^rückuchtigt worden if: Wohl haben doeiea!» bte beiden wichtigsten Gutachten die so mich hier hei den Akten liegen betont, dast man mit der P»ncde der nationale Ha n d l an g i a e b 11 fenoe r • band hat e an Grundstück erworben und beabfxbHgt. don auher der GeEchäftSAelle und der Gauverwaltung auch zahlreiche Klub- und Ge'esllchaftSräurne für feine Mr^l.eder ernznrichten. WSB. Bad Homburg, c. Bov. Iu un- lieMamen BvrEommni>sen kam eS bei dem Lo- f alt reffen der Fustballmannschaften Sportverein 05 unb Sportfreunde Vorwärts 1920 am Sonntag. De man die Geschehnisse vorauS- fah. waren erhebliche Polizei- und Sa- nitStSmannsch asten auf geboten tr-neben öttra 1500 Zuschauer umsäumten den Spielplatz und begleiteten da« Spiel mit lautem Gebrüll. Sie bebten die Spieler derart aufeinander loS dast ba« zunächst fair begonnene Spiel außerordentlich rvh wurde, öine Anzahl Spieler erlitt derartige Verletzungen dast sie ba« Spiel auf geben bzw vom Platze getragen tper?1.2). Heinr. Menge« VII. -Ahrenprrt«. 1. und 2. Pr: ferner Jungtiere (1.1). Ludw We.gand 2. und 3. Pr — Bronze-Pute (0.1). W^lh. Schmelz 3. Pr.: ferner Jungtiere (1.0*. W.lh. Weber IV. Ghrenprr s. — .folgende Ra'len waren nur in Jungt eren vertreten Schwarze Wyandotte« (2,2). Ph.l pp Zmnnermann 2. und 3. Pr : Heinr etein 3 Pr. Silbe^-Wdan. bot:c« (IX». Wilh. Weber I V. 2. Pr Mlnvrka- Schwarz <5L». .Frau Spruck . Wilh Walter LhrmrpvelS und l.Pr.: Ängust Lenz (Klein-Linden) Shrenprei« und zwei 3 Pr Phil. Zimmermann 3. Pr. -- Ge perberte Ital e- ncr (1.3), 9buarb ^‘cnXium 2. unb 3 Pr Schwarze Whan?ottes. Zwerge (1L). Otto Rau 1. unb 3. Pr — Beu modische Zwer-akampfer (1.1). Wilh Sommerlab Ghrenpre s und 3. Pr Antwerpener Bart. Zwerge (1.0). Iohaime« Dietz Ehrenpreis. Unten: Pe^ng-Gnten (3L). Frau Spruck (Bauernmühle) zwei Ghrrnpreile. zwei 2. unb Zwei 3. Pr - Indische Laufenten (2.2). Heinrich Stein 1. und 3. Pr, Kart Schupp 3 Pr. Tauben Ältdeutlchr Ärorfer (2.0). Heinr Strahl »hrenprei« und 2. "Pr Heffitche Kröpf« (12.8). Hrtnr. Wagner drei Ghrenpreife, l.Pr.. drei 2. unb bre; 3 Pr: He^nr. Kräht 3. Pe.. Rich Dem (Leihgestern) 2. unb 3. Pr — Steiger-Kröpfer (1.0-. Rich Dem 'Leihgestern) 3. Pr — Brunner-Kröpfer (2L). Hans George 1. unb Zwei 3. Pr. — 'Llster-'Tümmler (1.0), Heinrich Wagner Ehrenpreis. — Locken-Taub« (2,2), Wilh. Größer zwei 3. Pr. Starmhäll« <2,2). Wilh. Spruck (Bauemmühle) 1. und 3. Pr. Bei-bond hessischer Kleinfaliber-Schühenverei«e. C Am Sonntag fand in Gietzrn eine la* guna der Vorstände der Klein- kaliver-Schützenvereine des Kreise« Gießen statt. Die große Mehrzahl der Bereine hatte hierzu Vertreter entsandt. Bach kurzen Begrüßungsworten be« Kreisschießmeister« W. ßinbenau (Gießen' ertattd.* dieser den Jahresbericht Hieraus »ar zu entnehmen, d^ß im Kreise Gießen gegenwärtig 38 Kleinkaliberlchützenveretne b.-stchen. die alle dem Hessischen Kleinkaliber-Schützenverband an- geschlossen sind. Der Verband, der die preußische Provinz Hessen-Bafsa'.l. den Kreis Wetzlar, die Provinz Cbvrbeflm und Waldeck umsaßt, zählt 630 Vereine. 3m allgemeinen kann eine erfreuliche Zunahme sestgestel.t werden, nicht allein, daß bic Mitgllederzabl in ftänbiqem Stegen begriffen ist, auch kste Leistungen s.nd geftk*» n. was durch die Meiftertchitts'chi.'ßen s.-in.- Bestät gung gefunden hat. Wie überall im Reichsgehiet. so find auch km Kreise G.efien die Schief,ftaick>- anlagen tm Laufe dos letzten Jahres wesentlich verbessert worden. Die V -reine wurden im eigenen Interesse erneut ang halten, ihren Schießbedart durch den Verband zu beziehen. Die Bestimmungen für das nächstjährige LandeSschießen weisen ein? Re h. Aende- rungen auf. So sollen Mannschaften die nur aus Schutz, n unter 25 Jahren bestehen, gckonder: von den älteren in Wettbewerb treten. Der Verband hat weiter bestimmt, daß die diesjährigen Kreis- Meistermannschaften nächstem Jahr beim Mann- schaflsschietzen um die Kre smeistertchaft nicht mit» schießen dürfen. Beabficht gl ist die S.nsührung von Bezirksschietzen durch Zusammenfassung mehrerer Kreise. Das Verhältnis de« Verbände« zu den Behörden und den ftwifiigen Sport verbau den ist ein gute«. Lprcchstttndcn brr Wrbaltioe. 12 bi» I Uhr mittag». 5 bi» 7 Ubr nodimlflaga Samelag nachmittag geschlossen Russen rechnen müsse. Unb dennoch nahmen bie Plane be» önnOifatv non 1922 nicht genügend Rück- sicht auf diese Psyche. Gerade Sie. Herr Dicektor. um 05 offen zu sagen, waren an einer allzu deutlich zutage tretenden Nucksichtslosigkeit nicht unbeteiligt. Durch diesen Riesenplan einer völligen wcrtschatt-' lichen Durchdringung mutzte sich Kußland, dem die- ser Plan kein Gehetinnis blieb, naturgemäß oerge- tooltiflt fühlen Schade, denn da der Lloyd Tneftino unb gewisse italienische Industrien, bie sich sdion lange mit Südrutzlanb b-uhaftigten. die 'Jictaung hatten, sich mit uns zu sammecrschliehen, fo wäre..“ Da» Telephon klingelte (Bolbmann stand auf. Bleiben Sie.“ sagte Wehn und hob ba» Hörrohr ab. .Hier Wehn, iiermonn Äehn Jemand 'prach lange und ausführlich. Der Direktor verzog keine Miene Ich würde auch keine TOiene neraieben dachte (Bolbnmnn. Über vielleicht verrat mon sich gerade durch diese scheinbar.- Ruhe. Wehn sprach nirr sech» Worte, dann war bie Unterrebung ;u End, (Fr sagte - ,Lawoh> ich versiehe selbstverständlich. Bitte sehr " Da» war aller .Wir können einp .cken,“ rief er und stieß die r- -'chen Akten mit die Sette ..Unb wa» nun. Gotdn'.ann"“ Ich nehme an. daß Sir von mir eine Beftan- gung besten wünschen, wa» Sie innerlich bereit? be- schloßen Hitzen. Der ablehnende Bescheid her be den Banken ist zu versiehen. Da« Geld ist t.nier. Und in der beuKdxn 6lpn>bdhton ist vortö-^'a nicht» zu machen Konkurrent netzen Konkurrent, »r wartet darauf, datz her andere die Unkosten )c' Bohrloch» auf sich nimmt Ist ober irgendwo em Tetrolfum* Horizont licher festgestevt. fo stürzen sich alle darauf. Hellen rönnw mir «onzentratton .:nd ,4ufam- nenfchllitz Vorläufig mödyN Kber den .iichern z» flrunbf richten.“ Ich hatte auf amenkamfche» Geld gehofft “ -Wenn Petroleumin preßen auf dem Spiele fieber aeben bie Ämrnta’Vfr kein Gelb.“ . Sik.-.n cne omehf amidw rm.'tz»e dotz |k fine bestimmt- große D* '? ompinie tot fanfurrrn Iieren könnte bann iir Geld.“ „Das ist hier nid« der rast “ ..Kein e» ist nicht her Fall, flb-: wetzen Sie. datz nach der Muffatzunß der Geologischen LoUtzeo- rn".i- nie ganze noivtz ullche Tietttzene al« CA6I« gebiet in Frage kommt?“ »Ich weih e». Unb ich we. •• Ober ei 1 T’ialat m l dem Inr r. Boman in sieden Büchern. 