Donnerstag, 5. Mai (92Z 17T. Jahrgang Nr. KM Erster Blatt Prrte ter I ■" Ptaesadöntl D* «ehe. H t>nd rtfcDcrlof: VrLhl^che UittxrStäts-Bid?' nnö Sietnöridtrd B. £aiie ia wiegen. SdfriftldtMiia mh& Aefd^üftsWeBe: 5ch»ffttatz< 7. Bern» . rU. 3«wt45» 2it*«rr Jc«Ü»«kUiUt j^rtmei re Vüd Tw S*oU lruu>lqi|MtrU: 2 Kri*te«r* ■■> 20 ter Iriete. S"I’Ä i4‘Sr Kt 202, Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen l^riRfu rin j ttittrltweerrw „solch« hsherer crab»cfiung her "tarn uni Mau1 Nr Tdf Ibünnt bc- gierten, aber bei Hurt gelichteten £ gann bann um Rachnit t lag öir "- Ions er en.^ mit der aUgenmnrn über bte Ursachen der Dirticha . Mittel xu ihrer Uebertolnbuitd Die wurde erNlnet durch einen langen h u n q Frankreichs, da öng'imb. bas ceflen- loärtig genug eigene Sorgen bat. den deutschen Schritt Taum untcr'iutzei' dürfte und auch von Italic- schwerlich eine s-hr aktiv« Stellung zu crocricn ist G» bleibt ab-uwarten. wie Frani- rc.Q bei die Gel:gev.heU cmer spontanen Geste in der Bes.-tzung-srag. verabsäumt bat. sich dem beut'chen Rechtsanspruch gegc, u cr rtibal- :en wirb, ob die von Briand vertreten: 3er- 1tänbtgungeix):üi! w rllich einmal ju einer Tat tr.h oder ob doch PoincarL nicht nur in ösiensi.chra Reden, sondern auch in der Regierung tum Schaden der 3erftanbijung in die duftere sichen Donrag des bekannten schwedischen Volks- Wirtschaftlers Pralesior Lasse!, der u a Wirt* schastl.chc Abrüstung zur IDieöerberftel* I u n g de» Freih a nbels und mbgiichsl grade B e w e g u n g t s r e i h e i t für da» Kapital verlangte Tabei behandelte er auch do» Problem der R r beit »los igkeit. unter der Deutsch- land und 3nglaub haupNächlich zu leiden hätten. 'IDenn man «rfläre. tüft die Kaufkraft im dengle Verlegung der alten wiNschasttichen Handel» wege und Beziehungen schlimmere uid bducmi>cve 2Birfungcn oCabt hat. al» die materielle Zerstörung und die Vernichtung der Ma- schinenaulage Bielleicht wird man in bitfein limfianb die örflarung dafür finden, das, da» 3entraLt>rrblem. der Rem der gegenwärtigen Schwierigkeiten der Dell wirtschaft, anscheinend darin beliebt. bah her Handel, vor allem in Europa, mit der Umwicklung der Produkt i o n » m i 11 el nicht Schritt halten formte, die bereit» wieder den Ik>rt:iegJiuhanb erreicht wenn nicht gar überschritten habe. Man müsse sich flar sein daft e» sich um «in Dark auf weite Sicht handelt. Man dürfe aber auch nicht daran zweifeln, bah eines Tages feite Resultate erzielt werben mühten, um den immer brennender loerbcnbcn .Frieden», urst der Völker zu stillen. Rus Vorschlag de» Präsidenten wurde ßou4>c u r unter Veionung seiner Verdienste um bas Zostanbekommei der Ddtwirtfchastskonsevenz begeben hadin. Txt Bntunü der russifcheit Tekflirr- :m in ihrem f)otd. vor dem bi« Polizei oorfichi»- halber Hbiperrunflimaftnabmen getroffen h:ttf, nollzog sich ohne jeden Zwischenfall. 7 T :e der rutftschen Tetegotion von Said ab rinen Salonwagen jur Verfügung gestellt hatten. Der Ddegouon wurde von her ®enier Posizei heute abm5 kne Aaftnahmen bekannlgegdxm. bie • j: ihre Sicherheit (Tflrr’m wurden. Angeblich uhlen stch - ru fischen Delegiert tn die nicht ohne Vegleitunp eine» voli»etaaen- te n ihr Hotel verlast en sollen, durch diese Maft- --.h-r.k ' zu irhr rr yeengt Sie hoben besh lb joei".m:ii"e bet Internationa ei' 3Mri1tafi»be»tr£iunflen und auf bie Schwierigkeiten der neu zu schaffenden Hanbel»- wege hm. durch die neue unabhängige P rv b u k t io n » z e n t r e n entfiai L Iden. Immer mehr oerorettete sich unter d.n Völkern der Vöun'ch. sich l iTtlbaftlicb aus sich allein zu stellen und gleichzeitig neue Absatzmärkte zu schassen Zwei offenkundig entgeaence etzte Strömungen Diese anormalen und künstlichen Maftnahmen haben schließ ich al» Anberg dni» t-aju geführt. haft b ele Anstrengungen zur Vermehrung der Produktion immer erfo'gloser wurde Tie Arbeiten der Rontercr.i werden auch zweifellos ergeben, das, die durch den Krieg be- .se unb die Aussprache wtlsenlchasi- Desatzungstruppen in den deutschen besetzten Gebieten sind also zwei Angelegenheiten, d,e völlig getrennt voneinander behandelt werden müssen. Die Rechtsgrundlagen, auf denen sich die deutschen Anlprüche in beiden Fällen auf bauen. Politik e tu greift. Entente cordiaie und Rheinlandrä tmung. •Srianb bcqlcucl den Pmsidenkcn der Republik nach London Pari». 5. Mai. (S. T.v. Funkfpruch - ..Petit Panfien' meldet 1 E» kann nunmihr aU sicher angf leben werden, daft Tiiriflrr Srianb den Vräsi- deuten der Republik auf feiner Keife nach London beaieit/n. und weiter, hast Vnand kvahrcnd seine, flutrntbalte, in llonbon mit Sir äufkn Chamberlain Unterredungen von höchster Bedeutung haben wird. Während e> keinem Zweifel ..ntediepi. dost während arr italienisch-fer- bifdienlrifebrr Quei d'7».setz und da, ,'oreifln Oifice 1 m r o 111 o r .n Einoerstönd- ni t darüber blieben, die . en f arttien zu Deren- Ionen, 'ich direkt mti t n. . '..r zu verständigen und hierdurch den {rneten auf dem Balken und m tiu* ropa zu retten, ist es andererseits nicht weniger cher. haft hinsichtlich der S reignlsf e in China Mcinungsoerfchied.oheilen »wischen Condon und Vari, bestehen, die oder mehr scheinbar als wirklich unb. lieber die <:ritti(iich:s anderes al» eine Folge her Planlofiakeil in der Industrie fei Prof. Lasfd verweilte d.» längeren bei her wirtfchaftllchen Bebrütung der Ä 01 o n i c n. ihrer Reichtümer unb ihrer Abfatz- grbiete für Me aroften Vnbuftriestaaten. ®r betonte habet auch den Bedarf der Kolonien politik Intensiv vorwärtezubrinflen. Die GMamtfttU bc» Material», da» hier ui- •> ' d die 'ch pfe- seit bald 3.:brfJrtft versuchen. Ift noch lange nicht zu uberifhen und wird vielleicht nlemal» in seiner berschen inn. Eine Tendenz ober ist heute schon sichtbar unb ihre Stärkung wird fe- gm»reich wirken: die saft einmütige iirontslellung der >; ternationalen Winschost gegen nationalistische .lussallunccn der Tcatif einschlidilich der WiN- schoft-p.'litik. die borunter am meisten gelitten bat Die erste Sitzung. ch e n f. 4 Mai. lDolsi ) Tie Weltwirtschaft»- konferen, wurde heute vormittag ULö Uhr mit einer längeren Ansprache de» Präsidenten Theunl» eröffnet, in der er das einziganige .ntcmatiünale iVremium von Vertretern de» gc- •amten DirllchastSleben» begrüftte ein Gremium, von dem man mit seinen Tertrctcrn au» 47 Ländern einlchlicsilich brr Vereinigten Staaten. Sufilant» und Nr Türkei wohl sagen könne, haft cs hi» beute noch keine beranige Versammlung zur Prüfung des gesamten Deitwinfchaftsprv- gramm» gegeben habe Der Andrang zu her Eröffnung» l?,jna war bei weitem nicht so stark. Wie bet den Haupt- sitzungen der letzten Vö Ucrbu nMt'c d a mmlun g. Trotzdem war Me Kontrolle an den Zugängen zum Relormationssaal Wieder kehr streng. Der XcformatiNullaal war gegen 11 Uftr fast vollzählig besetzt, nur Me Bänke für Me russische Delegation sind leer Der Reformationsfaal bie- e ein vollkommen neues Ällb. da unter den delegierten nur ganz Wenige der von den Völkerbunbstagungen her bekannten Köpfe zu sehen sind. Dem Erscheinen der einzelnen Delegaiionen. hauptfächlich der Vertreter der großen Industrie- unb MirtschaflSländer. wurde von den Presietrtbünen au» mit größtem 3nter- effe gefolgt Die Bänke der deutschen De- le g a t i 0 n befinden sich dicht am Eingang, rechts -eben der Rednertribüne Die noch leeren Bänke für die r uLIU ran Landern und Län» bergruppen abiuunldem. Auch Loucheur hat ft- cherlich einen P'eil im Köcher, um seine Kartell- Eigener Drahtbericht be» ..Gießener Hn^eifler»*. Berlin. 5. Mal. Groften politischen Aktionen pflegen m der Vtegd Borseidgesechte her 0 11 en tl l d>e n Meinung in den verfchivdenen Ländem doraiuufleben. Da» ist etwa» Natürliche» und durchaus Zulaisigc». sobald e» sich Minun handelt. ein vrodlem zu stellen unb vor seiner diplo- , malischen oder parlamentarischen Erörterung in Zuhlung mit dem Dolksempsinben richtig heraus-u- arbeiten. Das kann aber bann dachst bedenkliche 0 eigen für bie praktische verwirklichuna einer solchen Aufgabe nach sich ziehen, wenn es stch um eine einseitige, im Interesse einer bestimmten gartet ober einer Lande» ulw. zu unternehmende Aktion banbclt bi- aue iroeobwelchen (Brimbrn mif Aegen.nteresten anderer ftoftl. die vorher Mplo- mansch „einaebügdf werben müssen. IBir erleben da» augenblicklich In bezug auf zwei äufwrft richtige Probleme auf Me Revision de» Dawesplane» und auf die Herabsetzung de r R h e i n l a n d be s a t- iu na. 3n be.den Fällen ift durch die voreilige itzntseselung einer cttrmatirmalen Diskufsicm sch:n allerbanb Unheil angendfatet worden. Dir glauben zu wissen, da ft Me Reichsregierung keineswegs die Absicht batte oder hat. Don sich au« eine Abänderung de» Dawesplanes zu beantragen. Schon au» dem einfach«, Drunde nicht, weil das Londoner Abkommen vom 16. August 1924 m s ich selbst vollkommen ausreichende Rernsionsmvaiichkeiten. ja sogar den Zwang enthält, den Plan je nach chntWicklung seiner Verwirklichung abzuündern unb den Möglich/eien der deutschen Finanzwirtschast. Mädrung ulw. anzupaffen, - tfler Aufgaben eittlebrU. so scheint also gleichsam biet aus M 1 eng'ten Raum unb Me knappste Zeit • aJotnmciiQcbrör.gt eine Aufgabe vorzuliegen, an deren Lotung tn ihrem Gebiet die Politik an der gleichen Stelle acht Jahre lang bereit» mit ziemlich dünnen Resultaten herum erperimenliert hat a-chvn Me blofte (Mietwnmg des Stosses ift eine fast unlMbare Ausitz-b«. Man Hal rein obersiäch- Uch und fchematisch drei Kommissionen für die Hauptiimterien Finanzfragen, In • buftrie und Landwirtschast unb eine vierte Kommission ol» Sammelbecken für alle unter lebhastcm Beifall zum ersten Vlzepräsi dcnlen gewählt. Die erste Debatte Proftffor (Lafftl-Ltockholm spricht Grund des Versailler Vertrages, bei der Frage der Herabminderung der Be- satzungstruppen um eine Zusicherung der Vefastungsmächte. Me diese vor der Untra- zeichnung der Locarnoverträge Deuftch- «and gegeben haben. Trotz t*r Verschiedenheit der Rechtsgrundlagen wird man jedc-ch eine gewisse Verbsnbung der beiden Fragen praktisch nicht vermeiden können. Dran mm gestern in Vertretung des immer noch erkrankten deutschen Dotschasiirs v. Hösch der erhe Botschastscat in Paris Dr. Rieth Belvrachungen mit den zuständigen französischen Stellen eir.geleitet hat und am Quai d'Orsay lereils flnpleurn" ab- ^1 stiege". Ruf hem Bahnhof hatten fidj zahlreiche Journalisten ein tehinten, die nach Hnfanlt be» AmieS eine Psärt-.-g Strafe: Degen T'.Nt* : a f e. 'Bei einer ühn- hle der nämliche 2s- Verichltvoll.iicher bu m ruhen nicht. Hl '< ii.“ 5er (BencWmO- if sich, und M# wnu f hin. 5Vr Inyflcrc seine gegen ihn r-f laubiger gemei-' b e el zuschtflmmachien. Iloglichl^i OTTbirben laifächlich auf ber- litten, erfolgte wegen elshtechung wohnender Arbeiter. >Zuchtbau-fm>stvtzr" M batte, taoOte ad leidiger dobter ad- iu Htufc an H'er^ er auf bem sichtete und erti mn z aus deniftlden der Strafe wurbt^ idftcr tätiltjmb ** 1. wie .DkinE- ichher Äg Äg MU tr *e,IsH efängnii- , Programm- Zl'e'efvande &05Äel Somuft- en,nSt^JmmrT h ^ Kebf. Dor' .)>rt von *u- , ih. Ld «-* lPrograivm^^.— g. b* » 'Nbrikettv-.,^ .3tfl6n- inkau^ Dio^^-ch bis sondern^« Hessischer Landtag. Bon unserer Darmstädter Redaktion Darmstadt. 4 Mai Prü'ifrn.: QUwlung ntffmt Me Ct»unq 10 15 Uhr dendftN •*« an bu Regierung Meine 2In'ragen gettchtri und non ihr beantwort«». Iba. Gal', frag» an. «rum her TkrirtKt Hellens Im Retchsro dem 3r» belieiettn»tfl«l«B zugeftimm, bat. Minister Raab erwtd-rt Dt, hessisch, ei^gterung hat Itch t/rmrr für die ÄdnMruna t#< Irbt^Vk» zeitnotgefetzes dngdetzk selbst Im Reichere 3b- änderungsanträge gestellt und cud> di« ariderer Länder unterstützt Erst al« diese abgelehnt wurden bimmle die hell Regierung dem önttmid zu da die Mögllchkdt bestand, dah der Ent- ixnxrf in den Beratungen bei Reichstags verbessert werden könnt, Sie GewerbeauNtchtsbe- amten sind angewiesen gegen die Ueberfchrei- «ungen der gd,bltch enlblftgen Ueberstunden vor- zugehen. - Abg. Reuter beschwer» sich über eine 3urü(f!r6ung der Belange der Hretreli- g i d f e n Ministerialdirektor Urfiabt bemerft In seiner Antwort das, die Bestimmungen über die Prüfung der Kandidaten für das Lehramt an Bvlks'chuien er» Im Entwurf vor!»egen und den maßgebenden ClHIen der Konfessionen zur Begutachtung unterbreitet würden. Rechte der irm- religtdfen Würden nicht geschmälert Das Haus tritt hierauf in die Tagesordnung ein. aus der als erster Punkt ein Antrag der Adg frrou Ro»d auf gesetzliche Regelung M» Schutze» für Malter und Kind. Dieser Antrag enthält die Forderungen nach Einrichtung von VLwo"aer»cha't»de:atungsstellen. Anstellung non Hebammen und Pflegerinnen, Helme für Mutier und Kind, obligatorische Säuglings- und Klrinklnder'ürsorge sowie odli- aaloeische Kindergärten Der Aus'chust hat beschlösse,'. einige der Forderungen der Regierung als Material zu überwrikn, andere für erledigt zu erklären oder sie abzolebnen Abg. Frau Heräus lDnts.) verlangt die Einrichtung von weiteren Müllsrheirnen Eine Beamtenstclkung wünsch« dir Mehrzahl der Hebammen nicht, auch fei die von Frau Roth gestellte Forderung nach obligatorischen Klndcr- gärten abzu ihnen insbesondere wendet sich die Rednerin gegen dir sozialisierende Tendenz, die dem Antrag zugrunde liegt. Abg Frau Aottemet 'Ztr., erklär». es sei in den iehien wahren außerordentlich v el für Mutter und Kind getan vordeti Durch Seleve laste sich nicht alles regeln Besonders erfreulich sei, Vast der Ausschuß nicht den obligatorischen Kindergärten zugestimml, tob«, denn durch knete würden die Kinder schon im Alter von dr« Jahren der Mutter genommen. Kmdergarten gebe es genug, obligatorische seren durchaus nicht notwentig. Di« Rednerin wendet such gegen die Verstaatlichung des Hebammen wesens Abg Frau Balser «Dem.» spricht übet Mt Aufgaben der Mütter Heimo und über verschiedene Furforgemaßnahmen Die Mütlerhelme leien gut geleitet In ihren wetteren Ausführungen wende» sich di« Rednerin ebenfalls gegen die Anträge der Frau Roth Abg. Frau Bt rnbaum (D Vp ' betont, daß 1t« mir der Ablehnung der obligatorischen Kindergärten zweifellos bie Mehrzahl der deutschen Mütter hinter sich habe Durch die odii- gatorlschen Kindergärten werde das Ktnd der Familie entzogen Es gebe Ooii fei Dank noch Familien und es gelte, die Familie zu e r- halten, denn biek sei die Keimzelle des Staates Frau Roth wolle mit ihren Anträgen die deutsche Fann te zerstören Es sprechen bann noch zu dieser Angelegenheit Frau Abg Roth. Aog. Kindt und ®alm. Di« Ausf mmumlten abg«lehn». Das Haus »ettt hterau. In die Beratung der MnkAge auf Aushebung de» Mieterschutz und des Neich^mielenaefeNee. aus Abbau der Watz- nungezwaagrwirtschast. auf Vefrelung von Mahnungen und gewerblichen Räumen von der Fiuangsmirtschast sowie aus Bdbehaltung der Wohnungszwangswirtschaft. 