Nr. 285 Erster Blatt ITT. Jahrzaitg Dienstag, 6. vezember (927 strich«»»' lst,i'ch.«»st«r 9 owwtag« iü ^wne-.e Bella fee «lest en« r fteteial ie Bllb Dw Scho» m»»ai»«r tn«* nn)#ln«5>HH'nrol>r»e* n*tm Hejd|fr Otetznu Siebener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Imfhnrtot?Sun*ne*. t>n< tH Beritt: Vrlhs^che UwtterfMH>BiA* iw6 Stete briterri Ä. ttey hi Sietzen. S^rtftirttweg neö Geschäft,»eie: Schellkraße V SiMhe« »m ln)«ig«e ftr bt« lagrtftneieift bl» jee Rachmiliag terbre. Prtll lir 1 ci«n i^bf ftr Ü»>»i^rti vo« 2T im Brett« . nlch 8, eeetruri» 10 1letd),pfeiimg; ftr Re» Illamra»;«»-«» i-on TO1 »n Butte ;<5 Reichspsenntg, Vioeearftbrui 20* mehr. Cbrfrrbalitre: Dr ^nedr Wilh Lange. Berantwottiich 'ur Dchnli Df. Fr Wb La»-«, für ^uiUeton l>r ft Ibguot; für ben übdf«» Iril tfrr.lt Blumsch«- für bw Ine irigwui! Kurt fttlman«, sämtlich in CTi«' Englisch-russische Fühlungnahme in Genf. Litwinow besucht Chamberlain. — Keine Grundlage für ein Llebereinkommen gefunden. ®eef, 1 Dry (Wölfl.) Der fleflttertrrtetibe Bo(f«fomminur flr ousrourflgr Hngrkgmhdlm, C 11 re I n o ro . Hot an Chamberlain da» <$r- smtzen oerkblrt. ihn beule nachmittag ;u empfangen Chamberlain Hal luaefagL Lunalschorfkl und bk äbrigrn hier noch ann»efendrn Mitglieder brr sowjetrufsischen Delegation für den Vorbereitenden #brüftungMU»|d)uh Hoden heute vormittag eis Uhr Genlln Richtung Berlin Verlagen, lieber bie Ansammenkunst zwischen Litwinow und Chamberlain, di« h'ule nndrnittag um 2.30 Uhr am Sih« der englischen Delegation begann, wurde von englischer Seite folgende» ftommunlqut auegrgebrn ^Nachdem fterr Litwinow Sir Austen Cham bertaln um eine Besprechung gebeten hatte, sand Sule nachmittag Im ftotel Beau Hloage eine 3e- mmenfunlt »milchen beiden llatt. Die Unterredung gab Gelegenheit ju einem | reim öligen mdnung»auetauld) über die Beziehungen zwischen den Regierungen von Sow>ltrustlanb und Großbritannien. Indessen zeigte e» sich nicht al» möglich, während de» verlaus, dieser Besprechung w irgendeiner Grundlage für eine Vereinbarung (ganiemenl) zu gelangen." Litwinow, der punkt 3 30 Uhr da» ftotel Beau Rioage wieder verliest. ertlärte für; auf eine Anträge der Journalisten, daß er ..nicht. Interessante»" ' nntr. Uel>er Mc Unterredung ist von rulfi- scher Seite frin ergänzende, Kommunique herau»- gegeben worden. Litwinow reist, wie von russischer Setle versichert wird, nunmehr am Dienstag vormittag von Gens ab. Ziemlich überraschend imb tm Gegen sah yu den iPrnH>cydxmgcn. besonder» t»*r englisch'n Presse. Hal sich der britische Außenminister Ehamberlaln ossenbar unter dem Ginsluh Brian b» mm allo doch entfchkssen, in Dens ' imif'jr Litwinow zu tonfericrni. Die Unterhaltung Hit 1* . Stunden gedauert, und über ihren Jnbilt ist da» obige Äoimmmlqu - verössentüchi worden. Da» in diesem Äomimmiqu^ steht könnte sich jeder Sachkenner im voraus sagen. Die tm brit.schon Kabinett seit der Arevs-AlsiZre entscheidende "Richtung, die der Diehard 1 und der Morning-Post. will von einer fterstellung der Nb'.™’n '-'x-n D Ziehungen zwischen beiden Andern n I d> t » wissen. Ehamberlain für seine Person hat sich lange genug und hcltig genug gegen da» Inf innen eine» vollständigen Bruche» mit Moskau gesträubt. aber nachgeben m.Isen. Inzwischen bat freilich die 611D ihren nicht unerheblichen Oinfluft eingdeftt, um entweder das D Ichebene rückgängig zu machen oder doch einstweilen einen Modus zu schassen, der die Aufrechterhaltung oder sogar den Ausbau der wirtschaft- lichen Beziehungen g-ftatkt. Sie Hal mit ihrer Tendenz, wie da» ä inlcnten Ghamber- lain» zeigt, im wesentlichen bie Oberhand beba Men. Aber bah der von seinem Kabinett durch einige 100 "'Hie kn g.'trennte Aussenminister in einer so einschneid.n>en «Trage, in der er noch dazu uriprünqlKh die Opposition rcyräknficrte. einen grunblätiiichen Gesinnungswechsel der britischen Regierung kvnze , ren könnte, hat wohl fein Mensch. und am w.-ni flen Litw nvw. erwartet lerbaltung normaler friedlicher Beziehungen zwischen Polen und Litauen betont 9er ArbeiisloiW in her Äseninhnstrie. Eigene Drahtmeldung be» ..Diestener Änzeigcr,". Berlin. 6. Dez Rachdem zwei Arbeitskonflikte von grobem 2u»mast erst vor kurzem durch den Schlichter enftch.eden worden sind, im Braunkohlenbergbau und in der Tabakindustrie. droht uns ein neuer Arbeitskonflikt von ungewöhnlichen AuSmahen. Der Dries, den der Direktor de» Stahlvereins. SmH Poensgen an den Reichsarbeit»minister gerichtet hat. bc- ei 1 en'chas senden und elfenDcrarbci: enZten Derke zum 1. 3anuar als eine in Aussicht genommene Maßnahme wirtschaftlicher Notwehr und spricht die Hoffnung aus. dah es ttch dabei nur um einen .vorbeugenden Schritt" zu haindeln brauche. 215er der Ber- lauf ter Verhandlungen, die zwischen dem Ber- cin Deutscher äilcn- und Stahl industrieller und den Grwerifchatten über d'.e Durchführung der Berordnung vom 16. 3uli IS27 geführt worden finb. läh! zunächst nur geringen Optimismus au^tommen. Die Derke taten auf dem Standpunkt. dast eine Durchführung die er Beiordnung, d. b. eine «alle Durchführung des Achtstunt-en- tag» mi: einem Dreifchichtenivsten'. die "Rcuc-ji- ftellung von 18 000 Mann und eine Mehrbelastung ron 66 Millionen Mark. d. h. nutzt weniger als 29 Proz. der gegenwärtigen Loh-- 'ummc eriordern würde. Dte Konsequenz wäre eine 10- bis I2prvzentige Derteuerung der E i s e n p r e i s e und eine entsprechend höhere der weiterverarbeiteten Produkte. Sine übermäßige Aentabilttär haben sie trotz der günstigen Äonjunftur nicht erzielen können. und e» scheint ausgeschlossen dah die Industrie selbst diese Mehrbäastung oder auch nur einen erheblichen Teil davon tdie Beregnung m der Arbeitnehmer geh.-n f tt>: etwa au' die Hälfte der vorgenannten Ziffern) tragen könnte, ohne diese Blehrausg^ben aus den Berbrauch abzu- wälzen. Damit aber würde die deutsch Äon- kurrenzsähigkeit au* dem Del markt crbwlklt. Ss ist zweifellos, dah in diese Sntw cklung sehr stark die nicht gerade vunschgemähe der internationalen Aohei'engcmcinfchaft hineinsplelt, in der Deutschla^ durch b e Bemessung der Quote und die S rafzahl-ngen für ihre Ueberidirritung stark befchnttt.n ist. und weiter die o a l u t a r i s ch e n Einflüsse auf die Löhne in Jranltr.Q und Belgien. d:r noch immer erheblich unter den bcull^m l egen. Don einer Kündigung Warden nach westdeufwen Feststellungen etwa 203- 252 >00 Mann betroffen, ungerechnet d e Sww.engt.i.en, d.e sich für dic weiterverarbeitende 3nbu iric trotz aller Möglichkeiten einer behrissmä j gm Der- forgung mit Öaarafen und der Hera-Eichung von Lagerbeständen ergeben mühten. Ts würbe sich also um eine Sawstrophe von ganz großem Susmah handeln und die Haltung Ser Industriellen w.rd begreiflithemxrc noch Der» schärst durch fre Forderung einer allgemeinen Lohnerhöhung in der Eifenindustrie um zehn Pfennig |t Stunde. Für die Kündigungen kommt vorausstchllich etwa der 15 d. M. in Frage: in der Zwischenzeit läßt sich wohl noch einiges erreichen. Auf jeiten der Arbeitnehmer iinb vorwiegend christliche Gewerkschaften mteeeffierL die in dem Hauptarbeit »gebiet bf» norbwesttichen 3n- buftrieb«jirf» die Mehrheit stellen Sn dieser Zusammensetzung hegt auch bte Aussicht auf eine gewisse 2'er|iiinöigung»bereit|d)oft non der flrt’cit- n.chinerseite her, bie etwa auf der Linie liegen tonnte dast nicht da» ganze Paket der Forderungen Arbeitezeitoerkurzungen. Dreischichten- System. Erhöhung der fttUNirbeitedobnc und allgemeine Lohnerhöhung gerade zum 1. Januar ans einmal prälenheru werben müstte. sondern bie Durchführung der Verordnung planmäfjig ge- siafseli wurde. Weitere Stiltegungsanzeiqen. Düsseldorf, 5. Dry (WIB ) Au der drohenden Stillegung In der Grostrlsenlndustrle wird be- kann!, dah auch zahlreiche reellrrorc- arbeitende Industriebetriebe be» Rheinisch-westsälischen Znbustriebezirk» au, freien Stücken eben lall» StillegiingMjnjelgen bei dem zuliaudi- qen Regieruugspräfibenten zum 1. Januar 1926 erstattet haben 6Ine Verwirklichung wurde den Betrieben ein wirtschaftliche» Weiterarbeiten nicht mehr gestatten. Wie ferner mltgelelll wird, haben graste klüttenkonzerne die au»ldnblfdxn Erzll.se- lanten auf Grund der bestehenden verirag,beKimmungen soeben ersucht, die Erzoerschissun- gen im laufenben Monat Dezember, soweit noch seht möglich, tunlichst riniufchranken und ob 1. Januar 1926 ganz e I n j u ft e 11 e n. Die Werke beginnen bereit» mit der praktischen Vorbereitung der für den 1. Januar angefünblgleii Stillegung. Schon in den nächsten laaen dürfte die Einstellung der Bauten stch durch Abstoppen der ftochosenbezüge an Ralf und feuerfesten Stossen und durch Anhalten brr Schrottbelieserung bemerkbar machen. In ben ft reisen der Eisenindustrie wird damit gerechnet, dafz die für den 7. d. M. ange- fehlen Verhandlungen sich über 14 läge hinzlehen dürften, fo das, die offizielle ftflnblgung feilen» der Arbeitgeber am IS. bzw. 17. d M. ausgesprochen werden dürste. Eine Erklärung der christlichen Gewerkschaften Duisburg. 5 Dez (Dolfs ) Der Lhriftt che "HefaIIarbcilcrtvrbanb Pot im ftindlick auf die drohende Betriebst Illau na an ben Reich»- aroeit-minister ein Schreiben g richt t tn dem c* u. a. heftft. Dir halten un» oerptticht Ihnen mitzuteilen, bah die Forderungen de-s Ehristlichen Metallarbeitervertzandes klar erkennen lassen, bah es falsch ist. ttvnn fi? 3nbu- brie behauptet, die Gewerkschaften verlangten die Durchführung des schematischen Achtstundentages für bie grsaml Ct n schassende und Gisen verarbeitende Industrie, vollen Loh-nausaletch usw. Dir rnüsien 9 niprutz erheben gegen die Darstellung, deren sich b e deut'che Grobe,senin^uftri? in ihrer Zuschrift vom 2. Dezember bedient. Die Androhung der Betriebsstillegung ist erfrlzt. bevor bieeigen - lichen Berhandlungen begonnen und bevor namentlich die Ausw.rkungen unterer Borschläge ausreichend geprüft wor n sind. Dir bitten Sie daher, das letztere veranlassen zu wollen. Die Erwerbslosigkeit. Steigerung der Arbcitblosenzifsern mit dem Beginn de» Arofte». Eigene Drahlmeldung be, ..(Siebener Anzeigers". Berlin, 6. Dez. Mit dem Eintreten der kühlen Witterung, bie in vielen Teilen des Reichs sogar zu Frost geführt hat, ist auch eine starke Steigerung der ÄrbElosenzisier eingetreten. Au, dem ganzen itzrichr iommen loldw Meldungen. In Berlin x B. ist die Arbeitslosenzahl um rund 18 0 0 0 Personen ge ft legen und übersteigt damit die porausgegangene Woche um ein Mehrfaches. Es ist Har, dast die Verschlechterung der Zirbrit,möglich« feiten zum größten Teil die männlichen Arbeit»- liai'.r betroffen hat. da mit dem Eintreten des Frostes vor allen Dingen der Baumarfl betrauen icorlX" ist. Aber auch die weiblichen Arbeit»- losenzissern sind um etwa 12 Prozent gestiegen. Diese Zunahme beulet daraus hin. dast die Derschlech- terung be» Arbeilsmorktes zu einem Teil auch auf wiche Berussgruppen sich ausgedehnt hat, bie an Austen und Bauarbeiten nicht beteiligt sind, so z. B. im Bekleibunosgewerbe.bas aUrrbingc oll- Ehrlich um diese Zeit einen Rückgang in der Defchät- tigungszifser zu verzeichnen hat Daneben aber ist der O.famtrfcfgang auch auf ftünbigungen in der Metallindustrie 'urückprfuhren, yn einigen anderen Berufszweigen ist eine leichte Steigerung des Bschäftigungsgrades zu verzeichnen, die in erster 2inie au* das beginnende Weihnachtsgeschäft zurückzuführen ist. 3om von Bulach. Barts, 5. T*x. sWV.) ftaoas meldet au» Strahburg. Tlaus Zorn v. Bulach Hobe an den Präfekten des Departements Niederrhein, Lorurome, folgendes Schreiben gerichtet: „Seit der Verhaftung Baumanns und Köhler» und angesichts der Motive ihrer Verhaftungen sehe ich mich gezwungen, mich von meinen früheren Mitarbeitern yj trennen Ich hatx mich petäufcht ui* bin bas Opfer hergelaufener Menschen gewor ben, deren f)atibiungen ich verurteile und n> : von mir Bxti*. Ich bebau re dos. was ich getan h.-de und verzichte 'vrmell auf rede oolinfch« 2ä:ig keil und ich beabsichtige, mich künftig al» log* aler | r ti n |5 | i | d)e r Bürger zu verhalten." Ein neues Kompromiß in der Besoldungsfrage. Berlin. 5. Dey Di« interfraktionellen Besprechungen lind auch heut. normitag vor dem Zusammentritt bt* Haushaliung-aus re'bt, bah eine Senkung bet Lohnsteuer erfolgen muh. ahrc» das Aufkrmmei av6 der v?obnftcutr 6X* Millionen Mark Übersteigt, (o bah ' rfe» Aufkommen im aa izsn 3ahre nicht mehr als 1203 Millionen Mart b t:am Darf. Die Durchführung tiefet „Cer-'Brftnlng" wird als cnc Steuerangelesen- beit anaesprochen und von den Steuersachver- versiänbigen oter Fraktionen weiter beraten. Die zweit« Lesung der Blloldungsresorm im Ausschuh soll berart beschleunigt werden, bah die Abstimmung Im Plenum schon am Samstag, spätestens am Montag nächster Woche, borge« nommen werben kann. Man Hat sich schließlich noch barairf geeinigt, dah di« Gehälter noch vor Weihnachten In ihrer vollen H 6 he gezahlt werben und der Reglerungs- cnttmin rechtzeitig vor dem Fest verabsch.edet wird. Das Keudelttelegramm. Ter Nelchtzkanzler antwortet Vraun. Berlin, 6 Dez. (Priv.-Tel.) Wie bi« ..Germania" erfährt, ift bas Antwortschreiben des Reichskanzlers an den Ministerpiä identen Braun wegen des Keudell- Lelegramm» nunmehr fertige ft eilt und an Die preußische Regierung a b g e f a n b t worden, liebet Den Inhalt keö Brieses wissen Ne ,.D. X 3" und Der Lok.»Anz." mi zuteilen, Dah der Reichskanzler Darin erklärt, von Seiten des Reichst nnenminifters habe ..weder eine scharf« Brüskierung, noch ein ostentativer Angriff" vorgelegen. Ferner habe Herrn v ÄcuDell Die Absicht fern gelegen, den preußischen Kultusminister Dr. B «ck e r zu beleidigen. Am Schluß wird gesagt, daß das Reichskabinett immer Wert auf gute Beziehungen zu den Ländern gelegt habe. Der ungewöhnliche Ton und Inhalt des Braunfchen Brieses nehme ihm aber die Möglichkeit, sich weiter mit dem preußischen Minister- Präsidenten über Dk Angelegenheit zu unterhalten Zehn Jahre steies Finnland. Bor zehn 3ahi-en. am 6 Dezember 1917. unmittelbar nach Der Revolution in Rußland, erklärte sich Finnland unabhängig vom russischen Reich. Aber bie’e Unabhängigkeit ließ sich nicht fo ohne weiteres durch einen feierlichen Landtagsbeschluß Herstellen, sie mußte erst unter blutiaen Opfern erkauft werden. 3n atlernächfter Rähe dieses jungen nördlichen Staates schluaen In ben Stunden seiner IDteber- fleburt die bolschewistischen Mellen hoch, die auch über feine Grvnzen hereinbrachen und Finn- land zu überfluten drohten Ueberall tm Lande rotteten sich voce Frefchäner zusammen, überall wurde die Beodlßerung terrvn«iert wurde das Bonner des Bolschewismus ..xtM-.- vxjcr. Gs wchte aber nicht lange. Deutsche Truppen eilten den schwer bedrängten Finnländern zu Hilfe, deutsche Krtegstehisf« schnitte, ben Revolutionären den IDcxi über den finnischen Meerbusen ab. In kurzer Zelt war Finnland, allerdings auch erst nach heftigen Kämpf n, an benen sich be'onbers die in Deutschland gedilde'en hnni- schen Kompagnien beteiligten, von der roten Herrschaft befreit. Grst fetzt tonnt« es daran geben, ferne Unabhängigkeit aut- und auszubauen. Kein Rachbar hat sie bis heute an,zu- tasten gewagt nicht einmal Sowjet rußl and. das. wenn es nicht mit dem eigenen Bürgerkrieg dauernd beschäftigt gewesen wäre, sicherlich Der- sucht bürte, auf« neu« Finnlands Seldft indiakeit zu bedrohen IDlr wünschen der finrri'eben Ration, daß lie ihr« Selbständigkeit, für die auch deutsche« Blut gefloßen ist. sich erhalten und durch Sicherung namentlich des Inneren Friedens die Bahn zu rvetterem Aufstieg ebnen möge Aotstandsgebikie deutscher Wirtschaft. 3nten><((aftonen im Reichstag. Oas Aachener Revier. S • r 11 n . 