Nr. 262 Lrfter Blatt ITT. Zahrgcm, vienrtag, 8. November 1927 trl^eiet tftf h^n^cr Sewwiaqs in* erlog» Miet« •Uftener ^aieiheebUttn feinet he Ito T>, S*elt ■•eai.-b«)MMr«U 2 » X) ^Uidxpfteoig ftr Ir*9«t» toftr. _.»ch b«i Ih^Kr- H>rincflaniro6fwÄ*. n»trr. BHjdiff ckietze, T»tXm(r iwtDfdei: BriMW IhrtotrtMU-Bi*. enö Strtibridrrd Ä. taugt ii Oietztu. S^riftWtwg nut SAufffraWt 7. lni|M m lejtidfn ftr st» lAqwwwwm« Oft je* 51o*Bihag rorftet Prti* fW l mm hsh< ftr tninqfn ni 27 mm Prcitr örtlich 8, aesmtrt» 10 . ftr 9if* Mäterflnj«9«i t>on Nnrni Brtttt » 5\cid)*.p'crnw< THatDortorttl 20* mefte abdrr6er di« Lonnenglut unb nachts die Ruhe 'n dem stehenden 3uge Aach Sonnenuntergana fahrt man nämlich nicht mehr weiter So ficher ist es auch unter der Herrschaft Aas Tasaris noch nicht in der afrikanische:' Schwer Aber letzt ist alles vergehen, das Ziel liegt vor unseren Augen die Hüqelftadt Addis*Abeba, die goldenen Ruppelt>er/i'erungen des Aeguspalastes. und all dies in das blendende Licht bet Troven- fonne getaucht deren feuriger Ball über der dunkel hetra','eten Gebirgskette von Antottoste i Und prächtiger wird das Bild durch den A.. t-tum der sich den, Auge bietet. So weit man Ap e ,en ,. r nag von Antotto im Oft en bis zum wo estätlfchci, Soquala-Vulkan im Südwesten eine 5 erbe neben der anderen Das fällt auch den dem Fenster unseres Abteil« blicken. „Hopcfull indeed . ." Ka es ist hoffnungsvoll. dieses Land Gei» Soifer hofft au« die DaN Street und Amerika ft^'t auf Abellimen Der wohl das urnhtr Rech' auf Hoffnung hat? - Run. das w.-rden selbst die taufend Propheten d-eses Lan- des nicht Voraussagen können HedensaNsist setzt ..merika hier Trumps. Ich merkte es. als ich - usst.ea und auf dem Gebäude der englischen Ges^»dtsd>ift. die hier auch die Sntcr- rH» werben wir gleich sehen. Ader es gibt eben — glücklicherweise oder leider? — eine fnternafttmale Hbfi'chki : Die dem aber auch fei. Addzs- !'>-ba die .neue Blume", hat für die Bankers eine blaue S Irbung angenommen. Plan ift uberrafdxtl Seit den Tagen von A d u 4 . n > sich die Italiener die blutigen Söp'c bölten und fetJ dem gehen,'nisvollen Tode Alen«- Uks H baifc die europäische Öffentlichkeit anher mehr oder weniger .v'nanti«chen Aeisebertchten n chrs mehr von Ade«b.:ien vertwmmew tinb nun 111 d) e Hoch« onjunktur und eine politische .Atmosphäre dt.' mit internationalen Svannun- v, n geradezu gefebtoinyrt ist Auch dieses scheinbar von aller IMt abgxschlollene Berg, and stehl im .-Zeichen der Wandlungen. die jenseits dvs Mittelnreers an den grünen Taschen des alten Europa geschallen w. rden. Die Dinv lagen hter bis vor kurzem verhält* nismähig nnfodi Der französische Somal * zipsel siel politisch le.t der FeNigstel.ung t? anbestellen er forbrrlld). Der Reichsfinanzminister mäste dn Vetorecht bei parlamentarischen Bewilligungen von neuen Ausgaben, für die eine Deckung nicht vorhanden ist. erhallen. Der folgende Aedner. Dr. Kitz (DüsteDors). unten,ich.e Vie versastungc-rechtiichel'. Möglichkeiten durch ‘hki!crentn>irflung b?r »epigcii Neichsotrsas* fung unb verlangte u.a. Beseitigung b < r nid): mehr existenzberechtigten kleinen Lander unb der n,cht weniger al» 128 V f fl o o e n. Die Berwaltung^-re orm mäste unbe* bi nut jur gr öfteren Staat »einhril süh» rcr die aber beileibe nicht mit Zentralismus oer* wechtclt werden dürfe. Preu ft en müsse zum 'st e , ch S i a n b werden, an bas sich die nicht leben»* fähigen kleinen Länder anschiirsten könnten. Ange* sichte der inneren Unmöglichkeit des Parlamentari»- mi - > m Handeln zu kommen müftten dce maft* geb.m^en unabhängigen Organisationen von Land* wirv'chaft Industrie. Handel, Handwerk und Ar* beilerschall einen gemeinsamen, konkreten Vorschlag für Verfassung»* und Verwaltung»* rtformen ausarbeiten. Bei einem Empfang, an dem auch zahlreiche T*crtret*r der Acichsregierung und der preu- tzilchen Aeg erung tellnahmen, hielt der Präsident des ^eichslandbun-es Hepv eine Rede über die gegenwärrige Qaoe der Landwirtschaft und die sich daraus ergebenden Forderungen. Er führte u. a. aus. nichts beleuchte greller die Aollage der Landwirtfchast als der heutige Stand der Verschuldung, Eine der Haupt^or>cr-;wrn und LebeT^nvtwe".- Mfltnten der Landwirrfchaft. die Verwand'.ung der hirjfrifngr, Perkonalkre>te in l«ngsr/Nqe Aeallredite sei bisher nicht erfüllt worden. Der Aeichstandbund fei sich betnuftt. im Aamen der gesamten deutschen Landwirtschaft zu sprechen. wenn er endlich grohzüg ge Maynahmen zu einer durchgreifcmden Umschuldung und einer Zinsverbilligung fordere, die Ne Zirts- beiafhir.g auf ein der lanöttr rtschafr i ;d>cn Betriebst genan angepahtes Maft h-rabienkt Der Acichsiandbund 'n der Ansicht, daft die für d.e ^ImschulduTtg nötigen Mcklel auf dem Wege einer Srnährungsanleihe ausbringbar feien. Auch dce Zmsverbill.gung sei nur denkbar durch Ausbringung entsprechender Aeichsmifel. Sbenio eng wie be Kredits rage hänge auch die .irage der Gestaltung der deutschen Handclsvertraaspolittk nrt dem Problem der A e n t a b 11 i t ä t der deutschen Landwirtschaft und bannt der Rentabilität der deutsche.' Volkswirtschaft zusammen. Mit Sorge fehe die deutsche Landwirtschaft dem bevor^tem Grundgedanken des Struervereinheitlschungsgesetzes fhnwne der AerchSlandhund zu. allerdings mit der Forderung, daft bei feiner Praktischen Anwendung eine Milderung der Realfteuern die Folge sei. Maßnahmen zur Derwatiungsreform. Eigene Drahtmeldung be» „(Bieftener Lnzetgcrs' Berlin, 8. Aoo. Wie wir erfahren, ist der 2lu»schuft für die Berroaltungere- form, den da» Acichskadinell aus den Ministerien des Innern und der Finanzen unter Zuzichung bc» A e i ch »f p a r k o m m i f- f a r» gebildet hat, bereit» eitrig bei der Arbeit; unb zwar ift er zunächst mit der Ausstellung eine» Arbeitspläne» beschästiyt. btr die Probleme unb Aufgaben umiaftt, die für die Ber* nx'itjngsrefonn in orage kommen. Diesen T4an wird der Äusschuft tn kurzer Zeit dem AeichskabmeN t'orlegen, dac- sich bann über die weiteren Schritte schasstg werden wird. E» ist natürlich, daft bei der "ftrufang bi der Fragen auch der Kritik Beachtung aeschenkt wird, die in der letzten Zeit von auften her hörbar wurde Sc entschieden e» obgeiehnt werden muft, wenn der Beparattonsagen! gegen (tze ctze auf (Brunb oon Zahlen Einspruch erhebt, die kerne andere Authcntizuät für sich m Änfprud) nehmen können, al» daft fie in der Dppofition»preffe gestanden Haden, so muft man auf der anderen Seite der strittk doch Siecht geben, wenn |ie darauf hin* weist, weiche groften Mehrausgaben durch ba» Fortbestehen von Zwerg st aaten inner* baii) de» Deutschen Reiche», wie durch doppelte Srbeit zw >' chen Heidi und Ländern überhaupt entstehen. In polh ten streifen wird be* bcuplft. haft namentlich auf dem Gebiet der 3d (tu* oerwrlt.mg ganz erhebliche Crfpamifie möglich sind. Tat'öchiidi bunte der zuständige Minister m (einem Schreibtt'ch a^ich bereits einen Plan für die Vereinheitlichung unsere» Iustizwesens liegen haben, und :nan Pari wohl annehmen, daft auA biete» epeyalgebiet benrnäetKt mit vor bas stabinett gebracht werden wird. Nakürlich wirb die Durchführung dieser Aufgabe nicht ohne Widerstände abgehen. Aber uns wird doch au» guter Quelle berichtet, daft der Sparfommiffar mit feinen Be* Trübungen >chon erhebliche Erfolge verzeichnen kann, wo ist es sicher interessant, daft sich eine ganze Reibe von Ländern bereit-: non nch au» an ihn gewandt haben um ihn zu bitten, ihnen doch mit 'einen Erfahrungen und ftar'drfögen in der Richtung von (?"ripami9mcgli Amerikaner dafür tn Abessinien Unb dieses rächt sich an England für bellen Unterstützung der Pläne des Orbfetnbe« Italien. Den Briten Ailwasser zum Kauf anbieten — das fteiftt da» Löwenjunge vor den Augen seiner Mutter erwürgen Dem, nur der kleinste Lei dessen wahr ist. was man hier munkelt. sind die Folgen nicht abzusehen. England toll gezwungen werden, Rilwasser zu laufen! — Armer 3a’blul Pascha, dast du das nicht mehr erleben durftest! Verhandlungen mit London. England befiehl auf den Verträgen London, 7.Rov. (Wolfs.. .Dailtz Leie» grapst meldet aus Aeupork. Die Beamten deS Staatsdepartements erklären, Ik hatten keinerlei Kenntnis von einer int**rnahonakn Meinungsverschiedenheit wegen des Planes ber I.-G White Korporation b.*tr den Dau eines Stau do nun es am Ts ma-Cee in Adef- •hrten. Die Aeuvorker Derireter der 7rer Meldungen bestätigen bah die Überreichung der Denkschrift Parker Gilberts an tr.e ^inchsregierung i n Übereinstimmung mit den Anfi chten des Staatsdepartements und insbefon- bere des Schatzamtes erfolgt fei. Befonders pertretc man in Wafh ngtvn Öen etanbpurh des ReparationsageMen l>.züglich der Mahnung zu gr öfter er epadamfe:^ 3n der Wallstreet t*ctTd eon eint ateoarWtte Haltung «in^uncp- mcn. Immerhin begrübt man. baß (4 di« D«r- b- ■'. .ur-tjcn zwischen gartet G.lberk unb der 5*reg-trung In doller Öffentlichkeit ab m mttc«", da« brm Memorandum Parker ®itb«rt« mehrer« Ar ttfrl widm«, iufert au« in hiesigen Finanzkr«iten erblick« man m der ständigen Erörterung der deutschen Schwierigkeiten die Desahr r.rwx Ätil«, die entweder zur Wteteraufrollunz der Frag« t*Ä Dawespianes oder zur Unterbindung weiterer deutscher Anleihen in Amerika führen könne. — ,R« uhork Times" schreibt, die deutsche Re- gierung bestreite allerdings rmg« Wahlen und Folgerungen in Gilberts Memorandum. 3m übrigen sei «s anzuerkennen. daß di« deutsche Regierung ihre Vereitwilstakeit zur Ermöglichung der Transseroperat tonen erneut betonte. Dies sei ein Eriolg, mit dem alle «umeben sein könnten. - „Reuhork World" ist der Ansicht. dah «S ielbst bei größter Sparsamkeit für di« deutsche Regierung keine leichte Ausgabe sein werde, die Ulanmahaßlunocn zu leisten. Unter dielen Umständen sei e» nur zu verständlich, dah die großen Posten für di« Entschädigung der durch den Krieg geschädigte« Deutschen und für die Erhöhung der ‘Beamten* gehälter die Kritik Gilberts herauSforderten. — „'Baltimore Gun" schreibt: war vorauS- zusehen. dah gewiss« deutsche Kreise ihren Unwillen über d,«s« Xciitf der deutschen Finanz- Politik äust«rn tmirhcn. Dies ist aber unwichtig gegenüber den Bemühungen Schachts und der deutschen Regierung, den taktvollen Hinweisen des Reparationsagenten aus halbem Weg« ent- gegenzukommen. Oer Weligläubiger. tic Anßcnstände der Beremistlen Staaten. Washington, » Roo (WTB. Funkspruch ) Rach einer Zusammenstellung des Schatzamtes sind am 15. Dezember solgende Raten fremder Schulden fällig von England 92 575 000 Dollar, von der Tschechoslowakei 1 500 000 Dollar, von Belgien 1 125 000 Dollar, von Polen 1 000 000 Dollar, ferner Betröge von Finnland, Ungarn, Lettland, Litauen und Estland von ine- gesamt 96 574 000 Dollar. Laut „Associated Preß" erwartet man, daß Frankreich nach den Frühjahrrwahlen die Der trage über die Konsolidierung seiner Schulden unterzeichnen werde, andernfalls müsse es im Jahre 1928 400 000 000 Dollar zahlen Als vorläufig uneinbringlich wurden vom Schatzamt 250 000000 Dollar von Rußland und 16 000 000 Dollar von Armenien obgeschrlebcn. Oie Besoldungsreform. Einigung brr Regierungsparteien. Berlin. 