3t ik Eingabe des Heil Landgcmc»nddaaes bittet um Aushebung der Wohnung« cwangswi»i- 'chait und der Landesverband Hell Mieterlchud- nerein«. wendet sich tn einer 3tn.z.,be gegen di« Lockerung des Mieterschuvgelestes. Mit diesen Anträgen und Eingaben wird auch e'n Antrag Anaer'üete» über die Mteterhdbung nach dem I Avril 1927 beraten Abg Mann berichtet über das Schicksal der Anträge in den Ausschüssen. die melsten der Anträge landen keine Mehrheit. Abg. Dr. Werner hat den Antrag gestellt, sämtliche Anträge der Regierung als Material zu überweisen, die Regierung möge selbst Dor- schlage machen, wie sie sich die Voderung der Zwangswirtschaft denkt Im übrigen werden die Mehrheits- und Minherheitsanträge aufrecht erhalten Abg Mann «Sozi vertritt den Standpu'rkt. dah ein« Voderung der Dohnungszwangswirtschaft erst dann «intr«ten könne, wenn auf dem wobnungimnrfi Angebot und Rachkroge sich regelten Abg H a u r h i D. Dp ) erklärt, daß he Verhältnisse wie sie sich allenthalben entwickelten, den Anträgen der Deut'chen VvlkspaNet Recht gegeben hätten, denn all« Länder j«8l auch Preu- Yen. hätten die Lockerung der .da>:ngswtrt- «chaf» durchgefühn. Mann der hestilche Minister für Arbeit und Wirtschaft gesagt habe, et fei heillroh. daß er die Lockerung nicht ovrgenommen habe, so hätte her Wort em bergische Minister des Innern gerade das »caenietl erklän er bedauert he voderung nicht schon sieben Jahre früher eingeführt ab haben. Bei der Sozialdr-no- krati« wären 56 bis 60 Prozent »ü r die Aufhebung der Zwangswtrtschasi Der Rekrner verliest ein« Stattiitk des preußischen Mohlfahns- Ministers HiNsieser. aus der hervorgeht daß nur wenige Beschwerden als Folge der Voderung b«t Zwangst. tr 'chasi sich er^-.iltwln liessen Bei allen Parteien gebe es Anhänger und Deaner d«r Mvhnungs,wangstr''r,schal». Manchmal dächte ein Hausbelider gar nicht fln etn« «r*«!) ;ng der Miete für bi« gewerblich, Räume es a^rm tedvch he Mieter selbst die dann durch \Kbere Angebote die Mieten tn he «s, tritt Abg tr Müller (8bö ) meist auf di« Kost, n der Wohnungeämtet b- X$ertftWT»H| des Bauens *d aut die Jlea .r • - r^d- Keine grundlegende Aenderung der Aufwertungsgefetzgedunq. Berlin, ß. Ma iBDL) Die aestr.gr Sistung d«O Rechta-s'ch uffes M Reiche- tag« ‘ chafrigt« sich mll der wirtschaftlichen Beben.. der Au'werturgsfrage. Aul Stachen de« chusles waren neben dem Reichsuunister der Justiz der Reichs^ rtschasisMinißet und der Reich«-ankpräsident «!*u-rcn, um ihren Siand- punkt zu der oorac sllchsllchen Auswirkung einer Aenderung der Aufwe'tungsgeietzgebung dorzu- legen. Reichswirtschaftsminifter Dr. Turtius behandelt« in eingehenden Auslührunaen die Bedeutung der Fragen für das Gebiet der gewerd- lccheu Dcrtlchafi und der Banken. Er ging davon aut. daß die g genwärtige Dirtschasislag, trotz unverkennbarer Besserungsanzeichen keineswegs f o klar gefestigt sei. daß man dr- stimmt mit einem günstigen Der.au'e rechnen und ein 3n*ermenL wie es et ne Aenderung der Aufw^rtungsgesttzaebung fei. unternehmen könne Er nahm an Hand einzelner, aber typischer Bi- lanzergebntsle Stellung zu den verschiedenen Aus- werlung«Problemen, insbesondere zu der Frag« der Auswertung der Industrieobligatlo- ntn. der Lebensversicherungen und der Auswertung der Bankguthaben. Er kam zu dem Ergebnis, daß in alltn dielen Punkten ein« Aenderung der gegenwärtigen Gesetzgebung ch 1, gesahrbrinaenb fei. Iusammen- allenb Vies er daraus hin. bah der gesamt« Inländische und internationale Rechtsverkehr feit 1925 sich daraus gegründet hab«, daß eine Aenderung der damals ft ft gelegten Verhältnisse nicht mehr eintreten würde Eine Enttäuschung dieser Anschauung müsse dazu sühren. daß auch in Zukunst eine Reuregelung nicht als enbgü (Ma angesehen werden wurde und man Im Hinblick aul die (desahr einer weiteren Aenderung Risikoprämten einschallen würde, die zu einer Verteuerung der deutschenWirt- schast und zu einer Schädigung ihrer Dettbewerbssählgkelt sühren müßte. Desih- und Vermögensverhältnisse hätten sich inzwischen grundlegend geändert. Eine Aenderung der Aufwertungsgeseßgebuna werde nur zu neuen großen Dngerechtigleiten. In vielen Fällen sogar mittelbar zu dnrr en t - schäbigungslosen Enteignung führen. Reichsbankpräsident Schacht ging insbesondere auf Mt Bestrebungen zur Aufwertung der Reichsbanknoten ein und wies unter Bezugnahme aus Mt Entscheidung des Reichsgerichts Mt wirtschaftliche und rechtliche Unmbglichkell einer solchen Auswertung nach Eine Auswertung des Papiergeldes würde eine« Bruch des Londoner Paktes bedeuten. 12* M.llisrdtn Rei x«bcr.hw:,n leien heut« noch umingelbft Während das Bermögen der Reichsdank noch nicht ganz «in« Milliarde ausmachl Anch bezüglich der Bank- guthaben -rat er den Aussiühtungm, de« Rechsrv'.rr'La'ts Ministers bei und betont« »ehr dringlich h« Unmöglichkeit einer solchen 2tuhDeTtur.g 3m Prvzetzveg, ist Hi setzt he Auswertung von über OftD Oft? Mark Banknote« von der Reichsbenk gefordert worden mit der Behauptung, daß die Banknote« vor dem Krieg» ii:« je geben worden leien Es könnte aber jetzt schon fcftgehell! werden, daß davon 500 Oft) Mark erst »ach dem Kriege ausgegeben worden 'vnb Eine Aenderung des Ee'etzes das der Reichs- bank verschreibt für dne Billion Papiermark eine Reichsmark zu zahlen, könnte nur unter Bruch des Londoner Paktes geschehen Deutschland sei auf längere Feit hinaus auf ausländischen Kredit angewiefen. Pie an» gestrebten Aufwertungsmoßnahmen aber enlrtwn Deutschland um jeden Auslandskrehi» bringen. Ablehnung grundlegender AbänderungsantrSge. Rach weiterer Aussprache wurde mit den Summen der Regierungsparteien ein Antrag v R , ch » hofen > Dem abgelehnt. der Me Aufhebung des 5 8 des Aufwerlungs- grsetzes verlangt«, g 8 si«ht vor, daß bei uw- ffünfttger Bermöaenslag« des Schuldners bw Auswertung herabge» ht werden kann. Abg«- lehnt wurden auch mU dem gleichen Stimmen- Verhältnis Anträge des Abg. Best, die bie Paragraphen 8. Ü und 10 grundlegend ändern vollen Di« soziaidemokrasischen Ava.ordneten Keil und Landsberg beantragen, daß in einzelnen Fällen eint b bbt r t Auswertung bis 50 Proz. lugtflanbtn werden solle, wenn es mit Rücksicht auf die Minscha ls age der beiden ursprünglichen Dertragsttile zur Adroendung einer groben Un- bt.ltakt l unabweisbar erscheint Rtichsjustiz- minlsttr Dr Htrgt sprach sich gegen den Antrag aus. weil das gdamte 'IDirtld a’tüleben nicht von neuem o u li schwerste beunruhig: werden dürft Wtnn auch der Antrag d'.t Fallt grober Unbilliflfdt vorlth«. fo würde er dcxd ein« allgemein« Unruhe zur Folg« haben, weil dadurch Me große Mehrzahl der bereits erledigten Auswertungsfällt von neuem auf- gerollt werden wurde Der Ausschuß lehn»« auch den sozialdemokratischen Antrag mit den Stimmen der Regierungsparteien ab und vertagte Me Weiterberatung aus Donnerstag Bet der freien Dobnunarwirsichasi würden sich Me Mittpitise regeln. rrou ichiiich evird er fernen kvohn'i! -n Darmstadt nebuun grdherr von rtn ist. studierte u. a. In (stteßen and Hechelberg uni trat In Den Stoatibiraft eia. Besondere Verdienst, Hal er sich .uw da» he-sisch« Bauwesen er- warven. weshakd er auch vor nnt^m lobrew een ber Technischen siochlchale tn Darm<:a?t zum E tz rendoklvr ernannt ward, von Rooemtzet 1913 M» fetzt bat er be» fieflenlatti in fkdln al» Gesandter rvrtrelm Tschangtsolin und Moskau Moskau. 5. Mau (DTB FunSpruch.- TKt Sowjet-Regierung hat dem chirm- slschen Geschäftsträger In Moskau ein« schade Rote Übersandt, la der es heiß! „IDenn Me tn den sowjetrulillchen Gebäuden verhalmken Beamten. Frau Borodta unb ihre Begleiter, dieselbe Behandlung erfahren würden wie die jüngst erbrofltlien chinesischen Kommunisten, so wirb Moskau unvergüg.lch angemessene Schrille tun." Infvigebelkn Ist in Peking bk Verhandlung gegen bk russischen Gefangenen plötzlich aufgeschoben und eine Konserenz von militärischen und juristischen Beamten fotote Beamten des Außenministeriums ein berufen worden DerVerlinerStahlhelmlag Gin Bttfrvf deäVsrlinerPoli;eipräfidcMte». Eigener Drahtbericht bt» Gießtner Anzeiger«'. Berlin. 5. Mai. Der Berliner Polizei- Präsident erklän m einem Aufruf an Mt Be- völktrung Berlins, daß Me Berliner Polizei auch bd den Kundgebungen des Stahlhelms und der Frontsoldaten am f. und 8. Mar dl e durch die TOeimarer Berfasfung gewährleistete Demonst ratlonssreiheit mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln sichern werde. Für etrw Beunruhigung der Bevölkerung liege Idn ernstlicher Anlaß vor Di« Polizei hab« Mt erforderlichen Vorkehrungen zum Schuhe der Bürger getroffen. Den Demonstranten seien fettumnfkrö Auslagen gemacht worden, deren genaueste Befolgung arm den Veranstaltern der Kundgeburxl zugesagl wurde Darüber hinaus werde Me Inneoalnmg der Verpflichtungen auch von der Polizei überwacht werden. Etwaige Ausschreitungen werde M< Polizd mit ihren MachvnlUdn entgege.rtoden. Das Ber- bot der G e ge n d t m 0 n st ra t i v a« n der Kommunistischen PaNei und des Roten Frrrnl- kärnvlrrbundes werde rüdltchtslos dwrch- geführt werden Damit dürfte der ordnungsgemäße Verlauf der Veranstaltung gewährleistet Idn Da Me Veranstaltung nun einmal genehmigt worden war und he« ergab sich doch schon aus der bisherigen Einstellutu» eil derartigen Veranstaltungen gegenüber. verblieb der Polizd leMglich Mr Awgabe. Me Ruh« und Ordnung zu schuhen und jeden UebrtQnff von vornherein zu unterbinden. Allgemein ist maw in ber XeichshauptstaM der Ansicht. daß der Verlauf tm Gegeakah zu der aor- angeganaenen Beunruhigung vollkommen ruhig und störungslos verlaufen wird Polnische Propaganda in Ostpreußen. Berlin. A Wal. (Pdv-Gel des G L) Für Dienstag 3 Tlat hatte das p 0 laitch , Gtaeralkoasalet tn Königsberg in die katholisch« Kirch« zu einem Hochamt ans Anlaß des polnischer- Ha:toaaU«*cr! age« geladen. Mr Deutsche Bolkspart11 Hot Mek Einladungen. Me an zahlreiche PerkbaUchDeden in der Stabt Kön!asd:obnew»«w Haltung «Der Berölkerunaskr. k 0stprrußens gegen votnllche 2mwnt0rtoetr*xr yr. truOew Me Einltdnntzmr hrrft als eine taktlose Protzvlgtlon dod emplundew werben. ilus aller Welt. Tie llederfch»vemmu«KsIat«ftvo»tze in Xe» Crlreeft 13 streik in Roeft n. ksitttd coaisiaaa. Me meße •1« bonbetl groß« SIM. Seine SlAMr und Väeiee um'atzen, sind ubertdjrermmt und 000 des Einmoh. orrn Mriafkn. Dk : ^geichmollenru Gemäßer bei Mlßiisipot bewegen sich auf tzk Iruchttzarsieu. Boum- moste. Ander uns Rd» rrjru^mbtr Gehetz, des Slantrn n. auf tzk fwwfflleM zn. Da» nochäMtch, couisiana ist In einer Mn»b«|neeg von annähernd 4000 0 n«bret«i,il,n natzszn j , r ft I r L Der Strom hat Mr Dämme an jwei weiteren Stdkn tznrchhtsche». SM neue« beer »cm Jli*fllngen hat sich In SrmeguuM gesetzt, wodurch di, Zahl der fximdflokn aus 250 000 stdgt. Dk schlammigen Gemäßer bebrrfen fetzt nahezu schon 15 000 Oeabewtmdlm In Coel- siana. Irfeitfa« und MlMfstppi Schwerer IMmmtzeuch bd Verona Bei Berona brach der Damm eines Kanals. 3n einer Länge von etwa 50 Metzern ergoß sich das Dasier auf bi, umliegenden Felder Die Bevölkerung tonnte 'ich retten Mehrere brachen zusammen Der Schaden wird auf etwa Ü Millionen Lire geschätzt Vulkanausbruch am üaipischeu Meer. 3n der Rächt vom I Mat ertvlgt, Im Kaspischen Meer tn der Rähe von Kap Kodnkk »Grad nördl. Drdte) der Ausbruch eines großen unter Dosier befindiichen Vulkans der 15 Minute« anhielt Eine riesige Fea« rsänl« war über dem Dasser sichtbar Am Orte des Ausbruchs hat sich dn« größere Intel gebildet. Cln Fassadenkletterer sestgenommen Di, Berliner Kriminalpolizei Hal einen der be- ruchtigskn Fa staden kl,tterer dem große Sinbrücho In Bettln 0 r a n f f u r I a M. toieeb^ben unb DüfielDod geglückt sind, den Bruder be» -Katz,rtzof*- Hojfabmfkttfrcr» staßner ben ?7iährtgen Baut Kaßner. vrrha'kl Opfer be» stokalnlastera Mattett« Dolfs war dnmal dm in ganz Berlin lxwcniderte Vchötchdl. Di« führte bas Leben dnrr großen Dam« unb ließ sich von den bekanntesten Männern hulMgen. In Dahlen besaß fU eine herrlich d»gerichtet, Billa, deren Salons geradezu g,stürmt wurden Im vergan- 3,nm Jahr, nun wurde He eines Tages n >retn Badezimmer tot aufa, fanden. Rach der Untersuchung ergab es sich daß Marietta DoM wahrscheinlich t m Kokalnransch in• sammen gebrochen war. als kl« ein Bad nehmen wollte und den Gashahn geöfsnet hatte, fo war der lob rinnetreten. Es stellte sich dann auch heraus, baß fk In krosietzrr Ddf, der Kokalnseuch« verfallen war D.es^ schrecklich, Laster hat», di, einst so gefriert« Schönheit körpettich unb s^lllch zur Ruin, gemacht Jetzt wurde dn Pn?zest verhandelt, der den Lebenslau' von Marietta Dolff noch dnmal aufrvllte Daraus ging ihr tragt'ches End, drul- sich hervor Ihr Umgang der l«|len Jahr« war in erster Linie rin Lpot^tter. der fit Paketewdf« mit Kokain bell,Irrt« Bei der Geri.chcsverHandlung gegen den Apotheker stellte es sich heraus, daß die Dolfs fast den ganzen Tag trank und manchmal drri Tage hintereinander schlief, wenn fle mehrere Flaschen K>gnak geleert hak'. Dem Apotheker wurde zur vast gelegt, daß er an ihrem Tob« mit fchulb leL Er konnte ben Gegenbeweis nicht antreten unb wurde infolgedessen tzu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Die vaabenkämps, In Jletff». Die Regierung gibt bekannt, daß umhomu Banden zerstreut bzv verntchtri und 8Ö Ausstärn Mlche getötet Worden sind Eine bet Banbeu war an dem räuberischen Nebers all auf den Etsenbahnzug bd Oleum Im Staat, Ialiseo am iS. April betrillgt Kirch, «ab lvecheueub« Aus der vieußsidkn G,neralsyiu»de führt« Sfarrer Dr Luther na «rus Hirn Kirch«. , sich Ihrer großen Pflichten für das Bells- trben bewußt ist muß Mm Gedanken bet Doch,a,nbes ihre größte Au'merttamkell widmen Iwar ist es ntch« zu verkennen, daß skrupelloser Vpor«ö«trieh «ab maßlose Vergnügungssucht Weit, Krds« bes Dptirt völlig vergessen lallen, daß ber Sonntag ein Jag der Ruhe en b Besinnlichkeit ,du soll AVer es »väre dennoch völlig lalfch wenn die Kirche wwt ’ chten für Samstag 3ü wesentlichen feine Aenderung der Dettrttagn. Weit. ge» «muht hrk?