1(Xju Setten Dünnbrud. y. Leinen Mk 11 — 3flfrl-»«tag. Leipzig 1W7. — Zn einer Setdflan^eige ichreibr brr Dichter über Irin Buch .«3n diesem Wert Hobe Ich rerudn. den 11 r>.n-j -bm vefterreich» durch die Heben 3cbrr 1V13 bi» 1919 bor^fkllor. nicht jo. buH btt potiNichen oder gor b*r mih'-änidycn Ere,gnlts« tm Vordergrund üdjebar gemach: würden: vielmehr blkb <111 biro in der Tiese de» Baume»: e» kommen und geben aber samUiche Personen daher und dahui. und ihre Verwandlungen durch die Zeit und durch die centfielt xu zeigen, war da» Thema der Dichtung. Ich nun'che mir, bofc cnige meiner Fi- iurrn Lgne», Frmaord. fturt Hoefstmg. der Soler EckMunaner. der nofrei Burger — von vielen meiner Leser fo geliebt werden mochten wie von mir. 3fi e» doch rin Lieberroman, ja. vorwiegend und hauplsächl.ch ein Buch der Liebt Und do e» da» ganze Leben de» Men'.yen wenigsten» iroendwo zu berühren aalt, wich lein Beroch der Liebe, der irdischen sowohl wie der himnüischen, — die» Hoss« ich. — ohne einen Blick oder Fingerzeig geblieben sein.' — Die «u»s«aNung de» Buches ist Muster- gültig. 507 — Leonhard Frank Tas Ochsenfurter Männerquartel t. (3n Leinen h U7T. Insei-Derl g. Leipzig.) Dieser Roman ist eines der srit.- . n CBkr!-, in denen Tragik und Humor des Lebens zu einer Einheit verbunden sind. Schauplatz der Handlung ist Würzburg. die ©labt toc-rut die .Räuberbande" einst ihr ilntodc.i getrieben hatte, und cs sind vier ihrer ehemaligen nun zu Männern herangewachse- nen Mitglieder, deren Schicksale wunderlich miteinander vers loch'en werden. Scheinbar mühelos entwickelt der Tichtcr eine Handlung, die den Leser durch den W- ' Id unaewcHnlicher Personen und Ereignisse in gr^' r Spannung erhält. T>e ehrsamen 'Bürger und ihr« Rot. die sie zwingt, sich zu einem Quartett zusammenzutun, um aus der den einen von ihnen -u verhören hat. weil er Im Verdacht steht, einen Mord begangen zu haben: der dekadente, zu immer neuen Sensationen gehetzte belehrte und Weltreisende uni) sein fl!üdlid>. rer «Gegenspieler: das leB zehnjährige Mädchen mit seiner erwachenden Erotik: olle diese unvergeßlichen Thoraliere sind mit den Rügen eines echten Dichter gesehen. 525 Rebellen. Roman von Rlsrcd Reumann (Deutsche Verlags-Anstalt. Stuttgart, in Leinen 7 Ml.-. - Als red Reumann war ein Srzählertalcnt. das lange Zeit im Verborgenen blühte Erst Paul Fechter hat es eigentlich ans Licht gezogen, als er dem Dichter im ergangenen 3abre für seinen Roman .Der Teufel" den Mlviftbrci# verlieh Inzwischen hat Reumann sich auch dem Drama zugewandt. nicht mit dem gleichen Erfolg. Sine Erzählung „Der Patriot", di« «Geschichte des (Stufen 'Pahlen, der Kaiser Paul, den irren Rulsenzaren, vom Throne stieß, wurde dramatisiert und von Karl Henrz Martin mit Wegener und Köttner bei Barnowski in 'Berlin yerausge acht, ein starker Publikumserfolg. der über me Schwächen des Dramas jedoch nicht hinwegtäufchen bad. Dah Alfred Reumanns Begabung auf dem «Bediel des Romans liegt, zeigt lein neues Werk „Rebellen". Zeit und Ort dieses neuen, wiederum historilchen Romans liefen der Sphäre her allgemeinen histo- rilchen Bildung etwa» abseits: «J» ist da» «Brost- Herzogtum Toskana, seit den Rapoleonischen Kriegen wieder Sekundogenitur des Haules HabS- burg und die Zeit, die unglücklichen Jahre um die Juli-Revolution, in denen Metternich» «Beist gerade in Oberitalien Orgien feiert. Die italienischen Rationalisten streben (Befreiung vom Joch der Habsburgi'chen Fremdherrschaft Einigung zum «Brost-Italien an. Don Paris aus gehen Fäden der Betschwörung in die kleinen oberitalienischen Fürstentümer, in den Kirchenstaat und hinunter nach Reapel und Sizilien. In Florenz, wo unter dem milden Zepter des politilck) liberal denkenden, kunstsinnigen und fcbentflugcn Fürsten von einer Bedrückung deS toskonischen Volkes kaum die Rede sein konnte, war es schwer, eine revolutionär« Atmosphäre zu entsachen. Liner vom Dichter klar, grost und einen kleinen Kreis begeisterter Männer und Frauen für die grostc Idee des nationalen Italiens Ml gewinnen Bis in die nächste Umgebung des Fürsten zieht der Rebellenführer feine Streife. Die Freundin des (Brostherzogs. politische Frau und doch ganz Weib, steht der radikal-nationalistischen Bewegung nahe. U.n sie und den Führer (Buerra herum eine Reihe schadgezeichneter Gestalten. ihnen gegenüber die Mächte des Staates, der glänzend geichilderte Polizeipräsident, der tluge Diplomatenkopl de» etwa- müde resig- niertnben Staatsministers. schlicstlich der Groh- Herzog selbst: Staute • einer überaus bewegten Handlung, des ersten AuszuckenS der Revolution, die diesmal noch von den Mächten des alten Regimes zu Boden gezwungen w.rd. In einem -weilen Bande will Reumann die nächste Stoppe der nationalen Bewegung Italiens schildern, deren Mittelpunkt wiederum «Buerra der eigentliche Held dieses Roman,- stehen loIL Auch dieses Buch wird unser gröhtes Interesse beanspruchen. 600 — Sduarb Heyck: Das Ende der Flittermonde des Hei-ho. 32 Seiten 8°. Preis 1,60 Mk. Dettag von Morin Schauenburg. Lahr in Baden. — DaS ist ein allerliebstes Düchelchen. das unS der angesehene Historiker und Kulturgttchichtler Prvfttsor Dr. Eduard Heyck hier auf den Tisch legt; entzückend eingebunden und so rührend und anmutig zu Iden, io unveriällcht chinesisch von innen und auhen auf den ersten Blick, dah man in der Tat. zumal Denn man sich der sonstigen und gewittermahen hauptberuflichen Lättgkeil des Autors verge- tvifsett. das Danze für eine außerordentlich geschickt ins Derk ge'eyte ileberrragung aus irgendeinem chinesischen Tette halten könnte. Mit Nichten: das Ganze ist .echt . ist keine älebettetzung. sondern eine sehr sein empfundene, ganz eigen- gepragte Schöpfung, eine kleine Novelle au» dem fernen Osten, erfüllt von der uralten Weisheit des großen Äcngfu-tie und von der lyrischen Sanftheit der ßiebeäflagen des Li-tai-pe und des Tu-fu. diese E-eschichte von den bräutlichen Freuden und ehelichen Schmerzen der schönen und jungen Li-tti. die jener zarten Haltung des .Aretbefreifef verichwistett scheint und von den Flittermvnden. dem «Blück und Leid des Malers Hei-hv. von der herben Trennung und nu>ii4>m Wiedervereinigung des Pärchens ist recht eine Erzählung für Liebende für Brautleute und junge «ri-egripon fr:» tbntn für da» deutsche Pudltkum .. . n no.t . g^naa ettchetnt Unb in dielen .loment« xn U'.rd bann mit L 1 Oeaenübcr dtttem Xoeiben haben .Lchr.tt- stellet von «Bttchmack und Anspruch schn.itch durchzuletzen, wenn sie auch da» bet ans Deutschen alS Vorzug gellende Prae habe.