Srtttaq, 8. April 1927 177. Zahrgcmg Nr. 83 Erster Blatt Der Weg zur Induftrieverständigung ötcllui U4> nb q gemacht bat und sein« eigenen Dege ye- ist. so daß Preußen bereits gedroht hat. st ö n d i itg l Frage d e r Unabhängigkeit der Philippinen vorsieht. Der Präsident hat di« Gründe seines Vetos in einem an den Generalgouverneur Wood gerichteten Telegramm von 2000 Worten auseinandergesetzt. E» heißt dann, eine Doiksabstim- mung würde geeignet sein, die Luftnerftamkeit des Volkes der Verfolgung rein p o 1 i ti s ch e r Ziele zu-uwenden, anstatt der Aufrechterhaltung eines stabilen und gut rentierenden Gemeinwesens. Reich die Verfassung nicht ändene, so sprechen lau- send RützUchkeit-erwägungen für dir Beseitigung der entsprechenden Bestimmungen. Nachrichten. e Gemeinde». ide. Golte-d.i.d.Shnag^e en9.April 1927. Aorabd- mds: 7.15 und 7.55. Aeligioitsgesellschast 11927. Freitagabend ö 4^, 10. Predig/, aachm. 320, ichengoitwöienst: morqtui lkswirtschaftler > Dawesplanes, il. onen haben zudem im Auswünigen 3ml wiederholt darüber geklagt, daß sie tüchtige jüngere Heroen nicht nach Benin bekommen. Der in der Diplomatie Karriere machen will, der muß Wert darauf legen, daß er feine Brust mit möglichst viel Orden bereichern kann, und dazu fehlt in Berlin jede Gelegenheit. Tlicht nur die exotischen Gesandtschaften, sondern auch die Botschaften der Großmächte stehen nun vor der Tatsache, dost ihr Nachwuchs sich gegen eine Der- i.puna nach Berlin sträubt, eben weil hier auf die- cm Gebiete nichts zu erben ist. Die Lttachees und Negation»rate gehen lieber nach London, Madrid, jom oder noch weiter ins Ausland, weil fic hier -iner dekorativen Belohnung für ihre Tätigkeit gewiß sind, die sie in Berlin entbehren müssen. Umgekehrt ist auch schon des öfteren der Fall Eaffiert, daß den deutschen Reichsrepräsentanten । r b e n auslöndischer^Staaten verliehen wurden, die sie nach dem deutschen Gesetz nicht annehmen dursten, die sie aber doch nicht ab- lehnen konnten, ohne die Gefahr internationaler Verstimmungen heraufzubefwwooen. Sie haben bisher den Ausweg gewählt, diese Orden anzunehmen, aber nicht z u tragen. Auch das ist eine Halbheit. die wenigstens dem Geiste der Derfasiung widerspricht. Rechnet man dazu noch die w i r t - chattlichen Schädigungen, die au» dem plötzlichen Absloppcn der Titel hauptsächlich für Aerzte entstanden ist, rechnet man hinzu, daß Bagern auch in bleiern Falle sich bereits selb- M oltliiofW'1* Sw OHO«..... 15 ID*; •,'i25 ne^n[S° b'L 23 Ml S Cbti Q ZK tJ,«Ä SS i:. ^verkauf, nale v. Steubell. hat überhaupt noch keine -ng dazu genommen, weil die Frage schließ- licht |o btetmenb ist. ES kann aber kein Zweifel darüber bestehen, baß der Reichstag im Lause dieses Jahres noch vor die Frage gestellt Derben wird, ob er an dem demokratischen Prin- GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen DnitT istd verlast: vrühl'lche Untoerhlütr v»ch. nb Steinbniderel R. tauge in fciefcen. Säfriftlelhmg und GeschüstrRrle: 5chnlstratze 7- Orden und Titel. Berlin 7. April. Wie die.B. 3-" erfährt wird foljrrbcr Gesetzentwurf demnächst dem Reichskablnett zur Gntschliehuna zugehen: An die Stelle des Absatzes 4 bti 6 bt# Artikels 100 der Reichst eftasung tritt folgenber Absatz: Titel fowie staatliche Orden und Ehrenzeichen dürfen tut nach Maßgabe eines Reichsgesetzes verliehen werden. Akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen. Das Tleichsgesetz be- ttnunl auch, unter welchen Voraussetzungen ein Deutscher Xitel. Orden und Ehrenzeichen von einer ausländischen Regierung an- i e h m en barf. Die .2. Z." erklärt hierzu, baß ter önttourf noch unter der vorigen Regierung rusgearbeUet worden fei und auch bereit- ein- nal dem Äabinett vorgelegen habe. Sr habe iber von der damaligen Regierung infolge des Küdtiltt» de« Kabinetts nicht mehr verabschiedet Derben tonnen. Hierzu wird amtlich belanntgegeben: Die Lachricht der „B. Z". daß bet Reich-Minister des Innern den von dem früheren Reichskabinett ?>cht verabschiedeten Sntwurs eines Ge'etzeS zur Aenderung des Artikel- 109 ber ReichSversasfung iWiedereinführung von Titeln und Orden) unverändert gelassen habe, und ihn nach Ostern dem jetzigen R> ichskabinett wieder zuleiten verde ist unzutreffend Der Reich-minister des Innern ist lich über bie Weiterverfolgung des früheren Gcsetzentwurses überhaupt noch nicht schlüssig geworben, weil für ihn zu- «üchft wichtigere Angelegenheiten im Vorder- jrunb stehen Ginem demnkrattschen Dlatt ist eine große anthüllung geglückt. <*8 hat aus dem Papierkorb des Rcich-innenministerium« einen Gntwurs der- ^usgesischt der die Wiedereinführung ron Dr ben un7> Titeln in Deutschland möglich machen soll. Welterlchütternd ist diese Gnt- düllung nicht, es ist ia nicht ohne Ironie, daß der Entwurf zu Lebzeiten des demokratischen Ministers Aula ausgearbeitet worden ist und daß er zudem nur eine von Dutzenden Reserenten- :usarbeilangen darftellt. die in der großen Ge- eyesfabrik hergestellt werden, ober desweaen doch !cineswcg« übet die Grenzen des Ministeriums 'elbft irgendwelche Wirkungen auszulösen brauchen. Ruch Herr Külz ist gestürmt worden, ehe er die republikanischen Orden wieder einführen konnte. Der neue Innenminister, der Deutschnatio- digener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers^. Berlin, 8. April Der frühere französische Wirftcha s ts m inist er Couleur, der seinen lange aufgeschobenen Besuch zur Zeit in Berlin abstattet, und hier einen Vortrag tn der Handelskammer über seine industriellen Zusammenschluß- pläne hallen wird, hat heute der Vossischen Zeitung ein Interview gegeben, in welchem er sich grundsätzlich über die Frage der zwischenstaatlichen Wirftchastsverständigung äußert. Seine Gedanken find bekannt. Sie laufen darauf hinaus, auf dem Wege über die Schaffung internationaler ÄarteHe und Trusts zunächst bie Schlüsselinbuftrien einzeln »usammenzu- fassen. um durch eine solche Wirtschaft-Verflechtung eine lieberstaallicht eit zu schaffen, bie den Wegfall der politischen Wirtschaiisgrenzen also vor allem der Zollgrenzen ermöglichen soll. Für die sofortige Aufhebung bet Zollgrenzen tritt Loucheur nicht ein. weil er offenbar Bedenken hat. bie nach seiner Ansicht organische Entwicklung bes privatwirtschaftlichen Zusammenschlusses und Auseinandereinspielen ber einzelstaatlicken Industrien dadurch zu gefährden. Seine Ansicht hat auf den ersten Bllck etwas bestechendes, sie beruht aber hauptsächlich auf der Erfahrung, daß es einfacher ist. die Führer besttmmter Industrien in den verschiedenen Landern unter einen Hut zu bringen als die Regierungen, bie den entgegenstehenden Interessenteneinslüssen in ihren Parlamenten usw. ausgesetzt sind. Die Frage ist nun. ob dem gemeinwirtschast- schastlichen Bedürfnis Europas dadurch gedient sein wird, daß man die großen Industrien — denn nur diese lassen sich auf dem Loucheur- schen Wege erfassen — internationalistisch verknüpft. während man den übrigen Gewerben UMter der Herrschaft eines in letzter Zeit immer p«>tektonistischet werdenden Zollregimes die Erleichterungen und Möglichkeiten versagt, die der internationale Markt und eine internationale Betriebsrationalisierung zu bieten vermag Derrn die Wirtschaft jedes einzelnen Landes stellt die Summe seiner gesamten Industrien und Ge- werbezweiae bar. 11 nb auf der anderen Seite würde sich ein Interessengegensatz ergeben, wenn einzelne und gerade die bebeutenb- ften Industrien nach internationalen Gesichtspunkten und Markt Interessen orientiert waren, während die übrigen Gewerbe zwangsweise nach nationalen Gesichtspunkten arbeiten müßten. Der objektiven und wirtschastllchen Betrachtung wird eS deshalb notwendia erscheinen, im Gegensatz zu der Aussassung LvucheurS mindestens eine Gleichzeitigkeit der Bestrebungen aus Abbau der Zo l l g r e n j e n und auf überstaatliche Berpflechtung der einzelnen Industrien herbeizuführen. wenn man schon ben Weg des Zollabbaues, der eine politische Idee verwirlltcht. nicht ooranstellen will, und die Erschütterungen scheut, die eine solche grundsätzliche Umstellung notwendig im Gefolge haben müßte. (Emil Kirdorf. Essen. 7. April. (WTB.) Anläßlich des 80. Geburtstages des Geheimen Rommerzienrats Dr.-Ing. Emil Kirdorf fand am heutigen Vorabend eine besondere Ehrung des verdienten Führers der Industrie statt. Die Leiter und Direktoren der Zechen des Ruhr- reviers. etwa 350 an bet Zahl, veranstalteten vor dem Streithof. der Vesitzung Kirdorfs am Mülheimer Wald, einen großen Fackelzug unter Dorantritt der RerchSwehrkapelle aus Münster. In einer Ansprache feierte Geheimrat Hugenberg den bejahrten Herrn als Lehrer und Führer der leitenden Persönlichkeiten des Ruhrreviers und gelobte im Ramen der Tell- nehmer, gleich Kirdorf stets an bie Zukunst zu glauben. Unter den Klängen der Kapelle begann nachher der Rückmarsch durch den Wald. Spater versammelten sich die Teilnehmer des Fackelzuges im Soolbad Rasselberg. Reben den bekannten Führern der Rhein-Ruhr-Wirftchast Dr. Vöglet, Dr. Thvften. Klöckner usw. sah man dort Vankier Salomonson, den Geschästsinhaber der Discontvgesellschast und andere prominente Führet der Wirtschaft RetchSwtrtfchaftsminister Dr. ttur- tius hat an Geheimrat Kirdorf ein Schreiben gerichtet. In dem es heißt: .Zu dem Tage, an dem Sie Ihr 80. Lebensjahr vollendet, drängt es mich. Ihnen meine aufrichtigsten Glückwünsche auszusprecken. Der Tag, der in erster Linie für Sie und Ihre Ang^ötigen ein Ehrentag bedeutet, ist zugleich für die deuftche Wirtschaft. inSbefon- dere für den Kohlenbergbau und die Eifentndustrie Rheinlands und Westfalen- ein festliches Ereignis. Ihrem wirtschaftlichen Weitblick und Ihrem leidenschaftlichen Eintreten für die von Ihnen als richftg erkannten Ziele ist eS zu verdanken, bah im Iahre 1893 nach langen Kämpfen da- Rheinifch-West- fälifche Kohlensyndikat zustande gekommen ist: ein Zusammenschluß, welcher der machtvollen Entfaltung des Ruhrbergbaue- erst den Boden bereitet hat. Für Ihr tatkräftiges Wirken erstattet Ihnen heute die deutsche Wirftchast den schuldigen Dank. Ich füge persönlich den Wunsch an, daß Ihnen noch ein langer Lebensabend belieben sein möge, der Sie Anteil nehmen lassen wird an dem von un- allen erhofften Wiederaufstieg unsere- Vaterlandes Berlin. 8.April. Die in Pari- seit längerer Zeit geführten Verhandlungen über eine Verständigung in der Frage der russischen Vorkrieg-- schulden in Frankreich sollen, so wußte die »Voss. Ztg." zu melden, zu einer prinzipiellen Verständig ung geführt haben, wobei fich die Sowjetregierung zu einer Zahlung von 70 Millionen Goldfranlen jährlich verpflichte. DaS wären etwa 20 Prozent der ursprünglichen Zinsen auf die russisch« Schuld, soweit die betreffenben Xitel noch in französischen Hänben sinb und bas Gebiet be- heutigen Sowietrußlanb betreffen, denn bie Gesamtsumme ber Zinsen würbe aus 300 bi- 400 Millionen Gvldfranken berechnet. Obwohl habet bie französischen Gläubiger noch die Zinsen für runb zehn Iahre verlieren, während deren gar nicht- gezahlt wurde, konnten sie angesichts bet befonberen Sachlage mit einem solchen Vergleich zufrieben fein, wenn sich bie Welbung bewahrheitet. Aber diese- ilebetein- fotnmen scheint an erhebliche neue französische Verpachtungen geknüpft: eine Serie neuer Anleihen, wovon die erste 1 Mi Harde Papierfranken betragen würde und durch Verpfändung der Etdölque'len von Grvsnp gedeckt sein soll und offenbar auch Kreditverträge für größere She'c-rungcn Diele au- russischer Quelle stammenden Rachrichten werden nun zwar in Pari- dementiert mit dem Vcmerken. daß die Berhandlungen zwar eisrig sortgeseht würden, jedoch noch nicht soweit gefördert wären, daß man von einem Angleich der beiderseitigen Aufsagungen sprechen tonnte. Immetchin ist auch die banenherte Meldung lvmptomatisch nur deswillen interessant, weil sie schon andeutet, wo ein etwaiges russisch- französisches Abkommen die deutschen Interessen berührt, ein Abkommen, da- ja pvlftilch vornehmlich ein Gcgenzug gegen die Aussperrung Rußland- vom Londvn?r Kapitalmarft bedeuten würde. Mit dem 31. v. Mts war die Frist abgelaufen. innerhalb deren russische Vestellungen un Rahmen be4 bekannten deutschen 300- Millionenkredit-zu erfolgen hatten. Tlach allgemeiner Auftastung war dieser Kredit wegen der verschiedensten Schwierigkeiten im Warenverkehr bisher be i weitem nickt aus- genutzt: fein ursprünglicher Ablaustermin. 31. Dezember v. IS., mußte auf russische- Betreiben verlängert werden, weil erst etwa ein Drittel des Kredite- in Anspruch genommen war. Der Reichstag hat nun dazu die überraschende. aber auch zugleich erfreu!.chc Feststellung machen können, daß in der Zwilchener 1 rufs.'che Bestellungen nicht nut in voller Hohe des 300-Willionen-Krebit-, sondern sogar darüber hinaus eingelaufen sind. An ben Bestellungen sind rund 600 deutsche Firmen der verschiedensten Größenordnung beteiligt, und wenn sich bie Geschäft« in der erwarteten Weise abwickeln, so wird man die Ansicht revidieren tonnen, bie bis vor einigen Monaten ziemlich allgemein vorherrschte. daß man mit Rußland unter seinem geltenden Wirtschaftssystem Defchäsie großen Um- fange- gar nicht machen tonne Denn wenn erst der Anfang gemacht ist und das System der Reichsgaranlie gegenüber der deutschen Privatwirtschaft für ihre Kredite an d.