Nr. 84 Erste; Blatt 177. Jahrgang Samstag, 9. April 1927 (Er fd) e int läghd),exfcet Sonntag» unb Jttenag». 8tiU|re. Gkhener Familien blätter Heimat im VUd Du Scholle ■•■•(•«Btjeeiprtls: 2 Reubsmarli unb 20 Relchspfennch ftr Träger» lohn, auch bei Nichterscheinen et n) einer Slum/neni infolge höherer Gewalt. FernfprechaUfchlLffe: 51, 54 nnb 112. IwWjnfl fttr Drohtna*- richten Anzeiger f tefcte. potfdHfloeto zr«,Nttn a«»ai» n«6. SietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dmtf Mflö Derlafl: vrühl fche Unti>erfitat$-Bucb' nö Steiibnuferri R. Lange tu Gietzen. 5chnftiett»g uö E»eschäft§stelle: SAnlWraM 7. leeelet w« le)tieee t*r bie lagetneeieicr M» >■* 5i«*etneg vor der. Preis ter I ■■ höbe fti Inittau »•* 27 MM Brette »rtb* t, »»»»*«• 10 9teMbSbf«n«tg; t*r Ne. bleneen tetgee een 70 mm Brette 2iS XeiAepfteiNg, Tls»wrtbn't Ä)*. mehr. Ct«»:ebahtre: Dr 3nebr TDilh. Lange. veeantD»Nt>ch ftr DaMl Dr 5*. W»lh Lange, ftr freut Beton Dr H 1 benot; für ben Übrigen Teil Ernst Blumichetn. I8r ben In- letgentfil Hurt niDwenn, sämtlich hi »iahen. Rom-Budapest. Auf dcm Balkan jagt ein* 6*nfation die andere Jede Woche bringt ein neun (EreignH. Fühlungnahme hier und Dort, Wechsel der Äonftellationen, tiberrafchende (Ergtbnifk, neue Perfpekttoen. Und hinter dem Spiel der Meinen die Regie der Srosien. Der Balkan ist hierfür stet» fruchtbarer Boden ge- roden, mochte t> nun die Zeit fein, wo man die christlichen Volker des lurtenlultan» gegen die Hohe Pforte aushetzte. ober später die souveränen Saltanftaatrn in atemberaubendem Sntriguenjpiel gegeneinander ausfplelte. Die letzten Monate haben «' recht gezeigt, d.ch der Balkan auch unter veränderten .»citverhaltnmen seinen zweifelhaften Rus al» europäischer Wetierwinkel mit Energie au be- bauptrn gedenkt. Der Konflikt -wischen dem Italien Mussolini» und dem jungen Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen um der Zukunft Albaniens nullen ist unter dem besänftigenden Druck der Grosiinuchte in ruhigere» Fahrwasser geleitet. Der Waffenlarm ist verstummt, die Diplomaten haben ihre geräuschlolere Arbeit begonnen, und der erste (Erfolg ist da. die beiden Kampfhähne Italien und Jugoslawien inerten sich erst einmal am grünen Tisch zufarnrnenfinten. um sich über da» au»zu- sprechen, wav heute unabwendbar xu sein scheint: Dost nämlich Italien auf den unbestrittenen Besitz de» albanischen Äuftcnlanbe» losstenert und bah es diese» erhalten wird. Richt über die Tatsache, sondern nur noch über die Form und über eoentueüe Kompensationen wirb sich Rom mit Belgrad einigen wollen. Und Jugoslawien, von allen Seiten finge- kreist, vom französischen freunde nur lau unter- stutzt, wird in seiner Isolierung sich mit manchem i’.bHnben müssen, wozu da» serbische Nationalgefühl sich sonst schwerlich hergegeben hatte. Da» alles dank der ungemein geschickten Politik (Eng- Ionds. deffen Abriegelungssystem gegen den rulfi- schen Bolschewismus auch auf dem Balkan täglich klarere formen zeigt. Aber England wird auch rechtzeitig die italienischen Wuniche zurückzudäm- men wissen, um dem serbischen Kabinett al» letzte Tür aus der Isolierung heraus die Aufnahme in den Schost de» britischen Interesfensystem» offen zu halten. Als (Gegengabe wird es die Loslosung von Moskau znxttellov erreiAen, um damit wieder einmal zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen zu haben. Italien hat inzwischen eine neue Karte ousge- spielt. Der Freundichusis- und Schied»oertrag mit Ungarn ist unterzeichnet, der ungarische Minister- Sresident Gras Bethlen bat mit dem Duce in lom Trinksprüche ausgetauscht, die betont herzlich die alttrabitioneUe Freundschaft Italien» zum Volk der 'JJlagnaren zum Ausdruck brachten und neben der wirtschaftlichen Bedeutung der unter zeichneten Verträge auch bas politische Novum dieser Romreise für bas im Weltkrieg unterlegene Ungarn g.buh- renb unterstrich. Ungarn hat schwere I hre hinter sich. Kein andere» der besiegten Länder ist in den Pariser Friedenl Verträgen so zerituckclt und gedrosselt worden, al» die» Ungarn, dos jetzt zum ersten- mal wieder seit den lagen Karl» V. al» lelbftän diger Staat in die Geschichte trat Schon die ersten 3dhre brachten dem neuen Staatswesen schwere innere Erschütterungen, und e» beburfte der ganzen Seiunden Krost de- Magyarenoolke». die Herrschaft er Rotgardisten Bäla Kun» mit Stump» und Stil auszurotten. Die Reaktion war ein stramm nationale» Regiment, da» al» „5 n ft e m Horth y" bei aUcn Demokraten be» Auslandes auf schärfstes Mißtrauen flieh, iiür den ungarifchen Staat bedeutete die Regierung be» Reichsoerwefer» eine ungeheure innere ,'estigung und dos Wiedergewinnen der Bewegungsfreiheit nach oufjtn. Das war für Horthn und leinen Vertrauens mann an der Spitze de» Kabinett», ben Grafen Stefan Bcthlen. Ichon um deswillen nicht ganz leicht, weil wieder und wieder die Frage de» R ö - nlgtum» innen- und ausiriipolitisch eine beton- bere Ro.'.e spielt. Nominell ist der Admiral Honhy ja nur Reich»verwehr Um die Nachfolge des in der Verbannung auf Mideira auf so tropische Weise da hmgelchirdenen König» Karl (ob Karl I. der letzte Raiter von Defterreid)) streiten sich aus dem angc- stammten Habsburgischen Haufe drei Linien. Einmal der junge Otto, Sohn König Karl» und der ehrgeizigen Zita von Bourbon und Parma, zum anderen Albrecht. Sohn de» Erzherzog» Fried- rich — al» Oberbckhl: habet der österreichischen Truppen im Weltkrieg bekannt geworden — und besten im Ehrgeiz mit Zita wetteifernden Frau, Isabella von Ervt? und jchliesilich Diejenige Linie des Hauses Habsburg, in der sich feit fast hundert Jahren die Würde eines Palatins von Ungarn vom Vater auf den Sohn vererbte, und Deren Chef Erz Herzog Josef in Den Ländern Der Stephanskrone von den habsburgischen Bewerbern vielleicht am meisten Sympathie a,entefit. da er leibst Ungar von Geburt und im Lande erzogen und ausgeroackssen ist. Mit diesen inneren Schwierigkeiten belastet, von äugen her eingEigt durch die drückenden Festeln Des Vertrages ’M Tnanon. hat Graf Bethlen vor- sichtig wägend urd jeder oorintigen Bindung aus dem Wege gehend. Da» i ngarische Staatslchisf wieder ins rrfer.e Meer geftiuert. Der Vertrag von Rom ist Der erste Erfolg dieier geschickten Politik, aber der Weg bah:", war lang und dornenreich. Nachdem Ungarn im Frieden von Trianon von feiner Bevölkerung»zi'fer von 20.8 Millionen Einwohnern auf 7.9 Millionen berabgebrath war, nachdem es nicht nur Länder mit fremdrassiger Bevölkerung. sondern auch grone Gebiete alt magyarischen Landes an die beutegierigen Nachbarstaaten: an Rumänien, an Serbo-Rroatien. an Die Tschechoslowakei, an Italien hatte abtreten mästen, muhte es auch noch nach den ergebnislosen Sürf^ eroberungsverzuchen der ungarischen Kommunisten sehen, wie sich Die Kriegsgewinnler des mittleren und unteren .Dortauberfens in der „Kleinen Nordchinas Kampf gegen Ruhland. London, 8 April. (TDra.) Die .Presi Association meldet anscheinend infpinert Mahgetente Berich«. die jetzt in London über den Zwischenfall bet der Sou etoesandtfchast in Peking erng^trossen find, zeigen, dach Ne chinritchchen Behörten über Informationen verfügen, wonach eine Wenge Waffen und Wunition in der Dahl-Bank und bei der chinesischen Ostbahn aufgespeichert tnaren. Vie wüstten auch, dach diele Plötze all Mittelpunkt aufrührerischer Propaganda benutzt wurden. Reines dieser Gebaute hat Irgenbtoic als unter diplo- mattschem Schutz stehend angesehen werden können. Austertem hat die Sowjetregierung alle Dor- rechte. die sie aus dem Protokoll von 1901 haben konnte, und auch alle 9 r t e r r i t o r i l i- tatsrechte aufgegeben. Die chineffiche Po- lizri hat daher einen Haftbefehl au#gegeben und von dem Doyen des diplomattschen Korps die Befugnis erhalten, in das Desandt- fchaftSviertel einzudringen und diese (tebäute zu untersuchen. Die Razzia wurde vormittags um 11 11 br am 7. April durchgesübrt. Die Sowjet- d o t f ch a f t als solche, die allein Recht auf d i» plomatifche Immunität hat, ist von Hefen Gebauten vollkommen abgesondert Die chinesische Polizei scheint ihre vom Doyen gewährte Befugnis überschritten zu haben, indem sie in die Quartiere der S o w j e t b o t • schastSwache eindrang. Diese Quartiere liegen allerdings ausierhalb der Mauer. Die die Botschaft umringt und die Sowjetregierung war, da sie auf das Recht verzichtet habe, nicht berechtigt, eine Wache zu unterhalten. Das Diplomatische Korps Hal es jedoch der 3orm wegen für angemessen gehalten, einen Protest an die chinesischen Behörden zu richten, weil sie die ihnen gewährten Befugnisse in dreier Hinsicht überi4>ntten haben. Ts scheint, dasi die in dies cm Gebäude anwesenden Perionen eifrig bestrebt waren, grobe Mengen von Pa - Pieren zu verbrennen. GS wird erklärt, dasi die Sowjetregierung keinerlei Gründ zu einem Protest habe. Die Erlaubnis für die Haussuchung in den Svwiet-Gebäuden war nur f ur einen kurzen Zeitraum gewährt worden, der aber von den auswärtigen Behörden zweimal verlängert wurde, um die Fortsetzung der Durchsuchung der ®ebäute zu ermöglichen. Der De- schlusi, die Erlaubnis zu gewähren, wurde auf einer Sitzung der Gesandten der Protokvll- möchte gefab!. waS nicht ganz dassribc ist. wie das diplomatische Rorp». SS verlautet, datz Grosibritannien. die Bereinigten Staaten. Frankreich. Belgien. Italien, Japan, Spanien und Holland auf der Sitzung vertreten waren. SS wurde bekanntgegeben, dasi nichts auf derartigen Sitzungen beschlossen werden kann, wenn nicht zu dem besonderen zur ttrörterung stehenden Punkt Einstimmigkeit erzielt wird. Einige derDer- hafteten. inzwischen aber wieder Freigelassenen, sind einfache Anaeft eilte der Dahlbank oder der chinesischen Ostbabnen gewesen. Die auswärtigen Militär-Attaches be-lichtig.en gcf.ern das bei der Durchsuchung beschlagnahmte Material. Busier dem bereits Gemeldeten wurde noch folgendes gd unten: eine Reihe von Plänen für ein kommunistisches Regime, zwei Maschinengewehre 20 alte Gewehre, verschiedene Revolver, ein starkes Luftabwehrgeschütz und andere Waffen. 35 Rom- munisten sind gefangen genommen worden. Die Gefangenen wurden noch nicht verhört, da das BeweiSmaterial noch nicht zu'n "mengest il!t ist. Der. Daily L.legraph-erfährt, d-si der wichtigste Zeil der Dokumente. Die von den Beauftragten rschang-Lf v-Lins bei der Durchsuchung der Setrietgeböude in Peking entdeckt wurden, sich auf die Organisation. Anweilungen und Pläne von drei Sonderausschüssen bezögen, die geschaffen Worten seien, um eine starke Propaganda gegen die Untertanen und Interessen Grosibritanniens. Japans und Frankreichs in China zu entfalten Infolge neuester Vorfälle hat ter zurück- getretene Mmisterpräfident Welllngt on Roo beschlossen, für den Augenblick die Timtsgelchäfte wieder zu übernehmen. 6r hatte eine Be'prechung mit rfchang-Dso-Lin. dem er empfahl, die bei der Durchsuchung fefigenommenen Personen durch ordentliche Gerichte aburteile n ju lassen. Dfchang^Dfv-Lin lehnte aber ab. Ur soll die Absicht haben, die befangenen vor die Kriegsgerichte zu bringen. In Peking hat sich die Urregung infolge ter Durchsuchung von (Bebauten der Sowjetbotschaft noch nicht gelegt. Ss wird berichtet, dasi grvsies M nbe- Jagen in ©tubentenfreifen herrsche in- Dlge ter Bemühungen der Polizei. *OX) Shinesen aussindig zu machen, deren Hamen auf dem bet den Haussuchungen entdeckten kommunistischen Verzeichnis stehen. HUPE TSCHEKIANG KARTui :ts< SCHAM- ' j \ z xU iji? Kriegs^ a^/Vscmahar f CLl ; dshehol ( ______ I ir Kriegs'age. Oefllidjrr Kriegsschauplatz (Provinzen Riang-Su und An-Hui). Die Kantonarmee marschiert nach lieber- schreitung De» Iangtle^Slromrs auf Der grosien chinesischen Ebene in drei Kolonnen nordwärts nach Peking: 1. Ion Tschina-Riang ausgehend entlang Des grosien Kanals. Diele Gruppe erreichte Kao-ju- stchou. 2. Von Ranking ausgehend, en.Ian» der Eisen- bahn Pu-kou—Tientsin. Auf dieser Linie wurde Peng-pu erreicht. 3. Von Wuchu ausgehend, parallel mit der zweiten Kolonne. Die ersten Kämpfe mit der sich zurückziehenden Armee Der General» Ifchang-Tsun- Tschang ((Bouormtur von Schantung) werden bei Peng-pu ausgesochlen. da diese Eisenbahnstation al» Brückenkopf des Hwai-Stromes von ftroiegifcher Bedeutung ifL Dte nächste Wertet bi gungehme ter Schantung- dem Knotenpunkt ter einzigen ost roestttch lausenden Bahn China» und der Bahn Pu-kou—Itentsin. Durch Su-Tschou wird die BerblnDung Tfchan- Isung-Ischon» mit seinem Berdündeken Tlchang- tlotin ausrechierhatten westlicher Kriegsschauplatz (Provinz chonan». Die Truppen Tschangtsolino. de» mächng. heu Heerführer» te» Korben» (ihm unterstehen die Mandschurei. Tfchili. Dsehvl und trilwette Sut-Iuan) Drängen entlang ter Elfendahn Peking—Hankau Die früheren Truppen von Wupeifu. die unter dem vterdefehl tee General» Tschlnjunau stehen und zu ben Kantoncsen übergingen südmart». Tschangtsolm» Armee hat hier Ien-Itchön erreicht. Die fjauptflreltfräfte der Kantonesen sieben on Der Grenze von ftonan und Hupte, um den Zugang zu Hankau (Wuhan), der Hauptstadt der revolutionären Regierung, zu decken. 1 idhin,utolm» Armee unb ihre Verbindungslinie nach Peking wird aber, je mehr sie nach Süden oorbringt. in der Ilanke durch Die Volksarmee de» General» F e n g . die an ter Grenze von «fchen-SI und Honan sieht, ausierdem durch Die bedeutenden Kräfte von aufständischen Bauern (..rote Lanzen") in ter Provinz Honan und durch die unsichere frtliung de» Gouverneur» von Schan-Ti bedroht. Tlärdllcher Kriegsschauplatz «Bebtet ©uiOuani Hier am Oberlauf be» Hoang-Ho-Aluste» sttht em Teil Der Polk»armee Aeng» Den Truppen t’on Tschongtsolin gegenüber, die die (hfenbabn Pao ton —Ralgan, Den Zugang von Peking vom Westen her, verteidigen. ‘Der'ßormarb berfiantontruppen London. 9. 2Ü>riI (DDB Funkspruchs Die Rantonbcere tonfoliNmn ten gctvonneit.'n Boten unb bereiten sich auf einen Lommerfeld- Aug gegen Peking vor Die Rantonefen baten 300 OÖO Tlann In Südost-Lhina. von denen bereits Die Hälfte mit Erfolg gekämpft Hai. Die Horte ftreithäfte sollen nutzt so stark wie die Ranto- nesen lein, doch über bessere Artillerie verfugen. Aach Inil'rination.ii aus gewbhnllch zuverlässiger chineslscher Quelle sotten dte Südtruppen am Mittwoch nördlich von Pukau eine ernste Aiederlage erlitten haben. Der genaue Ort werde allerdings nicht genannt, Ruhlands Protest. Moskau, 9. April (TV T B Zunkspruch.) Dte Telegraphenagentur ter Sowjettmio» berichtet: Die Meldungen über ten UrtriaU in Peking und über die Absperrung des Cotojet- Ronlulates in Schanghai durch Die Poltzei haben in der Sowjetunion höchste Entrüstung hervvr- gerufen. Der z Zt tagende allweihrukfifcke Aä.e- 5U>ngreb hat eine Snifchliesiung angenommen, in ter gefordert wird, dasi die vowj« treg etung cnergifche Masinahrnen trifft, um wettere Vergewaltigungen rufltfcher Angestellter auf ten Ausirnposten" zu verhindern. 3n zahlreichen Städten wurden Sntschliesiungen angenomm n. die verlangen, dasi Die Scw,>treg e:ung aus b.ele Provokatwtten" nicht eingehe, sondern dm Fr e- ten zu erhallen versuche Die Sowjetbotschaft in Peking hat dem Ministerium de« Arusi.rn eine Aote zugehen lasten, in der M einen üusierst energischen Protest gegen Die unzulässige und nie bagetrnkne Verätzung bet Cmrritorialttä «rechte ter Sowjctdotschast erhebt unb erklärt, dasi sie die Veschlüssc ter Lowjetreglerung abmatte, um weiter« Schritte zu unternehmen. Entente" zu einem Bündnis Zusammenschlüssen mit Dem ousgcfprochenen Zweck, ihre Beute zu sichern unb Ungarn ntederzuhatten. Die Regierung von Budapest bat Dann vorsichtig ihre Fühler aus- gestreckt, um diesen Ring der bis an Die Zähne bewaffneten Nachbarn zu sprengen. Don vornherein unmöglich war ein gute» Ser- tjältni» zur T s ch e ch o f l o w a k e i. Die durch Die Cinoerleibung Presiburg», ter alten ungarischen RronungsfiaDt unb Residen., ter ungarttchen Könige in Der Türkenzeit. Den magyarischen Ratto- nalstoiz besonders schmerzlich verletzt hat. Eder denkbar war schon eine Annäherung an Rumänien. In ungarischen Magnatenkrcism. Die in Dem abgetretenen Eiebenburgen begütert sind, liebäugelte man mit einer Personalunion Des Hohenzollernkänias Ferdinand über Ungarn unb Rumänien. Für Ferdinand selbst unb die stolze Maria mochte dieser Plan viel Beriockende» haben, bot er doch auch politisch einen unbedingt zuoer- la'figcn BunDecgenesien gegen das bottchewisittche Rutzland im Kampf um Die Behauptung Bessarabien». Aber Die in Bukarest allmächtige liberale Partei fürchtete ten überragenden (Einflug Des kulturell io wett höher stehenden Magyarcutums. und die Bauern Siebenbürgens glaubten von einer Ser einiflung Ungarn.