Nr. 287 Irtt« Blatt 177. Zahrgang Donnerstag 8. vezemder 1927 Et tch« I»t »Ltzlich. aetr« Sowwtag» 3cirrus« Ml«|te. (Äl«6«ncr ^irihrnbUnt! f>«imal tu BUb Thr Schole ? RcchsWar« ■■« 20 Re»ch»»s,»i4 |tf lrögr IDiIb Lang«, verantw.-rilich für Vobtill [>T Fr 1VUH Can«. ttr 3«uiUrtnn Dr f> 3 benot; fflr ben übrtgrn I«l Ernst BlumidiftR. ttr bei In- frtgrntril Äurt AiDmann, sämtlich 1« ahrhri Der Kampf um das Siudenienrechi im preußischen Landtag. Eine deutschnationale Interpellation. — Kultusminister Becker verteidigt die Aushebunqsverordnung. 3m Preutztlchcn ßdnbtJfl tpurcn tn Grtoar- luno der Bctalung der Frage des Gladenten- recht» auf den Tribünen zahlreiche S udenten erschienen. Zur Beratung stand bann die deutlich- nation ile Groste An! rage über dir R.-urrgklung des Studcnientechts. Zur Begründung ertlärte Abg Oelze n - einregieren» in bic inneren 3erbäftni!fe bcutldKr und auberbeuildbet Länder. Tatsächlich wird hierdurch die grostbeutfch« Organi- fation der deutschen Studentenschaft z e r I ch l a g e n. Die iS runde de» Mii.i'iers für Diele Aend: rangen U a n in parteipollti- fcher ^lachgiebigkeit g.g nüoer dem Lilien der bvoalit.on.p:r et m. e'ie Stubent n- «chaft bi! stets eine stark S: dsgelinnuna ge- zeigt Dies z ijte sich in der bunchenschaftlichen Bewegung berl ule ritten (ßeb- bafte Pju rufe links , Die Vor chläge bei Ministers sind mit in e b r *a l e Zweidrittei- inehrhe11 adgeiehnr worden, und auch btc 2ülaLbemilcn>.r. anbe haben sich fast geschloffen gegen b.*n Minister erklärt Der Minister müstte nun umlernen. Cr bezeichnet sich gern als Stubentenvater Denn Dä er I h n, bah sie sich in brr Beurteilung ihrer Sohne geirrt haben, so lenkt ein Der länbtorr Vater zur recht.» Zeit ein. Dann werden auch die Siubentcn wieder zu ihrem hoch .en ÄommHitoncn Der rauen fassen. Deshalb ist zu hoifeit. duft der Minister auf bic Anfrage, ob er bic Verordnung über Qlenberung des Stulx-n enrechls zurückzieben woll.-. mit .tnem srilche.t und fceubiflctt 3a antworten wird. Kuttusmmifter Dr. Becker erklärt Die Staatilrcfl^rung beantworte bic jrogc. ob fic die Verordnung über die Qlcu- reflcluim des Studenten recht» an den preustische.i Hochschulen wictcr zuräckz.epen wolle, mit einem klaren 21 c i n. Siele Verordnung führe nur einen Defchluh des Vcnbitigi» durch und habe aul'ertem ror ihrem 3nlra.ttrctcn die DcrlalfuHfl 'm Jjiflc 3u tinu. ung be» Staats- ia!c. ge »nden. Die Staatsregierung habe selbst- verständlich die meg.ichcn .valgcn der Derord- nung rorher Obacht und übernehme lebe Verantwortung da ür. Die 2tcg crung titte da» Stubcnten recht ein ach aus heben könne.' wofür sic im Landtag und Staatsrat bei der allgemein:n Unzufriedenheit mit der Haltung der Studentenschaft eine glatte Mehrheit gefunden bai.c Sie Staaisr.gicrung hätte aber die Selbstverwaltung gern erhalten. weil sie von Hohem pädagogischen Mert für bic charakterliche Erziehung unserer akademischen Jugend Inn kann Sie studentische Selbltixrtrciiurg sei durch M stlrauch und durch Umdeutung ihrer Sahung zu einem pol i t i - 1 4) e r. Machtinstrument geworden Die StubcntenlS- ten hatten das Studentenrech'. ab- gelchnt und damit freiwillig aus ein ihnen vow Staate Angeboten cs Recht der Mitbestimmung v c r z i ch ! e t. Sie würden wieder üb- lekte der Verwaltung und der Erziehung wie btc Sch »ler ander r höherer Vildunaeanstalten. Reu in der Verordnung sei nur die Verstärkung der Äonfrollmabnabmcn in der Vermögen-Verwaltung g.wesen. Es muhten aber, wie die Srcignifle mit erschreckender Deutlichkeit bewie'en hätten, hier wie bei der Verwaltung aller ö entlichen Celber Sicherheiten gegen Mtstbrauch und Veruntreuung aeschassen werden. Vicht weniger als 18 schwere ?ällc dieser 2lrt kamen zur Ikrurtcilung. Don einer Bedrohung des qrostdrutschen Gedanken« könne keine Rede sein. Drc Regierung :. : nach wie vor auf dem Toden d s grr>f. chen Gedankens Die log eutfche Ltudentenlchaft lei aber gar nicht groh- deutsch. sondern grostvölkifch: wenn heute der Vnschlust Oesterreichs an Deuischlanb Dirllich- fett würde, müstte bic sogenannte grostdeut'che Studentenschaft ihre Drundprinzipicn aufgeben unb babei behaupte sie noch, mit biefer Politik dem grostdeutlchen Ged^'tüen zu bienen. Die 2tc- glcrung habe durch alle Äabinette auch unter der Ministerfchast eines vollspaNeilich^n 2!.- niftcrS unentwegt an dem staatsrechtlich allein möglichen Standpunkt sestgehalten. der icvt in der neuen Formulierung Hat zum Ausdruck komme. Ser Minister erklärt, er bitt: dringend, aus der Tatsache, dast jetzt bic StuX.uenkba-t gegen die Ltaatsnotwendigkitcn cntfchi.den habe, nicht den Schlust zu ziehen, a.s ob die Studentenschaft eine gc'chlofscne reaktionäre Malle bar- stelle. Die Studenten seien grostdentsch. sie seien, wie übrigens die Professoren auch — heute genau wie jur Feit der Monarchie — skeptisch gegen alles, was van der Regierung kommt. Man dürfe diese Haltung aber weder bei den Professoren noch bei den S ludenten al» Staat»- ober Rrpublikieindlichk.il an sehen L» sei nun einmal ein Gesetz ber Jugend. Movnerstolj vor Königsthronen un ilnistersesseln zu de weisen. Diese ® tioc oder pödagogifchc Angelegenheit der ftoaUichen Aufsicht und nxrie mit Dahlen und Politik nicht» mehr zu tun haben. Zn der Besprechung erklärt Abg. Steuer (Dn ): Der Minister habe früher gesagt, dir Deut'che Studenlenscho t bedeute allein durch ihr Dorbanbensein eine Tat. Wegen ein einer unliebsamer Zustände könne man nicht eine ganze Organi'ation zerschlagen. So habe man ja - V. auch die kommunale Selbstverwaltung nach den Erfahrungen in Hannover und Kassel nicht beseitigt. (Lebhafte Zustimmung und Heilcrkeit.l Drr vcrfallun^Smästlge Weg wäre gi.wesen, die Vechie der Tausende von Studer t n atuuedennen. anstatt sie zu zerichla- gen. Die'e Zertrümmerung der (Arosid-cutschcn Stubenten'chaft sei eine Parteivolltische H:lls- mastnahme »ugunften der 5koali ion. Für die Studenten'chast sei in ihrer Gesamtheit der Staatsgedanke einer der ai.erwichrigsten Fragen, ober di: €:aai.'form lonme erst in Atmiter Linie. Die D.ul'chc Studententchast als Spitzen- organi'alion bestehe weiter. Sie werde auch alle bic fnicn SiubentcnMw!tcn hinter sich haben, die jetzt an allen deutschen Hochschulen entstehen werden. Abg. Lauscher (Zentr.l erklärt, die Gesamt oraanijotion der «tudentrnschast ist leiurr politisch benten in Oesterreich ist so gering, dast man von einer berechtigten N tnehr bc» arischen Studenten gegen die ju ischen Studenten nicht sprechen könnte OhneeinMastvonAchiun sbezeugung dem heutigen Staat gegenüber geht e » nicht ob. 3n dem 6tubcntenfampf handelt t» sich um bewustie Ablehnung des heutigen Staate». Der Staat, der so verhöhnt und angefembet wird, kann staatliche choheilcrechte nicht an eine Orgonilation übgeben, die ihn so provvi ert So schwach ist die Deutsche Republik doch nicht. Allerding» ist sie ein lehr geduldige» Wesen tZuruf finf»: Velber!) Die Studentenich'.ft hat sich leibst jcrldi'agen. Sie habe zu ihren Anfängen, zu den Grundsätzen der Front- fämpfer nicht 'urückaesunden. Schuld seien diejenigen, die eine Achtung anderer Men -nqen und ohne Berücksichtigung der Minderheit nicht kennen CTba. Pi nkerneil D V > wende» 'ich gegen die Folgerung des Ministers, dast nach dem Wstimmun.-'-crgchnis die Stud-enten nicht anders behandel' werden könnten als die S-4)6Irr einer höheren Schule. Sine solche 2?ust^rung hätte man selbst in alten Polizeistaat nicht verstanden. Der Student kann verlangen. bari ihm die versassungS-n'stig gewährleistet m Vcche gegeben wcriu-rha!ten. Der Vecker'che Srlast macht das unmöglich Wir wünlche-i einen organischen Zusammenhang der deut'chcn Studentenschaft mit allen deutsch ein- Scstel'tcn Gruppen austerholb der Geerrzen. Die ntwicklung in der deutschen Studentenschaft zeigt eine Gntradikalislerung. Der M nister hat den Radikalen wieder das Oberwasser verschafft. Ruhueminiffer ©r. Becker erklärt, meine Ausfällung ist. die Hochschulen aus dem pvlltifchen Streit herauszulöfen. (Un- rubc reck»:- und 2tufc: .Schon Schüler dürfen wählens"» Aachdem die Polit.lierung der Stu- benten Tatsache geworden war müstte d i e Staatsautorität gewah r t werden. Die frei zulammengeschlollenen Studenten fönnrn natürlich nicht mehr amtlichen Lharakter erhallen, aber lie werden überall und auch bei mir die Beach ung finden, die ihnen lulommt. 3d) billige durchaus das wahrhaft nationale Streben, das immer die akademische Jugend durchzieht, wende mich aber dagegen, dast vieles Streben f ü r parteipolitische Geschäfte a u 6g e- nuht wird. «Droste Llnruhe und Zurufe rechts.) Abg. Dr. Bohner ü|i (Gelachter link») muffe man ihr gesteigerte <)od) d)tung unb Sompathte entgegenbrtn- gen. — Da» öau» vertagt sich (fine eigene sächsische (Studentenschaft. Dresden. 6 Dez 'Piiv.-Tel) Auf G nd einer Anordnung bei lächllfchen Volksbilb.nis- mimflerium* dü sen die Beiträge der 1 ä 5 - flfchen Studentenschaften für ie .Deutsche Stuken.enschas' nicht mehr a - geführt werket, da ftch die Auswirkung er . urdb die Abstimmung ber p^eustifchen Stufen- tenfx afieu gefcha leren Vag.- ou' bic „Dcutiche Stubenienfo afi" nicht überleben lä'U 3n den Greifen fer Leipziger Studrnienfchafl rkömet inan mit ber G-un >ung einet eigenen Sä I- schc i Stuben e-ckchaft burch bas Dreskene^ Ministerium. Das neue Linkommensieuergesetz. Wie vermutlich die Tregierungsvorlage aussehen wird. eigener Drahtbencht de» Giestenet Anzeiger»^. Berlin, 8 Dez 3m Sic c.auJ.. u& des Reichstages kam es. wie bereits berichtet wurte. zu einem lebhaften Ston Ith, als bic Regierung sich toeicertc, auf einen Antrag ber Llnlepatlelcn den 3njalt ihrer Rove11e zum Ginkom- menfteuergefeo mitzuleilm. Gs kam zum Ausmarfch ber Sozialdetnok aten und Stommu- nliten aus bem Ausfchust, denn die Regierung blieb fest unb erklärte, sic wolle die Bcrating ihrer Vorlage im Rcichsrat durch keine Mit- ngen ihrerseits stören. Es banMt Hel- habe i um die ursprünglich tn her VcffBrüning feUcelegte Derp lichtung lolle b’e Lohnsteuer im Lause van mehr al» fehS ULnatcn hinleecin- ander stets 100 Millioien Mark überschreiten. Io müsse die Reg erung e.ne Senkung dieser Steuer hetbeisühten E» steht nunmehr scsi, dast nach dem neuen ÄegierunatcnitDurf, brr. wie erwchnl, dem 'Reiche- rot zur Debatte uorliegt, und um den der Kamps Im Steu»o Mark 15 Prozent, dann weiter 20 Prozent für die nächst,n 4" Mark, 25 Prozent für tnriitre 80Vi Mark und .30 Prozent für weitere T.e c i.a n . stimmte in ber heute un.ee Vor 3 de» Rrrcho- kanzlcrs abgesaltenen Sitzuna bem Ln.wut eines Gesetzes zur Aenderun. g des Tabaksteuergesetzes zu. 3m u —• ba an Hnb im Äabtrxt: auf Grand c nc 3o.kra.c der Reichsarbeil-i»r nitzer- c n.c Vu ’re a übt. di in der Schvereifenindustrte fs-tb.n- ben sozialen Fragen stakt. Die amtlick« Meldung gibt Linen Ausschluss darüber, m welcher Richtung da» Ta a - steuerge etz abflfuiibett werd n soll Der ^okal- anzciger will tob,en. das, eS ich im besonderen um eine anderweitige Regelung der C 1 n 5 h b u n q ber ,i 1 fl ' r ttenst I Hande e. unb zwar sollen dabei Zulamm nh nge mit der Acparattonspol.tit vor.e-,en D.-r vor kurzem verosscnilichtc Bericht de» SommistarS für die verpfändeten tt nna ,men hat daraal hin* flctotckn. bah bei der Zigarettcnst uet, di, eiwa 20 Prozent des (Mamtau lomir.enA aus bei. v r* vsändeteu G.nnahmcn a s nacht, lebt erheb- liche Stundungen ub!id I n' bu I> honen betragen sollen Da« Blatt n mml an, bah das Retchskablneti letzt von sich aus die 3niliative ergreift, um in bl.-fee Frage ein« Reuordnung heroeizujühren. politische Slurbcrciniflunfl. Dresden, 7 Dez kWolff) 3n Sachen der sachftfch-thüringischen Grenzau»- gleich»oerhanbtungen ist Heute Hi,r durch die von den Regierungen beider Lander bestellten Sommissare der Staat»oertrag unter zeichnet worben, durch den rin Gebiet»au »tausch Zwilch«n Sach rn und Thüringen herbelaesuhrt wird. Ziel diese» n . der Telr.cösalsiftcn* ten bL Millionen Ml. unb für Erhöhung dcS iunbcrrulch'.ago e.ui. rechend den Be ch.üs en des vreuhisihen 3n>ccaustchusfes 12.6 Millionen Ml. bc;rDcc Vo bieten 35.9 Millionen kämen auf 7 t Post 11,9 auf die Bahn 21L. aut das Reich ? *, Mtllck,..en JÄacl Wenn bic Verabschiedung tvi .Vorlage n.üo b i s zum 14. Dezember rollzogen ist ist eS ganz ausgeschlossett, zu $krou|nal)mc der uxrtl INI» bttbttfi*llung X r a n H l» * r für bat B llbnng snef en her bn» Staatspröfiftijm unter- b schen Litauen und Polen bet.-benben Kr> gszustanb. Delchen Gefttztspun!! nun auch im Auge haben mag. den wir'!chaf',llchen v>er den verk hrsrech- ni'chen. kid Prob e - der M>nberhe.ten ober bas rdn polit.foe Problem. - immer w rb man unvermeidlich zu te. eiben Schlutz okg r .nq kommen Datz der er e Grund für alle bid? €-bivie» rigkeilen und bte Durnel bei ganzen ll bels von her 3dee des zwi'ch.nt den vnd-n S »aten bestehenden Kriegszustandes auf g ht Die bolni 4h Re ii.ru n i it der Auflallung. d.tz folangr die i,t ui ch? rruni au ,hr r 3 f- falfui g b. :eh drst I , 4> kn Xr gSiustande m i Pol^i beflnb--. und solang« bu n r n ei Le» Ziehungen nicht herge tellt find die •utrt» nationale 2 a g < gefäbrbel ist V. r der ganzen Dell erklär D^ien im Lewu t ein kmer Pflichten und feinet Verantwort!, lei V biieen noch einmal sei'nen Frieden Fe'. rl ch strecken e» r ihm bie Hand en geprn. Der 2 IM? r40': ^t:rr ti't (1 SeiMri Üfcn l i ». »"<■ - *T 2^ >rrtf4r y ui Ttier-l i **er 1 fM», Das HM * brr i Xe* lew N*i). gay« »06 i 2ee . itti«' ** Id v» Ls unft fett 1907 »I hoher her »arftmalseüifte. Iitglwft be* lurftsnalskallegtam*. feie »räfumptioer «achiolger Äarbmal »aaeeefl * I-tzon 77 Iahot, .doch test fett i.ch* hatzre» Sw- klonen. Aus Grotzwarbei» kommende Reifende benchten. dah der Schauplatz der Aus- 'chreimngen ein trostloses 5:1b zeige, bas die Verwüstungen während des Umsturzes 1913 Ländern empkohker werden die normalen Beziehungen wetzerherzustellen eventuell unter Mitwirkung des Völkerbundes oder von Persönlichkeiten aus Ländern, die iftm ang«hören. Dabei wird zunächst mcht an die Aufnahme diploi. aiischer und lonfusarVGnr Veztebungen gedacht sondern an die Mkederberftellung des wirtschaftlichen und Handels- Verkehrs. Cb her von Doldemaras heute gestellte Antrag auf Eintetzuna einer Gren^« lommilflon. der von verschiedenen Aal sm Italic denn begrütz» wird, auch die Zustimmung Polens enthalt, ist noch unklar Dagegen ergebt Polen gegen die Abgabe einet Erklärung Litauens in bezug auf keine Anspruch« auf das Dilna-Gediet keinen Anspruch Zkrfrauenepofum für die neue rumänische Regierung. Bukarest 7 Dez^ (DTB Funllvruch.1 3n der Kammer gab Prrm!