Nr. 281 Erster Blatt 177. Jahrgang Montag, 5. Pcjtmber |927 Erich«'»« Soneiaqs «ü 3«trrt»g» BetUgte ®i«B«Wt ^amüieebläilfi 5«i»ai * -80b Di« 5*ol« ? Urtditearb u»b 20 Xei*tpfniRtt 7,7 tDilb Pand«, für JeuiDrton Di f) 2 bgr oV, für Mn übrigen Iril Er st Slum A«m, tüt btn In- jtigentfil Muri (\iDmcnn, Itmtli* in (Bleyen OrohendeStillegungderdeutschenGroßeisenindustrie. Berlin, S D«-. (QM/B.) Der Verein Deut- scher elfen- und vtahllnduftrieller teil! mit: Rachdem dir GewerNchasren auf Ihren außer- ordentltch hohen Forderungen nach Durchführung de» schemotlfchen 2I*iftun- Ventages. ftittic Durd.hibr.mg der Verord- nung oom 16.3uli 1927 bei vollem Lohnausgleich fotrle äußert :rDen sollten. Die für sie nach ihrer Aufastung nicht tragbar sind. Der hauptsächliche Äonfl k-Svurst zwilchen Den Forderungen Der Vewerk'chaften und Der Arbeitgeber besteht Darin, daß Die Arbeitnehmer Die schematische ’ofortifF Durchführung Dc6 Achtstundentages auch für Die von Der neuen Verordnung nicht vorgesehenen Arte terkategorien orrlangen. Die Ge- wertschaften fordern werter nicht nur Den Lohnausgleich zwi chen Der jetzigen, feit l. ?lugust D. 3. schon ntcbrtcd) verkürzten QMeiU’ci* unb Der Acheftuntentchicht. sondern Den Ausgleich Des vollen LohnauSsallS g gcnüber Der früheren Höchstarbeitszeit vrn 59 Stunden. Darüber binaud ist e ne weitere Lohnerhöhung in Höhe von 10 Pfennig pro Stunde für Die gelernten Facharb.it er der Eisen schaffenden unD Eilen t>?r-rt»? tenD.’n Betriebe verlangt worden. Der tarifliche Stundenlohn soll also bei den Hüttenwerk:n von 76 auf 102 Pfennig bei Den Verarbe tunoSwerken von 76 auf SS Pfennig sanglichen Lohnsumme bedeuten wurde. Die volle Erfüllung der gewerkschaftlichen izorderungen ein- schließlich Des allgemeinen schematischen Achtstundentages wurde dagegen eine Mehrbelastung von mehr als 1Ü9 Millionen Mark ober 48 Prozent ber ursprünglichen Lohnsumme ergeben. Dem prophylaktischen Vorgehen ber rheinisch-westfälischen Eisrnerzeuger haben sich sämtliche übrigen bculschen Hüttenwerke, sowie die gesamte Eisen vor- arbeitende Industrie in Rheinland und Westfalen ongefchlosstn Ob und wieweit die Industrie von der Möglichkeit, die sie sich durch die sriftgemäsze Anmeldung gewahrt bat. Gebrauch machen wird, hängt von dem Ausfall des Schiedsspruchs ab. Rach unseren Informationen glaubt die Industrie selbst nicht, dafz der Konflikt auf die Spitze getrieben wird, das, vielmehr eine völlige Stillegung in federn Jolle wirb vermieben werden können. Die Möglichkeit einer restlosen Verständigung mit den Ar- nehmern erblickt die Industrie darin, daß der Ar- bciMminifter und die Gcwersicha'ten sich mit einer stufenweisen Einführung des Achtstundentages entsprechend der technischen Vervollkommn ii n g der Werke und der Konjunktur- e n t w i ck l u n g einverstanden erklären. Eine weitere Möglichkeit, den liebergang zum Dreischicht en- system reibungsloser zu bewerkstelligen und den Wünschen ber Arbeitnehmer noch Mehrverdienst Rechnung zu tragen, würde man in der Einführung einer mehrstündigen, höher bezahl- len Sonntagsarbeit erblicken. Oie Stillegungs-Anzeige. Eigene Drahttneldung Des „Gießener Anzeigers*. Berlin. 4. De^ Die 6tükgung4aftton Der GrosteiseninDustrie. an Der nichts nur alle Eisenwerke, sondern auch die auf Hochöfen bzw. Stahl- unD Eisenwerken auf gebauten oerarbet- lenden Betriebe sich beteiligt haben, stellt einen ganz austerorDentlichen Schritt Dar. Der zunächst wie eine Kampfmahnahme seitens Der Industrie gegenüber Den Forderungen der Gewerkschaften anmuten muh. Die (Industrie will jedoch mit dieser Ma st nähme nicht zu einer Verschärfung Der Lage beitragen, sondern Vorsorge treffen, um im Fall Der tatsächlichen Durchführung Der Verordnung des ReichSarbeitsm'.nisterrumS. die bekanntlich in Der Grvsteisenindustrie dm dreiteiligen Vrbei'Sschichtwechsel an Stelle deS bisherigen zweiteiligen ab 1. 3anuar 1928 vor- fieht. enisprechende Mahnahmrn ergreifen zu I6irr.cn. Aus jeden Fall will Ne sich den Weg offen halten, unrentable Betriebe, die zur 3eit in Anbetracht der Mengenkonjunktur an Der Produktion noch teilnehmen, stille gen zu können. Das Dic Forderungen Der Dewer kl chaf- ten anbeianqi. >o muh betont werden, dal) dieselben weit über das hinauSgehen. was auS Der Verordnung deS AeichSarbeitS- Minister- herrührt. Die Gewerkschaften fordern nicht nur Die strikte Durchführung dieser Verordnung. sondern Darüber hinaus überhaupt Die lchematische DieDereinführung DeS Achtstundentages auf Der ganaen Linie, sowie entsprechenden Lohnausgleich für den infolge Der ArbeitS- zettkürzung ausfallenden Verdienst und zu allem Diesem noch Lohnerhöhungen von rd. Id Pf . pro Stunde. Dah diese Forderungen für die Eilen- inDuflne untragbar sind, muh auch Dem Unbeteiligten einlcuchten. Das deutsche Lohnniveau in der Eisenindustrie Legt gegenwärtig erheblich über Dem Der anderen eisenschaffenden europäischen Länder, besonders Der Frankenländer. Polens und der Tschechoslowakei: Dic Selbstkosten dieser Konkurrenzländer sind infolge- Dessen so niedrig und für DaS Deltmark,Preisniveau so bestimmend, dah Die deutsche Eisenindustrie nicht in Der Lage ift. zu erpori.eren. DaS Diese Unsähigkeit volkSwirtschast- I i ch bedeutet, erhellt Dte Tatsache, Dah Deutschlands eisenschaffende und eifenbearbeitende Industrie -für DaS 3ahr 1926 eine aktive Handelsbilanz von zrvei Milliarden Mark aufzuweisen hatten, womit Deulfchland seinen Sebent - mittelimport bezahlen konnte. Die Erfüllung Der GewerNcha'tSsorderungen würde eine Preiserhöhung von 9 bis 10 Prvz. noNoen2ig machen. DaS würde eine Ausschaltung Der Deutschen Eisenindustrie vorn Deltmarkt bedeuten. Bei Dem jetzt zur Debatte stehend-m Problem Dreht cS sich aber nicht allein um Dae Dreischichten'i-stem selbst sondern auch um Da6 Schicksal von 20 ODO Volksgenossen, die nach Der Einführung deS Acht uudenlageS hem Heer Der Arbeitslosen entnommen und bei Der Eisenindustrie unter gebrach: werden könnTn. Dabei ergibt sich allerdings ein ernstes H ndern^. das beachtet werden muh. Die Ei'enindustric ist zur Zeit gut beschäftigt und hat Au'träge bis in das nächste 3ahr hinein. S.e verfügt aber nicht über Dic Zahl von Facharbeitern. Die erforderlich ist. um trotz Der Umstellung b.c Produktion in ihrem bisherigen Umfange auf recht erhol: en zu können. Qualitä »arbeitet find auch auf dem ArbeitSmarkt nicht vorhanden, müssen alko erst heran gcbilhet werd n. D zu brauch: man Zeit, wie auch Die grvtzen Alm- und Verbauten nicht von einem Manat zum anDem sich verw.rllichen lasen. Die SHw r ndustric fordert nun. dafz ihr die Mögllchkei: offen gelassen w.rd. aus ihren Belegschaften die Kräfte herDohnungen gebaut werden. Es ist aus.z rechnet worden, hat) für etwa 100E0 Ard iie: Dr.i- zin-.meNvvhnungen erfortKr lj> s nd Hat r Zugrundelegung ter heut g n Banks'.en wir^ en Betrag von 90 bU 100 DU.Ionen Golbmirk aufzuwenden sein. Dabei sind aber noch nicht die Led.gcnhv tmc b.rückllcht g;. die auch g b^u Lin wollen Die Umstellung \am Dr.i . chienspslcn bangt also für hie Schwer ndustrie ungeb urv finanzielle Belastungen mit sich die wchi ^e Ford, rung nach einer längeren 2 nlauss - zeit im Jntervflc Der Produktion und damit auch im Interesse Der Belegschafken als durchaus gerechtfertigt erfchein.-m lallen Die nächste Aussprache unter Den Parteien findet am Mittwoch, Dem 7 Dezember, in Essen flott, nachdem die Otzewerkfchaslen die Prüfung der geldlichen Auswirkungen ihrer Forderungen auf einzelnen Werken der nord- nnftlidjen Gkuppe, deren Auswahl den Gewerkschaften übertönen ist. am kommenden Montag und Dienstag oorgenommen haben werden. auszunehmen, Dte zu Facharbeitern herang b IDct werden müssen. An deren Stelle treten dann natürlich ungelernte Leute. Gibt mm ihr eint angemessen' Atempause, dann ist auch die Gewähr Dafür gegeben. D.1& die Produkt on keine Störungen er > t. Die arbeit mden Belegschaften nicht benachte.l g werden und Darüber hinaus bis zum Augenbllck Der erfolgten Umstellung 20 000 Mann wieder in den ArbeitS- prozest neu eingeschaltet sind. Aur auf Diese Weise glaubt man, sowohl Dem Gesetz. DaS respektier', werden must, Genüg' zu leisten, als auch Die Schwerindustrie vor Erschütterungen zu bewahreir Vicht überief werden darf dabei die finanzielle Seite des Dre"schichtenftzstemS, auf Dte sich led.»lich das Jntereffc der Arbeiter konzentriert. Die Umbauten in den Werken kosten sehr viel Geld, auherbem müllen für 20 000 Arb iter neue Lohn summen her- auSgewirtschattet werden. Schliestlich geht es auch nicht an, Dte 20 003 Arbc ter in Der Vähe Der Werke zusammenzupserchert. Also müssen neue Heuer Kamps um die Vesolduugsreform. Widei-stände im Zentrum um (Eigener Drahtberichi des ..<9ie&Aiet flngcigers". Berlin. 4. Dez. Aach einer Meldung der »Vvss. 3tg.“ hat Die V e i ch S t a g s f r a k t i o n deS Zentrums in einer Sitzung, an der auch Die drei Dem Zentrum angehürenden Mitglieder des preußischen Robinett« teilnahmen. Den formellen Beschluß gefaxt. Die BesoldungS- reform in diesem Jahre nur z u 75 v. H. Durchzuführen: die restlichen 25 d. Sy sollen Den Beamten zu einem späteren Zeitpunkte. wenn möglich im nächsten 3ahre, bewilligt werden. Laut „XägL Rundschau" haben sich die Deutsche DvlkSpartei und Die Deutfchnationalen in einer interfraktionellen Besprechung, an der auch Der Reichskanzler Dr. Marr und Der RexhSsinanzministcr Dr. Köhler tellnahmen, gegen den ZentrwnS- befchluß ausgesprochen. Wie eine ganze Reihe von Blättern berichtet, hält Die preußische Regierung, die ebenfalls den Zentrums- Vorschlag a b l e h n t, an ihrer ursprünglichen Vorlage fest. Zwischen Dem Reichskanzler und dem preußischen Ministerpräsid^rten hat in Der Frage der Bc^vldungsreform eine eingehende Aussprache stattgcttinden. Wie die ..D. A. Z." schreibt, sind die Verhandlungen soweit zum Abschluß gekommen, daß die Vorschläge gegen die RegicrunaSvvrlage als abgeschlagen gelten können. 3n der KabinettSiiyung sei festgestellt worden, daß für da- Reich fein Anlaß bestehe, eine Kürzung der BesvlDunaSerhöhung auf 75 Prozent vor^unehmen. Es ist aber anzunehmen. Daß Die bei Der ersten Lesung im AuSfchuß vvrgenommenen Aenderungen im wrientlichen wieder beseitigt werden. Die Besprechungen der Führer Der Regierungsparteien über Dic Be*oldungsvorlage UnD am Sonntag fortgesetzt worden Sir gehen jetzt nicht mehr in erster Cirve um Die Regierungsvorlage selbst. Da diese aller Wahrlcheinlichkeit nach die Grundlage der weiteren Be'chlustfasfun^nm bilden wird, sondern vor allen Dingen um die Wünsche Des Zentrums. Die mit Der Besoldung^- Vorlage verknüpft werden sollen. Hier handelt es 'ich in erster Linie um die Frage der Erhöhung der Invalidenrente. Die anderen KoalitionSparteien vertreten zu b.c*em Plan die Auslassung, daß daS Zentrum zunächst 'ich mit dem 5inan)minHter über die finanzielle Tragweite d.eseö PlaneS .ns Benehmen 'etzen lolle. W.i'erhin wurdc Dic vom Fcn.rum gcwün'chte Beibehaltung derBe- f a tz u n g s z u I a g e für Die Beamten unD ferner Die Frage der 5prozentigen Zulage für Berlin und Hamburg besprochen. Der Kampf geht ferner um die Zuschläge zu den Pensionen der Wartegeld, und Ruhe- gehaltsempsänper. Mit einer Mehrheit aus den Parteien der co;ulbemo(raten, der Dolkspartei, Der Demokraten und Kommunisten -st entgegen der Regierungsvorlage ein Abänderungsantrag angenommen worden, der eine erneute (Ein ftufung der Pensionäre Vorsicht. n>a: für das Reich einen Mehraufwand von rund 56 Mil- lionen bedeutet. Dieser Beschluß muß die Besolduna»- reform als Ganzes gefährden. Denn der Reichsfinanzminister Hot eindeutig zu verstehen gegeben daß er keine Mehrbelastung seines Etats auf sich nehmen könnte. Don den Gegnern des Ab- änderungsantrags wird zudem noch das Argument angeführt, daß man rechtlich bisher immer on?r- kennt habe, neue Gehaltsoorlogen tollten niemals eine Erhöhung Der alten Pensionen ober gar ihre Reueinstufung herbeiführen. Der stärkste DiderslonD pegen Die Erhöhung Der Pensionen mam: sich Dabei rm Zentrum peltenD, daß sich geoen Die auch von Den Rechtsparteien vorgebrachten Anträre aus Pen- sionserhöhung bebarriich wehrt. Es wist bei Pen- sic nen. De einem Krundoehatt von 12000 Mk nt- sprechen und Darüber hinaus, keine Zuschläge mehr gewähren. Ein Kompromiß zwischen Dielen Grundsätzen würde entlprechend der uriprüngstchen Rcgierungsvortape eine beprem'c Paulchalerh^h mg und eine Jegrenzung Der si?