- mit Rumänien eine Reaktion in Der Agrargesetzgebung zugunsten des GrcnarunDbe- sitze» erwarten zu müssen. So wurde dieser Plan, in a>enigen Köpfen kaum entstanden, überraschend schnell wieder ,.d acU gelegt, und die ungarische Politik wandte ihr Gesicht nach EuDofscn. Mit 3 u g o j l a m i e n hat ter de zum« ne Ma- gnarenftaat vielleicht am tvenigsten Reibung»- stachen. Die magyarisch« Minderheit in Jugoslawien ist gering. Kroatien hatte 'chv- im alten Habsburger Reiche sich eine besondere Stellung errungen, fo datz Die gänzliche Lozlöiung von Ungarn nur wenig schmerzte. So zeigte Der Reichsverweser Admiral Horthy eine oetteifjungsoofle Linie aus. als er im vergangenen Jahre am Gedenktag an Die Schlacht von Mohacs vor meri)untert (iahren. an Die gemeinsame Geschichte Ungarn» unD Serbiens, an den gemeinsamen Befreiungskrieg ter beiden christlichen Völker gegen Den Türken erinnerte unD ; ein« Annäherung der beiden Rnche für Die Gegen > wart empfahl. Er sand in Belgrad mit seiner Kundgebung kein unfreundliche» Echo. Den Iugoilowen war eine solche Annäherunaspalitik durchaus jgm fachlich. Sie waren auch brrrü. etwas dafür zu ieten. Spalato al» ungarischen Freihafen ober gar 6ujac, Die Rachbarfradt Fiume». Dir seinerzrit an Serbien gefallen war Denn ter ©rg zum Meer ist «ine» der dringendsten wirtschaftlichen Ersorder- msie tes ringsum abaeschlosienen Unparit;ajte», und dt« Adria ter Ausgang zum Welthandel, der für Ungarn einzig in Betracht kommt. In d'.lse Po.itik plahie die Bombe Muiiolini». Italien ExmDtt sich, von England sreundfchaftlichst raten, mit aller Energie tem Balkan zu. Der Faschismus braucht ausirnpvliti'che Eriolac und wunicht Rücken- frttheii in einer Au »ei na Übersetzung mit Frankreich. Die sich doch vielleicht einmal wird nicht vermeiden lassen können. Gegen Fraittrerchs Freund auf dem falfan. das Iugosiawttche Kämgreich. wurde man aggressiv. Frankreich» Feind, Ungarn, bot man von Rom aus Freundschostsoertrog und Freihafen. Der leitende Staatsmann Ungarns hat die beiden Gruppen, Die um seine Freundschaft warben, lange Zeit gectneinanter abgcaoaen. Der sinkende Stern Frankreichs und mit ch-v Iugoflawirn ourten zu Icid?i btfunten. Graf Bethlen reifte noch R t» rn . und kehr: letzt mit dem besonder» herzlich gehaltenen Freundschast-verrrag und ter Zusicherung groher wirtfchafckicter Vorteile in einem Anner zu dem Der- tragsproro’oU in kme Heimat zurück. Mussolini bietet Ungarn eine Freihafenzone in 5 i u m« an. Die alte ftolze Freystadt Fiume war einstmals nächst Triest ter bedeutendste Hasen ter Donaumonarchie, ein ungeheure» Gemisch der verfchietenste» ‘Jlanonalitättn. Die Stadt axir In dem sruher schon erwähnten Londoner Vertrag von 1915 von ter Entente Serbien zugesprochen worden, aber auf Betreiben Italien» dann zu einem Frelsiaat umgestaltet, dem der Gewaltstreich Gabriele d'Annunzios 1919 ein -chnelles (inte bereiiete. Im Ravalloi-ertrag von 193« wurde zwar Fiume al» unaohängiger Staat von den beiden interefsierten Machten anerkannt unb ter Ruckzug der Freischaren d'Annunsio» dut^.gesetzt, ober Damit wurden die unhaltbaren wirtschaft! chen Zustände für die grobe Handelsme-ropole tes westlichen Balkans keinesweg» dessir. Fiume war tom Hinterland abgeschmtten unb geriet in schwere wirt- schaittiche Stagnation. Erst 1924 kam mit Der An- glitterung Fiume» an Italien neue» Leben in ben ixrsteten Hasen. Die italienische Verwaltung nahm sich dir «chaxr dorniederiiegevden Stab: an. und jetzt ist Fiume auf Dem Akge. seinen alten Rang ol» wichtigster Urnschwg»platz für Den Handel ter Länder an Der oberen Adria »urückerobern. Hier könnte Ungarn finden, wo» e» für ktnr nationale IBirtfAaft braucht, ein Aursalltor zum freien Meer, ten an« ichlusi an ten Welthandel. Hier bester al» in dem weit ent ernt liegenden serbischen Spalato oder dem jugoisawischen Konkurrenzhafen Fiume», tem erst - och auszubauenden Susac. Rur ein Haken ist batet, der Weg von Ungarn »um neuen Fiumaner Freihafen über lugostawifches Gebiet. Graf veth- len wird oi'o nach einer Ergänzung feines römischen Paktes suchen müssen — in Verhandlungen mit Iugolawien. UnD in Belgrad wird man unter der gegenwärtigen Konstellation zu ben Wünschen des Grafen kaum Rein sagen können. So Ichttesik sich auch hier Dk Kelte, di« Jugoslawien an die englische Balkanpolitik hinten wird Frankreich wird ausgeschattet und die Lalkanvölker. einst die füg« famtn Vasallen Des Moskauer Zaren, find lückcnlos cingerecht tn Die Front gegen das Rußland Lenin». Der Wiederaufbau dereuropm scheu Wirtschaft Louchrur te tkrlie Berlin. 0 April. - DDB i aix«Ä bt Aach ausgedehnter Sitzung b«» Aelteltenrate« trat der thürinaiich« Landtag heute zusammen. Dr. Schulz überreichte dem 'DtaitXnten «in Schreck»««. nach d«m bi« Brr Handlungen zur Regierungsbildung non feiten der demokratischen Arbeitsgemeinschaft al» gescheitert zu, betrachten seien gleichzeitig reichten dl« S o z i a l- demokraten «in« Minist-tlist« ein b-.t »olainbermahen lautet. Fröhlich .Jnn«tc4 und Wirtschaft). Hartmann sFinanzen! Greil tDolks- bÜbung) und hie Abgeordneten Hermann. BnU. Bt«Uk und Rennert al» Staatsräte Di« Mehrheit lSemiakdemokraten. Rommunisten unb Demokraten) beschloß, sofort in bU Au»!prach,- «In- zutrrlen. Diese dauerte dis l Uhr minaa» un- unterbrochen fort Darauf wurde bi# Sitzung auf 5 Uhr vertagt ohne hast ein positives Er- aebni» erzielt worden wäre D-e Rommumsten «tflÄrten. «tne sozialistisch« Minderdeifsregreruini stützen zu wollen, betonen aber, dast f.« jeden Bettuch der Sozialdemokraten >,ch nach recht» zu orientieren, auf» schärfst« bekämpfen würden. Dr. Schulz erklärt« hn Samen der Demokraten bab sie weder «in« totzialistifche Mmderhems- regwrung mit Unterstützung der Rommunisten noch em« bürgerlich« ‘Xeaitrung der TI tw unter Duldung b«e radikalen R-chr»oartei«n begruben würde Zu B-gam der heuiigen Rachm!iag5- 'itzung de« Landl ige» teilt« Piattden, Leber mit. ^«beitsgem« ntcha't der Demokraten und Sparer «,n« Wintsterl.st« für ein B« a m • tenlabtnett in Boeschlag gebracht hab»- gusommenschlutz tn der Bauernschaft. ?"Un. tz. April (Ptto-Tel. das E X) Di« Eetamtl-ortzändc be» Deutschen Bauembun- N4. des B iberisch.n Bauernd.mbe« unb des VMMMOanbe» Klein- und Mittelbetriebe be- schisst «n. unter dem Aamen .Deutsch« Bauerntchalf ein# «inheitliche Reich«. ' vitzenorgantsation w twgtünbrn. M« den einzelnen Spitzenorg^r-lt u oneu -i«#. nen Landes unb Prrv nzialoerdänbe we? _ . ständigkeit der n«ug<. - - D ut'ch - .».ön» schalt antchlietzen. t '.t .Ui'arnMcn« jft bee bereit« leit langem p?cr- , Kleine polstische Nachrichten. Wie der tmofroiifdx Zeilungedienst mineill. wird nunmehr, nachdem da» Gesetz über ^e Bier- ftrurranwd« der süddeutschen Lander un angenommen worden ift. die preutzi'c Mittelpunkt ecngehenber Debatten war. ist> oh« Frage von autzerordenUich wichtiger w asch-«»- Mcher und auch irrnEliti'cher Berufung, inic rn al» damit ein« Crair-.'ai.oa bet^^rrn- schott Drulschlond« gefch-ssrn wurde. Die Oer- Idben in Anbetracht lhrc r EinheiUichkeit voraus- s^:Uch ei* starke Stühe tn ihren JntmRziu 'ä-r-r'en bitte- wirb. Eine .^uge ist bositi nicht etwa neue V«g«nsatze 5r brS^m Landwitt ch-kt unb der adamtci d-ut'chen ^.'.tt'chatt auhret«« wer^.n Oe nwre irb^rlaU« '«hr zu wün'chen. bah b'^e ntut (>• gamfation sich vcn vornherttn bewusti als vermittelnder Faktor m den ^ahmen drr Ge'amtw tt'chast steil' Wie dieser vJu»- ?chl.d auf den Reichstlandbunb öuruckwirken wirb, der sich doch immer als Aurele-grrabe bet Beinen unb mittleren bäuerliche Xetneb? ausgab !»»' Nch noch nicht fiberblt^m 5iMisre»teren'g beim staategerichlshof bie F e ft • kellantz»klafle «mreichen lassen, ob metes ®r* g zustande gekommen ist. 2n Gooiar hnözt heute die Höchst de» oolk». partnlidxn Abg ciegineb t R a r d a r f f und der e^maUaan »dental!» vo:k»parlttlicheu Ada,ordneten Ratbenna o. Otzetmb fta:t «4« von zuswndiq.r Sen« mitgeteiU wird, sind die «uesteNung.ge-enstSnde von der ® o e t b, a a » ft z I lu n g >n Lyon gestern der deutschen L^t'chost m Pari» zurückge^eder worden. Sie befindeü sich auf dem »eg- nach Deu^chkond. Die oom Pe,ch»ard«>t»muitfter eingesetzte Schlich- iun«»kamm,r für bi« Lohnregelung bei ber Eisendahn bat einen Schiedsspruch mit Wehr- bschenHanbelsprovi|or. ums. uni) kchli-tzlich bat 0«r RelchStag noch am letzten Tage da» AcbeitSzeitnolgefetz unter Dach und Fach gebracht, alles in allem also, tx. n man vom Pokitlfcheu abfieht. schon rein arbeiismähig eine respektable Leistung, bie der Re^:ag auf feiner Guthabenselte buchen kann Am Freitag bat fich denn noch eine Z u - fpitzung der Debatte ereignet, bi« ein Berliner Blatt al» die große Sensation kurz vor Tore»schlust bezeichnet: Die Rede des Zen- trumAabgeorbneten St« gerwa l d . bi« sich mit ber Sozialdemokratie und ben freien Gewerkschaften aus-inandersetzt Die ..Germania" nennt hielt R-de bemerkenswerte Ausführungen, enthält sich aber noch eines Rommentars. Dagegen beschäf- 1 tilgt sich em Toll der übrigen Blätter bereits eingehend damit. Der ..Vorwärts" ist natürlich sehr scharf, unb namentlich bat es ibm der Hinweis St-gerwolds auf bie Schlüffel« TDi« dem aber auch sei, ber Parlament»rl'che B-tn-d wird nun zunächst für «ine Reihe von Wochen ruhen Inzwischen wirb sich manche» o - klären und g-wist auch ein großer Teil der Erregung legen können, in M« di«s-» stürmische Final« bi« varlamenlaritchen Gemütcr verhetzt bot. Sitzungsbericht. des Präsidenten Lobe bemerkt. Erfreulicherweise besteht die sichere Erwartung, dah er nach der Pause die Zügel der Reichstagsr-gi-runa wieder fest in bi- Hand n-bm-n wirb (Betsa(l) Der Vlz-präslb-nt schli-tzt indem er den Abgeordneten ein srobes Osterfest wünscht. Die Reichsreyierung auf Oftcrreifen. Berlin. 8. Avni. Aus der Tagesordnung fiear al» einziger Punkt die Dritte Letting d-s Arbeibszeitnotges-tze» Abg. Gratzmann iS.) wendet sich gegen di- Lunlche des Handwerks, namentlich der Muller, von dem Gesetz bei rett zu werden. Der Wfberfiand der Untem#bnier gegen k»»ese« Gefetz stt nur «in Schaufechten. Der Achtstundentag fet tragbar unb sei auch erforderlich, um dem Arvettslofenprodlem wirklich zu Lnde zu gehrn. er |ei logar wirtschaftlich 'vrteüban. weil er neue Runden tchall« und den Inarren Markt Härte. «Beifall bet ben Sozialdem.) Vbg. Dr Stegerwalb (3-) wendet «ich gegen dt« immer wt-derbols« Bebauplung. dab die Sotzialdemokratie bi« For^rungen aller Geir «rft chatten vertrete Da» 2ieraanNung«,-rget): t» In von allen Selten nur al» Richtlinien ange- feben worden, btc nicht plötzlich und restlos Im Reichstag durchgeletzt werden könnten. Durch forsches Xu’treten könne man th« XrbettiKtt- frag» nicht loten Wenn 3b te Agitation tm k’ont.. 1» ruft ber Redner den So4.al>molr..: ich g-rtch-eien G«u 'dchatten nnflrfetl werden 6*« (zu den C?' .) .Vnecoti au* dl Dauer nid), leben Berlin. 9 April. Priv -Tel den G A.) Bereit» gestern begannen die Osterferien in der Reieb»Hauptstadt Der Reichstag gab fich die grttkit« müh*, bis um 2 Ubr das Arb-itsz-itnst- g-l-tz i" britter L-Iung angenommen zu haben, damit di« Herren Abgeordneten den Rachmittags- k -De3ug noch pünktlick) erreichen können Wir haben deshalb Geirgenheit ge-ommen. uns Über die OfterblflneOer Reichsminister zu informieren unb erfuhren, dast d'e meisten Mit- alleber des Reichskabinetts «ich bereits auf Urlaub begeben werden. Wir glauben sogar zu willen, dast der Herr Reichsprälldent während der Feiertag« au für halb der Reichs- Hauptstadt weilen wird Reichskaiizker Dr Mar, tritt während der Osters «»erläge «inen Urlaub an. doch steht noch nicht ganz '«st. wohin rr geben wird Da auch Bizesanzler und Rmchs- zustizministrr Eizellenz Hergt üker Ostern Bie Retchshauptstadl zu veri i i.-n gedenkt, unb «benfo der Rttchswebrm»nliier Dr Gehler während de» Festes Nach Süddeutfchkand fähn wird der R<-.ch»ruh«nmi-»Uer Dr Strelemann den Reichskanzler in dieser Zmt vettrtten Doch erfahren wir. dast auch er an den F« «nagen selbst nicht tn Berlin Ist londern tn di« Mart zu fahren deabftchligt. Re'chswirtichaflsmft«'«er Dr «$ u r • !« u • 'ritt ü. t CStrt r-.r.e I4t4jxc Urlaubs- reif« am Bee Reichslnnmmimstrr Dr v Reu« dell begibt fich z» Ostern aef Me BKlura Hohen-Lübbichow in Der Reumark Der Reichs» postminister Dr. Schätz! verbleibt in Bctiüu er - cd aber voraus ichtiich unsut en. dast «s Oen 3ugendlichen einmal an der nöligen Erz.er ng. zum anderen an Atbeitsg« egen^it gefeb« *«. . b « eine Folg« der w rrfck.aftlichen Lag« und des !ozial«n Eiend« sind. Erscheint e« darum nicht notwendig, uw schon so oft. erneut ten Star, darauf bin» zuweifen der 3ug«ndfürfotg« mehr Auf- mtrflamtett als bl#ber zuzuwend-n? Die er- ichr ecken ben Betsplele ber letz.cn Zeit follten doch auf borgen laf en unb Anlasi dazu geben, bah bie 3ugendlürtorg« den Antt-il von Auf- metkfamkeil etbält. den sie d-anspruchen muh. Erst po." toeni;c.i W' «n hat 'ich in Berlin «bi Ausschuh gebildet c«r bi- Einführung erfi «rttchtrt wird, ein Im Bau befindlicher Tann in nrwt Höh« von 30 Meter ztllarm .-ngedrvchm Ser Sachschaden ist seht erchedllch. Schlaffravkbttf le bet fki^goeiiM. 3n Mostar In ber H r tgs^ina trat all Folg« der Grippeeplbemi« b« Schlaf- tronfbeit auf Di« davon Beirolfener. Ich! -fe» mehrere Tag« manchmal sogar mehrere Woch-n. 0-s halben «in neunjähriger «nabt, ber 13 Tage, und ein zwanztgjähr'ges Mödchm. das 23 laj« geschlafen batte D-st «f einem «egtifdxn Bojttauipfcr. «n Bord be» Boftbampkr» .8 r u n b a l f ü a st I - ber von stapftab : nach routbampion In See gehen soüt«. tft bh Pest i irgebrochen. Ein I obttfell ilt bereu» «melbtt. Do» €* irksgcsellsibali z Si-es von Ik-'ci- mit Stirtatl-ettfojj» in S°d- w A-r 3 M! »« W ionöere von dn ^veriÄuldtien xinwv!>neln Ln.cri.u- '"•‘»ttyrmrt 9 e wurde £ * ,VU,^ wahren ®7. ! j®" »um 14, ° dur-yout klarer LZÄ > NAr» t-r, -* ton f»e bW 'M, dn % n. !lL UnsMrLL ÖUltttUQtf gj 6^?nb,Uttn «<• er?l rsorge rnrhrM. zuwendon? Di? R. le5-en Z6l iollt« Anlaß baju geben, n Anteil von Lus, hcanlvruchen must al sich in Dulin !; pidem/e i «^ES 5-^‘- fogar «"E lS^i i-hcn Pk>', iv-,- e®1'' Xff t bekannl- WW Ä HA :■ iren- njiaÄ,< rature"' An; der provinzialhauvistadt. Gletzen. den 9. Aptll 192* Landes - Buh- und Vertag. fort unb fchrver ift in der Gegen wan der Äampl um die Gristenz. Wat idffir:*. ®jn?- tationen flethiger M-nichen erworben toben tfi durch den Krieg verloren g rangen Aiu bei keuttchar Induft ne die einft dir Bewunderung der ganzen Del: erregte, i* et flcanjrn aüc mir einem Wagen, der sich im Lumpte test- gefahren tat. infolgedessen ftodt das Gefchülis- kben. Wir sollen wieder. gut machen, uxse der Kneg verwüstet hat. bas bringt dem einzelnen höbe Auslagen steuerlicher 2(ri. Untere 3ugeiC Hrbtt keine Arbeit, und mancher Tlann wvrb zur Untätigkeit aezwungm. wenn er des VcbenS Olhiiaa noch nicht lange Übertritten bat da» alles schafft Mitzmut. Lerbuttnnfl. Gere zryert. heimlich unb offen zur Schau getragenen Gram. Wenn ein schroerbrladener Wagen auf einem siechten Waldwege umge fallen ist, so st reiten s.ch kie Fuhrleute um die Frage, wer daran lchrld fei. laut erschallt ihr Zank heftig hnb hro WoNe. So streitet man auch heule um bei Barerianbe- Aot. Armut und Qlieoriflleit. und der Streu nimmt heftige Formen an. In dem Jammer dieser Tage suchen die Menschen nach « nem Ausgleich, sie suchen chn meist nur im Der- gnüguna-massenbetriebe. Den stillen, edlen Freuden geistiger Art sind die merstrn Menschen der Gegenwart abhold, nur wenige gehen mU Goethe. Morile. Ranke In die Tinlamke.t und über den Sonnfagsnachn-.ittagsspa icrgana der Farn lie. wie ihn Ludwig Richter und Äarl Spitzweg geze.ch- net haben, lacht man. wie einst Karol ine Schlegel und ihre Freu.nde über Schillers »Lied von der Glocke gelacht haben. Gs fehlt den Menschen von heute an Freude und Frieden, darum so viel Unaufriebenbett. Aervositüt unb Ierlahrenheil darum so viele die im Grunde ihres Herzens unglücklich sind. Ihnen sollte man ein Büchlein in bie Hände geben, das sehr unmodern ist. Der nlederrhei- nische Mönch Thomas Kämmerlein, in der Literaturgeschichte nach feinem DebuNsoNe Thomas von Kempen genannt, hat es geschrieben; es trägt den Titel .Die Aachfolge (Sbrlfti". Dieser Mann hat ein ganz anderes Leben geführt, als die Menschen, die heute leben, namentl.ch ein anderes Leben als viele von denen, die beule im dsfentlichen Leben den Ton angeben; er war niemals Mitglied eines Aussichtsrats, er telephonierte nicht unb schrieb keine Eilbriefe. er las keine Ieitung unb beteiligte sich nicht an den Händeln der Polil.k, er hat bdchstetrs an den Besprechungen seines Konvents teilgenommen. in der Bähe der holländischen Stadt Zwolle bat er fein Leben, das auf 92 Jahre gekommen ist, zugcbracht. Gewih. man merkt an feinem Büchlein, dah ein Mönch ** geschrieben bat. oft ist bann die Rede von der Abkehr von der Welt, was doch nicht für alle Menschen ein erstrebenswertes Ztel fein kann, aber Thomas war doch auch ein Mann, der bie Weit und die Menschenseelen kannte, er war ein gereifter, demütiger Theist, der bie Fähigkeit besah, andere zum Frieden führen, ©olbcnc Worte redet er von der .Seligkeit eines guten Gewissens" _;it r bieten ohne 3erus f »>hne Jesus lein, ist Hölle, mit 3dus (ein. Ist Paradies ' 3n je.' m S^tx den dicker Fromme der eilen Jett gelchc eben hat merkt n an. dast er allen .>.**, . m < was zu lagen hat Wer i ch von ihm *. rm lästt der :ui B->':. das exil hethen cr br'.nnt «ich auf sich selbst. U't ab. r a* an ihm unlauter st. und findet bas in G?tl verborg.-ue Leden, bas allein fcllg mod>en kann H. B liebt rech'e Wohltätigkeit: häuft 2Uol)I ar.)rts r.edis! Dom stäbtifchen Wohlfahrtsamt wirb uns geschrieben- Wer den Jahrmarkt besuchte oder auch nur in feine Räbe gekommen ist. w.ed über bie grobe 3abl von Strasten d eitler n erstaunt gewesen lein, die mit oder ohne Zuschaustellung eines Gedreche.-.s dort auf ber Bargerltcigen fasten. Gin alter feldgrauer Rock h.entc vielfach dazu, den Eindruck eines Krx^.^x ckädiqten zu machen Fremde müssen b:n G.ndruck p’onmn haben, bah die Hiefige Fürsorge lehr tm argen liegt, bah so viele Mensä>en auf 2 lief angewiesen find. In Wirllichkeit find es jedoch zugereiste Gewohnheilsbettler getoden. die überall dahin gehen, wo Iahrgtärk'.e ober ähnliche Deranstaltungcn stattsinden Ihr C ererbe ist austerordentlich gewinnbringend Tageseinnahmen von mehr als 23 Mk.