«rmin,ster Vintila Vra- 11 a n u eine Erklärung ab. in der er aus ührte. auf dem Programm der Regierung stehe bie Kon'olidierung und ber Di.de raufbau des Landes. Die Regierung werde für die Aufrechterhaltung der Ordnu g und der Landesverteidigung und für die Verstärkung der Probuktion eintreten 3n der Autzenpolitik sei Frieden mit allen Aach- barn ihr Ziel, aegcnübei den Minderheiten werde sie sich von dem Geist der Ver- föhnung leiten las en. Der Führer der Bauernpartei. Maniu. erklärte, dah die jetzi« Aegie- rungsgrundlage nicht den Wünschen des Volkes entspreche und forderte die Auslösung des Kabinetts iwrcks Aeu- wählen. Aach einer Debatte wurde der Aegie- rung mit groher Mehrheit das Vettr a uen ausgesprochen. nähme der beiben Parteien In ber Helle Serie» wie bas ftber mit dem verfahren Vertraute voraus sehen konnte. Trotzdem ist es natürlich nicht ertrwuli^ daß bte ausgegebenen M.ldunge» n ich t s von einer Bereitschaft zum linltaltn auf der einen oder anderen Sette, am besten auf beiden, erkennen lassen, und die Ausgabe des nunmehr in Funktion treenken bestellten Schlichters, Oberlandes^r,chtsrat Dr 3 d t» ten wirb bestimmt ke ne leichte fein. Er wird notigen,all* einen Schiedsspruch füllen und diesen durch den AeichsarbetsminiRet verbindlich erklären las en. wenn eine Annahme von den Parteien nitt freiwillig erfolgt. Allo liegt numneftr die Snll3:eidung in der ganzen Frage des drohenden grohen Arbeitskonfliktes in Hänoen bet Aeichsregiecung, und bet dem Aus- mah, das der Vorgang in keinen Äonfeguemee unser ganzes wirtschaftliches unft p Leben an: e.*)inen muhte. w«vn der Konflikt akut Würbe, Ist selbstverstäntzlich. dah ftier mit allen Mitteln der Politik, b. h in Form von Kabine.»E- beratungen bis Entscheidung vorbereitet Wirft Die gestrige Kabinettssitzung bat ja bereits Meiern Ge:enftün e ge:o tm ftt 5chl ch er. er he beiden Parteien für ^rtnag zu Verhandlungen f Haben hat. toll bte Ausgabe er hatten In ebem einzelnen Vet11 ede bte Rückwirkungen der E n'ühtuna ter Achtstunkenarfte ts- zeit zu prüfen. Es Ist möglich, daß von Fall zu Fall Sonderregelungen te art v«.gekommen werden, dah die Frist zur Einführung des Dreifchichtenfystems über den L 3attuat hinaus verlängert wird Eine solche Ftistve.länge- rung für einzelne Vetrtebe fall »um Zweck der Aationalifletung dieser Betriebe btenen. Die Lage im Arbeiiskonfliki der Eisenindustrie Ergebnislose Verhandlungen in Essen. V e l^tudenfenunruben in Siebenbürgen. Budapest. 7 Dez. iUngar Koet.-Butll Von der rumänischen Grenz« wird lxtichtet daß 'ich ein g rost et Teil der Studenten noch immer in Grvdtvarftetn b#f n?n. dn ft« von de» Je- Hörden b;e Beteiligung ich llchtei t und getötet. i»«i weiter« Insasse» des Adagens '.eicht versetzt Schweres BetfwrlsenglM in Spanten 3n einem Bergwerk in Asturien ereignete sich em« ifrelaften schlagender weiter, durch dte ur-’i: Bergleute «tötet und »chireich, verteUt wurden. Schillszofammeniistz im llloneei ftaftn. r«r englische a-a.nptee .Auk tieft auf der Lusre'le von Hamburg nach London etil dem Schlepvdampier .Johannes Körner HL" zutam- men. Der Lchfervdamr» er Ist gefunden wobei der Maschinist ert fünfen Ist Drei "Bann der Besatzung des Schleppers rett.te» stch durch UefterbetMDrmden und wurde» von dem Domv- ler und einem t» der Aähe liegenden Schlepper ausgenommen Der Damr '.r ist ausgela»ke». Verbuch« ihn frei zu bekommen lind bisher ergebnislos gewesen. Auch der englische Daeylet ist «ach Auslage brr Velotzn g f e ck geworden und wird eine 18crlt in Hamburg anlau'en. e***r*n e*w •**t •‘••te • kw« * „ mu* uweeiw wwt* ».« ne« M«t« *h «• *-■* teww» mmm* > «»<•*• ; w ■« fTX- , . M *1 l—« erw M «B» MOg »e«änderten Temperaturen meist wmkiges Setier. weiter tage auf bem hostteoftokops. Lmd Vst Temperatur 0 Gruft, werter be- deckt. Schneedecke in Zentimeter — SponrnägNch- kett Skiba ha nur im Wolde ziemlich gut Oie Wetterlage. Co*nie9 bfcdtm bW Ranaben ' btt über il! »o 1k IN lang be* tieften bi Iber bt< am Älaolcr wll • war® ’reunN^t befonberc Wahervrrfor, bzw tn Auftrag gc hierzu ble b e I o n b zuständigen Dezernenten der Der« 19 bi» 20 Blumenkohl CO ig fcmnuntirrt Ärupp-flbtd)lufe al» «sicher machte zwar einen autea Eindruck, der dadurch gegebene vu»dltck auf blt Eindruck hervorbrachen Aber auch durch die von tbr au»ge»ähtten Viebrr eoe Schubert Auas Wolf und Richard Strauft Wird ihr re fe» Ännft- Irrtum reichste (?abm b eten und hM in ktner Art überzeugend und lebensvoll zu deuten «Ulfen Frau r.cr. d-e btt e nem eigenen Liederabend in Pans neulich »überordentliche Erfolge errungen hat wrd tn delen Te»gen Einladungen nach Frank un und Wiesbaden folgen. wo man bie grabe Künstlerin auch taieb.'T bfrrrn will Die der Strafte* und der Wohnungen eintrat. Wie fjch bet einer Nachprüfung des Vorganges durch einen Feuerwehrmann herausfte!lte, war auf dem fraglichen Grundstück ein Kaminfeger mit dem Äusdrennen des Kamins be chZftigt Ob sich dabei eine fo Harke Belästigung und Beunruhigung brr Lachbar chaft nicht hätte verme den laf en. Ift eine Frage, deren Prüfung die »uständ.gcn Luffichtsltcllen sich angelegen fein lasten f ol t.-n. Kurse Öurben 252 bi» 253 Um Devisenmarkt nennt man Pari» mit 124J>2, Mailand 90, Madrid 29,58 und London gegen Kabel <8815. «ir*(id)t Jiadtridifen. Israelitische Rr(igion»gddlf*ifl Soddotsder den 10 trjimbcr Freitag abend 4 Uhr. Sam»tag vormittag "30 Uhr. nachmittag» 3 30 Uhr, Sabbat- ausflurp 5 15 Uhr Wochengotteodtenft morgen» 7, abend» 4 Uhr Dltodmldy Religion »gemeinde. Gotteodtenst in ber Synagoge (Sudanlage) Samstag. 10. Dezemder. Vorabend 4-50 Uhr. morgen» 9 Uhr. abend» 4 35 und 5.15 Uhr Feuerwehrführer und Feuerwehrleute findet für den Kris Dieben am 8. und 15. Januar 1928 in Dietzen statt Die Votträge und Udnmgen werden in folgender UMk abg<- halten 8. Januar 9 b» 10 Uhr Rorrag: Einleitung. Zweck und Aufgabe der Führerckurle. Kostentragung. Landesfeuertölchordnung mit den dazugehörigen Be ttminunaen dr Kr Ukuerto1 Lord- Irland und brit.fche Staatsangehörige für die Sinreif« in das Deutsche Reich eines Vichtver- mrrkes nicht mehr bedürf.m. Das Abkommen gilt auch für die S.nret'e von Aeichsana hör gen in Kanada. Reu'etland. die südasr kamsch. Union, den «rischen Fre staat und Südrhodesien. Für die öinrefe deutscher vtaatsangchörger nach Australien und Indien w rd dagegen her Sichtvermerk-awang noch nicht aufgehoben. Inwi weil da» Abkommen aut die brit fchen Kronkolonien und Protektorate ausgedehnt wird, wird noch acflärt werden. Bei dem Abkommen handelt es lub nujftl ethdb um den Fortfall des Sichtoer- merkzwanges Äe in den be den Ländern bestehenden f rem:«npvli»eil.chen Bestimmungen, insbesondere über die Aufenthalt sgenehmtgungen und dergleichen. bleiben unberührt. Sine starke Verqualmung des Stadtzentrum» In der Gegend des Kirch- platze» und de» Marktes lieft heute oormittaa gegen 9 Uhr die Vermutung aufkommen, baft hier ein gröftercr Brand im Dange fei. Don einem Grundstück der Kaplan« aufs« au» ent- wickelten sich groß« Aauchwolken. durch die nutzer qualmung auch eine starke Verstänkerung afteft und der Wohnungen eintrat. Wie Amtsgericht Gießen. • Dießen. 6 De» Stvertigkerten »wischen der Ehefrau erneJ h e igrn Hausr.gentü.,.«.» und ter Frau und der rochier eines Mieter» de»- fe.ben führten zu einer PrivaUlage de» ersteren gegen die beiden letzteren. In der Hauptverhandlung ergab sich baft nicht nur die beiden An.el.ugten fchwe.e Be^idiaungen ausgestotzen ftatien. «ondern da i auch d.e <3bo.ten baue Hin- re hen lassen Sa la n laaha.b »um Vergleich. uie betjet.ettuen Beleidigung«, zurück- gencramen warten. Autzerdem verpflichtete sich Die an;eflagte Ehefrau gegen S eckung einer an- gemcffene» Sisatzwohnung alsbald auszuz«h«n. Jede Paner übernahm die auf ihrer Seite er waL lenen Kosten. Die Aagel.agten außerdem bw Dericktskrsten. Letz e.e v«reich et^n auf Stellung von 2t:afan:rä,er. wegen Beleidigung Der Ehemann einer Hauseigentümerin lieft einer M et. rin lagen, sie möge eine Seineinfri«- digung in ihren, •artenanieil entfernen, weil dort Bremer hinlommen sollten. Als bie Mieterin dies ablehnte, nef er ihr zu .So eine gemeine Bande gehört nach Polen", weswegen Prt- oatüage gegen ihn erhoben wurde. Sr stellte dir Aeutzerung in Abrede, wurde aber durch me! re e Zeugen überführt Auch behauptete er. et sei schwer nerven leidend unb könne deshalb für feine Wotte strafrechtlich nicht ve antwortlich gemacht verde.'i. 3-® Beweis baf^r bentf **Pers»nalien Ernannt wurden am 4 '.Io- oember der -chulamt»anwarter Bari Nickel au» Friedrichsdorf im launu» lum Lehrer an der Volk»- ld)ul< zu Lutz, «reis Duften, der Lehrer cheinrich Maurer zu tlngersdach, Ärel» Lauterdach, zum Lehrer an ber Dolksfchule zu Langen. Äret» Offen» bad) a Tt ä - Aufrechterhaltung der Anwar t- tchaft tn der Angestelltenversicherung Während bis »um 31 Dezember 1923 alle Anwartschaften in der Angelelltenv-rlich rung auf Drund einer geietzlichen Sond -rvvrschrif t als aufrechterhalten galten, ohne Aückfiche daraus, ob für einzelne Jahre zu wenig Bi tröge oder keine B.iträac entrichtet wurden, mutz vom Jahre 1924 an in jeöm Jahre eine bestimme Mindest- »atl von Britragsmonaten nachgewiefen werden, 'onft gehen alle Ansprüche au« der Bers ch rung verloren. Da» Ange-clUenver ichet-angsgef etz verlangt, daß der Berficher e vom 2 bi» 11 Ka- lenderiahe feiner Bersicherung fährt ich acht, m« 12. Kalenderjahr feiner Dersicherung an jährlich minbe^en» vier Beitrag»mona:e nachweiü 3m Jahre de» Eintritts tn die Versicherung ist eine bestimmte Iah! von Beilragsmvnaten nicht oor- aeschrieben. Die Aachzahlungs'Ttlt für fra»llt«e Anträge für das Jahr 1925 endet mit dem 31. Descrnder 1927. Wer im Jahre 1915 Dder . recht guna. wenn es nicht nm S n ver Scbe wär^jke^Tag. keine J^tl W Jahre« bnnat ovtel Jnlch aber auch oviel timere Ikrpf'. ^unj »u v"k 'cher Liedestät^g. leit »u Woh'.tun. B^rmheriiakei: und christl chem Dli'.fld'jb( mir der Am und dem Leiden anderer Men'chen mH fickh _ . ... Wi, hätte «me« den richtigen Weihnacht»- «ist, die wahre Ehriststimmung tn ficht der " Caen Boenxihnachlswvchen nur an sich JebB. ,ur an seine ujueifietbatee Angetzor.gen denken *otiie. der nur ein S.nnen und Trachten hätte für fetne unb h« Wunsche, der^ aber darüber eeraafw all der armen kranken, hilfst».-durstigen unb eienden Mumenfchen. dte ihr Schicksal gerade um die Weihna^ts»^ bdonber» her« rr.itzend empfinden und deshalb des M.tfühl«» und der tängen HUfsdeeeilfchait bett«*ifl»n bedürck g find, die sich in brNerer Lage b.-finde» Wer hätte nicht in feinem B.-kanntenkrel» tn lei ner Umgebung icaenbetnen armen, wiler- stützungabedürft'gen und eienben Mtr^nlch.n. etne durch Krankheit ober Arbeitslos>gkc.t tn Aol unb Unglück gekommene Familie ober sonst irgend jemanden, der in diesen Wochen nicht ohne mitleidige Hilfe Weben darf? An 'o.che Menfchen jetzt »u denken sich fest vorzunchmen. auch ihnen eine kleine Freude äu *a*llf«bebudttflcn erfüllen würde, va» möchte da» Är dn schönes, wahrhaft friedvolles Weihnacht», fest sein für alle Menschen, die guten Willen» find! Die LandeSversicheningSanstatt Hessen Veröffentlicht soeben Ihren Bervaltung»- bericht für da» Jahr 1926. Hiernach «ibn bte Anstalt 43 Beamte und 24 Angestellte. 301 51? lIuittungskarten wurden In Dein Be- richisjahre geprüft, an 2232 Tagen wurden in 933 Oden Aochprüfungen i'vrgenommen. ?? Orb> Uunssstrafen Im (Sefa ml betrage von 891 Mark wurden verhängt, und »war in der gröberen Fahl von Fällen wegen Aichl- oder unzureichen- der Verwendung von Bett rag»marke:u 10 427 Aentenanträge wurden beirbel.l (9291 im Vorjahre). davon wurden 5064 (da» find 74,41 Prozent) Invalidenrenten anerkannt. 1131 Witwenrenten (62.09 Proz.). 694 Waisenrenten '82 06 Proz j 163 InvalldenrenleN und 18 Witwenrenten wurden entzogen. 5332 'Renten find wegallen. 1015 Waisenrenten sind wi-dee auf- flfkM, Im ganzen kiesen Ende 1926 51 184 '59 035) Renten. Einschließlich des Rdchszu- (ch».,ses wurden 14 2S5 813 Retchsmad be^iblt. a.'gen rund 11 TRI 1 Honen Mark Im Bor)ahne. Die Anträge aus Hdlverlaheen betrugen 9336 (825 mehr). Die hdl»scheu Heilstätten reichten um bie Mitte des Jahres nicht aus. um bie Lungenkranken aufzunehmen. Die 3aftl Mder Kranken war in den Lai.dge^ndnden am höchsten, i^rr Bericht zählt auch etne Rdfte von Matz- nabmen auf, wte Hellstättenkuren. Bäderkuren ufw.. für die deträch liche Aufwendungen gemacht wurden, um dner drohenden Invalidität vorzubeugen. Wief;cner «ochenmarNpreise. überreftmen — DleBortrag»-Berelnigung haß für nächstrn Montag den Letter des Duisburger Kon'ervatonums. Pro' Josephs«» zu «tnem Vortrag übet Frant Schubert ber Altmeister des deudchcn Liede»- eingclaben. Der Vortrag, den die Ceituna der Bortrags-Bereimgung »um Gedenken an die Wiederl.hr be» hundertsten Todestaaes von Franz Schubert in das bie»- wititkrliche Vorttagsptogramm aufgenommen hat wird crg^ntt durch Erläuterungen am Flügel und Sc'ai-.gscinlagen her Konzertsängerin Der- iraub Lucas au» Duisburg Pros Io'eph- scchn, der der Leiter de» bekannten Rheinischen Madrtgalchore» Ist. Ist dn guter Redner (Siehe heunge Anzeige > — Einen Rezitation»- und Bor- trag»abend zu r Menschenksnntni» ! veranstalt et di« VoUshochfchule am vam»taa. 10 Dezember. 20 Uhr. im Singfaal dec Oberreal. schule Es wird — so schreibt man uns — dabei versucht, eine literarische und eine wiNeuschafl- liche Darbietung in ber Wci e zu verbinden, baft I anschlietzend an die Rezttation ber Schillerschen Rovelle Der Verbrecher aus verlorener Ehr«' in einem Vortrag der Inhalt dieser Fundgrube psychologischer Erkenntmjse an Hand ber indivi- dualplychologlschen Lehren Alfred Adler» ausgewettet wird Der Abend büdit jeden an- regen und bereichern, der von einer ethischen Drunduberzeugung geleitete Menschenkenntnis (Menschenbehandlung) bejaht Denn unter den Richtungen moderi er Seelenkunde ist wohl die Adlersche I n d I v I d u a l p sh ch o l o g i e die einzige. bie auch dem Laien ohne weitere» ein- I leuchtende Einsichten vermittelt. (Räftere» siehe Anzeige.) — Erveiierung de» Si. Joseph- Krankenhauses Im Laufe H efe» Herbste» wurde da» St Joseph-Krankenhaus in der Cic- biflftrafte durch einen Reubau. der mit dem Vorderhaus durch einen Laussteg verbunden ist. er- weitert. In dem Reubau. der jetzt bi» zum Rohbau lertiggcftcllt Ist. werden tn den beiden unteren Geschossen Wäscherei und Trvckenräume untergebraQt, wahrend da» obere Geschäft al» Wohnräume Verwendung finden soll. Durch diese Anlage wird einem dringenden Bedürsni» ab» geboten. we»halb auch die noch fehlenden Rauarbeiten mit Beschleunigung durchgeführt werden. M E , pl osivn einer Benzlnlarnpe. Heute vormittag gegen 9'/< ^Itzr effplodiette auf dem Hose «ine» Haufe» in ber Rorbanlage, wo der adele ein?» Schlossermd ft er» Install tivn»- arbcitcn au»füftren foflte. eine Benzlnlarnpe. Der »delle, namen» Karl Marsche! von Mten- Bufcck. erlitt babd erhebliche Brandwunden an den Armen unb im »dicht Die städtische Feuer- Woche verband den Verunglückten und verbracht« ibn aUbaß) mit dein städtischen Sanltät»auw nach der chirurgischen Klinik. Der durch d« Erplofion aus dem Hase entstanden« Brand konnte von der Feuerwache mit dem Feuerlöschapparat rasch unterdrückt werden "EinDrandinberDaschkOche entstand heule vormittag gegen 9.45 Uftr in dem Hause Doethestrafte 32. Vie alsbald alormterte Feuerwache rückte mit dem erforderlichen Löschgerät zur Bekämpfung des Brandes unverzüglich au». Den Flammen fielen mehrere Gegenstände zum Opfer, die in her Waschküche aufdewatztt wurden. Die Feuerwehr kannte nach dem Äusräumen de» Raume» den Brand rasch unterdrücken. Der Schaden ist nicht allzu bereits bew-IUgl sind, e r ft dann begonnen geben werden dürfen, wenn Genehmigung de» erteilt ist." Gerichtssaal. Fuchthau» für dnen Spion. WSR Mainz. 