öchstpensionen oorfeDrn. Es scheint, daß die ohnedies verworrene und für die Erhöhung her Pensionen. die Regierungskoalition gesährtiche Lage noch erschwert wird durch Die Absichten. |cttt Die Durch- suhrung Des Lets-Bruning und Die Probleme der Berwaltungsresorm mit Der Besoldungsfrage zu verkoppeln. Demokraiische Forderungen zur Lage. Soch-Wcser vor dem Retchsparkeiautzschntz. Berlin, 4. Dez. (DIB.) Aus einer Tagung des Reichsparteiausschusseo der Deutschen Demokra- tischen Partei ergriff Der Parteiführer stoch -Weser das Wort zu einer eingehenden stennzetchnung ber gegenwärtigen politischen Situation. Es ist aus Dic Dauer unmöglich, |o führte der Redner aus. rote Die Deutschnattonalen unter Der Parole „Nie mit ber Sozialdemokratie" Politik zu machen. Selbst wenn man der Auffassung ist. daß ein« Verminderung Des Einflusses ber Sozialbemokratie zweckmäßig erscheint, |o sink» doch die Mittel ber Deutsch- nationalen dazu völlig ungeeignet. Ls handelt sich in Deutschland wie überall in Europa nicht darum, ob. sondern was für eine Sozialdemokratie man haben will. Deutschland kann auf die Dauer nicht ohne odergegen. aber auch nicht allein durch die Arbeiter regiert werden. Es ist eine verständige M i s chri n g nötig, in brr alle Volksteil, sich -Jammenflnbcn Dos Gegenteil fuhrt zum Bolschewismus. Der Redner streifte dann Das Problem ber Neugliederung des Reiches. Er betonte mit Entschiedenheit, daß Der Weg «um Einheitsstaat nicht über Großpreußen führen könne, da dadurch Suddeutschlanb völlig au» dem gleichen Tritt mit Norddeutschlanb komme. Der Parteiausschust nahm dann mit erheblicher Mehrheit einen Antrag an, in dem die Beseitigung ber Todes st rase im künftigen St - 'fgesetzbuch gefordert wird. Ferner fand ein Antrag Annahme, in dem es heißt An dem System ber ß i ft e n m o h l und den sonstigen Nachteilen ber großen Wahlkreise nehmen immer weitere st reise der Bev.Ikerung stärksten Anstoß. Sie oertangen, wieder Linzelkan- d i d a t e n gegenüberzuftehen. Die Partei ersucht deshalb die Reichstagsfraktion, mit aller Energie für beschleunigte Durchsührung einer Wahlresorm der unter dem Ministerium 5külz ausgearbeiteten Vorschläge sich einzusetzen. Hitferding gegen Schacht. Tir wirtschaftspolitische Debatte im Reichstag. Berlin. 3 De». lD.D.Z.) 3n der Aus- Epra che über Die Wi rtlchaf t« nterpella t on bet lagt Abg Rauch kB. Vp.) die Rotlage Dee gewerblichen Mittelstandes und der LanDw rrfchafl. Die deutsche Landwirtschaft sei h-.nl^'t.ch Der Srll-ftkokten im Verhältnis zur AuslanDslonlur- renz vorbelastet. Darum Dürft man Den Rus nach Zollabbau nicht generell auch für alle Zweige Der Landwirtschaft erheben. D e noi- wenDigen ÄrcDite Der Lankv.r^chaft feien hoch verzinst wordem. daß Darunter Die land- w.rt^chaftllche Prvdultion leiden muf tc. Außer ei'*er großzügigen SntschulDungSakt'vn sei auch eine Verbilligung Der Be- tricbskredite nötig, öin griunder Föderalismus fei notwendig, um in Den ärmeren Ländern nicht die Reichsv er Drofs-rnheit anwackfen »u la’fen. Die notwendige Reform und Ver- riUigung der Derwalmng uc inander. Abg. Schröder. Mecklenburg lVöll >. sieht die Ursache ter Mängel bet Der kommunalen Finanzpolitik in der Erzber^erfchen Steurrresomn. Die iBrifcrang werde nur eintrelen. wenn den Gemeinden wieder das Recht gegeben werde, D e Einkommensteuerzuschläge selbst festzusetzert. Die Einkommensteuer mäste wi Der Den 2än_erx unD Vemeinden überlassen ttxer'en. Abg. Bachmann (Dn.- bespricht kurz die Kreditverhältnille der Landwirtschaft: die zur - Uftunfl unb 'Bet^inluna brr Krrd.tr von brr Landwirtschaft aufAutmn.-i.-nbm TB tid flänbm bn «chreieaden 2Htf]o»rb zu ben vid zu ntcb- r am Prdfrn brr Ian tr rlschaftlichen Produkte, l'a^u komme btt Hohr Steuerlast. bi« für die unrentable Uanbttxrt d)aft kaum tragbar fcl D e meisten Forderungen der so- iuldewo rot schen Ja- ’ rprllatton feien undurchfuhrbar. Di: jetzt schon für die kleineren und m.ttL-rrn Land® r.e faum tragbaren SoztaUasttn dürften unter k.inen Um# ständen weiter erhöht werden. Da« Schlußwort für die Interpellanten nimm» TU)« Vr A l U e r b l n q (Soz.- Die Regtoru gsparteien haben bas Reparatwn-pro« blem au gerollt obwohl sie es wissen muhten, bah brr geeignete Zeitpunkt erst sdn werbe, tor-.n ti< Wah.en In Frankreich. England. Ame- rtka unb Deuts ^land gewesen sind unb wenn sie e'nen Sieg brr Linken gebracht haben Durch kie ganz falsche Taktik des ReichsslnanzministerS ist ree Aeparationsageni n bte Rolle eines ^lvanzberaters v«.setzt worden, ein«Roll«, bi* i' nicht zulteht und die tm Dawesplan <• f nbet. Der Reichsitnanzmii.lster hat lr»eisunt«n cn die Länder eine lk r- getrieben Das war die Konzession .tr Bayerisch« BolkspoNe«. um sie d. , «fl erungskoalttion zu hallen Unser« ■Kriege vollkommen zusammengebrochene Wirtli,ail kann nur wiederausgebaut werden, wenn ihr jährlich 11 bl# 12 Milliarden Ausland- kredite zugduhrt werden. Darum ift es unverantwortlich, we: n der A«ichübankpräli^«nt durch le.ne Reden de i deutschen Kredit im Auslande schädigt. Di» ausländischen Kredite sind von Deutschland lehr peislänNg angewandt worben, -um Micder- 111 des Kohlenbergbaus* einer Schwer- induftrte unb einer chemischen Industrie, um die uns die ganze Met beneidet. Wir sollten allo aus die e Beweise deutscher Krast stolz sein ’tnb nicht durch sallch« Selbstbe'chulbi- flu.'.gf : un'eren Kredit im Auslande schädigen. Mir haben gegen Miderstände durchae'eht, hab die hcrannnorllirfx' Wahrung der Ae und der Reichsbanl auch nach dem Dawesbakt in deutscher $anl> bleiben. "Dir müssen nun von • dem Deutschen, der an der Spitze der Reichö» bink steht, verlangen, daß er sdne Tätigkeit in Einklang letzt mit der Wirtschaftspolitik, für die der Deutsch. Reichstag und die deutsche Reich*- reglcrung die verantworlunq tragen. (Beisall.) Mir wollen nicht d e'e Politik durchTreuzen lassen durch Reden, wir sie ter Reichsbankpräsident in der impulsiven Art Milhelms II. hält. Selbst Poincarö hat kaum jemals so unberechtigte Dor- würfe gegen das deutsche Volk gerichtet wie Dr. Schacht. Die Minister Dr. Köhler und Dr Eur- tius haben i‘'re bessere Etr.'icht n.chr gegen Dr. Schacht dulchgeletzt. darum 'tnd sie mits^uldig. Unser MihtrauenSantraa ist die Ausfor.erung an diese Regierung, nicht länger die Zeit deS deut'chei, Volkes zu vertrödeln, sondern an das Volk selbst zu appellieren Sie wird 'chon bei dm Mahlen die Antwort des Volkes bekommen. «Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.- Damit schließt bte Zlnterprllalionsbebatle Die damit verbundenen Anträge werden den zuständigen Ausschüssen überwiesen Das Haus vertagt sich auf Montag Auf der Taaeckordirung sieben die Interpellationen, die sich aus die Wirtschaftslage Im Osten und Westen be-iehen. Einigung im Dresdener Eisenbahnersireik. Dresden. 4. T Wie die Telegraphen- Umon erfahrt. Haden die Einigungsverhandlungen zwischen den beiden Kommissarin der chauptverwal- tung der Reichsbadn und Vertretern de» Einheit»- oerbandei der Eisenbahnarbeiter in Dresden zu einer dl n I gun 0 geführt Di /lnerbteten des Landen schlichter». Die Schlich! zu übern eh nen. ist dadurch überflüssig gewordei Urber die erziel»« Einigung wurde ein Äommuniqu* antgegeben. wonach die Einigung unter Doranstellung der Interessen der bmtfrfren Wirtschait erlieft worden ist. Da entgegen Darstellungen in der Dresse. Sabotageakte nicht oorgefoinmen sind, konnte von Disziplinierungen abgesehen werden Der Dienst wird sofort wieder ausgenommen. Reichadahndireknon und (Gewerkschaften werden in beiderseitigem Einoemehmen über alle noch au», stehenden fragen verhandeln. Der (Afenbafinerousstand im (^aargebiet. Saarbrücken. 3. Dez. (MB) Der Streik der Eisenbahner im Saargebiet nimmt an Ausdauer unb Schärfe zu. Heute abenb steht die gesamte Belegschaft des Saarerduetes. b. h. S.3OO Mann. Im Ausstand. Die El'enbabnverwaltimg hat b1.«# jenigen Arbeiter blc Beamtenanwärter linb. zur Aufnahme ber Arbeit aufg-fnr- bert. jedoch ohne Erfolg. Heute morgen fanb eine Sitzung des Kreistages Saarbnicken- Lanb statt, in ber sich bte Delegationen etnfl.m- mlg auf bte Seite der Arbiter stellten. Eine Abordnung wurde au* allen Parteien gebildet die sich unter Füßruna des ßanbral* zur Re - aierungskommission begab, um dort über Me La »re Rücksprache zu nehm, n: sie wurde jedoch nicht vorgelassen. Die Schwier gfdtcn auf b.*n Eäterdahnhösen nehmen zu Biele Magen bte n cht unbedingt dringend linb. blc ben vor ben Bahnhöfen liegen. Oie finanziellen Auswirkungen öes ^eichsschulqesehes in Hessen. D a r m ft a b t, 4. Dez Koch einer IRtueilirig der amtlichen .Darmstadter Zeitung' wich die Durchführung des Reichs b.-!a<-' (genau M.4) BtUllo- n«n und einen la u f e n b c n Bedarf von «ahrtich 15 (genau 2.34) Millionen Km erfordern tM "äh« ber Summe ist begreiflich wenn -nun >>ch bte staik, konfefiioneil, Mi'chuna oergegen- «värtigt. wie sie sich au» dem Eememdeoerzeickmis für Hessen ergibt. Amerika rüstet weiter. Washington. 3. Dr^ (DT B ' Prüft- dent Evoltdge hat ten Xbräßungi- Vorschlägen der Sowietu . > rn nur geringe Ausmerksamkeit geschenkt UMe ».rtautet vertritt «r ben Standpunkt. bah diese Bodchiag« auf bas Heer der Bereinigten Staaten keine Anwendung finden könnten, da dieses bertv* 'oweit wenigstens bas reguläre Heer tu Berrecht Urne, praktisch auf frc-i Stand einer bü*cn Itee Sensationelle Verhaftungen Aus nb fei ber Ges chatt*- men logen hat. mitBau icirden unb mti |ur gelangen, iaht sich kaum erklären. BieOeicht «titaav men ste dnrr prähistorischen Siedlung, bet An» unb bi« wurden. aber in- Krankentreter eines glazialen schon öfter Punkte » krochen Wie di« anfr »td jüngeren Venobe Ctraf)bürg wird gemeldet daß eine Haussuchung bei brr Stenotypistin des Der- husteten ehemaligen Vebrcr» Rolss Dcrgenom- Gin geheimnisvolles Attentat. Anschlag auf das Heben dcs Erkronprinzeti Carol? Aus aller Welt. Veätzistorlfch« Jee»e. 3" Ka s 1 e I wurden bei ben Arbeite» zur Kegu iierung der Meinen Fukdo an der Ecke Reue Str ah« und t-biioffFbenmefl schon vor einigen Monaten in Straßburg. Trri cisasjische Antonomisien unter Spionagcvcrbacht. Pari* 5 Dez. (Wolff. Funkspruch). noramenen Auftrag nicht auskühren werde vorauf bidet ben Angriff verübte 3uf ben Borschlag des rumänischen Bli.nister- prä t erteil B.ntila B r a 11 a » u. dn nationale* Oinbea*tabinett zu bUben erwidere San tu. ber rührer der Bauernpanet er fei zu dner Mitarbeit mit ben Liberalen erst nach Mah- V • b«"" btt mit getrennten Listen burchgefuhn wurden und zwar auf der «rund- läge ber E r gebnif f« bie et Mahlen Di« Antwort »irb al* ewe Ablehnung angefehen. Havas weist bagegen zu melden daß gegen Baumann unb Köhler Anklage wegen Spionage erhoben worden ist. Trog des von ben Behörden Abrüstung ober Sicherheit? Btrtaflung der Genfer Verhandlungen auf Februar und Mar- gegen Lider- speuch ber Bussen. — Abrüstungskonferenz für 1925 vorgesehen Polizeitruppe gebracht sei und daft auch durch die voU'iändige AufgabeberRüstun- aenAur See seitnis ber Bereinigten Staaten der Wohlfahrt der Welt im gegenwär.ig n Zeitpunkt keinen Dienst geleistet werden würbe. 