Nr. 260 Erster Blatt 177. Zahrgasg Somrtag 6. November 1027 8r|d)«mi läflhA.eefce? Soeetags en* Jwna3 Mleye S„tz«a,r gaertlitiiblutn Heimat i* Bild Die Scholl. 2 Snd)tmarh unb 3D Reichspf enntg fir IrÄfl.r lost", and) bei Richter- tormen einjdnerDuMfnmi infolge häherer Gewalt. Aernfp.echanf chlüff«: 61, 64 nnb 112. «»schrist für Drahtnach- richten li)dgtf Oletze, PolldjetfTonto Srenfftrl am Main 11186. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Druck ind Verlag vrühl'fche Univei,.ia»t unv Sitii6m. schließlich auch die immer ftäder her- T oortretenbim An'pruche der deutschen Städte, alle diese Dinge spielen bei der groben tirorte- einig, die ieyl in Fluh gekommen ist eine grosse j JtolTf Um ein* vorwegzunehmen da* Schlägst »oi i von der Finanzdiktat ur, da* im I Anschluh an die Denkschrift de* Han«abunbe* \ entflanhen ist. lrisst untere# Trachtens nicht da* Wesentliche der Kritik und der positiven Dor- 'chläge, die der Hansabund gemacht hat. Praktisch liegen die Dinge doch so Degen- ttäriifl beträgt die Desamtbelastung det heul dxn Lkeuerzahler* rund 13,5 Milliarden Akar! gegenüber einem Gelamtaufwanb von Reich. Ländern und Gemeinden in der Vorkriegszeit in Höhe von etwa 5 Milliarden Mod. 3,5 Milliarden haben wir gegenwärtig für bie inneren i Kriegslasten auszubringen. die felbftoet- I (bintlia) eine unerläßliche moralische Derpilich- I inng des Reiche* darstellen. Don den restlichen | 10 Milliarden entfallen im nächsten Haushalt*- ,ahr bereit* zirka 1 Milliarde aus den Dawet- i'lan, dessen Revision von einem vorsichtigen Zinanzfriiil. r einstweilen nicht in Rechnung gestellt werden dari Bleibt ein Desland von neun Milliarden Marl steuerlicher ‘Belastung gegenüber einer DorkriegSzisser umgerechnei auf den geringeren Den de* Delde* von rund 1 7 Milliarden. Alle Dheoreltter sind sich nun darin rinifl, daß die überlchrebenden 2 Milliarden Mark ! unter allen Umständen eingespart werden I müssen Daß dao nur durch schärfste Drösle- | l u n g aller StaattauSgaben. die nicht I absolut lebensnotwendig sind geschehen kann, dar- i l a'iftmeitt vollste älebcrein» ■ ktmmung Die Frage nach dem Wie der Cm- I schränkung wird allerdings kaum einheitlich be- I antworiet werden »umal niart angesichts unserer j aeienwär'.iq.m parlamentarischen Teibälmilk. die I eine genaue Umkehrung der Lage vor dem I .Kriege • deuten. Während früher der Rd wtag I es als feine vornehmste Pflicht erachtete den I von d r R. ;ie ung vorgeleglen Haushaltsplan lisch 27 glich kei! z u s a n. u e n i u st r e i ch e n. I unter allen Umständen jedenlalls jede Steige- M runa der RuSgaben zu verbinbcin. ist es heute ■ lo daß die gesihgeb r schon Arbeiten des Parla- 1 nent* fo ziemlich ohne jede Rücksicht aus I Mc Kostensrage erledigt werden, wofür ia I kos R i »schulgesed ein topisches Beispiel ist. I 9af- an* dem t'arlamcü eine wirkliche Besse- Irunq kommt, kann nach den Drfahrungen der Ißtzken Jahre leider niest? erhofft werden. Der Reichstag hat aber bere.i* xmeimal im Winter 'P23 und im Frühjahr 1924 durch Ne *Berab- l'iiebunq von ^nnachtigungtgefehen, die feine | Rechte zum lei? we'entlich einlditünflen der | 3eaicruna Vollmachten in die Hände qe- t. testen, die. wenn r an will, al* eine An Finanz- fVtatur ange'prochen werden kotmten. In dieser Richtung scheint un* denn auch die einige au*- Wsichtsreie'" Möglichkeit zu liegen, unter den » gegenwäNigen Umständen zu der dringen not- rxndigen ^inanzresorm im Sinne eine* Ab - j baue* d>r Ausgaben von R?i" 9ä bem und ji Gemeinden ,n kommen Die eine solche Ermächtigiu.g ju gestalten wäre, hjrubcr kann hier nur in arosten Umrissen etwa pesagt werden Selbstverständlich wird sie befristet 5 nvrben muffen, und felbftocrftänblid) kann der i Reicht-tag ein gewisser legte: Kontrollrecht nicht a :» । ter Äanb geben, wenn nicht unser gantet- jnner- H politischem '-‘eben dadurch ar.indlegend verändert ■ Txrden soll. Notwendig erscheint un? aber, daß der T Rridvtag in der Erteilung von t^inanipollmachten ftheblid) über das hinautgebt. was er 1^23 24 gab Hab wir ballen es — bei allem Verständnis für das Eigenleben unb bie kulturelle Eigenart von Vcnbern unb Gemeinden — für absolut notwendig. . • iic solche . Diktatur" fällt. Denn es kann nicht bebrüten werden, daß im Verfolg der großen Ver- lotttungsoercinsachungsaktion des ersten Stabifi fieningsjabres zwar das Reich allerlei Schritte iTiemabm. um zu sparsameren Verwaltung - rxtboben w gelangen daß aber Länder und f fern ivünfchenswerten Umfange gefolgt sind, da sie in dem ersten Jahr jtath der Festigung unserer Säbrung durch das System der oteuerüber- »e if un0 in den Besitz von so großen (Rclbmittrln ^gelangten daß sie glaubten, davon abfeben zu ■ Fännen. Run haben wir zwar «eben seit Jahren einen ^eichssparkomtmsiar. her als Kapazität au» dem 'Bebiete der Verleitung gilt. Bon seiner Wirksamkeit ft allerdings stisber in der Oe'fenllichkeit noch nicht rily.i viel zu spüren gewesen, vor allem bat sie sich licht im Sinne einer wirksamen steuerlichen i Entlastung ausgewirkt, seine (?pftca3 ist schor, bei« reche legenthir geworden, und man eräbrt baoon nur rrner in Aeiten. in denen der Druck der öffentlichen j Bltinung auf Regierung und Reichstag im 5mne ner steuerlichen Entlasiung sehr stark wird. Dir rechten, detß es kaum gelingen wird, die Allgemeinheit davon zu üderzeug-n. b^ b;' Tatzeit des Das Memorandum Parker Gilberis. Berlin. 5. Vor iWTB ) Da» heute oeroffent- lichte Memorandum des deneralagentcn für die Reparationen enthält auf 2* Schreibmaschinenfeiten nach einer längeren ttinkitung drei getrennte Artikel über die Finanzpolitik des Reiche», bat Finanzwesen der Länder und Gemeinden, die Kredit - und Börsenpolitit und eine Schlußbetrachtung Ju den einleitenden Worten wird von den fielen der deutschen Wirtschaft die Notwendigkeit der Aapltalbildung betont, wozu gesunde Finanzen von äußerster Wichtigkeit seien. Parker Gilbert erklärt dabei, er nehme vom Standpunkt de» Sachverständigen planes die wiederholten Versicherungen der Reichsregierung zur (Erfüllung der von ihren übernommenen Verpflichtungen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, zum vollen Werte an Von grundlegender Wichtigkeit fei. daß die Reichsregierung bie schwere Erprobung des Planes gestatte und daß sie wahrend dieser Probe in der Führung ihrer Anaelegenheiten Vorsicht walten laste Die Steigerung de» Niveau» der öffentlichen Ausgaben gebe bereit» jetzt dem Wirtschaftsleben einen künstlichen Antrieb unb drohe bie wesentliche Stabilität Im ossenllichen Hinan sieben zu untergraben.... Lasse man diese Tendenz ungehindert fodge- währen. so sei so gut wie sicher, bah die Folgen in einem ernsthaften wirtschaftlichen Rückschlag nnb in einer heftigen Erbitterung Im In- unb Auslande sich aur wirken werden, Abhilfe könne In erster Linie dadurch gefchaiien werden, bah die Reichsregierung strikte Sparsamkeit und qeorbnele öffentliche Finanzen schasse. Diese» Grundmittel liegt zum größten Teil in der Hand der Reichsregierung und das Reich sowie die v'ientllchen Stellen hatten es bei schnellem unb wirksamen (Eingreifen durchaus in der Hand, eine Krisis zu verhindern. Eine unmittelbare Gefahr hätte sich noch nicht hrrau^gebilbft. 3m ersten Artikel über bie Finanzpolitik des Reiches wird vor allem diesteigendcTendenz der Gesamtausgaben bemängelt, die sich für das laufende Rechnungsjahr auf 9,130 Thuiarben Reichsniark belaufen, gegenüber einem Ausgaben- Voranschlag in Hvhe von H.543 Milliarben Mark im abgefaufenen Rechnungsjahr, unb her tatsächlichen Ausgabe von 7,444 Milliarden im Jahre 192c> 26. Die Steigerung wirb zunächst zurückgesührt auf bie an bie Hinausschiebung des endgültigen Finanzaugleich» geknüpfte erhöhte Garantieleistung des Reichs gegenüber den Landern und Gemeinden, auf die feit dem 1 April erfolgte Uebernahme der bisher den Ländern obliegenden Arbeitsiefen- Un t e r ft ü ß u n g » 3 u I d) ü H e auf das Reich Ferner wird in diesem Zusammenhang die geplante Gehaltserhöhung der Beamten erwähn:, die nach den Regier.,ngsvorichlägen in einer t5orni erfolge, bei der höchste Wahrscheiniilf)- ke,l bestehe, daß fie für die allgemeine Wirtschaft im Reiche ernste Folgeerscheinungen zeitigen werbe. E» siebe ihm nicht zu. über das Für und Wider der Regierung»vor«chläae ferne Meinung zu äußern, e» habe aber den Anschein, als ob bie Reichsregierung ihren eigenen Interessen besser harte dienen tonnen, wenn ne derart wesentliche Erhöhungen als Wedzeug zur sicheren Erzielung einer Verma 1 tungs- r»Torrn benutzt hätte tne wahrend der lenken I,hre doch meifach angekündigt ax>rben sei. Außerdem werden schließlich die Entwürfe des Kriegs- fchäden-Schlußgesetzes unb des Reichs- Ktzes erwähnt. Der erste Entwurf sehe offen- »gaben von einer Milliarde Reichsmark vor, wahrend man sich anscheinend um d.» finanzielle Auswirkung de» Reichcschul- gefetzes trotz der ®arnungwufe der Lander und Gemeinden bisher wenig gekümmert habe. Auch hier habt der Generalagent fein Urteil über die neuen Vorlagen zu fallen. Ader die Freiheit der Reich:r^gicrung in bezug auf die Aufstellung unb Handhabung des nauebaltsplanes schließt dit Der- antawrkm i für die natürliche und wahrscheinliche Auswirkung ihrer Handlungen ein, für die der Generalagent mer Kategorien aufzohit: 1 Gefährdung der Stabilität de» Reichsdaushalts. Trotz der gegenwärti- Srr. Steuerung dank wachiender Einkünfte und bnebmtn der Arbeitslosigkeit bestehe für jeden Rückfchlag im Wirtschaftsleben die Wahrscheinlichkeit einer Schmälerung der Reichse,nküni»e unb die Steigerung der Verbindlichkeiten für Arbeitslosenunterstützung In Anbetracht dieser Umstande und in Er wägung besten, daß man steigenden Rt paration»oerpflid)tun0en nachzulommen haben wird, Ichemt gegenwärtig nicht der richtige Augenblick dafür zu sein, dem Etat neue Ausgaben auszubürden 2 Wachsende Forderungen der Länder 3. In steigendem Maßt ungefunbeoffent liche Finanzen Infolge de» Fehlens einer tasiachlichen Kontrolle über die , ffent- lichen Gelbausgaben unb über bie öffentlichen Anleihen. Gelb, bas für bie Fortentwicklung der deulfchtn Lanbw>rtfchaft unb Inbuftric bringenb benötigt wirb, wirb b u r d) ö f f e n t liche Anleihen unb von einer Reihe uffentlid)er Ausgaben oerfchlungen 4. Gesteigerte Produktionskosten, gesteigerte P r e i f t und Lebenshaltung, Gehaltserhöhungen im allgemeinen Wirtlchaftsleben, erhöhte Eifenbahntarife ufro — Offensichtlich wohnt allen diesen Entwicklungen die Tendenz inne, die Kosten der E r z e u g u n g z u steigern und dergestalt die Fähigkeit der deutschen Wirtschaft in einen Exportwettbewerb zu freien, zu oerring e r n 3m zwei len Kapitel wird besonders auf die umfangreichen 3n- und Auslandanlelhen der Länder und Kommunen hingewiefen. Die Auslandanlechen betrugen 1,6 Milliarden Mark i'nd erreichten damit die Hohe ter Kredite von Han- del und Ivdtiftrte. Eint Abhilfe ;ebe der Generalagent auch hier in der Beschneidung der Ausgaben auf ein Mindestmaß. Weyn die Länder int Gemeinden zwecks Finanzierung ihrer ttatsinößigen Ausgaben auf den ausländischen Markt gehen, io werse sich hieraus eine grundlegende Frage der auswärtigen Politik auf. Ne für das Reich unmittelbares Interesse habe. Auf Grund der Derfaffung felbft hat das Reich Gelegenheit, die Führerschaft zu ergreifen, ja. sogar die Verantwortung dafür. Dringend notwendig sei deshalb eine neue yj* ur^Üich wirksame Ron*.tolle. Ne in wach >, ng öer öffentlichen Ausgaben zu beruhen hätte. Die entsprechende Ankündigung der Reichsregierung vom 7. Oktober d. I. sei mißtr- ordentlich zu begrüßen aber es fei von äußerster Bedeutung, daß das Reich dabei die aufrichtige und versiändmsvolle Unter st ützung der Lander finde. Im dritten Kapitel werden die störenden Einflüsse gegen dit Krtdit - und W ä h - rungspolitik der Reichsbank erörtert unb betont, baß die Finanzoperationen be» '.Reiches, der SJ inbcr unb Gemeinde eine gefonderte Kreditpolitik darstellten, die heute Im Gegen- sah zur Kreditpolitik der Reich«bank ausgeübt werde Das Ergebnis diefer verschiedenen Politik liege in der Richtung einer Expansion, die sich in letzter Zeit besonbtrs fühlbar macht und dtn Umfang dec- '.Reidr:banffrebile» fomit den getarnten Umlauf der deut'chen Zahlungsmittel an* den hoch- st e n 5 t a nb feit der Stabihfierung gebracht Habe. Die Herabsetzung bes Reichsbankdiskonts om Anfang bes Jahres habe ihren Zweck nur für kurze Zeit erreicht, wahrenb bieneutErhöhungbes Diskontsatzes im Juli, als bie Reichsbank bie Kontrolle über ben Markt verloren hatte, sich als unzureichenb erwiesen habe. Ein letzter stören- btr Einsluß sei bie Geschästsgebarung ber öffentlichen Gelbinstitute unb Banken, die l-br entschieden dahin tendiere, der Autorität der Reichsbank zu entgehen, die sie im allgemeinen In- teresse der Währungspolitik benötigt Die Denk- ichrist verlangt daher (inen klar umrihenen und um fastenden Plan, der eine gehörig koordinierte Politik hinsichtlich ber öffentlichen Geldinstitute a.'währleistet Die Notwenbigkeik einer berartigen Polink. bie auf bem Grunbsatz eines geordneten Wirtschaftslebens beruht und dieungebührlicheInanspruck nahmt von Kredite" - r r m e i g c r t, ist unter den gegenwärtigen Umstunden beionders offen- sichtlich damit Ne zur Zeit herrschende Expansion nicht bis zu einem fflefohrenpunfte getrieben wird Bei Husroiduna dieser Tendenzen, fo faßt Parker Gllbed feine Ausführungen in einer Schlußbetrach tung zufarnrnen, ist es einerseits sicher, daß sie zu einem empfindlichen wirtschaftlichen Rückichlag führen werden, und andtrfests roahr- fcheinlich, daß sie den Eindruck verstärken würden. Veuifchland handle mch: unter gehöriger Berück- sichtigung seiner Reparanonsverpsiichtungen von Innen aesehcn liegt e» aui bet ftenb, d-ß btt» meherbrudenbe Jolgen für ba» deu.fchc Ml haben unb einru ernsthafttn Hudidilu m brr Arbeit de» Witbtrcnifbauc» de» den sich- n Wirt- schostsleben» bedeuten wirb. C» maie bedauerlich, wenn bas, was die Betriebsamkeit unb (Energie bc» deutschen Volke» verfügbar mache und >va» unter Mithilfe fremder Volke, -,ii- standegebracht worden sei, durch eine kurzsichtige unb ungesunde innere Politik jetzt in ernste 'Mahr gebracht würde Anderseits würde es vom Standpunkt» des Sachverftänbigenplanes nicht» Ueberraschenbes haben, wenn auch außenstehende Beobachter zu dem -chluß komm-n würden, daß bie in den letzten Jahren gewählte Finanzpolitik nicht i m In »er- esse der deutschen Reparalionsver« p s I t ch t u n g e n gewesen sei Allerdings sei die Zahlung ber Jahre-betrage sondere Scchertmpen oollaus sichergestellt, aber burd) bie verpsändeten Einnahmen und ander.- ix- die Verontmorllichkeiten der Reichsregierung enden nicht mit be i internationalen Zahluimen, sondenr erstrecken -ich aus die R e g e I u n g be» Iran»- lerproblrms. In bem Maße, wie bie brat'"- urftanbnenplan peiefceffen wurde, bie unerjchutt« r- lidje ©nmbfage künftiger arm-irlamer Arbeit fein werbe. Henw Soemiich bisher schon sehr sruchtdar gewesen Sei. Woran die Unzulänglichkeit bes Erfolges liegt, läßt sich erschöpfend in biero»cnrifler. Struer- erfparung fdtftcht i-ann muh Hand tr. Hand mit der «^rorechenden Durchgestaltnng de* Reiche-hausbaiw wie auch der ®tat* v7-n Ländern und s^cmcinbcn eine arvhzüzigc Ser- toa (tunge ref orm in Angr-." genommen werden, bce bei der aegenwänigcn tx>lürf!ci! oder auch einen Keinen RuS- fchun von fäH-.gen Köpfen duvchzulähren lein wird. Dabei kann ba? Ziel einer solchen ‘Ba> tralnmgereform erst in letzter Linie die 5m- lparung von ‘Beamten sein, da die Sdparnisie auf t*edone£k3n Gebiet sich infolge der Pension*- anlorüche u*to. ohnehin erst in einigen Dezennien voll auSw'.den kann. Di. zlauben atK*r. dah im Zuge der Kompetenz Verteilung zwischen Reich. Ländern und Gemeinden noch sehr erhebliche 2llögsichkeiien ju einer Verwal kungsrennnfachung stecken Wir denken davei vor allem baren, dc großen Gemeindekr-rpedchLslen. in denen ja schon jeff mehr al* die Hälfte der Gelamtbevöllcrung Deul'chland* lebt, durch Wiederherstellung und Erweiterung ihrer Selbstverwaltung zur Uebernahme non jetzt staatlichen Ausgaben sähia zu machen. In dieser Richtung taufen ja auch die Wün'ch: de* Deutschen Stlbitiagc*. denen wir in vieler Hin'-.cht gern folgen. 5db(tDeT- ständlich müßte ba*. wenn man zu einer wirklichen ‘Berr fachung kommen wollte, zu c n.nn ? reflen Dedchr za-.'chen Reich und Cbnr. iibcn • trt'fem Um4ange r Zgelchrltet werdei müllen, 'vweit fie n.ch für bv Durchührung und ben n irTatnc To. -ug veichSgesi: l cher Maßnah-.ien .* Zuf'-djUir :ani voi^-.' dig lind ®ex-.h be» ‘ ulet ba* c dien Schrill a u m Ein'- -> < s - 2 at hin. bet aud> in b.-r vürAlich be' tz v men llefKmchtr.« de* Preußischen Oberverwaltung*- ger.cht* aut ba4 Reich ai* Reicheverwaltung*- gbricht gesehen werdra kann. Aber auch die überymaiefter. Federal sten oder Partikular stea rnül'cr. sich darüber llar sein, daß. t>ar.:x wir un* nvd< selbst zu derart gen Schr tu entschließen auch bie Hebertragung von staatlichen Funktionen auf bie großen Wirtschast*- und LDzialkbrper rechnen wir hierher — uni ber Druck von außen bazu sehr bclb zwingen würbe. Dar sta.t.- v.'iü'che In ereffe edorbert e* aber, bah wir un* 1-4 biesem Orb d ba* Rech» ber freien Initiative nicht nehmen lassen. Der VesaWgSabbmi vollendet? Zehntausend Mann tollen das Rheinland verlassen haben. Beeile, 4 Rov wie der Demokratische Zei- lungeblenft oon unterrichteter Seite erfährt, Ist der vorgesehene Besotzongsabbau vollendet. Der Rötf- jug der Truppen und die weiter dadurch notwendig gewordene Umgruppierung der Im Rheinland verbliebenen Truppen sei Im wesentlichen durch- geführt worden. Wie vorgesehen, hätten rund 10 000 Monn das Rheinland verlassen. Die Auswirkungen der Besahungsobbaue» seien indessen zur Zett noch nicht zu Übersehen, do sich die J a m 111 r n der verheirateten Offiziere und Unteroffiziere einstweilen zum Teil noch in den früheren Garnisonen befänden. Das Samoamandat. Die 6knfcr Mandatskommission über die Einfleboreuenunruhen Genf, 4. Rov (XU.) Th« Mandatskom- Mission bei Dölkerbundes des atzte sich mit dem neuseeländischen Mandat Samoa. Der englische Regierungsvertreter gab gu. datz die Der- toaüuna in Apia, die ®intDÖbner lm Gebiete, a l S britische Untertanen bezeichnet Hot. erklärte aber, daß die neuseeländische Regierung über den RvchtSzustand beider unterrichtet sei. Hinsichtlich der jüngsten Unruhen in Samoa legte der RegierungSv.