-.. X.i«>• länber zu sein. Aber sie '.»erben dann auch einmal die Genugtuung haben, dast man nt'db von ihnen redet, wenn bic ^Romanrethen" und töte ^Bücher der Del»" längst ui irgendwelchen Winkeln verstaul»en Reben Gais rth : m wir seinen etwas lauten Ruhm nicht ft rett i machen möchten, und Hutchinson wird man D. H. Lawr e n i c uni. : in der modernen englisch, n Literatur rechnen muffen. Setn Thema ist durch a.le frei Romane hindurch, die unS in deutscher HebcJeoung bislang vorliegen, die Frau in mancherlei Dar a- tIonen Die Liebe in der Ehe. dte Liebe der Mutter, die so grob sein kann, den Söhnen den V>eg zur Frau zu hindern. Was aber a er diese Probleme hinaus interdhert. tst das B>ld. da» der Dichter von der seelischen Struttur de» heutigen England zeichnet, diese in ho snungS- lofcm Individualismus auSeinandersallend. <*e- sellschast, die eine Tragödie möglich macht, t c den modernen Menschen in eminenter Weis« angebt und aufregt. So ist dieser neue Lawrence ein absolut zeitgcmätzes Buch, mit dein stch der deutsche Leser und auch die deutsch« Frau - schästigen wird. 373 — Die Rache de» jungen Metz . ' r das Wunder der zweiten Pflaumenblüte. Aus frm Chinesischen übertragen von Franz u hn. 33U Seiten 8°. Nach Art (hintttscher Blockbücher gedruckt. In Leinen 7,50 Mk.: Leipzig, im Insel 1(«r- lag, 1927. — Ein chinesischer Studenten- und ‘.He- nolutionsroman! j)ier lernen wir die Denktveis«, di« Brauche des chinesischen Abrdemikers wrftfb- n und erfahren, wie in Ehma eine Revolution geistig in» Werk gesetzt wurde. Ein packendes Kultur gemälbc wird uns hingezeichnel, au» dem uns da» mysteriöse Anllitz des wirklilhen Ehina entgegen- blickt, wie e» ein noch so phantasiebegable erro- pöische» Dichterhirn sich nie und nimmer uorftdlen kann. Tempel und Pagoden, die «strotze Mauer, die «stoldstufen de» Ä»rons. da» Mittagstor vor dem Äaiferpataft, brr Echauplatz so manch.r Umwälzung, erwachen zu warmem Leben und reden thre deutliche Sprache. Zwischendurch rochen stch die Purpur- iadrn zart romantischer Liebes am Schlüsse zum Knoten einer kleinen Lens ilion zuzuschürzen: zwei junge Helden fuhren jeo^r zivet Bräute heim, und der Himmelriohn sanktioniert chren zwiefachen Doppelb'.ind! Hier wird n-an da» wahre, do» alte unb das heutige Chino in feiner ganzen Merkwürdigkeit begreifen! 558 Politik und Geschichte. — Karl Friedrich Rowak: »Versailles" (Verlag für Aulturi*olttif, Berlin W 15). Rowak war österreich.tcher Kriegsberichterstatter und ist bekannt a> worden durch fein sensationelle- Buch ..Der Weg zur Katastrophe". da» nach Angabe deS Verfasser» sich auf die Intentionen de» öftere«kbi!erträ.-,e vor- zutinden. deren recht au.'j'.i.’flt Dettprechungen an Land unb «Bttd. Men'chen und Boder.'chätzen man jetzt gcgen'eir.g : in tritt DaS Fett des Bären hatte man längst pcrtc.lt. ? vor er erlegt war, und bitter ideologische (Bc'chichtsprostt or aus Amerika konnte zwar ben harten T^'.'achen europäischer etaat6mcrr.iT für Augenblicke unbequem werden, aber Sc t btrl.n ihn nitt>er mit ihrer brutalen Wachlgier. die sich richt um den Pre:S betrogen sehen wollte, um den soeben bet blutigste aller Änege gttchlagen war. Der Itaqobv. Erntet Teil crtccrieix den Präsidenten. al« rr erschüttert .rnd un'.cher. mri- leicht selbst schon krank, noch Amercka vxud- tarn und hier sehen muhte das, da- amee kant che Volk nicht- mehr von Europa trrjfm wollte, daß es sich besann auf da« Grundgesetz ameri- konischer Polttk d e Donroedoktr n. öv WcUonZ Eintritt in den Weltkrieg verletzt hatte Sein eigenste« Werk, der Völkerbund, sol le sogar aus Widerstand stotz^p Was er damals schon ahnen muhte, erfüllt« 'uh l»,ld D-r amer-.^ntsche Senat lehnte die Vat.«>ri"un, des Tkriailkr "ßn- traart und den Vei'r tt xum Dölterbuno ab. mit energischem Buck ist ieitd-m do« Slaat«- ruber der amerikan>'i tri junge" durch Hagetschiag kommen. Soweit 21euermilderungen in Betracht kommen konnten, haben die Finanzämter bisher schon Stundung bewilligt. Nachdem nunmehr die Aicht- Ihr.en über die Ermäßigung der ArichSstevern gezogen sind, bin ich in der Lage, wegen der Landessteuern folgende« anzuorlmen. A. (Einteilung der Geschädigten. Die geschädigten Steuerpflichtigen sind nach der Höhe tes Schaden» in folgnbe Gruppen einzuteilen: Gruppe A: Struervslichlge mit einem Schaden 14« 19 *». Gruppe B: Steuerpflichtige mit einem Schaden non 20 - 39 Gruppe C: Steuerpf sich', ge mit rinem Schaden von 40—59 •». Gruppe D: Skrlerpslichtige mit einem Schaden von 60—79 '•». Gruppe E: Steuerpflichtige mit einem Schaden von 80—99°". Gruppe F: Steuerpflichtige mit einem Schaden von 100 *o. Di«» vorstehenden Prvzentzahl n sollen da« Verhältnis de« Schaden« zum Gelamternteertrag ßarftellen. Ob die Schäden durch Hagelschlag oder durch sonstige W'.tterung-undilden verursacht sind, ist glcichgülttg. B. Verückstchiignng der Stäben bei den Lande ssl.ntcrn. 1. Allgemeine«. 3m Nachstehenden ist 'er Einfachheit halber von Ermähiguna der staatlichen Grundsteuer b,',w. in E.nzeNällen — der staatlichen Smucr.r- bäutxfleuer Je Aede. Auf bride Steuern werben für da« Aechii!' ^jahr 1927 zurzeit nur Vorauszahlungen erheben, die aus formalen ©rüntm nicht niedergeschlagen, sondern nur gestundet werden können. Äi? ',ugedachte Sliuerermäst'-gung kann deshalb zurzeit nur in der Form verwirklicht werden. Last von den Vorauszahlungen für 1927 ein entsprechende Teil zinslos gestundet wird mit dem Ziel der demnächstigen endgültigen Aieder- f d) l a fl u n n Letzterer Zusatz sott ii der M ttri- iung an die Steuerpflichtigen ausdrücklich enthalten sein. 2. Grundsteuer 1927. Die Steuer wird ermäßigt für die Geschädigten der Gruppe h um V« der Gruppe c um -/, der Gruppe d um s/< der Gruppe e um */« der Gruppe f um 6 « Zur Geschädigte ber Gruppe a kann eine Sieuerermähigung nicht zugestanden werden. Die Srmäßiguna bezieht sich nur auf die Grundsteuer vom landwirtschaftlich genutzten Vermögen; soweit daneben forstwirtschaftlich genutzte« Vermögen nur geringen Werte« vorhanden ist. kann der Einfachheit halber davon abgesehen werden, diese« letztere auszuscheiden. Die Grundsteuer von Gebäuden kann nicht ermäßigt werden; eine Ausnahme machen allein die wenigen Sinzelfüfle. in denen erheblicher Schaden an den Gebäuden selbst durch Unweiter. insbesondere durch Hageischlag entstanden ist. Hier dürfen die Finanzämter nach Lage deS Einzelfalle« Milderungen zugesteben. Weilergehende Stundung im Einzelfall soll nicht ausgeschlossen fein. 3. Sondergebäudesteuer 1 927. Bei der Vatur hiefer Abgabe ist eine Steuerermäßigung wegen Srntccnis all- nicht vertretbar; hier