ie r« y r ; Noonmv« »uni * Z iebt »nki*1 kV « l1.» A eine« all», alle Fmmdi lau-««» von -"■ v, rfaIJSHU* iW» ~ MT [ Hunden * ?S5 «r Jugend ra- Irn ? ^ftrf ter erster .« Strang fT»? j«n*5i kS M-x *»k«mt4i VtoetwtoriN 30* . »ehr. CbrlreAaktrw: Dr. Jm»r. MUH. Cawg«. Verantwortlich t*r V»ltnl De Ae. Vllh. Law«: ttr Jrutfletee Dr f> löprxot; tir Ma Abrigen letl Eeaft Blumkiem ftt den 8a- gelgenif I Aart AtSatawn, |Amtlich tat Eiest«. Danzigs Recht auf die Westerplatte. Eigene DroNtmdbung bet ..Siebener Bnjngert’. Berlin. 0. 3ent Dani bet polnilchen Aol*- lorrtQfrt! unk» Unverlöhnllchtett t*t dem Smftoot DvMDig nichts andere* übrig geblieben. alt den Streu um da S Munitionslager aut ber DefterpZa11e richtiger getagt um die Rechte vanzigs out Metern tau ferne» Aobr.t*q«bietri. »or den B-lkerdundSrat ,u bringen 3n Genf t*du man aerobe nicht allzu erfreut 5arüber jtoden lein, daft über einen Streitfall Bericht obgebalten Serben u seinem Recht zu verhelseR? Mehrheiten entscheiden hier, die sich auS Ratsmitglledern zusammen!etze' von denen man genau weift, da st sie sich immer und überall stutzen, gleichgültig ob e* sür oder gegen bestehende Vertrüge und Abkommen geht, (immerhin, der Danziger VMkerbundskommllsar bat eine Denkschrist verdssentlicht. in der die Danziger und die polnischen Antchauimgen einander gcgcnübcrgcttelll werden Diele Denkschrift allein dürfte schon genügen, um aller Wekt zu zeigen, da st sich daS gute Recht aut feilen DanzigS befindet und daft Polen nichts andere» bc^tordt al» au* der Westerplatte einen militärischen ©tstzpuntt nu machen. Die Entscheidung des Xates sollte eigentlich auf der Hand liegen. Versucht er. in Äompromilfen zu machen ober gar Danzigs Liderungen zurü<1zuweilen, bann wird er sich hotte mich auch von vornherein klar darüber Inn. das» ein derartiges Urteil wohl fianzig den Polen auSliesert, aber auch da» Anlehen des Völkerbunde» In den ©taub zieht 3n Danzig selbst steht man dem Entscheid des VollerduichsralS über das Schicksal ber Wefterplatie mit Dem dort befindlichen polnischen Munitionstag.-r mit um so gröberer Span- -nmg entgegen al# die furchtbare Etplo- lionskataftrvphe in Ära rau in Danzig liefen Eindruck gemacht hat ©o schreibt die .Danziger ädtinuT: >.'.ldx schrecklichen Folgen 'innte eine Efplos.on IM Munitionslager aus der D.sterplatte zur Folge haben? Polen und der DMrcrtnmb müftten endlich einsehen bah die Befölkrung der neutralen Freien ©tadt keinesfalls solchen Gesahre n länger auS- gesetzt bleiben bad. Die .Danziger Reuesten Rachrichten" Ichretben Die Lagerung von polni- 'chen Erptosivstossen auf der 2iMierplaltc am Eingänge zu in Danziger Hasen in ber Rähe )es dicht bevölkerten Danziger Vororts Reusahrwasser setzt den Danziger Aalen mit allen seinen wertvollen Anlagen und 'eine Anwohner der gleichen Gefahr au», die einerzeit über Wadchau und jetzt über Äratau herein gebrochen ist Die Danziger Marienkirche >üdte bei einer ErplollonSka tstrvphe auf der Desterplatle ebenso gesäk-rdct sein, wie die Marienkirche in Ärafau es jetzt gruxdei) ist Die Dawiger Innenstadt liegt viel näher. alS die Ärafaucr Innenstadt von dem jetzigen Esplv- ionsherde entfernt ist. Rumänien. Tic tkilinrr 2*ulhrnbnhanhiunqfn. Eigener Drahtbericht des ..Vieftener Anzeigers'. Berlin. V.Iuni. Aerr Lapedatu. bis vor Dfitigen Tagen noch run^nischer tzsinonzminister. < r zwar n. Z1.. aber ab Bruder cinc neuer- nannten Ministers offenbar auch^ mit der neuen Bukarester Regierung in enger Fühlung, bat sich nach mehrtägigem mifentbalt in Berlin nach 9b.- mänien zurücklegeben Die Verhandlungen, die er geführt hat. sind dadurch zunöchtt unterbrochen mor- >en. aber nicht au» Gründen, die in bleien verband- ungen selbst zutage getreten wären, sondern aus -olchen der innerpoNtiichen Wandlung in Rumänien. Worum es sich eigentlich bei btden Verhandlungen drehte. daS ist Me Frage rumänischer Vorkrieasanlelheschulden tn erster Linie gewe'en. allo weniger Mejenige der Leu- noten der Banca Generale, sondern vielmehr der deutsche Besitz an rumünischen An- leihen, der 1914 zwilchen 600 und 650 Millionen Eoldieu betrug. Davon lind heute n.-ch 350 bii 400 Millionen in benJdxn Besitz, hc seit langen Jahren feine Iinsen tragen und für die Deutfchland als früherer Aauprglüubiger Rumänien» eine Regelung berbetfübren möchte Der Plan, nach dem es geschehen sollte, ist von deutscher und -umänifcher San?eile, die aber der Regierung m di. er Frage nahestehen. ausgear- beitet nrnrOcrt Ss handelt sich dabei um eine Ber- quidung d.eler deut'chen Onterefen mit der Aus- gciialtur.g der künftigen Handei-beziehwigen. d. h. in erster Linie mit der Gewährung ber Die Ozeanflieger beim Reichspräsidenten. Bei Hindenburg. Beeil». ». 3imL (WolH.) Der hm Reichs- f rl| Iben I empfing Mute vormittag die beiden Bmerikastiegee Cbambeeltn und Cesmr.Mt von dem amerikanischen Sotschaster ein- gdühd wurden, nah lieft sich von ihnen nähere üIn )dbeiten über Ihren 3lug von Jlruood nach ventschland erzählen — Pinedo C'hjmberfln •SaMel h-len d Cffdr*' **rr*tt^ ** Pf Chamber!ins Ozeanflug nach Berlin . Schmidt, mehrere Staatssekretäre des Reiche» und Dreuftens. der poll^iprüstdent von Bnlln. Vertreter der ReichszentralbehSeden. der CufHabrt- kreise und der Drdk erfchlenen waren. Nachdem der amerikanische volschafter Shurman Me beiden Flieger vorgestellt hatte, beglückwünschte ste Reichskanzler Dr. marr zn ihrer kühnen lat und gab der ftossnung Ausdruck, daft Ihre überragende Leistung eine neue Drücke zwischen dem amerikanischen und dem deutschen volle sein möge. Vie Begeisterung der Berliner. Berlin. S. Juni. (OBoIff.) 2N» kurz vor 11.30 Ubr Eharuberlin und Vctoinc in Begleitung bei amerikanischen Botschaiters eburman im Auto die amerikanische Beifchall verliehen, um zum Reichspräsidenten zu fahren, brach die Menge in unbeschreiblichen Jubel und ununterbrochene Hechruse aus Me beiden Flieger au» und begleitete den Magen mit zum Reichs- prällbentenpaiaiS RlS die Flirger nach bem Lmpsang da» PalaiS wieder verliehen, folgte von Ansichtskarten. Ich glaube, baft ich annäbemb 500C1 Autogramme gegeben habe Chamderlins Programm. Berlin, 8. Juni. (Wolfs» Die amerikanischen Flieger werden bl» 6 a m 6 t a g in Der- l i n Blei Den. Auster einem Diner beim Auftenminister wird morgen abend beim Reich»verkebr»minister en Ulfen *>u Ehren der beiden Flieger statkfinben. Am ©amS- tag nachmittag werden dl« Flieger ans Qmlabung der Lufthansa einen 2u»slug in d ie Um- Jebung Berlin» unternehmen. AlS erste tappe für den von Eharnberlin und Levine geplanten Rundflug durch Europa ist München auSersehen worden Rach den bisher getroffenen Dispositionen w?r en die beiden amerifanildKii Flieger von B: hn am ©onntofl früh nach München fliegen und von d a noch Wien. Rach dreitägigem Auscnchalt in Wien wird die Rückkehr nach Berlin erfolgen, wo am Donnerstag, dem 16 Iani. die Frauen der beiden O»eanflieget eintref en sollen. Das amerikanische Echo. Reu yor k. 8. Juni. (IIL) Der Empfang ber amerikanischen OjeanftKirr durch Hindenburg wirtz von ber amerikmnfchcn Bresse In atofter Rui- mach : na gebrach«. flfloctote) 'Brest' schicibt. T'eut chiand» Veteranen Präsident hab« den JUkäfffl btn Willkornmensgttift entboten ..United Dreft' Iprichi ixm einer Vegrüsumg her Sendboten de» deutsch - amerikanischen Friedens, der beide Vdnber bereits ivri-tribe. und die .Evemng World' non einer Botschaft an ?eut'cht-u.d .91 a d) Berlin' fei der Äcmpfnit der Amerikaner vor zehn Jahren aewefen ober der deutsche Venschenwall habe ste zuruckgedahtN . stoch Berlin' fei auch der Ä if üdnnbrdins in ÄotiM*» ■•me-'-r. und Deutsch, hätten ihm den ffi e g gezeigt 9Hdjio könne mehr beweisen dast alle H n i m o | H ä t vorüber fei. Qbombetlln und Lcwlne seien Volschoster. die nicht mit geheimen ''-nflruhionen sondern aut dem Aer*en de» amert- tamitten Äoikes zu den Kerzen der anderen Volker flogen. Die Neuyorker Meldungen der Mi:tagi,preife lassen erkennen, weiche Bede«:tung In dortigen Luit- labrtfreifen den IransvHeanstügen Lui^.rgtz, und u bambrrlme beigrmeffen wird Bereit» h,»lt ber Konstrukteur ber ..Columbia". Ba11 onca. bie Zelt für gekommen, seinen Plan zur Erbauung und Jn- vetriednaftme mehr ::i droschken verwirklichen zu können. Er zeigt sich über die Möglichkeit, do» notwendige Rapltol zur B düng seiner (tzeieUichnft für diesen Zweck u:'z.i- iieiben, sehr optimistisch. Nach Crlläningen dr» Ma- rin,staots'ekreiar» ® 11 bu r n sollen die jüngften versuche gezeigt Haden, daft bk Motorenstärke nut L'uft- und 'M.i1krfuhlunti von 5HU auf Hüt» erhöht iverden kann. 3m TOonnebepadement sieht man mit Ungeduld dem längsten ttun>a»iantischcn Flug Älrd» entgegen, ber bekanntlich unter Mitnahme t vn zwei Passagieren einen brelmotorlgen Eindecker verwenden wird. Fall» dlases Unter- . nehmen glücken soklle. sind bie maftgsbsnden amed- konischen Kreise ber Anstcht. daft dem Ausbau einer > ständig en 13 u f t o e r b I nbe n g mit (Europa ' nichts im Wege steht- Ein pbilateliftifd>es Kuriosum. Heut) ort 8.3unl (Tlcuter.) Wie verlautet. beabsichtigt t>.e Regierung eine Uiuer- luchung de» Borgehen» des Postdirektors von Rkempstead bei Reutzorf in d.e Wege zu leiten, der bei den 250 nach Deukschland bestimmten Briefen. Me Lewine aus dein Trans- ozeanflug nut nahm, d i e Marken abgestempelt hat Als Begründung wird angegeben, haft Lewine leine Berechtigung ha Ix. Polt zu trau»- podicren. Rach 'Aussagen von ©ammlem be» lihcn bie auf diese Weise QbgeUcmpebtn uußerorsteuttich günftig. Btn i'kx nachdem dereüA ei» düng der deut- Innern und an r noch vor der >!' > •"- ibjü<» ox Liefe» Teil» UNd BKilt tretera na ItrfbnN Tldpeft veri chatten toill. geh: e» - -t an 1 t d> durch Mörder »er» tourt» durch den Amchsrai em» _ inehrhrit notwendig wäre. Zu den haupisächluch» ft en Äraarn der nächsten Zeit geboren ferner | e », damit die 1)11,e für die iiluti Äjinpagiu für dir nächsten Prä' ,N)ugr»oaen werde, an da, »oia>l4e Iattt,mi-ttz« riem weiterlelriini. — Vie WUecet rwW*e a u«fod)oegee ovrgenommen worden, wobei 35 Rn »en verhaltet wurden, darunter hervor- ragende Mitglieder der russischen ckmiqrantenkoloule. sowie der Präsident der russischen Lmiqration. Gorlow, der hiesige Vertreter de, Seotzfürsten Ritolasewitsch. ein ehemaliger zarikiicher S-aerat, Srunddesider and andere. ..Przeptonö Wi«(»orne* betont bah diese Per>aHungen durch die M*etigee Grgebni«« der Untersachanq de, Mords«Ne, nicht Dor einem sranzösisch-ameri» konischen Deutraittätspakt? Reu »ort. 8. 3anl. |WBJ wie stsfacialed Preh erfahrt hat B rlenb durch den Botschafter Herr ick beim Slodtebepartrment In Washington am ragen l affen, ob die vereinigten Staaten |«n vbschlutz eine, B a 11111 e fl « • e c I r • g e • XftünMg«r Schlacht geftern Hanlfchwaug erobert unb tue Rorbtrur>rn auf L-ngrchcng geworfen Die 2-trr.*' •.r-rpe, tollen leOÖ ptr iT»b verwundete zu verzeichnen haben Obi her Schlacht waren auch Kampfttugseuge Werf beteiligt Die »fahl der in Aanfju etnireflrntiew Bertrurbeten th so groß, baß kaum noch llftier- htr’.tr-glt±(etler. vorha-den ftab 31 her Provinz Stuft ang nimmt her flurflu» Tlchangkai'chkk» tmw.fr mehr ml obwohl Ke H.-’rttvuwxn schart argen die mit Tfchangkaifchek svmpatbi'ierenden Arsteekertßtzrer vorgehen und berrtts 80 vow Massenoerhastitnyen Warschau. ». 3«eL IW.) •eüem obre» 10 Bhe wurde die Leiche de, rrmortet™ Sowselaesaadten Woitow unter dem Geleit de, gesamteu Pfrienai, Siegreicher Dormarsch der Tationaltruppen in China. London. S Juni. (TU. - Aach Meiffaugrn Wtab Wli». OücbetWAge 1.4 TRAiheW J m mit der Gattin et-ie» B:«*aurr Ingenieur» eine vergnügun-»fahrt Der Den- tist. der zwar fahren konnte, aber nicht i m Desttzeeine» Führerschein» war. wollte sich eine Zigarette aizünbei und ließ bebet da» Steuerrad an» den Händel. Da» Auto ßieß gegen einen Oietn. überschlug sich mehrer« Male und begrub bi« beiden 3b- saften unter sich. Sie wurden mit schweren Schä- delbrüchen von Passanten au«aesundeu und sinh in der Aacht ihren Derletzingen er- Vie Arbeiten der Reichetags, «ach den lifiiqstierten Eigener Drahtbericht de, ..Gießener Anzeiger»'. Berlin. 9. 3enL Mährend da» ytenum be» Reichstages erst am kommenden D.i-tag nachmittag» 3 Uhr |u* cm.-nm tntt. haben dm Arbeiten in den Aus'chü"en berr tfc be»n ftimmung treten wird, für b*e nach Ablehnung de» Snt- tomt seiner Maschine von einer Kuh auf bl« Hörner genommen und gegen einen Dam geschleudert Der Fahrer blieb tot liegen. Jlatwrtteenragm in Amerika. ■u, Illinois. Mistourt und Artansa» eerbei neue ^lutverheerungrn gerneIbet Der Dii's-'lipp'. tft wiederum im Steigen begriffen wohnrm bi« Neu Pflanzungen auf dem rechten ll*er ertzebtich o. r\o««rt werden — drösibent Loolitzge plant frühere Stnberufuna de» Rongres- Polen. Die Mitglieder N-* 5'v.? 'cii'chen Jtorb» betuchten tm Laufe be» Tage» da» Außen- fommtflariat und sprachen ihr Bei leib au» Der deutsche Botschafter »ras Bcodborf f- Aanban. der zur 3dl auf Urlaub iß. hat ein TViciMiicUgram.» gesandt 3m Moskauer Bufienfomiitffar.at 'and eine 2 rauer irrer für Vo.low Katt, wobei Litwinow und Stvmonsa- kvw die Derdienße be» Berßvrbenen hervor- hoben und die Deraniwvrtung für bee Mordtat eben fall» Ongtanb zuschoben Litwinow ertlÄrte dem frcnzofifchen >vrfchäft»trager. baß die Sow- ictrwmtnd keiner le agreffive Maßnahmen ygenüber Polen beabsichtige In der polnischen A.-.twortnoie, deren Omtreffm für morgen erwartet wird. wirb, wie verlautet da» Bebauern der bolnddxn Aeaierung wiederholt und die Der- England und die Mandatsfrage. Eigener vraHw,richt de, .Siebener Anzeiger»' Berlin. S. Juni Aut dem tm Zraden»- palaß im -^icg tagenbm Kongreß de» Internationalen Koloiial-IBßi- tut» h natürlich Deutschland, dem man die Kolonien geraubt bat, nicht vertreten Aul dem Kongreß ’r.c.t die 5rege der Mandate eine grobe Aolle. über btt sich der poeite Bor- ibe per Mandat»!ommissioi- d be». Der» entgehend äußerte Der Kernpunkt seiner Au»führung»' war der Hinwci» auf bei lldbrung bei M-r.da egedaaken». daß die «bemal» deutschen oder türd'chen Kolon.e« nicht annektiert werden und keinen Macht- »uw-ch» irgend cne» Lande» oder einer Gruppe von Landern bilden bürte Degen diese einz'.g richtige Auffassung bei Herrn Aeri hak s.ch England 'vwvhl in (benf al» auch bei ■t'tr anderen raffenden «Belegesert durch den 2Hunb mehr oder weniger offvrri.fr Persönlich. knien « anbt Beloc her» de wat betiez iß voc eng. 'chen Kvloa.alpolitikern. bat 2-rgland asr nicht daran denke bei «hcinal» heutiche Ot-Bfrla jeeall an en-.e anderc Man- batfmai: ab#ulrrt«-_ Dan larai etn solche» Der» haltcn echt ander» aU retnr Ma^tpokirtk be- ze-.ch »en. d e 'trupelloi über alle rechtlichen Hem. mungen h-.nw«ggeßt. Shotwell - Lokw ar s fit eegee liiel. doch sei mit Rücksicht »ns die Zunahme der freund- schaftllchen Brüetungni »wischen Frankreich und " ig die Sfle- entsällt auf Emissionen. B.» in ben 3t- I bruar btelr» Jahre» war die Ern.ssiondtätigkeir | in Deutschland lehr lebhaft, verüebte aber bann au» verschiedenen Gründen. Im Jahre 192ö und zu Beginn bet lausenden Jahre» waren dir Qleuemifflonrn Int Diertcijahre»durchfchnitt größer nl» vor dem Kriege Die 2lnleibeaufnähme iin Inland allein, die allerdings durch das Ein- strömen von Auslandkapital begünstigt wurde war 192b 27 nominell um 4b Prozent höher | al» im Diertelsahresdurchschniti 190Z 1913. unter i Berücksichtigung her (Geldentwertung allo an Kaufkraft ungcföhr ebenso groß, wie vor dem Kriege Sinschließlich der Au»landanlei- ben .rrrtchte die 8mlfllon»tät1gfeit sogar einen doppelt Io hohen Stand, al» In den früheren Derglrtchtzjahren. Insgesamt beliefen sich die Deuemiffion.