7. Dez In dem Spio- nageprozeft gegen den Irüheren Polizei Wachtmeister Friedrich Deubel unb seinen Bruder den früheren Elpedienten Ernst Deubel, beide au» Mainz, wurde heute nach zweitägiger Verhandlung vor dem 5 Straffenal be» Reichsgerichts in Leipzig folgendes Urteil gefällt; Friedrich Deubel wird wegen fortgesetzten Verrat» militärischer Pehelmnisle Spionage unh Landesverrats sowie wegen fortgesetzten Diebstahl« zu fünf Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt Ernst Deubel wirb wegen versuchten Verrat« militärischer Geheimnisse zu einem Jahr sech« Monaten 9 e I ä n g n l • verurteilt. Berliner Börse. Berlin, 8 Dez CBIB Funkspruchj Der et M «*f M Gutschfn eW Sach verständigen Dte'et gab an. der Angeklagte Id allerdings tchwer r.eioen- uäö zucket « d«nd, t« müsse aber -schieben werben, ob et stra'reLtlich vetannvortl ch lei oder nicht- Ds er h «r durch Worte nicht gereizt worden fei. l-nne v?n em« Unzurechnungefäht gleit kernt Rebe lein, doch lei fern« Zurechn^däh.gkeit au- '! be'chiä !, 22hi Rücksicht h eiaui wurde tr *jt 22i in beft fi rate von drei Mark, hil'ewe se einem Tag D« ängnls. wrurteilL (finbrudt in die frankfurter Ortskrankenkasse. yranksurt a W. 7 Dez (S65t Drahtderichtl 3i. der veraa i'Oenen 11 acht |iab D i e b e in bie hiesige Crt»franfrnfa1|f eingedrungen und bähen dort mit Schweihapparoten den gtoften delb» |chra»k geöffnet Kach be* dirherlgen Feststet- lungrn ist sämtliche» P a p i e ra e l b tn Hohe von etwa l 0000 bi» 20000 Kart geftoblee worden ckinen Sack mH Silber- und mit Kol- icngrlb heften bie Diebe zur» ck Um ungclitr: Ihrer Tätigkeit nachgchrn »n tbnnen. stellten dl< Einbrecher die in dem Raum befindlichen Schränke um den Eeldschrank unb übedpannten He mit Wachstuch, um den vickt- i>inMungtgc^ l en - Tetbanb. 8.15 Uhr. Katholisches Ber« nshaUs. HeU«r< M'.gl e «r-Ter ammluog. — Sich«' n«t Rabsahr«.- 2«.e n 8 30 Uhr H« s.fcher Hol. ork«ittliche Iah'«a-Hauxtverfammttna^ C.ng- faa. t«s Realgy.nnas.uins 6 Uhr. Rortrag — Lichtspielhaus Bahnhotti ratze: „tot 2ta,:e!I- binber". - Aftona-Lichtspiel«; .Menschenleben tn Sesahr". , - Der Soethe-Dund bittet uns nochmal» auf ben beute abmb ftattfinbenb.m Ratner- riaru-RiUe-3b 11 n u g 1i cöerjOjB l. Im himd Total-Ausverkauf Rezitator: Dr. Friedrich Castelle e**atee, lo.Teu, 1II78D über den Sollet Verschiedenes Kernleder-Ausschnitt *2.."« < lÜKTM gut und bllllx Hermann Rohne. Lederhandie. ftetatl NährmUtelwerß Driesch-Kaflee iiieu 1O SC HÄUFINSTER] Größte Auswahl Niedrigste Preise * // Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Syndikus Dr. iur. 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Dezember 192Z Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien) Nr. 287 Zweites Blatt tbeorerif4>e Hinweise ttgenbtole im schränken ob "* A i.’ V Ol fließt ÄS zusetzen, hat aber — und als Zeichen dessen muh man die letzten Meldungen aus 3ndien nehmen —, cs nicht zuwege bringen können, bah ble fundamentalen Gegensätze zwischen den Forderungen der nationalen Inder und den Erfordernissen deS britischen Imperiums ausgeglichen wurden. Angesichts dieser gründ leg enden Tatsache erscheint es in Europa getotft erstaunlich. dah der englische Schritt Aur Beseitigung de» bestehenden unbeliebten Systems in Indien von den indischen Rationalisten so überaus feindselig begrübt worden ift. Hätte man nicht erwarten sollen, dah die Inder das Fallen jeder Fessel begrüßten? Durfte man nicht hoffen, dah die schlimmen Erfahrungen der letzten acht Jahre den Indern vor Augen geführt hätten, dah übertriebener Radikalismus das schlechteste Mittel ift. um die Engländer von der Rotwendigkeit der Selbstverwaltung Indiens zu überzeugen? Versucht man jedoch, hinter die Kulissen zu sehen bann muh man allerdings die gestellte Frage verneinen: denn wenn eines flar ist, so ist es das: England hat auch heute noch nicht die Absicht. Indien irgendwelche Freiheiten $u gewähren, die den Beginn einer wirklichen indischen Selbstverwaltung, ge- vorhinein beschränken ober feftlegen würde: bars man doch annchmen. dah alle die ehrenwerten Herren, die in der Verfassungskoenmission sitzen, obgleich sie keine Praris In Indien haben (man bat imt gröhter Sorgfalt folche Leute ausgesucht, die sich bisher als intelligente Kenner der Parla- mentsma'chtne bewährt haben, aber in ihrem Verloren HadnV°I''^ze fpietbau». «ff SJE laIXe stecken wenn Stadtverordnete ober Bür- germeiHer Gesellschaften, deren Aktionäre sie find, mit wertvollen Privilegien ausftatten. wenn Po- tzze beamie von t“' Sin Goliath der Antarktis. Von Paul E i p p e r. Er ist ein Goliath, und er heiht auch so. «ine besondere Expedition brachte ihn vorn südlichen Polarmeer nach Hamburg, und in Earl Ha gen- becks Stellinger Tierpark ist nun. in Europa bislang unbekannt, ein ausgewachsener See- Elefant zu sehen. Der erfte Eindruck überwälttzl Man kommt vom Rordlandpanorarna h.r Das weite Wasserbecken de» SüdpolpanoramaS breitet sich vor uns aus. Eia paar Möwen stehen am Strand. Dominikaner-.nnen mit grauen Flügel- beden, und ein schwarzer Kormoran Der Wasserspiegel ift tot Da wächst mitten im Teich ein Fabelwesen auf. Ein Kop' wird sichtbar, grob, unwirklich, sarmlos: zwei dünne Schlitze weiten sich zu kraterförmigen Rüstern: Augen, schwarz und tief- glänzend, blicken den forthüpfenden Möwen nach und mit knarrendem Gebrüll richtet der See- Elefant feinen Körper auf. Man denkt an ein vorsintslutl ches Her und stellt mit gelindem Grauen feft. dah seine Augensterne nicht wie beim Menschen vom Weih de» Augapfels umgrenzt find, sondern in einer roten Flüssigkeit zu schw armen scheinen Wohl 1,5 Meter ragt der Leib des Tieres aus dem Dafscr. Man ift verblüfft von dieser Gröhe, aber das Staunen beginnt erst, wenn der See-Elefant ans Ufer schwimmt, die Brust auf den Stein'trond legt und sich mJ den Boe» dersiolsen auf» Trockene hinausichiebt. Dazu läht et Kopf und Brust nach vorn fallen und hinter ihm, weit noch im Waller, schnellt wie ein beriet Fächer irgend etwas schaumpeitschend empor. Das kaum glaubhaft erscheint, ist rtchttg. es war das Ende des Robbenleibes und weiter geht das wiegende Auf und Ab: immer mehr Körper, immer gröhere Massen wuchten den Abhang hinauf. Ein riesenhafter kbrngiCber Kolohl Mit einem le sen Erschopfunzs^röhnen schwingt «ich das Ungetüm gänzlich auf» Trockene und bleibt atemholend dort liegen. Seine Länge beträgt fünf Meter. (Rachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!/ London. Ende Rovember 1927. Rach langem Zögern hat sich die englische Regierung nunmehr entschlossen, die Berfas- sungsrcform für Indien bereits jetzt in Angziss zu nehmen. Die unter Vorsitz von Mr Simon eingesetzte Untersuchungslommission begibt sich in Kürze nach Indien, um an Ort und Stelle durch eine eingehen e Untersuchung feft* zustcllen. welches die geeignetste Verfassung für Indien ist. oder was für andere praktische Vorschläge zur Verwirklichung der indischen Selbstverwaltung ergriffen werden sollen. Dieser Schritt der englischen Regierung hat jedoch in Indien allgemeine Empörung hervorgerufen und selbst die indischen Gemähigten und Liberalen haben auf Grund der Einsetzung dieser Äommil- sion den Engländern erneut Fehde angesagt. Die Blätter sind voller Rachrichten, in denen die Ankündigung eines groben Boykotts gegen die englische Verwaltung in Indien angesagt wird, und wenn nicht alles trügt, so ist für da» nächste Jahr erneut mit gröberen politischen Kämpfen in Indien zu rechnen. Die sanfte, aber doch feste Hand Lord Irvings, des indischen Vi.zekönig». hat es fomit wohl vermocht, die unter dem gegebenen Verwaltungssystem be- stchenden Reibungen auf ein Mindestmaß herab- perialiften immer noch zu graft Immerhin ist nicht zu leugnen, daß die Aufgabe der Bet* faffungskonmnssion von ungeheurer Verantwortung ift: denn, ob England dies zuaeben will oder nicht — die Lösung, die diese Kommission vorschlägt, wird zugleich eine Antwort aus die Frage sein, ob England es verstehen wird, eine neue und reibungslosere Verfassung für Indien zu finden, als dies bisher der Fall war. und damit Indien zu halten, ober vor dieser Aufgabe zu versagen und Damit Indien und das englische Reich verloren gehen zu lassen. Niibl asst 26 Tloraeu ftrtltie 9. Tttcmbtr iwt< Wfr w .Kleinen“ aber beginnen eie Liebesfpiri. Sie umkreisen sich, tauchen, werfen sch auf den Rücken, gurgeln und flohen die Köpfe mü keuchendem Gebrüll senkrecht in die Luft. E.nmal kommen fit dem Goliath zu nahe. Da rauscht das 'Waller und spritzt hoch auf. Mächtige Flosst« Peitschen die Oberfläche, und mit wütenden Uv- lauten flöht der alte Bulle eine Wassersorrtäne steil nach oben. Das junge ML-rochen flieht; die dunkelbraune Schöne aber lagst sich am die Sette ihres Gebieters... . Stand» 1 in der Geschichte der Bernrngten Staaten" gestalten werde ist der stärkste Beleg für die Gle chgütttgseit und Vergeblichkeit der ameri- kan'.fchen Bevölkerung angd cht» schlimmster Enthüllungen. Denn da» wa» jetzt auf Betreiben eines republilan.Icher Senator» durch nne neue Untersuchung fest gestellt werden soll, ist im wesentlichen schon vor drei Iahreu bekannt geworden. . Schon" — mau mühte eigentlich lagen „erst" Denn es sind erst drei Jahre her. dah die Einzelheiten des Petroleum- skandal» wachen- und monatelang die Seiten der Fettungen füllten, in beiden Häusern des Kongresses leike.ischaftlich erörtert wurde, die beiden groben politischen Parteien in sieberhalter Tätigkeit erhielt: die demokratische Oppositionspartei gebaute, aus den Enthüllungen eine starke Waffe gegen die herrschende und republikanische Partei zu schmieden, und die Republikaner hatten alle Hände voll zu tun. um die wuchtigen Angriffe der Demokraten abzuwehren. Drei Jahre? Haben doch noch tm nämlichen Jahr 1924 die schwer belasteten Republikaner durch die Erwählung Loolidges mit einer Rekord-Mehrheit einen glänzenden 'Wahlsieg errungen! In einigen Monaten war die grobe Aufregung über die Petroleum-Korruption verflogen! Es ist in Amerika immer so gewesen. — Es hat schon einmal, im Sommer 1912. einen großen Petro.eumskanda! gegeben. Damals hat die S.andard Oil Go. zwei BunbcAlenatoren bestochen, um durch deren Hilfe einer der Gesellschaft günstige ®c »igejung d-rchzusiren. Trotz des gewaltigen Lärms. den die Hearst-Blätter schlugen, trotz faksimilierter Brie e und . Untersuchungen" war die As äre bald vergessen. In die Präsidentschaft de» gutmütigen, ehrlichen Taft fielen noch zwei andere grobe Skandale die „3nbiancrlan d"-As äre und die Sache mit den »Alaska-Kohlen“ Beide sind zu verwickelt, um hier mit der erforderlichen Ausführlichkeit geschillert zu werden 3n beide waren hohe Regierungsbeamte verwickelt: in die Schiebung mit Indianer-Ländereien der Vize- prä ident der Be.e.nlg:en Staaten. 6 her man, in die Schiebung mit den reichen Kohlenfeldern Alaskas der 3rmenminvier Richard Ballinger Auch EHarle» B Taft, der Bruder des Präsidenten, wurde in den Alaska-Handel Hinri ngezoaen Die Bk len der Aufregung über dle'e Skandale rasten e.ne Bkilc. dann plätscherten sie immer ruhiger, bis die 'Wasser wieder spiegelglatt waren. wsidphantasti'chen Plastik erstarrt. Die aufgerichtete Hälfte wuchtet 25 BHer In die Höhe und überragt den dicht davorsiehenden Wärter um mehrere Kopflänaen. Von oben her blinzelt bet Ko loh gutmütig xu dem DcL'chlein herunter, bann hebt er die Rüstern gegen den Himmel und reiht den Rachen laut gähnend aus. Rosarot leuchtet die gewaltige Höhle: der BSärter greift in se.nen Gtmer. hebt einen schweren Sch.llfisch am Schwänze hoch der Elefant schluckt kaum, wie von seiber rutscht die Babrung hinunter Acht, neun, zehn solcher Fische, dann läht Goliath die ausgerichtete Köv- v..r^I'ie plumpsend zu Boden glriten und ver- ,^ros Anadyomenos“. (rin neuro Vuch von ftlbcrt H. tausch BkftUe man dieses letzte Buch') des Dichters Ulbert H. Rausch als einen Roown bezeichnen unb bewerten - wofür es Ieiner äuftcren Form „ach allenfalls gelten könnte —. so würde man tbm kaum Genüge tun, wollte man versuchen, ven Inhalt in Ilm rill en weberzug-chen. von den hanbelnben Personen zu sprechen, fo würbe das Wesenlliche dieses Werk-s kaum getroffen fein. Schon mit der Zeichnung .Personen“ für so menschlich verfeinerte und vertiefte Sriengestal- ten, wie sie In dem Buche umgehen, würde, wie uns schetnt. am Eiaenlllchen, am Sinn des Ganzen ovrbeigesprochen. Ebenso auch mit dem Beiwort .handelnd : das rein Aktive. Bewegende, für die Form des Roman» motorisch Aus'chlaggebende .st ganz unbetont in der Erzählung, und auher- dem. viel mehr, als diese Menschen .handeln . von sich aus willensmästig etwa» geschehen tollen - viel mehr bleiben sie untätig, v.el mehr .ge- «chicht es ihnen" in einem S.nne von an!Her Schicklaisnoiwendigkeit, tote er uns ^Kul-9®t schon lange verloren gegangen ober unbetoufu geworden ift Geist der Antike: das ist viril richt das Dori, mit dem man bte Haltung des Buches am ehesten kennzeichnen könnte, das trotz Ieiner duftet lieben Unbeuxgibeit und seinem ruhigen vornehmen, abgedärten Sprachstil ein fast heftiges. ein aus Leidenschaft und llcberjeu^ung geschriebenes Buch ist: ein in künstlerischen epr- men geprägtes Bekenntnis von persönllchster Eigenart, welches s ort setzt, vollendet und ab- ichlieht. was in früheren Werken Rauschs intoniert und. wie der Dichter cs selber ausspricht. nun nicht mehr berührt werden wird und gefaltet zu werden braucht, well das Entscheidende bis zur Restlosigkeit erschöpfend formuliert worden ist. Das Entscheidende ist aber vielleicht — auf jeden Lrier wird gerade dieses Buch anders wirken, und man kann sich denken, dah jeder den bestimme!iben Rachhall des hier Gestalteten .verschieden kennzeichnen wird —. dah jenes Grundproblem, das sich unserer Gegenwart aus den engsten und urivrünglichsten Beziehungen • Albert H. Rausch: Eros Anadvo- meaos. 