kann mir durch Stundung, d. h vorübergehenden Zahlungsaufschub oder Xaten- zohlungen entgegenge'ommen werden. Soweit jedoch in einzelnen Fällen erheblicher Schaden an den Gebäuden selbst durch Umreit er. insbesondere durch Hagesschlag entstanden ist. gilt das gleiche wie sür die Grundsteuer - wlrte ungefähr im gtrihen Veryaltni« geschädigt ist. rmd b) in denen der Prozentsatz des Schaden« durch das zuständige Landwirlfchaft-am. ermittelt ist. uni) c) in d.'nen der Prozentsatz de« Schaden« — ich wiederhole: im Verhältnis zum Gesamternte- ertrag - 50 Prozent oder mehr beträgt. D.rie drei Voraus'etzungen mülkn alfo zu- sammentrefien. Aach den mir gewordenen Mitteilungen dürften schwer geschädigte Gemarkungen in dielem Sinne nur anzutreffen fein in dem Hagellchla^geb et von Stadecken, Ober-und A'eter-SJulheim. Lindenheim und Umgebung, im Vogelsberg und im lüdl:ch?n Teil der Pr»- riiu Starkenburg. Das schlieht nicht ans. dah audb sonst vevrinzelt Gemärtungen oder rimflne Betriebe schwer geschädigt sind und entsprechende Stcuerermäs igung beanspruch m können. Qlur auf Antrag können Lteuerermä').- gungen bewilligt werben in allen übrigen Fällen. Der Aackwri« über die Höhe des Schadens ist grundsätzlich vom AntragsteNer zu erbringen; es bleibt j?doch dem pflichtmästigen Ermc"en der Finarzämter anh'imgestrilt. inwieweit sie beim Vorbegm amtlichen Materials auf die Beibringung von SinzelschadenSnechtoeistMgcm glauben verzichten zu dürfen Hierbei fei betont, doh Atpor in allen Fällen, in denen ein aufrer- gewöynlicher Aotstand vorliegt, die Steuererleichterungen nach dielen Grundsätzen eintreten sollen; andererseits ist es aber bei der Ausdehnung de« Schadensgebiete« unerlählich, dah die ®r- mäbigunqen nur in solchen Fallen bewilligt werden, m denen sie bringend geboten find. Srmätz.gungs anträge sind bi« zum 1 5. Dezember d. I. vor^ibr ngen; später eingehende Anträge können ohne fachliche Prüsung abgelehnt werden. Es dürfte sich ernpfehlen, dal) d-.ejenigen Finanzämter, welche für einen Teil der zu ihrem Bezirk gehörenden Gemeinden Ermäßigungen von Amt« weg-n verfügen, während sie für den Äest der Geme.nden Anträge avwarten. hen Dürgermeisterelen der letzteren Gemeinden l ervon Kenntnis geben. In solchen Finanzamts- dezirken, in denen überhaupt nur Ennästlgunaen auf Antrag in Betracht kommen, ist eine Benachrichtigung Der Bürgermeistereien durch ba« Finanzamt nccht erforderlich Ich werde den landwirtfchastlichen Orflani'alIonen Abschrift dieses Schreibens zugehen la* en; e« muh den Beledigten anbeimgeftellt werden, ErmähiMng«- anträge rechtzeitig bet den Finanzämtern an* jubringen. Ich ersuche ergebenst, die Finanzämter nach l-orstehe idem qefäll ast '. ijumeilm. Hiermit erledigen sich die gesaä'gen Schre: >en de« Landes- fincmzami« in i-iefer Sache ebenso wie vorliegende Berichte der Finanzämter. historisch-wtrischastlichor Tatsache dem Uripnmg und der Bedeutung der heute Amerika bewegenden Leben tragen nachgeht und eine Antwort aus viele unaelöfte Fragen zu geben sucht. In knapper, piastticher Zeichnung rieben die wichtigsten Länder Lateinamerikas. Brasilien. Araen- tlnlen. Ehile imd Meriko an un« vorüber. Aus »wlklick-en und geographi'chen Gegebenheiten wächst das Bild eines ralsenpoiltlsch wie historisch gleich interellanten Erdteils, der vor den 11. S. QL eine bewegte Ge'chichte. eine alte Kultur und starke politische Energien voraus bat. D e Kapitel über die Emanzipation dr« Indio, über den Wirtschaftskamps in Westindien, über den Kulturkampf ,n Meziko greifen mitten hinein in den Kamps der Gegenwar! und haben richtungweisende Bedeutung. 495 Strafkammer Gießen. • G: eben. 4. Qio*’ Gin Pferdehändler hatte, wie sich bei einer amtlichen Qlachprüfung ferner Bücher heraussteUte. in den von ihm zur Berechnung der äimsatzsteuer einger.icpt'n Voranmeldungen seine umsatzsteuerpflicht gen Entgelte unter dem tatsächlichen '.lrr:*ah ngegeben und dadurch die Steuereinnahmen d'Z Ae.chs verkürzt. 3n rinem Aachtrug«k»e*c. . .o wuri c ,hm grivrdert. Hiergegen erhob er Einspruch, der aber von dem Finanzamt al« unbegründet verwogen wurde Auch die von ihm gegen dirien Entscheid eingelegte Verusung wur^e d.irch Ur» teil r*c« Finanzger.chtS beim Lande«finan.zamt Darmstadt al« unbegründet zurück gewiesen. Dabri murr* sestgeltellt. dah er seinen steuerpflicht g'n Ilmfatz zu niedrig angegeben hatte, und die ron Xnn Finanzamt nach?.forderte Steuer gerechtfertigt ist. Aeben dx'em Steuernrrsahrrn wurde gleichzeitig ein Strasveriahrcn gegen ihn eingeleitet. und ihm aus Grund e ne« Stratbr o de« Finanzamt« rine empfind»iche Gv .dstra'e auf- erlegt. 01 «Werbern wurde dte BerösfentUchang der Bestrafima angeordnet. $*a er gegen d.efen L'.rasbeschetd Antrag auf ger chl ch, .^nttchridung stellte, muhten fid> nunmehr auch or5:n’- Uchen Gerichte mit Mriem Fall brsasfen. Aach dem Oratlmi« der Verhandlung hatte da« Amtsgericht keinen Anlast. von den .Feststellungen de« Finanzgericht« abzuweicben und zuvor die Entscheidung de» Arichssinancho*« rinzuholen. E« kam gieichsall« zu der Ueberzeugnng. daß der Taget.agte, der unzulässigerweise nicht die Aoh- cinnaljmen. sondern die verenmahmten Entgelte abzü^ich der Unkosten deklariert hatte, dadurch die Steuer vorsätzlich h-.nterzogen hatte, zumal er wegen ähnlicher Vergehen bereits vorbestraft Ist. Gegen da« Urteil bev Amt-ger.chiS. das gegen :tzn auf eine Geldstrase von 600 Mark und Anordnung der Veröffentlichi.-na der Entscheidung erkannte, verfolgte er Berufung, mit der er nur geringen Erfolg hatte Denn auch heute kam da« Gericht zi: ?tnle[ben tat« fachlichen und recht, chen Festtteklungm. setzt« aber mit Aückklcht auf ferne ungünltioen Vermögens- vefhctttnisse die Geldstrafe auf den Betrag von 500 Mark herab, die tm Unrinbringlichkrits- fail mit 50 Tagen Gefängnis zu Der frühen find. Damit entfiel die OTlögliäskeit der Anordnung der Publikation, da die erkannte Geldstrafe hinter dem für die Berössernlichung vvrgefchriebenen Mindestbetrag zurückbiieb. Im übrigen wurden dem Angeklagten sämtliche Kotzen des Ber- fobren« auferlegt Ein Arbeit 7 war wegen Sachbeschüdigung zu einer Ge'änani-strase veruriellt. Er war beschuldigt. die Gfasfcherb' an einem Schaukasten c:ngefchiagen zu bähen. Unter der Behauptung, daß et nicht der Täter tri. oeriolgte er arger, da« Urteil Bettung Doch --stattete sich die heutige Qserhandlung sehr zu feinen Ungwnfter; er wurde einwandfrei als Täter überfübri. In Anbetracht feiner u-bestrafthett hielt da« Gericht eine Gefdstr-a'e für auStelch^k» und nmnteUfe ihn fn 7 5 Mark Me evtl, mit einer Woche Gesangnt« zu ocrfrüöew sind Wirtschaft. Oie (Steigerung ve- tuk^sristigen ^re^itvelumens. Die Entwicklung de« kurzfrilt ge- .brrb.'