7. Rcw. In einer von dem Gau- t>rrbanb Stettin der Deutschen Volkspariei ein- berufenen öffentlichen Beamtenverlammlung teilte Rrimstagsabgeordneter M o r a t y mit. daß es »wischen ben Regterungsparteien am Frei tag hinsichtlich ter Beamten des olknmgsnefvrm zu stellenden Anträge zu einer Einigung gekommen fei. In her Krage her Wohnungsgeld» »uschüff« werbe inan unter anderem fordern, daß diese an alle ledigen Beamten über 45 3abte in voller Höhe gezahlt werden. Bezüglich Der unehelichen Kinder werde man für Beibehaltung des bisherigen Zustandes eintret«n. Man twrfw ferner beantragen, baf) in das Gesetz eine Bestimnnma eingefügt wird, die die Otn* beziehung her Bezug« aller Ruhestandsbe- amten und Hinterbliebenen in etwa künftig« BeloldunaserhöHungen garantiere, lieber die tatsächliche Erhöhung der Einkommen ftuOevtc sich der Redner- dahingehend, hab man übertriebene Forderung«:« ange- sichts her (Mamtlage des Reiches nichtstellen hürfr. Sollte di« Opposition aber im Tieid^iaae aus agitatorischen Gründen sehr weilgeheirve Anträge stellen, so werde man ! n Preußen, wo lut) diese Opposition in der Regierung be» finbet, genau dieselben Anträge stellen. Der deutsch-polnische Handelsvertrag. Schwierigkeiten der Verhandlung. Eigener Drahtbcricht des .Gießener Anzeiger»' ‘Berlin, 8. Rov. In der Presse ist behauptet worden baß Ministerialdirektor Dr Posse bereit» zum Führer der deutschen Delegation für die Han- delsoertrag-oerhandlungen mit Polen ernannt worden sei. Diese Rochricht ist falsch E» ist wohl mich kaum damit au rechnen, daß Dr. Posse sehr große Sehnsucht nach dieser Ausgabe hat, nachdem die auf reibende Arbeit der deutsch französischen Handels- oertragsverhandlungen vor noch gar nicht langer Beit sendet worden ist. Der zweite in der Oessent lichkeit genannte Kandidat sür diesen Posten. lkxzel- lenz Lewakd, Hut gebeten, von seiner Person Abstand zu nehmen. Unter diesen Umständen wird In unterrichteten Kreisen damit gerechnet, bah auf beiden Seiten, sowohl von den Polen al» auch von uns. neue Männer al» Leiter der Delegationen ernannt werden In diesem Sinne dürste Vie Personalfrage in den bisherigen Porverhandlunaen auch nenltlifn worden sein Bisher hat da» Kabinett über die Persönlichkeit unsere» Derhanblungssllh- rer» noch keinen P-schinß gefaftt In einem Verliner Blatt sind die Dmge so dar- gestellt worden, al» ob der Reichsaußen- m i n i st e r leid ft die Verhandlungen so weit führen werde, daß schlief-,llch sozusagen nur noch die Einsetzung non Ziffern in den Handelsvertrag nötig sein würde Da» ist nach unseren Informa- ilonen eine durchau» Irrige Auffassung E» ist vereinbart worden daß Polen _ zunächst einen Manu von hoher Stelluna af» Sonberb/auftrag- ten nach Berlin entsendet und e» ist selbstver 1 ländlich, dah er vom Ae - antzennunister cmp. anpen wird Die Verhandlungen zwllchen d.elen -eiten Heeren werden aber nur die hmipfachlichsten politischen Probleme timfallen. Alle» übrig« liegt bei den zu «rnfnnenten Dekega. 11 o n t n. und uoar in derselben Leise, wie es sonst bei H.mteteoeriraqsverhandlungen üblich ift 3n unterrichteten politischen Kreisen neigt man keine»we,-> zu dem Optimismus, der in einem Teil der Prelle uim Aufdruck aekom nen ift. man wellt im (Reqenteil daraus Mn. daß die B«rhaud1uoaen auch jetzt austerorbentlich ' ro i e: ; a 'em d 4 Länder landwirtschaftliche Erzeuger sind. Llnerfüllie Hoffnungen. Lloyd George fordert Abrüstung und Gchieds-erichtöbarkeii. 9enben, 7. Rov. (TBffÄ) Der «bemal briliMte Premierminister Lloyd Georg« f«t)te sich In einer Rebe mit ben jüngfL/n Er- (lürunaer Ehamberlains |ur Frag« des Völkervundes unb des Friebans auseinander. Gegenüber her Erklärung Ehamberlains. bah bi« Zutammenkunft von Locarno btt erste war. tno Sieger unb Besiegte aus hem Fuße bet Gleichberechtigung -ularnmentuasen, hob Llohb Georg« bi« Vebeutuim her Konserenz von Genua hervor. Alan gabt hort «inen R icht - angrifsspakt etzielt, her fe erlich von allen Rat.onen «nnfchl.eßstd» Rußlanb uMerzrichnet worben sei. Der Richtanarisfspakt von Genua sei in Locarno lebigl ich ohne die Beteiligung Ruhlands erneuert worden. GS fei wesentlich, bah Locarno alS die Grundlage sür Abrüstung unb Schiedsgerichts- b a r f e i t bestaub eil werde. Wenn dies nicht geschehe, io habe es nur den Wert einer Rühr- szcn «. L'lonb George wandt: sich hierauf gegen die Erklärung Chamveriains, dah er die Friede n S v e r t r ä g e , die er zu enttoerfen hals, nicht kenne und dah er falsche Hoffnungen erregt stabe, die nicht ersüllt torrben fDirrrtcn ör erflarte: .Die erste dieser Hoffnungen war, bah die S icgerftaaten die feierlichen Ju* tagen erfüllen würben, die sie m Versailles gaben, baß aus die deutsche, österreichische und bulgarische Abrüstung die eigene Abrüstung folgen werde. Heiht dies ein« falsche Hoffnung erregen? Wenn ja. so ist dies nicht eine Hoffnung, die von mir erregt wurde, sondern eine Hornung, die erregt wurde von den größten Rationen der Welt durch ihre 'Vertreter unterzeichnet, besiegelt unb Deutschland überreicht. Wird dies geleugnet ? Die nächste Hvi'iiung. die ich erregt: mid di« .nicht erfüllt werden kann'. ist. dah Streitigkeiten - wischen Rationen, wenn die Verhandlungen sehlschlagen. zur Regelung überwiesen werden nicht an Maschinengewehre, Kanonen, Bomben und Giftgate. ftmhent an friedliche Schieds- gerlchtsbarkeit. die gegründet ist auf Recht, Bvmunft unb Urteilskraft. 31t bies eine falsche Hoffnung? Wenn ja, so Helte Gott der Welt. Die dritte Hofsnung war. dah unausgeglichene Benimmungen de» Vertrages. die Erregunff verursachen und ben Frieden der Rationen stören, durch die Vermittlung de» Völkerbundes la Ordnung gebrach! würden. Diese Hoffnung durfte man hegen nach dem Briefe, den Clemenceau Im Tlamen des Präsidenten Wilson, des Herrn Orlando und in meinem Tlamen an die deutschen Delegier Un richtete, bevor fte das Doku nuet unterzeichneten. 3d) habe griagt. baß die Stegerftaateu im gegen rod rtigrn Augeadiick über rund zehn Millionen ausgcbiltetc Männer verfügen. die bester fAr den Irteg aasa« rüstet sind, al» e» 1914 der Fall war Die vla- »chinerie ist f a r d) t b a r e r als alles, was die Welt irn Weltkriege gesehen hat Sie wird von 3ahr zu 3ahr (urdjfbarcr. Die besten Kräfte befallen sich Hamit eine Maschinerie au»zu Senk en, nidst nur am öetrt. sondern um wehrlos« Bürger anzagreisen. 3d) habe gesagt: jefjn Millionen. 3d) habe diese Zahl unterschätzt. Wir haben Deutschland, Oesterreich. Ungarn und Bulgarien r n t ro a | f n e t and haben gefegt: Sobald Ihr abrollet. werben wir eurem Beispiele folgen. Sie haben rund etwa 2 dis 300 000 Soldaten, dir nicht gut ausgerüstet sind und bte anderen Länder haben Immer noch zehn Millionen Sie haben diese Millionen nicht um eine einzig« Division, nicht um rin einzig«» Zlngzeug- geichwader oder um eine einzig« Batterie vermindert. Llohb George bezeichnete es als eine axiberc tadelnswerte Tatsache, bah Gebiete durch Gewalt in Europa annektiert wurden ohne die Zustimmung des Völkerbundes ober bes Obersten Rates Er gab Wilna und Galizien als Veispicle an. Er suhr fort: Wir setzten in den Vertrag von Versailles Bestimmungen für ben Schutz der Minderheiten in den neuen und wieder geschaffenen Staaten. Diese Bestimmungen sind mit Füßen getreten worden. Lloyd George schloß . Shamber- Iain hat nicht ein Wort über Schiedsgerichts bar- feit gesagt und nicht viel über Abrüstung. Die Garantierung etner Oft grenze Frankrrichs tarnt -um Kriege sühnen, Schiedsgerichtsbarkeit kann zu nichts anderem fuhren aU zum Frieden. Schiedsgerichtsbarkeit ist die einzige Grundlage für di« Abrüstung. Abrüstung ist die einzige Garantie für Schiedsgerichtsbarkeit. und Schiedsgerichtsbarkeit unb Abrüstung zusammen lind die einzig« Sicherheit für den Frieden. Gr foll diesem Problem gegenübertreten. Er hat lange genug auf Locarno au#gerußt. Ss hat keinen Zwerr, an den Ufern de« Lago Maggiore -u stehen wie ein Storch auf einem Vein. Er möge leine Flügel erheben und sich auf seine Pilgerfahrt nach bem Frieden machen. B r t a n b hak dies getan. Er sendet jetzt die Srt.bcndtaube nach Washington, um einen Vertrag -wischen Frankreich und Än .-rcka -ustandezubringen Sßambcr- Iaht möge diesem guten Beispiel folgen. E» ist unter diesen Umständen auch sehr hie Frage, ob man bereite jetzt zu einem endgültigen Handelsvertrag kommt, im Gegenteil ift die Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen, daß man sich schließlich mit einem Provisorium begnügen muß, um zunächst einmal überhaupt eine Grundlage zu haben unb dem Zollkrieg em Ende zu machen, der nun schon Jahre dauert. Sin neuer Zwischenfall in Sflsberschlesien. Veu then. 7. Rov. (WV.) Am Sonntag nachmittag hielt die deutsche Katholisch« Volks- bartet ht Dieraltowitz eint Del«giertenver- fammhmg ab. Als der Abgeordnete Fran- fein Referat hielt, drangen mehrere polnische Insurgenten mit Gummiknüppeln auf ihn ein. Als Franz auf die Straße flüchtete, wurde er von einer Bande umringt, die mit allen möglichen Gegenständen auf ihn einschlug. bis er bewußtlos zusammenbrach. AiS er sich nach mehreren Minuten erholte, wurde er erneut zu Boden geschlagen. Daß die Auf- ständischeit von der Dcleg.ertenversammlung ubetchaupt Kenntnis erhalten konnten, war nur dadurch möglich, daß die brieMch versandten Einladungen auf der Post geöffnet worden waren. GS ereignete fid) weiter, daß einer der Delegierten, der zur Polizeiwache eilte, diese verschlossen sand. Der Deutfd)« Klub wird beim Woiwoden und beim Präsidenten ber Gemilchten Kommission Ealvnder Beschwerde wegen der Angelegenheit erheben. Lleberfall durch farbige Soldaten. Darmstadt, 7. Rov. Wie erst heute bc- kcnmt wird, überfielen am SainS^ igab.nb zwei farbige Soldaten der franzöfischen Vesahungsarmee in GrieSheim bei Darmstadt Im östlichen Teile des Ove» ein Brautpaar, wobei der Herr blukiggeschla- gen und dos Mädcken nach dein lüSalbe geschleppt wurde. Auf die Hilferufe der beiden deuischrn Zivilpertonen eilte ein franzosischec Korporal mit mehreren Soldaten herbei, denen es gelang, bi« Itiden Kerle bingfest -u machen. S.e geftanben ihr« Tat «in unb werden sich vor dem franzöfi- Idjen Militärgerichi in Mainz zu verantworten ha bett Derstanzösisch-jugostawischepaki Der Best etnco Balkan-Lotarnos. Eigen« Drahtmelviing tz«» .Gießener Anzeiger»' Berlin, 8. Rov. Wieder einmal spricht man In Belgrad von der bevorstehenden Unter- Zeichnung «ine- jugoslawisch-lranz.>^ifcheti Vünd- nisv.rtraaes. Riq>t zum «tften Mal« Seit etwa zwei Jahren liegt «in derartiger Vertrag sif unb fertig in ben Außen Ministerien Fronte itur.nbufltle zu Dem Selbst- vertrauen, das fit bestimmt habe ch« Erzeugnisse neben denen der durch RüftungSaufrräge blühenden SluMuglnbuftrie des Auslandes zu zeigen. Sr begrüßt? dann die in graster Anzahl erschienenen Anaehöriaen der in Berlin beglaubigten auSländ.lchen Mi Ionen, an bit er di« Vitt« richt«te. bei ihren Regierungen dl« Vekri- Itgung ihrer heb ri dxn Industrie an Meter Ausstellung warm ans Herz zu legen. Die Mäprnitfer Selbstmürbtragöbie Der unvermittelte Sribffmort der brrt itmgen Leut« in Köpenick, kurz noch btt Huckkehr von einem Demonstrationszng au* Anliß de» |rt)niabr.grn Z::bi!ä.rni» Der Somxtrep zbHt fe.it m brr O "ent lichtest degreillicheruteue proste» Sullrhen erregt, da nach ?rig« eiten Hook, ter nach fein«« In- gab« zuerst geschossen baten will, wird, : ach dem bisherigen Verlauf zu urteilen, mit lern Leden davonkommen Es wird .doch kaum m.glich fein, fein Lugenlicht zu erhalten. Der verletzte ist vollkommen bei Besinnung. Lus Befragen gas er an. er unb feine beiden Freunte bitter am 6 en n ta a lebhaft philosophiert unb feien batet zu ter lieberjeugung gekommen, daß e« am besten fei, mit tem Leben Schluß )u machen 3m Zusammenhang somit äußerte er die Absicht nxnn er h»nau»käme. die unselige Tat zu wiederholen. Kardinal von Faulhaber über Konaerstenlh. Ter Münchener Karbiiialerzbischo Dr. von Faulhaber sprach am Sonntagabend in bet Frauenkirche über brn bekannten Fall Konnersreuth Er crlldrtt unter anderem, der Vi'chof von Regensburg bäte schon verlangt Therese Reumann soll« zur Untersuchung in «in Krankenhaus überführt werden. Ti« Eltern hätten lich aber geweigert. ihr Kind aus dem Haus« zu geben. Rach Dem Gesetz könne bi« Therese Reumann nicht mü Gewalt toeggenommen werden. Ten öltem der Therese Reumann hätten Filmunternehmungen Millionen angeboten, wenn sich die Stigmatisierte filmen ließe. Das Angebot tei aber ab gelernt worden. Der Kardinal schloß mit der Riahnung, die Besuch« In Konnersreuth «inzustellen unb zurückhaltend im Urteil zu sein. Der Besuch der Mess« sei wichtiger als rin Gang nach Konnersreuth. Beim Spielen verschüttet. Drei tnoten gruben am Lbi>mq eine» Dogger- loche* bei Sanddori (TOinnbcim) «ine ßohte Plötz- sich fiel die Höhte in sich zusammen unb tegnib einen 15jährigen Knoden Der Jung« konnte erst rine halte = timte später ausgegraben roerben. oe r - starb jedoch auf dem Transport nach dem Äran- f en bau». Festnahme einer gefäferlidyen Diebeobante. Die Kriminalpolizei ift einer großzügig organisierten Bande von Ladendieben auf die Spur gekommen. die in Gelsenkirchen nnh Umgebung die Geschäft: heimsuchte. Fünf Mitgiieter