- sind nichts Urg.wöhnliches. Gin grober Teil der Dorübergehenden gibt gedankenlos. anstatt daS Geld wirklich Ded triii ;*n zuzuwenden Don der gleichen Gedankenlosigkeit lebt das grobe Heer der Hausbettler. Ihre Gmnahmen werde., nicht wesentlich hinter denen des gelernten Arbeiters zuruckdieiben. Sie Hnb unf so besser daran, als He a>-ch auf den Wohlfahrtsämtern erscheinen, dort in nicht zu widerlegender Weise ihre MittcHoHgkeit b haup- ten unb deshalb Uebemacfctung unb Verpflegung für den Tag erhalten Die sonstige Einnahme bleibt im wesentlichen für Schnaps Zigaretten, Kino unb andere Lustbarkeiten Roch immer scheint zu wenig bekannt zu sein, dah die Zeil vorüber ist, in der der Hilfsbedürftige auf den Beitel angewiesen war Die öffentliche Wohl- sahrtSvHege kostet dem Steuerzahler ein schwer:» Stück Geld. Aber sie sorgt auch dafür, dast niemand im Elend um kommt. Gs wolle sich doch jeder Steuerzahler sagen, bab er nun nicht auch noch die sittliche Pslich: hat, auf der Straste oder an der WohnungStür Almolen zu spenden Gr kommt sich dabei vielleicht als grober Wohltäter vor. 3n Wirklichkeit finanziert er Arbeitsscheu und Derbrechen. Die führenden Köpfe der öffentlichen und der freien Wohlfahrtspflege. u. a. Bo del schwingst, sind nicht müde geworden darauf hinzuweisen Aber eS gibt Mistbräuche. die anscheinend unausrottbar hnb. Wem seine Wittel gestatten, für die Hilfsbedürftigen etwas zu tun. der werde Mitglied einer der vielen wohltätigen 2kreine, deren es in unserer Stadt eine ganze Anzahl trefflich geleiteter gibt Auf dem Boden aller Bekenntniste und Weltanschauungen find dergleichen Tkrcinigungen entstanden Sie vermitteln Gaben an virllich Hilfsbedürftige auf Grund genauer Äenntniffe der Der- haltnifse. Dem Bettler aber, der um Gaben anspricht. gebe man einen Wohlsahrtsscheck. Auf Grund dieses Schecks findet er beim ftadti- fchen Wohlfahrtsamt auch SonntagS ausreichend Unterstützung neben der gewöhnlichen Wandererfürsorge. Abgewiesen wird et am Wohlfahrtsamt nur bann, wenn er ein arbeitsscheuer Gewöhn- heitSbettler ist. Wer von dieser Sinrichtung Gebrauch macht, braucht sich nicht den Dorwurs zu machen, dast er vielleicht doch einen wirklich Rot- leidenden von seiner Tür gewiesen habe. Gr hat ihm den 2Deg dahin gewiesen, wo für ihn gesorgt wird, und zwar besonders gesorgt wird aus den Mitteln, die er durch den Ankauf des Schecks selbst mit bereitgestellt hat. Mitunter kommt eS vor. dast ein Bettler den Wohlsahrtsfchcck stohnlachend zu- rückwellt. oder ihn sogleich wegwirst. Damit liefert er selbst den Beweis, dast er zu den Gewöhn- heushsttlem gehört unb einer Unterstützung un- 4 >A- Gbenso oft wird j_ Tkttler ihnen gerechte 21abrang, etwa Butter- btrt. noch auf der Treppe c.ggczDorien haben. Wer Bettlern gibt handelt unsozial. j a fogar antil 08 ial Gr hilft austerde n btt BetUerplagt für Hch unb feine Stabt er1, recht heranz ehen Man bcbienc sich d.-s stüdti'ch. n Wohlfahrtsscheckdienftes. Wo die Schecks crhaithch sind, ist aus der ft^enl- hd en Bekanntmachung tn bi der Rrnmr.er er» ^»rndtucn. — Tageskalenber für Samstag Bauerfcher Gelangveve.n 8* r Uhr. Tkremo- lokal. Qknera 11 erfammlung — 2krm Rui er- Generalversan tung — GcwerNcha ts''und der Qlih'.eftdlten. 6 , Ul r Stadt Wetzlar, Monais- t>enarnndung. L chtfpl lhaus, Babnbv straf -D e Ssardassür-k»'. — Anorta-Lrcht'vicle^ ,D.« , Gcl)m.ne von Teras". Aus dem S t a b 11 b c a i c r b u r e a u wird uns berichtet; Don Montag. 11. Avril, ab werden an der Theaterkasse Karten auch für bte O icrfeiertag? au .»gegeben. Am 1. Ohcrfeiettag wird .Sauft" ausgefuhrt. wiederum mit Herrn Kun West ermann vom Landes!h.»a;,r in der Rolle des .Mephisto" als Gast, der 2. Oster» fcicrtafl bnr.gt eine Wiederholung der lustigen Vola'r ffe _Giesten wirb D r o st ft a d t". für bie sich noch immer kühnstes Interesie se.gL Auch für öiclc letztere Vorstellung haben Gutscheine Gültigkeit. •• Roch ein Siebener Truppenteil nach Berlin. Die Maschinengewehrkompagnie unseres 1. Balls. 18. Inf.-Realo, unter der Führung ihres ilheis. n.uiplmann» 6e n b ä rf) e r. wird von Anfang Mai ab auf drei Monate jur Wach: truppe in Berlin treten. Tie Abfahrt der M (st.- Kompagnie nach Berlin erfolgt am 2. ober 3. Mai. • • Aufgehobene Strastenfperre. Die Anfang QHär* vom Polize'.amt verfügte Sperrung der Lahnstraste zwischen GabelSberger- straste und Diedertaidahn ist jetzt w'.eder aufgehoben worden, da die Hausanfchlustarbelten beendet sind. • • Der Wochenmarkt beginnt vom nächsten Samstag ab um 7 Uhr morgens und endigt um 1 Uhr mittags Sperrzeit der Tauben. Wahrend der Saatzeit vom S. Llpril b.S 7. Mai find die Tauben in den Schlägen zu behalten. Man beachte Me heutige Bekanntmachung der Stadtverwaltung. Dienstjubiläum bei derBezirks- sparkaffe Gietzen. Sestern konnte der Spar- kasseninspcktor Ritsert in Giesten aus eine 25- jährige Mitarbeit bei der hiesigen Sparkasse zurückblicken. Der langjährigen Tätigkeit des verdienstvollen Beamten wurde feiten» des Dor- ftanhee sowie der Beamten und Angestellten der Sparkasse in ehrender Weise gedacht. • • 24-Stunben-Zählung bei der Reichswehr und der Marine. Rach dem Dorbude der Reichsbahn und anderer Behörden wird auch bet der beuischen Wehrmacht, und zwar sowohl im Heer wie In der Marine, vom lö. Mai ab die 24-Slundenzählung eingefübrt, die gerade für die Zwecke des militärischen Dienstes deshalb sehr wichtig ist, well bei der 12-Stundenzählung sich wiLderholt Mihverständnisse bei der Heber- mittlung von Befehlen ufto. ergeben haben * Darablösung der Anleiheklein- b e t r ä g c. Die Frist für bie Anträge auf Bar- abiöfung von RcichsanleiheNeinbeträgen ist bis zum 30. April dieses Jahres verlängert worden. Die Darablösung erhalten die Gläubiger von Altbcfitzanleihen im Gesamtbeträge von weniger als 1000. Mark, wenn sie im Kalenderjahr 1926 ein Einkommen von weniger als 1500 Mari gehabt haben. Rach einer neueren Entscheidung des Reichsminlsters der Finanzen gelten Stücke der Sparprämienailleihe über 1000 Mari ihrem Umtauschweri entsprecherrd im Barablöfunas- verfahren als Anlrihestücke übet 665 Mark. Sie können daher auch durch Darabfindungen abgelöst werden. - ZuMvsterpaketderkehr. Die Dntt- sche Re^chspost bi i t eil der Deriendung der O'tcrpak.:. möglichst srüdz.'i:tg zu beginnen, barm! Anhäufungen in beit .rhten Tagen vor dem Srh vermieden werdr die 3ergerungen zur Folge Haden. Es cmpfrehlr Hch. die {Miete gut ■ unb ben Bestimmungsvr! unter näherer Bezeichnung der Qae onders deutlich nieder» zufchreiben F.ru.r bwrf rnch: unter:allen werden, auf btm Paket b2ubeteil und Stockwerk. anzug.'.'Tn und tn das Paket obenauf ein Doppel der Aufschr s zu legen Turnen, Sport unö Spiel. ‘Ibis dem Ardeiter-Turn- und SDortbnrtf. Vie ftrriihafte. JU Die erste Mannfchafi Heuchelheims fährt am morgigen Sonntag zu einem wenig Ausficht auf Gewinn bietenden L. iel nach Praunheim Diefe Mannschaft hat ihre l is» bengen Gegner. G.eilen und Dorheim, verhüll» ntsmästlg leicht überirurb:n. so dast ebne weiteres anzunchmen ist. dast sie auch .He-.iche'.heim mit einer Riederlage heimfchi^! Vie erste st lasse. Die Begegnung Marburg I g.*gcn Lollar i beansprucht bie stärkst« Spannung. Bride Manrschos.cn verfüg n über einen fehr angnf s- freudigen Sturm, und dürften fich auch fönst le ziemlich die Wage halten Marburg hat nur das Plus des eigenen Platzes und Publikums voraus Alsfeld I bat Raunheim 1 als Gast. Hier Hnb bie Aussichten des Platzveretns nicht fehr grost, denn nachdem Raunheim mit Marburg unb Lollar fertig wurde, wird es. wenn die bekannte SchneH gteit der Alssriber richtig etngefchätzt wird, ftch die Punkt« nicht nehmen lassen. In einer Art Lokal treffen flehen sich Wies eck I unb Siesten lb aus bem Wtesecker Walbsportplav gegenüber Wenn alles richtig zugeht. follle-Wi.feck der Gewinner sriu. da bi eie Mannfchast unstreitbar bte technisch vollkommenere ist Vie iroritrn Mannschaften. warten mit zwei Spielen auf. In Aisfelb stehen fich Alsfeld ll und Raunheim II gegenüber, die Gäste werden wohl Lieger blciben. — In Leun werden fich Leun 11 und Giesten II ein Spiel mit vorher unbestimmbarem Ausgang liefern. Vie 2. Älafte. 1. Mannschaften. Als Platzbefttzer wird Leun! gegen Fronhaufen I zwar ein-n schweren 6?anb haben, trotzdcm sollte man der Mannschaft den Sieg zulrauen. — Rodheiml hat Daubrin- gen I als Gast; es mutz sich sehr anftrengen. Venn die Punkte nicht nach auswärts kommen sollen. — Alten-Buseck I unb Weilmün- ft t r I geben fich am Sonntagvormittag auf bem Wiesecker Sportplatz ein Stelldichein. Der Ausgang des Spiels dieser Reulinge sollte offen vleioen. Vie ZugendNasse. ist am stärksten vertreten. In Marburg stehen Hch Marburg unb Lollar bei offenem Ausgang gegenüber. — In Wiefeck treffen sich Wfefcck und Dietzen. Die Einheimischen haben bie meisten Aussichten. - Raunheim unb Wetzlar ringen in Raunheim um die Punkte, für den Platzbesitzer besteh! ein kleines Plus. — Hochborn. als der beste ber Ostgrupp«, bürst« sich aus «igenem Platz von Fronhausen kaum schlagen lassen. — Steinbach unb Alten- Duseck liefern sich ein Spiel mit nach jeber Richtung nGglichem Ausgang. — Leun hat Heuchelheim al» Gast, lur welche Aussicht beliebt, sich die ersten Punkte au holen — Die Schüler Wies »cks und G testens werben sich auf bem D efecker Sportplatz ein recht inter- effantes Spiel liefern. Der Sieger soll vorher ungenannt bleiben. 164SD Gegen Gicht, Stein- un- StoffwechseNei-en! / Ermäßigte pauschalturen (mindestens) 3 Wochen: Pauschalpreis Mt. 189.- 3m Kurhaus: MochenpauschalpreiS Mk. 50.50, im Ladehof: Wochenpauschale Mk. 105.-. / Auslunst auch über Haustüren durch die Lodeverwaltung. 7:u ierlallJ ebrilcher Ätzl.Sinimer | Mietgesuche ;IHodl.Ai i'Mer an lol Tauetmteter t ...... ■■■ । für Uniu •WIHiienten ah oermicten 127u7 4 5-,jimmer- nul I. ^ eoocheiuochenden Miete kann für etvei Oabrt voraus de- *nblt werden. Lchr. Nn.ied u d. «tetz. »n*. eideien. Dfechsler- Lehrlinq noal-befchlaanabme- kfu «eg ftbfinbune aefucht. Eoit. kann $ Zimmer IVobn. geiauskdi werden Tchrif't Nnaebo e umer "i7Ä an den (IHeh An», erbeten. MMS fo’oit oder bald mieten atludit pödenefiod oder Caöen iüt EngrO?aelchäft ^ewchl- )J,en:rum oo. | ^ade Bahndoi de- v rzufti. 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Vertreter: .'Hic'rn- nnilng. lu Brovil Xotl * - rifc Ttz 6U4 unb -* \<—, .ritt en- nadetfelle 5 Stuck ai< fr yiatbn. P. 1 einer, BrtnUn V. 4S>. ,<,,_A Vertreter gesucht ^oben Berd, brtn ,t d tteit d. gef gelch Lrbarteavnaraie für i ackietmafch. u Lcn len-ltreitO Ten ein b. 2enftn.,3eQ. Vanv tritt fault. Muster tronko Hatton Sfudi fielt 6ebr. Itresser, b. v-lrf nrt w L rSchtiger Sclnuietieiexelle mögf bald gefi'cht. Demlelben tu Ge- Icftrnbiti geboten, sttv in h Revaratur landw Match nen auszubilden. Kost u teoi» oorLanCcn. Schr. Ang u3467D an den Qiefr. An». JunoeB, edrltches Uiöötn vom Vanöe L lolorf o) t?L L «ei. 34820 Bdtferei DeitzkI Be. Langgöns b. Giesten ^uhtended Nniernebmen t d-Branchedat d VeMretung tur Giesten unb weiteret Umgebung zu vergeben Brunchefeiintnisie ebrnlo Kant- tal ist nicht erforderlich, da Provision Io ort bei brmaana der Aullrü e (tCAabh wittz Rur reiieeriahrene Herren, die über einwandfreie Reirrenren verfugen ivoflrn sich mrbrn. Angebote un er F. D. 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3t । m. Hu oct« r- j I ■* Gießen, Butzbach, den 8. April 1927. Rädchen hu taaSdber «am l.\ Hort! setucht. DRUCKSACHEN aller Art liefert die Brühfeehe Druckerei liSeldier Meiste, nimmt 22idbr. inna Mann als Eduard Klinkei junior und Familie Louis Klinkei und Familie Karl Künkel Friedrich Klinkei und Familie Adolf Klinket Fritz Meister und Familie Wilhelm Becker und Familie David Schnell und Familie. freies Haus nutet Vaqe Oie- Gestern abend 8 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden meine liebe Mutter, Schwiegermutter, unsere gute Großmutter und Urgroßmutter aunec». hnbrutto Fräulein «'N öoalSolf erlabte in*t Pa".,,-,« Die Beerdigung findet am 11. April 1927. nachmittags 2'/, Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhöfe* au* statt Die Beerdigung findet Montag, den 11. April 1927, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. Namens der Hinterbliebenen: Hans Dexheimer, Hauptstaatskassedirektor i. R. Dr. Jakob Dexheimer, Tierarzt Darmstadt, Gladenbach, 9. April 1927. Die Einäscherung fand in Gießen in der Stille statt - Von Beileidsbekundungen bittet man abzu^ehen. Heilere* Modchr« Mr Küche n tau«, in kl J^TtthUnTt Ctntftt 97a Sic hat 23 Jahre der Gemeinde in seltener Treue als Hebamme gedient und sich durch ihre grobe Freundlichkeit, stete Hilfsbereitschaft und außerordentliche Tüchtigkeit das Ver trauen und die Hebe aller Dorfbewohner erworben. Ihr wird ein gutes Gedenken In der Gemeinde gewahrt bleiben Die Gemeinde Lützellinden. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Menges, Förster, u. Frau Katharine geb. Feller Mädchen eom Vnnbe- hton In •acht Ztcüuaa tunt 1 1* al 3« rr Mädchen da» schon in guten Hauterni. Stell, war ii. amt.'Uunn reNht. Vorn b Pree Haida Stack, WaUiorür.17 3000 MK. null (»veo dek'var an».ohlung iotott Hamm. MvUteKrade 22. Am 3. April 1927 starb infolge eines Herzschlags unsere liebe Schwester Fräulein Luise Dexheimer schule i (Meile Briöifitfitljrle für kalbe Ifttt G 1 > P oierüblch älterer Jahrgang, aber febr nut erdal- itn al» ‘Hdtbafte- wagen geeignet au verkaufen ;i437D t>üt L'l Mai hübe gediegene» Mädchen da» aüe Arbeit verhebt un5 lubaule Ichlale« kann. ,Tll ’Ojäbr. jong. Mädct’sn toi! Zweig d.HauS- dali» 'oiv. l -faden u. eanSard. erfahr lucht a LXÄufnabme al» H^rnötochrer od. Ltuye d Oau»lraiL .»annitenanschi erro. Schr. «na. u 3WD ibetb Webraurbte? Fußboden- Linoleum zu kaufen gef "■ Y. -Holen trocte, ^elterSiveg 3H I. TaubgndüDger Junge alleinstehende Frau adrett, Heitzig. ae* reiflcnboii, ,ucht T«errnteiiaa in i'aiei oder gateut Vtipatbeu# Lcht Angeb unter «TM an b. üHefc *'tb eib fle dies au •atü bat t d« nicht nur ft. X.-btrsab! betinl tat Poldi/ feinet । 3t geben Dürften Mkamschen Pc kpin lb|aß:. Äktt 'ich auf öi » Dchiahmen, i 2=r!-.! statt k auf Vd die *W Bai ■ le fe Die Beerdigung findet Montag, den 11. April, nachmittags 3Vi Uhr, in Großen-Llinden von Obergasse 22 aus statt wurde heute nachmittag 3’/< Uhr aus einem arbeitsreichen Leben nach schwerer Krankheit im 83. Lebensjahre in die Ewigkeit ab- Frau Kath. Feller Ww geb. Zörb ^uche Aiim 1. oder Haustochter •eoflj. am iicbtirn in Eieren. strund- brdmaung: voller i,aintitenanschlu8 u oute Behindlitni 2chr ilnaeb. u. «titi-» an d. stieb Ätt* erd Die ®ii 2vN J dir “7* Leben fai Ä« mib J *• »fcinieilt l I* ^er ,.Xcln au« fr ■’hnflen. * War , dah ich L*? knrte. ; iebt «Wh ö lag ljf y. ali 1 ’ noch M*2**'n- : ‘‘•rtc-'i53/ ZU xw'Ll ÜMiit» taulmannil^c Lehrsldle a lied.t in Äolenlni- waren- od-stemi'chi- tbarengelch. L kra«:. u oefunden ifliadr 3unaru mit flitict ^chuldild gehichi. l fou^a «iatero jedr orersw i vext Seite rsroeq 331 nie ik e von zerpflüg ÜgEcIiN« rervl S Problem, wc t ' un6 j^tT’lar.itüt uj .(■btrmU dech kttortreten •3 FJ auch der \ ar^ditit hat. d teM fo groht - $it Spaltung tzßtn und dem • Id durch Too ■ ut und vertief ^chgrht ein 'S. i teM beabsichti aMvufchen - Idbng eines 5 * Sympathie a tobe. q18 l Achm Hauser. jr 3Ihnoie, 1iarle»T.D -err Tvvlidge evaigen Michl ai dem Beto । n den Mut, öi Snan! ^rhillen f^teaeiDunge t J ^crn, ^.-ine über l Kaufgesuche| rtauie einige gut* Miifnmmenfuiiit Beretnsiokol -"q MrUiih&ia looe e. V. Tamsraa, den lü. L abö». H* . Uhr: privat- Mittaartisch AU HO Pf , «übe der Kliniken. An haben Rüh. in d. stefchafts- stell« de» st. L E. Beteiligung von taifr.. ehrend. Saufmann an reell Unternehme». catL auch an alter einge» führter Berireier- sylrma. bet Sicherstellung de» Kavltai» gesucht. Borla, einig. taufenbliiaeL Aufagendenfall» loa- ier mehr. 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April 192Z Nr. 81 Zweites Biart Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhchenf imilie 3436D 2. D.e enb. Vereine 2tun Hal jedoch Präsident Eoolidge schon I »UV V V * I k ‘ ----- --• ' _ zumindest aus diejenigen früher zu verstehen gegeben, dah er .tmrntd>?r erwarten, deren Haupt- Farmerhilse" nicht abhold und geneigt sei, eine der Farmer ist. Die Glocken läuten vom hessischen Volkscharafter Einheimischen, und sie werden von den Ursche um genau genommen nur die u n W Hculc 18 Jmummcnfuiiit Sereineloloi M"c DRUCKSACHEN •Iler Arl liefert die Brühl'tche Druckern Ich wohne „am Iülichsplatz" und kann meinem Fenster aus direkt aus den Dom feine beiden Riefentürme sehen. Und das von und tue Siemsen. grvhe Stadt, die ich in Sie wissen cs nicht. So wenig, wie die Fisch« wissen, daß fie im Walser leben. Ich bin hier fremd. Ich weih es Don Han- Köln war die erste meinem Leben sah. Dater und Mutter Industriccrzeugniffe zu erwarten. „ . abfangebiet die Farm, denen stärkster Derbraucher manischen VrlkSstanwr der Lhalten hin, deren und Werra waren. 111» haben werden, ist sogar eine Abwärt s-De Vision der Zölle; ‘ ‘ Farmerhilse" nicht abhold und geneigt sei, eine sie nach feiner und seiner Ratgeber Ansicht vor- > wirklichendc Dill gutzuheiben. Und eben jetzt | }ür htn -aiup ^ SdfBönint Merltkr Tretl» NW» -UM'guna fleen Gans nehme ich mu Bv onuern zurülk *■* E. Stephan, st'rodcn Buluk. W/W 1906 «.