- dolumen« verdient mit Bückll^f auf die von Spannungen nicht freie Lage der Wirtschaft ein: ganz besondere Beachtung In .Wittfchatt und Statistik^ gibt da« Stat st'.*che Aeichsamt eine Zusammenstellung über die Entwicklung de« kurzfristigen Kredite« in der Zeit vom 2S Februar bi« Ainn 31. August. Danach bat sich infolge der Zunahme der Kapitalbildung auch cg-.m.g bcr Banken, von trnen Zweunonatsbilanzen veröffentlicht werden, wiederum ausdehnen können. Die Ausweitung des Kreditvolumens in der *ii vom 3 0. Juni bis 31 August beträgt allein f a st 6 0 0 Millionen und ist zu mehr al« 400 Millionen Mark säst ausschließlich auf Deb'» rerenkonio erinlgt Die Erhöhung der We-fel- bestände an sich ist für die Gefamtheit her Banßen nur unerheblich Um ein Gefamßbild der kurzfristigen Kredite, die her deutschen Wirtschaft durch den Bankkredit zur 'Berfögung gestellt worden find, zu gewinnen, muffen zu den Krediten der Qöanken die Wechfelbe stände ber Votenbanken hinzuqe»äb*.k werden. E« ergeben sich dann foiaende .-Zahlen in Millionen VeiLsmark Kredite der Qpankey 14 504 s Wechselbestände der Votenbanken 3084 2 zusammen 1 7 6 7 9.0 f ü t den Stichtag 31 August. Die Zahlen für den 30 Juni lauten 14116.7 . 2914 5, zusammen 17 091.2. für den 31 August deZ Bvrjahre« 11 953 4. 1930,0. zusammen 13 883,4. Man erkennt hieran, dast der Anteil der Votenbanken an ber Kreditgewährung lehr stark gestiegen ist. In den Angaben de« Etatistilckien Vrichsamt« find nach dessen Oln- qabe die Kredite der landwirtschaftlichen Krebit- gen offen saften, 6er Privatbanken und überhaupt her Banken, von denen Zweimotmt«- bilanzen nicht veröffentlicht werden, nicht ent- halien. Schätzt man die Kredite dieser Institute auf eiwa I Milliarde Veich«mark. so ergibt fid) für den 31. August 1 927 eine gesamte kurzfristige Kreditverschuldung der deutschen Winschast bei den deutschen Banken und Holen bauten in Höhe von rund 1 8.6 8 TI 11» Narben Qtei<6«ma r L • Himmelsbach. A. -G.. Freiburg i. Br. Au« dem Bericht de« Konkursverwalter« der Gebr. HrmMelsbach-A.-G.. Freiburg L Br. den dieser tm Laufe der Gläudigerversammlung erstattete, geht hervor, dast von den m der Kon- kur«bisanz mit 5 Millionen Mark ausfewielenen Warenbeständen noch rin Vestbestand im Werte von 1 Million Mark zu realKAeten fei. Die in der Konkur-bilanz gestellte Ve'erve von *'< Million Mark dürfte nur zum Teil in Anspruch genommen werden. D.e auf den Warenbeständen lastenden Bankkredite sind bi« auf 1 Million cbgfhcdt worden. Der Smgcmg der Debitoren wickelt sich normal ab. OMfalle sind bisher nicht zu verze.chnen. Q3on den in der Konkursbil«« mit 690 000 Mark au«qewiefenen Grichäst«- und ODohngebäuden find für 350000 Mark verkauft worden. Ueber den Verkauf der anderen Immobilien schweben noch mehreren Sette« Qlerband- Iungen. Mtt dem Hofzemkauf für bat nächst« Jahr rft m sehr vvrfichttger Oveise begonnen worden, damit die Werte nicht von ihren stand- othnäbtgen Zufuhren abgeschnitten und entwertet werden. Der Pr7»zef, gegen da« Veich und die Länder ist bisher rod) nicht ausgenommen worden Von krten de« Reiche« wurde mhgeteilt, hast man e« dem Kontur«Verwalter überlasten müste. mit den Ländern direkt zu verhandeln. Preutzen will an solchen Verglich« Verhandlung en feil- nehmen, wenn auf die schwebenden Griatz- anlprüche gegen Preusten verzichtet wirb. Bayern hat sich zu einem Qktfllekb mit der Firma tm Wege gegenrritigen Verzicht« auf alle Ansprkiche frewrt etllüTt. wenn bo-6 Vrich gle^->>e t»g an Bayern eine Zahlung in der Höhe leistet wie 'k Bayern au« der Konkursmasse beansprucht Da« Ergebnis der bisherigen Vermittlung»'-Q)er- banhlangen ist der Vrich-r-gierung al« Ba'»« eine« Prvzestvergleiche« übermittelt worden. Eine oiirz.elle Antwort ist noch nicht erfolgt De« wetteren rechtfertigte der Konkur«verwatt«r die von ihm angestrevie Aüfn»thme des Prozesse« gegen den QDerlcget Fernbach, durch dessen greife- ftlbzuq Di* Firma schwer g.-(djäl igt worden fei. urv für die'r Schüben fei der Verleger de« ..Holzmarktes" haftbar. Hmfichtlich ber Mologa. die bekanntlch t>urd) QJergküb mit der rustifchen Qtfflierunq imtet Rückgabe ihrer Konzefkivnen ihre rulfitchen Aktiven verkauft bat. w rd mit- geteilt, hah kne Q)erhandlungen übet hir'en Verkauf vor wenigen Tagen abgeschlossen worden 'wd. und bah eine Vachricht über ba« Ergeben« in den nächsten Tagen zu erwarten sei. Die Äen- kur«sorderung der Gei'enk.rchener Bergweri«- A.-G. habe emc entsprechende Oietzukt on erfahren. • 6 d, 6 f f t r b o f - Vinblng • Bürger- bräu • u.»®., Frankfurt a M. Da, am ,3fr September beendete Geschcrfiriatzl ist, wie der LPD. erfährt. nHrtxt seht günstig obgeloufen. D»e kurz vor dem AdsHui, stchenben Bstanzarbetten lassen einen guten vvfchiuh erkennen. Aan kann mit Dormiriirfflhit) wieder 21) Prozent Dividende rechnen. Di, Ostanftitzung fmöet In etwa Drei Wochen statt. • Die Prei«erhöhuna in her el •ffj technischen Ink» ustrie. Zu der vom Handel«di^ist gemeldeten Preisrihöhun« in brr elektrotechnifchen Industrie ^riähren wir ergänzend dab die Herauffetnmg der Preise um 5 Prozent sich auf elektrische Äafchin Voggen srider geh i.'en D? »-;*• unb hatten bei '*r ■'en P" • keines K icknmgesthätt ck-afar ist knapper a"'"v1m un> fre;egr.et «twe.^t besseres K»uNust Gerste m* frr still. S« notierten für Je 1003 JN»: TSeizen, nfirt 239 bi» 242. Tn, M9.75 b:< 270. Mär, 272. THai 27350 (nifc fl Ctmeiergr. 220 M* 2«. -«'er. märt 1« M ?37 (t#fri*NNV TUrt 224/0 ibet.inpfd MM». Oe Pl«a 1»2 d.» 1»4 (*»a» lefcf Raps 335 M» 345; friti Parker Silber,» geaihertf ÄH nun* ipsnub weiters Anleihen in MM en ' ändern pneMl wohl kauen oder nur |ebr i ch ws» r« g unter, »udringen |rwn icinm-nte. Da yim Bsrien» bninn einige ftauordc »ortdger tk>ninkr auch Dom Auslande. peftsltdt stch das r Id nicht mehr la ungünlng. D»s t‘aae am L e l d n a r k l e wurde nach der Ermüsttgung des Repordgeldfatze» ln Berlin wieder etwa» opiimistifcher beurteil« (bcg lerunfl der Arbeitsmarktlage trug zur Abgabeneigung der Spekulation bei Bi» auf wenigs Ausnahmen waren StursrückgSngs von 1 dis 3 v H festzuftellen. Äontanwerte lagen relativ widerstandsfähig, Horpener kannten 3 v. H en- lieben von sonstige. Effettenwertsn lagen Bolßt ft Haeffner um 6 v H und Schabe um 5 Mark fester Heimische Anleihen rühm Au». Inn ber uneinheitlich Bosnier und Mazedonier fester Ter (Geldmarkt blieb unverändert Re- partflrlb war reichlich vorhanden und teilweise nicht unterzubringen Am Pfandbriefmarkt bdl da» Angebot etwa» nachgelassen, die lenden st aber werter Hkr ichwächer 3m verlaute wurde >ie lenken- al». mein letter Der HblAfug der 20 Millionen Anleihe be» Rordlloyd regte an und führte zu ftursbefsstigungen von 3 bi» 5 v H Slar zstoff pl«» 10 v H frankfurter Mrtrfi>rWrfr. Frankfnrt. 