-rlreter ein Telegramm b«8 Minift er pr ä Iidenten vor, demzufolge die Ursache der Unruhen In der Festsetzung der Preise für Kopra und im Alkohol- Verbote gu suchen sei. Weite Unzufriedenheit schassen die hohen Kosten der Grvaltuna der öffentlichen Reinlichkeit. 3m übrigen seien eine Reihe beruhigender Matz regeln verfügt, und eine Untersuchungslommission eingesetzt worden, die Ihre Arveitm beendet hat, doch könne der Bericht erst in einiger Zeit erntreffen. Die Kommission betonte die Rühlichkeck deS Wunsches. datz in den jährlichen Berichten der Man- dätSmächte stets und so rasch alS möglich Mit- teilungen über Unzufrieden hei! en und Beschwerden im Mandatsgebiet ausgenommen werden möchteir. Heber die Ereignisse in Samoa wird sich die Kommission erst nach Eintreffen de< Berichtes ein Urteil bilden. Sie bittet die Man- datSmachl um deren Ansicht über den Bericht. Der Staudamm am Blauen All. Verstimmung in England. London. 4. Rov. (Amtlicher englischer Funkdienst.) Die Melknmgen auS Amerika, wonach eine amerikanische Gesellschaft die Konzession zum Dau ehrest StaudammeS am Tsana- See in Abessinien erhalten habe, sindet in Londoner Kreisen wenig Glauben. Man glaubt nicht, datz ein solches Abkommen mit Kenntnis der abessinischen Reaierung getroffen worden fein kann, da Kaiser Menilik II. gemätz dem mit ihm im Jahve 1902 abgeschlossenen Vertrag seine Zustimmung dazu gab, keine Arbeiten am Blauen Ril, Tsana-See oder Sobat- Flutz vorzu nehmen oder zu gestatten, durch die chre Gewässer verhindert werden, in den Ril zu fliehen, «S sei Derrn, datz die abessinische Re- giennid und die Reaierung deS Sudan ihre ö inte t III a u n g zu solchen Arbeiten geben. Die abessinische Regierung ist wegen eineS PlaneS, tote er in den Meldungen auS Amerika erwähnt wird, nich t an di« englische Regreruna herangetreten. Grvssbritannien hat sich viele Nähre bemüht, von allen benachbarten Mächten daS feterlid>a Versprechen zu erhalten, datz stc jedes Vorgehen vermeiden, durch das die Wasser- menae im Ril und in seinen Zufiussen vermindert wird, da sic einen lebenswichtigen Faktor für die gedeihliche Enttotcflung Aegyp- tenS und deS Sudan bilde. Dr. Vuttner, der amerikanisch« Agent des abessinischen Sondergcsandten Dr. Martin, teilte mit, datz Martin, der inzwischen wieder nach Abessinien -uruckgcreift ist. die Verhandlungen mit voller Kenntnis der amerikanischen Regierung geführt habe. Ar hab« trerfchiedene Unterredungen mit C o o l i d g e und Staatssekretär Kellogg gehabt, um Deren formelle Zustimmung er vor Eröffnung der Verhandlungen nachgesucht haben soll. Gr habe sie auch über den Fortgang der 'Verhandlungen und daS endgültige Ergebnis unterrichtet. Vuttner versicherte, datz die amerikanische Regierung während der ganzen Zeil ihre voll« Zustimmung zu dem Plan deS Baues bekundete. Aus di« Frage, ob die britische ‘Regierung von der abessinischen Regierung über die Verhandlungen unterrichtet worden lei. erwiderte Vuttner. soviel er wisse, sei dies nicht der Fall. Er sei auch der Ansicht, dass die abessinische Regierung völlige Freiheit habe, solch« Kontrakte nach eigenem Ermessen zu trergeben Sine neue französische Partei. Tie (Gründung Franklin Botiillotts. lkigene Drohtmelbnng de- „Siebener Anzeiger»*. Berlin. ö. Noo. Herr Franklin Bouillon bat dte Öolatrung au» feiner Niederlage auf der Ta- mmg der Radikalsoziaüsuschen Parte, aezogen er bat. nicht ohne einige Tränen zu vergiessen, feinen Austritt au» der Partei erklärt und flladivitig bekannt gegeben, datz er eine neue 'Jtabiral- unionfftifehe Partei au gründen beabsichtige. Da» Ht für die Rad,kaifoziaiisten zunächst einmal eine tfntkrthing. sie waren sonst vielleicht vor den Zwang gestellt worden, ibn nus,zufchsiess«i. dan,m sind fte letzt betvmgefonnnen. (Fe Iaht sich aber noch nicht überleben, ob nicht doch Ne Gründung dreier neuen Konkurren^partei eine größere Schmach u n g der größten bürgerlichen Partei Frankreich bedeutet Frunkttn Bouillon hält an her 'Jtationaluition Poin- carSfcher Färbung fest. Er bearünbet ferne fluvtritt»- erflarung gerade damit, datz er ein Bündni» mit der s o zi a I i ft I s ch « n Partei nicht mltmachen könne, die sich für die unmittelbare '.Räiununfl der Ndeiniande und den Anschiusi öefter- vrichv an Deutschland einsetze (Fr tritt asto al» Bun- beegenofk Potncar 4 s auf, und die vielleicht ge- mpiltc Wirkung lerne» datz der rechte Flügel der Radrkalfozialen v^-'ptit tert wird, um dem bloe national nerfteelte .hl. hiljsdienste zu leisten. Pomcare axrb sich bwfer . nt Wicklung freuen. Gerade durch da» neue ^nzotziche Wahlgesetz, do» mH der Wietzerem Rührung de» zweien flktblganget, den Abschlutz -on Kartell erleichtert. wären (eine Ausfichten bei den konm rrden Neuwahlen doch erheblich verschlechtert, Herr Franklin Bouillon sorgt fetzt benfr. datz dieser sitetzler wieder ausgepliche.i wird. Er hat m einer ganzen Neide von Wahlkreisen Anhängerschaft genug, um seine atte Parte, aus dem zweiten Wahlgang pi verdrängen unö dadurch die Mögiichkesten etne» Liege» des UmferorteU» zu verhindern. Oer Diktator wider Willen. Die Vertagung des polnische« Parlament- Eigene Drahtmeldung des Wietzener Anzeiger*' Berlin, 5. Noo. Herr P i l s u d s k i, der als der starke Monn an die Negierung kam. aber immer mehr in die Nolle eines Diktator» wider Willen hinemaesunken ist, Hai sich oezwungen gesehen, bas polnische Parlament, nachdem ee eben wieder zu summen getreten war. sofort von neuem zu vertagen, und zwar gleich bis End« November, wo seine Legislaturperiode obläuft. (Er macht diese» Spiel nicht zum erstenmal, der Sefm ist schon langst nur noch der Schotten einer Volksvertretung und hat sein Schicksal durch seine Vergangenheit mehr als hinreichend verdient. Pil- iudski wird also auch wohl die Kräfte, die dahinter stehen, richtig einfthäf.en, wenn er keine grossen Rücksichten malten säht, sondern in aller Gemüts- ruhe den Sejm noch tzausknechtsmethoden behandelt. Das Merkwürdige ist nur, daß er selbst dabei oer- muttid) nicht freiwillig handelt, sondern wieder unter dem Zwang der amerikanischen Finanzkontrolle, die auf ihm lastet. Er ist zur Herrschaft gekommen, weil er den (Etat in Ordnung bringen wollte. Er hat oon Amerika Bedingungen schlucken müffen, die gerade er oon Jahr und Tag mit Entrüstung abgelehnt hatte. Es war zu erwarten, datz seine Widersacher «hm im Parlament do» gründlich unter die Nole gerieben und den Notetot, den er auf amerikanische An- iveisung vorlegen mutzte, ft irf zerpfl ickt hätten. Daraus konnte er es nicht ankommen lasten, wenn er nicht seine innere Stellung überhaupt gefährden wollte und hat deshalb zu dem Verzweistungsmittel aller Diktatoren gegriffen, datz er nun ohne Parlament regiert; auf mindesten» vier Wochen. Und es ist vor der Hand noch zweifelhaft, ob er nicht die Mehrheit schaffen ober finden wird, die Neuwahlen noch weiter hinauszuschieben. Er wäre wirklich eine geschichtlich« Figur, wenn er die (Energie aufbrächte, um mit solchen Methoden t a t s ö ch - l l ch den polnischen (Etat In Ordnung zu bringen, wie er es den Amerikanern versprochen hat. Aber nach dem, wo» wir bisher oon ihm wissen, fehlt ihm der Zug kalter Entschlüsse, der für einen Diktator Vor- aussetzung ist, dafür hat er einen stark romantischen Einschlag. Und es Ist schon etwas Wahres daran, wenn ihm nachgesagt wird, datz die Politik der starken fjanb, die er markiert, nur aus seiner Schwäche geboten wurde. Schweres Hochwasser in den Vereinigten Staaten. Reuhork. 4. Rov. (WTD.) Wolkenbrüche richteten lm Staate Reuyvrk und in Reu- England beträchtlichen Schaden cm. 2kn V«r- mont, das am meisten gelitten bat, tarnen vier Personen um8 Leben. Der Eisenbahnverkehr ist unterbrochen. Viele Städte stehen zum Teil unter Wasser. 3n Massachuset t S wurden mehrere Hauser zerstört. Zwei Perlvnen verunglückten tödlich Der durch die äußerst heftigen anhaltenden Regengüsse In den nördlichen und westlichen Teilen der Reuenglandstaat m und dem nördlichen Teil deS Staates Reuhork angerichtete Schaden wird beveitS auf Millionen geschätzt. Der Connecticut-Fluh ist über die Ufer getreten und der Bahnverkehr nach Kanada und nach anderen Richtungen infolge der Heber» schwemmungen unterbrochen. Staubecken und Dämme sind gebrochen, Brücken weggefchwemmt, Mühlen und 5übri(betriebe mutzten vielfach eingestellt werden. In zahlreichen Ortfdxtitcn reicht daS Wasser bi 6 zum zweiten Stockwerk. Die Straften In Mont pel ier (Vermont) fteben unter Wasser. 3n der Ortschaft S ecket (Massachusetts) wurden vierhundert Wohnhäuser und mehrere Fabrikanlagen infolge Berstens des P/? Kilometer entfernten Staubeckens fortgeschwemmt. Die EintooDner konnten rech',zeitig gewarnt werden. Rur eine Frau ist ertrunben. 3n einigen Gegenden dauerten die wolkenbruch- artigen Regens alle zwei Tage an. Der Hudson- f lutz bet Albanv weist einen Stand von zehn Fuss über normal auf. Die Straften an den Fiutziäufen von Albany stehen unter Walser. Rach den bisherigen Meldungen sind 17 Personen den Ueberschwemmungen zum Opfer gefallen. Erdbeben an der kalifornischen Küste. k1 o 6 Angeles. 4. Rov ' ) ?ln der Äüfte wurde von «Sanela Maria b i S Öantta ‘Barbara ein Erdbeben von beträchtlicher Dauer, aber mähiger Stärke wahrgenommen. Zwischen 3 und 7 42 Uhr morgens wurden fünf Erdstösse verspürt Die Fensterscheiben tour- den urtrümmert. ein Schornstein stürzte em Die Southern Pacific-Ettenbahn kündigt die E i n - ft«11 u n g deS Bahnvcrkehrs auf der Küstenstrecke wegen Beschädigung des Bahn- körpero zwilchen Sur' und Honda an Dur i> e ne Reihe von Erdstätzen wurden die Gleis« an einigen Stellen vier Zoll weit auS ihrer Richtung gedrückt. Der Bahnkörper wieS grosse Risse auf. Nie Nesoldungsreform im Haushaltsausschuß. Am Diettstag Beginn der tzin^Ibcratung Berlin, 4. Rov. (VDZ.) Der H.u^halts- auSsiduft deS Reichstages setzte heute i i dem Vorsitz deS Abg. Hey mann (6c-. ill- gemetne Aussprache zum § 1 deS r- ungs- gesetzentwurfeS fort. Abg Lucke «Wir, i. Bg » bemerkt. datz feine .traf:ton eS lieber gesehen hätte, wenn hte alte BefvldungSordnung von 1920 erhalten geblieben wäre, unter Einbau neuer Gehalk-lühe. Er kritisierte die Regelung deS Re- gierungSentwurfS für verschiedene Beamtenlot egorien, die Regelung deS WvhnungSgtib- Zuschusses und die lngletchmätzigr A-'rechnung der Dienstwohnungen fotoic die Anrechnung der !RUilArbm Dezemb r durch PretSi, eigerungen wett gemocht fein. Abg Elfenberger (2. Bd.) befürchtet Hhr 1f28 Nn Etat einen ungedeckten Bedari von 2 MM.arden und beantragt deshalb die Zurückstellung der BefvldunaSreform. Zum AuSgievch unzur ichender Besoldung feilten die »nippen I bis V nnen Zuschlag von 25 Prozent. VI un> Vit 15 Prozent. VIII und X 10 Prozent zum Erun-g^halt bekommen. Um d.e Ausgaben esnzv'chrhnken schlägt der Redner ferner «men GescHenkwnrs vor. durch den die P c n- f i o n i e r u n (1 bon Ministern und Staatssekretären er beutet daS Schw; • gen der Rrtzieruitgspartrien dahin, dass fie fich um ihre Stels-en^nihme Herumdrücken wollten. Er zitiert Aeusserungen deS Aba. Stegenvald. datz die Betriebsbeamten «Post, 'n' a6n) überhaupt nicht mehr Reichsbeamte seien Der Redner beantragt, di« Verdungsordmmg von 1920 zur Grundlage der Besprechung zü machen. Abg. ® u< ra rh (3fr.) erklärt, di« Re gierung^barteien legten sich deshalb nur Schwei- gen auf, weil sie die Beamten möglichst schnell In den Genuss der Aufbesserung bringen wollten. Die Aufrechterhaltung des Beru'S- beamten tum» sei ein Programm deS Zentrum« Auch Stegerwald stehe auf diesem Standpuntt . Wideripm»ch). Rach weiterer Debatte wurden die Anträge Steinkvof und Ertenberger ab- gelehnt. Die Sinzelberatung wird daher am DtenStagvormittag mit der Rovelle zum Besoldungsgesetz. nicht mit der GrhaltSneuregelung beginnen. Keine Mieterhöhung. 6inc Erllärunq hro -icichüardeitSuiinifteriumtz. Berlin, 4. 7lov (Dolfs.) Bei den Beratungen über den Entwurf des Gebäudeentschul-ungssteuer- gefehe» im Arbeitsausschug de» Reichswirtfchastsrat» kam die Rotwendigkeit der stcucrlichen Ersaffung etwaiger künftiger Dieterbohungen zur Sprache. Der Vertreter des Mrbeiierainiflet» bezog sich in diesem Zusammenhang auf eine Erklärung, die der Staatssekretär im Äeidjäarbcllsminifterium, Dr. G c i b. in den letzten Tagen in Stuttgart abgegeben hat. Dr. (Beib habe dort daraus hingewiesen, datz eine planmässige Wohnungspolitik nur i m engsten Zusammenhang mit der allgemeinen Wirtschaft»- und Jinanjpoll- t I k betrieben werden könne Eine wesentliche vor aussetzung einer planmässigen wohnung»polltlk müsse die Zlcherstelluna de» notwendigen Anteil» an der y a u • j 1 n • ff e u e r für den Wohnungsbau fein. Dabei könne aber eine Erhöhung der gesetzlichen Miete wder für den 1. April 1928 noch überhaupt für absehbare Zeit In Betracht kommen. Schon an» Gründen der Lohnpolitik und der allgemeinen Wirtschaftspolitik wüste dies« Frage aus der Erörterung an »fche Iden. Die Erklärung wurde namentlich oon den Vertretern der Arbeitnehmer mit Befriedigung entgegengenommen. Sa« Asttmentfür Botschaftervonprtttwth Washington. 4. Rov. (WB.) Das StaQtS- hepartement hat der deutschen Botschaft mltge- teilt. datz Präsident Toolidgc daS Agrement für die (Brm-nnung deS Botlck»aftsrats von Drittwih zum Botschafter in Washington erteilt hat. Aus oller Welt. Heinkel l> 1220 auf den Azoren gelandet. Berlin, 4. 7lov. (TU.) Rachdem dte Wetterlage In der letzten Woche feden versuch, den O^eau zu überfliegen, unmöglich gemacht hatte, trat am 1. Jlooembcr ganz unerroartet eine Besserung ein. Diese Getegeuheit sofort ausnutzend, startete das In Lissabon wartende ftelnketflugzeug D 1220 am 4. November, morgens 6,25 Uhr und landete glatt In horta (Azoren) nachmittags um 4 Uhr Die 1825 Kilometer lange Strecke, dl« etwa der Entfernung Berlin Konsimi! nopcl entspricht, wurde In nur 9 Stunden 35 Winuten. b. h. also mH einer Stundeugesch w i n d i gkeit von fast 1 80 Kilometern, zurückgetegt. An Bord befanden sich äusser dem Führer fllrrr der Funker Bock und der Monteur Rohde. Deutsche Kunstausstellung in Pari» J»n ParvS wurde ber 20. D c r b ft f a ( o n eröffnet. an dem sich auf Einladung txr Aus stet- iunsSleftung die Berliner Sezession mit 31 Bildern und 12 Skulpturen Dettillgt Di? Prvsesforcn Eugen Spiro und Willy Säckel lind anwesend, um die Honneurs des Kleinen Salons zu erweilen. der den deutsch» n Künstlern zugewiefen ist. Botichafter v. Ho«sch wohne der Eröffnung der deutschen Au.cktellung bet. die ein starke« Interefte des zur Eröffnung zahl re» L anwesenden Publikum« fanb Unter den A fteitern feien vor allem g na.ml: LoviS Eonntb Mar Beckmann, »Ülo Zücket. ‘Baut Klee Lev 9 König. Bruno Krauftkop ' Bla« Pechstein, der .tziünchener Georg Schrumpf uefser-Uhri, Bruno Levy. Georg Kolbe. 3ofepb Total und Georg Gross Unabhängig von der >S*c»*'fi< *ll<’ -o> ;<« W< «OOMfe .•«»<<•*"» 4ve.ii4.rvui Aii») agc. Bte vordringendeu fübleren Vuftmalten babaa über ganz Deufchland T tilptc jiurrü.f :iim go» I)lacht 3n unterem Gebiet lagen beute ninegee Mc Temperaturen nur ztrka 20 tiefer als am Bai tag. 'dagegen tat nördliche« Tack Deutschlands zirka 4 bis 6 Grad. Der EuVluft er nbediichen tiribnidftomngen gestaltet dte Wetterlage weiter veränderlich Riederfchläg« treten ja- doch nur vereinzelt auf ttftterootausloflt: Wcchfelnd wolkig, Icmpero- luren wenig verändert und nur •ertutgrit etwa» Witteili ^au»fichten für Montag ,'ioch txdteE wollig mit find)roeiten luchten stietzerschlägen wahr» schriNlich. Lufttemperaturen am 4 Hoorn*et: mitlags 13,7 Grad Celsius, abend» 10^ Grad Celsius am 5. Noo.: morgens 9,4 Grad Celsius — 6rbicmperaturee tt> 10 Zentimeter lieft am 4. Rovember abend» 11 • Grad Celsius am 5 November morgen» RJ lBrad Celsius Mopmum 14 Grad Celsius, Minimum M Grad Celsius “ die SM. -($2 ^-ertUa £*55 L-L! *?tu* “'m* hP M< - 6* aper< Tm. 1 öebctgex wrt>tn WAlm. brmi «wniei nn ttfm 8|| ‘aurneoUjuu^ ,rl4öunhi auf riet Stet 'st in der Jti> tltofcn un| f(, uifl tomri batet ittd. ii. * bte Nfatab ourbt * Iw Äuteri et. tlitn, bic tettei wichen 'inb isch in Brrffi 'nbjflinrl h | lüiriflc "Nttw ' bt öflwa. «* itfalltn int . war vom M’ Selb tilfll« I klb einet Tk> I ■rfttn 6tod twl lekßcnen Tut»» Treppe imgrfibr n i$r rat t>bc nS tnorf ihr Jf Burte M»tt y m. bt**t Mi nv, W bet ild)t aul bet bamtt bk IWX K 'Betwf HW KO S?ÄÄ- ÄS-1 tll'u*' *wwsr^i age*1 \lx ali ** 20 »ff £> SÜflwr ,,.. $(»< Aus ber Provinziakhaupifiabi. Rieften. Den 5. Aovrmbrr 1927 ^eformatioasfest Das Tletorma rwiib1 efl Uwti den "3Ud derer dte es mit innerer An tdln i^m. frwm. »u- nächst zurück auf Die Hermans endet:. DU Aenne, Tag« l>eui1*UifiM in der er*" dul‘i< des ie. 3adrdur.xe4 Derben UtwOtfl. Luther tritt n seinem JU.rMen im» Aingen hervor «eine gwtw Um®-!! ®.rb sichtbar 34 ist eine usrngen Glaubenssäne dürfen jedoch keine un> ul'ersteigbaren Grenzscheiden werden und dürfen gonsuchenden Seelen nicht den Tveg verlegen. niemand wünscht heute wieder die Kämpfe zurück, die protestantische Theologen im 17. und auch un 19 Jahrhundert um Dlau!>cnssätze geführt haben Damit steht im Zusammenhang, bah die evangelische Kirche niemals bk Fühlung mit bet Kultur verlieren darf. Ttambafic katholische Schriftsteller haben dem katholischen Literarhistoriker Karl Muth zu seinem 60. Geburtstage eine Nterorfche Gabe bargebrocht bk Den Xitel trügt .D.«derbegegnung mit ber Äal- hR** Rtemonb Wirb behaupte: bah die la- tboh'dx K rche in alter und m neuer Jeu auher Zu'.Lmmenhang mit bet Kultur stehe Du Kirchen- baiKen des Mittelaltees das Mönchtum das in flf.(t-.flcT. Ding.-n zeitweise führ.-nb war die Lei- r Theologen bet Gegenwart cuf dem Geb ete ber Kunstge chichte die heu- Hgc toi'I.TJms beweisen das. Immery.n stchctnt bet an- geführte Buchtitel aiuwdetdvn bah man n katholischen Kreise, zuweilen fürchtet, imt ber Kultur ause nonberzu^omwev. D.efe Gefahr Hst leitwifc auch brr evangelischen Stube gr"«0ht. •* |ibt in ihr Kreis, in denen ÄeTtut tmd aei6.ged Fvr^chreiten. wenn auch nicht als fttnb- 6ah so doch als hinberlich für bas V «en des Ariche^ Gottes anae’ete i »> eben Xidcr Ges' hr ertgegenwtreten, ist ehv .