Nr. 81 Erste; Blatt 177. Jahrgang Mittwoch, 6. April 1927 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Drad unö Derlofl: vrüdl'fche Untotrfitäts Biidb- nnö Sieinbrnrfcrti R. Lange in Sietzen. Schriftlettnng unö SeschäslrtzeNe: Schulstraße 7. 3ii0m »H lijckca ftr bi« lagt» nennen M* kue Hadi mittag vorher. Preis ler l mm höhe ftr flnjeuc« oon 27 mte Srctte . ntlch 8, au»o>Art» 10 Het**p1enmg; ftr Uc Klam «an zeigen von 70 mm Brette L Reichspfennig, Platz Vorschrift 30* , mehr. Cbefrebaklent Dr. Fnedr Wild Lange, verantwortlich für Tolmh Dr ^r. Wild Lange ftr Feuilleton Dr t) Iboriot; für ben übrigen Teil Ernst Blumfcheie; ftr ben An- jeigented Aurt AiOmann, lAmtlid) hi Sieben. Brilegen: Siebener Fa»iliendlütter Heimat im Bitt Die Scholle. Monals.vezeg,preis: 2 Reichsmark und 20 Reichspfennig ftr Träger* lohn, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. Fernsprechanschltsse: 61, 64 und 112. Anschrift ftr Drahtnachrichten: Snjeiger «leben, poßscheckkonto: $ranffnri am Main 11686. Die dritte Lesung des Reichshaushatts. Deutscher Reichstag. Berlin, 6. April. tvDZ.) Auf der Tagesordnung stehl die drille Lesung des Etat» 1927. Abg. D^. J") i I f e r b i n g (603.) erklärt, die Deutzchnatio- Aalen hallen die Unaufrichtigkeit in die deutsche Politik gebracht. Deshalb brächten die Sozialdemo, traten der Rechtsregierung dos I d) ä r f ft e M 1 ij trauen entgegen. Insbesondere der von dieser Regierung oorgelegte Finanzausgleich müsse abariehnl werden, denn er schwäche die Fi- nanzhohe'l de» Reiche» zugunsten der Länder und helfe ledensunsähtgen SiaaMflebtlben zu künstlicher Lebensoerlängening und bevozuoe in unerträglicher Weise Bayern und seine aufgeblähte Verwaltung. Da» lei der erste Erfolg der Arbeit» gemein- schäft Marx-Leiwt, die die Bayerische Volksparlel zum ausschlaggebenden Faktor in dieser Regierungskoolition gemocht habe. Da» oersos- fungsrechtliche Verhältnis de» Reiches zu den Ländern bedürfe gründlicher Rachprüfung, denn es habe sich gezeigt, daß die preußische Mehrheit im Reiche entrechtet sei. Das widerspreche auch dem Prinzip des Föderalismus. Der Dolksparlei stehe ihr Zusammengehen mit den Deutschnationalen in steuer- und Wirifchaslsfragen viel hoher, al» ihr immer betonter Kulturliberalismu». Die Sozialdemokratie lehne den Etat ab als Protest gegen den Partikularismus und al» Bekenntnis zum Einheitsstaat. (Beifall bei der Sozialdemokratie.) Qlbg. Dietrich-Baden (Sem.) erklärt: Die Demokraten verlangten eine Verkürzung des Etat- auf ein Jahr, damit recht bald in einem endgültigen Finanzausgleich Ländern und Gemeinden das LleuerzulchlagSrecht und damit die Celbfl Verantwortung gegeben werde Bedauerlich fei eS daß der Slot so wenig für die Hebung der Produktion tue. Der kleine Bauer Hobe nicht die Mittel, feine Produktion zu stärken. Hier müsse der Staat ein greifen. Genau so sei ei im Handwerk. Wenn man diese breiten Schichten erhalte, so werde die größte Gefahr her Konzerne vermieden, die den Staat zu be- derrschen drohten Der Redner bespricht dann die Frage deS Konkordats. Seine Partei habe fich über Dr SlrricmannS C n gefreut. aber die Freude fei von kurzer Dauer aewefen. denn Dr. Strefemann habe feine Rede hinterher gleich wieder dementiert. Die Rede lei eben nur gehalten worben, um zu verhindern, daß leine Parteianhänger in Scharen davon- laufen. Weil lie fürchten, daß in dieser Koalition der Kulturliberalismus Schaden leide. Die Demokraten wollten deshalb der legenheit zu klarer Stellungnahme geben und legten eine Entschließung vor. die klar auSlpreche. daß der Reichstag kein Konkordat und keine Beschränk ung seiner Schul- gese hgebung wolle. Abg. Bredt (Wirtschaft-Partei) erklärt, vieler Etat erwede größte Bedenken, denn er zeige, daß die Verlegung deS Regierungsschwerpunktes von links nach rechts nichts geändert habe. Don Sparsamkeit sei nichts zu merken. Deshalb lehn« die Wirlfchastliche Bereinigung diesen Etat rundweg ab. Die Haushalte deS Reichspräsidenten und deS Reichstages werden ohne weitere Debatte angenommen. Ebenlo der Haushalt deS ReichS- ministeriumS und des Reichskanzlers. Beim Haushalt deS Auswärtigen Amts verlangt Abg. Stöcker «Komm.) die Herbeiholung deS Ministers Dr. Strefemann. Die Sitzung wird daraufhin unterbrochen. Rach lieben Minuten cr- Icheint Minister Dr Strefemann im Saal. Die Sitzung Wird fortgesetzt. Reichsauhenminister Dr. Strefemann entschuldigt fein spätes Erscheinen mit Verhandlungen mit Saarländern und mit dem AntrittS- beluch eines Gesandten Er erklärt: 3n der Son- kordatSf rage besteht keine Divergenz zwilchen Außenminister und dem Parteiführer Strefemann. 3ft e,"geführt die Ber- | eguna der Ächtung. *Rtu ausgenommen stnd auch ( sirafbffummunfltn gegen Verhöhnung und gegen 'ierachrl-chmachung der Farven der Neichen und der Zander, Beide sollen mit GefSngni» beftrcft werden. 3n der E.nzelberatung fand ein Antrag Hamburgs, de Todesstrafe ab8uf*affev ur die Unterstützung von 7n«flmbura^4tr?rin. Lnhalt und Lübeck, während Preuhen erklärt sah nach AnNchl de» preußischen Just zmmi- iimum» der Zeitpunkt noch nicht gctomrnrn auf die Androhung der Todesstrafe zu verzidten Vie Verhandlungen über vreust'l-che Anträge, auch die Bestimmungen bet Republik- SchutzLefetzes, in da» Strafg. «eybuch auf- zunehmen wurden noch zurückgestellt Rach- dem Reichsiustl-rniniftcr Hergt erklärt hatte, dah da» Reichskabinett matertell zur Frag« derVer- kSngerung de» Republikfchuhgesetzes noch keine Slelluna genommen habe Zu erwähnen ist noch, dost auf Antrag Prcuhcn» auch der gesellfchatt« liche Verruf bet Wahlen für strafbar erklärt wurde Das Zündholz-Monopor. Der Neichotaa hat sich mit einer oorgejchlagenen gesetzlichen 7t.'g.-luna der Zündholzproduktion zu be- schamgen, einem Inrma, da» schon fett etwa zwei Jahren hinter den Äutiflen spfelt und sich nunmehr durch die gesetzliche Mitwirkung 6m Reiches bet der Kontingentierung der Produktion und der Erschwerung einer unrationellen 7keuscho'sung von Konkurrenzunternehmungen vor da» Forum de» Reich»- tage, der Oeffentlichkett zeigt. Der fchwedisch-omerikanifchc Zündholz. Trust hat e» im Lause der letzten Jahre verstanden, die überwiegende Mehrheit der deut- Ichen Ziindholzsobrikation, die zeitweilig schwer dar- niederlag und unrentabel arbeitete, verhältnismäßig billig zu erwerben Durch lein« Vertrauensleute ist ziemlich zu Beginn dieser Transaktion Negterung»- kreisen ein Vorschlag gemacht worden, mit welchem weitgehende Sicherungen und Entschädigungen für 6t« Arbeit,rschast stillzulegender Betriebe und auch ein, »rhedlich, iinanzielle Leistung zugunsten der Reichskasse geboten wurde, die bisher nur mit etwa 12 Millionen Mark Zündholzsteuer an den Ertrag- Nissen dieser Industrie beteiligt ift. Dieser Vorschlag wurde damal» abgelehnt, wenn wir recht berichtet sind, weil man e» sur unvereinbar mit den (Brunb- satzen brr Wirtschaftsführung hielt, einem ausländ i s ch, n Konzern die Hand zur Schaffung einer Art Monopolstellung zu leihen, auch rocnn dabri für da» Reich ein erheblicher materieller Nutzen heraiisgesprungen wäre. Wa» dainal» vom .IHrid) gefordert wurde und unter seiner Mitwirkung mit gesetzgeberischen Mit- lein zugunsten der ausländischen Mojoritätsinhaber herbeigesührt werden sollt«, scheint inzwischen unter *>-n Regime der freien Wirtschaft selbsttätig ,ing,treten zu sem: eine Konzentrationsdemegung. die die Erhaltung der kleineren, auhenstehenden Be- triebe nicht mehr lohnend macht und sie der rnäch- Ilgen amerikanisch schwedischen Kruppe ausliesert. Mit den geplanten gesetzgeberischen Mastnahmen durste deshalb ein doppelter Zweck verfolgt werden, nämlich einmal die Herbeiführung einer ratio- nelleren Produktion unter Ausschaltung einer Uebersetzung der Industrie, und zum anderen ,tn, E rha Itung brr noch bestehenden freien Betriebe, die Infolge ihrer geringeren Kapitalkrast und der gröberen Schwierigkeiten, gegen Reklame und Organisation de» Trufte aufzukommen, von einer etwaigen neuen Konkurrenz In allererster Linie betroffen würden. Ob der letztere Zweck erreicht wird, steht vor« läufig dahin. Die Diskussion de» Gesetzentwurfes Im Reichstag wird das Für und Wider aufhellen und der Oestentlichkeit Gelegenheit geben, in einem Kampfe um da» künftige Schicksal einer Industrie Stellung zu nehmen, deren Erzeugnisse zum tag. 1 ichen Bedars gehören, und die von jeher Gegenstand schwerer wirtschaftlicher Kamps, gewesen finb; man wsrd sich In diesem Zusammenhang 6c» Rumpfe» erinnern, den vor etwa \rori Jahrzehnten da» Austauchen der engfisch-amerlkanischen Diamant- Ziindholzfabrik In Mannheim-Rheinau entfesselt«, Me ihre In Pappschachteln verpackten Zündhölzer um etwa ein Drittel billiger auf den Markt brachte, ab die deutschen Unternehmungen Oie Auseinander« setzung im Reichstag verspricht In jedem Falle interessant &u werden, da sie prinzipielle Fragen von grvtzer Vedeutung berührt. Das Arbeitszeitnotgesetz. Eigene« Drahtbericht des „(Siebener Anzeiger»*. Berlin, 6. April Heber da» im Augenblick heftig umkämpfte Arbeitszril-Rotgesetz bestehen in weiten Kneifen unrichtige Auffaffun- gen Sie rühren zum Teil daher, bah in dem Gesetz dreierlei verschiedene Materien zu gleicher Zeit behandelt werden, nämlich solche au» dem Stoffgebiet de» geltenden Arbrits- zeitaesetzes. solche au» dem tüchtigen Arbeits- zritschutzgesev und solche au» dem Washingtoner Ardritszeitabkommen Zum anderen Teil ist durch die Agitation, die von den Arbeitgeberorgani- fattpnen einerfett». von den Gewerkschaften und der S. P T andererleit» betrieben wird, da» Bild verwischt worden, ö» scheint deshalb angebracht. wenigstens die Haiiptpunkte noch einmal berau#»uftellcn Da» G,s^, dringt nach der fluffafiung der Regierung gegenüber dem geltenden Zustand mindesten» drei Verbesserungen und feine verschlechte- rung für die Arbeitnehmer. Die Verdelleningen beruhen daraus, datz die Möglichkeiten zur I n • anspruchnah m, von lieberstunden, bi», her durch § 11 de» Arbeit»zeitgesetze» geregelt, nicht unerheblich eingeschränkt werden, dal, ferner denjenigen Ange stellten, die da» Washing inner Üebereinfommen bieder nicht schützt nicht -nehr eine lieber ar beit in ziemlich »inbegrenz lern Ansmatz auferlegt werden kann wie bat viel ''ch im Handel noch der Fall ist. Und schliestUch fetzt et für die Uederardeit. über 48 Stunden bin ou». einen angemeflenen Lohnzuschlag fest, wie er bisher nur in einzelnen Tarifverträgen aber sur die überwiegend« Mehrden her Ardetlnehmer niebt festgesetzt war Sin wesentlicher Vorteil de» Geletz« vom Ardeitnehmerstandpunk, au» ilt »ber weiter die Regelung ber «rbelfzeit naA einem einheitlichen Plane. Bisher gad N00) weitgehende Abweichungen Achtstrindentaa .Icht stundentag mit tan'nch 'fvg.-iegter Webrarbeit ivt Zuschlag. Xtunflunbentü^ xvbnftunbefl es sich dabei nat irtich au* um em« Lohn- frag handelt, und weil weder bi« Arbeiter mit einem der Thnberarbett entsprechend geringeren vobn uifomrnen noch die Gesornche,: der t et «tilgten Industrien eine entsprechende Produktionsoeneu, rung ragen können tu feineren Differenzen drehen sich um bi« Frag, ob man ber. Achtstundentag 'chematisieren ober nur al» Norm annehmen tnnn, i,mer darum, ob sich bi.' unentbehrliche Mehrarbeit al» feftgelegte Ueberftunben chsteman fieren ISHt, oder ob noch gewisse Möglichkeiten zu freien Sereir.barungen offen bleiben 'ollen, di« nicht nur von vorn herein für die Aufrechterhaltung be- fnmmtcr Industrien, iSaison.Geschäfte, vorberei* tungearbett unb dgl.^ vorgesehen werben können, sondern von Fall zu Fall austretenden Bebürfnifier Rechnung fragen wurden Hrbeitsfragen, 3n ber Metallindustrie Hiebet- schlefienS wurde der Schiedsspruch des vereinbarten Schiedsgericht» vom 19. März 1927 erneut zum Spruch erhoben mit ber Aenderung. bah der Ecklohn auf 65 Pfennig festgesetzt wird. Die Sätze ber bisherigen Lohntabelle werden um 10 Prozent erhöht. Der Streik unb die Aus- iperrung sinb fofort aufzuheben die Arbeit sofort wieder aufzunehmen. iür Breslau ist ebenfalls eine lOprozentige Lohnerhöhung beschlossen worden. Den Parteien wird ausgegeben bi» Mittwoch lich über diese Schiedssprüche zu äußern e 3m Anschluß an den Antrag ber Arbeitnehmer der Zigarrenindustri« auf Der- öindlichleit»erklärung des vor kurzem gefällten Schiedsspruchs, den die »igarrensabrikantn mit her Äussperrungsandrohung beantwortet haben, finden am Montag im AeichSarbeitSrninisterium neue Derhandlungen statt Die deutsche Wirtschaft und das Ausland. Hranz von Mendelssohn in London. Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers^. London. 5. April. Wie bereits berichtet, begaben sich ber Präfibent ber 3nbustrie- und Handelskammer Berlin, Franz von Mendelssohn und der Vorsitzende des Enguete-Aus- schusseS. Dr. LammerS nach London und sind bereit» gestern abend dort ringetroffen Aus einem Bankett, das die englische Landesgruppe der internationalen Handelskammer heute veranstaltete gab Franz v. Mendelssohn eine eingehende Darstellung ber deutschen Wirtschaftslage. Ausgehend von der Bevölkerungsfrage bezeichnete v. Mendelssohn eS als Keriiproblein. wie für die deutsche Bevölkerung Arbeit, d. h. wie für ihre Arbeit Absatz zu schassen ist. Dafür mühten alle Bemühungen eingesetzt werden. Ent- scheidend werde daher fein, ob und tote schnell es gelingt, die Kaufkraft im Innern wieder genügend zu steigern und für den Wettbewerb auf den Auslandsmärkten die Tlot- wendigkrit der Bewegungsfreiheit zu erhalten Beides hänge zunächst davon ab. ob eS gelingt, daS Verhältnis zwischen Arbeitsaufwand und LetstungSerfolg auf den bestmöglichen Stand zu bringen und fo die Preise mi verbilligen. Die Erfolge der Rationalisierung haben zum Wiederbeginn ber Kapitalbil- b u n g in Deutschland wesentlich bet getragen, Me nach der Kapitalentblutung Deutschlands besonder» auch für die Festigung der Wirtschaft und damit auch für die Sicherung vor ArbritSlofigkrit dringend notwendig ist. Sie wird freilich durch die austerordentlich gesteigerten Lasten der deutfchen Wirtschaft sehr erschwert. Mendelssohn schlost mit einem Hinwri» aus die Dotwendigkrit internationaler Zusammenarbeit, namentlich der europäischen Völker eS ermöglichen könnte, mit den ungeheuren Kräften. die fich in überseeischen Ländern entwickeln Schritt zu halten. Der deutsch-französische Handelsvertrag. Wiederaufnahme der Verhandlungen. Eigener Drahtbericht de» „(Siebener Anzeigers". Berlin, 6. April. Die deutsche Delegation »st gerstem vormittag unter ber Führung von Ministerialdirektor Posse Atoed» Fortsetzung ber deutsch-französischen Handelsvertragsveryandlun- gen zum Abschluß des eiidgülligenHandrisvertrags nach Pari» zurückgekehri. Wie wir von dort erfahren, war auch bereits für gestern nachmittag eine Sitzung anberaumt worden. In der die Arbeiten fofort auf genommen wurden Wie erinnerlich. hatten wir in dem prvoUorifchen Abkommen vom 31. März, bu» zunächst eine Geltungsdauer bis zum 30 Juni bat. einen Vergleich gefunden, der immerhin die Basis für die weiteren Verhandlungen geben kann 3m Mittelpunkt der Verhanblungen die gewih noch manch« Schwierigkeiten und Verzögerungen bringen werden, steht zunächst der neue fran- zöfifche Zolltarif. Dieser Tarif ift in I'der Beziehung auf das Hochschutzzollprinzip abgeschnitten. fo hast feine Zollsätze für viele deutsche Exportartikel we'entlich über die geltenden provisorischen Sätze hinausgehen. 