« “‘“Ma jjrt. >h bd DnoM. find Xcriü “ ?*"tr”* r4 ■fldiben Felder tte gl Mehrere XiDcn wird ans etwa aip'I-hen Den. lai erfolgte ImJtaffr xap Aortnff ) eines großen unt« J der 15 HäuNi Jene tfäule tat »■ 2m Ork MX* ’ 3nW gebildet. leflflfflomwn W Hal emrn ter de- dem -roh, Hotaifr . M, 'Bitibctei 4 Brüter tet M-.xW*. bm ZliilhflHi M >g°nli fiT» na o?n#_ “ <üer m L°L°!K '°°°'«n77L lolnloltni. einmal cim in gu| chell. Vie führt, das ! und lieh sich von da ldigen. 3n vahla de- gerichtete Ma. dera 1 ttnitten. 3m derga» > sie eines laftf ■« usaesundea Aach »s M. dah Maritta tohlnraif4 in* 3t, als sle rin o-hahn getlfnrt tnottttrrv 4* Wt bab Ui i» VtM" ! bekannt, dob - ans. ^oolllana, -ravte ujy* ? °°° * 'Urnen ®fro,a"*2 LM ZZ *£Sff ss n g.Tt frrdx. u-a ««* 2^ Zflichten bei « K SS-S f*,rlidlt greife des ^»yL'L " litten M fe ä?¥5 8,Ä?r^ Berlin« 1’*'* [nt 3“'2Lti ««•. L Seisall- ML ^srnotize«. Ml cptrtrrfömfl' muh <• auch 1 4b« feil' i unb tttpai Überörtlich ba|rt nd.ich da» pd,u l a» gua»c ylrb ein großer Fest - malerische ® ruf her em- Au; der Provinzialhauptftadt. • leite, bte 5 Hai 1827 vom Umgang mit dem Verkäufer .»tr rtlauben 6u. fotchc Hüte tragen noch qm» anberx »amm* M schöne der fleimn. (htee »rftortfrau «ge^e Ich meta Srtiag »ich» Otter bw »etöeftri» dal es ntche verbanden. Mir.* »ar es gnt. ba| Jte es nicht verband o—c. Westdeutjcher Kavalleristen-Tag in Giefzen. Hut noch rtmae late treimen uns Don dem •• Huttrieb aus dem bewii atn Rrantfurier 6 • I a Der Heu« gr Laa brachte einen neuen Internationalen KctordimSegelsliegenmst einem Segel- 1Iug»fug mit Fluggast Der Darmstädter A e y - rin g flog aus der .Margarete- süns Stunden 50 Minuten mit Passagier unb drückte damit den seit dem 19. 3anuar 1923 In franM'ch« Hand desindNch* International anerlannten OMireforb um vier Stunden 41 Minuten Die deutsche Höchstleistung bfitt nach wie vor Feebnand Schul» mit seinem Fiuggast-Segeisiug vom | Sabre 1926 ____________ adel legt er MuJer unb Hürden vv« bw eine vretenbe Dillonan» »um Rc-hüm dielen. Otter 3fi her Turne stellt kein Dori des T&tbe^ptu* .ib fie wählt anrfli4> etn ORuter. dos ein Net,, n entg daneben Pastt 5n den Vaden kommt ein lunare Manu stwas schüchtern und unsicher Derlangk einen Seaen.ßand Man legt idm ehw grmHe Menge bi fier Gattung xur Ottswadl vor Gr orettt nach dem erlern Mten. dezadlt unb gecht ®in bequemer M lu'erk 3a und nein. Tenn wenn er aus dem Vaden llL etfenrt er oder es wird Idm von ander.ben» von sich sind was man lolaat. leine Menschen Tk Dome - fie ist wirklich Tarne, auch wenn sie nicht immer nach dem letzten Schrei der T-Hobe gekleidet gebt rauft sich einen Hut. Die Heifauferln tariert mib tariert gründlich daneben, beim sie legt Hute rot, die eine geschmackvolle Frau niemals trugen wirE Bescheiden und vornehm macht die Dome daraus aufmerksam, dost sie schon etwas TM'crr» haben möchte und nicht gern von der voraelegten ?! 9 wählte. Daraus antwortet die Beiküuferin Groh« Straflammer Sieben. • Giesten. 3. Mai. Der vom Erweit.rteU Schösiengenchi Giehen uxuen Sittlichte 11 s- verbrechens »u ewei wahren Zuchthaus verurteilte Tapezierer * D von Giesten ver^folgte Berufung wegen des Strafmastes Oui-h oiHftün- biget Berhandluno etgitva in fpLter Abendstunds das Urteil wonach der Angeklagte »u anderthalb Iobren Gestengnis oerurteill wurde. Tie Bewei»au« nähme hatte »war ergeben, dast die Befchönigun.,»r>tarke Baumwolle.. Sport-Stutzen reine Wolle mit aparten Rindern Einsatzhemden leitet Trikot mit waschechten Einsätzen Hobeldielen ■dämpfte f*ud)cn fUotbrortrr siie« lern • VNochware ‘.fvflrr. Bauholz nach eilte, liefen laH Beert Miller. O. m. v H„ Sport-Stutzen eile Qualität..... Btd.-ta. anö rotiöL ölllslröll? für den Vur<üu6trn|t (B<|.*®r III) Beeer. bung*<)flud)< enter B# fü^unq von Leden*, lauf, ßeiqfufcn oder Sbl^nftcn sind bi* lO.IRrti ein,«reichen 1>d .4 i«k belfrr *340 ab Lager. Rachn.. 36 INultrr AI'. - Ä?oiicnfellenx?,4u franko LwA Glücksbrics- Bet faul f VolMcfte. Tantiale uhv Yin« Irininr fonenlo». P lolfter Iriile* F* | Empfehlungen || 5tech= zwiebeln Muldänler Heine aelbr. runde emvftehll ”*a Samenhaus Hahn ^abnbelitrabe. Zelerbpn Itttl I • e*IUcrk. - Spargel Hariurr IHc i eäiHnitert.VraXL Job. Krohn . :.r r M. ivanbert »ur lotan •eiu*t Tchri'N'che flnatb unter 0*1’ Danksagung. 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(04 Zweites Blatt siebener Anzeiger (Teneral-Anzeiger für Gderhcffen) Donnerstag, 5 Ml (927 8 ).9O >.95 .95 1.75 igkeit Mi I llf WVR« Sptti|s m' gpparflle )r* ?tldr. r-.' Icr L-rank, von - * 111 m. D ,ew $# platte» !eu- ort «D ■ii. W .50 infl- Zu 111» Kr“rtSji - «wtS.-- «i °LA^- )ti eri^Vo itcQeL^-** Die Seele lliordschlcswigs. Don unterem -e-Verichtttsiatter. I o n b e r ■, »fli 1917 ft# wn(d)ofrttd) ubrraui idioftr Loge in der |«b tximNi. g b< den .tt choba n« und hit*#ioiü>cr< den jmiralm •«»imirfi.luLtn in Kopenbag,« Uhr zu tei len. Die wirtschoftllche ’-J-at bftrn Äri'f j jra.jUi lne Lanbbecolkeeu N» brihi bü Uonb«Ditiltfl in den Irhren lr/?i iv?i unb 1972. ole Dänemarf noch in einer guten Scheinkonpmklur iebie. sich nicht l» «chneU d.'ruber Roe werben konnte, bass es sich tat« fachlich um eine schein kon|unkwr d nbeUe nam- lich um die TL’d roirfunoen der Krieg »gewinnierzett ,n Däntmorf Dai Ian-/.; -r Erwochrn erioigte. ab M« a>ti! d>. 'indx .-tirluiouon aulbärle. unb de man uor allen Dingen enibeekl». bas, sich brr (übliche tiachbr ba» De ulfche H r i d). nachdem re durch die eniie chen Ctobre brr 3nflohon gegangen war. mit bubcrien K r i» 11 f b*r dänischen Regierung gegenüber, unb re ist nun (ehr mterfftanl zu erkennen, welche Haftnahmen man bän.^chrrie,,» befchlosi« hoi. und wie vor allen Ding«n eine Kritik oue Aarbichieewig. mil der man in Io nemo rf nicht |o leicht fertig »erben wird, oillgenommen ist. Der konfervattoe «baeorbnete Holger Ander- f e n hielr JnN Aar, in Kopenhagen einen vor« trag - brr Aordschkeewig, in brm er auf bir fchar'e Qrlnf flrflrn dir dänische Verwaltung in Trord- fchievw.g einging. Diese Kritik, jo jagte rr hatte die Qnifübun,! ict dorndiue Veterien'ch« D■*'(c-roifle* br.-nn! :ourk- ind-t Zn peritdxn. Der Herr Geheimrat empfängt.. Sin Besuch bei Goethe Denn wir Biedermanns tünfbänbige Sammlung der .Dripräche mit Goethe" durchblättern^ dann bekommen wir einen SinDrud ron der «rohen xW der Betucher bei dem dampfet in dem »auS am Arauenplan. die ihre arndrücke von diesem grvhrn GreigniS frftgehaUen haben Lber noch viel grdher ift die Menge der Besucher gewesen. die sich die .gröhte SebenSwürdigkeif TMmar* nicht entgehen liehen, und von Denen Wir nichts weiter erfahren Jmmet wieder bringt der 3ufdll einen solchen Pi'.ger an* 21^». Deflen Luf-eichnungen irgendwo entderkt werden, unb niemals ist eS ohne Interesse, zu hören, wie sich die Erscheinung unb Umwelt deS Profiten Deul- tchen in den Bugen der staunenden Bll tag S- menfchen spiegelte. Prvf. HD Ho üben, dem wir lchon 'n manchen glücklichen Fund verdanken, oeröflentlicht tn .BeelamS Univedum" die SchU- derung eineS bisher unbekannten Stubent cn- befucheS bei seihe. Der Besuchet ist der Lite» ratutgrichichte nicht fremb; eS war ein Unioerii» tatSfrSund HemeS. ® b a a r b Webe klnb. du# derselben Familie stammend wie der ungleich berühmtere Frank, als Dichter längt vergessen aber durch lerne wertvollen Busze-.chnur.^en über seine Bekannt'chast mit Heine in bet Heine-Lite- ratur viel erwähnt. BuS (einem lange verschölle» nen Original-Tagebuch teilt nun Houben zum erstenmal die Schilderung seines Weimarer Besuchs im September 1833 mit. bei dem 'ich der hinge Student IrJ zu Dsdhe berd^fwagte. .3* ging nach dem ID.NShaus . etiäkli Dedekinb. .schrieb ein Dediitzt daS ich auf der Wort bürg gemacht hatte, in 3rnn rinei Briefes, den ich an Doethe abzugeben die Wficht hatte, falls er mich nicht vorlallen mürbe, kleidete mich fein an. liefe vom Tiaraucur*) einen Hut unb ging zu Dvethen. Sr war an den Hol ge*ahren. würbe aber, sagte •) Kellner. 3e brm Anikri «rö btt medrsach tu feänenwjrf zum auCr-d gekommenen Ans «Hauung Ne kfiaenan brr ■RorbWrttotcer tr^htt aUrTcbt'» autarw'cht werden unb bw ‘X^r: dj.c.w'pc muhten ',ch nad) und nach rbenfo »ehr al» Dänen «ub:r w>.l>crum bei dem Kernproblem in dem IWrbaltnit Kordschle wig» zu Dänemark an- «elang« Diesi» Kernproblem ist die geistige weite. Die wirlfdwtt..chr Krise, in Nr «ordschleewig lebt, und die d e geistige cr.te etwas florier, ja so- gar sehr stark m den Borbergrund schied«, w-.rd. bat wollen wir im Lntevrsse Nordschle-wig» hosten, eine Episode bleiben, wenngleich noch mdjl ibzu'rden ist. woher die ‘.Retlung kommen soll, wenn sich bat Königreich Dänemark nicht daraus besinnt, boft neben dem tfrfennen de» fleilf.pen Kernproblem» die Psllcht erwachst die Konsequenzen au ziehen unb der Seoölken ig wirklich zu Helsen. Alle Lier- lache unb alle Aktionen, die bisher in» Leden geraten sind, treffen do» Problem nicht tm innersten Rem. sondern bedeuten mir ein Hinhalten Wer heute durch Nori>sd»le»wig fuhrt unb mit der B< volkerung .'uhl'ing nimmt, hön die labri« Haftesten Urteile über Dänemark unb Ne unglaub« lichsien flombinctionen über Zukunft»moglilhkeiten. wie man au» Nesem iflenb herauakomme und vor allen Dingen von diesem Staat wieder I o »k o m m e. DU Not. der auf dem Lande durch da» Ontlebenrulen von Kreditanstalten etn>i» gesteuert wird s'owohl von deutscher wie vcn bäni« scher Seite), hoi vor allem in dem legten halben Japan von Dr. Hi Tokio Mitte April 1927. Aste sich Jovan in dem lebten halben 2ahrhun- den von der Gebundenheit de» Ueudalstoate» zur tonstitutivnellen Monarchie unb von ber B.fchrcm- funu auf fragen der ostasiatifchen Politik zur ve- wustten Anteilnahme an der Lelrpolistk umge,teilt bat. hat f.ch seine «Irls chast au» der uralten pilbcrnnäfiiflen Gliederung Au erstaunlichen Ansätzen einer modernen Indujtrfewirtfchaft ent- wickelt. Mit Nejer vntwicklung ging natürlich auch viel von jener poetischen Stimmung verloren, die wir nut dem Gedanken an '.'tippen zu verbinden ge« wohnt waren! wir Europäer vermissen heute oft jene unaussprechliche ff einpell unb Zartheit. Ne wir bei Den uralten «adligen Holzschnitten »apanrslher Kunst so zu schützen wissen, tti» moderne Japan ist nicht mehr nur da» Land Nr Kirschblüte. Nr Geifhar und Nr «eibenen Kimono», sondern wenigsten» in seinen Industriegebieten da» Land der nüchternen Rechnung. Nr exakten Kalkula- tion, der Wirtschaft» kämpfe und der Dirtschaft»« k elfen. Die enge Verbundenen mit Nr Weltwirtschaft hat im Berein mit den hier leider unabwendbaren Naturkatastrophen in den letzten Jahren schwere KrisenperioNii entstehen lassen, die die japa- m|d)e Wirstchast in ihren Grundfesten ersthüllerten. Line Nr schwersten Krisen dieser Art ist geroN jetzt wieder über da» Land Hereingedrochen Soeben ist auch Nr Suzuki-Konzern zu Aoll oekommen. ein weltbekannte» Unternehmen von grötztem Au»- niofz. Japan m Noll gellt e» wieder einmal durch da» Land. Wie kam e» zur Katastrophe? dmingslauiig auf der einen Seite, und doch unoeridynlNl und unerwartet auf der andern. Der Sieg über Nutzland hatte dem japanifdKn Volke Ne Teilnahme an ber Sdelt- Politik gesichert. Der Weltkrieg öffnete seiner Industrie den Weltmarkt. Von Natur au» Agrarland ging ttapan in Nr Zeit von 1914 18 in immer hoN- rem Mähe bayi über, seine emheimischen Wirt- sttzaitr-moalichkeiten ju entwickeln, und die sich au» der Hochkonjunktur ergebenden (Beletfr-britai nad) Kräften aueymühen. (i» war Ne» Ne Zeit, da die Sucht nach dem AelN auch da, fönst so flrrug'ame Japan erflmf. Tmd.'itrie.-ntemeh nungen oer«ltzie- tenfter Art über Nacht gegründet wurden, und eine man mir. in einet Stunde zurückkommen. GS war 11 übt; bl« 12 Uhr sah ich mich ein wenig im Pari um und ging dann wieder zu Goethe. Et Par au Haufe Linen Bed.enten, der gerade eine grvste Torte heraufdrachte. hat ich. mich zu melden. Gr fragte mich nach meinem Barnen und kam bald mil der Bnlwort zurück, dah eS dem Herrn Geheimrat sehr angenehm fein würde, mich zu sprechen Ich ging also hinauf. Dor der Xur war in dem Jufthoben mit grvsten blauen Duchftaben ein .Salve" eingelegt. Der Bediente öffnete Ne Tür. und ich trat nun fn ein Dvrzimmer. daS sehr elegant dekoriert und mit vielen Büsten verziert, aber mit dunklen Gardinen behangen war. so da st ein magische« Helldunkel im Zimmer herrschte Hier durch führte mich der Bediente zu einem kleinen Kabinett besten Tür er mir öffnete, und wo nun Goethe selbst stand 8r war in einen blauen Oberrod gehüllt, in besten weiten Bermrin er Ne Hände übereinander gewickelt hielt. 