tefinten sich bereits in Untersuchungshaft Die Diebstähle gehen bis 1923 zurück. Verschieden«- Vngeterige ter Bande haben sich Sparkasienducher mit mehreren tausend Mark al» (stuthaden angelegt. Die Univelterkalasirophe in SüblnMen. Wie Reifend«, die aus Rellor« hier e.itfrüftn. berichten, wurde Der durch ben Zyklon veruriachte Schaden durch eine Flutwelle noch verschlimmert. Tausend« sind obdachlos Zahlreiche Ähtter sterben infolge von Kälte. Die MenschenvrrluHe tollen 200 betragen. Ein spanischer Expreß verunglückt. In der Rähe von Escorial euglrifien infolge Schienenbruches fünf IDaggoni des Horte West-öipreß Im Sprisritxigen waren gerade 40 Pcrionen beim Essen. Der Speise- und der Schl aswa gen stürzten eine hohe Böschung hinab und wurden oollstänbig zertrümmert. Wie durch ein Wunder gab es keine Tote, jedoch wurden 20 Personen zum Teil schwer t>vrlct>t Entdeckung eine» Steinkohlenlagers le Holland Untersuchun jen der i ieter ündische« G«f stl- schaft zur Verrichtung bergt»aulichrr Arbeiten haben im östlichen Zipfel der Provinz Gelderland ergeben, daß sich ungefähr -welchen den Städten Groenlo imb Aasten einerseits unb der deutschen Grenze andeoerleits etn Steine- kvhlen.teb:«t mit e ner Oberslächenaustehnung ron etaxi 15 000 Hfktar briintet P.e’v Steinkohlenbezirk soll lid> aus deutschem Gebiet f o r 11 e h e n . hort jebvch Io 11 > baß eine Ausbeutung für unmöglich angesehen w rb. Zwischen der Getelllpaft «mb der niedrrlänbilchvn Reg erung bnh B -nb« lungfr-. über die Oetoäbrunq der für btt drr.ch- tunq rtri berg baulichen Anlagen ersorberlichen Konzessionen im Gange. Der arfdlfdilr fjopolbefenbrlri TBe^tr •DtebharJP, JtfunDen’. JAurg unb Betruges wurde ber früher* Kcmz'--g:hstsr Kut- mar zu lieben Monaten Gefängn s verurteilt. Äutmar, her früher in der Grundbuch- abteil ung eines shl»l.schen AmtSarricht« be- schästivt war. ya'te sich en Formular für men S )ttotjefenbrt«f angeeignet un - nach |e n r Enl- 'lung htetei .Formular benutzt, um «inen gefälschten Hypotheken bries herzull.-.ien unh zu verwerten, te*r aus eine •intragu« g von 43 (XX) Mark auf rin Grundstück In einer sch!eil- scheu Stab, lautete. Ein chiarsisdte» Kino «IngeftSrP. Etwa ä'MJ Mitglieder der Frausnle^tilorganlso- tum hielten in einem Dorf im Chopr>'Diert,l te» Schanghai eine Serfammlung ab, un« eine neu« Drb*iterumon zu bitten. 3n tem Augenblick «n tem sich di« Teilnehmer der Derfommiung erbeten, um in der Wahl ter Führer zu applaublerm. H u r 11« das Gebäude «in 13.5 rauen uns K>« der wurden getötet, etwa |rt>a>tr tN-riegt Der dritte Stock de» Gebäudes, in dem di« Versammlung stattfons. stürzte ohne jede» vokhellge^Eln- ieich t«h zu Hundert lau «enden au' wenn in den eu*,’’ , -en ^eegbuchenroLldern ein gutes So- um , ibi zu erwarten iß F l oe kicke erzählt, daß . i n sr'chen Jahren wie es beispielsweise d.i, . . Ivi: Oo war im Sl'ah und in der Psalz zur Hi-t'idt mit Biartohren und Trnlügelcken b*- ocu miige‘ütrien Hockeln und Blend- i I'^chenwald au den ausge- - ziehe und einen Bogel noch dem andern mit die en OnNrumenfen herunietbiase um ihn zu verehren Ob dieser Brauch heut« noch aus- aeübt wird vermag ich nicht zu 'agen Etwas später als die Betasinken. ost erst Mitt« Ro- stember kommen auch die schwarz und grüngelb Mriärbten chrlenzeisige m Gesellschast von Dirkenzeisigen und mitunter auch von Derghänslinaen Jedoch treten dies« Dc-gel arten längst nicht in den ungeheuren Ecku ätmen au« wie die Bergsinken, kommen mit- Unter und da» gilt besonders vom Berghöns- Hnj In manchen Wintern überhaupt nicht, oder machen schon in Ostpreußen Halt. Ihre Lieb- kingsau »ent halte bei uns hnb eri en bestandene Waldbache und die Babelholzwälder der höheren Asgionen Besonders der Erlenzeillg ist ein Lieb- Nngsvogel der Bvgelsberger Gebirgsbeoölferung «Mvorden. bei der ja die Tegdbebbabcm von beher hrcheitwlckslt war und selbst beute noch in recht hoher Blüte steht- Er ist einer der am meisten im -käsig gehaltenen Kkrnersre'ser. der weniger seines Gesänge» al» seinen bunten Gefieders wegen als leicht zähmbarer und geschätzter Vtudenvogel gehalten wird Vein Fang geht aus eine ebenso sonderbare und merkwürdige Art wie der Bergsinken sang in der Psals vor sich denn er wirb durch das Lm . ^eisigdupschen" betrieben i?me der merkwürdigsten und rät'el- Hastesten Er'cheinungen unter unseren nordischen Wintergästen, mit denen sich der Volksmund seit altersher gern be»astt Hai. ist der allbekannte. Hunte Seidenschwanz. von dem hier schon d'eers die Aede war vchon immer Hot das Volk seinem Grkchetnen bei uns einen besonderen Wert beigemessen. und die Aamen. die es ihm briaelegt ha» s B. stoeuzoogel Sargvogel Pestooget. befetten. aus welche stunde man bei srintm Austreten ae'astt ist Und wirklich sollen, wie aus alten Chroniken hervorgeht. immer schwerwiegende und schreckliche Ereignisse au» solche Maisen- iuvasionen des Velden schwänze» erfolgt sein — und erst vor kurzer Zeit ist wieder ein von ihm . "gezeigtes, schweres Schicksal über die Menschheit hereingebrochen, denn einer brr letzten groben L-eidenschwanzeiniälle sand im Winter — 1913-14 statt Fast ebenso rätsclhast ist das Austre-en des sibirischen rannrnhahere. ienes eichelhäher- großen «chwarzbroun mit Weister -ropsenzeich- nung gesärbten Sonderlings der den Doael- sorschern schon soviel zu raren ausgegeben hat. Po» Eigentümliche seiner dinmanbenirgm durch die er Mitteleuropa in manchen Jahren infolge seines massenhasten Auftretens förmlich überschwemmt. besteht darin, daß sie sich merkwürdi- lM*ru>eUe in einem nahezu regelmäßigen ZnNus non zehn bis elf Jahren wiederbvlen Zwar hat man «eine Massenzü,)« in Zusammenhang mit dem Mißraten der Zirbelnüle. einer in Sibirien gedeihenden Arvenirucht gebracht, di« Tatsache ober, daß sich seine Züie m so sestgele« er bestimmter Horm wiederl)''ien. so z. B. 1827 1836, 1344. 1856. 18c4. 13T8. 1385. 1836. 1908 und 1917. hat manche Hor cher zu dem Schluß kommen lassen, dost wohl ein anderer, fieserer Grund hier noch mit im Spiele fein mag Und so Hot es denn auch an den ver chledenarllgsten Ansichten nicht creblf die ober selbstverständlich »amtlich htzp t ett'chrn Ohara ter Halen Wir tre de wrhi nicht sehl.iehen w«7m wir uns die allgemc.n an- erkannte Anschauung zu eigen machen die die 5nvo'i"nen aut das M.strafen des Zirbelomens zurückführt BieNeicht hegt gerade Bter Ära des Problems W den» tzbee- i» der Draufroiogw bi« U-ivg-'chen Ber- H« eines Landes und ihre Beßiehurig zur Tierwelt immer mehr cr. 3u unserem rn Ar SV t*om 4. d Mrs ersch,e7«men Artikel über . Familien^zamm- oücher" wirb uns gefchnehen Im Jahre 1994. allo vor über 33 Jab tun. wurde von der G eßener V--.:ag«'.'uchhandlung Goill Roth rin .Christliches TraubuchirinE her- e-usgegedan. Den dem tm Jahre 1900 eine writ- luche unirr dem Xi tri . Familien stamm- lnich' erschien, das «eitbrm in weit über 100000 Gssemploren in ganz D -utscht ind verbreitet ist. Im Jahre 1924 erschien auch von brüt Roth- schen . Familienstammbuch-. das ohne Frage als eines der ersten und ältesten FamUtem» 'tami.il ucher zu gelten hat. au* Grund der Reform der CMmgebun;) eine vollständig' Reud.arbri- tung. in der die amtlichen Eintragungen volle rechtliche Be-a »traft haben Auch das Rvihsche .F^mnien'iam.ubuch kostet sein gedunden mir 130 Ml Außer bi riet allgemein n Ausgah. ist noch eine 1pe|iril .hessische Ausgabe- tm Eli t»erständni» mit dem hrillsch.n Landest rchen- amt herausgebracht worden, die ebensalla schön grimnX-n mit Golddruck nur 1,50 7XL doste' lieber die Wichtigkeit und den Wen des .Familtenitammhuches" für jedermann orientieN rin b«igrisischen Eisenbahnstrecke Giesten -Fulda durch Oin- Itflung beschleunigter Züge mehr örtlicher Art. wie sie in der Vorkriegszeit gelabten wurden, wieder zeitgemäß verbessert Werder könne Rach eingehender Au-fbrache konnte einstimmig sestgestellt werden, dast sämtliche interessierten Äreite in erster Reihe eine Lösung anstreben, di« bie Bahnstrecke Gießen -A Isfeld- Fulda an den durch- aehenden Ost-West-Derkebr unmittelbar heranbringt G« herrschte hierbei Ueberettr» st immun,, au h in der Richtung, daß die Dur ch- aongsverbindung von A l s s e l d auf dem kürzesten Wege über Rieder-Aula nach Hers- s«ld und weiter nach Thüringen und Sachsen zu süheen fei. Die Vertreter von Fulda Bad- Salzschllrs u. Lauterbach erklärten ihre-seits entscheidende« Gewicht daraus legen zu müssen, daß chre Städte in Alsfeld besonders eng an die neue Verbindung ange'chlollen werden Der Hessische Urkehrsverband wird auf Grund der eriprieß- '.ichen AuSfprache den stllan weiterbetreiben und zu gegebener Zelt die in Frage kommenden Stellen zu weiteren Bera'.ungen einladen 3m Verlause der Aus'prache nahm Pr« in- zialdirektor Graes iG.eßrnl, der sich frinerlett» mit besonderem Rachdeuck für das baldige Zu- standekonnnen einer Durchgang-Verbindung vom Rhein über G.eßen und Alsfeld (mit Anschluß in Richtung Fulda, nach Tdurrngen und Sachten rin'etzte. Gelegenheil, auf die dringeide Rot Wendigkeit hin-uweifen. denFahrplan derober- hessifchen Bahnstrecken weiter aus« 8 u b a u e n . namentlich auch durch (Anlegung Zahlreicherer Triebwagenfahrtrn: eS sei. so führte Provinzialdirektor Graes aus. dringend erforderlich. daß noch gar manch« besonders unangenehm empfundene Lücke tm oberhessischen Perfonenzui’,c*cT We^fe kan*emdfchasL» : be» guten Sache gx Dafür werden ihm der Knegervernn und all«, für d e der Ko zcrtadend ein# Hilf# mn?ghdbm oll stets hanfber 'ein. Orbbaficn Bei'all fanden auch b;f Griangseinlagen des tu Gießen u ohl- bekannten Herrn ß e ch st «i n . der zumal in den ttrimm Sagen, über eine sympatb fch< Stimm« verfügt. Seine Vieber wurden »i bet bekannten Olefwner P»an stm rräuletzn JH a t e r n u ♦ tn feinster Weil# beyl • t Die IkTanfUiltung hätte einen brikrrn B.-'uch oeeMn.l Wenn auch zu- aegelvn werden muh. daß bu Ablenkung-n in letzter Zeit zahirn.ch waren, bleibt es doch un- begeniiich daß für b.e ^iot age un’ctvt JUi- neterar.cn Kriegsbes chädigien und 5tr.cgerbu schon gest#m abend in SranHuri als riwu» beruhigter zu bezeichnen Die Kurie, die mar. hort, liegen einige Prvzen' Über g.itt.g.r: Schluß. I G-Sorben 24 bis 245 Siemen» 143. G.s,ü»ri ca. 24« Die Spekulation bleibt aber weiter zurückhaltend und will abwar ei, tone du» Publikum aus die gestrige Börse reagiert. Am Devisenmarkt hört man Pan» gcgr.i Vonbcn mit 124,02. Mailand 39.20. Madrid 28 70 und London Xabri mit 4.87. Vic Wetterlage. • X»n« * 4Mv»Ci« («tm < -O> •<** •ruMrr On y •i»i»' kni«*oi \ '/ww *cimm »" *'<"< M<| ««re <«► »• 9 ez/A 771 8 W9<*/>S8 3nr llcbenin’imc Von Filialen tuch. mirnllerortv' •Vertone» ied. t11110. yinr ermtb. fluftfctlft. an Ad. B0.1, Halaitadt, Fr. Olteibick. Ee lat bestimmt In Gottes Rat. dab man vom Liebsten, was man hat. mob scheiden. Cafe Weimar Arnnffurier'Stt. 41. Infolge eines Unglücksfalles verschied gestern unser lieber, unvergeßlicher. braver Sohn. Bruder, Schwager. Onkel und Enkel SlWMM Monteure M & (Beueit Wcuanlaae 36. ödiönfi. Brirttü. verkauft St. 3 x u. • onnenftrake 6 iohniöet nönmafdjiorn DoWilSStüllllÜ Geboten eine 5-5lmmer-n)oi)nanfl in ionnuirr Laue (Besucht eine 6 7-3lmmer-Wo!ini mi ? ibniettei 1 e- nauc ^hifiaben ernt. Lchristl. Vtiiocb. um 08U70 a. b. Gtetz. An» Kisten »u uerfaufen. 0K056 Markii'tratze 8. Sou. eikL Zlmwsr gQteKaehe.Tei.lM3. ,)untj. irUcpoar mit Kind sucht 3-4-Ziinmer-Wohnung m. Zubehör Eüdolt- Süden der Stadl Wichen. 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Velour-Chiffon für elegante Nachmittags- und Abend- Kleider in Schwan und allen Modefarben Hl 262 Zweiter Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhejjen) Dienstag, 8. itevemdei (M2i Deutsche und Suren in (Südwesi-Aftika. 'Bon BL R Gerstenhaner. All- Xoümi den 6 rpberungftt nehm txr- Berfa (Ile* atk von ben Deutschen gridbaftenrn Mentalen Bteric und 2btLigen rnirben hnrn tpcajent-mmen unb die teuilOx Bnkeh.erbeooUcrunj Dertrieben QZur tn veutschsüdwest-Afrika durfte f>e LvrugXer^ zur Hälfte im Lande bleiben. do« 13.44 Bo war r- • ■ . t hj* nun in BnitMKanb versuchte biete lieber* bin 14c' Io auszudauen bah in vüdweft- 211 rla ein neues deuisches Siedlung»« land enthänte und ein neuer beutMter Bolks- fiaim gri galten würde Bur darum bandelt tt hd> habe*, nicht um 'laaienxbtii^e Ne tem Vanbrud ne zusammen gebrängi leben muf) un,- dadurch nut dem Unter gange bedroht itt. I . ein .Holl ohne Baum", das nach hem Ärtegc Ichrn c.ne halb: Million Deutsche durch Au»- ttMnheruna verloren bat, Sieblungskänder gebt!