*V2i:Man‘gäbe des h.m4]cn >vr»«rstantisinut Gnblich must die evana l X rlx darauf bedacht lei* die ve ligch'en Kräfte bie sich imabbänyg w Theologie und K rche hn ToK^rtouf-.ri.en regen, tn bk rechte Bab-i zu leiten Äruftc Du!a An Hnb im LH eisten tum zu affen -kitrn -utage aetreten. im Mönchtum, btt. Heu Hufstten bei den 70.cd#rtlutem des 3U ’r tuKir^n»^ciui.tra neuerdings n ber ®emel*|*' i^ecttxflur; Richt selten ist graste Berw'.rrnn i - ntHthntsr wenn Bewegungen Dieter An sich tekbst überlasten biteben. Hier must bte Tdeolegir bte Deiwe-terin fein, und bte Kirche must den brausend Strom in das rocht Bett leiten, damit er ihrer grosten Bolksgcn-ei.-.'ch^n Segen bringt. H. B. Vorsicht, Hausfrauen! Geschäftsleute! Dohl iebe Haus'rou fn 6iobt und Land weist em Lied zu singen von Dem zur Landplage gewordenen /-ausierbutchet nicht minder ,t<# von Den i nzülBgen Derbem für allerlei Schritten mit und ohne Ser- tcherung. für Keklome- und sonstige Blättchen oft ranilich kvertiofen Jnstolt» 5r nach ihrer Wider- tanoskrist und der manchmal an Bettetet grenz,oben Ausb rin glicht eit bi der Werbesachleule'. must Die sonst jo Ipadome Hausfrau erkennen, dost sie durch Unterschrnt on ein für sie wertloses, ober doch wel zu teueres Mobe , Haushaltrmgk- ober sonstiges Wochen- blatt gcb'.inbm ist auf ein Bietteltahr ober sogar auf ein halbe» ober ganze» Jahr Meist wird mety überlegt, in welchem Pr ei »Verhältnis derartige Druck- er-ettgnisie (die bekannten guten und preiswerten 3riHd)nL.^r Hof . Monals- herlainmluna — OLa^fcibrer-Bcretn .Socluna** 8.30 Uhr Bene ns lokal. Mona isversamm lung — Grlte Ae.chskürzschnst-^, elUchafl .Gaaetsber- acr**: 8^0 Uhr. .Stadt Lrch Tkrlamniiuna — Kutscher-Ttenein 8 Uhr. Saalbau Sauer Zeter des 35. St cktungsfeftes — Alters-Bmmnigung 18t» 1919 8.30 Uhr. Hessischer Hof. Boniamm- lung. — D.chtfptelhaus. Babnholstraf Rinaldo Thnaltinf Attorta-Lichtlptel. .Der Ueber- sav in Der SUbermtne Tageskalender für Sonntag Stadttheater 6 Uhr .Die fünf ArankluNer (Gnde 8*_e Uhr). Drtsboamlen-Ausschuh Der D. A. BP:, d1,! Uhr nachmittags. *af<- Leib öffentliche Beamtenversammiuna. Manbol-.nen- und Gstarrenverein .TlixthoC ta“, 4* , Uhr nachmittags. Heue Aula Der Universität lliunt-»- Iinen-i?rd,v?fter-ÄDiiAcrL - Krirgerverem. 8 Uhr. 6-afc Leib Wohlläl late: tskonzert — Martus- gemeinDc. 2 Uhr nachmittags. Turnhalle (O*- walbsgarteni Gemeinde'eier. Gesangverein .tttmcordta“. 4 Uhr nachmittag« .Karlsruhe": Som I Kriegerverein Giesten flfür bie 2(Iliteteraneii. Kriegsbeschädigten und Krieger- Hinterbliebenen mit zu sorgen, ist eine der 5)aui>t- jufn-üten des Kriegervereins. Der • Reingewinn des an, morgigen Sonntagabend im groben Saale des Safe Leib flat ist nden den QDobl- läti^leitskonzerts ist für Dir'en edlen Zweck beftimmt. Gin volle« Hau« darf man darum dem rührigen Kriegervevein wunscheii. Damit Die 1Mb- nachtegaben für bie Unterstunungsbedürftiaen (Deren find es nicht wenige gu' ausfallen. Die Konzertbesucher werd.n schb S:unDeu verleben. Der 35 Mann starke Orcheston» Ae > b und Önul O r 11 f ent Dult, erfreut sich regen Besuch». Besonder,» Zn- tereffe findet die Kollektion Schwalm«« Bilder non S Beithan Sie BussteUurg bleibt nur bl» Sonntag. 13. November, etnschliestlich) get ssnet. da hiernach alsbald mit den Vorbereitungen zu der am t7 Kovember au eri’ffnenben Weihnacht»ai^stellung .Künftterhilfe 1W7* begonnen merden must " Das Porzellan- und Glaswarenhaus Hermann Mettenheimer um Koeuzpiatz hat beute ,einen neuen Ikrfauf*- raum dem Berkrstr übergeben. Damit ist untere Stadt w eder um «n Grkchäftslvkal von gutem, grvkiftädiischtem Zufchmtt bereichert Das Dort nach dem Qtofrimbdu durch Architekt Vbilivp Ai ko laus auf hem Gebiet. Der 3immant>i- Ifftur modern« r Geschäftsräume von einem Frankfurter Vvazialiften geschaffen wurde, ist voller Oliwrtennun.T wert Dem Beschauer bietet «ich an her Strastenfrvnt eine vpbschinackvoll gestaltete und wirkungsvoll betonterh* Schaufensteranlaae. Bem T-crneicn das Geschäftes lieht man ich in einer groben rs-rfau»#t>ülle, in ber alles zweckmäh g und übersichtlich in neizvoller Ausmachung her^i ichtel ist Vas ist ein Gl morn und Leuchsen der Kristalle und Porzellane, woran bewnbeis die Hausfrauen ihre iVrcubc haben werben, ferner findet man aber auch In verchhaltioen Kollektionen Porzellan und Glas für den täglichen Gel'rauch 3n den AbenDstuite ben wirb Das wirksame Bild dieses Ladens n ch eindrucksvoller gestaltet durch eine Zonen Beleuchtung die man !>'wundern must Hier sind durch geschickte Anordnung Der Leuchtkörper Lichteftekte geschaffen, die einzigartige Dirkung haben Besonder» bei den Domen Dürfte 'aä Bild. Das durch Beleuchtunastorper und Äi (Halle geschaffen wird. Die Kauflust noch vergröbern, on ber Gefamcheil bewertet muh man tafleju bat Die Zichaber Des Hauses )2lettenl>etnu'i durch die glückliche Lölung ihres Umbaues sich -in Geichüstslokal geschaffen haben, das man zu den vornehmen und eindrucksvollen unserer Ltadt zählen mufi Auch bei diesem Geschäftsumbau wurden sämtliche Arbeiten nur von stnbeinnschen Armen und Handwerksmei stern ausgefuhri •• Äartu»-(BemeinDc Man schreib! uns: Zu der Anteige Der Gemeindeseirr sei «rgunzentz bemtrh, dast auch für Sonntag nachmittag brr tfrourndbor bc» Vogelsberger Höhenclub«. Zweig» verein Giestrn, seine Mitwirkung wiederum zugc- sagt hat oJ5s^> Speiialsorfimenl D. R. Wz. Nr. 345 1 56 X' Wilhelm Moeser G. m. b. H Giehen, Seltersweg 38 und Filialen lOMBe ■ Hohen»olm» extra, besonders glüdilichc Stellung erlesenster Tabake (Deli-Sandblatt. 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November ab für 1 Liter 32 Pf., für Vor. zugsmilch in Flaschen 42 Pf. beträgt. lonsD Die oerelalgteo Eoüöroirte Die oerelnlfltn miiflmiiiiöier Nicht nur heute und morgen, »andern stets kaufe Ich. wie altbekannt, ausgeklmmtc Frauenhaare Anfertigung von Haarersatstcilen. Puppenperficken. Zöpfen. ahL Neustedt 33 Frtseunnetster, oeoi? | Vermietungen | Heiterer Herr bat 2 Zimmer nebst Küche in gutem Hanse an ältere liess Veutc ab Ian. 1928 abjugeben. Bu ertr. in der Geschäftsstelle d. (Oleh. An,. iXO-Ji Fremdenpeosion Kübel Tel. 2407. ^1) Babnhofstraste 4i cifte Hallesteste der Elektrischen izote Vinte) am Hause, (♦lut eingerichtete Fremdenzimmer für jede .'ieitdauer. ‘Baffanten - Berkehr. Gut ntöbl. lUobn- und Schlafzimmer m. tl.ftücbevunLnwD Vöberftraste 19 II. Pens. Brandl Sona. möbl. Zimmer, gilt Kttcke. Tel. 1085. | Mietgesuche ) ,)unges, ftnoctlofeo irbepaav suchi 2 Zimmer bte sich für Küche und Echlaszimm. eignen evtl, auch möbliert). 2chr Änyeb. u. (W-OS an d. (flieh. 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Wir meinen weiter damit die Be- vcti rgen des offiziellen Ruhlands zu Ä e - min.ern unb der Weltvevoluncm. Dir meinen schliehl ch sein» getarnte Stellung in der Weit. In Ir.ne . Beziehungen. Verträgen ulw. Dir zweifeln gar nicht, dah die Teilnahme einer rusfiichen De.egation an der Abrüstu»^- kvntcoenz m öenf biwe mir Ichwierigerund umständlicher m-iAcn wird Wir surd sogar gelltk. dah fr« Teilnahme ru'ft scher De.egterrer er ne ganze Tlenge von unfruchtbaren und lang- aimtgcn Debatten herbetsübren wird, und kennen da» Spiel der Argumente, das Spiel zwischen Der russischer Delegation in Gens und der Moskauer Ptofie so zur Genüge dah man eigentlich schon jetzt sich im einzelnen lagen kann, was dir russischen Vertreter in Gens aus führen werden Aber trotz freier ober gerade wegen dieser Schwierigkeit ist es zu begrühen. dah fie dabei sind und dah das russische Problem auch nach dieser Richtung wenigsten»!, axiter durch» fiedacht und behandelt w.rd. E» i st ein Vorteil ür Europa, tpenn auf der einen Seit« die Einsicht zun.tnmt, daN der Weg des L o.uches bet Bez:< Hungen und her engl.lchen Politik im Mot nicht der richtige ist, und dah auf der anderen Seite Rußland. der Sewjetstoat. wenn er sich auf die Dauer halten will, sich nicht dem v3ttxing entzehen kann, in der entscheidenden .Trage ganz einseitig Stellung zu neb • Unter entscheidender Sragc r er verstehen wir jenen grundsätzlichen Gegentoy. der qu^> im Rakowsfi- fall toieber zutage trat: bah der russische Staat auf der e nen Se to aus übliche Weise dcploma- ttsch-fr»ebltche Sezlehungen pflegt, mit ihnen sogar w.-.-tfchastllchc und finanzielle Hllse erlangen will, und auf der anderen die welt- revÄutionäne Propaganda weitigst«n.Z Infrrcft und mittelbar toc.tcrtreibcn läßt. die diese» kapitalistische und .bourgeoise" Europa als Tot- feinl l-etrachtet Daraus, bah Stalin den Ent- sch.uh so unmittelbar vor dem Jubiläum saht« un* aussprach, Ruhland in Gens vertreten zu lassen, erteuni man die L*inie. die er auch in dieser Beziehung einhalten will! Oer Kohlensürst von Harpen. 3n diesen Tagen ist in Dortmund dmt : X o e r t M üser. jährige Generaldirektor drr Harpener Dergbau-Aktiengelelllchast. im 78. Lebensjahre gestorben. Das austerordentlich erfolgreiche Beben dieses Aol- len Magnat en ist eng mit der Entwicklung des Ruhrgebiels und mit dem wirtschaftlichen Aufschwung ganz Deutschlands verknüpft. Wer den Handclsteil einer Zeitung, auch nur in gewissen Abständen lieft, kennt ben Hamen der Harpener Bergbau-Aktiengef^llchast. Zwar verfolgen viele Leute täglich bas Fallen und Steigen der Kurse dieses Börlmpapiers. aber nur die wenigsten haben eine Dorstellung davon, wie das Riefenunternehmen, dessen Aktien sie kaufen oder verkaufen, heute aussieht, wie es entstanden ist oder wer die Männer find, die eS durch harte Arbeit, schwere winsLastliche Kämpf« und geistreiche technische Ueberlegungen zu seiner heutigen Bedeutung entwickelt haben. Einst war Harpen ein winziges Dorf in dem Land zwischen Lippe und Ruhr, nur einem Zufall, nämlich der Auffindung reicher Rvhienfelder unb der Zähigkeit eines Dortmunder Arztes ist es zu verdanken, dah öS in der zweiten Hälfte des vorigen 3abr- hunderts zu einem wirt'chaltlichen Brennpunkt, zu dem Sitz eines mächtiaen Llnternehmens wurde. Erft im vorigen 3ahr ist Harpen mit der Landgemeinde Gerthe vereinigt worden, tn Zukunft würde allo wohl niemand mehr von diesem Ort sprechen, wenn nicht ein mächnge» Kohfenunter- nehmem, delsen Derwaltung ihren Sitz in Dortmund hat, seinen Hamen tragen würde. Die Harpener Bergbau-AIticngJlllschast besah im vorigen 3abre 18 Zöchen, sie förderte im 3ahve 1924 y < Qftuitonen Sonnen Steinkohlen, also eine Menge, zu deren Transport weil über eine halbe Million Gifenbah»Waggons nötig sind, beschälüg.e damals fast 2») Angeflellle unb rund 2> 0» Arbeiter, und halte ein Aktienkapital von 100 Millionen Mark. Aber der Mann, dem diese Gesellschaft untertan war. und den man deshalb als den .Rohlenfürsten von Harpen" bezeichnet, hatte feine Herrschaft noch weit über das Reich des schwarzen Diamanten ausgedehnt- er kümmerte sich nicht nur um die Landwirtschaft seines Gebietes. sein?s .w rtschastlichen Fürstentums", er be'ast auch Aussicht-ratsposten tn der BerliTwr HattdelSg.s-llschaff, deren Direktor Rar! Fürstenberg übrigens auch Im Aus- stchtSrat der Harpener Bergbau-Aktiengesellschaft sitzt, und er war auch im Aus sicht-rat der Deutschen 'Peiroleum-Attieng.'sevschast, der Rüi- aerS-Werke und der Dynamit-Akriengesellfchast Gebrüder Rodel vertreten. Das waren freilich nur die wichtigsten von den 23 AussichtSrals- pvften, die der Geheime Kommerzienrat Rodert Müser, der ehemalige Generaldirektor der .Harpener Bergbau", trotz seines hohen Aller« zu verwalten harte. Sein Sinsluh erstreckte fich auch auf Elektrizitätswerk«, jtaligruben. Maschinenbau- gosell'chasden und Bersicherungsunternehmon. Robert Muser hat diese gewaltige Wirt- schastsmacht nicht allein auf gebaut Sein Dator, einst praktischer Arzt, war schon einer der erfolgreichsten Pioniere, die der deutschen 3ndustrie neue Gebiete erschlossen und damit dem ungeahnten wirtschafil'.chen Aufschwung Deutschland» in der Zeit vor dem Jtricge den Boden bereitet haben. Dor 80 Jahren war daS ausländische Üriemebmcrtum im rhein,sch-westfälischen 3nbu- ftriebezirk we-t rühriger ali die einheimische 3ndustriellenlchicht. Engländer, Franzosc-n und Belgier erschlossen die deutschen Bodenschätze und heimsten die Gewinne ein. Roch lange erinnerten viel« Zechen namen an diese Ausl ander Epoche. Mrlich 3 INilliarden Gespräche! 50 Jahre relephonvcrkchr in Teulschland. Don Dr. Hugo Breitner. Man sraat sich ob es wirklich erst fünfzig 3ahre her sind, leit dem Tage, als in Berlin — es war am 5 Q Irwin her 1877 — der damalige Generalpostmeister Stephan da» erste Telephongespräch führte. Stephan sah in seinem Arbeitszimmer tn der Leipziger St raste und mtterhiell sich mit dem Direktor des General- Wlegrapbenamts in der Französischen St raste. Di« Derstündigung war ausgezeichnet. Mil freiem Tag begann im Derkehr eine neue Zeit. Die Berliner batten fich bald von ihrem Erstaunen über diese neue wunderbare Erfindung die man anfangs mit höhnischem Zweifel begruht hatte, erholt. Und mit dem sicheren 3nfHnft des grohen Reformator» ging Heinrich Stephan daran, den Fernsprecher für den Telegraphenverkehr nutzbar zu machem Schon einige Wochen später waren bereits 16 Telegraphenämter mit Fernspr?chem ausgerüstet, ein 3ahr später waren es schon last 300 und nach einem weiteren 3ahr waren sogar bereit# in etwa 800 TelegrapbeTtämtern Fernsprecher in Gebrauch. 3mmerhin dauerte es noch vis zum 3ahre 1881, bis in Berlin das erste Ortssernsprechney eingerichtet werden konnte. Roch im gleichen Jahre wurden tn mehreren gröberen deutschen Städten ebenfalls derartige Orts fern! prechnene geschaffen und tn raschem, unaufhaltsamem Sieg^lauf eroberte fich der Fernsprecher da» ganze Land. Kurz vor dem Krieg gab es in Deutschland 750 000 Frrn'orech' teilndjnwr, während es heule nahezu fdx»n zwei Millionen find. Die Zahl der jährlichen Ortsgespräche kommt an drei Milliarden nahe heran, während die Zahl der zwischen verschiedenen Orten geführten GZpräche sich auf 250 Millionen beläuft Diese Ziffern bedürfen eigentlich keines Kommentars. Sie reden eine so drutliche Sprache, dah jedes Wort über die Bedeutung des Femsvrechers durchaus unnötig ist. Zmmerhin ist cs nicht ganz unnötig, den Weg zu überdenken, den die En:- Wicklung von jenen ersten Fernfprechverfilchen des deutschen Erfinders 3ohann Philipp ReiS in Friedrichsdorf im Taunus bis zu den modernen Telephonämtern gegangen ist. Der Harne dieses Mannes, der neben seinem Beruf als Bolls- schullchrer sich, trotz allen Spotts, fanatisch und unbeirrbar um die 3öec bemühte, den Klang der menschlichen Stimme auf mechanischem Weg fori- zupslanzen. ist nicht vergessen worden, wenn es auch richtig ist. dast erst der Amerikainr Aleran- der Graham Bell durch weitere Dervollkomm- nung die Erfindung für den Derkehr gebrauchs- veis machte. 11 nb nun find wir dabei, hmerbalb der Städte den Fernsprechverkehr durch allgemeine Einführung deS Selbstanschluh- s y st e m s noch mehr zu beschleunigen und zu vereinfachen und auch zwischen den einzelnen groben Stählen den automatischen Sprechverkehr einzurichten, toenn auch auf diesem Weg. wegen der groben finanziellen Belastung, nur schrittweise vorwärtsgegangen werden kann. Denn es ist z. B. nicht so einfach, die 30 selbständigen prechämter Berlins, die über die ganze Stadt verteilt find, innerhalb kurzer Zeit zu vereinigen. 3edensalls find die Dorarbeiten im Gang. Das neue Hauptfernsprechamt Berlins tn der Französischen Strahe, das vorauss'.chl- lich im 3ahre 1928 vollendet fein wird, wird das größte, technisch vollkommenste und darum auch leistungsfähigste Fernsprechamt Europas, vielleicht sogar der Erde lern. Schon heute bewältigt dieses Amt täglich durchschnitttrch über 40000 Gespräche zwilchen Berlin und andern Orten des Reiches, sowie 2000 Auslandfern- j$e. Ein Betrieb, der in ferner Ausgestaltung und Organisation mustergültig ist. Die geographische Lage Deutschlands und die Tatsache, frist es fich mit feinen Grenzen mit nicht weniger als zehn Ländern berührt iHolland, Belgien, Quremburg. Frankreich. Schweiz. Oesterreich Tschechoslowakei. Polen. Litauen und Dänemark) hat es mit sich gebracht, dah das Deutsche Reich das Herz des europäischen Fernsprechverkehrs geworden ist, so wie es aus dem gleichen Grund das Herz des europäilchen Luftverkehrs wurde. Deulsch- Icmd ist mit allen Aachbarstaalen durch eigene Drahtleilungen verbunden. Dies war die Dor- ausfetzung dafür, dast zwilchen den einzelnen Ländern iz. B. zwischen Fraitkretch und der Tscheche! oder zvnschen der Schweiz und Dänemark! ein FerTtsprechdurchgangsverkehr ermöglicht wurde. Heute laufen nicht weniger als 22 fremd« Lini«n durch Deutschland und noch immer wird an dem weiteren Ausbau dieses europäischen SpovchverkehrsneyeS gearbeitet, um den ständig steigenden Ansprüchen genügen zu können. Alles ich noch in rasender Entwicklung, und es ist nicht übertrieben, sondern durchaus richtig, wenn einmal gesagt wurde, dah nach der Durch- führung des automattfchen Sprechverkehrs der Tag nicht mehr fern ist, wo Deutschland eine einzige grohe Telephon st adt fein wird. Detzc von LeilungSdrähten ziehen fich über die Länder. Stabet liegen in der Erde und in den Tiefen der Meere Durch den Metalldraht fliehen die )kachrichten von Land zu Land Ein phantastisches Märchen, das unS schon gar nicht mehr das Gefühl des Staunens abzwingt, ist Wirklichkeit geworden: im Zeitraum von sünfzig 3ahrett. Und schon hat die Radiotechnik ein neue. r angemdbet Dcr Haven Zeit, von neuen ungeahnten Möglichkeiten zu träumen. Snslands untrftböpflidie kunstschaye. Die grohe Runsthandelssaison in England ist wieder einmal vorbei, und eine soeben ausgegebene ungefähre Stafistik stellt fest, dah in Dietern 3ahre Gemälde für md>r als 10 Mill. Mark und andere Kunst gegenstände im Werte von etwa 4 Will. Mark dem unwiderstehlichen Lockruf des Dollars gefolgt und nach der neuen Welt abgewandert find Inwlgedesskn erheben sich wieder die üblichen Klagerufe über den ..Ausverkauf des englischen KunstbefitzcS". aber besonnene Kenner treten Dielen pessimistischen Anschauungen entgegen. England ist ja seit mehreren 3ahr- Hunderten das Hauptland des KunstsammelnS. in dem Diele Tausende von Sammlern in gröberem oder kleinerem Mahstab mit mehr oder weniger bedeutenden Mitteln aus allen Teilen der Welt kostbares Kunst gut zulammengebracht haben. Die aufgebäuften Schätze sind daher so riesig, dah man sie — wenigstens vorläufig — noch für un» cr'chöpflich anlehen kann. ..Wir bal-en in unfern nationalen Sammlungen Gemälde, mit denen s ch kein anderes Land messen Icnn," sagte ein 'Vertreter Der größten internationalen Kunsthandlung. „Der Wert der Bilder, tri« sich in den arofKT. öfientlichen Sammlungen befinden, ist mit 5 Milliarden Mark wohl nicht zu hoch angeoeben. Dazu kommen dann rwch die Ecrnälde und anderen Kunstgegentzände. die fich in den Sammlungen der etrtsefnen Provinzen und Städte und Der Arzt Dr Fnedr.ch W.lbelm Müler, der damals tn Dortmund lebte. be:rJtu Holkharn Hall All« Arten wertvoll er Bilder. Buch« und kunstgewerblichen Arbeit en sind in zahllosen Landhäusern verborgen. Diele von ihnen sind den Sachllm u rn bekannt, ab« viele auch nicht. 