Mittwoch, 8. Juni (92Z 177. Jahrgang Nr. 13t Lrftes Blatt 6r|*eiiltägh*.ei^t bowilag» wab jwrtagi MUgei: Wittener 3o*UwwblÄrt« 5*t»ai t* SU6 Du Schole »•mu • B<)epf ir ii: 2 Hn**earfc iü 2D H*Uk|ifeeeig ftr Tt&yt» cl)R, «4 M Ih^ur. 2>rxee «in|rin«r51M**rTn •■felgt Oberer Qktrxdt jtre|prtÄaR|*l6|(t; 61. 64 1*6 112. Inftrifl ftr Drctjtna^» n*u« Injeiger 4letze», petf *<#!•■!•: iteeffin a* Bele 116*. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drad »d Verlag: vrkhl'fche UiittdiiAi6-Bi*' »S Sieubrsdcrti R. Lasge ti Stehen. S^aflkttug ne» ^cfchäfiLNelle: $*uinr<^: L luOet hi Injei««« fiu du grenaweicr du pm «achmma- v.rb*p|teei4, Dktzvorfchnft JO', mrtze, Cbefrrtakiear Df Aeudr TJul>. gang«, verontwokstich 'er T'.'l t’.fc Df. 3f. Diltz. Cm««; für jrugm der Deutschen f ultzanfa and der lkrf<*r>- ihrgrddxiU 17J0 Uhr über dem Icmpclholrr Arid rmtrefre. um znnächst noch nach allen Dichtungen dir Stobt Berlin zu umteeife». Um 1735 Uhr landeten 6k Flngzengt auf dem lempeiholrr Feld» non dem losenden Beilall einer nicht »n Überlebenden Ben Ichr»menge lllrmil* begrichl 3um Emoiang hatten sich der ornrrifonikhr Solfchaiter Sburmon mit dem orkmim perfonal der hkfigen amerlfani- Idirn Botschaft und zahlreiche Vertreter de» Mplo- rnalltchen tiorp». Rridywnintllrr vr. Cur Hu» tm Namen der HrichMrgimmfl, dk preutzlschen Billiger Cr, ecin | ki und Schmidt |omk zahl- seiche Vertreter der kLnder. non der Stadt Berlin Oderbürgermeifter Bitz und Bürgermeister Scholz, de» weiteren Staatssekretär o. Schnorrt. Bintflrriolblrrflor de haa » und eine Reihe weiterer fterrra der englischen Mbtrilung den Uuo- warllgen Mmlr». Binlflrrlälbtreflor Brandenburg vom Reich» oerkehr»mlnisterium. der Cbd der prellest eile der Retchoregierunq. Bintsterioldtreklor vr 3 r d) I i n . Vertreter der fteeres- und Bartne- intunfl sowie die Direktoren der veutschen Lust mnsa und dk tettung der .^tughasengesellschasl ein. zefuntzen Der (Empfang. Rur» nach der Landung der .Columbia' ging auch das iliignt-ug der Deuftlxn Lusthansa. das die offiziellen Persönlichkeiten an Bord 'm Ile. nieder und die offiziellen Empfangsseter- lichkttten und Begrützungsanlprachen nahmen ihren Anlang 3fi» Erster bestreg Reichswirtschaftsminister Dr. Curtius das Aevnerpodiinn. der die amerikanischen 3lur- j den allgemeinen Wert Ihres Sluqm aaslprechen 4* Ist Bestimmung der Menschheit. sich die «rüste der Ratur dienstbar »u machen um allen bellere Dafeinsdedin- lungcn zu verlchassen und sriedltches Bingen der Rationen um höher« Kultur zu ermöglichen Aul dem Wege zu diesem Jlele haben Sie eine neue ölappc gewonnen. Dast Sie die ieurn (prenz»eichen mtnschlicher Leisi iingsfatna- kni tn deutschen Boden gesteckt und tn deutlche Herzen . mgelrieben Haden, darauf sind wir stolz, dafür danken wir Ihnen non Herzen Nochmals herzIichst willkommen'' Hieraus dewilik'mmnel« Staatssekretär Dr n Schubert die Flieger namens des deutschen Auswärtigen Amtes um» Bürgermeisti r Scholh namens der €tabi Vertin Der Borfitzende des Aeichsausichusle» für Leibesübungen. Srzellenz v. Levakd. überbrachte bi« Witilommensgrüste des deutlchen Lporiee Np.neralbirrftor Dr non Stauf,. Ausltchtsrai Vorsitzender der Deutlchen Lufthansa, begrüstie die amerikamlche,, Flieger namens der Deutlchen Lufthansa. Hieraus richtete drr amerikanische Botschafter Shurman an die Zlieaer folgende Ansprache .diu Willkomm dem Flieger, der den ersten ununterbrochenen Flug non Reunork nach Deutschland npllluhrt und die bisher grüble Strecke tn eine m ununterbrochenen Fluge zurück gelegt hat Indem Sie diese mundet volle Fliegeriat nollsührt Haden, haben Sie gleichzeitig unteren Blick für di« 'Mö siich- keiten menschlichen Könnens erweitert Wir Ame- . ckaner hur sind stolz auf Sie Das amerikanische Volk ist stolz aus Sie Wir alle beglückwünschen Sie. beglückwünschen Sie votier Begeisterung und grüben Cie auch als den vom Himmel kommenden Sendboten des guten Willen» und bet Freundlchas t vom amerikanisch en Bolle zum deutschen Dolle, die über den Ozean hinweg im 13 und 19. Jahrhundert il» freunde vereint waren und tent. gebe der Himmel, durch die Luft im 20. und all den kommenden Jahrhunderten einander noch näher gebracht werden Ich bin höchst erfreut, hast Cie und der Begleiter auf Ihrem Fluge Herr Lewrne in Deutschland in Io dorzügl,cher Verfallung etntretten und »ch bitte Sie beide nich in die amerilanilche Botschaft zu begleiten als meine Düste " Hieraus wurden die amerikanischen Nieger tn einem Auto unter dem rasenden Beifall der Menge um das 3> ugfeld herumge- führt, damit auch jeder einzelne Gelegenheit haben konnte, die amerikanischen Ateger von der Tlähe aus zu leben. Schließlich wurden he in di« Direktioisräume geleitet, wo die Mutter ShamderlinS seit einer halben Stunde etn Gespräch von Aeubork nach Berlin angemeldet hatte um ihren Sohn persönlich aus dem Lempeldoser Zlugvlatz begrüben zu können. 3m Auto des amerikanischen Botlchasters fuhren l,ch bewegt stür bte begeisterten Ovuttonen des publckums. Doch stundenlang wogte die Menge, die immer dichter wurde, auf bem ipl^-e und verlangte dringend di« ameikantschen 31 leg er zu s^hen die sich schiiehlich auch immer w >d Offizieren besetzter Wagen. Die Zus ahnst rasten bi» zur amerikanischen Botschaft am Wilhelmplatz. wo Lhamberlin 16 58 Uhr eintraf, waren dicht befehl mit einer unüber- lesbaren Menschenmenge, durch bt« sich bte Hochruse und das Tücherschwercken wie hu,ch eine lebende Mauer sorrpfl^nzten. Der Polizei- forbon wurde im Du durchbrochen und die begeisterten Menschen drängten sich bis an die Automobil« heran Shamberlin und Lewine sahen mit ernlien Gelichtern neben dem über das ganze Gesicht strahlenden Botschafter. Sie dankten sicht- die deutsch-russische Unterhaltung. Zeitpunkt, so kurz nach dem Abbruch der russisch- englischen Bindungen und direkt vor der neuen Aatstagung in Genf, wo doch unter Einständen neue deutsche Forderungen gegenüber den Westmächten angemeidet werden konnten, nicht be - Zwischen West und Oft. Eigener Drahtbericht be« „Siebener «nzeiger»". "Berlin. 8 3unl Die Iufammenkunft Tlchttscherin Ctrelcmann bat eine gewisse tragische Bote dadurch erhalten, dah der fowjet- ruffilche Austenkomnnfsar vermutlich erst durch den deutschen Aeichsaustenminister ble Vach - richt von der Ermordung feines Warschauer Gesandten erhielt dk sich zutrug, während Tschitscherin unten.'»',i» war Zwar handelt es sich bei dieser Tat offenbar um die Tat eines .weihen" Russen, der Irgendeine persönliche Rache an den Würdenträgern der Sowjet- ähnlich au rächen glaubt, wie das seinerzeit «in Rustlandichweizer gegenüber Woromski getan hat. aber bei der ohnehin reichlich aelpannten Lage. In der sich Ruhland mit verschiedenen Westmächten und bemgemäst auch mit einem Teil (einer Rachbarn befindet, bie diesen Mächten nahest ehen, kann unter Umständen aus diesem Einzel- ereignis eine Folge erwachsen, die von gröhter Bedeutung ist Insofern ist es vielleicht ein Glück, bah Dr Strefemann in der Lage ist, einen gewissen. persöhnlichen Einflust auf bie Stimmung de» für bie Austcnpolitik entscheidenden russischen RegicrungsmitgliedcS im Augenblick auszuuben und ihn feine sicherlich mästigende Auffassung von den Vorgängen nahe zu bringen. Denn das dürfte nicht nur in bezug auf das tragische Ereignis von Warschau, sondern auch in bezug aus die grohen politischen Vorgänge, die Herr Tschitscherin zweifellos mit Dr. Ltresemann zu besprechen gedenkt, das wesentliche fein, bah der deut'che Außenminister feinem S.wietkollegen eindringlich die Lage verdeutliche, in der sich Deutschland a l s .2 e r t r a g s k o n t r a- bent sowohl der West mächt e a l S auch Ruhlands tn, Augenblick befindet. Diese Lage hat nichts Verlockendes an sich. Denn erstens u?irb naturgen,ast von jeder der beiden Seiten lebe Freundlichleit nach der anderen Seit« hin. die Deutschland erweist, als gegen f i ch gerichtet empsunden und zwenens bcbarl Deutschland für eine Reihe lebenswichtiger, ungelöster Fragen viel zu dringend der Aufmerksamkeit anb de» wachen Interesses dec Grohmächte Eure pa» und der Welt, um nicht in eben diesen Interessen benachteiligt au werden, wenn bie AufmerNamkeit allzu ausfchllehlich auf einen anderen Punkt des politischen Geschehens hinge- lenlt wird DaS ist zurzeit nicht nur mit Bezug auf Rußland, sondern obenbreln unb zu gleicher 3<ü mi: Bezug aus bie Vorgänge am Ostrande der Adria der Fall, wo sich der Konflikt zwischen Südflawien unb Albanien so zugespitzt bat. dast immerhin ein Ausein- anberr-rallen des Letzteren edleren mit dem großen Schutzherrn Achmed Zogus mit Muffo- 11 n l. in den Bereich der Möglichkeit rückt. Der Gdprächsthemen sind allo viele gegeben, ganz abgesehen von den Wünschen, die Deuttch- lanb berechr.gten Aniah hat. T'chctschedn mit Bezug auf bie Prvpaganbaarbet 1 ber 3. Internationale noch einmal unb auch auf untere Rechnung vorzutragen. Ob ber rullisch« Staatsmann. dessen groste Gewandtheit allgemein bekannt und anerkannt ist, Äonleauen» aus einer Unterhaltung z.eht. die nicht nur ihm selbst, sondern auch uns bte Lage erleichtert, bleibe vorläufig dahin gestellt e Die Zusammenkunft von Baden-Baden. Karlsruhe. 7. 3unL tX1L) Die vvlis- parteiliche .Badische Presse' schreibt zu der Be'vrechung Dr Slrdanannl mit Tscht- ischernn u-o.: .Tschitscherin erschien um 1 äihr tm Brenner Äurbdc. Rach dem Lunch in Ctrde- mann» Privatialon waren bte Minister in an- näüxmb dreistündiger politischer Aussprache allein " Das Blatt erklärt dann u. x. es fei verständlich, dast dem Retchsauhenrninister der Bduch de» rulliichen Mmlsterkvllcgen zu einem sonders angenehm kam. Man glaub.- an- nehmcn zu dürfen, dah Strefemann Herrn Tfchi- tschcrin auch zum Ausdruck gebracht habe, dast er den Zei kpunkt seines Besuches schlecht gewählt habe Die neue Akiiv.tät Tschitscherins sei erNärlich Besonders sei der Abbruch feiner Rur d.-r Absicht ent'prun Hände auf das Auhenkommissariat in Moskan zu legen und einmal die europäischen Äabüutte zu beruhigen und andererse»:S in Moslau einzuwirken, um weitere Folgen aus dem Abbruch der Beziehungen mit London zu ver - hindern. Dk bei Brlanb habe Tschitscherin auch bei Strefemann Versicherungen dahingehend an- lubnngrn versucht, dah er im Jnlrtifk der futen auhenpolilischen öcz>ehungen in Bot.«*au n ber Richtung wirken werbe, bah ble bolschewistische Propaganda sich In dem Rahmen halten soll, ber die diplomatischen und politischen Beziehungen nicht mehr stören könnte. Bezeichnend für Tschitscherins Willen zur B- ruhigung sei die Eröffnung der Uu>prache mit Strefemann gewesen. Der Reichsauszenminister konnte Herrn Tschitscherin die Rachrichi von der Ermordung de» russischen Gesandten in Warschau kurz nach dessen Eintreffen Mitteilen Nachdem Tsch.lscherin erfahren hat e bah der Täler g e s a si i sei. und dah die polnische Regierung bereits ihrem Bedauern aber den Aorsall Ausdruck gegeben batte, habe er sich zu er« klaren beeilt, dah unter du kn Umstönd. n er eine Berfchkchterung der polnisch-russischen Beziehungen nicht Voraussagen konnte, durch die aum die deutsche Auhenpolitik in Berlegettheit gebracht werben könnte. Im einzlnen. so schreibt bao Blatt, sei natürlich über die Unterhatlung Teschtfcherin»-strefemann keine Mitteilung zu erroarten. Ec- könnte nur au» nachträglichen Veuherungen im y)ollanb-f)otel und im Brenner tturhofe einige Schlüsse gezogen werden. Ischlticherin scheine der Meinung z-i sein, dah sich au> dem flbbrud) ber diplomarischeu Bezkstimgen mit England zunächst feine weiteren 5 o l • gen für Ruhland ergeben könnten, al» sie in der unterbliebenen Anerkennung durch die Tschechoslowakei unb Jugoslawien, zu der die beiden Staaten gerade bereit waren, zu erblicken seien. Was Frankreich und die letzten Berhandlungen mit Briand betreffe. so bade Tschitscherin wohl au# ber Tatsache^ dah die französisch, .rj'h'dxn Berhandlungen weitergingen, bie Folgerung ableiten können dah Frankreich noch nicht daran denke, dem englischen Beispiel $u folgen. Strefemann habe Tschitscherin neben dem r>in- wei» auf die tiobrquemlichfciten, die aus der ungeeigneten Wahl de» Feilpuokk» der Befpre- diung erwachsen könnten, natürlich auch die de illmmk Versicherung geben bürhn, dah sich m der Haltung ? - : :ib, wie sie durch den Coearnooertrag mit feirrr Auslegung be» Met 16 de» Völkerbundspak les und andererseits durch den Rapallooer trag feil- g ei egt wurde, nichts r rändert habe und nichts ändern werde Schließlich brauch« es den Außenminister nicht immer tn Bertegcnbeu zu führen, wenn bie westlichen Mächte über unsere Be^ehur.