« nei werden tnüflen in die es leine in her Hennak nicht iu ernährenden Kinder abftrbmrn I J’en kann das mutten ulk befreundeten, ja oll* gerecht tertfcnbeit Bölter anerkennen unb zu bieten geboren auch die Buren. ich Will nicht an all das erinnern, was die Deutschen vor. m unb nach beut BernidXung*- krieg. Englands gegen die Buren für biefc getan haben ich erwähne bas nicht um von ben Burrn Dankbarkeit zu fordern. übrigen* haben <*bt fhan de Wett, March. tBcneral Heryoz. <^rau Brä« dent Lteyn unb der ganze nationalistifche Tei des südafrikanischen Boltes ihr» Dankbai- teil wahrend des Weltkrieges durch die Lat wirken . sondern mir um die Tatsachen ins Gedächtnis zurückzurufen, bah da» groh? deutsche Bokk unb das kleine Buren iwik immer m einem sreunbschofti.chen Berhä'.tni« zueinander geftan- *Tureu ben Deutschen das letzte überseeische Heim des allein haben wollen? Blüh das fein? Rudolf Böhmer hat in her Winöhuker .Allgemeinen 3etrung1 diese Frage bereits verneint, er hat nachgewiesen, bah die Buren ©übroeH-Bfrtfa nicht durchaus nötig haben, haft ihnen noch ßanbgenug zur Beringung steht unb bah ihr 2!u*cina n be ril r6mei i du» ihren alten Heimatländern in der Südafrikanischen Union nach Borden hin in alle Hochländer südlich desAequa- tert hinein br-i Burentum fernen nationalen Annen bringt, sondern den gröbten Schaden Sie. die Buren, rnüfseii die Buren Bevölkerung im Kapianb, Oranje-Freifiaat und Transvaal nicht nur zufammenhalten sondern noch ver- atof.crn, um sich im Best« dleset Länder gegen die Engländer unb gegen die Farbigen zu behaupten, sonst werben hie Onalänber später viel leicht auch die .Farbigen In btefen Ländern t., politische Borherrschaft erlangen, unb das Bcllstum der Buren in ihnen wird untergeben, zunächst durch sprachliche Angfi'ierung. E» dürste sich empfehlen. das kleine Voll, da nur gewöhnlich als Buren bezeichnen, w, .» »och aber nur .Bauern" bedeutet unb kein *B ifönome ist nach ihrer wichtigsten und um- laftenden nationalen Organisation Bieder- butlch-Asr.kaner zu nennen. Sie nut al* w?I!r Murr ‘ zu be ,< 1 -.c.i. ist latsch und mt*'- verständlich denn e# gibt auch noch andere Afrikaner. z. B Deutlch-Asrikaner unb vor allem Engi>sch-Aki ckanrr Alan muh alle schon deutlich lagen. e I d> -* Xfrifaner .nan memt. denn es st.h-i lich -. Snl 'rika auf der einen Seite dte IX.ebe eutsch-Alnkaner, au* der anderen Seite bi? Süd-Asrikanifchen Onglänter ober Sn,?- Itsch-Afr f rvr um die politisch unb nationale Herrich.tt ringend, o genüber Dos gegenwärtige Verhältnis der beiden Bolksstämme ist so. bah de her BoTksnIhlung vom 4 Mai 1926 von einer weisten ®rl - rbevölkerung von 1 *76660 Seelen rund 1 Biilhon Riederteutfch-Afrikoner und rund 6000» Ongltfd>-JUnta ner waren Danach nxmm die S igtänder ichon endgültig zur nationalen Tlhnbcrfxit geworden, unb oie poli- ttfche Herrsch.'t würde allmählich auf die Buren ol« ben zahlv chsto Bevölterungste'l übergeben Und die Bure., t' r.neb x i fuh ziein -ch r<-lch weiter währe? d b e -abl der ®nq.anbcr fast gor nicht zunmwrt. weder durch natürlich- Bee- mehrung noch durch Etnwanberung Aber leider ist die AariooalUätenfrage in Süd-Asrika nicht ein so einfaches Rechene, - pri wie es nach Mak gäbe der Abstammung ter bcih-i Bepölle- rungSdestandeeite unb ihrer r.atürlkbm Bolte- Vermehrung erichetnt Xie A ederdeuttch-Asri- faner nämlich. bte in Me «bilderen Kreise auf- hlegen. • prack'.m «uh englisch Sie waren alte schon zwei! prachiL d b ichon in Gefahr, sprachlich entnationafifiert zu we. lei und -m Britrntuirt ans zu gehen «Je mag sein, hast jene Gefahr nach bei poi: Pichen Eringev der national, st tsch-r Bewegung der Hier-rrt)euri e politischen Herren brr Äc4etne tt>aren_ haben sie den Buren Sprach freihert gewährt und ihne^ Schuten -itt - ;br - deutschafrikan.'chem Sprachunterricht gegründet. 3'*’• DeusschlandS unb auf die üknmcrTk-jrc brr Äolo'-e ÖriHOfi”. und Llndequist unau'b. rikD und mit Oriolg für b«e Buren r.ngeiret«-: b.n Dhatte wir. die Dentich-n :n3:näbr >x Ichw? er Rriteit Me Kolonie aus einer TB.•he zu hte’c ManveS-Land gemacht. allo ge « chaIse - Di - Burr-M die jetzt die Ketente V-s.'rrrichei. ohne das gröbere mr; a- lische Anrecht biran yi balvn d iS den D» atfchen zusteht sollten den uriprünglichm 0 gern tim *m des Lande-» doch mindestens dieselbe Sprachrnfmbeit gewähr,- hic kie Me Buren, für sich selbst von ben englischen Eroberern gefordert uns rrbaiten haben 31l es denn etwa von Borteil für Mr Barer wenn tn Südtvest- Afnk - die deutlch- Sprach .rnterdruckt wirb und aus stirbt? 3m Drgrntril. es liegt im nationalen .-teiang des R« ederdeut sch-Airi ka nrriums wenn e» in 6übcvft-Xrt.i wen'qfttn» ein Land gibt, in dem nicht nur die ateikonisch- sondern auherber: noch eine Weltsprache, die Sprache eines großen Äulturtvolte der iHrq- lischen gegenüber steht dadurch wird e» nämlich den. «Jngiildk-n tncl schwerer werben, das Atei- kaanlch zurückzudränge-i Do. durch Hinzukomnien des Deutschen wirb die den Buren so gesähriiche englische 'Tlkonopolstrilung durchbrvch-n . uch bezüglich des Handeln mit --aropa bezüglich der Hande.s'praäe unb des sonstigen Beriebr# mit der übrigen JtulturweU Die äinw-rndauq dah man in Vüdwest-Afrika nicht brei amtlich Landessprachen Asrikaanlch veui'ch und isngiisch haben lönru-, wird durch das Beispiel brr Schveiz mit ihren dve, Landesfptachn widerlegt Den Aiederdeutich-Afrikanei-n steht bei ihrem Bonn arid) nach ihrem 3kte der politilchsii Herrschst tn Südafrika nicht nur Südwest-Afrika und da» Deutschtum hn TBege, sondern Rhodesien. Wo 30 00) i-ngländ.-r über 10 000 Buren herrschen und fit sprachlich unterdrücken au herbem aber das gan^e südafrikanisch Briten tum Dag. ;.n follten die Buren ihren ziamps sühnen nicht gegen die KO» deutschen Männer, Stauen unb Amber in Südwest-Afrika das ae.ade dadurch für die Buren von Btert ist, bat) es nicht wie Ahcbeiten den (Snglänbcrn gehört Ss ist auch als Mandateland der llntr>-. eine eigene, von England unabhängige Aepublik. unb soll e s bleiben üebe6übenteuerberßönii)mJliariei)on2iumänien Bon Zok Beckley Honiflin JRatie besuchi ihre Rivalin. Die GeslbiLie von Zrü-rlein vacaresco. in. Bon feinem geliebten Deutschland, dessen Leben und Mcnschn ihm vertraut waren, in ein fremde«, ferne« Land verletzt, war der frühere Prinz Zerdinand von Hohenzollern- Sigmaringen. jetzt Aronprutz «Z.iSinand von Rumänien, ungeiahr her ungluchichfte lungc Menlch. den man stch vvriiellen konnte. 5>i< Leute feiner Umgebung waren von - Iner total verschiedenen Rasse leicht in der Moral, von scharfer Zunge, kritisch veranlagt, auf sich selbst i*ebad)t und voller Rebler und Lügenden, die er in keiner Veile verstehen konnte Der von ihm bewohnte >Balast war ein reinee Cbefängni« für ihn und Luster t hähllch und ohne Interesse. Sr liegt an der Hauptstraße Bukarest«, mit keiner anderen Aussicht als der trüben und geräuschvollen f lM Bictorci. auf welcher dei Berfejr Tag und R .cht lärmt und die Leute teriwährcnd aut und ab laufen, ober in klatschenden Gruppen in Staub und Dreck, bei Regen oder brennender Sonne beitammenhebeu je nath der Jahreszeit In fetten Tagen mar der Palast neu erglänzend bergend)!et und bi« -um Blayen voller prunkvoller Selfel und Sofa» Tapeten Gemälden, Rippfachen und Goldbrska.' alle» ohne Geschmack und Schönheit. Ferdinand pflegte meistens in des Ainigs Bibliothek;immer zu sitzen und in die Fenster eines gegenüber liegen ben Hotels zu starren angczvgen. als arme verhungerte Kreatur wie er war. von dem gelegentlichen S^chau'vtel eine« heimlichen Renbezvour was bi feiner Phantasie Gbbe und Flut des Leden« bar- (teilte, wie es sich außerhalb der Balasttvände abspielte Innerhalo dieser war sicher nichts los Die Arbeit ging ohne Aufenthalt weiter, dafür sorgte ttarcl* schwer. Hand (Sine schwad-e. künstlerische Sentimentalität lies nebenher unter der Poe- tilchen Hand der Gemahlin des Königs, .IS a r - men Sylva'. die In ihrer eigenen Weit lebte unb ..himmelhoch tauchzend. zu Tobe betrübt", seufzte, fsch sehnte unb liebte, und ständig der Dillkür einer Person ober einer Dache unterworfen war Sie lebte ihr eigenes Leben, aufgebaut auf imaginären Vorstellungen niemals praktisch auägegltdxn durch nn klein wenig Verstand Der König hatte sein Leben für sich, ein Leben der Arbeit für fein Land, isoliert unb ..bgeriegeli von Vergnügen oder engeren Berührungen mit feinen Mitmenschen. »r erwartete von Ferdinand bah b.efer (ich sofort all ben Angelegenheiten widmen würde die ihn. ben König, dauernd in Anspruch nahmen Öe war ihm gl ajgulttg. dah be. junge Herr an schwerem Heimweh Einsamkeit und an einem Widerwillen gegen seine Umgebung litt. So kam es bah Ferbinarch nhnmcrliaj von den Abenteuern bet anderen gefüttert wurde und das) er ein leichte- Opfer abgeben muhte, sobald ihm ein diesbezüglich geschmiedete» Abenteuer in den Weg kam. Das llaksische ..Komplott" entwickelte sich. Der klafstsche ikharakler erichlen in Form einer Hofdam< aus dem Gefolge Eannen Stzlvae Diries junge Leib Helene Vacnresco ersetzte durch ihrer, ckhrgelz das. was ihr an Schönheit fehlte Sie war Hua genug, d'e Möglichkeiten der Situation mit einem Blicke zu er- saften Sie gewann das Bert raum der Königin .Earnien Spti^' keine SLwicngkri! wenn man es verstand '.ch ihr zu nähern Fräulein B*i..?- re'cr bau:, vor ihren Augen einer veri- tablen Xtaumoatlen aul Sie Nest fte Urschet nun gen erblick.' Stimmen höre- Botschaften" au# be: Geisterwelt ernt- langen tn welcher der AMitgbt v.rstotbene kleine Tochter rveiterl.bt« Als die ncuertunj» bi Deutschland viel gespielten rullischen Filme durchweg und ohne weticrc* auf einer lunUleri'dxn Stufe ünaben die einen Vergleich mit unserer Produktion von vornherein ausfchlösfe oder doch für uns nicht empfehienswer: erscheinen liefe. Sv ist es trenn man nach bietem F lm urteilen ML keinesu^g» der Wola^fch'sfer' ist. als Ganzes ltetrachte: gutem dent'chen Durchlchnii' gleichzu- stellen, eme achtbare Leistung aber nichts llcbct- imgenbetf Qr hätte allerdings wenn manche i. ncwähigcn Fehler vermieden worben wären d e trilwrife fch^n irr, Man iskf-pr vorgezeichnet linb einen ®rjb künstlerischer Bollko nmenheik erreichen kön-<— her bm uch bei uns ernt S ^nberfteiluna zuwei'en muhte Tiefe Mängel liegen urz gesagt darin, dah man da - r :* uriprün .sich doch wohl in erster Linie al« H;Nor e. nl» Tavocheiberich: und als Dokument gedacht war be'onbers gegen Ende hin allzu betont als Spielfilm al« Roman, ais Zilmtheaterftück mit starken Sjfekten mfze- nierr hak: e« kommen baburi zweifellos leb- hefte Spannung«n.omente dem Werl zugute, unb eine ,e'ch ckt gelegc-tltd* ’ogar raffiniert verbünde unb vor etriebene HanMung klügelt die Bilberiolge ungemein wirf am. Kunst trnfch ist aber zu bedauern, dah btt mehr al« einmal r cht deutlich auf den 3u hat man durch einen -rrof^n Staubamm nicht weit von Kairo Rilwas f er auf gespeichert, um dadurch das Be- xä’ferunaegebtet zu verbreitern. Seit der eng- lilaben "2t' .31: • 1 st dieses ötj r .m durch weitere Dämm tn Oont Akki - -mb 2P*ur- weiter ausgebaut werten Man h:r bereit ne- bah im Laute ter lernen bn. 28en, h.. kie gefchieht von Englands Gr.^d-r. Denn Si.giaild dit Rllmündung blockiert must Aegypten verhungern Wichtiger ist: auch her Sudan lebt vom Ril genau tote Aegyvtei Wer bas Cuhanwaffer Hal, ist in der L?z. bdietrü, mehr :*et toruiger Walter nach Aeaypten herauszulassen: wer also das Sudann-asser Oberlaute beherricht Ist der Her: über alles Leben in Aegnpten' Öochschulnacknchien. Amahltch ter R» ltoral«übergain an der -7.dm ' Yen H tn Darmstadt tourbri in Anerker.: mg hervorragender Leistungen auf ihren Fachgev.c.en und besonderer Berbienfte zu Doktor-Ingenteuren ehrenhalber enunml H-uberi Hentrich Stadioberbaural imh 1 Brigrorb- :i.