5. De>. (VDZ.) Auf der Xagesorb- nung ftebt bte 3«ntrum»lnthrsfraaen geregelt werden und eine leistungsfähige Wasserstraße von Oberschlesien bis Stettin gesichert wird. Reichsverkehrsminister Dr. Koch erklärte: Di« ernste Finanzlage des Reiches bat dazu gesührt, daß an den Haushaltsplänen aller Ministerien erhebliche Abstriche voraeiwmmen werden mußten, von denen auch der Mittellandkanal betroffen worden ift. Die für 1928 an gefordert en Geldmittel sind so ft ar! eingeschränkt worben, daß mit der Fertigstellung des Mittellandkanals nicht vor 1937 aevvchnet werden kann, wenn es in den nächsten Jahren möglich sein sollte, höhere Bauraten zur Verfügung zu stellen. Sntspvcxchende Sinlchränkun- gen sind auch für di« Ober notwendig gewesen. In ben folgenden Jahren werden jedoch zur planmähigen Fortsetzung be-3 Ausbaues der Oder weit höhere Beträge slüflig gemacht werden müssen Die Arbeiten für den Ausbau d'S Oder-Spree-Kanal» werden norau»- sichtlich 1930 beende: sein. Oie besetzten Gebiete. Abg. Hofmann (Zentr.) begründet dann ein« vom Zentrum und der Bayrischen Bolls- partei eingebrachte Interpellation, tue flch mit der Rotlage Der Rheinpfalz befchäft.gt. Seit neu* Jahren leide bi: kerndeur'chc Pfalz unter der französischen Besetzung. It: sich als bnmr.er.- der. nu XrbriUfenber Fakt: : im W rrschart»- imb Kulturleben erhalt« 150 0Ö3 Hektar besten QI cf erlaube» seien von Den Franzosen a (» Flugplätze in An pruch genotnrim worben Dazu komme bie Ad^nürung unb Vr Berluft des wtrrschaftlichen Hinterlandes durch bu S a a r g r e n zc unt> kNkrch t\- LochrinoenH Besonders nvtl«ib.nb sZ bie Öanb- w.n chast. die flr.ne Schuh- und Ztgarren- industrie D'.e landw-.rt^chaftlichen Kredite sollten angestcht» dieser Rotfage veriänger: werten. In der Ptalz treiben sich jetzt viele internationale Hausierer herum, die sich auf den Schutz der Be- fahungstruppen berufen. Die Pfälzi'che D^klcha': bitte die Reg.erung. sie hierpon zu befrr.en Bei der 2leurtöelung der Beamtendesoldunz sollten die den bedrängten Beamten In der Pfalz gewährten DNlichen vonderzulagen erhalten bleiben. Abg. Dr. D r D a n be r (Dn.) begründet Interpellationen ber Deutschnationalen und der Deutschen Bvlkspartei über bie rrrrtsetzaftliche Rotlage in der Pfalz und Im Bez.rk Trier. □ r unterstützt bie Klagen de» Borredner» über die Verhältnisse in der Pfal^z und erörtert die Rot. die durch den unverminderten Besatzungs- bruef in der dritten Zone, in Rheinhessen und hn Bezirk Trier entstanden fet Die deutsche Wirtschaft hx diesem Grenzgebiet leide außerordentlich durch Di« Ueberfchwemmung mit lothringischen Produkten. bL« über die Saargrenz« emftrömen. Dort w.-rde svanzö ischer- feit» bt« Zollverwaltung in einer Form gehandhabt. die schlimme« Zustände frettwruft, als an irgendeiner anderen Stelle der Westgrenz«. Staatlfefretär Schmid vom Reichs- ministerrttw für di« besetzten Gebiet« erkennt die Berechtigung der Klagen an. Die Grenzziehung de» Versailler Vertrages hab« der Wirtschaft in diesen Grenzgebieten schweren Schaden zugefügt. Ss sei zu hoffen, daß durch das deul'c>fran.,bsifche Handelsabkommen auch von der Wirtschaft der Pfalz und der anstoßenden Gebiete die früheren Beziehung.-n wenigstens zum Teil wiederhergeftellt werben können und dadurch Industrie und Landwirtschaft wieder stärkeren Absatz finden. Domx lonrme der schwere Druck der Besetzung, ber die Entfaltung der wirtschaftlichen Kräfte auf» äufzrrs« behindere. Die Reich»reaierung fd bereit, die Äaargängerhllfe fortzusetzen und aus dem Grenzfvnds für den Westen Mittel bereit- zustellen, um bie rieften Schäden insbesondere auch auf dem Gebiete der Verkehrsverhältnisse und de» kulturellen Leben» zu befestigen. Sine bauernbe wirtschaftliche Gesundung werde freilich erst erreicht werden mit ber Beseitigung der entscheidenden Ursachen ber Rot, der Be- setzuna unb der unnatürlichen Da ar grenze M»g. Fischbeck (Dem) spricht die öttpar- hmg au», daß bei den bevorstehenden deutfch- französischen 'JVrbanMunden über da» Saar- a b k o rn rn e n durch di« deutschen Unterhändler auch bie Rotstände tn den angrenzenden deutschen Gebieten Zur Sprache gebracht werden. Di« Regierung müsse ein umfassende» Wlrt- schaft»prvgramm für die Dren^gebtete vorlegen. Arn wichtigsten sei bte schleunig« Aufhebung ber B« setzuna. Wenn sie erreicht werden soll, müßten freilich die Deutfchnatlonal« den Kamps auf geben, den sie in Prvv tr^z Versammlungen gegen Ötrefemann» Außenpolitik führen Aba. Mollath (Wirtfch Dg.) erörtert die scharfe Konkurrenz, die dem Kohlenbergbau be» Aachener Revier» durch Holland unb Belgien gemacht werde. Hier Rnne nur durch gründliche Reformen im Verkehrswegen geholfen werden Der Redner verlanat vor allem Hilfe für den notleidenden Mittelstand im Grenzgebiet durch Sleuerstundunn Deiterberakung Dienstag. Abstimmung über die Mißtrauensanträge gegen die Reich»regte- nmg. Aus aller Welt. Eifenbahnunglück eint» Schnellzuge» Berlin—Dien. Wien, 6. Dez. (7VTB. Funkspruch) Der Schnellzug Berlin Dresden Prag-Wien, ber gestern um Veil Uhr nachts hätte eintreffen sollen, ift beim Aussahrtsignal von der Dtatson DigmarSburg in einen haltenden Düter- zug htneingefahren. öln Zuabegleiter wurde schwer, eine Reitende weniarr schwer und 20 Bcrlonen leicht verletz:. Sämtlich« Reifenden wurden mit einem Hilsszug nach Wien gebracht Der Koxnponist Richard Strauß unb seine Gattin, bte sich im Zuge befanden, blieben unverletzt. Bon dem Güterzug wurden vier Wagen vollständig zertrümmer: und um« geworfen Born Schnellzug entgleisten der Loko- ntoiiDtenbcr, der Postwagen und ein Perf?nen- wagen. Zusammenstoß zwischen Personenzug und Auto. Der Personenzua Erfurt — Rordhausen überfuhr an einem Bahnstberaana Der nach Ober- *Pi«r fubrenbtn Straße einen Lastkraftwagen mit Anhänger Der Führer bt» Wagen» war sofort tot. ber Bei wagen sah re« fl a r b im Kranken hau». Jm Gepäckwagen entgleiste, wodurch Die eine. Streck« auf einige stunden aefprrrt wurde Dte verlautet, hat Di« Brems« De» Auto» o c r • o g t. Da» Auto Durchbrach bte gZchlostent Schrank« :nö rourb« von btm hrronb rauf «oben ,3upt yr- trümnwrt. 120 Schaft verbrannt. Bei einem Seutr auf Dem Mühlhaufen tn Thüringen denachdantn Rlttsraut Breiten- berg. Das Durch einen schadhaften Kamin ent« stanD. verbrannten 120 Schaf«. Da dl« Feuerwehr infolge Des berrfchenDe-'. Waf- fermangels machtlcs gegen Das Feuer war. Wegen Der Windstill« kam das Gutsgedäude selbst jedoch nicht in Gefahr Schwere» Sd>ifl»anglui« landeten, bewußtlos, sie konnten aber ins Geben zurückgerufen werden Eine Kompagnie oon Parlamentariern In Polen werden in den nächsten Tagen sämtliche ehemaligen Senatoren und Abgeordneten, die ihrer Militärpslicht nicht vollkommen Genüge aeleistet haben, zum Heer einberufen werden Alle Parlamentarier, die bisher überhaupt noch nicht gedient haben, sollen einem War'chauer Regiment zugetellt werden Hier wirb aus ehemaligen Sejmabgeorbneten und Senawren «ine eigene Kompagnie gebildet werden, wo ihnen Gelegenhei: gegeben würbe, zu lernen .bas Vaterland auf «ine wirksame A r t unb Weife z u verteidigen al» sie es bisher getan haben". Dir Grabinschrift eine» Totengräber» fluf Dem Friedhof in W e r t h e i m a. M befindet sich folgende «rabin|c d« Hebers all ftat gefunden hat. Die Banditen fordern für bie Freila'fung des Kapitäns Valve ein Löfegelb in Höhe von 130000 Dollart Amerikanische». Gtne amcrikanllche Zeitung tm baite Da* bama brachte kürzli h folgende Rot z .Mister Gene Mattews kann trx ler spucken als irgendein anderes M.lglted b r Handelskammer (I). Or gewann Da» Stehl packen beim Ausfluge dieser Organisatwn in dem Grand Vienne-Park." Daraus scheint bervorzugeben. baß «S außer dem Stehspucken (aus dem S and auch noch Wettbewerb« Im Spucken m 11 Anlauf gibt. Kunst und Wissenschaft. Schüler szenisch geleitet wurde. Aetherwellen-Mustk. In Mannheim führt« Der russisch« Protest« T b « r e m I n, ber mit seiner Aetherwestenmufik be- rc.r in oerschiebenen ctäbtrn größte» Aussehen er- r«1 seine Erfindung einer Zuhörertchaft vor. unter d,r sich auch ber badische Staafpräsident Rem- m • l e befand. Ein kleiner Apparat, zwei bannt Stöbt, «In paar Drähte und «in großer Sautspr» cher — da» ist alle», wo» Professor Theremin braucht, um Klänge verfchiedener Stärke entstehen zu losten. Er greift mit den Händen In Die Luft bewegt sie langsam auf und nieder, unb au» dem Lautsprecher glaubt man bald den Ton einer menschlichen Stimm«, bald d«n dn«r zarten Helge zu hören Der Eindruck mar überwältigend Oie Wetterlage. Mm tag. den 5 Dnt^btr 1027 7»a6endi 'ZSl ==: SB SE o -eetwi 9 M-r » Uf» ererrf. H -*•«* • utan • »VMC- «MH «V-f rflw-eiWk IW WO,» l* M' ,«w »# :<»,« »'«- i« «e i-* «' •« >■*• »u w « < vrtiM» 3 Grad Celstu» Erbtemperaturen t« 10 Zentimeter Title am 3. Dezember. abend» 1 Grob Celstu». am tz Dezember: morarn» 0.6 Grad Celstu» — Sonnenscheindauee: brti Bierte.'ftunben. Bf t Irr tag# aus dem Hoher ovekapf Win^ Oft. Vetter beiter; Temperatur: 0 Grad Eelstu». Raudretf; Reulckme«. keiner. Schneebob« 0 bi» If Zentimeter SprnmS-Nchkeit ziemlich gut. 9fv« örr Drovinzfakbaupisiadt. | Dietzen, twn 6. t^mbrr 1«7 kleine Geheimnisse. Do. tfi jetzt e.*r 6* Zell. in der f*r *■*« i* b* f)d.i»:id)fri: h< »einen Geheimmsi«. di, ,'jmuN btrr.irn foUrn v», e» verbergen >1 ander», al» mir e. lonft üben W>r krachten tm all» gemeinen Mrtutnth Urft. um utwrn Oorwit zu wahren. f)trr -ibrr wrl-baxyn und oerN-rüen onr. ebn* an an. ju denken. Und do. Hedi bi* rinnen «edetmntlle ^oi Weihnachtszeit über bw andern Tkrbof^beitfr frrow. b* »r lonft pflegen zu •nuÄcn äluub#i B« ein beimilche, »dauere ift ei bat liA n| einschleichi Selchen Wunsch mag brr Mensch babrn. b«r un» nutzest« hi? IXa werb grjrid^. dn axeig pwvetub.i teile in ben andern hinein gehorcht Uum ijd e» n 1)1 merken, man merlt e, aber k-d). und freut sich darüber, versucht wellncht. em wenig irre L fuhren aber in einem unbewachten flug ben bekannten Borlrogsmeist er Dr Friedrich Gast eile aus Düsseldorf gewonnen, der in feinrm Bortr«igsprvgramm die künstlerische Perldnlichkeit Allkes d utcL Dr Ha- (teile gebön zu unteren bedeutendsten Sprech- ktinstlern (Siebe heutige tfryelge) - Die Aeupf lafterung des Fahr- bainmes unter der G t sendahnbrll cke an der Beullabl hat in der letzten Zeit nach ‘Beendigung des Gkkend^hndrch ckemnntzzeseO gute 3r*i' - • B neuge't liefe ^ahrbamm bis Gnbe ke rr Doch- dem Versehr jbergeben werden können Wäh. tvnd fer Juhgönc.T-Ber.ebr au» der «inen C J-e 'chon Ml mi;rr Zeit w eher bi rnileni Um- faiw rnöaNch ist. wird auf her andern Seite noch an der Leuderrichkung des BurgrrAeiges gearbeitet, doch ih au' die Bollenbung auch dieser Arbeit bis Onde bid.-t Doch, zu rechnen ee D I e Arbeit in der Zigarrenindu firie im ve;Irf Hesien-Unlrrfeanken. zu dem auch Gletzen und Umgegend gehören, ist zum leit bereit» linde oortaer Woche, Im übriger, aber p«-ftern in vollem Umfange wieder ausgenommen worden. •• Cie Filialsteuer-Vrtssatzung für die Stabt Gletzen wird im heutigen Anzeigen teil amtlich bekanntgegeb«' Zur Crheduna gelangt ein 3L'di;Gfl zur gemeindlichen Gewerl'ksteuer in Höhe von 100 v h Interessenten seien auf die Be tanntmachung belonbert hlngewtefen •• DieerfteRatederstädtlschen Din (erbet hilf e wird am 7. bzw 9 Dezember zur Auszahlung gelangen. Nähere» ift aus der heutigen Bekanntmachung des Wohlfahrtsamtes ersichtlich •' Gepäckmarsch dec Gtetzener Stu- ben t c n f 4 fl f L Der Preis für Vie beste Fachschaft fiel an die veterinür-medizinische Fachschaft, die (ich mit 8 Prozent der in dieser Fachschaft vertretenen Studenten beteiligt hatte " Warnung vor einer sugendlichen Darenbetrügerin Der Poltzeibertcht meldet Sm Sonntag, 4 b. UL, wahrend des starken Ci« !»Verkehrs, erschien hier in einem Laden tm Srltrrswrg eine jugendliche Frauensperson und ver Iangle drei oder vier Pulover unter dem 'Borgeben, diele seien für Frau Rirchcnrat D C» wurden Ihr auch zwei Pulover zur Auswahl mitgraebrn. 8m andern Morgen schickte der Geschäftsinhaber nach der angegebenen Kundin und wollte die zur Auswahl überladenen Pulover abholen lassen C» stellte sich nun heraus, bah die angebliche Kundin niemand beauftrag! hatte, derartige Warenproben zu holen, und man mutzte zu der Ueberzeugung kommen, daß man es mit einer Schwindlerin zu tun hatte Diele nannte sich Elisabeth Berner, ist Airfa 15 dis 10 Jahre alt, 1,60 Meter grotz, hat dunkelblonde Haare, frisches Gesicht und trug einen braunen Mantel, rote Schulermütze und eine Aktentasche in der Hand Sachdienliche Mitteilungen hierzu erbittet die Kriminalpolizei Gietzen. •• Gestohlene Mäntel In den Nachten zum 13. und 17. November wurden aus einem hie Ilgen (Tafö nachstehende Manl.l entircr.M ein ichwarzer Mantel mit Samtfragen und schwarzem Mutter besetzt. In diesem befanden sich ein Paar Wildlederhandschuhe und ein Couleurband Grün Gold-SchwarA. ein brauner Mantel, hell meliert, mit zwei Reihen Knöpfen und Rückengurt versehen Autzerdem wurde noch hierzu ein graubrauner Hut entwendet In dem Schweihleder steht der Name Anton Haupt, Wetzlar ee Ladendiedstahl. Der Volizeibericht meldet. In der Zeit vom 25 Oktober bi» 28. November wurden au. dem Laden einer hiesigen Drogerie in der Bahnhasstratze aus einem unverschlossenen Glaskasten innerhalb de» Laden, neben der ÜMngang»tür nachstehende Photoavparate entwendet ein Photo- apparnt, Fabrikat volgtlönber, Grötze 9:12, mit Skopar-Anastlgmat 4:5 mit Ipsorverschlutz Nr 13675' 262 707, im Werte von 90 Mark: eine Klappkamera. Rio 10 B, 0:9, mit C^tra Rapid Apianat 1:7,7 und Darioverschlutz, Fabrikat der Orion A G In Han- nooer, im Werte von 34 Mark, eine Klappkamera S mpkez. 0K. mit Doppelobsekkta 111 snb etwer «eiallka'ekle. Sabnfal der Crnemann 8 -G in Dresden ,m Werte van IV Mark — Dor Ankaus wirb crm.: firmamt Sachdienliche Mitteilungen die jur Sul'iür-jng zweckmatzig sind, nimmt d»e Kei mir.a:polt4ri Gietzen entgegen. Strengste Diskretion wird zugesicheet. ■ 1 t < r d e . 6 ! a b l b e . m Echte dr.r.tv 1.^ihnacht»'t^mmung log über der JWron'! I’jnfl ©nn t« Sietzener Ortsgrupoe des .Stahlhelm' .m Sonntag abend em Cais Leib cu'btel' 5chon bei keiner Vegrützung wies der Ort*- grupprnfuhrrr Spie», der u. a auch ben von feinem Äsienilug kürzlich luruckgekehnen (Baugrupp.