^eu zu Ruh- lanb mehr vennuietcn. als hinter -hnen stecke, Dr Strefemann. der dem russischen Austen- rnm.ster offiziell das Beileid zu bm Vorfall tn Darfchau ans'proch. härtete am späten Abend Herrn Tfchckfcherrn noch «tnen kurzcn Besuch ab und begab sich dann zum Baynhof, von do aus er um 2030 llhr die Rückreise nach Berlin antraL Dr Sr:bemann v.rd mit de n Reichskabinrtt das Eraebnr» der anmrr..eun‘t ent T chr: che.m befprecheT-- Am DvTmerstag w-.rd eine Rabinetts- ftf.una staUftnderu tn der bte RichÜttuen <ür die Sen'er Tagung des Völkerbund rares feft- ge4« über Deutschlarnid. Er se, überzeugt, dast Eha^.betlin mit einem richtiggehenden R > chtpilo - ten an Bord zwrisetlo» ganze .Irbeit* gema.cht und ohne Zeitverlust Berlin «rreidH hatte Der «I recken vertust Ebimberlin» durch die onentirrungelc k Raoiganon rber dem europäischen Festland« sotok.c di« dort getroffenen duherft |iblcd>* len 'Lktteroettzättnisie unb che^enivinde sei mit rund 1.W0 «ilomet, r nicht unzerschatzt. Ein Brennstoff- mangel wäre sonst gar nicht in Frage gekommen. Der Ronfti-uheur ber ..Columbia". B «llanza. erklärte, bie erfolgreiche Beendigung be» Ozeanfluge» bringe b« 'll.oglichkeit der Einrichtung de» Handel» lGftoerkehrs zwifchen Amerika und d uropa wieder einen Schritt naher. Vie b r e imi> t o r, g t n Flugzeuge mit der Möglichkeit dner Landung auf dem Waffer würden In nächster .stukuntt zweifellos grötzte Bedeutung . rlangen Er selbst werde eine Geielsichaft gründen, die sich mit dem Bau solcher Maschinen befassen werde Di« Flugzeuge wurden bie Beile zunächst in drei Etappen machen mit Zwischenlandungen in ’Jlcniimöianb. auf den Azoren und einer eiiropöifchen Äiflenftaitim. Der ^ubel in Amerika. R euyisr k. 7. 3unL (XU » Die Begeisterung über bie Landung Ehamberlins in Berlin wächst ia Amerika von Stunde zu Stunde. Ueberall unb besonder» an allen Zeitunasständen verfolgt man in höchster Spannung den Berliner Triumph ber Ozeanft.leger. Di« Zeitungen veröffentlichen Großaufnahmen Hindenburgs. Shurman» deutscher Stadt», des Tempelhvfer Feldes. Bilder aus der Re.chss»auptstabt unb natürlich auch Auf- i ahmen D8U den betben erfolgreichen Fliegern. Wte in Wrlhingtoner Lufts ab rtk reisen verlautet, wird Ehaml»erlin ebenso wie Lindbergh dl« Äon- gretzmed aill«. bie als höchste Auszeichnung der Rat.on gilt, erhalten unb von Präsident C o o 11 b fl e in feiner Sommerrefidenz tn Black- hilU elegenheit. um Photographien von der Beisetzung des Sohne- des Arä'idenhm Coolidge noch r?ck> zeftig mitnehmen zu könne», a-s einem Grundstück von nur 2~> mal 253 <5uh. Sin anderes Wal landete er auf einem Gesängnrlchwf Ebenso erwarb er sich grosirn Rui duoch viele Ausnahmen von Orobfeumt Tie .Tones die mitteilen, dast bei ihr über ben Flug Ehamberlins 13 000 leiephoni'che Anträgen dufli'.au'en sind, gegenüber 10 000 bei ben, Flitzg Lindberghs schreibt im Ceitart-.M: Dic Deutschen die selbst groste Transpvrt- le hangen in b:r Lust vollbracht haben werden Cbamberfljn unb Lewine zu ehren wissen. Man kaov Lewtne als den ersten Trans- ozean-Passagier im Luftverkehr ans eben. Die .Dorlk vergleicht den Ausruf Ehamber- lins. Aach 'Berlin! mit der feindseligen Siiinmut», vor neun Iahren. Heute werde dem amerilam jchen Flugzeug von dem befreundeten Bolle ein begeisterter Empfang bereitet, während Fo Hnkr ei ch durch L .ckitsignale dazu bei getragen hat ber Amerikafliegern ben Weg nach Berlin erleichtern. Mrs. Chambertin kommt nach Deutschland. Acwhork. 7. 3unl zu einem gewaltiger Triumphzug £lm Mrtterr.acht tourtk der Ll o y b - D a m pf«r .'Berlin“ für d,c Besucher gesperrt und bie Zugangsstraher zum Aai frei gemacht. General- tonful >on Lewinski. der noch in der Sonntag nacht Mrs. Ehambers.r aufgrfucht unb beglückw «nicht hatte, holte die Damen aus dein Hobel ab unb bracht« sie unter dem Gele« xra 20 Pvlizist-n ax? QHotottööern um gr*n 5d>eiitoetfetlamjxn von zX<»Qort na $ Ho- , o !en. dc Tantaite timen ^-nbrfien. An Zotb wurvou fr’ Tamm von Äafriän Aehn. brr Mr» Lbamder'.rn ferne Äafr.ne abgetreten ^atie, rwgrufn Der 5>ande' < * ttc^e de» tauften Konsulate». Dr OB ul fing, »efr Me De^em v» nach Berftn il^rÜm Wt tebrm nrii 3.-natot t’odtooob tmb Sattln. f*te ter .*IXibr.ftari) tietnrne» Hartmann, her er» Härte, er habe vor. OWatig an M dem Arge aad» Berlin geraten, ba in Seu kfchlanb arohie» TierHänbxt» ffcr die Luft- lch if f a brt herrsche und mar. bart über den I Bef ach fufmer Rieger befonberi erfreut fein würbe Der erste Passagierflug Neuyork-Berlin. Nach dem «rftai a-.r^elflM «A« paffagierflug früher aal! bal flCeid*xm al» bte Auswerfung enter befhanfier :cdym’d) /rretchien Stufe der Raumübertrnndirng Heute liegen die Dinge etwa» ander», und gerade bei ber Ozeanüberwtndung stellt bk Mitführung eint» l alfagtcrtf vielleicht eine geringere materielle Te- lafrung al# eine morolifche (Jrleüterung für den kühnen Piloten dar her freie Lat petr-igt hat Der Sortkbr.it ^hamfrcrlins gegenüber iftnb- b.-rgb liegt teifralb vor allem m der längere» »trecke den rund 500 Kilometern, die er Wetter geflogen th al# L-.ndbergh Da» find 10 Prozent 'einer (te'am l strecke aber diele 10 Prozent fühlen doppelt und dreifach. weil lie am «nte einer ungeheuer nervenaufreibenden und mgeibannien O lieber den al- temfch-füfrlawtfchen Konflikt xr.-ft ent uh'. fre Irmort-ung Ns rnfstscheu Se nicht a b I f h n r n könne, da ruf,;Men Offizier» und Beamten. Tee polnckcher fle-te w.rd darauf h ngewiefen. RoWerba habe br. ferner ersten Auslage erklär: daß «r durch frt Pr^s« von der rerocf.ebtnben Xbrr.fe Wo.- kw ie Ätunttn» ces«: Derber, «et und chn etwa, ge fr?, die Slbamrr haben «men ^lbeechchee 5too:*mgetenger, oerhaflee und bei itzen Haoo- Mchung coramommert frr 3ugo*xD»w keboupN^ best freier SSjtui Hngrftdhrr ihrer Sei a ,d t- schalt und mfoi^ebeften nach twrmanmiinm Brauch enoerlrMlid) fei. Darüber hat ee rowe schocken Notenwechsel aegeber. dee> Iugvßaanen 'friixi'/.fr mu dem Bruch abschloß. Tk dazu irädert uw nicht re. Wie erst fetzt bekannt Wird entgleiste am Sam»iag auf der Strecke VtahihamMer itrrt» Vudilnltz. Polnlsch-i?berfchiefien, Pobzomre tn- folgr eine» Dammrutsche» ein chüNrzug mit vierzig voll beladenen Kohlenwagen. D»e Lotomotioe und sämtliche Wagen wurden zertrümmert Zwei L fenbahnbeomte wurden getötet, nwbrew anhere 'chwer verletzt Die Strecke it vollständig gelperrR. vnrchstechereien auf dem Ceieatwrf Aus Dem Leunawerk der 3 D starben- nbuHne 'st man großen Durchstechereien mtt ira 'fron froh sein, al» ii« erveutztm. daß '-'-ich Ton zcvckchrv. Stuc.ün« unb Warschau. 7. Juni. sPoln. Irkgr.-Mg.) Wie wir schon in einem Teil der gestrigen Aussage meldeten. wurde Dienstag vormittag 10 llhr aus Sem Warschauer haupfhahnhos ein Rrooloerottenlat auf den SomfetGesandten in Warschau. Woikow, verübt, der gerade die Reife nach Moskau an treten wollte. Woikow war um 10 Ahe auf dem Warschauer Hauptbahnhos erschienen, am den Geschäftsträger hl Conbon. Rofeagoli, der auf der Reise nach Mo»kuu in Warschau elngefroffen war, aus seiner weiteren Reise zu begleiten Ml» die beiden sowjet- russlschen Diplomaten aus dem Bahnsteig hin und her gingen, trat ein junger Mann In dunkelblauem Anzug heran und begann mit Woikow ein Gespräch, da» mehrere Minuten bauerte und sehr lebhasf war. Woikow machte eine ungeduldige Gebärde und wandte sich von ihm ab, woraus der Düngling einen Revolver zog und Schüsse abfeuerte. Woikow drehte sich um. zog ebenfalls einen Revolver und gab vier Schüsse gegen den Tätet ab. 6» entstand ein regelrechte» Gefecht, in dessen verlaus Woikow an der Brurt getroffen wurde und zu Boden sank Er wurde sofort hi ein Krankenhaus überführt wo er von Professor Sawicki operiert wurde, während der Operation erschienen der Außenminister Zaleskl, der Lhes de» diplomatischen Protokoll» prze ; dzlrckI and der Direktor de» politischen Departement» Sw11alskt Wolkow Harb um 10.45 Uhr Der Attentäter wurde o e r b a 11 e I. Dorbereiten wollten. Duropa immer noch Wahren Frieden entfernt ist. Das Attentat. rung ab Achmed Zogu fei nur ein Cpiel» zeug, aber SüfriaWien haße «rtnrrlett» brw Abbruch mit einer Schnelligkeit ausgesprochen die cifiaujüufr fei imb au» frekm Grund« scheine auch Südllowien von gefährlichen etrtnrnngm beherckch« zu sein Den Schmurzhemden In AoW n r-v^' -tick» Die ugo'.^wsche Regierung Hw »le hung« u la llbanien a b g solange ei fUfc tedigllch ine rtner. frri tateadSUd, Mb banim unter dnite'T'kbm Schutz stellt, mit trug sich Wo-.ksD mit ber Ad chl. in den nächsten Tagen nach Moskau zu tv.fm. Der Mörder . auch angegeben haben, daß « al» rufst- scherAat.onalist die Lat au» idealen Empörung in Moskau. Veschuldtgtztzgest ber Lowjetpre^se. Aiga. c. 3uni. (XU.) Aach Meldungen uu» Moskau Würbe fre Sowjetregierung von der Ermordung Woikow» durch Radio verständigt. Der Tat der Bolttkommissare hat 'dort eine Sitzung einberufen. Der Außenkvn»- miffar Tschitscherin ist fofort von Dein Totfall tn Äenntnifl gesetzt trorhen Der Oefsenllich- feit wurde fre Ermordung Woikow» durch Extrablätter bekanntgegeben 3n den Straßen Modkau» finden .zahlreiche TTceting» statt. Heute abend soll eine Gedenkfeier für Woikow abgehalten Werden. an der Mitglieder ber Regierung und de» Zentralen BollZugskomilce» leilnehmen werden. Die polnische kommunistische Partei hat einen Aufruf gegen Pilsudski veröffentlicht, in der Prelle dieser Partei wirb Me sozialistische Partei Polen» bet Anstiftung zur Ermordung Woikow» beschuldigt. Die Sowjeiptefs« bezeichnet den Mord al» eine Folge de e provozierenden Haltung England» gegenüber ber Sowjetunion unb al» einen schweren Schlag gegen die russisch-polnischen Darantiepakt- verhandlungen E» fei festgestellt Dothen, daß die polnisch« Presse in ber letzten Zeit eine systematische Hetze gegen Wvikvto betrieben habe Die kommunistischen Parteiorganisationen verlangen fre 2u»klef»rung de» Mörder» Eine russische Note an Polen TH o • f a u. 7. 3uni (DB.) Die Somietrtgie- rung Hal dem polnischen (Betäubten In MoWn eine 'ranzösikchen Kreisen iß man der Aus' a. daß der alban,s<^sük>slawische Rpnfiiü un Grunde genommen nur nn Zwischenfall ii, bet fre Aanzleien betrittt unb aus b4^onr Äege geregelt werben müsse. Zmekreich habe nee Aw- lang an leinen ganzen Stnsluß in Tirmn, -nb Teigmb geltend gemacht um freien bebauet* lichen Zwischenfall der nicht» Politische» an sich hab«, auf Mur wahre Bebrütung w be'cheünkcn. Jüan habe Gmnb zu der HofsuuRG. daß fre Lage sich bestem wette» Der lüfr flawiftbt Dckch'isrruger in Tirana ,tz aeftzch- lich von fehler X.g crung abgemku worden. Der TLrfr* fr» dc Jir To!#» ÄiDitba. .ft 19 Zähre alt. rrlr.'