*1er a. D der Stadt Kreseld, jetzt in Dussel- dori Andrea» Klesenz, Direktor der Odenwälder Haristeinindustrie A. tn Dai-mst ck)i Geh. Reg-Rot Pro« Dr 3 ora Sches I er« in Berirn-Dahlem Bernharb p . t) e Generaldirektor ter Firma Henfä. : in Kal' l Paul Thom as. •e^cralbirdtor tei llrriz- und Wah- werke Rnsholz und be« Obcrbüter Stahl Werkes An ' chütz, Aeg-Rat unb Pro' 'for 3 D in T irmstak: Die Wt -*e c •’«** SVrr-dr 'fors wurde erteil' Geh Reg-Rat Pros Dr. phiL und Dr - Ing h. c Lndwg V epert > Ha —v?r Guidn Hackebeil Bodi? ter des AuffiL'4- tat« ter Suido Hackritett A. C in Berlin; Udo R »Ms sei le ^rnful ..nk -tentralbireftar der Mittelbeutfche-' Härtst em-Industri - AG In Sranfhirt a. TU Der Privitdozent an der Göttinger Univeriitäi I Alerander Ostrowski hat einen Ru' :.;i bri L hrstuhl der Mathematsk an her Umteriilät ?i'-( als Rachfolger Prvf Mohrmanns eri)* • ' .'n- genommen fe Hntamtnte be» Q*enl bet Lieb«, 5« Heirat und oll dergleichen «sogen worden war. Ihr gefiel der linkNchr. schweigsame, ängstliche junge Prinz. Öie erblickte tn feinem Defen Anzl^un-^punkte und Tugenden, wie sie alle jungen Mädchen M Kütor-anifc&en Zeitalter- ihren Helden gern andichieten. Und sie empfand Romantik schon bet dem Hamen bet Landet aut welchem hr Freier kam — Kumänten. Marie Wichte nichts von dem 3a» carefco-etanbal, sie erfuhr erb lange Jahre nachher dessen Tatsache und Edelheiten. 2lls sie davon erfuhr, war ihr erste« Gefühl das der Sympathie für den missverstandenen jungen Mann und eine Art vor Mitleid mit der unangenehmen Frau, deren Ehrgeiz fo unbarmherzig zunichte gemacht wurde Da fällt mir gerade eine hübsche fk-ne Geschichte ein. die sich auf Ferdi nands er Ile Geliebte bezieht Sine« Tage«, vor ein oder zwei Jahren, in Pans erwähnte Königin Klarte zufällig den Hamen der MUe BacarefvO — noch ist sie nicht verheiratet und eine wohlbekannte Schr ftftellerin sowie ein Faktor tn Frauenangelegenheiten alt zu ihren L'undbeo.xgätten gehör end ..Doch nicht da« Fräulein Vacarefco." sagte ich. .d e damals - ul».“ .Gew.ß." sagte Ihre Majestät, .dieselbe.- 3d) war es. die sie und den König zusamrnenbvachte. nachdem sie sich dreihig Jahre nicht gesehen hatten 3d) dachte, es toürt-e sie beide glücklicher und befriedigter machen, sich einmal wiederzusehen. 3ch fo nme jetzt nie nach Paris ohne Mlle. 2)acarekco zu besuchen. Dir lind d.e besten Freundinnen! Angk>American N. S. Copyright Oberheffen. Landlreis Wicftrtt. C Lollar, 7. Rov Die hiesige Sänge r- Vereinigung bot in ihrem am gestrig m Sonntag stattgehabten diesiährigen Konzert im Saalbau .Zur Linde" einen sei!men Kunst- aenuh Das an Chören unter der Leitung des Shonneisteis Richard Rohde aus Marburg zu Gehör gebracht wurde, war von hohem Wert und legte ,^nign « davon ab, bah auch ein Land- verein bei guter Führung wohl in ter Lage fein kann, Kompositionen schwieriger Art gut uni) vollendet zum Vortrag zu bringen. Ehöre, wie .Hymne au die Musil von Bachner, und .Dchdinorgen" von Köstner, .Frühling am Rhein" von Vreu und andere zeugten von einer fluten Durchbildung der Stimmen; Klang und Tonfülle ter Gänger kamen voll und ganz zur Geltung. Dankbar begrübt wurde es, daß auch ha« deutsche Dcllslied mit mehreren Vorträgen den ihm gebührenden Platz in der Dortrachiiolge gefunden hatte. Der Dere n hat fernen gestrigen groben Erfolg seinem ftrebfamen Eifer und nicht zuletzt seinem au^ rezeichieten Chorleiter zu danken Herr Rohde hat es während der Zeit seiner Tätigkeit verstanden, sich in dem Verein einen Klangkörper heranzuziehen, der auf jeden Dtnk reagiert. Wirksam ergänzt wurden di« gesanglichen Darbietungen durch gute Konzertstücke der Ka pel le Lynker lLollar), di« mit grobem Beifall ausgenommen wurden und das Vr4>cfter au Beigaben nötigte. i Tret» ad. Lda. 7 9lon Der (Bcfongoer* ein .Liederkranz hielt gestern abend in Dills Saal seinen diesjährigen Vereinsabend ah. Duker dem veranstalteirden Verein wirkten noch mit das Quartett deS Gesangvereins .Konkordia" aus Qtöbaen. sowie di« Kapelle ehemaliger JUilitärmufifer aus Dietzen. Reichen BZsall fanden die Darbietungen der beiten Solisten Kehrmann (Slötenfolo) und Panitz (Tylophonsolo). >1 GiÜnberg. 7. Rov Dieser Tage fand im Gasthaus von Karl Christ eine Versammlung des hiesigen Geslügelzuchtvcreins unter dem VorNli von Karl Rühl statt Es waren an verichiedene Bcvölkerungslreife besondere Einladungen ergangen, um für eine im 3anuar geplante Geilügelausstellung die notwendigen AuSichufie zu bilden. Der Obren- vvrsibende dv.» Geflügelruch icine. älhnnacher F. 3 öitc 1, übernimmt dei, Vor .N in der AuS- stUlui.gsleilung. Do, ihender des Rect imigsaus- schulses wurde H e r m -inen Feier. L- wurde der Gründer des Berlins ht ehrenden Dort en 7 es Dori inende» gedacht Unedel andere gedachte man des 86jähr.gen Ehrenvorsitzenden Karl Hermann 36del. Unter seinem Torf in wurde vor 30 fahren die Turnballe ein- gewetht Bon den hamaligen Vorstandsmitgliedern des Vereins leben noch Fabrikant Heinrich Schmidt lll und Kaufmann Heinrich M 61 c r. H Schmidt lll. ist noch als aktives Vorstandsmitglied tätig d Grünberg. 7. Koo Der Gesangverein Sängerkranz heran Haltet am fommenhen Sonntag tn der Kram-alle Mn diesjähriges Konzert. Ss werden eine Anzahl Thöre zu Gehör gebracht. Von einer Theater» Derfantmlung wird tn diesem 3a6re Abstand genommen. s. Hungen. 7 Kov. Am Samstag fand im „Colnrfer Hof eine Versammlung des VezirkSlehrervereins Hungen flott. 3m Mittelpunkt stand ein Vortrag de» Lehrers Schnei der i Obbornhofen) über .LeibeSLbungen unb die neue Lehrerausbildung". Da heute durch die Leibesübungen nicht allein Förderung der Gesundheit und Körperkräfte, sondern auch die Entfaltung seelischer und Charaktereigenschaften erzielt werden sollen, mutz ihnen auch schon tn den Lehrerausbildungsanstalten ein breiterer Raum angewiesen werden. Trotz vielen Redens ist aber in dieser Hinsicht nur ein kleiner Schritt vorwärts getan worden, wie der Vortragende an Hand der preutzifchen Richtlinien nachwies. Es ist zu hoffen, das) man auf dem cinaefchlaaenen Dcg weitergeht, zumal vom Ausland her starke Antriebe wirken 3n den französischen Volksschulen ist schon seit 1923 die tägliche Turnstunde eingeführt. Frankreich, Belgien und Ungarn haben ein Turn- und Spor!Pflichtgesetz, auch in der Tschechoslowakei arbeitet man daran. Rach einer Aussprache wurden noch der Reich- - schul gesehenlwurf sowie einige andere Tageslragen behandelt. Der Vorsitzende gab bekannt. datz demnächst einige Heimatsilme in Hungen laufen sollen für die Schulen der Umgebung. Kreis Büdingen. ?" Aus dem R i d d a t a l, 7. Koh. Die Feldbestellung ist mit beginnender Woche ziemlich beendet. An der jungen Roggen- laat macht stellenweise her Schneckensratz so grobe Fortschritte, da st manche Besitzer gezwungen sind, die Saat .imzupf lügen. um vor noch gröberem Schaden bewohn zu lein. Das srostfreie Herbstwettcr begünstigt stark die Ausbreitung k-e«> gefräfiigen Schädlings — Bei dem anhaltenden Obftaufkaus v)m Produzenten werden zur Zeit zwei Sorten Tafelobst stark bevorzugt: Schöner von voSloop und Goldparmäne, für die 12 bzw 10 Mk. pro Zentner bezahlt werden. Andere Obstsorten, die nicht in groheren Quanten vorhanden sind seitens der Händler wenig gefragt und erzielen geringere Preise. Da noch aroste M.ngen von Dirtschasts- und Tafelobst lagern, herrscht starkes Angebot, fo daß nut einwandfreie Früchte Abnahme finden. h Dauernhei m. 7. Kov. Lehrer t. K Gottfried Leidich ist von feiner halbjährigen Besuchs reife nach Amerika wieder glücklich hierher zurückgekehrt. Er gedenkt über feine in Amerika gc ammcltcn volkswirtschaftlichen Beobachtungen in dem VezirkSlehrervcrein Ridda einen Dortrag zu halten. Leidich ist Verfasser guter Lehrbücher über landwirtschaftliche Raturkunbe in ländlichen Fortbildungsschulen und war an einer solchen Schule über 42 Iahte lang in LangSdorf erfolgreich tätig. KrctS Schotten. - Gedern, 7. Kov. Degen der vorgeschrittenen Jahreszeit sieht der Gemeinderat für diesen Spätherbst von der Errichtung des geplanten BullenstallneubaueS ab. Um aber bei Gintritt der wärmeren Jahreszeit 1928 beginnen zu können, soll einstweilen das Fundament ausgeheten und Steine angcsahren werden. Der Dauplan wurde von Architekt Hambach (Hirzenhain) nach den Wünschen der Gemeindeverwaltung entworfen. — Die tn einem Seitenbau deS hiesigen Stoldergischen Schlosses untergebrachte Jugendherberge hatte tn diesem Jahre k» -her 217 Übernachtungen, gegen 374 im Vorjahre auszuw i'en. Von der 'vesucher- zahl (114 männliche und 25 weibliche' waren 17 sreie Beruse, 1 6hu>nt, 1 Seminarist. 59 ®hm- nafiaften und Realschüler. 114 Dolksfchüler und 25 Volksschülerinnen. D e Einnahmen betrugen 55.10 Mark, denen an Ausgaben 60 33 Mark gegcnübcrüehen. — Am Samstag hatte sich der V c z i rk - l c h re r v e r e i n Gedern zu einer Konferenz im vergwirlshause zufammeng.funden. in deren Mittelpunkt j*?i bedeutsame Vorträge standen. Rach geschäftlichen Mitteilungen des Ot>- inanns referierte Lehrer Rorwig i Fre.enfeen) über das Thema .Rcichsjugendu-.ttkämpfe An die interessanten A.,sführungprache wurde ein fünfgliedriger Aufschub gebildet, dessen Ausgabe es ist. die aus den einzelnen Orten einlausenden Flurnamenvervichnifse weiter zu bearbeiten. Ulrichstein,?. Aov Die'er Tage wurde der bicligcii Schule und den Schulen auS den Kad)l'arov:eii der uom Kreisschulamt angeschaffte Heimatfilm aus dem Vogelsberg ge- xigt. deffen Bilder, beispielsweise solche vom Ulrichsteiner Jakobimarkt, von den Kindern mit l-e'onders freudiger Teilnahme ausgenommen wurden. Die gut gelungenen Aufnahmen vermittelten nicht mit ichöne Eindrücke sondern dank her anschaulichen Ertiärung von Kreisfchulrat Kinkel auch vielerlei Be ehrung, so hast man hochbeftiedigt den Heimweg an treten konnte. — Die durch Den Weggang des Lehrers Breit- to leier Ireigewordene 6 w. find zu richten an die Schachredaktion des .Gichencr Anzeigers". Problem «r. 134. Do« Darain. München. Schwarz. abedetgh^ ■ b c d c f x b Weih. Weitz zieht und setzt in drei Zügen matt. Weih: 4 Steine Kf7; Db8; Tdl; Lf6. Schwarz: 5 Steine. Kc4; Sfl; Be3» c4, e5. Endspiel Nr 4-3. Don A. rrvitzki. 8 6 5 2 a 8 7 e 5 4 3 4 3 Z h b c d e t g h Schwarz, a b c d e Weitz. Weih am Zuge macht remis. Weih: 3 Steine. Ka3; Bc4, f5 Schwarz: 4 Steine. Kh8; Bc6, d7, g7. Lösung des Problems Kr. 131. Don K. A. K. Sarsen. 1. Db2-h2!, Tal-d4 2. Se5-c4+, Td4xc4 3. Tc5-e5 matt. 1...... Tf4-d4 2. Se5-g44- usv. 1......Ta(f)4-c4 2. Tc5-d5-*- usw. 1 .....Sh3-f2 2. Tc5-c2+ usw. Anderes ähnlich. Richtige ßöerUge. Als TU- Irmü gab brr •NnAotagedthi. Harmontz (Mwtl.^te ) Ui rtiwm nnorbcRbr» Bortraa ein«um!«Jdtrn t*rrr 'Horfagr unb Mr Stellungnahme brr Dcutfch- nzrftonalrn zu bicfrti fragen Gr Dies cinlÄtenb Varaul bin. bah btt Drj^tbnationale« bd bet et#m Mutig Metel Grietzentwurfs ..•iqe«-.