-n an feftverz.nslichen ‘Werten in der Zeit von Anfang 1924 bi» Mörz 1927 aus rund 10 DliNiarden Mark Zu birter Harten Aeuoertchulduna kommen noch andere auf der deutschen DirtschaN ruhende Vahen. wie Berpslichtungen au» dem Dawesplan und die Aufwertungsschulden hinzu. Zusammen hat die In manchen lvirtfchaftszw' gen au» allen und neuen Schulden sch ergebende x'.riislast ben Dvrtriegsumfang nahezu erreicht oder überschritten. Da» Bankhaus Aagrn A Oo beziffert in einer Berechnung die i^elamtvertchulbung der deutschen 'Dirtlchalt zur .ktt auf rund 23 Milliarden Mark, wozu noch die Aentenbankgrundschulden her Landwirtschaft uho mit rund drei Milliarden und der Pegenwartswert der Aeparationen mit rund vierzig Milliarden Mark tommen Unter Hinzurechnung der Repa- rativnsverpslichtungen ergibt sich somit eine B.*r- ichulhiing Deui'chlands von mehr als 86 Milliarden. die un« eine Zinsen laß von vier Milliarden Mark lährtich aufbürdet Dieter Ziafendienß iß weit höher al» vor dem Ärege und belaßet naturgemäß den Oüterumfa» unaeme.n Unter die'em chelicht»- punft sind auch bi« vertchicbenßen hinreichend erörterten Damungei'. g ngriff« unö Maßnahmen der letzten Zeit »u beurteilen Deutschlands ver- Bari», 8. Juni .DB.) Zur Ermordung de» russischen (beschüffstrügers in Marschau 'treibt das ..Journal des Tebalf: ^3m vorliegenden Solle iß die russische Aegie- r u n g nicht ohne Verantwortung Dvikow war im HSchften Maße ein unerwünschter Diplomat Jr stand in dem Derdacht. der starke Wahrscheinlichkeit für sich hat. an der Diedermetzelung der tat • lerkich-russifchen Familie in Jekaterinburg im Jahre 1918 unter verabfcheuungswür- Mger Handlungsweise teitgennmmen zu haben Au, diel-.m Grunde wurde ihm das Agrement in Kanada und London verweigert. In Warschau hat man sich auf die Tonidlungen Moskau» hin. endlich damit abgefunden, ihn on^uncbmen. C» war natürlich, daß die Anwesenheit diele» Manne» in Polen wo zahlreiche rusfische Flüchtlinge leben, feindselige Gefühle wecken muhte. Litwinoff scheint Polen den Dorwurf zu machen, bah «» eine z u große Zahl dieser Flüchtlinge beherberge. Aber die Sowjetregierung macht den Bullen, die sich nicht ihrer Politik u.ib ihren grausamen Methoden anschließen. das Leben in Außland unmöglich Die russische Regierung hat sich für ben Haß und die Aankünen, die sie durch die letzten Hinrichtungen hervor- geraten hat. nur bei sich leib ft z u bedanken. Wenn man feinen diplomatischen Vertragliche Verpflichtung en an da» Ausland tragen nämlich • die Gefahr in sich, daß Aevararior^- zahlungen vorzeitig auf kurzfristige Auslandskredite. ble nach Deutlchland bercinfliehen. übertragen werden. S» mußte also der Gefahr vorgebeugt werden, daß die Leistungen, deren Transferierbarkeit aus erarbeiteten lieber- schu11en dev Lande» nur die Srfahrung er- W< len kann, sich in eine uoerm."' liche. nicht mehr n Privatverschlkdung um- wandelten. Mit der Kürzung der Report- und Lornbardgelder wollte man ble fast einzige Verwendungsmöglichkeit de» kurzfristigen Auslands- gclbe» unterbinden Wollte man hie bt Aber em» geschlagenen Wege konsequent emhallen. so könnte eine Verringerung der liquiden Wittel der Danken zur Folge haben, daß auch die festgelegten Mittel, d. h. die W i r t f cb a f t » t r e b i t e vermindert werden müßten, um den Li- quiditötsgrad der Danken nicht zu sehr zu verschlechtern In den Beiden spiegelt fich letzten dndes die Liquidität der Wirtschaft wider. G» kommt jetzt darauf an. die vvranschreuende 3n- Ianb»tonjuidtuc nicht zu hemmen und ihr durch e.nen größeren Seport em solidere» Fundament zu schaffen. Hessens Besatzunqsnot. Da, „Bonnftäbter Tageblatt' veröffentlicht eine langer« Ueberficht oder die uvermüßia starte Be* satzung,laft. unter der da, Land Heften nach wie vor zu leiben hat Bon der Öelandbeoölferung der noch besetzten ®ebiet,teile (3 740 2fi7) entfallen allein aui Hessen 48S WJM Einwohner (13.1 Prozent). Der d 'ftisctx ?l >tMl an der Gesamtfläche de, besetzten Ge* bui* beträgt R,1 Proz gegen 13.1 Proz. der (Be* famtbeoölferung. roa, die große Beoölkerung^lchte de, besetzten beifi'cben Gebiet, dartut. Wabrend die Beodlkerunq bei preußischen beletzten Gebiet» 12ch der Gesamtbeoöl'erung ausmacht, beträgt die Be* oälkerung be, besetzten bessftchen Gebiet, 3 6 Pros der Gefamtbeoölkerung Hesse«,. Dabei ifi da- unbesetzte Heften zum größten Teil al, I Banbgeblet anzujehen. Da» hessilche be'etzte Gebiet und bamü bc< ganze Hessenlaib hat unter einer übermäßig Barten Defatz ung»last zu leiden. Während am 15 Septeniber auf da» preußische besetzte Gebiet 40 472. die Pfalz 15 768 Befatzungsangehörige I entfielen, kommen aus Aeflen 20511 Delatzuugs- ungehbriqe' bei etnrm Anteil von 13.1 Vrvzent an der Gelamtbevölkerung kommen also auf Hellen I 25.76 ProzeM Anteil an brr Bel ituiM. Auf I 10 OOO Srnwohner kommen im preußischen befetzien Gebiet 131. in bei Pfalz 169 und im he'sifchen befehlen Gebiet 420 BeladungSangchörige Di« I inzwilchen eindetrrtene geringfügige Herab- | febung der chelatzungsstärken hat fich im hesti- fcho hl- reiche Demvnßraltouen gemetdet An den Ttnonlcafro«w nahmen mehr al» 130*XM per- lonen tri! Boe beut Moskauer 2hzbertommtffo- rtat drtliierten bte Demonstranten von 3 ilbr nachmittag» bt» abends vorbei The Worowlk.» Straße wurde durch verstärktes Boftwd auf gebet cbgdperri. In ben angenommenen Adotutisnen heißt es daß die Ermordung Woikows i m erledigt werden kann Schcuere, Unwetter au der lugemburgstchen Oder mosel. •in furchtbares Unwetter hat In dem luten» bürgtkben Kanton Aemich und in den deutschen Gauen auf dem rechten Motelufer an den Kulturen schwere Schäden ungerichtet Bor allem wurden die Weinberge schtzoer betroffen. und da saß alle Blüten vernichtet wurden, dürfte mit einer Weinlese tm Herbst nicht zu rechnen sein Die Hagelkörner tage» stellenweise 20 Zentimeter hoch Unwetter in Wdßmßiaud. Gin Orkan mit verheer enden Regengüssen im G«. folge bat Eüeitzruftland heungriucht. Besonder, sstirk reutet« da» Unwetter m Kreis« Boristost T < Beresina tft au, ihren Ufern geirrter und hat den tiefer pdegenen Teil von Boriftoss überschwemmt. IHe Saaten sind weggripull. hie 5 ehr zerslört. bebeutenbe Strecken der weitzruffrschM (ftenbctynlirifn oollkonnnen ausgewetchf ead oide iLfsendechngedaude vcrnichtct J6r 15 000 Mart pd»e erbeutet (für 15 000 Hart kostbare Pelze erbeuteten sti» bred)er m einem Berliner Peltaeschafl. Bd ihrem Einbruch find die Diebe i* geschickt oorgegr «n. Dir Einbrecher gelangten von einem Bedpers. stuck zunächst in einen Keller und von don au, durch die ttanb In den teflerreum unter einem tonfl* birgeschüst. Ihr Berfuch. bte fhapptür auf der Kellee» trepp • hochtuheden. 'cheiterte daran, daß fte durch eine schwere 6 den platte gesichert mar. 6k stemmte» da» Konkordat und die Verlängerung her provisorischen Regelung des deutschen Zolltarife». die am 31. Juli abläuft. 3n der letzteren 5rogt handelt e» sich um di« Zollpvsi- ttonen, die durch ben Abschluß von Hanbei»oer- trägen noch fein« Ttegelung g 'jnben Haden. 3n der Hauptsache Und e» tm Zölle für 'Jiubninge- unb Futtermittel. Schließlich durfte auch .der schwarze Freitag." an derur?b. Berlin, 9 Juni Der Aeichskagsausfchufi für soziale Angelegenbeiten nahm leine Arbeiten auf und bel4>dfi ate sich mit den Teilen des *». die di.' Au'brinqung der Mit- t e l für bte Arbeitsiosenverlicherung regeln. (Sv feilte habet fest, daß der Dorfitzende des Arbeit»- aniies jeweils die Mittel anfordern soll, die xur Deckung des Der!icherungsaufwandes seines Bezirkes ertvrderllch sind Gr meldet Mele An- sprirche monatlich l>d her Landesarbeit >lvfe,i- kasse ah. deren Kassenovrstand die Aechtmasugke't der Aufwendungen prüft und die erforderlichen Beträac anweift Zustimmung sand der Passus, wonach die Deckung der laufenden Ausgaben den ArbdtsÜmtern durch Dorfchüsse zu ermöglichen ist Wenn sich bd einem Landesarbeitsamt drei DIonote Inndurch lleberschüsse c. geben, ober wenn her DezirlAantetl bte: Monate hindurch ben nach dem Gesetz zuläsftaen Höchstsatz ttiuM erreicht, so sindd dn Ausgleich mit dem D^rwaltungsaus- schufi des Landesarbeitsamtes unter den Arbeitsämtern seines Dezirtes statt. Gntsteht daduich rin Ausfall, so ist er von den Versicherten de» Arbeitsamtes und ihren Urbdtgebern durch erßöhte Beiträge zu decken. Deutschlands Schuldenlast. Eigene Drahlmeldimg be» „Gieficner Anzeiger,"'. Berlin, 9. Juni. Qm wichtige» Ginzel- Problem, dessen Bedeutung für die deutsche Wirtschaft in den kommenden Monaten und namentlich In den nächsten Jahren noch stärker bervortreten 17 Zentunrier breit un» 10 ,-kntuneter land Nt Durch biefe |*mat« Deffnung kroch dner von ihnre hindurch un» langte bann alle» wo» er erwachen un» taffen konnte «einen Komplizen bereu,. Bee ben Dieben ktft bfcher noch f* Spur Unterschlagungen bd einem Berliner DoMfebrtwml Der tioblfahnd «nmftfion»00«Hetzer ^rmbelch Kittchnick bet k« Anfang be» Jahre, IW» Urner- ftütziing^elder in hobt von Sill Wart »er- untreue Hl, er übertutzrl mürbe, erlitt er eine» lobsuchtnrnfall unö irmsttt u, «uw H»statt tz«»Nicht werden 1$, wirb »«tzoch ang«noramrw. dotz Kirfchrnck b«n wilden San u spiele Die .'«'titelt mgen ergaben, bah bte Unterschlagungen bi, w Hnfang be« Öabre, I9D‘ iurudrr(tNn and »atz Piddmid ee bd ben zweimal jabrlid) «tatt'-rttKnOer'. Keochoueu o«.'stand, lebe «mal Me tafle af|u füllen. 6« morste weiter festgesteüh stutz ben Untrrftu» >ng»- rmpfängem nur einen I eil tbm Unter upun* r einer Ortmi in brm rat. bar er Heiden feinen bei «ute«! was f* «*• einanbet *.'rbcn 3rbet »idadumte wird bos del** ®*r bw gönnen M Pro^stoeriehr» Mitte *t* rntsrtrr unb B*r 1t* «■ Sma Sun» fj*< lürdNru. Wern Raa*< Rrxx^ Aur der Provinziaihaupifladl. Liehen, den 9. 3w»i 1927 Ernstes unb Heileres aus dem ..Dienstverkehr". Bon Ftorn 9r*l i'Xaztrbrmf verboten., TRAP flogt oft barüber bc'i einzelne Incr.9- Idlce im Berßehr ent bem ^ublihnn -.ich: jenen selbstverständlichen Ton zu tcri’rn willen. tote er ct»a le der jr.j einer gut er^Oflrnm Leieil'choil zu finden iS. 3«ber Äou'marr. ober beite er beten - Zwei Unb bur©aing. der (Fr brtnQ! Öl :*t N 'IkrbanMuna leid__ des Vro*erri|c. El kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt Butter Pfd ISO hi* 1JK. Ma"< «dis 3' Käse (10 Ctüd. 0 60 bx* 1.40. Wtdwg 30. We^- traut 25. gelbe Lüben >3 bis ». Spinat 15 bis 25. Lönv.schkohl 15. Spargel 1.00 bis 130. Erb'en 50. Mifchgemü'e 1^ dis 20. Tomaten 1 20 bis 1L0. 3»7d*rtn 20 bis 25. Meerr.rt.ch 40 bi* SO. Lhatarber 25 bis 30 Kanolleln 7 bt* 8 Lepfel 0.70 b.s 100 Kirschen SO. Erdbeeren 220 bis 2*0 Honig 50. junge Hahnen 1.00 bis 1.30. SuPpMner 1 00 L 130. Tauben 80 bl* *0. •xer Viüd 11 bis 12. Blun»enkvhl 030 bi* 13v Salat 8 bis 15. Salatgurken 50 bis 80. Ober- Kohlrabi 20 bis 30. Lauch 5 bt* 10. Lettich 25 bis 40 Sellerie 20 bi* 50. La di eschen Bd. 20. lvor»okizt«. — Tageskaiende r für Donnerstag «cWerbeausstellung: 4 bi» 7 Uhr unb 8 bi» 10 Uhr stanzen — Lichtfpielhau» Bahnst c» ft roh« ,6rtnne- rungen einer Könne". — Efwna illchllsneie ^xr Lohn de» Hannibal' — Sensen nurgesichert trag e nl Das Kreisamt weist im neuesten Amts verkünd» gumi*- blatt daraus Mn. dah nach den UnfaUverhu- tungsvorlchriften der land- und sorstwirtschatt» heben Berufsgerwssenschäft Sensen bei der Beförderung von und zur Arbeitsstelle mit der Spitze nach oben mit abgefchiagenei. an dem S:ti lettaebunbcnrr Schneide getragen werden - Der SreihaNoR.Anlstteg der Eiesiener bewerbG»Ln*steN der für .‘lern xyNa.itafl aneeto loseN« wurde leid« duvchkA UnKJ&en der Wett zur Lede »■ stellen 2»U bekannter düngenkr- itaten sprach 1tr den Gewaltige« an .Cayie 1oU ich 6te c.ier.ihs anreber.T Herr Doktor Herr Direktor Herr Prosihor. Herr De Heimer Lat?" Dieser ettanaie ber. Hohn ewtgefleete aber lachend .Bitte verges'e.i Sie doch nicht was an meiner TL re angd uneben steht k" -D< 8»ar Beispiele <2ul dem täglichen Leben' Ldsen wir an einem Eiienbahn'chalter eine Fahrkarte, bitten dabei um eine Beine Auskunft und werden, was ja erfreulicherweise immer seltener vorkomm! grob abgefertigt, so irrten toir schon mtt Mtstmu! unsere Leise an. Sitzt ein bür» deistiger Beamter am Postschalter der nicht sieht oder gar nicht sehen will, dast schon lange LeMe vor seinem Schalter harren, deren Zeit Geld ist (annt zu km. dah die .Giehener Levue' Ma unter der krinmg von Holrat Steingoet ter am Samstag. II 3n »um ersten Male wiederholt wird eine Darbietung ganz austergewdhn- sicher Art darstellt Schon Me gefbrnadvolle Ausstattung der Bühne in der imposanten Bolks» hatte sesfett Was aber dann im Bedaute von Inappen zwei Stunden gebe t« wird sind Dinge, die in Gtesten kaum jemals gesehen worden find. Die Leistungen des ^ranlhirlet Balletts unter hervorragender M twirkung der Ballettmeisterin 31le Petersen sind hlnreistenb unb über jede* Lob erhaben Aussehen erregen besonders auch die eigenartigen Kostüme Me zum Teil von Zranllurt miigebracht werden »um Teil io den Werkstätten des hiesigen S!ad.tHeaters berge «eilt worden sind Oinige Tänze wie .Havanr.adusf und .StadtwappengirH- nur den aus Anrcgu ia von Ho'rat vteingoetter von den Krank, turter Gä'ten besonder* fstr d e Gewerbeaus'tel. lung einstudiert, bringe« also etwas, was sonst nicht mehr gesehen werden kam, Leben de« Vorführungen des Sranflurter Opernbattetts fes» lein aber auch die weitere« Darbietungen sFrankfurter Sänger. KindeTdallettarrangements > in höchstem cSrade. so dast bei Nr Orltauhubrung des Rubels Irin Ende war Ein Besuch dieser Aull lunger die auch auswärt* Aufsehen erreg: haben, kann auf das wärmste empfohlen । werd.« •• Gin seltener Anblick. Denn man jetzt i einen Spaziergang nach dem Kugelberg macht, bietet sich bem Uuge de» Tldturlreunbe» ein zu dieser Aett leltenrr Anblick bar. In den, Vaumstück. da» hinter den von der Vaugenosfenschast in der Tiraste .Um »u.ielbag' errichteten llaullrn gelegen ist. siedt man nflmhdi eine arostere »nzatzl in vollster Blü» tenprorht stehender «pfelbäume " Wieder ein 8 reis lug-East im lIugpIabcaH Als weiterer 5ÖC Gast de* Oase* au’ dem Flugplatz erhielt Frau ElU Vretschmann Merlelbst ben bekannten Srei* slug nach Kusiel ober Frankfurt zugesprvchen — Matthäusgemeinde. Wie in jedem Iahre. so begeht uuch diesmal die Mavhäus- aemeinN im Philofophenwald Ihr Svmmer- I Hannsienfest. es wird am 12 3un< von der Männer- unb Frauenverdnigung veranstaltet werden Wan fitzt zwanglo* und aemüilich bd einer Takfe Kaffee zusammen unb lästt sich unterhalten 3n einem mehr auf ben ernsten Ton gestimmten einleitenden Teil toerhen sich Qfn’pra» eben, veloge'änge und Lieder der Teilnehmer ab» lösen Der andere Teil ist mehr auf ben Ton heiterer Fv hlichidt abgestn imt und wirb Leigen ber Alüdchen und einen Bubnentchwank der 3u* gendvereinigung bringen, ein Orchester wird zur Erhöhung her Stimmung beitragen Alle Glieder der Matthäiisgcmeinde sind um ihr Erscheinen gibcten. Gäste sind willlornmen Der öinlritf ist frei. Programme werden am Laalelngang aus- gegeben Man brachMr heutige Anzeige Die Statur Wi sich nicht betrügen! I»t eine in Indien heimliche Beerenfrucbl, die wegen ibeer au»gebrochene» verlangen, den und entgiftenden Eigen»duften soeben auch i* Deutschland flafsebee erregt Die Beere wird Irutinktiv von alternden Tieren der Wildnl» (Elefanten. Papageien. Geiern) ausgesucht und wird von den For»d>ern Radii-Maraka, Prdberr v. Sagern, den Doktoren Ho* und KrosAlnrid ab da n»t*rUd>e» Vetsllngung,mittel flr Mann und Wdb gepriesen. aU dne ungiftige Peucht aa» dem Schad der Hatter, die den OvganUmu» entgiftet, die Funktionen der Salla. Leber und Nieren unterstützt, die Drtern mit innerer Sekretion veesüngt and die Nerven- und Herztlflgkdt etirkt Lukutete ist Natur, kdnt „Kunet* und dient »U dnfa*e Vor- und N»ch,pd»e und als Brotaufstrich in nachfolgenden 3 Oe^bmaduformeni 1. Lokutate • Gelee-FrdeMe, die elfte Ge*d>mad*form........Mk Ml 1 Lukatete - Boullle*wftrtel für den. der ^üß" nicht mag. sowie flr Korpulente und Diabetiker....... - *-* j. Lukutale - Mark, Marmelade al» Brotaufstrich ete. » « • » ' • ■ IrSWM » aui rtityiKtitfa — MM« Oerd de F**- Liniere „Ueberintlhn* macht un» »Ile vorseitig ah und müde, weh wir natur- widrig leben. Im E»»en und Trinken sündigen und genieben and dadurch unseren Ksrper. unser Blut, unsere Blutdrüsen mit Vergiftungwtoffen schwer belasten. Krank und alt Ist schon der Jugendliebe, dessen Blut durch Fremd- und Beibet- gift« verunreinigt, dessen Verdauung schwach und trlge. dessen Körper vergiftet und de»»en DrQseiuyitem »ch »er belastet, degeneriert, untüchtig lot Eine Neubelebung des ganien Menschen, »eines Blut-, Verdauung»-, Organ- und Dra»en-Sy»teme erreicht min nur, wenn man Ibn von den Giften befreit, die Iba frflbxeltlg alt und müde machen. Verjüngen belftt - reinigen’ ^/ZvzZti'/c Wilhelm Miller, Hannover, «gleich Hersteller der BrMell«-D»rin-DI»l nach Prof Dr Gewerim Stellengesuche Herrn Alftnroenneisler Rühl L Die trauernde!! Hinterbliebenen Vfllingen. den 9. Juni 1927. 