- : Stai»b»vget unb ru f I if 4>< r A a rtvna 1 i t Lt. Otub-m de» Weg durch Mui aenemmen. ft« habeu zwr Er rmmmg unb zur Erhall-ng der Macht m Auß- late yur ;s-r" • aulente in ber. Xob ftjagt. sie bckrsen stck) also n frt tmmbnx. wenn uxler den urdd?ulfrff< : Aussen, bie »em neu Heer Hmmat im Epik leben, da» DesüHk bet A ache arob geworben iß. da» Leben um Leben fordert. Sv iß 1923 der Sowjet gesandte Worvwf ki in Lausaunc nieder geknallt tooeden. fo tü q.t. Bhngflbtrn»:ag der 9oojetgtfante < W »iknw xra einem rufftlfrci Studenten au# dem Haupt- bohr ho» he Warschau über den Hauten gck fronen worben. Tfirmanh wirft die Tat freit» iimaen etuheulcn entschuldigen wollen, aber zu verstehen ist s»e al» der Ausdruck ein«» SemudvangO- DdUn». tex ba» miftsche Beif Mmtett» and fm- fetf» de» ÄommuniÄmu» in zwei durch leiben- ichaftlichen Haß getrennte Teile spaltet Genauere ck'nzesheiten über fre Motiv« unb fre Hin'-rarünfr brr Tat werd wohl etß bte D, nchtävcrhanteung bttngen. Die r:^i/';en be- drohl ch-n folgen find natürlich politischer Art Die Erinnerung steigt unfrnllkurlich auf an die Schälle, fre hn Hochsommer 1914 m Sara- ;etDO mit der Ermordung fr» Erzherzog-Dhron- folgte» ten TMtflteg ftnlrrtelm So ftfroer »erben die Ztonstguenzen freOmal kaum fein, weck da mal» bte Lust elektrisch geladen war unb em «Hunte schon genügte, um eme Aieseneßpfolion zu erzeugen •» ist aber nicht zu Üderfehm baß um b*r Ermordung WvrowfK» ii-ben Jahve lang bte Beziehungen zwi'chen frr Schweiz unb der Sowjet-Union gestört waren, t» ist nicht zu überleben, daß fre Teil*ungOflädxr zwischen Po- geüerr. ipäl abend» ein offene» Telegramm von Aof«ngv». am Wockvw «tat- Ite* »orm er ihn von bet frooetzetzendm Durch- recke tn Ätwnlet» setzte daß aber bte Möglich- teil eine» Mißbrauche» de» Telegramme» Der- gelogen hohen könntr Das Beileid ber polnischen Regierung. Warschau, 7. 3uhl (WB • Det Pollnsche Staatsp rLs ident Moscicki hat dem Tor- fitzenden de» Zentrale,ekuttvkomitteO der Sowjet- kch^niikfion Kalinin telegraphisch fein aufrichtigste» Beileid anläßlich ter Ermordung Wot- Icir» auäoesprvchen. Gle.chteit.g hat ter polnisch« Außenminister Zalefki an da» russisch« Außenkommiffariat tiefste» Beileid ter polmschen ZScg.erung unb der ooinckchen "Ration übermittelt Wenige Stunden nach dem Tote test Gesandten haben bi« einzelnen polnllchen Minister mit Pilfudski an bet Spitze hr Teilet b ausdrücken lallen. Die sichtlich auteichtlg« Teilnahme ter polnischen Arg.erung unb fre einmütige Verurteilung der TRorb- t o t durch dr« bisher erschienenen Blätter, vornehmlich durch die offiziöse „Epvc a", machte auf bte russischen Defandt'chaftskrette einen günstigen Eindruck Ton russischer Sette wird beabsichtigt. an die polnische Tegi«rung mü dem "Verlangen heranzutteten. ten Rechtsivofulenten ter hiesigen Svvnetgckandtschatt. Sokvlofs. bei ter Vernehmung te» Mörder» hinzuzuz'ehen. D e Leiche de» ermordeten ®efanbttn. bte abend» au» dem Sp-tcil in da» (Bebäube der Lotviet- gesandtschaft gebracht wurde, wird am Donnerstag, dem 9 b. Mt» , nach Moskau überge f ü h r t. Die Leitung der Svwjetgefandtschaft in Warschau übernimmt als Geschäftsträger ab interim Legattonsrat Uljanow sind. Die polnisch« Regierung ha! zwar fofort alle» getan, um ter Tat bte politische Spitze ab- znblegen ihr Außenminister hat ten todkranken Gesandten im Hospital besucht, sie Wirf) sich auch in Moskau entschuldigen und gewiß alle» tun. um Weiterungen zu vermeiden. Aber auch tn Warschau stimmt nicht alle». Wenn man Will, kann man bte riesige Etploston te» Krakauer -ulvetlager». die nm Pfingsten Hunderte von Verletzten kostete, als ein politische» Attentat Werten unb mit freiem Gesandienmord tn Verbindung bringen. Das würde auf eine weitverzweigte Organisation schließen, die Polen mit Rußland aneinanbetbringen und gleichseitig Rußlands Äraft unterhöhlen Will. An eine so weitreichende Kombination glauben Wir nicht. Ursache unb Wirkung dieses Morde» werten vermutlich sehr viel menschlicher begrüntet fern. Aber bie Möglichkeit ist doch nicht von der Hand zu Weifen, daß auch hier Wieder ein neuer Gefahrenherd besteht. ber zum mindesten ju einer Katastrophe führen kann. Europas Verven sind nach den Zähren te# Krieges und den fast noch schlimmeren ter Aachkrieaszeit abgestumpft, sie reagieren nicht mehr fo leicht, wie tn normalen Zeiten. 3tnmex- tin. die Schüsse aus dem Bahnhof tn Warschau Xi den ans doch wieder einmal deutlich zu Demut e geführt, daß Wir alle auf einem Pulverfaß fitzen und wie weit dank ter Tätigfett der Herren, bte in Versailles den Weltfrieden l« n und Rußland zuzustellern. Run hat «■ Staat immer das Urte, feinen Vertreter abzuberufen, aber dec Abbruch der Beziehungen Ist erst eine Tatsache, wenn die diplomatischen Auelandvettreter ihr« Pälle erhalten haben. Weder Albanien noch S. dftawien scheinen zu teabsichttgen. bte Dcng, bt» zum äußerst en *g treiben. Man kann allo bof1ee, daß diese* rein öttt'ch» Zwischenfall, her ohne politische Bedeutung ist durch ei ne Verständigung geregelt Wirf» Die nationalistische .Liberia" nennt bte Gründe für den Bruch, den fre slawische Regierung mit Albanien herbeiackühn hate nichtig, aber bie Tatsache an sich äuteckt emft 3m 3ahre 1914. fv fahrt bas Matt fort, hätten fr« Mächte, fre damals alliiert gewesen tarn, in Belgrad Ratschläge zur Mäßignng erteilt. Tas müsse auch letzt ihr, Volle lein, ganz bdonbe» bie Frankreichs. 3n freiem fall« wäre eine sehr klare Mißbilligung sogar i.oiwen» frg Der Augenblick fei schi. chi gewählt, hrne Okzident bte albanische Stmürag« zwilchen dm Tein« zu uxrfm, da der Oizitent »egen de» Bolsche»ismus genügend €?caen Hahn. Wenn in Tom die gleichen BorstellNnzMn gemacht »erben müßten, so müsse frr» Englanb übe ne fre en Auch sei es ganz gut. sich ar ten Völkerdunb zn wenden Wenn er auch selbst fre albamsche Ctrdtfrag« nicht lösen werte '• werte er doch dazu bet trogen. Zeit zn gewinne«, unb das sei twel wett — Der radikale ,®oir sicrn Aad io unb Telegraph bie Aachncht von ber glücklichen Landung in alle Zentren und alle Grenzen trugen, hat überall der gleiche Jubel geherrscht, waren überall die Herzen im ganzen Deutschland von dem gleichen Dlücks- geftitzl erfüllt, bat das ungeheure Wagn.s. als es gelungen war. überall dieselben Empfindungen ter Freundschaft imb Bewunderung hervor ar rufen Viemand gibt e». ber nicht gestern unb Deine mit allen seinen Sinnen teilnnnml an ter Herzlichkeit te» Empfange» Das ‘Berliner Festprogramm. Berlin, 7. 3unt (IU.) Bicher ist Mgentei Programm ter Berliner Hetzerlichkeiten .mb 6mp ränge zu Ehren ber amerikanischen fldünttfftleger bekannt flm morgigen Mittwoch intet oorausßchttich mittags ein Empfang beim Beich« präsi - deuten unb daraus beim Reichskanzler fiua. Am Abend w 3mrrtfa»nfd)e Bot t S tzurrnan ten bcttei; kühnen tiliegem ein ikslen geben, nachdem bereit, am Morgen desselben Tage» ein Proste empfang m ter amen kam- fchen Battchoft 'tailgefunten bat ßetthsaußen umifter Dr 5 t r e | e tn 4 u n axrb am Doimerswg ten beiden tfitegeen ein frühstück geben, während ter Merollogb ebenicib am Donnerstag tu Ehren ter Flieger einen Tee oer^nftallen wirb nur Freitag mittag ist ein Empfang durch öle otabi Berlin vorgeichen^ unb Mir Freitag abenb fine taettiche BeeanltaUung te» K,, chs 0 er > kehrsministers. Zlm somsmg werben fre beiten .1 Hu nut »luget Gäste bet beuts chen Lull- Hansa lein. Präsident (Eooliögc an Hindenburg. Prüftbeni Sovli bge richt«« an b«n Aeich»präfident«n von Hinb«nburg folgenfre» Katelteßagramm Zch ^ankr .Tfrien für tteunfriche Botschaft über Mug äbumberfin» und Lewtr.es Sie bringen die besten lä'mckche Amerrkas an I^uttchtand mit 3ch freue mich, meine besten Wunsche an Sie und teutlchen Bolle» angufügen unb Jfrwn gleichzeing für gütigen Emptang tu bar*-» der Amerika» Aieger zuteil tourte. Der *BaIhanhonfIiht. Eigener Dratztbcricht des .Gießener Mnyigere*. Berlin, 8, 3um Die Disterenzen zmckchm 31 a l i • ■ unb jugoflaeten. bie um tee Otecyti über Ätbamen auch rachen unb benait einen ehr gejatzetichen über öfter ennebmen. stnb trotz ater Bemützunoen ber eurvnMlchen Diptomotze Q eieiftonen auf bu Sput gekommen. Durch nicht au»gfführt# Aebettem. fre in Aechnung gestellt »uöen. wurde das Werf um Teträge mschtz- d.gt. Me eine HilMnn Mark über»eigen. De* Inhaber einer THatcrflrma Schön»,Id aus Leipzig wurde verhallet Gerechte Strafe fit dum rebwlrn Sohn. 3n Ixihnm bei Wlltenbeeg schlug etn 1Ä» Iihriger Schud-rmcher im Verlaufe eines Ctret'r» mrt etnem Aeoolverauf feine Mutter ei n unb versetzte sie schwer am Kopse Der Revolver entlud sich br dem Schlage uflb bie Äuget tötete den Vurtchen Reue testet,chmemmnoWn In Mwttf«. Jn einigen frurin de* Stcjtrn TKiftcert un* Zllinois bat eine Hallen, t u 4> 1 der Bevölkerung vor neuen Hochwu f frei luten bo» gönnen, bie sich tn fre Jlieberungen ergießen Dw neue float iß vernichcht woeben. !*rttcr>»rne»F«ÄC. Koch uebdeenbig. | reeiflg em Luchmw- rune. Irmrerateeen torww orrenten anb «wrnnfrl Kieterfchtags. JNutier Morgenwmpernterm Sknwi ISJ irob üe*L» .im,rmtt $ä!k n« 4 Cuyiaeifl I« btt «er n allo oll, der oh« eine 2er- neue Mr Pt/4r c iabc. nichts I Im Jahre txtHMlt. «mit i-M roi btlonbal ItlNR tn< loflai iwiw gevähii. bu t -vilchni nl tPtyn M Sorgen had» -strüioMi r t4 3nglen> 1, sich ar. de tr M WH >sen wert» *» I zu gcetaM abifal« ,6txr‘ t HÄ« yni riatto 5°* j, jeti ■ teil «s Hamm- (W -moDjoe« »' 51.- Wkonwu» iriunrnfft- 2" 1*6«*JÜ? länbifl I 18. 3«** Durch «-- B,TXg Schals #tut'ir* tln e>ttl* fdnttWli be tzekrvchn. >e 8nmN l*ux n ettMoafl* nnön « '!«■ txrrttl 21 us der Provinziaihauprjtadi !cn brriit*rtm: ifl brclr wd» rroä-.’en* mrt- m. wo brr MMMt. brr Ärrfunh brt Settar ung und politllchen Besinnung hinweg zu'a 11 < Femeprecher !8K*. füc 1. . 1 AelwobiH.W.v M. B'd. e.»o 3000 abflc»oocn u. eit «tratet 01 b e.»5 Salubre Heinrich Hochftätter wn vmchachen aHerllrt 18.3uni 1987. «*rmi •ote können 1414. fieutimee 5ar in OkdltitMiia feinet Frau imö Tochter und meine h- 1411 3n bet be-ÜOen <» octie-eOelien Intron bester Quoll- töt und ffrobtftr Irgioblxki-'t Frische Fische Donnerstag frühülldr «müßend: la yrosze Schellfische im »u,schnitt Wk 0.M Aabliau und Seelachs VcthuuaMabigc mebetibcin Ctluidble'u*! für Badsle. dalatdlc. Tafel die, '•»« reiuslßruis nachwei»^ aut eingefSbrten Vertreter «cntlpr ir ctaenf 5 Lose 5 Mk. 1OLose X)m Alo verichiedenen Tauserxien Zlchunü 25. JURI I021 M76 G«wi*M; n G«**mtw ». M 40000 11 Fierd» und 2 Wage« lW. v.M. Donner-tu*, den u. 3«et 1927, r rftciAcrc tchtm rifweu. Menenwe*J'», 8 i ilbr: M®D 1 bo*eleaanu* Echlaizttmner «atd/ci'.b mu *p,eael**uint und Marmor, eine Hebt 'aß feder Aber in der aicdem'chen Jugend lieht man pH n cht rr.ebr welche Vidr Luech bie ^ec*e brr Bete Jeer» n unser Dviksturn flerWc ». rbe. fd.cn unserem Dol.'e in der Schicht H 30 und 40 Jahren bt< »w« SiUionen C* Qcn 3r diese ifude mach bu akademische 3n genb einipruwen. da hier ein grocher 'Lachwuchs hoher fleiftiger Qualität verloren ae*anaen •rf-f;er noch IW Mt Aaumnot des deutschen tW Groder noch IW dir Aaumnot des deutschen Bolle*. 2311 dem BeartH -Boi! ohne Baum" iW dte Dragik dieses BoHes am heben fldenn- Mkbr.et Don dieser Bot stark becnHuftt iß die 3abl der önrrrbeloleti. unter denen sich mehr als 10 003 Angestellte und enbenlooielc leldßLn- dige •ftfUiuen befinden. Sxe auch hieran sind bie akademisch en W teile sehr ßaek brtrtkigt. Das iß da* Doll in da* ber junge QUaOemitec später h mingehclU Bild Gs iß nun die Frage, ob et dann auch imstande ist. diese D'nge ,u meistern Senn die* gelingt, dann Haden w r wieder den Dvrmarlch Das 2olk lieht die Quellen feiner Not n-.cht und kennt lie meist nicht Ss wird bedrückt von Amerikanismus und Bvllchew.smus Ainiu kommen noch b c Hläwe*loften solange dieser Druck besteht bilden f.ch Interessengruppen Dadurch denkt auch unfer Volk Io materialistisch. Der Bolschewismus hat in Deutschland einen empfänglichen Do- den gefunden Qr packt bie von dem Schicksal Verdammten. Die Vortruppen sind in einer gani besonderen Horte von Literatentum. Die grohen Probleme find nicht zu lösen durch da* Gingen nationaler Lieder Der engl fche Student geht auf die Gee. besucht bi« Kolonien und erweitert so seinen «esichtskeis Gerne kötpee- lichen Äräfte entwickelt er durch eifrige sport- l,che Setätifluna. Unser Studenten tum aber bldbt meisten* l^enstremb Für ihn gilt es deshalb. sich au rüften zum Kampfe, 'ich domu- berelten und Führer des Dolle« zu werden Der «kamps gegen Kultusminister Becker geht um da* völkische Problem. Dieses muh mit allen Kräften durchdacht werden unb darf feine Stütz« nicht suchen in der Bergangenheit Dr Becker w.lt das Wenschheitspcodlcm fördern, wir aber wollen nicht den paneurvpöifchen Menschen entwickeln. Dem internationalen (dedanken muh der national« entgegengestellt werden. Stil wir Deutsche find, wehren wir uns dagegen, baß man uns nut anderen Lotionen Ausammenwirst. Seim man deutsche* Selen mit einem Instrument vergleichen will, so können wir sagen, bah wir in dem großen Böller-Orchester unter Instrument Har und sauber spielen, aber unsere Geige nicht mit einer S>ar1c kopieren wollen Für un* ist das deutsche Doll kein geographischer, organisatorischer ober arithmetischer Begriff. Da* deutsche Doll st für un* eine organische Selen- beit. Leiber ist diesem Bolle ber Herrgott fremd geworben Millionen leben in solcher Gottes- nlfchen Bundes wurst, a* Win*htem*tafl, dem 4 Ium un Äudaal zu Bad »ms unter zahlreicher ?.i«äguuu der Beertnsverdöndc von den 1 Br ' lenden. Ejerrn Geheimrat Gr Äeu- tees eröffn« Luhe« Herrn Girekwr Brogltner von bei Staat I Äur- und Brunnen di rrtnon. waren noch anv>«fead der Bertveree des Deut» k^n vchachöur^«*. Herr stömncka. Kaiserslautern. 