-n- fübrrr )en Graie: von Lolms-Laubuch herzlich wiükon.men hieb aul ben emhen Charakter der ^e er hin. Der Stahlhelm' wolle feinen neuen Um lurz . der auch keiner Krieg. Wenn er Wehr- Iport treibe, so sei da. ernste arbeit zum Wieder- üufthi . de» tiaiertandc» c'.idwnrat Adolph verbreitet, sich dann In Ieiner längeren ttes empfundenen An prache über den Sinn de» Wechnacht.ieftes. Lu» drei Klängen let bw Lieihnacht.itimmung zu- sammenge'ug! .Mindbeil, Heimat und Cvangelium. Die We.hnaktitszeit erinnere un» an iooirt Schone», was wir In der Kindheit Taaen erlebt hatten Kem Fest wurzele fo fiel in dem deutschen t’olfe. In der deut'chen Heimat, dl. do. Oebunefeft de, Dell- bnlanbef Und der Smn dieser Feier lei nie so tief ersaßt und erlebt worden wie bruuhen im Schützen- groben. Die «ottchoft vom Frieden griff tief In die Seele des deutschen Frontfttegers. Weihnachten wieder zu Haufe im Kre ie der Famttle leiem zu können mar leine Sebnsiicht. Wenn wir letzt wieder im sesUlchen saale Weihnachten Mem. fo fei wohl die Deihnachtsbotschait dem äußeren Sinne nach er'udt Hinter dem üichtargtanze aber stehe k> e wirtschasttiche Not de» brtiHdxn Volke« In Io mancher Familie gehe es fehr karg her. Uber auch tue v.sikische Not iei groß. Noch gingen unzählige Risie durch unser Volk. Sein Leb en.raum werde immer mehr eingeengt, und bas Deutschland unserer Kinder werde immer ichmaier. Da» Weihnacht »fest tön ne un» aul den richtigen Weg zur Lösung dieser Lus- gäbe führen, wenn nur etwa» in un» fet von dem Geiste de» Frontkämpfer», der handeln konnte, wenn er den Weg fah Wir müßten un» durchdringen lassen von dem Geiste der Liebe und der Hingabe an ben Lnidcr. Dann dürsten wir auch mit gutem Mut- in die Au tunst '(hauen. Nachdem Dskar Feigel ein Melodrama „Totenparade" In ergreifender Weise zu Gehör gebracht hatte, fang ein ehemaliger Aoignon-Gesan.iener ba» Lied ..Der Kriegsgefangene von Lvignon". da» bei allen Anwesenden einen tiefen Eindruck hinterließ Der ..Alexander. Marsch", Panidemarsch de» 2. Großh Infanterie- Negis 110, leitete zu dem xroeiten Teile der Cor- twgsfolge über, wobei da» Orciattiflf, flott gespielt, Volk (»stück ..Wir wollen sein ein einig Volk" ein er- schütternde» Bild gab von den seelischen und körper- llchen Qualm, die unsere Brüder und Schwestern Im '.Ruhrgebiet durch den Einbruch der Franzolen und Belgier haben erdulden müssen. Dem (Jmfte der Feier enHpreajenb. sah man von dem lonfl bei fol- chen Veranstaltungen üblichen Tanz ab, wa» von vielen Besuchern mit ledyaster Genugtuung be- grüßt wurde. ** DI e Ortsgruppe Dietzen des D D. 2 'Dewerslchastsbund der Anae st eilten) ver- ansialtete am Samstagabend Un Saale deS Ka- khollfchen Berelnstzau'es Ibrt diesjühriae TDeitz- nachlsseier verbunden mit dem 30. Stislungsfest der Ortsgruppe des D. D. H. (Dereins Deuncher Handlungsgehilfen) Leipzig, der bei der Drün- vung des D. D. A. In diesem aufging. Nach etrrtgm «krOektenvw, Ww w-r*-^ dgen brr Kapelle Deller und einem Vr^vg vvn M Ohr begrüßt c brr 1. inende der Dletzenes Ortsgruppe Herr Zecher di«- zahiwlch «• schienenen IHiig.teder und Gästa, leone txr‘4r.e- bene auswärtige Ortsgruppen iLvilor. "Debl«. Warburg) und ging In großen Zügen aul dta "IVbeulung der Feiern ein 3m Anichiusi am die Lnlprache wurden verschiedene langfäbrige Xlltglteber durch Jbvrndtplonw ausgoseichne«. ®ln Vertreter der «3 jui er.? a.t ang«fteile Frantz» furt a. JH hielt '»dann einen kurzen Horrrag, in dem er e.nen .Rückblick auf Me tvtflelknei» A) Fahre gab und die IVdeutung und hie Ziele bei DDL herverbc." Hieraus leigte die Abwickelung bei wetteren, abwechlelungireich äm» lammengi-ftell'cn Pmgranr' Hier verdienen be- sondere Erwähnung ein flaggen reifen und T5eltstän^e der Fugendgruppe, die rhwn guten Hindrud hinterließen, jj.'oi träge vvn Jrf. HÖrder, Me recht deisälllge Ausnahme 'anden und rin TDeihnachtilchTvant. der In trellllcher Weile herausgebracht u'urbe und ben Liou bei Abends bilNtc Sämtliche Dar. lekunaei boten Stunden anaened-wr Xlntcrtahuag bet Irofr* gestimmter ®el«Uiglett Die moblgetungern Der* anflalhmg fand in einem FesibaN khwn Auck- flong. M Familienfeier bei Männer- Turnvereins. Zahle« «che Mitglieder des hle- •igen Wänner-Turnaercins hatten sich am Sonntag zu einem geselligen Zusammensein ün Ver- Znsheim eilig»funden Da» erwartet war. traf ein. Knecht Auprecht halt« t« ben Turnern rtnen Defuch ab. brr zwar vrrfrüh: war. aber doch lehr gerne gefchm wurde. Nikvlcnrs" will In diesem Jahre den einzelnen Xumadteilungen auch 1 einen Besuch abhalten, um fich von 6rr dort geleisteten Arbeit zu üoerzeugen 3m 3ntereks« der jugendlichen Turner und Turnerinnen wäre zu wünschen, das) sich der angekündigte Besuch i^erwirliichm ließe. Xurnerlieber, Dedichrvortrüge und Unterhaltung heiterer Art brachten die erhoffte Abwechslung Sinen schönen Abend ohne fiel Geklingel und De tue haben die Mitglieder erlebt " Dai Kronbauer - Quartett le tng am Samstag Im ..Hindenburg" mit eher schliß.en Feier 'ein 50 ä riur» Aesteben. Der langjährige, verdiente 1. T)orfitKnKt Fritz Walther wurde zum Ghrenvorsitzrn. en ernannt, z >m 1 Aorlihen- den wurde Stublenrat Freitag zum Schriftführer Kaufmann W Dach gctnaolt DaS Quartett. da» In früheren Jahren durch feine bekannten Konzcr r für tt*r a.ije .)wrckc fich be» fandere Geltung In unserer "Bürgerschaft erworben hak'.r. deabfichtigt khl die Wiederaufnahme seiner gesanglichen Tätigkeit. ” Der Lund ehemaliger 81er. dem alle Dereinsan^esiörigc des ehemaligen 3nfan- lerie-Aegiment» Nr. 81. Fianisuet a M.. des Aeferve-3nsanterie'Legiments 81, des Landwehr- 3nsantcrie-Aegiments 6! ntbh ihren Criay- batalllonen und der aus ihnen beraorgegangenen Kriegssormatlonen angeboren wird im Jahre 1928 In Frankfurt a. 41 eine kameradlchaitliche Wiedersehensfeier abhaUen 3n Aussicht genommen ift der 9 und 10.. evtl, auch noch der 11. Juni 1928. bc tDlnfcf »«»•■, Prm ob •<»« btrafiln 'Li ti, «ibtiiJU.ifrn. hJu reAutm» —-_____tltinrn Obtl r-.ei .* etUtte tu f ei Vrhetlnn- -fibtn. e*a*r= fit itfllfttl | btt Irr. tl tlt »rb ItiltMt V« (Hfiti-Wewel- elrei'a‘i «tw »icrlf.« ■•Orrwi» t»»ewv, .‘bien »;•.> ' ri-«vtrw.lewi. »ita »iweif ri-Pdltr Hm Ü; er !K»i-0 ucir.lk .1»1 o'd*. VD,n rani Teppiche führende Marken wie: Vorwert, Anker,Balömoniliisw. zu OrißinabMindestpreisen in den ßanßbaren Größen Chaiselongue und Reisedechen Bettvorlagen und Felle in großer Auswahl zu billigsten Preisen Tapeienhaos Ferd.Nennsliel Femspr. 1636 Gleiten PlockstraBe 14 toaaoA a> beioevden gut - NecMeen wie uneerM ia^vevgiprogrem m fürl9 28 Le reih iriAngnR genommen heben, W m noch beiie» geworden. Mil den tLvVe*erbeienkon Sie HALPAUS MOCCA die besonder, gute . . . in neuer, noch beueror Mochung ek boker v <- .y. ,A - vZ'jXi’A VA-1 «r am masten Schürzen Metrthefhetm, Wetzlar, Pfttsbtrrg, den 5. Dezember 1927. 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Allen denen, die beim Heimgänge unseres teuren Entschlafenen eine so innige Teilnahme bewiesen haben, sowie Herrn Pfarrer Kalbhenn für die trostreichen Worte am Orabe, dem Gesangverein Germania der Freiw. Feuerwehr, dem Knegerverem und für die zahlreichen Kranzspenden sagen wir unseren herzlichsten Dank. Lina Arnold geb. Textor nebst Kindern Frau Konrad Arnold Ww. grwunsdrf sich hif das tif x an guter ' & Photo* Heute mittag entschlief sanft nach kurzem Krankenlager meine liebe f"rau, unsere treu sorgende gute Marter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwa gertn und Tante Frau Kath.Volkmann geb.Kreiling tm Alter von 74 Jahren. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Georg Volkmann I. uunwee « b*i. r. 19 . b nach Ubc Pa. CEabliau o. Ä. im ganzen irisch. Pfund Im «uSschniit Pfund _____ _ — - —---x-------jr----SchJeflru haar- • bart M«n*ee. ler i-anMarw k«x-eu1oace CmlauacH*n. 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Dezember, nachmittag* 3 Uhr In Allertehnueen statt. II099D ; hon. ff r.-niui » 10, Han.' Cinbriibare. O. Zrlltr» WCa 6n *, « fl lrr broa* rifKrnft^sIL , Yiabrnulnu A Gröhre Auswahl In allen Preislagen finden Sie in der I Central-Drogerie Schulstrafie niow X12U m Nummern »ch'ih V(I :&L trx .♦mber wtrb aebeu JA 5tbeaeaia Ciaa. Wehen, cn bertßlereamenbütte tu melden 11105D 50r die Ehrungen, die prachtvollen Siumenlpenden und die vielen GlllcktoOnsche. welch« uns |u unserer silbernen Hochzett zuteil wurden, danken wir herzlich. Johannes Köhler und Frau. Gießen (Schufffr UI), den 6. Dezember 1917. iioert -«halb Dir Haar td*on trtlhreidg nu« <1 Kcluter- M-Krlnze -Handschuh» -Wische Modehaus Salomon | Vermietungen x)n bester Vage ®le* den» kann Wohnung bestehend auS SZlm- ment 2 kleineren Kammern, 1 ausgc- bauten(Hia»Deranöa u. 1 Gliche nebst kl Lvetsekainmci.Par- erre foioieatöficrcr Stummer auf d. ^vci- (bet il 1 Kellergelan bi - iß April 28 geg tirfau der Umzug fouen frei gemacht werden Grundmiete 92*1 ./i. Lchr Ang. u. (JH716 an d. W. Anz Heyd & sonn | Seltcrsweß 12. ________________________ igOMe I Mittwoch, den 7. Dezember 1927, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neuenweg 2», im Löwen, zwangsweise gegen Larzahlung- einen zweitürigen dlsschranf, einen jdf)rifl«n Lullen, zwei trhaiselongues, ein <$efa, einen Rauchtisch mit elektrischer Ständerlampe, eine ttonzertzither, zwei Schreibtische, einen Grammophon mit 20 Platten, eine Nähmaschine, ein Lüsett, eine ffanne AukdobenSI, eine ffijle Seife, eine Partie Seifenpulver u. Ansichtskarten, zwei ladenthclcn, drei Negale, eine OoId kasie, fünf Ausstellunasgeföße, 20 Flaschen Sctt. ein Fahrrad, ein Sofa, eine Kommode. einen Zimmertepplch, einen Spiegel, ein Damenfahrrad, ein Derilko, vier Stühle, einen Lisch, einen Schreibtisch mit Autsch, eine ffasieemaschlne, eine S,»maschine, einen 'Jkiü1>c|tbranf, einen Staubsauger, ein vollständige» Seit, ein pianino. hoosd 'Kiitifor Gertchtsvollzieher in Sieden Ju,un Goclhefirade29,Lelcph 1 Vereine. Nieten und Treffer ;il KrritD Berlofononi sitts twdfld. I. Weinen h. G. 2tru«ia»fg 9. ohne gegen'eilige Bergutuna türfo'ort aelucbt. Scbnfilidie Angeb. unter W?24 an b. tilteb. Ana erd. dem rxwlhrvrn Matrrhur- »MMt eJaror. Dir |lTol- HaarpPeer avuSi dxa Miaz er wund. »oll. weutig. In*t IrUlrr har. Aurt> tum AusjItiAa der ilur* hXuägea FSrbrn oder Blei ctien enutandeeen SthSden iwt räuber ex' »u verlast Mädchen filz tagsüber sofort aefukd, iSTS ‘Rfrtaur .HBnnioie" Vuöroia'tTane H 3h v e lüihditB das schon i.i g„t bür-1 gerlichem Cansdalt tätig war i Ter oder I. 3amiar I Marktplatz 11 ! GOETHE-BUND Donnerstag, den 8.Dezember 1927, abends 8 Uhr In der Neuen Aula der Unlvenitftt Oroflen-Buseck, den 5. Dezember 1927. 1I068D von gutem aintAdb» Irr sofort auf I C*u- po bef ar'udzt Li- cherhei: neuer dauie IIHL und 5 t’teinrn | Van» Lchr Kni n. teCji an d. cm /tag. Haue, m.Wtrischglt u.PI etzgerel.f ehr rew tobet 'J/nbe Ätehen. orel»wert au uert 2dir. Ang. u 1X727 an den lüleb. «NA. Verkaufe 1 iabrbarc Baud iäar, 14 P&, einen (^icktro • Dlotor, 20 PxS, lerner l Vic- serwagcn, II 22 PS. fllr 2iücker-, Mevger- ob. Llilchwagen geeignet. Lchrtftllche Anfr. unter UK714 an den (8teh flnu erb [Verschiedenes! Herde a. 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Mittwoch und Donnerstag versammelt sich die Dolksvertretung um 3 Ufer und berät bis 11 Ubr abends Um II Uhr abends ist Schlich. Aber es kann der Sitzungsbeschlub bei bestimmten Gelegenheiten auf erhoben werden, und bann entstehen die Aachtsitzunaen. Sie haben, wie man sieht, nicht» Auherordentliches an sich. Wer bi» els Uhr wachgeblieben ist. ist bei genügend interessanten Äerhandlungsstvsfen erbötig. auch noch länger aufzubleiben. Doch hat der Brobachler englischer Dinge den unbestimmten Sinbrurf, hast diese Rachtsitzungen im Frühling und im Sommer. wo man (SMcarnfKU hat. morgens früh bei Tage der Bevölkerung Londons bas Bild des schwergeprüften Politikers vvrzusühTen. häufiger sind als im Winter, wo ein echter Londoner Hebet auch den ältesten Londoner den Weg nach Hause verlehlen lassen kann MV Ausnahme der Freitagssitzungen ist die erste Stunde de» Tage» im parlamentarischen Sinne, nämlich die Zeit von 3 bi» 4 Ubr, den kleinen Anträgen gewidmet. Diese »er- lallen In zwei Kategorien, die mündlich und 'christlich »u beantwortende. Sine strenge Regelung der dufteren Form ermöglicht es den Kabi- nettsministern. In dieser einen Stunde n.cht weniger als 6 bis 10 Dutzend kleiner Anfragen AU erledigen und die parlamentarische Difzipl n ist so groft. bab trotz dieser scheinbar uiizuiäng- iichen Frist noch Gelegenheit zu Reinen ©bcjial- bebaiten gesunden wird, die M. Ps ober Mitglieder des Parlaments (member of Parlament) dürfen nämlich im Anschluft an eine gestellte Frage Zusatzfragen stellen, aus die der Minister ZufatzantwoNen geben muß. Das Kunststück wird folgenhermaben fertig- gebracht Die zur mündlichen Beantwortung bestimmten Sraaen müssen 24 Stunden vor Sit- .ungsbeglnn in den Händen des verantwort- ichen Ministers sein. Es kann auch eine kürzere ^rt6 grient werden, aber nur mit Zustimmung des Ministers. Die eingeiaufenen Fragen werden dann aus einem besonderen Blatt der Tagesordnung chronologisch gedruckt und numeriert. Jede» Mitglied des Hauses hat das Blatt in den Händen, und so entstehen die lakonischen Antworten. die Antwort auf die Frage des Dot- rchncre ist negativ, ober die Antwort lautet, nein, ober die Antwort lautet ja. Alle anderen Fragen, welche eine längere Antwort notwendig machen, werden s christlich beantwortet. und diele Antworten lind dem schon am nächsten Tage erscheinenden stenographischen Berichte übet Den Sitzung »verlauf bei gegeben. Dieser stenographische Bericht erschein' in Gestalt eine» sauber gedruckten blauen Hefte» da» 50 Pfennige kostet und da» jedermann abonnieren kann. Dieser amtliche Sitzungsbericht Han'ard genannt, stellt eine H-ch'ti^istung parlamentarischer Organisation bar. Die kleinen Anfragen müssen von den Ministern persönlich beantwortet werden. Rur in dringenden Fällen vertritt ihn der pariamen- tari'che Untetftaae'eftetär Sie bezicheu 'ich auf jeden nur erdenklichen Umftar . auf jeden mir vorstellbaren Gegenstand bet öffentlichen Leben» Das schlechte Benehmen eines Postbeamten oder ein übler Geruch in ber Rähe einer Landstrafte kurzum da» Schicksal eine» jeden Bürgers kann und wird regelmäßig zum Gegenstand einer Anfrage gemach: auf die hvch- möäende Minister in eigener Perlon antworten müssen, weil sie dafür verantwortlich sind. Durch das Mittel der dularf ragen ergibt sich auch gleichzeitig die Mögt,chic.i den Minister auf leine parlamentarische Eignung tu prüfen Weh: ihm. trenn er in seinen Zufayani Worten den Rachwei» liefert, daß er von leinen Minister.eilen Geschähe nichts versteht Aut die Zufatzant- Worten tomen ihn seine Räte nicht vorbereiten. 3n gleicher Weise wie die (u.nUcn 5ragen, die Rcben'ächlich.'citcn de» politischen Letzens eines Dolles auf diese Weise zur Sprache gebracht werden, lommcn natürlich auch die hoh.-n Probleme der Politik zur Behandlung. Die kleine Anfraae wird selbstverständlich Darum mit befonhercr Liebe von ber Obbohlion gepflegt. E» gibt lein sichereres Symptom für die Un- sahigkeit ber gegen tour igen Opposition, baft s e die Reine Anfrage im Unterbaute nicht mit bem Geschick und bet Zielsicherheit handhaben, wie es die Konservativen taten, als sie in der Opposition waren Es braucht nicht besonder» hervor gehoben zu werden, daß die kleine Anfrage da» Rück- g r o t des englischen Parlamentarismus barstellt. Darauf beruht die Möglichkeit Parlament a r i' 4) c r Kontrolle der Leistung der Behörden durch die Oef sentlichkeit und wiederum kann hch der partanteniarifdx Minister über da» Funktionieren de» von ihm vertreten-, Apparate» bis in die letzten Glied«, b's herab zum nein hm Funktionär perionlich überzeugen Der engli'che Parlamentarismus ist lomit etwa» gänzlich andere» als bcifoidiircdc d,e deutsche Reichs: agsherrichati Un» fehlt die Kontrolle ber Aureaufratu durch das Parlament. Eine sehr wesentliche So(gr dieser Etnrich- hing ist die Rotwendtgkeu für die Minister, fünfmal in der Woche geschlo'fen vor den Abgeordneten zu erscheinen, ist Der Zwang. sich fünfmal in der Woche vor der Ocstentlrchleit des Landes und der Well in Freiheit brrihert produzieren zu müssen Sin weitere» drgebni» liegt in b« Aufrechterhaltung De» 3ni ereile» im Parlament Da» getarnte öffentliche Leben 'picgeU sich in den Reine« Anfragen, ur.b zwar in einer kurzen, prägnanten und häufig amüsanten Form. Die Kunst ber -IVßerr'cbung ber parlamentarischen Methoden die witzige Frage und d:e Rüge Antwort gibt immer wieder Gelegenheit, selbst bi: Pennv-Prrife mit das Parlament, bann gibt e» Reinere und größere Sensationen. Riemal» fehlt da» dramatische Intere'fe an ber Politik, und weil ba» Parlament in England leibst beute, wo eine zer- splUterte. uneinige Opposition da» 3u|tanbe- kommen eines politischen Wortgefecht» nicht immer verbürgt, den an sich fpröben politischen Stofs in eine populäre und verständliche Form zu bringen weist übertreiben wir nicht, wenn mir sagen, daß Der Wiederzu'ammentritt be» englischen Parlament» wie üblich ein politische» Ereignis barstellt, da» in feiner Besonder- beit zu behandeln auch für einen Deutschen burchaus lohnt Glückliches Giam. Don unterem L -Berichterstatter sRachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Bangkok. Rovember 1927 3n mächtigem Delta ergießt sich Der Wenam in Den siamesischen Golf, wo seine Fluten weirerströmen, bis sie sich, vereint mit Denen seines großen Brubero bc» Mekon g. in Den liefen des Sudchine ischen Meeres oct- lieren. ..Schön find Die De lade des JratoaDi, gigantisch Der Mündungsbereich Des Mekong, doch lieblich Die Ufer de» Menam, an Denen Die Stadt der großen weißen lingel liegt." - So singt der siamesische Silagerjunge. Der sich in seiner Dschunke an den bizarren Xempelbauten, Palästen und Pagoden Bangkoks Darüber- treiben läßt. UnD wer au» dem Durcheinanber der Eingeborenenhäuset dieser Stadt herau»- flnDel, über Den breiten Platz des Könrgspalastes und seiner italienischen Renaissancebauten hin- wegschreitet. Die Docks und 5)a| en bauten, den Bahnhof und Den Flugplatz passiert, an Krankenhäusern, Schulen und Universität oorbeilommt und schließlich in Die moderne Industrieanlagen gerät. Der ist von Diesen unbeschreiblichen, ungeheuren. Zeil und Raum verneinenden Kontrasten betäubt, fast