« russische Staats- Wirtschaft sich bewährt, so ist durchaus the Möglichkeit gebeten, einen den wirklichen Bedürfn sten beider Lärider enftprocheTiden Außenhandel wieder aufzubaueri. Sin AbkoTnmen Rußlands mit Frankreich, das Verpflichtungen der fraiizösilchen Regierung mir Weichem oder ähnlichem Tharakier einschlösfe. Wie sie so die Rerchsregierung übernommen har Wäre also geeignet in diese Entwicklung konkurrierend oder antreibend einzugreifen. Wan wird deshalb mit Intereste verfolgen müssen. Wie sich die Par 'et Verhandlungen weiter entwickeln werben 8« jetieft«' B Der AnanMSgleich im Hcid)$rüt angenommen. Kein Einspruch qcgcn dir ffibbriilfArn Bicrstcucranteilc Berlin, 7. April. (BDZ.) Am Donners- lag erklärte sich ber Reichsrat mit ben Beschlüssen des Reichstags zu dem provisorischen Finanzausgleich einverstanden ohne Einspruch zu erheben Ein Antrag Sachfens, Einspruch zu erheben, wurde nicht genügend unterstützt. Thüringen und Bayern ließen er» klären, daß sie »War dem Ausgleich zust-mmen Würden, aber nur in ber Erwartung baß dabei eine etwaige Reuregelung der Be- amtenbesolbungen noch nicht mit berücksichtigt lei Auch Württemberg schloß «ich dieser Erklärung an. Zu der vom Reichstag beschloftenen Erhöhung der Bierfteueranteile Bayerns. Württembergs unb Badens beantragte als Vertreter Preußens Staatssekretär eit* mann. Einspruch gegen bie Beschlüsse des Reichstag- zu erheben. Der Vertreter Baycrns. Staat-rat v. W o l s, der zugleich im Ramen von Württemberg unb Vaden sprach, wie- nochmal- daraus hin. daß e- sich um einen gesey- 1 i ch begründeten Anspruch ber süddeutschen Staaten handele In namentlicher Abstimmung lehnte e- der ReichSrat mit 37 gegen 33 Stimmen ab Einspruch g^gen die 'Beschlüfte des Reichstags zu erheben. Für den Einspruch traten ein, da- preußische Staat-ministerium. der Vertreter der Stadt Berlin, die Vertreter bet Provinzen Westpreuhen. Posen Sachsen. Hesfen- Rastau. Weiter stimmten für Einlegung dc- EinspruchS die Staaten Sachsen. Hamburg. An« halt und Waldeck. Deutscher Reichstag. Berlin. 7. April. Zunächst wurde der zuletzt eingebrachle Antrag der Deuftchnativnalen, de- Zentrum-, der Deuftchen Bolkspartei. ber Demokraten und der Bayerischen Volk-parlei, wonach der Russengarantiekredit des Reiches sürLiefe rung-geschäste nach der Sowjetunion e r n e u t bis -um Höchstbetraa von 23'/, Millionen übernommen werden soll, in allen drei Lesungen angenommen. Außerhalb der Tagesordnung erhält das Wort zu einer Erklärung Abg Behrens (Dn.): Unter dem Dorwurl. ich hätte es als Aus- fchußberichterstatter an der notwendigen Objektivität fehlen lasten, hat man gestern da- Zündholzgesetz an den Au-schuß zuruckver- toiefen. Der Bo Nours hat sich heule im Ausschuß al- völlig salsch herau-gestellt. lLebhafler Widerspruch link-. Ruse. Der Au-schuh hat ja gar keinen Beschluß gefaßt!) 3m Au-schuß hatte niemand daran Anstoß genommen, daß mir die Berrchlerstattung übertragen wurde. Die ganze Zurückverweisung an den AuSfchuß ist offenbar nur auf die Absicht zutückzusühten. die Angelegenheit zu verschleppen. Ich stelle sest. daß ich dem AussichtSrat der Rordd. Z>ündhvlzgesell- Ichafl nur wenige Monate de- Iahre- 1925 angehört habe. Ganz unabhängig davon wurde ich im Oktober 1925 in den Aussichtsrat der Preuß. Hypolhekenakttenbank gewählt. Meine Tätigkeit bort beschränkte sich ausschließlich auf landwiN- schifftich« Hypothekenbekeihungen unb DeNretung der Intereffen der Landarbeiter. Vorsitzender des vollswirftchaftlichen Ausschusses. Abg. Simon-Franken (S) stellt sest. dah er selbst tm AuSfchuß erklärt habe, wenn er die Zusammenhänge, die Abg. Heinig (S.) gestern im Plenum nutgeiedt habe, vorher gekannt hätte, würde er bie schwersten Bebenken gegen bie Ernennung des Abg Behrens als Berichterstatter erhoben haben. (Unruhe rechts.) Da» handelsproossoftom mH Frankreich wirb bann beraten. Ramens der Regierungsparteien erklärt Abg. v ® u <5 r a r b (Z.). das Abkommen bade bei allen Regierungsparteien lebhastest« Bebenken bervvrgeru'en, well die Regierung Zugeständnisse für die Weinzö11« gemacht habe, die bei einem Provisorium nicht gemacht werden durften, und den Abschluß eine» endgültigen Vertrages erschwerten. Sogar die Kontingentierung der Einfuhr sei weggefallen. Auch der Schutz de- Gernüse- und Obstbaues fei durchlöchert. Ebensowenig edreu* sich sei das Provisorium für die deutsche Industrie Sie brauche eine Stabilisierung der Handelsbeziehungen Die fran-ösischen Zugeständnifse beschrankten sich zudem im wesentlichen auf bie Maschinen- und Elektroindustrie. Dagegen seien Leder-. Eilen- unb StahlinDustrie unberücksichtigt geblieben. Auch hab« keinerlei Binbung der sranzölilchen Zollsätze erreicht werden können. Wenn sich die Ttegierungjparteien rroydem entschlossen hätten (Aha! unb Lachen links), dem 2lbkommen zuzustimmen, so geschehe das nur in der Erwartung (Zurus llnkS: DeS Koickordats" — schallenbe Heiterkeit), daß ein die deutschen Interessen genügend berücksichtigender. langtrifolger endgültiger Handelsvertrag auf der Grundlage gegen!«.hgez Meiftbegünfoizung abgefchloften wirb Die Reg'erungSparie en. erklären f chon heute, daß sie der weiteren E i n- fuhr französischer Weine zu den er* mäßigten Zollsätzen d«S deuftch-itallenifchen und spanische-. .ZolloertrageS nicht zu stimmen werter Aog Dr. Hilferding (So;.» betont, dah bie beutsche Hanbelsrolltik se.t Iahren erfolglos gewesen fet Aber dieser Vertrag sei besonders ungünstig Run habe man die Gelegenheit benutzt auch ben Mehlzoll von 70 Der russisch-chinesische Streitfall etficjen. Dieftt Mehlzvll be- Irffamt Verteuerung de» w;ch- auf 11-50 All. zu ft • r j ung mit gutem t in Bukarest le ofpofitttmellc Rech Meter oberen Ttputitrie S a» i [ l a von der Aa iw nölen Bauernpartei den Autzenminifter Gr erüüNe Xumänwn könne nach dieser Rede nur die deine Entente und da« Bündnis mit Frankreich al» Ball» ooa jm vor if ne BermiN- ragr »u er- >at die Einwird der Heft be» Arbeit», nommen. Die dritte Lesung auf Freitag vertagt übet die Höbe de» Zuschlag» an den e bringe ein Moment der Unruhe mit sich, demokratischen Anträge abgelehnt worden seien, mübie die Fraktion der Vorlage ihre Zusttm- einigen Tage folg bestanden hatte, plötzlich dahlng,rafft seinen Angehörigen tot im Bade ausgesunden itie den jungen Mann, der Ungarn und die Kleine Entente. Rumänien gegen den römisch.ungarischen Vertrag. V u k a r e ft. 7. Lprtl. (XU.) D e Red« Mussolini» anläßlich der Unterzeichnung de» ita- isetze» ange- efctzeS wird Ten ter in seiner elterlichen Wohnung Der lob in der Badewanne In Aschaffenburg wurde der 19 Jahre alte Abiturient bet hiesigen Gymnasiums. ,3rt| gegenüber dem Sowi«t-Konsulat ohne fern Vossen und ohne ferne Zustimmung berechtigt In. Äuß- :auch *r'c>4) lernet in Ieinem 21 amen und un Slawen de» Oder ommandierenden tie hkchfte Entrüstung über d.ese Vorgänge 3 wurde ein Antrag Widmann genehmigt, dem Offenbacher Ledennuseum einen jährlichen Beitrag von 5000 Mk. au bewilligen unb in biefem Jahre au» Anlay de» zehn- jährigen Bestehen» de» Museum» einen einmaligen Beitrag Da» Kapitel selbst würbe ebenfalls angenommen. Zu Kap 100 (Justizministerium) liegt ein Antrag Dr Leucht- genS vor. ble angeforberttn Beamtenstollen tr. Dem Umfang auf den Inhaber zu bewilligen, bad eine Zurückführung be» Beamtenstande» auf den Vorkr.gestand in einigen Iahren zu erreichen ist. Der Antrag wurde abgelehnt unb da» Kapitel genehmigt Heber ba» Kap. 101 (Gerichte) entspann sich eine längere Debatte; Abstimmungen würben noch nicht vor- genommen, he sollen in einer ber nächsten Sitzungen erfolgen. Zu Kap. 102 und 103 (Zellen- straf anstatt Butzbach unb 0 a n b « • • zuch t b a u • Marienschlost) lag ein Antrag Weckler-Heinstabt-Schül vor wonach ber auf die Beamten entfallend« Betrag »ür Arnrf- Ueibung nicht höher zu bemessen fei al» für b c Polizei, ber Antrag wurde für erledigt erklärt Die beiden Kapitel wurden angenommen, ebenso die Kapitel 104 (Krimnallaften). 105 iXo$baU' wesen), 106 (Stellvertretung»- unb Au.^.ll»- kvsten) unb 107 (Postgedühreni 3m Ire.tag SamStag unb Montag tr.rb weiterdera:.- man hofft noch vor Ostern mit dem Staatsh- u abalt fertig zu werden, fo dast der Landtag am. 1 Mai zufammentreten (bunte men. Da» Hau» tritt in die zweite Beratung des Mrbeil»)ritnotgrW» ein. Abg. Schwarzer-Oberbayern ^Batzr. VpZ erklärt namen» ber Regierungsparteien, eine end- gültige Regelung der Arbeitzeit fei erst im Arbeit» ich utzgesetz möglich. Da» Rotaefetz bringe aber den Arbeitnehmern wesentliche Ver- befferungen. Beschränkung unb Zuschläge für Die Mehrarbeit. Deshalb stimmten di« RegicrungS- ha rteien dem Entwurf trotz mancherlei Be- • venken zu. , . . . Abg. Grotewohl (S.) begründet ein« Reihe von Abänderungsanträgen. Vor allem müsse die Bestimmung ausgehoben werden, das) durch Tarifvertrag, also auch durch Zwang»- fchied»fpruch. die Arbeitszeit verlängert werden kann. Grundsätzlich müffe der Achtstundentag verlangt werden, Abg. Florin (Komm.) lehnt Die ganze Vorlage al» „Klassengesetz" ab. Im einzelnen beantragt er. dah Ueberlchreitungen d«S Achtstundentag» nur gelegentlich mit Zustimmung De» B«trieb»iat» und mit 50 Proz. Lohnzuschlag erlaubt sein sollen. Abg Bartschat (Dem.) erklärt, seine Fraktion lei sich bewuht. dah eine volle Erfüllung der Forderungen der Gewerkschaften in diesem Augenblick nicht möglich sei. Die Vorlage 'ei jedoch in mehreren Punkten außerordentlich bedenklich. namentlich da sie auch Ueberschrei- 1 u n g de» Z e h n st u n d e n t a g e » ermögliche. Der Leber st und enzuschlag sei ein Fortschritt aber die Ikbcrfaffung der Entscheidung über die Höhe de» Zuschlag» an den Schlichter hri.i.i? rin Moment der Unruhe mit sich. Da die seiner Lllchenpolltik betrachten. S» fei deshalb bedauerlich, bah e» einige Zeit den Anschein hatte, als nehme Rumänien an der Einkreisung IugoflawienS leit Die Rede Mussolinis lei um so bedeutungsvoller, all vor ber Abreise de» ungarischen lHiniftcn>räfiN*nlen Grafen Berhlen nach Rom Der Graf 2 pponyi die Revision be» Trianon-Vertrage» gefordert habe und die italienisch« Prefs« (ich diesem Verlangen anlchlkhe. Der ungarifch-tta- lienllchen Freund'chaft könne Rumänien mir mit mißtrauen begegnen. Der Austenmini- ft e r beantwortete d e Interpellatton nicht. waS dahin, autzgelegt wird, dast ble Regierung nicht gewillt ist. ihre Austenpollttk zu revideren. Da der Interpellant gute Beziehungen zu AvereSca unterhält — er hat seinerzeit die jufi:*n Der Rationalbauern mit ber Volkspartei b.*fürtoortet—, erscheint e» nicht au»gel- fall die Schwiegermutter des Vesisters ums Leben. 'Als sie abends dicht neben dem Nosbrunnen stand, sank sie plötzlich vor den Augen ihrer Tochter m i l einfallenbem Erdreich in b 1 e Tiefe. Rachstur,end« Erbe begrub ble Unglückliche, ble zweifellos sofort den Tob gefunben hat. deren (seiche aber noch nicht gefunden werden konnte Die sesigestellt wurde, war das Erdreich um den Brunnen unterhöhlt. Der Erdrutsch war so ausge- dehnt, dast ein Teil des neben dem Brunnen stehenden Gebäudes abgebrochen bzw abgesteift werden muhte. Explosionsunglück In einem Steinbruch Auf tragisch« Weise kam auf dem Ste nbruch Reit in Dorndorf bet L'.mburg ber Schmiede- meister Ziegler um» Leben. Der Schm edemelfter stand vor der Schmiede de» Atet".bruch». al» fich aut bisher unaufgeklärte Weife Plötzlich Pulver In der Schmiede entzündete und «iploblertc. Ziegler, der Famil.envater ist. war sofort tot Drei ander« Arbeiter wurden verletzt mung versagert. Im ersten Abschnitt bleibt e» unter Ablehnung aller Aenderungsantrage bei der ursprunastchen Fassung, wonach ble Behörben innerhalb von brei Monaten nach Ablaus eine» Tarifverträge» leine längere al» die Arbeitszeit be» Tarifverträge» zulassen dürfen. Die im AuSschuh hinzugefügt« Bestimmung, dah nur ein Tarifvertrag lieber,:g«fl Totschlag«» zu lebenslänglichem Zuchthaus. Wege« versuchten Totschlaae». vier versuchten (?lnbrüchen. eine» schweren Einbruch» unb unbefugten Wallen- bestye» zu zulammen neun Iahrrn Zuchthau» verurteilt Dlnder hatte Im September voriae« Iahre» In Ahlbeck ben KaffeehauSbefltzer Wlicken» bei einem Einbruch erschossen, den Polizeibeamten Rehkopl durch einen Lungenschuh schwer verletzt austerdem in Swlnemünd« mehrer« Einbruchsbiebftähle versucht und tn Reu- stettin In einem Wall engetchäf t bei Einbrüche» mehrere Pistolen unb Munition gestohlen. Flucht au» einem Vesöngni». In Kaufbeuren überfielen brei In einer Zelle untergebrachte Eefangrn« den wachha.e.-ben Beamten beim Oeffnen ber Zelle, lellelten un> knebelten ihn und sperrten ben Bewuhtlosen ein worauf Ile über bie ®e<ängnt»mauem kletterte» Ein Polizeiwachtmeifter gab noch einige Schüft« auf die Fliehenden ab. die jedoch ihr Ziel ver- fehlten Einer der Häftlinge konnte gestern ding' fett gemacht werden. Wettervoraussage. Unbeständig, wechselnd bewölkt, kühl und zet» weile oereinzelle Regenfall«. Gestriae laaeilemperaturen: Maximum ID Grad delfiu»; Minimum: 6,7 Grad tttifiu». Riederichlage: 5.2 Millimeter. heutige Moraentemperatur: 5.2 Grad Celsiu». irr gewandt, fllft in der um beutldxn Echtheit und dem BcIcnnlniÄ »um beu QJJflcn erkennt 86 ist unm6glie n den pboml4> an und erbull Die viusiunii, c Detrefiende weder Dort belchästigl. noch v beauitragt lei, Stosse abzuhvlen. Der An^ erachtet. “*D MMQ 5. 