54S3D Fabrikdirektor Br. phll. Hermann Wagner [Stellenangebotej hierdurch geziemend in Kenntnis zu setzen Die „Arminia Gießen (X x X) F. V. I. A. Ooubeaud MMD Horburg, H-Hrenfiroße 7, pftngfimontog 1927 wno 1 Statt Harten | Carl Eich Gießen, den 9. Juni 1927. £ Rössing und 3rüu geb. Dogel (Siefen, bOD an den (Siek. Yin* Berkoufe gute Stab maidiinc, fast neuen Siadioavvarat. «linder Schaukel it tWlnae. Hu erfr L b. (Mefdfi»iL b u Ick Rn*. iMne 3-5000 II. ou5 Prioaidand gesucht 1 €*eroibet Afhgemdke .staten. chr Vlna u i*ÜSB an den (lieb In* Such^Mrsofort einen iQdjilnen MW4 skMIIMllÜlkU sowie ein tüchtiges IMdta bn? kochen kann Wilhelm Wieiuer. Bad ’lnubrlm, sldTfirone 11. Oie glückliche (Geburt zweier gesunder Zungen zeigen hocherfreut an 20« Mari Ovomdekengeld an Aweiter 2: teile aas hieNge Okftbdlil- ij.tuler. auch in zwei Abschnitten. flulia- leihen. Vchr. Nage- bäte unter an «et fiaatiicher BevSrde tu ab I. Juit U«7 aus die Dauer von 4—6 Monaten, eine GebttfensieUe stellveriretunaSweise au besetzen. Vebige. körperlich gesunde Bewerber bl» au 24 Jahren, die Im Vobn*. Krankenkassen- und ung»wefen, lorule In der .,uhrung leichterer Korrespondenz durchaus erlab- ren sind wollen ihre Gesuche unter Bet- sllgung von .Zeugnissen unter MMD bi» »um 18. Juni 1927 an die OfeschattSstelle de» GiehenerAnzeigers einreichen. ylotrer Vtenogravh und schreibmaschinenkundlger Bewerber erhält den Borzug. 250« M. auf rrWIicdine •1«io- etlödLi of.t! lolexi auszuletfiea. Schr VIne u 5434D ct " ttn*. Wes Ist ,,Nährbier“! .xihrbier* ut dn nach rin em beeoadene Breu «Mahren von der Actien gesellediafl Hacherbrlu. Manchen hergeiteihee Bte von beeooden hohem Gehalt an ExtrehtitoBen de» Maliei und von geringem Alkoholgehalt Sein Wohlgeschmack und »eine Bekömmlichkeit machen ee in dnem wertvollen Beitend teil der Mahruna .Xdhrtder* wird deshalb viellach von Anten empfohlen. 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Hlana in schriftlicher und uraklifcher Arbeit gewandt, lacht Etel- lang. Schnftl. Angebote untet043l3 an b.01ick«nu • -.'e MIA« nicht unt 17 Jahren, für C*au»bal: getuchi Rahl.Bahnhalltr 121 «im i'adenr eei I ZwangsversteigerungK1777 Donnerstag, den 7 Juli 192». nachmittag» 3 Uhr. wird am Amtsgericht zu CPitfien. ,immer 112. da» im Grundbuch« von (Kletzen der Äalbartn« dirf geb Wehrum in ZranksuN a. M, jetzt in Datzenborr. zugeschriebene Anwesen stavlansaalse 19 Mur l Ttr. 680—116 qm Hoireile Hlur 1 Ar 631 — 19 um Drabaarten. geschützt auf 10 050 Tlt. verfingen. Die am!»gerichtlich« Ikdügunfl ttt an der 0rt»tofel. Bergftrah« 20. »nr •üt- sicht auAgehüngt. 5096C Dietzen, den 2 Wat 1927 3.1 ÖH Amtsgericht» Dte-en Leo Orl»geNcht»vorstebee ___ Freitag, den 10. Juni 1927 nachmittag» t Uhr oerKeigere ich im JÜW«ne. Aeuenveg 28. zwangsweise gegen Bartzablima: 2 Aegulatpr». 3 Lisch«. 1 )5«tb. 1 Ml. 3 Städte. 1 Trumeau. 1 Ducher'chranf. 1 Aertiko. 2 Le'a». 3 vchreibi'sch« ein Wld. einen Wäscheschrank 17 Bünb« Drvefbaus ItanverlattonS-^erikon. ein Damen-Za Hera d l Schärim ilchin«. eine Schreibladenkatte. I Rächenschrank, eine Strickmaschine I Diwan ,w«i Äatlen- Ichränke. «ta Aäfetl. eine Xreden,, ne 3Fflr sofort KWssM gesucht, der Reparaturen selbst and- liihren kann u. auch andereVlrbeiienmtt- macht. 3u erfr. «uie Eteinttr. i" v. MM MW da» au Ostern schulfrei wurde, fllr leichte Arbeit gesucht u.,l) SKufMLde 7. Euch« fflr Wert ein LI:eres. im HavShali erfahrene» <42® Ulflidieo ®»M, QtrttenpL ft Ruh bukterzentraie. 3roeiiD6nnet- (ßelöiin ganz plattiert, ne» toeriiab" mfVanner blrr uh 'Heil fältel, gebraucht. billig «u verkaufen Nehldter, ‘••D eübanlage 17. «leine gebr. "• Herde billig abzugeben. H. Schön, Marburger Str. 22. ür tuch Ilgen Wachmannaun- fUne(*»clegenhi-ii zur (kr'flenz. 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Gaggenau well *1« Md) In meinem Laden durch aamkell leihet tideereugen kann POr die beim Ableben meiner Frau mir in eo reichem Maße erwieiene Teilnahme danke ich hrrylfdi. Ifaue#*n. den 8. Juni 1927. Die Beerdirfurjx findet Freitag, den Id Juni, nachmfttniri 3.15 ühfc atalt ■-< m Gott demAllinlchÜ4 Milch iu ram menge rührt, damit das Genre Ober Nacht riehen kann. Am anderen Morgen reibt man 1 AoM samt der Schale und dem Gehieee hinein, gibt den Saft einer viertel Zitrone end nach Beliebee 1-2 KofloeWlei geriebene HaseinOaee, Mandeln oder beiden hlaru. Da» Genre rührt man gut durch. Der Apfel kenn euch durch Apfelsinen. Erdbeeren. Himbeeren. Kirschen *•* , je nach Jehreereit ersetzt werden. Kt .3 feiler • •Eilfix ZöerA,. "Velberf K 152 oro.ües Kian Gießener Anzeiger (tf>enerai-dnjciyer iur Gdecyegei-, . .’). jui.i Die Goslarer Pfingfttagung des D. D. A Zwischen 1935 und 1940.1 Von unterem römischen E-ÄorrriponMiUe* nm. Mr T’annc «uh nrrWcrf: BKrbrn Der SJfflatänr.crid) mit Trtpeflerbc 3t Tuet Hiner ,->ai Mr Denoerk laufen. aü brr 'Scttert Ch: te L M-stolln, flirtd) iteurkbcn tn brr SVi beul» Zteit brr (MMinfc M» 3 1* 1 tu, ^»rldhdt nxrbcc. bah Mr au»- in-gdbcn ctaM» Xbirt irr alten fanbm «.♦ nicht etnnml M *eigtm. unter nicht enden wollenden uocr 3m Lnichluft an Mn & aus dem Oftrrfelb D v r s ü h r u ngen Mr Trach- tcngruppen und '2k4f iKranftaltcte tnc Stadt ®o*Ur einen »m ps an« für die auperordentlich ^aMreich anwesenden Der» Ircier brr deutschen Preise au» aller Weit. 2m Pfingsrinvntag sand tm Deuchslaal der ÄatterfldM der große .Festakt statt, bei dem den .irftoortraa Untoerftläliprofe* *or Dr. £>etn- rich Richard Orbit über da» Thema .Deutscher Staat und deutsches Volk in den lebten Jahrhunderten" hielt Zwei grvtze Sch cksalKmächte itnl che» axib ceiti0ca deutscher Staatsb Ibr- * gaben dem Hau» in dem sie betrieben werben, den Namen Teil» nannte man da» Hau» nach dem Ote- werde, teil# nach den einzelnen Ofcflenftanben, die in ihm gef . rtigt wurden, manchmal auch nach irgendeinem Handn erkszeug, wie zum Beispiel „,ome Llüfsel-, „Don dem tUa»bate“, „»um OHodenqurre“, jum Bclschuh", „*u den Mutieren-, .»u der Zimmer- aiV, jum Salzhuse-, .zu dem -werthe', „zum Ä aufhur, .zum Honigmengare", .zum Itenmen- gere" und so weiter. |tff* errefll zu durchblute- ff» Hl daher an brr 5-tchr einmal eme im et »Indio zu de liÄunfl des Deda -'m» Muttchrr 0- erwart.: habe t'anae bähe es an ZV arbeit über bei Wen getebü Dach nr.-m Sturz habe Me Weit» ie anderen Da sie tm Inland mangel» einer stnon nur gegen :*en NeNonanzbodt i der er en Presse die sich *cibe< al» ftn „Wert für fern Tute unb Me iaizisttsche Megtemng* et la» man hier natürlich n.: von einen vrv> dintevco r?n einr-n i.»r-moehum der Ni ■ unb ähnlichen tu en j netten. 3m Huetonb tonnu gegen ihrer Uanor nur br-djüu ♦=><-.• r unb. ne vurchficht brr »dtprefk m* ■ vittsach rntflHl: mnnnfn werben doch genügter. Me Äro'itfetten. |r n also r ü fl< i Italien? Italien rüstet im gleichen Fieber wie alle Oberhessen. ‘Bürgermeiftereinfübrunq in Bad-Nauheim WLA Bab-Aa uheim. 8. Juni Heut« sand in öffentlicher Sitzung der Stadtverordneten die elnfübruna des neuen Bürger meister» Dr 2hl statt, der zuletzt tm bdfifd)cn Ministerium beicrasttgt war Aach kurzen D»grüfmngsre orten des Beigeordneten Allna sühne Areisd.rektor (-e d - werden notrorsMg, auf- Itch lein. Unb da» war fu auch . ^strich? 3iaitrn. au«reizend plaU Hier brachten Me MitglteMr de» Männer» griangpcvcin# urüd nach der Stadl und sammelten sich auf dem Platze vor der alten Ratter» färben von Goslar und Mm fränkischen Kai'er an megr al» tautenb Banner und Wimpel der an der Tagung teilnehmenden Gruppen, brachte Gt-eUcnz von Hintze ein Heil aus Me Gruppen der Aaslandsdeutschen aus. denen er besonders herzliche Bezrrukiungv- wone widmete Mil dem gemeinsamen Ge'ang de» Viebc» .O Diutschland. doch in Shrvn zogen Mc Fahncnabtetlungen durch die Stadt zurück, während der Dor stand bei D D 2 Me Gruppen der Saarjugend um sich vereinte und zu ihrem treuen Ausharren aul dem heihumkämpften Gebiet ibrvr Heimat beglückwünschte 2m Aach- mitiag sand ein Feftzug der .swanz'.g:^u'end statt, der sich aus Schulgruppen, den Studenten unter Dorantritt Mr (Ibargierten. Vertretern der verschiedenen grvn»- und auslandsdeuti chen DolkSgruppen und den OnsverbünMn ui lammen» setzte Unter den blauen Wimpeln des B D 2 zogen Ostpreusten Westfalen Schlo»wig'5>c>'.- st einer. Schlesier ferner Siebenbürger. Salz» bürget. Steiermärker. Glfäfser usw., zum Tetl mit Trachtengruppen und Festwagen. Me Be- sonderhetten der einzelnen Städte und Degendcm " 1 tuten vormüssen wir fünf AU Uisae-. Mann i\x beite" *tn» svrderungen Mussolinis urM f Igcnb Crti4)Uefnjng angcnrmnte-r DwA den uiid >und- aebungen. Mc rn Mn letzten Wochen rjirber au 6 Italien über Mc Alpen gedrungen lind, lassen ertnuwn. haft Mc italienische Aegierung immer noch nicht daran denkt, den Deutschen tn Südtirol ihr Mentchenrecht auf deuüche Art. SpracM und Srztehung las tetr Wiederum erinnert Mr 3.1'2. anlähl'ch seiner Magres Versammlung m (yofllar. zu der über 20 000 Deutsche aus allen Dvlksttuiisgeblete-.i erichtsnen lind, an das in ..er noch nicht emgeteftc 5lbnigs»ort und an b.e bekannten Derpslichlungen italienischer Staatsmänner nach ZkriegsenM Dte«c Der pflicht ungen sind durch Me Tlvte Slemenceaus vom 3uni 1919 und durch Me ^Zustimmung aller' Kriegführenden ausdrücklich sanktioniert worden. MU Lmpöruiig vern.n-.mt das deutsch: Doik. dost Mc italienische Regierung heute dieses Wort ihres Ndnig» verleugnet, wir es z. D. aus dem letzten Äongrefi der Ddlterbunds'.igcn in 2nwesen0eit von Der tret em dec Aatio.ien geschehen ist. Tlicht nur das deutsche Doll, svn- dem das Gewissen der Menschheit empört sich gegen den abermalvjcn Wo. lomch und Me als Ftmismus empfunMue Proklamierung der 3ta'ienisierung des brutschen Dolles In CüMiroi. das seit den Feiten der DölkerwanM- rung deutsch und niemals italienisch war. Während das alle Imperium Aomanun, Lebensart. Sitte und Sprache aller Qlahonen seines Deiches achtete, will dal neue 3talien über 200 000 Deutsche dem sittlichen Smpfinden der Welt zum Trotz mit Gewalt tt allen i- Heren 3n Mihem MUcmpsinden begleitet das deutsche Dolk ohne Lnteeichicd der politischen Stellung den Lebenskamp» unterer Volksgenossen m Südtirol, dessen Grundlage A c ch t und Gerechtigkeit und die Sympathie des Weltgewissens ist. Don neuem rufen wer. an Mm Tage der Muttchen Psingst- seier. unteren Brüdern zu Haltet aus, wir werden Guch niemals verlassen, der Steg bleibt Guch! Fm 15. Jahrhundert kommt c4 bann »uerst vor, . j6 ba* Hau» ben Namen br# velcher» führt. Tie Familiennamen waren aber m jener Zeit noch licl- faä*en flenberungen unterworfen, ik» kam vor, bah eine Familie, nenn s,e ein Hau» bezog, besten Kamen annahm unb ihn wieder ablegte, wenn sie «sühn Das Oieri» tei erhalten geMreden. u~.- die ge«amtdeutschc Ge^innuna lieg: iw uiscren Herzen »türter Mnn je Schemen wir uns :n tcra Deren für das Deutschtum tm AuslanM. dann lebten wir für Me deuvche Zukunft, für den Comteruag. der unterem Bolte bcrxxsteüen müsse und beoocstehcn werde. 3n feinem Schluß gezwungen war, ba» Hau» sortzugeben. co kam bet her Verwendung eine» Personennamen« für ein Hau«, biefer vor allem al» Hauskennzeichen in ve- tracht. 3m 16. Zahrdunbett findet man oftmals ta» religiöse (hnphnben des Erbauer» in seinem Haus- namen ausgebruckt. ifct brachte ba» vilbni« >eines Heiligen, claÄifd) oder gemalt, om Hause an unb übertrug ben tarnen bicje» Schupheilchen auf sein H«i». Die Sitte bürgerte sich schn II ein Tie Haus- kenn reich en „iur SSegebe 3-nqsrau" bann „»um Hbnfiorb- sind besonders behebt. Ju* St. i.artin unb ;t. Ruprecht werden al» Hausherr Diel verwandt. Lesonb.rs beliebt i(: au! le Rame für eine krumme (Mfllfe .»um Ulnbogen- kommt auch als Hausbe- zcichnung öfters vor. Lack bedeutet eine Strohe, die an einer Mauer endet eine Sackgasse also, viele Häuser in der » öde «old er Gassen heihen deshalb .zum Lack-. .Ter Lack- wird bann später mit lasche inbtnhfyierl unb, wie Qhrohne meint, bat her später so vieNach erscheinende Hausname ^ut lasche- mit dem entsprechenden Hauszeichen hierin seine Erklärung. Poetische Bezeichnungen wie .rum Boaelsang-, .zur Lommerwonne- zeigen uns die Einssüste des IRinncqfiange« auf das geiftia mehr unb mehr sich entwickelnde Bürgertum. — Doch auch auf bauliche Abweichungen unb Lchmückungen beutete der Hausname, das zeigen Bezeidmungen wie .nova Aula-, ba« .roede öid’ul* m »hin, .»um geblechten fenle", .bi dem roden Iubentornf- in «amz. .zu bet kleinen, retten luet* in vurzburg, .bi dem gemalten Hufe-, .ab Scrbur in Lorrn«, r»u bet stdlnnchcn Türen“, ju dem steinm Ueberbang“ in Straßburg, .to den seven Tomen' in Braunschweig, .tho den btrn Irgeln" in Magdeburg unb vieles andere mehr. Im breizebnten Iabrbundert findet man dann schon vwlfach bas künstliche Hauiretchen, M dem tarnen einen wirkungsvollen Hintergrund gibt. Zum lei! in plastischer Iorm, »um Teil gemalt tritt es am Hause auf. Diese Hauszeichen sind zuerst noch recht primitiv, ste entwickeln stch sedoch im Laufe der Zeiten Früh verbreitet sich der Xante .zum epi egt.", ben man fast m redet alten Stadt habet Be, dem dazu gehörigen Hauszeichen bandelt es sich dabei, wie Heone «»reibt, um emrn C*la»fpiegel mit Pech- ober Blei- folie, die man «ed dem 13. Iadrbundert anfettigte. Es machte wohl dem naiven Sinn unserer Sodabten viel Freude, wenn sich die ScT-.nensttadlen in bem al» Hauszetchen angebrachten Spiegel btacheu und blitzende Funken barentetangtn. Nan schmückte wohl auch die O*iebel:ranb oder ben xa*firt ferne» Hauses md Mn Geweih oder dem stevf eines auf bet Jagd erlegten Tieres und nannte dann stolz «ein Haus nach I dieser IagbtropbLe. Auch Handel unb Gewerbe Mitglieder Mr arosten unb Heinen Entente Seit Frankr ch auch das Dolk mobilisiert hat. Frauen und ÄinMr kriegSMenstpflichtig geworden sind, stehl auch tn 31alicn alle» unter Druck. Mulsolini beginnt mit der Kopfzahl Hm* 3ahr 1650 herum muff, fo lautet fein Befehl. Mc Bevölkerung 3talien* von 40 auf 60 Millionen gestiegen fein. .Ich gebe ihr Mc demographische Peitschek“ Ctcuer auf 3unggekellcn und kinderlofe Ghen Abkehr von den LiaMen und Mr 3nbuftrie Be- lämpsiing der Dollslrankhciten und des Alkohols. Hier könnte man cinlchalten. dast fich der Dvlls- vermchtcr mit der Hebung Mr Lebenshaltung Seen usw. auf das Anwesen. liefet Brauch kam zuerst am Rhein auf unb verbreitete sich bann schnell. Es gab aber auch noch andere Hausnamen, als die, welche der Besitzer hinein ihgnttum geacben, : e Bemamen, die der liebe Röchstc einem Hau» gab, besten Bewohner durch irgendeine Eigentümlich km ausgezeichnet waren. Hin kam dann die ganze Tert bett der damaligen Zeit zum Lusbruck, die kein Blatt vor den :r an M; Tagung Ms Bere.ns für das Dcuttchium im Ausland zu einer ZSergenleier n M: alten Aat» -a»ckergrübe Mr Stadt G slor. Aoch Mm V.eM .Wir trr.ee »am Beter 'peach Mr frühere i_andcsMsthof von Zturiand. Ber n e»» tz. der u. a. berome, tast man heute unter dem Gindruck des Werdens < in neun gr.Mgcr Bergens üä«M . ou'end brr Murich n J-gcnb «ich zu Meier ’Horgen*» e. pcriammdt hätten, f© fr. es ein Bekenntnis zur deutschen Seele. Dom- Herr Huber aa* OeMnburg tn Westungarn w-es borauT hte tast auch über Meter 25-:gen1: rr Ke über dem Bflngsterk-M-rs rx 2»? 