3mmerhin aber bietet er im Gegensatz zu dem alten längst überholten sranzösischen Zolltaris rin« Grundlage sür die Verhandlungen E» wird nunmehr darauf dixfommen. all Sie Sähe zu durchbrechen. die über die bereits vorgesehenen hlnau»qrben. wozu aber der neue Zolltarif durch ’rine gröster« Handlungssreiheit als der alte die Möglichkeit bietet, da sogar auf bte’e Weite der Minimaltarif noeb unterschritten werden kann Der Abschlust eines endgültigen Vertrages mit .Frankreich würde aber e ndltch auch zwilchen Deutschland und Frankreich eine ganze Reihe von lwangsmatznabmen. bic nach dem 1 Beriaillcr Verirage elngesubr, würben auf * I heben und wrienllich dazu beitrugen, ein« wri- • tere Annäherung zwilchen den beiden Staaten 1 ixrixUufübrcn Ob Me Verhandlungen dis Mim I eu? 3uni den AMchlutz bringen. läW lich noch n;4>t OotMuelagen. mutz aber uibebinat im 3nter- der deutschen Wirtschaft zu erreich.-n ver- 'ucht werben. Die Seeabrüstung in Genf. | ® e n f 5. Apr-.l. (IBolH । D:r Vordere., tungsaus'chuh für die Abrüstungslonferetiz be- canr mtt der Beratung des Ka.ilels über die Seerüstungen. Lord Eecil btto nie. hab *ür dir Stärke t ret KnegSHotte nur brt; Faktoren matz- gebend k en. näml.ch b.e Zahl der Kriegs'chifse. hr, Gröhe unb ihre Ctärle. nicht aber d i e Zahl der Matrofen an Bord der Rr.egs- schikle. Der arner'.lani'che Deleg erti G i b l o n vertrat die g'. ich« Au las ung. Desgk.^.en machte der japan.lchr Delegierte Lato ernst.- Bedenken gegen hie Beg.enzung der Marrneelsekr ri estände geltend, b- tx: ber Krregsllotte das ® D'.ff»* materal der ausschlaggebende Austungs'a.trr fn. Paul-Borcour gab der Meinung Ausdruck. ' dab angesichts ber Erklärung be» «ngwchen V«r •rettr» für ben Xugenbl: ? jebe weitere ! D . skufsIon nutzlos k«i. Es wurde schlieblich deschlofsen. die Aussprache db,r Die Maclneeffektive auf einig, Tag« zu Der- jchi,b,n Alsdann würbe mit ber Diskussion über bi« Frag« ber Begrenzung der Zahl unb ber Tonnage ber Kriegsschiff, begonnen, wob,, Lord Rodert Serif den bekannten engli'chen Stanbpunf! barlegte, hab bie Begrenzung ber Kriegsichifte nicht nach ber Kesamttonnogc der Kriegsflotte erfolgen soll, sondern bab für i e b e einzelne Echiffskategorie eine begrenzte Höchst zahl oerembart werben soll. Paul-Bon- tour begründete den französischen Derschlag, lediglich bie (Befamllonnafle der Kriegsflotten, nicht aber auch bie Verteilung ber Gesamttonnage aus die verschiedenen Schisssklasfen festzuiegen. Der oon England In den Dvrdergrunb gerückte Gedanke ber Sicherheit für seine Seewege könne | unter entsprechender Variierung oon | e 6 e m hier vertretenen Land« angeführt werben. Die lieber- legenheit gewisser ocearobmächte werde hier vollkommen unberührt gelassen. Zur Beseitigung ber grunbsätzlichen Meinung» Verschiedenheiten schlug Paiil-Boncour vor, neben her Begrenzung ber Ge famftonnage in bie Adrüstungskonoention noch bas Flottenbauprogramm jedes einzelnen Landes unb au herb em bk Verpflichtung auszunehmen, daß jebe Abänderung des Flottenbauprogramms sofort beim Völkerbund bzw bei dem neu zu schaffenden „ftänbigen Abrüftungsauslchub" an- gezeigt werben soll. Das f«t bas Aeuberste, was oon Frankreich unb anberen Staaten, bie ihre Flotten erst wieder aufbauen, ober überhaupt erst eine Flotte bauen, oertongt werben könne. Der Vormarsch der.ttantontruppen. Tie erste Schlappe Schanghai. 5. April. (WTB ) Der Vormarsch ber sübchinesckchen Truppen in ber Richtung auf beu Gelben Flust stößt jetzt auf ben Widerstand der Nordarmee, die am Sonntag einen Gegenangriff aussührte unb nach schweren Kämpfen die Stadt Äroantien an ber Eisenbahn etwa 16^' Kilometer oon Nanking besetzte. Die Nationalisten haben um Verstärkungen telegraphiert. Zweihundert Verwundete find in Nanking eingetroffen. Das brittfche Oentrattonfulat In Xkniftn hatte alle im Innern ber Provinz Shili und Honan lebenden Engländer aufgeforoert. sich a n hie Küste zu begeben. Der ülriche Aat ist auch für Frauen und Kinder erteilt worden, die in der näheren Umgebung von Tientfin leben. Die Deranlastung dazu ist in ber Verschärfung ber allgemeinen Lage zu fuchen. Es verlautet, bah ber frühere Tupan btt Provinz Shili, Li Shing Im. von Tientfm aus einen Putsch gegen Mukben plante Der Vorbpartei, die rechtzeitig von diesen A^'.chien Kenntnis erhallen hatte, gelang es indeslen, diele Pläne Lis zu vereiteln, so hab die Gefahr von Unruhen vorläufig beseitigt scheint. Aus dem Finanzausschuh des Hessischen Landtags. D a r m st a bt. 5 April (öig Bericht., Der Finanzaus'chuh bes Hessischen Landtages beschäftigte lich zunächst mit drei Regierungsvorlagen. er bewilligte die darin geforderten 77 002 Mark für den Ausbau ber Dampfkessel- unb Heizungsanlage int Pbilipphospital, ferner 3100 Mark für einen GaskaffeekeNel ufw un Tlltce- ftifl und 6000 Mark für bas Naturschutzgebiet Hengster bei Obertshausen. Hieraus wurden bie Beratungen über ben Staatsvoranschlag bei Kapitel 75 (M i n i ft e r i u m für Arbeit unb Wirtschaft) fortaesetzi Sin Antrag Dr Leuchlgens unb Genoffen, ein Drittel ber Stellen nach Wahl ber Regierung auf den 3nhaber zu bewilligen, würbe abgelehnk und bas Kapitel selbst angenommen. Die folgenden Kapitel bis Kapitel 81 wurden bewilligt. Zu Kapitel 82 (Landwirtschaftliches Unter unb Verluchswesen sowie LanbwirtkchaftS- pslege) liegt rin Antrag Heinstabk-Blank vor von ben Stellen ber vier »heniker ber Land- wiNschaftlichen Versuchsstation zwei In befinltide umzuwanbeln. Der Antrag wurde mit acht gegen vier Stimmen abgelchnt. Ctn Eintrag 7D«fler, Blank. Heinstabt. bie lan'cii: chas'liche Schule in Butzbach wieber einzurich en wurde abgelcbnt. Einstimmig angenommen wurde ein Antrag Lu, ber Me Regierung ersucht. baf> die wis'enschaft- lichen Lehrkräfte bei ben Landwirtschalksämtern in ben landwirtschaftlichen Klaflen der Fvrt- dildungs'chulen beauftragt werden Das Kapitel wurde angenommen. 3u Kapitel 83 l'Bobcn- Derbefferung unb Wafferverfor- qung» vünfcht Adg Deckler in einem Antrag vorsorglich die Einstellung von fr700 Mark zur Belchaflung von Saatgut für Landwirt« In Ge meinden die Witterungsschäden erlitten haben Der Antrag wurde adgrlehnt. Ein Antrag Stork unb Genossen will bah Me Stelle des Laad- stallmristers auf den Inhaber gefetz: wirb: der Antrag wurde mit Stimmenglrichheit abgetehn' Das Kapitel wurde angenommen Bri Ka- fritel 8< (Förderung einzelner 3trcg< ber Landwirtschaft) wurde ein Antrag Weber zur Förderung der Kaninchenzucht SCO Mark rinzustekten. rintimmig genehmigt Das Kapitel wurde angenommen. Aus «iller Welt. (Bemälbepcritdgenieg in Frankfurt. Bei der üvöe Marz oon Rudoi< Banaet in Frank «art veranstalteten Ikritrigerung oon dkmal- den etiler unb neuerer Meister wurden u a. die fol- »enden Höchstgebote erzielt. Neuere Meister Seidl «r'ordern heute eine sorgfältig« lepgebung ■n6 Sahausstatrung. Gute S-Hlribungen ihib nnr erreichbar. wenn die Anzeigen Itiilj’ilic Genua nnfsegrtfn ■erben. Der Annahmefchlntz für alle Anzrigen im Gießener «nieiacr en:fäfll auf den Nachmittag vor ber Anfnahrne. Empfehlung»- anzeigen müllen. |e nach Umfang und Satz- ichwieriqdetten. zwei di» drei Tage vorher bestellt |em, Rur mit Sorgfalt unb bem notwendigen Iestaufwand geletzte Empfehlungen Wm oeii erroünfiüten erfolg! (öai.eben) 14 500; Grützner (Zhe Äunittenner) 11 Sperl >Interieur) 8700; Steoagk (Sonnen« Untergang) 62""; Züoel sHundedild) 4-ü»>. llourbet ; Land'chait) 3100; tlh Schuch 50 Mk. Fünfzigjährige» Jubiläum der Werft vlohm k. Voß. Aul ber Hamburger Werft Blohm & Boß. die auf ihr 'Ünf-igiähriges Bestehen zurückblickt, land rin Festak! ftatt dem zahlreiche QSertreter aus Werft-. Schiflahrts- unb Handclskrrilen bei- wohnten. Ein Schreiben bes ersten Bürgermeister» Dr. P e t e r f e n übermittelte bi« Glückwünsche ber Hamburger Regierung. Der Verein Deutscher Ingenieure ernannte Hermann Blohm zum Ehrenmitglied. Dom Dampser .Reuyork" ist ein Glückwunschtelegramm Geheimrat Sune» ringet reffet Französische Dariet. • Direktoren in Berlin Der Internationale Variete« unb Theater- Direktoren-Verband veranstaltete au Ehren ber in BerNn weilenben franzöfifchen Variete-Dlrek- toren im Hotel „Bristol" einen Gefellschafksabend. an welchem neben prominenten Persönlichkeiten aus ber internationalen Artistenwelt Vertreter bes Reichsauhenminister». bes Oberbürgermeisters. des Polizeipräsidenten, Lanbtagsabgeord- ncte unb Ctabtnerorbnete teilnabmen Der Prä- fiberrt ber franzöfifchen Variets-Direkwren betonte in einer Ansprache eindringlich, bl« Rot- tocnblgfett b«r engen brüderlichen Zusammenarbeit ber beiben groben Rationen. Aus feint Tkranlaffung Ipttlie Me Musik als Erwiderung auf Me Marfeillaile, mit ber man bie Gäste begrüß I hatte, das Deutsch!rndlied. bas von allen Anwesenbcn stehenb gehört würbe. Später erschien auch der franzöfifche Botfchaster. Dohnungsschiedungen ia DerNn 3m Bezirksamt Webbing ist man umfang» reichen Wohnungsfchiebungen auf die 6pur gekommen. bie bereit» zur Verhaftung des Stabt- sekretärs Hau» gesührt haben Stadtlekretär H. steht fett 25 Jahren im Dienste ber Stabt Berlin und war zuletzt al» Rachweislciter be» Wohnungsamts Webbing. Zu fernen amtlichen Obliegenheiten gehörte bie Zuteilung von Wohnungen an Wohnungsbertchttgte E» würbe fest- geftrilt, daß in amtlichen Akten Mieter- o e r i ch t e a e f ä l f ch t waren, bamti die betreff en ben Wohnungssuchenden feinen Anlpruch auf Wohnungen erheben konnten. Die Fälschungen waren von Haus vorgenommen worben, um die Wohnungen an Freunde und Bekannte abzugeven. 3n mehreren zwe selhaften Fällen von Wohnungszutrilung flno die Akten verschwunden, und Hau» hat zugegeben, baß er sie beiseite geschafft hat Auch lebte anderen Verfehlungen hat der ungetreue Beamte ringest an den; er bestreitet aber, sich irgendwelche Vorteil« durch ft« verschafft zu haben Stürmisch« Vürgermeislerwehl In Ehikago 3n Ehikago waren bei her Bürgermeister- Wahl nicht weniger al» 5000 Polizisten mit Panzerwagen unb Ma'chinengewehren auf geboten worben. Trotzbem kam es zu zwei Bomdenatlen- taten unb Entführung einer Anzahl Personen, darunter zwei Richtern, Me al» Dablagenten ausgetreten waren. UaiounfaU rin«» Schwerhörigen 3n Liegnitz fuhr ein 04 3obre alter Kantor aus dem Rabe in ein Auto hinein. Der schwerhörige unb kurzsichtige Rabter hatte da- Herannaheii de» Auto» nicht bemerkt. Er geriet unter bas Auto, das ihm ben Schädel spaltete unb einen Bruch be» Hü cf grate» herbei* führte. Da» Auto geriet in ben Ebausseegraben. ohne bah bie Insassen verletzt würben. Der Äcmtor war fofort tot 6In TTlotorrabfabrrr gclnnchi. 3n einem Dori bet Mailand überführ ein Motorrad mit Beiwagen einen Paffanten. worauf fich bic Bevölkerung zufammenrottet« unb bem Lenker be» Motorrades mit Stöcken bie Gchirnfchale zertrümmerte, fo bas, er sterbenb ins Krankenhaus gebracht werden muhte. Ein Raubmörder im Kamps ml! Gendarmen erschollen Am 31. März war wie gemeldet, auf Me Agrarbank In Vekka-Bv:fcha bet Preßburg von vier Männern etn Raubüberfalk gemach' trerben bei dem rin Bankdiener von hm Räubern getötet wurde Während ber Verfolgung hatten -cher zwei Genda rmeriewachtmri ster er- schossen Am nächsten Tage war cs gelungen, einen der Räuber festzunebmen während ber ander« Selbstmorb beging Heute ist < l e weiter«» Mitglied ber Banbe Im Bucho- wcr Bezirk erfchoffen worden. Bei bem vorangegangenen Kamps wurden drei Personen schwer verletzt, von denen «ine ihren Verwundungen erlegen ist Mehrere Personen unb rin Gendarm wurden leid)' verletzt Bei bem Verbrecher würben 40 000 Kronen vorgefunden vier perlenen von einer Lawine verschüttet? Bei G 11 o n oberhalb Monireu». sind ber Wächter eine» 1060 Meter über bem THerre*- Ipiegri» gelegenen Hotel», seine 26jährige .Trau, dr Töchterchen und ein junger Mann unter noch nicht aufgrflärten Umständen verschwunden. Man vermutet, daß sie bei bem ‘BrrfudK zu Tal zu fahren, in eine Lawine geraten link Wettervoraussage. Wechselnh bewölkt mit Aufheiterung. Jet»* Pera türm wenrg verändert noch vevrinzelr Vie* berichläge r'fhbdK Winde Gestnae Tagestemperuturen Manmum 133 Grab Oel’iu» Minimum 8.4 Grub Celsius Rie- berichläge 13 4 Millimeter heutige OHprgenf emperotvr: 7.1 Grad Celsius. bemerkenswert dem er en: Aus- übernomnun haben, und drei um dtc en Gedanken Weib auf eine andere Weile verkörpert. Für Hebbel ist der Sinn des Frauendaseins .durch Dulden hm“ und so jur Hüterin des Göttlichen zu toerben. ' N. M. VAHkiraClir UftlieftU 24endjencLuteibeZäftne feAHNUftnt rlwUwUn Qainerztischen Oiem millllllllHll ............ <. *»* (lallen des Dramatikers ift Agnes Dernauer, die in ihrem Liebr ' innert. 3um Schluß Ergebnis: Ab» Lubwig Schrot nn, Gerd: Herbert. Ansprache banhe der Vorfiyen be des Vereins. Landgenchtsrat Trümpen. für den guun 2V- such, unes aui die hohe Aufgal>e hin. die der Verein und der HaNiaverband mtl der Firforge für die All Veteranen und ~ rasch beimisch Die Citenmmg tourt» noch gehoben durch die gcrabexu glänzenden Darbietungen Zunächst freute man sich die Aeichstvehr» kapell« unxr der frischen LVtsung des Ober- Musikmeisters V 6 be r . Uhr grober historischer Fest zuz durch die Ctraben Der Stadl zur Bollshalle. an dem sich über 200 Reiter, darunter alle Gattungen der Kavallerie. beteiligen werden, anlchl eftend finden grobe MllltÜrkonzert« in der Volkshalle. auf bem Festplatz und der idebigshöhe ftati. tenen sich abends in der Dvlkshall« das Abendprogramm (u. a. lebende Dilder-Darstellung dcr Kavallerie von der Zeit des Groben Kurfürsten bis zur Iehtzeiti anschlieste-. wird, wobei natürlich am Schluß der Tarn nicht fehlt Montag. 9. Mai, ist den Dachseiern gewidmet. Mittelpunkt des Festes ist di« Volks - Halle, ferner werden auch noch der Festplad vor der Vvllshalle und die Üiebigshöhe für die Veranstaltung mi: n Anspruch genommen. Es wird von dem aeschättsführenden Ausschuß naiurhd) auf Massenbesuch gerechnet, de- sonders am Sonntag. 