¥. SamSiQfl, btn 16 i« abüS. b1, Uhr: WM- üiiplienaliii im Bootsbau- Taacöordnlwi: 1. mrticilunflcn, L Kafienberichl, S. üscridjitbene». -Am 3l-6c 2. Cfttticirriae Ausflug n. der Weller-A nachmiilagr 3 Uhr Zahlretchc^e- teiliflunn i?UB'®1 ber Boriiano__ wenn man über den a rohen Platz um die Türme hcrumgeht, dann weht einen der Wind beinah« um. Obwohl es in den andern Straßen garnicht so windig ist. Als ob diese ‘Siefentürm« wir zwei Riefen-Windsänger. den Wind da oben aus den Wolken herunter aus die Erde schraubten. Da saust er nun umher und reiht Leuten die Hüte von den Köpfen. _______ nahmen mich mit auf eine Rheinreis«. Ich war «in kleiner Junge von sieben ober acht Jahren und füllte mir bet Köln aus dem Rhein em Fläschchen mit Wafer und dachte, ich hätte nun „Kölnisches -Wafer" Das wollte ich meinen Schwestern ich auch. Und dann geh' ich zu Dett. Am andern Morgen, kaum dah ich ausgewacht bin, muh ich doch mal schnell eben aus dem Fenster sehen! Ob der Dom noch da ist? Ja. Sr ist noch da! Es ist noch nicht ganz hell, und die Riesentürme verlieren fich fast un- sichtbar da oben im nebligen Morgenhimmel. Es ist kalt. Und ich gehe schnell wieder inS Derr. Und wie ich nun so da liege im Halbdunkel, nicht ganz wach und auch nicht ganz schlafend — ta kommt es auf einmal... ja, was ist das. was da kommt? Und woher kommt es^ Durchs hessische« Land ist genau genommen nur die nördliche Dctrerau und der Dogelsbera. und nur etwa ein Sechstel der heutigen Devvuerung In saft allen Schriften über Helfen wird mit außerordentlichem Eifer auf die Unterschiede in dem DvlkScharaktcr der einzelnen Landesreiie ausmerksam gemacht. Tiefe Untcr'chtede sind den Landfremden Veit weniger bemerkbar als den diesen im Snglijche Dokumente zur vorkriegsgeschichte Don ® r a f Mar MontgelaS Recht wie Dauern dessen Bevölkerung nur Ai einem Drittel in Dayem. zu zwei Drittel li Fronten und Schwaben besteht. Oder tote Sachfen, das mit dem altgermanischen Dollsstamme der Sachsen nur noch den Hamen gemein hat. Die Einheitlichkeit der Devölkerung Hellens wird von Dr. Dietr . ch in folgenben Sätzen hervor- ©ÄunöÄp mitbringen. Don bem Dom habe ich bamals nicht viel gesehen Er war wohl zu groß für mich — so groh. dah ich kleiner Knirps ihn nicht ganz ersehen konnte. Inzwischen bin ich selber groß geworden. Und wenn ich nun nach Köln komme, bann bin ich jedesmal aufs neue erstaunt darüber, wie groy doch eigentlich diese Kirche ist! Die Leute sagen ja, dah sie früher schöner gewesen ist, als sie nod> unvollendet war, als ihre Türme noch nicht so hoch und spitz in den Himmel stachen. Und das wird wohl auch stimmen. ..Etwas zu Ende machen" — daS ist ja durchaus nicht immer gleichbedeutend mit ..Doll» enbung“. Aber so groh fein, wie diese Kirche es ist, das ist doch auch «ine Leistung W.e klem« schwarze Fliegen sehen die Duh'.en aus. di« da oben um die Turmspitzen sl.egen. Und colsons? 3. Wie Dreh in seinen Memoiren miltcilt, war er mit seinen Mitarbeitern im Grunde einverstanden. nur seine Methode war vorsichtiger. Er selber war es jedoch, der den Russen nahelcgte. sie könnten während der diplomatischen Verhandlungen die Mobilmachung gegen Oesterreich durchführen. Sr war eS. der Deutschland zu dem Versprechen drängte, dah es feinerlei!« gegen eine solche russische .Teilmobil- machung^ nichts elnzuwcnden habe, und er war es. der die von Deutschland erteilte Zusage sofort nach Petersburg übermitteln lieh. Dort wußte man nunmehr, dah man unter dem Deckmantel einer offiziell nur gegen Oesterreich gerichteten Mobilisierung ungeftört auch die an der deutschen Front b^retben könne. 4. Ricolfon richtete an den britischen Bot- schaster einen Privatbries, worin aus und zwilchen Fenster? Rein! Aus der Lust? Aus der Erde? Und was ist es. waS da kommt? Sin Ton? DaS ist gar nicht zu lagen. Einen Ton kann man doch hören? Und die« da suhlt man mehr, als dah man es hört Die 3 Io den läuten! Da« ist es! Die Domglocken! Aber so etwas habe ich noch nie gehört. DaS kommt nicht aus der Luft, dakommt au« der Erde Und wieder aus der Luft? Und wieder au» der Erde. Zuerst kommt cm tiefes Dröhnen daher. Dan, hef und stark — und dabei ganz zart, beinahe leise. Wie von weit her. von den Bergen her- ubergewcht Und dann ist «ine Paule Und dann kommt derselbe Ton noch einmal — ganz leise und zart, wie ein Scho aus weiter Ferne. Und dann, nach einer Paule, noch einmal: aber diesmal «chon deutlicher, stärker, aus aröherer Rahe - Und wieder eine lange Pause. Und dann bricht plötzlich ouS der Erde ein gewaltiges Donnern — nein, kein Donnern - ein Gelang, ein ungeheures melodisches Getöse, ohne Anlang und ohne End«, als ob Gebirge zu fingen begännen, als ob das Meer anhngc. zu dröhnen Das find keine Töne, das find Ströme von Klang. Wellen und Wogen, di« nicht verebben und aushören. sondern heran-, vorüber» und weiterrollen in die Unendlichkeit — hinter fich neue Ströme und neue Meer« mit tiefem, ftärlem. vollem Fluten. Der Himmel schwankt und die Erde zittert. Das hört man nicht, wie andre irdisch« Tön«, nur mit den Ohren. daS ..hört" man mit dem ganzen Körper. Mein kleines Zimmer ist ange- füllt mit Gesang wie mit Waller. Es ist Ichwer. zu ahnen. Ma" fürchtet, zu ertrinken in diesem Meer. Ich schwimme Aum Fenster und fehe hinaus. Wird denn in diesem Meer von ®tiok das Mauerwerk der Türme 'die Pfeiler und Sau.en und Spitzbögen i nicht abbrödeln wie Iuckerwert' — Olein, nein! Da stehen die Türme '.m Morgen- nobel, als ginge fie das ganze gar nichts an. Man sieht nicht einmal, wo tre ©loden hängen. Ganz oben um die Turmspitzen f?.egcn Du Dohlen wie kleine schwarz« Fliegen. Urckfinden reiht der Wind, der um die öden 'ahrsi den Lernten di« Hüte vom Kopf. Und sie 'chemen gar nicht zu merken, daß da oben Domgloden läuten, dah sie in einer Flut einem Meer melodischen Getoses sich bewegen. bunb und Dreiverband aufzuwersen Sofort, fchon am 25. Juli 1914. gab Erowe auch die Parole aus. die fpäter wahrend 50 Monaten das Zeldgcschrei im Lager der Entente werden sollte, und die im Ultimatum vom Juni 1919 wiederkchrt. es handle sich um einen Kamps ..zwischen dem nach der Diktatur in Europa strebenden Deutschland und den nur aus Erhaltung ihrer individuellen Freiheit bedachten Mächten". Der russische Zarismus und die Regierung Po.ncare seien „nur auf Erhaltung ihrer individuellen Freiheit bedacht'. »aültige Zustimmung Greys zur Absendung des Konlerenzvorlchlags. infolgedessen die Wege der Londoner und der Berliner Politik sich erstmals trennten, hat Ricollon von seinem Ehel dadurch erlangt, dah er ihm meldete. es handle sich um einen Gedanken des russischen Oluf)enminiftort. Mißverständnis 2i- den Zellen zu lesen war: Wir w..roen bereu fein. Ruh and ein Versprechen der Waffen- h i k s e zu geben. Bei unseren politischen Gc- wchnheiten ist das jedoch nicht möglich, bevor nicht die össentliche Meinung dafür gewonnen ist. Ruhland dürfe jedoch i. beifügt sein. k«h .wenn w'.r in bie Konflagrarwn bin- eingczogen werden sollten, wir an der Seite unserer Freunde stehen würden". 5 Die allgemeine Mobilmachung Rustland» ist nach London eberJo früh gemeldet worbe:', wie nach Paris. Das Telegramm ist zwar mit\ grober Derlpürung ringet reifen, immerhin konnte und muhte man im Londoner Auswärtigen Amt spätestens am 1. August klar ortenden, dast R u h- lanb bie erste Macht war. die zu einer allgemeinen Mobilmachung geschritten war. etwa 24 Stunden vor Oesterreich-Ungarn und etwa 43 Stunden vor Deutschland, da» obendrein auch noch von Frankreich überhol! worden war. t Mehrere Diplomaten der Q.tiente auf sehr wichtigen Posten sind nachdrücklich dafür e.n- getreten, dah der österreichifch-lerbilche Krieg lokalisiert bleiben solle, und das es nicht gerechtfertigt sei. wegen biet er Balkans rage einen Wcltbrand au entfachen So meldete der französische' Botschafter in Dien, X Ehilhaud» Dumaine. er will« nach Eingeständnissen seine» fcrbi’dxn Kollegen, dah die Monarchie durch die panlerbische Agitation aus» Luhe ist e be- droht fei, so dah sie nur die Wahl habe mit militärischen Machtmi tcln der Un:erhöh!ung ihrer Integrität ein Ende zu machen oder den Verlust der südslawllchen Provinzen tatenlos hinzunehmei,. In schärfster TBede erklärte sich ferner der brl- tifche Botschafter in Paris. Sir Z. LBertie dagegen, dah man die .alberne und altmodisch« Pose" annebme. dah Ruhland der Schirmherr aller slawischen Staaten sei. gleichviel, wie diese sich ausführten. 7. 3n den letzten Tagen der Kris« beeinflußte Frankreich unausgesetzt durch phantaftifch« Rachrichten über deutsche ÄriegeoDrlxrcttungen die Meinung England» und dessen Auswärtiges Amt. Obwohl man dort au» eigenen Quellen andere Rachrichten hatte, schenkte man doch den Insinuationen au» Paris mehr Glauben, so dah die überhitzt« Phantasie Srowe» schon am 2. August deutsche $terc ohne Kriegserklärung in Frankreich cinmarsch'eren fahl 8. Da» englisch« Blaubuch vom 6 August 1914 hat nicht nur mit größter Genauiakeit alle Stellen au» den Dokumenten ge ft rieben, die sich auf die vorzeitige rufsifche Mobilmachung, die Aufforderung dazu, und auf das Abraten der eigenen Diplomaten gegen einen Weltkrieg bezogen, sondern es hat auch mit ganz besonderer Sorgfalt solche Stellen gestrichen, die «in Zeugnis für die versöhnlich« Haltung Deutschlands ablcgten. So war in einer Depesche erwähnt. t>ati ein Telegrammwechsel zwischen Kaiser Wilhelm und dem Zaren begonnen habe. Eine Randnotiz de» Amtes bemerkte dazu, ba-fy daS eine wichtig« Rachrichl sei. Trotzdem wurde der betreffende Satz von den Bearbeitern des Blaubuches gestrichen. Die lange verbreitet« Auffassung, dah dieses Blaubuch eine ungeschminkte Schilderung der Lage gegeben habe, tote «6 sich zu Kriegsbeginn in London barstellte, kann In keiner Weile aus- recht erhalten werden. Besonders ^befremdend ist es. dah man nach dem f ogenannten. Frieder-slchluh noch sieben Jahr« verstreichen lieh, ohne die im August 1914 verbreiteten Unwahrheiten richtig zu stellen. Bor c.nrm Dicrtesiahre hat England m.t der Deröllentl chang der amtlichen Dokumente über die nähere unb fernere Dvrge'ch.chte kes Krieges begonnen, unb zwar bat o. deutschem Beispiele felgend. Auerit den letzten Band herausgegeben der d e Krise von 1914. die Er- r.gnifl« vom A.tentat von S.rajewo <28 3unt) bis zur englischen Kc.egserNärung an Deutschland (4 August» behandelt De wertvoll« Der- öllentl.chung hat nach den vorliegenden Rach- richten besondere Beachtung in den Bereinigten Staaten g.sunden. we.t wen ger in Deutschland, wo die täglichen Sorgen, die vertragswidr.ge Fortdauer der Besetzung de» Rhe.nlandes. das ungerechte und vertragswidrige 22111ärrcg;meiU im Saargebiet. d.e Bergewalt.gung des L utsch- tums in den vom Reiche abgetrennten Gebieten die Gemüter zu sehr befchäft.gen. um cm« Berti «sung in die Dergangenheit zu gestatten. Daher mag vielleicht manchem Leser eine knappe Skizzierung des W chtigsten willkommen fein, was d.e englischen Dokumente an Heuern bitten. Es läßt s'.ch zulammenfallen wie folgt: 1. St Edward Oren» nächste Mitarde-ter. der llnterstaat.sekretär Dr Arthur Ricolfon und der zweite Unterstaatssekretär S r Ehre Erowe, vertraten von Anfang an den Standpunkt. dah England an der Ör.te Frankreichs und Ruhlands fechten müpe. fall» es zum Krieg« komme, ohne je'c Rücksicht darauf, wo in dem österre.ch sichen Streite Recht und Un- recht liege. Entscheidend für die Auffassung war nicht das österreichische Ultimatum und nicht das Eintreten Deutschlands für die österreichischen Forderungen sondern die Meldung des russischen Botschafters in Petersburg dah Frankreich und Ruhland entschlossen seien, bie Machtsrag « zwischen Drei- 1 gehoben: „Die Bevöllerung des heutigen Boltsstaates Hessen ist insofern clnheiilich. elnbettii^cr als die der meisten deutschen Länder, als he aus- fchltehlich au dem Stamme der Franken gehört Ripuarische Franken, Rheinfranken, haben nach dem Älemannensirg« Shlodwig» bie den Alemannen abgenommenen Gebiete in den heutigen hesitschen Provinzen Starkenburg und Rhein- hesien und in fcc.n südlichen Teil der Detterau besiedelt A'.S Franken lind aber auch die Nachkommen der 2hatten, die Hellen, an^ukben. Sie hab.-n s.ch um 500. wahricheml'ch freiwillig, dem Bunde der ihnen nahe vcrwandten Franken an» gefchlollei Möglichcrwclle haben sie sich, wenn auch nur m beschränktem Mast«, an der Besiedelung der von den Alemannen damals geräumten Landstrich« beteiligt DolkScharakter und Sprache widersplcchen dieser Annahme nicht. S-« sind in den drei Provinzen Hessens tat groben und gan = cn ticklben. Dr? nicht zu leugnenden Befonderyeiten der im Dvgrlsberg im Odenwald. >n der Wctterau. im Ried und in dem rheinhrisi- fchen Hügelland ansäffig Gewordenen haben sich im Lause der Jahrhunderte herausgebildet unb finden durch die Berschiedenheit der natürlichen Bedingungen und der geschichtlichen Entwicklung ausreichende Erklärung" Richtiger ist es allo. daS E.nigende mehr bi den Bork ergründ zu rücken und das Unterichieb- liche zurücktreten zu lassen. Wer Gelegenheit hat. dem hessischen Landtag, den Tagungen wirtschaftlicher Körperschaften < Landwirt chaltskammer. Handwerkskammer ufw./ oder gröberen, aus ganz Hefen befuchten Bersammlungen beizuwohnen. wird bemerken, dah die Unterschied« rm hessü« schen Dolkscharakler durchaus nicht so groh sind, wie man allgemein glaubt, und dah weit eher Munken. Beruf und Bildungsstand eine > Pcr'önlichkeit charakterisieren, als die heimak- l uche Herkimft. Hessens find als Rachkommen der LhaUen und als Hellen anzu prechen. Den Rar.ten Hessen hat der truligc Bollestaat von der Lan graHdtalt als Rechtsnachlrlger übernommen. Der Bolks- ftaat führt wie Dr Dietrich weiter au» tresiend bemerkt, seitzen Romen mit demselben strich». Die zuletzt erwähnte Anschauung ^eht wohl vorwiegend aus einer geschichtlichen Betrachtungsweise hervor, nach bet ein grober Teil der Bewohner Hellens eigentlich nicht als Hellen bezeichnet werben kann, well biete erst später dem helli'chen Staatsgebiet« eiiwerlribt wurden. Die Stammesgcfchichte läht jedoch weit mehr die Idee der Einheitlichkell hervortreten. ohne jedoch die Unterichiede ganz zu leugnen. Bor kurzem ist in der Bücherreihe .Deutsche Stadt — Deutsches Land" (herausgegeben von dem kürzlich verstorbenen Erich Köhreri ein Lamm et werk erschienen unter Mitwirkung führender Persönlichkeiten deS Landes He"en und mit besonderer Förderung des Staatsministeriume unter dem Tllel .Das Land Hessen, ©eine Entwicklung und feine Zukunft 'Deutsche Berlags-Akriengesellfchast. Berlin). Es werden darin das Kulturleben in Hessen die historischen Stätten. die Bildunasanftalten. Mufeen. Kirchen. Burgen unb Schlosser. Dein- bau und Landwirllchasi. bie Bodenschätze, die Industrie die Städte und Städtchen, sowie Handel unb Verkehrswesen nach ihrem jetzigen Stanb beschrieben. In dem Einleitungskapitel unler- «ucht der Direktor des Staatsarchrö» Dr. 3. R Dietrich Harne und StammesaN der Hellen. Der Rame deutet auf die Abkunst von bem ger- Looiidge gehl unter bie Sarmer. Bon unserem 2 D. A. - Berichterstatter. tAachdruck. auch mit Quel enangabe. verboten!» Reuyvrk. Anfang April 1927. D e repub.ilanisch« Präs d:nt cha'tskampagne hat begonnen D« nahm ihren Anfang in dem Augen bl ck als Präsident Lovlidge leinen Ra- menszug unter bie Botschaft setzte, mit der er bem jtongreb auseinandersehte, warum er gegen die Farmerhtlsenvorlage sein Beto einzu- legen sich gezwungen seh« Die etlichrn achttausend 'Borte, mit denen dies geschah, wälzten sich wie riet Lawine über die Hoffnungen des agrarischcn Drstens die Derwünschungen des industriellen Ostens hin und begruben die Dorlage Io tief, hab ihre Freund« nicht einmal mehr den allerdings aussichtslosen Deriuch machten, die zur ileberfilmmung des Betos in beiden Kongrist- Mutern nötige Zweidrittelmehrheit zusammenzu- bringen. Roch nie ist eine vom Kongreß gutgeheisten. ,Mabnahmc von einem Präsidenten so erbarmungslos zerpflückt worben, wie die Agrorbisi von Coclibge zerpflückt wurde. Damit ist arnr bae alte Problem, was zu geschehen hab«, um den Weizen- und Waisdauern. den Baumwolle- unb Tabakpflanzern und den Schweinezüchtern Hb’ar für ihre ErzeEnifse unb auskömmliche Pre i s e zu sichern, keineswegs au» der Welt geschasst. Was immer die wirtfchastlichen Schwächen der McRarybill sein mögen, so war sie Schllehlich diejenige Mahnabme, sur die die Agrar- iiüerelfen des Landes endlich eine Wehrst.it Int Kongreh zu erlangen vermocht hatten. Sine Mehrheit. bie nicht nur von einer Partei kam, sondern über die Hälst« der republikanischen w.. demokratischen Stimmen umfafite. Di« Befürworter ber Borlage haben denn auch bereits an- eetonbigt, bah sie unmittelbar nach dem Zusammentritt des neuen Kongresses im Dezember mit derselben oder einer ähnlichen Vorlage hervortreten und nicht eher ruhen werden als bis auch der Farmer etwa» von der Prvtek- tionspolitik hat, die ber Industrie im Osten de» Landes so groh« Dorteile bringt. Di« Spaltung zwilchen dem Industrie- Osten und dem Agrar-Westen und -Süden hat sich durch Eoolibges Deto erheblich erweitert und vertieft. Die republikanllch« Partei durchzieht ein R i b- Man hört, bie erbitterten Farmer beabsichtigten, ihre Abgeordneten zum repubsilanilcheii Äationalkonvent 1923 aus bie Erkürung eines Äanbibaten zu verpflichten, ber mehr Sympathie mit ihren berechtigten Wünschen habe, als der gegenwärtige Inhaber des IDeiben Haufes. Don dem früheren Gouverneur von Illinois. Frank O. Lowden. von EharleS G. Dawes und anderen ist die Red«. Herr Eoolidge wuhte. welch« Gefahr feinen etwaigen Absichten auf die Diebernominierung aus bem Deto erwachsen konnte. Trotzdem fand er den Mut. bie McRarybill als versallungS- toibrig unb al« eine wirtschaftliche Täuschung zu bezeichnen unb die Beweise basür zu erbringen, chah sie blrt auch tatsächlich ist. Damit hat Eoolidge Strömungen entfesselt, die nicht nur seine eigenen Chancen auf bie Wiederwabl beeinflussen mögen, sondern die auch ber Politik seiner eigenen Partei eine neue Richtung geben bürsten. Das Glaubensbekenntnis de» republikanischen Parteitags von 1924 enthält den folgenben Absatz: .Die republikanisch« Panci oer- pslichtet fich aus den Ausbau unb bie Annahme von Mahnahmen, welch« die Agrikulturinterellen Amerikas zwecks Sicherung ihres WohlergebenS unb Erfolge» aus bie Grundlage wirtschaftlicher Gleichheit mit anderen Industrien stellen". Dielen Pallu« haben die Landwirte, die Viehzüchter, bie Tabak- und Daumwollpflanzer nicht vergellen. Man geht kaum fehl, wenn man für bie nächst« Rongrcfnogung bas Wunder eine» Ansturms der repiivlikanischen .Infurgenten" aus den Schutz- zolltaris prophezeit. Angesichts ber Tatsache, dah bie Demokraten im neuen Senat zusammen mit den republikanischen .Abtrünnigen" eine Mehrheit hat er einen Sch^chzuz getan, bet triebet einmal lege btckr F^rmcriohn kst H r GooJibgf hat angekündigt, tast rr den Sommer in Westen zu Orrbnngcn gedenke c?tlitg< : lent le.ne Crmmer- rriibcn» tt.'