'owle der Boriidend« des Bhefnlsch-west- sälischen Bundes Herr 3cveai Brech Sonntag früh begannen die Äaflenturaiete. Im SeiWtr» schaftsrurmer waren in der I Bunde lieg reich: Grol Sarmbeimer Frankfurt a. S gegen Pros. Scif-Qcrbcr. Gießen. B eugen. Main» m Gr Solll nan)- amt*, ^eubauteitung (*testen, wird lyenmf -ssentlich au*seschn«b«n Die sür die einzelnen Zienntieüen erlorberlicheu Mengen uni Lorten sowie die tliefeningsbebm' gunflen find unter Beifügung von Rückporto unb 20 Pf. bei ber unterzeichneten Stelle bt» spätesten* 1A Juni lü27 ichnit vch zu erfrag«, fln^ebote müssen «b« fall» bei dem unterzeichneten Smt portofrei unb verschlofl« bi» ipäteften» 1H. 3um 1927. Pormitttfa* 10 Uhr. «mgeganj« ^Ttoch dem 18 >ni 1V27 byo dem -- - 10 Uhr. ein- Nur noch heute und moran6 heilend c taegenst«^« toll In ihr muffen auch die etny.nen. wenn auch Wrirtstmersthx den« Furioegevethände brubet- Itch tzufaMMenWehen um mit Bot unb «mb |u beiämptrn. Boch tmm« ist der eiauST veebeette« da. Bote für den Än<* da. San rtinnert sich trinrr gewalttoen Seistungen Im Weltkriegs Hal aber Später kTn Strien le iber 6tUte ei* '8»br» genommen. Di« gewaltige Kneasl«istumg fad» aber niemals möglich gewesen, fotte ^ *04. Rreua mcht schon Im Frieden den Unterbau tur diese Srienartwtl errichtet und da* -«r Ww Allf*truryn tot ber Liebe*tätiak«t «M. ckfanZ hoir l«fbW unb tuituri fl ergab 'ich aus der Blodilmachungsarbett für die Knegs- fstriarge «n »tellethge* Bmgen mit bem aienb in leinen mannigfachsten ®eHaItrn ^a* sich bald auf alle Zweige der freien Viebe*tätigfeit aus- N-bnfe und gradlinig in Frt e ^enswvhls ahrt*- pi leg« htnrinwuchs. 3m Bor der gründ hebt immer >e Bestimptung der grvhen HolWranfbeiten. Diel« umtallrnbe Frtedensarbeit bleibt von der Mbstllchkeit rin«* Krieges völlig unberührt Bot- freuaarwii muh BoUsarbeit werden. Sir brau- letoer tft das Bote Kreuz nur 3d«e unb Lehre Für Irin Sttfen beaurfM es die ttelere Ginsich« und hie Dille aller Drum lernt das Bote Kreuz In Irinem Meten und Strien kennen - hellt ibm Hellen - arbeitet mit Hoimotizttt. - Dageskalenber für Mittwoch öeroerbeauritelLuna: 3 Ubr nachmittag* Frri' bnilonaufttlea; S R* 11 Ubr abend* Tanzoorful». runflen. — «chfpietbou*. Batziiholftraste: „6rinne- rungen einer Könnet — Bftoria-Liihtfpiele: „Der schwarze Sack' •• LlSdtischc lleugra*versteige- runden fthben am Montag unb Dienstag nächster Woche statt Nähere* über die verfteiflerung*orte und -lannine ist au* dem heutigen Anzeigenteil zu ersehen ____________ Tr,a»<|r.i »ür Mu- unb ÄbfiaBe osst fteteemmMet e»Wneu ttertetperuna belvmmi. Ludwig Hartmetz Ninik ab Bu« der Tagesordnung heben 1. Die morphologische Bichlung in der Psychiatriel Bese- renter, bie Pro' Dr Kretschmer- Marburg unb Geheimrat Pro! Dr Sommer- besten 2. >e ilntirlud)urfl Über Bkuigerinnbarlrit. besonder* tn gerichtlich« Bestehung; Beter«» Dr. Jacobi- Giesten 3. Bericht über den .Veiten Kongreß für Psychotherapie in Bab-Bauyeim' Beferem Med.-Bat Dr. Schäfer- Butzbach 4 Getchsstltches Bn Stelle des nach A.ihri- verg berufenen Protetsors Groh ha, Pnoat- dozent Dr Groh Gicsten. Gartenstralte., das Schriitführeramt übernommen " Der C a n bc • d « r b a n b bet hell Fleisch- unb Lrichinendelchauer hält am 1L unb 12. 3uni leine Mtinbe*i*rb4nb*per- fammlung in Giehen ab. Bus ber Tagesordnung steht u. a. ein Vortrag von Pvof. Dr Kneil- Glehen _ - >p t r I o n a l i e Srnanm wurde her Lehrer Kari Cttedfub zu Steinfurt Kreis Lauter- Vach zum Lehrer an der Bolkslchule zu Burg- Gemünden. Kreis Alsfeld •• (h t ro o g e ne ftod)leinenb desonden gut grmun- bet hatte, wurde sogar fine (tzewichtszunatzme von fünf Pfund ieftgestellt, gehörig belacht irnb gelobt. Oster allerdings mit dieser L,ii>ung den Rekord de* Tage* ausgestellt hat, kann Noch bofanstebcn •• Deutschnativnale Bolkspartei. Wan schreibt uns S n h.->h.r gc.ft.flcr benutz mürbe allen denen, besonders den vielen jun- gen Akademikern, geboten, bie im ..Hindenburg" dem Dortrage des Beichstagsabgeordneten Dr. Ollen bed beiwohnten, ber über bie völkisch« Frage in der deutschen Stubentenbewogung sprach Dabe. sühric er etwa 'olaenbes aus: Früher befonbtr» not dem gmfiai Kriege Inter- M. * fcl ii<| « MVäfl«! U4TH <* q *ba *« lsi 'Utit *ttKfr NktW eß n* I» M) N 3n b erltlli »U« * e- «< e*N' Seroeiüeoifsiielhing feiefien 1927 Vf. Vf. » Programm vom 8. bis 11. Juni: Mittwoch. Hi 1. 3**1 Nachmittag, 3 Uhr lyreibaloRaufltleg Hr jtea ffloiie IDiIion an Hamborg. Eintritt M Vf «Hnb» 8 12 Uhr Tao, mit Voesshriig eo6#T*rf ®e- |<0Waft5t4Hj« dirch da, laazlrhrinftttoi Stelle. Wehe«. «intrltt * Vf- Donnerstag. Hi t. 3wil Nachmittag, 4-7 Uhr floiprt AHad, 8-10 Uhr: floi»ett h Mr Sollebale Eintritt M Frrttag. Hi 18. 3„i Don 8 Uh, aH d, lau ta Hr votd,haL« Eintrttt * Sam,tag. Hi II. ?n1 Nachmittag» 4-7 Uhr flauer,. 2. D latz .... I SO , Zischlaa ftr JohoHr von Van«, e. SeiHrtti I JO KA. I - JUt bis 7» Vf flrntritt nur ftr da, fle»tt«li»9^el*eH 10 V h Uhr aHid, in der DolHha>« Groh« tie^ra« Krouc. an^fthn von H* Solettborp, Aid 'devaar. lorlAc» Samdtaq Echillenb. Weg aniiiiimnüuiiwiuiiiiiiiD Hüb. grober, bellet Heugrasversteigerung. Montag, den IX lsd. 2IL oormiltag, Uhr. wird dao f)nigra, von den fiska- c) vormittag» 11 Uhr. In der ‘Jteflaura- (Beorg 6d)dmpf. ÄalferaDee Heuboden Aii vermieten Fiäd. Blelchllr. 16. Alter’s Möbel und Kunstgewerbehaus g. m. b. h. Schoner Lommcnvagtn j nIHroiatttertes Pferdegeschirr billig au verkaufen. IrefAerter Itr. « I. Teteoh. «i. *■, Zwei delle eiitirrtiiriiit ^dbe Babnbof 'Bureau und vager mit elehr. Vf*,, «ad. Waller. lelepbom ab t. 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Und schaltet weise jf) im häuslichen Kreise. Tieeier Hlelit 1L, 1 tfadtrwtittt, Schotte». «DlL AdAvgebrn i»ÖW gBeflulagc — 1L Vereine | ilschen Wielen In den Gemarkungen (Bar- benlcid). Leihgestern, Schiss enderg und Wattenborn, da» Gras von Schneisen, Mähplatt. :. den ffleteidjen. dem Peters- roetber und der fllosterwiese In der Dirf- schast des Georg Sommer VI. zu Watten- bom oerfteigert. 54S3D Weitere Auskunft erteilen die Herren Förster Menge» zu Forsfhau» Aaumgar- ten und Heß zu Leihgestern. Gießen, den 7.3uni 1927. Hessische» Forstamt Seftifftnberg. A-MWii für tagsüber gesucht. An erfragen in der GefchftSft d.G W. ffrlabrene», tiltbtlg. Mädchen in Haushalt mit Awel Kindern pcrl5.,hinl neiurtit. WBD Jroa Dfarrer Dörmer Nockcubera bei Bad Naivei». Gesucht wird orfc. cbrllmc?, allere» Dienstmäilchen RahercS zu et fr. bei FeanBödl..'iidda. Fohanniterdof L ^8töllsngs8uehv^ ■ndeben 23 X welkt», schon in bell. Haushalt war tu Kochkenntntfse bat. lucht Steilung In tu Cau»bali Su ertrag. 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Xa^brud. auch eit Cud'.rnanflab« txtbottn* Bon tarieren: — 15er.d)irr(Mita Ltratzburg. 3unt 1-77 04 ar'L'eht nicht erit kii heute datz d e • rana6!ifd>* Polin«*« Polizei »rt- Ich«»egen und unerbuzliD rinn, jtampf Mts gegen b 1« elf «6 • lorhrtnglfche He »- matbewegung TU^bn- lau» b.c*< 'Sntx- Snfl in brr .3 *- f u n l r rtn Organ unb eine ittelpunlt erhallen hatte, ge' t-ab brr erbe frtof zu dem sich die tm Solde der Ae 8irrung Nebenher, tta.nzc' 'chen 3euur.yn ftnot- utfl» unb deck ubr jen El'ast betetnptllig g« brauchen lieben Biel L*i'rt>eeren hat bi« X« gierung in bieten Äimpten nie geerntet rech net man eg zu'am: « Io hat sie »ehr befowmrn als Ile austrttt« unb nichts hat »et: Aur Mlnberung des franzöttfchrn 2£ntxi enme» sich nun als richtig Wan erinnert sich noch tote vor kurzem das Par.tet .JonrnaP als «ine Art Nachklang tun Kolmarer Pctzrtz diesen Brief, der sich in den Akten Poincorss befand, im Fak^iimle veröllenl- lichen konnte Dr. Xi dl In batte in bet Tot den Ausdrud vom .Rahmen Frankreichs «tn- mal als eine fioHab« bezeichnet. die bald abae- offen werden müffe Unb das .Journal'* glaubte schon erklären zu können, dafi nun bet Wann erledigt unb gerichtet fei. bet anrtnational en Haltung überführt So schneit ging es aber doch nicht unb die Sach« hatte auch noch rin« andere Sette bi« j« länger desto mehr in den Vordergrund trat Der Bries Xldltngs war verhängntsvoll und eine Unbesonnenheit, die einem al en Polttike der zwei Parlamenten angehört hat, nicht pc »cen durfte Aber er war nur rin ©tüd aus einer langen Korrespondenz, di« bet Heimatbundsührer mit einem jungen Wanne geführt hatte bei sich ihm als eifriger Mitarbeiter an der Hrimatbewegung gab. der aber nun als Verräter oder gar als von vornherein im ©olbe her Polizei ft ehender ©pihel erwiesen war. Von dtr'.m Wanne lagen auch Vries« vor. Briefe von einem geradezu blutrünstigen Stan- »ofenbufi. Biles« voll Schmähungen gegen alles, was über die Vogelen gekommen und alles, was im Olfah felbll mit den .Franzosen gemeinsame Sache gemadi! oder mindestens paktiert hatte. Durch die Verdis en tlichuna dieser Vodfhibclbtide in der autonomiftischen Press« rtb XidUn der Polizei die Waske ab. Und da» wichtigst« an der Sache war nun nicht mehr, hast er sich hatte übertölpeln lassen von einem Menschen, der ge- wisseiilos Del «rauen täuschte, sondern daß die französische Polizei solch« Menschen los- liefi auf Politiker. bie eine ihr nicht genehme Xlchiung verfolgten Der epiffri versuchte sich zu wehren und erflärte. ganz au» . igenem flntneb gebandelt zu haben, sribst- verständlich au» den bekannten nationalen Beweg- gründen, die In solchen Vogen immer al» Entschuldigung und Dedmontel herhatten müssen »der di« örflarung fdxiitrW an ihrer eigenen inneren Un- Möglichkeit und die gleichzeitig her Press« über- geben««, Brief« Kickling» im unverkürzten Wortlaut zeigten obendrein, wie phantastisch übertrieben bi« votstrUungen waren, bi« sich Polizri und «eaie- rung oom cheimaibunb ieinachi batten. Al» nun ober aus btefe Seer her 91Mt br« «f vgri» tn »•< Df’rrra.iblei! gedrungen war. da fteU'.r bet .Von t b ot<* tn Malwed 0 vir bcH eenewe Vod piUri am biticlb« mit 6*»abbnekn :xr ,',roMk- reich stch -ach ie bei Äeoncura der nnm.:r>unb« besxegung <■ 6 epen-llo leebe emza chtetche» gesucht hatte allerden^» don ohne Ude* dnb nun iH do, der Staada«. brr sich tn Elsatz und »er. boruber .--.«3-, »-««eben die •ra*-. rfndi Vo. zei arbe.iel mit Lack'pitzrin LM der Beedachi gung and Amputichng bet verschiedenen hr. :nc :he rar- gurften. b»e sich in dea oerichedeaen von Deutsch- UM abgrtrrtenen Aebirten : < - ch« cwnunr» and Öbcrahrt» zu» Schutz« be» angefldmmien SettMTum» gebtltrl haben b« ober nutzer bi rinn legien .-üei wshi Nicht» mitnnfljiber gemein unb outzer »2tar» lichen cqmpcrpirT. für die rdxd'j.t-; mo«Vn mvM iche.Nt.ch auch kaum eine iHhiuna iwlere naMer hoben. Die französische potin dx l ^i zr, geht, bm« e» in der he ergebener 'nr.z.', .N - Presle tm Lliast oft genu^ a-iprirrodbrn narbe, von der Annahme a^». Hatz ad« birk Bemogungen nicht an Oct und eieti« entstanden, onbem mr deutschem Seih« und von beat'dm Agitatoren künsttich berourg«rufen fmb zu bftn 3»rdf. die ahgeireienen CteCift# wieder zu kü-ui chiand z-rudza'udr«.