131 Seiten 8". Deutsche Verlags-Anstatt. Stuttgart. Berlin und Leipzig, 1927. In Seinen 8 Mark. 609 zwischen Menschen aufzudrängen schien, dah die in aller Oeffentlichkeit als .fejurile Frage“ vcr- handelte Angelegenheit breitester Massen weder rin öffentliches noch ein kollektives Interelle zu beanspruchen habe, dah es überhaupt weder .Problem", noch .Frage" ober „Konflikt" sei, sondern die allerpersönlichst au behandelnde Pri- vatsache. die überhaupt gedacht werben kann. Gleichwohl geht es in Metern Buche Rauschs nicht, zum mindesten nicht tn erster Lin«, um Dinge, die mit dem Begriff des Seru.llen ersaht ober acbeckt werden könnten, sondern um bte antikisch-mythische Seelenbeherrschung durch bte Gottheit Eros, unter deren Führung sich die völlig unsinnltch zu verstehenden Beziehungen. Bindungen und Lösungen zwischen zwei ober mehreren Menschen aus unbegnll.-nen, nicht erklär sichen. nur fühlbaren Rotwendigkriten vollziehen. ^ufammensassend kennzeichnen wir bte inneren Akzente des „Eros Anadyomenos“ wohl am entschiedensten, indem wir auf des Dichter» eigene Böorte (tn einem Brief an den Rczen- fernen) Aurüdgretfen. Dtes Buch mit dem griechischen Barnen gibt .die schicksalhafteste, undeutbarste Berketiung und Gesetzmästigkeit menschliche Gefcheherts. weiche denkbar ift: also durchaus Symbol". es ist ferner .bte Gestaltung der Srd-Krasi welche . . unterer engsten, helli- schen Erde entströmt", und endlich, .es zerstört die Genial norm der heutigen Gesellschaft, indem es Serualttät als e t h i s ch e Bonn absichnt — und ledtgsich die gr innungsmäh ge Qualität als Richte fetzt" Dem Autor selbst Dürfte diese letzte Forrnusierung. die den .Eros" sinnvoll in den Kreis seines Schallens ringllederi und die Innen- linie einer Entwicklung fvriführend abschsieht, für die Bewertung des Buches enllchc-dend fein. Für den rein ästhetisch eingestellten Leier gehen die tieferen und unmittelbareren Eindrücke weniger von der .Theie“ und von jenen Teilen des Werkes aus. Ne als Bekenntnis aufgllaht werden sollen und müssen — als von der auher- ordentlich biszipltn-erien Formgebung, in die das Ganze sich llerdet, von der ft raff en und strengen Prosa, von der Prägnartz und Klarheit in Wort und Satz — kur; «sagt: vom Stil. Unß noch etwas anderes muy genannt werben, bas man ganz ursprünglich empfindet ober nachrastet, ohne den Zwang zu gedanklichen Entschridurrgen ober anschauungsmäHiger Auseiminbericn^ng mit dem, tpae hier verhandell und gestalte: wurde: das ist der zwar unsichtbare, aber von innen her ge* Tamenanv Hall, die Organilattoe der Reuyorker Demokraten, ist tert ihrem Bestehen em sich stetig erneuernder Urquell bet Korruption, die nicht nur bte ganze Stadt durchdringt sondern ihren Ernsiuh tm ganzen Staat Aeupork fubUx:r macht E'.n drinokrattfcher Wahls.eg bi der Stadt unb un Staat Reuyork ist nur mit Hllfe Tam- many möglich unb eher solche Cxg stärkt wiederum öle Blacht bte'er Orgamfation. Solange sie an der Macht tst — und das war bisher mit seltenen 21uer.j&m- mokratie war", annahm. Denn wenn es irgendwo auf der Wett « prion unmöglich sein sollte, die Demokratie zu verwirklichen, so ift das zwang» ihrer Jahrtausende allen Geschichte und Tradition tn Indien der Fall. Die grobe Scheide der Religionen, ble Stufenleiter bet Kasten, die Mannigfaltigkeit tuUureller Entwicklung die zwischen dem Stadium des Kannibalen uiid dem in Orford erzogenen Unbergra- duatc liegt, weift Indien alles auf, was man sich überhaupt vorstellen kann. Wie foll es ba möglich fein, mit einer Verfassung au arbeiten, tnv von der präsumpttven Gleichheit der Ernzelpersönlichkeit ausgehts Bei allem "Willen zur Detnokratie. der zweifellos nirgends fo ausgesprochen ift wie In England, ist nicht daran xu Aiixntcln. dah selbst die demvkrattschsten Engländer tn Indien sie nicht anzuwenden wünschen, da sie dazu zu viel Elnl:cht briitzcn. Die Alternative, i'or die England in Indien gestellt ist, kann somit heute noch nicht dahin gedeutet wer- England und Indien Bon unserem k-Berichterftatter. 'chwrige beim den Begum wirischer persischer bedeuten wurden. England hat gar kein Interollc daran. Ind^n zu betreten oder Ber- waltu: Tih'rmen zu 'cha'ien. ble einer w ri- :chen e. .: ft Verwaltung giechkommerL Dazu wissen die Engländer zu genau, dah der iwi'chen Orient und Olubenf. von denen bereits der Haibinder Rudparo Kiplitzg ’agtt. dah sie niemals zusammenkommen könnten, iu ar oft .ft um durch irgendein künstliches Verwaltung»- oder VersaisunEsstzstem überbrückt zn werden. Deshalb muh daraus htngewiesen werden, dah der Sinn der von den Engländern für das Jahr 1929 zugcsagtrn Veriasiungsreiorm in einer ganz anderen Richtung liegt. Richt um ernt rrundsätzsiche Umgestaltung des bestehenden Sy- ems. nicht um eine Befreiung der Inder auf den Fcsieln de» englischen Imperiasisinus. nicht um eine grvhzüaige staatsmännische Tat handett es sch. — fonbern eine nüchterne, von prak- trichen Bedürfnissen ausgehende Anpassung des 1919 gegebenen Verfassung »werke» an ble praktischen Bedürfnisse des vielgestaltigen Ricsenreiches Indien Ist das Ziel. Formal geht das aus dem Aufnag. den bte Ver- sassungskonmii'fion erftilten hat. zwar nicht ber» vor. 5m Gegenteil, d»e Bestimmungen lassen der Komn'/sion tede Zre.hen. Sie kann vorschlagen, was sic für richtig hält und kann teste Untersuchung vornehmen, die sie für zweckmähig MIL Aber c» würde ja auch englischer Staatskunft nicht entsprechen, wenn man eine praktische Aus- Der Sicher Weihnachismarkt. Von -Btirgmneifler Soifer. 382 Jahre alt stad di« L'idxr Uldrfte. Dah Iw Nicht die überragend.' Bedeutung wie der Orten» berge« .Kalte Markt" und der Grünberger ,\TaI» luimarfl ‘ erlangen konnten mag u a vielleicht lein« Ursache in der beuHdxn Kleinstaaterei früherer Jahrhunderte haben, bt« die Bedeutung der hiesigen Märkte nur auf das Gebiet der ®raHd>aft Sol m»-Lich beschränkte Der Stifter der sicher Märkte ist Kaiser Karl V„ der mit Urkunde vom 7. 3uli 15« der Stabt Lich erlaubte. alljährlich twet Jahrmärkte zu halten und auch die bisherig« .Kirchmeh in einen Iahr- martt umzuwance'n Der eine Jahrmarkt sollt« am 2. Sonntag in den Saften. Aeminifzcrc und der ander« auf Sonntag nach St. Michaeli» gehalten werden Die dtit des ersteren entspricht annähernd unserem »eyiacn Fastnachtsmarkt während der letztere auf Ktrchwe hmoniag gehalt.n wird Die Kirchweihe richtet sich nach Michaelis und fällt auf den diesem Tag zunächst liegenden Sonntag. Bit sich di« Märkt« in der v)eit nach 1545 entwickelt haben, wird sich nicht leicht nachweisen lassen, doch ist seftgestellt. dah zu Ansang des vorigen Iahrundert- die Stadt Lich fünf Märkte betast, die im »fahre 1821 auf 4 herabgesetzt wurden. Der eine davon land Dienstag nach Ostern statt, «s ist der bekannte Öfter- markt der sich auf diesen Tag bis beute erhalten hat. der zweite tollt« am Dienstag nach Kantate stattslnden und kommt wohl unserem letzigen Psingstmark! am nächsten der auf den 3. Psingltseiertag fällt; der brüte sand Montag nach 3akobi statt und deckt sich ungefähr mit dem aufstrebenden Sicher Sommer markt, dem grdhten der hiesigen Märkte, während der vierte, der Michaellsmarkt. am Dienstag i)or Michaeli abgehaltcn wurde und dem jetzigen Kirchweihmarkt entspricht. Auster diesen vier Märkten haben wir noch den als Fast - n a ch t s m a r k t wiedererstandenen ältesten Sicher Jahrmarkt und endlich den Dcibnachts- markt. Der D«>hnachl»ma«kl fällt in diesem Jahre auf den 12. Dezember und wird neben dem Krämermarkt in der Hauptsache al» Schweinemarkt abgehalten. Der Monat Dezember ist bi« Seit bet Hau»' blachlu:' z.-n Nachdem bi« gemästeten Schweine den Stall eerlafftn haben muh der Lchwe n«Halter wieder daran denken. Bachwuchs fürs kommende Jahr zn beschaffen, fo bietet denn der Sicher Deihnachts- markt für diese Veute e.nc lehr paffenbe Kauf- gelegenheit nicht minder günstig ist er auch für den Schweinezüchter der zu dieser Zeit auf guten Absatz rechnen kann. Daneben wirb die als lei- stungefäbig bekannte Sicher Geschäftswelt nicht vergeblich auf den notwendigen Betuch boficn. die Sicher Durstwaren sind weit über die Grenzen unsere» Bezirkes bmaui «I «rfo rühmlich bekannt, wie die Grzeugnilse der Orgel- Klavier- und ^farmonium-Sabnlation. Der landwirtschaft- li«be Maschinen und Geräte. Geschirre und dergleichen braucht, der weist, dah er diese in Sich in ausgezeichneter Qualität findet, und wenn ein Verein sich «ine Sahn« anschaffen will. dann sei ihm gesagt, dast er schon weit gehen must, bis er etwaa findet, wa» den hiesigen Grzeugnis- Icn ebenbürtig ist. Der im nächsten Jahre bauen will, dem sei angeraten, sich die Baustoffe schon jetzt zu beschaffen; im Minter lauft man das was man zum Bauen braucht, billiger als im Sommer, alle Baumaterialien, besonder» Ziegelsteine Dachziegel Bauholz. Gelen, -erde. Kupferkeff.k. Möbel. |a selbst S^lchränke und dergleichen lauft er in Sich billig und gut. Leistungsfähig« Gärmereien. Samenhandlungen und Baumschulen lehlcn in Sich ebensowenig wie Handlungen für Kraftfahrzeuge, Fahrräder und dergleichen. Denn der Haust atzet ein Fädchen braucht für seinen felbstgekelterten Aepfelwcin. oder die Hausmutter ein neues Krauifab. nur auf nach Lich. da. wo Brauereien leben und gedeihen, gibt e« sicher auch Sah» fabriten. Soll ich noch sagen, dast c» In Lich leistungsfähige Manufaktur- und Koionia waren» bänbler gibt, bah man für Kleidung, st_äe vom Hut bis herab InstalbUonsburaau für Licht Kraft Wirme u. Kille Radioapparate und komplette Radioanlagen Für Geuchrnkr» edie empfehle kh Beleuchtungskörper, elcktrtadre Bügeleisen, ekktr Kochapparaic. Heizkissen, den Elckfro-Oekooom (automatischer Koch-, Brat- u Badrapparat). Haar tnxkenappamte. Staubsauger. Radioapparate uaw Not Fabrikate fahrender Firmen 3t' iHchsr" 3U«I‘ irr ’ <*' 'um * SW ' 2wlMrsU 11 floral < un bc: geWc euwl. fann er Tn £ 2t4) dann aach .ilubrftrimp da nur dadurch totere D reffe gu erzielen flnb Müller und Schottes be Lieber WeihnachlsmarM Montag, den 12. Dez HIPP BRAUEREI IHRING MELCHIOR GRÖSSTE BRAUEREI OBERHESSENS Udier Bank eü.m.b.H.. Licii Zeinen Sie Ihrem Kinde die Spielwaren-Ansslellunn Im Punoenhimmel und aal Erden Montag. 11. Dezember 1917 Schweine- und Krämennarkt nie Willy Hahn, Lieh Karl Insel Lieh, Oberstadt 10 Papier- und Schreibwarenhandlung II« HlWD Aul nach Lieh zum Schauienster-Wettbewerbi 111480 im Holländischen Hof Schöne Weihnachtsgeschenke in Parfümerien und Toilettenartikeln / Grobe Auswahl in Spielwaren aller Art in altbekannter nur bester Qualität Riesenlagcr in guten, billigen Spielwaren Schöne Geschenk ar tikel in Nickelwaren Alpaka. Bestecken, Glas und Porzellan finden Sie zum Weihnachtsfeste bei mir. empfiehlt ihre hervorragenden Qualit&tsbiere 10. bis ezemb, Muller Aich ich. dou tammer do mache, otiinner l des Her u n o be dv'» cas gan Stoa nooch:« met ibn hnnet. Brourer do m Wefentvch »emrinbert Wirt' Hem et 'acht der Belluchsr-ng durch btt ®tn<üorung neuen Saat- gniee de feit 3obr1gcbntrr. rinj.r'mf 3nxu*. Kolonialwaren. Feinkost. Glas-. Porzellan-, Korbwaren. Haus-und Küchengeräte, l^eder- waren, alle Spirituosen.Krankenweipe. Liköre, Liköressenzen u- s. u Geschenkartikel in allen Preislagen ferner Kleineisenwaren, landwirtsch Geräte. Alle Waffen für Jagd und Scheibe, spez. Kleinkaliberschießen. Munition jeder Art Patronen werden nachgeladen Kinderspielwaren aller Art in gr. Auswahl. Puppenwagen. Sportwagen. Rodelschlitten Billigt Preise Reelle Bedienung Lall, uxm« bkun# m r iusem 18 der erzielt of Zum Markt zu gelassen sind Tiere aus unverseuchten Ge mein den der Kreise G leben Friedberg.Schotten u. Büdingen. Durch Ursprungszeugnisse ist die Herkunft der Tiere nachzu- x eisen Für Hindlervleh ist Nachweis der Quarantäne erforderlich. Der Auftrieb bat in der Zeit von 9-10 Uhr vor mittags stattzuflnden. Lidl. 1. Dezember 1927. ferdüboot, wann däi 4 »«trappe wirrer am in Steins Saalbau in Lieh Sonntag, den 11. und Montag, den 12. Dez liefet irbd: do maant m r 11 Wem UN Pingste mir all aan Doog Müller De« Unglerf noach n» ein ea» mr aach noach die Die»' auejinac. doa» hoi m r de tonte 5oih no dcirn ^uuofreei k r'.-.'smtc Schotte« Ava. aich .naaK. dir lei dte Wadercher met ihren >..ivritriQpbaa lätmer träi e ahil Hraa nut laale .WrdK to’ bofte c Streichholz, ked d r dei Dell »irret älni e« ball alle« na ul. e paar varnir Schoud mtfk «bei HessisdicBürgcrmciiiterei Lidl. Völker. Von vormittags 10 Uhr ab: Gerstenschau, von nachmittags 3 Uhr ab: Lichbildervortrag von Landwirtsdi.-Rat Dr .Schneider (Eintr. frei) memeftk dc lüTift dich fcnuÜ txfr’k Nmn treib» gleich annericht Müller Host röcht Scholle« mach doa» fft S cho l t e » 2lll.^ dd rechte. Muller, de ffunw- bnog un dc M^ndoag gibt« rr»ch vi4> de Sunndoog, do leibe mr u« «iur un de Itui»- boog. do finale mftatirök del Koaa met- nonnn«. rnei loh ich t*n bebe aach be Mundoog dehaam Mcrtrer aich brr narr ebbe« ktne« met vo Ach do ircrb le gud«. e poar woarmc Strub körnet It nMt immer ’o fadie hoi Alle« in allem man lieht H wird in Ach clgxib geboten in allen Jtrellen der ^i'Mfcrung ‘«ewtübt man sich nach MM den Martl- prtuchern eni gegen*- !b mm cn. Brauqerstrntag in Lich. de Sunndvaa un de Mundoag doach näh dehaam etzt gtb$* «richt räch, nooch Lich Scholle» Oebgcmood): c» bleibt de de,' Lieber Weihnachtsmarkt Ty urnhalle rtzuog des Film» ierwita oder ISpirl-PilH rUflderl Lnlählich de» Tkrtebretoge# und der 9c 'lügelfchau finbet auch eine Ta\ Scholle» Horch emol. Müller, giehtze Sor.ndoag met nooch Lich zou de Schausintter- Prämiring, doa« mülle mr u» doach emoi Wir vergüten für Spareinlagen bis auf weiteres 7'h Prozent und nehmen Einlagen von 1 RM an entgegen Säst V *CI i I *T M I »mal J?*1* Li, -LLr <* ’fiSRiS CARL HELLER ID., LICH Braugasse 9 Gegründet 1875 : Fernsprecher 27 e,Udi Uq() . Müller Dos» wcÜi aich aach tmaRc ei gefoj; :n r ’o gou:. wann sich at-fU btt Made cher leb mll chrrn llaalchloarwige N uhrstrimp oan be Baanercher. br locht m r groad bei -er,» em Leid, «u-bftr. un do doach: aich, aich kennt meiner »ll Weihnvachre Io e paar feirme ilabrltrlT.p fchanfe S chvlte» 3oo. dah be bei Herz aach al» etnoi dthoom lache lofk tan k, du ahier San. no ®oa» Irtl mit des. jedem Dierche lei Btä- lierche aich kaaie meine. Achte en naue .