8. Mai. 3m Hinblick darauf werden ganz großzügige Vorbereitungen getroffen. die allen Besuchern einen ungetrübten Genuß der Veranstaltung gewährleisten sollen Man darf annehmen dast dieses 3iel der Festleitung voll erreicht wird und den Besuchern demnach genuhreiche Stunden sicher sind Bornotizen. — Tageskalender f ü r Mittwoch Stadttheater: 7,30 Uhr, ..Das goldene Kalb": (Ende gegen 9.45 Uhr). — Babelsberger Stenographen-Verein von 1861 und Damenoerein ..Gabelsberger": 8 Uhr. Kaufm. Veremshaus. Vereinsabend. — Lichtspielhaus Bahnhof st raste: ..Sine tolle Aacht." - Palaft-Lichl'piele „34) hab' dich lieb". — Astoria-Lichtsplele: „3 ehrliche Banditen". — Zu dem Weiheabend Gustas S) i I b t b r a n t („Feuerrufe in Deutschlands Nacht", wird uns mitgeteilt, daß bieje Veranstaltung bereits in zahlreichen deutschen Städten einen starken Widerhall gefunden hat und hort allgemein m hohem Maste vesriedigte. Jeder, dem das Ge- ichick unseres Volke-' und Vaterlandes am Herzen liegt, besuche den Weiheabend und halte dabei innere Einkehr in sich selbst. K. Barges trägt als (Einleitung zwei eigene Ehorolimprovlsatlonen vor: 1. „Wie schön leuchtet der ’JRorgenftem", Introduktion — Choral — Fuge: 2. „Wenn ich einmal soll scheiden". Man beachte die heutige Anzeige. — 0c 11 f n 111 di c r Vortrag für )< a :> * ■ rnannslehrlinge und deren Eltern. Am morgigen Donnerstag, 7. April, veranstaltet der Deulschnationale Handlungsgehilfen - Verband im Kaufm. Dereinshaus, Vordaniage, einen Vortragsabend für Kaufmannslehrlinge und deren Eltern. Herr R o t h a a r - Wiesbaden spricht über „Hamburg, die -Sehnsucht des jungen Kaufmanns". (Eiehe Anzeige.) Paul, 1. lumroart Ludwig f) « b Jt r e i 1, 2. Ium- wart Start Hustke, lumroart für volkstümliches Turnen Willi Mohr , Fechtwart Engelbert Bürck, spielroart Albert Slaroitzky. schwimmroart (stg. Mayer, Wanderwart Otto Gutjahr, Leiter der Voxableilung Toni Schneider, Zeugwart Rudolf Leisler. Beisitzer Willi Gerhard, Willi Georg, Karl Müller und Georg Hofmann. Die Vorstandsmitglieder Kling, Lang. Dreher sind im letzten Jahre aus zwei Jahre gewählt, so dast sich ihre Wahl erübrigte. Das Amt des Stbüier- lurnroart» versieht der Volksturnwart; der Leiter sämtlicher Abteilungen für Turnerinnen ist der Ober- lumroart. Nachdem seitens einiger Mitglieder Aus- flärungen mancherlei Art gefordert und gegeben worden waren, konnte die sehr anregend verlaufene Berfammlung geschlossen werden. " Stenographisches Wettfchrei» ben. Die 1. Aeichskur-lchrift-Gesellschaft .Gabelsberger' und Damcnubtcilunq G esten pcranftnltct? am Sonntag in der Pestalozzllchule als Auftakt zu den diesjährigen Wettlchreiben ein Dereins- wettfchreiben änsgefamt beteiligten sich 46 Damen und Herren. Sämtliche Teilnehmer haben in der deutlchenEinheitskurz'christ geschrieben. DasWett- Beisall dankte dieser Leistung und der folgenden reizenden Tanzzugabe .Meißener Porzellan". Liniere alten, guten Militärmärfche. die alsdann zu Gehör kamen, insbesondere der Fehrbelliner Aettermarsch für Fanfaren trompeten und Kesselpauken, weckten manch schön. Erinnerung an vergangene Zeiten. Hoffentlich ist das finanzielle Ergebnis das Abends zufriedenstellend: sollte sich der rubrtiie Verein entlchllehen. im Herbst einen ähnlichen Abend zu dem guten x'ttH'de zu veranstalten, durfte auch dann der Erfolg nach diesem ersten glänzenden Abend nicht ausbleiben. —e—. hr Der Bund Deutscher Jugend- vereine B. D. 2. lOrtsauSlchuft Gl?ßen> veranstaltete am Sonntag «.ne Abendfeier, die bei den Teilnehmern einen tiefen C ndruck binrer- lteft Das Programm war schlicht und einfach ausgebaut, und diesen Stempel des Schlichten, aber Starken und Gefunden trug der ganze Abend. Der Siebener .Singkreis" der Jugendbewegung trug zwei Lieder vor Dann erklangen In bro durch rötliches Licht gedämpften Saal hinein drei Geigen Variationen über das Lied ..Ein Spielmann ist aus Franken kommen" und ..Ich weih einen Ltndbaum stehen", das Lönslied. das Fritz 3öde vertont hoi Vach der Begrü- stung durch einen Jungen, der besonders unterstrich, bah wir unser Leben so gestalten müssen, dast wir eS auch verantworten können, ertönte di« hehre Weise mit dem Thema von der „blauen Blume", das Lied „Wir wollen zu Land auS- fahren“, begleitet von einer Laute Danach spioch der neuernannte Bundes! iter des deutschen Gesamtbundes, Pfarrer Vudolf Goethe-Darmstadt, über „Jugend und Passion", die zwei Dinge, die doch zunächst einmal Io lehr einander abstosten und die im letzten doch so stark miteinander verbunden sind: eine reisige, reckige Jugend mutz die erste Passion der Schuld- und SchicksalSgeineinschast erleben und über sie zur zweiten Passion der Kampsbruderschaft hinausgelangen. Dieser Gedanke ward gestützt und erläutert durch das Beispiel aus dem „Gevatter Tod", des ArzteS, der helfen will und doch seine ganze Ohnmacht einseyen mutz und seine eigene Erdgebundenheit Goethes Wort«, gerichtet an aufrechte, ftott-jugenbliche Menfchro, fanden stärksten Vcilall bei allen, die es noch gut meinen mit unserem Volk und mit seiner Jugend. Den Abschlutz des Abends bildete das altdeutsche Volksspiel nach Grimms Märchen „Gevatter Tod" in der Bearbeitung von GÜmbel - Selling. Szenisch wirkten durch die einzigartige Beleuchtung besonders die ersten Bilder: die jugendlichen Spieler waren mit voller Hingebung bei der Sache und gaben ihr Bestes. und ganz Hebbel die heilige Höhe ersaht hat, auf der die Frauen stehen, die solch opfervoller Liebe fähig find. 3n schroffem Gegensatz zu dieser Milde steht seine Judith Hier hat Hebbel eine komplizierte Vatur geschildert die jungfräuliche Witwe, deren unbefriedigtes Sexualleben leinen Ausweg in religiöser Hingabe- und in dem Opfer für das Vaterland sucht 3n manchen Zügen der Judith verwandt ist die Brunhild der .Nibelungen", die es als Qual empfindet, stärker ju sein als die meisten Männer und die doch von ihrem einzigen Besieger verschmäht wird Wohl die grötzte von allen Heldinnen Hebbels ift Marianne. Hier erinnert Hebbels Psychologie stark an Ibsens weibliche Gestalten Marianne ift die Vertreterin einer neuen Moral, des Weibtums in der Frau. Eie geht daran zugrunde, datz ihr Gatte Herodes sie in seinem ihrer unwürdigen Mihtrauen zur Sache erniedrigt bat Van; ähnlich ist die Problemstellung in .Vyges und fein Hing“. Auch Ahvdvpe wird in ihrem blumen- baften Zeingefühl verletzt und jeder Möglichkeit des Weikerlebens beraubt. 3n .Maria Magdalena" zeigt Hebbel die Härte, mit der das Kleinbürgertum jeden Schritt vom Wege bestraft, die Heldin stirbt als schuldlos schuldig gewordenes Opfer der Verhältnisse. Eine der schönsten Geschreiben hatte folgendes teilung 60 6 ilb Karl Aeih, Dora Hetz. •• D i e Neugestaltung der Bahnhof st r a tz e zwischen der Westanlage und der Schanzenstratze. ist nunmehr beendet. An Stelle des miserablen Pflaster« ist eine ausgezeichnete Asphaltdecke getreten, die dem Stratzentcil ein sehr befriedigendes Aussehen gibt und auch für den Fährverkehr weit vorteilhafter ist als das bisherige Kleinpslaster. Vei dem Anblick dieses schönen Stratzenftückes wirb der Wunsch immer lebhafter, datz möglichst bald auch die übrigen Telle der Dahnhofstratze eine ebenso zeitgemässe und gediegene Herrichtung erfahren mochten. Die dringende Aotwendigkeit einer solchen Verbesserung wird niemand bestreiten können. •• Das Gefallen en-Denkmal am Landgraf Philipp-Platz wird gegenwärtig mit einem eisernen Geländer umgeben. Die Buben, die bisher da» Wasserbecken zum Planschen. daS Denkmal selbst aber leider zu Älettcr- übungen benutzten, werden mit der ifeuregelung zwar nicht einverstanden fein. Aber gerade deshalb ist sie zu begrüben, denn es ist wirklich dringend notwendig, datz zum Schutze dieses Ehrenmals für unsere Gefallenen wirksame Matz- nahmen getroffen werden •• Beamten-Oubiläum. Morgen Donnerstag. 7. April, kann der Bau-Oberiillpeltor beim Stadtbauamt Georg Pairan auf eine Ljährige Tätigkeit im Dienste der Stadt Gietzen zurückblicken. Bei seinen Vorgesetzten und Kollegen steht der Jubilar in bestem Ansehen, darüber hinaus ist er aber auch in weiten Kreisen der Bürgerschaft sehr belvH •• Aachsendung von Postsendungen. Das Postamt schreibt uns. Fu Anträgen auf Aachsendung von Postsendungen sind möglichst die amtlichen Vordrucke zu benutzen, die an den Postschalrem und von den Postzustellern zur Abgabe tereitgebalten werden. Die Verwendung dieser amNlchen Vordrucke gewährleistet die pünktliche Aachsendung der Post und Ist daher zum Vorteil der Empfänger ee Unfall im Bahnhof. Gestern nachmittag verunglückte im hiesigen Bahnhof der Aangierauffeher Johann Vogel aus Fron- Hausen beim Rangieren durch Absturz von einem in Fahrt befindlichen Wagen. Der bedauernswerte Mann mutzte mit einer Gehirnerschütterung und einem Armbruch in die chirurgische Klinik öingeliefert werden. Die Ursache des Absturzes .st zur Stunde noch nicht befannt. Wie wir heute »rüh aus Anfrage in der Kllnll hörten, wird der Verunglückte längere Zeit in KlinrkbeHandlung verbleiben müssen. " AuS dem Gietzener Standesamtsregister. SS verstarben in der Zeit vom 15. bis 31. März: 16. März: Siegmund Fuld. Kaufmann. 44 Zahre alt. Liebigstrahe 31 17.: ffhartotte Fietzer, geb. 3etl. Witwe. 76 Jahre. Kaiser-Allee 23. 18.: August Aauch. Bäcker. 55 Jahre Bismarckstratze 6; Dr Emil Mayer. UnivrrfitätSprofellor L A.. 72 Jahre Gutenberg- stratze 30. 19. Anna Elisabeth Aorth. geb. Busch, 45 Zähre. Ebelstrafte 13. 21 Amon Egon Mohr. Oberstleutnant a. D.. 67 Zahre Asterweg 34 22.: Margarete Lindenstruth geb. Seipp. Dw. iftc teilnahmen. Str Prä- •n JarietL-Dirtlwrm bt- iche einbrinalich, bit Tct- riiderlidjen 3«lammtn- vßcn Nationen. 2uf feine ie Musik als Stto^rung nit der man bk ©alte bt- schlanblieö. bas non alla ehöri würbe. Später a- ösische Botschafter fningen in 'Berlin. Ebbing iitman umfang- ebungen auf bit Sput je- jur Verhaftung bei Stadt- rt haben. 6tabtfdretär S). im Dienste bet Stabt Acv s Aachveisleiler bei Doh- Zu feinen amttichtn CS die Zuteilung von 'M- berechkigie> öl wurde fet- Glichen Ästen Mietet- t waren, damit bk be- uchenden keinen en tonnten. Die W ns vorgenommen tzvmr. an Freundt unb Ty In mehreren StoWn tgszuteilung ftnd bit W MS hat zugegeben ban c. asst hat- Auch 'eine cr- hat der uEtteuc reitet aber, sich irgendwo erfchaft» zu haben rmeistenvahl In Ld>'-S° ris sr- litzung des Allgemeinen Deutschen Frauenverein» behandelt wurde Pi<- Vortragende ging to fchreibt man unS — aus von dem tragischen Konflikt in Hebbels Leben, der durch den Aamen Elise Lenzing gekennzeichnet wird. Si» zeigte, wie der Dichter durch dieses eigene Erlebnis, in ®Ukl9c dr«' Sot9frt, Frankfurter Ltroftc 59. 29. Heinz Aeichler 3 Monate. Wetzftcingaffe 43. Helmut Kart Koch. 10 Monate Licdigstraftc 14. Heinrich Schbnberoer Buchhändler. 52 Zahre. Wilhclmstraftc 3 dl Gifeto Kleeberg 1 Zahr \ne6 5tiÄer.^ in ein-a«10 * hat« id vmvÄT* iD5.LV sä-hri tot . Xi abreichen. Lyzeum und Studienanstalt: Am 15. Mal t. 3. wurden 671 Schülerinnen gezählt, der Bestand am Ende des Schuljahres belief 'ich auf 867. Vach dem Stande der Zählung vom Mai v. 3. Waren 576 Schülerinnen evangelisch. 51 katholisch, 42 israelitisch. 2 Sonstige: in (Sieben wohnten 537. in anderen hefsischen Orten 91. in nichthessischen Orten 43. Aus den Mitteilungen des Berichtes sei besonders erwähnt, daft die Schülerinnen auch beim letzten Weih- nachtssest wieder, tote schon seit vielen Jahren, eine arofte Anzahl Wethnachtspakete zusammengestellt und an bedürftige Familien der Stadt verteilt haben. 3m letzten Winter bildete sich an der Schule eine Ski-Gruppe unter der Leitung der Turnlehrerin Fräulein Daubei Die Gruppe konnte ihren schönen Sport mehrere Male im Vogelsberg ausüben. 3n sämtlichen Schulen wurde der sportlichen Betätigung der 3ugend grobe Aufmertfamkeit gewidmet, insbesondere wurde dem Schwimmen und der leichtathletischen vportarbeit stärkste Förderung zuteil. Die erstellen Resultate können mit Besrfedi- gung verzeichnet werden. Westdeutscher Kavalleristentag in Giehen. Hur noch wenige Wochen trennen uns von dem 1. WeftdeulschenKavalleristentag m Gieften. der unter dem Protektorat des Generalleldmarfchalls von Mackensen vom 7. b i s 9. Mai hier flaftfinbet DaS 3ntercsse für diefes kameradschaftliche Zufam men troffen, mit dem aleichzeitig der Aegimentsappell der 14. Kurmärker Dragoner verbunden sein wird, ift in ganz Westdeutschland, darunter auch im besetzten Gebiet und im Saarland, aufter- ordentlich groft. Besonders die alten Soldaten am Ahein, an der Mosel und an der Saar be- grüfxen die Gelegenheit, hier frei von fremdem nllirärifchem Druck sich ungezwungen als ehe- naligc deutsche Krieger bewegen zu können. Die- n Brüderti, die hier auf freiem deutschen Bo- en für einige Stunden von ganzem Herzen äufnen wollen. Wird und muh untere Eirnvvhner- nfl den herzlichsten Empfang bereiten. ■tr auch den übrigen Gästen gilt es zu zeigen. in Gietzen die Gastfreundschaft gern nd weitgehend auägcübt wird. Zunächst i es erforderlich^ in groper Anzahl üuar- c r_f dereitzuftellen. in denen die Gäste für (Vt'ft'age ein angenehmes Unterkommen fin- len. Ilm Weitere Quartier-Jnmel- bungen bittet der geschäftSführende Ausfchuft ted Kavalleristemages im Anzeigenteil unserer heutigen Ausgabe. Wir unterstützen diele Bitte an die Bürgertchafr. und hoffen dabei, datz die Anmeldungen raich und recht iahlreich etngeben! •• URänntriurnoerein «Riefte n Am 6amsugabenb fand dir ordentlich« Frühiahrs- Hauvtoerfaminlung be. 3Rännerlunu den Ueberftitt des Odcrftubiendirektors Dr. Baur m den Auheftand aus Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten, wobei die Schule dem fcheidenden Leiter n dankbarer ®«|uinunfl eine herzliche Abfchiebs- Itier bereitet« Realgymnasium 3n dieser Anstatt wurden am 15 Mai v. 3 335 Schüler gezählt, bis Ende des Schuljahres sank die Schülerzahl auf 327 Aach der Zahlung vom 15. Mai waren T*5 Schüler evangelisch. M katholisch. 16 israelitisch 1 sonstige; aus Gieften waren 207, aus anderen hessischen Orten 85. aus nichthessischen Gemeinden 43. Die Aeiseprüsung bestanden 23 Schüler Don besonderem 3nl«reffe ift hier, daft etnt größere Anzahl von Schülern aus den Mittel- unb Oberklassen sich im Dezember v. 3. zu einem Slenograpbenkränzchen zusammenschlossen. in dem zwei Schüler in vier Gruppen Unterricht in der Einheilskurzschnsi erteilen. 3m Winter haben sich einige Schuler unter der Leitung des Lehrers D « m l zu einer Gchülerkapelle vereinigt, die zum erstenmal bei der Beethoven fei er am 26 März mit einigen Musikstücken vor die Oefsent- ltchkeit trat und dabei sür ihre Darbietungen Beisall erntete. Oberrealschule: Aach dem Stande vom 15. Mai v 3. belief sich die Zahl der Schüler aus 755. bie der Schülerinnen auf 6. insgesamt also auf 761. Unter Berücksichtigung von 14 Eintritten unb 38 Austritten im Lause des Schuljahre» ergab sich an dessen Ende ein Schüler- bestand von 737. Don den am 15. Mai v. 3. gezählten Schülern waren 681 evangelisch. 43 katholisch. 34 israelitisch, 3 Sonstige; in Gießen wohnten 378 Schüler, in anderen hessischen Orten 217. in nichthessischen Gemeinden 165. 1 Schüler stammt aus dem Auslande. Die Aeifeprüsungen bestanden 33 Schüler, darunter 5 Schülerinnen. Gewandte-, folided Fräulein aus guier Oamiltr, bas nid für Büfett rinnet gefnchl we Cafe Hettlcr. Stellengesuche 02 VM Gestern abend 8'/, Uhr wurde unsere liebe gute Mutter Fran Elisabeth Wagner Wwe. geb. Zimmer im Alter von 76 Jahren von ihrem langen Leiden durch einen sanften Tod erlöst Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: l enriHe Karl Reitz Gießen (Nordanlage 19), den 6. April 1927. Die Beerdigung findet Freitag, den 8. April 1927, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. 