3n Marinekreilen wirb versichert man habe Grund zu der 2nn.>tzme dast Loolidge der Empfehlung der Martnev.-r iniaung. in ben nächsten 5 Jahren wenigstens 8 Kreuzer zu bauen, günstig gegenübersteht. frrbtr. der den Baben mann und Köhler in Berbinbung gestanden hat, die ihm häufig Betuch« ab- statteten Kodier ist früher in .stre-.durg be u t • I Die viel'ach erwartete Fühlungnahme zwischen anitglleb»m der engli'chen und der russisären Delegation ist auch während der späteren Abendstunden nicht erfolgt. Auf französischer Seite wUl man willen, daß c-ie russische Delegation bereits Montag vormittag Genf verläßt, während die Ru'sen noch keinen Termin für ihre Abreile an geben wollen. In einem Interview erklärte Rolfs verwandt. Am Svnntagvormittag wurden neue Haussuchungen in der Mohnung de* Barons Claus Zorn von Bulach in Gertz heim vor genommen Es «cheint dxiß ,-wrn von Buloch In blder Spionageangesegenheit ferne Rolle spielt, tast Baumann unb Köhler 'ich seiner vialleicht beOWntnt. um ihre Machenschaften zu verdecken. Die ebenfalls verhastete Frau Köhlers Ist vorläutig tn Freiheit ad en« roebm. Tem .Journal wird dazu gemddet daß bei den beiden Verhafte«*' nichtige Doku- ment» vorge«unb«n wurden «nd daß «tn Haftbefehl gegen Lev erfassen tocrörr. ist s'fcher Seite al» typisch« Keramik drzeichnet tour- den. Rruertzkng» wurden unax : bet Scherbenfund stell« auch Knachr« klluBlalcr litte gefun Prag. 5 Dez CIU) In der Rächt auf Sanistog wurde auf den ZOzährigen Rumänen Tlarinefcu im Bois bt Boulogne In Paris «in Anschlag verübt Trotzdem ' greifer sechs Revolvelfchüsse ad euerte Kleider an drei Stellen durchlöchert blieo Marine'cu unverletzt, mußte folge starker fedischer Erregung in das öau* gebracht werben Rach den Auslagen vor der Polize.dehörde scheint der Anzrisf im Zu- fammenbang mit einem Plan« zu st« «n. Prinz E a rol vor Rumäni«n zu «rmord«n. Vor acht Tagen macht« Marinelcu a .f der ru- mänifchen Gefandifaiaft in Paris di« Bekannt- schaft dnes Landsmannes der ,hm mltteilt«. er l«i beauftragt, einen Mann zu dingen, bet Prinz Sarol ermorden soll. Der Un- ddvvme bot Wartndcu eine Belohnung von I - 00 Franken Die er erklärt« sich b«r«it. be- Migt« aber »inen mit der Uebttwachung l- bttzau t Sicherbettspcliztste« Als zufäll'g wieder seinem Landsmann begesnel». letl.'e er ihm mit. daß «r b#n über- tvciuroo.auoiaflc. Ber Ewstaß de» östlich«« Hoch* auf unf«t« lew pr t-esieheti Äit dem 3uftwt«n stellenweise» ttberzchlsge. Kil» in fester Form, muß gerechte« werben SenereoteuHae* für Dttnstog »«ist störler de- Dbllt. etwa* nuIber und 'psttr oemnpeUe Riebet- schlag«, test» al» Schnee. Suurune*au»ii*«« für Mittwoch SoMge» rxii^c » mprrciu. tn weiter ae'«»,grnd mit «ernw irlire A e erschlagen. Lufttemperatur,* am 4. Bepember mittag» U (Brad Eelsiu*. abenb* 13 ®reb dtffhi»; am 5 Be- j,mö«r: morgen» 0.7 Grad Lekstu» öaftmuet 1J ®n* Ceistu». Minimum ntieu» 0.4 Grob Lelftu» — llrdtemperattinn i* 10 Zenttwettr lieh am 4 Bt- WWx ad.no» 0.4 (Brab Le.siu». aw S zemdee: morgen* 0.7 Grad Lelfiuo HW W»*tM l* bte am Weinberg möglich «reden kt- fann Dtt Funde wurden dem He»sischen Lande»museum über- triam. Bi« Betin« vtz'Ibarmoncker in London. Bo» erste ston.z«N de» Berliner Btztthorown»- sch«* Orchester* unter Lettteng feine* Dirigenten Furtwängler in der Londoner □ueensOafl war em voller Erfolg Bet Saal war fett langet Zett tum erüenmcl rote ber bi* a u s de « legten vle| gefüllt «nd zahlreiche Tvrionen tenben fr ntn Einlaß. Bte Londoner Gelellschast war nntze- alterkoftt. in der sich 2077 Mark beenden. Mit einem Kraftwagen ergriffen jW bann bu Fiucht. s>eißrr Kaffee al* loöesorfache. Do» bretiähnge Tödsterchen be* Arbeiter» Bst- oier au» Bemmui CDommern) hat», au* einer Inste «den aufgeb rühren Äc-e« getrunken und sich bebet f o ich wet verbrüht, baß e* bereit* auf beai nlege zum Kranken hau» starb. Der Wettkampf um bo* größte Schiff Der größte Dampfet. Ur die Weilmeete befahren hat. ist bisher immer noch bet deutsche „B i < m a r cf" der nach der Hebtrcab« an di« White-Star-Lln« . TH o] e M <** heißt, g we'en. Er wird ab«t jetzt von einem Schif e übertroffen werben, das von einer englischen Linie gebaut wird und das eleganteste und schnellste Schiff werden soll mit 60 030 Tonnen Inhalt. Da neben veabstchligt auch d.e Whi:e-Star-Litw einen R esenba:np,er zu bauen unb bie anderen schifibauenden Länder mb «<«. fall» nicht müßig. Deutschlands beiU größten Schif e. bi« im Bau de.jndliche ..Bremen" und .Europa" werden eber.salls di« Ma.e'tic" ü.edieHm und sollen «inen Schnelllgkeitö.e ord aufftellen. Das grö' te Schlfl aber beab'ichtlgt sch.teßllch Italien zu bauen, das über 65003 Tonnen Rauminhalt haben soll. Güler-Expreß, «g mit 90 Ute au ter dkfdmrtnblgfrtl Zwischen Berlin und Köln wird feit einiger Zett nach leder Richtung ein bdonbeter Etpreßzug mit ») Kilometer Gcschw nfcgltit ge- sähren .iur glatten Abwicklung des Verkehrs vor W-'idnachten verkehrt ab d. Dezember ein weiteres utpref ;ugpaar zwischen Leipzig und dem Ruhtgeviet. Oie Wetterlage. Aus Der prvvinzia(h komm! et mtchi fdbfl. ko füll! er Ne vor Ns Senter eHMlicn Schube mit feinen flut er laben Do») Ci Hefen 3rpfrf UN- Hüffe die altaermanifchen 5LZKfeif«*imboü. den SauttbeltanMeU bil- C* [Abt den Brauch auf vorchristliche geilen zu- ^Auheen Wahrscheinlich beschenkte man schon 6o*d(» Ne ÄlnNr. tm •cbenfen daran. M "Beton mit feiner Gemahl n Hulda tn Nelen trüben TBiniertagen feflrnfpenNnb durch die Selber und menlchl-.chen Siedlungen zoL. Nutzt nur tn Deutschland auch In Oesterreich. Böhmen unb btt Schwer in Höll and und Belgien NNutrt brt .Nikolaustags oNr auch N»6 .Klaus tag" Hne Freude für Ne ÄlnberttelL Ob sie »ich unter dem GaNnfpenNr Pen sanften Bischof nber den freundlichen Knecht Auprecht. oder den 'ich mit getoalrgtm L'Vrbr Sache den Mondes während ktner vollständigen DerHnsterung Sie rührt daher, haft di? Lufthülle Nr Grde wie etn Brennglas trieft und so die IU durchlaufenden Sonnenstrahlen auf dem Mond rerctnigt. Rndese als rote Strahlen können wir wir ja vom Abend- unb Morgenrot her wllfen. grtf * die SangestruNr au» (Bieben, ferner der näheren Umgebung recht zahlreich [folge geleistet Der hiesige Gesangverein „Q rohl t n n" eröffnete Ne Tagung mit Nm gut zu Gehör gebrachten Chor ..edukre Sonntagslied' BunNsoorfixenNr Lekrer Heinrich Stroh au» Butzbach sand Nrüld»e Begrüftungswort- unb ge- dachte Nr hohen Sebeutung, bie Nm deutschen Lieb gebührt SongesbruNr Eise (Sieben) erstattete den Nechnungsbericht, Nr nach Prüfung durch einige Mitglieder bie Zustimmung Nr Versammlung fand (fine längere Auesprache benötigten die i-om Vorstand oorgeschlagenen Sastungsänberiingen. Sie wurden fchlleftlich angenommen und Nr Neu- druck Nr Satzungen genehmigt. Vf» ein gute» Zeugnis dafür, bah Ne Geschäfte N» Bunde» in richtiger Weise geführt werden, must Nr Umstand angefehen werden, daft auch diesmal wieNr einige Nm Bund seither noch nicht zugehörige Vereine Anträge um Aufnahme in den Bund gestellt hatten. Vie Anträge sanden einmütige Zustimmung de» Sänger- tage», so bah die antrogftcllenNn Vereine „Sänger- Vereinigung Collar", Gesangverein „Germania" GroftenBuseck unb Gesangverein „Frauenlob" Homberg a. d Ohm in Nn Bund ausgenommen werden konnten. Der Cabntal-Sangerbunb, einst Im Jahre 1*60 mit kleinen Ansängen gegründet, hat sich,^u einem der ersten SängerbünN unsere» Heinwtgebiet» emporgeschwungen und zählt heute zu feinen Sun- besoereinen solche au» dem Lahntal, Dettertal, Hör lofstal, vhmial, Schwalmtal, Lumdatal und Dilltal Die Einmütigkeit kam auch zum Ausdruck, als es galt, bas Bunde » fest für bas Jahr 1928 festzulegen. Trotz seiner Lage an ber Peripherie Ns Bundesgebiet» wurde einstimmig beschlossen, da» nädtfbährige BunNssest inKirchhain abzuhalten Als Zeitpunkt wurden der 7., 8. und 9 Juli 1P2S seftflelegt. Für die Zukunft soll allen Sängern, die 2 5 3 a h r e dem Bunde angehören, die Bundes- nabel als Ehrenzeichen durch den Bund ncrlkfoen werben. Auch für Bundesvereine ist nach 50jähriger, 75jäbriqer und lOOfäbrlger Zugehörigkeit zum Bunde eine Ehrung vorgesehen Nachdem noch verschiedene weniger bedeutungsvolle Punkte erledigt worden waren, schlaft BundesvorsttzenNr Stroh die arbeitsreiche Tagung Sornotncn. — Tageskalen der für Montag: Herein vertriebener Elfaft Lothringer: 8 Uhr. Hotel Kohler. Mitgliederversammlung. — Lichtspielhaus BahnhoIstraste- Pot unb Paiuchon am Nordsee» ftronb". — Astoria-Lichtspiele- „Die Hochstaplerin." — Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben- Wegen Grkran'ungen im Operrtlenversonal kann N? angcfün'igte Vorstellung von .Graf von Cuicmhurg' zunächst nicht stattsInden. Gs findet dafür am 7 Dez?mb r Ne hn Nkittwvchabvrmemenr noch nicht brachte Aussübrung des .W i l d s ch ü tz" von Loring statt. Ss sei bei Nefer Gelegenheit darauf hinge- wiesen. bah die reizende vpieloper. die in e uer anerkannt guten Aufführung gebrach' wird, das lebhafteste Interesse des tbeaterliebenNn Publikums Verdient, da sie an hübschen musikalischem Nummern und einer lustigen, flotten HanNung. über Ne aber immer der Reiz einer harmlosen LiebenswürNgckcit gebreitet ift. es m;t □ar vielen modernen Derlen ausnehmen kann. IlcberNes ist tie NVttwochauftühru - g. aller Dahrschei nllchkeit nach. Ne letzte des hübschen Weckes. — Bon der Gesellschaft der Gie- stener Kun st freunde wird uni geschrieben. Gs ist Ne Pflich: eines jeden Gevild-eten. sich mit den Problemen Nr modernen Kunst auseinanderzuletzen. C der stärksten und hervorragendsten Vertrete moderner Kunst, auch in ihren überra'chenden Wandlungen, zu denen - fei es tm HO- »der Wider — ßeder Stellung nehmen muh 'st Pablo Pieaffo Leder ihn. (ein Deien unb Werden wird Dr S ch ü - r e r >Prag>. ein berufener Wortführer im Streit um e Moderne, am Dienstag. 