.cnbr ? p-rt juh.: 4 gen. wo ber ihm ur.aüruige —int weh Welchen Staat er zu beehren veab ichtig: tz.ht noch nicht lest. Aber teb.nlasis S rJ ei m;n Oinbrud n.cht reri.hsin. wem er i^» ! v-i ag.n mitten unter b i e c'toh bauern fetzt unb ihnen Gelegenheit gibt, ihm hre Wür ch. ihre Tlnsichten ibr« Klagen per'ö isich vorzutragen. wobei et natürlich anberetfelt» nicht verfehlen w rd. ibntn gle.d>- Acttig ’c.nen e ger.» Öiar.bpunlt NatAumachen. Da» immer bie Herren Lowden unb Dawes planen mögen, pvlni'ch Klügeres al# es der Präsident vot^t. könnlen sie cht u uernebmeft Unb wenn Herr Erol.^..e mti eigenen Augen de Lage der Farmer gefe i. mit el^c .en Obren ihre Belchwcrben mit anjeb-'ri haben wird und bann trotzt cm te\i Auge letzten 45 floriteüung Hod)öru(f oerboien ft übermütig m wurde vorbe- IttbCT nutzt ändernden und .ft aw Öen. ! Da» neue Opern- und Konztrlhaus würdig eingeweiht durch eine sorgfältig Set Operrv- und Konzert-auslaal im Kur- bau», der I*» vollendet wurde und rund 14s» Personen aufneftmen kann ift in keinet ge'chmack- t>oi'[(n 3ut" : ajung und aragitrtiontitben ci^enat* feil Jahren der gegebene Rahmen für die groben leU'chaftlichen Deranstallun- der QlngeHagte (einen flMou- t viele Gründe sprechen da- (Eröffnung Öes neuhergerichteten (Bro un Hauses in Vc^-Nauheim. • Bab-Rauheim. 8. 21"ni (von Demot di» Daudet) Haden in den letzten anderthalb Jahre ‘ bandle «s sich bei den elsah-lothring'schen 2huo- . — -----ineinanb«ks,'chtun. |tn«n Nn&en srand sie regio, vor hem Bild 3»rg. mein Bub'.“ kam et gequält Mein Bad um '21b- . So ift disher »b «nrn weiften Rleiunefm f*be Iprmgr* kann!, fu ftun- benem Seidendamast überzogen, tragen ai fchluß dc» Desamtblldes harmonisch bet eine warme festliche Stimmung in den etwa» nüchternen Saal gekommen Märtyrer der Liebe Boman von 3- Schneide'. 8»r st l. schlag zu fünfzeh ... „ _ . ___ und zehn Jahren Ehrverlust, wegen unbefugt« Dassen besitzes zu hundert Mark Geldstrafe bet» da ft dieser vorsätzliche Schuft heftimmt lob be* Grebenau hcrbeizuführen. IE Droschkenlarif und Trinkgelder. Bor dem G e w e r b e a e r i ck» t bet Stabt Dietzen ist in einem Rechtsstreit eine Entscheidung ergangen, deren Begründung folgende Sätze enthält: „Gegenüber weitverbreiteten Mißbräuchen bet Abforderung der Täte für Perfonenbeforberungs- mittel mutz mit Entlchirdenheit daran festgehalten abgegeben ha. bat den gesunden Seh Aauheim dankten der Kurverwaltung und Künstlern lebhaft für den wohlgelungenen vielvertzeitzenden Festabend. ehma! leine üandlremdh^' Aber fein ?«jn paftl devchaM» zu den «ran^i’ax.: 2d'-ch:.m El ßoitnrgen am teilen tat der .grobe Ootfcr.-^rr auf dem Par ker Mini sterpräf identen ftuhl b-rinn Plan Avneigt ift nutzt unbekannt irankreich kommt aber zu 'pat Es kann ©ebn durch Diktatur noch durch kleine Au- gest>ndnille mehr etwa» retten Tie einzige Bettung wäre bte Gewährung der Au» o n o - m t e I r.4) die gilt ihm al» Hochverrat Ho bleibt mit da» Dagni» der Diktatur7? einig, batz Frankreich seinem Ansehen nach innen und außen den schwersten Schlag versehen würde, wenn e» aus diele .Hnüberleglh'it" der Dlftalur sich einlietze Sinh wir schlechte '■Propheten, wenn Wie trohdem votauftlagen. daß Pari» auch diesen und entscheidenden Fehler tun wird? die Frage aufiuttxrfen, ob die Tat mit oder nicht mit Ueberlegung auägelÜHrt war Da Gericht hat Augunften des Angeklagten bleft Heber le gung verneint und leint Entscheidung dahin getroffen, daß dem Angell n.cht zu widerlegen sei. datz er nach einem vor- au»gegangenen Streit in Affekt geraten ift. auch in einen Angstzuftanb, daß Leute kommen könnten, so bah chm bie klare Hebe rle- aung gefehlt hat. Der Angeklagte ift weiter des schweren Raube» schuldig. Unter Anwendung von Gewalt hat et Grebenau Geld und Juwelen im Werte von etwa 30 000 Ml weg- flfteitebeftrebungm einsach um .deutsche Machenschaften". Denn sich die Regierung demnächst .schweren Herzen»" entschließen wird. . ,durchzugre,len". bann iptrh e» halt einfach geschehen. um den europäischen Frieden au rett .t Die elsaß-lothringisch« Oessentlichkeit ift aller- ding« anderer Ansicht. Blätter die «ich lo feindlich gegenüber flehen wie der .Elläster' lkath ), die "Straßburger .Repudliqu, lraknkal-soz.' und die .Dvlkzftimm«^ lautonomiftisch» sind sich darin aber naej oerkchiebenen Richtungen beetem Wenn Herr Bullet auf CooPM<» ^erlangen *^‘brtter,*»®,|nfq#mann'. die deutschsprachige DrHIr Elsatz-Lothringen» einfach aus Grund de« famofen französischen Seiet«» zu verbieten, da» gegen M« .fremdsprachige" Presse besteht (bann würde nur noch der neue deutsch- Iptapig, Ableger des .Journal d'Alface^ über- bleiben unb vielleicht ba» Reptilienfonds-Blatt br» au» der Schweiz zugelaufenen .Ekfäffers" Hgeai?). Der bl»5cr Im Auöland noch an bi. Legende vom .französischen", vom .befreiten", vom ..glücklichen- Eltaß-Lothnng^ glaubt, wird den Gcdan- ken ber Diktatur incht zu fassen vermögen. Die französisch, Oeffentlichkeik ist aber genügend bearbeitet. um ihn ohne Widerstreben zu schlucken. Di« .Enthüllungen" der franzoü'ch.nPress« Hier In Lothringen in ter,ff tert ein ergänzender Vorschlag be» hiesigen .Mess in", dne» in ber Art des .Matin" geführten Fran- zofenhlatt«». Lothringen vom Elfaß ad- zulösen. Dann werde, meint ba» Blatt, torr.lg. fier» Lothringen dem Gisl be» autonomistisch^t Gedanken» entzogen' Der .MelNn" verrät wieder Vas Urteil imMordprozetzSchultheih 15 3«hrc ^«chthaus. WSA. Frankfurt. 8. Aprrl. 3n dem Tlorb- projeft gegen den Fuhrunternehmer Friedrich Schult heiß aus Wiitdshrim wegen Ermordung be» Juwelier» Grebenau beantraatt heute vormittag nach eineii'balbftündigem Plä- doyer der Staatsanwalt, den AngeNaaten wegen Mordes »um 5 ode und 5um bauernden BerluA der bürgerlichen Shrenrech:, ziz^perurietlen. Die bei der Tat benutzte Waffe sei einzuzieden Wegen unbefugten Waffenbesitzes beantragte der Staat*» anwalt ferner drei Monate Gefängi^s Rach mehrstündiger Beratung des GenchiA- hofes. die sich von ' ,l bis ‘ £ Uhr binzog wurde ba» Urteil verkündet Schultheiß wurde des schweren Raube» in Tateinheit mit X 01» aii'aöftft oerter im Landhaus, Hildenis «gi.chen »wm 6«. W 61, „„n I», flrmllX " , pftiiXTi so 'link sie drunten der Khem sich durch den e„ wand Venn ihr Mann irgendeine großer, lour .«ernahm. bei der st, nicht dabei iei* konnte *.®t dm Baum,r des allen Tarte» an • u er ber >.,« tändelnd sein« IBena, lchmltm6. Unb ft, würde alle» tun. um was ihr Bub gebeten hatte. Alle» sollte sie Haden, was st, zu geben imstande war. Jede flreude. dl« sich ermögHdjtn lieft, sollte ihr werden. ..Alles, mein 3örg — — allt»!" lagt« sie zu sich vrrichloft da» Büd in der Lad, und trat noch einmal an da» gwörlneu Fenster. Die ftuftk ber ^chtlu't ichien ihr wi« em erfrischendes Bad. Oftnr Brust hob und senkt« sich, als batte ihr, Seel« einen schrecklich 'chw.ren ftampf zu bestehen Dann wo si, bt, gulihetft ben 3uttxket Grebenau getötet bat Mit seiner Einlassung, daß er den Schuß nicht mit Dillen äußert Es galt vor allem, bu- Farbenwirtung in EirNang zu ben Rauawetb^l rissen und zu den Drrwendüng»zwecken des KonzenHau'es zu bringen. Heut« scheint uu» diese Ausgabe tn geradezu vollendeter Form ge'.Lst. nachdem bl« vom hessischen Landtag bewmigten Erneuerungsarbeiten in ben letzten Monaten von Künstlerband vollendet sind und aus dem früher schon wirkungsvolien Raum «in märchenhaftes Kunstwerk geschossen worden ift. das dH Sehenswürdigkeit seine Anziehungskraft nicht verfehlen wird. Rach Entwürfen von Pros. Linnemann lFrankfurt a M l ist die Ausmalung von dem Künstler Idbh oder angelegener Kunsthandwerkern erfolgt. Derwenbung sanden in der Hauptsache bie Farben lila unb allgolb. Das in Nm Roum reichlich verwenbete Holzwerk, bas wohl mit bie Ursache seiner vvr,ügli««n Akustik bilbet, würd' Im unteren Teil des Saales dunkelbraun unb in den Logengängen sowie an den Pseilervetklcibungen ebenholzschwarz gebeizt- Don Dr. M a u s (Fronkfuri a. M - wurde di« Beleuchtung ganz wefentlich verbessert, wie auch bie dekorative Ausstattung, die die Firma Trier in Darmstadt besorgte, mit seinem Geschmack aus- geführt wurde Zur Dandbespannung in Nn Bogengängen ift violetter Samt verwendet, aus Nm auch bie Drapierungen zwischen ben Logen- Pfeilern und bie Vorhänge sämtlicher Fenster bestehen. Mahagoni gebeizte Möbel, mit altgol- werten. daß Kcr Krafttahrer nut ber. orb- r. u r. g » m 2 a festgesetzten Fahrpreis forbem dort Ist er auf LnnlgeUxr angetrid«*. lo wird man es ihm nachkben können, wenn et bei Tlichrerdakt eines Trinkgeldes a^dtuck'.-.ch darauf tm®,; i Die Feftfetzung der Höhe des Trinkgeld,» bat ,tdem Fahrgast z u ü b e r l a H « n. Unter keinen Umständen darf er eine Sv nme nennen. Ul bk er Itch felstst ei» Trinkgeld Hinringerechnet hat. ohne bir» au»brü«f* lich zu bemerken. Tenn der Fahrgast muß das al» otbnungomäbig, Tore anleften unb wird in den meisten Fällen auch außerdem irtitoillifl noch «tn Trinkgeld hinaufügen. Daß e» ein übles Unwesen ift. wenn Angestellte auf Trinkgelder. al|ommer beinah« all« Gast« des Landhaus«« hilberi! zu roeuen Au-flügen furig lockt bull« unb ber Doktor sich ihnen anschloß. suhl der alte Härger Elisabeth im stöhn hinaus auf den Set. Hinunter an )en Untersee mit feinem wundersamen Reiz opat abends erst flieh dann ihr ftahn wieder an den Anlegeplatz ber Lchil'hutl« von flrau HildsrN. die meist schon am Ufer stand, auf ihr stammen wartend E» war etwa» Eigenartiges in btm Bertehr der beiden flrauen. So haue nichi einmal Hanna ihr ftlnb" oer- »öbru wie flrau Hildtru si« unuorat« unb oer- hätjchell, Jeden Morgen stand ihr „ruhstück auf ft«m grünumsponnrnen Balkon bes blauen Zimmer» »ie Elisabeth das reizend« Wohnzimm«r g«touh b^itt, An ‘Jt,j5.mupen bekam si« «s am Bttl kreiert Kelchmann erhob iachenb Einspruch .Gnädig« flrau. axnn unter« Eh« in ft«« Bruch« ^,bt. oder di« rianno bei unterem Kachhou|«kommen baoonläuft. trogen Sie die Verantwortung Die «iesl ist wi« eirw Prinzessin geworden " flrau ^siiöeru lächelt« und strich mit chr«n axiftcn. ^makn Händen kosend über Eftfadechs «rrotenfte Sangen. 3mm,r da» Best, kam aus den lisch be» loftor^bepaar,». bas stets für sich allein auf ihrem Ourrmer ober bem Balkon aß. ©ar Kelchmann aut riner Tour, [oft bl, all« Dam, seihst an «llsedechs Sette unb b*U mit chr Siftag. und «benfttftch Jl"n6 nn Früchten unb fine grob, SilbeZcho!, mit Kofchsvert au' bem kleine» lisch neben Elisabeth» Bett - tlnm«L im UeNrtzelühl be» Danke», triff Elisa- brtb nach de» buben Händen der alten Txxu «ch h» in überströmenftem ÄMegriüftt 3n grau Hilbert!» Gesicht zuckte es wi« im Schmerz. Sie war tief erblaßt und starrt« einen Augenblick abwesend aus den dunklen stopf der jungen flrau. der über ihre Hände gebeugt war ..Können Sie mich ein Nein wenig liedhaven?" frug Ne wehmütig. -.ihn klein ditzchen nicht!" meinte bw jung« flrau I scherz«nd. ..Ader von ganzem, ganzem Herzen. — | So mir Han» Jorg.“ Dm Blaks« auf btm Gesicht von flrau HilderA wich einer glühenden fllamrn,. um Im nöchftM Augenblick einer lotenfarbe Platz ju machen W?9|| meinen Hans 3drge ftammeli« sie Elisabeth sah erschrocken, »os Ihre Dort« oer» jchuldet hatten. 3m nächsten Augenblick kniete si» vor HlkberNs SRutler unb preßte weinend ihr Ge- licht in deren Schoß ..3ch bin, Si,. anadiae flrau hallen Sw mich nicht für schlecht.' fließ sie hervor. ..So hatte ich nicht tagen dürfen.' „Warum nicht*' kam e» Uedevoü. Warum I nicht, mein Ätnb’* Dch — — ich Heft« meinen SRann über alles!' j Vang es leite -vtewlß heb, Uhiobelb Sie find die tteuefM unb reinste flrau bte sich em «ann nur wünsche« 1 taut Aber uniert Lltbt nicht axiftr bi« Ift so «oft und io allum'üssend. daß fte noch gut «i« Dutzend anbei, «raschen um|djn;-a,n kann Und glauben Si, mir El'labtch. €1, hätten mich nicht glücklicher machen können ab daß Sie mir tagten, I boft Si« m«in«n Sohn In 3dr« Lieb« rlnschkießen/ 1 Sie zog bt« ung, flrau ganz dicht neben sich 1 unb ttnch beruhigend über deren kalte Hände ..K:Lt lo erregen, liebe» stlnb.' bat |w. Ich ] kte völligndia richtig verstanden. Und frt« Sie. Hans 3ärp l ebt Sie wieder mit genau der 4teiA,n Lieh«, wte Sie Ihn. Er hat e» mir nicht MrtA «efchrieben. aber er hat mir 3hrt gaiw Hcftf Persönlichkeit mit solch warmer Bitte an» Her ge- legi, daß ich fofort nie teuer St ihm hr.V «"labi'h ah 'orichend in ba» Gesicht von Hite hertt» Mutier .Glauben Sie mir nichl7' frug diese. ~D doch. Sie können nicht lügen. Aber — —* .Aber''---- (florttetzun« folgt) Warum hatte si« all hat heroa'hrichmarii Barum hatte 'te Han» 3»rj n'ch, 8,Mjrt«b,n. boß n, keinen In Ihrem A«ui« han, für Doktor Keichmonn unft besten flrew st, da-i, baNt nick, einmal «Ine Lüge ausatlprochei. Da» »ay «\.u, wr drtetzl. Unft ft« häu, rx Kr tn flrtefttn Kuh, gelebt W< dicht« me« Ivlltt ^utt ftte auJ ünfzehn Jahren Zuchtbaus unbefugt« WKL- v ♦1?' I ^er nut ot|, DG vS&iiy Ö,n Unb totrA • ä-Wä8 rteil 'Syw NbZ «s= J 1 wMhl Dea» (Mntafltt dn 53J e ®efängnU. tyjhjp btt «„in. ArK .laieinjeit mit lDt, Dark USt? Mte Dass« tourf* rt Dnkahnnt Hz, laJWyü*«« ■W ‘eit. bat vchalchriA S^tet hat. Au fc nicht mH »jict Mngeiuagte teinm 9ku. le Srünbe sprich» da- toifftntlid) abgab uxb Huh bestimmt vor ba i-usühren. Deitn war ob bi« Lat mu obtt sgefühn war. Da’ ®t. es Angeklagten dies» e-nt unb feint tni» - bah bcm Angillagt» )ah et nach einem mp n Affekt geraten il. mb, bah Leute tnrnmex iie klart Ueberle- iet Angeklagte .st weiter chulbig. linier 3ntm« Grebenau Gelb unb 3u« etwa 30000 M vtg» ng hat schon begonnen, brand, unb ble Schläge mit 5er Waffe wäre? )u erlangen uni) weg- >et Angeklagte wK 10. April, verreist VevveM bis einschließl. 13. April Zochem, Heilkundiger 1. Westdeutscher jlavasteristentag vom 7. bis 9 Mai 1927 BllBÖldW jtcufii inu da.u bliguiantr •iöbel bennhe aebi. nur INdbelvuu „wunderlchöi," Vallnbone-Puder «■dellet <1 . ircekeeie W ...... ma .Bubikopf. • teiTanx und Sport unontb Zu hab. in Dos v Mk l an In Frlierireesch .PnrL I roc u Apoth Nacbahm w xurück! la ßarlenkies In allen Eoneu. E Äübfdiitrti. telepben neu ■’D Höhere privalschnle in Oarmsiadi JeL 1312 L». Tlupp Grüner Weg 19 Lehranstalt mit den Lehrplänen des hum. 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April 1927 Scrncr Paula Schrupp Emst Schlapp zu Mk. 2.20 Prinzessin-Suppe Kalb eine Jod ix Römischer Punsch zu Mk. 3.50 Prinzessin-Suppe Steinbutt Sc Cardinal Kalbscanc Judix Römischer Punsch Gießen Friedrichstraße 14 Elsbeth Krapp Or. meb. Willy Juhr 3f)re Verlobung geben bekannt Hilde Schlotterhose Wilhelm ZftcufH Gustav Nihsche 3rou Marie geb. Schmidt Vermählte 3f?rc Verlobung beehren sich anzuzeigcn Marie Waldschmidt Emst-Ludwig Wagner Kräftiger Sonntagsiunge angekommen! Srifc Goldmann und Iran Lissi geb. Wagner Gießm, Oammftraße 50 I 3- Katholisches Schwesternhaus Gevelsberg iWeftfalenf 9. April 1927 Hans Koch Oenfist Erika Koch geb. Wallenfels ABENDESSEN Mk. 3.50 Oelsardincn auf Toast Verlorene Eier im Kästchen nach Karola Schinken gedämpft, Burgunder tunke, mit feinen Gemüsen Ananas-Kruste Gießen April 1927 Gießen Echiffenderaer Weg 12 Pleitersheim (Ahh ) Frankfurt a. Jil. 10. April 1927 Bahnhofs-Restaurant Gießen Sonntag, den 10. April 1927 MITTAGESSEN Waldgirmes . April 1927 Nr. 84 Drittes Blatt Samstag O.Mpril V)2Z Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) i 3*tlrt4)nunQ 12.51 Uhr. Shrier Zug bi nicht in öirhtn. er ftellt bie Ikrbinbun lidt bt«bcr ng jux>i14>en n ßänbcrn 3talten, Schweiz und den nordischen fo(l lSchluß folgt.) im ' <34 2fU Auss.chtsrat wurden um 1.01 Uhr anfommt. TBir mehr auch noch eine 6 b ä t a 1.05 nur ©bertjefien im neuen Reichsbahn Fahrplan. Vesentliche Derkehrsverbesierungen zwischen Giehen - Frankfurt und im Vogelsberg D-Sug 192 von Lltvna-Haml'urg. Diehen ab ' 134 Ubr früh, ^ranffurt an 5.40 Uhr (®nt- fsrechend der auf CH ebener Der Heilungen bin ergebenen Zusage des Fahrplan-Dezernenten aus ter noriäbriflen Zahrvlantonserenz in Dietzen arbeit bt der Zug eben Io wie fein Deqenzug I1 191. jetzt zum erftenmal TLuf enthalt in Dietzen i Ser x3ug führt nur 1. und 2. Klasse, er stellt die Oberhessen. Landkreis «ietzen H Drotzen-Linden. 8. April. Nachdem «her schon der Strecke Frankfurt—Bebra zuteil !» urde." Wenn wir jetzt das Orgcbni« des neuen ^ahrplan» fest stellen, so müssen wir sagen, datz t»e Arichslalmdirektton Frankfurt aus dem besten ' Wege itt. sich von der .auherordentlich sties- f i'ütterlichen Behandlung" unserer Provinz ab^u» | febren und sich einer getreuen, wohltuenden Für- i 'ergo zuzuwenden Die Reichsbahnverwaltung un- Dr. - Buseck, 8. April. 3n den Saal der Gastwirtschaft von Brück hatte gestern abend die Abteilung Gr.-Duseck deS Ländlichen Reit- und Fahrverein« ..Rabe n a u" zu einem Vortragsabend eingeladen. der sehr gut betucht war. Der Vorsitzende de« Vereins. Rittmeister a. D. Frhr. Roeder von Diersburg, begrüßte die Versammlung. Oberst a. D Ä l c i n b a n « sprach bann, unterstützt durch sehr gute Lichtbilder, über den Gebrauch des Pferdes zum Reitsport, über Zäu- mung. Satteln u. a. m. Die Ausführungen fielen auf fruchtbaren Boden und sanden allgemein den Beifall der Zuhörer. Aach kurzen Danke«- Worten des Vorsitzenden an Oberst Klein- Han« wurde bie anregende Versammlung gc- schlosten. Derartige Veranstaltungen sind in unserer Gemeinde sehr zu begrüben. 'Denjenigen, die dem edlen Reitsport au« irgendwelchen Gründen noch ablehnend gegenüberstehen, sei ge'agt: Erst lammen und sehen, dann urteilen' Q CBeuern. 8. April. Der leit zwei Jahren in Liquidation stehende Spar- und Dorsch u b d e r e i n I e. D m. b. H. hat sich nunmehr unter der Firma .Spar- und Vorschuß« lasse I e. G. m. b. H zu 'Beuern“ neugebil- det. Fast sämtl.che Mitglieder der allen Kasse lind der neuen Kasse wieder beigetretn. 