3ahnen eine heilige Idee toceM Aicht an materteiter Me gleichscittg angestrebt wird, in einen drcolus \ihosus bcqil'i. denn Me naturgeschichtltche Erscheinung. hab bei steigender Lebenshaltung die Gcdurtenzisser sinkt, kann auch durch einen Duce befehl nicht foriaewiesen werden Aber Halters wir uns an die Hteeresziffern Die fasjifrische Miliz, die jährlich automatisch durch bat Hcranlvachlen Mr AinMtgrubben, Mr Balrlla. unb den Hebert ritt Mr 3ugenr-wehr zu den Äampsrcihcn um einige Divisionen ann-ä^st. muh zu dm königlichen Heer addiert werde t. ebenso die neuerdings beträchtlich versluikten Polizeitruppen. .Zu ei nm beftinumen < Zeitpunkt li oorbanbenen Gegner anfunbigen nutx Den | >m , tcrreichilchen Soldaten (aut stundig.ma) j:»aroh< Dor: stneg ist bisher immer mir In biete« t l-nnidx Bokuum grfaUm. nicht gegen iironf- gegen Jugoslawien Gegen Italien? grohen HttteUl ei» möge wieder über uns kommen, und uns stark machen zur IteUciMmg des Steges unteres Bolkes Fest stehen wir zu n ganzen Bolle Lmpor Me Hände »um Gcibbr-.iS für unser deutsches 3o»r 3n tief« »rgnfterv Mm Denn Mc Stochtbelmer in Berlin trugen it « r b o u p t keine Tafeln he nun Mussolini »ib ein solche» Demenn auch ohne rveitere» zur hnesnl» netenen — Me Tafel mar ihm ja nur ein »'«rischer Ucberaang jur 9tüftung«fnoge. ein fcnxwb. rote bie .nranzofen ähnliche mehr herou». ki>n trm row s,c sagten, sein FünfmiUio icnh^r t reihtleritgen Unb in der Tat. nicht» zeigt Mut- feier al» diese« oratorifdw Ballspiel, roic die Worte >, romilchen ilncg»minifter» zu nehmen find Da«, s » er in WirNichten meint, |pn*i er mcht au», » n muh r» zro> fchen den Zeilen suchen. |2t teilte sonst die fortwährende st lieg Drohung st.« ben Brenner hinweg für einen Sinn haben? l-im Ihm kann man ja fchixtUich nur einem roiri- vorstai.denen Gegner anfünbipen nicht den kann Cmweder man bat tenr» Gewisse in Yingeripitzen oder mon rat auf» Geraiewohi für eine Berechn, nq tehtt |ebe Unleriase nwd d tn» 3rtnerite be» Mann«» binen -tearn «L der allein, völlig allein Me beschicke Bolle« in feönbrn höü «uflalim ist ew iganqer. er Hai weder veife Baben auf feiner irr fitzen, noch die berühmte Ssuckmouer um herum, er maul mrmonMm Über den Steg, unb « . intimen {immM und Batgeber" find nicht» Bbantaftegebittr Auhrnftehenber Daher fein ich |o wahre» Äorl. er fdber muffe noch z.tzn füll'zehn Jahre bw Batian regieren fein Bach er fei irod> nicht geboren. Bur wenn m.m biefer fMiHidNn x'tetterfcheinung psychoiogilch fo eültrcim tanii, um gewiffermasten In Mussolini ßdrinzuichlupfen unb die Dinge mit seinen Augen t betrachten unb mh feinem Villen zu denken. Wh man auf die rech'. Bahn. Kein ooUrnbcte» Autokraten tum fchlirstt — ba« | ’cin tWbfrlprad) ,u dm oben (Befaglni — 3u» e jrtrirn und ömflüfterungen mdx aus, ja. fein tz.Riflve« lempcranm! Iaht ihn bie zugeworienen h tz sogar oeichickt ouHangen unb nach einer wohl tz-riegten Kichti'ng Ipirien. aber Mete ckrfcheinun- r müssen ab ÄugenMirfsbilMr geroettet werden. greisen nicht in ba« Zahngetriebe feiner Politik rllm da» nachftl leg ende Beilptrl zu nennen: . dtirol unb Stahlbelm. lieber den ethno- ».phifchen <- borofter bc« Lande» fÜblich vom > wchi ju debattieren dazu hat eine tuuknöiahnge d-chchte bereif Umemüofckiches gesagt, da» »efent. Vn ist für Italien lediglich der Brenner und W, diese struiegische (Brenv. würde e« ..nötiaenfaU« r ■ «tritt Verteidiger, auch morgen schon-. An Mn ! kerbund Mnh er babri nicht. Sine ber Tatsachen, t- denen di, Drit rechnen muh OM der angeb *> ihr.- sts.Bon Trieft di« Big a' hatte fein lange, da» Haus übergegangen unb her Besitzer bat sie al« Hau»,eichen angenommen. So gab es in Mainz Häuser: .zur £>a|en|d>art“, ^ur Dolfskehlen", .»um Rinds fuß-, in Worms, jum Geißbärte", in Strah- burg .zur langen Rasen-, r»um Banen*, tn Freiburg .»um Kropf" und so weiter. Ihne grobe Rolle bei ber Entwicklung be: -aus- ,cid>en spielt Me Herold'' Sie vor allem gibt dem Verlangen nach Berblldlichuna Ausdruck. Die ersten Wappen entstanden um die Mitte des 12. Zabrbuii- bert», also ungefähr »ur gleichen Zeil wie bie Haute Iiomrn. Aber damals hatte noch das Sappen wenig z-n-.fl.if, auf die tfntftcbung der Hau»»eichen. l‘rft al* im 14. Iabrhundett bie Batnurr Vapien annahmen, beginnt dieser ibuiflub av ' n'cheinli-t er zu werden. Dena wenn auch bie Patrizier zuerst allein b fugt waren, ein Wappen zu führen, fo änderte sich da» dock', al» auch die Bürger m ben Rot cinttflten und sich Mc gleichen Rechte wie die Geschlechter erkämpft hatten. Ma" bevorzugte et, das Wappen außen am Hause enxuhnngen. wie e» bei den Ritterburgen Sitte rear. Tabutd, wurde das Wappen zum Hau«kenn, id.- , if» grhuit Mim Hous, auch wenn biefe* lernen Bescher gewechlell batte unb der Bcwobncr des Hause» nicht mehr bet Inhaber des Wappens war. Aus ben Dörfern hat ber Brauch, da» Hau» mit entern Romen »u bezeichnen nur be'fMibem n Br den gewonnen. Brionber» in Rorb- und Mitteldeutschland kam r» nut bei den Herbergen und (taHbäukm vor. Dagegen fmbet man am #hem, tm (‘Itefc, in rübbarem unb anderwärts Thriet, wo tt Hous- . am-n und Hau»Zeichen gibt, freilich stammen cicie reohl erst au» neuerer Zeit, frühesten» vom Ende ce» 17. Jahrhunderts 3m 18. Jahrhundert g ng M«'f alle ettte immer mehr zurück. Die Cnenherung nach den Hausnamen rc: mit bet Zeil schmierig unb umständlich geworden. Man Lfgana die Häufet zu numerieren. Jetzt findet man btt alte Sitte nut noch wieder m bet Benennung ber Apotheken, Herbergen unb Gaststätten. Bon ben eilen 5?amrn unb Housb,Ident «st nicht mehr viel ■ man noch ba» alte Hauszetchen. üi ist ja auch lern £la> mehr dafür an ben mit Reklame aller Art überlasteten, hoch in Me Luft tagenden Fronten unstet "tobstadkdäuset. B elleicht lebt aber diese '(ferne Lite Sitte unserer Vorfahren noch einmal triebet auf, wenn e» den Siebelun^?testrebunqen gelingt, dem Einkamiüenhans einen brriteren Platz zu schaff«. Ja.: -re jur Diptom_:< b.nau» hat I au«horchen lasten Die BrM. o b. onie Kx>ri sprach Mr DorittzenM Ms BD 2 J<- tdlcn, von Hintze au» Mh in bem Gridoms Mr ,suf<.mmcngcMrtgteit all Oie deutschen Hausnamen Boa Han» Bcgc. i5tttc, dem Hause einen Rarnen zu geben. | t en cinnknud) oder rin onginelles Zeichen daran e tbtuiqcn. entstand zuerst am Rbem und brcitcle j allmählich über West-Süd- und Mitteldeutlchlonb «.«. 3n «cTbmrttbcuiidJdnb fand sie weniger An- tziMz, nur m dc, feanteMblcn vorzugsweise in 1 heck führte ftc fich ein. lebt man diesem Brauche nach, so wird man reich tz vhnl durch ben tiefen ihn blick, ben man in da» r:l3tc Vcbrn des mtttelclletlid'cn »ütgetlums pginnt. l>r gibt cm getreues Bilb von der Den- s .»»art seiner Zeit. Der Barne ist nick t nur mit ber s Schichte bc# Haules perbunben, sondern auch eng nt dem »cfubtelcben unb bem e(buffal der Haute kwbnet verknüpft. Jahrhunderte lang bewohnte n ."tamthc früher dasselbe Hau»' es gedhrte fest p bt. Wo» erzählen nicht alles Me alten Haus- hirrn unb Hau»welchen' Wie oft spricht aus ihnen pfi ber fromme O«laude des Bewohners. Wie oft b: chten iic nickt von irgendeinem Erlebnis, das :• tzach mit Humor barg eicht wurde. In brm mtttel- unriichen leben, wo der Menlch noch viel inbröi* Äeler an bie bunten Urf(bemur.gen des 1'eMns b r;ntr«it. belegte man alles mit tarnen, auch Mc Hüter. Burgen unb Strotzen. Hatten doch in frühe- Zeiten iegar Me Sckwerter bet Helden Romen, fan kann s,»b keine Vorstellung davon machen, wie igeheuer gtotz bet Reichtum an Hausnamen und ja*»je,chen rli. ben uns Me alten (Fhrcnilcn unb Gteblbilrt er uterttefert baMn. 2tc Hau#na,nen hnb älter al» Me Haus,eichen. 2niol#, al.' eine Stabt noch nicht in Skratzen mit Urcnbcn Summern cmgetcilt roax, als Me Häuser aö nicht m luiammenb- i.«enden Zeilen stanben, »itztc man nach einem äutzeren Kennzeichen, nach brt man das Hous benannte. Tie ältesten Barnen hnlxn auf natürlichen Merkmalen, Me in der nächsten l-ngedung des Haukes sich fanden Tabei spielten 9- Zäume eine grotze Rolle. Me io der Rähc des An- 5:V-n», entreebe: einzeln oder tn besonderer s-rotze i Schönheit standen, und dem Hause ein charak- trittcbes Gepräge gab«. So entstanden Me Boni- Zum Tanr.fr.-, jun Rebstocke-..»UM^anbel- Hane- jum -chleddorn" Cbcr wenn es mehrere ffcme waren, bie da» Haus umrahmten, oder neben re: hinter ihm eine ffartcnanlflflt bildeten: .Porr-inum". .Bunaari-. .ad Roteaarien-, ^u den 3u ger « n d k . r—. Dal. !antz b.; Jminii m Mc Vuteroa 3n riekiä^ krri'chen Buchstabenke: < i ist Mr Ä»rio tn Jtrm üMripamtt .3m SHatten brr M an ien Hügel ruhen THodM ur.b Lichcrde,: 3talter.»” Sv 'lomni es üMr M.r g - *•- el u-. er \'J r des Ä: rungsiL^es l.inMn üMr Xon g rfe Vu'tmanbhcr statt, wobei Me AdDehrkräs'e tn etnnu Xab xtt ppn 3X Silrmfet Mrher.. Me Fvnae'chütze b: fbntc- hf kuft von M- 'Xaud'*lTfi‘rr. Nr 2Mmhbo:r.hen du:Liegen roar und Me Vufttor- o.dos auf» Kolosseum nieMriausten Wittlich, das Doll trirb «u eine« .Starmn von Krieger« :jen Ka Iro-nmrli Hard. Friedberg, den neuert 'Bürgermeifter tn fein Amt etn. Er unterstrich die beenge erfolgreiche Tätigkeit Ahls in der hessischer. Staatsverwaltung. die die Gewißheit gebe, doh er auch 'einem neuen großen Arbeitsfeld gewachsen . und die aufstrebende Badestadt weiterer gedeihlicher Entwicklung entgegen führen werde Aach Ableistung des Diensteides hielt sodann Bürgermeister Dr Ahl eine längere Rede in der er den Stadtverordneten für das durch die Wahl entgegengebrachte Vertrauen dankte und versicherte. daß er gewillt fei. »um Dohle Bad- Vauheims feine ganz« Arbeitskraft ein»ulet>en. Das Ziel seiner Arbeit solle auf die zukuntts» reiche Sntwickluna Bad-Rauheiw» ger.cbtet sein. Bei dieser Arbeit Im Dienste der Stadt werde er keinerlei konseffionelle und parteipol.ttfche Rücksicht nebmen. Weiterhin beabsich'.ge er. es an dem unbedingt nötigen Zusammen^:ng »wischen Einwohnerschaft und Stadtverwaltung nicht fehlen zu lasser Zur erfolmeeichen Ausübung seines Amtes erbat er die Mitarbeit und das Vertrauen der Stadtverordneten und der Stadtverwaltung Wcnn die StadtvervtdnetTNverfamm- lung als beschliehet.des und die Stadtverwaltung als ausführendes Organ sachlich und ohne Voreingenommenheit »usammenarbeiteten, werde diese gemeinsame Arbeit der Stadt und damit dem sich immer mehr entwickelnden Bade »um Vorteil gereichen. Die Rede Dr. Ahls hinter- lieb bei allen Anwesenden einen aünstigcn E n- druck Jn einem der .Bad-Vauheimer Zeitung" zur Versügung gestellten Aufsatz .Unserer Stadt" betont* der neue Bürgermeister u. aum der IRectei» mögen erheben würde, dann müßte sie wie Show unlieben. George Vernarb Shaw, vielleicht die bedeutendste Gestalt der modernen Literatur, hehl auf, tvic wenn er jede Stunde am Tage ein Bad nehme. Dal ist dal erste, was einem outfällt, ür ist größer all der gemebnliche Mensch, schlanker all der ge- ivöhnliche, und ebenso viel schneller und aktiver in seinen Bewegungen Seine Handlungen bersten vor Onergie- sein Bart knistert von lahgfeit. Die Raschheit seines Ditzes und Verstandes bat seiner körperlichen Erscheinung ihr Sieael ausgedrückt, üörper unb Geist arbeiten mit betreiben blitzschnellen Stoßkraft eine! Floretts. Er ist ein lebendiger Draht, eine menschliche Dynamomaschine. Vor vielen fahren traf ich Shaw zuerst, und immer ist mit sein leuchtend roter Bart in Erinnerung geblieben. All >ch ihn wiedersah, war ich überrascht und suchte fest- nistellei,, worin er sich verändert. Die irischen Augen und noch so kühn blau wie immer, dal Lachen spielt noch um seine Ltppenwinkel nie ebebem, fein Mund bot noch denselben humorvollen Zug, er ivkft noch ■einen stopf zurück mit einem gewaltigen Au'dtuch knabenhaften Gelächters, wenn ihm eine Geschichte gcfADi. Aber sein Bart — dieser berühmte feurige, frech-rote Batt bei früheren Shaw — ist verblaßt. Vielleicht war er ni. mall fo rot, wie ich ihn in bei Erinnerung habe, ober «rtzt ist er gebleicht, m cm träfttges gesunde^Weiß verwandelt.'' Dieses lebendige Bild des JOitoriqen entwirft einer seiner alten amerikamschen Bekannten, bet Richter Henri, Reil im ^Lueeeß Magazuic", m dem et von einem Lunch mit Shaw im Londoner Savoy-Hotel plaudert. Der dritte trilnehmet an diesem denkwürdigen Früt> hallen. — An einem P r ivath«as hatten sich emsthaste bauliche Bdchädi^ungen gezeigt, d-.e vs hem Besitzer auf hm früheren jetzt zage- schütteten ®emeinbebrunnen. über de das 0)aus teilweise gebaut wurde, zurückgesührt wurden. Eine frühere Sitzung be'chlvß. über i>xk Streitfrage einen Sa-verständigen zu Horen dessen Gutachten nunmehr vorlag. Danach sind die Beschädigungen rächt auf den Brunnen der schon vor Errichtung des Haukes vorhanden war. Aurüd»uhit>ren. Eine Verpflichtung der Gemeinde, für die entstandenen Schäden auhulorrjnen. besteht somit nicht. Aus Billigte tsgrunden beschloß der Bernetndercck jebo-ch. sich mit einem Drittel an den Wiederherstell un^kc >'l en zu beteiligen. — Durch die rege Bautätigkeit in den letzten Jahren sind eine Reiht neuerStrahen im Entstehen, für die nunmehr Aamen festgesetzt werden muhten. Hierbei wurden nach Möglichkeit die Porbanhencx Bere chn ungen der eni- iprechenden Gewanne benutzt Die Straße, die nn Zuge der Turnstraße vom Lichtenauer Weg nach der Marburger Straße z-.cht. soll .Steinst r a h c“ heißen. die Straße, m welcher gegenwärtig die Baugenossenschaft ‘-.eben .Zweifamilienhäuser irritbtef und die vorn Lichtenauer Weg nach der Möferstraße zu verläuft, erhiell den Aamen .Am fltCbt! ba um", der große freie Platz, der am oberen Ende der Tumurahe erufta- Den ist und der fpdter eine schöne Ausgestaltung erfahren foll, erhielt den Aamen .Platz der Republik". - Gelegentlich der letzten Vvranfchlagsberatung war her Wunsch geäußert worden, im Besua von Wasser bei den stark wafferverbraucvenden Gewerben eine Aenderung em treten zu lallen. Da die sragliche Ortsfatzung die Möglichkeit hierzu b.etet. beschloß der Geinernderat. bei den m Betracht kommenden Gewerbebrtneben Waffermesser zu setzen. Der Wafsermesfer kann auf eigene Kosten eingebaut werden. Geschieht die An- fchaffurg durch die Gemcinde, so ist eine monatliche Zählermiete zu zahlen. 3n diesem Zusammenhang teilte Bürgermeister S chom ber dem Gemeinderat mit. haß her Inhaber he» .Volksbade» Wieseck. Heilgehilke Bues. »ich in anerkennenswerter Weise bereit erklärt hat. an besonders bedürftige Ortseinwoh- ner die Abgabe von Heilbädern ulw. kostenlos auszuführen. - Bei der F ft Setzung der Vergnügungssteuer für das hier vor kurzem eröffnete Kino einigte man sich auf einen Pauschalbetrag in Höh« von 10 Mk. für jeden Spfelabtnd L Lollar. 8. 3unl Auf dem »Lollar er Kopf" sind jetzt zufolge GemeindtratsbeschlusseS bie seitherigen Bänke, die durch rohe Hände zerstört bzw sehr stark beschädigt worden waren, erneuert worden. Hoffentlich braucht fich die allzu verständliche Drohung der Gemeindevertretung. bei Wiederholung Der Zerstörungen keinen Ersatz mehr zu beschaffen, nicht zu erfüllen. 'Oppenrod. 