6. Dezember 83C -Ihr abends im Hdriaal 2 der sprechen Da vorausstchtlich viele Ne für GreHen seltene Geiegenheu benutzen werden (ich mit diesen. Ne grobe Weit bewegenden Aragen aus- eiuanNrzufetzen und der zur Verfügung stehenN Platz beichränki ist empfiehlt es sich, pünktlich zu ericheinen. (Siehe Anzeige bi der Sarns.ag- Nusgabe I ee Der Kupferne Svnnta g brachte unserer Stadt grftern einen starken Verkehr von auswäns Der Zremdenzuström trat namentlich nach t-em Eintreffen Nr Mittagszüge. Ne in >ehr guter Besetzung i abends Ni der HeimkeN sogar verstärkt, gefahren wurden stark betnoc. Dazu brachten die Kraftomnibuslinien aus den benachvarten. nicht an den Bahnstrecken gelegenen Orten noch reichlichen Verkehrszustrvm Auch Ne Giechener Bürgerschaft war in erheblichem Ilmlange aus den Kunen, so dah (ich tn den Nachmillagsstunden Hi den Gefchäftsstrasten ein lehr lebhafter Verkehr entwickelte Soweit man beobachten konnte, wurd? in zahlreichen Geschähen bereite rege gekauft. loährend der andere Xei! Nr Weihnachtsmarktintere'fenten (ich zunächst einmal mir einer Berichtigung der Schau- fensterau-lagen begnügte. Acrche Anregungen zum Kauf dürsten aus Nder Be'lchtigung hervor gegangen lein. Nun unsere Geschäftswelt hat es (ich angelegen sein lallen. Ne Schaufensteraus- (agm wiederum in geschmackvoller Weise berAu» richten und dabet da» weri-ep'vchvlogische Moment geschickt zu betonen. Unter diesen Umständen können unsere Ge'chä'lsleure dem fommenNn Silbernen Sonntag mit Zuverllchl entgegenfehen Hoffentlich ist auch dann das Wetter so günstig tote gestern, damit unseren Mitbürgern vom LanN ein Besuch Nr Stabt angenehm wird Verkehrsordnung erfordert Rechts gehen! ee Dlehmärkte in Giesten finden am Dienstag und Mittwoch die'er Woche statt. Am morgigen Dienstag ist Nindvieh- «Nutzvieh-) Markt, am Mittn>och Schweinemarkt ** Aus dem Giestener Standesamt s r e g i st e r. Gs verst.;rben tn der Zeit vom 15. bis 30. November: 17. Hugo 05rum Sollfan, Lchulamtsanwär er. 25 Jahre alt. Le.tersweg 50. 17. Karoline Stiel, geb. Löber, 63 Jahre alt, Gnauthstraste 1. 18. Friedrich Wenning. Nech- nungsrat L Qt. 65 Zähre alt. Äatferollee 35. 18. Glife Lemp. aeb Möller. Witwe. 61 Jahre alt. Trednerstraste 46. 17. Johanna Zimmernunm. geb. Meletta. Witwe. 70 Jahre alt. Goethestr 25. 19. Dr Wilhelm Winther, Oberstabsarzt a. D.. 84 Jahre all. Wilhelmstraste 14. 19. Anna Barbara GlisaNtha Schonhals. geb Binn, Willre 64 Jahre alt. Sicher S ratze 74. 20 Hermann Iriednch August Hoffe. Kirchendiener l *X. 80 Jahre alt, Ludwig'toaste 12. 21. Karl Pauli, Maurer. 68 Jahre alt, Ä it’erilL'e 31. 21 Lina Zimmer, geb. Heller. Witwe. 58 Jahve alt. Kalserallce 12. 22. Gustav Nohleder. ohne Berus. 85 Jahre alt, Licher T ratze 74. 24. Pauline Grollan. Lehrerin. 41 Jahre alt. Krofdorf er Straste 4. 26. Wilhelm Kammer. Oberpostsekretär L 2t.. 61 Jahre alt. Sicher Strafte 23. 27. Gustav Haubach. Postdire.'tor i. 2L. 71 Jahre alt. LieNgstraste 49 27. Georg Koch. Nentner. 75 Jahre alt. Neuenwea 30. 28. Antonie Markert. geb. Henze. 43 Jahre alt. Dammftratz: 44 28. Heinrich Lein. 1 , StunN alt. Am Äugdbrrg 54b. 30 Elise Nühi. 1 . Stunde alt. Westan age 56. 30. Karoline Baum, ohne Beruf. 65 Jahre all. Asterweg 55. *• Hessische Komm unal-Tagung. A n nächsten Samstag findet auf Einladung des Bürgermeisters der ctaN Msfeld eine Tagung hellischer Städte und Landgemeinden mit höheren Schulen in Frankfurt a. M im Hotel.Kyft- hänser" statt die fich mit den höheren Schulen in Hessen befallen wird, und auf deren Tagesordnung eine Aeihe von wichtigen fragen. Ne das höhere Schulwesen betroffen, steht. Dabei r bie Gemeinden immer lchw ertgec toerNnN Zraae der Aufbringung Nr Kosten der höheren Schulen unb bie Erörterung Ns Systems Nr Gastschulheiträge eine besondere Nolle (pieken. Zu der Tagung sind Ne hessischen Ministerien und die Fraktionen Ns heffifchrn Landtages eingeladen. - Evan, , fisch - kirchlich, »»ckrfch- 11 n. Durch Mf Kirchenrogierun» murN Nm tHrm Hfinnct) L’ubtciu Weber zu die fwe- delilche PfarttteU, zu Monsheim. Dekanat Worms, — Weihnachtsschiff ,I«»U»rf Wer die Nvorste e iNn Zeienage in Nn Bereinigten Staaten zu verbrt»gen Nadfichriat. sei auf di« belvnNrs gnettige GelegenheU b*ngat>aad^mpfer .New Bvrk" An Bord de» Schll es t< inNt ich em von N unb ame.tlan.fa.er. Beamten ge eitete» See post- amt. das bie befördere >Pvst schon während Nr Nelle fortiert. Die M>afe:e können daher unmittelbar nach der Ankunft im Neuyorker Hafen der Bahn zur WeuerdesörNrung uNtgeben werben unb gelangen somit rechtzeitig in ben Besitz ihrer Empfänger in allen Teilen der U iloeu Auch Dampler ,Xbudngia" Nr Hamburg-Amerika-Linie. Nr am 7 Dezember ausläuft kommt für Deihnachtsre senN unb für Ne Beförderung von Gaben zum Fest In Betracht ee Auftrieb auf bem heutlgenfrankfurter Cchfachtoiedmarkt Ddjlfn 210, Bullen 66 Stob# 611 gärten 271. trtlber 481 Schafe 127, Schweine 4435 Stück Vie Leipziger Tabakarbeiter gegen den (Schiedsspruch. Am Samstag lehnten Ne Leipzi - ger Tadakard eifer den Schiedsspruch, Nr im 9lf JO 1 3 fr ik trt br ei t i r te ki » * k K n a in T tM bi 3 H tnöorf, Vad . Nauheim RarHrahe 44. Für die herzliche Teilnahme, die uns beim Heimgang unserer lieben Mutter erwiesen wurde, sagen wir aufrichtigen Dank. Äi I« * cd wr ffl Ich te h 6t Heinrich Baldewein Karl Boller Karl Klütlnfi Hermann Schmall ä 3n Stellengesuche) •llitr. tzd Higer g*a riebe 'uLt 2 eile als Lager» ob. Hilfsarbeiter. TaurrheQunfl er« wunich«. Ltdrihliche flnaeb nmec (H7vi cn b •leh Ana erb Wir »uc ien für unser Bpe«.-DaeM-Ieafekreis-eesebl!l | Vermietungen | iBööi. Zimmer IN. el.k.». VIN 0708 Marktviat, 7. Hießen < Marburger Straße L3), Hochheim a Main, den 6. Dezember 1927. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 7. Dezember, nachm. 3’, Uhr. vom Neuen Friedhöfe nun statt ________________________________________________________06713 (Verschiedenes) Auto-Neeh 1790. Ziehung bestimmtem 17. Dezember 1977 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelmine Wagner geb. Schütz Ludwig Wagner und Familie Theodor Wagner und Familie Wilhelmine Wagner Richard Wagner. Allendorf a d. Lahn. Dutenhofen, den 4. Dezember 1927. Die Beerdigung findet Dienstag den 6. Dezember, nachm. 3 Uhr statt Die Beerdigung findet nm Mittwoch, dem 7 d. M.. nachmittags 3 Uhr, in Gießen von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Wilhelm Hedtelmann Maria Baldewein geb Hedcelmann I Luise Boller geb. Heckeimann Dina Klüting geb. Hcckelmann Hedwig Schmall geb. Heckeimann Ernnt Heckeimann und vier Enkelkinder. rod • -M ti ui ar billig nbtiiflrben IfbaeO, ÄohtrftT. la. •** 15- bl» 17jahr , ge- itinbeo. mtdigeö Mädchen für tagsüber ob. für non* gesucht 0712 (flortbeftr. 31 1. Burgerhütte Oelen In großer Auswahl Bleehmintel • H • Oifea empfiehlt Edgar Borrmano Elsen waren. Werkzeuge, Gießen. Zigarren- Tpe dem bei Th. J. Adam. 1. Eifert. Konr. Emmerich. U JooeL Henn. Kuhl S.Loeb.h’na.Loti.Zfgarren- h.iubE. Reuter WwAfrJiuchackerx Wilhelm Se—m'iT, Wil'y Wrh.«r (6 te1 vnselln MöWe» da» auch aui kochen kann iiroetirl Mädchen verbanden« für bald gtiucht. Zu melden Hi'flSD Marktplatz 6, l. Stock Nach Gottes un erforsch lieh em Ratschluß entschlief heute morgen 11'. Uhr infolge einer schweren Operation in der Chirurgischen Klinik zu Gießen mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater und Großvater, mein lieber Bruder, unser Schwager und Onkel Herr Ludwig Wagner 111. Kaufmann, Gast- und Landwirt im 63. Lebensjahre. tun Beeten dee 1 hunnger Muietuni, Eisenach. >>• Gewinnt mesmeen Mart: 25000 Modehaus Carl Nowack Seitenweg »5 *'1 e.r*mrf wooialrn- Brrrli 1115 r B. TonucrPia*. br* •». b. 5N.. wftelll ch 9 , Ubr abend». im iiichen chol: Ordentliche 3al)reshaupt- Versammlung. teari'CTbnum lt Gapnnaen Str bt'irn malere Vht,lieber, u atm» besonder» «Niere aktiv fahrenden, be« itunmi «u erscheinen. Trr ' rmneb Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am '«ometagmlttagmeinen lieben.guten Mann.unteren treusor^enden Vater, Schwiegervater. Großvater. Bruder. Schwager und Onkel Herrn Friedrich Bechlhold Im 72. Leben »jähre zu ilch In die Ewigkeit zu rufen. Im Namen der ti'-f trauern den Hinterbliebenen: Frau Marie Bechthold. Statt jeder besonderen Anzeige Heute morgen entschlief sanft und unerwartet infolge eines Herzschlages In Alsfeld, wo »le zu Besuch weilte, meine Hebe gute Frau, unsere treu besorgte, gute Mutter. Schwiegermutter, Großmutter. -Schwester. Schwägerin und Tante Frau Maria Heckelmaun geb. Meyer im Alter von 61 Jahren. Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen: ifllc «och betrnt. tn leb« aulemZabanbe. la Vel'trrufQ. tit verkaufen Hn «r rlorrn. oeven ifCm BabNb-istrabe I7. Verlöre» llerztpfel. ® I a uAM 01 dl iv rrr v m Weim uSektrtpiel i den! ilnrb. 2el'fra- wen Uoolanda.eml t. Vl«tlvtf 16 Zhdsnir. Ave««, ae» hei a d. F»ackereL Pall- Den.. ärgsten Husten beseitigen «ofort Wintrrhofl* extra «tarkr EiicaL-Menthol-Bonbons au» der Drogerie Wlnterhoff, IfttllL 18 Mrtn falt ne.irt ematll. Dauer« brenoer । »u verkauf ■ntukb- MD I u 3 Ubr. 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Dezember, nadpmillag» 2 Uhr. versteigere ich im „Löwen", Neuenweg 28 dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 1I074D 1 Personenauto, 1 Dlplomalschreidtisch, 5 warenschranfe, 1 Lissthrank, 3 LHaise <». 1 Schreibtisch mit Aussatz. 1 Ichworzpalierlee stlaoier, 1 Irumrau- splegel. 1 Orlarmdlbr, 10 paar Leder gamaschen, 1 vüseff, 1 Warengestell, 1 Ladenkosse, 10 paar Schneeschuhe. I Staubsauger ..Lleflrolut", 24 vdnde Weyer» Lerifon, 1 Ladenthcfe, 1 Diwan, 1 Jlurgdrbrrobr, 1 stommode, 1 Regulator, 1 stleiderschranf, I rlu»;ichlisch, 2 Sessel. 1 kleiner lisch. 1 Rauchtisch. 1 Sofa, 1 Waschmaschine. 1 Stahlstanze. 1 Kopierpresse mit lisch. Bestimmt: 1 Schreibtisch (Eiche), 1 Ausziehtisch (Elche). 1 Irumeau, 4 Stühle, 1 Sessel, 1 vollständige» 3dl, 2 kteiderschränke (einer mit «pieget), 1 Waschkommode mit Spiegel und Marmor, 1 Schränkchen, 2 Tlachtlchränkchen (eins mit Mar mor), 1 vollständige» weihe» Feldbett, 1 Waschkommode ohne Spiegel, 1 flü chenschrank, 1 Küchentisch, 1 Stuhl. 1 Ehaisetongue. Möll Gerichtsvollzieher k. tf. in Gies,en Hheringstrahe 7. INGENIEUD SCHULE ältenduhg th, . MASCHINENBAU - ELEKTROTECHNIK AUTOMOBIl-v FIU6HUGBAU Verkäufe f Sdrwere BogetAk Saljriul) tn co. 8 Laven Mim 1 mal» falbeaa au Gott dem Allmflchtigen hat es gefallen, meine Hebe Tochter, unsere liebe Schwester. Schwägerin und Tante Marie Krick nach schwerem, mit Geduld ertragen em Leiden, gestern vormittag 9* , Uhr Im blühenden Alter von 19 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu rufen Die trauernden Hinterbliebenen Frau Sophie Krick U we. tfeb.Lantfsdorf Familie Georg Krick Karl Krick nebst allen Angehörigen. Leihgestern, den 5. Dezember 1927. Die Beerdigung findet am Ö.Dez .nachm 2 Uhr statt 2] Wetzlar. 81. (bridiaitöboob. - tfaac. bet 10 000 Äf. vün'iig en verfaulen ifadru u Itiobnnnn nach »auf breirbber. Lcvr Sna u 'l> Ju'fuvn minaa» poe -8 Ubr ffv. Vielt, "*»p iMelirefir.Äil Rom ölet ir* eei eifc BeiljtM ZU verkaufen. ?