3n der ersten Generalversammlung wurden d.e W a h - l e n des Vorstandes und des Aust.chtsrats vorgenommen. Es wurden einstimmig in den Vorstand gewählt: Al« D.relwr Gemeinderechner Daniel L. Sommerlad. ;um Rechner der Landwirt Ludwig Stein II.. zum Kontrolleur UU* 16V2 «mnW. billiges Baugeld zu aur 5° o Zins wurden von der Boulparfaffe der Deseinlchaft der Tireiinbe, Vuillcrerf Süstenrot, in knapp zwei fairen _n 1022 Bou'parer zu« Ban von (!ia)emeinfchoft der Freunde kst die erste, olleste. leistung«- löd«ste und fopiiolfräflifllw Banlporfosse Tentfchionl«. an Friedberg 1621 (421) Ubr. Aeuaeschassen wird für die Sommermonate vom 15. Mai bi« 1. Oktober eine tägliche Abendverbindung ab Aidda 19.57 (7.57) Uhr. an Friedberg 20.55 (L55) Ubr. 3n den TDintermonaten dieser Zug nur Werktags fahren. nach Haufe zu tommen. 3n der Richtung Delnhaufen-Dietzen wird der Personenzug 7983. der bi«her nur bis Stock- Quaker Oats HAFERFLOCKEN Die Weltmarke. die Denost en schäft hatte unter k.iwr Leitung einen erheblichen Ä. Schwung zu verze'-chnerr Er .ft nun mit 8 4 Jahren her älteste Mann unseres Serie« bei körperlicher Rüstigkeit und ItU trncr ge.stiger irische Möge ihm Wetter t ge- • -.eben unb viele« zunächst nur ..in flueftdit ge- t-Ui*. lleber die Hauptstrecke Frankfurt—Gießen i.ib die Strecken im nördltchen Teile Oderhessen« urb erst auf der heutigen Fahrplan Ronfcren; In M,seld gesprochen werben. Trotzdem diele» und- «sultot de- -ommer-Fahrplan-gelbzuge« de« ver- '«hrebunbf» Oderheslen unb der mU thm zusammenweitenden llorperschasten (Industrie- und Handel«- ’immern (lirßen unb Friedberg. Lanbwittschast«- ’emmfr, Halidwerkskammer. Hess. Derkehrroerdanb , w ) tr btdi-r Stunde noch nicht oorliegl glauben I utr in eine nähere Betrachtung öe« neuen Fahrplan- ’ -twuri, doch schon jetzt etntteten zu können. Der Ber febr«bunb Obe rhessen . tMtte seiner Fahrplan-Eingabe an die Aeichs- »rhnbi i e*tihH Franlluri vom grundsätzlichen ••jnM- .i rt» hAuRt Da» dazu au-ersehene Wieirngeiande tf! ,|aie Wurde» 14. von der Oberre» Alsfeld. S April. 3n der jüngften nichtöffentlichen Sitzung de« Stadt Vorstandes wurde der Beschluß gefcüi. für die Post- krafrwogenlini« A l« s e l d — Z e l l a — Treysa vom 1 April ab keinen st ä d t i - schen Zuschuß mehr zu leisten. Die« wird zur Folge Haven, daß die Linie demnächst «in» geh» So bedauerlich diese Maßnahme auch Dom allgemeinen Derkrhr«standpunkt ist. so kann man sie doch begreiflich sinden, da diele Linie e.nen unoerhältvlZmäßig hohen Zuschuh erfordert. Sir Stadt Alsfeld muhte als Haupt- gaiantietr&gerin dieser St recte im letzten halben Jahre 1600 W k. auf Grund der cn- gegangenen Garantieverpflichtung zu- schienen. Sine derartig hohe Ausgabe für c ne einzige Autolinie kann man unserer Stadt jedenfalls aus längere Zeit nicht zumuten. zumal der angrenzende preußische KreiS Ziegenhain. durch den die Linie mehr ali zur Hälfte führt, von Anfang an dieser Linie nur geringes Interesse entgegenbrachte Auch d e anderen Postautolinien im Kreise: Als- selb—Aeultadt, Alsfcld—Groß-Felda -GhnngS- hausen. Alsfeld—Kirtorf—EhringShau'eo. eror* Dem alle erhebliche Zuschüsse. so bah damit Zu rechnen ill, daß die eine oder andere Linie mi Laufe des Jahres noch einaehen wird. Tiur die mich! errichtete L n e A l s f e l d— McicheS — Ulrich st ein weist bi« jetzt ein zufriedenstellendes Ergebnis auf. Zur Zeil finden Verhandlungen statt wegen einer anderweitigen Verteilung der Garantiesumme. er. Homberg a. d O., 8 April. Gestern nachmittag ereignete sich hier ein schwerer UnglückSsall. Die 11 und 12 Jahre alten Kinder der Witwe KrauS hatten an einer Schuttadladeftelle den scharfen Zünder einer Handgranate gefunden, den sie mit nach Hause nahmen und dort, während die Erwach- lenen ihrer Arbeit nachgingen, mit einem Beil bearbeiteten. Der Zünder entlud sich mit lautem Knall. Durch die Grplosion wurden dem Zungen drei Finger der rechten Hand abgerissen, während daS Mädchen eine schwere Verwundung deS linken Armes davontrug Aach erster ärztlicher Hilfeleistung wurden die Kinder in die Gießener Klinik übers ährt. Starkenburg. ' Darmstadt. 8. April. Zwei junge Darmstädter Architektinnen, Frl. Dipl.-Ing. Hede B o ck und Frl. Dipk.-Ing. Waltrud« Enders. sind bei dem sehr reich beschickten Ideen» Wettbewerb für den Neubau deS lot» hauseS in Insterburg durch Ankauf ihreS gemeinsamen Entwurfes mit 1000 Mark ausgezeichnet worden Preußen. Kreis Wetzlar. ~ Krofbvrs, 8. April. Die aus Luftiger Anhöhe stehende Krofdorf-Gleiberger Wartehalle, die trotz Srmangelung einet Ofwi Mit Winterzeit oder überhaupt bei Wind und Wasser allen Arbeitern und sonstigen Interessenten einigermaßen Schutz bietet, ist in der letzten Aacht von einem Wüstling heim- gesucht worden. Dieser hat mehr alS zwanzig Fensterscheiben zertrümmert, viele auch gänzlich eingeschlagen, so daß jetzt Wind und A^gen von allen Seiten eindringen können. Hoffentlich gelingt es. den Täter ausfindig iu machen. __ 2pril. Der Rangierer Wilhelm Oestreich erlitt gestern nachmittag kurz vor Schichtwechsel auf feiner Arbeitsstätte in Wetzlar etru-n tödlichen Unfall, infolge- defsen er etwa eine Stunde später starb. Der Verunglückte war verheiratet u-xb stand im 30 Ledens, ahr OO Lutzetlinden. 8. «pril. Sei her dieser lag« hier itatucbabwn Vergebung von Wege» bau- unb SflaOerungearbettin m Der b' r&* nelenfibung stan. Der kitberjge Tarif für die Dienstleistungen bet Dienst männer wird um 53 Pro^ erhöh: - 3” Oen Tw ftanb des B« r l e h rS ve r«i n S wird alS städti- scher Vertreter der Stadtv 3«'brr bet Beitrag bet Stabt wirb mit 500 TUI. säht- Uch bewilligt. Einige Baugeiuche werden ge- nehmgk darunter der grobe Aeudau der OrtSkrankenkaffe. In diefem dreistöckigen Bau werden aufjet den Geschäftsräumen noch neun Wohnungen unirr gebrach» — Aach ziemlich lebhafter Aussprache, wird mit 16 gegen < Stimmen eine Bürgschaft für ein Darlehen deS «Dang. Kirchenvorsta ndeS übernommen Die evangelische Gemeinde hat kürzlich da« sta:»l'che Anwefcn Kallerstraste 167 erworben und baut eS zu einem Gemeindehaus mit Schwesternwohnung um. In den bad- ähnlichen (barten wird noch in diesem Jahre ein grober Saal, der ungefähr 1000 Perfonen fallen Voll. qesteUi werden -erstorbenen Geh Med-Aa. De Weckerlina 5aS U»Me Geleit zu grber Die Xrauerfder fand tu bet Friedho»«kapsle statt, d e die Erschienenen nicht ailr fassen konnte. Pro« Keller zeigte ,n feinet Peedia». Vast ein Mensch von hervorragenden E:g,v'ha'ien bei i bar öfter« -nb des - * * geschieden fei. Dr Dalguen FtHedoerg Tlcb/Rat Dr A e - Dr Sm« » b a von der W«n- fchafilichen 'Bereinigung Der Aerzt^ Oberhelfens. ■ !:.l«n:um be» e:ar.« und pachiweiie. oortäuhg auf Id 3cbr«. von der «emetnb« erworben. Die »«• -amtiladK »msahk Moraen. 2n^diesen Iag,n • anb unter lieft mg bei »reiidirekiori Geh Kat «oeckmann -chotten eine v«stcht:gui>g be» «e* lanbei ft art an der we Präswenten der Landwirt» IdioHo-bttiluna am Ttiniflenum unb der Landwirt- 'chaitskammer. di« Leiter der lokalen Krriiveterinar» unb Lanbwirt'chiN^am'er unb bie hirf'fl« Gemeinde- aertret n i bewilijt waren. Sie zeitigte Öae Ergeb» ms. 5-b hier alle vedingungen pegeden feien, die man an ein« neuxiUiche Iungviehweide 1M stellen hab«. Di, ^ntaxilfrrunn kann ohne bifonbere Zchwieriakeiten durchgrfuhrt werden. IrmfoaHtr für bat xhngmeh ist ebenfalls leicht herheizuleiten. mherdem H-» du, Gelände natürlichen Schutz. Die Iungoiehwrtde fall als Mu sie ran la g^e au»ge» bau» merben. Irr hessische Staat ha» auch in diesem Jahre wieder Mittel bereitgestelll. t>e Verdes fr» r u n a ö«r stulweiden Dur duu führen, unb >kbernkmmt. wie in den Vorjahren, die stälfte der Ba d »A a u he i m . 8. April. D.c hiesige Srnst - Ludwig - Schule, deren Ausbau Aur Oberrealschule Oftern 1024 vollend et wurde, hat für da« Schuljahr 1026 27 eine günstige Weiter- -»ntwickluna au^umdfen. Zufolge deS Jahresberichte« her nach vielen Jahren erstmalig tD;e- her Im Druck vor. gt. betrug am 18 Mai 1^26 die Belud*V’fcr 26 7 U88 Schuler und 79 Schülerinnen. 202 der Besucher lind evangelisch. M katholisch und II israelitisch Die überwiegende Tikehrheil der Schüler <225» ist au« Bab-Ttau- heim Die Aeifeprüsuna bestanden am 4. März bi «fei Jahre« 4 Schüler und 2 Schülerinnen. ®:nr Tleuerung in Der llnterrichtzerteilung führt di« Anstalt au Beginn de« neuen Schuljahrs ein. Der Unterricht soll auSfchliestlich unter Zuhilfenahme einer sechsten BormiltaaSstunde auf den Vormittag verlegt werden Der sechsstündige Vormittagsunterricht wird tm Sommer wie im Winter um 7 50 Uhr beginnen unb um 1.05 Uhr enden WSA. Butzbach. 8. April. In einer hiesigen Maschinenfabrik ist ein Schlosser auS Butzbach » 6bllugverkehr gesperrt. Der Verkehr wird über Viederkleen Lang-GSnS unb durch daS Kleehachtal umgeleitet. Arei* vudiugen. * Aidda. 8 April- Gine Vorstand«- unb D i r I g e ntenlagung deS Sänger- bunbH ..Mittlere« Aiddatal" fand dieser Lage unter Vorsitz deS langjährigen Bun- dtrSdirtgetzten Lehrer Lentz von Geiß-Aidda hier statt TUben einigen »nlernen BunteSan- gelegenheiten wurde die Festordnung de« Bun- deSfeste« zu Kauerbach am 15. Mai beraten Da der lehgebtnOe Verein damit die Feier seine« 40jährsgen Bestehen« verbinden will, must der Aahmen der Veranstaltung entgegen früheren Beschlüssen etwa« erweitert werten Von einer Wertung der -höre soll mit Aucksicht auf bu schlechten Grfahrungen bei Vorjahre« Abstand genommen werden. Jeder Bundesverei'i trägt «ei Lhöre nach freier Wahl vor die auf krw Ahein bezug nehmen Außerdem kommen drei Mat'enchöre »um Vortrag Sodann wurde die auS Bunbe«kre»fen angeregt« Hb« in reife besprochen und be'chlvtien sie in der verhäU- ni«müblg atbeiUttd en Zeit zwischen Heu- unb GetTeideervt« am 16. Iull auszuführen a BvrSdorf 6 April Gestern wurde biet di« letzte dietziährige Ärennhol»Versteigerung de« .storstamt« Aidda abgehalt.ii a« waren sehr viele Sieigliedhaber «tichienen und demzufvlg« die greife vethältni-mäst.g hoch Gin Raummeter Buchenfchei» 1 Klasfe kostete durchschnittlich 15 Mk. 2 Klaffe 12 bi« 13 Wk VuchenknLvlxl kam bet Xaummcter aut 10 Mk G'chen- unb Buchenstöcke kosteten 6 bl« 7 Ml., AKre'tig burchschnlitldch buchen 2 Mk.. eichen 150 Ml • Berstabt. & April. Die Ferkel- p reite find weiter rückgängig, «ine Folge bet Niedrigen Prelle für Schlachkkchvxine für die Hirt von den Händlern noch 58 in« 60 ffeer.ia Lebendgewicht geboten werden 7 Wochen alte Ferkel kosten ob Stall 26 Mark daS Stück Die Aachirage ist lehr gering, da bei den hohen Dreifcn für FuNenartolleln M< Schweinemast nicht mehr rentiert. Rätfel'EcKe itrcu’itonrträtkl L 4. Drachme. 5. Smmerich; 6. Aovember. 7 Se- 1. Von link« nach rechts: 4 Denuh- 10. Schlägt hundert Feinde tot. gifcheS Die (a-b) Splitter unb Handwerkszeug: o Gewäffer: Anagramm 2 dem 2 3 4 5 1 2ll« ich 1 Ward mein Waller auS mur — ohr — fe - Ls blatt; Quadrat. Magische (Gleichung. +- (c-d) 4- (e-f) + (g-h) (i~k) -s- (I—m) -s- (n—o) — x. bedeuten: a: Halmpflanze; b Karten- c: Brettfpiel; d: VahmmgSmittel; e: Auflösungen Silbenrätsel. Longodarden: 2 GichSfeld 1 Intervall: erfahren; 11. rein. — Aprilwetter. — Bilderrätsel. öm Freund in der Ttot Ist für mich kein Trunk statt Dein«; 4 5 3 2 1 bin ich genannt Und mein Harne ist gor wohlbekannt EinfttgnngSausgabk In die Wörter Pola — GruS — Posa Ge.er — Meile — Wme — Leer — Sichel — WuS — Riff soll je em Buchstabe einerlei, an welcher Stelle, tingefügt werben, fo daß neue Wörter ent- SilbcwräticL Bus den 36 Ö .Iben da er — bi — bn — cho — de in Italien; n: x: Kalendertag. Narrenkappe. Sparren vom AedakkionStifch. Di« Badywage. em — en — en- mittel; S. feemännifcher Ausdruck; 8. verstorbener englischer Politiker; 10. handwerksmäßige Gewandtheit; 11. fe erliche Verf cherung; 12. Nebenfluß de« Vhem«: 13. dem Verkehr dienendes Ge- buube; 16. Stabt in der Provinz Sachfen; 18. andere Bezeichnung für Wohnung. 20. Stift zur Verbindung von plattenförmigen Metallteilen; 21. Planet; 22. römischer Kat er; 23 Gedanke; 24. Edelwild; 25. großes Gewässer. 2. Von oben nach unten: 1. französische Insel. 2. Charaktereigenschaft; 3. tierischer Laut; 4. WirtschastSgerät; 5. Frucht; 6. sumpfige Wie'e; 7 Bezeichnung für Haustiere: 8. Durch ein Gisenbahnattentat bekannt gewordener Ort; 9. großes Gewässer; 14. männlicher Personenname. 15. Verwandter; 17. deutsche Hafenstadt; 19. wie 23; wagerecht Die vier fenkrechtcn und wagerechten Aeihen recht« neben dem Tor bilden zugleich ein ma- btlb« man 15 Wörter, die solgenbe Bedeutung Haden _ „ 1 Fuhbellerdungöjrück 2. Aaul uer . 3. Stadt in Thüii gen. 4 äqvptifche Provinz. 5. römi- fiter OkfCbu tsschretd-r; 6 5tirchengesang 7. Stadt :n He''en»Aaf»au; 8 Insekt; 9. franzä- Itlcftr 3n(;eT.:cur; 10. belgisch« Festung; 11. biblischer F.ecke^ bei Jerusalem; 12. Fleisch- qtrirj. 11 Hüllensrucht: 14 römllche Aach«- götttn; 15. On in der Schweiz Hat man die Wörter richtig ged.wrt. ergeben zwei Buchstal-enreihen. und ze?ar die erst«, von vorn nach hinten, und die vierte, vcn hinten naa) vorn, ein Zitat auS Schiller« ..Don Larlos". Pererchen steht zu. wie d«»S kleine Brüdercheu gewogen wird Da« geschieht auf der Hau-iwage, auf di« man einen stachen Babh-Wiegekorb gestellt hat. Vachdenklich staunt 'Betereben einige Sekunder und fragt dann wichtig die Köchin: .Du, Gmma. wann wird denn der gekocht Der Igel. Der Lehrer einer Dorfschul: macht den Äleinra in primitiver Form Orthogravhieunterfchied« klar: .Zuwörter werden klein geschrieben, die könnt ihr nicht anfassen, Hauptwörter werden groß geschrieben; alle«, was ihr anfaflen könnt: Tisch. Stuhl. Tas«', Schwamm usw. wird grob geschrieben.' Gr diktiert daraus die Geschichte vom Hasen unb Igel, und der beste seiner Schüler hat lon'egurel da« Wort Igel Nein geschrieben. Befragt, erklärt er seelenruhig: .igel wirb nich grob geschrieben, bei kann man nich anfasten.' — la — lin — lüft — manu — nau — nau — nu — ral — rin — rou — lal — Üit — ui — wurm eif — eis — fei - ba — U 3 4 5 gemacht, Dichten weidlich auigelacht. Gegen'atzratsel. 1. altsränMch; 2. pfiffig; 3 regsam; 4. frmlg: 5. locker. 6. tt>«ife;'7. emsig; 8. tauglich; S. trübe; ttrabe. 8. ISpahan. — Leiben finb Lehren — GrgäitzungSausgab«. Schub-Sack. 2hes-2r-t; Hoch-Land; All-Tag: Aacht-Zeit. Gist-Pilz; Hirsch-Kuh; Au-Tor; In(n)-Halk. — Schanghai. — Aätlel. — Die Grd«. — K re» »Worträtsel. Austrag; f: Schifssmann: g: Staatsoberhaupt; h: Bebenlluß der Donau; t: Naturerscheinung; k: russischer Strom; I DerkehrSinstitut; m Fluh stehen. Miteinander ixr-unben. ergeben biefe Worte einen hoben chrt tltchen Fererrag. tterirrbilB. sich die Liebe der Dorfbewohner erworben Ihr Andenken wird in Ehren bleiben. — Die hiesige Fischerei wurde dem Schornsteinsegecmeister Keil- Gießen übertragen der mit 135 Mk. Zweitletztbietender bei der Verpachtung blieb. O Dornholzhausen. 8. April Lste Zahl der Erwerbslosen der hiesigen Gemeinde. die vor kurzem noch 25 betrug, ist in der letzten Zeit auf 10 zurückgegangen. Der Aückgnng ist daraus zurückzufuhren. daß eine Anzahl Bau- handtverker ihre frühere Des«bäf:igung. die die IDintermonate hindurch ruht«, wieder aufnehmen tonnte Die tn llnterftueung befindlichen Erwerbslosen werden an zwei Tagen in der Woche mit Pkllchtarbeiten beschäftigt XiatrcU. bl Herborn. 8. Avril. In der 3«t: vom 1 Januar bl« 31 März besuch:en etwa 1500 Wa »derer den hiesigen Wohlfahrt«dienst. Davon waren rund 13 00 mittellos unb mußten unterstützt werdeir. Uni er ihnen S-l.mben ll(d auch etwa 24 0 Jugendliche Kreis 5fimburi]. WSV Montabaur. 8 April In einem Ballaltsteinbruch bei GiSp « l tm Weiter» Malli tarnen Sand massen inS Autschen unb verschütteten einen jungen Arbeiter sv. dah er erstickt«. Der Unfall wurde «tf: entdeckt, als beim weiteren Arbeiten bi« Leich« »um Vorschein kam Schöffengericht (Bieben. Gießen. 8. April In der Strafsache gegen Stehling und Genossen, über di« wir schon einleitend berichte» haben, ergab sich hrti'.e. daß der AugeNagr« Ernst Wllb Aömer von Heuchelheim am 20. Mai 192t bet der Ableistung des OssenbarungselbeS beschworen hatte er habe keinen Grundbesitz, während er vorher und nachher, insbesondere auch bei seiner Vernehmung durch Ben Untersuchungsrichter am 5. Juni 1926 unb in der jetzigen Haupiverhanblung angeatbee batte daß er einig« Morgen Grundbesitz habe Da Aömer tallächlich ewig» Aecker besitzt unb schon damals besessen ha'»«, wurde er wegen d«S dringenden Verdachts des Meineids heute nach Schluß der Sitzung verhaltet. .ucr rSochenmarltpreise. GS kosteten auf bem heutigen Wc^xnmackl ba« Pfund: Butler 160 bi« 18 Matte 30 bis 35. Käfe 60 bi« 140. Wirsing 15 bi« 20. Weißkraut 10 bi« 20. Aokkraut 15 bi« 20. gelbe Rüde» 10 bi« 15. rot« Au den 10. Svina» 25, Unter-Kohlrabi 8. Grünkohl 15 dt« 20. Felbsalai 80 dis 120, Tomaren 80. Zwiebeln 15 b ? 25. M.-ervrttich 30 biS 80. Schwar^wurteln K) b.« 50. Ttbabatber 25. Kartoffeln 7. Aepkrl 20 bis 50. Birnen 15 bis 23. Dörrobst 50. Honig 50. jung« Hahne» 100 bi« 120 Suppenhühner 100 bi« 130. Zaubtt 60 M 80 ba« Stück Eier 11 bis 12 Blumenkohl 30 bis 103. Salat 20 bi« 25 Lauch 5 bi« 10. Sellerie 20 biS 50. da« Bund Aad'eschen 20 bi« 25 Pfennig FrQhjahriMur für 3U2ii Nervenkranke a Nerrät-Eriehnpfte, Hb»«leikuraneial« lief heim L Taonn« bei Krankfurt 1 M lYoepekte durch Dr. R. Hcbalee- Kahleye*. Nervenerit. nruojn fSItillifil Ugen. ititL >ilb. & ^h«n. - sausgabr. M s? M - a rde. — ktEsel. MM Mag Mi HB ^ratsel. hg: 3. tegiam; 4. tmrfg ’lfl; 8. taugliche 9. ntt*. irtter. - Esel. er Lot Feinde tot. renkappe. i vom Ledaktivnttts^ bpwage. i'e das kleine Drüdenda iehk auf her AauSvort 'SabD-'Biwlorb flrftu 'terchen einige Sekund« e Köchin . d denn bet gelocht?' Zsel. schule macht den Ältti« Maphieunterlchiedr lit. 