2os 5b «icht Derbst. 6. 2os 60 sicht. Derbst. Derbst. 11. 2m 148 sicht. H Pfund 5bPfa oiD^iiniHtiinnniiimnmi jiuvÄtv 0 J A 7. 8 2os 50 sicht. 2m 58 sicht. Derbst. Derbst. H. Trechsler, 3teinhT.73.teL 1581 MMIiMMMNUMilllliNNV imiiiuiiiiiiHiiiiiiiiniiiiiii Landbäckerei lucht noch Kund- ichait intßiehenfür reineo Rogenbrot, kchr An i. u 31150 an den Biest. An» iiiiMiHiiiiiiiiiimiiiiimini wurde beute bei der Firma Deutsche ®a6- industrie, Gesellschaft mit be'chranHer Haltung in Diesten, folgendes eingetragen: Die Firma ist erloschen. _______kennt 86 ist unmöglich, b l begrenztem Äaum aus die Gcdanlengänge der einzelnen ..Jeuerruse de» näheren einzu «hen. sie e-.thal- ten fiel ernsthafte, au» Li bc »um Land getoren« Erkenntnis und manch« bitter« Wahrh.it. obwohl n Teile unserer primgen Aucgade schon gemeldet — aus Antrag seines verield^crs aus der Ho't enilhasten. Schwing, der nun einen grasten Teil (einer Strafe schon hinter sich hot. erkannte da» Gründ!. Unterricht in Weihnähen, Zuschneider,, Zeichnen, Flicken, Weih- und Duntstickerci sowie Selbft- anfertiyuny von Kleidern erteilt v*« Frau Ella Valentin - Braun Dr. med. G. ScheerbarW homöopathischer Arzt Bahnhofstraße 64. neben Cafe Amend Telephon 1533 Samstag, den 9 und Sonntag, den 10 April verreist 1. Kl.. 6.04 Im. 1. RL, 5,14 fm, L Kl.. 4.73 (m. 1. KL. 5.04 Im, 1. 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April 8» gibt eine ganze Anzahl von Menschen, die immer wieder t>er- hältniSmusiig geringfügige strafbare Handlungen begehen, von denen sie kaum einen Vorteil haben, und bei denen sie regelmästig erwischt werden. Sie lassen aber nicht davon ab. obwohl Infolge der Vorschriften de« Strafgesetzbuch« über den Aücksal! immer höhere und schwerere Strafen gegen sie ausgesprochen werden müssen. Zu diesen Leuten gehört auch ein Polstever aus Wetzlar. der erst vor zehn Tagen nach Ver- büstung einer inehrmonotlichen F.elheitsslrase da» Gefängnis in Freiendiez verlassen hat Er hat, wie er die» schon (ruber bei anderen Personen 9. 2m 247 ficht. Derbst. 10. 2m 209 ficht. Derbst. Meter lang, 30 Mk. ee Die Ziehung Belehrung aus Herbst verschoben werben 84 wird dafür des'rioen Amor» .V b g m a 11 o n” e nstudiert der am Mittwoch den 13. April un- ler der Aegle Kari 'S old • in Szene geht Angebote sind getrennt Aufschrift versehen, bis zum 13. d. M.. nachmittags 2 Uhr. bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, wo in Gegenwart etwaiger Bieter die Deffnung erfolgt. Zuschlagsfrist 8 Tage. Mil Einreichung der Angebote werden •• L'okalgelchichtliche Chroniken. Da» Zes fische Landesamt für das V-ldur.gSwesen hat angcordaet. dast n allen Landgemeinden tzri'ens durch die VoL'e'chulen eine lokalge'chicht- Uche ähtonil aa^uieoen und lortzuführer. ist An Hand von Richtlinien sollen von den Schul- 1 eitern und Lehrern alle sür die Gemeinde wich- f.gen Vorkommnisse eingetragen werden Die Aufzeichnungen sollen den Vachkommcn etn an- schauliche» Bild übet die heutige Zeit dat.ieten. dem ertrage folgenden Aua prache wurden noch verschiedene fragen erörtert Alle Redner waren der Ansicht dast die Parte-, keinem Han>!S- vertrag ihre Zustimmung geben solle, brr den beu?’chen TBeinSiu schädige Ctab!ixroctmeter Professor Tr Borgmann gab in eenem glän» »enden Lchlustwon der 5reut* über den schönen verlaus des Abend» Ausdrud und ermahnte kne Anwesenden im De stc B.smard» m.tzu- arbeiten am Wiederaufbau bei Vaterlandes ' E i n Deiheabend trut?e gestern unter dem Motto ..Zeuerruse in Deutschland» Aachf von der Liga zum Schutze her Deutschen Kultur in der Heuen Aula veranstaltet Dem Vortrag« lagen zugrunde die _Feuerrufc" be» bekannten Schriftstel e:» Paul Steinmüller, Sprecher trat Gustaf H . Idedrant. von der Deutschen Bortraasbüdne Hom! urg-Be ! n-Äottbu», der eure Anzahl von Kapucln aus Strinmüller» Auch cmbringltch und stimmgewaltig zum Dortrag brachte Dem Autor hat wohl Co etwa» tote eine Erneuerung der Acden an d* deutsche Aa- tion für untere Gegenwart vorgeschwebt. die einzelnen Kapitel (»Darum alle Hot kam" — „Die unser Leid au»sq.auf .Die wir <• trugen” - Da» w.r onNogen" - „Deiche» Antletz die den »« gt” .Darum unsere Tröster schweigen” — ^Da» un» nottut“ und „An was ich glaube” ! sch'iesten sich zusammen au eurer Art Laienpredigt. b;t die Hot unsere» Tolle» und Okiicrlante.« in zunehmender 8nt- seelung, und unter Heil, unkte Zukunft und Aettung, das. ..was uns nottut”, wie Steinmüller e» ausdtüdi. in bet Wahrheit imd den. au» Selbstbesinnung geborenen D e.'eraus- stieg. Der Vortragende liest seine De.bered« in einem zeilgcmäh.n, beu.1v en Da.erun'er au»- fiingen. da» von den Anwesenden stehend auf- genommen tru.be D e Veranstel una wurde durch Orgclimprovisationcn von Ziurl Barges e.n- flclcilet, ter auch dir einzelnen Dortragsad- schnitte musikalisch be.) eltete und umto mte Di« Aula war durch Kerze.,- und Pflanzendekorat o- nen ftimmurg»Doh geschmudt und verhältnt»- n.ästig aut besucht. *• Der Wandervogel .,Höhcnslug” veranstalt.t: am Sonntag abend im Kathol schen Verc.nshaus einen Thea'.era end. bei dem er da» v.eraktige Drama ..Wenn du noch eine Mutter haft ' zur roden Zufrieden!) ?it drt Zuhörer aus- sührte. Musikali'che Dorietungen durch Zuvs- mufif dercicherten d^n Abend in schönet Weise. Da» zahlreiche PublLum dankte den Mitwirken- mit lebhaftem Beifall. _______ . _____ . . igefiaate gab heute die Sache unumwunden au und behauptete. er habe in grastet wirtschaftlicher Aot gebandelt Mit Aüdiicht hierauf wurden trotz seiner zahlreichen und e.heblichen Vorstrafen nochmals mildernde Umstände angenommen und vier Wochen ® f I d n g n i » für ausreichend I W. PWt 1.4 Ä SÄ itoingen. u des Äoniqs Manien ler Bntr in Loudon, weritagahtnv Don bei Ifitl 111 ®°f Mau vor 50 3ck. ^nrii?LÄ0n4ttlt bin. ‘-öorni des mufüalilßö fe AuMunslorponuroi ud F Atzung Sieg, inet Gattin im eavohdo!^ britischen Sunbhmf. aftürat Dieckhofs und lilchen Dvtschasi teilnahmrn - lanissscher VMofhekrn en mehrerer der ^röh. kll (Betlln, fßarii, Bg. I haben heute m Vari, cu* lunbsamtes für geistige Frag« der Echossung einet i Vermittlung für firn*. Belt im Dölkerbundsomt rni il beraten und sich günft; I im Acrnsehen zwischen \ und Jlcunorf. April (M.-3un!(prui ern nachmiitag wurde bttr im ein gelungener iükrfut irr chandrlssetretär hvov,! . m aus mit dem Präsides lephon. und lelearaphen-E. Sissord, und aul lr td) den Apparat «in N°m entfernten Hoover ge-efgl ti Lrdlkich deproben Aesitzers Lies, in M (?♦ urch einen eigenamg.n 11» x des Desttzers umt den dem Siofbnmnr Mi m Augen ihrer Tochter r dreich in die 11» ' egrub die Unglncklichk. : Tod gesunden bat. dem gesunden werden tonnte- e das Erdreich um den Ar.- Der Erdrutsch war io auf/ es neben dem ««n M rochen bgm abgefletfi n** f in einem ^iciobroch- , . feile Mm auf Mn er wurden versta gerunben. lu.igcn b lolonnc ui ^gholeld • cinvn Ö» ck-lb SU In W 1- verurle'll- -n wurde» richi Ln fa fiSgS >tte sSK ■ ®et!'N« • fstEs***** HÄÜfnSe ®M# a‘' vielleicht auch manche» doch zu trübe unb grau und hoffnungslos gesehen ifi Immerhin trurbe der Abend beschlossen mit ein am Vefenntni» zu einer deutschen Erneuerung und «in«m lommen* wiederholt getan hat. dn«r hiesigen Anna vor- zufchwindeln versucht, er komme lm Auftrag« eine» Polslerermeister» au» 71 a u nb e l m bei Wetzlar, um für diesen mehrere Meter Mo- quette-Vezug abzuholen. Die Firma traut« ihm jedoch nicht, sondern frug in Tlaunbeim leie* phonisch an unb erhielt bi« Auskunft, dast bet Vctresicnde weder dort beltMfligl. noch von dort Diesten, den 2. Tlpril 1927. 3342c fches Amtsaertcht •• Ein« Haftentlasfuvg nach dem Eiestener Femeprozest. Der Chauffeur E. Caimiir Schwing von Bad • Nauheim, der im Giestener Femeprozeh bekanntlich öeoen Beihilfe Em versuchten letfchiaa 1 Jahr 6 Monate (Be- rtflnis, abzüglich b Monate oerdühier Unter, chungshaft, erhielt, mürbe gestern mittag — wie in einem Teile unserer gingen Hucgabe schon ge- eines Verteidiger» aus der Urteil al» rechtskräftig an unb verzichtete auf Revision. d Städtische üolzoe r steige rung. Bei der gestrigen Nadclnutzholzvcrstetgerung der Stadt Giesten wurden folgende DurchschniNspreise erzielt: Kiefernschnitthol, 1. Kl. 61 Mk 2. »I 58^0 5RL 3. Kl. 55 Mk.: cidiicnbaubolj 2 unb 3. ÄL 44 Mk.: 4. Kl. 44ch0 Mk., 5a-KL 44 Mk.. 5b-ÄI. 37 Mk.: RiefernbauboU 2. unb 3. KL 38 Mk. 4 KL 35 Mk.. 5. KL 29,50 Mk Fichtenberbstangen 1. KL 33L0 Mark, alles je Festmeter. KiesernlchweUenholz. 2.60 mit dem örunbldKPt bcr DL. 7L 8 autzgetzetch- neten Schwimmer Mttgiieber der Schtmmn>abte> lur.g de» T V von 1846 finß. Luch der Vorstand der Ort »grup p< Eiest en ist au» den A eichen der Schwimmer und Turnet gebildet " •• V«zirk»tierschau für Vogelsberger Vieh tot Kreise Sieben. D* bereit» im vorigen Jahre vor gesehene Vezirks- tiertchau für Dog ei» derart Vieh im Kreil e Ote- be.u die wegen der Raden Verbreitung der Maul- und Klauenseuche damal» au6*allen ruusttt, ist nunmehr für Mittwoch, 2 7. 2 pri 1 m E r u n b e r g vorgesehen. Da» Vvgelsb "rjer Vieh, da» trotz feiner Eenugsamdeit in seinen Leistungen durchaus bcfriebigt. r.nslx'andere in v5ug von keiner anderen 'Sinberrafle übertro'fen triro. bat feine Aederiegenheil gegenüber den angeführten Lassen be'onbcr» in den füllet» knappen wahren der Kriegs- und LachtnegszcU gezeigt und sich dadurch allenthalben, besonder» auch ün Kreise Eiesten, Ocindt zurüch-robetl. in dir vor dem Kriege sremde 3tnbcrrallen ein» gedrungen waren. Dic Schau, die von dem Land» wirtschastskammer-Lus'chust für Oberhesfen ver- anftülict wird und einen Ueberblid über den Stand der Vogelsberger 3ud)t im Krei'e Etestan gewLhren soll, wird itbenfalle ’cbr fwrk be» schidt werden Luch dürft« hinsichtlich der Qualität der vorgeführten Xicre die Schau niicht xurüd- stehen hinter der Vezirkstierschau sür Schotten, die ün Jahre 1925 mit bestem Erfolg gehalten trurbe " nung von Losen sind bereit» 15 000 bestellt worden. Der tägliche Eingang der Losc-Bestellungen beträgt rund 2300. 8» darf erwartet werden, dast jeder für den schönen Zweck ein kleine» Opfer bringt. Lose für die Krüppelheimbaulotterie erwirbt und dadurch hilft hab die Lotterie noch vor dem Z-?hung6- termin restlo» au»verkaust ist Den General- loftDertrieb hat die Deamtenbank Darmstadt. •• Dic BiSmarckseier auf dem HoherodSkopf findet in diesem Jahr am 9. April statt Wie in früheren Jahren, w rd die Feier wieder mit e ner VeichSarünbungsse-.er verbunden sein. Bei Anbruch der Dunkelheit wird aus der Heide vor den Klubhäusern ein BiSmard- feuer emporlodern, das weit in da» Land hinau» Kund« geben soll, wie treue Vogelsberger am AeichSacdanken sesthalten. Hm 8.30 Hhr wird die Feier im Saale des neuen Klubhauses beginnen. Die Festrede hat OberfluMenrat Dr Kopitsch in Hannover übernommen. Man rechnet auch in diesem Jahre wieder mit einer starken Beteiligung an der Veranstaltung •• Da » Aettung-schwimmen. Zu dem Bericht unter dieser Hebcrschnsl In unserer Dr.74 vom 29. März über eine Versammlung be» Bezirks verbände» Oberhessen der Deutschen Leben»- rettungS-Gesellschaft wird un» von turnerischer ©eite mit der Brtte um Ausnahme lolgenbe» geschriebene .Aach dem vorliegenden Bericht könnte der Anschein erweckt werden, al» ob nur der .Schwimmverband sich die Ziel« der Geben»- re!tung»aesellschast zu seinen eigenen gemacht hätte”. Auch die der Deutschen Turner- s ch a s t angeschlossenen vchwimmabteilungen arbeiten tatfrdftia im Sinne der Deutschen Leben»- rettungsgesellschaft. Turnerschast und Schwimm- verband wollen zusammen in richtiger Erkennt» ni» be» guten Werke» in gegenseitiger Unterstützung bte Gedanken der D L A G. lDeutsche LebenSrettungsgesellschast) in die Tat umieyen. Auch die Ortsgruppe Diehen besteht neben dem Schwimmverein Diesten au» den beiden Schwimmabteilungen der ®iebener Turnerschast lMänner- Turnverein und Turnverein von 1846). 3m Hinblick auf jenen Bcrtch: verdient e» erwähnt zu werden, dah die gelegentlich der Versammlung Bekanntmachung. stjjnnpW 3n unter Handelsregister. AbL B. VUliyUUll ' Süaitööügei Aus der Provinztalhauptstadt. Di eh en be* 0 April 1927 60. Geburtstag eines Turnerführers. Der 1 Krot»Vertreter be» 9. Kreise» tMutel- chein, der Deutschen Turnerichalt unb 1. Gau- Vertreter de« Gaue» Hessen ba D T., Fabrikant Arthur Pseif f er-Wetzlar, begeht heute leinen 6 0 Geburtstag Pfeiffer wurde i* Dresden ri» Sohn eine» Kaufmann» geboren. Aach seiner Entlassung au» der Schule wtdmote er sich tk-m Fetnmrchamkerberus unb trat in die Gew^rbeschule feiner Vater'tadt über. In Berlin. Leipzig Jena und über di« Drenzpsähle ke» deutscher, Vaterlandes hinau» war er in einem Berufe tätig. Später gründe»« er in Wetzlar «in eigene» Geschäft: bescheiden am Anfang, sehr brtcheider. mitunter Lehrling. ®e- • eile unb Meister in einer Person. Durch zähe» Durchhalten brachte er seine Firma nach und nach zu einet Höhe dast he beute *E»rt»oürttg neben den weftvekannten Firmen stehL ylctlTtt )at eine ganze Anzahl 8l/reriämter inne und gehört al» Mitglied den T rflänben tHder Wirt- schastlicher unb wifsenschastlicher Verbände an. In der Deutschen Turnerschaft ist er seit seiner Jugend. Aus seiner Wanderung durch die beul- schen Städte turnte er. wo sich dazu Gelegenheit bot lieber 3C Jahre gehört er dem Turnverein Wetzlar an. seit 10 2ahven ist er dessen 1. Sprecher Seit 1920 ist Pfeisser . Gauocr- tretet de» Gaue» Hessen. Bei allen Deleyenheiten^ wo er da» Wort crgrctfL fühlt man bei chm bte gtoftt (Hebe und die slammende Begeisterung für deutsch«- Turnen, deutlche Art unb deutsche Sitte. 