2lS ich kam, machte er eine kurze Verbeugung, ich sagte ihm darauf. waS mich zu ihm führte und gab ihm meine Hochachtung zu erkennen. Sr liest mich ganz au«reden und nahm meine Kotnpiimenfc an als rtn 2Hann. Mn man eS anfab. d-ast er dergleichen längst gewohnt geworden \h. 2llS ich auS- geredet hatte, machte er wieder eine kurze Verbeugung. Dann 'tagte er mich. wo. wa«. wie lange ich ftuNertc und dergleichen mehr. Unser Gespräch wat höchst gleichgültig, er sprach nur. um zu sprechen, nicht um ge unterhalten. Dur eineS fid mir auf. 2llS er hörte, dah ich nach Berlin ginge, um dort zu studieren jagte er „Hun. da können Sie. wenn eS mit Maste geschieh:. manche» Dergnügen nebenher genießen. Qg fjri mir auf. dah gerade dieser 22Zann. dessen Leben doch nur eine ununterbrochene Kette von jrcuben ist. mir gewifsermasten Mähigken an- empfahl. GoetheS Sprache ist tie< und eintönig, er sprach vhngefähr so. wie schlechte Deklamateure auSw-cr.dig adernte Stellen Herta gen. Seine Phy- llogiwniie in eine der genialsten. Ne ich I« gesehen habe, fein Haar ist schon grau, fein Buge aber noch sehr hell, ferne Gesichtsfarbe gelunb unb feine Haltung ungebückt und würdevoll, (einen babr btt 6»abibe»Mfrnni| tn einer ganz geeelngen erreicht Bei Nr Ip.ichw. ni chen Autuckhaltung N> f.orb« fdjietr • i#r« *ö Nr Un-nb^iAfnt b*r ttrnr per- :rt'.den Vettzai: < e zu Ip.rd m. wird Nr q:.stte Teil Nr Rot nicht in Nm Mr^e an Ne Oi«*t• tommen. wie e» wunichenewert wär* um rin wirkliche» Bild über I < Ca( <• zu rrtwlltr. c» ifl e» such nur ij veritehen beft d»< Bot mit einer kotsstro- ohsleci Sck c.l, ubrr b^» V .nd w kommen 'cheint be Wirttid,.'eit hit Nr Hnfe ifiMtwrit. nbhrb ihren Gnm.ifUn a»ng dura. michz. oder de an rtn ge* Ü’ob.l Nn (jrtrib e t*- '.fr; ng hsi MA m- mrr wieNl oertrcftet m«; Nr Hol'nun.-, auf bittre Zeiten und N» rinrm gewift«n (Sru?.- cri em - ttunber Man w r> sich Ne Aulwott»entwickriung in w.Nfchs'tlicher Xne^ung n : siNeowiq nicht sicher» Vorsteven li-nnrn al» aus einem g»inz lang- !an-.rn Wege. HeNr Glaube an ein Wunder must -erstott werden. 3cN Ho'ttiung auf . v 'chnr'.le Um- :>aiiNurg ber ftcc.1 »reduhthc i fWrfeältr. ftr. übe: Nr tu 'JloröiAIrtoifl 'o unend.ich riet gesprochen mir? we.l Nr W-nsch der Vater N» « >vi?<-i» ist. m. *i ola iye begraben werden, al» jede Unterlag? h rr-jr -fbh Wenn Nettr Äedanke auch närMid) Nr (Brrnw in BoNn flrotnni und In dem stärkst en Maste fuS- lich der Grenze in der Bevölkerung wachst so besteh: brate nur Mi.gk' i 'e^ dost SevOlkcr .i«orNchter.wia» in »adftmNm Maste Nn Willen zum Lu-druck bringt, nach Xttutftblanb zurück; 'lehren. bi» Niftt d.e inneren Voraussetzungen für eine spätere Zukunft zu erhalten, ll» war», auch da» dort man Immer wieder au» Nn Neuste- rungm klarer. dodenftänNger vord«chie»wiger der- au», oerme'ien. a:i irgendwelche pii tzluhen tttran- derungen floatepolü scher Art deute zu glauben. Da» heute aeschrhen kann, da» Ist diese»: die heran- wachsende (ii- nerauon in Norbschle»wig aus Ni>Be- wmmteste in dem Gedanken auswachsen zu lasten. Nst ein groster Teil Nr Bevölkerung chotdichieswig» ium Süden gehürt imb dast Nr andere Teil ''lvrd- chleswia^ nicht nach Nm 'iorden gehört. Diese.Klarheit de» Problem» ist durch die Cntn-itfluni* der wirtschaftlichen Depression geförNrt worden in Not! >ert Jäger. unternehmungoluftige Industrie Nlesengervinne einsteckte. Japan schien eine Entwicklung, zu Nr selbst hochkultivierte LanNr Jahrzehnte brauchen, in w e • nIgen Jahren zurücklegrn zu wollen vttnn e» banwl» nicht Nr gan-, groste Krieg»gewinnler wurde wie die vereinigten Staaten. Io Üig da« einfach daran. das, feine ändustriewlrtsihaft noch nicht so entwickelt war. um mit voller Kraft und n>cksicht»Io» den sich ihm bretenNn Vorteil auszunutzen. Immer- hm rourN bald nach dem Ausbruch.N» Weltkriege» Japan» AustenhanNl. Nr bisher passiv gewesen war, aktiv: eine Bei he wichtiger Ze^du st ne zweige vor allen Dingen die Maschinenbauindustrie, die Elektro- Industrie und die chenufihe Onbuftrie zeigten im Verein mit der stark an wachsenden Tchissahrt eine rapide Entwicklung. Japan hatte aNr nicht erkannt, dast die Hochkonjunktur N» Kriege» nur eine Scheinblüte war. Mit Beendigung de» Dölf erringen» ging die Noch!rage für die Erzeugnijse seiner Industrie stark zurück, äapan fühlte al» eine» Nr ersten Länder den scharfen Rückschlag Nr Frieden»leit. Der Um- sieltungvprozeh von Nr Krieg»- zur FrieNn»wirt- slhast. von der extensiven zur intensiven Wirtsd-asl. non Nr Massenproduktion zur Erzeugung von Qua- litätsware bewirkten im Zusammenhang mit der i ngefunden Aufblähung des Wirtschaftkörver» Nn Begmn einer schleichenden Krise, die am Marke Nr Wirtschaft nagle Gleichzeitig setzten soziale Spannungen schwerw.tgendcr Art ein. Zum ersten Mol in seiner Geschichte sühlte da» japanUdje Volk Nn sozialen Öegin'afo in greifbarer Weise. Ännerpoli- tische Kämpfe und Enttäuschungen in der Austen- Politik waren nur dazu angetan, diese Spannungen zu vermehren. 2n Nefer an und für sich kritischen Situation traf dann da» entsetzlitN Erdbeben vorn Jahre 1923 die japanifd).* Wirifihaft in ihrem L‘ebrn»nen). infolge der Pläylichkett N» (Eintritts der Katastrophe und in Anbetracht Nr Hohe N» an- gerichteten Schaden» rourN die bi» dahin scksteiihenN Krise akut. Man must jene schrecklichen Tage miier- lebt biNn. um Nn vollen Umfang Nr Katastrophe begreifen zu können. MilliarNnwerte wurden in roe- nigen Minuten vernicht et. über hunderttausend Personen sanden den Dod und mehr al» die doppelte Zahl rourN durch herabstürzende Trümmer Stuhl bot er mir nicht an. 3m ganzen mochte ich ohngefähr fünf Minuten bei Goethe gewesen Irin, all ich mich wieder empsahl. Der Besuch bei ihm machte eigentlich einen unangenehmen Eindruck aus mich. Dah ich vorher über Nr 2lsche nnrt Schiller und Herder gewandelt war. hatte einen viel tieferen «linirud auf wich gemacht Wan steht Doethe doch schon die Spuren bei QUiert an, und der unsterblich«, etoig grüne Lorbeer bildet mit dem gre.'en Haup c einen zu schart« Kontrast.- Dnfulinbebrief. Batavia, im Frühling 1927. Liebe SteunNn! Sie verlangen mri! 3ch soll 3bnm in einem kurzen Brief da» schönste und tiefste Sr'.ebmS brichre'ben. da» ich in den 3abren meinet jatxi» ntffeen Lebens hatte? Sw erwarten vielleicht ein LiebeSgedichr tn Pro«a oder die rw.jn-.'dx Drichreibung einer Xigerjagb tm Dschungel? Aichtt von dem. ES war tn ber . S radtchauLfeurg". dem StaNtbeuirr von IBtiteweben. daS Stück war der javsnlchen Wvtbologie entnommen und hiest Winta Raga, ein Spiel von Ardjoeno» Der- suchungen". -in Wysterienip.el. VaS iPlodm» zeichen ertönt, der I'ortxing geht auf. Der Zuschau erraum versinkt. -- 2uS ber Durckc-tN't strahlt Ne Bühne in unsäglich leuchtendem Blau. Dur blaue Wände, sonst nichts als rechts und linkS je eine m«erhöhe ÄnftaflM'e. auS deren unberührbar rein drei groste. kcheweweihe Lilien- sterne tagen... der Hrmme. 5:ne andere Szene: Düsten grell-gelb die Dände. Do die Lil,« standen, steh« jetzt in nertormig Der» fchlungener. Dattn .Knäuel von 'chariach roten Tropenblumen, von einem Dot das von Leidenschaft tchrf t und IchrckU. — die Hölle. 3n Nett und andere Szenen tritt der reine Wen'ch. Br> joena. tritt hinein, wie die Griechen dachten, bah ihre Götter gingen, truunxba+t leiche. ttpt sich hin und veiaen di rNi . t ich Ne rech.' N 5mer>bruiri z cn^nN. Dee ( T*chiNn N» Erd» bfbrn» kur.- ntt | ‘ .rnt . ; .' .»gedruckt werden bc hi auch .'trlt .< *: x Wkü, ve n chtet mürben. 8n Miteti i chaNn eil. t olldn btr bekannte Iokio .mb ?s»kohima Wavehpu mg (Sorp einen . »ti.lt non u.-er ; !'• Hiü . rr fttn 3i Zoll» unb 'kifebima wurden Per eett olle« <"* dnkrn zerrt inb etwa 23)000 Arbeiter ihrer Bs'-bästicring veraabt. Mine Nr schttmmsttn feigen be» Unxiuck« war. ba’» Nr ganze verwalt..r. tech- ch» Apparat N» Uu Ar» in» t».‘ inken geriet Durch einr tn. * x Ernt» mb brn halb baraus eir.k ,riNn erbeblirt^ n Prri»- ftarz in lKohseiN wurbr die Lage noch neriblimmrrt. ?er aBgemetne Kückgan - be» We11hanbei » . der s.ch in jener leit . nirrtdai machte unb die '.-txirff Schutzzollpolitik vieler i'ander ,-rrh "ir'len btt Ab'o« 'chwirngketten Nr i.ipjm'Nn 3nbtiftnr Zunach: 'ifeen e» al» ob b>r energi'^ .n Äafctv'bnrn der lKegierun^ unierfftftu brech t-a» aeostzu 'ige Hrtt»werk Nr gesamten K itt irwei'. di» •en m erliauntichen' Maste In Er'chrinung und in ge- raNz-i amerikanischem Tempo wuch» Reue» au» Nm Schutt beroor lokio würbe seinem Ehomkier ul» Sttltfidb! entipredwnö bureferu# grostzügig neu angelegt 'beim Vlcn Nr neuen Sttastrn nxirNn nicht nur rrbbrtwnfitbere Wolkenkratzer (onNrn auch beeil ingriegt, Tttekehres«rasten errichtet Eine ziel- i rwr-stir Konzeniration»dea'rgung in b f r । a po n 11 dir n Inbustrir suchte bamal» die D,rtfchast»kräste N» LanN» zusammenzulafsen und Nr Wrtt>rwerb»sahigkett aus Nm Weltmarkt grnü > nN ü .v'i'r.'t m vc rlrihrn Der Hufimbinbri fo'.ltr dur.' pepoeivegonis • »nen neu atu riegt werden, tuäbrrnb ein e sortschreitenN Elektriftzie- run.i d.» Lande» Nr Industrie billige Kra'tq eilen erschiiesten sollte. Trotz birfer Anstrengungen stellte sich mit der Zett immer mehr unb mehr brr :u», haft dw B e - lafl it n p Nr lopanlschen Wirtschosl N>ech Ne Wie- 'eraa'beumalinabmen zu schiv r r war Wer die Vorgänge in der |aj»anifdxn Wirtschaft aufmerftam oerfolgle. konnte |d>on langst NbenftiiN Krisen- rrscheinunpen sesiftellen Eine neue Veper's.on.welle setzte ein. Sie ersorNrte neue Hil'»m»istnohmen Nr *'leaierun.i insolge Nr batwrnb zunehmenNn Ar- ! rirerentlaftungen in Nr InNistrie Zugleich beirieb blc Bank von Japan eine energische Deslati- an » polttik durch ein, weilgefenN Einschränkung N» Notenumlause»'. H,rrN>rch wurde die Illi- qutbiihon noch verstärkt unb die 2ftrtsd)ast Nt dringend benötigten (Geldmittel beraubt. Die Balio- nalschuld dN Lande» roud)* rapiN an unb r.Kjr trotz der Rrlefl»foniynhur bald doppelt I o hoch wie vor dem Kriege Der WuNraus- bau Nr zerstörten Gebiete verschlang Unsummen und da.- INI InlanN mühsam angefummelle Kapitol ging infolge Nr Wiederaiftbaumastnahm« verloren. 5ap Helsen, freien an ihn heran alS gut» und bös« Geister. alS Götter und Dämon«. D* ihm heften, ihn versuchen, ihn stütz« oder von der Bahn abdrängen wollen. Don der Bahn, auf ber er fittliche Kräfte sammeln muh. um sich zu steigern und sich zu heben. Seine Serie känpft gegen die Phantasie gegen Selbstsucht und Lriden'chaften. für Le.bstbezwingung. Klarheit und Aeinheit. 3* Weih riicht. roaS Ne anderen Zuschauer dach, ten, als bei Nm Läaien der Diodenmu'if hier Ne Serie mit sich stritt. 3ch weist nur. dah ich selbst, ganz losgelöst, nur Sehnsucht und Ort eben war. Da» tat eS. dah eS javanische THntbotogU war. 3m Anfang war daS Fühl« aller Mensch«. Böller unb Ballen gleich Das Spiel von 2kbjt-ena» Dertuchung« würbe durch eine rinheimi'che Kunstveveirngung auf geführt. Die Spieler war« studierende 3a» van er der höher« Schul« m Batavia, alk aus alten Zamillen stammend SS war« Ne schönst« Menlch« Ne ich je sah und ich habe meine fchönhe-i«durstig« Hager wett über Ne Dell WanNroi lass« Sm -ol ländlich geschriebenes Tertbuch unterstützte das Verständnis, machte aber auch in seiner Delle darauf aufm-rrflam, nur Wer Nn Sinn HifH« könnte, könnte auch versieh«. - D.e Ne Bühne daS Band zu den Zu# '± erst nach längerer Zeit die Fr aultertd -. lieft .Wi« ftriftt tftr zugete-Iter Beamterk" in BoNlvrrfarnmlirngen g-spreit wird Dteuften za.- Re.chsland zu erOäreu. «ine Personalunion zsifchen Rrichsmini Ilern und preustifchm Mi- mhem zu schaffen, das Reich in vier Länder- gruppen einzuteilen. und fo fort, bergen nicht nur Gefahren. WM die einer Matnlttne sondern find auch von Ae'ang an zum Scheitern verurteile Möglich ift »ar Zeit allem «ine neu« Abgrenzung der Kowreienzen zwischen dem Reich und den Ländern. Ten Weg dazu könnte die alte Reichs- Verfassung zeigen dem Reichsrat wäre unter Ausbau »a einem OberftauN oder Senat wieder eine Stellung -tn^uräumen, die »hm die Gleich- bereitiigurg neben dem Reichstag gewährleiftei. Man h.-' ir Deutschland m Orinnrrung an Rau- mannsch« Gedanken übet Demokratie und Kalset- •um noch zu sehr daran seft. die «ngl'lchen Ber- hältnllle zum Vorbild nehmen zu wollen. Rach- dem die Republik etwas Gndgult.ges geworden Ist. kann die amerikanische oder die eibgenöllllche 7>erfcllung für Deutschland in viel höderem Mafte nchiui-gged.nd fetn, weil die Voraussetzungen afrnl 4>Jinb Die amerikanische Verfassung hat eine starke PrälidialgewaU eingesetzt, di« süt Deutschland ebenfalll außerordentlich erwünscht wäre Sie hat aber insbesondere ne Den bal Repräsentanten ha ul bal etwa unserm Reichstag entspricht. als Vertretung ber Staaten den Sena» mit lehr großen Reckten aeftellt Wenn das yi schassende Oberhaus der deutschen Republik, tn dem das söderativePrinzip mit maßgebend zu sein hätte, eine ähnliche Stellung erhält, wie der amerikanische Senat, Dürfte für die Länder eine Verminderung ihrer Kompetenzen gegenüber der Bis- marcllchfn Verfassung eher tragbar fein. Di« ame- r konische 'Berlallung hat sür leben der Bundesstaaten ohne Rücksicht auf die Größe, im Senat ie zwei Stimmen vorgesehen Das kann aus Teut'chlands wegen des preußischen Problems nicht übertragen werden. Gs wird überhaupt der praktischen Lösung förderlich sein, wenn man sich nicht allzusehr an Vorbilder der fremden oder eigenen Geschichte Hämmert, b h mit dem einfachen .Zurück zur Bismarck-Verfassung' ift dal Problem auch nicht zu lösen, da di« Voraussetzungen von 1871 nicht mehr gegeben sind Was unterem staatlichen Leden sehlt, ist rin Oberhaus rmt föderativem Kern, der aus dem jetzigen Reichsrat mit vermehrten Rech:en zu entwickeln wäre: dazu müßte allerdings eine örgärutung durch Persönlichkeiten des politischen, kirchlichen, wirtschaft licken und kulturellen Lebens treten; die Berufung dieser Persönlichkeiten denken wir uns weniger in der Form der Dahl als In der Form der Ernennung. insbesondere durch den Reichspräsidenten, lieber bie neu« Verteilung der Kompetenzen tm einzelnen zu sprechen, erscheint verfrüht. Man wird aber von dem Grundgedanken ausgehen können, daß den Ländern eine größere finanzielle Bewegungsfreiheit zurückzugeben ift. baft fie aber ibterteil! auf dem Gebiet der Verwaltung dem Reich« Konzessionen machen unter der Voraussetzung, daß ihre Stimme erhöhtes Gewicht bekommt. Rur «in derartig«! gerechter Ausgleich zwischen Reich und Ländern dient dem Reichsgedanken. der durch das Schlagwort vvm .Sin- heitsstaat" nicht gefördert wird. O. B. Oberhesten. VnnMrcto (Rieften. 