3mnter wieder kommen neue Schätze von denen man nichts ahnte, ans Licht. Da d'.ng z. B. em Bild in einem Landhaus bi Wales Man wußte, daß es .ein hübsche» Stück Geld" darstellte, aber als es zur Dersteigerung kam. brachte e» nicht weniger al» 800 OOO Mark. Kaum jemand wußte etwa« von dem Gemälde und Tausende solch« Bilder, di« nicht viel weniger wertvoll find und unter günstigen Umständen die gleiche Summe erzielen können, sind im Lande verstreut und bteten dem .kernt« ein wundervolle» 3agdge» biet.“ Aehnllch verhält es fich mit den Bücherschätzen Englands Sv wurde rwr einig« Zeit auf einer öffentlichen Dersteigerung ein Buch verkauft, von besfen Wert niemand eine Ahnung hatte, außer dem Käufer Dieser wußte, daß es fich um Ne erste Fvlioausgabe der Werke Shakespeares in einzigartiger Erhaltung handelt«. Er hätte das Buch für mehr ali 100 003 Dollar nach den Bereinigten Staaten verkaufen können, aber « überlief) es für einen viel geringem Preis dem Britischen Museum. .50 3ahre habe ich unter Büchern verbracht", erklärte der größt« englische Anfiquar Bernard Quurllch. .und ich bähe immer wieder Reue» und Unerwartetes entdeckt. Aiemand ahnt, was man da noch alles finden kann. Dielleicht stoße ich noch eines Tages auf ein ganze« Stück Shakefpeaves, von fein« Hand geschrieben ist durchaus möglich. daß es so (fcxiB in England gibt. Dem Kenner blühen Funde überall Kürzlich sah ich tn einem Londoner Laden das Porträt eintfl Mannes in Marineun form Ss war für ein Butterbrot zu haben, aber ich kannte das ®e» ficht des Mannes; ich wußte, daß e» ein Porträt des berühmten TagebuchichreibeM Samuel Peyps war, und dadurch wurde eS ein Schatz " legte er da» 2ünt de» Generaldirektor« nieder da er nach leiner Meinung Hhr die Austtrllung diele» Posten« zu all geworden »ar Doch blieb er mit der Gelellichatt auch in den lryten Jahren 'eines Leben« durch ein Auttichtsrat-mandal eng verbunden. Da sein Unternehmen nicht seinen Hanum trug, ist er nicht ebenso bekannt geworden wie die anderen arosten Führer der rheinisch- westfälischen Industrie wie Thyssen, Krupp oder Sl'nnes. dessen Srpan ionspolltik ec freilich auch niemals nachzuahmen versuchte. Mil ÄtrDrri Hal er daran gearbeitr' die RuhriohleninDuftrie in rinem Berbond »r sammen-u'chllehen: aber Äir- hort» Rame ist dfler al« der seine genannt worden. Wenn leine Person auch weniger in da« Licht der Oeflentlichkeil gezerrt wurde, so ist Deutschland dennoch verpflichtet. diesem hervorragend^ Mann einen ehrenvollen Plast in feiner DirUchalt-gefchichte zu geben. H. R. Theatergemeinschast Gießen Oberheffen. CM wird von vielen Mitbürgern auf dem flachen Lande und in den kleinen Stabten schwer»- lich empfunden. datz ihrem Sehnen nach guter Theaterkunst so verfrältnismästia geringe ttrful- lunasmöglich ketten gegenüberflehen Zwar bemühen sich gelegentlich Dolksbildungsvereine unter einer ruhngen Leitung auf die eine oder andere Art den Mitgliedern und Mitbürgern ihre« Ortes Theaterabende au bieten. Meist handelt es sich hierbei aber doch um Dillelanlenwerk. da« natürlich - auch schon infolge unzulänglicher DühnenauSslaltungömöglichkeiten — bei aller freundlichen Würdigung de« lalbegeisterten Eifer« nicht al« hochwertig« Thealerkunst angesehen werden kann. In einigen anderen Otten bringen Wandertheater von Zeit zu Zeit Aufführungen heraus, bei denen zwar die Darsteller ernster zu bewerten find al« jene Dilletanten. bei denen aber wiederum infolge der mehr oder minder primitiven Bühnenverhältnisfe eine hochstehende künstlerische Gesamtwirkuna nicht erzielt wird. Unter diesen beiden Gesichtspunkten kann man wohl mit Recht von einer Theaternot de« flachen Lande« und der kleinen Städte sprechen Um dieser Hot entgegen- zuwirken. haben wir in einem Artikel unter der Ueberschrist „Thea ter gemeinde Gletzen-Ober- hesfen" in Ar. 73 vom 27. März 1926 die Schaffung eine« Gemeinschastsverfrält- nisfes zwischen dem (Siebener Stadt- thcater und den theaterlosen Städten und dem flachen Lande durch die Deran- staltuag von Fremdenvorstellungen in unserem Vladttheater empfohlen, die Den auswärtigen Theaterfreunden gute darstellerische Kunst bieten sollten. Die zuständigen Stellen nahmen damal» unseren Vorschlag mit grober Sympathie aus, lecher aber versäumte die berufene Instanz die Durchsührung de« für gut befundenen Gedanken«. In diesem Jahre hat mm die Verwaltung de« Stadtlheater« unsere Anregung vom vorigen Jahre laifroh aufgegriffen und zunächst f ü r die W i n I e r sp i e lze i t 1 927 28 Frem - den-Dvrstellungen int Stadttheater eingerichtet. Diese Vorstellungen finden jeweils an Sonntagen statt, sie werden zu ermäßigten Preisen gegeben, schon Im Hinblick auf die Fahrkosten der Velucher. beginnen um 6 Uhr nachmittag« und finden gegen 9 Uhr abends ihr Ende. Alle Vorbedingungen. die der Theaterbesucher von auswäri« al« wesentlich ansehen wird, sind hier erfüllt: erträglich« Kosten, sritfrzettlger Schlutz, damit der Qlbentaug nach der Heimat noch erreicht werden kann, Auskühlung an einem Tage, an dem man lich erst i'ph ter Lust der Werktage I).it erholen tbnnen. Also eine zufriedenstellende Lösung nach jeder Richtung bin I Datz die Verwaltung Des Siebener Sladttheaters mit dieser Einrichtung aus dem richtigen Wege ist, beweisen die Ve- suchSziffern bei den bisherigen Fremdenvvrstel- lungcn, die für den Anlang einer Einrichtung, deren Einbürgerung nicht von heute auf morgen au ermöglichen ist. sehr zufriedenstellend sind. Merding» must gesagt werden, Datz diese Frem- denvorsteilungen stündig gut besucht werden müssen, wenn sie zu einer Einrichtung von Dauer werden und den Theaterfreunden in den kleinen Städten und auf dem Lande Immer eine Quelle köstlicher Erquickung fein sollen. Dor allein ist e« auffällig, daß z. B. au« den Rach- barorlen Annerod und Steinbach Albach bisher noch fgjt jede Beteiligung fehlt. Diese Orte haben gutf Autoverbin^un-^en fn da st di- rasche lind bequeme .'deiinkehmidgli^jkeit ('-•'eben ist. Hier scheint e« 61« leht nur an ein'in M inn? zu fehlen, der die A i I'g nheU organl'a orisch in die Hand nimmt, sowohl mit der V rwollung de« Stadttheaters wie auch mit dm Autobetrieben. Sehr verwunderlich ist e« s'rner. baß au« unterer Rachdar'iaD' Orünberg troh ganz ausgezeichnet r S ä'.a^-endzug-Derblndung (ab Diesten 20.43 Uhri sich noch g r keine Jn'eressen- ten gnnclbtt hav-n auch hier ist wähl als Grund anzunehmeu. hast diese neue Einrichtiing de« Siebener Stad theatTr« tron Mitteilung an die Gründerger Derwalttma noch nicht genügend bekannt ist und feine 3 eile die organiRitor ich« Arbeit leiste' Eine be’fer* Gelegenheit zum Be- htdtv guter Theateraufführung m bet angenehmer abendlicher Heimk hrmögllchkril können sich »mfere ®ninher«r Rachbarn doch wirklich nicht »un chen! Au« der Dichtung Nidda haben die Städte Lich. Hungen und 7! i d d a schon Besucher zu de,, flremD mnerfte nung-~n g?ld>kft. „nmerhin könnte die >^,HI vieler Theat.rgäste' gemessen an der Zahl her »mtoohn-r. noch Ux ent lieb höher lein Au« Schotten hön man die Meinung, der Theaterbesuch H den Schottener Interes e:,ten leider nicht möglich weil ihnen die Spätadendzua-Verbindung von A-.bda mich Schotten sehle. Zunächst wäre einmal testzufteilen. ob nicht wenigsten« einmal im Monat eine fo grob« Zahl Th^^erbesucher Wammen kommt, daß die Reichsdahii einen Sonderzug wenn auch mir aus zwet oder drei Wagen bestehend, am späten Abend de« Theaterbesuch« fahren kann. Ist nicht möglich, so könnte doch der Autooinnidu« t*8 v Iweck verd an de» Schotten-Hungen ober da« Krastauiv de« HerbanDe* Aidda-Ulfa den Heimtransport der Schottciicr Theaterbdudxr von Ridda nach Schot en übernehmen. 3t nc Lösung wäre allo schon zu finden, wenn nur der Organisator dieser Sache, der leinen Mitbürgern d^imit leinen schlechten Dienst erweilen würde in 'Schotten beroerträte. Uebr.gens könnte auch au« den Dörfern an den Babnstreken Diesten Aidda und Ziesten lirünbcrg eine ledd ;lt -re Beteiligung an dielen guten und bitt gen Theaterabenden. nach deren Schluß mjin noch bequem mit dem Zuge heimsahren kann rintrtten. Beisprel- gebenh tollte frier da» preutzische Rachbardori Distmar lein, da« keine Bahn verbi- düng am Svätlonntagabend hat. sondern auf das Auto an* wiesen ist und trotzdem b,«frer eine lehr grotzr Besucherzahl den ZrembenvorsteUung.m zugeführt fre Du Förderung der Pläne der Giestrner Theaterverwaltung, die auf eine engere künst- lerilchc Verbindung unterer Stadt mit der Provinz abzielen, ’cllte von den Verwaltungen der Städte, von den Leitungen der Volksbildungs- t»creine, her Berkefrrsvere.ne ufto mit Eiter ge- 'chehen In den Dör ein sollten die Psarrer oder tie Lehrer ter O eft e A ieit ifrrt Un e stütz».ng leihen Durch dic'e Mitarbeit würde ei e «freale - gememschait hergestellt bzw. verlieft, von der beide Teile nur Gewinn haben können Der Ifreatemot der Mitbürger draußen in der Provinz. von der wir oben sprachen, kann durch em 3uiamm. rarbeiten der G ehener Theaterverwal- tung mit den Führen» de« geistigen Leben«, den Lettern der Beriehrsorganisationen und den mah- gebenden Stellen der Verwaltungen in bester Weile cr.lgegengewirkl werden. Man braucht in den kleinen Plätzen nicht geistig zu ..versauern" wie man da« manchmal hört, wenn sich Männer finden, denen es eine schöne Aulgabe dem Weg« über die Fremtenvorstellungen de« Eichener Slaktttheaters Teil haben an einer guten Thea:erkuntz. bk über die mancherlei Widrig— keilen De« AI!:aaslebens hinaus erhebt und geistige Werte schafft, von Denen Spannkraft für Da« tägliche Leben und Ringen auigefrt. Was der Voll-bildungsverein in dem preustilchcn Dorfe Distmar durch feine rege Uhidrbei: an dem Werke Der Ifreatergeme, nchafl mit Eichen zum geistigen Wohle feiner Mitglieder und Miidürger bisher schon geleistet Hal. sollte auch in jeder kleine: Stadt und in ledern Dorfe Oberhessen«, die entweder mit der Bahn oder mit dem Auto noch Abendvcrbindungen für die Heimkehr haben, möglich fein. Ad gen sich überall Männer hnben, die sich zum Vesten ihrer Mitbürger mit voller Hivgabe in den D.cnst ein ec dauernden Ifreater- gemriulchatt Eiehen-OderhcNen stellen, ui Dem Ile für die Ausbreitung de« Jntereffe« an den FvCrchen,'Srfkellwiaen 1tn Eicstener Sladtthealce wirkens ,/L Das evangelische Dekanat Gießen in den Zähren 1925 und 1926. Am nächsten Dienetaa, 8. Rovemder, tritt im Johanncssaal der dlesjäyrige Dekanatstag de« Dekanates Eiehen zusammen dem der nach Vortrag des Referenten. Pfarrer Sattler. Wieseck, im Dekanatsausschuh genehmigte I ihreSbericht über den kirchlichen und religiös-sittlichen Zustand der Dekanatsgemeinden in obigem Zeitraum norgelegt werden wird Die lattsam bekannte lot her 'anheskirche legte Den Eemeinden schwere Opfer aus. worunter örtliche Aufgaben leiden muhten: eine Besserung frier, wie bei Der Kirchens!euervercinlagung ist aber bereits in Den Berichtsjahren sestzustellen. Während Die Zahl Der Abendmahlsgaste in den letzten vier Jahren nur kleinen Schwankungen unterworfen gewesen ist, hat der schon früher sestgestellte langsame Rückgang Der Kirche nbesucher nach einem Ausstieg um 1 Prozent im Jahre 1925 eine schwache Fortsetzung bei den Erwachsenen erfahren», in geringem Mähe hat sich diese Abwärtsbewegung bei den Kindern fortgesetzt. Wünschenswert erschein! eine weitere Einbürgermig der K i n d ergo 11 e « d i e n st e. wo Die örtlichen Verhältnisse dies gestatten. Für Die Christenlehre. Die unter Feftseuche. turnerischen und sportlichen Veranstaltungen u. a. vielfach leidet, sind günstig lautende Berichte weitaus in Der Mehrheit Stark berühr! wurden die DekanaiSgemeinden Don der 70. Hauptversammlung De« Dustav- Adols-Verein« in Dietzen und der dortigen Mis« sionSauSstellung Der Baseler Mission. Anerkennende Erwähnung sindet Die wertvolle Reform«-» tionSfestn ummer De« ..Eich Anz." anläßlich De« 400jährigen Jubiläums Der Rejormalivn inHes | en. Der DvlkStrauer- taa am Sonntag Reminifzere tourDe nicht einheitlich begangen. Au« vielen Eemeinden werden Erntedankfest-, Weihnacht-- und Krippenspiele gemeldet, neben örtlichen Mission-festen wurden Misst miSabende und MissionsstunDen gehalten. In zwei Eemeinden Evangelisationen, ferner ein BolkSmIssionsfest und die Feier der goldenen Konsirmation (Allendrf a. D. GDa.k zu Gemeind«- abenhen kamen Vorführungen De« Dethelfilm« unD ein WeihnachtSoratvrium (Beuern). Getauft tourDen 1925: 1507 unD 1926: 1502 Kinder. Kirchlich getraut wurden 1925 : 462 und 192c: 473 Paare. Konfirmiert wurden 1925: 1255 und 1926: 1270 Kinder (Sine Konfirmationsentziehung kam 1925 vor. und diese leihet bei dem Führer einer Gemeinschaft I Verstorben sind 1925 : 932 Evangelische, von Denen 636 kirchlich beerdig! wurden: 88 Kinder wurden ohne Mitwirkung des Geistlichen nach Herkommen beerdigt, davon 8 in den Landgemeinden. 1926 waren die betreffenden Zahlen: 910. 660 unD 11. Bei hn Iahte 1925 im Dekanat lebend gebotenen 1584 und verstorbenen 595 (1926: 1536 unD 910) ergibt sich für beiDc Iahte ein Geburtenüberschust von 939 und 626. Die Seelenzahl des Dekanat- betrug 1925: 65 197 und 1926 . 65 274. Von der evangelischen Landeskirche getrennt sind 1925: 123 Freireligiöse. 142 Alt-Lutheraner, 340 Apostolische und 175 Methodisten. Baptisten und Darbhsten. zusammen 780 Personen: 1926 131 Freireligiöse. 106 Alt-Lutheraner, 304 Apostolische. 125 Methodisten. Baptisten und Datvysten. ..Andere evangelische Thrillen" 1, zusammen 670 Per onen. AuS her katholischen Kirche zur evangelischen traten über 1925. 5. 1926 9 von Den Konfessionslosen trat 1025. 1 In Die evangelische Kirche, ausgetreten lind zur katholischen Kirche 1925. 1. zu 'Duftigen Gemeinschaften 12, ohne llebertritt 27; 1926 lauten die ent prechenden .Wahlen: 0. 15, 67. Mit lobenswertem Elfer ft e 1111 n Ihre Kirchen wieder her: Wieteck. Kirchberg (ganz): im Innern Allenders a D. L. und Heuchelheim. Wie'eck. Allendors a d. Lda und Heuchel- beim erhielten eine neue Kirchei beizuna. Watzenborn-Steinberg Die erste elektrische Alten-Bufeck muftte wegen gröherer W,ederberftellung De« Dache.' von Turm unD Kirche feine Heizung zu- rüdftellen. Oine neue Orgel und Kirchenuhr mit 3Ufer.'lättern bekam Heuchelheim. neu ausge- weitzl wurde die Kirche zu Wayrnborn. E'.ek» Irische e.euchlung erfrielien Heuchelheim. Allen- horl a. d. Lda., Treis. Erotzen-Buseck. Oppenrod, wo auch ein neuer Kirchturm mit zwei neuen Glocken und Ubr einaeweiht wurde Wiederher- gestellt wurde der Kirchturm in Haufen Die Orgel von Allendori a. d. Lda. erhielt ein neue« Oeblä’e und neue Prolpektpsetten. auch das Frauengestühl wurde hier zur Häittc erneuert, öine neue Glocke erhielt Garbenleich Veuher- richtet wurde der Altar zu Lang-Eon« Heuen Verputz erhielten Die Psarrhäu'er tn Treis unD Allendon a. b Lda ; einige Beraube nm gen erhielt und im Innern neuhergestellt tturbe da« Pfarrhaus in Lang-Göns und Leihgestern, neu- bewonen Da« Pfarrhaus zu Pohl^-ön- Garbenleich. 1923 von der Pfarrei Haufen losgelöst, beschlotz Wiedervereinlgung mit tiefer ttn.zwilchen erfolgt). In Kleln-Linden. wo eine Be prechung von Kircheu-orstand und Gemeinde- deriretung mit hem Suixrintcnfentrn betr. Ver- felbständigung Der Kirchengemein»« stattland mufrre Der schon beschlossene <,Marrbaue5au inegen ftnanAteilet Totlage 1925 auf be fern Zetten bet- fefroben werden Der Ausgang De« Aech sstre te« über Die Baulastfrag» in Wjef^ck lieh ander« Gemeinden drohende ähnliche Prozeij« ersparen. Unter den wenig erfreulichen Eocheinungen der Aachkriegszcil wird in dem Zafrre«>er'cht das zur Entfremdung vom gotlesdienstttchen Leben weiter helfende Ueberhandnefrmen von Vereinsfestlichkeiten beklagt, tn diese« Zusammenhang aber den Mitgliedern der kirchlichen Organe eine dankbare Ausgabe gezeigt Der Eonntagsgedanke wird in den Vordergrund gerüat. wogegen Der Wochenend« geb ante da» Dekanat in feiner Entfernung von der Grotzstadl in Den nächsten Jahren kaum berühren Dürfte. Unehelichen Geburten lmeist vorehelich vgl Wohnungsnot!) wird die frühere Wertung als Gradmesser für Den sittlichen Stand der GemeinDe nicht mehr .zukommen. Der Oesfenllichkeitswille unserer Kirche möge in der Beschaffung Der neuen Kirchensahnen sich immer stärker kund tun, Die Erfahrungen, die man mit Den Jugendvereinigungen macht veranlassen zu Dem Ruf: ..Laien an Die Front!" Sin evangelisches ® emelnDe- haus hat Lang-GönS beschlossen: ihr 25jähriges Bestehen feierte die Krankenpflege st a- tion Alten-Bufeck: in Klein-LinDen sinD Die früheren finanziellen Schwierigkeiten Der KleinkinDer'chule behoben, während Heuchelheim wegen ihres Weiterbestehen« feine Klein- kinderschule noch nicht wieder auf tun konnte. Burkhardsfelden konnte auf 50 Jahre Kelnkinder- schule dankbar zurückblicken. Von den Kirchengesangvereinen feierte der In Treis sein 25. Jubiläum. Die Frauenvereine, von denen der in QUlen- dori a. D. Lda einen Filmostoapparat stiftele, begannen mit Besuchen von Verein zu Deren,: der Wartdurgaussiug des Verbandes bleibt ihnen unvergetzttch. An milden Gaben gingen aus dem Dekanat ein 1925 : 80 644 Ulf.: 1926: 77 109 UU. Der Durchschnitt auf den Kopf der evangelischen Bevöikerung in Pfennigen beträgt 1926: 112 gegen 76 Im Jahre 1924. Aus der Provinzialhauptstadt. (Sieben, Den 5. November 1927. Die ÄerlebrSvorschr.ften für Radfahrer. In Der allgemeinen 6 tra fr ehe er« kehrSordnung. die am 1. November in Kraft getreten ist, werden folgende Verkehrs- Vorschriften für Radfahrer erlassen, deren genaue Beachtung den Radlern im 311- gemein.ntereffe. aber auch zum eigenen Besten dringend empfohlen sei. Jede« Fahrrad must versehen sein: 1. mit einer sicher wirkenden Hennnvorrichlung: al« 'olche gilt auch eine Rucktritt-bremse: 2. mit einer pelltonenfren Glocke zum Abgeben von Warnungszeichen. 