--. F-ar diese Annahme mochte di« Pottzet B« weife hader,, unb weit st« sich mchl ei oft eilen, sucht sie ft« selbst durch ihren Vodspthel za prooo zieren. Wäre «» geiungen den betaciff nrten Au'ltand. von dem der Spitzri mehrfach an Äuflin schreib! auch nur vorzudereiren. dann war die Tohv bereu. eu|uyr«ifeti unb den Länder zu fassen, den fr« 1 f I b fi e r it Ion« ft r u 1 « r t Han«. Da» ist b«r Tolijenfanb.; brr hier an» Vicht gekommen ist und der die französische Polizei in der Rolle de» Imcotoiionoit:, wtbren fried» Zeigt, tn der eigentlich btt Hetmatbewegung etschemen sollte FerieN'Sonderzüge 1927 verkehren m dem Dtrektionsbezirk 3 r a nf f u r t wie folgt. Frankfurt - Basel— Konstanz a>n 2 3uh und 16. 3ull mit XüdsahrkaNen 3 RI nach Sreiburg. Donaueschingen. Reustodt iSchwarzw.i. Xihlee. Konstanz. Bafel 3n Frankfurt Ablahn 8 33 Uhr Basel an 14.14 Uhr Ä a I f e I - Siesten Basel Aonftaru am 2 3 uli. StestiN ob 0 43 Uhr. Basel an 9.03 Uhr 3u diesem 3ug« werden nur in Giestem Äonen ausgegeben. unb zwar nach Donaueschingen oder TJlübihitm. Sreiburg oder Triberg (25.tx) Mk i oder Freudenftadt (23.20 Mk i. Xeu» habt tSchwarzw ) oder Jitilre <2’äN Mk . Äon- stanz (31.50 MI '. Basel (27 JO Mk t Frankfurt Norddeich am 2. Juli. Diesten ab 22.05 Uhr. Xorddrich an 7,50 Uhr 3u diesem 3uge werden Äarien ausgcgrhcn in Frankfurt. (Neben 2Be»lor. DiNenburg Stegen nach Borkum <45,40 Mk •. Juist (42.'*? Mk I. Olorderncv (W>0 Mk I. Vangervg (44.10 Mk.I. Amben (29 60 Mk I Xorddeich <31Ä) Mk.s. Die beigelenm, Preise geilen ab Diesten. Schlust der schriftlichen Bestellung 11.3xmi. Schalterverkaus 24. dis 28. 3um Bal el— Franks urt — Karlshagen -Stralsund am 2 3uli. Frankfun ab 18.40 Uhr Der 3ug sähri über -anau -Fulda—Bebra. Äanenausgabe in Frankfun, Offerchach. Hanau, Fulda und Bebru. Frankfurt — München am 2 und 16 3uN (Abfahrt 8.41 Uhr> am 1. und 30 3uli (Absahn 19.58 Uhr). 3u diesen Zügen werden Äarien nur in Frankfurt. Offenbach und Hanau ausgegeben. Schlust der schriftlichen Bestellung 11 Juni zu den Zügen am 1. unb 2. Juli, 25. Juni zu dem Zuge am 16.3uH, 13. 3uTl zu dem Zuge am 30. 3uh. Frankfurt (Wiesbaden!—M ünchen am 9. 3ult unb 13. August .Frankfuri Ads .8.41 Uhr. München Ankunft 17 Uhr Zu dielen Zügen wer- den nur Äarien in Frankfurt. Ottenbach. Hanau. Wiesbaden. Mainz und Darmstadt ausgegeben Schlust der schriftlichen Bestellung 18. 3unl und 23 3eli Preis Frankfurt München uM lurwf 27J0 Mark Äarien find ab Srarriun erhol.sich outzer noch " ichen nach Augsvurg. Berchtes- gab« C* :r ich-v Murna». Oberlauf er. - chen am 1 Juli Äa«ri ab 19 30 Ube. Bebra ab 22 U Uh- Hersield ab 2037 Uhr wlhu ab 21 47 Uhr München an S 16 Uhr 3® bie4«* ouge werden Karren tn Fulda unb Her»leib aus- oeg« ven Schluß der 'christl Beheilung 11 3un. Schaiterveri rul 22 bt» 25 3un am 2 3ult Franklurr B>ie»badens • Beritn über Fr.!da er- :<■ Jul Bafel Berlin über ?*ulba am 1 August > am 2. 3nli tanfhirt ab 20 03 Uhr Berlin an 6.06 Uhr Aahtchlan am 16 3uh und am 1 August Frank- luil et« 19 45 Uhr. Beritm on 6 06 Uhr. Preis lyr XüJ'chrijnr ab .Su..'- 2 am 3 3ur unb 2 August Am 1 unb ie. 3uTi Ftanksurt ab 18 53 Uhr Bremen an 4 40 Uhr- am 3. 3uli unb 2. August Frankfurt ab 1835 Uhr Bremen an 4.40 Uhr Be.de Züge sahren über .valba Bebra. Äarienausgabe FranttuN. Offenbach Hanau. Fulda unb Bedra. Schlust bet schriftlichen Bestellung 10. 3uni. 25. 3uni unb 12 3uIl A! ünchen — Bebra — Hamburg am 15.3uli. München Bedra - Bremen am 18 3uh. Fulda Abfahrt 20 39 Uhr Bremen an 4 40 Uhr. Hamburg an 4.50 Uhr Äartenausgabe Fulda und Bebra. Schlust der schriftlichen Bestellung 25. 3uni Uetzer di« Ausgabe von 2nst bet Bot- anfcht^g erstmalig unter Fvrtfall der Kosten für tue Unterhaltung und die Srdauung der Äre-.s- traft en die ach gefefttcher Dorichnft vorn 1. April 1427 ab auf die Provinz übergegangen lind oufgetektt worden ist unb bah d.e Beo- valtu-.g der dmnabmn unb Ausgaben des Bcinks'^riorgeverbandes fit die Zukunft di« wrientUchst.- Aufgabe der Äreisla'le bilden wurde Durch bie veränderten Bei- baltniffc lei dr» Umlagebedürfmls be» Äredr* um di« Hälft« des nendbrigen Betrags zurüdaegangen unb Ixtraar für den vorliegenden Doranfchlag noch 7 1 000 Mk Der Kreis- auslchust fchlagc bemgemäst die folgenden Aus- (chlag«ätze vor (die in Slammem be gefügten Zahlen neben die vor;ährig«n Sätze anl. A. Allgemeine Grund- Debä ube- und Gewerbesteuer. 1. 3 n den Gemeinbegemarkungen ») GelxiuN- 2 <2 4) PI je 10? Mk. Sleu. rwert. h) land- und forstwirifchafllicher Grundbesitz 4 (6) Pf je 100 Mk etfuertperi; c) Gewerbe a) nach Nm flrtrag 5 (15) Pf pro 1 Mk dos Steuerfolls. ,'i nach dem Anlage- und Betriebskapital 7J < 10< Pf je 100 Mk. Steuerweri 2 Selbständige Gemarkungen ») Gebäude 15.75 (17.5) Pf. je 100 Mk Steuer- wert: b) Grunk-stüde 33.75 ( 37.53) P' je 10? Mk. Steuer-wert, c, Maid 3ZJ (41.67) Pf je 100 Mk. Steuerwert B. Sondergebäudefteuer Diefe Steuer, die bei einem Satze von 12 Pf im vorigen Jahre einen Orirag von 44 420 Mk. liefert«, foli gänzlich in Fortfall kommen Rach N-r Genehmigung der vor^efchlagenen Ausfchiagsfätze wurde aus der Mitte der Ber- fammlung der Antrag gestellt, auf eine weitere Aussprache W verzichten und den Boranichlag. in dem zur Fi-rderun-i des Wohnungsbaues weiter 35 000 Mk. vorgJehen find, nach dem OiU- wurs des Kreisaus'chu'fcs on Äreisfatzungen wurden nach den Anträgen des Kreisausfchuttes ohne Debatte et- Hierauf kam rin kurz vor der Sitzung ein- gelaufener Antrag der Allgemeinen Orl4- Feanlenlaff« ’ur den Kreis Sauter« bad) auf Orbauung eines Kreiskrankenhauses zur Briprechung. Der Krrisaus>chufi wurde beauftragt, den Antrag zu prüfen unb in einer späteren Sitzung über tki» in Aussicht genommene Unternehmen Bericht zu erstatten. Rach kaum halbstündiger Berhandlung»dauer konnte der Dorfitzende die Sitzung (chliesten 8r iprach dem Kreistag für die fachliche Behandlung der Kreisangelegenheiten Dank aus unb tripolttifche Gcgen'ätze in he Derhandlungen I hereingezogen worden waren. Die freundliche Angst. Bon voNgamg Götz. ihn hinget ftreunb sand neulich eine Hundert- bcllamotr. Sie war fallet», wie sich später heraus- stellte. 3d) habe mich Irotzbem geärgert, benn sie hätte doch echt jem können, unb mit mätr mit solchem Fund ein fein gtvtzer i*eJalkn getan. Unser Bureau- bienet gebt bei Keigen» an bem Portal eines großen '•limlbcaleti vorbei: Tutzenbe von lHarffcbemen s, tb sein Frübstud. Kuck uh gebe dort ost vorbei, mit riebacht und langsam, kehre aud) wohl on 6tüdd>en idtebet um; icb scbe nubt» all Stummel von Nikotin- iMiIhgcn .Fabrikaten, ihn Freund von mit lauft für cm paar lütostben ein Buch, va» liegt bann/ inne rigenlnbibige — bishet unvetöffenlttchie — Wäschetechnung i-oeibes. Als (Mipkl eene ebenlc roah« loie univabridxiniu'he Vteschidtte ihn junget Berlin et Doktor tr«ft nach Sani; es war im Frieden unb so nimmt et den Umweg über «ündxn, einen Freund zu besuchen. Den bittet et um bie Adrette einet guten Pcntton in her französischen Hauptstadt. Za, sagt ber Freund, bnngenb zu empfehlen Mmc. X., tue N. Ter Dollor nimmt feinen Bäbeker. bie gepriesene Dame anzustreuhen, ndihfl, da steht ber Mmc. itr setzt ben Bleistift an — da schnitt be» Ateun- des lelephon. Ter Doktor, butch ben üblen Laut ciidjtedt, dlickt ärgerlich auf — unb streicht bann erst b«c Mmc. an. Rdbrt nach Vanl. begibt sich auf ben Innweis seines Bleist,ftstnches in bie Pension, stnbet oori eine |ungc VanMmAnnm, verhebt unb veriobt sich. Et teilt bi« Dattach« dem ISund-enet Freund mit. Der gratuliert setdstverstänhlich und fAreibt nebenbei: Du bist aber cm Io mischet Kett, fragst mich nach Pensronladtessen. ich nenne Dir treu und brav Mmc. X.. rue N., unb zetzt io ahnst Tu dc Mmc. 7.., tue P. Der Doktor holt verblüfft feinen Bädckcr, ficht nach — -al Zclephonaeningcl bat ibn die falsche Adrette anstrnchen lallen. Tal laufendste! einet Sekunde bat zwei Menschen glücklich gemacht. Drei Menschen, bet Dollor, bet Ateund unb bet .Icilnehmct* all unbekannte tsrötze. ein Delcp^vn, ein Bädckcr, ein Bleistift waten nötig, um dieses Tausendstel bet kleinsten Zeiteinheit fruchtbar zu machen. Unb was geödet dazu, man bedenke, einen Bleistift berzustellen. vorn Xeierb. .i unb ben übngen Äcquifitrn bedel Schicki al n.)tzcs ganz zu schweigen. Zch bm von ’Xatut fo gtartrt, batz ,ch alles biciei für lustige «Analen etncl fthnbur.;#tei(bcn »opfes halten möchte, aber ba büit nichts: välchercchnung, Pkatklcheine unb Duaderidollatnote, papiftgerootbc- ne Märchen habe ,ch mit eigener. Äugen gefeben, unb bei Doktors längst ctptcbt« Sbc .st em tvefent- hdjer Wrunb für meinen uncridnitterhdxn Cph- mümu*. Da ich nun dal Schicksal für gerecht halte, fo sage ich mit: auch dir ist durch bet OlStter Güte die rationierte Ämobl von (Mlütfif&llen zugedacht, nur imtst du wohl leibet, bevor bie Serie an dich kommt, verstorben sein. Dafür können ja die Götter nicht!, bal ,st bem eigene! Pech. Dai alles ist nun gar nicht schlimm, jebenfaN! habe ich mich mit viel Gluck in bie Nelle bmringripielt, als fände ich betotrige Anfälle recht jpatzbalt, aber im Grunde etwa! läppif*. Ehrlich gesprochen, diese feine PhUofovh,e ist leibet nicht echt, sondern Stukkatur, äufietlid, aufgepappi. Ich lebe in einer ewigen Angst. Ich spiele nick-t in der Vottcrie — es hat boch keinen Zweck —, aber mit ist roie dein Manne, dein rin Äolleheut die Lose 1V9995 dH LIOIKG bmbält. Jetzt mutz ich bitten, nett- und taumle» zu denken, vir smb im frucht- bringenden Moment bet Loswahl, sprechen aber von bem Gegenwärtigen als längst Vergangenem Ter Mann wählt 2inme freundliche Ängst, mem guter Alter möchte rullrtd’t aerobe tn bie Si-geiallce embiegen, um bi« bprtigrn tetanbbilba zu betrachten. Zch ober, Pechvogel wie immer, trabe der Molrledrüde zu. Vit find nur bunbert Meter auiemanba. Tet große Lottenelollctteur hält bie Los« mit vor bie Safe. Unbesonnene Lefet werden mich ermuntern, doch ,a ta'ch unyubtebcn unb nof bn 6iege4aT.ee zu laufen; bi« fünf Minuten würden fich wohl lohnen. bet, eba! Uebedegen sie boch bitte mal: ich stelle mit doch bloß vor. glanbe, brele leb.glich, baß mein Erblasser in bi« Siegesallee emb,egen könnte. Ebenfogut kann er nnTjacntgegcnlommcn. geradewegs übet bie Meltlkbrücke, und ich würde allo, wenn Ihren übereilten Wal befolgte, »er meinem "lud batcnlaufcn. Sehen Sie, kenn ei ist nicht muu- nehmen, daß da IXiIbarbät binta nur Verlauf en wird, unb mir trotz iPergrArnum unb hohem Sita tmt häftiacm Scuttenchlaq fern: ,lul!o. old fdlowT ins Cbt brüllt. 3d) bm übnqeni sar nicht auf ben Milliatd« »et- •eflai: um icbc näd?8e Ede glaube ich das llmgenbe Summen jener gläsernen Äugel zu vernehmen, auf der sfrau Fortuna durch die Veit rollt. Tas ist keineswegs eine Einbildung von mir, sondern eine Tatsache, benn wie oft sah ich gerabe nochcinenZwfel ihre! losen gdileierlemi, ba bm ich allemal sehr eilig gelausen, ober freilich zerschmolz da» (Hcfunirl meist Ijtnfrt bet Dürscheid« einer Sonbitorei (unb ich hatte zusälliq nicht das nötige Äleingclb zu det Tasse Schokolabe) ober einet Miedcrnicdcrlage (in ba idi al» Mannsbilb durchaus nichts zu suchen habe). Venn rott zu den Wurzeln ber entfeheibenben Tatsachen unsres Leben» zutückarahen würben, eoraui- gcfetzt, daß roh e# könnten, fo wird uns roohl immer cm äiifeerit putziges Alräunchen ongrinjen. Den« eine iverte Leserschaft, baß ich mit zerfallenen Mienen unb Augenhöhlen, in denen das Grauen wohnt, bcrumroanle, ir>eil mir bet vagtämle unb schon sehr alte Milliardär feinen Schulterichlag oui- fübrt, weil fottwährend, wenn es fdton so weit !mnmt, Spiegelscheibentüren mrt patentiert fle- räufd'loi vor der Safe Auf di logen? Arisch! Auige- lacht? Bedenken Sie, wie voll mh bie Belt ist von (“lüden, Nlüdlem uno Glückelchen. Immer um bie allernächste Ecke sitzt e» unb lacht. Unb bas ist Höchst mctlirntbia unb lebt nachbenvich? Der Glanz bei Glückei ist so imabört unb leuchtet so blendend, baß : ei erst um die uhernaSste Ecke sitzt, unb man lein Lachen kaum noch hört. Eröffnung der Darmstädter Kunstausstellung. „Acuc Kunst vcrlin Darmstadt.München Darmstadt. 7. 