1.VOMelSWWWlWMW (unter öem proieftoruf Oes DerrntöeneranelömurWs oon Hiotfenfen) 7. bis 9. Mai 1927. Jn wenigen Wochen werden aus ganz Westdeutschland Tausende ehemaliger Kavalleristen zu einer grotzen Wiedersehensfeier in unserer Stadt Zusammentreffen. In Verbindung mit die'em allgemeinen Kaoalleristentag wird ein Regiments-Appell der ehemaligen 14. Kurmärker Dragoner statlfinden. Jur Unterbringung der Gäste in unserer Stadt sind noch meliere Mitt flir einen jmeltOfligen Motion erforderlich. Wir bitten unsere Mitbürger, soweit noch nicht geschehen, um freundliche Anmeldung oon Quartieren bei dem unterzeichneten geschäftsführenden Ausschuh. Es gilt, bei dieser Gelegenheit den alten Soldaten, darunter viele aus dem besetzten Gebiet und aus dem Saarland, die Bereitwilligkeit unserer Einwohner zu herzlicher Gastfreundschaft durch die Tat zu beweisens Rasche Anmeldung der Quartiere ist dringend erforderlich! Der geschäftsführende Ausschuß Vermietungen | "dy. Zimmer ui oftm. 3u rtfr. in d Geichs,, b. Ul. 8 «w» Möbl. Zimmer mit Luche u. Iubeh nn tinöert 15hevaar an rernnetrn. -iah <*d). 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Brunner. Berlin. Mit dem Tüdtritt txi holländischen Buhen- innisters Frßrn. van Aarnebed wegen 3b» *«U!U1 der Ttatifijierung des von chm 1925 -/schloNerren und im Borjabr von der Zweiten Rimmer angenommenen Vertrages mit Belgien !"irch die Erste Kamm« ist noch nicht das letzte Bort in dieser Angelegenheit gesprochen. Denn Zeigten, das die Rattfikattvn dere-.ls vollzogen will in London und Bari» vorstellig werden. _jb seine Forderungen doch noch durchzuletzen, camtt gewinnt der Vertrag eine pvl.r-.lche Be- ‘-mlung, welche weil über die Interellen der >e.den unmittelbar beteiligten Länder Holland ib Belgien hlnausgeht Bor allem tst Frankreich an dem Zu- .-indekvmmen des Dertrages gelegen, dessen Aus- oarkunaen mit den Zielen (ranzdsischer Atm» n lenlafoolilrt übereinftimmen, tote sie Krieg und Tichkriegszeil enthüllt hat, und di« auf die Dor- Hiebung der snan-Ssischen Grenze bis »um Rhein rd der Emsmüntiung hinaus!ausen Da das Vriedensdiklat Frankreichs Wünsche nur hinsichtlich Elfaß-Lothringens voll befriedigt hat. Saar- xb Rheinland aber wieder geräumt werden Ern. fo hat es Belgien »um Sturmbock H irr Politik gemacht, die sich unmittelbar gegen Holland mittelbar aber gegen Deut schatt d und England richtet. Zwar ist der re der ersten Rachkrieaszeit erfolgte belgische Mtrsuch nach Einverleibung he* holländischen • «eLandes »wischen Maaß- und Scheldemündung teb der Provinz Limburg an der deutschen J stTM« gegen anderweitig« Entschädigung Hol» Es von diesem a b g e l e h n 1 worden, aber Xmb den im April 1925 mit Belgien ge» flössen«n Scheldevertrag schien es dem belgisch-französischen Einlluh unterlegen »u sein. ,'Skser Vertrag mochte die Scheldemündung bei» ’t|b, und sollte den Ausbau Antwerpens iu einem Artegshasen ermöglichen. Für lvutschlaiid und England stand damit viel auf teil Spiel. Englisches Bestreben war es stets. Frankreich der Scheldemündung fernzuhalten. 3n- >m England die Schaffung eines selbständigen -tederländischen Staates durchsetzte, dem die bemündung g. enle es diesen Beerbungen. und die Aeutralisierung Belgiens 1829 uitspeoch in Derbindung damit ebenfalls eng» .scher Politik. Durch den Writkrieg ist die D e u- Jiralität Belgiens praktisch ausgehoben rxxhen, es hat nach dem Ariege mit Frankreich ärtn VkUitürbündnis aeschloffen, so daß Frank- ckhs Grenze tatsächlich heute wieder bis zur ^»Hündischen reicht. Belgien hat seine stets be- iarpteten Hoheitsrechte auf die Westerschelde :e< «weckt, singen und kosen mit ihren Klängen. sind noch iung und lallen den Weißdorn türmen._ Drüben aber, zwischen hohen schwarzen' sÄtenstcnnmen und dem letzten Laub des vorigen !«»5steS. irrt ein einzelner Mondstrahl und neckt sch tanzettd mit seinem eigenen Schatten Der Sturm wandert wieder, der Wilde, vor hriben ging er vorüber. Run hat er den Mut K Spielen Er ist groß unti schlank unti Hal mde Augen. Jene Augen, in denen viel ADHell funfclt unti viel Freude der Jugend. Er kha vorüb« an den blauen Bergen, den schwarzen «1tm, dem drohenden Wacholder, der trarten- h Heide und stcht nun vor dem Weißdorn, dem Märchen dies« Rächt. Er steht vor ihm unti lächelt. Der Weißdorn aber hüllt sich vor diesem Lächeln noch tiefer in seinen Schlei« und schaut mit scheuern Warten auS seinen Träumen. Langsam. ganz langsam und ganz Icifc neigt sich der große, wilde Sturm über daS Märchen Dato ei he Märchen noch träumend in seinen Träumen. weiß nichts, fühlt nur. daß ein tiefes seltsames Sehnen es umkreist, eng« und eng«. Ein Suchen, in lang« Einsamkeit geboren, irrt aus großen Augen in hie freudetrunkenen des Sturmes. Es hall die brennende Kerze fein« Seele, die kaum «wachte und von diesem Erwachen und diesem Erlebnis erschau«!, in heißen Kinderhänden und neigt sich mit ihm kaum bewußt dem wilden Sturme entgegen. Der steht unti lächelt noch. Der nimmt es leis unti verwundert ob sein« unberührten Schönheit. D« küßt es noch mit lächelndem Munde. Sonst achtete « solch« Zartheit nicht. D« wilde Sturm, das große Schweigen, die dunlle Rächt, sie alle küßten das weihe Märchen Drüben tier einzelne Mondstrahl war müde geworden vom spiäentien Tattze. Mit seinem Schatten lehnte « matt und schmal an einem Fichtenstamme. Da war d« Sturm an ihm vor- übergegangen, nicht achlettd dies« flehten Koketten Dort ist ja das scheue weihe Märchen das « küßt. Der Mondstrahl ab« leuchtet grell und zitternd am Fichtenstamme und reckt sich zu sein« ganzen Höhe. Er irrt mit seinem Schalten durch Die Fichten und teilt den blauen Dunst dies« Rächt, tier sie umlagert Er findet feinen Weg und den Sturm. D« sonst so wilde ist so leite in dieser Rächt Er kniet vor dem Märchen, daS wirft ihm mit lächelnd« Anmut feine lichten Blüten zu. Die find fo fein und zart unti Hingen hell, wie frohe Glocken Sie find die Stimmen tier Heinen Deih- dorn-Seele. Eine ab«, eine leichte mit viel Ueb«- mut, fällt zu weit unti dem Mondstrahl m die schmalen Hande. Er lockt mit höhnendem Lachen den Sturm unti läuft zu den Fichten Dori neckt « sich nun mit feinem schwarzen Schatten unti der lichten Blüte. D« Sturm, tier lange vergessen, erkennt feine eigene Wildheit Er neigt sich tief vor feinem Märchen unti streicht ihm traurig üb« die reine Stirn D« Wontistrahl lockt fern hinter den Fichten D« Sturm wlll die Blüte holen, die ihm gehört. und während « die eine Blüte sucht. Die ihm entgangen, verliert « die vielen, die « besah, fern, fern hinter den Fichten Das Märchen sieht ihm nach. Er ist so groß und so schlank unti hat so junges heißes Blut. D« wilde Sturm ab« v«gißt bald das Wethe Märchen Er sucht nur noch daS leichte Wild auf seinem Wege. Sr läuft, unti fein Atem fliegt Sr bricht die zarten Aefte d« Birke, peitscht den drohend en Wachold«, tobt üb« die wartende Heide, beugt die Fichten, daß sie schreien Auch die Zartheit des Märchens achtet « nun nicht mehr. Sein Schlei« zerreißt SS tanzt in losen Fetzen mit dem Sturm unti bleibt an ächzenden Fichten hängen Tie leichten Blüten liegen zertreten wie müßige Worte am Boden. ES sind die Stimmen fein« Heinen Weißdorn-Seele. die nun blutet — Der Mond strahl hat sich fangen lassen Doch ist « schmal und ganz blaß geworden D« wilde Sturm ist müde und will schlafen Run steht Wied« das große Schweigen neben d« tiunHcn Rächt Bald wandert auch sie mit dem Schweigen über die Berge. Der Tag zeichn« leichte Streifen am Horizonte. Einfam steht d« Weißdorn, so einsam Sein weiß« Schlei« ist nun ganz zerrissen Gr träumt nicht mehr. Und graue, kalte Rebel verhüllen jenes arme, weihe Märchen Die D«ge haben ihre blauen Könia-mäntel twch eng« um die Schultern gezogen Auch ti« einzige Sonn en funke, der tn ihren Falten hängen geMteben war. erlosch. Chinesische Piraten. Die britischen Marinekrälte tn China haben eine Strasexpedimrn gegen Ute Pirntensch^fe tn btr Skis- • AIltndsrs (Lahn . 5. April- Im Saale b« Gastwirtschaft Xhititrig Wagner III hielt Dr Lehr, Direttor des Landtotrischastsannes - lerungsfragen tn der Rindviehituchl' Im ersten TeU des Vortrages tourtir die Geeignetheit der Nimatischen unti wirtschaftlichen Verhältnisse ein« enigehenden Erörterung unterzogen und besonders auf Ne wertvollen boticnfiarbigen Raffen des Vogelsberger und ti<» heffllchen Fleckviehs btnactoiricn Daran anschließend wurden tvert- polfc Hinweife für die rationelle Fütterung des Rindviehes gegeben, bei dem ohne Leistungsfütterung eine gesicherte Rente unter den her» zeitigen Verhältnissen nicht »u erzielen sei. • Dreieck 5. April. Ein w oh igel u »genes und gutdefuchte^ Konzert veranstaltete die Sängervereinigung Wieseck am Sonntag unter Leitung ihres Coormeisters Philipp Groß und unter Mitwirkung von Frl. Eckhardt-Gießen (Alapiet). Mank - Wieseck «Trompete» und einem aus musikalischen Freunden des Dirigenten »usammengefetzten Orchester. D-e Vorlragsfolge ehrte das Andenken Beethovens durch einen Chor mit Ovchesl«befiel- tung und die „Egmont"-Ouvertüre als Hall>s«he Beiträge. Franz Schubert war als Romantiker mit fein« wunderschönen bl-Moll-Symphonie vertreten. Aber auch die Beiträge neuerer Ton- setz« einschließlich d« Volke'.ederbearbeitungen boten nur Gutes Die Aussühruna übertraf alle Erwartungen Wenn auch, wie selbstverständlich, wohl einmal ein Wunsch offen blieb, so zeigte doch das Gebotene und die Art, wie es geboten wurde, dah hier eine tief musikalische und gewissenhafte Vorarbeit geleistet worden ist. Dem einheimischen Pistonsvlisten H. Mank gelang es. mit seinen Darbietungen wahre Beifallsstürme zu wecken. z Rödgen. 5. April, liniere Schulspar- kasse besteht seit Juli 1925. 3m Schuljahr 1925 26 wurden 340,60 Rm.. im Schuljahr 1926 27 359.90 Rm eingelegt. Sie ist der hiesigen Sparund Darlehnskafse angeschlossen und arbeitet nach einem einfachen System, bei dem Slempellarien verwendet toertien. v. Londorf. 5. April. Der Arbeiter- Geiangverein „Eintracht"- Gießen veranstaltete am Sonntag nachmittag im Döeger- fchen Saale ein Konzert, das allseitigen Beifall fand. Der Dortrag der einzelnen Chöre und Lieder zeigte den Verein auf fefcr beachten-- werter Höhe und in guter Schulung Auch die Solisten fanden ungeteilten Beifall. iS. Steinbach, 5. April. Fleischbeschau« Balser Müller von hi«, ti« dieses Amt über 40 Jahre begleitete, trat am 1. April In den Ruhestand. Sein Rachsolg« ist der Landwirt und Metzger Heinrich Sehrt II. Müller ist 82 Jahre alt und der einzige noch lebende KriegS- veteran von 1871. — Heute nachmittag 5 Uhr ÜbCTflog eine Schar Schneegänse in nördlich« Richtung unsere Gemarkung. Sberftadt, 5. April. Ein schön« Unter- haltungsabenti wurde unser« Gemeinde am Samstag durch eine von Lehr« Bell mit der hiesigen Schuljugend v«anstaltete Sch ulent- laffungsfeier bereitet Lehr« Bell, her sich während fern« Tätigkeit seit Herbst vorigen Jahres hi« die größte Beliebtheit und das Vertrauen d« Gemeinde und der Schill« erworben bat. führte mit den Schulkindern ein Programm, bestehend aus Liedern, Gedichten. Sprechchöven, Kinderszenen und zwei Theaterstücken auf. das bet den sehr zahlreich erschienenen Einwohnern voll« Anerkennung fand. Zum Schlulle richtete Lehr« Bell noch ein Geleit- und Abschiedswort an die entlassenen Schüler und ermahnte sie. sich in ihrem ferneren Leben an den Spruch zu halten: .Dein Leben lang habe Gott vor Augen unti im Herzen." Hiermit sand die tooblgelungene Schul- entlallungSfei« ihren Abschluß. ri. Hungen. 5. April. Im .Solms« Aof* sand gestern unter dem Vorsitz des Dekans Engel von Obbornhofen eine Konferenz der evangelischen Geistlichen des Dekanats Hungen statt, her auch d« Superintendent von Oberhessen. Oberkirchenrat Wagner von Gießen beiwohnte. Sie tourtie von Pfarrer Clotz von Wölfersheim mit ein« kurzen Andacht eröffnet Daraus fand eine ausgedehnte Aussprache üb« soziale Fragen statt im Anschluß an einen Dortrag. den Dsarrer Rau mann von Melbach üb« den sozialen Kursus im Johann esst ift zu Spandau hielt Bai, etwa 80 Kilometer nordöstlich von Hongkong, unternommen und dabei 40 odjiffe versenkt sowie 130 Häuser zerstört Damit ist aber nur ein sehr kleiner teil des chinesischen Piraten wesens aus- gerottet. Die Zahl der Seeräuber ist im heutigen China Legion, und Ueberfälle auf Schisse gehören xu den Alltäglichkeiten. Drei Viertel dieser chinest- tchen Banditen und Piraten sind frühere Soldaten, die ihrem General so lange treu und brav dienten, als er ihnen den Sold zahlte und für den unumgänglich notwendigen Regenschirm sorgte: aber als sie keine Löhnung mehr bekamen, liefen ste fort und versuchten sich des Lebens 'Jlotburft auf eigene Faust zu gewinnen. In diesem Räuderaeschätt wird der Chinese, der sonst mcht mit Unrecht für einen frieblithen Menschen gilt, »um grausamsten und gefährlichsten Berdrecher, eben weil er das Rauben ganz als Geschäft betreibt und jede menschliche Anwandlung ausscheidet. In vielen Fällen greifen diese Piraten nicht mit ihren Booten die fremden Schiffe an, sondern verdingen sich auf dem zur Beute ou»> ersehenen Fahr^ug als Mannschaft und brinaen dann in einem verabredeten Augenblick das Swill mit Revolvern und Messern in ihre Gewalt. Die (Begangenen wcrden im allgemeinen nach ihren Mitteln behandelt. Wenn man einen reichen Mann vor sich zu haben glaubt, aus dem man viel herauslchiazen zu können hofft, dann begegnet man ihm mit der größten Häßlichkeit, solange Aussicht auf ein stattliches Lösegeld oesteht. Entsprechen die Summen, die die lieben Verwandten aufbringen, nicht den Erwartungen, dann schickt man ihnen eine Janfte Mahnung- in Gestalt eines Ohrs oder einer Rase, die man dem Unglücklichen abgoschnitten hat. Bisweilen äußert sich diese Grausamkeit in einem grimmigen Humor. So wurde ein Beamter der Asiatischen Pettoleumgesellfchaft, nachdem das Löle- geld für ihn gezahlt war, von seinen Netten befreit und feierlich bis zu dem Ausgana seines ©r’äng- nlstes begleitet. Dann präsentierte ihm der Räuber- Häuptling mit einer Verbeugung eine Rechnung, auf der zu lesen stand: „Abnahme Der Fest ein 6 Dollar, Ehrenwache 6 Dollar' Es Hieb nichts anderes übrig, als auch noch diese Summe zu bezahlen. «reis Friedberg Bad-Aauheim. 5. April Hter Hal «ich eine Bereinigung der B i « m o r 6 - freunde gebildet. die bereit- zahlreich- Bitt- glleder zählt und vorgestern mit einer Bismark-- ermnerungsfrier erstmalig vor btt Oeffentl - keil trat Die Veranstaltung war lehr gut besucht und nahm einen eindrucksvollen Verlaus Die Gedenkrede des Prof. Gebhard < Friedberg- zeichnete treffend dte Persönlichkeit und das Werk de- großen Kanzlers. Musikalische Darbietungen und lebende Bilder des Deutschen Pfadfinder- bundeS umrahmten die Festrede. Der während des Winters von Künstlerhand neu hergettellte Opern- und Konzerthaussaal des Kurhau les wird am kommenden Donnerstag eröffnet. Es findet au- diesem Anlaß eine Fest- aufführuna der .Fledermaus" durch Mitglieder der frankfurter Oper statt. — Die diesjährige Gesellenprüfung haben 40 Schneiderinnen 6 Schneider 6 Bäcker. 3 Mechaniker und ein Diamaiitfchleiler bestanden. Gestern erfolgte die feierliche Ueberreichung der Gesellenbriefe, wobei seitens der Bad- und Kurverwaltung Oberbau- rat Berck. seitens der Stadt Beigeordneter Rotar Stahl den jungen Handwerkern anerkennende und mahnende Worte widmeten. Kreis Schotten. ri. Wetterfeld. 