3m vorigen Herbst wurde er al» Aachst^ger •manuel Lchmud« an die Spitte de» zweitgröhten Kreise» der Deutschen Turnet chast gestellt. Möge n auch weiterhin der Deutschen Turtterschast »a» sein und bleiben, was er seither war. ein begeisterter Jünger Jahn» Mit Auckf cht aus seine hohc-n Verdienste um di« Deutsche Turn- sache haben ihn der Turnverein von 1846 0 leften und der M L n n e r t u t n v« t e i n Diesten am heutigen Tage zum Ehrenmii- gll e b ernannt. ^rtegsqefangcnengräbcr Rußland. Dtc ArbritSgem.inschast der Vereinigungen ehemaliger Äru^ßgefangencr Deutschlands, aus deren Arbeitspr: gramm u. o. auch Ne Äricge- gesangenenarävetsürsorge siebt, rüst mit Aüdstcht darauf, dast gegenwärtig beyördlicherseit» an der Feststellung und Wiege der Äricg»gefanaenen- gräber im Ausland gearbeitet wird, alle Kameraden die in rullischer Gesangenlchast waren, aus. der GeschästSstclle Berlin - Friedenau. Dürer- platz 5 unverzüglich möglichst vollstünd.ge Angaben über ihnen bekannte Gräber in Austland verstorbener deutscher KriegSgesangener nach sol- genber Ordnung zu machen Bett.' KriegSgesan- genengräber in Austland 1. Zu- und 'Borname de» Verstorbenen 2. Datum und Ort der Geburt. 3 Deutscher Truppenteil bei der Gefangennahme. 4 russische» Lager ober Arbeitsstelle. 5. Todesursache. 6. Todestag. I Tag der Beerbtguna. 8. Lage de» Grabe». 8iruelqrab. Sammelgrab. Himmelsrichtung und Entfernung von nächster Ortschaft. 9 wann ist da» Grab zuletzt gesehen worden? Auch wo nicht alle Fragen beantwortet werdro. sind Teilangaben von grbstter Wichtigkeit. da sie andere unvollständige Angaben ergänzen können. 8» wird erwartet, dast sich alle ehemals in russischer Gesangenlchast Gewesenen an der Feststellung der Gräber ihrer Kameraden beteiligen Da» gesammelte Material wird den Behörden al» Beitrag sür ihre Arbeiten abgegeben werden Kornotizen — Tageskalender für Freitag. Ltadtcheater: 7,30 Uhr fugend' silnde «egen 10 Uhr). — Verein Volkshochschule (Rieben: 6,15 Uhr, Oberreal,d^k, Mirgi'ederversammlung. — Stahlhelm 8,30 Uhr. Ylluttvcrlammlung. — 2id)tfpicl- Haus. „Die itzardasfürstin”. — Palast-Lichtspiele: ,4Jd) hab dich lieb”. — Asioria-Lichstpiele: „Die (Bolomine von Texas”. •• Aus dem ©tabttfreaterbureau wird un» getrieben: Wegen der Verhinderung be» Herrn TeIeky must die Ausführung von Bernard Shawe Komöd e .Kap.tön Brastdounds Feinkostmargartne Gießen HANDS mit entzückenden Phantasie- Umschlagstulpen Federn 1.95 Halhdaunen 6 75 5 56 4.80 Bettbarchent 130 cm breit a nr 4.50, 3 80 Z,/ 3 160 cm breit q rn 500. 4.50. 0,3U Bettstellen.. 34 - 2» — 22z in Eisen wdh lackiert In Holz f\r 38.-. 27.-. 23/ Kinderbetten extra billig 28.-. 21.-. 16/ Matratzen^ Kopfkefl.48 -.35 -. 2"/ Kapok. 3Teile und ein Kopfkeil / n 85.-. 76.-. 08/ Pat-Matratzen mit 12 Spiralfedern, wirklich solide Qualität 18.50. 15 00. 12/ Deckbetten^ mit 6 Pfd. Federn 9$ • gefüllt. 48.-. 35 -. Kopfkissen^- Federn gefüllt A Zf\ 14.-, 11 75. 8^0. vJU Steppdecken volle Gröhe la Füllung, einfarbig und bunt a-, ie.-. 14.' Gebr. 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'N»en 4 1 höhlet ad fcSn deröche 5 •.tnsüflMfc d Fc de, 21, bc t - •‘r unb Ir: ich v ^5*1 !* ?■ iS 2m nächsten Rachmittag bin ich wieder brausten. Dienen summen um bi« Weibenbüsche am Dach und allerlei schwirrende«. surrende«, silberflügelige« Doll blitzt zwischen den sammel- grauen Kästchen. Plötzlich -eiert die Schwarzdrossel gellend tm Schlehenbusch, denn der 6 t-erber kommt rasend schnell um die Baumkronen gerufrcrt. Schade, daß der Räuber -u weit für den Hagel ist? 5urch gemischten Bestand schreite ich Kielern und Rotbuchen. Matt rote und grünfilberne Stämme wechseln, darunter fahle« Aallaub und helle Sonnenreslerc. Keinen Vogelsang höre ich. hier im hohen Holz. 3uf der Holzbrücke, dre über den Abflug de« Srlentciches führt, bleibe ich stehen. An dem verträumten Weiher bin ich immer Jjeim, uru> heule macht er mir eine besondere Freude, da er in seinem klaren, dunklen Wasser. daS rm- ergründlich ries scheint, wenn man hineinsieht, den Hellen Abendhimmel spiegelt und da« Pur- purgvld. das eben hinter den rvtschrmmeonden Srlenbüschen verglüht. vom Felde beim, eine Häsin hoppelt faul nach den Schlehenbüschen hinüber. Waldmäuse rascheln, irgendwo läuten Glocken, dann wird e« immer stiller. _ r, Blast taucht der Mond aus einer Wolle. Jetzt müssen sie aber doch kommen! Auch der Langhaarrüde äugt aufmerksam in die Runde. Don Zeit zu Zell sieht er schief zu mir auf Langweilig, heute abend, will er sagen und möchte wissen, ob ich seine Ansicht teile. Gerade will ich mir die Pfeise anbrennen, da saust ein schwarzer Schalten stumm an mir vorüber, aber am Flug und an dem langen Stecher sehe ich dast sie e« ist. Domms! — Domm«' 3m Bogen sucht sie zu entkommen, und der rechend schnelle Flug zeiat mir an. hast dre Schrote taub hinter ihr her psiffen. Aergerlich schiebe ich neue Patronen in die Läufe. Derächtlich sieht mich der Langhaar an. Tunfl er wird«, kürzer wird die Schneise link«, undeutlicher vcrschmcl-en die dunklen Kronen de« Stangenholzes sich nut dem Abend- bimmeL Drüben, hinter der Grenze, kracht ein Schuh durch die Stille. Moark. Moark — eben noch sehe ich ein sckMrnrze« Ding, aber ehe ich anbacke, verschrnllzt c« m:t dem dunklen Buschwerk. Doch eine Weile trartc ich. dann hänge ich die Flinte um die Schulter und geh« quer durch da« düstere Stangenholz nach der grvsten Schneise hinüber. An der Schneisenkreuzung zwischen Hege und Stangenholz ntfjme ich meinen Stand. Da« Rot- tob Leben singt leine Silberweile, und mit ihm konzertieren Fink und Mönch, Meise. Ammer und Pieper, und drüben vom Ficht enllnpfel flötet die Amsel ein weiche« Abendlied. Waldmäuse hasten und rascheln in Gras und Fallaub. Kraniche ziehen mit rauhen Rufen über den Forst, von fernher klingt Gesang und Glockenläuten. Rach und nach aber wird e« still. Schon zeigt sich der weihe Mond. Hu - huhuhuhuuuu der Waldkauz re viert mit hohlem Ruf. Sie mühten schon da sein! Ein Stern blitzt auf. drüben über dem hohen Holz Wiwi. Wi! Wo denn? Ah fromm«! — vorbei, alle Wetter! Lauter heult der Kauz. Durch die düsteren Kronen de« S langenortS blickt der Mond und grinst in hämischer Schadenfreude. Lach du nur! denke ich Da kommt etwa« auf mich zu, längs chnäbelig und murkend — fromm«! - fromm«' Polternd schlägt die Schnepfe durch die starren Reste zu Boden. .Such' verlorn, mein Hund. Such verlorn. Sv ist'« recht. Such' verlorn." Da bringt er sie schon. .Siehst du, mein lieber Mond"' Der grinst still vergnügt vor sich hm. Aber die Schwarzdrossel ist noch einmal wach geworden und erhebt ein gellende« Warnung«- gezeter. Aengstlich tickt da« Rotkehlchen. Moark. Moark, zwei Schatten folgen sich vor den Dirken, aber ehe ich da« Gewehr beben kann, sind sie verschwunden. Auch bei meinem Iagdnachbar knallt e«. Bei mir aber will sich kein Lanaschnabel mehr sehen lassen, unb an bet mondbeschienenen Hege hin, au« der die allen Sichenüberhäller Ichw-arz unb starr in den Himmel ragen, gehe ich der Strahe zu. „Ich hab dich lieb". Palast-Lichtspiele Siehe». Der Berfasser. Karl Otto Krause, nennt das Ganze ..ein DollStzück mit Gelang in fünf Akten": nach Oper und Operette lucht man nun also auch diele einfache und heitere Gattung des Sprechtheater« auf den F.lm zu übertragen und bezeichnet die so entstehende und. wie un« scheint, wenig aussichtsreiche Kreuzung en« Filmvorgang und Gelang«rollen al« Film- Singspiel. , 3n unferm Fall kann man sich, soweit da« Teztbuch in Frage kommt, sehr kurz fallen: die Handlung — eine Musikanten- unb £hebe«- gelch.chte — ist ein sentimentaler unb nicht einmal geschickt ausgemachter Schmarren, in den glück- r. 83 Zweiter Blatt klon sollte die«mal den Erfolg ver- ult EaeftmötaQ/j.epni. „ ' abtnbfl V.< Ubt, — Eladt Wrvlar blauet mir ndie M £ blitzende«, zartflügelige« Fliegenvoll tanzt Mclnd in her Sonne über dem von Schnee '(flau- g lüt Itbote eiger. —— len rer- en, hinauf .en- rov. «D ia. H-iHim (Jrfbelnenlamihlcr liHigliebtrenvunm »• D Dir Vir Blut Gesangvcrci» Hettnkkit 5in8f*6< im Saale btretiN Wkvlar. Umvollzabltt^ nen wird «edeim suil) Dir Virnui- von lönl ionit. . erb. chm. IU|- L . er ch weg. Ir/ftfc idert rfrei. innig! ,su Ihr® Ei iefel 8^ t ist »J lürfea i*6 Ao*1 t*» £ ttttt j erreich«» yefWtfld® । z. ver> I faulen rth, ilKreiS 02645 t* an_________ .___ ren Kämpfern Schneegestöber in« Geficht. lie c# nicht ander» zu erwarten war bei diesem hfroanh der Feind brach in den ersten Graben. km er kein Leben mehr fand, ein, er kam mehreren Stellen bi« in den zweiten und fetten Graben, von dort rollte er die Nachbarn k|. Mm andern Teilen in den Rüden. Sr drang k| größerer Breite bi« in die Artilleriestellung f i vor. 200 Geschütze gingen verloren. Ganze ( !-*cr waren umzingelt, aber die Besatzung b|>fte sich verzweifelt. Wütende Kämpfe Mann ))c,t Mann entspannen sich um Monchy. um Ijcui unb Gavrelle. Feindliche Tank« rollten k| freu Straften in da« Hintergelände unb feucr- n mit Kanonen und Maschinengewehren von ‘.frört« in die sich haltenden Rester Da« [lifibl. von allen Seiten gefaxt zu sein, will ■ rt-t sein! Aber dann kam doch Rettung, dte englische 'ifinleric versagte völlig I Sowie sie au« dem hrertd) ihrer Artillerieunlerstützung heraus war. Ire fie tm offenen Felde stand, war sie nicht im- Kirbe, den Kampf fortzusetzen. Wie führerlos n. -len einzelne Trupp« umher oder blieben I Mn. ohne durch die Bresche, die geschlafen war. I.rhzustohen Die Deutschen legten sich tm offe- die Ofterichlacht bei Arras. Don Major 0. D. Unger. | Ist sie wirklich zehn Jahre her. die Zeit, da 6: tief in Frankreich standen, al» ein Glied der ^"enstarrenden Mauer, die im groben Bogen Kr Mittelmaß e umspannte? Und Da mal» gerade t kr Stelle, die den wütenden Angriffen der UMfchen Armeen ausgesetzt war! I Wofür kämpften wir? Fühlten wir e» nicht »tze ober weniger start, gerate wir Zungen i|i wir für unser gesamtdeutsche« Doik auf Leit und Tod zu kämpfen hatten? Alle deuttchen M i nmc standen ringsum unter den Waffen al» E He dieser Mauer, um deutsches Land deutsch , . . um die Grundlagen für einen freien n Hbeutschen Staat zu erst reit en, der Raum ge- l a bot für uns und unsere Derbündeten! [ Hier rangen Sachsen unb Thüringer. Preu- 11 Bayern und Württemberger an entlcheifren- I Stelle, die Kunde von ihrem Schicksal hallte E g«um wieder, an ihren Taten nahmen teil E von dem gewaltigen Kreise umschlungenen MLer: Stadt und Land bebte in der Erwartung tf r den Ausgang dieser Kämpfe, von denen da» fe-dfal aller abhing Durch die Zurücknahme de» vorspringenden Eichen Bogens m dte Siegfriedstellung war Mäandern und Franzosen bie Möglichkeit gc- Ewmcn, die ungünstig liegenden Gräben mit fruer zuzudecken unb zu durchbrechen, infolge- |.rm verlegten die Engländer ihre grobe Früh- | iwoffen'iix an die Stelle, an der beiderseits Er Scarpe der .Siegsrted" in die alten Linien Sunünbete. Sie gedachten, die alten Stellungen Et allen Mitteln der Materialschlacht einzu- itzen unb bann ben .Siegfried" von Rorden s aufzurotten. Sie wählten wiederum da» alte wahren, da« schon so oft zufammengebrochxm :ru hinter der Feuerwalze sollten Infanterie ik» Kavallerie folgen: sie würden nur noch da« !h achtseld aufzuräumen haben. Sine ungeheure aerung der Mater,aImaNei'. an Geschützen t M1’ irg 17. XDJXB elbaft mit hellroten, langröhrigen. starkduf- iT^Xrn Blüten schmückt, wo die Rieswurz ihre pr^en. grünen Blüten reckt, und blaue ßcber- llrnchen blühen. Aber die cmftcn. hohen Rüstem teinen wohl, die Kohlmeise freue sich zu früh, hri bedächtig wiegen sie ihre kahlen Häupter Sri leisen Wind Wtrlltch. bie alten Bäume behalten recht !5M> mehrmals hüllt der Schnee den frühen .Rienschmuck ein. und der Winter fchemt mit i gebrochener Kraft zurückzukehven. 2v>er als Februar gebt, ist leine $errfd>afl ju Snde. | In Hellen, warmen Strahlen der Märzlonne Im er nicht stand halten, unb grollend kehrt f nach Ribelheiin zurück in ben Palast ber " ’eren Gisriesen. Roch eine Woche must ich warten, bi» die ' i.'.ckdschnepfe stretcht, bann ziehe ich an einem ■Tenen Märztag hinaus auf die QHurte. Die roten Ziegeldächer ber schmucken Bitten i-irmem in ber Sonne, in allen Gärten pfe's^n .ff Stare, flöten bie Amseln, prangen die D«te i seibenen Blütenslor üppiger weiher. gelber -B violetter Krokusse und bescheidener Schnee- ^kchen. Der Kornelkirschstrauch blüht, unb da d) dort leuchten die schwefelgelben Blüten der Siehener Anzeiger sGeneral-Anzeiger für Obertzesfen) nen Gelände fest unb ie länger der Feind nut neuen Angriffen wartete, um so mehr festigten sie chre neuen Stellungen Deutsche Kampfflieger — besonders die rotbemalton Flugzeuge des Oe- schwader» Richthosen — unb dte Artillerie halsen ber Onlanterie sehr kräftig bei ber Verstärkung des Wider stände« Wohl setzte ber Feind in ben nächsten Wochen noch au neuen Stöhen an, in«besonder, warm ber 23. und 2S April, sowie der 3. Mai Groh- tampstagc Um einzelne Ortschaften wurde beiderseits erbittert gekämpft, mancher Ort wechselte immer wieder den Besitzer. Aber wesentliche Srfolge vermochte ber Sngländer nicht mehr zu erringen, die grobe Offensive war nach geringem Dcländegewinn völlig Ausammengebrochen. Roch weniger erreichten bie über eine Woche später an ber Aisne und in der Champagne an- grcifenden Franzosen. Die Krise der Schlacht von Arras war schon vorüber, unb bie deutsche Heeresleitung konnte die frort gemach:en Sr- sahrungen bereits verwenden Der FrühjahrS- anfturm der Entente war wieder einmal erfolgreich abgcwehrt. 