erschlagen. Dort, wo blind europäische Kulturtünche ungeschickt geschmacklos aufgetragen warb, vermag der Blick nicht lange zu verweilen Das ist nur unrühmliche Ausnahme D i e 6 f o 11 f herrscht vor. zermalmt mit ihrer Wucht liliputanifche Kopie des Abend lande» stößt (ich aber durchaus nicht an Den rein technischen Äußerungen unt rer Zivilisation. Siam bat es gleich Japan verstanden, eigene Vergangenheit und fremde Gegenwart glücklich zu kombinieren. Darin liegt fein Erfolg damit hat es seine Sri- stenzberecht igung erwiesen. Mit den Waffen europäischer und amenfa- ci chnik ist es Aucrft Der RatU r. Den Ur- Wäldern und Dschungeln zu Leibe gegangen. Der Kampf tobt noch, mächtig ist der Feind, mächtiger aber noch Siam» Ingenieure, Arbeiter und Soldaten Weit hinaus vom patanischen Süden bis zu Den Lao» im äußersten Horben zieht sich der Schienenstrang und unaufhaltsam Dringt er über Ajuthia nach Osten zur anna- mitischen Grenze vor. Dieses Land kann heute schon 80 Millionen ernähren und seine Bevölkerung beträgt kaum hundert mal Hundert- tau'enh Aber Siam ist ein Agrarftaat. Das Risiko Der Ernte ist zu groß, zu starke Dorsicht ist trotz aller Uebcrschüsse beim Budget nötig. Darum will man hier die gewaltigen Hoben- schätze erschließen. Die Zinnerze und Das Zinn, die bereit» heute auf Der Auefubrlifte an zweiter Stelle stehen. Der Schlüssel hierzu ist Die Eisenbahn, daher ist für den siamesischen Volkswirt die nationalökonomische Frage seines Landes ein VerkehrSproblem. Hierüber vergißt man natürlich keineswegs die Landwirtschaft. Rördlich ber Haupt- fta?: ist seil Jahr und Xag ein Heer von Technikern und Ingenieuren mit Der Entwässerung Des Landes beschäftigt, so baß ble Erträgnisse des Reisbaues sich schon bald verdoppeln dürften. Der ungeheure Dtldbestand der Urtoälber und Dschungeln sichert vorläufig Die Ernährung her Pioniere und Jäger, die, von Abenteuerlust getrieben, sich bis in Die entlegensten Distrikte des gebirgigen Rordens vorwagen. Der Staat kümmert sich nur um Die Erhaltung Der Olefan- ten. Deren Tötung mit ungefähr 6000 Mk Gelb- ftrafe geahndet wird, und von Denen 900 zahme Eremplare in Der siamesischen Landwirtschaft tätig find. Immer mehr Wagen der Staatsbahnen hebt man in letz er Zeit mit Tcakholzladungc« im Guterbahnhv' r?n Bangkok ein rollen, und die von Jahr zu Jahr steigende Zahl der Forst- einen Deutet auf eine kommende rationelle Be» wirifchas.una der Wälder Der Ei/.fuhr-Bedarf ist ttn Dergle.ch mit Den Aulifuhrmdglichleiten S am» vcihä.iniAinastig an fomr men. die nach W cDeraufnahme der diplomatischen Bezieh', n .n rafch h erber zurückgekehn find, durchaus auf ihre Kosten D e Ein'ubrzölle sind zwar erst vor kurzem wieder erhöht wo »den «von 3 auf 5 Pro», t »d ulortn) aber es besteht keinerlei Aushcht. daß man b rr fantonc- fi'che Effperimente versuchen wird Rur langsam e t c i aul Er nD ter vor Hanl < ei Kohl roll nd 2i enerzlageislät.e i eine Industrie. An Maschinen Baumvollsabrllaten und Fettig- waren aller Art vom Dlotor bi» zum Kochgeschirr besteht fast unbeschränkter dauernder Bedarf. iS» ist ein glückliches Doll und cm glückliches Land, über das König Prajadhipok regiert. Hier kennt man im wahrsten S.nne be» Wortes feine Parteien, oder boch nur eine, bic Königspartei Bor einigen Moi.a.en erpedierie man hier ein paar taulenb Kull» zu Schiff in ihre chinefifche Heimat zurück, weil sie kommimistische Propaganda, ersuche anftcLten. Sonst herrscht hier eitel Ruhe und Stieben. Aus Einwanbe- rung legt man allerdings keinen großen Den Unb ber Itarne ische Mensch ist kein Revolutionär. Der Bubdhismu» trägt hier nicht ben Eharakter. den er im Süden Ehina» angenommen hat und ist auch nicht brahmanisch verzerrt wie in Indien. Die Lehre hat hier im Gegensatz zu ihrer künstlerischen. Ausdrucks- weisc in geistiger Hinsicht die Reinheit der Formen ihrer kandhschen Inselhcimat । (Sri)Ion) bewahrt So nimmt der Siamele gottergeben die himmlischen Wohltaten entgegen, die Buddha seinem Vaterland in seltener Freigebigkeit zuteil werden läßt. Bor dem Kömgsplav zieht inzwischen die Wache auf. martialische Gestalten elegante Offiziere. altpicußisscher Drill S c Anne.- ist Flein, aber gut Sie hat einen beneidenswerten Geist. Gewehre neuesten Modells, Geschütze schwersten Kaliber», Maschinengewehre in jeder Kompagnie, Tanks und Flugzeuge, — die in eigenen Fabriken erzeugt werden. Wozu das? Run, man vergesse nicht, Siam liegt im Wetterwinkel Ottas i e n ». 3m Westen und Süden sitzen die B r i- t e n, im Osten die Franzosen und im Rorde» droht da» sich vorläusig noch im Bürgerkrieg zerfleischende E h i n a 0» gärt auf den Sunda- infcln, es rumort auf den Philippinen, während im fernen Südosten bas Problem bes fünften Erbteil» feiner Lösung Harri. Siam hat in Annam, Birma unb auf Malakka eine riesige Irredenta, unb es weiß, baß es hier einmal eine fürchterliche politische Erschütterung geben wirb Da heißt e» gewappnet zu sein für alle Fälle. Roch ist es ja lange nicht fo weit, noch garantieren d e Langrohrgeschütze von Singopore ben Frieden im Malaischen Archipel poincaräs Kampf gegen Die Auionomisten. Straßburg im Dezember 1927 Auf rin stimmig en De'chluß bes La ndeskomi- tees ber „Elsässischen Dolkspartei" (Zentrum) war am 30. Rovember bet Parielpräsidcnt veltz bei Poincats wegen ber Unterbrückung ber autonornifttschen Presse vorstellig geworben. Er hatte barauf aufmerksam gemacht Daß es ben französischen Beriprechro auf Schutz ber elfäsfischen Ucberlieferungen unb auch Den letztjährigen Zusagen Poincarös wiberspreche. wenn man Die bcuttchs Pracht gen Blätter in Elsaß- fiot^ringen als ,1 n fremder Sprache" cr- schemenD bchanDlc. Auf Diese Weife stehe Die elsaß-lothringische Bevölkerung, Denen Mutter- Ein Gießener Musiksonntag. I. Wie m icDen Jahr so hatte auch Diesmal Die Schul« für höheres Klav terf Piel und Theorie Der Musik von Minna Körnet löte Hörer in eigenen Räumen verlamme! t. um mit Den Darbietungen Der vet- ichiedensten Gruppen von Schülern Zeugnis von Der in Der letzten Zeit geleisteten Arbeit abzulegen - Schülerlristungen sollen unD Dürfen niemals r.a» lonit u Dl ichen strengen krttilchen Grundsätzen beurteilt werden, da fte noch keine absolute Leistung darstellen können und auch nicht sollen, noch dazu wo gerade ba» musikalische Gestatten im Iugenhaltet wi« auch in ben Ent- tDitfiungejabrcn durch Umstände sehr äußerlicher Art ost beeinflußt ist. Andrerseits aber führt ein Produzieren vor einem größeren Kreise zu größerer Stchethcit im Auftreten und im Sich-zu- fanwiennehmci. im geeigneten Auaenblid. EinS erwiefen alle die Leistungen taubere technische Durcharbeitung, sowohl hinsichtlich be» Anschläge» als auch bet Klarheit und Durchsichtigkeit bes Spiels. Für Die Zukunft wäre cs ratfamer, noch mehr Gewicht auf Die selbst tätige musikalische Erfassung seitens ber Schüler zu legen unD sie ziz noch stärkerem, aktivem Gestalten zu erziehens denn erst dann kommt bic ber Musik brionbcrc Dcsenseigentümlichseit zur vollen Geltung. Sbento wäre daraus zu achten, in ber Wahl ber Musikstücke ben augenblicklichen Stanb in Der Entwicklung des Gestaltungsvermögen» nicht durch zu hohe Anfvrbcnmqcn zu üoer'chretteip Die Leistungen von Schülern wird man stets als olchc wetten. Wenn fid) aber Erwachsene mit ihrem Können in ben Aaßmen ber Ausführung stellen, fo müssen fte auch einem strengeren Mast- stade Genüge leisten. Frau Konicrtiängcnn Ella Geffers nimmt re bc^ug aus ihre Lonblldung einen Standpunkt ein. von dem sch bic neuere Stttnindlldungskunst glücklicherweise bewußt ab- gewendet hat. Ihr Organ erklang eng und ohne Ausnützung der fonftüutfontLer Gegebenheiten. Otto Gabel (Wiesbaden» als fangeäfreuhigcr Dilettant hatte sich, wie schon m früheren Jahren. fo cn«b diesmal wieder zur Verfügung gestellt unD bereicherte bas Programm mu Drei vchmnannüedern. Ebenso war Paul Köhler mit seinen geigerischen Fähigkeiten rn diesem Kreirc fein Unbekannter mehr, allerdings hätte man nach Den Leistungen, die er vor zwei Iahten bot. einen stärkeren Fortschritt in feinem Können erwarten Dürfen II. Sur den gleichen wohltätigen Zweck, nämlich zum Besten ber beiden hiesigen Schwesternhäuser, warb ein Mozart-Abend von (Ilaire Schlesicr-Altmann. Das geschickt zusam- mcngcftcllte Programm konnte vor bem stattlichen Hörer kreis seine Wirkung mch« verfehlen. Denn bic Konzcrigcberin verfügt über eine sehr fvlibc. arünDlich burchgeblldete Technik und weist Da.» tewniiche Können erfolgrrich ihrer starken musikalischen Potenz unterzuorDnen Dafür spricht bcfonDcre. ihre Fähigle.t im Begleiten, einmal Des Gesanges und Dann im kämmermuftRichcn Zusam- menfoid Ebenso zeugte Mozarts s-Dur-Sonate von sorgsättiger Durchardciiun-. und entschiedenem musikalischen Dcfchmack Vielleicht wäre es ratsam gewesen. Den Flügel einer gründlichen Durchstimmung unD Intonation zu unterziehen. Die Motzartfonate zu vier Händen am Schluß De« Programme» zeigte wie fflairv Schlesier-Altmann großzügig aufzubaucn vermag. Alles Fähigkeiten. Die ihr sicher in ihrer unterrichtlichen Tätigkeit zu grünDlichen Erfolgen verhelfen werden Zur Bereicherung der Doe- ttagsfolge hatte fte aufstrebende junge Kräfte Hera »gezogen einmal Hedwig Moefcr , Die ihr :n Der Durchführung ber tner- händigen Mozartsonate erfolgreich aflifhcrle. dann Lore Sander (Gelang' unb Mufiklehrer Franz Dauer junior (Bioline). Lore Sander besitzt ein ausgesprochenes Bvttragstaleni. das sich besonder» in dem schlichten .Veilchen' Mo- zerrt» wie in der Arie der Susanne geltend machte. Dazu geiellen sich lehr beachtliche stimmliche Mittel, die leider durch die Art ber bisher gen Ausbildung noch nicht zur Entfattung gekommen find. E» ist ihr dringend zu wünschen, daß s« den Lehrer finden möchte, der imstande wäre, dieses Organ zu erichließen. bann wird fic auch einmal Die Arie Der Königin ber Rächt m.l nach- haltendem Eriolg durchzuführen txrmögcn. Don Franz Dauer konnte ich infolge anderweitiger Verpflichtungen, nur Die Q-Dur-Sonatc hören. Semem Ton tft mehr Wärme und größere TEoDu- lationSfähigkcit zu wünschens techm'ch musizierte er sauber und einwandfrei, und zeigte eine gute musikalische DestaltunaSfähigkcit Was ihm fehlt, konnte ihm ein Derglrich mit der Dur-a-führung Der gleichen Sonate Durch Die Frankfurter Meister Dee KammernrufinpieU am sÄen Abend zeigen. III. Der mulckalische Volkskunstabend der Volkshochschule Gießen wurde zu einen musikalischen Ereignis ersten Ranges. Hier waren zwei ausgereific musikalische Persönlichkeiten am Werke, die nach älcberwindung be» Gärens jüngerer Jahre nun abgeklärte vergeistigte Kunst offenbarten. Dr. Ludwig R o 11 e n o e r g ist ein Klavierspieler, wie man ihn sich immer für Kammermusik wünscht und ihn nur sehr feilen antrifft. Hebernu» Rar und plastisch vermag er zu gestalten, feinfarbig ließ er jede Stimme, jede Thematik friftaHRar hervor leucht en. ohne bei aller Differenzierung in zu Objektiven AkademIsmus zu verfallen, berm ein starker inneriichrr Impuls leitet ihn bei feinem mufikal.fchen Erleben unb läßt manches, was durch allzu häufiges Hören vielleicht schon verblassen möchte, wieder in jugendlicher, leben-warmer Schone erstrahlen. Mag auch sein Haupt schon gebleicht sein durch bic Reihe her Jahve, innerlich ist er noch ein Junger mit frisch pulsierenben Kräften. Ebenbürtig ihm zur Seite stand Adolf Redner als Hüter der Tradition fammer- musiklichen Dwlinspiels Als geistiger Führer de» nach ihm genannten Quartett» hat er stets eine besondere Feinheit in her Erfassung des Musikalischen bewiesen und seinem Instrument bie subtilsten inneren Erregungen abzu- gewinnen gewußt. Sv entlockte er auch diesmal wieder seiner Geige Tön« von überraschender Weichheit und zartem Wohllaut, ohne jedoch ins Sentimentale zu verfallen. Anderseits zeigte sich auch wieder die große Steigerung»- und Modulaifonsfähigkeit seines Tones. Und die'« beiden, bi sich ge'chiollenen und fest fundierten musikalischen ^Persönlichkeiten gingen ineinander auf. al» wären fte gleichen Wriens. vom gleichen musikalischen Wollen bdeclt Da wurde jede Der wer Sonaten m ihrer Eigenheit erschlossen und neugestaltet. Rar unD faßlich Dar- geboten m ursprünglicher Ratüriichfeit ohne jeglichen Manierismus. Ss wäre ungerecht gegen Dte Konzertgeber und noch mehr eine fachliche Unmögllchkeu, irgend eins von den gebotenen Werken besonder» hervorheben zu wollen. Denn das würde nur dte Weihe des großen Erlebens m der Abendstunde zerstören Einem, jeden aber vermochten fte das zu geben, was als letztes Ziel Der Musik immer ttneDer gelten muß: innere Erhebung und Erbauung. Der schönste Lohn «dien, wahren Künstlertums Damit aber hat Dte Boltohochtchule Gießen auch chr Ziel vollkommen erreicht, untere großen Kulturgüter weitesten Kreisen zu erschlteßen, unD Dafür fei ihr gedankt. Dr. H. Frankfurter Theater. Gerhart Hauptmann» Schauspiel.Dorothea Anger mann“ hat nun auch ben Weg an Dte Frankfurter Schaufpielbühnc gesunden. Dtefe Tragödie der Pastorentochter Dorothea Angermann .st für jeden, der Gerhart Hauptmann dahinter sucht, gelinde getagt, eine Enttäuschung. berat bem Schauspiel feplt die große bramati'che Ballung. Die e» in schwingende Foroi pressen müßte. Im Grunde genommen Ist dte ..Dorothea Angermann“ ein Durch'chnittsfchau- spiel mit Durchichn n»kvnfb 11en dte sich zu einem Gewi tiersturm über dem Haupte Dorothea» zu- sammenziehcn, dessen unheilvolle Folgen in Form eines wahren Hagelwetter» von Schuklalsfchlägen sie vernichten. Uns kommt cs vor. al» seien bic Vorgänge, baß ein Vater feine Tochnt zwingi. thren Berführer zu heiraten, saft alltäglich, doch 5)cui’nr.arm 'ah einen außergewöhnlich seelischen Mord in diesem Vorgang, dessen weitere Folgen den Hörer ein wenig kinodramatifch anmuten. Die Aufführung im Frankfurter Schauspielhaus nahm sich mit größter künstlerischer Sorgfalt dieses geistigen Cf.efltnbe» an Die Reg e Fritz Peter D u ch s tat ihr Möglichstes, um irgendwelche Entglei'ungcn in» L.ücheri.che zu verhüten und den Abend zum Erfolg »u Hißten Der Regi'seur unb sämtliche Darßelkt waren bemüht. lebensvolle Men'chen auf Die Dühn< zu stellen, allerdings geriet Alberti« Koch um einige Ruancen ux gutmütig unb harmlo». auch Ulrich Arie» Dr Herbert Pfann'chmidt hätte trotz aller Zurückhaltung kraftvoller au’gefaftt werden können: sehr geschmackvoll behandelte Hercha Schwarz bic tunt Rolle der Frau Pastor, unb eine künktleri'ch geschlossene Leistung bot Alcfatibtt Engclsal» Pastor Anget- mann. ben er sicher zu charakterisieren verstand. Das gleiche güt von Toni Impekoven, ber 'tch mit feinfühlender Warmherzigkeit bet Gestalt des Hubert Pfannfchmibt prächtig annahm: neben ihm voll sthlichiet Einfachheit Lola We- b i u S als feine Stau. Bleibt noch Ellen D a u b , dte Darstellerin bet Titelrolle. Sie erschöpfte Dte Gestatt bet Dorothea restlos unb wuchs in fünft* leri'chet Intensität noch weit übet bie Figur bes Dichters hinaus. So wurde ber Abenb, durch Dte barstellen ch gehaltvolle Aufführung zur Ein- bringlichkeit gertogen, ein Erfolg für ben Re- giffeur unb feinen Künstlerstab, bem Werk selbst faß ba» Publikum ziemlich verlegen unb ftun» mungslos gegenüber, ber Beifall wurde zur Verneigung vor bem großen Hamen. — L. W. üen< Die "Itcgierurm tDtrbr *■ t mangel! Waffen" gegen d^H.'matbewegung anderer . 'pr^che da« Deirtfdk ifl taff-chslch jnfrr Prrrr. Ausnahm« recht. Die jetzt ueröffentUchte 4ntoon De» 2Zi* iisterpra identen ufcerrakbt durch die völlioe Lbwe . sung der Forderungen der Tacttt die hm — ttofl heftigen ÜB Herstands In 5cn *tgncn Aeihen bisher am treuesten Gefolg'chafk gt- kiste» bc. Die'rr Brief en Hau an positivem ,wei höchst bedruisame Stellen flmmat die Er- '-irung. haf, di-- Regierung di« deullchiprachige Presse al* „f t < m t f p r a * i g- auch w*t- exbin behandel» Die der Staat »rat kürzlich entschieden har dal bi« Aegterung bal Aechl auf de in Frankreich in deutscher Sprache «rscheinenLen autonomistiichrn Fettungen da« Deetz ntm 1895 anzuwenden" Und Poincare fügt hinzu, dl« "Regierung habe sogar die Pflicht, diel zu tun wenn man auch Die Bedeutung der autonomiKüchen Bewegung nichl überschützen dürfe Daher allo «in Beschluß de! Mmister- catlt Daher Aufgebot des ganzen Machtappa- rars des Staates?) „Hur einige Verirrte" leien die Xräg«« befer Bewegung, und ..die Be- völkerung Wendel »ich pon ihnen ab" Prefsegeseycs von 1895 bedienen, „solange I i e nicht einen G« f« tz « sIert besitzen w i r d der es ihr gestatte», die llmtrebe zu be- sümpfen, die die nationale Einbeil verletzen, unter welch-m formen es auch fein mag und auf welchem Teil« des nationalen Gebietes he »ich auch ereignen mögen, ein Geiey. dessen drin- ?