5. April Missionar Guth, der vor einigen Jahren hier wohnte und nachher im bayrischen Kirchendienst tätig war. ist In diesen Tagen wieder mit seiner Familie auf seinem allen Arbeitsfeld in OftafrIka angetommen. wo er im Dienste der ÖeibAtger Mission tätig ist. Mit ihm sind auch noch einige andere leipziger Missionare mit ihren Frauen mit Genehmigung der englischen Re- gierung wieder nach Ostafrika gereist. Kreis Lauterbach. > Lauterbach 5. April. Die diesjährige Hauptversammlung des K re i s z i e a e n- Auchtvereins sand in dem Keuyerschen Saale dahier statt. Der Generalsekretär deS Landwirt- schaftskammerausschusses der Provinz Oberhessen. Dr Wagner- Gießen, und Kreisdireltor Dr. Michel von Lauterbach waren al- Gäste an- wesend. Aus dem Geschäftsbericht deS Borsihen- den. Kulturoberinspektor Kunz, geht hervor, doh der Verein auch im abgelausenen Jahre eine rege Tätigkeit entfaltet Hal. ($4 fanden viele Fungviehaufnahmen und Körungen ftatt, die alljährliche Prämiierung und Preisverteilung wurde gelegentlich des Lauterbacher Prä- mienmarktes am 2. 3uni vvrgenommen. Der Verein hat den Verkauf von Tieren im Wer'e von etwa 6000 Mark vermittelt, die biS nach Weftpreußen und Schlesien verbracht worden find. Mit der Einführung der Milchleistungsprüfung ist im Berichtsjahre fortgefahren worden. 3ur Auffrischung des Blute- wurden Böck- und Zle- genlümmer aus der Wetterau eingefübr. 3m September konnte der Verein auf sein 25jLbrige« Desteben zurückblicken. Die auS diesem Anlaß veranstaltete kleine Festlichkeit war auch vonDertvetern auswärtiger Vereine aut besucht und bildet einen Glanzpunkt in der Geschichte deS Verein«. Die Iahresrechnung für 1926 weist einen Bestand von etwa 100 Mark auf; dem Rechner wurde Gntlastung erteilt. Der Voranschlag für 1927. in dem 600 Mark für die Beschickung der Ausstellung der Deutschen vandwirtschaftsgesellschast In Dortmund vorgesehen sind, wurde einstimmig genehmigt und auf 3000 Mark festgestellt. Der diesjährige Ziegenmarkt mit Prämüeruna soll wieder mit dem Prämienmarkt in Lauterbach verbunden werden, die Ziegenschau aber schon am Vortage, dem 14. Juni, stattfinden: dabei sollen Gegenstand-Preise verteilt werden. Hin- sichtlich des Ausstellung-Wesen- in diesem Jahre teilte der Vorsitzende mit. daß eine Ausstellung der D L. G. in Dortmund in den Tagen vom 24. bi- 26. Mai stattfindet, für die bereit« fünf Tiere aus dem DereinSaebiet ausgewählt sind. Außerdem ist eine hessische Lande-au-- Heilung vom 15. bi« 21. September in Aussicht genommen, an der sich der Verein ebenfalls beteiligen wird. Aach Erledigung der Tage-ordnung kamen drei Ziegenlämmer unter die anwesenden Verein«» Mitglieder zur Verlosung, ferner wurde der von dem Reichsverband deutscher Ziegenzüchtv'r zu- fammengeftelltc Ziegenfilm, dem auch einige Aufnahmen auS dem Kreise Lauterbach über die Urbarmachung von Oedkbnd und die Hand- Märtyrer der Liebe. SRoman von 3. Schneidf-Förstl. 42 Fortsetzung Nachdruck verboten „Zusammenbettellt?'' ..Mit »Hbertt?“ Sie hob beide Arme. Dann schrie sie in plötzlichem 'verstehen auf. (fr dachte da» gleicht von ihr. wie sie von ihm vermutet hatte. Ihre Strafe war ihr mif dem Fuße gefolgt. Einen Augenblick zögerte sie noch Dann rannte sie an ihm vorbei quer über den Nasen, nach dem ©artenauegang, der in die angrenzenden Wiesen führte. Für den Moment verblüfft, setzte er chr in der nächsten Minute im Sprunge nach. Sie em > «holen mar keine Mühe. Ohne den 'versuch eine» Wider- Irrten» folgte sie ihm In da» »aut über der Griff einer Finger, die um ihren Arm lagen 'chmerzte le. doch sie gab keinen Laut von sich. Erst al» er zu prechen begann, hob sie. von ihm in einen Stuhl gedrückt, den Kopf ..Also in Ludwtg»tol wiUft du gewesen fein?“ ..Ja!' . Weiter!“ Alle»' ’ÄUX nicht die Wahrheit, schrie e» in ihr Keine Liede inufite ihr bleiben. Sie konnte nicht leben ohne dn. War denn eine Lüge immer von lud) begleitet* ... Wer war doch die AeHige. die den (Batten belog* Auch au» Furcht' Und war ihr doch zum Segen geworben Kosen hielt sie im Schatz ftatt Almosen für die Annen ..Elisabeth!“ sagte Nelchmcmn befehlend. 'Run wühle sie auch den Flamen. ?ie Aeilige batte gereiften wie sie. mir doch!“ flehte sie im wryn. ..Ich frage nicht noch einmal!“ erregte sich Neuh mann. Ich — ich habe noch nie ein solche» ge rben Georg! lieberbu•.!$•: noch kein Theater kcm g.'t. Konzert! — Nicht» Vater war so arm! — v bai nid» gereicht zu Io etwa»! — tu weitzi e» Und da habe ich etn solche» Sehnen irr ; r-, < i du fort warst Mn ich dann hma ' Weberei im Vogelsberg angefügt waren, vor- geführt. _ , |> Schlitz 4 2lpr l Am Sonntag nach- m ttag wurde unter Tegic tung rner rnelhunbert- tövf.gen 7rauergeme.nde ter Fabrikant Arle d r. Kotier II. der langiähr.ge -erd.rnstvo.le erste Veigeordnete unsrer Stadt Behcet der we-.thm beknn.-cr V- cochschen 6ei‘enfaf>r? »ur letzten 3 u b e getragen Gin Mann von leiten großer Arbeitskra't und selbstloser Ge'innung hat et 22 Jahr- lang da- Amt e.nes 1. Beigeordneten bekleide! 3n den letzten Jahren wurde et ern M.tglied der Deutschen Volksparlei. do le.n Wirker ov-. allen Parteien Anerkennung aeiunden. stets ohne Gegenkandidat wiedetgewählt. Auch gehörte et b s au feinem Tode dem Kre.Stag cn wo man wegen seiner Sachkenntnis und feines freundlichen Wesen« allaemein ktan:c. Nebenher bekleidete et noch Zahlreiche Shren- ärnfer in politischen und wittlchattlnhen Organ lattonen. Stlchütternd find die Sch.cklalc nes Hau'es gewesen. Seine Frau und feine 3 K nder starben vor ihm. darunter im letzten halben Iaht im betten Mannesalter die beiden Söhne Aach der eindrucksvollen Rede des Geist- lichen und einem Grabgesang des Mannergesangvereins ..Harmonische« Kränzchen" wurden eine Menge von prachtvollen Kränzen unter ehrenden Ansprachen niedergelegt: von Bürgermeister Dr Aiepoth für die Stadt. Kreisdirektor D- M i ch e l für Kreistag und Kre.sauSschuh, Aettor Adolph für die Volksschule. Pfarrer Schmidt für den evangelischen Kirchenvoritand. Fabrikant Habermehl für den Kriegerverein. Stadtrechner Hühn für die städtischen Beamten. Buchhalter Hofmann für die Beamten und Arbeiter der Aiepolhschen Fabrik. Sparkassenrechner Aeinhardt für dieDeqirkslpar- lasse. Stadt!ekretät Fcick für da« ..Harmonische Kranichen". Das Andenken an den Verstorbenen wird hier allezeit in hohen Ehren bleiben! Starkenburg. • Darmstadt, 5. April. Der Denkmalpsle- aer Professor Behn berichtet über die neuen Ausgrabungen in Dieburg (an der Bahnstrecke Darmstadt—Aschaffenburg), wo be- tannllich vor einigen Monaten aufsehenerregende Funde in einem Mithrastempel gemacht worden waten. Die gegenwärtigen Arbeiten gelten der Feststellung der römischen Stadtmauer, von der nur geringe Fundamentreste, meist nur noch Baugruben vorhanden sind. Eine Freilegung kommt, weil da« Gelände vielfach bebaut ist. nicht in Frage, dafür werden an aeegneten Stellen Boden einschnitte gemacht. Aus diese Weise ist bi« jetzt der Mauerzug auf mehr al« 700 Meter fcftgclegt worden. Dos mittelalterliche Dieburg lag nur teilweise auf dem Gebiete der alten Römerftadt die auch, was jetzt schon zu erkennen ist. viel größer war. Die Ausgrabungen werden fortgesetzt. WSA. H e p p e n h e i m. ö. April. Heute vormittag gegen 10 Übr wollte zwischen Ben-Heim und Heppenheim ein Frankfurter Auto in schneller Fahrt ein vor ihm herfabrende« Auto überhole n. Der Lenker des Wagen« übersah dabei jedoch, daß aus Richtung Heidelberg ein anderes Auto entgegenkam. Beide Fahrer bremsten noch so schnell wie möglich, die Entfernung war jedoch so fura, daß ein Zusammenstoß sich nicht mehr vermeiden ließ. Durch den Anprall wurde da« Frankfurter Auto quer über den Weg gestellt und schwer beschädigt Der Insasse, der Fabrikdirektor Kilian Albrecht von der Spannerschen Wasser- mefferfabrit aus Frankfurt, wurde aus dem Auto herausgefchleudert und erlitt einen schweren Schädelbruch, an dessen Folgen er kurz nach seiner Einlieferung im Heppenheimer Krankenhaus verstorben ist. Der Ehauffeur wurde leicht verletzt. Von den Insassen deS aus Richtung Heidelberg gekommenen Auto« erlitt eine Person schwere Verletzungen am Brustkasten. während eine andere einen doppelten Beinbruch davon trug. 'Beide Verletzten wurden in die Heidelberger Klinik eingeliefert. Preußen. Kreis Wetzlar. □ Ebersgöns. 5. April. Die hiesigen Dorf st raßen sind in sehr schlechtem Z u- st a n d e. Eine Besichtigung durch die Gemeindevertreter unter dem Vorsitz des Ärcidbürger- wigstal. weil ich dachte, ich mürbe lange vor dir wieder zu Hause sein!“ „Gelaufen bist du? — Hin und zurück? — Gerechter Gott! Solch eine Stinberei! Solch ein Unfug! Hast bu denn gar nicht gebucht, daß bas dein Tod fein könnte!" Sie schüttelte den Kopf und sah auf ihre Hände, die sie im Schoß gefaltet hielt. (fr fiel In seinen Lehnstuhl- die Knie weit aus- .'inandergripreizt. ließ er derbe Arme dazwischen heradhängen und sagte fein Wort. ..Verzeih mir wieder!“ bettelte Elisabeth. ,,9d) weiß, ich hatte •» nicht tun sollen. Ich habe e» zu wenig bedacht.“ (fr saß mit weit oorgebfugtem Oberkörper unb regte sich nicht. ..Bitte. Georg!“ Sie kam zu ihm herüber, kniete sich neben ihn. beide Arme um seinen Hal» legend, weinte sie faffungelo». ...Warum hast du denn das nicht gesagt?“ fragte er, ohne sie von sich zu schieben ..Daß bu in» Theater willst und so etwas* Die Nella hätte dich doch jederzeit mitgenommen nach München ober Dresden ober wo sie sonst noch überall berumfut- schiert Allein kannst du nicht fahren. Unb Ich kann nicht mit. — Ich bin ein Narr gewesen, t'tab' geglaubt. bu seift zufrieden -Ich ... ich bin e« ja!" lainmene sie auj. Hm — morgen stelle ich dir einen Scheck au» auf tausend Mark. Die Nenkell» fahren am Samstag nach Wien iiir ein paar Wochen Da fonnft du mit Die Krone sieht tier Denn bu nicht reichst mit dem Scheck, kannst bu schreiben.“ ..Darum willst du mich forihoben?“ weinte sie. *34)? ... Verdreh die Sach« nicht! . Wer will denn ton ' Doch du! — Das hast du gewußt, dah e» in Ei'enbach weder Theater noch groß, Konzerte gibt' — Ergo! -Ich verspreche dir. Georg .. Ach man. versprich nicht» Schließlich ist «• hi begreiflich daß du mit deinen vmcv.inbjuxjr.v.g Jahren etwa, von- Ceb.-n haben nullst. Nur immeryi. Die )v-,■ tc - n.ich nicht ptrb mgerr Denn du den > ?i, ;beb sich ganz ver «»«sielt Die Lüge hotte sie rhnmal ehnder gemacht, cli sie wcrkündigung«blatt. • Das AmtSverkündigungsblatt 01 r. 2 5 vom 5. April enthält Gesuch der Ge- frieren und undankbar. (Bani gebemütigt schlich sie zur Tür. Er hielt sie nicht zurück. Mit jchwcrem storpcr hob er sich au» seinem Stuhl und ging in den Flur, wo ihm Hanna entgegenkam „Wollen Sic denn nochmal» fort, Herr Doktor? fragte sie. al» er den Riegel an der Haustür zurück- „3a!--Sagen &e meiner Frau, daß ich er- warte, daß sie in einer Vierielsiunde fertig angezogen ist. Helfen Sie ihr etwa». Sie soll sich in Weiß kleiden! Gute Nacht!“ Er ging noch der Garage, setzte die Schein- werjer m Brand und kurbelte den Wagen an. Lm Gartentor stellte er den Motor ab und Irbnie sich gegen den Pfosten. Im Schtafzimmer lief ein od>atten hm unb wieder Nun wurde sie nalurltd) wieder meinen Er zuckte die Achseln und zog lein Zigarettenetui hervor. Da klingelte die Haustür auf. Elisabeth» leichter Fuß kam über den Äie». Langsam. zögernd Unter bem rehfarbenen Automantel mit den Lederpatten lugten weiße, rieselnde Spitzen. Neichmann öffnete Den Schlag. Wohin willst du mich bringen?“ E» klang eine zitternde Angst au» ihrer Frage. Da» stimmte ihn wärmer >Nach Ludwigstal' — ’Jleüa» Sommersest Dauert bi» m ber: Morgen. Da kommen wir alfo noch immer zureckn!“ ..Denn ich dich bitte . . .“ „kfrst wünscht du dort zu sein, und nun bittest Du wahrscheinlich um Da» Gegenteil. Setz' dich fest in Die Ecke.“ Der Schlag klappte zu. Er ‘prang au' Den Führersitz, die Lichter rannten durch Die stillen Straß.-n Eisen Vach» Ettfadeth dachte nicht» mehr sie könnt, auch nicht mehr meinen. Darum hatte sie nicht Den Weg der » chrheit gewählt' Nun lag sie van Der Lüge zerschmettert am SoDnt Sa» Die nächst« halbe 6lunbe ihr brachte, glitt Dte »m Traum carüber eie hörte NeVa» herzliche Vcgr.? ^' und fühlte ihren Kutz auf den Sangen Sann«, kühle bart« und amttve.che Finger legten sich in ra'chmn Seck»ei zwilchen Die ihren Sie hörte «tn Halde» Hundert Namen, sah Gesichter tie chr noch nie begegnet waren. Stftnr.er- sippe, neigten sich Ober Den schlanken Rücken chrer werkfchatt Lonstan.za um Erlaubnis zur Anlage einer Schlammtcichanlage in der Gemarkung Hunger. Feldbere-.nigung Alletrdorf a. b. Lahn. — Llrkunbenttemvelgrsetz. — D enttnachricht«. Wirtschaft. Die Offensive der cngltschen Kohle Aus dem Ruhrgebiet wird uns geschrieben- Wenn auch von einem auffallenden Nachlassen des Koblenablahes noch nichts ,u spüren ist. macht sich doch schon wieder ein nicht unerheblicher Drud der englischen Kohle auf bem Welt kohlen martt bemerkbar Das äußert sich zunächst in der Preisgestaltung, die sich bei den Engländern aut absteigender Kurve befindet unb die den:schv Sohle infolgedessen «Dingt, ebenfalls mit Preisadfchlägen zu arbeiten. Mit anderen Worten alfo wir befinden uns bereits wieder mitten im englisch-deutschen Kohlen- krieg, der im Mai vorigen Jahres nur deswegen von englischer Seite ber abgebrochen werden mußte, weil der Bergarbeiterstreik dazwischen trat Das Ziel, die deutsche Konkurreui zu zerschlagen und der englischen Kohle die alte Vormachtstellung zurückzuerobern. haben die Engländer aber keinesweas aufaegeben. Vie kämpfen beute wieder mit den gleick-en Mitteln, wie vordem, unb geben sich der Hvttrcung hin. daß hie Ruhrzechen eines Tages auf der Strecke bleiben werden. Sie können ihren Standpunkt mit einer gewistei Berechtigung vertreten, weil sie an sich fchofinanziell stärker sind als der unbequeme deutsche Konkurrent, und bann >m Austausch gegen die Staatsunrerstützungen auf dem Gebiete der Arbeitszett und des Lohnes Vorteile etngehanbelt haben, die als äußersi günstig angesprochen werden müssen. Daß dem so ist. ergibt sich aus den engsischen Preisangeboten. die nur erst zum Teil BerlustpreisE sind, unb dem Verbraucher so vor teilhast erscheinen. baß im Monat Februar schon wieder 4.1 Millionen Tonnen im Ausland abaesetzt werde« konnten, gegen 4.3 Millionen im gleichen Monas des Vorjahres. Dennoch ist die deutsche Kohle nicht gewillt, i kampflos tv-n Platz zu räumen. Sie wirb auf jeden englischen Stoß mit einem Degenstoß antworten und mit den Preisen ebenfalls soweit her- untergeben. wie das nur irgendwie möglich ist. Daß das schon ber Fall ist. geht aus den finlen* den Durchschnittserlöfen hervor $He_ Ruhrkohl« kann auf die Preisgestaltung keine Rücksicht nehmen, da sie sonst vebeutende Absatzgebiete verlieren würde, was sich automattsch bei ben Zeche« al« Betriebseinschränkungen mit Kurzarbeit oder Belegschaft-Verminderungen auswirkt Aus diese« Grunde sollte man in den führenden Kreisen der deutschen Arbeiterschaft auch davon absehen, den Kohlenkrieg al- reine Angelegenheit der deutschen unb englischen Grubenbesitzer anzusehen. Er ist in viel stärkerem Matze eine Auseinanber- fetzung zwischen den Belegschaften dte-ferts unb fenlcit« de- Kanals. Drüben wollen über bunberitaufenb Bergleute eingestellt werden, die al« Folge des Streiks arbeitslos geworden s»nd. Bei uns find 50 000 arbeitslose Beraleute Wege« der durch den Ausfall englischer Kohle eingetretenen Besserung des Absatzes aus der Erwerbslosigkeit herausgenommen und eingestellt worbe» Wird nun seitens der Gewerkschaften ntch' dafür gesorgt, daß der Bergmann ebenfalls alle Anstrengungen macht, die Förderung auf der alte« Höhe zu halten oder noch weiter zu steigern, weil nur dadurch die Spanne zwischen Selbstkosten unb Endprei« groß bleibt ober arötzer wird, dann wird die Lage der deutschen Kohle in dem Kampf mit ber englischen erschwert, was sehr leicht zu Rückschlägen führen kann. Wird man überhaupt die Siebenstunbenschicht einfuhren, allo auf die Arbeitszeitverlängerung ber Engländer mit Arbeitszeitverkürzungen bet uns antworte«, dann ist es einfach iinmögllch. die alte und Die neu hinzugekommene Kundschaft zu befriedige«. Die Engländer, die sich schon jetzt um die Zurück- holung ihrer verlorengegangenen Abnehmer heftig bemühen, werden sofort in Aktion treten, werde« ihre Förderung und ihren Absatz erweitern und damit auch die vor den Zechenloren wartende« arbeitslosen Bergleute einstellen. während bei uns der Fortfall dieser Kundschaft den Beschäftig gung-grad sinken und chele taufend Bergleute entbehrlich machen lätzt. die somit den Engländer« den Arbeitsplatz einräumen Wir brauchen nur fallen Hand. Neugierige Augen ftreiften sie ta '.Borübergehen. Lachen perlte ring» um sie auf. per» klang und schwirrte wiederum durch Die Dege. „Frierst Du?