^ellel etm Lich beim Küppers chr. d: roeil •» «an den, ahie usrni-r be y»?;g ndrenne lecht Müller: chor m r ull met en, Hoi« toache leyl muht aich die ganz Asacht nem bi« aich fromm can Weil »oar un met 2hll hol beb« betroachte Müller Mei lälaxr Scholle«, aich wollt be Mundoog oigib un met Strtel vrtaaje Scholle» Ao. dou hott doach aweil die Zeil, dou kcmnft be Mundoag wach emol higch. Müller Räch: hoste po. gelle de Sunn- dvag fei bie Lade uff. Scholle» Aadierlich. do kannste deine Zraa ebbe« fir Meistnoachle kaufe. ote - vawer laa rn r n«r GtrastenkonzeH. Anlädlich be» Ltchcr Verkehr»! age» am Sonntag. II. Dcvmber. oeranttaltel die Kapelle der $re,Billigen Feuerwehr L i ch nachmittag» von 3 30 bi» *33 Ubr oor dem Aathau» cm Strastenlonzerl D'e Kapelle hat e» in den wenigen 3abten istre» bestehen» unter der Leitung ihre« eifrigen Kapellmeister« Philipp Sommer zu recht bc- achlenstverlen Leistungen gebracht. Io bah für eine angenehme Untcrbaitung der Delucher besten» geforgt ist 1 mdia LSALLr Matn anlü; timlummct trntio bin. aUcr lich bit chch. 3u» dreien Gründen neraaflallet der Ber- f ach» ring am komm en den 3 r int eg )1. Dtinnbcr. ie bem Saale be» Holländischen Hole» zu Lich einen öffentlichen I Drir^g Landwirt'chah«rat Dr Schneider oom heslilchen Lan^-w rilchallö- c:n: L ä über . und Tege * u r Erzeugung von Quält f ü l» g e r st e Außerdem hnden Lichtbilder- Dvrlräge statt forme eine Ausstellung von vee- f chic denen Sorten von Braugerste wie fie fein toll Der Lanbwtrl der adrShch-n L^ellera» tonn allo am kommenden Sonntag in Lich mehrere Fliegen mit einer «Noppe schlagen er fann sich den Schausensterwctlbewerb an- sehen er fann bie S»eslügelau«vellung beiudxn und fann nubbringenbe Anregungen für lernen lanbtvirtfchaftlichen Betrieb vom ersten Sicher B r a u g e r st e n t a g mit nach Haufe nehmen. 8» ist daher zu hollen bah der Betuch DE '■Oia,U KÜ« Sw-*- ipfehie jektf lackaPP^te erster öffentlidier Brauoerslenlat in Lith G^ahrung^ ec* $q4tn«ten über Bulzuch«. Hal- :«M rutUT- ; ul» zu eigen machen und do- handeln mürben Der Gellügeere-n Ukb Will auch in Mer Hms ch< hellend em- gwtfen Gr leiM feine 3u»hdlung ein durch einen ^uchlerabend em Sam»lag. 10-, Dez .M .Holländilch-n Hoss' au' dem eie edabrorr .Hachenann der Mandertehrer be« Aallanlfchen chällügeLzuchroerbande« 3eo* Dörr an« Aenen- hatn im Xoeen« einen »chrtridervorrrag über .G«llLgch«ssen. De^lügdTroefbctien urt ra* btingmN Gellugel^chi' bal-m vird 3n Ob«- hellen weist man allgemein baB ber »a:hnai)n b en unter prüdte. ein Demo! tat bet sich mit einem mltä rischen etaai«|ltc 4> g gen bit vet allungsmüßtz eingo- setzle. nom polnischen Parlament, bem .Seim . beftättgte Regierung durchsetzte — also gtW ü eine porabote Stsche nunq. die dabutch noch wider- sptuchsvollet wirkt, baf) Pilsudski. btt icöt Lite uen nut Ätitj bcbr h bat selb'! e t n g e b ü r • liaer Ltlauet ist Xn 19. Wär» 1857 würbe er Im nördlichen Litauen geboten Ift abtr. wie er mit Stolz betont, bem Stamme nach kein .Littvak" tr gebött vielmebt zu e,net alten polnischen 2b-l«'ami:,e. bit unter russ scher Fremd- bertschalt in bit Ranbstaaten versLl gen tourbt. 3n btt litauischen Stabt Wilna. die bet polnische W.mfterpräs dent vor 7 Jahren ben Litauern durch einen Handfttrich de« General« Zelegowskt tauben lieb, besuchte Joses Pilsudlki vor einem halben Iabthunbett da« Gymnasium, schon in sener Zelt, saft noch ein baldrvuchttgcr Burscht schlvst er sich revolutionären Gehetrn- bünbtn an und stellte sich damit in Gegensatz zu seiner atislokrat.schen Farn l entradition^ Wan siebt r« bem Marschall Joses Pil- sudski sofort an daft er genug Snergie besitzt, ein Ziel barlnäckig zu verfolgen und allen Schwierigkeiten. d>e sich ihm dabei in ben Weg stillen. . ton zu bitten Lloyd George hat einmal gesagt bat) sein Kops mehr Kinn al « Stirn zeige da« ist zweiselloS nicht richtig, da sein Porträt da« eine gewilse Aehnlichkelt mit bem Bild Rtetzschke « zeigt auch die bobe. schr igc Stirn diele» deutlch.n Pb lo ophen polnischer 2b- hinlt aufweift Doch ift se.n Kinn, mit cncrgtldbcm. inatitalischeni Schwung, der au«bruck«vollfte Seil seine« Gelich'e» 8 n'iere. buschige Tluenbraun verleiben Ptlfuds.t - Bick etwa« Tkrltedte«. unb ein voller, au beihnen Seiten mongo.isch herab» sallender Schnurrbart soll wobl ben kriege.ilchen Sindrud der Persönlichkeit verftürken 3m ganzen verraten seine Züge soldatische Gradbeit, militärisch« Offenbeil, aber auch bie Lust am Befehlen. gröber gcfagi Herrschsucht Man kann sich kaum norfiellen. hab dieser Mann einst zu den verschl.ig nsten Revolutionären gehört« doch Hal er mtmal« ausgebött. die revolutionären Beziehungen die er aus bem M inner Gymnasium !l unter d n schwierigsten Tkt nissen. verfolgt von der zar>ft 'chcn Ochrana weiter zu pflegen AI« Stud.n: der MeN-in setzt« et seine revolut onären Arbeiten In Sharkow, her jetzigen Hauptstadt der Ukraine, so intensiv lori, bah er schon nach wenigen Monaten von der Universitüi getagt wurde 3m Aller von 20 Jahren verhallet« man ihn dann in Pete t « b u t a . Weil er an einer Verschwörung gegen ben < ’: haltet und in bie warschauer Zitadelle überführt wieder drohte ihm Verbannung nach Sibirien. diesmal entging er d e'em Schicksal dadurch. daß er Wahnsinn f m.l u ügren w r Die Re- ution von 1935 war n.cd.rg schlag n. und her Ochrana war e« gelungen, drei Au rubrer zu ver- tcn. denen ein Attentat auf einen zaristischen izier gcg'üdt war Jeder wuhte. da i da« Leben her drei jungen Po'en verw rkt war Dine Rächt vor der Vollstreckung des Lsdesurteil» erschien ein Offizier her Ochrana. begleitet von vier Polizisten, bei bem Kommandanten der warschauer Zitadelle und legte einen Be'ehl des kommandierenden warschauer General« vor. her bie Ueberführung der drei Todeskandidaten in ein andere« Gefängnis anordnete. weil ein revolutionärer Bejreiungoversuch verhindert werden sollte während die Verurteilten in schwere Ketten gelegt wurden, la« her Offizier in der .Rowoje wrei:i,a . dem reaktionären Regierungsorgan. dann trieb er feine Gefangenen mit Fuhtritlen auS der Tür und liest sie recht unsanft in ein geschlossenes Au io letzen Der Wagen sudr schnellsten« — zur deutschen Grenze. QU« sie deutschen Boden erreicht hatten, waren die Gefangenen und Pilsudski. der sie In feiner Verkleidung entführt hatte. In Llcherhe-t. Run ging Pllfudfkl nach Galizien und or- Silierte dort polnifche Zre,scharen. die sog. ützenverbände b e Im Jahre 1908 zunächst au - oben trerb.n feilten bann aber von der österreichischen Regierung doch geduldet wurden, weil sie eine w.riootte Unter'iutzung b.r Grenz- wacht gegen Ruhland darstellten Im Ausland wurden die Cf ijierc d c er Verbünde ausgebildet. Ptlsubll» aber beschr.nie sich nicht darauf. Lchützenorganifationen in Galiz.cn zu schassen, von den Grenzen spann d.e'er Geheimbund fein Rey. da« schl estlich ganz Polen bedeckte Als im Jahre 1914 her Är eg au»brach, überschritt Pll- sudski mn feinen Legionären an b« r Seite d« « österreichischen Heere« die Gr-nze öifxig kampfi, der Zaren', nd für bie Lvttre - nung Polen» von Ruhland, al« er aber merkte, dah bie Mittelmächte ben neug.'chaf enen pol- ni chen Staat sich selbst ang'.iebem sollten verweigertc rr seine wettere Unterstützung unb mit ihm schwenkte die polnische Lea on. bie au« den Schützen. erb< nben geb Ibet tnorb.-n war i n « feindliche Lager ab Sr war oft verhaftet worben um noch darüber ent etzt zu fern, dah man ihn im Juli 1917 w eder einmal ein- sperrte Man brachte ihn von Warschau nach Magdeburg, her uhere Aniah zu dieser Derhastung war dadurch gegeben hast P.lfuhski von seiner lieben Gewöhn^, l mit fa schen PL - len b e Grenze zu überschre ten auch währ nb des Kriege« nicht la fen konnte Aber bieJJeftungibaft in Magdeburg stempelte ihn zum Märyrer und verzehnfachte die Zahl seiner Anhänger, bie ihn laut um jubelten, als er dnbe 1918 wieder in Warschau einziehen konnte Sr wurde provifo- rtlcher Staatspräsibent der polnischen Republik. dankte dann aber bald ab unb lieh sich, grollend über ben Lieg ihm feindlicher Parteien, in einem warschauer Vorort nieder Roch In aller örtnnerung ist es wie er dann vor anderthalb Jahren mit einem Staatsstreich w eher bie Macht ergriff. ®m Mann, der alle» erlebt hat, und bem alles zuzutrauen ist Um die preußische Landgemeindcordnung. Die preuhisch, Koalition au« Zentrum. Sozialdemokraten unb Demokraten, bie mit einer Mehrheit von bestenfalls einer Stimme Reform- arbeit leisten zu können glaub', hat sich wieder einmal eine schwere Abfuhr geholt. Sie hatte einen heftigen Anlaut genommen, um ben Beweis ihrer Produktivität zu erbringen unb bie ßanbgcmetnbeorbnung auf die Tages- orbmmg setzen lassen, bie schon seit Jahr unb Tag ein ziemlich bescheidenes Mauerblumchen- bafein sühne. Sie entstammt ursprünglich einer Vorlage aus her Zeit her grohen Koalition, wo sie gemeinsam mit her neuen Stäbteorb- n u n g eingebracht war. fiel bann aber infolge her Reu wach! en unter ben Tisch Das Zentrum hat sie in Form eines Antrages Herold getrennt wieder ausgenommen. Die StLdteordnung ist auch glücklich, aller ing« belüftet mit Zufalls- abflimmungcn. durch die zweite Lesung gebracht. In einer Sonn, bie für bie britte Lesung da« Schlimmste befürchten lieh. Die Canbgcmeinbeorhming ift nid einmal so weit gekommen' in der vergangen.n Woche hat bie ‘XegierungÄtoaiition nach zwei Tagen bas Rennen auf geben müssen, weil sich infolge des passiven Widerstandes d.-r OpprsitionSpar- teien di, bauernde Beschluhunfähig- kelt herausstellte, unb jetzt hat di, Koalition zu einem Gewaltmiit^ gegriffen, sie hat bie Gemeindeordnung z u einem Torso zusam » menge ft rieben, hat vieles von bem heraus- getallen, was widerstand Hervorrufen könnte und hofft mm, biefcs Rumpsgesetz doch noch vor Weihnachten durch ben Landtag peitschen zu können. Wieweil blefe Hoffnung berechtigt Ist, bleibt abzuwarten. Da« politische Interesse der ganzen Spekulation Ift nur da«, dah bie Weimarer Koalition offenbar In erster Linie auf bl« Hilfe her Kommunisten rechnet, von denen sie glaubt, bah sie gerade an der Zerschlagung bet Gut«oezirke ein besonderes Interesse haben unb deswegen sich als freiwillige Regierungspartei zur Verfügung stellen. Für bas Zentrum wirb bas eine immerhin etwas eigenartige Lage ergaben, zumal ba di, Regieruiig auch diesmal wieder nur durch ihr eigene« Ungcioch bie sätzlich her zu verabschiedenden ßanbgemdnbc- Ordnung Hindernisse entgegenzuftellen, sie haben nur wert darauf gelegt, daft ihr, Forderungen auch in bie Vorlage hineingeardeitet würden. Darauf hat brr Ministervräl ident Braun es aber gar nicht ankommen lallen, er hat hier ebenso wenig wie in früheren Fällen, die Verbindung mit der Oppv«Ilion auch nur gesucht Hätte er sich bi, Mühe gegeben, mit der Deutschen Vollspart ei Fühlung aufzuneh- men, dann würde 'ich lehr wahrsche'iilich unschwer die Möglichkeit eine« Kompromisses ergeben haben und dann war die Mehrheit für p-i-.i.-indeordnung llcher Stall dellen wirft di, Regierung bt, Flinte in« Korn unb wenl-et fich lieber an die Kommunisten, nur um der Rechten gegenüber du« SingeflAnb- ms ihrer Schwäche nicht abgeben zu muffen. Spielplätze - Eparmastnahmen. Der Deutsche Reich«au«schuft für ß,ibe«übungen verbreitet in der Abnxch« der Ölngrtf e. bi, gegen bi« Bew lllguna ftäbki- scher Olhttd zum Bau von Spielplätzen, Turnhallen unb Kampfbahnen erhoben wurden. folgende Zdundgedung Der Deutsche Reich«au«schuft für Leibesübungen al« Spihenverband aller unpolitischen Ium- und Spvrwerbänd« Deut'chlanb« mit runb lieben Millionen Mitgllehern dankt den deutschen Städten, dah sie der au« bem Krieg« zurück- gekehrten der in Krieg«- und Rachkriegsnot her- angewachfenen mönnllchen und weiblichen Jugend die Spielflächen. Sportplätze. Tarnhallen, Schwimmbäder und Kampfbahnen bereitet haben, auf denen 'ie Kraft. Gesundheit unb innere Freudigkeit für d e erschwerten Ausgaben des Berufslebens gewinnen konnte. Spiel - und Sportplätze. Schwimmbäder, Turnhallen und Kampfbahnen sind kein überflüssiger 2 u r u « . sondern bilden ein Gegengewicht gegen ungenügend« Wohnungen, minderwertige Ernährung, gegen Krankheiten und rno- rali'che Verführungen aller Art. Systematisch betriebene körperlich« Hebungen find da« wirksamste und da« weitau« billigte Mittel gegenüber den Ge'undheitsfchädigungen unseres heut gen Leben«. sie bringen Freude gegenüber bem Siner- lei in einer mechanisierten B«ruf»arbeit. Richt zuviel, sonbern zuwenig ist bi «her xum Ausgleich früherer Unterlassungssünden in bet Schaffung i o i S ätten zur Körperpflege geschehen! Clne Reihe großer beul- scher Städte oefltzt kein Hallenbad: in unseren Riesenstädten gibt e« Bezirk« mit Hund«Mausenden von Sinwohnern. für die keine Frei läch« vorhanden ist. Die bescheiden« Forl«rung des Deutschen Reichkousschu fe» für Leibesübungen von 3 Quadratmeter Spielfluch« auf den Einwohner ift nur in wenigen Städten erreicht. Sngland verlangt siebeninal soviel, nämlich für 1000 Öinöobner jeder Gemeind« 5 acre« — 20 350 Quadratmeter, und ist auf dem Wege, dies« Forderung durchzusetzeti. Keine Ausgab« ist produktiver al« di« für Spiel- und Sportplätze, denn sie stärkt da« trotz de« MafchinenAeitalter« wichtige Produktionsmiit.l. Me menschlich« Ar beltitraft Keine Ausgabe ist sparsamer al« diejenige, welche Kosten für Kranke unb Schwache mindert. Richt zuviel, sondern zuwenig Ist hierfür vom Reich, von ben Ländern, von den Provinzen. Städten unb Gemeinden geschehen Gäbe e« mehr Spiel- unb Sportplätze, so würden die Jahreskosten von 4 Milliarden für Sozial- ver'icherung um mehrere 100 Millionen zu- di da .ben Die flurüdbrängung her Validität um ein ober zwei Jahre würde dem RcichShaushall Dutzende von Millionen er- ’baren. 