«nbe Annahme Ht vom Parlament« v«,- angen wird" Hier ist in aller Horm das Anli-Autonomie-Geletz ang« kündigt, von dem seit langem di« Bede ist. 6i wär leinerzeil mit der ellad-lothringischen Bewegung begründet worden wird jetzt aber wohl hirm auch gegen die bretonischen Autonomiften gerichtet sein gegen die bie Pariser Presse wochenlang «ine ähnliche Hede betrieben bat. tme man sie bei ihr gegenüber den Heimattreuen Elsaß-Lothringern kenn» Poinrarö findet, das, die Regierung bisher ..genügend Beweise ihrer weitherzigen Auslassung der sprachlichen Sonberbedingungen in den befreiten Provinzen gegeben bar. bah He aber Dorwürfe verdienen würde, wenn fie sich aus das Abenteuer einließe noch weiter zu gehen und wenn He einer bereits früher formulierten These sich anschließen würde nach der bl« beuiltb« Sprach« in Frankreich eine zweite nationale Sprache werben toll" 'was natürlich lediglich für LUaß-LoHrin- gen gefordert worden ist!) Frankreich ha» stets nur eine einzig« nationale Sprache gekannt. Diejenige in der das französische Genie, die Blume der Synthesen unserer regionalen Sigenarten, feinen Ausdruck findet ' 3n dem Schreiben an den Avgsordneten Seitz beruft H4 der sranzösische Ministerpräsideni darauf, bah es im Interefse des Friedens liege di« Autonomiften unschädlich zu ma' chen Obwohl es Hch nur um ..einig« verirrte" bandle („pon Denen sich di« Bevölkerung ab- wendet"). Dürfe die Regierung nicht ..die interna t i vn a le n Folaen. Die dies« Bewegung nach Hch zieh», vernachlässigen" 3n Deutschland könnten die unterdrückten Blätter die Hoffnung wecken, als ob (Allah und Lochungen bereit wären. Hch von Frankreich zu trennen und in verkappter Form au Deutschland zurückkehren". Und „in den ine, st en französischen Kreisen hat die autonomiftlsche Propaganda den Gindruck erweckt. das, sie auße rha lb Frankreich« ürmutigung unb Unterstützung gesunden hat". Auf dies« Weile droh« die autono- inllti'ch. Bewegung „durch dieses i>er«chtigte Mißtrauen' einerseits und „durch Die wahnsinnigen Hoffnungen' anDererfeit«. au einem der ernste- neu Hindernisse für Die Versöhnung her Völker au werden Poincarc scheut sich also nicht, das ..Mißtrauen" kür berechtigt au erklären, das ununter- r chtete ober direkt gewissenlos« sranzösische Korre- 'ponbenten auf Dem "Dege über die groben Pa- rifer Blätter der französischen Ocsfentiichkeit selbst eingeimpft haben Derblendet lucht man nach deutschen Agenten", anstatt baß man die Berechtigung der Forderungen des elsaß- lothringischen Boikes zugibt Immer wieder muß man es aussprechen' Alsaß-Lotöringen fordert nur die Anerkennung als nationale Minderheit und di« Behandlung nach den auch von Frankreich anerkannten Grundsätzen De« Minderbeitenrechts Denn immer weite re Kreißr bk Hoffnung verlieren, von Frankreich Aner- (ennuug des elfaß-loibringischen Lebensrechts zu erhalten und wenn die Bewegung daher immer mehr radikalisiert worden ift. so liegt Die Schuld allein hei Frankreichs Weigerung die e Helmatrechte" anzuerkennen Die Suche nach dem 'chwarzen Mann jenseits des Aheins so 'ensationell sie auch betrieben w rd ift nur «in Ablenkungsmanöver, bas Die irregesührte »ranzöfisch« Bevölkerung nur immer unfähiger "»acht die Wirklichkeit zu sehen Die Hefraguniersuchunc,. trr Lpruch bc» Lsnbtagsausfchu^cs Darmstadt. 3 Dez , DTB. i Der ^lnt«r- 'nchungsausschnf, in b«r Hesrag-Angekgenheit. her schon im Hinblick aus den kommen den Land- lag keine Lnierfuchuizg beschleunigen mußte trat 5" seiner legten Sitzung zusammen är saßt« folgenden Spruch Der Ausschuß stell, fest 1 Der Finanzausschuß unb feine ik amten, tndbelpnbeu Ministerialrat W ' n d, s ch. haben bei den Beryanblunge>l über die Grün- Dung Der Hes.ag dl« Interessen Hessens mit 3 n er gif und Geschick vertreten »er Ausschuß hält es tue ausgeschlossen, -aß Olhnihedalvai Windisch hch bei diesen Ikr- hanblungen tn irgend enter Wecke von persönlichen Intereisen hat leiten laf’en. 1 Das Verhalten »>«s Herrn Ministerialrat wtiidisch in der Frage 8omu> brtm Umlauf — nicht ko lebt viel aus. D' V-au« frhrablt als Mvr^itern ihr /7CMMiQ£fi 6A0J/1 MC Hy Z7V/Z/V // (ej 7.1/vi«^ )) f ¥.*■"' fo/Z/yora 1 J l 2) * ' ? /ffum Dt 3« - k« -M-«nf ch— <»/ r«--ch" Pf-l — ifr AZ-we.Irvlr — r, fj Jfwulee SC 'M 5m« ch» Pfflf *■ Af>n«^w4r "«fiK'Uxft« wb^Um -» ch» Jn«4 «1./ ch- ch» yrdi '’ftJ Ifft. «w ch- mb- ierrw Slmt t u«-« |<>0 «Iw ch» 2w<«nj 5f-1' rw^r« lee /r. ke rW < -«U Pir ff | T*ff »•» ch» Mr- fftrutt» in itr ^«ch Pf*) Jtad> hikr. Air i« i Tfff —-s ch» Mm.- *»<*« 1 j JtwiX tfiir e» N-p-M M* Ich« RnÜ« Drr *f«*J mi ch« ftf* »* WM -» ch« «Kf^NMN« Lffkt- #WM* ««^ winteri.che F i, st e r n h r m m e 1 id.wa zwei Stunden nach Eintritt der Dunkelheit — späterhin ralttfr wird der Orion sichtbar und etwa eine Stunde lpäler eischeinl in der Verlängerung seiner Vürtelsterne der Sirius, nachdem kurz vorher sein Vorläufer Prolnon aulgetauch» ift Die langen Winterabende gestatten den Anblick he« Sternhimmel« saft fünf ober sechs Stunden lang unb 4«k|en dementsprechenb große Der- änberungcu Wer am gleichen Abend öfters hin- ausschnu» bemerk! wie im Westen Der Herkules unb her Adler späterhin auch bie Wega unb klbft ber Schwan verschwinden während im Süden der Orion immer höher steigt di« Eapella im Fuhrmann saß in bie Vahe Des Scheitel- Punttcs rückt, im Osten schon Das Frühlings- IternbilD Des Löwen naht unD sich im Vordoften Der Große Bär immer steiler emporreckt In den Abendstunden überstrahlt, wie Im Vormonat, ber hell leuchtende Jupiter alle Glanz nimmt »rmlich langsam ab. hc ift aber immer noch ziemlich hell Links von ihr und infolgedessen am Morgenhimmel natürlich titfei ftehen der Mars unb ber Saturn beibe ziemlich dich« beitmanber aber wegen großer Sonnennähe nur schlecht sichtbar: sruhstens gegen ®nbe bes Monat« tauchen sie au« ber Morgendämmerung auf Am 24. ist eine Sonnenfinsternis di« indessen bei uns nicht sichtbar ift. Während bei der Sonnenfinsternis vor einem halben Jahre gerade bie nördlichsten teile ber Erde in den Monbschatten fielen, trefft dies diesmal gerade für die südlichsten teile zu. Io Daß Europa gänzlich aurwrbalb Des Fintzernisgediete» bleibt Auch eine vollständig« Mondfinsternis am 3 De- z«mlrer bleibt für uns unsichtbar, weil sie «in- tritt, während wir tag haben der Vollmond also für uns nicht am Himmel steh' 3m Sali« Eymer handelt es Hch um billig« Veff«Hiekrungsang«bvte des S für die Hefrag, Di« aber abgelehnt würben Adg Kindt hatte diese Tatsache zu einet Anfrage im Landtag gemacht und von Aegierungsfeilc bie Antwort erhalten bah es fich nm nicht für die Heirag verwendbare Kessel handele daß Eymcr einen wenig vertrauenerweckenden Eindruck mache, außerdem habe sich Eymer unlauterer Mittel bei feinen Verhandlungen bedient 3n diesem Zusammenhang wurde dann dem Abg Kindt von bei Gegenseite vorgeworfen, baß «r mit Ennier in geschäftlicher Beziehung stünde was nicht der Fall ist und nunmehr auch vom Ausschuß anerkannt wurde Oberheffen. Vmibttrifl Micften L W i ese ck, 5. Dez. Gemcindsrals- sitzung Büigerinetlier öchomb« r gab vor Eintritt in bi« Tagesordnung em Schreiben bes Gemeinderatsmitgliedes Heinrich K ü m m e l de- fannt. wonach dieser sein Mandat als Gs- mehtbccut n l c b c r I e g l Die Tagesorbnuug, di« sich schnell erledigte, enthielt iolgcnde iDelent- liche Punkte Die Hundesteuer 1927 28 bleib» wie feilhar Für Len ersten Hund werden 4 Mk. für den zweiten 8 Mk. und für den dritten Hund 15 Mk. pro Jahr erhoben. Für bk Errichtung eines F ußsietges am Lichlrnausr IDeg unb 3 m Eichbaum ian Den neu «nicDklen Genosfenfchsteh, te«i Oeten st l ig c l < g , unb de.nzu'olge wieder eine größere Anzahl Irbenei enilaHcn Leit kurzeu-, werde-, dte hier b.'cha'iigien libetig» l e u t < aus dem Butecker Tal von hon V c r k o n e n a u l k«> j e rn 6 ; « m m Be, «m. un6 di« von Wi « fe ckvon Dem bon,ger. B V o r t r a g fta:: Herr ffiecfeclinp (dranflun a. 3R.) vrign sehr bei» 'äklig oufflenonim.'ih- Bilder au» Dem Uebin de» ,«lhmarfd)nlh Graten Haefeler - Der G e - meinderal b#frir»' «in hier veranstalteter Rund- u»n ?/. . c 1 & * n a * ra *110 fl dazu beitragen bah Hch d,e Fahl demriächst erhöh, Ist ho» X-r Aundfuvk lur uns Landbewohner b*»- wir gar kbr vo,z den Kuliurzentren abgef bniucn ‘mb. »ab :'.»igeu Gemeindebibliothek «nikihr dem burhe keine Langeweile kommen I. Hungen, 6 Dez Hui den, heutigen -chweinemork» waren lüu Ferkel aufgdrte. bfR. Der Besuch be» Markte» durch Käufer war 'naß,.,, der »lande! ging langiam. et verblieb Uetzer '»and thia hl i wurbrn iur fl dis * «ochsn alte ,'erksl 12 bi» 16 Blk 6 bi» IP Lochs', alle 17 bk 14 »r 10 bk 13 «och,n alte 25 bk tt »I. f 3 fein beim 4 D», Eestss lanb im hidigcn Gemeindew^ > bi« erste diesjährige Brenn- und AutzßvlAversteiaerung hati Ls handelte ‘ich ir bet Haupi'ach« um wli aus Dem Evm:rchtag und ‘?g Wmd- 'allhc»k Die Pmcke waren an«gesprochen niedrig vbwoßl 'ich eine graste Anzahl Käufer rin« artunben bäum Der Dvpe -l ra ummet. r Buchen - e4HttboU 2. Kla'se ßrm a*f 18 BH d«« flkt*« Bleng« Eichen-ScherthoU au» S Mk F.ch e .re' g kostete das Raummeter 20 Pf Uichennrckig 40 bis « P» Le'chee Buchenknüppek -Mlrrl kamen je Raummeter auf - bis st Mk »a stehen Darch»or'rungsrc.'er wurden ber Hauten von 4 m, ml» 4 bis st JRarf bezahl, Ttd>»nb «r» ai Alter .on nlpe tor Fin.' Ml dem ,3abrr aus e all Uhde MUlw < De.« Mannergesangverein J Lang-Gons (tn diesem Sommer stnaersvach hanmi unb bereits 88 iw ferner der kühere Duchenacher Morgen Wüstuvgsland auf dem at^eholztM Lheuervtop» au» II 3abr* verpachtet. Es handelt Hch hier uwi ibelänbt w geringem Den mit |c.nta ber Besuch ber 'Beranftallung nicht ben gu n Leistungen des Gel ang Vereins Der Geflügel- und Dogelzuchtvereln Cau« dach und Umgegend hat jetzt ein« Vkilglvder- iabi von Id und umfaßt oi« Orte Laubach. Westerfeld Aöthges Auppertsdurg. Gonie s- klrchen. Freienleeri. Alten ha in. LardWidach. Stock- bauten. Münster Br hat sowohl In Frankfurt bei btt Iunggefluaelschau (4. Dember b. I > als auf ber unlängst in G i« h«n veranstalteten 13 Hess itchen L j n besgeklügelschau lehr Ichöne Erfolge runacn «tnc ganze Reibe von Ehre.ipr. wurden feinen Mitgliedern zug«!urschen Verein hat sich mit ben Gellügeizucht.et,vvn von Schotten Gedern unb Hung»-a zu einer freien Bezirks Vereinigung Ztl'aimnen- ge‘chloii.n Man gedenkt, im .Tanuar i< erste Bezirks-Aiisstellung in Laubach a* u- laltrn. — Der ti.Hge Iiegenzuchloereir^ ber letzt 32 Mitglieder zählt und aus dem Prä« mienmarft In Hungen bei scharfer Konkurrenz den 1. unb 1 Preis sowie r«niat i Prellt bauoit hat nunmehr 23 Stück Iuiw- :teie anaekürt Die vorn Gemeinberat b*au»trage Kommission ist bestrebt, nvr erstklafsioe« Halene, »u beschaffen Iu bemerken ist. daß bei ber 50jährigen Jubiläumsfeier des SoIe - f • r Hofs bas Festessen nicht ». londeem 131 Gedeckt zählt« 3 rm Ficht«nreisAanatn > Bvh,enstengei 2L0 bis 4 Mk. An'chltcHf. würben cii diesiähngen Konztnvtran'ialtungen m unterem Orte triehut« brr Ge‘angver«tn .H« r - monier mit einem Konzert das imes:ag L v D^thovens Wetter kamen Ehsre und Volkslieder hon Paul, Seiberu G nste« ukw zum Dvnrao. Alle Darbietungen zeugten von rvrAu.i .-her Schulung des Sänger- chors unb ließen rlenncn. Nah der Vertin un:rr der lalfnÄfiigen Leitung des Her S.. i<» ,int beachtenswert tunst lertlch^ Höh« erreicht bau Dk Patcken wurden durch vorzüglich, Darbietungen eines guten Streichorchesters ausgefüllt. Ehor und Orchester, tbenlo wie Hk Bon rage des Heern Stork ernteten starken Beifall ®g nächster verein i>rlle der Krieg erde re i n am Samstagabend au einem Mi 11 - tärkonAert m ben Saal des Gastwirtes lob TDiI^ Mohr ringel oben Es war gelungen, das Muk ikkorps des I «HeIsl BaL 15 Inf - AegI Gießen unter persönlich.« Leitung des Obermufihnfiftero 0 6brr zu gewinnen. 8tnadeltet wurde das Konzert durch eine kurze Gedenkfeier am Kriegerdenkmal. nach den., Verträge des Aleder- ländlichen Dankgebetes legte der Vorsitzende Les Vereins. Beigeordneter Boller, an: Denkmal einen Kranz nieder, woraus die KapeNr das Gkb vom guten Kameraden imonitrte Der Saal halte sich mittlerweile bis auf den letzten Platz gefüllt Mit dem flotten Marich .Alte Kameraden" tourb. die Vonragssolgr eröffnet - i folgten dann die Ouvertüre zur Operette De Fledermaus", die arvße Fantasie au« der Oper .Preciosa" und die grohr ^antoflr aus der Oper Lärmen" Ganz besonders gefielen das militärisch« Eoilg,-mält< von Schnei der der Fehrbelliner Reitermadd) für Herolds trompeten und Kesselpauken und d.,s große Schlachten- pvtpoum .Erinnerung an Die ruhmreichen Kriegsjadre von 1870 71" aon H Sarf Ebenso starken Beifall lösten die altbekannten Soldg,-m- und Aegimentsmöriax- aus Io baß bie Kapelle mehrmals Zugaben machen muhte. Beigeordneter voller brachte am Schluffe des Jftvnb« ben Dank ber Anwesenden an Kapellmeister und Kapelle in einer kurzen An»Prache |. m Ausdruck di« in einem Hoch auf unser d«>". Iches Baterland ausNang worauf di« Kapxi^ das Deutlchlanbi,«d spieit«. bas von den A Wesenben stehend ge’ungen wurde Kreis Schotte», £i Groß. Eichen, 5 Dez Dreier Zage diel» auf Beraalollung des Lehrers Jia, Dr Bruch.., । ; au« U.nANei« ■ 5 Schule einen sehr lehrreichen P r r I r a a über Hih « PfsWI, «' Der Do,tragende wies iw ■>vUnlonr< an zuleger, um bi :‘.t4 der vk «n Ht,,bnc-re.«n 6t in?«: test,.est«Ilt di« Behss.er war«' schon säst leer 1» Sonntag tonet« nur während t i r.«r fltunb« Wal er entnommen »er# öen da« aber start mit Sand vermischt war In« Auetze I«: n «ar.etten stehen ,:nm‘tt«l ar bar Den, Lb‘chl„ß ni» Fiat brr älteste Einwohner un - fer.r 6iobl; er war aus Girmstadi-Bes- Zunies Allerlei icn *q»rlr 14) her $ art* bn Unschuld rühmen |onn. glüdt tauber aber sie find so ciTuHtnb- chem Xler angen, Aeuli* tun dich von Löwen und Da- UKib? Ähinozerr » w rb nbem von Üben a Dliüi von SO tragung von Staffel öum ersten Male in einfadx Ülnnelen und da- Tragen von die er gegen bi; 3tDrtrag von Zra 19 45 armee. Samstag. 10. Deirmbet mit - chen so na4)| Ander.- hallen Arbe ts aus lästigen Scudw befreit fein, die bi Januar der -auvtverhandtung meßen Aber bas hort anfi Selle direkt lebensgefaarlu Praktisches Weihnachtsgeschenk MAGGI5 Würze rifsner Haden bereits die gr5fc:*it Summen geboten, tPx-rn vir ihnen ein olchee Xi er Leiern. Waren die an wendete. 1 fehlenden Beleuchtung, lonbern auch 'ehlenden Lchutzgelanders an der rechten von Rn hei : Die Stunde 'chliehend konzert bei* • a 11 gtzenh efannlen Öolbairr- o das, die Xatr„f muhte. 2eian^ chlusle ta J\ < an Xapdlr; •n Aniprachc . m h aus unter >: " lormis Mt Xupv;- ihii bm ber, 2.« tourte. " tagte ?gi’4>**n jeftaiten will, fle zu lagen ifk Rhinozerosse in tugenb- gomst du. )ü uw. der Kumpfe perbaftde Vie Beilegung bet Hakenwurms 18.05: Die Lefestunde fritung vieler Menschen aus ein MioNstmaft kunmlpjjnL urtpiNjvchiU'Oi uaq gun »ißrjqvraq kutl4)lanß wurde am a M ein Feh der röhten Stils In 18 30 bis 19: lieber K aw. nd emal hinged» » nii n>nl 3m um in doch nit Di Wann» MAGGI5 Suppen in Würfeln, MAGGI5 Fleischbrühwürfel Rothstein. Oberst der Heils- I 20 05 Zwanzig Minuten Uebfrttagung von Kassel Spätci n.