“ Neichmann trug einen Mantel über dem Arm. Ein Diener brachte Ihr Sekt und Backwerk. Al» er sich entfernte, legi« Der Doktor chr Den warme« Hülle über Die schultern. AI» sie scheu zu ihm auffah, blickte sie In in Paar versengend brennende Augen. Sie schlo' > ihren wie im Taumel. Er lieble sie noch Sie griff verschämt und scheu oerswhlen nach seiner LinkTA unb beugte sich rasch Darüber. „Wenn Du satt haft an Dem NumMei. Cie* Dann sag'».“ „Schon lange!“ ,.?.inn fomml" Cbnt sich zu verabscheeden. stahl er sich mit ihr au» Dem Park. Er widersprach nicht, al» ste tmt lelbftprritjnbrid) zu ihm neben ben Führersitz stieg, ti.ini enge rückte sie an feine Seite Ihre Wange fühlte er an Der Schulter Ihre Augen hingen oe ö n fernen. Nur ihr Mund qrtraule sich mcht z» offnen. „Sa» willst Du mir tagen, mein Häschen?“ Er bog sich nahe zu ihr herab. „Daß ich . „ Daß ich nicht forigehen taee von Dir. Nicht nach München, auch nicht nach Wie» mit Den Nenkell» Ich wein, mich krank, wenn i* Dich einmal einen lag nicht 'ehen könnte.“ Er nickte lächelnd und |ah gerabeau» in Di» Nacht. Da» Leben meinte e» gut mit ihm.-- Der Hoch vmmer tastete mit drückender Schwstst über Dem Meinen Talkesiel, in welchem Eifenbach lag. Negio» standen Die HochwaIDtannen unb lab» oerirüumt in di« Nunde Der Staub auf be» S trotzen lag hoch wie etn« Hand, jeder Sc am lebe» Auto, ha» chn Durchschnitt, machte ibn hoch cu’tmrbeln und bepuderte Bäume und Sträucher mit einer dicken, grauen Schicht Landervig« Heuerten, mit Kochtopf und Proviantsack belaDe«. über Die Hänge ron Nachri und Arber und biftW mit Zup'grige und lautem Jodeln Einzug in dft kleinen Flecken. Die zu Deren Füßen lagen. TV jungen Gesichter rooren gebräunt unD tn Den Luges lag nicht» al» lachende Lebenslust. (Forijetzung folgt.) Quaker Oats Haferflocken. ,trenff«r o-li llt.li 11.5 Kauft in Giessen! Itl.S ZOO 19» 75 1*5 5 17«.» erteilen. -u Banknoten. Bfcrde Der taufte Der fei geschäftlich immer Am 8. Januar konnte 99 tl.t 199.S 167 .54 5 320 Ul 15.Z5 156.5 425 1*4.9 117.75 ZM 90.75 '»9 199,25 115 156.25 «25 144 47.5 iio.a iso 152.25 149 75 IM) 194.75 124.8’ 19« 8CI1 259 5 IIS 94 II*. 85 161 84 140 81 ll 1*u 5 IS«.» 149.2» 139 , 324 5 157 424 14 'S ?j2 5 172.5 19* r>>6 5 .-09.25 164 74« 9.5 ber Bei 171 2yi.l au iw iw.:s 191 9 zuo Dediseumarkl Derlm—Frankfurt a. W. Telegraphische Auszahlung 19« 75 199 5 256 j 211 815 94 117.5 201 85 1U5.5 IM 25 195.5 178.8» 125 62 ?85 138.5 i ’l 66 194 IM 77 . 144 • . z77 | 157 *5,9 25.5 144.5 836 ©onbergebäubefteuer vorläufig nach ben BesteuerungSgrunblagen für das Rechnungsjahr 192 6 zu ergeben. Die Erhebun, mit der Vernehmung des Ichmidi. Mit nhadcr die Schultheiß toiebergolt deufle sagte auS. <34). 746 IM) s 151.25 151 149 5 llmfl.* iHeti iPutn Hkc tfrfl- flntto ÄODfnbäatv etocTbolm Vor! London. . . WcuDort . . Tnrll. . . Schweiz . . 6p-) ten . ftaoan - ■ wto t* (hm Vlrn In I Cn chm allerdings beule teUtottft widerrufenen außergerich'.lichen Gestänbnilsr die er nur in der Verwirrung unb aut Angst getan babefl will, wurde ihm der gute Glauben mdM abgdproche ' Tie Adlieteru ig deS übrigens lehr geringen Cklbbctrafl«. den ber Angeklagte durch die fragliche Handlung sich rechtswidrig anae- eignet haben Ic4l, will er lediglich vergessen babeit Lerne Dorgeseyren und engeren Koll.-g n geben dem Angeklagien. was leine leitbenge Dienst» und Lebenssüdrung anlangt, ein recht gute» Zeugnis <3r wurde lediglich mangels ausreichender Beweise sreigesprochen Lin diesiger LeschLstSmann stand unter der AnNage. LedrmLdchen und Terföukdnnen über t:c vorqeschricdcne Zeit bmaul beschäftigt zu haben auch «oU 1cm Ladenlchlus' iu Ipät erfolgt sein. Da n rechtlicher und atsächlicher Hinsicht noch Ermittelungen erforderlich sind, wurde die Derbandlung zunächst auSgefetzt sehr ordeniUch gewesen er einen Wechsel über 700 Mark nicht emlblcn; 259 5 - - . eugen Henn. ® o l b • e ner Pserdehandlung. 284 1216 75 3* 0-5 Ig einer vorläufigen Gewerbsteuer vom land» unb forstwirtschaftlichen Anlage- und Betriebskapital im Amtsgericht Gießen. " Gießen. 1. April. Ein auswärtiger Händler transportierte für daS Schlachthaus bestimmtes Fleisch in Säcken, die. was Sauberkeit anlangt, durchaus nicht einwandfrei waren. Der Transport von Fleisch in Säcken ist aber allgemein verboten. Der Angeklagte gab diesem zu. erklärte aber. daS Fleisch sei noch einmal in Tüchern fest eingewickelt gewesen, konnte aber hiermit schon deshalb nicht gehört werden, weil mindestens in einem Falle feftgeftellt worden war, bah die Tücher zerrissen und gerutscht waren, so dast daS Fleisch mit dem Sack in unmittelbare Berührung kam. Der Angeklagte erhielt eine Geldstrafe von 10 Mark. Jn einem einen Auflauf verursachenden, im übrigen aber harmlos verlaufenen Angriff, den der Angeklagte nachts auf offener Straße gegen einen anderen unternommen hatte, erblickte daS einerlei, ob rubeftcrenber £'arm damit verbunden war oder nicht, groben Unfug und belegte den Angreifer mü einer geringen Geld- strafe Sin Postbeamter war eines Amtsvergehens i§ 35 StGB. । ebschuldigt. für daS daS Strafgesetz als Mindeftstrafe drei Monate Gefängnis vvrfchreibt Er will die betreffende Handlung, wenn auch für instruktion-widrig, so doch nicht für kriminell strafbar gehalten haben. Trotz sehr erheblicher Momente, bw gegen den guten Glauben des Angeklagten sprachen, unb trotz vor- einen guten Rückhalt Auster dem stimulierten günstige Wrrifcha tsmeidungen Auch Mali- akt . en konnten sich gut befestigen Am Geldmarkt stellte Nch Lüge-gelb auf 5' « bis 7* M.natsg.lb auf e . b.S 7' . Prozent Waren- trcdb 22.50 bU 23. MaiS 'gelb) 18. Wei.zcr.mebl linl . Spezial 01 39.75 b.S 4025. Roggcnmchl 3S.75 biS ^7. Weizenkleie 14. Soggen- k'.eie 14.50 bi- 14 75. Tendenz Stetig. u HalSke Heimische An leihen ai^iefcenb. Ablösungsrente 25.2. Schutzgebiet 13 Am Geldmarkt stellte sich TageSgeld auf 5L. MonatSgcld 5 75 biS 75 Prozent. PrivatdiS- fönten 4 63 b.S 4 85 Prozent Am Devisenmarkt find Devisen geg.n Ae chSmark weiter verlangt Der Dollar ftelUe sich gegen die Re chSmark auf 42185 gegen London auf 20 49 PanS gegen London I2vO2: Mailand 101.—; Zürich 25.2525 Dörfeniuife «b-» LA« 6» »3 hl- "'•äS*' und 8 - iu>)*' flau1. I™ 11 MM r-s7-L ■•'S*» Sä Sinne deS Artikels 7. Absatz 1, Ziffer 3 deS GemeindeumlagengefetzeS in der Fassung ber Bekanntmachung vom 7. August 1920 hat zu unterbleiben. Die vorläufigen Steuersätze bei der Sondergcbäubesteuer dürfen für Gemeinden und Gemeindcverbände zusammen den Satz von 77 ReichSpsennig je 100 Mark FriedenSwert nicht übersteigen. Eine Gemeinde darf die Steuerwerte deS Grund- und DcbäudebesitzeS mit höheren AuSschlagSsäyen als 15 Aeichspfennig je 100 Mk. Steucrwert ber Gebäude unb Bauplätze und 30 AeichSpfennig je 100 Mark Steuerwert deS land- unb forstwirtschaftlich genutzten Grundbesitzes nur dann belasten, wenn fie zusammen mit den Ge- meindeverbänd.'n an vorläufiger Svndergebäube- steuer den in Satz 3 genannten Höchstbetrag erhebt. Den Steuerpflichtigen ist über die Höhe ihrer vorläufigen Steuerschuld ein Steuerbescheid estrtoe-lbl.Mnng Wr 1-10000 do »t luooi-onw do otnr tz«4!ofungirrchi äporcrjinuiiani.-itx ItHil* eerib loU-r-Slnl 5*« t»ltaunkna .... Ffrttner danbk'«trfe . Jarpcun tkiabou . . olnvtrfe Älttrrllrbe i. . - ecHiurrfe ILriitrrgtln. . . KmnabHür . ..... ."annctinann....... • Mans'. Idrr ........ Cbribrbad llboru: 2'crQ^au...... KttimüLc rraunfobltn . . 91 icdeck Montan...... Icllu» t'erqbLiu . . . Vrretiitflir gtablnirrte . - . Hawdura Noiknko Paket. • ‘'lerbbtndtfcer Llovo Xcmenmxrf ütiotlbera • • Pllttipv Holcmann ... Änaln Cen« Ouano..... ' riftbmtM • • ■ ftoliDcttoblnno...... 5 u» ^aroen Industrie ‘Rtngrrfnxrfe Ctbctb. anhalt «ll« Elektrsttlats Sefellfkdasi Btramann ...... Lltttr rtekerunaen V t<2>t und Ärait ...... Mainkra lweekr - ...... eOlucftrt .......... €wmrn< 1 Hallte ..... Kbtrrroerfe flkott ...... Taimlrr Motoren- ..... Cctjliaenfioebt ...... i cgutn l' annbetmet Motoren Äranffunct Rrmoturcn fioiikroenfabrt! ftaun P.etallorfell'chast ArauNurt - Bet Union «..« LLutl'adnk Her» . . • Sichel - -...... .-iellftoss yjttaffenbHra - . - - Zellkton Balbbof - - Pas Zteuervorauszahlungsgefetz ür 1927. TuS Steuervorauszahlungsgesey für daS AechnungSjayr 1 92 7, wie es vom Landtag angenommen wurde, ist jetzt vorn Hessischen Desamtministerium veröffentlicht worden. iLs besteht aus sieben Artikeln, deren wichtigste Bestimmungen lauten BtS zur Zustellung der LandeSsteuerbe'cheide über Grundsteuer, Gewerbsteuer und S n?ei- gi.bäudesteuer sür daS AechnungSiahr 1927 sind zweimonatliche Borauszahlungen aus diese Steuern in Höhe von je einem Sechstel der für bao Rechnungsjahr 1926 auf Grund der erlaßenen Gefeye unb Derordnungen zuletzt fest- gestellten ZahreSbeträge an Grunbsteuer, Sonber- gebäubefteuer und vorläufiger Gewerbsteuer zu entrichten. Die Berauszahlung an ©onbergebäube- steuer erhöht s i ch um 26 v. H deS nach Saft 1 fich errechneten Betrages, falls der zugrunde gelegte Steuerwert 7000 Mark übersteigt. Steuerermäßigungen, die für daS Rechnungsjahr 1926 bewilligt wurden, bleiben außer Betracht. c< fei denn, baß bie Gründe für die Ermäßigung zu Beginn des Rechnungsjahres 1927 fort bestehen. Die Vorauszahlungen haben spätestens am 25. der Monate April. Juni, August, Oktober. Dezember 1927 und Februar 1928 zu ersolgen Die Ausfertigung von SteuervorauSzahlungSbe- scheiden unterbleibt; dem Pflichtigen soll eine schriftliche Mitteilung über die Höhe der von ihm zu entrichtenden Vorauszahlungen zugehen. Macht ein Steuerpflichtiger glaubhaft, daß der bei der demnächstigen Veranlagung für das Rechnungsjahr 1927 vorauSfichtlich fefkzufeyende ZahreSsteuerbctrag um mehr als ein Fünftel hinter ber für bie Vorauszahlungen maßgebenden ZahreSsteuerlchulb zurückbleiben wird, so ist ihm ber aus bie einzelnen DorauSzahlungSraten ent- fallcnbc ^InterschiebSbelrag auf Antrag biS zur Zustellung beS SteuerbefcheidS für baS Rechnungsjahr 1927 zu stunden. Der Minister deS Innern ist ermächtigt, für daS Rechnungsjahr 1927 anzuordnen, daß die Gemeinden berechtigt find, bis zur Zustellung der endgültigen Steuerbescheide bie Grundsteuer, die Gewerbsteuer und die • Aauf von Dkohlenseldern für VanlfutlaJL und Köln. W.« die _F. ■*tg“ meldet, haben die Stadt Köln unb die >r Stabt Frankfurt nahestehende frankfurter »aSgefelllckast zur Verstärkung der KohlenbaiiS von den A Ltahlwerle.i Ye günstig gelegenen «Sihlenselder im linkSnieder- f^eini' 4 en Gebiet erworben DaS Kvhlenvorlom- ien wird auf 25 Millionen Tonnen Gaskohle und -und 300 Millionen Tonnen Fettkohle berechne! Ser KauspreiS soll 14 Millionen Mark be- : tagen • Handel und Gewerbe im M ä r z. Aach «ner aus Grund von Berichten der Preußi- n Industrie- unb Handelskammern und beS Heutfchen HanbwerlS- und GewerbekammeriagS n preußischen Ministerium für Handel und Gc- »erbe zusammengeftellten 41eberl»cht seftte sich im Akärz Der Rückgang der Kohkenproduktion svrt. Die Lage der Eisen- unb Maschinen.nbustrte beirrte sich etwas, ebenso bie der Werstindustrie 4nb deS BaumarkteS Die Lage der chemischen, )tr el. 4> ein Einsuhrüberlchuß von 339 gegenüber 295 Millionen Mark im Januar und 22 M llio- vn Mark im Dezember Seit Oktober vorigen IahreS ist die HanbeiSbllanz wieder in zu- nehmendem Maße passiv, waS besonders mit Aückficht aus unsere Verpslichtungen auS dem Lonboner Abkommen nicht ohne Sorge betrachte: Herben kann. ' Verein für chemische Industrie A G , .franksurt a. M Der AussichtSrat be- schloß, sür 1926 eine Dividende von 6 Prozent ml bie Stammaktien, von SProzent auf die 'nen und von 3Prozent aus DU inistlcheine vorzulchlagen. Letztere werden mit je 8150 Mk. eingezogen • Dilanzabschlusse' im Salzde 1 - Inrtb-Konzern. Vei den Kaliwerken Salz- Mlunb A-G beträgt der Reingewinn 2 079 415 Itarf. woraus 6 Proz. Dividende aus Vorzugsaktien, 12 Proz. Dividende auf Stammaktien »erteilt unb 153 415 Mark auf neue Rechnung oor- getragen werden. Kaliwerke AlcherSleben ttxtlen emen Reingewinn von 1 700 666 Mark auS. vo- Cdu» Vorzugsaktien 6 Proz.. Stammaktien 10 Prozent erhallen und 131 226 Mark auf neue Rechnung vorgetragen werden. Bei den Konfoli- tzierten Alkaliwerken Westeregeln beträgt der leingcminn 1 828 804 Mark, woraus Vorzugs- iltien 6 Proz., Stammaktien 10 Proz. erhalten unb 169 804 Mari auf neue Rechnung sorget ragen werden. frankfurter Börse. Frankfurt a. M.. 6. April Tendenz kehr fest Rach Erledigung deS Zahltages eröffnete die Börfe heute außerordentlich f t ft. Am Montanmarkt stimulierten die be- kannten Transaktionen bei Rheinstahf. wodurch Ich lüefes Papier um 7 Prozent befestiaen Sonnte. I.-G - Farben wurden ebenfalls leb- Haft umgefetzt und zogen um 3 Prozent an. "Um Montanmarkt traten wieder bie alten »HpezialUäten in den Vordergrund! ManneSmann _'liiS 5 Prozent, Harpener pluS 7.5 Prozent, Helfenkirchen pluS 4 Prozent, DuderuS pluS ^.75 Prozent. Bankaktien burchweg be- ; kst igt. An der Spitze standen Eoin merz mit ■dnem Gewinn von 9 Prozent Dresdner pluS 2.65 Prozent, die übrigen Werte waren biS : Prozent höher Elektrowert« im allgemeinen noch fchr ruhig Siemens schoben sich färker hervor und befeftigten sich um 6L Proz. 