3unt Am Samstag ist auf der MatHrldenHöh« m Darmstadt :n Gegentr^rt eine» geladenen Publikums tue Ausstellung .Xcue Kunst Berlm-Darm- stadt-München 1927' eröffnet tDothrr.. amvriend warm u. c da S r a a t spr Lf i den t. cuk Aeche dc*-. V ar.hr agsabgeorvnettn. forme Beil rettr staatlicher und städt.'cha Xcmta und tut Kun stiert chatt Di« Aus stet lu na ist ein ilnta- nehmen der neuer. Ho".fche-n Lrtx-tsgomsn'ck^'t für bildende Kunst. Der Dvrt-.yende da Arbeirs- gemcinichatt und des Ausstrilurigsausichusscs CbcrTivervn&rct Emmerling starte meiner Ar/prache u. a. aas .Wieder «tronol stehen tvrr brüte au’ dem durch kne Kunst gewechten Boden da MatdildenhL h«. War es doch die Mathilderchohe. b< nrit ihrer grotzen Ausstellung 1901 aus da tue Samen Paa Behrens und Olbrich hell hervorfeuchteten. Darmstadt in tne Zahl da führenden deutschen KunffstLdt« einrüden lü-st. Sri« neulich bat dies ja wieder da Rrichskunsttvart hier bei uns bestätigt und dabei an die dann solgenden vorbttdlichi.i Ausstellungen der Darmstädia Künstlerkoloni« er- innai” Der Redner zählte die rinzeiiEn Ausstellungen auf und erklärt« weiter .Erst im lehton Sommer fanden fich hie tm hrififchrn Äünftla- fartell vereinigten Künstler und da Ständlae Rat in der Reuen Arbettsgemeinfchaft für bildende Kun st wieder zusammen, deren aste gröstrr« künstlerische Xat wir heute eröffnen wollen. 3ch darf wohl lagen, das) diese Lat geglückt tft was um fo erfreulicher ist. wri! es untere vornehmste Aufgabe ist. ernt uns auf bem Gebre i be» Aus stet lungswefcns überkommene hohe Tradition aufrecht au erhalten. Während die in biefen Lagen zu eröffnend« 2uSst.r als mta- rifante Ergänzung neue Ku.st zeigen, toi« ja die MathiINnbc>!< von jehit da Sd>auplah unb das Symbol für die lebende Kunst da Gegenwart gcwcfe.t ist Ich bart tovhl dankbar anerkennen. bah uns auf d «fern unterem Wea« d^ beiden hebcutenb-fta Künstlergruppen tn Berlin unb Muiichci,. die aus den, Gebt«: ter fretai Kunst richtunagebend find, ihr« wertvolle äliita- ftür.unfl geliehen haben b.c Berliner S«- zef s ton und hie Münchener Reu« Ve- zeffivn. Und wenn fich di« hessifchr Äunfller- fchafr tmt ausgewädtten Werte» hinzugcsellt. fo ist damit Rord. Süd und Mitte deuttcher ®eaai- wartskunst in. toi# uns scheint glucklichrr Weife vereinigt Was wir bringen, ist rin# Ausles« da Erprobten, bi# sich t-< künstlerisch Rris« bereits erlLmpft haben, rrwdurch das Gesicht da Ausstellung «7ibcha:akr#ri# <;ercr. kann, aber es ist auch nicht» da. bas untet» bald ba Ganze einer guten Qualität liegt (öüw ausfübri ch# Besprechung wird noch folgen.) Jubelfeier jes Manne-Dereins Giehen. Sm 6oim:ag unb Tlonlog tegin.j der Mo- . :n< - Lettin Liehen 'm ;5 Olif» (unflffeft, mit ber> btt Flaggenveihe der 3 v genba b t«i l ung. bi# ötraxtfjuni M neuen Bootshaus ei, tae Snthülluna einer '-brnktafel für die CM alterten des Vereins und die Taufe dreier 2 vor e verbunden waren. Der Frohe Saal des Gas'- Leib war bis tu' den letzten Play tefegt. als ar. 3ü-tr.ia{pbent> r/< aas TiPjl’ctern deS Mu ?bors unteres Gilßerrr Teichswehrbatail!tJ b i i a e r m tetr, gee Lona. Das Stzre»- ißlieb des Vere r». Kapt a. D Schmehl. hielt sodann eine durch vrel Humor gew-rrte und von echtem 5 -emar r»g:-.it erfüllt: 2fn* spräche Aach eine» gut ar'i l m lebenden Bild .2rn Schiff leitete ein Musik.uck zu brr. Fest- «ptel Die Linien taufe" über, das ron aller. Veieiligten flott gripre.: wurde und stellenweise groß» Heiterkeit ausisstt 3tn Voll bildete den Zr' ±: uh M schdr. verlaufenen Festabends Am IhDnUjr.GicT.1.:::^ »anb das Fest feine Avrisetzung Um 2 Uhr ^.tegie fich ein stattlicher Jestzug vom Brandplatz aus durch die Stad: nach dem an der Margar ten.hütte gelegenen Vootshauspiatz Hier begrüßte nach der -Z^ggen- parade der 1 Vcnkitzende. Post.nfpektor 1 r i e b - r i ch fre Zestteilnehmer und bankte allen, die mitgrholfen haben. ?• 1 Zr-J. r-; _ .* Z j-.s rüC:rn bat Är: ter 1» •. c ünjtel tu ng, a ter fast b* ganze Ge- rx.-te Crtrtl mchm, «r. T Oppearod i > Am ersten P'r.ngst» •attkl wurdr ber toet: über die Grenze uricrec 3 «Ortung bi na ui erfawut flexmetemeites Wilhelm Arnold z u Grabe getragen. 5r war einer der älteste« Leute ha Busecker Tal und stand tm 89 Lebensjahre. t I rei» e b. Lba tz. Juni Der h«bHe Turn- oeretn ..Gut rieif tm Bunte ter Deutschen XnrncridMit trii heute acAir/tlja Inn öieezähriGes tnlurrrn im Saale te» ticfiDin» Sill ab. foe rtfl Ich. ne» B w ter v-kifachen BerrmMrNtt tal- M« im orrgeaffnea «Mter 4ab if ruh atze ge lo’iet worden ist Tw eUgtmriaen Zreiutzunaea. V\:e' -xr Keulerfchasagea. Uetzuagen ter .Ua- h'-ge un| ter ilttrra Turner an Bjrxer uab Keck, sowie tzc, Borfubnmg oon valkrisniea ter Schü Irr'.nm u. e m. fanden ten hcubieftra Sei fall ter »ohireichen Zuschauer Nm Ndentz Tenl lanzuater« haliung statt T ettlnbel m tei hungen. 7.Qerat Da» BHngftf Ingen hat ber k etzge Gessaßoee- f l n «ul Anregung des Scha rr» 0. Hof wann L mteber einaesuhrt. Sri der Grundunß le» Verein» vor 49 Jadren durch Lehrer tBurllemlergfr wirte h tn Uebung ged rocht Später tourte e» wieder fallen gelassen. Hm ersten steirrtagmoegen trug der Gesangverein an fteöen S!7astenat';we!eu«- gen K zwei zu ter Zahres^il unb d m VfinfWeft p-jl’fnbt Sbir< eot. t r auf He llin^hner einen ■ Ort »Oberhaupt und Sem t'< rem,: ersitzenden tefchtetz da» Cinaen. da» nun «wf ... gemeinen Wunsch wie ter alljöhriich gepflegt werten «oll Kreis Bubtngcn. Z 'S al l «r nbo u<«n. ; Junt -tee fan- ben *- ^> isten an fünf Sonntagen hintekeinandee große Hochzeiten statt, wobei bte Stern ciiyftjet tourte, bah sämtliche Alttrsgenofsen des bräun- gams u.ib ter Braut zur 5t.er geinten tourten unb grichlotten Daran le lnabi7?en Bon den jungen tlben-.ännerr. waren brat TrIber. Söhne des Gastwirts Konrad Bach die ge- : iuchemanter Hock - ■ & Der I machte ten Anfang und ter älteste ten Schluß, n Bad valzdaufen. 7 Zuni. he betten Ps-ngstfeteriaae brachten bter einen lebt stae« ken Befuch au» ganz Oberteilen unb ten Aachbargebteten Bri anders gut Der treten waren bte Städte Frankfurt und 711 jlu Am Pfingstmontag fand ter ichon text mehr als hundert Zadren testeten de jnb teruomte Pttngstba.1 im Kurf aale statt, ter zwar feinem früheren Glanze nicht mehr gk cht. )■ rv ,',ue fltauff en. Tenor ami Deutschen Tahonaltbeatcr tn IBeteuir, am .stiügek Frau 9. 6ta eifert aus Änwer tee ge- sanglichen Leistungen waren detvoeragend zu nennen, von bat yorjetragenen Liedern tob Duetten fanb tefonbers hurtet Beifall bte br- tonnte, reizende Spteilzene .Unoerst .ntene AGe" au» ter Operette .Drnmaterihaus". die peächtlff rgegeben tourte. Dir besuchet des Atente batten einen wirklichen Kunstgenuß. ßet om V Mai anläßlich des biet ft :tgehabten gtete* Landvolktages veranstaltete historisch» Zestzug »st gefilmt worden ur* wurde a* den Pfinffstsnertagen un btriomt Lichtfptel- tteater voroefuhn. Der Filai lall später er» toeitttt wetten zu einem Film der Stadt und des Kreises Alsfeld unter Mitwirkung des Kreissinits. ter fliadt unb des Derketesvereine Alsfeld Aehnliche 3Ume be» fi.v^n bereit* für Lai tertzach unb Schotten • Alsfeld 7. Jun- Am zwe ien Pfinast« feutlag» wurde tm Betf» n eines Vertreters bas Kreisami» und unter brraoeragenter 3tuwr- Setilifliw.öeiöieStüöipilinöeiie Sloman von Sven E l n e ft a b Copyright bei Georg Muller. München 1. FoNfetzung Nachdruck oerboien. Ein neuer Mann zeigte fich im Bureau. Eine bote. muskulbfe Gestalt. Er könnt.' funfunbbrrifiln j.tbrc all sein. Sein Gesicht war gutmütig, rotbackig, lüchckttd: doch bk Augen in diesem Grsich: waren ungewöhnlich wachsam unb flink. Krag erkannte Ihn lofori uni begrüsiie ihn sreundlicd. E» war Polizei- kornmissor AdgrfiT.. .ul» Baucntburld) war er aus seinom Kirchssiicl nach der Hauviitodk »rekomn^n und halte al» Polizeibeamlcr so viel Schlauheit unb Tuch- Itltet dewirien. bah er schnell befördert worden war unb letzt «ne 'vertrauensfteiluna rlnnahm. ..9hm. die )>errrn kennen einanbrr." murmdte der Polizeichef. .Airm brauche Ich allo nicht vor- i..fle(U:t. Sie erraten stoohi. worum tt sich handelt, tegesen. Um die Aofenhain-Geschichte.'' Zu Krag gewondi. fuhr er fort ..Wir benennen biefe Ikrbredxr nach dem ersten »bei dem Vankdirektar in ber Xitlki Toi en • r mochten hören. Odorier., ax.» neulich an lenen'. Abend In ber O»karstraße 54 B gd.1teben ift.' Hrigejen fetzte fich an ten Tisch gegenüber. Hl» er begriff, daß e» galt. Hfbiotn mit in da» Spiel hineinzuzieben. zeigte er sia» fofou interrifkrt wenn Sie rtne Vo'uny biete» Äontl» hnten 'iMinen/ begann er. Jo sind «e ein Nutzer Mann ktenn «» ist dir txrwuffülle unb schwier»tzfte Fall, ten Ich ertebt habe Jetzt will ich atjo von ber Oakarstraste >4 B <: tc^ien. Sparer toonm der ZaU m ter Gemäldegalerie der Ift auch m- ent bw Absicht de» Dtebe» tzter tntoUe «ne» >enterte: r en Zusammenrresien» van Umsronven miNkang oobaib »ir den mgfitfffKn Briet bekommen bauen/ fuhr Steigefen fort, „bemlten »r un» fest- >ufttütn. wer in bmn Hause wohnte, ck» ist ein Ötn- umdienbou» unb -ehon de.n itemreichen Haupt- rann tfar'lrn». der mü «mr !achter bei Direktor Hobberg verhetztet ist. — 6tt wißen je Wir spto- nitrltn ring» um da» Ho fetzte uns in Verv.n. düng mit der_ Dienerichai: ufw.. und nach verlaut von einigen €tunbm wußten wir »olgende» 1. Der Hauptmann beaxibmr da» Hou» selbst. 2. (Er aub am 7. Augusl nne Gesellschaft 3. Fünfzig Gäste wurden erwartet. 1 Der nuupLnur.il iud)ie nach tüchtigen Lohn- dienern für diese (teieUfCbaft. 5. Unter den Güsten sollte der mexikan«|che Minister der einzige '21u*luitbrRrog iacheite .Keinem davon/ erwiderte er. ..oder ollen, fiter wer bot denn nun geschossen?" Helgrien nickte eifrig Sv ck boten von tem Schuß gehon / Ja. da» ist da» Merkwurdtgfie voet allem, fit» ich do» her au»tzedrucht batte, wa» ich eben «rzahiie 'aßte ich ten ismichiuß. an dem Getcüichuttoabenö tn birit» »au» em zudringen Der hauphnar-.n »achte, vt, ge -agt. nach Uobndtenarn. und ch melltete mich unö wurde angenommen. Sie wißen ia. |u ten iligcn jchafwn eine» guten Änmmalbt.: -..'rn gechött r» auch, servieren zu können. Man newmnt leiten einen so guten Uetertzi ck über eine Situation u*e wenn man mtl der Servierte Übern Hrm umbo hotten sie augmbt'ckltcki Bt ud> MR < MB meiner Ibteisunp. Man kann allo wobt saMN. baß wir bie Huaen überall hatten, ck» wurde halb zwölf, unb ich sin^; an zu glauben, boh sich «ar nicht» ereignen, sondern ho» Oarue sich darauf te !chrä..?-n werde, baß bi» arme Poliir, Mn einem Spaßootzei arjr'-a:; worbe- war aber te höre ich z-isäitig »uw leise Geführte Unterteilung te» ander an ber gcoSn Dreppenläule in der Halle, und ba ich an beir Besicht t<» Aaupimanr» »ab. baß etwa» geichehen fein mußte. id)hch zu werten, unh Ich üderlegte gerade, ob ich nicht >u Hern ckhepoor hin- gehen unb mich ihnen oMmbar<»i follte. tzder m dem'rlben Hu ♦ r raniee tzch tzw beiden, und während ter Herr 'on-iotz. Übten» •< feiner flrou ju Kein Wort t-ooa' Hur gut. de MSI Minute» »erstriiten. **• leicht fünf In den tz tze-. h» erflen Steck Ms et cn. Im zu werben o j» tem zweite» 0M>0 hörte man te trre La4>iJwr. unb Ht-tektechchM. Der 54c-tp . er tetengte flfcb itnb olle ccCtrn itz» gern beim tSorfietz-Mtz f®W ®»r1e»fwrfe Oltteifreb bcnodbbartew hm «rr*Mr C**t- *•*-*!■‘fti'i EM I 1 w.u Midi auf blt für* pot unb M muicu -niges 0fel4>flH 1onb IM I« il: ÖeWUrw prrtplab Pokal i«s IM bo*f«ni *d)ladbtii*#ria bO ui.S lie.l BeÜKRi’^' im ganzen find rimo tStli ®arf zu .-»I tH. 1_____l!l*L im WownLnüd* 9MM ich«,n« nun 71.11 Rheinhessen ÄrmlimThirbdcbung Im .^anbmert kann wtdrt ge» ifitKlb ist in groben Pollen gdud>t. bn . Pro» 3n MonolSgeld bdteftt faum 21'.'. 4) Ixig, WER Vad 6oli| blr gegen 11 Warf, ‘ur Steuern 431 254 <5 '8 2261 Warf, ttir war während be» Rag» dem ^elchästsdericht gr.-1 fiten Aeile» de» Jahre» 16*26 der 2d*atz ge- btürfi. ein Ihnbant'. der ouf sah allen Ot- IM.i Ul. j IU 454108 (1571564 Mk au» dem 21323 dem Le«err*e'ond- überoirfen 122 XX* Wl tu Jj IC*. a ttf «1 wurden ( loren L: Gerungen 1AI . iM in > ■.» lü rrre- 4 Uv ua.it IM IM.M INI Ul •I ui z en Ml VVN Wk. dem iM.at IM 114.1 m » es ver- >er 225 un Rie i|e Ueultrbe* ein sehr gute» flrgrb in» gebracht ym ganzen sind rltua 15OU ®arf zu ur I44.it Hl » oder» etngeeichlrfer Bühn, aut der aUmonai- |ld> da» Glebenee etdbnbod!