-r Reihe vo gdtungs'eld^üg« aus der Darrnschlcimhaut . Schmarr her befallenen Menschen sterben nicht ’.e in N: halten, ih so hvlinungsio-. daß unsere Aegicr^ng nicht mehr läng Man bat schon ein 10 bis 18 Milimeter langer Rundwurm, der sich in den oberen und initiieren Teilen des menschlichen Dünndarms festsetzk und das Blut Die von diesem Gegen spröde Haut: NIVEA-CREME schreckliche Totengerippe w sich durch die Bemalung des Gesichts das Aus> enj < üri unb aulb^VL l^rhr W* X# einen neuen Triumph der Wissenschaft über die Krankheit B> rb de Ausrottung bei Hakenwurm- aus Un Bereinigten Staaten und die immer sortschrr lende Bekämpfung dieses gt- renb btt ,n vdracht kommenden Instanzen alles nicht Bis fegt ist ja (Bott fei Dank nach kein Unglürf pafften Lest w«nn durch Eintritt eines solchen die L.chianlagr rentabel geworden ist. dürste wah! der «naeiegenheit näher getreten werden Einstweilen wird ja auch das (Bett) zur Anlage von Freitreppen V Silber entlpr ) y nicht den ifr'i tö. - Set htvereiit ßau’ !t eine Mg!^' -xv't am maU ge- Kanum sehen von Teufeln veri'.h.n. Bug unb cleurt bet Schisse waren hoch und gebogen, mit fcL- au tüchtigen 2 r Hel lern umgewandelt worden, unb man schreibt den gewaltigen Ausschwung des amerikanischen Südens aus allen Webieten zum nicht geringen Te l der Ausrottung dieser Seuche zu Der Hakenwurm. der mit dem wissen'cha't- lichen Ql amen Ancyloskmum dupdcnilc heiht. ist Stil----- fieret thien Ansa len erschien iedvch in milderem Lichte >>e ürani Chic tm r'ochdsdetch achuft tz'.wwe Mann» du ;etz ivtbber gomst. kannst du» bene ult«» bau Smt fach« Da kann und auckc unb hehren m .Bit fta-Tv- ■ M Operette i' t alle aus ho Dp« Sunlahc auj fa 'der» gefielen M n Schneider, her Serol^trotnpacii criiburfl, te’j* , Lardenbachs hl in 8ranf|«ri )üu (i W 4 uniänaft m -Ifischen ßa*’ w Äellen von Verkehrs- Stadt Elektrizitätswerk, dem »iiMdbanbel en Restamefachieuten in Sonn eines Fortschritte m Wtfsenschaft unb Tächnck Die Sorah-Erpediion. - Moderne Aöhentransporle Bortragender 3ng. Randewig. — 20.06 bis 20.15: Zllm-Dochen'chau. — 20.15: Drohstadllust Schwank von Blumenthal und Äabelburg. An- tftt. überstrahlt von Km ranal ves ewrns. Der Ln Men Dli.den unb Le achten Über der Stadt »i f^peben schien Herrlich Bhiv auch btc Be- ßrahlung der Denkmäler. >s Opern- und Schau» ivlelHauses, dazu das Blld bz ixm Licht ertrinkenden Oefchäftsstranen. in denen Lum noch «int Sewegung der ungctxucivn Men« kche.iina«sen oglich war. Di« .ImpnzHumtn dieses A.chtsef^s sind r>on ungewöhnlicher Eindrucks- Last, sie geben der nüchternen Stadt eine neue .Holl«, sie wirken stch aber auch zu einer starken IDirtschaslskrast au», denn das gairze Lichtfest war eine weihnachtliche Kundenwerbung und De- kchästsprvvaganda eigner 3d. bk ihren *ck Pollauf «düut haben dürfte. I Hauses etn sberüft ausgestellt es an ben aber nicht del euch: ei hatte. Die m den etra,bcf«blcTL g^en die der Qlngcftagtc Einspruch erhoben hatte aus 1? Mark fcüga» letzt gewesen Vas Berschulden Les Ar.geklaz- Ein mythi'ches ibcdichi in 5 Szenen pon Lnton Dildgans Mustk ix>n Mufikdirektve Rudolf Knarr-Wien Donneretag, I. Dezember .Richtfestes' ix-ranftaliet. Äs war ein Srlola pn» ungewöhnlicher Ad, der iedcnsalls auch - r kleiner, Städte bahnbrechend lern wird, denn "lbsehen von der verkehrswirtschastlichen Seite 7 TkranÄalhmg albt es nichts, was bie Sigen- i i einer Stadtphy'iogno nie ihre Schönheit, .tren XcljXum an künstlerischen Architestuven. i icn Baun eden oder neu»eillichcn Stadtbildern Rundfunkprogramm »es Srfliflarttr Senders lAus der .Radikv-älmschau".) Mittwoch. 7 Dezember. 1530 bi, 1t D>« Stunde- der Iugentz 16.30 l is 17 45 Konzert des ^iisorchesters: Alte Tanzinu'is 17 45 dis 18.05: Die Bücher- flunN’ - 18 15 bis 1830 Bereinsnocheichterr — 18 30 bis 19 Mahatma Gandhi". Bvrtrag PW ^o'rphinc Reist 19 bis 19.25: Dte Schach» Sortgekbrillrnr di). - 20 bis 20.15: Amtsgericht Gießen • (Rieben. 2 vc< Ein Fuhrmann, der sein Pferd mit der Pritsche roh gcschlagcn hatte. ®urtk Mit 20 21 a r k bestraft Siralmiirernd wurde dabei berück ichtigi. dah das Pferd sehr störrtg ist und dah der Angeklagte im übrigen m punkto Pierdepflege von feinem srüheren Dienstberri'. ebt gute# Zeugnis ausgestellt er* hielt ^ambenuWer und Vanbtt» rt ttfjrk »te|l i als Boest Mitglied gewählt Jlrnt Klofclb x afefelb. 5 De» Km conmoflutwn» sand ui tkraiUallima br vereisißung rd«»0' g {t 116er Vn Mbie» und U'naegei d . nit H-lfc de *ic--lc- fdlcrftiltung. die schon die Erforschung und Unterdrückung so mancher Seuche in die TDege geleitet bat. ausgenommen, und zwar war es 5>r Lharles Wardell Stiles, der seine Lebensarbeit der rinierfuchung und bev Befämpfunq dieser Krankheit widmete Zunächst war er ein Ollärtnrcr keines Berufs, denn man verlachte ihn bei feinen Bestrebungen sanitäre Einrichtungen durchzuführen und getoifk Mittel, wie Thvmol und Epsom-Salz, bei der Behandlung anzuwenden. Aber allmnhl.ch wurden seine Erfolge anerfannl. und er wird heute als ein Wohltäter der Manschst.-it gefeiert Einige wenige fi irlei unb eigenartiger in Erscheinun, Ulfen fcmitte als ein vlchtfcft. wie es 8 ^.schassen hat. eine vomantilch-widschafiliche Der» t arung und Allegonsierung. bei der 'ich zwei lxtcrogene Elemente, wie tie Romantik und ruderner Eeichästogeist. han-umi'ch vereinigen. Kundert taufende das ist keine Uebfrireibung belebten am Äubhrnc.i Sonntag die Strasum Arankfurts. als es dunkelt-, glühten bie elektrisch d leuchtcler, Sil hauet ter, Ih. Dom», der Leon» i>jrb*- Katharinen- um) Aitolaiiiick^ auijoun- drrvell war das Bild der altern.mitten Stadl, tie es im Schrine rieiiger Reslektoven ausleuch- 13 30 dis 14.30: Ufberita Schallplatt-n-Kvn> rt — 15 30 Maagclabc Slrüßcnbeleudjlung am fiugelbrrg. Mitte 3uh tz 3 sind am »ugelberg 31 neue Wohnungen bezogen worden. Kurz darauf wurden, wie sich das von [elbft versteht, bie ctrafoen einiger masten in Ordnung gebracht, unb dann sollte die etranenbeleud)lung an die Keihe kommen üuf diese ober warten mir heute noch! Üner Monate find hierüber vergangen, die löge wurden kürzer, die Dunkelheit nimmt zu Schulkinder, die im fünf Uhr aus der Schule ?cmmtr.. finden am Kugelberg kaum noch den Weg Da» Betreten des Siedel» vom Dchützenhau» au» ist nicht nur wegen lährlichen LL''urrtzers in andern der nmerikai ischen Presse Mc cd. folgen sechs dis lieben M llionen Menschen in den r>erich..denen Teilen Süd-Arnerilas sind aus diese Meise aus krastlosrn Kranken in den letzten 15 Jahren .. . ftylcr SW Sc* . > l J t ?T Derg.llungs- und Mied rved» i. die nicht eher auihirt-n. bis b^r Regierung e.ngr ll und die Preußen. Kreis tOclUr. MSR Wetzlar » te. 9tx Hielte roch lobende Lehror Deutschland-. Mehrer l. R Friedrich Steil, wurde heule 44 Iahre alt Heber vier 3abzehnte bat er In her Oatuinbc Dorlar gew.rsl Er ist trotz 'inos hoben Alters gristig noch recht rege Ssensheim d Dez Die durch Pre- frget Werre 5fersfeld. 'm hiesigen Svingell- ' dxn lleretnshaus gehaltenen Evangelila» tinnioprlrflac ballen aus un'erer tyenuinbe mb den um!>e,.e .'en Gemeinschas.en einen guten 7" Dienst der guten Sache gestellt Lichtfest in Frankfurt. .äi.g» der Jtüfu bet. und w'.r waren Lenn lit uns angogriffen halten, so Berliner Börse Berlin. 6 De». kMTB. FunKpruch, Dk frankfurter Llbendborie hatte gegen Vchluh eint ncrfiid)? Abschwächung eriahven Aus dieser Tendenz behauptet, mar der heutige Hrühvertehr bet Dölhgcr ®eebenden $ra# gen des Arbeii-zcilprvblems mahnten bie Spekulation zur .-furückhalrung. Farben hört man mit 248 bis 248,5. Am Devisenmarkt nennt man Paris mit 124.02, Mailand 89 90 Madrid 29 66 und das Pfund mir 4,8620. Das Kannibalenschiss auf dem Kriegspsad. »ine furchtbare Bluttat wurde vor kurzem wieder von den Eingeborenen auf dm Salv- monsinfein begangen, die durch No Erhöhung b«ln sind auherordentlich geschickt. überraschende Ueberiällc ins Werk zu fetzen, unb ihre KrtcgSboote sind kunstvall gebaute Fahrzeuge. Ne mit je 50 bis 65 Mann Besatzung sich zu Flotten von zwöls ober mehr Schissen vereinigen CVbre Aröstc unb Zahl allein muhte schon bas Schicksal der Besatzung der Auls entscheiden. Der Rus: .Kriegsboote in Sicht!" ist einer der furchtbarsten auf den Solomons» Jnldn. Einst, da ich in einem kleinen Boote längs der Küste her Malaita-3nsel. Ne der Schauplatz der letzten Schreckenstat war. fuhr, ertönte er plötzlich aus dem MunN d?r Schisssjungen, unb dem L . -diadichen SrüntzerH foeiüe ich Nef« Tage in einer neuen jf legten Giro he. deren chiiuser 1dl- we «ogar noch tm Bau sind, feftstellen. hast Ne!c..chlung bereit» funktioniert Solche liblidki* .S.ilianbe In einer Klelnsiadt sind natur- .ich i..r bi< L't. t npalftadt Stehen nicht mahoebentz. ;-m -chalt^-^r IV.’" werden gröbere trtignlfk erwarte! b. r > auch die Straßenbeleuchtung dne leichte Ausg— _____ _ imliDtNr seinen 3äg?r löten oder sich selbst. Die Tiere find *d scheu, hab sie beim Nosten Anbl.ck eines menschlichen Mesens den nächsten Gegenstand. der ihnen zu Se icht kommt, mit unglaublicher Wildheit angrrisen Wenn tn der Aäh« an Baum Ift. so stohen sie gewöhnlich ihr gresies Horn to tief in bas Holz, dast sie sich nich« mehr I»efreien können Selbst w nn man v. riuchen wollte, sie mit einem starken S.ahlnetz ,u fangen o würde das nichts nützen, denn sie toben .n hrer "Hafern so sichtbar, bist man lie nicht ort bringen kann Da alle Deri uche bi Aber per» redlich waren, unb mir »um Tode der Tfor» uhrten. uerbic'.el die Regierung des S.inun ient jede 3agb Trotz Netto Verbotes n hmen fte mehr und mehr ab.“ in dem gleichen Augenblick, bc mir um eine Landzunge he rum fuhren, steuerten wir saft in eine §lot!e von etwa zwanzia dieser Fahrzeuge hinein. 3cbe» Schiss war voll besetzt. Di.' RuN'rer standen bei ihrer Arbeit, während Ne Jtrcgir aus dem Boden des Fahrzeugs sast.rn. € pecrc unb Steinkeulen tn Händen haltend Alls waren bemalt. mit Fedemschmuck und zu Ornamenten ar- ftalteten Mulchoibehängen vcri hcn. sonst aber nackt. Manch.- von ihnen hatten ihre Rippen dah sie wie 15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend 16.30 bi» 17 45: Kor - n des E>au«Orchesters: Reue Operetten. 17.45 bis 18.05 Die Lefe- fhmbe. — 18.30 bis 18.50 Entfettungskuren-. Dortrag von Dr. Braun. — 18.50 bis 1910. Der Briefkasten. - 19 15 bis 19 45 ..Aus c,nes spanischen Reil«". Dortrag von B^niw -llan — 19.45 b.r 20.15 Stund« des firanlturter Bundes für Dollsb.Iduna Der ftimmel kn De»«mber. das Sternbild bee Drohen Bären-, Vortrag UDn Pros Edmund Sittttz. — 20.15 Ns 21 15: Konzert des spanischen Ditamsten Miguel Llo- 5ch frag«, ob» du st« bis inm neflfte (stcvanzdach sertich nwdx lass« fannef mit dernemm« Wann er Widder Gail dahld Wo uh .:rt»ur- lern -i' wc xcar.Ualten. i*em.Libe- Eingesandt. ,yüi 3orm unb Ji Salt aller unter dieser -Rubril iirhinden Aitik b*r.iimmi die Redaktion dem 16.30 dis 17.45: Konzert das Rvrti'ch. Musik - 17 45 ins ivinder ;.*Se %’oP‘ä rühinlich .FrdhNen ' \rner tnm « ’• tragung von Kallel „Die Bedeutung des TDal» f.achro- mifÜ). 15.30 bis 16: Die Stunde der 3ug«nb — 16.30 Ns 17 45 Haussrauenstunbe. twoanflaltet vvm Franstueter Haus vauenverrin Progranzm u. a.: ..Die Sprache der Hausfrau" Borirag von Direktor Emil Mkmst>r - 17.45 Ns 18.05: Du- Lriestundc — 18.30 bis 18.45; Uebertwgung von Kastel: Die Stunde .Haus und harten“. Vortrag von Vartmingenitur Karl chmtze. — 16 45 vis 19 10: Stunde des Vüdwestdeutschen Acibio» Clubs — 19 15 bis 19 45 ..Die Heilsarmee". Gicsttner tdDAcnmnrhurrifc. Es kosteten auf dem heuligep Lochenmartt: "Butter (Vib.) 2 bie 2.10 M' Äa:» L> bi» U Vf . .Wie ild Stück) 0.80 bie 1.30 Mk Bi ding (T'b.) 15 bt» lh Vs.. Beihtraul b bi» 10. Rotkraut 15 bi» M. Selbe Rüben 10 bi» 15 Kote Rüdm 10 bi» 18. rptnat 25 bi» 35. Unter-Hoblrab. 8 bi» 10 Srün« ■'M 30 bi» 25. Rojenkodl 45 bi» 50 vi^ ödN ißt "80 bi» 1.20 Mk.. Lwiebdn 15 bi» 20 Vf., leerrettich 40 b.» hü. cd)uxir>a>uryrir. 40 bi» 60. < ir:ofk1n 4 bi» 5. flep-el 1" N» 15 Birnen 10 bi» >, f)nma 50 Pf., junpe nabne OJX) bi» 1.10 ruppenbiihncr 1 bi# 1.2o M> . Same 0.90 bi» 1.10 Äart Küsse 50 Pf.. Sier (etütf) 19 in» 2») BL 5lunwnlnbl 0,60 bi» 1.4n M.' üneunen 10 bi» 25 ?'attr sie ihn diesem Mann mit der chwarien BnUe gezeigt al« Beweis, dah sie ein gewisse» Bedx hotte nach Georg All fragen. Er hotte ihn umständlich, em wenig verächtlich. ein wenig neidisch m feinen mageren JVtn« gern hin und her gebrefr. Sie muhte zurück. Der 3ug Melt. Sie iprang auf und flieg au». Sie fragte einen Schaffner. J3n einer Halden Stunde.' sagte er. Sie wartete. E» dünkte jie eine Ewigkeit. 28. Goldmann sah in fernem öunmer tm Hotel Monopol und ichrieb E« klopfte. Die Türe öffnete sich. Hermann Wehn trat ein. Er schüttelte sich, dah die 'Wassertropfen umherspntzten. ..Dieser Negen!" Er zog bte Windjacke aus. .^offemlich ist da» Wetter morgen besser Was machen die Gcjchaite? Es ist uns Gelegenheit geboten, beim inntbehfdjen Miut- ichi'k mitzumachen. E» hängt natürlich alles davon ob. ob der Gummi feinen Weltmarktpreis halten kann. Vorläufig tft wohl nicht daran zu zweifeln. Nun aber paffen Sie out. Goldmann. Wir haben kein Interesse am synthetischen Gummi an und für sich.' --Wem eine BerjetbflänMgung Dcutzchtand» und eine Hebung unserer Industrie vorschwebt .. .* „Jtun ja. Sie wissen, wie ich das meine. *Äa türtid) bin ich für eine Verselbständigung Deutsch, lanb». Man muh dem Zuge der Zeit 'olgen. ich bin ganz Ihrer Ansicht, doch immer nur soweit, n* c» ieo oerMent auch Deuijchiuich^ bas !*"t vielleicht ein «nrnnpicii aber r» ift em« Wahrheit, die mmer wieder beton, »erber. mnh. Allo Wir haben an und *ür sich (ein Interesse daran den Gummi seiber her K«tdkn Dee Haupt, fache ift. patriotisch »eiprochen ... e» hnben üb* gen» heute abend wahrend de» Feste» y»n Ämre- renzen statt tn dieser Anaelegenheii. ich werde mir ein paar Summern de» Froaramm» -chenkeir -nüj. en. Sie Ansprachen ober Mr Damennr-ar de» Mä>. nerturnverein» am Schwebebaum Ddroohi man '.ch do» vielleicht nichr schenken atzte. ich iehe Da. men aern ... allo, wo bin ich fittfwi geblieben?' . sie sprachen vorn Gummi urb *ogwr. Ne 'tauptioche fei. patriotisch »e'prochen 3ünx>N. Ued eigen weit e» nur gerade faUl ... Ich glaube heute nachmittag den Okarf1 Lutz geifhen zu haben, rm Soldaten rock, mit einem Bart Vieler Bart Hot mich verwirrt Ais ich mich- umkehrte, war der Monn nicht mehr' .infruftnN.i. Aber ich möchte darauf schworen ..Sewih. Herr Direktor, doch möchten o« nicht y.etft da, Tbe.mu de» Gummi» zu Ende 'uhren?' Wehn nickte und entwickeite unoriäbr »otoen>» Die Hauptsache sei schliesztich mcht. hoh nun Öb.immt berfteile. !on.vm dah der Gummi billiget werde Dann sei ihnen geholfen. Der ®imwni ober, der na nirtiche Gummi werbe in dem Augenblicke billiger, wo er die erfolgreiche Ronhnrea» de» synthettschen «ummi zu fürchten habe. E» lasse sich atfo denken. — unb vielleicht werde schon heute abend eine »olche entsprechende Aktien^,Nichait gegründet. - dah man sich auf die Herstellung de, syntheiiichen Äiut- 'huks werfe, die Äoften seien gering, da, Nitiko mcht groh. Sobald man dann ein brauchbare» voll- rorrtige» Produkt in den /)änden habe. - ind btefe Möglichkeit sei neuesten Jmormoiionen zufolge «ehr groh. — so lasse man diese Erfindung propu^'w- distisch tüchtig au»wirken. Da, werde sich natürlich auf dem Gummimarkte geltend machen, die Gummi- poPiere würden von einem Tage zum anderen 'alten. zum Leidwesen der Leute in Singapore aber das könne ihnen ja gleichgültig sein, man kaufe die billigen Aktien, einen schönen neu kn .mb km*, was meinen Sie. Goidmann?' (Fortsetzung folgt.) Ortssatzung über die Erhebung einer Jlllalffeuer In der Stadt Giehen Aus Grund de, Artikels 23 des Gesetze», die tikmcinbeumlagen bete., in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. August 1620 s'Neg. BI. 6. 245) und de» Artikels 15 der Stadteordnung wird auf Beschluß der Stadtoerordnetcnoersammlung u 14. Juli 1027, 12. August 1927 und 30. September 1927 nach gutachtlicher Aeuherung de» Oberbürgermeister» unb de» Kretsausschus- |e» und mit Genehmigung der Minister de» Innern und der Finanzen vom 29. November 1927 zu Nr M. d. I. 43 83h für die Stadt Giehen folgende» bestimmt 8 1 Gewerbetreibende, die tm Gemeindebe- »irf — ohne in ihm ihren Wohnsitz ober Hauptbetrieb »sitz zu haben — Verkaufsstellen ober Lager unterhalten, von benen au» Waren zum Verkauf abgegeben werden, sind zur Zahlung einer besonderen Ge- werbesteuer Filialsteuer — verpflichtet. 