*tb feinet art-Vn ‘BUbKafett ben Ärafl. ottfro rillen- ben felbO. ®raf llvestarp. all Aebner twjt- ichickt habe, Die beut1*nattonale Aelchsraas- iraftioo. |o führte bet lUbner u. a Wttct aus. Heb» voll unb garu hinter Meier Boriagc. unb lit werbe Stange hallen. Der Ttebner wies bann au! bir Laben aus hem DawesMitachten unb ben neueben Schritt bes AeparaUonsaaenten 'Barier Gllbrrt bht tleb Meter ßaften unb bes Schrilles O'ibcn* werbe bas neue TMolbun^s- gefeb bunbae’ubrt toerben. cs werke bunt) ben Schritt G.n- Ns L neu Schoben eddben Aus- gefchlolleii M es aber, brr nom Deuffchea Beamter bunt) neuertings eingeoNchten '.'Dringe Mt 370 VUlIonen Mart mehr kokle als bic Beg,c- runpsoorl ige. zuzustimmen Hefe tvrM-run'. fbnnc nicht einmal M< Uebenlfabr vollendet en. wolle feine Partei den vollen H5obnung*ge,.b|ul4>ufi -ubilligen Auch für Me Diütaoe hoste feine Partei noch mancherlei hetaussuholen Die neue BdoldungOorchnuna teile ben Beamtet Mb bringen, ihnen aber kein Oclb nehmen Di. D. ni'chnationalen unb bic Deulsche Bolkspartei feien zusammen dafür eingetrvten. dah Me Bane«i'itchs- unb ‘Xubeft<’.nblbcamtcn in Me neue 'Beiolbunglorbnung c -»bezogen Wcr- i :i ml'ter unb > t Preuhifche sttnanzmminct betüinp.len das. Deswegen werde es noch schwere Kümpfe geben. Der Wartetzandsdoamle könne nicht mit einem Juledet unb ber Boimtenschaft ra'ch durch Jabhingen gehollen werde Os sei allerdings niemand gedient, wenn man heute der Beamten'chaft mehr Mittel in Me -and gebe und nach einem halben Zähre nichts mehr davon vorhanben fei Aufgabe der Regierung sei es dafür zu sorgen, dah keine ungerechr- fertigten Preissteigerungen mehr vorkümen. damit die Beamtenschaft von der Aukhesterung e ich etwas habe Sr nehme an. dah es gdinge die Boriage noch Im Avvember zu verabschieden und der Beamten'chost noch im Dezember Geld In die -and zu geben. Durch die Beflerftellung der Beamten werde hoffentlich deren Kaufkraft gestrigen und dadurch auch die getarnte Wirt- «d)ift einen Auftrieb edobren. Ks sei aber ge- ' chrlich wenn Lohnforderungen der Arbeiter- 'chalt in Zufammenhang gebracht würden mit der Bca nuentedoTbung. S etbstverst ündli ch müf*t eine Ausbesserung der Bezüge der Krieasbefcha- diglen mit Mefer Borlage eng verbunden fein. für Me Opfer des Kriegs mülle ausreichend gesorgt werden. Wenn dte Deutschnationalen auch Ber- befferungen im einzelnen noch durchzufenen ludxn würden Id bbten flc aber nicht ihre -and dazu, -wischen den rin,einen Gruppen chtnefifche Mauern aufzurichten. Die Aeichsregierung an der die Deuttchnationalen beteiligt find, tue das möglichste für Me Beamten, dagegen Hütten die ■Regierungen, an der Me Sozialdemokraten unb Demokraten beteiligt tr-aren. nichts für Me Beamten getan. Die rechtsgerichtete Aegierung habe das schwieriae Problem ongepackt. unb er begrübe. dost sie es getan bat*. Der Redner betonte zum Schiust noch Me hohe Bedeutiptg des Berufsbeamtentums für das ^taatlgarue. dagegen wolle bic Sozialdemokratie das Berufsbeamtentuni bdeiligen unb Me Beamten dem Arbeit »recht unterstellen Denn dos Arbeitsrecht für die Beamten Geltung eriange. werde es mit dem Bentfibcamtentinn vorbei Mn *rumoe* wende stch Me *rvtf' taG bar m denken dah fie pm der V’.nten n.che» gutes zu erwärm b tttcr Iw tollten vielmehr mit dafür lernen, vast dos Ber.^lbAimtentum grischert werde Bei ber Wahl am II ?ioDember gehe es auch um dte Beao icnruchle und wer Mefe wohlern'orde- nen Aechte grichöhl fehrn wolle, m-lft bet der Wahl für dte deuttchmationaie VlN seine Stimme abgebe.i < Vrbbafter Beifall » Dte Aussprache gab noch verichteder.eii Drskufi ionsreboern Gelegenheit. »hre Ansichten zu Gehör zu bringen. Sa» erfle £hä(oncnt>eim in frflen. • Darmstadt. 6. Aoo. Heute eochrn ttag wurde Mer das erste eba n ge l U <>e Diakonen- unb MLnnerheim Hellens eht- petpc M Dos He m Ist tet r.nem gwteern Privat- haute -n ber Hei bei berge r Steaste eingerichtet und konnte well noch zwei Stoeka-erkc vermietet find, erit teilweise bezogen werden 'M umfastt zur Jett 19 ALume Gegenwürtia Unb 8 Diakte > die aus dem B ruber baute In irab’a be. Kalle! 'tarnmen. als Krankenpfteger und (BemeinbebelM täfiq Das Heim ist Nur Auf- nahnre alleinftebettder alter Tlänner bdlimuxt. Untcmcbmcr ist eine Gründung der eoaite gei.tchen Müntwrvereii^ Darmstadts unb wird aite freiwilligen Bei trügen unterhalten Bei der C:nh>cibumte‘au- und Garten' (yoriraacni*r: Garteningenieur Slarl Hin.ze>. 18.45 bi» 1915 Uhr: JtungfuHee Leben, Lehre und Nachfolger II", Vortrag oon Pfarrer Taerler. 19 M) die 19.45 Ubr: Die Schachslunde. 19 4ä bis rOlllhr Senckenberg viertelfkunde „Sym- biose und Parasitismus Im Tier- unb Pflanzenreich-. Vortrag von Dr. w Sittig. 80 Uhr: llebertraguntz non Aschaffenburg: Im Rahmen der Stüdttschen Musikkultur .1 schaff end urg Koii-erk der Melvinlger Lan- deskapeNc. Anjchllebend: llfbrrtrngung von Kassel: KrelzschwemesU, Gpotz Muh feng •ebl*te 'n Schwötmer Mnuduri von I f\ lren| 2vrrrtiffnnbrn der Redaktion. 12 M» 1 MM mlttef*. ' Mi I UV •e*min««* Somteag nachmittag orkbloßen stn,elg« naa'trsq« find lediglich an dte Geschsst,stelle zu richten Vie sechsfausendffe Gebutt. Diese Rekordzahl ist soeben van ber Heb amme Dokkor Barbara Dafhittülon Hinch. USA erreicht worden Keiire llnioccjitdl in den ihr das 6brcnburgmrd)t ixrlicbcn, Trotzdem ste vieUcichl mehr für die Mitmenschen getan Hal als titele her groben .tkr übmlbciten" .Sie munbetn sich bah i.st kein STapoti- Hütchen trage und dah ich nicht lag und Nach! mit der ominösen kleinen, braunen VebertaldK berumrenne. Ich habe langst schon meinen Selbsksabrer mit AUwckiervsrdett, und mein Instrumentenkoffer ist von der (Brob« eine» kleinen Kleiderichrankes. Unb wissen Sie, mein liebes Fraulein ‘Be- richterftattrii i. was e» bebeutel, fechslanlenb Scinber auf Me ÜlieU -u bringen, die man doch alle ein wenig Heb geruinntf Und haben Sie überhaupt eine Ahnung, was die Muller alles oon einem roiffen wollen? Ob dos Kind Hegen soll ober sitzen, ob ev schreien darf ober schlafen muh? ffines ober sage ich jeder Mlilter «eben Ak bem Äinb recht halb Kathreinern Malzkaffe« unb trinken Ste ihn bitte auch" Ich selber bin oon Jugend auf an ihn gewichnt und trinke jeden Morgen meine zwei drei Taffen; nachmittags wieder, und manchmal auch abends noch dem Effen. (Fr schmeck! sehr, sehr gut unb erhall mich frisch unb elastisch Ja. ich mochte fast sagen .der Matbieiner erhält mir bie .gute Laune. die ich für meine Arbeit wirklich notig brauche. Gesundheit, men* 'Beste, ifl unser kostbarstes. nte wieder zu ei setzende» (Bul. Jeder nnih ste sich erhallen und jeder kann ste sich erholten. Denn 12 Taffen Kathreiner» Mot-kaffes kosten nur 5 Pfennig- Allo bittet* BÄöstt Dr. Ludwig Haas spricht am Donnerstag abend Oefientlidier Llchltrildennrtraß in der llmienilät! IHnnrr-lai. |U. % •«.. ab4«.M' ,1 hr. hÄlt der 1 -eiter -•:< Kopf- Ktwrnr« »ctMelti ■!£. krit.Sa>«lcnt:MUn& etter Art, lolel eur Arbdt. Zittere. Appe- BtkUt*«it. eer»6M Me. A Äiein^uto Groß-Aijio Taa-U-Aackifbckr. .^806 r':.Iiasic Berechn. |t ,r aA k. — «Lj— —■ *4.Oft — m-nUU- v VA,.-*. —— ■ .. »LX» L *U— f JL- U4n-r« «i— Daurrbrandof. ns Markt «ORANIER* Wenn die Kohlenredt vorgezeigt wird eteee Gelten in mentetUdweer Berietem« Beridiut-n Ste unnrbmdMd meine *te*rrte«r md nehmen Ste metee fediberetanC ebrrno In Anepnute J. B. 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WetbnundiabUiec 3. Ännotmr brr neurn Lahuuaeu'i 4. Wahl ber Vorstände», des IFbrtn- »ertch!" und der flaifdifln? 5 Verichiedcnc*. •i Txt neuen ^nviinnen liegeo »nr die WhaUfbrt im >2S Leben. Du warst ein Mensch und wolltest leben." Was stieg plötzlich in ihm selber aus? Erne dunkle Erinnerung wie dos Gefühl eines Mit- Kameraden. Nomon von Felix M o e s ch l i n. Copyright by Carl Duncker, Berlin W 62. ..Aber dann kann sa noch alles gut werden." nate er und ltand auf. ,Lch begreife olle-, es schuldigen? „Es klingt seltsam, aber es ist wohl >o. Wenn du mir gleichgültig gewesen wärest, dann hätte ich auf dich warten können, aber so hatte ich keine andere Wahl mehr, als dich zu toten oder mich selber, oder mich in eine andere Welt zu stellen und cn neues Leben anzufangen." Er sann ihrem Worte nach. Mich töten, hat sie gesagt. 3ie sah keinen anderen Ausweg, als mich zu töten. Ihre Mütterlichkeit ging unter Schmerzen bis an diese Grenze. „Was muht du gelitten haben," sagte er. Nun war das Weinen cn ihr. Sie sank in den Stuhl, den er verlassen hatte. Er nahm das Gespräch wieder aus: „Du kannst dich doch, wenn ich dich recht verstehe, wieder scheiden lassen," sagte er leise. Sic schaute zu ihm auf. ,Hch habe ein Kind." „Nun," stammelte er und dachte dabei Das Warten im Schützengraben war schlimm, der Krieg war schlimm und war vielleicht also doch nicht das Schlimmste. „Nun", wiederholte er und nahm seine ganze Straft zusammen, „auch das wird zu ordnen fein." Sie schüttelte den Stopf. „Dos ist noch nicht olles. Ich erwarte ein Kind." Er wich zurück. Es war chm auf einmal, von diesem Wort gepeinigt wie von einem körperlichen Schmerz, als sei der andere im Zimmer. Er streckte die Hand nach ihr aus und zog sie zurück. Zum ersten Male erlebte er, was geschehen war. Sie sah es und sagte: ,Hch begreife dich." Wenn ich ein geSHerer end torferer Mensch wäre, so hätte ich gewartet bis zu deinem Tode, und dann wäre jetzt alles gut. Aber ich bin kein großer Mensch- ich bin keine Heilige, ich bin eine nne die anderen." „Nein," stieß er hervor, und dann, da er sich immer noch nicht zurecht finden konnte: „Aber du hast doch gesagt, daß du mich immer noch liebst?" .Meinst du, man könne eine Liebe aus dem Her- zen reißen." sagte sie langsam, wie für sich. 8. Ihr Wort war klar und scharf gewesen, ohne jeden Versuch, etwas zu verhüllen oder zu beschö- nigen. Aber die Verkündigung war so ungeheuerlich, datz er ihr feinen Glauben schenkte. Sprachen ihre Blicke nicht von Leid und Lieb«? Er brachte fein Wort hervor. „Ich begreife, daß du mir nicht glaubst", ,aglc sie. „Ich weih nicht, full ich mich freuen darüber oder nicht. Aber es ist die Wahrheit. Ich heiße heute nicht mehr Frau Lutz, sondern Frau Dr. Schroder." Diese Sachlichkeit, dieser unbedeutende^ Hinweis, überzeugte ihn mehr, als wenn sie die Finger gehoben und geschworen hätte. Mit einem letzten Versuche, sich z» wehren, sagte er: „Der Arzt hat doch gesagt, ich lasse Sie mit Ihrer Frau allem?" „Weil er Angst hatte für dich", sagte sic langsam. „Er hatte auch mich irre gemacht. Aber als ich dir gegenüber stand, habe ich mich wieder gesunden." Sie nahm feine Hände „Daß du das vorläufig so ruhig erträgst", sagte si« weich, „kommt davon her, weil du noch nicht ersaßt hast, was geschehen ist: n, ich gebe mich keiner Täuschung hin. Die Verzweis- lung wird kommen, aber du wirst sie überwinden, und die Zeit naht, wo du mir fluchen wirst, und auch dar wirst du überwinden. Ober", fugte sic leiser hinzu, „du wirst es nicht überwinden, um leben zu können, dann muß ich es tragen. Siehst du, ich könnte mich entschuldigen und mich daraus berufen, daß ich acht Jahre lang auf dich gewartet habe, reinen Herzens." Er begann zu meinen. Sie stand auf, drückte seinen Stopf gegen ihre Brust und fuhr fort, während sie durchs Fenster in den Himmel starrte: „Und ich könnte mich entschuldigen und sagen, daß sie dich für unheilbar erklärten im vierten Jahr deiner Stronfhcit, und cs mir bewiesen und ein Gutachten ausfertigten, von drei Doktoren unterschrieben und einer Da non war ein Professor: sie mußten es also wohl wissen. Aber ich will mich nicht entschuldigen. Er fAänrte *16 ferner Ne-gung. War das Kameradschaft? Sie batte acht Jahre auf ihn gewartet und er Marianne", begann er von neuen, „es muß doch einen Weg geben. Dir können doch warten, bi- . es aur der Wett ist." Er konnte bas Dort K nd nicht aussprechen. „3a", fuhr er lebhafter fort, denn dann war ja der Fremde beseitigt, „man wird es begreifen, daß du dich scheiden läßt." Sie lächelte schwach. „Nein, Georg, es geht nicht." - Er wehrte sich: „Darum soll es nicht geben? Wer kann etwas dagegen haben* Jedermann muß doch einfehen. daß das falsche Gutachten daran schuld ift Wenn man dir nur eine teile Hoffnung gelassen hätte, dann warft du ..." ,Zch weih nicht." sagte sie. ,,3d) will den Doktoren keine Schuld geben. Meine Straft war zu Ende. Ja, wenn ich dich hätte pflegen dürfen ... ober das liehen sie nicht zu. Denn du hattest Zeiten . . darum ließen sie es nicht zu. Man will etwas pflegen, wenn man eine Frau ist." Aber wenn du den Doktoren auch keine Schuld geben willst, fo hast du doch jedenfalls das Recht, dich auf dieses Gutachten zu berufen, nicht wahr?" ..Wenn ich aber nicht will?" Er starrte fie an. ohne sie zu verstehen. „Wenn ich mich von ihm nicht scheiden lassen will?" „Warum solltest du dich von ihm nicht scheiden lassen wollen, wenn du mich lieb hast?" Wenn ich es darauf ankommen ließe, dachte er wenn ich sie in die Arme nehme ... Etwas hielt chn zurück. Eine Unjichcrheit, irgend ein Zweifel, oder mors bloß der Gedanke an das Kind? Sie erriet seinen Gedanken .Ha, du bist der Stärkere, wenn du es darauf an kommen läßt. Vielleicht ist dir das ein Trost ... seit zweieinhalb fahren bin ich mit ihm verbunden, auch darin ist wohl Liebe." Sie sagte es leise. „Und ohne mich hat er keine Augen." „Wie meinst du das?" „Er ift blind. Etn Kriegsblinder." Georg biß die Zähne zusammen. Da war also etwas, das ertragen werden mußte. Raum im Leben, fiel das Leden schon über chn her. Er hatte doch Schlimmeres erlebt, er war in der Todesgefahr gestanden, tausend Tage. Er hatte