8. 3uni. Bei dem Gewitter vor einigen Tagen schlug der Blitz in tn« Scheune des Landwirt» und Gemeindertchnns Wilhelm ® a u b Hierselbst ein und zündete. Die Scheune brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden ist zum größten Teil durch Derficherung gedeckt. Großen-Linden, 0. 3uni. Die hiesige Spar- unb DarlehnSkas se wird demnächst an die über 60 3ahre alten Sparer 5 Prozent ihres Guthabens, höchstens aber 60 AW. pro Person, als erste Aate für die Aufwertung auszahlen. * Leihgestern, 8. 3uni. Am 2. Psingst- feiertag versammelten sich im Dormittagsgottes- dienft bei starker Beteiligung der Gerneindemlt- alleder 13 Konfirmanden, die vor 5 0 Jahren gemeinsam eingesegnet worden waren, zur Feier der 5 0. Wieder kehr dieses TageS. Die 3ubi(ate. sechs Frauen und sieben Männer, betraten unter Voran tritt des Pfarrers die Kirche, während die Gemeinde sich »u Ehren der 3ubilarc von den Plätzen erhob. Pfarrer 3ä ger hatte für seine Predigt, tn deren Böhmen er die 50iährige Konsirmandtnatmeinschaft würdigte, den Text gewählt, den im Jahre 1877 der damalige Pfarrer Zimmermann als Äon- firmalion»t«t i3ohs 15, Vers 16) bet Feier Augrunbe geleat hatte. Die diesjährigen Konfirmanden verschönten hie Feier durch Gesänge unter ber Leitung des Vektors Lvtz Aach dem Gottesdienst gedachten die 3ubilate ihrer verstorbenen Alterskameraden durch Kranzniederlegung auf dem Friedhof Der Qlacbmtttag war der gemeinsamen Geselligkeit gewidmei ri Kloster Arnsburg 8. 3unt Das Arntzburger 3ah reSseft. das größte kirchliche Fest Oberheifens. ba» nach altem Brauch am Pfingstdienstag abgebalten würbe, l-atte wohl unter her Ungunst ber Witterung »u leiben, doch waren eS auch diesmal Scharen von vielen Hunderten, Die aus der näheren unb weiteten ilm- ftück w« der bekannte Romanschnststeller Hall Laine. Rach dem Geheimnis feine» dutchfichtigen, blutcn- reinen Teint! gefragt, erklärte Ldaw zunächst, oa» komme daher, daß er jein Geficht nie wasche. All er die Verwunoerung der beiden anderen bemetlte, fügte er hinzu: .Ich mache el gelegentlich naß", unb schien dabei qaiu ernsthaft. Reil wollte diese Reinheit der Haut mehr feinet Enthaltsamkeit zu- fchteiben, da er nicht raucht, feinen Alkohol trinkt unb kein Fleisch ißt. Shaw erklärte diese Entsagung von früher Jugend an oul einem Rat, den ihm fein Äater gegeben. ^)ch fürchte, ich habe so ziemlich versag! i,n Leben," meinte dieser eine» Tage». .Deshalb, mein Sohn, nimm mich all Führer. Zch rate dir, alle», tu al ich getan habe, nicht zu tun." Unb da der Vater ein starker Raucher unb Trinker war und auch sonst ziemlich unmäßig, fo folgte Bernard feinem Wal. Hall Laine meinte, Shaw könne bei feiner Lebensweise gut 1U0 Zäher werden .Also noch 30 Jahre Shaw!" war die *ntioort, „real für Aulfichten jür die Wclt f Auf die Frage, warum er niemall noch Amerika gelommcn fei, eewidette er. .3i".dvieh- und Ziegtu- marh and auch noch Pierdemarkr statt. Der Handel ging ziemlich 'chlevpend. obwohl zahlreiche Ordetef’er.ten erfchi. ? waren D e Prämiierung des Vogelsberger Viehes fand durch die Herrc- ü*en<:olfdretär Dr. Wagner-Gie'-n. Fischer-Hof Zvie alten und Iitryubtisfpehpt Richtberq - Ei eßen statt Sie gant lolatndes Ergebnis: 1. Klaffe: Vogelsberger Bullen 2. Preife Aldtrl Kell-Ftldkrücken und X Reicholb-Vobe -Haufen; 3 Pr. H SchuchHailtt-V'-ferb-rn uxb 3oh. Wetz- Bohenhoufen. 2. XL X i n h< t l Preis 3oh. Heinrich Hartniann-Rndingsha..i 2 Preise Ed. ÄöbUr.TE ir.genhaolcn And. W<>7 ll unb Xa- rolinc Henkek-Etchenrod. 3 Prelle X Schmidt- Efchenrod. X. Dambm^ n-Xubtnaohai H Waller-Schotten. Xh. Lrngtr und Ob. S t cv-TBin» gershausen. 3. ÄlaUe Xolbinnrn ard». Herrn. Orth-Ali en ha in. H Steii-Breungeshain. Georg Schlorp IV-€ x*'4L' feiiPS« SU üs «38 tr-^oht^Y * O ,>r kWtfi &ü*4t LLZ Sä L, * Ä. Lcpp <• ^"ashom, t jf ä.fc Mr L M« &tD M und 5>ch ^flepnnittr ««^nltlb. 3d. <4mibt I rj 2 Lotz III. D ain2 lontd) Stobeenk fcjgs •«h $*J*U SsÄ’h* '?Ü> ^°^L> tewtezn ^aogen f>tr. ■; hj /Btgriateri vkn Stiftung«* t W 1829 ein cfcrrti nobelliert, rrnchn «fit Zu hö«?. M 210 Jahren citbtnt Jtc. Sunde bdwti Walen firtth. Laubach in Dep des Aeichdammr« luö den berühmikr ch Laubach an. _ux fein consilium utb Oftober brach ran ■ §Mch--n Jti le Stande in 2- tinld)ule unb bal n ©egentoan bei । gute limidjtunfl Oftober, vxeb.jw Um 4. Otiobtr MC- abmtii des ®rck-, gehalten, hier »uüx Mies anomal. In n Laudach ad r.;d m 7. Oltober nach ge Laubach« lihx j)tr 3n|onnator belaubte 1717 b is 1711 den Insprtm M Stande prüstc ml 2ün 2 PW- rtvrihe der bif* Seuetvehr ibient, bei bem Ir : die Deche bd w* is wurde in fr'X* Dr. helmteich' eiafcuertDebnnlpemn rmgrMbmg dm» , SchlaMisKi! bt >rftc. 2achmtta^ ^zug durch «e vm rgxsg ZLMA u,Ke'V4 ?fprre/tl«”'r6flW estljeertet. in «V- "wftStS n veriorpk C. ® -V »S®öS Lk trrortm «inen Rückblick auf die nunmehr 35jährige CBirnamfeit bet Freiwtlliaen Feuerwehr Gebern gab Hoch einer Ansprache des Buigcrm?t6eT4 Müller und bem «Jortrag eines Prologs frint *2tegierung*rat Dr Helm rei ch - Scholien die Decherete 3ütgetmeifter Müller überr ichte sodann dem ersten Kommandanten m t enllpre- chenden 'Borten eine von der Stadt Gedern ge- ftiftete Schärpe: ßwei weitere, otm den öbren- Mitgliedern des Bern ns gegiftete Lchärpm wurden den Begleitern des Bannerträgers übergeben. She Damen- und Schul em ege des Turnvereins erfreuten die Ae-tellnehmer mit jreiÜbungen, toeiter trugen Mufikvorira^e der F-ueNvehr- kapelle und g^angliche Darbietungen des Gesangvereins .Liederfranz" und des Arbeit er gefang- vereins .Vorwärts" aut Verschönerung des Festss bei. Regierung-rat Dr Helm reich überreichte mehreren Mitgliedern, darunter auch dem erben Kommandanten Ehr. Braun, als Zeichen der behördlichen Anerkennung je eine Ehrenurkunde mit Ehrenzeichen. —.— Gedern 8. Jun. 3ur Preis- bewertung der Vogelsberger Basse waren auf dem jüngsten Biehmarkt hier etwa 70 Tiere ausgetrieben Die Tiere folgender Be- kftcr wurden dabei ausgezeichnet 1. Klaffe. Vogelsberger Bullen 1. Preis Th. Frscher-Hof Zwiefalten. 2. Preise Heinrich Schuchhardt-Busendorn. K. Strauch-Sfchenrvd 2. Klasse: Bvgelsberger Linder: 1. Preis Th Müller-Rudingshain. 2. Preis Th Fischer-Hof Zwiefalten. Hermann Singer. Gedern. Rud Webcr^Rlchenrod. 3 Preife H Fischer 2-Gichenhausen. L Fifcher-Sichenhausen. H. L'uf^M>ern H Klein 2-Burkharb». Ehr Rispel ®w.«®fb»m. 3. Klasse Bogels- berget Kalbinnen, tragend: 1. Preise Ed Lingner-Winaershausen. H» Petermann« Eschenrod. 2. Preise 2 Binael-Eschenrod. Hch. Harth-Ober-Mockstadt. W Jost Wwe.-Eschenrod. 3. Preise 3oh Winter 3-Ober-6eemen. 3oft. Schäfer. Th Dambmann-Rudingshatn. Marie Sechler-Sichenhausen. Aug Tlppel l.-Hcrchenhatn, K. Dambmann-Rudingshain, W Lochcr-Eschen- rod. 4. Klosse Vogelsberger jüngere Kühe Ehrenpreis Hch. Stein l.-BreunaeShaiN. 1. Preise K Maas^vurkharbs. Sd. V;ngn-r- Winaershausen, 2. Preise K Waas. H. Klein- Burkards. K Schmidt l.Eschenrod. 3. Preise W. Deubel-Rudingshain, L. Schler-Dufenbvrn. K. H. Fischer-Rudingshain. 2oh. W-nier-Herchen- Hain. 5. Klasse. Vogelsberger altere Kühe Ehrenpreis 3af. Kaltschnee Sichenhausen. 1. Preise W. Rlt^fchenrod. H. Diehl 4.-©ebern, 2. Preise 3oh. Winter, ^erchenhain K Schmidt. K. Strauchchschenrod. Karl Dambmann. Äonr. Dambmann. Hch. Äonr. Fischer-Rudingshain. K. Schüh-Beyenrod. Düraermeister Gebhardt- Busenborn. 6 Ziegen: Shrenpreis Hch. Glei- ber-Gedcrn. 1. Preise Hch Rdelf-Gedern 2. Ptei e 3at Diehl 4.. Ehr. Diehl, Äd. Klaus. H. Grü. ning. sämtlich aus Gedern und Gemeinde Gedern. —. — Ober-Lais. 8. 3uni. Don 81 beteiligten Grundeigentümern, die Aufammen 229^146 Heltar Fläche besitzen, ist unterlchrifr- lich die Einleitung de» Feldbereinigungs- nersahrens beantragt worden. Da an dem Unternehmen im ganzen 352 Grundeigentümer mit 487.9750 Hektar Flüche beteiligt sind, liegt die für das Zustandekommen des Unternehmens gesetzlich erforderliche Anzahl von mehr al» einem Fünftel der beteiligten Grundeigentümer, welche mehr als ein Fünftel des GesamtflächengehalteS des Feldbereinigungsl-ezirke besitzen, vor. Das Verfahren ist daher behördlicherseits in die Wege geleitet worden. -j Stumpertenrod. 8. 3unL Unser VolksmissionSseft. das am zweiten Psingst- f ei erläge im Walde zwischen Stumpertenrod und Köddingen, der sogenannten Helpestruht. gefeiert werden sollte, konnte infolge des RegenwctterS nicht im Freien gehalten, sondern muhte in die Kirche verlegt werden Vormittags 9 Uhr sprachen Dolksmissionar Schäfer und unser Orts- psarrer in der Kirche zu Slumpeitenrod. und um 1 ,12 Uhr in der Kirche zu Köddingen. Zuerst ergriff Pfarrer 6 ö bl er das Wort und betonte zu Beginn feiner Ausführungen, dost es bei diesem Volksmisfionssest nicht darauf ankomme. ob es im Freien ober in der Kirche gefallen werde. Denn die Hauptsache bei einem foub christlichen Feste sei eS doch, dah GoiteS Wort verkündigt würde: unb das könnte vielleicht besser und eindrucksvoller in einer Kirche geschehen, als brausten in der freien Qlatur. Darauf hielt Dolksmissionar Schäfer die Festrede. Er sprach an Hand des Wortes Vlatth. 28. 18- 20 von der Königvherrschaft Lhristi. Beim Festgottesdienst wirk'.e in Stumpertenrod der tbmtn, in Köddingen der dortige Männer- gefangnerem unb ein Schülerchor unter der Leitung des Lehrer» S ch m a n b t mit. • Grost-Eichen, 8. 3uni. Am 1. Pfingsttage fand für die Kirchspiele Grost-Eichen und Lardenbach auf dem Klein-Eichener Berge ein W a I b se st statt. «Sine graste Menschenmenge hatte sich auf dem schönen Platze, der eine wunderbare Aussicht hat. gelagert. Vach den Be- grühungsworten des Kirchspielpfarrers König, sprach Missionar Walther aus Beuern in packender Weise. Alsdann ergriff Pfarrer i. R. Weinberger das Wort. Den musikalischen Teil bestritt der evang. Posaunenchor ausPfed- bersheim iRheinheslen). der auch die verschiedenen Lieder begleitete. Der Posaunenchor weilte Aym Besuche seines ehemaligen Psarrers in Grost- Eichen. wo er auch beim Gottesdienste mittoirfte und in unermüdlicher Weise, auch in Klein-Eichen und Lardenbach, die Einwohner mit feinen schönen Weisen erfreute. — .-Hartmannshain 8. C uni. Veuer- ding» wird das Bahnprojelt Wächtersbach—Bi r st e i n—H a r t m a n n S h a i n . über das seinerzeit bereits Dermessungen stattfanden, wieder erörtert. Da» Kreisamt und der Kreisausschuh des KreiseS Lauterbach haben zu dieser geplanten Linie Stellung genommen. Sie werben jedoch für Bermuthshain als Sch eitclpunlt der neuen Linie. Als Gründe für diese Stellungnahme werden angeführt die Möglichkeit der Aufschliestung eines Dafaltüein- bruches. die Died^rerö'fnung des fall gelegten Sägewerke» bei Bermuth-sacn. bic '^.'Leitung der Holz Verfrachtung von Station Oberwald nach Bermuchshain unb der anaedl.ch angenehmere Weg von Bermuthshain nach dem Hohervbskops und dem 3ugendhe.m au» der Herctzenhamer Höhe als der Weg von Hartmannsha.n aus. Die Gemeinde Hortmannshai«, beten Sommer- frischen seither schon eeten namhaften Fremden- verkehr aufzuweifen hatten, w rd alles daran setzen., sofern der Bahnbau zustande kommen sollte dast Hartmannsha.n Endstation der neuen ßtnie wird. tz Fel dkrücken. 6 3unt Her land am 1. Pfingstsefrrlag bet arostter Beteiligung die Weihe der neuen Glocken durch unteren seitherigen Geistlichen. Plärrer Kornmann, statt. Die beiden Glocken sind von der Firma Sinder tn Sinn geliefert unb von ausgezeichneter ÄlangrcmbetL Kreis Lauterbach. k. Lauterbach. 8. 3um Um 12. 3uni feiert untere Stabt den lag. an dem rar 4 ’1 Jahren die _H r f o r m a 11 o n bürd' die Freiherren Ried e s e l hier etngefuhn wurde. Preusten. Kreis Wetzlar. —. Dutenhofen. 8. 3unu Der htefige Gesangverein .Liederkranz" begeht am nächsten Sonntag fein goldenes Jubiläum in Verbindung mit einem Gesangswett- ftreit. An dem Detlsrngen werden 10 Vereine mit etwa 400 Sängern teilnebmen (3 Oberkleen. 8. Juni. Die Renovie - rungsarbeiten an den Krei» st rasten von hier nach Kleeberg unb Oberroest find beendet. Damit ist der Verkehr nach dem Solmsbachtal. Kreis Usingen und Weilburg wieder ermöglicht. - In den diesigen S t e i n b r «i ch e n hat eine lebhafte Tätigkeit cingefetyt. Infolge großer Auftrage hat die Firma Kuchei. (Bläener & Co. eine ganze wuabl neuer Arbeitskräfte eingeftellt, bte in zwei schichten arbeiten. Q C b ersgöns. 8. Juni. Am 3. Juli feiert der hiesige Kriegerverein das Fest feine» 5 0jährigen Bestehens, verbunden mit dem S dürfte der Rerz nur noch in wenigen Begenden vereinzelt Vorkommen, und zwar am ehesten in rOstpreusten 3n P »nmern scheint er schon lanje au^eftorben zu le.n dagegen hat er Irch länger im seenre chen Mecklenburg und im &ntcr.burgi*dxn erhalten, unb es ist n.cht aus- geschiosien. dast das Tier in einsamen Veilchen auch beute noch hon vvrko nmt wenn auch nur als grobe Seltenheit. 3n der Gegend von Lübeck. Bremen im Harz u’to. wurden zwar in neuerer Zeit -u>ch ein.g - Rerze erlegt, aber bannt scheint es cnbgüli ,g vorbe, zu sein. Gewisse Steiler, der Lüneburger Heide schernen >.ach bis in die neueste Ze.i d in Rerze be- berbergt au haben Wenigstens meldet Merk- ’?ud)berg. dafi bei Wilsede kurz vor Erwerbung der d-nigen Ländereien durch den .Verein Raturichutzpar^ noch zwei Rerze geschallen wor- den seien. Diese auch mündl.ch von dorttgeck ?lnto.‘ rtem v machte Mitteilung erscheint Dr Floerickc um 'o glaubwürdiger, als er selbst bet feinem ersten Besuche bietet Gegend dos' Mtcnc Glück hatte, einen vom Hunde auf gestöberten Jiera ms Waller plumpsen und toear — .Reue Frauenkleidung und Sraucnfulfut. (G Braun. Karlsruhe ) Das 3unibeft enthält 56 Klei dU'bildüngen steils auf dem Schuttiiuusterbogen» für die beifwn und kühlen C-ommeriög«, und bringt an Aufsätzen u a. Unser Gatten Die Frau als Borir.und - Reue Sammerslofs? auf Münchener Ausstellungan «mit Tkbb.j - Pi luchten gegenüber der ^Rutter» spräche — Mädchc'llektüre Bon bei Wirkung der Seife — Luftbaden - Tüll-, Häkeldecken und Kragen Schnittmusterbogen. — Die Gen er AbrüstungsVerhandlungen und die Weftwirl'chaslSkonsettmz bebanüttn ztvar bte zentralen Probleme unserer Epoche: aber die Genfer 21 r.genbfid»l6fungen verstellen ihren Sinn uai> ihre Äekvutung Um letite Klarheit zu kt>affen. tKxft Wichard von Moellendorfs im Mai- brit her Europäischen Gespräche" (Verlagsbuchhandlung Dr. W. Ith -r Rothschild Berlin- Grunewald . die 3u(ammenbängt von .Wirtschaft und Abrüstung" auf unb leiubtet in ihre Abgründe u:it> Hintergründe mit einem wafnen Feuerwerk von tieffrmugen Assoziationen hinein. Der Dokumenten teil b.-» Heftes bringt das Kernstück des neuen französischen Wehrgezetzes, die Loi Paul-T'<-ncour. mtt der s'ch die Wett noch viel zu beschäftigen haben wirb, den lettisch-estnifchotH >^oll-1lntonsvertrag unb den italienssch-ungari- Ichen Freundschaftsvertrag, welch: dem sranzö- fischen Webrgese.i gegenüber die Zusammenschlust-' tenden um der europäischen Politik belegen -.Da- Teather < Verlag Berlin. W 9) bringt in seinem crft< n 3unihest eine Fülle ausländischer unb deusichor Berichte. Der Pariser Thealerbrief von «franz Element ist nicht treuiger mterclfant als der Aussatz von Reinhard Weer über bas Theaterleben m Riga. Auch aus Stockholm und Holland wird bemerkens- nertee- berichte. Die Reibe der besprochenen r uf h ung n beg ni t mit 5 üs e'.dors u d sch. c>t mit Lernet-Holeinas ,Saul" in Gera. Dazwischen werden die Ereigntlle von Mannheim, Hannover. Braunschweig, Trier. Stettin, Darmstadt. Koblenz Leipzig und die Premieren bei Ruhrbühnen 1 esprochcn Arthur Kahcme. der Dramaturg der .Ke;nbarbtbüf)nen setzt sich im Leitartikel mit dem Problem »Politik im Theater" auseinander. Der Herausgeoer, Arthur Kürschner, gibt seine, auf der Magdeburger Theaterausstellung gewonnenen Oindrücke wieder und zeichnet in seinem .Berliner Rvtichuch" daS Sa-icksal der letzten Berliner Premieren Recht schwach wirken die Hoftheater- Lcherze von Heinrich Römer. Die unbestrittenen Mängel das alten Theaterregimes hätten mit mehr Witz und weniger Behagen bester getroffen werden können. Aus dcm Attttsvcrküit-iüungstblatt. * Do» Amlsocrkündlgungsblott N r. 43 vom 8. Juni enthält: Maßnahmen gegen Bettckci unb Landstreicherei. — .Da» Tragen iinge» sicherter Lensen. — Echasraude in Inheiden. — Vunbc&0cnbarmcric. — Feldbereinigung in ©rohen- Buseck. — Lehrbücher für die Volksschule. — Jahresberichte der Schulen. — Dienstnachrichten. Rundfunk-Programm bc9 Frankfurter Sender». (Aus der .Radlo-Umschau'.) Freitag, 10. Dual 12 Uhr llebertragung det Glockenspiels aus dem Darmstädter Echlost. 