'emer Schuckert pluS 1.5 Prvz. Bergmann pluS iPrvz, AEG pluS 2 Prozent Bauaktien pit erholt unb bi- 3 Prozent höher. Holzmann tarf gefragt Zellstoffaktien in Erwartung gün- tiger Abfd^üffe gut gebessert Wald hol und Aschasfenburger plu- je 4.5 Prozent Di« W.rt« kr Metallbankgruppe und Scheideanstalt plu- 1 Prvz.. Holzverkohlung zogen um 5 Prvz an mb erreichten damit bald wieder den Stand »r dm seinerzeitigen, inzwischen dementierten 5anierung-gerückten. Autoaktien befestigt, ^leycr pluS 1.5 Prvz.. Daimler plu- 3.25 Prvz. Ukafchinenaktien dagegen eher fchwäcker von Einzelwcrten gewannen Voigt u. Häffner ■ Pro-.. Goldfckmidt 2,25 Prozent Der weitere Dörfenverlauf blieb angeregt unb fest un- er Führung ber Spezialwerte Rheinstahl, I -G - latben, ManneSmann. Harpener unb Siemens ^ubnii SenS He, »oft. N!7««hi. H !5*«*iy* ‘ ^8 äuhL Un9iM* ^beiten. n Uns b»r~Man^tni ubgedriHn ton SL»* BtanS |lQrter Imb di ber kurrent, und barm » -atsumersluhungrn 5 und bei 2obnd j*11' die als Suhkri muffen Dal, dn, mgaich«, fa|, ium Teil Derluftyreife r,9 ootteilhask ertchd, •mar schon weder 4.1 tilanb abaeseht werd« nen un gleichen Tütmai che Kohle nicht gE raumen 6it wird ad l einem Vegenstvh am» len ebenfalls Ivweil ha- ' irgendwie möglich ifl ift, gehl aus den linken- hervor. Die Aichrkohl« ung keine Jücksich! nehmende Ablahgebtele va- tomatilch bei den Zeche, im mit Kurzarbei! ote en auswirkl. Iusdiela n führenden Kreilen be auch davon absehen bc Angelegenheit der da» Krubenbesihrr anzulche» Nahe eine Ausemandet- eleglchafien birt'nti il8. Drüben vollen übe lle eingestellt Verben k arbeitslos geworden |tü ^eitslose Bergleute vego englischer Aohle tingtti» »sahes aaS der Cnpt* i und eingestellt vcrba ewerffchast.-n nid)' Mr am ebenfalls atte *3» Forderung auf der alW noch veiler zu «kiM imuxe zwischen ybftL;.r tobt oder großer W ir deutschen 5ohlr h schm erschwert, was « führen kann Mrd °- undmschichte'nsuhrra^ Mgmmg der ungen bei un» antworte imvglich. die Kundschaft z° dck'N schon jetzt um die Igangmm Abnehmer t in Mrn WäMJ ,ren Absatz erweitern 'S s*“S bie omit den L brau^ ierlte rin95 , -herum durch 05 (seit und oarm" r Doktor »r eie schiov ' noch- **w der Angeklagte halte vorher einen Prolonaa- tionitoe^lel -o-gelassen. Der Zeuge kann sic- nicht entsimien. baß Sch am Sonntag. 9. Januar längere Zeck in seinem Büro gewe en sei. Scd. bleibt jeboch lei seiner Angabe unb sührt Einzel- tHi'.en an. u. a baß zwc: Herren auS Fauerbach wegen c.neS Pserdekause- zur selben Zeit ba waren Der Zeug« kennt den Angeklagten genau bleibt aber dadri. daß er Sch an dem fraglichen Tage nicht gesehen habe. Daß zwei Herren aus Zauerback da waren, stimme, er müsse sich aber erst über den Tag ihrer Anwesenheit vergewissern Der folgende Zeuge, Kriminalkommissar Römer, bekam Kenntnis davon. daß Grebenau dem internationalen Einbrecher Hcinritz Sachen abgekauft habe Gr. habe b.e Sacken, ohne Schwierigkeiten zu machen, aut Rellumat on hin, wieder herauSgegcben. Zunächst erinnerte sich Grebenau einet Ankaus- nicht, gab aber bann zu. daß er eine Standuhr, emc wertvolle Dorftecknadel und ztrei Anhänger erworben habe. Der Zeuge hatte bie Lieberzeugung, baß Grebenau nichts verheimliche. Cb Grebenau m leinen Geschäftsbüchern bie Einkäufe eingetragen batte, baoon überzeugte fich ber Kommiffar nicht. Helnritz führt ein Doppelleben Währenb er in Paris fich al« Einbrecher betätigte, weilte er in Frankfurt al- guter Bürger Herauf würbe ber PfcrbehLnbler G nochmal« vernommen. Er hat inzwischen festgestellt, daß Sch. sich am 9 Januar tatsächlich tn seiner Pscrbehanblung emgefunben hatte. Kriminal- sekretär LÜ11ke betonte bie belonberen Anhaltspunkte basür, daß Grebenau bunfle ®e- schäste führte Durch eine Mitteilung beS Finanzamt«- kam man nach dem Tode Joies Gr. - auf das Vorhandensein eine- Save- bei einer Bank. Die darin Vorgefundenen Gegenständ« wurden beschlagnahmt. DaS Save- wäre Eigentum Grebenau« gewesen. Zeuge äußerte sich zu dem Einbruch 1919 bei Grebenau. Der Rolladen sei von außen bet mit einer Schiene ge- öffnet worden. SS fiel auf, baß bie Tat in der Räh« eine- PolrieipostenS geschehen (et, es sei ober möglich, daß dieser Posten um die Stunde kx-S Einbruch- gerade abgelöst worden sei- Aus eine Frage deS Vorsitzenden betonte der Zeuge, unter den Polizeibeamten sei davon gesprochen worben, büß Grebenau selbst cm der DiebstahlS- sache beteiligt gewesen sei Ostern - "■ - fclbftgebacfccn nach Dr. Detker's belle dten TUjcpten erhöht die Lebensfreude und erfüllt die geschickte ” Hausfrau mit berechtigtem Stolz über ihre Lüchen- JLT A n o r¥1 fi m 4- hinfL — Lllachen Sie einen Versuch mit Dr. «Oetker'v XV Cz cX CI/ errer-Re;eptbuch, Ausgabe F enthalten. Tae , 3nd) tÄ für 15 Pfg- in allen emicklüagen Geichaste» zu haben. 0ie leien bann auch Nähere« übet ben ootjÜQlutpn Backapparat *^*7*™^^ ' ,Büd-enwun»er/,/ mit dem 0ic auf tlemer A-okscherstamme boxten, braten unb kochen können. Salle X. baefetbe gegen Lrnfcnbung von Marie» oen: Dr. R. Oetker, vielefelck.^Ä^W^. UJtirTtrtiBhpreK: BirtpeHtr . 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Es ist Lod) klar, daß bei einem < Lu-behnen deS englischen AbiatzeS ber deutsch.' -ngcschrünkt und daß in diesem Falle bei un« Weber das eintritt. waS jetzt glücklicherweise -Zeitig! ist Arbeit-lokigkeu unter den Berg- ruten. Gcrad« mit Rücklicht aus ben nach vielen junbe rr.au tenb Köpsen zählenden Personalbestand X deutschen Bergbaues sollt« man all«- vcr- leiten, was zu Erschwerungen und Belastungen Irr deutschen Kohle sühri um zu verhindern, laß ihr Absatz ins Stocken gerät unb bie Ar- ituer- i*-t> Angsstelttenschast daburch m Mit- idenschast gezogen wirb Man sollte vielmehr -mackehrt noch weiter« • Erleichterungen schassen. 1 *.i Rückschläge nicht au-bkeiben Schon jetzt macht ch ein Rachlalsen d«- Absätze« schlechterer Sor- zn geltend, was sich svrileyen wird wenn die ttbrighen Prc'Sangebo'e erreicht F.nb unb bie 7:rbrüuch13.11 .0,603 10,613 10,LU >0,64 20,405 20.465 20.30 20,36 ä),461 20.514 20,442 20.514 1,813 4.223 1,213 4,2^ 16.5 . 16,54 16,51 16,54 dl.025 sl.225 11,*4 '1,24 15,28 75,46 74.99 75.17 :,Ool 2. t-68 ..058 2.061 .49V »501 >.<94 .496 »V.24 av.ie 59.25 59.59 12.471 12,511 12,473 12,613 7.?V7 7,417 7.3*9 7.419 73,53 73,70 73,52 73,7 > 4,1)42 1,1152 U.U4 3.05 a,5u5 21,555 81,483 21,635 81.05 81.85 61,65 bl,85 8,137 .117 2,137 1,147 5.47 j.49 5.53 1,214 1.224 1.814 1.224 1.235 1.245 4.265 4.275 1.W4 1 036 9I.W4 21.036 Bert in, 5 April »«Id I9n«• ■eirrifanlldx Noir» m«i rrloifibr Wotrn ...... Tantldif *J4otrn . ..... tfuflhfitx Hotrn . ....... »rnruo'ii-lx ' otrn ..... Lxaanb: tr A’Mto ..... tCelm..... '.lloniwaifdX IRotrn . T12,47 'l,Uh 74,41 >2.44* 79.19 4,23 N-,775 >13.< i *.5--i, 16,615 >68,9. «1.15 IW.*7 *.32 2.62 111.13 81.46 75.7» >2.508 n.75 Zum kühlen Ostern to,, für unsere Jungens den warmenKühlers Anzug Reinw ollene, regulär gestrickte Anzüge in vielen Farben und allen Größen Für 2-3jährige A A AC\ der vollständ. Anzug JL~r.~tV Für 4-6jährige g q/x der vollständ. Anzug 1.3,0V jiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiittinuiuHiiuiiiniiiiimuniiuuiMumntnnaMMinauiiaiiiUMaHaMmnaMi | Alle Kühler - Anzüge w erden jederzeit von der Fabrik für wenig Geld verlängert oder ausgebessert ß . ■ — Annahmestelle sind wir. ---— MoßehausSalomon G.E.G.-Wasdimittel für Osterputz W 250gFri»di- Kernseife, weiß .. aschsenen gewicht Kernseife, Extra I Waschmittel Bleichsoda.......0.10, 0.15 fonder-Jngefioi besonderes Angebot G.E.G-T eig war en sind vorzüglich und preiswert Fenuprccher IfltW. 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Pfund 0.60 Billig» S€< Dir sind unter Kummer 1X48 Drucksachen aller Art Hortung tkilrein und preiiaet Mt SrälU'sche UalverßtLtrvruckerU. H. tonge, Lietzen. Schultzr. 7 Donnerstag, den 7. April 1927, abends 8 Uhr Weiheabend Mol tzllüedlM <*11 mb um Berlln-KottbuSl ZMMioWWonHsWl von Paul Steinmüller — Orgel: Kurt Darges Einleitung: Iwei llhoralimprovisationen von Kurt Target ■) Wie schön leuchtet der Morgenstern Dntroöulrtion - Thora! - Fug« b) Wenn ich einmal soll scheiden dekorative «u»lcbmütfung: IcvtnctbauJ Stennstiel Garinartsche «usschmüchin«, «artenbaudelrteb Moler (*inttitkreiic: 1. tUau 1 ML. L Vlav d0 dt.. Lchüler »Pf. ernst ballier. Mustkaltenbnndlunn. Steuenweg Mein Osierwunsch Grau- und H QI If Weiß - Stück ■ von beiter QuU* M * Ul I I* iÄt und «rröflter W MWWWWM i rriebiekeit tu blll Frei* C. Rübsamen, Gießen O 38 ■ <4, iostäck Ivl VI frische 10 Stück Mittwoch, i'AM (927 ”................... Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Sderhchen) Nr. Drittes Blatt Aus Natur und Technik 3328c hat btefc grobe üctqur.g ö mit Lauerstoff zu vcrbmdcrn. nur ztisdte ind age Ivnneh angtftf)lofitn. uuv M Wenfl1 oft 8. m trüberer Seit fo außerordeiulich erschwerte eine öicbtiqe Anwendung gefunden: Wischen wir Ollumunum mit Eiscnorydpulver und sorgen für die nötige Erwärmung, so nimmt das Aluminium nicht nur dem Eilen den Sauerstoff we^. fondern entwickelt dabei noch eine so gewalr ge Hitze, daß Temperaturen bis zu 3W0 Grad entheben und damit eine bequeme Mögli.i wird. Sin neues Anwendungsgebiet, bei dem die uxrtoollen Eigenschaften von Gumm! aiu- genutzt werden, bildet das Auslegen der Schült- inetter bei Kiesverladeanlagen mit G» um. Die b.Sher übsich.-rweife mit Stahlblech audgd egten Aampen. auf denen der Kies vor den Sieben in die Qiagen gleitet, halten durchschnittlich nur 7 Tage, ausnahmsweise 10 Tage, und müssen dann voltkommen erneuert werden. Bergleichs- versuche mit einem ®ummtbclag, der aus e.toa 50 Zentimeter breiten und 3.75 Meter langen, durch perfcnltc Schrauben aus der Bohlet.unterläge befestigten Gummistreifen bestand, ergaben, das» dieser Gumnudelag etwa dopp'lt so teuer ist tote der Stahlblechbclag. Hätte der Gummibelag also beispielsweise einen Monat geixilten, so wäre er doppel, so wirtschostl'.ch wie der bisherige Dlechbelag. Ss hat sich aber gezeigt, daß nach einem sechsmonatigen (Betrieb nicht die geringsten Spuren einer Abnutzung, iv. heran den Schraubenköpfeu nod) an den Kanten, an denen entlang her Kies abliej. sestzustellen waren. obwohl runb i,, IHillüm Tonnen Kies über die Gummidecke abcelaufcn war. weite Anwendungsgebiete. Angeregt durch diesen Forl-chnti Hal man auch mit immer toeitcr- gefjcnber: Erfolge erforfcht welche 21ei^crungcn in den Eigenschaften des Alumin.ums durch Zusatz anderer Metall« wie na,nentlich Kupfer und Zink, erzielt werden. Sine grosze Zahl solche. Legierungen, wie z. D. Aludur Stk- ron. Aeron. Lauial und in jüngster Zeit Lon- structal. sind bekannt geworden, und cs ist auch gelungen das Aluminium in gießbarer Form herzu stellen Denn man bedenkt, wie ungeheuer mannigfaltig die Arten de» Sifens find. Wie ftnrk lene Eige-nfchoften durch ganz geringfügige Zusätze fremder Bestandteile verändert werden, einer wie langen Entwicklung es bedurfte, b.» viele verfchiedenen Eifenarten in ihren Öiaer.- tumlichkeite n erforscht waren und wie unenbi i) viel Arb i! hierauf seit Jahrhunderten verwende: Kerben ist ’o wird man mit Aech: bebaut km Dürfen daß auch b:e Gewinnung neuer Formen bei Aluminiums, durch fremde ZufStze sowohl al» auch lurd) bestimmte Dearbeitungsarten. erst in den Anfängen stehl 2Hnn lieh von Zeit zu .Zeit trübgestiimnie Erörterungen über den Laubbau. den das Men- fchcn. 'chlecht auzenblüüich an den für feine Dinichast wichtigsten und leider nur in beschränk! er Menge vorhandenen Lohstofsen. nämlich Kohl' und Elfen, treibe, und einer to-.c trau- r.gcn , ukunst cS au» diesem Grund, entgegen- ^ehc So wenig es unsere Ausgabe ist. uns bic Köpfe unterer Urureifel zu zerbrechen, so kann man demgegenüber doch darauf hinweifen. daß uhl auch noch andere Energiequellen, außer der Kohle, zur (Betfugung heben, und daß unS bic 21atut in dem fr. fast unbegwqter Menge vorkvmmenden Aluminium ein Metall gegeben Herr, bas die (Disfenlchafl und die Technik dann, wenn die gebieterische Lot es verlangen sollte, zu einem ebenbürtigen Aachfolger des jetzt wekt- beherrfchender. Sisens entwickeln wird. ische . TtiftdfW 1 „ -e> ch-»'1 Straßenbahnwagen auS Aluminium Die Straßenbahngesellschast in Tleve- land hat einen neuen Straßenbahnwai.en eingestellt. zu dessen Herstellung in weitest em Maße Aluminium und Aluminiurnlegierungen verwenbet wurden. Tie Abmessungen des IBagen» find genau dieselben wie bic der anderen Straßenbahnwagen: nut die Räder, bie Bremsen, Achsen, Federn und ähnliche Teile bestehen aus Stahl, während die Kupplungeii, das Gerüst beS Fuß- bobe.is. die Ouerberfteifungcn. Handgrtsse. Litz- gestelle, Fenstcrsassungen und Teile der Moior- flcbäufd)0ibung beS Aluminiums aus feinen sehr ßäus.g vorkoinmenden Verdindungen in groß em Maßstab war erst möglich. als das itäriftc Trennungsmittel chemischer Verbindungen bekannt wurde und billig her- gestellt werden konnte, der clellrische Strom. Auch heut zurage lohnt bie Herstellung des Aluminiums am besten Du. wo besonders starke 'Wasserkräfte zur Erzeugung des elektrischen Stromes zur Verfügung stehen, wie z. B. beim Rheinfall bei Schaffhausen und bei den Aiagara- Ricsenwaben fürWcinau» Eisen- betoii Zn England wurde eine Grupp« von 16 Erscnbet onbeha l t ern gebaut Die zur Aul nahm, von Wein Dienen sollen. Die Behälter liegen zum Teil unter der Erde und sind je 4,85 Meter lang. 3.95 Meter breit und 3,65 Meter tief. Zhvc Wandstärke beirägt am Fuße 25 Zentimeter und berjüngt >ich auf 10 Zentimeter am oberen Teil. Sie find in zwei Reihen von je acht Stück tooben- fonnig angeordnet und an den Winkeln hwidi Säulen uevkürft. wodurch da» ganze Bauwerk »ine große Festigkeit erhält. (Bereits 24 Stunden *ad> Dein Einbringen des Beton» konnte die Verschalung an den Seilenwänden und 48 Stunden später von der Vidachung entfernt werden Wie der Eisenbetonwein schmeckt, wird leider nicht bc- richte!. Zn w.Icher kurzen .teil übrigens überhaupt solche Bauten ausgeführt werden könnru. zeigt da» Beispiel eines Silobaue» aus der Insel Euba Dort wurden zwei 10 Meter weite und 43 Meter hohe Silos au» Beton mit etwa 20 Zentimeter dicken Wänden innerhalb von fünf Tagen bergestellt Elektrizitatswlrtfchaf t tn ben Vereinigten Staaten und in Deutschland. Bemerkenswerte Angaben über denStron'- verbrauch in den Vereinigten Staaten macht der Vorfitzendc her amerikanischen clellrotechnischen Vereinigung. Hiernach haben dis jetzt 13 4h0 000 Häuser esektrischen Anschluß, wahrend tm letzten Jahre 2 750 000 Geschäfte und 675 000 Industr.. - Unternehmungen Strom bezogen haben Das gesamte in der amerikanischen elektrotechnischen Industrie angelegt: Kapital wird aus 7 350 000 030 Dollar runb 30 Milliarden OHarf geschätzt und wirft einen Bruttogewinn von 1 425 000000 Dollar i ab. Erzeugt wurden insgesamt 60*/4 Milliarden qdotoatL Die gespeisten Elektromotoren leiste" I dieselbe Arbeit wie 170 Millionen Arbeiter, mährend bie Vcvkikerungszahl der Vereinigten Staaken nur 116 Millionen beträgt Erwähnenswert Ul daß die Stroiiikosten tn den letzten 10 Jahren Anzahl der Zlbnehmer und der elektrischen Licht, und xrattgelcllfcbofien hat sich in ben letzten 6 Jähret verdoppelt, doch aib, es noch nb.-r 13 Millionen Häuser in den Bereinigten Staaten, bie auf elektrischen Anschluß warten. In Deutschland gibt es nach ban Verzeiumi» bet Bereinigung der Elektrizitätswerke 3380 Elcktriz.