4 Daubrlngen, 4.Mai. Gestern abenö gegen 1 ,10 Uhr erscholl Feueralarm durch das Dors. Gs sollte jedoch kein Brand geioftftt werden, sondern bie Wehr sollte als nächtliches R a ch - sorschungskommando bienen. Der achtjährig« Sohn des Landwirts Karl G r ö l z von hier war nämlich bis zu diesem Zeitpunkt nicht in die elterliche Wohnung heimgekrhn. fo daß angenommen werden mußte, der Knabe hätte sich irgendwo im Walde verirrt ober Ihm sei rin Unglüd zugestoßen. Bereits batten eine Anzahl Männer tn der Dunkelheit mit Laternen Die angrenzenden Felder, sowie di« benachbart«n Waldstriche durchsucht, als man noch einmal daran ging, die eignen Gebäude, sowie die Rachbar- grunbflüde einer gründlichen Durchsuchung zu unterziehen. Dabei sand ein junger Mann den vermißten Knaben in einem Winkel zwilchen der elterlichen und Rachbarwohnung In tiefem Schlafe liegend Der 3enge hatte tu dem 3cir.ger gefpw.i und war infolge großer TKübig- trtt nngeubtefen j I rei» e. b. Uba.. 4- Hau Daa Fest der gelben tn Bochzell feiern Heu» unter Äitb-irwr. Landwirt Johann Heinrich S el 11. uni feine Ehe» Im tn voller Rüstigkeit und Gesundheit t drünberg, 4. Mai. flut der lüngften • e • mnnderattfttzunß ist a. a zu tzerich:^, Iw arbeilm. Diele Arbeit wird fir \922 vorgesehen. 3m 3ahre 1928 (u. U auch noch ivjfi wird eine neu, Wasfertsteungshiedr oom Hochbehälter aus die Kreis strafte nach Vanboch entlang bis zur Molkerti durckgefuhri fla 600 Metzer Ittel Rohrt i 10 Mark ca. 6000 Mark Kosten die ebensalls betr-nig*. werden. Das Ku!turbauand übernimmt die Leitung der Arbeiten Um den Druck ber städtischen Wastertrttting zu verHellem, wird ein zweiter Hochbehälter unter der W«tzr in gleicher Höhe mit den beiden jetzigen Behältern gebaut in einer Größe von 100 Kubikmeter Die Kosten sind hierfür in Höh« von 10 (XX) Mark vorgesehen (9M0 Mark für Hochbehälter 2000 Mark für ÄX? Meter dulfUwng.) Auch diese Summ« wird bewilligt. Di« Ausführung der Arbeiten soll In 1929 ebenfalls unter Leitung des Kulturtxruamts erfolgen. Das Kul- turbauamt wird beauftrag», einen genauen Plan der städtischen Datterieitung t*-»m Quellen geb* an. sowie des ltädk.Ichen baldmöglichA auszuarbeiten Der heutige Walpurgts- markt war gut mit Schweinen beschickt Ter Handel ging Hott. Ai ne große .iahi DUtflbo» suchet raren als Käufer erfchenen. Schotten. 4 Mal Di« B« rPa ch- tung des großen Gunderodfchen Wiesen ko rn p l «,« s, in der di« seitherigen Preise eine Senkung um 50 dis 70 Prozent trtuhrm. ift nickt genehmigt worden. Da von einer nochnaliaen Verpachtung keine toetentliche Steigerung Der -D ich«preis, zu erwartzrn ift. sollem bi« Wi«senparzellen jetzt aus der Hand verpachte» werden. So wird es nicht au^bl.-ten. baft teil- berige Steigerer bie. Ihres Viehstandas wegen, nicht aus Pachtwiesen verzichten können, rnt- sprechend höhere Prelle aus werfen müssen. Id Schotten. 4. Ma». Di« Wi«s«n des oberen Rlddatales sind eben pc*i weiften Flecken durchsetzt, die schon von we-.tztm die Sielten bezeichnen, tut insvlgt eines zu hohen Onrnfr- wasserstanhes vom Wiesenschaumkraut in Besitz genommen worden sind und halb von Unmengen blühender Hahne asuftgewächs« bedeckt sein werden. Wenn auch zwei Genwindm» Gichelsdots und Rainrvd. mit der Drainage des Ridhatalbodens begonnen hoben, so bürt le das jetziae Aussehen der Tolwiefen jtbem «inlichelgen Vannoirt« 'ehr augenfällig barturi. baft di« Hauptarbeit noch zu leisten ift. nämlich di« völlig« Antwäsf«rung des Rlddagrnn- des. Die Rapslelder. bereu Zahl infolge ber miftltchen Wirtlchaftslag« der Vanb- Wirtsckaft seht stark gestiegen ist. sind lehr g u t durch den Winter gekommen und stehen eben Mi günstigem Dettzer in voller Blüte. L U Irl 4) ft « I n. 4. Iüil Unter der S cha s- Herd« des Selgenhoses, di« der tianfr- wirtfchastskammer gehört, herrsch» eine e jemum- .Haden Sie ihn auch bemerk»?- fragte der alle Herr UnD ich erfuhr nun ein groteskes Grtebnis des Verfchüchterken, Dal. obwohl nur In den kurzen Teil einer Rächt gezwängt, dennoch Gewalt genug befelfen batte. Ihn von feinem Weg« abzudränoen. Sin Gtlebnis. das Hohn sprach dem Trost« von «iner höheren Gerechtigkeit. Gr hieß Friedrich Pauli unk» hitte als ein Mensch von ubelloten Manieren und guten Anlagen ein« schöne Zukunst vor sich. Gr ftanb in der Stadt am Beginne Jener Zeit, da man allmählich auf ihn ausrnerllam wurde Gr teilte bald in eine noch größere Stabt berufen werden 3n einer Wlnternacht halt« er den mitternächtigen Schnellzuq ab'uiertigen Der Wind tried den Schnee gegen die Scheiden, haft fich die weißen Klumpen daran ballten Ohne Unterbrechung fchrillte das elektrische Läutewerk: der Signal- Hammer schlug die Schneekuppe von der tönenden Glocken'^., le Da Hopfte ,s zaghaft an der Türe, die auf den Bahnsteig führte Zuerst glaubte Paul', es sei der Wind, der Daran stieß aber bald wurde er gewahr, daß es «in zaghafter Men'ch«nknöchrt Iti. denn ein tob- blass,! FrauengeHcht starrt, durch bte Scheiben herein. Gr trat, indem er den Mantelkragen hoch- schlug. In das Schneestürmen hinaus und war beinahe zu Tode ertchrecken, als Ihm das weinende. ärmlich gcHeideke Weid den Rockörmef küß« Gr war es gewohnt, von den Bewohnern der Stadt manchellei Anl,eg llchl,a Und nun sollt« er wieder le feine Heimatsttzdr ged rack i werd-m wo er begraben Inn wollte aber der Leichenwagen fiten« Hte die« wette stohri von Den armen Leuten nicht bezahlt werden, schon gar nicht aber eine regel reckte Beförderung mit der Allen- bahn. Und da bat Das Weih, od sie den toten Tlickler nicht ht ein leeres Xbted des nächtlichen Schnellzuges schatten Durften., er würbe dann in Der betrellenden Station von den Tisch- Irrste Uten aus Dem Zuge geholt werden, zu denen bereits ein Bote gesandt worden war Pauli sah Hch diesem merkwürdigen Wunsche gegenüber ansänglich hllllos. dann ober betrachtete er dal armselige, vor Sckmerz und Kälte zitternde Weid, bedacht« daß bte Ar- füflung Ihrer Bitte, fo sonderbar Ile genannt werden mußt«, bet besonnener GÜt« und gutem Willen tn dieser Scki'ernach« irnmerft n mögllch war Der Zug führte in Meter 3ahr«szeit wenige Reifende: und Mer wurde Menschen tn bitterer Armut geholfen Als er endlich nach einigem Bedenken doch sein« Zustimmung n eftt. klang das Signal für den nahenden Zug Pauli verständigte den Schaffner mit einem kurzen Bericht von dem ungewöhnlichen Fahr- aast Wi« einen steifen Schwerkranken schleppten das Weid und ihr Mann den Toten tn ein dunkles Abteil und setzten ihn tn «tne Ack« Vlemand bemerk« die Szene In der Ichnee- burchiauchten Rächt. 3n der nächsten Smtton stieg rin Wein- rettenber ein. Ar hatte oon brm Schnee Überrasch» und durchnäß», in der Bahnhofsrestoura- Hon Glühwein getrunken. Weil scch der »Ne zu lehr verfpäte»«. war dellen Meng« zu reichlich geworden Der Zuteil ober war es das Schick- kil des Friedrich Paul wollte es daß er Hch dem toten Ti'chler gegen überfett. Versuche das illch» zu enhattten. mih.angen Denn er stand uvHcher aus den Beinen. So wollt, er mit Dem stummen Mensche« gegenüber In ein Grfpräch kommen. After wi« tehr er fich auch er ettlH» auf te m Frage «ine Antwort An! der eteflnng schloß er nun mit Gcw-»-^- t baft der andere HAt schlafen könne Denn Menschen schlief en nicht 'v halft aateecht. 3« der Laune des Rdeines schlug et 16m h.rzhaft au» M« Schulter und wollt« auch «ine prfonbertz kreu-Gllche Xertbt aeWl<*ee. W>« ft« Mr Agenten stets beer'l hoben Aber er hm über dos .Lieber Herr Beller ..." nicht Plötzlich wieder nüchtern geworben, leuchtete Ihm der Reisende mit einem ,iündtzolz in dos LA■ ®<“ »ÄS ^rbtiitn. Ur be ÄJ^V W unter br Dich ,^-n jqi«. rod' von IÖHum«, ««für in ft»t h- Dark ssi 5^ W Meier 3ul<üuc) beviIII^ Dj< jJ, । 1929 ebenfc.'Ü unter ! erfolgen. Das M einen genauen PI« >g tom ü^tengfbtet 'bme-e- baUnnSgitchß Ug« Walpurgi-. weinen bdM Pe Itobe Zahl MarkU» erichremn. lal Die Lerhach« drrvdschtii Hit» dir feMgen Pnite TO Prvzem «rschmi. worden Da von a« leint vchmlichr 6t* ju ervarien ist, lolla ius der -and verpacht il aulbleiben. dah Kiles Mchstanbr» vvn rerzichlen fernen. <* lusverfen müssen. ai. Die Wiesen bei sind eben Ptn orifrs von Uttern die Stellan es zu Men (?rvn> nschaumkrauk n nb und bald von 11*» nsnhg«wLhi«d- aud) pti Demernden. mit der Drainage M haben, so M kl mesen irdem «iniichiig« llig bartun. dah «< m ist. nämlich die vi.» , bei Ulbbeann* Ihn. ■«•»** ktschaMlaar der .egen ist. linder gut .«kommen und «0» er m v^ler Mi. Unter d« 64 freie*, die der Öj* ^errWtdjHg* Sn geworden, leuchtete n grenzenlosem e*1’” r^"MÄ s J im ^IiMieden. « ynh rt r-e^s L Ss blieb nur earf Sf^S* - MrL SStfüS ■“ .oX ar-Xfe Äifl.'tfes Ks^ <8*? ' L iiltaue'^i. brfl^lefw« ßtat^j. imtnrt et any Herz Jfn :i«dcrjrmjnf» Jce^a^r! M noch ‘2ii zu untern* inner beiter ® r n W ßl argen Ä naben, her beim tag einen beet mit ic und ernt «reite Marburg. her Sitzung 14x Marburg. 4. Utal 3n Nachdruck oerboten T üorrleyung (Bortkteuna foigL) ofsinhasien finnflen Sie ejnt Äleirngfeit Laster oon der Leitung bc drüben!' Der kleine 5Umn sah seinen Les ahn en mitz. tmutfd) von d,r Serie oe. .Er befommi wohl »tri Bestich, mcht wahrt' „3o. er laust Grichichten über LLgel. Vie Leute bringen Ifcr. «neffcoinu und wenn er sie für 'ein ftueb brachen kann, so bezahl! * dafür * Dos rott Lestchr ^ckte vor oet*xttcnein Lache». J&b mache Ihnen keinen Vorwurf. Denn Ich an Ihrer Steve wäre, würde ich dasselbe tun. mir nicht Io grichstkt elf Be. Btt wäve e». rmger Freund. Ätnnf^ri? die eine qrdftere Anzahl von re Vriallen hat »e Derr bähe» Lungen- •»ex Heitel, 4 Mal ®er IStährtge 3r- o I b retlfte geteem nachenU- schönem Panorama füllte bie Mittag«Ruud« cr.genebin au« Au' guten Prvme»admw^»rn oder mtl Nr Bergbahn gelangte man zur Ciaht zurück uw am Aschmitiag entlang den» Aeckar oder eine schöne •Buntes Allerlei. verlandete Sern im Urstromtal der Ober. Der schon mit dem Berlin Breslauer ober hem Dr.sden Breslauer LL ellzuge bei bie fronen abgebrochen Unteriuchung ist emgetritet Nus die trgntfung der Miet «st eine Belohnung aJigflett worben Rheinhessen. napft Wintertoeide ha uptsä chl ch auf be» k-m?'- mw TBirie» Die briallrwn Derr geben im Glicht zurück irrsten nicht richtig und rbchein oft ba h* Mc labenfbm am ßut «ne Art der falt' ibenttünnrr. in Lhmgenrbbrnt W** «nb hort ,ch°*> rohen, »«il n\*< rr.e heesige Gemeinde bat von ihrem in her Lcmarkuna GnHen-Linden belesenen Grunddef»- rund 1 8 000 Quabratmeter an bie Gcwerstchast Siebener Braunsteinbergwerke, normal« Sterte »u Sieben verkauft Die verkauften S rund stücke sind in ben Distrikten .Bruch". .flhebelflütF und .chahnenkopf' belegen fie waren bisher an bie Erwerberin verpachtet, da btricfbe sie als Bergwerlsgeiände bendtigte 00 Münchholzhausen. 4 Mo, Vie bie- Hfl« Sem rinde läht zur Zeit verfchieoenc Wegebauarbeiten ausführen, die von der Hegte» Cp'.ci-n in den Adei« a<1ell«n war in enstchlostener Ari und Weste dadurch beb er in voller Älribung m ben dschgebe-drr etrw sprang, da« bereits dem Sririnken nahe Äxnb iahte «nh an MO rettende Ufer brachte Senwr konnte gestern nachmittag rin Vchriter »wel -WdlksshriGe Knaben, die iich heim Baden zu weit tn den Ahern hi nausgewagt und in die Sri ah« de« Ortrinken« gekommen waren. friwr einen Stost mit der »aichne benchrtevener Blatter. _Ich schreibe rin Buch über btt 0rnicho. loaie. öl b- über mtrrflame Bstasen aus dem Leben der Poget Ich arm andere in b Srnpionp Sädrend er e» an Endete teste der steine »onr. Kornischer Kerl. Ihr Herr, nicht wahr»" Bi'si G*ri da» ausgebrannr, Streichholz fort und trat au» dem fxaiK „Der Iänderbarste Mensch, der mit je oorgekormnen ist", anhooriete er. „Lute 5,0 Der Äetne Ntril sich an seiner Serie „Los für einen Beruf mag er wohl hobenP fragte er Blitz zögerte einen Augenblick. JE» ist fo Ichtieh» ,,ch kein Lebemmia. glaube ich «r ist em vogri- üebbober.* „Ein — was» .Lrn -'.-»gritielchaber. Er hat einen Bapagei. eme «»vchi Ronarienvöari und bni (Elftem in 'einem Armrr.tr unb schreibt em Buch über bas Vogel- Blitz bestellle und atz mit gratzem Appetit. Als er fertig tvor. nahm er wieder lein Buch vor und oertiefte sich mit rrzwikigenem Eifer tn die Ra- püri über die diSietifchen Vorfchr.'tcn für Elstern Er informierte sich ferner über die Eigenarten der Äanarimoögri -nb die aerfchiete,n«n stronkheilen, ^•nen diese steinen gefieberten Schrcihaste ouogefeyt sind Dann begann ihm die Sache langweilig zu ine r ben. Um vier Uhr etwa oernabm er zu feiner vrine. öiguno da» SerLusch eine» leichten edtritte*. Es «mir eine Dam^ jung, schlank und. soweit man durch den dichten Schleier erkennen konnte, ungewöhnlich hübsch. sit wünschen herm Code rill zu sprechen, chiäbige t-Zugstrecke liegen, sind die letzten der einst viel zahlrcichcren und grdtzeren Seen Im Urstromtal der Oder, die nach dem .surückweichen des Aordiandrifes von der Stelle aus. wo der heutige Oberhofen Maltich liegt Über viegnitz durch das Tiefland in das Tal der heutigen MUtelelde gefirk-mt ist. Aach dem. Was man heute weih, ist die ganze Liegnitzer Talmulde einst von ausgedehnten Gern erfüllt gewesen, von denen einige der bedeutendsten erst vor etwa 150 Jahren verlandet, b. i. »ugcwnch'en sind 3m Südosten des Liegnitzer Kreise« hat noch zur Zeit Friedrichs des Groben der Würchenfee eine Bodenmulde au »gefüllt; nicht weniger al« sechs Ddrser haben sich in feinen Fluten gespiegelt. Aber dieser See verlandete rapide, wurde zu einer gewaltigen Fiichteichanlage. die durch ein- geschüttctc Damme eingeteilt war, und schlietz- Itch in ein üppiges Wiesenland umgewandcli. Roch heute ist da» Gebiet dieses einstigen Sees, der eine Flachc von 650 Hektar bedeckte und 6‘/t mal so grob war als der Kunitzer See. genau zu erkennen Hohe Dämme durchziehen hier das fruchtbare Acker- unb Weideland, liefe Wassergraben durchkreuzen es nach allen Lichtungen, und in dem nach tter Trock.mlegung geschaffenen Bufchland. das mfelartig über dem einstigen Bee- grund verstreut ist. wird eine höchst erfolgreiche Halanenzucht betrieben. Ainos um den einstigen Würchen'ke gab es kleinere Seen. Bei dem Dörfchen Koiskau gibt es »och heute den Bfarriee und und den Lchmicdefee. Aber längst ist die offene Wasserfläche verschwunden, an igrer Stelle breiten sich Wiesen, deren Gras ben Schnittern bis an den Leib reich und dort, wv einst die Uler waren, umgibt ein Kranz von allen Bäumen und Buschwerk diese Rekcrdwiesen. aus denen noch Dor 30 bi« 40 Jahren gelegentlich vvllbeladene Erntewagen plvt l.ch tm moorigen Grunde versanken. Bkentchen unb Pserde in Lebensgefahr gerieten. Geht man in regenreichen Jahren Aber diese Scewiefen. so federt der Boten, und man hört unter sich das Glucksen des Wafsers unter der Grasnarbe. Stahl man einen Heurechen Der- mit einer Zehnpfantznote? Unb wollen wir nicht etwas trinken ' Sie ftonben gerade vor einem Gasthaus. ..Jo, aber letzt whik 1*1* entgegnete Blitz, wahrend er bie Zur ausitietz. „öit haben bereits die Zigarre geliefert. 