«vr flni u. n anderer Seite vorgeschlagene Mindesthöhe des Vermögens von 15 000 Md. 20 000 Mk würde einem lehr großen Kreise von Beninern gegenüber ein Unrecht bar- teUen und sozialen Gesichtspunkten nicht entsprechen Bach einer Berechnung des Reichs- arbeitsminifteetums würden bei einem Mindestvermögen von 10 000 Mk. 225 000 Beniner nach dem Bentnerversorgungsgesctz bezugsberechtigt werden, von benen etwa 125 000 heute in der Fürsorge stehen während 100 000 bisher aus verschiedenen Gründen die Fürsorge nicht in An- spruch genommen haben 3* würden also schon bei einer Mindest grenze des Vermögens von 10 000 Mk von den beule von der Fürsorge erlabten etwa 340000 Kleinrenin rn über 200 000 tn der Fürsorge verbleiben Ob man in dem Gesetz unter die Grenze von 10000 Mk. herun«ergeben kann, wird einer eingehenden Beratung bedürfen Der Deut'che B^ntnerbund hält auch in seinen neuesten Brrtchlägm an der Grenze von 10 000 Mk. fest Dabei ist beachten*wert. daß nach einer Zusammenstellung aus 14 Bezirks- fürtorgeverbänden in Stahtßezirfen sowohl bei Männern wie bei Frauen Vermögen unter 10000 Mark weniger häufig vorkommen als in Land- bezirken Buch die Ergebnisse einzelner Städte sind lehrreich, in Darmstadt waren 9.1 Prozent Kleinrentner unter 10 000 Mk. in Bie! feld 13.1 Prozent in Stuttgart 17.3 Prozent, in Augsburg HL Prozent. Boman von Feliz M o e l ch 11 n. Copyright by Carl Sünder. Berlin V 62. 29 Fortsetzung Nachdruck verboten Kun geht er au, das Naus zu. das am besten auslchaut von allen, Er hat keinen Plan, er weiß nicht, wo, er eigentlich erwartet. Doch <• ist eine Freude, wenigstens das Hau» zu sehen in dem sie schlä'l vielleicht Ichiäst sie noch nicht und steht unter dem Fenster Man kann |a nach eben, man hat nicht» zu verlieren. 6» wäre schade wenn sie unter dem Fenfler stünde und man schaute nicht nach ... Er geht ums Hau». Er gibt sich gar feine Mühe, sich zu verbergen oder teile auLpitreten. Man hört bie Schritte zwilchen den Mauern. Man mag sie hören. (Fr bot nichts Böse» im Schilde. Er Ipi Sri ganz einfach ein wenig durch die Nacht, (fr aut zum Haus hinaus. Die Fenster sind gelosten. Es ist ein wenig Mondschein. (>au|p;riern zusammen, sie trinken, man hört die Gläser, sie lasten vielleicht (3o:!he hochleben, fie sagen: Ja. der Faust, das ist Deun'ch- fanb, immer und ewig ...' Er versteht nicht. Waste jagen. vhm schaut er schon eine ganze Ewigkeit in die- fes beschattete Mädchengesicht. Vielleicht ist es gar Oie zärtlichen Verwandten. Unter diesem Stichwort g.bt Paul Harms in den .Leipz ger Neuesten Rach- richten" ein Bild des neuen Konflikts zwilchen Preußen und dem Reich aus Anlaß de* Keudelltelegramm* ar. die Berliner Studenlenlchal». das treffend die unglaubliche Situation beleuchtet Mar es unbedingt notwendig, daß Herr von Keudell den Berliner Skubenten die sch aul dem Kriegspfad gege den Kultusminister des Landes Preußen bclanbtn. seine guten Wünlche auf dem Dvahnveg übermirteltek Man kann darüber solcher und solcher Meinung sein. W.e man denn einiges, was Herr von Keudell für unbedingt notwendig gehalten hat. nicht auch dafür zu halten braucht Wohingegen man von anderem, was Herr von Keuchest glaubte vernachlässigen zu dürfen, hätte wünschen mögen, es sei ihm wichtiger erschienen. Als da sind bt< hnan- ziellen Auswirkungen des Re ch»lchulgelehes in der Form, wie es Herr von Knidell für unbedingt notwenl ig hält. Aber wenn wir uns nun schon einmal auf das Gebiet k^entrumspartei angehört. In der Praffis liegen die Dinze nun aber so. daß der preußische Ministerpräsident weniger eine diplomat sche als eine cholerische Batur ist. die Aubem auf dem Standpunkt steht: der dringendste Bedarf an Stunk in der deutschen Bepublik sei noch ganz und gar nicht gedeckt. Im Gegenteil, davon könne ein ges nnun zs- tüchtiger Republi'aner nie flrnui haben. Seit die großen Staatsmänner feiner Partei das dritte Kabinett Marr gestürzt haben und tte Deutsch- nationalen in b.c Regierung eingetreten finb, hat Herr Braun eine Lebensausgabe: Die Re chs- regierung in ihrer eigenen Hauvtstadt aus Tod und Leben zu bekäinpfen. Was konnte ihm willkommener sein, als der srifch-sromm-fröhl:ch-un- bekümmerte Drahtgruh des Reichsinnenministers an seine Korpsbrüder! Zwar in Preußen unterscheidet man sonst streng zwischen dem Minister In Amt und Würben unb bem Minister als Pri- Mhnann. und man nimmt es als heiligstes Menschenrecht eines preußischen Ministers in Anspruch. privatim die Reichsregierung so viel anzurempeln und anzupöbeln, wie es den Anschauungen unb Gewohnheiten feiner Partei entspricht Unb auch Herr von Keudell harte ja nicht als Reichsinncmninister. sondern nur al» Herr von Keudell unb Mitglieb der Deutschnationalen Dvlkspartei sein« Gefühle aus den Draht gegeben. Aber was den Ministern des von der Weimarer Koalition reg.erten Freistaate» Preußen recht ist. darf doch darum den Ministern be» von einer Recht»koalition regierten Reiches noch nicht billig sein! Also ging Herr Broun hm, trommelte eine Kabinetlsl tzung zusammen unb ließ bie schwere Donnerbüchse se nes wvhlausge- flatteten Arsenals gegen bie Reichsrez.erung aus- sahren. E« gibt ein Kapitel :n Schemel» Okkehart da» wie ein anmutiger Äommenict zu bie*er Sitzung de* Preußen-Kabtnerts zu lesen ist. Da» Karitel heißt ..Herrn Spaz«o» Geiandi'chatt". Lanbe*herrlichen Rechten löll durch klösterliche Anmaßung s..n Ginrrag geschehen, brüllt Herr Spazzo ge,r.nur.4»iu±ng und fragt -die hold- selige Jungfrau Praiebi»'. was lur ein Gelrcht er dazu mach« Sehr ein unverschämtes erwidert da* niedliche Griechenland. unb Herr Spazzo sagt befriedigt: So »ft s ivcht! Wie feine Gelandtlchasi mit einem gediegenen Brumm- 'chüdei endet, da* mag man bei Schestei nach- irfeai. Herr Braun ift ties durchdrungen von der Ueberzeugung den -landesherrlichen Rechten" •intTag geschehen Und m der Stimmung bcs Herrn Spaz»o baß heut« Unver^chämrheu Pslichl fei", hat er lüft hinge’etzt und in Aussührung des Kabinertsbe’chlulles einen Brief an -Detter Sieb» den" in bet Wilhclmftraße geschrieben Don dem verlangt er nicht mehr unb nicht Weniger, als daß er leinen Innenminister bei den Ohren nehme unb ihn More* lehre Widrigen- fall» da» hohe Preußenkabinett lich genötigt sehen würde, den Verkehr mit dem Innenministerium abzubrechen. Man sieht, der Zwist ist nicht umsonst akademischen Ursprungs. Herr Braun fühlt lich durch Hern voii Keudell ..filiert", erhebt sich. klemmt fich das Monokel m» Auge tritt steifbeinig vor Herrn von Keudell hin unb spricht die geflügelten Worte: ..Wünschen Sie vielleicht etwas von mir?" Ober auch: ..Der Prälibe des Preußen-Kabinett» steckt Herrn von Äcubell in den -B B." — -Ein bierehrlicher Fuchs kreide »hn an." — unb ermahnt den ..Leibburschen" Ulan. qefäUlgt dasür au sorgen, dost fein renitenter Leibfuchs" Keudell sich ordnungsgemäß herauspauke. DaS wäre so ungesähr die Perspektive, aus der der neueste Brief be» preußischen Minister- pra'identen an den Reichskanzler zweckmäßiger- wei'e zu würdigen wäre, wenn die Sache nicht doch eine sehr ernsthaste Sette hätte DaS ift die helldunUe Rolle, die baS Zentrum bei alledem unangefochten fpielt Ohne daß da» Zentrum. lei c» mit ausdrücklichen Worten, fei e» durch ftlll'chweigenbes Gewährenlafsen. zu- stimmt, kann da» preußische Kabinett sich solche Scherze nicht leisten, wie die plumpe Drohung, ein Reich»Ministerium für ..verkehrSunsähig zu erklären. Die Drohung aber richtet sich gegen eine Regierung, woran da» Zentrum genau Io ..ausschlaggebend beteiligt ist. wie an der Preu- ßi'chen. Man tut den Drahtziehern und Kulissen- Ichiebern der Zentrumspolitik also woh» nicht unrecht, wenn man amummt, daß ihnen die immer wieberkehrende Trübung des Verhältnisses zwischen Preußen unb dem Reich nicht unlieb ist. Im trüben ist bekanntlich aut fischen und ein gelegentlicher Fischzug tut Sem Zentrum not. um sich von Öen Anstrengungen seiner Stellung aus der Wippschaukel in der Mitte zwilchen links und recht» zu erholen. Und weil dem Io Ist. wird man gut tun, den häuslichen Streit der zärtlichen Verwandten, die ba von der gleichen Hauptstadt aus tells da» Reich, teil» Preußen regieren, auch nicht allzu tragi'4) zu nehmen. Gleichwohl wäre zu wünschen, bah chm radikal ein Gnde gemacht würde. Io bah auch die Wiederholung abgelchnttten wär«. Denn zu der biliet bösen Lage worin wir Deutsche un» besmden, pas en derartige Scherze unter den it„ieie.üen ^ariechäuptein drcheigentlich verieuselt schlecht. Die Frage ist allo lehr der Erwägung wert, ob man den Gaul der Der- einsachuna statt wie bisher beim Schwänze, bei Lippe und Waldeck, nicht lieber gleich beim Kops auf zäumen sollte, beim Verhältnis zwischen Preußen und dem Reich. Mit Recht ist wiederholt darauf hingewiesen worden, baß da» Rentnerversorgungsgeletz dem Rentner «in kulturelles Üristenz- Minimum Hdxr.i muß u rentner der höhere MietSaulwanb, der sich au- etner den früheren Verhältnissen entsprechenden Wohnung ergibt, besonders zu berücksichtigen ist. An monatlicher Miete zahlten z. B. In Hamburg J? 'M! 26 5 Prozent der Rentner, zwilch.n 30 unb 50 Mk. 31.6 Prozent, zwischen 51 und 75 Mk 17.4 Prozent, über 75 Mk 7.1 Prozent In Franlsurt a. M. zwischen 10 bis 40 Mk. 22.6 Prozent zwi'chen 50 bis ISO Mk 51 2 Prc^ent: oder an I ahresmieien in Darm stabt b .- 500 Mk. 39.5 Prou-nr 500 bis 600 Mk 22 Prozent. 600 bi» 300 2)3. 21L Prozent. 300 lüs 1000 Mk 9.8 Prozent 1000 bi* 15.» Mk 5L Prozent. 1500 bis 2003 Mk 12 Prozent. Dagegen Halle man die bisherige monarllche Turchlchnitrshöhe der tatlächlih g.zahlien Klein- rentnerunterftützung. die in Hamburg «Januar 1927) 41 3 Mk in Köln (März 1922 31.1 Mk.. in 31.imbcrg , April 1922 > 38.9 Mk. in Breslau (März 1922 33.7 Mk betrug Gerade au* den Micihöhen für eine IDohnung die der Älctn» folgt die Unmöglichkeit, im Rahmen der Fur- forge den Äldnrentnen- qrn jü zu werben Ter Gefetzentwurf lieht bekanntlich auch eine Krank en Versorgung vor. b - bereit* tn einigen Städten mustergültig durchge'uhrl ist Die iährltchen Autwenbungen basüe b-ttug n aus den Kopl be* StielnmünM* ui Sidtin 34 6 Mk. in Wi-*baden »2 VN im Ärnle T> -'lar lä Mk Im loziaUvlitilchen Aus uh i i bie Beratung dieses Gefetzentwurfe» aus Grund einer Begierungserkläruna vertagt worden (Ter Hinweis der Reichzregientng auf die linanziellö Tragweite des Gesetz s brr gerade im -irgnt- wärügen Augenbllck wo wir v-r dem plsiz,eilen Bovem herber ich« de* Reparationsagenicn Parker Gilbert stehen doppelt b.rnchtet tnerVn muß. wird auch von demokratischen Antrr istellern de» Gesetzentwürfe» z. B der demrkratilchen Bei3>s- taa»abgenr6netcn Tr Elle Lüder» in her Vol- lischen Zeitung" Br. 557 vom 25 Tlrheml'rr. al» .weitgehend z u recht bestehend" bezeichnet. - Die Schrillleitung ) TMe Regierunr»- erflärung f.^itzt die Kosten aul 163 bis 200 Millionen Mark ährlich unb nimmt zu her Frage der Gewährung eine* rechtlichen Anlbru- che» auf Rente noch keine Ctellun' sondern kündigt nur die unverzügllks« Au»schül'i:"g des von den bewilliaten 25 Millionen verbliebenen Kell betrat» in Höbe von 11 Millionen Mark an. Die'« UebetrnangSmat n ihrne vermag nt*t zu be- fricM^cn. Das Ziel bleibt ein Rmtnerverfor- gungsge'ev das die Kleinrentner au» der Fürlorge löst Die nässte Ausgabe ist bie. nachzunrüsen, ob die von der Rei Mreaierrng genannte Summe nicht zu hnch gegr^s en ist nnd ob sich nicht bei einer genauen Durchltchi der einzelnen Etats boch no^ iveitere Mittel zur Linderung der Re-k-ernot linden lafien. Lpielplan dcr frankfurter rßcater. Opernhaus. Dienstag. 6. Dezember, von 19 bis 21 Uhr: Hänlel unb Greteli Mif.woch. 7., von 19 bis nach 22 Uhr Die Macht d>» Schicksals. Donnerstag. S. t>on 19 bis gegvii 22,30 Uhr: Sannen. Freitag, 9.. von 19 bi» nach 21 Uhr Das Weihnacht-sternlein. Samstag, 10.. von 19.30 bis 22.15 Uhr Fidelio Sonntag. 11.. von 15 bis nach 17.30 Uhr: Die lustigen Weiber von Windsor Bon 19,30 bis 22 Uhr 3onnt> spielt auf. Montag. 