16.30 —17.45 Uhr: Haussrauen-Tlachmitta-i. Programm u a.: ,Äin* der untereinander". Dortrag von Lehrer Karl Stricker. 17.45 18.05 Uhr: Die Lesestunde. 18.15 -18 45 Uhr: .Zu Adolf Stvltzes 85. Geburtstag' Mundarlvorträge aus seinen Werken von Konrad Hub. 18.45 j9 15 Ufnr: .Der Kauf- mannsgehilse als positive Arbeitskraft". Vortrag von Dr 3ahn. 19.15—19.45 Uhr: Englischer Sprachunterricht 20.25 Uhr: .Marrn ist Matm". Die Verwandlung des Packers Galy Gay in den MUitärbaracken zu Kilkoa tm 3ahre 1925 Lustipiel von Bertold Brecht. Anschüesiend bis 0.30 Uhr: ilebertragung von Kassel. Unterhaltungsmusik. Sprechstunden der Redaktion. 12 bis 1 Uhr mittags. 5 bis 7 Uhr nachmittag». Samstag nachmittag geschloffen Jür unverlangt eingesandle Manvskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen Anzeigenaufträge find lediglich an bte Geschäftsstelle zu richten. Lerantwortüch für das Feuilleton: i. v. Dr. Fr. D. Lan g e. Welches WM nimmt einige Möbelstücke g. Vergüt, mtt Baimaiiy? etnacb. an 8. Riibl, Giehen, Itrofdorfer Str. 82 erbet .......... Rat bei Bämorrboiden! Hämorrhoid en sind ein quälende- Leiden de- AfterS. Vie entstehen durch Blutstauungen, durch 5)nid aus den Mastdarm, durch Kvtanhällfung bei Stuhlnerstovkinq. E- find juckend« Änotrn im untersten Teil de- Darme- oder um die QIHrt- Öffnung herum, di« bei der Stühlen! leeruna her- nu-treten und heftig« Schmerzen verursachen. Bei stärkerer Anstrengung platzen sie und rufen Blutungen hervor. Un» -weckmähig« Behandlung läht diese fchmerAhaften Knoten vereitern. waS -u Mastdarmsiftein und rieten Einrissen Anlaß geben kann. Gerinnt da- Blut in den Hämorrhoiden. 11> können Gerinfel durch den Blutstrom in andere Blutgefähe verschleppt werden und dort zu leben-gefährlichen Berstopfungen führen. Um solchen Folgen ?onuf*ugen, muh für genügende Sauberkeit und De-infektion gdorgt werden, wozu man täglich nach guut Waschung eine geeignete Salbe benutzt, die gleichzeitig Linderung der Schmerzen und Schrumpfung der knoten verursacht. Gänzllch'e Beseitigung ist auch ohne Operation möglich. und zwar durch vorschrifltmähige Anwendung von ^H u m i b o n". Hierüber schreiben die Patienter Ihr .-tzumidon' habe ich kürzlich bei einem Rittmeister de- hiesigen Ae'.:erregement-, der an Hämorrho.den leidet, mit audqezechnctem Erfolge angewandt. Stab-arzt Dr. Ä ... in S ... Wie ein Wunder har Ihr vorzügliche- .Hu- nndon" gewirkt: schon nach 4 Tagen war ich ganz ohne Schmerzen. Hätte man diese- M.ttel schon früher gekannt v.eUeicht waren mir zwei Operationen erspart geblieben. B. W . m A 5m Versuch führte zum Erfolg' War erstaunt über die Dirding Ihre- „Humidon". Da- Brennen, Jucken und d.e Schmerzen liehen nach kurzer Zeit nach und da- schon beim Gebrauch der Prob«. Ich bin hocherfreut über die Wirkung Ihre- Präparat- und kann Ihnen mitteilen, daß .ch von rinntrn Leiden befreit bin. Herzlichen Dank! Follasf.stent Han- S . . in L .. So urteilt fast jeder, der _Humidon" benagt, und grohe Mengen von Inerkennung-fchrc.ben liegen vor. S.e überzeugen sich von der Wirkung der Salbe am besten selbst. 5477 D Verlangen S.e umsonst eine Prob« .Humi- dvn" und Vie ärztliche Aufklärungsschrift über d.e Entstehung. Behandlung und Beseitigung der Hämvrrh o den Schreiben Sie fo'vrt an d.e Humi- dv-.^e«ellfcha'k Berlin \X 8. B'.vck 331 Bertand erfolgt durch d'.e Avotheke Zum weihen Kreuz". Berlin. lllllll te i:r ■■■■■ m zjmuraiMi ■ llri1IWilBIIII v.4 .Mb»! A in 5 5480c 1. 2. 3. etwa 4 m lang. 20 an breit, 20 mm stark: II. Auf Abbruch: Da- Holz kann im ganzen ober in Losen getrennt abgc- gegeben werden. Die Abgabe erfolgt frühesten- am 21. 3unt b. I Angebote find unter Angabe der gewünschten Menge für da- qm Breiter, für da- cbm Kantholz und je 10 m Bogengang bi- spätesten- 13. Juni d. I an di« Gewerbeau-stellung Giehen 1027 (Verwaltungs-Abteilung). Stadthaus Bergflrahe 'Zimmer 14) «inzureichen Zutchlag-frift 10 Tage. Besichtigung kann täglich vormittag- zwischen 10 und 12 Uhr erfolgen Gewerbe-Ausstellung Giehen 1927. 4000 qm Bretter «Bodenbelag) etwa 3 m lang. 17 bis 20 cm breit. 18 bi- 20 mm stark: etwa 2000 lfd. m Kantholz in folgenden Stärken: 5/8, 5 16, 8/Ö, 6 12. 7/10, 8'10, 10 10. 10 12. 12 12. 12 14 cm; 10) m Bogengang, bestehend au- etwa 4000 lfd. m Latten. 20 x 48 mm, und etwa 600 qm Rupfen. Ausschreibung. Die nach Schluh der Gewerbeau-stellung anfallenden Bretter und Bauhölzer sollen verkauft werben. ES kommen etwa in Frage: I. Sntnagelt« Bretter (Verschalung der Zelthallen) 1500 qm !IW!«Itt!fsIM«IIIIsIWIIIII>II!IIIIIIIIIIiIIiii'IIIsIII!I!IIIIIIIIIIjiiiIIIIIsiIIII,IIIIIIIIIIjII,IIIs MaühäHsiemeinde Sonntag, 12. Juni 1927, nachmittag- 3 Ahr: Familienfen im PhiloioDbenwald Ansprachen, gesanglich« und mustkalisch« Darbietungen, Tan,-Velgen und Bühnenstück der Iugend-Dereinigung. Die Mitglieder unserer Vereinigung und alle Angehörige der Matthäu-gemeinbe sind herzlichst eingeladen, Gäste stnd willkommen. Eintritt frei. Programme am Saaleingang. (5478D Die Männer- und Frauen Vereinigung. 1.95 0.95 5474* Korsettsdioner weih, mit Bandträger Korsettschoner PaitHlfarben mit Bnndträßer................ Damen-Hemdhosen felofSdiger Trikot mit Bandträger. Windelform................... Korsettschoner weift, mit Träger..... Schlupfhosen Kunstseide mit verstärktem Zwickel Schlupfhosen I* Kunstseide, gestreift schwere Qualität....... Garnituren w rvfX Unterkleid und Schlupfhose U41 mod. Farben. Kunstseide gestreift Garnituren Unterkleid und *r 3, Schlupf hose, la Kunstseide, $e- 1J 7 streift, in den neuestenModefarben •*' • " 0.75 hlMMLftMlI GieheN/ Lahnhofstrohe »4 W£(Mii(Min e. B. jMlllg (£dön). Wir beehren uns, Mitglieder und In- tcressenteu zu der am Dienstag, 14. Juni 1927, 1120 Uhr, im Hotel ,Hof von f)ol- lanb" in Diez stattfindenden Hcmptver- fnmmlung einzuladen. 5469V Tagesordnung: 1. Neuwahl eines Vorstandsmitgliedes an Stelle des verstorbenen Herrn Landeshauptmanns Dr. Woell, Wiesbaden, und Neubestimmung des Vorsitzenden. 2. Bericht über di« Jahre 1925 und 1926. 3. Rechnungsablage und Entlastung des Vorstandes für 1925 und 1926. 4. Wahl von Rechnungsprüfern. 5. Ort der nächsten Hauptversammlung. 6. Vorbereitender Vortrag über die Anlage in Cramberg. 7. Sonstiges (Anregungen, Anfragen, Mitteilungen usw.). Der ,Hof von fjoüanb' wird im An- schluh an die Versammlung ein einfaches Mittagessen bereithalten. Nachmittag» Besichtigung des neuerbauten eisernen Schut- zcnwchre», der Schleuse sowie des Elek- trizi lots werk» Cramberg und geselliges Beisammensein auf der Schaumburg. Der Verein wird bis aus unumgängliche Fuh- wege für Fahrgelegenheit gegen geringen stonenanieil sorgen: das Programm wird in der Versammlung bekanntgegeben. Zureise au» der Richtung (fliehen (ab S.09) an Die, 10J0 llbr (beschleunigter Personenzug). Zureise aus der Richtung Koblenz (ab 10.14 Uhr) an Diez 11.12 Uhr (D-Zug). Rückfahrt am zweckmuhigsten: Richtung (fliehen 21.13 Uhr ab Balduinstein: Richtung Koblenz 20.57 Uhr ab Balduinstein. Julba-Cabn-ftanaloerrin E. v. Der stellvenretende Vorsitzende (fl r a e f. Prooinzlaldirektor in Oberheflen. Der (fleschäftsführer: C. B a n | a. Aasen- mabev emonehlt «ri» EdßarBnnniann lkiicuwarea.Werk Afge, «iebea. Zreibank. Ircitaa. de» 10. Iuat. ron H Ubr vormittag» ab *"0 MlMMlll. Sriiche Seefische treffen heute und mornen in strammer Etspack»nq ein. wc Hamburger Kischhandlung A. Noch Nächster. Schnlstr IE Tei-lnlL Reh im AuSfchnitt, sowie täglich slifch aritoch- Spargel. I. Zor’o Wwe. T elend. 013 —" Ächtung! Stiarnel, (^rbbee- ren. Stirifben, sowie alle» andere Cbit und (Scmiiie täglich frisch »u haben bitt 04317 Frau Frosch, SelteriweeJkVabcn flannneriögrr Eoöinot kommt wieder nach Gichen u. Umg u. vertilgt unt. fchriftl. Garantie Ratten. Mäuse u. fämtliche» llngezieser. Dankschreiben au» ganz Deutschland. Schr. Bestellungen erbitte oiort unter VoHnpt (5488D) an d. G. « Beste haus- schneiderin empfiehlt sich, mä- hige Preise. Schr Angebote u. 04305 an den Siebener Anzeiger. Der Plan über die Herstellung von unterirdischen Telegraphenlinien 5482V •) in Gießen (Licher-, Friedrich-, Rod- Heimer-, Rrofborfer Straße): b) an der Strohe Giehen—Krofdorf: c) in Krofdorf (Giehener-, Wiesenstrahe) liegt bei dem Telegraphenaml in Giehen von heute ab vier Wochen au» (fliehen, den 2. Juni 1927. Telegraphenbauamt. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abteilung A wurde am 27. Mai 1927 folgende» eingetragen: a) Die Firma Heinrich Elge» in Giehen. Inhaber ist der Hotelier Heinrich Elge« in Giehen. Die Firma ist mit Wir kung vom 1. Januar 1927 ab unter Aus- schluh der Uebernahme der seither im Geschäftsbetriebe begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten auf den Weinhänd- ler Hermann Elges in (fliehen übergegangen. Der Hermann Elges llhefrau, (Llisa- beide geb. Lack in Giehen ist Prokura erteilt. b) Bezüglich der Firma Georg Appel in Giehen: Die Firma ist auf Georg Appel Witwe, IohonneUe Marte geb. Moll in Giehen, ubergeganaen. Die Prokura derselben ist erloschen. Die Gefamtprokura des Heinrich Appel in Giehen ist erloschen. Demselben ist Cinzelprokura erteilt. (5461C Giehen, den 3. Juni 1927. hessische» Amtsgericht Biemoö SroHimorfi in Herborn am Montag, dem 13. Juni 1927 i m 11 r I Rot howlakl. drama au* der russischen Aristokratie. In der Hauptrolle: Laars L* Plante. Ferner: Die doppelte Braut Lustspiel In 2 Akten. Astoria-Lichtspiele Ab beute bis rinsehlieBllch Sonntag DerSohndesHannlbal Ein Aufsehen erregende« Sport Schauspiel In fl spannenden Akten. In den Hauptrollen: Liane Haid und Alfeea Frj lend. Ferner DerMannmitdenlOOOFülllederhaltern Lust spiel In 2 Akten. Im Lichtspielhaus. BahnhofitraÄ* gelan Spiel. Donnerstag, 9. Juni 1927 Milgliederbervegung im Mittelrheinkreis der D. T. Der Wittelrheinkrei» der Deutschen Turner« schast veröffentlicht sreden feine Belta'd: chrbung Ruch diele zeig' wie in anderen Turnfrcilen einen Ausstieg. ift doch die Gesamtmitglieder- \abl im Jahr« 1026 um mehr al» 6000 auf 138 667 gestiegen. Die Zahl der Turntchüler be- 'rügt 24 543. der Turnschülerinnen 10 409 Jugendliche männlichen Geschlecht» vom 15. bi» »um vollendeten 21. Jahre wurden 38 335 gezahlt, weibliche «364 Die Zahl der erwachsenen Turner beträgt 99 578, die der Turnerinnen über 21 Qcbre 5940 Bemerkenswert ift die verhüll- nismäßig kleine Zahl der Turnerinnen: auf dem Gebiete der Gewinnung der faau für turnerisch? Betätigung dürste der Kreis also noch manche Fortschritte machen können. Dem Kreis gehören 27 Gaue an. Der größte von diesen ist der Gau Bhe.ichessen mit 22 816 Dereinsangebörigen Der kkrinste Dau ist der Odenwald-3ahn-Gau. der nur 1174 Mitglieder MU. Don den Vereinen staben nicht weniger al» 291 eigene Turnhallen. 403 eigene Tum- und Spielplätze. 179 eigene Büchereien. 13 Jugendherbergen und 802 hoben im Sommer um) 70 im Winter Gelegenheit zum Schwimmen Insgesamt ergibt sich also, dast im Tmttelibeinfrd» eine gewaltige Pionierarbeit für die körperliche -riüchngung unsere» Volke» ge- leifket worden ist. lurngau Hessen (D. T.) Die Gaumeiskerschaslen In den Sommerspiclen (Eigene Meldung des .Gieß. Anz. .) • Diesten. 7. Juni. 71ach der alten Hessenstadt Frankenberg waren ffir "en zweiten Pfingsttag die Bezirks- ntcifkr in den Sommerspielen zur Austragung der Gaum-isterschaslen geladen. Dicht alle Be- zirfsmeistcr konnten infolac der weiten Gntser- nung und der nicht günstigen Verlestroveroin- dunaen he m Huk der Gaulei tung Folge leisten Aidda und Lchl't, die Meister de» 3. und 1 Bezirk», halten sich entschuldigt, und die Mannschaften d r Marburger Akademiker, hie einige THeifk-nitrl de» 1 Bezirk« innehaben, waren der Universitätsserien wegen am Drscheinen verhindert In Frankenberg halle man unter her um- sichtigen V itur.fl hr>n Bezirksvertreter Hoh- n r cm gute« Gelingen getroffen und den bereits am 1. Plingst- taq? cinqetrr'i'nen Turnern und Turnerinnen gastliche Aufnanmc gewährt Leider verwandelte her am Morgen des Spieltage» niedergegangene Hegen die schön an der Eder gelegenen Spiel- plür.e in einen recht schlechten Zustand, was aber noch zu erfragen gewesen wäre, wenn der heftige böig« Weststurm die Svieltätigkrit nicht so erschwert hätte. Gerade bei Faustoall mit dem ver- hältniSmästig kleinen Spielfeld ist scharser Wind • ■ . b .Xi in in die Bälle mit Hilfe de» Windei sehr stark plazieren kann. Die Halbzeit e r g e b n i s s e . die wir unten bei zwei Spielen angeben, zeigen recht deutlich den ungünstigen Einfluß der Witterung. Trotzdem wurde zum Teil recht schöne» und um so anerkennenswertere» Können gezeigt. Man muhte sich tcunhem, daß bei so starkem Sturm noch ein so schöne», spannendes Spiel entstehen konnte, wie c» die gleichwertigen Mannschaften von Diesten und Friedberg im Endkamps um die Faustbailmeisterschaft boten. DieDiestener Mannschaft des T v. 1 84 6 (Hans Gei»mar. Willi Loh. Walter Loh. Moi« Burkhardt. Hrch Philippi hat die Scharte de» Vorjahres wieder auSgewetzt und sich ebenbürtig neben den Gaumeister Friedberg gestellt. Da» Ergebnis 38:38 (10:24) für Friedberg zeigt, hast die Turngemeinde mit ihrer traditionellen 'JVkqc des Faustballspiel» doch nicht mehr Vie überragende Vorherrschaft einnimmt. Don turnfportlichem Standpunkt wäre es zu begrüben, wenn die Gießener Meistermannschaft den Gaumeister einmal zu einem Freundschaftsspiel verpflichten würde Bei einwandfreierem Wetter wäre dann eine Ueberrafchung vielleicht nicht ganz ausgeschlossen. Allo Diesten» Mannschaft war in bester farm und hat es dem mehrmaligen Friedberger Gaumeister diesmal nicht leicht gemacht, den Titel auch für dieles Jahr zu behaupten. Der G.iu- meifter de» 6 Bezirk«, Tv. Frankenau, der bei den vorjährigen Gaufpielen in Diesten zum ersten Male die Aufmerksamkeit auf sich lenkte, bat sich auch in diesem Jahre gut gehalten. In der Turner-ä-Klasie im Faustball setzte sich die 2. Mannschaft des Tv. 1 846 ® ieften (Rudolf Qti finger. Werner Rvhl. Willi Hein, Karl Pfeffer. Richard Sänger) ver- hältnismaßig leicht an die Spitze. Am schwersten machte ihr den Sieg Tv. Wetter. Der vorjährige taur.eifter der Klaffe, Tv. Frankenau, war vom Glück weniger begünstigt, womit natürlich sein unturnerisches Benehmen, das Spiel gegen Tv. Detter abzubrechen, nicht entschuldigt werden kann, Dast guter Nachwuchs im Faustball vorhanden. zeigten die Spiele der Turnerjugend. Der Gaubeste, Tv. Holzheim (Kreis Diesten) errang mit seiner vielversprechenden Mannschaft (Hrch. Müller, Walter D I a u m. Karl Buh. Ruh. D Sri ach, Wilh. Aöhrig) gegen Dauborn einen überlegenen Sieg, während ihm die itoei nächsten Punkte durch da» Dichtantreten von Tv. Frankenberg kampflos in den Schvh fielen. Dach dem Verlauf des Spiels Holzheim—Dauborn zu schließen. hätte aber Holzheim auch Frankenberg glatt geschlagen, da es ja auch Dauborn in einem knappen, aber tapfer erkämpften Sieg gelungen ist. die Frankenberger