3m französischen Heere brachen schwere Meutereien au«. (Das neue Erinnerung«, men Lhurchitt« bringt Darüber Heue«.) Die Stimmung in England und Frankreich war völlig niefrergef&agen. Die deutsche Front hielt fest! Dte Entente aber überwand diese ihre schwerste Krise, wie auch die hochinteressanten Erinnerungen Churchills nachweisen: He fable mit eiserner Energie alle politischen Kräfte zusammen. Dem waren die Mittelmächte trotz aller Siege an ber Front auf die Dauer nicht gewachsen Dämmernde Einsicht? (Don unserem Pariser W. S.-Berichterstatter.) Paris, April 1927. Die .A c t i o n 5 r a n <; a i f e“. bekannt durch ihrse Hetzpolitik gegen Deutschland, veröffentlicht heute au» der Feder ihre» Austenpolitiker«, unter ber Ucberidjrift: .Sine neue, deutsche Offensive", einen Artikel, der in gewisser Beziehung- be- merkenswert ist. 3n ber bekannten, englischen Zeitschrift ,0b- server" hatte ber Chefredakteur Garvin die Aufmerkfamkeit der öffentlichen Meinung auf die letzten Reichstag«Debatten gelenkt. .Der Reichswehnninister Dr Gehler Drohe," fo schreibt Garvin. .mit neuen, Deutschen Rüstungen, salls die Entwaffnung der anderen Staaten sich nicht sehr schnell vollziehe Der 2lbg. Dr. Dessauer vom Zentrum habe eine Revision be« Dawes- Dertrages verlangt und sei dabei von allen Parteien unterstützt worden. Die deutsche Presse fei der Auffassung, dah eine neue Offensive gegen den Herfailler Dertrag begonnen habe. Wir haben den Friedensvertrag von Anfang an bekämpft. aber die Frage ber Gleichheit und Einigung der europäischen Staaten fei nicht eine Frage des abftrahen Rechte«, sondern der praktischen Methode. (Damit gesteht indirekt der englische Politiker ein. dast die These von dem Wtlsonschen .Rech1«frieden' nicht mehr aufrecht erhalten werden Fann.) Wir hoffen, dast die ge- mäfjigtc Rick^una in Deutschland den Sieg davvn- tcägt, denn ein, tm Geiste der deutschen Rationalisten geführter .Feldzug" würde nichts andere« bedeuten als Rückschritt ober gar Zerstörung." Diese Betrachtungen, so meint .Action Frmt- ^aife“. seien bezeichneird. Aus ihnen ginge nicht nur eine Enttäuschung, sondern auch die älcber- zcugung hervor, dast die Politik der .Derstän- frigung und Annäherung" aus einem Grund- irr tum beruhe. Wenn der deutsche Rationalismus mir die Revision De« Versailler Vertrages fordere, so stände man keiner sehr groben Gefahr gegenüber. Der Einfluh des freu:schen Rationalls- mu» wäre dann nicht höher zu bewerten al« der fre« französischen Chauvinismus vor dem Weltkriege Aber da« .deutsche Problem" habe doch eine tiefere Seite. Obgleich Frankreich durch Den Frankfurter Frieden des Jahres 1871 Gebiet verloren habe, kI Ynr>rh?n h.ih? man In Frankreich niemals da« Gefühl gehabt zu .ersticken". Tie Frieden«bebingungen feien da« mr.nl ber Berfasser mit dem Ausdruck .ersticken". -- doch derart getreten, dast die E,i- stenzmögltchkeit des franzöfifchen Bottos mema’.« bedroht war. Die Hauptfrage be« .freuttchen Problems", so fährt ber Berialler fort, fei folgende Man müfle fich llar darüber sein ob der Berfailler Vertrag nicht die Lebens- mögltchkeit des deuttchen Boltos überhaupt vernichtet habe, so baf; Deutschland jetzt .er- sticke". Wenn man desem Problem auf den Grund geben wolle, so muffe man sich ferner die Frage ooriegen. ob nicht schon 1914 die llcberrr'.krung Deutschland« verbunden mit einer ungünstigen geographischen und wirtfchatt- lichen Lage, eine der Ursache" t** Änca»au«- bruche« gewesen ist Der deutsche Rationalismus, so schUestt der Berfatter. ist an f,ch betrachtet, ungefährlich Er ist nicht« weiter al« die schärfste 2hi«brud«form für ben groben Lebens- unb Tätigkeii-drang. der im deutschm Volke nun einmal verbunden ist, unb. Der plötzlich einmal zum Ausbruch kommen kann. Wir haben die Ausführungen des französischen Ehauviniftenblattes ausführlich wieder- gegeben. weil sic in der Tat ben Beginn bäm- member Einsicht bedeuten. Der schärfste Gegner Deutschland« kann sich ber Erkenntnis nicht mehr verschieben, dast lediglich mit .Schimpf- kannonaben". Besetzung deuttchen Gebietes. Militärvorlagen ufw. das Problem des Dersaitter Dertrage« nicht zu lösen ist. Wenn ber Der- sasser des Artikel« ber .Action Zran^aisc" auch weit davon entfernt ist, aus seinen vernünftigen Ausführungen bie Schubfolgerungen zu z ehen, so kann man immerhin Die Tatsache, dast fr lese« chauvinistische Blatt sich überhaupt auf ben Versuch einlästt. die Frage be» deutschen Wiederaufbaues einer ernsteren Prüfung zu unterziehen, als Erfolg verbuchen. Dab man in Deutsch- lanfr Die politischen unb wirtschaftlichen Bestimmungen be« Versailler Vertrages für untragbar erachtet, barüber finb sich alle Parteien einig. 3n Frankreich bedeutet jedoch das Vertreten einer Revisionsmöglichkeit de» Versailler Vertrages, namentlich in einem ausgesprochen chauvinistischen Blatte, ein absolutes R ov u m. Oberhessen. Landkreis Gießen )( G roben-Linden. 7. April Gestern wurden hier zwei Morgen Acker- und Wies e n« gclänfrc, zur Konkursmasse 21 m en b gehörig, durch das Amtsgericht (Sieben zwangsweise versteigert. Durchschnittlich wurde pro Q u D r atme t c r eine Mark geboten CD Watzenborn-Steinberg, 7. April. Eine wohlgelungene Schulentlasfungs« feier sand dieser Tage in Gegenwart des Schulvorstandes. des Geincinderates und einiger Hundert Freunde der Schule hier im Saale der Wirtschaft „Zur Ludwigshöhe" statt. Lehrer M a r ft c 11 e r wies in einer Ansprache auf die Bedeutung und den Zweck der Veranstaltung hin. Die Aufführung dreier Thcalerstuckchen, Gcdichtoortrage, Chorgesänge und mustkalische 2>arbictungen füllten den weiteren Verlaus des Abends in bester Weise au». Am folgenden Tage fand in Gegenwart ber Eltern der Konfirmanden und der Schulvorstandsmitglieber die eigentliche Schulentlassung statt, bei der an Hand einer Prüfung die neuzeitliche Unterrichtsweise des Arbeitsunterrichtes gezeigt wurde. -- Alten-Dufeck, 7. 2lpril. Der Frauen- Misfionsverein beschlost am Dienstagabend feine diesjährige winterlich« Tätigkeit. Rach einer Ansprache des Dorsitzenfren. Pfarrer Hartmann, wurden von jungen Mädchen einige sinnreiche Theaterstücke zur Aufführung gebracht. Hieran schloh sich eine Verlosung der von ben Mitgliedern gestifteten Preife, worunter besonders ein von Pfarrer Hartmann selbst aus- geführtes Gemäu>e ,Alt-Heidelberg" ungeteilte ** * Rach einigen Stunden Sreitag. 8. April 1927 gnnütl.chen Beisammensein« bc Kasi« unb Kuchen trennten fich bie Teilnehmer bi bet Hottnung im kommenden lifnuerhalbiahr ihre feger.srciche Tättgkeit mit frischen Kräsien auf- nehmen zu können. — Unter starker Beteiligung wurde heute der älteste 3i nwohner unterer Gemeinde, der »»jährige Karl Biesen roth. zur lehten Ruhe gebracht Der Heimgegangene war Teilnehmer des Feldzuge« 187C 71 und gehörte dem hiesigen Knegerverrin |elt detten Bestehen an. der feinem treuen Mitglied auch au' feinem letzten Gange unb am Grabe bie militärischen Ehren erwies Trotz feine« hohen Alter« krmntc der Verstorbene bi« in bie letzten 3abrc hinein sich einer auffallenden Rüstigkeil erfreuen z K ö d g e n . .. April. 3n dem Bafaltste > n- b r u d) zwischen Nodgen und Grosten-Buseck herrscht eben regere Tätigkeit Eme Slopsmaschme nut einem Zylmdersteb orrarbeitet den Vasall zu Sand. Splitt und Stratzenschottcr i Treis a. d. Lda 7. Lpnl Zu dem Venchl über den cunfr einer angeblichen Jlinbti- ieiche auf dem hiesigen Friedhof ist heute mitzu- teilen, dast nicht em ctelett. sondern start in Verwesung begriffene Fleischteile in Papiee gewickelt, gefunden wurden. Pie Untersuchung derselben durch da» Kreisgesundheitsamt hat ergeben, dast es sich nicht um menschliche, sondern um tierische Leichenreste bandelt. Die Frage ist nun. wie diese in das betreffende Grab gelangt sind. Es wird angenommen, dast sie ein Tier, etwa ein Hund, dort verscharrt hat t Grünberg. 7 April. Schon seil langet Zeit besteht hier Der Wunsch. Da« Waller bet Hösetränke abzul aff en und ben Platz entweder als Baugelände zu verwerten, ober ihn mit einer gä rtnetischen Anlage zu versehen Ss find auch schon Entwürfe bzw. Pläne für bie Bebauung dieses Gelände« ausgearbeitet worben Aber immer wieder wurde die Beseitigung ber Hösetränke bi» nach bet Fertigstellung des neuen Hochbehälter« verschoben. weil man befürchtete, bei Au»bruch eines Feuers ohne ben Wallervorrat des Hochbehälter« nicht auskommen zu können. Rachdem nunmehr der neue Hochbehälter in Betrieb gesetzt worden ist und damit jene Bedenken gegenftandvlos geworden sind, wäre es an der Zeit nun auch den unhaltbaren Zustand an berHbfe- t ränle au beseitigen, da die jetzigen Der- hältnille keinerlei Ruhen bedeuten und auch zur Verschönerung der Stadt nicht im geringsten bei fragen. ttrci» Hricdbcrg Friedberg. 7. 2lpril. Der Jahresbericht der Schillcrschule. der hiesigen Höheren Mädchenschule, gibt ein anschauliches Bild von dem umfangreichen Arbeitsfeld ber Anstalt, die aus Lyzeum. Frauenfchule unb 5 r 6 b e l» linbcrgartcn besteht. Lyzeum und Frauenschule waren im verflossenen Schuljahr von 364 Schülerinnen lLyzeum 268. Frauetttchule 96) belacht Auo .Friedberg selbst stammten 183 Schülerinnen. Den mit frer Schule verbundenen Frö- belkindergarten besuchten 82 Kinder auS Stieb» berg im Aller von drei bi» sech» Zähren. Zur Entlassung kamen au« bem Lyzeum mit Obersekundareise 30. au« frer Frauenfchule ebenfalls 30 Schülerinnen. WSN. Bad-Nauheim, 7. Aprtt. Finanz- Minister Henrich ist heute vormittag zu einem mehrwöchigen Kuraufenthalt in Bad- Nauheim cinfletroffen. pb. Butzbach, 7. AprU. Aus Veranlassung des Alice-Frauenoerein» und des Vereins vom Noten Kreuz fand im überfüllten Kursaal bes „Hessischen Hofes" die Vorführung des Films statt, ber den ,Lebenslauf der Schwestern vom Noten Kreuz" barfteUt Nach einleitenden Worten des Medizinalrats Dr. Vogt sowie des oanitäterato Dr.Vhnacker zeigte der Film den Werdegana einer Noten-Kreuz-Schwester vom Tage ihres Eintritts bis zur Austerdienstttellung infolge Krankheit»- ober In- oaliditätsfalles. Die Dielfeitigkeit des Berufes wird hier zum erstenmal der grasten Maste vor '1 fr-r Linie von .,2(11- Heidelberg": unter den Hauptdarft ine Wen» merung über Wasser und chelrade. Slisaderh merkte mchtr von dem knhlen Vu»tbtiu( wandt« den sivps uni Mb «n b ? Nestcht eines allen Mannes mit einer Bedienbemmihe ii>n kurzes Besinnen, dann kam hm da» Or.nner- (fr pc< stärger. sind Sie'* wirklich' — "tau* (Na. m«m lieber hat Sie st non Hiltzertt gefchtckr' Vie ouhnerflom!* Während der alte, langjährige Hausmeister die y>anbfotrer an sich nahm, mochte Reichmann Liisa- beih mit ihm bekannt Er verdankte dem Alten manche frohe und genußreiche Stunde auf dem Wasser wenn er früher einige Wochen mit Hstbertt bei dessen Mutter verbracht hatte. „Die gnädige grau laßt grüßen." bestellte Yüraer. „Sie kann i birgt, ober auch welche -elbstloltg'r,' welche Hutoptarrng na» ^ochstmüede erforderlich ist. um diesen «enif ooU .mb gan» erfüllen \u können Mit stets Zunehmendem Interest, oedolgt men Ne ^lnen Phasen der Moebtibung bi» Prüfung nach dre.^hnger Hu** hitbunfl. D-ibti rairft der Iilm in keiner «teile ein» vnta, wie man e» bei bem äußerst streng geregelteii fluebltour.fi»ganfl oorauesesten ftonte Einige hum». rifttidi NN gebucht epiwn sowie teilweise lehr chOne Lar^lcha:>düder sorgen für Ne ntogr lltzwechfluna Der I,im verdient weitttie «erbnj* tunfl. - -mal es bei den derzeitigen sozialen «erhalt- mtyrn und bet ollgememen Hilfsdebürltigkett an her hiesigen Weib.g - 0beereal' d> ule bet •t einem wertvollen Beitrag.3« DelchschteVes /-uhbocher höheren Schulwesen«- von Obersiu- bientirdior Dr Dl nae l zugleich eine «rinne. rurgO'cheift an bte SO. Jährtet er her Anstalt am!2 und 13. Juni 1926 ist. 'eilt mit. baß bte Schülerzahl xu Beginn Vie auch beim Schluß des abgdaufenen ^^uliahretz w betrug j-onsn waren 170 Schüler und N Aach dem Glaubensbekenntnis trifft der Bericht ' Igtnbe Einteilung 186 evangelisch. 22 katholisch. II llrcefltif* 138 ber Besucher waren n Butz' doch 66 in anderen hesfi'chen Orten. 1« In nicht- besti'chen Orten wohnhaft. Itanben 8 Schuler und 1 Schülerin. Da» . Wagnis her Reife für Oberfekunbo erhielten H Schüler unb 11 Schülerinnen. Der P'lroe ber Veibrtubungen wurde besondere Bulmerksomkett geschenkt, auch außerhalb ber eigentlichen Schulet ebenso fand ba» D o n d e r n besondere 2uk- merksamkrit. Mit Einführung Oer neuert Ve^r» plüne für die höheren Schulen He'len» mußte sich die Schule für eine ber beiden neuen in Setrocht kommenden Schulgattungen entscheiden, das B e f o r m r eo lgv m n a f l um (tmi nur- lerer Betonung der beiden neuen sprachen nebst Latein ob Unferfe(unba) oder bte Ober- realfchule neuen Stils, bie Mathematik und Aaturwlssenfchost in den 'K-rtogrunh des Unter- richt» stellt Nachher.' eine In, he re Elternver- fammlung sich cn'ftlm.rtg für bo» Tteformgbmna- lium entschieden hotte, ergab die kunt vor den Osterferien veranstaltete allgemeine Wstimmung bei einer Gefamtstimmcnabgabe von 161 eine Mehrheit von 35 Stimmen zugunsten ber neuen Oberrealfchule. wobei ber stark industrielle unb kaufmännische Einschlag unserer Bevölkerung wohl aus'chlagaebenb vor Mrci* cdiottciu □ ßa u b a d) 7 April. 