9 Tirp Mei-en IA weiter Mart angaboten S.iflermiiiel lieg« un allgemeinen rodtg Meiwnklsie IA >m Prelle rud- Osna'g. dagegen Äoätfeafk e Gesucht und um 0.25 Mark teuerer Hunerrnehle 'ehr still wü.nend Hir Aachr eole Äo rage befiehl Hochwertige Oalkucha» finden nach wie vor guten Adlatz. Da» ÄlaMaelchsft 1, weiter Ichleppend 3n Äar- «offefn Ist die Rachfrage gering aber auch da» 'WN^eboi nicht d»3 -end Die Prelle find steng. S» werden n stiert: Meizen (1 Qual.) 20. 2 Qua 2 75 Igeringere Telcha'sen'x.r 22 75 bi» 23.50. Avgg. n ilnl 25. Commergerftc (für« 'Beeugtoetfei 2k biZ » Haler (inl) 22.75 bl» 24. Mai» 'gelb' 19 bi# 19 2l Dei»enmsbl ' nl Spe. »lal 0) 37 75 dl# 3# 25 Aoggemnehi 34L3 bis 34 75 Dei-enklele 13, Aoggenlleie 14 Mark. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Dia dinier den 4 apieren ang« ührien Ziffern geben Oie Höhe der zuletzt delchlostsnen Dividende an. — Leichi»bankdi»lont 7 Prozent, Lo«nbardzin»!ub 8 -rozen l«um; «T.i ii, la.ir tx »irr 1 • Wrl 1.. 1 » m, N. ic< Sie» 2,»»« »be, tu»« I »leid»»» r,t 3ra ff ft; t; v» »pt unlu-bl ar bi» »« «' , , *bi7 «UM • nlenf Rur« e. il. » II * II » 11. 1:' — । *- N.e N.ti SO l»,»S 10.» It 10.» — — — - •* — — — — — - - — ——9 IS 1 15,7 —— — $< r. z.z 11 111 11 11 6 — - ll.ll t< — 11.71 11 - E * — M» — — — — — 111 in j 110.9 im.;’. - 111. » 117 - .-•'1.5 3'1 117 I V*. i 1. <- .s INI, 5 11< S 11* . . irt 1-s U4 r«i rir iSI IMS 113.1 ui .IM yn.s n*l UH.S 1M.7S lin.zs Hl IM 143 1 141 111 !«• 5 IM.s 143 f-i ISfS.l «r» 1-1 Iti 114 .. 117. S 16«.5 117.5 1*4.4 3roofhm n -ifl. •frhr 1 11. l.nk. » II * »i^. bn-ang » n« •- _ 1 II | »- 11. .t. *1 a - .. frrfmomi . ..««..» 4l'fK. tw'mrweai . . c-*i un» vreh ... . m- .Irltrn » -n'tt anwe ... 1 ch't i <:r?-t llntrrn. . . ic 6amb *kln ä*trt< . . 11 M.M üitudrn . 7 t irmrn» » 6'141» . . . lf Inn rt»!9. . . . « • . i- «obrnrerr * *>ri«fnfir»fnn L 'li 0 • sarpenei .... 4 be-Ktilfikn « jl'r t-irjbow........1 »(».er'-nvrrtr ..... »11 ; Vtcnrflrn .... V , ■ nur «mann k •/« (1- « IVone-cihrr..... C»er(»(r|. «INni» B d!rrk < C6rr«fl)tfi (teferüftfc h ft>onq t*rrai au f F 1 hbcnilttc tiraantebku n win na bl . < !ftudrfrfe . ......0 mnoaar«rai*efl.....1t i«i.X re !s.i in) in 14 '41 XX, j I I lrt.75 173 1 l!4.5 1 >6 W.7» ;• VI Sil.ll 114.5 103,5 1H IN U«> 171 ■ 1 7» 173 IM ifi ««.» 15»,3 115.*5 14- 5 W7 m.ü 177,5 IM. I" loo, r. Pl, 75 K» 153.15 10t N.i 153 «1.5 »7.1 170 147,11 17» 5 111,1 l«o 75 in 141,5 iU 147,75 IW ■ 75 III IN IN.» 17» 1Ä.» m n IW IW "1.» '.i .ff;! 115.23 13,75 14* 113 1N4 3*1.» 115.5 «'< r* 71.13 il« .■ .45*3 171,7» 111 1*7» 14» IM 147 M.75 11« 5 U» Ul.* 17» 1.1» IN.» IM 1*5 rj.it Ni .1* Ul wt.» *1,11 14* IN.» y»i SN.» 11 3rrnMnte M Berlin äLi»Z. ist», hui» *ur« f-t>t4- 1*««^ »ur« *ere lannn: 1.11. « 11 -.11 «il Banknoten. n» r-i iT -nrr frrtptl^rifr tfrn-rni in Ml Ä— temrni Ä d-tabi 1 <7 «‘fit* * SrrNea U 113 111 — eewttbri» Permbt^'r 14 — 371 *4 Chrr 17 - m <11 C«#r 1.' 5.-9 -5 13N frtnbfro ...... * — 4H9 4t AI ,-;eT» IO 154 IM IM 151 <:or(rr nourpn Baftrr — II* 111 ^rilaner dc» . . . * — 151 154,15 7 "imfrr »«.olorrn..... ■' <1 »1 1 -'1.15 o »7 ' ./i 75 ♦lOifnwrfr »Troff. . . 0 — KZ. 5 H4 11 rndn» Voeirr 1 — — 11 115 |.ai nmorrr-il — — >'5 '"I C: " i m * e i re! . . . . — 111 111 fmtt Ho-n-cn i . . . 1 - *■ V'onl orb 7 .tu . . . 1 — — 15" «4» t-ermag 1 f, . -■: .... c sir«mst 1 Mi .... 1 <15 41.7» -1 '-•■rern ..... 114 — 11 । 5 — f r rRcrM - ..... i — —— —— gunjf-an, ...... - il.» — KL 5 — tr-twrrfr . .«•••. > •• t1 .irnrrclnrrrte ...... - >1- »Nag ........ II '14 111.5 111 «>" . ....... >1 »4 . - »7.5 -5 •rtr 1 : .- irn ...... , 1"! — *r..(tx Noien . . InoariKDr tHeirn . . Tcbdenmarll TtrHe l< n IM.M 110, U 1.577 m.45 -*0.61 71.»I 11.18 73.1» —§rankfur i; n IU M n.ui II».77 i». n ».Str m.»i M.01 :i i» 11.44 71.45 a. DL Telegraphifche Ql u • a • b I ■ n a. » WeeVt. » .'loebr. amilidx .'M»- Aon runa fru' .imili4>e leHeruna 3fia X?rif R».6S ISf.Tf 1.7« frr n tNrn.-itre i.hi? 1,791 iJe 5^.56 yri.-nnn» 1 41 .1.51 »44 v 6n(n .iMd 110,54 ilo,id 110.64 1 In,*6 •ornbeirn 111.14 II! * II!..19 111,61 111,71 HO« 10. -67 III.7» 10.5»* «11.01 -r jfor» in 54. «0.578 dienen . . 14. *» rt.ii .7.91 N> |l* 14* .-e, in 16.461 ' flf* 1. !9|H 4. IHM 4.1915 16.46 4,.-15 Van». . . «6.45 19 16,50 Mmi| - epir-hi! . wi.hl i r.. SP e- W, 145 71.11 *1,00» 7i.M teil n-'n . '4'1 1 *-»4 I. »40 1.944 4i|j u -45 0 5»| O,5o3 « 'N 'n r> CMt dborfl <». 1» •4.3» 9» 17 59.19 t'rna . 11.415 II. H . 11.4.» 11, 14» FfllM» . 7.M3 71,17 7 J9 7 7. u« 7 401 »NdVl . 71,5| 71,41 73.5» Nal nrten । tu.- l.«l li.M i hin rdTat»n 1",M 16 M -u.»r tonne. 11,60 H 7« -1 M »1. Wl Ät>nh nrta 4.11« 4,117 1.140 1 244 Rtrxn. . 5.564 '.576 1.-A4 5.576 lanabe 4.IW 1 J04 4,191 4.206 lln ntn 1 M6 4. «4 4 V-. 4.314 fein .DU Ä.97 *,»46 >6.'m6 Mr bis zvethett des Vottest wsvtt Dentfche VPUSplwteir 9efanntmad)img. ve « ' Tie hessische Landtags wo hl am 13. Noiwmber 1927. nur die tondtagswahi Ist die Stabt (Bleien mi« tiirmarkunq schissen berg und Herrnwold in folgend« Wahlbezirke ein» geteilt l«r2). An ber Hardt (3). An der Iadanneskirche (18), An der Wakrne (14), An der stlar anlage (8), An der Maraaretenhittte (kl). An der Warte (10), linnerober Weg (14). Arndtstrahe «*), Afterweg (1). Auf der Bach (1), Aus der Wetsteeh# H), Aulweg (V), Bahnhojslrshe (6), Beethovens!rahe (9), Bergstraste (11), BiWnarckslraste (13), Blei Bst roste (12). Voothousskraste (3). Brandgisie (1ß). vrandplaf, (16). Vrau- gaste (16), Bruchstvahe (11), Bmfmer- strafte |8), vuddeltraste (7), Büdtnoftraste Uirggraben (I), (Irednerstraste (H), rofw (2). Tiezstroste (16). Toerinq- strafte (14). Treiboukroofie (16), Ebel- straft« (9). Sderstrafte (?). Etchwe^ (13), Erdkauiermeg (9). Er len gaste (16). pichte- strafte (b), ilronfurter knafte (7). Areillg- rathstrafte (6), ^nedho »aüee (4), iirisd- richf«raste (7). (»iabel dergerstraste (5). «anknftrafte (8). Okir!enf«rof)e (11), (6eoro. Philipp Gail-Dtrafte (14). (stiaubrechtftraste (8). oZleiberger Weg (3). Gnauchftrafte (12). (stoethestrahe (12). tstrabenstrafte (6). (stro- ber Sleinmea (13). (Brünberger Ltrofte (14). chu'endergft raste (13), chutlleisch» strafte (15), chOndelftraste (R). Hammlkrafte (5). Hoy>n iraste (8). HenfeMraste (12). Herrnnxitd (Kemorkuna) (13). Heftens!raste (13). Heyerweg (14). rtlHebrondliraste (R). Hinter den 3d)ithgäricn (3). nmWr der Deskanloge (6), Hochweg (8), Hoimann- ftnifte (8). HoUerweg (7). Hutchsgaste (1). $)ber;nflftrafye (9). 