zu bezwingen. Auch die Turnerinnen liehen sich durch das schlechte Wetter nicht abhalten und lieferten sich einen schonen, spannenden Kampf. Beide Mannschaften gaben sich mit Sifer und Liebe ihrer Sache hin. Die Mannschaft des Männer- turnvererns Diesten (Paula Hofmann. Paula Bürk. Hanl-, S t ü h l e r. Meftta Wag- ner. Dta Schwan) zeigt« di« grober« Spiel» ersahrung und das belfere Zusammenspiel und wurde mit dem Ergebnis 56:51 (37:15) Dau- meister Dachfvlgend bringen wir die Sinzel- e t g c b n i H c: Turner-Mezsterklasse aaustball-. Tv 1 846 Diesten — Tv. Frankenau 46 41 Tgm. Friedberg - Io Frankenau 40:33. Tgm. Fkied- bera—Tv 1846 ®;efcen 38:36 (10:24 > Gau- meister Tgm. Friedberg Turnerinnen-Weißerklasle . Zaust- ball). Wtv Diesten-Tgm. Fr.cdberg 56 51 (37 15'. Da Tv 1860 Marburg n-cht angrtrrten war erwarb M tv Siesten mit diesem Spiel de Daumeisterschaft. Turner- ^Klasse ' Zaustball). Tv. 1 846 Diesten II — Tv. Frankenau II 50:38. Tv. Detter 1 - Tv. Frankenau II 34:15 (nach Halbzeit von Fr. abgebrochen». Tv. 184 6 Gresten I I - Tv Wetter I 52:47. Saume ift et. Tv. 1 846 Siesten. Faustball-Iugendklasse. Tv Hol,- heim Tv Dauborn 61 35 Tv. Dauborn - Frankenberg 53:50. Tv. Holzhe-m — Tv Frankenberg «kampftos von Holzheim gewonnen). Ohne Spei wurden da Gegner au» anderen Bezirken n.chr angetreten waren, die folgenden Bezirkvmeister auch Daumeister: Faustball-Altersturner: Tv. 1846Siehen. fauftbalMurn«rinnen-A-ÄlaNe: T v. 18 4 6 ® leben. Trommelball-Turnerinnen Tv 1860 Dad-Dauh und den Turner- spieiern W Loh (Tv. 1846 Diesten) und Gabler (Friedberg) standen ihm erfahrene Schiedsrichter zur Seite. Handball der D. T. = Bad-Rauheim, 7. Juni. Die 1. Hand- lallrnonnschaft des In. 186«> unternahm eine Pfingst- fahrt ins N a h e t a I. Am 1. Feiertag spielte die Eis in TI u n ft c r a. Stein und konnte die gleiche Mannschaft de» dortigen Turnvereins „Vorwärts" nach spannendem Spiel 3:0 schlagen. Am 2. Pfingsttage weilten die Bad-Nauheimer in Obernheim be< Kirn. Beim Spiel mit dem dortigen Turnverein mißten sie infolge Ermüdung eine überraschende 6 3-Niedcrlage hinnehmen. Angenehm berührt waren die Ta bejah rer von der großen Teilnahme, di« die Bevölkerung für die Spiele zeigte, nahmen in dem nur 1500 Einwohner zählenden Orte Viernheim doch rund 500 Zuschauer an dem Spiel teil. Allgemeiner Deutscher Turnerbund. xy Au» den Verhandlungen des Bundes- Turntag» zu Friedberg sei noch folgende» mitgeteilt : Die Turnzeitung des Verbandes Dheinland-Westfalen bleibt bi» auf weiteres Mitteilungsblatt des Allgemeinen Deutschen Turnerbundes. Der Brandenburgische Turn- und Sportverband suchte nach um Aufnahme m den A. D. T. Der Bundesturntag ermächtigte den Bundesvorstand, dann über das Gesuch zu beraten und zu beschließen, wenn der nachfuchcnde Verband genauere Unterlagen über seine Stärke und di« Lage feines Dcrbands- gebieles gegeben habe. Die diesjährigen Bundes m ei st erkchaften sollen im September in DuiSburg ftattfinben. Der Stadtvorstand zn Duisburg hat der Festleitung das dortige Stadion, das für 40 000 Zuschauer Daum gewährt, unentgeltlich zur Verfügung gestellt. P. B. V.s. D. Liga res . - Post-Sp.-V. Frankfurt! 1:2 (1:2). V. f. B. Dritte Post-Sp.-D. Frankfurt II. 4:3. D. f.D. 1. Jugend — Sport-V. Wetzlar 1. Jugend 1:0. V f B 2. Jugend — Sports. Wetzlar 2. Jugend 0: 3. D. f. D. 1. Schüler — Sports. Wetzlar 1. Schüler 1:0. V. f. D 2. Schüler — Sport-D. Wetzlar 2. Schüler 0:1. Mit dem Post-Sport-Verein Frankfurt war für die Ligareserve ein Gegner gewonnen toorb*. dem man in jeder Begehung nur rühmenswertes nachfagen kann. Di« Mannschaft hinterlieh durch chr stets faire» und ruhiges Spiel, in dem sie sehr beachtenswertes Können offenbarte. den besten Eindruck. In anbetraebt dessen, dast sie erst seit verhältniSmästig kurzer Zeit zusammen spielt, läßt sich chr auf Grund der hier gezeigten Leistungen eine erfolgreiche Zukunft Voraussagen, zumal sie sich auSschliehlich aus jungen, also verbesserungsfähigen Spielern zu- sammenseht. Die Platzmannschaft hatte, gestützt auf eine starke Ausstellung, ihren Gegner wohl stark unterschätzt und glaubte, nach ihrem anfänglichen Spiel zu urteilen, den Sieg schon im voraus in der Tasche zu haben. Sie wurde jedoch von ihrem Gegner eines anderen belehrt. Erst, nachdem sie bereits mit 2:0 im Hintertreffen lag. ging sie mehr auS sich heraus unb vermochte auch bald ein Tor aufzuholen. Zum Ausgleich oder gar Sieg war es bereits zu spät. Die Gäste blieben dank ihres energievvllen Sp.e- les bis zum Schluß mit einem Tor Differenz in Führung. Von der Zweiten des Post-Sport-Vereins gilt das oben gesagte im selben Maste. Die Die V. f. B.-Mannschaft, ebenfalls verstärkt durch zwei Ligafpieler. konnte trotzdem nur einen knappen 4: 3-Sieg herausholen. Während sie bet Schluß der ersten Spielhälfte 3:1 in Führung lag. mußte sie sich nach der Paus« von den eifrigen Gästen den Ausgleich gefallen lassen, und konnte erst kurz vor Schluß durch ein viertes Tor den Sieg ficherftellen. Beide Spiele lassen es für den Playverein wünschens- und empfehlenswert erscheinen, die angeknüpften Beziehungen zu den Post-Sportlem rege zu gestalten. Der wenn auch nur knappe 1:0-Sieg der ersten Jugendmannschaft gegen die spielstarke erste Jugend der beiden verein.gten Aeretve 5 E und D. E Wc.ilar. jetzt Spo-tverein Wen- lar. bedeutet für den Sieger einen beachtenswerten Grivlg der um )? höher zu werten ist. al» B. f. B mit Erich für einen feiner Besten gegen die stärkste Aufstellung der Wetzlarer an» Irrten mußte Die zweit. Jugend führte ein rech: mäßige» Spiel vor und muhte sich dem besseren Gegner mit 3:0 beugen. Die erfte Schülermannkchaft gewann mit demselben ftmppen Resultat mit dem Mt elweit« verlor 5pieloerein:gung 1900 (Biegen. Clga (II. Bej.-ftlafc) — Splclocrein 06 Düren (1. Srv-Äiafk) 1:4 (1:0). ö Die Pftngstfpiele bet .Alten-Herren und her Jugend kamen nicht zustande, da tne Gegner kurz vor dem Spieltermin absagten. Die Aufstellung der Ligaeft zum Spiel am zweiten Feiertag gegen den Spielverein 06 Düren i. Rbld machte dem Platzverem zuleti! noch allerhand Kopfzerbrechen, muhten doch tunf verhinderte Spieler ersetzt werden, was für viele gleichbedeutend war mit einer katastrophalen Ateder- I igc. insbesondere als man hörte, dah die Rhein- Iander gegen den Meister der KreiSliga und ich;gen Bezirks!igisten .Germania -Marl'urg mit 7.2 am Vortage crfolgrciq» gewesen waren Die jungen Ersatzleute, sämtlich der Lehrmannschast entnommen, hielten aber im Verein mit den alten, bewährten Kräften dem Gegner bi» in die Mitte der zweiten Spielbälfte hie Wage Erst bann erlahmte infolge De» jcrmürbenNm Kombinationsspiels bei Gäste der Widerstand, so daß deren Erfolge nicht auSblciben konnten. Der Seitenwechsel sah 1900 ’ogar mit 1:0 im Vorteil, allerdings begünstigt durch Rüdenwind. Der einzige Treffer her Platzbesiher resultierte au» einem b ill de» Rechtsaußen den bei > linke cinkopste. während ungezäßUe Torchancen ungenützt blieben. Außer drei Handbällen, denen her Gegner keinen enigegciuulehcn hatte, wurde nichts erzielt. Die Einheimischen litten sehr unter brr äußerst schwachen Leistung ihres Mittelläufers. bei dem sich ein alte» Knieleiden wieder bemerkbar machte. Rach dem Wechsel legte Düren sofort stark los. Durch ihr hervorragendes flaches '^ab- und Stellungsspiel erzielten die Gaste in her letzten halben Stunde vier Treffer au» allernächster Rahe, für den Gießener Torwart unhaltbar. Zum Schluß kam Gießen wieder auf, ha man eine Minftellung der Mannschaft vorgenom- men hatte, jedoch die Stürmerreihe war zu unentschlossen. die zahlreich sich bietenden Gelegenheiten zur CBerbcffenrng des Endresultat» au»- zunützen Ergebnis 4:1 für Düren. Da» Ecken- Verhältnis war am Schluß 3:3. Hrrvorzuheben ist die vornehme und faire Weise, mit der ba» Spiel von beiden Mannschaften durchgeführt wurde, so daß dem gut amtierenden Schiedsrichter das Amt ziemlich leicht gemacht wurde. Man lernte in den Rheinländern eine sympathische Mannschaft kennen, deren Sieg hier allerdings etwas zu hoch ausgefallen ist. Ein 3: 1 oder 4:2 hätte eher dem Spielverlauf entsprochen. . Die Pfingstspiele im Arbeiter-Turn- und ^portbund. lvieseck I. — Main; L 0:1. Am ersten Feier.ag begann das Psingstprogramm her ersten Mannschaft Wiesecks mit einem Spiel gegen die KreisNassenmannschaft Mainz. Mainz trat mit einer Mannschaft an, deren Hauptstärke im Schluhtrio hegt, die beiden Verteidiger verfügen über einen sicheren Schlag, unb der Tormann, der frühere Heuchelheimer Tormann, zeigte sein be- lanntes gutes Können, diesmal aber in besonders vollendeter Form. Die Gesamtleistung Wiesecks tonnte durchaus befriedigen: wenn hier und da ein schwacher Punkt vorhanden ist, wie betfpielsuxifc der Posten des Linksaußett. so tonnten dadurch wohl die Erfolge geschmälert werden, der gute Eindruck des Spieles als Ganzes genommen blieb aber gewahrt. — Der Anstoß von Mainz gelangte im weit' maschigen Kombinattonsspiel bis vor das Tor Wie» fecks, diesem überraschenden Vorstoß kam eine momentane Unbcholfenheit der Hintermann schatt der Einheimischen zunutze, so daß Main; bereits in der ersten Minute fast von selbst mit einem Tor in Führung lag. Daß dieser Ueberraschungsersolg das einzige Tor des ganzen Spiels bleiben sollte, glaubte anfänglich niemand. Aber Wieseck zeigte sich jetzt von seiner besten Seite. Dis zur Pause hatte Mainz nur die zahlreichen Angriffe abzuwehren, die der Wie- secker Sturm, unterstützt von der sehr gut arbeitenden Läuferreihe, vortrug. Was nicht neben und über das Tor getreten wurde, loa im Bereiche des Mainzer Tormannes. Nach dem Wechsel ließ Wieseck zunächst im Tempo etwas nach, so daß das Spiel ausgeglichener war: aber bald tpar die Ueberlegenheit der Einheimischen unverkennbar. Mit einem ganz ungewöhnlichen Pech blieben der Mannschaft die oer- diemen Erfolge versagt, das Tor der Gäste wurde mit Schüssen geradezu bombardiert, aber keiner fand das Ziel, so daß Mainz mit 1:0 unverdienter Sieger blieb. Das Eckenverhältnis betrug 7:4 für Wieseck. wieseck I. — ftcifel-ftrumbad) I. 3:4. Am zweiten Feiertag war der Gegner ein« Kreis- klasienmannschaft aus dem 10. Kreis. Was Wieseck am Tage zuvor gutes leistete, kehrte die Mannschaft nunmehr in da- Gegenteil um. Berde Spiel« im vergleich waren wie Tag und Nacht. Sturm und Läuserrerh« gingen noch an, aber bte Niederlage kommt in enter Linie auf Kosten der reichlich unsicher spielenden drei Schlußleute. Die Gäste aus staffel yigten gutes Zusammenspiel, alle Poften m der Mannschaft waren gut besetzt, der Tormann hielt, was zu hallen war. Der Änftoh zeigte die Ein- bc mischen zerfahren, bereits nach zehn Minuten hatte Kasiel zwei Ecken erzwungen, von denen die zweite der herauslaufende Tormann verfehlte und xum ersten Tor für Staffel führte. Die nächsten 20 Minuten gehörten Wieseck, nach drei ergebnislos gebliebenen Ecken konnte endlich der Mittelstürmer £?:«ied= den Ausgleich Herstellen. Weniae Minuten ipäter brachte ein überraschender Borstoß der Gäste diesen abermals die Führung. Ein hefttger Platzregen machte eine Unterbrechung des Spiels not- wendig: nach Wiederaufnahme drängte Wieseck Kasiel etwas stärker im Angriff, bis sich Wieseck wieder durchsetzte und durch fernen Halbrechten abermals den Ausgleich herstellte. Einem wechselnden cgid mit spannenden Momenten, bei denen das (soi.e.or mehr in "'♦fahr war, folaie die Schwäche- penode der Wie'ecker Hintermannschaft. Da» dritte und riette Tor der Käst, ner mären bei etwas mehr ifi .!;merham?ei! vermeidbar gewesen Der Sturm siMe nun olles daran, ba' H.’ulti! zu ändern, die Zelt ober war etwa» zu weit vorgt .1.ritten. Wenige Minuten vor Schluß konnte der Mittelstürmer Wie- kndem sie Gießens Zweite mit obigem Resultat auf die Heimreise schickte. Lollar I — Kassel Krumbach 1 4:2. Collar machte am ersten Feiertag die vorjährige Aiederlage gegen Kasiel voll wett, indem sie hie Gäste aus dem 10. Kreis mit einer einwandfreien Aiederlage adftrtigen konnte. Im Gegensatz zum Spiel am folgenden Tage in Wieseck konnten bi? Gäste keinen richt.gen Zusammenhang finden, bdonher» die Verteidigung zeigte sich reichlich unsicher Gießen auf Reifen. Der Pfmgsta'.isflug der Gießener criten Mannschaft verlief recht kläglich. Ulm ersten Feiertag trat die Mannschaft, zu 75 Prozent mit der Ib au (gefüllt, gegen O ft b e i m I (Kreisklasse) an. Das Resultat nn auch i'«:i unb gant diesem Umstand und bei einem Torverhältnis non 11:1 ist cs nicht erfokcherlich, weitere» zum Spielverlauf zu sagen. Auch der zweite Feiertag brachte eine Niederlage .legen den weit schwächeren Gegner Roßdorf. 1 aber am Schlitz dem körperlich überlegenen Gegner bei einem Torverhältnis 3:4 zugunsten Roßdorfs beugen. Wetzlar 1 — Frankfurt Abt. 11 I 2:4 (2:1). Auch in Wetzlar herrschte Hochbetrieb. Am 1. Feiertag standen sich obige Gegner gegenüber, die sich ein recht spannendes Spiel lieferten. In den ersten 20 Minuten drängten die Gäste stark und erzielten auch das erste Tor. Der vorzügliche rechte SturmNugel Wetzlars konnte jedoch bis zur Pause da» Resultat auf 2:1 für Wetzlar stellen. Rach dem Wechsel drängten die Gäste Wetzlar abermals stark in die Defensive, errangen nicht nur den Ausgleich, sondern auch bald die Führung, der kurz vor Schluß da» vierte Tor folgte. Troy aller Anstrengungen blieb Wetzlar ein Erfolg zur Verbesierung des Resultats versagt. Im Spiel der zweiten Mannschaften trat Frankfurt mit nur zehn Mann an, konnte aber trotzdem das erste Tor erzielen. Erst nach dem Wechsel konnte Wetzlar den sich zäh wehrenden Gegner mit 4:1 überwinden Die Jugend Wetzlar» vollbrachte eine Glanzleistung, indem sie die körperlia; überlegene 2. Mannschaft Leun» 61 schlagen konnte. weßlar I — Preungesheim 1 3:5. Aehnlich wie am ersten Feiertag vollzog sich daS Spiel am zweiten Feiertag gegen Preungesheim. Auch diesmal wurde das Spie! in den letzten Phasen zuungunsten Wetzlar» entschieden. Trotzdem Wetzlar daS Spiel mit nur zehn Mann begann, konnte die Mannschaft doch bereit» In den ersten 15 Minuten zwei Tore vorlegen. Durch ein zweftelhafteS Tor und einen verwandelten Strafstoß stellte Preungesheim den Ausgleich her. Rach dem Wechsel übernahm Wetzlar abermals die Führung und konnte sich zunächst der ungestümen Angriffe Preungesheims erwehren Gegen Schluß des Spiels versagt« die Verteidigung Wetzlars immer mehr, und innerhalb einer Minute konnte Preungesheim das 5:3-Grgebnis für sich Herstellen. Großen-Linden I — Lockenheim Ib 3:5. Guter Sport und Rekordoesuch in Großen- Linden zu Pfingsten! Beide Mannschas:en zeigten ein recht e.nwandsreies Spiel. Die Gäste könnten in Auswirkung einer öde die Führung übernehmen. Großen-Lin-en glich bald durch einen verwandelten Handelftneter aus. Abermals übernahm Bockenheim nach einer erfolgreichen Scke die Führung, die Großen-Linden wiederum durch einen verwandelten Handelftneter ausglich. Bei diesem Stande blieb es bi» Halbzeit. Rach dem Wechsel war zunächst Dackenheim erfolgreich, diesen Vorsprung machte Großen-Linden» Halbrechter durch einen prachtvollen Alleingang wieder wett. Die Einheimischen drückten nun weiterhin, jedoch erfolglos, und gegen Schluß mußten sich die überanstrengten Großen-Lindener 2 weitere Tore gefallt:’ lasten. Der Grundton de» ganzen Spiels war die faire und ruhige Spielweife. rilten-Luseck. Für den ersten Feiertag hatte fidj Alten- Buseck eine kombinierte Mannschaft de- Männer- turnvereinS Marburg geladen. Was niemand erwartete, trat ein. die Alten-Busecker schickten die Gäste nach schön verlaufenem Spiel 3:1 heim. Am 2. Feiertag spielten die Jugendmann- s ch a s t e n Alten-Busecks und Butzbachs. Hier waren die Gäste 4:2 siegreich. Fronhausen trat in Mainz gegen die Zweite von Mainz- Kostheim an und konnte 4:1 Sieger bleiben. Stand bei Halbzeit 1:0, das Resuuat ist füt Fronhausen (2. Klasse) recht schmeichelhaft. Wirtschaft. Jur Konjunkturentwicklung. Auch in den letzten Wochen hat «ich die Wirtschaftslage Deutschlands langkam weiter gebessert^ von einer Hochkonjunktur. von der ot- reits geredet wird, sie allerdings immer noch vät entfernt. Der Postscheck- und der DeichsLankgtrovertehr, d.e Eingänge aiu$ der Wechfelstempelsteuer usw. weilen steigende 3:ffcrn auf; da wesentliche 2eranderunaen im Preisniveau nicht vorgekommen sind, in d e Zunahm? der Geldumsätze nur aus einer Steigerung des Warenverkehrs bzw der Güterumsätze zu erklären. Darauf deutet auch der gesteigerte Wagen- umlauf der Deichs bahn hl -> manchen Gegenden ) um 1,7 o. f). gestiegen. Don den Hauptgruppen haben die Agrarsloffe um 3 o.f). auf 1363 (135.21, die Kolonialwaren um 1.7 o.f). aut 12d.7 (126.6 die industriellen Kohikocke und Halbwaren um 1 o.f). auf 131L (1NL- und die industriellen Fertigwaren um 0,9 o.f). auf 144,3 (143,0) angetagen. * Westbank - 2 - G . Frankfurta. M Das Unternehmen, das der auf den 29.3uni einberufenen Generalversammlung die Erhöhung des Aktienkapitals um drei Millionen Vorschlag«, versendet jetzt ''einen Geschäftsbericht. Da» c^e- schä'tsiahr I?2t habe der OefellMjah zieml Len Außen gebracht, wenn auch auS internen Gründen erst in der «veiten Hallte Die im Jahre 1925 beschlossene Kapitalserhöi.