8 2 Die Filialsteuer wird in der Form eines Xuschlag» zur gemeindlichen Gewerbe steuer, und zwar in einer Höhe von 200 o.l). der letzteren erhoben 8 3 Gegen die Berunlagung sind die gegen die Fuziehuna zu den Gemeindeumlagen beftehenben Nechtsmitlel zulässig, soweit sie sich nicht gegen die der Filialsteuer zu gründe liegende allgemeine Gewerbesteuer richten d 4 Die Betriebsinhaber sind verpfiichtet, auf die an sie ergehende Aufforderung brr zuständigen Steuerbehörde innerhalb einer von dieser vorzubeslimmenben Frist Mit- lellungen über alle für bie Steuerveran lagung erheblichen Tatsachen einzureichen Nach fruchtlosem Ablauf ber für bie Ein reichung der verlangten Angaben gestellten Frist erfolgen die erforderlichen Fiftstellun gen ohne weitere Mitwirkung des Betei Hglen von Amt» wegen, ohne dah ihm — abgesehen von ber verwirkten Strafe — für ba» betr. Steuersahr ein Anspruch do gegen zusteht 8 5. 3m übrigen gelten für diese Ortssatzung bie Vorschriften be» (Bemelnbeumlagen- «esetze» in ber Fassung bei I-NINI inachung vom 7. August 1920 unb ber Ab anberung»ge,ege 11096B 8 6 Diese Ortsfatzung tritt mit dem Tage Ihrer Vervssentlichung Im Arnt»verkünbi gung,blatt in Kraft Mit dem gleichen Tage wirb die Ort» fatzung. betr die Erhebung einer Filial steuer in Giehen vorn 13. Februar 1913 aufgehoben. Giehen. beit « Dezember 192« Der Oberbürgermeister Dr Keller.___________ Defniiiitnindjiniß, ?ie Auszahlung der ersten Nate ber Wiiilerbelhllfr ber Stabt Giehen für r»27'28 erfolgt in ber Stadtkaste Giehen. (»»-.rirnltrofh- 2. Zimmer Nr 4 a» für ttopltalrenlner am Mittwoch, dem 7. Dezember 1927. Buchstaben A bi» R von 9 bi» 12 Uhr Buchstaben S bl» / von l'> bi» lh Uhr. 11102C 1» für Sozialrentner am Freitag, dem 1 Dezember 1927. Buchstaben X bi» S von 9 bi» 12 Uhr Buchstaben O i» / von 13 bi» 17 Uhr »sien den fi. Dezember 1927. ■ Dr Fre p, Bürgermeister 'cfniiiitnindiiing. > unter Handelsregister Abteilung B u d.- am 28. November l927 bei der 9f»eM«n «aeatSrUi Berben. Be, ich baakenb anerbenn« und kann Ihr, »„Höbe nur !—8 Ubt. ortboväbttche Brnchbeband lung W m. tu Cl Bremen. tftür» atatlitM Jnktirut, da» nach einer l«t 30 Jahren be- .__ivabrien Merhode bedandeli lpani'Lc und ftal. in Kist von »D-300 Sick kränkliche u. ual Walnnllr. choietnmste verkendei unter Nachnahme licnnfic ein gute& /üfcnpulvci /uchcn ! A dank ihrer durch probierten Komlruktloe sparsam im Kohlenverbrauch «r .Oranier* in allen Größen, für jedes Zimmer passend and hi den /fly / vk verschiedensten Aus- t führungen, in Schwan ^5^**— oder emailliert. 1 Y'vl L »ind jetzt bet mir I < wAM Unter Hinweis aus die Bestimmungc>i der Neichoverdindungsordnung werden sol gende Arbeiten für da» neue Dienstgebäude für da» Polizeiamt In Giehen im offent lichen Wettbewerb vergeben 11101C Uo» 1. Wasserzuleitung Uo» 2. Wasierableitung Lo» 3. Gasleitung Los 4 Äanolifation Die Bedingungen und Zeichnungen liegen bei unserer Zweigstelle Äreisaml, Zim- mer 20, zur Einsicht offen. Angebotsvordrucke, keine Zeichnungen, werden, solange der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreise abaegeben Die Angebote lind verfchlosseii, mit »nt- lprechender Aufschrift versehen, poftfrei bi» zum 14. Dezember, vormittag» 11 Uhr. bei unserem droeigbureau im Äreisaml» gebäube abzugeben: zur Eröffnung haben die Bieter Zutritt. 3u|d)lag»frift: 14 Tage Giehen, den 5. Dezember 1927 Hessisches Hochbauamt I. V : Äu h l m a n n, Regierungsbaurat Drohe Möbelversteigerung Mittwoch, den 1. Dezember 1927, oer steigere ich Im „Cdroen*. Neuenweg 2> ab 2 Uhr: 11100D eine goldene fterrennbr. ein 127teihges llhbetteck (ollber), mehrere moderne stronleuchter und Tischiampen (neu Sdl:en inte nah notc Hab ball :unc et tc!pdt-bkn 6.0-öicg, L>obei allerdings zu rücksichttgen Ifl. daft die Spelvere nler nur 3 Spiciern an traten. Arbeiter«Turn« und Sportbunt». bereit Catnita a.enb im u>. rb< UaiO das im *c • -reis der Internationales ^abballturnier m Zrantsuri. 3m 211 ttelpunti des großen Saal t^ori stes. Wetzlarer Sp. v. — D f-R- vuhbach 2:1. Den Toren nach sehr knapp, dem Feldspie! nach Dertnenl gewann der Platzverein mit einem Haldtzeiritand von 1X). Beide Srärmcrrechen zeigten nichts Besonderes !i?hen vor allem 3ufam- menhang und Einheit! ichkeit vermissen. Autzer- ordentlich gut war S-elftar# Läuferreihe der d.e Fekdüdedegench rt der Wetzlarer zu danken i t. Aus beiden Seiten wurX-n 2 G'.hnci« üu^elaf- len. Das Spiel war spannend bis zum letzten Augenblick. Wen'.ar erhi.lt mit srnem Sirfl leine weitere Anwartschaft auf die Spitze. M.w. D. f. B. Ligarel. — Frohnhausen Li gares Illa -- Klein-Linden I. 2:1. I. 3gd — Sv. 2 Denlar I 3gb. II. 3ab. - 1900 II. 3gd. 6:0. Vrvßen-Lin^n 1. Iuaend - 2. Mannschaft 3: 5. Die von. oer^chiebenen Zeitungen. so auch bon der hier erkche.nenben .Allg.m. Hess. Sprr.z:g." gebrachte Rachttch; von einem 2 l*Stcg der Marburger .©ertnanen“ über Sperr" Äatiel beruft auf einem 3rrtum Aach di "er Mrtd-.ng hätte .Germania sich d^rch der. angeblichen Sieg den Verbleib in der edlen Bez rtSl.gaklasse ge» sichert wodurch D. s B. *um Ab:ieg verurteilt sei. Tat ächlich tritt Marburg erst am kommenden Sonntag gearn .Sport' Kassel zum 3er- bant*«tHri an Die B. s. B - Liga war spiel- frei, . Die Ligareserve hatte auf eigenem P.atz die gleiche von Frohnhausen im fälligen 2er- Stad. SeanHurl 4 M 04 würbe von zwei deut sc e riner fchweizerifch.-r. und ci-er Iran- zolischen Mann'chasi deflrtt m und endete mit e ! t e der Ma, n'chaft B e r < Schrei- bet lanberlust zranNurt a M. bei z pellen plag belegte Iklollub an der Schl iürtch und "R 6 tD betraft mit |e 3 Nuntien Icbter wurde H 2 Much, l a Muh.daufen Der Kampf wurke von dem bekannten Gauiaal'adrwart Ti u b l von her © 2 ©. Die Wanderer geleitet. zenskind der Elf. zeigte sich «ehr zum Sd-.chen au< gelegt und jagte Schuh um Schuh auf de- Gegners Tor. Man darf behaupten, dah die beiden Ersatz- auhenstürmer durch ihr aufopferndes und vor allem durch ihr selbstloses Spiel 'chön dem CmnenRunn vorarbeiteten und somit viel zu dem Ergebnis beige- tragen haben. Der 3nnenfturm war aut ipieien»eher Aöbe und fieferte ein die Schülermannschaften. Anfänglich sah es gtr nicht so aus. als ob die Wetzlarer gewännen, aber dann machte sich Paulus' Schule immer mehr bemerkbar. Vezirlsliga Hessen-Hannover. 3n der Südgruppe landete S. L 03 Kassel den enr\irieten knappen Sieg über .Sport Kas- «el mit 2 1 Toren, und hat jetzt nur noch ein Treffen gegen Jura Kasfel auMu tragen. 3m Falle eines abermaligen Sieges brr 03 er wird a!|o er t das iJntsche .-ungsfpiel gegen Boruss.a Ful>i den Südgruppenmeister bmennen. 3m Torben überraschte Spielvrrctn Kasse,. der Bezwinger des Mj;n i jiut Die stunp t ischen “die eatiT Ixt allem Eifer der routiniert «Ci P atz- mannschast nicht gewachsen un> mufften sich eine 2 S-OluNr’.ag? gefallen lassen Einen Inupl'en 2 1-^ie.j rrang die III • Wan schatt gegen b« ipl n pi . m Wetz.ar und an. tn b?ri g.*g > die gleich des Spor, vereine knapr ver wohlv.-rdten. nut 1 0. D f B war seinem Gegner technisch ul«eikgen und hätte bet etwa» m.-’jr Schu'sicherhcit b »* Sturme den al» 'ehr fptei t-r bekannten Gegnci noch hoher schlage., ma len U t diesem Tratten hat die erste xäugendmannschaft die 2orrunde der Dtplom'pieie beendet \< kann mit 2echt auf einen ,ehr achtbaren G.sam erfolg stolz lein. 3n 7 Spielen wurden Z Siege b.4 eine* Torverhältnis von 2* . errungci. ein glänzendes 3eugni» für Leitung und Mannschaft Auch die zweite 3ugenbmann cha'i erfocht im Diplomsp.el gegen die zwe te 3ugmbmann- schast der hiesigen Spieloer in gung 1900 einen 3reit Turnerschaft Giehen I. — Freie Turner Oifm- dach 1. 2:6 (1:0). Arn Sonntag trafen sich aus dem Irtcb diese kreisklassemannschastrn zum ,tteundschastvspiele. Beide traten mit reichlichem (Erfaß an. der sich auf ha» ganze Spiel ausrotrfte. 3n der ersten Halbzeit konnten die (Lmheimischen etwa-.- überlegen sein, wahrend die Gäste sich nicht zusammenfanden. Mit Wiederanstotz zeigte Offenbach em andere» Spiel In kurzer Zeit wurde der Ausgleich bergefteUt. Kurz hintereinander tonnte Otfenbach dann mehrere (lcken erzielen, die jedesmal ein Tor einbrachten. (Biehen fiel immer mehr ab. Allmählich begann die Nacht ihre Schleier über das Spielfeld zu legen, nur noch schwer konnte man dem 5luge de» Bolle» folgen. Gießen kam noch einmal gut durch. Halblink» tonnte au» 2” Meter (Entfernung einsenden. fRefultat 6.2 für Offenbart). Vorher spielten die Ib-Mannsrtmften. Hier konnte Offenbart) nut 3:2 das Feld al» Sieger verlosten. Ta» Spiel der Iupendmannschasten endete mH dem 0:1-Siege der Einheimischen. Lollar I — siastel-Wellerode I. 3:2 (3:0). Lollar hatte Gäste aus dem 13. Kreis zum Rückspiel verpflichtet Zwei gleichwertige Gegner traten sich hier gegenüber. In der ersten Halbzeit konnte Lollar überlegen sein und drei Tore vorlegen. Rach dem Wechsel war es ,edoch umgekehrt llie Gäste zeigten jetzt ein ansprechende» Spiel Zweimal gelang es ihnen, da» Leder zwischen die Psosten zu bringen. Lollar konnte trep aller Anstrengung nichts mehr erreichen. Mit dem Resultat 3.-2. Ecken 11:8 für Lollar trennten sich die Gegner Freier Turn- und Sportverein wleseck L gegen Jrele Turnerfchasi Heuchelheim L 4:2 (2 2). um Sonntag trafen sich die Mannschaften zu rinem Freundschaftsspiel, oei dem auf beiden Seifen mit Ersatz gespielt wurde. Dieseck» talentierter Sturm fand sich zuerst und schosste gefährliche Momente vor dem Gästetor. Rach wechselvollem Spiel mit 2 2 Halbzeit. Rach Wiederonstoh sah man dte Gäste in Front. Doch allmählich kam auch Wieseck wieder auf. um nun etwa» überlegen zu bleiben. Zweimal gelang es noch dem Sturm Wieseck». da» Leder zwilchen die l'lofkn zu bringen 5)euchelheim konnte trog oller Anstrengungen nichts mehr er* reichen. Mit dem Resultat 4 2. Ecken 4 4 für Wieseck, fand bas spannende Spiel fein Ende. wieseck Jugend — fteuchelheim Jugend 3 1 (1:1). Vorher spielten die Fugendmonnschaften beider vereine. Auch hier bekam man ein ansprechendes Spiel zu sehen Wieseck war im Feldspiel etwa» überlegen und konnte die» auch im Resultat 3:1, Ecken 4:0 zum Ausdruck bringen. Kfeisjugendwettschwimmen des 9. Kreises der O. T. Die Leitung ver Schwimmer des Mittelrheinkreises gab ihrem Aachwuch» De- legenhett. feine Kräfte zu messen. 3m ftädtif-chen Schwimmbad zu Darmstadt trafen sich die jugendlichen Turnettchwim-^er unb -schwimmerin- ncn. Die Beteiligung war im Hinblick darauf, das, die Beranstalnrng e* ;ialig stattfand. gut Die Durchführung konnte ge'allen. Die Leistungen der Fügend waren erfreulich. Auch der Männer-Turnverein Giehen hatte Vertreter enr'anöt Als Gdvlg ist zu buchen: H. Baumann dO-m-Brufttchwi men 1. Sieg in 41* Sek. H Knab. 1. S.eg im Turnerinnen-Springen mit 24 /, Punkte n. B. Blum n dedelden Stufe 2. Sieg mit 24 Punkten, als 3 Cu-gerin war X Schwan mit 23 Punkten fest gestellt 3n der 3"'/50-m-€taffel kamen die Schw.mmettnnen des MT V als zweiter Seger cn» Ziel Da» KreiSjUgendschwimmcn im QBtttcl- rheinkreis ’olUt zur dauernden Einrchtung wer- t ndllch und für sie e nhe tllch durch- gtfubTt wird, zur Kenntnis zu nehmen Die ««fretübungen. die auch gelegentlich de» Teu schc-". iutnfdte» gezrtgt «erden wurden erstmalig durchgeübt gefallen. Iinö nfprechend. nicht alhu schwer und vedprechen wuchtig in ihrer Wirkung zu werden Alle Gaue werden sie zur Grundlage ihrer Arbeit nehmen, damit ihr Ertrag um so uder-eugeader werden w rb Die Beztttsveranstaltunger führen im März nach Giehen zum Geräteturnen und im Somm.-r nach Wetzlae-Aieder-Girmes zum Bezid»- turnfeft. das mir einen volkstümlichen Wettkampf vvrsieht. Auch die Bezirk svertretertagung untre Leitung von Turner W 8 r I e (Giesien) nahm einen guten Verlauf und dürfte manche wertvolle Anregung gebracht Haden. 4. Bezirk Gau Hessen O. T. Gii» von 62 Turnwarten und Vorturnern beschickte Dotturnerstunde des 4. Bezirk» de» Gaue» Belsen fand am Sonntag in der Als elder Turnhalle statt. Der Bezirk zählt 25 Vereine Davon hatten 24 Vereine Vertreter entsandt. Bmnerkeneuert ist. dah in den letzten 3ahren im nördlichen Oberbe len die Turnsache sich immer mehr ausbreitet Ueberall entstehen Turnvereine, welche Qlufnabme in die Deutsche Turnerlcha't wünschen Auch diesmal war wieder ein neuer Verein vert e en. der demnächst sein Aufnahme- gefuch etnreidxn wird De laut Turnplan vor- ge1Cbriciwn Ordnungsübungen, lowic neuzeitliche Freiübungen leitete der 1. Bezirksturnwatt Lug Bastian Alsfeld Ebenso mürben d,e für da» Deutiche Turn est vorge'ehenen Frei- Übungen loaie f le P lichiübunge i für da» 5 allen- tvettuti .. v;c . 2lad regeuler lurneri : er Arbeit tou. re h ■ '.i stunde gef4.lt! en 3n der hierauf lo.gcnben Beratung wurde beschlos en: Dem Tv Stvrndorf wird da» Hallenwetturnen übertragen. Dieses findet am 19 Februar statt Da» Bezirlsiest findet am 10 3uni statt und wird dem lurn- verein Pfordt a. d Fulda übertragen. Aul »tm5.8t$irf imlumqan öeffen(O.I.) bpw Friedberg, 5 Dez. Die zweite plan- mästige Bezirksvorturnerstunde des tz. Bezirks im Turngau Helsen fand gestern bei gutem Betuch unter Leitung der Bezirdstum- wane Hartmann. Bad-Dauheim, und Lang, Lung-Gbn». im Heim, der hiesigen lurngenictnb« statt Durchaeturnt wurden zunächst di, zwei ersten der für» Deutsche Ium eft In Köln bestimmten Freiübungen, dann der für die Bezirk» Geräten: et turnen vom Gau oorgeldbtie- bene Hebungsholl an den einzelnen Geräten Außerdem führte Turnlehcer S t n e w e 11. Dad- Aauheim. no4) einige Ucbung»teile aus den fürs Deutsche Turnfest in Köln vorgesehenen Psiicht- geräteübungen vor Die von Bezirksturnwart Hartmann geleitete Vorturnerfttzung die sich an die Turnstunde anfchloh. brachte nochmals eine Be- sprechung der Hebungen für da» Bezirksgeräte- tnetiurnen. da» am 18 März in Bad - Aau - heim stattfindet. Ougenbturner und aktive Turner turnen am Vormittag während für die Schüler, die sich erst nach vollendetem 12. Lebensjahre laut Beichlusi de» Gauturnausschusies an dem Wettkampfe beteiligen können, der Vach- mtttag frei gehalten wird D e Meldungen für da» Geräteturnen muffen spätestens am 8. März beim Bez rksturnwatt le n Kurz vor dem Be- zirksgerätewetturi.en soll noch eine Kampf- richter-AusbildungSstrnde abgetanen werten. Hm ka» vo.krtümlihe Bezirksturn- fest im 3unt bat sich der Turnverein Garn- bach. der 1928 auf fein Ljähn. e» Be gehen wriirfbliden kann, beworben D'e Veranstaltung wurde ihm einstimmig übertragen. Der Vorsitzende de.» Gambacher Tete n» Turner O b lern ut. dankte für die Wad. Gambach» als Fest- ort und versprach jetzt schon beste turnerische 3urüftung de» Feste» und gastliche Aufnahme. Für 1920 lieh sich der Tv Lang-Gftns. der tu bie'em 3abrc fein -Ojähriae» Bestehen feiern will, bereits unverbindlich für das Bezirksfest Donnerfen Die nächste Bezirksvorturnerstunde findet am 5. Februar m Lang-Göns statt. Handball im (Hau Hessen her O. T. Tv. Bob-Nauheim 1860 L—Hlh>. Giehen l. 0:5 (0:2). Io. Vab-Nauhetm erledigte mit dem Spiele gegen den Mannerturnverein Giehen sein letzte» Tflidftlpiel. Der Ausgang be» Spiele», der keinen Augenblick in Frage stand, ist vom Mtv. verdient in dieser höbe erzielt worden. Oie Siegermannschaft spielte in geradezu bestechender Form, besonder» higtr sich her umge Ersatz vorzüglich in den Rahmen der Mannschaft ein. Der vorzügliche Tormann hielt fein ihm anoertraute» Gebiet rem vorn feindlichen Leder und verdient ruckhalilose Anertennuna für feine hervorragende Arbeit Die Verteidigung Happte, stand gut und unterband energisch des einer» Drang nach dem Tor. Ihr Verdienst ift nicht gering an dem tortosen Spiel dec Gegners. Die in der Verteidigung, war auch in der Läuferreihe Spiel geliefert Zutpiel. Fangsichetchen unb Siel- lungslp ri - die drei chauptget-cie zum Erfolg — vereinigt mit :!egc»willen vrochten ein stinke», tatenfrobf» Arbeiten iiritanbe. dos ;um Erfolg führte. — In der ersten Spiel Hälfte konnte der Mio. zwei Tore erzielen. Bad-Rauheim» Spieler konnten trotz sehr auleplemben Spiele» sich r cht durch)-:,en und muhten torto» In die Pause gehen. .i. epause wurde S«' hdxr unb konnte einige Zeit etwa» überlegen spielen doch war da» halb vorbei, und dreimal muhte