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Staffe stau Perfonenzug 4 Ätafie) fo ist trotzdem ein Preise uffchlag nicht zu bezahlen. Derjenige Reifende, her die Ltenerfahtl aufgibt und zur Ad- gangcftation zurückkehren will wirb frei jurud- befurbert und erba t außerdem Fahrgeld unbWBe- pälksracht für den f):nn>qj sowie für die nicht durch lahrene ctrede zurück Er mufz seine Ansprüche auf bem Sabnbof. wo er die Reise aufoibt. und bei her Rückkehr aus bem Abgangsbahnda» bem Aufsicht s- beamten melden Andere Vergütungen. Z B Ueb.rnachlungsfoften. entgangener lKefchoitcgewinn. stehen dem Reitenden nicht zu. denn § 2*i der Etsenbahnoerfehrsordnung besagt ausdrücklich, batz die verspätete Abfahrt ober Ankunft oder da» Ausfallen eines Auges feinen Anspruch auf Entschädigung begründen und zahlreichen Landhäusern, ist überragt von der Schloßruine Auerberg, dem Auerbacher Schloß. wohl der schönsten Burg der Berg- straßc, sie wurde vermutlich von Dea Mönchen von Lorsch begründet und 1674 von Xutenne zerstört. Bensheim, an rebenbewachfenen Höhen mit altem Torturm und grossen Granit- und Syenitwerken. war auch früh Besitzung von Lorsch Heppen heim, am Eingang des Kirschhäuler Tales, wird von der Ruine Stariendur, Reifewinke. Tic Einrcisc in datz dcscytc (4rbicl. ter & Ruh sherde ÄtY Baten bei wiq ?Dahmer ■enweg 40 nn6 gestattet Tiefschwarze Qualität Vetn Guten dasSteste! Ifiiiltrat»1iljwjj । lilrtin inl f»*" händig zu den schon no und dadurch die Angabe: toi# ersweg 12. ■ Tine Anfrage aus einer sächsischen Stadt, iin - noch besetzt sei. gibt dem Berlars- Mainz. 2 B.. Veranlassung. darauf hin- Wanderfahrten. Nassau—Mühlbachlol—Singhofen—Vörsbachtol— Kloster Arnstein. Einen hohen benutz gewahren Wanderungen im schönen Ladntal und vor allem in einem seiner vielen Seitentäler Bon unvergleichlicher Schön- beit ist baÄ Mühlbachtal, das vom Taunus Verkommt und in Nassau sein Ende findet. Dir beginnen unsere Wanderung in Nassau, überschreiten die Xetteilbrüdc über die Lahn und geben zunächst durch Berg^Nafsau. Zwei Mar- fierungen. blauer Strich und L (Lohnhöhenweg) weilen uns den Weg. der nicht zu verfehlen ist. Bor Eintritt in da« Tal. wo wir link« einen Teil der Zdiotenanftall Scheuern erblicken, büb- scher Rückblick aus Burg Nassau Mir gehen jetzt oereui Mainz. E. B.. Iteranidtiung. oaraui gin> zuweisen. dast die Einreise in daS besetzte Geb et ohne alle Formalitäten möglich ist: als Ausweis genügt jede von irgendeiner deutschen Polizeibehörde ausaestelUe Bescheinigung, wie polizeiliche AusenthaltSbescheinigungen. Jagd- Waffenscheine. Führerscheine für Auto oder Kraftrad usw Sämtliche Hotels in Mainz sind be- " " *" ibne Ausnahme inner* chre erneuert worden. verkehr dienenden Zug. i- Fortsetzung der * auf einem anderen Stege, wenn dadurch Ankunft aus der Bestimmungsstation besch'eunigt werden kann. 3. Auiaabe der Reife und Rückkehr nach brr Abgangsstation Macht tkr Reisende von einer dieser drei Nämlichkeiten Erdrauch, fo muh er sich an den Außstchrsbeamten wenden. die Fahr- ragt. die der Provinz Den Namen gal folgt in der Neihe der Städte der Bergstrahe in besonders schöner Gc>irgsumgebung das grösiere Weinheim mit Turm- und Schloßbauten malerisch sind diese Höhen gekrönt von der Ruine der Burg Windeck au» dem 12. Jahrhundert und von Dem neueren Burgbau des Studenten- ditbanDc» der technischen Hochschulen, des Wein- Heimer S. L. auf Dem 402 Meter hohen Wachen- berg. WanDerungen ins Gebirge erschliestt Das hier fich offnenDe Birkenauer Tal. in Dem die Odenwaldbahn nach Fürth Den Freund von Poesie und Sage in Die inneren Waldgründe des Odenwaldcs zum Reiche De.' tollen Rodensteiners und Schefselscher Dichtkunst hinaufträgt. ar nicht selten beobachten kann. Wer zu den Leid'ragenden einer solchen Zugtier- fpätung gehört, must die sich ihm dielenden Möglich- * so gut es geht ausnutzen. Es kommt in der ; dreierlei in Frage: 1 Fortsetzung der Reise er Fahrkarte nach der Bestimmung!»- ftation mit dem nächsten, günstigsten, dem Personen- Wenn man den Anschluß ni l)1 erreicht . . . Die llielgeftalligfeit des deutschen Eisenbahnbetriebes bringt es mit sich, dast trotz aller Bemühungen um äußerste Pünktlichkeit gelegentlich doch Verspätungen eintreten. Ueberschreiten diese Derspätungen ein gewisses Mast, so kann es Vorkommen, daß aus einer Uebergangsstation der An« schlustzug zur Weiterfahrt nicht erreicht wird. Biele Reifende sind nun der Meinung, daß der Anschluß- zug unbedingt warten müsse. Das ist aber durchaus nicht immer der Fall. Vielmehr ist für jeden Zug der einen Anschluß adzuwarten hat, genau festgesetzt, wie lange er mit Rücksicht auf seine Fahrzeit und seine eigenen Anschlüsse auf den verspäteten Zug warten darf Diese Wartezeiten werden bei jebem Fahrplanwechfel geprüft und neu festgesetzt Der Au,sichtsbeamte einer Uebergangsstation darf also beim Ablassen eines Anschluhzuges keinesfalls will- kürlich verfahren, sondern hat sich nach seiner ..Wartezeitentabelle- zu richten Richt erreichte Anschlüsse greifen mehr oder weniger tief in die Reise- dispositionen der davon Betroffenen ein, aber verfehlt ist es, den Aufsichtsbeamten der Uebergangs- ftation, der nur nach feiner Vorschrift handelt, mit Vorwürfen aller Art zu überhäufen, wie man dies Frühtingseinzug in der Bergstrahe. Bon Adrian Mayer. 3m alten Gasthof von Zwingenberg standen gegen die Mitte dieses doch für Deutschland noch spatwinterlich rauhen Marzmondrs Dir Tische geschmückt mit Den ersten schneeweißen TMü'.eu der Mandelbüume von der .Bergstrahe". UnD es begegneten uns hier Reifende. Die von den italienischen Gestaden am Südfuße der Alpen zurückkehrten. wo sie unter dem Gebirgsfchutz Die Sonne des Südens ausgesucht hatten und nun. vor der Deiters ahn nach der nordischen Heimat, auf rheinischer Erde zum klimatischen Itebergang einige Tage Rast machten Daß sie hier nach langer Tagesfahrt den Blütenfchenuck Der ligurischen Rüste wiederfindrn toll en. - darauf waren sie offensichtlich nicht vorbereitet.. .Bergstrahe". Das war ursprünglich Der Rarne Des am Westliche des Odenwalde» sich bin- ziehenden Bblker- und Heeresweges zwischen Dem heutigen Darmstadt und Heidelberg aber oct Name wurde übertragen auf den ganzen West- hang Des Gebirges selbst, diese Reihe in Der For- mung teils flach gewölbter, teils bewegter Berg- kuppen reichgegliederi. getrennt Durch tief tin- geschnittene. oielsach schluchtartige Waldtäter. An und in Diesem Bergg hange bergen sich Die Sied- hingen vor der Gewalt der RorDoststürme. mit Dem Blick gegen die Sonne. Die diesen Gebirgs- strich gütig segnet Die Sonne ist Die wahre Königin Der Bergstrahe. der sie täglich aufs neue uier ihre befandere Gunst spendet. Die die südlichen Rivieraorte, über tpeldK die Tramou'ana, der kalte Nordwind, in hoW L'uftrogiDn hinwegstürmt, um erst weit drauhen das Meer zur Sturmflut aufzuwüblen. so liegen auch Die Ortschaften dieser deutschen Landschaft meist in der Tiefe halbmondförmiger Buchten im Rücken amphitheatralisch von fchutzenden Bergen umschilosfen. indes die Berglehnen fast wahrend des annzen Tages dem wärznenden Licht ausgesetzt sind So konnte hier eine Vegetation heimisch werden, so reich und üppig wie in ihrer Bielseiiigkeit und Eigenart in größerem Umfang vereinigt an keiner anderen Stelle mitteleuropäischer Erde Schon sahen wir ja Mfte März die hlüheyden Mandelzweige auf dem Tisch der Gast- ftube. bt>4 ist in diesem Jahre die Vegetation keineswegs von besonders mildem Borfrühling begünstigt dcr in Den beiden Vorjahren 1925 und 1926 weit früher einsetzte Die mittlere Temperatur des ganzen Jahres beträgt an der Bergstraße etwa 10 Grad Selsius. Wer recht früh in Deutschland Den Frühling genießen will, wird daher die Bergstraße aufsuchen- und kann er. wenn im April der Höhepunkt Der Blüte an der Bergstraße selbst erreicht ist. Danach noch feinen Aufenthalt in einem Höhenort des Odenwaldes nehmen, so erschließt sich ihm hier nochmals Die Knze Pracht Des Lenzes. Den er. vielleicht nach n nördlicheren Deutschland htimgtiehrt. Dann sogar noch ein Drittes Mal erleben wirD Dem schneegltichen Weiß Der Mandel folgt an der Bergstraße bas lichte Rosa Der Pfirfichbläte und Aprikose, zuletzt Die weit gebreitete Pracht der waldartig bis in Die Rheinebene stehenden Apfelbäume. so beim alten Lorsch mit seiner tausend- jährigen Rlostervorhalle au- srühkarvlingischer 3tit Der Rheinlande. Der Besuch Der Bergstrahe hat in Den letzten Jahren sehr zugenommen: aus NorDDeutschland weilen schon jetzt hier Die Gäste. Di- Wunder Der Sonne unD des Frühlings zu erwarten. Ostern und Pfingsten sind Höhepunkte DeS Btiuchs. Den markigen, weithin sichtbaren Eckpfeiler des Oden- waldes und Der gesamten rechtsufrigen Gebirgs- Welt Des deutschen Oberrheins bildet der 517 Meier hohe Ma 1 chen oder MelibocuS. dessen Gipfel Der 1772 von Landgraf Ludwig IX. errichtete Turm mit der an den Gründer erinnernden 3n- schrift vorn .Heldenmut und Ruhm aller tapferen Oheri. Auto ü. Fabrradindustrie Otto Göbel Gieben, Schiff enberger Weg 50 Lstcrscstspikle in rScimar 3n Der Zeit vom 14. bi» 23. April veran- staltet Die Stadt Weimar in Verbindung mit Dem Deutschen Rat onaltheater unter Der künstlerischen Gelamtleitung Der Generalintendanz des Deutschen Rat.onaltheater- wie alljährlich eine Osterfestwoche, in der am Rarfreitag Wagners Bühnenweihfestspiel ..Parfisal" und an den be ben Oft erfei er tagen Goethes „Sauft" (1. und 2 Teil) u. a. zur Aufführung im Qlational- iheater gelangen. Umrahmt wird die Seicr durch eine Beethoven-Gedächtnisfeier, die die Aufführung Der Neunten Symphonie und ..Fidelio" bringen wird. Die Osterseier in Weimar. Die sich in kurzer Zeit ihre» Bestehens in allen Teilen des Reiches einer großen Bel e'teheit erfreut, wird voraussichtlich auch in diesem 3ahre zahlreiche Weimar-Pilger nach der Wirkungsstätte unserer großen Klassiker locken. Amtliche Wanderkarten mit Angabe der Jugendherbergen Auf Anregung deS ..Verbandes füs Deutsche Jugendherbergen" hat das Re.chsamt für Landesaufnahme sich bereit erklärt. Die Orte, in Denen sich Jugendherbergen befinden, besonders kenntlich zu machen Die Namen dieser Orte werden in Zukunft bei allen neu herauSkommenden. mindestens zweifarbigen Karten, blau ober grün unterstrichen sein. Don den fünffarb.^cn Einheitsblättern sind bereits 23 mit euigzeichneten ÖugenDbetbergen erschienen, u. a. Die Aorten Der Wandergebiete um Berlin und Hamburg mit weiterer Umgebung. Fläming. Magdeburg. Spreewold. Harz. Dresden usw. Außerdem sind auch auf 16 einfarbigen Sonderkarten, beispiel-- weife von der Lüneburger Heide, vom Erzgebirge. Dom Thüringerwald und dem Werratal. die in den betr. ®eb;eten vorhandenen Iuaendherlecgen bereits verzeichnet. Wenn auch durch die Weiterentwicklung des deutschen Iugendherbergswerke» Dor mehr als Jahresfrist wurde von den nordatla..tifchen Pal agier vermehr beteiligten Reedereien auf Anregung der 5 r uri-Amerika- Linie Rundreisefahrlarten 3 Xlafle zu wefentlich ermäßigten Prei en e.ng< übrt. die :n kurzer Zeit großen Anklang fanden. Die Zahl derjenigen, die von dieser gimltigcn Rtifese.eaen- heit Gebrauch machen ist ständig im Wachsen begriffen Mancherorts herrscht jedoch noch die Ansicht vor. daß der ermäßigte Pasfagepre.s nur solchen Touristen zugute komme, die im Rahmen einer größeren Geselllchaft fahren Die e Auslastung '.st irrig 3n keiner Steile ist es notwendig. sich irgendwelcher Rei egelellschaft anzu- schloßen Die Hapag gibt für ihre sämtlichen, im Dienste Hamburg Neuyork dzw. Hamburg- Boston verkehrenden Dampfer Rundre sesahr- farten die 12 Monate Gültigkeit haben, aus. Der Preis einer solchen Starte 3. Klasse von Hamburg nach Reuyorl ober Boston und zurück beläuft sich auf 175 Dollar (etwa 735 AM.). Falls der Re.sende lediglich Neuyork zu be- sichtigen wünscht, so käme bei mäßigen Ansprüchen (e.nfchl. Hottl,immer Verpflegung. Besichtigungsfahrten) eine tägliche Angabe von 10 Dollar in Frage Für Hotelunterbnnguna sind in Den Vereinigten Staaten pro Tag und Person je nach den Ansprüchen des e nztinen etwa 1.50 bis 6 Dollar zu zahlen, während für Mahlzeiten (Drei Mahlzeiten täglich) mit etwa 4 bis 6 Dollar zu rechnen ist Hessen" krönt. Emer Der merstdtiuch.eu Lust- kurvrte der Bergstrahe ist das anmutige Jugenheim. am Rordfuße des Bergkammes heaenb. durch den Tannenberg gegen Norden gtidba:«: Zwilchen den vom Mulchen ausgehenden Wald- tälern steht hier an der Stelle eines allen Zifte»ienserklosters als Glanzpunit in nur müßiger Erhebung das zweitärnnge Schloß Het - ligenberg. Einst war es Ctr- dcr Prr e i von Battenberg Ein Jahrtausend ah ii! die Zent- linde im Park, unter Der vor Zeiten die mittelalterlichen Schöllengeriche abgehaltrn wurden Am Westfuße des Malchen. Der zwilchen Orbis- höhe und Luziberg sein Haupt eindrucksvoll emporhebt, hegt das schon genannte altertümliche StäDlchen Zwingenberg wohl eine der frühesten Siedlungen an her Bergstraße, mit Resten der Stadtbefestigung Einwärts im Gebirge befindet sich, über Den Wall) zerstreut, das gelle nm t e t. eine 2: von HornblenDcgraniü. mit vielfachen Spuren der Bearbeitung Das Städtchen Auerbach am (St: gang des Hochstätter Tales, eil einem seit drei Jahrhunderten besten Rufes sich erfreuenden Vasthause grüßen Lchwei^er Hoteifndrer Das neueste Verzeichnis von über UXXi Hotels. Pensionen. Sanatorien. 9indee Pensionen und stur« bau fern. Rnaben- und Tüchtet Penstonaien möblierten Ebatet» und Sommerwohnungen der Schweiz, berausgegeben nom OellemUchen Verkehrodureau Salfl ist erschienen und mtrb gegen Stnjendung non U,2Ü) Fr in vriefmorken franko zugefandt tNvrDldiibfahrtrn Das zunehmende Erho'.ungsoeDürfni» läßt von Jahr zu Zahr Die Zahl derzenigen Deutschen immer mehr anschwellen, die in Den schönen Sommer n nifc.i an Bord tinrs m Herren ’d> 1 eß auf Die wci e See f achten, und in Der Einsam- teil und unvergleichlich.m landfchaftl ch n Schönheit von Norwegen Stärkung und Diedergtiun- Dung suchen. Einer wachs end. n Beliebtheit erfreuen sich bei allen Nordiandfahrem Die beiden neuen großen Einhtitsmoterschille der Hamburg-Süd. .Monte Sarmientri" und .Monte Oilma". weil sie bei konkurrenzlos n.cbdgen Preisen den Reifend« n all Annehmlichltiie.i eines neuzeitlichem Touristenfchifses gewähoen. 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Nunmehr führen un« zunächst blaue Dreiecke, später bat L bergabwärts bt» *ur Reubecker Wühle, wo vir in das wildroman- ülche Dörsdach- oder 3ammertal gelangen. de"en steile Feldwände oft die grvlesfesten Formen an- nehmen. Dem Laufe des Dör-baches folgend, kommen vir nach einer guten Stunde über den «losterberg mit reizendem Blick in das Lahntal und die gegenüber'«egende düstere Burgruine Langenau zum herrlich über der Lahn gelegenen Äloftcr Arnstein, desfen Kirche eine Besichtigung lohnt. 3n der am '.^uhe des Klosters gelegenen Arnstetner Wühle nehmen wir den Schlußlrank um von dem fünf Winuten entfernten Obernhof die -ei ms ahn anzutreten (unterwegs hübscher Ttüdblid). Die ganze Wanderung, die auch um- gekehrt sehr lohneno «st. erfordert etwa 4' bis 5 Stunden Nieder-Lieen—Ober-Lieen—Cleeberg—Suhbach Wir benutzen das Postauto nach Bieder- Gleen und gehen von hier über Ober-Gleen durch das idyllische Gleebachtal nach dem. mit seinem aus stolzer Hübe thronendem Schlosse malerisch gelegenen Gleeoerg. Kurz vor dem Orte hohen wir aus schwarze Punkte, die uns bis zum Gnd- ziel das Geleit geben. 3n Gleeberg sind gute Gasthäuser. Der Weitermarsch führt un» auf guten Wegen durch eine prächtige Waldlandschaft, vorbei an dem anmutig gelegenen Forsthaus Butzbach. mit ebenfalls guter Wirtschaft, über den Schrenzer iprachtvolle Aussicht) nach dem srrund- lichen Städtchen Butzbach. Die hübsche Wände- ning beansprucht etwa vier Stunden. Wirtschaft. Börse und Geldmarkt. Das wichtigste Greignis der verflossenen Börsenwoche ist wohl die Sinfuhrung der fünf- prozentigen Reichsanleihe von 1927 zur Berliner und den meisten Prvvinzbörfen gewesen Leider waren mit dieser Ginführung Begleiterscheinungen verbunden, die In der Oessenllichkeit unliebsames Aufsehen erregt haben. L« ist gewöhnlich nicht üblich, daß eine festverzinsliche Anleihe schon am Lage nach der Aufnahme der Bvrsennoiiz im Kurse absinkt. 3n diesem Falle handelt es sich noch dazu um ein exponiertes Papier Die Gründe für Has starke Angebot in dieser Anleihe sollen hier nicht näher untersucht werden. Gewiß mögen sie zum Lei! darin aelegen haben, dah die Ausstattung dieser Reichsanleihe keinen Anreiz zu einer besonderen 3nteresfennahme des Publikums bietet und der Gnlwicklung des Geld- und Kapitalmarktes vielleicht etwas vorauseilt. Seit der Auslegung brr Anleihe haben die Zin-sätze in Deutschland wieder eine Anspannung erfahren, die erst in den allerletzten Tagen wieder leicht nachliest. Diese Möglichkeit hätte man aber In den Kreisen, die für die Reichsanleihr verantwortlich zeichneten, unschwer voraussehen können. Sine gewisse Ueberschätzung der Inneren Kraft des D:ld- und Kapitalmarktes ging ja schon auS dem Verlauf der xicidjnungcn hervor. Die Qualität der ReichSanleihe als Anlaaepapier soll selbstverständlich nicht angezweifelt werden. Dagegen erscheint doch Die Frage berechtigt, ob nicht die Unterbringung sofort nach der entgegenkommenderweise Dorgenommenen einprozentigen Liskoni- ermästigung der Reichsbank, etwas reichlich eilig stattfand, und zwar ohne das Moment eines Kursrückschlages bei einer Verringerung bei Geldsiüssigkcit und einem Anziehen der Landes- zinsfätze genügend in Rechnung zu stellen Das Prestige des Reiches erforderte jedoch nicht nur einen niedrigen Zinsfuß und eine glatte Unterbringung der Anleihe, sondern auch die Gewißheit für eine stabile Kursentwicklung nach der Börfeneinführuna. Wie man jetzt hört, hat daS RelchSsinanzmlnlfterium aus dem Srlös der Emission von vornherein einen größeren Onter- ventionsfond» abgezweigt und zurückgestellt, der bereits am ersten Tage der Börsennotiz angegriffen werden mußte Rachdem sich die Situation nun aber einmal in der vorliegenden Weise gestaltet hat. kann man cs verständlich sInden, wenn das Finanzministerium den KurS nach der Marktlage regulieren will, anstatt einen künstlichen 3ntervenilonskurs aufrechlzuoihalt.n Ob dieser aus Angebot und Rachsragc resultierende Kurs mit 91 Prvz bereits erreicht ist. wird sich erst zeigen müssen Jedenfalls kann man nicht behaupten, daß da« ganze Experiment dieser Reichsanleihe gerade eine geschickt; Borbereitung für etwaige spater folgende Anleihen des Reichen darstellt. Die Gssektenbörfc. Die sich zunächst durch die Bvrgange bei der 'Möllerung der sünfprozcntigen Reichs.inieihe sehr verstimmt zeigte, ist inzwischen durch die leit Mittwoch am Geldmarkt fest zulle!