#l!Ln(ir- Y ‘Ile mit fwmt Inwtmu • itemufeMtf 6teue . . i.'U'tzoN triwnfhirt 0mmeU. da feine Ausnahme- lüft potllegt. Schl,ehl ich ttnrfw politische .»'R 11 • und angenehm zu machen Mrcib t'nufrrUnrt) 4 Lauterbach. 7 Ium Die 6 a in in 1 u n ■ ftn während bei Werdewoche für den Herein ur bat v 4 UlIchiUIN Im «Utlande haben tli.lv »,4A 16.M !<*.» i U,M l.U iu.4: 61.11 7»,OV ».41 71.31 r f. 7. Ium 8m ab-nbt brach, wie 2VL21 iXami. 7. 3un. Der lljäbrtae \ Va hu-.n Wiesenecker von Ueehrim bei Groh- | «^ÜßSwrfiuna im AinBinc «3,1 ju. der eine Xabiour durch Aneindetsen g.'^gr’. 20 Piveent niedriger während die übrigen Ikrlulle zw'fchen 1 . bi» 7 Prozent schwankten Am internationalen Debifenmarft konnte sich fein lefvnderes Geschäft entwickeln. Vcn Nu. gegen Walland 87 90. gegen Wadr'd 20 20 Da» englische P'.nitz lag gegen Ttrubnrf mit 4 856^ und der Dollar In Beni" mit 4 2207 kaum '^-rändert ,ri n*t ämm . mxlrr Woirn . . ■mnt Mm .. Wirtschaft. f wesentliche Besserung am 777. Loch mit feinem Motorrad 'chwer gefurzte Anftre-.cherrnedler Louis X i n t hon 6!« Ist. ohne da» Bewußtsein wiedereriw'gl zu haben, am Pfrngstsamstag seinen schweren Serie,urgen erlegen « Holzhauken d Gladenbach. 7. 3un Am zweiter. Heienag morgen wurde durch d-.e Orthtchdle au» jedem Hau» ein Wann «ufgrboien. umaiit tarn bn Waldülver»h»nn an einer ab- fchiisfigen ©teile zu ^all und erlitt einen Schübe I b r u ch Die berbngeellte Oppenheimer Da- nuatimaOr brachte den Bewußtlosen nach dem l> csigen siüdlilcdei, Kranfenhau». 3n der Sauirngasse mothie sich ein junger Wann «ui «mem allein liebenben Auto zu schal- 'en. Io daß sich da» 5 .! tirug tn Bewegung fehle und ein au' dem Dürgerfteig Ithenbe» nierjührige» Kind wider die Iroltoir- Linte drückte chiervei erlitt da» Kind derart 'ebtnete 41nterleib»oerlehungen. daß e» im stckdtl- ich.n Ätunlenbuub. trohln man e» verbrachte irr, 'rioritger Operation beeil erb Preuszen. DerHoteldrand in Bad Salzschlirf lall 14 w'.r auch ihre Lochlerge eUlchaflen seien au' allen SabttMtirnegtoieten gut bc- 'chä«iig, Auch deßehe bie Ho^nang^ daß bte*e gute SefchL'tigung hüt da» 3c^r 1-27 auf Grund der mit wesentlichen Großrd7-.ehm«rn getroflmen teil» aufwrbeib de» Hotel» weilten, wurden in de .'chdarten Pensionen und Holet» unlergedrachi. Srcie t^cclar. Wetzlar. 7. 3uni Zudem Srand n der A a 0 tf c b r 11 von Krafft 0 Suß wird eraäntend genwldel. daß der Schaßen an Daren 20 000 Wf bei rüg? Der Geßdudetchaden iß gletchfaU» betracht! ch Beide Schäden sind urch die Sedlcherung gtiwtt Der Betrieb wird ohne Gln'chränkung aufre*t erb eitert >rr fr Preise »ar zu niedrig. Lussichtsrat vergüte! und 300 7^4 TBf borgt- troien werden sollen (L D. 6 Pro» Dividende). Vhng1tu Wühlen und der Konsum betDilligien gesteigerte Pre.se 3m Gagen!atz hierzu eröffnete der Weizen schwächer Die Un- uberf chtlichleil in der l>i»ländi'chen Pre »geßalt bewirkte aiißerordentliche 3urüifbüllung. 3n Gerße behüll Hutterwore di« Aachlrnae Maisund chafer ui.verändert Ulebl still. <1< notierten pro 1000 Kilogramm. Dvinmergerste 23b In» 270. Wintergerste 230 bi» 270. iuitrrgetft< 236 bis 270, Hafer imürk) 240 bi» 254, Mai» lloko Verlin) 104 bi» 167. für je 100 Kilogramm ------- 1--. - Ä m3s »ntgllrn beschickt worden iroi bem die i'anbe» geftntoeiwaftiing wegen de» dauernden übler. ii»i»»nk; von der chotwendigfeit nicht uderzei'gt »ar ri 4. da» sich lehr nasch über . _ auebebnle Vie Getier mehr stand zunächst dem Kiesenfeurr ztamtich inachNv» geymuber und muhte sich lediglich ruf den Lchuß der >rget»a.ide beid)ednren. ck» gelang ihr auch, un .-dtuftl krnrch gerate einlegenben ftatfen sßeaen, ein Uebfdprmaen de» feuere zu nertuten. Nach Eintreffen der iieaerwehr von (Brr ünitlber und der Motorspritze r.m Juiba konnte der Brandderd enolgoeich bekämpft werden. ,0 Jkifi AejchsdaKfdi»font 5 Prozent Lombardztossuh 7 Prozent. Die Frankfurter Börse wenig zuversichtlich. Zronkfurt a. M. 8 3vm Zeiükiv Orneul säsoach Die Sffektenddrse »dgte wiederum dn lehr unsichere» und im Verlauf ausgesprochen schwache» Bild. Die gestern erwähnten Gerüchte über evtl Schritte der Leich»bonf bei neuem Kursansttea wurden uns beute betätigt. 3n der Hauptsache find r* >edvch die wentg erfreulichen Borgänae am Gel dmorfl. d,e zu weiteren Abgaben führten. WSA _ Wtngfnnontdg gegen 8 Ubc vdenpr Reuhottirab- der Sch einet W R Mtt r.nern wnbefonr.ten 71 an ne ut einen deftigen Worraechlel. a beiWr Berten' de UnktiRMc dem Kimmei juI *e mt'.i I ü ■ 111 * e n Arm mostete ballen Schknchtwert» 65 di» tW, vön- flezlchige 58 bi« v4. fletsch ge 51 d,» 57. Kälber Bebe Maß- und Saugkälber 84 di» 89. mittlere JMafl- und Caugfülbet 76 bi» 83, geringe Kälber 07 bis 75. 2 cha s e Vlast- lümmer und jüngere Wasthammel i Weidemait j 54 bi« 58, mittlere Wastlamm« ältere Was,- bämmel und gut genährte Schafe 44 bis 53 Wt. Wa rktverla us. Binder und Äletnineb bet UbbaHem G.-'chält au»twrfou!i NächsterBied- marft ülontag 13 3uni. t>rnn!fiirtcr eyttienrag läuft auf sün 3altre Der Juxd he* Verbandes Ist die Uebernuont« de» einb.".tlichen Adfatze» der •rexugung im 3nianbe. Io dah der Ausiandodiatz vorläufig sve bleibt Wit vier westveutfchen Werken, kne dem iterbanb noch nicht angebbren. fchweben Verbandtungen d»e man In allernächster 3rit zu einer dtnigung zu bringe 1 hoff'. Sine Grhdhung her bisher'gen Preisbedingungen ist Sriefkaften her Redaktion. (Aechtsgutochten find ohne Verdindllchk«II der Schriflleltung) Bl. TL 1071 Die Zinsen aufgeweneter f)gpo- theken betragen für da» 1. Calbjabr 1*>25 1.2 Prozent. für da» 2 fSalb;ahr 1925 2L Prozent, für die Sabre 1**28 und 1927 3 Prozent, und ab 1. Januar 192h 5 Prozent (fine Aenderung in dielen Sätzen Ist nicht etngetreten. Rundfunk-Programm. Donnerstag. 9. 3nnL 12 U6t Üeberlragung be» Glocken|piel» au» dem Darmstädter Schloß. 13 30 bis 1430 übt: üebertragung non Kassel Wittagokonzert der Kasseler lau»tapelle 1630 bl» 17 45 Uhr: Aoch- m'.Nagstonzert Bob Schumann 17 45 bis 18.05 Uhr: Die lesestunde 18 45 bl» 19.15 Übt: Stunde des Südwestdeutschen Kadio - (Hube. 3 Becker Au» der Geschichte der drahtlosen Telegraphie und Xelepbonle“ 19 15 bi» 19.45 Ühr . Die großen Wetrvpolen". Pariser Bericht von Dr. Walter Benjamin 20.15 ühr Gafparone" Operette tn drei Akten von F. 3etl und A Gens« Anschließend. Spätkonzert des chausorchester» A Strautz. Dereinvarungen eine stetige fein werde wenn auch die Verkau'»vreife auf einzelne- G.d eten immer noch gedrückt leien. Kür da» 3ahr 1927 könne voraus'-chtlich ein befntüiambe» »rget- ni» erwartet werden lorkentllche Hauptpri'annr.» entstandenen V.u'chdpsung'.-______ , . ui b eine» Br>lt»'chu.gebau^ eines Bahnho'» eine» noch In tzielem 3abr entstehenden Prst- gebäuhe» mit automatisch betriebenem leleobor- anfchluß eine» großen erstkla'l g eingerichteten choiel» eu Pracht.gern dl» au 1000 Personen äffenden Saal mit 10.8 Treier großer ganz lorlpntze her _ nicht mehr In Tätigkeit gesetzt zu ------------ der angetichlete Schaden ist sehr erheblich. Her ganze Dachllock be» Jtaifcrbof* ist niederge drannt. Burch die auf den Bra.-idH.rd ge chieuderten «kosten Wostennafsen wurde auch in den übrigen Swckwerken schwerkr Lchadrn angerichtet, ^bireidv tfifen sind oällia diirchweicht und »um Teil nieder- gebrochen. Der noleibetTieb anrb voraussichtlich au' längere Leit geliän fern. D,e etwa 4ö t-jrgäfie des stciierßos»'. die bei dem Vrandouobruch grostten beabsichtigt , , Basalt L-G.. S i n» a. Ah Die Ge- Ühr um Vrandplage eintreHenbe Wo- I seU'chaft vereinnahmte im Grlchüftsjahr 1926 Freiwilligen Feuerwehr ßetiterbad) einlchl. 27 632 WI VvNraa nur 4 050 627 DU , 1 Tätigkeit gesetzt zu werden brauchte. (5 401 067) Work Für <^e'chä'tSunkosten trurben 614 4 20 670 022) üfi für Jini en 504 72£ .22 000) gibt einer SO. 1» Dieter aroßen stestho davor gelegenem, großem s^rst- und Svr au' betn pshrend brr Pfmgstfeiertaae bie Pokal- mani''chasten von Dürnberg und -stiirth mit bem tz'eflgen Sportverein «stustl uIl-Wettlp e Badeanlage. 2 W nuten von der Stadt neben der Unt- fchaftiich schdn gelegenen Bleiche eingepaßt bedeckt mU dem IUum für da» Sonnenbad und bet großen tzttfenförm^ ansteigenden Znfchauer- terra"e r.ne Msche von fast 2 Morgen Sa» oon bet Gießener •ilrnbetonbaugdeUI*aM noch her. ip'.Jner. und unter der Leitung de» Stadt- dauweitzer» dauer vn Sifenbeton hergestellke Badebeck« besteh» ans einem 00-25 Bieter großen A'.chtfchwi'imer- und einem SO. 25 Weter RrtÄen Schw mmerab e ! Aut der Stadtkeile blühen mehrere Varn - kl- ,-id eine große Dr.- »abl Snzelkabinen l'-.-vne für die Kave < nm eih*elfrr. geführten W 7rschk:'t4be'r!eb dm die Anlage ab 3n Terb-nbung mit dem vor zwe Jahren unmittelbar daneben angelegten Orlen- teich. der dem Bad al» natü:! 4>e* Speile- Klär- und Anwtzrmbecken bient, bietet da» Bad einen auch l«ndtch^ft.,ch In keiner Weile unangenehm au» dem lahmen fallenden erfreulichen Anstkick Aiedrig g«-bollert Badeprei'e embg- Itchen jedermani die Benutzers und versprechen einen zu' -ußloken Betrieb des Bades Gin Ttid- verdand der Tierschutzvereine Deutschlands. • Darmstadt 7 3un: Bom 8 bi» 11. 3un findet in Darmstadt bie 18 Verlamm- lugg des Berßanßes der rierlchutz- vereine he» Deutschen Reiche» im Saale der „Vereinigten Gesellfcha'i' statt Aach der ersten n chtkNentlichen Versammlung am Wutwoch abend die dem Empfang der .Xbaeorb- neten gilt wird am Donnerstaavorm 1 rtag die öffentliche ini<-.'*ige ober auOgcuüiHel« 44 bis 51. Ücisch ge 38 bis 43, genug genährte K bi» 37. (Adrien Kalbinnen 3ungrinder - ). vvllfieifchige au»gr- das sich am ersten Irtetia-: I verim Hane >*.t Ötrei'e Hieb rai»ga». ■D» tkhrti'i6te-g«kni*eh ElNMMIII . < ....... »jrfu. etr'eruMta .»•••- Sozlalverlicherungen 527 797 (436 541) Hart, für Anpachtungen ukw 79 506 76 604 W.' ausgegeben Aach Ab'chreibungen von 1 430 811 <1818 1061 W.' verbleibt ein Keingctrinn .r ur.cetmtt •» % ; z...! Vo . * r e ui be n Renten A». n eiuxie fester, i-ulben-'Xufien 3 1j Trowr! iVr ^r-crwrlauf blieb durchaus . sicher --b 'chwankenb letzten «nbe» fetz»« sich Cu Abwärtsbewegung, wen« auch .r n. big n-eher fhrt Der Devif anwar kl . ,cgi wieder jede ruh.g unb ohne br'o.tbere Verändere ig nur land etvc» schax'!cher London 5gm Par» 124 01 gegen T: i’.anb 88. gegen olland 12 1 225 gegen Mabnb 28 20 argen n*b»rf 4.85«5 Pfund gegen 71arl 1050. Dollar gegen Wart 4 2218 ungemeine Unftcherheit an der Berliner Börse. Berlin 8 3unt Vie Abschwächung btt ddrlenkurle fetzte f ch auch deute be« »urückhaltenber unb unent'chlta'ener Stimmung der Äu’.if'r und 3nterefseiotigkeit be» Pubtitum» 19r: Wan iah in der weitem Enrwickluna brr Jrr.be tu rne abwartei.de Julfung und Mliate kaum Xlmfätte Be, dem . frt» 8 . Prozent nur fetzt 'chwer zu haben p.r Aachfraoe b?<5rän!t# sich dauptläch.ich auf W-"ia tsge 0 K die Spekul U on itzrev Gelb- bedarf fer bi« nächsten Aage lecken will. .Herner rrfhbfcn politische Befsttchtuagen bt< ? Ilaem »ine Ünllch«rhelk unb den Wan» l.stgestetlt daß n einen Welle r stich m den tiiued^b erhalten hatte örr b ba» L' « b r n « 1 nbüßte In ^"lahrtge Kudoti P a p |t brruiiuaie sich i-oi einer Schleßbub« mit Tiluln iibwNtn. wobei er tm Scheri btr tboffe Men bie eigene Brust richtete in der st »nähme bu kugel an der Meldung abprallen werde Da» klein, v»e'choß durchschlug n» dr stutzte zu Baben unb mar '»fort tat. Äetebeertwrf riet gsrs^ttä“"' tt.t: t.AS 41,>1 bknurrfr blrper ■l-anilir ............ d*s''l urkundlich belegbaren Ansängen bis in die neuere Zeit. 3m anderen Hauptstück behandelt G finn.g i/nd sachkundig, dabei tn gedrängter übersichtlicher Form, di« Kunstdenkmäler der Stadt, insbesondere die reichhaltige und tntereflanteBau- gZchichte Büdingen«. Beiden Hauptteilen kommt gleichermasten ein erfreulich zahlreiches und gut au«gewähltes Anschauung-ma:«rial «ehr zustatten, das sich. Hand in Hand mit dem Tertteil, sowohl an den Kunsthistoriker wie an den kunftfreudigen Laien wendet und mancherlei Anregung vermittelt. 