12.. von 19 bis 23 Uhr Die Frau ohne Schatten. Schauspielhaus. Dienstaa. v Dez., von 20 dis 22 Uhr: Robert GhiKfarb; hierauf Der zerbrochene Krug. Mittwoch, 7- von 20 bi» 22 Uhr Mozart Dvnnevslag^ 8., txm 19,30 bl» gegen 22 Uhr Dorothea Angermann Foeitig. 9. von 20 bis 22 Uhr Jugend. SamStag, 10., von 20 bis 22 Uhr Mozart. Sonntag, 11., von II bl» gegen 12.30 Uhr Matino- Glle d'Heuoeule ÖHiw Stunde Rokoko. 7km 20 bi» 22 Uhr Mozart Montag. 12., von 19,30 bi» gegen 22 Uhr Dorothea Angermmm ORunöfunfprogramm. Dlcnelag, 6. Dezember. 15.3 0 bi» 16 Uhr: D.e Stunde ber Jugend 16-30 bis 17.45 Konzert be» Hau.orchester^ D e neuere itallenisck e Oper - 17 45 bi» 18.05: Die Ce eltunle — 18 30 bi» 18.45: Vortrag de» 7\ot- li.enden ter Fcanlsarter Bachbarhll en. H. Har- tig — 18 45 bis 19.10. Vortrag des TBeihnaurts- liebe-werk» 1927 - 1915 bis 20: Uebertragung von Kastel: -Kinder- und Jugendbüc er für Weihnachten", Vortrag von Dr. Rubost Frank. Töerlin. - 20: Übertragung von Stuttgart Sinsonie-Konzen. ' Anschl.ekiend Utbet: ragrrng von Kas'e! Am TloweS-Owend, ein« Kasseler Bikolaus-Feier kein« Ewigkeit. (£• kommt ihm wahrscheinlich bloß |o vor, al» ob da» eine Ewigkeit sei. Aus einmal licht er. baß sie »am Fenster hinausstettert. Nun hüpft fie auf den Boden. Nun wirft fie lich ihm um den Hal»- Eo eine milde Katze Wa» soll ba» bedeuten? Jetzt nimmt sie ibn an der Hand. ..Stamm." sagt sie. Sie laufen in bie Nacht hinaus. ..3d) hab' gesagt, ich fei müde. Der Direktor ist aan; froh gewesen. daß ich nicht mehr mit den Offizieren zu- fammensigen wollie ..." Jetzt gehen fie langsamer. Sie fragt ihn nicht». Die Nacht verfliegt. -Der Direktor,- sagt jie einmal. ..E» ist mir alle» gleich * lagt sie bann. (Ein wenig Iväter denkt er. vielleicht auch viel später: Ich muß ihr etwa» schenken zinn Lnbei ken. (Er sucht in seinen Tasch.m. cr hat c- sich in den Stopf gesetzt, ihr etwa» zu schenken. Der Ning -allt ihm ein. . Bvarte." fagt er zu ihr. (Er lauft hinein unb weckt seinen Stameraden ..Her mit dem Ning' SdincU“ Nun hat er ihn! Nun steht er draußen und kratzt feinen Namen hinein Und sie stein dicht bei ihm. Sie zittert. Es ist fühl. Vielleicht ist - darum, daß Wc zittert. Jetzt sind sie wieder beim Hause. Lebe wohl w»e hat den Ning am Firgcr. (Fr denkt: Der Direktor' Eine wilde Lut flriat tn ihm auf. Man ist das Töten gewöhnt. Sie streichelt feine Hand. ..Guter,- sagt sie. Dann hulcbt sie b:oor.. Sie ist verschwunden. Sie ist wohl durch bie litte gegangen. Di« Türe wird ofRn p nxlcn fein. (Er fleht ba und lauich: Nein, nicht baftehe- jttre t es in ihm. denn, wenn ich eine ander« Stimme höre ... unb er läuft die Straße hinab. Da war es gewesen ... Georg br(baute immer noch den Ning. Und auf einmal wußte er: Der anderc lügt. Der Ning bezeugt er Der lügt nicht! (Er steckte ihn mit einer raschen Bewegung in die Tasche und sagte drohend: „Du hast mich onge- logen!' 27. Unwillkürlich wich der andere zurück. Dann half er sich mit einem Lachen bas falsch und gezwungen klang, und sagte: „Das du nicht alles weißt.- „3a. ich weiß es und je rascher du die 8-ahr- heil lagst, um io bester für dich. Du hättest den Ning nicht auf dem Tische liegen lasten sollen. Du bist schlau und gescheit unb boch nicht gescheit genug.' Peter Grund! zögerte. ..Ich kann den Nächstbesten auf der Straße tragen, bann weiß ich die Wahrheit,- sagte Georg unbeirrt. -Gewiß, wenigstens teilweise. Du kannst sie auch non mir er>ähren. Ich wollte sie dir ersparen,- fügt er hinterhältig hinzu. .Kannst du denn den Mund nicht auftun, ohne zu lügen? Ich will nichts anderes wißen als kurz unb knapp, warum sie gekommen unb wohin sie gegangen ift. Du brauchst mir nichts zu erfparen Ob sie verheiratet ist. ob sie einen Liebhaber Hot, ba« braucht dich nicht zu kümmern. Flink, die Ge ; duld könnte mir au-gehen.' Er fühlte sich gesund und stark. Peter Grundt gab den Widerstand auf unb er- Shlte. ..Wenn ich bir also glauben soll und barf." sagte Georg, als brr andere zu Ende war, ..so hat sie cuf Norderney meine Geschichte in der Zeitung gelten und ist über Bertm hierher gesahren. Und du Schust hast sie rmtber gehen lallen und hast gesagt, ich sei in Hamburg, wahrend ich im Zimmer drüben stand. Gut. ich ux-rbf fie finden. (Eine Schauspielertn Hilde .Römer w-iib in Deutschland wohl zu nnden sein. Zorher aber will ich die jungen Kerle aussuch^-n. btt ich heute auf der Straß« qrtebn habe, geordnet wie ein Trupp Soldaten, mit Stecken statt Geweh- ren. in einer Art Uniform. Ich weih nicht, wa- da» 'ür junge Leute sind, boch sie haben etwas in ihrem Blick und in ihrer Haltung, bcs mir Hofstiung gibt Sie sind nicht mit mir im Schützengraben gewesen. Vielleicht sind fie bermoch die Kameraden, die ich fuche.' Bitte >'ehr,' sagte Peter (Brunbt sachlich. ..doch vergiß nicht, baß du versprochen haft, von dielen Dmoen hier zu schweigen.' ,Lch werde schweigen. Du brauchst nichts zu stirchten.' -JD. ich habe keine Angst. Denn du wirst be- greifen, baß bas Zeugnis eines Mannes, her gestern aus bem Jrrenhaufe gekommen ist, nicht ernst ge- no mm en wirb.' Unter ber Tür« drehte sich Georg noch einmal um unb sagte: „Wer soll begreifen, daß bu hort so gewesen bist und hier so?' Und er schaute ihn langt an. Seine Augen wurden naß. Peter (Brunbt sah es mit einem gewissen Triumphe. Wie weich er ist, dachte er hämsich. Georg war gegangen. Seine Schritte Hangen noch eine Weile auf den Treppenstufen, sie verhallten im unteren Gang, die Haustüre schloß sich mit einem lärmenden Laut, bann war e» still. Der Mann mit der schworen Brille stand immer noch unbeweglich ba. Auf feinem Antlitz log ber Triumph, aber in feinem Herzen kämpfte t fporib.-fiifltne 8fubentn>. t *t un-lerer L'anbounioerfüät gestern vor rin« ' ue sportliche Aufgabe gestellt: die Be- ■'ligtinfl eine» G’ e o a 1 m a r I d) t 5 va» Ömer- Mr bis vieler Tn inftahunfl leiten» btr Ztt den, n* l >*t lulril uurbe, locr txrlyallnismäftig gut, akitn > h ni vrrk'innt werden soll, daß noch erheblich -«.he Veilbewerber am Stan hätten erscheinen nnen. Besonder» lebhaft mar die interefflert« An- leilrab.ne de L«hrkörp«rL die in d«r Anwelenheii iihlrelcher Professoren mit ihren Damen sowohl n Ldl-uZ. wie auch bei der Rückkehr der Weil ••merber om Ziel zum Ausdruck kam. Nachdem die Ir.inehmrr erst einer sportärzikichen I'. lersuchung im Universitälsgebaude unterzogen narben waren, .'onnte Dr Werner die Mann- isten kurz nach 10.30 Uhr vor dem Universitofe- bLude starte« lnssen. Um 10.34 Uhr ruckte die *11 mnschail dea Verein» Deutscher Stuben- t e n ob. lOji' Uhr folgte A T. v. R h e i n f r a n • fen, 10.30 Uhr startet«- Korps c’loonia. 1" .37 11 f:r Surfchenschaft Frankonia, den ^rschlug bilhrien 10JM Uhr die Einzelgänger nz dor-ius suhren die Herren btr Leitung mit ’flcn iS ‘fen, dar mter 'Vertreter der Presse, m ’ ’ •• 1 vom Unio#rfltfilegebäube ab um die i i.schlerenden auf der Strecke zu beobachten Die Marschstra - e ipc.r 15 .Kilometer lang; sie ging non der Universität über den ßuua>lfl3b.*ah. Äoihrjllec. Rüdgener Ehau'f« m fod. ’DroMlccv l-Sck porb’i, dann Abzweigung nrch dem .Haab'oh, von hier quer durch 'den 'Duld bi» zu dessen nordöstlich?r Spitze (In Rich- •uni Alicn-Vuseck), sodann Wendung nach Aork- zur Struppmühle, von f,ierrscht« flotte» Marschtempo Beim An- ? zog 'ich bagelb aber 1 f.'Mi ziem sich auöeinanlVr. inebefontcpr die Sin- b?i, in ich gcfchlo'sen. «Linea uesorder« guten Clnbrud machten hier bereit« die Rhein» s ranken, Ne im weiteren Verlauf de« Mar- sch'z Innrer angenehmer In den Vordergrund tu en. Bi, Alz^g von der Rödgener Strafte )Ma > euren Ne .1 i<5 z v ile G r geflarleivn Ah infi-unfen der ul« erste Gruppe Irvaiarfd-iertcn V-'rtrelun,, de« Verein- Deut- 1 ■l*u.dt, jeb-xi) hielt sich d.e Spin.- nxb >a du NN durch die L!> d: die Clege.1 bereit« immer klarer heran«. Besonder« einbrucksvoll fiel immer wieder dieAhein- srnnken-Mannschait auf; diese jungen Leute mar- 'chierlen, marich'erien. marschierten. wahre Ki )metvrfreifer, und waren dabei '■> 'n' ') immer ft ramm, hast man ihnen auch noch grössere Marschleistungen mit guter Aussicht auf C ieg zutrauen darf. Aber auch die Frankonia zeigte sehr bemerfen«u>erte Marschleistungen, die afl'- Anerkennung verdienen. Die gleiche 3efl- öeliung war bei be ' »um Teil er- durch zähen Lamps in Ne Spitze gelangten Einzelgängern zu machen. Inzwi'ch.-. hatte sich be;ii Ziel vor ber Universität eine grafte McnlHenm nge etngefuiOen. um den Einlauf der Sieger zu beobachten. Deren Ankunft eckvlcnc gegen 12 Uhr b g'.äcbvün- 'cheitke Beilrufe schotten tftne.i entgegen .Zu hrcm Empfang hatten sich Se Magnifzenz der Rektor Pro« Dr. Aosenberg --och viel mehr Mitglieder be» Cctrtbrfr« uU cm Ioem.t'ag mit ihren Damen. Burgermei ter Dr. Seid, der auch dem Start dZgcwchn: hatte uO B.igeotd- neter Dr. H 0 mm von b:r Stadt u. a. ringe- funben. Aach v fstclluna der ZSocp« S'l- vaniat 1.50.45 S. Maanifizenz der Rektor bereifncte die Marschlelstunaeit bet Sleger mit Recht al« austerordentlich gut. wobei er hervorhof dast der .Kilometer im Durch'chnitt n 7‘ , Minute bewältigt tourte. Die erste *ie. aenbe Grupvenmann'chaft der jüngsten Ikrbin» bung an unserer Universität. 2. T B. Rhein- franken sMitgNedcr ter Deut'chen Turner- chaft). erhielt den von der Dozentenicha t uv- ’trer Alma maler Puborldana gististeten TSanderpreis. ein Gemälde vom Schls'en- berg, au« der Hand be« Rektor« mit dfm Wunsche, ihn auch bei künftigen Gcpadmü tschen turch gute Leistungen zu verteidigen und möglichst .zu bewahren. Der Pre,« geht nach dreimaligem Besitz In da« Eigentum der Lieger über. Burschenschaft 3 rank 0 nia wurde mit dem .,i)lhmpiobuch- au-gezeichnet, eben'o d e Sieger Reih und Gbrges lieber die Zuweisung de« zweiten Hauptpretse«. eine« von tem Londe«amt für da« Bildnnq-wesen gestifteten Gemälde« an die teste Zack?chast sonnte in der Stunde der «SiegerrerfünDung noch nicht entschieden werden, da zur örmittelung dieser besten Fachschaft erst noch eingehendere Berechnungen ersLrdcrltch sind. Mit Gliickwuntch- Worten an di? Sieger fchloft S. Magnifizenz Die schon oben gesagt, handelt e« sich bei die'em Gepäckmarsch um die erstmalige Veranstaltung tiefer Art im Rahmen der Sportpflege an un'crer Land<«Universität D r Verlaus gestaltete lich recht verheiftung-vvll für die Fort führung be« begonnenen Werke- wenn auch nicht zu verkennen ist, bah au« den Erfahrungen be« gestrigen tage« mancherlei Lehren für die Zukunft zu ziehen find. Im ganzen bewertet, kann man mit dem ersten Gepäckmarsch al« Anfang zufrieden fein. £o(ftt?»£dnötrfampf Deutschland - England 2:2. In Folkestone kam am Sam-tagmachmutog "ach 14 Jahren ein Hockeh-Länderkampf Deutschland — England zum 2u«trag. Die deutsche Hockeymannschaft lies.rte Iftrem groh.-n Gegner einen fchöven Kamps und ertoic« sich durchau« ebenbürtig. England ging In Führung und erst kurz vor Shluft ber ersten Spieihälfle konnte Deutschland durch Boche gleichziehen, so bah die Leiten mir 1: 1 gewechselt wurden Rach tkr Paule spielte die deutsche Mannschaft zeitweife iogar überlegen und konnte sogar mit 2:1 die Führung übernehmen. Erst kurz vor Lchlul» erzielte England den Ausgleich. Da-Reml- löste b i den ^ngiisch.m Zuschauern die grüble Ueberralchung ui«, da man mit einem lieberen Liege der spielstarken heimischen Mannschaft gerechnet hotte. Da« fchdne und energische Spiel der deutichrn Elf fand volle 2nerfetmung. Ein besondere« Lob verdienen die beutfche Hinl.rmannlck>,ft und b,e au-gezelchnct? Väuferreitk-, die auch In den schwierigsten Lagen ihren Mann stellten. England« lx'fter Mann wir der Torhüter Brett, ber favelhaft hielt. 