5>eute bui ich der Saftaeber'. beharrte der andere .Lch nehme »Hiskh unb Soda, was bestellen Sie" Dir wollen um, hier on diesen Lisch setzen * „Für mich auch TMjlsft) und Soda Aber nun erklären Sir mir. wie das mit der Zehnpsundnote ge- netnt war!' Der Kleine lehnte sich über den Lisch. ..»ein 5tame ist Johnson.' btifcr Blitz, graul mich. Sie fermenau- lernen? „Schenken wir uns bie Einleitung unb kommen mtr zum GeschLstl Ich stehe tm Dienste eine» Tri- Datbe.e:iiobureou» Dir be»2hlen Mormotümen über bte lÄtlgtfit »r.CotferiUs * Bl.tz schob brüsk 'ein Sias zurück „Der «h.iky unb Eoba kostet S.e sechs Bence unb die Zigarre wahricheinlich nicht mtbr als drei Benre. zAe haben lio eine un'rdd'.^me is sgabe oon |ufatnmen neun Bence gchab! Guten Abends Blitz nurdMerte hinaus unb betemoärts. Er sah nicht» -xbr oon dem Meinen »oim. aber die Hn- geleaenheu störte seine Nachtruhe. Im nächsten Worgen ging er zu LockeriL. „hoben &i einen fljgenbiitf Zeit. Herr?' Der Vniiihoiosk sah erschrocken auf. 6cm erster M if galt den Bdgeln. .Zrgend etwa» mit Tommy nicht fn Ordnung? Er schien mir gestern nicht ganz wohl « sein.' Vie Vögel ftnb aste mumer enb gefueb. Tommy fitzt auf meinem Stuhl brausten.' „Bas gibt es alfof Ein Mann hat mich gestern abend ongehasten: er tub mich ju einem Dtpsttz ein tmb gab mir eine Ziparre. Es stellte sich heraus, dah er om BrivaV betthto war, der wissen wollte, was Ihr *. erklärte er. ^reffen wir uns b'.c: um neuen Uhr. Denn ich mich «Uva» oerspaten sollte, so warten Sie auf mich. Sie werden die .Times' auf der Matt« finden, die See aber gesällipsr nicht anrühren wollen, da ich es vorriehe, die Zei- lang selbst zu IHtwn. stier ist ein Goidstuck — faulen Sie sich ein paar steife Kragen unb einen an- ständigen stutk Den R.-stbetrag verrschnen Sie mit mir, ober Sie können ihn auch behalten und oon Ihrer ersten Wocheng.'ge absiehen lasten. Ich wünsche Ihne» einen guten Äbenb!" rung als Aotstandsarbeiten anerkannt sind. Der .Wetzlarer Weg", der bereits auf einer Länge von etwa 500 Meter, vom Ausgang der Ortslage an gerechnet, ausgebaut ift. wirb auf einer weiteren Strecke von 500 Meter aus- febaut Die Strinbahnbrrite beträgt, wie bei der ruber ausaebautcn Virecke. 4 Tlcter; fie erhält eine 20 Zentimeter hohe ch das Aeckarial aevnde letzt lociri Schbne« und Sehersivertes daß man hier gerne langer verweilen ivürde Unter dem Eindruck des Aeue» enrichwaiiden bie Anchmittags- stunden wie im Kuge. und bald mahnte Ne lllhr. an Ne Auckkehr zu denken An frohster Stimmung ging» 8um Zuge, unb auf vielen Gesichten» konnte man die Strube leteiv Ne der Tag go» brach« batte pünktlich zur sestgrietzten Zeit wurde bte Heimfahrt angeirrten Unb br. dem Aatterst der Aäder gedachte man noch einmal der Bilder >cs Tages. Ne sich 1o feiten eindrucksvoll hl das Bedchhenis einyeptuj: haben Die Xüdrrife ging glatt von statten i ahrr-tanmätzig teflf der Zug auf ben eingrinen ötationen ein. Tersriige Sonder,»af ahn en der Xrichsbabn lind sehr zu degrüsten Sie sdtdern Ne Kenntnis der weiteren Tte mal unb errndgiichen es auch weniger Bemtttcltm. schd« Trile uMertO Nut- tchen Baleriandes kennen und fchäpen z» lernen. Dirke Fahrten sind billig und bequem, sie stabe« ben Bvrzug. dast man ohne längere Autenthalt» nach dem Aeifeziel gebracht wird und abends rechtzeitig wieder nc4> Haufe gelangt TUbjtei batet Nde Unternehmen der Aeichsbadn stet« starken AnNang u id Ne tveitgehende UntertzÜt- Hung finden. Ne sie herNcnen. ichaftsk^mmer in die Beterinärilmik nach Giesten gebrach« wo Beriuche über Ne Heilbaririt der RtanSrit angestellt werden sollen Die v ch a k- ,»ch t Ne in der Aachkriegszeit » Bogels- betfl einen erlreulichen Au'schwuna genommrn batte Ist in den letzten Jahren kehr zurück- gegangen, da sie vielen Landwirten un- rmtobet erscheint Arci* Lauterbach. meX Lanterbach. 4 Akai 3n der gestrigen Sitzung des Gemeinsterats wurde der Etat für 192 7 /28 beraten und verabschiede« Insgriamt erfordert Ne städtische Ber- I Wallung 412 600 Wk. An Gemrindeurnlagen müllen 64 000 Wk aufgebracht werden An grdtzeren Ausgaben sind Vortrieben 38 000 THt fstrStrutzen- neu^llasterungen »OOD Wk kstr Woh-wngs- b« /» imb 30603 7HL für die soziale Furiorge Durch ben Wegs all der Getränkesteuer mutzten die h- ns steuer und die Grund- und Gebäude» I Heuer aeringtugig erhöht werden Trotzdem bleibt I Lauterbach ruid) tote vor eine berjeniaen hrisi- I schen .Klrinstädte. Ne Ne niedrigsten Gemeindesteuern (25,8 Pf pro 100 Wk Steuerwert bei der Haustzinssteuer 12 Pf für 100 Wk Ciewrwri bei der Gebäude Heuer unb 24 Pf pro 130 Wkl Oteuerttxn bei der Grundsteuer) erheben An Wallergeld mutz hier 25 Pf pro Kubikmeter be- iahlt werden Der Boranlchlag des städtischen Elellriiirätswerkee W Wk Das I Werl liefert 20 000 Wk als Zuschufi an Ne ©Ubtldflr Der Preis des Lichlftrome beträgt 10 Ps pro Kilowattstunde - AeichsPräsident v. Hlndenbur a bet dem Altwerkmeister G Jod Baier und dem Arbeiter Heinrich W ü l l e r. die sei 58 b,w 42 Jahren ununterbrochen in der Ptetzspanladrik A Finger ä So. tätig find, in bteHlich gehaltenen Handschreiben seine An- erchmtung für Ne geleistete treue, vorbildliche Arbeit ausgesprochen Starkenburg. • Darmstadt. 4. Mai. Am Samstaa und Sonntag feierte hier der Berein heffifcher Kulturiechniker. in dem die im hessischen Landeskulturdienst tätigen mittleren ÄulturfKam- len zusainmengefchlNfen sinh, das IuNläum seines 25fährigen Bestehens. Ga waren »aNreich.' Shrengäfsi- i*on der Winisterialadici- luruj für Ernährung mb Landwirifchaft anwesend I Hin der Tagung aaa der Borsitzende. Kulturin- ipektor Alt- Friedbeig. in einem Dort rag einen i Rückblick auf Ne Entwicklung der Kulturtechnik im allgemeinen und in Hessen, sowie Aber Ne Tätigkeit und Ne Erfolge des Beorin« WSA Offenbach. 4 Wat. Der Aedak- teur Ernst Schröter hatte sich vor einiger Zeit in her .Of »cher Zeiiuna- in einem Ar- nfel rnü der rea,i.ichen llngultigkeil der Offen- La 4> e r Getränkesteuer belchä tigt We^en biete« Artikels hatte der Staatsanwalt gegen Schröter Ank.ag« toegen Bergenens gegen die 7ka>ro.iuno des Aeichsprä identen zur Wiederherstellung der öfsenllichen Sicherheit und Ordnung erbeben, doch wurde Schrötrr sowohl vom Amtsgericht, wie vom Schöffengericht frei- gesprochen Das hessische Wiiustenum hat setzt feine Aegreiflich, datz viele dte von der Arichsbahn gebotene Odcgenbeit wahrnahinen. am ersten Waien-Sonntagenevonderzugsahrt zuer- müstigten Preisen nach einer der schönsten und reizvollsten deutschen LanNchusi a^ulttten nach Heidelberg und dem Te d o r 1 a L Die Fahrt des Sonde«uges begann in Wetzlar und bot Zusteigr.neasichkeii in Glesien, Grvtzen-Linden. Butzbach. Bad-Aauheikn. Friedberg. Grvsi-Karben und Bikbei. Da« Hauptkvn- ungent von u-igefabr ft 140 Teilnehmern stellten Wetzlar und G.esien: start beteiligt trat ausier- dem Bad-Aauhtim mit über 100 Personen. 3m ganzen war der Zug mit etwa 450 Passagieren bescyt Diese Beteiligungsziffer ist im Hinblick aut das unsichere und ungünstige Wetter am Wochenend< da» manchen von ber Fahrt zurück- gehalten Hot. al« sehr gut zu bezeichnen Nachdem Bilbel al« letzte Zusteigesiation paniert war. ging es in flottem Tempo nach Süden. Emen kurzen Aufenthalt nahm der Zug noch in Franllurt-West und in Darmstadt, um Dann ohne Pause Ne Aeise nach Heidelberg sortzusetzen Franllurt selb» wurde nur an den I Ausienvierteln berührt, ein schöner Blick aus Nc alte Wainmetropole bot sich bei der Fahrt über Ne groste Waindrücke Hinter Darmstadt begann dann der schönste Teil der Fahri, entlang ber in herrlichem Waiengrün prangenden Ber^strasie. Ein roeithin leuchtendes Blütenmeer. im Hintergründe von stell ansteigenden Höhen begrenzt, bot sich dem Auge dar. An Auerbach. Bensheim. Heppeicheim und Weinheim den Serien einer rei^flefegneten LatiNchasl vorüber ging es dem Ziele zu. . Fahrplaninüsiig rollte der Zug auf dem Heidelberger Hauptbahnhvs ein. Schnell und reibungslos leerten sich Ne Wag-n. und Ne Teilnehmer zerstreuten sich rasch in Nc Stadt. Der OptimJmu« auf besseres Wetter tourt* zunächst aber erheblich vermindert: beim Verlassen der Bahnhofshalle sprühte ein feiner Aea«. Der Wetteravtt hatte jedoch später ein Ginsehen, der Argen lieft nach lur^er 3fit nach und machte I sich auch ben ganzen Tag über mcht mehr unangenehm bemerkbar. Aber auch ,5rau Sonne hielt sich, wie schon während der ganzen Fahrt. I ständig hinter dichten grauen Wolken verborgen. Den Hauptanziehungspunkt für die Besucher bildete mit Aecht da« riesige Schl oft. eine der I herrl.c^i Humen in deutschen Landen. Ne Menschen hast und Hohirgetoaltcn in Ihren furcht darrt» Verwüstungen vertändel. Unvergeßlich bleibt der Eindruck dieses stolzen Baue» inmitten einer prächtigen Umgebung. Biele Bewunderer fand I natürlich auch da« Drohe Heidclberaer Fasi. de. dessen Anblick man mit stiller .Wehmut" des Drei Lochen schon erhob Blitz seinen V,e»st $u Hiner eigenen unb 'cheindar auch zur 3iifriebenbeit icmcs Arbeitgebers Er hatte mit den Vögeln nreundtchosi geichlosten. unb manchmal lieft sich *ammn bie verwöhnte Elster herab, auf der Brm- lehne seine» 6tuNe» zu fitzen unb an seinem »it- tageffen teilzunehrnen. Sein verlangen, dodenlls wirtlichen Berui zu eriahren. war inzwischen immer stärker geworben. Eine» Tages fotzte er Mui und »ragte ihn selbst. Eockerill schien bie Frage burchau- ni*t übel- iunehmen. Isichrsdestowenlger betrachtete er seine« bienet einen «ugrtchlrck lang schwefgentz .Reagierte Blitz, nicht wahr'" Jydb mrtbte ja, Herr. Schlechte Gewohnheit von mir, t± roeltz es.* „Schlechte Gewohnheit!* krähte der Itapoori aus den Tiefen be» Papierkorbs. wo er gerade deschSf- tigt war. ein paar Kuverte kj «rreiften. . Tfeugietfte. mein lieber Blitz.* togte Lock« rill iaU>ung»u3lL „ist eine Untugend von der Sie und eber ber mir beenen ml sich sieihalren mutz. Trotzdem tmU ich da Sie mich offenberyg grrrogt frbrt in den Boden, so quillt feiert Sc» blanke Bflfirr. wenn man ihn herauszl«hl. Au' diesen TEu’ r tanzen nacht« noch beule nicht selten Irrlichter Dann kommt es auch vor. taff .der Zrohe L'fu^lrT" oder .der Zeuerman: aus ten -'kerlrbilchen Maskern emporsieigt und über der Leewiesen hinaus dis *a den ersten Häusern des Portes gaük-t' Vie väler der vier» Die alten Babylonier sind schon vor 6000 .wahren letdenschastllche Biertrinker gewe«'n und dllr die s ch noch heute am Gerstensaft laben, sollten ihnen eine freundlich« ?«■' nnu-g be- »obren. denn diese ersten Bierbrauer der Welt- g.'chichie sind die .Bäker des Bieres" gew.'en, die in späterer Zeit den chopsenlrank auch den alten Gernanen überlielerten Ti? Bedeutung der Bierbereiluna im alten Babnlvrrien behandelt ein eingehender Aufsa«, von Tr 9 Huber In einer .lachieitschris» Bus den Archiven der königlichen Domänen und Tempelgüter die bei den Aus- arobungen entdeckt wurden erfahren tetr bth schon am 9nde des 5 5tabrlau«ends regelmäßig aus den Magazinen der Röntge bestimmte Mengen Gerste und Gerstenmal, an den .Borband des Bierhau«es" überwiesen wurden, um verschieden« Bierart en her Kult eilen. Aus der i eiben Zerr sind .Braubücher" der Brauereid*rrktseen erhalten in denen sie über die BerardNtung der Rohstossr Rechenschaft ablegi.V Leben dem Dattelwein war bas Bier do« r.-vg« alkoholi'ch« Getränk der alte« Babylonier. ‘vnn der Wern aus Trauben wurde aus der Ausland einae- «ührt und Var nur «in LurusL^ränk der.gr-ben Herren" D^g«ge» Rand der B.ertrug im alten Babhlo- ebensogut au« dem D ich des 5\5n^i w.< aus dem des Arbeiters. Tas B er gehörte yi de:» leosrsnotwendigen Ttnan e« war der llüi'ige Teil der täglichen Arhrur,. bre Gehälter und L' ')"< wurden «u-i Teil tn Bier ausae^ahlt. So erhielten die Arbeiter täglich e-.n IHofi Bier, die hcher entlohnten Spezialorbriter svr«. di? B«amken und .akademisch" Gebildeten brr» bis fünf Maß Bier Sbense spielte dieses Getränk beim Opfer eine grobe Bolle. Bier und Brot wurden täglich den Göttern daraebracht. und »war rcgelmählg ein Maß. 6 « Menge, di, als die Aorm für den täglichen Lrdensuntrrhalt des Menschen betrachtet wurde Be 'etlichen An- läs'.-n wurden auch Krüge mit 10 er fr 27' . Masi geopfert und als Tank für einen Leg brachte König Gudea Opfer in .altem Lagerbier' so reichlich, daß der Borsaal des Tempels wie .ein groHes "214.-1 war Tas a abvloo.«che 2Xct unter^cherdet «ich von allen Birr^oNen der übrig?» antiken Bölkcr dadurch, bah Kabd Mal, and an oder auch zwei S^'r-funat verwendet würben $\< alte» dabv'^V-en B^erbrau^r «trUlm Trockormal-, auf Bcrrat her und bereiteten aus Mal, und Aohfrucht hell« .B-er- brvte". aus demen das Helle Bier und .Adi« b^rbrvte". aus denen dunkelbraunes Bier g.-- macht wurde Bt« der deutsche Lame .Braurr" ursprünglich .Malzm,ch«r' bedeutet so worden di« batmloni'chen Bierbrauer als die 8ru:r be- »e.chner .dir das Malzbro« machen" Ob de der CK. r-.tr g Hefe btv.uV. wurde, wissen wir nicht. wurde das Bier nach vollendeter Gärung als Jungbtrr g«trunken 9s wurde aber auch Lagerbier in grobe Tonnen gefüllt, die «■ Boden des viertel!er» vergraben waren H-er macht, das Bier noch tn, Brchgüruna d-rch. bis es dann in versiegelten -trugen die zwei dis fünf Mab faßten für festliche Gelegenheiten au'- bewahrt wurde 9s gab auch .M 'chbierr" bei denen an# Art Malzenrakt durch MUchun t mtt Daller zu gebrauchsterligem Iungb er verar.nat.t wurde 3m gan-en werden in den a!:va.vloni'cho» Urkunden 16 verschiedene Biers orten ange«ührt. von diesen war die größere Anzahl Spezialbiere. : txt au znc Tafel kamen 3ei alt- babyl.