- lende starke Erleichterung wieher In die Hände der Haussiers geraten. Allerdings hat der Wochen- beginn teilweise scharfe Baistetag« gehabt, die aber schließlich ebenso wie in den Vormonaten von den Grvßkäusern dazu benutzt werden, stch -billig' mü Ware zu versorgen Ausfallende ständige Aufkäufe finden nach wie vor In verschiedenen Montanaktien und Wetten basieren. Ostwerke Schultheiß Mitteldeutsche Greditbant. Hamburg-Süd usw. Natt. w.is die Börse zu den verschiedensten Kombinationen Beranlasfung gibt Gs kann «ich bei diesen Anschaffungen nur teilweise um die Glattftellung von Baisfeengagemrnts handeln, während das Mv.lv däft ziemlich farblos und uneinheitlich. Zunächst überwogen allerdings Beseitigungen in mäßigen Grenzen die nur für einige spezialpapierc des Elektro- und Montanmarktes, ‘Bereinigte Glanzstoff. Ludwig Löwe. Tiefbau u. a. mehr al» 4 Prozent betrugen. Im Verlauf ber ersten Stunde kam e» allgemein auf Wochenschlutz-Reuli- fationen zu einem Rückgang de» Kur»- Niveau», wobei Harpener 6 Proz. Rheinstahl 2,5 Prozent und bie übrigen Montonwerte etwa 2 Prozent verloren. Die beoorftehende Medio-Liqui- dation. deren Stichtag der kommende Montag ist. dürfte Anlaß ,zu G littst eil ungen gegeben haben an denen sich hauptsächlich Heinere Maklerfirmen beteiligten. Diese firmen sollen teilweise bei den Prolongationen auf Schwieriakeiten stoßen, wahrend sonst da» Reportgeschast reibungslos verlief. Report- geid stellte sich aus 7| bi» 7| Prozent und war im aUgrmcinen in der gewünschten Hohe erhältlich. Tagesgeld notierte 4 bi» 6 Prozent unverändert. Monatsqeld 6} bi» 7f Prozent. Kurziristiae Mittel waren in großen Betragen angeboten. 5m D e - visenoerkehr unterlagen die norwegische Krone. Mailand und Madrid einigen Schwankungen. Mailand stellte sich gegen London auf 100,75, Oslo 18,82, Madrid auf 27x>9. Die übrigen Haupt- Valuten hielten sich im allgemeinen auf gestriger Basis. Devifenmarkk Derlm—Zrankfurk a. M. Telegraphische Auszahlung. ReichsbaakdiskotU 5 Prozent. Lombardzinsfuß 7 Prozent. 8. Lpril. 1 Avril. flmflidM VIott rnna Ümtltcht 'Wotteruna '»tld frirf Briri flnift- "Holt I6ü,37 166,19 1.7*8 16-1,5* 179757^ 1.785 ®urn.•flirt« 1.784 1.781 firii -flniro CtjniHar.ta 58.5'3 58,73 54.525 58.535 116,98 109.76 10*.71 IW.90 Jtc.wnbacm 112.43 112,71 112.41 112.71 eterffofm 117,M 113,09 U2.M 113.12 Heftingior». 10.601 10.641 10,602 10,642 Qtalitn . . 20.33 20,39 20.33 20.39 London. . . -•0.161 -•0.514 70.464 20.516 'Ji tun ort . . 1,2135 4.2Z 5 4.2135 1.2235 Pari»... 16,5'3 16.555 16.5 5 16.545 66TMÜ - - 6pan(en . 51,02 M.22 *1.01 01.21 74.59 74.77 74,16 *4,M yavan . . . wio d< San -'.062 7.1'66 -'.061 2.06b ».«96 '.498 ».497 J.499 ®ftn in D - Ceft. obgrft 59.26 51,40 59,2» 6», >9 ima .... >2,472 12.612 »3.47 11.51 stklirad • 7.40.3 7.423 7,403 7,4X1 Bndavrft ■ 78,52 71,7 J 71,54 73,72 ISol-'antn i.'>4 J.05 4.04 j.U' ViOabon . »’1,4Rj .'1,535 <1,4*3 21.51'. Äbt M.23 81.ti 81.^ * 1. *5 -'.152 7.16k 7,151 fllbtn. . 5.6b J.-v» 5.69 5,71 lanava 4.213 4.Eti 4.715 4.225 Um uav . 4.ZM 4.295 1.2*5 4.295 Cairo «.919 1.041 1 .0.992 21.044 Dom Arbeilsmarkt im nördlichen Oberhessen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Bereiche des Arbeitsamtes für das nördliche Oberheffen (Stadt und Kreis Dießen, sowie die Kreise Alsfeld. Lauterbach und Schotten» hat sich im Laufe des Mörz in außerordentlich erfreulicher Weife gebessert. An Stelle der 3274 Haupt Unterstützungsempfänger und 5082 Zuschlagsempfänaer am 1 März waren am 1. April nur noch 1887 dzw. 2969 vorhanden. Der Rückgang ist hauptsächlich zurück.zuführen auf die wieder sehr rege in Gang gekommene Bautätigkeit, auf di« Unterbringung von Arbeitskräften bei einer Anzahl oberhessischer Gruben, auf^erbem ist eine grönerc Anzahl Dauarbei^r aus den oberhessischen Kreisen nach dem Rheinlanfre zur Uebemafjme lohnender Arbeit abgercift, und schlichlich kommt auch eine Wiederbelebung der Arbeitsverhält- niffe in der Landwirtschaft für die Besseruna der Arbeitmarktlage In Betracht. Daneben sind in einer Reihe von Gemeinden immer noch 21 ot- flanMarbeiten im Gang«. 3m einzelnen ist ziifem- mäßig zu berichten: Giehen-Stadt: 1. April 461 Haupt- unterftützungsempfänger. 708 Zuschlagsempfänger (1. März. 567 bzw. 904); Kreis Gießen: 1. April: 734 Haupt- unterflü^ungSempfanger. 857 Zuschlagscmpfänger (1. onari 1383 bzw. 1578); Kreis Alsfeld: 1. April: 216 Haupt- unterstützungsempfLnger, 442 Zuschlagsempfänger 1. März: 677 bzw. 1271); Krels Lauterbach: 1. 21pnl: 128 Haupt- Unterstützungsempfänger. 268 Zuschlagsemrsä iger (1. März; 168 dzw. 315); Kreis Schotten: 1. April: 348 Haupt- Unterstützungsempfänger. 714 ZulchlagSempfänger U. März 452 bzw. 1014): Insgesamt 1. April: 1687 Haupt unter- ftühungeempfünger. Nk9 Zutchlagsempfänger (1 März: 3247 bzw 5M2). Spielplatz Der frankfurter Theater Opernhaus Sonntag. 10. April, von 3 bi» gegen 6 Uhr Der Troubadour. 7l , bis nach 10: Wiener Muk Montag. 11. 7 bis gegen IO5 Garmen. TicTiitaa. 12.. 8 bis nach 91 , Slettra. Mittwoch. 13.. 7 bis 10: Der Golem. Donnerstag, 14 7 bis oegen 1C Der Srellchütz. Sreitag. 15_ 5! . vis IC’ , Parkifal. Somskag 16.. 7 bis 10: ID'cner Blut^ Sonntag. 17.. 7 biS 10. luranboL Montag 18. 5= , bis 10’ T: ParNfal- Schauspielhaus Sonntag 10. Aprtl. 3 bis 5 Sin besserer Herr V . bi» 10»Jlonan Geyer Montag 1!.. S bis 15: Blust Dienstag. 11 7 bis 10 Zlorian G«V«r. Miuw»ch. 11. 7 bis 10: Florian Geyer Donnerstag. 14 7* , b;4 10’ Florian Geyer, rreitaa 15 vorm. 11 bis gegen : 2 Matinee Die heiltoen Bücher der Menschheit 7 bis 10* , Zaust 1. $etl Samstag. 16.. 7 bis 10* Sauft 1 Teil. Sonntag 17 . 7 bis 10‘., Zaust 1. Zeit Montag. 18 3* .bis 5«,: Wt-^ransturk 8 dis 10 Der fröhltch« Weinberg. Rundfunk-Programm des frankfurter Senders. C2ÜU der .Radio-Umschau".) Sonntag. 10. April. ** 8 bis 9 Uhr: Tllorgenfeier veranstalt« vom Wartburgverein Frankfurt a. 2E. 10.-0 bis 1130 Uhr; Stenoaraphliches Wettschreiben (Diktat von 80. 100. 120, 150. 180 und 200 Silben) 1130 bis 12 Uhr cklternstund«. 12 bis 1 Uhr Alte und neue geistliche Ghormusik. 3.30 bis 4 30 Uhr Die Stunde der 3ugenb. 4.30 bis 6 Uhr Konzert des Hausorchesters. Die Oper der Woche 7.30 bis 8 Uhr Glternftunb«. 830 Uhr Änmeri des Maerzfchen Madrigalchores. Anlchließenb Gastspiel Karl »bert vom Staatskbeater Beriin Bor« tragsftunde Oftem. Montag. 11. April. 3.30 bis 4 Uhr Die Stunde Der 3uaenb. 4.30 bis 5.45 Uhr Konzen des Hausorchefters: Alte Tanzmusik 5 45 b-s 6.06 Uhr Die Les»« stund« 6.15 dis 8.35 Uhr .3ugendwandern und 3ugerrdh«rbergcn-. Bvrtrag von Stadtrat Schnet« der (Berlin) 6.35 dis 7 Uhr .3m Saal". Novelle von Theodor Storm, vorgetragen von Dr. Heinrich Micha,lls-25erlin 7 bis 7 30 Uhr: 3ka« menischer Sprachunterricht 7 30 bis 8 Upr Gng« lischer Sprachunterricht 8 bis 8.15 Hfrr Gng- lische Litevaiurprvbrn. 8.15 bis 9.15 Uhr Kam» mermullkkonzeN. 9.25 bis 10.» Uhr Uedertta» aung von Kastel: Marienlieder (11 Gelänge) für Sopran und Streichguariett. Letzte Nachrichten. Das Urteil im Mordprozeh Schuiiheih rechtskräftig. Frankfurt a. M. 9. April. (DHR-DrShl- Meldung.) Der Fuhrunternehmer Friedrich Schultheiß, der gestern wegen ichweren Räude» und Totschlag» vom Schwurgericht zu 15 Jahren Zucht hau» oerurieill worden ist und m der gestrigen Sitzung keine Erklärung borüber abgegeben Hai. ob er die Strafe annehme, hat heut» früh bu Strafe angenommen. Auch die Staat»anwaUsch^l hat auf (Einlegung von Revision verzichtet; somit ist da» Urteil recht»krSftig geworden. (Dal. bie Melbung im 2. Matt Leite 2 dieser Auogode. D. Kefr.) KbechNche Nachrichten, evangelisch« Gemeinden. Sonntag, den 10. April. Palmarum. Landes-Buß- und Betlag Gießen. StadtNrche. 9',: Pfarrvikar Heriel. 11: Kinderkirche f. d. MatlhäuSqm Pfarrvikar Heriel. 6: Pfr. Becker. - Jodanneskirch« 9' Pfr Aus- felb. Zugleich Mllstärgottesdienst. Beichte und heiliges Abendmahl für die Militärgm. 11 Kin- derkirche f. d. Iohannesgem. Pfr. Auskeld. 6: B»r. Bechtolsheimer Beichte und heiliges Abenmahl k. LukaS- und Iohannesgm. -- Sich. Kollekte f hilfsbedürftige Hess Gemrinden ',10: StstlSdechanl Venz. 7*1: Kinderaottesdienft. 2 Stiktspfarr« Schorlemmer. - Kirchberg. 10. 11: heil. Adenb- mabl f. b. jungen Männer u. Fronen von Voll«. Kollekte. IV.: Kirchberg: Kollekte. - Diefeck ' .10: Op'er für Die heft. Diaspora. 11: Klnderstrche — Watzenborn.Garbenteich. Watzenborn-Steinberg: 1. 8. Lichtbild Pafftonsandacht (Kollekte* Garbenteich: 10 lKollekte'. K^: holisch« Gemeinden. Gießen. Samstag, den 9. 2tt»ril 4", u.7B«ichte. Sonntag, den 10. QLpriL Palm-Sonntag 6* , Beichte, 7 Weste. Kom. der 3unghnr< 8 5tom.,9 Hochamt.Palmweihe, 11 Meste. 5V, Gdriften- lehr« und Andacht. - Grünberg. 9'. Meste m. Predigt. - Hungen 91', Palmweibe und Hochamt. — Sich. 7', Palmweih« u. Hochamt. LonntaiSdieuü ». ttertce o. ipete -ten , n lQ.i?7 Dr. S. flletn. Dr DiudI -0'rfcho rat hetz» 3nbe.irU: 1 *r Emubnch D Lvrettzstunden der Redaktion. 12 bi» 1 Uhr mittag». 5 bi» 7 Uhr nochmstlogN Samstag nachmittag gefchlofien Jür unverlangt emflfianbtr TR a n u I f r I p I e ohne belgelügte» Rückporto wird fr ter ernähr übernommen Wacholder tpi'rff Wunder! Qwt .nu«Mn-«ittur w o«, wwe nraiMiiiM e? -.«twt» itafM erotriu 34 hin- -nie xp •< m V* eee» nn» IMm« re -r-r-te ♦mt.kt errwan N» uHveeuy nw»« «Mft« Te • mw» «a 01« «rt nut« «n Betto I» » 2» e » e« «tnM wi» ae«t Rn** • eoeoieor.eriteaL w e •***" «Wöbe it bet wotrr- 0*9*1 *w 65« wnw» «ö Mo MkT a* ent w«i. eorao ec n, an*M»oireN *. »roftri« Otto Vltitri)«» AhojpUh »-ir »v Die Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus. Sie willen kein sicheres Wittel gegen diele Plagegriftcr. Einreibungen. Packungen. Bäder. Salden ul», lindern meckiens nur für einige Zeit die Schmerzen, aber P.e packen nicht immer bas Uebel an der Wurzel. 3ch empfehlt Ihnen ein wirkl'.ch erprobte« Mittel und Sie sollen es friblt veriuchen. ohne baft t» e etwa« aber üdtrzeugt haben fo sttht es Ihnen frei, mehr von dem Wittel zu beziehen, oder es in einer dortigen Apotheke zu kaufen. Gickftc-stn» ist tu allen Apotheken zu haben. 337TD Zu Ostern bebet Dualität unter eeubtteilpttte 'yefnmitiimdiiuifl Set r.: Dohlsahrtsscheckdienst. auf | Sdiuhhaus Konrad W eidemann, Giefoen, Seltersweg 71 ing 3. U retuiü. 6. Balte Wro. e 42. 4. 8. oh 2. RL, 0.51 Im m t in 13 in 162 in 154 63 6t. Lichenbauholz 6. RL, 19,94 hn in rechtskräftig. 22. iittjf. Derbst. 2755D in mustersiaster Ausführung. Mitt,. Siftbec ©orttngträit Ostem vartmarmorbeirieb, (^roßeN'Linden tzotzversteigerung 4. 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Ausstand in laufend. Ttcdmwig 6. Velchä'tSanteile. - 7. Mobilien bestand . Die Zahl der Mitglieder betrug Sn de SJ gingen ab tn.................... L RI.. 5.14 Im, 1. ÄL. 4,731m. 1. ÄL. 5,04 1m, 1. RL, IW Im. 1. RI.. 20,1® fm. L R1-. 11.74 Im. nach Losen, mit zum 13. d M. st raste 17. 23. Darmstädter, und Nationaibans. 3o- hunnesstratze 1, 24 DltfontogefeUidxiH. Blockstratz« 13. 2.5. handel»- und ««wer bedank. vstan- Inge 36. (Rieften. den 2. «pril 1927 Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt 1 Dr. st re y.__ Neuen BAue 5. - (BartcnhieSe i Gartenlands in reichlicher Autz-’ ivibl nb Lager io fort lieferbar, w wie n iraaaon» ob ttei l und au i'Ob.t- hol (Mienen. ‘*l> ^Gebr. Ka I 14. 15. 16. 17. Der heutigen XX iruchaftslage Rechnung uegend, haben wir une entschlossen, Beamten und Festbesoldeten Srahigeflechie Slacheldraht sowie alle sonstigen lanbwirtschafi- lichen Artikel in la Qualität zu billigsten Preisen empfiehlt EdgarVomnann ließen / Sisenwai en. 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Sluck von unterzeichneter Stelle bezogen werden. 0$ I e fi e n , den 6 April 1927. Der OberbürgennetRec. 5. 73.: Dr. Rosenberg. Sütter iirtwlhata Osler-ßildärbiicber-Besangbücber ■umiiffln i mnttiiii in großer Auswahl in allen Preislagen Wrt 8**g Walltor»traße 21 Fernruf 1342 W »äU'.^TwTetiu» ofcag und 25 sticht« stamme 5b«RL. 2231 ciarrenai sticht« Derb- und Ncisstanarn Zusommenkunft im 2' “ _ olatz bei Brennholz Xr. *32. Menborf a. b. Ld: den t. April 1927. hen. Bürgermeisters Allendor, a. d. Cda. I. B Dölf. Beigeordneter __r~ _ f, un& ' sftys* 34 1926 3 1926 37 he SeDemdea- lcn9.0ti)rii4l,u.^i ■‘5-n-rr I 9'. 3f'1* * wSsM*6! .iUs*—-7 7-^°"'°"» mi mim« M DO,.id)0 fübt« q# unb "SettflA- ;e. 9'/,: Pfarrvikar M lUhäusgmHfarmkar-«-. anneSkirche VVjW*11 itgoiteibicnfl W« £ är die l*1. £‘ isgem.Pfr.LtsM le unb heiliges * Ium -M-Wt' by & ' JO: etiftiM* srzsx inner u. 5r«" . vRoIetie. ' tianbntKhW*** 6. Los 60 sicht. Derbfl. 7. Lo» 50 sicht. Derbfl. 8 Lo» 58 sicht. Derbst. 9. Lo» 247 filbt. Derbst. 10. Lo» 209 ficht. Derbst. 11. Coe 148 ficht. Derbst. 116.— 60C- 267.35 373-52 16310 62 , 9. April. (B6R.-rrü mchnm Friedrich schul: » gen idjtotttn Riubn -.ii ;3 rgmchl zu 15 ZahreiM It worden ist und t. br irtlärung barübtt ai^iybo mnehme, Hal heule früh !lllch die vlaal5anw:ii>-:- -ieoision oerzjchiel: jomü t iftlg geworden. (M * -eite 2 dieser Mak l . L Dienstag, den 12. April 1927. vormittag» It Uhr, werden in den Waldungen der Gemeinde yiltnborf a. b. Lumda, godtmortei I. tiflntt Neuewald. Ralkber?. Jlundehegc unb Lchuchard»grab versteigert 205 rw Buche. 5 rm Eiche: cheüerhol^ 55 rm Buche, 75 rm Eich*. V* rm Riefern, 21 rm sticht«. Snügpcl 245 nn, 10 rm Elche, 29 rm Nadel Beller. 39 rm Buche. 17 rm Eiche cL Zusammenkunft im Diftnlt Neuewald bei Brennholz Ar. 1160. IL Mittwoch, den 13. Aprtt 1927. vormtttag» 6i Uhr. 'in den Distrikten Kmmerpiatz und Lan- iU3Pla5 2—^ Dlchmouchokiefernitommhol^ fm, .‘toritort .Zwillingsseife 1 4 corchenftammholz. im. Co» 6: 1 ftonrab Bender. hMUtnritrabe 4 . gbaar Borrmann. Aeustadt 11, R^rt k»oov Nachs, 2nh. Georg Tatfrafteln. Eeltersweg 18, Karl strensdors. Neustadt 1, Ecke «ahnhosstroste. 3afob Heilbronner, Marktsttohc 17. ft. »aest Tladif.. 3nh.: Tllbelm ftom. Rreuxploh 15, A Jafob ftnicling. B«chstraste 18, 3alob Matemu», iilinikstroste 22, Eck« 7144.14 640.- 500-- 1631062 ©ilb.Kotikrniann Äcnftobt t. Stühle aller Art werben ianertoh und txiOta acstochten. Hreh. Peppier. Großen - Linden Nnvnhottnahe 43. Trauringe surren o» Annodnö Öhren die Bedingungen anerkannt. Leihgestern, den 6. April 1927. B ü rger meisterest______________ Nutzholzverkauf Lattbachrr Ztabtwalb. Iichlenbauhotz, fm Co» 1. storston Zwil- Imgefeife 1 3. RI.. 6 4. RI.. 7 5Ö-RL 6 5b-RL 3425V Co» 2, storftort Luiienwoldchen. Goulekopf. unmittelbar an der Derlode- fülle Laubacher Wald: 5 3. Ri 9 4. RI., 42 5a Rst. 113 5b-R1. * Oiricrnbaubolv. fm Co» 3, Oorftort (fl5uf»fopf, bis Laubacher Dald h Äin.: 12 4. RI.. 105 5. RI Co» 4. storston ftöll. 10 3. RL, 11 4 RL. 20 5. RI. Beknnutmachnng In unser Handelsregister BbL B wurde I beule bei der Firma Mowog. ®rfeU1*.ift mit beschränkter f)aftung In «letzen. foL aendes eingetragen: Die Finna 'st erloschen M1QC (liehen den 5. April 1927. » Amfgerlchst Betanutumchllng. In unser Handelsregister Abt. B wurde beule bei der Firma August Schneider fc Co., «esellschast mit beschränkter vo'- lung in «letzen, folgende» eingetragen Die Finna ist in ..Automobtl Derkaussg«- sellfchafl mit befchrünkter Haftung" ge- ändert. Die Brokura de, Otto Mto In «letzen ist erloschen. 3418C «setzen, den 5. April 1927. hessisches Amlsgerlchst I Beknnntmnchnng. Lverrzeik brr rauben Die Besitzer von Tauben werden aufge- fordert, ihn Tauben während der Saat-1 teit vorn 9. April bi» 7. Mai einschlietz- lich elntuhalten. andernfalls bi« lauben- baller zu geroärtigen hoben, datz sie de- j ftroft und Die lauben non dem Feldfchuh- personal abgefchosien werden 34O5B (Biegen, den 6 April 1927. Der Oberbürnermriner. I. V.^Vr Rosenberg. ^etonntnirtifinna. Der Dochenmarkl beginn! vom Samstag. dem 16. April 1927 ab. vormittags um 7 Ubr und endigt um 1 Uhr mittags. Dietzen, den 9. April 1927. 3434B Der Oberbürgermeister. __________3. V-: R I i n g | p ojr. Zwanqsverftei'eruna^Z Montag, den 21 Tfiai 1927. nachmittags 3 Ubr. wird tm Dienftjimmcr des Orts- aericht» Tiekd da» nn «rundbuche von « etzen den Ludw'a firieger TL «bdtoten in Dlefeck lugefdiriebenc «ninm««. Flur 24 ‘Ur. 99. 2840 Quadratmeter Acker, geschönt auf 710 Mk. versteigert. 3435C Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel. Dergftratze 20. 10-M ' S^ranfton,, ife: 8'30 Ui- L «2 ll. April. ie Stunde bn 3iM-h >er> des 8 Uhr. Sie fr* c "3ugen6tDanbent urJ »fl bon 6(0»trat e*». ^r: „3m Saal". 3». m* ^getragen von fc U6r:31«’ )t t.30 bi8 8 Ubr Sna. 8 bi6 815 Utyr i.15 bis 9.15 ubT. j iß 10.25 übt'- Uebttm. ■tnliebet sU Mange) stz | itteti. Di« Gemeind« Leihgestern verkauft auf dem Dege de» schriftlichen Angebot» folgende Holzarten: 3360V L Los 2 ficht, rtamq)« 3. RL, 2L1 im. 2. Los 13 ficht. Ttämmt 4. RI.. 10,72 Im, ficht, ctdmme 5e-RL. 14,6k fm. ficht Stämme 5b*RL. 18,08 Im. * 1. RI.. 6.04 fm. Frühlingsblumenpflanzen für ttrabfchmuck und «arten emosichli in reicher VlueiDiiQl 02W9 Särtncrei Töngfü (Sieben Warbiirner Str. 67. Zu "'0 teitaig oQcxictciter. «oib- gelber, remer Cuo- tunt tt»Afo Ei uer ML 107'1 My‘b.-tft« :ner i'itfiÄ tk.'ach- rabtne mrtc Db:6Iü(?. Muer a. V lei» Ui l 0 4», Snbtr.Anerfennuna waschdütten pflanzeniübe! la Zeinen, « « •« Weidemanns Schuhe strankfurter Strotze. 13. Ileuftabl-Drogerie. 3. W. kurz Nach!. Zntz.: ftan» Noll, Neustadt 28. stelnrich Holl. Mäu»burg 7. Adolf plack. 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