3. während Der Dunkelheit und bei starkem Rebel mit einer frellbrennenoen Laterne mtt farblosem oder gelblichem Glase, welch-' Den Lichtschein nach vom auf die Fahrbahn wirft. So em an dein Fahrrad ein Rücklicht geführt wird, ist geibrote Farbe zu verwenden. Der Radfahrer ist Dafür m rantwortkch» hast das Fahrrad sich in vorfchristsmähiaem Zu- itanhe befindet und tt>äfrrenh der Dunlelhett und bei starkem Rebel in vor geschriebener Weise beleuchtet ist. Er darf auf einem einsitzigen Fahrrad nur K.nder unter 6 Jahren und auch dtese nur, falls für sie eine geeignete Sitzgelegenheit aus dem Fafrrrade vorhanden ist. nut nehmen, Gegenstände darf er nur mitnehmen. falt* sie !elne Bewegungsfreiheit nicht bec ntracht gen und Menschen oder Sachen nicht gvfäfrrdm. Der Radfahrer ist zur gehörigen Dvrficht bei Der Führung seines Fahrrades v.rpslichtet. Hinsicht:ich der einiuhaltenden Zahrgefchwin- digkeit hat sich der Radfahrer fo zu verhallen, datz er stets hx bet Lage ist. seinen Berpfltchtun- pen Genüae zu leisten. Bei tebem Bergabfahren ist es verooten, beide Hände gleichzeitig von der Lenkstange oder Die Fütze von Den Fusttritten zu nehmen. Da« Umlreifcu vo«x Fuhrwerken. Men'chen und Tieren und ähnliche Bewegungen die geeignet find Menschen ober Lachen zu gcfilbrh.n. Den Verkehr au stören oder Tiere cheu zu machen, sind verboten Da^ Atthängen an Fahrzeuge ist verboten. Der Radfahr.-r bat überall dort, wo es die Srch^-lhctt des Verkehrs erfordert durch deutlich hörbares Glockrn.Aeichen rechvenig auf das Rahen des Fahrrades aufmerksam xu machen Da« Ableben von Glockenzeichen ist sofort ein«u6ii:en. wenn Ziere Da Dur 1) unnifr.g oder scheu werden. Das Abaeben zweckio'er oder belästigender Glockenzeichen ist ,u imterlaffen. Der Gebrauch von Signalpfeifen. Huppen und beständig tönenden Glocken (Schlittenglvcken u Dgl.), sowie von vgen Radlaufglocken feiern He Derart in Versündung ml! der Hemm'^rricheung stehen datz ie ertönen, wenn und lotange diese bi Anwen- Dunq gebracht Wird, ist unterlagt. Merit der Radfahrer, dast ein Tier vor dem Fahrrad cheuk oder datz fönst durch Da« Dorbet*afrrtn mit Derr Fahrrade Menschen oder Tiere tn ®e- rafrr gebracht werden, fo bat et langsam zu fafrren unb eriorderitchenlalls Mort ohjuteigen Für den Radfahrverirchr gelten Die aUgcnwtai gültigen Vestimmu^.gen übet das Rechtssahv». Efnb.egen, lleberfrolcn und Ausweichen 3um Radfahren sind Die Dafür ein gerichteten besonderen Deae tRadfadrwege». 'oweit Diese zur Aufnahme des Radfafrrvetkedrs ausreichen, andernfalls Die für Fuhrwerke heft’-märten Fahrwege zu deirutzen. Außerhalb gelchlottener Ort- fchafkvn darf mit Zwe rüdem auch auf Den neben Den Fahrwegen fr in führenden, nicht erhöhten Banketten gefahren werden. Bet Benutzung Der Bankette Darf Der Qkrfefcr Der Fustgänger nicht ge- stört Weeden. Die Bankette Hal Der Axitfafrrer bei Annäherung an F- ganger t ch^eitig zu verlassen, sofern dies licht inögltch ist. Hai er abzusteigen. Das ÄuiSamf kann den Radfahr- veriehr auf 'Jkaen. Die für Fuhrwerke nicht be- ftimmt ftnD. zulafsen. Das Dertfähren und die Beranstattung von Wettfahrten au' öffentl chen Weg.m ftnd verboten. Ausnahmen bedürfen der vX’nefrmtgung De« Kretsamt«. das Im einzelnen Falle die besonderen Bedingungen sestsevt Wir^cHcr tCorticnmnrttprcifc. kosteten auf dem freutigen DochenmariI das Pfund Butter 180 bi« 190 Pf.. Matte 30 bis 35 Küfe 60 bi« 130. Wirsing 3 bis 15. Weißkraut 4 dis 10. Rotkraut 10 bi« 15. gelbe Rüden 10 bis 15 rote Rüben 10 bi« 15 Spinal 25 bis 30. Rbmifchkrhl 10. Rosenkohl 40 bl« 45. Feldsalat 80 bis 150. Tomaten 40 bis 50. Zwiebeln 10 bis 15. Meerrettich 25 bis 80. Schwarzwurzeln 40 bis 60. Kürbis 3 bis 10. Kartoffeln 4 bi« 5. Acpfel 8 bis 20. Birnen 8 bis 20. Gänse 100 bis 120. junge Hahnen 90 bl« 110 Suppenhühner 100 bi« 120. Rüffe 35 bi« 45 ha« Stück Eier 17 ins 18 Blamenkohl 20 bie 130. Salat 10. Gndt- Dien 10 bi« 20, Ober-Kohlrabi 5 bis 10. Reltuch 10 bts 20. Sellerie 20 bl« 40 Radieschen (Bd) 10 *• Warnung vor un I icheren Bau- und Sparvereinen. Dem Amtlichen Preutz Pressedienft wird au« dem preutz Mlnisterirnn für Dvllswvhlfafrrt gridmeben Immer wieder, und namentlich befonDct^ häufig in letzter Zeil, find Fälle bekannt geworden, in Dcn.ii Wohnung- suchende. Siedlungs- unD Baulusttg. verleitet durch weitgehende Versprechung n und sallche Berechnungeangaben. sich neutp-gründ.' n Bau- oöer Sparunlemehmungen leichtgläubig an geschlossen und dann, statt in Den Befttz einer Warnung oder eines Eigenheimes ‘ ilntemefrmupgen anvertrauten Ersparnisse restlv» verloren haben. Selbst wenn man noraueknt datz es sich bei diesen Reugründungen, Dxe al« Bau- oder Spargenofsenschoften. Siedlungsvereine und dergleichen auftreten, nicht um Äbininhelgrün- hungen mit dem Ziele de« Betrüge# handelt. Ion- dem um Unternffrmungen. Deren Gi-ünd r und Leiter Die ehrliche Abficht haben ihren Mlial •- Dem zu einer Wohttung oder einem Etgenfr im zu verhelfen, — eine Unterstellung, an Die zu glauben manchmal recht schwer ist so must demgegenüber Doch Darauf Hingewiefen werden, dast erfafrrxmg«gemä6 Die sichere Gewähr hierfür bei Den meisten Reugründungen Durchaus nicht bestehe. Denn zum Bauen gehört nicht nur Leihkapital, Da« heute nur unter grotzen Schwierigkeiten zu b,schaffen ist. sondern auch eigenes Geld: meist ist weder Da« Eine noch Das Andere sicheroestellt. Jedenfalls lassen Die mit Den Reu- gründungen gemachten Erfahrungen äutzerstc Vorsicht geboten erscheinen Zur Vermctdung von schweren Enttäuschungen unD SchäDigangen lärm nicht einDringllch genug Davor gewarnt werden, ihren verlockenden Anpreisung.n zu vertrauen und ohne vorherige genaue Prüfung der Sicherheiten und eingehende Erkundigung bei geeigneten S eilen mit ihnen Verträge abzufchli st?n oder Ihnen gar Gelder zu überq b?n •• (Eine Schwarzwaldreise in Wort und Bild ermöglichte am Donnerviagabevd die Doriraa»i)«reintgung einer austerordentlich grotzen Jitteressenlenschar durch einen Vortrag, Den ,sro,i Äottman n aue Stuttgart in Der 7icuen Aula der Laschesurstoersilot hielt. Do» Jstteresse für diesen Vortrag über den «chnxirzwald war jo stark, d<^st die grotze Aula in allen Teilen vollbesetzt war. Die (fr- Wartungen der Besucher wurden durch die Rednerin de, Abend» in beiter Weise erfüllt. Frau Holt mann konnte natürlich nicht in lebe» der melen schönen Winkelchen de» Schwarzwaide» frineinf jhrm. s>« muhte sich notgeönmgen auf einen grotzen nut- jchnitt au» dem gewaltigen Land schatt »bi Id. uim Zeil nur auf punttartifle ^rroahnung de» Schönsten, de» Charakteristtschen befchranten. ’äki» sie aber ihren Zuhörern zu sagen und in wunderbar n Lichtbildern in zeigen hatte. u>ir so ungemein fesselnd, dah der lbend für alle Teilnehmer zu einem (Eriebni# beut- schen Heimaigeiste» öeutfder fteüroillfbe wurde. Die 'Burlroflfn.'x führte ihre groht f)dr4D, anfchlie- steno folgte ttrr Wai deriahrt durch Sen südlichen Te«! dieses erhobenen W«ilSoebirge» Da» tlolfriebm lernte inan durch fesselnde Äittelluirgen der Rednerin und durch schon, Bilder ubrr die Trachten Der Schworuvaldbewohner. über ihre Wohnweife in den eigenartigen Schwarzwal.>i>auj»rn der flauem, über chr Harle, Scha'ten >>on früh r Äinbth- t an. in groben Zügen kennen Datz daneben auch der Industrie öee Schwarzwaide», der Uhrensabrikaiion. icnme der Bäder und vtädle in grasten Strichen gedacht wurde, fri t« voll'landigkeit h-alder noch br:ont. Per oov kreisliche Von rag Ser durch eine «roste Reihe guter Lichtbilder besten» bereichert wurde mirfr Ix den Rermem de» Schw-irznxilde» die -dc u< vielem Teile untere» lk)led.T.<-e» nur no.v iwrueft. bei den andern aber da» Jnter-ttt an Ihm zeichnete Bednenn durch brr i Bortvi« ? rle neu» freunde hier gev'onnen ho! Mtt Kechi n« ir6t der Uorlragenben durch lebhaften Beifall berg ch gedankt. Auch der Vonnag»oerett,»a-.>na. die bleien «enu st reichen Abend vermittelte, se« hier die «rbubrrnbe Ane.kennunq gesollt. ® l * Teulfchno. »nal Frauen- grupp« der-m'ial'ete am Mittwoch unter dem Doriitz von Frau Klevltz einen ;mi( rnabteb Wollene Kolter 1550 Kamelhaardecken Daunendecken c. o. Reuter ÖKUrr al-u*til.un0rv öprioigt über ir.U nurj rt .4* wü AnUiftt ^inbrnnfte XxMa te t)obem 11* 16. Die Grunde her Sufcr.O lo30 17 45 Xr»n»«rt bei H. usorch.-sters Die Ober 17 *5 bt» le dS D< x*HeWurrbe 1M0 16 4' Ufbfrttiflung von Äa'lf'. D e Grunde Frau R eibung für den Winter po,: 7>or- Als Verbindung der jetzt vollständig vom Der- kehr abgeschlossenen Orte Heimborn Mörsbach, Kundert. Shrlich. Stein, Selbach und Wissen vsM-MM-vkiMeiW aller Art au uoriellbafieti Prämien und Bebtnaunaen übernimmt die Ullgemeloe Beuiüfie Bieöoftriüie- lonts-fieltOfiöQil o.®. jo Berlin iitiearünbet INtti Ter Gelkilichaii war die Berncherung säuulicher ÄuSstellunnsilere berVanbmtrt- sch-itiichen Vant>reciu» 1. 1 ElurlebteefM, K LJ C hp r- l«leehrnbiMei. LJ UL/I ICI Abeeeltiee, tevUUe. Erledigung v .Steuer* »eben durch Buch- wb erat in jeder zew. Zeit. dLkret Schrift! Angeb. a. Ü«9Wi «. ' bet Aundtunkorchr«turs Mainz w einen Grostabnebmervertrag über den künftigen Bezug nouc etektriichem QtdM- und ÄroftHrom einzutreten Das veraltete Ortsnetz wirb von der Stadt Groh-Gerau zu einem Schatzungttvert vpn 40 000 Mk angeiautt von tbr au* eigene Xvsien umgebaut und zu diesem ciwed AuMandtttpitas m Höhe non 309 000 Mk aulgenotztmsn CRunOfunfproftromm. Sonntag, v. Jlooeraber. 8,30 vts 9,30 klebertragung von Kassel Morgcnscier, veranstaltet von de. Outh.rifchen ^Gemeinde. XalkL 11,30 bis 12: Hcbcriraffunfl von Kassel Die ysternstunbe 12 dis 13 UebeNragung von Kassel Lchallplalten-Zivwzert 14 bis 15: Die Stunde der Jugend. 15 dt» 18 Dotlalteder- Äonaert des Mönnergesangver.-ins . Frohsinn" Dierstadt bei Wiasbaden 16 dis 17,30: Konzert des Hausorchesiers: Tschaikvwikn. 17.33 bis 18.^0 Stunde des Rhetn-Maimschen Dcrbandes sür Dolksbilduna . Der Dauer und seine C-ptfcdh Dortrag und Dorlesung aus eigenen Dichtunaeii von Psarrer Wilhelm Reuter 18 30 bis 19.30: Dorletung der Dichterin Qfiice Derend aus ihrem Dvdense«-Roman .Die goldene Traube“. 20: IW2 poc M. - Ide 18*5 bt# 1915 Mu if und ^ollsg^u:^' ItcrtTdy von Dr Gr- wie ti.-'.brr W m .9 30 bis 10 Das ameri- Ian.IdIt-rcter" Ik*TTT\'ft von Ottr-tn Avleph 20 bis 20 15 Jnfll ht L eraturvroi»"' borge- toxJeidunbesSkorpionsdloüßm ber) fdmfft b c-haglidit Stimmung cm Öen bedürfen Auch soll am Südflügel des der Reu bau für die Bibliothek tverden Cbcrrocitcnnnlbfrei*. WSA. Aus dem RisteetaI. Slablhedx > 3U Ühi 'iX'il|ion*in'paenrafit«hc " 30 D*irrer flen^ üinfubiuna darch Dekan Isutzmann 11 Psarrer ^uifefb, «iUtargo:te>bienst 2 9inh*rfird>e für die öobannc»gerneinbe.' Plärrer Lueseid, (• Psarrer Muller. Beicht» und h! ilbenbinabl iur Vula» und Tiobannc»gemeinde — w>esed. 9 -» Opser sür bt# Gustav «dcls-Sttstung 10 45 rdiiberfir.iK — CI*, sollrfte hir d«n (üuftan-llboll ttereln. 9 1 Beuchte '< 30 Ttistsosarr.r cd>orlemmet. hl flhenbrnabl Die Äinberflrd). tollt bi» aus weiteres aus. Der 'lachnuttuftsgou.»dienst sollt ou hlten Bulrd - ft) Beutur 10 lliotte^dienst 11: bl Bbendmachs. 1 3)) (Bott, dienst — ffanlen (Harbeiilridi Hausen 10 '«arbenteidi 1 (RoUeflei — Wachenborn Ztelaber, 10 .Rinderktrche: 1: iRirchenchori. Uollekte für bfn Hubertusseier. 3n gewohnter Weile batte der Hubertus, Der ein weidgerechter Säget 2ich Aube,, sein« Mitglieder zur diesjährigen Hubertusseier für Donnerstag auf das Schützen- haus eingeladen 80 Weidmänner landen sich dort zulammen, tun gemeinsam den Lag zu begehen Der eigentlichen . Jeter ging e.ne Ausstellung von Rechne hörnen und anderen Sagdtropchäen voraus Dabei wurde zum ersten Male hier die •nitotdlung des Rehgchörnes im üaule der Lebenszeit eines Dodes und die Altersbestimmung nach dem ®ebtb m übersichtlicher Weise gezeigt. Der zweite Teil ber Ausstellung zeigte die jagdlichen Srsoigc zahlreicher Mitglieder im Sabre 1927 wobei mit Freud« lest gestellt werden konnte, dah Hubertus gar manchem seiner Jünger gnädig war und daß in gehegten und geptlMten Revieren unlerer Aegend auch brave AeiRthe erbeutet werden konnten Cdeh Aal Pro! Dr 011 unterzog die Ausstellung und ihre Ergebnisse einer Besprechung, durch die vom Standpunkt ber Wi'l.nl i.u'i aus auch dem praktischen Jäger viele Anregungen und wertvolle Winke gegeben wurden An diele Aussprache schloch sich ein gemeinsame» SchLsseltreiben an begleitet von ernsten und heiteren Aeden. guter Mulik und Wei^mannsliedern Orlreulicherwetle konnte bet Derein wieder eines (einer Mitglieder für Der- dienst c im Jagdschutz auszetchnen Für sein mannhastes und erfolgreiches Doraehen gegen Wilderer überreichte er dem Sagdichutzbcamten Kreuz in Dutenhofen ein Weidmannsbilb des hohen Protektor« ter teuf'chcn Sagd, de« Reichs- prälidemen v Hindenburg mit entsprechender Widmung •• Hubertus-Sagd des Ae11 - und Sahrklubs Diesten und Umgegend Man berichtet uns Der Aeit« und Zahrklub Diesten und Umgegenb veranstaltete am Mittwoch. einem .Uten Retterbrauche folgend, seine diesjährige Hubentusjaad. Dress punkt war die .Schöne Aussicht" bet Diesten. Don hier führte der Suchs dargestellt durch einen Reiter mit Schl nie und Suchsschwans auf der 6 buller, das Held von etwa 40 Reitern und Reiterinnen in frischer Fahrt dem BergwerkswaIde zu. Aus den schönen Waldschneisen gab es an verlchiebenen i.UtnI Nicht 1 bi der r und l cnnntdfl, ö November 22 Sonntag nach Manner. 8 ftommunlcn 9: Hochamt mit Predigt: 11 Mes>, mit Predigi. 3.30. ilhristenledre und «n- dacht. ' Wohltätiakeifadend de» lllisabethenoerein» Grünberg. 1 ■' Messe mit Predigt — s,ungen. 17.30 IL'crse.lenandachi taubach 10 Meise mit Predigt - CI* 7 311 »wchamt mit Predigt r. tvertbcim ' D SKORPIONt Bahnhofs-Restaurant Gießen Sonntag, den 6. November 1927 MITTAGESSEN zu Mk. 2.20 zu Mk. 3.50 Prinzessin Suppe Prinzessin Suppe Roastbeef, Marktunke HaJbsol geb. mit Colberttunke Schwarzwurzel, Holländische Schinken in Burgunder Creme Schwarzwurz., Croquette Kartoffel, Holländische Creme ABENDESSEN zu Mk. 3.50 Schildkrötensuppe, Kaltgericht von Masthuhn nach Rosini, Hammelcotelctte Soubise mit Oemüsen umlegt, Mocoviter Eisbisquit 1 Tischbestellungen erbeten! ■ Gießener Konzertverein Sonntag, 13. November, nachm. 5 Uhr, Univ.-Aula Zweites Quartett Das Wendling Quartett Brahms Streichquart op. 51 N.l C-Moll — Respighi Quartctto dorico — Mozart Streichquartett C-Dur Eintrittskarten: Mk. 4. — , 3 — und 2 — bei Emst Challier und abends an der Kasse. 10018c Bekanntmachung Wir geben unseren Stromabnehmern zur Kenntnis, daß die praktischen Kochvorführungen in Gießen, am Mittwoch, dem O.h.Ä und Donnerstag, dem lv.d.Ms. jeweils um 20.30 Uhr im Saale des früheren Hotels Einhorn, Lindenplah, stattfinden. Wir laben die gesamte Einwohnerschaft der Stgdt Gießen zu diesen Vorführungen nochmals ergebenst ein. Gleichzeitig geben wir bekannt, daß die für Freitag, den is. b. Wts., vorgesehene Vorführung in Staufenberg nicht an diesem Tage, sondern am Sonntag, dem ^3. d. Mts. in der Burg Staufenberg Meran) ebenfalls abends 20^0 Uhr stattfindet. 10110c Gießen, den 4. November 1927. Die Direktion der städtischen Elektrizitätswerke. Stolte. Nadfahvee Verein Mt-Linden 1CC4 Sonntag, den 6. November 1927, findet im „Gasthaus zur deutschen Eiche" in Klein-Linden unser diesjähriges tVinier-Seft stutt. Um zahlreichen Vesuch wird gebeten. Oer Vorstand. Prima Viere - Anerkannt gute Küche - prima Viere Lichtspielhaus BahnhofetreOe 34 Xtir heute Nnrnttas und morgen Sonntag • Rinaldo Rinaldini l’Jn Abenteurer- und Sonsationsfilm von fabelhafter 1 rächt und bpannung In 6 Akten. — Ferner: Der Fels im Meer Lehr- und Kulturfilm in 1 Akt — Sowie: Spezial - Film - Berichterstattung der verein. Lichtspiele Gieben-Homburg Und: Drei schlaue Jungens Lustspiel in 2 Akten. Astoria-Lichtspiele War noch bla clneehl. Sonntag: t-'red Thomeon in seinem neuesten Sensation- und Wildwestfilm in 7 Akten: Der Ueberfall in der Silber-Mine Bowle: Der schwarze Harlekin SittcnfUm in 6 Akten. Ab Montag im I.ichtepielhau* Bahnhofetr. Der Wolgaschiifer Dazu ein Gastspiel der Uralkosaken (22 Herren) Preise der PläUe: Mk. 1.90, 1L0. L-. LL. 150, 3.-. _____________________ ' ■ -- Cafe Ernst Ludwig Heute abend M.15 I hr Sonderkonzert mit verwlÄrkter llanakapelle Anschließend TANZ!! WMMe SHnbgelmng! Dienstag, den 8. November, abends 8 Llhr, im Saale des Cafe Leib zu Gießen: MaffenLundgevung Nedner: IN Gießen (Deserstraße), den 4. November 1927 9892D Krofdorf, den 5. November 1927. asm) Tflr die uns anläßlich unserer goldenen Hochzeit In so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamfeiten sagen wir auf diesem Dege allen unseren herzlichsten Dank Christ. Schönhals und Frau Für die uns anläßlich unserer Hochzeit er- wiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Otto Aepperling und $rou. Sehr aparte Zimmer-LinnchluiWn zeigt zur Zeit in seinen Schaufenstern Th. drück, Möbelfabrik, Inh. Th. Weinert Gießen, Brandplah (Altes Schloß) Neu eingetroffen i Orient sTeppidie direkter Importation Rrüdken und Teppiche in allen Größen ReichsbannerSchmarz-Rol-Gold, Gießen. Mendorf Lda., 5. November 1927 Statt Karten' Seltersweg 91 Fernruf 1269 0797 J Erleichterte Zahlungsbedingungen Zwanglose Besichtigung erbetenl ________________________10097a Lina Iormhals Wilhelm Ranft Verlobte Emmy Dietrich Heinrich Hofmann Verlobte Herzlichen Dank für die lieben Wünsche und die erfreuenden Geschenk« Konrad Roß und Frau Gießen (Gnauth|?raße 22), den S.Aovember 1927. Pianos und Flügel nur Im Pianohaus Schönau Dch (Oberhesten) Gießen (DaMvrstr. 39) Eenen der etüorneitbten glnchweriigeu 9lufnobmcn, Die für den L und 1L , In Frage tarnen, wurden diele Prcu'e zu । fammenneleat und au gietchrn Teilen vct- neben. tkS erbtelren einen Preis Vaa ic ?HD1. 125.— : Renn man »Perfeveran'ttü*. Dr. St. "biüor, Bahnbomr. 33. flennwott .Per", Dr. C. Weiden doch. »biitettrttte d 3. Preis: Kenn wort.Zwischen SeUiffenbcrn | tinb ort „(Suovbo“. I (iimin 'Stolte, Hammiir 35. 5. Preis: I .tlenniuoit ^Zbefltetiabar. K E. Weber. Citanlaae 7. SHr g. Vciftnu.irn erhielten ■einen Preis von ie RM. 20.—: flenn- I worteffenlanö", Karl Plant. Lftanlage 127. Nennwort .Helios". H. Wagner feiu | flotferaUee 5. Ein Preis v. je RM. 10.— I wurde Aucrtcilt: Kennwort ..(Mht'. V. I Xbdi, Bietchitr. 33. Kennwort ,Wolsirted". Wolfgang Wagner. KaiferaUee 5. Kennwort ^Umgebung'. Marian H. Miiblberaer. ViebigitT. 38. Kennwort A'illDur, Ednb Bogt. flcDlerür. 8. 