- r schen Hausha.t begnügte man «ich rtu dem e: be» .Sa.warzd e:'. dem .guten Schnarch er" und dem .kclen Bier". Ba Ti'ch wurde das Mer aus hohen Bechern oder «lachen Schalen getrunken es muhte dann erst ‘ Mattnan* 6 : •.. ? ? : ■ den Tschilg, aber taugten den Gerben- trank aus lui-g.n Löhern direkt aus de» großen Kruge, und dies« Sitte des .Mer«äugens" i«t von saugten das B.e.' t> die germant'chen Böller am Schwarzen 2». und m>t ihnen kam dann M MaHn 5-. die Ba plnÄter h r Zeit ver'.r'. g «n. während der Bötkerwan*' ?r."g nach Teuifchtanb Die erfahrene TTIuttec gib? ihrem ftinde P(ufeL\e u frifch^ ILCH SEIFENFLOCKEN „SUNLICHT* MANNHEIM. L1S» Bekanntmachung. Gtadtiheaier Gießen Einladiinq zum Sommer-Abonnement '. . adrenb der Zeit von Vnbf Mai dis Mitte September 1927 «out' da« in Vad-3lauhetm im Kurtheater tätig« irnsemble Ves Gieiieiier Stadttheaters bier Gastspiele veranstalten, und lÜrrtc dringen die im vergangenen Spielsahr nicht gegeben tvurdrn. Zur die', (ßaftfoiete wird ein Vorzugsabonnement aus- gelegt, und »ft der •Jlbonuait berechtigt, h Vorstellungen nach freier IVobl w besuchen. Ter Treis für die 6 Vorstellungen beträgt für: Vogen und 1. Lana«VorderplaN......12,— RM. l. Sperrsitz und 1 Lang Mtlte....... 9,— w 2. . „ i. , ?:a4__________ Henle Premiere! Hente !■ »et hi 1. iHlhatichi IinllirlilHli|ii: In der lUuptroll- Helnheld Nehtlnerl. AstoriaLichtspiele Hente: Der Spielerkönig UlMWkN Leinslflrnis. «smstdedensl. Bohnerwachs. tfebe- nnb BOstelheise. LtadUpane zu tiQiaftm Uretfen in der Central-Drogerie, Schulstrahe Zck neu» jÄ '*•! 1*. le*. k*J* bt mIm ewfifeflws **" Ma«. LJ ^Cto44 *k «6« jm»« j*4 Mliey wo*. X» IoJLmI* JÄ> {/vfieu waJu) »Vf okK la. fterfer. m izkr»n. Xc* UXdr vox. **4 wC*Z» k*Lu, Mrwat hülezWMidkiles an« moderne Formen werd, angenommen Preis Mk.2.50 Dafelbfi em grobes Vager In öenenüüieo / SdmniliülEll / müßen in allen modernen darben und formen tu staunend blüisen Preisen (Eigene Fabrikation; 0M öDt-GrnnaleflileBPD.liiledueglZ Vornehme und gediegene M«»- Vrennabor- Kinder- und Sporilvagen Äiesen Auswahl Silligste Preise Bug. Kilbinger (rettersweg 79 »,t>o Bekanntnmchuua. Onsanfäfsiae Dersoncn, die in Vad- ■Jlöubeirn die fturmiUel gebrauchen wollen, ohne dort TVobnung zu nebinen, erhalten nur dann Bäder verabfolgt, tvenn sie eine von hier ausgestellte Ausweiskarte im Vadehaus vorteigen können. Die Ausstellung von Äusweiskarten erfolgt im Stadthaus, Vergstrasie 20, Zimmer Nr. 29 . 42908 Glesien, den 2. Mai 1927. Der Oberbürgermeister Keller._______________ Arbeitsvcrczebunq. Die Maurer-, Dstastercr. unb ÜhousfierungSarbeiten für die Neu- befestigung der Vruchstrahe sollen auf l^mnb der Neichsverdmgunasordnung öffentitch vergeben werden. Di« Unterlagen liegen bei uns zur Umsicht offen und sind Angebote auf vorgeschriebenem Fo.mular bis u>m ikröffnungstermm Mittwoch, dem 11. Mai 1927, — k-: Nirgends in der Welt werden solidere und zuver- lässigere Automobile wie.,Presto0-Wagen gebaut! • 800 PS Pullmann Limousine, Sechszylinder . . • . 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Bit *rli< der Ser etil bet pätegogifchr ^nbem?r» rem her m — alten Spiach-n ai Handwerkern unb Technikern. In De tracht kom» ‘ ‘ ‘ unb untern* tu hie Sprache non Msnr Verteroltung lebt roroui. bah alle ringeleicn Unb Die Frage bei Cebreri bad nicht unter- schabt werben The Seme düngen der bef’ifdx.t finb m ifv.-oll unb bederzige:rS- Heben bleibt nötig. Hauptsache /bnng richt 3 Beteutung bei Sprochmu iers b fchen Oiteraturtenrnal« als bei b Oberen Sprach- b h bum an I nchts sprach 6bet ,Dk $ pradeptftmMwil le Statur tret UM tn 'prackr httMophstchor Detrach gswri « an fr rntondankfcheinon um 100 Bhil auf 1060 2 ........bis De« schulen sind Pom froichswohrminister um hauptamtlich angeftel'.t» Truppenunterrichtiieiter bestellt. die für ben Leist unb Griolg bei Unter» rnchts. fnwic für ble Zusammenarbeit aller Lehrer beit irurfcn-Aommanbeuren verantwortlich sind. Ihnen stehen teupt» unb nebenamtliche Lehrer zur Bfiiuflung. beten Zahl sich nach her Lröfte bei Ctanbortci richtet In Ziehen z T 7. :* tanöesvcruanö heften der veutlchen Mltphiloloiien-Dfrbanön. 3m Aijontrnfnbang tmt bei ftouptwriammlung rt In .t-1 Ttzilologenoeeein» h.rti bet Van ter verband Hessen te* Deutschen Altphilologen Bervan. er nge teil Unb, trr Bo- bi# moberne wciteurop>ilch# flullur aue sich heraus, ebne frururfgeben aus bir Äntife, verstanden werden. Dr fr r ä in e r stellte in groben geschichtlichen Ueberblirfen bad ID den bei französt'chon Leistes ali eines p^nle litin bar. Am Schlüsse seiner Buifubrungen begründete bet ‘Redner genau, weshalb im humanistischen ®nmnaflum an neueren Fremdsprachen In erster Linie bai frran^b- silche tn Betracht kommt. Professor Dr I fr Sb m-Mainz behandelte das Thema „Dom Hebelfeunterridtf im CafrlnÜdten unb Griechischen . Der Jt ebner führte folgen bei aus Der Lo- banfr des Artettsunterrichtes ift nicht neu. tyrdbe. front Fichte bejeitbr.en die Solbfttätig- feit bei 36glinai ali BorteMngung eines fegens- reichen Unt.rr'chis Plato übt mSeuttfche Belehrung im Lci'tc bei Sokrates. Der Lehrer der alten 2vrachen wird das Oute und ‘Berechtigte der richtig erstandenen Arbeitsschule anerkennen unb verwerten aber 8in ».» rbmi- Icker vkit vorzustellen bat Durch de voizüglichen Schülern das Prinzip der Doppelarr-lertigung von Urkunden Narzumachen. ihnen zu zeigen wie eine Da^taiei m.t Driffel auigefeben hat. und bei der Lektüre von Ciceros Briefen das Tiobdl eine* 'Dappruebnctel mit zugehörigem Lchmbzeua als Anschauungsmaterial zu verwenden. Der Bomar, miede ergänzt durch eine lebe instruktive Ausstellung ausgewahlrer Originale sIanda-Popdril. die der fr ebner eingehend erläuterte. Pros, fraldsleisch erklärte fein« T.-rr.ttn.lIiükit. durch au«klärende Lichtbilderoor- tragc m Lande d.e von ihm in 1 einem Bo mag ausgc'prechenen Bedanken wetteten frreifen nahe- jubringen. _________________________________ lifet imn ?we-< bet sprachlichen Bubtr Dee llnierrich! gliedert 'ich in zwei Ab» 8 bi* 11 Dien'ttahr. b) linSwirtschasiliiche Son- derausbilbung tm II. unb 12 Dienftiiht Born 5 INS 8. Dienstjadr besucht der Soldat, der zur landwirtlchaftlicheii Ausbildung zugelassen fein will, die Unterstufe bet Heertsiach- schule für Berwaltung und ‘Dirifchast Ilm die Soldaten der Hceresfachschulen auch praktisch auiizubilden und sie während Idrer Dienstzei'. der landwirtlchaftlichei, Arbeit nicht zu entfremden, ist jeder ^eer^sfachschule für Landwirtschaft ein landwirtschaftlicher Beirieb angegliedert. Die Tätigkeit in diesen Betrieben ist ebenfalls Dienst. Arn Schlüsse de* 12 DienstjahreS findet vor einer Prüfungskommission die Abschlussprüfung statt, woniber ein Ieugn.Z erteilt wird Truppenunterrichtsleiter ist ein Landwirt- schastslehrer. Zusammen'enung des Lehrkörpers wie in bürgerlichen Landwirifchaftsschuleii. Dl: Leitung her cheeressachschule für Landvirtfchaft in Diesten liegt z B. in Händen des Landwirtschaftlichen Instituts der Unlvedhät Die praktischen landwirtschaftlichen Arbeiten werden auf dem Bersuchsgut der Mnloedltflt schardkhofj ausgesührt. heerrdachschule für Gewerbe und lechnlk. Zweck der Hceresfachschulen für Gewerbe unb Technik ist die Ausbildung von Soldaten zu Aketailgewerbes. Sattler unb Stellma. Schulen follen nur bei den technifchen Truppen bodenständig feilt Die Schüler anderer TDaffen werden auf den tzeereshandwerker- schulen ausgebildet. Die cheereshandwerker- schule für den Wehrkreis V (Württemberg. Baden. a) den Fonlstldungsunterricht f llntcdlufe); b) ben zivilsteruslichen Unterricht (Oberstufe' Der Fortstildungsunterricht beginnt im fünften Dienstjahr und ist für alle Soldaten Pflicht Befreit können nur solche Schüler werden, tue mindestens Obersekundare.se haben. Aach Ablauf d s dritten Schuljahres unterzieh' ftch jeder Schüler einet Prüfung. Schüler, d.e diese Prüfung nicht hefteten, verbleiben ein weiteres Jahr m der Unterstufe und wiederholen bann die Prüfung Schüler, bei denen nach dem dritten S ch u I janr fchon fest steht, haft sie daS Ziel der am Sude des zwölften DienstjahreS abzulegender. Ad'chlustprufung 1 nicht erreichen, scheiden üstethaupk aus dem Unterricht der HeereS- fachfchule für Verwaltung und Minfchaft auS. Die in das ach c D.enftjabr eintretenben Soldaten b-c die Prüfung nach ."em Be'uche der Untedhif-’ bestanden Haden, entschriden sich: a i ob fi« die Ab'chluftprüfung II ableaen wollen In diefern Falle erielbet der Untemd)! keine Unterb^-ä. ig Die Ab'chlustprüfung II wird am Ende bet zwölften DienstjahreS abgelegt fle ent'pricht etwa der Primareife einer neunllalligcn höheren Lehranstalt und berechtigt zur Bewerbung um Stellen im gehobenen mittleren Beamtendienst Sinaang»gruppe VII. bi ob sie die Abschlußprüfung I ablegen wollen 3n diesem Falle setzt der Unterricht biS zum elften Dienftiabre aus Im elften und zwölften Dteritjahre werden biefc Schüler in ‘Sietcrtelurg#(!aMen zufammengesaht und legen am Snde des zwölften DienstjahreS die Abschkuh- Prüfung I ab Durch ihr Bc .ehen ist das Ziel der Borbtlbu:^ Die für die te'a.dungsgruchpen 1 stiS VI gefordert wirst, erreicht Sie berechtigt zur Bewerbung um L:rtten im unteren unb mittleren Dienst bis Gruppe I I: c) ob lie in hren früheren Berufen weiter- gebildet werken frur ob sie eine ander« Fachschule de'uchen wollen (Herfes'ach'chule für Land- w.rt'chaft (Bewerbe und Technik oder frvrstwttt- schaf:' Schüler, die bf Prüfung nach dem Besuche der Unredtu'e nicht bestanden frohen können ebenfalls In ihren 'rüherrn Berufen we :.7gebildet ober ».in Be'uche einer alteren Fachschule (f>ecrc»faab'd)ule für Landwirtschaft (Bewerte und Technik Forst wir: i't »uiclafer. werden cheereotachsthule für candwirttchast Die HtereSlachschuien tüt Land^ rtschaft (ollen teiucnigen Soldaten di« sich ter Landwirtschaft zu wen den wollen, die erforderlichen frennt- nllle vermitteln. Der Lehrplan entspricht tm allgemeinen dem ter bürgerlichen Landwtrt'chafts- Alljährlich wird eine gröbere An»ihl Aecreg- angeböngcr nach Ablaut ihrer zwölfjährigen Dienstzeit au» dem Heeres"- enhe entlasten htc nicht nur durch die strenge Pfl.chstchule deS militärischen Dienstes gegangen, sondern auch für den erwählten ZidiUxrus durch bte H«e resf nch- schulen vortrefflich vorgebildet find. Sie lönnen daher te’onteren Anspruch auf das volle Brr- trauen ihrer Arbeitgeber erheben An ihrer Unterbringung im Z villetei mitzuwirkcn. ist vateriändifche Pflicht Aur die Aus'icht auf spätere günstige Unterbringung in Ziv.lftellen wird dem AeichSheere einen Cdah schaffen, ter eS in die Lage verletzt, gesicherte innere Ter- hältnisfe zu gewährielften und damit di« Erstarkung von freich und ‘Dirtschast zu i:chem. SS werten unledchieten ■) Heeressachfchule für Berwaltung und ^Wirtschaft: bi Heeresfach- Ichule für Landwirt'chast: c) HeereSsachschul« für bewerte und Technik unb Heeress:andweder- schulen. di Heeresfachfchule für Forstwirtschaft. Als fachmännisch Leiter ter -eeressach- Hcsten. ÄcMen-frallau. Groh^Thürlngeni tefintet sich in Ulm a d D Die praktische Ausbildung auf den Zerred- Handwerkerschulen beginnt bereits irn 5. Dienstjahr unb erfolgt durch Abkommankierung zu sich stets wiederholenden Lehrgängen von je 11 Wochen In den ‘Werkstätten ter Herreshandwerker- schuleen werden nur Arbeiten ausgefuhrt. bte zur methodischen und praktischen Ausbildung bet Soldaten zu Desellen und Meistem dienen. Sie werden unter Aufilcht und Anleitung von Hand- werksmästig ausgebildeten und anleifangs- berechtigten Fachlehrern und Meistern angef^T* \ tigt, Aach erlangter Befähigung wird die De- sellsn- bttv lHei(t er Prüfung vor einem von ter Handwerkskammer Ulm beit eilten Prüfungsaus- schul, abgelegt. Hand in Hand mit ter praktischen Ausbildung geht der Fachunterricht entsprechend dem Lehrplan ter Dewerte- und Malchinetibau- schulen UnterrichtSleiter ist ein Diplom-Ingenieur fieertdadildiute für Jorifwirtschaft. Die Heeresia^ichulen für Forstutrttchast sind bi ter fr ege! bei den Jäger-Bataillonen ringe- richtei Die Ausbildung erstreckt sich z. 3- nur auf die Heranbildung von Privatföritern. da die staatlich«.! frärftcritelkn te- BerioraungSanwär- fern z. Z. noch nicht zugänglich lind Der .Forstunter'.icht gliedert hd> in einen toevretifchen und einen praktischen Teil, dr beginnt im 9. und dauert d s zum 12. Dienstjahr Brm 5. biS k Dienstjabr betucht der Soldat, ter zur forstliche:' Ausb Idung zugelassen fein will d.e Unterstufe ter Heeresfachschul« für Brr- waltung und Dirtfchasi. Zur frdrfterlaJtbabn werten In der fr ege. nur Soldat» *. zugelasfen. die au» ter Koriteriaufbahn hervorgegangen find und möglichst schon die Forstgehilfenprüfung abgdegt b-fer. Oe finden lährlrch neben dem theoreiifchm Unterricht praktische Lehrgänge von vedch:«d«rur Dauer und zu >erich:etenen IafrneS zetten ft all. um ten Driordern llen ter praktischen Forst- winschatt gerecht zu werden 6in rippest an die Arbeitgeber Der eriolgte Beamter abbau te« hiermit verbundene Beringuna deS Btamtenftante#. te« 2:bU*logtift ihre Dtife-ifcha'tlichk«tt. te# Gefahr i ;«fer Tugend der PhtlvlogIsmus, d. y. dir frei- gung. in der U«b«r!ragung ter Distenfchaft auf di« Schule Die Ldfung ter pädagogifchTn Aufgaben zu leben Sprach!Bildung erfchöpft ftch nicht tm Lernen her Sprache Ion dem lieht In ter Sprache die unmittelbar1:* Selöstte. ellung d'S Leistes. Di# eines einzelnen und eines Volkes, fo des Menlchengristes überbaute AuS Meier grundsätzlichen Sink'.Ilung zog ter fredner di« Sch«moti'ch« und jede austeriiche frcgrl dtei d' B fte < # ictm« bas •nhv.ft ter 'prachlichen 'Btt hurg ist dos B rftehen fremten und das S- stalten eigenen Leiste* Hieraus ergibt sich einer n-ch'prache ^t frach bei Tölen ist •eiten. Hiftt Offizier dos näL-st Standort Lteften baten unh fr odkenz Bon ben Fürfrr mellen inerten de* "3:beii- gftem nur durchaus geeignet er'ch t-ente Bet* soeguogsantvärter ramteft gemackt Aus .AevgniHen, die dc Süricrgeftr'le Oft ten Qlrbeitgeben eingdbrtert pal und die 'etet- zett zur Bedugung gestellt werten rönnen. !ft geiähr die Hälfte der öffentlichen teutfd>ni Stromversorgung wird jetzt nur von 12 Unternehmungen geleistet, von denen wiederum drei Merke mehr Strom erzeugen als die anderen neun zusammen Da« überall »u beobachtende B?