2m Sonntag sühne ber Hweigverein Laubach de » Doaels- berget Hhhenklubs seine rlerte Wanderung in diesem Terf;nfliabr au». Unter Aühcung non Dr Herrle. AriedrichshüNe wanderte man über Ruppertsburg, ßongeberg. 5*)ubbe. Ginne* firftblicth-n Mann. Friedrichshütte zurück i-ach Laubach insgesamt lunt Stunden. Man hatte teilweise lebt hübsche Ausblicke. - Die Schnepfen sind Ende der vorigen Doche abgezogen. Der Strich war. wie wir schon meldeten. In bidem Frühjahr gut. lieber 30 Stück wurden zur Strecke gebracht. Mrcto Lauterbach — Schlitz. 7 April. Die Kiesige Real- ichule. deren Ausbau für unser abgelegenes Schlitzerland eine Notwendigkeit wat, hat auch im abgelaufenen Schuljahre eine günstige Entwicklung zu verzeichnen. Die Lchülerzahl betrug zu 'Beginn be» Schuljahre» 98. am Eirde 95. bar- unter 31 Mädchen Da» 3eugm» der Acise für Obetlflunba erlangten 11 Schüler, darunter 6 Alädchen Die meisten der Abiturienten traten ui bie Bollanstalten zu Eießen, Kassel, Ais- leid unb Fulda über. Da zahlreiche Heuanmcl- hungen vorliegen, kann bte Anstalt mit über 100 Schulern in» neue Schuljahr treten. — Die hiesige Ortsgruppe des Verein» für da» Deutschtum im Auslande plant im Aah- men der hessischen Wer bewache am 14. unb 15. Mal eine grbßere Veranstaltung. Außer den Schulen haben auch bie Vereine unb Behörden Mitarbeit und Unterstützung zuaesagt. Als Fest- tergrunb. bah « bie afljanene 2Lub mrrflomlett erregt nämlich bw |BcnuJ- Abendstern. S-e gebt gegen 2Ufang Aonatt rrcbr als 4we. gegen Ende sogar m^cUsbre^ Stunden nach der Sonne unter und beherrscht mit ihrem strahl enden /w/ (S.Xp'fr' (•yo/*x x d J V-erte! /rwo/ioc* <*O/Zfavc*y /M8£N // SvcA* Der iie »zahlen enthaltenAe Kreta nn nach dem Kapital zu berechnen und 'ch ßlich etr:.n Antrag, die ®e- 7neinde,ulch. ge xur 0 .wer ' .-italsteuer für das Rechnung»:adr 1?#26 von 12CC Prvz. aul SCO Prv^ bet der allger c ner i?ewerbekapi:alsteuer und von 1400 Prozent auf 960 Proz. bei der Gewerbe- kapetalsteuer der »jaxign cbetlaHungen herabzu- tatzcn Ein Antrag der 22licieroer:rttrr auf Erhebung von Dtder'oruch leitens der Stadt gegen bie Lockerung der Bestimmungen des Mieter- 'chungeletze^ wurde an den Mag ist rar mit der Bitte um befürwortende M .it er gäbe überwiefe» ,jum Schluß bat Stadtver: neten-Borsteher Aohde öxr lomilu des schwer erkrankten Oberbürgermeisteis De Boiat d:e besten B)ünlch« zur baldigen V>iS0 diw. 760 Prozent zustimmen könne. Angesicht, bet Besse, runa der Wirtschaftelage die hoffentlich an bauern iDerbe. mufft man jedoch an der yu erhebenden 3umm.• oon 730000 Mark ) könne <• sich nur um einen versuch handeln; fall, die ermäßigte Steuer nicht den veranschlagten Betrag ausbringen werde, müsse man hn Herbfl di« Rontoquenjen sichen 'nen. Höchst a.M . 7. April Auf einem Baugrundsiück tm Stadttell 6 l n b l i n g t n sind In den letzten Tagen mehrere Stanfengräbec f r e l g e l e g t worden denen mancherlei Waffen, hiben entnommen werden konnten. Die Grüber lind 1J0 bis 2.40 Meter tief. siirückg«si>gen. Dafür ein manne, Lippen paar auf ihrer ötirn. ..Mein Sohn bat mir so viel LMebt, von Ihnen berichtet." sagte sie. die junge Rrau mit einem jtflen Blick umschlingend ..daß ich e, vor Erwartung be nähe nicht mehr aushiel: und nun werden Sie beide hungrig unb müde tehu" Auf ihr Klingeln reihten sich von ber Hand de» eintreicnden Mädchens drei Bedecke und ebenso viele Btäser oon RnfioU auf dem blütenweißen Damast. Ebenso tautto, stand ein mit Liebe gt- wählter reicher Adendttsch vor dem jungen Paar. . Weißen oder roten Wem?" frug 0rau ftilbertt. nach Jrau Elisabeth, (Siche greifend .^keinen ' erwiderte diele dankend. Lch bin e, nicht gewähnt." Hur heute." beharrt'' die alle Dome ..Wir muß edenfall, fühlen, daß mir an ihn denken." Keichmann erzählte, vom Weine angeregt, oon feinem unb ))ane Jörg« Tun unb Treiben. Ur lila* betb wart ergänzend ab unb zu ein Wort hinein, iirau Atlbertt ließ sich für ben ganzen Abend bei ihren mb«ren Gälten entschuldigen „Elt stehen meinem Herzen ar, nächsten." versicherte lie mH einem warmen Ton in der Stimme Die Augen der pingen jnau mürben müde, und ldr Blick verfchmamm bi,metten merMch. Reich mann übertob <♦ Im Eifer ber Rede ivllkommen Doch Httdertt, Mutter erfaßt« die Sachtage sofort. Die Arme mußte Ruhe haben .Morgen pi.iadern wir »euer, lieber Doktor" logt« sie hersi, st unb erhob sich aleichzeurn ^Ich glaube. «♦ ist für die Kach ür alle, auf» befh gesorgt. Eoülen Sie irgenbuxldyr Wunsch.- haben, bann klingeln 6it tolle ungeniert. E, st immer jemand da. der Rachttoenst da' " .Kfttbmann, tifirununb wgen btc betben /Ummer hort, sie fairr. Ich rnun'che nur." toftt» Mt. e, mödit Ihnen bei mir gefallen, unb bat tonnen 6u dttiurch nur bemeitao daß Sie recht recht lange btaitzen “ Tro» ihre* Mudchetv. tonnte Elisabech feinen Schlaf finden ch leibst verlangt" Dee BvlkSstaat kann nur bestehen wenn dieser Grund- und Uriah menschlichen Zusammen, seins den Vvllsgenott i zur zweiten Ratur wirb Gs fitngt wohl felbstver.änbiich oder auch an- ipruchsvoll .M o n bittet die Zeitungen und Zeitschriften schonend z u behandeln 3o. wenn sch das doch für jedermann ". n felbi verst -nde! Goethe spricht in den .IBcM- Verwandtschaften" unwillig von Leuten hie .nach einem unschätzbaren Rupferstich, einer unersetzlichen Zeichnung mit einer Hand greifen, wie ein anmöstlicher Politiker eine Zeitung fast' und durch das Zerknittern des V : m im voraus fein Urteil über die Deltbegebcnbeiten zu erkennen gibt" Dir fordern allo Schonung sogar für das Zeitunasblatt das doch mit seinem Tage dahingrhr. Ruch der Tag hat leine Geltung, und wir fordern Sorgfalt um des anderen willen, der nachher die Zeitung zur Hand nimmt Achtung vor öffentlichem Eigentum ist eine Vorstufe politischer Bildung Viel Verwegenheit geht um. und viel »ohrigeS und achtloses Gehauen deckt der Harne YeroofUaL Denn die Ordnung meinet Lebenshaushaltet von Klaren immer wieder zutage tritt GS hat mit tiefen Gindruck gemacht, alt ich vorigen Herbst im Offenbacher Stadtpark spazieren ging Arbeiter und Arbeiterfrauen üblen eine leise sichere Po- Nzei. die Kinder spielten, aber Leine Blume wurde beschädigt kein Stück Papier entstellte den Ätct»cfl Dao ist Kultur Das allen gehört. bat stehe in der Hut einet jeden. Dir wagen ee allo diesen Raum ohne ständige Aufsicht zu lallen, lo wünschenswert lie wäre Vielleicht wird untere Rot zur Tugend, vielleicht wirkt, wat man bie .Selbstkontrolle des Publikums" nennt, viellaicht hilft die Stille zur Rücksicht. Sin Hauch von Kunst weht ja von den Dänben. ein Gtwas von Dillenschaft vermitteln ja die Zeitungsbeilagen und die Zeitschriften. Dir fangen Nein wieder an. wir wollen das mögliche tun. bie Lesehalle nach und nach reichhaltiger und wohnlicher zu gestalten. Vertrauen ist schon halbe Erfüllung ich vertraue auf daS Gleichgewicht der Menschlichkeit, bat nur der einyefessencn Bevölkerung un'errr Stadt eigentümlich scheint Sine breite Ruhe bildet den Grund dieser Seelen, man überlegt ost lange, aber man kommt zurecht, und der Fremde, der hier l»ch ansiedelt, wird bald in die Gießener Art hinei»gezogen 3n einem Gemeinwesen bedeutet das äußerlich Darstellbare Piel, aber nun und nimmer bat Ganze. Die Lesehalle möge wachsen mit dem inneren Dacht tum dieser teueren Stabil Und bitte, liebe Freunde und Mitbürger, vergessen Sie in Ihper Fürsorge auch der Bücherhalle nicht! Gladenbach» um mit dem bocliacn 3 G Gell V chatt e'Mclc auszut ragen Gladenbach spielt« in dirtem Jabrc in her Liga, konnte 'ich aber Port nicht durch«eg<-n und r-ird voraussichtlich bem Rbstieg verfallen lein. - robbe n ist de« Mannlcha ich: zu unterlchüsten denn fit war in den Vert- . : o c'.en aot »nein Platzt kaum *u «chlagen Heuchelheim wird fich allo »ehr an- strengen -fülkn. wenn es b > Riederlage ooet Bortonntag öfebrr wen machen ohIL U3clti)eutjd)cr .s)«ndoall. st D.e Hanblal.iNsistcrtchast des westdeutschen Verband.s ist e ,'ch^-ben Dm Tatd errang der Pol. Cp V. 7l.-m'cheib vor der Svielvereimgung Oberhäuten die fich im lestien Gange überraschend omr Tadel!en'tstten .^a n 06 abhängen Litfc. Der Hetten-Ho nvver-Vc.tteter h,e!t fich an brtfl- Irticr Stille vor B.eleleid und Bogen rocht gut. Dic anlangt 'avcrillene Polize xbln fiel fn den Wimn 5lämp!en stark zurück 2?*’! G nchmig.! a bet D. S B veranstalten bie Neben Bezirle des Ikrbaabet untere.nander Bezirksspiele mit Repräfentativmannfchaftkn Beginn tiefer Sp eie ,st der ! Ma> an bem u. a auch der Be»irk Li 'en-Hannover leine zufammen- gtsteNtc "''un.llchafi gegen btt Vertreter Oüb- Westfalevs in Kalle! antreten lästt 3n der Hellen- fnjnrJAo’t werden auch Spieler Don Detzlar vertreten fein Der Grund dieser Speldurch- führui-.g ,st die Sucht nach wertvollen, ep.tkr- material für btt westdeutsche Verbands mann schal«, die bislang in jedem Äampl gegen ändert Landet- verbände unterlag. Hoffentlich fetzen fich die Derlarer Spieler am l Ma» fo durch, bah auch he evtl für dir Verbands Vertretung In Frage kommen. Am kommenden Siiimag findet in xaffti Hag Aückspiel l>et S.äbtcmann'chasten Kalle! gegen Deziar flat: 3m Vorfpiel Kleben die Dev- later auf heimlichem Boden Im 6piIburgfi.ib.Dii nut 2 0 eir.wandsre « und überlegene Sieger. Durch den Deggang der grünen Polizei von Dttzlar steht diele Gi! nun etwas Ichwücher. aber wohl nur lo langt, bis das reicht ch oor- .-andene Zugendmaler,al in die aktiven Mann- 'chaften überführt ist lin Sonntag ist mit einem knapven Siege KaNels zu rechnen bas feint stärkst mögliche Vertretung au! die Beint gebracht hat Der 400.Meter-2rekord Neihels nnerhannt. oo. Der am to Mar; in Magdeburg aufaeftellie neue deuhche Kekord Im fAi-Meter-Freistilschwim- men durch Re' tzeI - Magdeburg 96 hat nunmehr feine Anerkennung durch den Lchwimmmirt des P. e.V gefunden. Tie neue Bestleistung lautet 5 1\ [au. )til. Än bei Skstnzr- tzuiitz teilt« dkl (Stal Dbttbürgtnntiiir ■ Magisttal dem ttotra? )rbnelenott|ammlunfl m rbesleuersayri!- m Kapital auf 31vi fcp. me. Angesicht» bei JN'ih di« boffenilid) *2 an 6er yt erheb. art MW. ■MM en Versuch handeln. !«• ,d-n * We inan nn W ” gSSSS*1* Die Giestener Lesehalle. Gelegentlich der Ditdereröfsnung der Lesehalle bet Giestener Lesehalle- t> er eint un Torhaus am Cffterttoeg h elt Prvsellor Dr. Fritzsche, wie schon kurz beruh- td. d,e Eröffnungsrede, Gr gab darin eine fo ;rost< Fülle Wertvoller und fein« Gebauten, Wir diese durch den nachstehenden Abdruck h« Bede auch bem breiten Kreife der gdamttn Bürgers cha fr zugänglich machen möchten. Gr agte Zwanzig Z hre Ung. von 180b bit 1018 hat las östliche TorhauSchv ' am SeiluOtor der Lde- I balle Obdach geboten Truppen au! hem Bück- ngd beschlagnuhvu- •eien wir ein Zeitungszimmer ein: die Stetigkeit -•lieb gewahrt ob« wen lastens anaebtutet. Aach bet Auflösung bei alten 5).xrei fanb eine Familie im Torhäuschen Unterkunft Augenscheinlichste Aot und Hast verdrängte andere Sorgen. Die Stabt räumte uni einen Gaben ein am Kirchenplatz. Dir haben uns ba gewöhnt, so gut es ging, aber bas war nicht mehr bie alte Lesehalle: hinter der groben Glasscheibe konnte Beschaulichkeit nicht aufkommen, und wer hätte fie auch angebracht in jenen Zähren zehrender innerer Unrast I Schließlich schwand jedes Mast der Berechnung. bie B. iugspretfe der grvhen Zeitungen wurden unerschwinglich und unüpedchbar. im Herbst 1923 ist untere Lesehalle der Gelbem- Wertung erlegen. Dir hätten sonst die Bücbethalle opfern muffen, hätten damit bie Arbeit einet Vierteljahrhunbertt auf Jahrzehnte vielleicht zu- nltbte gemacht und eine zarte tröstliche Dirllam- rdt unterbunden bie freilich bet öffentlichen und der oberflächlichen Beachtung nicht fo am Dege liegt. Die Lesehalle schien leichter gezimmert unb darum leichter wieder aufzubauen. Dir danken ei bem Herrn Oberbürgermeister, bast er bidr äinfiflbt und Voraussicht teilte unb baS schmerzliche Gntwcder-Oder entscheiden hall. Bewegliche Klagen drangen mir ant Ohr Unbekannte fragten mich auf her St raste, ob wirklich alles zu End? wäre Gin Freund und Kenner der Pflanzenwelt hotte feine besten Stunden über den Heften dcS .KoSmof und der .Umschau erleb! Ich konnte nicht bellen Vun ziehen wir wieder ein-in bat alte Haus, nicht in dot ganze unb nicht auf die Sonnenseite. Die Zeit bat sich gewandelt, hat llch noch mehr nach auhen g- fche.ttslu^' ist 19X nicht su nehmen, ichvn weil ker ärgste D derkacher. Dctzlar. keine Vkann- Ichatt gemeidel bat Auch die Zugcndklchfc firit die 1 banren aus den dritten Platz, und käme mit hem Grlvlg bed dritten Dlayes noch der Gntsche düng tim dem Meister her '.weiterirund- in die Qabtpltle des Deutschen Fußball- bunbci- Denn auch d> se Aloglichköti tatsächlich befltbl i Armin io Vieletelb liegt nur einen Puntt vor br. Kasselern!», lo wäre her Grtolg zu groik oit* hast man an ihn glauben könnte Doch die x'.ulunst wirb crtveilen Unb zwar schon am kommenden Sonntag Kölner «Hub tür Ralen- splcle. her Rheindezirksmeister. tritt ben Kurbetten «n ihrer Äallel« Heimat aus d« Hetten- kampsbahn entgegen. Die Kölner verloren ovi Vortonntag gegen bk fübrenben Duisburger gpieloercinler erst in letzter Viertelstunde einen säst sicheren Sieg. Man hat es allo in Kassel mit keinem leichten Gegner zu tun. Auch diesmal läßt sich In keinem Falle der Sieger voraus'agen. Aber mit einem ganz anderen, gröberen Zutrauen lieht man diesmal den. Hel'er.meister in bei Kamps ziehen. Die weil er dieses Zutrauen iechtlertigi. wird erst der Sonntag beweisen eis. ...Avril. Dtt *tihe ^*9*. hr Ttiiitiiiz,»« ‘ Wien (SefängnZ ft um mit einer 3». 