10111D SMl Simoiiüöroi ES ift ans reinem gemälzten, Roggen bergen eilt und enthält alle lebenSwichiigen Stoffe des vietreidekornS in aufgelchloff. ^orm. Stets echt und frilch erbaltlich bet; Hermann 3unn, Kräuter- und Ernäb- rungSreformbauS. Glehen. Schulftrabe 5. Gleichzeitig empfehle meinen guten । Ä , y. , bürgerlichen Mittagstisch sowie reich- Ergebnis d. Photographischen hakige Abendkarte. Um gütigen Zu- Wettbewerbs 1927 des Der- spruch bittet Franz Soldan. Kehrs-Dereins Drehen E. D. Wer feinen Römer qe- fnno unö ro öerftanOs- föhlg erhallen roiil.efie regeln, Wg Das «Die _ 07977 ................. „Zum Jctaraii Misth“!' ^"^^pEdentOito Hörsing 2-Reichskanzler a. O. Dr. I. Wirth Faiui'ien-Konzerl I Die Bevölkerung von Gießen und Umgegend ist freundlichst eingeladen. lwM7O Beachten Sie bitte die Preise in meinem Scheufenstert Oberhessischer taWils-toin HeinridiHodistätter Standplatz 1 Gegenüber dem Alten Sdiloß ----------10O9S» Donnerstag, den 10. November 1927, 20 Uhr (pünktlich), im Hörsaal des Physikalischen Instituts der Universität (Stephanstraße 24) '*D Vortragdes Herrn Stud.-Ass.Dr.Lade,Büdingen Die Befestigungsanlagen des miltelalterlichen Büdingens mit Lichtbildern Gäste willkommen! Gäste willkommen! Brote Biejener harnevaleesellsctiaft iiiwiiimutnii..... ............ ............mm................................... .mm................ Den vielen an uns ergangenen Wünschen entsprechend werden wir versuchen, in der bevorstehenden Wintersaison in Gieben den Karneval in anständigem Rahmen unter der Divise: .Allen wohl, doch niemand weh!* durchzulühren. Wir rechnen hierbei auf die Unterstützung der Giebener Bürgerschaft. Der Auftakt findet Freitag, den 11. Im 11. um 11 Uhr 11 Minuten Im Hotel-Restaurant Hindenburg mit Fastnachtssdiinaus nm rheinisclierArl statt, wobei das Programm und die Art der Durchführung während der Fastnachtszelt 1927-28 bekanntgegeben wird. .Alle Freunde und Freundinnen eines guten Humors sind willkommen Der Vorstand. Der Elferrat 1QO46D Herzliche Einladung zu dem am Sonntag, dem 6. November, abends 5 Uhr stattfindenden Vortrage von Professor Marczinkowski in der Neuen Aula der Universität über das Thema: Christus und das Glück Eintritt frei! 10UeD Eintritt freil Nr. 260 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen) Samstag, 5. November 192Z 'Aftua Luropäisieri sich. Ateijtcr ^edrrion« über die .Holumalpolüif (Ualicnv Ton unsere t R K -6onb r C : naifaHc i. Obwohl es stch um ein gebirgige« und zertlüftete« Gebiet, ähnlich dem marokkanischen Ri«, handel«, in dem ein paar hundert ort«kundigc und waghalsige Männer einen ständigen Guerillakrieg gegen die Autorität führen können und obwohl es außerhalb de« Küstenstrich« wenigsten« bi« in die gab. die wir als Stützpuirkte hätten ausbauen können ist es un« doch gelungen bie ffhrcnaila zu pazifnieren Die Technik und die öriabrung unserer Kolonialpolizei, die allein, ohne militärische Formationen, die Ruhe bcrqcHeilt hat ist. wie ich wohl selbst sagen darf, beispielgebend lycr.cntoänifl haben die Aufständischen nur noch vier Punkte von Bedeutung m der Hand zwei Flächen in El Veßcia. ein Stüdchen von ffcbel el Aldar und einen Streifen in der Sahara. Aber auch hier wird ihr Terror i m kommenden 3 ahr unterdrückt sein, ürft vor wenigen Tagen, am IahecSiaq des Marches auf Rom. haben wir die Eisenbahn, linie Bengasi-Barce eröffne!, lind gegen diese Fortschritte der Technik nüyt kein Guerilla- kneg unb leine Revolte der Eingeborenen.' ..Lind ffyzellenz nicht trotzdem der Auffassung. daß eS sich bet diesen einheimischen Revolten um mehr al« um lokale Kämpfe handel« ? Glaubt die italienische Regierung, daß da- Erwachen der farbigen Rassen sich auf die Dauer aushalten lÄfttT nister Ader die Feindseligkeit gegen Europa läßt sich zumindest in unseren Kolonien gew.st unterbrüd- :i durch Erzie> ng und wirtschaft- liche Besserstellung der Eingeborenen! Betrachten Sie nur d.e wunderbare E twicklung in Ertz- « hräa wo ein neues Uniemetmen nach dem anderen geschafft wird, wo Eisenbahnlinien entstehen und der Handel immer größeren Umfang armtmini. Die überaus wertvollen Baumwoll- Pflanzungen de« Lande« werden jetzt erst zu er- plottieren fein, wenn der Haie > v.-n Mafsaua mit dem Tal von Gaich durch eine neue Bahn, bie ein Wunderwerk der Technik darste'.lt sie verläuft stellenweise in einer Höhe von 2400 Mei er und ist fo die höchste Bahnlinie m Afrika —. verbunden wird Gouverneur GaIparini von Eiyihiä hat es überdies verstanden. «ehr wertvolle Beziehungen zum Königreich 'Seme: das auf der anderen Seite des Roten Meeres liegt, und zu Abessinien ber- zustellen. Ebenso rasch vollzieht «ich Ter wirt» schaflliche Ausstieg des Lomalilandes der vom Gouverneur Graf de Beech,. ebenfalls einem der vier Führer de« Marlches auf Rom. eingelötet wurde 3n diesem Zusammenhang muß ich übrigen« de« Herzog« der Abruzzen eines Betiers unseres König« gedenken, der fein ganzes 1kmögen und feine ganze Energie daran wendet, al« der erste Pionier 3tahen# aus dem armen Somaliland ein wertvolles Wirtschaft«- gebiet zu mache. Unk re Berber und Araber, lauter brave und erziehungssähige Leute leben die Vorteile der literarischen Verwaltung sehr wohl ein. Die friedliche Eroberung Afrikas durch den europäischen Geist erscheint auch ihnen als em er- stt>ben«werie« Ziel Uns ift ’le besonder» wichtig, weil wir hier einen Teil unsere» Vevvlkerung»- überid>uffc» werden ansiede In können. Freilich ist damit da« Problem der 11 e b e r - vöfferunp Italien» noch nicht gelost. Und sobald Kolonialfragen wieder aufgerollt werden w i r d d i e Welt auch die demographischen Bedürfnisse 3 t a 11 c n 6 berücksichtigen müsse n." LicbesabciiieiierderKölijWMnevoiiRumänien Von Zoe Bedleh. II. Zwischen Onkel und Neffen, (iarolo eijerne Hand. Ferdinand vonRumänien hatte nicht einen Tropfen rumänischen Blute«. Er war Deutscher au« den, Hause HohenzoUern- Sigmaringen. ein Sohn des FürstenLeo- p o 1 d von Hohen zollern und der Fürstin Antonia. einer geborenen Infantin von Portugal. Tochter deS König« Ferdinand von Portugal und der Königin Maria d'Gloria. Er war Rumäniens zweiter König und folgte feinem Onkel Earol, auch von deutscher Abkunft, einem Mann mit einem Willen von Elfen und spartani» fchem Pflichtgefühl. Gerade daS Gegenstück war Ferdinand, der einen schwankenden Willen besah. ein gutes Herz, einen unbedeutenden Verstand — und eine ausgesprochene Anlage zur Untergebenoeit. Er war ein gefälliger Gentleman, der den Eindruck guten Willen«. von Geselligkeit beseelt und dem Wunsche recht zu handeln machte, der am liebsten jedem helfen mochte, wenn ohne zu große geistige Anstrengung einigermaßen die Vkoglichkeit dazu vor- laa. Die zwei- oder dreimal, die ich ihn in Bukarest lab. fiel mir jedeSmal die Redensart „Poor old Darting“ (Armer alter Lieblings ein. 3ch hatte immer daS Gefühl, dah ihm eine kleine Aussprache mit mir gut tun würde und ihn vielleicht ein klein wenig'ausmuntern könnte. 3ch kann nicht sagen, weshalb er mir so aufmuntc- rungSbedürftig vorkam. aber c« war eben der Eindruck, den er auf mich machte. 6m mittelgroßer Mann mit einem schonen Kopfe fhi« auf die Ohren, die unglüdlidKrtocile abstehend waren), hübschen blauen Augen, einer start entwickelten Adlernase, voll grauen Haare» und einem* grauen Epitzbart. hatte er wenig Aehnlichkcit mit jenem anderen Hohenzollem. 6r-K aiser Wilhelm, in seinen späteren Tagen in Doorn. AIS ich ihn daS erstemal sah, war er gerade Rekonvaleszent von einer Krank- beit und einer kleinen Operation. ffS war gelegentlich der sogenannten DamStag-Abend- Kino-Dorfuhrung im Dotroeeni-Palai- — einer informellen kleinen Gesellschaft, bestehend auS einem Teeabend, zu dem vielleicht fünfzig Personen geladen waren, auf welchen eine Fa- milien-Kino-Vorstellung folgte, zu der einige der Gäste bleiben durften Ein Leinwand schirm war an einer Korridvrwand ausgespannt und nach unten führte eine breite, tiefe Treppe Auf deren untersten Stufen sahen die Dienstboten und deren Kinder, die Lust boAu hatten, je höher der Rang der dienstbaren Geister, desto höher oben durften sie sitzen und weiter vom Schirm entfernt. Oben standen zwei Armstühle auS Goldbrokat für König Ferdinand und Königin Marie und nebenan und dahinter standen Reinere Sessel für die Gäste und die anderen Mitglieder der .königlichen Za- mllie. 3d) sah zufällig direkt hinter Seiner Majestät, neben ör-Äönig Georg von Griechen- land, dem Gatten der ältesten Tochter de» KönigS- paareS. Der König trug einen bescheidenen braunen Wollanzug nicht besonders sitzend, ton keiner eleganten Fasson, ein gestreifte« Hemd mit Kragen, dazu schwarze Schuhe. 3ch erinnere mich, dah ihn seine Tochter 61 e a n a beim De- bann mit Wollust auf» Nad flechten liehe — ff in schöner Satz!" „Pst. Dilbe, nicht so laut, die Leute drehen sich ja um." „Meinetwegen, am Meer bars man laut fein. Und Schiller, der ist wie das Meer. Über bann kommt so cm schlauer fterl, so ein gewichtiger Mann, und macht ein Lustspielchen daraus, und am Ende frieren sie sich der neue Ferdinand und die nc.;e Luise, ff» ift rührend Heute verlangt man, bah sie einander kriegen. Man hat schrrxiche Nerven, nach all dem Schießen und junger leiben. Man darf stechen auf der Bühne, aber ja nicht wtstechen. Man darf ausnnunbergeben. aber man muh wieder zu» fammenfonmien. Man wird auch aus .ffmilia (Balotti' und au» den .Raubern' ein Lustspiel machen unb aus Maria Magdalena' erst recht. Geheiratet muh werden, bannt ein Volk, das einen Krieg aus- gehalten, aber feine Trauerspiele auspchalten oer mag, getröstet ins weiche Ben schlupfen kann. Und einem wichen Manne willst du vorgestellt werden? ffr soll ein Segelschift nehmen, und ich will hier am Strande stehen und eine Freudenträne weinen, wenn er untergebf" „Gott, bist du heute temperamentooö." ..Sicherlich nur. weil in drei Tagen die Geschichte wieder los geht. Ich bin ja zu beneiden, ich weih es. Ich werde auch beneidet. kann es ertragen." 6ie ctzte sich wieder neben btt greundin. ..Und doch sage ich dir, ich habe in meinem Leben nur einmal rnohrha't Theater gespielt und seither nie mehr. In Frankreich ist» gewesen, hinter der Front, im letzten Mriegennnter, es lind jetzt sieben, acht Jahre her. Lenn ich nickst wüst:e. was ich damals gekonnt habe, 'o würde ich oiellridst die Host'nung aufgeben, noch etwas Ncctste? werden zu können. Ich war bei einem flXanbertbeatcr und spielte die Lüste rmt meinen _chr;ehn Jahren unb bas Gretchen. Wir waren zwei für die gleichen Rollen, und mm sollte man den Soldaten etwas vorsoirien, bamii sie wieder einmal ttnxis anderes yu hören bekämen al» Äanonen- chüste und ich brannte darauf mitzugehen. obgleich die .stollegin rin aröheres Recht gehabt hätte. Der Direktor hat fchiietzlich doch mich mitgenommen, ffr Hütte offen gestanden, seine bestimmten Gründe, die ich wohl nickst zu erklären brauche. Wir soietten den Fall''!. Und wenn man vor diesem Publikum stand, cor diesen Männern, die nach Blut und ffrbe rochen, ich sage btr. bann wurde man etwas, man hatte gar nickst gewuht, daß man so etwas werden formte, ffs war jedesmal, als liebe man wahrhaftig und als sterbe man wahrhaftig 3a, und einmal, da ist noch etwas anderes geschehen, der Direktor jagte, er schlage mich toi. und ich sagte, er solle mich totschlagen. es sei mir gleichgültig, ffr hat mich bann doch nickst totgejchlagen." Sie hob die Hand. „Siehst du die drei aolber.en Ringe? Uni siehst du den schmalen Silbernen? Der ist mir beute noch der Liebste. Biegen des Mannes, der mir diesen Ring gab. wollte mich der Direktor totschlagen.' Die Freundin lachte ..Btenn man einen solchen biUi^en Ring so lange behält, so bedeutet das nicht wenig." -iu>as muß man doch behalten, ffs wird wohl nicht oiel mehr von ihm übrig sein." wie sprang au- .Xkftt btn ich reif für» Metropol. stamm, dar: spielt em Balalaikaorchester. Das Russische tut einem immer gut." Sie saßen im Tanzoalast Die großartige B. Zeichnung war rin wenig übertrieben. Doch durch bie großen Fenster schaute das große Meer, und aus der Buhne spielten die Russen, glatt rasiert, sauber gescheitelt, in roten Stiefeln. ..Glaubst du, daß bas Saffianleber ist, fjilöc’’" „ffs ist anzunedmen," jagte riilbe. Sie durchstog bie neuesten Zeitungen. .3eyl ist Tom Mir. der srrlmhcld mit Dem großen weichen Filzhut wieder m Amerika," rief sie. „Gott, was hab' ich gelacht über chn (hebe April in Berlin." Sie las weiter. Auf einmal packte sie die Freundin am Arm. „Grell, schau, da, in der Mrttc ... ,Ban den Toten auferitanben*.* Grell las. „Run ja, eine seltsame Grichichic. ." Hilde stand aus. ^Ich mug ihm. Das ist der mit dem Ring, verstehst du, vielleicht hat er niemand." „Wer lagt dir denn daß er niemand hat? Wahr- ichemlich hat ein wenig bog und duckte, gerade noch zur rechten 3elL ohne daß meine klägliche L. teile aulgctallen wäre Seine MaieAät prach lowcbl Euglilch al« auch Zranzv is^g mit starkem deutschen Akzent. Cr rehe:e nicht viel, aber schien erfreut. wenn ihn .emand anfprach und er etwa« Reue« cr-ubr. Wahrend der ToriLllur einer von ber tltmvdifchen Cor:« betitelt .Der I tu g c ff lei roch es plvf 'ch rach brennen- „Jc seit* quclqur cho«r bruicr *" Die Königin tat desgleichen und fagic .Somcthin • burnsT äis ist weiter nicht« ais irgendeine . igatette", 'aqte die dübsche ff r-Königin Griechenland«. \liis non!" beharrte ihr Vater in feinem teulo- ni'chen Fraiizösilch, indem er weiter schnüstelte. . Je bin* bien >utc quclque chose bruic en Im!" be ledoch etwa» pastieric war d.e Lemewand- Vorstellung zu Ende unb da« 5königspaar erhob stch „Au rcxoir. tout Ic niondc!' sagten fie lächelnd unb entließen bie Gefellschast mit einem Kop!nicken. Deutsch wird un allgemeinen im Palast nicht mehr gesprochen mit Ausnahme vinigcr Dieiistboicii <> ranzosifch unb @ n q • l i l d) linb die Gesellschaftssprachen. Ru- mänifch wirb sehr wenig a^sprochen. Beide. Ferdinand wie Marie lernten diese Sprache zu spät, um sie fließend zu sprechen. Man wundert fich vielleicht, wieso ein Deut- icher dazu kam. Rumämen« Herrscher zu werden. Die« ist leich' zu veriteben. wenn man sich vor Lugen luört. datz das Land bi« 1880 ein Vasall der Türkei war. ein wilde«, halb zivilisierte«, ganz unkultivierte« Land ohne Städte. Eisenbahnen ober sribsi brauchbare Straßen ff« bedurfte dringend einer tnchugen Kraft, einer deutschen Kraft! ff« hatte sich gerade einigermaßen erholt von unzähligen Einfällen und baucnibim Kleinkrieg, in dem jahrhund.'N?- lang um da« Land gefochten worden war Es PaNeien vereinen lonntc. Dazu war rin Aus, n- Ieiter erforderlich E» gab cpllvisse politische und in i r 11 d> a I t i; d) c 3e|le| u nq< Deutschland und deutsche i Angelegenheiten - zumal der alte Premier-Minister Bratiai, u einen Haß au f Rustland hatte und eine Sympathie für Berlin. So wurde da« Königreich Rumänien proNamiert und Pr nz Karl I Earol) von HohenzoUern-Sigmaringen kourbe er n geladen, den Thron zu bett eigen. König Earol und seine Frau Elisabeth, der Welt bekannt al« .ffarmen Sy Iva", bie Dichserkönigin, halten keine ffrben. inichdvm sie ihre einzige Tochter Marie in deren Kindheit oerloren. Jahrelang hegte Königin Elisabeth bie Hoffnung, dem Throne einen Erben zu bangen, aber al« man dies allmählich al« unmöglich ansehen muffte, wurde Ix-schlvlsen. den Bruder«svh°i König ffaml« zu adoptieren, um dereinst ffarol al« Herrscher Rumänien« nachzu folgen. Prinz Ferdinand kam deshalb Im 3ahre 1880 im Aller von drriundtzwanzig Jahren Er war damals Leutnant im ersten Garde- Regiment au PviSdam. ffr war mtl mehr oder weniger Strenge erzogen worden, hatte al« Soldat eine vorzügliche Ausbildung gciroHcn ffr geführt, hatte fänerlri politisch? 'SeranttDoriung Icnnen gelernt und nichts Besondere« war oon feinem Geilt verlangt worden. Ai em and bekümmerte sich um sein innere« Leben oder bemüht« fich. seinen ffharakter zu analysieren. Beide erschienen allem Anschein nach für die Verhältnisse genügend. Er war rin anständiger junger Durchschnitt«msnsch ohne besonderen ffbr« gerz. unb wie man so sagen möchte, mit einer allgemeinen Abneigung gegen zu große geistige Anstrengung. Wenn Ferdinand in die Hände von „Scherze nicht. (Breil. Ach, davon ist ja nickst bie Rede . . ." Sie drehte den Ring. „Du begreifst doch, ich mochte ihm bloß bie Hand geben und sagen: (Buten Tag. es freut mich ..." Unb ohne daran zu öenfen. daß sie den Leuten al» eine tolle Person Vorkommen mußte, drängte sie sich rücksichtslos zwischen Stühlen und Tischen hindurch und lief hinaus. Kopfschüttelnd, mit einem Versuch zu lad,rin, und dennoch totber Willen, erschüttert unb mitgeriffen, bezahlte Grell den Kaffee Marianne und der Aisistenzarzt schritten durch den langen Bang des Verwaltungvjievanües, durch- querten einen Park, honen Schreie zur Linken und Rechten, „ffr ist bei den Ruhigen in der Abteilung D," sagte der Arzt. Benn nächsten Hause stand er still „Hier haben wir bie striegspchchosen " Man unterschied deullich eine Stimme, bie immer auf dem gleichen Tone fang: „Reoolvergranatenkanonen, Re- ooloergranatenkanonen...' Marianne erinnerte sich daran, baß sie diesen Gesang schon srüher «ehori hatte, unb erschauerte: Diesem Manne hatte noch fein Blitz geholfen. Wieder gingen lie unter Baumen. inciHiA. schattig und kühl dahin ..Dir haben auch Pll)choikn au» ber Inflationszeit," sagt« der Ärzt. Die au; Kommando deklamierte eine gelle Stimme mit der rnaschmenmaßigen Ausdauer eine» Phonographen: .Hunderttausend Millionen bi lli- onen .. Marianr e haftete weiter. Sie erinnerte sich an die Jahn, da ;ie jede Woche durch die-ie Schreie gegangen war immer von neuem zerschmettert unb .n ihrer Mütterlichkeit verwundet. er» sammlung besprach bte dreöjähriae Winterarbeit, die nach den gegebenen ®Tläuterunflcn eine Wei terentwicklung deS im Vorjahre bearbeiteten Stoffes bringen soll. Als neues Lehr- «bict soll oie^mal das gemeinsame Lesen und Besprechen von Klassikern hinzu genommen werken. Zum besseren Verstehen des groben weltpolitischen Geschehen- ist es er- for . uch, Land. Leute und wirtschaftliche Zusammenhänge der umstrittensten Gebiete fennen- Aulernen Solche Gefahrenherde, die gegenwärtig im Mittelpunkt der mehr ober weniger geheimen diplomatischen Verhandlungen stehen, sind Marokko, Thina und da- Pelroleumgebiet zwilchen Euphrat und Tigris. Lichtbildervorträge hierüber sollen Verständnis dafür bringen, warum diese Gebiete ein so starke- Interesse haben. Daneben sind Vorträge über die moderne Entwicklung der Technik, über K os mv- gra pH»« und eoentuell über lanbtoirt- schaftliche Fragen (Düngung, Obstzucht und Baunrpflege) geplant. Gs ist also auch für den kommenden ODinter eine umfangreiche Arbeit vorgesehen, die jedenfalls ihren Zweck nicht verfehlen wird. Die die-jähri« Winterarbeit soll am kommen den Mitlwochabeird mit einem Licht- bildervortrag ihren Anfang nehmen, deren Auswahl dem Leiter der Volkshochschule Wieseck, Dr. Rein, übelassen bleiben soll. Der Auftatt bewies, das) auch in diesem Jahre mit einer starken Teilnahme aus allen Bevölkerung-kreisen zu rechnen sein wird. XRletn-ßinben,4. November. Die Bautätigkeit hat in diesem Jahve hier wieder sehr erfreuliche Fortschritte gemacht. Ss wurden im ganzen 14 Woln'Hauser in Angriff genommen. die zum Teil schon bezogen werden konnten. wahrend an der Fertigstellung des anderen Teils noch rege gearbeitet wird. Hiervon wurden von privater Seite 12 und von der hiesigen Baugenossenschaft zwei Wohnhäuser errichtet. Rach der Fertigstellung der Neubauten werden 27 neue Wohnungen geschaffen fein. Hinzu kommt noch der Reubau einer Zigarrenfabrik der Finna BehrenS am Brandweg. die als sehr großes und geräumige- Bauwerk seht im Rohbau da steht. Bei der Verlegung der Fabrikräume in den Reubau werden sie seither von der Firma gemieteten Räume ebenfalls für Wohnzwecke frei. Durch freiwilliae Gaben war eS möglich. dem Diakonifsenhau- Itonntn- Weier eine Sendung Aepfei und Kartoffeln -ukvmmen zu lassen, da unsere beiden Schwestern dort ihre Ausbildung erhielten. n. Grohen-Linden, 4 Nov Der hier wohn- hafte schmied Peter M ei bl mar viele 3abre in der Giefeener Eisenbahnwerkstätte tätig, nach Stillegung diese« Betriebe« muhte er. um nicht erwerbslo« zu werden, die thm angebotene Arbeit in Frankfurt am Main annehmen. Heute morgen um K Uhr wurde er bei der Reparatur eine« Waaen» aus dem Bahnst o f Rranffurt überfahren und so schwer verletzt, dah der Tod bald darauf eintrat. • Leihgestern. 