Freunde begraben. Er batte die *ürch!ertichen Wunden gesehen in jun gen. frischen Leibern. Er hatte Kameraden gesehen, lehmgrau. beschmutzt, in lobesangft. Er hatte ihre rtanö gehalten, bis sie starben. Er batte den Hunger triebt unb den Durst, den m ordern chen Durst, und bie Angst vor dem unheimlich drohenden Verborgenen. und die Drohung der wohlberechneten Bahn eines Geschosses. Er war doch oben in einem Baum gesellen, zwei läge lang, im Feuerregen. Das alles war noch schlimmer gewesen ... Rein, es war nidjt schlimmer gewesen . Sie saß vornüber gebeugt da. den Kopf m den Händen, wie zuiarnenengeballt von einer unerbittlichen Faust in die Form einer Leidenden. Er schaute sie an. Seine Sehnsucht malte Bilder, die ihn peinigten. Das war Dürft ... Auf einmal rühr es durch ihn: Du bist der Stärkere, wenn dir das ein Trost ist ... Brauchte er solchen verächtlichen Troff Wieder schaute er fie an und nun si»h er nur noch die Leidende. Ein Genihl. das er noch nie gespürt barte, sprang in ihm auf. Roch nie? Hatte er es nicht schon im Schützengraben erlebt? Dieses Ge fühl des Vaters? Es gab eine MütterUchkesi es gab auch eine Väterlichkeit. In ihr lag die Ertötung. Man konnte doch Gutes tun. Man konnte doch «argen und hcl'en wenn sie auch beim andern blieb. In diesem Gefühl, das stärker und stärker in ihm aufwuchs. das ihn mit Lust erfüllte das ihn weit über Kleinliches und Erbärmliches hinoushob. lag die «-tewißheit. bafj er diese Frau ans Herz nehmen durste wie ein Vater. D. nicht nur dirfe Frau durfte er ans Herz nehmen, dkaußen warctz die Menschen alle konnte er ans Herz nehmen Georg ging aus sie zu und hob fie auf. Als ne seinem leuchtenden Blick begegnete, erbleichte sie. Es traf sie ein solcher Strahl von Liebe, dntz sie Schwäche und Schwindel spürte. Er aber hielt sie aufrecht. Er erlebte feine Straft, wie einer, der von einer Krankheit genesen ist Und auch Marianne vernahm sie :md raub sich in ihr seiber wieder. „Was ift das?" fragte sie. Er wußte keine Antwort? „Bringst du das aus dem Schützengraben?", sagte sie verwirrt. „D. nun begreife Ich do» vermessene Dort, das du einmal geschrieben hast. Der Mensch fei die Offenbarung Gottes Ja. der Memch ift Ne Offenbarung Gottes." (Fortsetzung folgt.) wenn Sie sch bei Ihrer täglichen PuUm- beit durch VIM helfen lassen. Mühelos putzt, scheuert und poliert VIM alles und bringt strahlende Sauberkeit m Küche und Haus» In Werkstatt und Geschäft. VIM kratzt nicht und greft rechts aa. Wer VIM kennt, wffl's nimmer mnsen. „SunliohT Mennhetm Glücklich ist nur der gesunde Mensch Niehl Reichtümer, machen glücklich, sondern Gesundheit, deshalb trachte jedermann danach,seine Gesundheit zu erhalten und achte beizeiten darauf, daß das Blut In richtiger Zusammensetzung Ist sehr angenehm schmeckend, macht nicht kor• pulenl, und leistet die heroorragensten Dienste, Indem es das Blut verbessert, den Appetit hebt und den Körper widerstandsfähig macht In Apolh. u. Drog. Preis Mk. 1.75, gr. Fl. Mk. 3.— GALENUS Chem. Industrie, Frankfurt-M Depot Viktoria-Drogerie, Marktstrnße 5 "“68 Rheumatismus? I (Bubt 3M)U«. »Ucbenrdfaa. btunfcbufc, Serben« ob. IrtAltunolfibmericn. Äre ui- u. Gelten- schmerzen. 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November, abends 8 Llhr: Begrüßungs-Versammlung in der Turnhalle. Wohlan! Deutsch-evangelische Manner und Jraucn, und du, deutsch-evangelische Zugend! kommet zu Haus! Oer Festausschuß. Sitldicnrat Privatdozent Lic. Dr. Adolph, Frau Helene Albach, Zugführer i. 9i. AllhauS, Pfarrer Au4- seid, Froti Vtihia Balke, SteNwerkörncister Bechtold, Pfarrer Be ctxtolSheimer, Pfarrer Becker, Boi: Unternehmer Becker, Obcrpostfcbaffner Becker, Umversitätavroseffor D. Bertram, '• encrohnajot Dr. Bethcke, Kaufmann Adalbert Bindetvald, Oberpostsekretär Bock, Hausmeister Börner, Buchdruckerei- besitzer Christ, UniversitätSprofefsor D. Dr. Cordier, Hatiömeister Tcchert, Früulcin Mathilde Dingei de in, Lehrerin । N . Vifcubaljnamtmann Toerr, Pfarrverivalter Dotzcrt, Prosesior Dr. Ebel, Direktor der Uni- t'criildtebibliethcl. Univerfitäteprosesfor Dr. Engel, Fran Marie Euler, Buchdruckermcister Fischer, Uni- versitütsprosesior D Dr. Frick, Oberstleutnant Fritz, BaiatllonSkommandenr und LandeSkommandant, Universität-vrosesfor D. Dr. Freiherr von (Ball, Frau Anna Georgi, Bolemtrcister । H. Göbel, ehtbirn- aiiessor Dr. i“tuncivalo, Lelircr und Organist Habicht, Frati Luise Happel, Frau Eugcnie Heck, Dbet- Univeriit»tt4prosessor '. 'X. D. Holtzmann, CderstaatSanwaltH o u», Fabrikant EmüHorst, Dbcrfhibienbhettot • sichrer Kirchner, Univ.-Prof. Dr. x leberger, Lehrer Kling, StaatSantoalt Knaul, Oberkr. »ericht-rat Äocb. Pvstinfpektvr Körber, Oberstudienrat Dr. KrauSmüller, Frau Georg Krcuder, . Uirchenral Professor D. Dr. Krüger, Oberregierungerat Krug, Retzgermeister Kühn, Lehrer Lindenftruth, Ober- kassenin'pektor Lotz, Pfarrer Mobr, Äaufmann Karl MalkvmesiuS, Postsekretär u R. Mover, Studicnrat Professor Michel, Äirdicnrat i. R M ickrl, Oderveterinärrat Dr. Modde, Ehcmcker Dr. Möser, Pfarrer Müller. Schrcnertneister E. H. Müller, Vaubqen.tt*ptäfibent Neuenhagen, Kvmtucrzienrat Noll, Ingenieur Oelber mann. Pfarrer >. R. Obln, Werlstättenvorsteber >. R. Oswald, Studienrat Profeffor Partenheimer, t^artemnfpektor i. N. Rehnelt, Facharzt Dr. Neinewald, Hutmackcrmeister Nichter, Bertoalter Riebel, Pvstaffistent 'Hörner. UniversitäU'profeNor Dr.Nvlofs, Oberstudiendirektor Dr. Nolker, UniversitätSvroiefsor Dr. Nosenderg Rektor der Londes-llniversitAt. Metzgenn > ter I. L. -ack. Jahr" tun Schaub. Nech'uingSrat i. R. Schiffni,-. UniveriirätSprosefsor Dr. Schlesinger Nniveriitat-profeiwr D. Dr. Schmidt, 'Heftet Schmidt, Studienrat Professor Dr Schmoll, Fabrlkant Silbelm Schuchardt, Bäckermeister Sommer, tberlctegraphenmtveltor Spieß, Hirdwntat i. 'H. Strack, Landg^richDrat Iiüm* Vcrt, Bibliotd.lDirektor,. N. Profeüor Dr. Belke, S venntenderU Obettirrt ,rat ;lanner. Ctiertubn .tat i ‘H Proseffar Dr. Weimar, FortdüdungrfchuNedrer Wedrheim, 'KJtorin Frau Wetzel .'auci'crai'i'ent Weller, Zolloberwachttneister Wenzel. Kentner Winn, Svarkaüeudireltor Zacheis, Handelskammer- snndikus Dr. Zeidler, Fran Sofie Zöppritz. I0169D Dr. med. Hinze prakt Arzt. »ort Drogerie Wlnlerhoff.Kreuzpiio fioitoflelo k Teppiche, Läufer Freude bereiten J *•* Neun ■ »r*e Otto Xeichel. **D n bei . Sonnen- straBelfl uim Morten und Backen frische Fischkoteleits Bücklinge ; ru mmt *u . Troncric -n Ae«itaite»g vibetn eed I Husienrezepi Xradimn. fteifwnaer ix -ten. raubet, kb-nenenbet f>i!» weiden am kbr.ell» Sft. -edep»M zwrtdrfr-rr eS'.rim teltxlrTl u. I« Ai ra .gmrftn öur* 1 Ft RrttbrTi Hourntropj. " Elnfpn, (fröfen unö Boßnen au» 27er Ernte |101hSe MOiil AMMld S Babnbofftr. 27 «tzernivr. 1631 gi 3i Y- r" e tfl E< h* t- tl ti 5 !a «Vd ff *: tet to Ml *4» rrf di 5v tu m m U tur kla Sn ndxnm Tu. stost zu ?cr- arbrilen, um thn fru4> warn, für eine stärkere Beteiligung der Jknrine am Gautumiest ein Die orgcnz>mmcnm Wahlen hatten Mgmbe» Orgebni»; Diedergewähtt tDirrbri TBtlbdm Lang sLm,g-Gons) al» 2 Sezirsturn- wart Balser (Frebbera» al» Bezirks- schwimmuarr und Gabler (5r.ebbcrg) al» B.- »oUÄhmiDxir: und Gabler i.\r i al» BczirksvolkStumwart. während da» Am' he$ CtHcltoart»etncdMcIt und Zeih < Butzbach' über- tragen wurde Turngau Reffen, 4 Bezirk. Zur erften Vor, urner stunde de» 4. Bezirk» herfam mellen suh Ne Borturner am Sonntag in der Tumhalsi de» Schlitzer Turnoeveins 40 Turner übten unter der Leitung de» 1 Bezirks- tur .vjrt» Üaltian au» ‘3. plan vorgesehenen Laus- Gang- und Hüp>Übungen G» folgten neuzeitliche Freiübungen, sowie ein Turnen an den Geräten 2ted. Barren und Pferd Beim Äürtumcn an den Geräten sah man kunstvolle Hebungen Am Schluß de» Turnen» tzrurN eine Beratung adgehalten Da» jgtalleirtDettunwi wird dem Turnverein Stvrn- d o r f übertragen Al» Tag wird einer der ersten Sonntage tm Februar 1928 vorgesehen. Die Beschlußsäsiung kür da» Bezirksfest wurde her tagt <>onb6an hn Gau Mftn der O.T. Xarw- en» Spertweetn Ä ar berg I — Aw 1 6:2. Der mzhuw.txm, ucre. n hatte gegen feinen Gegner nicht mrr tetnen leicht«' Stand, sondern die 'IRartxrrger haben Ne Giesieitcr glatt über» n Die wf he» Mtv wa . liegen fmbet n n .•benuerfeniwn; man hatte da» Spie! au leicht ?en m.noi un> de»dal? die Rie erläge. Malburg ae nu’.tx ersten Bla le vollzählig ant rat wäytte die 6< fe mit dem Wind und konnte in brauf- gangersichem Spiele zwei Tore Dori eg iugledüngen Da» Spiel al» ganze» Nir ach: et. könnt.' nicht gefallen, von Meisterschaftslla'te war es toed eiirte ent Mw eirben II — Id. Bidda I 4:3. Endlich hat sich die IL Mannschaft de» Mtv Grien wieder gesunden und bat gegen Ne I. de» Tv. Atdba euwn Sieg erzielt. Bidda hatte seinen Gegner unterichäht Bi» zur $alb»ci’ stand da» Spiel 2:2. doch in der zweiten Spidbäl’tc schälte sich e-ne fleir.- llcbericgmbcit Giesicn» Hera« 2loch aipci treuere Tort wurden erzielt, während e» Ribda nur auf eine» börtbte Mtu (Siesten III — Io. Irri» I 2:2. Die dritte vpxcl'nann'chafi de» Mw trug Ihr Rückspiel gegen Tret# a. d Uba. au» und konnte gegen Ne körperlich 'ehr überlegenen Spieler Tori» nur ein UnentlchrcNn erreichen, x'.ur Ehre und zur 3neiferung der ganzen Hand- Nillabteilung de» Tv. Tret» sei griag: bäh sie tn her kurzen Seit ihre» Bestehen» eifrig gearbeitet und infolgedellen am Sonntag redx an- sprechend grfpirft b 18ri) Bad-Aauheim, uab ®. B e ck. T. u Spv Butzbach Die bre. erften Sieger in Nr Gndrunde treten in Ne Altmannenllafse über. De: ber an da» Zechten anschliestenden Besprechung wurde der Arbelt»plan der Fechter im neuen lurnjahve mitgcteilL Born Gchwimmen tm lurngau Hessen der O. T. o Der Turngau Hessen hatte zu B.ginn seine» neuen Arbeit»iahr?» am Sonntag Ne Schwiinmabteilungen zur ersten Uebung»ftunbe rufen, der sich auch Nc Bruderabteilungen bei benachbarten Lahn-DiNgaue^ anschlollen Mit rund 70 Ten und Da» fach«.mäße Verhalten beim Rettungsschwimmen erstreckte. Bon den Turnspielen wurde Der .Wasserball" etngehend bchandelt, die verschiedenen Ballgriffe grübt und »rläutrrt. Nc Sp! lordnung bargclcgt, auf häufig -orkoinmende Fehler aufmersiarn gemacht und fchliestsich ein Mufteripiel zur Durchführung gebracht 2ü» höchst anttehend und lehrreich erwiv» sich, dah der Gauschwimmwari b c»- maf auch Ne allerersten Anfänge De» Schwim- menlerncn» mit in Nm Ucbungsplan aufgenom- men hatte Gr zeigte mit seinen Schwiinm'chü- lem. 7 9jährigen Jungen vorn Turnverein 1848 Gießen, wie er sie auf dem Wege Der Freude und bce Sptcte» an Da» Wasser gewöhnt und ttne au» Den spielerifchcn Hebungen allmählich Nc kunstgerechten Hchwimmbewegungen. Da» Tauchen und Springen, sich entwickeln. Da» nächste Gauwettschwimmen wird in Bad-Aauhcim abgehalten und kurz vor oder nach dem Gauturnseft in Butzbach (1.3uli) tn Den Arbeitsplan de» Gaue» eingcgliebert werden, tzinc trrtorirrrung Der Arbeittzgemeinschaft mit Dem Lahn Ttllgau, wie ste f'ch auf Dem Gebiet de» Schwimmen» herausgebildet hat. zieht ein Schriftfan in ernste drtoägung. den Der TurnauSichust des Gaue» Hessen durch seinen Oberturnwart Wilhcsin Will 'Gießen > an Ne Leitung be» Mittelrheinkrcife» gerichtet hat. Ttr Arrt» hat seine 27 Gaue in lech» Gauverbände zufammengesastt. zu deren eritem ber Gau Hessen zählt zusammen Mit den Gauen Main, ^ranfhin. G 'enb-ach Hanau und Kinzig. Der Schrilliah fuhn folgende» aus Der Turnauslchuh b-e» Gaues Hellen sieht sich in der Lage. Ginfpruch zu erheben gegen Die Fest» legunpen der Gauverband»vonurn< rik un bei im ersten Gauverband. Die letzte UtbungAftunbe war in Hailer. Station Meerhvlz bei Gelnhau'en. 3ft e» schon an sich nicht rallam. einen Ort zu wählen, ber ft> abgelegen ist. fo erhöben sich Ne Schwierigkeiten ganz besonders für den Gau Hessen. Dollen Nc Dereinst umwart e für Frauen an Der llebung» stunde teil nehme: bann müssen sie bereit» Sarnetag Die Aei>e nach Hailer antreten, wähvend Die Wännerturnwar:e der Derer ne am Sonntag die Heim reife nicht mehr erleb’gm können 3n jedem Falle ist mit eir.