50 Prozent aller Unfälle In Gewerbe unb Landwirt'chaft mit ihren verheerenden Folgen könnten vermieden werden, wenn die vcr- ' icherle Bevölkerung körperlichgewandter und leistungsfähiger wäre. Millionen und aber Millionen an Krankenversicheru a würden gespart, wenn die Bevölkerung durch Spiel und Sport im Freien gegen Srkältungslranlhe.ten abgehärtet wäre Tuberkulose und Geschiechls- krankheiten finden keinen Boden unter der sporttreibenden Jugend. Krankenhäuser. ZwangsAls Forscher bei Romaden. Tie deutsche Ltoeyner-Erpebition in die unbekannte Mandschurei. (Rachdruck. auch mit Quellenangabe, verboten 1) S. 4 h a i b i n »Mandschurei) im SpLtHerbst [927. wer glaubt, bah c« weihe Fleck« auf her Grdkarre nut a.u Rard- unb Südpol, in bem von Lamas behüte.en Zentralasien oder im Innern cee buni.en 4;bi«ii« gibt, der irrt fich: schon in der Mandschurei, »n dem Land«, um das sich Ruhlanb. Lh-na unb Japan streiten, mitten zwischen zwei Daan-uiien. in dem groben Vogen den der Amur nach Horben macht, bevor er nach einer neuen Vieaung in den nördlichste.. Qludläule; 7e» tapan.schcn Meere« strömt, gibt es ebenfalU wene Gebiete. ü. Schrilt- zeichen und folonckcher Sprache abgeia<>ie» Gmp- lehlungela.reiben. Mit dem Pah. bem «inge- boie-.e.i Ve^ltiter und ben u>c ugen Brocktn bet «-sprach« die die 251«.'Ojafi überhaupt kennt, ging es bann in das unerforscht« Land htr.eiiL Heber Steppen, durch lichte Wälder >dic «rwane.e.i älrwaider fehlten völlig», üter haloverwit e « Geb.rgsreste. beten e.nzelne Berge nur noaj wie Pyramiden in der Ebene ftehe.i und durch dich te Gest-üpp. Zunächst noch vorvet an festen Gegolten lehha ter Bewohner, ba.m zu feien Zecken ober wohl aungestalteten Grdhuti,:.. bU lchliehlich menfchl.ch« S edlangen nur noch au« ben schnell aufge chlagenen unb leicht becegLdxn Spitzzelten bestanden, bie im Somme, mit Bittenr.nd« und im Winter mit Rehfellen abgedeckt find. Li, Bewohner dielet Zelle kennen weder Ackerbau noch Vckäzucht. he ernähren s.ch allein von detIagd aus dasReh. Ift die Gegend, in bet he sich aufhallen, abgejagt, ober hnb bi« Reh« verscheuch!, bann brrch! bet Colone feine odte ab. packt feine famtlichen Vorräte auf ein paar Pferd« und zieht in neue Jagdgründe. Die ungeheuren Ebenen dieses Lande«, bw sich bet arpeduwn in e.nr.n oft märchenhai.en Blumenschmuck zeigten, gäben Raum und Rührung für Millionen von Herl ent »er«n unb Hunderttausend« von sesten Ansieilern. Skt jetzige Bewohnr des Lank es kennt de sen Derborger en Reichtum nicht, er nimm: nur ba«. was es ihm freiwillig bietet Der 60(0ne lebt auf der niedrigsten Kulturstufe les 3ä;en>oltt, er melkt nicht en mal bie Stuten unb nährr ich fein ganzes Leben ausschltehlich vvn Re^ fleisch, denn bie paar w.ldhühner ober Zische sind ebenso toenig zu zählen wie ba« bihchen Hirte, das er eintauschr ?r Erbet sich in Rehfelle, 'eine sämtlichen Ge'ähe stellt er aus Titten rin? e her unb von ben Segnungen der Kultur kennt et nur ben Schnaps, ben et freilich über alles liebt. Run birgt aber dies Land noch andeve Schätze als die. die nur durch mühsam« landwirtschaftliche Arbeit zu heben ftnb: Gold? wvhrn die deutsche Skpeditton auch kam. fand sie Spuren alter Gold^chürfet. zusammen gefaulte Blockhütten und längst Deruxuyer.c Srd lochet. Trttst man auch einmal tagelang nicht einen einzigen Men- Ihen, so findet man doch sichet dies« Spuren von Gold'-uchern. — Das Gold der Mandschurei hegt iicht im Sande bet Flüll«. sondern im Betg- •dyurt, der bie Täler füllt und der ba« früher ge- lÄrgig« Land immer mehr zur Obere macht. Milten in dictzem der wisfer.schaft uruxlannten Lande gilck es ausgedehnt« ?lrbcck«plar>e großer chi- ne Vchet Goldgew>nnunqsg«lellschakt«n. Ditte Werke werden mi^trau-sch bewacht, und kein Fremdet kommt ‘o einfach zu ihnen Da di, Deutschen aber nicht als Konkurrenten cuftraten vm Wettl»ewerb um das Gold, sondern nur einmal einen B.'ick in bi«*« Werk« tun wollten, fanden H« Zutritt und durften sogar Kinoaufnahmen machen. Qhn, den Kurbellasten tst heut« eine •<- pedfiion nun einmal unmögi ch, und auch die Stvetznet-Srpedition filmte die Colonen, chre Hütxm ihr werttcug. typisch« Land'chast^bllder und McK Gvldwulchcrcicn. Rur em« fehlte für ben Film, das wichtigste mit. eine eindrucksvoll« bildlich« Sch'ld«rung des rel.giö*rn Lebens dieser einfachen Rornaden. bi« wie vor Jahrtausenden dem Schamanismus hulbigeu Ditte Lücke 'ollte rin Unglück ausfüllen, das bie 8t- ped-llion betraf, unb bas ht hinderte, noch in biriem Jahr« bis an Zh« Ronniquell«n vorzubrinLen: bie Malaria. Walter Stoetzner lag schwer krank in bem Zelle eines Schamanen. Der Mann, bet bie Gastfreundschaft gern gewährte, der aber mir bem hinberlchen Kranken nicht ben wieder einmal notwendigen Umzug in beffeteOagbgef üb« bewerkstelligen tonnte erbot sich Lanatam ungeduldig werdend, bi« Krankheit zu bttHwören- Der Ficber.rank« leibst wehrte fich Zunächst. IVf) aber harn feinen Filmopetatur holen. 3t glaubte, bah die Bttchwörung ihm nichts schaden würde, dah man aber h er bw ettrhnt« Möglichkeit hält«, einen vollständigen Scham anentanz zu kurbeln. Swetznet wurde mä entblühtem Oberkörper auf dem Tanzplatz im Freien gelegt, und dann begann unter immer stärkerem Trommeln das Gebet, das zum Tanz wurde. Der Schamane unb zwei Schamaninnen tanzten tn lochet STftak, dah fu wiederholt ohnmächtig zu werden schienen Aber vor allem der Schamane hielt eine volle Stund« durch. — Darm traten die umstehenden Solonen auf Stoetzner zu. crflcrttn ihm, er könne weggehen, denn er sei geheilt — und h«fce da. et. der sich dem Film zuliebe auf den Tanzplatz hatte tragen lassen. stand auf — unb war gesund Gesund nftcht nur für den Augenblick, sondern oMmbar endgültig, wcnn er auch zwei Wochen später bet Sicherheit halber burch «mige Tag« Lhmin nahm Dah bitte unerwartete Genesunt mit bet i-Jeremoni« her Schamanen in einem rätselhaften Zusammenhang gestanden habe, dürft« ja allerdings rinigermahen zu bezweifeln Irin. wenn die stille w^fenlchaftliche Arbeit be« Winter» getan ist. wirb Stoetzner von neuem von Tharmn au« ins Land der Solonen ziehen, um bann bie Lage her Ronniquellen fest zu leg en. Roland Anheißer. Von Helen« 8 h r I ft a l l e r. Der Graphiker unb Malet Rolanb An- h e I h « t. der tn bitten Tagen bas fünfte Lebens- lahrzehnt vollen «t. ist ein Duffelborset Ätnb. Sr lebte fpä:er in Köln. Basel. Karlsruhe unb hat sich nun tn bem lieblichen Jugenheim an her Bergstraße lehhast g.macht, wo man ihn täglich (luntenljna In (einem Garten arbeiten sehen kann. Anheiyer blickt auf ein beinahe überreiches Lebenswerk zurück Der Vater verweigert« ihm bas Studium ter Kunst, fo tourbt er Botaniker. Don ba aber fand er den weg zur Kunst. Zuerst, indem et wtlfenfchaftliche botanische Werke illustrierte. Dann wurde er Schuler von Schi - der und 8 0 n z und sprach lein künstlerisches Smpslnben zurächft tn Graphik aus. S.ne reiche 8rnle köstlicher Radierungen, wohl 300 Stück, aus bem Sisah, bet Schwe z. Flanbern. Italien, Köln unb bet Bergstraße hegen vor. Auch im Duchhanlel hnb ein« Leihe von Detössentlichun- gen von ihm erschienen, zu denen er auch den Tert (chricb D « bebeutenbhen lind >Altschweizerische Baukunst". .Maleti'che Baukunst in Tirol“, Flandern unb Brabant“. Öbetelfah“. .Mein Köln". Anheiher ift ungeheuer sleihig und von einer bttcheidenen Treue unb wahrhastigkrit in seinen Werken. Sr hat einen be’onberen Blick für bas Maleri'che von Architektur unb Lanbschaft. Arbeiten von ihm be1 inten sich in ben Museen von Köln. Leipzig, Jena. Frankfurt, Karlsruhe. Wien, Brüssel, Basel unb vielen anbern. Heuer» hingt hat et sich mehr bet Malerei zugewanbl, unb zwar bet Lanbschast unb bem Porträt. Bei feinem unermüdlichen Flrih und seiner Schaf-enskraft ist zu erwarten, bah er auch barm Beträchtliches leisten wird. et^i-'feuna&mftalten. Gefängnille unb Zucht-äußer nxrixn ol» Rvtweab.glett ttadjtei, toatu..’. mcht Turn-. Sport- und Spielplätze, die dre 3uqm) n.ijt erst sittlich verwahrlosen und körperlich d«t1d i;mm laffen, sondern die «in starkes, gesunde», orbeitsfreudi- g t» und lebenbejahendes Gc' chlecht zu schoben helfen. Obeeheffen. tÄHDtrtie WirRf* • »lten - Vu s« ck, 7. Dez. Bm ocnniag hie« in1«r ifrauenchor tm Kühstchen Saale seinen bicsj ihngrn jZomiltenabendad, der nicht nur au« »er Gemeinde selbst, sondern auch taft allen Nachbarorten sehr gut besuch« war. vom Dirigenten K 71 icola, (Gkofetn-Buferf) sehr forgmlhg ein- geübte Chöre wechselten ab mit (BrtH 4« d ertrag, musikalischen Beitragen von cherrn Tticotci Im. und Herrn schreiner (Ätioter, zwei Biotinen- und drei gut geioxlien Einaktern, sämtliche Dardieiun- gen legten deugn.i davon ab. wie in dem Frauei-.- chor im letzten >tohre an der Veroolllonnnnung aller 5riftunarri tüchtig gearbeitet worden ist. Lingelcitet ;rnö beschlossen wurde der Abend durch Ansprachen der Drtspforrer. Der feiriifl« Frauenchor, der im vergangenen Jahre del oen'ch«edenen Belegenheiten hier und auswart, zur srsUichen Ausgestaltung gottes- dienstlicher Jetern b-^etraaen hat, zeigt durch l«,ne Leistungen und du, stete Dachsen seiner Tbtglifbn« whl. üotz er im hiesigen Gemeindelehen seiner besonderen Ausgabe gerecht wird. 8 Daudrrngen, 7. Dez. Untat Dors hat in jüngster Zeit Anschluß an eine neue Auto- Verkehrsllnie erhalten Sin Auto M iweckverbandes Wiefeck-Altcn-Bu- s e d bringt gegen 7 Uhr morgens di« Arbeiter au» Wle'eck und Atten-Buseck nach hier, von wo au» sie nur den kurzen Weg bis zur Lharnotte- sabrlk der Firma Scheidthauer & Giesting. Mainzlar, zurückzulegen haben <3» fährt bann weiter nach Lollar und besördert dorthin die Hüttenarbeiter aus den genannten Dörfern. Das Auto der G r oste n-B use ck«r B«u«rn«r streck« fährt ebenfalls morgens um 7 Uhr bi« Arbeiter au» btn Dörfern Grohen-Buseck Beuern und Umgebung hier durch nach Mainzlar. Abend» noch ArbeitSschluh befahren di« Kraftwagen dieselben Strecken und holen di« Arbeiter wieder ab. Selbstverständlich können auch ander« Reifend« mitfahren. Di« Auto» sind bis jetzt gut beseht, so dah die Ginrichtung wohl erhalten bleibt. «reis Kriedtzcrg 8 Steinfurth. 7. Dez. 3n der Gemarkung „Olm We.'schgraben" fand ein htcsiaer Ortsbürger dieser Tage c n Steinbeilchen. <$» war wohl beim Rigolen in den Aofenseldern zutage gefördert worden, dec "Regen hatte «» freigewaschen, und nun war «L dem Beobachter durch seinen glatten Schliss und seine eigenartige bestimmte Form ausgefallen. Da» ist wiederum «in Beweisstück mehr dasür, bah uniere Geoend bereit» in b«r Steinzeit besiedelt war. denn auch beim Bahirbau der Butzbach-Licher Eisen- bahn wurden drei Meiner« und zwei große Steinbeile gefunden. bi« alle der sog. jüngeren Steinzeit angehören (5000 bis 2000 v Lhr.). Da» eine größere Dell ist «in halbsertiges Stück, bei dem Schliss und Bohrung nicht vollendet sind. Die K«rnbohruna ist bei ihm deutlich nachweisbar. Diele Bohrung erfolgt« mit Hilfe eines "Röhrenknochens oder eine» Holunderstabe», den man zwischen feuchtem Sand«, den man aus bi« Bohrflüch« streute, quirlend breble. Der in der Mitte de» gebohrten Ringes stehen geblieben« Stern beweist und. daß die Bohrung auf dies« Weise ausgeführt worden ist. Sie war sicher eine sehr mühselig« Arbeit. Mrcio Büdingen. „1" Rlbbo. 7 Dez. Di« Teerung d«r C t r a b e n fi l > o d a —O ber-Schmit- t« n konnte i och ör F.ostemtritt beendet werden. Aus besonde.e.i » ntug wurde auch bi« im Vorjahr gewalzte Oit.uu.chfahrt von Obec-Schmitien geleert. Die Gemeind« leist« « einen Zuschuß von 1,25 Mk. pro laulenden Meter. — Der letzt Im Rohbau vollendet« Realichui- neubau macht in leinen räumlichen Ausmasten eine- imposanten Einbruch Wenn di« 3nnen- arbeiten mit t«.f«Lt t Bcs^leunigung fortgeführt we..e.i könne.,, so «st die Hof nung vorhanden, bah der Bau mit dem beginnenden Schuljahr keiner Bestimmung übergeben werben kann. Die» bad um Io mehr begrub« werden, als bi« Zahl der Schulräume, die jetzt der Real- und Dolls- schul« zur Verfügung stehen, völlig unzulänglich ist. y aZt6ba, 7.Xc D « Rldda«r 3agd- g« s« l l s cha i t hat . .< in d«c Gemarkung Rdda bi» i«m nur zwei Treiben abgehalten, '.« gu e Ergebnisse hatten. 3» dem einen L«>trk wurden 0 Rehe. 15 Haken und 2 Füchse geschossen. in dem anderen 2 Reh«. 18 Hasen und 1 Fuchs. Bei der Hühnerjagd im veraanaenen Herbst« wurde von den 3sq«rn gro, « Schonung geübt und nur etwa 60 Hühner er«e,1 Man tris t deühalb letzt noch völlig ge- schlrs'en« 7tet en von Redhühnrcn ün Feld« an. Fasanen dagegen sind nur letten zu :<6?n. i. Ridda, 7. Skx Al» wesentliche Ver beskerung für den Versehr in unserer Stabt und als eine Wohltat für die Anwohner wird «s begrübt. bah die Stadtverwaltung in dem Stadtteil Raun zu beiden Seiten der Sirahe 5uh- steige aus K leinpsla ster hat Herstellen lassen. Bei verhältnistnähig günstigem Wetter konnten die Arbeiten in der vergangenen Woche beendigt werden. Ferner läßt die Stadt am End« der genannten Strafe ein zweistöckiges Haus mit Kleinwohnungen erba uen. das im Rohbau noch in diesen Tagen vollendet werden konnte und zur Linderung der hier noch grohen Wohnungsnot beitragen wird. * Ridda. 7. Dez. Da» Kr « i »schul- fIno hat gestern Ieine 8. Wanderreise an- getre en. Der Lichtbilderw rfer hat verschiedene Verbesserungen erfahren; u. a tourte er mit einer stärkeren Lich quelle au»g rüstet, ferner wurde eine Kühlvorrichtung eingebaut, damit einzelne Bilder zur besseren Betrachtung und Erklärung stillgeleit werden können, ohn? G.fahr zu laufen, den Bildstreifen in Brand zu sehen. Die Vorführungen finden an 19 zentral gclcg nen Orten statt, um sämtlichen Schulen Gelegenheit zum Besuch zu geben. Abend» findet an sieben Orten noch eine Vorstellung für Erwachsene statt. # Echzell, 7. Dez^ Aus Anregung des Gewerbeverein» Schzell und Umgcgenb wurde hier in der Gewerbeschule ein viertog ger Steuer-Buchführung-kur sus taten» der Treuhand-Buchführimg-lehr'nstalt zu Frankfurt a. M. gehalten, an dem sich 52 Personen aller Beruf« beteiligten. DaS wichtigste der Steuerverhältnisse wurde an Hand der steuerlichen Verordnungen und Gesetze sachgemäh behandelt und die Teilnehmer in den Dang her Reklamationen «i „geführt. .Qreid Schotten. Schotten. 7. Dez. Gestern sand im Rat- haussaal unter Leitung de» Kreisdirektors. Geh. Reg.-RatBoeckmann. eine vollzählig besuchte Versammlung der Bürgermeister des Kreises statt. Man gedacht? zuerst der im Lause dieses Jahre, verstarb, nen Bürgermeister Roth. Glashütten, und 3 m m c 11, Frerenfeen An ihrer Stelle wurden die Herren Dinges und M a n n ch « in ihr Amt eingefübrt RegierungSrat Dr. H « lmreich erstattete darauf ein eingehendes Referat über bas Fürsorgewesen. bas sehr auZführlich besprochen wurde. Din« Reihe für die Gemeinden wichtiger Fälle, Anmeldung der Erstattungsansprüche binnen drei Monaten. Bor icht bet Abschiebungen von Wanderern. Unterbringung von Geisteskranken u. dgl. wurden angeführt Das 3 u - aendfürsorgegesetz wurde näher behandelt. Wichtig ist für die Standesbeamten hierbei di« Meldepflicht der unehelichen Geburt.