4. Nov. Dieser Tage hielt der Gesangverein .^iederkranz" seine die«- iöbrtge Hauptversammlung ob. Aus dem Geschäftsbericht ist die erfreuliche Tatsache hervor- 5ubeben. das, die Sänger zahl im abgeloufcnen Jahre auf 90 gestiegen ist und der Besuch der Singstunden ftet* gut war. Die Rechmmgsabtaar wie« einen Kassenbestand von mehreren hundert Mark auf. Der bisherige Dorstond wurde ein stimmig wieder» gewählt. Mit grohem Interesse nahrn man den Bericht über die Vorarbeiten für da« am 9.. 10. und 11. Juni 1928 ftartfmbenbe Jubelfest ucrbiinben mit (lefanfltwettftrtit entgegen. Wahrend der Schriftführer einen Ueberblick über die allgemeinen Erarbeiten de« gefchaftrfrchrenden Ausschusses gab. berichtete ltzeorq Jhefc über die Horbereihmg de« mit dem Wettstreit verbundenen ü 11 e n b e r • gc r Bede» u n d I)e Imetfepr torat über die aan,je Deransbiitung hat Prvoinval- birtetor Graes in (Wehen übemonwnen (p Grüninaen. 4 Rvv Rttt Be^ nn dieses Tllvnats ist auf der Autolinie Gießen — Steinberg -Grüntngen Hrl zhei m— Gambach eine Fahrplananderung eingetreten, die den an da- Verkehr-mittel gestellt en Ansprüchen während des Winterhalbjahre- genügen wird. Die meiften Wagen werben nunmehr vr- Gambach durchgeführt. In der Richtung Sambach- z-iehen wurden zwei Dagentährten neu eingelegt, und zwar ein Schülerwagen . der 7.30 Ubr in Holzheim abfädrt vnd 8.13 Uhr m liessen ankvnnnt und ein Wagen, der 3 15 nach- mittags in Holzheim abgebt und 5.45 tn Siesten eintrifft. Als bemerken-werte Aenderrmg im I Sonntag-Plan ist hervorzuheben, dost etn Theaterwagen eingelegt wurde, der 4.55 in Gambach abgeht und 5.45 nach Giehen kommt. Hiermit ist den Landbewohnern der genormten Orte eine günstige Gelegenheit zum Besuche der im Gießener Stadttheater stattfindenden Fremdenvorstellungen geboten. Der Un- ternehmer der Linie beabh4>tiat. m den nächsten Tagen noch ctn:n dritten Wagen in Betrieb zu nehmen, durch den sicherlich eine befrzelrgende Bcffenmg der Derkehr-verhältnisfe herbei geführt wird. f Oppenrod, 4. Nvo. In den letzten lagen wurde in unsrem Dörfchen ein gemischter Chor in« Leben gerufen. Eine stattliche Anzahl junger Männer und Frauen sind dem Chor beigtireten Die Leitung liegt tn den Händen von Frau Lehrer ©röhmonn. D Lich, 4. Roo. Anschließend an die Klein- Pflasterung der Draugasse und der Bahnhvfstrofee wird gegenwärtig eine Erweiterung der Bahnhof st ratze, gegenüber dem Fürstlichen -chlotz. Dorgenommen. Diese Arbeiten sind sehr zu begruben, denn gerade am Eingang in bie Stadt kommen infolge der nicht sehr breiten Strafe« oft Verkehrsstörungen vor. Die auf der Westseite am Schlafegatten herlaufende Maurer wird weiter in' den ©arten zuruckgesetzt und da« gewonnene, vom Fürsten zur Verfügung gestellte Gelände zu einem Bürger ft ei g ausgebaut, so bafe die Bahnhof strotze in wenigen lagen auf beiden Seiten von nufjgängern benutzt werden kann, während sich der Personenverkehr zur Stadt seither nur auf dem Bürgersteig an der Ostseite abwickeln konnte. — Unser neu entstehendes Stadtviertel an der Iahnstratze hinter der Turnhalle zeigt eine gute Entwicklung. Infolge des verhältnismäßig noch billigen Baugeländes, das die Stadt Bauinteressenten für 1L0 Mk. pro Quadratmeter dort anbietet, wird die Baulust weiter angeregt. Fettiggestellt sind dort schon drei Wohnungen, ein Einfamilienhaus und ein Doppelhaus: ein weiteres ist im Bau begriffen. Für nächstes Frühjahr werden zwei weitere Neubauten in Angriff genommen. Gegenwärtig löfet die Stadt Wasserleitung in die neu vorgesehene Strotze einbauen, auch die Zuführung des elektrischen Lichtes ist nur eine Frage von Tagen, zumal ja die Lichtleitung nur wenige Meter davon entfernt schon liegt. — Die neue städtische Kleinkinder- schule am Obertor ist, wie vorgesehen war, im Herbst noch unter Dach gekommen. Mit der Fertig- ftcüung der Innenräume wird aber erst im nach- ften Jahve zu rechnen fein. Kreis,Friedberg WSN. Friedberg, 4. Nov. Der Wartesaal 3. und 4. Klasse im hiesigen Bahnhof, der wegen Renovierung einige Wochen für den Verkehr gesperrt war, ist jetzt wieder in Benutzung genommen worden. Die Neubemalung de« Saale» macht einen farbenprächtigen Eindruck. Am Au«- gang über der Tür befindet sich folgender Spruch in Wetterauer Mundart: „Es fährt Die Eiseboh dich hem / Wohl du willst, ob noh, ob fern / In unser Westerau enei / Zu Hannkee» (Handkäse), Woorscht und Aepoelwei!" WSN. Bad-Nauheim, 4. Rov. In diesen Togen der Reformation gedenkt die TO c 11 e r a u dankbar der beiden Pfarrer Wilhelm Wippen- f u r t und Lorenz Bauernheim, die hier al« erste die Reformation predigten und zu denen sonntäglich die Leute aus der ganzen Westerau auf den Johannisberg pilgerten. Ersterer, der schon 1634 37 ohne obrigkeitliche Erlaubnis ..lutherischpredigte, wirkte seit 1548 mit Genehmigung des ' lutherisch gewordenen ©rasen von Hanau-Münzen- । berg als Prediger auf dem Johannisberg, in Rau heim und Rieder-Mötten. Sein Nachfolger war der lutherische Pfarrer Lorenz Bauemheim, der non Friedberg hierher berufen wurde und von 1553 bis 1572 hier wirkte. Auch die Gründung der Volks schule wie einer höheren Schule in unserer Stadt ifl da» bleibende Verdienst der Reformation. z$ Bad-Rauheim, 4. Rvv. Den Fvrde nm gen, die das aufwärtSstrebende Bad in kroch' sicher Hinsicht Mite, haben vor 20 Jahren die evangelische und die katholische Kirchen- gemeinde durch Erbauung zeitgemäßer Gotte-Häuser Rechnung getragen, die eine Zierde unterer Ltadt siick», wenn sie auch räumlich vielleicht schon nicht mehr immer den Forderungen gerecht werden, die das rege kirchliche Leben der Jetztzeit während der Hochsaison an sie stellt. Sine ebenso wichtige Rot Wendigkeit war im Interesse des Bades die Erbauung einer neuen Synagoge. Entwürfe dazu und auch ein Modell waren vor dem Kriege schon von Archit ckr Kraft aus gearbeitet Aber Krieg und Inflation, die die von der israelitischen Religionsgeme,nde ersparten Mittel entwerteten, liehen den Bau nicht zur Ausführung kommen. Run hat man einen neuen Synagogen- baufvnds gefcha f sen Da auch ein gröberes Darlehen eines auswärtigen Freundes, für das u. a. die Stadt mit die Birrgfchaft übernehmen will, auf 5 Jahre zinslos in Aussicht gestellt ist, autzerdem Stiftungen von Gönnern zu eruxtrten find, will man mm mit ziemlicher Bestimmtheit Anfang nächsten Jahre- den Stznagogenbau tn Angriff nehmen. Der Bauplatz, der sich schon feit Jahren im Besitz der ifniesttifchen Rcilgionsgemetnde befindet, liegt an der verlängerten Karisstratze in bester Lage für Einheimische und Kurgäste. Durch einen Preiswertbe;oerb will man neue künstlerische Pläne für die Synagoge erwerben, die natürlich wie die übrigen Go leshäuser eine Zierde des Weltbades werden soll pb Butzbach. 4 Nov. Ter gestrige Schweine- markt war mit 424 Sluck Ferkeln befahren. Es wurden bezahlt für Ferkel bi» zu ß Wochen 10 Mark, für solche von 6 bi# 8 TOochen 12 Mark, für solche von 8 bi» 10 Wochen 15 Mark. Trog lebhaften Handel» verblieb ein Ueberftanb. — Die hiesige Landwirtschaftliche Wi nterfchuke beginnt am 7. b. M ihren Unterrichtskurfus. Bi» jetzt haben sich 16 Teilnehmer gemeldet Kreis Schotten. □ Laubach. 4. Rov. Rach dem Abschtutz der Gemeinderechnung von 1925 ver- bliebcn ein Kassem orrat von 47 297.80 Mk und Ausstände in der Höhe von 2313.24 ML. somit ein Rechnungsrest von 49 611,04 Mk. Tste 3 i n- nahme nach der Rechn ung von 1 926. die mit Zeit auf der Bürgern.,- strve ottensiegt. bettet sich auf 197 289.i 1 Mk.. die Ausgabe au* 154 727.89 Mk., o datz ein Rest von 4 2 5 6 1.82 M k. nerMeitt Drei er Rest besteht aus 35 063.62 Mk. in bar. 62S5.9S Mk. in Vorlagen. 1402,22 M' in kquiben Ausständen. 5h Waldungen ergaben eine E .nn ahme von 71 416Lv Mk. eine Ausgabe von 31 234.36 Mk. Die Jagden. Fischereien mb Teiche brachten eine Annahme von 4606.78 Mk. Di« Räts-l-Sck-. Lilbenrätscl. Au» den 28 Silben: de — ar — brief — bürg — ef — ei — fi — gegen — gqp — hir — len — (1 — lou — mo — mo — na — narch — rat — re — reib — rog — ftüi — ten — len — ti — ui — za sind elf Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden: 1. Stadl in der Provinz Lachsen; 2 (Beireibeart; 3. andere Bezeichnung für Betrüger: 4 afrikanische» Land: 5. bischöfliches Lendschreiben; 6. erhaben ouegearbelktc» Bildwerk. 7 banktechnische Bez. ich. nung: H. biblischer Ort. 9. Pferdezuchlanftalt. 10. Staatsoberhaupts 11. astoholüche» Getränk — Sofern die Wörter richtig gebildet wurden, ergeben bte Anfangsbuchstaben, von vorn nach hinten und Endbuchstaben von hinten nach vom den Wahlspruch von Goethe» Mutter Kreuzworträtsel 11 13 19 U 27 15 31 Die Wörter bedeuten: von linf» nach rechts: 1. Äletteroogel; 4. männlicher Personenname; 7. enges Tal; 9. Blütenstand; 11. gegossener Buchstabe; 13. Jahreszeit; 14 Organ für Milcherzeu- guna; 15. christliches Fest. 19. Edelkastanie; 23. Handlung; 24. AbfchiedswoN; 25. weiblicher Per fonenname; 28. andere Bezeichnung für Tätigkeit; 31. Muse; 32. Einfriedigung; 33. schnelle» Züsow- menrufen von Truppen. von oben nach unten: 1. Bierart; 2. Titel; 3. Behörde; 4. Stadt in Bulgarien; 5. Waldgebirge in Braunschweig; 6. feierliche« Gedicht; 7. Muse; 8. Salzgewässer; 9. weiblicher Personenname; 10. Planet. 12. Ansturm; 13. biblischer Stammvater; Ist. ©angoogel; 17. Gewicht der Warenverpackuna; 18. Stadt in England; 20. ©angvvgel; 21. deutscher Strom, 22. andere Bezeichnung für Mißgunst. 25. Haustier, 26. weib- sicher Personenname. 27. Tafelfisch. 28. Nebenfluh des Rheins; 29. Branntweinart; 30. ©enufemittel. Lilbenversteckrätfel. Aus nachstehenden 14 Wörtern ist je eine Silbe zu nehmen, die, aneinandergereiht, ein Zitat oon- Friedrich Rückert ergeben. Wie lautet diese»? Wegerich — (Ebro — Chemie — Brennesiel — Zuversicht — Fernsprecher — Kuchenbrett — Ungemach — Afprvmente — Ehenille — Sennesbaum — Burgverlies — Bregenz — Buchenholz. Rätsel. Gern bezahlst du mich, sag'» offen. Doch du fürchtest mich, zu hosten. Mancher hat mich schon getroffen Vieles ist in mir ent hatten. Und die Neuen, wie die Alten Sich um mich den Kopf zerspalten. Manche glauben mich am Ende, 3d) bin eine» Gelegen Spende, Mancher Hütte Schmuck der Wände. Mancher hat mich sich zum Leide, Ich bin manche» Forscher» Beute, Mancher Raffe Eingeweide. Findest mich im TOüftenbronnen, Oft In Gläsern auch und Tonnen — Rat' mich, hast du mich gewonnen? Rechenaufgabe. Au» den je einmal zu verwendenden Ziffern 0, 1, 2, 3, 4. 5, 6, 7, 8, 9 sollen eine ganze Zahl und drei Bruche gebildet werden, deren Summe 12 beträgt. Gegeben seien 7 und *,; au« den noch nicht benutzte., sechs Ziffern sind bie beiden andern, einander gleichwertigen Brüche herzustellen. Bilderrätsel Auslösungen. Silbenrätsel. 1. Grabbe, 2. Offenbach. 3. lehuantepee; 4. Torgau, 5. 6iriu»; 6. Emme. 7. Gottlieb, 5 Novelle, 9. Erbprinz; 10. Derstlinger. 11. dglau, 12. Nettelbeck. 13. David; 14 Engadin. 15. Radau; 16. Ballett; 17. Elisabeth; 18. Lacatepee; 19. Unna; 20. EolLcream, 21. Harfe Gott segne den, der Besuche macht, und kurze Besuche. (Bibirg-.üapfelrälkL 1. Anden; 2. Altai, 3. Alpen; 4 Harz. 5 Ural vruchstückaufgabe. Dal — Ilm — Lug — Hos — Elm — Set — Mai — Ye« — Jo — Log — Eid — Heu — Hab — Em« — Ruf. Wilhelm Filchner. JaadfrühstÜck. Hubertus JäOcätfeL P । BUberrdtfeL Würden und Güter verändern Gemüter. öie Narrenkappe. Splitter und Sparren bom RebattIon-tisch. Da- Büfett. Glücklich ist die ganze Familie mit gtofWm Gepäck am Bahnhof angekommen. Die lange Srau seufzt und sagt: .Hach, wenn ich doch mein Büfett hier hätte!" «Warum denn, mein Sühes?" fragt erstaunt der Gatte. Schluchzend sagt die junge Frau: .Ich habe untere Fahrkarten darauf liegen lassens" Da- .Mommsen". -Was gibt es denn heute hn Radios" »Einen Vortrag über Mommsen." .Mommsen? Die Welt schnappt bald Über mit ihrer blödsinnigen Körperkultur." Der Bergführer Jestt müetz ma über b Gletscherfpatt'n. wo oft Herrschaften abgUürzt san Derf i jetzt um- Fützvergeld bittend Das Ank». Shilu steht zu ihrem Erstaunnen Ottokar, der noch nie am Steuer getessen hat. im Auto allein borüberfobren. .Wohin willst du7" ruft sie ihm zu. . -Frag da- Auw?" schreit Ottokir und ist bereits um bte Dcke Wasserversorgung brachte eine Einnahme t>on 13 876,80 Mk.. eine Ausgabe von 14 176,07 Rkark. Die Allgemeine Verwaltung hatte eine Einnahme von 863.34 Mk.. eine Aus- gabe von 16 006.51 Mk. Die öffentliche Gesundheitspflege verzeichnete in Einnahme 132 Mk.. in Ausgabe 5168,06 Mk. Die Armenpflege hatte eine Einnahme von 3022,47 Mk., eine Ausgabe von 7037.06 Mk., die Schulen eine Einnahme von 255.73 Mk., ein« Ausaabe von 10,921.76 Mk. Die evangelische Kirch« erhell 2000 Mk. Vertrag zur Deckung des Defizits der Landeskirche für 1925. Die 6 t r a 6 e n brachten eine Einnahme von 239.50 Mk.. eine Ausgabe von 17 272,74 Mk. Gedern, 4. Rvv. In dieser Woche begann der landwirtschaftlich« und Mäd ch e nfvrtblldungsschul - Unter- r i t für das Winterhalbjahr. Der hauswtrt- fchafttiche Unterricht, der für den dritten Jahrgang der Mädchenfvrtbildungsschule in Vettacht kommt, füll erst nach Einrichtung einer Küche, für deren Unterbringung das jetzige Vürger- ineisterbureau vorgesehen ist. aufgenommen werden. Kreis Alsfeld. Rlsfeld. 4 Roo. Am Donnerstag fanb im Stadtverordneten! itzungsfaale in Fulda eine Fahrplankonferenz unter dem Vor- sch von Oberbaurat Pietz von der Re.chsbahn- btreftion Fvansturt a. TI. statt, zu welcher Vertretungen der Arbe tgeber. der Gewerkschaften, die Landräte der Kre:s« Fulda und Gersfeld, die Kreisämter Alsteld und Lauterbach, die beteiligten Gentes ndedehö rd«n eing. lad- ; und erschienen waren. Gegenstand der Konferenz war frühere Abbeförderung der in Fulda beschäf- traten und an den Strecken oon Fulda nach Olm. Hünfeld. Alsteld. Hilders und Gersfeld wohnenden 2Ubeiler nach Arbeusschluh am ^kachmittaa. da Diele ‘Betriebe au* Orunb des neuen Aweits-eitnotgesetzes den früheren Ar- be ts'chlust emgefühn ^iben. Es fand «tn« eingehende Aus'prache mit den Dereckigten statt. Das Ergebnis der Ko ckerenz für Di« Ltrecke Fulda-Alsfeld ist. datz bie Reichs bahn- Verwaltung, um die Arbc rer früher als seither wegzubef-rdern. einen Arbeiterzug um 17.42 von Fulda Alsfeld e-nleat Der seither Montags bis Fre.lags um 18-31 tn Fulda nach Alsfeld abgchendc Zug wird, einem mehrfach geäusterten Wunsche a^s Alsfelder und t52::t-tt»acher Intereffenterckreisen entsprechend, etwas 'väter wie seither, und Mpar 1919 ab iSuIba bis Alsfeld werktäglich gelegt fo dah er noch die Anschlüsse tn Fulda von Bebra um I 19.13 und von Frankfurt um 1834 auf nimmt | Der um 17.35 von Giehen abgehende Zug. der seither nur bJ Renzendorf g-ng, wird bis Lauterbach durchgeführt. $>i< neuen Aenderungen sollen sobald als mtäglich, v eileicht schon ^um 15. RoveTicher d. I.» in Kruft treten. (-) Windhausen. 4 Rov Dem Landwirt Albert Steuernagel wurde in der Rächt unbemerkt der ganze -Ühnerbestand gestohlen. darunter auch cm züchierckch wertvoller Hohn. Dcm den Dieben fehlt noch jede Spur. • Bllhfeld. 4 Rov. Am 6. Rovern- b«r werden es 25 Jahre, seitdem unser all- i>erchrtrr Bürgermeister Äeh ,um Oberhaupt unserer Gemeind« gewählt worden ist. Das «r in dieser bewegten Zeit für untere Gemeinde getan hat. darüber hört man nut eine Stimme des Lobes. *2Dtt man hört, plant die Gemeindevertretung aus Anlah seines 25- lährigen Dtenftjubiläums «ine kleine Jeter. ouNeumeyer-Piano billigstes und idealstes Qualitäts-Gebrauchsinstrument für jedermann Vertreter: August Förster Bahnhofstraße 65 B lwee Pol ftenr erklärte Adam Wehrheim, Gießen, Löberftr. 17 ernlal-fcrfWft für: Alubf»fa<, »Seffel, Divans, Chaiselongues, TNatrastrn imD Federbetten lufarbrttm unO TTbDfTnlflcrm bei billig#« Berechnung IMS?« JüWli." Infolge Uebcniahnio der IMitfle io Groflen - Linden (früher Amendsche Mühle) teile Ich der verehrten Kundschaft mit. daß divMühlv am LÄovrrober 1927 *1 der In Betrieb gesetzt wird. Durch gründliche Reparatur und Neuanschaffung von Mülierviinascblnen bin Ich In der Laxe, jedem Anspruch tu genOgen. Ke wird mein Veit Machet, eltr ttn veStz« Ich, Dreherei ceanctvidiic Herde und WapeoisckßD liefen m jeder Grö- he promot und biuin M. Ch. Miihlsiein aoreienhune 24 **D moniere • Ofltmoniönis werb ladincmäh u. pteiiroeii ac- ftinimi u revar Möetr.x Sikdkll.violMr.il irlevbou J4HJ Äaksufnbr. fllau i! vnrmonlume ampenschirm- Gestelle Seide, Satin Fransen, Rüschen Kordel, Quasten la reu»«' leewasi Aaf*rttgur*i i Lanpanaatlrwaa le altes r srhen »ad Orrt» hei billigster B»rechnenfl Modehaue toiSla Salomon XSeMeep 11. We«. 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Ring / Lollar I 'Bcfaiuihiinrliiitig. Der nächste Mebmorft In chlehen findet statt WOb&B Dienstag. 