der Torhüter der Vadeftodter den Ball ine R.tz gehen lasten Rach '» Toren war der Lsiderfland der Bad 'lauheimer Els gebrochen und ae'chwun- den Tie sonsi IM Sompk sehr starte Bad-Rau- Heimer Mannschaft hatte die Rerven verloren unb einige Spieler verliehen mihmutig ba» Feld T»e Ii.ih der G r o h h a n 0 « l s i n d« , bi den letzten Monaten relaiw wenig gesteigert. Die zuletz: veröffentlichten Ziffern liegen etwa» mehr al» 5 Punkte über dem 3anuarburrt>- schnitt. Die vom Statisti'chen Aeichsaml betau»- gegebene Zitier der Lebenshaltung weist dagegen fei: 3af>n4beginn eine nicht unerhebliche Diei- gerung aul. die zum grafften Teil auf d.e zweimal je 10 Prozent betragende Erhöhung der Mieten zurückzufühivn ist. Das starte Anziehen der Leben-mittelpreif« in der letzten Zeit wurde nur zum Teil, man kann sagen, fast gar nickft durch Abschwächung in anderen Gruppe • unwid- ' m gemocht so da'i zwei^ellcs aus veri r l denen Gebieten eine gewi'ie Uejerteuerunfl besteht. Die 3ndices des Auslandes zeigten dagegen im Verlauf de» 3ahres eher eine rückgängige Tendenz die edt m letzter Zeit mit Beginn des vierten Vtertefjahrs rne Aei^-rung noch oben erfahren hat. Eine Ausnahme machen E-igland unb besonders die Franöenländer. die eher llei« Rückgänge aufzuwei'en haben Zimnerhin zeigt die Entwicklung des internationalen 3nbei- niveaus. dah die Preile am Weltmarkt lang'am zunehmen, und dah dadurch deutiche Waren eine beffere Wettbewerbsfähigkeit erhallen, . Mainzer Ak t ien-Bierbraue rei Mainz. Der Bericht bezeichnet den Ertrag deS Geschäftsjahres 1926 27 als befriedigend. Die Modernisierung der Betriebse-.nrichtung werde stetig wei.er befolgt Es wurde ein Aohgewirm von 997 172 Ml erzielt. Aach Heberrrfung bor. 50 000 Md an t-en Fond» für zwei elha^re Außenstände und Abschreibungen von 299 871 Mk. verbleib: ein AemZewitm von 847 301 Mk.. der fich durch den Vortrag aus Dem Vorjahre auf 723 308 Mk. erhöht Hieraus sollen 11 Prozent Dividende auf die 3s Mill. Mart 6tananafuen uni 6 Proz^it auf dir 8000 TB Q5or^ua*ihtm ou»flef*ült«t werben Die Bilanz Derlei 6n?t auf Ker Aktiv ei t I 13 Hui Marl Schuldner Demgegenüber liehen 1,06 Mil! Mark Ärrbttorcn. "Auch für ba« neue Gelchä tsjahr ttrirb zurückhallend, da man die Weitere Entwicklung beS Konfliktes In der Sifeninbuftrie abwarten will. m «besondere baS Ergebnis ber auf morgen erneut ingcWen OVrbanbtungen. Weiterhin mahnte die Datjache zur Zurückhaltung, bay heute nachmittag bie Abstimmung über ben MisttrauenS- antrag ber SPD. ftattflnben wirb, wenn man auch nicht mit einer Annahme rechnet. Demgegenüber fanb bie Aachricht. bah bie deutsch - f ranzöflfchen Farbenver- banblungen zu einer Derstänbigung geführt haben. Weniger Beachtung. Gegenüber ber gestrigen Abendbor le Waren bie ersten Äurlc nur Wenig verändert. bie Deranbenmgen ginget kaum über 1 Proz. hinaus. 3. *®. »Sarben eröffneten gut behauptet SlektroWerte waren kaum verändert, nur Siemens konnten 1 Proz. anzlehen^ Am Montanmarkt gaben Mannesmann 1 Proz. nach Aheinftaht lagen eher fester Wir Schl s s a h r tS We rte erhielt sich etwas Interesse bei behaupteten Kursen Zellstoff-Walbhof waren 1 Proz erholt. Bon Bau-Unternehmungen zogen Hol.zmann 1 Proz. an. An ben Anleihemärkten War baS Geschäft Weiterhin sehr ruhig. Ablösung Sschulb blieben behauptet. 3m Frei- ne rkehr waren Aussen etwa« fester. 3m Verlaufe konnte sich die Stimmung etwa« bessern, ohne baf) baS Geschäft jedoch eine Belebung erfuhr. Die Kurse zogen 1 Proz an. Am Geldmarkt trat eine Entspannung ein. LageS- gdb stellte sich auf 7 Proz. 3m Devisen- verkehr zog baS Pfund weiter an und stellte sich gegen Kabel auf 4.88225. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4.1813. gegen London 20.423 Paris gegen London 124,0'2, Madrid 29.67, Mailand schwacher mit 90.00. Ber».nc. Börse. Berlin, 6. Dez. Vie schwebenden inner politischen und wirtschaftlichen (fragen haben sich an der gestrigen ‘Jlacbborje und zum heutigen Beginn in mehrfachen Kursschwankungen auogewirkt. Auf bie Meldung, dah sich die Demokraten bem Mibtrauensantrag ber SPD. an- schUetzen wollen, nannte man Im vormittag»oerkehr 1 bis 2 Prozent schwächere Kurse. Au Beginn bee amtlichen Verkehr, wurde jedoch die Stimmung wieder z u o e r s i cht 11 che r . da Deckungokäufr ber Spekulation und Meinungskäufe .zur Ausführung kamen. Besonder» do» 'Rheinland schritt zu Deckungen, wahrend das Interesse ber Prioatkundschast Netti und auf einzelne Kassa werte beschränkt blieb. Einige Anregung bot die bevorstehende Aufsicht», ratomjung bei der I. - G. Farden. Die ersten Kurse wiesen kaum Beränberungen auf und waren selten mehr als 1 Prozent verändert. Verschiedene Spezialwerte, darunter {felbmühk, Uitoe, Sarotti, Ilse unb Berger waren um 2 bi» 3 Prozent fester. Heimische Anleihen behauptet. Ausländer ruhig Ddierreidxr etwa» fester. Pfandbriefe freundlich. Der Geldmarkt war etwa» leichter. Tagegeld 7,5 bis 9 Prozent, sonst unverändert. Aus einen Borstoh der Baisseparlei wurde ee nach den ersten Kursen etwa» Ichwächer. Später konnten aber die ca. 1 Prozent betragenden Kursverluste wieder aufgeholt werben, unb da» Anfangs- Niveau wurde .zumeist wieder erreicht. ^rantfurtcr (Ectrcidcbörie. Franks urt a. M. ti. Dez. Weizen ist unverändert notiert. Die Käufer flnb |d>rxb sehr zurückhall end. unb ei Ist zu erwarten, dost eine Preisermässigung eintritt. Die süddeutsche Müh- lenvereinigung hat den Preis für Weizenmehl um 0.25 Mark zunickgefeht Futtermittel flnb unverändert sehr fest, doch stagniert der Abfad zur Zeit etwas Mals zog Infolge der höheren Auskandprrlle um 0J5 Mark im Preise an ES wurden notiert Wetzen 1 gut. gesund. trocken tu zu 1 Proz. Auswuchs 2jJ5. Wetzen 2 gut. gefunb. trocken. biS zu 3 Proz. Auswuchs 2425 biS 245.' Weizen 3 genrg.Tc Be?chatt.nh.-tt. b S zu 23 Proz. Feuchtigkeit 22>3 viS 2325. Roggen, tnlänb. 2525 biS 25.50 Sommer gere für Brauzwecke 27 bis 28. Hafer, inlänb. 22 ZS biS 23.75. Mo iS gell», 2125 Weizenmehl Inland Spezial 0 37.50 biS 38. Roggen mehl 35 bis 35,75, Weizenkleie 13.75. Roggenllcie 1553 -rankf rtcr Pferdrmartk. WLR Frankfurt a. M. 5. Dez. Der heutige Pferdemarkt zeigte r.nen für da» Wnier- halbjahr beton ber# zahlreichen Auftrkeb t>on Pferden. Es standen inSqefamt nahazu 750 Stück zum Verkauf, und zwar wurden Arbeitspferde der verschiedenen 3ahra5nge unb orrschiedenen Qualitäten angeboten Die Tiere Waren allgemein im Pre fe anziehend die Pferde bester Be- fchaffercheit teuer Demzufolge entwickelte sich auch ber Hanbel nicht besonders lebhaft und es verblieb geringer Ueb t tanb. Rege Rachfrage bestand nach vollfletschigen Schlachtpferden, de Preise für diese stellten sich für erste Qualität au) etwa 30 Pfennig und Awile Qual tät auf 22 Pfennig. Der nächste Pferd-markt findet am 2. Januar statt. frankfurter «anoffelmarkt WSA F r a n If u r f a M , 5. Dez Tentenz lebhafter Industrie hiesiger Gegend. 3.75 Ml.. Weififlelschige hiesiger Gegend. 2.71 Mk je 50 Kilogramm Berliner ovuktcnbörse. Berlin, 5. Dez. Da» Geschäft kam heute nur sehr langsam in (Bang. Dom Auslande lagen nur wenig Anregungen vor. Die argentinijchen Ablaber waren mit billigeren Offerten Im Markte unb auf niedrigem Niveau kamen in 80 kg Aosafs-Ianuar- lieferung einige Umsätze zustande. Don der Provinz lag in Brotgetreide wieder ausreichendes Angebot vor. Da» schleppende Mehlgefchäft und der die Schifffahrt bedrohende .frost ix* ran lasten Händler unb Müller aber weiter zu größter Dorsicht. Die Preise haben sich weder im Effektiv- noch im Lieferung»- geschäft namhaft verändert. Selbst bie Tatsache, dah bie rür heute nngefünbigten 210 Tonnen Weizen, osiholsteuiijchcr 'Deinen, rotten Auswuchs als un- kontraktlich erklärt worben |inb, blieb am Weizen, heierungemartte ohn. (Einflufo. Die Forderungen für Roggen- und Weizenmehle blieben unverändert, die Klagen über schlechtes Geschäft unb schlechten Abruf halten an. Hafer ift in den Forderungen erhöht, der Konsum zeigt sich auch geneigter, höhere Preise zu bewilligen. Gerste in guten Brauquali- taten begehrt, sonst weiter still. E» notierten (1000kg): Weizen, märkischer (74L-kg bl-Gewich.). 239 bis 242, De.zeinber 270,50 bis 27u März 278 bis 277. Mai 2b0 bi» 279 (matter); Koggen, märkischer (09 kgdl-Gewicht), 241 bis 24.1. Dezember 262,50 bis 261 bis 262; März 266,75 bis 266, Mai 269,75 bi» 269,25 (stetig); Sommergerste 220 bis 268 (ruhig); f)afer. märkischer, 202 bi» 212; März 234, Mai 240 bis 239 (stetig); Mais, La Plata, 212 bis 214 (fest); Nap», 345 bi» 350 (behauptet); (100 kg) Ißeixemnebl 31 bi» 34,50 (behauptet); Dogg en mehl 32 bi» 34.25 (ruhig); Weizen tteie 15 bis 15,25 (behauptet). Vermischtes. Clne Mordgeschichte. Ein Phantastischer Totgang, der an bie verschlungenen Schicksals Wege in den Märchen von Tausend und einer Rächt erinnert. Ist jetz' in Allahabad in Indien von der Polizei aufgeklärt worben. In Sialkot Im Fünfstromland lebten Örel Brüder, einfache Bauern, denen cS fchlecht ging, und bie baber ben Plan fahlen, einen reichen Biehhänbler zu ermorben, ber immer zum Biehmarkt nach ihrer Stabt kam. unb ben sie kannten. Sie luden Ihn. als er Wieder einmal eine stattliche Summe bei feinen Biehverkäufen eingenommen hatte, in ihr $aua. bewirteten ihn reichlich und baten ihn. bie Rächt über bei ihnen zu bleiben. Der yyänbler war» zufrieden, legte sich nieder unb fchllef ein. Daraufhin begannen zwei ber Brüder im Äofe ein Grab zu graben, um bie Leiche schnell sortzubringen. Der brüte Bruder ging noch einmal fort, um etwa» zu erledigen, unb sagte, er würbe bald wieder kommen, um bei der Beerdigung he» Manne» zu Helsen. Der Händler, bem wohl bie Sache nicht ganz geheuer war. wachte in der Dacht auf unb sah bie beiben Männer drauhen. die lein Grad gruben Er entfloh unbemerkt unb lief zur nächsten Polizeistat.on Fünf Minuten danach kam bet dritte Bruder wieder, ging In da» Schlafzimmer und fanb da» Bett bt» Händlers leer. Et glaubte, dah feine Brüder ben Schach-Ecke. Bearbeitet von W Orbach Alle für bie Redaktion bestimmten M tetlungen. L'älunger ufw. sind zu richten an die Schachte."a!:io-> bee Siebener Anzeigers-. Problem 13h Do» A. le tteeti Prei «gekrönt m e rem n ederiändllchen Turnier. Schwarz »decke g h a b c d e ! ß h Weih Weih zieht unb setzt in drei Iügen malt Weih: 7 Steine. K»3; D{5; Th6; Sd2, e4; Bg2. Schwarz. 7 Steine. Kd5; Ul; Sg3. 17; Bb7, e3, ß Endspiel Xt. 45. Don Gras 0. de DUkeneude Ssclapvn. Aizza. (Original.) Schwär, S 6 5 7 2 4 3 8 7 0 5 4 3 2 l K h a b c d a b d ef e h Weist. Weih am Zuge erzwingt den Gewinn. Weih: 4 Steine- Kg6; Ldl; Sd4; cd. Schwarz: 2 Steine. Kg8; Tc5. Losung des Problems Ar. 135. Do» W. Karstedt 1. De8-b8! ufw. Die Narrenkappe. Olitter e»b Sparte» dem AedaN'snsttfch. Künstler geschichten. 3m neue ft en Adt von .Kunst unb Künstler* werden einig- hüb'ch Ä niler-3 l.o< e ■rit» grtftl Ein Heer, der 'ich von Liebermann port.ä irren l ei hotte wihr-nd d?r Arbeit an den BTd diel ouSzufetzen Da m Tinte 'chlicstlich der Meister .Sie. wun Sie noch ein Wort lagen, mich ich Sie. w.e Sie f nd " — 3n einer Tage-Leitung er chien eine Anzeige .Graste, Leistikow zu verkaufen.- Darauf kam eine Anfrage .Ich interefler: mich f hr für Ihr.-n Leistikow unb b itt um M ttel-mg wann ich nut demselben eine Pro? fahr unternehm m kann." - Bei eine". Par f?r Pbotogr iphmhänb- [er fragt jemand rach e nt Pho vg-a-chi: »dw Leonardo» Cbtov nba. Er b trachte: bi» B ll» lange und sagt dann .Alben Sie fie nicht ein bihchen mehr im ©rtrfilF — Sonntag d?r-ni tag im Kaller-Friedrich-Museum. E n junge» Ehr- paar b.fieht fich den Rubens-Sial. unb dabei lagt Mr Frau erstaunt: .Seh mit Märrne da haben gleich Immer zweie an ein~m B Id gemalt; erst der Peter unb bann der Paul." — In der Iribuna der Uffizien b ngen Iruher Evr- r egg io« .Auhe auf ber Flucht- neben TI - aian» berühmter nackter Benu» auf bem Auhe- bett, hinter der e^nc Kammer rau st ht. Ein würdiger äl'erer Herr bemüh: fich mit den Baedcker in der Hand. d,e B.Idet mit .Siernchen" festzustellen. Bor der Benu» murmelt er nach einem Blick in den Führen .Merkwürdige Auffattun^ diefe Auhe auf der Fluchtig Günstige Gelegenheit. Eine lustige Ge chichte wird in englischen Blättern von b:m schwerreichen Agha Khan, bem Besitzer eine« der berühmt -st rn . nglischn, Kennställe. erzählt. Bei einer Gefelllchaft in Üonbtm sah er einmal neben dem Schrill t ll^ Gilbert Aulsell unb erzüblle ihm er wäre fo reich bast 2000 Pfund für ibn fo viel wären, wie Siipe«» für andere Leute .Ach bi le.“ sagt. Au fei ruhig, .bann können Sie mir vielleicht e.nen Schilling wechseln?- Gute« Geschäft. Professor Aabiofunken geht aus. Gebi aus bei Regen unb DindslShen. Aatürllch mit Aegen- schirm. An der Ecke pseift ein Winbstott tti den Schirm, unb klappt ihn über. Aabiofunken bnngt feinen Schirm In eine Schirm Handlung Der Schirm soll bereits In einer Stunde repar^tt fein. Tic Stunde ,u warten geht er in ein Kaffee- hau» Bezahlt, nimmt vom Garderobenständer Hut unb Schirm .Halt!- brüll' ein Herr. ..das ist mein Schirm! Stehenlatten!" Aabivfunkrn stammelt einige Entschuldigungen und verläht ftuchigleich ba» Lokal. 3m Schlrmgefchift findet er feinen eigenen Schirm repariert vor und die 'Bertduften bittet Ihn. auch die Schirme feiner Frau und feine, beiden Töchter mitzunehmen. Tier Sch rme unter dem Arm. besteigt Aadic»- funfrn die Strahenbahn. 3hm gegenüber sitzt ein Herr lächelt, lacht; .Gutes Geschäft gehabt heute T" Aabiofunken starrt entsetzt In das Geflcht des Herrn aus dem Katteehaus. Seitdmn leidet Professor Aabiofunken an Ber'olgungswa^n Mann ermorbet hätten unb Ihn jetzt begruben, legte sich ins Bett unb schlies ein. Dalb danach kamen bie beiden andern Brüder b*rein. krochen aeräuschlos zu bem Bett, wo fie ben Hänbler schlafend vermuteten, unb erbolchten bie im Bett lleqenbe Gestatt Sie suchten bann tn seinen Kleibern nach unb wunbetten sich, nur eine Aup.e zu sinben. bis sie entdeckten, dah sie Ihren eigenen Bruder ermordet batten Die Polizei, bie. von bem Händler geführt, halb danach eintraf, fanb bie bciben Männer in tiefer Trauer an der Leiche de» ermordeten Bruders. Srieffoffen der Redaktion. (9.le-KrecM<»ft« »eÄti* le T um rrenli e-t s m Dr. M. -chulxe Kehleyei, Nerveneri- Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter den Papieren ange’übrten Zistern geben bie Höbe ber /zuletzt betchlostenen Divibenbe an. — Aeich«bankbi«koni 7 Prozent. Lombarbzlns'ntz 8 Prv^nt. 'MtW proefH* ÄWe eowtixrt» fnmen C*troerfr TcDtleemath Berlin ZronNnrl ,s.-an» ®4Dbc* ■ i» n 77.1 7» ■».71 IX. II» III a.n f MMM9 111 1 trfulllBfl Ul 71 Banknoten. I I IV I ui.n !».» | »MU ..TIlTMk ii III. D > M IM 1*4 7» U7 W j tu ■ IN,*. tmiÜBaiäk Äm?.’ • -t tiooIrrtttt ununt. TI •».!• «* M U ,U U K n * 71.8 3ranhvrre.t Bertts Mu* Übr- »ar« »nu* »■!««» ■ er« »ar« Tatiee: 3. U e. u S U e. u. Viuieo O-i. NlMlMr •: ^-mtm . . • Canrn: tsdh -.st 1 lil.S Itl ill.B in ITT liTT "ll.' tzranttmi e.TT. 1*CTtin tznntttun.1 W ecr-tn MX. . Aare l-Ubr. •ui »ai.»- f.uianä Auw Inr Hl* Aart i Ubc- Sun S, Unoanl*« Nrentnrw < lud jeOanKitx v l»n 4 , lurf ec6Mbbebn.H!'. Kdr 1 <5 M4ai em. II 4-, Äumiiiun *Ha Itüfch. 12 uonmrrt* unb > Ic.mrt. u -ia ienaldank 11 Trunchr Fanf lü T'4rsm^>> M.73 131 3 191 «4 73 Ul -37 U7 71 I Hl 3 IM 104 <7.3 «3.3 IM 3 IM. 3 14». 1 i«.n •i IU.S Ui 3 ISS 190.13 114.9 143.3 134.« IM.73 119.M 134.3 «1 117.3 Ul . m.w 174.73 114.5 1113 134.» IM 83,3 IM.5 1« M 4 r7.» IW 3 137 119 5 N» 3 114.3 141 M.3 IM 9 181.13 IU 190. U 114 nw.s 141 S 134.3 is:.» IM 4 IM 5 47 IU Ul 3 157 1 17» 134 um IM. 71 l 71. * «.*1 43.1 514 » in.a M 3 ».13 ll« 1 U7 rw 73 54» M 44. M k » UV. a 71 ! SM« ■ • M «. a.tu S.Hl «443 » rwc#r( . 1.17* 4.1*0 i.i:» 4.1«» r:TM . 14.41 14.4- 14 445 l» MC, ' t - - < — «o.;«3 • M3 M .11 fw ca M JA 4* H m t» w •» i rj.1 1 V-.; 1.914 i.rn ' - K .1-1 -4,7 ir» ? WM » k.ü M.M ie,« M.M M.C u » UM U.U* UM» :. >. ;.kh ;. W 7.174 fE343T, . :i.i u.« n.u 71.U r. 4r»s i.fci l.ex i.wti 31? j» »i m. 4; *.«! 7 =■< 1 *i » 44.74 »1.44 1. IA4 • 1 74 i.iu l.|7r 4. IM ,rt«E l.M 1.17» S.SM VW* «IHM Qn m 4.13 4.1-4 4.1 M 4.X* 4.134 4 m j:S U:: »911 . «944 » w