21 l- - aerrdn war auch brr Eindruck vorherdch nb. baft England ohne dte'en Tormann an einer TTtefter- löge nicht vorder gekommen wäre. Zußdall im Hcffen.Hannyv«l 2).ereine chrr Spiele, lo dah m b<; v Jeeung ber drei erst.» Plötze dec T beti« keine Aenderuvg «iniriu. Eintracht Frankfurt getoan, gegen 31 c l o r i o 13-4 Hanau in einfach». :a Gange ^hne jegliche 2nhrengung mit LO Taren buchte alb wlederuu, den höchsten Süg >e« Tage«. F. S p. B. Z r a n k l u r t löste b< fchwie- rige Aufgabe gegen Me Offenbacher Rickers onerkenne,.-wert glatt m.t 4 0 Toren 2uffa.knb knapp behaupt c:e lich dagege i Rot- weil, gegen den 3 » R O f l e n h a ch. die Rot- tnelf. i . .'st^winn. ber mit 2:0 an Union fiel. Richt ganz unttmertet und doch etwa- peiremd»ich wirkt d:e Aie^-enlage. tr.< lich 1.3®. 9 3 Hanau auf eigenem Plal). von Victoria Alch iff en bürg ml 23 Trm, gefallen taffen muhte Gruppe iaeflea. W o r n: a t i a D ? . h -1 fich durch den üdcrzeugenben 4:0-S:eg a.g n den ftir'ndatgen Lokalgegner. Alemanäia. die M ist rtchaft lo gut wie aeficherl. 7kach wie vor umstritten ist bagrgen die Belegung ber nächsten zw n Plätze. Die besten 2u- lchten bat zur Zeit Mainz 05. ba« mit feinem 2:0-S ege Aeu-Ifenburg erfebigte. Eine neu« Enitäufchung h<-t der S Port- verein TD I e « b a b t n l inen Anhänge m h. - reitet. indem Ihm in 2 rheilaen nur ein magere« Unentschieden nudle. Unr-tilxn b.-m Abstieg verfallen ist Germania Die«- b a d e n. da« auf eigenem Platze die HSchster nicht bezwingen konnte. In ner stärker gefährdet wird dagegen die Lage be« Sportverein- Dar m st a b t, ber mit einer neuen 2: I-Ai ber- lage in Bingen dem Abstieg deträchllich näher- flerüdt ist. Ä)ir itunfilüi nlamvf Sheinlai - KestsalkN. der Auswahlmannschaften beider Turnkreisc om gestrigen Sonntag in Duisburg, das vierte Zufam- menlreffen. wurde zum olertenmul uon den ’IB«ft • falen, und zwar mit 1M8 1M9 Tuntlen, ge- wonnen. (Schwefe Aiedertage dcö deurichen ^ugbi-meisters. 3m Pariser Stadion Buffalo stände» sich am peftrigen Sonntag der deutsche Rugdymel- Iker Heidelberger Ruderclub und der Elub Stad« 3 r o n c 6 I • gegenüber. Trotz zader, auch von gegi^riicher ©eite anerkannter Verteidigung und rnebrsacher bi» in die Mitte sorge- Iragener hestiger Angriss, konnten die Heidel, berger gegen den geschulteren Gegner nicht auf« kommen und muftten sich mit .3 0 0 geschlagen bekennen. Jtoöbadänöerfampf. _Dk beiden Landesmeister im Radballfpiel. „Falke (eteQIngen) und B. (F Bronenbourg sFrankreich) fräsen sich om vorgestrigen Samttag In Hamburg zum Länderkompf im Radballspiel. Di.» deutsche Mannschalt bewies wieder einmal, datz sie fast un- lchlagdae ist. Trotz größten Widerstandes wurden di» Fron, o fen 11:5 (101) geschlagen Deutsche HeefeS-Sfimeistefschaft. Die Heere«meisterfchasl Im Schneelauf wird auch In diesem Jahre wieder in Derbi.idung mit den Meisterschafken deo Deutschen Sktverbanbe» audqctragen, komm! also in ber Zeit vorn 2 3. ble 2 6 Februar 1928 auf dem Feld- bera iSchvarzwaf b) zur Durchführung. Sie umfan* den Heer.S-Patrvutllenlaus über rund 25 Kilometer und den Lauf um Me Deutlch»' Staffel-Meifterlchaft. Da« beste Ergebnis au« den beiden Läufen zufammen ergibt die H e e - re«meisterfchaft, deren Indaber damit zugleich den Wan^."pr,t- be« steich«wedrmintfter- getpimU. Oie ewigen Meister. Bon Albrecht Schaeffer. Ergriffen von bet Ehrfurcht bei ber Beirach- lung der Gemälde in.derer Zeiten, wird es unletten oder niemals betoufn. v st ein grober und der gehe in i v N t T i ihr ni Z über« au ihrem Alter ■ ' ' L*tm unncyibar iXirdtwi g?vreiteten ul der dell. Und nicht nur meine ich jenei< ichgcdunleltseln'V bui zum In völliger Schwärze verlchwmdenden SXimmer des Hink r- grunde«, 'entern jenen zauberifchen Vorgang in ber Beränberung Mr Farben Ander- leuchteten all diese Tlkänncr und Makonncn damal«. U« fie gemalt wurden starker vi.'lle'.cht. nicht jedoch mächtiger, lauter, nicht e.ndnnglichei Mil t\ij Wvrte Zeit wollte ich we.ter eben die Gelanuheu aller der Krä'te geben Me al« ein ewig spülen- ber mahlender Strom über Me'e stillen Gründe hinging Me Lust der Kirchen, Säle. Kammern und eiuben Weihrauch und vielerlei Ihinfte. vmiiehmlich jedoch die mvst'.fche Gewalt der mcl- tau'enb Augen und Herzen, Me elettnichen Ivel- kn ber Anbach:, der Verehrung de« Entzuden«. die mit cw gern Vibrieren zärtl.chfte. Flügel un- au'därlich Mcfe geduldigen Flächen st reisten, und Wieder da« SAnvigen der @in|amf.e da- Licht und die a«urcnen Töne M S|>äthilnm- und all ble« verbindend einen künstlenfchen Dillen, der noch dewustten Gesetzen ti<6 leibst derautch^nd diese« ordnete und jene« unterlieft, hier ein Licht aultrud unb die gnme Falt» dort mit unendlicher Sorgfalt schattete, sondern wir empfinden nur ein unbegreiflich »ze worbe nee unergninb- liebe« Dachetum. Zeitlosigkeit und ein feligee Verschmelzen von Stoff und Seel . da« leuchtet Dir hören den Strom btr Ewigkeit fliesten um die« .Ding . da« n'.chl au« dieser DZt hervor- gegangen scheint unb gl.ichwohl irdischer ist a(« trir un# selber emb'InNn In solchen Augenblicken. Ist e» nun. wie ich eingang« tagte, ichon ichwte. bei Derlen der Malerei un« di f-s Zauber« deutlich bewusti au werden, un h wenig r hoben wir ein Dissen davon bei Gedichten weil da», obwohl lichtbare, aber nur gebobk Dort fchu acher ist al« die ar-gtnlchZnlihe nicht vor un» weichende Farbe. QLkc t* v rgai sich nicht ander« mit Gehichien w e mü B ibent Auch hier meine Ich nicht dugenfällige» Geatief.- lein, kenntlich an Dorten. Wendungen und Vil- dern srüherer Zellen, nicht den os. lo itevlichcn historischen Reiz. Sondern auch hier sind bie Farben der Worte unb Nrv Rdv hmen unb Wen- düngen adgelchliffen. ist btr einst scharf unb viel- "de Änltall zu e,n.m unb darum lieferen Leuchten umgewand l:. nicht nur durch Zeil allein, fonbem auch bi< wie dort auf dem mystlfchen Dege und durch len Strom der v.u'endfachen ^-r,en#ecgnf'enb r aN ber gelröst.ten unb entzückten ba"Raren unb bezwungeneu, schmerzlichen und wo n g i Au en. paare. Aten^züge unb Herzens'chlage. deren immer spulende Dellen sich mit benrn der Rho h. men be« Gedicht» unb feinen Ausstrahlungen zu einem zitternden Oett .be vtr ch. olitn. baJ Me Konturen zu unerni^d'tche. W.ichhe, und AlUn umhüllt, «elbet Kontur ist. V.a’A un Flesch«, nn Fluidum wie ber menfchklch« Obern In a(In Zellen de« Körper- Di es ist Me Glorie be* Unvergänglichen *n ewiger Sonnenaufgang ein BUEen. nicht m» ber wellenden Jahre«,ei fonbeen nach i m.n gewandt, zur Wurzel zurück, ali ob eine Btü:e brr unfern Augen im ree zarter Immer ifüch- tiaer unb seelischer würde — unb doch nicht kttirft.' Mehre uns Mr« unfern Glauben an einen OeiHu«. den wir nicht kennen, an ein. Kraft, nicht au« unlerer Seele, nicht au« eine» oder de« andern Äünftler« Willen unb .stmfchltefiung. ton- Nrn mtzstifcher Natur, vorhanden im llnu^abi • nehmdaien. cr, r*eftr ntor- reot inb a en**. ni im e?mm« Ä u r I u « der Dand«rhau«hdl- lungsschuie de» Kreis«- Gichen dc- endete die'er T-g- den 'ech-wöchigen ersten Lehrgang mü einer fch5n verlausenen Lchluß- f.tcr Jn#1jif,dml nahmen unter Ueikung v0t» Fck. Mutschler Gleften) 13 sortbLdüng«fchul- pf.ich::ge Mädchen daran teil, darunter 15 von hier unb 3 au« bem benachbarten Rodheim. Tleben den Euren unb Angehörige.i ber Lckrüke- rinnen waren ber Schulvorstand un? bie Ge- mettideVertretung von hier und die Ort-schul- behördr von Roddeim zu ber .Feier erschiene ®te Prüfung fand Un neuen Schul Haus statt Me erstreckte fich aus Handarbeit^ Kochunkerckchr und Krankenpflege. DU im allen Schulfaal« »hm- r.ich angeorbnek. Ausstellung von Ha idar bellen ber Schülerinnen ^.-ug'e von tüchtigem Können, emflgem 3‘rtft unb guter GelamtauSdllbung. Bei cnen nachfolgenden Kaffeekränzehf». wobei 'Vekeaenhell ,iebo'en mar bie vorzüglichen Badprobe - ,j verfuche-i. be- arüftte Lehvec Müller von hier im Ramen der Schulvorstände Langd unb Rodheim Me ®äfte. wies auf bie Bedeutung folcher Lthr- aänge hin, di? Anregung geben und Gt feldft zu einem khrl chen - nd » *)(Hprik rin " 9 eI' («n|)<>if»' fdnb brutr nfldjnuildfl eine t . t . # < d)n u n |»f . ,1rlrb! t* elblg unb Jakob A r a n k. urron WoH«!’ tilü(fa>unjd)on|pradxn oerschie- ner aniaMrn<3 folgendem Plan Aidda ab 15.10 Friedberg an 16.16, und bat nur 3 und 4. Klaffe D^glcichen änderl ich auch der Fahrplan des Pz. 4163 mit auch nur 3. unb 4 Klaffe. Friedberg ab wetttag# vor chonn- und Friertagen 14.23 Aiddi an 1531. lotetet Zug toll haupffächlich dem Arbeit erverkehr dienen Ureis LchoUen. . . Schotten. 4 De» Die Tatfach«, dah die Fundstellen »ablteUer, dem Togeleberg eigentümlichcr Pflanzen, wie zum *B ( r L S beicht 1 ig‘ ebenso t\. Lteklnzitäts und LSernische Industrie Aus de» Mafptnen- unb T rtHlnbu- ftne tourt. vereinseit e n Aackgong m Be» 'chäfnz ngsgrad aemtlbet Das Baucererbe ist faitoumäf'ij »ur.idgegaejei. F-o- Handel unb Handrerl hoi tich das lommende Weibnach's- ae'chäft roch wenig auigetr-irtt Die Ölrbe t|» lofenzif rr etre.ch'.e mit 442 W am Df tobet ihren T.efstand und stieg dann auf 518 COO am 15 Aovember an Die M>nb.t"egung ist noch Richt zum Stillsta grieu«.n;r. Dagegen bat die Preisbewegung an Heftigkeit verloren. Z • 9’ f- br stieg von 1164 6 im I rr "der auf 1255 2 Millionen Aeichs nari im Oktober ;iie 2u-s tr v 'n 935 ) auf 933.3 Mtl >o ten Reichsmark Zie Aktien kure «treichien mt: einem Durch« schniNskurte von 136 an der Bcrl eer Dörfe ung^iäb» Ofi Stand des Bor, hres Jur tagt utr deutschen Sfufomebilinbufine. Aach nner vor kurzem o^röff n lichten S.a« tiftik hat der Auslanbabfah der deutschen AuiomobiNnbustri'- in ben ersten neun Monaten be? kaufenden Fahr4 eine Steigerung erfahren. Der D.famtab'ab Hai sich ein- schltestlich der etportier'.cn -sinzelteue b;m TScrte nach von 6,11 Mill Mark im ersten Quartal auf 8 73 Mill Mark im zweiten unb auf 9.38 Mill Mark im dritten Quartal erböht D c Bell rung ist vornehmlich auf ben ste genden Abfati von P e t s vn e n k ra s t wa ge n zurück» fü rn da vor allen Dingen lür hochwertige d-utich? Tagen Anchsragc leitens des Auslandes besteh. Die Auefuhr an Personenkraftwagen hat tich um ungefähr 2 Mill. Marl gegenüber der gleichen ?xtt bce Borjahres erhöbt. Die Aussuor von Lastkraftwagen hat dage-.e« in den ersten n*un Monaten des laufenden Fahr^ nut rund 72 Pro»., bei* Jrgebniffrl vo.n Borfabre erreicht. Gegenüber tiefen Wahlen » tat bi.* dtnf ußr ausländischer ‘Lagen stark steigende Ziffern. Sie stieg von rund 12 Mill TlTart im Bierteljahresdurchschnitt 1926 auf 14 Will Mari im ersten und auf 22.4 Will. Wari im »weiten Quartal Welche Anstrengungen Wärter» die amerikanischen Autofabriken machrn. um ben deutschen Markt »u darchdringen. betret ft die Bergrdh.rung der JHoiujg:n>.'d|ld tcn. die von amerikanischen Auiomobilprvdu'mten in Deutschland errichtet trard-.n lind. 3n den Won- tagewerkstä trn ter Ghrysl r-Lompany werden »ur Zeit täglich 4? TDagcn zufamm.na 'teil bei ber General-Wotors-G m b. H etwa 75 Wagrn. Diele s-efellschaften plan n. ihre Monlag w.