177 - Um 18 00. Aus 3eit und Leben de« Grafen Volrat SolmS-Aödelheim (1762 bis 1818). Von W.lhelrn Karl fPrim vost Isenburg. Bibliothek familiengc^chlchNicher Arbei- ton, Band 5. VIII und 349 Seiten 8°. Verlag Degener & Eo.. Inh. Oswald Spohr: Leipzig 1927. — Tief wurzelnd noch in der Zeit bet Empfindsamkeit, ringt ein Menschenleben nach Entfaltung. Die kulturellen Verhältnill« jener Jahre vor der französischen Revolution werden in bunten, lebensvollen Bildern vorgeführt. Die Wirkungen der Revolution in Deutschland, die schwere Zeit der Kvalitionskriege. da« Empörst eigen Vapolevns. seine Wachtentfaltung. sein langsames Hinabsinken und Verschwinden, da« FrühlrngSahnen eines neuen Vaterlandes sind die politischen Hintergründe, vor denen Menschen stehen. Menschen aus Fleisch und Blut, im Kampf um Geist und Leben und Heimat. Kaleidosloparttg huschen die Schattenbilder jener Zeitenwende an uns vorüber Alle Auffassun- und Anschauungen tragen echtes Gepräge, denn alle Quellen sprechen für sich. Heu gefundene Briefe bekannter literarischer Grützen wie von Wieland u. a. (mit wichtigen Urteilen über Goethes. Knebel. Klopftock. Boi«, den Grafen Stolberg. Voh. Sophie La Boche und vielen anderen werfen Helle Lichtet auf welenhasta Züge. Die bekannten Gestalten der Herzogin Anna Amalie, bet Luise von Göchhaufen. bet Lhatlotte von Stein, bet Frau von Kalb, btt Julie von Bechtold-Heim. der Madame be Stael, bet Lott« Buff umrahmen den ersten Teil dieses Werke«. In der zweiten Hälft« überwiegt das politische Element. Napoleon ist der Herr diese« Marionettentheaters, dessen Szenen sich vor unseren Augen abspielen. Zum erstenmal erhalten wir authenttsche« Material au« einet Aeihe von Archiven zur Geschichte der Frankfurter Union, dem Bund der neinen Aeichsstädte, zur Entwicklung de« Aheinbundes und des erbitterten Kampfe« gegen diesen. Don Berlin und Müncheii. von Petersburg und Part« laufen die Fäden zusammen, weben ein getreues Bild jener bewegten Zeiten. Wit nehmen teil an Vapolevns Aufenthalt tn Mainz, an seiner Unterredung mit Wieland in Erfurt, an seinen erstaunlichen •n in Paris Unmittelbar «rieben wir alle Hoffnungen und Aengste, durcheilen den Siegeszug der Freiheitskriege. Arndt und Jahn. Stein und Hardenberg. Vapvleon und Tallcyrand treten un« in ihrer ganzen Persönlichkeit entgegen. Deiches Material stand zur Verfügung. Tausend« von Originalbriefen und Berichten ftnb derarbeitet. Eine 'Seihe guter Abbildungen beleben den Tert, der in seiner lebenswarmen Unmittelbarkeit gerade den heutigen Menschen in 'einer Zerrissenheit immer wieder packt 212 Der zerbrvche ne Galgen und ander« Äulturfurtofa aus dem Heshrnland Von Theodor A p«l 144 Seiten fr. A Bernecker. Heimatfchollen-Verlag, Melsungen. — Beim Materialsammeln für eine wissenschaftlich« Arbeit bat der VersaIIer. wie er tm Vorwort selbst berichtet, al« . Feld-, Wald- und Wiesenblumen^ die hier vereinigten fletnen Geschichten auf der Wanderung durch den «in wenig verstaubten und vergilbten Blätterwald des Marburger Staatsarchivs gleichsam am Wege aebrochen, mitgenommen und zu einem anmutigen, vom Duft ver- schollener vkuen erfüllten Strauh gewunden dem Leser zu harmloser Unterhaltung und Erheiterung dargebracht. über solch« bescheidene und kurzweilig« Ausgabe hinaus, di« diese Gckchicht- lein aus dem 15 bis 13. Jahrhundert sicherlich prächtig erfüllen werden ist da« Buch aber auch «in« kulturgeschichtlich sehr intenrl’ante Sammlung und «ine Fundgrube für den Historiker wie eine nutzt alltäglich« Auswahl von Letefrüchten für den wiffen'ctx.ftlich ganz unb«schwen«n Laren Wissen schosller und nicht fach mann werden es -iber dem Verfasser gleicherweise Dank wissen, dah er sich die Mühe des Sannnelns über der 5>aupkarbeit nicht hat verdrieß,«n lallen, was dergleichen für Mühe macht, weih jeder, der einmal mit einer gröberen Arbeit in anen Archiv zu tun gehabt hat 222 Bücher zur Kunst. — Kurt Breyfig Eindruckskuntz und Ausdruckskunß Ei» Blick auf die Entwicklung des zeitgen-tsischen Kuntzgeistes von Miller bis zu Dar: 252 Seiten s' broschiert 5JO. Leinen 7-50 Mark Georg Bondi Berlin 1927. — Des Auch will nutcxre coolem- poraine. Geschichte der eigenen Zeit geben, das he-.tzt «t» Nebenamt der Geschichtsforschung wahrnehmen. das fit sehr oft zu ihrem eigener Schaber. cerocSlälftgt hat Es will dre noch bis auf de» heutiger Tag in ihrem über groben Wert nicht erkannte za noch immer auf das feindseligste angegriffen, Kunst der jüngsten Be- weguna. des Erpresst onismu«. nach ihrem innersten Wen begreifen und beleuchten, will vornehmlich ihren beiden führenden Meistern Franz Marc t und Emil Bold« die Schätzung und Geltung verschaffe», di« ihrer in Wahrheit überstarker Kraft gebührt Zu der T,.±tung. der Bildnerei »nd der Baukunst gleicher Phalanff find di« Linien des Bildes überall durtzgewgen. da« sich so zu einer Gesamtgeschicht« der Phantasie un'erer lag« erweitert Die Schritt will aber auch zugleich vom Eevrellionismu« her feinen Gec|nem und Vorgängern dem Aaturalis- mus und dem Impreflionismu« eine neue Wertung verschallen, indem sie zeigt, daß ihre Wirkung. die Wirkung Millets und Evurbets. Manets und Monets nicht nur eine momentane, sondern eine zukünftig« überzeitlich« g«wes«n ist. was allerdings erst heute vom Effprelltonismus her recht zu erkennen ist. Das Emil Aolds zugeeignete Derk verdient nicht nur um feiner Einzelergebnrsfe und um der Klärung aktueller ästhetischer Gegenwartsfragen willen besondere Beachtung, sondern auch deswegen, weil der sehr gründliche Verfasser von Haus aus nicht Kunftwissenschastler. sondern Historiker, und Kulturhistoriker (an der Universität Berlin) ist und allo gewilsermatzen aus Umwegen an den äutzerst beachtlichen Zrvgenkompleff diktes Buches berangefühn wurde 192 — Beethoven von B. Bartels. Gr 8°. 386 Seiten Test mit 36 Bildern und Handschriften. Ganzleinenband 10 Mk. Verlag von Fran- Borgmetzer. Hildesheim. — Bee!b"--n« Wesen und Werden. Leben. Schaffen und Wirken: seine musikalische und geistig-ethifche Vede^lung kommen hier zu eindringlicher Gestaltung. Liebevolles Eingehen auf die Wechselfälle des Lebens offenbart den .Märtyrer" und Schmerzensgrotzen. den titanischen Kämpfer und Ueberwinder. den Sieger und Triumphator, den Befreier und Menschheitsfreund. Es erscheinen die Alltäglichkeiten. die teils wunderlichen, ergötzlichen, teils groß erhabenen und höchst eigentümlichen Begebenheiten dieses autzergewöhnlichen Mamies, die fogenannten Schrullen, als eine notwendige Folge seiner Veranlagung, in der auch der unser lösch! iche Humor inhaltlich bedeutsam ist. Die Herrlichkeit dieses einzig weltgroben Geistes und Herzens ersteht au- den unbedingt Achtung gebietenden groben Taten seines Lebens, die kein Falsch oder lleinllche Aückslchtnahme kennen, ftm- dern ein AuSflub ktner hohen Künstlerschast. der Schöpfergrötze. des heiligen MenschheitSprv- pheten sind. Die Orientierung ist klar. Zusammenhängend und für den Gebrauch deS Buches praktisch angeorbnetc Bilder und Handschrttten — unter ihnen da- Heiligenstädter Testament tn vollständiger Urschrift — ferner Werkever-eichui» und eine Zeittafel erhöhen den Wert de« Buches. 205 Pädagogische Schriften. — Psychologe der frühen Kindheit bis zum sechsten Lebensjahre. Von Professor Dr. W. Stern. Mit Benutzung un gedruckt er Tagebücher von E. Stern und einem Bild- und Tertveitrag von Privatdozent Dr K. Lewin. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage. 11—14 Tausend. Geheftet Mk. 10.80. In Leinenband M. 12.80. Verlag von Quelle u. Meyer tn Leipzig. — Jahrelange Beobachtungen an den eigenen Kindern und eine einzigartige Belesenbett in der gesamten einschlägigen Literatur sind die Grundlagen für dieses Werk, das die scharfe Beobachtungsgabe des groben Erpernnentators. die geniale Intuition des lief tarn groben Fvr- 'chers. der t*e zahlreichen Studien zu einem scharfen und plastischen Bilde des geistigen Lebens und d«r geistigen Entwicklung des Kindes jurfammenfafoL und die hingebende Liebe des Vaters tn sich vereinigt. Durch alle QIuNüb- rungen zieht sich her grundlegende Gedanke von der Ursprünglichkett. Eigenheit und Eitiheit des kindlichen Denkens und geistigen Lebens Wie alle früheren Auslagen. h> hat auch biefe wieder bedeutende Zusätze erfahren. Wichtige neue Forschungsergebnis«« wurden verarbeitet, neue Abschnittc über Lesen und Schreiben, di« flnd- Intze Aed«. Freiheit und Selbständigkeit «in- gefügt. DaS vielbesprvchroe Mont «flott-System wird «mer eingehenden kritischen Betrachtung unterzogen. Em besonderer Tert bei trag von Ptt- vatdozent Dr Lewin bebanbeit die kindlichen Ausdrucksbeweaungen. the man beute mit Hifle von Filmaufnaymro zu erfassen sucht 104 Friedrich 5 r 6 b e l und Maria Montessori. Don H Hecker unb Dr M Mu- chow M« einer Emleitung von Professor Dr. E. Spranger Batid II her Schttttrorrnb« ll .Gegenwartsfragen- des Deutschen Fröbel-Verbanches. herausgegebro von E Strnad In Uetnrnbanb M. 5.60 Vettag von Quelle u. Vkeyer m Leip- Mg Seit Jahren werd tn Kreisen der Äletn- frndererzzeder die .Frag« erörtert, ob die Er- ztebungslehrrn Fröbels oder btt neuzeitlich« Methode Maria Montesiorrs bei her Erziehung der Ktnder anzuwendro seien Dreies Problem der neunen Ikbro Ausgestaltung der Ätemfinbeier- uebung wird tn dem vottiegenden Werk von an* derer Sette als bisher angdaftt und geflärt Iugendlettertn H Hecker art bei* Montessott- System durch eigene Arbeit tn Asm innig vertraut und durch langiäbnge Arbeit als Leiterin einer Bettuchsflnderstube un Bett wer Pestalozzi- Fröbei-Haus praknfch erfahren, bettcheet uns tn anregendster Wette von ihrer trüberen Tätigkeit und den btrrt gesammelten Erfahrungen. Jo hab auch der Laie von ihren AuSfützrungro auf« höchste geselle!t wird Der Aeutztum und die Tiefe der Gedanken ^Fröde!« und die bebcutlamro. Leistungen Maria Montellori« werden grwürbigr unb ihr gegenNthge« Verhältnis it» Hinblick auf die Gefamlaufgabe eener neuzeitlichen Erziehung des Klelnftndes geÄdtt th« autzeroedeTrtllch klugen und wckfen lchattkich wohlbegrinDeren. Mgleutz menschlich warnet AustühruMg« *nd> falls in der Ai-beutung der Mögttchtett. M» Gedanken Wrobels und Mar-.a Moruellvrrs osm !p- a ft r al er Att Der besondere Wett des Werkes besteht bann, dah der Dichter vottockflich» Quellen benutzt Hut. die für uns verloren Hab Dr Thalsilo von Schesler. der seinsinnra.- Dichter und Altertumskenner, dem totr die trefflichste Homer- Übersetzung verdanken, ist wohl der einzige unter vro Lebenden, der uns dies groft« Erbe der Antike würdig vermitteln kann Als Berater steht ihm der durch feine ausgezeichnete Plnd^r- imb Äeschblosübersetzung bewährte Hd'lolege Dr Hans Bogner zur Veite, womit neben der Schlett sch wertvollen auch eine wissenfchastliä» z er- lässige Verdeutschung gewähtttttzet ist Zur den Atchtsachmann gibt ein kurzer Kommentar wünschenswerte Erläuterungen. Der Druck und iste sonstig« verl«gettsche Ausstattung der un« vorliegenden beiden ersten Lieferungen des Werke« sind untadelig. 152 -- Luise Detzki rch Der verlorene Sohn. In Ganzleinen gebunden 4 Mk Tier lag Philipp Aeclam jung. Leipzig Ein ersüttern- her Heimatroman voll dramatischer Spannung, der sich vor dem düsteren Hintergrund« des norddeutschen Moorlandes abspielt Da« biblisch« Glttchni« vom verlorenen Sohne wird von brr Dichterin weiter gesponnen. da« Schicksal eines Vaters und seiner unaleichen Söhne offenbart sich als unabwendbar« Folg« ihres em geborenen Wesens, das sie nicht ab frönten können 'Mtung«- los gleitet der begabtere, weicher« liebenswürdiger« der beiden Brüder abwärts, der jedem seiner unruhig schweifenden Triebe nachgibt Im Gegensatz dazu steht das im Kampf mit dufteren Widerständen unb aus naturhafter Aauhttr ertrotzt« Emporttngen des weniger begabten, zuruck- gef«fiten, aber kernhatteren Bruders Eigenartig« .Frauen- und Männergestalten, wie fW die geheimnisvolle Abge