-n. Es wurde angeregt. WohlsahrtSgutfchein« für di« immer zahlreicher werdenden Bettler vom Kreis auS Herstellen zu lassen, die alsdann den Gemeinden und Privatpersonen abgegeben werden. — Baurat 21 o b n a g e l, Schotten, hielt alsdann einen au-führltchen Vortrag über die Bauordnung, blonder- über btt baupolizeilichen Bestimmungen und di« W twlr.ung der Bürgermeister aus dem Debtet des Bauwesen». Der Vortrag fand grobes 3nterelk und löste eingehend« Aussprache au». Durch die beiden Vortrage war die 2kr ammlung h nreichend aus- gefüllt. so bah die wetteren Gegenstände der Tagesordnung, besonder» die Behandlung der neuen Straßenverkehrsordnung, auf der nächsten 2kr anunlu g. M tle Januar, behandelt werden soll. Ein Essen im .Hessischen Haus' schlotz sich an. bei dem mehrere Ansprachen geto.chlcl'. wurden. Die Bürgermeister Weber. Eschenrcd und Dietz, Kölzenhain, die beide 25 Jahre in ihrem Dienst stehen wurden p» ihr«» Sebitoe» besonder» begiuckwün'cht Kreitz «Isfeld. >* Alsfeld. 7. D«tz Stadtvorstanbs- sitzung. 3n der am en»tag abgehaltenen Siyung wurde eine Reihe von wichtigen Be- ichlüs'en gefaht. Als erster Punkt stand zur Tagesordnung di« R«upflast«rung der Ober- uno Mainzer Gafse. D eie ist infolge der Äanalifienmg dieser beiden Strafen notwendig geworden. Dre der Vorsitzende aus- führte, sollen die beiden Strasten mit Rücksicht darauf, daß sie die Hruptverkehrs- und G«. 'chäftsstrasten dec Stadt find, «in besseres Pslaiter al» allgemein üblich erhalten. Enr- iprechend dem Vorschläge be« Scadtdauamles wurde daher befchlo'fen. die Ob.t- und Mainzer Gafs« mit Kupferichlacken steinen der Firma Mansfelder A-G für TWrgbau- und Hütten- betrieb in Eisleben zum Preis von 13 Pf pro Stück neu zu pflastern. Rach Mitteilung des Vorsitzenden haben sich biete Sterne z. B^ in Kassel. Fulda. Gersfeld sehr aut bewährt. - 3nfolge der fortschr enden Kanalisation der Stadt ist die Anlage einer provisorischen Kläranlage am Zulber Tor notwendig geworden, solange noch nicht di« Haupt- reinigungsanlage gebaut ist. weil an dieser Stelle besondere Mifrstände zutage getreten sind. 9» wurde beschloßen, dah die Anlage nach den Vorschlägen be» Kul'.urbauamtes Gtesten zur Ausführung kommen soll. Der dafür «.forderliche Ärebi: von 2500 Mk wurde bewill.gt — Bezüglich der Kraftpostlinie Alsfeld- Kirtorf ist vom Kreisamt der Vorschlag gemacht worden, die Streck« nach Ehringshausen wegen Unrentabilität ei n gehen zu lallen und bafür die Linie von Kirtorf mit Anichlutz bi» K i rchh a i n weiterzuführen. Dadurch erhöht sich die Garantiesumme für dre Stadt aber um mehr als da» doppelte. Es wurde beschlossen. diesen Vorschlag atm ukfrnen, da die Stabt aus dieser neuen Verbindung keinerlei Vorteile hab«. — Di« von der Stadtkass« vor- gefeglen Wirtschaftsrechnungen über di« im Rechnungsjahr 1926 von der Stadt errichteten Reubauten wurden ohne Aussprache genehmigt. — Abrechnung über den Pra - mienmarkt 1 9 2 7: Diese schließt diesmal infolge verschiedener ungünftiger Umstände mit einem Fehlbetrag von 553 Mk. ab. Man hofft, durch Umgestaltung des Markt«» im nächsten Jahre «in Defizit zu vermeiden. Die Abrechnung wurde genehmigt. — Da mehrere Gesuche um Anbringung von Rundfunkantennen an stäbtischen Gebäuden vorliegen, muhte dazu grundsätzlich Stellung genommen werden. E» wurde beschlossen, sofern sich die Anbringung auf andere Weise nicht ermöglichen lästt. die Anbringung auf jederzeitigen Widerruf und Zahlung einer jährlichen An erkenn ungs- gebühr von einer Mark zu gestatten. ®» ist in jedem Falle ein besonderer Vertrag abzuschliesten. - Mit Rücksicht darauf dah der Zinsfutz für die Darlehen wesentlich erhöht worden ist. wurde beschlossen, auch den Zinssatz für bi« städtischen Baudarlehen in der Ram- dach enlfprechend von 6 Prozent auf 7 Prozent zu erhöhen. Der seitherig« Tilgungssatz von 1 Prozent bleibt bestehen. — Dre Gemeindebundesteuer für 1 9 2 8 wurde wie für 1927 festgesetzt, d. h. für jeden Hund 12 Mk. Es bleibt ein Hof- bzw. Wachhund von der Steuer befreit für solch« Gehöre, die auherhall» des Ortsbauplan» und mrnbestens 200 Meter von dessen Ende entfernt liegen. — Ein städtische» Zweifamilienhaus in der Tilemann- Lchnabelstrahe wurde an den Schneider Wilh Schmidt zum Preise von 15 000 Mk. verkauft — Für die Wochenendtagung der Reichszentrale für Heimatdienst, de am 20. Januar 1928 in Alsfeld Hottftnben soll, wurde wiederum wie im vorigen Fahre ein Vertrag von 50 Mk. bewilligt. — Winterdet- Hilfe: Die sozialdemokratischen Mitglieder be» Stadt, orstanb» hatt.n einen Antraa eingereicht ötgai Gewährung einer Winterbeitzllse an ör- werbslo'e. Klein- und Sozialrentner nach den- letbcn Rtchtiinien w.e tm vor«en Winter. E» wurde beschlossen, die Eingabe der Frnanz- tonuniHion zur Erledigung zu überweisen. — Ein GeuchderDeutschenGasolingelell- schaft um Errichtung einer Strahen- tankstelleauf städtr'chim Oelünb« am Mainzer Tor wurde genehmigt, ebenso bet darüber vorgelegt« Vertrag. Di« fächelich« AnerstnonrnWE, gebühr »erb« auf 300 VU. «stge etzt. — 3» einem Vaugesuche des Georg Oestreich zweck» Errichtung einer Schweinemast- An st a l t in der Volkmarstrabe wurde die erforderliche DrspenserteUnng nach dem Ortsbaustatut : - - belihijungen au» der Anlage zu erwarten kind, zumal .ch m nächster Räch« 6ie Stadt chul« befindet. die eben all» Einwendungen peltenb gemacht hat — Sür dre : dtrlche Instand- fetznng»stell« für Mieterhöhungen, die nach dem Rcich»mtetenge'etz zu errichten ist. wurde an Stell« be» verstorben«» Vau.nivekiors ofmann der ObeTbautn'rehor L X Rnb - of zum Vor'itzerrden gewihlt. An di« SitzuZW fchlotz lich eine n.chtöf mt.:ch« Beratung 5 Vannenrad,7 Vez. In der L'in chifi von Hei rich Schlosser dahier pe JammcLcn sich Mn Mltgiieder des L chstzenverei ns Dannenrod zu ihrer Generalvstrsamm- l u n g. Es wurde di« Iahresrucherung »epeüft und dem Vorstand En lastu- g ennlL 3n bet Kall« verbleibt noch «ln kleiner Kr"ebestcnch. trotz Anschaffung von Gewehren und lieber* nahöre der anteiligen Kosten für die Herstellung des mit dem Kriegerverein gemein!amen Schrech- standes auf der Tannenplatte, so datz der vor 3ah ress ritt erst gegründet« Verein g festigt dasteht. Die Abhaltung eine» Königschzetzen» tm nächsten Sabre wurde Mschlosfen. um da» seitherige rege Interelle am Schietzsport zu festige» und zu fördern. r Vom Obmtal. 1. Den Dies« tage wurden unsere 6 I r a h « ■. wie all jährlich Im Spälherbkie. neu beschottert. LI» angenehm wird e» empfunden, datz stellenweise au her dem Schotter noch Kleinschlag venvende« wurde, der di« scharfen Kanten de» Schotters mildert und raschere» Hestf ahren der Steine bedingt Sri der weichen die meisten landwirtschaftlichen Fuhrwerk» den gedeckten Stellen au» und zerlahee» dann die seitlichen Bantzttte. bi« in gefrorenem Zustande schon manchen RaMahrer zu Hall go- bracht Haden. Für diel« ist da» herbstliche Eindecken ein grobe» Hindernis und verursacht aU- z ul eicht Hantel- und Schlauchdei chädigungen. Mrcii Lauterdach • Lauterbach. 7 Dez. Bei der am eed* gen Sonntag ün Kreis« Lauterbach latb» gehcb.'en Angestelltenversichernng«- wahl erbi.'llen Stimmen: Deuischnal onale» Hanblungsgehllfen-Derdand 177. Gewerllchofts- ound der Ln^ettellten 15. Deullchcr Werkmeister- Derband 17 Stimmen. Sümt.tche 3 V«r- ttauensmännersttze und 6 Erfatzmännerfltze wurden auf Grund der Verhältniswahl dem Deutsch- nationalen Handlung-geholfen-Verband zugeteill. (5torfenburg. • Darmstadt. I. Dez Bel Ausgrabungen im Kloster Lorsch wurden Reste eine» spätrömif ch«n Baues unt« den Junbamenten der Kirch« entdeckt und «in noc- römische» Grab auf gefunden, vt« ® cabbeigabe, «in Schwert, war ’n von Rost zerfoell«n. dust n. Copyright by ttarl Duncker. Berlin W 62. 51 gortietzung Nachdruck verboten. Der lieine Mann trat ein unb wrbeugte sich vor dem Brrietzlen .JNrr iBolbmann." sagt« Wehn. „Herr (Beorg Latz " 6le gaben sich die Xionör ..Wie kamen Sk denn zu bk,em Fund?" scherzte Wehn l9oibriMnn erzählte, bah er vom Automobil aut ben Vorfall br rerft habe Da er nun einmal kein« KthbanM.infl khen tonne. I).ibe er den Chauffeur oufgefnrbert. den Berietzten int Auto zu nch i^n. D»7« «ei auch ohne arotzZchnnerlgkeiten zu bewerk- h.ibe fHnrn '.'»amen petwnnt. und da er sich an bw 3»ihingt!iNM>urta erinnert Hobe sei er fosort aus beu Grünten gelammtn, «ich be» )>rrn l’un im Nom n W^b ii an; nehmen 5o jcl e# ihm denn auch gei ngen. em Zi n Kr zu finden, oduohl et «me n. misse lÄnbe «.kostet hab, da alle« überfüllt kl Doch H b bk Berufung auf Hermann Wchn W n der grniirft. unb Io sei mm alle, in Ordnung tiebradn un amehr. er roiberftol« du der Arzt die tvnfburhi al< eine aanz ungefi’.tj:hinge fie lt habe Man b.itk sich dielen i.'rgtaingen Ver« hanb schenken tonnen, doch habe er — r ntner im Glauben. >.»d.irch Arrrn W.-tzn einen ganz besonderen Getalien zu erux.'tn — da nauf gedrungen, bin ein Ller angelftjt iftrör odwoh' Verb ind die 4'. rktz ing natssrikch ! en 'm- jablt hid, Unh.'I arftihet unb 1 erantaisuna zu einer Handlung gegeben, bie im ersten Augerulick, wohl al» eine iMtcrth ' •.!< Jh«2knh*: auigefani worden sei. durch den U ".-mh aber, datz nch h,» 'Beteiligten nachher gedrückt hätten, in ihrer wahren Natur genügend enthüllt wordcn sei- Mit der gleichen höflichen Verbeugung, di« sei» nen Eintritt begleitet hatte, verschwand der Hein« Mann wieder. „Kannst du auffteben?" fragte Hermann ..Sicherlich" sagte Veora und ,kmb auf. „6s ist wirklich blotz «ine Kleinigkeit. 3 n Schützengraben hatte man sich gar mcht barum getümmfit." „'Nem, wirklich nicht." lachte Wehn. ..Wae tu ft du nun. was hast du vor? Warum bist du gerade hier? Da» ewig Weibliche?" (Bcora wollte den Namen (Bninbls nennen, doch er oerditz sich bas Wort und sagte .^ch iudx dre Kameraden au» dem Schützengraben. Wir Haven uns doch damals etwas gelobt. Erinnerst du dich daran?" Damals ... ilermann Wehn dachte nach 3m -chutzenaroden? Etwas aelodl? ..Du muht entschul- feigen." sagte ec, ..es ist schon lange her. man hat seither vieles erlebt. 3o. es ist schon möglich fean man sich damals etwa» gelobt bat. Man hatte sonderbare ■ ’ Sh rnuina.n. fei« inan seither nicht mehr tenuenge- lernt hat. i»r leuchtet« irgendwie auf. v«r Vuuer Wetzn fetefer Bauer her oor tunfund"e»z.g oder hundert Jahren butter dem Vitug« her euunaen war. schaut« aus seinem Änttitz. . EigenUtch «ne Sanz unbechwert.- Zeit, feete S4|ueeiiarubcnyiL Der lob >pielte mit tnwm. Sewih, ober sonst hall« mon leine Sorgen, man lann btn lob mcht zu ben Sorgen ntchrren Man schaute in ben Himmel, axe mon nie vorher in den Himmel geichnut haN« unb nachher auch nicht.' Georg atnwte auf. Wenn nur rinn neben .Hw stand, wenn nur einer mit ihm g.ng. ür oetianjw nicht mehr. Er war bescherdeu aewarden ‘Suber anff er unter da» Aen-b auf her Brust, öffnet« >-n wut.t unb nahm bat tkipie: heraus. Kennst du bas1** iaate er Irtfe unb reichte es ihm hin. Gewohnt, nur nut geicha'tl.ch«« papieren zu tun W fe»b«n nahm dos «ntfig Wchns unwillkürlich Öen Ausdruck des ruhig pru'rnben Tirrftors an. uxrin sich bieier Ausdruck auch jofon aneber w.m- feelM. als er die Schrift tos. Öre un SebunengraSen mit B'ut geichttetzen worben war Hermann Wetz« hatte tu ben letzten heben ^'h- «■ «nen fluHtiea erkämpft, bet auch aor rürf*t**. lokn Mitteln nicht zurückgeschreckt war Er batte gesiegt, war besiegt worden, hatte wieder gesiegt und a>ar jedesmal «in wenig harter, abgefeimter und gieriger aus dem Kampfe her vor gegangen jo dost er sich nachgerade gegen alle weichen dkiuble Sfeit glaubte. Kun mutztt er zu fernem eigenen Er. lunen erfahren, Hatz immer noch etwas in ihm strömen locmte. dos mit Ruhen. Vorteil. Gier und Griff nichts zu tun hatte, sondern ne irgendein Ämbertieb an Dingt ruferte, die dem Wesen her alllöaltchtn Ge'chöfnglell fern «fanden 3a. es fheg feer Argwohn in Hm auf, — wenn auch sein gefchul- ter, wachsamer oiltungsineb diesen 5rg- wohn mcht zu laut werden netz — als ob da« drängend« lempo feiner nie rostenden Unlernefe. munasluft mcht» anderes fei. als ein Versuch dem Gefühl einer Leere zu entsticheu. bw dadurch entstanden war. datz er irgendwie unb iraenbeinrndl be» WZottttichen verlustig grgangem. Kille ma.i ni(fel im Schützengraben da» Wesentliche gekonnt, wenn man sich auch km« Mühe gegeben hatte es mit «amen |u nennen »feer gor bomii zu orafelen? Unb nun tarn Heeses P-.pier aus bem Ochupen. graben ... str ewr Mn Vbi-Jiopfe. er hotte -,ch nie mit Gejchtchie abargsoen und noch weniger mit He« ligtonsgeichrchte. voer «r hotte letzt bas Gefühl, als * b*d«s Dopier «in« In »Dargtbum bedeute und als ab bas. was man gewöhnlich als Eoangetrum o«zeichnet«, auch einmal auf e.ne sbntiche ttnle la ferf wckt gekommen unb mu dem gleulwn ckritou- nen unb mit der gleichen ärfchülkrung in feto Aanb genommen worden fei -Ml» hast du es bamil geh alten?" fragte Georg fonchend. -3ch versteh« dich nicht recht," sagt« Hermann. -Ob du bas versprechen erfüllt hast, möchte >ch wissen." fragte Georg teil«. **■- rief tiefen unter her geeHnetai Türe. ^fs*. men =»e fee re.n un') erst» ren 61« meinem Rreunb unier »ms Getchott. Ich mutz .n,wstchen eie Lelo- sbora* rrdd> ertragen. Enstchuch»,«. Grveg der sHnih,-rsch. tc .i'MI" E« i.-Nug feinem ftrevnbe ^ö^-'ch «ck fest »chfetn vnb Bef in» artoerr hinüber Lächcknd fern Gotdmoem feerem, eint dtowe unter bem Irm. (ffortfegung MfL) 6nn**n «f P* A W-' 831 Olfcr ' ■TSkrfmri wr» IM. Liß« U sA. b A) 400. eifc»t Ouieb) 114 «Mr (frjumwT- Muhe) 514 LlfteO <Äarfc Ä^ulei 3ewin) « erb dllte H (€«ui<$rt ^na*x3*inuxTei*i 164 6timn.cn abfltflrbcn. Danach emfaUrw auf gj» A rin Tkrttauritauinn u*b du Edatzma«». Otte B du 'Bcrtrcumitrunn unb du ®riabmaiui. WVU UDd 6da8mZ:r.nfc thl« F dn Bertraurnimarai. LnflrO ein Er'atzmE 3m 8ö"^* IHaUi eurl.flen aut bU fhN A (TBatTnctReT 45 Lifte V e nähere Ausgestaltung dieser Pressestelle soll im Einvernehmen mit der Presse erieigen - Das Frankfurter Arbeitsamt bat ben Magistrat etn AotftanbsarbeitS- Programm zur Q^enebmigurg vorgelegt dellen Durchführung 13 Mill Bkf kosten wirb Kund 500 000 Ml «ollen au» Reich» n Nein erreicht werden 90 000 Mk wird daS Arbeitsamt aus- bringen unb der Aest von annähernd einer Million Mark soll durch die Stadt aulgedracht werden. DaS Programm gestattet r. Ionen aus drri bis vier Monat« zu be'dWH-flvn 3n Aussicht genommen ist u a der weiter« Ausbau der XlTerHrah« rach Ottenbach der Bismarckallee des Brentonofche« PariS in Abdel- beim und des Flughafens Mrffritt free Oireffore ber frankfurter CtäbfiRhen Bühnen. 2VSA Steulturt a M 7 Dez Der Direktor ber Städtischen Bühnen. Müller-Wieland, ist pldhiich von lenem Amt zurückgetreten Bet der Mn gleit der Kommiss on des Mag» iratS zur Un e fachung des Etats der S Ldtilchen Bahnen, die am Montag be.n Magistrat einen auSführltchen B.r.ch: zugehen la, en wird hnb grii ttllungm - macht worden, nach denen da» Berhalten des DirellorS Muller-Wieland nicht immer m Einklang mit den DerlraaSpslichten stand. Der Oes enttlch!