- täiSg 'ellschasten. In dieser Zahl sind alle Werte nut eigener Stromerzeugung und solche mit Strom- bezug von anderen Kraftwerten einbegriffen. Elek- zukommev.den Eigenschaften zählt vor allem große Leichtigkett — fein Gewicht beträgt etwa ein Drittel von den des Eikens ferner feine bei niedrigen Temperaturen nur außerordentlich geringe Beigung, sich mit Sauerstoff au verbinden, und bie damit in Verbindung stehende Didcrstands'ähigkeit gegenüber Säuren. Die das Aluminium zu einem an der Luft sehr gut haltbaren Metall machen, ferner feine leichte Walzbarkcit und fdn gute» Leitvermögen für elektrischen Strom, das. trenn wir von dem praktisch nicht tn Betracht kommenden Silber Schreibmaschinenlicht. (Bon Karl Ammon. !Rachdruck verboten.» Vor ungefähr 40 Jahren Hot sich mein Valet nnc Schrewmaichine gekauft. 2ö war eine Remington, sogar eine. Die schon kleine Buchstaben batte trähraih the .rsten nur groß.- Buchstaben '4)riolr- Gebäuden IdtjuHe'-.eiv Zu den Bet- suchen wurde ein 3 Meter n euer BedacMtunnel benutzt, in den inu arohen Lösten» zu deutsch Ventilaioren nn rege »»ertr Lu' ihrem ein- geblasen aurbe. Al» Modell wählte man «in kleines Pr'sma von 20 mal 2? Zcntuneter Seitenlange und hl Zentimeter Höhe Au> die»e» Mo- U:\ wurden W ndstrbmungen gerichtet, d-.e von ter Deschwindigkett 0 bte auf 122 Kilometer tn ter Stunde anwnch'en Die Windrichtung warte i-.icrh lenkvew: auf eine senkrechte SIOq. de» Pr.Sma« angesetzt dann wurde da» 0rt»ma nach unb nach um je 15 Grad ged., tt, dis ber Wmd so läßlich s.nkrecht zur urfpr.ingllchen Richtung aiihiai. C# zeigte sich das» txc an 70 Punkten einer Se 'enfläche g. nefien.n 3>uü'- dru/ bann am größten waren, wenn der Lind Die jläax senkrecht trat. Die Auswertung bei so ermittelte i Verfuchszadten ergab nun. daß t.c t-.tfber.g«1 Bevechnungösoim.' wie sw sür ucttcbritdx- Gebäude ange^-ndet nutbe. bei sehr hohen Gebäuden viel »u hohe Werte lieferte. Man fand, tast der Wind bet der größten Ge- schwuidiglkit. also oei 122 Kilometer in der Stuntc. mit 106 Kilogramm auf l Quadratmeter drückt, während dieser Druck nach ber biAliengen Verech.iai.gsfonnel mit 140 Kilogramm auf einen Quadratmeter angenommen worden war. Die Unter!ucbimgcn haveii tpcttsr ergeben, daß die Windprcfsung aus da» Dach durch Lbslachung des Ba*^ um 45 vom Hundert herabgesetzt werden .’ann Die Berfuchseraednifsc lassen allo bedeuiende ckrsparnOse beim Bau von Wollen- krotzern zu. £ Lebende Karpfen / Schleier trizUdtsVerke mit einer ©tromerieugung von mehr als 5000 Ailotoatt gibt es im ganzen 190 Dos größte Ärdfttt>erf. das zur Zeit in Deutschland im Betriebe ift, ift bas dem Aheinisch-Westläli- lchen Glektrizllätswerk A. G. gehörende Golden- berg-lDer! in Knapsack bei Köln, be’kn Maschinen 302 COO Kilowatt leisten. Das Goldenberg-Werl wird aber die erste Stelle mit der Inbetriebnahme des Großkraftwerks AummelSburg der Berliner Elektrizitätswerke A G verlieren, das mit seiner Leistung noch endgültigem Ausbau es leistet dann 500 000 b.? 600 000 Kilowatt nicht nur dos größte Kraftwerk Deutschlands, sondern der Dell lein wird. Der Anstrich des Eiffelturmes. Der für die Weltausstellung im Jahre 1889 erbaute Eiffelturm mußte seither verschiedentlich neu an* gestrichen werden, was immer sehr viel Geld kostete. Während des Baues wurde ein erster Anstrich aus Mennige und Leinöl sehr sorgfältig in drei Schichten auf alle Eifentelle ausgebracht Sine vierte Schicht siel, obwohl sie stärker al» die drei anderen au,getragen wurde, durchaus un- befriedigend au6. sie spaltete sich ab. und der ■Regen, der in die Spalten eindrang, lieh die unter dem Anstrich liegenden Delle verrosten. Schon im Jahre 1892 mußte do» Bauwerk vollständig neu angeftrichen werden. 3m 3ahre 1899 wurden zwei Lacksarbenonstriche au,getragen, die wohl wlderstaudssähiger waren, deren Glanz aber sehr bald nachließ. 1907 wählte man eine Farbe mit Eisensesguiorhdbasis. die befriedigend aus» hd und beim letzten Anstrich im Jahre 1925 wieder verwendet wurde Zum vollständigen Ncu- anstrich des Eiffelturms sind 30 000 Kilogramm Farbe erforderlich, die in 40 000 Arbeitsstunden mit großen Pinseln auf getragen werden Landesverband Hessen des Sparerbundes. Born Landesverband Hessen de» Sparerbundes und der DolkSrcchtS- Partei wird uns mitgeteilt, daß Ende März in Darmstadt eine aus allen Teilen Hessens gut besuchte Landesvorftandssitzung des Sparerbundes und der Volksrechtspartei stattfand. Dem Sitzungsbericht entnehmen wir folgende bedeutsame Punkte Ser Vorsitzende Gehennerat Best bemerkte bei Erstattung des Geschäftsberichts u. a.. die letzten Tage hatten den schlagendsten Beweis dafür erbracht, wie notwendig cs sei, daß alle Sparer und Gläubiger sich zu gemeinsamem Kampfe um die Wiederherstellung des Rechts bereinigen. Die Tagung der Bolksrechtspartei in Berlin am 20. Februar habe diese Einigung besiegelt Möge auch die jetzige Wiederaufrvllung der AuswertungSsroge im AeichStag nur einen bescheidenen Teilerfolg bringen, der Kampf werde sortgeführt, bis Deutschland wieder ein Rechtsstaat geworden sei. Die Gndschlacht im Auf - wertungSkärnpf werde bei den nächsten Aiichstagswahlen geschlagen Nachdem die Völkische Fraktion durch Austritt der national» sozialiften die vorgeschnekene Fraktionsstärke und dami' Sitz und Stimme im AechtSauSschuß verloren. habe die s o z i a l d e m o k r a t i s ch e Fr a k- tion dem Oberlandesg.'richtsvrästtentei'. Dr Best einen Sin im Aecht sausl chuß ange- boten und dies damit begründet, daß der hervorragendste Vertreter der Sparer im Aui-lchuß nicht mundtot gemacht werden dürfe. AeichSiagö- abgcordneter Dr Best habe die'es Anerbieten dos keinerlei Bindung für beide Teile enthält dankend angenommen Er werde dadurch in der Lage lein, den Gele.Zentwurf des Sparerbundes und seine Anträge nach wie vor im Aechtsaus- schuß zu vertreten. 4 43 des Anleiheablösungsqe'etzes verpflichtet die Gemeinden und G e m e i n d e v e r b ä n de bekanntlich, den Einlösungsbetrag für Ablösung ihrer Anleihen vom Fünfsachen bis auf das Zehnfache des Nennbetrag» (12,5 bis 25 Proz.) zu erhöhen falls dies dem Anlc h.lchuldncr nach seiner finanziellen Leistungsfähigkeit zugcmutct werden kann. Nachdem die Hohe des AltbesitzeS bei den einzelnen Gemeinden und Demeindeverbändrn festgestellt worden ist. tst die Treuhänderstelle zur Zeit mit der Prüfung der Voraussetzungen des § 43 bet den einzelnen Gemeinden beschäftigt und hat bereits m einer größeren Anzahl von Einzel- fällen den Antrag auf Erhöhung des Mindestsatzes der Anleiheablösung gestellt. Voraussichtlich wird in zahlreichen Fällen die Entscheidung der obersten Spruchstelle beim Verwaltungsgerichtshof notwendig fein. um die Gemeinden zur Erfüllung ihrer Derpslichtung gegenüber ihren Gläubigem anzuhalten Der Landesvorstand beschäftigte sich noch mit der Frage des korporativen Beitritts der lokalen Sparer- unktzGläubigerorganisationen zur Volk S- rechtspartei. der Festsetzung der Mitgliederbeiträge. der Werbung und der Einführung eines allen Mitgliedern zu liefernden Parteiorgans. 3ustizrat Lindt, Darmstadt und StabS- zahlmeister i. 'N. Euler wurden dem Landesvorstand der Partei zugewählt. Der Landesvorstand -nahm einstimmig folgende Entschließung an: ..Die entrechteten Gläubiger und Sparer erheben schärfsten Protest gegen das neuerliche Vorhaben der Acichsregic- rung. eine grundlegende Abänderung der 2luf- werlungsgefetzgebung mit der Begründung abzu- lehnen. daß Staat und Wirtschaft eine umfassende Aenderung det AufwertungSgesehe nicht ertragen konnten. Demgegenüber stellen Sparer und Gläubiger erneut als offenkundige Tatsache fest, daß Staat und Wirtschaft sehr wohl eine grundlegende Abänderung der Auswer- tungsgesehe ertragen können, ja. daß Recht und Moral, wie Gesundung von Staat und Wirt- schäft eine solche Aenderung geradezu gebieterisch erfordern. Die entrechteten Gläubiger und Sparer sind fest entschlossen, in ungebeugter Ätah und unter Anwendung aller gesetzlichen Mittel den Kamp, um die Wiedergutmachung des erlittenen Anrecht» solange weit.rzuführen bi» die Auswertungsgesene in grundlegender Weite geändert sind im Sinne eines gerechten Ausgleichs zw'tchen Gläubigern und Schuldnern " Dertreterversammlunq Des Hessischen Landeslehrervereins. i Offenbach. 5. flpriL Mehr al» 700 tiehrrr aus allen Teilen des Hellenlandes batten »ich am Montag zu der Bertrcterversamm- lung des Hessischen LandeSlehrer- Vereins, zu der der Offenbacher Lehrerverein de Vorbereitungen übernommen hatte c.ngefun- ben In der großen Turnhalle in d.r Goethe- straße eröffnete nach einig?n musikalischen Darbietungen von Oflenbacher Lehrern der Vereins- vvrsitzende, Aektor N e i b e r - Darmstadt mit herzlichen Begrüßungsworten die große Versammlung Der Bors.hende des Offenbacher Lehrervereins. Aektor D i r t w e i n . gedachte in kurzen Worten der letzten, vor vier Jahrzehnten in Offenbach stattgefundenen T*ertretertcrfamm- lur i und wünschte der diesjährigen einen guten Verlauf Oberschulrat Jung- Darmstadt überbrachte ®riißc des hessischen Landesamts für das Bildungswesen und forderte zur Zusammenarbeit zwischen Lehrerschaft und Lan- deSbildungSamt auf zum Wohle der Schule, der Lehrerschaft und des ganzen Dolle». Für den G e s ch ä f t S f ü h r e n d e n Ausschuß deS Deutschen Lehrervereins sprach Herr Lü p k e - Berlin, der auch schon am Sonntag zuvor der Sitzung des Gesamtvvrftandes und der Versammlung der Junglehrer beigewohnt hatte. Gr sprach von der schulpolitischen Lage und der kommenden Besoldungsreform. Lehrer Möller- Franksurt (Main), der stellv. Vorsitzende dcS Frankfurter Lehrervereins übermittelte Grüße und Wünsche seines Brudervererns. Der Hessische Beamtenbund war vertreten durch seinen zweiten Vorsitzenden. Herrn W o l s, der zur treuen Zusammenarbeit in Hessen aufrief. Herr Tschech, der Vorsitzende der Hessischen Gemeindebeamten, wünschte im Auftrag des Hessischen Landeskartells der Tagung den besten Verlaus. Sodann wurde in die Beratung eingetreten. Aektor Beider, Darmstadt, erstattete den Jahresbericht, dabei namentlich der großen Abbaumaßnahmen deS letzten Jahres gedenkend. Inzwischen habe nun auch das flache Land die Folgen des Abbaues spüren müllen, denn manche zweiklassige Volksschule wurde in eine einklassige umgewandelt, sehr zum Nachteil der beteiligten Gemeinden. Letzten Endes habe doch das Volk die Opfer des Abbaues tragen müssen. Eine Entschließung, die jeglichen weiteren Abbau ablehnt, wurde einstimmig angenommen. Auch die wirtschaftliche Not der hellllchen Lehrerschaft wurde eingehend besprochen und eine En Schließung über Neuregelung der Besoldung angenommen Ferner gelangten zwei Entschließungen über daS Konkordat und d.e Erhaltung der hessischen Simultanschule und die unbedingte restlose Durchführung der 4 jäh eigen Grundschule zur Annahme. Lehrer t. QL Heck- Zwingen berg verlas alsdann den Aechnungsbencht des Zahres 192t? Er wurde nachdem er durch den Bezirks- leßreroerein 'Bensheim geprüft war genehmigt. Die Zunglehrernot. über die der Vorsitzende der Junglehrer. Lehrer Melchior- Darmstadt. berichtete, war dadurch gelinden worden daß die Mitglieder des 'Vereins allmonatlich Beträge abgelidert batten, die zur Unterstützung der stellenlosen Junglehrer verwendN werden. 3m ganzen gingen auf diese Weife 14 950 Mark ein. Da aber noch etwa 9500 Mark von dreier Summe zur Q5erfügung stehen, kann ab 1. April d. 3. auf die monatlichen Ccnberbeiträge verzichtet werden. Der Monatsbeitrag beträgt in Zukunft 2 Mark. Sonderbeiträge jeglicher An werden nicht mehr erhoben Der Voranschlag für 1927 mit je 90 750 Mark in Einnahme unk» Ausgabe wurde genehmigt. Für he im 3ahr 1928 stattfindende kOjährige Jubiläumsfeier des Vereins wurden 3000 Mark Aücklaae vorgesehen. Ein Antrag, den seither selbständig arbeitenden Feuerversicherungsverband Hessischer Lehrer dem Landeslehrerverein anzugliedern. wurde abgelehnt. Der seitherig« Vorstand wurde durch Zuruf wiederg e- wählt Ein Antrag des Bezirkslehrerverein Mörfelden besagt. _AuS Pädagogischer und htzgi- en »scheu Gründen soll die Stundenzahl der Schüler in keiner Klalle mehr als 30 betragen.“ Der Antrag fand einstimmige Annahme. Auch ein Antrag des Gießener Lehrervereins. der verlangt, daß bei Neueinfüßrung von Lehr- und Barmitteln die Lehrerschaft gemeinsam mit dem Kreis- bzw Stadtschulrat die notwendigen Entscheidungen trifft, wurde einstimmig angenommen. Es gelangten sodann noch einige Entschließungen zur Annahme, die sich auf nachstehende Fragen beziehen Ausbau der Fortbildungsschule uns Bezahlung der von Lehrern an dieser Schule gehaltenen Stunben. Stellenbesetzung. das 9. und 10. Dolksschuljahr und die Lehrerbildungsfrage. Kurz vor 8 llßr abends konnte der Dor- Xeftor beider- Darmstadt. Ne arbeitsreiche und fehr harmonisch verlausen« Her- fammlung mit DankeSworten an alle die mit» gearbeitet hatten, schließen. ecf)fe Sodener y v Pastillen gegen Heiserkeit, Verschleimung Wir sind an daS Fernsprechnetz angeschlossen unter K Nummer 1740 Vertretung und Bureau: ErwinSchwalm,Seltersweg43 und unter UV Nummer 1717 Niederlage und Vertrieb: 3. Altensen, Bruchstratze 14 Victoria-Brauerei A.G., Bochum. Setlid* FubywofttiUe Schuhwerk ZU tragen ist ein üebol der Se t ■.»erhailung. Ole runoeienke werden auf 3tache ArtoetiDul Die Zehen und Ballen liegen sann geoettet. 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'X*L^ja*L, yuuaÄiM al* wenn et M-.5u.tiit- wer teta-Sewc u* n*oKt dkanzl, toiu*- ünZ wkwieJr auflk nioM- um wo* *aLi v*; 9» ukmh ment unb Klaßen getrennt, bi« \um Termin einzureich, n fln^wbote mit zulammengezogenen Älaf- len ober B nerkungen und Äorbehallen vergehen, bleiben unberurfßd)ttgt. .Illenbor^ a. d. Lda^ den 4. stpnl 1927. beß. BürgrrmeiHtrri stllenbors a d Cba 3.S.. Doll. ES ».wNi/, Für wenig Geld können Sie das Beste haben: 'Rama MARGARINE butterfein I MastgekaufteMargarine yfarfteDeuhxhlands Bam. finkaufJOndcrsciiung, Oievom. kleinen ~ oder. DieSfauna-l/bst vom Lustigen yipsyniHs. Bekanntmachung. 3n der Zeit vom Z. April bis 1. Mai d. 3. soll die Spülung sämtlicher stabt, ötraßenlanäle vorgenommen werden Während dieser Zeit sind die Aückstau- Verschlüße an Grundstücksentwässerun,en verschlossen zu hallen. 1313B Dießen, den 4. April 1927. Stadtbauamt. Braubach Kmr.^.KlubeJ Kutiuhrhchf »chnhUctor Angrtxxr eed A Jtx m Rcfmura erbet» m> Joe Schllkea » Co. Mofifcferertten, Trier an der MoeaJ. Wir haben xum Vertrieb unsrer altbekannten vorxügllchen Flaschenweine von Mosel und Saar für Gießen und Umgebung die Vertretung unseres Hauses oei angemessener Provision tu vor- geben .besondere ßediaruag« ttöeeer < rieben er. fall« vereiaban werden la r kommen aar irbeitth endige, eer»"-« Keren, die erfolgmcbc Bcziebengen < - den guten Prtvafkretien sowie den m*6 3brc Verlobung beehren sich ergebend anzuzeigen (5hri'sti'ne Mattem Karl Wissig Leibgestcrn, den 5. April 1927 .........................................— Palast-Lichtspiele Ab heute bla elnerhlicOllch Freite«: Das nearstc und rrfoUrreicßsK* Filmaingspid Ich hab dich lieb Ein N oikwidck mit G. san« von Otto Krtiur. I d. H. Grete Reinwald o. Erleb Kaloor-Tlle Pcr»6nL Aultn-tt-n namhafter Sang« r u. Slngrrtnnm Herrliche Naturaufnahmen Klassisch-- Musik c Keiaende Duelle :: Volksmelodirn Ta«Heb 4 Ihr und S , Ihr. .Tt3c