-i zweitägigen llnterwe.is'ein ;u rechnen Tie» Dp'er an Zeit ist weder Den einzelnen Turnern, noch ist Die» Opfer an Gell» Den einzelnen Dereinen zuzumuter! Der Gau Hessen kann infolgedellcn an bm meisten Gauverbandsveran- Haltungen nicht tcilnefnncn. Iedenfall» ist Nc Teilnahme eine silch geringe, daß ein Butzen für Die tttmerifchen Belange des Gaue» nicht 'estius'cllen ist. Die» wirb aber so lange der Fall ‘rin. al» Ne Gauverbände bestehen. Sollte auch für Nc Zukunft feiten» her «Kreisleitung an Per cTeilung De» Kreisgeb .es in Eauverbände festgehalten werden. Dann sieht der Gau Hellen keinen anderen Weg. al» Den. Ne Anzahl Der Gauverbände um einen zu erhöh.m Die Ber» hältirtsie ,n unterem Dacho^rgau Lahn-DrU liegen ähnlich wie bei un - Auch Der 2Lirgau < Kun- Id Freieri'iez. Biebr ch Dürfte durch d e von un» oorgeschiagrnc Xnbcrjnj einen wesentlichen Tort eil haben. T<: Turr.^uStchusi be» Gaue» Hellen stellt de»hald den Antrag, au» Den Gauen Hessen Lahn- 5.11 und Aar einen neuen Gauverband zu bilden. Auf Dem Gebiet be» S-chwim ;en» arbeiten Hess« und Lahn-Till schon seit einer Aride von Zähren zusammen. Ob sich Ne Aeugrundung auf alle Gebiete be» Turnen» au ritrecken hätte bliebe einer Prüfung ber Derhälttnlle Vorbehalten, für Ne rein turneri'chen Belange ist Ne Qleugrün- bung dringend erforderlich Städtekampf im Kunstturnen. 3n Düsseldorf gelangte am Sonntag ber sechst» Städtekampf im Äunfrtunxn zwischen ben Mannschaften von ÖHcn. Düsseldvrl unDÄöln zur Durchführung. Die Gssener Mannschaft konnte tn ununterbrochener Aechensvlgc Aum fügten Male ben Sieg bavonirugen unb gcttÄinn mit 1032 Punkten vor Äöln. mit 983 und Düffelbors mit 975 Punkten. - * Handball. v f. C. Wetzlar — Spielog. 1900 Siesten 10:0. . Tie beiden elften ?: ' nnschasten trafen sich am Sonntag zum eilten Male zu einem ätrunkfch?ft»fpiel auf ber Äamplbabnaniagc Nr Wetzlarer Spilbura 5,e Wetzlarer Gif. die fast nur aus Spielern isr beiann:rt* ncten Stellen noch beschästtgen werben G» ist an dieser Stelle noch nie veriucht worben, Nc Leistungen be» Gegner» hcradzuwürNgen oder die Schwächen Der B s B-Mannich den starken Dmd al» BundeSgmr»fcn und konnte dann auch bfter» Drängen. Der Piatzverein ver fchost einen Elfmeter, beite aber bann auf. ba» Spiel somit 3:3 stellend Kurz vor Dem Adpsisi errany Gieben bei einem schnellen Angriff bureb em g.uckliche» Tor Sieg unb Punkte. Hebet- ■ ein Unenrichikben wäre eher dem Sptelverlauf gerech: geworden Da» Spiel der La-Mann'chaft in Lollar gc- 1 0!f kam nicht zuni . Arbeikei''Turn' und Spoi-tbund. Der Hbflirg Heuchelheim» Run ift es den Heuchriheimern doch nicht gelungen. Nm droben den 2Q»f:ieg idzuwenben, in- be-n fie Nc einzige günstige G leg.nhesi dierzu. Da» 3ufammentrrifcn mit Dorheim, nicht au»zu- nutzen verstanDn, Bei Dem sofort rinsitzenben flMiCTi Spiel zeigte sich zunächst etne leichte llcberleg nhe t Dorh.ims aber Heuchelheim» Abwehrarbeit verhinderte Erfolge. Rach einigen öcken für Dorheim wurde Spiel au»gc- gsichener. Nc wenigen Angrisic Heuchelheim» mciiterte jedoch bet Tonnann Dorheim» Torlo# würben bie Seisin gewechselt, denn auch Dorheim» Sturm vollbrachte keine befonberra Leistungen. Rach Dem Wechsel lieh Heuchelheim, be- sonber» in brr BerieiNgimg, merklich nach unb beging manchen groben ,7.51 er Gin solcher würbe vom Mittelstünner 5>orMak zum einzigen unb Siegestor eingedrückt. 3n Den letzten Minuten Drängte Heuä-clhv> n vergeb ti» nach dem Aus- ' nch Damit sind Die Rrri»spkle In Den einzelnen Gruppen bembet. Run haben N Gruppen- meister. Bornheim Wcst^-nb und Spr.ndiingen da» Wori zur ttiiniltiung de» Xr, 3n ber ersten Grappe. in ber Ne oberhessischen Bereine sp^rlen. z.igt Nc Tabelle nach Abschiusi der Sp,e,e folgendes Bild: unentsch Punkt«. Verein Spiele gern. verl. West end 12 12 — — 24 Gies,en 12 7 4 1 15 Friedberg 12 7 5 14 Praunhetm 12 6 5 1 18 Bocken heim 12 e 5 1 M Dorheim 12 1 10 1 8 Heuchel hetM 12 1 11 — 2 Dau letzte Sptei Nr L »ejtet^k* fand am Ssnnag tn AksleOd statt, tue sich Al »seld u*Z> bt< Marburger Männer- turnet gegen überstanden. B>» »ut Pause lieferten sich beide Parteien rin gleichwertige» Spiel. Alsseld ging mit einem wuchtigen Fern- schuh in Führung, kurz vor Halbzeit konnte Marburg eine Ecke zum Ausgleich verwandeln. Rach dem Wechsel hatte Marburg den Wind al» Bundesgenossen, nahm aber zu oft Umstellungen der Mannschaft vor. Durch leichtsinnige» Spielen der Marburger DerteiNgung konnte Alsfeld» linke Seite kurz hintetrinanDcr zwei Tore erzielen unb so Da» interessante Spiel 3.0 für sich entscheiden. Um die Ärei»mrif1rrfe»tag sich am 15. Oktober d 3 jährte. Der Gau L.^D zählt 35 Vereine mit rund 3000 Mitgliedern Uklden Vereine da» Gau- turnsest 1928 übertragen wird, ist noch un- cnt'chtcden. Da» Bergfest (Turnsahri, wurde Dorlar zugewiesen. Das Schülerwettturnen 'oll m Hausen stairsinden. Der Dauspvrttag mit Wettschwimmen wurde Ruttershausen zugelprochen. Dori ist am Ufer der Lahn rin schöner Sportplatz rmftanDaL Die acht Vertreter für de., am 27. Ro^ember in Wielcck abzuhaltenden Berbands-Turn- tag wurden aus ben Anux-fenden gewählt. Die rtn einem Ausschutz borge legten neuen Qfau- 'aJungen wurden angenomm.:. Der (tonibriltag wurde für ein Mitglied von 40 auf 50 Pf. erhöht. D-e Wertungen im Turn m geschehen nach wie vor in gleiche Wecke wie bei der Deutschen Tarn, er schäft, das fpottliche Turnen unb bas Spielen nach ben Bestimmungen ber Deutschen Sportbehörde. Der erste Turnwark Schmidt- Launsbach. der 21 3afjrc lernern veranttvortung-vollen Amte eew L Piel wart Mandler lWie- ftd). Zu dem TurnauSschuh gehören noch: 2. Lotz (B-e;cd). Rohrbach (Collan. Lehr (Da ub ringen), (tuht «Watzenborn). Dem Bui- schuh für er-ort gehören an: Groh lAtzbach) und Grothe «Lollar): zum Spielaus'chuh zählt noch Ludwig V« p p l « r lKinzenbach» Die Wülfte der jetzigen Vorstandsmitglieder scheidet nach einem Jahr« au». Die Wahl de» Gauvorstandes er- folgt in Zukun't in zwei Gruppen au# zwei Jahre so dah von 1928 an In jedem Jahre nur die Hälfte der Vorstandsmitglieder neu zu wühlen ist. Wirtschaft. Großer Kursrückgang an der Berliner Börse. Verl in. 7. Vov. (Wolff.) Infolge der zu- meist ungünstigen Aufnahme der Parker Gilberl- schen Denffchrilt und ihrer deutschen Antwort in der Presse sowie auch auf die unbefriedigende Beurteilung deS am LamSlag veröffentlichten Berichte« deS 2tahlverc>ns hin kam es an der heutigen Börse zu starken Kursrückaän- g e n. so dah bet mangelnder Aufnahmelust für eine ganze Anzahl von führenden Papieren Kursverluste von durchschnittlich 5 dis 15 Prozent und bei einigen «Spezialpapieren auch wesentlich darüber hinaus eintraten. Glaubigerversammlung her Himmelsbach-A (H. Freiburg, 7. Roo. (WB.) In der heutigen (Bläubigfröcrfammlunfl vor bem Amtsgericht jreiburg im Konkurs der Himmels- b a dj A. G. gab der Konkursverwalter »inen rin» gehenden Bericht Über di« Uaflc t>cr Wlaubig«rinter» essen, der dann eingehend biefulirri wurde. Insbe sondere wurde von unem Kläubigeroertrcter di« Regrehverpflichiung der tzirmri eingehend erörtert. 3m Gegensatz hierzu verneinte der Konkursverwalter die Berechtigung von Rcaretzan- sprächen gegenüber der Verwaltung. Sold)» könnten nur von den Aktionären geltend gtmadjt werden, die In diesem Fast« mit der Berloaliung identisch seien. Der Konkursverwalter teilte ferner mit, datz die (Brofogläiibiger bereit wären, den Waren- g lau bi gern eine bcoorzuai« Befriedigung ihrer Forderungen zuzugcstehen. soweit dies« einzelnen Forderungen 10 000 Mark nicht üb«r- schnttcn und zwar bi» zu 200t) Mark mit 100 Prozent. allerdings unter der 'Sorauefefoiing, das, die bayerisch« '.Regierung ihre Aniprüche an die Konkursmasse in Höhe von 3,5 Millionen Mark nicht geltend madyr. Der Konkursverwalter teilte ferner mit. dah die offene Handelsgesellschaft (>tebr. Himntelsbach, deren Teilhaber di« jetzigen Aktionäre der Himmelsbach - AG seien noch An» ipruche au» dem Liguidationsschüdengrletz an da» '.Heid) in Hohe von ungefähr 1 Million Mark hab«. Diese Ansprüche seien bei der Liquidation der offenen Handelsgesellschaft nicht mit In die Aktiengesellschaft hereingebracht worden. Die Anspruchberechtigten erklärten sich bereit, 50 Prozent der zu erwartenden Entschädigungen an die Konkurs mässe ab» n führen, mit der Bedingung, das, daraus hie Ansvrüch» der Angestellten- und Bc amtenpensionvkasfe voll befriedigt würden. Auch dies könne naturgemäh nur geschehen, wenn der bayrische Staat aus die Schadenersatzansprüche aus den Coupe» Supplemcntaire» ver »ichte. Die Gläubiger- oersammlunq beschlaft, 20 000 Mark Forderungen aus der Geschäftsaussichtezeit zu befriedigen. Ferner wurde einfttmmlg der Konkursverwalter erfucht. bi« Betriebe vorläufig bi» »um Code de» Jahres aufrechtzuerhalten, um einer Entwertung der Anlagen durch Stillegunaea oorzu beugen und die tinaeteilden Verhandlungen ju einem günstigen «bfchluft zu bringen Der Bericht de» Konkursverwalter» ergab, dost die Liquidation sich für die «laubiger günstiger gestaltet als *u- erst angenommen wurde Teilstreif in her AachenerTabakinhustrie Aachen. 7. Boo. Tendenz erholt. — Aach dem gestrigen schweren Kurseinbruch war die Börse heute erholt, doch konnten die groben Kursabschläge längst nicht aufgeholt werden. Die schon an der gestrigen Abendbörse eingetretene Beruhigung machte weitere Fortschritte. Aach den Leerabgaben der letzten Zeit schritt die Spekulation zu groDeren Deckmrgen. Etwas zuversichtlicher stimmte, dah die Veröffentlichung des Memorandums des ReparationSagenten im Auslande nicht da« Scho gefunden hat und ruhiger auf genommen wurde, als man befürchtet hatte Buherbem befriedigte dah trotz der bc- beutenben Kursrückgänge an den deutschen Börsen die deutschen Anleihen In Reudvrk infolge umfangreicher 5ür*ter en und in den yorben.n-xn etwa 1 Mk fester gehalten, die Mühlen bletbcn aber infolge des anhaltend schlechten Werzenmehl- g.-'tihe* zurückhaltend Roggen ist von der Prorinz ausreichend angeboten, ober gleichfalls in den Sortierungen etwa 1 Mk. erhöht Für gutes Bi iterial waren auch höhere Preite zu erz.eten. während geringe Qualitäten wenig Be- achrun^ f nden. Am Weizenlieterungsniarkte lam da» Ge'chäft sehr 'chwer Iw Gang. Me Preite Waren ie.cht ei höbt. Für Roggen machte fich wieder stärkere DeckunqSfrage geltend, fo bah alle Sichten höher ertttneten. Dev^nehl be- h elt bei unveränderten JRüblenfotfcerungen Ick - errges Ge'chätt. Roqgenmeht war beiter gefragt. dl« Müh en flogen aber über Unrentabilität angelichis der gyenwärligen Rohmaterial- preife. Hafer ist auf Sa'is der btNigen Weiterung reichlich angeboten, die Gebote liegen aber zumeist erheblich unter den Forderungen, fo baf* Abschiüsse nur in geringem Maste zustande kommen E-s not.eilen für je 1000 Kilo Weizen, märt. 239 biS 242. D«l 270 bis 269. Ulan 271.50. Mai 273,50 Iruhig Roggen, märt 231 bis 235. Dt^ 247.50 bi» 24r. MÖr, 25150 bi» 250.50. Mai 254 sstetigi: Sommergerste 220 bi» 263: Hafer märt 195 bi» 207 fruhig' Dex 219 Mai 227 ,ruhig»: Mal». Oa Plata 191 bi» 193 lruhig): Raps 335 bis 345 'behauptet), fit R 100 Kilo Weizenmehl 31 bi» 34JS fstUli. Rog- genmebl 31,50 bi» 33.25 'behauptet): Weizen- kl eie 14,50 bis 14.75 -stetig): Xogaenfleie 14.75 b!» 15 sstetig): Viktoriaerbfen 52 bis 57; Keine Grbsen 33 bi» 37; «rmielung von Raumen können Ihrer- seit» nach der derzeitigen Rechtslage keine Einroen- l-nngen erhoben werben. 8» wirb Aufgabe der In- stanvsetzungsftelle sein, einen den deiderfeillaen Interessen Rechnung tragenden Ausgleich |u schaffen Mehrer« Händler In Hochelheim. Anonyme ckin- sendungen können mir nicht berücksichtigen st» belicht für Sie gar kein Grund, u n • gegenüber Ihre Romen verschweigen zu wollen. X Pfirsichzarten Teint NIVEA:CREME z txMUiffl eofcxi Sorodvtwf ued Do*. STB UM.« 130.5 w 347 15 15 »LI 11»,74 IM 5 IM.» ( HeolteenMoedi e i< i. 141 IM.» Oie sparsame Hausfrau verwendet MAGGI würze Man verlange ausdrücklich MAGGI* Würz« ise.i in.» 231.5 !U u.n ne »» 71.5» 11.4« III 71 in 14 •.r- Sd)1u|f- tlnfong Rur» Nur» Mur» flirt » Datum: 7.1t. 8 11. 7. 11. 8. II Ft, Ti Ho dpi fl kr Ä abg t — — — lu- ihUnbobn »' , - — t r.-.A ilfll' p ' IM IN 127.5 11» Kw ■ - ibani 7 imp Ich f - 1803 IM Bdl.ld Uonutlchin 4 — 1*1 tot ^.Utbb eUlch 1- JUV .»ll tzomineei- uiio prioot 0t l 15t.75 151 1*1 153. 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