4 Buoembcr 1827. stlndvlrh- (Tluhoieh ) Markt. Mittwoch. klon np, t< werden ftaui en! Bestimmt zu haben bei. rogerie R. Eeibei roecrie Wioterdost. Klein-Auto Groß-Auto lag» uJUdifrctr. Tele. CD/XA phon ÖVO listigste Lerechn. Rheuma und Gicht *n» St» SSkn Ocaiettn Sti aatzdutts eeb |*üLl**a l**mbefTnf nltfBlrlwng ans iillsk Senfban 1scTiewnun»en. stedwes Str ab« ost Sa» wMt Wtt V. Jibrrr. sceAStU. »f iten ®1 rett icwm Jt 8tt US. 1- Teppiche beete deutsche Fabrikate Orient-Teppiche, Brücken ausgesuchte Stücke tu billigsten Freisen Neu autgenommeoi Geflügelfutter wie Weizen, Gerbte, Haier, Mais, Maisschrot, Nagut, Körner- Kraftfutter, Garnelen usw. empfiehlt zu Äußersten Preisen Samenhans Heb. Bahn Bahnhofstraße, Ecke Wolkengassc Telephon 1403. '-"s Vorteilhaftes Angebot!! 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SellSeldeimab , ömouof x , , Adendstero , ..»roia.-sieid.x. •Bemerkungen: bedeutet Die Züge halten in Windhos und firofborf.®Ieiberg nur nach Bedarf. '—"O f.W“ Zug verkehrt nur Werktag». — ,L" Zug verkehrt nur Sonn* und Feiertags. Mollig warm gesund ven öf ein mit dem vkltauscnj. rrtAUtig •ORANIER« Dauerbrandofen Zimmer. Affd» nen. Dai Bauhouplgeweebe war noch währ.nä des ganzen Monats, begünstigt durch die Witterungsverhä'tnisfe befriedigend beschäftigt. desgleichen bu K-auncbengeoerbc Dagegen kann man in den ländlichen Bezirken von einer lebhaften Bautä igkeit nicht sprechen Die Landwirt'chalt kann infolge bei schlechten Ausfalls der iSrnte keine neuen Bauten aus- führen und hält auch mit Aeparoturarbeiten zurück. Beim städtischen Handwerk macht sich teilweise bereits die Winieriaiion durch eine Belebung de» Ge'chLlts bemerkbar Die Derdicnst- mögllchkeiicn sind jedoch infolge des sehr scharfen Wettbewerbs und infolge des bauernd fteigenben Unkostenkontos (Reigenb< Mater-alpreile, nur sehr gering Hinzu kommt bte bet allen Hand- werkizweige^i rtngetretene Erhöhung bet Löhne Infolge der Bereisung des (Geldmarktes wird der auch im Oktober sehr schlechte Zahlungsein- aang erst recht fühlbar. Das 'Bedangen nach B e- schafsung von Äeebtten ist deshalb beim Handwerk gröfter als in den Bormonaten. Wochenbericht vom frankfurter Effektenmarkt. Die Börse ftanb In beriet Woche im Aeichen fass völliger Grichäslstriiakrii. Bach den auftcr- erbentliAen Äuriembrüdoen der ».nrgangenen Woche blieb die Gründ ft immung unlieber und nervös. Das private Publikum, das d irch dieke Borgänge seine Kd rvicrtb it und Ir.l- nahmslosigkeit eher noch verstärkte. Hieb dem Markte vollkommen lern, und die Spekula'Ion t>erh(irrte in Lustlo'igkrit und Zurückhaltung. um fchliehlich In einen Zustand saft Völl g er Apathie iu verlinken Siner lebhafteren Entwicklung d^s feschästes hindernd im Wege standen die Diskussionen über eine evtl, neue Diskonterhöhung der Beichsbank. Der Zahltzig hatte zwar keine Schwier>gkellen ergeben, da d c Ültimoengagei' ei' i s stark zusammenaeschrumpst waren, der Geldmarkt wurde aber stark angespannt. Hs trat allerdings ach der Ueberttinhung des .Wahltages eine Erleichterung ein. die sich zunächst aber nur am Lermingeld- marft bemerkbar machte, während Tagesgeld im Gegensatz zu der Entwicklung des Berliner Geldmarktes angefpanni Hieb. Diele allmählich '.ung am Geldmärkte konni. jedenfalls keine Besserung der Stimmung herbei- führen, da man in Bötlenkreisen in dieser Woche einen durch He Anspannung zum Oktober- Ultimo sehr ungünstigen Beichsdankausweis erwartete. Als die Wochenüberlicht der Beichsbank dann bekannt wurde, ergab sich tatsächlich, vast die Beanspruchung der Beichsbank zum Ultimo aufjerordentlich stark war. Mit einer 3u- nähme um 382 Millionen hat die Summe der Wechsel- und LombardbestLnde eine Bekordhöhe seit der Stabilisierung erreicht, während der Umlaus der Bcichsbanknoten um saft tKX) Millionen guQerwnvnen b.n Die Erhöhung des Keichebankdislon'es ist dadurch in bedrohliche Kühe geruckt, zumal der Geldmarkt in der nächsten KMt eine starke Belastung etsahn-n wird durch die Tilgung bet Kentenbankschuld von 293 Millionen Da nicht anzunehmen ist. dast die Landwirtschaft die bet der Bentendank fälligen Wechsel einlösen kann, wird wohl die Beichsbank bzw. der Geldmarkt stark in Miilridenschrit gezogen werden. Unter solchen Erwägungen sanden einige günstige Momente keine Beachtung an der Böd< Sv blieben die überwiegend günstigen Wirtschastsbe richte der Dresdner Bank und der Commerz- und Privatbank ohne merklichen Oinfluh Auch die Marktberichte des Stahl- werk Verbandes und des Böhrenvcrbandes wurden wenig beachtet. Schntt auch die Spekulation verschiedentlich zu Abdeckungen ihrer umfangreichen Baisseengagements der vergangenen Woche, so drückte andererseits trtc Geschäftsstllle aut das Aursniveau. Bet kleinen Aursverände- tun gen bis durchschniNlich 4 Proz nach oben und unten blieb die allgemeine Tendenz gegenüber der Borwvche etwa behauptet. Bennenswertc SemderHwegungen traten nicht ein gtwas im Boeder gründe standen I.G.-.^archen und Mc flirt- trotoeru. ohne dah sich aber auch hier gröhere Kursveränderungen ergeben hätten^ Die Bente u Märkte lagen ebenfalls sehr still. Ablösungsfchuld brödc.tm weiter 1 eich' ab. Am Donnerstag trat plötzlich lebhaftere Bach- frage nach Auslandrenten ein namentlich Türt.-n, und zwar Bagdad. Zolltürken und Anatolier waren verlang Am Devisenmarkt konnten 1 von Dollar und Pfund kräftig erhalen. Wochenbericht vom $ronffurkr Echlaü tviebmartt. Das Geschält am Frankfurter Schlachtvieh- markt dieser Woche tr-ar am Hauptmarkt ruhig, doch wurden di« Märkte geraum i nut in Cd) to einen verblieb bei 'ehr s^lcppcndem Ec- schäit Ueberstand Am Bcdenmarkt war der Geschäftsgang antangs ebenfalls ruhig doch belebte (ich das Geschält plötzlich da der Auftrieb den Anforderungen der Käufer nicht genügte. Der Markt trurte vollkommen gerä unt Der Gefamtauftrieb bestand au.' 321 Ochsen 80 Bullen. 740 Kühen und 430 Für en lernet aus 1132 Ääibem 632 Schafen und 5973 Schwei- nen. Berg!i en mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waten 223 Binder 10 Äfllber. 307 Schafe und 6C8 Schweine weniger angetrieben. Qi notierten per Zentner Lebendgeui t Ochsen A 1 61 bis 63 Ont. A II 57 bis 63 B I 54 bis 56. BH 50 bi* 53 Bullen A 5S bis 63. B 5? bis 55. 5iühe A 4) bis 53. B 43 u.s 43 C 35 bis 42. D 30 Mi 35; Sir -n A 59 bis t2 B 54 bts 59. C 48 bis 53. jtä.ocr B 78 bis 83 C 71 bis 77. D 64 bis 70. Scha e AI 46 bi« 53 B 33 bl* 44. C 33 bis 37 S^w'ine b t5 bis 67. C 65 bi« 17. D 62 bis 65. E 58 bis 62. Gegenüber den Bo- tierungen der vergangenen Woche bLe.-cn Binder und Scha'e unverändert, während C- juxint 1 bl« 2 Mk. und Kälber 1 Ml (am Hauptmarkt traten die Bviierunnen für Kälber nochmal« 2 Wk. höher al« am Bebenmarkt) im Preise anziehen konnten. Wochenbericht vom frankfurter Produktenmarkt. Die in der vergangenen Woche einsetzcnde Festigkeit bet überseeischen Märkte machte weitere Fort'ch itt . Io bah sich die s.rundlichere Haltung auch in dieser Woche sortsehen konnte. Das Geschäft bewegte sich acet nach wie vor in lehr engen Grenzen, da de Angebote tellweile sehr knapp waren und die Händler wenig Kaulneigung befunbeien. Etwa« untereHc bestand sür Inlandwcizcn - nur bessere Qualitäten - der auch im Preise anziehen konnte 3m Gegensatz zur vergangenen Woche wat das Boggengefchäst sehr klein. Angebote waten nicht vorhanden und die Preise bröckelten, im Sinklang mit den ausländischen Notierungen, weitet ab. Hafer in guten Sorten war sehr gesucht, was aber bei den Dotierungen nicht zum Ausdruck kam. 3n Mai« war da« Geschäft feht minimal, was sich auch bet bet Preisgestaltung bemerkbar machte. Gerste war etwa« für Btauzwccke gesuchte fonst aber im allgemeinen ebenfall« still. Weizenmehl, das in der vorigen Woche lebhaft umging hatte nur feht geringe- Geschäft zu verzeichnen, trotzdem zog der Preis infolge der höheren Weizen- breife etwa« an. Der Futtermittelmarkt war fest da« Geschäft im Gegensatz zu den anderen Märkten auch bedeutend gröber, die Preise mufften alle erhöht werden Besonders Weizen- fiele und Biertreber waren stark verlangt, oft wurde sogar über Botiz gebandelt Das Ä a r - toffelgeschäft war nach wie vor klein, bei rüiflduhgcn Preisen. Zum Wochenschluh wurde die Haltung allgemein schwächer. Ber- stimmend wirkten die wieder nachgebenden Aus- landnotierungen. DaS Geschäft stagnierte vollkommen Boggen wurde etwa« mehr angeboten. waS aber für den Markt vollkommen ohne Gin- fluft blieb. 3n Futterartikel blieb das Geschäft noch einigermahcn lebhaft, Weizenkleie wurde weiter gut gesucht Weizenmehl lag weiter matt, da die Mühlen über schlechten Abgang klagen 3m Vergleich zu den Kotierungen der vergangenen Woche zogen Weizen I und II je eine halbe Mark im Preise an. Unverändert biteben die Kotierungen für Sommergerste. Hafer (In- und ausländischerI. ebenso für Äoqgenmehl. Oinc viertel Mark höher lauteten die Preise für Weizenmehl, Weizen- und Boggenfieie Boggen und Mais gaben eine viertel Mark nach. Die Woche Ichkost zu folgende» Kotierungen' Weizen I 26 Mk II 24 75. III 22 75 bis 23 50 Boggen 25. Sommergerste 25 bis 28 Hafer linl > 22 75 H» 24 •au*L> 24 53 bi« 25 Ma, Der^enmeb' 37.75 bis 35 25. Boggenmehl 34.25 Hs 35. . W - -nk e r 13. KoggenLnc 13.75 bi* 14 Mk • Befriedigende Loge des beut- 'chen ckifen Markts 3m C! ober hat sich der Geschäftsgang auf dem deu schen Eisen- und Stahlmarkt nach dem Fachblrtt .Stahl und Ollen" im aUgemdncn wieder bErledigend gestaltet. 3n den Haupterzeugrn"en sind die Werke bis gegen 3ahresfchlust. im übrigen jedoch immerd n nrch von D Heibt es in Ö.k-n und S ahl nach wie vor bet brr Mengenkonjur.k.ur. währ mb die Dreife erheblich weniger günstig find S' <■ Lag auf dem Schrottmarkte hat sich nicht geäaberi Der für ba* laufende Biertel,ahr vorlieg nde BPrrs der Werke ist zum gri fiten Teil unterg bracht 3m 3nl *cl- dorf. etwa 26 Pro ent. un> die Firma Äilling & Sohn in «Hagen ;n Westfalen . twa 14 Prozent. Weiter hört die ..Köln Ztg.". dah entgegen der Meldtma eines rheiin ch.-n Blatte« 5er Mantel der Dä'el^orlcr Liknliedarfs-A.-G. nicht verwandt werden soll dast c« sich vielmehr um eine neue Gründung handelt, wobei im Sinne des Steuermllöerungsgel-ves die $irma van der 3h* en und Chariter G. m. b. H als Aufnahme- fiTnia gelten w.rd. Ferner en sprechen die Kitt- teilungen. bah die Waggonfabrik UcrMngen eine Beteil.gung an der neuen Ge'ellfchaft ablehnte, nicht den Tatsachen. Zwischen den Gründer- ge'ellschaften der neuen A.-G. und der Waggon- fadrik A.-G. ilerbingen haben bisher keine Ber- Handlungen ftattgefunben. Sämt!--che in die neue Griellfchaft e ngebrachten Werke sind zur Zeit gut be'ch.ftigt. •• Produktlonserhöhung unb Der- bandsablauf im 3rm< ntgetocrbe. Den Bestrebungen, den W stdeatichen m.n'verband über den 31. Dezember d. 3. hinaus zu verlängern. stehen, so berichtet die .Köln. Bvlk-ztg.". Derk-ältniffe gegenüber, die fast täglich schwieriger werden. Um ihr Kontingent zu erhöhen, gingen jetzt mehrere Werke dazu über, bedeutend' Vergrößerungen vorzurtehm.-n. Auch sind zw i neue Unternehmen in der Bildung begriffen. Schlimmer steht e* jedenfalls mit dem Wettbewerb der Hochofen-Zementwerke Auster Kcubauten bei Osnabrück. Maastricht und Esch (ßurmburg) plant auch bi« Eisen- und S'ahlwerk Höfch. Dortmund und zwei Werke im Saargebiel den Dau von Zementwerken. Man kann aber keineswegs sagen, bah bic Aussichten auf Beriängerung des Zcm<-ntVerbandes günstige zu nnrn-n sind frankfurter Vörsc. Frankfurt a. M., 5. Koo. Tendenz schwächer Zum Wochcnfchluh blieb die Ctlmmung an der Börse luftlos unb zurückhaltend Der (Brunbton war unverkennbar unsicher, und schon bei den ersten Aursfestsetzungen erfuhren die Kurse überwiegend /lbschwächungen. Bei der herrschenden Geschäftsstllle und der Enge des Marktes hatte ein tUorftofj ber Baissespekulation (Erfolg, unb einige Leerverkause genügten, um das Kurs cken, zumal ccn einem für» regulierenden (Eingreifen der Großbanken — wie es in den letzten Tagen beobachtet werden konnte — nichts zu bemerken war Neue Anregungen lagen nicht vor. Der Monatsbericht der Diseanto-Gefell- schast, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Monjunltur und Geldmarkt besaht, wurde w> nig beachtet Dagegen oeranlaht die bevorstehende Der- öffentlichung der vielbesprochenen Memorandums des '.Rcparaticnsaflenten ocr- stärkte Zurückhaltung Gegenüber ber gestrigen Sbenbbörie gaben bie Surfe 1 bis 2 o f). im Durchschnitt nach Starke Abgabe wuide am Montan- markt p.igrnommrn. Hier lagen Ntzeiastahl mit runus 4,75 r /) unb Statüverein ir.it minus 4.5 v H besonders schwach. Kur letztere blieb bie offiziöse Bekanntmachung, wonach bie Schwache dieses Pa piers unbegründet sei unb bie IBorladrsbtvtlxnde von 6 v H ziemlich Jes' Wirkung. Mannei-mann gaben 2.5 v H. nach Äm tvleftremorfte lagen («etfurri 33 v h meb- riger, 3-0 Sorben verloren 3 oH Start an- pebatrn waren ferner Waldhof mit m nus 3 v t) unb Scheideanftatt mit minus 2.5 t* A ‘Henten hatten kaum nennensroerl« ♦ (tze'chift Ablösung angeboten unb schwach« Buslonber lagen fiiö und übften von 2 bis 4 p. A stärke an iu>trn lagen 3. E.- oarben unb Öleftroroerte Die ®el>müt!tloge war wenig veranberi Tägliche» Geld zu ' o A an- geboten flm Devisenmarkt lagen die i' arf mieder etwas fester Mark aeqen Landon 20.".M7, London gegen Paris 124 0.1, ‘Diadanb *,15, Madrib 2h,50, Landon gegen Möbel 4.87VO. Merline. Börse Berlin, 5 Rov. '.stach einem geschast«- tosen, aber doch recht imberftandsfahigen Bar- nuttag*pcrlebr war bet ssiztelle Beginn der heutigen Borte zumeist noch behauptet. Die Publi- finnsbeteihpung blieb weiterhin gering. Die Spekulation betunbclc eher fibfiübcncigung Besonders am Montanmarkt war die niedriger lagen, verloren weitere H bis 10 ii H Schade 'Aktien lagen zu Beginn 6 v j). hoher, brodelten sedoä) starker oh Anleihen ruhig. Ausländer geschiftstos. eher schwacher, Pfandbriefe sehr ruhia, r» bestand überwiegend 'stngebot lafieigelb sehr leicht mit 5 bis 7 v H. Monatsgeld K bis 0,5» v J) Warenwechsel 7,25 i> H. 3m Verlause gingen bie Ä u r | e u» e h e r z u r ii ck. narben wirren m l 261 v f) angeboten, bie übrigen führenden Werte bis 7 v. f). schwacher Berliner roduktenbSrse. Berlin, 4. To'v Die Tender n bx* heut gen Marit's war zwar of von Weizen blu*b völlig ausreichend. Boggen ist in geringerem Material lehr reichlich ofs.-riert. gute Qualitäten mm sich Mgegen wieder etwas knapper. Di« Mühlen iHTbarrten In ihrer Beseroe Am Viele» nmgenKrrfte konnten sich bie Pee.se für Weizen und Koggen bei sehe geringen Umsätzen laich« befestigen. Weizen- und Boggenmehk Hieb zu gestrigen Preisen angeboten, es kam aber mir sehr vereinzelt zu Abschlüssen. Hafer begegnete heute bet weiterhin reichlichem Angcto ettna* besserer Aaufluft. (i-s imtierten (1000 StUo): Weizen, märii'cher, 240 bi« 243 Mk.. Dez. 269.50, März 273,75, Mai 272.50 (still); Borgen, inarf.» 231 bi« 235, Diz. 244 bis 244,75, Klara 248.75 bis 249. Mai 252 bis 25250 (ruhigI: Sommergerste 220 b.s 265 (ruhig): Hafer, märkischer. 190 bis 209 (mauer), Dez 218. März 222.50 (ruhig), Ma-.s. La Plata. 191 b s 193 (ruhig): Kaps 335 bis 345 (beb ). (IW ÄHoj We zen- mehl 31 bi« 34.25 (Kill): Boggeiunehl 31LO bis 33.25 (still) We>zenkleie 14 50 bis 14.75 (beb.); Koggenfiete 14.75 bis 15 (beb.): D ktoria» erbfen 52 bi« 57: kleine Srbfen 35 b.s 37; Futrerorbsen 22 bis 24: Priufch'on 21 bis 22; Ackoriostnen 22 bi» 23; Wicken 22 b * 24; Lupinen (Hau) 13,75 bi« 14,50; Lupinen (gelb) 14,50 bi« 15^0, Bopskuchen 15,90 bi« 16.20; Leinkuchen 22.30 bl« 22,50; Trv^enfchn.tze! 10.70 bi« 1030. rotzaschrct 20 bl* 20.4-0; Kartoffel- flocken 23.40 bi« 23.90 Mk. 2vrrchskttndrtt brr Redaktion. 12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen. Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse. Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe der zuletzt befchiofsenen Dividende an. — BeichSbankdiskont 7 Prozent. Lombardzinsfuh d Prozent. .♦r.-Hthm: Ä .IrtaJfnn a.M. Ccrla *rr» I-Ubr- Ian 541* •m Ui» - Skt» 1-Ubt- Sure SStaV Sn'ing Änr» «tf-. Tomin: 4 II. L II. 4. II. 5 II. Tenne 4 IL 5.11. 4. 11. 1 II. D Hc^UBlcIh« c IST Tf Int ntlsi einlb 1: 1 17.3 8<" 4 Lt « 1 ß 75 im 159.9 116.5 rnnunn ........9 »Hmr. . . to — im IM 1». SS 1 .0.» ee.J — 151 155 Il-.i T<»ai ebne ieStd^Ärtbicr ^..Arertt 6df .»t.ao b»l unhinbber Ml IST IM .13 12.3 11.7S tttbt nrb VTfil......10 19k IW IU — .3 114 II-.25 117 7. * * —- ;6 । j 264.55 26 <*./ . XbftiviS« 6vv -vaot b-md. «khr Sntt . . 10 *bftn. tUtu . . l — 141.5 141.1' faa .»e;bc! •— •* 141.1 144 * t ® ad« eerfitraS-Cb- 6 Älr1. tU’n.....io 155 • 1'5.25 t'jai.sata. ru^tlbor 1WJ — • t'-tm ......7 — it» 172,5 170. *. e-bnxn FenfctSfc .lnL — e.raxrl i frz.iti . . . 16 841.75 26!. X- tt9.lt »oftn. 48.7 IrcnsrabL'. ... 4 tibrnroct 5U ... .9 119.25 157.5 — *.1». Ceftrrr ,ch. €tU Uss-n'rc »otMtc 23.1 — 25.11 — 7rat'6k Er:.! - . - >9 15 124 7j 115 «•.,linjan 96.U 214 171.75 106.5 1'0.5 »5 89.65 *7.5 ZIS CI 25 16*. 5 106 6.» 151 Ul.75 »6 ' ZI. benfj > ■» eicci t ÖS- tturAtt Irthrtonfl k Bar» r t*cnhxnin K 8rt:»a Handk ^aclllch. 1. Ccmmtri- an6 Pnrci-bk. 1 Tcrnrt. n. -’?j ■..■r.^lrcr.t. II T«°!ch< 6cn' k ip 1*2 ista । i 9 tz iiii।ii .08. j 141.45 U< 5 IM.i 159,74 tB.L%n 3 C:cr - i u »all et»cr«rt<= . . . . M »clterarrrjc:« . . ic Rzltcxrt 12 167 in L5 * 166,» 105 37.-5 16» IU g 9 ^-crtvn-tzm»Lntr 6t«(b Artunraa Snr- 8mih4x ■ • ■. Ksfirrua* rtrw HmlL- Wolf ic-.a IO«,( . 1^5 « 9 469,04 r-u-’i.-S-rrf i.:< 1.7-9 1.5'1 I.5M yrf^lümo -4,44 5 Mall 96.4,5 tfbnftiaua 110,44 .12.10 HJ..6 112,0» H0,)4 ilt.14 112.56 8 erebeee 'üodUlsi • 12,55 112,77 111,64 114,76 brtfmtftrrl. AmIks . . 10,515 a.Ki 10,526 22. »1 .9.50 «1,-6 >9,4 rt.H -41.0*1 CV.4'1 -0.-57 441.417 ‘rrat'Or! . . 1,1» 4.1, 4.1*1 4,192» f cr.4. . . . •4.61 1*47 46,4'5 46.455 e-trt-U . . ■u.' 7 tO,65 Hl,t5 *.•< e»Mtra . 71,40 51.6- n.r. 71,51 3c»oe . .. *-t t» I.W-. 1.9.■ 1.94 1,947 .her» C.54H5 >5015 «1.M65 Sira te T - CrtL ebfldi 10.(29 59.21 12.111 */* 60,19 ?rci . ■1,4.4 11.4« 12,42 ; iroi . <^?l 5.251 5.3" hvwil . >4.24 73,«4 53.25 .3,49 Pntoenen «.Orr ».UZ.4 1.9U co. 63 Jl.il -0,53 A97 •1.52 -1.49 M.66 2,Z3<- C.2A c.r.j l.TA etäai. . . '..VA 5.57'. l.Ml 6,256 ttrasbe «.iri 4. IW! 4,1-1 u\r. Urs Mi . . 4.270 4.Z-4 ur* 4.304 (UC8 . . . aus-, <*.912 20.94? Mode 1 M'L ■ k ü.'ir-WiÜMr.,:.... Läusersloffe einfarbig gemustert in 70,90,120 u. 200 breit, in Rofot», 2Vll(lC. 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