'Men unb da- "stn umzubautv. Mrg< im ÄtLtigdM !!rllei (Engel* apothehe Gtetzen. Zu haben in allen «pothehen. Spie'.vg. l-X) steigt am kommenden die Daldlaufentscheihung des Gaues Die Grsten und Zwei len der drei Gruppen Dotzlar Deil- burg. Gießen Bunbach unb Dillenburg treffen sich im Mannschafts- und Ginzelkampf auf bem ..“Kochens !lr. 85 warum Weil er der Beste ist MAeebur« 10. G.E.G.-Waschmittel für Osterputz 035 Wasdimittel besonderes Angebot Bonder-Angebot G.E.G.-Teigwaren sind vorzüglich und preiswert Für die Konfirmation Osthofener Riesling 3 - Niersteiner Riesl. Galgenberg . 330 Für die Festtage Mehl. Spezial 0 Pfund 0.24 Mehl. .10- . . 2.75. 3.10 Der Konsumverein gewährt auf den eine Rückvergütung von 4 Prozent Teigwaren e.G.m h H. Waschmittel Winzenheimer Berg-Riesling . 150 Winzenheimer Berg Riesl 1924 1.20 Kernseife, weiß . . Kernseife, Extra I 0.40 0.40 0.26 0.16 0.14 Makkaroni Makkaroni Eiernudeln Eiernudeln Eierschnitt Kernseife, Extra. 80*/,Fettg. 0.45 Feinkernseife. Extra. 80*.. . 050 Korinthen... Rosinen..... Sultaninen I Sultaninen N Eierschnitt...... Eierschnitt, extra. Eierschnitt, extra. Eierfaden....... Eiernudeln...... Pfund 0.60 Pfund 0.60 Pfund 1. - Pfund 0.60 1 Paket 0.60 Paket 033 1 Paket 0.70 Vt Paket 036 1 Paket 0.66 zusammen rfftrn in vjflcaoo :*n 8d itn In1 Xibt Dir Seifenflocken Famos...... Vt Paket 034 - 1 Paket 1 — Vt Paket 052 . . Pfund 0.66 . . Pfund 0.60 Kernseife, 250 Gramm Soda. 1 Pfund........ Seifenpulver, 1 Paket . niedrigsten Tagespreis am Jahresschluß Warenabgabe nur an Mitglieder. 0.95 1.10 135 Seifenpulver, 30°/ Seifenpulver, 15% Seifenpulver. 1j* e J“Mtit 2 * Konsumverein Giefeen Schweineschmalz rein amerikanisches.....Pfund 032 Kokosfett lose.........Pfund 056 Kokosfett, in Tafeln .... Pfund 057 Kokosfett in Tafeln .... Pfund 0.70 Palmin ...............Pfund 0A5 ta nrwr Tkr!t |ti Man!» i W M ai l ich p b •tfunbn Ün ID bn Tolff. fbtmQ 'ttbenmbi 'ÄN ZA Mehl. Auszug......Pfund 0.27, 030 Mehl, in 5-Prd.-Säckchen.. 1.45, 1.65 syiJ 7. Not :4 Äv 2T*6 l< W, .. MOfiFrlsdi- aschsenen gewicht ^rezialkernseife.......0.25 Spezlalmarke.........032 3« «er5ptl 6^ Bleichsoda......0.10,0.15 Aus eigner Röster ei frisch gebrannt TZ" q ffnn Pfund 3.40 und 4.40 lYdllCC Perlkaffee ... 4.- bevorzugt der Kenner Driesch-Kaffee? Für den Frühjahrsputz empfehle in großer Auswahl und guten Qualitäten: 1O,D Besen, Schrubber, BQ raten. Bohner, Fensterleder. Putzlumpen. Putzeimer und Bohnerwachs Ludwig Kohlermann IV. Bleichst raße 12 Kommunionkränze / Kerzenranken Kerzentücher / Sträußchen / Sowie Engelkränze empfiehlt in grober Auswahl mw. (Rftnembe Brttbcrg Hal einen rrff- fioffigen fetten IWlD Zuchtbullen ZUM ~d)iad)ien zu verkaufen. Knctbotr auf Lebendgewicht sind Ml zum Montag, dem 11. Äprü. an den Oe» meinbeoo rite her zu richten. S < s b < r 8 . den 7. Sprü 1927. Lchmidt, CRemcnbeoorflebtT. Gemüsenudeln........Pfund 0.40 Makkaronihörnchen . Pfund 0.60 Suppenteichhörnchen . . Pfund 0.46 iaden ; 0 40 Eiergraupen.........V, Pfund 0.40 SA 5- sfi i * ,«N#S giMit an Ir-wr rt extrtttn • Jon i dr.a unb Hir I fcffcmotU.. ,e »ddx ■erfkihtn k ij) 2i«fei 31r.ni ertü lc4)umpro\ Deutsche K«ich»onleihe ubrr$nd)nr! do r ben tft. 's dah bit freien ölüd< mdjt voll geteilt mürben, unb ob« woh! bw Zeichnungen mii toperrfrift von minbrhtn» Zech- IRonosen sich auf über 2DU Millionen Mark beliefen. Hal bereits Mitte Februar im fanbei per Erscheinen ein otrhaltmrmähtg grobe» Angebot ein. gefetzt, bo» sich zeitweilig noch oerflorfte Der Grund hierfür Dürfte zum erheblichen Teil bann zu suchen fein, bafc am offenen Geldmarkt die Zinssätze eine Steigerung erfahren haben Unter dem ihn'lufc dieser Entwicklung sind auch nbere iestoerzinsliche Serie im Kurse nennensmen gesunken Insbeson« hat auch der ttbatz der *'n;. • Chnnfionopapteren wesentlich nachgelassen Trotz be» oerdalknismähig groben Angebot» an tzeichOanleiht ist ber Äuro z: nächst nicht heradgettj i worben. 6» erschien inbe» nicht richtig, sich auf die Dauer ber durch die Verhältnisse am Oelbmortt bestimmten Äursenlroidlung enkgegenzustellen. da bie» einen ftdnbiflen Anreiz au Verkaufen bieten würde. ft zu hoffen, daß auf bem ermäbifllen Kutsntoeau eine der Geldmarkttage entsprechende Stabilität de» Kurse» eintreten wird. • Don ber Frankfurter Dörse Dach einer Dersügung bei DörsenvorstanbeA wirb von Dienstag, den 12. April ab bie Doliz für Z«itgefchäfte in Deutsch-Luxemburg. Bergwerks- ahten unb Bochumer (?ufi(tabla!tien eingestellt 'IMbrcr.b ber Jett vom 12. bis 28. April erfolgt für biefe beiden WerlPapiere nur eine Kasfennotiz Dor Ablauf ber Umtaufchfrist tonnen Geschäfte in Deutsch-Luxemburg. Bcrg- wert6ctt.cn unb Bochumer Guhstahlaktien auch burch Lieferung von Gelfenkirchener Bergwerks- Aktien erfüllt werden, nach Ablauf blescr Um- taüschfrist, b i. ber 28 April, sind Geschäfte in Deutsch - Lurcmburg. Bergwerksaktien unb Bochumer Guhstahlaktien nur In Gelsenkirchen Bergwerksattien zu erfüllen. • Erleichterungen bei ber Deutschen Rentenbankkrebitanstalt. Um den Landwirten, bie aus der sog. Amerika- Anleibe ber Deutschen AentenbcnllrebitanftaU Hypotheken erhalten haben, jede irgenbmögliche Erleichterung zu gewähren, hat sich bie Deutsche 'Xcntenbantlrebitanftalt entschlossen, auf ben ihr zustehenben Derwaltungstosienbeilrag in Höhe von ein Viertel Prozent mit erstmaliger Wirkung für bas laufende Zinshalbiobr zu verzichten. Diesem Dorgehen hat fich bie Mehrzahl der mit ber Weiterleitung bet Gelber betrauten Deal- frebitinftitute angeschlofsen. Ferner wurde be- 'chlosscn. Pfanbenllastungen von Tcllgrundstücken -uzuflimmen. wenn bei bem verbleibenden Rest- grunbflüd eine Deleihungsgrenze von *0 Prozent bes berichtigten Dehrbeitragswertes - statt wie bisher 30 Prozent — nicht überschritten wird. • Daimler-Benz A. G. Die G. D. ber Daimler-Benz A G. stimmte nach der Grleblgung ber Regularien der vor getragenen Erhöhung des Drunnbkapitals durch Ausgabe neuer vtamm- attlen In Höhe von nominell 14 Millionen auf 50 360 000 Mark zu. Don Dcrwaltungsseite wurde mitgeteilt, das» die Fusion fich nach zehnmonat- lichen Erfahrungen al» richtig erwiesen unb In ihrer Auswirkung bereits gute Früchte getragen hab«. Die Obligationsanleihe fei ein voller Erfolg gewesen Die durch die neue Kapitalser- höhung zuNicstenden Mittel sollten zur Abdeckung bet restlichen Bankschuld und aut Finanzierung ber neuen Typen bienen. Die Beschäftigung der Werke fei befrieblgenb. Der derzeitige Auftragsbestand sichere volle Beschäftigung der Werke bis Herbst, auch das Auslandsgeschäft bewege sich in aus steigender Kurve, und es sei zuversichl- lich zu hoffen, bah das Unternehmen ber vollen Gesundung entgegengehe. • Bereinigte Glanzftoff- Fabriken AG . E lberf eld. 3n ber gestrigen G D. gab ber DorsiNendc des Aufsichtsrates. Dr. Wolff- München, eine ergänzenbe Mitteilung »u bem -Geschäftsbericht über die Lage ber Äunft- fetbeiunbu’tnc im allgemeinen unb über bas Gedeihen der Glanzftoffwerke und ihrer Tochtergesellschaften UN bdonberen. Gr wies daraus hin. bah bie Depression, die noch im Anfänge bes vorigen Jahres in ber gesamten Kunstseiden Industrie herrschte, Im Laufe des vorigen Jahres ganz erheblich geschwunden ift Seit Snbe Alfred Aubin. Don Walther Appell. Am 10. April wird Alfred Ä u • b in 50 Jahre alt. 9r ist als Mensch unb Künstler ein Sonderling, in seinem reichen Schassen aber von Den meisten noch lange nicht nach Derbienst anerkannt. Diese würbigende Sbaralteriftil wirb ben Freunden feiner Kunst willkommen sein, — bie andern hoffentlich anregen. sich mii ihr zu beschält gen AYreb Äubin, ber ui ber selbftgewählten Einsamkeit fernes oberöstervcichiichen Befchtums ein ruhig gesundes Landleben führt, — freilich umgeben von reichsten Bücher- und Kunsischäyen. steht auch als Künstler abseits von den mancherlei Strömungen seiner Feit: als ein Eigener, in sich selbst Genüge Findender. Dichts ändert daran bie Tatsache, bah die Erprtfsionisttn ihn gern als einen bet Obren ausgeben, ohne dah Kudin bisher widersprochen hätte. 3n Wahrheit ist fein Lebenswerk. - das nur noch bestätigt und vertieft werden, aber keine Ueberra 1 chungen mehr bringen kann. — viel einmaliger, als dah es bei irgendeiner .Dichtung Stütze unb Rechtfertigung suchen müßte. Wie die meisten Derartigen Abstempelungen, umschlicht auch die für Kuoin geprägte Marke .Der Zeichner von Traum unb Spuk' nicht sein ganzes, stark schöpferisches Künstlertum. Traum, Spuk. Grauen unb andere Bedrückungen aus zwischenweltlichcn Sphären sind gcanf» seine feil Jahrzehnten immer wiederkehrenden Motive und nehmen in feinem Schassen sowohl nach der Breite als auch nach der Tiefe den größten Raum ein. Und wenn wir die von ihm selber rückhaltlos ausgezeichnete Geschichte feiner änderen unb inneren Entwicklung lesen, fo ergibt sich der Drang zum Traumhast-Mvstifchen als zwangsläufige Folge tK'r durchlebten. Srperlich und seelisch gleicherweise aufrüttelnden Krilen. Diele meinen, Äubin habe sich, vielleicht aus Sensationslust oder Sucht nach Originalität, die Welt 1920 ist ein Aufschwung zu verzeichnen, der an- hielt und aller Borans!ich: naw auch noch weiter gewesen m der zweiten H . des vsngen wahres die Folgen der 'chlcoren Ge'chäftslage in ben ersten Monaten des Jahres anszugleichen. unb nfvkgebeffen fei die Geellfchalt nich! tn der Lage gewesen eine höhere Dividende ans- Auschsien. zumal sie immer eine vvrftchtigt Divi- dendenpolu k ocrreten habe unb beltrebt fei. die Reserven zu stärken Weiterhin wies Dr Wolff daran! hui. das, sämt! che Unternehmungen, an denen Die Bereinigten Glanzstvtta linken beteiligt sind sich den Erwartungen entsprechend günstig entwickelt haben. Dr Wolff berührte dann weiter bie 3nteteffennabme der Glanzstvff 2 G an der Verbindung mit der Eourau'.ds Ltd. der fabnf. Es sei das Derdicmft der Berwaln.ng der Glanzstosf A G. dah es ihr gelungen fei. damit bie internationalen .Fäden wieder enger zu knüpfen 3m Zusammenhang damit wies Dr Dolsf weiter au* die günstige Entwicklung der deutschen Kunstseidenlonveniion hin. die cs fich zur Tnisgabe gemacht habe die Stabilität der Preise zu sichern. Sie umsaht heute bereits den gröhten Teil der europäischen Äunfrleibeprobuftion Die Tagesordnung wurde glatt erledigt Dcrsitzenden und Aulsichtsrat wurde Entlastung erteill und der Verteilung einer Dividende von 15 Prozent an btt Stammaktien wurde zugestimmt • Harpener Bergbau A-G 3n der gestrigen Generalversammlung der Harpener Bergbau A-G wurden über die Geschäftslage im lausenden 3ahre leitens des Dorstandes folgende Ausführungen gemacht: Das Ergebnis des ersten Diertcljahrcs zeigt das gleiche befriedigende Bild wie tue letzten Monate des vergangenen Geschäftsjahres Die Förderung fand vollen Abfatz. unb die Lagerbestände an Koks konnten noch um 40 000 Tonnen vermindert werden Qrft in den letzten Tagen des vergangenen Dicrteljahres lieh bet Koksabfay nach, auch haben bie Adfatzstockungen im Apnl noch an- gcHalien Die Frage, ob bie Lage bes Duhr- lohlenbergbaues nach bem englischen Streik auf die Dauer eine belfere geworden fei, könne bejaht werden, da auch der 3nlandabkatz des Kohlenfyndikals sich leit Mat bongen 3ahres ftänbia verbessert habe. 3n der gleichen steigenden Dichtung habe sich auch der Derksfelbst» verbrauch entwickelt. 3m Auslande werde das Syndikat der erworbenen Positionen wenigstens zum Teil behaupten können. • Bereinigte Kunstseibefabriken A-G Die gestern in Elberfeld statt gefundene Generalversammlung stimmte dem Adschluh für 1926 zu und beschloß, den Aeingewinn von 19 763 Mark auf neue Rechnung vorzutragen, di ne Dividende gelangt nicht zur Verteilung. • Mansfeld A-G. für Bergbau" unb Hüttenbetrieb. Der Aufsichtsrat be- schloh, 7 Prvz. Divibende (im T^vrjahre 8Prvz.) vorzufchlagen Berliner Börse. Berlin. 8. April Bei ruhigem Geschäft eröffnete bie Dörse nicht ganz einheitlich Die bevorstehende Medioliquidatton unb die danach folgende mehrtägige Unterbrechung des Börsengeschäftes durch die Feiertage fcheinen jetzt schon zu leichten Glatt stellungen und Gewinnsicherungen zu veranlassen. Mansfelder verloren auf die Divldendenermähigungen 4 Prozent. Die Grundstimmung war trotz dieser Situation nicht ungünstig und für Kohlenwerte recht freundlich Starke Beachtung sanden Harpener aus die Ausführungen tn der Generalversammlung dieser Gesellschaft, ferner Rheinische Braunkohlen und Rheinstahl. Bereinigte Glanzstosf zogen um etwa 10 Prozent an, da die Mitteilungen über die Aussichten gelegentlich der Generalversammlung günstiger lauteten. 3m ganzen zeigte der Börsenverkehr eine gewisse ® e- schästsmüdigkeit Der Geldmarkt er- suhr eine weitere Sntspannung. Tagesgeld stellte sich aus 4 M6 6 Prozent. Monats- gelb auf 625 bis 7.75 Prozent Der Satz für Aeportgelb zur Medioliquidation dürfte mit 7.75 Prozent unverändert bleiben. 