« t wird näheres bekannt gegeben werten wenn di« StcUungnahme des Unteraus,chuf>«S t<4 Hauptau» chu le« ter Otabt» Detorbnettni«Jammlung « folgt ist Diese B:r- sätte haben „doch mit dem Theaterdestzit unmittelbar nichts zu tun 3m übrigen ©erden bie großen Derdl.nste des Direkrors Müller-Wieland um die Städtischen Bühnen voll anerkannt. Buntes Allerlei. stäunen Sir Jtzrr Zehen berühren? .Kdnnen Sie 3hoe 3eben mit den .Stnaem berühren ohne di« Knie zu beugen 7' Dies« etwas zudringliche Frag« legt man sich jetzt in den Londoner Eesellich-stskrrilen vor. seitdem der wohlbdribte Lord Derby kürzlich bet einer PrriSverteUung gesagt hat. er sei .grün vor Arid" dah er dieses Kunststück nicht mehr vollbringen kdnne Die Hebung gilt geradezu |ur ein Zeichen von Jugendlichkeit und Elastizität, sie wird in den Blättern von Oktalen und Gymnastik-Lehrern als «ine vorzügliche Probe dafür emptoh.en, ob der Körper noch geschmeidig Ist. Jeder normal« Menlch bis zum 49.3aht muh sie leicht auSsühren kdnnen, während im späteren Alter freilich schon diw getollt« Hebung dazu g.h'rt Bei Le.len mll ungetoöhnlich langen Beinen, ungewohnllch kurzen Armen oder lehr stark entwickeltem Embonpolnt ist die Sache rrillch schwierig, wenn nichl gar unmöglich Leute von der 2eibeSbeschass«nl> it «ZalstassS. die seit ihrer Jugend ihre 5ufx nicht mehr ge» srhen haben, können da nicht mllmacheni sie lind aber auch unheilbar unmodern. Unter den vielen, die sich zu diesem Problem Luhern sollten, befand sich auch Shaw. AIS ein Berichterstatter den grohen Mann anläutete, erhielt er allerdings di« entrüstete Antwort .Und deswegen wagen Sie. mich anzuklingeln? Aun, ®ott vergeh« Ihnen ..." Und Shaw hängt« energisch ab. «us dem Motorrad von Löwen verfolgt. Ein Motorradfahrer, der von den Bicwria- fällen nach Bulawaio zurückkehrie. hall« rin gefährliches Abenteuer mit zwei Löwen zu bestehen. Wie au« Kapstadt berichtet wird, hatte er an einer ein*amen Stelle des Weges angehalten, um den Beiwagen besser au befestigen, alS zwei Löwen auS dem dichten chcbü'ch hervordrachen. Sie trennten sich und nachdem sie Ihn einige Augenblicke l^odachten halten, begannen sie hinter ihm. der eilig aus daS Aad gesprungen axir. herzujagen Der Aadler war vollständig ohne Waffen und da die Bestien mll riesigen SLyen immer näher kamen, glaubte er sich bereits verloren. Da kam er auf den Gedanken, das Dentil ju öffnen und die Löwen, die das Knallen des Motors für einen Slintenschuh hielten, machten kchn und verschwanden in dem Gestrüpp des Wegrandes. Bücheriisch. — Kubolf Dienst: Vie Wildnis ruft. Di« seltiamen Schicksale de» Lord (Brenbrofe in Bo- lioten. Mn 8 Sohlezeichnungen von r). A. Aschen- dorn. 197 Seiten be. Verlag Strecker & Schroder in Stuttgart. Gehestet 5 Leincnbanb 7 Mk. — Aus eine authentische Begebenheit fuftenb. schilderi die» neuartige Buch die fortschreitende Umwandlung •ine» in» Uriand Bolivien verschlagenen überfeinerten Sutturmenschen. 'JÄH einer braunen Frau, bie seinen Pfod kreuzt, sluchtri er in die tiefste Wikdni». zu schwach um ben Samos mit ble ^^^»chnicrzllndcrnde Wlrku ▼ bcgrtlndei die allgemeine Belirbthrii der Aspirin- Tabletten Edithen und Qualität bargt die Originalpackung k - mit der do- / Vo.5 7^wbX\\ Wind Mein großer Weihnachtsverkauf hat begonnenl Herren«, Damen- und Kinder-Stiefel und -Schuhe in guter Qualität sind immer ein beliebtes Weihnachtsgeschenk, zumal, wenn sie gut sitzen und vortrefflich ausgearbeitet sind, wie dies selbst in den billigsten Preislagen bei mir der Fall ist. Deshalb benutzen Sie zum Einkauf Ihrer Weihnachtsgeschenke meinen großen Weihnachtsverkauf 1tl03a Schuhhaus Neumeier Sonnenstraße 20 GIESSEN Sonnenstraße 20 bewahren vor Nässe und Erkältung! Wohlauf. S(HAFT-KhNUR U SPORT V STIEFEL Ä* Die Frildr Ärupp Drufonwerk TLV5. in Magdeburg hat dos Gc chaltsjahr 1926 21 mit einem Gewinn von 80896434 #L B. 302 583 46 • Mark abgeschlossen Die Bilanzsumme erreicht 22 666 440,44 (18 952 527 92) Mark. Die Zahl der DerksongehLr gen betrug am 30 September 1927 insgesamt 4597. Die Friede Krupp Dermantawerst X ®. in Kiel weilt einen Verlust von 65 062 61 Mark aus gegen 161 595,10 Mark im Doezahre Die Bilanzsumme beträgt 20 225 329,27 (11086 692X2; Ularf. Die 3a51 der Werkangehörigen betrug am 30. September 3831. Die Aktiengesellschaft s ü r Unternehmungen der (Alfen- und Stahlindustrie in Berlin hat sich im we'enllichen aus die Verwaltung ihrer Der.Papier- und Br- teiligungen beschränkt. Sie schließt ihr Velchästs- johr mit einem Derluft von 7693,68 Mirk g?gm einen Gewinn von 82 383.10 Mark im Dorsahrr. Die Bilanzsumme bat sich gegen das Borjahr non 17 896 349,53 Mark aus 20 612 709,62 Mark erhöht e • Bamag-Meguin Ä. • ®. in Berlin. Entgegen anderweitigen Nachrichten wird von her Verwaltung der Bamag-Meguin A.®. in Berlin erhärt, bon sie keine Verhandlungen über eine Anleihe in Amerika führt und auch nicht beabsichtigt, solche -u führen. rtfronffiirtrr Vörse. Frankfurt, 8. Dez. Tendenz: fester. — An der heutigen Börse konnte sich die Haltung weiter befestigen. Die Stimmung war allgemein wieder etwas zuversichtlicher, da man in Börfenfreiien damit rechnet, bah das Inkrafttreten der Arbeits^eitoerordnung um einige 3eit hinaus- geschoben wird Dann wirkte der R r up p • 21 b • schlaft weiter g ü n ft i g nach. Man verwies auch aus die Haussebewegung der deutschen Anleihen in Neuyork. Die Umsatztätigkeit blieb jedoch eingeschränkt, da die Beteiligung des Brioatpublihim» am Börsengeschäft nach wie vor nving roar. Zur Zuriickhilning mahnte die unübersichtliche und Immer noch angespannte ®e Idin a r k t l a g e. Man vermutet hier wieder stärkeren Bedarf der Kommunen infolge des Ausfalls der geplanten Auslandarleihen. Lebhaftere Umsätze oer- zeichneten 3 - ®. • 5 o r b # r im Zusammenhang m.: der Lui'ichtsratsfitzung der 3 am 10. Dezember, da; Bapier konnte zum ersten Kurs um 4 o.f) an lieber. Gegenüber den Kurien der gefangen flbenbboHe muröen im übrigen durchschnittliche Besserungen oon 1 bis 3 o ch. erzielt. Starker gefragt waren Rhembraun plus 5,5 o. ch., Goldschmidt plus 4 o. ch.. ?eUft. Salbho' plus 3,75 v. ch Matter und eher angeboten waren Schifsahrtswerte. chopa^ verloren 0,5 o ch und Rardlloyd 1,25 o. ch Elektrowerte konnten uberw.egend 1 bi» 3 o ch anziehen dm Bankenmarkt Dlieben Deutsche Bant nach ihrer oeftngen Steigerung nur behauptet Dresdner eher schwacher Der Anleihemarkt hatte nur geringes Geschäft. Ablösungsschuld blieben behauptet Von Ausländern waren Türken rückgängig. Nach den ersten Kursen wurde da» Geschift, ausgehend oon 3-®.-5orben, allgemein lebhafter. Am Montanmarkt trat stärkere Nachfrage nach Mannesmann und Rhein- stahl ein, die erneut 4 bzw. 2 v ch anziehen konnten 3 -G.-Farben plus 2 v 5) Elektrowerte wurden vernachlässigt Spater bröckelten die Kurse aus Realisationen etwas ab- Tagesgeld stellte sich etwa» leichter mit 7 och. 3m Deoisenverkehr notierte die Reichsmark gegen Kobel 4.1865, gegen Conbon 20,44 Poris gegen Conbon 124,02, Mailand 90, Mobrid 29,60. Conbon gegen Kobel 4/18175. Bcrlinc. Börse. Berlin, 8. Dez. Auch heute suchte die Börse nur nach günstigen Momenten, während die schlechten Nachrichten nicht beachtet refa. in besserem Sinne gedeutet wurden. 3n erster Linie wurden Deckungen in gröberem Stile beobachtet, denen sich die Spekulation mit Mcinungs^cken antchloh. träh- rend bei den Banken der OrO:^tinaanfl klein blirb. Man beachtete die leit einigen Sagen anhaltende Bewegung als technische Hausse, die noch verstärkt werden könnte, wenn evtl, lausende Stellagen umgeworfen würden. Unter- Drvorzugung von I.-D.-Farben. Elektroaktien und Sprzialwerten (Berger. Man-srlder, Oberbedarf. Dhüringer Oas. Goldschmidt usw.) zogen die ersten Kurse 1 bis 4 Proz. und darüber an. Heimische Anleihen behauptet, Ausländer ruhig. Pfandbriefe vernachlässigt, ober gehalten. Geld war weiter leicht. £agi*- geld 7 bis 8L Pro)., sonst unverändert. Rach den ersten Kursen bröckelte die Tendenz zunächst etwa» ob. erholte sich aber später wieder unt> ble Rotierungen zogen um einige Prozente an. Be'onder» I -G - Farben verkeh-tcn lebhaft. da die teutsch-tronzösitchen Ehemiever- handlungen anregten Zellstoft-Daldhos lagen 23 Proz. höher. Spritwe.te plus 2 Proz.. Rhein- stahl plus 15 Proz. 3m weiteren Verlaufe wurde die Kursentwicklung recht uneinheitlich und schwankend, doch lagen die Rotierungen zumeist noch über den Anfongskurfen ^rantrurtcr sdjladjtviclimarft. Frankfurt a M 8 Dez Auftrieb 95 Rinder, 874 Kälber. 407 Schafe 884Schwe.ne — Äälber: Beste Most- und Saugkälber 72 bis 77 Ulf.; mittlere Most- und Saugfä.ltc 63 bis 71: geringe Käloer 58 bis 62. Schafe. IHailämmer und jün ere Mosthämmel iDeibe- mast» 44 bis 42 mittlere Mostlämmer. ält-r« Mosthämmel und gut genährte Schafe 35 bis 43: fleischiges Scha v:ey 30 b s 35 — Schweine Bollsleilchige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Ledendgewicht 63 bis 66: von etwa 200 dis 240 Pfund Lebendgewicht 62 bis 65; von etwa 160 dis 200 Pfund Lebendgewicht 60 bis 63: fleischige Schwein- von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 55 bis 59 Mk — Morktv« r - lauf Kälber und Scha e lebhaft. Schwein« rege. auSverkouft. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a M.. 8 De^ Bei kleinem Bör- fendcfuch ist doS Ge'chäst im allgemeinen lehr ruhig, besonders in Mehl Auch doS Kleiegefchäst blieb klein, trotz guter Rach'rage ba das Angebot sehr gering ist 3n Roggenklee liegen so gut wie gar keine Offerten vor Äraftfutkrmirtd find noch wie vor sehr sest. Rauhsuttrr liegt still bei stabilen Preisen, doch erwartet man In absehbarer Zeit gröberes Angebot seitens der Lond- wirtschost und dementsprechend ein n Preisabschlag. Cs wurden notiert: *2Dei.»e-i 1. gut. gesund, trocken, bis zu 1 Prcz. Auswuchs 25 2 > 25,50 Mark; Weizen 2, gut. gesund, trocken, bis zu 3 Pro^ Auswuchs 24 24 25 Wrizen 3 Q.rfwom Bes stellte einen ähnlichen Antrag un Romen (einer Partei, in dem 50 Mark Bmkrbei- Hilfe verlangt werden. Beide Abgeordneten beantragten Dringlichkeit für ihre Anträge E» erhob sich dagegen Widerspruch Darauihin wurde die Sitzung unterbrochen unb der Leitestenrat einberufen, der beschlotz. datz am nächsten Dienstag der Finanz, ousschutz Zusammentritt, um die Anträge zu beraten. Der Condtag vertagte sich hierauf aus Mittwoch zur Beratung dieser Anträge Kurszettel der berliner und Frankfurter Börse. Die binter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe der zuletzt beschiostenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfutz 8 Prozent. 3 ran ff un a.M t'erlm vchlu - Sur» t-Udk. Hut« S-r>luZ. Mure fuvano - m. Tafmr. 7 12. H 12 7 12. | 8-12 9i, Ti Uficb-ianlfib« o iwr Ti Itnl «Hol Schuld mu — — — WihIoI -ReLitii — 52 95 52,65 52.90 Tfflol obnt flull i.'Hechten aroiitl Hup l- o bvl 12.9 12.9 12,8 13 unfunbbat bi i932 . Uthrluliche Vov-Vaiit L'igti -Go vv« — — — _ n U ül ata ivoetiieoS-Ld- tiaaiionen. rudiaUlOar iw. - — * •/, echweii vuiiNeb .ani. — — _ *u Lettereichiichk woldete — — — 33 « rv , vettere ich Eildrret, — — * <7« Lfhtrrnd) dn etil Stic — «' , ltngaiiiche Woldrl« — —e «•/.Unaarifttf eioailr v l*d- — — — • »'/,•/. oetal von 1913 * — **. Ungarische Ärontnrlt . *•/. lud -.oUonlflUf o 1911 <•/. lurt vaodaddabii - Ani fc -dt I - 12,2 2,5 117b — __ _ «*/. b<«al €rr* II —» — — 12,4 «•, fflumanni ronPrrt 9tu « , 'Jluumiim a.it ml — — — von 1913 , — — — — flila Teu ich rttendadn 4' , * — — - Oambutfl-yinifrira ’Varti t 141.75 143.23 142.5 14;.75 6amb .eubam Touw liaclklltch i tfommtti- und Privai-ivl. 1 — 169 169,25 .31.4 167 .'14.7 a HJM. 5 Tatnifl u NailonalSank t- •IS. 1.1 reu 5 .'IM.5 219 Peutiche ifant >«- 154 154.- 152.75 IM T>»tonto-i>ei.Ntcha(i Int 10 HM 148.5 I4N IrrJhnfi Hanf Io IM 151.25 131 1 .1.65 V nulbrui che Anblibanf '.1)6 - 2t>4 5 INrianbant " 137.5 138.75 I IM 139.3 Nd<6«bant ' • * 177.75 — 1.7.5 ffranffnrta T? Berlin bdflub- Mur» i UbT- flnre bdiluh- flnlang hur» tiue» Tannn: 7. 12 । H 12. 7 12 | 8. 12. lco ..... .7 134.1.1 133 1 >4,3 155 Bergmann ....... S 183,73 185 5 IMI.5 18.5.5 tfkfir. ViffrrunQtn - . . lu 158 5 ii-0,75 153 160,5 l'idji unb ffra'f 10 — 192 193.1 ; .r. lte» * O-utü anme . - b 117,5 119 HM 119,25 'les ■ Iflff r Uiutrn. . 10 267,75 270.5 269 271 f*amb Elctrr £tb II llrst IC 252 256 252 256.5 I unamü 0 —— — 119 120.5 Echeiv an'tali . . . 8 192 19? 5 — 1 oldichmttt..... b 1112.5 in«;, 5 103 107 Stuioerowerte .... . l MM,5 89 '6.23 88 Metalloetcll chate 10 — 179,20 ^ranffwrt a. 2' Sch.u« Uhr- xi hu- Ansana flurw Rtir« pUT. •un Datum: 7. 12. 8. 12. 7. 12 , 8. 12- ‘Vutuup yvUi.Taiui . 156.5 — 156 — vnbtlcxnfr gement m 129.3 — Cemeni paelOabt ft — — - an6 A .trrhaa . V 129 130 — — echnltbei« Daurtiboftt . 1$ — 3M 374 Cfnwrfr . . 12 316 «—• Wer (' Ian,stoss ... 15 — — 34*i 545 Bemverg .......8 *— — — 412 rftOfloi valbbot. . .12 244 75 248.5 .‘42,5 247 5 Zellstoss Hlttaifmbnri V 163 75 169.5 * 167.5 tdarloii ndurcer vaster 7 — 122 124 tstauer Gat . . 8 w — 169 171.4 Talmltr Motoren.....o 7N 79.25 77.5 79 5 Demao .....0 d 64 vdlerwertt Kleve». . . . . o 81.5 82.5 — — t-nbw Kcxitr . — — 23* 237.25 Mal flniomntfl.....c — 94.5 95 13 Cnnftrin A »i-DDn mann .... k —» — Vtonbarb Ury . . . e — * 170 149 Bamoa- " eo> In -.•••. 0 ffranrf W ch'ne» . . . . r — —• ■■ 71 71 — — isriena ...... ■* — — ßfvlicrnftatbi c — — * — junahan» .... c 82.75 — — ^echwerke ...... f 117.5 116.5 * *• ri’atnfrafnrrTtt ...... » — *■ * — l'.’iaa .......I — 141 — — Nekartulmrr ..... 8 — 101 — — feier» Urion.......> — — * — *br Roeder ......ir * • — koio, 5 Haessner .... f 169 — — 17$ eabb ,Had«r ..... C 134 — — Banknoten. ferlm. 7 Tt,br selb t*nr- Nmrritani'che Roreii . . 4.172 4. 192 t^flailOK 31otche Roirn....... Dlchechosloioakitch« Roten . . ;■ Devisenmarkt Derliu relegravd'sche rt.m 19*. 6* 22. M 111.17 »8.» 113.79 10.64 69.1* 13.27 73 m -Sranftar Aaszad irm 149.64 23.7, 111,91 »» 1» w 98 44.44 42.43 73.37 i e. dl lang. 7 Tf|br 8. leibe amtliche Ron runa 'Selb t*nr- «mtllche Jtotwrun _M flutlt.- 94oii t^irn-«fllrrA frfl.-flnnB ttbn 69 43 0.5004 59.15 12.423 7.387 73.37 56.Kl 81.85 2.183 5.60* 4.180 4.314 W 912 i«7is 1.780 5*.49 111.2* 112.49 49.537 23.946 «42t 4.1*34 16.456 »79 69 13 0.9985 40.08 12.3« 7.343 73.» 3.«3 30.94 91.67 2.117 5. »4 4.1.8 4 3» »M3 1.790 W 61 111.31 111.41 10.547 28.7-5 20.461 4.1*1 - 14.495 W. 94 90 20 i.rri 9.4005 5* (4 12.415 7.171 73.54 »70 81. M 2. Uli 5.0* 4.1* 4.3J4 n.w 2D