- ftrebrn. die Stromerzeugung auf möglichst wen ge grohe straftwrrke zu konzentrieren und die!' Merke wiederum durch HochspannungSleilungen zufommenzufchlieften. hat feinen Lrund in Dem wirtschaftlicheren Ältesten der Lrohkraslwerke. die aus ten Brennstoffen mehr elektrische Energie herauzhoien können und die durch ihre du- fammenschlüfle gröbere Sicherhriten In der Strom- Iteferung gewährleisten. AuS dielen Gründen hat sich in Deutschland ganz von leibst e ne An»ahi gröberer StromerzeugungStezirke «rund zwölf im ganzen) Im Lause der 3*it heraus- gebildet durrft ist zu n/nnen der rheinisch-westfälisch« Be»ld. In tem da« fr. M » und die Bereinig- len Slrklrizltalswerk« Meftsalen vorherrfchend stnd. allein die int ®ek«t tes A. M S vor- bantenen 100 000-Bolt-Cdiunaen Haden eine Streckenlänge von etwa 1500 Kilometer. An tes westdeutsch« StromverivrgungSgehiet schliefst sich da« B?< i. rgehtet an. ba« vom unteren Main b * zur Aordfeeküfte reicht und da« Un groben uni ganzen von ten dem Preuhischen Fi«ku« gehören- ten oder von ihm tehrrrichten A1#ktri.z.tät«- werfen beltriert wirb Auch di« Stromverior* gung te« dritten Lediste« iMstleldeurichlcknd vis elnfchl Tkdlenhurg) triolgt zum gröftten Teil von fl«kal schon Betrieben, näml ch von ten im frelchSbes tz briindl.chen Sleklrc.n»erken A-L Die Mark Brandenburg wird bis zum frorrtber und bis nach Pommern von den Blärfi- schon Slektrizltät«werken b.liefert. Berlin bat t-ir.- eigene StromverRegung di« von ten ir.t SiommunaltefiQ befindlichen $ Voll, die zwilchen West* und öubbeuifdjlanb bereit» bestehen, miteinander verdun- den werden und bah badurch ein Ausgleich größten Mahflade« zwischen Kohlen, und Safierfraftftrem yeschalsen wird Beachtenswert ift. bah bie Slromoeriorgung. nachdem fle bie Arenzen der einzelnen Äommunen. Provinzen und Vünber bereit» überschritten Hal. allmählich auch immer mehr über bie Staaten hin- ausgeht Schon |z|,l Imbet z B em stromav.f stall zwischen TeulfdilonD und Oesterreich. Deutsch* land und der Schweiz. Frankreich und der Schweiz. Norwegen und Dänemark. Bereinigten Staaten und Kanada. S» ist anzunehmen, dah diese Bewegung weitere Fortschritte machen wird Der neue (Suszstahl-Konzern. "Rad) einer Meldung be< WTB.-Handrls- dienst hat der Industrielle Paul Rohde 75 Prozent der 'Ulten der Guhslahlwerke Döhlen aus dem Befth der Deutschen und der Dresdener f erworben Damit Hal der neugezimmerte Rohdr-Konzern eine gewisse Vollendung erfahren und verfügt ,etzl über die Aheinisch'Westfälische Stahl- und Walzwerke 2L- ergibt sich ein Derluk! von 171 7612? RM dellen Deckung aus dem Reservefonds bet am X Juni 1927 stati'mdendn» ordentlichen reraloer amwtung rorgelchlagen werden loh ’• ® ü n ft t g e Beschäftigung Der • r : . 3n ter .rah- mbuÄrie ha: d»e nicht ungünfrige DiNschaflsüage des Monats März auch im April angebalten. Bon den meisten Rinnen wird der Beschäftigungsgrad «als befriedigend oezeichne:. fhe Aus' chten ',nd im allgemeinen al» redne günstig an.|B- sehen. Allerdings muh erst Die Beendigung Des Sommers zeigen, ob die eingetretene Belebung nur eine failcmmdfuge war und nur auf den tm Hruh,ahr >, :• stärker aultretenden Bedar zurück- xufübren ,'t Eine gleichbleibendr Beschäftigung Der «labnabfabrifen kann natürlich nur erfeigen, wenn bie einzelnen Firmen ohne allzu großes Riliko Fahrräder auf Vager her ft eilen können • künftige (Eniai iifluna Der landwirtschaftlichen Lenosfenichaften Die stattst-iche Urbebung Des Keichsoerdande» der deutschen landwirtichaitlichen Aenosfenlchalien per I. Januar 1927 ergibt, datz Der Wiederaufbau De» genossenschaftlichen eparfapital» in ter Vandwirtschaft eine aleichmatz.g ansteigende Entwicklung genommen bat. ter QmlagenbeftanD an Spareinlagen und Ein- lagen in laufender Kechnukiq stellte sich auf 5MJ5 onen Start und err,ichir 'omil 37 Prozent des ttmlogenbeftanDe» von 1913 Da» ist. wenn man Die schwierig« Wirtschaftslage Der Landwirtschaft berücksichtigt. Drei Jahr» nach Beendigung Der Inflation. Die Da» genossenschaftliche Sparfapitol faft vollkommen vernichtet«, ein ifrfolg einer gefunDen und für die Zukunft auch weiter günstigen Entwicklung. Entsprechend ift natürlich die Aktionsfähigkeit de» landwirtschastlichen Genossenschaltswesen» gestiegen. Für die zwölf 3«ntralfaHen ergibt sich ein (Beiamt* Umsatz von rd. H.25 Milliarden f3ür Die iech» land- wirtschaftlichen Hauptgenoslenichaften ergibt sich ein Gelamtbezug von runD 26 Millionen ,Rentner und ein Gesamtiblatz von rund 9J Mill. 3entner. Hier au» geht hervor, das, sich bie (Benofienschaften auf gesunder geschäftlicher Grundlage befinden, zumal keine Ientralgenofscnichaft einen vertust auszuwei kn hatte _________________D örsenkurfe. 3tenffnrt e.U ftdr bMwN. I.Ubf. MMp »N N« ♦ m flare »er« «wrt. Tfifew: « k 4. i. l.l. 5 4 ■nUtor-lMdlung «r l-WOOO 11».*3 3«n ITO be tzr »ooi-wcoo i-i'. — an.3 ra.5 bo ob», Äu$loluno#rriDi r. ’j -» IM Trtltfnrr ifanf 13 ? ; IK 191 V» 193,75 ’y.'ftaHbflnt • ?» 114.11 1,3 Miiikio. i!kl»r urrtttbanf C ffurnidufth« irtbitanfiod _ p | 7 , »1 ■ 10 1 ,'.,ontcn . . 191 l - 1'9 Tello« ip.-rnb'u...... tkrrmtQif 5 io'.!torrff .... IM * 1-9 '5»..'.- — 151.5 Cmnbura-lnurita Batet. . . NcrbbeuNiver iilovo . . . l<0.4 134.15 16*' ■ 155.15 IM 163.75 151.9 Hanrriroerf peidflderg . . . VtNlivv Oolyiunn...... trt: 1» - • u; i 22.73 04.3 m Vnoto Cent i>aane..... — >• olt'dimiot ..... 1»: lb? * 143. . l'o!iwr*ci ung ..... 95 VI * 2 3rn-3nbuftrtr. . jO in 5 531.5 1*5 Shiwrnrrrfr 1*4 III 116 m e<8rib enflaii . . ne 25» 25 nuj »icfm«fai<-dkf«aitoh ai 811. U ao .ii errgmann ...... 61'fir. tUfrrunorn . ... ?3> 2M.3 r*.b 3t* ra — Ptifit und »ratz ..... t» 3 04 5 _ yVamhcftoerfr ....... M' II« 3 Cdudcn ...... rx' > fl* 5 ZI» •31 ettnwn« * fallh ..... AJ 0 -30.15 3D, Ndlrrwerkc » .......... 118... lU 14V.14 154 Icimirr IKrirrfn....... NcitomflofM ...... 1 <0.5 11» 113 83 room ...... _ _ Vannuctmrr ffletcrtn — —» 11.14 — ,tränt,urtrt Innarurtii :*J — — _ »onfnixn'abnf iMtann . . ä * — — -lallgetzll chatz 3ranf*an n»,. * * — 117 - *• 119.75 — t «tor'abnf ^er. . * H — — 6 5 ■ QfUtloH ■ItftcHenbffrs . .*WO»P , Wald' ■ ... Tk. uo ;*r M9 5 1k. u: s -75 «vranfjiir.cr Börse. Frankfurt. ' Mat. Tendenz Weiter schwach Die heuligs Effektenbörse unterlag starken Schwanlungen, wob., das Be- 14)511 der Spekulation von grober Zurückhaltung und Dorficht getragen war Die Kurie lagen gegenüber der gelingen Abendbörle um 3 bis 4 rroAenl. tcllwe.se bt# 7 Prozent schwacher Berstimmend wirkte vor allem d t An. kund.gung der AePortgeldkürzung fei'ens der Kommerzbank um 25 Prozent ber s,ch auch Ne Deutsche Bank a"«chltetzen soll ?luch Ne Red« des Aeichsdanfprältdentrn hat Ne Kursabfchwächur. gen bius 0.5 Prrz Aschaffenburg ninu# 35 Prvz lutoofliffi Daimler mtnu# 15 Pcv: Kl. « >■ us 4 Dm Maschinenwerte nur wrn g v« ändert S ch iffahrtsaktien gaben bi» 4 Tro* na-r 2 nlei h « n ruh g deutsch« und Irem»« R«nt«n im Berlauf« schwacher D-r weitere Bärfenver- lauf unterlag mebriad) Schwankungen das Geschäft wurde nerväler um' tonn:« sich tn der ersten Stunde nicht erholen. Am Geldmarkt hellte sich Tagesgeld inoffiziell auf ' Prozent, amtlich auf 55 Proz. Monarsgeld «ben»alis etwas 4 . Prozent Im Devisenverkehr traten nennm#lcerte Beranderungen nicht ein Pans gegen London 124.01. Mailand 02.40 Iünch 12.1413 Das Pfund lag gegen Kabel weiterhin setz mit 4.8590 Die Reichsmark notierte gegen Kabel 42195. gegen London 205040 Debilemarft Berl n .Frankfurt a. M. 111 « o r a oh >« ch « Au«»adiung 4. Mai. 5 Mal flrrilto# •'leh reno flOUl »z ' jttaran; ,*#l» J*r.r 1* 160.0» 1.0* «4.76 ikkMtz'.- -I 1 1.81 j-i.m IW.'I IW.W Rcprnbaa-P .11.53 .18,-0, 118.7! >11..' eiMtoIni • 13.6» 111.97 Ilt.» 111.37 f*«tftng,orl .0,5V* 10. ü» 11.597 IS.W7 3foltrn . . 3t. 18 r:.i« n.i i a.io ksndon. . to.l.b *524 .0.47» to.58- ' .'rnoerf . . 1.114 I.OI 1,514. 4.834 TjfiI . 11.315 16. N., 11.51* 14,53. e .49.* vtzi In T • Cfft ebflc-: W.A» ti. 4 » to.54 *»,»• -Braa . . . ix.tle 3.514 '4.41» 11.51» Mjrab . 7.>»; 7,4.7 1.4». .4 vudov^tz >5,48 .3.6* .4* >*,*. f*m arttn >.Ö4l ..05; iM- !.U5. ^•Rabon . 11.47» (1.3 > tl,l»< 81.545 Tcnj'a . 81. BI.>3 BI.7- BL». flonft nhn 1,113 ..l"5 *,« Vtt«n . . '.14 >.76 -.74 3-71. Canada 4.11» *.to» . (1- i.Z-b l'ra aau 1.885 «.Oi i,n> 1.01 Cairo ZI.Ob« .1 015 ti • >» 11 844 Banknoten. Seittn. S Mai 3«l» tziv nrnrrtfintK# 'Rein..... 6.197 6.817 Xt’Q i-ü •Rrtin ..... 5«,. I.- 5«. 7! T t- ‘Ärftn .... U1.3: 117.71 VmqhldK tte’rn ...... 0.47: ».54 Äramr i<4)f ' n ...... votzlndNL n . . . ’6.5* 1».«j 161.10 '63.14 jl.ltrr-i'tr n...... r: 14 a.t» *>pnw;i<'t)r -R. trn . li».51 luo.ir I «uf't C-lrrr . . i>ij errntB a r. •».». iNaman-fftr S.'irn . 1.8 e<6ro#eHd - -1't-n nun >13.» e . ... Ifdrtt) • -v'i'Ar Roarn Nngaii'L -Xotc» 76.81 0.465 76. ' 11.3J • 71.*: n.«j Reic. sbankbiskont 5 Prozer!. Loo bardzinsfuh 7 Prozent Berliner Vv i\. Berlin, 5. Mai. Di« heut« sehr angespannte Vag« am offenen Geldmarkt und Die Äussührungen De» Ueichsb.nkprastdenten r>or Dem LH.-1m • • ■ i'i-rankinim Die Spekulation zur Verringerung ihrer auf» neue stark angdd>rooUenen Enoogenent». Die Vörie erbfinet.- m’olgeDeffen Ni Harfe r Ab- • druck lastete naturgewatz au» Den bi- heriaen raoo- nten. von Denen z. V Schullheitz bei neftuwung Der ersten Äiirfe 11 f roym und Oftwcrk > '> 'l hergeben miifzien I. G. darben wurden 85 Pro, niedriger Späterhin wurde Dm Tendenz unsicher unö uneinheitlich Da neben neuen Bboaber i/nD ftureperluflen auch leicht« Erholungen eint rahn Der bcutine Differen^zahliaa soll ohne Schwierigkeiten übcrwunden lein lUrrhmg» bewirk', Dir dadurch bedingt« ftorke . • a ih | r a g « a ch Tag « » - geld em neu«-? LnZiehen De» c-'he». der sich ptr« emjelt bi» auf 9 Vcozent und hoher gestellt fxiben loü Monatsgeld 6| bi« 7| "Brawn» Im Devisen verkehr lüg London gegen Sobel w«'er feil mH 455bM Die übrigen Cv»uph>alut«n waren nicht wesentlich oeranNrt rfraufmtkr S/iladjtv r. markt. r a n f f u r t a M 5. Hai Auflrt b 1 CM>f«. I 5ar’< 62 Kälber l -3 L2U Schweine. Es wurden bezahlt für 100 P»d Lebendgewicht Kälber Betze Malt- un' ?a »gkSlN'r bi» 82. mittlere Matz- und Saugläiver 68 bt» r N4 «*7 läumeT und Matzhä' »et JBcibcaut 54 Ns M. Otallaiat 47 r * 51 Schweine Dstt'letfch >e Echw-c n.« VON 2X bi» IX P'd Lebendgewtch ST Ns 5» von ca. 160 b s 2X* P'd 56 hts 3» eilen P -hgjtiurxn lebbal * Beschä'l und ®»e B*r «riabren. ih noch Der demokraiilch« 1eich»»og»aN»«vrtz«e'e 8 e m m e r m seiner E igechchait at» Ger «r r eknr »r de» •reibeirtidt nanonalm " !x.»t»nngr» zur Teilnahme an Nr Bd!».rr*ill»?oni«rt»| NruWn worden. Sbg. Uemmer nx - nächster Woche nach (Benf fahren Fasfadenkleltcrer Äayner. Irankfnrta M.5 JHai WSR.-Brcht- Meldung i 3u der getzem m Berlin er4rügten Verhaltung des inicrrjuenalrr Haf'ade^- fietterer* Paul Katz ner «Bgl. zwei e Sette dieser Ausgabe D 7led > er»obren wir noch folgende E'n.zelhett-n Bei einem Oabtpxrt im ?ü>rben Berlins wurde vor e-nigen Tagen N« Berlobung von de's«n Tochter gefe er B gen Ende der .Trier kam es zu einer fchw « ren Prügel«, Ne das E-.nschreiten N*r Polizei er- lordernch machte Als Ne Teil hmer auf das Polizeirevier gebracht wurden. ftelUe 'ich heraus, datz der Bräutigam spurl osverf chw u n« den war Die eingdrilcten Rachforfchungen ergaben datz es '-ch um b«n 27 Jahre ollen Arbeiter Paul Katzner handelte, ter vor etwa einem Jahr« einen Aufsehen errvarnben lieber- fall aut einen schweizerischen 7^ CP«ftem abend flegen acht Uhr wurden im Gehölz bei ber Karl »brücke tn ber Rühe non Dornholzhausen zwei Personen mit schweren Schutzwunden aufgefunden Die Polizei Hellie fetz datz der etwa 42 Jahre alle Mann bereits t o 1 war während Ne weibliche etwa 27 Jahre alle Perlon schwer« Brr- l « 6 u n a en auf wies. Nc kQlerc hall« verbuch«, sich di.' Pulsadern »u Minen, da nschei- nend der Schutz nicht tödlich g a rft hatte Bei dem Mami« fand man «inen Iettel vor aus bftn b.rvorfling datz das Paar gemeinfchafi- lichen Selbstmord ve.üden wollt« Der Tote wurde auf den «Hriedhof in Bad Hornburg verbracht. während das Mädchen d« - Acr1 bürget ' lankenha,. zugeführt wurde Obwohl dort le» fort eine Operation der Berletzten ialilanh «st i heut« o» Innerer P.r^lukung gestorben Die Perfonakien des Paares fink» noch unbekannt. Kirchliche Nachrichten« 3lra«ll!llch« »«Meietan. Gottesdienst der Nr. Rellgionsgefellschaft. Sabbatfeier den 7. Mai 1927. Jrtilaa abend 7.15, Sa »lag Potmiuaa 8 00. nachmittag 4.00, Sabbata isgang 8 45 TLochen- floltesdienst morgens 6.15. abends 7 00. Rundfunk-Programm deck raufrnrter Lrndrrck. (Aus der .Radio-Umschau'.) Jrrita^ 6. Mai 4 X1 Ns 5.45 Hausfrauen • Rachmillao Programm u. a Anleitung iut hä..»?iw^ Buchführung 2. Teil. Bort rag von Hini Pfannes 5 45 b,s 6 05 Die Le'etzunde 6 15 Ns 6 45 Hunk- bo*l4)ule .Philosophie der Ee^ienwari Rudolf Z-ucken". Perran v? - Pnvath « nt Dr Heinemann. 6 45 b * 7 1' ?ortragsWunde des Hnlks- vereins für das katholische Deutschland .Sion und Aufgaben der I^nglanddeweg Bort rag von Dr. Egid u» Schneidet 7.15 Ns 7 4' . Die Bewerbesteuererklärung 1927* Bort rag von Dr Kobnrr SI' Sinkvn'e-Kvnzer ?f n'chl,etzevd. llebertrogurg von Maffei Ta-zmu''.k Nachfpetfen von köftlichom Geßftmack rnd in der heißen Jahreszeit von besonderem Wert für da» U ohlbefinden Ihre Zubereilunf mit Milch und da» feine Aroma üben eine kräftigende und belebende Wirkung au». Mit Dr. Oefhei's Puddingpulver in vielen Sorten vom einfachen bi» zum Feinkost-Pudding »teilen Sie jeden Geodimack xufneden. Verlangen Sie Dr. Oetker » PuddmgpuSer nur n Originalpackungen (oiem»!» lote) mit der Schutz marke „Oetker *• Hellkopf". 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