-rk- stätien lo zu erweitern, ba'i d)lad?h>icbmärften. Jn der Berichiswoche war eine neuerliche IWrflauung des Peschäfts an den deutschen ^chiachwiehmä eiten s e st,»u stellen. Die Umtad- tätigtett gestaltete sich zumeist recht langtpierg. so dah es auch zu mehr oder minder bemerkenswerten Preisrückgängen kam. Die Auf- fuufer für IDurft• und Konservenfabriken zeigten seine grafte Kauflust und deckten sich nicht in dem erwarteten Umfange ein. Auch der Orport trat nicht 'ehr hervor Ungünstige Meldungen von den .^lei chgrohmäriten .'rückten ebenfalls auf die Stimmung. Die Zufuhren ‘enlten itch bei Bindern von 19 400 auf 17 250. bet Kälbern von 17 850 auf 16 700 und bei Schafen von 8600 auf 8000. Dagegen bewirkten die Preisfie gerungen für Schweine m der Dorwoche eine stärkere Be- 'chickung dieses Marktes wo eine neue Aekord- Zufuhr von fast 102 000 Tieren erreich! wurde. Die Preisgestaltung war bei Ambern unb Schafen nicht gan» einheillich mt allgemeinen Kälber hatten durchweg Abschwächungen von 2 l .» 5 Pf. vereinzelt auch darüber auszuweisen. Be^ Schweinen erwies sich das Angebot als zu irofi Ttur nach Fett'chwe.nen unb guten Sauen Zeigte tich Aachlragc 3m übrigen gingen nicht nur die Prc,sbe"erungen der Dorwoche verloren 'ordern traten noch darüber hinaus Rückgänge ein 3n*gr,aett stellte sich ?ae Preisniveau 3 bis 7 Pf unb darüber niedriger 1uf ben nachstehenden LI >i ie ' s^rOcn u. ’enn 'm per P unb Otbcubgeept11 notiert: Rinde 1 Ällbct Lchatc Schweine r«ii 21- «2 'rtrnn. 25—5« Vrrsls. 15-53 Lhemvitz *4-63 S'ortmsr.i 27—60 Dresden ?3-65 Fuffelboi 20-o4 aibCTteir 25-62 Offen 25-62 5ranlfuti ?H 25 6a .Hamburg 15-56 Hannover 20-56 ul um 16-56 Karlsrute 18-61 Kastel 23-60 Hir« 20 - V Kol-.. 20-62 Leipzig 23-62 Magdeburg 20-55 Mannheim 14-62 München 18-60 Stettin 15-53 etuttgav 15-63 Zwickau 15-60 41-84 22 - 61 46-82 JO 36 46 - 74 42 - 57 58-76 32-5. 45 85 30-45 51-75 36-65 50 - 8K ?8 83 50-80 45-110 25-55 30-72 25-48 33-W 25-56 40 - 85 34 - 53 45-57 44-78 3t - 62 50 110 30-53 »0 tx5 35 t>4 44-78 36 -62 50-7t 4. -48 54-75 35 - 85 20 - 52 45-73 50-75 35-5' 51 -63 40-SCSI -65 50-65 50-61 50-65 5O-S2 46-60 46-62 M-5ä 46-62 45-58 55-« 30-63 40-50 50-64 50-64 -0-59 to-;4 47-63 50-63 45 - 6b 54-66 ^rniitfurtcr Börse A rdnliu rt äd)t b t i >1 uster 0 r bentlid) unsicherer Sttundftlmmun. terooigerufen durch tue angedrohie Stillegung bet betriebe der Schwerindustric \um 1 Januar, tei die Loht' mb Krbeit^zeiloerhanbluna». zu reinem Cr- aebnii- geführt h iben. Die cpcfulanon schrill ju 21dgabei,, und auch von VubU!um»Hitr «ollen Der fauftütnträge etngeiaufen Irin. Sei .^es-eyung der ersten 51-irie zeigte e» sich, hust die flufi -IflMfl- keil des Marktes gröster war. als man angennm men lyattc. Zu ben rften Rurfen bt.ianä elux • .'Nachfrage, da günstige Konfunktntderidue antegten. Die ersten Kurse tonnten «twas oniieten. M 0 n t a n n- c r t f lagtr. stärke im Angebot flheinstahk sdiwächtrn sich um 3.73 Prozent ab. Ztohlverein bNeben gehalten. Slektrower:. wann eben- fall» überwiegen.» .iiigebckn bei Iturerüdglr icn biß ju 2 Prozent (Beafürel b arftalt nnnu» 42> Prozent. (Bolbfd)iniS: nunus M Pro>nl. Lchissahrtswerte tauen oeianbert. D,e Äcntenmärfte Lagen still bei kaum oerän- denen Kursen. Spater konnte sich die Tenbeni etukie erholen, ter man in BoHenkeifen scbti.stlich doch mit einer Qimgung in der Arbellszeitfrage rechnen z.i können glaubt Die Kurse konnten übcnmegcnb 1 bis 3 Prozent anzirhen. Am Geldmarkt war Tage»- ,»efd zu K Prozent wieder knapper. Im De v i len« u er (ehr ruderte Pari» gegen London 124'13. Mailand bS.llO, Madrid 20.43. Die Reichsmark no. tierte gegen Rodel 4.1K22. gegen ’Jonöon 12^ London gegen Ra bei 48814 Berltnc Börse Declin. 5. Dez. lisigener Diahtder a>«. des Gieftener Anzeigers.» Die Androhung der Schwerindustrie, ihre Betriebe zum 1. uanuarfli 11» u l e g e n. da sich keine tilni- gung mit den Arbeitnehmern erzielen lasse, war sicherlich in elngeweihten Äreifen schon am Samstag bekannt und hatte zur schwächeren Haltung der Samsiagsbör'e beigetragen. Pk Tendenz gestaltete sich beute zunächst unsicher und die Kursenlvicklung war untin- heit 1 lch. überwiegend aber schwächer. Die Kurse gingen im allgemeinen um 1 bis 3 Prc>- »ent zurück, verschiedene Spezia Iwerte waven härter gebvüdi, so Schubert L Salzer minus 7 Prozent. Sprinvect- minus ÜProzeiu Schade« ahlen minus 5 Marl ufn» Heimische Anleihen behauptet Ausländer gelchäfts- los Tagesgeld 7.75 Prozent. Monatsgelb 8.50 bis S.50 Prozent 3m Berlaufe ehte sich eine kleine Grholung durch Man hofft. daH sich tic Deichs reg ie rung für eine Ginigung in der Ar- beilszeitfrage cin*e9en wird D.e Kurserholungen betrugen ziemlich eintatlid) l bis 3 Prozent tvranifii 1 11 ibcbürfc. Frankfurt 5 De» Weizen ist reichlich angebottn. .nb die Käufer lehr -uruckhaltend Dx- • uhrien Dlengen führen häufig zu Deanstan« i igen. Das Mehlgelchä»: Hegt bc trocken 8 t*M 9 Helgen- und A gg nstroh draht- gepieh 3. gebündelt 3.25 dis 3 50. Treber, getrocknet 18 bi» 18.25 Tenden» stetig Surw- mIttel fest i>rnnl|Mvter Lchlachtvtcftmaikl Frankfurt a TI 5. De Auftrieb 1162 Ainbee darunter 210 Ckb'en. W Bullen. 611 ÄÜte 271 Zärtern 477 Kälber 127 Schaf. 4435 Sch wen..- fleischige, ausgemüstele höchsten Schlachtivert» lünaere) 60 bi# 64 TU. läl-erei 57 bis 59 sonstige vollfleischige (jüngere) 53 dis 5t (ältere 1 s.ell ''tj.- *'2 1’ # V .h Hn.i 49 bi» 51 > Bullen) Jüngere iwllNeischige böchften Schlachiwerts 52 bl» 50 sonstige oo’.l« «lellchige oder ausaemästete 49 bis 51 i Küh. Jüngere vollsfeifchige höchsten Schlachtwerls 48 51 (onstige vollsleifchige ober ausgeinästetc *2 tu» 17 s e fchige 35 bis 41. gering gen bete 25 ! is 34 (Süden - Kalbinnen 3ungruitei >: Bol.fleifchige. ausgemästete. höchsten Lchlacht- wcne 61 bis 64 oollsleilchige 55 bi« 60; fleischige 47 bis 54 Kälber. Beste Mast- unb ©aug- 'über cS bis 72 mittlere Mast- und Saugkäl' er 60 b - 67 geringe Kä'.lxr 50 dis 59 C d> a < MaltlSiiimer urfb iümcrc Masthämmel (T5eih<- iah 43 dis 46 mittler.- Mastlämmer, ältere IHaflhäminel und gut genährte Schafe 86 dis 42 •Icifj Igel Schafv'c!» 30 b s 35 Schweine ''ettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 64 : i.« 67 noMlellchige Schweine von etwa 200 bis 300 Pfund Lebendgewicht 63 bis 66 von etwa *60 *»i» 200 Pfund Lebendgewicht 62 bis 65. -fleischt e ödjn . r.e 1 ?n etwa 120 bis 160 'l' Lebendgewicht 58 bis 61. Sauen 50 dis 60 TTf Marktverlauf AInder unb Schweine leb- j r>aif und ausverkaull Kälber unb Schafe ruhig „eräurnt 3n der Deihnachtswoche werd w rte Diehmärkte wie folgt abgehalten Vienstizg 27 Dezember Aintermarki und .zleifchgrosthandel (Rkinbiebmarft sinket nicht statt Donnerstag 29 Dezember. Schweine- Kälber- unb Schalmarft und i.e.fchgrrsi bandel Hetzte Tlachrichien. ! 3m Cfeinbrudi tödlich verunglückt. t. Reiskirchen (Kreis Dieben) 4 De» *3tn 11 n g l ü d 6 f a 11 mit löblicher Folg.' ereignete sich adtern in d.r Millagszeii in einem Steinbiuch an bet Bersröder Strafte Beim Sttinebrechen löste sich vidbllch etn mehrere Zentner schwere» Zclsblock unb traf beim Tieber- stürzen den Arbeiter U. Türnbeegct so unglücklich baft dem bedauerns wert en Manne die Schläfe eingedrückt und ein Arm wnh ein Bein ge.»rochen wurden. Der Bedaucrn»werte blieb auf her Stelle tot Aach enuaen Stunden toetüc das Gericht an der Unglüdsstelle uni ben Befund feftzustellen. Der Tote könnt? noch am gleichen Tag in feine Wohnung verbracht werden Zwei Tage zuvor war er erst aus einer Behandlung in der Klinik zu (biefam entlaffen worden. 3r hinterläftt ^rau unb fünf unmündige Kinder. Kurszettel der Berliner und Frankfurier Börse. Dir dinier ken Papieren angt'übrten Zistern geben die Höbe bet »uleht belchlostenen Divibend- an - ?leich^bankdiskont 7 Prozent, .IranMnn a.Tt. tfrlir Srertana «. 8er! h» >rnBTvn o. 8erttn t>4*e - l-Utr. »Al.k. • n’tuie I-Utzt- Mt— l-J-1 >*Ml -ubr. xelet- ► «H *«T» «ar* ter- » r» t*r» »»■r» •er* hur* k«r. *er. Tetn- 3 tr. 3 11 3. tr. ' 3. 11 Ta tum >. t! 5 11. 3 17 3. 17. T-aiara i. ii. i. tr 1 1 12 5. i r. ♦. Tt •ri»«flalti«r t» l«T Tt Um n»:c< Schuld am Mu#1of -Slechlri. •7.1 M.« M.3# M.43 il* Ä-< 3 i*« (*» ’ »Mi t! Hvp -Et cko dv( ni'h:v6bet di, B» M M i wltrn i 6u .. auziu *<« • Urf r Un-m i 10 UL « «73 111.5 «5 iu.n tr*. n eMBlur« t rtcMBMn . C ^wrfr 14 — — 3I4J5 »M.73 TW ' Sitzelniich» bvp.Vant . in »# br* . awd Oirkrt 5?fr* Aterm. füftr , Älr1. fttfrr so • — 141.7', 142.» «et »icxj-uh 13 —■ 1 — W >11 •O.T3 1 11t '-i 141 itt.t ■vabfTi • — — i *7 1*1.» 70.4 CI.<3 ' . »sidn, 1 Crfttn -ch eilbrrn< ' . »> frrrt* (w 1» - v»dm reru« emoeafri? . — ' — 1« » 777 r । ?fNt roe Itii — — — — ItN 17« 1» 173 ir* 1M.3 174.7: 4 - irr - M IG.9 • " t tf er.-rtnri« •— — 1 —• LTrnr: -T » S’.-.rtl .... < ' lurT . »Jaaltibe s i»N 11.11 — 11 11.12 ENei « . . • 5 IN' II# 131. j VtBtr 6»-r rr- .... • — — •w ' , Zurt c rr I ll.'t f-«r;t;u 3 Ul. 4* rrenbari Iw* ... • — — 143 143 11.13 14.4 l'tsfr. nrrr'- ... -5 115 5 Hl fceue- f*c:r .... e A 1 0 sot e 141.73 1414 143 Iti btteeeo • S 6 *btn-tKx dr-uakstz'^' 3 u 113 EM • 1» • Oamt1 -Ludari Caeu- ich » Hanta Dannbchell ♦ Xoer-Seut'chee Li vd k ao, Deullche SerditLnst. IC d W 7.3 Rri. • IM» 13 13t ,KL>.4J ♦ibrtr-eji « 150 1 IM 1 IM.» 147.3 Sritriilan . .,*•*, 1 IM 11 - 141 — 117.3 IB 3 IM.» 19». 11 117 13 IM. 9 130.15 ■ffoEiee ! rmniew eteMM-1 %8 Ctatn rrtnt ■ < 3 a 137 04.4 a 8 W ei» । 94.» 4.4 bttrr» nmsa ■ ...... » i l"7 i» - 1*12 174 — t ranfwrrti U ixt 131 ia.i> R'I- ?.'it31.13 14- 11* 73 Ml 141.3 .11 EctiDesterrm 0 JMhP-rf ec’.vKttWTt IS IM 2* -ts 144.3 147 Tt# IM - .44.3 Ban knoten. 144,3 117.3 ist Icrimh ItUl » 117 rtertuu 1 Tfitr i»Cl3 rnt 147.3 6Lttd M-!ali ... 1 in.» 43 — Änrrrütriife 5?ötö . . . . 4, IM 1,17t s'urrtdeoi'chk wrt6ittanl S *w l» 73 117.5 »-ald-chUnii ... 5 i« M.73 94.5 97,» t* ..... >.M M.tfc 13.« 4.413 ■kiaObon? e W*i)Mkawf > ■ ltt.5 172 134 IT? 3 133.3 IT' 3 -toreerSwert» ....... .6 TO ti.3 er Hü es t*rdfe *ota>...... tüctfiSe ?k,tn ... . 111.M I 1/ombardztnssuft 8 Prozent 7ta.*rmQ: .‘ ’S:5 111.42 »1.4* 47.« 71 tu —Jranftnr tf.tt 109.4? ».77 111.41 '«.ex !,37 113,17 *).71 •.14 11.41 71.« a TL Telegraphische Au«nahlvng. 1 Dezdr 3. Tf»br RmiiU» tHefi nma Rmi ich« .'lonrnie^ Wlf «flo rtrwt KOH ns.v 14*. Ni u-iTET" ♦xun. etrr< I.7M 1.792 1.774 1.791 *9.3# rrK-lere -4.47» *.v- ttrtuiio 111.31 111.11 111,43 111.19 119.4» 111.43 Hl.« ■ --joo< S!«f!l»lE1 112,M 111.05 llZ,»i 114.« fcelfraefert yt.U«t. 1=6 14.142 -2.745 *.U4 141.417 S,*» jv.a» >0.437 .-1,4» : r: . 'nvort . • 1.1795 1.1*7 j 4,17*> 4.1«o 11,4# fort» ... I*,44j M.4» I4,4»5 M.W 14.44 94.9« *9.-4 W.7*!, 8m vn . *7.91 •*.«*'» **.4f. >911 1.9» 1.1X3 1.9» *« de «la 0.4fe 0.34« 4. «7 ".m Btm l- T- Ceft abart: 54.91 Mi» M.94 M,#4 Urafl 12. HG 12.407 1 -»4 >2. *04 6»! jrab 7.3*4 7,179 73,29 7.3*z 7.37* Buöazrfl . 73,1» 73,17 73,51 rtul arten ,v*z „UZ* .'L4 ..ua- r rfiabtm 5H.60 *.U M.U *1.34 i.M# 00.47 Tanito »eci die ich fleg. »rräuletn Eina floflho® nudiiciPTortjcn, neb mc ick mit Bedauern Schokolade, u. 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