3m Devisen- verkehr zog der Dollar gegen die Reichsmark etwas an. London stellte sich gegen Kabel auf 4.8565 Oslo lag mit 18.80 gegen da» Pfund schwächer Der rumänische Lei konnte sich gegen Zürich weiter leicht erholen aus 321. Mailand gegen London befestigt mu 100.85.______________ -Bötleahidc leecMtl e f | «tritt • l-U»fr 1er» tere ?«rww ' X I ». 14- •»< lli.-xe» Wt l-»aar »s »! »«i-eofl» Ai »tat Ms»to(aae«ertt' Tfer** enarTTAenrt. yk .y e. okvttbmid« . . ..... Aeuacrfobtn«........ J <* Horden Indvsttte. . Hmaer» wett» ....... eebribr anholl...... BQ». Ferctnoun ......... (tkhr. ^Hfrrungrn ...... t'tbf und Kräh........ Äointta iwerte ........ Schalten........... 6traun» A t-iUfc...... ItbUroerte «ittxt ...... Totmlrr Mchorra..... . HevliaenNardl......... i^rautn........ . . «Ranntetmer Betören . . tjranlfunrr «rmatiiren . . . »onkroenfabr! Bnnm . . D.e,ok!arsrll chan granffurt Pkt Unton ..... eeub'abnf hert - . • • ■ 14» M.4» .11 a» tti ♦ r»i :i IM IW.TI IM » ix iw sm :> le » i»;.i tiw »4 m.» m.a iw x in » ir» :» M» in 3JI.1 TW 1 -»».» m riß.» :i< •i».4 :t W W.J tn x* LU IO Ti 1« IN IM IO -4J.4 He MM 183 1 17». L IÄ Ul 41.21 U< IM » IW.» ISO HK,.: 908 ISS 1 w * xc m IM HO U6 i" m ’ 901 .-Ol tll .12 74 - I-/2 m rw J ui >ii n «4,4 ?L : INS 147.4 17».;s ” 2 144 — KI S M4.ll ni ! ::l » Ne nc INS IM.2» IN IN 1* :4 *• 2S Ifcl » 41 tt! »M ,.»! 174.« ,7444 INI » IW in t- iib IW 4 n.n 9M S Ce ni oc : H » Hl ri ä te> s ii« » IW s ms in iM IM 1 1X1 ULT» M» HT 181 18641 144.4 ISI IM.4 Ul i:i 4 ISO.TS 3* 908.1 - IS» 144.6 ~ - m 224.1 IM l< » 17» TS 174.1 nM rr. Mi XU.» tu.» ns 141 143 148 .01 IW 14144 128.4 IÖ.4 s 1 = : 1 : — 1 — n\ - Zellstoff ««chotzendarg. . . . Zellston «Balbbof ...... ISS IM.» 41 1 2*0 » IM 274,4 97» frankfurter Börse. Frankfurt, 8. April. Tendenz: Har - pener-Hausse. sonst uneinheitlich - Die heutige Sssektenbörse lag nicht ganz einheitlich O» bildeten sich erneut Svez»albewegungen heraus. An der Spitze dieser Bewegungen standen Harpener, die einen neuen Rekordkurs von 273 bis 275 Prozent (plus 10 Prozent) erzielten. Dadurch lagen sämtliche Montan- werte ziemlich gehalten. Fest lagen vor allem Kohlenwerte. Jlfe plus 7 Prozent. Rheinische Braunkohlen plus 1 Prozent, Phöniß ksus 125 Prozent. Dagegen wurden kchavächer: Klöckner minus 325 Prozent unb die Werte der Rhein- Elbe-Gruppe um 1 Prozent 2» lagen wieder eine Reihe günstiger Wirtschastsmeldungen vor. doch machte sich andererseits auch der nahende Medio bemerkbar. Zahlreiche Werte wurden infolge von Dewinnficherungen schwächer Bon Schisfahrtswerten verloren Hapag 1L Prozent und Rordloyd 1,75 Prozent. Elektrowerte gaben 1 bis 1H Prozent nach nut Ausnahme von Siemens, bie sich behaupten konnten. Fest lagen weiterhin Dauaktien. Holzmann au! die heutige B.lanzlitzung plus 1,5 Prozent. Wayst b Freytag plus 2.5 Prozent. Holz- deftillallonswerte abgeschwächt, Hcszverkohlung minus 2 Prozettt. Scheideanstalt minus 15 Prozent Don Autoaktien gaben Daimler 2.75 Prozent nach, während Kleyer 0,5 Prozent anzogen. Maschinenaktien etwas freundlicher Karlsruher plus 0L Prozent. Don Eiiizclwerten lagen Miag. da die Ausführungen tn der heutigen Generalversammlung noch nicht bekannt waren, uiwerän- bert. Bingwerke plus 0.13 Prozent. Heimische Anleihen abgelchwächt. Anleiheablösung 2425 bis 23.90. Schutzgebiet 12,50. Don ! rem ben Renten waren Türken behauptet. Anatolier - unb Bosnier werter anziehend Der waten» 'Bbrienixrau* wurde vorübergehend äufietÄ r-big. Mich ।<.'>4> durch d.c ausge proch. n 'este f»altung tex Harpener tm aUgemeir.in behauptet. Der Geldmarkt zeigte eine wc.tere Eitt'pan- nung Taaesgelk ermäsi^!< sich au' 4.5 Prozent, ^^onatsgeld 5.75 bi» * 5 Prozent Pnvatd.s- fr-.ter 43 Orr ieni 2» Devisenmarkt traten wesentliche Betäubt runge : nicht ein. Pans gegen London 124.02 Mailand be’efUgt au} 10030. Zürich 252550 ' ladrid 27.40. Devisenmarkt ‘Berlin StanHort a. BL I < I «graphische luliobiim Banknoten. 7 «W« • Srr l «mniÄ* '. Ml eene Aeuiitbr Wnnmute A> iti.ll " i.no lU^i pttta Sirrt i.:m i.Th 1. «Mi fr1 -Sairr ÄB4» »48 i •M.M .11. M ira.w IU.<* io». N «II.Tt tewnSaw* .le... '12.W IU.II «l,.»i IU 6fthngt»H 5retten - o.tue 30.1« !».»«« N.SV '».»01 j.n i».hi 3O.X» reu»oii. . . 9. WS 30.il« «,N« .*.!!« ' rtrorrt . - I.MI «,m «41*1 «96 t- n, . . >».64 It.Mi 1*4 4 IB.1.M •LUS» •t.res •i.*: l :1 er- wn 441 ;«,<: 74.48 TI.TT »Töpen '.(*o i.MI i.i*: 1.(04 Nie dc .Ten tn T IM e.WS IN C th. ebeen M?re» -.24 L<74 LH H.ITl ii4u . ta 7,IM L4u LU» »neop.'A . LSI n.:u ILM a.Ti t*ul -drwn a -Ui -.0» T"riodcn l.«M M.Mi ,1.1m a.M* *1. «4 »I.N WLM M.nS IU Litt LIM Li», Ml! c» . . ». T 4 4.7« ».«■* » *8 «nnabo «.M» t.ns «411 ( L4 11 rn aab i.te» t.ns 1 I.ZM «.9» «stre V.W2 .1 M« 1.V1» LH! Berlin. T April «bei» «’ne Nwerttintlche ’fiMee ..... «41» I.WW Fflgt<6>r fierrn ....... M,h M« ii Tänildx fiotrn ....... 11241 111.M »nahlitr Xottn ....... 4,11 ®. M Jk-rntS'richr fiofre ...... 164:» 16. »U» AelianMttbf '.'.’rira ..... 164.9! IM.«4 Aleliemlchr fielen...... 2 LOS M.I3 fiorweci'Är fioirn . ... tue.11 1 -C 1 M Ungarische fiele» . . • 71.M 71.M frankfurter dlctrc.vcbarje. Frankfurt a. M.. 8. April. Es wurden notiert: Weizen (Wettcrauer). 29. Roggen (in- länd ). 27 bis 27.25; Sommergerste (für Brauzwecke). 26 d.s 28; Hafer (tal), 2230 bi« 23. Mais (gelb) 18; Weizenmehl (inlänb ), Spez 0 39,75 bis 40.25, Roggen,nchl 36 75 bi» 37; Weizenllele 14. Xoggenfiei« 1450 bis 14.75. Tendenz befestigt. Letzte Nachrichten. Der Strafantrag im Mordprozeh Schuitheitz. Frankfurt a. I. floriL (W5B. Drabtmd- bung.) 3n dem Morbproietz gegen den Juhrunter- nehmer Friedrich Schu11heltz au» Wlffel*- brlm wegen Ermordung be» DuroeUer» Grebenau in Frankfurt a. M beantragte heute vormittag nach Hftunblgnn pläboyer ber StaatsanwoU. ben tin- g< flaglrn wegen Tfiorbe» »um lobe unb »um bauernbm Verlust ber bürgerlichen Ehrenrechte, sowie wegen unbefugten Waffenbesitze» ju Drei wo- natrn Gesangni» »o verurteilen Rundfunk-Programm. 5 am »tag, 9. April: 3.30 bl» 4 Uhr: Die Stunde ber Jugend. 430 di» 5.45 Uhr Konzert de» chousorchester»: Moderne Opern. 5.45 bl» 6.05 Uhr Dir Leseftunde (für bie reifere 3ugenb). 6.15 bi» 6.45 Uhr: Der Briefkasten. 6 45 bi» 7.15 Uhr Funkhochschufe ..sttosterkultur in aühochdeutscher Zeif. Vortrag von Pros. Dr. f)an» Naumann 7.15 bi» 7 45 Uhr: „Die Keich»oersicherung für Lngeflellte". Vortrag von Jacob Stemmeh- Mainz. 7.45 bi» 8.15 Uhr: ,.vom alten Frankfurter Gymnasium", Vortrag von Pros. Dr. Max Flesch. 8.15 Uhr Brahm»-Gebächtni».konzeri. Anschließend bi» 1230 Uhr Uebrrtragung von Berlin Tanzmusik. zusammengedichtet, die wir als di« feine kennen. - die Welt, in der feist und hähluch tne .Sumpf- mutter“ hindsst. in der das .Gespenst des geizigen Müllers" um die Mühle schleicht. In der das Menschentier" blöd und läppisch seibstzusrreden im ©äjaufähg spielt, — die Welt, in der lebe Zimmerwand, jeder Landschastswinkel utm 'chau- rigen Sitz geisternder Spukwesen wird. Wer ledoch ernster an den Künstler unb sein Werk, unb insbesondere an die Quellen herangeht, aus denen frielct Werk entsteht, der wirb erkennen, batz Äubin sich .seine " Welt nicht zu erfinden brauchte. Day er nicht skurrile Absonderlichkeiten kon- ftruiert, um sich interessant zu machen. — sondern dah diese Welt mit ihren atemvcrleyenden Schrecken und lähmenven Bannunaen den Künstler wieder unb wieder bedrängt. Dah er sich der vielfältig phantastischen Gelichte. die aus chn einstürmen, nicht anders entledigen, oder mcht anders Ruhe vor ihnen finden kann als so. dah er ihnen reale Form gibt. Durch den Riederschi ag aus die umgrenzt Fläche feinte Zeichenblätter nimmt er, für sich wenigstens, den bizarren Erscheinungen jene Bleischwere, bie ne. für ihn als raumerfüllenbc Visionen haben müssen. Dicht« aber beweist nachbrücklicher Äubin« hohe Gestalterkraft als der Umstand, dah feine aus d!lcrpcd6nlid)(tem Müssen entstandenen Zeichnungen noch für den Beschauer genug von dem Reichtum des 3nnentoben» bebalten, aus dem sie wuchten. Doch immer wirb viel Mißbrauch mit bem Wort unb Begriff .Dämonie"" getrieben. ®int Lharakterifierung der Äubinfchen Kunst, k-.e sich bezeichnenderweise oft an Dostojeu^ki. Poe u^p. iu Gipfelleistungen entflammte, wird aber 1dxr*«T» sich ohne fic auSkommen. Doch mutz festgesteilt werden, dah die Dämome in Kubtns Kunst nicht gemacht, sondern erlebt ist, nicht 2b'"d und Zweck, sondern Antrieb unb Schassensquell. Unb vielleicht wäre Kudins Dämome schwer erträglich, wenn sie nicht immer au’e gelockert und gemildert würde. Die MomerttL die das tun, sind eine im innigsten ^tnne Dti Wortes fromme, hingabefreudige Heiterkeit der Seele, — unb ein befreiender Humor Gewih. der Humor ist zuweilen (bis zur Absurdität) grüblerisch verdüstert, aber ebenso oft wirb bas bebrängenb Traumhafte durch einen ganz unaesuch« au,b!iQent>en Funken weisen Frohsinn» überstrahlt. Als Beispiel sei das Blatt .Austlug der Bogelscheuchen" genannt Da begib! sich ein grotesker, schon im Gedanken unverkennbar Kubinscher Spuk aber ei ist ein sonniger Svmmerspuk. gewürxl mit soviel herz- hd’t heiteren 0 tracht er sich der Wirkung entziehen tarnt ■ Zeichnungen unb Lithographien, höchstens noch eine geringe Anzahl Aquarelle geschaffen — gibt sich oft eine gewilfe Dervosität unb lieber» fenfibiluäl zu erkennen 5ben barauf ist «s wohl zurückzuführen bah in vielen seiner Arbeiten kein winzigstes Fleckchen ist. das nicht erregt unb erregend lebt, ber Wunder-Urwell des mikroskopischen WaNertropfenS vergleichbar. Der Der, btder Blätter, neben benen <8 auch geradlinig klare, so^ilagen .einfache" gibt, ist ein gan- eigener und eigentümlicher Wie überhaupt das Schafsen des nun Fün'-:g»ährigen um so gewinnbringender unb innerlich lohnender ist. je tiefer wir uns hin einleben. Das zu tun, bieten wohlfeile Ausgaben der von ihm illustrierten Werke sowre leine — ebenfalls noch erstaunlich billige — Originalgrazchik reiche Möglichkeit Frankfurter Theater. Wilhelm von Scholz' vierattlges Drama _j) i e fllä’erne Frau" gelangte unter der Spielleitung Direktor Arthur Hellmers m 7L< u e n Theater Mit Aufführung Scholz bat hier bie 'chon kranthafte Sucht unserer Zeit nach Psychoanalyse zur Dass seines Schauspreie gemacht. Hypnottsche Kräfte eines Tkr^res legen das Unterbewuhtlem einer, schon ball in der Agonie liegenden Selbstmörderin frei Diese Kräfte wirken 'ich jedoch nur scheinbar als £e- bcnsrettung aus. denn in dem gleichen Augenblick. da das UnterbcmufjHein bie Oberfläche durchbricht, hört mit ber Erkenntnis ber Unerreichbarkeit ihrer Sehnsucht ber Lebenswille aus, unb das Herz ber gläsern aewoebenen Frau hört aus zu schlagen Ern klinisches E»perunent bichtensch bramatihert Um einen Fall schwerer Hyfter.e rank« sich bie schickfalhost«. nur aus dem Unterbewuhtsein clrfenbc Derkettung (im Spiel - cmlich handgreiflich durch bie Kette ’nmbo- lifiert) zweier Menschen Ein Mäbchen begeht Sclbümorb m ber Erkenntnis, bat» bet sich auf dem Grunde ihrer Seele fpiegelnde Mensch, bem fie ir dumpfer Gebundenheit verfallen ist, chr cwig fern bleiben wirb, unb bah ihr Bräutigam ber vctttg unzulänglich« Erfatz für diese eigen tum» liche Lebe ist Der Arzt, in beffen Klinik sie emgeliefer» wirb, ist jene von ihrem zweiten 3ch geliebte Person in bet Hypnos« gewinnt er ben dinbud in ihre Seele, bie gleichsam gläsern hm ausgebreite! liegt Aber er ist nicht wrllens. brefes Unterbewuhtfein zu wirklichem Leben zu erwecken, he soll vergessen; doch schon ist zu viel geschehen, bie See.« au stark auf« gerüttelt, dunkle geheimnisvolle Träume, seltsames Ahnen ringen sich an bie Oberfläche, unb ba ber Atzt b-e Derbinbung zetteiht. indem er chr bie Kette, bie er in btt Hypnol« von cht erhalten bat. zurückgcht. ist ihr Schicksal be» kegelt Wilhelm von Scholz weih diesem Stoff künstletifcht Prägung zu geben, aber er kann 'ich selbst nicht erlö'en aus der Dumpfheit feiner eigenen Atmosphäre, et bringt lluge Dialoge, aber man hat das Gefühl, dah ber Myst^smuii bie theatralische Lebendigkeit erstickt, bet Rest ist ein etwas experimentaler, interessanter Theater- abenb. zumal bie 3nfzenierung mit einsachen starken Mitteln arbeitete unb bie Hauptdarsteller. Lregfr.ed Dürnberge r (Arzt . El'a liebt- m a n r., prachtvoll in ber Xi! cito Ile. Guftel H a n- s e n (Hausdame Paul Otlltrs (Btäuiigam; eine etwas unglückliche Dolle) ihr Bestes gaben, um dtr Aufführung -um Erfolg zu veryelfen. Am "Beifall des PublilumS merk'.c man, dah bie Tragödie auf viele ein wenig irritierend wirkt«. Dameo Handschuhe S.75 der Dem«, rrse btoad, irail Krok lerner ani * Damen SfrüniDfe Nr 1151 Feinster Seidenllor Strumpf, allerbeste Qualität. Goldstempcl 1 Pear A50 Paar 1.25 Nr 1173. Eitraschwere Qualität. Seidenllor 3 Paar A Paar 175 Nr 2055 Feinste Waschseide, sehr haltbare seidenklare Speilalmarke J Paar A - Paar 2.75 Nr 2050. Hausmarke . Asra-Goid'. feinste Bembergseide. reiner Seide gleichwertig, wundervoll weich und klar 3 Paar 11 Paar 3.75 Nr 20^6 Waschseide, mit Seidenllor verstärkt, extraschwere Strapazier Qualität 3 Paar 14.75 Paar A- Nor erste Wahl Kein« »weite Sortierung Neu-Gvöffmms Am Samstag, den 9. 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