3m Bargeld (2). 3n den Eikhgärten (1"'. 3n ber Sd)n>jr\'ad) (4>. Iobannesstnafte (!*'). Katie rolle. (15). flonp kiberg (16). .^aptaneigafle (16). Raplon»- gafk(lS). Kathortnengofie(IR). fteplerstraste (13). Kirchenpiast(l) Ktrchstraste(l) stleine Thihlgafe (5), Kl nikstraste (8) Körner- strafte (8). flornblumengüfie (^), streuz- Ö(17). .stroidon'er Strafte (3). Lahn- e (5). Landgrafenstrahe (1^). Vew* gra'-Philipp-Plop (16). Landmann strafte (14). Leihgesterner Deo mit Bergwerk (9). Lessing'kraße (12). Licher Strafte (14). Ltevigstrafte f*1). Lmdengofte (1). Linden- platz (1), In Loder» Hos (5), Loberstrnhe (11), Ldwengosle (17), Lonnstrohe (12). LudwtgSploo (10), Ludwigslrafte (10), Mousdurg (17). Maigosie (17). Marburger strafte (4), Narktlaübens«raste (16). Marktplatz (1), Morktstrofte (1), Mittelweg (8), Mottkestrafte (15), Mühlstraste (3), Neuen- bäue (16). Neuenweg (18), Neustadt (5). Nordanlage (3), Dllanlafle (15), Block- ftrafiellS), Fritz.Neuter-Ltröste(8), Ritter- aaste (17). Rodhetmer Ltroste (3), Rodhohl (7), Röntgenstrafte (8), Roonstrafte (13). Landgasfe (5), Sandkauterweg (13), Schanzenstraste (5). Acbifsendera (Gemarkung) (13), Segiflenberger Weg (13). Schillerst roste (2). Schiachthoffkrofte (3). Schkostgafte (In). Schottstrafte (3), Schu- deristrafte (8), Schützenstrafte (3), Schul- straft» (16). Sesterswea (17), -euckenberg- strafte (16). Sonncnsttaste (16). Stein- 0roste (4). Siephanstrofte (11). Studenten- sieg (9). Südanlage (18). Teufelriustgark- chen (17), Ihoerstrnfts (R). Tieienweg (5), TrIUergofle (16). Uhtandftrafte (8), Karl- Vogt - Strafte (14). Wigengakse (16), Richard-Wagner-Strafte (h) Wolltorstrafte (1) Wartiveg (10) Weidengasse (16), Welckerstroste (0). Weseritrafte (2). ?vest- anlage (6). Wettergasle (17), Wetzlarer Wea (R), $rn*tnnaa«e (1). Tetzfteln- tröste (1). Wie lecker Weg (4). W.nen- «raste (15). «ithelmstrohe (10). Wilion- tröste (9), Wiftwarer Weg (4). Wdlk- «roste (14), Wolkengaste (17) ^kppelm- «raste (15), HstzAsgofi» (1). Au den Müstien (I) siür Wahlbezirk 1 befindet sich der Wohlraum im Allen Rathaus, Marktplatz 14, Trauung», saal; Wahlvorsteher Studienrat Hein rich Heymann; Stellvertreter: Weist- dinkermestWr Karl Rau. 2 im Lnzeum und Studienanftast (Höhere Mädchenschule), Nordanloge 14, Schul ordneter Schreinermeikter (seora Hau- hoch. SicUoertreter Iusttzinfpektor ftarl Link 3 im (Gewerbehaus, Lirchstraste 16, Saal Nr ls. Wahlvorsteher: Verwaltung^ Inspektor Sari Reitz: Stellvertreter Eisenbahnoberlekretär Hon- Altbau»: 4 m der 6dilUerd)ele cStadtmädchen schule), Schillerjtrafte 8 (Turnhalle, Wahlvorsteher: vekonom Heinrich Kot«, mann. Stellvertreter: Justisinlpektor Ludwig Steller. 5 in der Pestalozzischule (Stadtknaben schule), Nordanloge 8 (Lehrerzimmer > Wahlvorsteher: Saunnann Ernst Rrauie Stellvertreter: Änufmann Edgar Porr mann: 6 In der Goethelchule (Bezirksschule), Wrstanlage 43 (ItirnhaUe); Wahloor fieber: Hausverwalter 3 Loh; Stelloer freier: Derwaltungsfekrelär Artur Wei 7 in hrr Alten «lltzlk, Lleblgstraste 16 (Zimmer Nr. 17), Eingang linker Flügel; Wahlvorsteher: Saufmann Sari Seibel Stellvertreter: Saufmann Julius Frensdorf; 8 in ber Alten Älir.lf, Lleblgstraste 16 Saal 10), Eingang am Hauptportal; Wahlvorsteher Saulmann Emil Nie derhausen sen.; Stellvertreter: ©e schastssiihrer Heinrich Weimer jun.; 9 in der Alten ftlinik, Liebigstrafte 16, ■ Vorsteher Studienrat Professor Otto Weiftgerber; Stellvertreter: Stadtoer ordneter Oberingenieur Adolf Kurz. 10 im Neolgnmnauum, Ludwigslrafte 11 (Turnhalle). Wahlvorsteher: Reallehrer Ludwig Hebermehl. Stellvertreter: Saufmann Ludwig Lembke; 11 Im Stahlbau», Bergstraste 20 (früher Stein» Karten), Zimmer Nr. 6; Dahl- Vorsteher Siadibauoberinspekior Hein- rich Hohn; Stellvertreter: Architekt Ku- stav Hamann; 12 im Gnmnasium, Südaniaae 6, Erdae- Ichoft; Wahlvorsteher: Landgerichts- reflifrrator Ernst Rumps; Stellvertreter: Kaufmann Jakob Heilbronner; 13 in der Oberrealschule, Stephonstraste 12, j Schulsaal Nr. 21. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Lehrer Heinrich Koerz; Stellvertreter: Reallehrer Rudolf Paul 14 In der Restauration „$ur Stadt Lich", Licher Strafte 59 (Solchen); Wahloor steher: vermallungsober>nspektor (Äeorq Pairan. Stellvertreter: Stadt verord neter Beemittier Joies Maier; 15 im Zustizgebaude, vstanlage 15, Saal Rr. 1R, im Erdgcschost, Eingar Südseite: Wahlvorsteher Hausmann Ludw Kravestu», Stellvertreter Goufmann (»torfl Log: 16 im RegierungSAeböude, Landgraf-Phi stpp.Piatz 3, Listungslaal; Wahlvorsteher Verwalter Wilhelm Riebei. Stellvertreter: Univ.-Derwallungsoder- Inspektor Theodor Dehler; 17 im Hotel .Prinz Earl", Sestcrswea 40 (Hinteres Sälchen). Wahlvorsteher i xaufmann Otto Keora. vt.llVertreter ' Saufmann Sorl Marth 1R im Stadthaus, Kartenstrofte 2, Zimrn.r Nr 7; Wahlvorsteher: ctnbiwrorhneler Elektrotechniker Tin? Delstvö(2er Stell Vertreter: Stadtverordneter Deiftbinder meister Heinrich Lavnfpach. | ^ür die in den Kliniken, Sranfen- und Pslegeanstalten usw. untergebrächten Wahlberechtigten, die keinen Wahlraum austerhalb der Anstalt ousfuchen können. Ist ein 1 besonderer Wahloorstand gebildet, her in ' den Anstalten tlf stimmen (gegen Abgabe eines Stimm- oder WahUchein») ent gegennehmen wird. Wahlvorsteher. Stad!» verordneter Kewerkschaftsbeamter 5tu*t .Roosdors; Stellvertreter Stadtverordnete ("trau Christine Ottilie geb Slöhr. Die Wahlhandlung (Abstimmung) findet am Sonntag, dem 13. November 1927, von 9 Uhr vormittag» bi» 6 Uhr abend», statt Aut Stimmabgabe dürfen nur amtlich her gestellte Stimmzettel, die alle zuge lall' nen Wahlvorschläge, die Partei und die Namen der ersten vier Bewerber sede» Vorschläge» enthalten, verwendet werden Bei provinziell gegliederten Dahloorschsti- gen ist der Name de» ersten und zwe ten Bewerber» In jeber Provinz enthalten Die ctimmahaabe aclchteht In der Weise, daft der Wahlberechtigte durch ein Sren* da» er in dem aus dem klimm,eitel auf- qednukten kleinen kkreis setzt oder durch Unterstreichen oder in sonst erkennbarer Weile kenntlich macht, welchem Dahlvorschlag er feine Stimme geben will Stimmzettel, die m t sonstigen vermerken oder mit Vorbehalten versehen sind sowie nicht amtlich hergestellte Stimmzettel, sind un gültig. Die Ausgabe