-ng um 13 M'l- lion fei programmästig durchgeiührt worden, und mit den neuen M'iteln hätte ter Gefchä'isum- fang wesentlich ausgedehnt werden können. Infolge der Dationalifierung hätten sich gleichzeitig die Unkosten des Betriebe» vermindert, fo dast heute ein befriedigendes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben erreicht sei Der Bruttogewinn beträgt 2*3 254 Mark. Au» dem Deingewinn von 56 ödS Akark sollen 5 Prozent Dividende auf die 800 000 Mark eite Aktien und 2,5 Prozent Dividende auf die 200 003 Mark neue Aktien verteilt werden. WSA. 3. V. - Farbenindustrie und Deutsche Lufthansa. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, ist zwischen der I V- Farbenindustrie A. V. Frankfurt a. M und der Deutschen Lufthansa in Denin ein Sonderabkom- men übet den Luft-Vütertran»port zustande gekommen. Dieses erste Abkommen eines grosten deutschen Konzern» zur Ausnutzung des schnellsten Transportmittel» ist nach unseren Informationen in die Form gellidet, dast sich die I. V verpflichtet, in einem gewissen Zeitraum eine gewisse Menge von Vätern zum Lufttransport aufzuliefern, wogegen sich die Deutsche Lufthansa zu einem ermäßigten Frachtsatz bereit erklärt hat. Bei dem ungeheuren Umfang des Geschäftsbereiche» der I. G in der Fabrikation hoch wert >a er Produkte mißt man dem Abkommen eine große Bedeutung bei. Der erste umfangreiche Lufttransport pharmazeutischer Produkte wurde übrigens gelegentlich der Hannoverschen Typhusepidemie bewerkstelligt, wo 16 Kisten mit Serum auf dem Luftweg von Frankfurt nach Hannover transportiert wurden. • Gelsenkirchener Bergwerks- A-G. In der gestrigen AufsichtSrats-Sitzung wurde der Abschluß für das Zwischengeschäfts- jahr vom 1. Oktober 1926 bi« 31 März 1927 genehmigt. Es wurde beschlossen, der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 4 Prozent für dieses Halbjahr vvrzu- schlagen. Die Bilanz, deren Zahlen erstmalig das Ergebnis der Verschmelzung innerhalb der Montangruppe der Dhein-Elbe-Union aufweist, schließt auf beiden Seiten ab mit 438 406 276 Mk. AuS dem einschließl. des Vortrages aus dem Vorjahre zur Verfügung stehenden Deingewinn von 16 164 608 Mk. wurden 750 000 Mk für Abschreibungen verwandt Dach Abzug der Dividende und der gesetzmäßigen AuffichtSrats- tantieme verbleibt ein Betrag von 5 570 651 Mk der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Es wurde einstimmig bef 4)1 offen, der zum 7. Juli einzuberusenden Haupt - Versammlung eine Satzungsänderung vorzuschlagen. wodurch die bisherige sahungsgemäße Tantieme des 2ufließt»- rate» eine Ermäßigung auf ein Drittel erfährt. Berliner Börse. Berlin. 9. Juni Die Gefchäftsunluft erreichte heute einen fo hohen Grad, daß die Kursentwicklung stagnierte und irgendwelche Veränderungen von Bedeutung nicht eintraten Während bei ersten Stunden überwogen die Abschwächungen um 1 bi» 2 Prozent, wenn, nur äußerst schleppend. Umsätze überhaupt Vorlagen Auch später war des Geschäft sehr zurückhaltend. Maßgebend für die abwartende Einstellung der Börsenspekulanon uxrren außer politischen Besorgnissen und Befürchtungen, daß bet bevorstehende Mebioternnn nicht fo glatt verlaufen würbe, tote die letzten Liquidationen. Vlan war vielfach der Auffassung, daß noch manche Positionen glattzustellen leien, deren Erledigung infolge des Entgegenkommens der Geldgeber sich bisher verzögern konnte. Termingekd wurde ge- •ud)t und war wieder schwer zu erhalten, die Sätze stellten ch unverändert auf 7,5 bi» 8 5 Prozent. Für Tagesgeld beftanO dagegen noch aus re chendes Qfngebo: bei 5,5 bis 75 'Prcseni Der Geldbedarf zum Medio dürfte noch durch die ietr.gen Steuertermrne vergrößert werten. Der •.ntemotionale Devisenver ke hr volizcg fich in den aewohnten Bahnen und brachte keine Ueberralchungen. London gegen Mailand 37,92. gegen Madrid 28.15 Das englische P.und und die Deichsmark notierten gi den letzten Kursen. Börsen kvisr. **wr - 7 ftrtc VMe*- t-U»*. <■» *6 re k iH<>. * rre •« 1-C. 9 t | 4.4. tz 4 Ärkthe toC'-jeg «Rx i-x>acn »o Nr y •« ÜElfelinWTTl- r »*■» Kl : ii> IM 141 t»J ».175 l<7.5 1« 161 IN» 163.75 163,-- 71 161 112 w.t 124.5 iJ» «7.5 III IW.» IW 12». 5 145.25 175 1 120.25 73 265 »2 l»4.5 IM 165 188.5 129.75 165.1 Z3» 126 105 23.75 17,5 11 70 181.5 114 76 180.5 34 17.15 IM tu IM.3 15» 5 Kl 141 »075 167.U 100 5 144.23 UW 149.23 122.73 124.73 24? r 1*7 14, 140 110.25 UV.5 143.3 177.» 73,3 269,25 80 I» 167,9 167,5 163.5 243 I08K 188 180.5 232 HK e».» 230 167 13.3 161 14» 14» III • WO » 13 148.B 100 163.IJ 1-15.75 161.75 165 70 73 w,e IN.73 »4 1 240 183.25 IM 139.13 119.13 129,7» 174 — 121 264 »1 IM 164.5 164.25 IM 164.4 237 125.25 108 = IIS 71 1# 254 369 319 14.:» tn 167.5 CS 141 -» IM Kl 193 • 06 14' 144 1» 164.5 7V 16» 111.12 1144 ?4I 1*1.5 148.5 140.4 130.5 iS - in .67.» »3 164.5 167.5 163.5 1*4 167.75 2W.75 125.25 108.5 E 264 J 9. -Industrie. . . Rütettswcrfe........ Schilde anstatt ....... IHto- rtektr1dtSts-Ctz untre hem gestrigen Abendkurs De^be gehend lebhaft lag d.e deutsche Qlnlttbebcrfe. wo Ablösung»ernte auf et* r. u!e Versionen einer neuen Anleihr 16‘ . bis 17' ,. Schu. gebiet von 8l , bt» 3 , anziehen koiutz- Do- rem den Deuten höNe man nur II Bagdad mit 1302 ur.b Gulden rüsten mit 3 bis 2 5 Der B.-r".- veriauf ver- Oi-.rte keinerlei Anregung und blieb vorübergehend fast '.:nrfable< Auch tendenpnäßtg trat keine sonderliche Bewegung heroor. Der Geldmarkt zeigte einen etwas leichteren Stand für Tagesgeld, tu» von 7 113.-6 115.« belfuififMi- . . . 14.414 23.32 10,6 4 23.76 "-iÄ -5-71 -0.47« re.5!« ».4.6 x.: 1* ■'.fioort . . 4.214 4.2>4 '..'16 4.T24 fert«. . . K. 51 1«.: > 16.41 16.53 Schw-u . - -l.lv •1.30 11,1» B1..K5 eturtrn . 7.-,(3 72 '.5 75.0» Jason . . . I.W* i.*.- 1.954 1.963 stw de ßtr.l ln2 . -.»>73 J. 49»J ..«964 <.4*M Cf», aher-l 59.313 59,4*5 59.325 W.4U '3.49 13,51 11.491 13,51t P-tjrnb . . 7.41t 7.42- 7.4H 7,42» Vaoczxft . 71.51 73,55 73.«7 TMl fufiantn .047 5.05.* • .017 .*63 L'tzadon . tO,67 .'".71 0.67 n.7i Tanda- - • M.70 M.* Blf7» 81.* Äontt.ntin .',211 1.108 .,2*7 Fli^rn . . S.VM ».<-* 5.6.4 Isniba 1.315 4.5T3 «.N5 i.rr« Urn-na») 4.r>. 4.244 6.11-1 t ru (Eatro . . . 41.00 ’LIH 41.00 a.04 Banknoten. Verttn, 1 Hanl iLeld Lmerrfanllche Umh . . . .. ."flSifche Voten........ T Lunche Notes........ (HtgUfAr Noles ...... ^rcruiWto* »loten...... Hl llLsdif ch« Noten ...... .>!_llenische Xotrn...... VJ.rrwegffÄ/ 91oirw...... T fntlO-Crtrrr i 100 «nv Komas Nche??oies...... €-»nxbH4x «oiea...... Schweizer Koren....... 0M*Mt fbm....... Ä*m . . U Marti* ..... 4,3« M.64 119.11 <0.44 14.»15 168.56 iii.fi 2 13 113.47 -I.lt 73.61 12.4» 10,54 U.«M 101,24 23,62 W,<7 •’m 11.4* n.fv •1.»T 4.64 frankfurter Frankfurt a M » Juni Es notieiion: Weizen, Wetterauer. 31.25 bt» 31.50 Mk. IDvg- aen, inländischer. 29.25 tne 2V 50. Haler inländischer. 26. Hüter ausländischer. 24.50 me 27. MaiS (ge(b) 18,75 bt» 1W. HSei»cnmebl. inländisches «Spezial 0) 42 bi» 42.25 loggen mehl 39,25 bi» 40, Deizen- und Xoggenktete 13 kns 13,25 Mk Tendenz: ruhig Berliner Produktenvörse. E» notierten (pro Tonne) Weizen mar- ktscher. 305 bis 306. Doggen 280 bi» 282. Sommergerste 236 bi» 237. Wintergerste 238 bi» 237, Futtergerfte 236 bi» 237. Hafer mär- kifcher. 250 bi» 25c. Mai». Icko Berlin. IM bi» 197. (100 Kilogramm- Weizenmehl 3750 bi» 3050. Doggenmehl 36.50 bi» 38,25. Wetzen- fleie 17.75 Viktonaerbsen 42 bi» 55 kleine Speiseerdscn 27 bi» 30. Futtererbsen 22 bt» 23. Peluschken 20 bi» 22 Ackerbohnen 21 bl» 23 3erlüflBfl,(ieröle5tflölWeite Roman von Sven Elve st ad. Copyright bei Georg Müller, München. 2 Fortsetzung. Nachdruck verboten Als eben nach einer der Lachsalven eine kleine Stille emgetreten war, vernahm man aus einmal ‘ । ißenben S cht i < au bem Qtnwi Hause» Ur schien au» dem Eckzimmer im südlichen Teil de» Gebäude» zu kommen Itzm folgte cm kräftiger Ncvoloerschust. Nach dem Schuß ertönte der Schrei oon neuem. Eine weibliche ctimme rief Er tötet mich' Einen Augenblick war alle» ganz still im Hause. Doch bann entstand ein entsetzlicher Lärm Während ich bem Schalle nacheilte, sah ich auf blt Uhr. v» war genau elf Uhr fiebenunbbreißig. Wie Sie sich benken können," fuhr Helgenscn fort, „werften brr Schuß unb der Schrei eine gewaltige Bewegung. Der Schall brang btird) ba» Irep- penbau» in» zweite Storfwcrk. wo Schauspieler Xnjbel soeben eine seiner besten Geschichten vor- trug. Die Gaste stürzten hinunter, um zu sehen wa» geschehen sei. Ich hatte, wie gesagt, hinter ber großen Säule in brr Halle verwerft gestanden. Ganz beutlid) hone id). woher brr Schuft unb bie Schrrir kamen au» dem Erfzimmrr im südlichen Fliigrl br» Hause». 3d) rille hinüber Aber her Wiri ilauptmann Qar- slen- mußte sich in dem mrrfrourbigen Augenblick glelchfall» in ber .'labe au,gehalten haben, btnn er lies vor mir bunt) bie Zimmer. 211» wir im Eckzimmer anlangten, merkten wir sofort Pulvergrruch. Schließen Sir bw Tür zu! rirf brr Hauptmann mir zu. 3d) verstand seine Absicht. Er wollte nicht, baß bie Gaste herveikommrn tollten, bevor er selbst einen llrberblirf gewonnen hatte ma» gcfdiehen n>v 3n einem Stuhl lag cm junge» Mädchen in Ohnmacht bk Berne auf bem twßboben auegritrerft Der nmiptmonn t**rgk sich über ste E» ist Maja, sagte er. Seine Stimme mar ernst, aber er zeigte keine Spur von Nervosität. Earstens ist rin kaltblütiger Bursche. Er lauschte auf die Atemzüge be» M,rvchen» unb fühlte ihren Pul». Ermordet ist ste nicht, sagte er bann. Plötzlich erhob er sich und stürmte auf mich ju: Stehen Sir nicht da wir rm Nmdvirh, holen sie lieber einen Arzt. E» wäre besser, erwiderte ich. den Perbrecher zu fangen. Ich zeigte auf ben Fußhohen, wo ein kleiner Browningrevolver lag unb in bem Licht ber eiet- trifchen Lampen glänzte. Bor ber Tür Horte man ba» erflcnmle Gemurmel ber (tzäste. Sie wisfen, lieber Krag, baß ich etwa» Mcbizin studiert habe. E» fiel mir nicht ichwer, fest zustellen, baß bie junge Dame nur ohnmächtig geworben war. wahrscheinlich vor Schreck, unb baß sic nicht einmal verwimbet, geschweige beim ermordet war 3d) Holte au» her Borhalle kaltes Wasser unb beruhigte unterroeg» bie Gaste 3d) sagte, da» Ganze sei rin ratfelbafte» Mißocrftonbni», unb e» sei nicht» geschehen AI» bie Paine wieher zu sich kam, erfuhr ich. baß e» bo» Rammcrmäbcßen oon Frau durften» war. Ikrroirrl schlug sic bie Augen auf, sah entsetzt nach ber Wand unb wollte fliehen. Der Hauptmann hielt sie mit Gewalt zurück Offenbar hatte sie etwa» erlebt. ba» sie in Hohem Grabe in Schrecken versetzt Hatte. Sie müssen erst ruhiger werden, sagte ber Hauptmann Erzählen Sie un», wo» geschehen ist ..." »ier brach Hclgesen seinen Bericht ab. Er entwarf eine kleine Skizze auf ernem Papier unb gab sic A»djöm Krag hinüber. ..E» ist notmcnbifl. daß Sie ba» Hau» etwa» naher betrachten. Ich habe bo» Eckzimmer burd) em Kreuzchen bezeichnet, rori bat sich da» Drama also abgespielt. Hinter ber Tür link» drängten sid> bie Gäste, um bmeinzukommen Die Tur recht» fuhrir in bie Schlafzimmer unb war wahrend ber Gesellschaft abgeschlossen gewesen Aus diele Tür wie» Maja hm unb stuften» voller Angst Den Weg' Ten Vegi * •* Dann schien e», als würbe sie wieher ohnmächtig werben, aber ber Hauptmann rüttelte sie übermal» wart). Dahin ist er verschmunben. erklärte sic zitternb. Wer? fragte ber Hauptmann Der Mann, ber ben schuß abgegeben hat. Ah, cnblich! Der Hauptman nickte mir zu. > Sehen Sic nach, bat er. Ich ging zu ber Tür hm. Sie war verschlossen Der Schluffe! steckte von innen. Also war bie Tür vom Eckzimmer au» z>. geschloffen worben, unb ber Schlüssel war im Schloß geblieben. 3d) wanbte mich an ben Hauptmann unb sagte Lieder Herr Hauptmann, hier sehen cw Die Tür ist zugeschlossen. unb durch verschlossene Türen kann niemand gehen' ’Zlber ich habe gesehen, baß er durch bie Tür ver schwank', beteuerte ba» jungt Mabchen stammelnd Haben Sie gesehen, baß er bie lür aufmad)te7 Nein, aber er oertd)wanb. Er glitt in bie Tur hinein. Dann verließen mich bie Sinnt Wa» war vorher geschehen? forschte ber Haupt mann. Ich war hierher gekommen, um außuraumen unb Äaffetaffcn hmau»zubringen. trwiberit da» Mädchen. Ich dachte, es wären feint Mtnschcn h'tr drin, ober auf einmal tauchte eint Gestalt oor mir auf-- Ein Mann» Ja. ein großer, dunkler Wann mh Hut unb Ueberziehtr Sie beschrieb ben Wann naher Vorher hatte st ihn nie gt|tb«i. weder bei Car- st en» noch sonst trgtnbmo. (fr balle einen dunklen .'I acii ing einen goldenen Hneifti unb konnte gegen funiunbbreißtg Jahre i«n. Er war ganz gut gefieibti Plötzlich, erzählte sie. bedrohte er sie mit bem Neooloer unb sagte Wenn S>t btt aOergtringfit Btwegung machen, schießt ich auf 6w Da schrie sie bo» critemal. 6lt mdltn ja. wie schwächt Frauenzimmer sich in so einer Lagt benehmen. eit benken nicht, sonbern IdKtien bloß Unb dann, btnchtcit sie weiter. unb oerichwand durch bi« Tur. Mehr wußte sie nicht. ..Durch bie verschloßene Tür?" fragte trag ..Ja. so erzählte sie." „Mein Lieber, ba» ist ja unmöglich Waren bie Fenster geschlossen?" „Sämtlich." war Helgejen» Antwort, „von mm geschlossen" „Der Mann konnte also ba» Eckzimmer einzig unb aUtm durch tue Tur verlassen, bie nach den Geseistchoft»zmimcrn führte?" „Jo." Dcnfeiben Weg auf bem Sie beide ber houpt- mann unb Sie selbst, griausen tarnen'^ ..Ja." „Mit anberen Worten Dec Mann, der et- schossen hotte, mußte von Ihnen beiden gcietze« werben ‘ „Sehr richtig'" .Aber ba Sie ihn nicht zu Gehcht bekam«, neben mir einem höchst merkwürdigen, jagen mr. übernatürlichen Ereignis gegenüber " Krag lächelte stüchltg. Heigrien lächelte gleich, soll». ..Aber der Ktoolver»" fragte Krag weiter. Den halle der Verbrecher also in der Eilt weggemorftn'** wir sanden ihn auf btm Fußboden 6» war ein sech»löuitger Ncvolotr. und e» waren noch fünf Schüße Darin.* „Unb btt Hügel?" „Ton ber baber. nur nicht» geieben Ich habt da» Zimmer sehr jorgfölng unicrfud». aber oon etner ftugd war keine Spur zu enibtrfcn." jiddilt sonderbar! Wa» würbe nun au» dem Mabchen " JE» wurde auf sein Jmuner gebracht und jchüri iofon ein. Der Vorfall hotte e» offenbar stark mtt- genommen." „Unb die Gaste' Wa« wurde ben Qkriftr gefegt’" ?a» Mabchen habt einen Ktoolver otiunbex. daran berumbonticri unb einen Schuß obge