her amtlichen Stimm zettel erfolgt am Wahltage im Wahlraum unter gleichzeitiger Aushändigung eine» amtlichen Wahlumschlaa- Stimm- oder Wahlscheine, die nach Ar lifel 13 de» Landtagswahlqesetzes für besondere AntSste ausgestellt werdcn (z. B -icnn sich ein Dahier, der in die Wahl- forlei eingetragen «st, am Wahltag rodb- -enb der Da hl zelt au» zwingenden ktzr linden auherhalb seines Wahlbezirks aulhäll), können nur noch bis einschließlich Jrei- lag. den 11. November 1927, abend» 61* Ahk, beim städtischen Vohlamt — Stadt- hon», Bergstraße 20, Zimmer *.13 — beantragt werden Du» Entgegennahme der Stimm- (Dahl-) tcheine hat durch die Wahlberechtigten selbst zu geschehen, die sich über ihre Perlon genügend ouszu weisen haben. Sind dritte Personen mi! der Entgegennahme eines Stimm- (Wahl » schein» beauftragt, so haben diese sich durch Vorlage einer Vollmacht des Dahlberech tigten auszuwei'en. Bei der Wahlhandlung lelbft Hilst der Wohler das Wahlgcichän erleichtern, wen", er beim Aufsuchen seines Namen» in der Dahitartei Zuerst Strafte und Hausnum mer Ieiner Wohnung und dann Familier und Vorname nennt IE» i«t unter, agt, daft im Da hl raum oder in dellen Ru- oder ElnaSngen Plakate , irgendwelcher Art (Wahlaufrufe us« ) auf- • oehongt werden. Aus die Verlegung be» Wahllokal» für .IZahlhezirk 14 (seither Israelitische» Ge- 1 neindehau», Lonystrofte 4) in die Restau- ralion „Rur Stadt Lich', Licher Strafte 59, wird nochmal» besonder» verwiesen Eben- Io wird nochmal» daraus ausmerklom gemacht, daft die nachstehenden Straften einem anderen Wahlbezirk zugeteilt worden sind Am Nohrunasberg jetzt (Bez. 11), Georg- rhillpp-Gast.-«raste setz' (14), Groster Skeinweq setzt (13), Ihenngstrafte setzt (9), Lanrmannstrafte jetzt (14), Roonstratze jetzt (13), üogt Strafte jetzt (14), Wartweg jetzt < < ’, Alllonstraste jetzt (9), Diftmaress Weg jetzt (4), Dolsstraste jetzt (14). Giesten, den 9. November 1927. Der Oberbürgermeister I V Dr. Selb. Bcknnntumchnng. In unser Hnndelsregifter Abteilung B wurde am 5. November 1927 bezüglich der ftirma vaariliverke, Aktteagesell,chatt in Giesten, eingetragen Die Liquidität ist be- endet, die Finna erloschen. 10233C Giesten, den 7 November 1927. Hessisches Amtvgertcht Bcknnutuinchung. Die Gemeinde Tllairnlar deabslchiigl einen diensttauglichen Ziegenbock onzu- «chaffen. Besitzer von solchen werden ge- beten, dieses unterzeichneter Bürgermeisterei mitzutellen 10236k) Mainzlar, den 9. November 1927. Hessische Bürgermeisterei. _______Vogel.___________ Vauveites Gelände (?ine Areal von eiwa 25000 qm bau- reifen Geländes in Gießen in einem in gesünderer Lage befindlichen und in arisfichisvollsier (^nfwirfelung begriffen en Stadtteils ist aanr oder geteilt sofort günstig perlaufen.Znterestenten wollen stch unter 10205V an den Gieß. Anzeiger wenden. Gestützt auf die der Oeffentlichkeit zur Genüge bdmxnte, jahrelange, fleißige, und achtunggebietende Arbeit ihrer hessischen Landtagsfraktion tritt die Deutschnationale Volkspartei erneut an die heimischen Wähler unb Wählerinnen heran und wirbt um ihr Verttauen. MW SemoMWe Bottei Am Donnerstag, 10. abends 6* * tthr, findet im Laf6 Leib eine Wahlversammlung ____ statt, in ber ReKbstagsabgeoedneter Dr. Ludwig ^Aaas Staatsrat a. D. Getteu ihren Grundsätzen: sprechen wird über das Thema: Naüonai LhvMlich SöMsch Gsziaß hat die Dentschnationale Volkspartei im hessischen Landtag in Reden und An- ttägen, im Plenum und in den Ausschüssen gewirkt. Eie wird sich auch in Zukunft in gleichem Sinne betätigen! Im einzelnen fordert die Partei: 1. Verminderung der Ministerien auf den Stand der Vorkriegszeit. 2. .Herabsetzung der Ministerbezüge. 3. Revision des nach wie vor unglaublichen hessischen Minister-Penfions- gesetzes. 4. Vereinfachung und Verbilligung der Zenttalverwaltung. 5. Verminderung der Zahl der Abgeordneten. 6. Regelung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche. 7. Schulz des christlichen Sonntags gegen bewußte Entheiligung. 8. Erhaltung der Simultanschule auf christlicher Grundlage. 9. Stärkeren Schutz der persönlichen Ehre. 10. Stärkeren Schutz für die Landwirtschaft. 11. Schutz und Förderung der Industrie (oberheff. Bergbau usw.). 12. Hilfe für den Mittelstand (Warenhaus- und Füialsteuer usw.). 13. Steuersenkung. Keine Erhöhrmg der Realsteuern. Milderung und baldige Beseitigung der Sondersteuer vom bebauten Grundbesitz, 14. Regelung der Aufwertung hessischer Staats- und Gemeindepapiere, soweit sie durch die Landesgesehgebung überhaupt möglich ist. 15. Erhaltung des Berufsbeamtentums und Kampf gegen jeden Versuch, in der Beamtenschaft Gesinnungslosigkeit zu züchten und chre freie Meinungsäußerung zu unterdrücken. 16. Sicherung gegen jeden politischen Terror und Boykott (siehe Flaggenzwang bei der Reichsbannertagung in Gießen usw.). 17. Erhaltung einer unpolitischen Polizei. 18. Regelung der Besoldungsordnung der hessischen Beamten mit Hilfe der dringend erforderlichen Reichshllfe. 19. Wahrung der politischen und sozialen Rechte der Arbeiter und Angestellten. Wähler und Wählerinnen! Das ist der politische Wille nachfolgender Kandidaten des oberhesstschen Wahlvorschlages der Liste 5: Werner, Professor, Är., Al. b. £., Jntzbach Haust V„ Philipp, Lanblviri, JR. b. £., Schaafheim Lenz, Dr., Otto, Siubienral, Gießen Knecht, Georg, Lanbwiri unb Allbiirgermeister, Mstel-Griinbau klewitz, Zrieba, Hanssrau, Gießen Mel, Franz, Jeigeorbneler, Zab-Aanheim Loh, Wanner, Lubivig, Rektor, Leihgestern Wegener, Knri, Fabrikant, dlihenrob «tr. Gebt nur ihnen eure Stimme! Wählt also Wählt also Lift« 5 Lifte 5 Wahlausschuß ber Deulschnalionalea Volkspartei ber Provinz Sherhessen. 10307c MWUeiomliMleUUMM $reie Aussprache! 10199c Oer Vorstand. Deutsche Volksparlei Wahlversammlung Klingspor/Sie6en Dr. Niepoth/Sdiliti über: Freitag, den 11. November, abends 8 Uhr, im Cafd Leib: C. 6. Klein Bahnho'sirahe 59 Deleob. 66. 1 - c Ortsgruppe Giehen der D. V. P. Es sprechen Reichstagsabgeordneter Landtagsabgeordneter Reich und Länder Hessische Finanz- und Steuerpolitik ia smeüfifoie o. 8. „ Saoeilan o. 8. . Hotjonaen w grüne beringe „ II Zischkokelektz leöenöe fiarufen . Schleien w hechle irische 8iel.8Ssinge „ „ Sproiten . .SanchMe '/« Md. 20 Pf. Marinaden aas frischen grünen Heringen Dose 65 Pf. Braut -Kr6nze -Schleier - Seide -Handschuhe -Wflsche ,T,*a Modehaus Salomon Die führenden Ofenfabrikate Junker&Ruh Esch Juno & Cora finden Sie preiswert und in größter Auswahl in dem ältesten Fachgeschäft EmilPislorNachl. 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